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2014 Umbau Einfamilienhaus, Eichenstrasse, Basel
Architektur & Bauleitung: Renata Jakobs Architektur
Das Reihenhaus aus dem Jahre 1930 befindet sich in der Schonzone im Gotthelfquartier in Basel und ist Teil einer Reihenhauszeile von insgesamt 8 Reiheneinfamilienhäusern derselben Bauzeit.
Das Gebäude befand sich vor dem Umbau in einem äusserst verwohnten Zustand, so dass es zwingend notwendig wurde, sowohl die Bäder wie die Küche zu erneuern als auch die Oberflächen und die Haustechnik im Gebäudeinnern zu sanieren. Wärmetechnisch mussten zudem die Fenster ersetzt und das Dach isoliert werden. Die Gartenfassade war im Laufe der Jahre mit einer Loggia im EG und einer Terrasse im OG angebaut worden und verfälschte das ursprüngliche Bild der Reihe.
Die Entwurfsidee für den Umbau war, das Haus den zeitgemässen Bedürfnissen der neuen Besitzer, einer 5-köpfigen Familie, anzupassen, ohne den ursprünglichen Charakter des Hauses zu zerstören.
Im Erdgeschoss wurde der Wohn-Essraum zur Küche hin geöffnet und anstelle der Trennwand ein räumlich freistehendes Garderoben-Küchenelement platziert, was eine räumliche Trennung bewirkt, aber den Raum fliessend offen lässt.
Die einspringende Loggia wurde entfernt und das Wohnzimmer bis zur Gartenfassade hin erweitert. Eine grosse neue Fensterfront mit einer Treppe in den Garten wurde neu eingebaut und öffnet den Blick und den Bezug ins Grüne.
Im Obergeschoss, bestehend aus 3 Zimmern und einem Bad, befinden sich die Räume der 3 Kinder. Hierbei wurde ein Zimmer durch das Verschieben einer Zwischenwand vergrössert, um es als Kinderzimmer nutzen zu können.
Die gartenseitig angebaute Terrasse im OG war für die neuen Besitzer überflüssig und wurde entfernt. Im Dachgeschoss konnte der Treppenraum durch eine wegfallende Wand erweitert und mit einem Dachflächenfenster belichtet werden.
Das Dachgeschoss mit dem Elternschlafzimmer, einem Bad sowie einem Bürozimmer wurde saniert und die Zimmer mit neuen Dachlukarnen versehen, um mehr Licht in die Räume zu führen. Die alten Parkettböden im OG konnten grösstenteils erhalten werden. Im EG und im DG hingegen mussten neue Parkettböden verlegt werden.