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Der tragische Flugzeugabsturz in Kolumbien, bei dem fast die gesamte Mannschaft des brasilianischen Spitzenklubs AF Chapecoense starb, forderte auch ein Opfer, das im Schweizer Fussball wohl bekannt ist.
Mario Sergio Pontes de Paiva (✝66) spielte in der Saison 1986/87 für die AC Bellinzona in der Nationalliga A. Er zauberte zusammen mit Landsmann Paolo Cesar, dem späteren GC-Star.
Der Klub wurde damals auch «Samba ACB» genannt. Ein Spiel am 11. Oktober 1986 lockte 17'000 Fussball-Fans ins Tessiner Stadion, ein absoluter Zuschauer-Rekord.
Die Brasilianer dankten ihnen mit vier Toren, die sie gegen Lausanne schossen. Das Spiel endete mit 4:2 für Bellinzona.
Am 7. September 1950 wurde Mario Sergio in Rio de Janeiro geboren, war seit 1981 Mittelstürmer und spielte auch in der brasilianischen Nationalmannschaft. 1987 zog er sich vom Fussball zurück, wurde erst Trainer, dann Sport-Kommentator.
Mario Sergio begleitete als Sport-Sprecher des Radio-Senders Fox News Brazil die Journalisten-Delegation, als das Flugzeug bei Medellín abstürzte. Er wollte über den Copa Sudamericana berichten.Publiziert am 29.11.2016 | Aktualisiert am 07.12.2016