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Gewöhnlich umschreibt Alan Greenspan seine Meinung mit verklausulierten Sätzen. Wenn es aber um die Reaktion der Regierung auf die Probleme der Kreditfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac geht, reicht dem Exchef der amerikanischen Notenbank ein Wort: «Schlecht». Man hätte die bedrohten Gesellschaften verstaatlichen sollen mit dem Ziel, sie mit Steuergeld zunächst zu stabilisieren, dann in fünf bis zehn Einheiten aufzuteilen und später wieder zu privatisieren.
Preisverfall bald vorbei
Greenspan hält es für wahrscheinlich, dass sich die Immobilienpreise in den USA in der 1. Hälfte 2009 stabilisieren. Das «exzessive Angebot» – etwa 800000 Einheiten über dem normalen Niveau – werde bald abnehmen. Ein Ende des Preisverfalls sei nicht nur für amerikanische Hausbesitzer wichtig, sondern auch eine «notwendige Voraussetzung» für ein Ende der globalen Finanzkrise. Erst wenn die Preise für Häuser wieder einen Boden gefunden haben, können die Vermögenswerte in den Bilanzen der Banken verlässlich kalkuliert werden. Kritiker werfen Greenspan vor, die gegenwärtige Krise mitverschuldet zu haben, da er die Zinsen zu lange zu niedrig gehalten habe. Greenspan hat diesen Vorwurf stets zurückgewiesen.