Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03539.jsonl.gz/4

Bezahlen Sie bequem mit Rechnung oder Paypal und profitieren Sie von einer kostenlosen *Lieferung innerhalb der Schweiz.
*Lieferung mit B-Post
Roger Willemsen – ein geniales Multitalent
Roger Willemsen, im Februar 2016 im Alter von sechzig Jahre verstorben, gehörte zu den bekanntesten deutschen Intellektuellen. Berühmt machten ihn vor allem seine essayistischen Reisebücher, insbesondere «Die Enden der Welt» von 2010, worin er von seinen Reisen von Bombay bis in die Eifel, «durch Bordelle und Idylle», berichtet, sowie der Bestseller «Das hohe Haus» von 2014.
Willemsen, 1955 in Bonn geboren, studierte Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte und promovierte 1984 mit einer Doktorarbeit über Robert Musil. Anschliessend arbeitete er als Assistent an der Universität München sowie als freier Autor und Übersetzer. Seit 2010 war er Honorarprofessor an der Humboldt-Universität in Berlin. Seine Fernsehkarriere begann Roger Willemsen 1991 beim Pay-Sender Premiere, 1994 wechselte er zum ZDF, wo er die Talkshow «Willemsens Woche» moderierte. Von 2004 bis 2006 leitete er den «Literaturclub» des Schweizer Fernsehens. Als Musikliebhaber war er seit 2009 auf NDR Kultur in der Serie «Willemsen legt auf» zu hören.
Roger Willemsen war ein Weltbürger, wie er im Buche steht: Fast jeden Winkel der Erde hat er bereist und in zahlreichen Büchern davon berichtet. Joachim Knuth, NDR-Programmdirektor Hörfunk, nannte Willemsen einen «Weltreisenden und Welterklärer mit einem ungemein breiten Wissens- und Erfahrungshorizont». Als hervorragender Rhetoriker und Autor hat er diese Kenntnisse auch einem breiten Publikum vermitteln können. Willemsen wurde mit zahlreichen bedeutenden Preisen ausgezeichnet.