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Schweizer Bub (7) stirbt, nachdem er Knopfbatterie verschluckt hat
Der 7-jährige José war über die Feiertage in Portugal in den Ferien. Er kehrte aber nie aus Portugal zurück. Er starb am Samstag im Spital der Stadt Coimbra, nachdem er eine elektrische Batterie verschluckt hatte, wie «24 Heures» berichtet.
Das Kind wurde nach dem Unfall, der sich um Weihnachten ereignet hatte, ins Spital eingeliefert und operiert. Aber die Batterie hatte bereits innere Schäden verursacht. Die Mutter des Jungen sagt im Interview mit der Zeitung: «Die Chirurgen konnten die Batterie entfernen, aber mein Sohn starb später an Vaskulitis (Gefässentzündung).»
Es ist laut der Mutter noch nicht bekannt, ob die Batterie das Erwachen dieses genetischen Problems (Vaskulitis) verursacht hat, das zu inneren Blutungen führt. Sie wolle aber vor den Gefahren von Batterien warnen.
Die Schwester und die Eltern beerdigten José am Dienstag auf dem Friedhof von Zambujal in Portugal. Der Vater war zu Schulbeginn in die Schweiz zurückgekehrt, um seine Arbeit wieder aufzunehmen, musste jedoch überstürzt in die Heimat zurückkehren, da sich der Gesundheitszustand seines Sohnes verschlechtert hatte.
Die offizielle Beratungsstelle der Schweiz für alle Fragen im Zusammenhang mit Vergiftungen, Tox Info Suisse, meldet 80 bis 90 Auskunftsersuche pro Jahr bezüglich der Einnahme von Knopfbatterien. Rund- und Flachbatterien seien vor allem bei Uhren gängig, heisst es. Kleine Kinder seien die Hauptbetroffenen. «Zwischen 80 und 95 Prozent der Kinder zeigen keine Symptome und die Batterien sind 24 bis 96 Stunden später im Stuhl ausgeschieden.» Ende 2021 war ein junger Brite unter solchen Umständen gestorben, wie «24 Heures» schreibt. Eine identische Situation ereignete sich im September 2018 in Nordfrankreich.
(jos)