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Wetten, dass Sie während der Schulzeit ein Werk von Franz Kafka gelesen haben? Sein eigenwilliger Stil ist unverwechselbar und er ist bekannt für seine grotesken Erzählungen. Diese sind schwierig zu interpretieren, vor allem dadurch, dass Kafka die meisten seiner Texte nie vollendet hat – so auch seine drei Romane «Der Verschollene», «Der Prozess» und «Das Schloss». Franz Kafkas Bücher zählen zur europäischen Moderne und seine ganz eigene Sicht auf die Welt kann man durchaus als typisches Epochenmerkmal betrachten.
Kafka erblickte 1883 als Sohn eines jüdischen Kaufmannes das Licht der Welt in Prag, wo er auch den Grossteil seines Lebens verbrachte. Sein enger Freund und Nachlassverwalter Max Brod veröffentlichte viele seiner Werke postum, zum Teil trotz des Vermerkes, dass diese ungelesen zu verbrennen seien. Wie «Die Verwandlung» zeigt, machen vor allem undurchschaubare Beziehungen, Verwicklungen und unklare Strukturen die Bücher Kafkas aus. Stöbern Sie jetzt durch die beliebtesten Bücher einer der wichtigsten Erzähler des 20. Jahrhunderts: