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Talstation um 1901 mit dem Wagen der «Zentralen Zürichbergbahn» im Vordergrund (Abb.: Archiv QVO)
Erschlossen wird der Zürichberg durch die
Seilbahn Rigiblick
1893 waren die 11 Vororte Zürichs eingemeindet worden; auch Oberstrass wurde Teil der Stadt. Zuvor war Oberstrass selbstständiges Bauerndorf gewesen. 1895 wurde die Strassenbahn vom Bellevue via Platte bis zum Rigiplatz eröffnet. Jetzt interessierte sich die «Rigiviertel Gesellschaft, A. Grether & Co.» für den Zürichberg.
Diese private Gesellschaft erbaute 1901 die «Seilbahn Rigiviertel», um von ihr erstellte Familienhäuser und kleine Villen selbst zu erschliessen. Die besseren Wohnadressen befanden sich damals noch unten in der Stadt. Hier oben am Zürichberg gab es damals Rebberge, Obstbäume, Wiesen und einzelne Gruppen von Bauernhäusern.
1906 wurde die Seilbahn Teil der «Städtischen Strassenbahn». Bis 1978 endete die Seilbahn Rigiblick an der Germaniastrasse. Im Zusammenhang mit der 1973 beschlossenen Gesamterneuerung kam die Bahn an die VBZ. Die alten Tal- und Bergstationen und die alten Kabinen wurden 1978 abgebrochen und ersetzt.
Der Unterbau, die Geleise, das Rollmaterial und die Sicherheitstechnik wurden völlig erneuert und die Bahn bis zum Restaurant Rigiblick verlängert. Damals völlig neuartig war die vollautomatische Steuerung ohne Betriebspersonal.
Diese Tafel wurde gestiftet von Bettina Uhlmann und Michael Baumer