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In unserer Arbeitsgruppe untersuchen wir ökologische und evolutionäre Mechanismen die sowohl genetische als auch phänotypische Variation in Wildpopulationen beeinflussen. Die meisten unser Forschungsfragen drehen sich um ein generelles Verständnis vom relativen Einfluss neutraler evolutionärer Faktoren, wie Demographie, als auch von Selektion und Anpassung auf geographische uns saisonale Unterschiede in natürlichen Populationen, die langfristig zur Artbildung führen können. Ausserdem erforschen wir die entwicklungsgenetische Grundlage phänotypischer Merkmale der Lebensgeschichte von Organismen, welche in vielen Arten unter starkem Selektionsdruck stehen.
In unserer Forschung kombinieren wir bioinformatische Methoden der Genomik, Transkriptomik und Epigenomik mit quantitativen phänotypischen Analysen im Labor und im Freiland. Wir fokussieren uns hierfür auf zwei Insektenmodelle:
Ausserdem untersuchen wir öko-evolutionäre Effekte als Resultat von Interaktionen zwischen Insektenwirten und ihrer mikrobiellen Symbionten. Wir fokussieren uns dazu hauptsächlich auf die Auswirkungen von Wolbachia Endosymbionten auf die Fitness und das Verhalten von Drosophila Wirten. Wir benutzen auch metagenomische Analysemethoden, um genetische Signale von evolutionären Konflikten und Synergien zwischen Wirtsorganismen und ihres assoziierten Mikrobioms zu entdecken.