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So weist Kinarus in einer Mitteilung von Mittwoch für 2022 einen Verlust von 34,7 Millionen Franken aus nach einem Minus von 0,14 Millionen im Jahr zuvor. Der starke Anstieg sei hauptsächlich auf die Wertminderung von immateriellen Vermögenswerten im Zusammenhang mit dem führenden Produktkandidaten KIN001 in Höhe von 38,2 Millionen Franken zurückzuführen, heisst es nun erklärend dazu.
Wichtiger aber noch als dies sind die finanziellen Mittel, die dem Unternehmen für die laufenden Forschungsprojekte zur Verfügung stehen. Die liquiden Mittel beliefen sich zum 31. Dezember 2022 auf 1,3 Millionen Franken, bestätigt Kinarus Angaben von Anfang Mai. Basierend auf dem aktuellen Betriebsplan geht das Unternehmen davon aus, dass mit den vorhandenen liquiden Mitteln und dem Zugang zu Finanzmitteln von aussen die klinischen Entwicklungskosten und der Betrieb bis ins Jahr 2024 finanziert werden können.
Zur Erinnerung: Im August vergangenen Jahres hat sich Kinarus die Investmentgesellschaft Yorkville an Bord geholt. Diese investieret in Form einer Wandelanleihe innerhalb von 36 Monaten bis zu 20 Millionen Franken in das Biotechunternehmen. Vor knapp drei Wochen hat Kinarus zudem ein Abkommen über ein strategisches Wandeldarlehen in Höhe von 1,5 Millionen Franken mit der chinesischen Investmentgesellschaft ChaoDian (Hangzhou) Investment Management Co. (CDIM) mit Sitz in Hangzhou City unterzeichnet.
Kinarus ist im vergangenen Jahr aus einem Reverse Takeover mit der Perfect Holding hervorgegangen.
hr/uh
(AWP)