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Durch Zufall entdeckte ein aus dem Iran stammender Besucher in meinem Lager eine Manuskriptseite aus dem 17. Jahrhundert. Es handelt sich um ein sehr sorgfältig illustriertes Blatt, das versteckt in einer Blume der Randbordüre vom Maler mit dem Namen "Wjdtha" signiert worden ist. In den beiden Textfeldern ist in wunderhübscher Kaligrafie ein Gedicht des berühmtesten Dichters und Mystikers Persiens, Hafez Shirazi (sein voller Name lautete; Ḫāǧe Šams ad-Dīn Moḥammad Ḥāfeẓ-e Šīrāzī), wiedergegeben.
Die Gedichte von Hafez Shirazi wurden im 19. Jahrhundert ins Deutsche übersetzt und publiziert, sie haben die die deutsche Lyrik in der Folge stark beeinflusst.
Die Manuskriptseite ist hervorragend erhalten und in der Mitte des 20. Jahrhunderts sorgfältig gerahmt worden.