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Schätze der Erde
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Der feste Anteil der Erde besteht aus Gesteinen, welche aus Mineralien zusammengesetzt sind. Viele geologische Prozesse, die sich in der Erde und an der Erdoberfläche abspielen, werden von den unterschiedlichen Eigenschaften der Mineralien bestimmt. Die Gliederung des Erdkörpers in Kern, Mantel und Kruste ist eine Folge davon, dass sich Atome chemisch zu Mineralien unterschiedlicher Dichte und Zusammensetzung verbinden.
Mineralien sind allgegenwärtig in unserem Leben. Schon das französische Wort für Lohn, salaire, erinnert an das Salz als lebensnotwendigen Rohstoff und historisch wichtiges Zahlungsmittel. Granit und Marmor, Ziegelsteine sowie aus Kies und Mergel hergestellter Beton sind unsere wichtigsten Baumaterialien. Aus Mineralien gewonnene Metalle wie Eisen, Kupfer und Platin sind aus der modernen Zivilisation nicht wegzudenken. Gold sowie Edel- und Schmucksteine haben die Menschen seit jeher mit ihrer Schönheit und ihrem subjektiven Wert betört.
Bei der Entstehung von Mineralien, aber auch bei der technischen Gewinnung vieler Metalle aus Mineralien, spielt Wasser eine wichtige Rolle. Zahlreiche der hier gezeigten Kristalle bildeten sich in der Tiefe der Erdkruste aus wässrigen Lösungen. An der Erdoberfläche werden durch die Verwitterung von Mineralien Elemente freigesetzt, welche die Böden mit Nährstoffen versorgen und zur Bildung neuer Rohstoffe wie dem Bauxit führen können.
Was zeigt die Ausstellung?
- Kristalle und Mineralien: Atomanordnungen, Kristallsysteme, Kristalleigenschaften und Kristallbildung
- Edelsteine
- Mineralien der Alpen; Kristallgruppe vom Tiefengletscher; Rutilquarze des Piz Ault
- Salz und andere Rohstoffe aus Mineralien
- Indergand Kristall