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Jetzt wird's peinlich für Frau Trump. Nach einer ihrer raren Reden am Montagabend wird Melania vom Internet überführt: Trump hat sich offensichtlich bei Michelle Obamas Rede aus dem Jahr 2008 bedient.
Es ist eine ihrer ersten Reden als potenzielle First Lady und es könnte nicht besser laufen – für die Demokraten: Am republikanischen Parteitag am Montag in Cleveland redet Melania Trump in grossen Teilen Michelle Obama nach dem Mund. Wortwörtlich.
Überführt wird sie vom Twitter-User und Journalisten Jarrett Hill: «Melania muss Obamas Rede von 2008 gemocht haben, wenn sie sie schon plagiiert», keift er auf Twitter und publiziert die einschlägigen Textstellen.
Konkret geht es unter anderem um folgende Textstellen: Schon in einem jungen Alter hätten ihre Eltern sie mit den Werten beeindruckt, «dass man hart dafür arbeiten muss, was man im Leben erreichen wolle und dass man Wort halte muss, dass man tut, was man sagt und man seine Versprechen halten muss, dass man Menschen mit Respekt behandelt. Sie brachten mir Werte und Moral bei und zeigten mir diese in ihrem täglichen Leben», so Melania Trump.
Michelle Obama sagte 2008: Barack und ich wuchsen mit so vielen der gleichen Werte auf, etwa, «dass man hart dafür arbeiten muss, was man im Leben erreichen wolle, dass man Wort halten muss, dass man tut, was man sagt, das man tun wolle, dass man Leute mit Würde und Respekt behandelt, auch wenn man sie nicht kennt und auch wenn man nicht gleicher Meinung mit ihnen ist.»
Auch der Videovergleich ist entlarvend. Hier Michelle Obamas Rede von 2008 und Melania Trumps Speech von Montagabend im Direktvergleich:
Im Vorfeld gab Melania gegenüber einem NBC-Reporter an, die letzten fünf bis sechs Wochen an der Rede geschleift zu haben. «Ich habe sie selber geschrieben, mit ein bisschen Hilfe», sagte sie. Trumps Ghostwriter müssen sich jetzt wohl eine neue Arbeit suchen.
Noch ein bisschen besser wird Melanias Parteitag-Fail, wenn man an Donald Trumps kürzlich über Vize-Präsident Joe Biden gemachte Aussagen denkt. Trump verdächtige ihn, die Rede eines Britischen Politikers aus 1987 plagiiert zu haben. «Ich habe eine lange Vorgeschichte, aber ich war nie in Plagiate verwickelt», sagte Trump. Seine Frau ist es jetzt. (rar)
Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg wurde vom US-amerikanischen «Time»-Magazin zur Person des Jahres gekürt. Damit ist sie die jüngste Person, die je mit diesem Titel gewürdigt wurde.
Zur Begründung erklärte das US-Nachrichtenmagazin am Mittwoch, der 16-Jährigen sei es gelungen, «Sorgen über den Planeten in eine weltweite Bewegung zu verwandeln, die einen globalen Wandel verlangt».
Edward Felsenthal, CEO und Chefredaktor des «Time»-Magazins, schrieb zu der Entscheidung auf Twitter:
Thunberg …