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Ersterwähnung in einem Original (Urkunde):
Zwischen dem 25. Dezember 1225 und dem 24. Dezember 1226 bestätigte der Bischof dem Benediktinerkloster Schöntal bei Langenbruck den Besitz von Gütern und Rechten, die diesem übertragen worden waren. Die Besitzbestätigung wurde auf Bitten der Grafen Ludwig und Herrmann von Froburg ausgestellt, die sich als Kastvögte des Klosters um die weltlichen Belange der geistlichen Institution kümmerten. In der Aufzählung werden zwei Hufen im Dorf Ziefen erwähnt: In villa Ciuenne due hovbe.
Datierung: Am Ende der Urkunde ist allein das Jahr 1226 in römischer Form angegeben. Die Ausstellerin des Schriftstücks, die bischöfliche Kanzlei, datierte damals ihre Dokumente gemäss dem Weihnachtstil. Nach diesem Brauch begann ein neues Jahr jeweils mit dem Weihnachtstag. Die angeführte Urkunde ist somit zwischen Weihnachten 1225 und Weihnachten 1226 zu datieren. Mit grosser Wahrscheinlichkeit wurde sie 1226 erstellt.
Schrift: Die Bestätigung des Schöntaler Besitzers ist in der typischen Urkundenschrift der bischöflichen Kanzlei des frühen 13. Jahrhunderts ausgestellt. Im lateinischen Text fallen die vielen langen, schrägen Oberlängen auf, während die Unterlängen vergleichsweise kurz ausgeführt sind. Auch wird deutlich, dass i-Striche oder i-Punkte nicht regelmässig gesetzt wurden. Für Buchstaben u und v, die nicht klar unterschieden wurden, kommen spitze und runde Formen vor.
In dieser Quelle finden sich auch die Ersterwähnungen von Arboldswil, Hersberg, Itingen, Kilchberg, Lampenberg, Läufelfingen, Liestal, Muttenz, Sissach und Tenniken.
Quelle: Solothurner Urkundenbuch
Standort: Staatsarchiv Basel-Stadt: Klosterarchiv, Urkunden Schöntal.