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16 Jahre Gefängnis: Ehemalige Profiboxerin zieht Fall ans Obergericht
16 Jahre soll die ehemalige Profiboxerin für den Mord an ihrem Mann ins Gefängnis, dazu kommt ein Landesverweis von 12 Jahren. Bereits kurz nach dem Urteilsspruch vom Freitag, 9. Dezember, hatte der Verteidiger der Angeklagten erklärt, dass das Urteil «nicht akzeptierbar» sei und man es weiterziehen werde. Gegenüber dem «Thuner Tagblatt» bestätigte das Regionalgericht Oberland am Mittwoch, dass die Verteidigung dieses Vorgehen nun auch förmlich angemeldet hat. Damit wird der Fall am Obergericht verhandelt.
Die Staatsanwaltschaft hatte eine Gefängnisstrafe von 18,5 Jahren gefordert. Der Angeklagten wurde vorgeworfen, ihren Mann, einen Interlakner Wirt, wegen Beziehungsproblemen im Herbst 2020 mit einem Baseballschläger getötet zu haben. Das Gericht befand die Indizien, welche die Staatsanwaltschaft im Prozess vorlegte, allesamt für stichhaltig.
(dak)