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In der Schweiz werden rund 300 Büffel gehalten. Davon lebt ein Drittel in Schangnau im Emmental und ein Drittel in Travers, Kanton Neuenburg. Die restlichen Büffel sind in der Ostschweiz zu hause. Die Milch der Tiere wird zu Mozzarella, Halbhartkäse, Feta, Quark, Jogurt und Ricotta verarbeitet. Sie enthält mit acht Prozent etwa doppelt soviel Fett wie herkömmliche Kuhmilch. Und auch der Eiweissgehalt ist mit 4,5 Prozent bedeutend höher. Überdies ist sie reich an Vitaminen und wird von Kuhmilchallergikern häufig problemlos vertragen. Über die Inhaltsstoffe des Fleisches gibt es bis anhin wenig verlässliche Zahlen. Es scheint jedoch, als ob der Gehalt an Cholesterin um einiges tiefer ist, als beim Rindfleisch.
Die Tiere in der Schweiz stammen ursprünglich aus Italien oder Rumänien. Das hiesige Klima bereitet ihnen kaum Probleme. Nur bei Minustemperaturen sind sie froh um einen Stall, besteht doch ihr Haarkleid nicht aus einem Fell sondern aus Borsten. Die Tiere danken den warmen Platz mit einer besseren Milchleistung. Im Durchschnitt geben die Tiere einen Viertel der Menge einer Milchkuh. Bezüglich Fütterung sind sie anspruchslos: sie fressen Gras und Heu, am liebsten auf der Weide.