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Reismilch besteht aus Vollkornreis und Wasser, das zum Andicken mit Öl emulgiert wird. Genau so riecht und schmeckt sie auch – nach Reis! Reismilch gehört zu den Getreidemilchsorten, die eher Nährstoff-, Vitamin und Eiweißarm ist. Sie kann jedoch relativ bedenkenlos von Milchzucker-, Eiweiß- oder Glutenallergikern und Veganern genutzt werden. Durch die Fermentation vom Reis im Herstellungsprozess, entsteht eine angenehme natürliche Süße. Mit gut 10 % ist die Reismilch reich an Kohlenhydraten.
Reismilch eignet sich allerdings nicht gut zum Schäumen, da der Eiweißgehalt mit 0,2 % sehr niedrig ist. Der Schaum löst sich schnell wieder auf und die Milch teilt sich in eine wässrige und eine schaumartige Konsistenz. Kalt schmeckt die dünnflüssige Milch stark nach Reis und erinnert ein wenig an Milchreis. Der Eigengeschmack vom Reis stört überraschender Weise im Espresso kaum und geht eher unter. Im Cappuccino hat die Reismilch einen sehr angenehmen Geschmack, der eher an einen leichten Milchkaffee erinnert. Da Reismilch wie alle Getreidemilchsorten nährstoffarm ist, werden oft Vitamine oder Kalzium zugesetzt. Immer häufiger findet man auch Reismilch mit Geschmacksrichtungen wie “Vanille” oder “Schokolade” – oder gemischt mit Mandel- oder Sojamilch.