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FISU-Cross-Weltmeisterschaften 2016 in Cassino ITA
Autor: Gian Marco Meier Fotos: Beat Berger
Auf einer schweren und stark coupierten Strecke läuft Jonas Raess mit einem fulminanten Schlussspurt in die erste Ranglistenhälfte der 20. World University Cross Country Championship im italienischen Cassino.
Dank seinem ausgezeichneten Resultat bei seinem ersten internationalen Einsatz in dieser Saison an den Cross-Europameisterschaften in Hyères, qualifizierte sich Jonas Raess für die FISU-Cross-Weltmeisterschaften. Der internationale Vergleich zwi-schen den Studenten, welcher alle zwei Jahre ausge-tragen wird, fand in diesem Jahr im südlich von Rom gelegenen Cassino statt.
Die Strecke präsentierte sich vor Ort als deutlich an-spruchsvoller, als dies aus der Ausschreibung und dem Streckenplan entnommen werden konnte. Steile und lange Aufstiege wechselten sich mit ebenso stei-len Abwärtspassagen, die ein schnelles Laufen nur auf einem kurzen Teilstück der siebenmal zu absolvie-renden Runde ermöglichte.
So erstaunte es nicht weiter, dass die Siegerzeit von 33‘46“ für die 10,7 km einem Kilometerschnitt von nur 3‘09“ entsprechen. Dies ist im Vergleich zu anderen interna-tionalen Crossläufen deutlich langsamer.
Jonas versuchte nach einem schnellen Start möglichst rasch seinen eigenen Rhyth-mus für die für ihn doch etwas lange Strecke zu finden. Mitten im Feld der 73 gestar-teten Teilnehmer hatte er aber nicht nur mit der Strecke sondern auch mit leichtem Seitenstechen zu kämpfen. Es gelang ihm aber trotzdem ein ausgezeichnetes Ren-nen und auf den letzten beiden Runden erkämpfte sich Jonas nochmals etliche Posi-tionen. Auf der Zielgerade überholte er auch noch den zweiten Schweizer, Daniel Lustenberger, der vor Wochenfrist noch vor Jonas klassiert war und den 3. Rang an der Cross-SM gewann.
Mit einer Zeit von 35‘37“ erreichte Jonas den ausgezeichneten 32. Rang. Er klassier-te sich somit in der ersten Ranglistenhälfte und vor etlichen viel stärker einzustufen-den Läufern. Der Rückstand auf den Sieger war kleiner als zwei Minuten.
Der Vergleich zu den deutschen und österreichischen Top-Mittelstreckenläufer ver-spricht für die kommende Bahnsaison sehr viel.
Links: http://www.wuccrosscountry2016.com/risultati/Gara001.htm