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Der Blutkreislauf im Körper ist ein Netzwerk von Gefässen, wodurch Organe und Gewebe mit Blut versorgt werden. Dabei werden Stoffe wie Sauerstoff, Nährstoffe, Vitamine, Hormone und Enzyme im Blut zu Körperzellen transportiert. Bei jedem Stoffwechsel entsteht ein Abfallprodukt, das entsorgt werden muss – dies geschieht auch über das Blut. Einer der wichtigsten Abfallstoffe ist Kohlendioxyd, es wird vom Blut in die Lunge transportiert und dann als Gas abgeatmet.
Damit der Kreislauf einwandfrei funktioniert, braucht es eine Pumpe; das Herz. Es schlägt durchschnittlich 100‘000-mal am Tag und pumpt bis zu 10‘000 Liter Blut durch den Körper.
Es werden ein kleiner und ein grosser Kreislauf unterschieden. Beim kleinen Blutkreislauf pumpt das Herz das Blut zur Lunge, wo der eingeatmete Sauerstoff ins Blut gelangt und dann zum Herzen zurücktransportiert wird. Im grossen Kreislauf verteilt das Herz das sauerstoffhaltige Blut über Aorta, Arterien, Arteriolen und Kapillaren in alle Körperregionen und Organe.
Bei einer Durchblutungsstörung wird der Blutfluss behindert. So werden Körperregionen schlechter mit Sauer- und Nährstoffen versorgt, ausserdem werden Abfallstoffe langsamer abtransportiert.
Zu den häufigsten Ursachen einer Durchblutungsstörung zählt die Arteriosklerose, was die Ablagerung von Fett, Thromben, Bindegewebe und Kalk in den Blutgefässen beinhaltet. Durch Verengungen können Blutgerinnsel entstehen, was zu einem Gefässverschluss führen kann.
Risikofaktoren, die eine Durchblutungsstörung fördern, sind Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte Blutfettwerte, Übergewicht, Bewegungsmangel sowie eine ungesunde Ernährung.