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Bildungsplanung
PISA
PISA (Programme for International Student Assessment) ist eine internationale, durch die OECD durchgeführte Studie, welche darauf abzielt, die Kompetenzen von 15-Jährigen zu messen. Die zentralen Fragestellungen sind, ob die obligatorische Schule die Jugendlichen genügend auf die Herausforderungen des beruflichen Lebens vorbereitet und ob sie befähigt werden, künftig ihre Rolle in der demokratischen Gesellschaft wahrzunehmen. Getestet werden Kompetenzen in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. Die Erhebungen finden seit dem Jahr 2000 im Abstand von drei Jahren statt. Die Schweiz beteiligte sich an allen bisherigen PISA-Erhebungen und liess jeweils nationale Berichte anfertigen.
Der Kanton Zürich nahm bei PISA 2000, 2003, 2006 und 2009 jeweils mit einer zusätzlichen Stichprobe teil und liess kantonsspezifische Berichte erstellen. An PISA 2012 hat der Kanton Zürich nicht mehr gesondert teilgenommen. Ab PISA 2015 stehen ausschliesslich Resultate zur gesamten Schweiz für internationale Vergleiche zur Verfügung. Kantonale Erhebungen finden ab 2016 im Rahmen der Überprüfung des Erreichens der Grundkompetenzen statt.
Im Kanton Zürich nehmen an den jeweiligen PISA-Erhebungen rund 1‘000 15-Jährige teil. Die Erhebung findet im schulischen Rahmen statt. Die Bildungsplanung unterstützt die nationale PISA-Organisation bei der Vorbereitung und Durchführung der Erhebungen und bewertet die nationalen Ergebnisse und sich abzeichnende Entwicklungen in den getesteten Kompetenzen aus Sicht des Kantons Zürich. Bei Bedarf leitet die Bildungsdirektion des Kantons Zürich aus den Ergebnissen gezielte Massnahmen ab.