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Bereits im einführenden Teil stellt die Arbeitsgruppe fest, dass das "Problem" der radioaktiven Abfälle kein technisches oder wirtschaftliches, sondern ein politisches ist, das mit besserer Kommunikation gelöst werden muss. Der Eurelectric-Bericht will mit einer klaren Situationsanalyse einen Beitrag hierzu leisten.
Nach einer Definition der verschiedenen Kategorien radioaktiver Abfälle wird ein kurzes Mengengerüst dargestellt: So erzeugen die EU-Staaten jährlich rund 50'000 m3 radioaktive Abfälle, wobei die hochradioaktiven weniger als 1% davon ausmachen. Die Menge giftiger Sonderabfälle ist -zum Vergleich - rund 1000-mal grösser als diejenige der radioaktiven Abfälle.
Anschliessend erläutert der Bericht Generelles zu den gesetzlichen Rahmenbedingungen und der nuklearen Aufsicht und beschreibt die Aktivitäten der Internationalen Atomenergie-Organisation, der Europäischen Kommission sowie der Kernenergieagentur NEA der OECD im Bereich radioaktive Abfälle. Den Hauptteil der neuen Eurelectric-Publikation bilden die einzelnen Länderberichte der EU-Staaten und -Beitrittskandidaten sowie der Schweiz. Sie fassen die wesentlichen Punkte der Abfallprogramme in übersichtlicher Weise zusammen.
Quelle
M.S.