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What Really Happened to Michael Jackson, the King of Pop.
The Evil Side of the Entertainment Industry
By: Leonard Rowe.
Auszüge vom Buch und Gedanken von Jutta Müller.
What Really Happened umfasst 276 Seiten. Und beginnt mit einem Dank an die Fans. Danach Widmungen für drei verstorbene legendäre Konzert-Promotoren. Henry Winn, Teddy Powell, Louis Grey. Vorwort. Der eigentliche Textteil umfasst 15 Kapitel. Mit einer abschliessenden Zusammenfassung.
Copyright 2010 Linell-Diamond Enterprises, LLC
ISBN: 978-0-9827622-0-2
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Im Vorwort erklärt Leonard Rowe den Sinn seines Buches. Daraus zwei Zitate:
„To all of you he was in every sense of the word. But to me, he was my friend, and a person I owe a great deal of gratitude to. The evens that lead to his untimely death still haunt me to this day. I’m not writing this book in hopes of seeking revenge. I simply want to tell the truth about what really happened to the legend known around the world as Michael Jackson, The King of Pop. For if I didn’t write this, I fear my life would be filled with regret. The world loved Michael, and it’s for him and the sake of his memory that I must make this endeavor.“
„Michael was preparing for the London tour, and I was trying my best to do what he had asked me to do; watch over his business affairs, and AEG the Concert Promotion Company, he had contracted with to do the London shows. I was also trying my best to fight what I perceived to be the evil that was surrounding him at the time. There were several suspicious things that had transpired, things that had Michael an I both concerned and puzzled.“
Im ersten Kapitel berichtet Rowe über seine erste Begegnung mit Michael Jackson (1979 in Los Angeles). In den Kapiteln zwei bis acht geht es um Taktiken bekannter Musikagenturen:
In den USA. Und ihren Ausgrenzungen. Speziell durch The William Morris Agency Inc. Einen guten Einblick, um was es geht, vermittelt „Roseanne Barr and Legendary Concert Promoter Leonard Rowe Talk about Racism in Hollywood“ (huffingtonpost.com/7. November 2012). Mit sehr aufschlussreichen Links. Und einem Rowe-Video. In einem Link findet man die mehrseitige Liste mit den von Rowe gesammelten rassistischen Bezeichnungen. Nur schon für den Begriff „nigger“ kann Rowe 232 E-Mails vorweisen.
Im März 2007 besuchte Rowe Michael Jackson in Las Vegas. Rowe fiel auf, dass er sehr dünn war. Zwei Jahre später (2009) in Los Angeles war der Zustand von Michael Jackson so schlimm wie noch nie. Er wog, nach Rowe, höchstens 110 oder 115 Pfund. In „Untouchable“ von Randall Sullivan berichtet Tohme Tohme über die Ankündigung der Konzerte in London. Im Hotel, so schildert Tohme das, stieg Michael Jackson auf eine Waage. Er wog 157 Pfund. Im Obduktionsbericht wird das Gewicht mit 61 kg angezeigt. LaToya Jackson hat den Leichnam ihres Bruders mehrmals gesehen. Sie berichtet, dass er erschreckend dünn aussah. Phillips, DiLeo, Ortega berichteten nach dem Tod von Michael Jackson, dass er sehr gut drauf war. Und sich auf die London-Konzerte freute. Was nichts anderes bedeuten kann, dass die Statements vor den Fernsehkameras nicht der Wahrheit entsprachen. Um es mal vorsichtig auszudrücken. Im Murray-Prozess wiederum bekam man wieder einen ganz anderen Eindruck. Allerdings nicht durch die Aussagen von Randy Phillips. Er wusste angeblich von nichts. Nach Rowe wusste er genau, wie schlecht es Michael Jackson physisch und psychisch ging.
Rowe äussert sich auch kurz über die Filmaufzeichnungen zu This Is It. Kein Künstler erlaubt solche professionellen Aufzeichnungen der Proben. So auch Michael Jackson nicht. Er hat das professionelle Filmen der Proben erst zwei Tage vor seinem Tod erlaubt. Er wurde dazu überredet. Warum?
London Vertrag, Michael Jackson und AEG
AEG kündete 50 Shows an. Im Vertrag sind keine 50 Shows auszumachen. Sondern 31. Michael Jackson sagte Rowe persönlich, dass er ursprünglich nur von 10 Konzerten ausging. Diese aber eventuell auf 31 ausweiten würde. Gegenüber Rowe sprach er aber immer von 10 Konzerten. Rowe macht deutlich, dass eine Gesellschaft von der Grösse der AEG, mit ihren eigenen Anwälten, jährlich hunderte von Konzerten rechtlich abklären. Sie wissen genau, dass für jede Show und jede weitere ein eigener, vom Künstler signierter Vertrag vorliegen muss. Erst wenn dieser/diese abgeschlossen vorliegen darf der Ticket-Verkauf anlaufen. AEG liegt kein signierter Vertrag von Michael Jackson für fünfzig Shows vor. AEG kümmerte das nicht. Sie bot 50 Shows an, die sofort ausverkauft waren. Damit flossen umgehend aber Millionen Dollars auf die Seite der Gesellschaft. Dazu kommt der Ticket-Verkauf mit den in dieser Branche offenbar eigenartigen Praktiken. Die dadurch erwirtschafteten Überhänge sackte AEG ein. AEG schloss Versicherungen ab. Bei einem Todesfall des Künstlers war nur AEG die Nutzniesserin. Nicht die Kinder. Auch nicht die Familie. (Diese sog. Lebensversicherung sollte von Lloyd’s of London nach Jacksons Tod vor Gericht für null und nichtig erklärt werden. Das Verfahren wurde unterdessen gegen AEG eingestellt. Beide Parteien haben sich geeinigt. Offen ist noch eines gegen das Estate. Branca/McClain meldeten einen Unfall an. Lloyd’s geht von Homicide aus. So auch Rowe.) Die Produktionskosten, die Kosten für die Villen in Los Angeles und Las Vegas, Honorare an Michael Jackson Co. LLC Manager Dr. Tohme Tohme und anderes wurden von AEG bevorschusst. Sie mussten von Jackson zurückerstattet werden. AEG konnte mit dieser Vorgehensweise eigentlich alles kontrollieren was Michael Jackson unternahm oder unternehmen wollte. „I feel is a deplorable und despicable effort to manipulate and control one of the greatest entertainers the world has ever known.“ Laut Rowe war mit Produktionskosten gemeint: „sound and lights, rigging motors, staging artist, the musical instruments of the band, their transportation and accommodations, passport expenses and the costs of labor unions along with the dancers, back-up singers and the cost of the tour party which includeds the stage hands and related matters. Worker’s Compensations, liability, and cancellation insurance policies are all considered production cost.“ „While AEG will advance these cost, they recoup every dime from Michael Jackson’s share of the proceeds of the concerts. Not one dime is paid or advanced by AEG that is not recouped from Michael Jackson. One has to wonder what risk, if any, AEG takes in this venture.“ (Ich habe irgendwie noch eine Zahlung des Estate an AEG im Kopf. Über $ 40 Millionen.) Dazu kommt, was in der Musikbranche unüblich ist, dass das Künstlerhonorar erst nach Ablauf von 60 Tagen ausgezahlt würde. Üblich ist, dass nach jedem Konzert bezahlt wird.
Sauer aufgestossen ist Rowe, dass es eine separate Abmachung zwischen Tohme Tohme und AEG gab. Genauer: zwischen Tohmes TT International, LLC. Jeden Monat wurden Tohme Tohme $ 100‘000 garantiert. Rowe konnte nicht herausfinden, was für Leistungen Tohme Tohme für AEG zu erbringen hatte. „It doesn’t take a rocket scientist to see that something was wrong with this situation.“
„And if that was not enough to turn your stomach, the $ 100‘000 that AEG contracted to pay Dr. Tohme Tohme was also considered an ‚advance‘ against Michael Jackson’s ‚contingent compensation.‘ Now how fair ist hat? In my opinion it appears that Dr. Tohme Tohme sold Michael Jackson out to AEG, and then AEG pays Dr. Tohme Tohme for doing so, leaving poor Michael Jackson, stuck with the bill. It is nothing short of despicable and deplorable the way that these people mistreated Michael Jackson.“
Auszumachen ist auch, dass der Vertrag, laut Rowe, dahin zielte, bei einem Vertragsbruch Zugriff auf alle Vermögensteile von Michael Jackson erheben zu können. „AEG gets to take the entire Michal Jackson catalogue, which ist now valued at araound $ 3 billion (!!). Not to mention all of Michael Jackson’s publishing rights which include the song book of the Beatles, one-half of Sony/ATV, and many other artists whom Michael Jackson invested in. Ladies and gentlemen, you do not understand how awful this contract was for Michael Jackson.“ „People, this is so unethical that it should be unlawful. These terms are mild compared to what they habe done to Michael.“
Leonard Rowe stritt schon beim ersten Zusammentreffen mit Randy Phillips. Anwesend waren auch Michael, Katherine und Jospeh Jackson. Joseph Jackson ist ein paar Mal von seinem Sitz aufgesprungen. Seine Frau musste ihn beruhigen. Rowe beanstandete, dass laut Vertrag das Künstlerhonorar in Dollars vergütet wird. Rowe bestand darauf, dass als Währung das englische Pfund zum Tragen kommen muss. Da die Konzerte in London stattfinden. Michael Jackson äusserte sich gegenüber Rowe: „Rowe I have three children; I cannot come home from London without no money“. Hinter den Kulissen wurde Philips dann wohl offenbar deutlich, indem er dafür sorgte, dass Leonard Rowe als Finanzmanager abgesetzt wurde. Und er Frank DiLeo als Jacksons Finanzmanager einsetzte. Unbestritten muss sein, dass Michael Jackson mit DiLeo nichts mehr zu tun haben wollte. Es ihm aber offensichtlich nicht gelang diesen Coup zu verhindern. „I never heard any of this from Michael. When it came to Michael Jackson it appeared that Randy Phillips had a tendency to make things like he wanted them to be without having a signed agreement or a contract in place. I have asked numerous times where is Frank DiLeo’s management contract signed by Michael. They surely would have one if that was Michael’s wish, but it wasn’t.“
Michael Jackson berichtete Leonard Rowe, dass er von Randy Phillips zu einem mysteriösen Meeting aufgeboten wurde. Bei dieser Gelegenheit wurde ihm mitgeteilt, dass er seine Zusammenarbeit mit Rowe aufgeben muss. Zu Gunsten von Frank DiLeo. „If Michael did not agree they were going to pull the plug on everything and demand payment of all the advance money that AEG had provided him. They knew that they had Michael Jackson where they wanted him. How despicable can you be? They often publicize that Joe Jackson, Michael’s father, is trying to profit off of Michael Jackson’s death. But ladies and gentlement, let’s be for real; who is really profiting from the death of Michael Jackson? The answer is perfectly clear, and it is not Joe Jackson.“
Eindeutig belegbar ist, dass Leonard Rowe Michael Jacksons Finanzmanager war. Jackson schrieb an Phillips diesbezüglich einen Brief: „Dear Mr. Phillips, Please be advised that effective from the date of this letter (March 25th, 2009) that Mr. Leonard Rowe is my authorized representative in matters concerning my endeavors in the Entertainment Industry. All such matters concerning me shall be directed to Mr. Rowe, who schall act in my stead, until and unless I revoke this authorization. Please extend every courtesy to Mr. Rowe.“ Dieser Brief enthält zahlreiche schriftliche Anmerkungen von Michael Jackson. In was für einer Welt leben wir? Wo gibt es das? Es ist doch geradezu unglaublich, dass ein Konzertveranstalter Eingriff in Michael Jacksons persönlichen Umkreis unternahm.
Eine dubiose Rolle spielte auch Jackson’s Anwalt Dennis Hawk. Zu seinen Aufgaben gehörte, dass er den AEG-Vertrag auf seine Rechtmässigkeit überprüft. Nach meinen Schlussfolgerungen hat er Michael Jackson die Konsequenzen dieses Vertrages nicht aufgezeigt. Rowe berichtet, dass Gerüchte im Raum stehen, Hawk sei ein guter Freund von Randy Phillips. So wie Dr. Tohme Tohme auch. Rowes Schlussfolgerungen fallen harsch aus: „Dennis Hawk, the attorney that oversaw this deplorable contract on Michael’s behalf, should, in my opinion, be disbarred and not allowed to practice law ever again.“
Rowe hat Michael Jackson immer wieder darauf hingewiesen, dass Randy Phillips und AEG in ihren Herzen keine guten Absichten tragen. Er schaute Rowe an, hörte zu, glaubte ihm. Michael Jackson war aber so beunruhigt, durcheinander und wusste keinen Weg, wie er da wieder herauskam. Auszumachen ist, dass Rowe Frank DiLeo im Beverly Hilton Hotel getroffen hat. Bei dieser Gelegenheit hat er DiLeo auf den Gesundheitszustand von Michael Jackson aufmerksam gemacht. Mit der Bitte, Jackson‘s Gesundheit und seinen Finanzgeschäften Schutz angedeihen zu lassen. DiLeo hat darüber kein Wort verloren. DiLeo war auf der Seite von Randy Philipps und AEG. Zu dieser Schlussfolgerung kam Rowe. Er berichtete auch Michael Jackson über diese Zusammenkunft.
In diesem neuen Jahr stehen die Gerichtsverhandlungen Katherine Jackson vs. AEG Live vor der Tür. Mit schweren Anschuldigungen. Die AEG – kann man es anders erwarten? – dementiert. Nach meiner Einschätzung befindet sich AEG in der schwächeren Position. Unterdessen hat der unsichtbare Drahtzieher, Philipp Anschutz, die gesamte AEG-Gruppe zum Verkauf angeboten. Bis jetzt habe ich nicht entdecken können, dass da jemand angebissen hat. Hängt dieser Verkauf mit den Gerichtsverhandlungen zusammen? Kann sein. Kann nicht sein. Möglich ist, dass Anschutz sich sonst wo verspekuliert hat und Bares benötigt. Möglich ist auch, dass das Entertainment-Geschäft insgesamt sich finanziell nicht mehr so gut rechnet.
Das Estate
Rowe äussert sich auch zum Michael Jackson Estate mit seinem Trust. Mehrfach in meinen Berichten über Michael Jackson habe ich mich ja schon zu den Handlungen des Estate geäussert. Es ist mehr als zweifelhaft, dass Michael Jackson im Beisein der drei bekannten Zeugen seinen letzten Willen am 7. Juli 2002 in Los Angeles unterzeichnet hat. Er war ganz eindeutig in New York. Vom 5. Juli bis 10. Juli 2002. Beweisbar mit verschiedenen Videos. Aber auch mit den Hotelrechnungen. Es ist auch ganz eigenartig, dass im Testament die Namen der Kinder falsch wiedergegeben werden. Auszumachen sind auch zwei völlig unterschiedliche Unterschriften von Jackson. (Was mir auffällt sind die fast bei jedem Absatz angebrachten Signaturen. Keine gleicht den anderen.) Rowe wurde von Randy Jackson zu einem Familientreffen eingeladen. Es fand am 21. Oktober 2009 im Haus von Janet Jackson statt. Katherine, Rebbie, Jackie, Janet und Randy Jackson waren anwesend. Dabei war auch Brian Oxman. Und fünf weitere Fach-Anwälte betreffend Willensvollstreckungen. Alle sind der Überzeugung, dass das Testament „is fraudulent and a fake.“
Der Fokus in What really happened richtet sich auch direkt auf John Branca. Mit seinen Interessenskonflikten. Die er bei der Anhörung vor Gericht am 1. Juli 2009 verschwieg. Zum Beispiel die Abrechnungen des Sony/ATV-Katalogs. Jackson entliess Branca auch deswegen. Branca hielt sich auch ganz sicher nicht an die Vorgaben dieser Entlassung. Wie kann es sonst sein, dass er die Dokumente Testament/Trust bei sich behielt. Einzig Barry Siegel hielt sich an diese Vorgaben. Auch seinen Austritts-Brief betreffend Estate behielt Branca unter Verschluss. Sony hat, laut Branca/Weizman CNN-Interview, im Jahr 2011 den Wert des Katalogs auf $ 2 Milliarden heraufgesetzt. McClain ist und bleibt weitgehend unsichtbar. (In diesem Zusammenhang ist die Klageschrift des Estate gegen Dr. Tohme Tohme zu erwähnen. Sie wurde nur von Branca unterzeichnet.) Das wird auch noch nicht das Ende der Wertberichtigung sein. Branca verschwieg auch, dass ihm Michael Jackson im Jahr 2006 $ 15 Millionen überwies, um seinen 5 prozentigen Anteil zurückzukaufen. Rowe: „I truly feel that this is being accomplished because of a corrupt judicial system in Los Angeles County, California.“
Sony befindet sich in einer äusserst schwierigen finanziellen Verfassung. Von den Ratingagenturen auf „Junk“ (Schrott) herabgesetzt. Die Firma muss völlig neu strukturiert werden. Mit einem Abbau von tausenden von Arbeitsplätzen.
„Michael Jackson told me that he never wanted to do business ever again with John Branca, Frank DiLeo, or Dr. Tohme Tohme. And now when I see John Branca, a man who Michael had grown to distrust, reigning over all of Michael Jackson’s property, estate, and business holdings, it angers me to the highest degree. It is nothing short of one of the most despicable crimes that has ever happened in American history, that John Branca, a man who I believe stole from Michael Jackson and who breached his duties as a lawyer while working for Michael, is now sitting at the helm of the empire that Michael Jackson built.“
Es ist darum naheliegend, dass die Jackson-Familie das Estate anzweifelt. Und die Rücktritte von Branca/McClain verlangt. In den Medien, aber auch in diversen Jackson-Foren wird die Familie bezichtigt, sich bereichern zu wollen. Hier geht es nicht um eine Bereicherung, die Vorgaben im Testament/Trust werden nicht angezweifelt. Angezweifelt werden die zwei Exekutoren. Für mich eigenartig wäre es, wenn sie das unterlassen würde. Es ist sicher fair anzumerken, dass eine Neuordnung der Finanzen nur mit erheblichen Aufwänden zu erreichen ist. Es wäre aber umgekehrt fair gewesen darauf hinzuweisen, dass die Schuldenlast von $ 500 Millionen durch enorme Sicherheiten gedeckt werden kann. Eigenartig ist, dass weitere Kunstschätze von Michael Jackson erst viel später angeblich aufgefunden wurden. Die Wertangaben in den Medien schwanken zwischen $ 900 Millionen und $ 1 Milliarde.
Nach meiner Auffassung muss sich das Estate dringend um eine Archivierung des künstlerischen Nachlasses kümmern. Um ihn späteren Generationen für die weitere künstlerische Entwicklung zur Verfügung stellen zu können. Es ist mir nicht einsichtig, warum die Bühnen-Kostüme in verschiedenen Auktionen nun in alle Winde verstreut worden sind. Das ist ein grosser Verlust!
Das sind nur einige Ausschnitte aus dem Rowe-Buch. Und meine Gedanken dazu. Ich finde das Buch sehr wichtig und absolut lesenswert. Rowe war in der Vorbereitungszeit für die London-Konzerte an Jacksons Seite. Er berichtet über das, was er selber beobachten, erfahren konnte. Es ist sehr mutig, dies in einem Buch mit Namensnennungen zu veröffentlichen. Was ganz sicher mit persönlichen Risiken verbunden ist. Nicht herausfinden konnte ich, warum man an dieses Buch in gebundener Form nur schwer herankommt. Der Buchpreis ist exorbitant hoch. Im letzten Angebot bei amazon.de kostet eine gebrauchte Ausgabe 486.96 Euro. Ich war monatelang hinter dem Buch her. Per Zufall entdeckte ich ein Antiquariat in Lübeck. Das Angebot lautete auf 80 Euro. Wer Kindle sympathisch findet kann sich hier wesentlich preisgünstiger eindecken.
Abschliessend noch die zwei letzten Abschnitte:
„In my opinion, John Branca, Randy Phillips, and AEG had no interest in ever trying to restore Michael Jackson’s physical or financial condition. I truly feel they only wanted to strip the superstar of his worldly possessions which include his priceless music catalogue, and to enjoy and share in the wealth that Michael’s name and his brand would surely bring for years and years to come. The only way this could have ever been accomplished was that Michael Jackson had to die.“
„From me tou you, Mike, I love you, Michael. You will always be in my heart. May God continue to be with you and bless you as he did during your stay, here on Earth. I thank you so much for all you have done for me. I will hold on to the memories that you have given me forever.“ Leonard Rowe
Mir fällt zu allem ein Wort aus der Bibel ein. Jesaja 30,26:
„Des Mondes Schein wird sein wie der Sonne Schein, und der Sonne Schein wird siebenmal heller sein zu der Zeit, wenn der Herr den Schaden seines Volkes verbinden und seine Wunden heilen wird.
4. Januar 2013 / Jutta Müller