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Mustafa Colak und seine Familie leben seit über 10 Jahren in Japan – trotzdem verfügen sie erst über eine provisorische Aufenthaltsbewilligung. Die Familie lebt in einer Kleinstadt nahe Tokio und sind Teil einer beachtlich gewachsenen kurdischen Gemeinde.
Offiziell können sie unter eigenem Namen weder eine Wohnung mieten, noch ein Konto eröffnen, auch eine Schulanmeldung ist unmöglich. «Wir existieren hier draussen nicht», so Colak.
Trotz einer schrumpfenden Bevölkerung und einem eklatanten Arbeitskräftemangel hält die japanische Politik an hohen Hürden für Einwanderer fest. Das Land verfügt über die strengsten Anerkennungsregeln für Flüchtlinge unter den Industrienationen. Derzeit gibt es in Japan geschätzt 13'000 Asylbewerber. (Reuters/gin)