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"Herr Till verwirrt den
Museumsgehilfen Alois in dem Wattigwiligerturm zu Bürglen in Uri oder Wilhelm Tell für Einheimische.
Eine Schweizer Liebeskomödie"
Eine
komödiantische Attacke auf patriotische Mythen.
Es geht ums Verfassungsverständnis,
um das verständnis von
confoederatio.
Alois,
18 Jahre alt, ist der Sohn eines Uri-Prominenten und
Sommergehilfe im Tellmuseum zu Bürglen. Er hat anonym ein satirisches
Gedicht über den Transitverkehr veröffentlicht und entwirft, als Herr
Till das Museum betritt, eine Szene über Walter am Sterbebett seines
Vaters Tell. Herr Till, 81 Jahre alt, in der Jugend dilettierender
Dichter, gewesener Kulturredaktor in Basel, stammt mütterlicherseits aus Uri
… Ist der wortgewandte Herr Till der Großvater von Mary, in die Alois
unglücklich verliebt ist, oder ist er es doch nicht? Alois werweißt - und
erzählt in der Nacht nach Herr Tills Besuch im Museum, wie er vor allem in
patriotische, historische, aktuelle, intellektuelle Verwirrung und zunehmend
auch in eine private Liebesverwirrung gestürzt worden ist.