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Das Hauptquartier der Division in Le Teilleul - 10./12. August 1944
Die GI's, die in ihrem Spind in amerikanischen Truppenlagern ein Pinup-Girl angeheftet hatten, stellten sich - noch auf der englischen Seite des Kanals - die französischen Demoiselles wohl etwas sexier vor.
10. August 1944: Divisions-HQ in Buais
Im November und Dezember verlor die Vierte gegen 6'000 Mann!
Auch der Divisions-KP bekam allerhand ab!
Je stattlicher das Divisions-Kommando, umso geringer der Erfolg an der Front:
Eingang zur Generaladjutantur der Division
Ohne Papier kein Krieg
Daraus ist festzuhalten:
- Die herkömmlichen Aufgaben der HQ-Kompanie einer Division sind die Personalverwaltung für das Hauptquartier und die HQ-Kompanie (die Aufgabe des Trainpferdes ist die Beförderung des von ihm benötigten Futters), die Einrichtung des Hauptquartiers und der Betrieb seiner notwendigen Hilfsmittel samt Verpflegung, Unterkunft und Transport. Der Defense Platoon hat überdies die Sicherheit des Divisions-Kommandopostens zu gewährleisten.
Das ist das Büro der Mitarbeiter des Unterstabschefs G1, der sich mit dem Personellen zu befassen hat. Das ist sofort einsichtig, denn selten sieht man in einem Krieg so viele Personen so
untätig und so untaktisch auf so engem Raum herumhängen.
- In den Landeübungen wurde die Taktik entwickelt, die Kompanie in zwei Staffeln einzusetzen. Die Vorausstaffel sollte dem vorgeschobenen Kommandoposten der Division dienen. Folglich waren alle für die Operationen und die Planung notwendigen Dienste darin enthalten. Den rückwärtigen Kommandoposten bildeten die administrativen und personalbezogenen Dienste. Die diesen zudienenden Züge der Kompanie blieben folglich dort.
- So landete die erste Staffel der Kompanie am D-Day unter Feindbeschuss im Laufe des Morgens an der Utah Beach. Es ging bis zum 24. Juni, bis die rückwärtige Staffel den Sprung auf den Kontinent machte.
- Diese Zweiteilung blieb während den folgenden Kampagnen. Die zweite Staffel, die ihre Standorte länger behielt, war oft in Lokalitäten einquartiert, welche die erste geräumt hatte. Die Liste der Divisions-KP's (S. 49/50) entspricht den Standorten der ersten Staffel.
- Als im Dezember 1944 die Deutschen bei Luxemburg tief in die Stellungen der Vierten eindrangen, warf die HQ-Kompanie ihr Küchenpersonal, die Ordonnanzen und die Fahrer in die Kampflinie. Und siehe da: die Linie hielt!
Er half mit, die Front zu halten!
- Die Leistungen der Kompanie waren sonst nicht besonders spektakulär, aber unabdingbar für das Funktionieren des Divisions-Hauptquartiers. Und sie waren unter den teils misslichen Verhältnissen
auch nicht leicht zu erbringen.
Charles S. Ulmer war schon am D-Day Einheitskommandant.
Die Portraits wurden wohl am Ende des Krieges aufgenommen. Es ist in Anbetracht der gewaltigen Verluste der Vierten nicht anzunehmen,
dass alle abgebildeten Wehrmänner schon bei der Landung dabei waren. Dagegen sprechen auch die grossen Divergenzen zur ebenfalls vom späteren Divisionskommandanten Blakeley veröffentlichten,
unbebilderten Namens-Liste, die er "Biographies" nennt.
oben: das Nachrichtenbüro der Division - zwei tun nichts und zwei schauen zu.
unten: die Auswertung von Flugaufnahmen - ein Beobachtungsflugzeug fotografiert, fliegt zurück, der Film wird entwickelt, die Fotos werden triagiert, im Fotobüro, bei der Armee, beim Korps und nun bei der Division. Die Hoffnung herrscht, das feindliche Vehikel habe eine Panne oder sei sonst immobil. Sauber ausgerichtet sind die Tabak-Pfeifen.
Das Büro für Logistik
Zwei tun nichts und benützen die Gelegenheit, sich die eine Hand zu wärmen. Einer ist unsichtbar, einer hört zu und einer transportiert den Wagen der Schreibmaschine - er arbeitet in der Transportsektion.
Das Operations-Zentrum. Beide sind kurzsichtig: sie benötigen einen Finger, um die Karte bzw. den Befehl nachzulesen.
Biographies
was immer General Blakeley darunter verstehen mag...
Die Frontschweine meinen immer, der Dienst hinter der Front sei schmerzlos.
Heute hätte jeder ein Handy. Damals genügten vier Hände, um die Division im Zustand der Glückseligkeit zu halten. Die Bereitschaft, um des vermeintlichen Glückes willen leichtgläubig zu sein, macht das nächste Bild offenkundig:
Zwei Küchenhelden, die auf dem Küchenboden eine Wette auf das Kriegsglück, das im Dezember 1944 das Sternenbanner meidet, austragen.
"Auf nach Paris! Montmartre! Place Pigalle! Moulin Rouge! Ô lala!"