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Ein Blick in die Geschichte von Feng Shui
Alte Kirchen und Tempel wurden stets auf der exakten Nord-Süd- bzw. Ost-West-Achse gebaut. Diese Ausrichtung ist sehr ruhig und steht im Feng Shui für eine hohe, spirituelle Energiequalität. Sie begünstigt Meditation, Gebet und die Verbindung zwischen den Menschen und dem göttlich-spirituellen Kräften. Für Bewohner von Klöstern, Kirchen und Tempeln steht diese Qualität im Vordergrund. Der Lebensunterhalt musste nicht im klassisch-wirtschaftlichen Sinne erarbeitet werden, denn dieser war durch die Gemeinschaft gewährleistet. In asiatischen Ländern, wie beispielsweise Thailand, wird den Mönchen noch heute das Essen von der Bevölkerung gebracht, so dass sie sich voll und ganz ihrer geistig-spirituellen Entwicklung widmen können.
Geld soll fliessen
Bei einer Familie oder auch bei einer Firma sieht das jedoch ganz anders aus. Hier muss, nebst gesundheitlichen und zwischenmenschlichen Aspekten, auch die finanzielle Versorgung stimmen. Geld soll fliessen, um die Existenz einer Familie oder einer Firma zu sichern.
Ein Wohn- oder Geschäftshaus, welches exakt auf der Nord-Süd- bzw. Ost-West-Achse ausgerichtet ist, hat demnach eine zu ruhige Energie. Erfolgreiches Wirtschaften wird erschwert. Das Segelboot steht quasi in einer Flaute, kommt nicht richtig vom Fleck. Wenn wir nun dieses Beispiel auf das Leben übertragen, könnte sich diese trügerische Ruhe beispielsweise durch finanzielle Probleme bemerkbar machen. Vielleicht ist es mühsam, eine neue Arbeitsstelle zu finden, die Rechnungen zu zahlen oder Stabilität und Wachstum für ein Unternehmen zu erreichen. Oder aber, wenn das Geld genau so schnell wieder geht, wie es zuvor gekommen ist. Die Menschen in solchen Gebäuden brauchen oftmals viel Energie, Kraft und Zeit, um ihre Ziele zu erreichen.