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Montebello
in Bellinzona/TI (März 2008).
Vom Hügel Montebello aus, auf dem diese Burg 90 Meter über der Stadt thront, bicken wir auf das Castelgrande hinunter. Hier teilten sich die Mauern, die die Altstadt umfingen und sich mit denjenigen, trafen, die vom Felsen S. Michele hinunterstiegen. Teile dieser Ringmauer, die die nördliche und südliche Flanke der riesigen dreieckigen Festung beschützten, bestehen heute noch. Die Burg stammt aus dem 13.-14. Jhdt. Die äusseren Burghöfe mit ihren Türmen wurden im 14. und 15. Jhdt. errichtet und verdanken ihre heutige Form den Ingenieuren der Sforza Ursprünglich hiess die Burg Castel Piccolo. Unter der eidgenössischen Besatzung wurde sie auf Burg Schwyz und später, 1818, auf S. Martino umgetauft. 1903, aus Anlass der 100-jährigen Unabhängigkeit des Tessins, wurde sie vom Kanton erstanden und zum ersten Mal restauriert. Der Ausblick über die Magadinoebene reicht bis zum Lago Maggiore.