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Herr Dr. Krebs. Im Mai dieses Jahres ist eine neue Denkschrift von Ihnen mit dem Titel: „Was tun? Rassenhumanismus versus Transmenschismus“ erschienen. Was hat Sie dazu bewegt, diese Schrift zu verfassen?
… die gespürte Notwendigkeit, eine Unzahl von weltanschaulichen Widersprüchen beseitigen zu wollen, angefangen beim Hauptbegriff ›Identität‹, dessen Sinn und Bedeutung allzuoft entweder miß- oder nur partiell verstanden ist. So wenig ein Orchester ohne hörbaren Klang denkbar ist, verstummt ipso facto der Begriff ›Identität‹, verliert also Sinn und Bedeutung, sobald er vom Rassenbewußtsein abgekoppelt wird. Das Haupttabu – oder noch besser: die Hauptzäsur – ist somit genannt: der naturwissenschaftliche Begriff ›Rasse‹. Um von vornherein den Sinn und Gehalt dieses Begriffes in unserem Verständnis klar und deutlich zu markieren, habe ich den Neologismus ›Rassenhumanismus› in die Welt gesetzt. Ferner wollte ich mich auf die Frontlinie begeben, gerade dorthin, wo die Geister sich scheiden und die unüberbrückbare Kluft zwischen Globalismus und Identität, Rassenhumanismus und Transmenschismus (Vermischung) verdeutlichen. Schließlich wollte ich an die Werte erinnern, die uns leiten, ohne auf handlungsbezogene Hinweise für die Durchführung des Kampfes auf der Straße zu verzichten.
Der Titel lautet: „Was tun?“! Eigentlich sollten die Nationalen Kräfte ja wissen, was sie tun, braucht es dazu noch eine Anleitung? In den letzten Jahrzehnten wurden Tausende von Büchern für unsere Sache geschrieben. Mittlerweile sollten die Mitstreiter doch wissen, was sie tun sollten – braucht es dazu noch mehr Bücher, Denkschriften, Zeitungen usw.?
In der Tat: Die Publizistik entwickelt sich sogar auf inflationäre Weise!…
Nun: ein klares Regelwerk von präzis definierten, kompromißlosen Richtlinien fehlt immer noch. In den ersten Jahren ihres Kampfes hätten auch die Bolschewiken wissen sollen, was zu tun war. Offenbar herrschte aber unter ihnen die gleiche Verwirrung, die gleichen Mißverständnisse und Hemmungen, so daß Lenin es für dringend erforderlich hielt, mit seinem ›Was tun?‹ eine mentale Säuberung durchzuführen.
Im Traktat (Abhandlung) von Johannes Scharf, geht es um: „Der Ethnostaat »Nova Europa«“. Warum wurde dieses Thema in dem Ihrer Schrift aufgegriffen?
… nur, um eine Perspektive zu zeichnen für den Extremfall, daß Westeuropa hoffnungs- und heillos durch den mörderischen Globalismus und die rassische Durchmischung zur Auflösung gebracht wird und folglich zu verschwinden droht.
Ist dieses »Nova Europa« wirklich die einzige Alternative, die wir Weißen noch haben?
Ja, die letzte Alternative, ein genetisches Reservoir zu schaffen… falls alle anderen Lösungsversuche scheitern! Wir haben aber dieses Stadium noch nicht erreicht. Eine Vielzahl von möglichen Szenarien sind vorhanden und noch nicht erschöpft.
Ist im Zeitalter der Globalisierung, man kann heute innert 24 Stunden jeden Teil der Erde erreichen, dieses »Nova Europa« nicht utopisch?
… gewagt, aber nicht utopisch! Eine Festung, ein gesicherter Rückzugsort, wo Menschen unserer Art überleben und weiterhin artgemäß gedeihen können, schafft erst die menschlichen und territorialen Voraussetzungen für eine spätere Reconquista, also eine Rückeroberung Westeuropas.
Der Kampf und die Pflicht sollte doch im eigenen Land getätigt werden und nicht irgendwo als Siedler in der Wildnis oder gar auf einem anderen Kontinent? Oder ist die Lage in Ihren Augen so ausweglos?
Gute Frage! Ich persönlich bin der Ansicht, daß ›Nova Europa‹ nur dann eine Hoffnungsträgerin sein kann, wenn es sich ausschließlich auf die Ostgebiete der europäischen Heimat ausrichtet, also weder in Neuseeland noch Australien, sondern inmitten von verwandten und nachbarländischen Völkern, die wehrhaft sind und sich selbst – das ist entscheidend! – anhand einer kompromißlosen Politik gegen die Fremdinvasion erfolgreich schützen.
Was motiviert bzw. treibt Sie weiter an, zu schreiben und aktiv zu sein?
Die Pflicht und die Verantwortung gegenüber den Menschen unserer Art überall in der Welt sowie gegenüber den Lebensgesetzen im Sinne der kosmischen Ordnung – vollkommen unabhängig von Erfolg oder Mißerfolg. Oder um es mit den Worten von Dominique Venner zu sagen: „Ich komme aus dem Land, wo man tut, was man tun muß, aus Achtung vor sich selbst.“
Bei dieser Gelegenheit möchte ich verweisen auf das Interview zur ähnlichen Thematik, das ich dem III. Weg gegeben habe:
http://www.der-dritte-weg.info/index.php/menue/1/thema/69/id/6727/anzeigemonat/09/anzeigejahr/2016/infotext/Buchrezension_Was_tun_Teil_1/akat/1/such_0/pierre/such_1/krebs/Politik_Gesellschaft_und_Wirtschaft.html
Die Avalon-Gemeinschaft bedankt sich bei Dr. Pierre Krebs für das Interview!
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