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Schon in den frühen sechziger Jahren wurden neben der Holzbildhauerei von Walter Steiner sen. auch Boote gebaut. Am Anfang waren es kleinere Ruderboote aus Holz. Doch schon bald stellte man Fischerboote, mit Kunststoffschale, kleiner Holzkabine und einem Aussenbordmotor her. Nachdem Walter Steiner jun. die Lehre als Bootbauer 1966 beendet hatte, wurde die Werft erweitert. Die Boote wurden nun komplett aus Kunststoff gefertigt.
Werftgeschichte
Im Jahre 1972 übernahm Walter Steiner jun. die Werft von seinem Vater. Das Angebot wurde mit einem 8m Arbeitsboot und dem Fischerboot K72 erweitert. Eigens für diese Typen wurde eine Kunststoffproduktionshalle gebaut. Die Nachfolgemodelle K80 (über 300 Stück gebaut) und das etwas grössere K92 wurden bis 2012 in der Werft hergestellt. Nebenbei verschaffte sich Walter Steiner in der olympischen Bootsklasse “Tornado” einen Namen. Er qualifizierte sich 1976 und 1980 für die Olympischen Spiele. In dieser Zeit wurden auch diese Rennkatamarane in der Steiner Werft gebaut.
1996 beendet auch Sohn Marcel die Lehre als Bootbauer und ist jetzt in 3. Generation im Familienbetrieb tätig. Zusammen mit Patrik Hasler wurde im Jahr 2011 aus der Einzelfirma eine GmbH gegründet.
Das Dienstleistungsangebot der Werft wird stetig den neuen Marktbedürfnissen angepasst. So wurden im Jahr 2010 die Bau-Formen bzw. die Produktion der bewährten Fischerboote von Hans Stirnemann ("STIMA") aus Kreuzlingen übernommen. Diese Boote sind sehr gefragt und werden heute regelmässig hergestellt.
Ein kompletter Neubau, "STEINER 700", wurde 2013 werftintern von Peter Rapp entwickelt. Alle Formen für die verschiedenen Ausbauvarianten sind in aufwändiger Arbeit in der Werft hergestellt worden.
Ebenso wurde eine neue Kabinenform mit Fronteinstieg für das beliebte "STEINER-STIMA 660" entwickelt und gebaut.