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Diese automobile Delikatesse haben wir für eine MFK-Vorstellung aufbereitet. Sie hat auf Anhieb bestanden, was sonst, Veteranenstatus?, aber ja auch das, was denn sonst! DANKE für diesen sehr schönen Auftrag.
Es war im Jahr 1967, als Peter Monteverdi den ersten Sportwagen, der seinen eigenen Nachnamen trug, aus der Taufe hob. Auf der IAA in Frankfurt präsentierte er den 375 S, ein elegantes Sportcoupé mit 2+2 Sitzgelegenheiten und einem mächtigen Chrysler-7,2-Liter-Motor im Bug. Im Laufe der Zeit entwickelte Moteverdi unter der Bezeichnung Monteverdi High Speed 375 eine Reihe von Sportwagen mit unterschiedlichen Aufbauten. Zum einen umfasste die High-Speed-Serie mehrere Coupés, eine Cabrioletversion und eine Limousine. Darüber hinaus gehören auch das Coupé Berlinetta sowie das Cabriolet Palm Beach zur Modellfamilie.
Zudem gibt es noch zwei Design Versionen, nämlich die Frua sowie die Fissore Reihe. Der Wechsel von den Atelliers Frua zur Carrozzeria Fissore war notwendig, weil Peter Monteverdi seine Produktion auf 100 Fahrzeuge ausbauen wollte, Frua aber auf reine Handarbeit ausgerichtet war und diesem Wunsch nicht entsprechen konnte.
Um zu erahnen, in welcher Liga die Moteverdi Fahrzeuge spielten, lohnt es sich einen sehr interessanten Artikel aus dem September 1970 zu lesen: «Was taugen Playboy Autos? Lamborghini gegen Maserati, De Tomaso und Monteverdi»
Was meint ihr welches Fahrzeug den umfangreichen Test gewonnen hat?
«Allround-Sieger: Der beste Allroundwagen ist der Monteverdi, sportlich genug, um mit der Konkurrenz mitzuhalten, zudem komfortabel. Erst an zweiter Stelle liegt der Maserati, weniger ‚amerikanisch‘ als der Monteverdi und darum ein Verkaufsschlager für die USA.»
Gemäß Classic Data hat ein sehr gut erhaltener 375 S (Fissore) zwischen November 2011 und August 2019 eine durchschnittliche jährliche Wertsteigerung von 27 Prozent erzielt.