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Die Schweiz setzt sich in Erstaufnahmeregionen und entlang von Migrationsrouten für den Schutz und die nachhaltige Integration von Flüchtlingen, Migrantinnen und Migranten sowie intern Vertriebenen ein.
Die UNO schätzt, dass es 2019 weltweit über 26 Mio. Flüchtlinge sowie 46 Mio. intern Vertriebene gibt, unter ihnen viele Jugendliche und Kinder. Hinzu kommt eine unbekannte Anzahl von Migrantinnen und Migranten.
Rund drei Viertel aller Flüchtlinge befinden sich in Afrika, Lateinamerika, Asien und im Nahen und Mittleren Osten – häufig in Entwicklungsländern, die beschränkte Ressourcen haben, um eine grosse Anzahl Flüchtlinge aufzunehmen, ihnen wirksamen Schutz zu gewähren und sie nachhaltig zu integrieren.
Wenn Flüchtlinge und Migrantinnen und Migranten in den Erstaufnahmeländern keinen ausreichenden Schutz finden, sind sie oftmals gezwungen, auf einem meist gefährlichen Weg in andere Länder und Regionen weiterzuwandern. Sie laufen Gefahr, Opfer von Menschenhandel und anderer Menschenrechtsverletzungen zu werden oder sich den Diensten von Schleppern aussetzen zu müssen.