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Nachdem die Schweiz am Freitag bereits in der Mixed-Sprintstaffel mit den Plätzen 1, 3 und 4 dominiert hatte, gab es auch am Samstag Grund zum Jubeln: Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren ging der Sieg an Einheimische.
Zunächst lief Wyder, die mit einer starken Teilstrecke im Mixed-Sprint überzeugt hatte, ihren Konkurrentinnen davon. Die Bernerin distanzierte ihre Teamkollegin Sabine Hauswirth und die Weltcupleaderin Tove Alexandersson um mehr als zwei Minuten. Auf Rang 5 lief mit Julia Gross eine weitere Schweizerin.
Wyder darf hoffen
Dank des Sieges besteht für Wyder weiterhin die Möglichkeit, den Gesamtweltcup doch noch zu holen. Allerdings reicht Alexandersson dazu bei einem erneuten Vollerfolg der vierfachen Weltmeisterin im Sprint vom Sonntag ein 13. Rang.
Bei den Männern sicherte sich wenig später Matthias Kyburz mit dem Sieg auf der Langdistanz vorzeitig auch den Gesamtweltcup. Für den Mann, der in Möhlin nahe dem Austragungsort des Weltcupfinals aufgewachsen ist, ist es bereits der dritte Sieg in der Gesamtwertung nach 2012 und 2013.
Schweizer Dominanz dauert an
"Dieses Rennen war nahe an der Perfektion, obwohl ich mich zum Schluss über die Runden schmuggeln musste", sagte Kyburz nach seinem Sieg.
Die Schweiz stellt damit seit 2008 durchgehend den Gesamtweltcupsieger. Daniel Hubmann, derzeit auf Platz 2, holte sich den Titel insgesamt 6 Mal. In Aarau hatte der Thurgauer dagegen Pech: Nachdem sich ein Ast in seinen Oberschenkel gebohrt hatte, schied er früh verletzt aus. Der Routinier musste ins Spital überführt werden.
Sendebezug: sportaktuell, 14.10.2016