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Als Pilot oder Pilotin bei einer Linienfluggesellschaft sitzen Sie in den Cockpits der modernsten und grössten Flugzeuge und kommen weit in der Welt herum. Sie haben zudem die Möglichkeit, bei einer Charterfirma moderne Business-Jets für Geschäftsleute zu fliegen.
Der Berufsalltag von Airlinepiloten und -pilotinnen
Interessante Einsatzgebiete erwarten Sie auch als kommerzieller Helikopterpilot oder kommerzielle Helikoperpilotin: Je nach Unternehmen sind Sie verantwortlich für Taxiflüge, anspruchsvolle Transportflüge mit Unterlast, Rettungseinsätze oder die Waldbrandbekämpfung. Als Airlinepilot oder -pilotin starten Sie in der Regel als Copilot/in auf dem Europanetz. Später werden Sie auf grössere Flugzeugtypen umgeschult und fliegen Überseedestinationen an. Nach einigen Jahren absolvieren Sie die Kapitänsausbildung und fliegen danach meistens wieder ein paar Jahre auf der sogenannten Kurzstrecke, um als Krönung Ihrer Karriere als Kapitän eines «Wide Bodies» zum Beispiel Hongkong, San Francisco und Johannesburg anzufliegen.
Als Helikopterpilot oder -pilotin beginnen Sie meistens als Taxipilot/in auf kleinen Helikoptern, um später anspruchsvollere Aufgaben zu übernehmen und grössere Helikopter zu fliegen.
«Die Verantwortung für über 200 Passagiere liegt in meinen Händen.»
Stephan Allemann, Airlinepilot
Die verschiedenen Ausbildungswege
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Airlinepilot oder -pilotin zu werden. Die schnellste Variante ist die intensive, integrierte Vollzeitausbildung in 18 Monaten. Alle Ausbildungen schliessen Sie mit der «frozen ATPL» ab. Danach werden Sie auf den Flugzeugtypen der Airline umgeschult und können sofort als Copilot oder -pilotin eingesetzt werden. Einige Airlines stellen nur fertig ausgebildete Piloten und Pilotinnen an. Daher können Sie diese Ausbildung auch ohne Selektion bzw. Vorvertrag mit einer Airline absolvieren und sich danach bei der Airline Ihrer Wahl bewerben.
Ausserdem gibt es die Möglichkeit, die Ausbildung modular, das heisst in einzelnen Schritten neben Ihrem bisherigen Berufsalltag zu absolvieren. Diese modulare Ausbildung dauert entsprechend länger, ist aber mit weniger finanziellen Risiken verbunden, da sie nicht auf einmal absolviert und bezahlt werden muss. Alle SPHAIR Flugschulen bieten zumindest Teile davon an.
Schliesslich können Sie die integrierte Linienpilotenausbildung mit einem Studium im Fach Aviation an der Zürcher Fachhochschule in Winterthur kombinieren. Das theoretische Wissen erlangen Sie an den ordentlichen Vorlesungen und erhalten nach sechs Semestern ein Bachelordiplom. Während der Semesterferien und nach dem letzten Semester findet die praktische Ausbildung statt, die mit der frozen ATPL abgeschlossen wird.
Die Helikopterausbildung erfolgt in der Regel modular nach demselben Prinzip wie auf Flächenflugzeugen. In den meisten Fällen reicht als Abschluss die Berufspilotenlizenz.Ich will Airlinepilot werden