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In der Ironman-Weltbestenliste rangieren aktuell nur die Olympiasieger Kristian Blummenfelt aus Norwegen und der Deutsche Jan Frodeno vor dem 39-jährigen Zürcher.
Wild belegte am Ironman Cozumel hinter Blummenfelt den 2. Rang. Und er erzielte bei optimalen Bedingungen mit etwas unterstützender Strömung beim Schwimmen die viertbeste Zeit aller Zeiten über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen.
Wild geht als aktuell schnellster Ironman-Athlet in die Geschichte ein, der im Verlauf seiner Karriere selbst keinen einzigen Ironman-Titelgewinn verbuchen konnte. Mehrere Podestklassierungen über die ganze Ironman-Distanz und einige Siege über die halbe Ironman-Distanz werden in seinem Palmarès durch den Gewinn zweier WM-Goldmedaillen mit dem Schweizer Mixed-Team im Sprintdistanz-Bereich in den Jahren 2009 und 2010 übertroffen.
Der 3. Rang an der 70.3-Ironman-WM 2016, der U23-EM-Titelgewinn 2005 und die Olympia-Teilnahme 2012 in London (39. Rang) waren weitere Höhepunkte in Wilds Karriere. Den Ironman-Code habe ich in Cozumel endlich knacken können, bilanzierte Wild. Er geht davon aus, dass es besser wohl nicht mehr gegangen wäre. Ich habe meinen Zenit definitiv erreicht. Und fast ein Jahr bis zum nächsten Hawaii-Showdown möchte ich weder mir noch meiner Familie zumuten, betont Wild.
Blummenfelt hatte bei seinem Ironman-Debüt in Cozumel auf Anhieb die Weltbestzeit von 7:21:12 Stunden realisiert. Neben dem Olympiasieger von Tokio erreichte einzig noch Jan Frodeno, der dreifache Ironman-Weltmeister und Olympiasieger von Peking 2008, zweimal noch schneller als Ruedi Wild eine Ironman-Ziellinie.
(sda)