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Schottland gewährleistet kostenlosen Tampons und Binden.
Hygieneprodukte für die Menstruation sind nicht für alle Frauen eine Selbstverständlichket. Denn laut einer Studie der schottischen Organisation Young Scot kann sich eines von zehn Mädchen in Großbritannien keine Hygieneprodukte wie Tampons oder Binden leisten.
Solche Hygieneartikel gelten in vielen Ländern als Luxusartikel und werden mit 20 Prozent besteuert - obwohl sie eigentlich eine Notwendigkeit darstellen. Diese Problematik ist unter dem Begriff «period poverty», zu Deutsch Perioden-Armut bekannt.
Der schottische Verwaltungsbezirk North Ayrshire Council will diesem Missstand ein Ende setzen und führt in sämtlichen öffentlichen Gebäuden Automaten ein, in denen es Tampons und Binden umsonst gibt. Zum Beispiel in Büchereien oder Gemeindezentren, berichtet die BBC.
Der Bezirksrat Joe Cullinane sagte dazu gegenüber der BBC: «Sanitärprodukte sind eine Notwendigkeit, keine Entscheidung.» Und weiter: «Ich wünsche mir, dass keine Frau und kein Mädchen in North Ayrshire in die peinliche und oft entwürdigende Situation kommt, ungeeignete Hygieneartikel verwenden zu müssen, weil sie es sich nicht leisten können.»
Diese Neuerung ist ein grosser Schritt in eine faire zukunft.