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Krampfartige Entleerung des Mageninhalts durch die Speiseröhre und den Mund. Bauchkrämpfe, Schweissausbrüche, Schwindel und Übelkeit können das Erbrechen begleiten.
Ursachen
Die Ursachen sind zahlreich und vielseitig. Säuglinge stossen häufig nach den Mahlzeiten auf; dies hängt teils mit zu reichlichem Trinken, teils mit einer Unreife der Muskulatur im Bereich Speiseröhre/Magen zusammen. Wenn Kinder sich überessen, oder beim Autofahren, auf Reisen und bei Aufregung. Oft sind es Magen-Darm-Entzündungen, die durch Viren oder Bakterien verursacht werden. Erbrechen kann aber auch als Begleiterscheinung von fieberhaften Erkrankungen oder als Folge einer Nahrungsmittelallergie (z.B. Kuhmilchunverträglichkeit, Unverträglichkeit gegen Meeresfisch oder Erdbeeren) auftreten. Bei Zöliakieverdacht ➔ Durchfall.
So helfen Sie Ihrem Kind
▲ Der Übelkeit kann vorgebeugt werden, dem Erbrechen nicht.
▲ Wenn sich das Kind trotz Erbrechen ansonsten recht wohlfühlt, genügt es, wenn man ihm genügend zu trinken gibt, zum Beispiel Rehydratations-Trinklösungen oder auch Kräutertee mit einer Prise Salz und etwas Zucker und Wasser.
▲ Nach 6 bis 8 Stunden kann man dem Kind wieder leicht verdauliche Nahrung geben wie Reisschleim, gekochte Karotten und/oder geriebene Äpfel.