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Das Silberfischchen (1) gehört zu einer altertümlichen Insektengruppe, die auch im Erwachsenenstadium keine Flügel besitzt und sich nicht mit einer Metamorphose entwickelt. Aus dem Ei schlüpfen Tiere, die so aussehen wie die Imago, wachsen und sich mehrmals häuten. Auch erwachsene, fortpflanzungsfähige Silberfischchen häuten sich angeblich bis zu 80mal und wachsen auch ständig.
Ihre Nahrung finden sie in Altpapier, Büchern, Zeitschriften, Tapeten; sie ernähren sich vorwiegend von Stärke oder vom Dextrin des Klebstoffs, doch fressen sie auch an winzigen Schmutzteilchen, die sich in unzugänglichen Ritzen oder Winkeln festgesetzt haben. Baumwolle, Leinen, Seide, Kunstfasern verschmähen sie nicht, ebensowenig tote Insekten oder sogar die eigenen Exuvien (abgestreifte Haut). Sie sind jedoch in der Lage, mehrere Monate zu hungern, ohne Schaden zu nehmen.
Vorbeugung: Herabsetzung der Feuchtigkeit; geeignete Lagerung von Büchern, Zeitungen und Zeitschriften in kühler trockener Umgebung.
Ofenfischchen (8 - 10 mm)
Das Ofenfischchen (2) führt ein ähnliches Leben wie das Silberfischchen, sucht aber Orte mit Temperaturen über 30 Grad C auf.
Meist findet man es an Öfen, Wärmetauschern, Hausdächern oder in gut geheizten Gewächshäusern.