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Dietrich - Garbo: Der Engel und die Göttliche
Dokumentation
Marlene Dietrich und Greta Garbo verkörpern wie kaum zwei andere Schauspielerinnen das goldene Zeitalter Hollywoods. Sie waren mehr als zwei Legenden der Kinoleinwand - sie waren das Kino. Greta Garbo, die Göttliche, schaffte zuerst ihren Durchbruch. Wunderschön und unerreichbar war die gebürtige Schwedin der unbestrittene Star Hollywoods. Aufgrund ihrer zeitlosen Schönheit und ihrer geheimnisvollen Ausstrahlung erhielt sie von der Presse Beinamen wie "die Göttliche" oder "schwedische Sphinx". Ihre Filmkarriere begann Anfang der 1920er Jahre und dauerte knapp zwei Jahrzehnte. Entdeckt wurde sie von dem legendären Studioboss Louis B. Mayer, der sie nach L.A. holte und ihr sofort eine Abmagerungskur verschrieb. Die Kritiker priesen die Schauspielerin als aufregende Entdeckung. Im Gegensatz zu vielen anderen Stars der Stummfilm-Ära schaffte Greta Garbo den Übergang zum Tonfilm. Im Jahr 1929 erhielt Marlene Dietrich in Deutschland die Rolle, die ihr zum internationalen Durchbruch verhalf: Die "femme fatale" Lola Lola in "Der blaue Engel". Nach Dietrichs großem Erfolg als Lola Lola folgte sie Regisseur Josef von Sternberg nach Hollywood, wo sie sich dem Starsystem unterwarf. Sie unterschrieb einen Siebenjahresvertrag bei Paramount Pictures. Gleichzeitig begann ihre Inszenierung als Sexsymbol und Hollywood-Diva: Sie nahm 30 Pfund ab, trug die feinste Garderobe und achtete bei Dreharbeiten stets auf das richtige Licht und Make-up. Zwei europäische Schönheiten als größte Stars ihrer Zeit - Dietrich und Garbo wurde bald eine erbitterte Rivalität nachgesagt, die bis zu ihrem Ableben gedauert haben soll. Aber hinter der blank polierten Fassade einer legendären Fehde stehen die Biografien zweier Frauen mit ihren Tiefpunkten, Makeln und ganz persönlichen Schicksalen.