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Juri Jaquement
Die Einführung von Jet-Triebwerken für Passagierflugzeuge in den 1950er Jahren stellte die wichtigste technische Zäsur in der Zivilluftfahrt nach 1945 dar. Im Teilprojekt A wurde geklärt, wie sich die Luftfahrttechnik seit 1945 weiterentwickelte. Aspekte sind etwa die Reichweite, die Geschwindigkeit, die Betriebssicherheit, die Energieeffizienz und die Emissionen der Flugzeuge. Das Projekt orientierte sich dabei an Flugzeugtypen, welche von Schweizer Fluggesellschaften eingesetzt wurden.
Weiter befasste sich das Teilprojekt A mit den Verflechtungen zwischen der Politik, das heisst zwischen dem Staat und dem Militär einerseits und der Zivilluftfahrt anderseits. Stichworte dazu sind etwa: Internationale Verträge, Luftverkehrsabkommen, Luftrecht, Ausbildung und Schulung von Kaderpersonal (Ingenieure, Piloten etc.). Es wurde geklärt, welche innen- und aussenpolitischen Entscheidungen, Gesetze, Institutionen Verträge, Geldgeber und Vernetzungen die Schweizer Luftfahrt nach 1945 prägten und beeinflussten.
Schweizer Zivilluftfahrt 1945-2000: Flottenpolitik und Netzwerke am Beispiel der Swissair