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Ab Ende Januar 2008 können PC-Hersteller und Assemblierer keine OEM-Versionen von Windows XP mehr bestellen. Ein Jahr später wird auch die System-Builder-Version von XP eingestellt.
PC-Hersteller und Assemblierer werden ab 31. Januar 2008 keine OEM-Versionen von Windows XP mehr bestellen können. Dies geht aus der Windows Life-Cycle Policy
hervor. Demnach können System Builder – also solche, die keine direkten Verträge mit Microsoft haben – Windows XP noch bis Januar 2009 bestellen. Danach soll nur noch das Nachfolge-Betriebssystem Vista installieren werden.
Kleinere Hersteller und Assemblierer haben aber die Möglichkeit, bis zum Enddatum grössere Mengen Lizenzen zu beziehen, die sie dann auch später noch vorinstalliert auf Rechnern oder einzeln verkaufen können. Dass es in einem Jahr noch Abnehmer für PCs mit vorinstalliertem Windows XP geben wird, scheint heute durchaus realistisch. Denn nicht nur KMUs zögern mit der Migration auf Vista, auch grosse Konzerne warten zum Teil noch bis zu einem Jahr und dürften in der Zwischenzeit trotzdem das Bedürfnis haben, weitere PCs mit Windows XP hinzuzukaufen, die zur aktuellen Umgebung passen.
Erst vor wenigen Tagen hatte Dell im firmeneigenen Blog angekündigt
, für gewisse Small-Business-PC-Modelle (Dimension und Inspiron) zusätzlich Windows XP als Option anzubieten. Diese sollen mindestens bis Sommer 2007 erhältlich sein. Dell reagierte damit auf zahlreiche Anfragen von Kunden. Laut Dell besteht seitens Home-User kein Bedürfnis (mehr) nach Windows XP. Jedoch heisst es in einigen Kommentaren, Dell solle auch für Home-User-PCs die XP-Option anbieten. Denn längst nicht jede Software ist mit Windows Vista kompatibel. (mim)