Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03190.jsonl.gz/1448

Die vorliegende Untersuchung spaltet sich vom Thema her in zwei Teile auf. Einmal wird geprüft, ob die Effizienz ganzer Volkswirts...
20%
75.00
CHF60.00
Sie sparen CHF 15.00
Print on Demand - Auslieferung erfolgt in der Regel innert 4 bis 6 Wochen.
Kartonierter Einband
Beschreibung
Die vorliegende Untersuchung spaltet sich vom Thema her in zwei Teile auf. Einmal wird geprüft, ob die Effizienz ganzer Volkswirtschaften bzw. Wirt schaftssysteme meßbar ist; zweitens wird, da sich die Möglichkeit von Ef fizienzmessungen ergibt, eine empirische Untersuchung der mittel- und der westdeutschen Wirtschaft durchgeführt. 1) Wenn man die Möglichkeiten von Effizienzmessungen prüft, stößt man bald auf das Problem, den Begriff "Effizienz" selbst klarstellen zu müssen, da in der ökonomischen Terminologie keine einheitliche Begriffsbildung herrscht. Vielmehr existieren mehrere Effizienzbegriffe nebeneinander, die sich durch die Art des Effizienzmaßstabes , u. a. der Bezugsgröße für reale Wirtschaften, unterscheiden. Entsprechend diesen Maßstäben kann man in "absolute" und "relative" Ef fizienz trennen; die "absolute" Effizienz bezieht sich auf ökonomische Opti ma, deren Erreichen an gewisse Bedingungen geknüpft ist. Die Bedingungen wurden innerhalb der neueren Wohlfahrtsökonomik entwickelt und definieren eine (effiziente) Produktionsgrenze bzw. ein Paretooptimum. Danach unter scheidet man die Produktionseffizienz von der Allokationseffizienz. Keiner der beiden Effizienzbegriffe kann Grundlage empirischer Untersuchungen sein. Zur Messung der Produktions- bzw. Allokationseffizienz benötigt man empirisch bestimmbare Optima, an denen die reale Leistungsfähigkeit der zu untersuchenden Volkswirtschaft zu messen wäre. In Teil I wird jedoch gezeigt, daß weder volkswirtschaftliche Produktionsgrenzen noch soziale Bewertungsfunktionen, aus denen die wohlfahrtsökonomischen Optima geb- det werden, empirisch zu bestimmen sind. Inhalt I. Die Operationalität verschiedener Effizienzbegriffe.- 1. Effizienz und Organisationsprobleme.- 2. Die einzelnen Effizienzbegriffe.- 2.1. Die wohlfahrtsökonomischen Effizienzbegriffe.- 2.1.1. Die Produktionseffizienz.- 2.1.2. Die Allokationseffizienz.- 2.2. Die relative Effizienz.- 2.2.1. Die statische relative Effizienz.- 2.2.2. Die dynamische relative Effizienz.- 2.3. Die globale Produktivität.- 3. Die Meßbarkeit verschiedener Effizienzkonzeptionen.- 3.1. Die Messung der wohlfahrtsökonomischen Effizienz.- 3.1.1. Die Darstellung von Effizienzoptima.- <ip-pii>. Tauschoptima.- <ip-pii>. Produktionsoptima.- <ip-pii>. Effizienzoptima.- 3.1.2. Meßprobleme.- <ip-pii>. Die Aufstellung der Bewertungsfunktion.- <ip-pii>. Die Bestimmung der Produktionsgrenze.- <ip-pii>. Die Gewinnung von Effizienzoptima.- 3.2. Die Messung der statischen relativen Effizienz: Der Vergleich realer Volkswirtschaften.- 3.2.1. Die Indexdarstellung.- <ip-pii>. Die Indexdebatte.- <ip-pii>. Die ordinale Interpretation von Indizes.- 3.2.2. Die Konstruktion des relativen Effizienzindex.- <ip-pii>. Der Outputindex.- <ip-pii>. Der Inputindex.- <ip-pii>. Der Gesamtindex der relativen Effizienz.- 3.2.3. Die Operationalität des Effizienzindex.- 3.3. Die Messung der dynamischen relativen Effizienz: Der Vergleich von Wachstumsraten.- 3.3.1. Statische und dynamische Effizienz.- 3.3.2. Die Auswahl relevanter Produktionsfunktionen.- 3.3.3. Die Komponentenmethode.- <ip-pii>. Die Darstellung der Komponentenmethode.- <ip-pii>. Die Kritik an der Komponentenmethode.- Anmerkungen Teil I.- II. Empirische Effizienzvergleiche zwischen den Wirtschaften Mittel- und Westdeutschlands.- 1. Der Vergleich der statischen relativen Effizienz.- 1.1. Eindeutige empirische Lösungen.- 1.2. Die Auswahl der Vergleichsdaten.- 1.3. Die Berechnung der relativen Effizienz.- 1.3.1. Der Outputindex.- 1.3.2. Die Umrechnungsfaktoren.- 1.3.3. Der Inputindex.- <ip-pii>. Die Bestimmung der Arbeitsinputs.- <ip-pii>. Die Bestimmung der Anlagevermögen.- 1.3.4. Die Ergebnisse der Messung relativer Effizienz.- 1.4. Interpretation und Kritik der Ergebnisse.- 1.4.1. Die ökonomische Interpretation.- 1.4.2. Der Aussagewert von Messungen der relativen Effizienz.- 2. Der Vergleich der Wachstumskomponenten.- 2.1. Grundlagen der Untersuchung.- 2.2. Die Berechnung der Zeitreihen der Skalenerträge und des Residualfaktors.- 2.2.1. Die sektorale Gliederung.- 2.2.2. Die Gewinnung des Primärmaterials.- <ip-pii>. Die Output-Zeitreihen.- <ip-pii>. Die Zeitreihen der Arbeitsinputs.- <ip-pii>. Die Zeitreihen des Anlagevermögens.- 2.2.3. Die Bestimmung der Produktionselastizitäten.- 2.3. Interpretation der Ergebnisse.- Anhang zu <ip-pii>.- 3. Thesen zur Effizienzmessung.- Anhang: Die Gegenüberstellung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen Mittel- und Westdeutschlands.- 1. Die begriffliche Systematik im westdeutschen Gesamtrechnungssystem.- 2. Die begriffliche Systematik im mitteldeutschen Gesamtrechnungssystem.- 2.1. Die Gesamtrechnung in den fünfziger Jahren.- 2.1.1. Die Veränderung der begrifflichen Systematik.- 2.1.2. Die außerindustriellen Wirtschaftsbereiche.- <ip-pii>. Sektor Landwirtschaft.- <ip-pii>. Sektor Transport und Verkehr.- <ip-pii>. Sektor Handel.- <ip-pii>. Sonstige Wirtschaftsbereiche.- 2.2. Die Arbeiten an einer Gesamtrechnung in den sechziger Jahren.- 3. Die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung in Ländern mit verschidenen Wirtschaftssystemen.- 3.1. Nettoprodukt und Nettoinlandsprodukt zu Marktpreisen.- 3.2. Bewertungsfragen.- Anmerkungen Teil II.
Produktinformationen
Titel:
Möglichkeit und Grenzen des Effizienzvergleichs von Wirtschaftssystemen
Untertitel:
dargestellt am Beispiel der mittel- und westdeutschen Wirtschaft