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Steht laut üblicher Sprachregelung der Ausdruck 'Töff' nicht für Motorrad? Und genauso 'Töffli' für Motorfahrrad (Mofa)? Mir jedenfalls ist bisher nicht zu Ohren gekommen, dass sich an diesen traditionellen Bgriffsbedeutungen etwas geändert hätte. Muss ich umlernen? Oder darf ich die Gleichsetzung von E-Bike und Töff als einen demagogischen Kunstgriff abbuchen?
Was gilt denn nun wirklich bezüglich Helmpflicht für die sogenannt 'langsamen' e-Gefährte (e-Bikes, e-Trottis, ...)? In diesem Artikel lese ich, für Gefährte mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 25 km/h bestehe keine Helmpflicht. Laut bfu aber gilt die Ausnahme von der Helmpflicht für Gefährte 'mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit bis 20 km/h und einer allfälligen Tretunterstützung, die bis max. 25 km/h wirkt (z.B. sog. langsame E-Bikes)'. (https://www.bfu.ch/de/ratgeber/ratgeber-recht/strassenverkehr/motorradfahrer/motorradhelm/motorradhelme-verkehrsteilnehmer) Ich vermute mal, diese kleinrädrigen Trottis im traditionellen Sinne erreichen im ebenen wohl kaum mehr als 20 km/h, also keine Helmpflicht, klar. Nun flitzen aber neuerdings immer mal wieder unbehelmte Köpfe auf breitreifigen Sitz-Trottis durch den Stadtverkehr, und zwar mit (gemessen) näher bei 30 als bei 20 km/h. Sollten diese Sitz-Trottis offiziell bis max. 25 km/h schnell fahren -- ohne Tretunterstützung natürlich -- würden sie dann gemäss obigem Zitat bfu nicht unter die Helmpflicht fallen? Oder werden sie einfach als max. 20 km/h deklariert und es interessiert niemanden, dass man eine allfällige elektronische Begrenzung auf diese 20 km/h mit simplem Chip-Tuning aufheben kann?
Lieber Dinu Marsson, könnte es sein, dass Sie es sich hier ein wenig zu einfach machen?
Was ihren ersten Punkt betrifft, so scheint mir, dass Ihr Einspruch vielleicht durch die Wortwahl im Artikel ausgelöst wird. Ersetzen Sie mal das Wort 'verstehen' durch 'nachvollziehen' oder 'nachempfinden' (meine Interpretation von 'verstehen' in diesem Fall) -- löst dies Ihren Einspruch möglicherweise auf?
Zum zweiten Punkt (und auf diesen bezieht sich meine Eingangsfrage): Sie haben also oft Wünsche, die Sie nicht umsetzen können/dürfen, und verzichten dann jeweils einsichtig darauf? Sollte dies stimmen, der jeweilige (sprich: in jedem einzelnen Fall eintretende) einsichtige Verzicht, dann müssen Sie entweder ein Engel sein, oder aber ein Schreib-Bot. Dem Vernehmen nach hat dies ja noch nicht mal der fleischgewordene Sohn einer überirdischen Schöpferenergie geschafft.
Ja, warum bloss werden von Journalisten solch dämliche Sätze benutzt? Könnte es vielleicht daran liegen, dass sie, die Journalisten, schlicht und einfach das wiedergeben, was ihr Gesprächspartner zum besten gibt? (Was am Konjunktiv 'könne' klar erkennbar ist.)