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Sir James Galway hat vor Jahren die Gegend am Vierwaldstättersee zu seiner Heimat gemacht. Der Nordire war mit einer Luzernerin verheiratet und blieb auch nach der Trennung in der Region. Heute lebt er in Meggen.
Der weltberühmte Querflötist hatte seinen Bühneneinstand in Luzern vor 40 Jahren mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Herbert von Karajan. James Galway war sechs Jahre lang Mitglied des Orchesters, bis er sich mit Karajan gestritten hatte und sich dazu entschied, eine Solokarriere zu starten.
Von Jazz bis Pop: Breiter Musikgeschmack
Er begann eine beispiellose Karriere, James Galway brachte sein Instrument einem Millionenpublikum nahe. Galway spielte mit den grössten Orchestern und Dirigenten, wagte aber auch immer wieder Ausflüge in andere Musikstilrichtungen. Er spielt Jazz, er ist auf dem Filmsoundtrack von «Herr der Ringe» zu hören und hat Popgrössen wie Stevie Wonder und Elton John getroffen.
Es gab Leute, denen passten seine Ausflüge in die Unterhaltungmusik nicht. «Sie sagten, wer Unterhaltungmusik spielt, sei nicht seriös. Ich bin aber sehr seriös», sagt James Galway. Er übt heute noch zwei bis drei Stunden am Tag und gibt auf der ganzen Welt Konzerte.
Am Lucerne Festival tritt er am Montagabend mit den Festival Strings Lucerne auf und spielt Mozart. «Im Publikum habe ich dann viele Freunde. Es tut gut vor ihnen zu spielen. Das wird ein besonderer Moment werden». Lampenfieber habe er nicht, nie gehabt, fügt er hinzu.
Regionaljournal Zentralschweiz; 17:30 Uhr