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Das Genfer Luxusgüterunternehmen Richemont hat sein laufendes Aktienrückkaufprogramm per sofort und vorzeitig abgeschlossen. Richemont sei mit dem Rückkauf im Hinblick auf die Alimentierung von Aktienoptionsplänen für das Management gut vorangekommen, teilte der Konzern als Begrüundung mit. Insgesamt wurden 12,69 Millionen Aktien zurückgekauft.
Ende Mai 2010 war das Programm mit dem Ziel, während zweier Jahre 10 Millionen eigene A-Inhaberaktien zurückzukaufen, in Angriff genommen worden. Im Mai 2011 wurde dann beschlossen, das Ziel um weitere 5 Millionen auf einen Totalbetrag von 15 Millionen Aktien auszuweiten. Nun würden im Rahmen dieses Programms per sofort keine Papiere mehr zurückgekauft, heisst es. Die erworbenen Titel werden von Richemont gehalten, um Optionspläne bedienen zu können und sollen nicht sistiert werden.
Rücktritt im April
Weiter teilte das Unternehmen, dass Jan Rupert per 1. April von seiner Funktion als Group Manufacturing Director zurücktreten wird. Rupert werde andere Aktivitäten ausüben, bleibe allerdings im Verwaltungsrat und stelle sich an der ordentlichen Generalversammlung im September zur Wiederwahl, heisst es in einer weiteren Mitteilung.
Jan Rupert stiess als Group Manufacturing Director 1999 zu Richemont. In dieser Funktion trug er die Verantwortung für die Produktionseinheiten der Gruppe. Mit seinem Abgang werde bei Richemont Deputy CEO Richard Lepeu die Manufacturing-Strategie beaufsichtigen.
(chb/vst/awp)