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Federico Delbonis (ATP 74) hat Stan Wawrinka (ATP 9) auf dem Sandplatz von Genf in einer gut zweistündigen Partie niedergerungen. Der Argentinier war bei eigenem Aufschlag stark, von der Grundlinie souverän und schliesslich alles andere denn ein unverdienter Sieger. Dies musste auch der unterlegene Lokalmatador anerkennen: «Er hat sehr gut gespielt und ich vergab einige wichtige Volleys, was dann letztlich zum Verlust des zweiten Satzes führte.»
Delbonis breakt zum richtigen Moment
Es dauerte 1:35 Stunden und bis in den dritten Satz, ehe Wawrinka den Gegner bei dessen Aufschlag in Bedrängnis bringen konnte. Der Romand schaffte im Entscheidungssatz zweimal ein Re-Break. Doch beim Stand von 5:4 gelang seinem Kontrahenten der erneute Servicedurchbruch. Wawrinka haderte nicht lange und meinte, «der einzige Vorwurf, den ich mir machen kann, ist, nicht mein bestes Tennis gespielt zu haben.»
Bereits den zweiten Satz hatte Delbonis mit einem Break zum 6:4 beendet. Den Startsatz hatte Wawrinka im Tiebreak noch für sich entscheiden können.
Auch Cilic und Andujar draussen
Wawrinka befindet sich als Ausgeschiedener in guter Gesellschaft. Neben dem topgesetzten Schweizer mussten am Donnerstag mit Marin Cilic und Pablo Andujar auch die Nummer 2 und 3 des Turniers ihre Koffer packen.
Sendebezug: Radio SRF 1, 21.5.2015, 21:00 Uhr.