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Corinne Suter nutzt ihre Hochform zur nächsten Medaille. Nach Bronze im Super-G erringt die Schwyzerin in Are WM-Silber in der Abfahrt.
Die Schwyzerin Corinne Suter holt ihre zweite Medaille an diesen Weltmeisterschaften. Während Bronze im Super-G ziemlich überraschend kam, gehörte sie aufgrund ihrer Trainingsleistungen auf der Abfahrt zu den Mitfavoritinnen. Suter liess sich vom Druck und von der etwas schlechteren Sicht aber nicht beeindrucken und fuhr souverän zu Silber.
Als bisher letzte Schweizerin hatte Lara Gut-Behrami WM-Abfahrts-Medaillen für die Schweiz errungen, 2009 Silber in Val d'Isère und 2015 Bronze in Vail.
Gegen die Weltmeisterin Ilka Stuhec war heute kein Kraut gewachsen. Die Slowenin zeigte eine perfekte Fahrt und verteidigte ihren Titel souverän. Speziell ist dieser Titel auch, weil Stuhec erst in diesem Jahr von einer Verletzung zurückkam.
Lindsey Vonn beendet ihre Karriere ähnlich märchenhaft wie gestern Aksel Svindal. Die Amerikanerin fuhr bei ihrem letzten Auftritt auf der grossen Bühne nochmals aufs Podest und holte sich Bronze in der Abfahrt.
Neben Corinne Suter fiel das Schweizer Ergebnis durchzogen aus. Lara Gut-Behrami machte im unteren Streckenteil einige Fehler, klassierte sich aber auf dem achtbaren siebten Rang. Jasmine Flury (20.) und Joana Hählen (16.) konnten ihre guten Trainingsleistungen nicht bestätigen und verloren auf der ganzen Strecke Zeit.
Ohne Auszeichnung blieben – wie schon im Super-G und in der Kombination – die Österreicherinnen. Fünf der sechs Weltcup-Abfahrten dieses Winters hatten sie für sich entschieden, doch im wichtigsten Rennen kam mit Stephanie Venier die Beste des Teams 'nur' auf Platz 4. Vier Hundertstel fehlten ihr auf Lindsey Vonn. In der Kombination war es Ramona Siebenhofer, welche den Bronzenplatz um vier Hundertstel verpasste.
Tina Weirather kam ebenfalls nicht auf Touren. Die Liechtensteinerin fährt ihrer Form derzeit hinterher und verlor in der Abfahrt über eine Sekunde auf die Bestzeit. «Ich wollte zwar einen Schritt noch vorne machen, leider war es einer zurück. Doch ich werde auch aus dieser Phase wieder rausfinden. Heute freue ich mich vor allem für Corinne», sagt Weirather nach dem Rennen.
(abu/sda)