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Andy Rihs will seine Beteiligung an Sonova über die nächsten sechs bis zwölf Monate von heute 7,6 Prozent auf rund 6 Prozent zu senken. Die Sonova-Aktien sollen vorzugsweise bei ausgewählten, langfristig orientierten privaten und institutionellen Investoren platziert werden, teilte die AR Holding des Ex-Verwaltungsratschefs des Hörgeräteherstellers mit.
«Der Verkauf der Sonova-Aktien steht im Zusammenhang mit der Finanzierung meiner privaten unternehmerischen Tätigkeiten», lässt sich der Firmengründer in der Mitteilung zitieren. «Selbstverständlich bin ich nach wie vor von den vielversprechenden Zukunftsaussichten der Sonova-Gruppe überzeugt.»
Andy Rihs hatte sein Mandat als Verwaltungsratspräsident nach dem Insiderhandel-Skandal im Frühjahr 2011 niedergelegt. Es gab gegen Rihs und andere Manager ein Strafverfahren, das inzwischen eingestellt ist. Die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich kam zum Schluss, dass die Manager nicht unerlaubt Wissen zu Geld gemacht haben.
Zu den privaten unternehmerischen Tätigkeiten von Rihs gehörten unter anderem der Aufbau einer Fahrrad-Gruppe, der Betrieb und Weiterausbau einer Hotel-, Wein- und Gastronomie-Gruppe in Südfrankreich, die Entwicklung von Immobilienprojekten am Zürichsee und Zuger See sowie Beteiligungen an verschiedenen Start-up-Unternehmen.
(tno/aho/sda/awp)