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Kaliumhydrogencarbonat (Kalium) ist ein Mineralstoff, der in der Natur hauptsächlich als Salz vorkommt. Im menschlichen und tierischen Organismus steuert Kalium zusammen mit dem Mineralstoff Natrium die Regulation der Körperzellen und spielt so eine entscheidende Rolle bei vielen Stoffwechselvorgängen.
Kalium ist ein Elektrolyt, welches im Stoffwechsel eine zentrale Rolle spielt.
In den Industrienationen wird durch den hohen Salzgehalt und Fleischanteil bei der Ernährung tendenziell zu wenig Kalium aufgenommen. Es sind keine Nebenwirkungen über Kalium bekannt.
Der tägliche Kaliumbedarf beträgt
bei Säuglingen ca. 450 bis 600 mg,
bei Kindern etwa 1 bis 2 g, und
bei Erwachsenen zwischen 2 und 3 g.
Da Kalium in vielen Lebensmitteln enthalten ist, gilt der tägliche Bedarf beim gesunden Menschen allgemein als gedeckt. Ein Mehrbedarf an Kalium kann bei den unten erwähnten Erkrankungen und Störungen bestehen.
Kalium kommt auch in Zusatzstoffen vor: Nach der Diätverordnung sind die Kaliumsalze folgender Säuren dafür zugelassen: Adipinsäure, Bernsteinsäure, Kohlensäure, Milchsäure, Salzsäure, Weinsäure und Zitronensäure, außerdem Kaliumsulfat sowie Kaliumguanylat und Kaliuminosinat.