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Die Glücksspielstudie evaluiert die Spielsperre als Massnahme des Spielerschutzes. Gesperrte Spielerinnen und Spieler werden an drei Zeitpunkten im Abstand von sechs Monaten zu ihrem Spielverhalten (dabei unter anderem auch zu ihrem Ausweichverhalten), zum Sperrprozess, zu ihrer subjektiv wahrgenommenen Lebensqualität und zu ihrer Beratungsmotivation schriftlich befragt. Als Vergleichsgruppe werden aktive Spielerinnen und Spieler schriftlich befragt.
Die Rekrutierung der Probandinnen und Probanden erfolgt über die Schweizer Spielbanken. Die erste Befragungswelle wurde im Juni 2021 abgeschlossen. Die dritte Befragungswelle endet im Juni 2022.
Die Glücksspielstudie wird von einem Forschungsteam der Hochschule Luzern durchgeführt und vom Schweizerischen Nationalfonds gefördert.