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Die Grossaktionäre von BTG Pactual seien zufrieden mit der EFG-Beteiligung von 29 Prozent und wollten daran festhalten, erklärte Finanzchef João Dantas am Freitag.
BTG-Chef Roberto Sallouti hatte noch tags zuvor zu Analysten gesagt, dass die Investoren keine klaren Synergien zwischen BTG und EFG sehen würden und dass die Bank dies berücksichtige. Gegenwärtig bestehe aber keine Notwendigkeit für eine Ankündigung.
Vereinfachung der Struktur
Dies war als Andeutung verstanden worden, dass EFG einen Verkauf der Beteiligung im Wert von rund 600 Millionen Franken prüfe. Finanzchef Dantas präzisierte nun aber, dass BTG lediglich eine Vereinfachung der Unternehmensstruktur prüfe, damit die Profitabilität der brasilianischen Gesellschaft ohne EFG besser zur Geltung komme.
Während EFG im Startquartal auf eine Eigenkapitalrendite von 4,4 Prozent kam, belief sich die Profitabilität von BTG alleine auf 18,7 Prozent.
BTG ist nach Refinitiv-Daten der zweitgrösste Aktionär der Privatbank: Die griechische Latsis-Familie besitzt über 40 Prozent der Aktien – der Rest ist breit gestreut.
BTG war im Zuge des Verkaufs der angeschlagenen Privatbank BSI bei EFG eingestiegen: EFG hatte das vor der Schliessung stehende Institut übernommen, und die Brasilianer erhielten eine Beteiligung an der fusionierten Bank.
(Reuters | rap)