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Kampf der Dörfer
„An einem elften Tag des neunten Monats rannten mehrere junge Männer aus verschiedenen kleinen Dörfern mit brennenden Wagen voller Heu in zwei grosse Hütten einer Stadt. Die Angreifer kamen dabei um und nahmen fünfunddreissig Bewohner der grossen Hütten mit in den schrecklichen Feuertod. Die Beobachter des ersten Ereignisses dachten zuerst an einen Unfall, denn solche gab es immer wieder mit diesen Wagen, die oft entzündliche Ware beinhalteten. Aber nach dem Eintreffen des zweiten Wagens, nur Augenblicke nach dem ersten, war es klar: Es handelte sich um eine Attacke. Aber woher?“
Die Ereignisse des 11. September 2001 und ihre Hintergründe werden vom Autor in Märchenform nacherzählt, dabei wird die Erde auf ein Land reduziert, die Länder in Städte und Dörfer verkleinert und die letzten zwei Jahrtausende auf 80 Seiten komprimiert…
Der Hass zwischen Ost und West liegt in den geschichtlichen Begegnungen beider Kulturen und nicht - wie uns oft erklärt wird - im Unterschied von Islam und Christentum!
Amor Ben Hamida (Hrsg.)
Amor Ben Hamida, geboren 1958 in Medenine (Süd-Tunesien), wuchs im Kinderdorf Pestalozzi, Trogen, auf, wo er mit Kindern aus vielen verschiedenen Nationen, Religionen und Sprachen zusammen gelebt und schöne Kindheitserinnerungen behalten hat. Sein Leben ist durch diese Erfahrung von Toleranz und multikultureller Umgebung geprägt worden. Ben Hamida arbeitet in Zürich als Business Analyst bei einer grossen Schweizer Rückversicherung. Seine Erfahrungen und Gedanken gibt er in Büchern, Lesungen und Diskussionen weiter.