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- Die parlamentarische Immunität des selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó soll in Venezuela aufgehoben werden.
- Das fordert der Oberste Gericht – und hat bei der Verfassungsgebende Versammlung einen entsprechenden Antrag zur Aufhebung der Immunität eingereicht.
Die verfassungsgebende Versammlung besteht ausschliesslich aus Anhängern von Staatschef Nicolás Maduro. Das Oberste Gericht wirft Guaidó vor, er habe im Februar trotz einer Ausreisesperre das Land verlassen, um andere südamerikanische Länder zu besuchen.
Seit Monaten gibt es in Venezuela einen Machtkampf zwischen dem selbsternannten Übergangspräsidenten Guaidó und Staatschef Maduro.
Maduro tauscht Energieminister aus
Angesichts anhaltender Stromausfälle hat Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro inzwischen seinen Energieminister ausgewechselt. Er entliess Luis Motta Domínguez und ernannte den Ingenieur Igor Gavidia León zu dessen Nachfolger. Dieser verfüge über 25 Jahre Erfahrung, sagte Maduro im Staatsfernsehen.
Guaidó hatte sich am 23. Januar zum Übergangspräsidenten erklärt und Maduro die Legitimation abgesprochen. Zahlreiche Staaten haben ihn bereits als rechtmässigen Interimspräsidenten anerkannt.