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Barsebäck: Sydkraft prüft Weiterzug
So bereitet die Sydkraft den Weiterzug des Entscheids vor Ende Juli an die zuständigen Gremien der Europäischen Union vor. Ein solcher Schritt ist laut einer der Grundsatzungen der Europäischen Gemeinschaft, dem Vertrag von Rom, an den sich Schweden zu halten verpflichtet hat, zulässig, wenn ein Entscheid des obersten nationalen Gerichts wegen Fehlens eines entsprechenden Präzedenzfalls nicht klar ist. Dies trifft nach Ansicht der Sydkraft-Anwälte hier zu. Sydkraft hatte den Fall bereits vor dem Entscheid des schwedischen Verwaltungsgerichts den zuständigen europäischen Stellen vorgelegt, und die EU-Kommission hat sich denn auch schon damit befasst.
Unabhängig davon prüft die Sydkraft die Wiederaufnahme der Verhandlungen mit der schwedischen Regierung über die Stilllegungstermine und die Entschädigungsforderungen. Die Gespräche waren Ende letzten Jahres in Erwartung des Gerichtsentscheids unterbrochen worden. Laut Entscheid müsste Barsebäck-1 im November 1999 die Stromproduktion endgültig einstellen.