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Inhaltsverzeichnis
Erläuterungen
Befristete Arbeitsverhältnisse sind grundsätzlich für längstens ein Jahr zulässig (§ 13 Abs. 2 PG). Wird das befristete Anstellungsverhältnis weiter verlängert, hat es die Wirkungen eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses, ausser es wird nochmals eine befristete Anstellung verfügt und es liegt kein Kettenarbeitsverhältnis vor. Ausnahmen zum Kettenarbeitsverhältnis: Anstellung mit Ausbildungscharakter oder aus anderen Gründen zeitlich begrenzten Aufgaben, z.B. Projekte mit klar begrenzter Abwicklungsdauer. Die befristeten Anstellungen dürfen zusammen die Dauer von einem Jahr grundsätzlich nicht übersteigen.
Bei befristeten Arbeitsverhältnissen muss eine Probezeit ausdrücklich verfügt werden, ansonsten keine Probezeit gilt. Es kann auch eine kürzere als die in § 14 Personalgesetz vorgesehene Probezeit vereinbart werden.
Bei befristeten Anstellungen ist aufzuführen, wenn die Kündigungsfristen gemäss § 17 Abs. 1 lit. a-d des Personalgesetzes gelten sollen, die Befristung also auf maximale Dauer zu verstehen ist. Ansonsten endet das Anstellungsverhältnis erst mit Ablauf der Befristung. Im gegenseitigen Einvernehmen kann auch eine kürzere als die vorgesehene Kündigungsfrist festgesetzt werden (§ 17 Abs. 3 PG). (vgl. Textbaustein PULS)
Bei Anstellungen mit einer Dauer von höchstens drei Monaten kann die Entlöhnung im Stundenlohn verfügt werden.
Wenn die Abgeltung der Ferien und Feiertage im Stundenlohn inbegriffen ist, muss die Verfügung folgenden Satz enthalten. «Im Brutto-Stundenlohn ist der 13. Monatslohn sowie ein Anteil von X% für X Wochen Ferien und Freitage enthalten.» Die Prozentzahlen sind in den Lohnreglementen 01 & 05 aufgeführt (Spalte 10, 11 und 12).