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Die als Nummer 2 gesetzte Italienerin Cocciaretto behauptete sich gegen die Ungarin Anna Bondar, die Bezwingerin von Simona Waltert in der 1. Runde, nach mehr als drei Stunden Spielzeit, stundenlangen Verzögerungen wegen Regens und abgewehrtem Matchball im Tiebreak des zweiten Satzes mit 6:7 (3:7), 7:6 (8:6), 7:5.
Nicht ganz so lang, aber ebenfalls zweieinhalb Stunden brauchte in den Abendstunden Clara Burel, um zum zweiten Mal nach 2021 in Lausanne in den Final einzuziehen. Die Rechtshänderin aus Rennes setzte sich im französischen Duell mit Diane Parry nach Satzrückstand 4:6, 7:6 (7:2), 6:3 durch.
Sowohl Cocciaretto als auch die ebenfalls 22 Jahre alte Burel greifen am Genfersee nach ihrem ersten Turniersieg auf WTA-Stufe. Cocciaretto erreichte im Januar in Hobart ihren ersten Final, unterlag dort aber der amerikanischen Qualifikantin Lauren Davis. Burel hatte vor zwei Jahren in Lausanne gegen die favorisierte Slowenin Tamara Zidansek das Nachsehen.