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Tai-Chi Quan eine Kampf-Kunst zur Erhaltung der Gesundheit und zur Vorbeugung gegen Krankheiten
Nach den zurzeit verfügbaren historischen Aufzeichnungen entwickelte die Familie Chen aus der Provinz He-Nan das Tai-Chi-Quan. Ab dem Jahr 1850 verbreitete sich das Tai-Chi von der Provinz He-Nan aus schnell über ganz China.
Das Tai-Chi der Chen Familie hat somit die längste Tratition. Der
Yang Stil entwickelte sich aus dem Chen-Stil.
Der Wu-Stil entstand aus einer Form von beiden Stilen. Der Sun Stil entstand aus dem Wu-Stil mit Elementen aus den Boxkünsten von Ba-Gua-Quan und Xing-Yi-Quan. Ein zweiter Wu-Stil entstand aus dem Yang-Sil.
Diese fünf Stilrichtungen, die aus den verschiedenen Familien und
Schulen entstanden sind, bilden die Hauptrichtungen des Tai-Chi-Quan.
Tai-Chi ist eine harmonisierende Bewegungslehre oft als „Schattenboxen“ bezeichnet
die ursprünglich eine effiziente Kampfkunst darstellte. Mein Lehrer
Feng Zhiqiang war ein direkter Schüler von Chen-Fa-Ke. Er demonstriert
den Kampfaspekt trotz seinem Alter immer noch auf eindrückliche Weise.
ohne externe Kraftanwendung nur mit innerem Chi .
Chi ist dem Yin und Yang entsprechend eine innere Kraft die in der Lage
ist zu Heilen sowie zu Töten.
Grosse Meister sind in der Lage ohne direkte Berührung diese Kraft zu lenken die wie Schockwellen wirken und grosse Schmerzen auslösen können.
Dies ist jedoch heute zweitrangig den der gesundheitliche Aspekt steht heute im Vordergrund.
Tai-Chi harmonisiert das Nervensystem, beruhigt das Herz und stärkt den Willen.
Durch die entspannenden Bewegungen, entspannt sich der Schultergürtels Brust und Rücken. Durch Verlagerung des Bewusstseins auf den unteren Dan-Tian entspannt sich nicht nur der ganze Körper sondern auch die Atmung. Mit bewusster Atemführung wird sie fein, langsam, gleichmässig und ruhig. Dies hat auch eine positive Wirkung auf das Kreislaufsystem. Der Blutkreislauf wir gestärkt, das heisst die Blutversorgung des Herzens durch die Herzkranzgefässe verbessert. Durch die Entspannung wird der Blutdruck gesenkt und die Lymphzirkulation beschleunigt. Das Herz wird entlastet. Die Aktivierung des Zentralnervensystems und des vegetativen Nervensystems bewirken unter anderem auch die Funktion der Verdauung. Der Bewegungsapparat und somit der Rücken wird gestärkt.
Die Kultivierung des Chi inneren Kraft,
Das alles bedeutet Einswerden mit dem Tao.