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Hans Herzog:
Über dem Portalsturz der Haustüre stehen die Initialen 17 HK R ABK 20 (Hs. Konrad Ribi und Anna Barbara Kreis).
Nach 1852 war der Hirschen mehrmals im Besitze von Bierbrauern. So verkauft der Brauer Joachim Knolt den Hirschen am 25.07.1888 an einen Hermann Nock aus Sigmaringen.
Das Wohnhaus für Fr. 20'000.-
Und vor dem Haus am See das Bräuhaus für Fr. 3000.-
Ebenso noch ein Waschhaus für Fr. 400.-
Auch ein Felsenkeller an der Kuhhaldengass (Schönhaldenstr.) gehörte dazu.
Ein Braubetrieb mit grösserem Bierausstoss scheint aber nicht erfolgt zu sein.
Nach wiederum vielen Handwechseln kaufte die Fam. Boldi anfangs der 1950er Jahre den Hirschen und betrieb ihn als Gasthof und Speiselokal. Der «Keller» links neben der Haustüre wurde in eine zusätzliche Gaststube ausgebaut und mit einem 5-teiligen Fensterwagen versehen.
Seit 2010 ist der Gastbetrieb eingestellt und der Hirschen wird seither als Büro und Geschäftshaus benutzt.
In dieser Zeit wurde auch das Schiesswesen vom Dorf an den See verlegt. Im neu erbauten Schützenhaus neben dem Gredhaus wurde seeaufwärts auf Scheiben geschossen, die auf der Höhe der Wirtschaften zum Schiff oder Hirschen im See, auf der Wyssi (Flachwasser), aufgestellt wurden. Zum Trefferanzeigen fuhren die Zeiger mit dem Segner zu den Scheiben und wieder zurück ans Ufer.
Die Wirtschaften zum Schiff und der Hirschen waren beliebte «Schützenstuben».
Im Hirschen gründeten Hartmut Friedrich Ammann und Louis Napoleon 1835 den Thurgauischen Schützenverband; beide übernahmen nacheinander auch dessen Präsidium.
Die "Schützenstube" zog dann aber bald im Gasthof Adler ein.