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Ein Framework für den Einsatz mobiler Dienste im Gesundheitswesen
Thèse de doctorat : Université de Fribourg, 2010.
Das Gesundheitswesen ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Aktoren mit partikularen Bedürfnissen. Die Informationsflüsse zwischen Ihnen basiert heutzutage häufig auf mündlicher und papierbasierter Kommunikation. Gerade zwischen Patienten und deren behandelnden Ärzten kommen elektronische Medien selten zum Einsatz. Die Probleme dieser Kommunikation sind offensichtlich: die Fehlerrate ist... PlusAjouter à la liste personnelle
- Zusammenfassung
- Das Gesundheitswesen ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Aktoren mit partikularen Bedürfnissen. Die Informationsflüsse zwischen Ihnen basiert heutzutage häufig auf mündlicher und papierbasierter Kommunikation. Gerade zwischen Patienten und deren behandelnden Ärzten kommen elektronische Medien selten zum Einsatz. Die Probleme dieser Kommunikation sind offensichtlich: die Fehlerrate ist höher, die Übermittlungsgeschwindigkeit durch physische Einflüsse limitiert und die Weiterverarbeitung, z.B. eine graphische Darstellung, eingeschränkt. In dieser Arbeit wird ein Gerüst vorgestellt, welches die Entwicklung mobiler medizinischer Anwendungsfälle unterstützt. Diese Ausrichtung begünstigt einerseits die zunehmende Mobilität von Patienten, welche die Erfassung physiologischer Parameter nicht mehr von einer geographischen Ortschaft abhängig machen wollen. Andererseits wird auf die bedeutend höhere Penetration mobiler Geräte in der Bevölkerung, besonders in den älteren Segmenten, Rücksicht genommen. Bei den Informationsempfängern wird die Einbindung mehrerer Partner unterstützt; so sollen die physiologischen Parameter eines Einzelnen verschiedenen Parteien zur Verfügung gestellt werden. Das Gerüst unterstützt explizit die Personalisierung der erfragten Informationen, um den Informationsempfängern die für einen gegebenen Patienten notwendigen Entscheidungsgrundlagen anzubieten. Nach einer Einführung in die Grundlagen von eHealth und der Vorstellung einer Taxonomie für mobile Gesundheitsanwendungen werden die Bedingungen des Handlungsrahmens mit vier Umfragen bestimmt. Diese Ergebnisse werden anschliessend in eine Grobarchitektur überführt. Der Berücksichtigung von Kontext, also des Einbezugs der aktuellen Situation des Nutzers, wird in einem separaten Kapitel dedizierte Beachtung geschenkt. Diese Erkenntnisse resultieren schlussendlich in einer feinen Ausarbeitung der Architektur. Diese kann als Basis für eine Referenzimplementierung genutzt werden. Sämtliche Kapitel werden mit praxisnahen Beispielen illustriert, welche die abstrakten Vorgänge auf eine vereinfachte reale Situation abbilden. Das Ergebnis der Arbeit ist die Vorstellung eines Frameworks, welches auf die dedizierten Bedürfnisse des Informationsflusses zwischen an einer (häufig chronischen) Krankheit leidenden Patienten und deren behandelnden medizinischen Fachpersonen Rücksicht nimmt.
- Summary
- The public health sector contains a multitude of actors, each with particular requirements. Nowadays, the information flow between these actors bases often on oral and paper-based communication. Especially between patients and their treating doctors electronic media is used seldomly. The resulting problems are obvious: the error rate is higher, the speed of communication considerably lower and limited due to physical constraints and the processing of the information, such as a graphical representation, restricted. This thesis presents a framework supporting the creation of mobile medical use cases. This orientation promotes the increasing mobility of patients, which do not want to be dependent on a physical location when capturing physiological data. On the other hand, the considerably higher penetration of mobile devices in the (especially older) population is taken into account. For information consumers the integration of several partners, such as doctors or dietologists, is supported. Thus the physiological parameters of a single patient can be distributed to several parties at once. The framework explicitly supports the personalisation of the requested physiological parameters, in order to provide information consumers with the necessary information to decide on a single patient. After an introduction of the basics of eHealth and the presentation of a taxonomy for mobile health applications the terms and conditions of the desired framework are elaborated in four surveys. These results are carried over into a coarse architecture. The consideration of context, incorporating the current situation of the user, is described in a dedicated chapter. These findings result finally in a detailed composition of the framework architecture, which can be used as the base for a reference implementation. Chapters are illustrated with practical examples, mapping the abstract procedures onto simplified real world scenarios. The result of this thesis is the presentation of a framework considering the dedicated requirements of the information flow between a (often chronic) sick patient and their treating medical professionals.