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Die Ruine befindet sich auf felsigem Höhenrücken am oberen Ende des Klusertales am Weg über den alten Plattenpass.
Urkundlich wurde die Feste Frohberg im Jahr 1292 mit der Nennung von Konrad I. Schaler "de Vroberg" und es ist anzunehmen, dass die Burg durch das Geschlecht der Schaler in der 2. Hälfte des 13. Jahrhundert gegründet wurde. Vermutlich wurde die Burg nie ganz fertig gestellt, denn während des Basler Erdbeben von 1356 wurde sie beschädigt. Danach gingen die Überreste als bischöfliches Lehen an die Grafen von Thierstein-Pfeffingen über.
Die Burgruine ist weitläufig und besteht aus einer ausgedehnten Hauptburg, umgeben von verschiedenen Annäherungshindernissen. So findet man auf der West- und Nordseite einen tiefen, natürlichen Graben, auf der Ostseite einen künstlichen Halsgraben und gegen Süden vorgelagerte Wälle und Gräben.
Die Hauptburg wurde durch einen Wohntrakt und Bering mit nordwestlichem Zugang gebildet. Die Ringmauer folgt der unregelmäßig verlaufenden Felskante. Der mächtige Wohntrakt besteht aus zwei Teilen, einem kleinen West-Bau als Wohnturm mit unregelmäßigem Grundriss, 3 Meter dicken Mauern aus wenig bearbeiteten Blöcken und östlich anschließend ein lang gestrecktes als Wirtschafts- und Wohnzwecken genutztes Gebäude. Der Zugang zum Wohntrakt erfolgte vermutlich über eine hölzerne Brücke.
Bibliographie