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Das Fotofallenmonitoring, das in einem Gebiet südlich des Vierwaldstättersees durchgeführt wurde, identifizierte sechs verschiedene selbständige Luchse, plus zwei junge Tiere in Begleitung ihrer Mutter. Die Luchsdichte ist seit der Untersuchung vor zwei Jahren unverändert geblieben.
Während 60 Tagen haben Wildhüter und Biologen in der Zentralschweiz zwischen Mitte Januar und Mitte April 2009 mit Hilfe von Fotofallen in einem Gebiet von rund 700 km2 versucht, Luchse nachzuweisen. Das Untersuchungsgebiet war dabei begrenzt vom Vierwaldstättersee im Norden, dem Brünig, Lungerer- und Sarnersee im Westen, dem Rotstock, Gitschen, Grasen und Brunnistock im Südosten und dem Aare- und Gadmertal im Süden. Dabei wurden auf insgesamt 23 Bildern sechs selbständige Luchse identifiziert, wobei eines der erfassten Luchsweibchen zusätzlich in Begleitung von zwei Jungtieren war. Von diesen sechs selbständigen Luchsen sind vier bereits seit mehreren Jahren im untersuchten Gebiet sesshaft.
Das Monitoring zeigt, dass der Luchsbestand in der Zentralschweiz stabil ist. Mit einer geschätzten Dichte von 0.85 Luchsen pro 100 km2 weist die Luchsdichte im Untersuchungsgebiet einen mittleren Wert auf, der vergleichbar ist mit anderen Regionen in der Schweiz. Die Dichte ist seit der letzten Untersuchung im Winter 2006/2007 stabil geblieben.
Zusätzlich zu diesen Luchsnachweisen wurden von der Luzerner Jagdverwaltung in Zusammenarbeit mit der Jägerschaft noch vier weitere selbständige Luchse fotografiert. Diese bewegen sich jedoch alle ausserhalb des oben beschriebenen Untersuchungsgebietes, weshalb sie auch nicht zur Berechnung der Luchsdichte hinzugezogen werden.