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Friedhof Zürich Enzenbühl / Rehalp
Forchstrasse 384
8008 Zürich
044 381 01 00
Der Friedhof wurde 1900–1902 infolge der Überbelegung des nahen Friedhofs Rehalp nach Plänen von Stadtbaumeister Arnold Geiser angelegt. Als auch der Friedhof Enzenbühl im Jahr 1917 voll belegt war, begannen Studien zu einer Erweiterung und der Friedhof Rehalp wurde zur Wiederbelegung hergerichtet. 1932–1936 erfolgte eine Erweiterung durch Konrad Hippenmeier sowie Walter und Oskar Mertens, sodass die Fläche nun rund 10 ha betrug. 1936 wurde die Zuständigkeit für den Friedhof zwischen der Stadt Zürich und Zollikon geregelt, sodass der Friedhof unter Polizeischutz der Stadt Zürich zu liegen kam, obwohl das südöstliche Gebiet auf Zolliker Grund liegt. 112 Gräber stehen unter Denkmalschutz.
Gestaltung
Der Friedhof Enzenbühl liegt zwischen der Forch- und der Witellikerstrasse. Die beiden dreitorigen Portale erschliessen den Friedhof von Nordwesten, wobei der Zugang von der Forchstrasse zum oberen, älteren Teil des Friedhofs führt, der Zugang von der Witellikerstrasse zum unteren, jüngeren Teil. Hinter dem unteren Portal trennen sich drei Wege. Zwei schmalere führen dem westlichen Rand des Friedhofs entlang, der mittlere Weg steigt als Sichtachse zum oberen Teil des Friedhofs, wo sich die neugotische Abdankungshalle sowie die Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäude befinden. Diese Gebäude befinden sich in der Nähe des oberen Friedhofportals, von wo aus sich das obere Friedhofsgelände erschliesst. Bemerkenswert ist die Bronzeplastik Liegende von Franz Fischer am Bassin sowie die Vase am Südende der Terrasse von Luigi Zanini.