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Systematik
|Ordnung||Rodentia|
|Familie||Sciuridae|
|Unterfamilie|
|Gattung||Sciurus|
|Art||Sciurus yucatanensis|
Beschreibung
Yucatan-Hörnchen haben eine Gesamtlänge von 45-50 cm, wovon die Hälfte auf den Schwanz entfällt. Sie wiegen etwa 220 g. Ihr Schwanz ist länger und dünner als der des europäischen Eichhörnchens. Sie haben eine graubraune Farbe. Auf dem Bauch sind sie meist weiß oder gelb, manchmal auch schwärzlich.
Biologie
Yucatan-Hörnchen leben hauptsächlich in Bäumen und sind scheu, sogar noch scheuer als unsere einheimischen Eichhörnchen. Trotz ihrer Schüchternheit lassen sie sich leicht zähmen und gewinnen rasch an Selbstvertrauen. Im alten Rom wurden Eichhörnchen sogar als „Spieltiere“ gehalten. Die meiste Zeit halten sich Yucatan-Hörnchen im Geäst von Bäumen auf und sind nur selten auf dem Boden anzutreffen. Sie ruhen nachts in einem Nest aus Zweigen und Blättern in einer Astgabelung.
Yucatan-Hörnchen ernähren sich von weichen Früchten, Nüssen, Samen, Blumen, Beeren und Knospen.
Die Weibchen bringen nach einer Tragzeit von 40-45 Tagen 2-5 Junge zur Welt. Die Jungen werden blind und hilflos geboren. Sie erreichen die Geschlechtsreife im Alter von etwa einem Jahr.
Lebensraum
Yucatan-Hörnchen sind in Südmexiko, Guatemala und Belize beheimatet, wo sie unter anderem im Naturreservat Papiliorama in Shipstern vorkommen.
Sie leben in tropischen Regenwäldern und anderen Arten von Tropenwäldern.
Bedrohung
Eine Bedrohung für die Populationen der Yucatan-Eichhörnchen ist die Zerstörung ihres natürlichen Lebensraums. Seine Hauptfeinde sind Raubvögel, wilde Katzen und Hunde, Waschbären, Primaten und Schlangen. Derzeit wird diese Art von der IUCN nicht als bedroht eingestuft, da sie ein relativ großes Verbreitungsgebiet hat und in der Lage ist, sich Lebensraumveränderungen anzupassen.