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Lasst uns abwarten, ob IFR in Golf für Grenchen Fluch oder Segen ist. Es wird nicht lange dauern, bis jemand drauf kommt, dass IFR in Golf wie in anderen Ländern auch die Wolkenabstände in Golf wie in anderen Ländern benötigt. Das wird für die Segelflieger dort ziemlich nachteilig....
Florian
In anderen Ländern ist das Gegenteil der Fall. Beispiel Frankreich Luftraum G bis FL100, trotz IFR im G (Reims oder Colmar ist eines der vielen Beispiele). Beispiel UK, Luftraum G bis FL195. UK/F wenden SERA an, ergo keine Wolkenabstände bis 2'000ft AGL oder 3'000ft MSL (= normalerweise über 2'000ft, da alle Flugplätze in UK unter 1'000ft liegen). Deutschland hat bei RMZ keine Wolkenabstände bis 1'000ft AGL.
Die USA ist wohl am strengsten, dort geht bei Precision Approaches Luftraum E runter bis zum Boden, nur bei Non-Precision Approaches hat es keine Wolkenabstände bis 700ft AGL.
Grenchen ist daher ein ganz normaler Fall im internationalen Vergleich.
Edit: Bzgl. Luftraum D. Ich meinte damit, dass es keinen Unterschied gibt, da see-and-avoid in Luftraum G/E/D von allen Verkehrsteilnehmern angewendet werden muss und IFR/VFR genau gleich nicht separiert wird. Anstelle der Traffic Information vom Tower besteht die RMZ, welche dieselbe Traffic Information bietet. Daher ist der Unterschied sehr klein.
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Bearbeitet von ArcticChiller, 01 November 2016 - 17:42 .