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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2015.00755 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Vogel Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Brügger Urteil vom 7. Februar 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Oskar Gysler Advokatur Thöni Gysler Schweizergasse 8, Postfach, 8021 Zürich 1 gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1965, arbeitete vom 1 5. Mai 2006 bis zum 30. November 2013 (letzter effektiver Arbeitstag: 2 3. August 2013) bei der Y.___ AG als Elektromonteur ( Urk. 12/25). Das Arbeitsverhältnis wurde von der Arbeitgeberin wegen langanhaltender krankheitsbedingter Absenzen aufgelöst ( Urk. 12/23). Am 2 5. Juli 2013 (Datum des Posteingangs) meldete sich der Versicherte bei der Invalidenversicher ung zum Leistungsbezug an (Urk. 12/12). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog die Akten der Krankentaggeldversicherung Allianz Suisse Versicherungsgesellschaft bei (Urk. 12/18/1-28). Ausserdem holte sie den Arbeit geberbericht der Y.___ AG vom 4. Dezember 2013 (Urk. 12/25) sowie die Arztberichte von Dr. Z.___, F achchiropraktor SCG/ECU vom 19. November 2013 ( Urk. 12/24) und von Dr. med. A.___, Fachärztin für Neurologie FMH, vom 1 4. Januar 2014 ( Urk. 12/26) ein. Am 2 2. Januar 2014 teilte die IV-Stelle X.___ mit, die Abklärungen hätten ergeben, dass keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien. Es werde der Anspruch auf eine Rente geprüft ( Urk. 12/28). In der Folge zog die IV-Stelle weitere Akten von der All ianz bei ( Urk. 12/33/1-48, Urk. 12/34/1-22 ) und holte den Arztbericht von Dr. med. B.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 20. Mai 2014 ( Urk. 12/36) ein. Mit Schreiben vom 1. Dezember 2014 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass er im Rahmen seiner Schadenminderungspflicht gehalten sei, eine nachhaltige fachärztliche Psycho- und Pharmakotherapie durchzuführen. Nehme er an den entsprechenden Massnahmen nicht teil, könne dies dazu führen, dass auf zukünftige Leistungsgesuche nicht eingetreten oder diese abgewiesen würden ( Urk. 12/47). Mit Vorbescheid vom 1. Dezember 2014 stellte die IV-Stelle sodann die Abweisung des Anspruches auf IV-Leistungen in Aussicht, da der Invaliditätsgrad lediglich 11 % betrage ( Urk. 12/48). Die IV-Stelle holte d en Arztbericht von Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Allge meinmedizin, vom 25. November 2014 ein ( Urk. 12/50/1-4, unter Beilage diverser weiterer Arztberichte, Urk. 12/50/5-74). Am 8. Dezemb er 2014 ( Urk. 12/52) bzw. am 6. Januar 2015 ( Urk. 12/55) erhob X.___ durch Rechtsanwalt Oskar Gysler gegen den Vorbescheid vom 1. Dezember 2014 Einwand. Mit neuem Vorbescheid vom 9. April 2015 teilte die IV-Stelle dem Versicherten abermals mit, sein Leistungsbegehren müsse abgewiesen werden, da der Invaliditätsgrad 14 % betrage ( Urk. 12/6 1 ). Gegen diesen Vorbescheid erhob X.___ am 13. April 2015 ( Urk. 12/62) bzw. am 2 1. April 2015 ( Urk. 12/64) durch Rechtsanwalt Gysler Einwand. Mit Verfügung vom 1 0. Juni 2015 wies die IV-Stelle den Anspruch auf eine Invalidenrente ab ( Urk. 2). 2. Gegen diese Verfügung erhob X.___ durch Rechtsanwalt Gysler am 23. Juni 2015 unter Beilage des Berichtes von Dr. B.___ vom 3. Juli 2015 (Urk. 3) Beschwerde mit folgenden Anträgen ( Urk. 1 S. 2): „ 1. Es sei dem Beschwerdeführer ab Februar 2014 e ine volle IV-Rente zuzusprechen; 2. Eventualiter sei die Angelegenheit zur Vornahme weiterer Abklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen; 3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich MWST) zu Lasten der Beschwerdegegnerin.“ Am 2 0. Juli 2015 ( Urk. 7) liess der Beschwerdeführer den Austrittsbericht des D.___ vom 1 3. Juli 2015 ( Urk. 8/4) einreichen. Die Beschwerdegegnerin ersuchte mit Beschwerdeantwort vom 7. September 2015 um Abweisung der Beschwerde ( Urk. 11), was dem Beschwerdeführer am 14. September 2015 mitgeteilt wurde ( Urk. 13). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Eine fachärztlich (psychiatrisch) diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzstörung oder eine vergleichbare Störung ohne erkennbare organische Ursache begründet als solche noch keine Invalidität. Nach der bisherigen Recht sprechung bestand eine Vermutung, dass die somatoforme Schmerzstörung oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar sind. Danach konnten bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar machen, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügte. Ob ein solcher Ausnahmefall vorlag, entschied sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien (BGE 130 V 352, 131 V 49 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3). 1.3 Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursa che und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 130 V 352 u nd anschliessende Urteile) ange passt und festgehalten, dass die Invaliditätsbemes sung stärker als bisher den Aspekt der funktionellen Auswirkungen zu berück sichtigen hat, was sich schon in den diagnostischen Anforderungen nieder schlagen muss. An die Stelle des bishe rigen Kriterienkatalogs (bei anhaltender somatoformer Schmerzstörung und vergleichbaren psychosomatischen Leiden) trete n im Regelfall beachtliche Stan dardindikatoren. Diese lassen sich in die Ka tegorien Schweregrad und Konsis tenz der funktionellen Auswirkungen ein teilen. Der Prüfungsraster ist rechtlich er Natur. Die Anerkennung eines renten begrün denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, w enn die funktionellen Aus wirkun gen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt e s da ran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wi e vor die materiell beweisbe las tete versicherte Person zu tragen (E. 6). Die im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren, welche nach gemeinsamen Eigenschaften systematisiert werden können, umschreibt das Bundesger icht in BGE 141 V 281 wie folgt: - Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3) - Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder – resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen; E. 4.3.2) - Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) - Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens; E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver gleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanam nestisch ausgewiesener Lei dens druck (E. 4.4.2). 1.4 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.6 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachver halt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander wi dersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erled igen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitige n Untersuchun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent wicklungen nö tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.). 2. 2.1 Gemäss dem Bericht des Fachchiropraktoren Dr. Z.___ vom 1 9. November 2013 ( Urk. 12/24) bestehen beim Beschwerdeführer ein persistierendes zervikos pondylogenes Schmerzsyndrom links/ zervikoradikuläres Schmerzsyndrom C6 links, bei ausgeprägter Segmentdegeneration C5/C6 mit foraminaler Stenose und möglicher Irritation C6 links, myofaszialer Befunde der Nacken-/ Schulter muskulatur und Insuffizienz der Nacken-/Schultermuskulatur sowie ein persis tierendes Costotransversalsyndrom links, bei leichter Spondylose T6-T9 sowie erosiver Osteochondrose T8/T 9. In seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Elekt riker sei der Beschwerdeführer vom 1. April bis zum 9. Juni 2013 zu 100 %, vom 1 0. Juni bis zum 2 3. Aug ust 2013 zu 50 % und ab dem 24. August 2013 bis auf Weiteres zu 100 % arbeitsunfähig. Es bestehe eine deutlich verminderte Belastbarkeit bei der Arbeit als Elektriker, bei Überkopfarbeiten, Tragen und Heben von Lasten sowie Arbeiten in ungünstiger ergonomischer Position. Ein 50%iger Arbeitsversuch sei vom Beschwerdeführer nicht toleriert worden, es sei zu einer deutlichen Schmerzexazerbation gekommen. Eine alternative Tätigkeit im Rahmen eines technischen Dienstes/Hausunterhalts bzw. im Verkauf von leichten Elektroartikeln sei in einem 50%-Pensum möglich. Es müsste dazu ein probatorischer Ansatz gewählt werden. 2.2 Laut dem Arztbericht der Neurologin Dr. A.___ vom 1 4. Januar 2014 (Urk. 12/26) bestehen beim Beschwerdeführer linksseitige Zervikobrachialgien, ohne sensomotorisches Defizit, eine hochgradige Spondylose bei Osteochond rose auf Höhe HWK 5/6 und HWK 6/7 mit konsekutiver mittelgradiger Stenose foraminal auf Höhe HWK 5/6 bds., weniger ausgeprägt auf Höhe HWK 6/7 bds. und ein cervikozephales Schmerzsyndrom sowie als Nebendiagnosen ein persis tierendes Costotransversal -Syndrom bei segmentalen Befunden mittthora kal, eine Lumboischialgie links, eine leichte sensible Neuropathie des Nervus ulnaris links, gelegentliche linksp ektorale Beschwerden - Differential diagnose: coronare Herzkrankheit bei formal grenzwertiger pathologischer ergometrischer Belas tung, 64-Zeilen-MS-CT-Coronarunter suchung mit 1,74 mSv, stenosefreien Coronarien, fali vaskuläre Risikofaktoren: Status nach langjährigem Nikotin konsum von gegen 50 py, behandelte Hypertonie, und verdickter Intima-Media beidseits ohne signifikante Plugs. In der Tätigkeit als Elektromonteur sei der Beschwerdeführer aktuell zu 100 % arbeitsunfähig. Es bestünden eine deutlich reduzierte psychische und physische Belastbarkeit und die Möglichkeit von unkonzentriertem und fehlerhaftem Arbeiten. Nach entsprechenden Mass nah men zur Rekonditionierung und Mobilisierung und schrittweiser Steigerung des Arbeitspensums sei ein Arbeitspensum von 50 % wieder möglich. Eine defini tive Prognose könne nicht abgegeben werden. 2.3 Gemäss dem von der Krankentaggeldversicherung Allianz in Auftrag gegebenen Gutachten des E.___ vom 6. März 2014 ( Urk. 12/33/15-33) bestehen beim Beschwerdeführer mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein chroni sches zervikothorakospondy logenes Syndrom linksbetont bei Wi rbelsäulenfehlhaltung mit Flach rücken und hochthorakaler Gibbusbildung, anamnestisch Status nach C8-Reizsyndrom, ohne strukturell zuzuordnende Veränderungen, Status nach thorakolumbalem Morbus Scheuermann, leichte degenerative Ve r änderungen der unteren HWS, myofaszial betont sowie ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein dysfunktionelles Krankheitsverhalten, wahrscheinlich funktionelle abdominale Problematik sowie Kopfschmerzen, Differentialdiagnose: somatoforme Schmerzstörung, Anpassungsstörung. Im Rahmen der Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit habe der Beschwerdeführer ein ausgeprägtes dysfunktionelles Schmerzverhalten mit Schmerz- und Schonverhalten, vorzeitigem Abbruch verschiedener Tests vor Erreichen einer funktionellen Limite, Überschreiten der Zeitlimite und schlechter Testkonsistenz gezeigt. Zum Teil sei das Verhalten ängstlich geprägt mit Angst vor Beschwerdeverstärkung gewesen, allerdings hätten die doch deutlichen Inkonsistenzen sowohl bei der Testsituation als auch bei der klinischen Untersuchung sich nicht erklären lassen. Es dürfte sich am ehesten um eine ungünstige Entwicklung aufgrund der unklaren beruflichen Perspektive handeln, welche vom Beschwerdeführer als belastend bezeichnet werde. Funktionelle Limiten oder Einschränkungen hätten nicht objektiviert werden können. Das Problem liege im ausgeprägten Schmerz- und Schonverhalten. Die Leistungsbereitschaft des Beschwerdeführers sei nicht zuverlässig. Die Beobachtungen bei den Tests wiesen auf eine deutliche Selbstlimitierung hin. Die Konsistenz sei schlecht und die demonstrierte Belastbarkeit nur minimal gewesen. Infolge erheblicher Symptomausweitung, Selbstlimitierung und Inkonsistenz seien die Resultate der Belastbarkeitstests nicht verwertbar. Es sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer bei gutem Effort mehr leisten könnte. Unter Berücksichtigung der deutlichen Fehlstatik und der offen sichtlichen Dekompensation sei davon auszugehen, dass die angestammte Tätigkeit rein leistungsmässig erheblich reduziert sei mit Gewichtsbelastungen von höchstens mittelschwer, vermehrten Pausen über den Tag verteilt und Ein nehmen von Haltungen über den Kopf und in verdrehter Position lediglich sel ten, entsprechend einer 50%igen Leist ungsfähigkeit ganztags (Arbeits fähigkeit medizinisch-theoretisch 50 % ). Angepasst sei eine wechselpositionierte (Ste hen/Gehen und Sitzen) Tätigkeit mit Hantieren von Lasten bis mittelschwer (selten bis 20 kg ab Boden und horizontal, 15 kg über Schulterhöhe, manchmal ab Boden und horizontal bis 12,5 kg, über Schulterhöhe 10 kg), seltenem Arbeiten über Schulterhöhe und in vorgeneigter und verdrehter Position. Eine solche Tätigkeit könne der Beschwerdeführer aus rheumatologisch-ortho pädi scher Sicht ganztags ausüben. Aufgrund des Verhaltens und der Symptome bestehe mit grösster Wahrscheinlichkeit eine Anpassungsstörung, welche aber aus dem rheumatologischen Fachbereich heraus eher nicht zu einer zusätzlichen Leistungsminderung führe. 2.4 2.4.1 Laut dem Arztbericht des Psychiaters Dr. B.___ vom 2 0. Mai 2014 ( Urk. 12/36) bestehen beim Beschwerdeführer ein chronisches zervico -thorakales Schmerz syndrom mit progredienter Schmerzausweitung sowie eine zusätzliche Anpas sungsstörung mit längerer depressiver Reaktion im Sinne eine r mittelschweren depressiven Episode (Differentialdiagnose: anhaltende somatoforme Schmerz störung ). Aktuell sei der Beschwerdeführer zu 100 % arbeitsunfähig. Es bestehe eine starke Einschränkung der körperlichen und psychischen Leistungsfähigkeit (schwere Bewegungseinschränkung durch Schmerz, psychische Einschränkung von Ausdauer, Belastungs- und Konzentrations fähigkeit). 2.4.2 Im an die Taggeldversicherung Allianz gerichteten Bericht vom 1 5. Juli 2014 ( Urk. 12/41) hielt Dr. B.___ fest, der Versuch eine r umfassenden Beurteilung einer begleitenden psychischen Dimension sei wegen der Schmerzfokussierung des Beschwerdeführers nicht ganz einfach. Diese Schmerzfokussierung könne auch als Hinweis darauf verstanden werden, dass der Beschwerdeführer sich von einer Reflexion seiner Krankheits- und Lebenssituation überfordert fühlen könnte, zu sehr und traumatisch in seinem Schmerz und seiner Angst darüber gefangen bleibend. Diagnostisch liege aus psychiatrischer Sicht eine mittel schwere depressive Episode vor, wahrscheinlich ausgelöst oder verstärkt durch das schwere Schmerzsyndrom. Beide Syndrome agierten aktuell progressiv, sich verstärkend. Dem Auslöser der depressiven Symptomatik zugrunde liegen könnte eine persönliche Vulnerabilität, möglicherweise durch kulturelle Normen verstärkt. Fasse man beide Syndrome zusammen, entspreche dies am ehesten einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren. Rein psychiatrisch liege die Arbeitsunfähigkeit - soweit getrennt beurteilbar - bei mindestens 50 %. Kombiniert mit der Schmerzstörung sei der Beschwerde führer zu 100 % arbeitsunfähig. Mittel - bis langfristig scheine eine körperlich leichtere Tätigkeit im angestammten Beruf am sinnvollsten und am besten rea lisierbar. 2.4. 3 Im zu Händen des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers verfassten Bericht vom 3. Juli 2015 ( Urk. 3) hielt Dr. B.___ fest, das Leiden des Beschwerdeführers lasse sich aktuell als Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Fakto ren (ICD-10 : F.45.41) zusammenfassen. Die Arbeitsunfähigkeit aus psychiat risch-psychosomatischer Sicht betrage 100 %. 2.5 Laut dem Arztbericht des Hausarztes Dr. C.___ vom 2 5. November 2014 ( Urk. 12/50) bestehen beim Beschwerdeführer mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit ein chronisches zervikobrachiales Syndrom links, rezidivierende Pan i ktattacken, eine somatoforme Schmerzstörung, rezidivierende depressive Episoden und degenerative Veränderungen der Wirbelsäule. In der zuletzt aus geübten Tätigkeit als Hilfselektriker sei der Beschwerdeführer vom 25. Februar bis zum 1 7. März 2013 zu 50 % und seit dem 1 8. März 2013 bis auf Weiteres zu 100 % arbeitsunfähig. Mit einer psychischen Stabilisierung und einer Schmerztherapie könnte der Beschwerdeführer eventuell einer leichteren Tätig keit nachgehen, was auch für sein Selbstbewusstsein gut wäre. Wann mit der Wiederaufnahme einer beruflichen Tätigkeit gerechnet werden könne, sei derzeit kaum abs eh bar. 2.6 2.6.1 Dr. med. F.___, Facharzt Allgemeinmedizin, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin hielt in seiner Stellungnahme vom 28. November 2014 ( Urk. 12/51/4) fest, die angestammte Tätigkeit bleib e dem Beschwerdeführer aus somatischen Gründen ab August 2013 unzumutbar. Die Arbeitsunfähigkeit in angepassten Tätigkeiten liege bei 0 %, die Arbeitsfähigkeit sei aber aus psychiatrischen Gründen latent gefährdet. Angepasst sei eine leichte wechselbelastende Tätigkeit ohne Lastenheben über 5 kg, ohne Zwangs haltungen und ohne Überkopfarbeiten, ruhig und geordnet, ohne vorwiegenden Kundenkontakt. Die Prognose sei vorsichtig optimistisch unter der Vorausset zung, dass eine nachhaltig fachärztliche Psycho- und Pharmakotherapie zur Erhaltung der Restarbeitsfähigkeit durchgeführt werde. Nach Eingliederung sei wohl noch ein plausibilisierendes bidisziplinäres psychiatrisch-rheumatologi sches Gutachten notwendig. 2.6.2 Am 1 7. März 2015 ( Urk. 12/60/3) führte Dr. F.___ aus, es lägen seit der Stellungnahme vom 2 8. November 2014 keine neuen Befunde vor. Ebenso gebe es keine Hinweise für erfüllte Foerstersche Kriterien für eine ausnahmsweise Unüberwindbarkeit eines unklaren Beschwerdebildes. Es müsse somit ohne weitere medizinische Abklärungen an der Stellung n ahme vom 2 8. November 2014 festgehalten werden. 2. 7 Gemäss dem Austrittsbericht des D.___ vom 1 3. Juli 2015 ( Urk. 8/4) bestehen beim Beschwerdeführer eine (1.) Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) bei zervico -thorakalem Schmerzsyndrom ohne spinales Korrelat mit progredienter Schmerzausweitung, eine (2.) Angst und Depression gemischt mit/bei maladaptiven Coping -Muster (Schmerzfokussierung, Zukunftsängsten, Neigung zu Katastrophen-Szenarien) sowie e ine (3.) arterielle Hypertonie. Das Schmerzsyndrom sei ausgeprägt und werde durch Angst sowie Gefühle von Ausweg-, Machtlosigkeit und Verzweif lung verstärkt. Trotz Einsatz von Psychotherapeutika habe die Psyche nicht positiv beeinflusst werden können und es sei bei der Schmerzfokussierung geblieben. Es sei dem Beschwerdeführer nicht möglich gewesen, sein Krank heitskonzept zu reflektieren und Strategien für den besser e n Umgang mit chro nischen Schmerzen zu entwickeln. Eine Anschlusspsychotherapie sei in Anbe tracht der zunehmenden Suizidgeda nken notwendig. Die Arbeitsun fähigkeit werde voraussichtlich noch länger bestehen. 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin macht zur Begründung der angefochtenen Verfügung geltend, dem Beschwerdeführer sei eine behinderungsangepasste Tätigkeit (leichte wechselbelastende Tätigkeit ohne Lastenh e ben über 5 kg, ohne Zwangs haltungen und ohne Überkopfarbeiten, ruhig und geordnet, ohne vorwiegenden Kundenkontakt) zu 100 % zumutbar. Der Einkommensvergleich ergebe einen Invaliditätsgrad von lediglich 14 %, womit der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Invalidenrente habe. Die medizinische Sachlage sei ausrei chend abgeklärt worden. Eine eigenständige, von der Schmerzerkrankung los gelöste psychische Erkrankung liege nicht vor (Urk. 2). 3.2 Demgegenüber l ässt der Beschwerdeführer geltend machen, er sei alleine schon wegen seiner psychischen Beeinträchtigungen zu 100 % arbeitsunfähig. Die von der Beschwerdegegnerin getätigten medizinischen Abklärungen seien ungenü gend, insbesondere erfüllten sie die Anforderungen der neuen bunde s gerichtli chen Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 nicht ( Urk. 1). 4. 4.1 RAD-Arzt Dr. F.___ ist in seiner Stellungnahme vom 2 8. November 2014 (Urk. 12/51/4) aufgrund der Berichte der behandelnden Ärzte zum Ergebnis gelangt, das s in behinderungs angepasster Tätigkeit keine Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit vorliege, diese aber aus psychiatrischen Gründen „anhaltend gefährdet“ sei. Zur Erhaltung der vorhandenen Restarbeitsfähigkeit erachtete er deshalb die Durchführung einer nachhaltigen Psycho- und Pharmakotherapie für notwendig. Ausserdem hielt er fest, es sei die Einholung eines plausibilisie renden psych i atrisch-rheumatologischen Gutachtens notwendig. D ie Beschwer degegnerin hielt dem jedoch in der Folge entgegen, eine Anpassungsstörung sei grundsätzlich nicht iv-relevant und es sei kein weiteres Gutachten einzuholen, da keine psychische Komorbidität vorhanden sei (Urk. 12/51/4). Am 1 7. März 2015 (Urk. 12/60/3) führte Dr. F.___ aus, eine weitere medizinische Stellung nahme sei vorläufig nicht notwendig, es seien vom Beschwerdeführer keine neuen fachärztlich ausgewiesenen Befunde und Tatsachen vorgebracht worden. Ebenso gebe es keine Hinweise für erfüllte Foerster-Kriterien für eine aus nahmsweise Unüberwindbarkeit eine s unklaren Beschwerdebildes. Eine detail lierte Prüfung der Foerster-Kriterien hat aber weder Dr. F.___ noch die Beschwerdegegnerin vorgenommen. 4.2 Wie eingangs dargelegt ist gemäss der mit BGE 141 V 28 1 geänderten bundesge richtlichen Rechtsprechung zu den psychosomatischen Leiden aber ohnehin nicht mehr auf die Foerster-Kriterien abzustellen, sondern die tat säch liche Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers ist anhand des erwähnten Krite rienkatalogs zu prüfen (vgl. E. 1. 3; zur Anwendbarkeit dieser Rechtspre chung auf laufende Verfahren vgl. BGE 141 V 2 81 E. 8; vgl. Urteil des Bundes gerichtes 9C_539/2015 vom 21. März 2016 E. 4 mit Hinweisen). Hierfür muss den medi zinischen Unterlagen genauer als bisher entnommen werden können, welche funktionellen Ausfälle in Beruf und Alltag aus den versicherten Gesundheits schäden resultieren. Medizinisch muss schlüssig begründet sein, inwiefern sich aus den funktionellen Ausfällen bei objektiver Zumutbarkeitsbe urteilung anhand der Standardindikatoren e ine Einschränkung der Arbeitsfä higkeit ergibt (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4 mit Hinweisen). 4.3 Die vorliegenden medizinischen Berichte erlauben keine zuverlässige Beurtei lung der gestellten Diagnose n und attestierten Arbeitsunfähigkeit nach Mass gabe der relevanten Indikatoren g emäss geänderter Rechtsprechung. Mangels psychiatrischer Begutachtung lässt sich nicht rechtsgenüglich beurteilen, ob ein relevanter psychiatrisc her Gesundheitsschaden besteht. Es gibt Unkl arheiten bezüglich der Indikato ren „Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder – resistenz “ sowie „ behand lungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidensdruck“. Es kann den Akten entnommen werden, dass sich der Beschwer deführer bei Dr. B.___ in regelmässiger psychotherapeutischer Behandlung befindet und es ist auch nicht ersichtlich, dass er sich einer psychopharma z eu tischen Behandlung verwehrt. Auch stationären Behandlungen hat sich der Beschwerdeführer unterzogen, so befand er sich zuletzt vom 1 5. Juni bis zum 3. Juli 20 15 im D.___ ( Urk. 8/4) und vom 13. Februar bis zum 1 3. März 2014 in der G.___ (Urk. 12/50/53-58), ohne dass eine wesentliche Besseru ng hätte erzielt werden können. Es lässt sich jedoch nicht beurteilen, ob sich der Beschwerdeführ er in genügendem Masse behandeln lässt und worauf der geringfügige Erfolg der bisherigen Behandlungsmassnahmen zurückzuführen ist. Es sind sodann auch nur wenige Angaben vorhanden, um den sozialen Kontext und die Frage der gleichmässigen Einschränkung des Aktivi tätenniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen zu überprüfen. 4.4 Nach dem Gesagten ist eine abschliessende Beurteilung der Arbeits- und Leis tungsfähigkeit de s Beschwerdeführer s gestützt auf die aktuelle Aktenlage nicht möglich. Vielmehr bedarf es weiterer medizi nischer - insbesondere psychiat ri scher - Abklärungen zur Frage, ob und inwiefern sich bei objektiver Zumutbar keitsbeur teilung anhand der Standardindi katoren gemäss BGE 14 1 V 281 eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers ergibt. Es wird sodann von der Beschwerdegegnerin zu prüfen sein, ob d er Beschwerdeführer der ihm obliegenden und von der Beschwerdegegnerin ausdrücklich auferlegten (vgl. Urk. 12/47) Schadenminderungs pflicht zur Durchführung einer Psycho - und Pharmakotherapie genügend nachgekommen ist. 5. Demnach ist die Verfügung vom 1 0. Juni 2015 aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie, nach erfolgter Abklä r ung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch de s Beschwerdeführer s neu verfüge. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. 6. 6.1 Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Besc hwerdeverfahren vor dem kantona len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 600.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer ). Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Pro zessentschädigung hat, welche in Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsa che und der Schwierigkeit des Prozesses mit Fr. 1‘800.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bemessen ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung vom 1 0. Juni 2015 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung von Fr. 1‘800.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Oskar Gysler - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstBrügger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2015.00755 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Vogel Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Brügger Urteil vom 7. Februar 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Oskar Gysler Advokatur Thöni Gysler Schweizergasse 8, Postfach, 8021 Zürich 1 gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1965, arbeitete vom 1 5. Mai 2006 bis zum 30. November 2013 (letzter effektiver Arbeitstag: 2 3. August 2013) bei der Y.___ AG als Elektromonteur ( Urk. 12/25). Das Arbeitsverhältnis wurde von der Arbeitgeberin wegen langanhaltender krankheitsbedingter Absenzen aufgelöst ( Urk. 12/23). Am 2 5. Juli 2013 (Datum des Posteingangs) meldete sich der Versicherte bei der Invalidenversicher ung zum Leistungsbezug an (Urk. 12/12). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog die Akten der Krankentaggeldversicherung Allianz Suisse Versicherungsgesellschaft bei (Urk. 12/18/1-28). Ausserdem holte sie den Arbeit geberbericht der Y.___ AG vom 4. Dezember 2013 (Urk. 12/25) sowie die Arztberichte von Dr. Z.___, F achchiropraktor SCG/ECU vom 19. November 2013 ( Urk. 12/24) und von Dr. med. A.___, Fachärztin für Neurologie FMH, vom 1 4. Januar 2014 ( Urk. 12/26) ein. Am 2 2. Januar 2014 teilte die IV-Stelle X.___ mit, die Abklärungen hätten ergeben, dass keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien. Es werde der Anspruch auf eine Rente geprüft ( Urk. 12/28). In der Folge zog die IV-Stelle weitere Akten von der All ianz bei ( Urk. 12/33/1-48, Urk. 12/34/1-22 ) und holte den Arztbericht von Dr. med. B.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 20. Mai 2014 ( Urk. 12/36) ein. Mit Schreiben vom 1. Dezember 2014 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass er im Rahmen seiner Schadenminderungspflicht gehalten sei, eine nachhaltige fachärztliche Psycho- und Pharmakotherapie durchzuführen. Nehme er an den entsprechenden Massnahmen nicht teil, könne dies dazu führen, dass auf zukünftige Leistungsgesuche nicht eingetreten oder diese abgewiesen würden ( Urk. 12/47). Mit Vorbescheid vom 1. Dezember 2014 stellte die IV-Stelle sodann die Abweisung des Anspruches auf IV-Leistungen in Aussicht, da der Invaliditätsgrad lediglich 11 % betrage ( Urk. 12/48). Die IV-Stelle holte d en Arztbericht von Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Allge meinmedizin, vom 25. November 2014 ein ( Urk. 12/50/1-4, unter Beilage diverser weiterer Arztberichte, Urk. 12/50/5-74). Am 8. Dezemb er 2014 ( Urk. 12/52) bzw. am 6. Januar 2015 ( Urk. 12/55) erhob X.___ durch Rechtsanwalt Oskar Gysler gegen den Vorbescheid vom 1. Dezember 2014 Einwand. Mit neuem Vorbescheid vom 9. April 2015 teilte die IV-Stelle dem Versicherten abermals mit, sein Leistungsbegehren müsse abgewiesen werden, da der Invaliditätsgrad 14 % betrage ( Urk. 12/6 1 ). Gegen diesen Vorbescheid erhob X.___ am 13. April 2015 ( Urk. 12/62) bzw. am 2 1. April 2015 ( Urk. 12/64) durch Rechtsanwalt Gysler Einwand. Mit Verfügung vom 1 0. Juni 2015 wies die IV-Stelle den Anspruch auf eine Invalidenrente ab ( Urk. 2). 2. Gegen diese Verfügung erhob X.___ durch Rechtsanwalt Gysler am 23. Juni 2015 unter Beilage des Berichtes von Dr. B.___ vom 3. Juli 2015 (Urk. 3) Beschwerde mit folgenden Anträgen ( Urk. 1 S. 2): „ 1. Es sei dem Beschwerdeführer ab Februar 2014 e ine volle IV-Rente zuzusprechen; 2. Eventualiter sei die Angelegenheit zur Vornahme weiterer Abklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen; 3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich MWST) zu Lasten der Beschwerdegegnerin.“ Am 2 0. Juli 2015 ( Urk. 7) liess der Beschwerdeführer den Austrittsbericht des D.___ vom 1 3. Juli 2015 ( Urk. 8/4) einreichen. Die Beschwerdegegnerin ersuchte mit Beschwerdeantwort vom 7. September 2015 um Abweisung der Beschwerde ( Urk. 11), was dem Beschwerdeführer am 14. September 2015 mitgeteilt wurde ( Urk. 13). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Eine fachärztlich (psychiatrisch) diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzstörung oder eine vergleichbare Störung ohne erkennbare organische Ursache begründet als solche noch keine Invalidität. Nach der bisherigen Recht sprechung bestand eine Vermutung, dass die somatoforme Schmerzstörung oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar sind. Danach konnten bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar machen, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügte. Ob ein solcher Ausnahmefall vorlag, entschied sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien (BGE 130 V 352, 131 V 49 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3). 1.3 Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursa che und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 130 V 352 u nd anschliessende Urteile) ange passt und festgehalten, dass die Invaliditätsbemes sung stärker als bisher den Aspekt der funktionellen Auswirkungen zu berück sichtigen hat, was sich schon in den diagnostischen Anforderungen nieder schlagen muss. An die Stelle des bishe rigen Kriterienkatalogs (bei anhaltender somatoformer Schmerzstörung und vergleichbaren psychosomatischen Leiden) trete n im Regelfall beachtliche Stan dardindikatoren. Diese lassen sich in die Ka tegorien Schweregrad und Konsis tenz der funktionellen Auswirkungen ein teilen. Der Prüfungsraster ist rechtlich er Natur. Die Anerkennung eines renten begrün denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, w enn die funktionellen Aus wirkun gen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt e s da ran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wi e vor die materiell beweisbe las tete versicherte Person zu tragen (E. 6). Die im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren, welche nach gemeinsamen Eigenschaften systematisiert werden können, umschreibt das Bundesger icht in BGE 141 V 281 wie folgt: - Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3) - Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder – resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen; E. 4.3.2) - Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) - Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens; E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver gleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanam nestisch ausgewiesener Lei dens druck (E. 4.4.2). 1.4 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.6 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachver halt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander wi dersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erled igen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitige n Untersuchun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent wicklungen nö tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.). 2. 2.1 Gemäss dem Bericht des Fachchiropraktoren Dr. Z.___ vom 1 9. November 2013 ( Urk. 12/24) bestehen beim Beschwerdeführer ein persistierendes zervikos pondylogenes Schmerzsyndrom links/ zervikoradikuläres Schmerzsyndrom C6 links, bei ausgeprägter Segmentdegeneration C5/C6 mit foraminaler Stenose und möglicher Irritation C6 links, myofaszialer Befunde der Nacken-/ Schulter muskulatur und Insuffizienz der Nacken-/Schultermuskulatur sowie ein persis tierendes Costotransversalsyndrom links, bei leichter Spondylose T6-T9 sowie erosiver Osteochondrose T8/T 9. In seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Elekt riker sei der Beschwerdeführer vom 1. April bis zum 9. Juni 2013 zu 100 %, vom 1 0. Juni bis zum 2 3. Aug ust 2013 zu 50 % und ab dem 24. August 2013 bis auf Weiteres zu 100 % arbeitsunfähig. Es bestehe eine deutlich verminderte Belastbarkeit bei der Arbeit als Elektriker, bei Überkopfarbeiten, Tragen und Heben von Lasten sowie Arbeiten in ungünstiger ergonomischer Position. Ein 50%iger Arbeitsversuch sei vom Beschwerdeführer nicht toleriert worden, es sei zu einer deutlichen Schmerzexazerbation gekommen. Eine alternative Tätigkeit im Rahmen eines technischen Dienstes/Hausunterhalts bzw. im Verkauf von leichten Elektroartikeln sei in einem 50%-Pensum möglich. Es müsste dazu ein probatorischer Ansatz gewählt werden. 2.2 Laut dem Arztbericht der Neurologin Dr. A.___ vom 1 4. Januar 2014 (Urk. 12/26) bestehen beim Beschwerdeführer linksseitige Zervikobrachialgien, ohne sensomotorisches Defizit, eine hochgradige Spondylose bei Osteochond rose auf Höhe HWK 5/6 und HWK 6/7 mit konsekutiver mittelgradiger Stenose foraminal auf Höhe HWK 5/6 bds., weniger ausgeprägt auf Höhe HWK 6/7 bds. und ein cervikozephales Schmerzsyndrom sowie als Nebendiagnosen ein persis tierendes Costotransversal -Syndrom bei segmentalen Befunden mittthora kal, eine Lumboischialgie links, eine leichte sensible Neuropathie des Nervus ulnaris links, gelegentliche linksp ektorale Beschwerden - Differential diagnose: coronare Herzkrankheit bei formal grenzwertiger pathologischer ergometrischer Belas tung, 64-Zeilen-MS-CT-Coronarunter suchung mit 1,74 mSv, stenosefreien Coronarien, fali vaskuläre Risikofaktoren: Status nach langjährigem Nikotin konsum von gegen 50 py, behandelte Hypertonie, und verdickter Intima-Media beidseits ohne signifikante Plugs. In der Tätigkeit als Elektromonteur sei der Beschwerdeführer aktuell zu 100 % arbeitsunfähig. Es bestünden eine deutlich reduzierte psychische und physische Belastbarkeit und die Möglichkeit von unkonzentriertem und fehlerhaftem Arbeiten. Nach entsprechenden Mass nah men zur Rekonditionierung und Mobilisierung und schrittweiser Steigerung des Arbeitspensums sei ein Arbeitspensum von 50 % wieder möglich. Eine defini tive Prognose könne nicht abgegeben werden. 2.3 Gemäss dem von der Krankentaggeldversicherung Allianz in Auftrag gegebenen Gutachten des E.___ vom 6. März 2014 ( Urk. 12/33/15-33) bestehen beim Beschwerdeführer mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein chroni sches zervikothorakospondy logenes Syndrom linksbetont bei Wi rbelsäulenfehlhaltung mit Flach rücken und hochthorakaler Gibbusbildung, anamnestisch Status nach C8-Reizsyndrom, ohne strukturell zuzuordnende Veränderungen, Status nach thorakolumbalem Morbus Scheuermann, leichte degenerative Ve r änderungen der unteren HWS, myofaszial betont sowie ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein dysfunktionelles Krankheitsverhalten, wahrscheinlich funktionelle abdominale Problematik sowie Kopfschmerzen, Differentialdiagnose: somatoforme Schmerzstörung, Anpassungsstörung. Im Rahmen der Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit habe der Beschwerdeführer ein ausgeprägtes dysfunktionelles Schmerzverhalten mit Schmerz- und Schonverhalten, vorzeitigem Abbruch verschiedener Tests vor Erreichen einer funktionellen Limite, Überschreiten der Zeitlimite und schlechter Testkonsistenz gezeigt. Zum Teil sei das Verhalten ängstlich geprägt mit Angst vor Beschwerdeverstärkung gewesen, allerdings hätten die doch deutlichen Inkonsistenzen sowohl bei der Testsituation als auch bei der klinischen Untersuchung sich nicht erklären lassen. Es dürfte sich am ehesten um eine ungünstige Entwicklung aufgrund der unklaren beruflichen Perspektive handeln, welche vom Beschwerdeführer als belastend bezeichnet werde. Funktionelle Limiten oder Einschränkungen hätten nicht objektiviert werden können. Das Problem liege im ausgeprägten Schmerz- und Schonverhalten. Die Leistungsbereitschaft des Beschwerdeführers sei nicht zuverlässig. Die Beobachtungen bei den Tests wiesen auf eine deutliche Selbstlimitierung hin. Die Konsistenz sei schlecht und die demonstrierte Belastbarkeit nur minimal gewesen. Infolge erheblicher Symptomausweitung, Selbstlimitierung und Inkonsistenz seien die Resultate der Belastbarkeitstests nicht verwertbar. Es sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer bei gutem Effort mehr leisten könnte. Unter Berücksichtigung der deutlichen Fehlstatik und der offen sichtlichen Dekompensation sei davon auszugehen, dass die angestammte Tätigkeit rein leistungsmässig erheblich reduziert sei mit Gewichtsbelastungen von höchstens mittelschwer, vermehrten Pausen über den Tag verteilt und Ein nehmen von Haltungen über den Kopf und in verdrehter Position lediglich sel ten, entsprechend einer 50%igen Leist ungsfähigkeit ganztags (Arbeits fähigkeit medizinisch-theoretisch 50 % ). Angepasst sei eine wechselpositionierte (Ste hen/Gehen und Sitzen) Tätigkeit mit Hantieren von Lasten bis mittelschwer (selten bis 20 kg ab Boden und horizontal, 15 kg über Schulterhöhe, manchmal ab Boden und horizontal bis 12,5 kg, über Schulterhöhe 10 kg), seltenem Arbeiten über Schulterhöhe und in vorgeneigter und verdrehter Position. Eine solche Tätigkeit könne der Beschwerdeführer aus rheumatologisch-ortho pädi scher Sicht ganztags ausüben. Aufgrund des Verhaltens und der Symptome bestehe mit grösster Wahrscheinlichkeit eine Anpassungsstörung, welche aber aus dem rheumatologischen Fachbereich heraus eher nicht zu einer zusätzlichen Leistungsminderung führe. 2.4 2.4.1 Laut dem Arztbericht des Psychiaters Dr. B.___ vom 2 0. Mai 2014 ( Urk. 12/36) bestehen beim Beschwerdeführer ein chronisches zervico -thorakales Schmerz syndrom mit progredienter Schmerzausweitung sowie eine zusätzliche Anpas sungsstörung mit längerer depressiver Reaktion im Sinne eine r mittelschweren depressiven Episode (Differentialdiagnose: anhaltende somatoforme Schmerz störung ). Aktuell sei der Beschwerdeführer zu 100 % arbeitsunfähig. Es bestehe eine starke Einschränkung der körperlichen und psychischen Leistungsfähigkeit (schwere Bewegungseinschränkung durch Schmerz, psychische Einschränkung von Ausdauer, Belastungs- und Konzentrations fähigkeit). 2.4.2 Im an die Taggeldversicherung Allianz gerichteten Bericht vom 1 5. Juli 2014 ( Urk. 12/41) hielt Dr. B.___ fest, der Versuch eine r umfassenden Beurteilung einer begleitenden psychischen Dimension sei wegen der Schmerzfokussierung des Beschwerdeführers nicht ganz einfach. Diese Schmerzfokussierung könne auch als Hinweis darauf verstanden werden, dass der Beschwerdeführer sich von einer Reflexion seiner Krankheits- und Lebenssituation überfordert fühlen könnte, zu sehr und traumatisch in seinem Schmerz und seiner Angst darüber gefangen bleibend. Diagnostisch liege aus psychiatrischer Sicht eine mittel schwere depressive Episode vor, wahrscheinlich ausgelöst oder verstärkt durch das schwere Schmerzsyndrom. Beide Syndrome agierten aktuell progressiv, sich verstärkend. Dem Auslöser der depressiven Symptomatik zugrunde liegen könnte eine persönliche Vulnerabilität, möglicherweise durch kulturelle Normen verstärkt. Fasse man beide Syndrome zusammen, entspreche dies am ehesten einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren. Rein psychiatrisch liege die Arbeitsunfähigkeit - soweit getrennt beurteilbar - bei mindestens 50 %. Kombiniert mit der Schmerzstörung sei der Beschwerde führer zu 100 % arbeitsunfähig. Mittel - bis langfristig scheine eine körperlich leichtere Tätigkeit im angestammten Beruf am sinnvollsten und am besten rea lisierbar. 2.4. 3 Im zu Händen des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers verfassten Bericht vom 3. Juli 2015 ( Urk. 3) hielt Dr. B.___ fest, das Leiden des Beschwerdeführers lasse sich aktuell als Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Fakto ren (ICD-10 : F.45.41) zusammenfassen. Die Arbeitsunfähigkeit aus psychiat risch-psychosomatischer Sicht betrage 100 %. 2.5 Laut dem Arztbericht des Hausarztes Dr. C.___ vom 2 5. November 2014 ( Urk. 12/50) bestehen beim Beschwerdeführer mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit ein chronisches zervikobrachiales Syndrom links, rezidivierende Pan i ktattacken, eine somatoforme Schmerzstörung, rezidivierende depressive Episoden und degenerative Veränderungen der Wirbelsäule. In der zuletzt aus geübten Tätigkeit als Hilfselektriker sei der Beschwerdeführer vom 25. Februar bis zum 1 7. März 2013 zu 50 % und seit dem 1 8. März 2013 bis auf Weiteres zu 100 % arbeitsunfähig. Mit einer psychischen Stabilisierung und einer Schmerztherapie könnte der Beschwerdeführer eventuell einer leichteren Tätig keit nachgehen, was auch für sein Selbstbewusstsein gut wäre. Wann mit der Wiederaufnahme einer beruflichen Tätigkeit gerechnet werden könne, sei derzeit kaum abs eh bar. 2.6 2.6.1 Dr. med. F.___, Facharzt Allgemeinmedizin, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin hielt in seiner Stellungnahme vom 28. November 2014 ( Urk. 12/51/4) fest, die angestammte Tätigkeit bleib e dem Beschwerdeführer aus somatischen Gründen ab August 2013 unzumutbar. Die Arbeitsunfähigkeit in angepassten Tätigkeiten liege bei 0 %, die Arbeitsfähigkeit sei aber aus psychiatrischen Gründen latent gefährdet. Angepasst sei eine leichte wechselbelastende Tätigkeit ohne Lastenheben über 5 kg, ohne Zwangs haltungen und ohne Überkopfarbeiten, ruhig und geordnet, ohne vorwiegenden Kundenkontakt. Die Prognose sei vorsichtig optimistisch unter der Vorausset zung, dass eine nachhaltig fachärztliche Psycho- und Pharmakotherapie zur Erhaltung der Restarbeitsfähigkeit durchgeführt werde. Nach Eingliederung sei wohl noch ein plausibilisierendes bidisziplinäres psychiatrisch-rheumatologi sches Gutachten notwendig. 2.6.2 Am 1 7. März 2015 ( Urk. 12/60/3) führte Dr. F.___ aus, es lägen seit der Stellungnahme vom 2 8. November 2014 keine neuen Befunde vor. Ebenso gebe es keine Hinweise für erfüllte Foerstersche Kriterien für eine ausnahmsweise Unüberwindbarkeit eines unklaren Beschwerdebildes. Es müsse somit ohne weitere medizinische Abklärungen an der Stellung n ahme vom 2 8. November 2014 festgehalten werden. 2. 7 Gemäss dem Austrittsbericht des D.___ vom 1 3. Juli 2015 ( Urk. 8/4) bestehen beim Beschwerdeführer eine (1.) Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) bei zervico -thorakalem Schmerzsyndrom ohne spinales Korrelat mit progredienter Schmerzausweitung, eine (2.) Angst und Depression gemischt mit/bei maladaptiven Coping -Muster (Schmerzfokussierung, Zukunftsängsten, Neigung zu Katastrophen-Szenarien) sowie e ine (3.) arterielle Hypertonie. Das Schmerzsyndrom sei ausgeprägt und werde durch Angst sowie Gefühle von Ausweg-, Machtlosigkeit und Verzweif lung verstärkt. Trotz Einsatz von Psychotherapeutika habe die Psyche nicht positiv beeinflusst werden können und es sei bei der Schmerzfokussierung geblieben. Es sei dem Beschwerdeführer nicht möglich gewesen, sein Krank heitskonzept zu reflektieren und Strategien für den besser e n Umgang mit chro nischen Schmerzen zu entwickeln. Eine Anschlusspsychotherapie sei in Anbe tracht der zunehmenden Suizidgeda nken notwendig. Die Arbeitsun fähigkeit werde voraussichtlich noch länger bestehen. 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin macht zur Begründung der angefochtenen Verfügung geltend, dem Beschwerdeführer sei eine behinderungsangepasste Tätigkeit (leichte wechselbelastende Tätigkeit ohne Lastenh e ben über 5 kg, ohne Zwangs haltungen und ohne Überkopfarbeiten, ruhig und geordnet, ohne vorwiegenden Kundenkontakt) zu 100 % zumutbar. Der Einkommensvergleich ergebe einen Invaliditätsgrad von lediglich 14 %, womit der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Invalidenrente habe. Die medizinische Sachlage sei ausrei chend abgeklärt worden. Eine eigenständige, von der Schmerzerkrankung los gelöste psychische Erkrankung liege nicht vor (Urk. 2). 3.2 Demgegenüber l ässt der Beschwerdeführer geltend machen, er sei alleine schon wegen seiner psychischen Beeinträchtigungen zu 100 % arbeitsunfähig. Die von der Beschwerdegegnerin getätigten medizinischen Abklärungen seien ungenü gend, insbesondere erfüllten sie die Anforderungen der neuen bunde s gerichtli chen Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 nicht ( Urk. 1). 4. 4.1 RAD-Arzt Dr. F.___ ist in seiner Stellungnahme vom 2 8. November 2014 (Urk. 12/51/4) aufgrund der Berichte der behandelnden Ärzte zum Ergebnis gelangt, das s in behinderungs angepasster Tätigkeit keine Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit vorliege, diese aber aus psychiatrischen Gründen „anhaltend gefährdet“ sei. Zur Erhaltung der vorhandenen Restarbeitsfähigkeit erachtete er deshalb die Durchführung einer nachhaltigen Psycho- und Pharmakotherapie für notwendig. Ausserdem hielt er fest, es sei die Einholung eines plausibilisie renden psych i atrisch-rheumatologischen Gutachtens notwendig. D ie Beschwer degegnerin hielt dem jedoch in der Folge entgegen, eine Anpassungsstörung sei grundsätzlich nicht iv-relevant und es sei kein weiteres Gutachten einzuholen, da keine psychische Komorbidität vorhanden sei (Urk. 12/51/4). Am 1 7. März 2015 (Urk. 12/60/3) führte Dr. F.___ aus, eine weitere medizinische Stellung nahme sei vorläufig nicht notwendig, es seien vom Beschwerdeführer keine neuen fachärztlich ausgewiesenen Befunde und Tatsachen vorgebracht worden. Ebenso gebe es keine Hinweise für erfüllte Foerster-Kriterien für eine aus nahmsweise Unüberwindbarkeit eine s unklaren Beschwerdebildes. Eine detail lierte Prüfung der Foerster-Kriterien hat aber weder Dr. F.___ noch die Beschwerdegegnerin vorgenommen. 4.2 Wie eingangs dargelegt ist gemäss der mit BGE 141 V 28 1 geänderten bundesge richtlichen Rechtsprechung zu den psychosomatischen Leiden aber ohnehin nicht mehr auf die Foerster-Kriterien abzustellen, sondern die tat säch liche Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers ist anhand des erwähnten Krite rienkatalogs zu prüfen (vgl. E. 1. 3; zur Anwendbarkeit dieser Rechtspre chung auf laufende Verfahren vgl. BGE 141 V 2 81 E. 8; vgl. Urteil des Bundes gerichtes 9C_539/2015 vom 21. März 2016 E. 4 mit Hinweisen). Hierfür muss den medi zinischen Unterlagen genauer als bisher entnommen werden können, welche funktionellen Ausfälle in Beruf und Alltag aus den versicherten Gesundheits schäden resultieren. Medizinisch muss schlüssig begründet sein, inwiefern sich aus den funktionellen Ausfällen bei objektiver Zumutbarkeitsbe urteilung anhand der Standardindikatoren e ine Einschränkung der Arbeitsfä higkeit ergibt (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4 mit Hinweisen). 4.3 Die vorliegenden medizinischen Berichte erlauben keine zuverlässige Beurtei lung der gestellten Diagnose n und attestierten Arbeitsunfähigkeit nach Mass gabe der relevanten Indikatoren g emäss geänderter Rechtsprechung. Mangels psychiatrischer Begutachtung lässt sich nicht rechtsgenüglich beurteilen, ob ein relevanter psychiatrisc her Gesundheitsschaden besteht. Es gibt Unkl arheiten bezüglich der Indikato ren „Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder – resistenz “ sowie „ behand lungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidensdruck“. Es kann den Akten entnommen werden, dass sich der Beschwer deführer bei Dr. B.___ in regelmässiger psychotherapeutischer Behandlung befindet und es ist auch nicht ersichtlich, dass er sich einer psychopharma z eu tischen Behandlung verwehrt. Auch stationären Behandlungen hat sich der Beschwerdeführer unterzogen, so befand er sich zuletzt vom 1 5. Juni bis zum 3. Juli 20 15 im D.___ ( Urk. 8/4) und vom 13. Februar bis zum 1 3. März 2014 in der G.___ (Urk. 12/50/53-58), ohne dass eine wesentliche Besseru ng hätte erzielt werden können. Es lässt sich jedoch nicht beurteilen, ob sich der Beschwerdeführ er in genügendem Masse behandeln lässt und worauf der geringfügige Erfolg der bisherigen Behandlungsmassnahmen zurückzuführen ist. Es sind sodann auch nur wenige Angaben vorhanden, um den sozialen Kontext und die Frage der gleichmässigen Einschränkung des Aktivi tätenniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen zu überprüfen. 4.4 Nach dem Gesagten ist eine abschliessende Beurteilung der Arbeits- und Leis tungsfähigkeit de s Beschwerdeführer s gestützt auf die aktuelle Aktenlage nicht möglich. Vielmehr bedarf es weiterer medizi nischer - insbesondere psychiat ri scher - Abklärungen zur Frage, ob und inwiefern sich bei objektiver Zumutbar keitsbeur teilung anhand der Standardindi katoren gemäss BGE 14 1 V 281 eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers ergibt. Es wird sodann von der Beschwerdegegnerin zu prüfen sein, ob d er Beschwerdeführer der ihm obliegenden und von der Beschwerdegegnerin ausdrücklich auferlegten (vgl. Urk. 12/47) Schadenminderungs pflicht zur Durchführung einer Psycho - und Pharmakotherapie genügend nachgekommen ist. 5. Demnach ist die Verfügung vom 1 0. Juni 2015 aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie, nach erfolgter Abklä r ung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch de s Beschwerdeführer s neu verfüge. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. 6. 6.1 Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Besc hwerdeverfahren vor dem kantona len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 600.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer ). Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Pro zessentschädigung hat, welche in Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsa che und der Schwierigkeit des Prozesses mit Fr. 1‘800.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bemessen ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung vom 1 0. Juni 2015 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung von Fr. 1‘800.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Oskar Gysler - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstBrügger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2015.00755 IV.2015.00755

IV.2015.00755 IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichter Vogel

Ersatzrichterin Bänninger Schäppi

Gerichtsschreiber Brügger

Urteil vom 7. Februar 2017

Urteil vom 7. Februar 2017 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Oskar Gysler

vertreten durch Rechtsanwalt Oskar Gysler Advokatur Thöni Gysler

Advokatur Thöni Gysler Schweizergasse 8, Postfach, 8021 Zürich 1

Schweizergasse 8, Postfach, 8021 Zürich 1 gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1965, arbeitete vom 1 5. Mai 2006 bis zum 30. November 2013 (letzter effektiver Arbeitstag: 2 3. August 2013) bei der Y.___ AG als Elektromonteur ( Urk. 12/25). Das Arbeitsverhältnis wurde von der Arbeitgeberin wegen langanhaltender krankheitsbedingter Absenzen aufgelöst ( Urk. 12/23). Am 2 5. Juli 2013 (Datum des Posteingangs) meldete sich der Versicherte bei der Invalidenversicher ung zum Leistungsbezug an (Urk. 12/12). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog die Akten der Krankentaggeldversicherung Allianz Suisse Versicherungsgesellschaft bei (Urk. 12/18/1-28). Ausserdem holte sie den Arbeit geberbericht der Y.___ AG vom 4. Dezember 2013 (Urk. 12/25) sowie die Arztberichte von Dr. Z.___, F achchiropraktor SCG/ECU vom 19. November 2013 ( Urk. 12/24) und von Dr. med. A.___, Fachärztin für Neurologie FMH, vom 1 4. Januar 2014 ( Urk. 12/26) ein. Am 2 2. Januar 2014 teilte die IV-Stelle X.___ mit, die Abklärungen hätten ergeben, dass keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien. Es werde der Anspruch auf eine Rente geprüft ( Urk. 12/28). In der Folge zog die IV-Stelle weitere Akten von der All ianz bei ( Urk. 12/33/1-48, Urk. 12/34/1-22 ) und holte den Arztbericht von Dr. med. B.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 20. Mai 2014 ( Urk. 12/36) ein. Mit Schreiben vom 1. Dezember 2014 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass er im Rahmen seiner Schadenminderungspflicht gehalten sei, eine nachhaltige fachärztliche Psycho- und Pharmakotherapie durchzuführen. Nehme er an den entsprechenden Massnahmen nicht teil, könne dies dazu führen, dass auf zukünftige Leistungsgesuche nicht eingetreten oder diese abgewiesen würden ( Urk. 12/47). Mit Vorbescheid vom 1. Dezember 2014 stellte die IV-Stelle sodann die Abweisung des Anspruches auf IV-Leistungen in Aussicht, da der Invaliditätsgrad lediglich 11 % betrage ( Urk. 12/48). Die IV-Stelle holte d en Arztbericht von Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Allge meinmedizin, vom 25. November 2014 ein ( Urk. 12/50/1-4, unter Beilage diverser weiterer Arztberichte, Urk. 12/50/5-74). Am 8. Dezemb er 2014 ( Urk. 12/52) bzw. am 6. Januar 2015 ( Urk. 12/55) erhob X.___ durch Rechtsanwalt Oskar Gysler gegen den Vorbescheid vom 1. Dezember 2014 Einwand. Mit neuem Vorbescheid vom 9. April 2015 teilte die IV-Stelle dem Versicherten abermals mit, sein Leistungsbegehren müsse abgewiesen werden, da der Invaliditätsgrad 14 % betrage ( Urk. 12/6 1 ). Gegen diesen Vorbescheid erhob X.___ am 13. April 2015 ( Urk. 12/62) bzw. am 2 1. April 2015 ( Urk. 12/64) durch Rechtsanwalt Gysler Einwand. Mit Verfügung vom 1 0. Juni 2015 wies die IV-Stelle den Anspruch auf eine Invalidenrente ab ( Urk. 2).

1. X.___, geboren 1965, arbeitete vom 1 5. Mai 2006 bis zum 30. November 2013 (letzter effektiver Arbeitstag: 2 3. August 2013) bei der Y.___ AG als Elektromonteur ( Urk. 12/25). Das Arbeitsverhältnis wurde von der Arbeitgeberin wegen langanhaltender krankheitsbedingter Absenzen aufgelöst ( Urk. 12/23). Am 2 5. Juli 2013 (Datum des Posteingangs) meldete sich der Versicherte bei der Invalidenversicher ung zum Leistungsbezug an (Urk. 12/12). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog die Akten der Krankentaggeldversicherung Allianz Suisse Versicherungsgesellschaft bei (Urk. 12/18/1-28). Ausserdem holte sie den Arbeit geberbericht der Y.___ AG vom 4. Dezember 2013 (Urk. 12/25) sowie die Arztberichte von Dr. Z.___, F achchiropraktor SCG/ECU vom 19. November 2013 ( Urk. 12/24) und von Dr. med. A.___, Fachärztin für Neurologie FMH, vom 1 4. Januar 2014 ( Urk. 12/26) ein. Am 2 2. Januar 2014 teilte die IV-Stelle X.___ mit, die Abklärungen hätten ergeben, dass keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien. Es werde der Anspruch auf eine Rente geprüft ( Urk. 12/28). In der Folge zog die IV-Stelle weitere Akten von der All ianz bei ( Urk. 12/33/1-48, Urk. 12/34/1-22 ) und holte den Arztbericht von Dr. med. B.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 20. Mai 2014 ( Urk. 12/36) ein. Mit Schreiben vom 1. Dezember 2014 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass er im Rahmen seiner Schadenminderungspflicht gehalten sei, eine nachhaltige fachärztliche Psycho- und Pharmakotherapie durchzuführen. Nehme er an den entsprechenden Massnahmen nicht teil, könne dies dazu führen, dass auf zukünftige Leistungsgesuche nicht eingetreten oder diese abgewiesen würden ( Urk. 12/47). Mit Vorbescheid vom 1. Dezember 2014 stellte die IV-Stelle sodann die Abweisung des Anspruches auf IV-Leistungen in Aussicht, da der Invaliditätsgrad lediglich 11 % betrage ( Urk. 12/48). Die IV-Stelle holte d en Arztbericht von Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Allge meinmedizin, vom 25. November 2014 ein ( Urk. 12/50/1-4, unter Beilage diverser weiterer Arztberichte, Urk. 12/50/5-74). Am 8. Dezemb er 2014 ( Urk. 12/52) bzw. am 6. Januar 2015 ( Urk. 12/55) erhob X.___ durch Rechtsanwalt Oskar Gysler gegen den Vorbescheid vom 1. Dezember 2014 Einwand. Mit neuem Vorbescheid vom 9. April 2015 teilte die IV-Stelle dem Versicherten abermals mit, sein Leistungsbegehren müsse abgewiesen werden, da der Invaliditätsgrad 14 % betrage ( Urk. 12/6 1 ). Gegen diesen Vorbescheid erhob X.___ am 13. April 2015 ( Urk. 12/62) bzw. am 2 1. April 2015 ( Urk. 12/64) durch Rechtsanwalt Gysler Einwand. Mit Verfügung vom 1 0. Juni 2015 wies die IV-Stelle den Anspruch auf eine Invalidenrente ab ( Urk. 2). 2. Gegen diese Verfügung erhob X.___ durch Rechtsanwalt Gysler am 23. Juni 2015 unter Beilage des Berichtes von Dr. B.___ vom 3. Juli 2015 (Urk. 3) Beschwerde mit folgenden Anträgen ( Urk. 1 S. 2):

2. Gegen diese Verfügung erhob X.___ durch Rechtsanwalt Gysler am 23. Juni 2015 unter Beilage des Berichtes von Dr. B.___ vom 3. Juli 2015 (Urk. 3) Beschwerde mit folgenden Anträgen ( Urk. 1 S. 2): „ 1. Es sei dem Beschwerdeführer ab Februar 2014 e ine volle IV-Rente zuzusprechen;

„ 1. Es sei dem Beschwerdeführer ab Februar 2014 e ine volle IV-Rente zuzusprechen; 2. Eventualiter sei die Angelegenheit zur Vornahme weiterer Abklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen;

2. Eventualiter sei die Angelegenheit zur Vornahme weiterer Abklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen; 3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich MWST) zu Lasten der Beschwerdegegnerin.“

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich MWST) zu Lasten der Beschwerdegegnerin.“ Am 2 0. Juli 2015 ( Urk. 7) liess der Beschwerdeführer den Austrittsbericht des D.___ vom 1 3. Juli 2015 ( Urk. 8/4) einreichen. Die Beschwerdegegnerin ersuchte mit Beschwerdeantwort vom 7. September 2015 um Abweisung der Beschwerde ( Urk. 11), was dem Beschwerdeführer am 14. September 2015 mitgeteilt wurde ( Urk. 13).

Am 2 0. Juli 2015 ( Urk. 7) liess der Beschwerdeführer den Austrittsbericht des D.___ vom 1 3. Juli 2015 ( Urk. 8/4) einreichen. Die Beschwerdegegnerin ersuchte mit Beschwerdeantwort vom 7. September 2015 um Abweisung der Beschwerde ( Urk. 11), was dem Beschwerdeführer am 14. September 2015 mitgeteilt wurde ( Urk. 13). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Eine fachärztlich (psychiatrisch) diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzstörung oder eine vergleichbare Störung ohne erkennbare organische Ursache begründet als solche noch keine Invalidität. Nach der bisherigen Recht sprechung bestand eine Vermutung, dass die somatoforme Schmerzstörung oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar sind. Danach konnten bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar machen, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügte. Ob ein solcher Ausnahmefall vorlag, entschied sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien (BGE 130 V 352, 131 V 49 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3).

1.2 Eine fachärztlich (psychiatrisch) diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzstörung oder eine vergleichbare Störung ohne erkennbare organische Ursache begründet als solche noch keine Invalidität. Nach der bisherigen Recht sprechung bestand eine Vermutung, dass die somatoforme Schmerzstörung oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar sind. Danach konnten bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar machen, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügte. Ob ein solcher Ausnahmefall vorlag, entschied sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien (BGE 130 V 352, 131 V 49 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3). 1.3 Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursa che und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 130 V 352 u nd anschliessende Urteile) ange passt und festgehalten, dass die Invaliditätsbemes sung stärker als bisher den Aspekt der funktionellen Auswirkungen zu berück sichtigen hat, was sich schon in den diagnostischen Anforderungen nieder schlagen muss. An die Stelle des bishe rigen Kriterienkatalogs (bei anhaltender somatoformer Schmerzstörung und vergleichbaren psychosomatischen Leiden) trete n im Regelfall beachtliche Stan dardindikatoren. Diese lassen sich in die Ka tegorien Schweregrad und Konsis tenz der funktionellen Auswirkungen ein teilen. Der Prüfungsraster ist rechtlich er Natur. Die Anerkennung eines renten begrün denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, w enn die funktionellen Aus wirkun gen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt e s da ran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wi e vor die materiell beweisbe las tete versicherte Person zu tragen (E. 6).

1.3 Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursa che und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 130 V 352 u nd anschliessende Urteile) ange passt und festgehalten, dass die Invaliditätsbemes sung stärker als bisher den Aspekt der funktionellen Auswirkungen zu berück sichtigen hat, was sich schon in den diagnostischen Anforderungen nieder schlagen muss. An die Stelle des bishe rigen Kriterienkatalogs (bei anhaltender somatoformer Schmerzstörung und vergleichbaren psychosomatischen Leiden) trete n im Regelfall beachtliche Stan dardindikatoren. Diese lassen sich in die Ka tegorien Schweregrad und Konsis tenz der funktionellen Auswirkungen ein teilen. Der Prüfungsraster ist rechtlich er Natur. Die Anerkennung eines renten begrün denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, w enn die funktionellen Aus wirkun gen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt e s da ran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wi e vor die materiell beweisbe las tete versicherte Person zu tragen (E. 6). Die im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren, welche nach gemeinsamen Eigenschaften systematisiert werden können, umschreibt das Bundesger icht in BGE 141 V 281 wie folgt:

Die im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren, welche nach gemeinsamen Eigenschaften systematisiert werden können, umschreibt das Bundesger icht in BGE 141 V 281 wie folgt: - Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)

Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3) - Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)

Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)

Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder – resistenz (E. 4.3.1.2)

Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder – resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)

Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen; E. 4.3.2)

Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen; E. 4.3.2) - Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3)

Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) - Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens; E. 4.4)

Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens; E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver gleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)

gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver gleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanam nestisch ausgewiesener Lei dens druck (E. 4.4.2). behandlungs- und eingliederungsanam nestisch ausgewiesener Lei dens druck (E. 4.4.2). 1.4 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.4 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.6 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachver halt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander wi dersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erled igen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitige n Untersuchun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent wicklungen nö tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.).

1.6 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachver halt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander wi dersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erled igen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitige n Untersuchun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent wicklungen nö tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.). 2.

2. 2.1 Gemäss dem Bericht des Fachchiropraktoren Dr. Z.___ vom 1 9. November 2013 ( Urk. 12/24) bestehen beim Beschwerdeführer ein persistierendes zervikos pondylogenes Schmerzsyndrom links/ zervikoradikuläres Schmerzsyndrom C6 links, bei ausgeprägter Segmentdegeneration C5/C6 mit foraminaler Stenose und möglicher Irritation C6 links, myofaszialer Befunde der Nacken-/ Schulter muskulatur und Insuffizienz der Nacken-/Schultermuskulatur sowie ein persis tierendes Costotransversalsyndrom links, bei leichter Spondylose T6-T9 sowie erosiver Osteochondrose T8/T 9. In seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Elekt riker sei der Beschwerdeführer vom 1. April bis zum 9. Juni 2013 zu 100 %, vom 1 0. Juni bis zum 2 3. Aug ust 2013 zu 50 % und ab dem 24. August 2013 bis auf Weiteres zu 100 % arbeitsunfähig. Es bestehe eine deutlich verminderte Belastbarkeit bei der Arbeit als Elektriker, bei Überkopfarbeiten, Tragen und Heben von Lasten sowie Arbeiten in ungünstiger ergonomischer Position. Ein 50%iger Arbeitsversuch sei vom Beschwerdeführer nicht toleriert worden, es sei zu einer deutlichen Schmerzexazerbation gekommen. Eine alternative Tätigkeit im Rahmen eines technischen Dienstes/Hausunterhalts bzw. im Verkauf von leichten Elektroartikeln sei in einem 50%-Pensum möglich. Es müsste dazu ein probatorischer Ansatz gewählt werden.

2.1 Gemäss dem Bericht des Fachchiropraktoren Dr. Z.___ vom 1 9. November 2013 ( Urk. 12/24) bestehen beim Beschwerdeführer ein persistierendes zervikos pondylogenes Schmerzsyndrom links/ zervikoradikuläres Schmerzsyndrom C6 links, bei ausgeprägter Segmentdegeneration C5/C6 mit foraminaler Stenose und möglicher Irritation C6 links, myofaszialer Befunde der Nacken-/ Schulter muskulatur und Insuffizienz der Nacken-/Schultermuskulatur sowie ein persis tierendes Costotransversalsyndrom links, bei leichter Spondylose T6-T9 sowie erosiver Osteochondrose T8/T 9. In seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Elekt riker sei der Beschwerdeführer vom 1. April bis zum 9. Juni 2013 zu 100 %, vom 1 0. Juni bis zum 2 3. Aug ust 2013 zu 50 % und ab dem 24. August 2013 bis auf Weiteres zu 100 % arbeitsunfähig. Es bestehe eine deutlich verminderte Belastbarkeit bei der Arbeit als Elektriker, bei Überkopfarbeiten, Tragen und Heben von Lasten sowie Arbeiten in ungünstiger ergonomischer Position. Ein 50%iger Arbeitsversuch sei vom Beschwerdeführer nicht toleriert worden, es sei zu einer deutlichen Schmerzexazerbation gekommen. Eine alternative Tätigkeit im Rahmen eines technischen Dienstes/Hausunterhalts bzw. im Verkauf von leichten Elektroartikeln sei in einem 50%-Pensum möglich. Es müsste dazu ein probatorischer Ansatz gewählt werden. 2.2 Laut dem Arztbericht der Neurologin Dr. A.___ vom 1 4. Januar 2014 (Urk. 12/26) bestehen beim Beschwerdeführer linksseitige Zervikobrachialgien, ohne sensomotorisches Defizit, eine hochgradige Spondylose bei Osteochond rose auf Höhe HWK 5/6 und HWK 6/7 mit konsekutiver mittelgradiger Stenose foraminal auf Höhe HWK 5/6 bds., weniger ausgeprägt auf Höhe HWK 6/7 bds. und ein cervikozephales Schmerzsyndrom sowie als Nebendiagnosen ein persis tierendes Costotransversal -Syndrom bei segmentalen Befunden mittthora kal, eine Lumboischialgie links, eine leichte sensible Neuropathie des Nervus ulnaris links, gelegentliche linksp ektorale Beschwerden - Differential diagnose: coronare Herzkrankheit bei formal grenzwertiger pathologischer ergometrischer Belas tung, 64-Zeilen-MS-CT-Coronarunter suchung mit 1,74 mSv, stenosefreien Coronarien, fali vaskuläre Risikofaktoren: Status nach langjährigem Nikotin konsum von gegen 50 py, behandelte Hypertonie, und verdickter Intima-Media beidseits ohne signifikante Plugs. In der Tätigkeit als Elektromonteur sei der Beschwerdeführer aktuell zu 100 % arbeitsunfähig. Es bestünden eine deutlich reduzierte psychische und physische Belastbarkeit und die Möglichkeit von unkonzentriertem und fehlerhaftem Arbeiten. Nach entsprechenden Mass nah men zur Rekonditionierung und Mobilisierung und schrittweiser Steigerung des Arbeitspensums sei ein Arbeitspensum von 50 % wieder möglich. Eine defini tive Prognose könne nicht abgegeben werden.

2.2 Laut dem Arztbericht der Neurologin Dr. A.___ vom 1 4. Januar 2014 (Urk. 12/26) bestehen beim Beschwerdeführer linksseitige Zervikobrachialgien, ohne sensomotorisches Defizit, eine hochgradige Spondylose bei Osteochond rose auf Höhe HWK 5/6 und HWK 6/7 mit konsekutiver mittelgradiger Stenose foraminal auf Höhe HWK 5/6 bds., weniger ausgeprägt auf Höhe HWK 6/7 bds. und ein cervikozephales Schmerzsyndrom sowie als Nebendiagnosen ein persis tierendes Costotransversal -Syndrom bei segmentalen Befunden mittthora kal, eine Lumboischialgie links, eine leichte sensible Neuropathie des Nervus ulnaris links, gelegentliche linksp ektorale Beschwerden - Differential diagnose: coronare Herzkrankheit bei formal grenzwertiger pathologischer ergometrischer Belas tung, 64-Zeilen-MS-CT-Coronarunter suchung mit 1,74 mSv, stenosefreien Coronarien, fali vaskuläre Risikofaktoren: Status nach langjährigem Nikotin konsum von gegen 50 py, behandelte Hypertonie, und verdickter Intima-Media beidseits ohne signifikante Plugs. In der Tätigkeit als Elektromonteur sei der Beschwerdeführer aktuell zu 100 % arbeitsunfähig. Es bestünden eine deutlich reduzierte psychische und physische Belastbarkeit und die Möglichkeit von unkonzentriertem und fehlerhaftem Arbeiten. Nach entsprechenden Mass nah men zur Rekonditionierung und Mobilisierung und schrittweiser Steigerung des Arbeitspensums sei ein Arbeitspensum von 50 % wieder möglich. Eine defini tive Prognose könne nicht abgegeben werden. 2.3 Gemäss dem von der Krankentaggeldversicherung Allianz in Auftrag gegebenen Gutachten des E.___ vom 6. März 2014 ( Urk. 12/33/15-33) bestehen beim Beschwerdeführer mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein chroni sches zervikothorakospondy logenes Syndrom linksbetont bei Wi rbelsäulenfehlhaltung mit Flach rücken und hochthorakaler Gibbusbildung, anamnestisch Status nach C8-Reizsyndrom, ohne strukturell zuzuordnende Veränderungen, Status nach thorakolumbalem Morbus Scheuermann, leichte degenerative Ve r änderungen der unteren HWS, myofaszial betont sowie ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein dysfunktionelles Krankheitsverhalten, wahrscheinlich funktionelle abdominale Problematik sowie Kopfschmerzen, Differentialdiagnose: somatoforme Schmerzstörung, Anpassungsstörung. Im Rahmen der Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit habe der Beschwerdeführer ein ausgeprägtes dysfunktionelles Schmerzverhalten mit Schmerz- und Schonverhalten, vorzeitigem Abbruch verschiedener Tests vor Erreichen einer funktionellen Limite, Überschreiten der Zeitlimite und schlechter Testkonsistenz gezeigt. Zum Teil sei das Verhalten ängstlich geprägt mit Angst vor Beschwerdeverstärkung gewesen, allerdings hätten die doch deutlichen Inkonsistenzen sowohl bei der Testsituation als auch bei der klinischen Untersuchung sich nicht erklären lassen. Es dürfte sich am ehesten um eine ungünstige Entwicklung aufgrund der unklaren beruflichen Perspektive handeln, welche vom Beschwerdeführer als belastend bezeichnet werde. Funktionelle Limiten oder Einschränkungen hätten nicht objektiviert werden können. Das Problem liege im ausgeprägten Schmerz- und Schonverhalten. Die Leistungsbereitschaft des Beschwerdeführers sei nicht zuverlässig. Die Beobachtungen bei den Tests wiesen auf eine deutliche Selbstlimitierung hin. Die Konsistenz sei schlecht und die demonstrierte Belastbarkeit nur minimal gewesen. Infolge erheblicher Symptomausweitung, Selbstlimitierung und Inkonsistenz seien die Resultate der Belastbarkeitstests nicht verwertbar. Es sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer bei gutem Effort mehr leisten könnte. Unter Berücksichtigung der deutlichen Fehlstatik und der offen sichtlichen Dekompensation sei davon auszugehen, dass die angestammte Tätigkeit rein leistungsmässig erheblich reduziert sei mit Gewichtsbelastungen von höchstens mittelschwer, vermehrten Pausen über den Tag verteilt und Ein nehmen von Haltungen über den Kopf und in verdrehter Position lediglich sel ten, entsprechend einer 50%igen Leist ungsfähigkeit ganztags (Arbeits fähigkeit medizinisch-theoretisch 50 % ). Angepasst sei eine wechselpositionierte (Ste hen/Gehen und Sitzen) Tätigkeit mit Hantieren von Lasten bis mittelschwer (selten bis 20 kg ab Boden und horizontal, 15 kg über Schulterhöhe, manchmal ab Boden und horizontal bis 12,5 kg, über Schulterhöhe 10 kg), seltenem Arbeiten über Schulterhöhe und in vorgeneigter und verdrehter Position. Eine solche Tätigkeit könne der Beschwerdeführer aus rheumatologisch-ortho pädi scher Sicht ganztags ausüben. Aufgrund des Verhaltens und der Symptome bestehe mit grösster Wahrscheinlichkeit eine Anpassungsstörung, welche aber aus dem rheumatologischen Fachbereich heraus eher nicht zu einer zusätzlichen Leistungsminderung führe.

2.3 Gemäss dem von der Krankentaggeldversicherung Allianz in Auftrag gegebenen Gutachten des E.___ vom 6. März 2014 ( Urk. 12/33/15-33) bestehen beim Beschwerdeführer mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein chroni sches zervikothorakospondy logenes Syndrom linksbetont bei Wi rbelsäulenfehlhaltung mit Flach rücken und hochthorakaler Gibbusbildung, anamnestisch Status nach C8-Reizsyndrom, ohne strukturell zuzuordnende Veränderungen, Status nach thorakolumbalem Morbus Scheuermann, leichte degenerative Ve r änderungen der unteren HWS, myofaszial betont sowie ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein dysfunktionelles Krankheitsverhalten, wahrscheinlich funktionelle abdominale Problematik sowie Kopfschmerzen, Differentialdiagnose: somatoforme Schmerzstörung, Anpassungsstörung. Im Rahmen der Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit habe der Beschwerdeführer ein ausgeprägtes dysfunktionelles Schmerzverhalten mit Schmerz- und Schonverhalten, vorzeitigem Abbruch verschiedener Tests vor Erreichen einer funktionellen Limite, Überschreiten der Zeitlimite und schlechter Testkonsistenz gezeigt. Zum Teil sei das Verhalten ängstlich geprägt mit Angst vor Beschwerdeverstärkung gewesen, allerdings hätten die doch deutlichen Inkonsistenzen sowohl bei der Testsituation als auch bei der klinischen Untersuchung sich nicht erklären lassen. Es dürfte sich am ehesten um eine ungünstige Entwicklung aufgrund der unklaren beruflichen Perspektive handeln, welche vom Beschwerdeführer als belastend bezeichnet werde. Funktionelle Limiten oder Einschränkungen hätten nicht objektiviert werden können. Das Problem liege im ausgeprägten Schmerz- und Schonverhalten. Die Leistungsbereitschaft des Beschwerdeführers sei nicht zuverlässig. Die Beobachtungen bei den Tests wiesen auf eine deutliche Selbstlimitierung hin. Die Konsistenz sei schlecht und die demonstrierte Belastbarkeit nur minimal gewesen. Infolge erheblicher Symptomausweitung, Selbstlimitierung und Inkonsistenz seien die Resultate der Belastbarkeitstests nicht verwertbar. Es sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer bei gutem Effort mehr leisten könnte. Unter Berücksichtigung der deutlichen Fehlstatik und der offen sichtlichen Dekompensation sei davon auszugehen, dass die angestammte Tätigkeit rein leistungsmässig erheblich reduziert sei mit Gewichtsbelastungen von höchstens mittelschwer, vermehrten Pausen über den Tag verteilt und Ein nehmen von Haltungen über den Kopf und in verdrehter Position lediglich sel ten, entsprechend einer 50%igen Leist ungsfähigkeit ganztags (Arbeits fähigkeit medizinisch-theoretisch 50 % ). Angepasst sei eine wechselpositionierte (Ste hen/Gehen und Sitzen) Tätigkeit mit Hantieren von Lasten bis mittelschwer (selten bis 20 kg ab Boden und horizontal, 15 kg über Schulterhöhe, manchmal ab Boden und horizontal bis 12,5 kg, über Schulterhöhe 10 kg), seltenem Arbeiten über Schulterhöhe und in vorgeneigter und verdrehter Position. Eine solche Tätigkeit könne der Beschwerdeführer aus rheumatologisch-ortho pädi scher Sicht ganztags ausüben. Aufgrund des Verhaltens und der Symptome bestehe mit grösster Wahrscheinlichkeit eine Anpassungsstörung, welche aber aus dem rheumatologischen Fachbereich heraus eher nicht zu einer zusätzlichen Leistungsminderung führe. 2.4

2.4 2.4.1 Laut dem Arztbericht des Psychiaters Dr. B.___ vom 2 0. Mai 2014 ( Urk. 12/36) bestehen beim Beschwerdeführer ein chronisches zervico -thorakales Schmerz syndrom mit progredienter Schmerzausweitung sowie eine zusätzliche Anpas sungsstörung mit längerer depressiver Reaktion im Sinne eine r mittelschweren depressiven Episode (Differentialdiagnose: anhaltende somatoforme Schmerz störung ). Aktuell sei der Beschwerdeführer zu 100 % arbeitsunfähig. Es bestehe eine starke Einschränkung der körperlichen und psychischen Leistungsfähigkeit (schwere Bewegungseinschränkung durch Schmerz, psychische Einschränkung von Ausdauer, Belastungs- und Konzentrations fähigkeit).

2.4.1 Laut dem Arztbericht des Psychiaters Dr. B.___ vom 2 0. Mai 2014 ( Urk. 12/36) bestehen beim Beschwerdeführer ein chronisches zervico -thorakales Schmerz syndrom mit progredienter Schmerzausweitung sowie eine zusätzliche Anpas sungsstörung mit längerer depressiver Reaktion im Sinne eine r mittelschweren depressiven Episode (Differentialdiagnose: anhaltende somatoforme Schmerz störung ). Aktuell sei der Beschwerdeführer zu 100 % arbeitsunfähig. Es bestehe eine starke Einschränkung der körperlichen und psychischen Leistungsfähigkeit (schwere Bewegungseinschränkung durch Schmerz, psychische Einschränkung von Ausdauer, Belastungs- und Konzentrations fähigkeit). 2.4.2 Im an die Taggeldversicherung Allianz gerichteten Bericht vom 1 5. Juli 2014 ( Urk. 12/41) hielt Dr. B.___ fest, der Versuch eine r umfassenden Beurteilung einer begleitenden psychischen Dimension sei wegen der Schmerzfokussierung des Beschwerdeführers nicht ganz einfach. Diese Schmerzfokussierung könne auch als Hinweis darauf verstanden werden, dass der Beschwerdeführer sich von einer Reflexion seiner Krankheits- und Lebenssituation überfordert fühlen könnte, zu sehr und traumatisch in seinem Schmerz und seiner Angst darüber gefangen bleibend. Diagnostisch liege aus psychiatrischer Sicht eine mittel schwere depressive Episode vor, wahrscheinlich ausgelöst oder verstärkt durch das schwere Schmerzsyndrom. Beide Syndrome agierten aktuell progressiv, sich verstärkend. Dem Auslöser der depressiven Symptomatik zugrunde liegen könnte eine persönliche Vulnerabilität, möglicherweise durch kulturelle Normen verstärkt. Fasse man beide Syndrome zusammen, entspreche dies am ehesten einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren. Rein psychiatrisch liege die Arbeitsunfähigkeit - soweit getrennt beurteilbar - bei mindestens 50 %. Kombiniert mit der Schmerzstörung sei der Beschwerde führer zu 100 % arbeitsunfähig. Mittel - bis langfristig scheine eine körperlich leichtere Tätigkeit im angestammten Beruf am sinnvollsten und am besten rea lisierbar.

2.4.2 Im an die Taggeldversicherung Allianz gerichteten Bericht vom 1 5. Juli 2014 ( Urk. 12/41) hielt Dr. B.___ fest, der Versuch eine r umfassenden Beurteilung einer begleitenden psychischen Dimension sei wegen der Schmerzfokussierung des Beschwerdeführers nicht ganz einfach. Diese Schmerzfokussierung könne auch als Hinweis darauf verstanden werden, dass der Beschwerdeführer sich von einer Reflexion seiner Krankheits- und Lebenssituation überfordert fühlen könnte, zu sehr und traumatisch in seinem Schmerz und seiner Angst darüber gefangen bleibend. Diagnostisch liege aus psychiatrischer Sicht eine mittel schwere depressive Episode vor, wahrscheinlich ausgelöst oder verstärkt durch das schwere Schmerzsyndrom. Beide Syndrome agierten aktuell progressiv, sich verstärkend. Dem Auslöser der depressiven Symptomatik zugrunde liegen könnte eine persönliche Vulnerabilität, möglicherweise durch kulturelle Normen verstärkt. Fasse man beide Syndrome zusammen, entspreche dies am ehesten einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren. Rein psychiatrisch liege die Arbeitsunfähigkeit - soweit getrennt beurteilbar - bei mindestens 50 %. Kombiniert mit der Schmerzstörung sei der Beschwerde führer zu 100 % arbeitsunfähig. Mittel bis langfristig scheine eine körperlich leichtere Tätigkeit im angestammten Beruf am sinnvollsten und am besten rea lisierbar. 2.4. 3 Im zu Händen des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers verfassten Bericht vom 3. Juli 2015 ( Urk. 3) hielt Dr. B.___ fest, das Leiden des Beschwerdeführers lasse sich aktuell als Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Fakto ren (ICD-10 : F.45.41) zusammenfassen. Die Arbeitsunfähigkeit aus psychiat risch-psychosomatischer Sicht betrage 100 %.

2.4. 3 Im zu Händen des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers verfassten Bericht vom 3. Juli 2015 ( Urk. 3) hielt Dr. B.___ fest, das Leiden des Beschwerdeführers lasse sich aktuell als Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Fakto ren (ICD-10 : F.45.41) zusammenfassen. Die Arbeitsunfähigkeit aus psychiat risch-psychosomatischer Sicht betrage 100 %. 2.5 Laut dem Arztbericht des Hausarztes Dr. C.___ vom 2 5. November 2014 ( Urk. 12/50) bestehen beim Beschwerdeführer mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit ein chronisches zervikobrachiales Syndrom links, rezidivierende Pan i ktattacken, eine somatoforme Schmerzstörung, rezidivierende depressive Episoden und degenerative Veränderungen der Wirbelsäule. In der zuletzt aus geübten Tätigkeit als Hilfselektriker sei der Beschwerdeführer vom 25. Februar bis zum 1 7. März 2013 zu 50 % und seit dem 1 8. März 2013 bis auf Weiteres zu 100 % arbeitsunfähig. Mit einer psychischen Stabilisierung und einer Schmerztherapie könnte der Beschwerdeführer eventuell einer leichteren Tätig keit nachgehen, was auch für sein Selbstbewusstsein gut wäre. Wann mit der Wiederaufnahme einer beruflichen Tätigkeit gerechnet werden könne, sei derzeit kaum abs eh bar.

2.5 Laut dem Arztbericht des Hausarztes Dr. C.___ vom 2 5. November 2014 ( Urk. 12/50) bestehen beim Beschwerdeführer mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit ein chronisches zervikobrachiales Syndrom links, rezidivierende Pan i ktattacken, eine somatoforme Schmerzstörung, rezidivierende depressive Episoden und degenerative Veränderungen der Wirbelsäule. In der zuletzt aus geübten Tätigkeit als Hilfselektriker sei der Beschwerdeführer vom 25. Februar bis zum 1 7. März 2013 zu 50 % und seit dem 1 8. März 2013 bis auf Weiteres zu 100 % arbeitsunfähig. Mit einer psychischen Stabilisierung und einer Schmerztherapie könnte der Beschwerdeführer eventuell einer leichteren Tätig keit nachgehen, was auch für sein Selbstbewusstsein gut wäre. Wann mit der Wiederaufnahme einer beruflichen Tätigkeit gerechnet werden könne, sei derzeit kaum abs eh bar. 2.6

2.6 2.6.1 Dr. med. F.___, Facharzt Allgemeinmedizin, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin hielt in seiner Stellungnahme vom 28. November 2014 ( Urk. 12/51/4) fest, die angestammte Tätigkeit bleib e dem Beschwerdeführer aus somatischen Gründen ab August 2013 unzumutbar. Die Arbeitsunfähigkeit in angepassten Tätigkeiten liege bei 0 %, die Arbeitsfähigkeit sei aber aus psychiatrischen Gründen latent gefährdet. Angepasst sei eine leichte wechselbelastende Tätigkeit ohne Lastenheben über 5 kg, ohne Zwangs haltungen und ohne Überkopfarbeiten, ruhig und geordnet, ohne vorwiegenden Kundenkontakt. Die Prognose sei vorsichtig optimistisch unter der Vorausset zung, dass eine nachhaltig fachärztliche Psycho- und Pharmakotherapie zur Erhaltung der Restarbeitsfähigkeit durchgeführt werde. Nach Eingliederung sei wohl noch ein plausibilisierendes bidisziplinäres psychiatrisch-rheumatologi sches Gutachten notwendig.

2.6.1 Dr. med. F.___, Facharzt Allgemeinmedizin, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin hielt in seiner Stellungnahme vom 28. November 2014 ( Urk. 12/51/4) fest, die angestammte Tätigkeit bleib e dem Beschwerdeführer aus somatischen Gründen ab August 2013 unzumutbar. Die Arbeitsunfähigkeit in angepassten Tätigkeiten liege bei 0 %, die Arbeitsfähigkeit sei aber aus psychiatrischen Gründen latent gefährdet. Angepasst sei eine leichte wechselbelastende Tätigkeit ohne Lastenheben über 5 kg, ohne Zwangs haltungen und ohne Überkopfarbeiten, ruhig und geordnet, ohne vorwiegenden Kundenkontakt. Die Prognose sei vorsichtig optimistisch unter der Vorausset zung, dass eine nachhaltig fachärztliche Psycho- und Pharmakotherapie zur Erhaltung der Restarbeitsfähigkeit durchgeführt werde. Nach Eingliederung sei wohl noch ein plausibilisierendes bidisziplinäres psychiatrisch-rheumatologi sches Gutachten notwendig. 2.6.2 Am 1 7. März 2015 ( Urk. 12/60/3) führte Dr. F.___ aus, es lägen seit der Stellungnahme vom 2 8. November 2014 keine neuen Befunde vor. Ebenso gebe es keine Hinweise für erfüllte Foerstersche Kriterien für eine ausnahmsweise Unüberwindbarkeit eines unklaren Beschwerdebildes. Es müsse somit ohne weitere medizinische Abklärungen an der Stellung n ahme vom 2 8. November 2014 festgehalten werden.

2.6.2 Am 1 7. März 2015 ( Urk. 12/60/3) führte Dr. F.___ aus, es lägen seit der Stellungnahme vom 2 8. November 2014 keine neuen Befunde vor. Ebenso gebe es keine Hinweise für erfüllte Foerstersche Kriterien für eine ausnahmsweise Unüberwindbarkeit eines unklaren Beschwerdebildes. Es müsse somit ohne weitere medizinische Abklärungen an der Stellung n ahme vom 2 8. November 2014 festgehalten werden. 2. 7 Gemäss dem Austrittsbericht des D.___ vom 1 3. Juli 2015 ( Urk. 8/4) bestehen beim Beschwerdeführer eine (1.) Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) bei zervico -thorakalem Schmerzsyndrom ohne spinales Korrelat mit progredienter Schmerzausweitung, eine (2.) Angst und Depression gemischt mit/bei maladaptiven Coping -Muster (Schmerzfokussierung, Zukunftsängsten, Neigung zu Katastrophen-Szenarien) sowie e ine (3.) arterielle Hypertonie. Das Schmerzsyndrom sei ausgeprägt und werde durch Angst sowie Gefühle von Ausweg-, Machtlosigkeit und Verzweif lung verstärkt. Trotz Einsatz von Psychotherapeutika habe die Psyche nicht positiv beeinflusst werden können und es sei bei der Schmerzfokussierung geblieben. Es sei dem Beschwerdeführer nicht möglich gewesen, sein Krank heitskonzept zu reflektieren und Strategien für den besser e n Umgang mit chro nischen Schmerzen zu entwickeln. Eine Anschlusspsychotherapie sei in Anbe tracht der zunehmenden Suizidgeda nken notwendig. Die Arbeitsun fähigkeit werde voraussichtlich noch länger bestehen.

2. 7 Gemäss dem Austrittsbericht des D.___ vom 1 3. Juli 2015 ( Urk. 8/4) bestehen beim Beschwerdeführer eine (1.) Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) bei zervico -thorakalem Schmerzsyndrom ohne spinales Korrelat mit progredienter Schmerzausweitung, eine (2.) Angst und Depression gemischt mit/bei maladaptiven Coping -Muster (Schmerzfokussierung, Zukunftsängsten, Neigung zu Katastrophen-Szenarien) sowie e ine (3.) arterielle Hypertonie. Das Schmerzsyndrom sei ausgeprägt und werde durch Angst sowie Gefühle von Ausweg-, Machtlosigkeit und Verzweif lung verstärkt. Trotz Einsatz von Psychotherapeutika habe die Psyche nicht positiv beeinflusst werden können und es sei bei der Schmerzfokussierung geblieben. Es sei dem Beschwerdeführer nicht möglich gewesen, sein Krank heitskonzept zu reflektieren und Strategien für den besser e n Umgang mit chro nischen Schmerzen zu entwickeln. Eine Anschlusspsychotherapie sei in Anbe tracht der zunehmenden Suizidgeda nken notwendig. Die Arbeitsun fähigkeit werde voraussichtlich noch länger bestehen. 3.

3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin macht zur Begründung der angefochtenen Verfügung geltend, dem Beschwerdeführer sei eine behinderungsangepasste Tätigkeit (leichte wechselbelastende Tätigkeit ohne Lastenh e ben über 5 kg, ohne Zwangs haltungen und ohne Überkopfarbeiten, ruhig und geordnet, ohne vorwiegenden Kundenkontakt) zu 100 % zumutbar. Der Einkommensvergleich ergebe einen Invaliditätsgrad von lediglich 14 %, womit der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Invalidenrente habe. Die medizinische Sachlage sei ausrei chend abgeklärt worden. Eine eigenständige, von der Schmerzerkrankung los gelöste psychische Erkrankung liege nicht vor (Urk. 2).

3.1 Die Beschwerdegegnerin macht zur Begründung der angefochtenen Verfügung geltend, dem Beschwerdeführer sei eine behinderungsangepasste Tätigkeit (leichte wechselbelastende Tätigkeit ohne Lastenh e ben über 5 kg, ohne Zwangs haltungen und ohne Überkopfarbeiten, ruhig und geordnet, ohne vorwiegenden Kundenkontakt) zu 100 % zumutbar. Der Einkommensvergleich ergebe einen Invaliditätsgrad von lediglich 14 %, womit der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Invalidenrente habe. Die medizinische Sachlage sei ausrei chend abgeklärt worden. Eine eigenständige, von der Schmerzerkrankung los gelöste psychische Erkrankung liege nicht vor (Urk. 2). 3.2 Demgegenüber l ässt der Beschwerdeführer geltend machen, er sei alleine schon wegen seiner psychischen Beeinträchtigungen zu 100 % arbeitsunfähig. Die von der Beschwerdegegnerin getätigten medizinischen Abklärungen seien ungenü gend, insbesondere erfüllten sie die Anforderungen der neuen bunde s gerichtli chen Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 nicht ( Urk. 1).

3.2 Demgegenüber l ässt der Beschwerdeführer geltend machen, er sei alleine schon wegen seiner psychischen Beeinträchtigungen zu 100 % arbeitsunfähig. Die von der Beschwerdegegnerin getätigten medizinischen Abklärungen seien ungenü gend, insbesondere erfüllten sie die Anforderungen der neuen bunde s gerichtli chen Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 nicht ( Urk. 1). 4.

4. 4.1 RAD-Arzt Dr. F.___ ist in seiner Stellungnahme vom 2 8. November 2014 (Urk. 12/51/4) aufgrund der Berichte der behandelnden Ärzte zum Ergebnis gelangt, das s in behinderungs angepasster Tätigkeit keine Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit vorliege, diese aber aus psychiatrischen Gründen „anhaltend gefährdet“ sei. Zur Erhaltung der vorhandenen Restarbeitsfähigkeit erachtete er deshalb die Durchführung einer nachhaltigen Psycho- und Pharmakotherapie für notwendig. Ausserdem hielt er fest, es sei die Einholung eines plausibilisie renden psych i atrisch-rheumatologischen Gutachtens notwendig. D ie Beschwer degegnerin hielt dem jedoch in der Folge entgegen, eine Anpassungsstörung sei grundsätzlich nicht iv-relevant und es sei kein weiteres Gutachten einzuholen, da keine psychische Komorbidität vorhanden sei (Urk. 12/51/4). Am 1 7. März 2015 (Urk. 12/60/3) führte Dr. F.___ aus, eine weitere medizinische Stellung nahme sei vorläufig nicht notwendig, es seien vom Beschwerdeführer keine neuen fachärztlich ausgewiesenen Befunde und Tatsachen vorgebracht worden. Ebenso gebe es keine Hinweise für erfüllte Foerster-Kriterien für eine aus nahmsweise Unüberwindbarkeit eine s unklaren Beschwerdebildes. Eine detail lierte Prüfung der Foerster-Kriterien hat aber weder Dr. F.___ noch die Beschwerdegegnerin vorgenommen.

4.1 RAD-Arzt Dr. F.___ ist in seiner Stellungnahme vom 2 8. November 2014 (Urk. 12/51/4) aufgrund der Berichte der behandelnden Ärzte zum Ergebnis gelangt, das s in behinderungs angepasster Tätigkeit keine Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit vorliege, diese aber aus psychiatrischen Gründen „anhaltend gefährdet“ sei. Zur Erhaltung der vorhandenen Restarbeitsfähigkeit erachtete er deshalb die Durchführung einer nachhaltigen Psycho- und Pharmakotherapie für notwendig. Ausserdem hielt er fest, es sei die Einholung eines plausibilisie renden psych i atrisch-rheumatologischen Gutachtens notwendig. D ie Beschwer degegnerin hielt dem jedoch in der Folge entgegen, eine Anpassungsstörung sei grundsätzlich nicht iv-relevant und es sei kein weiteres Gutachten einzuholen, da keine psychische Komorbidität vorhanden sei (Urk. 12/51/4). Am 1 7. März 2015 (Urk. 12/60/3) führte Dr. F.___ aus, eine weitere medizinische Stellung nahme sei vorläufig nicht notwendig, es seien vom Beschwerdeführer keine neuen fachärztlich ausgewiesenen Befunde und Tatsachen vorgebracht worden. Ebenso gebe es keine Hinweise für erfüllte Foerster-Kriterien für eine aus nahmsweise Unüberwindbarkeit eine s unklaren Beschwerdebildes. Eine detail lierte Prüfung der Foerster-Kriterien hat aber weder Dr. F.___ noch die Beschwerdegegnerin vorgenommen. 4.2 Wie eingangs dargelegt ist gemäss der mit BGE 141 V 28 1 geänderten bundesge richtlichen Rechtsprechung zu den psychosomatischen Leiden aber ohnehin nicht mehr auf die Foerster-Kriterien abzustellen, sondern die tat säch liche Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers ist anhand des erwähnten Krite rienkatalogs zu prüfen (vgl. E. 1. 3; zur Anwendbarkeit dieser Rechtspre chung auf laufende Verfahren vgl. BGE 141 V 2 81 E. 8; vgl. Urteil des Bundes gerichtes 9C_539/2015 vom 21. März 2016 E. 4 mit Hinweisen). Hierfür muss den medi zinischen Unterlagen genauer als bisher entnommen werden können, welche funktionellen Ausfälle in Beruf und Alltag aus den versicherten Gesundheits schäden resultieren. Medizinisch muss schlüssig begründet sein, inwiefern sich aus den funktionellen Ausfällen bei objektiver Zumutbarkeitsbe urteilung anhand der Standardindikatoren e ine Einschränkung der Arbeitsfä higkeit ergibt (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4 mit Hinweisen).

4.2 Wie eingangs dargelegt ist gemäss der mit BGE 141 V 28 1 geänderten bundesge richtlichen Rechtsprechung zu den psychosomatischen Leiden aber ohnehin nicht mehr auf die Foerster-Kriterien abzustellen, sondern die tat säch liche Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers ist anhand des erwähnten Krite rienkatalogs zu prüfen (vgl. E. 1. 3; zur Anwendbarkeit dieser Rechtspre chung auf laufende Verfahren vgl. BGE 141 V 2 81 E. 8; vgl. Urteil des Bundes gerichtes 9C_539/2015 vom 21. März 2016 E. 4 mit Hinweisen). Hierfür muss den medi zinischen Unterlagen genauer als bisher entnommen werden können, welche funktionellen Ausfälle in Beruf und Alltag aus den versicherten Gesundheits schäden resultieren. Medizinisch muss schlüssig begründet sein, inwiefern sich aus den funktionellen Ausfällen bei objektiver Zumutbarkeitsbe urteilung anhand der Standardindikatoren e ine Einschränkung der Arbeitsfä higkeit ergibt (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4 mit Hinweisen). 4.3 Die vorliegenden medizinischen Berichte erlauben keine zuverlässige Beurtei lung der gestellten Diagnose n und attestierten Arbeitsunfähigkeit nach Mass gabe der relevanten Indikatoren g emäss geänderter Rechtsprechung. Mangels psychiatrischer Begutachtung lässt sich nicht rechtsgenüglich beurteilen, ob ein relevanter psychiatrisc her Gesundheitsschaden besteht. Es gibt Unkl arheiten bezüglich der Indikato ren „Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder – resistenz “ sowie „ behand lungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidensdruck“. Es kann den Akten entnommen werden, dass sich der Beschwer deführer bei Dr. B.___ in regelmässiger psychotherapeutischer Behandlung befindet und es ist auch nicht ersichtlich, dass er sich einer psychopharma z eu tischen Behandlung verwehrt. Auch stationären Behandlungen hat sich der Beschwerdeführer unterzogen, so befand er sich zuletzt vom 1 5. Juni bis zum 3. Juli 20 15 im D.___ ( Urk. 8/4) und vom 13. Februar bis zum 1 3. März 2014 in der G.___ (Urk. 12/50/53-58), ohne dass eine wesentliche Besseru ng hätte erzielt werden können. Es lässt sich jedoch nicht beurteilen, ob sich der Beschwerdeführ er in genügendem Masse behandeln lässt und worauf der geringfügige Erfolg der bisherigen Behandlungsmassnahmen zurückzuführen ist. Es sind sodann auch nur wenige Angaben vorhanden, um den sozialen Kontext und die Frage der gleichmässigen Einschränkung des Aktivi tätenniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen zu überprüfen.

4.3 Die vorliegenden medizinischen Berichte erlauben keine zuverlässige Beurtei lung der gestellten Diagnose n und attestierten Arbeitsunfähigkeit nach Mass gabe der relevanten Indikatoren g emäss geänderter Rechtsprechung. Mangels psychiatrischer Begutachtung lässt sich nicht rechtsgenüglich beurteilen, ob ein relevanter psychiatrisc her Gesundheitsschaden besteht. Es gibt Unkl arheiten bezüglich der Indikato ren „Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder – resistenz “ sowie „ behand lungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidensdruck“. Es kann den Akten entnommen werden, dass sich der Beschwer deführer bei Dr. B.___ in regelmässiger psychotherapeutischer Behandlung befindet und es ist auch nicht ersichtlich, dass er sich einer psychopharma z eu tischen Behandlung verwehrt. Auch stationären Behandlungen hat sich der Beschwerdeführer unterzogen, so befand er sich zuletzt vom 1 5. Juni bis zum 3. Juli 20 15 im D.___ ( Urk. 8/4) und vom 13. Februar bis zum 1 3. März 2014 in der G.___ (Urk. 12/50/53-58), ohne dass eine wesentliche Besseru ng hätte erzielt werden können. Es lässt sich jedoch nicht beurteilen, ob sich der Beschwerdeführ er in genügendem Masse behandeln lässt und worauf der geringfügige Erfolg der bisherigen Behandlungsmassnahmen zurückzuführen ist. Es sind sodann auch nur wenige Angaben vorhanden, um den sozialen Kontext und die Frage der gleichmässigen Einschränkung des Aktivi tätenniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen zu überprüfen. 4.4 Nach dem Gesagten ist eine abschliessende Beurteilung der Arbeits- und Leis tungsfähigkeit de s Beschwerdeführer s gestützt auf die aktuelle Aktenlage nicht möglich. Vielmehr bedarf es weiterer medizi nischer - insbesondere psychiat ri scher - Abklärungen zur Frage, ob und inwiefern sich bei objektiver Zumutbar keitsbeur teilung anhand der Standardindi katoren gemäss BGE 14 1 V 281 eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers ergibt. Es wird sodann von der Beschwerdegegnerin zu prüfen sein, ob d er Beschwerdeführer der ihm obliegenden und von der Beschwerdegegnerin ausdrücklich auferlegten (vgl. Urk. 12/47) Schadenminderungs pflicht zur Durchführung einer Psycho - und Pharmakotherapie genügend nachgekommen ist.

4.4 Nach dem Gesagten ist eine abschliessende Beurteilung der Arbeits- und Leis tungsfähigkeit de s Beschwerdeführer s gestützt auf die aktuelle Aktenlage nicht möglich. Vielmehr bedarf es weiterer medizi nischer - insbesondere psychiat ri scher - Abklärungen zur Frage, ob und inwiefern sich bei objektiver Zumutbar keitsbeur teilung anhand der Standardindi katoren gemäss BGE 14 1 V 281 eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers ergibt. Es wird sodann von der Beschwerdegegnerin zu prüfen sein, ob d er Beschwerdeführer der ihm obliegenden und von der Beschwerdegegnerin ausdrücklich auferlegten (vgl. Urk. 12/47) Schadenminderungs pflicht zur Durchführung einer Psycho - und Pharmakotherapie genügend nachgekommen ist. 5. Demnach ist die Verfügung vom 1 0. Juni 2015 aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie, nach erfolgter Abklä r ung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch de s Beschwerdeführer s neu verfüge.

5. Demnach ist die Verfügung vom 1 0. Juni 2015 aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie, nach erfolgter Abklä r ung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch de s Beschwerdeführer s neu verfüge. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.

In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. 6.

6. 6.1 Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Besc hwerdeverfahren vor dem kantona len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 600.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

6.1 Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Besc hwerdeverfahren vor dem kantona len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 600.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer ).

6.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer ). Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Pro zessentschädigung hat, welche in Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsa che und der Schwierigkeit des Prozesses mit Fr. 1‘800.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bemessen ist.

Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Pro zessentschädigung hat, welche in Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsa che und der Schwierigkeit des Prozesses mit Fr. 1‘800.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bemessen ist. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung vom 1 0. Juni 2015 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung vom 1 0. Juni 2015 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung von Fr. 1‘800.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung von Fr. 1‘800.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Oskar Gysler

Rechtsanwalt Oskar Gysler - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

HurstBrügger