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Diese Etappe gilt nicht für alle Projekte und kann zu verschiedenen Phasen des Windenergieprojekts erfolgen. Oft findet nach der Plangenehmigung durch den Kanton eine Abstimmung statt. Es gibt zwei mögliche Situationen: Entweder organisiert die Gemeinde selbständig eine Konsultativabstimmung, um die allgemeine Meinung der Bevölkerung zu ermitteln, oder die Bevölkerung ergreift das Referendum und verlangt eine Abstimmung (nur möglich nach einem rechtsgültigen Gemeindebeschluss zur Planung).
Allgemein gilt: Je früher eine Abstimmung erfolgt, desto schwieriger ist es, das Projekt zu verteidigen, weil bedeutende Elemente des Projekts fehlen oder noch unbekannt sind.
Die von der Gemeinde erarbeiteten und der Bevölkerung mit den Abstimmungsunterlagen abgegebenen Informationen sind ausführlich und die verschiedenen Standpunkte werden objektiv dargelegt.
Die politischen Parteien beziehen vor der Abstimmung klar Stellung zum Projekt. Bsp. „Wir teilen den Standpunkt des Gemeindepräsidenten nicht und stimmen folglich gegen das Projekt.“
Allfällige Informationsveranstaltungen werden von Fachpersonen geleitet und die Fragen in Themenbereiche eingeteilt.
Die Bevölkerung wird an den gewohnten Begegnungsorten der Gemeinde mittels Informationsständen informiert. Der Kanton unterstützt die Gemeinden, indem er ihnen Unterlagen liefert, welche die Bedeutung der Windeenrgie in der Strategie des Kantons und auch des Bundes erinnert.
In den ersten Phasen des Windprojekts ist oft eine Tendenz zur Überdimensionierung erkennbar, um die Chancen auf eine Bewilligung zu erhöhen. Das spezifische Energiepotenzial ist dabei ein entscheidender Faktor. Die geplante Grösse und Unsicherheiten in den Planungsphasen rufen jedoch oft Befürchtungen hervor, die im Fall einer zu früh durchgeführten Konsultativabstimmung oft zu einer Ablehnung des Projekts durch die Bevölkerung führen.