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Der folgende Auszug zur Studie COVID-19 bei Kindern mit neuromuskulären Störungen entstammt der Website von Springer Nature Switzerland AG. Den gesamten Beitrag können Sie hier lesen und als PDF downloaden.
Die wichtigen Fakten finden Sie hier zusammengefasst und ins Deutsche übersetzt:
Bei Kindern mit neuromuskulären Erkrankungen wird seit Beginn von COVID-19 angenommen, dass sie eine besonders gefährdete Bevölkerungsgruppe darstellen. Obwohl dies eine plausible Hypothese ist, gibt es keine Belege dafür, dass Komplikationen oder Sterblichkeitsraten bei neuromuskulären Patienten höher sind als in der Allgemeinbevölkerung.
Die Neuromuskuläre Arbeitsgruppe der Spanischen Gesellschaft für Pädiatrische Neurologie (SENEP) richtete ein Register für Kinder mit neuromuskulären Erkrankungen und einer im Labor bestätigten SARS-CoV-2-Infektion ein. Die zu erhebenden Daten konzentrierten sich auf die Eigenschaften und den Ausgangszustand des neuromuskulären Zustands und den Verlauf von COVID-19.
Schwere Komplikationen wurden in dieser Serie von 29 Kindern mit neuromuskulären Störungen, die mit SARS-CoV-2 infiziert waren, nicht beobachtet. Neunundachtzig Prozent der Patienten wurden klinisch als asymptomatische oder leichte Fälle, und 10 % als mittelschwere Fälle eingestuft. Patienten mit einem relativ schwereren Verlauf von COVID-19 hatten SMA Typ 1 und waren zwischen 1 und 3 Jahre alt.
Der Verlauf von COVID-19 bei Kindern mit neuromuskulären Erkrankungen ist möglicherweise nicht so schwerwiegend wie erwartet. Dabei scheint das junge Alter eine ausschlaggebende Rolle zu spielen und die Risikofaktoren, die bei neuromuskulären Patienten üblich sind, wie z. B. eine verminderte Atemkapazität oder ein schwacher Husten, abzufangen.
Quelle: Springer Nature