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Marguerite Bays (8. September 1815 – 27. Juni 1879) kam als zweites von sieben Geschwistern einer Bauernfamilie in La Pierra (in der Gegend von Freiburg) auf die Welt. Von Beruf war sie Näherin und spürte den Ruf Gottes, ein eheloses Leben zu führen und Gott und den Nächsten mit ihrem einfachen Leben zu dienen. Jeden Tag lässt sie sich von Gott heiligen und ist bemüht, alle Verrichtungen des täglichen Lebens in Liebe, Demut und Schweigen zu erledigen. In der Anbetung Jesu in der Eucharistie in der Pfarrkirche von Siviriez, bei der Messe oder im stillen Kämmerlein bei der Meditation des Kreuzweges schöpft sie die Kraft, die sie ihren Angehörigen und der ganzen Welt näher bringt. Bereits zu Lebzeiten fiel sie durch ihre Tugenden, ihre Ratschläge und ihre liebevolle Präsenz auf, die zum Herzen Jesu führt und wird ans Bett von Kranken und Sterbenden gerufen, die ihre Sorgen mit ihr teilen. Sie hilft den Ärmsten der Armen und wie eine Katechetin der ersten Stunde unterrichtet sie die Kinder in der Liebe Gottes und begleitet sie manchmal nach Notre-Dame du Bois. Sie hilft ihnen, erfinderisch und spielerisch durch die Kontemplation der Weihnachtskrippe das Evangelium zu entdecken, indem sie auf den Heiligen Geist hört. Die Kinder eilen zu ihr und sind begeistert. Marguerite Bays war Terziarin des Ordens des hlg. Franz von Assisi und hat die Stigmata getragen.
Am 13. Oktober 2019 wurde sie heiliggesprochen.
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Er wurde im Schloss von Sales in der Nähe von Thorens-Glières geboren und stammte aus einer adeligen Familie, verzichtete jedoch auf alle Titel des Adels, um sein Leben Gott zu weihen. Nachdem er 1602 Bischof von Genf wurde, gründete er mit der Baronin Jeanne de Chantal den Orden von der Heimsuchung Mariens (der Visitation). Er ist der Schutzpatron der Journalisten und Schriftsteller, weil er schon früh die Druckerei benutzte. Er wurde zum Heiligen und Lehrer der katholischen Kirche erklärt.
Er kam in Nimwegen, in den Niederlanden, zur Welt und studierte Philosophie und Theologie in Köln. 1543 tritt er in die Societas Jesu ein und wird in Köln 1546 zum Priester geweiht. Canisius leistete einen wichtigen Beitrag zur katholischen Reform. Als unermüdlicher Prediger verfasst er drei Katechismen, einen für jeden Lebensabschnitt. Er war sehr gefragt als Berater von Bischöfen und Prinzen, im Dienst der katholischen Reform. 1582 gründet er das Gymnasium St. Michel in Freiburg. 1597 stirbt er, wegen seiner Frömmigkeit und seines apostolischen Eifers von der Bevölkerung wie ein Heiliger verehrt. Er ruht in der Kirche des Collège St. Michel und wurde von Pius XI. 1925 (sein Fest ist am 27. April) heiliggesprochen und zum Kirchenlehrer erklärt. Seine Katechismen wurden in zwölf Sprachen übersetzt, in 200 Ausgaben veröffentlicht und blieben bis ins XIX. Jahrhundert die wichtigste Synopsis des katholischen Glaubens.
Bischof von Avenches – Lausanne