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Das Buch „Fabian“ hat ähnlich, wie viele andere von Erich Kästner verfasste Bücher, biografische Züge. Es lassen sich viele Paralleln zu Erich Kästner herstellen, die in dieser Seite aufgelistet werden sollen.
Eingeflossen sind:
Die Erfahrungen Erich Kästners, die er in der Grossstadt gesammelt hat, nachdem er 1927 nach Berlin zog.
Bereits am Anfang der 1920er Jahren schrieb Erich Kästner unter dem Pseudonym „Fabian“ als Kabarettautor. Das Kabarett ist eine Form der Kleinkunst. In Form von Polemik und Satire werden dabei Musik, Lyrik und darstellende Kunst verbunden.
Genau wie Kästner sind auch der Protagonise und sein Freund Labude promovierte Literaturwissenschaftler. Auch Kästner plante, wie Labude im Roman, eine Habilitation über Lessing
Fabian ist ähnlich wie Kästner journalistisch betätigt. Kurz vor seiner Übersiedlung nach Berlin arbeitete Kästner in der Redaktion der „Neuen Leipziger Zeitung“. Dort verfasste er wie Fabian Werbetexte, Preisausschreibungen und wohnte als Untermieter bei einer Witwe.
Ähnlichkeiten zwischen Labudes unglücklicher Liebesbeziehung zu Leda und Kästners Jugendliebe Ilse Julius, deren Beziehung Kästner sehr prägte. Zusätzlich hatte Kästner, wie Fabian im Roman, viele Freundinen und Affären.
Auch Kästners Mutter lebte in Dresden, wo im Roman auch Fabian zu seiner Mutter zurückkehrt.
Trotzdem dürfen die Autobiografischen Bezüge nicht zu stark geweretet werden, da es sich nicht um eine Autobiografie handelt, sondern lediglich eingerbeitete persönliche Erfahrungen
Quelle: Zusammenfassungen und Auszüge aus: May, Yomb (2019, s.79-81): Textanalyse und Interpretation zu Erich Kästner FABIAN Die Geschichte eines Moralisten, Königserläuterungen Band 499, 3. Auflage, Bange Verlag, Hollfeld