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Tierhaltungsbetriebe, welche weniger als 50 % der anfallenden Nährstoffe auf der selbstbewirtschafteten Fläche einsetzen können, dürfen Hofdüngerabnahmeverträge nur auf Flächen innerhalb des ortsüblichen Bewirtschaftungsbereiches (obb, 6 km Fahrdistanz) abschliessen. Betriebe, welche Aufgaben im öffentlichen Interesse erfüllen, können um eine Ausnahmeregelung ersuchen.
Die Ausnahmebewilligung kann an Schweinehaltungsbetriebe erteilt werden, welche mindestens folgende Energieanteile bei der Fütterung der Schweine aus Nebenprodukten decken:
- 25 % des gesamten Energiebedarfes mit Nebenprodukten aus der Milchverarbeitung oder
- 40 % des gesamten Energiebedarfes mit Nebenprodukten, die nicht aus der Milchverwertung stammen.
Das Gesuch um eine Ausnahmebewilligung ist bei der Dienststelle Landwirtschaft und Wald einzureichen.