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Die Marktforscher von IDC haben die Auswirkungen der Coronapandemie unter die Lupe genommen und die Auswirkungen der Entwicklung in der Halbleiterbranche auf die globale Technologie-Nachfrage, die Zuliefererketten wie auch auf die breiter gefassten Technologie- und Industrieinitiativen untersucht.
Für die Betrachtung haben die Analysten vier Szenarien verfasst, wobei als Prämisse jeweils von unterschiedlichen Wachstumsraten in der Halbleiterindustrie ausgegangen wird. Zwei Szenarien gehen im laufenden Jahr von steigenden Umsätzen (plus 2 respektive plus 6 Prozent und mehr) aus, zwei von sinkenden Einnahmen aus (minus 3 bis minus 6 Prozente beziehungsweise minus 12 Prozent und weniger). Aktuell sind die Marktforscher überzeugt, dass ein Szenario, das von einem Umsatzminus von 6 Prozent ausgeht, am zutreffendsten ist, wobei diesem eine Wahrscheinlichkeit von 54 Prozent attestiert wird. Unter diesem Szenario würden sich bis zum Sommer die Lieferketten erholen und Quarantänen wie auch Reiseverbote würden aufgehoben.
Unter dem Strich geht IDC davon aus, dass die Halbleiter-Umsätze nicht wie ursprünglich prognostiziert um zwei Prozent ansteigen werden, sondern sich dieses Jahr mit einer 80-Prozent-Wahrscheinlichkeit rückläufig entwickeln werden. Der Möglichkeit, dass sich der Markt schnell und kraftvoll noch dieses Jahr erholen wird, wird immerhin eine Chance von 20 Prozent eingeräumt.
(rd)
IDC: Coronavirus-Auswirkungen auf den Halbleitermarkt
(Quelle: Semiconductor Industry Association)
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20. März 2020 - Ein Szenario mit einem moderaten Minus im Halbleitermarkt, bei dem sich die globalen Märkte und Lieferketten bis zum Sommer wieder erholen werden, schätzt IDC für am wahrscheinlichsten ein.
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