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Rückblick Laiensonntag
Am 24. Oktober leitete nicht ein Pfarrer den Gottesdienst, sondern ein Team aus der Kirchgemeinde. Das hatte aber nichts mit der offenen Pfarrstelle zu tun, sondern mit der Tatsache, dass wir in unserer Kirchgemeinde den Laiensonntag feierten.
Sarah Fakhoury,
Zwei Kinder, zwei Frauen und ein Mann aus unserer Gemeinde machten sich gemeinsam mit der Diakonin Gedanken zum Thema «Nähe und Distanz». Die Grundlage war der Bibeltext aus 2. Mose 3, 1-15, wo Gott Mose im brennenden Dornbusch begegnete. Mose wunderte sich, warum der Busch nicht verbrannte, und wollte sich ihm nähern. Da sprach Gott zu Mose und gab ihm einen Auftrag. Er liess ihn mit dem Auftrag aber nicht allein, sondern versprach Mose, bei ihm zu sein.
Das Laiensonntagsteam nahm die Gemeinde mit zu dieser Begegnung und lud sie ein, sich Gedanken zum Predigttext zu machen: «Was würdest du tun, wenn du einen brennenden Dornbusch sehen würdest?», war eine der Fragen. Oder auch: «Ist Gott auch dein Gott, oder nur der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs?» Mit diesem Namen stellte Gott sich nämlich Mose vor – und mit dem Zusatz, dass er der «Ich-bin-da» ist.
Gott ist auch heute noch der «Ich-bin-da». Als Erinnerung an den Gottesdienst bekamen alle Gottesdienstbesucherinnen und -besucher eine Karte, auf der der brennende Dornbusch und eben diese Zusage von Gott abgebildet ist.