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Entscheidungen erleichtern durch berechnete Szenarien
Ein Ehepaar, das sowohl selbständig als auch im Angestelltenverhältnis tätig war, beschäftigte sich immer mehr mit der Frage, ob für das Rentenalter genügend Mittel zur Verfügung standen, um ihren Lebensstandard später aufrecht erhalten zu können. Den Gang zur Bank, Versicherungen oder anderen ähnlichen Dienstleistern wollten sie nicht gehen, aus Unbehagen einseitig beraten zu werden.
So wurden sie auf mich aufmerksam. Diese Finanzberatung teilte sich in mehrere Abschnitte. Bei einem ersten Termin machte ich eine Bestandsaufnahme über das Vermögen des Ehepaars und deren Wünsche und Pläne für das Rentenalter. Im zweiten Schritt dokumentierte ich diese Informationen und entwickelte vier Szenarien. So ging es zum Beispiel um die Fragen, ob es sinnvoll wäre, länger oder kürzer als das gesetzlich gültige Renteneintrittsalter zu arbeiten oder ob sich der Kauf eines Eigenheims lohnen würde oder nicht.
Die so erarbeiteten Szenarien ließ ich mir nochmals vom Auftraggeber bestätigen bzw. korrigieren. Daraufhin bezifferte ich aufgrund des vorhandenen Vermögens und der Sparbereitschaft des Ehepaars, sowie der aufgestellten Prämissen die unterschiedlichen Szenarien und entwickelte diese nach den Regeln der Finanzmathematik. Diesen ersten Entwurf erklärte und besprach ich mit den Auftraggebern und gemeinsam dokumentierten wir inzwischen bekannt gewordene Änderungen bzw. Änderungswünsche.
Anschließend erstellte ich einen Abschlussbericht. Die Zahlenergebnisse der verschiedenen Szenarien sprachen für sich, spiegelten aber interessanterweise nicht das intuitiv erwartete Ergebnis wieder. Dem Ehepaar fiel ein großer Stein vom Herzen, da es nun ohne Druck eine Entscheidung bzw. mehrere Entscheidungen treffen konnte mit dem Wissen, welche Auswirkungen solche Entscheidungen auf ihre zukünftige Vermögenslage haben werden.