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Die Natur lag mir bereits als Kind am Herzen. Früh wurde ich als Tierschützer im eigenen Garten aktiv: Ich rette Bienen, die in den Brunnen gefallen waren. Mit einem Holzstück trug ich sie in die Sonne, wo sie sich meistens schnell von ihrem Badegang erholten und bald wieder davon brummten. Je älter ich wurde, desto mehr rückten die Umwelt und der Mensch in den Vordergrund. Als ich 15 Jahre alt war stoppte Greenpeace die Versenkung der Erdölplattform Brent Spar mit einer spektakulären Besetzung der Plattform. Ähnlich hohe Wellen lösten die Atombomben-Tests vom damaligen französischen Präsidenten Jacques Chirac aus. Die Diskussionen rund um diese Ereignisse politisierten mich. Und ich begann mich für die Gründe, Zusammenhänge und Lösungen für Umweltprobleme zu interessieren.
Spätestens als ich mit 20 Jahren das Schwarz Buch der Markenfirmen las und erschrak wie menschliches Elend in der Produktion unserer täglichen Lebensmittel, Kleider und anderer Güter steckt, war mir klar, dass der heutige Umgang mit der Natur, der Umwelt und den Menschen unverantwortlich ist. Es war in dieser Zeit, als ich zwei Entscheidungen traf: Erstens, wollte ich mehr über die Zusammenhänge wissen. Deshalb ging ich nach Zürich an die ETH, um Umwelt-Natur-Wissenschaften studieren. Zweitens, wollte ich Veränderungen selbst anzustoßen und begann mich deshalb politisch zu engagieren.