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Am Samstag, 5. November 2022 hat im Gemeindesaal die Schützenchilbi unter dem Motto «Wetten dass…?» stattgefunden. Aufgrund des Mottos hatten einige auserwählte Schützinnen und Schützen vor der Chilbi den Auftrag erhalten, eine Wettpatin oder einen Wettpaten zu bestimmen und diese Person zur Schützenchilbi mitzubringen. Die Wettpaten verkleideten sich dabei als prominente Personen. Die Wettpaten der besten Schützinnen und Schützen durften dann im Verlauf des Abends noch auf dem Sofa Platz nehmen und einige Fragen der Chilbikommission beantworten.
Zu Beginn des Abends durften alle auserwählten Schützinnen und Schützen, welche angeschrieben wurden, zusammen mit ihren Wettpaten den Gang auf die Bühnentreppe antreten. Dort wurde bekannt gegeben, ob die jeweilige Schützin oder der jeweilige Schütze den Gang auf die Bühne antreten darf oder aber ob er / sie wieder zurück in den Saal muss. Schliesslich standen 17 Schützinnen und Schützen auf der «Chilbibühne». Gespannt warteten alle, wem in diesem Jahr die begehrten Kränze aufgesetzt werden.
In der Kategorie der Jungschützen durfte sich in diesem Jahr Janic Böni, Tobelstrasse, als Sieger feiern lassen. Er gewann mit grossem Vorsprung und belegte in der Gesamtrangliste – mit sehr guten 1’327 Punkten – den dritten Gesamtrang. Zweiter wurde Jan Büsser (1’223 Punkte), Dritte Saskia Jöhl (1’192 Punkte). Bei den Veteranen ging der Titel zum ersten Mal an Mario Büsser, Hofstettenstrasse. Er gewann (mit 1’326 Punkten) vor Max Büsser und Elmar Büsser.
In der Damenkategorie hatte Anita Boos, Aeschen, mit 897 Punkten ein sehr gutes Resultat im Gabenstich erzielt. Im alles entscheidenden Blindstich konnte sie aber nicht mehr an die Leistung im Gabenstich anknüpfen. Sie büsste ein und landete schliesslich auf dem dritten Schlussrang. Eine richtig grosse Aufholjagd gelang Helena Lautenschlager. Sie schoss im Blindstich 440 Punkte und durfte sich damit (mit einem Punktetotal von 1’273 Punkten) als Schützenkönigin feiern lassen. Auf dem zweiten Rang klassierte sich Angela Thoma, Schänis.
In der Herren-Kategorie hatten sich einige Schützen im Gabenstich in eine hoffnungsvolle Ausgangslage geschossen. Insgesamt sieben Schützen knackten sogar die 900er-Marke. Einer nach dem anderen wurde von der Chilbikommission wieder von der Bühne geschickt. Schliesslich wurde Titelverteidiger Reto Gmür, Schwendi, – mit einem Punktetotal von 1’367 Punkten – zum Schützenkönig ausgerufen. Ihm gelang zudem das höchste Resultat im Blindstich mit 459 Punkten. Auf dem zweiten Rang klassierte sich Peter Bachmann (1’327 Punkte). Den Lorbeerkranz durfte sich Karl Thoma (1’316 Punkte) aufsetzen lassen.
Nachdem die Kränze vergeben waren, wurden die verschiedenen Kopfkranzträger natürlich ausgiebig gefeiert. Die Guggenmusik Zägg ä Amslä war – wie immer – für das leibliche Wohl verantwortlich. Im späteren Verlauf des Abends wurde in der Tombola noch ein Kalb versteigert. Dieses gewann ein junger Guggenmusiker aus Amden.
Fotos: Nina Gmür