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Die Igelstationen sind überlastet, weil wegen des langen Sommers die Weibchen ein zweites Mal Junge bekommen haben. Jetzt, Ende Herbst, wäre eigentlich Zeit für den Winterschlaf. Doch weil sie noch zu wenig Fettreserven haben, könnten sie den Winterschlaf nicht überleben.
Die Igel, die im September zur Welt kamen, hatten keine Zeit, sich das nötige Körpergewicht anzufressen. Denn erst ab einem Gewicht von 600 Gramm ziehen sie sich in den Winterschlaf zurück.
Bei den Igelstationen klingelt ununterbrochen das Telefon, und es werden Tiere abgegeben, die nicht einmal 250 Gramm schwer sind.
In den Igelstationen werden die Igel aufgepäppelt und nach drei Wochen ausgewildert.
Ich habe diese Woche auch einen Igel gesehen, der aber zum Glück schon ziemlich gross war und sich wahrscheinlich gerade für den Winterschlaf einen geeigneten Platz für sein Nest sucht.
Für das Nest suchen die Igel zuerst einen trockene und geschützten Ort, dann stopfen sie das Nest mit Laub, Heu und anderen trockenen Materialien, die sie finden können, voll.
Im Winterschlaf senkt der Igel seine Körpertemperatur auf fünf bis sechs Grad und sein Herz schlägt nur noch acht bis neun mal in der Minute. Das Auffüttern können auch Leute in einem Raum im Haus mit 18 bis 21 Grad machen. Es braucht ein Gehege aus Holz, das mindestens zwei Quadratmeter gross und etwa vierzig Zentimeter hoch ist.
rr