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Die gesammelten Briefe von Pfarrer Heinrich Werndli aus Zürich
Nun, mit diesem Herrn habe ich mich dieses Jahr beschäftigt. Die meisten von euch kennen mich, aber viele der Jungen nicht. Dieser kleine Beitrag soll das ändern und euch einen Einblick in meine Masterarbeit, die ich in den letzten beiden Semestern geschrieben habe, geben.
Bei diesen Briefen handelt es sich um eine kopierte Briefesammlung, die zwischen 1717 und 1732 in Ostindien (heute Indonesien) verfasst wurden. Diese Briefe dienten als Quelle für meine Masterarbeit, die am 1.12.21 abgegeben wurde. Anhand der kopierten Briefe von Pfarrer Georg Heinrich Werndli wurde in der Masterarbeit untersucht, welche Dienste Werndli in seiner Zeit für die Niederländische Ostindien-Kompanie (VOC) und die Batavische Kirche leistete. Die Frage, die diese Arbeit verfolgte, war zu klären, ob man von 'Leistungen' sprechen kann und welche Bedeutung diese für das Christentum und den Rest der Welt hatten. Dies wurde anhand einer Einführung in die VOC, der Vorstellung der beiden Orte Batavia (Jakarta) und Macassar (Makassar), der Rolle des Protestantismus in Ostindien, der Personen des Protestantismus in Ostindien und der transkribierten Briefe Werndlis und den daraus gewonnenen Ergebnissen zu beantworten versucht. Werndlis Meinung zu Religion und Sprache sollte zeigen, wie Werndli in seiner Zeit in Ostindien mit seinen Erfahrungen umging.
Es besteht die Möglichkeit, solange Interesse vorhanden ist, dass dieses Thema im kommenden Semester mit einem Vortrag an einem Stamm vertieft werden kann.
Vivat, Crescat, Floreat SSS!
Euer Perrin