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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2015.00007 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiber Wilhelm Urteil vom 30. Juni 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Kreso Glavas Advokatur Glavas AG Markusstrasse 10, 8006 Zürich gegen Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG Rechtsdienst, Generaldirektion Schweiz Postfach, 8085 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1960, arbeitete seit 1994 vollzeitlich für die Y.___ AG und war dadurch bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Zürich) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er in seinen Ferien in Z.___ am 18. Juni 2010 während einer Autofahrt mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidierte. Dabei erlitt er eine Fraktur des linken Schlüsselbeins, eine Stauchung im Bereich der Halswirbel - säule (HWS) und eine Schädelprellung (Urk. 7/Z1, Urk. 7/ZM1-2; vgl. auch Urk. 7/ZM7/2 und Urk. 7/ZM12 S. 1 ). Bezüglich Wirbelsäule ergaben die bildge bende n Unt ersuchungen keine Hinweise auf o ssäre Läsionen oder Wirbelver schiebungen (Urk. 7/ZM10). Aufgrund der Unfallfolgen bestand eine vollstän dige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 7/ZM5, Urk. 7/ZM12, Urk. 7/ZM16, Urk. 7/ZM27 ). Die Zürich richtete Taggelder aus und kam für die Kosten der Heilbehandlung auf (vgl. Urk. 7/ZA1 ff.). Bildgebende Untersuchungen im November 2010 zeigten eine stabil abgeheilte Schlüsselbeinfraktur. Gleichzeitig wurde die Diagnose eines Impingementsyn droms der linken Schulter mit einer Verkalkung und einer Schleimbeutelent zündung festgestellt (Urk. 7/ZM13). Am 29. November 2010 unterzog sich der Versicherte einer operativen Kalkentfernung und Bursektomie (Urk. 7/ZM15). Im Januar 2011 stellte der behandelnde Orthopäde Dr. med. A.___, FMH orthopädische Chirurgie, eine vollumfängliche Beweglichkeit mit noch deut lichen Schmerzb eschwerden fest. Die Prognose betreffend Wiederaufnahme der Arbeit beurteilte er als günstig ( teilweise Arbeitsaufnahme ab März 2011; Urk. 7/ZM20/10). Über Schmerzen klagte der Versicherte indessen weiterhin (vgl. u.a. Urk. 7/ZM20/2, Urk. 7/ZM28, Urk. 7/ZM32). Gestützt auf eine vertrauensärztliche Beurteilung durch Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin (vgl. Urk. 7/ZM25/1-2, Urk. 7/ZM26) stellte die Zürich mit Verfügung vom 15. August 2011 die Taggeldleistungen und die Leistungen für die Heilbehandlung per 30. September 2010 ein (Urk. 7/Z75). Gegen diesen Entscheid erhob der Versicherte am 15. September 2011 Einsprache (Urk. 7/Z95). Im Einspracheverfahren holte die Zürich das orthopädische und schmerzmedizinisch-psychosomatische Gutachten der Klinik C.___ vom 14. November 2013 ein (Urk. 7/ZM43). Mit dem Ein spracheentscheid vom 20. November 2014 hiess die Zürich die Einsprache teil weise gut und stellte die Taggeldleistungen neu per 15. Oktober 2010 und die Vergütungen für die Heilbehandlung per 18. Dezember 2010 ein (Urk. 2 = Urk. 7/Z222). 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 20. November 2014 erhob der Versicherte am 5. Januar 2015 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es sei die Zürich zu verpflichten, sämtliche Unfallleistungen bis zum 18. Dezember 2010 zu entrichten. Eventualiter sei sie zu verpflichten, eine neue Begutachtung im Lichte des Sinngehaltes von Art. 36 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) in Auftrag zu geben und hernach neu zu entscheiden (Urk. 1). Die Zürich beantragte in der Beschwerde antwort vom 28. Januar 2015 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Auf die Ausführungen der Parteien und die Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Die versicherte Person hat gemäss Art. 10 Abs. 1 UVG Anspruch auf die zweck mässige Behandlung der Unfallfolgen, namentlich auf ambulante und stationäre ärztliche Leistungen. I st die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs rechts ; ATSG), so hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG zudem Anspruch auf ein Taggeld. Der Anspruch auf Taggeld erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, mithin im Zeitpunkt der vollen Wiedererlangung der Fähigkeit, im bisherigen oder in einem anderen Beruf zumutbare Arbeit zu leisten (Art. 16 Abs. 1 und 2 UVG i.V.m. Art. 6 ATSG; BGE 137 V 199 E. 2.1, Urteil des Bun desgerichts 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt zudem voraus, dass zwischen Unfall und Gesundheitsschaden ein natürlicher und adäquater Kausalzusam menhang besteht. Die in diesem Zusammenhang relevanten Aspekte hat die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid zutreffend darge legt (Urk. 2 S. 3 f. Ziff. 4.1-4 und S. 7 ff. Ziff. 5.6.1-5.6.4). Darauf wird verwie sen. Gemäss Art. 36 Abs. 1 UVG werden d ie Pflegeleistungen und Kostenvergütun gen sowie die Taggelder und Hilflosenentschädigungen nicht gekürzt, wenn die Gesundheitsschädigung nur teilweise Folge eines Unfalles ist. 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Einspracheentscheid fest, aus dem schlüssigen Gutachte n der Klinik C.___ vom 14. November 2013 ergebe sich, dass betreffend HWS und Fraktur des Schlüsselbeins die Symptome rückläufig gewesen seien. Hingegen seien im weiteren Verlauf Schulterbe schwerden aufgetret en. Dabei habe es sich um ein Impingement mit einem Kalkdepot in der Su praspinatussehne links und einen AC-Gelenkssporn gehan delt. Beide Pathologien hätten kein en Zusammenhang mit dem Unfall. Die unfallbedingten Beschwerden seien drei Monate nach dem Unfall deutlich rückläufig gewese n und seien schliesslich abgeklungen. Der Z eitpunkt des voll ständigen Abklingens lasse sich aber nicht sicher feststellen. Die Erfahrung zeige, das s Beschwerden dieser Art r und sechs Monate nach dem Unfall nicht mehr vorhanden seien. S echs Monate nach dem Unfall, das heisst am 18. Dezember 2010, sei der status quo sine demnach eingetreten. Die Arbeitsfähig keit sei bereits ab Mitte Oktober 2010 wiederhergestellt gewesen. Bezüglich all fällig noch vorhandener Beschwerden sei zu beachten, dass diese unfallfremd seien, oder dass diesbezüglich der adäquat e Kausalzusammenhang zu verneinen sei. Die Taggeldleistungen seien per 15. Oktober 2010 einzustellen, die Vergü tungen für die Heilbehandlung per 18. Dezember 2010 (Urk. 2 S. 4 ff. Ziff. 5.1 f f.). 2.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe unbestrittenermassen am 18. Juni 2010 unverschuldet einen Verkehrsunfall erlitten. Obschon er angeschnallt gewesen sei, habe er aufgrund der Heftigkeit der Kollision eine Fraktur des Schlüsselbeins, eine Schulterverletzung und Distorsion der HWS davongetragen. In vergleichbaren Fällen erbringe die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) in der Regel während sechs Monaten die gesetzlichen Leistungen, selbst wenn keine somatischen Folgen vorlä gen. Das Auseinanderfallen der Einstel lung der Taggeldleistungen und dasjenige der Vergütung für Pflegeleistungen sei nicht korrekt. Es widerspreche Art. 36 UVG. Die Beschwerdegegnerin hätte sämtliche vorübergehende n Leistungen uneingeschränkt erbringen müssen, solange der Unfall die Beschwerden mitverursach t habe, zumindest bis zum 18. Dezember 2010. Zu Unrecht seien bei der Einholung des Gutachtens die Exper ten nicht auf die Bedeutung von Art. 36 UVG aufmerksam gemacht worden. Sie hätten sich mit der damit verbundenen Problematik weder konkret noch diffe rentialdiagnostisch auseinandersetzen können. Bei den bisherigen Abklärungen sei unklar geblieben, wie weit die unfallbedingten und die unfallfremden Beschwerden zusammenwirkten und persistierten. Weitere Abklärungen seien daher angezeigt (Urk. 1 S. 2 ff. Ziff. II u. III). 3. 3.1 Art. 36 UVG betrifft die Frage der Leistungsk ürzung beim Zusammentreffen von verschiedenen Schadensursachen. Gemäss Abs. 1 der Bestimmung unterliegen unter anderem die Leistungen für die Heilbehandlung und die Taggelder keiner Kürzung, wenn die Gesundheitsschädigung nur teilweise Folge eines Unfalles ist. Abs. 2 von Art. 36 UVG betrifft Renten und Integritätsentschädigungen und ist somit hier nicht von Bedeutung. 3.2 Die Experten der Klinik C.___ ( Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Ortho pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, und Prof. Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie) kamen im Gutachten vom 14. November 2013 zum Schluss, die geklagten Beschwerden seien nur teilweise Folge des Verkehrsunfalles vom 18. Juni 2010 gewesen. Zunächst habe der Beschwerdeführer unter Beschwerden im Nackenbereich auf grund der HWS-Distorsion gelitten, wobei diese Beschwerden bald abgeklungen seien. Des Weiteren habe der Beschwerdeführer unter den Folgen der unfallbe dingten Fraktur des linken Schlüsselbeins gelitten. Die Fraktur sei in der Folge komplikationslos ab geheilt (Urk. 7/ZM42 S. 28 ff.). Sodann hätten sich im weiteren Verlauf die Folgen einer als unfallfremd zu beurteilenden Tendinitis calcarea der Supraspinatussehne mit therapierefraktärem Impingement links bemerkbar gemacht. Hinzu kämen Beschwerden, die sich medizinisch keiner organischen Ursache zuordnen liessen (Urk. 7/ZM42 S. 32 ff.). 3.3 Unter den genannten Gesichtspunkten stellt der Unfall eine Teilursache der insge samt bestehenden Gesundheitsschädigung dar. Indessen verfügte die Beschwerdegegnerin weder eine Leistungskürzung bezüglich Taggeld noch eine solche bezüglich Heilbehandlung und missachtete damit den Grundsatz von Art. 36 Abs. 1 UVG. Vielmehr terminierte sie die Leistungen, nämlich die Taggeld leistungen zufolge Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit und die Heilbehand lung zufolge Wegfall s des Kausalzusammenhangs. Mit den in diesem Zusam menhang relevanten medizinischen Sachfragen hatten sich die Gutachter in ihrer Expertise auseinanderzusetzen. Deren Schlussfolgerungen ( Urk. 7/ZM42 S. 38 ff.) sind im Gutac hten im Detail dokumentiert (Zusammenfassung der Akten, Anamnese, Befund erhebung; Urk. 7/ZM42 S. 2 ff.), sie sind begrün d et (Zusammenfassung und Beurteilung; Urk. 7/ZM42 S. 28 ff.) und im Ergebnis nachvollziehbar. Gemäss den Schlussfolgerungen der Experten waren ab Mitte Oktober 2010 die unfallbedingten Beschwerden, das heisst diejenigen im Zusammenhang mit der Claviculafraktur und der H W S-Distorsion, in den Hintergrund getreten und es beeinflussten unfallfremde Beschwerden die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/ZM42 S. 42 Ziff. 7). Ferner bestand spätestens sechs Monate nach dem Unfall, das heisst ab 18. Dezember 2010, kein Kausalzusam menhang mehr zwischen dem Unfall und den geklagten Beschwerden (Urk. 7/ZM42 S. 39 ff. Ziff. 5). Wie dargelegt wurde, war nicht über die Kürzung der Leistungen, sondern über deren Terminierung zu befinden. Die Terminierung der Leistungen als Folge der Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit und das Entfallen des weiteren A nspruchs auf Heilbehandlung bei fehlendem Kausalzusammenhang gehört nicht zum Regelungsbereich von Art. 36 UVG, worauf die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort zu recht hingewiesen hat (Urk. 6 S. 2 f.). Es war somit ent behrlich, die Gutachter auf Art. 36 UVG hinzuweisen respektive ein entspre chender Hinweis hätte das Ergebnis de r Begutachtung nicht beeinfluss t. Im Übrigen beanstandete der Beschwerdeführer das Gutachten der Klinik C.___ nicht. 3.4 Aufgrund des Gutachtens der Klinik C.___ ergibt sich, dass der Beschwerde führer aufgrund der organisch fassbaren Unfallfolgen ab Mitte Oktober 2010 wieder arbeitsfähig war. Ebenso ergibt sich aus dem Gutachten, dass ab 1 8. Dezember 2010 bezüglich der objektiven Unfallfolgen kein natür licher Kausalzusammenhang mehr bestand, mithin der Zustand eingetreten war, der sich auch ohne den Unfall eingestellt hätte. Bezüglich der von den Gutach tern festgestellten nicht objektivierbaren Beschwerden verneinte die Beschwer degegnerin mit nachvollziehbarer, schlüssiger und im Übrigen nicht beanstan deter Begründung den adäquaten Kausalzusammenhang (Urk. 2 S. 7 ff. ). Die Einstellung der Taggeldleistungen per 1 5. Oktober 2010 und die Verneinung des Anspruchs auf weitere Heilbehandlungen zu Lasten der Unfallversicherung per 1 8. Dezember 2010 sind vor diesem Hintergrund nicht zu beanstanden. Die gegen diesen Entscheid der Beschwerdegegnerin erhobene Beschwerde erweist sich somit als unbegründet und ist daher abzuweisen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Kreso Glavas - Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GrünigWilhelm

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2015.00007 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiber Wilhelm Urteil vom 30. Juni 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Kreso Glavas Advokatur Glavas AG Markusstrasse 10, 8006 Zürich gegen Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG Rechtsdienst, Generaldirektion Schweiz Postfach, 8085 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1960, arbeitete seit 1994 vollzeitlich für die Y.___ AG und war dadurch bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Zürich) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er in seinen Ferien in Z.___ am 18. Juni 2010 während einer Autofahrt mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidierte. Dabei erlitt er eine Fraktur des linken Schlüsselbeins, eine Stauchung im Bereich der Halswirbel - säule (HWS) und eine Schädelprellung (Urk. 7/Z1, Urk. 7/ZM1-2; vgl. auch Urk. 7/ZM7/2 und Urk. 7/ZM12 S. 1 ). Bezüglich Wirbelsäule ergaben die bildge bende n Unt ersuchungen keine Hinweise auf o ssäre Läsionen oder Wirbelver schiebungen (Urk. 7/ZM10). Aufgrund der Unfallfolgen bestand eine vollstän dige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 7/ZM5, Urk. 7/ZM12, Urk. 7/ZM16, Urk. 7/ZM27 ). Die Zürich richtete Taggelder aus und kam für die Kosten der Heilbehandlung auf (vgl. Urk. 7/ZA1 ff.). Bildgebende Untersuchungen im November 2010 zeigten eine stabil abgeheilte Schlüsselbeinfraktur. Gleichzeitig wurde die Diagnose eines Impingementsyn droms der linken Schulter mit einer Verkalkung und einer Schleimbeutelent zündung festgestellt (Urk. 7/ZM13). Am 29. November 2010 unterzog sich der Versicherte einer operativen Kalkentfernung und Bursektomie (Urk. 7/ZM15). Im Januar 2011 stellte der behandelnde Orthopäde Dr. med. A.___, FMH orthopädische Chirurgie, eine vollumfängliche Beweglichkeit mit noch deut lichen Schmerzb eschwerden fest. Die Prognose betreffend Wiederaufnahme der Arbeit beurteilte er als günstig ( teilweise Arbeitsaufnahme ab März 2011; Urk. 7/ZM20/10). Über Schmerzen klagte der Versicherte indessen weiterhin (vgl. u.a. Urk. 7/ZM20/2, Urk. 7/ZM28, Urk. 7/ZM32). Gestützt auf eine vertrauensärztliche Beurteilung durch Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin (vgl. Urk. 7/ZM25/1-2, Urk. 7/ZM26) stellte die Zürich mit Verfügung vom 15. August 2011 die Taggeldleistungen und die Leistungen für die Heilbehandlung per 30. September 2010 ein (Urk. 7/Z75). Gegen diesen Entscheid erhob der Versicherte am 15. September 2011 Einsprache (Urk. 7/Z95). Im Einspracheverfahren holte die Zürich das orthopädische und schmerzmedizinisch-psychosomatische Gutachten der Klinik C.___ vom 14. November 2013 ein (Urk. 7/ZM43). Mit dem Ein spracheentscheid vom 20. November 2014 hiess die Zürich die Einsprache teil weise gut und stellte die Taggeldleistungen neu per 15. Oktober 2010 und die Vergütungen für die Heilbehandlung per 18. Dezember 2010 ein (Urk. 2 = Urk. 7/Z222). 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 20. November 2014 erhob der Versicherte am 5. Januar 2015 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es sei die Zürich zu verpflichten, sämtliche Unfallleistungen bis zum 18. Dezember 2010 zu entrichten. Eventualiter sei sie zu verpflichten, eine neue Begutachtung im Lichte des Sinngehaltes von Art. 36 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) in Auftrag zu geben und hernach neu zu entscheiden (Urk. 1). Die Zürich beantragte in der Beschwerde antwort vom 28. Januar 2015 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Auf die Ausführungen der Parteien und die Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Die versicherte Person hat gemäss Art. 10 Abs. 1 UVG Anspruch auf die zweck mässige Behandlung der Unfallfolgen, namentlich auf ambulante und stationäre ärztliche Leistungen. I st die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs rechts ; ATSG), so hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG zudem Anspruch auf ein Taggeld. Der Anspruch auf Taggeld erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, mithin im Zeitpunkt der vollen Wiedererlangung der Fähigkeit, im bisherigen oder in einem anderen Beruf zumutbare Arbeit zu leisten (Art. 16 Abs. 1 und 2 UVG i.V.m. Art. 6 ATSG; BGE 137 V 199 E. 2.1, Urteil des Bun desgerichts 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt zudem voraus, dass zwischen Unfall und Gesundheitsschaden ein natürlicher und adäquater Kausalzusam menhang besteht. Die in diesem Zusammenhang relevanten Aspekte hat die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid zutreffend darge legt (Urk. 2 S. 3 f. Ziff. 4.1-4 und S. 7 ff. Ziff. 5.6.1-5.6.4). Darauf wird verwie sen. Gemäss Art. 36 Abs. 1 UVG werden d ie Pflegeleistungen und Kostenvergütun gen sowie die Taggelder und Hilflosenentschädigungen nicht gekürzt, wenn die Gesundheitsschädigung nur teilweise Folge eines Unfalles ist. 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Einspracheentscheid fest, aus dem schlüssigen Gutachte n der Klinik C.___ vom 14. November 2013 ergebe sich, dass betreffend HWS und Fraktur des Schlüsselbeins die Symptome rückläufig gewesen seien. Hingegen seien im weiteren Verlauf Schulterbe schwerden aufgetret en. Dabei habe es sich um ein Impingement mit einem Kalkdepot in der Su praspinatussehne links und einen AC-Gelenkssporn gehan delt. Beide Pathologien hätten kein en Zusammenhang mit dem Unfall. Die unfallbedingten Beschwerden seien drei Monate nach dem Unfall deutlich rückläufig gewese n und seien schliesslich abgeklungen. Der Z eitpunkt des voll ständigen Abklingens lasse sich aber nicht sicher feststellen. Die Erfahrung zeige, das s Beschwerden dieser Art r und sechs Monate nach dem Unfall nicht mehr vorhanden seien. S echs Monate nach dem Unfall, das heisst am 18. Dezember 2010, sei der status quo sine demnach eingetreten. Die Arbeitsfähig keit sei bereits ab Mitte Oktober 2010 wiederhergestellt gewesen. Bezüglich all fällig noch vorhandener Beschwerden sei zu beachten, dass diese unfallfremd seien, oder dass diesbezüglich der adäquat e Kausalzusammenhang zu verneinen sei. Die Taggeldleistungen seien per 15. Oktober 2010 einzustellen, die Vergü tungen für die Heilbehandlung per 18. Dezember 2010 (Urk. 2 S. 4 ff. Ziff. 5.1 f f.). 2.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe unbestrittenermassen am 18. Juni 2010 unverschuldet einen Verkehrsunfall erlitten. Obschon er angeschnallt gewesen sei, habe er aufgrund der Heftigkeit der Kollision eine Fraktur des Schlüsselbeins, eine Schulterverletzung und Distorsion der HWS davongetragen. In vergleichbaren Fällen erbringe die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) in der Regel während sechs Monaten die gesetzlichen Leistungen, selbst wenn keine somatischen Folgen vorlä gen. Das Auseinanderfallen der Einstel lung der Taggeldleistungen und dasjenige der Vergütung für Pflegeleistungen sei nicht korrekt. Es widerspreche Art. 36 UVG. Die Beschwerdegegnerin hätte sämtliche vorübergehende n Leistungen uneingeschränkt erbringen müssen, solange der Unfall die Beschwerden mitverursach t habe, zumindest bis zum 18. Dezember 2010. Zu Unrecht seien bei der Einholung des Gutachtens die Exper ten nicht auf die Bedeutung von Art. 36 UVG aufmerksam gemacht worden. Sie hätten sich mit der damit verbundenen Problematik weder konkret noch diffe rentialdiagnostisch auseinandersetzen können. Bei den bisherigen Abklärungen sei unklar geblieben, wie weit die unfallbedingten und die unfallfremden Beschwerden zusammenwirkten und persistierten. Weitere Abklärungen seien daher angezeigt (Urk. 1 S. 2 ff. Ziff. II u. III). 3. 3.1 Art. 36 UVG betrifft die Frage der Leistungsk ürzung beim Zusammentreffen von verschiedenen Schadensursachen. Gemäss Abs. 1 der Bestimmung unterliegen unter anderem die Leistungen für die Heilbehandlung und die Taggelder keiner Kürzung, wenn die Gesundheitsschädigung nur teilweise Folge eines Unfalles ist. Abs. 2 von Art. 36 UVG betrifft Renten und Integritätsentschädigungen und ist somit hier nicht von Bedeutung. 3.2 Die Experten der Klinik C.___ ( Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Ortho pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, und Prof. Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie) kamen im Gutachten vom 14. November 2013 zum Schluss, die geklagten Beschwerden seien nur teilweise Folge des Verkehrsunfalles vom 18. Juni 2010 gewesen. Zunächst habe der Beschwerdeführer unter Beschwerden im Nackenbereich auf grund der HWS-Distorsion gelitten, wobei diese Beschwerden bald abgeklungen seien. Des Weiteren habe der Beschwerdeführer unter den Folgen der unfallbe dingten Fraktur des linken Schlüsselbeins gelitten. Die Fraktur sei in der Folge komplikationslos ab geheilt (Urk. 7/ZM42 S. 28 ff.). Sodann hätten sich im weiteren Verlauf die Folgen einer als unfallfremd zu beurteilenden Tendinitis calcarea der Supraspinatussehne mit therapierefraktärem Impingement links bemerkbar gemacht. Hinzu kämen Beschwerden, die sich medizinisch keiner organischen Ursache zuordnen liessen (Urk. 7/ZM42 S. 32 ff.). 3.3 Unter den genannten Gesichtspunkten stellt der Unfall eine Teilursache der insge samt bestehenden Gesundheitsschädigung dar. Indessen verfügte die Beschwerdegegnerin weder eine Leistungskürzung bezüglich Taggeld noch eine solche bezüglich Heilbehandlung und missachtete damit den Grundsatz von Art. 36 Abs. 1 UVG. Vielmehr terminierte sie die Leistungen, nämlich die Taggeld leistungen zufolge Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit und die Heilbehand lung zufolge Wegfall s des Kausalzusammenhangs. Mit den in diesem Zusam menhang relevanten medizinischen Sachfragen hatten sich die Gutachter in ihrer Expertise auseinanderzusetzen. Deren Schlussfolgerungen ( Urk. 7/ZM42 S. 38 ff.) sind im Gutac hten im Detail dokumentiert (Zusammenfassung der Akten, Anamnese, Befund erhebung; Urk. 7/ZM42 S. 2 ff.), sie sind begrün d et (Zusammenfassung und Beurteilung; Urk. 7/ZM42 S. 28 ff.) und im Ergebnis nachvollziehbar. Gemäss den Schlussfolgerungen der Experten waren ab Mitte Oktober 2010 die unfallbedingten Beschwerden, das heisst diejenigen im Zusammenhang mit der Claviculafraktur und der H W S-Distorsion, in den Hintergrund getreten und es beeinflussten unfallfremde Beschwerden die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/ZM42 S. 42 Ziff. 7). Ferner bestand spätestens sechs Monate nach dem Unfall, das heisst ab 18. Dezember 2010, kein Kausalzusam menhang mehr zwischen dem Unfall und den geklagten Beschwerden (Urk. 7/ZM42 S. 39 ff. Ziff. 5). Wie dargelegt wurde, war nicht über die Kürzung der Leistungen, sondern über deren Terminierung zu befinden. Die Terminierung der Leistungen als Folge der Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit und das Entfallen des weiteren A nspruchs auf Heilbehandlung bei fehlendem Kausalzusammenhang gehört nicht zum Regelungsbereich von Art. 36 UVG, worauf die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort zu recht hingewiesen hat (Urk. 6 S. 2 f.). Es war somit ent behrlich, die Gutachter auf Art. 36 UVG hinzuweisen respektive ein entspre chender Hinweis hätte das Ergebnis de r Begutachtung nicht beeinfluss t. Im Übrigen beanstandete der Beschwerdeführer das Gutachten der Klinik C.___ nicht. 3.4 Aufgrund des Gutachtens der Klinik C.___ ergibt sich, dass der Beschwerde führer aufgrund der organisch fassbaren Unfallfolgen ab Mitte Oktober 2010 wieder arbeitsfähig war. Ebenso ergibt sich aus dem Gutachten, dass ab 1 8. Dezember 2010 bezüglich der objektiven Unfallfolgen kein natür licher Kausalzusammenhang mehr bestand, mithin der Zustand eingetreten war, der sich auch ohne den Unfall eingestellt hätte. Bezüglich der von den Gutach tern festgestellten nicht objektivierbaren Beschwerden verneinte die Beschwer degegnerin mit nachvollziehbarer, schlüssiger und im Übrigen nicht beanstan deter Begründung den adäquaten Kausalzusammenhang (Urk. 2 S. 7 ff. ). Die Einstellung der Taggeldleistungen per 1 5. Oktober 2010 und die Verneinung des Anspruchs auf weitere Heilbehandlungen zu Lasten der Unfallversicherung per 1 8. Dezember 2010 sind vor diesem Hintergrund nicht zu beanstanden. Die gegen diesen Entscheid der Beschwerdegegnerin erhobene Beschwerde erweist sich somit als unbegründet und ist daher abzuweisen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Kreso Glavas - Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GrünigWilhelm

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2015.00007 UV.2015.00007

UV.2015.00007 I. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende

Sozialversicherungsrichter Spitz

Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter

Gerichtsschreiber Wilhelm

Urteil vom 30. Juni 2016

Urteil vom 30. Juni 2016 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Kreso Glavas

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Kreso Glavas Advokatur Glavas AG

Advokatur Glavas AG Markusstrasse 10, 8006 Zürich

Markusstrasse 10, 8006 Zürich gegen

gegen Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG

Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG Rechtsdienst, Generaldirektion Schweiz

Rechtsdienst, Generaldirektion Schweiz Postfach, 8085 Zürich

Postfach, 8085 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1960, arbeitete seit 1994 vollzeitlich für die Y.___ AG und war dadurch bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Zürich) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er in seinen Ferien in Z.___ am 18. Juni 2010 während einer Autofahrt mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidierte. Dabei erlitt er eine Fraktur des linken Schlüsselbeins, eine Stauchung im Bereich der Halswirbel - säule (HWS) und eine Schädelprellung (Urk. 7/Z1, Urk. 7/ZM1-2; vgl. auch Urk. 7/ZM7/2 und Urk. 7/ZM12 S. 1 ). Bezüglich Wirbelsäule ergaben die bildge bende n Unt ersuchungen keine Hinweise auf o ssäre Läsionen oder Wirbelver schiebungen (Urk. 7/ZM10). Aufgrund der Unfallfolgen bestand eine vollstän dige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 7/ZM5, Urk. 7/ZM12, Urk. 7/ZM16, Urk. 7/ZM27 ). Die Zürich richtete Taggelder aus und kam für die Kosten der Heilbehandlung auf (vgl. Urk. 7/ZA1 ff.).

1. X.___, geboren 1960, arbeitete seit 1994 vollzeitlich für die Y.___ AG und war dadurch bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Zürich) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er in seinen Ferien in Z.___ am 18. Juni 2010 während einer Autofahrt mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidierte. Dabei erlitt er eine Fraktur des linken Schlüsselbeins, eine Stauchung im Bereich der Halswirbel säule (HWS) und eine Schädelprellung (Urk. 7/Z1, Urk. 7/ZM1-2; vgl. auch Urk. 7/ZM7/2 und Urk. 7/ZM12 S. 1 ). Bezüglich Wirbelsäule ergaben die bildge bende n Unt ersuchungen keine Hinweise auf o ssäre Läsionen oder Wirbelver schiebungen (Urk. 7/ZM10). Aufgrund der Unfallfolgen bestand eine vollstän dige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 7/ZM5, Urk. 7/ZM12, Urk. 7/ZM16, Urk. 7/ZM27 ). Die Zürich richtete Taggelder aus und kam für die Kosten der Heilbehandlung auf (vgl. Urk. 7/ZA1 ff.). Bildgebende Untersuchungen im November 2010 zeigten eine stabil abgeheilte Schlüsselbeinfraktur. Gleichzeitig wurde die Diagnose eines Impingementsyn droms der linken Schulter mit einer Verkalkung und einer Schleimbeutelent zündung festgestellt (Urk. 7/ZM13). Am 29. November 2010 unterzog sich der Versicherte einer operativen Kalkentfernung und Bursektomie (Urk. 7/ZM15). Im Januar 2011 stellte der behandelnde Orthopäde Dr. med. A.___, FMH orthopädische Chirurgie, eine vollumfängliche Beweglichkeit mit noch deut lichen Schmerzb eschwerden fest. Die Prognose betreffend Wiederaufnahme der Arbeit beurteilte er als günstig ( teilweise Arbeitsaufnahme ab März 2011; Urk. 7/ZM20/10). Über Schmerzen klagte der Versicherte indessen weiterhin (vgl. u.a. Urk. 7/ZM20/2, Urk. 7/ZM28, Urk. 7/ZM32).

Bildgebende Untersuchungen im November 2010 zeigten eine stabil abgeheilte Schlüsselbeinfraktur. Gleichzeitig wurde die Diagnose eines Impingementsyn droms der linken Schulter mit einer Verkalkung und einer Schleimbeutelent zündung festgestellt (Urk. 7/ZM13). Am 29. November 2010 unterzog sich der Versicherte einer operativen Kalkentfernung und Bursektomie (Urk. 7/ZM15). Im Januar 2011 stellte der behandelnde Orthopäde Dr. med. A.___, FMH orthopädische Chirurgie, eine vollumfängliche Beweglichkeit mit noch deut lichen Schmerzb eschwerden fest. Die Prognose betreffend Wiederaufnahme der Arbeit beurteilte er als günstig ( teilweise Arbeitsaufnahme ab März 2011; Urk. 7/ZM20/10). Über Schmerzen klagte der Versicherte indessen weiterhin (vgl. u.a. Urk. 7/ZM20/2, Urk. 7/ZM28, Urk. 7/ZM32). Gestützt auf eine vertrauensärztliche Beurteilung durch Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin (vgl. Urk. 7/ZM25/1-2, Urk. 7/ZM26) stellte die Zürich mit Verfügung vom 15. August 2011 die Taggeldleistungen und die Leistungen für die Heilbehandlung per 30. September 2010 ein (Urk. 7/Z75). Gegen diesen Entscheid erhob der Versicherte am 15. September 2011 Einsprache (Urk. 7/Z95). Im Einspracheverfahren holte die Zürich das orthopädische und schmerzmedizinisch-psychosomatische Gutachten der Klinik C.___ vom 14. November 2013 ein (Urk. 7/ZM43). Mit dem Ein spracheentscheid vom 20. November 2014 hiess die Zürich die Einsprache teil weise gut und stellte die Taggeldleistungen neu per 15. Oktober 2010 und die Vergütungen für die Heilbehandlung per 18. Dezember 2010 ein (Urk. 2 = Urk. 7/Z222).

Gestützt auf eine vertrauensärztliche Beurteilung durch Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin (vgl. Urk. 7/ZM25/1-2, Urk. 7/ZM26) stellte die Zürich mit Verfügung vom 15. August 2011 die Taggeldleistungen und die Leistungen für die Heilbehandlung per 30. September 2010 ein (Urk. 7/Z75). Gegen diesen Entscheid erhob der Versicherte am 15. September 2011 Einsprache (Urk. 7/Z95). Im Einspracheverfahren holte die Zürich das orthopädische und schmerzmedizinisch-psychosomatische Gutachten der Klinik C.___ vom 14. November 2013 ein (Urk. 7/ZM43). Mit dem Ein spracheentscheid vom 20. November 2014 hiess die Zürich die Einsprache teil weise gut und stellte die Taggeldleistungen neu per 15. Oktober 2010 und die Vergütungen für die Heilbehandlung per 18. Dezember 2010 ein (Urk. 2 = Urk. 7/Z222). 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 20. November 2014 erhob der Versicherte am 5. Januar 2015 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es sei die Zürich zu verpflichten, sämtliche Unfallleistungen bis zum 18. Dezember 2010 zu entrichten. Eventualiter sei sie zu verpflichten, eine neue Begutachtung im Lichte des Sinngehaltes von Art. 36 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) in Auftrag zu geben und hernach neu zu entscheiden (Urk. 1). Die Zürich beantragte in der Beschwerde antwort vom 28. Januar 2015 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6).

2. Gegen den Einspracheentscheid vom 20. November 2014 erhob der Versicherte am 5. Januar 2015 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es sei die Zürich zu verpflichten, sämtliche Unfallleistungen bis zum 18. Dezember 2010 zu entrichten. Eventualiter sei sie zu verpflichten, eine neue Begutachtung im Lichte des Sinngehaltes von Art. 36 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) in Auftrag zu geben und hernach neu zu entscheiden (Urk. 1). Die Zürich beantragte in der Beschwerde antwort vom 28. Januar 2015 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Auf die Ausführungen der Parteien und die Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Auf die Ausführungen der Parteien und die Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Die versicherte Person hat gemäss Art. 10 Abs. 1 UVG Anspruch auf die zweck mässige Behandlung der Unfallfolgen, namentlich auf ambulante und stationäre ärztliche Leistungen.

1. Die versicherte Person hat gemäss Art. 10 Abs. 1 UVG Anspruch auf die zweck mässige Behandlung der Unfallfolgen, namentlich auf ambulante und stationäre ärztliche Leistungen. I st die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs rechts ; ATSG), so hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG zudem Anspruch auf ein Taggeld. Der Anspruch auf Taggeld erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, mithin im Zeitpunkt der vollen Wiedererlangung der Fähigkeit, im bisherigen oder in einem anderen Beruf zumutbare Arbeit zu leisten (Art. 16 Abs. 1 und 2 UVG i.V.m. Art. 6 ATSG; BGE 137 V 199 E. 2.1, Urteil des Bun desgerichts 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3).

I st die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs rechts ; ATSG), so hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG zudem Anspruch auf ein Taggeld. Der Anspruch auf Taggeld erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, mithin im Zeitpunkt der vollen Wiedererlangung der Fähigkeit, im bisherigen oder in einem anderen Beruf zumutbare Arbeit zu leisten (Art. 16 Abs. 1 und 2 UVG i.V.m. Art. 6 ATSG; BGE 137 V 199 E. 2.1, Urteil des Bun desgerichts 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt zudem voraus, dass zwischen Unfall und Gesundheitsschaden ein natürlicher und adäquater Kausalzusam menhang besteht. Die in diesem Zusammenhang relevanten Aspekte hat die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid zutreffend darge legt (Urk. 2 S. 3 f. Ziff. 4.1-4 und S. 7 ff. Ziff. 5.6.1-5.6.4). Darauf wird verwie sen.

Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt zudem voraus, dass zwischen Unfall und Gesundheitsschaden ein natürlicher und adäquater Kausalzusam menhang besteht. Die in diesem Zusammenhang relevanten Aspekte hat die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid zutreffend darge legt (Urk. 2 S. 3 f. Ziff. 4.1-4 und S. 7 ff. Ziff. 5.6.1-5.6.4). Darauf wird verwie sen. Gemäss Art. 36 Abs. 1 UVG werden d ie Pflegeleistungen und Kostenvergütun gen sowie die Taggelder und Hilflosenentschädigungen nicht gekürzt, wenn die Gesundheitsschädigung nur teilweise Folge eines Unfalles ist.

Gemäss Art. 36 Abs. 1 UVG werden d ie Pflegeleistungen und Kostenvergütun gen sowie die Taggelder und Hilflosenentschädigungen nicht gekürzt, wenn die Gesundheitsschädigung nur teilweise Folge eines Unfalles ist. 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Einspracheentscheid fest, aus dem schlüssigen Gutachte n der Klinik C.___ vom 14. November 2013 ergebe sich, dass betreffend HWS und Fraktur des Schlüsselbeins die Symptome rückläufig gewesen seien. Hingegen seien im weiteren Verlauf Schulterbe schwerden aufgetret en. Dabei habe es sich um ein Impingement mit einem Kalkdepot in der Su praspinatussehne links und einen AC-Gelenkssporn gehan delt. Beide Pathologien hätten kein en Zusammenhang mit dem Unfall. Die unfallbedingten Beschwerden seien drei Monate nach dem Unfall deutlich rückläufig gewese n und seien schliesslich abgeklungen. Der Z eitpunkt des voll ständigen Abklingens lasse sich aber nicht sicher feststellen. Die Erfahrung zeige, das s Beschwerden dieser Art r und sechs Monate nach dem Unfall nicht mehr vorhanden seien. S echs Monate nach dem Unfall, das heisst am 18. Dezember 2010, sei der status quo sine demnach eingetreten. Die Arbeitsfähig keit sei bereits ab Mitte Oktober 2010 wiederhergestellt gewesen. Bezüglich all fällig noch vorhandener Beschwerden sei zu beachten, dass diese unfallfremd seien, oder dass diesbezüglich der adäquat e Kausalzusammenhang zu verneinen sei. Die Taggeldleistungen seien per 15. Oktober 2010 einzustellen, die Vergü tungen für die Heilbehandlung per 18. Dezember 2010 (Urk. 2 S. 4 ff. Ziff. 5.1 f f.).

2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Einspracheentscheid fest, aus dem schlüssigen Gutachte n der Klinik C.___ vom 14. November 2013 ergebe sich, dass betreffend HWS und Fraktur des Schlüsselbeins die Symptome rückläufig gewesen seien. Hingegen seien im weiteren Verlauf Schulterbe schwerden aufgetret en. Dabei habe es sich um ein Impingement mit einem Kalkdepot in der Su praspinatussehne links und einen AC-Gelenkssporn gehan delt. Beide Pathologien hätten kein en Zusammenhang mit dem Unfall. Die unfallbedingten Beschwerden seien drei Monate nach dem Unfall deutlich rückläufig gewese n und seien schliesslich abgeklungen. Der Z eitpunkt des voll ständigen Abklingens lasse sich aber nicht sicher feststellen. Die Erfahrung zeige, das s Beschwerden dieser Art r und sechs Monate nach dem Unfall nicht mehr vorhanden seien. S echs Monate nach dem Unfall, das heisst am 18. Dezember 2010, sei der status quo sine demnach eingetreten. Die Arbeitsfähig keit sei bereits ab Mitte Oktober 2010 wiederhergestellt gewesen. Bezüglich all fällig noch vorhandener Beschwerden sei zu beachten, dass diese unfallfremd seien, oder dass diesbezüglich der adäquat e Kausalzusammenhang zu verneinen sei. Die Taggeldleistungen seien per 15. Oktober 2010 einzustellen, die Vergü tungen für die Heilbehandlung per 18. Dezember 2010 (Urk. 2 S. 4 ff. Ziff. 5.1 f f.). 2.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe unbestrittenermassen am 18. Juni 2010 unverschuldet einen Verkehrsunfall erlitten. Obschon er angeschnallt gewesen sei, habe er aufgrund der Heftigkeit der Kollision eine Fraktur des Schlüsselbeins, eine Schulterverletzung und Distorsion der HWS davongetragen. In vergleichbaren Fällen erbringe die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) in der Regel während sechs Monaten die gesetzlichen Leistungen, selbst wenn keine somatischen Folgen vorlä gen. Das Auseinanderfallen der Einstel lung der Taggeldleistungen und dasjenige der Vergütung für Pflegeleistungen sei nicht korrekt. Es widerspreche Art. 36 UVG. Die Beschwerdegegnerin hätte sämtliche vorübergehende n Leistungen uneingeschränkt erbringen müssen, solange der Unfall die Beschwerden mitverursach t habe, zumindest bis zum 18. Dezember 2010. Zu Unrecht seien bei der Einholung des Gutachtens die Exper ten nicht auf die Bedeutung von Art. 36 UVG aufmerksam gemacht worden. Sie hätten sich mit der damit verbundenen Problematik weder konkret noch diffe rentialdiagnostisch auseinandersetzen können. Bei den bisherigen Abklärungen sei unklar geblieben, wie weit die unfallbedingten und die unfallfremden Beschwerden zusammenwirkten und persistierten. Weitere Abklärungen seien daher angezeigt (Urk. 1 S. 2 ff. Ziff. II u. III).

2.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe unbestrittenermassen am 18. Juni 2010 unverschuldet einen Verkehrsunfall erlitten. Obschon er angeschnallt gewesen sei, habe er aufgrund der Heftigkeit der Kollision eine Fraktur des Schlüsselbeins, eine Schulterverletzung und Distorsion der HWS davongetragen. In vergleichbaren Fällen erbringe die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) in der Regel während sechs Monaten die gesetzlichen Leistungen, selbst wenn keine somatischen Folgen vorlä gen. Das Auseinanderfallen der Einstel lung der Taggeldleistungen und dasjenige der Vergütung für Pflegeleistungen sei nicht korrekt. Es widerspreche Art. 36 UVG. Die Beschwerdegegnerin hätte sämtliche vorübergehende n Leistungen uneingeschränkt erbringen müssen, solange der Unfall die Beschwerden mitverursach t habe, zumindest bis zum 18. Dezember 2010. Zu Unrecht seien bei der Einholung des Gutachtens die Exper ten nicht auf die Bedeutung von Art. 36 UVG aufmerksam gemacht worden. Sie hätten sich mit der damit verbundenen Problematik weder konkret noch diffe rentialdiagnostisch auseinandersetzen können. Bei den bisherigen Abklärungen sei unklar geblieben, wie weit die unfallbedingten und die unfallfremden Beschwerden zusammenwirkten und persistierten. Weitere Abklärungen seien daher angezeigt (Urk. 1 S. 2 ff. Ziff. II u. III). 3.

3. 3.1 Art. 36 UVG betrifft die Frage der Leistungsk ürzung beim Zusammentreffen von verschiedenen Schadensursachen. Gemäss Abs. 1 der Bestimmung unterliegen unter anderem die Leistungen für die Heilbehandlung und die Taggelder keiner Kürzung, wenn die Gesundheitsschädigung nur teilweise Folge eines Unfalles ist. Abs. 2 von Art. 36 UVG betrifft Renten und Integritätsentschädigungen und ist somit hier nicht von Bedeutung.

3.1 Art. 36 UVG betrifft die Frage der Leistungsk ürzung beim Zusammentreffen von verschiedenen Schadensursachen. Gemäss Abs. 1 der Bestimmung unterliegen unter anderem die Leistungen für die Heilbehandlung und die Taggelder keiner Kürzung, wenn die Gesundheitsschädigung nur teilweise Folge eines Unfalles ist. Abs. 2 von Art. 36 UVG betrifft Renten und Integritätsentschädigungen und ist somit hier nicht von Bedeutung. 3.2 Die Experten der Klinik C.___ ( Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Ortho pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, und Prof. Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie) kamen im Gutachten vom 14. November 2013 zum Schluss, die geklagten Beschwerden seien nur teilweise Folge des Verkehrsunfalles vom 18. Juni 2010 gewesen. Zunächst habe der Beschwerdeführer unter Beschwerden im Nackenbereich auf grund der HWS-Distorsion gelitten, wobei diese Beschwerden bald abgeklungen seien. Des Weiteren habe der Beschwerdeführer unter den Folgen der unfallbe dingten Fraktur des linken Schlüsselbeins gelitten. Die Fraktur sei in der Folge komplikationslos ab geheilt (Urk. 7/ZM42 S. 28 ff.). Sodann hätten sich im weiteren Verlauf die Folgen einer als unfallfremd zu beurteilenden Tendinitis calcarea der Supraspinatussehne mit therapierefraktärem Impingement links bemerkbar gemacht. Hinzu kämen Beschwerden, die sich medizinisch keiner organischen Ursache zuordnen liessen (Urk. 7/ZM42 S. 32 ff.).

3.2 Die Experten der Klinik C.___ ( Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Ortho pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, und Prof. Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie) kamen im Gutachten vom 14. November 2013 zum Schluss, die geklagten Beschwerden seien nur teilweise Folge des Verkehrsunfalles vom 18. Juni 2010 gewesen. Zunächst habe der Beschwerdeführer unter Beschwerden im Nackenbereich auf grund der HWS-Distorsion gelitten, wobei diese Beschwerden bald abgeklungen seien. Des Weiteren habe der Beschwerdeführer unter den Folgen der unfallbe dingten Fraktur des linken Schlüsselbeins gelitten. Die Fraktur sei in der Folge komplikationslos ab geheilt (Urk. 7/ZM42 S. 28 ff.). Sodann hätten sich im weiteren Verlauf die Folgen einer als unfallfremd zu beurteilenden Tendinitis calcarea der Supraspinatussehne mit therapierefraktärem Impingement links bemerkbar gemacht. Hinzu kämen Beschwerden, die sich medizinisch keiner organischen Ursache zuordnen liessen (Urk. 7/ZM42 S. 32 ff.). 3.3 Unter den genannten Gesichtspunkten stellt der Unfall eine Teilursache der insge samt bestehenden Gesundheitsschädigung dar. Indessen verfügte die Beschwerdegegnerin weder eine Leistungskürzung bezüglich Taggeld noch eine solche bezüglich Heilbehandlung und missachtete damit den Grundsatz von Art. 36 Abs. 1 UVG. Vielmehr terminierte sie die Leistungen, nämlich die Taggeld leistungen zufolge Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit und die Heilbehand lung zufolge Wegfall s des Kausalzusammenhangs. Mit den in diesem Zusam menhang relevanten medizinischen Sachfragen hatten sich die Gutachter in ihrer Expertise auseinanderzusetzen. Deren Schlussfolgerungen ( Urk. 7/ZM42 S. 38 ff.) sind im Gutac hten im Detail dokumentiert (Zusammenfassung der Akten, Anamnese, Befund erhebung; Urk. 7/ZM42 S. 2 ff.), sie sind begrün d et (Zusammenfassung und Beurteilung; Urk. 7/ZM42 S. 28 ff.) und im Ergebnis nachvollziehbar. Gemäss den Schlussfolgerungen der Experten waren ab Mitte Oktober 2010 die unfallbedingten Beschwerden, das heisst diejenigen im Zusammenhang mit der Claviculafraktur und der H W S-Distorsion, in den Hintergrund getreten und es beeinflussten unfallfremde Beschwerden die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/ZM42 S. 42 Ziff. 7). Ferner bestand spätestens sechs Monate nach dem Unfall, das heisst ab 18. Dezember 2010, kein Kausalzusam menhang mehr zwischen dem Unfall und den geklagten Beschwerden (Urk. 7/ZM42 S. 39 ff. Ziff. 5).

3.3 Unter den genannten Gesichtspunkten stellt der Unfall eine Teilursache der insge samt bestehenden Gesundheitsschädigung dar. Indessen verfügte die Beschwerdegegnerin weder eine Leistungskürzung bezüglich Taggeld noch eine solche bezüglich Heilbehandlung und missachtete damit den Grundsatz von Art. 36 Abs. 1 UVG. Vielmehr terminierte sie die Leistungen, nämlich die Taggeld leistungen zufolge Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit und die Heilbehand lung zufolge Wegfall s des Kausalzusammenhangs. Mit den in diesem Zusam menhang relevanten medizinischen Sachfragen hatten sich die Gutachter in ihrer Expertise auseinanderzusetzen. Deren Schlussfolgerungen ( Urk. 7/ZM42 S. 38 ff.) sind im Gutac hten im Detail dokumentiert (Zusammenfassung der Akten, Anamnese, Befund erhebung; Urk. 7/ZM42 S. 2 ff.), sie sind begrün d et (Zusammenfassung und Beurteilung; Urk. 7/ZM42 S. 28 ff.) und im Ergebnis nachvollziehbar. Gemäss den Schlussfolgerungen der Experten waren ab Mitte Oktober 2010 die unfallbedingten Beschwerden, das heisst diejenigen im Zusammenhang mit der Claviculafraktur und der H W S-Distorsion, in den Hintergrund getreten und es beeinflussten unfallfremde Beschwerden die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/ZM42 S. 42 Ziff. 7). Ferner bestand spätestens sechs Monate nach dem Unfall, das heisst ab 18. Dezember 2010, kein Kausalzusam menhang mehr zwischen dem Unfall und den geklagten Beschwerden (Urk. 7/ZM42 S. 39 ff. Ziff. 5). Wie dargelegt wurde, war nicht über die Kürzung der Leistungen, sondern über deren Terminierung zu befinden. Die Terminierung der Leistungen als Folge der Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit und das Entfallen des weiteren A nspruchs auf Heilbehandlung bei fehlendem Kausalzusammenhang gehört nicht zum Regelungsbereich von Art. 36 UVG, worauf die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort zu recht hingewiesen hat (Urk. 6 S. 2 f.). Es war somit ent behrlich, die Gutachter auf Art. 36 UVG hinzuweisen respektive ein entspre chender Hinweis hätte das Ergebnis de r Begutachtung nicht beeinfluss t. Im Übrigen beanstandete der Beschwerdeführer das Gutachten der Klinik C.___ nicht.

Wie dargelegt wurde, war nicht über die Kürzung der Leistungen, sondern über deren Terminierung zu befinden. Die Terminierung der Leistungen als Folge der Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit und das Entfallen des weiteren A nspruchs auf Heilbehandlung bei fehlendem Kausalzusammenhang gehört nicht zum Regelungsbereich von Art. 36 UVG, worauf die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort zu recht hingewiesen hat (Urk. 6 S. 2 f.). Es war somit ent behrlich, die Gutachter auf Art. 36 UVG hinzuweisen respektive ein entspre chender Hinweis hätte das Ergebnis de r Begutachtung nicht beeinfluss t. Im Übrigen beanstandete der Beschwerdeführer das Gutachten der Klinik C.___ nicht. 3.4 Aufgrund des Gutachtens der Klinik C.___ ergibt sich, dass der Beschwerde führer aufgrund der organisch fassbaren Unfallfolgen ab Mitte Oktober 2010 wieder arbeitsfähig war. Ebenso ergibt sich aus dem Gutachten, dass ab 1 8. Dezember 2010 bezüglich der objektiven Unfallfolgen kein natür licher Kausalzusammenhang mehr bestand, mithin der Zustand eingetreten war, der sich auch ohne den Unfall eingestellt hätte. Bezüglich der von den Gutach tern festgestellten nicht objektivierbaren Beschwerden verneinte die Beschwer degegnerin mit nachvollziehbarer, schlüssiger und im Übrigen nicht beanstan deter Begründung den adäquaten Kausalzusammenhang (Urk. 2 S. 7 ff. ). Die Einstellung der Taggeldleistungen per 1 5. Oktober 2010 und die Verneinung des Anspruchs auf weitere Heilbehandlungen zu Lasten der Unfallversicherung per 1 8. Dezember 2010 sind vor diesem Hintergrund nicht zu beanstanden.

3.4 Aufgrund des Gutachtens der Klinik C.___ ergibt sich, dass der Beschwerde führer aufgrund der organisch fassbaren Unfallfolgen ab Mitte Oktober 2010 wieder arbeitsfähig war. Ebenso ergibt sich aus dem Gutachten, dass ab 1 8. Dezember 2010 bezüglich der objektiven Unfallfolgen kein natür licher Kausalzusammenhang mehr bestand, mithin der Zustand eingetreten war, der sich auch ohne den Unfall eingestellt hätte. Bezüglich der von den Gutach tern festgestellten nicht objektivierbaren Beschwerden verneinte die Beschwer degegnerin mit nachvollziehbarer, schlüssiger und im Übrigen nicht beanstan deter Begründung den adäquaten Kausalzusammenhang (Urk. 2 S. 7 ff. ). Die Einstellung der Taggeldleistungen per 1 5. Oktober 2010 und die Verneinung des Anspruchs auf weitere Heilbehandlungen zu Lasten der Unfallversicherung per 1 8. Dezember 2010 sind vor diesem Hintergrund nicht zu beanstanden. Die gegen diesen Entscheid der Beschwerdegegnerin erhobene Beschwerde erweist sich somit als unbegründet und ist daher abzuweisen.

Die gegen diesen Entscheid der Beschwerdegegnerin erhobene Beschwerde erweist sich somit als unbegründet und ist daher abzuweisen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Kreso Glavas

Rechtsanwalt Dr. Kreso Glavas - Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG

Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

GrünigWilhelm