Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03327.jsonl.gz/3919

Donalds Leben ist chaotisch. Noch komplizierter als das von anderen Jungs in seinem Alter. Klar, mit fünfzehn träumt man von der Traumfrau, von Sex und Abenteuern. Bei Donald ist das nicht anders. Aber er ist krank und seine Uhr tickt. Mit seinem aussergewöhnlichen Zeichentalent schafft er sich seine eigene Welt, in der sein muskulöses Alter Ego, ein Superheld, gegen seinen Todfeind kämpfen muss. Donalds Eltern schicken ihn zu einem Psychologen, der ihm mit entwaffnender Offenheit und Ehrlichkeit begegnet und ihn endlich wie einen Erwachsenen behandelt. Langsam kann Donald sich öffnen. Und es kommt noch besser: Er lernt Shelly kennen, neu an der Schule und so hübsch wie rebellisch. Doch wieviel Zeit lässt ihm seine Krankheit, um die Schmetterlinge im Bauch zu geniessen, und wie funktioniert das mit der Liebe überhaupt? Donald beweist, dass es nicht wichtig ist, wie man das Leben verlässt, sondern wie man es lebt. Pressezitate: "Eine aussergewöhnliche Geschichte" (Toronto Fim Scene) "Dieser Film ist etwas ganz Besonderes und muss erlebt werden." (Criticize this)
Portrait
Anthony McCarten, geboren 1961 in New Plymouth, ist ein Schriftsteller und Filmemacher aus Neuseeland. Er wohnt in Los Angeles, Wellington und in London.
Donalds (Thomas Brodie Sangster) Freunde gehen relativ normal mit der Krankheit ihres Freundes um und auch mit seinem Bruder Jeff, dem sogar hin und wieder kurzzeitig entfällt, das sein Bruder Krebs hat, kommt Donald ohne Probleme klar.
Nur seine Eltern finden sich in der Welt aus Comiczeichnungen, in die...Donalds (Thomas Brodie Sangster) Freunde gehen relativ normal mit der Krankheit ihres Freundes um und auch mit seinem Bruder Jeff, dem sogar hin und wieder kurzzeitig entfällt, das sein Bruder Krebs hat, kommt Donald ohne Probleme klar.
Nur seine Eltern finden sich in der Welt aus Comiczeichnungen, in die sich ihr Sohn zurückzieht, nicht zurecht. Donald wird von einem Psychologen zum nächsten weitergereicht, bis er schließlich bei dem unkonventionellen Dr. King (Andy Serkis) landet, der anfänglich wie alle Helfer vor ihm an Donalds Verschlossenheit zu scheitern droht. Nach einiger Zeit beginnt jedoch Donald von selbst immer wieder auf den Psychologen zurückzukommen und beginnt mit ihm Gespräche über Gott und die Welt und vor allem über seine Zeichnungen zu führen.
"Death of a Superhero" nach dem Roman "Am Ende eines viel zu kurzen Tages" von Anthony McCarten ist ein Film, der sich ohne viel Pathos mit dem Thema Krebs beschäftigt.
Der Film lebt vor allem von der darstellerischen Leistung des Protagonisten Thomas Brodie Sangster ("Tatsächlich...Liebe", "Die zauberhafte Nanny", "Die letzte Legion", "Game of Thrones"), der versucht, das verbleibende Leben noch voll auszukosten.
Wer sich sonst nie mit Comics beschäftigt, muss sich ein wenig auf diesen Film einlassen, da sich manche Sequenzen nur in der Traumwelt des Protagonisten abspielen, in welcher er ein Superheld ist, der von seinem Erzfeind "The Glove" mit einem Mal versehen worden ist, dass ihn als sein Opfer kennzeichnet, das ihm früher oder später in die Hände fallen wird.
Einfallsreiche und etwas unkonventionelle Aufarbeitung des Themas, ohne allzuviele Klischees, auch wenn "Death of a Superhero" mich am Ende zu Tränen gerührt hat.
Mit Musik von Angus Stone und Julia Stone und von The Rising Rocket.