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In der Russland-Affäre in den USA hat Sonderermittler Robert Mueller am Dienstag Anklage gegen einen Anwalt erhoben, der gegenüber Ermittlern gelogen haben soll. Der Angeklagte, Alex Van der Zwaan, bekannte sich gleichentags vor Gericht schuldig.
Van Der Zwaan habe absichtlich falsche Angaben zu seinen Beziehungen zu Rick Gates, einem Ex-Mitarbeiter des Wahlkampfteams von Donald Trump, gemacht, hiess es am Dienstag in Gerichtsunterlagen. Bei den Untersuchungen von Sonderermittler Mueller geht es um den Vorwurf der russischen Wahlbeeinflussung und um die Frage, ob es dabei Absprachen mit dem Trump-Wahlkampflager gab.
Van Der Zwaan wird vorgeworfen, über seine Kommunikation mit Gates und einer weiteren, nicht namentlich genannten Person gelogen zu haben. Er habe während einer Befragung im vergangenen November angegeben, sein letzter Austausch mit Gates sei im August 2016 gewesen, heisst es in den Unterlagen.
Zudem habe er gesagt, seine letzte Kommunikation mit «Person A» sei 2014 gewesen. Tatsächlich habe er aber im September 2016 mit beiden gesprochen. Ausserdem habe er falsche Angaben über eine E-Mail gemacht. Wer sich hinter «Person A» verbirgt, blieb unklar.
Gates selbst wurde im Oktober gemeinsam mit Trumps ehemaligem Wahlkampfmanager Paul Manafort angeklagt. Die beiden waren einst Geschäftspartner. Ihnen werden Finanzdelikte vorgeworfen. (sda/dpa)
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