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Erfahren Sie, wie WALO die Herausforderungen der Modernisierung eines abgelegenen Stausees in Österreich mit innovativen Lösungen und modernster Technologie in nur sechs Monaten gemeistert hat.
Der Oberspeicher in Wag, der auch als Ausgleichsbecken dient, wurde in den 1950er Jahren in einem Kalksteingebiet in einem sehr abgelegenen Teil Österreichs, etwa in gleicher Entfernung von Salzburg, Wien und Graz, errichtet. Nach 50-jährigem Betrieb wurde bei einer Untersuchung festgestellt, dass die Sohle des Stausees aufgrund der Erosion des Kalksteins in der Umgebung stark verformt war. Nach dem Bau des ursprünglichen Stausees in den 1950er Jahren hatten sich die technischen Anforderungen in Österreich für grosse Stauseen geändert, so dass das Überwachungssystem erneuert werden musste. Der Stausee erforderte daher eine vollständige Erneuerung des Auskleidungssystems sowie eine vollständige Erneuerung des Abfluss- und Abflussüberwachungssystems und der Betonbauwerke.
Der Standort ist sehr abgelegen, da er mindestens zwei Autostunden von allen grösseren Städten entfernt ist. Hinzu kam, dass die Bauarbeiten so schnell wie möglich durchgeführt werden mussten. Das Wetter in der Region erschwerte die Arbeiten zusätzlich, da es dort an mehr als der Hälfte der Tage im Jahr regnet.
Ausserdem sollte die neue Konstruktion besser an die geologischen Gegebenheiten des Kalksteins angepasst werden und so dicht sein, dass sie über Generationen hinweg Bestand hat. Der WALO-Dichtasphaltbeton (DAC) eignet sich besonders gut für eine Kalksteinlandschaft wie diese, da er extrem undurchlässig, aber auch elastisch und unglaublich stabil ist. WALO war mit zwei Verlegegruppen sechs Tage pro Woche auf der Baustelle im Einsatz, was die Bauzeit auf nur sechs Monate in einer Sommersaison verkürzte, anstatt zwei Sommer zu benötigen, was die Kosten senkte. WALO installierte außerdem eine Asphaltmischanlage mit einer Kapazität von 240 Tonnen pro Stunde auf der Baustelle, so dass keine Zeit für den Transport des Asphalts von einer externen Anlage zur Baustelle verloren ging und die Teams flexibel und schnell auf Wetteränderungen reagieren konnten. Die Konkurrenten von WALO hatten eine solche Anlage vor Ort nicht in Betracht gezogen und hätten den Asphalt aus einer beträchtlichen Entfernung auf die Baustelle transportiert, was einen erheblichen Zeit- und Kostenaufwand für das Projekt bedeutet hätte. WALO installierte einen Kontrollstollen und baute die bestehende einlagige Abdichtung auf einer 24 m langen Böschung mit einer Neigung von 1:1,75 zu einem kontrollierten (zweilagigen) Abdichtungssystem aus. Der schmale, leckagebehaftete Stollen, der den Zugang zum Stausee ermöglichte, wurde durch zwei Rampen ersetzt.
Wir freuen uns über Ihr Interesse an der WALO Gruppe und beantworten gerne Ihre Fragen.