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Die obligatorische Schulzeit dauert 9 Jahre. 6 Jahre besuchen die SchülerInnen die Primarschule. Nach der 6. Primarklasse (oder 6. Stufe der Kleinklasse) folgt der Übertritt in die Sekundarstufe I. Dabei gibt es verschiedene Typen:
Unterstufe des Gymnasiums: für sehr gute SchülerInnen
Sekundarschule: für eher mittlere-gute SchülerInnen
Realschule: für eher schwache-mittlere SchülerInnen
Werkschule: für eher schwache SchülerInnen
Mit Ausnahme der Unterstufe des Gymnasiums dauern alle Schulformen drei Jahre. Die Unterstufe des Gymnasiums dauert 2 Jahre (+1 Jahr Übergangskurs).
Die Realschule und die Sekundarschule sind Kooperative Schulen. Sie bieten den Schülern verschiedene Leistungskurse an. Diese Niveaukurse sind schulartübergreifend, dadurch wird eine bessere Zusammenarbeit zwischen Real- und Sekundarschule erzielt. Die Schüler besuchen entweder das Niveau A oder B in Französisch und Mathematik. Ob noch weitere Fächer in Niveaukurse unterteilt werden, ist von Gemeinde zu Gemeinde verschieden. Durch diese Kooperation ist es möglich, dass die SchülerInnen zwischen Niveaukursen wie auch zwischen Real- und Sekundarschule wechseln können.
Die verschiedenen Typen der Sekundarstufe I sind gegeneinander durchlässig, das heisst z.B.: ein Realschüler kann bei entsprechend guten Leistungen in die Sekundarschule wechseln.
Die drei Schularten verfolgen weitgehend gleiche erzieherische Ziele. Allerdings sind die schulischen Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler verschieden, wobei deren Neigungen und Fähigkeiten so gut wie möglich berücksichtigt werden.
In der Sekundarstufe I ist es üblich, dass nicht mehr ein einzelner Lehrer die Klasse unterrichtet, sondern ein ganzes Lehrerteam.
Nach den 9 obligatorischen Schuljahren kann bei entsprechenden Leistungen 3 Jahre lang die Sekundarstufe II besucht werden (Gymnasium, Handelsmittelschule usw.).
Mehr Informationen zur Sekundarstufe I finden Sie hier.
Übertrittsverfahren
Der Entscheid, welchen Schultyp ein Kind besuchen wird, wird zwischen der Lehrperson, den Eltern und dem Kind gefällt. Ausschlaggebend sind der Notendurchschnitt in den Hauptfächern sowie verschiedene Einschätzungen, z.B. bezüglich der Arbeitshaltung und Eigenständigkeit des Schülers.
Die gewählte Schulform (Werk-, Real,- Sekundarschule, Unterstufe des Gymnasiums) soll das Kind optimal hinsichtlich seiner Fähigkeiten fördern.