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Hörzeichen sind eine relativ junge Markenform, die insbesondere in der Fernseh- und Rundfunkwerbung häufig eingesetzt wird. In Rechtsprechung und Literatur wurden bisher lediglich einzelne Fragestellungen zum Markenschutz von akustischen Signalen behandelt. Diese Arbeit soll einen Anstoß für eine umfassende und systematische Erörterung der in Zusammenhang mit der Eintragung von Hörmarken stehenden Probleme geben. Ausgehend von einer rechtstatsächlichen und rechtsvergleichenden Untersuchung werden zu diesem Zweck das absolute Verfahren sowie das Widerspruchs- und Verletzungsverfahren näher betrachtet. Als Ergebnis ist festzuhalten, dass die vielfältigen mit akustischen Zeichen verbundenen Möglichkeiten in der Praxis noch nicht in vollem Umfang genutzt werden. Des Weiteren bedürfen einige der allgemeinen markenrechtlichen Regelungen einer Anpassung an die Besonderheiten von Hörmarken.
Autorentext
Der Autor: Carsten Kortbein wurde 1963 in Hamburg geboren. Das Studium der Rechtswissenschaften mit Informatik als Nebenfach an der Ludwig-Maximilians-Universität in München schloss er 1989 mit dem Ersten juristischen Staatsexamen ab. Nach seinem Zweiten juristischen Staatsexamen trat der Verfasser in das Deutsche Patent- und Markenamt ein. Von 1992 bis 1998 war er zunächst als Erst- und dann als Erinnerungsprüfer im Markenbereich tätig. Danach übernahm er die Leitung des Referats «Allgemeine Rechtsangelegenheiten». Derzeit leitet der Autor ein Personalreferat im Verwaltungsbereich des Deutschen Patent- und Markenamts.