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Robert Keusen ist Experte in Medizin (Diagnostik), Logistik und Wasser.
Sein wichtigstes berufliches Ziel ist es, das Wissen, das er vor und während seiner Arbeit in Ländern wie Afghanistan, Bangladesch, der Demokratischen Republik Kongo, Gabun, Haiti, Indien, Jamaika, Liberia, Mosambik, Myanmar, Namibia, Nepal, Pakistan, den Philippinen, Sudan, der Schweiz, Thailand und Uganda erworben hat, zu bündeln und diese Erfahrungen verschiedenen Berufsgruppen und zur Verfügung zu stellen, um die Lebensbedingungen von bedürftigen Menschen zu verbessern.
Über 40 Jahre hat er in vielen Entwicklungsländern und Kriegsgebieten gearbeitet. Die Umgebungen, in denen er arbeitete, waren sehr unterschiedlich in Bezug auf Sicherheit, Kommunikation, Kultur und soziale Struktur. Er hat jedoch immer die Fähigkeit genossen, sich problemlos an den Kontext und das Team, dem er angehörte, anzupassen.
Er ist überzeugt, dass die Herausforderungen der humanitären Arbeit - in Verbindung mit der Wirkung, die sie erzielen kann - seine Motivation noch lange aufrecht erhalten wird. Seine bisherige Arbeit hat der Bevölkerung in verschiedenen Regionen der Welt dringend benötigte Hilfe gebracht; diese Menschen wären sonst von vielen vergessen worden. Bei seinen Einsätzen lernte er jeden Tag etwas dazu - er konnte von jedem lernen, hatte aber auch keine Angst, anderen etwas beizubringen.
"Seit meinem ersten Einsatz im Albert Schweitzer Spital in Lambaréné (Gabun) 1979 hat sich aber vieles verändert, nur eines ist gleich geblieben: das Skizzenbuch im Handgepäck; Pinsel und Farben zu Hause im Rucksack verstaut. Ob auf dem Markt, am Strand, im Krankenhaus, auf dem" Feld", oder unterwegs, wann immer ich konnte, wann immer mein geistiges Auge zu schweifen begann, habe ich skizziert. Ich zeichnete und malte alles, was mich bewegte oder berührte...
Und nun - aus all den Jahren, all den Konfliktgebieten, all den geschundenen Paradiesen - ist eine Sammlung von figurativer Malerei entstanden, die eine Welt darstellt, die mir immer noch fremd ist. Bilder von Menschen, die mir nahe sind, sehr nahe; stolze und glückliche, traurige und unehrliche, schlaue und naive, alte und junge, lachende und weinende. Mit diesen Menschen zu arbeiten und zu leben ist ein Privileg, sie zu malen ist eine Ehre.
Bei Interesse für diese Bilder, könnte ich Sie gerne auch auf meine vergangenen und zukünftigen Ausstellungen aufmerksam machen.
Meine Interessen sind: humanitäres Engagement, Hunde, Kulturen, Kunst, Musik, Sprachen und Bücher."