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Am meisten auf die Nerven gehen Bewohnerinnen und Bewohnern die Lärmemissionen ihrer Nachbarn, wie eine am Donnerstag publizierte Umfrage des Vergleichsportals Comparis ergab. Demnach gaben 28 Prozent der Befragten an, sich über laute Gespräche, Kinderlärm, Getrampel, Streit oder zu laute Musik zu stören.
16 Prozent ärgern sich über die Unfreundlichkeit ihrer Nachbarn, 14 Prozent über Zigarettenrauch auf dem Balkon oder im Treppenhaus und 13 Prozent über Probleme rund um die Waschküche. Kinder im allgemeinen (10 Prozent), Sexgeräusche (9 Prozent), Gestank aus der Wohnung und unsaubere Gemeinschaftsräume (je 8 Prozent) scheinen auf mehr Toleranz zu stossen.
In den meisten Fällen haben nachbarschaftliche Unstimmigkeiten keine weiteren Konsequenzen: 27 Prozent der Befragten unternehmen nämlich gar nichts. 31 Prozent gaben an, bei Belästigungen das Gespräch zu suchen, 14 Prozent beschweren sich beim Vermieter, wenn sich die Störung wiederholt, 7 Prozent klopfen gegen die Wand oder die Decke und 6 Prozent benutzen einfach Ohrstöpsel.
Trotzdem gaben 32 Prozent der Befragten an, schon einmal Streit oder Meinungsverschiedenheiten mit den Nachbarn gehabt zu haben - in zwei Dritteln der Fälle allerdings nur selten. Bei einem Sechstel führte der Streit zu einem Umzug, bei einem weiteren Sechstel endete der Ärger in der Nachbarschaft vor Gericht.
Für die repräsentative Umfrage wurden im September 1029 Personen aus der ganzen Schweiz befragt.
(SDA)