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Concerto for Clarinet and Wind Orchestra
Solistin: Seraina Enz-Ineichen (Klarinette)
I Les Serres, L’Incendi
II Monestir, 1401
III Pirates Moros, Pont de Pedra
Änderungen vorbehalten
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The Frozen Cathedral wurde 2013 uraufgeführt und wurde inspiriert durch den “Denali” oder Mount McKinley in Alaska, den mit über 6000 Metern höchsten Berg von Nordamerika. Das Werk entstand aus einer Zusammenarbeit mit dem Komponisten John Mackey und dem Dirigenten John Locke. Locke fragte Mackey, ob er das Werk seinem verstorbenen Sohn widmen könne, der fasziniert war von Denali. Mackey willigte ein und nannte das Werk Frozen Cathedral, in Anlehnung an die Art und Weise, wie Berge die Menschen anziehen wie religiöse Orte die Pilger. Für den Komponisten sind die grossartigen Berge wie Kathedralen. Das Werk wird durch schroffe, eisige Klänge und ein kristallines Funkeln der Perkussion eröffnet. In der Perkussion ist eine Vielzahl unkonventioneller Klangfarben zu hören. In die anfänglich eisige und fremde Klangumgebung mischt sich ein Solo für Bassflöte, bevor sich immer mehr Bläser anschliessen. Es baut sich ein Choral auf, der an Intensität und Wut zunimmt. Die Spannung zersplittert wie Glas und löst sich erneut in den Klangfarben der einleitenden Perkussion auf. Der Beginn der zweiten Hälfte des Stücks ist ähnlich wie im ersten Teil, wurde jedoch transponiert. Im Gegensatz zum ersten Satz strahlt die Melodie nach Ende des Bassflöten-Solos jetzt eine Aura von Wärme, Nostalgie und sogar Freude aus. Der triumphale Schluss wird umso jubelnder durch das ekstatische Klirren der Perkussion, die wie Stimmen über das Eis in die Stille schallen.
Das Solo-Konzert für Klarinette und Blasorchester wurde erst kürzlich uraufgeführt: im Sommer 2022 präsentierte die Banda Municipal de Madrid mit dem Solisten Arno Piters in Kerkrade das Werk von Johan DeMeij. Der Komponist, der 2009 Gastdirigent beim aulos war, hat «Trittico Eclettico» für ein Konsortium von hochklassigen sinfonischen Blasorchestern geschrieben. Das virtuose Solo-Werk, das Einflüsse aus dem Klezmer aufweist, war daher in den letzten Monaten bereits einige Male zu erleben. Das aulos darf nun die Schweizer Erstaufführung übernehmen.
Poema Sanférmico beschreibt die alljährlich in Pamplona stattfindenden Feierlichkeiten San Fermín. Im Werk finden sich Abschnitte mit tonaler, bitonaler, polytonaler, modaler, und Zwölftonmusik, sowie Zitate aus der Volksmusik mit Transformationen und Andeutungen von jazzigen Elementen. Diese Techniken werden verwendet, um die verschiedenen Stimmungen abzubilden, die im Werk beschrieben werden. Poema Sanférmico wurde ursprünglich für Orchester geschrieben und anschliessend für Blasorchester adaptiert.
La Vall de la Murta wurde von der Societat Musical de Alzira für den internationalen Wettbewerb „Ciudad de Valencia“ (2002) und zum Gedenken an den 600. Jahrestag der Gründung des Klosters Santa María de la Murta in Auftrag gegeben. Der Komponist wurde inspiriert von den Eindrücken, die er bei seinem Besuch im Tal hatte. Der erste Satz des Werks besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil werden zuerst die zwei Berge „Cavall Bernaté“ und „Les Agulles“ beschrieben. Der zweite Teil steht in starkem Gegensatz dazu und beschreibt den verheerenden Brand, der 1983 die Gegend verwüstete. Wenn wir die Augen schliessen, hören wir das lodernde Feuer. Der zweite Satz ist inspiriert vom archäologischen Juwel des Tals, dem „Monestir“ (das Kloster). Die anfängliche Atmosphäre tiefer religiöser Reflexion, die durch den einfachen gregorianischen Gesangsstil erzeugt wird, weicht der fortschreitenden Erbauung dieses historischen Schatzes. Den Abschluss bildet das Bild der friedlich betenden Mönche im Kreuzgang. Auch der Schlusssatz ist zweiteilig. Zuerst erscheinen die gefürchteten maurischen Piraten, die die Gegend nach der muslimischen Herrschaft in Angst und Schrecken versetzten. Der zweite Abschnitt beginnt mit einer Fanfare, die die Ankunft von König Felipe II im Jahr 1586 ankündigt. Für dieses Ereignis wurde eine neue Brücke, die „Pont de Pedra“, gebaut, damit die königlichen Kutschen das Kloster erreichen konnten.