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In den vergangenen Jahren wurde zusammen mit den Betreibern von Châtelot, Refrain und La Goule eine Reihe von freiwilligen Massnahmen vereinbart, die die negativen Folgen des Schwall-Sunk-Betriebs im Grenzabschnitt des Doubs mildern sollen. Diese Massnahmen haben zwar bereits Wirkung gezeigt, reichen aber in gewissen Situationen nicht aus.
Zusammen mit dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat das Bundesamt für Energie (BFE) gestern Nachmittag eine Informationsveranstaltung über den Doubs im französisch-schweizerischen Grenzgebiet durchgeführt. Bei diesem Anlass informierten die beiden Ämter über den Stand der Arbeiten. Sie informierten insbesondere über die Fortschritte, die im Rahmen der Arbeiten der Arbeitsgruppe «Abflussbewirtschaftung» erzielt wurden und über die derzeitigen und die sich in der Testphase befindenden Massnahmen für eine bessere Bewältigung des Schwall-Sunk-Betriebs der drei Wasserkraftanlagen im Grenzabschnitt des Doubs. Vertreter der Kantone Jura und Neuenburg - die der Arbeitsgruppe angehören - sowie der Kraftwerksbetreiber nahmen ebenfalls an der Veranstaltung teil, um auf Fragen der Fischereiverbände und der Naturschutzorganisationen einzugehen.
Die Diskussion verlief in konstruktiver Atmosphäre. Die Umweltschutzorganisationen und Fischereiverbände zeigten sich aufgeschlossen. Gleichzeitig betonten sie jedoch ihre Unzufriedenheit angesichts der langsamen Fortschritte. Sie forderten auch weitergehende Massnahmen und einen stärkeren Einbezug in die Arbeiten der Arbeitsgruppe ,Abflussbewirtschaftung".
Der Arbeitsplan, den die Bundesbehörden gestern vorgestellt haben, sieht insbesondere vor, die laufenden Studien abzuschliessen, ein Begleitprogramm vor Ort aufzusetzen, sowie bis 2014 das Règlement d'eau zu überarbeiten. Bis Ende Jahr sind zwei weitere Sitzungen der Arbeitsgruppe ,Abflussbewirtschaftung" geplant, die nächste ist Mitte Juni angesetzt. Nach jeder Sitzung ist gemeinsam mit den französischen Behörden ein Informationsanlass vorgesehen, um über den Stand der Arbeiten zu informieren.