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Einstellungsgrössen
Was sind Einstellungsgrössen?
Welche Grössen gibt es?
Für Einstellungsgrössen gibt es unbegrenzte Möglichkeiten und trotzdem haben sich in der Filmgeschichte grundsätzlich unterscheidbare Grössen gebildet. In der Anwendung werden die Begriffe jedoch nicht ganz einheitlich gebraucht, üblicherweise gibt es jedoch eine Unterscheidung von sechs bis acht typischen Einstellungsgrössen. Die üblichen Bezeichnungen sind:
Bei der Detail- und Panoramaeinstellung handelt es sich in erster Linie um Effekteinstellungen; diese können als Spannungselement, z. B. ein aufgerissenes Auge, oder zur Darstellung unbegrenzter Freiheit genutzt werden. Die Grossaufnahme sowie die Nahaufnahme betonen in erster Linie die Mimik und werden deshalb oft bei Höhepunkten der Handlung eingesetzt. Die Halbtotale sowie die Totale werden hingegen genutzt, um die Gestik und die Körpersprache der Schauspieler hervorzuheben und deren direkte Umgebung zu zeigen. Je mehr Raum die jeweilige Einstellung zeigt, desto länger sollte sie eingeblendet werden, damit der Zuschauer genügend Zeit hat, alles wahrzunehmen.
Einer-/Zweier-Einstellung
Weitere Begriffe, die auch zu dem Kapitel der Einstellungsgrössen gehören, sind die Bezeichnungen Zweier- und Dreier-Einstellung. Mithilfe dieser Begriffe wird beschrieben, wie viele Personen formatfüllend im Bild zu sehen sind. Dabei handelt es sich um ein stark stilistisches Element der Bildgestaltung. Es kann dem Zuschauer einerseits die Konstellation der Personengruppe vermitteln, andererseits hat die Veränderung von einer Zweier- oder Dreier-Einstellung zu einer Einer-Einstellung auch eine Wirkung auf die Atmosphäre. Bei einer Einer-Einstellung wirkt die gezeigte Person isoliert und distanziert von ihrem Gesprächspartner.