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Das Wichtigste in Kürze
- Die Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling fehlte bei der Reunion.
- Sie hat selbst abgesagt.
- Ihrer Meinung nach ging es mehr um die Filme als die Bücher.
Warum sie im Special «20. Jubiläum von Harry Potter: Rückkehr nach Hogwarts» (Original: «Harry Potter 20th Anniversary: Return to Hogwarts») gefehlt hat? Das hat die Schriftstellerin jetzt in einem Interview beim britischen Radiosender «Virgin» erzählt.
«Ich dachte, es ginge mehr um die Filme»
«Ich dachte, es ginge mehr um die Filme als um die Bücher, ganz zu Recht. Darum ging es bei dem Jubiläum.» Niemand habe ihr gesagt, dass sie es nicht tun solle. «Ich wurde gebeten, es zu tun, und ich habe mich dagegen entschieden», fügte sie hinzu.
J.K. Rowling war zwar nicht persönlich im Special zu sehen, doch es wurden Teile eines Interviews gezeigt. Darin erklärt die Autorin, wie schwierig es war, den richtigen Schauspieler für die Rolle des Harry Potter zu finden.
Rowling geriet im Juni 2020 unter Beschuss, als sie in einer Reihe von Tweets transgenderfeindliche Ansichten zu unterstützen schien. Obwohl sie bestritt, dass ihre Ansichten über Feminismus transphob sind, bekräftigte sie ihre kontroversen Standpunkte in einem langen Essay. Die «Harry Potter»-Stars Daniel Radcliffe (33), Emma Watson (32) und Rupert Grint (34) sprachen sich gegen Rowlings Äusserungen aus.
J.K. Rowling über Social Media
Rowling sprach im Interview mit Graham Norton zudem über ihr Verhältnis zu den sozialen Medien. Anfang dieses Monats erhielt sie eine Morddrohung.
Via Twitter veröffentlichte sie ein Statement, in dem sie den Messerangriff auf Salman Rushdie (75) verurteilte. In diesem brachte sie ihr Entsetzen zum Ausdruck. Einer der Kommentatoren des Posts drohte Rowling aber mit den Worten: «Mach dir keine Sorgen, du bist die Nächste.»
Für die 57-Jährige ist die Situation keine vollkommen neue. Bereits im Herbst 2021 machte sie bekannt, viele Morddrohungen erhalten zu haben. «Ich versuche, mich online so zu verhalten, wie ich möchte, dass sich andere verhalten.
Ich habe noch nie jemanden bedroht», sagte sie jetzt. «Soziale Medien können eine Menge Spass machen, und ich mag den Aspekt der Kneipenstreitigkeiten.» Dennoch verbinde sie damit eine Hassliebe.