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Der Absturz war rasant und unaufhaltsam: Nach dem Skandal mit sexueller Belästigung und Vergewaltigung kam Harvey Weinstein mit seiner Filmproduktionsfirma ins Schleudern. Im Februar meldete der Mogul Insolvenz an. Nun wird die Weinstein Company endgültig verkauft, melden US-Medien und Spiegel Online.
Am Freitag soll die Filmproduktionsfirma für 289 Millionen Dollar in die neu gegründete Firma Lantern Entertainment übergehen. Mehrere Versuche, die Weinstein Company zu veräussern, waren zuvor geplatzt, weil das Unternehmen immer neue Schulden offenbart hatte. Auch die Private-Equity-Firma Lantern Capital, die hinter dem Deal steht, hatte noch im Juni gedroht, diesen deswegen platzen zu lassen. Sie drückte den anfänglichen Kaufpreis von 310 Millionen Dollar.
Die Weinstein Company schuldet einer langen Reihe von Konzernen und Künstlern Geld, darunter Brad Pitt, Jake Gyllenhaal, George Clooney, Julia Roberts und Quentin Tarantino. Die nicht bezahlten Lizenzgebühren sollen sich auf insgesamt 4,3 Millionen Dollar belaufen.