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Das Wichtigste in Kürze
- Das Familienhaus der iranischen Kletterin Elnaz Rekabi im Iran wurde zerstört.
- Aktivisten sehen dies als Reaktion auf ihren Auftritt ohne Kopftuch.
- Rekabi stand nach ihrer Rückkehr in den Iran unter Hausarrest.
Elnaz Rekabi sorgte im Oktober weltweit für Aufsehen. Die iranische Sportkletterin kletterte an den Asien-Meisterschaften in Südkorea ohne Kopftuch. Die Aktion wurde als Beteiligung an den Protesten im Iran interpretiert.
Iranische Vertreter versicherten nach dem Vorfall, die Sportkletterin werde keine Konsequenzen tragen müssen. Das scheint sich nun aber geändert zu haben.
Familienhaus zerstört
Wie das Medium «Iran Wire» berichtet, wurde das Familienhaus von Rekabi im Iran zerstört. Auf einem kursierenden Video sind neben Bruder Davood, ebenfalls ein Sportkletterer, Trümmer und Medaillen zu sehen.
Einer Nachrichtenagentur zufolge sei der Bau und die Nutzung des Landes nicht genehmigt gewesen. Zudem sei der Abriss schon vor langer Zeit geschehen, noch vor Rekabis Auftritt in Südkorea.
Regierungskritische Aktivisten behaupten jedoch, es handle sich um einen gezielten Vorfall. Staatstreue Medien berichten über den Vorfall nicht.
Rekabi stand unter Hausarrest
Rekabi stand nach ihrer Rückkehr im Iran unter Hausarrest. Zuvor ruderte sie auf Instagram zurück und sagte, sie habe das Kopftuch versehentlich nicht getragen. Viele sahen darin aber ein von der Regierung erzwungenes Statement.