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Sowohl die «Trinkwasserinitiative» wie auch die «Initiative für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» schössen weit am Ziel vorbei, heisst es in der Mitteilung des VSKP. Die Annahme der Trinkwasserinitiative hätte für die Umwelt sogar negative Folgen wie unlängst eine Studie von Agroscope aufgezeigt habe.
Laut VSKP greifen die Initiativen aber wichtige Themen auf, weshalb der Verband das vom Parlament beschlossene Gesetz unterstützen. Dieses sei eine glaubwürdige Antwort auf die Initiativen.
Ein Problem der Trinkwasser-Inititiative ist laut VSKP die Forderung nach betriebseigenem Futter: Jährlich erhielten Nutztiere zwischen 10'000 und 20’000 Tonnen Kartoffeln. Unverkäufliche Kartoffeln gelangten so indirekt doch in die menschliche Ernährung. Mit der Annahme der TWI würden Tausende Tonnen Kartoffeln in Biogasanlagen «vernichtet», so der VSKP. Dies sei ein ökologischer Unsinn.