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Kering hat zwei Anleihen über einen Gesamtbetrag von 1,2 Milliarden Euro aufgenommen. Die noch immer andauernde Corona-Pandemie hat für das Unternehmen von François-Henri Pinault bereits zu einem Umsatzrückgang von 15,4% im ersten Quartal auf 3,2 Milliarden Euro geführt und wird sich auf das gesamte Geschäftsjahr 2020 auswirken.
Diese Anleiheemission ist in zwei Tranchen aufgeteilt, eine von 600 Millionen Euro mit einer Laufzeit von drei Jahren und einem Zinssatz von 0,25% und die andere von 600 Millionen Euro mit einer Laufzeit von acht Jahren und einem Zinssatz von 0,75%, heißt es in der Pressemitteilung.
Für den Konzern, zu dem unter anderem Gucci, Saint Laurent, Balenciaga und Bottega Veneta gehören, „trägt die Operation zur Diversifizierung der Finanzierungsquellen von Kering und zur Erhöhung der finanziellen Flexibilität des Konzerns bei, indem sie die Refinanzierung seiner bestehenden Schulden und die Verlängerung der Laufzeit seiner Finanzierungsmittel ermöglicht“.
Seinen Uhrenbereich, der bisher vor allem aus Gucci bestand, baut Kering seit einigen Jahren stark aus: 2012 kaufte der Konzern die Sowind Group, die aus den Uhrenmarken Girard-Perregaux und Jeanrichard sowie der Werkeschmiede Sowind Manufacture besteht. Eine weitere wichtige Neuerwerbung war die Marke Ulysse Nardin, die seit 2014 zu Kering gehört.
Kering betonte „die sehr positive Aufnahme dieses Angebots durch die Anleiheinvestoren“, was „das Vertrauen des Marktes in die Kreditqualität der Gruppe bestätigt“. Der Umsatz des Konzerns stieg 2019 auf 15,9 Milliarden Euro.