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Spirituskocher,
transportable Heizvorrichtungen, bei denen Spiritus [* 2] als Heizmaterial dient. Die S. fanden früher im Physik, und chem. Laboratorium [* 3] an Stelle der heutigen Bunsenbrenner allgemeine Verwendung und werden im Haushalt noch jetzt zum raschen Kochen von Wasser oder Speisen gebraucht. Kleine S. sind mit massivem Runddocht, größere mit hohlem Runddocht und doppeltem Luftzug ausgestattet, wie die mit Regulierung versehene Berzelius-Lampe. Die meisten neuern S. für den Hausgebrauch brennen ganz ohne Docht; bei den besten Konstruktionen läßt sich die Flamme [* 4] durch eine Schraube beliebig regulieren. Noch vorteilhafter sind die neuesten Konstruktionen, bei denen der Spiritus in vergastem Zustande verbrennt, was hier, im Gegensatz zu den entsprechenden Konstruktionen des Petroleumkochers (s. d.), wegen der hohen Flüchtigkeit des Brennstoffes ohne besondere mechan. Vorrichtung erreicht wird.