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Verspielte Erwachsene haben es allgemein leichter, sie sind glücklicher, weniger bekümmert, befreiter im Handeln und tun sich leichter im Job.
Diese Form des Glücks lässt sich erlernen und trainieren. Dies hat eine neue Studie einer Universität in Deutschland gezeigt. Dabei wurde den Teilnehmern des psychologischen Untersuchs Übungen gegeben, die über den Zeitraum von einer Woche ausgeführt werden sollten. Mithilfe dieser Übungen konnte die Verspieltheit angeregt werden und ein Teil der 533 Teilnehmer sollte in ansonsten nicht typischerweise leichten Situationen gezielt verspielter sein und zeitgleich sollte die andere Gruppe abends vor dem Zubettgehen die Situationen aufschreiben, in denen sie selbst tagsüber verspielt waren. Dies beides sollte die Leichtigkeit und Verspieltheit der Teilnehmer auf zwei verschiedene Arten anregen. Die Wissenschaftler beobachteten dabei eine allgemeine Auflockerung der Stimmung der Probanden und eine „zeitweilige, moderate Verbesserung des Wohlbefindens“.
Mit Alltagsdingen verspielter umzugehen, kann eine wohltuende Leichtigkeit mit sich bringen und die Perspektive auf verschiedene Situationen stark beeinflussen, was allgemein von der Wissenschaft als sehr hilfreich angesehen wird. Dabei kann beinahe jede Situation unterhaltsamer gestaltet werden, was einen wiederum dazu bewegt, einen stärkeren persönlichen Bezug zur Situation zu empfinden und sogar Routineaufgaben weniger monoton wahrzunehmen.
Wenn man nun nicht mit dieser Eigenschaft geboren wurde, gibt es gute Nachrichten, diese Leichtigkeit kann nämlich ohne Weiteres erlernt werden.
Ein verspielterer Umgang mit gewissen Situationen kann kurzfristig die Stimmung immens verbessern und langfristig können damit Beziehungen auf eine positive Weise beeinflusst werden, ob nun im Beruf, in der Freundschaft oder auch der Liebe.