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«Der andere Typ hat mich von den Beinen gehauen. Und ich habe einfach den Puck gesehen und ihn aufs Tor geschossen. Mehr nicht.» So nüchtern analysiert Carolinas Alexander Semin sein Traumtor gegen die Oilers: Obwohl der Russe vor dem Tor aufs Eis gelegt wird, kommt er mit dem Rücken zum Tor irgendwie noch an den Puck und versorgt diesen auf dem Bauch liegend hinter Edmonton-Goalie Richard Bachmann im Gehäuse.
Semins Glanznummer ist bereits das zweite «no-look-goal» in diesem Monat: Vor einer knappen Woche ist dem Shark Melker Karlsson ein ähnliches Kunststück gelungen. (twu)
Es ist eine kitschige Geschichte mit Luca Sbisa mittendrin. Der Zuger Verteidiger kann mit den Vegas Golden Knights als vierter Schweizer den Stanley Cup gewinnen. Die erste Finalpartie gegen die Washington Capitals findet schon in der Nacht auf morgen statt.
Bislang durften aus der Schweiz erst die Torhüter David Aebischer (2001 mit den Colorado Avalanche) und Martin Gerber (2006 mit den Carolina Hurricanes) sowie Verteidiger Mark Streit (2017 mit den Pittsburgh Penguins) den Stanley Cup in die Höhe stemmen. Dennoch würde Luca Sbisa bei einem Triumph der Golden Knights wohl für eine Premiere sorgen.
Denn das oben genannte Trio kam in den jeweiligen Finals während keiner Sekunde zum Einsatz. Sbisa dagegen ist bei Las Vegas, das seine erste NHL-Saison …