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Am 25. November 2010 erklärte der Stadtrat das Postulat von Aline Trede, GB, vom 11. März 2010 „Tramgleise, Verbesserungen für Velofahrende“ erheblich. Die Postulantin fordert den Gemeinderat unter anderem auf, velofreundlicher Tramgleise einzuführen, sowie deren Kosten zu berechnen.
Am 13. August 2013 teilten die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) in einer Medienmitteilung mit, dass sie einen Versuch mit velofreundlichen Tramgleisen aufgenommen haben. Die innovative Schienenkonstruktion wird in Zürich erstmals im öffentlichen Verkehr getestet. Diese soll das Verklemmen von Velopneus in den Gleisen verhindern. Eine Gummifüllung wird in der Schienenrille befestigt. Bei der Durchfahrt der Trams wird die Füllung eingedrückt, jedoch nicht bei der Durchfahrt von Velos. Erste Erkenntnisse sind im Frühling 2014 zu erwarten.
Vor diesem Hintergrund macht es Sinn, dass im Zusammenhang mit der Erfüllung des Postulats von Aline Trede, GB vom 11. März 2010 „Tramgleise, Verbesserungen für Velofahrende“ die Bestrebungen und Erfahrungen der Stadt Zürich einbezogen werden. Aus diesem Grund ist der Gemeinderat gebeten,
1. Kontakt aufzunehmen mit den VBZ und sich über die ersten Erkenntnisse aus dem Versuch velofreundliche Tramgleise auszutauschen.
2. die Erkenntnisse auf die Verhältnisse in der Stadt Bern anzupassen.
3. falls der Versuch in Zürich nicht den gewünschten Erfolg bringt, zu prüfen, in der Stadt Bern Versuche für velofreundliche Tramgleise zu starten und aufbauend auf den Ergebnissen der Stadt Zürich die Entwicklung velofreundlicher Tramgleise weiterzuführen.
Bern, 29. August 2013