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Die "Freigymer" Geschichte in Kürze
Das Freie Gymnasium wurde vor 160 Jahren (1859) in der Zeit des Kulturkampfs des 19. Jahrhunderts aus einer Haltung der Opposition heraus als betont evangelische Schule gegründet. Der Gründer, Theodorich von Lerber, befürchtete den Verlust der humanistischen und religiösen Bildungsinhalte in der Schulpolitik der damaligen radikal-liberalen Regierung. Bereits im Laufe der ersten Jahrzehnte vollzog sich eine Annäherung an den Staat, so sehr sogar, dass der Gründer mit seiner Schule brach und 1892 den Namen "Lerberschule" verbot. Seither trägt die Schule den Namen "Freies Gymnasium". 1895 fand die erste Maturitätsprüfung statt, allerdings noch extern; seit 1909 nimmt die Schule die kantonale eidgenössisch anerkannte Hausmaturität ab, so wie die staatlichen Gymnasien. 1901 wurden die ersten Mädchen aufgenommen. Die erste Frau wurde allerdings erst 1984 als Hauptlehrerein gewählt. Seit 1964 erhält das Freie Gymnasium kantonale Beiträge. 1972 erfolgte der Umzug der Schule von der Altstadt (Nägeligasse) ins Brückfeld in den Neubau an der Beaulieustrasse, Strasse "des schönen Ortes".
Das Jubiläumsbuch
2009 feierte das Freie Gymnasium seinen 150. Geburtstag. Zahlreiche schulische, kulturelle und sportliche Anlässe zeigten das Profil einer Schule mit Tradition und Dynamik. Das umfangreiche Jubiläumsbuch nimmt die Schulgeschichte aus heutiger Sicht wieder auf, gibt die letzten 50 Maturjahrgänge mit Namen und Klassenfotos wieder, reflektiert über Vergangenheit und Zukunft.
Wer sich vertiefter mit der Herkunft und Entwicklung des Freien Gymnasiums auseinandersetzen möchte, kann das Jubiläumsbuch kostenlos im Sekretariat beziehen.
Die Schulgeschichte 1859 - 2009 (PDF, 475 KB) kann hier heruntergeladen werden (nur Text, keine Bilder, 66 Seiten).