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Die niederländische Polizei hat in einem Wald beim Dorf Reuver nahe der deutschen Grenze eine illegale Plantage mit mehr als 18'000 Marihuana-Pflanzen entdeckt. Auch in Spanien waren die Drogenfahnder erfolgreich.
Es handele sich um einen ungewöhnlich grossen Fund, sagte ein Sprecher der niederländischen Polizei am Dienstag. Der Verkaufswert betrage schätzungsweise 20 Millionen Euro.
Unbekannt sei noch, wer für die Anpflanzung verantwortlich sei. Bisher sei noch niemand festgenommen worden, teilte die Polizei mit.
Die Polizei hatte die illegale Plantage nach einem Tipp aus der Bevölkerung in dem rund 5600 Quadratmeter grossen Waldstück in der südöstlichen Provinz Limburg gefunden. Zwischen den Bäumen entdeckten die Beamten auch einige Wasserbecken für die Bewässerung der Pflanzen. Polizei und ein Spezialunternehmen vernichteten die Pflanzen.
Die spanische Polizei hob in einer Stierkampf-Arena eine Marihuana-Plantage aus. Wie Medien am Dienstag unter Berufung auf die Behörden berichteten, griff die Polizei in der Gemeinde Almogía in der südspanischen Provinz Málaga zu.
Beamte der paramilitärischen «Guardia Civil» (Zivilgarde) hätten dabei in einem Bereich der Arena, der offiziell der Stierzucht galt, mehr als 500 grosse Marihuana-Pflanzen sowie 63 Kilogramm fertiges Rauschgift im Wert von mehreren Millionen Euro sichergestellt, hiess es.
Sieben Menschen, darunter drei britische Staatsbürger, seien festgenommen worden. Die entdeckten Maschinen zur Drogenherstellung seien sehr modern, deshalb gehe man davon aus, dass eine äusserst professionelle Bande am Werk war, so die Polizei. Beamte der Guardia Civil hatten den Angaben zufolge die Plantage entdeckt, nachdem sie von einem Helikopter aus verdächtige Aktivitäten bemerkt hatten. (pma/sda/dpa)