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Sie gingen zwar weit, aber ich komme von zu hoch in die Landung rein”, sagte der vierfache Olympiasieger nach zwei Tagen in Innsbruck. Der Toggenburger fand sich auf der Anlage gut zurecht und zeigte – abgesehen vom Finaldurchgang – am Tisch stets einen Absprung aus dem Lehrbuch. Aber die Landung klappte nie.
Am Samstag fehlte Ammann in der Qualifikation bei einem Sprung, der gemäss seiner Aussage auf 135 m hätte gehen können, der Mut, um durchzuziehen. Am Sonntag waren die Landebedingungen nach dem Neuschneefall über Nacht für alle Athleten schwierig. Die kompakte Unterlage war weg, Rillen und Unebenheiten machten sogar Severin Freund (GER) das Leben schwer. Der erste Herausforderer von Peter Prevc (SLO) stürzte im Trainingssprung nach einem Verschneider. Auch Ammann kämpfte zweimal, um auf den Beinen zu bleiben. So blieb nach Flügen auf 123,5 m (14. nach 1. Durchgang) und 117,5 m bloss Rang 22. Im Schnitt erhielt er nicht einmal die Note 16, was der Punktzahl einer klassischen Parallel-Landung entspricht. “Innsbruck hat nicht wirklich Spass gemacht, obwohl ich mit der Schanze eigentlich gut zurecht kam”, zog der Schweizer Teamleader Fazit. Das Resultat liess ihn in der Tourneewertung auf Platz 14 zurückfallen.
Keine Chance auf die Finalqualifikation hatten Luca Egloff (42., 109,5 m) und Killian Peier, der auf 104 m sprang und anschliessend wegen seines nicht reglementskonformen Anzugs disqualifiziert wurde.
An der Spitze machte der Slowene Peter Prevc einen weiteren Schritt Richtung Gesamtsieg. Er gewann auf der Bergisel-Schanze mit Sprüngen auf 125 und 132 m deutlich vor seinem härtesten Verfolger Freund (122,5 und 128 m) und baute damit den Vorsprung in der Tourneewertung auf 19,7 Punkte – umgerechnet über 10 m – aus. Es ist schwer vorzustellen, wie Prevc den Gesamtsieg noch verpassen könnte. Er verpasste in dieser Saison nur einmal das Podest. Bereits über 40 Zähler zurück liegt der Norweger Kenneth Gangnes, der am Sonntag den dritten Rang belegte.
(SDA)