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Empathie besser einschätzen per Hirnaktivität im Ruhezustand
Eine Forschungsgruppe der University of California hat nun aber herausgefunden, dass die Empathiefähigkeit besser eingeschätzt werden kann, wenn die Gehirnaktivität im Ruhezustand beobachtet wird, als per Beobachtung des Gehirns während der Ausführung bestimmter, mit Empathie verbundener Aufgaben.
Für die in der Zeitschrift Frontiers in Integrative Neuroscience veröffentlichte Studie arbeitete das Team mit 58 Frauen und Männern im Alter von 18 bis 35 Jahren. Die Daten der Teilnehmenden über ihre Gehirnaktivität im Ruhezustand wurden per funktionelle Magnetresonanztomographie erbracht. Danach füllten sie für die Empathiemessung konzipierte Fragebögen aus. Die Forschenden wollten den Präzisionsgrad messen, mit dem sie anhand der Gehirnaktivität die angelegte Empathie der Teilnehmenden vorhersaopuigen konnten. Diese ist durch den Wunsch und die Fähigkeit charakterisiert, die Situation anderer Menschen zu verstehen.
Wie die Ergebnisse zeigen, kann die Gehirnaktivität in diesen Netzen auch dann die Empathie der untersuchten Menschen zeigen, wenn sich diese nicht einer mit Empathie verbundenen Aufgabe widmen. Dank dieser Beobachtung könnte die Empathie bestimmter Gruppen besser eingeschätzt werden, die möglicherweise Probleme beim Ausfüllen des Fragebogens oder beim Ausdrücken ihrer Gefühle haben, wie es beispielsweise bei von Autismus oder Schizophrenie betroffenen Personen der Fall sein kann.