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Das denkmalgeschützte Arrangement des Luzerner Architekten Emil Jauch aus dem Jahr 1948 ist ein charakteristisches Quartierschulhaus, welches sich nordöstlich des Stadtkerns von Luzern auf einer terrassenartigen Anhöhe befindet. Die Schulanlage besteht aus drei Schultrakten mit insgesamt zwölf Klassenzimmern, einem Singsaal und einer Turnhalle. Das Ensemble wurde im Pavillonsystem erstellt, welches im Schweizer Schulhausbau in den 1950er-Jahren grössere Verbreitung fand. Eine wichtige Qualitätseigenschaft der Anlage ist die harmonische Integration der Baukörper in die örtliche Topografie. Die architektonische Konzeption und die kindgerechte Gestaltung orientieren sich im Wesentlichen an einer Moderne skandinavischer Prägung. Das äussere Erscheinungsbild der Bauten blieb nach der Erneuerung erhalten, die Gebäudehüllen wurden jedoch energetisch optimiert. Die Umbau- und Sanierungsmassnahmen im Inneren verbinden die denkmalpflegerischen Zielsetzungen mit den räumlichen und technischen Anforderungen an einen zeitgemässen Schulbetrieb. Mittels einer Neuorganisation der Erdgeschossgrundrisse wurden die Bibliothek, das Lehrerzimmer und die Werkstatt jeweils einem der drei Gebäudetrakte zugeordnet. In den Obergeschossen erhielt die bestehende Einteilung der Klassenzimmer innerhalb des Fassadenrasters eine neue Gliederung. Der Singsaal und die Turnhalle wurden im Einklang mit den bestehenden Strukturen erneuert.