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Bauarbeiter aus der Provinz Holguín reißen die Ruinen der von Matthew zerstörten Brücke ab. Photo: del autor
BARACOA, Guantánamo – Mit dem Bau der neuen Brücke über den Fluss Toa wird in der kommenden Woche begonnen, an der gleichen Stelle, an der die Brücke stand, die der Hurrikan Matthew in der Nacht des 5. Oktober 2016 mit sich riss.
Das von einem venezolanischen Unternehmen projektierte größere Bauwerk wird über etwa acht Monate hinweg von der Internationalen Zivil-Militärischen Brigade für Bergung und Humanitäre Hilfe Simón Bolívar aus der Bruderrepublik Venezuela errichtet.
Der Übergang wird eine Länge von 223 Metern und eine Breite von 11 Metern haben und über 20 Stahlträger und Fundamente aus Stahlbetonplatten verfügen. Er wird etwa drei Meter höher sein als die vorhergehende Brücke und der Abstand zwischen seine Stützpfeilern wird 50 Meter betragen, doppelt soviel wie bei der zurstörten Brücke.
Die größere Abmessung der Stützweiten wird im Falle des starken Ansteigens des Wasserpegels des größten der kubanischen Flüsse die Herausbildung von Palisaden verhindern, was nach Meinung der Mehrzahl der Fachleute zur Zerstörung der vorhergehenden Brücke führte.
Mayor Germaín Veloz Camacaro, Kommandant der internationalen Mission der humanitären Hilfe, der der erwähnten Brigade angehört, erläuterte gegenüber Granma, dass die Arbeiten wahrscheinlich am kommenden Montag auf der nördlichen Seite losgehen, jener, die nahe zu Moa gelegen ist.
Mitglieder dieser Mission arbeiten an der Montage eines Vorratslagers von Material, das für den Bau des Übergangs vorgesehen ist, sowie an der Herrichtung zweier Werkstätten, einer für die Vorbereitung des Stahls und einer für die Herstellung der Betonplatten.
Als vorausgehenden Schritt der Errichtung des wichtigen Bauwerkes intensivierten Bauarbeiter der Provinz Holguín ihre Anstrengungen im Niederreißen der Ruinen der zusammengestürzten Brücke.
Arbeitern dieses Territoriums des Ostens obliegt es auch, eine Steinstraße im Fluss zu errichten, die der Erleichterung der Bewegung des Hebezeugs dient.
Die Vereinigung Schweiz-Cuba hat insgesamt CHF 23’000.- an Sammelgeldern überwiesen.