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You make the biggest mistake if you think you should find the person which is the upper most useful for you yourself. Thus number one: have in mind to find out to which person you are most useful. Anyway, I will present the Ten Golden Rules the other way around:
Als Martin noch klein war, spielte er Bass. Tut er’s heute noch? Oder hat er doch zuviel Philosophie studiert?
Hey, Alder,
wie wär es mal mit einem “Blue Kakadou”-Revival? Wir müssten nur noch Luchsi, den Schlagzeuger, überzeugen. Matthias Urech wird uns leider an die Wand spielen… Der ist jetzt Profi: http://www.myspace.com/matthiasurech Wer war da sonst noch dabei? Schneebeli?
Da Du, lieber Alder alias “Seebär”, neuerdingsda Sekretär der SP der Stadt Züri bist, wär es doch ein Pappenstiel für Dich, mal was zu organisieren? Gehst Du auch an die 1. Mai Demo?
Viele Grüsse und bis bald.
Originally, the Pareto Principle referred to the observation that 80% of Italy’s wealth belonged to only 20% of the population. Further deviations are:
- 20% of the input creates 80% of the result
- 20% of the workers produce 80% of the result
- 20% of the customers create 80% of the revenue
- 20% of the bugs cause 80% of the crashes
- 20% of the features cause 80% of the usage
- And on and on…
But be careful when using this idea! First, there’s a common misconception that the numbers 20 and 80 must add to 100 — they don’t! Ha, to much things wont work if only 8/10 is done…
Anyway, it remains an interesting thought or (un)convenient observation, doesn’t it?
PS: Vilfredo Federico Damaso Pareto (IPA: [vil’fre:do pa’re:to]; July 15, 1848 – August 19, 1923), born Wilfried Fritz Pareto, was an Italian industrialist, sociologist, economist, and philosopher.
PPS: 10/90 gap refers to the statistical finding of the Global Forum for Health Research that only ten per cent of worldwide expenditure on health research and development is devoted to the problems that primarily affect the poorest 90 per cent of the world’s population. The Global Forum for Health Research is located in Geneva.
Ja, und habe ich nicht vor einer Woche über die “Minchia Migros” geschrieben?
Artikel von letzter Woche: M | MM | MMM | Minchia
Und was habe ich gestern im Tagi? Ein von der Migros gespronsertes, gepachtetes und verunstaltetes “Tagi Magi”. Ja, es ging mir auf den Sack. Ein solches Tagi – gar nöd Magi. 100 Portraits, dem Migros-Wunsch-Kunden entsprechend. Ich nenne das schlicht und einfach Unterwanderung. Immer nur Migros-Rübli essen und 100 Jahre alt werden – ich glaube, so sieht es aus. Unglaublich wahr. Verdächtig schlau. Was genau hat ein Lebensmittelgeschäft mit einer unabhängigen, traditionsreichen Zeitungsbeilage zu tun? Das Tagimagi hat sich prostituiert.
Perfektes Buch für das Züri-Tram. Immer drei Seiten ergeben eine kleine Geschichte mit einer kleinen Pointe. Alles ist dem Thema Krise und Upper Business Career Class gewidmet. Viel Spass bei den Managergehälter-Geschichten. Sie sind zwar witzig, jedoch etwas erschöpflich nach 3/4 des Buches.
Stell Dir vor, Du arbeitest bei Migros.
Stell Dir vor, Du hast eine Cumuls Card.
Stell Dir vor, Du hast eine M-Card-Maestro (Gold).
Stell Dir vor, Dein Konto ist bei der Migrosbank.
Stell Dir vor, Du telefonierst mit einer M-Budget prepayed Card.
Stell Dir vor, Du isst über Mittag im Migros Restaurant.
Stell Dir vor, Du tankst dein M-Budget Mobility Auto an einer Migrol Tankstelle.
Stell Dir vor, Du nimmst einen französisch Kurs an der Migros Club Schule.
Stell Dir vor, Du erlebst Deine Erlebnisse im Milandia Park am Greiffensee.
Stell Dir vor, Du trainierst in einem der Fitness Parks von der Migros.
Stell Dir vor, Du kauftst Dein Heizöl bei Migrol.
Stell Dir vor, Du gehst ins Hamam der Migros im Fitness Park.
Stell Dir vor, Du liest die Zeitung, die Mirgros Magazin heisst.
Stell Dir vor, Du gehst am Sonntag in das Migros Museum.
Stell Dir vor, Du gehst ins Theater welches vom Migros Kulturproduzenten ist.
Stell Dir vor, Du hast die Newsletter der Mbudget Party abonniert.
Stell Dir vor, Du nimmst an der M-Budget Mobile SMS Competition teil.
Stell Dir vor, Du organisiert Deine Geburtstagsparty mit dem Migros Partyservice.
Stell Dir vor, Du buchst Deine Ferien bei Mirgos ferien.
Stell Dir vor, Du entwickelst Deine Ferienfotos bei der Migros.
Stell Dir vor, Du machst an der online Erziehungsumfrage der Migros mit.
Stell Dir vor, Du schaust fern und ein Migros Werbespot läuft.
Stell Dir vor, Du hast putzereinweisse Socken an, die Du in der Migros gekauft hast.
Ich wünsche LIDL einen guten Start in der Schweiz.
Im Februar, da habe ich am Vortrag “Humanity’s Footprint: Momentum, Impact and our Global Environment” von Walter Dodds (Division of Biology, Kansas State University, USA) am Freitagsseminar der Eawag ein interessantes Experiment kennengelernt. Das Expertiment, welches von den Wissenschaftern Flatt Killingback und Jonas Bieri, einem schweizer Populations-Biologen und Programmierer, auprobiert wurde, zeigte erstaunliches (siehe auch ScienceDaily “How Cooperation Can Evolve In A Cheater’s World” vom Juni 29, 2006). Aber alles erst mal der Reihe nach:
Ein Spielleiter gibt zu Beginn jedem Spieler ein und derselbe Geldbetrag. Jeder Spieler kann nun in einer öffentlichen Lotterie Geld investieren, welche darauf den Gesamteinsatz aller Teilnehmer verdoppelt und diesen gleichmässig, unabhängig des individuellen Einsatzes, unter den Teilnehmern ausschüttet. Der Ausgang eines Spieles ist der folgende: Wenn alle Spieler viel einsetzen gewinnen alle viel Geld. Wenn alle Spieler geizen, bekommen alle nur wenig Geld. So weit – so gut. Wenn jetzt aber einer ausschert und geizt, wobei alle übrigen Spieler viel Geld in die Lotterie speisen, wird eben dieser mit seinem mikro Einsatz am meisten belohnt. Fazit: Wer bei diesem Spiel schummelt, wird ergo belohnt und verfolgt sozusagen eine “Überlebensstrategie”. Bist Du sicher?
Und jetzt kommts. Mittels Computer wurde eine Gesellschaft mit eben diesem Game simuliert. Die Spieler wurden in Gruppen eingeteilt, wobei jeder Spieler eine vordefinierte Neigung zum investieren/schummeln aufwies. Die nächste Generation wurde im relativen Verhältnis zum Reichtum der parentalen Generation generiert. Schummeleigenschaften wurden weitervererbt, wobei Zufallsmutationen in Bezug auf die, mal positiv ausgedrückt, Investierfreudigkeit berücksichtigt wurden. Letztendlich wurden die Gruppen neu durchmischt (Migration). Wer überlebt in diesem Modell? Nach über 100’000 Generationen waren es die kooperativen Bürger, welche überlebten und sich stabil im Verlauf der Zeit hielten.
Was nun hat das mit dem Bankgeheimnis zu tun – mag man sich fragen. Ich finde es gehört abgeschafft. Alle sollen nach den gleichen Regeln spielen. Und die wenigen, die schummeln, sollen endlich begreiffen, dass sie nicht überlebensfähig sind.
Das ‘Geheimnis‘ der modellierten Gesellschaft, in welcher die Redlichen dominieren, so in etwa der oben beschriebene ScienceDaily Artikel, liegt in der Grösse der gebildeten Gruppen.
Ist es nicht schön, dass was die Menschheit schon lange auf latente Art und Weise eingesehen hat und im Volksmund mit dem gängigen Spruch “Lügen haben kurze Beine” veredeutlicht, nun experimentell bestätigt werden kann?
Ich wünsche dem Jogger und Mann meiner Mitbewohnerin alles gute in seinem neuen Job am MIT in Boston.
Hier geht es zu den News: http://web.mit.edu/chemistry/www/faculty/degen.html
Es gehört abgeschafft. Ganz einfach. Ganz klar. Hier ein bisschen Geschichte, entnommen aus dem Tagesanzeiger. Ansonsten geht es hier zum Beweis.