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<h2>SubmittedText<h2><p>1. Ist es zutreffend, dass Metas in den letzten Jahren ungewöhnlich viele Personalmutationen im Bereich des technischen bzw. naturwissenschaftlich tätigen Personals im mittleren und höheren Kaderbereich zu verzeichnen hatte?</p><p>2. Weshalb war von den Personalmutationen vorwiegend älteres und erfahrenes Personal ab einem Alter von 50 plus betroffen? Entspricht es der Personalpolitik des Departements qualifizierte Mitarbeiter ab Alter 50 plus aus dem Arbeitsprozess heraus zu drängen? Wie vereinbart sich das mit der Absicht des Bundesrates, qualifizierte Mitarbeiter möglichst lange im Arbeitsprozess zu behalten?</p><p>3. Worauf sind diese Abgänge zurückzuführen, wie wurde dieser Know-how-Verlust kompensiert und welche finanziellen Folgen lösten diese Mutationen aus?</p><p>4. Ist es zutreffend, dass mehrere Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter von Metas wegen Burnouts und ärztlicher Behandlung während längerer Zeit in ihrer Arbeitsfähigkeit ausgefallen sind oder immer noch krank geschrieben sind?</p><p>5. Wurden vertrauliche Personalakten an aussenstehende Juristen zu Beratungszwecken weitergegeben, wie oft und warum? Falls ja, ist mit diesem Vorgehen eine Verletzung des Datenschutzgesetzes bzw. des Bundespersonalgesetzes und/oder des Amtsgeheimnisses verbunden? Falls nicht, auf welcher Rechtsgrundlage erfolgte die Herausgabe dieser geschützten Daten?</p><p>6. Kann die Vorsteherin des EJPD dem Fragesteller versichern, dass es gegenüber dem Personal von Metas zu keinen Diskriminierungen kommt, die Vorgaben der Personalpolitik des Bundes eingehalten werden und kein Klima der Angst herrscht?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Nein, das trifft nicht zu. Bei den Abgängen ohne Pensionierungen, die in der Regel von den Mitarbeitenden her erfolgen, betrug die Fluktuationsrate im Metas 2013 5 Prozent und 2014 5,5 Prozent; 2015 wird sie voraussichtlich bei 1,8 Prozent liegen. Austritte auf Veranlassung des Arbeitgebers gab es je einen in den Jahren 2013 und 2014, 2015 ist keiner absehbar. Im mittleren und höheren Kaderbereich des Metas gab es 2013 bis 2015 je einen Abgang; zwei ehemalige Kaderangehörige verliessen 2014 das Metas. Diese Fluktuationsrate ist nicht ungewöhnlich, zumal der Durchschnitt 2013-2015 von knapp 4 Prozent den ohnehin tiefen durchschnittlichen Fluktuationsraten der Bundesverwaltung entspricht.</p><p>2./3./6. Zum Arbeitsklima beim Metas kann auf die Ergebnisse der Mitarbeitendenbefragung des Metas verwiesen werden. Sie wurde im Sommer 2015 durch ein externes Unternehmen durchgeführt und lehnte sich eng an die Befragung der Bundesverwaltung an. Die Beteiligung lag bei sehr hohen 84 Prozent. Was insbesondere die Arbeitszufriedenheit und das Commitment betrifft, zählen die Werte des Metas zu den höchsten der gesamten Bundesverwaltung. Ebenfalls sehr hohe Werte hat das Metas in den Dimensionen zielorientiertes Verhalten, Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben sowie Führung durch die oberste Leitung und den bzw. die direkten Vorgesetzten.</p><p>Die Fluktuationsrate bei vorwiegend älterem und erfahrenem Personal im Alter über 50 ist nicht höher als der Durchschnitt. Um seinen Auftrag erfüllen zu können, ist das Metas auf Mitarbeitende mit fundierten technisch-naturwissenschaftlichen Fachkenntnissen und grosser Erfahrung angewiesen. In den letzten Jahren sind denn auch einige Personen im Alter von über 50 Jahren angestellt worden. In der Personalverordnung des Metas ist die Beschäftigung über das ordentliche Rücktrittsalter hinaus vorgesehen und geregelt.</p><p>Zur Sicherung des Know-hows in den Laboratorien betreibt das Metas ein international überprüftes Managementsystem ISO/IEC 17025; damit können auch Folgekosten minimiert werden.</p><p>4. Beim Metas ist weder aktuell noch in den letzten Jahren eine auffällige Häufung von krankheitsbedingten Abwesenheiten festzustellen.</p><p>5. Es wurden keine vertraulichen Personalakten zu Beratungszwecken an Externe weitergegeben. Bei einem Fall wurde im Rahmen einer Untersuchung eines Vorwurfs von Mobbing eine unabhängige externe Person beigezogen, wie dies in den Weisungen über den Umgang mit sexueller Belästigung, Mobbing und Diskriminierung am Arbeitsplatz vorgesehen ist.</p>  Antwort des Bundesrates.