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Die Spitzenränge
- 1. Katharina Liensberger (AUT) 1:39,50 Minuten
- 2. Petra Vlhova (SVK) +1,00 Sekunden
- 3. Mikaela Shiffrin (USA) +1,98
- 4. Wendy Holdener +2,34
Wendy Holdener verpasste das WM-Podest um 36 Hundertstelsekunden. Nach dem ersten Lauf hatte sie noch auf Bronze-Kurs gelegen, doch Mikaela Shiffrin sass ihr bereits im Nacken. Mit der starken Fahrt der Amerikanerin konnte sie im 2. Durchgang nicht mithalten, weshalb sie mit dem unglücklichen 4. Rang vorliebnehmen muss.
Damit bleibt die Schwyzerin in Cortina ohne Medaille. Für Holdener ist das ungewöhnlich: Bei zuletzt 3 erfolgreich verlaufenen Grossanlässen hatte sie immer Titel und weitere Medaillen gewonnen.
2013, 2015, 2017 und 2019 war der Slalom-Titel zur sicheren Beute von Shiffrin geworden. 2021 entthronte Katharina Liensberger die 25-Jährige in eindrücklicher Manier. Auf die Zweite, Petra Vlhova, fuhr sie einen Abstand von einer Sekunde heraus, die drittplatzierte Shiffrin verlor schon fast zwei Sekunden.
Liensberger, die im Weltcup noch ohne Sieg dasteht, hatte in diesem Winter ihre überragende Form schon mehrfach angedeutet. In jedem Rennen stand sie auf dem Podest, wurde zweimal 3. und dreimal 2. Den Coup hatte sich die 23-Jährige aber für die WM aufgespart. Österreich kann nach dem 5. Titel nicht mehr von Platz 1 im Medaillenspiegel verdrängt werden.
Die weiteren Schweizerinnen
- 8. Camille Rast +3,09
- Ausgeschieden: Mélanie Meillard (2. Lauf), Michelle Gisin (1. Lauf)
Camille Rast liess aufhorchen: Sie fuhr im 1. Lauf auf Platz 6 und war damit in Schlagdistanz zu Holdener auf Platz 3. Die 21-Jährige konnte im 2. Durchgang auf einer schwierigen Unterlage aber nicht mehr ganz an diese Leistung anknüpfen. Mit Schlussrang 8 zeigte sich Rast aber sehr glücklich. Im Weltcup war sie als 6. (heuer in Flachau) nur einmal besser klassiert.
Nicht ganz zufrieden nach dem ersten Lauf war Mélanie Meillard. Als 16. startete sie mit vollem Risiko in den zweiten, doch nach einigen Toren war die 22-Jährige bereits zu spät dran und schied aus.
Die 2. Medaillenanwärterin der Schweiz, Michelle Gisin, schied im 1. Lauf aus. Ein Einfädler bei einem Doppeltor kurz nach der ersten Zwischenzeit, bei der sie knapp hinter Liensberger zurücklag, wurde ihr zum Verhängnis. Dabei bringt Gisin ihre Slalom-Läufe eigentlich immer runter: Seit Aspen im März 2017 komplettierte sie im Weltcup jeweils beide Läufe.
So geht's an der WM weiter
Es bleibt nur noch ein Rennen: der Slalom der Männer am Sonntag. Der erste Lauf ist auf 10:00 Uhr angesetzt, der zweite auf 13:30 Uhr (beide live bei SRF zwei).