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Seit der Erstellung der ersten Erdbeerkulturen in der Region Bern war die mechanische Bodenbearbeitung fester Bestandteil der Bewirtschaftung. In den ackerbauenden Kantonsteilen war das Vielfachgerät im Anbau von Zuckerrüben, Kartoffeln, Mais und im Gemüsebau etabliert und wurde auf den Erdbeeranbau adaptiert, der bis Mitte der 1990er-Jahre ausschliesslich als Flachkultur betrieben wurde. In den Höhenlagen wurde die Bodenpflege teils mit dem Pferdezug, aber vorwiegend von Hand mit dem Rübenschaber betrieben.
Parallel dazu gelangten mehr und mehr herbizide Wirkstoffe auf den Markt als Kontakt- und Bodenherbizide. Die enorme Flächenleistung war sehr verlockend. Dafür wurden mehr oder weniger grosse Pflanzenschäden an den Kulturpflanzen in Kauf genommen. An der Forschungsanstalt (heute Agroscope) wurden Versuche angelegt, um die Pflanzenverträglichkeit der Herbizide bei einzelnen Sorten abzuklären.
Infolge der Dammkulturen reduzierte sich der Herbizideinsatz deutlich (2021: Region Bern-Solothurn-Fribourg, Flächenanteil 42.4 %). In Substratkulturen wurde er nochmals deutlich verringert und in der Freiland-Flachkultur ist er bis heute ein Standardverfahren mit Bodenherbiziden ...
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