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Methode zu einem positiven Selbstkonzept veröffentlichen?? 16.10.11
Guten Tag, Ich bin 24 Jahre alt und von Beruf Erzieher. Zusammen
mit einer langjährigen Freundin haben wir eine Methode speziell für
Kinder und Jugendliche in Heimeinrichtungen entwickelt, die den Betreuenden
ihr "positives" Verhalten spiegelt und als Gesamtziel zu einem positiven
Selbstkonzept führen soll.
Diese Idee hat sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt und wird mitlerweile
in der Einrichtung von meiner Freundin seit drei Jahren sehr erfolgreich angewendet.
Wir würden das Konzept gerne verschriftlichen in Form eines Buches oder
ähnlichem und dann veröffentlichen.
Nun zu meinem Problem. Ich habe mit einem Freund darüber gesprochen, der
soziale Arbeit studiert und er meinte das ist nicht so einfach, wir müssten
das ganze wissenschaftlich untermauern und unsere Ideen, die wir haben mit Zitaten
von Fachleuten belegen, da unser Wort als nicht studierte keine Gewichtung hat.
Ist dies wirklich so, dass wir eigene Erfahrungen, die wir gemacht haben nur
schreiben dürfen, wenn ein "Wissenschaftler" dies bestätigen
kann? Im Klartext würde das heißen, dass ich auch nur Ideen entwickeln
darf, bzw. daran forschen darf, wenn ich ein abgeschlossenes Hochschulstudium
habe?
Dieser Gedanke frustriert mich, da ich von der Idee überzeugt bin!
======== ich rate Ihnen, mit einem BLOG zu beginnen. jede/r darf einen blog
schreiben! somit können Sie es allen interessierten Ihre ideen zugänglich
machen! sie lernen aus den kommentaren was wie ankommt oder welche erfahrungen
Ihre leserInnen anbieten, was Ihren text nachträglich beeinflussen kann.
hier findet ein dialog statt! ich teste manche ideen in meinem blog (). dann
machen Sie einen mini-bericht für youtube, in dem Sie den blog vorstellen
und mailen den link an alle, die interesse haben könnten.
aus manchen erfolgreichen blogs werden später BÜCHER, weil ein konzept
sich bereits bewährt hat. deutsches beispiel: sebastian sicks "deutschbücher"
begannen als kolumne, sein erster buchtitel: "der dativ ist dem genitiv
sein tod", inzwischen gilt der ehemalige spiegel-online-kolumnist als "deutsch-papst".
denn in einer serie von kolumnen (bzw einem blog) kann man seine kompetenz durch
INHALTE beweisen, dann verstummen die dummen kritikaster, die auf zeugnisse
statt auf inhalt achten bald...
vfb
Patrick
P.s.: Es freut mich zu hören,
dass Sie auf dem Weg der Besserung sind! Vielen Dank für Ihre bisherigen
Werke, vorallem für das große Analograffiti-Buch, welches mir als
ADHSler sehr viel weiterhilft "gehirngerecht" zu arbeiten.
====== es heißt seit der 3. auflage "birkenbihls denkwerkzeuge",
wichtig, wenn Sie es weiterempfehlen und es ist jetzt beim mvg-verlag.