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Georges Darbellay, Schweizer Rallye-Meister von 1996, ist am Montag, 20. Januar, nach längerer Krankheit Im Spital von Martigny (VS) im Alter von 65 Jahren verstorben.
Darbellay hat Ende der Achtzigerjahre seine Sporen im Daihatsu-Cup abverdient und ist danach jahrelang Opel gefahren. Zuerst auf einem Kadett GSI 16V, auf dem er 1991 (ohne Podestplatz) den dritten Rang in der Schweizer Meisterschaft eroberte. Später auf einem Astra GSi 16V. Mit diesem feierte Darbellay die grössten Erfolge. 1995 wurde er bei der Rallye 111 Minuti in Italien mit Beifahrerin Vanessa Roduit Zweiter. 1996 gewann er mit Roduit das Critérium Jurassien, nachdem er schon bei der Ronde d’Ajoie Platz 2 belegte. Im weiteren Verlauf der Saison sicherte er sich dank den Navigationskünsten von Sandra Arlettaz gar den Schweizer Rallye-Meistertitel.
Zuletzt fuhr Darbellay (mit Beifahrerin Sarah Buchard) 2015 einen Peugeot 207. Insgesamt stand der Walliser bei ca. 80 Rallyes am Start.
Darbellay, der mit Spitznamen Zozo hiess, hinterlässt seine Ehefrau Véronique sowie vier Kinder und ein Enkelkind. Auto Sport Schweiz spricht seiner Familie, seinen Verwandten und Freunden sein aufrichtiges Beileid aus.
Die Abdankung findet am Donnerstag, 23. Januar, um 14.30 Uhr in der Kirche von Liddes (VS) statt.