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Nach einem eher enttäuschenden Wettkampfjahr (7. Platz an der EM, 4. Platz an den World Games) und weiterem Verletzungspech durch einen Kreuzbandriss am German-Open Ende September, standen die Vorzeichen für eine erfolgreiche WM nicht gerade zum Besten. Intensive Physiotherapie, etwas Osteopathie, Trainings wo immer es ging, um die verletzungsbedingt verpassten Trainingsphasen zumindest teilweise zu kompensieren und einmal mehr Mentaltraining liessen das Team jedoch hoffen, dass mehr als nur die Teilnahme an diesem wichtigen Turnier drin lag.
So reisten Sofia un Thomas nach Bogotá (Kolumbien) auf 2'600 m.ü.M. und gerieten zuerst einmal ziemlich aus dem Atem. Sie hatten jedoch ein paar Tage Akklimationszeit sowie ein Training zwei Tage vor dem Wettkampf eingeplant, um möglichst keine Überraschungen zu erleben.
Am Sonntag waren die Beiden dran. Im Pool standen ihnen ein kolumbianisches sowie ein sehr junges aber erfolgreiches österreichisches Team gegenüber. Beide Begegnungen konnten sie klar für uns entscheiden. Im Halbfinal mussten sie gegen das derzeit sehr erfolgreiche belgische Duoteam antreten. Die zwei Niederlagen an den World Games waren nicht vergessen und es galt, von Beginn weg perfekte Leistung zu zeigen. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum Schluss, doch sie behielten die Nerven (und den Atem) und gewannen - Einzug ins Finale!
Nach einer Pause ging es um alles! Das zweite österreichische Team, welche sie an der diesjährigen EM besiegt hatte, hatte es ebenfalls ins Finale geschafft und machte ihnen den WM-Goldmedaille streitig. Sie liessen jedoch von Beginn weg keine Zweifel aufkommen, dass sie ganz nach oben wollten! Drei Punkte Differenz zum Schluss - und der zweite WM-Titel in Folge!