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Belfast ist die Hauptstadt von Nordirland im Vereinigten Königreich Grossbritannien und Nordirland und die zweitgrösste Stadt der irischen Insel nach Dublin.
Belfast hat etwa 350.000 Einwohner und liegt an der Mündung des Flusses Lagan in der Bucht von Belfast. Im Dublin-Belfast corridor entlang der Autobahn wohnen drei der sechs Millionen Iren. Belfast ist Sitz eines katholischen und eines anglikanischen Bischofs, Universitätsstadt und besitzt einen Seehafen. Die Stadt ist ausserdem Sitz der Regierung und des Parlaments von Nordirland.
Innerstädtische Gebiete Belfasts gehörten vor allem in den 1970er Jahren zu den Schauplätzen des Nordirlandkonflikts.
Im 17. Jahrhundert bauten aus Frankreich geflohene Hugenotten die Leinenindustrie auf.
Im 18. Jahrhundert erfolgte eine Erweiterung des Hafens.
1888 erhielt Belfast durch Queen Victoria das Stadtrecht.
1912 lief die in der Belfaster Werft Harland & Wolff gebaute Titanic von hier zu ihrer ersten Fahrt aus.
Im April und Mai 1941 kam es zu starken Schäden in Hafen und Stadt durch Bombardements der deutschen Luftwaffe.
1969 begannen die bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen zwischen militanten Gruppen der Katholiken und Protestanten (man spricht heute meist von „troubles“). Offiziell beendet wurden sie 1998 durch das so genannte Karfreitagsabkommen. Die stark gehemmte Entwicklung der Stadt kam danach in Gang. Wirtschaft und Tourismus entwickelten sich stärker.
Am 31. Mai 2011 fand in Belfast eine Gedenkveranstaltung an den Stapellauf der Titanic am 31. Mai 1911 auf der Werft Harland & Wolff statt, damals die grösste Werft der Welt.