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Die Versammlung der katholischen kirchlichen Körperschaft hat an ihrer 10. Plenarsitzung die Rechnung 1999 gutgeheissen und vom Abschluss der Kasse für die Besoldung der Pfarreiseelsorger Kenntnis genommen. Da die Rechnung mit einem Gewinn von über 250000 Franken abschliesst, wurde beschlossen, 200 000 Franken für die Verminderung der Pfarreibeiträge im Jahre 2001 einzusetzen. 25000 Franken werden der Stiftung «Shalom» in Echarlens zugewiesen, einem Zentrum für Jugendseelsorge.
Die Besoldungskasse weist auch einen Ertragsüberschuss von gut 84000 Franken. 80000 Franken werden einem neuen Fonds zur Deckung der Ausgaben für die Seelsorge in finanzschwachen Pfarreien zugewiesen. Die Versammlung hat den Geschäftsbericht des Exekutivrates gutgeheissen.
Der Exekutivrat und die Bischofsvikare haben die Versammlung über den «Entwurf zu einer Vereinbarung über die Seelsorgestellen» informiert. Dieser ist jetzt in der Vernehmlassung. Er umschreibt die Arten von Seelsorgeanstellungen, die Schaffung und Aufhebung von Stellen, die Entlöhnung der Seelsorger und das Voranschlagsverfahren.
Die Delegierten haben an der Versammlung Bischofsvikar Thomas Perler verabschiedet, der im Sommer von Dekan Kurt Stulz abgelöst wird. Die Delegierten dankten ihm «für seinen unermüdlichen Einsatz während all den Jahren im Dienste der Kirche».
Schwester Juliana Gutzwiller, Generaloberin der Kanisiusschwestern, wurde als Delegierte und Vertreterin der Ordensschwestern vereidigt. Des Weiteren wurde bekannt gegeben, dass Simone Andrey auf den 30. Juni als Mitglied des Exekutivrates zurücktritt. Zudem sind drei Stellvertreter der Justizkommission gewählt worden: Pfarrer Guido Burri, Düdingen; Jean-Jacques Glasson, Bulle, und Jacques Piller, Freiburg.