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Wenn Sie in einer Schweizer Schule Geschichtsunterricht genossen haben, kennen Sie den folgenden Spruch über Karl den Kühnen: Er verlor
„bei Grandson das Gut, bei Murten den Mut, bei Nancy das Blut.“
Der Spruch bezieht sich auf die Burgunderkriege von 1474 – 1477. Karl der Kühne, Herzog von Burgund, wollte sein zerstückeltes Reich erweitern. Das klappte ganz gut – bis er auf die Eidgenossen traf. Die erste Niederlage musste er in Grandson einstecken, die nächste dann in Murten am 22. Juni 1476. Und schliesslich starb er in der Schlacht von Nancy – und mit ihm ging sein Burgunderreich unter. Mehr zu den Burgunderkriegen erfahren Sie auf der Website von Murten.
Wer Murten heute besucht, versteht, warum Karl der Kühne die Stadt unbedingt in sein Reich integrieren wollte. Murten ist schlicht ein Bijou! Die zweisprachige Stadt blickt auf eine über 800-jährige Geschichte zurück. Und diese Geschichte lässt sich eindrücklich erleben: Sei es in der malerischen Altstadt mit ihren Laubengängen, den Brunnen und dem Berntor. Vor allem aber auf einem Rundgang über die Ringmauer. Von hier aus schweift der Blick über die ganze Stadt und über den See, der einem zu Füssen liegt. Ein Ausblick, den Sie auf keinen Fall verpassen sollten!
Den ersten Teil zu Karl dem Kühnen und wie es ihm in Grandson erging, lesen Sie im Blog „Grandson: Der Anfang vom Ende„