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Vor genau 45 Jahren führte Gianclaudio Giuseppe Regazzoni, besser bekannt als Clay Regazzoni (5. September 1939 – 15. Dezember 2006), die laufende Formel 1 (F1) Weltmeisterschaft an – ein Rennfahrer, genannt The Indestructible (deutsch: „Der Unzerstörbare“), mit einem grossen Schnurrbart, aus dem kleinen Land Schweiz.
Das war nach dem Rennen am Nürburgring im Sommer 1974, welches Clay Regazzoni gewann – einer seiner grössten Siege, nachdem er in seiner Debutsaison in der Formel 1 das Rennen in Monza gewonnen hatte. Nach einer hochdramatischen Windschattenschlacht siegte er vor Jackie Stewart; es war dieses erste Wochenende im September 1970, als Jochen Rindt im Abschlusstraining tödlich verunglückte. Das Rennen, der Sieg von Regazzoni: alles war überschattet von dieser Tragödie.
Clay Regazzoni überlebte alle Rennunfälle – die meisten unverletzt – und erhielt bald einmal den Übernamen The Indestructible. Schaue doch bitte das heutige Video an: Regazzoni duckte sich in seinem Rennauto, so dass auch er selbst unter der Leitplanke hindurch passte – es ist einer der unglaublichsten Unfälle mit einem unverletzten Fahrer in der Geschichte des Autorennsports. Leider verunglückte er im Long Beach Grand Prix 1980 aufgrund eines gebrochenen Bremspedals schwer; es brachte ihn vom Formel 1 Auto in den Rollstuhl.
Dieser Landmann von The Castiron bleibt unvergessen. Es verwundert nicht, dass der unerschrockene, verwegene, mutige Mann mit dem Schnurrbart einer der ganz grossen Helden von The Castiron war. Der Nimbus des Unzerstörbaren bleibt bestehen.
Der ganz grosse Erfolg blieb diesem Helden der Vergangenheit vergönnt: 1974 beendete er die Formel 1 (F1) Weltmeisterschaft letztlich als Vizeweltmeister – Emerson Fittipaldi 55 Punkte, Clay Regazzoni 52 Punkte.
Bis nächsten Freitag. - B’hüet Di, alles Gute! The Castiron
Empfehlung: http://www.clayregazzoni.ch/