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Die SVEP hat zurzeit zwei Arbeitsgruppen, die an den "Gesamtschweizerischen Empfehlungen für Gastroenterologische und Pneumologische Endoskopie" mitarbeiten.
Die Arbeitsgruppenmitglieder hoffen, bis zum Kongress in Interlaken, das "Werk" fertiggestellt zu haben.
In welcher Form (Buch, CD, Website, etc.) ist noch nicht klar. Das Werk wird auch die "Gesamtschweizerischen Hygiene-Empfehlungen" der AG Hygiene enthalten. Die Arbeitsgruppen entschlossen sich zu folgenden Rahmenbedingungen für die Empfehlungen: Diese Empfehlungen beziehen sich nur auf die Pflegeverrichtungen bei endoskopischen Untersuchungen. Indikationen zu den einzelnen Untersuchungen werden bewusst weggelassen, da sie vom Arzt gestellt werden.
Die Empfehlungen entsprechen dem maximalen Anspruch, eine Reduktion der dargestellten Vorgehensweise obliegt der ärztlichen Verantwortung. Durch alle Empfehlungen führt das gleiche Raster, so dass es einfacher ist, sie schnell zu benutzen. Die Mindestanforderung für die Patientenbetreuung in der Praxis ist eine dipl. Medizinische Praxisassistentin (MPA). Die Mindestanforderung für die Patientenbetreuung im Spital ist eine dipl. Pflegefachperson.
Zu Beginn einer neuen Empfehlung wird jeweils ausführlich dargelegt, was bei der Patientenbetreuung berücksichtigt werden soll. Es werden keine Sedationsmedikamente beschrieben, da die Sedierung des Patienten eine ärztliche Verordnung ist.