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Seelenmomente
Selbstsorge zur Erhaltung der psychischen Gesundheit von Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung im institutionellen Setting
Gegenstand dieser Fachliteraturarbeit bilden Selbstsorgemöglichkeiten zur Erhaltung der psychischen Gesundheit von erwachsenen Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung. In der Arbeit wird der Begriff psychische Gesundheit erläutert und aufgezeigt, weshalb Personen mit einer kognitiven Beeinträchtigung ein erhöhtes Risiko haben, psychisch zu erkranken. Des Weiteren wird untersucht, was die Selbstsorge für die Klientel bedeutet und inwiefern sie im institutionellen Kontext umgesetzt werden kann. Hierbei wird deutlich, dass die Stärken-Perspektive beziehungsweise eine ressourcenorientierte Sichtweise besonders relevant ist, um Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung zu einem selbstsorgenden Handeln zu animieren. Es werden konkrete Möglichkeiten vorgestellt, um eine selbstsorgende, auf sich achtende Haltung von Klientinnen und Klienten zu stärken. Dazu zählen unter anderem ein humorvoller Umgang, Biografiearbeit, kreative Tätigkeiten, Entspannungstechniken oder das Pflegen von sozialen Beziehungen. Diese Selbstsorgemöglichkeiten dienen als Beispiele und Anregungen für die Praxis.