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Mit 16 Jahren wechselte sie zu Daniel Vaiman, der sie auf ein Klavierstudium vorbereitete. Nach der Matura begann Annina Röllin mit dem Bachelorstudium an der Hochschule für Musik in Karlsruhe bei Professor Kalle Randalu, welches sie mit Auszeichnung abschloss. Annina Röllin besuchte Meisterkurse bei Dina Yoffe, Akiko Ebi, Mykola Suk und anderen. Darüber hinaus belegte sie Meisterkurse für Chanson bei Daniel Fueter und gewann mit der Sängerin Helena Donie einen 3. Preis am Heinz-Kunle-Wettbewerb.
Sie spielt regelmässig als Kammermusikerin, als Konzertmeisterin und ist Freelancemusikerin in verschiedenen Formationen. Seit 2015 ist sie festes Mitglied vom Trio Arsis und seit 2016 Mitglied von den CHAARTS.
Seit 2014 ist sie Violinlehrerin an der Musikschule in Weinfelden und seit 2015 Vikarin an der Musikschule Konservatorium Zürich.
Flurina ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe und Stiftungsgelder. Sie bekommt u.a. 2012 einen der Friedl Wald Stiftung und wird 2013 mit einem Förderpreis für junge Künstler des Kantons Graubünden ausgezeichnet.
Auftritte als Solistin hatte sie unter anderem mit der Kammerphilharmonie Graubünden, dem Orchester der internationalen Orchesterakademie in Cervo (IT), dem Jugendsinfonieorchester Graubünden und dem international Youth Symphony Orchestra Lviv.
Danach folgte ein intensiver Studienaufenthalt bei Emanuel Vardi in New York (Solobratschist im NBC Orchester unter A. Toscanini).
Seit 1976 spielte er als Zuzüger in Tonhalle und Opernhaus Zürich.
15 Jahre war er Mitglied im ehemaligen Collegium Musicum Zürich unter der Leitung von Paul Sacher.
Kammermusikalische und solistische Auftritte in diversen Formationen.
1982 gründete er das Amati Quartett, das sich mit vielen Konzerten und Aufnahmen und Preisen international einen hervorragenden Namen machte.
Das Amati Quartett löste sich 2010 auf. Etwa 30 CDs dokumentieren das vielfältige Schaffen dieses Ensembles. Es musizierte regelmässig zusammen mit bekannten Solisten: Krystian Zimerman, Bruno Canino, Karl Engel, Rudolf Buchbinder, David Geringas, Antonio Meneses, Anner Bjilsma, Steven Isserlis, Eduard Brunner, Paul Meyer, Karl Leister, Bruno Giuranna, Gérard Caussé, James Galway, Jaques Zoon…
Corti ist Mitglied im Pianova Quartett (Klavierquartett), im Trio Musaïque (Flöte, Viola & Harfe) und im Kammertrio Zürich (Flöte, Viola & Gitarre). Mit See Siang Wong am Klavier spielt er Duo.
Seit 1996 hat Corti eine Professur für Viola und Kammermusik an der Zürcher Hochschule der Künste.
Seit 2005 Solobratschist im Musikkollegium Winterthur, dem früheren Stadtorchester Winterthur (alternierende 50%-Stelle).
Bettina Weder tritt als Solistin im In- und Ausland sowohl im Konzert- als auch im Opernfach auf. Sie debütierte in bedeutenden Konzerthäusern, u.a. dem Concertgebouw Amsterdam (Rossinis Petite Messe Solennelle) und der Tonhalle Zürich, begleitet vom Tonhalle-Orchester (Mendelssohns erste Walpurgisnacht).
Die Sängerin wurde mit einem Rotary Stipendium und dem „Werner und Berti Alter“ Preis ausgezeichnet. Die Finalrunden des Wettbewerbs „Torneo Internazionale di Musica“ führten sie zudem nach Verona. Gleichfalls war sie Finalistin am Opernwettbewerb „Schlossoper Haldenstein“. Bettina Weder ist Gewinnerin des „Richard Wagner Stipendiums Bayreuth 2014“.
Der spanische Kontrabassist fing seine Ausbildung mit Jonathan Camps in Tarragona an, als er 13 war.
2006-2010 Bachelor of Arts in Music Hauptfach Kontrabass an der ESMUC (Barcelona).
2010-Juni 2012 Master Music Performance an der ZHdK.
Er hat das Sergej Koussevitzky Concerto und das Gran Duo für Kontrabass und Geige von Giovanni Bottessini als Solist interpretiert.
Zur Zeit arbeitet er als Zuzüger mit verschiedenen Orchestern in Zürich, Rapperswil und Schaffhausen.
Von 2003 bis 2010 spielte er mit folgenden Orchestern: Orquestra de Cambra Terrassa 48, Orquestra de Cambra del Garraf (OCG), Conjunt XXI, Ensemble Martinu, Orquestra Eurocambra, Orquestra ciutat de Sant Boi, Orquestra Barroca Catalana (OBC), Orquesta Camera Musicae (OCM), JONC Filharmonia, Orquestra de Cambra del Liceu, Orquestra Simfònica del Valles (OSV) und Orquestra de Barcelona i Catalunya (OBC).
Von 2005 bis 2010 hatte er die Stelle des Stimmführers im Orquestra de Cambra de Vila-Seca (OCV).
Im Sommer 2013 trat er zusammen mit dem berühmten Bassisten Gary Karr auf.
Die Leidenschaft fürs Alphornspielen begleitet Fabian Jud schon sehr lange. Im Herbst 2014 vertieft er sich intensiv mit dem Instrument und tritt seither als Alphornsolist auf. Neben dem traditionellen Alphornspielen fasziniert ihn die klassische und zeitgenössische Literatur für Alphorn und Orchester. Fabian Jud spielt regelmässig mit Markus Sahli im „Duo-Natürlich“. Im Herbst 2016 folgen Konzerte mit dem Streichquartett „cosi fan quattro“.
www.fabian-jud.ch
Geboren und aufgewachsen im Schwarzwald (D) entdeckte Johannes Platz seine Faszination für den romantischen Klang des Waldhorns, als er als Bub zum ersten Mal die wuchtige Einleitung zu Tchaikovskys erstem Klavierkonzert hörte. Er suchte nach einem Lehrer mit Leidenschaft für das Instrument und traf auf seinen langjährigen Mentor Peter Arnold, bei dem er sowohl das Lehr- als auch das Künstlerische Diplom in Mannheim ablegte. Schon während dieser Zeit spielte er bereits als Hornist in verschiedenen Kulturorchestern in Mannheim und Darmstadt, bevor er eine Spielzeit lang im Orchester des Harzer Städtebundtheaters in Halberstadt engagiert war.
Zur Fortsetzung seines Studiums kam er nach Zürich, wo er nicht nur von Radovan Vlatkovic, dem bekannten Hornvirtuosen, unterrichtet wurde, sondern auch von Nigel Downing von der Tonhalle Zürich. Letzterer lehrte ihn vor allem die Technik des „Singing on the Wind“ eine Spielweise durch die er als Blechbläser seine musikalischen Ideen auf dem Horn besser und müheloser umsetzen kann. Nach einem Praktikum im Orchester der Oper Zürich, spielt er nun als Zuzüger im Aarauer Sinfonieorchester, im Musikkollegium Winterthur oder auch bei der Musicalproduktion „Moses“ am Theater St.Gallen.
Neben verschiedenen Kammermusikprojekten mit Horn und Klavier, hat Johannes als Deutscher in der Schweiz nun auch seine Freude fürs Alphornblasen entdeckt. Dazu kommt eine inzwischen sehr ausgedehnte pädagogische Arbeit als Hornlehrer an verschiedenen Musikschulen in der Region Zürich. Als Lehrer versucht er dabei bei seinen Schülern die gleiche Leidenschaft für das Hornspielen zu entfachen, die ihn selbst einst so begeistert hat.
Silvia Trebo, geboren 1990, ist in Spreitenbach aufgewachsen. Ihren ersten Saxophonunterricht nahm sie an der Musikschule Spreitenbach bei Beat Blaser und Matthias Kaiser. 2006 – 2010 war sie an der Kantonsschule Wettingen Schülerin von Ueli Angstmann. 2008 wurde sie in das Spitzenförderungsprogramm Instrument des Kantons Aargau aufgenommen, in welchem sie u.a. an Workshops bei Fabio di Casola, Julia Schröder und Werner Bärtschi teilnahm. Seit 2010 studiert sie klassisches Saxophon bei Jean-Georges Koerper an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), an welcher sie im Juni 2013 den Bachelor of Arts in Musik mit Auszeichnung abschloss. Zurzeit verfolgt Sie den Doppelmaster in Schulmusik II und Musikpädagogik Saxophon.
Sie tritt als Solistin auf und engagiert sich mit Elan in Sinfonieorchestern, diversen Blasorchestern und Kammermusikformationen wie z.B. im Saxophonquartett „Strax Bravura“ oder in der Big Band der ZHdK. Ausserdem war sie Zuzügerin im Schweizer Jugendsinfonieorchester (SJSO) und im Zürcher Jugendsinfonieorchester (JSOZ). Sie besuchte Meisterkurse bei Lars Mlekusch, Rico Gubler und Sascha Armbruster und nahm im Januar 2010 an den schweizerischen Saxophontagen teil.
Sie ist ebenfalls als Musiklehrerin tätig und wirkt in diversen Chorprojekten als Dirigentin mit. In ihrer Freizeit reist sie leidenschaftlich gerne und übt verschiedenste Sportarten aus.
Sie wurde 1987 in Warschau geboren. Sie erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von 7 Jahren. Nach der Matura in Polen begann sie ihr Bachelorstudium an der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Rudolf Koelman, welches sie im Sommer 2009 abschloss. 2010 setzte sie ihr Studium mit Master of Arts in Musik Performance bei Prof. Ulrich Gröner fort und erhielt 2012 ein Diplom mit Auszeichnung.
Wichtige Impulse bekam Milena Parobczy durch verschiedene Meisterkurse; unter anderem bei Bartek Niziol, Zakhar Bron und Giuliano Carmignola.
Bereits mit 17 Jahren absolvierte sie ein Praktikum im Philharmonischen Orchester Koszalin. In der Schweiz wirkte sie als Konzertmeisterin im Orchesterverein Wiedikon, Praktikantin im Berner Sinfonieorchester und seit 2012 als Zuzügerin im Opernhaus Zürich.
Milena Parobczy interessiert sich, neben der Klassik, auch für diverse weitere Musikstile und spielt regelmässig in verschiedenen Rock-, Folk- und Jazz- Formationen.
Ausser der Violine widmet sie sich gerne dem Bratschen- sowie Klavierspiel, der Barockvioline und dem Jazz-Gesang.
Die in Zürich wohnhafte Violinistin wurde in Basel geboren. Nach ihrem Studium in Zürich, Winterthur und London sowie Meisterkursen bei Valery Gradow, Ernst Kovacic und Igor Ozim erlangte sie bei Karen Turpie in Schaffhausen das Konzertdiplom.
Während drei Jahren war sie Mitglied des europäischen Gustav-Mahler-Jugendorchesters unter der musikalischen Leitung von Claudio Abbado.
Mehrere Jahre war sie im Orchestre de Chambre de Neuchâtel engagiert. Sie ist Zuzügerin bei den Festival Strings Lucerne sowie im Tonhalle-Orchester Zürich unter der musikalischen Leitung von David Zinman.
Als Violinlehrerin unterrichtet sie an den Musikschulen Horgen, Thalwil-Oberrieden und Brunnen (SZ), wo sie zwei Streicherensembles dirigiert.
Seit einigen Jahren ist sie als Konzertmeisterin beim Orchesterverein Horgen/Thalwil unter der musikalischen Leitung von Kevin Griffiths engagiert. Bis 2006 war sie Konzertmeisterin beim Orchesterverein Wiedikon unter der Leitung von Christopher Whiting.
Boguslaw Bidzinski wurde 1973 in Boleslawiec (Südwest-Polen) geboren. Von 1994 bis 2000 studierte er an der Warschauer Frédéric-Chopin-Akademie für Musik in der Meisterklasse von Kazimierz Pustelak. Seine Ausbildung setzte er 2000/01 im Internationalen Opernstudio in Zürich fort. Daneben besuchte er Meisterklassen bei Ryszard Karczykow- ski, Claudia Eder, Renata Scotto und Elisabeth Schwarzkopf. Sein Bühnendebüt gab Boguslaw Bidzinski bereits 1998 als Graf René («Der Graf von Luxemburg») in Szczecin. Ausserdem wirkte er in Produktionen der Kammeroper Schloss Rheinsberg und des Teatr Wielki in Pozna´n mit. Im Sommer 2000 sang er auf einer Operntournée durch Deutschland den Grafen Almaviva («Il Barbiere di Siviglia»). In Polen erschien seine Solo-CD «Sono». An der Nationaloper Warschau debütierte er als Lenski in «Eugen Onegin». Seit Beginn der Spielzeit 2001/02 gehört Boguslaw Bidzinski zum Ensemble des Opernhauses Zürich. Hier war er u.a. als Florindo («Le donne curiose»), Nathanael («Les Contes d’Hoffmann»), Abdallo («Nabucco»), Francesco («Benvenuto Cellini»), Victorin («Die tote Stadt»), Biscroma («Axur») und Tamino («die zauberflöte für kinder») zu erleben. Auf DVD ist er in folgenden Produktionen aus dem Opernhaus Zürich zu sehen: «Die Entführung aus dem Serail» (Pedrillo), «Fidelio», «Die Meistersinger von Nürnberg», «Beatrice di Tenda» und «Die lustige Witwe».
Den Zugang zur Musik verschaffte sich die Pianistin Alena Cherny in der kleinen ukrainischen Ortschaft Romny, in der sie 1967 geboren wurde, aus eigener Kraft. Einmal dem Klavier aus Leidenschaft zugetan, absolvierte sie mit jeweils höchsten Auszeichnungen das Tschaikowsky-Konservatorium in Kiew bei Natalia Vitte und das Solistenstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg i. Br. bei James Avery. In Kiew empfing sie wertvolle Anregungen vom berühmten Klavierpädagogen und Pianisten Boris Archimovitch. Ausgedehnte Konzertreisen in den USA, in England, Israel, Deutschland, Italien, Österreich und Japan verankerten ihren Namen in den führenden Kulturzentren der westlichen Welt. Heute widmet sich die in der Schweiz lebende Alena Cherny neben ihrer Solistentätigkeit besonders der Kammermusik – als bevorzugte Partnerin von Musikern wie Gidon Kremer, Gérard Caussé, Maria Kliegel, Thomas Demenga, Fabio Di Càsola, Christoph Homberger, Peter Sadlo u.a. In ihren Interpretationen bestechen die erzählerische Freiheit, die dialogische Nähe zum Publikum und der bedingungslose Anspruch, das musikalische Werk immer wieder neu zu entdecken.
Isaac Duarte ist Brasilianer. Er studierte zunächst an der Musikhochschule in Paraiba, später in Zürich bei Peter Fuchs. Seit 1990 ist er stellvertretender Solo-Oboist im Tonhalle Orchester. Isaac Duarte wurde mit verschiedenen Preisen im In- und Ausland ausgezeichnet und tritt oft als Solist in Rezitals und Kammermusik-konzerten in Europa und Südamerika auf.
Die amerikanische Pianistin Elaine Fukunaga studiert aktuell an der Zürcher Hochschule der Künste in der Klasse von Homero Francesch, um ihr Solistendiplom zu erlangen. Bevor sie nach Zürich zog, verbrachte sie ein Jahr in Madrid als Forschungsstipendiatin des Fulbright-Programms. Nachdem sie ihr Masterstudium in Klavier an der Manhattan School of Music in New York im Mai 2007 abgeschlossen hatte, gab sie ihr erstes Klavierrezital im Weill-Saal der Carnegie Hall im März 2008.
Seit ihrem Abschluss mit Auszeichnung an der Universität Kansas im Jahr 2005, hatte sie regelmässig Auftritte und Lehraufträge in drei verschiedenen Disziplinen: Klavier, Saxophon und Violine. Sie hatte bedeutende Aufführungen an den verschiedensten Orten in Spanien, China und Italien wie auch in der Steinway Hall New York, dem Kennedy Center, der Harris Hall in Aspen, und dem Lied Center in Kansas. Sie spielte als Solistin an Konzerten des KU Symphony Orchestra und dem Blue Valley Northwest High School Wind Ensemble.
Ebenso trat sie als Solistin und Teilnehmerin an den Kongressen der Music Teachers National Association, der internationalen Musikvereinigung Sigma Alpha Iota und der World Piano Pedagogy Conference auf.
Elaine Fukunaga ist nicht nur Preisträgerin der Fulbright-Stiftung, sondern auch des Downbeat Magazine, der Presser Foundation, der Manhattan School of Music, der Vereinigung Sigma Alpha Iota, der World Piano Pedagogy Conference, des Empire State-Wettbewerb, des KU Honors Program, und des Kansas City Musical Clubs.
Zu ihren wichtigsten Lehrern zählen Ann Schein, Isidro Barrio, Phillip Kawin, Jack Winerock, Alice Downs und Vince Gnojek. Zu ihren Sommeraktivitäten gehörten die Teilnahme an der International Academy of Music in Castelnuovo di Garfagnana, Italien und auch regelmässig das Aspen Music Festival.
Sie hat sowohl Privatunterricht erteilt als auch als Lehrbeauftragte an der Manhattan School of Music gewirkt und ist ein aktives Mitglied von „Pianovision” und der Music Teachers National Association. Ihr Projekt als Fulbright-Stipendiatin in Madrid – eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Klavierwerken des spanischen Komponisten Joaquín Rodrigo – hat zusammen mit ihren übrigen Aktivitäten in Europa ihren Lebenstraum genährt: als Reisende in der Welt Musik aufzuführen und zu lehren und damit das interkulturelle Verständnis durch Musik zu unterstützen.
Josef Gazsi wurde 1970 in Rumänien geboren. Er stammt aus einer Zigeunerfamilie und ist Musiker in vierter Generation. Schon mit vier Jahren spielte er in der traditionellen Band seines Vaters mit und trat an zahlreichen Hochzeiten im multikulturellen Transilvanien auf. Mit neun Jahren wurde er ins Musik-Internat aufgenommen und erhielt eine solide klassische Ausbildung, die er 1988 mit dem Baccalaureat und einer Auszeichnung in Violine abschloss. Nach Violinstudien an der Musikakademie Cluj-Napoca in Rumänien trat er der Neumarkter Staatsphilharmonie bei und begeisterte als Solist auf Auslandstourneen das Publikum. 2001 erhielt er das Konzertreifediplom mit Auszeichnung der Musikhochschule Zürich Winterthur. Josef Gazsi ist Ad-interim Mitglied des Tonhalle-Orchesters Zürich und freischaffender Musiker mit vielfältigem Aufgabenbereich und Engagements im In- und Ausland. Seine besondere Liebe gilt der rumänischen und ungarischen Volks- und Zigeunermusik, die er ausserordentlich gut kennt.
Mischa Greull wurde 1969 in Basel geboren. Früh gefördert, erhielt er schon vor der Schulpflicht den ersten Klavierunterricht, und mit 11 Jahren begann er Horn zu spielen. Sein Berufstudium absolvierte er in Bern bei Thomas Müller, in Winterthur bei David W. Johnson und an der Hochschule für Musik in Köln bei Erich Penzel.
Neben seinen Studien mit dem modernen Ventilhorn beschäftigt er sich auch mit der Spieltechnik des Naturhorns.
Als Solist ist er in der Schweiz verschiedentlich aufgetreten, so unter anderem mit den folgenden Werken: Benjamin Britten, Serenade für Tenor, Horn und Streichorchester oder Schumann, Konzertstück für vier Hörner und mit der Uraufführung von 2+12, einem Werk für Horn und Orgel mit Streicher-Begleitung, komponiert von seinem Vater German Greull.
Besonders gerne musiziert Mischa Greull mit seinen zwei Kammerformationen, dem Horn-Quartett Zürich und dem conVentus Bläserquintett. Mit beiden Ensembles verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit.
Seit 1993 ist Mischa Greull Solohornist im Tonhalle-Orchester Zürich. Mit diesem Orchester unternimmt er Konzerttourneen in die ganze Welt und hat Gelegenheit, mit den grössten Solisten und Dirigenten unserer Zeit zusammen zu arbeiten.
Florenz Jenny erhielt bei seinem Vater Orgelunterricht. Später entschied er sich überdies für das Fagott. In beiden Instrumenten machte er das Lehrdiplom. Nach mehrjähriger Orchestertätigkeit in den Sinfonieorchestern Basel und Bern spielt er seit 1976 als Solo-Fagottist im Tonhalle Orchester. Daneben ist er Organist in der reformierten Kirche Zollikerberg.
Erster Klarinettenunterricht bei Heinrich Mätzener. Preisträgerin an verschiedenen Wettbewerben vor und nach der Ausbildung. Studium an der Musikakademie Basel bei Hans Rudolf Stalder (Lehrdiplom und Orchesterdiplom). Einjähriger Studienaufenthalt bei Paul Meyer in Paris. Anschliessend weitere Studien an der Musikhochschule Basel bei François Benda (Solistendiplom).
Rege musikalische und pädagogische Tätigkeit. Freischaffende Musikerin und Zuzügerin in diversen Orchestern, u.a. dem Tonhalleorchester Zürich und der Sinfonietta Basel. Mitglied in verschiedenen Kammermusikformationen (Duo KOSMOS, Wieding-Consort, Klarinetten-Oktett „Amadé”).
Frühere Solisten
Haika Lübcke, Flöte; Alexander Neustroev, Violoncello; Bartlomiej Niziol, Violine; Manrico Padovani, Violine; Gabriela Palikruscheva, Sopran; Anna Schaffner, Alt; Seraina Pfenninger, Violine; Simon Wallfisch, Tenor; Harry White, Saxophon; Christopher Whiting, Viola – Violine; Michel Willi, Viola; Dominik Zinsstag, Horn; Alex Roberts, Klarinette.