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Justin Bieber ist in Tokio scheinbar unbedarft in ein aussenpolitisches Fettnäpfchen getreten, das ihn in China einige Sympathien gekostet haben dürfte. Der 20-Jährige machte den Fauxpas auch noch selbst öffentlich: Er twitterte ein Foto, das ihn bei einem japanischen Schrein zeigt (siehe oben), und schrieb dazu, er danke für alle Segnungen.
Dann löschte er den entsprechenden Tweet, berichtet Time. Kein Wunder, denn der Sänger hatte ausgerechnet den Yasukuni-Schrein besucht, der zum Gedenken an verstorbene Soldaten errichtet wurde. Das Problem: Hier wird auch Kriegsverbrechern Respekt gezollt, die im Zweiten Weltkrieg auf brutalste Art und Weise in China Millionen von Menschen getötet haben.
Bieber entschuldigte sich umgehend auf Twitter. Er habe seinen Fahrer spontan angewiesen, an dem «wunderschönen Schrein» zu halten, habe aber nichts von dessen Bedeutung gewusst. Er dachte, es handle sich «nur um einen Ort des Gebets». Und: «Ich liebe dich, China, und ich liebe dich, Japan.»
Dass die beiden asiatischen Länder in einem Atemzug genannt werden, trägt dort wohl auch nicht gerade zur Steigerung seiner Beliebtheit bei.
(phi)