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Un petit frère
Léonor Serraille erzählt in ihrem neuen Film eine wunderschöne und erschütternden Familienchronik.
Nachdem Serraille mit «Jeune femme» 2017 die Goldene Kamera bei den Filmfestspielen von Cannes gewonnen hatte, kehrte die Regisseurin letztes Jahr mit «Un petit frère» in den offiziellen Wettbewerb des französischen Festivals zurück, inklusive der brillanten Schauspielerin Annabelle Lengronne und den ebenso talentierten Stéphane Bak und Ahmed Sylla. Der Film von Léonor Serraille startet am 22. Juni 2023 in den Deutschschweizer Kinos.
Die französische Drehbuchautorin und Regisseurin* Léonor Serraille* gehört zu einer neuen Generation von Filmemacherinnen. Ihr akademischer Werdegang zeigt ihre Leidenschaft für die Welt des Films. Zunächst besuchte sie die École nationale supérieure des métiers de l’image et du son, um dann an der Sorbonne Nouvelle weiterzustudieren. 2013 schloss sie ihren Master in allgemeiner und vergleichender Literatur ab, was ihr den Einstieg in die Welt des Films ermöglichte. Léonor Serrailles erster Film war ein Kurzfilm mit dem Titel «Tang Meng». Léonor Serraille begann anschliessend mit dem Schreiben ihres ersten Spielfilms «Jeune femme», der im Mai 2017 für Un Certain Regard bei den Filmfestspielen von Cannes ausgewählt wurde und ihr die Goldene Kamera einbrachte. Ihr Spielfilm «Un petit frère» war 2022 im offiziellen Wettbewerb des 75. Filmfestivals von Cannes.
Un petit frère | Synopsis
Ende der 1980er Jahre kommt die aus der Elfenbeinküste stammende Rose nach Frankreich und zieht mit ihren beiden Söhnen Ernest und Jean in einen Pariser Vorort. Auf der Suche nach einer stabilen Familienkonstruktion für ihre Kinder einerseits, und der eigenen Unabhängigkeit andererseits, wird die lebhafte und emanzipierte Rose mit der harten Realität des Lebens als Immigrantin in Frankreich konfrontiert. «Un petit frère» erstreckt sich über drei Jahrzehnte und schildert die Begegnungen einer Frau und jene der beiden Söhne.
Un petit frère | Stimmen
«Nach Jeune femme wagt sich Léonor Serraille an ein klassischeres, aber berührendes Kino, das dazu einlädt, einen neuen Blick auf Migranten zu werfen.» – àVoir-àLire | «Familienfresko über eine Mutter, die von der Elfenbeinküste nach Frankreich gekommen ist, der zweite Spielfilm von
Léonor Serraille berührt durch seine Menschlichkeit und seine Verherrlichung der individuellen Emanzipation.» – Le Monde | «Léonor Serraille steigert ihr Können nochmals mit einem zweiten Spielfilm von grosser Feinheit» – cineuropa