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20 Jahre nach Turin werden die Olympischen Winterspiele erstmals wieder in Westeuropa stattfinden - und dies mit Mailand/Cortina erneut in Italien.
Mailand/Cortina d'Ampezzo setzte sich bei der Wahl durch die 82 stimmberechtigten Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) als Ausrichter 2026 gegen den letzten verbliebenen Konkurrenten Stockholm/Are durch.
Mailand war noch nie Gastgeber von Olympischen Spielen, weder im Sommer noch im Winter. Hingegen der rund 400 km entfernte Dolomiten-Ort Cortina d'Ampezzo trug 1956 schon einmal die Winterspiele aus. Zudem fanden in Italien 2006 in Turin (Winter) und 1960 in Rom (Sommer) Olympische Spiele statt.
Das lokale Organisationskomitee von Mailand/Cortina, das mit einem Budget von rund 1,4 Milliarden Euro rechnet, erhält vom Internationalen Olympischen Komitee gut 800 Millionen Franken für die Ausrichtung der Winterspiele 2026.
Die Vergabe der XXV. Winterspiele fand anlässlich der 134. IOC-Session in Lausanne statt. Bis zum IOC-Meldeschluss Ende März 2018 hatte es Interesse aus sieben Ländern gegeben. Doch nach und nach zogen sich Sion, Graz/Schladming - beide nach verlorener Abstimmung im eigenen Land -, Sapporo und letztlich auch Calgary als mögliche Gastgeber zurück. Das türkische Erzurum war vom IOC von der Liste der Anwärter für 2026 gestrichen worden. (kün/sda)
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