Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03236.jsonl.gz/1707

Das Australian Bureau of Agricultural and Resource Economics and Sciences (Abares) hat Spekulationen der Medien im fünften Kontinent, dass die Covid-19-Pandemie in Verbindung mit den Waldbränden und der Dürre an der Ostküste zu Problemen mit der australischen Ernährungssicherheit führen könnte, verneint.
Daten im Insights-Bericht von Abares zeigen, dass Australien eines der höchsten Niveaus an Nahrungsmittelsicherheit in der Welt aufweist und dass der vorübergehende Mangel an Grundnahrungsmitteln nach den Panikkäufen im vergangenen Monat nicht auf ein ernsthafteres Problem der Nahrungsmittelsicherheit hindeutet. Offizielle Zahlen im Internet sprechen von einem Selbstversorgungsgrad von über 170 Prozent.
Der Bericht stellte zudem fest, dass Australien mit 25 Mio. Einwohnern heute genug Nahrungsmittel produziert, um über 75 Millionen Menschen zu ernähren. Abares-Exekutivdirektor Steve Hatfield-Dodds sagte gemäss Farmonline, die Bedenken hinsichtlich der Ernährungssicherheit seien unangebracht. "Australien hat kein Problem mit der Ernährungssicherheit, da Australien etwa 70 Prozent der landwirtschaftlichen Produktion exportiert", sagte Hatfield-Dodds
"Einige unserer größten Industrien, wie Rindfleisch und Weizen, sind stark exportorientiert", sagte er. Andere Industriezweige wie Gartenbau, Schweinefleisch und Geflügel haben einen stärkeren Fokus auf den Frischmarkt im Inland, aber das Angebot ist immer noch mehr als ausreichend.