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Gross, der als Manager der Janus Henderson Global Unconstrained Bond Fund zu kämpfen hat, Erträge zu generieren und Kapital anzuziehen, erhöhte seine durchschnittliche Futures-Exposition von Januar bis Juni um das 13-fache, wie aus einer Pflichtmitteilung hervorgeht. Die Derivatewetten könnten die Turbulenzen des Fonds erklären - denn Investments in Futures können zwar die Ertragschancen erhöhen, aber auch zu übermässigen Verlusten führen.
Gross realisierte im ersten Halbjahr Verluste von fast 153 Millionen Dollar bei Zins-Futures, was für den Fonds mit einem damaligen Volumen von 2 Milliarden Dollar eine erhebliche Belastung darstellte. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres musste er einige grosse Schwankungen hinnehmen, am stärksten war ein Einbruch von drei Prozent am 29. Mai. Dieser Rückgang war in diesem Jahr der grösste Ein-Tages-Rückgang durch einen grossen Rentenfonds und erschütterte die Anleger und verstärkte die Kontrolle von Gross’ Management.
"Ein Verlust von drei Prozent an einem Tag ist bei Aktien nicht verhängnisvoll, aber bei Anleihen enorm", sagte Richard Klitzberg, ein Vermögensverwaltungsberater für institutionelle Anleger und vermögende Familien. "Er verwaltet Milliarden von Dollars und die Transaktion war entweder komplett falsch positioniert oder sehr stark gehebelt."
Erin Passan, eine Sprecherin der Janus Henderson Group, lehnte eine Stellungnahme ab. Gross hat auf Kommentaranfragen nicht geantwortet.
(Bloomberg)