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Am 23.9. 1901 gründet Pater Rufin Steimer den Schweizerischen Caritasverband. Der erste Weltkrieg bringt Elend über Europa. Caritas hilft den Kriegsopfern - vor allem den Kindern. Luzern wird zum Hauptsitz und der erste vollamtliche Direktor nimmt seine Arbeit auf. Der Caritasverband nimmt Struktur an. In den 30er Jahren bietet Caritas mit dem freiwilligen Arbeitsdienst eine Antwort auf die grosse Arbeitslosigkeit. Europa treibt jedoch erneut dem Abgrund zu und der zweite Weltkrieg zwingt Millionen zur Flucht. Die Hilfe für Flüchtlinge und Kriegsopfer lässt Caritas explosionsartig wachsen. In den 50er Jahren kommen ausländische Kinder zur Erholung in die Schweiz. Die Entwicklungshilfe der Caritas nimmt ihren Anfang. In den 60er Jahren leistet Caritas Entwicklungshilfe im notleidenden Italien und setzt sich für Flüchtlinge aus Osteuropa ein, die Schutz in der Schweiz suchen. Mit der Hungersnot in Äthiopien und anderen Dramen weitet Caritas seine Hilfe 1971 auf die ganze Welt aus. Im Asylland Schweiz engagiert sich Caritas in den 80er Jahren für Flüchtlinge aus der ganzen Welt und für Bergbauern im eigenen Land. Im folgenden Jahrzehnt wüten grausame Krieg rund um den Erdball, so etwa in Jugoslawien, Ruanda oder Osttimor. Auch in der Schweiz gibt es neue Formen der Armut. Caritas ist sowohl in der Schweiz als auch mit rund 350 Projekten in über 40 Ländern der Welt präsent. Seit 2021 ist Claudius Luterbach Caritaspräsident.