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Der Seepark Schenkon mit seinem direkten Seezugang ist vor allem im Sommer ein beliebter Aufenthaltsort für die Bevölkerung der Region. Doch das Baden ist erschwert, denn in der Nähe des Bootsstegs darf nicht ins kühle Nass gesprungen werden. Daher nahmen sich die meisten Studierenden in ihrer Arbeit vor, den Zugang zum Wasser aufzuwerten und zu erleichtern. So schlägt eine Studentin vor, die Uferzone zu verbreitern und eine Treppe für den Einstieg ins Wasser zu errichten.
Die Autobahn mit dem von ihr ausgehenden Lärm stellt einen Störfaktor für die Erholungszone dar. Auch dazu haben sich viele Studenten Gedanken gemacht. In seiner Arbeit präsentiert ein Student die Idee, im Bereich der Ausbuchtung Erdmassen auszugraben und diese anschliessend zu einem Damm möglichst nahe an der Autobahn zu verlagern, um den Lärm einzudämmen.
Ein anderer Student schlägt als Lärmschutzwand eine Kombinationsmethode aus überdachten Schiffsplätzen sowie einem Erdwall vor. So würden auch die dominanten Schiffe entlang des Asphaltwegs in den Hintergrund rücken. Seinen Vorstellungen nach soll auf dem Erdwall eine Niederhecke gepflanzt werden. In seinem Konzept zeigt er ausserdem auf, wie eine Badebucht mit danebenliegender Liegewiese entsteht. Er befürwortet die Errichtung einer Buvette auf der Liegewiese, die den Sommer über geöffnet hat. Die Nutzung der Badebucht soll ein neuer Hafen ermöglichen. Auf der einen Seite könnten sich Besucher des Seeparks ins Wasser begeben, auf der anderen Seite würden nautische Tätigkeiten ausgeübt. Die beiden Seiten sollen durch einen Steg mit einem Plateauende getrennt werden. Den bestehenden Asphaltweg parallel zur Autobahn aufzulösen und ihn durch das Grundstück führen zu lassen, ist ebenfalls ein Vorschlag des Studenten.
Ein weiterer Student möchte ein Bachbett schaffen. Dieses soll in der Form des Schenkoner Ortswappen, also stark geometrisch gerastert, unter der Autobahnbrücke hindurch bis in den See münden. Auf der Westseite des Bachbetts schweben ihm Betonelemente in quadratischer Form vor, welche die Seepark-Besucher als Sitzgelegenheit nutzen können. Die östliche Uferseite mit der bereits bestehenden Vegetation soll ganz der Natur überlassen werden. Über eine Holzbrücke neben der Autobahn soll Passanten das Bachbett überqueren können. Zudem schlägt er vor, die Seeufervegetation auszulichten, sodass ein schöner Ausblick auf das Bergpanorama und den Sonnenunter- sowie Aufgang gewährleistet ist.
Eine weitere Arbeit befasst sich mit einem Erlebnisweg durchs Gelände und dem Bau eines Spielplatzes aus Gehölzen. Der existierende Spielplatz sei nämlich nicht mehr zeitgemäss. Auch ein Wasserspielplatz, auf dem die Kinder fröhlich plantschen können, kam zum Vorschlag.
Bis am 6. November hat die Ausstellung im Foyer noch offen. Bis dahin kann die Bevölkerung ihre Wünsche ebenfalls einbringen. Die Auswertung und Umsetzung der Projekte sind zeitlich nicht definiert.
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