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Am Samstag hat Noè Ponti die zweite Schweizer Schwimm-Medaille an den Olympischen Spielen von Tokio geholt. Der 20-Jährige schwamm über die 100 Meter Delfin zu Bronze. Damit schrieb der Mann aus Quartino Sportgeschichte für seinen Heimatkanton – für das Tessin war es die erste Medaille seit 37 Jahren, als die Springreiterin Heidi Robbiani ebenfalls Bronze geholt hatte.
Wie viel dieses Edelmetall dem Tessin bedeutet, zeigen Bilder aus dem TV-Studio des Fernsehsenders RSI. Kommentator Andrea Mangia hielt es von Beginn weg nicht auf seinem Stuhl, er fieberte mit Ponti mit und spornte diesen aus der Ferne mit biblischen Vergleichen an.
Als es dem Athleten aus der Magadino-Ebene dann tatsächlich zu einer Medaille reichte, brachen bei Mangia alle Dämme. «Igor, bitte kneife mich, ich weiss nicht, ob ich gerade träume», forderte er seinen Co-Kommentator daraufhin auf.
Mit seiner Bronzemedaille schrieb Ponti nicht nur im Tessin Sportgeschichte, sondern sorgte auch schweizweit für eine Premiere. Als erster Athlet holte er in der Disziplin Delfin eine Olympiamedaille, zudem war er erst der dritte Schweizer Schwimmer überhaupt, der an Olympischen Spielen Edelmetall holen konnte. (dab)
Hochspringer Loïc Gasch hat bei einem Meeting in Lausanne für den ersten Exploit der Freiluftsaison 2021 gesorgt. Der Waadtländer übersprang 2,33 m, womit er den Schweizer Rekord von Roland Dalhäuser aus dem Jahr 1981 um zwei Zentimeter verbesserte.
Die Limite für die Olympischen Spiele in Tokio erfüllte Gasch auf den Zentimeter genau. Sein Erfolg ist umso höher zu werten, weil der 26-Jährige von der US Yverdon im Vorjahr am Coronavirus erkrankt war und ihm lange Probleme mit Lunge, Leber …