Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03494.jsonl.gz/3347

Externer Inhalt
Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.
Einen Tag nach dem Referendum zur Unabhängigkeit von Katalonien trifft sich Spaniens Nationalteam für die letzten Spiele der WM-Qualifikation. Barças Wortführer Gerard Piqué ist (vorerst?) noch dabei.
Drei Stammspieler sind indessen verletzt. Einen Tag nach Andres Iniesta (FC Barcelona) haben auch Alvaro Morata (Chelsea) und Dani Carvajal (Real Madrid) für die letzten beiden Spiele von Spanien in der WM-Qualifikation gegen Albanien (6. Oktober) und in Israel (9. Oktober) abgesagt.
Stürmer Morata leidet an einer Oberschenkelzerrung, Verteidiger Carvajal ist erkältet. Nationalcoach Julen Lopetegui hat Alvaro Odriozola (San Sebastian), Jonathan Viera (Las Palmas) und Aritz Aduriz (Athletic Bilbao) nachnominiert.
Verteidiger Gerard Piqué gehört derweil auch gegen Albanien und Israel zum Aufgebot der Spanier. Der Wortführer des FC Barcelona hatte sich am Sonntag kritisch über das Verhalten der Regierung beim Referendum der Katalanen über die Unabhängigkeit von Spanien geäussert. "Wählen ist ein Recht, das verteidigt werden muss. In der Franco-Ära konnten wir für unsere Ideen nicht eintreten. Ich tue das, und ich bin Katalane", sagte er.
Dabei stellte Piqué sogar seinen vorzeitigen Rückzug aus dem Nationalteam in Aussicht. "Falls der Verband wirklich denken sollte, dass ich ein Problem bin, werde ich zurücktreten." Der 30-Jährige tritt seit längerer Zeit dezidiert für die politischen Interessen Kataloniens ein und wird deshalb bei Auftritten mit Barcelona und dem Nationalteam in Spanien konsequent ausgepfiffen. Für die Zeit nach der WM in Russland hat Piqué ohnehin seinen Rücktritt aus der Auswahl angekündigt.
Spanien braucht in den beiden verbleibenden Spielen noch vier Punkte für die direkte Qualifikation für die Endrunde.
SDA-ATS