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Wundversorgung war eine der ersten therapeutischen Massnahmen überhaupt, die Menschen angewendet und weiterentwickelt haben. Vor allem in den letzten 50 Jahren hat, was die Anwendung von Wundverbänden anbelangt, ein vollständiger Paradigmenwechsel stattgefunden.
Die Pediculosis pubis wird vor allem beim Geschlechtsverkehr übertragen. Bei der Skabies ist die Kausalität oftmals nicht gegeben. Dennoch gelten beide Parasitosen als mögliche «sexually transmitted infections» (STI). Sexualpartner müssen deshalb mitbehandelt werden.
Schilddrüsenkarzinome können dank moderner bildegebender Verfahren heute gut diagnostiziert werden und haben häufig eine gute Prognose. Die postoperative Risikostratifizierung sollte aber an einem Zentrum mit dezidiertem Schilddrüsenboard stattfinden.
Die Thermoablation ist eine alternative Therapie bei benignen symptomatischen Schilddrüsenknoten und bei symptomatischen Schilddrüsenzysten. Im Vorfeld ist jedoch eine aussagekräftige Feinnadelbiospie erforderlich.
Die Nephroprotektion umfasst Interventionen, die den GFR-Abfall über die Zeit verlangsamen und somit das Endstadium-Nierenversagen hinauszögern. Die neueste Intervention besteht im Einsatz von SGLT2-Hemmern bei Patienten mit diabetischer Nephropathie.
Die Verengung der Aortenklappe ist der häufigste erworbene Klappenfehler und wird durch eine AKE oder TAVI korrigiert. Doch trotz der Fortschritte in der Therapie, treten häufig Rhythmusprobleme auf. Was ist zu tun?
Die Schuppenflechte vermag frontale, parietale, temporale sowie occipitale Regionen gesamthaft oder lokalisiert entzündlich zu alterieren. Betroffene erfahren aufgrund der guten Wahrnehmbarkeit durch Dritte nicht selten Zurückweisung. Topische Therapien der Psoriasis capitis stehen in grosser Vielzahl bereit. Als Mittel der Wahl erweisen sich Kortikosteroide sowie die Kombination von...
Bis zu 30 Prozent der von einer Psoriasis vulgaris Betroffenen weisen zusätzlich eine Arthritis auf. Die Therapie der Psoriasisarthritis richtet sich nach der Manifestationsart. Hierbei stehen diverse immunmodulierende Substanzen zur Verfügung, die stufenweise eingesetzt werden.
Psychoonkologischer Unterstützungsbedarf denkt sich nicht zwangsläufig mit der Belastung der Patienten. Ein sensibles und schrittweises Vorgehen ist daher angezeigt, um mögliche Ambivalenzen aufzudecken.