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Marc Heidelberger (17A), Kay Schlatter und Sonam Büwang (beide 17B) und Tim Randegger (16B) heimsten in internationalen Starterfeldern im In- und Ausland Anerkennung, Beifall und gar einen Tagessieg ein.
Anfangs April starteten Marc und Sonam am Rheintal-Cup. Dieser Kunstturnevent, der bereits seit über 20 Jahren als Standortbestimmung für ambitionierte Turner gilt, zog nebst dem Gros der hiesigen Turn-Elite auch Athleten aus Mittel- und Osteuropa an. Marc setzte sich dabei in der Mehrkampf-Konkurrenz mit durchwegs starken Leistungen gegen über 50 andere Turner durch. Der Regensdorfer konnte sich insbesondere auf seine grossen Qualitäten am Sprung und am Reck verlassen. Beide Geräte entschied der 17-Jährige für sich. Seine Sprungleistung wurde überdies mit dem besten Wert des ganzen Tages honoriert. In der Endabrechnung lag Marc über drei Zehntel vor dem Zweitplatzierten.
Mit Sonam Büwang (17C) gefiel ein zweiter UNITED-Lernender an der Grenze zu Österreich. Sonam war als Gesamt-Siebter der drittbeste Schweizer. Ihm brachten seine Darbietungen am Barren (2.) und am Sprung (4.) am meisten Zähler ein.
Nach einer Verletzungspause kämpft sich Tim Randegger (16A) zurück ins Geschehen. Am Rheintalcup nahm Tim als Jahrgangsjüngster in der Elite-Kategorie am Start. Um keine weiteren Verletzungsrisiken einzugehen, turnte Tim nur vier der eigentlich sechs Geräte. Dabei zeigte der Wädenswiler, dass er nichts von seinem Können eingebüsst hatte. Sowohl am Boden, am Sprung, am Barren wie am Reck gehörte der bald 19-Jährige zu den Top6.
Kay Schlatter konnte derweil in Deutschland positiv auf sich aufmerksam machen. Zunächst nahm kam Kay als einer von acht Schweizern an der 24. Auflage des Internationalen Junior Team Cups 2019 teil, der in Berlin mit 140 jungen Turnern aus insgesamt 26 Ländern ausgetragen wurde. Neben starken europäischen Teams aus Russland, Grossbritannien und Frankreich, zählten insbesondere die jungen Turner aus den USA, Brasilien und Kanada zu den Favoriten im Mannschafts-Wettbewerb. Kay konnte sich für das stärker Schweizer Quartett qualifizieren. Für „Schweiz I“ steuerte er das drittbeste Ergebnis bei, in der Einzelwertung verpasste er die Top20 nur ganz knapp.
Seine gute Form konnte Kay auch im 4-Länderkampf in Sachsen-Anhalt abrufen. Für den Ländervergleich qualifizierte er sich zunächst intern. Zusammen mit fünf anderen Schweizer Junioren belegte das Schweizer Quartett nur einen Viertelpunkt hinter Grossbritannien, aber vor Deutschland und Frankreich den zweiten Platz.
Sowohl für Kay wie auch für Sonam und Marc ist die aktuelle Saison als Warm-Up- und Vorbereitungszeit für die im Mai 2020 angesetzte Junioren-Europameisterschaft in Baku, Aserbaidschan, vorgesehen. Dann will das Trio, das zum Nachwuchs-Nationalkader zählt, gegen die Besten Europas bestehen.