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Das Haus Metropol, entworfen 1892 durch Heinrich Ernst, markiert einen Höhepunkt des Historismus in Zürich. So sind die Strassenfassaden ausgestattet mit Zwiebeltürmen, Triumphbögen, Pilastern, Oculi, Kapitellen und Kapitellchen, gesprengten Volutengiebeln, Zieramphoren, Atlanten, unzähligen Kartuschen und Muscheln. Im Kontrast zur rückwärtsgerichteten Erscheinung der Fassaden steht die für ihre Zeit sehr fortschrittliche und neuartige Rasterkonstruktion: Glas und Eisenelemente sind zwischen steinernen Pfeilern aufgehängt. Während im Sockelgeschoss Gneis und Granit verbaut wurden, handelt es sich in den Obergeschossen um vorgefertigte Kunststein- bzw. Betonelemente, die täuschend echt wie Sandstein aussehen und selbst durch Experten nur im Labor von Letzterem unterschieden werden können.
Nach 1953 und 1992 steht erneut eine Sanierung der Gebäudehülle des unter Denkmalschutz stehenden Objekts an.