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Die Wildform der Tomate stammt ursprünglich aus den Regionen am Fusse der Anden. Die Ureinwohner Zentral- und Südamerikas kannten und verzehrten bereits unterschiedliche Sorten von Tomaten. Es waren die spanischen Eroberer, welche die Tomate nach Europa brachten. Lange Zeit galt sie als giftige Frucht und man züchtete die Pflanze als Zierpflanze, wegen ihrer weissen Blüten und den wunderschön roten, herzförmigen Beeren, die auch „Liebesäpfel“ genannt wurden. Während des Ersten Weltkrieges verbreitete sich der Anbau dieses Fruchtgemüses in ganz Europa.
Heute ist die Tomate mit 8,6 kg pro Kopf und Jahr das am meisten konsumierte Gemüse.
Nach den Karotten ist sie das zweitbeliebteste Gemüse der Schweizerinnen und Schweizer. Wenn man alle Tomatensorten (Rispentomaten, Datteltomaten, Cherrytomaten) zusammen berücksichtigt, steht sie sogar an erster Stelle. 2016 konsumierte die Schweizer Bevölkerung 6,93 kg runde Tomaten pro Kopf. Insgesamt wurden 57 695 Tonnen Tomaten verkauft. Mit einem Marktanteil von nahezu 58 % stammte im Jahresmittel mehr als die Hälfte der Tomaten aus einheimischem Anbau.
Tomaten können roh oder gekocht konsumiert werden und enthalten viel Vitamin C, Mineralsalze und Carotin. Die Tomatenproduzentinnen und -produzenten haben zahlreiche Sorten mit unterschiedlichen Farben und Formen im Angebot: von der Tomate Coeur de Boeuf über gelbe Cherrytomaten und dunkelrote Datteltomaten bis zur klassischen Rispentomate, die weiterhin der grösste Verkaufsschlager bleibt. Neuartige und moderne Anbaumethoden sorgen für einen umweltgerechten Anbau. Unsere Produzentinnen und Produzenten engagieren sich Tag für Tag, um den Konsumentinnen und Konsumenten beste Qualität zu bieten und gleichzeitig die Ressourcen zu schonen.