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Ausgangslage
Der Pausenhof des Schulhauses St. Johann entspricht nicht mehr den heutigen Bedürfnissen. Er soll umgestaltet und ein überdachter Aussenbereich erstellt werden (Pausendach). Die Freiflächensituation bildet einen Knotenpunkt, auf dem Strassen, Plätze bzw. Parkanlagen zusammenstossen. Eine Bedachung an dieser Lage sollte einerseits zwischen all den Einflüssen und Elementen vermitteln und zudem noch die Möglichkeit haben, identitätsstiftend zu wirken. Im Zusammenhang mit der Projektumsetzung soll das bestehende Pavillongebäude abgebrochen und rückgebaut werden.
Lösungsansatz
In enger Zusammenarbeit mit der Landschaftsarchitektin Karine Grand wurde eine Pausenplatzüberdachung als integraler Bestandteil der Aussenraumgestaltung konzipiert. Gesucht wurde nach einer Form, die fröhlich aber nicht kitschig wirkt, sowie eine Erkennbarkeit aufweist, genügend Regenschutz bietet und eine spielerische Komponente aufweist. Aus Stütze und Dach entstanden palmenähnliche Figuren, die sich überlappend zu einer Überdachung zusammenfügen. Die Auflösung des Daches zu freistehenden Einzelelementen in einer freien Formation entzieht sich jeglicher baulicher Bezüge und vermag unabhängig von äusseren Gestaltungselementen zu bestehen, ohne sich an das Schulhaus orientieren zu müssen oder die Spielplätze und Bäume zu konkurrenzieren. Je nach Wetterlage wird die Bedachung zum Spielinstrument mit interessanten Formen, Schatten- und Wasserspiel.