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Wikileaks-Mitgründer Julian Assange hat bereits am 12. Dezember die Staatsbürgerschaft Ecuadors erhalten. Dies hat das Aussenministerium des südamerikanischen Landes heute bekannt gegeben. Man bemühe sich um eine würdevolle Lösung des Falls Assange.
Der Mitgründer der Enthüllungsplattform lebt seit nunmehr fünf Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London, wohin er im Jahr 2012 vor einer möglichen Auslieferung nach Schweden flüchtete. Die schwedischen Behörden wollten ihn zu Vergewaltigungsvorwürfen befragen.
Assange befürchtet, an Schweden und von dort aus in die USA ausgeliefert zu werden, wo ihm ein Prozess wegen Geheimnisverrats und möglicherweise die Todesstrafe droht, weil Wikileaks Hunderttausende geheime Dokumente veröffentlicht hatte, unter anderem über das Vorgehen der US-Streitkräfte im Irak und in Afghanistan. Die Botschaft wolle Assange ohne Sicherheitszusagen vorerst nicht verlassen, hiess es.