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Der Bereich Mobility, der vor allem Dichtungen und Komponenten für die Automobilindustrie herstellt, habe unter einer rückläufigen Nachfrage und den Werksschliessungen mehrerer Kunden gelitten, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. In den Werken in China normalisiere sich die Situation allerdings.
Aufgrund der Unsicherheiten durch die Coronapandemie sei eine verlässliche Prognose für das Geschäftsjahr 2020 nicht mehr möglich, heisst es weiter. Anfang Februar hatte das Management für das fortgeführte Geschäft, ohne die verkauften Distrelec und Nedis, ein Umsatzwachstum von 2 bis 5 Prozent und eine EBIT-Marge von über 15 Prozent in Aussicht gestellt.
Die wenig zyklischen und solide wachsenden Geschäftsbereiche Healthcare, Food & Beverage sowie der Onlinedistributor Reichelt verfügten derweil über hohe Auftragsbestände und Auslastungen, betont das Unternehmen. Diese drei Bereiche machen rund 60 Prozent des fortgeführten Geschäfts aus. Die Lieferkette zu den Kunden und Lieferanten sei aus heutiger Sicht gewährleistet.
Dätwyler verfüge zudem über eine hohen Liquidität von rund 200 Millionen Franken, eine ungenutzte Kreditlinien von 330 Millionen und sei gering verschuldet. Man sei daher in der Lage, strategische Wachstumsprojekte vorantreiben und gestärkt aus der Krise hervorgehen, heisst es.
(sda)