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Wie können Recyclingkreisläufe verbessert werden? Wie kann Kunststoff nach dem Gebrauch am besten verwertet werden? Welche Mengen an Schwermetallen könnten aus Abfallflüssen zurückgewonnen werden? (Ökologische Systemanalyse)
Wie dimensioniert man am besten einen Wasserspeicher? Mit welchen statistischen Methoden können Hochwasserabflüsse ermittelt werden? Was ist die geeignete Technik, um einen Schmutzstoff aus dem Grundwasser effizient zu entfernen? (Wasserwirtschaft)
Mit welcher Technik kann ein Abgas behandelt werden, damit es von Verschmutzungspartikeln und schädlichen Gasen gereinigt ist? Wie kann die Emission und Immission eines Schadstoffs gemessen werden? Wie kann die Produktion von toxischen Verbindungen durch gute Prozessführung verhindert werden? (Luftreinhaltung)
Wie muss ein Wasserversorgungsnetz dimensioniert werden, damit sowohl qualitatives Trinkwasser wie auch zu jeder Zeit genügend Löschwasser zur Verfügung steht? Wie kann das verschmutze Abwasser von schädlichen Stoffen befreit werden? Wie kann ich Gewässer vor Einflüssen aus der Kanalisation schützen? (Siedlungswasserwirtschaft)
Wie kann illegale Abholzung in den Regenwäldern mit Hilfe von Satelliten und Fernerkundung frühzeitig erkannt werden? Wie kann die Vitalität einer Pflanze mit Hyperspektraldaten untersucht werden? Wie kann die Bewegung eines Gletschers mit Radar dokumentiert werden? (Erdbeobachtung)
Dies sind allesamt Fragestellungen, deren Antworten einem Studierenden der Umweltingenieurwissenschaften während des Bachelorstudiums vermittelt werden. Dazu werden Grundlagen wie grundlegende Kenntnisse in Mathematik, Informatik, Physik, Chemie und Hydraulik in den ersten drei Semestern behandelt, wie dies auch dem Studienplan entnommen werden kann. Siehe dazu -> http://www.umwelting.ethz.ch/bachelor/curriculum
Zudem werden die Vorlesungen im 4. und 6. Semester von Laborversuchen ergänzt.
Im dritten Bachelorjahr kann dann eines von vier Modulen als Vertiefung gewählt werden:
- Bauingenieurwissenschaften (Umweltgeotechnik, Abwasserhydraulik, Wasserbau)
- Energie (Renewable Energy Technologies, Energy System Analysis)
- Bodenschutz (Bodenchemie, Pedosphäre, Bodenbiologie, Bodenschutz)
- Umweltplanung (Verkehrsplanung, Lärmbekämpfung, Umweltplanung)
Grundsätzlich kann der Studiengang ziemlich einfach beschrieben werden: Ein Umweltingenieur/ eine Umweltingenieurin sucht nach technischen Lösungen für ein Problem in der Umwelt. Dies kann sowohl den Schutz der Natur vor dem Menschen beinhalten (Gewässerschutz, Bodenschutz …), als auch der Schutz des Menschen vor der Natur (Hochwasserschutz). Doch wie man an den Fragen oben ablesen kann, ist das noch lange nicht alles!
Wenn du dich also genauer informieren willst, findest du unseren Stand an den Maturandentagen der ETH, die meist Anfang September stattfinden oder weitere Infos in der Wegleitung des Studiengangs (http://www.umwelting.ethz.ch/download/Wegleitung_Bachelor_Umwelting.pdf ) und auf der Homepage http://www.umwelting.ethz.ch/bachelor .