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Pinguine sind perfekt an die Bedingungen am Südpol angepasst. Da es Flugvögel in den eisigen Winden schwer gehabt hätten, es ausserdem keine fliegende Beute gab, verwandelte die Evolution ihre Flügel in Flossen, und sie konnten sich von Krillkrebsen, Heringen oder Tintenfischen ernähren. Dass sie sich nicht zum Nordpol aufgemacht haben, hat einen einfachen Grund: Ein flugunfähiger Vogel, der schwimmend nur fünf bis zehn Kilometer pro Stunde vorwärtskommt und viel Fisch fressen muss, schafft es nicht, den Tropengürtel zu überwinden. Dass Pinguine nordpoltauglich wären, bestätigte ein Experiment in den 1930er-Jahren, als man 14 Pinguine am Nordpol aussetzte. Sie konnten zwar keine Kolonien bilden, aber sie kamen problemlos durch. Ein Vorteil des Pinguin-Lebens am Südpol: Man trifft keine gefährlichen Eisbären. Denn die gibts nur im Norden.