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Im Verfahren um Tricksereien am Devisenmarkt hat eine US-Richterin einen Teil der Vorwürfe gegen die Credit Suisse, die Deutsche Bank und fünf andere Institute abgewiesen. Dabei gehe es um Kartellklagen im Bezug auf einige ausserhalb der USA ausgeführten Transaktionen und um Klagen im Bezug auf Geschäfte, die vor dem 1. Dezember 2007 durchgeführt wurden, teilte Bezirksrichterin Lorna Schofield mit.
Gleiches gelte unter anderem für Vorwürfe im Bezug auf das Terminbörsen-Gesetz wegen falscher Berichterstattung. Die anderen Vorwürfe blieben indes bestehen.
Non-Prosecution Agreement widerrufen
Neben der Credit Suisse und der Deutschen Bank geht es um die japanische Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ, Morgan Stanley aus den USA, die RBC Capital Markets der Royal Bank of Canada, Société Générale aus Frankreich und Standard Chartered aus Grossbritannien.
Es gibt den Verdacht, dass viele Banken am billionenschweren Devisenmarkt getrickst haben. Im Mai 2015 hatten sich die UBS und andere Banken im Zusammenhang mit Manipulationen im Devisenhandel bereits mit den US-Behörden geeinigt.
Die grösste Schweizer Bank kam dabei um eine Strafklage herum, musste aber 342 Millionen Dollar Strafe bezahlen. Zudem wurde das Non-Prosecution Agreement im Liborfall aus dem Jahr 2012 widerrufen.
(sda/gku/chb)