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Das Wichtigste in Kürze
- Der Freund von Japans Prinzessin Mako hat sein Jura-Studium abgeschlossen.
- Derweil steht die Verlobung des Paares weiterhin in den Sternen.
- Grund ist Berichten zufolge eine ungeklärte finanzielle Angelegenheit.
Während die Verlobung der japanischen Prinzessin Mako weiter in den Sternen steht, hat ihr Freund Kei Komuro derweil sein Jura-Studium in den USA abgeschlossen. Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Montag berichtete, habe der 29-Jährige sein Studium an der Fordham University in New York erfolgreich beendet.
Er plane als nächstes im Juli dort seine Anwaltsprüfung abzulegen. Komuro hatte sein Studium in New York 2018 begonnen, nachdem seine geplante Hochzeit mit der gleichaltrigen Prinzessin Mako abrupt verschoben worden war. Zur Begründung hiess es damals, die Zeit reiche nicht für die Vorbereitungen. Das Paar wollte sich eigentlich am 4. März 2018 verloben und am 4. November heiraten.
Japanische Medien berichteten jedoch, eine ungeklärte finanzielle Angelegenheit in der Familie von Komuro sei der wahre Grund für die geplatzte Hochzeit.
Komuro muss vom «skeptischen Volk» begrüsst werden
Im April dieses Jahres sprach Komuro in einer Erklärung von Missverständnissen hinsichtlich der Finanzangelegenheit seiner Mutter und liess die Öffentlichkeit wissen, dass sich an seinem Wunsch, die gleichaltrige Prinzessin heiraten zu wollen, nichts geändert habe. Ihr Vater, Kronprinz Akishino, soll laut Medien nichts gegen eine Vermählung seiner Tochter mit Komuro haben, doch müsse diese vom vorerst weiterhin skeptischen Volk auch begrüsst werden.
Mako hatte Komuro vor Jahren durch einen Freund an der International Christian University (ICU) kennengelernt. Beide hatten im September 2017 ihre Verlobung für den März des folgenden Jahres angekündigt. Die Tochter von Kronprinz Akishino, dem jüngeren Bruder von Kaiser Naruhito (61), und seiner Frau Kiko würde durch die Vermählung mit einem Bürgerlichen nach gegenwärtiger Gesetzeslage zur Privatperson.
Nur männliche Nachfahren der männlichen Familienlinie dürfen auf den Thron. Der ältesten Erbmonarchie der Welt mangelt es jedoch an Nachwuchs. Eine Kommission berät derzeit die Thronfolgeproblematik. Die meisten Japaner würden eine Frau auf dem Thron akzeptieren.