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Für 2017 rechnet Hemsley weiterhin mit einem Gewinn von 8,75 bis 9,05 Dollar je Aktie nach 7,48 Dollar im Vorjahr. Der Umsatz soll auf 197 bis 199 Milliarden Dollar steigen, nachdem er bereits 2016 um rund 18 Prozent auf 184,7 Milliarden zugelegt hatte. Dabei baut das Management besonders auf seine stark wachsende Optum-Sparte. Diese hat bereits den Gesundheitsdienstleister Catamaran gekauft und vergangene Woche die Übernahme des Klinikbetreibers Surgical Care Affiliates (SCA) angeschoben.
UnitedHealth bietet neben dem Versicherungsgeschäft unter anderem Datenanalysen im Gesundheitssektor an und unterstützt Unternehmen mit Gesundheitsprogrammen für Mitarbeiter. Dieses Standbein ist derzeit besonders lukrativ.
Mit den Obamacare-Krankenversicherungsverträgen, die über die von dem scheidenden US-Präsident Barack Obama initiierten staatlichen Online-Marktplätze vermittelt werden, schreibt UnitedHealth hingegen schon länger rote Zahlen und will aus dem Programm nach früheren Angaben zumindest teilweise aussteigen. Die für 2016 absehbaren Belastungen aus dem Programm hatte das Unternehmen allerdings schon im Jahr 2015 verbucht.
Der künftige US-Präsident Donald Trump will Obamacare abschaffen. Das Repräsentantenhaus hat bereits eine Haushaltsmassnahme verabschiedet, die als Voraussetzung dafür gilt. Der Senat hatte zuvor einen ähnlichen Schritt vollzogen. Eine Entscheidung darüber, ob und wann Obamacare eingestellt wird, ist damit noch nicht getroffen. Sie rückt aber näher und wird immer wahrscheinlicher./stw/gl/stb
(AWP)