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Urs Mannhart, geboren 1975, lebt als Schriftsteller, Reporter und diplomierter Biolandwirt in La Chaux-de-Fonds.
Er hat Zivildienst geleistet bei Grossraubwildbiologen und Drogenkranken, hat ein Studium der Germanistik und der Philosophie abgebrochen, ist lange Jahre für die Genossenschaft Velokurier Bern gefahren, war engagiert als Nachtwächter in einem Asylzentrum und absolvierte auf Demeter-Betrieben die landwirtschaftliche Ausbildung.
Mannhart beschäftigt sich mit Tierphilosophie, dem bedingungslosen Grundeinkommen, mit Suffizienz und entschleunigter Mobilität.
Für sein literarisches Werk erhielt er eine Reihe von Preisen, darunter den Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis 2017. Im selben Jahr war er zum Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb eingeladen; sein Text stand auf der Shortlist.
Mannharts jüngste Publikationen:
«Gschwind oder Das mutmaßlich zweckfreie Zirpen der Grillen» Roman, Secession, Berlin, 2021.
«Lentille. Aus dem Leben einer Kuh» Ein Essay zum Thema Persönlichkeit bei Nutztieren. Matthes & Seitz Berlin, 2022.
Foto von Gina Folly