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MDMA für klinische Studien: FDA genehmigt Forschung über Schizophrenie
Untersuchungen zu gestörter sozialer Motivation
Die FDA hat eine klinische Studie (NCT05770375) zur Untersuchung eines MDMA-Prüfpräparats genehmigt. Die Studie wird in Los Angeles an der Universität von Kalifornien durchgeführt und untersucht die Anwendung des Empathogens zur Behandlung von Schizophrenie und den häufig damit einhergehenden Symptomen wie gestörter sozialer Motivation bzw. Asozialität. Diese Begleiterscheinungen einer schizophrenen Psychose lassen sich auch mit Antipsychotika nicht behandeln, eventuell aber mit MDMA. Bislang wird das Psychoaktivum zur Therapieunterstützung bei posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) verwendet.
MDMA induziert erfahrungsgemäß genau das Gegenteil von Störungen der sozialen Motivation, nämlich prosoziale Effekte, die auch mit dem Hormon Oxytocin zusammenhängen könnten. Deshalb soll nun eruiert werden, ob die Substanz auch bei schizophrenen Patienten zu einer Abnahme der asozialen Verhaltensweisen führen kann.
In Phase 1 der neuen MDMA-Studie wird es zunächst um die Verträglichkeit und Höchstdosierung des Pharmakons bei Patienten mit schizophrener Psychose gehen. Entsprechend erhalten die 20 teilnehmenden Probanden im Alter von 18 bis 60 Jahren erst 40, dann 80 und schließlich 120 Milligramm MDMA. Die Applikation wird eingestellt, wenn sich bei einem Teilnehmer psychotische Symptome zeigen sollten.
In weiterführenden Untersuchungen sollen dann die Wechselwirkungen zwischen MDMA und «nicht-pharmakologischen psychosozialen Interventionen zur Behandlung sozialer Symptome untersucht werden» (Quelle).
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