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Die Definition der städtischen und ländlichen Gebiete der Schweiz ergibt aus der Agglomerationsdefinition. Sie werden im Bundesamt für Statistik (BFS) nach statistischen Kriterien definiert, damit ein räumlicher Vergleich zwischen institutionell unterschiedlich abgegrenzten städtischen Gebieten möglich wird. Zu diesen Kriterien gehören die Einwohnerzahl und die Bevölkerungsentwicklung, der bauliche Zusammenhang, das Verhältnis der Erwerbstätigen zur Wohnbevölkerung, die Wirtschaftsstruktur und die Verflechtung mit der Kernzone durch Pendler. Das Kriterium des Pendleranteils ist eines der wichtigsten.
Innerhalb der Agglomerationen zwischen "Kernstädten" und "anderen Agglomerationsgemeinden" unterschieden. Zusammen mit den isolierten Städte (Gemeinden, die keiner Agglomeration angehören, aber mindestens 10 000 Einwohner aufweisen) bilden diese drei Kategorien den städtischen Raum, die übrigen Gebiete den ländlichen Raum.
Derzeit bestehen in der Schweiz basierend auf den Daten der VZ 2000 50 Agglomerationen und 5 isolierte Städte. Die Definition der Agglomerationen ist als dynamisches Raumkonzept gedacht und wird alle 10 Jahre gemäss den Ergebnissen der eidgenössischen Volkszählung überarbeitet. Für 2013 ist die Veröffentlichung eines revidierten Perimeters geplant.
Weitere Informationen sind im Band Die Raumgliederungen der Schweiz zu finden.