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Das Berner Kantonsparlament hat einen Vorstoss deutlich überwiesen, der will, dass das Berner Stimmvolk sich frühzeitig zu einer allfälligen Beteiligung des Kantons an der Kandidatur Sittens für die Olympischen Winterspiele 2026 äussern kann.
- Den Vorstoss eingereicht haben sieben Grossrätinnen und Grossräte aus sieben Parteien.
- Er beinhaltet, dass der Regierungsrat die Beteiligung Berns an den Spielen dem Grossen Rat vorlegen soll. Anschliessend soll der Beschluss des Rats automatisch dem Volk vorgelegt werden.
- Man spreche von einem dreistelligen Millionenbetrag, den der Kanton Bern an die Kandidatur Sittens zahlen soll, sagte Simone Machado von der Grünen Partei.
Der bernische Volkswirtschaftsdirektor Christoph Ammann sagte, auch der Regierungsrat sei der Ansicht, vor dem Einreichen einer Schweizer Kandidatur beim Internationalen Olympischen Komitee müssten Kreditbeschlüsse vorliegen. Bis jetzt sei aber noch kein Rappen bezahlt worden.
Noch kein Geld geflossen
Der Regierungsrat habe in abschliessender Kompetenz eine Million Franken gesprochen für eine internationale Kandidatur. Diese sei aber noch nicht erfolgt und deshalb sei kein Geld geflossen.
Der Kanton Bern strebe keine eigene Kandidatur an. Auch werde sich die sogenannte «Host City» gemäss aktueller Planung nicht im Kanton Bern befinden. Die Berner Regierung geht davon aus, dass das Internationale Olympische Komitee den Vergabeentscheid im Sommer oder Herbst 2019 trifft. Zuerst müsse – noch in diesem Jahr – der Bundesrat aber einen Grundsatzentscheid für oder wider olympische Winterspiele in der Schweiz fällen.
Der Exekutivrat von Swiss Olympic beschloss im März dieses Jahres, die Kandidatur von Sitten weiterzuverfolgen. Bis Ende 2018 sollen alle nötigen Entscheide auf der Ebene des Bundes, der Kantone und der Gemeinden, vorliegen.
Im Kanton Bern soll gemäss heutigen Vorstellungen das Skispringen und die Nordische Kombination ausgetragen werden (in Kandersteg). Auch sind Eishockey-Spiele geplant (in Bern und Biel), und in Thun könnte eins von zwei Olympischen Dörfern entstehen.
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