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Leberkrebs oder das sog. Hepatozelluläre Karzinom (HCC) ensteht zu 85% in einer vorgeschädigten Leber. Meist ist die Ursache der Vorschädigung eine chronische Infektion (z.B. Hepatitis B oder C), eine sog. Hämochromatose (vermehrte Eisenspeicherung) oder andere zu einer chronischen Entzündung führende Krankheiten. Durch die erhöhte Zellteilungsrate steigt im langfristigen Verlauf das Risiko einer fehlerhaften Zellteilung und damit ist die Ursprungszelle des Leberkrebses entstanden. Eine chronische Gallenwegsentzündung führt zu erhöhtem Risiko eines Gallengangskrebses, Hierzu gehört in erster Linie die sog. Primär sklerosierende Cholangitis (PSC).
Bei allen primären Lebertumoren gilt, dass eine Entfernung des bösartigen Tumors anzustreben ist. Eine Ausnahme bildet das HCC. Jüngere Patienten können hier unter bestimmten Kriterien auch Leber-transplantiert werden. Bei der Leberteilentfernung ist darauf zu achten, dass genügend funktionsfähiges Lebergewebe zurück bleibt und dieses gut durchblutet ist.