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Knapp neun Wochen vor den Olympischen Spielen hat der Ruder-Weltverband (FISA) mit aller Härte auf das Doping-Vergehen von drei Sportlern reagiert. Er verhängte gegen zwei Athletinnen und einen Athleten lebenslange Sperren.Dieser Inhalt wurde am 16. Juli 2000 - 13:22 publiziert
Wie die FISA am Sonntag (16.07.) bei der Rotsee-Regatta in Luzern mitteilte, wurden der Kubaner Giovany Solo Lopez sowie die Weissrussinnen Natalia Lawrenenko und Natalia Stasiok lebenslang vom Rudersport ausgeschlossen.
Die betroffenen Athleten waren bei Trainingskontrollen in den vergangenen Wochen der Einnahme von anabolen Steroiden überführt worden.
Die zwei Athletinnen aus Weissrussland ruderten im Doppelvierer, der Kubaner im Männer-Doppelvierer.
Als Konsequenz aus dem tragischen Tod des deutschen Leichtgewichtsruderers Jörn Kerkhoff aus Hameln denkt die FISA nach eigenen Angaben an die Einführung ganzjähriger Gewichtskontrollen. Damit sollen grössere Gewichtsdifferenzen vermieden werden.
Der 24-Jährige war beim umstrittenen Gewichtmachen am Rande des Weltcups in München kollabiert und am 4. Juni an Nieren- und Leberversagen gestorben.
swissinfo und Agenturen
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