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Zutaten
NährwertPro Portion
- 380 kKalorien
- 1589 kJoule
- 37g Kohlenhydrate
- 13g Eiweiss
- 19g Fett
- 7-8 | 2014, S. 26
Zubereitung
Den Backofen auf 250 Grad vorheizen.
Die Enden der Auberginen abschneiden. Die Auberginenhaut mit einer Messerspitze rundum mehrmals einstechen. Die Auberginen auf ein Backblech legen und im 250 Grad heissen Ofen auf der zweituntersten Rille etwa 30 Minuten backen, bis sie schön weich sind.
Inzwischen das Brot in lauwarmem Wasser einweichen. Die Schale der Zitronenhälfte fein abreiben. Den Knoblauch schälen und sehr fein würfeln. Die Thymianblättchen von den Stielen zupfen. Die Dörrtomaten auf Küchenpapier abtropfen lassen, dann klein würfeln.
Die Auberginen lauwarm abkühlen lassen, dann der Länge nach halbieren und das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus den Schalen schaben. Das Auberginenfleisch so fein wie Hackfleisch hacken.
Das Brot sehr gut ausdrücken und fein hacken. Mit den Auberginen, der Zitronenschale, dem Knoblauch, dem Thymian, den Dörrtomaten und dem Ei in eine Schüssel geben. Alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen und am besten von Hand gut durchkneten. So viel Paniermehl dazugeben, dass der Teig formbar wird. In 8 Portionen teilen. Den Feta in 8 eher flache Stücke schneiden.
Jeweils 1 Auberginenportion in die Handfläche legen und flach drücken. 1 Käsestück darauflegen, die Auberginenmasse darüberklappen und so verschliessen, dass das Fetastück gut umhüllt ist. Die Auberginenpflanzerl rundum gut mit Öl bestreichen.
Den Grillrost oder eine Grillschale gut mit Öl einpinseln. Die Auberginenpflanzerl nebeneinander daraufsetzen und bei schwacher bis mittlerer Hitze 12–15 Minuten grillieren, bis sie fest und appetitlich gebräunt sind; dabei 2- bis 3-mal wenden.
Pflanzerl nennt man in Bayern kleine Hacksteaks. Das hat nichts mit Pflanzen oder vegetarischen Küchlein zu tun, sondern die Bezeichnung entwickelte sich aus «Fleisch in der Pfanne». Doch bei uns ist es diesmal kein Fleisch, sondern es sind Auberginen, die zu Hacksteaks verarbeitet werden. Dies erfordert ein bisschen Fingerspitzengefühl, denn die Masse ist weicher als ein Fleischteig und lässt sich deshalb weniger gut formen. Ausserdem wichtig: Die Pflanzerl bei nicht zu hoher Hitze grillen und erst wenden, wenn sie eine Kruste gebildet haben. Aber das Ergebnis kann sich mit dem berühmten Vorbild durchaus messen!