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Leichtathletik - Usain Bolt ist die Wiedergutmachung nach der Niederlage von Rom geglückt. Der sechsfache Olympiasieger gewinnt beim Diamond-League-Meeting in Oslo die 200 m in 19,79 Sekunden.
Der Jamaikaner, der auf der Zielgeraden von einem Rückenwind mit 1,7 m/s geschoben wurde, überzeugte insbesondere in der zweiten Rennhälfte. Sein Kurvenlauf war nicht überragend, das Stehvermögen in der zweiten Rennhälfte hingegen überzeugend. Dort schaffte er mit seinem raumgreifenden Schritt die Differenz zur Konkurrenz. Der zweitklassierte Jaysuma Saidy Ndure (No) kam nach 20,36 Sekunden ins Ziel.
Die erste von zwei Jahresweltbestleistungen beklatschte das Publikum im 5000 m Rennen der Frauen. Meseret Defar (Äth), die 5000-m-Olympiasiegerin 2004 und 2008, kam nach einer Schlussrunde in 61 Sekunden nach 14:26,90 Minuten ins Ziel.
In der Sprintentscheidung der Frauen nutzte die Bulgarin Ivet Lalova die Abwesenheit der grossen Namen aus Jamaika und den USA. Mit 11,04 (RW 1,2 m/s) Sekunden muss sich die Europameisterin nicht verstecken.
Fünf Tage nach seinem spektakulären Sieg gegen Robert Harting (De) blamierte sich der Diskuswerfer Piotr Malachowski. Der Pole, der sich in Hengelo (Ho) mit 71,84 m auf Position fünf der ewigen Bestenlisten katapultiert hatte, verpasste mit drei ungültigen Versuchen den Final der besten acht, den der Ex-Weltmeister Gerd Kanter aus Estland mit 65,52 m gewann.
Die Steepler, die als eines der Highlights des Abends angekündigt wurden, verpassten die Weltklassemarke von acht Minuten. Der erste 18-jährige Kenianer Conseslus Kipruto bestätigte seinen Sieg von Schanghai in 8:04,48 Minuten.
SDA-ATS