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Jeuss Die Gemeindeversammlung Jeuss genehmigte am Mittwoch den Voranschlag 2011, der bei einem Gesamtaufwand von rund 1,58 Millionen Franken einen Ertragsüberschuss von 6365 Franken vorsieht. Investieren will die Gemeinde im kommenden Jahr vor allem in die Sanierung des Schulhausweges. Da der Belag seit einiger Zeit grosse Mängel aufweist und einer Erneuerung bedarf, genehmigten die Stimmberechtigten einen Kredit von 540 000 Franken. Damit soll zusätzlich die Kanalisation im Trennsystem ausgebaut sowie die Strassenbreite auf der gesamten Länge von 200 Meter auf fünf Meter vereinheitlicht werden.
Die Versammlung genehmigte weiter das Reglement über die Abfallentsorgung, bei dem die Bestimmung über den Maximalbetrag, den eine Familie jährlich zu bezahlen hat, präzisiert werden musste.
Hoffen auf Kandidaten
«Wir bitten die Bürger von Jeuss, sich ernsthaft Gedanken über eine Kandidatur für den Gemeinderat zu machen», sagte Ammann Ueli Minder. Einzelne Gemeinderäte würden nämlich nicht mehr zu den Wahlen antreten, falls sich ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin finden lasse. Obwohl die Gemeinde wahrscheinlich früher oder später über eine Fusion nachdenken müsse, wolle man versuchen, die Autonomie so lange wie möglich zu wahren, sagte Minder. mb