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Systemtheorie und Bio-Psycho-Soziales Modell
Grundlage des biopsychosozialen Modells ist die allgemeine Systemtheorie. Sie versteht den menschlichen Organismus als Einheit verschiedenster Teilsysteme. Hierbei ist der Prozess der Selbstregulation von entscheidender Bedeutung. Er ermöglicht es dem Organismus krankmachenden Einflüssen zu widerstehen und positive Ressourcen zu nutzen. Die Unterstützung und Förderung dieses Prozesses ist das Ziel von systemorientierten Verfahren wie der Entspannungstherapie.
Diese Konzepte führen weg von einem analytisch-reduktionistischen Verständnis und hin zu einer systemorientierten Sichtweise. Krankheit wird im bio-psycho-sozialen Modell als Störung der Körper-Seele-Einheit mit Auswirkungen auf den ganzen Lebenskontext eines betroffenen Menschen verstanden. Daraus leitet sich ein wissenschaftlich-evidenzbasiertes und umfassendes Verständnis von Krankheit bzw. Gesundheit mit entsprechenden präventiven, diagnostischen und therapeutischen Massnahmen ab.
Aspekte aus der Systemtheorie helfen beim Verständnis des bio-psycho-sozialen Modells und bilden die Grundlage für einen ressourcenorientierten Behandlungsansatz, wie er in der SystematicRelease-Methode praktiziert wird.