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Allgemeines:
Luxemburg gehört zusammen mit Belgien und den Niederlanden zu den Beneluxländern und ist mit einer Fläche von rund 2586 km2 der zweitkleinste Staat innerhalb der EU. (Als Vergleich Fläche Schweiz 41'285 km2). Das Land grenzt im Süden an Frankreich, im Westen an Belgien und im Osten an Deutschland. Drei offizielle Sprachen werden entsprechend gelernt, nämlich Deutsch, Französisch und Luxemburgisch (vereinfacht gesagt eine Mischung aus Französisch und Deutsch). Als Währung gilt der Euro.
Landschaft:
Der Norden des Landes, ein Teil der Ardennen, wird durch tiefe Flusstäler und bewaldete Berge geprägt. Das fruchtbare Gutland (Süden) liegt mit einer Höhe von ca. 300 m.ü.M. tiefer als der Norden (ca. 500 m.ü.M.) und dient eher der Landwirtschaft und dem Weinanbau. Im Norden Luxemburgs werden 358 km2 des Landes durch den Deutsch-Luxemburgischen Naturpark geschützt. Der höchste Hügel ist mit 560 m.ü.M. der "Kneiff" in Huldingen. Bedeutende Flüsse sind die Mosel, Sauer, Our und Alzette.
Klima /Wetter:
Luxemburg hat gemässigtes mitteleuropäisches Klima, das durch atlantische Meereswinde beeinflusst wird und sich entsprechend durch milde Winter und angenehme Sommer (Durchschnittstemperaturen 15 bis 25 Grad) auszeichnet. Im Norden des Landes (Oesling) ist es meist etwas kühler als im Süden und kommt häufiger zu Niederschlägen. Während meiner Tour Anfangs April waren ständige (leichtere) Winde aus Westen spürbar.
Radfahren:
Flach sind die Strassen in Luxemburg bestimmt nicht. Doch es gibt tatsächlich Routen, wo es sich (auch steigungstechnisch) sehr angenehm fahrradfahren lässt. Während mir der Start im südwestlichen Teil Luxemburgs als landwirtschaftlich stark geprägt und hügelig in Erinnerung bleibt, so fand ich landschaftlich besonderen Gefallen am östlichen Teil des Landes, wo wunderschöne, einsame Strassen zwischen den Ortschaften Rodershausen und Grundhof entlang der Flüsse "Our" und "Sauer" führen und mit der anschliessenden Fahrt durch das ebenso faszinierende Müllerthal mit seinen Schluchten und Wasserfällen ergänzt werden kann. Auf den kleineren Nebenstrassen hatte es kaum Verkehr. Dagegen werden die "grossen" Strassen rege benutzt. Ueberrascht wurde ich aber vom grossen Auto- Bus- und LKW Verkehr auf der Strecke Waimes - Amel - St.Vith. Die Ueberholmannöver der Luxemburger fand ich allgemein als vorsichtig, auch wenn gerade auf den grösseren Strassen durchaus mit hohen Tempi überholt wird. Offizielle Radrouten gibt es einige in Luxemburg, sind mir jedoch zu wenig bekannt.
Camping / Jugendherbergen
Jugendherbergen wie auch Campingplätze gibt es in diesem kleinen Land vorbildlich viele. Besonders in den vielen kleineren Städten aber auch entlang der Flüsse befindet sich sehr häufig Campingplätze. Wild campen ist dank der grossflächigen Natur theoretisch fast überall möglich, erlaubt ist freies campen offiziell jedoch nur auf Privatland mit Zustimmung des Besitzers.
Bei der Routenplanung zu berücksichtigen:
- Tal der Our
- Müllerthal
- Esch-sur-Sûre
- Luxemburg City
Luxemburg aus meiner Sicht:
Luxemburg gehört sicher nicht zu den Ländern, welche man unbedingt mit dem Fahrrad bereist haben muss. Aber die Nähe und Grösse dieses Landes gespickt mit dieser ursprünglichen und grossflächigen Natur können es für einen Kurz-Urlaub mit gleichzeitiger Besichtigung der spannenden Stadt von Luxemburg durchaus attraktiv machen.
Anforderungen:
Wer alle Gebiete Luxemburgs befahren will, muss schon bereit sein, ein paar Steigungen zu bewältigen.
Persönliche Bewertung:
Die Routen entlang der Our, Sauer und das Müllerthal im Osten Luxemburgs gefielen mir gut. Auch wenn die grüne und waldreiche Landschaft durchaus ihre Reize hat, fehlt mit der Zeit etwas "Ueberdurchschnittliches" bzw. ein Highlight. Für 1 - 2 Tage scheint mir Luxemburg aber durchaus empfehlenswert!
Vorwort:
Auch wenn ich in den letzten Jahren immer wieder fasziniert neue europäische Länder mit dem Fahrrad erkundete, so waren mir die Länder Luxemburg und Belgien bisher nicht gerade als favorisierte Tour-Länder bekannt. Weder kulturell noch landschaftlich waren mir diese beiden Länder bisher ein Begriff. Als es nun darum ging, für anfangs April ein (neues) Reiseland zu finden, entschied ich mich aufgrund der eher kurzen Anreise- sowie auf 1 Woche begrenzte Tourzeit für Luxemburg und Belgien. Ehrlich gesagt informierte ich mich vorgängig über die Landschaft, ob diese Länder denn überhaupt eine Reise wert sind. Und tatsächlich konnte ich mein (Un-) Wissen in der Zwischenzeit korrigieren und bin nun sehr gespannt, was mich in den kommenden Tagen erwarten wird. Hügelig und teilweise einsam soll es sein, dazu gibt es viele Flüsse und wichtig für mich; wild campen soll in dieser naturreichen Landschaft gut möglich sein. Mit Hoffnung auf nicht allzu kalte Nächte und wenig Regen starte ich nun also mit gestiegenen Erwartungen zur Tour durch Luxemburg und Belgien.
03.04.2011 - Luxemburg nach Insenborn (70 km)
Mein erster Tag in Luxemburg stand ganz im Zeichen des Regens und vielen zehrenden Aufstiegen. Nach einer fast 5 stündigen Zugfahrt und anschliessender Stärkung am Bahnhof von Luxemburg startete ich erst gegen 13.30 Uhr zur Luxemburg-Belgien Rundfahrt. Kaum hatte ich das Ortsschild am Stadtende verlassen, begann bereits ländliches, von viel Wald und Wiese geprägtes Gebiet. Ich steuerte zunächst Richtung Bridel bzw. Kopstal und hatte dafür sogleich erste Steigungen zu überwinden. Anschliessend fuhr ich nordwärts via Mersch nach Ettelbrück, wo ich mich auf der Strasse N15 auf direktem Wege nach Esch-sur-Sûre wagte. Der rege Verkehr auf dieser Nationalstrasse war zu meiner Verwunderung nicht (noch) höher als der vorige auf der Nebenstrasse. So beobachtete ich bei ständigem Regen die grüne Landschaft, doch irgendwie konnte mich diese bis dahin nicht so richtig begeistern. So erreichte ich schliesslich das Städtchen Esch-sur-Sûre in den luxemburgischen Ardennen. Diese Gegend hier hob sich zu meiner Freude etwas vom bisher gesehenen ab. Der Ort liegt nämlich unterhalb einer Burgruine am schönen Fluss "Sauer" (frz. "sûre") und ist deshalb auch bei Touristen recht beliebt. Die Strasse N27 folgte dann ebenso sehr schön dem Fluss entlang westwärts, doch die leise Hoffnung, am Fluss übernachten zu können, musste ich rasch aufgeben. Denn weil das Wasser der "Sauer" zur Trinkwassergewinnung" verwendet wird, stehen überall entlang des Flusses ausdrückliche Camping-Verbotsschilder. So fuhr ich weiter bis zur Ortschaft Insenborn und stellte mir dort in einem (logischerweise nassen) Waldstück das Zelt zur Uebernachtung auf. Obwohl mir der Regen und die waldreiche Hügellandschaft heute wenig Spass bereiteten, bin ich doch positiv überrascht von dieser weiten, grünen und vor allem immer wieder menschenleeren Landschaft. So bin ich gespannt was die weiteren Tage bringen werden.
04.04.2011 - Insenborn nach Gedinne (Belgien) (120 km)
Die erste Nacht im Zelt war doch etwas kühl...! Na ja, es ist ja auch erst Anfangs April... Nachdem mir beim Zelt aufräumen fast die Hände etwas einfroren, startete ich gegen 08.30 Uhr mit nassem schweren Zelt aber bei nun immerhin trockener Witterung zum 2.Tourtag Richtung Ardennen in Belgien. Bei der Ortschaft "Martelange" passierte ich die Grenze und folgte anschliessend der Hauptstrasse Richtung Neufchâteau. Doch die ersten 15 bis 20 km auf belgischem Boden irritiereten mich dann doch etwas: An den Strassenrändern lagen immer wieder viele leere Flaschen, Büchsen und anderer Abfall und die vielen Häuser direkt an den Strassen waren baufällig bzw. zumindest stark renovationsbedürftig. Anstatt gepflegte Gärten erblickte ich massiv unordentliche Vorplätze und Menschen sah ich praktisch keine. Dies alles änderte sich jedoch zum Glück wieder je näher das Städtchen Neufchâteau rückte. Nach einer 1 stündigen Mittagspause im schönen Zentrum der Stadt fuhr ich durch viele Bauerndörfer, offene Weiden und schöne Waldstücke via Bertrix und Amby nach Noirefontaine nördlich der Stadt Bouillon. Nachdem ich bisher kaum Verkehr wahrnahm, änderte sich dies auf der N89 nordwärts nun gewaltig. Glücklicherweise aber musste ich das "Herandonnern" der LKW's nur für ca. 4 km aushalten, denn danach bog ich einmal mehr westwärts Richtung Vress-Sur-Semois ab. Mit nun immerhin vereinzelten schwachen Sonnenstrahlen wurde auch die Gegend trotz weiterhin vielen Hügeln sofort etwas spannender, nur die dauernden Westwinde hielten sich hartnäckig. Ich erreichte schliesslich die Ortschaft "Rochehaut" und fand hier nicht nur ein überaus schmuckes Dorf, sondern einen grandiosen Ausblick hinunter auf die 180 Grad drehende "Semois" (Fluss). Endlich mal ein Highlight, welches aus dem Rest heraussticht... Nachdem die Strasse für einige km der Semomis folgte, traf ich in Vresse-s.-S. ein, wo ich (ungewollt!) auf einer zunächst recht schönen Strasse einem kleinen Bach entlang fuhr, bevors dann wieder passänlich bergauf nach "Petit Fays" und wieder hinunter bzw. bergauf nach "Monceau" Richtung Gedinne ging. Auf einer Hochebene fand ich dann zwischen kleinen Tannennbäumen bzw. einer offenen Weide einen ruhigen Uebernachtungsplatz. Während die Vögel zwitschern zwingt mich die Kälte am Abend bereits wieder ins Zelt. Diese Nacht kommt nun zusätzlich zum Faserpelz mein Thermo-Oberteil zur Anwendung, viel mehr wärmendes habe ich nicht mehr dabei. Mit Ausnahme des 1.Drittels war ich mit dem heutigen Fahrtag zufrieden; die grüne Landschaft der Ardennen gefällt, der Verkehr war allgemein sehr gering und hier in Belgien kann ich mich sogar wieder mit den Menschen verständigen (französich).
05.04.2011 - Gedinne nach Jalhay (115 km)
Auch heute wieder legte ich mir die Route sehr spontan zurecht. So entschloss ich mich, anstatt zur angeblich schönen Ortschaft Dinant Richtung Nordosten nach Han-sur-Lesse zu fahren. Dort soll es die schönste Höhle (Grotte) von Belgien geben, welche auch europaweit bekannt sein soll. So erreichte ich die Ortschaft an der "Lesse" (Fluss), doch zu meiner Enttäuschung blieben die Türen zum Ticketing der Höhlen geschlossen. Wie ich erfuhr, finden zur Zeit an Werktagen Führungen für angemeldete Gruppen statt, nur an den Wochenenden sei es für jedermann zugänglich.. Schade; das Städtchen jedoch war trotzdem reizvoll. Weiter gings bedeutend steigungsarmer und ohne Gegenwind entlang von Weiden mit Kühen, Schafen, Ziegen und Pferden und schliesslich über die Ortschaft Marche nach Barvaux und einmal mehr bewunderte ich die sehr schönen typischen Steinbehausungen, die immer wieder anzutreffen waren. Landschaftlich jedoch war die Route weniger prägend und der motorisierte Verkehr der ständige Begleiter. Nach einer kurzen Mittagspause gings bei offiziellen 15 Grad ("also ich fands in diesem Wind kälter") und weiter stark bedecktem Himmel über die Orte Ferrieres, Aywaillle, Spa in die Hochebene der "Hohen Venn" nach Jalhay. Dieser Teil verlangte mir zum Schluss mit einigen (!) knackigen Aufstiegen (z.B. kleiner Pass von 357m.ü.M.) und rasanten Abfahrten nochmals einiges ab. Schöne Ausblicke ergaben sich mir in Aywaillle mit Blick auf den Fluss "Amel" (frz.: Amblève) sowie der sehr schönen Kirche in Spa. Als ich gegen 18.00 Uhr die Ortschaft Jalhay erreichte und die nächsten Regenschauern nur noch Minuten entfernt schienen, holte ich mir bei einem Bewohner die Erlaubnis, auf der nebenstehenden Wiese zu übernachten. Und prompt, kaum war das Zelt aufgestellt, begann es zu regnen... So freue ich mich nun auf den morgigen Aufstieg zum höchsten Punkt Belgiens, dem "Signal de Botrange", und bin gespannt was mich dort für ein Landschaftsbild erwartet.
06.04.2011 - Jalhay (B) nach Müllerthal (Luxemburg) (125 km)
So weich und gut wie diese Nacht hatte ich auf dieser Tour noch nie geschlafen. Dies konnte auch ein Tier, das mitten in der Nacht bedrohlich nah am Zelt einen klar hörbaren "Laut" von sich gab, nicht ändern. Ob es eine Wildsau war?? Jedenfalls verschwand das Tier umgehend, als ich mich ebenfalls einmal laut bemerkbar machte. Erst gegen 08.00 Uhr erwachte ich und irgend etwas war anders...: klar, es war eindeutig wärmer und das Zelt endlich mal nicht nass. So startete ich nach einem kleinen Frühstück zur Mission "Signal de Botrange", den mit 694 m.ü.M. höchsten Punkt Belgiens. Etwa 7 km ab Jalhay ging es dann kurvenarm stetig aber nicht besonders steil bergauf, und schon bald erreichte ich die ersten Moorgebiete im Naturpark des Hohen Venn. Bereits weitere 6 km später bzw. nach einer Fahrzeit von insgesamt 1 Stunde erreichte ich fast ungläubig über die bereits erreichte Höhe den Hügel Botrange. Ich nahm mir vor, auf dieser Hochfläche einen kleinen Spaziergang durch die Moore zu machen, doch ganz so einfach wurde dies nicht. Auf der Einen Seite waren Spaziergänge durch das Naturschutzgebiet nur gegen Gebühr mit einem Guide möglich und auf der anderen Strassenseite vermochte mich der öffentliche "Lehrpfad" auf einem Holzwanderpfad durch das Hohe Venn landschaftlich auch nicht so zu begeistern. Sicher, für einen Sonntagsspaziergang wäre es ideal, aber in meinem Falle... So setzte ich meine Fahrt nach einer Stunde fort und auf schönen und ruhigen Ueberlandstrassen erreichte ich die Ortschaft Walmes. Ab hier änderte sich das Verkehrsaufkommen schlagartig. Obwohl ich extra die Nebenstrasse über Amblève/Amel nach St.Vith vorzog, war (auch) diese Route voll mit Bussen, Autos und vielen LKW's. Erschert kam hinzu, dass die Strassen recht eng (ohne oder nur mit minimalem Seitenstreifen) waren und viele Strassenschäden bestanden. Nach einer kurzen Bedenkzeit in einer "Friterie" (Fast-Food Bude) in St.Vith, entschied ich mich dann aber trotzdem, für die nächsten 30 km auf der stark befahrenen Nationalstrasse auf direktem Weg Richtung Clervaux in Luxemburg zu fahren. Der bisher bedeckte Himmel machte erstmals in diesem Tagen so richtig der Sonne Platz und glücklicherweise nahm auch der starke LKW Verkehr schon nach wenigen km etwas ab. Anschliessend folgte ich der wunderschönen Strasse N10 ins tiefe Tal der Our (Fluss). Die lange und rasante Abfahrt hinunter fühlte sich an, als würde ich mich nun mindestens 2 Etagen tiefer wiederfinden. Für fast 20 km fuhr ich nun in diesem tiefen Tal und folgte dem Fluss entlang einer wunderschönen einsamen Strasse südwärts. Ein Highlight dieser Tour! Kurz vor der Abfahrt in die Ortschaft Vianden konnte ich dann von einem Parkplatz eines Restaurants aus nochmals einen herrlichen Ausblick geniessen. Auch nach dem touristischen Vianden, welche eine schöne Burg besitzt und ein Sessellift nur wenige Meter über Fluss und Hausdächer den Hügel rauf fährt, blieb ich der Fluss-Linie treu und fuhr weiterhin südwärts, jetzt allerdings dem Fluss "Sauer" entlang in die "Luxemburger Schweiz" bis zum Ort Grundhof. Hier bog ich dann wieder ins Landesinnere ins Müllerthal ab und konnte meine Bewunderung aus den letzten km gleich beibehalten. Die weiterhin einsame Strasse führte mich durch ein wundervolles, bewaldetes Tal entlang der Schwarzen Ernze (kl.Fluss) mit immer wieder spannend geformten Sandsteinfelsen. Die vielen Wanderpfade in diesem engen Tal waren auch dafür verantwortlich, dass ich zunächst Mühe hatte, einen idealen Platz zum wild campen zu finden. Dafür aber entdeckte ich ca. 50m entfernt im Wald ein kleines Reh und kurz danach dann auch den ersehnten schönen Uebernachtungsplatz zwischen einem Felsen und einem kleinen Bach. Nun befinde ich mich nur noch ca. 30 km von Luxemburg City entfernt, das Tourende naht schon wieder...
07.04.2011 - Müllerthal nach Luxemburg (30 km)
Um noch einen Zug heimwärts mit Bike-Mitnahme-Möglichkeit zu ergattern, startete ich bereits um 07.45 Uhr zur Schlussetappe nach Luxemburg. Noch ein schöner Teil im Müllerthal, noch ein paar Hügel und kurz vor der Ortschaft Junglinster dann das landschaftliche Tourende. Anschliessend rollte der Verkehr schwer und teilweise langsam Richtung Luxemburg City. Problemlos erreichte ich das Zentrum und gönnte mir so noch ein paar Fahrrad-Runden, um einige Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Der Bahnhof stellte dann das definitive Tourende fest, bei herrlichem Sonnenschein und warmen Temperaturen versteht sich... "Ja, die 5 tägige Tour durch Luxemburg und Belgien haben sich gelohnt".
Meine Route im Jahr 2011
|Datum||Strecke||Distanz||Fahrtag||Nacht|
|03.04.2011||Luxemburg - Insenborn||70 km||13.30 - 18.00 Uhr||wild|
|04.04.2011||Insenborn - Gedinne (B)||120 km||08.30 - 18.00 Uhr||wild|
|05.04.2011||Gedinne - Jalhay||115 km||08.30 - 18.00 Uhr||wild|
|06.04.2011||Jalhay - Müllerthal (L)||125 km||09.00 - 19.00 Uhr||wild|
|07.04.2011||Müllerthal - Luxemburg||30 km||07.45 - 09.15 Uhr|
|Total||460 km|
Luxemburg & Belgien 2011
Tourstart am Bahnhof Luxemburg Anfangs April
ausserhalb der Stadt wurde es sofort grün
die Landschaft hügelig und waldreich
Ortschaft Esch sur Sure
die Route verlief teils entlang dem Fluss Sure
Strasse Richtung Martelange an der belgischen Grenze
Welcome in Belgien
Beginn der belgischen Ardennen
Zwischenhalt in Neufchâteau
dann wurde es wieder einsam
Charmantes Dorf Rochehaut
Fantastischer Blick zum Fluss Semois
auch nordwärts änderte sich die Landschaft nicht
bei soviel Natur war wild campen angesagt
Rinder im Wahn, Angst oder Freude?
Ortschaft Spa - Lohn für etliche Hügelfahrten
Aufstieg zum Signal de Botrange
Naturschutzgebiet Hohes Venn
Moorlandschaften so weit das Auge reicht
mit 694 m.ü.M. der höchste Punkt Belgiens
vom Norden her erreichte ich wieder Luxemburg
erste Sonnenstrahlen...
steile Abfahrt ins tiefe Tal der Our
kaum Verkehr
wunderbare Route entlang des Flusses
Ortschaft Vianden
weiter folgte ich der Sure
Wieder landeseinwärts Richtung Müllerthal
auch diese Route in toller Natur
Wieder zurück in Luxemburg
Tourende wieder am Bahnhof in Luxemburg