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Die Technik ist nach ihrem Begründer Fredrick Matthias Alexander (1869-1959), geboren in Tasmanien, benannt.
Von wiederkehrenden Stimmproblemen geplagt, begann sich F.M. Alexander in langjährigen Selbstversuchen zu beobachten und machte dabei eine wegweisende Entdeckung:
Sowohl beim Menschen wie auch bei allen Wirbeltieren gibt es eine "primäre Steuerung", von der das harmonische Zusammenarbeiten des gesamten Organismus abhängt. Wird diese harmonische Zusammenarbeit durch unser Verhalten gestört, verlieren wir die Qualität der ursprünglichen, fliessenden und mühelosen Bewegung. Wir bilden Bewegungs- und Verhaltensmuster, die sich normal und vertraut anfühlen. Oftmals sind jedoch genau diese Muster für Verspannungen, Kopf- und Rückenschmerzen, Stress, Gesundheitsprobleme und Störungen des Wohlbefindens in unserem Alltag verantwortlich.
Ziel
Patrick Macdonald formuliert das Ziel der AlexanderTechnik folgendermassen: "Die F.M. AlexanderTechnik ist eine Methode, in welcher gelernt wird, gewohnte Reaktionen auf Reize zu verändern. Somit ist die FMAT auf eine ganze Palette menschlicher Aktivitäten anwendbar, seien dies Denkprozesse oder Prozesse, welche vorwiegend muskuläre Aktivitäten beinhalten."
Das Ziel der AlexanderTechnik besteht darin:
- uns auf eine neue, wirtschaftlichere Weise bewegen zu können
- nicht mehr unmittelbar auf äussere (und innere) Reize reagieren zu müssen
- unsere Wahrnehmung zu schulen, um in jedem Augenblick unseres Lebens selber bestimmen zu können, wie wir auf bestimmte Erfahrungen im Alltag reagieren möchten.