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Das Jahr 2019 endet für Olympiasieger Nevin Galmarini wie es begonnen hat: enttäuschend. Der 32-jährige Engadiner war Anfang Februar an den Weltmeisterschaften in Park City aufgrund heftiger Rückenschmerzen im Kampf um die Medaillen chancenlos geblieben - und brach in der Folge gar die Saison vorzeitig ab. Nun schlug die Vorbereitung auf die neue Saison, die hoffnungsvoll begonnen hatte, erneut auf den Rücken.
Beim Trainingslager in Schweden hatte sich Galmarinis gesundheitliche Situation rapide verschlechtert, wodurch eine Operation in der Universitätsklinik Balgrist unumgänglich wurde. «Ich verspürte starke Schmerzen und Kraftverlust in den Beinen», sagt der Sieger des Parallel-Gesamtweltcups von 2018. Nach einem MRI-Untersuch kam Galmarini in Absprache mit den Ärzten zum Entschluss, schnellstmöglich zu operieren, um Spätfolgen und langfristige Probleme zu vermeiden. «Der Fall war für mich schnell klar», lässt er sich im Communiqué von Swiss-Ski zitieren.
Ob das Aushängeschild der Alpin-Snowboarder in diesem Winter an den Start zurückkehren kann, lassen Swiss-Ski und Galmarini offen. «Die Gesundheit steht nun im Vordergrund. Ich nehme es Tag für Tag und konzentriere mich auf die Arbeit, die ich investieren muss, um wieder gesund zu werden», sagt Galmarini. Für Cheftrainer David van Wijnkoop, der auf diese Saison hin auf den langjährigen Erfolgsgaranten Christian Nufer folgte, gestaltet sich der Aufbau bei den Männern weiter schwierig. Vor Galmarini hatte sich mit Dario Caviezel auch der zweite Schweizer Hoffnungsträger während der Vorbereitung einer Operation unterziehen müssen.