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Doppelbesteuerung kann entstehen, wenn zwei Länder dieselbe Sache gleichzeitig besteuern. Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) vermeiden die doppelte Besteuerung und erleichtern den grenzüberschreitenden Wirtschaftsverkehr.
DBA regeln auch die Amtshilfe in Steuersachen, die es Ländern erlaubt, Informationen für steuerliche Zwecke auszutauschen. Seit 2009 wendet die Schweiz den OECD-Standard vollumfänglich an, der seit 2012 auch Gruppenanfragen vorsieht.
Die Schweiz hat auch Steuerinformationsabkommen (SIA) unterschrieben. Im Unterschied zu den DBA, die prioritär die Vermeidung der Doppelbesteuerung regeln, haben die SIA einzig den Informationsaustausch zum Gegenstand.