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Die Westschweizer Onlinepublikation «Bon pour la tête» hat kürzlich unter dem Titel «La Revanche de la Viande» («Die Rache des Fleisches») einen Bericht über eine Studie von Fisherman's Friend publiziert, die weismachen soll, dass Arbeitnehmer, die sich vegan ernähren unter Umständen doppelt so viel krank sind als andere. Die jährliche Erkältungs- und Grippe-Umfrage, die an tausend Büroangestellten durchgeführt wird, habe aufgezeigt, dass Veganer im vergangenen Jahr durchschnittlich fünf Tage krank waren: offenbar doppelt so viel wie im nationalen Durchschnitt auf der britischen Insel. Die Umfrage ergab auch, dass die Zahl der Hausarztbesuche während der Kälteperiode 2,6 mal höher war als der nationale Durchschnitt von 0,7.
Vitamin-B12-Mangel und Zink-Mangel
In seinem Artikel zitiert der Express auch «Medical News Today», in dem es heisst, dass Menschen, die sich weigern, Produkte tierischen Ursprungs einzunehmen, ein höheres Risiko für Zinkmangel sowie Vitamin B12-Mangel haben, was zu einer Schwächung ihres Immunsystems führen könnte. Laut dem Marktforschungsunternehmen Mintel sind die Briten weltweit führend in der Entwicklung veganer Lebensmittel.
Ob die Umfrage von Fisherman's Friend ganz ernst zu nehmen ist, ist vielleicht die andere Frage, aber ein bisschen britischen Humor verkneifen sich die Autoren nicht: Darüber hinaus hätten Menschen, die Fleisch, Fisch und Milchprodukte aus ihrer Ernährung verbannen, 2018 mehr freie Tage bezogen als in den Vorjahren, so die Umfrage. Andererseits bezogen Fleischesser für die gleichen Zeiträume die gleiche Anzahl von freien Tagen oder sogar weniger.