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Wenn Sie die Diagnose «Hepatitis» erhalten, dann ist dies kein Grund zur Panik. Sofern die Krankheit nicht fortgeschritten ist, können Sie ein normales Leben führen. Wichtig ist, dass Sie sich über Ihre Krankheit informieren. Lassen Sie sich über die Behandlungsmöglichkeiten beraten und darüber, wie Sie Ihr Umfeld vor einer Ansteckung schützen können. Die Entscheidung für eine Behandlung treffen letztlich Sie selbst nach ausführlicher Besprechung mit Ihrem behandelnden Arzt.
Hepatitis C ist eine infektiöse Leberentzündung, ausgelöst durch das Hepatitis‑C-Virus. Die Übertragung erfolgt durch Blut einer infizierten Person. Meist verläuft die Erkrankung chronisch. Sie kann jedoch geheilt werden. Es steht keine Impfung zur Verfügung. Etwa 1 Prozent der Schweizer Bevölkerung (weltweit 3 Prozent) ist davon betroffen. Da der Krankheitserreger in erster Linie durch Blut einer infizierten Person übertragen wird, besteht die Gefahr einer Infektion vor allem beim gemeinsamen Gebrauch von Injektionsspritzen, bei medizinischen Eingriffen mit ungenügend sterilisierten Instrumenten, beim Stechen von Tätowierungen und Anbringen von Piercings mit nicht sterilen Instrumenten oder bei Verletzungen mit Letzteren. Auch Bluttransfusionen in Ländern, in denen das Spenderblut nicht auf HCV‑Antikörper getestet wird, sind eine mögliche Infektionsquelle.
KRANKHEITSBILD
Bei drei Vierteln der neu mit dem Hepatitis-C-Virus angesteckten Personen verläuft die Infektion ohne Symptome. Das verbleibende Viertel entwickelt sechs bis neun Wochen (maximal bis zu sechs Monate) nach der Ansteckung Symptome. Diese können Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen sein. Es ist auch möglich, dass Betroffene unter Fieber und Gelenkschmerzen leiden. Bei 5 bis 10 Prozent der infizierten Personen tritt zusätzlich eine Gelbsucht auf. Nach sechs Monaten ist bei 20 bis 30 Prozent der Infizierten die Infektion ohne Behandlung ausgeheilt. Sie sind aber dadurch nicht vor Hepatitis C geschützt und können sich deshalb erneut anstecken. Unbehandelt führt eine chronische Hepatitis‑C-Erkrankung meist zu einem lebensgefährlichen Leberschaden (Leberzirrhose) bis hin zur Ausbildung von Leberkrebs. Kommt es zu einem Leberversagen, kann oft nur noch die Transplantation einer neuen Leber helfen.
VORSORGE
Es gibt in der Schweiz circa 80 000 Betroffene einer viralen Heptitis C, ein Drittel weiss es aber nicht! Rechtzeitig diagnostiziert und behandelt, können schwere Folgen verhindert werden. Ein einfacher Bluttest, zum Beispiel in der Praxis Gastroenterologie in Dietikon genügt, um festzustellen, ob eine Hepatitis‑C-Infektion vorliegt oder nicht.
Praxis Gastroenterologie Limmat Tower
Darm-Magen-Spezialisten
Überlandstrasse 18
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