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Geschichte
Meilensteine einer Kulturstätte
1981
Die «Mobile Aktionshalle» veranstaltet das erstes Konzert der Anarchorockgruppe «SCHROEDER‘S ROADSHOW»
1982
Die ersten nicht-kommerziellen Veranstaltungen werden vom St.Galler Sportamt bewilligt. Unterschriften für die Erhaltung des Abbruchobjektes Grabenturnhalle zu kulturellen Zwecken werden gesammelt.
28.05.1982 /// Die Initiative vom Komitee für die Erhaltung der Grabenhalle wird mit 1185 Unterschriften beim Stadtrat St.Gallen eingereicht.
06.11.1982 /// Gründung der Interessengemeinschaft Verein «IG Aktionshalle Graben»
21.12.1982 /// Bericht und Antrag des Stadtrates an den Gemeinderat. Die Initiative für eine kulturelle Nutzung der Grabenturnhalle wird vom Stadtrat abgelehnt. Planung für eine intensive Nutzung des Grabenareals durch eine Parkgarage.
1983
Im Kultur-Abstimmungsjahr gelang es den IG-Mitgliedern durch unermüdlichen Einsatz und unerschrockenes Auftreten bei allen möglichen politischen Anlässen ihr Anliegen durchzubringen.
03.01.1983 /// Orientierungsabend / Aussprache mit Gemeinderäten vom IG-Kollektiv
11.01.1983 /// Der Ablehnungsantrag fiel beim Gemeinderat insofern durch, als dieser den Stadtrat beauftragte einen Gegenvorschlag auszuarbeiten.
25.02.1983 /// Der Stadtrat legt dem Gemeinderat den Gegenvorschlag vor, der zusammen mit der Interessengemeinschaft Graben erarbeitet wurde.
19.06.1983 /// Es kommt zu einer Eventualabstimmung, wobei der Gegenvorschlag – mit einem auf drei Jahre befristeten Versuch – angenommen wurde.
25. 11.1983 /// Das komplizierte Abstimmungsprozedere bedingt eine weitere Volksabstimmung über die Nutzung der Grabenhalle. Sie wird angenommen.
06.12.1983 /// In einer Resolution protestiert eine neu ins Leben gerufene IG Kohle gegen die ungerechte Verteilung des grossen Kulturkuchens. Mehr Geld für aktuelle und zeitgenössische Kultur wird gefordert.
1984–1986
Im Gemeinderat wird eine Motion für erheblich erklärt, die vom Stadtrat einen Bericht über die städtischen Ausgaben im Kulturbereich verlangt.
05.05.1984 /// Nach kurzer Umbauzeit wird die Grabenhalle eröffnet.
20.05.1986 /// Zur Förderung der aktuellen Kultur beschliesst der Gemeinderat, dass die Ausgaben in den nächsten fünf Jahren dafür erhöht werden.
1987
Die IG verhandelt mit der Stadt über eine Vertragsverlängerung und die notwendigen Umbauten für einen regelmässigen Betrieb.
12.04.1987 /// Der Grosse Gemeinderat beschliesst die Grabenhalle der Interessengemeinschaft weiterhin durch einen Mietvertrag zur Verfügung zu stellen.
24.07.1987 /// Die nötigen Anpassungen für einen Dauerbetrieb der Grabenhalle werden vorgenommen.
16.11.1987 / // Die Neueröffnung der Grabenhalle
1995
Umbau und Sanierung der Halle.
1998
Der provisorische Betrieb einer Gästegarderobe wird eingeführt, die Musik-Anlage wird bei R+R Sonic Design gemietet und fest in der Halle installiert.
1999
Die Grabenhalle erhält ihre erste Website, programmiert und betreut von einem befreundeten Grafiker aus Berlin.
Die Plakate in grün/rot/blau zieren das erste Mal das Stadtbild.
2001 /2002
Eine feste Garderobe wird im Foyer eingebaut. Die Webpage wird neu durch das Büro betreut.
2003
Die Bar wird entsprechend ausgebaut, Toxic.fm übertragen erste Konzerte mit dem neu-verbauten ISDN-Anschluss. Die Aussenfassade wird mit Plakatwänden bestückt, welche nach langen Absprachen die Grabenhalle selbst bewirtschaften darf.
2004
20 Jahre Grabenhalle – Es wird gefeiert mit täglichen Veranstaltungen im April. «Das kleine Konzert» und die »Hallenbeiz» werden ins Leben gerufen. Seit dem Umbau 1997 wird erstmals das Foyer renoviert, der Backstage mit WC und Dusche versehen.
2005
Die Lichtgruppe wird gegründet. Konzerte werden nun auch visuell auf ein höheres Niveau gebracht.
2006
Ein neues Sicherheitskonzept wird erarbeitet und der Stadt vorgelegt. Mit dem neuen Mietvertrag für die Halle wird auch das Sicherheitskonzept angenommen. Das Büro wird umgebaut und erhält zwei Arbeitsplätze. Beitritt beim Dachverband der Schweizer Musikclubs PETZI.
Das erste Parkplatzfest war ein voller Erfolg, das erste Mal werden Halle und Parkplatz bespielt.
Eine neue Lautstärke-Verordnung tritt in Kraft. Dadurch sind Konzerte sowie Partys in der Grabenhalle auf eine maximale Lautstärke von 100dBA beschränkt. Ein Messgerät wird installiert, welches sämtliche Veranstaltungen aufzeichnet.
2008
Das Eintrittspreis-Limit wird auf CHF 30.– angehoben. Die Lichtgruppe wird erneuert, konkrete Pläne werden umgesetzt. Die interne Veranstaltergruppe «Bruchteil» erhält einen fixen Jahresbeitrag von der Grabenhalle, zudem erhöht der Kanton seinen jährlichen Beitrag.
Das Rauchverbot tritt in Kraft, die Grabehalle bittet das Rauchen in der Halle zu unterlassen.
2009
Das 25-Jahr Jubiläum wird gefeiert, dazu bekommt die Homepage ein neues Kleid und auch die Monatsprogramme erscheinen in einem einheitlichen Design. Die Öffnungszeiten des Grabenhallenbüros werden verlängert, es entsteht ein 60%-Job, die anderen Arbeitszeiten werden erhöht.
Das langersehnte Lichtmaterial wird geliefert und montiert, die Getränke der Grosskonzerne Coca Cola und Nestlé werden durch Ramseier-Produkte ersetzt.
2012
Der Verein PPfest wird gegründet, um die jährliche Durchführung zu gewährleisten.
2014
Die Grabenhalle wird 30. Im Jubiläumsjahr finden grössere Programmpunkte in der Halle Platz. Zudem werden in den Sommermonaten sechs Aussenplätze in St.Gallen mit einem kunterbunten Kulturmix organisiert. In Zusammenarbeiten mit Abbruchhaus, Saiten und dem Sufo geht die Grabenhalle für einen Sommer lang hinaus.