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Vorbild dafür sind die USA. Dort sei in den 90er-Jahren die Arbeitsausnutzung stetig angestiegen und habe 2001 90% erreicht. In Japan hingegen sei nach dem Rekordwert von 84,2% vor drei Jahren die Arbeitsausnutzung wieder gefallen. Angestiegen seien hingegen die Betriebs- und Instandhaltungskosten auf JPY 3,54 pro kWh (rund 4,0 Rp./kWh). Diese Entwicklung stehe im Gegensatz zu den USA, wo nicht nur die Arbeitsausnutzung, sondern auch die Gesamteffizienz des Kernkraftwerkparks immer besser werde. Auch wenn in den beiden Ländern unterschiedliche Bedingungen herrschten, sollten nach Ansicht des JAIF die japanischen Betreiber aus den amerikanischen Erfahrungen vermehrt Nutzen ziehen.
Für einen Schlüsselfaktor hält das JAIF die Personalpolitik. Es empfiehlt, die Qualität durch Verbesserungen bei den Humanressourcen zu halten. Laut einer Erhebung des JAIF sank bei privaten Unternehmen die Anzahl Mitarbeiter im Nuklearbereich 2000 um weitere 5%, nachdem sie schon in den beiden Vorjahren gefallen sei. Die Gründe für diese Entwicklung seien der Erhebung nicht zu entnehmen. Doch sollten die japanischen Firmen -wie die amerikanischen - die beim Personalabbau geltenden Grenzen beachten, damit sie das technische Niveau halten könnten.
Quelle
P.B. nach NucNet, 21. Januar 2003