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1gisa
Hallo Gini,Im Moment bringen meine Recherchen, die ich noch intensivieren muß, ans Licht, daß Glutamat den NMDA-Rezeptor aktiviert. Glutamat dockt am Rezeptor an, wie Du geschrieben hast. Wird der NMDA-Rezeptor durch Glutamat aktiviert, verursacht das einen vermehrten Calcium-Einstrom in die Zelle, und Calcium wiederum aktiviert den Botenstoff NO, der eine erhöhte Glutamatfreisetzung auslöst. Es sieht nach einem sich negativ verstärkenden Kreislauf aus.
Im selben Link steht auch, daß der durch die Glutamat-Rezeptor-Überaktivierung bedingte Ca-Einstrom in die Zelle zusätzlich die Freisetzung des Calciums aus intrazellulären Speichern bewirkt, sodaß sich auch von dieser Seite noch zusätzlich das intrazelluläre Calcium erhöht.
hörte mir von Dr. B. einen Vortrag über Störungen der Neuro-Endokrinen-Balance an. Für mich interessant da bei mir genau das Gegenteil von Dir/Euch besteht. Mein Glutamat ist zu niedrig - ja, so etwas gibts auch.
Er beschrieb ebenso wie Du im ersten zitierten Absatz von der Verstärkung des NO-Zyklus. Ich gebe kurz mal wieder, was er erzählte:
Häufig wird der NMDA-Rezeptor im NO-Bereich völlig ausser acht gelassen - obwohl bereits Pall darauf hinwies. Glutamat sorge für eine Stimulierung des NMDA- und auch DA-Rezeptors. D.h. wenn eine Dysbalance bestehe so fördert ein zu hoher Glutamatspiegel die NO-Bildung.
Er empfiehlt zur Modulierung Taurin und/oder Theanin. Diese Stoffe hätten eine inhibitorische Wirkung.
So - wenn ich logisch vorgehe, dann besteht bei mir durch den erniedrigten Glutamat-Spiegel verringertes NO!? Es würde passen.
Zu Deinem zweiten Absatz:
Diesen kann ich nicht so recht nachvollziehen. Vielleicht ists aber auch zu früh für mein Hirn.
Wenn Calcium aus der intrazellulären Speicherung hinausströmt, wie kann denn dann diese erhöht sein? Ca strömt hinaus und auch wieder hinein, also müsste doch das Ca intrazellulär ausgeglichen sein, oder?
Es wird die These von einigen Umweltmedizinern mittlerweile vertreten, dass EHS durch den Einstrom, aber nicht wieder Ausstrom von Ca intrazellulär ausgelöst wird. D.h., innerhalb der Zellen ist dieser zu hoch und kommt ja auch nicht wieder heraus und ausserhalb der Zellen zu niedrig. Dies läge an einer Störung der Kalium-Natrium-Pumpe.
Demnach dürfte ich - nach obiger Aussage, dadurch, dass mein Glutamat erniedrigt ist nicht unter EHS leiden. Dies aber doch der Fall.
Schöne Grüße
1Gisa
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