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Der Thron von Novak Djokovic wackelt. Der Serbe scheidet beim in Paris-Bercy gegen Marin Cilic aus. Andy Murray fehlt nach dem Erfolg über Tomas Berdych noch ein Sieg auf dem Weg zur Nummer 1.
Dem Wimbledon-Sieger Murray winkt bereits beim Masters-1000-Turnier in Paris die Chance, Djokovic von der Spitze des Rankings zu verdrängen. Nach dem Zweisatz-Sieg (7:6/11:9, 7:5) im Viertelfinal gegen Berdych muss der Schotte in den Halbfinals noch den Sieger des Duells zwischen Jo-Wilfried Tsonga und Milos Raonic aus dem Weg räumen, um erstmals an die Spitze des ATP-Rankings vorzustossen.
Murray kam unverhofft zu dieser Chance. Im 15. Duell verlor Djokovic erstmals gegen den früheren US-Open-Sieger Marin Cilic, der vergangenen Sonntag an den Swiss Indoors in Basel triumphiert hatte. Mit 4:6, 6:7 (2:7) fiel das Verdikt deutlich aus. Zwar rettete sich der Serbe nach Abwehr zweier Matchbälle noch ins Tiebreak, spielte aber in der Kurzentscheidung schwach.
Sein Gegner um den ATP-Thron machte dies wenige Stunden später besser. Murray wehrte im Tiebreak des ersten Umgangs sieben Satzbälle ab, um sich 11:9 durchzusetzen. Berdych leistete in dieser Partie heftigen Widerstand, zumal für den Tschechen eine mögliche Qualifikation für die ATP Finals in London auf dem Spiel stand. Im zweiten Satz nahm Murray den Schwung mit und schaffte das Break gleich im ersten Aufschlagspiel. Gleichwohl liess der 29-Jährige nochmals Spannung aufkommen. Beim Stand von 5:4 und eigenem Aufschlag kassierte er ein Break und wenige später verwandelte er bei eigenem Aufschlag erst den vierten Matchball zum 7:5.
Nach 76 Wochen als Nummer 2 kann nun Murray am Samstag endlich den letzten Schritt machen. "Wenn er es schafft, dann hat er es verdient", meinte Djokovic, der seit 122 Wochen an der Spitze steht, unmittelbar nach seiner Niederlage.
SDA-ATS