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Als Steve Jobs und Steve Wozniak Apple gründeten, versicherten sie dem Musiklabel der Beatles (ebenfalls Apple genannt), dass sie niemals etwas mit dem Musikgeschäft zu tun haben werden, um einer Klage aus dem Weg zu gehen. Als Apple später die Aufnahmen von Midi-Klängen erweiterte, ging das Beatles-Label juristisch gegen Apple vor.
Im Zuge des Verfahrens musste Jim Reekes, Sounddesigner von Apple, alle akustischen Elemente umbenennen. Einer der Klänge hiess Xylophone. Der Sounddesigner erwog zunächst die Bezeichnung Let It Beep als Anspielung auf das Beatles-Lied Let It Be. Schlussendlich wählte er aber den Namen Sosumi.
In Wahrheit handelte es sich dabei um eine Wortneuschöpfung, die in Kurzform für ‘So sue me’ (Verklag mich doch!) diente.
Bis heute kann der Ton in den macOS-Systemeinstellungen als Effekt angewählt werden.
Jim Reekes ist zudem für das Kamerageräusch des iPhones verantwortlich. Er nahm den Ton seiner alten Canon AE-1 auf und bearbeitete diesen. “Jedes Mal, wenn ich jemanden ein Foto mit dem iPhone machen höre, denke ich, jemand hat meinen Fotoapparat geklaut.”
Und wie könnte es anders sein, Reekes kreierte auch den Mac Startup-Sound. Dieser sollte er jedoch ursprünglich wieder entfernen. Reekes entgegnete, dass dies nicht ohne Systemabstürze möglich sei. Das Argument sei zwar Blödsinn gewesen – der Startup-Sound bliebt jedoch.
Hier das Interview zu Sosumi: