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AUSGANGSLAGE
Berufsbildung in Sambia
In Sambia besteht ein strukturelles Defizit an qualifizierten Fachkräften für die Wasserversorgung. Die finanzielle Unterstützung der sekundären und tertiären Bildungsstufe durch Industrie und Staat ist gering, sodass die Kosten vornehmlich über Student*innen gedeckt werden müssen. Dies führt zu rarem Lehrangebot und teuren Ausbildungsplätzen.
Wassersektor in Sambia
Der Wassersektor in Sambia weist gute Grundlagen auf. Landesweit arbeiten elf Wasserversorger im öffentlichen Auftrag, die jährlich vom Nationalen Rat für Wasserzugang und Abwasserentsorgung (NWASCO) auf ihre Leistungen geprüft werden. Daneben gibt es vereinzelt private Anbieter. Allerdings findet wenig Austausch zwischen der Industrie und dem Bildungssektor statt. Das grosse Potenzial einer Zusammenarbeit wird so nur wenig ausgeschöpft.
In Lusaka fehlen qualifizierte Fachkräfte, um Wasserversorgungssysteme aufzubauen und instand zu halten. Dies liegt unter anderem an mangelnder finanzieller Unterstützung von Industrie, Staat und Bildungssektor. Das Beispiel Schweiz zeigt, dass sich Investitionen in die Berufsbildung wirtschaftlich nachhaltig lohnen.
ZIELE
Die Stärkung der Berufsschule trägt entscheidend dazu bei, den lokalen Wassersektor systematisch zu verbessern.
1
Jungen Menschen aus strukturell benachteiligten Stadtgebieten eine Berufsbildung ermöglichen
2
Infrastruktur und Personal der Schule verbessern und ausbauen
3
Vernetzung von Schule, Wasserversorger und Produktionsunternehmen fördern