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Antibiotikaresistenzen sind durch den intensiven Einsatz von Antibiotikas, weltweit ein verbreitetes gesundheitliches und umweltmedizinisches Problem. Denn Bakterien haben sich auf die einstige Wunderwaffe Antibiotika schnell eingestellt und Resistenzen entwickelt.
Bakterien sind Lebewesen, die sich ihrer Umwelt anpassen, um Gefahren zu meistern. Antibiotikas sind eine Gefahr für sie. Daher entwickeln Bakterien Mechanismen, um den für sie tödlichen Substanzen zu entgehen. Grundsätzlich kann jede Bakteriums-Art gegen eines oder mehrere Antibiotika resistent werden.
Es gibt mehrere Bakterien, die eine "akute Bedrohung" darstellen:
- Clostridium difficile verursacht lebensbedrohliche Durchfälle und ist bereits von Natur aus gegen viele Antibiotika unempfindlich. Im Jahr 2000 ist ein Stamm aufgetaucht, der darüber hinaus auch noch gegen Antibiotika der Klasse Fluoroquinolone resistent ist. Mit diesen werden normalerweise Infektionen dieser Art behandelt.
- Enterobakterien sind typische Darmbewohner. Sie können aber auch tödliche Blutvergiftungen auslösen. Einige von ihnen sind inzwischen unempfindlich gegen so gut wie alle existierenden Antibiotika, einschliesslich den Carbapenenem, die oft als Reserve-Antibiotika bezeichnet werden, weil sie noch gegen fast alle Bakterienstämme wirken.
- Neisseria gonorrhoeae verursacht Gonorrhoe, eine Geschlechtskrankheit, die umgangssprachlich als Tripper bezeichnet wird. Ein Drittel aller Gonorrhoeae-Bakterien sind bereits gegen alle verfügbaren Antibiotika resistent.
- Staphylococcus aureus (MRSA) ist eigentlich ein harmloser Keim, der beispielsweise auf der menschlichen Haut, in der Nase und im Rachen lebt. Ist er unempfindlich gegen Antibiotika kann er aber lebensbedrohliche Blutvergiftungen, Lungenentzündungen und Wundinfektionen auslösen. Er ist häufiger Grund für Infektionen, die im Krankenhaus entstehen.
- Escherichia coli, ein nützliches Darmbakterium, das auch Harnwegsinfektionen auslösen kann, hat bereits Unempfindlichkeiten gegen Standardmedikamente.
- Mycobacterium tuberculosis, Erreger der Tuberkulose, sind eine der weltweit häufigsten Infektionskrankheiten mit mehr als 1,7 Millionen Todesfällen pro Jahr. Es wird geschätzt, dass bis zu sechs Prozent aller neuen Tuberkulose-Fälle weitgehend medikamentenresistent sind und nicht mehr auf die wirksamsten Behandlungsmethoden reagieren. Einige TB-Stämme sind sogar unempfindlich gegen alle verfügbaren Medikamente.
- Malariaerreger, Viren wie HIV und Pilze wie der Hefepilz Candida albicans können Resistenzen entwickeln.
- Klebsiella pneumoniae: Rund drei bis fünf Prozent der Bevölkerung tragen Klebsiella pneumoniae in sich, krank werden sie dank ihres Immunsystems nicht. Anders bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder akuten Infektionen. Die Folge: schwere Magen-Darm-Infektionen, Lungenentzündung, Blutvergiftung – je nachdem, wo sich das Bakterium einnistet. Klebsiella pneumoniae ist einer der gefährlichsten Krankenhauskeime.
- Candida auris ist ein sich verbreitender Hefepilz. Gegen Fungizide, die bisher erfolgreich zur Bekämpfung von Candida Pilzen eingesetzt wurden, ist er bereits multiresistent. Er tauchte bisher auf fünf Kontinenten auf und war so schwer loszuwerden, dass einige Krankenhäuser schliessen mussten, um ihn zu beseitigen.
- Pseudomonas aeruginosa: Dieses hochresistente Bakterium wurde von der WHO als eine der grössten Bedrohungen für die menschliche Gesundheit eingestuft. Ausserdem ist es eines der häufigsten Krankenhauskeime. Es ist insbesondere für immungeschwächte Menschen gefährlich, doch auch gesunde Menschen können Ohr- oder Hautinfektionen bekommen, wenn sie mit ihm in Kontakt kommen.
- Salmonellen-Infektion kann verschiedene Erkrankungen auslösen, etwa Typhus, Paratyphus oder Darmentzündungen. In den letzten Jahrzehnten ist ein hochansteckender, antibiotikaresistenter Stamm entstanden. In Asien und Afrika gibt es zum Beispiel immer wieder Epidemien der medikamentenresistenten Bakterien, die sich durch kontaminierte Lebensmittel oder durchs Wasser verbreiten.
Ursachen
Antibiotikaresistenzen sind bereits im Jahr 1948 beschrieben worden, dass die "Resistenz gegen Penicillin schrittweise zunimmt".
MRSA-Bakterien Infektionen holt man sich z.B. im Krankenhaus, weil sie sich trainieren müssen resistent zu sein.
Antibiotika sind ein Segen, aber Resistenz ist ein Problem.
Diagnostik
Bei Infektionskrankheitnen ist die Labordiagnostik sehr hilfreich. Dazu arbeite ich mit Laborpartner-Firmen zusammen.
Überlebensrate
Beispielsweise MRSA-Patienten haben laut WHO schätzungsweise ein um 64 Prozent erhöhtes Risiko zu versterben, im Vergleich mit Patienten, die mit nicht-resistenten Erregern dieser Art infiziert sind. Davor steht oft ein langer Leidensweg, weil infizierte Wunden nicht heilen, und anderen Massnahmen ergriffen werden, so dass über Jahre die Lebensqualität der Betroffenen massiv eingeschränkt ist und auch die der Angehörigen.
Allopathie
Wenn beispielsweise ein Screening auf MRSA zeigt, dass ein Patient den resistenten Keim auf der Haut trägt, kann der Arzt eine Dekolonisierung anordnen. Das heisst, dass der Patient mit antibakteriellen Seifen, Pudern, Shampoos oder Cremes versucht, die Bakterien zu entfernen, bevor sie zur Gefahr werden.
Ist ein Patient im Krankenhaus mit MRSA infiziert, wird er von den anderen Patienten isoliert. Ärzte, Pfleger und Besucher dürfen den Raum nur mit Schutzkleidung, also mit Handschuhen, Schutzkittel und Gesichtsmaske betreten. So soll verhindert werden, dass sich zum einen der Keim ausbreitet und zum anderen sich der eh schon geschwächte Patient noch weitere Bakterien einfängt.
Naturheilkundliche Therapie
Als Naturheilpraktiker darf ich in Luzern meldepflichtige Infektionskrankheiten nicht selbst behandeln, aber das Terrain, die Konstitution, das Temperament des Menschen und unterstützend das Immunsystem stärken oder Nebenwirkungen von Medikamenten und Impfungen.
Wichtig ist kein gesundheitliches Risiko einzugehen für den Behandler und keine Verletzung der geltenden Gesetzesgrundlagen. D.h. leiden Sie unter einer Infektionskrankheit wo, der Nahe kontakt zu anderen zu meiden ist, kann ich ein Beratungsgespräch online anbieten.
Ein ausführliches Erstgespräch und ausgewählte Untersuchungen bestimmen das weitere Vorgehen. Um ein Therapiekonzept zu entwickeln. Diese Behandlungsweg zeigte z.B. sehr gute Ergebnisse bei Infektionen mit
- Staphylococcus aureus (MRSA).
- Staphylococcus epidermidis.
- Streptococcus Pyogenes, Streptococcus sanguis, Streptococcus salivarius, Streptococcus agalactiae.
- Pseudomonas aeruginosa.
- Shigella Flexneri, Shigella Serotypen 1,2,3,4, Shigella Sonnei, Shigella Newcastle.
- Salmonella paratyphi A und B, Salomella typhimurium; Salmonella enteritidis; Salmonella oranienburg.
- Escherichia coli.
- Proteus vulgaris, Proteus mirabilis.
- Pseudomonas aeruginosa.
- Enterococcus faecalis.
Freue mich wenn ich Ihnen helfen kann
Ihr Naturheilpraktiker Hans Peter Exer, Luzern