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Nach etwas mehr als zehn Minuten gelang Christoph Roux, nach einem Zuspiel von Gilbert Jungo, der Führungstreffer für Ärgera. War der Bann nun gebrochen? Der Gegner kam vermehrt unter Druck und wusste sich meistens nur noch mit Fouls zu helfen. Dies hatte dann auch Strafen zur Folge, welche Ärgera in der 13. Minute durch Stempfel und in der 18. Minute durch Roulin zum 0:3 ausnutzen konnte. Mit diesem Resultat ging man in die Pause. Nach genau 11 Sekunden im Mitteldrittel verwertete Roux einen Fehlpass des Gegners zum 0:4. Am Ende des Drittels stand es 1:5 für Ärgera. Im Schlussdrittel erwischte Ärgera wiederum den besseren Start. Bielmann schoss nach 58 Sekunden einen Pass von Stempfel zum 1:6 ein. In den Köpfen der Frösche war der Match wahrscheinlich schon entschieden. Denn nur so kann man sich erklären, was danach geschah. In der 43. Minute schoss Schüpbach das 2:6. Weitere Gegentreffer fielen, und in der 56. Minute gingen die Einheimischen sogar mit 7:6 in Führung. Diesen Spielverlauf konnte man gar nicht richtig fassen. Wenigstens konnten sich die Frösche durch Roulin noch in die Verlängerung retten. Der zweite Punkt, den man in der Verlängerung noch holen kann, ging aber an die Gastgeber aus Schüpbach.
Ärgera reiste aus Konolfingen mit nur einem Punkt ab und konnte noch froh über diesen sein. Diesen Punkt hat man sicher dem Torhüter Florian Jungo zu verdanken, denn Chancen hatten die Gastgeber im Schlussdrittel genügend.