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3348 m. Steilwandiger Gipfel, in der Kette zwischen Unteraar- und Lauteraargletscher
einerseits und
Gauligletscher andererseits.
Sendet 4
Gräte aus: 1. einen
N.-Grat mit dem
Gletschergrind (2914 m), 2. einen
S.-Grat
mit dem Rothorn (3090 m) und dem auf der Siegfriedkarte unbenannten Dollfusstock (3065 m), 3. einen an
der
Hühnerlücke (3191 m; auf der Siegfriedkarte unbenannt) endigenden
W.-Grat und 4. einen steil zum
Hühnerthälipass (etwa 3000 m)
absteigenden O.-Grat.
472 m. Gruppe von 4
Häusern, an der Strasse
Rapperswil-Rüti und 2 km sw. der Station
Rüti der LinieZürich-Uster-Rapperswil. 22 reform. Ew. Hier steht zwischen den Nagelfluhbänken eine
4-5 m mächtige Schicht von dunkelgrauen und gelben Kalkgeröllen an, die fest miteinander verkittet sind.
Diese ziemlich
feinkörnige Kalknagelfluh wird
Appenzeller Granit geheissen und wird hier stark abgebaut.
Sie liefert gutes Material für
Brunnenbecken, Sockel, Treppenstuffen etc. und ist geschliffen ein sehr schöner Baustein.
Die Kapelle von Huémoz wurde 1449 gestiftet und war vermutlich dem h. Georg geweiht.
Nach der Eroberung durch Bern
bezahlten die
Bewohner des Ortes seit 1484 für den Besuch des Gottesdienstes eine Steuer, die vom Landvogt Nägeli 1529 abgeschafft wurde,
worauf hier der reformierte Pfarrer von Ollon zu ministrieren hatte.
Seit 1824 Filiale von Ollon mit eigenem
Prediger, von 1845 bis 1860 neuerdings mit der Kirchgemeinde Ollon vereinigt.
Heute eigene Kirchgemeinde.
Die 1844 an der
Stelle der einstigen Kapelle erbaute Pfarrkirche hat drei Glocken, darunter eine sehr alte mit der Inschrift AveMariagratiaplena.
Besonders schöne Aussicht vom Schiessplatz unterhalb des Dorfes.
Lieber der Kirche steht in der
seltenen Höhe von 1050 m noch ein Nussbaum.