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Hallo @streitweg
Zitat von streitweg im Beitrag #1
... Aber bisschen was hab ich auch schon verstanden. Also ich bin Raucher und möchte somit auch "klassisch" Dampfen. Hab da was gelesen, um klassisch zu Dampfen benötigt man ein gerät mit 1,8-2Ohm Richtig? ...
ich verstehe das so, das du ungefähr so dampfen möchtest, wie du bisher geraucht hast, und zwar den Dampf zuerst im Mund sammeln und von da aus in die Lunge inhalieren. Das nennt man auch "Mund zu Lunge" oder kurz MZL bzw. "Mouth to Loung" oder kurz MTL. Manchmal wird es auch (nicht ganz korrekt) "Backedampfen" genannt.
Dafür ist vor allem ein Zugwiderstand erforderlich, der in etwa dem einer Zigarette entspricht. Außerdem sollte die Dampfmenge, die das Gerät produziert, nicht zu groß sein. Sie sollte insbesondere zu der Luftmenge passen, die man mit jedem Zug inhaliert. Ein wesentliches Kriterium für die Dampfmenge ist die Leistung (in Watt), mit der man das Gerät tatsächlich betreibt. Klassisches Dampfen funktioniert gut in einem Leistungsbereich zwischen 5 und 20 Watt, wobei es stark vom persönlichen Geschmack abhängt, wo man sich in diesem Bereich wohlfühlt. Für den einen geht unter 15 Watt gar nichts, dem anderen sind 10 Watt schon zu viel.
Der elektrische Widerstand (in Ohm) wird zwar oft als Synonym für die Dampfmenge verwendet, die ein Dampfgerät produziert, hat aber eigentlich eine eher untergeordnete Bedeutung. Du solltest dich nicht unbedingt darauf festlegen, mit 1,8 - 2 Ohm dampfen zu wollen. Insbesondere bei modernen regelbaren Dampfgeräten ist der elektrische Widerstand des Verdampfers praktisch bedeutungslos.
Nur um es deutlich zu machen: der elektrische Widerstand (in Ohm) und der Zugwiderstand haben nichts, aber auch gar nichts mit einander zu tun.
Zitat von streitweg im Beitrag #1
... Weiter möchte ich auch ein Gerät mit nem gescheiten Akku, der nicht irgendwann mal den Geist aufgibt. Das heißt entweder ein Gerät mit großem Akku oder ein Starter-Set mit zwei Geräten. ...
Na ja, jeder Akku kann und wird irgend wann mal den Geist aufgeben, und jeder Akku ist vor allem irgend wann mal leer. Und zwar im unpassenden Moment. Deshalb würde ich dir raten, egal wie klein oder groß das Gerät ist, für das du dich entscheidest, nimm zwei. Mindestens.
Zitat von streitweg im Beitrag #1
... Ich möchte halt ein Gerät, das ich sowohl jetzt zum Probieren nutzen kann aber falls mir das Dampfen gefällt ich auch als Fortgeschrittener nutzen kann ...
Das möchte jeder, aber nur in sehr seltenen Fällen gelingt das. Du kannst nicht wissen, was du in zwei Monaten oder in einem Jahr bevorzugen wirst, und jemand anderes (ich zum Beispiel) kann das erst recht nicht wissen. Hinzu kommt, dass sich deine Anforderungen an ein Dampfgerät verändern werden, ziemlich sicher jedenfalls. Auch wenn du jetzt noch gar nicht weißt, was eigentlich deine Anforderungen sind, in drei Monaten werden sie sich verändert haben. Da bin ich mir fast sicher.
Zitat von streitweg im Beitrag #1
... Momentan hab ich zwei Einsteigersets gefunden, die oft Empfohlen werden.
- Kanger EVOD bzw. EVOD2 (wo ist den der Unterschied, hat hier eins von beiden Vorteile)
- Joyetech eGo AIO (Hier hab ich aber auch was von INNoCigs gefunden heißt genau so)
Welche dieser zwei würdet Ihr empfehlen. ...
Die Kanger EVOD ist zwar nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit, ist aber immer noch ein guter und preiswerter Einstieg ins Dampfen. Wenn du sie noch irgendwo bekommst, würde ich sie der EVOD 2 vorziehen. In erster Linie wegen der (Single-Coil) Verdampferköpfe, die einfach problemloser funktionieren als die (Dual-Coil) Verdampferköpfe der EVOD 2. Es gibt zwar einen kleinen Trick ... aber dazu ggf. später bei Bedarf mehr.
Ich bin mir aber nicht sicher, wie es mit der Ersatzteilversorgung bei der EVOD wie auch bei der EVOD 2 steht. Könnte sein, dass man da bald nichts mehr bekommt.
Die Joytech eGo AIO kann ich nur bedingt empfehlen, kann aber für den Einstieg auch durchaus funktionieren. Innocigs verkauft übrigens Sachen von Joyetech und von Kangertech unter eigenem Label. Ist also das selbe.
Für einen guten Einstieg halte ich die Innokin Endura T18 -> https://www.vapango.de/innokin-endura-t1...tten-starterset
Auch das Schwester-Modell T22 oder die neuere Endura T20 sollen sehr gut sein, habe ich aber keine eigenen Erfahrungen mit.
Zitat von streitweg im Beitrag #1
... Bzw. gibt's auch Geräte, die schon in der Mittelklasse bzw. für Fortgeschrittene sind, wo man auch etwas mit den Einstellungen spielen kann die aber noch nicht so kompliziert sind, oder würdet Ihr so was einem Einsteiger gar nicht empfehlen? ...
Ok, wenn man was einstellen kann
heißt das natürlich auch dass man was einstellen muss
, damit es auch gut funktioniert. So'n bischen kompizierter wird es dadurch natürlich immer.
Ich stelle einfach mal drei Namen in den Raum, die als Kombination ganz gut zum Einstieg funktionieren können und evtl. sogar dauerhaft Spaß machen können:
- Eleaf iStick Pico als Akkuträger (nicht als Komplett-Set)
- Aspire Nautilus oder Nautius Mini oder Nautilus 2 als Tank/Verdampfer
- Sony Konion VTC5a
Aber wenn du mich fragst, steige mit was einfachem und preiswertem ein. Kompliziert wird es noch früh genug.