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Starke Ausprägung des Lebensmotivs „Idealismus“
Die Gewährleistung der sozialen Gerechtigkeit ist Menschen mit einem stark ausgeprägten Lebensmotiv „Idealismus“ besonders wichtig. Zudem liegt ihnen das Wohlergehen von Bedürftigen am Herzen. Mitgefühl, Großherzigkeit und Selbstlosigkeit zeichnen diese starke Ausprägung am ehesten aus. Diese Menschen machen es sich zur Aufgabe, anderen Menschen zu helfen. So engagieren sie sich üblicherweise für humanitäre Zwecke, beispielsweise dafür, Krankheiten oder Armut zu bekämpfen. Von ihrem Engagement in ehrenamtlichen Einrichtungen über Geldspenden an lokale Krankenhäuser oder Bildungsinstitutionen bis hin zu Tätigkeiten in und mit Non-Profit-Organisationen – dies sind nur einzelne Beispiele für häufige Maßnahmen, die Menschen mit stark ausgeprägtem Idealismus ergreifen. Zorn und Empörung sind nicht zuletzt die Reaktionen auf diverse soziale Ungleichheiten, die auf der Welt entstehen. Demnach sind sie häufig an einer Karriere interessiert, die ihnen die Möglichkeit bietet, Menschen zu helfen, um die Gesellschaft sowie die Fairness innerhalb der Gesellschaft zu verbessern. Einen Arbeitsplatz, der von ihnen abverlangt, gegen die Interessen von Armen, Bedürftigen oder Unterdrückten zu handeln, vermeiden sie in den meisten Fällen.
Geringe Ausprägung des Lebensmotivs „Idealismus“
Menschen mit einem gering ausgeprägten Lebensmotiv „Idealismus“ ist hingegen bewusst, dass die soziale Ungleichheit zum Leben dazugehört, ganz nach dem Motto: Die Welt ist wie sie nun mal ist. In der Regel beschreiben sich diese Menschen selbst als „Realisten“ und vermeiden es, in humanitäre Aktivitäten involviert zu werden, sobald diese nicht im Zusammenhang mit ihrem Leben stehen. Es gibt Menschen mit einer solchen Ausprägung, die als Vertreter der Realpolitik tätig sind und an die Hilfe zur Selbsthilfe glauben. Möglicherweise sind sie davon überzeugt, in erster Linie für die eigene Familie und sich selbst verantwortlich zu sein, bevor sie ihre Kapazitäten für Menschen zur Verfügung stellen, die sie vielleicht gar nicht kennen. Aufgrund ihrer realistischen Attitüde nehmen sie ebendiese oder sogar eine pragmatische Haltung gegenüber sozialen Fragen ein. Demnach sind sie eher an einer Karriere interessiert, die ihrer Haltung entspricht und ihnen nicht abverlangt, sich entgegen ihrer Neigung zu engagieren.
Fazit
Anhand des Lebensmotivs „Idealismus“ zeigt sich, inwieweit sich eine geringe oder starke Ausprägung auf den Menschen auswirken kann. Idealistische und realistische Menschen neigen dazu, einander misszuverstehen. Es gibt idealistische Menschen, die realistischen Menschen hinsichtlich ihrer Haltung Vorwürfe machen. Sie sind der Meinung, realistische Menschen würden kein Mitgefühl besitzen und könnten doch ein lebenswertes Leben führen, wenn sie nur jenen helfen würden, die bedürftig sind. Realistische Menschen denken von Idealisten wiederum, sie wären Träumer, die die Dinge noch schlechter machen, obwohl sie vielleicht gute Absichten haben.
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