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Wie widerspiegelt sich ELBE im Lehrplan Passepartout?
Im Lehrplan von Passepartout sind die folgenden Leitideen von ELBE verankert:
Sprachen- und Kulturbewusstsein Wissen über Sprachen und Reflexion und Analyse von Funktion und Bedeutung von Sprache
Lernstrategien Sich zu helfen wissen, Hilfe organisieren können. Die SuS entdecken/ entwickeln neue Lernstrategien, welche sie dann gebrauchen und auf neue Situationen anwenden können.
Kulturvielfalt Die SuS entdecken die Vielfalt der Kulturen und entwickeln eine Offenheit ihnen gegenüber.
Geben Sie fünf Gründe an, warum Englisch zu der globalen Sprache wurde. Erklären Sie jeden genauer.
Im 17. und 18. Jahrhundert war Englisch die Sprache der führenden Kolonialmacht: England. Durch den fortschrittlichen Schiffsbau erkundeten die Briten die Welt und haben sich in den entdeckten Gebieten niedergelassen.
Im 18. und 19. Jahrhundert war Englisch die Sprache der führenden Macht der industriellen Revolution: ebenfalls England. Die meisten Erfindungen in Bezug auf die Industrialisierung wurden in England gemacht. Andere Erfinder sowie Industrielle waren daran interessiert und mussten Englisch lernen, um von diesen Erfindungen zu profitieren.
Im späten 19. Jahrhundert und im frühen 20. ist Englisch die Sprache der führenden Wirtschaftsmacht: Den USA. Ende des 19. Jahrhunderts hatte die USA England wirtschaftlich überholt. Die USA wurde zum Magnet für europäische Wissenschaftler. Nach dem 2. Weltkrieg war die USA endgültig die Wirtschaftsmacht.
Viele technische Erfindungen, wie Presse, Film, Musik, ... wurden in den USA entwickelt und verbreiteten sich in der ganzen Welt. Nach dem 1. Weltkrieg wurde die Filmindustrie der USA zur grössten der Welt. Nachdem die Filme vertont wurden, wurde Englisch zur dominanten Sprache. Es herrscht eine Dominanz von amerikanischen und britischen Künstler im Bereich der Pop Musik.
Nach den Weltkriegen wurden internationale Organisationen gegründet, wie United Nation, Common Wealth, Council of Europe, ... Diese mussten eine gemeinsame Sprache zur Verständigung finden. Englisch wird zur Sprache der internationalen Kommunikation. Akademische Publikationen werden auf Englisch gehalten und publiziert. Besonders auffallend sind Publikationen der Chemie und Physik, die zu 83-95% in Englisch festgehalten werden.
Definieren Sie den Ausdruck „Helvetismen". Führen Sie vier verschiedene Beispiele auf und erklären Sie diese.
Helvetismen sind Wörter, die wir Schweizer aus einer anderen Sprache, beispielsweise aus dem Französischen entlehnen und verdeutschen. Helvetismen bezeichnen also besondere Ausrücke, welche typischerweise nur im Schweizer Hochdeutschen und nicht im gesamten deutschen Sprachgebiet verwendet werden. Viele der Helvetismen entstammen der Mundart und damit den alemannischen Dialekten. Beispiele sind Beiz, Guetzli, Hag, Metzgete, Morgenessen, Rande, Rüebli und Sackmesser. Auch dem Französischen sind zahlreiche Worte wie Poulet und Coiffeur entlehnt.
Helvetismen sind Wörter, die in Deutschland bzw. in Frankreich eine andere Bedeutung haben, in einem anderen Kontext gebraucht werden oder gar nicht existieren. Diese werden nur in der Schweiz gebraucht und können in anderen Ländern zu Unverständnis führen.
Beispiele:
Velo – Fahrrad Velo wurde aus dem Französisch in das Schweizerdeutsch impliziert und ist hierzulande geläufig. In Deutschland, vor allem im Norden jedoch stösst man damit auf Unverständnis.)
Morgenessen – Frühstück Das Morgenessen hat sich im Schweizerdeutschen entwickelt und wird im Standarddeutsch verwendet. In Deutschland hingegen spricht man jedoch von einem Frühstück.
Septant – dix-sept Septant wie auch nonant werden nur in der Französischen Schweiz verwendet. Existiert in Frankreich nicht.
Cornet (Glacé) – Cornet (Sack) Dasselbe Wort hat in Frankreich eine andere Bedeutung als in der Schweiz
In der Deutschschweiz werden in der Standardsprache viele Wörter französischen Ursprungs gebraucht, welche in Deutschland nicht verwendet oder sogar nicht verstanden werden. Geben Sie eine detaillierte Erklärung, weshalb das so ist. Illustrieren Sie mit zwei Beispielen.
1291 wurde Bund mit Uri, Schwyz und Unterwalden (germanophone) geschlossen. Später wurde erweitert mit dem Tessin (italophone) und dem Osten francophone). Die französische Sprache wurde geehrt unter dem Motto „l’égalité des langues“. 1848 war dann die Geburt der modernen Schweiz. Es wurde festgehalten, dass Nationalsprachen deutsch, französisch und italienisch sind. (Daher ist auf unseren Verpackungen heute der Inhalt immer in allen 3 Sprachen beschriftet.) Durch das Zusammenleben beeinflussten französiche Wörter unsere Sprache mehr als die Deutschen. Die Deutschschweiz orientierte sich mehr an der französihen Schweiz als an Deutschland.
Die Schweiz ist ein Land, welches mehrere Landessprachen hat und verschiedenste Dinge, wie zum Beispiel die Produkte beim Einkaufen, auf mehrere Sprachen angeschrieben sind. Auch gibt es Kantone, welche zweisprachig sind. Denkt man da beispielsweise an Biel, Fribourg oder das Wallis. So gibt es also gewisse Ausdrücke, die die Deutschschweizer vielleicht von da her kennen und die Romands umgekehrt, die Leute aus den anderen deutschsprachigen Ländern aber nicht verstehen.