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Bei gleichbleibenden Trends werden im Jahr 2065 Immigranten erster und zweiter Generation bereits 42 Prozent der Bevölkerung Italiens ausmachen. Dies zeigt ein Bericht des Zentrums „Machiavelli“ für politische und strategische Studien vom Juli 2017 unter dem Titel: „Wie die Einwanderung die Demografie Italiens verändert“. Die Studie stellt die seit Jahren tiefe Geburtenrate von 1,5 Kindern pro Frau der massiven Einwanderung der letzten Jahre gegenüber. Zum Erhalt der Bevölkerung durch Geburten wären 2,1 Kinder pro Frau nötig. Doch die Zahl der in Italien lebenden Ausländer hat seit 2002 um 270 Prozent zugenommen. Machten 2002 die Ausländer lediglich 2,38 Prozent der Bevölkerung aus, sind es heute bereits 8,33 Prozent. Diese Entwicklung bezeichnet die Studie als „historisch einmalig“. Dazu weisen laut der Studie die ausländischen Frauen die bedeutend höhere Geburtenrate auf als die Italienerinnen. Stellten ferner die zehn herkunftsstärksten Länder 1970 12,8 Prozent der Einwanderer, so sind es heute bereits 64 Prozent. Dies führt laut der Studie zur „Bildung geschlossener, homogener Gesellschaften, die wenig in die des Gastlandes integriert sind.“ Dass die meisten Einwanderer aus Asien und Afrika, d.h. aus muslimischen Ländern stammen, dürfte diesen Effekt noch verstärken.