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Die Wassergewinnungsstelle muss mit großer Sorgfalt errichtet werden, sie ist sozusagen das Herz der Versorgungsanlage.
Der erste Schritt ist die Begutachtung der Quelle, um zu bewerten, ob sich das Fassen lohnt. Bei positivem Befund erfolgt die Freilegung, eventuell anfangs mit dem Bagger oder nötigenfalls auch komplett per Handarbeit.
Die Grabungsarbeiten beginnen an der Quellaustrittstelle und erfolgen immer gegen die Fließrichtung des Wassers. Der Fassungsbereich muss möglichst kurz gehalten werden, um
die Wasserqualität zu sichern. Unter der Quelle wird eine wasserundurchlässige Lehmwanne geformt, die garantiert, dass das kostbare Nass nicht versickern kann.
Anschließend wird ein gelochtes Filterrohr zum Auffangen des Quellwassers installiert, um dieses in den Fassungsschacht zu leiten. Dort, wo das gelochte Filterrohr in das ungelochte Rohr übergeht, wird die Staumauer errichtet. Filterrohr und Fassungsschacht werden mit einer
Schüttung Filterkies abgedeckt.
Schließlich erfolgt die Versiegelung mithilfe einer Abdichtfolie. Sie sorgt für das Abfließen von eindringendem Oberflächenwasser, das Bakterien mit sich führen kann.
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