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Einen Tag nach dem Playoff-Ausscheiden gegen Lugano zeitigte das Scheitern der ZSC Lions eine erste personelle Konsequenz. Center Morris Trachsler (32) erhält keinen neuen Vertrag mehr.
«Ein House-Cleaning werden wir sicher nicht machen», meinte Peter Zahner, der CEO der ZSC Lions, in einem «NZZ»-Interview, «aber bei den Ausländern wird es Veränderungen geben, und Morris Trachsler erhält keinen neuen Vertrag mehr.»
Zuletzt war er auch Assistenz-Captain. Aber in 56 Meisterschaftsspielen als Mittelstürmer sammelte Trachsler nur neun Skorerpunkte, so wenige wie seit 2005 nicht mehr. Der Defensiv-Center hat seit 2010 mit der Nationalmannschaft jede Saison mindestens an einem Grossanlass (Olympische Spiele oder Weltmeisterschaft) teilgenommen.
Bei den Ausländern beendet Ryan Shannon seine Karriere. Ausserdem laufen die Verträge mit dem Norweger Patrick Thoresen und dem Schweden David Rundblad aus.
Für das Out gegen Lugano ortete Zahner mehrere Gründe. «Unser Powerplay war zu wenig gut und wir haben zu viele dumme Strafen kassiert.» Das Scheitern habe aber auch damit zu tun, dass der HC Lugano hervorragend gespielt habe und dass der Tessiner Goalie Elvis Merzlikins über sich hinausgewachsen sei. «Seine Leistung hat auf das ganze Team abgefärbt.»
Den Ausfall von Robert Nilsson wolle er nicht als Ausrede benutzen, sagte Zahner weiter. «Natürlich hat uns das geschmerzt. Aber wir hatten auch ohne ihn genug Qualität ihm Team.» (ram/sda)