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Stimmstörungen
Die Stimme ist ein wichtiges Organ der menschlichen Kommunikation, denn sie dient dazu, das Gesprochene laut hörbar zu machen. Jeder Mensch braucht seine Stimme mehr oder weniger immer wieder am Tag. Es gibt fast keinen Beruf, wo die Stimme nicht in irgendeiner Form ständig benutzt wird, in speziellen Sprech- oder Singberufen stellt sie sogar ein wichtiges Arbeitswerkzeug dar (z.B. Lehrer, Telefonistin, Berater, etc.).
Beim Singen werden genau die gleichen Muskeln gebraucht wie beim Sprechen, jedoch über einen viel grösseren Stimmumfang. Die Menschen, die unter einer Störung ihrer Stimme leiden, merken, dass die Stimme kratzig und heiser wird. Es stellen sich Symptome wie Anstrengungsgefühl beim Sprechen, Verschleimungsgefühl, Räusperzwang und Trockenheit im Hals ein. Die Lautstärke ist häufig reduziert und viele fangen an, ihre Stimme zu drücken. Sie werden von anderen Personen häufig gefragt, ob sie erkältet seien.
Bei Sängern können ebenso Stimmprobleme beim Singen entstehen, indem sie nicht mehr in die alte vertraute Höhe kommen und dabei sehr drücken müssen oder Töne nur noch kratzig und rau klingen und die Singstimme ihre Schönheit verloren hat.
Das Ziel der Stimmtherapie ist ein gezieltes Muskeltraining der Stimmbandmuskulatur, um der Stimme Kraft, Tragfähigkeit, Strahlen, Stabilität und im besten Fall Klangschönheit zurück zu geben.
Roland Finsterwalder erklärt, wie die Stimme funktioniert (bitte auf das Bild klicken):