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Vom Fussball her kennt man die Verlängerung. Wenn es darum geht, bei einem Cup-Spiel den Gewinner der Partie zu ermitteln, die bei offiziellem Spielschluss unentschieden steht, dann geht es in die Verlängerung. Oder sogar ins Penalty-Schiessen.
Am 13. Oktober 2019, auf der Fahrt nach West Wendover, in Utah, diskutierten wir über eine Verlängerung der anderen Art. Nämlich über diejenige dieser Reise. Wir realisierten an diesem Tag, dass zwei Drittel unserer, auf drei Jahre angelegten Reise, bereits vorbei sind. Als wir die Schweiz im Herbst 2017 verliessen, vermieteten wir unser Haus bis im Herbst 2020. Das bedeutet, dass wir dann wieder zuhause sein müssen. Die Frage war: Wollen wir das?
Wir wussten, dass sie sich die Mieter in unserem Haus sehr wohl fühlen. Weshalb also nicht fragen, ob sie den Vertrag um ein weiteres Jahr verlängern wollen? Wenn wir das wissen, dann können wir entscheiden, wie es weitergeht! Gesagt, getan. Bereits einen Tag später hatten wir die Antwort. Unsere Mieter freuen sich, ein weiteres Jahr in unserem Haus zu wohnen. Und wir freuen uns, ein Jahr länger zu reisen. Das nennt man eine Win-Win-Situation.
PS: Läuft alles nach Plan, dann werden wir die Schweiz im Herbst 2021 – von Sibirien herkommend – erreichen. Es sei denn, es gibt nochmals eine Verlängerung…