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FreiburgGegen Kantonstierarzt Fabien Loup und einen anderen Freiburger Tierarzt hatten die Milchverarbeitungsunternehmen Translait und Univo SA vor ein paar Jahren Klage eingereicht. Gemäss den beiden Unternehmen, die mit Milchnebenprodukten Nahrungsmittel für Kälber herstellen, sind die beiden Tierärzte dafür verantwortlich, dass Dokumente von ihnen zur Zürcher Tierschutzorganisation «Vier Pfoten» gelangt sind. Diese warf in der Folge den Freiburger Unternehmen vor, zu viel Antibiotika in den Produkten für die Kälbermast zu verwenden. Im Juni 2002 berichteten die «Freiburger Nachrichten», die «Berner Zeitung» und das Regionalfernsehen «Telebärn» darüber, nachdem die Tierschutzorganisation eine Pressekonferenz durchgeführt und auch über Internet informiert hatte.
Der Polizeirichter des Saanebezirks hatte den Kantonstierarzt im Oktober 2007 zwar in Bezug auf das Weiterleiten von Dokumenten freigesprochen, nicht aber in Bezug auf die Auskunftserteilung gegenüber den Medien sowie gegenüber einem Lieferanten von Translait und Univo SA.
Fabien Loup zog dieses Urteil ans Kantonsgericht weiter und hat nun in al- len Punkten Recht bekommen. rsa