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Seit heute Morgen um 08.45 Uhrblockieren vier Sympathisanten von Renovate Switzerland die Chauderon Brücke im Herzen von Lausanne. Dies ist die zweite Aktion in der Region Lausanne innerhalb einer Woche.
- 4 Sympathisanten von Renovate Switzerland die Chauderon Brücke in Lausanne. Die Aktion ist noch im Gange.
- Die aktuellen Klimamassnahmen, die von der Schweizer Regierung vorgeschlagen werden, sind angesichts des Ausmasses der Klimanotlage und ihrer Folgen völlig unzureichend.
- Die Sympathisanten fordern auf, dass der Bundesrat eine Mobilisierung der Gesellschaft zur thermischen Renovation von Gebäuden anordnet und sofort 4 Milliarden Franken bereitstellt, damit 100’000 Personen je 40’000 CHF erhalten, um sich in den Berufen des Baugewerbes umzuschulen.
- Die friedlichen Blockaden werden fortgesetzt, bis die Sympathisanten eine substanzielle Antwort vom Bundesrat erhalten.
Zitate
„Wir müssen aufhören, Gas und Öl zu verbrauchen. Der Bundesrat muss Sofortmassnahmen ergreifen, die in einem angemessenen Verhältnis zum Umfang der zu erledigenden Arbeit stehen. Personal auszubilden, um die thermische Sanierung von Gebäuden zu beschleunigen, ist eine konkrete und sinnvolle Antwort. Ist es zu viel verlangt, dass meine Kinder eine Zukunft haben?“Sarah Meignier, Krankenschwester, Mutter von zwei Kindern
„Wir müssen aufhören, Gas und Öl zu verbrauchen. Der Bundesrat muss Sofortmassnahmen ergreifen, die in einem angemessenen Verhältnis zum Umfang der zu erledigenden Arbeit stehen. Personal auszubilden, um die thermische Sanierung von Gebäuden zu beschleunigen, ist eine konkrete und sinnvolle Antwort. Ist es zu viel verlangt, dass meine Kinder eine Zukunft haben?“Guillermo Fernandez, Familienvater, der im letzten Dezember in den Hungerstreik getreten ist und zum zweiten Mal in einer Woche an einer Blockade teilnimmt:
Zwei bis drei Jahre, um die Zukunft unserer Kinder zu bestimmen
Wenn die Klimaschutzmassnahmen nicht erheblich verstärkt werden, wird die gesamte menschliche Gesellschaft 0% in den kommenden Jahrzehnten mit Massenflucht, Hungersnöten, bewaffneten Konflikten, Epidemien, Gewalt, Leid und Tod konfrontiert sein. Die Schlussfolgerungen des letzten IPCC-Berichts sind unmissverständlich: In den nächsten zwei bis drei Jahren muss gehandelt werden, um das Schlimmste zu verhindern. Die einzige langfristig tragfähige Lösung ist der Ausstieg aus Öl und Gas. Trotz der Dringlichkeit ist die Schweizer Klimapolitik immer noch als unzureichend zu bezeichnen. Die Regierung setzt hauptsächlich auf die kleinen, freiwilligen Gesten der Bevölkerung und der Unternehmen, um den Energieverbrauch zu senken und die Emissionen zu reduzieren.
100’000 neue Arbeitskräfte für thermische Renovierung
Experten und Wissenschaftler sind sich einig, dass die thermische Renovierung von Gebäuden eine wesentliche Massnahme zur Senkung der C02-Emissionen und des Energieverbrauchs ist. Derzeit herrscht ein akuter Mangel an Arbeitskräften in dieser Branche. Beim derzeitigen Tempo würde es 100 Jahre dauern, um die eine Million Häuser zu renovieren, die dringend renoviert werden müssen. Deshalb fordern die Sympathisanten von Renovate Switzerland, dass der Bund sofort 4 Milliarden Franken bereitstellt, damit 100.000 Personen je 40.000 Franken erhalten, um sich auf die Berufe der Wärmedämmung umschulen zu lassen.
Ziviler Widerstand als letzte Option
Angesichts der Untätigkeit des Bundesrates erscheint der zivile Widerstand als ein notwendiger und zutiefst demokratischer Schritt, um das Gemeinwohl zu sichern. Indem der Bundesrat und die Parlamentarier ihrer Pflicht zum Schutz der Bevölkerung nicht nachkommen, treten sie das Gesetz, wie es in der Bundesverfassung verankert ist, mit Füssen. Die Sympathisanten von Renovate Switzerland haben beschlossen, diese Ungerechtigkeit nicht länger zu unterstützen. Ihre Bürgerpflicht besteht darin, für die Erhaltung des Gemeinwohls zu handeln.
In Erwartung einer Antwort des Bundesrates
Die Sympathisanten von Renovate Switzerland werden ihre Aktionen in der ganzen Schweiz fortsetzen, bis sie eine substanzielle Antwort vom Bundesrat erhalten haben.
Kontakt
François Jakob, +41 79 727 99 29, [email protected]
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