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Die Aussenbeziehungen des Kantons Zürich
Vielfältige Beziehungen auf allen Ebenen
«Aussenbeziehungen» ist der allgemeine Oberbegriff für alle Handlungsformen und das gesamte Bezugsnetz des Kantons nach aussen: zu anderen Kantonen und interkantonalen Gremien, zum Bund, zum grenznahen Ausland, zur Europäischen Union und zum übrigen Ausland.
Neben der Gestaltung der eigenen Beziehungen besteht ein wichtiger Teil der kantonalen Aussenbeziehungen in der Mitwirkung an der Aussenpolitik und damit auch der Europapolitik des Bundes.
Wachsende Bedeutung der Aussenbeziehungen für die Kantone
Aussenbeziehungen gewinnen auch auf der Ebene der Kantone zusehends an Bedeutung. Im Zuge der immer weitergehenden Verträge zwischen den Kantonen, der Stellung der Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) sowie dem steigenden Einfluss der Aussenpolitik auf die Innenpolitik wirken sich Entscheide von interkantonalen Gremien, des Bundes, der Europäischen Union oder von internationalen Organisationen immer stärker und direkter auf die Kantone aus.
Die Interessen des Kantons im Auge
Um seine Interessen möglichst umfassend zu wahren, ist der Kanton Zürich auf die Zusammenarbeit mit anderen Kantonen und dem Bund sowie anderen Partnern angewiesen. Der Kanton Zürich gestaltet seine Aussenbeziehungen im Bewusstsein seiner Stellung als bevölkerungsmässig grösster und in den Bereichen Wirtschaft, Wissen, Bildung, Gesundheit und Kultur führender Kanton der Schweiz. Er nimmt die sich daraus ergebende Verantwortung wahr, sucht bilaterale und multilaterale Zusammenarbeit dort, wo sie sachlich geboten ist, und tritt als verlässlicher Partner auf.