Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03539.jsonl.gz/1229

1) Du schreibst in deinem neuen Buch von Dominas. Ich habe eine Frau kennengelernt. Es ergeben sich jeweils interessante Begegnungen. Sie redet viel, aber interessanterweise wird mir das nicht zu viel. Ich habe ihr das letzte Mal sogar angeboten Freunde zu sein, indem wir uns bei Bedarf unterstützen. Falls wir uns näher kommen, kann das problematisch werden?
Solange Ihr finanziell unabhängig voneinander seid nicht. Du kannst die Beziehung beenden, wenn es für Dich nicht mehr stimmt. Beobachte das Zusammenspiel: Kommt es bei Differenzen zu Missverständnissen in wichtigen Fragen, die Ihr nicht überwinden könnt, oder gelingt es, auch bei ungelösten Differenzen in einer erfreulichen Beziehung zu sein. Wenn das Zweite zutrifft, stehen die Zeichen gut, dass auch eine Beziehung mit finanziellen Verpflichtungen gut verläuft. Bei einer Domina kommt es insbesondere darauf an, ob sie für das, was sie braucht auch selber besorgt ist und Du nicht meinst, Du müssest ihr ihre Wünsche erfüllen; sonst wirst Du zum „Joggi“ [Hampelmann]. Wenn das klappt, kannst Du Dich auch verlieben.
Kosmetische Reisen, S. 76) Domina. Dominieren als Charakter ist aufzulösen, ob es nun von einer Frau ausgeübt wird oder von einem Patriarchen. Erst mit den Opferkulten wurde die Verbindung zur göttlichen Quelle verbaut und die Steuerung der Gemeinschaft von einer festen Person wahrgenommen, die mehr und mehr Macht bei sich anhäufte, dadurch mehr und mehr unabhängig vom Erfolg operieren konnte und entsprechend mehr und mehr in der Durchschnittlichkeit versank. Von dort war der Weg nicht weit zu Radau, Streit, Gewalt bis hin zu Tötung von Einzelnen und ganzen verhassten Gruppen. Dem gegenüber steht der Mensch, der hinter den Vorhang schaut, sich Gott, dem Grossen Geist unterordnet und sich von ihm steuern lässt. Und es versteht sich von selbst, dass dieser seine Leute bestmöglich harmonisiert.