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Während der Niederjagd hat ein Jäger im Unterwallis aus Versehen ein Lama geschossen. Sein Besitzer hat das erlegte Tier «Christopher» getauft. In Anlehnung an Staatsrat Christophe Darbellay.
Wie «rhone.fm» berichtet, sei der tödliche Schuss auf «Christopher» am 9. November in einem Waldstück oberhalb von Saillon gefallen. Am Rande eines Waldes hielt dort ein Landwirt gut ein Dutzend Lamas in einem umzäunten Gründstück. Diese hat der Halter auf die Vornamen von Politikern getauft. «Meine Tiere sind Lamapolitiker. Wir hatten schon eine Doris, eine Esther. Es gibt auch einen Reynard, eine Marianne und eben Christopher», sagt der Landwirt gegenüber «rhone.fm».
Beim Anblick eines Jagdhundes an der Umzäunung, der für eine Gruppe Jäger die Fährte eines Rehs aufspürte, sei «Christopher» panisch durch ein Loch im Gehege in den nahen Wald geflüchtet. Aufgrund seines braunen Fells hätte ein Jäger das 130 Kilogramm schwere Lama mit einem zirka dreissig Kilogramm schweren Reh verwechselt und erschossen.
Der Besitzer will keine grosse Sache aus dem Jagdunfall machen. «Das kann passieren. Im Wald kann es rasch zu einer solchen Verwechslung kommen. Immerhin war das Lama wie der Rehbock braun.»
Wie «rhone.fm» schreibt, hat der Jäger das Malheur seiner Versicherung gemeldet, um für den Schaden aufzukommen. Der Lamahalter hat in der Zwischenzeit bereits nach Ersatz für «Christopher» Ausschau gehalten.zen