Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03632.jsonl.gz/1479

Blockflöte
Blockflöten waren im Zeitalter der Renaissance (16. Jahrhundert) sehr geschätzt, wurden aber während des Barocks (17. und 1. Hälfte 18. Jahrhundert) von der tonstärkeren Querflöte verdrängt. Während rund hundert Jahren geriet die Blockflöte in Vergessenheit, bevor sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine neue Blüte erlebte. Seit den 1950er Jahren ist die Blockflöte stark im Schulund Musikunterricht verankert. Die Grundbegriffe des Spiels auf der Blockflöte – insbesondere der Sopranblockflöte – können leicht erlernt werden, so dass die Blockflöte häufig als Einstiegsinstrument eingesetzt wird. Erste Spielerfolge lassen sich sehr rasch erzielen, da weder ein komplizierter Ansatz noch eine allzu virtuose Grifftechnik erforderlich ist – mindestens bei Anfängerliteratur. Andererseits ist es gerade für sehr junge Anfänger schwierig, Finger, Zunge und Atem zu koordinieren, sowie einen schönen und gleich bleibenden Klang zu entwickeln. Fleissiges Üben und die Vorliebe für den weichen Klang können Schüler durchaus bewegen, Blockflöte für immer zu spielen. Dies zeigen Könner ihres Faches wie Frans Brüggen, Hans-Martin Linde, Michaela Petri oder Maurice Steger. Die Blockflöten werden wie auch viele andere Instrumente in verschiedenen Grössen gebaut. Heute gebräuchlich sind das Sopranino, die Sopran-, Alt-, Tenor-, und die Bassblockflöte. Seltener gebraucht werden aber auch das Garkleinflötlein, der Gross- und der Subbass.
Lehrpersonen Blockflöte
Jonas Gassmann
Blockflöte
079 655 54 58
<email-pii>
Zusätzlich zu den Angeboten der MUF können Sie an der Musikschule folgende Lektionen besuchen:
Kinder- und Jugendchor
Im Chor lernen die Kinder und Jugendlichen verschiedene Lieder mit kleinen Choreographien dazu. Sie lernen ihre eigene Stimme besser kennen und entwickeln diese mit gemeinsamer Stimmbildung und beim Einstudieren der Lieder.
Musikalische Früherziehung
Das Ziel der musikalischen Früherziehung ist es, die Freude an und den Zauber der Musik zu wecken, vermitteln und fördern und das musikalische Empfinden auszubilden.
Cello
Das Violoncello - oder kurz Cello - kann brummen, schnarren, singen oder quietschen, je nachdem wie man es streicht. Ja, meistens streicht man die Saiten mit dem Bogen, man kann sie aber auch zupfen.
Das Cello gibt es in allen Grössen, das kleinste ist also etwa so gross wie eine Geige. Es wächst dann sozusagen mit der eigenen Körpergrösse mit.
Oboe
Die Oboe ist ein sehr spezielles Instrument mit einem charmanten und geheimnisvollen Klang, der die Schlangen im Orient aus ihren Körben tanzen liess. Es ist ein wichtiges Instrument bei allen Komponisten.
Deshalb gibt es unzählige Werke und schöne Solos für Oboe. Wer kennt sie nicht, die Ente aus dem berühmten “Peter und der Wolf”? Die Oboe bringt sie zum Schnattern, Quietschen und Gackern.
Laute
Fast alle kennen die Laute als Instrument der Minnesänger aus Filmen oder von alten Gemälden. Anfang Jahrhundert erlebte sie ein Revival und erfreut sich heute wieder grosser Beliebtheit. Sie begeistert einerseits ein Publikum aus der Alte-Musik-Szene und Mittelaltermarktgänger sowie andererseits – dank Fusionsmusik – Rock und Metalfans.