Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03464.jsonl.gz/1260

Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, wuchs die gesamte Wirtschaftsleistung von April bis Juni zum Vorquartal um 0,4 Prozent. Die Statistiker bestätigten damit vorläufige Ergebnisse. Zum gleichen Quartal des Vorjahres erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 3,1 Prozent. Das war der stärkste Zuwachs seit knapp fünf Jahren, der jedoch durch eine im Vergleich zum Vorjahresquartal höhere Anzahl von Arbeitstagen begünstigt wurde.
Die Wachstumsstruktur fiel deutlich anders als in den vorangegangenen Quartalen aus. So wurde das Wachstum vor allem durch den Aussenhandel getragen. Demnach stiegen die Exporte zum Vorquartal um 1,2 Prozent, während die Einfuhren leicht nachgaben.
Die Binnennachfrage belastete dagegen die Wirtschaftsentwicklung unter dem Strich. Zwar stiegen die Konsumausgaben der privaten Haushalte leicht und die des Staates etwas stärker. Die Investitionen in Ausrüstungen und Bauten gingen aber deutlich zurück. Zudem bauten die Unternehmen Vorräte ab, was das Wachstum ebenfalls belastete.
(AWP)