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Karl Schillinger, der für den Sternenhimmel seines österreichischen Heimatortes Großmugl den Weltnaturerbe-Titel beantragen will
Karl Schillinger, der für den Sternenhimmel seines österreichischen Heimatortes Großmugl den Weltnaturerbe-Titel beantragen will
Zwei Aussenbeleuchtungs-Lampen in der Nachbarschaft erhellen nachts sein Schlafzimmer. Wegen dieser Belästigung zieht der Wohnungsbesitzer bis vors Bundesgericht.
Großmugl ist ein österreichisches Örtchen, in dem die Bushaltestelle meist von Jugendlichen bevölkert ist, die woanders hinwollen: ländlich, abgelegen und nachts sehr, sehr dunkel. Gerade deshalb sehen die Großmugler ihren Ort aber neben Berühmtheiten wie dem Kölner Dom und der Wiener Innenstadt und wollen auf die Liste des UNESCO- Welterbes.
«Ich verspreche Ihnen, mich für Dark-Sky Switzerland einzusetzen.» Mit diesem Satz schloss Marcus Klingler seine kurze Vorstellung als Kandidat für das Präsidentenamt an der Generalversammlung vom 29. April. Wenige Augenblicke später bestätigten die versammelten Dark-Sky Switzerland-Mitglieder mit einem Applaus seine Wahl ins Amt. Marcus Klingler engagiert sich seit April 2008 im Vorstand von Dark-Sky Switzerland. Er bringt Erfahrung in Management mit und war mehrere Jahre in der Beleuchtungsindustrie tätig.
Klingler tritt die Nachfolge von Guido Schwarz an, der den Verein seit November 2005 als Co-Präsident, ab 2008 als Präsident geleitet hatte. Schwarz hatte den Verein zu einem schwierigen Zeitpunkt übernommen. In den folgenden Jahren strukturierte er den Verein zusammen mit dem Vorstand neu und setzte mit Theo Wirth als erster Schritt der Professionalisierung einen Geschäftsstellenleiter ein.
Aufgrund der beruflichen Belastung und einer Weiterbildung entschied sich Guido Schwarz, vom Präsidentenamt zurückzutreten.
Gast der diesjährigen Generalversammlung war Stephan Bleuel, Projektleiter des Plan Lumière der Stadt Zürich. Er zeigte in seinem Referat, wie der Plan Lumière entwickelt worden ist, welche Teilprojekte derzeit aktuell sind und wie das Thema Lichtverschmutzung ins Projekt einbezogen wird.