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Rund 250 000 Menschen haben laut Stadtverwaltung an einer Pride-Parade in Mexiko-Stadt teilgenommen. Mit Regenbogenflaggen und teils extravagant gekleidet strömten sie am Samstag friedlich durch das Zentrum der grössten Stadt Nordamerikas. «Mexiko-Stadt ist ein beispielhafter Raum, in dem Freiheiten, Rechte und Vielfalt ausgeübt werden», schrieb Übergangsbürgermeister Martí Batres auf Twitter.
Die mexikanische Hauptstadt hatte im Jahr 2009 als erste Gemeinde in Lateinamerika die gleichgeschlechtliche Ehe eingeführt. Am Freitag organisierte die Stadt eine Massenhochzeit, bei der sich nach Angaben des Standesamtes 105 gleichgeschlechtliche Paare das Ja-Wort gaben. Dabei änderten zudem 131 Menschen offiziell ihre Geschlechtsidentität.
Das fand im Rahmen des sogenannten Pride-Monats statt, der in vielen Teilen der Welt im Juni zelebriert wird. Dieser dient unter anderem der Sichtbarmachung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans- und queeren Menschen (LGBTQ); es wird für deren Gleichberechtigung demonstriert. (sda/dpa)
Die ukrainische Armee braucht dringend Soldaten. Dafür sorgen soll nun ein Gesetz, über das im Parlament in Kiew wochenlang gestritten wurde. Am Donnerstag wurde es endlich verabschiedet. Das neue Mobilisierungsgesetz soll dem Heer alleine dieses Jahr mindestens 450'000 neue Rekruten bescheren.