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Das Reuss-Projekt gliedert sich in fünf Abschnitte, auf denen spezifische Schutz- und ökologische Massnahmen realisiert werden sollen. Die Massnahmen erfüllen die bundesrechtlichen Vorgaben und gewährleisten einen langfristigen Hochwasserschutz.
Der Kanton hat unterschiedliche Varianten für einen optimalen Hochwasserschutz untersucht. Reine Dammerhöhungen widersprechen den bundesrechtlichen Vorgaben und eine Sohlenabsenkung ist aufgrund der Gefährdung der Trinkwasserversorgung nicht möglich. Deshalb setzt der Kanton auf ein Hochwasserschutzkonzept mit Aufweitung des Gerinnes.
Die Aufweitung führt zu einer generellen Absenkung des Wasserspiegels und sorgt damit für den Hochwasserschutz. Wo Siedlungen und Infrastrukturen den benötigten Platz für die Aufweitung beschränken, werden bestehende Dämme erhöht sowie vereinzelt flache Dämme neu geschaffen - das ist es bei Emmen und Perlen der Fall.
Alle Massnahmen des Reuss-Projekts im Überblick