Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03102.jsonl.gz/43

Während Erziehungsdirektorin Isabelle Chassot bisher von einer möglichen Beteiligung des Kantons am 50-Meter-Becken in Höhe von maximal fünf Millionen Franken geredet hat, denkt sie nun an einen Betrag von acht Millionen. «Ja, ich werde nach den Sommerferien dem Staatsrat einen Betrag von acht Millionen vorschlagen», sagt sie den FN. «Ich denke, dass die Gemeinden wissen müssen, mit wie viel sie seitens des Kantons rechnen können, bevor sie entscheiden.» Nachdem die Gemeinden in der ersten Vernehmlassung vor allem finanzielle Bedenken geäussert hätten, habe sie sich gesagt, dass der Kanton noch einen zusätzlichen Effort leisten müsse. Ob der Gesamtstaatsrat dem Vorschlag allerdings zustimmen werde, könne sie nicht sagen. «Ich habe mich nur bereit erklärt, den Vorschlag dem Staatsrat zu unterbreiten.»
Arbeitsgruppe mit allen Partnern
Oberamtmann Carl-Alex Ridoré hat am 3. Juni eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, in welcher alle Gemeinden respektive Regionen des Saanebezirks vertreten sind und die über die finanziellen Aspekte eines Investitionsfonds für regionale Infrastrukturen sowie ein Hallenbad diskutieren soll. Damit ist er einer Forderung der Stadt Freiburg nachgekommen (siehe Haupttext).
Zur Frage, was das Nein von Villars-sur-Glâne für das Projekt bedeute, wollte Ridoré nicht Stellung nehmen. Er werde die Sachlage nächstens mit Pascal Kuenlin diskutieren. rsa