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Tai Chi Chuan und Qi Gong sind zur Gesundheitsförderung und Prävention als Bestandteil der Chinesischen Medizin nicht wegzudenken.
Qi Gong bedeutet übersetzt, stete Arbeit am Qi. Die Wirkung ist somit bereits gesagt. Ziel ist es, Energie aufzubauen und zu kultivieren, um diese dann auch gezielt fliessen zu lassen. Tai Chi Chuan, häufig als die höchste Kampfkunst bezeichnet, ist ein innerer Kampfstil, der sowohl das Fliessenlassen der Energie, als auch das Durchgängigmachen der Meridiane zum Ziel hat.
Sowohl im Tai Chi Chuan als auch im Qi Gong gibt es verschiedene Formen und Abläufe. Die Zahl der verschiedenen Übungen ist so zahlreich, dass eine Aufzählung nicht möglich ist. Die im Westen wahrscheinlich bekanntesten Stile des Tai Chi Chuan sind die Yang Stile nach Meister Yang Chengfu.
Erste Aufzeichnungen über Bewegungsübungen zur Heilung oder Gesunderhaltung, sind auf das Jahr 186 v.C. datiert. In Mawangdui wurden einem Beamtensohn Schriften über Medizin ins Grab gelegt, welche medizinische Texte und Bilder von Körperübungen enthielten.
Anwendungen des Tai Chi Chuan und des Qi Gong
Die Übungen werden vor allem vorbeugend zur geistigen oder körperlichen Gesunderhaltung eingesetzt. Selten werden Abläufe zur gezielten Behandlung bestimmter Krankheiten oder Beschwerden verschrieben. Klinische Untersuchungen der westlichen Medizin haben gezeigt, dass regelmässiges Praktizieren von sowohl Tai Chi Chuan als auch Qi Gong einen positiven Einfluss auf die psychische und physische Gesundheit hat. Verbessert werden können unter anderem das Herz-Kreislauf- und das Immunsystem, das Schmerzempfinden, das Gleichgewicht und allgemein die Körperkontrolle, Beweglichkeit und Kraft.