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Gottes Wesen zeigt sich von Anfang an immer wieder an dem, was er geschaffen hat - und er hat Freude daran.
Gott ist voller Unternehmungslust, er hat Freude an Farben, Schönheit, Wunderbarem, am Leben selbst, und vielem mehr. Er erschuf uns! Warum? Weshalb möchten wir gerne Kinder haben? Weil wir ganz natürlich dem Impuls der Liebe folgen und Gott hat uns so geschaffen. Er ist ja selber so. Gottes Wesen zeigt sich von Anfang an immer wieder an dem, was er geschaffen hat; es kann gar nicht anders sein. "Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut." (1. Mose 1,31) Seine Vorstellung von "gut" ist mehr als ein abstraktes geistliches Prinzip. Das erkennen wir an der materiellen Welt. Gott hält sich nicht mit Abstraktem auf, er ist Pragmatiker. Er ist der Gott der Erde und des Meeres, der Tiere, der Bäume und der Vögel, der Fische und der Menschen. "Wir sind sein Volk!" (Psalm 100,3) Er erschuf alles, er erschuf uns und er war darüber sehr glücklich. "Denn so hat Gott die Welt geliebt ..." (Johannes 3,16) Er formte diesen wunderschönen Erdball und rief aus: "Gut! Gut! Gut!" - 7-mal im 1. Kapitel des Buches Mose. Er klatschte vor Begeisterung in die Hände, und "die Morgensterne sangen vor Freude" (Hiob 38,7). Die ganze Schöpfung ist auf einen guten Ausgang angelegt. Der Böse führt letztlich einen aussichtslosen Kampf dagegen: "Alle Dingen wirken zum Guten mit." (Römer 8,28) Gott ist gut.
Wenn Dinge nicht gut sind, fragen wir: "Warum?" Solches Hinterfragen ist ganz natürlich. Gott hat uns das in die Wiege gelegt. Wir hassen das Böse, weil Gott es hasst. Gott legte dieses "Warum" in unsere Seele. Selbst Jesus schrie in äusserster Qual am Kreuz: "Warum?" Der Gott des wahren Glaubens ist ein guter Gott. Das ist der Gott der Bibel. Sie hat uns diese Sicht vermittelt. Die Heiden hatten nicht die entfernteste Vorstellung von der Grösse der Güte Gottes.
"Gott sprach: Es soll ... und es geschah so." Die Schöpfung war das erste und grösste aller Wunder. Wenn Gott mit seiner Hand den Himalaja und die Alpen formen und mit seinem Finger die Tiefen für die Ozeane aushöhlen und die Pole mit kilometerdickem Eis bedecken konnte - wie kann es da noch ein Problem für Gott sein, taube Ohren und blinde Augen zu heilen? Sind Wunder möglich? Was für eine Frage! Wie benebelt können wir nur sein? In der Tat, Zweifel vernebeln unser Denken. Es ist absurd, wenn jemand meint, Wunder könnten nicht geschehen. Um das mit Sicherheit behaupten zu können, müssten wir über alle Dinge Bescheid wissen, einschliesslich über Gott. Kein Mensch verfügt über solches Wissen. Du darfst dir gewiss sein: Gottes Liebe ist für dich da.
Denn der Herr ist gut zu uns, seine Liebe hört niemals auf, von einer Generation zur anderen bleibt er treu. (Psalm 100,5)
Mein Gott ist gross und gewaltig. Er herrscht mit Weisheit, Kraft und Liebe.
Zitiert aus dem Andachtsbuch "Jeden Tag neue Kraft durch Sein Wort" von Reinhard Bonnke.