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Zwei Motionen zur Lichtverschmutzung erhielten im Grossen Rat mehrheitlich Zustimmung.
Die öffentliche Beleuchtung sei zu überdenken, um Lichtverschmutzung zu reduzieren und Energie zu sparen. Das forderten die Mitte-Grossräte Francine Defferrard (Villars-sur-Glâne) und André Schoenenweid (Freiburg) in einer Motion. Dafür sollten spezifische Beleuchtungskonzepte und Massnahmen wie Nachtabschaltungen in Ortspläne integriert werden.
Der Staatsrat lehnte eine Änderung des Raumplanungsgesetzes ab. Stattdessen schlug er vor, in das Energiegesetz zu schreiben, dass der Staat und die Gemeinden ihre Beleuchtung auf effiziente Weise betreiben, «indem sie eine vollständige oder dynamische Nachtabschaltung in Zonen und zu Zeiten praktizieren, die sich dafür eignen». Dem stimmten 69 Generalrätinnen und Generalräte zu, 16 lehnten dies ab und eine Person enthielt sich.
Werbebildschirme fehlen im Gesetz
Leuchtende Werbebildschirme standen im Zentrum einer Motion von Grégoire Kubski (SP, Bulle) und Eliane Aebischer (SP, Düdingen). Sie seien eine Ablenkung und eine Gefahr im Verkehr. Zudem würden sie Lichtverschmutzung erzeugen. Die Grossräte forderten, diese Werbeform in das Gesetz über die Reklamen von 1986 aufzunehmen und dort einen strengen Rahmen zu schaffen. Das wurde mit 51 Ja-Stimmen unterstützt bei 35 Ablehnungen und 3 Enthaltungen. Der Staatsrat hatte eine Gesetzesänderung abgelehnt und vorgeschlagen, eine Übersicht der bestehenden Regeln zu erstellen.