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Der Roman erzählt, wie sich Jona und die seltenen Mädchen Rahel und Astrid mit sich selber, mit Beziehung und Sexualität auseinandersetzen. Da die Geschichte vor allem von seelischen Vorgängen und weniger von äußeren Ereignissen handelt, sind Konsistenz und Kohärenz der Figuren entscheidend.
In Seltene Mädchen gehören elf Figuren zur Patchworkfamilie: die lebenden und verstorbenen Elternteile sowie sieben Kinder. Die andere Familie besteht aus Astrid und Ansgar, Vater Albert und Silke. Eine wichtige Figur steht ganz außerhalb: Rahels Freund Felix. Handlungsträger sind die Heranwachsenden, die Eltern spielen untergeordnete Rollen. Um das zu belegen, zählte ich die Nennung der Namen im Text. Die führenden Hauptfiguren sind, neben dem allgegenwärtigen Ich-Erzähler Jona, die seltenen Mädchen Rahel und Astrid. Weit weniger oft genannt werden die männlichen Hauptfiguren Ansgar und Thomas, Freund und Vater von Jona. Ihnen folgen die Stiefmutter Renate und die Stiefschwester Mirjam.