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Das Sportcoupé Alfa Romeo GTV wurde zwischen 1994 und 2005 gefertigt und stellte den Nachfolger für den bis 1986 produzierten Alfetta GTV dar. Der Name GTV leitet sich von „Gran Turismo Veloce“ ab und untersteicht somit die sportliche Ausrichtung des Wagens. Des Weiteren bekam das 2+2 plätzige Coupé mit dem „Spider“ – eine Roadster-Version des GTV – ein Parallelmodel zur Seite gestellt. Beide Modelle wurden intern in der Baureihe 916 zusammengefasst.
Da Alfa Romeo anfänglich erwartete mehr als 20’000 Exemplare der Baureihe 916 pro Jahr verkaufen zu können wurde die Produktion im firmeneigenen Werk in Arese aufgenommen, anstatt diese als Kleinserie einem Auftragsfertiger in Arbeit zu geben. Es zeigte sich jedoch, dass die Verkaufszahlen mit den Erwartungen bei weitem nicht Schritt halten konnten, so dass nach ca. 64’000 produzierten Fahrzeugen und sechs Jahren die Produktionsanlagen schlussendlich zu Pininfarina nach Turin verlagert wurden. Dort wurden dann ab 2000 noch die letzten 16’000 Fahrzeuge gefertigt. Es zeigte sich dabei, dass die Verarbeitung der bei Pininfarina gefertigten Exemplaren um einiges besser war als die der bei Alfa Romeo selbst hergestellten. Die total ca. 80’000 Fahrzeuge der Baureihe 916 teilten sich etwa hälftig zwischen GTV und Spider.
Über den ganzen Produktionszeitraum hinweg war der GTV in sechs Ottomotorisierungen erhältlich mit 1.8-Liter bis zu 3.2-Liter Hubraum und mit Vierzylinder- oder Sechszylindertechnologie. Vor allem die Sechszylindermotoren erarbeiteten sich einen ausgezeichneten Ruf. Die Motoren wurden quer eingebaut welche die Leistung dann auf die Vorderräder abgaben was einem traktionsstarken Handling zuträglich war.
Das Design des GTA stammte aus der Feder von Enrico Fumia und Walter Silva und war für die Zeit sehr progressiv, obschon man sich mit der ausgeprägten Keilform mit Stufenheck auch an die Mittelklassewagen wie den 155 anlehnte. Eine wuchtige Sicke zog sich von den Kotflügeln durch die Türen bis zur wieder abfallenden Heckpartie hin.
Über den Produktionszeitraum von gut zehn Jahren erlebte der GTA zwei Modellpflegen: Die erste im Frühjahr 1998 (Phase 2) und die zweite im Frühjahr 2003 (Phase 3). Vor allem die zweite Modellpflege war markant, da sich der GTV nun mit einer neuen Front präsentierte.
Der GTV sowie der Spider wurden auch als „Limited Editions“ ausgeliefert. In den allermeisten Fällen zeigte sich dies an einem Badge an der Mittelkonsole im Innern des Fahrzeugs. Das Interior entsprach jeweils der Luxusausführung „Lusso“. Der in diesem Beitrag bildlich und filmisch illustrierte GTV 3.0 V6 24V aus dem Jahre 2001 wurde als Teil der Spezialserie „Elegant“ ausgeliefert – auch an der auf der Mittelkonsole angebrachten Plakette „Serie Limitata“ ersichtlich – und war nur in der Farbe Blau- oder Schwarzmetallic erhältlich. Das tabakfarbene Leder im Fahrzeuginnern war dunkler als in der Standardausführung. Bezüglich Motorisierung konnte zwischen dem 2-Liter V4 oder dem 3-Liter V6 mit 24 Ventilen ausgewählt werden. Vom GTV mit 3.0 V6 24V Motor wurden während der gesamten Bauzeit gut 6000 Stück ausgeliefert. Die entsprechende Stückzahl für die limitierten Ausgaben dürften sich hierbei im tieferen dreistelligen Bereich bewegen.
Ab Mitte 1998 offerierte Alfa Romeo für GTAs ab Werk eine aerodynamischere Verkleidung von Zender (aerokit) welche neben einem sportlicheren Eindruck auch höhere Hochstgeschwindigkeiten zuliess.
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Interessenten am hier gezeigten Alfa Romeo GTV 3.0 V6 24V dürfen sich gerne über untenstehendes Formular melden.
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