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Wagen 61 im Zustand von 1993 mit kleinen Modernisierungen.
© Dominik Madörin, CH-Ettingen (Bild-Nr. 116.182)
Die Wagen 48–77 wurden von den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) zwischen 1965 und 1970 in mehreren Teilserien beschafft. Sie dienten zur Deckung des Mehrbedarfs an Pneufahrzeugen, welcher sich durch den weiteren Ausbau des Busnetzes ergab. Zudem ermöglichten sie, alle vor 1954 gebauten Autobusse auszuscheiden, so dass sich die Flotte schliesslich aus 55 nach einheitlichen Prinzipien (Frontlenker, Mittel-Unterflurmotor FBW) gebauten Fahrzeugen zusammensetzte.
Die neuen FBW B51U waren grundsätzlich gleich wie die zuvor beschafften Wagen 41–47 ausgeführt. Auffälligste Neuerungen waren die gewölbten Frontscheiben, von denen man sich eine Reduktion störender Lichtreflektionen in der Nacht erhoffte. Den Möglichkeiten des neuen Strassenverkehrgesetzes entsprechend konnte die Breite auf 2,50 Meter vergrössert werden. FBW steigerte die Leistung des Unterflurmotors EDU um 15 kW auf 125 kW (170 PS). Im Innenraum lösten Fluoreszenzröhren die herkömmliche Glühbirnenbeleuchtung ab. Die Einführung von Billettautomaten an den Haltestellen und des damit verbundenen Einmannbetriebes ermöglichte den Verzicht auf den Billeteursitz ab dem Wagen 68. Der Wagen 67 konnte mit zusätzlichen Sitzen für den Reiseverkehr ausgerüstet werden und verfügte über ein Getriebe mit Schnellgang.
Die ältesten, 1965 gelieferten Erstserie-Busse 48–52 wurden bereits 1983 aus dem Betrieb zurückgezogen, wobei die Nummer 48 als Abschleppwagen und Fahrleitungsenteiser noch bis 2008 im Bestand blieb. Die übrigen vier Wagen kamen nach Adelboden bzw. Lenk i.S.
Die jüngeren Exemplare konnten noch bis ins Jahr 2000 im täglichen Einsatz beobachtet werden. Sie fanden in Rumänien (Săcele, Odorheiul Secuiesc) oder Bulgarien eine neue Heimat, dürften dort mittlerweile ebenfalls nicht mehr in Betrieb sein. Der Wagen 75 kam in die Sammlung des Busfreundes Roman Wegmüller, Bern/Burgdorf.