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1. Tag Zürich - Helsinki
Am Vormittag Flug mit Finnair nach Helsinki, wo Sie am frühen Nachmittag ankommen. Nach der Landung in der finnischen der Hauptstadt geht es auf der Stadtrundfahrt zu den traditionellen Sehenswürdigkeiten wie auch zu den Glanzstücken der nordischen Architektur. Unter anderem erfahren Sie Interessantes über die Architektur der Temppeliaukionkirkko, eine in den Felsen gebaute Kirche, über das Finlandia–Haus und das Sibelius–Denkmal, erbaut zu Ehren des weltbekannten Komponisten. Transfer ins Hotel. Zimmerbezug und Willkommensabendessen. Übernachtung im Hotel Radisson Blu Plaza.
2. Tag Helsinki - Ivalo - Inari
Nach dem Frühstück gibt Ihnen ein in Finnland lebender Schweizer Architekt einen Überblick über die Architektur Helsinkis. Anschliessend besuchen Sie die Zentralbibliothek Oodi. Wie eine musische Welle – daran erinnert die «Ode», Helsinkis neueste architektonische Errungenschaft, die einem «wolkengleichen» Bau ähnelt. Konzipiert wurde die neue Zentralbibliothek der Stadt von ALA Architects. Das Design erwächst aus der Dynamik zwischen der Position und Funktion des Gebäudes. Zentrales Konzept ist das Zusammenspiel der drei Einzelgeschosse des Gebäudes. Der öffentliche Platz vor dem Gebäude setzt sich im Inneren des Gebäudes fort. Das Erdgeschoss ist ein robuster, geschäftiger und ständig wechselnder Raum, der sich für schnelle Besuche und Rundgänge eignet. Die traditionelle, ruhige Bibliotheksatmosphäre findet sich in der obersten Etage. Dies ist eine ruhige und beschauliche Gegend, die über dem geschäftigen Zentrum von Helsinki schwebt. Es bietet einen unverbauten, majestätischen Blick auf den umliegenden Park und das Stadtbild. Diese beiden kontrastierenden Räume, die sich perfekt ergänzen, werden durch einen gewölbten Holzbogen geschaffen. Die Räume innerhalb sind geschlossen und intimer. Der Holzbogen wird vertikal gespannt, um Verbindungen zu den offenen Hauptgeschossen darunter und darüber herzustellen. Im Anschluss daran fahren Sie in den Stadtteil Munkkiniemi, wo Sie das Aalto-Haus besuchen. 1934 erwarben Aino und Alvar Aalto ein Grundstück in der Riihitie. Hier begannen sie, in einer fast naturbelassenen Umgebung, ihr eigenes Haus zu planen. Das Gebäude wurde 1936 als Wohnhaus und Studio des Ehepaars fertiggestellt. Das von den Aaltos entworfene Gebäude zeichnet sich durch einfache, natürliche Materialien aus, die der modernen architektonischen Formensprache des Hauses einen weicheren Charakter verleihen. Ihr eigenes Haus zu entwerfen zu können bot den Aaltos auch die Möglichkeit, mit Strukturen und Materialen zu experimentieren. Das Architekturbüro von Alvar Aalto war bis 1955 in dem Wohngebäude untergebracht, bis das separate Studio in der Tiilimäki 20 fertiggestellt wurde. Alvar Aalto lebte bis zu seinem Tod in diesem Haus. Heute ist das unter Denkmalschutz stehende Haus ein Museum der Alvar-Aalto-Stiftung. Nach dem Mittagessen Transfer zum Flughafen und Flug nach Ivalo. Nach der Landung kurzer Transfer nach Inari zum einfacheren Wilderness Hotel, direkt am Inarisee gelegen. Willkommen im Land der Mitternachtssonne!
3. Tag Inari im Land der Sàmi
Die Gemeinde Inari gehört zum finnischen Teil Lapplands. Trotz einer Fläche von über 17‘000 km2 leben hier nur knapp 7000 Einwohner. Die samische Kultur ist in Inari, dessen Bevölkerung zu 30 Prozent aus Angehörigen dieses indigenen Volkes besteht, stark präsent. Heute wird Lappland oft als Sápmi bezeichnet, was das Siedlungsgebiet der Samen kennzeichnet. Obwohl Sápmi nie eine eigene Staatlichkeit hatte, ist es heute zwischen den vier Staaten Norwegen, Schweden, Finnland und Russlandaufgeteilt. Nach dem Frühstück fahren Sie zu einer Sámi-Familie, die Rentiere züchten. Obwohl viele Rentiere unbewacht durch die Ländereien streifen haben alle einen Besitzer, welchen man an den Ohrmarkierungen der Rentiere erkennt. Sämtliche Markierungen sind in einem zentralen Register hinterlegt und werden einmal jährlich nach dem Zusammentreiben in die Ohren der Jungtiere geschnitten. Sie erfahren viel Interessantes über das Leben und Bräuche der Einwohner im hohen Norden. Im Anschluss daran besuchen Sie das Sámi-Parlament in Inari. Übernachtung wie am Vorabend.
4. Tag Inari - Kirkenes
Bevor Sie sich in Richtung Norwegen aufmachen besuchen Sie das Sámi-Museum Siida. Durch die Tundra von Finnisch Lappland fahren Sie nach Kirkenes. Übernachtung im Thon Hotel Kirkenes.
5. Tag Einschiffung auf die MS HAVILA POLLUX
Am Vormittag Fahrt zum Hafen und Einschiffung auf die MS Havila Pollux. Nach dem Kabinenbezug werden Sie zum ersten Mittagsbuffet auf dem Schiff erwartet. Um 12.30 Uhr legt das Schiff ab und die «schönste Seereise der Welt» in südlicher Richtung beginnt. Das Schiff verfügt über insgesamt 179 Kabinen und bietet für maximal 640 Personen Platz. Neben zwei Restaurants bietet das Schiff einen Fitnessraum, Jacuzzi, Sauna und eine Observation Lounge auf dem 9. Deck. Die Seaview Superior-Kabinen sind ca. 15 m2 gross und verfügen über ein nicht zu öffnendes Fenster, Doppelbett oder zwei Einzelbetten, Sofa, Schreibtisch, Kühlschrank, Kaffeezubereiter, Dusche und TV. Der WLAN Empfang ist kostenlos.
6. Tag Nordkap & Tromsø
Frühmorgens erreichen Sie den Hafen von Honningsvåg, Ausgangspunkt für Ihren Ausflug zum Nordkap. Mit dem Bus fahren Sie zum Nordkap, das sich aus dem Meer erhebt, flach und karg, bevor es sich wieder in die Tiefe stürzt. In der Nordkaphalle wird Ihnen ein köstliches Frühstück serviert. Hier können Sie auch die Kapelle und das Thai-Museum besichtigen, die allesamt in die Felswand hineingebaut wurden. Im Freien dürfen Sie es nicht verpassen, ein Foto mit dem ikonischen Globus zu machen. Dieser steht als Symbol für das Nordkap dafür, dass hier Menschen aus allen Teilen der Welt zusammenkommen und das Erlebnis teilen. Mit dem Bus fahren Sie durch den Unterseetunnel, der 212 Meter unter dem Meer verläuft, weiter entlang des Fjords und durch eine weitläufige Gebirgslandschaft, bevor Sie die nördlichste Stadt der Welt erreichen: Hammerfest. Dort erwartet Sie bereits das Schiff, um mit Ihnen entlang der norwegischen Küste weiterzureisen. Ein weiterer Höhepunkt des Tages ist die Einfahrt in Tromsø gegen Mitternacht. Hier erwartet Sie ein stimmungsvolles Konzert in der berühmten Eismeerkathedrale (optional).
7. Tag Vesterålen
Sie beginnen Ihren Ausflug mit einer Stadtbesichtigung in Harstad bevor Sie die Kirche von Trondenes, das Trondenes Historiske Senter und den Mittelalterhof besuchen. Zum Ende der Wikingerzeit war Trondenes ein bedeutendes politisches Zentrum. Die Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist die nördlichste, aus dem Mittelalter erhaltene, Steinkirche der Welt. Der Mittelalterhof ist heute ein Museum, in dem Ihnen Schauspieler und echte Tiere einen Einblick bieten, wie das Leben auf dem Hof vor 800 Jahren ausgesehen haben muss. Dann geht es weiter entlang der Berge und Fjorde der Vesterålen, unterwegs legen Sie immer wieder einen Fotostopp ein. In Sortland beobachten Sie, wie Ihr Schiff unter der fast einen Kilometer langen Sortlandbrua hindurchfährt, bevor Sie dort im Hafen wieder an Bord gehen und die Lofoten auf Sie warten. Die Inselwelt der Lofoten ist bekannt für ihre roten Fischerhütten und unzähligen Holzgestelle, an denen der Dorsch zum Trocknen aufgehängt wird. Die landschaftliche Vielfalt wird Sie begeistern, die heutige Fahrt zählt zu den schönsten Etappen! In Svolvaer bleibt Ihnen Zeit, den Hauptort der Lofoten auf einem Spaziergang zu erkunden.
8. Tag Vega & Helgeland
Mit der Überquerung des Polarkreises verabschieden Sie sich heute von der Arktis. Brønnøysund liegt inmitten des Inselreichs Helgeland mit seinen tausenden grossen und kleinen Inseln. Auf der Insel Torghatten steht ein Berg, der ein grosses Loch in der Mitte trägt. Laut einer Sage wurde der Berg durchbohrt, als ein Riese seinen Pfeil auf einen Rivalen abschloss und noch heute ist das 35 Meter hohe Loch des Pfeils im Berg zu sehen. Die Inseln von Vega stehen auf der Welterbeliste der UNESCO. Seit 1500 Jahren baut man hier kleine Häuser mit Nestern für die Eiderente, die hier als Haustier gehalten wird. Aus den Nestern wurden die weichen Daunenfedern gesammelt, die zu den leichtesten, weichsten und wärmsten Bettdecken verarbeitet wurden, die man sich vorstellen kann. Nordland hat seinen eigenen, ganz besonderen Skulpturenpark. In der ganzen Gemeinde stehen 36 grosse Kunstwerke in der Landschaft. Einige von ihnen können Sie vom Deck des Schiffs sehen, ganz bestimmt wird Ihnen „Steinar Breiflabb i Brønnøysund“ ins Auge fallen. Eine ganze Insel wurde in einen 70 Meter langen Fisch verwandelt.
9. Tag Trondheim
Im Bus durch die Strassen der Stadt und die verschiedenen Stadtteile erzählt Ihnen Ihr Guide mehr über die Geschichte der Königsstadt Trondheim. Vom Aussichtspunkt „Utsikten“ haben Sie einen wunderbaren Blick auf den Fjord und die Stadt. Von hier aus sehen Sie den majestätischen Nidarosdom, dessen Türme 91 Meter in die Höhe ragen. Der Nidarosdom ist Norwegens Nationalheiligtum und bereits seit fast tausend Jahren eine bedeutende Pilgerstätte. Die Kathedrale wurde für Olav den Heiligen errichtet, den Wikingerkönig, der Norwegen christianisiert hat. In der Kirche werden auch heute noch die norwegischen Könige und Königinnen gekrönt. Sie haben genug Zeit, die Kirche auf eigene Faust und im Rahmen einer Führung zu erkunden, die Ihnen den Bau der Kirche und ihre Geschichte näherbringt.
10. Tag Bergen
Nachts erreichen Sie Ålesund. Nutzen Sie den kurzen Halt für einen Spaziergang durch das architektonische Juwel. 1904, nach einem verheerenden Brand, wurde die Stadt im Jugendstil wiedererrichtet. Am Nachmittag erreicht das Schiff die Hansestadt Bergen, Endhafen Ihrer Reise. Vom Hafen aus fahren Sie zur Fantoft Stabkirche. Bei dieser Kirche handelt es sich um einen Nachbau der ehemaligen Stabkirche von Fortun. Ein Gesetz von 1851, das besagte, dass jede Kirche mindestens 30 Prozent der Gemeinde beherbergen können musste, bedeutete das Aus für die meisten der bis dahin erhaltenen Stabkirchen in Norwegen. Im Jahre 1879 sollte die Kirche zugunsten eines Neubaus abgerissen werden und, wie damals wegen der allgemein herrschenden Armut üblich, als Brennholz verkauft werden. Der Bergener Konsul Fredrik Georg Gade kaufte daraufhin das Gebäude, liess es zerlegen und errichtete es 1883 auf seinem Grundstück in Fantoft neu. Da das Schiff weitestgehend erhalten war und archäologische Untersuchungen weiteren Aufschluss auf die ursprüngliche Konstruktion zuliessen, konnte das Projekt in kurzer Zeit mit sehr grossem handwerklichen Sachverstand realisiert werden. Nach einem Brandanschlag brannte die Kirche 1992 komplett nieder. Im Jahr 1993 wurde der Wiederaufbau anhand alter Zeichnungen, Baupläne von der Rekonstruktion sowie Fotografien begonnen. 1997 konnte der Bau wieder freigegeben werden. Die Stabkirche ist heute als nahezu exakte Kopie der Kirche im Zustand von 1883 bis 1992 zu sehen. Beim Wiederaufbau wurde weitgehend auf authentische Techniken und Werkzeuge zurückgegriffen. Im Anschluss daran fahren Sie zum Edvard-Grieg-Museum. Er lebte dort von 1885 bis zu seinem Tode im Jahre 1907. Das Haus wurde von seinem Cousin, dem Architekten Schak August Steenberg Bull, entworfen. Seit 1928 sind das Haus und die Umgebung das Edvard-Grieg-Museum Troldhaugen. Grieg verewigte den Namen seines Hauses in einem seiner lyrischen Klavierstücke mit dem Titel «Bryllupsdag på Troldhaugen» (Hochzeitstag auf Troldhaugen; Opus 65, Nr. 6). Abendessen und Übernachtung im Hotel Bergen Børs.
11. Tag Bergen - Oslo
Über die grösste Hochebene Europas, der Hardangervidda, fahren Sie heute mit der Bergenbahn in rund sieben Stunden nach Oslo. Sie ist eine der höchstgelegenen Hauptbahnen Europas und steigt von Meereshöhe bis auf 1222 m ü.M. Sie gilt als eine der landschaftlich schönsten Bahnstrecken Europas. Abendessen und Übernachtung im Radisson Blu Scandinavia.
12. Tag Oslo
Sie beginnen die Stadtrundfahrt an der Oper Oslos. Das einem treibenden Eisberg nachempfundene Gebäude wurde vom norwegischen Architekturbüro Snøhetta, das schon die neue Bibliothek von Alexandria in Ägypten konzipiert hatte, entworfen und gebaut. Der Grosse Saal gleicht in Form, Grösse und Struktur dem der Semperoper in Dresden. Das war eine Auflage des Bauherrn. Die Fassade des Gebäudes besteht zu 90 Prozent aus weissem italienischen Carrara-Marmor und zu zehn Prozent aus norwegischem Granit. 2009 wurde das Architekturbüro für den Entwurf des Opernhauses mit dem Mies van der Rohe Award for European Architecture ausgezeichnet. Der Bau der Oper war gleichzeitig Start der Weiterentwicklung des Stadtteils Bjørvika, welcher früher von einem grossen Containerhafen beherrscht wurde. Direkt neben der Oper steht einerseits die Bibliothek Deichman Bjørvika und das MUNCH Museum, welches im Oktober 2021 eröffnet wurde und der Stadt scheinbar respektvoll zunickt. Es ist ein Geschenk und eine Hommage der Stadt Oslo an den Künstler Edvard Munch. Neben seinen Werken werden auch moderne norwegische Kunst und Wechselausstellungen gezeigt. Das Haus wurde vom spanischen Architekturbüro Estudio Herreros konzipiert. Der siegreiche Architekturvorschlag basiert auf der Idee eines turmförmigen Museums, in dem die Hauptfunktionen vertikal organisiert sind. Der 60 Meter hohe Turm, verkleidet mit recycelten, perforierten Aluminiumplatten unterschiedlicher Lichtdurchlässigkeit und mit seiner markant geneigten Spitze, ist von allen Seiten ein weithin sichtbares Wahrzeichen. Die grosse Anzahl an Galerieräumen, die sich auf noch mehr Stockwerke verteilen, ermöglicht grosse Variationen in Deckenhöhen und Raumgrössen, sodass sowohl Dauer- als auch Wechselausstellungen optimale Flächen zugeteilt werden können. Die Absicht der Architekten ist, dass die Besucher nicht nur die Kunstwerke, sondern auch Oslo und seine Geschichte entdecken sollen. Auf diese Weise wird das Gebäude dazu beitragen, eine starke Verbindung zwischen der Erneuerung des umgebenden Stadtgebiets und der Kunst von Edvard Munch herzustellen. Zu Fuss geht es weiter vorbei an der Akershus Festung zum Rathaus von Oslo. Alljährlich wird hier am 10. Dezember der Friedensnobelpreis überreicht. Weiter geht es zum Stadtteil Akerbrygge mit seinen vielen Restaurants und Einkaufscenter. Nur durch eine Brücke getrennt liegt das neueste Viertel der Stadt Tjuvholmen. Dieser Stadtteil zeichnet sich durch eine Vielfalt architektonischer Ausdrucksformen und generell spannenden Aussenräumen aus. Hier reichen sich Galerien und Kunstinstallationen die Hände, bis am äussersten Zipfel im Fjord die Krönung folgt, das Astrup Fearnley Museum, mit seinem grossen Skulpturenpark und Strand. Nach dem Mittagessen fahren Sie zum Frognerpark, in der Umgangssprache Vigeland Park genannt. Der Park beinhaltet die Vigeland-Skulpturenanlage mit zahlreichen Granit-Skulpturen des norwegischen Bildhauers Gustav Vigeland. Die meisten Skulpturen wurden in den Jahren 1926 bis 1942 geschaffen. Zum Abschluss fahren Sie auf den Holmenkollen mit seiner bekannten Sprungschanze und einem einmaligen Blick auf die Stadt und den Oslofjord. Abschiedsabendessen.
13. Tag Oslo - Zürich
Bis zum Transfer am Mittag steht Ihnen der Morgen zur freien Verfügung. Rückflug mit SWISS nach Zürich.
|HEL LOHNO3|
|Preise pro Person in CHF||20.06.23-02.07.23|
| Doppelzimmer / Aussenkabine Seaview Superior |
Doppelzimmer
Einzelzimmerzuschlag

8890
2360