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Unser Mann vor Ort (auf Twitter: @svenzaugg) meldet sich zu Wort und lässt verlauten: Noch sind die Stimmlokale geöffnet, doch in den noblen Pups von Edinburgh, auf der pompösen Royal Mile, in der Princess Street, in New Town oder Old Town haben die Befürworter der Unabhängigkeit bereits gewonnen. Sie sagen unisono: «Wir haben London in die Knie gezwungen.» Man spricht von Demokratie und Freiheit, von Selbstbestimmung und Schicksal, gar vom jüngsten Tag.
Andy trinkt ... (bild: watson)
Und man trinkt. So wie Andy. Der 43-Jährige arbeitet als Angestellter bei einem Verlag. Er sagt: «Wir wollen unser Schicksal selbst bestimmen. Wir sind ein sehr reiches Land, wir brauchen diese schmierigen Typen in London nicht, die in ihre eigenen Tasche wirtschaften.» Mike nickt, der 50-Jährige arbeiten auf einer Ölplattform und sagt. «Ich weiss wovon ich rede. Unter unserem Arsch sprudelt schwarzes Gold, das gehört uns, nicht dieses gepuderten Mackern in London.» Whatsoever, sagt Mike, es werde eng.
... derweil ihm Mike in seinen Tiraden beipflichtet und Richtung Westminster-Establishment ledert. (bild: watson)