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Zucht
Ende des 19. Jahrhunderts wurde mit der neuzeitlichen Rassezucht des St. Bernhardshundes begonnen.
Bereits im Jahr 1883 wurde der erste Schweizer Rassestandard festgelegt. Nachdem im Februar 1884 das Schweizerische Hundestammbuch (SHSB) eröffnet wurde, erfolgten die allersten Eintragungen, es waren alles Bernhardiner.
An einem internationalen Kynologenkongress vom 2. Juni 1887 erfolgte die offizielle Anerkennung des St. Bernhardshundes als schweizerische Rasse und der Rassestandard wurde sogleich als verbindlich erklärt.
Seither gilt er als Schweizer Nationalhund.
Die Zucht in den Anfangsjahren nach Schweizer Standard, brachte wesentlich kleinere und leichtere Hunde hervor als heute. Sie wurden zu dieser Zeit als Rettungshunde eingesetzt.
Es gibt zwei Haarvarietäten, nämlich den Kurzhaar oder Stockhaar genannt und den Langhaar.
Beide Varietäten sind von beachtlicher Grösse und erhabener Gesamterscheinung. Sie haben einen harmonischen, kräftigen, strammen und muskulösen Körper, mit imposantem Kopf und aufmerksamem Gesichtsausdruck.
Zuchtkommission
Eine der Hauptaufgaben der Zuchtkommission ist, die Kontrolle und Überwachung der Zucht. Für diese Aufgabe gelten das Zuchtreglement und Bestimmungen des Tierschutzgesetzes. Die Kommission steht den Züchtern für Fragen zu Verpaarung zur Verfügung und berät sie in allen anderen Zuchtfragen.
Eine weitere Aufgabe der Zuchtkommission ist die Orientierung des Vorstandes über Entscheidungen, welche in der Kompetenz der Zuchtkommission liegen und Anträge an den Vorstand zu Handen der Generalversammlung. Die aktuellen Aufgaben und Entscheidungen werden an regelmässigen Sitzungen behandelt.
Die Zuchtkommission organisiert regelmässige Ankörungen und Weiterbildungen für Züchter und andere Interessierte.
Die einzelnen Aufgaben werden innerhalb der Zuchtkommission festgelegt und in einem separaten Pflichtenheft festgehalten. Die Zuchtkommission ist im Vorstand des Schweizerischen St.-Bernhards-Club durch deren Präsidenten vertreten.