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Bangladesch: Nothilfe für 15‘000 Überschwemmungsopfer
Die gegenwärtige Monsunzeit in Südostasien hat die schlimmsten Auswirkungen seit Jahrzehnten. Millionen Menschen sind von Überschwemmungen betroffen und das Wasser ist grossflächig verschmutzt. Terre des hommes hilft betroffenen Familien in Bangladesch.
Heftige Monsun-Regenfälle haben diese Woche zu tödlichen Überschwemmungen in Südostasien geführt, bei denen Häuser zerstört und Vieh getötet wurden. Aufgrund der dringlichen Situation leisten die Teams von Terre des hommes den Opfern der schlimmsten Flutkatastrophe seit 30 Jahren in Bangladesch Nothilfe. Es wurden bereits Trinkwasser, Reinigungstabletten und Hygienesets an 15‘000 Personen verteilt, die von den Überschwemmungen betroffen sind. «Es gibt eine Trinkwasserknappheit. Ausserdem möchten wir die Ausbreitung von Krankheiten, die durch verunreinigtes Wasser entstehen, verhindern. Diese stellen ein Gesundheitsrisiko dar, insbesondere für Kinder, schwangere und stillende Frauen, die besonders verletzlich sind», erklärt Sophie Parron, Programmverantwortliche für Asien bei Terre des hommes. «Wir hatten bereits einen Notvorrat für Krisensituationen und konnten deshalb sofort reagieren».
In Nepal, Indien und Bangladesch gab es bereits mehr als 200 Tote zu beklagen. Terre des hommes ist seit Jahrzehnten in diesen Ländern präsent, die regelmässig von Naturkatastrophen heimgesucht werden. Durch die dort bereits umgesetzten Präventionsmassnahmen konnten die Schäden reduziert werden. So wurden zum Beispiel Infrastrukturen wie Gemüsegärten, Häuser, Strassen und Gemeinschaftsflächen höher gebaut, um sie zu schützen.
Bildnachweis: ©Tdh