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Don Bosco als Ordensgründer
1859 gründete Don Bosco mit seinen engsten Mitarbeitern eine männliche Ordensgemeinschaft – die Salesianer – um seinem Jugendwerk weiter Bestand zu geben. Die Benennung des Ordens nach dem heiligen Franz von Sales (1567-1622) beruht auf der grossen Faszination, die Don Bosco für den Pädagogen und Bischof von Genf hegte. Dieser hatte mit seiner Menschlichkeit und Liebenswürdigkeit einen Grundstein für das pädagogische Engagement Don Boscos gelegt.
Heute führt der Orden der Salesianer das Werk Don Boscos weiter. Es gibt über 15 000 Salesianer, welche in 132 Ländern wirken. Sie begegnen Jugendlichen mit grosser Geduld und Liebe, fördern ihre schulische, berufliche und personale Bildung und schenken ihnen dadurch Hoffnung und Lebensperspektive.
1872 rief Giovanni Bosco gemeinsam mit Maria Domenica Mazzarello die Vereinigung der „Töchter Mariä, Hilfe der Christen“ (heute Don-Bosco-Schwestern) ins Leben – ein katholischer Frauenorden, der sich wie Don Bosco der Jugendarbeit widmet. Heute erfüllen weltweit über 14 500 Schwestern erzieherische, soziale und pastorale Aufgaben im Sinne ihres Ordensgründers.