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Glaubenssätze – Erfolg verhindernd oder Erfolg bringend
Leo Lautenschläger (Name geändert) war ein typischer Loser. Schon früh machte er die Erfahrung, dass er bestenfalls durchschnittliche Leistungen erbrachte. Wenn andere Schüler im Sport brillierten, so fand er sich irgendwo im Mittelfeld wieder. Doch auch in anderen Fächern sah es nicht viel besser aus. Er war kein Überflieger in den Sprachen und in Mathe noch viel weniger. Sein Abitur schaffte er schließlich doch noch. Nach zwei Extrarunden und mit viel Nachhilfe.
Negatives Denken verhindert Erfolg
Da Leo’s Eltern immer wieder den größeren Bruder als leuchtendes Beispiel hinstellten, lag es vollkommen außerhalb seines Vorstellungsvermögens, dass er dessen Leistungen jemals einholen würde. Ihm war klar, dass er einfach keine Begabungen hatte.
Aber woher kommen diese negativen Annahmen?
Der Grund lag in der Erziehung der Eltern, die Leo ständig sagten, „Schau Dir Deinen Bruder an, das wirst Du nie schaffen“ und ähnliche Aussagen.
Leo’s Negativ-Leistungskurve setzte sich im späteren Studium fort. Er studierte ein Fach, das nicht mit einem Numerus Clausus belegt war und besuchte die Vorlesungen nur halbherzig. Egal, ob es um Zahlenverständnis ging, Sprachbegabung, oder um Musikalität. Als die Begabungen verteilt wurden, hatte er wohl vergessen „hier“ zu schreien.
Leo Lautenschläger hatte schon lange aufgehört, an seinen Erfolg zu glauben. Kein Wunder, dass er sein Studium schließlich abbrach und anfing sich mit diversen Jobs über Wasser zu halten. Zwischendurch machte er mehrere halbherzige Versuche, eine Ausbildungsstelle zu bekommen. Doch auch hier blieb ihm der Erfolg verwehrt. Er begann, sich an seine Hilfsarbeiterjobs zu gewöhnen und sich in dem Glauben, dass er halt auf der Schattenseite des Lebens stand, einzurichten.
Irgendwann begegnete er seinem Schulfreund Martin wieder. Der fing gerade an, Karriere in seinem Unternehmen zu machen. Davon erzählte er Leo. „Und was machst du?“, wollte Martin dann wissen. Leo machte keinen Hehl aus seiner Situation. Martin fand es schade, dass Leo nicht mehr aus sich machen wollte. „Warum willst du dein Potential nicht ausreizen?“ Diese Frage traf Leo völlig unvorbereitet. „Welches Potential?“, fragte er zurück.
„Jeder Mensch hat Potential“ behauptete Martin. „Du musst deine persönlichen Stärken herausfinden und deine ganz eigene Motivation. Dann gilt es diese persönlichen Stärken und deine Motivation in Energie zu verwandeln. Wenn du das schaffst, hast du auch Erfolg.“
Erfolg durch positives Denken
So einfach sollte das sein?, fragte sich Leo. „Das ganze Geheimnis ist positives Denken“, verriet ihm Martin. „Wenn du dein Denken veränderst, hat das zwangsläufig Erfolg zur Folge“. Martin wusste wovon er sprach. „Du musst an deinen Erfolg glauben!“ Mit diesem schicksalsträchtigen Satz ließ er Leo allein. Doch dieser Satz ging ihm nicht mehr aus dem Kopf. In den nächsten Wochen nahm er seine eigenen Fähigkeiten kritisch unter die Lupe und filterte seine Stärken heraus. Daraus entwickelte er eine berufliche Perspektive. Er nahm sein Studium wieder auf und legte mit neuer Motivation künftige Prüfungen mit wesentlich besseren Erfolgen ab.
Als er sein Examen mit überdurchschnittlich gutem Erfolg absolvierte, dachte er wieder an seinen Freund Martin und wie Recht er mit seiner Aussage hatte, dass der Erfolg im positiven Denken liegt.
Glaubenssätze, die aus der Kindheit entstehen können späteren Erfolg bringen oder ihn eben, wie bei Leo verhindern.
Die gute Nachricht zum Schluß
Auch wenn Sie bisher glaubten „Ich kann das doch nicht! … Ich werde nie zu etwas kommen“ oder ähnlich einschränkende Gedanken hegen, dann können Sie mit ein paar einfachen, wenn vielleicht auch manchmal ungewöhnlichen „Tricks“ Ihren Glauben verändern.
Das geht nicht von heute auf morgen, denn das was Sie bisher von sich und dem Leben glaubten, kam ja auch nicht über Nacht.
Hinterlassen Sie einen Kommentar und diskutieren Sie mit, was Sie „glauben“
Ihr Thomas Kleitz
Kontakt:
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