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Bretagne – Ille-et-Vilaine
Château de la Ballue
Der elegante Schlossbau aus Schiefer und Granit wurde 1620 für Gilles Ruellan errichtet.
Die Gartenanlage hält für den Besucher einige Überraschungen bereit – so zum Beispiel einen „falschen Busch“, ein Musikwäldchen, einen Diana-Tempel und ein Labyrinth.
Château de la Bourbansais
12 Km von Combourg steht das prächtige Schloss Borubansais, das auf eine 400-jährige Geschichte zurück blickt. Es wurde im 16. Jahrhundert für ein Mitglied des bretonischen Parlaments erbaut. Das im Stil des 18. Jahrhunderts kostbar eingerichtete Erdgeschoss ist mit einer Führung zu besichtigen.
Der 3 ha grosse Schlosspark beherbergt ein Zoo, der sich zum Schutz vom Aussterben bedrohter Tiergattungen verschrieben hat.
Château Montmuran
Das zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert errichtete Schloss war Stammsitz der mächtigen Familie Laval. Die beiden halbrunden Türme mit ihren Kegeldächern sind aus dem 12. Jahrhundert, der befestigte Torbau wurde zwischen 1380 und 1412 erbaut. Der Wohntrakt folgte im 18. Jahrhundert. Einer der Türme enthält ein kleines Museum zur Geschichte der Burg. Auf der Rückseite des Torbaus führt eine Aussentreppe zur Burgkappelle, in der 1354 Du Guesclin zum Ritter geschlagen wurde. Hier heiratete er auch in zweiter Ehe die viel jüngere Jeanne de Laval.
Château Combourg
Das Schloss, das im 11. Jahrhundert erbaut, im 14. und 15. Jahrhundert vergrössert und im 19. Jahrhundert restauriert wurde, steht in einem Park mit altem Baumbestand. Es gehörte der Familie Du Guesclin, bis es im 18. Jahrhundert vom Grafen Chateaubriand, dem Vater des Dichters und Staatsmannes François-René Chateaubriand (1768-1848), erworben wurde. Der Dichter beschrieb in seinen Erinnerungen die düsteren Jahre seiner Jugend, die er in dem Schloss verbrachte, mit einem mürrisch verschlossenen Vater, seiner ständig kranken Mutter und Schwester Lucile, seiner einzigen Vertrauten.
Château Fougères
Die alte Festungsstadt liegt malerisch auf einem Felssporn, der das Tal des Nançon überragt. Am Fluss dieses Felsens liegt die grossartige mittelalterliche Burg, die fast gänzlich vom Fluss umgeben ist. Ihre Umfassungsmauer mit den dreizehn dicken Türmen gehört zu den mächtigsten Befestigungsanlagen Europas.
Mont Dol
Mit 65 m ist der Hügel die höchste Erhebung weit und breit. Von hier aus hat man einen weiten Blick bis zum Mont St. Michel.
Der Legende nach war der Berg Schauplatz des Kampfes zwischen dem Erzengel Michael und dem Teufel. Dabei soll sich der Teufel mit solcher Wucht auf die Erde geworfen haben, dass man noch heute (mit etwas Fantasie) die Abdrücke seines Hinterteils und seiner Klaue sehen kann.
In keltischer Zeit war der Mont Dol eine Druidenstätte, zur gallo-römischen Zeit wurde hier die Jagdgöttin Diana verehrt, und nach der Christianisierung lebten hier Einsiedler und Heilige.
La Roche-aux-Fées
Der „Feenstein“ ist eines der schönsten Beispiele der bretonischen Megalithkultur. Der Dolmen ist 22 m lang, 6 m breit und 4 m hoch. Vermutlich wurde er um 2500 v.Chr. angelegt. Er besteht aus 42 mächtigen Steinen, von denen ein halbes Dutzend zwischen 40 und 45 Tonnen schwer ist. Sie stammen aus einem 5 km entfernten Steinbruch. Die bretonische Überlieferung berichtet von Feen, die den Dolmen errichtet haben sollen, indem sie die Steine durch die Luft fliegen liessen.
Vitré
Die Burg aus dem 11. Jahrhundert wurde im 13., 14. und 15. Jahrhundert umgebaut bzw. vergrössert. 1820 wurde das Anwesen von den damlaigen Besitzern an die Stadt verkauft. Die Festung hat einen dreieckigen Grundriss. Eine Zugbrücke und ein mächtiger, von zwei dicken pechnasenbesetzten Türmen flankierter Torbau schützen den Eingang.