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Dialoge
In manchen Situationen ist die Sequenz Frage-Antwort-Kommentar nicht ideal. Wenn man ein komplexeres Thema abdecken will, ist ein längerer Dialog zwischen Mensch und Maschine oft vorzuziehen. Dieser Modus erlaubt es, die einzelnen Aspekte einer Fragestellung je für sich zu behandeln, statt vom Lerner eine einzige Monster-Antwort erstellen zu lassen, die dann in einem einzigen, ebenfalls sehr langen, Kommentar besprochen wird. Daraus ergibt sich dann eine Sequenz Frage-(Antwort-Nachfrage)*-Kommentar. Der Gewinn an Übersichtlichkeit dieser Darstellung kann erheblich sein.
Oft wird man in einem solchen Lern-Dialog auch nicht eine spezifische Frage an den Anfang stellen wollen, sondern den Lerner dazu einladen, allgemeinere Aussagen zu einem bestimmten Thema zu machen. Die Form des Dialogs ist dann eher als Thema-(Aussage-Zwischenkommentar)*-Endkommentar zu beschreiben.
Im Folgenden stellen wir Beispiele für beide Typen vor. Im ersten Beispiel wird eine klassische Frage gestellt, aber es werden relativ kurze Antworten erzeugt, die dann schrittweise analysiert werden. Der Beginn ist gleich, wie bei einem Standard-SET, nur dass Benutzereingabe und Systemausgabe optisch auf andere Weise unterschieden werden (warum, wird bald klar werden):
Nachdem ein erster, kurzen Antwortsatz zu Ende formuliert worden ist ("Ein Computer ist ein beliebiges System zum Verarbeiten von Information"), setzt das System mit einer ersten Nachfrage ein, um den ersten Aspekt der Antwort "abzuklopfen":
Nach mehreren weiteren derartigen Interaktionen zwischen Mensch und Maschine mag dann der folgende Dialog (resp. Dialoganfang) entstanden sein:
Wenn der Dialog auf diese Art schliesslich zu Ende geführt worden ist, kann er als "Lehrgesprächsprotokoll" abgespeichert und später für das Repetieren des Stoffs verwendet werden.
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