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Medizinisch Autogenes Training
Schultz verzichtete auf die starken heterosuggestiven Elemente der klassischen Hypnose und versuchte ausschliesslich über die wiederholte, nicht fremdsuggestive Anleitung (d.h. Training) zu hypnoseähnlichen Zuständen zu gelangen. Der technische Ausgangspunkt bildete dabei die Grundstufe des med. Autogenen Trainings mit seinen sechs Grundübungen. Die autosuggestiven Übungen werden stufenweise eingeübt.
Durch autosuggestive Übungen können Puls, Atemfrequenz, Hautdurchblutung und Entspannung der Muskeln regulierend beeinflusst werden. Auch wird die physische und psychische Leistungsfähigkeit gesteigert, was sich positiv auf das Allgemeinbefinden und die Lebensqualität auswirkt.
Die besonderen Effekte des med. Autogenen Training beruhen auf der Rückkopplung (Feedback).
Durch die geistige Konzentration und die Fokussierung auf einen Körperteil und eine Funktion (z.B. «Arm ist warm») werden gewollte Effekte ermöglicht. Die gedankliche Vorstellung eines Bisses in eine saftige, gelbe Zitrone und das Beobachten der darauffolgenden Reaktionen im Körper können ein Bild der Wirkung des med. Autogenen Trainings geben. Die vorgestellten Bilder dienen als Informationsträger für die gewünschte Reaktion.
Um das Verfahren zu erlernen, brauchen Sie etwas Zeit und Geduld. Acht Sitzungen und individuelles, tägliches Üben während 3 bis 4 Monaten sind notwendig, um Veränderungen des seelischen und körperlichen Wohlbefindens wahrzunehmen.
Begleitend zur ärztlichen Betreuung bei: