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Die Videokamera verfolgt ein Haus, das auf einem Anhänger durch eine ländliche Gegend transportiert wird. Marion Cros suchte bewusst ein Objekt jenseits seines ursprünglichen Kontextes. Das heisst, sie suchte nach einem sogenannten Semiophoren (Krzysztof Pomian) und damit nach einem Gegenstand, der sowohl Träger als auch Zeichen ist – der sowohl sichtbar als auch Träger von Unsichtbarem ist, etwa von Vorstellungen, Assoziationen, Erinnerungen.
Die surreal anmutende Szenerie des fahrenden Hauses, das zwar seiner Funktion enthoben, aber gleichzeitig als Zeichen für ein Haus schlechthin steht, ist real, ist dokumentarisches Material – auch wenn es in seiner Wirkung unwirklich erscheint.