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Seit Kurzem steht die Forderung im Raum, das Denkmal von Alfred Escher auf dem Bahnhofplatz Zürich zu entfernen, weil dessen Familie in die Sklavenhaltung involviert war. Könnte man das Gleiche auch vom Zschokke-Denkmal in Aarau verlangen?
Heinrich Zschokke war befreundet mit einem Plantagenbesitzer in der Karibik und nahm dessen Sohn Tom in sein Haus auf. Der öffentliche Vortrag von Dr. Florian Kappeler, Literaturwissenschaftler, beleuchtet auch Zschokkes Haltung zu Rassismus und Sklaverei sowie die Ereignisse in Haiti nach dem Sklavenaufstand von 1791.