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Die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) ist eine wirtschaftliche Synthesestatistik, die innerhalb eines zusammenhängenden, buchhalterischen Rahmens und während einer gewissen Periode zeigt, wie die makroökonomischen Beziehungen von Akteuren und Wirtschaftssektoren eines Landes zusammenhängen. Dies mit dem Ziel, die wirtschaftliche Realität so gut wie möglich wiederzugeben. Die VGR ist die Basisstatistik für Wachstums- und Produktivitätsanalysen. Die resultierenden Daten erlauben es einerseits, Modelle für Wirtschaftsprognosen zu erstellen, und andererseits, empirisch Wirtschaftstheorien zu testen. Das Hauptaggregat der VGR ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP). Letzteres ist gleich der Wertschöpfungssumme, und/oder gleich aller Ausgaben. Das BIP beruht auf dem Inlandskonzept, d.h., alle auf dem Wirtschaftsterritorium stattfindenden Transaktionen sind darin enthalten, egal, ob der Akteur gebietsansässig ist oder nicht.