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Die Testplanung strukturiert in zwei Varianten das Gewerbeareal Bricks in Baufelder unterschiedlicher Nutzung und analysiert damit Qualität und Ertrag der zwei Bebauungsszenarien.
Die Variante „Zonenkonform“ basiert auf dem heutigen städtebaulichen Muster des Gewerbeareals Bricks. Die hohe Dichte des nördlichen Arealteils und die Zweiteiligkeit des Bestandes werden als wichtige Merkmale weiterentwickelt und verstärkt. Das Baufeld E im Norden nimmt auf selbstverständliche Art die Strassenflucht der Binningerstrasse auf. Die dreiteilige Längsstruktur ermöglicht eine optimale Etappierung in einzelnen Schritten und ist eine klare Reminiszenz am Bestand. Von diesem „Carré“ aus führt das Baufeld D in die Tiefe des Areals. Die Tiefenwirkung wird mit zwei weiteren Baufeldern B und C akzentuiert. Als Schlusspunkt weitet sich der öffentliche Raum zu einem Platz auf, der durch das Baufeld A begrenzt und abgeschlossen wird. Die Baufelder definieren klare und gut proportionierte Aussenräume, die gleichzeitig für die Erschliessung benutzt werden. Die langgezogene Überbauung im hinteren Teil des Areals wird durch vertikale Einschnitte aufgelockert. Dadurch sind die Arbeitsplätze besser belichtet und es entstehen spannende Ausblicke ins Grüne.
Die Variante „freie Nutzung“ löst sich vollständig vom heutigen städtebaulichen Muster des Gewerbeareals. Scheinbar zufällig hingeworfene Baukörper schaffen jederzeit spannende Sichtbezüge in die Natur. Der Bebauungsplan scheidet 13 Baufelder mit unterschiedlichen Grundflächen und Bebauungshöhen aus. Im nördlichen Bereich schafft ein Hochhaus von 60m den Auftakt zum Areal. Es wird von zwei flachen Gewerbebauten umrahmt. Der so geschaffene Aussenraum ist grosszügig und hat einen hohen Anspruch an einer öffentlichen Nutzung. Die zwei ersten Baufelder übernehmen die Geometrien der Binningerstrasse und der angrenzenden Grundstücke und schaffen so eine selbstverständliche Verknüpfung mit den bestehenden Strukturen. Die Baufelder für Gewerbenutzung stehen auf einem harten durchgehenden Belag, der sich nach hinten bei den Wohnbauten verjüngt und durchgrünt wird. Sieben Wohnbauten bilden den Abschluss des Areals zum Wald hin. Die Zwischenräume verzahnen sich mit dem Wald und bieten spannende Ausblicke für alle Wohnungen.