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Gregor Deschwanden machte den schwachen Eindruck aus der Qualifikation vergessen. Der Horwer, zuletzt viermal in Serie in den Top Ten klassiert, landete von den Verhältnissen benachteiligt im 15. Rang (124 m/122 m). Simon Ammann überzeugte bei seinem 25. Start zur Tournee mit Platz 21.
Deschwanden rückte zumindest die Rangordnung in der Schweizer Equipe zurecht, nachdem er tags zuvor teamintern der Schwächste gewesen war. Primär dürfte er sich über die Konstanz freuen. Diesen Winter landete der 32-Jährige immer mindestens in den Top 15.
119 m hatten Simon Ammann zunächst in den 19. Zwischenrang gebracht. Rückenwind kommt dem Sprungstil des Routiniers nicht entgegen. Gleichwohl setzte sich der 42-Jährige gegen den halb so alten Daniel Tschofenig im ersten Umgang im K.o.-Duell durch. Im Finaldurchgang nutzte Ammann vorteilhafte Winde für einen Sprung auf 134 m. Gleichwohl büsste er noch zwei Positionen ein.
Killian Peier stand gegen den Weltklasse-Springer David Kubacki vor einer lösbaren Aufgabe, nachdem der ausser Form geratene Pole nur 112 m vorgelegt hatte. Doch der Waadtländer kam bei Rückenwind auch nicht auf Weite und schied mit 111 m und Platz 39 aus.
Der junge Remo Imhof landete nach 116 m, verlor aber gegen fünffachen Weltcupsieger Domen Prevc aus Slowenien (115 m). Imhof ist somit ein Opfer der K.o.-Regel. Nach klassischem Modus hätte es dem Muotathaler zu Platz 29 und der Finalqualifikation gereicht.
Wellinger nährte die Hoffnungen der deutschen Skisprung-Fans auf den ersten Gesamtsieg bei der Tournee seit Sven Hannawalds Triumph 2002. Der Tournee-Titelverteidiger Halvor Egner Granerud aus Norwegen schied im ersten Durchgang nach einem völlig missratenen Sprung (48. Rang) aus.