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(Angaben zum Sachverhalt korrigiert, es handelt sich um zwei verschiedene Kapitalmassnahmen)
Yverdon (awp) - Die Leclanché SA verschiebt die am 22. Oktober angekündigte ordentliche Kapitalerhöhung vorerst. Das Unternehmen evaluiere zur Zeit alternative Finanzierungsstrukturen sowie eine Anpassung der Pläne, teilte der Batterie-Hersteller am Donnerstag mit. Der Verwaltungsrat will entsprechend über die Ergebnisse der Überprüfung der Investitions- und Finanzierungsstrategie informieren.
Die Kapitalerhöhung soll aber in den kommenden Monaten abgeschlossen werden, wie ein Firmensprecher gegenüber AWP erklärte. Ziel sei es, das Interesse der Investoren zu erhöhen. Während es positives Feedback aus dem Private-Equity-Sektor und von Venture-Capital-Gesellschaften gebe, hätten sich institutionelle Anleger noch zurückhaltend gezeigt.
Neben der ordentlichen Kapitalerhöung wird Leclanché auch Aktien aus dem bestehenden genehmigten Kapital des Unternehmen ausgeben. Bis zum Ende der Ausübungsfrist für Bezugsrechte Anfang November waren 10,3% der Bezugsrechte gezeichnet, wie die Gesellschaft vor ein paar Tagen bekannt gegeben hatte. Die EnergyGroup Holding AG und der assoziierte Fonds, die mit 58,2% die grösste Aktionärsgruppe von Leclanché bilden, hatten dem Unternehmen mitgeteilt, dass sie ihre Bezugsrechte nicht ausüben würden.
Insgesamt sollten bis zu 2'117'500 neue Namenaktien geschaffen werden. Der Freefloat hätte sich auf bis zu 71% erhöht.
Leclanché hatte geplant, die Mittel aus der Kapitalerhöhung im wesentlichen für die Erweiterung der Produktionskapazität in Willstätt zu verwenden. Dort will das Unternehmen eine Produktionslinie für Lithium-Ionen-Zellen mit einer Gesamtkapazität von zwei Millionen Zellen pro Jahr aufbauen, die 2012 in Betrieb gehen soll.
uh/tp/cf/cc
(Angaben zum Sachverhalt korrigiert, es handelt sich um zwei verschiedene Kapitalmassnahmen)