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Donnerstag, 10.01.2019 / 13:13
Red Hat präsentiert neue Ansible-Tower-Version
Mit der Ansible-Tower Version 3.4 veröffentlicht Red Hat eine neue Version des Enterprise Frameworks. Sie enthalte Workflow-Verbesserungen, um die Verwaltung komplexer hybrider Cloud-Infrastrukturen zu vereinfachen, schreibt Red Hat. Ebenfalls sei die Skalierbarkeit verbessert und die Sicherheit erhöht worden.
In Unternehmen könne es vorkommen, dass getrennte Teams mit jeweils eigenen Ansible Playbooks die RZ-IT oder Cloud-Services verwalten. Unternehmen mit verteilter Infrastruktur können nun über die Implementierung der Automatisierung hinaus ein "Center of Excellence" aufbauen, führt Red Hat aus. Das Center of Excellence stelle gemeinsame Lösungen und akzeptierte Strategien zur Einführung der Automatisierung in neue IT-Bereiche bereit. Ansible 3.4 ermögliche es Benutzern einen Master-Workflow zu definieren, der verschiedene IT-Bereiche miteinander verbinde.
Zu den weiteren Neuerungen gehören verschachtelte Workflows, die es den Anwendern ermöglichen, wiederverwendbare, modulare
Komponenten zu erstellen. Mit der Workflow-Konvergenz können Anwender in einer Art Koordinationsstelle Workflow-Aufträge abhängig von der Fertigstellung mehrerer anderer Aufträge zusammenführen, bevor sie mit den nächsten Schritten fortfahren. "Workflow always Job Templates" ermöglichen die Ausführung einer Folgeaktivität und zwar unabhängig von der erfolgreichen oder misslungenen Ausführung eines vorangegangen Jobs. Dies stelle sicher, so der Anbieter, dass der Geschäftsbetrieb aufrechterhalten bleibe.
Job-Slicing erlaube es Benutzern einen einzelnen grossen Job, der für Tausende von Maschinen ausgelegt ist, in eine Reihe kleinerer Aufträge aufzuteilen, um ihn über eine Cluster-Umgebung von Red Hat Ansible Tower zu verteilen. Dies ermögliche eine bessere Skalierung.
Ausserdem meldet Red Hat, dass Ansible Tower jetzt kompatibel im FIPS-konformen Modus mit Red Hat Enterprise Linux einsetzbar ist. Die Zertifizierung des Federal Information Processing Standard (FIPS 140-2) des National Institute of Standards and Technology ist ein Sicherheitsstandard, der die Anforderungen an kryptografische Module festlegt. (kjo)