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Krach macht nur der BMW: Der Nutzer „Marcel D.“ hat auf YouTube ein Videos eines Rennens zwischen seinem Tesla Model 3 Performance und dem BMW M2 eines Freundes veröffentlicht. Gefilmt wurde mit Ton aus dem Innenraum des M2, sodass immer wieder das grollende Hochdrehen des BMW-Motors zu hören ist. Das Model 3 dagegen fährt nach Kurven mehrmals lautlos einen kleinen Abstand heraus, überholt wird es auf der gesamten Strecke von dem Verbrenner-Sportwagen nicht.
„Unübersichtliche, uneinsehbare Kurven, blinde, tückische Kuppen, starke Neigungen und Gefälle sowie häufig wechselnde Fahrbahnbeläge“ – so beschreibt der Betreiber die Nordschleife des Nürburgrings, auf der das Rennen am vergangenen Wochenende stattfand. Die von 1925 bis 1927 gebaute Strecke sei bis heute ein Gradmesser im Motorsport und in der Automobilindustrie.
Und wie es beim Vergleich zu dem BMW M2 aussieht, schlägt sich das Model 3 auf der anspruchsvollen Strecke sehr gut. Das neueste Tesla-Modell verfügt über modernere Akkus und Antriebe als das teurere und schwerere Model S (das allerdings inzwischen ebenfalls den Heckmotor des Model 3 bekommen hat) sowie über einen speziellen „Track-Mode“ für das Fahren auf Rennstrecken. Dennoch zeigt es gelegentlich ein leichtes Schlingern, was der Besitzer in den YouTube-Kommentaren auf ein zu weiches Fahrwerk zurückführt.
Keinerlei Beschwerden hat er dagegen über die Fahrleistungen des Model 3 Performance: Er fahre ansonsten einen Porsche 911 GT3, und das Elektroauto von Tesla sei dazu „gleichwertig“, schreibt Marcel D. Das Model 3 beschleunige sogar schneller als der mindestens 150.000 Euro teure Porsche, und anders als bei anderen E-Fahrzeugen setze bei ihm auch nicht nach ein bis zwei Runden eine Drosselung der Motorleistung ein. Nach Tests mit dem Model S dagegen berichteten Fahrer, die Leistung des Fahrzeugs sei zum Teil schon vor Ende der ersten Runde reduziert worden.