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Man muß danach zwei Grundverbindungen unterscheiden: Chlorapatit 3Ca3P2O8 + CaCl2 und
Fluorapatit 3Ca3P2O8 + CaFl2 , welche meist als isomorphe Mischung zusammen vorkommen.
Der Apatít ist sehr weit verbreitet, findet sich als Gemengteil vieler
Felsarten, tritt auch häufig auf
Gängen
auf und setzt für sich allein gar nicht selten beträchtliche Lagermassen zusammen. Im verwitterten Zustand ist der Apatít die
Quelle
[* 2] des
Gehalts der
Ackererde an phosphorsauren
Salzen.
ein Mineral, welches im wesentlichen aus phosphorsaurem Kalk nebst kleinen Mengen Chlorcalcium
und Fluorcalcium besteht; es kommt teils derb und dicht, teils in gut ausgebildeten Kristallen vor, die farblos, bläulich,
gelb oder blaßgrün sind und in letzterem Falle Spargelstein genannt werden. Da, wo der A. in größeren Mengen vorkommt,
wird er gemahlen und als Hilfsdünger in den Handel gebracht; am besten wird er jedoch zuvor mit Schwefelsäure
aufgeschlossen und so in Superphosphat (s. d.) verwandelt. Dasselbe geschieht mit der faserigen Varietät
desselben, dem Phosphorit (s. d.) und der erdigen, dem Osteolith. - Zollfrei.
[* 7] ein Mineral, das gewöhnlich in kurzen hexagonalen Prismen, oben durch die Gradendfläche (s.
beistehende Abbildung) oder durch Pyramiden (mit pyramidaler Hemiedrie) begrenzt, krystallisiert, aber auch derb, in eingewachsenen
rundlichen Körnern sowie in faserigen und dichten Massen (Phosphorit) vorkommt. Der Apatit erreicht noch nicht
die Härte des Feldspats, hat das spec. Gewicht 3,2, ist farblos, oft aber grün (Spargelstein), blau, violett, rot, grau,
doch meist licht gefärbt, glasglänzend und durchsichtig bis durchscheinend.