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Heuschober, Weidehütten und Lischeschober, die einst der Landwirtschaft wertvolle Dienste leisteten, werden abgerissen, um in städtischen Gebieten verbautes Land zu kompensieren. Dagegen wehrt sich der Verein «Schür.li» unter Präsident Michi Gehret.
Gehret sieht verschiedene Umnutzungsmöglichkeiten. In Tourismusregionen wären Toilettenhäuschen gefragt. Doch das System der Kläranlagen sei in den Berggebieten kaum nachhaltig, betont er gegenüber der «Berner Zeitung». Der Verein «Schür.li» tüftele derzeit an Trenn-WCs für die Wohnumnutzung, so die Zeitung. Im menschlichen Urin finden sich Phosphor und Stickstoffe; zwei Stoffe, die in der Landwirtschaft als Düngemittel eingesetzt werden.
Die einfachste Umnutzung für einen kleinen Holzstall, der nicht erschlossen ist, wäre der Einbau einer Wohnzelle, welche der Landwirt, dem das Schürli gehört, bewirtschaften könnte. Dies wäre eine Aufbesserung seiner Existenz einerseits, und andererseits könnte der Landwirt seine Gäste für die Nachhaltigkeit der Berglandwirtschaft sensibilisieren.