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Die phytosanitären Massnahmen bezwecken, die Einschleppung und Ausbreitung von besonders gefährlichen Schadorganismen gemäss Pflanzenschutzverordnung („Quarantäneorganismen") zu verhindern. Die Bestimmungen beruhen auf den Prinzipien und Normen der Internationalen Pflanzenschutz-Konvention (IPPC). Der Eidgenössische Pflanzenschutzdienst ist für die Umsetzung dieser Aufgabe zuständig und wird gemeinsam durch das Bundesamt für Umwelt (BAFU) und das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) geführt. Das BLW ist für den Vollzug der Pflanzenschutzverordnung (PSV) und der darauf gestützten Vorschriften in den Bereichen landwirtschaftliche Kulturpflanzen und produzierender Gartenbau zuständig.
Meldepflicht
Wenn ein besonders gefährlicher Schadorganismus (Quarantäneorganismus) in der Schweiz festgestellt wird, müssen alle Anstrengungen unternommen werden, um diesen zu tilgen und seine Ausbreitung zu verhindern. Für Quarantäneorganismen besteht deshalb eine Meldepflicht (Art. 6 der Pflanzenschutzverordnung, SR 916.20).
Meldepflichtig sind alle besonders gefährlichen Schadorganismen (Quarantäneorganismen), welche in den Anhängen I und II der Pflanzenschutzverordnung aufgeführt sind und an Waren oder in Kulturen auftreten.
Nicht meldepflichtig sind Schadorganismen, die in der Schweiz weit verbreitet oder einheimisch sind, wie zum Beispiel der Maiszünsler.
Meldepflicht besteht grundsätzlich für jede Person, welche einen Verdacht auf einen Quarantäneorganismus hegt oder feststellt.
Sie informieren den Pflanzenschutzdienst Ihres Kantons. Die jeweiligen Adressen finden Sie unter "Weiterführende Informationen" - Kontakte.
Weiterführende Informationen
Rechtliche Grundlagen
Letzte Änderung 29.06.2018