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An der deutschen Universität Leipzig werden künftig nun auch die Männer mit weiblichen Titeln angesprochen. In ihrer neuen Verfassung werden ausschliesslich weibliche Funktionsbezeichnungen verwendet. Das berichtet die „Leipziger Volkszeitung“. Die bisher übliche Schrägstrichvariante wird abgeschafft. Der Grund für die Änderung ist der umständliche sprachliche Gleichstellungsversuch von Mann und Frau wie etwa „Professor/Professorin“, „Professor/in“, „Professor_in“, „Professor_In“, „Professor (m/w)“. Wenn das sächsische Wissenschaftsministerium nun die Änderung nicht innerhalb von vier Monaten untersagt, tritt die vom Senat beschlossene neue Regelung im Wintersemester 2013 in Kraft. Damit macht die Leipziger Universität vor, wohin die Gender-Ideologie in der Praxis führen kann. Auch andere Universitäten diskutieren bereits, das Leipziger Modell zu übernehmen. Laut der Leipziger Hochschulrektorin Beate Schücking seien bisher von der Staatskanzlei in Dresden „positive Signale“ gekommen.