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An der Versammlung des FBV in Estavayer-le-Lac konnte Francis Egger, Verantwortlicher des Departements Wirtschaft und Politik beim Schweizerischen Bauernverband, mit einer taufrischen und guten Nachricht aufwarten: Der Nationalrat habe soeben als Erstrat das Budget um 45 Millionen Franken aufgestockt, so dass die Verkäsungszulage von 15 Rappen je Kilo verkäste Milch erhalten bleibe. Der Ständerat behandelt den Voranschlag 2011 später.
An ihrer letzten Versammlung hat die Branchenorganisation Milch (BO-M) die Segmentierung der Milch beschlossen. Die Schweizerischen Milchproduzenten unterstützen diese Regelung, fordern aber zusätzliche Begleitmassnahmen, wie Direktor Albert Rösti erklärte. Es müsse alles daran gesetzt werden, dass über 80 Prozent der Milchmenge im A-Segment in den Verkauf gebracht werden könne. Die Milchmengen der Segmente B und C müssten reduziert werden, um so den Druck von der A-Milch zu nehmen. Nur so könne der Richtpreis von gut 60 Rappen pro Kilogramm erhalten werden.
Die Motion Aebi verlange die Schaffung eines Fonds für die Überschussverwertung bei der Butter und Finanzierung der Abräumung von C-Milch. Um die Finanzierung zu sichern, sei die Allgemeinverbindlichkeit erforderlich.
Der Versammlung wohnten u. a. Grossratspräsidentin Solange Berset, Staatsratspräsident Beat Vonlanthen und Staatsrat Pascal Corminboeuf bei, was die Freiburger Bauern als grosse Ehre zu schätzen wussten. ju