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NEW YORK/LONDON/WIEN(awp international) - Die Ölpreise sind am Donnerstag nach schwachen US-Konjunkturdaten gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im September kostete am späten Nachmittag 74,09 US-Dollar. Das waren 1,33 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober fiel um 1,29 Dollar auf 75,18 Dollar.
Schwache US-Konjunkturdaten hätten die Ölpreise belastet, sagten Händler. Eine schwache Konjunkturentwicklung in der grössten Volkswirtschaft der Welt würde auch die Nachfrage nach Rohöl dämpfen. Die Lage am Arbeitsmarkt bleibe angespannt. So hatten die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in der vergangenen Woche die psychologische wichtige Marke von 500.000 erreicht. Volkswirte hatten hingegen mit einem Rückgang auf 476.000 Anträge gerechnet. Zudem war der Frühindikator für die Region Philadelphia erneut unter Druck geraten und hatte im August sogar einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität angedeutet.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 73,05 US-Dollar. Das waren 20 Cent weniger als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
jsl/he
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