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Fanny Smith ist am Ziel ihrer Träume. Die 25-jährige Waadtländerin holt in einem spektakulären Final der Skicrosserinnen nach hartem Kampf Bronze.
Smith bot sich im Final ein packendes Kopf-an-Kopf-Duell mit der schwedischen Weltcupführenden Sandra Näslund und verteidigte auf den letzten Metern in einem Kampf auf Biegen und Brechen die Bronzemedaille dank Kampfgeist und Können. Dass Smith bis am Schluss um die Medaille zittern musste, lag an einem Fehler in der zweitletzten Kurve. Nach einem guten Start war die Westschweizerin lange souverän auf Platz 2 gelegen.
Nach Gold (2013), Silber (2017) und Bronze (2015) an Weltmeisterschaften und den zwei Diplomen in Vancouver 2010 (Rang 7) und Sotschi 2014 (Rang 8) schaffte Smith damit erstmals an Olympischen Spielen den Sprung auf das Podest. Für die Schweizer Skicrosserinnen war es die erste olympische Medaille überhaupt.
Sanna Lüdi verpasste den Einzug in den Kampf um Edelmetall. Der Bernerin wurde im Halbfinal ein schwacher Start zum Verhängnis. Im kleinen Final fuhr Lüdi auf Platz 3 und sicherte sich als Gesamt-Siebte ein Diplom. Priscillia Annen und Talina Gantenbein waren bereits in den Runden zuvor gescheitert.
Gold ging an die Kanadierin Kelsey Serwa, die einen Start-Ziel-Sieg feierte. Vor vier Jahren in Sotschi hatte sie die Silbermedaille gewonnen, diese holte nun ihre Landsfrau Brittany Phelan.
Die kanadische Topfavoritin Marielle Thompson, die Schnellste der Qualifikation, war nach einem Sturz bereits in den Achtelfinals gescheitert. Während die Olympiasiegerin von Sotschi 2014 glimpflich davon kam, stürzte ihre Landsfrau India Sherret (CAN) schwer. Die Junioren-Weltmeisterin von 2015 musste mit dem Rettungsschlitten abtransportiert werden.
SDA-ATS