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Das T-Shirt ist aus unserem Kleiderschrank nicht mehr wegzudenken. Wir tragen es zu allen erdenklichen Gelegenheiten: Während der Freizeit ganzjährlich als sichtbares Kleidungsstück, oft auch unter dem Hemd als Unterhemd, beim Sport oder beim Schlafen. Das T-Shirt gilt als bequem und locker und wird nicht selten mit passendem Textildruck als Botschafter getragen. Meist aus Baumwolle, beim Sport aus funktionellen Synthetikfasern, ist das T-Shirt zum täglichen Begleiter von vielen von uns geworden. Aber woher stammt dieses Kleidungsstück eigentlich?
Das «T» aus der Bezeichnung «T-Shirt» hat dieses Kleidungsstück von seiner Form erhalten. Legt man es flach ausgebreitet vor sich auf einen Tisch, ist dies unschwer zu erkennen. Der Wortteil «Shirt» stammt aus dem englischen und heisst schlicht «Hemd». Ein T-Shirt ist also, nimmt man seinen Namen wörtlich, ein T-förmiges Hemd.
Aus alten Abbildungen auf Keramik oder alten Mosaiken sind bereits ähnliche Kleidungstücke auszumachen. T-förmige, einfach geschnittene Oberteile trugen auch Soldaten, Ritter und Bauern unter Rüstungen oder anderen schützenden Bekleidungsteilen. Oft hatten diese einen Kragen oder waren vorne am Kragen geschlitzt und konnten mit Knöpfen oder Bändern geschlossen werden. Während in südlicheren Kulturen bereits Baumwolle verwendet wurde, bestanden diese Vorläufer des T-Shirts bei uns meist aus Flachs oder Leinen.
Lange bevor das T-Shirt seinen Siegeszug durch unsere Kleiderschränke antrat, trugen Seeleute ein sogenanntes Takelhemd, dass bereits keine Knopfleiste vorne beim Kragen mehr hatte. Um 1901 soll dann die Royal Navy unter Königin Victoria das T-Shaped Undershirt eingeführt haben. Eine Theorie besagt auch, dass das T-Shirt als Trainingsshirt für die US-Navy entstanden sein soll. So wirklich geklärt ist aber seine Herkunft bis heute nicht eindeutig. Was aber als relativ gesichert gilt, ist die Herkunft der Blue Denim Jeans. Sie soll aus dem Segeltuch, das aus Nimes stammte, entstanden sein.
Ob es nun Marlon Brando oder James Dean in den 50er Jahren waren, die in den USA aus dem Unterhemd ein Kultobjekt der Popkultur machten ist ebenfalls nicht wirklich nachvollziehbar. In Europa trat das T-Shirt erst in den 60er Jahren gross in Erscheinung und hat sich seither seinen festen Platz in unserer Garderobe erobert. T-Shirts wurden seit den 60er und 70er Jahre sehr oft bedruckt und gerade während dem politischen Aufbruch in den 68er Jahren als Botschafter für die eigenen Ansichten getragen. Auch heute noch dienen Sie als Projektionsfläche für eigene Überzeugungen, als Markenbotschafter, als Träger für Marketingbotschaften, als Arbeitskleidung mit eigenem Firmenlogo oder als Merchandising-Artikel im Musik- und Filmbusiness.
Der grösste Teil der T-Shirts dürfte heute wohl aus Bangladesch stammen. Doch T-Shirts werden längst nicht nur weit weg, sondern auch noch in Europa produziert. Portugal oder die Türkei sind ebenfalls Länder, in denen heute noch viele T-Shirts produziert werden. Und sogar in der Schweiz gibt es noch einige wenige Produzenten, wie zum Beispiel die erfolgreiche Firma Zimmerli, deren Modelle auch immer wieder in amerikanischen Blockbustermovies auftauchen. T-Shirts gibt es in diversen Qualitäten und Preisklassen. Vom edlen und hochwertigen Bio-Baumwoll-Shirt in GOTS oder BLUESIGN Qualität bis hin zu sehr kostengünstiger Massenware.
Unbedruckt wird das T-Shirt eher als Unterleibchen getragen. Bedruckte Shirts hingegen sind gern getragene Botschafter. Sei es im Vereinswesen, in der Firma, am Konzert, bei einem Event…ein T-Shirt mit entsprechendem Logo kommt hier oft und gerne zum Einsatz. Um Enttäuschungen vorzubeugen lohnt es sich, beim Textildruck etwas genauer hinzusehen. Textildruck ist nicht gleich Textildruck. Klären Sie vor dem Bedrucken immer, welchen Erwartungen Ihre bedruckten T-Shirts entsprechen sollen und lassen Sie sich von Ihrem Textildrucker beraten. So kann dann aus dem T-Shirt eines dieser Lieblingsstücke werden, von denen wir uns lange und wenn, dann nur ungern trennen.
Zum Autor:
Stefan Meyer ist Geschäftsführer von Permatrend AG und dort verantwortlich für die Produktionsleitung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbildung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend.
Es gibt heute unzählige Textildruck Transfer Sorten von diversen Herstellern. Doch welches Produkt ist das richtige für den geplanten Einsatz? Eine sorgfältige Evaluation erspart Ihnen unter Umständen viel Ärger und vermeidet Schadenfälle. Die grosse Auswahl an verschiedenen Textildruck Transfer Verfahren macht es nicht einfacher, das richtige Produkt zu finden. Mit ein paar gezielten Fragen und einer guten Beratung Ihres Herstellers kommen Sie aber trotzdem ganz einfach zum Ziel. Wir zeigen Ihnen hier, worauf Sie achten müssen:
Für welchen Einsatzbereich sind die bedruckten Textilien gedacht? Wichtig ist hier an folgende Punkte zu denken:
Für den einmaligen Einsatz an einem Event ist kein qualitativ hochwertiges Textildruck Transfer notwendig. Wichtiger ist hier die optische und allenfalls haptische Wirkung des Druckes. Bei Arbeitsbekleidung steht dafür die Belastbarkeit und Qualität im Vordergrund. Hier sollen die bedruckten Textilien möglichst lang halten.
Nicht jedes Motiv kann in jedem Textildruck Transfer Verfahren realisiert werden. Am einfachsten sind Motive mit sogenannten Spotfarben. Dies sind klar abgegrenzte Farbbereiche, die weder Farbverläufe (Stufenlose Übergänge von einem zu einem anderen Farbton), noch Abstufungen in der Helligkeit oder Sättigung der Farbtöne zulassen. Motive die so aufgebaut sind, lassen sich in fast allen Textildruck Transfer Verfahren umsetzen. Anders die Umsetzung von fotorealistischen Motiven. Hier ist die Auswahl an verschiedenen Produkten eingeschränkt.
Beachten Sie auch, dass bei den meisten Textildruck Transfers, die im Siebdruckverfahren hergestellt werden, nicht beliebig feine Linien und Details umgesetzt werden können. Hier spielen auch die Gewebe, die bedruckt werden sollen, eine grosse Rolle. So macht es keinen Sinn, eine haarfeine Linie auf ein grobmaschiges Material zu drucken, da die Masse an aufgetragener Farbe keine Rissfestigkeit garantieren kann.
Für alle Textildrucke, die mittels Siebdruckverfahren hergestellt werden, sind Mindestmengen üblich. Hier muss für jede Druckfarbe ein Werkzeug – eine sogenannte Schablone (Sieb) – hergestellt werden. Produkte die mittels Digitaldirektdruck, Schneide- oder Druck- und Schneideplotter produziert werden, können in der Regel bereits ab einem Stück hergestellt werden.
Die Materialeigenschaften der verschiedenen Stoffe können sehr unterschiedlich sein und sich mehr oder weniger optimal mit dem gewählten Textildruck Transfer verbinden. Grundsätzlich gilt, umso natürlicher ein Gewebe ist, desto einfacher ist es zu bedrucken. Pflanzliche Naturfasern wie Baumwolle und Leinen sind saugfähig. Dies erleichtert die Verbindung von Druckfarbe und Stoff. Synthetische Garne sind nicht saugfähig und erfordern daher spezielle Eigenschaften von Farbe und Klebern, um sich trotzdem optimal zu verbinden. Bei Appreturen, Ausrüstungen und Beschichtungen ist besondere Vorsicht geboten, da in der Regel nicht bekannt ist, welche Chemikalien dafür zum Einsatz kamen. Hier empfehlen wir grundsätzlich einen vorgängigen Drucktest. Bei stretchbaren Materialien sollten Sie immer auch ein dehnfähiges Textildruck Transfer einsetzen. Vorsicht bei dunkel gefärbtem Polyester und Softshelljacken. Hier neigen die Stoffe dazu, Farbpigmente in die Druckfarbe abzugeben, was zu einer unschönen Verfärbung der Druckfarbe führen kann. Achten Sie also auf:
Beim Aufbügeln der Textildruck Transfers muss auch auf die optimale Temperatur geachtet werden. Synthetische Stoffe können schmelzen oder anfällig für Presseplattenabdrucke sein.
Nicht jedes Textildruck Transfer ist für jede Art der Pflege geeignet. So müssen Drucke für Arbeitsbekleidung, die industriell gewaschen werden, speziell dafür geeignet sein. Oft sind Textildrucke auch nicht für die chemische Reinigung geeignet und mögen generell keinen Weichspüler oder eine Überdosierung von Waschmitteln.
Lassen Sie sich von Ihrem Textildrucker beraten! Je mehr Informationen dem Produzenten über Einsatzbereich, grafische Umsetzung, Menge, Eigenschaften der zu bedruckenden Materialien und die gewünschte Art der Pflege vorliegen, umso einfacher kann er Ihnen das für Ihren Auftrag optimale Textildruck Transfer empfehlen.
Zum Autor:
Stefan Meyer ist Geschäftsführer von Permatrend AG und dort verantwortlich für die Produktionsleitung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbildung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend.
Fast alle Textilien, die für Mannschaftsportarten getragen werden, sind bedruckt. Sei es mit einem Vereinslogo, mit Nummern, Namen oder mit Sponsorenlogos. Es scheint heute ganz selbstverständlich, so dass man sich darüber gar nicht viele Gedanken macht. Doch der Teufel liegt, wie vielerorts, auch hier im Detail. Damit der Textildruck auf Sporttextilien zum Erfolg wird, sollten ein paar wichtige Punkte beachtet werden:
Textilien die für sportliche Aktivitäten entworfen wurden, sind oft eng an den Körper geschnitten und darum meist sehr elastisch. Hier sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass auch der Textildruck dehnbar ist. Ist dies nicht der Fall, können die Drucklogos beim Gebrauch schnell reissen. Besonders heikel sind hier Druckmotive mit feinen Linien.
Stoffe aus Polyester in kräftigen und dunklen Farben neigen dazu, Farbpigmente in die Druckfarbe abzugeben. Dieser Effekt tritt häufig bei roten, blauen und schwarzen Materialien auf. Besonders häufig sind Fussballtrikots und Softshelljacken betroffen. Damit dies nicht geschieht, werden oft sogenannte Migrationsblocker in den Textildruck eingebaut. Dies hat den Nachteil, dass die Drucke dann nicht mehr elastisch sind und bei dehnbaren Textilien reissen können. Hier muss also ein Produkt eingesetzt werden, dass sowohl resistent gegen fremde Farbpigmente ist und trotzdem weich und dehnbar bleibt. Wie zum Beispiel unser PERMA Sport Transfer.
Wer Sport treibt, schwitzt. Deswegen sind die meisten Sporttextilien funktionell so ausgelegt, dass sie die Feuchtigkeit vom Körper wegtransportieren und schnell verdunsten. Grosse und vollflächige Druckmotive zerstören diese Funktionalität und verschliessen das Gewebe an den bedruckten Stellen. Achten Sie darauf, die Motive möglichst nicht vollflächig zu gestalten. Lassen Sie genügend freien Raum im Design der Motive, damit der Feuchtigkeitstransport durch diese Öffnungen trotzdem gewährleistet bleibt.
Bestreiten Sie Wettkämpfe mit Ihrem Team und spielen in einer offiziellen Liga, gibt es meistens klare Vorschriften, wie gross Rückennummern oder Sponsorenlogos sein dürfen. Wenden Sie sich hierzu an den jeweiligen Sportverband. Sie erhalten dort Reglemente, in denen Sie diese Informationen finden können.
Je nach Einsatzgebiet und Sportart sollte die Bekleidung mindestens 30 – 50 Waschgänge überstehen, ohne dass das Textil und der Textildruck stark sichtbar altern. Dies hängt aber nicht nur von der Qualität der Textilien und vom Textildruck ab, sondern vor allem auch von der Pflege der Bekleidung. Beachten Sie beim Waschen unbedingt die entsprechenden Pflegesymbole und Empfehlungen in den eingenähten Etiketten und die Waschvorgaben des Druckes. Generell sollten Sie die folgenden Punkte immer beachten:
Lassen Sie sich von uns, im Fachgeschäft oder von Ihrem Textildruck Partner unbedingt eingehend zum Thema Textildruck auf Sporttextilien beraten. So können Sie sicher sein, dass Sie mit den bedruckten Sporttextilien lange Freude und mit Ihrem Team hoffentlich viel Erfolg haben werden.
Zum Autor:
Stefan Meyer ist Geschäftsführer von Permatrend AG und dort verantwortlich für die Produktionsleitung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbildung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend.