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- Henri Laaksonen (ATP 130) scheidet bei den US Open in New York in der 3. Runde aus.
- Der 29-Jährige verliert gegen den Deutschen Peter Gojowczyk (ATP 141) mit 6:3, 3:6, 1:6, 4:6.
Vor dem Spiel der beiden US Open-Qualifikanten sprach die Bilanz für den Schweizer. Laaksonen und Gojowczyk standen sich auf der ATP-Tour zwar noch nie gegenüber. 2012 und 2016 gab es aber je ein Duell auf Challenger-Stufe. Beide Male ging Laaksonen als Sieger vom Platz.
Diesmal kam es anders. Nach gut zwei Stunden verwertete Gojowczyk auf dem Grandstand nach zwei abgewehrten Breakbällen seinen ersten Matchball mit einem Ass zum 3:6, 6:3, 6:1, 6:4 und feierte den grössten Erfolg seiner Karriere. Über die 2. Runde an einem Major-Turnier hatte es der 32-jährige Münchner, der ohne Trainer nach New York gereist ist, zuvor nie geschafft. Er bekommt es im Achtelfinal nun mit Überraschungsmann Carlos Alcaraz (ATP 55) zu tun, der Stefanos Tsitsipas ausschaltete.
Die Chance, die Gojowczyk nutzte, verpasste Laaksonen. Bei den French Open stoppte ihn in der 3. Runde noch eine Verletzung. Daran lag es diesmal nicht. Der 29-Jährige kam schlicht nicht mehr an die Leistungen bei seinen Siegen gegen John Millman und Cristian Garin heran.
Dabei war für Laaksonen zu Beginn der Partie alles nach Plan verlaufen. Nach gut einer halben Stunde hatte er den ersten Satz gewonnen, in dem Gojowczyk allerdings 18 einfache Fehler unterlaufen waren. Danach drehte das Spiel.
Laaksonen kassierte zu Beginn des zweiten Durchgangs gleich sein erstes Break – und vermochte danach sein Niveau des ersten Satzes nicht mehr zu halten. Am Ende standen für ihn 42 nicht erzwungene Fehler zu Buche.