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Generation Covid
Das Projekt untersucht, wie sich die Pandemie auf das Wohlbefinden junger Menschen ausgewirkt hat, welche Gruppen am meisten gefährdet waren und welche Massnahmen zur Unterstützung junger Menschen in dieser Zeit entwickelt wurden.
Projektbeschrieb
Die Forschungsgruppe kombiniert die Analyse statistischer Daten zum Wohlbefinden junger Menschen mit einer Evaluation der Unterstützungsmassnahmen für diese Bevölkerungsgruppe. Untersucht wird, wie es jungen Menschen vor, während und nach der Coronapandemie ging. Welche Gruppen berichten über ein geringeres Wohlbefinden? Das Augenmerk liegt auf der sozialen Unterstützung, ihren sozioökonomischen Ressourcen sowie Ausbildung und Arbeit.
Das Projekt gibt einen Überblick über die Massnahmen zur Unterstützung junger Menschen während der Pandemie. Fachpersonen werden befragt, um in Erfahrung zu bringen, ob sie die am stärksten gefährdeten Gruppen erreichten, wo die grössten Herausforderungen lagen und welche Lehren für die Entwicklung und Umsetzung solcher Programme zu ziehen sind.
Hintergrund
Bei jungen Menschen war das Wohlbefinden während der Coronapandemie stärker beeinträchtigt als bei älteren Altersgruppen, es ist jedoch unklar, ob dies auch langfristige Folgen hat und bei welchen Risikogruppen dies der Fall ist.
Unterstützungsmassnahmen in der Pandemie wurden meistens sehr schnell entwickelt. Es blieb kaum Zeit, um zu analysieren, welche Lehren für künftige Krisen gezogen werden können und wie gut es gelang, Gruppen zu erreichen, die Hilfe benötigten.
Ziel
Das Projekt verfolgt zwei Ziele: Erstens will es verstehen, wie sich die Coronapandemie mittelfristig auf das Wohlbefinden junger Menschen ausgewirkt hat und welche Faktoren entscheidend waren. Zweitens analysiert es, wo Lücken bei der Unterstützung bestanden haben und welches die Stärken, Herausforderungen und Mängel bei der Umsetzung der Unterstützung waren. Es werden statistische Ergebnisse mit der Analyse der Unterstützungsmassnahmen kombiniert. Ziel ist es, Lehren für die Zukunft zu ziehen.
Bedeutung
Die psychische Gesundheit junger Menschen ist in der öffentlichen Debatte in der Schweiz ein grosses Thema, und während der Pandemie war dies noch stärker der Fall. Indem die wichtigsten sozioökonomischen Faktoren für das Wohlbefinden identifiziert werden, schafft das Projekt eine wissenschaftliche Grundlage für Unterstützungsmassnahmen. Dabei werden kurz- und längerfristige Auswirkungen betrachtet, und es erfolgt eine kritische Bewertung der Pandemiemassnahmen im Schweizer Kontext.
Anwendung
Das Projekt wird wertvolle Erkenntnisse für die Ausgestaltung und Umsetzung von Massnahmen zur Förderung der Resilienz in künftigen Krisen liefern. Zudem werden Empfehlungen zum Festlegen von Prioritäten sowie zur Koordinierung und zur Evaluation solcher Massnahmen abgegeben. Durch die enge Zusammenarbeit mit wichtigen Interessengruppen und Entscheidungsträger:innen in diesem Bereich kann das Projekt einen nachhaltigen Beitrag zur Entwicklung wirkungsvoller Massnahmen leisten.
Originaltitel
The COVID Generation: Identifying risks and protective factors for young people’s pathways through the COVID-19 pandemic in Switzerland