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Hallo Monica
Zwei Geschichten schreibe ich für Dich, auch wenn es öffentlich zu lesen ist.
Als ich nach einer mehrstündigen Operation aufwachte, hatte ich ernsthafte
Probleme. Diese wurden so heftig, dass ich wusste, ich rang mit dem Tod.
Ich kämpfte um mein Leben. In meinem Kopf schrie es: "Nicht jetzt!" und ich
überlebte. Wie mir die Ärzte mitteilten, verdankte ich dies meinem Lebenswillen.
Als ich den Lauf des Maschinengewehrs am Kopf hatte, wusste ich, dass ich jede
Sekunde tot sein konnte. Es lag nicht in meiner Macht, um mein Leben zu kämpfen.
In mir entstand eine tiefe Ruhe, weil ich meine eigene Frage: "Kann ich mich mit
ruhigem Gewissen verabschieden?" mit einem klaren "Ja." beantworten konnte.
Wie auch immer, ich bin dankbar, dass ich es überlebt habe und hier schreibe.
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Was Menschen wirklich denken und empfinden,
das kann ein anderer Mensch nie wirklich wissen.
Nach wie vor bin ich davon überzeugt, dass Mitgefühl ein Muss im Leben ist.
Es aber dennoch nicht in der Überheblichkeit im Glauben zu wissen sein darf.
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Friedrich Nietzsche schrieb einmal, dass Mitleid das Mittel der Schwachen ist, um
die Starken zu erpressen und dennoch kam er zu der Schlussfolgerung, dass ohne
Mitleid die Anarchie entsteht. Eine interessante Überlegung. Schon Sokrates
sprach von Mitleid als unabdingbar für ein Zusammenleben. Dem stimme ich zu.
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Gruss Nic
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