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Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) will jährlich 0,6 bis 0,8 Prozent ihres Gesamtbudgets für Evaluationen und Reviews aufwenden, um professionell über ihre Tätigkeit Rechenschaft abzulegen. Damit liegt sie im Durchschnitt vergleichbarer Agenturen. Bei bilateralen Gebern bewegen sich die Budgets für Evaluationen zwischen 0,1 und 2,5 Prozent der Totalausgaben. Die DEZA publiziert das jährliche Evalutationsprogramm und die abgeschlossenen Evaluationen auf ihrer Website.
Mit ihrer Evaluationspolitik klärt die DEZA den Stellenwert der Evaluation und ordnet diese in einen grösseren Kontext ein. Sie zeigt die wichtigsten nationalen und internationalen Trends im Bereich der Evaluation auf und gibt eine Übersicht über ihre Evaluationsarchitektur. Die Politik hat normativen Charakter und dient als Grundlage für die Festlegung der minimalen Evaluationsstandards zur Qualitätssicherung. Auf eine vertiefte Diskussion einzelner Evaluationsmethoden wird dabei bewusst verzichtet. Die DAC/OECD-Evaluationsstandards, die Standards für die humanitäre Hilfe (ALNAP-Standards) und die Standards der Schweizerischen Gesellschaft für Evaluation (SEVAL) bilden den verbindlichen Rahmen.
In der Evaluationspolitik der DEZA sind 10 Leitprinzipen festgehalten, die die Grundwerte der DEZA-Evaluationstätigkeit reflektieren und den übergeordneten verbindlichen Rahmen für alle Mitarbeitenden bilden. Sie umfassen die folgenden Themenbereiche: Unabhängigkeit der Evaluationsteams, Unparteilichkeit, Objektivität und Glaubwürdigkeit, Transparenz, Partnerschaft, Machbarkeit, Nützlichkeit, Komplementarität, Subsidiarität, Steuerungsrelevanz und Persönlichkeitsschutz.