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Gleichwohl: Die junge Schweizer Equipe, die an den World Relays in Polen - den inoffiziellen Staffel-Weltmeisterschaften - auf mehrere Leistungsträgerinnen verzichten musste, erreichte bei diesem alle zwei Jahre stattfindenden Event das Hauptziel. Mit einem Top-Ten-Platz am Samstag wurde die Qualifikation für die WM 2022 in Eugene in trockene Tücher gelegt - gleiches schafften auch die Frauen über 4x400 m.
Nach einem sauberen Vorlauf in 43,71 Sekunden wollten Riccarda Dietsche, Salomé Kora, Cornelia Halbheer und Cynthia Reinle auch im Final eine überzeugende Leistung zeigen. Dies gelang ihnen jedoch nicht, nach einem Wechselfehler bei der Übergabe von Kora an Halbheer wurde das Team disqualifiziert.
Das grosse Saisonziel der von Raphaël Monachon gecoachten 4x100-m-Staffel sind die Olympischen Spiele im August in Tokio (JAP). Für dieses Saisonhighlight sind die Schweizerinnen dank ihres 4. Platzes an der WM 2019 in Doha schon länger qualifiziert.
Den Sieg über 4x100 m sicherten sich am Sonntag die Italienerinnen in 43,79 Sekunden. Dieser Wert liegt 1,71 Sekunden über dem Schweizer Rekord von Doha 2019. Die schwache Siegerzeit kam durch die Kälte, den frühen Termin in der Freiluftsaison und das Fehlen etlicher Top-Nationen und -Läuferinnen zustande.