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Eine Vereinigung von spanischen Anwaltskanzleien, die Opfer des Finanzbetrügers Bernard Madoff wahrnehmen, hat vor den schwere Vorwürfe an die Adresse der Zürcher Bank Julius Bär gerichtet. Sie fordern Entschädigungen. Julius Bär bestreitet die Vorwürfe.Dieser Inhalt wurde am 06. Juli 2009 - 18:10 publiziert
Berater von Julius Bär hätten ohne gültige spanische Lizenz ihren Kunden Fonds zum Kauf empfohlen, die ihrerseits "direkt oder indirekt" mit Madoff-Fonds "verlinkt" gewesen seien. Ein solches Vergehen könne Bussen in Höhe von bis zu 5% des Eigenkapitals nach sich ziehen, erklärten die Anwälte.
Die Verwaltungsräte von Julius Bär könnten für Schäden persönlich haftbar gemacht werden, drohte die Anwaltsgruppierung.
Die Bank Julius Bär bestritt in einer schriftlichen Reaktion, dass gegen Regeln im spanischen Markt verstossen worden sei. Ein Sprecher der Bank präzisierte, dass keine Gesellschaft der Bär-Gruppe in Madoff-Fonds investiert gewesen sei, auch seien Kunden nie Madoff-Produkte empfohlen worden.
Bär habe jedoch als Depotstelle im Auftrag von externen Vermögensverwaltern und einzelnen Privatanlegern Madoff-Produkte gekauft oder verkauft.
swissinfo.ch und Agenturen
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