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Churer Kaserne zügelt auf den Rossboden
Die Kaserne in der Stadt Chur müsste umfassend saniert werden. Statt einer Sanierung werden sämtliche militärischen Infrastrukturen auf den Rossboden verlegt. Dabei wird ein Planungshorizont von rund zehn Jahren angestrebt. Die Botschaft wird dem Gemeinderat Chur an der Sitzung vom 12. September 2019 unterbereitet.
Die Armee zieht aus der Stadt auf den Rossboden. Das aktuelle Kasernenareal wird zu 3/5 von der Stadt Chur übernommen und zu 2/5 vom Kanton. Dabei entsteht die Verpflichtung, dass zwischen 15 und 30 Prozent der erworbenen Landteile der Bevölkerung zur öffentlichen Nutzung offen stehen. Konkret heisst dies, dass öffentlich zugängliche Plätze, notwendige Erschliessungen und Grünflächen sowie die geplante Achse Innenstadt-Chur West für den Langsamverkehr auf dem Areal entstehen werden.
705 Franken pro Quadratmeter
Die Stadt und der Kanton haben mit dem Bund einen Kaufpreis von 705 Franken pro Quadratmeter vereinbart. Somit zahlt der Kanton für seine 34'000 Quadratmeter rund 24 Millionen Franken, die Stadt, welche 3/5 des Areals übernimmt zahlt für die 51'000 Quadratmeter rund 36 Millionen Franken. Damit die Armee auf dem Rossboden über genügend Land verfügt, müssen ausserdem mit der Bürgergemeinde Tauschgeschäfte eingegangen werden. Sobald die neu gebaute Kaserne auf dem Rossboden bezogen wurde, steht das Kasernenareal für die zivile Nutzung zur Verfügung. Der Entscheid über den Erwerb durch den Kanton wird abschliessend durch die Regierung gefällt.
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Ja immer heisst es der Kanton übernimmt und die Stadt übernimmt oder der Bund. Aber ohne Steuergelder würde das gar nicht gehen.