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Funktion und Einsatz von Haushalts-Rauchwarnmeldern
Im Gegensatz zu den vorschriftskonformen Brandmeldeanlagen decken die Haushalts-Rauchwarnmelder persönliche Sicherheitsbedürfnisse im privaten Bereich ab. Es handelt sich um autonome, mit Einzelbatterie gespeiste Geräte. Die meisten arbeiten nach dem optischen Prinzip, auch Streulicht-Prinzip genannt. In regelmässigen Abständen wird ein Infrarotstrahl durch die Rauchkammer gesendet. Die schwarzen Wände der Kammer absorbieren das Licht so, dass die ausserhalb des Strahls liegende Fotodiode kein Licht empfängt. Wenn nun die Rauchkammer mit kleinen Rauchpartikeln gefüllt ist, wird das Infrarotlicht gebrochen und gestreut. Dabei trifft es nun auf den Fotodioden-Empfänger, welcher die Elektronik aktiviert und den Alarm auslöst.
Kohlenmonoxid – die schleichende Gefahr
Giftiges Kohlenmonoxid entsteht nicht nur bei Bränden, sondern entweicht auch still und leise aus Küchenherden oder undichten Heizungen.
Kohlenmonoxid (CO) ist ein unsichtbares, geruchloses, geschmackloses und äusserst giftiges Gas. Es entsteht durch Hausgeräte die Erdgas, Flaschengas, Petroleum, Holz, Benzin, Diesel oder Holzkohle verbrennen. Grössere Kohlenmonoxid-Mengen lassen eine Person zusammenbrechen und innerhalb von Minuten sterben. Kleinere Kohlenmonoxid-Mengen können Kopfweh, Schläfrigkeit, Übelkeit, Erbrechen oder Grippesymptome verursachen. In der Lunge wird Kohlenmonoxid von den roten Blutzellen vorzugsweise vor dem Sauerstoff aufgenommen. Es kommt zu einem Sauerstoffmangel. Dadurch entstehen schnell Herz- und Hirnschäden.
Eine hohe Kohlenmonoxid-Konzentration erzeugt über einen kurzen Zeitraum (z.B. 350 parts per Million Kohlenmonoxid über 30 Minuten) dieselben Krankheitsanzeichen, nämlich geringe Kopfschmerzen, wie eine niedrigere Konzentration über einen längeren Zeitraum (z.B. 150 parts per million Kohlenmonoxid über 90 Minuten).
Funktion
Der elektrochemische Sensor überprüft alle vier Sekunden die Kohlenmonoxid-Konzentration in der Luft. Sobald eine Kohlenmonoxid-Konzentration grösser 43 parts per Million gemessen wird, löst der Kohlenmonoxidmelder Alarm aus. Wenn die Kohlenmonoxid-Konzentration wieder unter den kritischen Wert sinkt, wird der Alarm automatisch abgeschaltet. Die integrierte Memoryfunktion speichert, ob eine erhöhte Konzentration während einer Abwesenheit detektiert wurde.
Der kombinierte Test-/Stummschaltknopf ist einfach zu bedienen.
- Durch „Drücken und Halten“ erfolgt ein Überprüfung der gesamten Melderelektronik, die Batterie und das Alarmsignal.
- Durch „kurzes Drücken“ wird ein bestehendes Alarmsignal für 4 Minuten stumm geschaltet.
Bei nachlassender Batteriespannung blinken die gelbe und die grüne LED-Anzeige 1x alle 50 Sekunden über einen Zeitraum von 30 Tagen.
Qualitätsmerkmale von Warnmeldern
Bei der Auswahl von Warnmeldern für den privaten Wohnbereich sollten Qualitätsmerkmale im Vordergrund stehen. Die Zuverlässigkeit der Geräte ist ausschlaggebend für die spätere Sicherheit der Bewohner.
Checkliste Warnmelder:
- Zertifizierung gemäss DIN EN 14604
- Grosser Test- und Stummschaltknopf
- Alarmfunktion mit 85 Dezibel
- Fest integrierte 10-Jahres-Lithiumbatterie
- 5 Jahre Herstellergarantie
- Nachrüstung mit Funk möglich
- Bedienungsanleitung inkl. Befestigungsmaterial
Der Vorteil der batteriebetriebenen Melder ist, dass sie unabhängig von der Stromversorgung funktionieren. Bevor die Batterie ausgetauscht werden muss, ertönt rechtzeitig ein Warnsignal. Aus diesen Gründen bietet Minimax nur batteriebetriebene Warnmelder des europäischen Marktführers Ei Electronics an. Diese sind nach der Norm DIN EN 14604 zugelassen und verfügen über das CE-Zeichen.