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Trotz grosser Einschränkungen können Judoka im Leistungssport unter stark angepassten Bedingungen weiter trainieren. Die internationalen Wettkämpfe beginnen 2021 direkt mit einem Grossevent: Vom 11. bis 13. Januar findet das Doha Masters in Qatar statt. Bei diesem Turnier werden nur die Top-36 der Weltrangliste aufgeboten. Einer von vier Schweizer Judoka ist Nils Stump (-73kg):
Nils, wie verlief dein Trainingsprogramm zum Jahresende?
Anfang Dezember hatten wir in einem kurzen Block einen Kraftaufbau gemacht. Zwischen Weihnachten und Neujahr erhielten wir die Möglichkeit in einem Trainingscamp in Österreich zu trainieren, um uns für die Saison vorzubereiten.
Wie bereitest du dich konkret auf die ersten Turniere vor?
Dank guten Randori-Trainings in Österreich hatten wir eine ideale und wettkampfspezifische Vorbereitung. In der letzten Woche vor der Abreise fanden die finalen Vorbereitungen zuhause statt.
Was sind deine Ziele im ersten Halbjahr 2021?
Im ersten Halbjahr gibt es mit der EM, WM und den Olympischen Spielen gleich drei Höhepunkte. Diese drei Turniere sind meine Hauptziele und ich versuche mich bestmöglich darauf vorzubereiten, damit ich an allen Turnieren meine beste Leistung zeigen kann.
Gibt es auch schon Pläne für die zweite Hälfte vom Jahr?
Für die zweite Jahreshälfte habe ich mir noch keine grossen Pläne gemacht. Nach den Olympischen Spiele werde ich wohl zuerst ein bisschen Ferien machen, um mich zu erholen. Danach werde ich mich auf die nächste Saison vorbereiten.