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Der Weltcup-Slalom der Männer endete im Nebel von Wengen mit einem fünffachen österreichischen Triumph. Benjamin Raich, der schon nach dem ersten Durchgang geführt hatte, siegte mit deutlichem Vorsprung.
Auf den nächsten Rängen folgen die Österreicher Rainer Schönfelder, Mario Matt, Florian Seer und Kilian Albrecht.
Einen "Fünffachen" im Slalom hatte es in der Geschichte des Weltcups zuvor nie gegeben, nicht einmal einen vierfachen Erfolg. Dreifach erfolgreich waren die Österreicher zuletzt im Dezember in Madonna di Campiglio; damals lautete die Reihenfolge Matt - Schilchegger - Schönfelder.
Der 23-jährige Benjamin Raich errang nicht nur seinen ersten Sieg in dieser Saison, sondern sogar den ersten Podestplatz. Er war mit vier Ausfällen (Slalom und Riesenslalom) ähnlich miserabel in die Saison gestartet wie der Schweizer Didier Plaschy.
Bester Schweizer wurde der 25-jährige Bündner Urs Imboden, der im zweiten Durchgang vom 25. auf den 11. Rang vorstiess und das zweitbeste Weltcup-Ergebnis seiner Karriere herausfuhr. Imboden, beim Saisonauftakt in Park City überraschender Fünfter, liess im Nebel von Innerwengen Michael von Grünigen um zwei Ränge hinter sich. MvG verlor mit Fehlern im zweiten Lauf noch vier Plätze.
Plaschy schied auch diesmal aus, am viertletzten Tor des ersten Laufes.
Lauberhorn-Absage kostet Wengen 300'000 Franken
Statt zwei Rennen gab es im Jahr 2001 am Lauberhorn keine Abfahrt und für Wengen einen Verlust von 200'000 bis 300'000 Franken. Das Wetter mit einer undurchdringbaren Nebelwand bis hinauf zur Wengernalp war am Samstag stärker als alle Bestrebungen der bedauerswerten Organisatoren, die längste Abfahrt der Welt doch
noch über die Bühne zu bringen.
swissinfo und Agenturen