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In zwei Versuchen von Agroscope Liebefeld-Posieux (ALP), die mit insgesamt 80 Stierkälbern in Posieux durchgeführt wurden, sollten Möglichkeiten untersucht werden, einen Teil des Flüssigfutters durch Getreide zu ersetzen. In jedem Versuch wurde eine Kontrollgruppe mit einer Versuchsgruppe verglichen. Die Tiere der Kontrollgruppen erhielten ad libitum eine Standardration aus Vollmilch und einem Milchersatzfutter. Die Tiere der Versuchsgruppen erhielten das gleiche Flüssigfutter, jedoch in limitierter Menge (maximal 1.9 kg TS pro Tag); zusätzlich erhielten sie ad libitum ein Ergänzungsfutter in fester Form. Es handelte sich im ersten Versuch um ganze Maiskörner, im zweiten um eine Getreidemischung in Flockenform aus vier verschiedenen Getreiden (Weizen, Gerste, Mais, Hafer). Alle Kälber wurden auf Stroh in einem Freilaufstall gehalten.In den zwei Versuchen war die TS-Gesamtaufnahme (flüssiger und fester Rationenanteil) der Kontroll- und der Versuchsgruppe miteinander vergleichbar. Die Aufnahme an Energie und Protein war dagegen in den Versuchsgruppen signifikant tiefer. Hieraus ergab sich in den Versuchsgruppen ein um 10 bis 12 % verminderter Tageszuwachs, und die Mastperiode dauerte 10 Tage länger. Zudem wurde bei diesen Tieren die Fettabdeckung als „ungenügend“ eingestuft, während die Fleischigkeit und die Fleischfarbe gleich wie in den Kontrollgruppen waren. Trotzdem lag der erzielte Deckungsbeitrag pro Kilogramm Milch bei der Variante auf der Basis Körnermais zirka sechs Rappen über den Werten der Referenzvariante, während der Deckungsbeitrag der Variante Getreidemischung zwei Rappen unter dem der Kontrollgruppe lag.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.
Eine Vetsuisse-Studie zeigt, dass mit dem Konzept Freiluftkalb der Antibiotikaverbrauch in der Käl-bermast um 80 % reduziert wird. AGRIDEA hat die Wirtschaftlichkeit der Freiluftkalbhaltung geprüft und festgestellt, dass sie nicht mit der herkömmlichen Kälbermast mithalten kann.
Im Gegensatz zu Schweinen wird Milchvieh bisher kaum proteinreduziert gefüttert. Studien zeigen, dass es auch beim Rindvieh Potential zur Proteineinsparung und damit zur Reduktion von Ammoniak-Emissionen gibt.