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Hebt man das rechte Bein, um einen Schritt nach vorne zu machen, beugt sich die rechte Hüfte und nimmt die rechte Beckenschaufel in eine Rückwärtsbewegung mit. Das Kreuzbein bewegt auch mit der rechten Beckenschaufel mit, was zu einer gegenteiligen Bewegung im Gelenk von linker Beckenschaufel und Kreuzbein führt. Genau das gleiche geschieht, wenn wir uns im Anschluss noch mit dem linken Bein nach vorne abstossen.
Danach hebt man für gewöhnlich das linke Bein und der gleiche Mechanismus läuft zur anderen Seite.
So drehen unsere Beckenschaufeln beim Gehen stetig im Wechsel nach hinten und vorne.
Da die Achse dieses Gelenkes zwischen Beckenschaufel und Kreuzbein (Iliosacralgelenk = ISG) hinter der Hüftpfanne liegt, bewegt sich die Hüfte abwechselnd nach oben und nach unten. So wird das Bein, das wir anheben „kürzer“ und dasjenige, auf welchem wir stehen „länger“. Eine geniale Einrichtung der Natur!
Verkeilt sich nun aber eines dieser Iliosacralgelenke, hat der Körper ein echtes Problem.
Dies geschieht zum Beispiel, wenn man sich bückt und ungünstig eine Last anhebt oder aber, wenn man unvorbereitet in ein Loch tritt oder eine Treppenstufe verpasst
Typischerweise treten dann Schmerzen im Gesäss auf, die bis zum Knie ausstrahlen, oder man kriegt einen „Ischias“.
Aber alles halb so schlimm, die Beckenbehandlung in der FOI® lernt man bereits im ersten Basiskurs, zum einen, weil sie so wichtig ist und zum andern weil sie sehr effizient ist 😉