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Schlucken ist die Fähigkeit des Menschen, Speisen, Getränke und Speichel rasch aus dem Mund in den Magen zu befördern, ohne dabei die Atemwege zu gefährden.
Eine Schluckstörung wird auch Dysphagie genannt und bedeutet, dass der komplexe Vorgang des Schluckens durch bestimmte Erkrankungen gestört ist.
Der Begriff Dysphagie ist vom griechischen „phagein“ (essen, schlucken) und der Vorsilbe „dys-“ (auffällig, gestört) abgeleitet. Man nimmt an, dass in der
Allgemeinbevölkerung circa 20% der über 55-Jährigen an einer leichten oder schweren Form einer Dysphagie leiden.
Von einer Odynophagie spricht man, wenn das Schlucken von Flüssigkeiten oder festen Speisen Schmerzen in Mund, Rachen oder in der Speiseröhre auslöst. Häufigste Ursache
für eine Odynophagie ist eine Angina oder eine Entzündung (Pharyngitis).
Phagophobie ist der Begriff für eine psychogene Dysphagie. Die Diagnose darf erst nach sorgfältigem Ausschluss aller organischen Störungen gestellt werden. Vielfach geht eine
Phagophobie mit einer Angststörung einher.