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AKWS | Nummern 20 / 22 / 32
Feld-Thymian
(Thymus serpyllum s. l.)
Der Feld-Thymian wächst vor allem an trockenen und steinigen Stellen der Alpweide. Er blüht zwischen Juni und September und besitzt purpurne bis rote, zylindrische Blütenstände von wenigen Zentimetern Länge. Beim Verreiben der Blüten und Blätter entsteht der bekannte aromatische Geruch des nah verwandten Echten Thymians. Auch der Feld-Thymian besitzt ätherische Öle und andere Stoffe, die krampflösend und desinfizierend sind.
Grossblütiges Sonnenröschen
(Helianthemum grandiflorum)
Das Grossblütige Sonnenröschen gehört zu den Zistrosengewächsen, einer Pflanzenfamilie, die vorwiegend im Mittelmeerraum vertreten ist. Die Pflanze besiedelt in den Alpen sonnen-exponierte Rasen auf steinigen Böden und wächst oft zusammen mit Alpen-Wundklee, Alpen-Aster und Berg-Esparsette. Die kleinen, gelben Blüten des Sonnenröschens besitzen die charakteristisch knittrigen Blütenblätter der Zistrosen. Wie viele verwandte Arten am Mittelmeer ist das Sonnenröschen verholzt, allerdings nur an der Stammbasis und wird deshalb als Halbstrauch bezeichnet.
Schaft-Kugelblume
(Globularia nudicaulis)
Die Schaft-Kugelblume treffen wir in steinigen Rasen und an Kalkfelsen an. Wie ihr lateinischer Name andeutet, tragen die «nackten» Blütenstengel nur zwei bis drei winzige, kahle Blättchen. Im Gegensatz zur Herzblättrigen Kugelblume ist die Pflanze krautig. Ihre zartblauen Blütenköpfe erblühen im zeitigen Frühjahr, noch bevor sich das neue hellgrüne Laub an der Rosette der überwinternden Blätter des Vorjahres zeigt. Schmetterlingen und Hummeln ist diese Frühjahrsblume ein willkommener Nektarspender zu einer Zeit, in der ihr Tisch noch spärlich gedeckt ist.