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Frequenz ist eine Grössenangabe von Schwingungen. Hierbei spielt es keine Rolle ob es nun ein Ton ist (Schallwellen), eine elektrische Welle (wie bei Ihrem Fernseher), eine Farbe, die Strahlung Ihrer Mikrowelle, die Zeiger an Ihrer Uhren, die Schwingung beim Wechselstrom Ihre Steckdosen, die Wahrnehmung von Wärme (Infrarot-Frequenz).
Die Frequenz gibt man in Hertz an. Das "t" ist übrigens kein Schreibfehler, sondern die Angabe Hertz kommt von dem deutschen Physiker Heinrich Hertz. Dieser Mann hat die elektromagnetischen Wellen nachgewiesen.
Hierbei wurde einmal als Standard definiert das eine Schwingung von der Länge von 1 Sekunde als 1 Hertz gilt (übliche Schreibweise ist "1 Hz").
Vielleicht kennen Sie aus dem Mathematik-Unterricht eine Sinus-Kurve? Eine Periode einer Sinuskurve beschreibt dabei eine solche Schwingung. Ein einfaches Beispiel: wenn Sie innerhalb einer Sekunde 3x mit Ihrem Finger auf den Tisch klopfen, dann haben Sie eine Frequenz von 3 Hertz erzeugt.
Die Wahrnehmung von Frequenzen ist für uns Menschen jedoch begrenzt.
- Sehr tiefe Frequenzen können wir spüren, z.B. ein Erdbeben (unter 16 Hz).
- Danach folgen die Frequenzen die wir mit unseren Ohren wahrnehmen können (dies hängt jedoch vom Alter ab und dem Zustand der Ohren, bis ca. 16 bis 20 kHz, kHz = Kilohertz oder auch 20.000 Hz)
- Darüber folgen Radio- und TV-Wellen, mit denen über Amplituden- und Frequenzmodulation Bilder und Töne über elektromagnetische Wellen übertragen werden können (dies können wir als Menschen nicht direkt wahrnehmen)
- Danach folgen Radargeräte, Mikrowellengeräte und Handys im Bereich einiger GHZ (Gigahertz), auch diesen Frequenzbereich können wir nicht wahrnehmen.
- Sehr schnelle Frequenzen können wir mit unseren Augen als Farben wahrnehmen: Rot beginnt bei ca. 462 THZ (Terrahertz) bis hin zu Violett mit ca. 790 THz. Kurz vor dem Bereich von Rot liegt der Infrarot-Bereich, diesen können wir als Wärme spüren. Nach dem Violett kommt der Ultraviolett-Bereich, dass können Sie sicher aus der Disko vom "Schwarzlicht".
Die Erkenntnisse über die Frequenzen sind in den letzten Jahrzehnten sehr wichtig geworden. So können wir Menschen damit Materialien bestimmen (sogar von weit entfernten Sternen), wir können durch die Mathematik des Herrn Fourier gemischte Frequenzen in ihre Bestandteile auflösen (z.B. wie bei einem Equalizer oder den Tönen Ihres Mehrfrequenztelefons).