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150 Jahre Schlacht von Solferino
Im Jahre 1859 kämpften Franzosen und Sarden gegen den jungen österrreichischen Kaiser Franz Josef, um ihn aus Oberitalien zu vertreiben. Auf dem Schlachtfeld von Solferino blieben 40’000 Tote und Verwundete praktisch ohne Hilfe zurück. Henry Dunant schilderte ihre Situation in seinem Buch “Eine Erinnerung an Solferino“, das zum Welterfolg wurde. Er ging darin nicht nur auf das Kampfgeschehen ein, sondern machte am Schluss seiner Aufzeichnungen eine Reihe von Vorschlägen, wie das Schicksal der Verwundeten aller Kriegsparteien verbessert werden könnte. Aus dem Grauen des Kampfgeschehens entstand die Vision, die zum Roten Kreuz führte. Diesen Weg schildert die Publikation „Von Solferino zum Roten Kreuz“ in der Reihe der Dunant-Hefte.