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1,4-Dichlorbenzen und Naphthalen
Im Rahmen des Siegelprogramms apisuisse wurden am Zentrum für Bienenforschung Untersuchungen auf Rückstände von DCB und Naphthalen im Schweizer Honig durchgeführt.
Um den Bienenwachs vor Schädlingen zu schützen, setzten Imker in früheren Jahren die für die Imkerei nicht zugelassenen Mottenkugeln ein, welche als Wirkstoffe 1,4-Dichlorbenzen (1,4-DCB) oder Naphthalen enthielten. Dies führte zu entsprechenden Rückständen im Honig. Diese Rückstandssituation hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert, da die Imker keine Mottenkugeln mehr benutzen. Im Jahre 2013 überschritt keine der untersuchten Honigproben den gesetzlichen Toleranzwert für 1,4-DCB von 0.01 mg/kg. Der Höchstwert des apisuisse Honigreglements von 0,001 mg/kg ist 10-mal tiefer vorgegeben als der gesetzliche Wert. Diesen strengen Vorgaben für 1,4-DCB genügten 99.5 % der Siegelhonigproben. Eine einzige Siegelhonigprobe überschritt den Höchstwert für 1,4-DCB des apisuisse Qualitätssiegels. In keiner der Honigproben wurde Naphthalen gefunden und damit genügten alle Honige den Anforderungen des apisuisse Qualitätssiegels.
Unnötiger und kostspieliger Einsatz von Paradichlorbenzol verschmutzt Honig und Wachs (PDF, 47 kB, 14.09.2016) K. Seiler, H. Pfefferli, Th. Frey, B. Roux, P. Wenk, S. Bogdanov (2003)