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Der Begriff „Texte“ beschreibt im nichtwissenschaftlichen Sprachgebrauch eine abgegrenzte, zusammenhängende, meist schriftliche sprachliche Äußerung. Im weiteren Sinne bezeichnet er auch nicht geschriebene, aber schreibbare Sprachinformationen, wie sie beispielsweise in einem Musikstück, einem Kinofilm oder einer spontanen Theaterdarbietung zu finden sind.
In der Linguistik gelten Texte als die sprachliche Darstellung von Kommunikationshandlungen. Sie sind sowohl durch pragmatische, also auf die Situation bezogene, „textexterne“ Eigenschaften, als auch durch „textinterne“ sprachliche Eigenschaften charakterisiert.
Ein Text in der Sprachwissenschaft ist eine Abfolge von Sätzen, die sowohl mündlich als auch schriftlich sein können und durch syntaktische und semantische Verbindungen miteinander verknüpft sind (Kohärenz, Kohäsion). Sie bilden eine abgeschlossene Einheit (Kompletion) und erfüllen eine spezifische kommunikative Aufgabe (Textfunktion).
Schriftsysteme, die Zeichen verwenden, um Phoneme, Silben oder Wörter zu kodieren, ermöglichen die Darstellung von Texten. Es gibt verschiedene Alphabete, die von unterschiedlichen Kulturen genutzt werden. Mit der Entwicklung der Schrift entstand die Möglichkeit, Texte wie Geschichtsdokumente, Erzählungen und Legenden für zukünftige Generationen zu bewahren.