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Seit 1. Februar 2016 war A. (nachfolgend auch: der Versicherte) als Projektverantwortlicher bei der C. AG tätig. Über das Unternehmen war A. bei der AXA Versicherungen AG nach VVG kollektiv krankenversichert. Noch innerhalb der Probezeit von 3 Monaten erfolgte am 10. März 2016 die Kündigung auf den 20. März 2016. Am selben Tag suchte A. einen Psychiater auf, der A. aufgrund einer schweren depressiven Episode zu 100% krankschrieb. Der von der AXA beauftragte Facharzt attestierte eine Arbeitsfähigkeit von 50% ab 15. Juni 2016 und von 100% ab 15. Juli 2016. Nach einer Wartezeit von 60 Tagen entrichtete die AXA vom 9. Mai 2016 bis 14. Juli 2016 Krankentaggelder (zunächst ein volles, ab 15. Juni 2016 ein halbes Taggeld). Seit dem 30. Mai 2016 war A. aufgrund eines schweren Nierenleidens zu 100% arbeitsunfähig.
Die AXA verweigerte weitere Taggeldzahlungen und berief sich u.a. darauf, dass der Versicherte auch ohne die versicherte Erkrankung (= schwere depressive Episode) einen Erwerbsausfall erlitten hätte, da er weder Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung habe noch damit zu rechnen sei, dass er eine neue Stelle antreten könne. Richtig besehen habe daher gar nie ein Taggeldanspruch bestanden.
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