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Guter Start in die zweite Saisonhälfte
Der erste Nationencup in der zweiten Saisonhälfte 2021/22 lief für Natalie nicht wie geplant. Nach einem groben Fehler gleich beim Start musste sie einen Moment lang sogar um ihre Qualifikation für das Rennen zittern. Eine Portion Wetterglück verhalf ihr dann aber doch noch zum Einzug ins Rennen, da die Bahn wegen dem warmen, nassen Wetter für die späteren Fahrerinnen in einem schlechten Zustand war.
Die schlechte Erfahrung am Start des Qualifikationsrennens sass Natalie auch beim Rennen noch im Nacken. Im ersten Lauf war ihr Start eher verhalten und sie konnte den letzten Paddel nicht mehr setzen, worauf sie der Bande entlang schrammte. Weil der Start in Winterberg sehr flach ist, kann ein solcher Fehler gleich zu Beginn eines Laufes fatal sein. Natalie beendete den ersten Lauf aber trotzdem auf dem 16. Rang.
Im zweiten Lauf gelang der Start besser und Natalie konnte eine sehr solide Zeit ins Ziel bringen. Mit der elftbesten Laufzeit konnte sie noch zwei Ränge gut machen und beendete das Rennen auf dem 14. Rang. Dies ist ihr zweitbestes Saisonresultat diesen Winter. „Ich bin noch nicht ganz dort, wo ich diese Saison sein möchte, aber ich werde immer wettkampfkonstanter“, sagte Natalie nach dem Rennen. „Ich bin zuversichtlich, dass der Rest der Saison besser laufen wird als die erste Hälfte.“
Mittlerweile ist Natalie schon am nächsten Wettkampfort angekommen: Im lettischen Sigulda. Das schlechte Wetter von Winterberg hat sie leider bis in den Norden verfolgt, aber auf Ende Woche ist Besserung in Sicht. Das nächste Rennen bestreitet Natalie am Sonntag 9. Januar um 9:05 Uhr bzw. 10:30 Uhr (MEZ). Hoffentlich gelingt ihr dieses Mal auch die Qualifikation für den Sprint, welcher ebenfalls am Sonntag um 13:20 Uhr (MEZ) ausgetragen wird.