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Hirscher triumphierte 1,18 s vor seinem norwegischen Dauer-Herausforderer Henrik Kristoffersen und 1,31 s vor dem Schweden Matts Olsson. Es war bereits sein siebter Sieg in Val d’Isère, der fünfte im Riesenslalom. Vierter wurde Vorjahressieger Alexis Pinturault.
Die Schweizer schnitten eine Woche nach dem ersten Weltcup-Podestplatz im Riesenslalom seit 2011 durch Thomas Tumler in Beaver Creek ansprechend ab. Loïc Meillard wurde Fünfter, Marco Odermatt Siebter. Meillard machte im zweiten Lauf einen Rang gut, zum ersten Podestplatz fehlten dem seit seiner Kindheit im Wallis wohnhaften 22-jährigen Neuenburger 23 Hundertstel. Youngster Odermatt verbesserte sich dank der zweitbesten Laufzeit um fünf Positionen und realisierte sein Weltcup-Bestergebnis. Drittbester Schweizer war Gino Caviezel als 23., vier Plätze vor Elia Zurbriggen.
Hirscher lag in den Savoyen bereits nach dem halben Pensum deutlich in Front. Auch im zweiten Durchgang hatte der Salzburger auf dem Weg zu seinem 29. Weltcupsieg im Riesenslalom trotz schwierigen Bedingungen mit Schneefall, schlechter Sicht und ruppiger Piste alles unter Kontrolle.
Keine Faktoren waren Thomas Tumler und Stefan Luitz. Der Bündner Tumler, der vor einer Woche in den USA mit Startnummer 48 sensationell aufs Podest vorgeprescht war, schied im ersten Lauf nach starker Zwischenzeit aus. Luitz, der deutsche Überraschungssieger von Beaver Creek, dem wegen des Einatmens von Sauerstoff durch eine Maske zwischen den Läufen die nachträgliche Aberkennung seines Siegs droht, lag bei Halbzeit auf Platz 8 und wurde schliesslich 30.
Am Sonntag bestreiten die Techniker in Val d’Isère einen Slalom. Der erste Lauf beginnt um 9.30 Uhr, der zweite um 12.30 Uhr.
(SDA)