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Einzug in Jerusalem
Fokus
Der König kommt!
500 Jahre bevor Jesus in Jerusalem einzieht, hat ein Prediger im Alten Testament geschrieben: „Freue dich, Tochter Jerusalem! Sieh dein König kommt zu dir. Er ist sanftmütig und reitet auf einem Esel.“ Jeder in Jerusalem kannte diese Worte.
An der Strasse nach Jerusalem stehen viele Menschen. Viele von ihnen kennen Jesus persönlich. Als sie ihn auf einem Esel reiten sehen, reissen sie Zweige von den Palmen am Weg, legen ihre Mäntel auf die Strasse und heissen ihren Messias willkommen!
Jesus, der erwartete König kommt nicht als Kriegsherr auf einem Pferd – er kommt auf dem Fohlen eines Esels – ein Zeichen des Friedens!
Wir erinnern uns am Palmsonntag an diesen triumphalen Einzug – jeweils eine Woche vor Ostern.
Tiefgang
Die Juden damals hofften auf den Messias. „Messias“ und „Christus“ sind das hebräische und griechische Wort für „der Gesalbte“. Im Alten Testament wurden die Menschen durch die „Salbung“ für besondere Aufgaben für Gott fit gemacht. Bevor der Messias erscheint, erwarteten die Juden die Wiederkehr des Elia. Ausserdem sollte der Messias von einem Propheten begleitet werden. Mit dem Erscheinen von Elia und dem Propheten würde die Heilszeit beginnen. Diese Erwartung prägte die damalige Zeit. Der neue Gesalbte wäre Priester und König gleichzeitig. Er sollte all das erfüllen, was die Israeliten von einem Friedenskönig erwarteten: Er sollte mitten unter den Feinden (in der Zeit von Jesus konkret den Römern!) herrschen, richten und viele erschlagen! Er sollte ein riesengrosses Herrschaftsreich aufbauen, ausserdem Weisheit, Stärke, Verstand und Erkenntnis über Gott haben.
Check in
„Es ist viel wertvoller, stets den Respekt der Menschen, als gelegentlich ihre Bewunderung zu haben.“
Jean-Jacques Rousseau, Philosoph und Musiker (1712-1778)
Jokebox
Jesus reitet auf einem Esel in die Stadt – aber auch der Ritt auf einem Pferd kann ganz schön heimtückisch sein: Ein Cowboy kauft das Pferd eines Pfarrers. „Auf ‚Gott sei Dank’ galoppiert es und auf ‚Amen’ bleibt es stehen“, instruiert ihn der Geistliche. „Gott sei Dank!“ ruft der Cowboy und das Pferd galoppiert los. Als er wieder anhalten will, ruft er „Brrrr!“ – nichts! Da betet der Cowboy das Unservater. Kurz vor dem Abgrund einer tiefen Schlucht kommt er zum „Amen“. Das Pferd bleibt stehen. Da atmet der Cowboy tief durch und sagt: „Gott sei Dank!“
Flimmerkiste