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Die vorliegende Arbeit stellt den erstmaligen Versuch einer detaillierten Schätzung des Ausrüstungsvermögens und des Kapitalbedarfs in einigen Zweigen der deut schen Textilindustrie dar. Untersuchungen dieser Art sind besonders bedeutsam im Hinblick auf die künftige Lage der deutschen Textilindustrie; zumal die Mög lichkeiten einer Produktivitätssteigerung und damit einer Wettbewerbsfähigkeit wesentlich von der Struktur und der Qualität des Maschinenparks beeinflußtwerden. Das Schwergewicht der gesamten Untersuchung liegt auf dem ersten Teil, der Schätzung des Ausrüstungsvermögens in der Baumwollspinnerei und der Baum wollweberei. Er gibt Aufschluß über die verschiedenen Aspekte des Vermögens bestandes in der Nachkriegszeit, so vor allem über die Güte des Maschinenparks, den Kapitaleinsatz pro Erzeugniseinheit (Kapitalkoeffizient), die Kapitalausstat tung eines Arbeitsplatzes und die strukturellen Verschiebungen zugunsten moder ner maschineller Anlagen. . Eine solche Vermögens schätzung ist nur innerhalb enger Grenzen möglich, da relativ wenig statistische Unterlagen vorhanden sind, welche sachliche und zeit liche Vergleiche erlauben. Zum richtigen Verständnis der vorgelegten Ergebnisse sind daher die methodischen Erörterungen, die der Schätzung vorangestellt sind, dringend zu b~achten. Das gleiche gilt auch für den zweiten Teil der Untersuchung, nämlich die Schät zung der langfristigen Entwicklung des Investitionsbedarfs in der Textilindustrie sowie in der Baumwollspinnerei und -weberei in den nächsten zehn Jahren. Die Ergebnisse dieser Projektion dürften außer für die Textilindustrie selbst auch für die Textilmaschinenindustrie von Bedeutung sein.
Inhalt
Problemstellung.- Erster Teil Der Vermögensbestand in einigen Zweigen der Textilindustrie.- Zweiter Teil Der Kapitalbedarf der Textilindustrie.- Tabellenanhang.