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Akupunktur
Die Akupunktur (lat.: acus = Nadel, punctio = das Stechen) ist ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Sie basiert auf der Lehre von Yin und Yang, welche später durch die Fünf-Elementen-Lehre und der Lehre von den Meridianen ergänzt worden ist. Es gibt drei Verfahren:
1. An bestimmten Akupunkturpunkten werden spezielle Nadeln eingesetzt.
2. Die Punkte werden erwärmt (Moxibustion) und die Nadeln eingestochen.
3. Massage der Punkte (Akupressur)
In der Akupunktur werden rund 400 Akupunkturpunkte benutzt, die auf den so genannten Meridianen angeordnet sind. Das heute vereinfachte gängige Modell weist zwölf Hauptmeridiane auf, die jeweils spiegelbildlich auf beiden Körperseiten paarig angelegt sind. Acht Extrameridiane und eine Reihe von sogenannten Extrapunkten ergänzen dieses Modell. Ziel auch der Akupunktur ist es, den gestörten Fluss des Qi (Lebensenergie) zu normalisieren.
Anwendung
Erkrankungen des Atmungssystems (z.B. bei akuter oder chronischer Nasennebenhöhlenentzündung)
Magen-Darm-Störungen (z.B. chronische Magengeschwüre)
Kopfschmerzen und Migräne
Schlafstörungen
Bronchialasthma
Neurologische Störungen (z.B. nach einem Schlaganfall)
Augenerkrankungen (z.B. zentrale Retinitis, Makuladegeneration)
Muskuloskeletale Erkrankungen (z.B.Nacken-Schulterbeschwerden, Arthrose)
Erkrankungen im Mundbereich (etwa Schmerzen nachExtraktionen, Gingivitis)
Gynäkologische Beschwerden (z.B. Wechseljahrsyndrom,Menstruationsstörungen, Unfruchtbarkeit)
Allergien (z.B. Heuschnupfen)
In der Regel treten bei sachgemässer Anwendung der Akupunktur keine Nebenwirkungen auf.