Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03586.jsonl.gz/2222

Federer spielte gegen den Südafrikaner Kevin Anderson (ATP 16) eine Stunde lang und bis zum Stand von 6:3, 5:2 und 40:15 brillant auf, ehe er eine kurze Schwächephase einzog. Der Weltranglistenzweite vergab bei eigenem Service zwei Matchbälle und kassierte danach zwei Breaks ins Folge, nachdem er zuvor als Aufschläger unangetastet geblieben war.
Als «unnötig» bezeichnete Federer nach dem Spiel den kleinen Durchhänger, von dem er sich jedoch schnell wieder erholte. Beim Stand von 5:5 schaffte er sein insgesamt viertes Break und verwertete danach bei eigenem Aufschlag seinen vierten Matchball zum dritten Sieg im dritten Duell mit Anderson.
Federer demonstriert sein gesamtes Repertoire
Mit Ausnahme der zehnminütigen Baisse zeigte Federer auf dem Centre Court des Foro Italico eine starke Leistung. Insgesamt gelangen ihm 22 Winner, einige davon mit herrlichen Stoppbällen sowie mit der Rückhand, die sehr gut funktionierte (9 Winner). Bei eigenem Aufschlag hatte Federer bis zu seinem ersten Matchball nur insgesamt 10 Punkte abgegeben.
Bei Service von Anderson erspielte sich Federer trotz 14 Assen des 2,03 m grossen Südafrikaners acht Breakbälle. «Wichtig war, dass mir der Start in beide Sätze sehr gut gelang und dass ich die Kontrolle von der Grundlinie hatte», so Federer.
Nun gegen Berdych
In den Viertelfinals trifft der Baselbieter, der in Rom dreimal im Final gestanden, das Turnier aber noch nie gewonnen hat, auf Tomas Berdych (Tsch/ATP 5), der sich gegen Fabio Fognini (It/ATP 31) 6:3, 3:6, 7:6 (7:2) durchsetzte. Gegen den Tschechen weist Federer eine Bilanz von 13:6 Siegen auf, die drei Direktbegegnungen auf Sand gewann der Schweizer alle.
Sendebezug: SRF zwei, «sportlive», 13.05.2015, 20:00 Uhr.