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Sind Erdnüsse gesund?
Herkunft
Übersetzt bedeutet das englische Wort "peanut" in etwa Erbsennuss. Dadurch ist die botanische Herkunft schon erklärt. In der Tat ist die Erdnuss mit der Erbse verwandt und wird zu den Hülsenfrüchten gezählt. Jedoch ist sie in der Zusammensetzung Nüssen eher ähnlicher. Ihren Ursprung hat sie in Südamerika. Nach Europa kam sie schliesslich durch Spanier und Portugiesen.
Sorten von Erdnüssen
Beispielsweise gibt es die Sorten Runner und Virginia. Diese weisen eine rote Samenschale auf. Die Sorte Spanish hingegen hat eine gelbbraune Samenschale. Während der Reife nimmt die Erdnussschale die Farbe des Bodens an. Durch sandigen Boden kommt es zu einer helleren Schale, durch humusreichere Erde weist sie eine dunklere Farbe auf. Die grössten Kerne weist die Sorte Virginia auf. Geröstet und gesalzen werden sie besonders gern als Knabberartikel verwendet.Die anderen beiden Sorten werden in Erdnussmus, Erdnussöl und Süsswaren verarbeitet. Bis vor einigen Jahren fanden sich Erdnüsse hauptsächlich im Nikolaussack.
Erdnüsse werden in Supermärkten oft bei Nüssen und Trockenfrüchten angeboten. Seltener ist der Verkauf von loser Ware, wegen ihrer Anfälligkeit für Maden oder Fliegen.
Regelmässiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung
Erdnüsse bestehen aus etwa einem Viertel Eiweiss und zur Hälfte aus Fett. Eine Menge von 20 bis 30 Gramm liefern somit so viel Eiweiss wie ein Glas Milch, allerdings wesentlich mehr Fett. Im Verhältnis zu einem Glas Vollmilch enthält eine Portion Nüssli 50% mehr Fett. Deshalb ist auf unkontrolliertes Knabbern zu verzichten. Beim massvollem Verzehr jedoch sind Erdnüsse sehr gesund.
Gesundheitlicher Aspekt
Ein Vorteil des hohen Fettgehaltes ist der relativ hohe Anteil an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Diese tragen zum Senken des Cholesterinspiegels bei. Erdnüsse liefern mehr Eiweiss als ein Hühnerei. In ihnen sind wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten. In nennenswerten Mengen sind Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor zu finden.
Ein wichtiger Inhaltsstoff von Erdnüssen ist Phytosterine. Dieser ist eine wichtige Substanz im Kampf gegen Brust-, Dickdarm- und Prostatakrebs. Der Phytosteringehalt ist sogar höher als der in Olivenöl. Die Nuss enthält jedoch eine schwer lösliche Harnsäure, die zu Ablagerungen im Körper führen kann. So sollten beispielsweise Gichtpatienten die Erdnuss nur in Massen geniessen.
Erdnussprodukte
Erdnusscreme besteht mit 90 % aus gemahlenen, gerösteten Erdnusskernen, welche mit Pflanzenöl, Salz und Zucker zu einer weichen Masse verarbeitet werden. Mit Erdnusscreme lassen sich Saucen verfeinern.Erdnussöl ist ein weiteres Produkt. Dies ist besonders neutral im Geschmack. Daher wird es oft zum Braten oder für Fondues genutzt.
Gemahlene Haselnüsse können beim Backen durch Erdnüsse ersetzt werden.
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