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Am Montagabend hatte das Biopharmaunternehmen mitgeteilt, dass die US-Gesundheitsbehörde FDA über die Phase-III-Studie STARS mit dem Produktkandidaten Sarizotan mit Newron reden wolle. Konkret will die FDA den statistischen Plan dieser klinischen Studie diskutieren, bevor die Studiendaten zu dem potenziellen Medikament zur Behandlung des Rett-Syndroms "entblindet" würden, so Newron weiter.
Zuletzt kosten Newron-Aktien 6,40 Franken. Das sind 10,5 Prozent weniger als noch am Montagabend zum Handelsschluss. Dabei haben sich die Papiere seit Jahresbeginn mit einem Plus von 27 Prozent (bis Montagabend) besser gehalten als im Vorjahr, als sich der Kurs halbiert hatte. Der Gesamtmarkt (SPI) gibt gut ein halbes Prozent nach.
Wie Newron mitteilte, werde nun das Verfahren für ein "Type A Meeting" mit der FDA eingeleitet. Die FDA hatte im November Newrons Sarizotan den "Rare-Pediatric-Disease"-Status zugesprochen. Als seltene pädiatrische Erkrankungen definiert die Behörde schwere oder lebensbedrohliche Krankheiten, von denen in den USA weniger als 200'000 Menschen primär zwischen der Geburt und dem 18. Lebensjahr betroffen sind.
Während der Markt die Aktien abstraft, meint Jefferies-Analyst Peter Welford, es sei unmöglich aus dieser Entwicklung Rückschlüsse über die Studienergebnisse zu ziehen. Allerdings sei es klar enttäuschend, dass sich damit die Veröffentlichung der Daten weiter verzögere, so der Experte weiter.
(AWP)