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Der Schweizer Volksmusiker und Komponist Carlo Brunner erhält den Goldenen Violinschlüssel 2012. Es handelt sich um die bedeutendste nationale Auszeichnung auf dem Gebiet der Schweizer Folklore – sozusagen um den «Oscar der Schweizer Volksmusik».
Der in Ausserschwyz wohnhafte Carlo Brunner verkörpere wie kein anderer die Schweizer Volksmusik. «Sein Name ist der Inbegriff für die hiesige Ländlermusik», begründet der Verein in einer Mitteilung vom Samstag seine Wahl.
Über 2000 Kompositionen
Als Ländlerklarinettist und volkstümlicher Komponist habe Brunner weit über 2000 Kompositionen geschaffen und zahlreiche traditionelle wie auch innovative Konzerte und Projekte initiiert. Carlo Brunner wurde am 22. April 1955 in Küsnacht ZH geboren. Sein Vater, Ernst Brunner, Klarinettist und unter anderem Leiter eines Unterhaltungs- und Tanzorchesters, diente Carlo Brunner als erstes Vorbild. Als solches habe der Vater in Carlo auch das Interesse am Klarinetteund Saxofonspielen geweckt. Neben der Ländlermusik widmete sich Brunner auch dem volkstümlichen Schlager, wobei ihm seine Schwester Maja erfolgreich zur Seite stand. 1987 gewannen die beiden in Dortmund den «Grand Prix der Volksmusik ». Auch 1999 holte Brunner mit «Einmal so, einmal so» – gesungen von Monique – den internationalen Grand-Prix-Sieg für die Schweiz.
Die offizielle Verleihungsfeier findet am Samstag, 17. November, im «Wiehnachtszauber»-Zelt in Lachen statt.
Bote der Urschweiz
Autor
Bote der Urschweiz
Kategorie
- Musik
Publiziert am
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www.schwyzkultur.ch/ZVPwwJ