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An drei Abendvorträgen im November reflektieren renommierte Autor*innen im Literaturhaus Zürich über das eigene Schreiben und stellen sich am Folgetag im Rahmen eines universitären Kolloquiums den Fragen und Anregungen der interessierten Öffentlichkeit und den Studierenden – seit 25 Jahren.
Teresa Präauer
Literatur, die zum Tier wird
Affen, Vögel, Fische sind zentrale Figuren in Teresa Präauers Poetik. Doch wo das Schreiben zum Spiel wird, beginnt eine Literatur, die nicht von Tieren handelt, sondern selbst zum Tier wird.
Als Schriftstellerin und Künstlerin wurde Teresa Präauer für ihren ersten Roman «Für den Herrscher aus Übersee» mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Für ihren Roman «Johnny und Jean» erhielt Präauer 2015 den Förderpreis zum Friedrich-Hölderlin-Preis, im selben Jahr war sie für den Preis der Leipziger Buchmesse und den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert.
2016 hatte sie eine Gastprofessur für Literatur an der Freien Universität Berlin inne, bei der sie ein Seminar zur «Poetischen Ornithologie. Zum Flugwesen in der Literatur» gab. Zwei Dramen, «Ein Hund namens Dollar» und eine dramatisierte Fassung ihres Romans «Oh Schimmi» wurden 2018 realisiert. Neben dem Schreiben von Romanen, Erzählungen und Kolumnen arbeitet Präauer auch als bildende Künstlerin. Ihre Werke wurden in verschiedenen Museen in Deutschland und Österreich ausgestellt.
Vorlesung und Kolloquium
An drei Abenden (4./11./18. November 2021) befasste sie sich im Literaturhaus mit dem Begriff und der Figur «Mädchen».
An den Freitagen nach den Vorlesungen (5./12./19. November 2021) fanden am Deutschen Seminar der Universität Zürich Kolloquien statt, in denen Teresa Präauer mit Studierenden und Interessierten über ihre Texte sprach.