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Auf Grund der ähnlichen Wirkung und der selben Familienzuordnung wird der Erdrauch oft als „kleine Schwester des Schöllkrauts“ bezeichnet.
Die Basis von Theriak ist Honig, Wein und je nach Region eine Vielzahl an Kräutern. Zu den wichtigsten Ingredienzien gehörten Opium, Engelwurz und Baldrian (Theriakwurzel), Weinraute, Wacholder, Bibernelle, Schöllkraut, Johanniskraut, Kalmus, Anis, Enzian, Rose, Zimt, Pfeffer, Kardamom, Myrrhe, Hirtentäschel, Safran, Ingwer, Rhabarber und Ehrenpreis. In einer Theriak-Mischung lassen sich weit über sechzig verschiedene Kräuter finden unteranderem auch der Erdrauch. Opium ist wegen dem Betäubungsmittelgesetzt heute nicht mehr zulässig.
Die Hexen und Zauberer keltischer Stämme räucherten mit Erdrauch um mit den Ahnen in Kontakt zu kommen oder sich vor Bösem unsichtbar zu machen. Ausserdem hält der Erdrauch Energievampire fern und gleicht die entzogene Energie wieder aus. Ausserdem wird der Erdrauch zur Unterstützung von Bannzaubern und Bannräucherungen verwendet.
Leipziger Drogenkunde: „Zum Ersten reinigt er die gelbe Galle, die Melancolica, zum Zweiten den salzigen Rotz, zum Dritten die übrigen cholerischen Säfte, ausserdem hat er eine räumende, lösende Wirkung.“
Das Rauchen von Erdrauch soll angeblich gegen Kopfschmerzen helfen. Wegen dem Alkaloidgehalt sollte Erdrauch mit anderen Kräutern kombiniert, als Tee getrunken werden. Psychisch stärkt der Erdrauch das Selbstvertrauen und hilft dabei, sich wieder durchsetzen zu lernen.