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Erwin Kessler vom Verein gegen Tierfabriken freut sich wenn zwei Fischer totgefahren werden und Eva Hermann nimmt die schreckliche Tragödie an der Loveparade in Duisburg zum Anlass um wieder einmal in den Medien etwas von ihrer Gesellschaftskritik loszuwerden. Was ist eigentlich los mit diesen Leuten? Haben die vor lauter Engagement die Pietät gegenüber den Opfern vergessen? Oder steckt Kalkül dahinter?
Entweder sind sowohl Dr. Kessler als auch Frau Hermann extrem radikale Persönlichkeiten, die scheinbar auch über Leichen gehen würden um ihre Ziele zu erreichen oder aber sie provozieren ganz bewusst um so die Aufmerksamkeit der Medien zu erhaschen. Vielleicht trifft auch beides zu.
Gemäss der heutigen Pressekonferenz dürfte die Tragödie in Duisburg auf Planungsfehler, ein mangelhaftes Sicherheitskonzept sowie Fehler des Veranstalters zurück zu führen sein. Die Erziehung der Besucher bzw. Drogenkonsum sind nicht die Ursache.
Die Loveparade wurde bereits mehrmals durchgeführt und es gab schon an früheren Loveparades Leute, die Drogen konsumiert haben. Was geändert hat, ist der Veranstaltungsort. Vorher wurde die Loveparade bis 2006 in Berlin und anschliessend an wechselnden Orten im Ruhrgebiet durchgeführt. Die Loveparade 2009 sollte in Bochum stattfinden, fiel jedoch aus weil die Stadtverwaltung die erforderliche Genehmigung nicht erteilte. Die Begründung damals war, dass die Kapazitäten der Stadt für die zu erwartenden Menschenmassen nicht aussreichen würden.