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Die Fiskalquote der öffentlichen Haushalte der Schweiz beträgt 2010 voraussichtlich 29,8 % des Bruttoinlandproduktes (BIP). Dies teilt die Eidgenössische Finanzverwaltung in Ihrer Medienmitteilung von heute Dienstag mit. Damit ist sie mit einem Wachstum von 0,1 Prozentpunkten gegenüber 2009 relativ stabil geblieben. Die leichte Zunahme ist auf das Wachstum der Steuereinnahmen in den Kantonen und Gemeinden zurückzuführen. Im internationalen Vergleich liegt die Schweizer Fiskalquote gemäss der neuesten Untersuchung nach wie vor deutlich unter dem OECD-Durchschnitt von 33,7 %.
Kantonal mehr Steuereinnahmen
Die Steuerbelastung in der Schweiz ist also 2010 gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen (0,1 Prozentpunkte) und verläuft seit dem Jahr 2000 relativ stabil etwas unterhalb von 30 % des BIP. Die leichte Zunahme der Fiskalquote ist in erster Linie auf ein überdurchschnittliches Wachstum der Steuereinnahmen in den Kantonen und Gemeinden zurückzuführen. Beim Bund und den Sozialversicherungen hingegen entwickeln sich die Quoten rückläufig, da die Einnahmen aus Steuern und Abgaben 2010 in diesen Sektoren weniger stark angestiegen sind als das Bruttoinlandprodukt.
Steuerbelastung international weiterhin klar unter dem Durschnitt
Im internationalen Vergleich weist die Schweiz weiterhin eine tiefe Steuerbelastung auf. Bei der Betrachtung vergleichbarer OECD-Länder (siehe Abbildung) ist die Schweiz auch 2010 im unteren Bereich klassiert und liegt zudem deutlich unter dem Durchschnitt aller OECD-Länder von 33,7 % (Wert für 2009). In der hier dargestellten Auswahl von OECD-Ländern weisen wie bereits im Vorjahr nur Japan (Wert für 2009), Irland und die USA tiefere Fiskalquoten als die Schweiz aus. Am oberen Ende der Skala liegen wie 2009 Dänemark und Schweden.