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BERNHARD PFAMMATTER
Bernhard Pfammatter hatte schon während seiner Gymnasialzeit grosses Interesse für Vokalmusik, hauptsächlich älterer Meister. Er begann mit 16 Jahren zu dirigieren. Derzeit leitet er neben der "CappellAntiqua" und dem ebenfalls von ihm gegründeten "Vokalensemble NOVANTIQUA Bern" verschiedene Konzertchöre und Kantoreien.
Aus Interesse an historischen Fragen belegte Bernhard Pfammatter parallel zu seiner Ausbildung am Sekundarlehramt das Grundstudium der Musikwissenschaft an der Universität Bern. Im Sommer 1994 schloss er sein Gesangsstudium am Konservatorium Neuenburg mit dem Lehrdiplom ab. 1995 konnte er nach vierjähriger Ausbildung in Bern das Chorleiter Diplom mit dem Prädikat "Sehr gut" entgegennehmen. Sein Lehrer war Jörg Ewald Dähler, dessen Nachfolge als Leiter des Konservatoriumschor Bern er übernahm.
1997 konnte Bernhard Pfammatter einen halbjährigen Studienaufenthalt am Schweizerischen Institut in Rom absolvieren, wo er bisher unveröffentlichte Motetten und Oratorien aus römischen Quellen erforschte und transkribierte.
Seit 1998 ist er Gastdirigent des "Coro da Camera Italiano" in Rom. 1998 bis 2004 war er zudem Leiter der Chöre der Hochschule der Künste Bern.
Zu Bernhard Pfammatters Spezialitäten gehören Rekonstruktionen musikalisch-liturgischer Anlässe. Solche musikalische Messen gelangen unter seiner Leitung immer wieder zu (Erst-) Aufführungen. Daneben hat er sich auf dem Gebiet des "traditionellen" Oratorien-Repertoires einen Namen geschaffen. Für seine Aufführungen von Mendelssohns Paulus und Elias, Haydns Schöpfung, Händels Joshua, Bachs Johannes-Passion, Oster- und Himmelfahrtsoratorium hat er stets gute Kritiken geerntet. Gerne beschäftigt er sich zudem intensiv mit der Oper des Barock.
Seit Herbst 2008 ist Bernhard Pfammatter für die Vokalmusik an der Liebfrauenkirche Zürich verantwortlich. Es handelt sich dabei um eine der grössten katholischen Kirchenmusikstellen der Schweiz.
Mit dem "Vokalensemble NOVANTIQUA Bern" hat er mehrere beachtete Rundfunk-Aufzeichnungen realisieren können.