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Weitere Luftaufnahmen von Grancy
Grancy ist ein Dorf am Fuss der Jura, in der Nähe von Cossonay. Sein ältestes Haus ist ein grosses Gebäude mit monumentalen Dach, umgeben von Dependenzen, und mit einem ausgedehnten beschatteten Hof alter Bäume zu vorderst.
Es gab im Mittelalter mehrere Gebiete in Grancy. Die Familie Ferrel besass zwei von den wichtigen davon, die an die edle Familie de Dullit im 14. Jahrhundert gelangte. Eines dieser Gebiete wurde der Familie von Senarclens durch die Ehe von Jeannette, Tochter von Pierre de Dullit, mit Wilhelm de Senarclens, eingebracht. Das andere Gebiet blieb den Dullit bis zur Eroberung des Landes durch die Berner. Philiberte, die Tochter von Jean de Dullit, brachte es ihrem Ehemann, François Mestral, Herr von Aruffens, in die Ehe. Im 17. Jahrhundert verband die Ehe von Isaac de Senarclens mit Susanne de Mestral, Tochter des Herrn von Aruffens, die zwei Gebiete von Dullit. Infolge verschiedener solcher Übergaben, die noch von Isaac de Senarclens und seine Nachkommen getätigt wurden, wurde der Enkel desselben, Henri de Senarclens, in 1663 der erste Herr von Grancy. Unter den Gütern, die er besass "unter der zarten Beherrschung Ihrer Exzellenzen von Bern", befand sich „das herrschaftliche Haus, in dem er mit seinem Hof wohnte, und die aneinander liegender Garten und Obstgarten ".
Bei der waadtländischen Revolution in 1798 gehörte das Schloss Grancy Auguste Victor de Senarclens, der letzte Herr des Ortes. In 1819, verkaufte Caesar Auguste de Senarclens, sein Sohn, das Haus und Gebiet an den Grafen Louis de Pourtalès. Das Eigentum gelangte danach an die Familie von Rougemont. Das herrschaftliche Haus, das Henri de Senarclens im 17. Jahrhundert besass, wurde von seinen Nachkommen im Laufe des 18. Jahrhunderts umgewandelt. War es von Henri-Louis de Senarclens (1727-1794), der Herr von Grancy und von Vufflens-le-château war?
Der Grundriss gibt uns den Eindruck, dass man das alte Mauerwerk nur an die Bedürfnisse und an die Geschmäcke der Zeit anpassen liess. Die Fenster sind symmetrisch in der Fassade gruppiert, ganz einfach und ruhig, deren Achse nur durch die gewölbte Tür markiert. Der in Bossenwerken geschnittene Rahmen dieser Tür, und die Eckketten sind die einzigen Dekorationselemente in der Architektur. Diese hat also keine andere Sprache, als die der Proportionen, um uns erkennen lässt, dass diese so bescheidene Fassade heute einen Bauernhof schmückt, der mal ein Schloss war.
Bibliographie