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- Der „Benjamin-Franklin-Effekt“ ist ein psychologisches Phänomen, das erklärt, warum manche Menschen euch noch mehr mögen, wenn sie euch einen Gefallen getan haben.
Ein Team um Jerry M. Burger von der Santa Clara University führte 2007 drei Experimente durch, um herauszufinden, wie kleine gegenseitige Gefälligkeiten zu Freundschaften führen können. In einer Studie mit 105 Studenten fand er heraus, dass die Teilnehmenden mit höherer Wahrscheinlichkeit einer Bitte nachkamen (zum Beispiel einen Bleistift anzuspitzen), nachdem sie eine unerwartete Gefälligkeit bekommen hatten (zum Beispiel, wenn man ihnen eine kostenlose Flasche Wasser gebracht hatte).
Im Gespräch mit dem Harvard Business Review sagte Robert Cialdini, ein pensionierter Professor für Psychologie und Marketing von der Arizona State University, dass man die Person, die einem hilft, subtil daran erinnern kann, dass sie euch später im Gegenzug einen Gefallen tun kann. Anstatt zu sagen „kein Problem“ rät Cialdini dazu, etwas zu sagen wie „natürlich, das ist etwas, was Kollegen füreinander tun“.
Unabhängig von den genauen Mechanismen, die hinter dem Benjamin-Franklin-Effekt stecken, könnt ihr für euch mitnehmen, dass ihr euch nicht mehr so viele Gedanken machen solltet, wenn ihr jemanden um Hilfe bitten müsst.
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