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Das Insulin wird in den Langerhans-Inseln produziert und reguliert den Blutzucker nach unten. Bei einem an Diabetes erkrankten Tier oder auch Menschen wird gar kein oder zu wenig Insulin produziert. Es kann auch sein, dass die Zellen die Insulinrezeptoren nach Innnen verschoben haben. Nun kann das Insulin nicht mehr andocken - Motto: Wenn in der Tür das Schlüsselloch fehlt, dann nützt einem auch der Schlüssel nichts.
Der Zucker, der eigentlich mit Hilfe von Insulin in die Körperzelle zur Verbrennung geführt werden sollte bleibt nun im Blut. Dies führt zu einem gefährlichen Anstieg des Blutzuckers - eine Hyperglykämie. Das heisst, das die Zellen nicht mehr mit Energie versorgt werden und somit "verhungern". Dies führt zu gefährlichen Verschiebungen im Elektrolyt-Haushalt und zur Senkung des Blut-PH's. Es entsteht eine Ketoazidose. Das bedeutet, dass der Körper nun aus den Fettdepots Energie herstellt. Dieses Prozedere senkt den Blut PH - es wird sauer und das ist gefährlich. Würde man keine medizinische Massnahmen treffen, dann würde das Tier in ein Diabetisches Koma fallen, das unbehandelt tödlich ist.
Jimmy hatte Glück im Unglück: Als er plötzlich an einem Nachmittag extrem viel zu Trinken anfing wurde sein Blutzucker sofort gemessen. Sein Wert war schon zeimlich hoch auf 17 und man konnte rasch Massnahmen ergreifen. Das Risiko einer Ketoazidose war Dank des schnellen Handelns nicht sehr hoch