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Bruno Wiederkehr sen., gelernter Modellschreiner, errichtete im
Jahre 1951 im ehemaligen Hühnerstall und zwischenzeitlichen
Abstellraum seines Elternhauses eine kleine Schreinerei, wo er am
1. Januar 1952 offiziell mit dem Ausführen von Schreinerarbeiten
begann. Der damalige Maschinenbestand beschränkte sich auf
eine Fräse-Hobelmaschine, eine Bandsage, eine Kehlmaschine
und eine Furnierpresse, die ausschliesslich zur Herstellung von
Möbeln dienten.
Der Erfolg blieb trotz schwieriger Arbeitsbedingungen der kleinen
Schreinerei nicht verwehrt und so kam es, dass im Jahre 1956 aus
dem Einmannbetrieb, durch die Einstellung eines Arbeiters, ein Zweimannbetrieb
wurde. Zusätzlich musste die Werkstatt bis 1964 drei Mal vergrössert
werden, was sich durch das stete Ansteigen von Aufträgen, als
notwendig erwies.
1969 trat dann Bruno Wiederkehr jun. in die Fussstapfen seines
Vaters und begann im elterlichen Betrieb eine Schreinerlehre. 1971
wechselte er dann in eine auswärtige Schreinerei, wo er die
2. Hälfte seiner Lehre absolvierte. Nach erfolgreich bestandener
Prüfung kehrte er im Herbst 1972 wieder in den Elternbetrieb
zurück, wo er bis Ende 1994 an der Seite seines Vaters arbeitete
und für die Ausbildung der Lehrlinge zuständig war.
Am 1. Januar 1995 kam es dann zum Führungswechsel, bei welchem
der Sohn den Vater ablöste. Aus der damaligen Schreinerei B.Wiederkehr
und Sohn wurde B.Wiederkehr und Co., welche dann 1996 zu einer Aktiengesellschaft
umformiert wurde.