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Luftwaffe trainiert Rettungseinsätze mit der Rega
Während einem vereinbarten Zeitraum in der Wintersaison trainiert die Luftwaffe ihre Kompetenzen im Bereich Luftrettung. Dabei setzen die Besatzungen ihre Kompetenzen in der Luftrettung ein und erweitern diese.
Das Aufgebot und die Koordination des Luftwaffen-Helikopters im Einsatz erfolgt durch die Helikopter-Einsatzzentrale der Rega. Die Zusammenarbeit entspricht der seit 2013 bestehenden Vereinbarung zwischen dem VBS und der Rega.
An 12 Tagen im Februar 2023 führte die Luftwaffe mit ihrem Helikopter EC635 Rettungseinsätze durch. Aufgebot und Koordination erfolgte durch die Helikopter-Einsatzzentrale der Rega. Die insgesamt 24 Einsätze in der Zentralschweiz erfolgten ab dem Militärflugplatz Alpnach mit Personal der Luftwaffe, bestehend aus je einem Berufspiloten, einem Rettungsflugassistenten und einem Notarzt. Bei den Notärzten handelt es sich um aktive oder ehemalige Rega-Ärzte, die ihren Militärdienst im Luftrettungsdienst der Armee (LRA) leisten.
Die Rettungseinsätze ermöglichen den LRA-Besatzungen, ihre medizinischen und operationellen Fähigkeiten im regulären Einsatzbetrieb zu trainieren und zu erweitern. Denn diese Trainings erlauben es ihnen, die Ausbildung auf dem neuesten Stand zu halten, ihre Verfahren und ihr Material zu testen und gegebenenfalls zu verbessern. Die Lehren aus den Einsätzen fliessen jeweils direkt in die LRA-Kurse ein. Beide Seiten können durch diese Kooperation Erfahrungen in der Zusammenarbeit sammeln. Diese gemeinsamen Übungen sind essenziell, um sicherzustellen, dass in einem Krisenfall nicht nur operationelle Abläufe, sondern auch die Kommunikation zwischen Crews und Einsatzzentralen sowie andere, technische und operationelle Aspekte der Zusammenarbeit reibungslos funktionieren.
Die Verantwortung der Einsätze liegt bei der Luftwaffe
Das Aufgebot und die Koordination des Luftwaffen-Helikopters erfolgt durch die Helikopter-Einsatzzentrale der Rega, die fallweise über das geeignete Luftrettungsmittel entscheidet. Die medizinische und operationelle Verantwortung während den Einsätzen liegt hingegen bei der Luftwaffe. Die fachtechnische Unterstützung mit Personal und Material zugunsten der Rega basiert auf der Verordnung über die Unterstützung ziviler oder ausserdienstlicher Tätigkeiten mit militärischen Mitteln (VUM).
Enge Zusammenarbeit seit 10 Jahren
Die Luftwaffe und die Rega arbeiten seit Jahren in verschiedenen Bereichen zusammen – so auch im Such- und Rettungsdienst (SAR) und in der Katastrophenhilfe bei Grosseinsätzen. Die Zusammenarbeit entspricht den seit 2013 bestehenden Vereinbarungen zwischen der Rega und dem VBS. Die Zusammenarbeit begründet sich auch dadurch, dass die Rega als gemeinnützige Stiftung schweizweit die medizinische Grundversorgung aus der Luft sicherstellt.
Quelle: Schweizer Armee
Bildquelle: ©VBS/DDPS