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Jeder weiß, dass sich die Alpen in der Schweiz befinden. Wenig bekannt ist allerdings, dass die Alpen in Untergruppen weiter unterteilt sind. Eine dieser Gruppen ist der Alpstein und darunter ist der Säntis der höchste Berg. Der Name „Säntis“ geht auf das 9. Jahrhundert zurück und ist eine Abkürzung des lateinischen „Sambatinus“.
Der Säntis ist etwa 2501 Meter hoch und durch seine Lage lässt er sich fast überall erblicken. Die Lage des Säntis bedeutet selbstverständlich, dass er für die Hochalpen typisches Wetter aufweist. In den Wintermonaten gibt es viel Schnee und es kann eigentlich zu jeder Jahreszeit auf dem Gipfel schneien. Die jährliche Durchschnittsschneemenge beträgt über 1.000 Zentimeter. Die Durchschnittstemperaturen liegen im Winter bei etwa -10C und im Juli und August bei etwa +6C.
Im Jahr 1879 hielt man es für notwendig, Wetterstationen überall auf der Welt zu bauen, und in der Schweiz entschied man sich eine oben auf dem Säntis zu errichten. Die Wetterstation auf dem nördlichen Bergrücke wurde im Herbst 1882 fertiggestellt. Es gibt nun auch ein Sendemast oben auf dem Gipfel; der heutige Mast steht etwa 124 Meter hoch.
Wer auf den Gipfel des Säntis hochgeht, den erwarten von der Aussichtsplattform aus grandiose Panoramablicke. Bei sehr gutem Wetter können aus dem Säntis bis zu sechs Nachbarländer herabgeblickt werden: Italien, Liechtenstein, Frankreich, Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Man würde vielleicht meinen, man müsste auf den Gipfel des Santis hinaufwandern, um diese Ausblicke zu genießen, aber eigentlich könnte nichts der Wahrheit weniger entsprechen. Der Gipfel kann mit einer Seilbahn erreicht werden, die von Schwägalp abfährt. Diese Seilbahn fuhr im Juli 1935 zum ersten Mal den Berg hinauf und ist im Laufe den Jahren mehrmals modernisiert worden. Die Fahrzeit auf den Gipfel beträgt trotz der Entfernung von 2.307 Metern und des Höhenunterschieds von 1.123 Metern nur etwa acht Minuten. Die Seilbahn ist ganzjährig im Betrieb, also muss man nicht auf die Jahreszeit achten, um diese phänomenale Fahrt erleben zu können.
Wer auf den Säntis hinauffährt, dem stehen viele Outdoor-Aktivitäten zur Verfügung wie zum Beispiel Skifahren, Schneeschuhwandern, Wandern zu jeder Jahreszeit und Pferdekutschen- bzw.
-schlittenfahrten. Eine der allerschönsten Möglichkeiten ist aber eine Mahlzeit im Panorama-Restaurant oben auf dem Berg. Fantastische Aussichten und köstliche Küche erwarten die Gäste.
Mit so viel zu tun auf dem Säntis braucht man als Besucher auch eine schöne Unterkunft. Das Oberwaid Hotel Bodensee bietet jedem seiner Gäste ein luxuriöses und bequemes Zimmer zum Entspannen. Die ruhigen Gärten, sich im Wellnesscenter verwöhnen zu lassen und Mahlzeiten im Oberwaid Restaurant sind ebenso ein Genuss.
Die Erlebnisse rund um Säntis sind nirgendwo anders auf der Welt zu finden und machen jeden Besuch zu einer echten Besonderheit. Man wird sicher danach die Region mit einer neuen Wertschätzung der Outdoor-Welt und vielleicht sogar einer neuen Lebensanschauung verlassen.