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Eggenberger, Andreas
Nach Abschluss der Schulen arbeitete Eggenberger auf dem elterlichen Bauernhof in Jonschwil im Toggenburg und absolvierte die Landwirtschaftliche Schule. Bei einem Fotografen in Wil kaufte er sich einen Fotoapparat und begann, in der Freizeit zu fotografieren, die Filme entwickelte er selbst. Schon bald bot ihm der Wiler Fotograf die Leitung einer Filiale seines Fotogeschäfts in Walzenhausen AR an. Eggenberger stieg 1930 ein. 1936 absolvierte er einen Kurs für Berufsfotografen an der Lehr- und Versuchsanstalt in Wien. 1937 zog er in ein grösseres Geschäft um, wo Raum für ein Atelier vorhanden war. Firmenaufträge stellten sich ein. In den vierziger Jahren Aufbau eines Ansichtskartenverlags. Fotografierend und verkaufend war Eggenberger in der ganzen Ostschweiz unterwegs, Restaurants, Hotels, Papeterien, Kioske waren seine Kunden. Mit dem Aufkommen des Diapositivs unternahm Eggenberger Vortragsreisen in der Ostschweiz und auch nach Zürich. Ein Unfall zwang ihn 1968 zur Aufgabe des Geschäfts.
EINZELPUBLIKATIONEN
Sylvia Bärtschi-Baumann, «Chronisten des Aufbruchs. Zur Bildkultur der St. Galler und Appenzeller Fotografen 1839-1950», Offizin, Zürich 1996; «Frühe Photographie im Appenzellerland», Verlag Appenzeller Hefte, Herisau 2003.