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Der Unterschied zwischen Qualitätsklassen und Qualitätslabels ist, dass letztere aufgrund von Produktionsverfahren vergeben werden, erste aufgrund des tatsächlichen Produktionsergebnisses. Da Labels stets auch mit Ideologien verknüpft sind – Bio richtet sich z. B. gegen den Produktivismus – und diese in der Gesellschaft immer weniger Gewicht haben, könnte angenommen werden, dass die Preisunterschiede zwischen Qualitätsklassen immer grösser werden, während jene zwischen Qualitätslabels eher schrumpfen. Regressionen zum Kälbermarkt einerseits und von 4180 Datensätzen des Rindermarktes andererseits bestätigten dieses Muster im Zeitraum 2000 bis 2014 weitgehend. Zwischen den einzelnen Klassen des schweizerischen Qualitätssystems CH-TAX findet im Betrachtungszeitraum eine Preisspreizung statt, während der Aufschlag für Bioprodukte schrumpft. Für die Labels TerraSuisse und QM Schweizer Fleisch wird von vornherein keine Preisdiskriminierung identifiziert.
Rindfleisch kann auf verschiedene Weise erzeugt werden. Die Intensivmast ist produktiver, die extensive Bio-Weidemast erzielt höhere Preise – doch was ist wirtschaftlicher? Agroscope hat die beiden Produktionssysteme miteinander verglichen.
In einer Online-Umfrage haben Agroscope-Forschende die Einstellungen der Schweizer Bevölkerung zu agrarpolitischen Zielen in allen drei Sprachregionen untersucht. Die Ergebnisse sollen helfen, die Agrarpolitik besser zu gestalten.
Bei der Agri-Photovoltaik wird dieselbe Fläche für die Energieerzeugung und die landwirtschaftliche Produktion genutzt. Das Interesse an diesem Ansatz wächst, aber der Erfolg hängt von vielen Faktoren ab und es muss noch geklärt werden, welche Kulturen sich am besten dafür eignen.