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Hülsenfrüchte sind die Früchte der Pflanzen der botanischen Familie der Leguminosen. Mit über 700 Gattungen und nahezu 18.000 Arten sind die Leguminosen, nach den Korbblütler (bot.: Compositen) und den Orchideen (bot.: Orchidaceaen), die drittgrösste Familie der Blütenpflanzen. Sie gehören zu den ältesten und mit einer Weltproduktion von 150 Millionen Tonnen, zu den wichtigsten Kulturpflanzen.
Hülsenfrüchte heissen schlicht und einfach so, weil ihre Samen in ein- oder mehrsamigen Hülsen ausreifen. In einer Hülse stecken zwischen 1 und 12 Körner oder Samen von variabler Grösse, Form und Farbe. Sie können sowohl für Lebens- als auch für Futtermittel verwendet werden.
Zu den bekanntesten Hülsenfrüchten gehören sicherlich Erbsen, Bohnen und Linsen. Aber auch Kichererbsen und Erdnüsse zum Beispiel gehören zu den Hülsenfrüchten. Sie alle gehören zur Familie der Schmetterlingsblütler und ihre botanische Bezeichnung lautet Leguminosae. In einigen wenigen älteren Büchern werden sie auch als Fabaceae bezeichnet. Weitere, uns bekannte Hülsenfrüchte sind die Sojabohnen, die Lupinen und Quinoa.