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Die schwedische Riksbank hat als erste Zentralbank konkrete Massnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass Bargeld nicht als Zahlungsmittel aus dem Finanzsystem verschwindet.
Seit Jahren drängen die Regierung und die Riksbank auf eine „bargeldlose Gesellschaft“. Urplötzlich schlägt die Riksbank jetzt in einem auf ihrer Webseite veröffentlichten Dokument vor, dass alle Banken und Finanzinstitute dazu verpflichtet werden müssen, Bargelddienstleistungen anzubieten.
Die Erklärung kommt als Antwort auf einen kürzlich vom Riksbank-Ausschuss gemachten Vorschlag, dass nur die sechs grössten Banken des Landes verpflichtet werden sollten, weiterhin Bargelddienstleistungen anzubieten.
Dies führte zu einer Gegenreaktion der schwedischen Wettbewerbshüter, die argumentierten, dass der Plan den Wettbewerb verfälschen würde, da er nur einige der Banken des Landes betreffen würde.
Als Antwort hat die Riksbank entschieden, die Regel auf „alle Banken und andere Kreditinstitute, die Zahlungskonten anbieten“ anzuwenden.