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Songwriter und Bassist Paul McCartney: «Macht es mir nach!»
Wer einen Tag weniger Fleisch isst als bisher, schont das Klima gleich stark, wie 1500 Kilometer weniger Autofahren.
In einem kleinen Taschenbuch mit dem Titel «Less Meat Less Heat» fordert Paul McCartney Männer und Frauen auf, weniger Fleisch zu essen. Mit plakativen Informationen versucht er, die Leute zu überzeugen:
- «Einen Tag weniger Fleisch als vorher senkt Ihre persönlichen Emissionen so, als würden Sie auf 1'500 Kilometer mit dem Auto verzichten.»
- «90 Prozent der angebauten Sojabohnen werden an Tiere verfüttert.»
- «Es braucht 40 Kalorien aus fossilen Brennstoffen, um 1 Kalorie aus Tiermastfleisch zu gewinnen. Es braucht nur 2,2 Kalorien, um 1 Kalorie aus pflanzlichen Proteinen zu gewinnen.»
- «Jedes Molekül Methan der Wiederkäuer steigert die Erderwärmung 21 mal stärker als ein Molekül CO2.»
- «Kinder begreifen sehr gut, dass es ihr Planet ist. Sie werden ihn eines Tages erben. Wenn wir ihn zumüllen, müssen sie ihn sauber machen.»
- «Einer der besten Wege zur Beseitigung der extremen Armut von 1,4 Milliarden Menschen ist meiner Ansicht nach die Verringerung des Fleischkonsums.»
Im Vorwort zum kleinen Agitationsbüchlein schreibt der frühere Beatles-Bassist: «Ich bin seit über 40 Jahren Vegetarier und ich habe meine Familie fleischfrei aufwachsen lassen. Ich freue mich, Ihnen sagen zu können, dass wir mit diesem Lebensstil absolut glücklich sind. Uns gefällt, dass wir Tieren helfen, die sonst geschlachtet würden. Aber nicht nur das: Wir pflegen auch einen Lebensstil, der für uns selbst gesünder ist.»
Auf McCartneys Webseite «Meatfreemondays» informiert er über die im Jahr 2009 gestartete Kampagne «Fleischfreier Montag.»
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Paul McCartney «Less Meat Less Heat», deutsche Ausgabe, 72 Seiten, Claudius Verlag, 2019, 19.90 CHF.
Englische Originalausgabe hier für 18.90 CHF.
Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors
Keine
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Eine Meinung
fressen keine Körner, Soya usw. Sie können noch Nahrung produzieren, wo es sonst nicht mehr möglich wäre. Und richtig in die Fruchtfolge eingebettet, tragen Tiere (auch Rinder) zur Vielfalt - auch Pflanzlicher bei. Dies nur als ein Beispiel.
Ein Vergleich mit den Wochen-Ess-Plänen vor 100 Jahren wäre vielleicht hilfreich.
Es gab das Alltags- und das Sonntagsessen. Und man hat fast alles verwertet, nicht nur wie jetzt die «Gusto-Stückli» Ähnlich verhält es sich mit allen anderen Fkleischlieferanten. Und bitte nicht überseheh, die traditionelle Zucht übertrifft die Massenzucht in weitem an Qualiät (gemeint gesundheitlich besser für uns) Und liegt die Verantwortung bei jedem von uns: will ich ein Riesensteak billig oder ein kleineres Stück preiswert.
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