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Die internationalen Kreditgeber hatten Griechenland zuletzt für 2018 ein Etatziel von 3,5 Prozent vorgegeben - und für das laufende Jahr einen Primärüberschuss von 2,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Nach den jetzt eingebrachten Etatplänen wird für dieses Jahr ein Plus von 2,4 Prozent geschätzt.
Das Finanzministerium rechnet im kommenden Jahr zudem mit einem Wirtschaftswachstum von 2,5 Prozent - nach einem angestrebten Plus von 1,6 Prozent im laufenden Jahr. Zudem wird ein weiterer langsamer Rückgang der Arbeitslosigkeit unterstellt. Die Erwerbslosenquote soll nach neuesten Schätzungen bis Ende 2018 auf 20,2 Prozent sinken. Dieses Jahr könnte sie bei 21,7 Prozent liegen, was eine der höchsten Quoten unter den Euro-Ländern ist.
Athen hofft, dass dieser Haushalt der letzte im Rahmen der Hilfsprogramme ist. Griechenland war nach der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 in die Schuldenkrise gerutscht und wurde seither mit internationalen Krediten vor der Pleite bewahrt. Die Schuldenlast dürfte aber nur langsam sinken. Zuletzt bewegte sie sich bei fast 180 Prozent der Wirtschaftsleistung.
Das aktuelle dritte Hilfsprogramm von bis zu 86 Milliarden Euro läuft bis August 2018. Dann will Griechenland wieder auf eigenen Beinen stehen und sich selbst Geld an den Kapitalmärkten besorgen./tt/DP/stk
(AWP)