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In dieser Arbeit wird das Prinzip der ökonomisch optimalen N-Düngung (Nopt) erläutert. Es erlaubt die quantitative Ableitung von Stickstoffdüngungsnormen anhand von N-Düngungsversuchen. Das so gefundene optimale Niveau der N-Düngung stellt einen guten Kompromiss dar zwischen den ökonomischen und ökologischen Zielen des Ackerbaus. Im Rahmen der Arbeiten für die ‚Grundlagen der Düngung im Acker- und Futterbau (GRUDAF) 2009‘ wurde basierend auf umfangreichen N-Düngungsversuchen die Nopt für mehrere wichtige Ackerkulturen bestimmt. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen führten zu bei allen Kulturen mit Ausnahme von Mais zu einer Anhebung der optimalen N-Düngung um 10 bis 40 kg N ha-1. Um eine der Standortproduktivität angepasste N-Düngung zu fördern, wurden die N-Düngungsnormen dieser Kulturen jedoch nicht generell erhöht. Es wurden jedoch ertragsabhängige Korrekturfaktoren für die zu düngende N-Menge eingeführt.
Schotenklee und Esparsette kommen in Mischungen für ausdauernde Heuwiesen und für tanninhaltiges Futter zum Einsatz. Agroscope ergänzt die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen mit zwei Neuzüchtungen von Schotenklee, während bei der Esparsette alles beim alten bleibt.
Fromental und Goldhafer sind typische, auch für Futterbaumischungen geeignete Heuwiesengräser. Von vier geprüften Fromental- und drei Goldhafersorten wird es wohl nur eine neue Sorte von Fromental auf die Liste der empfohlenen Sorten schaffen.
Pflanzenbau
Stevenel P., Wendling M., Brabant C., Suss H., Savoyat C., Dierauer H., Mascher F., Charles R.
Das FiBL und Agroscope haben Brotweizensorten auf Ertrags- und Qualitätsstabilität untersucht. Es zeigte sich, dass die Sortenwahl an den Standort angepasst werden muss und dass ein hohes Ertragspotenzial nicht mit einem hohem Proteingehalt einhergeht.