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Klammheimlich hat der Reitsportdachverband FEI Mitte Dezember das Weltcupreglement geändert. Nun ist klar, wie die Startplätze für den Weltcupfinal Springen in Göteborg vergeben werden.
Viel wurde nach den zahlreichen Absagen der Qualifikationsturniere für den Weltcupfinal im Springen spekuliert. Wer darf am Final teilnehmen, wenn es keine Qualifikationen gibt? Kleiner Rückblick: Für den abgesagten Final im April 2020 in Las Vegas (USA) wären vier Schweizer Reiter – Steve Guerdat (1.), Pius Schwizer (13.), Bryan Balsiger (15.) und Martin Fuchs (17.) – qualifiziert gewesen. Nun hat die FEI das Weltcupreglement angepasst. Neu stehen der Westeuropaliga 22 Plätze zur Verfügung (statt 18). Titelverteidiger Steve Guerdat ist automatisch vorqualifiziert. Zehn Quotenplätze werden auf diejenigen Länder verteilt, deren Reiter nach dem Schlussstand der Qualifikation 2019/2020 in den Top Ten waren. Das sind Belgien (2), Deutschland (2), Frankreich, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen und Grossbritannien. Die Schweiz ist nicht dabei, da Pius Schwizer – hinter Guerdat, der die Qualifikation gewann – erst an 13. Stelle folgt. Anschliessend gibt es elf zusätzliche Quotenplätze für diejenigen Länder, die selbst eine Weltcupprüfung austragen. Hier gibt es einen Startplatz für die Schweiz, dank dem Turnier in Basel. Den letzten Startplatz bekommt Schweden als Ausrichter des Finals.
Somit erhält die Schweiz nur noch die Hälfte der Plätze, als sie eigentlich zugute hätte. Fair? «Nein, aus meiner Sicht überhaupt nicht», meint auch Equipenchef Michel Sorg. Und er hat zusammen mit dem Leitungsteam Springen des Schweizerischen Verbandes für Pferdesport (SVPS) beim Springdepartement der FEI auch gleich schriftlich interveniert; eine Stellungnahme ist bis jetzt jedoch noch nicht eingetroffen. «Das Springdepartement hat uns gegenüber das neue Reglement dahingehend legitimiert, dass Göteborg ein 'neuer' Final sei und mit Las Vegas nichts mehr zu tun hätte. Wir versuchen nun wenigstens, den Quotenplatz von Steve Guerdat als Sieger der Quali zusätzlich zu erhalten, wünschen uns aber total deren vier, wie ursprünglich vor Las Vegas», so Sorg.
Wieso man nicht einfach denjenigen Ländern einen Quotenplatz zuteilt, die sich vor Jahresfrist qualifizierten, ist unverständlich und nicht nachvollziehbar. Da hat das Springdepartement der FEI eindeutig den falschen Entscheid getroffen.
Bereits in den 60er- und 70er-Jahren, als ich erste Nachforschungen in der Geschichte des Pferdesports machte, staunte ich über die grosse Zahl der internationalen Reiter, die aus Basel und St....
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