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Das Cost-Income-Ratio (CIR) beschreibt ein Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag und ist eine wichtige wirtschaftliche Kennzahl für Kreditinstitute bzw. Banken. Es gilt das Prinzip: Je niedriger die Cost-Income-Ratio, umso kosteneffizienter arbeitet die Bank.
Das Cost-Income-Ratio errechnet sich aus der Relation der Verwaltungsaufwendungen bzw. Kosten zu den Erträgen (Zinsüberschuss, Handelsergebnis minus Zuführungen zur Risikovorsorge) in Prozent. Damit ein Vergleich von verschiedenen Gesellschaften und Organisationen gelingen kann, müssen auch die jeweiligen Marktsituationen berücksichtigt werden.
Die Produktivität durch das Cost-Income Ratio bezeichnet das einfache Verhältnis zwischen Output und Input. Somit ist ein Vergleich einzelner Kreditinstitute im Prinzip recht schnell auszuführen. Sieht man jedoch etwas näher hin, so beinhaltet das Cost-Income-Ratio eine Reihe irreführender Bestandteile. Zum Beispiel verändern die Preise (zum Beispiel in Form von Zinssätzen, Provisionen und Personalkosten) die Berechnung des Ertrags und des Aufwands. Damit reduziert sich wiederum deutlich die Aussagefähigkeit des Cost-Income-Ratios. Weitere verzerrende Einflussfaktoren können zum Beispiel das jeweilige Geschäftsmodell, die zyklischen Konjunkturveränderungen als auch Einmalaufwendungen bzw. –erträge sein.