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Von Peter Haisenko
Karma bezeichnet ein spirituelles Konzept, nach dem jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat. Diese Folge muss nicht unbedingt im gegenwärtigen Leben wirksam werden, sondern sie kann sich möglicherweise erst in einem zukünftigen Leben manifestieren. Man muss nicht an Karma oder Wiedergeburt glauben, aber ein Beweis, dass es das nicht gibt, kann nicht geführt werden. So ist auch nicht auszuschließen, dass es ein Nationalkarma gibt, das eine ganze Nation für seine Taten belohnt – oder bestraft.
Meine Großmutter (*1886) hat zwei Weltkriege überlebt und in der Nacht des 13. Februar 1945 nur ihr nacktes Leben aus der Dresdner Feuerhölle retten können. Sie hat die Engländer oft das “hinterhältige Seeräubervolk” genannt. Betrachtet man die Geschichte nicht durch die Deutschland vorgeschriebene Filterbrille, ist diese…..