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Beschränkungen: nur Ferromagnetische Werkstoffe messbar
Definition
Ein induktives Schichtdickenmessgerät ist ein Gerät, das elektromagnetische Induktion verwendet, um die Dicke einer Beschichtung auf einem Material zu messen. Das Messprinzip basiert auf der Änderung des magnetischen Flusses, der durch eine Spule fliesst, wenn eine Beschichtung auf dem Material angebracht wird. Das Messgerät sendet ein Magnetfeld durch die Spule und misst die Änderung des magnetischen Flusses, wenn es auf eine Beschichtung trifft. Die Dicke der Beschichtung wird dann anhand dieser Änderung des magnetischen Flusses berechnet. Induktive Schichtdickenmessgeräte werden häufig in der Metallindustrie eingesetzt, um die Dicke von galvanischen Schichten auf verschiedenen Werkstoffen zu messen.
Verfahren
Das induktive Schichtdickenmessgerät ist eine Alternative zum präziseren Röntgenmessgerät und eignet sich besonders für die Messung von grösseren Werkstücken. Obwohl es weniger genau ist (+/- 1 µm), bietet das Messgerät eine hohe Flexibilität. Dank seiner Robustheit kann es auch direkt während des Beschichtungsprozesses in der Produktionshalle für Stichproben eingesetzt werden.
Angaben
- Angaben zum Werkstoff des zu messenden Teils
- Wenn möglich, eine Werkstückzeichnung
- Gewünschte Schichtdicke für die Beschichtung des Teils
Vorteile
- Mobil und einfach zu bedienen
- Geeignet für die Messung von Schichtdicken an grösseren Werkstücken, die für das Röntgenmessgerät zu gross sind
- Kann auch bei grossen Innendurchmessern eingesetzt werden