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Von Mai bis Oktober untersucht der Kanton Zürich zusammen mit der Stadt Uster das Ausmass der Tigermücken-Verbreitung. Mögliche Brutstätten behandelt die Stadt Uster mit einem biologischen Larvizid gegen Mückenlarven, wie die Stadt mitteilte.
Die Stadt bittet jedoch auch die Bevölkerung in Nänikon um Mithilfe. Weil der Asiatischen Tigermücke bereits kleinste Wasseransammlungen reichen würden, um sich zu vermehren, sollten diese vermieden werden. Giesskannen, Untersetzer für Blumentöpfe, Vasen und andere Behälter sollten deshalb regelmässig geleert werden.
Die ersten Tigermücken-Exemplare wurden im vergangenen Sommer gefunden, wie es bei der Stadt Uster auf Anfrage hiess. Als im Oktober klar geworden sei, dass sich diese Population in Nänikon etabliert habe, habe die Stadt zusammen mit dem Kanton einen Bekämpfungsplan ausgearbeitet.
Können Krankheiten übertragen
Auch in der Stadt Zürich wurden schon Tigermücken gesichtet, erstmals im Jahr 2016. Dort konnte bisher verhindert werden, dass sich die Tiere auf Stadtgebiet verbreiten.
Die Tigermücke kann verschiedene Krankheiten wie etwa Dengue-Fieber übertragen, wobei die Gefahr dafür in der Schweiz aber gering ist. Lästig sind die Viecher hingegen auf jeden Fall, denn im Gegensatz zu einheimischen Mücken stechen Tigermücken auch tagsüber und die Stiche sind schmerzhaft.