Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03494.jsonl.gz/2331

20010524 01 Starkregen Döttingen
Diese Seite befindet sich im Aufbau!
Am 24. Mai 2001 kurz nach 20 Uhr wütete im Raum Döttingen (AG) ein starkes Gewitter. Hagel bis 1cm und intensiver Platzregen führte zu zahlreichen Überschwemmungen und Schäden an Kulturland, vereinzelt auch an Kulturen selbst. Während rund einer halben Stunde fielen in Döttingen geschätzte 50 Liter Regen pro m2. In der Kernzone (schmaler Streifen vom Klingnauer Grie der Aare entlang über die Surbmündung, das Chäppeli bis hinauf ins Ruckfeld) sollen es sogar 25 bis 45 Liter/m2 in gerademal 15 Minuten (20:15h-20:30h) gewesen sein. Entlang des Achenberges und in den südwestlichen Gemarkungen hinterliessen 5-25
Liter/m2 keine oder nur geringfügige Spuren.
Vom Gewitterregen am schlimmsten betroffen war das Gebiet Chäppeli, wo sich das Wasser einen Weg den Hang hinunter bahnte und dabei gleich mehrere Keller unter Wasser setzte. Daneben wurden auch in anderen Gegenden des Dorfes Keller überschwemmt, und das Wasser suchte sich seinen Weg ebenfalls auf den Strassen, da die Kanalisation die anfallenden Mengen nicht zu bewältigen vermochte.
In Klingnau musste die Feuerwehr vier Keller leerpumpen und die Unterführung im Gebiet Steigbrunnen/Dorf musste zeitweilig für den Verkehr gesperrt werden, da dort das Wasser zwischenzeitlich bis zu 50 Zentimeter hoch stand. Ausserdem sei die Personenunterführung Grabenstrasse-Sionerweg auf einer Länge von rund acht Metern mit einer bis zu 30 Zentimeter hohen Eisschicht aus Hagelkörnern bedeckt gewesen.
Quellen:
Döttinger Wetterstatistik (von Reto Waldburger)
Die Botschaft (Zurzacher Volksblatt)