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Diese Masterarbeit ist ein essayistisches Porträt über die Grossmutter der Autorin, ihr Leben und Sterben und über die reflektierende Tätigkeit des Schreibens selbst. Der Text handelt von Ablösung und dem Abschiednehmen in verschiedenen Formen von gesellschaftlichen Idealen, der Kindheit, der Mutter, von geliebten Menschen. In essayistischer Weise und auf Zitate anderer Autor*innen gestützt, funktioniert er autofiktional; er greift auf Autobiografisches zurück, ohne dass die Biografie der Autorin im Vordergrund steht. Vielmehr wird ausgehend von einer Biografie eine Allgemeingültigkeit gesucht, indem Prozesse, Phänomene und Gedanken aufgegriffen werden, die mehrere Generationen als Gesellschaft beschäftigen. Die Biografie der Grossmutter dient dabei als Orientierungspunkt und Schreibanlass. Details wie Eigennamen wurden erdichtet, während die Ereignisse mindestens in ihren Grundzügen so stattfanden, historische und psychologische Erläuterungen wissenschaftlich erforscht und belegt sind.