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Die Tampa Bay Buccaneers von Quarterback-Superstar Tom Brady stehen im Super Bowl der NFL und werden dabei als erstes Team der Liga-Geschichte einen Heimvorteil geniessen. Der 43-Jährige führte sein Team am Sonntag zu einem 31:26-Sieg gegen die favorisierten Green Bay Packers und gewann damit das Finale der National Football Conference.
Auf Brady wartet am 7. Februar (Ortszeit) im heimischen Raymond James Stadium in Tampa nun die zehnte Super-Bowl-Teilnahme seiner Karriere - und die erste mit einem anderen Team als den New England Patriots, für die er bis zur vergangenen Saison 20 Jahre lang gespielt hatte. Der Super-Bowl-Traum des deutsch-amerikanischen Packers-Receivers Equanimeous St. Brown platzte am Ende einer spannenden Partie.
«Das ist ein grosses Spiel, das jetzt kommt. Aber lasst uns das ein bisschen geniessen», sagte Brady dem TV-Sender Fox. «Das war ein langer Prozess für das ganze Team.»
Brady brachte die Buccaneers bei Minusgraden im Lambeau Field früh mit einem Touchdown-Pass auf Mike Evans in Führung. Zwischenzeitlich zogen die Gäste auf 28:10 davon. Nach dem Touchdown zum 28:23 im dritten Viertel versuchten die Packers den Rückstand mit zwei Extrapunkten statt einem weiteren zu verkürzen, doch St. Brown konnte den Pass von Rodgers in der Endzone nicht festhalten.
Die Buccaneers sind nun das erste Team in der NFL-Geschichte, das in einem im eigenen Stadion ausgetragenen Super Bowl steht. Gegner werden die Kansas City Chiefs mit Quarterback Patrick Mahomes. Die Titelverteidiger bezwangen die Buffalo Bills mit 38:24. (zap/sda/dpa)