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Die Bündner Tennisspielerin Simona Waltert (WTA 154) hat beim WTA-Turnier in Lausanne den grossen Coup geschafft und topgesetzte Amerikanerin Danielle Collins (WTA 7) mit 6:7 (5:7), 6:3, 7:6 (8:6) bezwungen. Auch im Achtelfinal setzte sich die Churerin durch.
Drei Matchbälle musste Waltert abwehren, ehe sie selbst gegen die Weltnummer 7 zum ersten Spielball kam – und diesen sogleich nutzte. Die 21-jährige Bündnerin eliminierte in der 1. Runde mit Danielle Collins nicht nur die Nummer 1 des Turniers am Genfersee, sondern gleichzeitig auch die Nummer 7 der Welt. Dies ist auch gleichzeitig Walterts bedeutendster Sieg in ihrer noch jungen Karriere.
Dabei stellte Waltert im Tiebreak des Entscheidungssatzes ihre Kämpferqualitäten unter Beweis, als sie mit 3:6 ins Hintertreffen geriet. Die Schweizerin wehrte 3 Matchbälle der Amerikanerin ab und schaffte mit 5 gewonnenen Punkten in Folge die Wende. Nach etwas über 3 Stunden stand ihr Sieg fest.
Bereits 2019 war die Churerin in Lausanne mit einer Wildcard am Start und feierte ihren ersten Sieg auf der WTA-Tour. Allerdings profitierte sie damals im 3. Satz von der Aufgabe der an Nummer 1 gesetzten Julia Görges.
Im Vorjahr gewann Waltert im Waadtland an der Seite von Bandecchi den Titel im Doppel. Ansonsten ist die Bündnerin vor allem auf der ITF-Tour unterwegs, wo sie am vergangenen Sonntag ihren 6. Titel gewonnen hat. Als Nummer 154 der Welt ist Waltert aktuell so gut klassiert wie noch nie, nach dem Sieg gegen Collins dürfte die Bünderin im Ranking weitere Plätze gut machen.
Auch im Achtelfinal siegreich
Nach ihrem Exploit gegen Danielle Collins, die Nummer 7 der Weltrangliste, setzte Simona Waltert (WTA 154) am Heimturnier in Lausanne ihren Siegeszug fortgesetzt. Die 21-Jährige bezwang Cristina Bucsa (WTA 126) aus Spanien in der 2. Runde in 2:05 Stunden mit 6:1, 5:7, 6:4 und steht zum ersten Mal auf dieser Stufe in einem Viertelfinal.
Waltert, die dank einer Wildcard am Genfersee am Start steht, präsentierte sich von ihrem Coup am Dienstag regelrecht beflügelt und gestand ihrer Kontrahentin im 1. Durchgang nur gerade ein Game zu. Im zweiten Durchgang brachte die Bündnerin plötzlich kein Bein mehr vor das andere und lag schnell mit 0:3 im Hintertreffen. Nach dem Fehlstart kämpfte sich Waltert zwar erfolgreich zurück und lag zwischenzeitlich gar mit 5:4 in Front, musste wenig später aber dennoch den Satzausgleich verkraften.
Die Bündnerin musste sich im dritten Satz beim Stand von 1:2 mehrere Minuten medizinisch behandeln lassen, kehrte aber auf den Court zurück. Die anschliessenden Games avancierten zum regelrechten Festival der Break-Gelegenheiten – mit dem besseren Ende für die Schweizerin. Im Viertelfinal trifft Waltert am Freitag auf die Siegerin der Partie Olga Danilovic (WTA 124) – Anna Kalinskaja (WTA 73).
(Bild/Quelle: SRF)