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Das Verhältnis von fixen und variablen Kosten bestimmt, ob eine Firma rentabel ist. Errechnen Sie den Deckungsbeitrag, um kostendeckend zu arbeiten.
Fixe und variable Kosten sind die Basisgrössen zur Erstellung der Betriebskalkulation. Sie zeigen, ob ein Betrieb auch rentabel arbeitet. Denn zumindest mittel- und langfristig macht es keinen Sinn, wenn man zwar gute Umsätze verbucht und einen ausgelasteten Betrieb führt, aber nicht kostendeckend arbeitet.
Unternehmende müssen also genau wissen, mit welchen Produkten oder Dienstleistungen sie Gewinn erwirtschaften und mit welchen sie Verluste machen. Um dies festzustellen, muss man die fixen und variablen Kosten kennen und den so genannten Deckungsbeitrag ermitteln.
Unter Fixkosten versteht man diejenigen Kosten, welche immer anfallen, unabhängig wie viel man produziert und Umsatz erzielt. Fixkosten sind beispielsweise der Mietzins, die Leasingraten, die Versicherungsprämien oder laufende Kosten für Strom und Heizung.
Variable Kosten fallen hingegen nur im direkten Zusammenhang mit der Produktion von Waren oder der Erbringung von Dienstleistungen an. Dazu zählen etwa der Wareneinkauf, die Bezugskosten (Transport, Zoll etc.) oder die Energiekosten für die Produktion.
Vereinfachter Berechnungsansatz
Um den Deckungsbeitrag zu errechnen, bringt man, etwas vereinfacht gesagt, die variablen Kosten vom Umsatz in Abzug. Der verbleibende Betrag hilft, die Fixkosten des Betriebs abzudecken. Liegt der Anteil der Fixkosten an den Gesamtkosten beispielsweise bei 30%, so sollte auch der Deckungsbeitrag eines Produkts mindestens 30% betragen. Sonst macht man Verlust darauf oder muss es mit Hilfe von profitableren Produkten quersubventionieren. Ist der Deckungsbeitrag höher, so wird Gewinn erzielt.
Wie hoch der durchschnittliche Deckungsbeitragssatz ist, erfährt man bei den Branchenverbänden. Daraus lässt sich dann auch errechnen, wie viel Umsatz man mindestens erzielen sollte. Liegt er beispielsweise bei rund 30% und entspricht das in einem Unternehmen CHF 60'000, so sollten mindestens CHF 200'000 Umsatz erwirtschaftet werden, um kostendeckend zu arbeiten. Ab dieser Schwelle erhöht sich mit jedem Franken Mehrumsatz auch der Gewinn.