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Im Final des Tennis Europe Wintercups 2024 trafen die Schweizer vergangenes Wochenende nach Siegen über Deutschland und Portugal auf Gastgeber Frankreich. Dabei gerieten sie zu Beginn in Rücklage, weil der Jurassier Thomas Gunzinger die erste Partie knapp in drei Sätzen gegen den Franzosen Timeo Trufelli verlor. Der Zürcher Flynn Thomas sorgte dann aber mit seinem Zwei-Satz-Sieg über Moise Kouame für den Ausgleich und stand anschliessend auch im entscheidenden Doppel auf dem Platz. Thomas und der Solothurner Mateo Fluri besiegten gemeinsam in zwei engen Sätzen das französische Duo. Somit kürten sich die Schweizer, betreut durch Coach Phillip Wallbank, zum Europameister! Übrigens: Thomas Gunzinger und Flynn Thomas gehörten 2022 bereits dem Team an, welches sich den U14-Weltmeistertitel sicherte.
Turniersiege für Lulu Sun und Adam Knis
Ganz in der Nähe von London konnte Lulu Sun (WTA 181) eine Trophäe in die Höhe stemmen. Die 22-jährige Genferin triumphierte beim ITF-W50-Turnier von Roehampton. Nachdem sie im gesamten Turnierverlauf ohne Satzverlust blieb, besiegte Sun im Endspiel auch die Einheimische Heather Watson (WTA 125) in zwei Sätzen. Nach dem jüngsten Erfolg ist die Schweizerin in der Weltrangliste weiter vorne zu finden als je zuvor. Diese Woche steht sie dank einer Wildcard im Hauptfeld des WTA-1000-Turniers von Dubai, wo Lulu Sun in der ersten Runde auf die Spanierin Paula Badosa (WTA 74) trifft.
Zusammen mit dem Tunesier Ibrahim Snoussi war der Genfer Adam Knis beim ITF-Juniorenturnier von Gremda (TUN) nicht aufzuhalten. Das Duo besiegte im Final die beiden Einheimischen Mehdi Ben Arab und Mohamed Sanad Bouhlel in zwei Sätzen. Für den 16-jährigen Knis war es der erste Titelgewinn bei einem Turnier der ITF Juniors Tour.
Finals für Perrin, Wenger, Robas, Weber/Lavrnja und Zurmühle
Der 16-jährige Dany Robas schaffte den Finaleinzug mit vier Siegen beim ITF-Juniorenturnier im luxemburgischen Esch-Alzette. Im Endspiel lieferte sich der Genfer ein Duell auf Augenhöhe mit dem Deutschen Vincent Reisach, welches in zwei Tie-Breaks zu Ungunsten von Robas entschieden wurde. Beim selben Turnier schaffte ein rein schweizerisches Duo, bestehend aus dem Schwyzer Philip Weber und dem Zürcher Aleksandar Lavrnja, den Sprung in den Doppel-Final. Drei weitere Schweizer:innen verpassten einen Turniersieg letzte Woche insofern nur knapp, dass auch sie sich erfolgreich für einen Doppel-Final qualifizierten: Der Neuenburgerin Conny Perrin gelang dies beim ITF-W75-Turnier von Altenkrichen (GER) zusammen mit der Deutschen Julia Lohoff. Der Seeländer Damien Wenger stand an der Seite des Franzosen Corentin Denolly im Endspiel des ITF-M25-Turniers von Hammamet (TUN). Und die Luzerner Juniorin Aurora Zurmühle musste sich zusammen mit der Österreicherin Emily Lederer erst im Final des ITF-J30-Turniers von Dublin (IRL) stoppen lassen.