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Eine weitere Form der grünen Energie stellt die Verwendung von Biomasse zur Erzeugung von Strom dar. Unter Biomasse versteht man allgemein alle organischen Stoffe, die von Menschen, Tieren oder Pflanzen im Laufe ihres Lebens produziert werden. Meist handelt es sich dabei um Abfallprodukte des Lebens. Biomasse findet man in fester, flüssiger oder gasförmiger Form.
Biomasse-Kraftwerke
Mittlerweile gibt es bereits einige Kraftwerke, die Strom aus Biomasse erzeugen. In einem Biomasse-Kraftwerk wird die Biomasse in einem Blockheizkraftwerk verbrannt und in Wärme- und mechanische Energie umgewandelt. Aus der mechanische Energie wird dann mithilfe von Turbinen elektrischer Strom hergestellt. Dieses Prinzip nennt man auch Kraft-Wärme-Kopplung. Aufgrunddessen wird von Biomasse-Kraftwerke nicht nur Strom, sondern gleichzeitig auch Wärme produziert. Beide Komponenten können ihrer entsprechenden Verwendung zugeführt werden. Dadurch arbeiten derartige Kraftwerke sehr effizient und spielen in der Erzeugung von grüner Energie eine wichtige Rolle. Biomasse-Kraftwerke emittieren nur einen geringe Menge Kohlendioxid. Allerdings nimmt die Lagerung der Biomasse ziemlich viel Platz ein. Ein weiterer Nachteil der Biomasse-Kraftwerke besteht in der Tatsache, dass sie einen üblen Geruch verbreiten können. Aufgrund des relativ hohen Flächenbedarfs konkurrieren diese Anlagen mit der Landwirtschaft. Der üble Geruch bringt die Kraftwerke in Konkurrenz mit Wohngebieten.