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Im Süden:
- Vernetzung fördern: Brot für alle ermöglicht den Partnerorganisationen die Teilnahme an in Workshops und internationalen Treffen und fördert ihre Vernetzung, damit sie ihre Erfahrungen und Strategien im Kampf gegen die neuen Saatgutgesetze austauschen können. So profitieren beispielsweise verschiedene südamerikanische Partner von den Erfahrungen in Guatemala oder Kolumbien, wo ein entsprechendes Gesetz durch den Kampf von Bauern- und Indigenen-Organisationen erfolgreich verhindert werden konnte.
- Anwaltschaftliche Arbeit der Südpartner unterstützen: Brot für alle unterstützt ihre Südpartner mit Wissen und Geld im Kampf gegen neue Saatgutgesetze, welche die Rechte der Bauern und Bäuerinnen einschränken und die Agrarkonzerne bevorteilen. Dies zum Beispiel über Inputs zu Gesetzesrevisionen, die Durchführung öffentlicher Veranstaltungen, Wissensvermittlung über Praktiken in anderen Ländern, juristischen Analysen etc.
- Informationsarbeit fördern: Viele Bauern und Bäuerinnen kennen die möglichen Auswirkungen von Saatgut- und Sortenschutzgesetzen nicht. Brot für alle unterstützt die Partnerorganisationen darin, Informations- und Bildungsarbeit vor Ort zu machen und Alternativen zu fördern (Saatgutmessen, alternative Gesetzesvorschläge etc.)
- Saatgutbanken fördern: Brot für alle fördert den Aufbau von Saatgutbanken, in denen das Saatgut von traditionellen Sorten aufbewahrt und geschützt wird.