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“Wer sind wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?”. Diese Fragen, die wir uns unaufhaltsam stellen, spiegeln sich in Hanneke Beaumonts Werken wider. Viele ihrer Skulpturen erscheinen weder männlich noch weiblich, weder jung noch alt. Sie können weder als Porträts gedeutet werden, noch sind sie nach idealisierten menschlichen Formen modelliert. Ihr Ausdruck ist weder aggressiv oder provokativ, noch resigniert. Zerbrechlich und doch stark, regungslos, aber bereit sich zu bewegen, befinden sich Beaumonts Figuren in einem schwerelosen räumlichen Gleichgewicht – ihr menschlicher Charakter an eine Reihe von Gedanken gebunden.
Hanneke Beaumont wurde 1947 in Maastricht, Niederlande, geboren. Nach dem Studium in den USA kehrte sie nach Europa zurück und kam nach Belgien. Beaumont begann ihre künstlerischen Studien an der École des Arts de Braine-l’Alleud, danach folgte eine Bildhauerausbildung an der École Nationale Supérieure de La Cambre und Hogere Rijksschool voor Beeldende Kunsten in Anderlecht. Ihre erste Einzelausstellung hatte die Künstlerin 1983. Eine wichtige Wende in ihrer Karriere fand 1994 statt: Die bedeutendste Auszeichnung vom Centre International d’Art Contemporain Château Beychevelle ging an Hanneke Beaumont für Ihre Skulpturengruppe Le courage.
Hanneke Beaumont nimmt jährlich an internationalen Kunstmessen teil und hat verschiedene Auszeichnungen erhalten. Ihre Arbeiten sind in privaten wie auch öffentlichen Sammlungen zu finden.