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- «Section découverte»
- Auszeichnungen «découverte»
- Gäste «Section Découverte»
- Jury «Section Découverte»
- «Prix Célestine» und Jury
- Forum für die Zweisprachigkeit
GÄSTE DER «SECTION DÉCOUVERTE» 2023
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Claire Barrault
Claire Barrault, Regisseurin von La Cour des Grands
Nach geisteswissenschaftlichen Vorbereitungskursen und nach Studien am Institut des Arts de Diffusion in Belgien drehte Claire Barrault 2017 ihren ersten Kurzfilm T'es con Simon ! mit André Wilms in der Rolle des Grossvaters, der sich ans Krankenbett seines Enkels begibt. Auf diesen ersten Kurzfilm, der an zahlreichen Festivals lief, folgte 2018 der Kurzfilm Hasta Luego. Claire Barrault arbeitete als Autorin bei Drehbuchprojekten für Kinofilme und Videospiele mit und war als Ausbildnerin und Beraterin für Autoren·innen und Produktionsfirmen tätig. Vor kurzem hat sie einen Auftrag als Scriptwriterin für den nächsten Prince Of Persia – The Lost Crown (Kinostart Anfang 2024) abgeschlossen. Aktuell arbeitet Claire Barrault an ihrem ersten Spielfilm sowie an einem Projekt für eine Serie und präsentiert auf Festivals ihren dritten Kurzfilm La Cour des Grands, der von Jonathan Hazan (Les Films du Cygne) produziert wurde.
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Sonia Bendhaou
Sonia Bendhaou, Schauspielerin in Ya Benti
Nach einem Theater- und Filmstudium in Paris begann Sonia Bendhaou ihre Schauspielkarriere am Théâtre du Soleil im Stück De l'Ambition von Yann Reuzeau. Nach einem kurzen Gastspiel im Fernsehen trat sie in der beliebten amerikanischen Netflix-Serie Messiah (2020) auf. Für ihre Rolle im Kurzfilm Sur la tombe de mon père (2022) von Jawahine Zentar und als Hauptfigur im Kurzfilm Ya Benti (2022) von Anissa Allali erhielt sie an Festivals mehrere Preise. Im Stück Edmond, das zurzeit vom Ensemble von Alexis Michaliks am Théâtre du Palais Royal aufgeführt wird, spielt Sonia Bendhaou die weibliche Hauptrolle. Demnächst ist sie in Première Affaire zu sehen, einem Film von Victoria Musiedlak, der an verschiedenen Filmfestivals grosse Beachtung fand. Sonia Bendhaou spielt darin an der Seite von Noée Abita.
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Mélanie Laleu
Mélanie Laleu, Regisseurin von Binaud & Claude
Nach ihrem Abschluss in audiovisueller und multimedialer Kommunikation stieg Melanie Laleu bei einer Produktionsgesellschaft für audiovisuelle Inhalte ein und war dort für die Produktion von Werbespots zuständig. Parallel dazu fing sie an zu schreiben. 2008 gründete sie mit vier Partner·innen eine eigene Produktionsfirma und setzte audiovisuelle Inhalte fürs Internet um. Daneben arbeitete sie als Regieassistentin und Cutterin und befasste sich weiterhin mit dem Schreiben. 2011 produzierte La Main Productions ihren ersten Kurzfilm, Les parapluies Migrateurs. Das Drehbuch wurde am Festival Premier Plans von Angers ausgezeichnet. Der Erfolg ermutigte Melanie Laleu dazu, ihre Schreibtätigkeit fortzusetzen, unter anderem schrieb sie mit Ibrahim Maalouf eine Kinderserie. 2016 gewann sie mit ihrem Kurzfilm Noyade interdite den Kurzfilmwettbewerb des FFFH. Der Film lief an mehr als 50 Festivals in Frankreich und in anderen Ländern, unter anderem auch im Rahmen der César-Verleihungen. 2018 schrieb und drehte sie mit Baptiste Gourden den Kurzfilm Elle s'appelait Baby, der beim Festival von Cabourg die besondere Erwähnung der Jury erhielt. Binaud & Claude ist ihr neuester Kurzfilm. Er wurde 2021 am Festival Paris Court Devant von France Télévisons mit dem «Prix Scénarios Vivants» ausgezeichnet.
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Alexandre Lança
Alexandre Lança, Regisseur von Trois Silhouettes
Der französisch-portugiesische Regisseur und Drehbuchautor Alexandre Lança absolvierte ein Studium an der renommierten «Sciences Po» in Paris und ist Preisträger des «Prix France Télévisions». Die Filme, die er als Drehbuchautor und Regisseur realisierte, liefen an zahlreichen internationalen Festivals, etwa in Clermont-Ferrand, Côté Court Pantin oder dem Brussels International Fantastic Film Festival. Sie wurden mehrfach prämiert und auf France 2, France 4, Ciné +, Arte und TV5 Monde ausgestrahlt. Er durchlief die Schreibresidenzen von So Film von Canal +, die von Valence und der Nuits Méditerranéennes und ist inzwischen auch als Berater von Drehbuchprojekten tätig. In seinen Filmen Linge sale (2022) und Trois Silhouettes (2023) befasst er sich mit der Kindheit und thematisiert sowohl Misshandlung und Zerbrechlichkeit als auch Resilienz. 2023 arbeitet er mit der Villa Medici und dem Théâtre National de Chaillot zusammen.
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Tigrane Minassian
Tigrane Minassian, Regisseur von Hors de la Brume
Tigrane Minassian ist ein französischer Drehbuchautor, Regisseur und Cutter. Er war als Video- und Bühnenbildner in Irland und den USA tätig und arbeitet seit 2016 als Cutter und künstlerischer Co-Leiter bei Adastra Films. 2018 leitete er in Partnerschaft mit «Quinzaine des Réalisateurs» den Regie-Workshop des Vox Milo Festivals. 2021 gewann er die «Plume de Cristal», den Hauptpreis des Festival des Scénaristes in Valence. Hors de la Brume ist sein erster Kurzfilm.
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Jean-Marie Villeneuve
Jean-Marie Villeneuve, Regisseur von La reproduction
Jean-Marie Villeneuve drehte 2014 seinen ersten Langspielfilm Tout est faux. Im Lauf der 2010er-Jahre drehte er ausserdem mehrere Kurzfilme, die an internationalen Festivals liefen, unter anderem The cream, AXN, L'automne und zuletzt Où est Charlie ? Anfang 2023 schloss er die Postproduktion seines letzten Kurzfilms La reproduction ab; der Film mit dem Schauspieler Franc Bruneau wurde von Sélénite Productions produziert. Neben seiner Tätigkeit als Filmemacher unterrichtet Jean-Marie Villeneuve Film an einem Gymnasium in der Umgebung von Paris.