Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03359.jsonl.gz/4

Gebäudeüberreste, die älter sind als die Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert
Die Mauern, welche an diese Häuser grenzen, haben Spuren an der Stadtmauer hinterlassen, doch wurden die Wände selbst erst im Jahre 2007 freigelegt.
Stadtmauer mit vorgelagertem Wassergraben, zwischen 1230 und 1293
Der Mauerabschnitt in der Rue de la Poterne wurde an bereits bestehende Gebäude angebaut, deren rückseitigen Fassaden dem Mauerbau weichen mussten. Der 12 m breite Graben wurde mit Wasser aus dem Canal des Usiniers gespiesen.
Verstärkung der Stadtmauer mit einem Vorwall
Noch im Mittelalter wurde die Umfassungsmauer mit einer zweiten Mauer oder einem Vorwall verstärkt. Dazwischen befand sich ein Zwinger - ein zwischen zwei Wehrmauern gelegenes offenes und begehbares Areal - von 4 m Breite.
Töpferwerkstatt, von 1792 bis 1893 in Besitz der Familie Affentauschegg, danach von Jean Murner betrieben, der sie um 1898 an die Grand-Rue verlegte
In der Werkstatt an der Rue de la Poterne 7 fanden sich zwei Öfen. Der grössere, an die äussere Stadtmauer angebaute Ofen wurde wohl 1812 errichtet, der kleinere wurde teilweise in den stadtwärts gerichteten Teil der Mauer eingebaut. Die Massen an Abfallprodukten bezeugen die Herstellung von 76 Gefässformen und 32 Arten von Glasuren und Emaillierungen.
- Gab es eine Besiedlung der Fundstelle vor dem 7.-8. Jahrhundert ?
- Wie viele Gebäude gab es vor der Errichtung der Stadtmauer und aus welcher Zeit stammen sie?
- Wie sehen die Grundrisse dieser Häuser aus?
- Wie ist die Stadtmauer zu datieren? Sie könnte sowohl um 1230 unter dem Episkopat des hl. Bonifatius oder zwischen 11273 und 1293 unter dem Bischof Guillaume de Champvent gebaut worden sein?
- Wann wurde der Vorwall errichtet und in welcher Zeit wurde der Wassergraben zugeschüttet?