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Basketball - Miami gegen Dallas lautet die Affiche im NBA-Final, der in der Nacht auf Mittwoch beginnt. Es ist die Neuauflage des Finals von 2006 - und das Duell zwischen LeBron James und Dirk Nowitzki.
Der 32-jährige Deutsche ist der überragende Spieler der laufenden Playoffs. Im Schnitt erzielte "Big D" in den Serien gegen die Portland Trail Blazers (4:2 Siege), Titelverteidiger Los Angeles Lakers (4:0) und Oklahoma City Thunder (4:1) 28,4 Punkte; im Conference-Final gegen das Team mit dem Schweizer Thabo Sefolosha steigerte der 2,13 m grosse Nowitzki seine Quote sogar auf 32,2 Zähler pro Spiel.
Für den wohl besten europäischen Spieler der NBA-Geschichte zählt aber nur der Titel. 2006 bei ihrer bisher einzigen Finalqualifikation gaben Nowitzki und die Mavs diesen gegen Miami noch aus der Hand. 2:0 hatten die Texaner damals in der Finalserie geführt. In Spiel 3 lagen sie sechseinhalb Minuten vor Schluss mit 13 Punkten in Front, ehe den Heat - angeführt von Dwyane Wade - noch der Umschwung im Spiel und in der Serie glückte.
Wie für Nowitzki bietet sich auch für LeBron James ab heute Dienstag die zweite Möglichkeit auf den NBA-Titel. James blieb 2007 mit den Cleveland Cavaliers gegen die San Antonio Spurs ohne Chance und verlor glatt mit 0:4. James' Plan im Sunshine State ist bisher aufgegangen. Im letzten Sommer hatte der zweifache MVP der Liga und Nummer-1-Draft von 2003 mit viel Getöse seine Heimat verlassen und nach South Beach gewechselt, um sich seinen Traum vom Titel zu erfüllen. Sowohl gegen Philadelphia als auch gegen Boston und Chicago, dem besten Team der Qualifikation, blieb die 1988 gegründete Franchise aus Florida ungefährdet und setzte sich jeweils mit 4:1 Siegen durch.
Mit 25,9 Punkten im Schnitt ist James der Topskorer Miamis, das in diesen Playoffs zuhause noch ungeschlagen ist (8:0 Siege). Zusammen mit Chris Bosh (27), der vor einem Jahr aus Toronto gekommen war, und Dwyane Wade (29), mit 34 Punkten pro Spiel der MVP des Finals 2006, strebt James mit weiteren vier Siegen den Gang auf den Basketball-Olymp an. Einen Titel haben die "Big Three" zusammen bereits gewonnen: 2008 holten die drei, die in den Playoffs 68,3 der durchschnittlich 92,9 Punkte Miamis pro Spiel verbuchten, mit den USA Olympiagold in Peking.
SDA-ATS