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Die Dreharbeiten starten 2017 auf der malaiischen Insel Borneo und der Schweiz, wie der Filmverleiher Ascot Elite am Donnerstag mitteilte. Als Schauspieler will Regisseur Hilber auch Nachfahren der Ureinwohner, bei denen Manser lebte, bevor er 2000 spurlos verschwand, einsetzen. In die Kinosäle kommt der neue Spielfilm voraussichtlich 2018.
Der Basler Ethnologe und Umweltaktivist Bruno Manser engagierte sich mit teilweise gefährlichen Aktionen für das auf Borneo lebende Nomadenvolk der Penan. Die Regierung Malaysias erklärte ihn in den 1990er Jahren zur unerwünschten Person und verwies ihn des Landes. Seit seiner illegalen Rückkehr in den Dschungel Borneos im Mai 2000 gilt Manser als verschollen. Alle Suchexpeditionen blieben ohne Erfolg.
Wie der Filmverleiher Ascot Elite in seiner Mitteilung schreibt, habe sich einst auch Hollywood-Regisseur Steven Spielberg für die Rechte an Mansers Geschichte interessiert. Manser habe damals aber “dankend abgelehnt”, lässt sich Regisseur Hilber zitieren.
(SDA)