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Geschichte
Angefangen hat die Geschichte des Basler Traditionsgeschäfts Piano-Eckenstein anno 1864 mit der Eröffnung einer kleinen Klavierhandlung und Reparaturwerkstätte durch Wilhelm Gnoepff. Seine Neffen Louis und Willy Eckenstein gingen bei ihm in die Lehre. Bis 1891 stand das Unternehmen am Petersgraben 23, dann während einiger Jahre am Blumenrain, wo heute die Kantonalbank steht, und ab 1900 während über 50 Jahren am Nadelberg 20. Als Wilhelm Gnoepff sich 1899 altershalber zurückzog, übernahm Louis Eckenstein die Nachfolge. Die Pianohandlung firmierte nun als Einzelfirma Louis Eckenstein. Später kam sein Bruder Willy Eckenstein aus dem Ausland zurück. 1920 wandelten die beiden Brüder die Einzelfirma in die Kollektivfirma Eckenstein & Co. um. Willy Eckenstein übernahm 1933 die Pianohandlung. Bereits 1935 stieg dann sein Schwiegersohn Lothar Pret-Eckenstein ins Geschäft ein und brachte es nach dem zweiten Weltkrieg zu grosser Blüte. 1947 wurde die Firma in die Aktiengesellschaft Piano-Eckenstein AG umgewandelt. 1953 konnte die Piano-Eckenstein AG am Leonhardsgraben 48 eine Liegenschaft mit bestgeeigneten Verkaufsräumen und Werkstatt erwerben. Irène Pret, die Tochter von Lotti und Lothar Pret-Eckenstein, trat 1968 ins nun bereits über 100 Jahre alte Pianohaus ein. Seit Mitte 1981 führt sie zusammen mit ihrem Team von Klavierbauern das Unternehmen erfolgreich durch den Lauf der Zeit. Im Jahr 2001 wurde Piano-Eckenstein als Fachgeschäft in die Musik Hug Gruppe integriert.