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Die Chartreux ist eine aus Frankreich stammende Katzenrasse, die meist als Kartäuser bezeichnet wird. Es handelt sich um eine mittelgrosse Katzenrasse, die einen recht kräftigen Körperbau hat. Kater können bis zu sieben Kilogramm schwer werden; Katzen maximal fünf Kilogramm. Die Katze zeichnet sich durch ihr dunkelgraues Fell aus, das über eine dichte Unterwolle verfügt. Kurz zur Geschichte: Etwa im Jahr 1920 begann ein französisches Geschwisterpaar mit der Zucht der Kartäuser, erst im Jahr 1977 allerdings erhielt die Katze den Status einer eigenen Rasse. Die Geschichte der Katzenrasse kann man jedoch noch sehr viel weiter zurückverfolgen. Bereits in Schriften des Mittelalters wird sie erwähnt. Die Herkunft der Stammkatze der Kartäuser ist nicht eindeutig belegt. Man vermutet aber, dass diese aus der Bergwelt Syriens oder der Türkei stammt.
Ein weiterer Pluspunkt der Kartäuser Katzen ist, dass sie nicht sehr viel Pflege benötigen. Obwohl das Fellkleid der Katze recht dicht ist, genügt es, die Unterwolle von Zeit zu Zeit auszubürsten. Dies kann einmal in der Woche zu einem festen Ritual werden, das auch der Katze gefällt. Von der Pflege her ist diese Katzenrasse also recht unkompliziert.
Die Kartäuser gilt als eine sehr ausgeglichene Hauskatze. Zwar hat auch sie wie die meisten Katzen noch eine gewisse Wildheit an sich, doch sucht sie auch die Nähe des Menschen und kann zu ihrem Halter eine enge Bindung aufbauen. Auch gelten Kartäuser Katzen vom Charakter her als sehr umgänglich und sie vertragen sich meist problemlos mit anderen im Haus lebenden Tieren. Die Kartäuser Katzen sind anhänglich und verschmust, ohne dabei zu aufdringlich zu sein. Alles in allem scheint die Kartäuser eine echte Traumkatze zu sein, zumal sie wenig miaut und sich meist ruhig verhält. Hier noch einmal alle wichtigen Charakter Eigenschaften der Kartäuser:
In Frankreich wird die Kartäuser als "Hundekatze" bezeichnet. Mit etwas Glück kannst du ihr nämlich sogar das Apportieren und das Laufen an der Leine beibringen. Auch folgt sie ihrem Halter meist auf Schritt und Tritt. Bei der Haltung solltest du darauf achten, ihr ausreichend Spielzeug zur Verfügung zu stellen. Intelligenzspielzeug ist für die aufgeweckte Katze am besten geeignet.
Im Gegensatz zur normalen Hauskatze wird die Kartäuser Katze gern als "aristokratisch" beschrieben, was sicher an ihren anmutigen und geschmeidigen Bewegungen liegt. Nicht verwechseln solltest du die Kartäuser mit der Britisch Kurzhaar. Beide sehen sich nicht nur sehr ähnlich, sondern wurden in den 1950er Jahren auch miteinander gekreuzt. Beide Katzenrassen zeichnen sich durch ihre blaugraue Fellfarbe und die bernsteinfarbenen Augen aus. Allerdings ist die British Shorthair sehr viel schwerer und wirkt insgesamt runder und massiger.
Planst du, dir eine Kartäuser Katze anzuschaffen, möchtest du sicher wissen, wie lange sie dir ein Begleiter sein wird. Gesunde Katzen haben bei guter Pflege eine recht hohe Lebenserwartung von bis zu 18 Jahren. Von der Gesundheit her gelten Kartäuser Katzen im Rasseportrait als sehr robust. Typische Erbkrankheiten sind nicht bekannt. Auch die Erziehung dieser Katzenrasse bedarf keiner allzu grossen Vorkenntnisse, sodass die Kartäuser die ideale Erstkatze ist. Lediglich bei der Ernährung solltest du ein wenig aufpassen. Hier kann die Kartäuser Katze teilweise etwas wählerisch sein. Achte grundsätzlich immer auf artgerechtes Futter.
Möchtest du dir eine Kartäuser Katze anschaffen, begib dich am besten zu einem erfahrenen Züchter. Anschaffungskosten ab etwa 600 Schweizer Franken solltest du einplanen. Bietet dir ein Züchter seine Welpen deutlich preisgünstiger an, solltest du sie genau unter die Lupe nehmen. Die Kartäuser Kitten, wie die Welpen auch genannt werden, kannst du problemlos als Wohnungskatzen halten. Natürlich freuen sie sich aber auch, wenn sie Freigang bekommen. Wichtig bei der Haltung ist, dass du ihr ausreichend Spielzeug zur Verfügung stellst: Kartäuser Katzen besitzen bis in das hohe Alter hinein einen immensen Spieltrieb.
Am besten begibst du dich zu einem seriösen Händler deines Vertrauens. Doch auch im Tierheim wirst du mit etwas Glück fündig. Der Vorteil: Hier musst du meist nur einen kleinen Obolus hinterlassen.
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