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Kulturschaffende können Finanzhilfen in Form von Ausfallentschädigungen beantragen. Es sind Schäden erstattungsfähig, die durch staatliche Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (Covid-19) verursacht wurden. Die Berechnung des Schadens erfolgt aufgrund der entgangenen Erträge. Der Kanton entscheidet über die Gesuche.
Die Ausfallentschädigung deckt Schäden aus der Absage, Verschiebung oder eingeschränkten Durchführung von Veranstaltungen und Projekten oder aufgrund betrieblicher Einschränkungen im Zeitraum zwischen dem 1. November 2020 und dem 31. Dezember 2021.
Kulturschaffende können auch eine Ausfallentschädigung für nicht vereinbarte Buchungen/Engagements bzw. Buchungsausfälle (o.ä.) geltend machen. Diese sind mit Vergleichszahlen der Jahre 2018 und 2019 darzulegen.
Neu sind rückwirkend auf den 1. November 2020 neben selbständigerwerbenden Kulturschaffenden auch Kulturschaffende mit befristeten Arbeitsverhältnissen und häufig wechselnden Arbeitgebern (sogenannte Freischaffende) für Corona-Ausfallentschädigungen zugelassen.
Folgende Fristen wurden vom Bund verbindlich definiert:
- 31. Mai 2021 für Schäden zwischen dem 1. November 2020 und dem 30. April 2021
- 30. September 2021 für Schäden zwischen dem 1. Mai und dem 31. August 2021
- 30. November 2021 für Schäden zwischen dem 1. September 2021 und dem 31. Dezember 2021
Wichtige Hinweise:
Einzelfirmen gelten als natürliche Personen. Sie haben ihr Gesuch für Ausfallentschädigung deshalb als Ausfallentschädigung für Kulturschaffende einzureichen.
Kulturschaffende können als Soforthilfe nicht-rückzahlbare Finanzhilfen zur Deckung der unmittelbaren Lebenshaltungskosten erhalten. Für diese Unterstützung ist weiterhin Suisseculture Sociale zuständig. Informationen dazu finden Sie auf der Webseite von Suisseculture Sociale.
Die Details zur Auslegung der Covid-19-Kulturverordnung hat der Bund in den Erläuterungen zur Verordnung und in den FAQ festgelegt. Diese Dokumente können auf der Webseite des Bundes abgerufen werden.
Downloads für Kulturschaffende für die Eingabe von Gesuchen bis 31. Mai 2021