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Tennis-Fans reiben sich in diesen Tagen die Augen. Anstelle der gewohnten Stars klassieren sich im «Race to London», der Jahreswertung für die ATP World Tour Finals, auf den Spitzenplätzen Namen wie Luca Vanni (I), James Duckworth (Aus), Facundo Bagnis (Arg), Norbert Gombos (Svk) oder Henri Laaksonen!
Der Schweizer ist aktuell auf Rang 5 in den Top Ten vertreten. Laaksonen verdankt seine Topplatzierung den Challenger-Turnieren, die er im November in den USA erfolgreich bestritten hat.
Der 24-Jährige siegte in Champaign (Illinois) und erreichte in Columbus (Ohio) die Halbfinals. Damit kommt er auf ein Punktetotal von 113.
Des Rätsels Lösung für die ungewohnte Rangliste: Die neue Wertung für die ATP Finals des kommenden Jahres beginnt jeweils direkt nach dem Masters-Turnier in Paris im November (ohne Spiele der World Tour Finals).
Weil ab dann die meisten Stars der normalen ATP-Weltrangliste pausieren, sammeln schlechter klassierte Spieler ein paar Punkte bei den Challenger-Turnieren. Mit der Freude wird es bald vorbei sein.
Ab 2. Januar beginnt die punktemässig viel höher dotierte ATP-World-Tour mit den Turnieren in Brisbane, Chennai und Doha. Dann wird das «Race to London»-Ranking auf den Kopf gestellt – und Laaksonen rasch aus den Toprängen verschwinden. (rib)Publiziert am 13.12.2016 | Aktualisiert am 13.12.2016