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Luftqualität im Wallis verbessert
Am 8. April 2009 verabschiedete der Staatsrat einen 18 Massnahmen umfassenden Plan zur Bekämpfung der erhöhten Konzentrationen von Ozon (O3), Stickstoffdioxid (NO2) und vor allem Feinstaub (PM10) in der Walliser Luft (siehe Tabelle 1 auf Seite 2, Massnahmenliste). Ende 2013 waren alle festgelegten Massnahmen realisiert worden.
Im Rahmen der vom Parlament beschlossenen Sparmassnahmen hat der Staatsrat am 18. Juni 2014 entschieden, die Massnahmen 5.4.2 und 5.5.4 dahin gehend zu ändern, dass ab 2014 keine Subventionen mehr für den Einbau von Partikelfiltern in Klein-Holzheizungen (< 70 kW) bezahlt und ab 2016 auch keine Steuerermässigung mehr für die umweltschonendsten Kraftfahrzeuge gewährt wird. Daher ist es nun umso wichtiger, die Umsetzung der übrigen Massnahmen mit unverminderter Kraft fortzuführen. Einer der strategischen Schwerpunkte liegt dabei nach wie vor darin, das Bewusstsein und das Verantwortungsgefühl des Einzelnen für die Umweltschutzproblematik zu wecken und zu fördern. Im Sinne dieser Strategie wurde zuhanden der Gemeinden ein Leitfaden mit Massnahmen zur Reinhaltung der Luft auf kommunaler Ebene herausgegeben.
Trotz einer generell rückläufigen Tendenz in den letzten 25 Jahren wurden auch 2013 die Grenzwerte für Ozon im Sommer überall im Kanton noch häufig überschritten. Die Konzentrationen von Feinstaub (PM10), dem für die Gesundheit bedenklichsten Schadstoff, haben sich seit 2007 zwar weiter verringert, bleiben aber sowohl in der Talebene als auch in den Stadtzentren nahe am Jahresgrenzwert. Die Stickstoffdioxid-Konzentrationen haben sich in den letzten Jahren nur wenig verändert; der Jahresgrenzwert wurde 2013 eingehalten, ausser in der Nähe der Autobahn.
Übers Ganze gesehen, zeigen die unternommenen Anstrengungen Wirkung, und es gilt, auf diesem Weg fortzufahren, damit die Qualität der Luft für die gesamte Bevölkerung im Kanton auf gutem Niveau gehalten werden kann.
Luftreinhaltung im Wallis