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Sexueller Übergriff im Säntispark: Täter ins Ausland geflüchtetSchreiben Sie einen Kommentar
Am Montagabend wurde der Bade- und Rutschspass eines 15-jährigen Jungen durch einen sexuellen Übergriff beendet. Mehrere Gäste des Säntispark beobachteten, wie der Junge von einem 50-jährigen Mann belästigt wurde. Der mutmassliche Täter konnte durch das Personal festgehalten werden, flüchtete jedoch, bevor die Polizei eintraf.
Der mutmassliche Täter ist der Kantonspolizei St.Gallen bekannt. Wie «20 Minuten» berichtet, kann die Polizei den Mann jedoch nicht festnehmen. Er lebe im angrenzenden Ausland und sei dort Staatsbürger. Die Kantonspolizei sei aber mit dessen Verteidiger in Kontakt, wird Roman Dobler, Sprecher der Staatsanwaltschaft St.Gallen, zitiert. Weiter dementiert Dobler, dass wegen Vergewaltigung ermittelt werde. Man wolle jedoch den mutmasslichen Täter und das Opfer gemeinsam befragen – dafür müsse der Mann jedoch in die Schweiz kommen. Ihm wird freies Geleit angeboten, was bedeutet, dass er in der Schweiz nicht festgenommen wird und nach der Befragung wieder in sein Heimatland zurückkehren kann. Sollte der Tatverdächtige jedoch nicht darauf eingehen, könnte die Staatsanwaltschaft im Heimatland die Übernahme der Strafverfolgung beantragen, womit das Verfahren im Ausland und nach den dortigen Gesetzen durchgeführt werden würde.
Die Mitarbeitenden des Säntisparks verweisen für Informationen zum Vorfall an die Kantonspolizei St.Gallen, welche wiederum an die Staatsanwaltschaft verweist.