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Gemäss Art. 25 des Bundesgesetzes über das Ausländer- und Integrationsgesetz (AIG) können Ausländerinnen und Ausländer zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit als Grenzgängerinnen oder Grenzgänger nur zugelassen werden, wenn:
- a. sie in einem Nachbarstaat ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht besitzen und ihren Wohnort seit mindestens sechs Monaten in der benachbarten Grenzzone haben; und
- b. sie innerhalb der Grenzzone der Schweiz erwerbstätig sind.
Die Grenzzonen sind in den Vereinbarungen mit den vier Nachbarstaaten der Schweiz festgelegt (Vgl. 4.8.3 der Weisungen des Staatssekretariates für Migration zum Ausländerbereich).
Ein wichtiges Erfordernis bei der Prüfung von Grenzgängergesuchen ist die Beachtung der arbeitsmarktlichen Vorschriften (Vorrang der inländischen Arbeitskräfte sowie Arbeits- und Lohnbedingungen; Art. 21 und 22 AIG). Diese Bestimmungen müssen streng ausgelegt werden, selbst wenn es sich nur um sehr kurze Einsätze handelt.
Personen mit einer Grenzgängerbewilligung müssen mindestens einmal wöchentlich an ihren Wohnort im Ausland zurückkehren.
Sowohl der Stellenwechsel, wie auch die Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit sind bewilligungspflichtig.