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Ist es bei einem Intervalltraining von Vorteil, dieses auf der Bahn zu absolvieren oder geht das genauso gut im Gelände?
Intervalltrainings können sowohl auf der Bahn als auch im Gelände absolviert werden. Je länger die Intervalle dauern, desto mehr sollte man ins Gelände ausweichen, da die Kräfte, die auf der Bahn wirken, die Muskulatur in hohem Masse beanspruchen, besonders dann, wenn man sich das Laufen auf der Bahn nicht gewohnt ist. Für Langstreckenläufer eignen sich Intervalle auf der Bahn bis zu 2000 m. Der Umfang bei Bahnläufen sollte langsam und kontinuierlich gesteigert werden. Auch bei «nur» 800-m-Intervallen drohen Überlastungen, wenn diese zu Beginn der Planungsperiode in einer (zu) hohen Wiederholungszahl abgespult werden. Zudem empfiehlt es sich, auf der Bahn wenn möglich in der Hälfte des Trainings die Richtung zu wechseln, dies geht aber selbstverständlich nur dann, wenn keine anderen Sportler die Bahn benutzen oder alle gemeinsam die Richtung wechseln. Ein Wechsel beugt einer einseitigen Beanspruchung der Muskulatur durch den Kurvenlauf vor. Wenn man im Gelände läuft, ist es von Vorteil, den Untergrund entsprechend den zu erwartenden Wettkampfbedingungen auszuwählen.