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Durch eine riesige Flutwelle sind in der ostchinesischen Provinz Zhejiang mindestens 30 Menschen verletzt worden. Die bis zu 20 Meter hohe Welle stürzte am Donnerstag in der Nähe der Stadt Haining auf die Küste.
Dabei zerstörte sie eine Schutzwand, hinter der zahlreiche Schaulustige Schutz vor der anrollenden Flut gesucht hatten. Die Welle war durch die derzeit in weiten Teilen des Landes herrschenden Überschwemmungen besonders drastisch ausgefallen.
Denn der hochwasserführende Fluss Quiantang fliesst bei Haining in das Gelbe Meer. Durch das Aufeinandertreffen des Flusshochwassers und der Meeresflut entstand eine sogenannte Gezeitenwelle. Diese war zudem noch durch den Taifun «Trami» verstärkt worden.