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Leistungen statt Kosten subventionieren
Erfahrungen aus der Pauschalsubvention für die Ausbildung von Personen, die in der Opferhilfe tätig sind
Im Jahr 2000 wurden in der Ausbildung von Personen, die in der Opferhilfe tätig sind, die bisherigen Bundesbeiträge durch Pauschalbeiträge pro Unterrichtshalbtag ersetzt. Vollzug und Wirkungen dieser Umstellung wurden mit einer Evaluation im Rahmen des Nachdiplomstudiums Evaluation 2004–2005 der Universität Bern untersucht. Das Pauschalsystem senkte zwar den administrativen Minderaufwand bei der Subventionsbehörde sowie denjenigen, die Kurse anbieten und erhöhte deren Eigenverantwortung, es konnte aber empirisch keine Kostensenkung festgestellt werden. Der Beitrag diskutiert die möglichen Wirkungsweisen von Pauschalbeiträgen und zeigt, welche Empfehlungen für die Ausgestaltung von Pauschalbeiträgen formuliert werden müssen.