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Die Firmen lieferten ihre Produkte an grosse Autohersteller wie VW , Daimler , BMW , Jaguar oder Nissan /Renault. Die Absprachen schadeten damit nicht nur den Abnehmer-Firmen sondern auch vielen Autokäufern. "Klimatisierungs- und Kühlkomponenten sind zwar als Produkte nicht zu sehen, dafür aber umso mehr zu spüren", erklärte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. "In diesem Fall haben Sie sie möglicherweise auch in Ihrem Portemonnaie gespürt, obwohl die Temperaturregulierung in Ihrem Auto funktioniert."
Die Unternehmen räumten die Beteiligung an den Kartellen ein, die im Jahr 2009 endeten. Alle von ihnen erhielten Ermässigungen, weil sie Informationen zu der unerlaubten Zusammenarbeit lieferten und einem Vergleich zustimmten. Nach Angaben der EU-Kommission sprachen die Kartell-Mitglieder Preise ab, teilten Märkte untereinander auf und tauschen sensible Informationen miteinander./hrz/DP/tos
(AWP)