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Wenn man arbeitet oder einen spannenden Film verfolgt, weist das Gehirn sogenannte Betawellen auf. Ein normaler Entspannungszustand zeichnet sich durch Alphawellen aus. Dieser Zustand kann durch mentale Entspannungstechniken erreicht werden.
Die bekanntesten davon sind:
Das autogene Training basiert auf der Erkenntnis, dass die menschlichen Körperfunktionen durch Gedanken und Vorstellungen verändert werden können. Zum Beispiel Konzentration auf einen Körperteil, begleitet durch Sätze wie «mein Arm/Bein usw. ist warm oder schwer…».
Durch Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen soll sich ein Bewusstseinszustand einstellen, der beruhigt und entspannt. Im Rahmen der Meditation an einem ruhigen Ort, in einer bequemen Haltung, wendet man seine Gedanken von alltäglichen Sorgen ab. Es gibt verschiedene Arten der Meditation (indisch, chinesisch, japanisch).
- Entspannung durch Konzentration
Durch bewusstes, achtsames Hinwenden der Aufmerksamkeit auf einzelne Bereiche des Körpers, wird in diesen Bereichen die Durchblutung gefördert und die muskuläre Verspannung abgebaut.
- Progressive Muskelentspannung nach Jakobson
Diese Entspannungstechnik konzentriert sich in erster Linie auf die Muskulatur. Bei Stress erhöht sich die Muskelanspannung. Durch gezieltes An- und Entspannen kann diese gesenkt werden und es tritt ein Entspannungszustand ein. Insbesondere sportlich aktive Menschen profitieren von dieser Methode, weil sie ihr gut ausgebildetes Körperbewusstsein gezielt einsetzen können.
Die Entspannung wird durch das konzentrierte Zuhören bei Fantasiegeschichten und Märchen erreicht, die mit langsamer und ruhiger Stimme vorgelesen werden.