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Psychische Erkrankungen bei jungen Erwachsenen
Folgen für deren Erwerbsfähigkeit und Handlungsmöglichkeiten für die Soziale Arbeit
In der Schweiz kam es in den letzten Jahren zu einer markanten Zunahme psychischer Erkrankungen. Junge Erwachsene sind in einem stärkeren Umfang betroffen, was oft mit nachhaltigen psychosozialen Problemen verbunden ist. In dieser Bachelor-Arbeit geht es um eine Analyse der Auswirkungen von psychischen Krankheiten auf die Erwerbsfähigkeit von jungen Erwachsenen. Ausserdem wird auf die bestehenden Unterstützungsmassnahmen für eine berufliche (Re-)Integration und ihre Übereinstimmung mit den Wünschen und Zielen der Betroffenen eingegangen. Weiter beschäftigt sich die vorliegende Bachelor-Arbeit mit der Rolle der Sozialen Arbeit bei der Unterstützung von jungen Menschen mit psychischen Erkrankungen, mit den präventiven Massnahmen innerhalb und ausserhalb des IV-Prozesses und mit den Chancen und Risiken einer IV-Berentung. Diese Fragen sollen durch einen Theorieteil und einen quantitativen und qualitativen Forschungsteil beantwortet werden.
Es liegt nahe, dass junge Erwachsene mit psychischen Erkrankungen Schwierigkeiten haben, sich in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Wenn dies nicht gelingt, kann es zu einer Verstärkung der psychischen Erkrankung führen, was wiederum mit einer Prekarisierung der psychosozialen Probleme verbunden sein kann. Deshalb kommt der Sozialen Arbeit eine wichtige Rolle bei der Betreuung und Begleitung der Betroffenen zu. Die Betreuung bezieht sich auf die verschiedensten Bereiche und auf die bestehenden sozialen Probleme und versucht auch, präventiv vorzugehen.
Die Betroffenen sind auf Unterstützung bei der Bewältigung unterschiedlicher Entwicklungsaufgaben angewiesen, wobei die Soziale Arbeit beim Ausbildungs- und Arbeitsprozess eine grosse Rolle spielt.