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Eine achthundert Meter lange Landstrasse verbindet das norddänische Dorf mit der grösseren Nachbargemeinde, in der sich auch die Schulen befinden. Velofahrer wurden auf dieser Strasse mit unangenehm kleinem Abstand von schweren Kraftfahrzeugen wie Schulbussen, Lastwagen und Traktoren in hohem Tempo überholt. Um die Sicherheit auf der Strecke zu erhöhen, stellten die Dorfbewohner einen Antrag für einen Veloweg. Dieser wurde jedoch von der Gemeinde aus Kostengründen abgelehnt.
Kurzerhand übernahmen die Bewohner von Vejerslev die Umsetzung, und bauten an einem Wochenende den Veloweg bis zur Schule einfach selbst. Dies wurde möglich, weil der Bauer dem die Felder entlang der Strasse gehören, zu beiden Seiten je einen Streifen Land spendete. Über Materialspenden und Fonds konnte der für den Veloweg benötigte Asphalt bezogen werden, der durch die freiwillige Arbeit ansässiger Bauleute in einen Veloweg verwandelt wurde.
Die Anwohner freuen sich, dass die Kinder nun selbstständig mit dem Velo zur Schule fahren können und den Bus nicht mehr benötigen. Auch das Einkaufen in der Nachbargemeinde macht mit dem neuen Veloweg mehr Spass.