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Der Magen stellt sich im Gesicht zweiteilig dar. Im Bild links, neben den Lippen am unteren Ende der Nasolabialfalte liegend, findet man das Areal der Curvatura Minor (rechter kleiner Magenbogen) und an der rechten Seite im Bild die Curvatura Major (linker großer Magenbogen).
Die Lippen als äußere Areale des Mundes sind im Verhältnis zu den jeweiligen Gesichtern unterschiedlich groß, haben aber im gesunden Körper alle eines gemeinsam: Sie sind oben und unten gleichfarbig rot, ohne zu glänzen, sie haben feine, senkrecht verlaufende Linien, und sie sind oben und unten durch eine klare, abgrenzende Linie von der umgebenden Gesichtshaut getrennt.
In der oberen Lippe, gleich nach der feinen Abgrenzung und somit in der anschließenden Oberlippenhaut, verläuft der Zwölffingerdarm oder Duodenum zu etwa drei Viertel der Oberlippe in einer Breite von 1 bis 3 mm. Im letzten Viertel beginnt der Leerdarm (Jejunum), der noch ein wenig in die Lippe reicht. Fast die gesamte Innenfläche der oberen Lippe offenbart den Zustand des Krummdarmes (lleum). Der Übergang zum Dickdarm erfolgt im rechten Mundwinkel, wo in der unteren Lippe gleich der Blinddarm (Coecum) liegt. Es folgt der aufsteigende Dickdarm (Colon ascendens) und der sogenante Leberbogen des Dickdarmes (Flexura hepatica). Der mittlere Drittel wird vom Quergrimmdarm (Colon transversum) eingenommen. Danach folgen der Milzbogen (Colon lienalis), der absteigende Dickdarm (Colon descendens) und der Enddarm (Rectum).
Gleich anschließend unter der Lippenlinie der unteren Lippe beginnt links im Bilde das Areal der Leber, dann kaum bemerkbar der Gallengang und die Gallenblase selbst, dann das dreiteilige Areal der Bauchspeicheldrüse (Pancreas) mit Kopf (Caput), Körper (Corpus) und Schwanz (Cauda), der Coledochus (Gallengang durch die Vatersche Papille in den Duodenum) und schließlich die Milz (Splen oder Lien). Die Milz gehört zwar nicht zum Verdauungstrakt, hat aber sehr viel mit der Blutqualität zu tun; insofern teilt sie sich eine wichtige Aufgabe mit der Leber. Sind z.B. beide Areale gleichfarbig dunkel gefärbt und von einem bleichen Umfeld umgeben, dann ist der Blutstatus nicht in der Norm, was man mit einem Labortest kontrollieren und verifizieren kann.
Jede von der gesunden Norm abweichende Veränderung dieser Areale entspricht einer Veränderung im Stoffwechselablauf der entsprechenden Gewebe. Stoffwechselabläufe sind Funktionen, die sowohl in den Zellen wie außerhalb der Zellen ablaufen. Dauern Funktionsstörungen längere Zeit an, manchmal Jahre, dann werden die Organe an sich auch gestört. Wir haben somit Funktionsstörungen und gestörte Organe. Während Funktionsstörungen immer sichtbar werden, ist das für Organstörungen (kranke Organe) nicht immer der Fall. Insbesondere z.B. bei Dickdarmkrebs kann der Patient noch eine relativ schöne untere Lippe haben, die keinen Hinweis auf Krebs abgibt.
Ist die obere Lippe hell mit leichtem Grauton und die untere bläulichrot, dann ist die Darmflora schon stark gestört. Hauptgrund für diese Störung sind alle Darmgifte inklusive bestimmte Medikamente.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang zu wissen, daß im Dünndarm immunabwehrpflichtige Drüsen liegen, nämlich die Peyerschen Plaques.
Im Dickdarm werden unter anderem auch Neurotransmitter sekretiert, die im Gehirn eine große Rolle bei der Signalübermittlung spielen. Sind diese Funktionen durch Gifte behindert, so erscheinen als Nebenwirkungen eine Minderung der Krebsabwehr einerseits und psychische bis psychiatrische/neurologische Störungen andererseits.
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