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Als Jahrgangsbeste sollte Paxton Smith an der Abschlussfeier ihrer Highschool eine Rede halten.
Das Manuskript musste die Texanerin der Schulleitung vor der Veranstaltung am Sonntag zur Prüfung einreichen.
Eigentlich wollte sie in ihrer Ansprache den Einfluss der Medien auf junge Menschen thematisieren. Aber elf Tage vor der Feier hatte der texanische Gouverneur Greg Abbott ein Gesetz unterzeichnet, das Abtreibungen im ganzen Bundesstaat praktisch verbietet. Und so knöpfte sich Paxton die «Heartbeat Bill» vor und sprach über die aus ihrer Sicht dramatischen Konsequenzen für junge Frauen.
Nach ihrem Auftritt verriet sie dem US-Sender CBS:
Paxtons Vater, Russell Smith, sagte im Anschluss, er könnte nicht stolzer auf seine Tochter und ihre Aktion sein.
Diese löste grosses Interesse aus auf den Social-Media-Plattformen und US-Medien berichteten darüber.
Paxton erklärte später, sie sei überwältigt von den positiven Reaktionen, die sie erhalten habe; vom Applaus im Wildcat-Stadion bis hin zu Social-Media-Nachrichten von Leuten, die ihre Rede auf YouTube gesehen hätten.
Die ehemalige demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton gratulierte via Twitter: «Das war mutig. Danke, dass Sie nicht geschwiegen haben, Paxton.»
Texas verbietet derzeit Abtreibungen nach 20 Wochen, aber das neue Gesetz erklärt das Verfahren gemäss Berichten illegal, sobald beim Fötus der erste Herzschlag festgestellt werden könne, dies sei nach etwa sechs Wochen.
(dsc, via reddit)