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01.
2006
Patrick Müller in Finnland
Porvoon Salibandyseura (PSS) heisst der Klub und ist – wie der Name schon suggeriert, in Porvoo (60 Kilometer von Helsinki) zu Hause. Sportlich liegt PSS an erster Stelle in der 2. Division (entspricht der 1. Liga in der Schweiz). Das könnte uns ja eigentlich egal sein, wenn da nicht der ehemalige WaSa-Chefprovokateur Iiro Parviainen an der Bande stehen würde. Und seit Januar hat sein Team prominente Verstärkung erhalten – Janne Tähkä und Patrick Müller.
Nicht gewusst
Als Müller im letzten Herbst von Parviainen kontaktiert wurde, wusste er noch nicht, dass er ab Januar mit Tähkä im gleichen Team spielen würde (sofern man bei Tähkä überhaupt von einem Teamspieler sprechen kann). Müller besuchte Porvoo im Herbst und entschloss sich, ab Januar für PSS zu spielen. „Mir gefällt dieses kleine Städtchen (ca. 45'000 Einwohner) in der Nähe von Helsinki. Für mich ist das eine Gelegenheit, etwas neues zu lernen. Ich habe hier Arbeit als Zimmermann gefunden. Wahrscheinlich werde ich nach der Saison in die Schweiz zurückkehren – aber wer weiss?“
Bei Tähkä ging es schnell
Parviainen zeigte sich zufrieden: “Janne ist ein grosser Spieler, aber als Trainer musst du seine Bedürfnisse akzeptieren. Ich verstehe nicht, warum man ihn bei SPV als Verteidiger einsetzen wollte… Hier besteht sein Block aus vier Verteidigern – und er soll vorne machen was er will.“ Ein spezieller Trainer und ein spezieller Spieler scheinen sich gefunden zu haben. Für die nächsten zwei bis drei Monate jedenfalls.