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Insgesamt 9 LED-Projektoren mit einer Anschlussleistung von gerade mal 232 Watt sorgen ab Auffahrt für eine zurückhaltende Beleuchtung des Rheinfelder Rathauses. Dies ist ein Bruchteil der Energie, welche die ehemalige Beleuchtung beanspruchte, welche vor einigen Jahren ausser Betrieb gesetzt wurde. Um Lichtemissionen zu vermeiden, werden vor den Linsen der Projektoren Masken eingesteckt, welche das Licht ausschliesslich auf das Gebäude fallen lassen. Die Umgebung und der Nachthimmel bleiben im Dunkeln. Diese Technik lässt sich mit einer Diaprojektion vergleichen. Die Maske legt alles ausserhalb der gewünschten Belichtung in Schatten.
Die Rathausbeleuchtung wird mit der Strassenbeleuchtung der Altstadt eingeschalten und löscht mit dem Schliessen der Boulevardgastronomie um 23 Uhr bzw. 24 Uhr in den Monaten Juli und August. Initiiert und finanziert wurde die Erneuerung der Rathausbeleuchtung durch die Stiftung Roniger, welche sich wiederholt für Projekte zur Aufwertung des Altstadtbildes engagiert hat.
Plan Lumière
Die sogenannte Akzentbeleuchtung des Rathauses ist Teil des „Plan Lumière“, des Beleuchtungskonzeptes der Stadt Rheinfelden aus dem Jahre 2009. Mit dieser Lichtplanung will Rheinfelden der Innenstadt ein attraktives nächtliches Gesicht geben und gleichzeitig Lichtemissionen vermeiden sowie den Energieverbrauch reduzieren. Im vergangenen Jahr wurde auf dieser Grundlage auch die Strassenbeleuchtung der Altstadt erneuert.