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Ausdauersportarten trainieren nicht nur die Muskeln, sondern auch die grauen Zellen. So haben bereits diverse Studien einen positiven Einfluss von regelmässigem Cardiotraining auf die Gehirnleistung belegt.
Forscher vermuten, dass sich durch Laufen, Velofahren, Schwimmen u. ä. altersbedingte Einbussen der Hirnfunktionen aufhalten lassen. Die bisherigen Untersuchungen beschränkten sich jedoch fast ausschliesslich auf ältere Probanden. Eine aktuelle Studie der Colombia University konnte die positiven Auswirkungen von Cardiotraining auf die Hirnleistung nun auch bei jungen Menschen bestätigen. Im Rahmen der Studie liessen die Wissenschaftler insgesamt 132 Personen im Alter zwischen 20 und 67 Jahren viermal pro Woche ein Ausdauertraining absolvieren. Nach knapp sechs Monaten ermittelten die Forscher verschiedene Gehirnaktivitäten – die Verarbeitungsgeschwindigkeit, Sprache, Aufmerksamkeit und Gedächtnis – der Probanden mittels EEG (Elektroenzephalografie). Die Ergebnisse waren durchwegs erfreulich: Die geistigen Fähigkeiten hatten sich signifikant verbessert, darunter vor allem Gehirnvorgänge, die für das Denken, Planen und Lösen von Problemen von Bedeutung sind. Darüber hinaus konnten die Forscher bei den Probanden einen Anstieg ihrer grauen Substanz im Hirn feststellen. Dieser Bestandteil des Gehirns steuert sämtliche Wahrnehmungsprozesse sowie motorische Leistungen.