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2/2 – Das bedeutet, einen Eingriff in Bestehendes zu machen. Klar ist auch das Ziel: So optimal wie möglich für die Umgebung. Grundlagen des architektonischen Entwurfes ist die Zonierung der Aussenräume, die in unterschiedlichen Beziehungen zum Haus stehen. Der Baubereich ist absichtlich ins Zentrum des Grundstückes gerückt, die neu gestaltete Umgebung verbindet die Aussenränder der Parzelle zum Haus. Das architektonische Konzept sichert ein Höchstmass an Privatsphäre, ohne aber gegen die Strasse abweisend zu wirken. Die Gartengestaltung mit der Bepflanzung zeichnet einen harmonischen Übergang zwischen Parzellenrändern und Gebäude auf.
Der Landschaftsplan zeigt sehr schön auf, wie das Grundstück gartengestalterisch zoniert ist und beispielsweise mit der Bachfreilegung aufgewertet wird.
Das Seeufer wird sehr naturnah gestaltet. Auf einen schönen „Wembley-Rasen“ wird bewusst verzichtet. Vom Haus zum See hin zieht sich eine Ruderalfläche mit Wildstauden und einem kleinen chaussierten Platz.
Das zum See hin ausgerichtete Haus ist für das Wohnen und Arbeiten der Bauherrschaft gedacht, in der see- abgewandten und nach Westen hin gerichteten Einlieger-Wohnung wird für allfällig unterstützendes Personal (z.B. Pflege) vorgesorgt.
Erschlossen wird das Grundstück über die nordöstliche liegende Zufahrt.