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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2013.00252 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiberin Leicht Urteil vom 9. Dezember 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin gegen Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___ schloss am 20. Dezember 2011 m it der regionalen Taxianbieterin Y.___ einen Anschlussvertrag und mit dieser und der Vermittlungszentrale Z.___ einen Kooperationsvertrag ab. Als Ver tragsbeginn wurde der 1. Januar 2012 vereinbart (Urk. 9/ 5 ). In der Folge mel dete sie sich bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichs kasse, als selbständig erwerbende Taxifahrerin an. Auf Ersuchen der Aus gleichskasse klärte die Schweizerische Unfallversicherungsa nstalt (SUVA) daraufhin ab, ob X.___ aufgrund ihrer Vertragsverhältnisse mit der Y.___ und der Z.___ als selbständig oder unselbständig erwerbstätig einzustufen sei (Urk. 9/ 1 ff.). Mit Feststellungsverfü gung vom 5. März 2013 qualifizierte sie X.___ in Bezug auf ihre Tätig keit im Bereich Limousinen -S ervice / Taxi als unselb ständig erwerbend (Urk. 9/7 ). Die dagegen erhobene Einsprache vom 25. März 2013 wies sie mit Einspracheentscheid vom 4. Oktober 2013 ab (Urk. 9/ 13 = Urk. 2). 2. Dagegen erhob X.___ mit Eingabe vom 9. Oktober 2013 Beschwerde mi t dem sinngemässen Antrag auf Aufhebung des angefochtenen Entscheides und Feststellung, dass sie als selbständig erwerbend zu qualifizieren sei (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 29. Januar 2014 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 8 ). Die Beschwerdeantwort wurde der Beschwerdeführerin am 5. Februar 2014 zugestellt (Urk. 10). Mit Eingabe vom 10. Februar 2014 reichte die Beschwerde führerin eine Stellungnahme zur Beschwerdeantwort ein (Urk. 11), was der Beschwerdegegnerin am 18. Februar 2014 mitgeteilt wurde (Urk. 12). Am 4. Dezember 2014 wurde auf Antrag der Beschwerdeführerin eine Instruktionsverhandlung durchgeführt (Prot. S. 3). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzuge hen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 1a Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) sind die in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmer obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Als Arbeitnehmer im Sinne des Gesetzes gilt, wer eine unselbständige Erwerbstätigkeit im Sinne d er Bundesgesetzgebung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) ausübt (Art. 1 der Ver ordnung über die Unfallversicherung [UVV]). Ergänzend bestimmt A rt. 66 Abs. 1 lit. g UVG, dass die Arbeitnehmer von Ver keh r s- und Transportbetrieben sowie Betrieben mit unmittelbarem Anschluss an das Transportgewerbe obligatorisch bei der SUVA versichert si nd. Das Versi cherungsverhältnis bei der SUVA wird in der obligatorischen Versicherung durch Gesetz begründet (Art. 59 Abs.1 UVG). 1.2 Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht aufgrund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnisse vermögen dabei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche Qualifikation zu bieten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein. Als unselbständig erwerbstätig ist im Allgemeinen zu betrachten, wer von einem Arbeitgeber in betriebswirt schaftlicher beziehungsweise arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist und kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt. Aus diesen Grundsätzen allein lassen sich indessen noch keine einheitlichen, schematisch anwendbaren Lösungen ableiten. Die Vielfalt der im wirtschaftli chen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zutage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 123 V 161 E. 1, 122 V 169 E. 3a, 283 E. 2a, 119 V 161 E. 2 mit Hinweisen). 1.3 Charakteristische Merkmale einer selbständigen Erwerbstätigkeit sind die Täti gung erheblicher Investitionen, die Benützung eigener Geschäftsräumlichkeiten sowie die Beschäftigung von eigenem Personal (BGE 119 V 163 E. 3b). Das spe zifische Unternehmerrisiko besteht dabei darin, dass unabhängig vom Arbeits erfolg Kosten anfallen, die die versicherte Person selber zu tragen hat (ZAK 1986 S. 333 E. 2d und S. 121 E. 2b). Für die Annahme selbständiger Erwerbstä tigkeit spricht sodann die gleichzeitige Tätigkeit für mehrere Gesellschaften in eigenem Namen, ohne indessen abhängig zu sein (ZAK 1982 S. 215). Massge bend ist dabei nicht die rechtliche Möglichkeit, Arbeiten von mehreren Arbeit gebern anzunehmen, sondern die tatsächliche A usgangslage (ZAK 1982 S. 186 E. 2b). Von unselbständiger Erwerbstätigkeit ist auszugehen, wenn die für den Arbeits vertrag typischen Merkmale vorliegen, das heisst, wenn die versicherte Person Dienst auf Zeit zu leisten hat, wirtschaftlich vom „Arbeitgeber“ abhängig und während der Arbeitszeit auch in dessen Betrieb eingeordnet ist, praktisch also keine andere Erwerbstätigkeit ausüben kann (Manfred Rehbinder, Schweizeri sches Arbeitsrecht, 13. Auflage, Bern 1997, S. 33 ff.). Indizien dafür sind das Vorliegen eines bestimmten Arbeitsplans, die Notwendigkeit, über den Stand der Arbeiten Bericht zu erstatten, sowie das Angewiesensein auf die Infrastruk tur am Arbeitsort (ZAK 1982 S. 185). Das wirtschaftliche Risiko der Versicherten erschöpft sich diesf alls in der (alleinigen ) Abhängigkeit vom persönlichen Arbeitserfolg (ZAK 1986 S. 121 E. 2b, S. 333 E. 2d) oder – bei einer regelmässig ausgeübten Tätigkeit – darin, dass bei Dahinfallen des Erwerbsverhältnisses eine ähnliche Situation entsteht, wie dies beim Stellenverlust eines Arbeitnehmers der Fall ist. Die Abhängigkeit der eigenen Existenz vom persönlichen Arbeits erfolg ist praxisgemäss nur dann als Risiko eines Selbständigerwerbenden zu werten, wenn beträchtliche Investitionen zu tätigen oder Angestelltenlöhne zu bezahlen sind (BGE 119 V 163 E. 3b). 1.4 Gemäss Wegleitung über den massgebenden Lohn (WML) in de r AHV, IV und EO (WML; Stand 1. Januar 2014 = Stand 1. Januar 2013 ) ist in unselbständiger Stellung erwerbstätig, wer kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt und von einer Arbeitgeberin oder einem Arbeitgeber in wirtschaftlicher und arbeitsorga nisatorischer Hinsicht abhängig ist ( Rz 1013). Merkmale für das Bestehen eines Unternehmerrisikos sind namentlich ( Rz 1014): - das Tätigen erhebliche r Investitionen, - die Verlusttragung, - das Tragen des Inkasso- und Delkredererisiko s, - die Unkostentragung, - das Handeln in eigenem Namen und auf eigene Rechnung, - das Beschaffen von Aufträgen, - die Beschäftigung von Personal, - eigene Geschäftsräumlichkeiten. Auf der anderen Seite kommt d as wirtschaftliche respektive ar beitsorganisatori sche Abhängig keitsverhältnis Unselbständigerwerbender bei folgenden Merk malen zum Ausdruck ( Rz 1015): – dem Weisungsrecht, – dem Unterordnungsverhältnis, – der Pflicht zur persönlichen Aufgabenerfüllung, – des Konkurrenzverbot s, – der Präsenzpflicht. Gemäss Wegleitung gelten Taxichauffeusen und -chauffeure im Allgemei nen als Unselbständigerwerbende. D ies auch dann, wenn sie ein eigenes Fahrzeug benützen, aber einer Taxizentral e angeschlossen sind ( Rz 4120). Sie gelten als selbständigerwerbend, soweit sie ein Unternehmerrisiko tragen und arbeitsorga nisatorisch nicht in besonderem Masse von den Auftraggebenden abhängig sind ( Rz 4122). 1.5 Verwaltungsweisungen richten sich an die Durchführungsstellen und sind für das Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich. Dieses soll sie bei seiner Ent scheidung aber berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht also nicht ohne triftigen Grund von Verwaltungs weisungen ab, wenn diese eine überzeugende Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben darstellen. Insofern wird dem Bestreben der Verwaltung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwendung zu gewährleisten, Rechnung getragen (BGE 133 V 587 E. 6.1 S. 591; 133 V 257 E. 3.2 S. 258 mit Hinweisen; vgl. BGE 133 II 305 E. 8.1 S. 315). 2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, gemäss ihren Abklä rungen und den eingereichten Unterlagen arbeite die Beschwerdeführerin für die Y.___ in einem Unterordnungs- und Abhängig keitsverhältnis. Sie nehme wie eine Angestellte an den betrieblichen Arbeiten teil. Sie trage bei ihrer Tätigkeit als Taxifahrerin kein eigentliches Unterneh merrisiko, sondern stelle – wie dies für Arbeitnehmer typisch sei – dem Betrieb Y.___ lediglich ihre Arbeitskraft zur Verfügung. Bei „Selbstausleihe“ oder „Vermietung der eigenen Arbeitskraft“ könne in keinem Fall von selbständiger Erwerbstätigkeit gesprochen werden. Gemäss den einge reichten Unterlagen habe sie Verträge mit der Y.___ und der A.___. Ausserdem bestehe ein Kooperationsvertrag zwischen der Zentrale Y.___, der Z.___ und ihr. Um bei der Y.___ eingestellt zu werden, müsse der Taxichauffeur die zahlreichen Bestimmungen der Taxi-Zentrale akzeptieren. Im Anschlussver trag zwischen der Zentrale Y.___ und der Beschwerde führerin sei Folgendes festgehalten: Die Zentrale besorge das Inkasso der ver mittelten Kreditfahrten und übernehme auch das Debitorenrisiko ( Ziff. 3). Der Taxifahrerin werde vorgeschrieben, dass ihr Fahrzeug den zeitgemässen tech nischen Standards zu entsprechen habe und nicht älter als zehn Jahre sein dürfe ( Ziff. 4). Das Fahrzeug müsse mit dem Namen der Taxizentrale gekennzeichnet sein und dem durch die Zentrale festgelegten Erscheinungsbild entsprechen (Ziffer 4). D ie Taxif ahrerin sei verpflichtet, die von der Zentrale bereitgestellten Standplätze zu nutzen. Damit sei sie nicht frei beim Entscheid, wo sie Aufträge generieren wolle. Es bestehe eine Verpflichtung zur Teilnahme an Kursen zur Aus- und Weiterbildung, welche die Z entrale durchführe (Ziffer 4 in Verbin dung mit Ziffer 6). Die durch die Taxif ahrer in von der Taxizentrale übernom menen Aufträge seien prioritär zu behandeln. Damit sei die Taxifahrerin ihrer unternehmerischen Freiheit beraubt beziehungsweise müsse den Anweisungen der Zentrale Folge leisten und die georderten Fahrten ausfü h ren. Der Taxifahre r in werde untersagt, sich noch weiteren Zentralen anzuschliessen (Ziffer 5). Die angeschlossenen Taxifahrer müssten die von der Zentrale vermittelten Bestel lungen ausführen (Ziffer 5 Abs. 2). Die Zentrale koor diniere die Werbemass nahmen, die Taxif ahrer in habe diese umzusetzen (Ziffer 7). Werbemassnahmen dürften in keinem Fall den allgemeinen Interessen der Zentrale zuwider laufen. Die Kündigungsfrist von drei Monaten (Ziffer 2.3) spreche ebenfalls für eine unselbständige Erwerbstätigkeit. Ein zusätzlicher Hinweis auf die arbeitsorga nisatorische Abhängigkeit ergebe sich aus der Konzession der Stadt B.___. Darin sei in Ziffer 6 erwähnt, dass die Konzession nur in Verbindung mit dem Anschlussvertrag bei der Y.___ gültig sei, was ebenfalls auf eine unselbständige Stellung gegenüber der Y.___ hinweise. Im vor liegenden Fall mangle es insbesondere auch an einem relevanten spezifischen Unternehmerrisiko, wofür das Vorliegen von erheblichen Investitionen ein gewichtiges Indiz wäre. Die Taxifahrer trügen zwar insofern ein gewisses Unternehmerrisiko, da sie selbst einen Personenwagen anschaffen und unter halten müssten. Diese Anschaffung könne aber nicht als erhebliche Investition gewertet werden und das damit verbunden e Unternehmerrisiko falle praxisge mäss nicht stark ins Gewicht. Ein erhebliches Geschäftsrisiko könne auch nicht darin erblickt werden, dass die Taxifahrer über kein festes Einkommen verfüg ten und wirtschaftlich von den ihnen von der Zentrale übertragenen Fahrten abhängig seien. Praxisgemäss sei die Abhängigkeit der eigenen Existenz vom persönlichen Arbeitserfolg nur dann als Risiko eines Selbständigerwerbenden zu werten, wenn beträchtliche Investitionen zu tätigen oder Angestelltenlöhne zu bezahlen seien, was vorliegend nicht zutreffe. Zusammenfassend erfülle die Beschwerdeführerin die Voraussetzungen für eine selb ständige Erwerbstätigkeit nicht (Urk. 2 und Urk. 8 ). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, sie sei als selbständigerwerbend zu qualifizieren. S ie trage als Taxifahrerin das gesamte Unternehmerrisiko. Des Weiteren sei sie nicht in besonderem Masse von einer Taxizentrale abhängig (freie Arbeitszeit, freie Fahrrouten, freie Ein kommensbestimmung, freie Bestellannahme, kein Unterordnungsverhältnis, keine Teilnahme an betrieblichen Arbeiten). Sie übe seit der Aufnahme ihrer Selbständigkeit ihren Beruf selbstbestimmt und nach eigenem Ermessen aus. Die Inanspruchnahme der „ C.___ “ oder der „ D.___ “ diene lediglich der Kooperation im unternehmerischen Sinne und stelle für sie eine beträchtliche Investition dar, da sie ihre monatlichen Beiträge an diese Unternehmen bezahlen müsse. Prinzi piell stelle sie ihre Dienstleistungen auf selbständiger Basis auf eigene Rech nung zur Verfügung (Urk. 1 und Urk. 11 ). 3. 3.1 Der seit 1. Januar 2012 geltende Anschlussvertrag wurde auf unbestimmte Zeit abgeschlossen und kann von jedem Vertragspartner unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist auf das Ende eines Monats gekündigt werden. Die Beschwerdeführerin ist berechtigt, w ährend der Vertragsdauer mit einem Fahrzeug die Dienste der Zentrale zu nutzen. Das selbst finanzierte und unter haltene Fahrzeug muss den technischen Standards entsprechen und darf nicht älter als 10 Jahre sein. Die Beschwerdeführerin hat die vereinbarten Tarife und Gebühren zu entrichten. Sie hat an Kursen zur Aus- und Weiterbildung teilzu nehmen. Sie muss für ihr Fahrzeug den Namen der Zentrale verwenden und das von der Zentrale definierte einheitliche Auftritts- und Erscheinungsbild einhal ten. Sie kann bei der Zentrale kostenlos Visitenkarten beziehen. Weiter ist sie verpflichtet, die von der Zentrale bereit gestellten Standplätze zu benutzen. Sie hat die angenommenen Auft räge prioritär auszuführen, ist jedoch frei, die von der Zentrale vermittelten Fahraufträge anzunehmen oder abzulehnen. Das Inkasso der vermittelten Kreditfahrten und das mit diesen Fahr ten verbundene Debitorenrisiko übernimmt die Zentrale. Die Beschwerdeführerin übernimmt das Debitorenrisiko für selber akquirierte Fahrten. Sie darf sich in keiner Form wei teren Funkzentralen, Vermittlungssystemen und dergleichen anschliessen. Es steht ihr jedoch frei, Aufträge selber zu akquirieren und auszuführen (Urk. 9/5). 3.2 Aus dem Anschlussvertrag ergeben sich zahlreiche Hinweise für eine betriebswirt schaftliche respektive arbeitsorganisatorische Abhängigkeit der Beschwerdeführerin gegenüber der Y.___. So lassen die vertraglichen Verpflichtungen, an Kursen zur Aus- und Weiterbildu ng teilzu nehmen, für ihr Fahrzeug den Namen der Zentrale zu ver wenden, das von der Zentrale definierte einheitliche Auftritts- und Erscheinungsbild ein zu halten und die von der Zentrale bereit gestellten Standplätze zu benutzen, auf ein Unter ordnungsverhältnis schliessen, welches weiter geht, als im Auftragsrecht üblich ist (vgl. AJP 1997 S. 1469). Dafür spricht auch die Tatsache, dass sie die Dienste der Zentrale lediglich mit einem Fahrzeug nutzen darf und es ihr somit faktisch verunmöglicht wird, Personal zu beschäftigen. Sodann verstärkt die Tatsache, dass sie auf die Infrastruktur der Zentrale an gewiesen ist und die angenomme nen Aufträge prioritär auszuführen hat, ihre Abhängigkeit. Das Verbot, sich weiteren Funkzentralen, Vermittlungssystemen und dergleichen anzuschliessen, ist ebenfalls ein Indiz für ein arbeitsorganisatorisches Abhängigkeitsverhältnis. Auch die Kündigungsfrist von drei Monaten spricht für eine unselbständige Stellung (vgl. AJP 1997 S. 1471). 3.3 Neben der Einbindung in arbeitsorganisatorischer Hinsicht ist das Fehlen eines spezifischen Unternehmerrisikos für die AHV-rechtliche Qualifikation von Bedeutung. Die Beschwerdeführerin trägt insofern ein gewisses Unternehmerri siko, als sie unabhängig von ihrem Arbeitserfolg eine monatliche Anschlussge bühr zu entrichten hat und für die Kosten ihres Fahrzeuges selbst aufkommen muss. Da die Anschaffung eines Personenwagens, der nicht ausschliesslich beruflichen Zwecken dient, nicht als erhebliche Investition gewertet werden kann, fällt das damit verbundene Geschäftsrisiko praxisgemäss nicht stark ins Gewicht (vgl. AJP 1997 S. 1472, ZAK 1992 S. 165). Das Inkasso der vermittelten Kreditfahrten und das mit diesen Fahrten verbundene Debitorenrisiko über nimmt die Zentrale. Abgesehen von der Anschaffung des Fahrzeuges hat die Beschwerdeführerin keine wesentlichen Investitionen getätigt und sie beschäf tigt auch kein Personal. Damit erschöpft sich das wirtschaftliche Risiko in der Abhängigkeit vom persönlichen Arbeitserfolg. Dieser ist nur dann als Geschäftsrisiko einer selbständig erwerbenden Person zu qualifizieren, wenn beträchtliche Investitionen zu tätigen oder Angestelltenlöhne zu bezahlen sind (ZAK 1992 S. 165 mit Hinweisen), was vorliegend eben gerade nicht der Fall ist. Somit sind die Kriterien für das Bestehen eines Unternehmerrisikos in der Mehr zahl nicht erfüllt. 3.4 Auch wenn der Anschlussvertrag mit der Y.___ gewisse Elemente aufweist, die bei selbständiger Erwerbstätigkeit üblich sind, überwiegen insge samt die Merkmale, die für eine unselbständige Erwerbstätigkeit sprechen. 3.5 Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend festhält (Urk. 2 S. 3 ) spricht auch die Konzession der Stadt B.___, welche nur in Verbindung mit dem Anschlussver trag bei der Y.___ gültig ist (Urk. 9/ 3 Ziff. 6 ), für die Annahme einer unselbständigen Erwerbstätigkeit. Dass die Beschwerdeführerin nebst den vermittelten Taxifahrten auch selbst Kunden akquiriert (unter anderem über die Applikation „ D.___ “), ändert nichts an der Qualifikation als Unselbständiger werbende in Bezug auf den Anschlussvertrag mit der Y.___. Auch daraus, dass die Beschwerdeführerin über ein auf sie angemeldetes Kredit kartenterminal verfügt (vgl. Urk. 11), kann die Beschwerdeführerin nichts zu ihren Gunsten ableiten, zumal dieses auch für vorliegend nicht zur Diskussion stehende berufliche Aktivitäten verwendet werden kann. 3.6 Nach dem Gesagten ist die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene sozialver sicherungs rechtliche Qualifikation als unselbständig erwerbend nicht zu beanstanden, was zur Abweisung der Beschwerde führt. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Schweizerische Unfallversicherungsanstalt - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstLeicht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2013.00252 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiberin Leicht Urteil vom 9. Dezember 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin gegen Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___ schloss am 20. Dezember 2011 m it der regionalen Taxianbieterin Y.___ einen Anschlussvertrag und mit dieser und der Vermittlungszentrale Z.___ einen Kooperationsvertrag ab. Als Ver tragsbeginn wurde der 1. Januar 2012 vereinbart (Urk. 9/ 5 ). In der Folge mel dete sie sich bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichs kasse, als selbständig erwerbende Taxifahrerin an. Auf Ersuchen der Aus gleichskasse klärte die Schweizerische Unfallversicherungsa nstalt (SUVA) daraufhin ab, ob X.___ aufgrund ihrer Vertragsverhältnisse mit der Y.___ und der Z.___ als selbständig oder unselbständig erwerbstätig einzustufen sei (Urk. 9/ 1 ff.). Mit Feststellungsverfü gung vom 5. März 2013 qualifizierte sie X.___ in Bezug auf ihre Tätig keit im Bereich Limousinen -S ervice / Taxi als unselb ständig erwerbend (Urk. 9/7 ). Die dagegen erhobene Einsprache vom 25. März 2013 wies sie mit Einspracheentscheid vom 4. Oktober 2013 ab (Urk. 9/ 13 = Urk. 2). 2. Dagegen erhob X.___ mit Eingabe vom 9. Oktober 2013 Beschwerde mi t dem sinngemässen Antrag auf Aufhebung des angefochtenen Entscheides und Feststellung, dass sie als selbständig erwerbend zu qualifizieren sei (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 29. Januar 2014 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 8 ). Die Beschwerdeantwort wurde der Beschwerdeführerin am 5. Februar 2014 zugestellt (Urk. 10). Mit Eingabe vom 10. Februar 2014 reichte die Beschwerde führerin eine Stellungnahme zur Beschwerdeantwort ein (Urk. 11), was der Beschwerdegegnerin am 18. Februar 2014 mitgeteilt wurde (Urk. 12). Am 4. Dezember 2014 wurde auf Antrag der Beschwerdeführerin eine Instruktionsverhandlung durchgeführt (Prot. S. 3). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzuge hen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 1a Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) sind die in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmer obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Als Arbeitnehmer im Sinne des Gesetzes gilt, wer eine unselbständige Erwerbstätigkeit im Sinne d er Bundesgesetzgebung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) ausübt (Art. 1 der Ver ordnung über die Unfallversicherung [UVV]). Ergänzend bestimmt A rt. 66 Abs. 1 lit. g UVG, dass die Arbeitnehmer von Ver keh r s- und Transportbetrieben sowie Betrieben mit unmittelbarem Anschluss an das Transportgewerbe obligatorisch bei der SUVA versichert si nd. Das Versi cherungsverhältnis bei der SUVA wird in der obligatorischen Versicherung durch Gesetz begründet (Art. 59 Abs.1 UVG). 1.2 Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht aufgrund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnisse vermögen dabei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche Qualifikation zu bieten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein. Als unselbständig erwerbstätig ist im Allgemeinen zu betrachten, wer von einem Arbeitgeber in betriebswirt schaftlicher beziehungsweise arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist und kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt. Aus diesen Grundsätzen allein lassen sich indessen noch keine einheitlichen, schematisch anwendbaren Lösungen ableiten. Die Vielfalt der im wirtschaftli chen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zutage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 123 V 161 E. 1, 122 V 169 E. 3a, 283 E. 2a, 119 V 161 E. 2 mit Hinweisen). 1.3 Charakteristische Merkmale einer selbständigen Erwerbstätigkeit sind die Täti gung erheblicher Investitionen, die Benützung eigener Geschäftsräumlichkeiten sowie die Beschäftigung von eigenem Personal (BGE 119 V 163 E. 3b). Das spe zifische Unternehmerrisiko besteht dabei darin, dass unabhängig vom Arbeits erfolg Kosten anfallen, die die versicherte Person selber zu tragen hat (ZAK 1986 S. 333 E. 2d und S. 121 E. 2b). Für die Annahme selbständiger Erwerbstä tigkeit spricht sodann die gleichzeitige Tätigkeit für mehrere Gesellschaften in eigenem Namen, ohne indessen abhängig zu sein (ZAK 1982 S. 215). Massge bend ist dabei nicht die rechtliche Möglichkeit, Arbeiten von mehreren Arbeit gebern anzunehmen, sondern die tatsächliche A usgangslage (ZAK 1982 S. 186 E. 2b). Von unselbständiger Erwerbstätigkeit ist auszugehen, wenn die für den Arbeits vertrag typischen Merkmale vorliegen, das heisst, wenn die versicherte Person Dienst auf Zeit zu leisten hat, wirtschaftlich vom „Arbeitgeber“ abhängig und während der Arbeitszeit auch in dessen Betrieb eingeordnet ist, praktisch also keine andere Erwerbstätigkeit ausüben kann (Manfred Rehbinder, Schweizeri sches Arbeitsrecht, 13. Auflage, Bern 1997, S. 33 ff.). Indizien dafür sind das Vorliegen eines bestimmten Arbeitsplans, die Notwendigkeit, über den Stand der Arbeiten Bericht zu erstatten, sowie das Angewiesensein auf die Infrastruk tur am Arbeitsort (ZAK 1982 S. 185). Das wirtschaftliche Risiko der Versicherten erschöpft sich diesf alls in der (alleinigen ) Abhängigkeit vom persönlichen Arbeitserfolg (ZAK 1986 S. 121 E. 2b, S. 333 E. 2d) oder – bei einer regelmässig ausgeübten Tätigkeit – darin, dass bei Dahinfallen des Erwerbsverhältnisses eine ähnliche Situation entsteht, wie dies beim Stellenverlust eines Arbeitnehmers der Fall ist. Die Abhängigkeit der eigenen Existenz vom persönlichen Arbeits erfolg ist praxisgemäss nur dann als Risiko eines Selbständigerwerbenden zu werten, wenn beträchtliche Investitionen zu tätigen oder Angestelltenlöhne zu bezahlen sind (BGE 119 V 163 E. 3b). 1.4 Gemäss Wegleitung über den massgebenden Lohn (WML) in de r AHV, IV und EO (WML; Stand 1. Januar 2014 = Stand 1. Januar 2013 ) ist in unselbständiger Stellung erwerbstätig, wer kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt und von einer Arbeitgeberin oder einem Arbeitgeber in wirtschaftlicher und arbeitsorga nisatorischer Hinsicht abhängig ist ( Rz 1013). Merkmale für das Bestehen eines Unternehmerrisikos sind namentlich ( Rz 1014): - das Tätigen erhebliche r Investitionen, - die Verlusttragung, - das Tragen des Inkasso- und Delkredererisiko s, - die Unkostentragung, - das Handeln in eigenem Namen und auf eigene Rechnung, - das Beschaffen von Aufträgen, - die Beschäftigung von Personal, - eigene Geschäftsräumlichkeiten. Auf der anderen Seite kommt d as wirtschaftliche respektive ar beitsorganisatori sche Abhängig keitsverhältnis Unselbständigerwerbender bei folgenden Merk malen zum Ausdruck ( Rz 1015): – dem Weisungsrecht, – dem Unterordnungsverhältnis, – der Pflicht zur persönlichen Aufgabenerfüllung, – des Konkurrenzverbot s, – der Präsenzpflicht. Gemäss Wegleitung gelten Taxichauffeusen und -chauffeure im Allgemei nen als Unselbständigerwerbende. D ies auch dann, wenn sie ein eigenes Fahrzeug benützen, aber einer Taxizentral e angeschlossen sind ( Rz 4120). Sie gelten als selbständigerwerbend, soweit sie ein Unternehmerrisiko tragen und arbeitsorga nisatorisch nicht in besonderem Masse von den Auftraggebenden abhängig sind ( Rz 4122). 1.5 Verwaltungsweisungen richten sich an die Durchführungsstellen und sind für das Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich. Dieses soll sie bei seiner Ent scheidung aber berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht also nicht ohne triftigen Grund von Verwaltungs weisungen ab, wenn diese eine überzeugende Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben darstellen. Insofern wird dem Bestreben der Verwaltung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwendung zu gewährleisten, Rechnung getragen (BGE 133 V 587 E. 6.1 S. 591; 133 V 257 E. 3.2 S. 258 mit Hinweisen; vgl. BGE 133 II 305 E. 8.1 S. 315). 2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, gemäss ihren Abklä rungen und den eingereichten Unterlagen arbeite die Beschwerdeführerin für die Y.___ in einem Unterordnungs- und Abhängig keitsverhältnis. Sie nehme wie eine Angestellte an den betrieblichen Arbeiten teil. Sie trage bei ihrer Tätigkeit als Taxifahrerin kein eigentliches Unterneh merrisiko, sondern stelle – wie dies für Arbeitnehmer typisch sei – dem Betrieb Y.___ lediglich ihre Arbeitskraft zur Verfügung. Bei „Selbstausleihe“ oder „Vermietung der eigenen Arbeitskraft“ könne in keinem Fall von selbständiger Erwerbstätigkeit gesprochen werden. Gemäss den einge reichten Unterlagen habe sie Verträge mit der Y.___ und der A.___. Ausserdem bestehe ein Kooperationsvertrag zwischen der Zentrale Y.___, der Z.___ und ihr. Um bei der Y.___ eingestellt zu werden, müsse der Taxichauffeur die zahlreichen Bestimmungen der Taxi-Zentrale akzeptieren. Im Anschlussver trag zwischen der Zentrale Y.___ und der Beschwerde führerin sei Folgendes festgehalten: Die Zentrale besorge das Inkasso der ver mittelten Kreditfahrten und übernehme auch das Debitorenrisiko ( Ziff. 3). Der Taxifahrerin werde vorgeschrieben, dass ihr Fahrzeug den zeitgemässen tech nischen Standards zu entsprechen habe und nicht älter als zehn Jahre sein dürfe ( Ziff. 4). Das Fahrzeug müsse mit dem Namen der Taxizentrale gekennzeichnet sein und dem durch die Zentrale festgelegten Erscheinungsbild entsprechen (Ziffer 4). D ie Taxif ahrerin sei verpflichtet, die von der Zentrale bereitgestellten Standplätze zu nutzen. Damit sei sie nicht frei beim Entscheid, wo sie Aufträge generieren wolle. Es bestehe eine Verpflichtung zur Teilnahme an Kursen zur Aus- und Weiterbildung, welche die Z entrale durchführe (Ziffer 4 in Verbin dung mit Ziffer 6). Die durch die Taxif ahrer in von der Taxizentrale übernom menen Aufträge seien prioritär zu behandeln. Damit sei die Taxifahrerin ihrer unternehmerischen Freiheit beraubt beziehungsweise müsse den Anweisungen der Zentrale Folge leisten und die georderten Fahrten ausfü h ren. Der Taxifahre r in werde untersagt, sich noch weiteren Zentralen anzuschliessen (Ziffer 5). Die angeschlossenen Taxifahrer müssten die von der Zentrale vermittelten Bestel lungen ausführen (Ziffer 5 Abs. 2). Die Zentrale koor diniere die Werbemass nahmen, die Taxif ahrer in habe diese umzusetzen (Ziffer 7). Werbemassnahmen dürften in keinem Fall den allgemeinen Interessen der Zentrale zuwider laufen. Die Kündigungsfrist von drei Monaten (Ziffer 2.3) spreche ebenfalls für eine unselbständige Erwerbstätigkeit. Ein zusätzlicher Hinweis auf die arbeitsorga nisatorische Abhängigkeit ergebe sich aus der Konzession der Stadt B.___. Darin sei in Ziffer 6 erwähnt, dass die Konzession nur in Verbindung mit dem Anschlussvertrag bei der Y.___ gültig sei, was ebenfalls auf eine unselbständige Stellung gegenüber der Y.___ hinweise. Im vor liegenden Fall mangle es insbesondere auch an einem relevanten spezifischen Unternehmerrisiko, wofür das Vorliegen von erheblichen Investitionen ein gewichtiges Indiz wäre. Die Taxifahrer trügen zwar insofern ein gewisses Unternehmerrisiko, da sie selbst einen Personenwagen anschaffen und unter halten müssten. Diese Anschaffung könne aber nicht als erhebliche Investition gewertet werden und das damit verbunden e Unternehmerrisiko falle praxisge mäss nicht stark ins Gewicht. Ein erhebliches Geschäftsrisiko könne auch nicht darin erblickt werden, dass die Taxifahrer über kein festes Einkommen verfüg ten und wirtschaftlich von den ihnen von der Zentrale übertragenen Fahrten abhängig seien. Praxisgemäss sei die Abhängigkeit der eigenen Existenz vom persönlichen Arbeitserfolg nur dann als Risiko eines Selbständigerwerbenden zu werten, wenn beträchtliche Investitionen zu tätigen oder Angestelltenlöhne zu bezahlen seien, was vorliegend nicht zutreffe. Zusammenfassend erfülle die Beschwerdeführerin die Voraussetzungen für eine selb ständige Erwerbstätigkeit nicht (Urk. 2 und Urk. 8 ). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, sie sei als selbständigerwerbend zu qualifizieren. S ie trage als Taxifahrerin das gesamte Unternehmerrisiko. Des Weiteren sei sie nicht in besonderem Masse von einer Taxizentrale abhängig (freie Arbeitszeit, freie Fahrrouten, freie Ein kommensbestimmung, freie Bestellannahme, kein Unterordnungsverhältnis, keine Teilnahme an betrieblichen Arbeiten). Sie übe seit der Aufnahme ihrer Selbständigkeit ihren Beruf selbstbestimmt und nach eigenem Ermessen aus. Die Inanspruchnahme der „ C.___ “ oder der „ D.___ “ diene lediglich der Kooperation im unternehmerischen Sinne und stelle für sie eine beträchtliche Investition dar, da sie ihre monatlichen Beiträge an diese Unternehmen bezahlen müsse. Prinzi piell stelle sie ihre Dienstleistungen auf selbständiger Basis auf eigene Rech nung zur Verfügung (Urk. 1 und Urk. 11 ). 3. 3.1 Der seit 1. Januar 2012 geltende Anschlussvertrag wurde auf unbestimmte Zeit abgeschlossen und kann von jedem Vertragspartner unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist auf das Ende eines Monats gekündigt werden. Die Beschwerdeführerin ist berechtigt, w ährend der Vertragsdauer mit einem Fahrzeug die Dienste der Zentrale zu nutzen. Das selbst finanzierte und unter haltene Fahrzeug muss den technischen Standards entsprechen und darf nicht älter als 10 Jahre sein. Die Beschwerdeführerin hat die vereinbarten Tarife und Gebühren zu entrichten. Sie hat an Kursen zur Aus- und Weiterbildung teilzu nehmen. Sie muss für ihr Fahrzeug den Namen der Zentrale verwenden und das von der Zentrale definierte einheitliche Auftritts- und Erscheinungsbild einhal ten. Sie kann bei der Zentrale kostenlos Visitenkarten beziehen. Weiter ist sie verpflichtet, die von der Zentrale bereit gestellten Standplätze zu benutzen. Sie hat die angenommenen Auft räge prioritär auszuführen, ist jedoch frei, die von der Zentrale vermittelten Fahraufträge anzunehmen oder abzulehnen. Das Inkasso der vermittelten Kreditfahrten und das mit diesen Fahr ten verbundene Debitorenrisiko übernimmt die Zentrale. Die Beschwerdeführerin übernimmt das Debitorenrisiko für selber akquirierte Fahrten. Sie darf sich in keiner Form wei teren Funkzentralen, Vermittlungssystemen und dergleichen anschliessen. Es steht ihr jedoch frei, Aufträge selber zu akquirieren und auszuführen (Urk. 9/5). 3.2 Aus dem Anschlussvertrag ergeben sich zahlreiche Hinweise für eine betriebswirt schaftliche respektive arbeitsorganisatorische Abhängigkeit der Beschwerdeführerin gegenüber der Y.___. So lassen die vertraglichen Verpflichtungen, an Kursen zur Aus- und Weiterbildu ng teilzu nehmen, für ihr Fahrzeug den Namen der Zentrale zu ver wenden, das von der Zentrale definierte einheitliche Auftritts- und Erscheinungsbild ein zu halten und die von der Zentrale bereit gestellten Standplätze zu benutzen, auf ein Unter ordnungsverhältnis schliessen, welches weiter geht, als im Auftragsrecht üblich ist (vgl. AJP 1997 S. 1469). Dafür spricht auch die Tatsache, dass sie die Dienste der Zentrale lediglich mit einem Fahrzeug nutzen darf und es ihr somit faktisch verunmöglicht wird, Personal zu beschäftigen. Sodann verstärkt die Tatsache, dass sie auf die Infrastruktur der Zentrale an gewiesen ist und die angenomme nen Aufträge prioritär auszuführen hat, ihre Abhängigkeit. Das Verbot, sich weiteren Funkzentralen, Vermittlungssystemen und dergleichen anzuschliessen, ist ebenfalls ein Indiz für ein arbeitsorganisatorisches Abhängigkeitsverhältnis. Auch die Kündigungsfrist von drei Monaten spricht für eine unselbständige Stellung (vgl. AJP 1997 S. 1471). 3.3 Neben der Einbindung in arbeitsorganisatorischer Hinsicht ist das Fehlen eines spezifischen Unternehmerrisikos für die AHV-rechtliche Qualifikation von Bedeutung. Die Beschwerdeführerin trägt insofern ein gewisses Unternehmerri siko, als sie unabhängig von ihrem Arbeitserfolg eine monatliche Anschlussge bühr zu entrichten hat und für die Kosten ihres Fahrzeuges selbst aufkommen muss. Da die Anschaffung eines Personenwagens, der nicht ausschliesslich beruflichen Zwecken dient, nicht als erhebliche Investition gewertet werden kann, fällt das damit verbundene Geschäftsrisiko praxisgemäss nicht stark ins Gewicht (vgl. AJP 1997 S. 1472, ZAK 1992 S. 165). Das Inkasso der vermittelten Kreditfahrten und das mit diesen Fahrten verbundene Debitorenrisiko über nimmt die Zentrale. Abgesehen von der Anschaffung des Fahrzeuges hat die Beschwerdeführerin keine wesentlichen Investitionen getätigt und sie beschäf tigt auch kein Personal. Damit erschöpft sich das wirtschaftliche Risiko in der Abhängigkeit vom persönlichen Arbeitserfolg. Dieser ist nur dann als Geschäftsrisiko einer selbständig erwerbenden Person zu qualifizieren, wenn beträchtliche Investitionen zu tätigen oder Angestelltenlöhne zu bezahlen sind (ZAK 1992 S. 165 mit Hinweisen), was vorliegend eben gerade nicht der Fall ist. Somit sind die Kriterien für das Bestehen eines Unternehmerrisikos in der Mehr zahl nicht erfüllt. 3.4 Auch wenn der Anschlussvertrag mit der Y.___ gewisse Elemente aufweist, die bei selbständiger Erwerbstätigkeit üblich sind, überwiegen insge samt die Merkmale, die für eine unselbständige Erwerbstätigkeit sprechen. 3.5 Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend festhält (Urk. 2 S. 3 ) spricht auch die Konzession der Stadt B.___, welche nur in Verbindung mit dem Anschlussver trag bei der Y.___ gültig ist (Urk. 9/ 3 Ziff. 6 ), für die Annahme einer unselbständigen Erwerbstätigkeit. Dass die Beschwerdeführerin nebst den vermittelten Taxifahrten auch selbst Kunden akquiriert (unter anderem über die Applikation „ D.___ “), ändert nichts an der Qualifikation als Unselbständiger werbende in Bezug auf den Anschlussvertrag mit der Y.___. Auch daraus, dass die Beschwerdeführerin über ein auf sie angemeldetes Kredit kartenterminal verfügt (vgl. Urk. 11), kann die Beschwerdeführerin nichts zu ihren Gunsten ableiten, zumal dieses auch für vorliegend nicht zur Diskussion stehende berufliche Aktivitäten verwendet werden kann. 3.6 Nach dem Gesagten ist die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene sozialver sicherungs rechtliche Qualifikation als unselbständig erwerbend nicht zu beanstanden, was zur Abweisung der Beschwerde führt. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Schweizerische Unfallversicherungsanstalt - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstLeicht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2013.00252 UV.2013.00252

UV.2013.00252 IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Philipp

Sozialversicherungsrichter Vogel

Gerichtsschreiberin Leicht

Urteil vom 9. Dezember 2014

Urteil vom 9. Dezember 2014 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin gegen

gegen Schweizerische Unfallversicherungsanstalt

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Rechtsabteilung

Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern

Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___ schloss am 20. Dezember 2011 m it der regionalen Taxianbieterin Y.___ einen Anschlussvertrag und mit dieser und der Vermittlungszentrale Z.___ einen Kooperationsvertrag ab. Als Ver tragsbeginn wurde der 1. Januar 2012 vereinbart (Urk. 9/ 5 ). In der Folge mel dete sie sich bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichs kasse, als selbständig erwerbende Taxifahrerin an. Auf Ersuchen der Aus gleichskasse klärte die Schweizerische Unfallversicherungsa nstalt (SUVA) daraufhin ab, ob X.___ aufgrund ihrer Vertragsverhältnisse mit der Y.___ und der Z.___ als selbständig oder unselbständig erwerbstätig einzustufen sei (Urk. 9/ 1 ff.). Mit Feststellungsverfü gung vom 5. März 2013 qualifizierte sie X.___ in Bezug auf ihre Tätig keit im Bereich Limousinen -S ervice / Taxi als unselb ständig erwerbend (Urk. 9/7 ). Die dagegen erhobene Einsprache vom 25. März 2013 wies sie mit Einspracheentscheid vom 4. Oktober 2013 ab (Urk. 9/ 13 = Urk. 2).

1. X.___ schloss am 20. Dezember 2011 m it der regionalen Taxianbieterin Y.___ einen Anschlussvertrag und mit dieser und der Vermittlungszentrale Z.___ einen Kooperationsvertrag ab. Als Ver tragsbeginn wurde der 1. Januar 2012 vereinbart (Urk. 9/ 5 ). In der Folge mel dete sie sich bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichs kasse, als selbständig erwerbende Taxifahrerin an. Auf Ersuchen der Aus gleichskasse klärte die Schweizerische Unfallversicherungsa nstalt (SUVA) daraufhin ab, ob X.___ aufgrund ihrer Vertragsverhältnisse mit der Y.___ und der Z.___ als selbständig oder unselbständig erwerbstätig einzustufen sei (Urk. 9/ 1 ff.). Mit Feststellungsverfü gung vom 5. März 2013 qualifizierte sie X.___ in Bezug auf ihre Tätig keit im Bereich Limousinen -S ervice Taxi als unselb ständig erwerbend (Urk. 9/7 ). Die dagegen erhobene Einsprache vom 25. März 2013 wies sie mit Einspracheentscheid vom 4. Oktober 2013 ab (Urk. 9/ 13 = Urk. 2). 2. Dagegen erhob X.___ mit Eingabe vom 9. Oktober 2013 Beschwerde mi t dem sinngemässen Antrag auf Aufhebung des angefochtenen Entscheides und Feststellung, dass sie als selbständig erwerbend zu qualifizieren sei (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 29. Januar 2014 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 8 ). Die Beschwerdeantwort wurde der Beschwerdeführerin am 5. Februar 2014 zugestellt (Urk. 10). Mit Eingabe vom 10. Februar 2014 reichte die Beschwerde führerin eine Stellungnahme zur Beschwerdeantwort ein (Urk. 11), was der Beschwerdegegnerin am 18. Februar 2014 mitgeteilt wurde (Urk. 12). Am 4. Dezember 2014 wurde auf Antrag der Beschwerdeführerin eine Instruktionsverhandlung durchgeführt (Prot. S. 3).

2. Dagegen erhob X.___ mit Eingabe vom 9. Oktober 2013 Beschwerde mi t dem sinngemässen Antrag auf Aufhebung des angefochtenen Entscheides und Feststellung, dass sie als selbständig erwerbend zu qualifizieren sei (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 29. Januar 2014 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 8 ). Die Beschwerdeantwort wurde der Beschwerdeführerin am 5. Februar 2014 zugestellt (Urk. 10). Mit Eingabe vom 10. Februar 2014 reichte die Beschwerde führerin eine Stellungnahme zur Beschwerdeantwort ein (Urk. 11), was der Beschwerdegegnerin am 18. Februar 2014 mitgeteilt wurde (Urk. 12). Am 4. Dezember 2014 wurde auf Antrag der Beschwerdeführerin eine Instruktionsverhandlung durchgeführt (Prot. S. 3). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzuge hen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzuge hen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Gemäss Art. 1a Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) sind die in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmer obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Als Arbeitnehmer im Sinne des Gesetzes gilt, wer eine unselbständige Erwerbstätigkeit im Sinne d er Bundesgesetzgebung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) ausübt (Art. 1 der Ver ordnung über die Unfallversicherung [UVV]).

1.1 Gemäss Art. 1a Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) sind die in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmer obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Als Arbeitnehmer im Sinne des Gesetzes gilt, wer eine unselbständige Erwerbstätigkeit im Sinne d er Bundesgesetzgebung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) ausübt (Art. 1 der Ver ordnung über die Unfallversicherung [UVV]). Ergänzend bestimmt A rt. 66 Abs. 1 lit. g UVG, dass die Arbeitnehmer von Ver keh r s- und Transportbetrieben sowie Betrieben mit unmittelbarem Anschluss an das Transportgewerbe obligatorisch bei der SUVA versichert si nd. Das Versi cherungsverhältnis bei der SUVA wird in der obligatorischen Versicherung durch Gesetz begründet (Art. 59 Abs.1 UVG).

Ergänzend bestimmt A rt. 66 Abs. 1 lit. g UVG, dass die Arbeitnehmer von Ver keh r s- und Transportbetrieben sowie Betrieben mit unmittelbarem Anschluss an das Transportgewerbe obligatorisch bei der SUVA versichert si nd. Das Versi cherungsverhältnis bei der SUVA wird in der obligatorischen Versicherung durch Gesetz begründet (Art. 59 Abs.1 UVG). 1.2 Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht aufgrund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnisse vermögen dabei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche Qualifikation zu bieten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein. Als unselbständig erwerbstätig ist im Allgemeinen zu betrachten, wer von einem Arbeitgeber in betriebswirt schaftlicher beziehungsweise arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist und kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt.

1.2 Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht aufgrund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnisse vermögen dabei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche Qualifikation zu bieten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein. Als unselbständig erwerbstätig ist im Allgemeinen zu betrachten, wer von einem Arbeitgeber in betriebswirt schaftlicher beziehungsweise arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist und kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt. Aus diesen Grundsätzen allein lassen sich indessen noch keine einheitlichen, schematisch anwendbaren Lösungen ableiten. Die Vielfalt der im wirtschaftli chen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zutage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 123 V 161 E. 1, 122 V 169 E. 3a, 283 E. 2a, 119 V 161 E. 2 mit Hinweisen).

Aus diesen Grundsätzen allein lassen sich indessen noch keine einheitlichen, schematisch anwendbaren Lösungen ableiten. Die Vielfalt der im wirtschaftli chen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zutage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 123 V 161 E. 1, 122 V 169 E. 3a, 283 E. 2a, 119 V 161 E. 2 mit Hinweisen). 1.3 Charakteristische Merkmale einer selbständigen Erwerbstätigkeit sind die Täti gung erheblicher Investitionen, die Benützung eigener Geschäftsräumlichkeiten sowie die Beschäftigung von eigenem Personal (BGE 119 V 163 E. 3b). Das spe zifische Unternehmerrisiko besteht dabei darin, dass unabhängig vom Arbeits erfolg Kosten anfallen, die die versicherte Person selber zu tragen hat (ZAK 1986 S. 333 E. 2d und S. 121 E. 2b). Für die Annahme selbständiger Erwerbstä tigkeit spricht sodann die gleichzeitige Tätigkeit für mehrere Gesellschaften in eigenem Namen, ohne indessen abhängig zu sein (ZAK 1982 S. 215). Massge bend ist dabei nicht die rechtliche Möglichkeit, Arbeiten von mehreren Arbeit gebern anzunehmen, sondern die tatsächliche A usgangslage (ZAK 1982 S. 186 E. 2b).

1.3 Charakteristische Merkmale einer selbständigen Erwerbstätigkeit sind die Täti gung erheblicher Investitionen, die Benützung eigener Geschäftsräumlichkeiten sowie die Beschäftigung von eigenem Personal (BGE 119 V 163 E. 3b). Das spe zifische Unternehmerrisiko besteht dabei darin, dass unabhängig vom Arbeits erfolg Kosten anfallen, die die versicherte Person selber zu tragen hat (ZAK 1986 S. 333 E. 2d und S. 121 E. 2b). Für die Annahme selbständiger Erwerbstä tigkeit spricht sodann die gleichzeitige Tätigkeit für mehrere Gesellschaften in eigenem Namen, ohne indessen abhängig zu sein (ZAK 1982 S. 215). Massge bend ist dabei nicht die rechtliche Möglichkeit, Arbeiten von mehreren Arbeit gebern anzunehmen, sondern die tatsächliche A usgangslage (ZAK 1982 S. 186 E. 2b). Von unselbständiger Erwerbstätigkeit ist auszugehen, wenn die für den Arbeits vertrag typischen Merkmale vorliegen, das heisst, wenn die versicherte Person Dienst auf Zeit zu leisten hat, wirtschaftlich vom „Arbeitgeber“ abhängig und während der Arbeitszeit auch in dessen Betrieb eingeordnet ist, praktisch also keine andere Erwerbstätigkeit ausüben kann (Manfred Rehbinder, Schweizeri sches Arbeitsrecht, 13. Auflage, Bern 1997, S. 33 ff.). Indizien dafür sind das Vorliegen eines bestimmten Arbeitsplans, die Notwendigkeit, über den Stand der Arbeiten Bericht zu erstatten, sowie das Angewiesensein auf die Infrastruk tur am Arbeitsort (ZAK 1982 S. 185). Das wirtschaftliche Risiko der Versicherten erschöpft sich diesf alls in der (alleinigen ) Abhängigkeit vom persönlichen Arbeitserfolg (ZAK 1986 S. 121 E. 2b, S. 333 E. 2d) oder – bei einer regelmässig ausgeübten Tätigkeit – darin, dass bei Dahinfallen des Erwerbsverhältnisses eine ähnliche Situation entsteht, wie dies beim Stellenverlust eines Arbeitnehmers der Fall ist. Die Abhängigkeit der eigenen Existenz vom persönlichen Arbeits erfolg ist praxisgemäss nur dann als Risiko eines Selbständigerwerbenden zu werten, wenn beträchtliche Investitionen zu tätigen oder Angestelltenlöhne zu bezahlen sind (BGE 119 V 163 E. 3b).

Von unselbständiger Erwerbstätigkeit ist auszugehen, wenn die für den Arbeits vertrag typischen Merkmale vorliegen, das heisst, wenn die versicherte Person Dienst auf Zeit zu leisten hat, wirtschaftlich vom „Arbeitgeber“ abhängig und während der Arbeitszeit auch in dessen Betrieb eingeordnet ist, praktisch also keine andere Erwerbstätigkeit ausüben kann (Manfred Rehbinder, Schweizeri sches Arbeitsrecht, 13. Auflage, Bern 1997, S. 33 ff.). Indizien dafür sind das Vorliegen eines bestimmten Arbeitsplans, die Notwendigkeit, über den Stand der Arbeiten Bericht zu erstatten, sowie das Angewiesensein auf die Infrastruk tur am Arbeitsort (ZAK 1982 S. 185). Das wirtschaftliche Risiko der Versicherten erschöpft sich diesf alls in der (alleinigen ) Abhängigkeit vom persönlichen Arbeitserfolg (ZAK 1986 S. 121 E. 2b, S. 333 E. 2d) oder – bei einer regelmässig ausgeübten Tätigkeit – darin, dass bei Dahinfallen des Erwerbsverhältnisses eine ähnliche Situation entsteht, wie dies beim Stellenverlust eines Arbeitnehmers der Fall ist. Die Abhängigkeit der eigenen Existenz vom persönlichen Arbeits erfolg ist praxisgemäss nur dann als Risiko eines Selbständigerwerbenden zu werten, wenn beträchtliche Investitionen zu tätigen oder Angestelltenlöhne zu bezahlen sind (BGE 119 V 163 E. 3b). 1.4 Gemäss Wegleitung über den massgebenden Lohn (WML) in de r AHV, IV und EO (WML; Stand 1. Januar 2014 = Stand 1. Januar 2013 ) ist in unselbständiger Stellung erwerbstätig, wer kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt und von einer Arbeitgeberin oder einem Arbeitgeber in wirtschaftlicher und arbeitsorga nisatorischer Hinsicht abhängig ist ( Rz 1013). Merkmale für das Bestehen eines Unternehmerrisikos sind namentlich ( Rz 1014):

1.4 Gemäss Wegleitung über den massgebenden Lohn (WML) in de r AHV, IV und EO (WML; Stand 1. Januar 2014 = Stand 1. Januar 2013 ) ist in unselbständiger Stellung erwerbstätig, wer kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt und von einer Arbeitgeberin oder einem Arbeitgeber in wirtschaftlicher und arbeitsorga nisatorischer Hinsicht abhängig ist ( Rz 1013). Merkmale für das Bestehen eines Unternehmerrisikos sind namentlich ( Rz 1014): - das Tätigen erhebliche r Investitionen,

das Tätigen erhebliche r Investitionen, - die Verlusttragung,

die Verlusttragung, - das Tragen des Inkasso- und Delkredererisiko s,

das Tragen des Inkasso- und Delkredererisiko s, - die Unkostentragung,

die Unkostentragung, - das Handeln in eigenem Namen und auf eigene Rechnung,

das Handeln in eigenem Namen und auf eigene Rechnung, - das Beschaffen von Aufträgen,

das Beschaffen von Aufträgen, - die Beschäftigung von Personal,

die Beschäftigung von Personal, - eigene Geschäftsräumlichkeiten. eigene Geschäftsräumlichkeiten. Auf der anderen Seite kommt d as wirtschaftliche respektive ar beitsorganisatori sche Abhängig keitsverhältnis Unselbständigerwerbender bei folgenden Merk malen zum Ausdruck ( Rz 1015):

Auf der anderen Seite kommt d as wirtschaftliche respektive ar beitsorganisatori sche Abhängig keitsverhältnis Unselbständigerwerbender bei folgenden Merk malen zum Ausdruck ( Rz 1015): – dem Weisungsrecht,

– dem Weisungsrecht, – dem Unterordnungsverhältnis,

– dem Unterordnungsverhältnis, – der Pflicht zur persönlichen Aufgabenerfüllung,

– der Pflicht zur persönlichen Aufgabenerfüllung, – des Konkurrenzverbot s,

– des Konkurrenzverbot s, – der Präsenzpflicht.

– der Präsenzpflicht. Gemäss Wegleitung gelten Taxichauffeusen und -chauffeure im Allgemei nen als Unselbständigerwerbende. D ies auch dann, wenn sie ein eigenes Fahrzeug benützen, aber einer Taxizentral e angeschlossen sind ( Rz 4120). Sie gelten als selbständigerwerbend, soweit sie ein Unternehmerrisiko tragen und arbeitsorga nisatorisch nicht in besonderem Masse von den Auftraggebenden abhängig sind ( Rz 4122).

Gemäss Wegleitung gelten Taxichauffeusen und -chauffeure im Allgemei nen als Unselbständigerwerbende. D ies auch dann, wenn sie ein eigenes Fahrzeug benützen, aber einer Taxizentral e angeschlossen sind ( Rz 4120). Sie gelten als selbständigerwerbend, soweit sie ein Unternehmerrisiko tragen und arbeitsorga nisatorisch nicht in besonderem Masse von den Auftraggebenden abhängig sind ( Rz 4122). 1.5 Verwaltungsweisungen richten sich an die Durchführungsstellen und sind für das Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich. Dieses soll sie bei seiner Ent scheidung aber berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht also nicht ohne triftigen Grund von Verwaltungs weisungen ab, wenn diese eine überzeugende Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben darstellen. Insofern wird dem Bestreben der Verwaltung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwendung zu gewährleisten, Rechnung getragen (BGE 133 V 587 E. 6.1 S. 591; 133 V 257 E. 3.2 S. 258 mit Hinweisen; vgl. BGE 133 II 305 E. 8.1 S. 315).

1.5 Verwaltungsweisungen richten sich an die Durchführungsstellen und sind für das Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich. Dieses soll sie bei seiner Ent scheidung aber berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht also nicht ohne triftigen Grund von Verwaltungs weisungen ab, wenn diese eine überzeugende Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben darstellen. Insofern wird dem Bestreben der Verwaltung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwendung zu gewährleisten, Rechnung getragen (BGE 133 V 587 E. 6.1 S. 591; 133 V 257 E. 3.2 S. 258 mit Hinweisen; vgl. BGE 133 II 305 E. 8.1 S. 315). 2.

2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, gemäss ihren Abklä rungen und den eingereichten Unterlagen arbeite die Beschwerdeführerin für die Y.___ in einem Unterordnungs- und Abhängig keitsverhältnis. Sie nehme wie eine Angestellte an den betrieblichen Arbeiten teil. Sie trage bei ihrer Tätigkeit als Taxifahrerin kein eigentliches Unterneh merrisiko, sondern stelle – wie dies für Arbeitnehmer typisch sei – dem Betrieb Y.___ lediglich ihre Arbeitskraft zur Verfügung. Bei „Selbstausleihe“ oder „Vermietung der eigenen Arbeitskraft“ könne in keinem Fall von selbständiger Erwerbstätigkeit gesprochen werden. Gemäss den einge reichten Unterlagen habe sie Verträge mit der Y.___ und der A.___. Ausserdem bestehe ein Kooperationsvertrag zwischen der Zentrale Y.___, der Z.___ und ihr. Um bei der Y.___ eingestellt zu werden, müsse der Taxichauffeur die zahlreichen Bestimmungen der Taxi-Zentrale akzeptieren. Im Anschlussver trag zwischen der Zentrale Y.___ und der Beschwerde führerin sei Folgendes festgehalten: Die Zentrale besorge das Inkasso der ver mittelten Kreditfahrten und übernehme auch das Debitorenrisiko ( Ziff. 3). Der Taxifahrerin werde vorgeschrieben, dass ihr Fahrzeug den zeitgemässen tech nischen Standards zu entsprechen habe und nicht älter als zehn Jahre sein dürfe ( Ziff. 4). Das Fahrzeug müsse mit dem Namen der Taxizentrale gekennzeichnet sein und dem durch die Zentrale festgelegten Erscheinungsbild entsprechen (Ziffer 4). D ie Taxif ahrerin sei verpflichtet, die von der Zentrale bereitgestellten Standplätze zu nutzen. Damit sei sie nicht frei beim Entscheid, wo sie Aufträge generieren wolle. Es bestehe eine Verpflichtung zur Teilnahme an Kursen zur Aus- und Weiterbildung, welche die Z entrale durchführe (Ziffer 4 in Verbin dung mit Ziffer 6). Die durch die Taxif ahrer in von der Taxizentrale übernom menen Aufträge seien prioritär zu behandeln. Damit sei die Taxifahrerin ihrer unternehmerischen Freiheit beraubt beziehungsweise müsse den Anweisungen der Zentrale Folge leisten und die georderten Fahrten ausfü h ren. Der Taxifahre r in werde untersagt, sich noch weiteren Zentralen anzuschliessen (Ziffer 5). Die angeschlossenen Taxifahrer müssten die von der Zentrale vermittelten Bestel lungen ausführen (Ziffer 5 Abs. 2). Die Zentrale koor diniere die Werbemass nahmen, die Taxif ahrer in habe diese umzusetzen (Ziffer 7). Werbemassnahmen dürften in keinem Fall den allgemeinen Interessen der Zentrale zuwider laufen. Die Kündigungsfrist von drei Monaten (Ziffer 2.3) spreche ebenfalls für eine unselbständige Erwerbstätigkeit. Ein zusätzlicher Hinweis auf die arbeitsorga nisatorische Abhängigkeit ergebe sich aus der Konzession der Stadt B.___. Darin sei in Ziffer 6 erwähnt, dass die Konzession nur in Verbindung mit dem Anschlussvertrag bei der Y.___ gültig sei, was ebenfalls auf eine unselbständige Stellung gegenüber der Y.___ hinweise. Im vor liegenden Fall mangle es insbesondere auch an einem relevanten spezifischen Unternehmerrisiko, wofür das Vorliegen von erheblichen Investitionen ein gewichtiges Indiz wäre. Die Taxifahrer trügen zwar insofern ein gewisses Unternehmerrisiko, da sie selbst einen Personenwagen anschaffen und unter halten müssten. Diese Anschaffung könne aber nicht als erhebliche Investition gewertet werden und das damit verbunden e Unternehmerrisiko falle praxisge mäss nicht stark ins Gewicht. Ein erhebliches Geschäftsrisiko könne auch nicht darin erblickt werden, dass die Taxifahrer über kein festes Einkommen verfüg ten und wirtschaftlich von den ihnen von der Zentrale übertragenen Fahrten abhängig seien. Praxisgemäss sei die Abhängigkeit der eigenen Existenz vom persönlichen Arbeitserfolg nur dann als Risiko eines Selbständigerwerbenden zu werten, wenn beträchtliche Investitionen zu tätigen oder Angestelltenlöhne zu bezahlen seien, was vorliegend nicht zutreffe. Zusammenfassend erfülle die Beschwerdeführerin die Voraussetzungen für eine selb ständige Erwerbstätigkeit nicht (Urk. 2 und Urk. 8 ).

2.1 Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, gemäss ihren Abklä rungen und den eingereichten Unterlagen arbeite die Beschwerdeführerin für die Y.___ in einem Unterordnungs- und Abhängig keitsverhältnis. Sie nehme wie eine Angestellte an den betrieblichen Arbeiten teil. Sie trage bei ihrer Tätigkeit als Taxifahrerin kein eigentliches Unterneh merrisiko, sondern stelle – wie dies für Arbeitnehmer typisch sei – dem Betrieb Y.___ lediglich ihre Arbeitskraft zur Verfügung. Bei „Selbstausleihe“ oder „Vermietung der eigenen Arbeitskraft“ könne in keinem Fall von selbständiger Erwerbstätigkeit gesprochen werden. Gemäss den einge reichten Unterlagen habe sie Verträge mit der Y.___ und der A.___. Ausserdem bestehe ein Kooperationsvertrag zwischen der Zentrale Y.___, der Z.___ und ihr. Um bei der Y.___ eingestellt zu werden, müsse der Taxichauffeur die zahlreichen Bestimmungen der Taxi-Zentrale akzeptieren. Im Anschlussver trag zwischen der Zentrale Y.___ und der Beschwerde führerin sei Folgendes festgehalten: Die Zentrale besorge das Inkasso der ver mittelten Kreditfahrten und übernehme auch das Debitorenrisiko ( Ziff. 3). Der Taxifahrerin werde vorgeschrieben, dass ihr Fahrzeug den zeitgemässen tech nischen Standards zu entsprechen habe und nicht älter als zehn Jahre sein dürfe ( Ziff. 4). Das Fahrzeug müsse mit dem Namen der Taxizentrale gekennzeichnet sein und dem durch die Zentrale festgelegten Erscheinungsbild entsprechen (Ziffer 4). D ie Taxif ahrerin sei verpflichtet, die von der Zentrale bereitgestellten Standplätze zu nutzen. Damit sei sie nicht frei beim Entscheid, wo sie Aufträge generieren wolle. Es bestehe eine Verpflichtung zur Teilnahme an Kursen zur Aus- und Weiterbildung, welche die Z entrale durchführe (Ziffer 4 in Verbin dung mit Ziffer 6). Die durch die Taxif ahrer in von der Taxizentrale übernom menen Aufträge seien prioritär zu behandeln. Damit sei die Taxifahrerin ihrer unternehmerischen Freiheit beraubt beziehungsweise müsse den Anweisungen der Zentrale Folge leisten und die georderten Fahrten ausfü h ren. Der Taxifahre r in werde untersagt, sich noch weiteren Zentralen anzuschliessen (Ziffer 5). Die angeschlossenen Taxifahrer müssten die von der Zentrale vermittelten Bestel lungen ausführen (Ziffer 5 Abs. 2). Die Zentrale koor diniere die Werbemass nahmen, die Taxif ahrer in habe diese umzusetzen (Ziffer 7). Werbemassnahmen dürften in keinem Fall den allgemeinen Interessen der Zentrale zuwider laufen. Die Kündigungsfrist von drei Monaten (Ziffer 2.3) spreche ebenfalls für eine unselbständige Erwerbstätigkeit. Ein zusätzlicher Hinweis auf die arbeitsorga nisatorische Abhängigkeit ergebe sich aus der Konzession der Stadt B.___. Darin sei in Ziffer 6 erwähnt, dass die Konzession nur in Verbindung mit dem Anschlussvertrag bei der Y.___ gültig sei, was ebenfalls auf eine unselbständige Stellung gegenüber der Y.___ hinweise. Im vor liegenden Fall mangle es insbesondere auch an einem relevanten spezifischen Unternehmerrisiko, wofür das Vorliegen von erheblichen Investitionen ein gewichtiges Indiz wäre. Die Taxifahrer trügen zwar insofern ein gewisses Unternehmerrisiko, da sie selbst einen Personenwagen anschaffen und unter halten müssten. Diese Anschaffung könne aber nicht als erhebliche Investition gewertet werden und das damit verbunden e Unternehmerrisiko falle praxisge mäss nicht stark ins Gewicht. Ein erhebliches Geschäftsrisiko könne auch nicht darin erblickt werden, dass die Taxifahrer über kein festes Einkommen verfüg ten und wirtschaftlich von den ihnen von der Zentrale übertragenen Fahrten abhängig seien. Praxisgemäss sei die Abhängigkeit der eigenen Existenz vom persönlichen Arbeitserfolg nur dann als Risiko eines Selbständigerwerbenden zu werten, wenn beträchtliche Investitionen zu tätigen oder Angestelltenlöhne zu bezahlen seien, was vorliegend nicht zutreffe. Zusammenfassend erfülle die Beschwerdeführerin die Voraussetzungen für eine selb ständige Erwerbstätigkeit nicht (Urk. 2 und Urk. 8 ). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, sie sei als selbständigerwerbend zu qualifizieren. S ie trage als Taxifahrerin das gesamte Unternehmerrisiko. Des Weiteren sei sie nicht in besonderem Masse von einer Taxizentrale abhängig (freie Arbeitszeit, freie Fahrrouten, freie Ein kommensbestimmung, freie Bestellannahme, kein Unterordnungsverhältnis, keine Teilnahme an betrieblichen Arbeiten). Sie übe seit der Aufnahme ihrer Selbständigkeit ihren Beruf selbstbestimmt und nach eigenem Ermessen aus. Die Inanspruchnahme der „ C.___ “ oder der „ D.___ “ diene lediglich der Kooperation im unternehmerischen Sinne und stelle für sie eine beträchtliche Investition dar, da sie ihre monatlichen Beiträge an diese Unternehmen bezahlen müsse. Prinzi piell stelle sie ihre Dienstleistungen auf selbständiger Basis auf eigene Rech nung zur Verfügung (Urk. 1 und Urk. 11 ).

2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, sie sei als selbständigerwerbend zu qualifizieren. S ie trage als Taxifahrerin das gesamte Unternehmerrisiko. Des Weiteren sei sie nicht in besonderem Masse von einer Taxizentrale abhängig (freie Arbeitszeit, freie Fahrrouten, freie Ein kommensbestimmung, freie Bestellannahme, kein Unterordnungsverhältnis, keine Teilnahme an betrieblichen Arbeiten). Sie übe seit der Aufnahme ihrer Selbständigkeit ihren Beruf selbstbestimmt und nach eigenem Ermessen aus. Die Inanspruchnahme der „ C.___ “ oder der „ D.___ “ diene lediglich der Kooperation im unternehmerischen Sinne und stelle für sie eine beträchtliche Investition dar, da sie ihre monatlichen Beiträge an diese Unternehmen bezahlen müsse. Prinzi piell stelle sie ihre Dienstleistungen auf selbständiger Basis auf eigene Rech nung zur Verfügung (Urk. 1 und Urk. 11 ). 3.

3. 3.1 Der seit 1. Januar 2012 geltende Anschlussvertrag wurde auf unbestimmte Zeit abgeschlossen und kann von jedem Vertragspartner unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist auf das Ende eines Monats gekündigt werden. Die Beschwerdeführerin ist berechtigt, w ährend der Vertragsdauer mit einem Fahrzeug die Dienste der Zentrale zu nutzen. Das selbst finanzierte und unter haltene Fahrzeug muss den technischen Standards entsprechen und darf nicht älter als 10 Jahre sein. Die Beschwerdeführerin hat die vereinbarten Tarife und Gebühren zu entrichten. Sie hat an Kursen zur Aus- und Weiterbildung teilzu nehmen. Sie muss für ihr Fahrzeug den Namen der Zentrale verwenden und das von der Zentrale definierte einheitliche Auftritts- und Erscheinungsbild einhal ten. Sie kann bei der Zentrale kostenlos Visitenkarten beziehen. Weiter ist sie verpflichtet, die von der Zentrale bereit gestellten Standplätze zu benutzen. Sie hat die angenommenen Auft räge prioritär auszuführen, ist jedoch frei, die von der Zentrale vermittelten Fahraufträge anzunehmen oder abzulehnen. Das Inkasso der vermittelten Kreditfahrten und das mit diesen Fahr ten verbundene Debitorenrisiko übernimmt die Zentrale. Die Beschwerdeführerin übernimmt das Debitorenrisiko für selber akquirierte Fahrten. Sie darf sich in keiner Form wei teren Funkzentralen, Vermittlungssystemen und dergleichen anschliessen. Es steht ihr jedoch frei, Aufträge selber zu akquirieren und auszuführen (Urk. 9/5).

3.1 Der seit 1. Januar 2012 geltende Anschlussvertrag wurde auf unbestimmte Zeit abgeschlossen und kann von jedem Vertragspartner unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist auf das Ende eines Monats gekündigt werden. Die Beschwerdeführerin ist berechtigt, w ährend der Vertragsdauer mit einem Fahrzeug die Dienste der Zentrale zu nutzen. Das selbst finanzierte und unter haltene Fahrzeug muss den technischen Standards entsprechen und darf nicht älter als 10 Jahre sein. Die Beschwerdeführerin hat die vereinbarten Tarife und Gebühren zu entrichten. Sie hat an Kursen zur Aus- und Weiterbildung teilzu nehmen. Sie muss für ihr Fahrzeug den Namen der Zentrale verwenden und das von der Zentrale definierte einheitliche Auftritts- und Erscheinungsbild einhal ten. Sie kann bei der Zentrale kostenlos Visitenkarten beziehen. Weiter ist sie verpflichtet, die von der Zentrale bereit gestellten Standplätze zu benutzen. Sie hat die angenommenen Auft räge prioritär auszuführen, ist jedoch frei, die von der Zentrale vermittelten Fahraufträge anzunehmen oder abzulehnen. Das Inkasso der vermittelten Kreditfahrten und das mit diesen Fahr ten verbundene Debitorenrisiko übernimmt die Zentrale. Die Beschwerdeführerin übernimmt das Debitorenrisiko für selber akquirierte Fahrten. Sie darf sich in keiner Form wei teren Funkzentralen, Vermittlungssystemen und dergleichen anschliessen. Es steht ihr jedoch frei, Aufträge selber zu akquirieren und auszuführen (Urk. 9/5). 3.2 Aus dem Anschlussvertrag ergeben sich zahlreiche Hinweise für eine betriebswirt schaftliche respektive arbeitsorganisatorische Abhängigkeit der Beschwerdeführerin gegenüber der Y.___. So lassen die vertraglichen Verpflichtungen, an Kursen zur Aus- und Weiterbildu ng teilzu nehmen, für ihr Fahrzeug den Namen der Zentrale zu ver wenden, das von der Zentrale definierte einheitliche Auftritts- und Erscheinungsbild ein zu halten und die von der Zentrale bereit gestellten Standplätze zu benutzen, auf ein Unter ordnungsverhältnis schliessen, welches weiter geht, als im Auftragsrecht üblich ist (vgl. AJP 1997 S. 1469). Dafür spricht auch die Tatsache, dass sie die Dienste der Zentrale lediglich mit einem Fahrzeug nutzen darf und es ihr somit faktisch verunmöglicht wird, Personal zu beschäftigen. Sodann verstärkt die Tatsache, dass sie auf die Infrastruktur der Zentrale an gewiesen ist und die angenomme nen Aufträge prioritär auszuführen hat, ihre Abhängigkeit. Das Verbot, sich weiteren Funkzentralen, Vermittlungssystemen und dergleichen anzuschliessen, ist ebenfalls ein Indiz für ein arbeitsorganisatorisches Abhängigkeitsverhältnis. Auch die Kündigungsfrist von drei Monaten spricht für eine unselbständige Stellung (vgl. AJP 1997 S. 1471).

3.2 Aus dem Anschlussvertrag ergeben sich zahlreiche Hinweise für eine betriebswirt schaftliche respektive arbeitsorganisatorische Abhängigkeit der Beschwerdeführerin gegenüber der Y.___. So lassen die vertraglichen Verpflichtungen, an Kursen zur Aus- und Weiterbildu ng teilzu nehmen, für ihr Fahrzeug den Namen der Zentrale zu ver wenden, das von der Zentrale definierte einheitliche Auftritts- und Erscheinungsbild ein zu halten und die von der Zentrale bereit gestellten Standplätze zu benutzen, auf ein Unter ordnungsverhältnis schliessen, welches weiter geht, als im Auftragsrecht üblich ist (vgl. AJP 1997 S. 1469). Dafür spricht auch die Tatsache, dass sie die Dienste der Zentrale lediglich mit einem Fahrzeug nutzen darf und es ihr somit faktisch verunmöglicht wird, Personal zu beschäftigen. Sodann verstärkt die Tatsache, dass sie auf die Infrastruktur der Zentrale an gewiesen ist und die angenomme nen Aufträge prioritär auszuführen hat, ihre Abhängigkeit. Das Verbot, sich weiteren Funkzentralen, Vermittlungssystemen und dergleichen anzuschliessen, ist ebenfalls ein Indiz für ein arbeitsorganisatorisches Abhängigkeitsverhältnis. Auch die Kündigungsfrist von drei Monaten spricht für eine unselbständige Stellung (vgl. AJP 1997 S. 1471). 3.3 Neben der Einbindung in arbeitsorganisatorischer Hinsicht ist das Fehlen eines spezifischen Unternehmerrisikos für die AHV-rechtliche Qualifikation von Bedeutung. Die Beschwerdeführerin trägt insofern ein gewisses Unternehmerri siko, als sie unabhängig von ihrem Arbeitserfolg eine monatliche Anschlussge bühr zu entrichten hat und für die Kosten ihres Fahrzeuges selbst aufkommen muss. Da die Anschaffung eines Personenwagens, der nicht ausschliesslich beruflichen Zwecken dient, nicht als erhebliche Investition gewertet werden kann, fällt das damit verbundene Geschäftsrisiko praxisgemäss nicht stark ins Gewicht (vgl. AJP 1997 S. 1472, ZAK 1992 S. 165). Das Inkasso der vermittelten Kreditfahrten und das mit diesen Fahrten verbundene Debitorenrisiko über nimmt die Zentrale. Abgesehen von der Anschaffung des Fahrzeuges hat die Beschwerdeführerin keine wesentlichen Investitionen getätigt und sie beschäf tigt auch kein Personal. Damit erschöpft sich das wirtschaftliche Risiko in der Abhängigkeit vom persönlichen Arbeitserfolg. Dieser ist nur dann als Geschäftsrisiko einer selbständig erwerbenden Person zu qualifizieren, wenn beträchtliche Investitionen zu tätigen oder Angestelltenlöhne zu bezahlen sind (ZAK 1992 S. 165 mit Hinweisen), was vorliegend eben gerade nicht der Fall ist. Somit sind die Kriterien für das Bestehen eines Unternehmerrisikos in der Mehr zahl nicht erfüllt.

3.3 Neben der Einbindung in arbeitsorganisatorischer Hinsicht ist das Fehlen eines spezifischen Unternehmerrisikos für die AHV-rechtliche Qualifikation von Bedeutung. Die Beschwerdeführerin trägt insofern ein gewisses Unternehmerri siko, als sie unabhängig von ihrem Arbeitserfolg eine monatliche Anschlussge bühr zu entrichten hat und für die Kosten ihres Fahrzeuges selbst aufkommen muss. Da die Anschaffung eines Personenwagens, der nicht ausschliesslich beruflichen Zwecken dient, nicht als erhebliche Investition gewertet werden kann, fällt das damit verbundene Geschäftsrisiko praxisgemäss nicht stark ins Gewicht (vgl. AJP 1997 S. 1472, ZAK 1992 S. 165). Das Inkasso der vermittelten Kreditfahrten und das mit diesen Fahrten verbundene Debitorenrisiko über nimmt die Zentrale. Abgesehen von der Anschaffung des Fahrzeuges hat die Beschwerdeführerin keine wesentlichen Investitionen getätigt und sie beschäf tigt auch kein Personal. Damit erschöpft sich das wirtschaftliche Risiko in der Abhängigkeit vom persönlichen Arbeitserfolg. Dieser ist nur dann als Geschäftsrisiko einer selbständig erwerbenden Person zu qualifizieren, wenn beträchtliche Investitionen zu tätigen oder Angestelltenlöhne zu bezahlen sind (ZAK 1992 S. 165 mit Hinweisen), was vorliegend eben gerade nicht der Fall ist. Somit sind die Kriterien für das Bestehen eines Unternehmerrisikos in der Mehr zahl nicht erfüllt. 3.4 Auch wenn der Anschlussvertrag mit der Y.___ gewisse Elemente aufweist, die bei selbständiger Erwerbstätigkeit üblich sind, überwiegen insge samt die Merkmale, die für eine unselbständige Erwerbstätigkeit sprechen.

3.4 Auch wenn der Anschlussvertrag mit der Y.___ gewisse Elemente aufweist, die bei selbständiger Erwerbstätigkeit üblich sind, überwiegen insge samt die Merkmale, die für eine unselbständige Erwerbstätigkeit sprechen. 3.5 Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend festhält (Urk. 2 S. 3 ) spricht auch die Konzession der Stadt B.___, welche nur in Verbindung mit dem Anschlussver trag bei der Y.___ gültig ist (Urk. 9/ 3 Ziff. 6 ), für die Annahme einer unselbständigen Erwerbstätigkeit. Dass die Beschwerdeführerin nebst den vermittelten Taxifahrten auch selbst Kunden akquiriert (unter anderem über die Applikation „ D.___ “), ändert nichts an der Qualifikation als Unselbständiger werbende in Bezug auf den Anschlussvertrag mit der Y.___. Auch daraus, dass die Beschwerdeführerin über ein auf sie angemeldetes Kredit kartenterminal verfügt (vgl. Urk. 11), kann die Beschwerdeführerin nichts zu ihren Gunsten ableiten, zumal dieses auch für vorliegend nicht zur Diskussion stehende berufliche Aktivitäten verwendet werden kann.

3.5 Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend festhält (Urk. 2 S. 3 ) spricht auch die Konzession der Stadt B.___, welche nur in Verbindung mit dem Anschlussver trag bei der Y.___ gültig ist (Urk. 9/ 3 Ziff. 6 ), für die Annahme einer unselbständigen Erwerbstätigkeit. Dass die Beschwerdeführerin nebst den vermittelten Taxifahrten auch selbst Kunden akquiriert (unter anderem über die Applikation „ D.___ “), ändert nichts an der Qualifikation als Unselbständiger werbende in Bezug auf den Anschlussvertrag mit der Y.___. Auch daraus, dass die Beschwerdeführerin über ein auf sie angemeldetes Kredit kartenterminal verfügt (vgl. Urk. 11), kann die Beschwerdeführerin nichts zu ihren Gunsten ableiten, zumal dieses auch für vorliegend nicht zur Diskussion stehende berufliche Aktivitäten verwendet werden kann. 3.6 Nach dem Gesagten ist die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene sozialver sicherungs rechtliche Qualifikation als unselbständig erwerbend nicht zu beanstanden, was zur Abweisung der Beschwerde führt.

3.6 Nach dem Gesagten ist die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene sozialver sicherungs rechtliche Qualifikation als unselbständig erwerbend nicht zu beanstanden, was zur Abweisung der Beschwerde führt. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___

X.___ - Schweizerische Unfallversicherungsanstalt

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

HurstLeicht