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Der jährliche «World Robotics Report 2018», der von der International Federation of Robotics (IFR) herausgegeben wird, zeichnet für den Einsatz von Industrierobotern in Indien ein sehr erfreuliches Bild: Zwischen 2012 und 2017 errechnete sich eine durchschnittliche jährliche Umsatzwachstumsrate (CAGR) von 18 Prozent.
Aufgeschlüsselt nach Branchen ist Indiens Automobilsektor der wichtigste Abnehmer mit einem Anteil von 62 Prozent des Gesamtangebots im Jahr 2017. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 27 Prozent. «Die Automobilindustrie wird der wichtigste Treiber für die steigende Zahl von Roboterinstallationen in Indien bleiben», sagt Junji Tsuda, Präsident der International Federation of Robotics. «Internationale und nationale Hersteller kündigten bereits zahlreiche neue Projekte an, die einen Ausbau der Produktionskapazitäten zum Ziel haben. Darüber hinaus verlangen die OEMs zunehmend eine lokale Versorgung mit Automobilteilen.»
Ein deutliches Zeichen dafür, dass die allgemeine Industrie zum Automobilsektor aufschliesst, sind die Verkaufszahlen von Industrierobotern beispielsweise in der Kunststoff- und Gummiindustrie, der Metallindustrie und der Elektro- und Elektronikindustrie. Hier gab es 2017 ein Plus von 46 Prozent.
Indien ist eine der am stärksten wachsenden Volkswirtschaften unter den asiatischen Schwellenländern. Trotzdem ist die Roboterdichte im Vergleich zu anderen Automobilstandorten noch relativ gering: 85 Industrieroboter pro 10.000 Mitarbeiter in der Automobilindustrie sind weniger als ein Viertel von der Quote in Indonesien (378 Einheiten) und weit weg von China (505 Einheiten). Es ist also noch genügend Luft nach oben.