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Nationale Konferenz gegen Armut am 22. November 2016
Hälfte / Moitié
Wege zur Armutsbekämpfung und -prävention in der Schweiz: Seit 2014 setzen Bund, Kantone, Städte, Gemeinden und private Organisationen gemeinsam das auf fünf Jahre befristete Nationale Programm gegen Armut um. Das Programm stellt gesichertes Wissen zur Armutsbekämpfung und -prävention bereit, gibt Impulse zu Weiterentwicklung von Strategien und Massnahmen und fördert die Vernetzung und Zusammenarbeit der beteiligten Akteure.
Ursachen von Armut sind vielfältig. Fehlende Bildungsabschlüsse, schwierige Lebens- und Familiensituationen, gesundheitliche Beeinträchtigungen können dazu führen, dass Menschen von sozialer und beruflicher Ausgrenzung bedroht sind und nicht über die zum Leben notwendigen Mitteln verfügen. Massnahmen zur Armutsprävention setzten deshalb bei der frühen Förderung von Kindern aus sozial benachteiligten Familien, der Unterstützung von Eltern oder Jugendlichen in der Phase der Berufswahl, bei der Grund- und Weiterbildung von geringqualifizierten Erwachsenen und der beruflichen Integration an. Massnahmen zur Verbesserung der allgemeinen Lebenssituation, in den Bereichen Wohnen, Familienarmut und Schuldenprävention gehören ebenfalls dazu.
Zur Halbzeit des Programms bietet die Nationale Konferenz gegen Armut am Dienstag, 22. November 2016 die Möglichkeit, Einblick in die laufenden Arbeiten zu nehmen, bereits vorliegende Ergebnisse sowie aktuelle Herausforderungen zu diskutieren. Dabei werden auch armutsbetroffene Menschen zu Wort kommen. Die Konferenz richtet sich an Fachpersonen und Verantwortliche aus den verschiedenen Bereichen der Armutsprävention. Auf Basis der fachlichen Diskussionen wird ein politisch besetztes Podium eine Zwischenbilanz vornehmen und die aktuellen Schwerpunkte in der Armutsprävention diskutieren.