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Untertitel: Es brodelt in Vuisternens-en-Ogoz
Kein Verständnis
für Staatsratsentscheid
Die Unterzeichner der Petition, alles Bürgerinnen und Bürger von Vuisternens-en-Ogoz, verstehen nicht, dass der Staatsrat am Ende einer Administrativuntersuchung zur Feststellung kam, dass René Macheret mitunter ein «verwerfliches Verhalten» an den Tag legte und rechtliche Verfügungen verletzte, ihn aber nur zur Ordnung rief. «Wir fodern deshalb den Staatsrat auf, René Macheret seines Amtes als Gemeinderat zu entheben», schreiben die Petitionäre und fordern auch die Einberufung einer ausserordentlichen Versammlung, um zusätzliche Informationen zu erhalten.
Der Entscheid des Staatsrates veranlasste damals den Gemeinderat, beim Verwaltungsgericht zu rekurrieren. Das Urteil steht noch aus.
Vuisternens-en-Ogoz hat bereits im Juni 2001 für negative Schlagzeilen gesorgt, als bekannt wurde, dass der Gemeindekassier rund 4,5 Mio. Franken veruntreut hatte. Seither scheint die Gemeinde nicht mehr zur Ruhe zu kommen. Im Mai 2002 kam Oberamtmann Nicolas Deiss zum Schluss, dass der Gemeinderat nicht mehr in der Lage sei, die Gemeindegeschäfte zu erledigen. Die Verwaltung der Gemeinde wurde dem Ammann Jean-Marie Villet, dem Vize-Oberamtmann sowie einem Juristen des Oberamts anvertraut. Einige Tage später liess der Oberamtmann verlauten, dass eine Administrativuntersuchung eingeleitet worden sei.