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Die aktuellen gesetzlichen Vorgaben in der beruflichen Vorsorge führen dazu, dass es für die Pensionskassen immer schwieriger geworden ist, die zur Auszahlung von Altersrenten benötigten Mittel bereit zu stellen. Diese Mittel werden für jede versicherte Person einerseits durch das Ansparen eines Kapital-Grundstocks während der Aktivzeit vorfinanziert, und andererseits während des Rentenbezugs durch die Anlageerträge ergänzt, die das sich nach und nach abbauende Kapital abwirft. Damit sind die beiden wichtigsten Faktoren auch schon genannt, welche den Pensionskassen Sorge bereiten:
– Zu geringer Kapital-Grundstock bei der Pensionierung und
– zu geringe Anlageerträge auf dem Restkapital, das der lebenslänglichen Auszahlung der Altersrente dient.
Was heisst „zu gering“? An was wird das gemessen?
Beim Kapital-Grundstock, das ist das im Schlussalter vorhandene Altersguthaben, bedeutet „zu gering“: Der Betrag reicht bei der heutigen Lebenserwartung nicht aus, um zusammen mit der tarifarisch kalkulierten Anlagerendite die versprochene Rente lebenslänglich auszuzahlen.
Bei den Anlageerträgen auf dem Restkapital heisst „zu gering“: Die tatsächlich erzielten Anlageerträge sind tiefer als die tarifarisch kalkulierte Anlagerendite, welche die Pensionskasse bei der Berechnung der jährlichen Abnahme des Restkapitals zugrunde gelegt hat.
Es ist ein magisches Dreieck, bei dem die Anlagerendite und die Lebenserwartung als zwei der drei Grössen leider nur hingenommen, aber nicht massgeblich beeinflusst werden können. Die dritte Grösse ist der Umwandlungssatz. Dieser kann gesenkt werden, um das Gleichgewicht der drei Grössen wieder herzustellen. Für den überobligatorischen Bereich durch die Pensionskasse selbst, für den obligatorischen Bereich braucht es dazu eine Gesetzesänderung durch die Politik – und aufgrund von Referenden schliesslich die Zustimmung durch das Volk.
Worin liegt nun die Umverteilung?
Die Pensionskassen stecken im Korsett des vorhin erwähnten Dreiecks, in dem sich nur am Umwandlungssatz für den überobligatorischen Bereich schrauben lässt. Um die Verpflichtungen gegenüber den Altersrentnern auch im obligatorischen Bereich einhalten zu können, müssen andere Quellen angezapft werden. Als eine der Massnahmen, die im allgemeinen am ehesten ins Gesamtkonzept von Finanzierung und Leistungen passt, ist eine unterschiedliche Zuteilung der Anlageerträge auf die Altersrenten und auf die Altersguthaben der Aktiven. Vorab wird das oben beschriebene Restkapital um den tarifarisch kalkulierten Zins ergänzt. Nach Abzug von übrigen Aufwendungen, die aus den Anlageerträgen finanziert werden, steht der Rest zur Verzinsung der Altersguthaben der Aktiven zur Verfügung. Die Swisscanto-Studie „Schweizer Pensionskassen 2014“ zeigt, dass die Verzinsungsdifferenz zwischen den Altersguthaben der Aktiven und den Altersrenten im Jahr 2013 1,15% zu Lasten der Aktiven beträgt. Gemäss der in der Studie verwendeten Datenbasis entspricht dies gesamthaft einer jährlichen Umverteilungssumme von CHF 3,4 Milliarden.
Kann ein zu den Aktiven gehörender einzelner Versicherter dieser Umverteilung ausweichen?
Für Lohnteile oberhalb des durch den Sicherheitsfonds garantierten Lohnes von zurzeit CHF 126‘900 bieten verschiedene Vorsorgeträger Lösungen an, die sich durch Individualität bezüglich des Vorsorgeplanes und vor allem bezüglich der Art der Anlagen auszeichnen, in die das Altersguthaben investiert wird. Der Hauptvorteil solcher Lösungen liegt darin, dass der Anlageertrag 1:1 und damit ungeschmälert zu 100% ins Altersguthaben des Versicherten fliesst. Es findet somit weder eine unerwünschte Umverteilung noch eine andersartige Quersubventionierung zu Lasten des Versicherten statt. Gerade die PWZ ist eine der ausgewiesenen Beratungsfirmen, welche sich auf solche Lösungen spezialisiert hat und individuell auf die Bedürfnisse von jenen Versicherten eingehen kann, die nicht mehr von diesem Umverteilungsprozess betroffen sein wollen.