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Der irische Filmemacher James Flynn (1966-2023) ist am Samstag (11. Februar) im Alter von 57 Jahren gestorben. Das bestätigt die «Irish Times». Flynn habe «bis zum Schluss mit Mut, Würde und Zuversicht gegen seine Krankheit angekämpft», schreibt die Zeitung. Nährere Angaben zur Todesursache macht sie nicht. Flynn hinterlässt seine Frau Juanita Wilson und die Kinder Alex und Anna.
Weggefährten trauern
«Wir alle sind zutiefst betrübt über den Tod unseres geschätzten Gründers, Kollegen und grossen Freundes James Flynn, der am Samstagmorgen im Beisein seiner Frau Juanita Wilson und seiner Kinder Alex und Anna friedlich von uns gegangen ist», heisst es in einer Erklärung von Metropolitan Films. Der Beitrag, den James Flynn für die irische Film- und Fernsehbranche geleistet habe, lasse sich «mit Worten nicht angemessen beschreiben».
«James war ein wunderbarer Mensch, ein brillanter Produzent», fügt Produzent Ed Guiney, der 1998 mit Flynn an «Sweety Barrett» gearbeitet hatte, hinzu. Er ergänzt: «Er hatte ein enzyklopädisches Wissen über Film und war der klügste aller Produzenten meiner Generation.»
An Erfolgsproduktion «The Banshees of Inisherin» beteiligt
Die traurige Nachricht folgt nur wenige Tage, nachdem der von James Flynn mitproduzierte Film «The Banshees of Inisherin» neun Oscar-Nominierungen erhalten hatte. Weitere Erfolge hatte der Produzent zuvor mit der Serie «Vikings» oder dem Kurzfilm «The Door» (2008) gefeiert. Flynn war im Laufe seiner Karriere an über 60 Film- und Fernsehproduktionen beteiligt. Zudem war er Mitbegründer der Metropolitan Film Productions sowie von Octagon Films.