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Mit einer Studie will der Staatsrat das Potenzial für eine neue Buslinie zwischen Freiburg und Estavayer untersuchen.
Mehrere Dörfer zwischen Freiburg und Estavayer seien mit dem öffentlichen Verkehr nur ungenügend erschlossen. Der Staatsrat solle deshalb prüfen, ob eine neue ÖV-Linie möglich wäre, die den Saanebezirk mit dem Broyebezirk verbindet. Das schrieben die Grossräte David Bonny (SP, Prez-vers-Noréaz) und Charles Brönnimann (SVP, Onnens) in einem Postulat. Sie schlugen vor, dass diese Linie die Stadt Freiburg, Villars-sur-Glâne und Estavayer verbinden soll oder alternativ von Rosé nach Payerne über Prez-vers-Noréaz und Grandsivaz führen soll.
In seiner Antwort rät der Staatsrat dazu, das Postulat für erheblich zu erklären. Eine Studie zur Einrichtung einer Buslinie, die Freiburg oder Villars-sur-Glâne mit Estavayer oder Rosé mit Payerne verbindet, werde eine Analyse der Pendler- und Schülerströme sowie des Nachfragepotenzials umfassen. «Sie muss den zukünftigen Bahnhof Avry-Matran und den Grundsatz der Nichtkonkurrenz mit den Bahnlinien Freiburg–Romont und Freiburg–Yverdon-les-Bains oder mit anderen Buslinien berücksichtigen, um deren Passagieraufkommen nicht zu verringern», so der Staatsrat. Die Studie müsse auch die Vorgaben des kantonalen Richtplans und des Sachplans Verkehr des Bundes berücksichtigen.
Neue Perspektiven erwartet
Für die betroffene Region erwartet der Staatsrat neue Perspektiven durch den neuen Bahnhof Avry-Matran, der frühestens für Dezember 2023 geplant sei. Der Ausbau des Busangebots werde in den bestehenden, nach Regionen eingerichteten Arbeitsgruppen diskutiert werden. Diese bestehen aus Vertreterinnen und Vertretern des Amts für Mobilität, der betroffenen Verkehrsunternehmen, der Oberämter, aus Mitgliedern des Grossen Rats und Mitgliedern der Gemeinderäte aus der Region sowie gegebenenfalls Vertretern anderer Kantone.