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Das System: Das neue Administrationssystem verwaltet Anstellungen und Pensen von mehr als 11'000 Lehrpersonen. Monatlich werden damit Löhne von insgesamt 80 Millionen Franken ausbezahlt. Das entspricht knapp 20 Prozent der Löhne, die der Kanton ausrichtet.
Das Problem: Das neue System läuft noch nicht rund. Vor allem Lehrpersonen, die Vertretungen machen, erhielten den Dezemberlohn bislang nicht oder nur teilweise. Eine Lehrperson fand sogar eine Rechnung statt die Lohnabrechnung im Briefkasten. Das Departement Bildung, Kultur und Sport bestätigt einen Artikel der «Aargauer Zeitung».
Die Vorgeschichte: Der Grosse Rat hatte zunächst einen Kredit von 2,7 Millionen Franken für das System bewilligt. Später musste das Parlament einen Zusatzkredit von 700'000 Franken gutheissen. Die Komplexität des Systems sei «zu Beginn unterschätzt» worden, schrieb der Regierungsrat in seiner Botschaft.