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Entstanden in der sog. „Anbauschlacht“ kann das Pfyngut in seiner heutigen Form auf eine über 80-jährige erfolgreiche landwirtschaftliche Vergangenheit zurückblicken.
Im Jahre 1941, ein halbes Jahr nachdem der spätere Bundesrat Friedrich Traugott Wahlen die Schweizer Bevölkerung im Zweiten Weltkrieg zur „Anbauschlacht“ aufgerufen hatte, erwarb die zu diesem Zweck gegründete Landgut Pfyn AG mit Sitz in Brig, vertreten durch deren Verwaltungsratspräsidenten Karl Weber aus Zollikon bei Zürich, vom Verkäufer Paul Guye aus Lausanne, Sohn des George Arnold Guye, die Pfyndomäne. Der Vater des Käufers war der Industrielle Oscar Weber aus Zug, Gründer der Verzinkerei Zug und späterer Eigentümer der beiden Warenhausgruppen Oscar Weber und EPA. Dies ermöglichte dem Sohn Karl Weber, die Landgut Pfyn AG mit dem nötigen Kapital auszustatten, um die für die Landesversorgung in Notzeiten vorgesehene Vergrösserung der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche voranzutreiben.
Das Gutshaus diente als ehemalige Unterkunft für die weiblichen Angestellten des Guts.
In den 50 Jahren des vergangenen Jahrhunderts arbeiteten rund 30 Personen auf dem Pfyngut. Um nicht nur den wenigen Familien eine gute Unterkunft zu bieten, wurde einerseits das Gutshaus für die weiblichen Angestellten und andererseits, ob der Werkstatt und Schmiede, Zimmer für die männlichen Angestellten gebaut und im Jahre 1959 bezogen.
Um das Jahr 1000 entsteht ein grosser Gutshof.
Das Dorf Pfyn wird in der Schlacht bei Pfyn 1799 schwer beschädigt. Die Walliser Adelsfamilie von Werra wird Besitzerin der Pfyndomäne im 19. Jahrhundert
Die Römer hatten durch den Bau einer grossen Überlandstrasse, welche Martigny mit dem Oberwallis verband, einen grossen Einfluss auf die Entwicklung des Wallis. Auch der Roggen wurde durch die Römer ins Wallis eingeführt. Ebenso wurden die ersten Bissen von den Römern zur Bewässerung erstellt.
Der Pfynwald wurde in der älteren Eisenzeit offensichtlich intensiv als Waldweide für Wiederkäuer genutzt. Wie umfangreiche Untersuchungen An Koprorolithen aus neolithischen und bronzezeitlichen Seeufersiedlungen ergaben, war dies eine verbreitete Form der Tierhaltung.