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Der Astronaut Neil Armstrong (Ryan Gosling) war anfangs der 1960er-Jahre ein hoffnungsvoller NASA-Testpilot, der von der amerikanischen Raumfahrtsbehörde auserkoren wurde, das Rennen gegen die Sowjets um die erste Mondmission zu gewinnen. Bevor Armstrong aber als erster Mensch seinen Fuss auf den Mond setzen konnte, war er als Ehemann mit der tragischen Tatsache konfrontiert, dass er zusammen mit seiner Frau hilflos zusehen musste, wie seine kleine Tochter an den Folgen eines Hirntumors stribt.
Diese Ereignis prägt ihn wie auch der Verlust mehrerer Astronautenkollegen, welche bei ersten Mondmissionen der Nasa umkommen. Stoisch erträgt er all diesen Schmerz und wird immer stummer, was die Beziehung zu Frau und Kinder schwieriger werden lässt. Der erste Mann auf dem Mond ist damit nicht bloss ein Held, der dazu von den USA im Kampf gegen die Sowjetunion heraufstilisiert wird, sondern ebenso ein Mensch mit ganz normalen Gefühlen und Erfahrungen, welche ihn prägen.
Erst diese weniger bekannte Seite des Helden Neil Armstrong macht den Film "First Man" sehenswert - nebst den eindrücklichen Bildern der Raumfahrt und seiner Technik.