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Die Psoriasis-Therapie befindet sich in einem Wandel vom kurzzeitigen Management akuter Symptome hin zu langfristigen Behandlungsstrategien [1]. Aktuelle Studienergebnisse, präsentiert am EADV 2019, zeigen die anhaltende Wirksamkeit und Sicherheit einer neuen Behandlungsoption bei mittelschwerer bis schwerer Psoriasis [2].
Die digitale Transformation ist nicht nur im Alltag, sondern auch in der Medizin in vollem Gange und nimmt immer präzisere Züge an. Längst wurde die Notwendigkeit erkannt, grosse Datenmengen nicht nur zu speichern, sondern sie auch zu nutzen.
Wie sieht die optimale Therapie tumorassoziierter venöser Thromboembolie aus? Mit dieser Frage beschäftigten sich zwei renommierte Wissenschaftler, die die Vor- und Nachteile der verfügbaren Behandlungsmöglichkeiten gegeneinander abwägten.
Tumore des biliären Systems wie das Cholangio- oder Gallenblasenkarzinom zählen zu den seltenen bösartigen Tumorentitäten, steigen allerdings stetig an. Manchmal kann eine kombinierte systemische und lokoregionäre Chemotherapie in Betracht kommen. Auf jeden Fall sollte die Therapie in einem spezialisierten Zentrum mit einem multidisziplinären Team stattfinden.
Reaktive Plasmozytosen sind selten, allerdings dann häufig ausgeprägt. Sie müssen gegen eine reaktive (polyklonale) und monoklonale Plasmazellvermehrung abgegrenzt werden. Eine genaue Differentialdiagnostik ermöglicht eine effektive Therapie.
Erkältungen werden zu 70% durch Rhinoviren hervorgerufen. In der Regel dauert die Erkrankung 10 bis 14 Tage und zahlreiche Therapieoptionen sind wenig wirksam. Vor allem Patienten mit Asthma oder COPD bergen das Risiko eines schweren Verlaufs. Immunstimulierende Präparate können helfen.
Die moderne Asthmatherapie erfolgt phänotypenbasiert. Langfristige Behandlungsziele sind eine gute Symptomkontrolle sowie Minimierung des Exazerbationsrisikos. Symptomkontrolle ist jedoch nicht mit dem Asthmaschweregrad gleichzusetzen.
Aktuelle Untersuchungen deckten auf, dass das mTORC2-Protein – Ziel einiger neu entwickelter Krebspräparate – bei Darmkrebs gar nicht aktiv ist. Eine mTORC2-Aktivität wurde lediglich in bestimmten Immunzellen nachgewiesen, die dieses Protein allerdings zur Bekämpfung der Krebszellen benötigen.
Chronische Wunden sind mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität assoziiert. Aufgrund des wachsenden älteren Bevölkerungsanteils und der steigenden Diabeteszahlen wird dieser Trend in Zukunft noch zunehmen. Neue Daten zeigen, dass kanisterlose Unterdruck-Wundtherapie eine optimierte patientenfreundliche Alternative zur traditionellen Vakuumtherapie darstellt.
Psoriasis ist heutzutage durch molekulare Therapien gut behandelbar. Biologika ermöglichen optimierte Responseraten. Im Vergleich zu früheren Vertretern sind neue Medikamente dieser Substanzklasse durch nachhaltige überdauernde Effekte gekennzeichnet. Dies wurde mehrfach objektiv belegt.
Der Morbus Hodgkin gehört zu den malignen Lymphomen und zeigt sich durch schmerzlose Lymphknotenschwellungen, die sehr häufig zunächst am Hals oder hinter dem Brustbein zu finden sind. Einen Überblick über die wichtigsten Therapieregime je nach Stadium und eine Beurteilung hinsichtlich der neuen Behandlungsmöglichkeit mit einem PD1-Antikörper gab Prof. Dr. med. Peter Borchmann, Köln (D).
Die Zahl der MS-Betroffenen in der Schweiz steigt. Aktuelle Erhebungen zeichnen ein alarmierendes Bild. Umso bedeutsamer wird eine effektive, individuell an Lebenssituation und Krankheitsverlauf des Patienten angepasste Behandlung. Ziel sollte die Erhaltung einer möglichst langen Teilnahme am gesellschaftlichen Leben sein.
Ergebnisse eines 10-Jahres-Follow-ups zeigen, dass eine partielle Bestrahlung der Brust bei Patientinnen mit frühem, risikoarmem Brustkrebs, neuer Standard in der Behandlung werden sollte. Denn es treten signifikant weniger unerwünschte Ereignisse bei besseren kosmetischen Ergebnissen im Vergleich zur Bestrahlung der ganzen Brust auf.
Die 2019 lancierte Kampagne hat das Ziel, Betroffenen Wissen über ihre chronisch-entzündliche Hauterkrankung zu vermitteln und das Empowerment zu fördern. Webbasierte Disease Management Tools bieten unter anderem die Möglichkeit, einen personalisierten Patientenleitfaden zu erstellen.
Das Parkinsonsyndrom ist eine der häufigsten neurodegenerativen Erkrankungen. Symptome wie Einschränkungen der Bewegungskontrolle basieren auf einem Verlust von Nervenzellen in den betreffenden Gehirnarealen. Eine effektive Parkinson-Therapie ist komplex und sollte an den individuellen Gegebenheiten des Patienten angepasst sein.
Dass hinter pneumologischen Erkrankungen arbeitsbedingte Gründe stecken können, gerät bei der Anamnese im klinischen und praktischen Alltag gerne aus dem Fokus. Vor allem bei Asbestkrebs ist man bisher davon ausgegangen, dass immer Plaques nachweisbar sein müssen. Ein Irrtum, wie Studienergebnisse nun zeigen.
Ein Grossteil der 2019 befragten Ärzte in der Schweiz beurteilen die hiesige Gesundheitsversorgung als gut oder sehr gut. Dies zeigen die Resultate der jährlichen gesundheitspolitischen Befragung des Commonwealth Fund (CWF). Darin zeichnet sich unter anderem ein Trend zu einer Zunahme von eHealth-Angeboten ab.
Halsschmerzen sind in der Regel harmlos und selbstlimitierend. Manchmal steckt allerdings auch eine Streptokokken-Angina dahinter, die gerne mit einer Antibiose therapiert wird. Diese zeigt jedoch meist gar keine Vorteile.
Bei der Behandlung chronischer Wunden stösst man als Hausarzt häufig an seine Grenzen. Nicht zuletzt, weil die Interaktion mit den Betroffenen sich oft schwierig gestaltet. Ein interdisziplinäres, multiprofessionelles und transsektorales Therapieregime kann helfen.
Die Erforschung von Behandlungsmöglichketen für chronische Nierenkrankheit stagnierte über längere Zeit. Nun gibt es erfreuliche Neuigkeiten. SGLT2-Inhibitoren und GLP-1 sind vielversprechende Hoffnungsträger, wie aktuelle Befunde zeigen.