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Werkraum
Die westliche Gebäudehälfte wird zum Werkraum. Sie ist im Gegensatz zum östlichen Wohnteil nicht unterkellert. Der ehemalige Stall wird zum Verarbeitungsraum mit Küche und einem Kühlraum; die Werkstatt im Parterre, wo früher die Trotte war und die alte Obstpresse stand, wird Werkstatt bleiben, aber auch Kursraum für vielfältige Tätigkeiten werden.
Der Baumeister mit seinem Team ist am Werk mit Bagger, Betonmischer mit Pumpe, Armierungseisen, Bindedrähten und Spickschnur!
Die Bauarbeiten beginnen im Erdgeschoss mit dem Abbruch der alten Bodenplatten, Güllengrube und Abgrabungen für den neuen Bodenaufbau mit Wärmedämmung, Betonplatte und den notwendigen Installationen. Während dieser Arbeiten muss die bestehende Bausubstanz gesichert werden. Das freigelegte Mauerwerk muss teilweise unterfangen werden. Für Kanalisations- und Lüftungsleitungsrohre müssen Gräben ausgehoben werden. Es gibt neue Mauerdurchbrüche, Abschalungen, Spriessungen, Markierungen. Blaue (Elektrisch), schwarze (Kanalisation) und weisse (Lüftung) Schläuche, gebündelt winden sich in Gräben, verschwinden durch Öffnungen, ragen abgeschnitten in den Raum…
Mit einem riesigen Schlauch wird die Wärmedämmung aus Schaumglasschotter (ein verrottungsfreies Recyclingmaterial aus Altglas) eingebracht, mit einer Vibrationsplatte verdichtet und abgedeckt. Dann werden die Armierungseisen verlegt, die Installationen eingelegt und die neue Bodenplatte mit der Pumpe betoniert.
Das alte Holztor, der Brunnen im Stall, alte Sicherungen und eine einsame Fadenspule an der Stallwand zeugen von alten Zeiten.