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Die Idee der Objektorientierung hat Bewegung in das Feld der Programmiermethodik gebracht und die Menge der Programmiersprachen vergrössert. Diese Idee ist zwar nicht neu, sie ist schon in den 60er Jahren zur Simulation von Systemen mit diskreten Ereignissen aufgetaucht (Simula67). Zwanzig Jahre später kam der Stein aber erst richtig ins Rollen, und heute ist die objektorientierte Programmierung zu einem wichtigen Begriff und zu einer potenten Technik geworden. Es steckt mehr dahinter als das vielzitierte in den Vordergrundrücken der Daten als Objekte anstelle der Abläufe (Algorithmen).
In diesem Kurs werden Sie die fundamentalen Konzepte der modernen Programmierung kennenlernen: Datenabstraktion, Vererbung, dynamische Bindung, Ausnahmebehandlung, parallele Programmierung und Datenströme. Die Beherrschung dieser sprachunabhängigen Konzepte wird Sie als versierten Programmierer auszeichnen und Ihnen die Chance bieten, qualitativ hochwertige Programme zu entwerfen und sich damit vom Gelegenheitsprogrammierer zu unterscheiden.
Ein weiterer Schwerpunkt des Kurses liegt im Erstellen von graphischen Benutzeroberflächen: Sie lernen, wie man Programme mit einer ansprechenden Oberfläche versieht.