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Massnahmen gegen Noma
Die Erkrankung könnte durch strukturierte präventive Massnahmen und durch Verbesserung der sozio-ökonomischen Verhältnisse in den Entwicklungsländern vermieden werden. Dazu gehörte vor allem die Verhinderung von Unterernährung! Helfen würde auch die Verbesserung der hygienischen Verhältnisse sowie die Vermeidung bzw. Behandlung von Erkrankungen wie Masern, Röteln, etc. und die Vermeidung bzw. Behandlung von anderen Infekten verursacht durch Parasiten (Malaria, Würmer, etc.), Viren oder Pilze.
Hat Noma aber ein Kind schon befallen, bleibt nichts anderes mehr übrig als die Infektion so schnell wie möglich medikamentös zu stoppen und das Kind mit gesunder, ausgewogener Ernährung zu stärken. Nur die wenigsten Nomakinder haben daraufhin das grosse Glück, von europäischen Chirurgen gratis eine Wiederherstellung der Kau- und Sprech-Funktionen bzw. des eigenen Gesichts zu erhalten.