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Als ursprüngliches Steppentier ist das Pferd an die kontinuierliche Aufnahme kleiner Futtermengen adaptiert. Mit der heute überwiegenden Stallhaltung des Pferdes rückt dabei der Aspekt der Futteraufnahmedauer vermehrt in den Fokus. In der vorliegenden Studie wurden vier Ergänzungsfuttermittel mit unterschiedlichen Rohfasergehalten (10 %, 12 %, 14,5 % und 18 %) und Konfektionierung (Müsli, Struktur-Müsli und Pellet) an acht Haflingerpferden getestet. Die Futteraufnahmezeit und die Kaufrequenz wurden mit dem Equiwatch®-Halfter ermittelt. Für die unterschiedlichen Ergänzungsfuttermittel betrugen die Futteraufnahmezeiten zwischen 11,6 und 16 min pro kg, die Kauschläge variierten in der Summe zwischen 1136 und 1472 Schläge pro kg Ergänzungsfuttermittel. Die beiden Ergänzungsfuttermittel mit den höchsten Rohfaser-Gehalten waren mit den längsten Futteraufnahmen verbunden. Demgegenüber betrug die mittlere Aufnahmezeit für 1 kg Heu 33 ± 4,2 min beziehungsweise insgesamt 2644 ± 338 Kauschläge. Die Futteraufnahmezeit und Kautätigkeit von Ergänzungsfuttermittel können selbst durch die Zulage von Stroh oder Dinkelspelzen und dadurch erhöhtem Rohfaser-Gehalten, nicht mit den Vorteilen der Heuaufnahme konkurrieren. Im Hinblick auf die Verdauungsvorgänge im Magen-Darmtrakt ist deshalb die Aufnahme von Ergänzungsfuttermittel zu limitieren
Eine Muttersau mobilisiert während der Laktation körpereigenes Phosphor und gewinnt während der Trächtigkeit wieder Phosphor zurück. Durch die Berücksichtigung dieser Dynamik kann die Phosphoraufnahme über die Nahrung während der Laktation und damit die Ausscheidung in die Umwelt reduziert werden.
In professionell geführten Milchschaf- und Milchziegenbetrieben werden vermehrt Mischrationen eingesetzt. Die Zusammensetzung von in der Praxis verfütterten Rationen sowie die daraus resultierenden Milchproduktionspotenziale wurden untersucht.
In einer Online-Umfrage haben Agroscope-Forschende die Einstellungen der Schweizer Bevölkerung zu agrarpolitischen Zielen in allen drei Sprachregionen untersucht. Die Ergebnisse sollen helfen, die Agrarpolitik besser zu gestalten.