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Es gibt wenig ernste kleine Stücke. Man freut sich über jedes, das man empfehlen kann. Ob dies bei «Gwitternacht» möglich ist, geht aus der Inhaltsangabe hervor: Eine Bauernfrau will den Mann verlassen, obschon sie ihn liebt. Er ist unglücklich, weil sie ihm kein Kind geschenkt hat und auch in Zukunft keines schenken kann. Er liebt eine andere und will sie an diesem Abend ins Haus bringen. Der Knecht muss dazu rote Rosen holen, wobei er sich in fünf Minuten auch noch betrinkt. Die Frau verlässt das Haus bei einem Gewitter und gleichzeitig kommt der Mann mit der andern im Auto an und überfährt seine Frau. Man hört nur davon reden. Fast hat man das Gefühl, sie werde einfach auf der Strasse liegen gelassen. Der Pfarrer, der merkwürdigerweise gleich zur Stelle ist, sucht den Bauern zu überreden, doch auf die neue Frau zu verzichten — der Leute wegen! Der will sie aber gleich im Hause behalten, doch sie erklärt, nun nicht mehr bleiben zu können. Da schlägt der Blitz ein und der Hühnerstall beginnt zu brennen. Sie denkt nur daran, zu löschen. Die Magd hat anderes zu tun. Sie muss mit dem Knecht ein Gespräch über dessen Trunkenheit führen. Und unterdessen hat die neue Frau den Brand gelöscht. Nun überredet die Magd sie zum Bleiben, worauf das Gesicht des Bauern «in wunderbarer Freude aufleuchtet» — und irgendwo liegt immer noch die andere, die Tote! Alles in zwanzig Minuten!