Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03478.jsonl.gz/214

Die junge Seeländerin Nadine Laubscher zeigte sich am Samstag auch beim Triathlon vor ihrer Haustüre in sehr guter Verfassung. Die 21-Jährige aus Greng war beim Seelandtriathlon sogar dem Sieg nahe. Auf der zweiten Laufrunde übernahm Laubscher die Führung. Rund einen Kilometer vor dem Ziel auf der Murtner Pantschau brach sie jedoch ein, musste Jasmin Läderach (Rothrist) passieren lassen und kam schliesslich 16 Sekunden nach der Siegerin ins Ziel.
Bereits am Wochenende zuvor hatte Laubscher auf sich aufmerksam gemacht. Beim Rennen in Yverdon, das wie der Seeland-Triathlon zum Swiss Triathlon Circuit gehört, hatte sie den dritten Rang belegt. Vor ihr waren nur zwei Läuferinnen der Kategorie «Pro» klassiert. Eine «Pro Lizenz» kriegen nur Athletinnen des Nationalkaders beziehungsweise Athletinnen, die gewisse, durchaus anspruchsvolle Richtlinien erfüllen. Dass Laubscher damals als schnellste Läuferin der Amateurkategorie nur eine Sekunde langsamer war als die zweitplatzierte Zürcherin Nina Derron, war ein Zeugnis von Laubschers Formstärke. In der Gesamtwertung des Circuits, der insgesamt zwölf Rennen umfasst und am Samstag in Murten endete, belegt Laubscher den dritten Rang.
Ein deutscher Junior düpiert die Konkurrenz
Bei den Männern düpierte am Samstag der deutsche Junior Benedikt Seibt die Konkurrenz. Der erst 18-Jährige fuhr mit dem Rad einen Vorsprung von knapp drei Minuten heraus–zu viel für die Schweizer Konkurrenz, die Seibt nicht mehr einholte. Auf dem zweiten Rang klassierte sich mit 3:05 Minuten Rückstand Andrea Salvisberg (Hasle-Rüegsau), dritter wurde sein Bruder Lukas Salvisberg. Er lag im Ziel bereits fast fünf Minuten hinter dem Sieger.
Gewonnen hat die Gesamtwertung des Circuits indes Sven Riederer. Der Olympia-Bronzemedaillen-Gewinner von 2004 war in Murten nicht am Start, weil er am Sonntag bei der Triathlon-WM in London startete, wurde aber nicht mehr entthront. fm