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Joachim Sartorius, 1946 in Fürth geboren, wuchs in Tunis auf und lebt heute in Berlin und Syrakus. Nachdem er 1973 zum Doktor der Rechte promoviert worden war, arbeitete er bis 1986 im diplomatischen Dienst, u. a. als Kulturreferent in New York, als Pressereferent in Ankara und schliesslich als Gesandter in Nikosia (Zypern). In den folgenden Jahren leitete er das Künstlerprogramm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, war Generalsekretär des Goethe-Instituts in München und übernahm von 2001 bis 2011 die Intendanz der Berliner Festspiele. Er ist Lyriker und Übersetzer amerikanischer Dichtung, insbesondere von William Carlos Williams, John Ashbery und Wallace Stevens, er veröffentlichte Gedichtbände, zahlreiche Bücher, die in Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern entstanden, Reiseerzählungen, und er ist Herausgeber wichtiger Anthologien und Handbücher.
Vor 2500 Jahren war Syrakus auf Sizilien für die Griechen das New York des Mittelmeers: Aischylos brachte hier Stücke zur Uraufführung. In seinem neuesten Buch