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Stressprävention
"Stress" wird unterschiedlich verstanden. Stress ist gleichzeitig ein häufig verwendetes "Schlagwort" und ein Tabuthema.
Wir unterscheiden „Eustress" = positiver Stress, der den Körper vitalisiert und Energie frei setzt. Solche aufbauenden Erfahrungen finden wir sowohl in der Familie, im Freundeskreis und auch bei der Arbeit.
„Dis-Stress" = negativer Stress, hat eine schädigende Wirkung auf den Körper und die Gesundheit ist in Gefahr. Er entsteht bei fehlender Wertschätzung, wenn wir Dinge nicht mehr positiv steuern, Probleme nicht mehr lösen können, wir an die Grenzen unserer Leistungsfähigkeit stossen.
Stress blockiert somit auf die Dauer die Nutzung der natürlichen Ressourcen des Menschen und vermindert dadurch die Leistungsfähigkeit der einzelnen Person und der Organisation entscheidend.
Insgesamt fühlen sich 34% der Schweizer Erwerbstätigen chronisch gestresst. 7% mehr als noch vor 10 Jahren. Ferner geben im Jahr 2010 11% weniger Erwerbstätige an, sich völlig imstande zu fühlen ihren Stress bewältigen zu können.
Von Burnout (emotionale Erschöpfung) ist ein Viertel der Erwerbsbevölkerung betroffen. Burnout steht beispielsweise in Zusammenhang mit Stressempfinden, emotionaler Dissonanz und sozialer Diskriminierung, ungünstigem Führungsverhalten und schlechter zeitlicher Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. (Quelle: SECO)
Jährliche Kosten von Stress CHF 4,2 Mrd.(Quelle: SECO)