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An Diabetes Erkrankte können mit Sport ihr Risiko weiterer gesundheitsbezogener Komplikationen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, zerebrovaskulärer Ereignisse und Herzinsuffizienz, sowie anderer Begleiterkrankungen wie Retinopathie, Nephropathie und Neuropathie senken. Das zeigt eine Metaanalyse des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ).
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Symbolbild von Image by Ingrid / pixabay.com
Die Forscher haben 31 relevante Studien für ihre Analyse identifiziert, die zwischen 1995 und 2021 veröffentlicht wurden - mit Untersuchungen von Populationen in den USA, Europa, Asien und Australien sowie einer Kohorte aus 20 verschiedenen Ländern. Fazit: Es gibt eine moderate Beweissicherheit dafür, dass körperliche Aktivität mit einem verringerten relativen Risiko für die Inzidenz und Mortalität von kardiovaskulären Erkrankungen sowie mit mikrovaskulären Gesamtkomplikationen, insbesondere Retinopathie, korreliert.
Die Auswertungen zeigen eine Dosis-Wirkungs-Beziehung. Mit steigender körperlicher Aktivität sinkt das Risiko für Diabetes-Folgeerkrankungen. "Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass bereits ein körperliches Aktivitätsniveau, das unterhalb der WHO-Empfehlung liegt, das relative Risiko für diabetesbedingte Komplikationen verringert", so DDZ-Studienleiterin Sabrina Schlesinger. Die stärksten Reduktionen sind bei 20 respektive 40 MET-h/Woche zu sehen.