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Auch im letzten Jahr hat Gesundheitsförderung Wallis eine Testkaufkampagne für Alkohol und Tabak durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass 70 Prozent der getesteten Betriebe jugendlichen Testkäufern keinen Alkohol verkauften. Beim Tabak haben 75 Prozent der Geschäfte den Verkauf an Minderjährige verboten.
Bei den Testkäufen gehe es einerseits darum, Verkaufsstellen für das Thema Jugendschutz zu sensibilisieren, erklärte Sébastien Blanchard von der Organisation Gesundheitsförderung Wallis. Andererseits würden es diese auch erlauben, sich ein Bild von der gegenwärtigen Situation bezüglich Alkohol- und Tabakverkäufen an Minderjährige zu machen.
So fanden im vergangenen Jahr im Wallis in vier Regionen insgesamt 80 Testkäufe statt. Im Oberwallis wurde dafür die Gemeinde Brig-Glis definiert. Dabei zeigte sich, dass Jugendlichen in sieben von zehn Fällen kein Alkohol verkauft wurde. Ebenso verweigerten drei von vier Betrieben den Verkauf von Tabak.
Vergleiche mit früheren Jahren liessen sich allerdings schwerlich schliessen, erklärte Blanchard. Dies, da sich die Testregionen jeweils unterscheiden würden (z.B. Stadt-Land); ausserdem seien es die jeweiligen Gemeindepolizeien, welche die zu testenden Betriebe auswählen würden. Während einige Polizeikorps die Betriebe wohl eher zufällig auswählen, könnten andere gezielt «kritische» Betriebe testen lassen.pac