Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03152.jsonl.gz/2437

Warum nicht vor Weihnachten?
Zum Zeitpunkt der Pfarrwahl in Riehen
Als die Pfarreiratsvizepräsidentin Marie-Christine Fankhauser in den Wochenendgottesdiensten vom 6./7. Oktober das Ergebnis der Unterschriftensammlung für die Pfarrwahl in Riehen bekannt gab, sagte sie, dass die Abstimmung «im Februar» stattfände. Woher wusste sie das? Der Pfarreirat hat laut Wahlordnung «die Zeit» festzulegen, wann die Wahl stattfinden soll, aber zu dem Zeitpunkt noch keinen Entscheid getroffen. Das ist erklärungsbedürftig. Braucht man die Zeit, damit Wanderwähler ihre Papiere bei der Gemeinde noch deponieren können? Die Abstimmung ist jetzt auf den 10. Februar 2019 festgesetzt worden. Ich hatte per Mail am 9. Oktober dem Kirchenratspräsidenten Dr. Griss vorgeschlagen, dass die Wahl noch vor Weihnachten Mitte Dezember stattfinden solle. Er hat die Angelegenheit an Viktor Brunner, den Justitiar des Kirchenrates, abgeschoben, statt proaktiv sich ihrer anzunehmen. Der Vorschlag wurde von diesem zurückgewiesen, weil Termine abgewartet werden müssten und die Vorbereitungen in der verbleibenden Zeit nicht zu leisten wären. Der entscheidende Termin ist der: Die Abstimmungsunterlagen müssen «spätestens» 16 Tage vor der Abstimmung bei den Stimmberechtigten sein. Die Vorbereitungen der Abstimmung hätten während acht Wochen nicht geleistet werden können? Es wäre schön gewesen, die Pfarrei hätte diese Sache hinter sich bringen und das Weihnachtsfest, von dem man sagt, es sei ein Fest der Versöhnung, versöhnlich feiern können.
Dr. Rudolf Hopmann, Riehen