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Zum Abschluss der diesjährigen Junioren-Weltmeisterschaften im neuseeländischen Cardrona griffen am Mittwoch die Snowboard Alpinen ins Wettkampfgeschehen ein. Im Parallel-Riesenslalom klassierten sich Sebastian Schüler, Xenia Spörri und Gian Casanova auf den Rängen 5, 6 und 17. Daniel Weis, Snowboard Coach, spricht über die Leistungen seiner Schützlinge.
Daniel Weis, wie bist du mit der Leistung von Xenia Spörri zufrieden?
Xenia zeigte bereits in der Qualifikation eine super Leistung und qualifizierte sich souverän für die Finalläufe. Während dem Viertelfinale lag Xenia gut in Führung, stürzte allerdings durch einen Eigenfehler. Aber nichtsdestotrotz ist der 6. Platz ein guter Erfolg für sie.
Sebastian Schüler war mit dem 5. Platz der beste Schweizer heute.
Auch Sebastian erwischte eine sehr gute Qualifikation und lieferte ein überzeugendes Achtelfinale, welches er klar gewonnen hat. Im Viertelfinale fuhr er gegen den Deutschen Elias Huber auf dem etwas schlechteren und langsameren Kurs. Bis zum letzten Drittel hielt er gut durch, wurde dann aber etwas ungeduldig und verlor die Spur, so dass er letztendlich den Lauf verloren hatte. Doch auch Sebastian kann mit dem 5. Schlussrang zufrieden sein.
Bei Gian Casanova wurde es ganz knapp. Was war passiert?
Im ersten Qualifikationsrennen war Gian noch gut dabei, verpasste aber beim zweiten und entscheidenden Rennen ganz knapp – um einen Zehntel – den Einzug ins Finale. Ärgerlich für ihn, aber er wird morgen im Parallel-Slalom nochmals angreifen können.
Fünf von sechs PGS-Medaillen ging an Russland. Was sagst du zu dieser Dominanz?
Wie Russland heute dominierte, beeindruckt sehr. Die Russen haben unglaublich viele Nachwuchsfahrer und sind entsprechend stark im Jugendbereich. Doch sie brillieren auch im Weltcup, selbst der frischgebackene Junioren-Weltmeister Dmitry Loginov feierte vergangene Saison seinen ersten Weltcupsieg.
Junioren-WM – der Schluss
Die letzten Medaillenchancen bestehen morgen Donnerstag im Parallel-Slalom. Bis jetzt hat das Schweizer Team zwei Bronzemedaillen (Sophie Hediger und Kim Gubser).