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Ein Schloss mit wechselndem Gesicht: Das etwas mehr als 300-jährige Schloss Sins in Paspels.
Schloss Paspels wurde vermutlich von Jahn Victor von Travers-Ortenstein um 1695 erbaut. Aus dieser Zeit stammen wohl noch Teile des Haupttraktes, die allerdings nicht mehr näher ausscheidbar sind. Um 1730 scheint der gleichnamige Sohn des Erbauers einen umfassenden Umbau vorgenommen zu haben. Dieser Umbau liegt vermutlich der Gesamtdisposition der heutigen Anlage, insbesondere dem Treppenhaus, zu Grunde. Es gilt als mutmasslicher Geburtsort von Pompejus Planta, der als Widersacher von Jürg Jenatsch bekannt wurde.
Weitere Umgestaltungen nahm Generalleutnant Victor von Travers vor, der auch die am 25. April 1760 zu Ehren des Namen Jesu, Maria und Joseph benedizierte Kapelle einbauen liess. Die letzte grössere Renovation fand 1892/93 unter Oberst Freidrich von Tscharner (später auf Ortenstein) mit einer Umgestaltung des Äusseren statt. Architekt war Nicolaus Hartmann sen., St. Moritz. 1911 erfolgte der Eigentumsübergang an Minister F. von Salis-Soglio. Bis ins Jahr 2012 wurde das Schloss Sins als Hotel geführt.
Zugang
Das Schloss Sins befindet sich in Privatbesitz und ist nicht öffentlich zugänglich. Die Anlage liegt direkt am Burgenweg Domleschg.
Das Schloss Sins liegt im Privatbesitz. Es ist nicht öffentlich zugänglich.