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(Luftaufnahmen der Rheinfälle: Laufen ou Neuhausen ) Laufen in 1830 von Bleuler
LAUFEN ou LAUFFEN
Alter Name der Rheinfälle. Man unterscheidet zwischen Ober und Unter Laufen; das Erste bezeichnete die Stromschnellen in der Nähe von Schaffhausen, das Zweite die eigentlichen Fälle. Der Name Laufen wurde danach den industriellen Einrichtungen gegeben, das heisst den Schmieden und der Mühle von Lauffen. Heute ist dieser Name veraltert. Er wird mehr kaum noch gebraucht, nur um die Region des Rheinfalles und den niedrigereren Teil des Dorfes von Neuhausen zu bezeichnen und das in der Form von "Im Laufen unten".
Das Schloss steht in der Nähe der Rheinfälle und des alten Zürcher Pachtlandes. Der Name bezieht sich auf den Wasserfall mit der Bezeichnung Laufen und das bis zur heutigen Zeit. In 1123 castrum... Loyfen in 1259, Loufin ab 858, und danach hiess die Stelle Loufen. Gallische Münzen und römische Entdeckungen bezeugen dies.
Gegen die Mitte des 9. Jahrhunderts war Laufen mit seiner Umgebung das Eigentum von Wolven, wie es ausdrücklich heisst bei den Schenkungen für das Kloster von Rheinau in 858. In 1155 gehörten das Gebiet und die Kirche in Allod zur Kirchen-Kathedrale aus Konstanz. Das Kloster Allerheiligen von Schaffhausen hatte dort auch Ländereien in 1189. Die Barone von Tengen verkauften das Schloss und die Rechte an die Urzacher in 1290; diese scheinen lange Zeit vom Schloss abgekuppelt gewesen zu sein. Heinrich von Urzach lies einen Kaplan die Kapelle des Schlosses führen in 1349. Bei seinem Tod in 1361 gingen das Schloss und die Rechte an Ammann von Mörlen, an Am Stad und an Fülach über; diese Letzteren lebten ein Jahrhundert lang in Laufen.
Der Herzog Albert eroberte das Schloss in 1449, wurde aber vom Herzog von Schaffhausen 1450 zurückgedrängt. Zürich gewährte 1455 das Bügertum an Fulach. Das Schloss wurde für die Stadt offenes Haus. Die Herrschaft wurde ihr am 14. Januar 1544 für 7200 Gulden verkauft; dann wurde sie in eine Vogtei umgewandelt. Das Schloss wurde von Ingenieur Nöggi weiter verstärkt. In dieser Form hielt es sich während drei Jahrhunderte.
Nachdem die Vogtei abgeschafft und mit dem Distrikt von Benken unter der schweizerischen Republik verbunden wurde, wurde das Schloss in 1804 an Major Wipf von Marthalen, Distriktpräfekt, gepachtet, in 1832 vom Landschaftsarchitekt Louis Bleuler, der es in 1845 kaufte. Er entfernte viel vom alten Charakter des Schlosses. Im Jahre 1928 gehörte er zu absteigenden von der Familie Wegenstein.
Heerliberger 18e
Die Herrschaft und die Zürcher Vogtei umfassten die Pachtländereien von Laufen, Dachsen und Benken. Man nannte die Vogtei von Laufen Uhwieseramt, weil es die Dörfer von Uhwiesen, Feuerthalen, Flurlingen und Langwiesen umfasste. Die Vogtei von Dachsen ging an Zürich in 1544 über - mit Laufen, während Benken, das sich vom Rheinau abhob, bereits vor drei Jahren durch die Stadt erworben worden war und dann mit der Herrschaft von Laufen wieder verbunden wurde.
Extrakt des geographischen Wörterbuches der Schweiz Attinger Brüder, Herausgeber, Neuchâtel 1928
Die Rheinfälle
Dieses Schloss ist momentan Eigentum des Kantons von Zürich, der das Restaurant und den Souvenirladen führt. Ausserdem gibt es hier eine Jugendherberge (Luftaufnahmen der Rheinfälle: Laufen oder Neuhausen)
Bibliographie