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PTBS und „Somatische Belastungsstörungen“ und Schmerz (fakultativ)
Ein bedeutender Anteil der Patienten, die unter unerklärlichen Körpersymptomen bis hin zu chronischem Schmerz leiden, weisen traumatische Erfahrungen auf. So korreliert die Belastung durch derartige Symptome auch mit den posttraumatischen Symptomen. Zugleich gilt es zu bedenken, dass Traumatisierungen nicht als einzige Bedingung für solcherart Störungen angesehen werden dürfen.
So musste denn auch die frühere Benennung dieses Störungsbildes als „Somatoforme Störung“ der neuen Bezeichnung „Somatische Belastungsstörung“ weichen. Die Umbenennung zielt darauf ab, die Einseitigkeit einer rein „psychischen“ Verursachung in Richtung eines „psycho-biologischen“ Ätiologiemodells zu erweitern. Diese Entwicklung würdigend, führt dieser Kurs in die Grundlagen einer modernen Psychosomatik ein, in der entwicklunspsychologische, bindungs- und traumaassoziierte Faktoren in neurobiologischen Konzeptionen aufgehen. Anhand der Modelle werden therapeutische und regulative Interventionen erörtert und verständlich gemacht. Therapeutisch und beraterisch Tätigen wird so die Möglichkeit einer neurobiologisch fundierten, multiperspektivischen Herangehensweise eröffnet.