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Gäste der «Section découverte»
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Antoine de Bujadoux
Regisseur von Dix minutes pas plus
Antoine entdeckte dank seinem Vater, der Filmmusikkomponist war, schon früh seine Leidenschaft für die Filmkunst. Seitdem ist er bestrebt, sich in dieser Branche weiterzuentwickeln. 2016 schrieb und drehte er seinen ersten Kurzfilm, Radondin, der unter anderem von der Jury des «Innsbruck Nature Film Festival» lobend erwähnt wurde. Sein zweiter Kurzfilm, Off Track, lief am Filmfestival von Trouville sowie am Festival für lateinamerikanische Filme in New York. Dix minutes pas plus ist sein drittes Werk. Neben seiner Regiearbeit ist Antoine in der Kommunikation und Werbung sowie als Buchautor tätig.
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Michaël Guerraz
Regisseur von la parcelle
Michaël Guerraz, ursprünglich Cutter von Beruf, kam 1974 in Grenoble zur Welt. Nachdem er fünf Kurzfilme gedreht und selbst produziert hatte, erhielt er 2007 beim Open-Air-Kurzfilmfestival von Grenoble ein Stipendium für die Regiearbeit an Contacts, der zwei Jahre später von G.R.E.C. produziert wurde. Seitdem hat Michaël zwei Kurzfilme gedreht, die beide von Olivier Dreux geschrieben und von Les Films du Cygne produziert wurden: Argile (2012), der an mehr als achtzig Festivals lief, mit rund zwanzig Preisen ausgezeichnet wurde und 2014 für den César in der Kategorie Bester Kurzfilm nominiert war, sowie der kürzlich erschienene la parcelle (2018).
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Dan Herzberg
Schauspieler in L’affaire du siècle
Dan Herzberg, Sohn eines renommierten Architekten und einer Ärztin, fiel bereits in jungen Jahren als schauspielerisches Talent auf. Nach ein paar Jahren an der Theaterschule und ersten Rollen auf Pariser Bühnen begann er in zahlreichen Fernsehserien mitzuspielen, etwa in Scalp von Xavier Durringer und in Un village français. Ebenso trat er in rund dreissig Langspielfilmen auf. Zuletzt war er in Maman à tort von Marc Fitoussi und Chocolat von Roschdy Zem zu sehen.
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Camille Le Gall
Schauspielerin in Laissez-moi danser
Camille Le Gall startete ihre berufliche Laufbahn 2001 als Regieassistentin beim Ensemble «Ecla Théâtre». Sie inszenierte das Ensemble daraufhin als Regisseurin auf den Bühnen des «Théâtre du Gymnase» und des «Théâtre Marigny» in Paris. Daneben spielte sie im Stück Les deux pieds dans le bonheur von Erwin Zirmi mit, das im «Théâtre des Blancs Manteaux» in Paris aufgeführt wurde. Zurzeit ist sie im Kurzfilm Laissez-moi danser von Valérie Leroy in der Rolle der Mylène zu sehen.
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Les Frères Lopez
Regisseure von Inlove
Die erste Regiearbeit der Autodidakten Alexis und Jérémie Lopez war ein Beitrag zu einem Wettbewerb des Fernsehsenders Media France TV im Jahr 2013. Ihr dokumentarischer Kurzfilm über ihren Bruder, einen Baumkletterer, fiel der Jury-Präsidentin Coline Serreau auf und brachte ihnen den Hauptpreis ein. Daraufhin beschlossen die beiden, ihr Studium abzubrechen und sich ganz ihrer Leidenschaft zu widmen. Sie riefen den YouTube-Kanal «Gear Locker» ins Leben, bei dem sie auf absurd-schräge Weise lebensechte Rollenspiele inszenierten. Ihr Kanal war so erfolgreich, dass sie sechs Episoden auf der Insel Taiwan drehen konnten. Daneben schrieben sie ihren ersten Kurzfilm, Inlove. Die sarkastische Liebesgeschichte handelt von sozialer Gewalt; ein Thema, das ihnen am Herzen liegt. Zurzeit schreiben sie während einer Autorenresidenz, unterstützt von Marcel Beaulieu, am Drehbuch zu ihrem nächsten Kurzfilm.
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Tatiana Vialle
Co-Regisseurin von Venerman
Nach ihrer Schauspielausbildung arbeitete Tatiana Vialle zu Beginn der Achtzigerjahre unter anderem mit Yves Boisset, Alain Corneau und Jean-Michel Ribes. Ab 1991 war sie als Casting-Leiterin bei rund sechzig Langspielfilmen tätig. Daneben spielte sie weiterhin in Filmen mit, zuletzt in Aurore unter der Regie von Laetitia Masson. Als Regisseurin brachte sie Les Eaux et forêts von Marguerite Duras auf die Bühne des Pariser «Théâtre de la Gaîté Montparnasse», mit Aurore Clément, Jacques Spiesser und Elisabeth Depardieu in den Hauptrollen. Letztere vertraute ihr daraufhin die Leitung des Schauspiel-Workshops «Emergence» an, den Tatiana Vialle nun seit rund zehn Jahren mit Bruno Nuytten anbietet. 2010 führte sie erneut Regie und adaptierte für das «Théâtre du Rond-Point» Une femme à Berlin mit Isabelle Carré und Swann Arlaud. Nächsten Sommer inszeniert sie am Festival von Avignon ihren Text Belle-fille mit der Schauspielerin Maud Wyler.