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Besuch im Trinkwasser-Pumpwerk in Jeuss
Autor: Von TAMARA SCHÜTZE und MAEVA KRIZ*
Seit 49 Jahren geniesst die Gruppenwasserversorgung Cordast das Vertrauen bei der Bevölkerung, Gewerbe und Industrie, auch in den umliegenden Gemeinden. Der damalige Ammann von Cordast gründete die Wasserversorgung. Ein besonderes Problem stellte die Sicherstellung von genügend einwandfreiem Wasser dar.1957 wurde die Quelle entdeckt. Zwei Jahre später wurde dann der Brunnen samt Pumpstation am Ufer der Bibera, zwischen Jeuss und Gurmels, fertig gebaut.
Anreicherung mit Sauerstoff
Die Quelle befindet sich etwa 30 Meter unter der Erdoberfläche. Mit Pumpen wird das Wasser heraufbefördert.Vor Kurzem wurde ein neuer Brunnenkopf gebaut. Dieser ist staub- und wasserdicht. «So kann niemand das Trinkwasser vergiften», erklärt Josef Marchon, Präsident der Gruppenwasserversorgung Cordast.Beim Pumpwerk wird dem Wasser Sauerstoff beigefügt und es wird gefiltert. Danach wird es in die verschiedenen Wasserreservoirs der Gemeinden Gurmels, Jeuss, Courtepin sowie zum Verband Liebistorf, Ulmiz, Gempenach (LUG) gepumpt.Es ist geplant, das Netz zu erweitern, damit jede Gemeinde im Notfall genug Trinkwasser von einer Nachbargemeinde beziehen kann.
Wasserschloss Schweiz
Die Schweiz als Wasserschloss Europas verfügt über 134 Milliarden Kubikmeter Süsswasser.85 Prozent der Niederschläge kommen aus den Weltmeeren und 15 Prozent aus der Vegetation, wobei aus dem Meer nur 23 Prozent den Kontinent erreichen, der grösste Teil fällt wieder ins Meer zurück.* Im Rahmen des «Ferienpasses Gurmels» begleiten Schülerinnen und Schüler einen halben Tag die Murtner Aussenredaktion der FN. Die beiden Siebtklässlerinnen Tamara Schütze und Maeva Kriz haben in Jeuss das Pumpwerk der Gruppenwasserversorgung Cordast besucht, Bilder gemacht und dazu einen Artikel verfasst.