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Wie kann dir Yoga zu einem besseren Schlaf verhelfen? Gibt es auch Asanas für einen guten Schlaf?
Viele Menschen leiden heute unter Schlafstörungen. Sie haben Schwierigkeiten abzuschalten. So gibt es mittlerweile den Begriff der Schlafhygiene, zu dem auch Yoga gezählt wird.
Yoga als Schlafhygiene?
Darunter wird verstanden, dass Betroffene gute Bedingungen schaffen sollen um besser zu schlafen. Das kann den Schlafraum betreffen, ebenso wie die Zeit vor dem Schlafengehen.
Hier heisst es vor allem runterkommen von der Geschwindigkeit des Tages, ruhig zu werden und sich auf einen gesunden und erholsamen Schlaf einzustimmen. Yoga bietet dafür die Möglichkeit von Atemtechniken, Meditationen und auch Asanas, den Körperhaltungen.
Drei Asanas für einen besseren Schlaf?
Besonders drei Yoga-Haltungen werden dafür empfohlen. Das sind die Kopf-Knie-Position (Sirsasana), die gebundene Winkelposition (Baddha Konasana) und die weitwinklig sitzende Vorwärtsbiegung (Upavistha Konasana).
Kopf-Knie-Position (Sirsasana)
Dafür wird sich auf den Boden gesetzt und die Beine gerade gestreckt. Das rechte Bein wird gebeugt und die rechte Fusssohle an den inneren linken Oberschenkel angelegt. Im Idealfall liegt das rechte Knie am Boden. Wenn es schwer fällt, dann darf ein Kissen darunter gelegt werden.
Aufrecht sitzen und die Wirbelsäule verlängern und in diese atmen.
Beim Ausatmen wird sich über das linke Bein nach vorne gebeugt. Die Hände werden auf beide Seiten des linken Beines gelegt. Die Konzentration liegt auf der Ein- und Auswärtsbewegung des Atems.
Dann auf der anderen Seite wiederholen.
Gebundene Winkelposition (Baddha Konasana)
Auf den Boden setzen und die Fusssohlen zusammenbringen. Die Hände halten die Füsse oder die Knöchel. Achten sie auf einen geraden Rücken, vor allem den unteren Rücken nicht abrunden. Dann können die Füsse nah an die Leiste herangebracht werden.
Die Wirbelsäule mit jedem Atemzug verlängern. Versuchen sie die Muskeln beim Ein- und Ausatmen zu entspannen.
Das Sitzen kann für enge Körper eine Herausforderung sein. Als Alternative kann sich auf ein Kissen oder eine Decke gesetzt werden um den Körper mit jedem Üben etwas mehr zu öffnen.
Weitwinklig sitzende Vorwärtsbiegung (Upavistha Konasana).
Im Sitzen werden die Beine zu einem V ausgestreckt und die Hände hinter das Gesäss gelegt um das Gleichgewicht zu halten. Es ist wichtig, die Beine nur so weit zu strecken, wie es bequem ist.
Auch hier geht es um die Verlängerung der Wirbelsäule und das Vermeiden eines Rundrückens.
Einatmen und beim Ausatmen sich von den Hüften aus nach vorne beugen. Die Hände sind dabei vor dem Körper und die Finger werden auf die Zehen gelegt. Die Konzentration liegt auf dem Atem.
Diese Übung kann eine Herausforderung sein. Dann genügt es, die Hände hinter das Gesäss zu legen, einen Rundrücken zu vermeiden und sich auf das Sitzen zu konzentrieren. Es kann ein Kissen verwendet werden.
Bei all diesen Übungen ist es wichtig, nur so weit zu gehen, wie es noch angenehm ist. Viel wichtiger ist die gedehnte Wirbelsäule und die Konzentration auf die Atmung.