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Trotz Verbesserungen haben viele Grossbanken noch immer zu wenig Kapital um ihre Bonitätsbewertung halten zu können. So auch die UBS.
Dies geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hervor. Die durchschnittliche, risikobereinigte Eigenkapitalquote der von S&P geprüften grossen, internationalen Banken habe per 30. Juni lediglich bei 6,7 Prozent gelegen.
Damit sieht sich die Ratingagentur in ihrer Ansicht bestätigt, dass die Kapitalausstattung «für die Mehrheit der Banken in unserer Stichprobe noch immer ein neutraler bis negativer Ratingfaktor ist.»
Die am meisten gefährdete Bank ist gemäss S&P die japanische Mizuho Financial Group, mit einer geschätzten risikobereinigten Eigenkapitalquote von nur 2 Prozent.
Druck auf Bewertung
Zu den unteren 40 Prozent Banken gehören ausserdem die Bank of America, die Deutsche Bank, die Banco Bilbao Vizcaya Argentaria sowie die Citigroup und die UBS. S&P geht davon aus, dass die Banken ihr Eigenkapitalquote in den kommenden 18 Monaten weiter stärken werden, um die strengen regulatorischen Standards zu erfüllen. Sollte ihnen dies nicht gelingen, könne dies die Bewertungen belasten.
Zu den starken Banken zählen die DBS Bank, ING Bank und Goldman Sachs. Das stärkste Institut ist HSBC mit einer geschätzten Quote von 9,2 Prozent. Um den Stress-Test nach Massgabe von S&P vollständig zu bestehen, müssen die Banken eine risikobereinigtes Eigenkapitalquote von mindestens 8 Prozent besitzen.