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Biodiversitätsflächen oft kaum als solche erkennbar
ji/LID
Das Schweizerische Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) versucht mit einem Direktzahlungssystem Gegensteuer zur Abnahme der Artenvielfalt im Landwirtschaftsgebiet zu geben. Es bezahlt Beiträge aus für Anlage, Bewirtschaftung, Qualität und Vernetzung von «Biodiversitätsförderflächen» (BFF), wie Agrarforschung Schweiz in einem Newsletter schreibt.
Im Rahmen einer Studie der Vogelwarte Sempach und des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) wurde auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche von 133 Bauernhöfen, die für das zentrale schweizerische Mittelland repräsentativ sind, untersucht, wie viele naturnahe Lebensräume vorhanden sind. Dabei zeigt sich, dass der Anteil der naturnahen Lebensräume mit 3,86 Prozent beziehungsweise 6,36 Prozent inklusive Bäume noch deutlich unter dem Zielwert liegt, der in den Umweltzielen Landwirtschaft vorgegeben ist.
Der Wert wäre jedoch um einiges höher, wenn erreicht werden könnte, dass die drei Viertel der flächigen BFF, welche die einfachen Kriterien, die es braucht um als «naturnaher Lebensraum» zu gelten, erfüllen würden.