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Wie gut kennen Sie die Zofinger Sehenswürdigkeiten? Wir lassen zwölfmal die Vergangenheit aufleben und befassen uns mit Pulverturm, Stadtkirche & Co.
1. Wem gehört die Stadtkirche?
Die Zofinger Stadtkirche ist im Besitz der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Zofingen.
2. Welches Gebäude erbaute Antoni Stab nicht?
Antoni Stab baute von 1600-1602 das Lateinschulhaus, in dem seit 1974 die Stadtbibliothek untergebracht ist. Etwa zur gleichen Zeit baute er auch das Metzgernzunfthaus.
3. Machte man früher «am Spitzenberg» einen Termin ab, würde man sich heute wo wiederfinden?
Früher nannte man den Niklaus-Thut-Platz «am Spitzenberg» - 1894 kam der von der Studentenverbindung Zofingia geschenkte Brunnen dazu.
4. Wie lange dauerte der Bau des heutigen Rathauses?
Das von Niklaus Emanuel Ringier (1744–1815) entworfene Rathaus wurde von 1792-1795 gebaut. Es kostete übrigens 35‘992 Gulden…
5. Wie kam das «Klösterli» zu seinem Namen?
Nachdem Erbauer und Pfarrer Heinrich Dachstein starb, wohnten darin seine Witwe sowie die sieben Töchter, weshalb man das Haus scherzhaft «Klösterli» nannte.
6. Was stand vorher an dem Ort, an welchem sich heute das Stadthaus Hintere Hauptgasse befindet?
Das Haus wurde ursprünglich als Gewerbeschulhaus in den Jahren 1936 bis 1938 erbaut. Weichen dafür musste die Spitalscheune.
7. Wann wurde das erstmals 1285 urkundlich erwähnte Tor am oberen Stadtausgang entfernt?
Das Tor wurde 1846 abgebrochen, vier Jahre später kamen die Amtshäuser an dessen Stelle.
8. Wo befindet sich das Weibelhaus?
Die um 1606 im Zusammenhang mit der Neuerrichtung des Rathauses erbaute Amtswohnung des Stadtweibels liegt an der Engelgasse.
9. Was ist die «Herberge für Alte, Gebrechliche, Kranke, Waisen und Durchreisende» heute?
Das Zofinger Spital befand sich dort, wo heute das Stadthaus (Kirchplatz) ist und wurde als Einrichtung schon im 13. Jahrhundert erwähnt.
10. Gemäss einem aufgefundenen Dokument hatte der Pulverturm ursprünglich…
Laut dem Dokument war der Turm oben offen und mit einer gezackten Zinne versehen.
11. Wo in der Altstadt wurde früher Geld hergestellt?
Der Münzturm befindet sich an der Ostseite des «Plätzli» - also auch im Osten der Altstadt.
12. An welchem Tag vollendete Seidenfabrikant Johann Adam Senn-Suter den «Sennenhof»?
Die Anlage des «Sennenhofs» beendete Senn-Suter an jenem Tag, an dem er zum Zofinger Schultheissen gewählt wurde.