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Die britische Fernsehserie nach der Roman-Trilogie von John Galsworthy (1867-1933) erzählt von den Ereignissen dreier Generationen der Familie Forsyte. Durch ihr ausgeprägtes Besitz- und Expansionsdenken war sie im Jahr 1880 zu einer der einflussreichsten Familien der oberen Mittelschicht der Londoner Gesellschaft geworden.
Jolyon Forsyte (Joseph O’Connor) ist das Oberhaupt einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie im viktorianischen England. Sein Sohn Jo (Kenneth More) fällt zum Leidwesen seines Vaters etwas aus dem Rahmen, denn er verdingt sich als Künstler. Außerdem betrügt er seine Ehefrau mit dem Dienstmädchen des Hauses, schwängert sie und zieht mit ihr zusammen. So etwas ist bei den Forsytes nicht üblich und der Skandal ist perfekt. Jolyons Bruder James Forsyte (John Welsh) hingegen hat mit seinem Nachwuchs mehr Glück. Sohn Soames (Eric Porter) kennt zwar keine Skrupel, aber es ist ein angesehener und erfolgreicher Rechtsanwalt aus ihm geworden. Zuhause jedoch zeigt sich sein wahres Gesicht: Er vergewaltigt seine Frau Irene (Nyree Dawn Porter). Diese verliebt sich schließlich in den Architekten Philip Bosinney (John Bennett), doch zögert zu lange. Philipp stirbt – und sie wendet sich Jo zu. Die beiden bekommen einen Sohn, Jon (Martin Jarvis). Dieser wiederum beginnt Jahre später eine verbotene Beziehung zu Fleur (Susan Hampshire), Soames’ Tochter aus zweiter Ehe... Und so weiter und so fort. Es folgen noch viele Dramen, Liebesbeziehungen, Intrigen und Skandale. Prächtig in der Ausstattung und spannend umgesetzt.
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