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Kurz und bĂŒndig alles wichtige ĂŒber das Thema Barcode. Barcode, Strichcode und Balkencode sind synonym verwendete Begriffe.Weitere Informationen:
- Barcode-Lexikon
- Musterbeispiele von Barcodes und 2D-Codes
- PrÀfix des EAN 13-Codes (LÀndercode)
- ErklÀrung Barcode (Radiosendung "Mailbox" vom 24. November 2004 auf DRS1, MP3)
|Was ist ein Barcode?|
Ein Barcode ist eine Grafik (Barcode-Typen), welche verschieden dicke Striche bzw. Balken (englisch: bar) aufweist. Weiter gibt es noch die sogenannten 2-D Codes, welche viel mehr Informationen auf kleinerer FlÀche beinhalten können.
Im Prinzip sind in einem Barcode "ja / nein" -Informationen gespeichert, wie bei allen digitalen Medien. Beim Barcode werden diese "ja / nein" -Informationen in eine Art Morsealphabet, bestehend aus dunklen Balken verschiedener Breiten und hellen ZwischenrĂ€umen, abgelegt. Je nach Barcode-Typ enthĂ€lt auch der Zwischenraum oder das VerhĂ€ltnis "Balken / Zwischenraum" Daten. Die Informationsdichte hĂ€ngt ab vom Typ des verwendeten Barcodes, von der QualitĂ€t des Druckers, der ihn erzeugt und von der QualitĂ€t des eingesetzten Scanners. Auch die Geschwindigkeit des Gutes (z.B. Fliessband) ist zu berĂŒcksichtigen.
Alle Barcodes enthalten folgende Elemente:
Start- und Stopzeichen
- Diese Zeichen stehen am Anfang und am Ende eines Barcodes. Sie weisen den Scanner auf die Scan-Richtung hin. (Barcodes neuerer PrÀgung erlauben eine bidirektionale Einlesung, was bedeutet, dass diese Barcodes sowohl von vorne nach hinten, als auch umgekehrt eine identische Information bereitstellen.)
Quiet Zones
- Quiet Zones sind Zonen innerhalb eines Barcodes, die keine Daten enthalten. Sie befinden sich nach dem Start und vor dem Stopzeichen. Sie sind als Begrenzungsmarken vor und nach der eigentlichen Barcodeinformation zu sehen und daher elementar wichtig.
Man mag sich einen Funkspruch vorstellen: Zuerst kommt die Information, dass es sich um einen Funkspruch handelt, dann um welche Sprache es sich handelt, wer gerufen wird und anschliessend eine Pause. Es folgt der eigentliche Austausch mit wichtigen Informationen, dann eine Pause, danach die abschliessende Prozedur der Verabschiedung.
|Was ist ein Barcode-Scanner?|
Ein Barcode-Scanner (Barcodeleser / Laserscanner) liest optisch (englisch: scan = abtasten) die Daten, (Zahlen und / oder Buchstaben) die der Strichcode enthÀlt, ein und gibt sie an den Computer weiter. Da viele Scanner via USB angeschlossen werden oder tastaturverschlauft arbeiten, funktionieren sie auch genau wie eine Tastatur. Liest der Scanner z.B. 7610167660516 aus einem EAN-Code aus, entspricht dies dem Eintippen der einzelnen Zahlen auf der Tastatur. Deshalb benötigen Strichcodeleser nicht zwingend teure Zusatzprogramme, denn eine Ausgabe kann in jede Textverarbeitungssoftware oder auch in sÀmtlichen Microsoft Office-Programmen (Word, Excel, Access) erfolgen. Meistens werden die Daten aber in Datenbanken gespeichert.
|Warum werden Barcodes eingesetzt?|
Um damit Artikel (Produkte) rationell und fehlerfrei elektronisch (Computer) erfassen zu können. Durch die effiziente Barcodeerfassung (BDE) ergeben sich wesentliche Kostenersparnisse und viele nĂŒtzliche Zusatzinformationen.
|Einsatzgebiete|
Lagerverwaltung, Verkaufsladen (z.B. Migros oder Coop), Dokumentenverwaltung usw.
|Ablauf|
Ein Barcode wird mittels einer Barcodegenerierungs-Software oder einer True-Type Schrift erzeugt und entweder direkt auf die Verpackung gedruckt oder via Bondrucker, Etikettendrucker oder handelsĂŒblichen Laser- / Tintenstrahldrucker ausgedruckt. Anschliessend können die Codes mit einem Barcode-Scanner (BarcodelesegerĂ€t) schnell und einfach in den PC eingelesen und weiterverarbeitet werden (z.B. auch fĂŒr statistische Zwecke).
|Wissenswertes|