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1985 lernte ich die Feldenkrais-Methode kennen. Zuerst in Einzel-, dann auch in Gruppenlektionen lernte ich, meinen Körper besser zu verstehen. Meine Probleme mit Rücken, Knien und Händen verbesserten sich zusehends. Meine Klaviertechnik wurde körpergerechter und leichter. Ausserdem stellte ich eine Verbesserung der Unabhängigkeit in Fingern, Händen und im mehrstimmigen Spielen fest.
Auch für meinen Pianounterricht lernte ich neue Wege kennen:
Durch meine eigenen Erfahrungen, sowie Beobachtungen unserer Berufsstudenten – oft schlechte Körperhaltung, die sich im Laufe der Ausbildung meist verschlechtert, Probleme durch extremes Üben – beschloss ich, mich intensiver mit der Feldenkrais-Methode zu befassen.
1997 begann ich in Basel das vierjährige Feldenkrais-Berufstraining, das ich im Juli 2000 abschloss. 1998 startete ich im Studenten und Lehrerkollegen einen ersten Gruppenkurs an der Jazzschule Luzern (heute: Fakultät III der Musikhochschule Luzern).
Seit 1999 wird der Kurs als Wahlfach an der Fak. III der MHL angeboten.
Die Feldenkrais Methode wird auf zwei Arten unterrichtet:
Feldenkrais – Bewusstheit durch Bewegung
Dies sind verbal angeleitete Gruppenlektionen.
In spielerisch und sanft ausgeführten Bewegungsabläufen lernen die Teilnehmer ihre Bewegungsmuster kennen und ihre Wahrnehmung zu verfeinern. Das Hauptanliegen besteht nicht darin, bereits bekannte Dinge zu wiederholen, sondern neue Möglichkeiten und Zusammenhänge zu entdecken. Als Resultat entsteht eine Verbesserung des Zusammenspiels verschiedener Körperteile.
Feldenkrais – Funkionale Integration
Einzellektionen, in welchen über präzise Berührungen kommuniziert wird. In diesem Dialog können Fragen und Themen individueller berücksichtigt werden.
Weiter Informationen über Feldenkrais: Schweizerischer Feldenkrais Verband