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Am Treffen wurden verschiedene Punkte der Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und der EU im Forschungsbereich erörtert: die Beteiligung der Schweiz am EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (7. FRP und Horizon 2020), am Euratom-Programm und am ITER-Projekt.
Aufgrund des seit dem 15. September 2014 angewendeten neuen Abkommens können sich Teilnehmer in der Schweiz als assoziierte Partner an gewissen Programmteilen von Horizon 2020 beteiligen, nämlich am Stipendienprogramm des Europäischen Forschungsrats (ERC), an den FET-Flagships, am Programm Marie-Skłodowska-Curie für die Mobilität der Forschenden, am Programm zur Unterstützung der Forschungsinfrastrukturen sowie am Programmteil «Spreading Excellence and Widening Participation». Als assoziierte Partner werden Forschende in der Schweiz direkt über Beiträge der EU finanziert.
Für den grössten Teil des Programms Horizon 2020 hat die Schweiz jedoch den Status eines Drittlandes: Forschende in der Schweiz können sich an europäischen Konsortien anschliessen, erhalten jedoch keine EU-Finanzierung. Die Schweiz hat ein System von Direktzahlungen eingeführt, um ihren Forschenden die Beteiligung an Programmbereichen zu ermöglichen, für die sie keine EU-Finanzierung erhalten.Eine Vollbeteiligung der Schweiz am gesamten Horizon 2020-Paket ist ab 2017 möglich, sofern bis zum 9. Februar 2017 eine Lösung für die Fragen der Personenfreizügigkeit gefunden worden ist. Andernfalls wird die Teilassoziierung der Schweiz auf den 31. Dezember 2016 beendet. Damit würde die Schweiz an sämtlichen Programmteilen von Horizon 2020 nur noch als Drittstaat teilnehmen können.
Adresse für Rückfragen:
Martin Fischer
Leiter Kommunikation SBFI
Tel. 058 462 96 90
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