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Eine gesunde Ernährung beugt nicht nur Krankheiten vor, sondern lässt unsere Haut und unsere Seele aufatmen. Optimal wäre eine ausgewogene, fettarme Mischkost, die reich an Ballaststoffen und komplexen Kohlenhydraten ist. Zudem sollte eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr gegeben sein. Ideal wäre es, bei der Nahrungsaufnahme auf eine Zusammensetzung von Kohlenhydraten, guten Fetten, Eiweiss, Mineralstoffen und Vitaminen zu achten. Interessant ist es, dass sich der Bedarf an Nährstoffen von Mädchen und Frauen in bestimmten Lebensphasen verändert und sich auch von dem der Männer unterscheidet.
Als Mädchen benötigt man während der Wachstumsphase durch den erhöhten Energiebedarf 1,5 Gramm Eiweiss pro Tag und Kilogramm Körpergewicht. Hier ist eine Kombination aus pflanzlichen und tierischen Eiweissen ideal. Zudem sollten Mädchen während des Wachstums auf Phosphor, Vitamin D und Kalzium achten, da ein gut funktionierender Kalziumstoffwechsel bereits in der Kindheit angelegt wird. Kalzium festigt die Knochen, beugt Osteoporose vor und ist für gesunde Zähne mitverantwortlich.
In der Pubertät benötigt eine junge Dame genügend Eisen, da durch die Menstruation viel von dem Spurenelement verloren geht. Orangensaft hilft beispielsweise Eisen im Verdauungstrakt besser aufnehmen zu können. Bei einem gesunden Eisenhaushalt reichen zwei Fleischmahlzeiten pro Woche aus. Die Aufnahme von Milch hilft zusätzlich einem Eisen- oder Kalziummangel vorzubeugen.
Bekanntermassen ändert sich auch die Ernährung während der Schwangerschaft und Stillzeit. In dieser Zeit benötigt der Körper der Frau mehr Kalzium, Fett, Eisen, Proteine und Wasser. Vor allem das ansteigende Blutvolumen in der Schwangerschaft ist dafür verantwortlich, dass es manchmal zu einem Eisenmangel kommen kann. In der Schwangerschaft und während der Zeit des Stillens benötigt der weibliche Körper wesentlich mehr Wasser, da vermehrt Flüssigkeit in dem Becken- und Gebärmuttergewebe eingelagert wird und zudem besteht die Muttermilch auch aus 90 Prozent Wasser.
Ein weiterer Abschnitt im Leben einer Frau, der eine altersgerechte Ernährung bedarf, sind die Wechseljahre. In dieser Zeit sollte der weibliche Körper mit mindestes 1,5 Gramm Kalzium versorgt werden. Frischmilch, Bohnen, Mandeln, Hafer oder Grünkohl eignen sich als hervorragende Lieferanten dafür. In der Menopause werden Vitamin D und Phosphor ebenfalls zur Vorbeugung von Osteoporose empfohlen.
Alternde Menschen haben einen niedrigeren Kalorienbedarf und benötigen auch manchmal eine Ernährung, die auf Funktionsstörungen, wie beispielsweise Osteoporose, Stoffwechselstörungen oder Verdauungsstörungen abgestimmt ist. Die Frau im höheren Alter benötigt weniger Zucker, leicht verdauliches Eiweiss und weniger Fett. Fette werden, dadurch dass der Gallenfluss geringer wird, leichter verdaut und dadurch nicht gut verträglich. Früchte sollten als Ballaststoffträger dem Vollkorngetreide im Alter vorgezogen werden.
Allgemein ist es wichtig, dass man auf seinen Körper hört und sich regelmässig in Verbindung mit einer Vorsorgeuntersuchung seine Blutwerte checken lässt. Mit Hilfe des Blutbildes wird ersichtlich, welche Mineralstoffe, Vitamine oder Spurenelemente dem Körper fehlen. Jede Frau ist anders und nimmt Nährstoffe unterschiedlich auf. Das bedeutet, nicht nur die Hautcreme, das Shampoo und die Zahnpasta sollten sich mit dem Alter der weiblichen Person ändern, sondern nachweisbar auch die Ernährung.
Bildquelle: RitaE / pixabay.com