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Oberbegriff für Instrumente, deren Preis sich aus dem Kurs von anderen Wertpapieren bzw. Finanzprodukten (der sog. Basiswerte oder underlyings) ableitet. Beispiele für Derivate: Optionen, Futures, Swaps. Derivate im Sinne des Kreditwesengesetzes sind als Festgeschäfte oder Optionsgeschäfte ausgestattete Termingeschäfte, deren Preis unmittelbar oder mittelbar abhängt von:
– dem Börsen- und Marktpreis von Wertpapieren,
– dem Börsen- oder Marktpreis von Geldmarktinstrumenten,
– dem Kurs von Devisen, Zinssätzen oder dem Börsen- und Marktpreis von Waren und Edelmetallen.
Durch die Novellierung des Wertpapierhandelsgesetzes werden nunmehr auch die an OTC-Märkten gehandelten Derivate einbezogen. Neu aufgenommen wurden Rohstoffe als Basiswerte.