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Monaco, lediglich ein winziger Stadtstaat an der französischen Riviera und dennoch eine der reichsten Nationen der Welt. Satte 32 Prozent der Landesbevölkerung sind Millionäre. Ganz vorne spielt die monegassische Königsfamilie mit. Der seit 2005 amtierende Fürst Albert II. von Monaco soll gemäss der Zeitschrift «Forbes» ein geschätztes Vermögen von 800 Millionen bis zu einer Milliarde Franken angesammelt haben und laut GoBankingRates etwa ein Viertel seines Fürstentums besitzen.
Das Vermögen stammt unter anderem aus Einnahmen aus dem berühmten Casino in Monte-Carlo sowie aus umfangreichem Grund- und Immobilienbesitz. Zusätzlich soll der 61-Jährige Anlagen in Form von Kunst, Oldtimern und wertvollen Briefmarken besitzen. Dies macht ihn somit zu einem der reichsten Royals Europas. Damit lässt er sogar die Queen, 93, und ihr Königreich hinter sich.
Der Protz-Palast
Der im 13. Jahrhundert erbaute Fürstenpalast liegt im Stadtteil Monaco-Ville, dem ältesten Bezirk von Monaco. Dieser alte Stadtbezirk thront auf einem ins Meer ragenden Felsen. Der Palast ist die offizielle Residenz der Fürstenfamilie und seit Jahrhunderten im Besitz der Familie Grimaldi. Überwacht wird das Anwesen durch die Spezialeinheit «Carabiniers du Prince». Ihre Aufgabe besteht darin, für die Sicherheit des Fürsten und seiner Familie zu sorgen. Der Wert des Palastes ist nicht bekannt.
Nebst zahlreichen weiteren Immobilen nennt der Fürst das Anwesen seiner Mutter Grace Kelly in Philadelphia ebenfalls sein Eigen. Dieses soll er Medienberichten zufolge für rund 754'000 US-Dollar 2016 erworben haben.
Der Casino-Reichtum
Monaco gilt als Spielplatz der Milliardäre und ist bekannt für seinen verschwenderischen Reichtum. Entsprechend gilt das Monte-Carlo Casino als Wahrzeichen des Nobelortes. Aber auch geschichtlich ist das Spielcasino essenziell für den Reichtum des Mini-Staates: 1865 öffnete es seine Pforten und legte somit den Grundstein, für den monegassischen Reichtum in der Neuzeit. Die Einnahmen aus dem Spielbetrieb waren so hoch, dass bereits 1869 die direkten Steuern abgeschafft werden konnten. Nach diversen Wechsel der Besitzverhältnisse, konnte sich der Fürst einen Teil wieder zurückkaufen.
Der grosse Familienschatz
Es gab eine Zeit, in der wohl kaum jemand mit Fürst Albert II. von Monaco tauschen wollte, denn das Grimaldi-Familienoberhaupt wurde ordentlich durch die Klatschpresse gezogen. Zumal er es in seiner Jugend als Bobpilot nie ganz nach vorne schaffte. Dazu die Negativ-Schlagzeilen um seine nicht eheliche Tochter Jazmin Grace Grimaldi und einen ebenfalls nicht ehelichen Sohn Eric Alexandre Coste.
Möglicherweise brauchte Albert II. einfach länger als der monegassische Durchschnittsmann, um zu erkennen, was das Beste für ihn ist. Und das trägt heute den Namen Charlène.
Der Fürst und die frühere Schwimmerin haben mittlerweile Zwillinge bekommen. Die fünfjährige Prinzessin Gabriella und der entsprechend gleichaltrige Erbprinz Jacque sind heute die grössten Schätze ihrer Eltern.