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Geboren in Toledo, Ohio. Lebt und arbeitet in New York und London.
Ausbildungen: Cleveland Institute of Art, 1963-64; The School of Visual Arts, New York City,1965-67; New School for Social Research, (Anthropologie und Philosophie) 1971-72
Joseph Kosuth gehört zu den Pionieren der Konzeptkunst. In den sechziger Jahren führte er die Sprache als Ausdrucksmittel und Aneignungsstrategien in die Kunst ein. Sein Schaffen untersucht nachhaltig die Produktion von Bedeutung und deren Funktion in der Kunst. Seine rund dreissigjährige Forschungstätigkeit fand ihren Ausdruck in zahlreichen Installationen, Museumsausstellungen, Arbeiten im öffentlichen Raum und Publikation in Europa, Amerika sowie dem Fernen Osten. Werke von Joseph Kosuth wurden in vielen Ausstellung zur zeitgenössischen Kunst gezeigt, darunter fünfmal an der Documenta in Kassel, viermal an der Biennale in Venedig, wo er 1993 den Ungarischen Pavillon bestimmte.