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Cristiano Ronaldo, der Superstar von Real Madrid, erhielt bei der Wahl 1365 Punkte. Er lag damit deutlich vor Barcelonas Lionel Messi (1205), der in den letzten vier Jahren den Award gewonnen hatte, und Bayerns Franck Ribéry (1127).
Tore am Laufband
Ronaldo holte im vergangenen Jahr zwar keine wichtigen Titel, überzeugte aber durch seine individuelle Klasse. Für Real Madrid erzielte er in 59 Spielen 69 Tore. Eindruck machte er auch mit seinen Treffern für Portugals Nationalmannschaft, die er mit vier Toren im Playoff gegen Schweden praktisch im Alleingang zur WM 2014 nach Brasilien schoss.
«Ich möchte meiner Familie danken», sagte der 28-jährige Superstar von Real Madrid mit brüchiger Stimme im Zürcher Kongresshaus. «Ich kann kaum sprechen. Vielen Dank.»
Angerer schlägt Marta
Beste Spielerin des Jahres ist Nadine Angerer. Die deutsche Nationalkeeperin schlug Vorjahressiegerin Abby Wambach (USA) und die fünffache Siegerin Marta aus Brasilien.
Heynckes Trainer des Jahres
Zum Trainer des Jahres wurde der ehemalige Bayern-Coach Jupp Heynckes gewählt. Der 68-Jährige wurde Jürgen Klopp und Alex Ferguson vorgezogen. Heynckes hatte die Bayern letztes Jahr zum Triple Meisterschaft/DFB-Pokal/Champions League geführt.
Neid beste Trainerin
Bester Coach eines Frauenteams ist Silvia Neid. Die deutsche Nationaltrainerin setzte sich gegen ihre schwedische Amtskollegin Pia Sundhage und Ralf Kellermann, den Coach des Frauenteams von Wolfsburg, durch.
Ibrahimovic mit «Tor des Jahres»
Der Fallrückzieher von Zlatan Ibrahimovic im Länderspiel gegen England ist zum «Tor des Jahres» erkoren worden. Der Schwede hatte das Tor zwar im November 2012 erzielt, es fiel aber in die Wahlperiode für 2013.
Sonderpreise für Pelé und Rogge
Pelé wurde ein Ehren-«Ballon d'Or» für sein Lebenswerk überreicht. Zu den Aktivzeiten der brasilianischen Legende gab es diese Ehrung noch nicht. Den «Presidential Award» erhielt der frühere IOC-Präsident Jacques Rogge.
Alle Awards im Überblick
|Weltfussballer des Jahres||Cristiano Ronaldo|
|Weltfussballerin des Jahres||Nadine Angerer|
|Trainer des Jahres (Männer)||Jupp Heynckes|
|Trainer des Jahres (Frauen)||Silvia Neid|
|Tor des Jahres (Puskas-Preis)||Zlatan Ibrahimovic|
|Fairplay Award||Fussballverband von Afghanistan|
|FIFA-Ehrenpreis||Pelé|
|Presidential Award||Jacques Rogge|
|Elf des Jahres:||Neuer; Alves, Ramos, Thiago Silva, Lahm; Iniesta, Xavi, Ribéry: Messi, Ibrahimovic, Ronaldo.|
Inler wählte Ronaldo
Nati-Captain Gökhan Inler gab seine Stimme bei der Wahl zum Fussballer des Jahres Cristiano Ronaldo. Nationalcoach Ottmar Hitzfeld dagegen votierte für seinen ehemaligen Bayern-Schützling Franck Ribéry.