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Aarau "Hallwilersee"
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Aarau am Hallwilersee:
Aarau.Geographie.
Die mittelalterliche Altstadt Aaraus steht auf felsigem Untergrund an einer Engstelle des Aaretals. Neuere Stadtquartiere liegen auf der östlich und südlich an den Felssporn anschliessenden Hochterrasse sowie beidseits der von West nach Nordost fliessenden Aare. Der stellenweise von Flussauen gesäumte Fluss bildet die Grenze zwischen zwei unterschiedlich geprägten Landschaften, dem Schweizer Mittelland auf der Südseite und den Kettenjura auf der Nordseite. Ganz im Norden steigt das Gelände steil zum Hungerberg an. Im Süden bzw. Südwesten der Stadt befinden sich die ausgedehnten Waldgebiete Gönhard und Zelgli, die eine natürliche Grenze zu Unterentfelden und Eppenberg-Wöschnau bilden, den beiden einzigen Nachbargemeinden, deren Siedlungsgebiete nicht vollständig mit dem Aaraus verbunden sind.[4]Durch zwei schmale Inseln wird die Aare in zwei Flussarme getrennt; im Westen liegt die 2,3 Kilometer lange Schacheninsel (davon 850 Meter auf Stadtgebiet), im Nordosten die 1,9 Kilometer lange Zurlindeninsel. Beide Inseln sind durchschnittlich 50 bis 100 Meter breit. Von Südost nach Nordwest fliesst der Stadtbach, ein im 13. Jahrhundert angelegter künstlicher Wasserlauf. Er wird durch Grundwasser gespeist, durchquert die Altstadt und mündet in die Aare. Östlich der Suhre, die bis 2009 die Gemeindegrenze zu Rohr bildete, erstreckt sich eine ausgedehnte Ebene. Diese ist von zahlreichen kleinen Wasserläufen durchzogen, ehemaligen Seitenarmen der einst stark mäandrierenden Aare. Nördlich von Rohr wird der Hochwasserschutzdamm auf einigen hundert Metern Länge zurückversetzt, um die einstige Flussauenlandschaft wieder entstehen zu lassen.[4]Die angrenzenden Gemeinden sind Erlinsbach AG im Nordwesten, Küttigen im Norden, Biberstein im Nordosten, Rupperswil im Osten, Buchs und Suhr im Südosten, Unterentfelden im Süden sowie die solothurnischen Gemeinden Eppenberg-Wöschnau und Erlinsbach SO im Westen. Aarau ist mit mehreren Nachbargemeinden zusammengewachsen und bildet mit diesen ein zusammenhängendes Siedlungsgebiet.Die Gesamtfläche beträgt 1234 Hektaren. Davon sind 435 Hektaren bewaldet und 569 Hektaren überbaut. Die höchste Stelle ist mit 471 Metern der Hungerberg an der Grenze zu Küttigen, der tiefste liegt auf 358 Metern am Ufer der Aare.