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In den vergangenen Jahren wurden verschiedene Pflanzenarten in umfangreichen Untersuchungen den Wirkungen ausgewählter eurythmischer Lautgesten ausgesetzt (T. Baumgartner in“ Auftakt“/April 2007). Hierbei kamen bisher unbekannte Wirkungs-zusammenhänge zum Vorschein. Es zeigte sich insbesondere an Gartenkresse Folgendes: Pflanzen hatten im Vergleich zu einer Kontrolle einen teils gedrungenen teils großblättrigen oder auch spannungslosen Wuchs, nachdem über sie die Wirkungen des eurythmischen „B“ oder „L“ ausgebreitet worden waren. Gewisse Proben zeigten veränderten Geruch, resp. in der Verkostung besondere Schärfe.
All diese Veränderungen wurden als qualitative Größen aus den Untersuchungen erfasst.
In der heutigen Wissenschaftswelt tritt nun das Bedürfnis auf, diese Veränderungen auch zahlenmäßig, quantitativ zu unterlegen. Der Hinweis auf die veränderten Geschmackseigenschaften der Kresse legt schon nahe, in welche Richtung eine solche Untersuchung angelegt werden könnte: Es muss gefragt werden, ob und in welchem Masse beispielsweise die typischen Pflanzeninhaltsstoffe bei der Gartenkresse durch eurythmische Wirkeinflüsse verändert werden.
Das Gemeinschaftsprojekt von ArteNova und des ÖkoMetri-Institut geht der Forschungsfrage nach wie die Wirkung eurythmischer, d.h. ätherischer Kräfte auf Pflanzen in deren biochemischen Sub-tanzgefüge zum Ausdruck kommt. Kann man durch chemisch analytische Untersuchungen Veränderungen im Wirkstoffspektrum dokumentieren?
Förderung durch Sampo: 12.000 CHF