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Die Schweizer Chancen auf ein
Trotz den widrigen Bedingungen mit stiebendem Neuschnee meisterte Justin Murisier den Slalomhang in Wengen ausgezeichnet. Mit seiner angriffigen Fahrt distanzierte er die Konkurrenz vor allem im Schlussteil. Nach Platz 4 in der Kombination von Santa Caterina zum Jahresende bietet sich dem 25-jährigen Walliser also im Heimrennen die Gelegenheit, das persönliche Weltcup-Bestresultat zu toppen – vorausgesetzt die Abfahrt findet statt.
Murisier am nächsten kam überraschend der Slowene Stefan Hadalin, der mit Startnummer 31 nur 17 Hundertstel einbüsste. Der Franzose Victor Muffat-Jeandet verlor als Dritter noch drei Hundertstel mehr. Auf Platz 4 schaffte es dessen Landsmann Alexis Pinturault. Der Favorit auf den Tagessieg liegt 0,56 Sekunden hinter Murisier, der im Ziel meinte: «Ich war überrascht, ich dachte, Pinturault würde mit einer ganz starken Fahrt vorlegen.»
Eine solide Ausgangslage verschafft haben sich die beiden Speedspezialisten Carlo Janka und Mauro Caviezel. Ihr Rückstand beträgt vor der Abfahrt aufholbare 1,51 respektive 1,65 Sekunden.
Bester der restlichen Schweizer war Niels Hintermann, der erst mit der Startnummer 51 abstossen konnte und 3,23 Sekunden einbüsste. Nils Mani handelte sich nach einem holprigen Slalom einen Rückstand von 3,63 Sekunden ein. Noch etwas mehr verloren Gian Luca Barandun (+4,13) und Ralph Weber (+4,33). (drd)
(drd)