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Rückschlagventile sind Vorrichtungen, die den Rückfluss des Arbeitsmediums verhindern sollen.
Sie werden in Rohrleitungssystemen installiert, um Leckagen und Verlust von Arbeitsflüssigkeit zu verhindern und Geräte vor Schäden zu schützen, die zu einem Rückfluss von Flüssigkeit führen würden. Dies sind selbsttätige Geräte, die ihre Funktion automatisch ohne Antriebssystem ausführen. Sie lassen die Flüssigkeit in eine Richtung fließen, ansonsten verschließt ihr Absperrkörper automatisch die helle Öffnung des Rohres und verhindert so ein unerwünschtes Rückströmen der Flüssigkeit.
Das Schließen erfolgt mit Hilfe einer Feder und der Druckkraft der Rücklaufflüssigkeit.
Rückschlagventile können in horizontaler und vertikaler Lage montiert werden, und da sie den Durchfluss des Arbeitsmediums nur in eine Richtung zulassen, ist beim Einbau darauf zu achten, dass die Pfeilrichtung auf dem Ventilgehäuse der Bewegungsrichtung entspricht Arbeitsflüssigkeit in einer bestimmten Rohrleitung.
Sie werden in Anlagen zur Gewinnung, Aufbereitung und Verteilung von Wasser, in kommunalen Einrichtungen, in Bewässerungssystemen, in verschiedenen Anlagen der chemischen und petrochemischen Industrie sowie in Energieanlagen eingesetzt.
Rückschlagventile werden für die Nennweiten DN 50 bis DN 500 (mm), Nenndrücke bis NP 25 (bar), auf Anfrage bis 40 (bar) und Temperaturen bis 150 (°C) gefertigt.
Das Gehäuse und der Absperrkörper sind aus Baustahl durch Schweißen hergestellt, sofern der Dichtungsteil des Absperrkörpers aus Edelstahl besteht.
Der Dichtring besteht aus technischem Kunststoff entsprechender Härte oder einem anderen geeigneten Material, die Gleitlager aus Bronze.