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Nach wie vor liegt die Schweiz weit hinter dem OECD-Durchschnitt bei den Ausgaben für den Frühbereich und den Anteil der 4-Jährigen in vorschulischen Betreuungseinrichtungen.
Die gesamten Bildungsausgaben sind trotz der Krise mehrheitlich leicht erhöht worden. Im Durchschnitt wird rund ein Zehntel der Bildungsinvestitionen für die frühkindliche Bildung aufgewendet (OECD-Durchschnitt liegt bei 0.6%). Hier gibt es aber grosse Unterschiede zwischen den Ländern: Die Ausgaben für frühkindliche Bildung in der Schweiz liegen bei 0.2%, während Dänemark mehr als 1% seiner Ausgaben in den Frühbereich investiert (siehe S. 182 ff, Indikator B2).
Im OECD-Durchschnitt sind mehr als drei Viertel der 4-Jährigen in Programmen für frühkindliche Bildung involviert. In der Schweiz sind weniger als 60% der Kinder in Betreuungsprogrammen. Allerdings ist dieser Prozentanteil verzerrt, da für die Schweiz Daten zu integrierten Programmen (Kinderbetreuung inklusive pädagogischer Elemente) fehlen (siehe S. 276 ff, Indikator C2). Gemäss Angaben des Bundesamts für Statistik profitierten im Jahr 2009 rund 30% der Schweizer Haushalte mit Kindern von Angeboten wie Kinderkrippen, Tageskindergarten oder Tagesschulen und weitere 14% von Tagesmüttern oder Pflegefamilien (siehe BFS, familienergänzende Kinderbetreuung 2013).