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Véronica Z.
Wenn Sie nicht abnehmen wollen, so können Sie Vollmilch ohne schlechtes Gewissen trinken. Falls Sie aber an Gewicht verlieren möchten, eignen sich Magermilchprodukte besser. Sie enthalten weniger Fett und damit weniger Kalorien.
Vollmilch und fettarme Milch liefern u.a. Eiweiss, Mineralstoffe und Vitamine. Zum Beispiel Calcium und Vitamin D sind in beiden Sorten enthalten. Fettlösliche Vitamine (wie Vitamin A, D und E) sind aber in der Magermilch weniger vorhanden. Sie gehen beim entrahmen der Milch verloren.
Bei Milchprodukten, wie Milchgetränke oder Joghurts, sollten Sie auch darauf achten, die Nature-Variante zu wählen. Sorten mit Fruchtgeschmack enthalten oft viel zugesetzten Zucker.
In den Früchten ist die gleiche Fruktose enthalten. Es sind aber noch andere Zucker und in anderer Zusammensetzung in verschiedenen Früchten enthalten.
Äpfel oder auch Birnen enthalten sehr viel Fruktose und weniger Glukose. Ananas hingegen enthalten ungefähr den gleichhohen Anteil an Fruktose und Glukose. Auch Bananen enthalten etwa den gleichen Anteil an Fruktose und Glukose. Wenn Fruktose zusammen mit Glukose gegessen wird, werden Sie im Allgemeinen besser vertragen, da die Aufnahme in die Dünndarmwand durch Glukose erleichtert wird. So kann mehr Fruktose aufgenommen werden und weniger gelangt in den Dickdarm, wo sie Probleme auslösen würde.
Silvia - Frage aus dem Expertenchat
Quinoa hat zwar mit knapp 13 Prozent etwas mehr Proteine enthalten, als viele andere Getreidearten. Jedoch machen mit über 60% die Kohlenhydrate den grössten Anteil aus und sind somit Energieträger Nummer eins. Daher zählt Quinoa, wie Pasta, Reis, Kartoffeln, Brot, Mais, Frühstücksflocken und Hülsenfrüchte zu den Stärkebeilagen. Haferflocken haben zum Beispiel eine ziemlich ähnliche Zusammenstellung bei den Hauptnährstoffen. Hülsenfrüchte haben gar einen noch höheren Anteil an Protein, meist zwischen 15-18 Prozent, aber auch bei diesen bleibt der Hauptenergieträger die Kohlenhydrate.
Nick - Frage aus dem Expertenchat
Bewegen Sie sich. Versuchen Sie sicherlich 2-3x pro Woche sich während 30 Minuten so zu bewegen, dass es für Sie persönlich anstrengend ist. Trinken Sie mindestens 1-2 Liter Wasser. Versuchen Sie drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst zu essen. Achten Sie darauf, Ihrem Körper genügend Protein zu geben, essen Sie einmal pro Tag Fleisch, Fisch, Eier, Tofu, Quorn und versuchen Sie drei Portionen Milch und Milchprodukte zu essen. Essen Sie 2-3 Portionen vollkornhaltige Getreideprodukte. Auch eine ausreichende Fettzufuhr ist wichtig, verwenden Sie Oliven- oder Rapsöl, ca. 3 EL pro Tag. Wichtig ist, dass Ihr Körper genügend Energie bekommt, denn nur so kann Ihr Stoffwechsel optimal funktionieren.
Cappuccino - Frage aus dem Expertenchat
Wenn dies für Sie in Ihrem Alltag umsetzbar ist und es Ihnen guttut, können Sie es gut machen. Wissenschaftlich gesehen gibt es keine Anhaltspunkte, welche für ein regelmässiges Fasten sprechen.
Nick - Frage aus dem Expertenchat
Ich rate von solchen Ernährungsformen generell ab. Erfahrungsgemäss nimmt bei den meisten auf lange Zeit nur der Geldbeutel ab. Auch wenn zu Beginn viele Erfolg haben, da es eine sehr rigide Ernährungsform ist, bei welcher oft auf Kohlenhydrate verzichtet werden muss, zumindest in der Anfangszeit. Ich rate Ihnen zu einer gesunden ausgewogenen Ernährung, die Sie ein Leben lang durchführen können. Die Umstellung braucht Zeit und geht nicht von heute auf morgen, denn Ihr Ernährungsverhalten ist über viele Jahre antrainiert. Setzen Sie sich kleine Ziele und nähern Sie sich schrittweise an die gesunde Ernährung mit ausreichend Bewegung an.
Ursula - Frage aus dem Expertenchat
Leider gibt es keine effiziente Ernährungsform, mit welcher Sie an spezifischen Körperstellen abnehmen können. Damit der Körper gezwungen wird Reserven abzubauen, wie z.B. das Bauchfett, braucht es eine negative Energiebilanz. Sie müssen mehr Energie verbrennen, als dass Sie essen. Dies erreichen Sie indem sie mind. 1-2 Liter energiefreie Getränke nehmen, versuchen pro Tag 2-3 Hauptmahlzeiten nach folgendem Prinzip zu essen (50% des Tellers mit Gemüse/Salat, 25% Kohlenhydrate und 25 % Eiweiss). Essen Sie zwischendurch maximal eine Frucht oder etwas Gemüse oder ein Naturejoghurt. Kurbeln Sie Ihren Stoffwechsel zudem mit Bewegung an, versuchen Sie täglich 10'000 Schritte zu machen, und versuchen Sie 2-3 pro Woche während 30 Minuten sich so zu bewegen, dass es für Sie anstrengend ist. Zudem können gezielte Bauch- und Rückenübungen Ihr Ziel unterstützen.
Nathalie - Frage aus dem Expertenchat
Aus ernährungsmedizinischer Sicht ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung nach Lebensmittelpyramide am sinnvollsten. Hier werden ca. 30% des täglichen Energiebedarfs Fett empfohlen. Dies sind durchschnittlich ca. 60 g. Diese setzen sich zur Hälfte aus sichtbaren Fetten wie Öl, Butter, Nüssen zusammen, das entspricht ca. 3 EL Öl und Butter pro Tag. Die andere Hälfte wird in versteckter Form aufgenommen, z.B. in Milchprodukten.
Nick - Frage aus dem Expertenchat
Das ist tatsächlich ein Problem. Jedoch muss gesunde Ernährung nicht immer teuer sein, es erfordert gute Planung. Es gibt gute Alternativen zu Fleisch: Eier, Milchprodukte, Käse, Hülsenfrüchte, Nüsse, Tofu, Quorn. Meine Erfahrung zeigt, dass Fertigprodukte oftmals teurer sind, als frische Ware. Zudem hilft es, bestimmt auf Aktionen zu achten und dann gewisse Lebensmittel einzufrieren.
ELOCIN - Frage aus dem Expertenchat
Sie essen mit grosser Wahrscheinlichkeit deutlich zu wenig Eiweiss. Ihr Körper braucht Proteine, um einerseits Muskelmasse aufzubauen, andererseits, damit Ihr Stoffwechsel funktioniert. Ich empfehle Ihnen pro Tag 3 Portionen Milchprodukte zu essen (bsp. 2 dl Milch, 150-200 g Joghurt, Quark, Hüttenkäse, 30 g Käse oder 60 g Weichkäse). Zudem sollten Sie einmal pro Tag entweder Fleisch, Fisch, Eier, Tofu, Quorn etc. essen. So ist Ihr Körper optimal mit Proteinen versorgt.
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