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Lautenmusik in der Rosenstadt
Im historischen Haus der Musik in Rapperswil-Jona fand das 1.Schweizerische Lautenfestival statt. In der Klosterkirche und den Räumen im Haus der Musik lernte das Publikum das höfische Instrument Laute in Konzerten, Vorträgen, Infoveranstaltungen und in einer Instrumentenausstellung näher kennen. In Frankreich, Deutschland und Österreich wurden bereits mit Erfolg Lautenfestivals durchgeführt.
Königin der Instrumente
Mit den Mauren und Sarazenen gelangte die Laute in der ersten Hälfte des 8. Jahrhunderts nach Spanien und Sizilien und breitete sich in den folgenden Jahrhunderten in ganz Europa aus.
Die Entwicklung von Kompositions- und Spieltechnik führte dazu, dass sich verschiedene Formen der Laute ausprägten.
Innerhalb des reichhaltigen und äusserst farbigen Instrumentariums der Renaissance nahm die Laute eine dominante Stellung ein. Als Solo- und Ensembleinstrument war sie Trägerin mehrstimmiger Kompositionen, Vermittlerin gehobener Tanz- und Gebrauchsmusik, sowie bevorzugtes Begleitinstrument für Gesang und Hausmusik.
Sie überragte alle anderen Instrumente an Vollkommenheit, so dass sie im 16. Jahrhundert den stolzen Titel einer «regina omnium instrumentorum musicorum», also der Königin aller Musikinstrumente trug.