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Davide Formisano
Davide Formisano wurde 1974 in Mailand geboren. Dort schloss er sein Studium bei C. Tabarelli mit Höchstpunktzahl und Auszeichnung und vervollständigte seine Spielweise bei Bruno Cavallo, Jean-Claude Gérard an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart und bei Aurèle Nicolet in Basel. Als Jugendlicher erhielt er den ersten Preis beim „Galileo Galilei Wettbewerb“ und beim „Internationalen Stresa Wettbewerb“. Im Alter von nur siebzehn Jahren nahm er am „Jean Pierre Rampal Wettbewerb“ in Paris teil, wo ihm der „Prix Spécial du Jury“ verliehen wurde. Innerhalb der nächsten Jahre wurde er Preisträger bei internationalen Wettbewerben: „Kobe International Flute Competition“, 1. Preis „Budapest Flute Competition“ und 2. Preis (bei Nichtvergabe eines ersten) „ARD Wettbewerb München“. 1995, mit nur 21 Jahren, trat Davide Formisano die Stelle des Soloflötisten des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg an. Ein Jahr später befand er sich auf derselben Position beim Niederländischen Radiophilharmonie Orchester. Von 1997 bis 2012 war er Soloflötist des Theaterorchesters der Mailänder Scala, wie auch des Philharmonischen Orchesters der Scala.
Als Solist konzertierte er mit Orchestern wie dem Bayerischen Rundfunk, Rundfunkorchester Basel, Tonhalle Orchester Zürich oder dem „Orchestra Filarmonica della Scala“ unter den Dirigenten Riccardo Muti und Daniel Barenboim.
Zu seinen Kammermusikpartnern gehören Riccardo Muti, Daniel Barenboim, James Galway, Philipp Moll, Bruno Canino, Sergio Azzolini, Radovan Vlatkovic und Fabio Biondi. Unter anderem tritt er auf folgenden Festivals regelmäßig auf: Luzern Festival, Festival der Nationen, Rheingau Musikfestival, Rossini Opera Festival, Nuits musicales d‘été de Nice, Budapest Spring Festival, International Fuji Festival und Yamanami Music Festival.
Seit 2007 ist Davide Formisano Professor für Flöte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Stuttgart. In der ganzen Welt gibt er regelmäßig Meisterklassen und wird nach Japan, Italien und Frankreich eingeladen.
Davide Formisano spielt auf einer Muramatsu Flöte.
Claudio Montafia
Claudio Montafia schloss sein Studium am Konservatorium „G. Verdi“ in Turin mit Auszeichnung ab, nachdem er die Kurse in Dartington Hall und Sion besucht hatte, erhielt er das „Superior Diploma“ mit Auszeichnung und besonderer Erwähnung bei P.L.Graf und später verfeinerte er sein Können bei Sir James Galway.
Als Gewinner zahlreicher Wettbewerbe (Manta, Stresa, „Rassegna Giovani Interpreti RAI 1“, Angelicum Sinfony Orchestra in Mailand und RAI Radio Sinfony Orchestra in Turin) nahm er für Fonit – Cetra, Tactus, Rainbow Records, Bongiovanni, Denon sowie nationale und internationale Rundfunk- und Fernsehsender auf.
Er trat als Solist oder in Kammermusikgruppen in der ganzen Welt bei internationalen Musikfestivals wie Evian, Zagreb, Montreaux, Settembre Musica, Lancut, Frankfurt, Galway Flute Festival auf. Er gibt Meisterkurse und ist oft als Jurymitglied in nationalen und internationalen Wettbewerben dabei.
Claudio Montafia hat auch als Soloflötist mit dem Rai Orchester und dem Teatro Regio Orchester in Turin, dem Orchestra Internazionale d’Italia, dem Orchestra Teatro Lirico di Cagliari, dem Turiner Kammerorchester, dem Kammerorchester von Padua, I Solisti Veneti, Antidogma Musica Camerata casella, Musica Insieme Cremona, gearbeitet.
Er trat mit Musikern wie Laskine, R.V. Lacroix, W.Mikulca, W. Mendelshon, D. Renzetti, A. Cigoli, A. Sacchetti, Salzburger Solisten und vielen anderen auf.
Claudio Montafia unterrichtet am Pollini-Konservatorium in Padua. Er ist der einzige Lehrer an einem italienischen Konservatorium, der aus der James Galway Meisterschule kommt. Montafia spielt als Soloflötist im ORV (Regionales Orchester von Venedig)
Jürgen Franz
Der in Rödermark bei Frankfurt am Main aufgewachsene Flötist kam als Frühstudent an das Dr. Hoch`s Konservatorium in Frankfurt und begann anschließend sein Studium an der Musikhochschule Frankfurt. Nach dem Vordiplom wechselte Jürgen Franz an die Musikhochschule Stuttgart zu Jean Claude Gérard bei dem er sein Studium mit der Note „sehr gut“ abschloss. Weitere Studien führten Jürgen Franz zu Maxence Larrieu nach Genf und zu James Galway nach Luzern. Seine Orchesterlaufbahn begann Jürgen Franz als Mitglied der Bielefelder Philharmoniker. Danach trat er die Stelle als 1. Flötist bei den Stuttgarter Philharmonikern an und seit August 2000 ist Jürgen Franz Mitglied im NDR Elbphilharmonieorchester Hamburg. Außer Gastspielen bei Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, u.a. spielte Jürgen Franz regelmäßig als Soloflötist mit dem Orchester der Mailänder Scala. Er war ebenfalls Mitglied im Orchester der Bayreuther Wagner-Festspiele.
Jürgen Franz wurde zudem von Lorin Maazel zum Soloflötist des Orchesters „Symphonica Toscanini“ berufen. Radio und CD-Produktionen sowie zahlreiche solistische Konzerte führten ihn nach Frankreich, Amerika, Japan, China, Ungarn, Estland und in die Schweiz. Solistische CD Einspielungen wie, Flötentrios aus Frankreich, European Recital und Sonaten von J. M. Leclair mit Maxence Larrieu sind bei den Labels Tyxart und Chant de Linos erschienen.
Jürgen Franz tritt weltweit bei den wichtigsten Flötenfestivals auf und als Jurymitglied internationaler Wettbewerbe war er in China, Japan, Italien und Frankreich tätig.
Jürgen Franz ist Professor für Flöte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Darüber hinaus gibt er Meisterkurse in den USA, Brasilien, Japan und China. Er ist zudem W.S. Haynes Flutes Artist und spielt auf einer 19,5k Goldflöte des berühmten amerikanischen Flötenhersteller.
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