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Die IAK wird eine erste Normensetzungsberatung zur Ausbildung von Lernenden abhalten. Die Schweiz wird dabei eine Empfehlung unterstützen, die die jeweiligen innerstaatlichen Rechtsvorschriften und Gegebenheiten berücksichtigen soll. Ausserdem sollte die neue Norm dem Einbezug der Sozialpartner bei der Gestaltung und Umsetzung der Politikkonzepte, Rahmenwerke, Systeme und Programme der Mitgliedstaaten hohe Bedeutung zumessen.
Die Schweiz wird sich an der wiederkehrenden Diskussion über das strategische Ziel der Beschäftigung beteiligen und die Kohärenz der in der Schweiz umgesetzten Politiken und Rahmenbedingungen zur Förderung der Beschäftigung und menschenwürdigen Arbeitsbedingungen betonen. Des Weiteren wird die Schweiz an der allgemeinen Aussprache über menschenwürdige Arbeit und die Sozial- und Solidarwirtschaft teilnehmen.
Schliesslich wird die IAK die Aufnahme von sicheren und gesunden Arbeitsbedingungen in ihr Rahmenwerk der grundlegenden Prinzipien und Rechte bei der Arbeit mittels einer Änderung der ILO-Erklärung über grundlegende Prinzipien und Rechte bei der Arbeit von 1998 prüfen. Die Schweiz unterstützt das Verfahren für die Aufnahme von sicheren und gesunden Arbeitsbedingungen in die grundlegenden Prinzipien und Rechte.
Die Regierungsdelegation wird von Boris Zürcher, dem Leiter der Direktion für Arbeit des SECO, angeführt. Für die Dauer der Konferenz wird ihm der Titel des Staatssekretärs verliehen. Die Delegation der Arbeitgeber wird von Blaise Matthey, Generaldirektor der Fédération des Entreprises Romandes, Genf, geleitet und jene der Arbeitnehmenden von Luca Cirigliano, Zentralsekretär des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB), Bern.