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Umringt von Büschen und Bäumen ragt eine sonderbare Konstruktion in die Höhe. Davor flanieren gut gekleidete Menschen, eine Kutsche mit zwei Pferden wartet geduldig. Das turmähnliche Gebäude entsteht ab 1809 im Garten neben dem Wohnhaus von Marquard Wocher und seiner Frau Anna Maria Fatio im Sternengässlein (Gebäude No. 974) in der Aeschenvorstadt in Basel. Es wird speziell für die Präsentation eines Panoramagemäldes erstellt, welches Wocher von 1808 bis 1815 anfertigt. Wer die Konstruktion entwirft und mit dem Bau beauftragt wird, kann heute nicht mehr eruiert werden. Die Rotunde mit ihrem fünfzehneckigen Grundriss weist eine Höhe von 19,5 Metern auf und einen Durchmesser von 13,5 Metern. Ihr oberster Teil ist ringsum mit Fenstern versehen, durch die das Gemälde gleichmässig beleuchtet wird. Ein kuppelartiger Aufbau krönt das Gebäude. Auf der Kuppel selbst befindet sich eine Windrose. Unterhalb der Fensterreihe zieht sich an der Aussenfront eine Galerie entlang. Um das Gemälde zu besuchen, müssen die Besucher:innen einen absichtlich dunkel gehaltenen kleinen Gang bis zu einer Wendeltreppe durchschreiten. Über diese erreicht man, ungefähr in halber Höhe des Turmes, eine Plattform. Mit Hilfe des Gangs durch die Dunkelheit und der gewundenen Treppe sollen die Besucher:innen die Aussenwelt vergessen, die Orientierung verlieren und umso mehr von der Illusion des Gemäldes überrascht werden, welches einen Blick über die Stadt Thun zeigt. Das Gebäude wird 1887 abgebrochen.
Anja Seiler
Das spezielle Gebäude ist beliebt.
Wir sehen eine Kutsche und viele Gäste in feiner Kleidung.
Sie gehen in den Turm hinein.
Dort werden sie ein riesiges Bild sehen.
Marquard Wocher malte es an die Wand rund-herum.
Das runde Bild nennt man Pa-no-rama.
Das Licht kommt durch die Fenster von oben.
Dort ist auch eine Galerie für Publikum.
Das runde Gebäude stand in Basel.
Es wurde ab-gebrochen.
Das grosse Pa-no-rama ist heute in Thun zu sehen,
und zwar im Schadau-Park.
Es zeigt einen Blick über die Stadt Thun.
Sara Smidt