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CVP-Ständerat Jean-René Fournier trat nicht mehr an. Grossrätin Marianne Maret soll den Sitz für die CVP verteidigen. Die 61-jährige ehemalige Gemeindepräsidentin von Troistorrents stieg an der Seite ihres Parteikollegen Beat Rieder in den Wahlkampf. Würde sie gewählt, wäre sie die erste Walliserin in der kleinen Kammer.
Im Wallis stellt sich die Frauenfrage
Einschätzung von Wallis-Korrespondentin Priska Dellberg: Im zweiten Wahlgang am 3. November dürfte der bisherige Ständerat Beat Rieder (CVP) die Wiederwahl schaffen. Um den zweiten Platz gibt es wohl ein enges Rennen zwischen Marianne Maret (CVP) und Mathias Reynard (SP).
Die CVP-Kandidatin hat dabei vermutlich die bessere Chance. Sie kann vom Frauenbonus profitieren. Wird sie nicht gewählt, würde der Kanton Wallis eine reine Männerdelegation ins Bundeshaus senden, in National- und Ständerat. Das ist nicht im Sinne von vielen Walliserinnen und Wallisern.
Die Chancen stehen gut, dass die CVP ihren Sitz retten kann. Die Walliser Minderheitsparteien werden sich in einem wahrscheinlichen zweiten Wahlgang kaum auf einen Kandidaten oder eine Kandidatin einigen können. Das wäre aber notwendig, um die jahrzehntelange Dominanz der CVP zu brechen.
Im ersten Wahlgang sind im Wallis acht Männer und Frauen für einen Ständeratssitz angetreten. Damit hat sich abgezeichnet, dass es einen zweiten Wahlgang brauchen wird.