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Bittere Pille für Michael Albasini: Der Thurgauer fuhr bis rund 10 km vor Schluss des 230,4 km langen Strassenrennens in der Spitzengruppe mit, ehe er in einen Sturz verwickelt wurde und den Anschluss verlor. Ausgangspunkt des Malheurs war eine Fehleinschätzung des Niederländers Maurits Lammertink, der auf regennasser Strecke bei einer Kurve zu spät bremste. Hinter ihm stürzten weitere Fahrer, darunter Albasini.
Das Podest
- 1. Matteo Trentin (It)
- 2. Mathieu van der Poel (Ho)
- 3. Wout van Aert (Be)
Als Folge des Sturzes verkleinerte sich die Spitzengruppe auf 5 Fahrer. Das Rennen machte schliesslich Matteo Trentin im Sprint. Der 29-jährige Italiener sicherte sich EM-Gold vor dem Niederländer Mathieu van der Poel und dem Belgier Wout van Aert. Albasini wurde letztlich Siebter.
Sagan geschlagen
Peter Sagan, vor zwei Jahren Gewinner der ersten Strassen-EM und zuletzt dreimal in Folge Weltmeister, gab das Rennen rund 80 km vor dem Ziel auf. Der Topfavorit aus der Slowakei beklagte sich über Schmerzen im Rücken, die ihn seit seinem Sturz in der Tour de France plagen.
Sendebezug: SRF zwei/info, sportlive, 12.08.2018, 15:30 Uhr