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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00207 V. Kammer Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiberin Perandres Urteil vom 1 7. Dezember 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Stéphanie Baur Baur Imkamp & Partner, Rechtsanwälte Bahnhofstrasse 55, 8600 Dübendorf gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1964, arbeitete nach seiner Einreise in die Schweiz ab April 2010 als Kurier bei der Y.___ in Z.___ ( Urk. 10/8/5-8, 10/19/2, 10/20). Am 3 0. Oktober 2014 meldete er sich unter Hinweis auf einen Skiunfall vom 1 3. Januar 2013 sowie einen weiteren Unfall bei einer Auslieferung am 1 4. Juli 2014, auf psychische Beeinträchtigun gen und Probleme mit den Knien, dem Rücken und dem Achsenorgan bei der Invalidenversicherung des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 10/10). Diese tätigte erwerbliche ( Urk. 10/ 2 0, 10/22 f. ) sowie medizinische Abklärungen ( Urk. 10/ 25, 10/39, 10/53, 10/54, 10/73 ). Zudem zog sie die Akten der Suva bei ( Urk. 10/18, 10/41, 10/50, 10/58 ). Mit Mitteilung vom 1 8. Februar 2015 schloss die IV-Stellte die beruflichen Massnahmen ab ( Urk. 10/33). Am 9. Januar 2017 erlitt der Versicherte einen Verkehrsunfall ( Urk. 10/47), was er der IV-Stelle mit Formular vom 5. April 2017 meldete ( Urk. 10/4 8 ). Vom 6. Septem ber bis 1 1. Oktober 2017 wurde der Versicherte in der A.___ stati onär behandelt ( Urk. 10/62). Die IV-Stelle teilte dem Versicherten am 2 9. Mai 2018 mit, sie erachte eine polydisziplinäre Begutachtung für notwendig ( Urk. 10/75). Das Gutachten des B.___ erging am 1 6. Oktober 2018 ( Urk. 10/82). Mit unangefochten in Recht skraft erwachsenem Urteil UV.20 17.00127 vom 8. November 2018 wies das hiesige Gericht die Beschwerde des Versicherten gegen den Einspracheentscheid der Suva vom 2 0. April 2017 ( Urk. 10 /49) betref fend Abschluss des ersten Falles (Unfall vom 1 3. Januar 2013) per Ende Mai 2014 und Abschluss desjenigen betreffend den Unfall vom 1 1. Juli 2014 per Mitte August 2014 ab. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 10/84, 10/87) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 3. Februar 2019 einen Leistungsan spruch des Versicherten ( Urk. 2). 2. Dagegen liess d er Versicherte mit Eingabe vom 1 8. März 2019 Beschwerde erhe ben ( Urk. 1) und beantragen, die Verfügung vom 1 3. Februar 2019 sei aufzuheben und es sei ihm vom 1. Juni 2014 bis 9. Januar 2017 eine halbe, vom 1. Januar 2017 bis 6. Juli 2018 eine ganze und ab Juli 2018 eine Dreiviertel-Invalidenrente zuzusprechen ( Urk. 1 S. 2). In prozessualer Hinsicht ersuchte der Beschwerdefüh rer um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsverb eistän dung durch Rechtsanwältin Stéphanie Baur ( Urk. 1 S. 2 ). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 6. April 2019 die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 9). Mit Verfügung vom 9. Mai 2019 wurde dies dem Beschwerdeführer zur Kenntnis gebracht und es wurde ihm die unent geltliche Prozessführung und die unentgeltliche Rechtsverbeiständung durch Rechtsanwältin Stéphanie Baur gewährt ( Urk. 11). Auf die Vorbringen der Parteien und di e Akten wird - soweit für di e Entscheid findung erforderlich - in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Sie haben alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverläs sige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere dürfen sie bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum sie auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellen (BGE 125 V 351 E. 3a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 1.4 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.5 Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen). 2. 2.1 In der angefochtenen Verfügung vom 1 3. Februar 2019 ( Urk. 2) wurde erwogen, dass ein Rentenanspruch frühestens sechs Monate nach der Anmeldung zum Leis tungsbezug entstehen könne. Der Beschwerdeführer habe sich am 3 0. Oktober 2014 bei der Invalidenversicherung angemeldet, womit ein Rentenanspruch ab April 2015 möglich sei. Zu diesem Zeitpunkt habe jedoch wie auch von August 2014 bis Januar 2017 eine v olle Arbeitsfähigkeit bestanden. Nach dem Unfall vom 9. Januar 2017 habe ebenfalls nicht während zwölf Monaten eine durch schnittlich mindestens 40%ige Arbeitsunfähigkeit vorgelegen, womit die Voraus setzung der einjährigen Wartezeit für die Entstehung eines Rentenanspruchs nicht erfüllt sei. Aufgrund der vorliegenden medizinischen Akten bestehe beim Beschwerdeführer noch eine Einschränkung für eine rein stehende oder gehende Tätigkeit mit Zwangshaltung und ständiger Gewichtsbelastung beim Heben und Tragen von über 15 Kilo. In seiner angestammten Tätigkeit als Kurierfahrer sei er aber voll arbeitsfähig ( Urk. 2 S. 2). 2.2 Demgegenüber machte der Beschwerdeführer in der Beschwerde vom 1 8. März 2019 ( Urk. 1) im Wesentlichen geltend, das Gutachten vom 1 6. Oktober 201 8 sei widersprüchlich ( Urk. 1 S. 5 ff.) und dem Beschwerdeführer höchstens ein Pensum vo n 38 % zumutbar ( Urk. 1 S. 8). Zudem sei ein leidensbedingter Abzug von 25 % zu berücksichtigen ( Urk. 1 S. 8 f.). 3. 3.1.1 Im B.___ -Gutachten vom 1 6. Oktober 2018 wurden folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt ( Urk. 10/82/10): - Chronisches belastungsabhäng iges lumbospondylogenes Schmerz - syn drom bei skoliotischer Fehlhaltung der LWS und muskulärer Dysbalance - Zervikobrachialgie bei myostatischer Dekompensation des Musculus tra pezius - Beginnende Gonarthrose rechts, Grad 1-2 nach Kellgren -Lawrence mit/bei: - Status nach Kniedistorsion rechts bei Skiunfall am 1 3. Januar 2013 - Status nach Kniea r throskopie mit medialer Teilmeniskektomie am 7. November 2013 - Status nach erneuter Kniekontusion rechts am 1 1. Juli 2014 - Beginnende Coxarthrose beidseits, Grad 2 nach Ficat und Arlet - Metabolisches Syndrom mit/bei: - Adipositas Grad 1 nach WHO (BMI von 31.9 kg/m2) - Arterieller Hypertonie, unbehandelt - Gemischter Hyperlipidämie, unbehandelt - Entwicklung körperlicher Symptome aus psychischen Gründen (ICD-10: F68.0, Differentialdiagnose: F68.1) Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden im Gutachten keine genannt ( Urk. 10/82/9). 3. 1.2 Im allgemein-medizinischen/ internistischen G utachten ( Urk. 10 /82/43-63) hielt Dr. med. C.___, Facharzt für Innere Medizin FMH, fest, der Beschwerde führer habe angegeben, seine aktuellen Hauptprobleme seien seine chronischen Knie-, Rücken- und Nackenschmerzen, die Folge n der verschiedenen Unfälle seien, sowie seine neu aufgetretenen psychischen Probleme. Dabei sei es für ihn vor allem problematisch, dass er beschwerdebedingt nicht mehr arbeiten könne und kein Geld mehr habe, um seine Familie in Serbien zu unterstützen ( Urk. 10/82/47 f.). In der vertieften Befragung habe der Beschwerdeführer sodann ausgeführt, seine Knieschmerzen rechts habe er seit einem Skiunfall im Januar 201 3. Im Winterurlaub in Serbien sei er beim Überholen eines anderen Skifahrers gestürzt und habe sich mehrfach überschlagen. In der Schweiz habe man festge stellt, dass der Meniskus, die Bänder und die Ligamente gerissen seien. Da die Physiotherapie nicht geholfen habe, sei er operiert worden. Dies habe aber auch nicht viel gebracht. Seither habe er dauernd Schmerzen im rechten Knie und könne dieses auch nicht mehr vollständig strecken. Nach 18 Monaten sei er wie der arbeiten gegangen, wobei er nur noch in einem 50 % -Pensum als Lieferwa genchauffeur habe arbeiten können. Am 1 1. Juli 2014 habe er sich bei einem Treppensturz nochmals am rechten Knie verletzt. Nachdem er 30 Tage krankge schrieben gewesen sei, habe er wieder versucht 50 % zu arbeiten, habe aber stän dig Schmerzen im rechten Bein und auch am Rücken verspürt. Den dritten Unfall habe er am 9. Januar 2017 erlitten, als er am Steuer seines Lieferwagens mit etwa 60 km/h unterwegs gewesen sei und sich plötzlich ein Strassenpoller gehoben habe. Er sei frontal mit dem Poller kollidiert und mit dem Kopf gegen die Decke und dem Brustkorb gegen das Lenkrad geschlagen. Seit diesem Unfall habe er ständig Schmerzen im Bereich des Nackens und die Muskulatur sei völlig ver spannt ( Urk. 10/82/48). Auch die Rehabilitation in der A.___ habe nichts gebracht. Die Suva habe sich geweigert, ihm eine Rente zu zahlen und ständig schikaniert, was i h n letztendlich psychisch krank gemacht habe ( Urk. 10/82/49). Der Beschwerdeführe r habe weiter berichtet, dass aktuell seine Knieschmerzen rechts im Vordergrund stünden, welche auf einer visuellen Analogskala (VAS von 0 = kein Schmerz bis 10 = stärkster vorstellbarer Schmerz) eine Intensität zwi schen 6 und 9 aufweisen würden. Das Knie sei auch ständig geschwollen und er könne es nicht mehr ganz biegen oder strecken, könne nur noch maximal einen Kilometer gehen und habe auch extrem Mühe beim Treppensteigen. Daneben habe er Kreuzschmerzen, die ins rechte Bein ausstrahlen und auf der VAS zwi schen 6 und 10 variieren würden. Im Nackenbereich habe er ebenfalls ständig Schmerzen (VAS 6 bis 10) und er könne seinen Kopf nicht mehr richtig bewegen. Diese Beschwerden seien jeweils am Morgen am schlimmsten, dann sei sein gan zer Körper wie blockiert und er brauch e mindestens eine Stunde, um langsam in Bewegung zu kommen ( Urk. 10/82/49). Dr. C.___ beurteilte, die internistische Problematik beschränke sich auf eine bis her immer wieder erwähnte arterielle Hypertonie, welche allerdings noch nie medikamentös angegangen beziehungsweise näher abgeklärt worden sei. Es sei am ehesten von einer essentiellen arteriellen Hypertonie im Rahmen eines meta bolischen Syndroms auszugehen. Es würden sich jedoch keine Hinweise für eine hypertensive Nephropathie oder Kardiopathie zeigen. Die internistischen Diagno sen seien daher ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers. Unter einer adäquaten medikamentösen Einstellung sei von einer Normalisierung des Blutdrucks und des Lipidprofils auszugehen ( Urk. 10/82/60). Aus internisti scher Sicht bestehe damit keine Einschränkung für die bisherige Tätigkeit als Autokurier ( Urk. 10/82/61). 3. 1.3 Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, schil derte im psychiatrischen G utachten ( Urk. 10/82/64-87), der Beschwerdeführer habe sich nicht psychisch beeinträchtigt gezeigt. Der psycho-pathologische Befund sei normal ausgefallen. Eine Störung der Affektivität, Freudlosigkeit und ein äusserst eingeschränktes Interesse, an Aktivitäten des a lltäglichen Lebens teil zunehmen, habe nicht ausgemacht werden können. Es hätten sich weiter keine Wahrnehmungs- oder Aufmerksamkeitsdefizite gezeigt, die Konzentration sei nicht reduziert und der formale Gedankenablauf nicht verlangsamt oder umständlich, jedoch leicht im inhaltlichen Umfang auf seine Schmerzsymptoma tik eingeengt gewesen ( Urk. 10/82/75). Damit seien die Hauptsymptome einer depressiven Störung nicht gegeben und auch die gemäss ICD-10 geforderten Zusatzsymptome seien nicht erfüll t. Eine depressiv e Episode könne daher ausge schlossen werden ( Urk. 10/82/76 ). Ferner stellte Dr. D.___ fest, dass beim Beschwerdeführer zwischen den subjektiv en, häufig massiven Beschwerde schilderungen und seinem Verhalten in der Untersuchungssituation eine auffäl lige Diskrepanz best ehe. Die subjektiv geschilderte Intensität der Beschwerden stehe im Missverhältnis zur Vagheit der Schilderung der einzelnen Symptome und das Ausmass der geschilderten Beschwerden stimme nicht mit der Inan spruchnahme therapeutischer Hilfe überein, was als fehlender Leidensdruck zu interpretieren sei und von einer geringen Behandlungsaktivität zeuge ( Urk. 10/82/82 f.). Der Bezug von Rentenleistungen stehe beim Beschwerdeführer im Vordergrund und eine berufliche Wiedereingliederung werde durch invalidi tätsfremde Faktoren limitiert ( Urk. 10/82/85). Dr. D.___ diagnostizierte eine Entwicklung kö r perlicher Symptome aus psychischen Gründen, die jedoch keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit habe ( Urk. 1 0/82/ 75). Der Beschwerdeführer sei aus psychiatrischer Sicht sowohl in seiner angestammten wie auch einer ange passten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ( Urk. 10/82/86). 3. 1.4 Aus orthopädischer Sicht hielt Dr. med. E.___, Facharzt für Orthopädische Chi rurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, fest, es bestünde zusammen fassend ein belastungsabhängiges vermehrtes lumbospondylogenes Schmerzsyn drom bei skoliotischer Fehlhaltung der Lendenwirbelsäule und muskulärer Dys balance, zervikobrachiale Schmerzen bei myostatischer Insuffizienz des Musculus trapezius, chronische Knieschmerzen rechts bei beginnender Gonarthrose und eine bisher asymptomatisch gebliebene beidseitige Coxarthrose. Die zu objekti vierenden klinischen und radiologischen Befunde seien jedoch diskret und wür den das Ausmass der beklagten Beschwerden und Behinderungen nicht erklären, weshalb eine gewisse psychische Überlagerung beziehungsweise Aggravation angenommen werden müsse. Gemäss dem klinischen Befund sei der Beschwerde führer in der biomechanischen Funktion s einer Wirbelsäule und seines rechten Kniegelenks limitiert und hieraus unweigerlich in der Belastungsfähigkeit mit Limitierung der Geh- und Standfähigkeit eingeschränkt. Es bestehe deshalb eine limitierte Leistungsfähigkeit für eine ausschliesslich stehend und gehend ausge übte Tätigkeit, sowie Tätigkeiten, welche in Wirbelsäulenzwangshaltung durch geführt würden. Auch Tätigkeiten mit Heben und Tragen von regelmässig mehr als 25 K ilogramm seien auf Dauer nicht geeignet und Tätigkeiten mit ständiger Armvorneigehaltung oder ständig über Kopf seien zu meiden. Arbeiten auf Lei tern, Gerüsten oder unsicherem Gelände seien kritisch zu sehen, ebenso Tätigkei ten im Freien ohne Schutz vor Kälte, Nässe, Zugluft und ohne entsprechende Schutzkleidung sowie auf regennassem, eisglattem und unebenen Untergrund ( Urk. 10/82/101). Betreffend die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit führte Dr. E.___ aus, der Beschwerdeführer sei in der bisherigen Tätigkeit als Kurierfahrer zu 100 % arbeitsfähig. So bestünden genügend Leistungsreserven, um die notwendigen Tätigkeiten unter Beachtung der Strassenverkehrsordnung zu bewältigen. Die limitierten Zwangshaltungen beim Führen eines Kraftfahrzeu ges könnten mittels Pausen vermindert werden ( Urk. 10/82/106). Auch retrospek tiv habe ausser den Phasen der Hospital is ation eine volle Arbeitsfähigkeit aus orthopädisch-chirurgischer Sicht bestanden ( Urk. 10/82/108). 3. 1.5 Der neurologische G utachter, Dr. med. F.___, Facharzt für Neurologie FMH, konnte keine neurologische Diagnose stellen ( Urk. 10/82/118). Es fanden sich gemäss seiner Beurteilung im Untersuchungsbefund keine objektivierbare n fokal-neurologische n Defizite und insbesondere keine persistierende objektive radiku läre Ausfallsymptomatik im Rahmen der degenerativen Lendenwirbelsäulenver änderungen. Auch fehle es an einem Anhalt für eine neuropathische Komponente der beklagten Schmerzen, welche aus neurologischer Sicht als muskoskelettal einzuordnen seien. Für die Befunde i m MRT der Lendenwirbelsäule vom 6. März 2017 fehle es sodann an einem anamnestisch-klinische n Korrelat ( Urk. 10/82/118). Aus neurologischer Sicht liege keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor. Auch retrospektiv könne keine Einschränkung attestiert werden ( Urk. 10/82/122 f.). 3. 1.6 Interdisziplinär wurde festgehalten, dass der Beschwerdeführer in seiner bisheri gen Tätigkeit als Lastwagenchauffeur ab sofort zu 100 % arbeitsfähig sei, da diese aufgrund des erhobenen Leistungsprofils als durchaus angepasst zu betrachten sei. Zudem sei jede dem Alter und Habitus entsprechende Verweistätigkeit in einem uneingeschränkten Pensum von 100 % möglich. Es lasse sich damit beim Beschwerdeführer auch aus interdisziplinärer Sicht keine Diagnose stellen, die eine dauerhafte Einschränkung seiner Arbeits- und Leistungsfähigkeit begründen könnte ( Urk. 10/82/14). Der Beschwerdeführer sei lediglich in der biomechanischen Funktion seiner Wir belsäule und seines rechten Kniegelenks limitiert mit einer daraus resultierenden Einschränkung der Belastungsfähigkeit mit Limitierung der Geh- und Standfä higkeit ( Urk. 10/82/12). Hinsichtlich der Konsistenzprüfung führten die Gutachter aus, es hätten sich aktenkundig immer wieder Diskrepanzen zwischen den sub jektiven Beschwerden und de n objektivierbaren Befunden ergeben. Dies betreffe das rechte Kniegelenk wie auch die Rückenproblematik, bei der sowohl klinisch als auch bildgebend keine schwerwiegenden Pathologien objektivierbar gewesen seien. Inkonsistent seien auch die Angaben des Beschwerdeführers in Bezug auf den Unfallhergang vom 9. Jan uar 201 7 gewesen. In den Akten lägen verschie dene Versionen vor, was an der Glaubwürdigkeit seiner Aussagen zweifeln lasse. Es bestehe, wie bereits durch die A.___ beschrieben, eine erhebliche Symptomausweitung, welche das Ausmass der objektiven Behinderungen auf grund der Schmerzproblematik wenig plausibel erscheinen lasse ( Urk. 10/82/ 14 ). 3. 2 RAD-Arzt Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma tologie, führte in seiner Stellungnahme vom 2 2. Oktober 2018 aus, auf das Gut achten der B.___ sei abzustellen. Es sei damit spätestens ab 1 1. Oktober 2017 von einer vollen Arbeitsfähigkeit für die zuletzt ausgeübte wie auch eine vergleich bare Tätigkeit des allgemeinen Arbeitsmarktes auszugehen ( Urk. 10/83/15). 4. 4.1 Das Gutachten des B.___ vom 1 6. Oktober 2018 beruht auf den erforderlichen fachärztlichen Untersuchungen und wurde in Kenntnis und Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben ( Urk. 10/82/16-42 ). Die Gutachter erhoben detail lierte Befunde ( Urk. 10/82/ 4 8 ff., 10/82/73 ff., 10/82/95 ff., 10/82/115 f.), berück sichtigten die geklagten Beschwerden und setzten sich mit diesen auseinander ( Urk. 10/82/47 ff., 10/82/69 ff., 10/82/93 f., 10/82/114 f. ). Die Beurteilung erfolgte im Konsens aller Teilgutachter ( Urk. 10/82/55 ff.). Die Experten setzten sich mit den vorangegangenen medizinischen Beurteilungen auseinander und begründeten ihre davon abweichende Einschätzung ( Urk. 10/82/ 80 f., 10/82/105, 10/82/122 ). Das Gutachten erfüllt demnach formal die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. E. 1.3). 4.2 4.2.1 In somatischer Hinsicht führte der orthopädische Gutachter aus, dass die objekti vierbaren klinischen und radiologischen Befunde das Ausmass der geschilderten Beschwerden nicht erklären könnten ( Urk. 10/82/101). So seien wesentliche strukturelle Schädigungen durch die umfangreiche Diagnostik bereits ausge schlossen worden und gravierende Funktionsstörungen seien aus orthopädisch- traumatologischer Sicht nicht auszumachen ( Urk. 10/82/105). Dies erweist sich auch im Lichte der restliche n Aktenlage als schlüssig. So hielt schon Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs apparates, in seinem Bericht vom 2 5. April 2016 fest, dass die geschilderten Knie schmerzen nicht mit den vorliegenden klinischen und radiologischen Befunden erklärt werden könnten ( Urk. 10/50/310). In der A.___ wurde ausserdem festgestellt, dass die umfassende Bilddiagnostik weder eine knöcherne noch eine disko- ligamentäre Läsion der untersuchten Körperregionen, so auch der Lenden wirbelsäule und des rechten Knies aufweise. Die vom Beschwerdeführer während der Rehabilitation geltend gemachten Beschwerden und Funktionseinschränkun gen seien zwar teilweise in ihrer Lokalisation aber nicht in ihrer Intensität zu erklären gewesen ( Urk. 10/62/5). Im neurologischen Gutachten konnte sodann nachvollziehbarerweise keine Diag nose gestellt werden, da sich keine objektivierbaren fokal-neurologische n Defizite im Untersuchungsbefund finden liessen. So waren auch die angegebene Minde rung des oberflächlichen Berührungsempfinden s am rechten Arm und rechten Bein nicht von Reflexdifferenzen oder umschriebenen Paresen begleitet ( Urk. 10/82/118). Der Ausschluss einer Schädigung der neurogenen Struktur ist somit schlüssig. A uch Dr. med. I.___, Facharzt für Neurologie, verneinte am 1 7. März 2017 eine Verletzung am Nervensystem mangels neurologischer Aus fälle ( Urk. 10/54/7). Der Beschwerdeführer bringt da gegen vor, die im Austrittsbericht der A.___ diagnostizierte Diskushernie auf der Höhe L4/L5 mit einem Anulus fibrosus Riss, sei im Gutachten nicht berücksichtigt worden ( Urk. 1 S. 6). Dass im B.___ -Gutachten die Diskushernie nicht als Diagnose aufgeführt wurde, vermag dessen Beweiswert nicht zu schmälern. So war die Diskushernie den Gutachtern bekannt ( Urk. 10/82/113, 10/82/117 ) und wurde entsprechend in die Beurteilung einbezo gen ( Urk. 10/82/118). Im neurologischen Gutachten wurde festgehalten, dass kein anamnestisch-klinisches Korrelat für die im Befund zur bildgebenden Untersu chung vom 6. März 2017 ( Urk. 3/8) beschriebene Tangierung der Wurzel L4 links, vorliege ( Urk. 10/82/118). Auch die Degenerationen in den Facettengelenken der mittleren und unteren Lendenwirbelsäule sowie der Riss im Anulus fibrosus wurde durch den neurologischen Gutachter berücksichtigt ( Urk. 10/82/117) und im orthopädischen Gutachten findet sich der Befund, wonach sich i m Bereich der Facettengelenke ein Druckschmerz in Höhe L5 provozieren habe lassen ( Urk. 10/82/96). Rechtsprechungsgemäss sind für die Einschätzung der Arbeits fähigkeit im Zusammenhang mit Degeneration der Wirbelsäule denn auch in ers ter Linie die klinischen Befunde massgeblich (Urteil des Bundesgerichts 9C_89/2020 vom 1 8. Juni 2020 E. 4.6 mit weiteren Hinweisen). Sodann erachtete die A.___ den Beschwerdeführer trotz Diagnose der Diskushernie ( Urk. 10/62/1) als ganztags arbeitsfähig in seiner angestammten Tätigkeit ( Urk. 10/62/3). Dies überzeugt insbesondere auch angesichts des Fehlens erheb li cher struktureller Schäden und der nachvollziehbar aufgezeigten deutlichen Inkonsistenzen (E. 3.1.4), welche bereits im Austrittsbericht der A.___ vom 3 1. Oktober 2017 ihren Niederschlag fanden, wurde dort doch ebenfalls eine erhebliche Symptomausweitung festgestellt ( Urk. 8/62/3). Die Beschreibung der Schmerzen sei undifferenziert und das Schmerzverhalten nicht immer adä quat gewesen ( Urk. 10/62/5). Auch zuvor hatte Dr. J.___ im kreisärztli chen Untersuchungsbericht vom 1 1. Februar 2014 Zweifel am Beschwerdevortrag und den klinisch demonstrierten Einschränkungen des Beschwerdeführers geäus sert. So habe dies er beim Fersengang das hinkfreie gesunde linke Bein als funk tionsgemindert demonstriert, indem er den linken Vorfuss habe runterschlappen lasse n. Der Fersengang des rechten verunfallten Beines habe er jedoch problemlos ausführen können. Zudem sei bei der Prüfung des Lasegue’schen Zeichens mit Bragard’scher Verstärkung ab 40° Hüftbeugung plötzlich ohne Schmerzangabe das Kniegelenk in ein deutlich geringeres Streckdefizit abgesackt ( Urk. 10/18/208 f.). Es ist damit erstellt, dass der Beschwerdeführer aufgrund de s chronischen, belas tungsabhängigen, lumbospondylogenen Schmerzsyndroms, der Zervikobrachial gie und der beginnenden Gonarthrose im rechten Knie in der biomechanischen Funktion seiner Wirbelsäule und seines rechten Kniegelenks zwar limitiert ist. Die daraus resultierenden Einschränkungen des Belastungsprofils ziehen jedoch, wie im Gutachten überzeugend dargelegt ( Urk. 10/82/12-14), keine Arbeitsunfähig keit in der angestammten Tätigkeit nach sich, da es sich dabei um eine mehrheit lich sitzende, teilweise gehende, ehe r leichte körperliche und damit angepasste Tätigkeit handelt. 4. 2.3 Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, das psychiatrische Gutachten sei widersprüchlich und es sei nicht nachvollziehbar, weshalb der Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung gegenwärtig mittelgradig, wie sie von der A.___ gestellt worden sei, nicht gefolgt werde ( Urk. 1 S. 6). So habe auch der behandelnde Psychiater des Beschwerdeführers eine rezidivierende depressive Störung mit einer mittelgradig bis schweren Episode diagnostiziert ( Urk. 1 S. 7). Dies vermag jedoch nicht an der Beweiskraft des Gutachten s und insbesondere an dessen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit Zweifel zu wecken. So wurde bereits im Austrittbericht der A.___ festgehalten, dass eine erhebliche Symp tomausweitung erkennbar gewesen sei und trotz gestellter psychiatrischer Diag nose wurde dem Beschwerdeführer lediglich eine leichte bis mittelschwere Leis tungsminderung, nicht jedoch eine Arbeitsunfähigkeit attestiert ( Urk. 10/62/3). Dr. D.___ legte sodann überzeugend dar, weshalb der Diagnose einer rezidi vierenden depressiven Störung nicht gefolgt werden könne. So finde sich insbe sondere kein überzeugender Hinweis auf eine vorhe rige depressive Episode in den Akten und es sei hinsichtlich der psychosomatischen Beurteilung von A.___ fraglich, ob eine Konsistenzprüfung, insbesondere aufgrund der in der Klinik beobachteten Symptomausweitung, vorgenommen worden sei ( Urk. 10/82/81). Dr. D.___ hingegen nahm einlässlich zur Konsistenz der Beschwerdeschil derung unter Einbezug der gesamten Aktenlage Stellung ( Urk. 10/82/81 ff.). Er hielt sodann fest, dass z w ischen den subjektiven, häufig massiven Beschwerde schilderungen des Beschwerdeführers und dem Verhalten in der Untersuchungs situation eine auffällige Diskrepanz bestehe. Die subjektiv geschilderte Intensität der Beschwerden stehe in einem Missverhältnis zur Vagheit der Schilderung der einzelnen Symptome. Zudem legte er schlüssig da r, dass die mangelnde Inan spruchnahme einer psychiatrischen Therapie im Widerspruch zu dem Ausmass der geschilderten Beschwerden stehe, was insgesamt als fehlender Leidensdruck zu interpretieren sei ( Urk. 10/82/82 f.). Weiter hielt Dr. D.___ Inkonsisten zen innerhalb der Aktenlage fest, wie beispielsweise die voneinander abweichen den Schilderungen des Unfallhergangs vom 9. Januar 2017, welche wiederum nicht im Einklang mit dem Unfallgutachten der Arbeitsgruppe für Unfallmecha nik vom 1 2. Juli 2017 zu bringen seien ( Urk. 10/82/83 f.). So legte er insgesamt überzeugend dar, dass beim Beschwerdeführer von einer Symptomausweitung, wenn nicht sogar von einer Aggravation ausgegangen werden müsse. Der Bezug von Rentenleistungen stehe dabei im Vordergrund und die berufliche Wiederein gliederung sei lediglich durch invaliditätsfremde Faktoren limitiert ( Urk. 10/82/85). Rechtsprechungsgemäss liegt regelmässig kein versicherter Gesundheitsschaden vor, soweit die Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Konstellation beruht (BGE 141 V 281 E. 2.2.1, BGE 131 V 49 E. 1.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4.1). Zudem gilt es zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit seiner angegebenen Depression diverse psychosoziale Faktoren benannte. So sei für ihn besonders belastend, dass er seine Familie in Serbien nicht mehr unterstützen könne ( Urk. 10/82/48). Bereits in der A.___ standen die Sorge, seine Kinder nicht finanziell unterstützen zu können und die Trennung von seiner Ehefrau im Vordergrund seiner Schilderungen ( Urk. 10/62/16). Kön nen aber im Wesentlichen nur Befunde erhoben werden, welche in den psycho sozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheits schaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a). Die Berichte von Dr. K.___ ( Urk. 10/73 /1-4 ) weisen sodann weder eine H erleitung der Diagnose noch eine nähere Begründung der Arbeitsunfähigkeit auf. Die Berichte sind äusserst knapp und stützten sich mehrheitlich auf d ie subjektiven Angaben des Beschwerdefüh rers. In Bezug auf Berichte von behandelnden Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräften ist zudem auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifels fällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Gestützt auf die überzeugende Beurteilung von Dr. D.___ ( Urk. 10/82/81) kann somit das Vorliegen einer krankheitswerti gen psychischen Störung mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ausgeschlos sen werden. Praxisgemäss bleibt ein strukturiertes Beweisverfahren entbehrlich, wenn im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte eine Arbeitsunfähigkeit in nach vollziehbar begründeter Weise verneint wird und allfälligen gegenteiligen Ein schätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kan n (Urteil des Bundesgerichts 8C_597/2019 vom 1 2. Dezember 2019 E. 7.2.3). Vorliegend hat Dr. D.___ mit nachvoll ziehbarer und überzeugender Begründung eine die Arbeitsfähigkeit beeinflus sende psychiatrische Diagnose ausgeschlossen und damit die gegenteiligen Ein schätzungen der behandelnden Ärzte widerlegt, weshalb auf ein strukturiertes Beweisverfahren verzichtet werden kann. 4.3 Zusammenfassend überzeugt das Gutachten des B.___ vom 1 6. Oktober 2018 in seiner Beurteilun g der Arbeitsfähigkeit. Es ist damit von einer vollen Arbeitsfä higkeit in der angestammten Tätigkeit als Lieferwagenchauffeur ab dem Austritt aus der A.___ am 1 1. Oktober 2017 auszugehen. Hinsichtlich des Einwandes des Beschwerdeführers, wonach die Unfallversiche rung bis zum 1 9. März 2018 Taggelder gestützt auf eine 100%ige Arbeitsunfä higkeit ausbezahlte ( Urk. 1 S. 6, 3/6), ist darauf hinzuweisen, dass zwischen der Invaliden- und Unfallversicherung keine Bindungswirkung der Invaliditätsschät zung des einen Versicherers für den jeweils anderen Sozialversicherungszweig besteht. Die IV-Stellen und die Unfallversicherer haben die Invaliditätsbemessung in jedem einzelnen Fall selbständig vorzunehmen. Sie dürfen sich ohne weitere eigene Prüfung nicht mit der blossen Übernahme des Invaliditätsgrades des jeweils anderen Sozialversicherers begnügen (BGE 133 V 549 E. 6.1). Die weitere Taggeldauszahlung durch die Suva hat entsprechend auch keinen Einfluss auf die Beurteilung der invaliden versicherungs rechtlichen Arbeitsfähigkeit. 4.4 Was den Verlauf der Arbeitsfähigkeit bis zum 1 1. Oktober 2017 anbelangt, ist dieser angesichts der Anmeldung vom 3 0. Oktober 2014 und der Bestimmungen zum frühesten möglichen Rentenbeginn ( Art. 29 Abs. 1 IVG) sowie zum Warte jahr ( Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG ) ab April 201 4 zu prüfen. 4.4.1 Für den Beschwerdeführer standen gemäss Aktenlage bis zum dritten Unfall im Januar 2017 die Kniebeschwerden eindeutig im Vordergrund. So wurden im Arzt bericht von Dr. L.___ vom 1 2. April 2016, in dem er den Verlauf seit dem ersten Unfall ausführlich darlegte ( Urk. 10/50/311 f.), einzig Kniebeschwerden aufgeführt. Am 2 5. April 2016 hielt auch Dr. H.___ fest, dass der Beschwerde führer seit einiger Zeit über Knieschmerzen klage. Andere Beschwerde n wurde n nicht aufgeführt ( Urk. 10/50/309). Das Sozialversicherungsgericht erkannte hin sichtlich der Unfallfolgen vom 1 3. Januar 2013 unter Würdigung der damaligen und auch in diesem Verfahren im wesentlichen vorliegenden Akten bereits im Urteil UV.2017.00127 vom 8. November 2018, dass der Beschwerdeführer ab dem 1. Juni 2014 – mit einem kurzen Unterbruch aufgrund des Unfalls vom 1 1. Juli 2014 – in seiner angestammten Tätigkeit als Kurierfahre r voll arbeitsfähig war. Dabei stützte es sich im Wesentlichen darauf, dass Dr. J.___ den Beschwerdeführer trotz der Restbeschwerden mit endphasige m Beuge- und Streckdefizit des rechten Kniegelenks und der geklagten Anlauf- und Belastungs schmerzen bereits am 1 1. Februar 2014 als voll arbeitsfähig beurteilte ( Urk. 10/18/209). Der Sturz vom 1 1. Juli 2014 hatte schliesslich keine zusätzli chen strukturellen Verletzungen zur Folge und die Behandlung erschöpfte sich in Physiotherapie und Taping sowie physikalischen Massnahmen ( Urk. 10/18/51 f.). S elbst der behandelnde Arzt ging von keiner durch diesen Unfall verursachten dauerhaften Verschlechterung des Zustandes des rechten Knies a us ( Urk. 10/41/6). 4.4.2 Dr. L.___ begründete im Bericht vom 2. Juni 2014 zwar eine 50%- Einschrän kung der Arbeitsfähigkeit mit einer verminderten Belastbarkeit des Achsenorgans und dem Ausschluss wirbelsäulenbelastender Tätigkeiten ( Urk. 10/18/127 ; vgl. E. 3.3 + E. 4.3 im Urteil UV.2017.00127 vom 2 8. November 2018 ). Weitere Hinweise auf Rückenbeschwerden lassen sich aber in den Akten nicht finden. Anhalts punkte dafür, dass sich in der hier relevanten Zeitspanne Rückenschmerzen über längere Zeit le istungseinschränkend auswirkten, fehlen. 4.4.3 Hinsichtlich psychische r Beschwerden ist anzumerken, dass der Beschwerdeführer zwar bereits mit der Anmeldung vom 3 0. Oktober 2014 solche geltend machte ( Urk. 10/10/5), sich aber erstmals im ambulanten Assessment der A.___ vom 2 7. Juli 2017 ( Urk. 10/58/150) entsprechende Hinweise in den medizinischen Akten finden lassen. Eine psychiatrische Diagnose wurde denn auch erstmals im Austrittsbericht der A.___ vom 3 1. Oktobe r 2017 gestellt ( Urk. 10/62/2), welche aber, wie in E. 4.2.3 erläutert, nicht nachvollziehbar ist. Eine frühere Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit aufgrund psychischer Beschwerden kann man gels entsprechender Hinweise in den Akten somit ebenfalls überwiegend wahr scheinlich ausgeschlossen werden. 4.4.4 Sodann äusserte n sich im B.___ -Gutachten alle Gutachter zum Verlauf der Arbeitsfähigkeit dahingehend, dass mit Ausnahme der Phasen der Hospitalisation auch retrospektiv keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestand ( Urk. 10/82/62, 10/82/86, 10/82/10 6, 10/82/123 ). 4.4. 5 Damit besteht weder aufgrund der Parteivorbringen noch aufgrund der Ak t en Anlass, von der im Urteil UV.2017.00127 festgestellten, uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit abzuweichen. Aus der Unfallmeldung vom 1 0. Januar 2017 wird sodann auch ersichtlich, dass der Beschwerdeführer zum Unfallzeitpunkt auch entsprechend wieder in einem 100 % -Pensum angestellt war ( Urk. 10/58/4). 5. Zusammenfassend ist damit als erstellt zu betrachten, dass der Beschwerdeführer ab dem 2 1. Juli 2014 mit einem kurzen Unterbruch vom 1 2. bis 2 0. Juli 2014 aufgrund des Unfalls vom 1 1. Juli 2014 zu 100 % in seiner angestammten Tätig keit arbeitsfähig war, womit zum Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbegin nes im April 2015 kein Rentenanspruch entstehen konnte. Da der Beschwerde führer seither bis zum 9. Januar 2017 voll arbeitsfähig war und damit ein wesentlicher Unterbruch der Arbeitsunfähigkeit vorlag ( Art. 29 ter der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV] ), begann die Wartezeit nach Art. 28 Abs. 1 lit. b m it dem Unfall vom 9. Januar 2017 neu zu laufen. Nachdem aber spätestens ab dem Austritt aus der A.___ am 1 1. Oktober 2017 erneut von einer 100%ige n Arbeitsfähigkeit auszugehen ist, wurde die Jahresfrist gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG nicht erfüllt und es konnte auch kein befristeter Rentenanspruch entstehen. Die Beschwerde ist damit abzuweisen. 6. 6.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver fahrens sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, zufolge der Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu neh men. 6.2 Mit Verfügung vom 9. Mai 2019 wurde dem Beschwerdeführer Rechtsanwältin Stéphanie Baur als unentgeltliche Rechtsvertreterin bestellt ( Urk. 11). Rechtanwältin Stéphanie Bau r machte mit Honorarnote vom 2 2. Mai 2019 einen Gesamtaufwand von 12.67 Stunden sowie Barauslagen von Fr. 65.30 geltend ( Urk. 13/1 ). Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Der geltend gemachte Aufwand von 12.67 Stunden ist der Bedeutung der Streit sache und der Schwierigkeit des Prozesses nicht angemessen, zumal Rechtsan wältin Stéphanie Baur den Beschwerdeführer schon im Verwaltungsverfahren vertrat und ihr die Akten somit bekannt waren. Als überhöht erscheint insbeson dere der geltend gemachte Aufwand von insgesamt 10 Stunden für das Verfassen der Beschwerdeschrift ( Urk. 13/2). Die Beschwerdeschrift entspricht denn auch im Wesentlichen wörtlich den Vorbringen im Rahmen des Vorbescheidverfahrens (vgl. Einwand vom 1 6. Januar 2019, Urk. 10/87), weshalb ein Aufwand von vier Stunden angemessen erscheint. Damit resultiert ein Gesamtaufwand von 8.67 Stunden. Die Entschädigung ist somit bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansat zes von Fr. 220. -- sowie unter Berücksichtigung der Barauslagen von Fr. 65.30 und der Mehrwertsteuer auf Fr. 2'124.60 festzulegen. 6.3 Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Gerichtskosten und der Entschädigung an den unentgeltlichen Rechtsvertreter verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Stéphanie Baur, Dübendorf, wird mit Fr. 2'124.60 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Stéphanie Baur - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin VogelPerandres

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00207 V. Kammer Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiberin Perandres Urteil vom 1 7. Dezember 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Stéphanie Baur Baur Imkamp & Partner, Rechtsanwälte Bahnhofstrasse 55, 8600 Dübendorf gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1964, arbeitete nach seiner Einreise in die Schweiz ab April 2010 als Kurier bei der Y.___ in Z.___ ( Urk. 10/8/5-8, 10/19/2, 10/20). Am 3 0. Oktober 2014 meldete er sich unter Hinweis auf einen Skiunfall vom 1 3. Januar 2013 sowie einen weiteren Unfall bei einer Auslieferung am 1 4. Juli 2014, auf psychische Beeinträchtigun gen und Probleme mit den Knien, dem Rücken und dem Achsenorgan bei der Invalidenversicherung des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 10/10). Diese tätigte erwerbliche ( Urk. 10/ 2 0, 10/22 f. ) sowie medizinische Abklärungen ( Urk. 10/ 25, 10/39, 10/53, 10/54, 10/73 ). Zudem zog sie die Akten der Suva bei ( Urk. 10/18, 10/41, 10/50, 10/58 ). Mit Mitteilung vom 1 8. Februar 2015 schloss die IV-Stellte die beruflichen Massnahmen ab ( Urk. 10/33). Am 9. Januar 2017 erlitt der Versicherte einen Verkehrsunfall ( Urk. 10/47), was er der IV-Stelle mit Formular vom 5. April 2017 meldete ( Urk. 10/4 8 ). Vom 6. Septem ber bis 1 1. Oktober 2017 wurde der Versicherte in der A.___ stati onär behandelt ( Urk. 10/62). Die IV-Stelle teilte dem Versicherten am 2 9. Mai 2018 mit, sie erachte eine polydisziplinäre Begutachtung für notwendig ( Urk. 10/75). Das Gutachten des B.___ erging am 1 6. Oktober 2018 ( Urk. 10/82). Mit unangefochten in Recht skraft erwachsenem Urteil UV.20 17.00127 vom 8. November 2018 wies das hiesige Gericht die Beschwerde des Versicherten gegen den Einspracheentscheid der Suva vom 2 0. April 2017 ( Urk. 10 /49) betref fend Abschluss des ersten Falles (Unfall vom 1 3. Januar 2013) per Ende Mai 2014 und Abschluss desjenigen betreffend den Unfall vom 1 1. Juli 2014 per Mitte August 2014 ab. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 10/84, 10/87) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 3. Februar 2019 einen Leistungsan spruch des Versicherten ( Urk. 2). 2. Dagegen liess d er Versicherte mit Eingabe vom 1 8. März 2019 Beschwerde erhe ben ( Urk. 1) und beantragen, die Verfügung vom 1 3. Februar 2019 sei aufzuheben und es sei ihm vom 1. Juni 2014 bis 9. Januar 2017 eine halbe, vom 1. Januar 2017 bis 6. Juli 2018 eine ganze und ab Juli 2018 eine Dreiviertel-Invalidenrente zuzusprechen ( Urk. 1 S. 2). In prozessualer Hinsicht ersuchte der Beschwerdefüh rer um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsverb eistän dung durch Rechtsanwältin Stéphanie Baur ( Urk. 1 S. 2 ). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 6. April 2019 die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 9). Mit Verfügung vom 9. Mai 2019 wurde dies dem Beschwerdeführer zur Kenntnis gebracht und es wurde ihm die unent geltliche Prozessführung und die unentgeltliche Rechtsverbeiständung durch Rechtsanwältin Stéphanie Baur gewährt ( Urk. 11). Auf die Vorbringen der Parteien und di e Akten wird - soweit für di e Entscheid findung erforderlich - in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Sie haben alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverläs sige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere dürfen sie bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum sie auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellen (BGE 125 V 351 E. 3a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 1.4 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.5 Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen). 2. 2.1 In der angefochtenen Verfügung vom 1 3. Februar 2019 ( Urk. 2) wurde erwogen, dass ein Rentenanspruch frühestens sechs Monate nach der Anmeldung zum Leis tungsbezug entstehen könne. Der Beschwerdeführer habe sich am 3 0. Oktober 2014 bei der Invalidenversicherung angemeldet, womit ein Rentenanspruch ab April 2015 möglich sei. Zu diesem Zeitpunkt habe jedoch wie auch von August 2014 bis Januar 2017 eine v olle Arbeitsfähigkeit bestanden. Nach dem Unfall vom 9. Januar 2017 habe ebenfalls nicht während zwölf Monaten eine durch schnittlich mindestens 40%ige Arbeitsunfähigkeit vorgelegen, womit die Voraus setzung der einjährigen Wartezeit für die Entstehung eines Rentenanspruchs nicht erfüllt sei. Aufgrund der vorliegenden medizinischen Akten bestehe beim Beschwerdeführer noch eine Einschränkung für eine rein stehende oder gehende Tätigkeit mit Zwangshaltung und ständiger Gewichtsbelastung beim Heben und Tragen von über 15 Kilo. In seiner angestammten Tätigkeit als Kurierfahrer sei er aber voll arbeitsfähig ( Urk. 2 S. 2). 2.2 Demgegenüber machte der Beschwerdeführer in der Beschwerde vom 1 8. März 2019 ( Urk. 1) im Wesentlichen geltend, das Gutachten vom 1 6. Oktober 201 8 sei widersprüchlich ( Urk. 1 S. 5 ff.) und dem Beschwerdeführer höchstens ein Pensum vo n 38 % zumutbar ( Urk. 1 S. 8). Zudem sei ein leidensbedingter Abzug von 25 % zu berücksichtigen ( Urk. 1 S. 8 f.). 3. 3.1.1 Im B.___ -Gutachten vom 1 6. Oktober 2018 wurden folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt ( Urk. 10/82/10): - Chronisches belastungsabhäng iges lumbospondylogenes Schmerz - syn drom bei skoliotischer Fehlhaltung der LWS und muskulärer Dysbalance - Zervikobrachialgie bei myostatischer Dekompensation des Musculus tra pezius - Beginnende Gonarthrose rechts, Grad 1-2 nach Kellgren -Lawrence mit/bei: - Status nach Kniedistorsion rechts bei Skiunfall am 1 3. Januar 2013 - Status nach Kniea r throskopie mit medialer Teilmeniskektomie am 7. November 2013 - Status nach erneuter Kniekontusion rechts am 1 1. Juli 2014 - Beginnende Coxarthrose beidseits, Grad 2 nach Ficat und Arlet - Metabolisches Syndrom mit/bei: - Adipositas Grad 1 nach WHO (BMI von 31.9 kg/m2) - Arterieller Hypertonie, unbehandelt - Gemischter Hyperlipidämie, unbehandelt - Entwicklung körperlicher Symptome aus psychischen Gründen (ICD-10: F68.0, Differentialdiagnose: F68.1) Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden im Gutachten keine genannt ( Urk. 10/82/9). 3. 1.2 Im allgemein-medizinischen/ internistischen G utachten ( Urk. 10 /82/43-63) hielt Dr. med. C.___, Facharzt für Innere Medizin FMH, fest, der Beschwerde führer habe angegeben, seine aktuellen Hauptprobleme seien seine chronischen Knie-, Rücken- und Nackenschmerzen, die Folge n der verschiedenen Unfälle seien, sowie seine neu aufgetretenen psychischen Probleme. Dabei sei es für ihn vor allem problematisch, dass er beschwerdebedingt nicht mehr arbeiten könne und kein Geld mehr habe, um seine Familie in Serbien zu unterstützen ( Urk. 10/82/47 f.). In der vertieften Befragung habe der Beschwerdeführer sodann ausgeführt, seine Knieschmerzen rechts habe er seit einem Skiunfall im Januar 201 3. Im Winterurlaub in Serbien sei er beim Überholen eines anderen Skifahrers gestürzt und habe sich mehrfach überschlagen. In der Schweiz habe man festge stellt, dass der Meniskus, die Bänder und die Ligamente gerissen seien. Da die Physiotherapie nicht geholfen habe, sei er operiert worden. Dies habe aber auch nicht viel gebracht. Seither habe er dauernd Schmerzen im rechten Knie und könne dieses auch nicht mehr vollständig strecken. Nach 18 Monaten sei er wie der arbeiten gegangen, wobei er nur noch in einem 50 % -Pensum als Lieferwa genchauffeur habe arbeiten können. Am 1 1. Juli 2014 habe er sich bei einem Treppensturz nochmals am rechten Knie verletzt. Nachdem er 30 Tage krankge schrieben gewesen sei, habe er wieder versucht 50 % zu arbeiten, habe aber stän dig Schmerzen im rechten Bein und auch am Rücken verspürt. Den dritten Unfall habe er am 9. Januar 2017 erlitten, als er am Steuer seines Lieferwagens mit etwa 60 km/h unterwegs gewesen sei und sich plötzlich ein Strassenpoller gehoben habe. Er sei frontal mit dem Poller kollidiert und mit dem Kopf gegen die Decke und dem Brustkorb gegen das Lenkrad geschlagen. Seit diesem Unfall habe er ständig Schmerzen im Bereich des Nackens und die Muskulatur sei völlig ver spannt ( Urk. 10/82/48). Auch die Rehabilitation in der A.___ habe nichts gebracht. Die Suva habe sich geweigert, ihm eine Rente zu zahlen und ständig schikaniert, was i h n letztendlich psychisch krank gemacht habe ( Urk. 10/82/49). Der Beschwerdeführe r habe weiter berichtet, dass aktuell seine Knieschmerzen rechts im Vordergrund stünden, welche auf einer visuellen Analogskala (VAS von 0 = kein Schmerz bis 10 = stärkster vorstellbarer Schmerz) eine Intensität zwi schen 6 und 9 aufweisen würden. Das Knie sei auch ständig geschwollen und er könne es nicht mehr ganz biegen oder strecken, könne nur noch maximal einen Kilometer gehen und habe auch extrem Mühe beim Treppensteigen. Daneben habe er Kreuzschmerzen, die ins rechte Bein ausstrahlen und auf der VAS zwi schen 6 und 10 variieren würden. Im Nackenbereich habe er ebenfalls ständig Schmerzen (VAS 6 bis 10) und er könne seinen Kopf nicht mehr richtig bewegen. Diese Beschwerden seien jeweils am Morgen am schlimmsten, dann sei sein gan zer Körper wie blockiert und er brauch e mindestens eine Stunde, um langsam in Bewegung zu kommen ( Urk. 10/82/49). Dr. C.___ beurteilte, die internistische Problematik beschränke sich auf eine bis her immer wieder erwähnte arterielle Hypertonie, welche allerdings noch nie medikamentös angegangen beziehungsweise näher abgeklärt worden sei. Es sei am ehesten von einer essentiellen arteriellen Hypertonie im Rahmen eines meta bolischen Syndroms auszugehen. Es würden sich jedoch keine Hinweise für eine hypertensive Nephropathie oder Kardiopathie zeigen. Die internistischen Diagno sen seien daher ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers. Unter einer adäquaten medikamentösen Einstellung sei von einer Normalisierung des Blutdrucks und des Lipidprofils auszugehen ( Urk. 10/82/60). Aus internisti scher Sicht bestehe damit keine Einschränkung für die bisherige Tätigkeit als Autokurier ( Urk. 10/82/61). 3. 1.3 Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, schil derte im psychiatrischen G utachten ( Urk. 10/82/64-87), der Beschwerdeführer habe sich nicht psychisch beeinträchtigt gezeigt. Der psycho-pathologische Befund sei normal ausgefallen. Eine Störung der Affektivität, Freudlosigkeit und ein äusserst eingeschränktes Interesse, an Aktivitäten des a lltäglichen Lebens teil zunehmen, habe nicht ausgemacht werden können. Es hätten sich weiter keine Wahrnehmungs- oder Aufmerksamkeitsdefizite gezeigt, die Konzentration sei nicht reduziert und der formale Gedankenablauf nicht verlangsamt oder umständlich, jedoch leicht im inhaltlichen Umfang auf seine Schmerzsymptoma tik eingeengt gewesen ( Urk. 10/82/75). Damit seien die Hauptsymptome einer depressiven Störung nicht gegeben und auch die gemäss ICD-10 geforderten Zusatzsymptome seien nicht erfüll t. Eine depressiv e Episode könne daher ausge schlossen werden ( Urk. 10/82/76 ). Ferner stellte Dr. D.___ fest, dass beim Beschwerdeführer zwischen den subjektiv en, häufig massiven Beschwerde schilderungen und seinem Verhalten in der Untersuchungssituation eine auffäl lige Diskrepanz best ehe. Die subjektiv geschilderte Intensität der Beschwerden stehe im Missverhältnis zur Vagheit der Schilderung der einzelnen Symptome und das Ausmass der geschilderten Beschwerden stimme nicht mit der Inan spruchnahme therapeutischer Hilfe überein, was als fehlender Leidensdruck zu interpretieren sei und von einer geringen Behandlungsaktivität zeuge ( Urk. 10/82/82 f.). Der Bezug von Rentenleistungen stehe beim Beschwerdeführer im Vordergrund und eine berufliche Wiedereingliederung werde durch invalidi tätsfremde Faktoren limitiert ( Urk. 10/82/85). Dr. D.___ diagnostizierte eine Entwicklung kö r perlicher Symptome aus psychischen Gründen, die jedoch keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit habe ( Urk. 1 0/82/ 75). Der Beschwerdeführer sei aus psychiatrischer Sicht sowohl in seiner angestammten wie auch einer ange passten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ( Urk. 10/82/86). 3. 1.4 Aus orthopädischer Sicht hielt Dr. med. E.___, Facharzt für Orthopädische Chi rurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, fest, es bestünde zusammen fassend ein belastungsabhängiges vermehrtes lumbospondylogenes Schmerzsyn drom bei skoliotischer Fehlhaltung der Lendenwirbelsäule und muskulärer Dys balance, zervikobrachiale Schmerzen bei myostatischer Insuffizienz des Musculus trapezius, chronische Knieschmerzen rechts bei beginnender Gonarthrose und eine bisher asymptomatisch gebliebene beidseitige Coxarthrose. Die zu objekti vierenden klinischen und radiologischen Befunde seien jedoch diskret und wür den das Ausmass der beklagten Beschwerden und Behinderungen nicht erklären, weshalb eine gewisse psychische Überlagerung beziehungsweise Aggravation angenommen werden müsse. Gemäss dem klinischen Befund sei der Beschwerde führer in der biomechanischen Funktion s einer Wirbelsäule und seines rechten Kniegelenks limitiert und hieraus unweigerlich in der Belastungsfähigkeit mit Limitierung der Geh- und Standfähigkeit eingeschränkt. Es bestehe deshalb eine limitierte Leistungsfähigkeit für eine ausschliesslich stehend und gehend ausge übte Tätigkeit, sowie Tätigkeiten, welche in Wirbelsäulenzwangshaltung durch geführt würden. Auch Tätigkeiten mit Heben und Tragen von regelmässig mehr als 25 K ilogramm seien auf Dauer nicht geeignet und Tätigkeiten mit ständiger Armvorneigehaltung oder ständig über Kopf seien zu meiden. Arbeiten auf Lei tern, Gerüsten oder unsicherem Gelände seien kritisch zu sehen, ebenso Tätigkei ten im Freien ohne Schutz vor Kälte, Nässe, Zugluft und ohne entsprechende Schutzkleidung sowie auf regennassem, eisglattem und unebenen Untergrund ( Urk. 10/82/101). Betreffend die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit führte Dr. E.___ aus, der Beschwerdeführer sei in der bisherigen Tätigkeit als Kurierfahrer zu 100 % arbeitsfähig. So bestünden genügend Leistungsreserven, um die notwendigen Tätigkeiten unter Beachtung der Strassenverkehrsordnung zu bewältigen. Die limitierten Zwangshaltungen beim Führen eines Kraftfahrzeu ges könnten mittels Pausen vermindert werden ( Urk. 10/82/106). Auch retrospek tiv habe ausser den Phasen der Hospital is ation eine volle Arbeitsfähigkeit aus orthopädisch-chirurgischer Sicht bestanden ( Urk. 10/82/108). 3. 1.5 Der neurologische G utachter, Dr. med. F.___, Facharzt für Neurologie FMH, konnte keine neurologische Diagnose stellen ( Urk. 10/82/118). Es fanden sich gemäss seiner Beurteilung im Untersuchungsbefund keine objektivierbare n fokal-neurologische n Defizite und insbesondere keine persistierende objektive radiku läre Ausfallsymptomatik im Rahmen der degenerativen Lendenwirbelsäulenver änderungen. Auch fehle es an einem Anhalt für eine neuropathische Komponente der beklagten Schmerzen, welche aus neurologischer Sicht als muskoskelettal einzuordnen seien. Für die Befunde i m MRT der Lendenwirbelsäule vom 6. März 2017 fehle es sodann an einem anamnestisch-klinische n Korrelat ( Urk. 10/82/118). Aus neurologischer Sicht liege keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor. Auch retrospektiv könne keine Einschränkung attestiert werden ( Urk. 10/82/122 f.). 3. 1.6 Interdisziplinär wurde festgehalten, dass der Beschwerdeführer in seiner bisheri gen Tätigkeit als Lastwagenchauffeur ab sofort zu 100 % arbeitsfähig sei, da diese aufgrund des erhobenen Leistungsprofils als durchaus angepasst zu betrachten sei. Zudem sei jede dem Alter und Habitus entsprechende Verweistätigkeit in einem uneingeschränkten Pensum von 100 % möglich. Es lasse sich damit beim Beschwerdeführer auch aus interdisziplinärer Sicht keine Diagnose stellen, die eine dauerhafte Einschränkung seiner Arbeits- und Leistungsfähigkeit begründen könnte ( Urk. 10/82/14). Der Beschwerdeführer sei lediglich in der biomechanischen Funktion seiner Wir belsäule und seines rechten Kniegelenks limitiert mit einer daraus resultierenden Einschränkung der Belastungsfähigkeit mit Limitierung der Geh- und Standfä higkeit ( Urk. 10/82/12). Hinsichtlich der Konsistenzprüfung führten die Gutachter aus, es hätten sich aktenkundig immer wieder Diskrepanzen zwischen den sub jektiven Beschwerden und de n objektivierbaren Befunden ergeben. Dies betreffe das rechte Kniegelenk wie auch die Rückenproblematik, bei der sowohl klinisch als auch bildgebend keine schwerwiegenden Pathologien objektivierbar gewesen seien. Inkonsistent seien auch die Angaben des Beschwerdeführers in Bezug auf den Unfallhergang vom 9. Jan uar 201 7 gewesen. In den Akten lägen verschie dene Versionen vor, was an der Glaubwürdigkeit seiner Aussagen zweifeln lasse. Es bestehe, wie bereits durch die A.___ beschrieben, eine erhebliche Symptomausweitung, welche das Ausmass der objektiven Behinderungen auf grund der Schmerzproblematik wenig plausibel erscheinen lasse ( Urk. 10/82/ 14 ). 3. 2 RAD-Arzt Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma tologie, führte in seiner Stellungnahme vom 2 2. Oktober 2018 aus, auf das Gut achten der B.___ sei abzustellen. Es sei damit spätestens ab 1 1. Oktober 2017 von einer vollen Arbeitsfähigkeit für die zuletzt ausgeübte wie auch eine vergleich bare Tätigkeit des allgemeinen Arbeitsmarktes auszugehen ( Urk. 10/83/15). 4. 4.1 Das Gutachten des B.___ vom 1 6. Oktober 2018 beruht auf den erforderlichen fachärztlichen Untersuchungen und wurde in Kenntnis und Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben ( Urk. 10/82/16-42 ). Die Gutachter erhoben detail lierte Befunde ( Urk. 10/82/ 4 8 ff., 10/82/73 ff., 10/82/95 ff., 10/82/115 f.), berück sichtigten die geklagten Beschwerden und setzten sich mit diesen auseinander ( Urk. 10/82/47 ff., 10/82/69 ff., 10/82/93 f., 10/82/114 f. ). Die Beurteilung erfolgte im Konsens aller Teilgutachter ( Urk. 10/82/55 ff.). Die Experten setzten sich mit den vorangegangenen medizinischen Beurteilungen auseinander und begründeten ihre davon abweichende Einschätzung ( Urk. 10/82/ 80 f., 10/82/105, 10/82/122 ). Das Gutachten erfüllt demnach formal die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. E. 1.3). 4.2 4.2.1 In somatischer Hinsicht führte der orthopädische Gutachter aus, dass die objekti vierbaren klinischen und radiologischen Befunde das Ausmass der geschilderten Beschwerden nicht erklären könnten ( Urk. 10/82/101). So seien wesentliche strukturelle Schädigungen durch die umfangreiche Diagnostik bereits ausge schlossen worden und gravierende Funktionsstörungen seien aus orthopädisch- traumatologischer Sicht nicht auszumachen ( Urk. 10/82/105). Dies erweist sich auch im Lichte der restliche n Aktenlage als schlüssig. So hielt schon Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs apparates, in seinem Bericht vom 2 5. April 2016 fest, dass die geschilderten Knie schmerzen nicht mit den vorliegenden klinischen und radiologischen Befunden erklärt werden könnten ( Urk. 10/50/310). In der A.___ wurde ausserdem festgestellt, dass die umfassende Bilddiagnostik weder eine knöcherne noch eine disko- ligamentäre Läsion der untersuchten Körperregionen, so auch der Lenden wirbelsäule und des rechten Knies aufweise. Die vom Beschwerdeführer während der Rehabilitation geltend gemachten Beschwerden und Funktionseinschränkun gen seien zwar teilweise in ihrer Lokalisation aber nicht in ihrer Intensität zu erklären gewesen ( Urk. 10/62/5). Im neurologischen Gutachten konnte sodann nachvollziehbarerweise keine Diag nose gestellt werden, da sich keine objektivierbaren fokal-neurologische n Defizite im Untersuchungsbefund finden liessen. So waren auch die angegebene Minde rung des oberflächlichen Berührungsempfinden s am rechten Arm und rechten Bein nicht von Reflexdifferenzen oder umschriebenen Paresen begleitet ( Urk. 10/82/118). Der Ausschluss einer Schädigung der neurogenen Struktur ist somit schlüssig. A uch Dr. med. I.___, Facharzt für Neurologie, verneinte am 1 7. März 2017 eine Verletzung am Nervensystem mangels neurologischer Aus fälle ( Urk. 10/54/7). Der Beschwerdeführer bringt da gegen vor, die im Austrittsbericht der A.___ diagnostizierte Diskushernie auf der Höhe L4/L5 mit einem Anulus fibrosus Riss, sei im Gutachten nicht berücksichtigt worden ( Urk. 1 S. 6). Dass im B.___ -Gutachten die Diskushernie nicht als Diagnose aufgeführt wurde, vermag dessen Beweiswert nicht zu schmälern. So war die Diskushernie den Gutachtern bekannt ( Urk. 10/82/113, 10/82/117 ) und wurde entsprechend in die Beurteilung einbezo gen ( Urk. 10/82/118). Im neurologischen Gutachten wurde festgehalten, dass kein anamnestisch-klinisches Korrelat für die im Befund zur bildgebenden Untersu chung vom 6. März 2017 ( Urk. 3/8) beschriebene Tangierung der Wurzel L4 links, vorliege ( Urk. 10/82/118). Auch die Degenerationen in den Facettengelenken der mittleren und unteren Lendenwirbelsäule sowie der Riss im Anulus fibrosus wurde durch den neurologischen Gutachter berücksichtigt ( Urk. 10/82/117) und im orthopädischen Gutachten findet sich der Befund, wonach sich i m Bereich der Facettengelenke ein Druckschmerz in Höhe L5 provozieren habe lassen ( Urk. 10/82/96). Rechtsprechungsgemäss sind für die Einschätzung der Arbeits fähigkeit im Zusammenhang mit Degeneration der Wirbelsäule denn auch in ers ter Linie die klinischen Befunde massgeblich (Urteil des Bundesgerichts 9C_89/2020 vom 1 8. Juni 2020 E. 4.6 mit weiteren Hinweisen). Sodann erachtete die A.___ den Beschwerdeführer trotz Diagnose der Diskushernie ( Urk. 10/62/1) als ganztags arbeitsfähig in seiner angestammten Tätigkeit ( Urk. 10/62/3). Dies überzeugt insbesondere auch angesichts des Fehlens erheb li cher struktureller Schäden und der nachvollziehbar aufgezeigten deutlichen Inkonsistenzen (E. 3.1.4), welche bereits im Austrittsbericht der A.___ vom 3 1. Oktober 2017 ihren Niederschlag fanden, wurde dort doch ebenfalls eine erhebliche Symptomausweitung festgestellt ( Urk. 8/62/3). Die Beschreibung der Schmerzen sei undifferenziert und das Schmerzverhalten nicht immer adä quat gewesen ( Urk. 10/62/5). Auch zuvor hatte Dr. J.___ im kreisärztli chen Untersuchungsbericht vom 1 1. Februar 2014 Zweifel am Beschwerdevortrag und den klinisch demonstrierten Einschränkungen des Beschwerdeführers geäus sert. So habe dies er beim Fersengang das hinkfreie gesunde linke Bein als funk tionsgemindert demonstriert, indem er den linken Vorfuss habe runterschlappen lasse n. Der Fersengang des rechten verunfallten Beines habe er jedoch problemlos ausführen können. Zudem sei bei der Prüfung des Lasegue’schen Zeichens mit Bragard’scher Verstärkung ab 40° Hüftbeugung plötzlich ohne Schmerzangabe das Kniegelenk in ein deutlich geringeres Streckdefizit abgesackt ( Urk. 10/18/208 f.). Es ist damit erstellt, dass der Beschwerdeführer aufgrund de s chronischen, belas tungsabhängigen, lumbospondylogenen Schmerzsyndroms, der Zervikobrachial gie und der beginnenden Gonarthrose im rechten Knie in der biomechanischen Funktion seiner Wirbelsäule und seines rechten Kniegelenks zwar limitiert ist. Die daraus resultierenden Einschränkungen des Belastungsprofils ziehen jedoch, wie im Gutachten überzeugend dargelegt ( Urk. 10/82/12-14), keine Arbeitsunfähig keit in der angestammten Tätigkeit nach sich, da es sich dabei um eine mehrheit lich sitzende, teilweise gehende, ehe r leichte körperliche und damit angepasste Tätigkeit handelt. 4. 2.3 Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, das psychiatrische Gutachten sei widersprüchlich und es sei nicht nachvollziehbar, weshalb der Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung gegenwärtig mittelgradig, wie sie von der A.___ gestellt worden sei, nicht gefolgt werde ( Urk. 1 S. 6). So habe auch der behandelnde Psychiater des Beschwerdeführers eine rezidivierende depressive Störung mit einer mittelgradig bis schweren Episode diagnostiziert ( Urk. 1 S. 7). Dies vermag jedoch nicht an der Beweiskraft des Gutachten s und insbesondere an dessen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit Zweifel zu wecken. So wurde bereits im Austrittbericht der A.___ festgehalten, dass eine erhebliche Symp tomausweitung erkennbar gewesen sei und trotz gestellter psychiatrischer Diag nose wurde dem Beschwerdeführer lediglich eine leichte bis mittelschwere Leis tungsminderung, nicht jedoch eine Arbeitsunfähigkeit attestiert ( Urk. 10/62/3). Dr. D.___ legte sodann überzeugend dar, weshalb der Diagnose einer rezidi vierenden depressiven Störung nicht gefolgt werden könne. So finde sich insbe sondere kein überzeugender Hinweis auf eine vorhe rige depressive Episode in den Akten und es sei hinsichtlich der psychosomatischen Beurteilung von A.___ fraglich, ob eine Konsistenzprüfung, insbesondere aufgrund der in der Klinik beobachteten Symptomausweitung, vorgenommen worden sei ( Urk. 10/82/81). Dr. D.___ hingegen nahm einlässlich zur Konsistenz der Beschwerdeschil derung unter Einbezug der gesamten Aktenlage Stellung ( Urk. 10/82/81 ff.). Er hielt sodann fest, dass z w ischen den subjektiven, häufig massiven Beschwerde schilderungen des Beschwerdeführers und dem Verhalten in der Untersuchungs situation eine auffällige Diskrepanz bestehe. Die subjektiv geschilderte Intensität der Beschwerden stehe in einem Missverhältnis zur Vagheit der Schilderung der einzelnen Symptome. Zudem legte er schlüssig da r, dass die mangelnde Inan spruchnahme einer psychiatrischen Therapie im Widerspruch zu dem Ausmass der geschilderten Beschwerden stehe, was insgesamt als fehlender Leidensdruck zu interpretieren sei ( Urk. 10/82/82 f.). Weiter hielt Dr. D.___ Inkonsisten zen innerhalb der Aktenlage fest, wie beispielsweise die voneinander abweichen den Schilderungen des Unfallhergangs vom 9. Januar 2017, welche wiederum nicht im Einklang mit dem Unfallgutachten der Arbeitsgruppe für Unfallmecha nik vom 1 2. Juli 2017 zu bringen seien ( Urk. 10/82/83 f.). So legte er insgesamt überzeugend dar, dass beim Beschwerdeführer von einer Symptomausweitung, wenn nicht sogar von einer Aggravation ausgegangen werden müsse. Der Bezug von Rentenleistungen stehe dabei im Vordergrund und die berufliche Wiederein gliederung sei lediglich durch invaliditätsfremde Faktoren limitiert ( Urk. 10/82/85). Rechtsprechungsgemäss liegt regelmässig kein versicherter Gesundheitsschaden vor, soweit die Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Konstellation beruht (BGE 141 V 281 E. 2.2.1, BGE 131 V 49 E. 1.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4.1). Zudem gilt es zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit seiner angegebenen Depression diverse psychosoziale Faktoren benannte. So sei für ihn besonders belastend, dass er seine Familie in Serbien nicht mehr unterstützen könne ( Urk. 10/82/48). Bereits in der A.___ standen die Sorge, seine Kinder nicht finanziell unterstützen zu können und die Trennung von seiner Ehefrau im Vordergrund seiner Schilderungen ( Urk. 10/62/16). Kön nen aber im Wesentlichen nur Befunde erhoben werden, welche in den psycho sozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheits schaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a). Die Berichte von Dr. K.___ ( Urk. 10/73 /1-4 ) weisen sodann weder eine H erleitung der Diagnose noch eine nähere Begründung der Arbeitsunfähigkeit auf. Die Berichte sind äusserst knapp und stützten sich mehrheitlich auf d ie subjektiven Angaben des Beschwerdefüh rers. In Bezug auf Berichte von behandelnden Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräften ist zudem auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifels fällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Gestützt auf die überzeugende Beurteilung von Dr. D.___ ( Urk. 10/82/81) kann somit das Vorliegen einer krankheitswerti gen psychischen Störung mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ausgeschlos sen werden. Praxisgemäss bleibt ein strukturiertes Beweisverfahren entbehrlich, wenn im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte eine Arbeitsunfähigkeit in nach vollziehbar begründeter Weise verneint wird und allfälligen gegenteiligen Ein schätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kan n (Urteil des Bundesgerichts 8C_597/2019 vom 1 2. Dezember 2019 E. 7.2.3). Vorliegend hat Dr. D.___ mit nachvoll ziehbarer und überzeugender Begründung eine die Arbeitsfähigkeit beeinflus sende psychiatrische Diagnose ausgeschlossen und damit die gegenteiligen Ein schätzungen der behandelnden Ärzte widerlegt, weshalb auf ein strukturiertes Beweisverfahren verzichtet werden kann. 4.3 Zusammenfassend überzeugt das Gutachten des B.___ vom 1 6. Oktober 2018 in seiner Beurteilun g der Arbeitsfähigkeit. Es ist damit von einer vollen Arbeitsfä higkeit in der angestammten Tätigkeit als Lieferwagenchauffeur ab dem Austritt aus der A.___ am 1 1. Oktober 2017 auszugehen. Hinsichtlich des Einwandes des Beschwerdeführers, wonach die Unfallversiche rung bis zum 1 9. März 2018 Taggelder gestützt auf eine 100%ige Arbeitsunfä higkeit ausbezahlte ( Urk. 1 S. 6, 3/6), ist darauf hinzuweisen, dass zwischen der Invaliden- und Unfallversicherung keine Bindungswirkung der Invaliditätsschät zung des einen Versicherers für den jeweils anderen Sozialversicherungszweig besteht. Die IV-Stellen und die Unfallversicherer haben die Invaliditätsbemessung in jedem einzelnen Fall selbständig vorzunehmen. Sie dürfen sich ohne weitere eigene Prüfung nicht mit der blossen Übernahme des Invaliditätsgrades des jeweils anderen Sozialversicherers begnügen (BGE 133 V 549 E. 6.1). Die weitere Taggeldauszahlung durch die Suva hat entsprechend auch keinen Einfluss auf die Beurteilung der invaliden versicherungs rechtlichen Arbeitsfähigkeit. 4.4 Was den Verlauf der Arbeitsfähigkeit bis zum 1 1. Oktober 2017 anbelangt, ist dieser angesichts der Anmeldung vom 3 0. Oktober 2014 und der Bestimmungen zum frühesten möglichen Rentenbeginn ( Art. 29 Abs. 1 IVG) sowie zum Warte jahr ( Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG ) ab April 201 4 zu prüfen. 4.4.1 Für den Beschwerdeführer standen gemäss Aktenlage bis zum dritten Unfall im Januar 2017 die Kniebeschwerden eindeutig im Vordergrund. So wurden im Arzt bericht von Dr. L.___ vom 1 2. April 2016, in dem er den Verlauf seit dem ersten Unfall ausführlich darlegte ( Urk. 10/50/311 f.), einzig Kniebeschwerden aufgeführt. Am 2 5. April 2016 hielt auch Dr. H.___ fest, dass der Beschwerde führer seit einiger Zeit über Knieschmerzen klage. Andere Beschwerde n wurde n nicht aufgeführt ( Urk. 10/50/309). Das Sozialversicherungsgericht erkannte hin sichtlich der Unfallfolgen vom 1 3. Januar 2013 unter Würdigung der damaligen und auch in diesem Verfahren im wesentlichen vorliegenden Akten bereits im Urteil UV.2017.00127 vom 8. November 2018, dass der Beschwerdeführer ab dem 1. Juni 2014 – mit einem kurzen Unterbruch aufgrund des Unfalls vom 1 1. Juli 2014 – in seiner angestammten Tätigkeit als Kurierfahre r voll arbeitsfähig war. Dabei stützte es sich im Wesentlichen darauf, dass Dr. J.___ den Beschwerdeführer trotz der Restbeschwerden mit endphasige m Beuge- und Streckdefizit des rechten Kniegelenks und der geklagten Anlauf- und Belastungs schmerzen bereits am 1 1. Februar 2014 als voll arbeitsfähig beurteilte ( Urk. 10/18/209). Der Sturz vom 1 1. Juli 2014 hatte schliesslich keine zusätzli chen strukturellen Verletzungen zur Folge und die Behandlung erschöpfte sich in Physiotherapie und Taping sowie physikalischen Massnahmen ( Urk. 10/18/51 f.). S elbst der behandelnde Arzt ging von keiner durch diesen Unfall verursachten dauerhaften Verschlechterung des Zustandes des rechten Knies a us ( Urk. 10/41/6). 4.4.2 Dr. L.___ begründete im Bericht vom 2. Juni 2014 zwar eine 50%- Einschrän kung der Arbeitsfähigkeit mit einer verminderten Belastbarkeit des Achsenorgans und dem Ausschluss wirbelsäulenbelastender Tätigkeiten ( Urk. 10/18/127 ; vgl. E. 3.3 + E. 4.3 im Urteil UV.2017.00127 vom 2 8. November 2018 ). Weitere Hinweise auf Rückenbeschwerden lassen sich aber in den Akten nicht finden. Anhalts punkte dafür, dass sich in der hier relevanten Zeitspanne Rückenschmerzen über längere Zeit le istungseinschränkend auswirkten, fehlen. 4.4.3 Hinsichtlich psychische r Beschwerden ist anzumerken, dass der Beschwerdeführer zwar bereits mit der Anmeldung vom 3 0. Oktober 2014 solche geltend machte ( Urk. 10/10/5), sich aber erstmals im ambulanten Assessment der A.___ vom 2 7. Juli 2017 ( Urk. 10/58/150) entsprechende Hinweise in den medizinischen Akten finden lassen. Eine psychiatrische Diagnose wurde denn auch erstmals im Austrittsbericht der A.___ vom 3 1. Oktobe r 2017 gestellt ( Urk. 10/62/2), welche aber, wie in E. 4.2.3 erläutert, nicht nachvollziehbar ist. Eine frühere Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit aufgrund psychischer Beschwerden kann man gels entsprechender Hinweise in den Akten somit ebenfalls überwiegend wahr scheinlich ausgeschlossen werden. 4.4.4 Sodann äusserte n sich im B.___ -Gutachten alle Gutachter zum Verlauf der Arbeitsfähigkeit dahingehend, dass mit Ausnahme der Phasen der Hospitalisation auch retrospektiv keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestand ( Urk. 10/82/62, 10/82/86, 10/82/10 6, 10/82/123 ). 4.4. 5 Damit besteht weder aufgrund der Parteivorbringen noch aufgrund der Ak t en Anlass, von der im Urteil UV.2017.00127 festgestellten, uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit abzuweichen. Aus der Unfallmeldung vom 1 0. Januar 2017 wird sodann auch ersichtlich, dass der Beschwerdeführer zum Unfallzeitpunkt auch entsprechend wieder in einem 100 % -Pensum angestellt war ( Urk. 10/58/4). 5. Zusammenfassend ist damit als erstellt zu betrachten, dass der Beschwerdeführer ab dem 2 1. Juli 2014 mit einem kurzen Unterbruch vom 1 2. bis 2 0. Juli 2014 aufgrund des Unfalls vom 1 1. Juli 2014 zu 100 % in seiner angestammten Tätig keit arbeitsfähig war, womit zum Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbegin nes im April 2015 kein Rentenanspruch entstehen konnte. Da der Beschwerde führer seither bis zum 9. Januar 2017 voll arbeitsfähig war und damit ein wesentlicher Unterbruch der Arbeitsunfähigkeit vorlag ( Art. 29 ter der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV] ), begann die Wartezeit nach Art. 28 Abs. 1 lit. b m it dem Unfall vom 9. Januar 2017 neu zu laufen. Nachdem aber spätestens ab dem Austritt aus der A.___ am 1 1. Oktober 2017 erneut von einer 100%ige n Arbeitsfähigkeit auszugehen ist, wurde die Jahresfrist gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG nicht erfüllt und es konnte auch kein befristeter Rentenanspruch entstehen. Die Beschwerde ist damit abzuweisen. 6. 6.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver fahrens sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, zufolge der Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu neh men. 6.2 Mit Verfügung vom 9. Mai 2019 wurde dem Beschwerdeführer Rechtsanwältin Stéphanie Baur als unentgeltliche Rechtsvertreterin bestellt ( Urk. 11). Rechtanwältin Stéphanie Bau r machte mit Honorarnote vom 2 2. Mai 2019 einen Gesamtaufwand von 12.67 Stunden sowie Barauslagen von Fr. 65.30 geltend ( Urk. 13/1 ). Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Der geltend gemachte Aufwand von 12.67 Stunden ist der Bedeutung der Streit sache und der Schwierigkeit des Prozesses nicht angemessen, zumal Rechtsan wältin Stéphanie Baur den Beschwerdeführer schon im Verwaltungsverfahren vertrat und ihr die Akten somit bekannt waren. Als überhöht erscheint insbeson dere der geltend gemachte Aufwand von insgesamt 10 Stunden für das Verfassen der Beschwerdeschrift ( Urk. 13/2). Die Beschwerdeschrift entspricht denn auch im Wesentlichen wörtlich den Vorbringen im Rahmen des Vorbescheidverfahrens (vgl. Einwand vom 1 6. Januar 2019, Urk. 10/87), weshalb ein Aufwand von vier Stunden angemessen erscheint. Damit resultiert ein Gesamtaufwand von 8.67 Stunden. Die Entschädigung ist somit bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansat zes von Fr. 220. -- sowie unter Berücksichtigung der Barauslagen von Fr. 65.30 und der Mehrwertsteuer auf Fr. 2'124.60 festzulegen. 6.3 Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Gerichtskosten und der Entschädigung an den unentgeltlichen Rechtsvertreter verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Stéphanie Baur, Dübendorf, wird mit Fr. 2'124.60 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Stéphanie Baur - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin VogelPerandres

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2019.00207 V. Kammer Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiberin Perandres Urteil vom 1 7. Dezember 2020

IV.2019.00207

IV.2019.00207

IV.2019.00207 V. Kammer

V. Kammer

Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiberin Perandres

Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiberin Perandres

Urteil vom 1 7. Dezember 2020

Urteil vom 1 7. Dezember 2020 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Stéphanie Baur

vertreten durch Rechtsanwältin Stéphanie Baur Baur Imkamp & Partner, Rechtsanwälte

Baur Imkamp & Partner, Rechtsanwälte Bahnhofstrasse 55, 8600 Dübendorf

Bahnhofstrasse 55, 8600 Dübendorf gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1964, arbeitete nach seiner Einreise in die Schweiz ab April 2010 als Kurier bei der Y.___ in Z.___ ( Urk. 10/8/5-8, 10/19/2, 10/20). Am 3 0. Oktober 2014 meldete er sich unter Hinweis auf einen Skiunfall vom 1 3. Januar 2013 sowie einen weiteren Unfall bei einer Auslieferung am 1 4. Juli 2014, auf psychische Beeinträchtigun gen und Probleme mit den Knien, dem Rücken und dem Achsenorgan bei der Invalidenversicherung des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 10/10). Diese tätigte erwerbliche ( Urk. 10/ 2 0, 10/22 f. ) sowie medizinische Abklärungen ( Urk. 10/ 25, 10/39, 10/53, 10/54, 10/73 ). Zudem zog sie die Akten der Suva bei ( Urk. 10/18, 10/41, 10/50, 10/58 ). Mit Mitteilung vom 1 8. Februar 2015 schloss die IV-Stellte die beruflichen Massnahmen ab ( Urk. 10/33). Am 9. Januar 2017 erlitt der Versicherte einen Verkehrsunfall ( Urk. 10/47), was er der IV-Stelle mit Formular vom 5. April 2017 meldete ( Urk. 10/4 8 ). Vom 6. Septem ber bis 1 1. Oktober 2017 wurde der Versicherte in der A.___ stati onär behandelt ( Urk. 10/62). Die IV-Stelle teilte dem Versicherten am 2 9. Mai 2018 mit, sie erachte eine polydisziplinäre Begutachtung für notwendig ( Urk. 10/75). Das Gutachten des B.___ erging am 1 6. Oktober 2018 ( Urk. 10/82). Mit unangefochten in Recht skraft erwachsenem Urteil UV.20 17.00127 vom 8. November 2018 wies das hiesige Gericht die Beschwerde des Versicherten gegen den Einspracheentscheid der Suva vom 2 0. April 2017 ( Urk. 10 /49) betref fend Abschluss des ersten Falles (Unfall vom 1 3. Januar 2013) per Ende Mai 2014 und Abschluss desjenigen betreffend den Unfall vom 1 1. Juli 2014 per Mitte August 2014 ab. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 10/84, 10/87) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 3. Februar 2019 einen Leistungsan spruch des Versicherten ( Urk. 2).

1. X.___, geboren 1964, arbeitete nach seiner Einreise in die Schweiz ab April 2010 als Kurier bei der Y.___ in Z.___ ( Urk. 10/8/5-8, 10/19/2, 10/20). Am 3 0. Oktober 2014 meldete er sich unter Hinweis auf einen Skiunfall vom 1 3. Januar 2013 sowie einen weiteren Unfall bei einer Auslieferung am 1 4. Juli 2014, auf psychische Beeinträchtigun gen und Probleme mit den Knien, dem Rücken und dem Achsenorgan bei der Invalidenversicherung des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 10/10). Diese tätigte erwerbliche ( Urk. 10/ 2 0, 10/22 f. ) sowie medizinische Abklärungen ( Urk. 10/ 25, 10/39, 10/53, 10/54, 10/73 ). Zudem zog sie die Akten der Suva bei ( Urk. 10/18, 10/41, 10/50, 10/58 ). Mit Mitteilung vom 1 8. Februar 2015 schloss die IV-Stellte die beruflichen Massnahmen ab ( Urk. 10/33). Am 9. Januar 2017 erlitt der Versicherte einen Verkehrsunfall ( Urk. 10/47), was er der IV-Stelle mit Formular vom 5. April 2017 meldete ( Urk. 10/4 8 ). Vom 6. Septem ber bis 1 1. Oktober 2017 wurde der Versicherte in der A.___ stati onär behandelt ( Urk. 10/62). Die IV-Stelle teilte dem Versicherten am 2 9. Mai 2018 mit, sie erachte eine polydisziplinäre Begutachtung für notwendig ( Urk. 10/75). Das Gutachten des B.___ erging am 1 6. Oktober 2018 ( Urk. 10/82). Mit unangefochten in Recht skraft erwachsenem Urteil UV.20 17.00127 vom 8. November 2018 wies das hiesige Gericht die Beschwerde des Versicherten gegen den Einspracheentscheid der Suva vom 2 0. April 2017 ( Urk. 10 /49) betref fend Abschluss des ersten Falles (Unfall vom 1 3. Januar 2013) per Ende Mai 2014 und Abschluss desjenigen betreffend den Unfall vom 1 1. Juli 2014 per Mitte August 2014 ab. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 10/84, 10/87) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 3. Februar 2019 einen Leistungsan spruch des Versicherten ( Urk. 2). 2. Dagegen liess d er Versicherte mit Eingabe vom 1 8. März 2019 Beschwerde erhe ben ( Urk. 1) und beantragen, die Verfügung vom 1 3. Februar 2019 sei aufzuheben und es sei ihm vom 1. Juni 2014 bis 9. Januar 2017 eine halbe, vom 1. Januar 2017 bis 6. Juli 2018 eine ganze und ab Juli 2018 eine Dreiviertel-Invalidenrente zuzusprechen ( Urk. 1 S. 2). In prozessualer Hinsicht ersuchte der Beschwerdefüh rer um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsverb eistän dung durch Rechtsanwältin Stéphanie Baur ( Urk. 1 S. 2 ).

2. Dagegen liess d er Versicherte mit Eingabe vom 1 8. März 2019 Beschwerde erhe ben ( Urk. 1) und beantragen, die Verfügung vom 1 3. Februar 2019 sei aufzuheben und es sei ihm vom 1. Juni 2014 bis 9. Januar 2017 eine halbe, vom 1. Januar 2017 bis 6. Juli 2018 eine ganze und ab Juli 2018 eine Dreiviertel-Invalidenrente zuzusprechen ( Urk. 1 S. 2). In prozessualer Hinsicht ersuchte der Beschwerdefüh rer um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsverb eistän dung durch Rechtsanwältin Stéphanie Baur ( Urk. 1 S. 2 ). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 6. April 2019 die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 9). Mit Verfügung vom 9. Mai 2019 wurde dies dem Beschwerdeführer zur Kenntnis gebracht und es wurde ihm die unent geltliche Prozessführung und die unentgeltliche Rechtsverbeiständung durch Rechtsanwältin Stéphanie Baur gewährt ( Urk. 11).

Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 6. April 2019 die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 9). Mit Verfügung vom 9. Mai 2019 wurde dies dem Beschwerdeführer zur Kenntnis gebracht und es wurde ihm die unent geltliche Prozessführung und die unentgeltliche Rechtsverbeiständung durch Rechtsanwältin Stéphanie Baur gewährt ( Urk. 11). Auf die Vorbringen der Parteien und di e Akten wird - soweit für di e Entscheid findung erforderlich - in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Auf die Vorbringen der Parteien und di e Akten wird soweit für di e Entscheid findung erforderlich - in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Sie haben alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverläs sige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere dürfen sie bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum sie auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellen (BGE 125 V 351 E. 3a).

1.3 Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Sie haben alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverläs sige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere dürfen sie bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum sie auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellen (BGE 125 V 351 E. 3a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).

Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 1.4 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.4 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.5 Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).

1.5 Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen). 2.

2. 2.1 In der angefochtenen Verfügung vom 1 3. Februar 2019 ( Urk. 2) wurde erwogen, dass ein Rentenanspruch frühestens sechs Monate nach der Anmeldung zum Leis tungsbezug entstehen könne. Der Beschwerdeführer habe sich am 3 0. Oktober 2014 bei der Invalidenversicherung angemeldet, womit ein Rentenanspruch ab April 2015 möglich sei. Zu diesem Zeitpunkt habe jedoch wie auch von August 2014 bis Januar 2017 eine v olle Arbeitsfähigkeit bestanden. Nach dem Unfall vom 9. Januar 2017 habe ebenfalls nicht während zwölf Monaten eine durch schnittlich mindestens 40%ige Arbeitsunfähigkeit vorgelegen, womit die Voraus setzung der einjährigen Wartezeit für die Entstehung eines Rentenanspruchs nicht erfüllt sei. Aufgrund der vorliegenden medizinischen Akten bestehe beim Beschwerdeführer noch eine Einschränkung für eine rein stehende oder gehende Tätigkeit mit Zwangshaltung und ständiger Gewichtsbelastung beim Heben und Tragen von über 15 Kilo. In seiner angestammten Tätigkeit als Kurierfahrer sei er aber voll arbeitsfähig ( Urk. 2 S. 2).

2.1 In der angefochtenen Verfügung vom 1 3. Februar 2019 ( Urk. 2) wurde erwogen, dass ein Rentenanspruch frühestens sechs Monate nach der Anmeldung zum Leis tungsbezug entstehen könne. Der Beschwerdeführer habe sich am 3 0. Oktober 2014 bei der Invalidenversicherung angemeldet, womit ein Rentenanspruch ab April 2015 möglich sei. Zu diesem Zeitpunkt habe jedoch wie auch von August 2014 bis Januar 2017 eine v olle Arbeitsfähigkeit bestanden. Nach dem Unfall vom 9. Januar 2017 habe ebenfalls nicht während zwölf Monaten eine durch schnittlich mindestens 40%ige Arbeitsunfähigkeit vorgelegen, womit die Voraus setzung der einjährigen Wartezeit für die Entstehung eines Rentenanspruchs nicht erfüllt sei. Aufgrund der vorliegenden medizinischen Akten bestehe beim Beschwerdeführer noch eine Einschränkung für eine rein stehende oder gehende Tätigkeit mit Zwangshaltung und ständiger Gewichtsbelastung beim Heben und Tragen von über 15 Kilo. In seiner angestammten Tätigkeit als Kurierfahrer sei er aber voll arbeitsfähig ( Urk. 2 S. 2). 2.2 Demgegenüber machte der Beschwerdeführer in der Beschwerde vom 1 8. März 2019 ( Urk. 1) im Wesentlichen geltend, das Gutachten vom 1 6. Oktober 201 8 sei widersprüchlich ( Urk. 1 S. 5 ff.) und dem Beschwerdeführer höchstens ein Pensum vo n 38 % zumutbar ( Urk. 1 S. 8). Zudem sei ein leidensbedingter Abzug von 25 % zu berücksichtigen ( Urk. 1 S. 8 f.).

2.2 Demgegenüber machte der Beschwerdeführer in der Beschwerde vom 1 8. März 2019 ( Urk. 1) im Wesentlichen geltend, das Gutachten vom 1 6. Oktober 201 8 sei widersprüchlich ( Urk. 1 S. 5 ff.) und dem Beschwerdeführer höchstens ein Pensum vo n 38 % zumutbar ( Urk. 1 S. 8). Zudem sei ein leidensbedingter Abzug von 25 % zu berücksichtigen ( Urk. 1 S. 8 f.). 3.

3. 3.1.1 Im B.___ -Gutachten vom 1 6. Oktober 2018 wurden folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt ( Urk. 10/82/10):

3.1.1 Im B.___ -Gutachten vom 1 6. Oktober 2018 wurden folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt ( Urk. 10/82/10): - Chronisches belastungsabhäng iges lumbospondylogenes Schmerz - syn drom bei skoliotischer Fehlhaltung der LWS und muskulärer Dysbalance

Chronisches belastungsabhäng iges lumbospondylogenes Schmerz syn drom bei skoliotischer Fehlhaltung der LWS und muskulärer Dysbalance - Zervikobrachialgie bei myostatischer Dekompensation des Musculus tra pezius

Zervikobrachialgie bei myostatischer Dekompensation des Musculus tra pezius - Beginnende Gonarthrose rechts, Grad 1-2 nach Kellgren -Lawrence mit/bei:

Beginnende Gonarthrose rechts, Grad 1-2 nach Kellgren -Lawrence mit/bei: - Status nach Kniedistorsion rechts bei Skiunfall am 1 3. Januar 2013

Status nach Kniedistorsion rechts bei Skiunfall am 1 3. Januar 2013 - Status nach Kniea r throskopie mit medialer Teilmeniskektomie am 7. November 2013

Status nach Kniea r throskopie mit medialer Teilmeniskektomie am 7. November 2013 - Status nach erneuter Kniekontusion rechts am 1 1. Juli 2014

Status nach erneuter Kniekontusion rechts am 1 1. Juli 2014 - Beginnende Coxarthrose beidseits, Grad 2 nach Ficat und Arlet

Beginnende Coxarthrose beidseits, Grad 2 nach Ficat und Arlet - Metabolisches Syndrom mit/bei:

Metabolisches Syndrom mit/bei: - Adipositas Grad 1 nach WHO (BMI von 31.9 kg/m2)

Adipositas Grad 1 nach WHO (BMI von 31.9 kg/m2) - Arterieller Hypertonie, unbehandelt

Arterieller Hypertonie, unbehandelt - Gemischter Hyperlipidämie, unbehandelt

Gemischter Hyperlipidämie, unbehandelt - Entwicklung körperlicher Symptome aus psychischen Gründen (ICD-10: F68.0, Differentialdiagnose: F68.1)

Entwicklung körperlicher Symptome aus psychischen Gründen (ICD-10: F68.0, Differentialdiagnose: F68.1) Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden im Gutachten keine genannt ( Urk. 10/82/9).

Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden im Gutachten keine genannt ( Urk. 10/82/9). 3. 1.2 Im allgemein-medizinischen/ internistischen G utachten ( Urk. 10 /82/43-63) hielt Dr. med. C.___, Facharzt für Innere Medizin FMH, fest, der Beschwerde führer habe angegeben, seine aktuellen Hauptprobleme seien seine chronischen Knie-, Rücken- und Nackenschmerzen, die Folge n der verschiedenen Unfälle seien, sowie seine neu aufgetretenen psychischen Probleme. Dabei sei es für ihn vor allem problematisch, dass er beschwerdebedingt nicht mehr arbeiten könne und kein Geld mehr habe, um seine Familie in Serbien zu unterstützen ( Urk. 10/82/47 f.). In der vertieften Befragung habe der Beschwerdeführer sodann ausgeführt, seine Knieschmerzen rechts habe er seit einem Skiunfall im Januar 201 3. Im Winterurlaub in Serbien sei er beim Überholen eines anderen Skifahrers gestürzt und habe sich mehrfach überschlagen. In der Schweiz habe man festge stellt, dass der Meniskus, die Bänder und die Ligamente gerissen seien. Da die Physiotherapie nicht geholfen habe, sei er operiert worden. Dies habe aber auch nicht viel gebracht. Seither habe er dauernd Schmerzen im rechten Knie und könne dieses auch nicht mehr vollständig strecken. Nach 18 Monaten sei er wie der arbeiten gegangen, wobei er nur noch in einem 50 % -Pensum als Lieferwa genchauffeur habe arbeiten können. Am 1 1. Juli 2014 habe er sich bei einem Treppensturz nochmals am rechten Knie verletzt. Nachdem er 30 Tage krankge schrieben gewesen sei, habe er wieder versucht 50 % zu arbeiten, habe aber stän dig Schmerzen im rechten Bein und auch am Rücken verspürt. Den dritten Unfall habe er am 9. Januar 2017 erlitten, als er am Steuer seines Lieferwagens mit etwa 60 km/h unterwegs gewesen sei und sich plötzlich ein Strassenpoller gehoben habe. Er sei frontal mit dem Poller kollidiert und mit dem Kopf gegen die Decke und dem Brustkorb gegen das Lenkrad geschlagen. Seit diesem Unfall habe er ständig Schmerzen im Bereich des Nackens und die Muskulatur sei völlig ver spannt ( Urk. 10/82/48). Auch die Rehabilitation in der A.___ habe nichts gebracht. Die Suva habe sich geweigert, ihm eine Rente zu zahlen und ständig schikaniert, was i h n letztendlich psychisch krank gemacht habe ( Urk. 10/82/49). Der Beschwerdeführe r habe weiter berichtet, dass aktuell seine Knieschmerzen rechts im Vordergrund stünden, welche auf einer visuellen Analogskala (VAS von 0 = kein Schmerz bis 10 = stärkster vorstellbarer Schmerz) eine Intensität zwi schen 6 und 9 aufweisen würden. Das Knie sei auch ständig geschwollen und er könne es nicht mehr ganz biegen oder strecken, könne nur noch maximal einen Kilometer gehen und habe auch extrem Mühe beim Treppensteigen. Daneben habe er Kreuzschmerzen, die ins rechte Bein ausstrahlen und auf der VAS zwi schen 6 und 10 variieren würden. Im Nackenbereich habe er ebenfalls ständig Schmerzen (VAS 6 bis 10) und er könne seinen Kopf nicht mehr richtig bewegen. Diese Beschwerden seien jeweils am Morgen am schlimmsten, dann sei sein gan zer Körper wie blockiert und er brauch e mindestens eine Stunde, um langsam in Bewegung zu kommen ( Urk. 10/82/49).

3. 1.2 Im allgemein-medizinischen/ internistischen G utachten ( Urk. 10 /82/43-63) hielt Dr. med. C.___, Facharzt für Innere Medizin FMH, fest, der Beschwerde führer habe angegeben, seine aktuellen Hauptprobleme seien seine chronischen Knie-, Rücken- und Nackenschmerzen, die Folge n der verschiedenen Unfälle seien, sowie seine neu aufgetretenen psychischen Probleme. Dabei sei es für ihn vor allem problematisch, dass er beschwerdebedingt nicht mehr arbeiten könne und kein Geld mehr habe, um seine Familie in Serbien zu unterstützen ( Urk. 10/82/47 f.). In der vertieften Befragung habe der Beschwerdeführer sodann ausgeführt, seine Knieschmerzen rechts habe er seit einem Skiunfall im Januar 201 3. Im Winterurlaub in Serbien sei er beim Überholen eines anderen Skifahrers gestürzt und habe sich mehrfach überschlagen. In der Schweiz habe man festge stellt, dass der Meniskus, die Bänder und die Ligamente gerissen seien. Da die Physiotherapie nicht geholfen habe, sei er operiert worden. Dies habe aber auch nicht viel gebracht. Seither habe er dauernd Schmerzen im rechten Knie und könne dieses auch nicht mehr vollständig strecken. Nach 18 Monaten sei er wie der arbeiten gegangen, wobei er nur noch in einem 50 % -Pensum als Lieferwa genchauffeur habe arbeiten können. Am 1 1. Juli 2014 habe er sich bei einem Treppensturz nochmals am rechten Knie verletzt. Nachdem er 30 Tage krankge schrieben gewesen sei, habe er wieder versucht 50 % zu arbeiten, habe aber stän dig Schmerzen im rechten Bein und auch am Rücken verspürt. Den dritten Unfall habe er am 9. Januar 2017 erlitten, als er am Steuer seines Lieferwagens mit etwa 60 km/h unterwegs gewesen sei und sich plötzlich ein Strassenpoller gehoben habe. Er sei frontal mit dem Poller kollidiert und mit dem Kopf gegen die Decke und dem Brustkorb gegen das Lenkrad geschlagen. Seit diesem Unfall habe er ständig Schmerzen im Bereich des Nackens und die Muskulatur sei völlig ver spannt ( Urk. 10/82/48). Auch die Rehabilitation in der A.___ habe nichts gebracht. Die Suva habe sich geweigert, ihm eine Rente zu zahlen und ständig schikaniert, was i h n letztendlich psychisch krank gemacht habe ( Urk. 10/82/49). Der Beschwerdeführe r habe weiter berichtet, dass aktuell seine Knieschmerzen rechts im Vordergrund stünden, welche auf einer visuellen Analogskala (VAS von 0 = kein Schmerz bis 10 = stärkster vorstellbarer Schmerz) eine Intensität zwi schen 6 und 9 aufweisen würden. Das Knie sei auch ständig geschwollen und er könne es nicht mehr ganz biegen oder strecken, könne nur noch maximal einen Kilometer gehen und habe auch extrem Mühe beim Treppensteigen. Daneben habe er Kreuzschmerzen, die ins rechte Bein ausstrahlen und auf der VAS zwi schen 6 und 10 variieren würden. Im Nackenbereich habe er ebenfalls ständig Schmerzen (VAS 6 bis 10) und er könne seinen Kopf nicht mehr richtig bewegen. Diese Beschwerden seien jeweils am Morgen am schlimmsten, dann sei sein gan zer Körper wie blockiert und er brauch e mindestens eine Stunde, um langsam in Bewegung zu kommen ( Urk. 10/82/49). Dr. C.___ beurteilte, die internistische Problematik beschränke sich auf eine bis her immer wieder erwähnte arterielle Hypertonie, welche allerdings noch nie medikamentös angegangen beziehungsweise näher abgeklärt worden sei. Es sei am ehesten von einer essentiellen arteriellen Hypertonie im Rahmen eines meta bolischen Syndroms auszugehen. Es würden sich jedoch keine Hinweise für eine hypertensive Nephropathie oder Kardiopathie zeigen. Die internistischen Diagno sen seien daher ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers. Unter einer adäquaten medikamentösen Einstellung sei von einer Normalisierung des Blutdrucks und des Lipidprofils auszugehen ( Urk. 10/82/60). Aus internisti scher Sicht bestehe damit keine Einschränkung für die bisherige Tätigkeit als Autokurier ( Urk. 10/82/61).

Dr. C.___ beurteilte, die internistische Problematik beschränke sich auf eine bis her immer wieder erwähnte arterielle Hypertonie, welche allerdings noch nie medikamentös angegangen beziehungsweise näher abgeklärt worden sei. Es sei am ehesten von einer essentiellen arteriellen Hypertonie im Rahmen eines meta bolischen Syndroms auszugehen. Es würden sich jedoch keine Hinweise für eine hypertensive Nephropathie oder Kardiopathie zeigen. Die internistischen Diagno sen seien daher ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers. Unter einer adäquaten medikamentösen Einstellung sei von einer Normalisierung des Blutdrucks und des Lipidprofils auszugehen ( Urk. 10/82/60). Aus internisti scher Sicht bestehe damit keine Einschränkung für die bisherige Tätigkeit als Autokurier ( Urk. 10/82/61). 3. 1.3 Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, schil derte im psychiatrischen G utachten ( Urk. 10/82/64-87), der Beschwerdeführer habe sich nicht psychisch beeinträchtigt gezeigt. Der psycho-pathologische Befund sei normal ausgefallen. Eine Störung der Affektivität, Freudlosigkeit und ein äusserst eingeschränktes Interesse, an Aktivitäten des a lltäglichen Lebens teil zunehmen, habe nicht ausgemacht werden können. Es hätten sich weiter keine Wahrnehmungs- oder Aufmerksamkeitsdefizite gezeigt, die Konzentration sei nicht reduziert und der formale Gedankenablauf nicht verlangsamt oder umständlich, jedoch leicht im inhaltlichen Umfang auf seine Schmerzsymptoma tik eingeengt gewesen ( Urk. 10/82/75). Damit seien die Hauptsymptome einer depressiven Störung nicht gegeben und auch die gemäss ICD-10 geforderten Zusatzsymptome seien nicht erfüll t. Eine depressiv e Episode könne daher ausge schlossen werden ( Urk. 10/82/76 ). Ferner stellte Dr. D.___ fest, dass beim Beschwerdeführer zwischen den subjektiv en, häufig massiven Beschwerde schilderungen und seinem Verhalten in der Untersuchungssituation eine auffäl lige Diskrepanz best ehe. Die subjektiv geschilderte Intensität der Beschwerden stehe im Missverhältnis zur Vagheit der Schilderung der einzelnen Symptome und das Ausmass der geschilderten Beschwerden stimme nicht mit der Inan spruchnahme therapeutischer Hilfe überein, was als fehlender Leidensdruck zu interpretieren sei und von einer geringen Behandlungsaktivität zeuge ( Urk. 10/82/82 f.). Der Bezug von Rentenleistungen stehe beim Beschwerdeführer im Vordergrund und eine berufliche Wiedereingliederung werde durch invalidi tätsfremde Faktoren limitiert ( Urk. 10/82/85). Dr. D.___ diagnostizierte eine Entwicklung kö r perlicher Symptome aus psychischen Gründen, die jedoch keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit habe ( Urk. 1 0/82/ 75). Der Beschwerdeführer sei aus psychiatrischer Sicht sowohl in seiner angestammten wie auch einer ange passten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ( Urk. 10/82/86).

3. 1.3 Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, schil derte im psychiatrischen G utachten ( Urk. 10/82/64-87), der Beschwerdeführer habe sich nicht psychisch beeinträchtigt gezeigt. Der psycho-pathologische Befund sei normal ausgefallen. Eine Störung der Affektivität, Freudlosigkeit und ein äusserst eingeschränktes Interesse, an Aktivitäten des a lltäglichen Lebens teil zunehmen, habe nicht ausgemacht werden können. Es hätten sich weiter keine Wahrnehmungs- oder Aufmerksamkeitsdefizite gezeigt, die Konzentration sei nicht reduziert und der formale Gedankenablauf nicht verlangsamt oder umständlich, jedoch leicht im inhaltlichen Umfang auf seine Schmerzsymptoma tik eingeengt gewesen ( Urk. 10/82/75). Damit seien die Hauptsymptome einer depressiven Störung nicht gegeben und auch die gemäss ICD-10 geforderten Zusatzsymptome seien nicht erfüll t. Eine depressiv e Episode könne daher ausge schlossen werden ( Urk. 10/82/76 ). Ferner stellte Dr. D.___ fest, dass beim Beschwerdeführer zwischen den subjektiv en, häufig massiven Beschwerde schilderungen und seinem Verhalten in der Untersuchungssituation eine auffäl lige Diskrepanz best ehe. Die subjektiv geschilderte Intensität der Beschwerden stehe im Missverhältnis zur Vagheit der Schilderung der einzelnen Symptome und das Ausmass der geschilderten Beschwerden stimme nicht mit der Inan spruchnahme therapeutischer Hilfe überein, was als fehlender Leidensdruck zu interpretieren sei und von einer geringen Behandlungsaktivität zeuge ( Urk. 10/82/82 f.). Der Bezug von Rentenleistungen stehe beim Beschwerdeführer im Vordergrund und eine berufliche Wiedereingliederung werde durch invalidi tätsfremde Faktoren limitiert ( Urk. 10/82/85). Dr. D.___ diagnostizierte eine Entwicklung kö r perlicher Symptome aus psychischen Gründen, die jedoch keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit habe ( Urk. 1 0/82/ 75). Der Beschwerdeführer sei aus psychiatrischer Sicht sowohl in seiner angestammten wie auch einer ange passten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ( Urk. 10/82/86). 3. 1.4 Aus orthopädischer Sicht hielt Dr. med. E.___, Facharzt für Orthopädische Chi rurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, fest, es bestünde zusammen fassend ein belastungsabhängiges vermehrtes lumbospondylogenes Schmerzsyn drom bei skoliotischer Fehlhaltung der Lendenwirbelsäule und muskulärer Dys balance, zervikobrachiale Schmerzen bei myostatischer Insuffizienz des Musculus trapezius, chronische Knieschmerzen rechts bei beginnender Gonarthrose und eine bisher asymptomatisch gebliebene beidseitige Coxarthrose. Die zu objekti vierenden klinischen und radiologischen Befunde seien jedoch diskret und wür den das Ausmass der beklagten Beschwerden und Behinderungen nicht erklären, weshalb eine gewisse psychische Überlagerung beziehungsweise Aggravation angenommen werden müsse. Gemäss dem klinischen Befund sei der Beschwerde führer in der biomechanischen Funktion s einer Wirbelsäule und seines rechten Kniegelenks limitiert und hieraus unweigerlich in der Belastungsfähigkeit mit Limitierung der Geh- und Standfähigkeit eingeschränkt. Es bestehe deshalb eine limitierte Leistungsfähigkeit für eine ausschliesslich stehend und gehend ausge übte Tätigkeit, sowie Tätigkeiten, welche in Wirbelsäulenzwangshaltung durch geführt würden. Auch Tätigkeiten mit Heben und Tragen von regelmässig mehr als 25 K ilogramm seien auf Dauer nicht geeignet und Tätigkeiten mit ständiger Armvorneigehaltung oder ständig über Kopf seien zu meiden. Arbeiten auf Lei tern, Gerüsten oder unsicherem Gelände seien kritisch zu sehen, ebenso Tätigkei ten im Freien ohne Schutz vor Kälte, Nässe, Zugluft und ohne entsprechende Schutzkleidung sowie auf regennassem, eisglattem und unebenen Untergrund ( Urk. 10/82/101). Betreffend die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit führte Dr. E.___ aus, der Beschwerdeführer sei in der bisherigen Tätigkeit als Kurierfahrer zu 100 % arbeitsfähig. So bestünden genügend Leistungsreserven, um die notwendigen Tätigkeiten unter Beachtung der Strassenverkehrsordnung zu bewältigen. Die limitierten Zwangshaltungen beim Führen eines Kraftfahrzeu ges könnten mittels Pausen vermindert werden ( Urk. 10/82/106). Auch retrospek tiv habe ausser den Phasen der Hospital is ation eine volle Arbeitsfähigkeit aus orthopädisch-chirurgischer Sicht bestanden ( Urk. 10/82/108).

3. 1.4 Aus orthopädischer Sicht hielt Dr. med. E.___, Facharzt für Orthopädische Chi rurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, fest, es bestünde zusammen fassend ein belastungsabhängiges vermehrtes lumbospondylogenes Schmerzsyn drom bei skoliotischer Fehlhaltung der Lendenwirbelsäule und muskulärer Dys balance, zervikobrachiale Schmerzen bei myostatischer Insuffizienz des Musculus trapezius, chronische Knieschmerzen rechts bei beginnender Gonarthrose und eine bisher asymptomatisch gebliebene beidseitige Coxarthrose. Die zu objekti vierenden klinischen und radiologischen Befunde seien jedoch diskret und wür den das Ausmass der beklagten Beschwerden und Behinderungen nicht erklären, weshalb eine gewisse psychische Überlagerung beziehungsweise Aggravation angenommen werden müsse. Gemäss dem klinischen Befund sei der Beschwerde führer in der biomechanischen Funktion s einer Wirbelsäule und seines rechten Kniegelenks limitiert und hieraus unweigerlich in der Belastungsfähigkeit mit Limitierung der Geh- und Standfähigkeit eingeschränkt. Es bestehe deshalb eine limitierte Leistungsfähigkeit für eine ausschliesslich stehend und gehend ausge übte Tätigkeit, sowie Tätigkeiten, welche in Wirbelsäulenzwangshaltung durch geführt würden. Auch Tätigkeiten mit Heben und Tragen von regelmässig mehr als 25 K ilogramm seien auf Dauer nicht geeignet und Tätigkeiten mit ständiger Armvorneigehaltung oder ständig über Kopf seien zu meiden. Arbeiten auf Lei tern, Gerüsten oder unsicherem Gelände seien kritisch zu sehen, ebenso Tätigkei ten im Freien ohne Schutz vor Kälte, Nässe, Zugluft und ohne entsprechende Schutzkleidung sowie auf regennassem, eisglattem und unebenen Untergrund ( Urk. 10/82/101). Betreffend die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit führte Dr. E.___ aus, der Beschwerdeführer sei in der bisherigen Tätigkeit als Kurierfahrer zu 100 % arbeitsfähig. So bestünden genügend Leistungsreserven, um die notwendigen Tätigkeiten unter Beachtung der Strassenverkehrsordnung zu bewältigen. Die limitierten Zwangshaltungen beim Führen eines Kraftfahrzeu ges könnten mittels Pausen vermindert werden ( Urk. 10/82/106). Auch retrospek tiv habe ausser den Phasen der Hospital is ation eine volle Arbeitsfähigkeit aus orthopädisch-chirurgischer Sicht bestanden ( Urk. 10/82/108). 3. 1.5 Der neurologische G utachter, Dr. med. F.___, Facharzt für Neurologie FMH, konnte keine neurologische Diagnose stellen ( Urk. 10/82/118). Es fanden sich gemäss seiner Beurteilung im Untersuchungsbefund keine objektivierbare n fokal-neurologische n Defizite und insbesondere keine persistierende objektive radiku läre Ausfallsymptomatik im Rahmen der degenerativen Lendenwirbelsäulenver änderungen. Auch fehle es an einem Anhalt für eine neuropathische Komponente der beklagten Schmerzen, welche aus neurologischer Sicht als muskoskelettal einzuordnen seien. Für die Befunde i m MRT der Lendenwirbelsäule vom 6. März 2017 fehle es sodann an einem anamnestisch-klinische n Korrelat ( Urk. 10/82/118). Aus neurologischer Sicht liege keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor. Auch retrospektiv könne keine Einschränkung attestiert werden ( Urk. 10/82/122 f.).

3. 1.5 Der neurologische G utachter, Dr. med. F.___, Facharzt für Neurologie FMH, konnte keine neurologische Diagnose stellen ( Urk. 10/82/118). Es fanden sich gemäss seiner Beurteilung im Untersuchungsbefund keine objektivierbare n fokal-neurologische n Defizite und insbesondere keine persistierende objektive radiku läre Ausfallsymptomatik im Rahmen der degenerativen Lendenwirbelsäulenver änderungen. Auch fehle es an einem Anhalt für eine neuropathische Komponente der beklagten Schmerzen, welche aus neurologischer Sicht als muskoskelettal einzuordnen seien. Für die Befunde i m MRT der Lendenwirbelsäule vom 6. März 2017 fehle es sodann an einem anamnestisch-klinische n Korrelat ( Urk. 10/82/118). Aus neurologischer Sicht liege keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor. Auch retrospektiv könne keine Einschränkung attestiert werden ( Urk. 10/82/122 f.). 3. 1.6 Interdisziplinär wurde festgehalten, dass der Beschwerdeführer in seiner bisheri gen Tätigkeit als Lastwagenchauffeur ab sofort zu 100 % arbeitsfähig sei, da diese aufgrund des erhobenen Leistungsprofils als durchaus angepasst zu betrachten sei. Zudem sei jede dem Alter und Habitus entsprechende Verweistätigkeit in einem uneingeschränkten Pensum von 100 % möglich. Es lasse sich damit beim Beschwerdeführer auch aus interdisziplinärer Sicht keine Diagnose stellen, die eine dauerhafte Einschränkung seiner Arbeits- und Leistungsfähigkeit begründen könnte ( Urk. 10/82/14).

3. 1.6 Interdisziplinär wurde festgehalten, dass der Beschwerdeführer in seiner bisheri gen Tätigkeit als Lastwagenchauffeur ab sofort zu 100 % arbeitsfähig sei, da diese aufgrund des erhobenen Leistungsprofils als durchaus angepasst zu betrachten sei. Zudem sei jede dem Alter und Habitus entsprechende Verweistätigkeit in einem uneingeschränkten Pensum von 100 % möglich. Es lasse sich damit beim Beschwerdeführer auch aus interdisziplinärer Sicht keine Diagnose stellen, die eine dauerhafte Einschränkung seiner Arbeits- und Leistungsfähigkeit begründen könnte ( Urk. 10/82/14). Der Beschwerdeführer sei lediglich in der biomechanischen Funktion seiner Wir belsäule und seines rechten Kniegelenks limitiert mit einer daraus resultierenden Einschränkung der Belastungsfähigkeit mit Limitierung der Geh- und Standfä higkeit ( Urk. 10/82/12). Hinsichtlich der Konsistenzprüfung führten die Gutachter aus, es hätten sich aktenkundig immer wieder Diskrepanzen zwischen den sub jektiven Beschwerden und de n objektivierbaren Befunden ergeben. Dies betreffe das rechte Kniegelenk wie auch die Rückenproblematik, bei der sowohl klinisch als auch bildgebend keine schwerwiegenden Pathologien objektivierbar gewesen seien. Inkonsistent seien auch die Angaben des Beschwerdeführers in Bezug auf den Unfallhergang vom 9. Jan uar 201 7 gewesen. In den Akten lägen verschie dene Versionen vor, was an der Glaubwürdigkeit seiner Aussagen zweifeln lasse. Es bestehe, wie bereits durch die A.___ beschrieben, eine erhebliche Symptomausweitung, welche das Ausmass der objektiven Behinderungen auf grund der Schmerzproblematik wenig plausibel erscheinen lasse ( Urk. 10/82/ 14 ).

Der Beschwerdeführer sei lediglich in der biomechanischen Funktion seiner Wir belsäule und seines rechten Kniegelenks limitiert mit einer daraus resultierenden Einschränkung der Belastungsfähigkeit mit Limitierung der Geh- und Standfä higkeit ( Urk. 10/82/12). Hinsichtlich der Konsistenzprüfung führten die Gutachter aus, es hätten sich aktenkundig immer wieder Diskrepanzen zwischen den sub jektiven Beschwerden und de n objektivierbaren Befunden ergeben. Dies betreffe das rechte Kniegelenk wie auch die Rückenproblematik, bei der sowohl klinisch als auch bildgebend keine schwerwiegenden Pathologien objektivierbar gewesen seien. Inkonsistent seien auch die Angaben des Beschwerdeführers in Bezug auf den Unfallhergang vom 9. Jan uar 201 7 gewesen. In den Akten lägen verschie dene Versionen vor, was an der Glaubwürdigkeit seiner Aussagen zweifeln lasse. Es bestehe, wie bereits durch die A.___ beschrieben, eine erhebliche Symptomausweitung, welche das Ausmass der objektiven Behinderungen auf grund der Schmerzproblematik wenig plausibel erscheinen lasse ( Urk. 10/82/ 14 ). 3. 2 RAD-Arzt Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma tologie, führte in seiner Stellungnahme vom 2 2. Oktober 2018 aus, auf das Gut achten der B.___ sei abzustellen. Es sei damit spätestens ab 1 1. Oktober 2017 von einer vollen Arbeitsfähigkeit für die zuletzt ausgeübte wie auch eine vergleich bare Tätigkeit des allgemeinen Arbeitsmarktes auszugehen ( Urk. 10/83/15).

3. 2 RAD-Arzt Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma tologie, führte in seiner Stellungnahme vom 2 2. Oktober 2018 aus, auf das Gut achten der B.___ sei abzustellen. Es sei damit spätestens ab 1 1. Oktober 2017 von einer vollen Arbeitsfähigkeit für die zuletzt ausgeübte wie auch eine vergleich bare Tätigkeit des allgemeinen Arbeitsmarktes auszugehen ( Urk. 10/83/15). 4.

4. 4.1 Das Gutachten des B.___ vom 1 6. Oktober 2018 beruht auf den erforderlichen fachärztlichen Untersuchungen und wurde in Kenntnis und Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben ( Urk. 10/82/16-42 ). Die Gutachter erhoben detail lierte Befunde ( Urk. 10/82/ 4 8 ff., 10/82/73 ff., 10/82/95 ff., 10/82/115 f.), berück sichtigten die geklagten Beschwerden und setzten sich mit diesen auseinander ( Urk. 10/82/47 ff., 10/82/69 ff., 10/82/93 f., 10/82/114 f. ). Die Beurteilung erfolgte im Konsens aller Teilgutachter ( Urk. 10/82/55 ff.). Die Experten setzten sich mit den vorangegangenen medizinischen Beurteilungen auseinander und begründeten ihre davon abweichende Einschätzung ( Urk. 10/82/ 80 f., 10/82/105, 10/82/122 ). Das Gutachten erfüllt demnach formal die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. E. 1.3).

4.1 Das Gutachten des B.___ vom 1 6. Oktober 2018 beruht auf den erforderlichen fachärztlichen Untersuchungen und wurde in Kenntnis und Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben ( Urk. 10/82/16-42 ). Die Gutachter erhoben detail lierte Befunde ( Urk. 10/82/ 4 8 ff., 10/82/73 ff., 10/82/95 ff., 10/82/115 f.), berück sichtigten die geklagten Beschwerden und setzten sich mit diesen auseinander ( Urk. 10/82/47 ff., 10/82/69 ff., 10/82/93 f., 10/82/114 f. ). Die Beurteilung erfolgte im Konsens aller Teilgutachter ( Urk. 10/82/55 ff.). Die Experten setzten sich mit den vorangegangenen medizinischen Beurteilungen auseinander und begründeten ihre davon abweichende Einschätzung ( Urk. 10/82/ 80 f., 10/82/105, 10/82/122 ). Das Gutachten erfüllt demnach formal die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. E. 1.3). 4.2

4.2 4.2.1 In somatischer Hinsicht führte der orthopädische Gutachter aus, dass die objekti vierbaren klinischen und radiologischen Befunde das Ausmass der geschilderten Beschwerden nicht erklären könnten ( Urk. 10/82/101). So seien wesentliche strukturelle Schädigungen durch die umfangreiche Diagnostik bereits ausge schlossen worden und gravierende Funktionsstörungen seien aus orthopädisch- traumatologischer Sicht nicht auszumachen ( Urk. 10/82/105). Dies erweist sich auch im Lichte der restliche n Aktenlage als schlüssig. So hielt schon Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs apparates, in seinem Bericht vom 2 5. April 2016 fest, dass die geschilderten Knie schmerzen nicht mit den vorliegenden klinischen und radiologischen Befunden erklärt werden könnten ( Urk. 10/50/310). In der A.___ wurde ausserdem festgestellt, dass die umfassende Bilddiagnostik weder eine knöcherne noch eine disko- ligamentäre Läsion der untersuchten Körperregionen, so auch der Lenden wirbelsäule und des rechten Knies aufweise. Die vom Beschwerdeführer während der Rehabilitation geltend gemachten Beschwerden und Funktionseinschränkun gen seien zwar teilweise in ihrer Lokalisation aber nicht in ihrer Intensität zu erklären gewesen ( Urk. 10/62/5).

4.2.1 In somatischer Hinsicht führte der orthopädische Gutachter aus, dass die objekti vierbaren klinischen und radiologischen Befunde das Ausmass der geschilderten Beschwerden nicht erklären könnten ( Urk. 10/82/101). So seien wesentliche strukturelle Schädigungen durch die umfangreiche Diagnostik bereits ausge schlossen worden und gravierende Funktionsstörungen seien aus orthopädisch- traumatologischer Sicht nicht auszumachen ( Urk. 10/82/105). Dies erweist sich auch im Lichte der restliche n Aktenlage als schlüssig. So hielt schon Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs apparates, in seinem Bericht vom 2 5. April 2016 fest, dass die geschilderten Knie schmerzen nicht mit den vorliegenden klinischen und radiologischen Befunden erklärt werden könnten ( Urk. 10/50/310). In der A.___ wurde ausserdem festgestellt, dass die umfassende Bilddiagnostik weder eine knöcherne noch eine disko- ligamentäre Läsion der untersuchten Körperregionen, so auch der Lenden wirbelsäule und des rechten Knies aufweise. Die vom Beschwerdeführer während der Rehabilitation geltend gemachten Beschwerden und Funktionseinschränkun gen seien zwar teilweise in ihrer Lokalisation aber nicht in ihrer Intensität zu erklären gewesen ( Urk. 10/62/5). Im neurologischen Gutachten konnte sodann nachvollziehbarerweise keine Diag nose gestellt werden, da sich keine objektivierbaren fokal-neurologische n Defizite im Untersuchungsbefund finden liessen. So waren auch die angegebene Minde rung des oberflächlichen Berührungsempfinden s am rechten Arm und rechten Bein nicht von Reflexdifferenzen oder umschriebenen Paresen begleitet ( Urk. 10/82/118). Der Ausschluss einer Schädigung der neurogenen Struktur ist somit schlüssig. A uch Dr. med. I.___, Facharzt für Neurologie, verneinte am 1 7. März 2017 eine Verletzung am Nervensystem mangels neurologischer Aus fälle ( Urk. 10/54/7).

Im neurologischen Gutachten konnte sodann nachvollziehbarerweise keine Diag nose gestellt werden, da sich keine objektivierbaren fokal-neurologische n Defizite im Untersuchungsbefund finden liessen. So waren auch die angegebene Minde rung des oberflächlichen Berührungsempfinden s am rechten Arm und rechten Bein nicht von Reflexdifferenzen oder umschriebenen Paresen begleitet ( Urk. 10/82/118). Der Ausschluss einer Schädigung der neurogenen Struktur ist somit schlüssig. A uch Dr. med. I.___, Facharzt für Neurologie, verneinte am 1 7. März 2017 eine Verletzung am Nervensystem mangels neurologischer Aus fälle ( Urk. 10/54/7). Der Beschwerdeführer bringt da gegen vor, die im Austrittsbericht der A.___ diagnostizierte Diskushernie auf der Höhe L4/L5 mit einem Anulus fibrosus Riss, sei im Gutachten nicht berücksichtigt worden ( Urk. 1 S. 6). Dass im B.___ -Gutachten die Diskushernie nicht als Diagnose aufgeführt wurde, vermag dessen Beweiswert nicht zu schmälern. So war die Diskushernie den Gutachtern bekannt ( Urk. 10/82/113, 10/82/117 ) und wurde entsprechend in die Beurteilung einbezo gen ( Urk. 10/82/118). Im neurologischen Gutachten wurde festgehalten, dass kein anamnestisch-klinisches Korrelat für die im Befund zur bildgebenden Untersu chung vom 6. März 2017 ( Urk. 3/8) beschriebene Tangierung der Wurzel L4 links, vorliege ( Urk. 10/82/118). Auch die Degenerationen in den Facettengelenken der mittleren und unteren Lendenwirbelsäule sowie der Riss im Anulus fibrosus wurde durch den neurologischen Gutachter berücksichtigt ( Urk. 10/82/117) und im orthopädischen Gutachten findet sich der Befund, wonach sich i m Bereich der Facettengelenke ein Druckschmerz in Höhe L5 provozieren habe lassen ( Urk. 10/82/96). Rechtsprechungsgemäss sind für die Einschätzung der Arbeits fähigkeit im Zusammenhang mit Degeneration der Wirbelsäule denn auch in ers ter Linie die klinischen Befunde massgeblich (Urteil des Bundesgerichts 9C_89/2020 vom 1 8. Juni 2020 E. 4.6 mit weiteren Hinweisen). Sodann erachtete die A.___ den Beschwerdeführer trotz Diagnose der Diskushernie ( Urk. 10/62/1) als ganztags arbeitsfähig in seiner angestammten Tätigkeit ( Urk. 10/62/3). Dies überzeugt insbesondere auch angesichts des Fehlens erheb li cher struktureller Schäden und der nachvollziehbar aufgezeigten deutlichen Inkonsistenzen (E. 3.1.4), welche bereits im Austrittsbericht der A.___ vom 3 1. Oktober 2017 ihren Niederschlag fanden, wurde dort doch ebenfalls eine erhebliche Symptomausweitung festgestellt ( Urk. 8/62/3). Die Beschreibung der Schmerzen sei undifferenziert und das Schmerzverhalten nicht immer adä quat gewesen ( Urk. 10/62/5). Auch zuvor hatte Dr. J.___ im kreisärztli chen Untersuchungsbericht vom 1 1. Februar 2014 Zweifel am Beschwerdevortrag und den klinisch demonstrierten Einschränkungen des Beschwerdeführers geäus sert. So habe dies er beim Fersengang das hinkfreie gesunde linke Bein als funk tionsgemindert demonstriert, indem er den linken Vorfuss habe runterschlappen lasse n. Der Fersengang des rechten verunfallten Beines habe er jedoch problemlos ausführen können. Zudem sei bei der Prüfung des Lasegue’schen Zeichens mit Bragard’scher Verstärkung ab 40° Hüftbeugung plötzlich ohne Schmerzangabe das Kniegelenk in ein deutlich geringeres Streckdefizit abgesackt ( Urk. 10/18/208 f.).

Der Beschwerdeführer bringt da gegen vor, die im Austrittsbericht der A.___ diagnostizierte Diskushernie auf der Höhe L4/L5 mit einem Anulus fibrosus Riss, sei im Gutachten nicht berücksichtigt worden ( Urk. 1 S. 6). Dass im B.___ -Gutachten die Diskushernie nicht als Diagnose aufgeführt wurde, vermag dessen Beweiswert nicht zu schmälern. So war die Diskushernie den Gutachtern bekannt ( Urk. 10/82/113, 10/82/117 ) und wurde entsprechend in die Beurteilung einbezo gen ( Urk. 10/82/118). Im neurologischen Gutachten wurde festgehalten, dass kein anamnestisch-klinisches Korrelat für die im Befund zur bildgebenden Untersu chung vom 6. März 2017 ( Urk. 3/8) beschriebene Tangierung der Wurzel L4 links, vorliege ( Urk. 10/82/118). Auch die Degenerationen in den Facettengelenken der mittleren und unteren Lendenwirbelsäule sowie der Riss im Anulus fibrosus wurde durch den neurologischen Gutachter berücksichtigt ( Urk. 10/82/117) und im orthopädischen Gutachten findet sich der Befund, wonach sich i m Bereich der Facettengelenke ein Druckschmerz in Höhe L5 provozieren habe lassen ( Urk. 10/82/96). Rechtsprechungsgemäss sind für die Einschätzung der Arbeits fähigkeit im Zusammenhang mit Degeneration der Wirbelsäule denn auch in ers ter Linie die klinischen Befunde massgeblich (Urteil des Bundesgerichts 9C_89/2020 vom 1 8. Juni 2020 E. 4.6 mit weiteren Hinweisen). Sodann erachtete die A.___ den Beschwerdeführer trotz Diagnose der Diskushernie ( Urk. 10/62/1) als ganztags arbeitsfähig in seiner angestammten Tätigkeit ( Urk. 10/62/3). Dies überzeugt insbesondere auch angesichts des Fehlens erheb li cher struktureller Schäden und der nachvollziehbar aufgezeigten deutlichen Inkonsistenzen (E. 3.1.4), welche bereits im Austrittsbericht der A.___ vom 3 1. Oktober 2017 ihren Niederschlag fanden, wurde dort doch ebenfalls eine erhebliche Symptomausweitung festgestellt ( Urk. 8/62/3). Die Beschreibung der Schmerzen sei undifferenziert und das Schmerzverhalten nicht immer adä quat gewesen ( Urk. 10/62/5). Auch zuvor hatte Dr. J.___ im kreisärztli chen Untersuchungsbericht vom 1 1. Februar 2014 Zweifel am Beschwerdevortrag und den klinisch demonstrierten Einschränkungen des Beschwerdeführers geäus sert. So habe dies er beim Fersengang das hinkfreie gesunde linke Bein als funk tionsgemindert demonstriert, indem er den linken Vorfuss habe runterschlappen lasse n. Der Fersengang des rechten verunfallten Beines habe er jedoch problemlos ausführen können. Zudem sei bei der Prüfung des Lasegue’schen Zeichens mit Bragard’scher Verstärkung ab 40° Hüftbeugung plötzlich ohne Schmerzangabe das Kniegelenk in ein deutlich geringeres Streckdefizit abgesackt ( Urk. 10/18/208 f.). Es ist damit erstellt, dass der Beschwerdeführer aufgrund de s chronischen, belas tungsabhängigen, lumbospondylogenen Schmerzsyndroms, der Zervikobrachial gie und der beginnenden Gonarthrose im rechten Knie in der biomechanischen Funktion seiner Wirbelsäule und seines rechten Kniegelenks zwar limitiert ist. Die daraus resultierenden Einschränkungen des Belastungsprofils ziehen jedoch, wie im Gutachten überzeugend dargelegt ( Urk. 10/82/12-14), keine Arbeitsunfähig keit in der angestammten Tätigkeit nach sich, da es sich dabei um eine mehrheit lich sitzende, teilweise gehende, ehe r leichte körperliche und damit angepasste Tätigkeit handelt.

Es ist damit erstellt, dass der Beschwerdeführer aufgrund de s chronischen, belas tungsabhängigen, lumbospondylogenen Schmerzsyndroms, der Zervikobrachial gie und der beginnenden Gonarthrose im rechten Knie in der biomechanischen Funktion seiner Wirbelsäule und seines rechten Kniegelenks zwar limitiert ist. Die daraus resultierenden Einschränkungen des Belastungsprofils ziehen jedoch, wie im Gutachten überzeugend dargelegt ( Urk. 10/82/12-14), keine Arbeitsunfähig keit in der angestammten Tätigkeit nach sich, da es sich dabei um eine mehrheit lich sitzende, teilweise gehende, ehe r leichte körperliche und damit angepasste Tätigkeit handelt. 4. 2.3 Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, das psychiatrische Gutachten sei widersprüchlich und es sei nicht nachvollziehbar, weshalb der Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung gegenwärtig mittelgradig, wie sie von der A.___ gestellt worden sei, nicht gefolgt werde ( Urk. 1 S. 6). So habe auch der behandelnde Psychiater des Beschwerdeführers eine rezidivierende depressive Störung mit einer mittelgradig bis schweren Episode diagnostiziert ( Urk. 1 S. 7).

4. 2.3 Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, das psychiatrische Gutachten sei widersprüchlich und es sei nicht nachvollziehbar, weshalb der Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung gegenwärtig mittelgradig, wie sie von der A.___ gestellt worden sei, nicht gefolgt werde ( Urk. 1 S. 6). So habe auch der behandelnde Psychiater des Beschwerdeführers eine rezidivierende depressive Störung mit einer mittelgradig bis schweren Episode diagnostiziert ( Urk. 1 S. 7). Dies vermag jedoch nicht an der Beweiskraft des Gutachten s und insbesondere an dessen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit Zweifel zu wecken. So wurde bereits im Austrittbericht der A.___ festgehalten, dass eine erhebliche Symp tomausweitung erkennbar gewesen sei und trotz gestellter psychiatrischer Diag nose wurde dem Beschwerdeführer lediglich eine leichte bis mittelschwere Leis tungsminderung, nicht jedoch eine Arbeitsunfähigkeit attestiert ( Urk. 10/62/3). Dr. D.___ legte sodann überzeugend dar, weshalb der Diagnose einer rezidi vierenden depressiven Störung nicht gefolgt werden könne. So finde sich insbe sondere kein überzeugender Hinweis auf eine vorhe rige depressive Episode in den Akten und es sei hinsichtlich der psychosomatischen Beurteilung von A.___ fraglich, ob eine Konsistenzprüfung, insbesondere aufgrund der in der Klinik beobachteten Symptomausweitung, vorgenommen worden sei ( Urk. 10/82/81). Dr. D.___ hingegen nahm einlässlich zur Konsistenz der Beschwerdeschil derung unter Einbezug der gesamten Aktenlage Stellung ( Urk. 10/82/81 ff.). Er hielt sodann fest, dass z w ischen den subjektiven, häufig massiven Beschwerde schilderungen des Beschwerdeführers und dem Verhalten in der Untersuchungs situation eine auffällige Diskrepanz bestehe. Die subjektiv geschilderte Intensität der Beschwerden stehe in einem Missverhältnis zur Vagheit der Schilderung der einzelnen Symptome. Zudem legte er schlüssig da r, dass die mangelnde Inan spruchnahme einer psychiatrischen Therapie im Widerspruch zu dem Ausmass der geschilderten Beschwerden stehe, was insgesamt als fehlender Leidensdruck zu interpretieren sei ( Urk. 10/82/82 f.). Weiter hielt Dr. D.___ Inkonsisten zen innerhalb der Aktenlage fest, wie beispielsweise die voneinander abweichen den Schilderungen des Unfallhergangs vom 9. Januar 2017, welche wiederum nicht im Einklang mit dem Unfallgutachten der Arbeitsgruppe für Unfallmecha nik vom 1 2. Juli 2017 zu bringen seien ( Urk. 10/82/83 f.). So legte er insgesamt überzeugend dar, dass beim Beschwerdeführer von einer Symptomausweitung, wenn nicht sogar von einer Aggravation ausgegangen werden müsse. Der Bezug von Rentenleistungen stehe dabei im Vordergrund und die berufliche Wiederein gliederung sei lediglich durch invaliditätsfremde Faktoren limitiert ( Urk. 10/82/85). Rechtsprechungsgemäss liegt regelmässig kein versicherter Gesundheitsschaden vor, soweit die Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Konstellation beruht (BGE 141 V 281 E. 2.2.1, BGE 131 V 49 E. 1.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4.1). Zudem gilt es zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit seiner angegebenen Depression diverse psychosoziale Faktoren benannte. So sei für ihn besonders belastend, dass er seine Familie in Serbien nicht mehr unterstützen könne ( Urk. 10/82/48). Bereits in der A.___ standen die Sorge, seine Kinder nicht finanziell unterstützen zu können und die Trennung von seiner Ehefrau im Vordergrund seiner Schilderungen ( Urk. 10/62/16). Kön nen aber im Wesentlichen nur Befunde erhoben werden, welche in den psycho sozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheits schaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a). Die Berichte von Dr. K.___ ( Urk. 10/73 /1-4 ) weisen sodann weder eine H erleitung der Diagnose noch eine nähere Begründung der Arbeitsunfähigkeit auf. Die Berichte sind äusserst knapp und stützten sich mehrheitlich auf d ie subjektiven Angaben des Beschwerdefüh rers. In Bezug auf Berichte von behandelnden Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräften ist zudem auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifels fällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Gestützt auf die überzeugende Beurteilung von Dr. D.___ ( Urk. 10/82/81) kann somit das Vorliegen einer krankheitswerti gen psychischen Störung mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ausgeschlos sen werden.

Dies vermag jedoch nicht an der Beweiskraft des Gutachten s und insbesondere an dessen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit Zweifel zu wecken. So wurde bereits im Austrittbericht der A.___ festgehalten, dass eine erhebliche Symp tomausweitung erkennbar gewesen sei und trotz gestellter psychiatrischer Diag nose wurde dem Beschwerdeführer lediglich eine leichte bis mittelschwere Leis tungsminderung, nicht jedoch eine Arbeitsunfähigkeit attestiert ( Urk. 10/62/3). Dr. D.___ legte sodann überzeugend dar, weshalb der Diagnose einer rezidi vierenden depressiven Störung nicht gefolgt werden könne. So finde sich insbe sondere kein überzeugender Hinweis auf eine vorhe rige depressive Episode in den Akten und es sei hinsichtlich der psychosomatischen Beurteilung von A.___ fraglich, ob eine Konsistenzprüfung, insbesondere aufgrund der in der Klinik beobachteten Symptomausweitung, vorgenommen worden sei ( Urk. 10/82/81). Dr. D.___ hingegen nahm einlässlich zur Konsistenz der Beschwerdeschil derung unter Einbezug der gesamten Aktenlage Stellung ( Urk. 10/82/81 ff.). Er hielt sodann fest, dass z w ischen den subjektiven, häufig massiven Beschwerde schilderungen des Beschwerdeführers und dem Verhalten in der Untersuchungs situation eine auffällige Diskrepanz bestehe. Die subjektiv geschilderte Intensität der Beschwerden stehe in einem Missverhältnis zur Vagheit der Schilderung der einzelnen Symptome. Zudem legte er schlüssig da r, dass die mangelnde Inan spruchnahme einer psychiatrischen Therapie im Widerspruch zu dem Ausmass der geschilderten Beschwerden stehe, was insgesamt als fehlender Leidensdruck zu interpretieren sei ( Urk. 10/82/82 f.). Weiter hielt Dr. D.___ Inkonsisten zen innerhalb der Aktenlage fest, wie beispielsweise die voneinander abweichen den Schilderungen des Unfallhergangs vom 9. Januar 2017, welche wiederum nicht im Einklang mit dem Unfallgutachten der Arbeitsgruppe für Unfallmecha nik vom 1 2. Juli 2017 zu bringen seien ( Urk. 10/82/83 f.). So legte er insgesamt überzeugend dar, dass beim Beschwerdeführer von einer Symptomausweitung, wenn nicht sogar von einer Aggravation ausgegangen werden müsse. Der Bezug von Rentenleistungen stehe dabei im Vordergrund und die berufliche Wiederein gliederung sei lediglich durch invaliditätsfremde Faktoren limitiert ( Urk. 10/82/85). Rechtsprechungsgemäss liegt regelmässig kein versicherter Gesundheitsschaden vor, soweit die Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Konstellation beruht (BGE 141 V 281 E. 2.2.1, BGE 131 V 49 E. 1.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4.1). Zudem gilt es zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit seiner angegebenen Depression diverse psychosoziale Faktoren benannte. So sei für ihn besonders belastend, dass er seine Familie in Serbien nicht mehr unterstützen könne ( Urk. 10/82/48). Bereits in der A.___ standen die Sorge, seine Kinder nicht finanziell unterstützen zu können und die Trennung von seiner Ehefrau im Vordergrund seiner Schilderungen ( Urk. 10/62/16). Kön nen aber im Wesentlichen nur Befunde erhoben werden, welche in den psycho sozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheits schaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a). Die Berichte von Dr. K.___ ( Urk. 10/73 /1-4 ) weisen sodann weder eine H erleitung der Diagnose noch eine nähere Begründung der Arbeitsunfähigkeit auf. Die Berichte sind äusserst knapp und stützten sich mehrheitlich auf d ie subjektiven Angaben des Beschwerdefüh rers. In Bezug auf Berichte von behandelnden Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräften ist zudem auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifels fällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Gestützt auf die überzeugende Beurteilung von Dr. D.___ ( Urk. 10/82/81) kann somit das Vorliegen einer krankheitswerti gen psychischen Störung mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ausgeschlos sen werden. Praxisgemäss bleibt ein strukturiertes Beweisverfahren entbehrlich, wenn im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte eine Arbeitsunfähigkeit in nach vollziehbar begründeter Weise verneint wird und allfälligen gegenteiligen Ein schätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kan n (Urteil des Bundesgerichts 8C_597/2019 vom 1 2. Dezember 2019 E. 7.2.3). Vorliegend hat Dr. D.___ mit nachvoll ziehbarer und überzeugender Begründung eine die Arbeitsfähigkeit beeinflus sende psychiatrische Diagnose ausgeschlossen und damit die gegenteiligen Ein schätzungen der behandelnden Ärzte widerlegt, weshalb auf ein strukturiertes Beweisverfahren verzichtet werden kann.

Praxisgemäss bleibt ein strukturiertes Beweisverfahren entbehrlich, wenn im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte eine Arbeitsunfähigkeit in nach vollziehbar begründeter Weise verneint wird und allfälligen gegenteiligen Ein schätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kan n (Urteil des Bundesgerichts 8C_597/2019 vom 1 2. Dezember 2019 E. 7.2.3). Vorliegend hat Dr. D.___ mit nachvoll ziehbarer und überzeugender Begründung eine die Arbeitsfähigkeit beeinflus sende psychiatrische Diagnose ausgeschlossen und damit die gegenteiligen Ein schätzungen der behandelnden Ärzte widerlegt, weshalb auf ein strukturiertes Beweisverfahren verzichtet werden kann. 4.3 Zusammenfassend überzeugt das Gutachten des B.___ vom 1 6. Oktober 2018 in seiner Beurteilun g der Arbeitsfähigkeit. Es ist damit von einer vollen Arbeitsfä higkeit in der angestammten Tätigkeit als Lieferwagenchauffeur ab dem Austritt aus der A.___ am 1 1. Oktober 2017 auszugehen.

4.3 Zusammenfassend überzeugt das Gutachten des B.___ vom 1 6. Oktober 2018 in seiner Beurteilun g der Arbeitsfähigkeit. Es ist damit von einer vollen Arbeitsfä higkeit in der angestammten Tätigkeit als Lieferwagenchauffeur ab dem Austritt aus der A.___ am 1 1. Oktober 2017 auszugehen. Hinsichtlich des Einwandes des Beschwerdeführers, wonach die Unfallversiche rung bis zum 1 9. März 2018 Taggelder gestützt auf eine 100%ige Arbeitsunfä higkeit ausbezahlte ( Urk. 1 S. 6, 3/6), ist darauf hinzuweisen, dass zwischen der Invaliden- und Unfallversicherung keine Bindungswirkung der Invaliditätsschät zung des einen Versicherers für den jeweils anderen Sozialversicherungszweig besteht. Die IV-Stellen und die Unfallversicherer haben die Invaliditätsbemessung in jedem einzelnen Fall selbständig vorzunehmen. Sie dürfen sich ohne weitere eigene Prüfung nicht mit der blossen Übernahme des Invaliditätsgrades des jeweils anderen Sozialversicherers begnügen (BGE 133 V 549 E. 6.1). Die weitere Taggeldauszahlung durch die Suva hat entsprechend auch keinen Einfluss auf die Beurteilung der invaliden versicherungs rechtlichen Arbeitsfähigkeit.

Hinsichtlich des Einwandes des Beschwerdeführers, wonach die Unfallversiche rung bis zum 1 9. März 2018 Taggelder gestützt auf eine 100%ige Arbeitsunfä higkeit ausbezahlte ( Urk. 1 S. 6, 3/6), ist darauf hinzuweisen, dass zwischen der Invaliden- und Unfallversicherung keine Bindungswirkung der Invaliditätsschät zung des einen Versicherers für den jeweils anderen Sozialversicherungszweig besteht. Die IV-Stellen und die Unfallversicherer haben die Invaliditätsbemessung in jedem einzelnen Fall selbständig vorzunehmen. Sie dürfen sich ohne weitere eigene Prüfung nicht mit der blossen Übernahme des Invaliditätsgrades des jeweils anderen Sozialversicherers begnügen (BGE 133 V 549 E. 6.1). Die weitere Taggeldauszahlung durch die Suva hat entsprechend auch keinen Einfluss auf die Beurteilung der invaliden versicherungs rechtlichen Arbeitsfähigkeit. 4.4 Was den Verlauf der Arbeitsfähigkeit bis zum 1 1. Oktober 2017 anbelangt, ist dieser angesichts der Anmeldung vom 3 0. Oktober 2014 und der Bestimmungen zum frühesten möglichen Rentenbeginn ( Art. 29 Abs. 1 IVG) sowie zum Warte jahr ( Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG ) ab April 201 4 zu prüfen.

4.4 Was den Verlauf der Arbeitsfähigkeit bis zum 1 1. Oktober 2017 anbelangt, ist dieser angesichts der Anmeldung vom 3 0. Oktober 2014 und der Bestimmungen zum frühesten möglichen Rentenbeginn ( Art. 29 Abs. 1 IVG) sowie zum Warte jahr ( Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG ) ab April 201 4 zu prüfen. 4.4.1 Für den Beschwerdeführer standen gemäss Aktenlage bis zum dritten Unfall im Januar 2017 die Kniebeschwerden eindeutig im Vordergrund. So wurden im Arzt bericht von Dr. L.___ vom 1 2. April 2016, in dem er den Verlauf seit dem ersten Unfall ausführlich darlegte ( Urk. 10/50/311 f.), einzig Kniebeschwerden aufgeführt. Am 2 5. April 2016 hielt auch Dr. H.___ fest, dass der Beschwerde führer seit einiger Zeit über Knieschmerzen klage. Andere Beschwerde n wurde n nicht aufgeführt ( Urk. 10/50/309). Das Sozialversicherungsgericht erkannte hin sichtlich der Unfallfolgen vom 1 3. Januar 2013 unter Würdigung der damaligen und auch in diesem Verfahren im wesentlichen vorliegenden Akten bereits im Urteil UV.2017.00127 vom 8. November 2018, dass der Beschwerdeführer ab dem 1. Juni 2014 – mit einem kurzen Unterbruch aufgrund des Unfalls vom 1 1. Juli 2014 – in seiner angestammten Tätigkeit als Kurierfahre r voll arbeitsfähig war. Dabei stützte es sich im Wesentlichen darauf, dass Dr. J.___ den Beschwerdeführer trotz der Restbeschwerden mit endphasige m Beuge- und Streckdefizit des rechten Kniegelenks und der geklagten Anlauf- und Belastungs schmerzen bereits am 1 1. Februar 2014 als voll arbeitsfähig beurteilte ( Urk. 10/18/209). Der Sturz vom 1 1. Juli 2014 hatte schliesslich keine zusätzli chen strukturellen Verletzungen zur Folge und die Behandlung erschöpfte sich in Physiotherapie und Taping sowie physikalischen Massnahmen ( Urk. 10/18/51 f.). S elbst der behandelnde Arzt ging von keiner durch diesen Unfall verursachten dauerhaften Verschlechterung des Zustandes des rechten Knies a us ( Urk. 10/41/6).

4.4.1 Für den Beschwerdeführer standen gemäss Aktenlage bis zum dritten Unfall im Januar 2017 die Kniebeschwerden eindeutig im Vordergrund. So wurden im Arzt bericht von Dr. L.___ vom 1 2. April 2016, in dem er den Verlauf seit dem ersten Unfall ausführlich darlegte ( Urk. 10/50/311 f.), einzig Kniebeschwerden aufgeführt. Am 2 5. April 2016 hielt auch Dr. H.___ fest, dass der Beschwerde führer seit einiger Zeit über Knieschmerzen klage. Andere Beschwerde n wurde n nicht aufgeführt ( Urk. 10/50/309). Das Sozialversicherungsgericht erkannte hin sichtlich der Unfallfolgen vom 1 3. Januar 2013 unter Würdigung der damaligen und auch in diesem Verfahren im wesentlichen vorliegenden Akten bereits im Urteil UV.2017.00127 vom 8. November 2018, dass der Beschwerdeführer ab dem 1. Juni 2014 – mit einem kurzen Unterbruch aufgrund des Unfalls vom 1 1. Juli 2014 – in seiner angestammten Tätigkeit als Kurierfahre r voll arbeitsfähig war. Dabei stützte es sich im Wesentlichen darauf, dass Dr. J.___ den Beschwerdeführer trotz der Restbeschwerden mit endphasige m Beuge- und Streckdefizit des rechten Kniegelenks und der geklagten Anlauf- und Belastungs schmerzen bereits am 1 1. Februar 2014 als voll arbeitsfähig beurteilte ( Urk. 10/18/209). Der Sturz vom 1 1. Juli 2014 hatte schliesslich keine zusätzli chen strukturellen Verletzungen zur Folge und die Behandlung erschöpfte sich in Physiotherapie und Taping sowie physikalischen Massnahmen ( Urk. 10/18/51 f.). S elbst der behandelnde Arzt ging von keiner durch diesen Unfall verursachten dauerhaften Verschlechterung des Zustandes des rechten Knies a us ( Urk. 10/41/6). 4.4.2 Dr. L.___ begründete im Bericht vom 2. Juni 2014 zwar eine 50%- Einschrän kung der Arbeitsfähigkeit mit einer verminderten Belastbarkeit des Achsenorgans und dem Ausschluss wirbelsäulenbelastender Tätigkeiten ( Urk. 10/18/127 ; vgl. E. 3.3 + E. 4.3 im Urteil UV.2017.00127 vom 2 8. November 2018 ). Weitere Hinweise auf Rückenbeschwerden lassen sich aber in den Akten nicht finden. Anhalts punkte dafür, dass sich in der hier relevanten Zeitspanne Rückenschmerzen über längere Zeit le istungseinschränkend auswirkten, fehlen.

4.4.2 Dr. L.___ begründete im Bericht vom 2. Juni 2014 zwar eine 50%- Einschrän kung der Arbeitsfähigkeit mit einer verminderten Belastbarkeit des Achsenorgans und dem Ausschluss wirbelsäulenbelastender Tätigkeiten ( Urk. 10/18/127 ; vgl. E. 3.3 + E. 4.3 im Urteil UV.2017.00127 vom 2 8. November 2018 ). Weitere Hinweise auf Rückenbeschwerden lassen sich aber in den Akten nicht finden. Anhalts punkte dafür, dass sich in der hier relevanten Zeitspanne Rückenschmerzen über längere Zeit le istungseinschränkend auswirkten, fehlen. 4.4.3 Hinsichtlich psychische r Beschwerden ist anzumerken, dass der Beschwerdeführer zwar bereits mit der Anmeldung vom 3 0. Oktober 2014 solche geltend machte ( Urk. 10/10/5), sich aber erstmals im ambulanten Assessment der A.___ vom 2 7. Juli 2017 ( Urk. 10/58/150) entsprechende Hinweise in den medizinischen Akten finden lassen. Eine psychiatrische Diagnose wurde denn auch erstmals im Austrittsbericht der A.___ vom 3 1. Oktobe r 2017 gestellt ( Urk. 10/62/2), welche aber, wie in E. 4.2.3 erläutert, nicht nachvollziehbar ist. Eine frühere Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit aufgrund psychischer Beschwerden kann man gels entsprechender Hinweise in den Akten somit ebenfalls überwiegend wahr scheinlich ausgeschlossen werden.

4.4.3 Hinsichtlich psychische r Beschwerden ist anzumerken, dass der Beschwerdeführer zwar bereits mit der Anmeldung vom 3 0. Oktober 2014 solche geltend machte ( Urk. 10/10/5), sich aber erstmals im ambulanten Assessment der A.___ vom 2 7. Juli 2017 ( Urk. 10/58/150) entsprechende Hinweise in den medizinischen Akten finden lassen. Eine psychiatrische Diagnose wurde denn auch erstmals im Austrittsbericht der A.___ vom 3 1. Oktobe r 2017 gestellt ( Urk. 10/62/2), welche aber, wie in E. 4.2.3 erläutert, nicht nachvollziehbar ist. Eine frühere Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit aufgrund psychischer Beschwerden kann man gels entsprechender Hinweise in den Akten somit ebenfalls überwiegend wahr scheinlich ausgeschlossen werden. 4.4.4 Sodann äusserte n sich im B.___ -Gutachten alle Gutachter zum Verlauf der Arbeitsfähigkeit dahingehend, dass mit Ausnahme der Phasen der Hospitalisation auch retrospektiv keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestand ( Urk. 10/82/62, 10/82/86, 10/82/10 6, 10/82/123 ).

4.4.4 Sodann äusserte n sich im B.___ -Gutachten alle Gutachter zum Verlauf der Arbeitsfähigkeit dahingehend, dass mit Ausnahme der Phasen der Hospitalisation auch retrospektiv keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestand ( Urk. 10/82/62, 10/82/86, 10/82/10 6, 10/82/123 ). 4.4. 5 Damit besteht weder aufgrund der Parteivorbringen noch aufgrund der Ak t en Anlass, von der im Urteil UV.2017.00127 festgestellten, uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit abzuweichen. Aus der Unfallmeldung vom 1 0. Januar 2017 wird sodann auch ersichtlich, dass der Beschwerdeführer zum Unfallzeitpunkt auch entsprechend wieder in einem 100 % -Pensum angestellt war ( Urk. 10/58/4).

4.4. 5 Damit besteht weder aufgrund der Parteivorbringen noch aufgrund der Ak t en Anlass, von der im Urteil UV.2017.00127 festgestellten, uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit abzuweichen. Aus der Unfallmeldung vom 1 0. Januar 2017 wird sodann auch ersichtlich, dass der Beschwerdeführer zum Unfallzeitpunkt auch entsprechend wieder in einem 100 % -Pensum angestellt war ( Urk. 10/58/4). 5. Zusammenfassend ist damit als erstellt zu betrachten, dass der Beschwerdeführer ab dem 2 1. Juli 2014 mit einem kurzen Unterbruch vom 1 2. bis 2 0. Juli 2014 aufgrund des Unfalls vom 1 1. Juli 2014 zu 100 % in seiner angestammten Tätig keit arbeitsfähig war, womit zum Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbegin nes im April 2015 kein Rentenanspruch entstehen konnte. Da der Beschwerde führer seither bis zum 9. Januar 2017 voll arbeitsfähig war und damit ein wesentlicher Unterbruch der Arbeitsunfähigkeit vorlag ( Art. 29 ter der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV] ), begann die Wartezeit nach Art. 28 Abs. 1 lit. b m it dem Unfall vom 9. Januar 2017 neu zu laufen. Nachdem aber spätestens ab dem Austritt aus der A.___ am 1 1. Oktober 2017 erneut von einer 100%ige n Arbeitsfähigkeit auszugehen ist, wurde die Jahresfrist gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG nicht erfüllt und es konnte auch kein befristeter Rentenanspruch entstehen. Die Beschwerde ist damit abzuweisen.

5. Zusammenfassend ist damit als erstellt zu betrachten, dass der Beschwerdeführer ab dem 2 1. Juli 2014 mit einem kurzen Unterbruch vom 1 2. bis 2 0. Juli 2014 aufgrund des Unfalls vom 1 1. Juli 2014 zu 100 % in seiner angestammten Tätig keit arbeitsfähig war, womit zum Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbegin nes im April 2015 kein Rentenanspruch entstehen konnte. Da der Beschwerde führer seither bis zum 9. Januar 2017 voll arbeitsfähig war und damit ein wesentlicher Unterbruch der Arbeitsunfähigkeit vorlag ( Art. 29 ter der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV] ), begann die Wartezeit nach Art. 28 Abs. 1 lit. b m it dem Unfall vom 9. Januar 2017 neu zu laufen. Nachdem aber spätestens ab dem Austritt aus der A.___ am 1 1. Oktober 2017 erneut von einer 100%ige n Arbeitsfähigkeit auszugehen ist, wurde die Jahresfrist gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG nicht erfüllt und es konnte auch kein befristeter Rentenanspruch entstehen. Die Beschwerde ist damit abzuweisen. 6.

6. 6.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver fahrens sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, zufolge der Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu neh men.

6.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver fahrens sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, zufolge der Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu neh men. 6.2 Mit Verfügung vom 9. Mai 2019 wurde dem Beschwerdeführer Rechtsanwältin Stéphanie Baur als unentgeltliche Rechtsvertreterin bestellt ( Urk. 11).

6.2 Mit Verfügung vom 9. Mai 2019 wurde dem Beschwerdeführer Rechtsanwältin Stéphanie Baur als unentgeltliche Rechtsvertreterin bestellt ( Urk. 11). Rechtanwältin Stéphanie Bau r machte mit Honorarnote vom 2 2. Mai 2019 einen Gesamtaufwand von 12.67 Stunden sowie Barauslagen von Fr. 65.30 geltend ( Urk. 13/1 ).

Rechtanwältin Stéphanie Bau r machte mit Honorarnote vom 2 2. Mai 2019 einen Gesamtaufwand von 12.67 Stunden sowie Barauslagen von Fr. 65.30 geltend ( Urk. 13/1 ). Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert.

Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Der geltend gemachte Aufwand von 12.67 Stunden ist der Bedeutung der Streit sache und der Schwierigkeit des Prozesses nicht angemessen, zumal Rechtsan wältin Stéphanie Baur den Beschwerdeführer schon im Verwaltungsverfahren vertrat und ihr die Akten somit bekannt waren. Als überhöht erscheint insbeson dere der geltend gemachte Aufwand von insgesamt 10 Stunden für das Verfassen der Beschwerdeschrift ( Urk. 13/2). Die Beschwerdeschrift entspricht denn auch im Wesentlichen wörtlich den Vorbringen im Rahmen des Vorbescheidverfahrens (vgl. Einwand vom 1 6. Januar 2019, Urk. 10/87), weshalb ein Aufwand von vier Stunden angemessen erscheint. Damit resultiert ein Gesamtaufwand von 8.67 Stunden.

Der geltend gemachte Aufwand von 12.67 Stunden ist der Bedeutung der Streit sache und der Schwierigkeit des Prozesses nicht angemessen, zumal Rechtsan wältin Stéphanie Baur den Beschwerdeführer schon im Verwaltungsverfahren vertrat und ihr die Akten somit bekannt waren. Als überhöht erscheint insbeson dere der geltend gemachte Aufwand von insgesamt 10 Stunden für das Verfassen der Beschwerdeschrift ( Urk. 13/2). Die Beschwerdeschrift entspricht denn auch im Wesentlichen wörtlich den Vorbringen im Rahmen des Vorbescheidverfahrens (vgl. Einwand vom 1 6. Januar 2019, Urk. 10/87), weshalb ein Aufwand von vier Stunden angemessen erscheint. Damit resultiert ein Gesamtaufwand von 8.67 Stunden. Die Entschädigung ist somit bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansat zes von Fr. 220. -- sowie unter Berücksichtigung der Barauslagen von Fr. 65.30 und der Mehrwertsteuer auf Fr. 2'124.60 festzulegen.

Die Entschädigung ist somit bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansat zes von Fr. 220. sowie unter Berücksichtigung der Barauslagen von Fr. 65.30 und der Mehrwertsteuer auf Fr. 2'124.60 festzulegen. 6.3 Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Gerichtskosten und der Entschädigung an den unentgeltlichen Rechtsvertreter verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist.

6.3 Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Gerichtskosten und der Entschädigung an den unentgeltlichen Rechtsvertreter verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Stéphanie Baur, Dübendorf, wird mit Fr. 2'124.60 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

3. Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Stéphanie Baur, Dübendorf, wird mit Fr. 2'124.60 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Stéphanie Baur

Rechtsanwältin Stéphanie Baur - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse

Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

VogelPerandres