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Guido Zichittella und Tim Tröndle von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) sowie Virginie Uhlmann von der Ecole Polytechnique Fédérale Lausanne (EPFL) erhielten für ihre herausragenden Doktorarbeiten die ABB-Forschungspreise 2020. Guido Zichittella entwickelte in seiner Doktorarbeit ein grundlegendes Verständnis für neuartige, effiziente Katalysatoren, um Kohlenwasserstoffe durch Halogenisierung aufzuwerten und weiter zu nutzen. Tim Tröndle untersuchte in seiner Arbeit die Frage, wie ein gesamteuropäisches elektrisches Energieverteilsystem, das gänzlich auf erneuerbaren Energieträgern beruht, optimal ausgelegt sein muss. Virginie Uhlmann kombinierte in ihrer Dissertation an der EPFL zwei Ansätze zur Identifizierung von Objektumrissen und schlug ein neues Paradigma vor, das für Anwendungen wie visuell gesteuerte Roboter oder die automatisierte visuelle Inspektion von Produkten und Anlagen relevant ist.
Mit den ABB-Forschungspreisen zeichnet ABB Schweiz jedes Jahr an der ETHZ und der EPFL herausragende Abschlussarbeiten in der Energie- sowie der Informations- und Automationstechnik aus. Die Preise sind Teil des umfassenden Engagements für Bildung, Innovation und Nachhaltigkeit von ABB, wobei das Unternehmen weltweit mit über 100 Universitäten zusammenarbeitet. Schon heute erwirtschaftet ABB knapp 60 Prozent ihres Umsatzes mit Lösungen, die zu einem schonenderen Umgang mit der Umwelt beitragen und die globale Erwärmung bekämpfen. Diesen Anteil will ABB mit kontinuierlicher Forschung und Entwicklung weiter ausbauen. Eines der sieben grossen ABB-Forschungszentren befindet sich in Baden-Dättwil.