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Viele Gründe…
Produzieren die Talgdrüsen auf dem Kopf zu wenig Fett, werden Kopfhaut und Haare trocken und spröde. Hauptursache dieses Phänomens sind Umwelteinflüsse, Veranlagung spielt ebenfalls eine große Rolle. Die Ernährung sollte auch beachtet werden.
Die Haare glänzen nicht, wirken stumpf und spröde wie Stroh - so sehen die "Symptome" trockenen Haars aus. Der Grund für die Dürre auf der Kopfhaut ist einfach: die entsprechenden Talgdrüsen produzieren zu wenig Fett, um das Haar feucht zu halten. Auslöser sind meist Umwelteinflüsse - zum Beispiel Wärme, trockene Luft am Arbeitsplatz und Sonneneinstrahlung.
Mit ein Grund kann auch übertriebene Haarpflege (mit den falschen Shampoos oder Seifen) sein oder zu häufige Verwendung von Föhn und Glätteisen. Eher selten stellen eine Krankheit - beispielsweise Schilddrüsenunterfunktion oder Anorexia nervosa - oder Mangelernährung die Ursache dar.
Strapaziertes Haar
Trockenes Haar ist nicht mit strapaziertem Haar zu vergleichen. Bei ersterem bleiben die Schichten des Haares intakt.
Weder die Kutikula, die äußerste Hülle, noch Cortex (Mittelschicht) oder der Kern (Medulla) weisen bei Menschen mit trockener Lockenpracht Veränderungen auf. Im Gegensatz dazu ist strapaziertes Haar funktionsgeschädigt, etwa durch häufiges Färben, Blondieren und Dauerwellen. Die chemische Struktur ist bis in die mittlere Schicht des Haares verändert, der Cortex ist porös und wenig widerstandsfähig.
Spliss
Unter Spliss versteht man das Ausfransen und Spalten der Haarspitzen. Spliss tritt vor allem bei langen Haaren auf, durch das Aufschlagen der Haare auf den Schultern. Einer der Gründe für das Auseinanderbrechen sind Umwelteinflüsse wie starke Sonneneinstrahlung oder auch zu starke Beanspruchung beim Frisieren, denen die Haare über einen Zeitraum von mehreren Jahren ausgesetzt waren. Ebenso begünstigt wird Spliss durch oftmaliges Färben der Haare.
Bei der Behandlung werden die Haare gekürzt, ratsam sind zudem Haarkuren mit hohem Lipidgehalt. Panthenol kann leichten Haarbruch und Spliss zu etwa einem Drittel kitten, oder machen Sie eine Keratin-Behandlung um weiterem Spliss vorzubeugen. Ein Spitzen-Fluid ist auch unerlässlich.
Wir beraten sie gerne.