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Niklas Hartweg und Lena Häcki-Gross verpassten an der WM in Nove Mesto in der Single-Mixed-Staffel eine mögliche Medaille. Am Ende resultierte nach einem starken Fight der 5. Platz unter 28 gestarteten Nationen.
Das Duo musste mit Platz 5 und 34 Sekunden Rückstand auf Bronze vorliebnehmen. "Wir haben mehr drauf als diesen 5. Rang", betonte Niklas Hartweg. Und Lena Häcki-Gross haderte: "Die Leistung war gut, aber es wäre mehr drin gelegen." Ihren Sturz, den sie auf ihre Kappe nahm, habe nebst viel Zeit auch mental viel Energie gekostet.
Die Schweizer Asse waren im Schiessstand mit bloss sechs Nachladern auf 40 Schuss absolut konkurrenzfähig und Hartweg im Speziellen sogar Weltklasse. Der Schwyzer hatte mit zehn Treffern einen starken Start hingelegt und seine Partnerin an Position drei mit nur zehn Sekunden Rückstand auf ihre erste Runde geschickt. Lena Häcki-Gross büsste wegen des Sturzes an Terrain ein, Hartweg korrigierte den 7. Rang bei Halbzeit nochmals halbwegs. Der Rückstand auf Bronze betrug bei der letzten Übergabe 23 Sekunden, was zwei Nachladern entspricht.
Sieger Frankreich lag ausser Reichweite, aber das Zweitklassierte Italien und die im Schiessstand enttäuschenden Nationen Norwegen und Schweden wären zu packen gewesen.
Um eine Medaille zu gewinnen, ist ein Schweizer Biathlon-Team in der Staffel auch auf Fehler der Konkurrenz angewiesen. In der Mixed-Staffel zu Beginn der WM war dies nicht der Fall gewesen und die Schweiz hatte trotz eines nahezu perfekten Wettkampfs Bronze nur knapp verpasst. Diesmal hätten Italien, Norwegen und Schweden die Tür einen Spalt breit geöffnet.