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Genf [Switzerland]5. Oktober (ANI/WAM): Die Schweiz macht große Fortschritte bei der Bewältigung des drängenden Problems des Klimawandels und ist sich gleichzeitig der erheblichen Risiken bewusst, die er in den letzten Jahren mit sich gebracht hat. Zu diesen Risiken zählen nicht nur die durch steigende Temperaturen verursachten Gefahren für die öffentliche Gesundheit, sondern auch deren weitreichende Folgen für verschiedene Gemeinschaften und die Umwelt, gekennzeichnet durch das beispiellose Gletscherschmelzen in den Schweizer Alpen, das die Alpenhänge zunehmend instabil gemacht hat.
Im Juni 2023 verabschiedete die Schweiz ein bahnbrechendes Gesetz zur Erreichung der CO2-Neutralität bis 2050. Dieses Gesetz steht im Einklang mit dem anhaltenden Engagement der Schweiz für die Einführung umweltfreundlicher Energiealternativen und unterstützt damit verschiedene Sektoren dabei, sich aktiv an Maßnahmen und Initiativen zur Bekämpfung der Herausforderungen durch die Klimaneutralität zu beteiligen Klima. Es ändert. Die neue Gesetzgebung ist nicht nur von entscheidender Bedeutung, um die Energiesicherheit zu gewährleisten, sondern auch, um die Auswirkungen des Klimawandels zu bewältigen, die durch das dramatische Abschmelzen der Gletscher in der Schweiz, wo seit 2001 ein Drittel des Gletschereisvolumens verloren ging, noch verstärkt wurden und 2022.
Das Gesetz sieht eine finanzielle Verpflichtung von zwei Milliarden Franken über ein Jahrzehnt vor, um den Ersatz fossiler Heizsysteme durch umweltfreundliche Alternativen zu fördern. Darüber hinaus fördert es Innovationen im Umweltschutz im Unternehmenssektor. Die Schweiz ist mit vielen Folgen des Klimawandels konfrontiert, insbesondere mit dem alarmierenden Abschmelzen der Gletscher und dem Rückgang der Schneefälle. Dieser Rückgang der Gletschergröße um mehr als 6 % im letzten Jahr gibt Anlass zu großer Sorge.
Obwohl einige Experten den Rückgang der Gletscher insbesondere im Jahr 2022 als katastrophal bezeichnen, betrachten Schweizer Hydrologen die Situation aus einer differenzierten Perspektive. Es verdeutlicht die möglichen positiven Aspekte des Auftauens von Eis, insbesondere angesichts der in Europa vorherrschenden Dürrebedingungen. Das schmelzende Eis wird wahrscheinlich die geringeren Niederschläge ausgleichen und dazu beitragen, die Stauseen der Wasserkraftwerke wieder aufzufüllen. Bemerkenswert ist, dass Wasserkraftwerke mehr als 60 % der Stromproduktion in der Schweiz ausmachen, während der Rest von importiertem Öl, Gas und Kernenergie abhängt. Im Hinblick auf die Biodiversität warnen Experten, dass der jüngste Temperaturanstieg im Zusammenhang mit dem Klimawandel die bestehenden Herausforderungen für die Biodiversität in der Schweiz verschärfen könnte. Dies ist besonders wichtig, wenn man bedenkt, dass derzeit 36 % der Pflanzen-, Tier- und Pilzarten vom Aussterben bedroht sind. Forscher gehen davon aus, dass, obwohl einige Arten aus Südeuropa abwandern könnten, die Zahl der Arten, die aufgrund der Zerstörung natürlicher Lebensräume vom Aussterben bedroht sind, wahrscheinlich zunehmen wird, wobei Arten in der Nähe von Gewässern, Feuchtgebieten und Berggebieten besonders gefährdet sind.
Im Bereich der Landwirtschaft antizipieren Wissenschaftler der Bundesanstalt für Agrarforschung die kommenden Herausforderungen. Reduzierte Niederschläge im Sommer werden den Landwirten Schwierigkeiten bereiten, und höhere Temperaturen werden die Verdunstung erhöhen, wodurch der Boden austrocknet, was eine stärkere Bewässerung erfordert, und möglicherweise zu einem Anstieg schädlicher Schädlinge führen wird. Um den zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels proaktiv zu begegnen, wird die Schweiz ihre Anstrengungen, Initiativen und Programme in den kommenden Jahren verstärken. Ziel dieser Bemühungen ist es, die zu erwartenden negativen Auswirkungen des Klimawandels auf das Land, seine Umwelt und die florierende Tourismusbranche, insbesondere im Alpenraum, abzumildern. (Annie/Wam)
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