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Christoph Furrer und Olivier Deprez stellen in der Schweizer Personalvorsorge 2/17 die Ergebnisse der von ihnen berechneten technischen Grundlagen VZ 2015 vor. Sie beruhen auf den Daten 25 öffentlich-rechtlicher Arbeitgeber. Sie unterscheiden sich aufgrund ihrer Datenbasis von den Zahlen der BVG 2015 mit privatrechtlichen Arbeitgebern, was sich wegen des grossen Anteils an Lehrern insbesondere in höheren Lebenserwartungen ausdrückt. Die VZ-Grundlagen dürften gut geeignet sein für Kassen, bei denen von einem vergleichsweise guten Bildungsniveau der Versicherten und Rentner ausgegangen werden kann.
Die Entwicklung der Sterbewahrscheinlichkeiten kann anhand der Veränderung der Lebenserwartung illustriert werden. Als Faustregel gilt, dass die Lebenserwartung von 65-jährigen Personen alle zehn Jahre um 1 bis 1.5 Jahre zunimmt. Offenbar schreitet die Entwicklung bei den Männern zurzeit schneller voran als bei den Frauen. Im Vergleich zu den VZ 2010 hat bei den Frauen die Lebenserwartung nur wenig zugenommen. Es wäre jedoch voreilig, daraus einen Trend abzuleiten, dafür ist der beobachtete Zeitraum von fünf Jahren viel zu kurz, halten die Autoren fest.
Auf der Grundlage der Generationentafeln VZ 2015 weisen im Jahr 2017 65-jährige Männer eine Lebenserwartung von 22.8 Jahren und 65-jährige Frauen eine solche von 24.6 Jahren auf.