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“Es war nicht mein Ding, für eine Filmrolle alle Hebel in Bewegung zu setzen”, sagt er im Gespräch mit dem “Zürcher Oberländer”. Er sei halt “ein fauler Sack”. Das Leben aber geniesst WAM in vollen Zügen: “Ich esse gerne gut, ich konnte mir vor 30 Jahren ein wunderschönes Erdhaus leisten, und ich fahre einen Rolls-Royce-Oldtimer.”
Erfolge gefeiert hat WAM mit zahlreichen Produktionen: mit der Satire-Sendung “Zweierleier” (mit Birgit Steinegger), mit der Sitcom “Fascht e Familie” und mit Rollen in Theaterstücken und Musicals.
Gross punktete Müller in Sendungen wie “Victors Spätprogramm”, wenn er Schweizer Politiker parodierte. Etwa Christoph Blocher. Lächerlich habe er ihn nie machen wollen, betont WAM.
Nein, er verstehe sich ja gut mit Blocher, auch wenn er das Heu nicht immer auf der gleichen Bühne habe. Denn: “Er hat mir beinahe zu einem Einfamilienhäuschen verholfen.” Müller will damit sagen, er habe in dieser Rolle gut verdient, hatte er doch Auftritte “bei diversen Banken und weiss der Gugger bei welchen Anlässen”.
Dass WAM Schauspieler geworden ist, hat mit seiner Körpergrösse zu tun. “Mit meinen 1,62einhalb Metern” hatte er keine Chance, Opernsänger zu werden. Deshalb machte er eine kaufmännische Ausbildung bei Musik Hug. Dort überredete ihn eine Kollegin, Schauspieler zu werden. Und das bleibt er bis auf Weiteres: “Ich habe ja schon wieder so viele Pläne für nächstes Jahr.”
(SDA)