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(29.11.2017) Die Digitalisierung krempelt viele Schweizer Unternehmen um. Rund 41% von ihnen schätzen, dass ihre Tätigkeit dadurch stark oder sehr stark beeinflusst wird und sich umfassende Veränderungen für ihr Geschäftsmodell ergeben, wie aus einer Studie von UBS hervorgeht.
Die UBS-Ökonomen prognostizieren, dass die Digitalisierung und der demographische Wandel grosse strukturelle Veränderungen und eine Verschiebung der Arbeitsplätze zwischen den Branchen mit sich bringen werden. Sie bemerken, dass dieser Prozess bereits begonnen hat.
Die meisten der 2500 von der Zürcher Grossbank befragten Firmen finden, dass Investitionen in die Digitalisierung eine strategische Entscheidung sind. 44% planen, ihre Ausgaben in diesem Bereich in den kommenden fünf Jahren zu erhöhen. Was die Finanzierung der Digitalisierung angeht, so stützen sich 87% der Unternehmen auf ihr Eigenkapital. Nur 2% nutzen dafür ausschliesslich Fremdkapital. Die Firmen fürchten nicht, dass sie bei der Bewilligung eines Bankdarlehens für ihre Digitalisierung auf grössere Schwierigkeiten stossen als für "normale" Investitionen.
UBS veröffentlicht auch ihre Konjunkturprognosen. Das Wachstum der Schweizer Wirtschaft dürfte im Laufe der kommenden Quartale an Fahrt aufnehmen, was insbesondere der guten allgemeinen Wirtschaftslage und einer Abwertung des Franken zu verdanken sei. Die Analysten sagen für das kommende Jahr ein reales Wachstum von 1,8% voraus. Die Arbeitslosenquote dürfte wieder unter die 3%-Marke sinken. Die Inflation wird voraussichtlich bei 0,6% liegen. Für 2017 rechnet UBS mit einem Wachstum von 0,8% und einer Inflation von 0,5%.
Letzte Änderung 29.11.2017