Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03250.jsonl.gz/386

Im Eishockey gehts mitunter ruppig zu und her. Das Verletzungsrisiko für Spieler und Torhüter schwingt immer mit. Um die Sicherheit zu optimieren, schreibt die SIHF (Swiss Ice Hockey Federation) vor, Flex Peg für alle NLA und NLB Spiele ab der Saison 18/19 zu verwenden. Für die Regio League werden sie empfohlen.
Was sind Flex Peg?
Flexpeg bezeichnet eine Torverankerung für Eishockeytore. Das meist eingesetzte System besteht aus einer Metallhülse und einem flexiblen Kunststoffzapfen. Bei einem leichten Druck auf das Goal, z.B., wenn der Goalie sich mit den Schlittschuhen vom Tor leicht wegdrückt, bleibt das Tor auf seiner Position. Wirkt eine Grosse Kraft auf das Tor ein, sorgen die Flex Peg dafür, dass sich das Tor verschieben kann. Gegenüber von starren Toren mit Dornen wird durch dieses System das Verletzungsrisiko minimiert.
Wie werden Flex Peg eingebaut?
Bei einem Neubau der Gefrierplatte werden die Hülsen der Flex Peg Verankerung vor dem Betonieren passgenau versetzt. Um eine bestehende Gefrierplatte mit Flex Peg nachzurüsten, gibt es zwei Möglichkeiten.
Auszug aus dem Reglement SIHF (Swiss Ice Hockey Federation)
6.1 Technisches Reglement | Artikel 12 Tore und Netze | Punkt 6
In der National League sind flexible Pflöcke (Flex-Peg) vorgeschrieben, die den Torrahmen in seiner Position halten, jedoch den Torrahmen aufgrund heftigen Kontakts aus seiner Verankerung verschieben. Die Löcher für die flexiblen Pflöcke (Flex-Peg) müssen exakt auf der Icinglinie sein. (20-IV) Dies wird auch von der Regio League empfohlen.
Lesen Sie mehr zur Geschichte der Flex Pegs.