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In der Zeit vor der Grünen Revolution, also bevor Gärten und Äcker der Welt in eine eher unangenehme Schicht aus Kunstdünger, Pestiziden, Fungiziden, Herbiziden und allerlei anderem ökologisch bedenklichem Müll versank, haben die Menschen noch nach anderen Möglichkeiten gesucht, um die Landwirtschaft möglichst ertragreich zu gestalten. Schon früh begannen die Menschen in China mit einer Art Tiefkulturbeet, um aus den ihnen zur Verfügung stehenden Böden den maximalen Ertrag herauszuholen. Denn der Hauptzweck eines Tiefkulturbeetes ist es, auf wenig Fläche viel Ertrag zu schaffen. Findige englische Gärtner wie Alan Chadwick verwandelten in den 1960er Jahren in Kalifornien ein Stück Wüste in einen kleinen Garten Eden und entwickelten dazu das Tiefkulturbeet, wie wir es heute kennen.
Vorteile eines Tiefkulturbeetes
Bei einem Tiefkulturbeet wird die Erde deutlich tiefer gelockert als bei einem gewöhnlichen Gartenbeet. Dies nutzen viele Kulturpflanzen, um ihre Wurzeln tiefer in die Erde zu senden, dadurch benötigen sie weniger Platz in der Breite, wodurch die einzelnen Pflanzen näher zueinander gepflanzt werden können. Diese Art des Gärtnerns bringt auch den Vorteil, dass die Pflanzen weniger....
Weiter lesen? Dieser Artikel ist in unserer Ausgabe 2/2020 erschienen.