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Ultraschallwellen mit geringer Intensität können die kognitive Dysfunktion bei Patienten mit Demenz und / oder Alzheimer verbessern, schlagen Wissenschaftler vor. Lesen Sie auch – Schlaftabletten ‘Z-Medikamente’ können das Risiko für Frakturen und Schlaganfälle bei Demenzkranken erhöhen
Die Anwendung von gepulstem Ultraschall geringer Intensität (LIPUS) auf das gesamte Gehirn der Mäuse verbesserte die Blutgefäßbildung und die Regeneration von Nervenzellen, ohne offensichtliche Nebenwirkungen zu haben. Lesen Sie auch – PTBS kann das Risiko für Demenz verdoppeln: Möglichkeiten, damit umzugehen
Die Forscher glauben, dass diese Art der Therapie auch dem Menschen zugute kommen kann. Lesen Sie auch – Verringern Sie Ihr Demenzrisiko, indem Sie diese 12 Risikofaktoren während des gesamten Lebens ins Visier nehmen
“Die LIPUS-Therapie ist eine nicht-invasive Physiotherapie, die bei älteren Hochrisikopatienten ohne Operation oder Anästhesie angewendet werden kann und wiederholt angewendet werden kann”, sagte der Hauptautor Hiroaki Shimokawa von der Tohoku-Universität in Japan.
Das Team behandelte Mäuse an drei alternativen Tagen mit vaskulärer Demenz, gefolgt von einem chirurgischen Eingriff, der die Blutversorgung des Gehirns einschränkte.
Die Mäuse mit einer Erkrankung, die die Alzheimer-Krankheit beim Menschen simuliert, erhielten über einen Zeitraum von drei Monaten 11 LIPUS-Behandlungen.
Die in der Fachzeitschrift Brain Stimulation veröffentlichten Ergebnisse zeigten, dass sich die kognitive Beeinträchtigung bei Mäusen aus beiden Gruppen deutlich verbesserte, wenn LIPUS jeweils 20 Minuten lang dreimal täglich auf das gesamte Gehirn angewendet wurde.
Ferner wurden Gene aktiviert, die mit den Zellen zusammenhängen, die die Blutgefäße auskleiden. Das Team fand auch eine erhöhte Expression eines Enzyms, das an der Bildung von Blutgefäßen beteiligt ist, und eines Proteins, das am Überleben und Wachstum von Nervenzellen beteiligt ist.
Derzeit sind keine Heilbehandlungen für vaskuläre Demenz oder Alzheimer-Krankheit verfügbar, die die häufigsten Ursachen für Demenz sind.
Quelle: IANS
Bildquelle: Shutterstock
Veröffentlicht: 24. Juli 2018, 21:04 Uhr