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Der Kommandointerpreter heißt bei UNIX 'Shell' (er umgibt das
System wie eine Schale die Muschel). Die Shell ist sehr leistungsfähigund man kann über eine eigene Programmiersprache Kommandoprozeduren,sogenannte Shell-scripts, erstellen, die sich wie Programme aufrufen lassen.Darauf wird später noch genau eingegangen. Zunächst geht es umdie grundlegenden Funktionen. Dabei ist immer von der StandardShell, derBourne-Shell die Rede. Analoges gilt auch für andere Shells (bash= bourne again Shell, C-Shell, Korn-Shell); es werden dort aber teilweiseandere Startdateien verwendet.
Nach dem Start sucht die Shell nach der Datei /etc/profile und führt
die darin enthaltenen Kommandos aus. /etc/profile ist also für alle Benutzer gleich.
Dann erfolgt der gleiche Vorgang mit der benutzereigenen Datei .profile
im Home-Directory.
Nun macht die Shell nichts anderes, als Eingaben vom Benutzer anzunehmen
und die entsprechenden Programme aufzurufen.
Zeigt der Benutzer durch Eingabe von EOF = CTRL-D an, daß keine
Kommandos mehr folgen, terminiert die Shell.