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Der fünfte, jährlich erscheinende Best Countries Report zeigt, dass auf globaler Ebene ein allgemeiner Konsens besteht, wenn es um den Klimawandel und die Sorge vor Big Tech geht, sowie darum, wie die VSA international wahrgenommen werden.
Die Schweiz bleibt gesamt weiterhin an der Spitze. Kanada rückt auf Platz 2 vor und Japan wird zur Nummer 3. Weiters sind auch Deutschland und Australien unter den Top 5. Das Vereinigte Königreich erzielt Platz 6; die USA verbesserten sich um einen Platz und sind nun auf Rang 7. Die Befragten zeichnen ein düsteres Bild, wenn sie nach derVertrauenswürdigkeit verschiedener Nationen gefragt werden. Während die Verenigten Staaten als das mächtigste Land der Welt wahrgenommen wird, zeigen die Daten, dass die Nation kaum als vertrauenswürdig gilt. Kanada gilt seit dem ersten Best Countries Report, der im Jahr 2016 veröffentlicht wurde, nach wie vor als das vertrauenswürdigste Land der Welt.
Während desselben Zeitraums ist die Punktezahl der VSA in der Kategorie der Vertrauenswürdigkeit kontinuierlich gesunken und liegt derzeit auf einem Rekordtief von 16,3 von insgesamt 100
Punkten. Dies gilt auch für das Vereinigte Königreich, während sich Griechenland, Südkorea und Spanien in dieser Kategorie verbessern konnten.
Es besteht ein weltweiter Konsens über die Auswirkungen des Klimawandels. Die meisten Befragten (87%) sind sich einig, dass der Klimawandel real ist. Von den Befragten aus 36 Ländern waren die Menschen in Russland am wenigsten vom Klimawandel überzeugt (71 %) und jene in Indonesien am meisten (97 %), gemeinsam mit afrikanischen Nationen wie Nigeria, Kenia und Südafrika.Jedoch finden nur 60 % der Befragten, dass in ihren Heimatländern die Auswirkungen des Klimawandels ausreichend in Angriff genommen werden.
Die allgemeine Besorgnis aufgrund des steigenden Einflusses der Technologie bleibt bestehen. Fast drei von vier Personen (74 %) denken, dass man große Technologieunternehmen wie Facebook, Google und Amazon mehr einschränken sollte, und ähnlich viele Befragte sind sich darüber einig, dass Technologie Arbeitsplätze verdrängt. Das Vereinigte Königreich, Kanada und Australien stimmen am meisten zu, dass man große Technologiekonzerne mehr Einschränkungen unterwerfen sollte. In Japan, das als Technologie-Kraftwerk wahrgenommen wird, stimmen nur 31,5 % der Befragten zu, dass Technologie Arbeitsplätze verdrängt, und 55 % stimmen zu, dass Big Tech stärker eingeschränkt werden sollte.
Die Gleichstellung der Geschlechter wird als positiv wahrgenommen, aber es besteht eine Kluft zwischen Wahrnehmung und Realität. Neunzig Prozent der Befragten stimmen zu, dass Frauen die gleichen Rechte wie Männer haben sollten. Der Frage, ob Frauen in ihren Ländern tatsächlich dieselben wirtschaftlichen Chancen haben wie Männer, stimmen jedoch nur 64 % der Befragten zu. Etwas mehr als zwei von drei Personen (69 %) betrachten traditionelle Geschlechterrollen als wichtig für eine funktionierende Gesellschaft, und diese Wahrnehmung ist zwischen Männern (73 %) und Frauen (66 %) sehr ähnlich.
Der Best Countries-Bericht, der aus einer jährlichen weltweiten Umfrage unter mehr als 20.000 Menschen in 36 Ländern, darunter die Vereinigten Staaten, erstellt wurde, spiegelt zunehmend negative Ansichten der Welt und innerhalb der Länder wider. Fast die Hälfte der Befragten gibt an, dass sich die Bedingungen auf der ganzen Welt im vergangenen Jahr verschlechtert haben. Ebenso sagt ein zunehmender Prozentsatz der Menschen, dass die Kluft zwischen Arm und Reich grösser geworden ist und dass der Nationalismus zunimmt.