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Seit 1997 werden im Seebachtal an verschiedenen Orten Schutzmassnahmen ergriffen um die jährliche Wanderung der Amphibien vor den Gefahren des Verkehrs zu schützen. Dabei kommen Amphibienschutzzäune und Strassensperrungen zum Einsatz. Über die letzten Jahrzehnte des erfolgreichen Schutzes hat sich der Fokus des Schutzes auf verschiedene Gebiet verschoben. Einerseits konnten effektive Massnahmen wie eine Strassensperrung die Amphibienrettung entlasten und andererseits wurde Standorte mit tiefen Amphibienzahlen zu Gunsten von wichtigeren Standorten aufgegeben.
Übersicht der Anteile der verschiedenen geretten Amphibienarten
Die am häufigsten gefangene Art ist die Erdkröte (Bufo bufo), welche zusammen mit dem Grasfrosch (Rana temporaria) 98% der gesamten Fänge ausmacht. Diese Arten sind auch die Hauptzielgruppe der Schutzmassnahmen, da beide im Frühjahr eine Massenwanderung zu ihren Laichgewässern machen, welche von einigen hundert Metern bis 3 Kilometer weit weg sein können. Andere Arten, wie der Bergmolch (Ichtyosaura alpestris) bewegen sich bereits deutlich weniger weit (einige hundert Meter) und andere Arten (z.B. Kammmolch (Triturus cristatus) zeigen kein ausgeprägtes Wanderverhalten.
Die zur Zeit nachgewiesenen Arten im Seebachtal sind:
- Erdkröte (Bufo bufo)
- Grasfrosch (Rana temporaria)
- Laubfrosch (Hyla arborea)
- Bergmolch (Ichthyosaura alpestris)
- Teichmolch (Lissotriton vulgaris)
- Kreuzkröte (Epidalea calamita)
- Kleine Teichfrosch (Pelophylax esculenta)
- Gelbbauchunke (Bombina variegata)
Die Entwicklung der Zahlen pro Art