Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03118.jsonl.gz/1217

Nach den Vorstellungen einiger Hersteller – insbesondere Oracle und IBM – wird in Rechenzentren für diverse Applikationen, die heute noch auf Servern mit Standard-Architekturen laufen, in Zukunft vermehrt "massgeschneiderte" Hardware eingesetzt werden. IBM propagiert dies unter dem Übertitel "workload-optimierte" Systeme und hat gerade drei neue Beispiele angekündigt.
Eine davon ist eine Appliance für die neuen Blade Center Extension (zBX)-Zusatzschränke, in denen man bei der neuen Generation der System z-Mainframes "Mainframe-fremde"-Hardware unterbringen und in das Gesamtsystem integrieren kann. Die "IBM WebSphere DataPower Integration Appliance X150" dient der Kommunikation zwischen verschiedenen Applikationen auf verschiedenen Servern, unabhängig von der Art der Plattform. Die Appliance, so IBM, biete ein wesentlich besseres Preis-Leistungsverhältnis als Konkurrenzprodukte auf anderer Hardware (Als Beispiel dafür führt IBM Microsofts "BizTalk" an.)
Das zweite neue System ist ein speziell für den Betrieb von Datenbanken ausgelegtes Blade System eX5. Multimedia-Informationen wie Tonaufnahmen, Videos, oder Fotos sowie die wachsende Anzahl von transaktionsorientierten Workloads erfordern laut IBM zusätzlichen Hauptspeicher, zuverlässige SSD-Drives und Virtualisierung, um Server besser auf Applikationen, die mit grossen, verteilten Datenbanken interagieren müssen,"zuzuschneiden“.
In den Storage-Bereich fällt "Storwize Rapid Application Storage". Dabei handelt es sich allerdings eher um ein klassisches Hardware/Software/Services-Bündel. Es basiert auf dem bereits bekannten Midrange Speichersystem "Storwize V7000", kombiniert mit Management-Software ("Tivoli Storage Productivity Center" und "Tivoli Storage FlashCopy Manager") sowie Implementierungsservices von IBM oder IBM-Partnern. (hjm)