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Im Rahmen ihres Projektes «Nachhaltiges Gesundheitssystem» haben die Akademien der Wissenschaften Schweiz unter anderem eine Studie zu «Effizienz, Nutzung und Finanzierung des Gesundheitssystems» in Auftrag gegeben. Ein Resultat der Studie bestand in der Feststellung, dass in verschiedenen kostenintensiven Bereichen das Ausmass der Fehlallokationen nur grob abgeschätzt werden kann; ferner fehle es an der notwendigen Transparenz. Vor diesem Hintergrund haben die Akademien seit 2013 vier empirische Vertiefungsstudien in Auftrag gegeben, von denen drei vom Institut für Hausarztmedizin (IHAM) der Universität Zürich in Zusammenarbeit mit der Helsana AG durchgeführt wurden.
Der Vorstand des SMB hat in seiner Sitzung vom Dezember 2017 beschlossen, analog der von der SAMW gestarteten Initiative empirische Vertiefungsstudien in Auftrag zu geben, mit dem Ziel, vermutete Fehlversorgung mit Zahlen zu belegen und gleichzeitig wichtige Grundlagen im Hinblick auf die Identifikation von Themen für HTA-Studien zu liefern. Die Studien werden von universitären Instituten in Zusammenarbeit mit Krankenversicherungen durchgeführt.
Die Resultate von vier Vertiefungsstudien liegen vor:
Der Expertenrat hat sich im Sommer 2020 intensiv mit der Datenlage zu COVID-19 auseinandergesetzt. Mit dem Ziel, der Schweizer Bevölkerung Informationen über das Outcome von COVID-19-Patienten zugänglich zu machen, hat er das wissenschaftliche Sekretariat mit der Erhebung entsprechender Daten beauftragt. Die Erhebung erfolgte in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin und weiteren Stakeholdern. Auf den Aufbau eines entsprechenden Informationssystems für Advanced Care Planning musste allerdings verzichtet werden, da die notwendigen Daten nicht freigegeben waren. Die wesntlichen Eckpunkte des Projektes sind in einem kurzen Bericht zusammengefasst.