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Wenn die Sonne scheint, erhitzt sich die Erde und speichert die Wärme. Das spürst du gut, wenn du zum Beispiel im Sommer deine Hände auf den Balkonboden legst: Er ist auch dann noch warm, wenn die Sonne schon längst untergegangen ist. Der Boden hat die Wärme behalten, die nun als warme Luft allmählich in die Höhe steigt.
Für kleinere Kinder: Ein Experiment über Luftdruck
Du spürst es zwar nicht direkt, aber auch die Luft hat ein Gewicht. Sie besteht aus vielen schwebenden Teilchen. Weil sich die Luft in den Bergen weiter oben befindet, drücken nur wenige weitere Luftteilchen auf sie herab: Der Luftdruck wird tiefer. Dadurch findet die Luft mehr Platz und dehnt sich aus. Je mehr Platz die Luftteilchen haben, desto «leichter» wird die Luft.
Erklärung eines Professors für grössere Kinder:
Wenn sie sich ausdehnen kann, kühlt die Luft sich ab. Ein umgekehrtes Beispiel ist die erwärmte Velopumpe, wenn man die Luft zusammendrückt. Trockene Luft, die frei aufsteigen kann, wird alle 100 Meter um etwa ein Grad Celsius kälter.
Die Sonne ist rund 150 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Das ist sehr, sehr weit. Der höchste Berg der Welt hingegen ist nur knapp neun Kilometer hoch. Die Berge stehen also vergleichsweise nur ein winziges bisschen näher zur Sonne als die Täler. Das reicht nicht aus, um sich stärker zu erwärmen. Aber es reicht, damit wir Menschen uns dort oben viel schneller einen Sonnenbrand holen.
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