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Diese könne sinnvoll sein, um weitere Informationen über die Auswirkungen der bisherigen Erhöhungen und die Entwicklung der Inflation abzuwarten, sagte der Chef des Fed-Bezirks Minneapolis, Neel Kashkari, dem "Wall Street Journal" in einem am Sonntag veröffentlichten Interview. Es gebe also Argumente dafür, am 14. Juni zu einer Entscheidung für eine Pause zu kommen.
"Ich bin offen für die Idee, dass wir jetzt etwas langsamer vorgehen können." Doch damit sei der Kampf gegen die Inflation noch nicht beendet: "Ich würde jeder Erklärung widersprechen, dass wir fertig sind."
Auch Fed-Chef Jerome Powell hatte jüngst betont, die Fed sei "stark engagiert", die Inflation auf die Zielmarke von 2,0 Prozent zurückzubringen. Mehrere Währungshüter dämpften jüngst zugleich mit Blick auf die hartnäckige Inflation Spekulationen auf eine Zinssenkung im laufenden Jahr. Trotz aller Fortschritte sei es noch ein langer Weg zum Stabilitätsziel der Notenbank, so der Tenor.
Die Zentralbank hält sich die Option einer Zinspause offen, will die Entscheidung jedoch letztlich auf Basis der eingehenden Wirtschaftsdaten treffen. Die Federal Reserve hat die Zinsen seit Anfang 2022 von nahe null auf eine Spanne von 5,00 bis 5,25 Prozent angehoben, um den Preisauftrieb einzudämmen. Mit zuletzt 4,9 Prozent liegt die Inflation jedoch noch weit über dem Ziel der Fed entfernt.
(Reuters)