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Wärme-Kraft-Kopplung
Wärme-Kraft-Kopplung bedeutet, dass aus dem Holz nicht nur Wärme, sondern Wärme und Elektrizität (= Strom = Kraft) erzeugt werden.
Nur Strom allein lässt sich nie erzeugen. Der elektrische Wirkungsgrad (Anteil Strom) liegt je nach Technologie zwischen 10 und 35%. Da man möglichst viel Strom produzieren will, sind Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen meist das ganze Jahr in Betrieb.
Entsprechend gross sind die ganzjährig anfallenden Wärmemengen. Diese sollten aus Gründen der Effizienz möglichst vollständig genutzt werden. Das ist zum Beispiel an Standorten mit ganzjährigem Prozesswärmebedarf oder grossen Fernwärmenetzen möglich.
Mit einem autothermen Vergasungsprozess, also unter Verbrennung der Biomasse mit Luftmangel oder mit Wasserdampf, wird die Biomasse in ein heisses Gas umgesetzt, welches aus Kohlenmonoxid, Wasserstoff, Stickstoff und Kohlendioxid besteht. Danach wird es gekühlt, um die Teere auszukondensieren.
Anschliessend erfolgt eine Reinigung in Waschkolonnen und Filtern. Das entstandene Synthesegas kann in einem Gasmotor genutzt werden. Wärmequellen sind sowohl der Vergaser als auch der Gasmotor.