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Suizidrate
Die Anzahl der Selbsttötungen ist ein Indikator für den psychischen Gesundheitszustand der Bevölkerung. Er gibt Auskunft über die Verbreitung von psychischen Erkrankungen im Zusammenspiel mit Lebenszufriedenheit, psychischem Wohlbefinden und der psychosozialen Situation. Er kann auch Hinweise auf die Betreuungs- und Präventionsarbeit im Gesundheitssektor geben.
Beobachtete Entwicklung

Im Jahr 2016 haben im Kanton Luzern 38 Personen Suizid begangen. Pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohnern sind dies 9,4 Suizide. Die Suizidrate ist im Schnitt der drei jüngsten erhobenen Jahre wesentlich tiefer als in den drei Jahren zu Beginn der Datenreihe. Seit der Jahrtausendwende ist die Suizidrate mehrheitlich gesunken.
Schweizweit werden 11 Suizide pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner verzeichnet (2015).
Angestrebte Entwicklung und Beurteilung

Wer in Not gerät und nicht in der Lage ist, für sich zu sorgen, hat laut Bundesverfassung Anspruch auf Hilfe und Betreuung und auf die Mittel, die für ein menschenwürdiges Dasein unerlässlich sind. Bund und Kantone setzen sich dafür ein, dass jede Person gegen die wirtschaftlichen Folgen von Alter, Invalidität, Krankheit, Unfall, Arbeitslosigkeit, Mutterschaft, Verwaisung und Verwitwung gesichert ist. Der Bund trifft im Rahmen seiner Zuständigkeiten Massnahmen zum Schutz der Gesundheit.
Die Beurteilung erfolgt aufgrund folgender Kriterien:

Die rückläufige Entwicklung der Suizidrate wird positiv beurteilt.
Definition
Der Indikator weist die Anzahl Todesfälle durch Suizid pro 100'000 Einwohner/innen (ständige Wohnbevölkerung) aus. Bis 2008 inklusive assistierte Suizide; seit 2009 werden diese in der Todesursachenstatistik unter der Grunderkrankung erfasst.
Daten
Schweiz: