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Elena Quirici freut sich über den zweiten Rang am K1-Premier-League-Turnier in Japan
Nach einem aufopfernden Kampf musste sich Europameisterin Elena Quirici (24, Schinznach-Dorf) im K1-Premier-League-Finale in Tokyo gegen Alizée Agier (Frankreich, Weltmeisterin 2014) knapp mit 0:1 Punkten geschlagen geben. Elena Quirici: «Ich ziehe für diese intensive Woche in Japan insgesamt ein positives Fazit. Natürlich hätte ich heute gerne gewonnen. Ich habe wichtige Erfahrungen mit Blick auf eine mögliche Teilnahme an der Olympiade 2020 in Tokyo gesammelt und auch eine sportlich sehr wertvolle Silber-Medaille gewonnen. Alizée Agier war heute einfach einen Punkt stärker und die verdiente Siegerin. Ich konnte im Final und zuvor auch in den vorangegangenen Kämpfen gegen Spitzenkarateka erneut zeigen, dass ich zur Weltelite gehöre. Dies bestärkt mich meinen Weg zu gehen. Es liegt jetzt an mir, in den kommenden Monaten noch härter zu trainieren.»
Weltmeisterschaft in Madrid als nächstes Zwischenziel
Wichtige Punkte auf dem Weg zur Olympiade in zwei Jahren in Tokyo konnte die Aargauer Karateka diese Woche ebenfalls sammeln. Nochmals Elena Quirici: «Es war in der Tat eine weite Reise um „nur“ gegen Europäerinnen zu kämpfen, aber für das Ranking bzw. für die Qualifikation für die Olympia konnte ich dank des zweiten Ranges sehr wichtige Punkte sammeln. Die Startplätze für Olympia werden nämlich kontinentalweise vergeben. Europa hat nur zwei Startplätze in meiner Gewichtsklasse -68 kg Kumite. Ich konnte mich in Tokyo gegenüber meiner Leistung vom K1-Premier-League Turnier in Berlin, wo ich noch Fünfte wurde, stark verbessern. Dies gibt mir viel Vertrauen. Ich mache die richtigen Schritte in die richtige Richtung.» Bereits im November wird Elena Quirici Gelegenheit haben, weitere Punkte für Olympia 2020 und vielleicht auch Medaillen an der Weltmeisterschaft in Madrid zu sammeln.