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Der Student Ralf Sigrist eröffnete den Abend. Nach einer kurzen Vorbereitungszeit, um seine Gitarre anzuschliessen, kündigte er an, dass er mit einem romantisches Lied den Abend starten würde. Mit dem Lied «I Won’t Give Up» von Jason Mraz zog er sofort das ganze Publikum in seinen Bann. Die romantische Stimmung liess auch bei Ralfs zweitem Lied «A Beautiful Mess», ebenfalls von Jason Mraz, nicht nach.
Nach diesem gelungenen Anfang, performte die Studentin Malika Keller mit dem Dozenten Christoph Battaglia das nächste Lied. Ein kleiner technischer Fehler trat auf, da Malikas Gitarre nicht verstärkt worden war. Christoph fand aber das Problem. Nach einer Runde des Schmunzelns starteten die beiden mit dem Song «Riptide» von Vance Joy. Malika spielte dabei auf der Gitarre und sang, während Christoph sie mit seiner Gitarre begleitete. Das Publikum klatschte begeistert mit.
Louis Wanner, ebenfalls Student, kündigte seinen ersten Song «Demons» von Imagine Dragons an, wobei er mit seiner Nervosität humorvoll umging. «Spass werdet ihr so oder so haben», verkündete er lachend, bevor er dann begann, zu singen Gitarre zu spielen. Durch den konzentrierten, gefühlsvollen Beitrag breitete sich eine ruhige Stimmung im Fasskeller aus.
Während sich anschliessend der Student Simon Vetterli auf der Bühne einrichtete, hielt der Bandleiter und Dozent Philipp Saner eine kurze Rede. Er teilte dem Publikum mit, wie berührt er jedes Jahr von dem Konzert auf der Fassbühne sei, es stünde nämlich die Freude an der Musik im Vordergrund und es wäre keine Talentshow, bei der die Teilnehemenden perfekte Auftritte liefern müssten. Dann ergriff Simon das Wort. Er verkündete, dass die nächsten zwei Songs aus seiner Feder stammen würden und bedankte sich bei Philipp, der ihm geholfen hatte, die Lieder zu überarbeiten. Mit Bass, Gitarre und Mundharmonika spielten die beiden dann «Dankä bisch du jetzt grad da» und «Läb din Traum» und berührten die Zuhörenden mit den tiefgründigen Botschaften, die darin vorkamen. Simon verliess die Bühne danach noch nicht und performte mit Louis zusammen «Stand by me» von Ben E. King. Sie begleiteten sich mit Gitarre und E-Gitarre. Dabei verleitete die rhythmische Melodie zum Mitwippen im Takt.
Die Studierenden Anja Böhmdörfer, Jana Pfund und Simon Vetterli erzeugten eine melancholische Stimmung im Raum, indem sie zu dritt «I see fire» von Ed Sheeran präsentierten. Nach einem beeindruckenden Intro, das Anja alleine gesungen hatte, wurde der Gesang mit den zwei Gitarren und einem Cajon untermalt.
Das nächste Lied führte Jana alleine auf und begleitete sich mit einem Keyboard. «Stranger» von Blanks sei ihr absolutes Lieblingslied, erzählte sie, bevor sie begann, das traurige aber wunderschöne Lied zu spielen.
Danach betraten die Studierenden Himaya Rajapaksha, Larissa Hubli, Fiona Möckli, Isabelle Salathé, Shauna Stiefel und Sandro Mamedow die Bühne und somit die Band «The Mondays», die von Philipp Saner geleitet wird. «Rise» von Calum Scott führte die Band als ersten Song auf. Dabei bespielten sie Schlagzeug, Gitarre, E-Gitarre oder Bass. Am Mikrofon stand Isabelle, die nach dem Lied eine emotionale Rede hielt, in der sie dem Publikum erklärte, was ihr das Lied bedeuten würde. Das Lied könne einem helfen, in schweren Situationen durchzuhalten und nach Niederschlägen immer wieder aufzustehen. Der Lead am Mikrofon übernahm während ihres nächsten Liedes Shauna. Mit «Knowing Me, Knowing You» von ABBA lockerten "The Mondays" die gefühlsvolle Stimmung wieder auf. Anschliessend erklang eine Melodie vom Keyboard, die man von irgendwoher kannte. Als der Rest der Band, unter anderem die Studentin Fiona Möckli am Mikrofon, einsetzte, wurde es einem dann klar. Es handelte sich um die Melodie von «As It Was» von Harry Styles. Auch die tiefsten Töne wurden bei diesem etwas schnelleren Song getroffen. Besonders beeindruckende die Stimme von Larissa, die im letzten Lied «Ain’t No Mountain High Enough» von Marvin Gaye und Tammi Terrell ertönte. Die gelungene Umsetzung bewegte erneut das gesamte Publikum zum Takt mitzuklatschen.
Bevor die zweite Band auftrat, durfte das Publikum sich auf zwei Duos freuen, welche die beiden Band-Gruppen verbanden. Shauna Stiefel und Caroline Affolter spielten gemeinsam «Daydream» von Lily Meola mit Gitarren- sowie E-Gitarrenbegleitung. Die Stimmen der beiden liessen einen selbst in Tagträumen versinken, während man ihrem Auftritt lauschte. Das zweite Duo, Shauna und Riana Sutter, vermochte es, diese Stimmung beizubehalten, indem sie den Zuhörenden «Wish You Were Here» von Pink Floyd präsentierten.
Die zweite Band «Frido and the Diamonds» kreierte mit dem Song «Seven Nation Army» von The White Stripes einen dramatischen Start in ihren Teil des Konzertes. Man hörte anfangs nur das Schlagzeug und die Gitarre, nach und nach kamen dann ein Bandmitglied nach dem anderen auf die Bühne und begannen, das Lied zu performen. Caroline Affolter, Claudia Mercanti, Emilia Szczucka, Riana Sutter, Pia Kugler und Fridolin Mattmüller sorgten sofort für Stimmung. Fridolin und Pia lieferten dabei am Mikrofon eine ganz spezielle Show ab, indem sie sich coole Sonnenbrillen aufsetzten und Fridolin sein Hemd ins Publikum warf. Das Publikum war begeistert, was man am tosenden Applaus erkennen konnte. Doch "Frido and the Diamonds" zeigten anschliessend auch ihre gefühlsvolle Seite mit «Peaches» von In The Valley Below und luden die Gäste erneut zum Träumen ein. Nach dem Song überbrückte Pia mit ihrem einzigartigen Humor die Wartezeit des Einrichtens: «Was ist weiss und läuft den Berg hoch?» Das Publikum antwortete, «Eine Lawine, die Heimweh hat.» Nach kurzem Gelächter und einem weiteren Witz erklang Fridolins Gitarre. Immer mehr Gitarren setzten in den Song «Jungle» von Tash Sultana ein. Besonders bemerkenswert war die Performance von Riana am Mikrofon und an der E-Gitarre. Als letztes Lied des Abends erzeugte "Frido and the Diamonds" nochmals richtig Stimmung im Fasskeller mit «Ne Leiche» von SDP feat. Sido. Dabei übernahmen Caroline und Pia den Lead am Mikrofon. Pia zeigte ausserdem ihr Können im Rappen und begeisterte damit das Publikum. Doch auch Claudia überzeugte mit ihrem kurzen Solo-Teil.
Um den Abend abzuschliessen, hielt Christoph Battaglia, der zweite Bandleiter, noch eine kurze Rede. Die Studierenden der Band-Gruppen zeigten ihre Dankbarkeit für die Unterstützung der beiden Band-Leiter mit zwei kleinen Geschenken, die sie dann verteilten. Damit wurde der musikgefüllte Abend beendet und das Publikum verliess langsam den Keller. Die Performerinnen und Performer und einige Zuhörende feierten den Abend anschliessend noch in der Fass-Beiz.
Text: Lynn Weerkamp
Fotos: Sina Schweizer und Hans Schneckenburger