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Zur Fortpflanzungsstrategie der Trüffeln gehört der ausgesprochene aromatische Duft im reifen Zustand. Der intensive Geruch lockt etwa Wildschweine, Rehe, Hirsche, Nager, Trüffelkäfer und weitere Insekten an, welche die unterirdischen knolligen Gebilde begierig fressen. Die Trüffelfliege wiederum legt ihre Eier auf dem Trüffelsubstrat ab und die geschlüpften Maden werden durch den intensiven Duft der reifen Knolle angelockt. Da die Pilzsporen den Darm der verschiedenen Tiere unbeschädigt passieren, sind sie so ungewollt für die Vermehrung der Pilze verantwortlich. Die Gier mancher Vierbeiner nach der runzligen Knolle brachte die Trüffeljäger schliesslich auf die Idee, mit speziell abgerichteten Hunden, Schweinen (vor allem in Frankreich), Ziegen (in Sardinien) und Bären (in Russland) die begehrten und streng geheimgehaltenen Standorte der Delikatesse aufzuspüren. Heute werden fast ausschliesslich dressierte Hunde – meistens Lagotto oder Bastarde – für die Trüffelsuche eingesetzt.