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Der Bevölkerungsbestand im Aargau hat während des letzten Jahres um rund 7’300 Personen oder 1,1 Prozent zugenommen und betrug Ende Jahr 677’387 Personen. Das Bevölkerungswachstum bewegt sich nach wie vor auf einem hohen Niveau.
Altersstruktur
Als Folge von über mehrere Jahre stagnierenden Geburtenzahlen trotz Bevölkerungswachstum und einer höheren Lebenserwartung zeigt sich bei der Entwicklung der Altersstruktur eine deutliche Verschiebung hin zu höheren Altersklassen. Diese Entwicklung hält an, obwohl die Geburtenzahlen seit 2011 in einzelnen Jahren wieder zugenommen haben. Damit verbunden ist auch die Stabilisierung des Jugendquotienten (Verhältnis zwischen der Anzahl unter 20-Jähriger und der 20- bis 64-Jährigen in Prozent) auf tiefem Niveau sowie die stetige Zunahme des Altersquotienten (Verhältnis zwischen der Anzahl über 65-Jähriger und der 20- bis 64-Jährigen in Prozent). Der Jugendquotient lag im Jahr 2018 bei 32,6 Prozent, während der Altersquotient mit einem Wert von 28,5 Prozent einen neuen Höchststand erreichte. Der Anteil der 20- bis 64-Jährigen an der Gesamtbevölkerung liegt aber immer noch bei 62,1 Prozent.
Natürliche Bevölkerungsentwicklung
Der jährliche Geburtenüberschuss entspricht der Differenz von Geburten minus Todesfällen. Dieser lag im Jahr 2018 mit 1’796 Personen leicht unter jenem des Vorjahrs und dies obwohl die Zahl der Geburten mit 6’559 leicht stieg. Grund für den Rückgang ist die Zahl der Todesfälle, die in einem höheren Mass zunahmen als die der Geburten und 4’763 Personen betrafen. Der Geburtenüberschuss trug auch 2018 weit weniger zum Bevölkerungswachstum bei als die Wanderungsbilanz (Differenz von Zuzügen minus Wegzügen).