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Der Kolumbansweg zeichnet den Weg nach, den einst der hl. Kolumban der Jüngere gegangen ist.
Er begab sich mit 12 Mitbrüdern in Irland ab Bangor nach Frankreich auf die „Peregrinatio pro Christo“ – die Pilgerreise um Christi willen. In Frankreich gründete er unter andem ein Kloster in Luxeuil-les-Bains. Von dort zog er zusammen mit Gallus und anderen Brüdern in die Schweiz. Der Weg führte wohl via Basel und Zürich nach Tuggen. Dieser Ort ist historisch als Aufenthaltsort verbürgt. Er wrude wegen seiner radikalen Predigtmethoden vertrieben. Der Weg führte weiter nach Bregenz. Dort wiederholte sich die Geschichte und er wurde erneut vertrieben.
Seinem Wunsch, gemeinsam weiter nach Italien zu ziehen, kam Gallus nicht nach. Er liess sich im Steinachtal nieder, wo die Stadt St. Gallen entstand. Kolumban liess sich in Bobbio nieder und gründete dort sein letztes Kloster. Er verstarb in Bobbio.
Der Verlauf des Kolumbansweges durch Europa ist im Internet ersichtlich.
Ziel ist es, dass er einst ausgeschildert wird. Dazu bedarf es noch einiger Anstrengung auf europäischer und nationaler Ebene. Der Weg muss zuerst als Kulturweg zertifiziert werden.
Der Schweizer Weg führt grob gesehen von Basel via Zürich nach Tuggen, Magdenau, St. Gallen, Arbon, Rorschach bis Bregenz. Von dort das Rheintal hinauf nach Chur und über den Septimerpass bis Chiavenna.
Die Schweizer Etappen sind auf der Webseite von Kolumbansweg.ch ersichtlich, ebenso auf Outdooractive.