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Essert-Fallon (738 m) mit einander verbindet, von wo sie sich einerseits nach
Soubey (485 m), andererseits nach Les
Epiquerez
(873 m),
Le Chaufour (845 m) und über Beurnevillers nach Frankreich fortsetzt.
vom lateinischen claudere, clausus, bezeichnet einen Querdurchbruch senkrecht zum Streichen eines
Gebirges oder eines Bergzuges und bildet als solcher zumeist eine mehr oder weniger lange enge
Schlucht, die sich zeitweise
zu grössern oder kleinern Zirken ausweiten kann.
382 m. Aussenquartier von Genf,
s. der Stadt und mit dieser durch eine elektrische
Strassenbahn verbunden. 16
Häuser, 212 Ew. Pathologisches Institut der Universität Genf.
Wagenschuppen der Strassenbahnverwaltung.
durch die zum Zwecke des Abbaues von Zementmergeln seit 1858 in seinen Fuss getriebenen Stollen in seinem Gleichgewicht stark
gestört worden. Schon 1817, also lange vor dem Beginn des unterirdischen Abbaues, löste sich von der Wand der sogen. Roche
taillée ein Flügel ab, der die alte Strasse des Val de Travers mit sich in die Tiefe riss. 1894-96 erfolgten
über den Stollenanlagen der Gemeinde Noiraigue w. der Roche taillée bedeutende Senkungen, die derartige Spalten in der Strasse
aufrissen, dass diese verlegt werden musste.
Anfangs Februar 1901 endlich zeigten sich neue Bodenbewegungen, die diesmal genau an der Stelle der Roche
taillée vor sich gingen und die ganze Felsmasse dieser Wand in Mitleidenschaft zogen. In wenigen Tagen hatten sich in einem
Kreisbogen rund um das obere Ende der Roche taillée eine Reihe von mehr als 1 m weiten Rissen gebildet, derart, dass diese
Wand in ihrer Gesamtheit vom Berge losgelöst erschien. Unterirdische Einbrüche mit Ausquetschen der Stützpfeiler
verursachten, dass die ganze Roche taillée von ihrem obern Ende und von einer Höhe von 50 m über der Strasse an sich senkte,
worauf der daraus resultierende Druck auf die nicht ausgehöhlte Aussenschicht des Sockels diesen bis zum Fluss hinunter
derart aus seinem Gleichgewicht brachte, dass - besonders für den Fall eines plötzlich eintretenden
Sturzes - ein grosses Unglück zu befürchten war.
Glücklicherweise ist dieser schlimmste Fall nicht eingetreten, indem mit Ausnahme einiger beim Auftauen herabgekommenen
vereinzelten Felspartien die ganze Masse in ihrer Lage verharrte u. blos der weniger gefährlich als eine horizontale Ausquetschung
erscheinende Prozess der langsamen Sackung weiter vor sich ging. Dies erlaubte die Ausführung der für notwendig erachteten
Schutzmassregeln, die in einem künstlichen Loslösen von ca. 40000 m3 Fels am obern Ende der Roche taillée, im Bau mehrerer
zur Verstärkung der unterhöhlten Stellen und zum Schutze des Bergfusses dienenden Mauern und Dämme,
sowie im Eindecken des Zuführungskanals der Wasser- und Elektrizitätswerke des Val de Travers mit Eisen- und Erdwerk bestanden.
An diese Arbeiten haben Beiträge geleistet der Bund (40%), der Kanton Neuenburg
und in besonders starkem Masse auch die beteiligten Privateigentümer.
Im Mittelalter hatte der Engpass der Clusette eine gewisse Bedeutung und wurde durch eine kleine Veste
verteidigt, deren Hut wie der Unterhalt des unterhalb der heutigen (1847 erbauten) Strasse durchgehenden alten Weges den Herren
von Vaumarcus-Gorgier anvertraut waren.