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Initiativen
Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten
Die Initiative will eine Lücke schliessen: während das Kriegsmaterialgesetz verbietet, die Entwicklung, Herstellung oder den Erwerb von verbotenem Kriegsmaterial direkt zu finanzieren, ist das indirekt nach wie vor möglich. Via Banken, Versicherungen und Pensionskassen investiert der Finanzplatz Schweiz jedes Jahr Milliarden von Franken in das Geschäft mit dem Tod. Die Initiative will, dass kein Schweizer Geld mehr in die internationale Rüstungsindustrie fliesst und damit Konflikte auf der ganzen Welt nährt.
Balthasar Glättli
«Der Finanzplatz Schweiz investiert via Banken, Versicherungen und Pensionskassen jedes Jahr Milliarden von Franken in das Geschäft mit dem Tod. Damit werden Konflikte auf der ganzen Welt genährt. Mit der Initiative wollen die Grünen diese Praktiken unterbinden und zu einer friedlicheren Welt beitragen.»
Initiative «Löhne entlasten, Kapital gerecht besteuern» (99%-Initiative)
Mit der 99%-Initiative wird der Gegensatz zwischen Kapital und Arbeit aufgezeigt. Die meisten Menschen sind von ihrem Lohn abhängig, während eine kleine privilegierte Gruppe Geld erhält aus dem einzigen Grund, dass sie schon viel davon hat. Die Initiative will diese Ungerechtigkeit korrigieren, indem die Steuern bei Kapitaleinkommen mit dem Faktor 1,5 multipliziert werden (bei einem durch das Gesetz festzulegenden Freibetrag). Die Mehreinnahmen können zugunsten von Menschen mit tiefen und mittleren Einkommen verwendet werden. Davon profitieren die Lohnabhängigen – also 99% der Bevölkerung.
Sibel Arslan
«Die aktuelle Situation ist stossend: Der gemeinsam erarbeitete Wohlstand in der Schweiz ist massiv ungleich verteilt. Einige Wenige besitzen unglaublich viel Geld und werden alleine durch diesen Besitz immer noch reicher.»