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Reiner Eichenberger schlägt Taxen von 4000 bis 5000 Franken vor, die Zuwanderer aus dem EU-Raum für den Aufenthalt in der Schweiz jährlich zahlen sollen. Als Homo oeconomicus taxiert er Menschen somit nach utilitaristischen Gesichtspunkten. Nur jene, die über ein erfolgversprechendes Humankapital verfügen, sind willkommen. Denn solche, die nicht qualifiziert sind, wenig verdienen und das in der Schweiz erworbene Geld am nötigsten hätten, zum Beispiel Frauen aus Osteuropa, die ältere Menschen pflegen, können sich einen Aufenthalt in der Schweiz nicht leisten. Zu denken gibt also weniger, dass die Schweiz gerade Personen für schlecht bezahlte Arbeiten (Altersheime, Bau) benötigt, als vielmehr der Umstand, dass gerade die diskriminiert werden, die vom Leben ohnehin am wenigsten zu erwarten haben.
Beat Reidy, Freiburg