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Auen sind natürliche Lebensräume, die im Überschwemmungsbereich von Gewässern entstehen. Typisch ist eine Gewässerdynamik mit gelegentlichen Hochwasserereignissen. In der Vergangenheit wurden fast alle Fliessgewässer diesbezüglich gezähmt und der Raum für die Auenlebensräume ist eingeschränkt. Vielerorts sind heute gezielte Revitalisierungen im Gang. Die Gletschervorfelder in der alpinen Stufe gehören ebenfalls zu den Auen. Sie weisen einen besonderen geomorphologischen Formenschatz auf (z.B. Moränen). Bundesinventar: 27’800 ha, verteilt auf 326 Objekte.