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Von diesen beiden dermatologischen Störungen sind in erster Linie feine, empfindliche Hautbereiche betroffen. Bei Frauen treten sie häufiger auf als bei Männern, weil sie aufgrund der hormonellen Schwankungen eine empfindlichere Haut haben. Schwangerschaften und vor allem die Menopause, während deren häufig Hitzewallungen im Gesicht auftreten, sind für das Entstehen von Couperose kritische Zeiten. «Verbündete» der Kapillargefässe sind die Vitamine C und P. Sie erhöhen den Tonus und die Widerstandskraft der Gefässwände. Konsumieren Sie deshalb genügend pflanzliche Nahrungsmittel, in denen diese enthalten sind (siehe Kasten). Diese Vitamine können im Rahmen einer Kur auch als Nahrungsergänzung eingenommen werden.
Essen Sie nicht zu schwer und zu scharf und trinken Sie nicht zu viel Alkohol und heisse Getränke, da diese die Körpertemperatur anheben und so eine Gefässerweiterung bewirken. Meiden Sie Hitzequellen wie Sauna, Dampfbad, direkte Sonnenbestrahlung und Solarium. UVA-Strahlen schwächen die Haut und machen sie feiner, wodurch die Gefässe besser sichtbar werden. Bei der Kosmetikpflege sollten Sie geeignete Produkte verwenden, auf aggressives Peeling verzichten und Ihre Haut vor extremen Temperaturen und Wind schützen.
Die einzig radikal wirksame Technik bei Couperose stammt aus der Dermatologie: die Laserbehandlung. Für ein befriedigendes Ergebnis ist im Allgemeinen mit zwei bis drei Sitzungen zu rechnen. Diese relativ kostspielige Behandlung kann gewisse Nebenwirkungen haben (Ödeme, Krustenbildung) und schützt nicht unbedingt vor dem erneuten Auftreten roter Äderchen.