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Aufruf zur Diskussion: Wie würde sich eine freie Wahl zwischen Armee, Zivilschutz, Zivildienst oder Ersatzzahlung auswirken?
Ich würde das generell als "Dienst für die Gesellschaft" bezeichnen. Viele Menschen welche Armee- und Zivilschutzuntauglich sind, könnten sehr wohl etwas für die Gesellschaft tun. Ich bin selbst doppelt-UT und würde mich aber lieber im Zivildienst engagieren als Ersatzzahlungen zu leisten. Da es dort auch körperlich weniger anspruchsvolle Aufgaben gibt, wäre das gesundheitlich auch kein Problem für mich. Ein Zivildienst wird mir jedoch durch heutige Strukturen verunmöglicht.
Ich stelle mir das etwas ähnlich vor wie bei der freiwilligen Feuerwehr. Ein dienstpflichtiger Schweizer zahlt grundsätzlich Ersatzsteuer, kann diese aber durch den Dienst an der Gesellschaft vermindern, durch einen Zivildienst- Zivilschutz- oder Armeeeinsatz. So widerspricht es auch nicht der Menschenrechtskonvention zu Zwangsarbeit.
Durch die freie Wahl und die thematisch breit gefächerten möglichen Aufgaben ist es auch kein Problem, die "Wahlpflicht" für die Frauen einzuführen. Gleichstellung und Gleichberechtigung muss konsequent durchgeführt werden. Über Kompromisse (wie Dienstpflichtreduktion bei Schwangerschaft o.ä.) kann natürlich diskutiert werden.
Um Probleme in Krisensituationen vorzubeugen, könnten entsprechende Regelungen gemacht werden um Armee und Zivilschutz genügend Einsatzkräfte garantieren zu können.
Dienst in der Armee, dem Zivilschutz oder in gesellschaftlich wertvollen Aufgaben sehe ich alle drei als wichtig an. Deshalb soll man auch frei dazwischen wählen können.