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Im Februar 1916 begann die Schlacht von Verdun, die künftig das Bild vom Ersten Weltkrieg als Stellungskrieg und industrialisierter Materialschlacht prägte. Die Verluste waren von apokalyptischem Ausmass. Bis Dezember 1916 kamen circa 350000 französische und deutsche Soldaten ums Leben, ohne dass sich dadurch eine entscheidende militärische Veränderung ergeben hätte.
Der Journalist und Historiker German Werth interviewte in den 1970er Jahren deutsche Soldaten, die in der Schlacht gekämpft hatten. In seinem Feature, das 1977 im Deutschlandfunk ausgestrahlt wurde, kommen sie zu Wort. Damit hat Werth ein einzigartiges, nun wieder zugängliches Dokument geschaffen.
Der Historiker Gerd Krumeich leitet das Feature ein mit einem Überblick über das Schlachtgeschehen, seinen Verlauf und die Mythenbildung danach.