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Langnaus Boss Peter Jakob gab letzte Woche der Berner Zeitung ein interessantes Interview, in dem er sich unter anderem zu den Vorwürfen äusserte, er investiere zu viel Geld in die Infrastruktur, aber zu wenig in die Mannschaft.
Zur Erinnerung: Langnau hat 20 Millionen in die Modernisierung seines Stadions und den Bau einer neuen Eishalle und einer Leichtathletikhalle investiert. 80% davon waren private Gelder, von denen ein Großteil aus der Tasche des Präsidenten und seiner Familie stammt.
Große Summen, die Peter Jakob für wichtig hält, damit der Verein eine Chance hat, sich in der National League zu halten, die aber dennoch einige Zähne knirschen lassen. Einige Personen sind nämlich der Meinung, dass ein Teil dieses Geldes besser investiert wäre, wenn man es in die Mannschaft investieren würde. Die schlechten Ergebnisse der letzten Saisons haben zu einem Rückgang der Zuschauerzahlen geführt und werden sich daher direkt auf die Konten auswirken.
Apropos Budget: Das Budget von Langnau sei übrigens das niedrigste der Liga, denn, so erklärt er, alle Vereine erhalten die Zahlen der anderen Formationen anonymisiert, d.h. man weiss nicht, welches Budget zu welchem Verein gehört. Peter Jakob, der unter anderem sagt: "Wir sehen also, dass wir hinter Ambri und Ajoie zurückgefallen sind. Und es ist kein Geheimnis, dass die Kluft zwischen den Grossen und den Kleinen immer grösser wird".