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Der letzte Stand:
Die letzte Staffel von «Game of Thrones» endete damit, dass die Königsmutter Cersei Lannister den Hohen Spatzen und die ganze Septe in die Luft jagt. Mitsamt ihrer Schwiegertochter und Königin Margaery Tyrell. Das ertrug ihr Sohn König Tommen nicht und beging Selbstmord.
Der geilste Moment:
Arya Stark vergiftet das Haus Frey. Das tut sie, indem sie mit ihrer Fähigkeit als «Niemand» das Gesicht von Lord Walder Frey aufsetzt. Dieser veranstaltete ein Massacker während der Vermählung des Hauses Frey und Tully, wobei Aryas Mutter und Bruder umgebracht wurden. Deshalb dieser Rachezug. Gekonnt verschont sie bei ihrer Tötungsaktion die Frauen, indem sie diese nicht den Wein probieren lässt: «Ich vergeude doch keinen Tropfen des Weins an eine Frau», sagt Arya mit dem Gesicht des Lords. Was für eine befriedende Anfangsszene! Es kann los gehen.
Der Ich-bin-so-erschrocken-Moment:
Es ist Ser Jorah Mormont! Er ist der, der die Drachenmutter Daenerys Targaryen so sehr liebt. Er ist der, der als Spion für König Robert Baratheon (der verstorbene Ehemann von Cersei Lannister) arbeitete. Er ist der, der von der Drachenmutter verbannt wurde, sich dann mit der Grauschuppenkrankheit ansteckte und trotz der Verbannung Daenerys Targaryen versprechen musste, erst wieder zu kommen, wenn er eine Heilung gefunden habe. Und jetzt trifft Samwell Tarly «Sam», der mit seiner Wildling-Freundin Goldy und ihrem Sohn eine süsse Familie bildet und sich in der Zitadelle zum Maester ausbilden lässt, ein uns bekanntes Gesicht. Beim Teller einsammeln streckt ihm plötzlich jemand seinen entstellten Arm entgegen. Ein Moment, bei dem das Herz für eine Sekunde in die Hose sackt. Das war Ser Jorah Mormont! Du meine Güte.
Der WTF-Moment:
Die eigenartigste Szene passt gleich dazu. Sie spielt sich nämlich ebenfalls in der Zitadelle ab. Kann mir jemand erklären, weshalb die Fäkalien-Essens-Szene über eine Minute dauert? Um den aufkommenden Brechreiz zu unterdrücken beginnt man doch automatisch zu lachen (ich zumindest schon).
Der Ich-lach-mich-tot-Moment:
Apropos lachen. Euron Graufreud, der Onkel von Asha und Theon Graufreud, kommt nach Königsmund und hält um Königin Cersei Lannisters Hand an: «Hier bin ich, mit Tausend Schiffen und zwei guten Händen.» Der Gesichtsausdruck von Jamie Lannister ist doch zum Totlachen. Seine verblüffte Reaktion entsteht dadurch, dass er nur noch eine Hand hat. Die andere verlor er, während er in Gefangenschaft war.
Der unnötigster Moment:
Schön, dass der Musiker Ed Sheeran seinen Gastauftritt in der Serie hat. Aber wie unnötig war diese Szene, bitte? Das einzige was wir da erfahren haben, oder besser bestätigt bekommen haben, ist, dass Arya Stark auf dem Weg ist, die Königin Cersei Lannister zu töten.
Und jetzt?
Die Familie Stark ist, aus denen die übrig bleiben, bald komplett. Jon Snow und Sansa sind zusammen in Winterfell. Bran Stark ist an der grossen Mauer bei der Nachtwache angekommen. Arya ist auf dem Weg zur Königin. Es müssen bald Jon und Sansa erfahren, dass die beiden kleineren Geschwister noch leben und sich alle vereinen.
Was die Weissen Wanderer betrifft. Die kommen: im Nebel und Schneesturm. Und sie sind viele.