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HPU Hämopyrrolaktamurie / Entgiftungsstörung
HPU ist eine familiär gehäuft auftretende, genetisch determinierte Stoffwechselstörung, welche zu ständigen gravierenden Verlusten an essentiellen Mikronährstoffen (Zink, Mangan, P5P etc.) führt.
HPU verursacht Störungen der körpereigenen Entgiftungsfähigkeit, und das in unterschiedlichen Schritten des Stoffwechsels. Umgekehrt begünstigt die Belastung mit bestimmten Toxinen, wie Schwermetalle, Pflanzenschutzmittel, Holzschutzmittel, Insektizide, Weichmacher, aber auch Alkohole, Oestrogene, zahlreiche Medikamente und weitere Substanzen, das Entstehen von HPU.
HPU kann auch als Folge von Halswirbelsäulen-Traumata entstehen.
Die körperlichen und psychischen Symptome sind daher vielfältig.
Bei HPU-Betroffenen sind Stoffwechselvorgänge stark behindert, für die Zink, B6 und Mangan ausserordentlich wichtig sind .Betroffen sind der Hormonhaushalt, der Muskelaufbau und in erheblichem Mass die Entgiftungsfunktion der Leber. Menschen mit einer Schwermetallbelastung (z.B. durch Amalgam) sind deshalb besonders beeinträchtigt bei einer gleichzeitigen HPU.
HPU könnte die Ursache dafür sein, wenn bis jetzt gut gewählte Therapien nicht ganz greifen konnten.
HPU kann anhand einer Urinuntersuchung im Labor nachgewiesen werden. Mit den individuell ausgetesteten Mineralien und Vitaminen kann HPU relativ einfach behandelt werden. Wichtig dabei ist, dass die Gesamtheit der aktivierten B-Vitamine in ein gutes Gleichgewicht kommt.
HPU / Stoffwechselstörung