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Menschen erwecken Aufmerksamkeit und lösen Emotionen aus. Diese zwei Tatsachen machen sich Testimonials zu nutzen. Anhand einer Drittperson werden Produkte und Marken sympathisiert und neue Kunden an Land gezogen. Doch die Produktion von professionellen und zielgerichteten Testimonials will geübt sein.
1. Keine Geschichte erzählen
Das Storytelling ist bei Testimonials genauso wichtig wie bei anderen Videoformaten. Wenn der Darsteller einfach darauf los redet, hängt er den Zuhörer schnell ab. Es ist wichtig, dass Ihre Geschichte den alt bekannten Roten Faden aufweist. Sie können sich an folgenden Punkten orientieren:
• Was war das Problem bevor Sie unser Produkt entdeckt haben?
• Wie hat sich die Frustration angefühlt, als Sie mit diesem Problem konfrontiert waren?
• Was war mit unserem Produkt anders?
• Beschreiben Sie den Moment, als Sie realisiert haben, dass unser Produkt funktioniert.
• Wie hat sich Ihr Leben verändert, seit Sie das Problem gelöst haben?
2. Texte auswendig lernen
Wenn Sie sich dazu entscheiden, einen Kunden in Ihrem Video auftreten zu lassen, sollten Sie Ihm kein vollumfängliches Skript vorlegen. Natürlich muss auch so ein Videodreh mit dem Sprechenden zusammen geplant werden. Jedoch können Laien einstudierte Sätze nicht authentisch herüberbringen. Dies ist unabhängig davon, ob der Sprechende das Gesagte tatsächlich so empfindet oder nicht. Auswendig Gelerntes wirkt einfach immer gespielt. Als Vorbereitung empfehlen wir einen Austausch und ein paar Stichworte.
3. Mit Zahlen um sich werfen
Testimonials haben unter anderem eine so grosse Wirkung, weil ein Mensch zu einem anderen Menschen spricht. Es wird eine Sympathie und eine Verbindung zwischen den beiden aufgebaut. Fängt die Person im Video an, von Zahlen und objektiven Fakten zu sprechen, verliert die Botschaft an Emotionen. Lassen Sie lieber persönliche, individuelle Erfahrungen sprechen.
4. Den falschen Promi wählen
Falls Sie für Ihr Testimonial einen Prominenten einbeziehen, gibt es einiges zu beachten. Zuerst einmal sollte die gewählte Person bei Ihrer Zielgruppe gut ankommen. Überlegen Sie sich, wen Sie mit Ihrem Video ansprechen wollen. Es macht Sinn, dass die berühmte Person etwa im gleichen Alter wie Ihre Zielgruppe ist und einen guten Ruf bei ihr geniesst. Ausserdem soll es keine Person sein, die womöglich nach kurzer Zeit wieder „out“ ist. Dies ist beispielsweise bei Bachelor- oder Switzerland’s next Topmodel Kandidaten der Fall. Weiter sollte eine reale Verbindung zwischen Ihrer Marke und der Person bestehen. Eine grüne Politikerin, die einen Tesla fährt, für ein Diesel Gefährt werben zu lassen, macht wenig Sinn.
5. Tonqualität vernachlässigen
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte? Stimmt. Bei Testimonials übernimmt der Ton jedoch die wichtigere Rolle. Denn Authentizität ist bei Testimonials das A und O. Bilder, auch bewegte, sind technisch extrem manipulierbar, weshalb sie eher für Attraktivität als Glaubwürdigkeit sorgen. Fehler können in der Postproduktion ausgeglättet werden. Beim Ton wird das schon schwieriger. Eine unsichere Stimme beispielsweise lässt sich kaum mehr retten und wird Ihr Video massiv verschlechtern. Gerade, wenn Sie ein Testimonial selber drehen möchten, sollten Sie ebenso auf die Verständlichkeit achten. Sonst klicken Ihre Zuschauer schneller weg, als Sie es denken würden.
youstream Regional
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