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Alma M. Karlin reiste ab 1919 um die Welt und besichtigte sie dort, wo sie am ärmsten ist. Mit ihren Büchern erreichte sie ein riesiges Publikum. Dann geriet sie in Vergessenheit.
Als Celje noch keine Stadt in der slowenischen Provinz Stajerska war, sondern Cilli hiess und zur Donaumonarchie gehörte, wurde dort 1889 ein schwächliches Mädchen geboren, das kaum aufkam, für missgebildet galt, später mehr als zehn Sprachen erlernte und als Reiseschriftstellerin in ganz Europa berühmt war. Die Eltern hatten mit diesem, ihrem einzigen Kind nicht mehr gerechnet, war der Vater, ein pensionierter Major, doch schwer krank und bereits 60, die Mutter, eine Lehrerin, immerhin 45 Jahre alt.