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Gemäß den Berechnungen der Pekinger Statistiker lag der Preisindex für Nahrungsmittel im August 2013 um 4,7 % über dem entsprechenden Vorjahreswert und war für rund 60 % der allgemeinen Inflationsrate von 2,6 % verantwortlich. Ähnlich sieht die Bilanz bei etwas längerfristiger Betrachtung aus: Von Januar bis August 2013 mussten die chinesischen Verbraucher für Nahrungsgüter im Durchschnitt 4,2 % mehr Geld als im Vorjahreszeitraum ausgeben; die allgemeine Teuerungsrate lag bei 2,5 %.
Absoluter Spitzenreiter, was den Preisanstieg in den ersten acht Monaten von 2013 angeht, war Rindfleisch, das im Vergleich zur Vorjahresperiode fast 30 % teurer verkauft wurde. Dahinter rangierte Schaffleisch mit einem Plus von 14,2 %. Die wichtige Warengruppe Schweinefleisch war dagegen aufgrund des Preisverfalls zu Jahresbeginn im Schnitt noch um 1,8 % günstiger für die chinesischen Konsumenten einzukaufen. Allerdings ziehen gegenwärtig die Preise auch hier wieder deutlich an; im August musste für das Kilogramm Schweinefleisch 6 % mehr bezahlt werden als im Vorjahresmonat. D
eutlich tiefer ins Portemonnaie greifen mussten die Verbraucher in China während der ersten acht Monate dieses Jahres außerdem für Eier, die im Mittel 8,5 % mehr kosteten; für Getreide und frisches Obst wurden Aufpreise von rund 5 % fällig. Milcherzeugnisse verteuerten sich um durchschnittlich 4,5 %, frisches Gemüse um 3,3 %. Bei den Nicht-Nahrungsgütern legten von Januar bis August gegenüber dem Vergleichszeitraum 2012 vor allem die Preise für Wohnen mit 2,9 % und für Kleidung mit 2,3 % zu, während sich Transport und Kommunikation im Schnitt um 0,4 % verbilligten.