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Wettbewerb Riedstrasse Schwyz
Um die Qualitäten der offenen Matte zu erhalten, wird das Areal mit acht dicht bebauten, clusterartigen Häusergruppen bespielt. Es entsteht ein fliessender Grünraum, der die Wohninseln umspült und sich mit der offenen Landschaft verbindet. Die Wiese bleibt weiterhin lesbar und erlebbar und es entstehen interessante Sicht – und Querbezüge innerhalb des Areals und talwärts mit Hauptblickrichtung Zentralschweizer Alpen und den Seen.
Die schachbrettartige Anordnung der Inseln und die orthogonal versetzte Positionierung der Häuser innerhalb der Cluster ermöglichen im Rahmen einer dichten Bebauung eine grosszügige Aussicht. Diese wird ebenfalls durch die Höhenstaffelung der Baukörper aufgrund des ansteigenden Terrains und der teilweise unterschiedlichen Gebäudehöhen unterstützt, so dass jede Wohnung optimal von der exklusiven Lagequalität profitieren kann. In ihrer Gruppenanordnung erinnern die Cluster an historische Weilerbildungen im Kanton Schwyz.
Die Clustergrössen sind bewusst auf drei bis maximal vier Häuser beschränkt, damit eine angemessene städtebauliche Körnung erreicht werden und jedes Haus mehrseitig orientiert werden kann. Auf Grund der besseren Lagequalitäten wird das Alleineigentum (REFH, DEFH, EFH) in der oberen Hälfte des Areals angeordnet, während das Stockwerkeigentum im unteren Arealbereich positioniert ist. Die grosszügigen Grünräume zwischen den Mehrfamilienhäusern sowie die Reduktion der Baukörper im Vergleich zur Zwischenkritik ermöglichen einen angemessenen städtebaulichen Übergang zum angrenzenden Quartier.
Projektinfos
Standort
Riedstrasse Schwyz
Bauherrschaft
Privat
Architektur
BSS ARCHITEKTEN AG
Projektbeteiligte
Vetsch Partner Landschaftsarchitekten AG
Wettbewerb
zweistufig, 2012
Bauzeit
—
Raumprogramm
Wohnnutzung