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Am 19. Juni 2019 einigten sich National- und Ständerat über die Abschaffung der Inhaberaktien und die Regeln dazu. Inskünftig werden Inhaberaktien nur noch bei Gesellschaften erlaubt sein, die an der Börse kotiert sind, oder deren Aktien als Bucheffekten geführt werden. Die überwiegende Anzahl der Aktiengesellschaften mit Inhaberaktien wird gezwungen sein, ihre Inhaberaktien in Namenaktien umzuwandeln. Im Unterlassungsfalle erfolgt die Umwandlung automatisch.
Damit soll verhindert werden, dass die Schweiz auf einer "schwarzen Liste" landet. Allerdings führen die neuen Regelungen dazu, dass zahlreichen Inhaberaktionären ein Eigentumsverlust droht. Die neuen Bestimmungen dürften auf den 1. Januar 2020 in Kraft treten.