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Was sind Fehljahre?
Fehljahre sind Jahre im beitragspflichtigen AHV-Zeitraum, in denen dein Konto Beitragslücken hat. Denn wie viel Rente du aus der AHV künftig einmal bekommst, hängt davon ab, wie viel Beiträge du wie lange eingezahlt hast. Fehljahre sind also Jahre, in denen auf dein individuelles AHV-Konto keine Beiträge eingezahlt wurden.
Die Beitragszahlung übernimmt dein Arbeitgeber, wenn du angestellt bist oder du zahlst als Selbständiger selbst ein. In den Jahren ohne Beiträge weist dein Beitragskonto also Lücken auf – es fehlen Jahre.
Wie entstehen Fehljahre bei der AHV?
Es gibt eine Reihe von Gründen, die zu Fehljahren führen können. Wenn du beispielsweise erst mit 21 anfängst zu arbeiten, länger an der Uni studierst oder ein Teilzeitpensum hast entstehen Fehljahre. Oder wenn du dir im Ausland ein Sabbatical/Auszeit gönnst oder allein erziehend und nicht berufstätig Kinder erziehst, während dein Freund fürs Haushaltseinkommen sorgt, fallen ebenfalls Fehljahre an. Es kann auch sein, dass es Unregelmässigkeiten bei deinem Arbeitgeber gibt und er dir die Beiträge zwar vom Lohn abgezogen hat, diese aber nicht bei der AHV angekommen sind. Oder du aus einem anderen Land in die Schweiz eingewandert bist und deshalb jahrelang nicht in die AHV eingezahlt hast.
Welche Folgen haben Fehljahre auf meine AHV-Rente?
Fehlende Beitragsjahre haben in der AHV schwerwiegende Folgen. Pro fehlendes Beitragsjahr wird deine Altersrente lebenslang um etwa 2,3 Prozent gekürzt. Deshalb solltest du Fehljahre unbedingt vermeiden. Als Faustregel gilt, dass du pro Fehljahr (bezogen auf die individuelle AHV-Maximalrente 2019) jeden Monat rund 55 CHF weniger Rente bekommst.