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Zu den Hauptpunkten gehört die Forderung, dass künftig alle Stromquellen die externen Kosten zu internalisieren hätten. Das JAIF verspricht sich davon eine gerechtere Anerkennung des Beitrags, den die Kernkraftwerke zur Bekämpfung des Treibhauseffekts leisten. Weitere Hauptpunkte sind die stetige Förderung des Kernbrennstoffkreislaufs, die Schaffung eines geeigneten Bewilligungsumfelds für den Bau neuer Kernkraftwerke sowie die Umsetzung eines auf der Wissenschaft beruhenden, rationalen Regelwerks für Leichtwasserreaktoren.
Um die Neubelebung der Kernindustrie und den Export von Kernanlagen in die asiatischen Nachbarländer - namentlich Vietnam - zu unterstützen, fordert das Programm auch den Abschluss entsprechender Zusammenarbeitsabkommen auf Regierungsebene sowie die Entwicklung eines entsprechenden Finanzierungsumfelds.
Weitere Punkte des Programms, das vom Ausschuss für die Entwicklung und Nutzung von Kernreaktoren des JAIF vorbereitet wurde, richten sich an die Kernindustrie selber. Sie drehen sich um die Instandhaltung und Entwicklung der Kerntechnik sowie darum, das Vertrauen der Öffentlichkeit zurück zu gewinnen. Bei der Verwirklichung des Programms setzte der Ausschuss die Priorität bei fünf Punkten: Bestärkung der Rolle der Kernenergie auf einem offenen Strommarkt, Förderung des Kernbrennstoffkreislaufs, Förderung der Abfallbeseitigung, Förderung von Forschung und Entwicklung sowie Wiederbelebung der Kernindustrie und des Exports. Zur Umsetzung schlägt das JAIF unter anderem vor, die Abfallbewirtschaftung bei der JNFL (Japan Nuclear Fuel Ltd.) zu zentralisieren und die Abfälle nicht mehr nach der Herkunft, sondern nach den Eigenschaften zu handhaben.
Quelle
P.B. nach Atoms in Japan, April 2004