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NHL-Vizeboss Bill Daly bestätigt in Prag die Pläne für einen World Cup im Februar 2024. Er sagt, dass entsprechende Gespräche geführt werden, dass das Format aber noch offen sei. Vorgesehen seien acht Teams. Mit Russland? Wenn sich die Weltlage nicht verändere, werde Russland nicht dabei sein.
Der World Cup hat seine historischen Wurzeln im Canada Cup (1976, 1981, 1984, 1987, 1991) und ist bisher 1996, 2004 und 2016 ausgetragen worden. Die Besonderheit: Es ist ein Turnier der NHL und der NHL-Spielergewerkschaft. Als Gegenleistung für die Teilnahme fliesst ein Teil der Einnahmen in die Pensionskasse der Spielergewerkschaft. Alle Turniere sind in Nordamerika gespielt worden. Im Gegensatz zur WM, die während den Stanley Cup-Playoffs gespielt wird, pausiert die NHL für den World Cup und die besten NHL-Spieler sind dabei.
Bis heute haben nur Kanada, die USA und Russland diese «inoffizielle WM» gewonnen. Gemäss Bill Daly ist offen, nach welchen Kriterien die letzten Plätze im Teilnehmerfeld vergeben werden. Die USA, Kanada, Schweden, Finnland und Tschechien dürften gesetzt sein.
Wenn Russland ausgeschlossen ist, gibt es bei einem Achterfeld drei weitere Plätze. Die könnten – aber das ist offen – nach der IIHF-Weltrangliste vergeben werden. Das wären im Falle eines Ausschlusses von Russland die Schweiz (die beim World Cup noch nie dabei war), die Slowakei und Deutschland. Denkbar ist aber auch, dass ein europäisches Auswahlteam aus den nicht teilnehmenden Ländern gebildet wird wie bei der letzten Austragung 2016.
In zwei Partien zwischen Nashville und San José in Prag sind die Qualifikations-Spiele (Regular Season) Nummer 31 und 32, die von der NHL bisher in Europa ausgetragen worden sind. Gemäss Bill Daly plant die NHL keinen Ausbau ihrer Europa-Präsenz durch eine höhere Anzahl Spiele oder gar eine Stationierung von Teams in Europa.
Sicheres Zeichen, dass der «Europa-Wanderzirkus» der NHL kein Big Business, aber eine sehr gute Werbeaktion für die wichtigste Liga der Welt ist.
Zuerst weist der Reporter US-Verteidiger Adams zurecht, weil dieser «Iran» falsch ausgesprochen hat. «Sie sagen, dass sie die iranischen Menschen unterstützen, aber sie betonen den Namen unseres Landes falsch.» Anschliessend erklärt er dem Fussballer, wie der Name auf Englisch richtig ausgesprochen werden soll, um das «ein für alle Mal klarzustellen».