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Die betroffenen Personen seien informiert worden und es bestehe keine Gefahr für ihre Gesundheit, teilte das Tessiner Departement für Gesundheit und Soziales am Mittwoch mit.
Das Verfallsdatum der 33 Impfdosen sei weniger als zwei Tage abgelaufen gewesen, hiess es weiter. Ausserdem handle es sich nicht um ein Verfallsdatum als solches, sondern um ein Datum, das die Aufbewahrung des Produktes nach dem Auftauen limitiere. Die Impfdosen von Moderna könnten nach dem Auftauen während 30 Tagen bei zwei bis acht Grad Celsius gelagert werden.
Leider könne nicht ausgeschlossen werden, dass das zu lange Aufbewahren der betreffenden Impfdosen deren Wirksamkeit verringere, schreibt das Departement für Gesundheit und Soziales. Deshalb biete die Behörde den betroffenen Personen an, sich einem Bluttest zu unterziehen. Damit könne die Immunantwort überprüft werden.
Die zu lange gelagerten Impfdosen wurden in einem Zentrum des Projekts «Impfung in der Nähe» verabreicht. Die improvisierten Impfstützpunkte hatten Anfang des Jahres zum Ziel, älteren und nicht mehr mobilen Menschen eine Impfung zu ermöglichen, ohne dass diese in eines der kantonalen Impfzentren reisen müssen.
Das Büro des Tessiner Kantonsapothekers untersuche die Ursache des Fehlers, schreibt das Departement für Gesundheit und Soziales abschliessend.
Das Wichtigste in Kürze
- Im Tessin wurden 33 abgelaufene Impfdosen verabreicht.
- Es bestehe keine Gefahr für die Gesundheit.
- Die Wirksamkeit des Impfstoffes könnte aber beeinträchtigt worden sein.