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GESCHICHTE
1941, GRÜNDUNG VON JORAY & WYSS
Während der Kriegszeit gründeten Willy Wyss und sein Schwager Ariste Joray das Unternehmen in einem Gebäude in Malleray, das bis heute existiert. Ihre verfügbaren Mittel waren gering, aber ihre Zielstrebigkeit und ihr Erfolgshunger umso grösser. Sie entwickelten ein technisches Verfahren für die Herstellung von Uhrwerkrädern, das bis heute verwendet wird. ‘Immer wieder nachgeahmt, aber nie erreicht’, besagt die Legende.
1949, ERSTES GEBÄUDE
Bereits acht Jahre später wurde in der Nähe des Bahnhofs Malleray ein neues Gebäude errichtet ein für die damalige Zeit sehr moderner Bau.
1982, DIREKTIONSWECHSEL
40 Jahre nach der Gründung von Joray & Wyss übernahm die zweite Generation das Zepter: Claude Tschanz (Schwiegersohn von A. Joray) und Rémy Wyss (Sohn von W. Wyss). Bei der Übernahme der Führung des Unternehmens blickten beide bereits auf einige Jahre praktische Erfahrung zurück.
1958, WEITERENTWICKLUNG
Die Uhrenindustrie boomte. Die zu bewältigenden Mengen stiegen unablässig an, ebenso der Platzmangel, dem mit drei zusätzlichen Fenstern auf der rechten Gebäudeseite die Stirn geboten wurde. Technisch gesehen lag der Fortschritt in der Automatisierung gewisser Fertigungsprozesse wie das Schneiden der Räder, das zuvor durch die so genannten ‘Petites mains’, d. h. unqualifizierte Arbeitskräfte, erfolgte. Zudem wurde die Beschickungstrommel erfunden, dank der die Produktionsmenge um ein Vielfaches gesteigert werden konnte.
2010, MEISTERLICHE BEHERRSCHUNG & KNOW-HOW
Vollständige Beherrschung der Herstellung von exklusiven Räderwerken: Hochwertige mechanische Uhrwerke benötigen Räderwerke, die hohen ästhetischen Anforderungen gerecht werden, eine makellose Oberflächengüte aufweisen und perfekt dekoriert sind. Dabei werden zahlreiche Dekorationsverfahren wie Kreisschliff, Sonnenschliff, Kehlen, Wendeln und Polieren angewendet.
2014, NEUES GEBÄUDE
Ein neues Gebäude zeugt von 10 Jahren stetiger Weiterentwicklung und bestätigt ein bewährtes Produktionsmittel im Dienste der Uhrenmarken. Joray & Wyss hat sich voll und ganz der Qualität verschrieben und agiert hinter den Kulissen der Manufakturen. Dieser diskrete Ansatz beruht auf der Tatsache, dass die Qualität im Produktionsumfeld ununterbrochen hinterfragt wird. Genauso wie ein Staubkorn ein Uhrwerk zum Stillstand bringen kann, kann auch mangelnde Sorgfalt Ursache dafür sein.