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Denis Shapovalov und Casper Ruud nahmen in der Setzliste in Genf hinter Roger Federer die Plätze 2 und 3 ein. Beide spielten schon vor dieser Turnierwoche spektakulär. Shapovalov beispielsweise schaffte es letzte Woche in Rom zu zwei Matchbällen gegen den späteren Turniersieger Rafael Nadal.
Shapovalov erreichte in Genf erstmals auf Sand einen Final. Seine ersten zwei Halbfinals hatte er vor drei Jahren in Madrid gegen Alexander Zverev und letzten Herbst in Rom gegen Diego Schwartzman verloren. Gegen Pablo Cuevas (ATP 102), einen ehemaligen Top-20-Spieler, setzte sich Shapovalov trotz einer kritischen Phase im zweiten Satz (2:4-Rückstand) mit 6:4, 7:5 durch.
Der junge Kanadier überstand im elften Anlauf erst zum zweiten Mal die Halbfinals auf Stufe ATP-Tour. Nach seinem ersten Halbfinalsieg (2019 am Hallenturnier in Stockholm) gewann Shapovalov auch den Final und seinen bislang einzigen Titel.
Auch Finalgegner Casper Ruud beendete auf der Anlage des Genfer Tennisklubs eine längere Halbfinal-Erfolgslosigkeit. Ruud bestritt in Genf auf Sand den vierten Halbfinal hintereinander. In Monte Carlo (gegen Andrej Rublew), München (gegen Nikolos Bassilaschwili) und Madrid (gegen Matteo Berrettini) hatte er jeweils klar verloren. Fünf Halbfinalspiele hintereinander hat Ruud seit seinem Turniersieg in Buenos Aires vor fast anderthalb Jahren verloren.
Gegen Pablo Andujar fand Ruud mit 6:3, 6:2 endlich auch in der Vorschlussrunde zum Siegen zurück. Andujar, der in Genf im Achtelfinal Roger Federer und im Viertelfinal Dominic Stricker eliminiert hat, blieb chancenlos.