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Sieben Final-Qualifikationen für Schweizer Kunstturner
Die Schweizer Männer überzeugen an den Europameisterschaften in Basel in der Qualifikation. Pablo Brägger, Christian Baumann und Benjamin Gischard erreichen insgesamt sieben Finals.
Nach Giulia Steingruber erfüllte auch die Männer-Riege des STV an den heimischen Titelkämpfen die Erwartungen - und übertraf diese sogar. Mit zwei Mehrkampf-Finalisten und fünf Teilnehmern in den Gerätefinals am Wochenende holte das Team von Nationaltrainer Laurent Guelzec das Maximum heraus.
Seiner Rolle als Teamleader gerecht wurde Pablo Brägger. Der 28-jährige Ostschweizer zeigte an seinen letzten Europameisterschaften einen starken Mehrkampf und zeigte mit Ausnahme des Sprungs, den er nach dem verpatztem Absprung abschwächen musste, ein praktisch fehlerloses Programm. Als Fünfter der bereinigten Rangliste zog er in den Mehrkampf-Final vom Freitagabend ein. Zudem steht er am Sonntag auch am Barren und Reck noch einmal im Einsatz.
Nicht ganz so gut wie Brägger lief es Christian Baumann, den eine komplett verpatzte Bodenübung eine bessere Klassierung im Mehrkampf kostete. Aber auch für den Aargauer war es ein freudiger Tag. Als Dritter am Barren darf sich der EM-Zweite von 2015 ebenso wie Brägger am Reck (2.) berechtigte Hoffnungen auf eine Medaille machen. Zudem tritt auch Baumann im Reck-Final an.
Auch Benjamin Gischard schaffte sich als Dritter am Boden eine gute Ausgangslage für den Final am Samstag. Der Berner hatte in den Tagen vor dem Wettkampf mit Rückenproblemen zu kämpfen. Pech bekundete Marco Pfyl. Der 23-jährige Schwyzer verpasste als Sechster am Reck und als Achter am Barren den Einzug in den Final nur, weil dort pro Nation nur zwei Athleten antreten dürfen.