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«Seine Literatur ist im besten Sinn transreligiös und transkulturell und zeigt Haltung im Angesicht von Ungerechtigkeit und Unmenschlichkeit», sagte Verbandspräsident Benedikt Föger. In seinem wissenschaftlichen Werk, seinen Reportagen, Romanen und Reden eröffne Kermani einen tiefen Blick in wenig beachtete Lebenswelten.
Der 53-jährige Intellektuelle lebt in Köln. Zu seinen jüngeren Veröffentlichungen zählt «Entlang den Gräben», eine Reisereportage für die er von Deutschland bis in die iranische Heimat seiner Eltern reiste. Kermani ist für sein Werk bereits vielfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Kleist-Preis und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
Der jährlich vergebene Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels ging in der Vergangenheit unter anderem an Simon Wiesenthal, Peter Ustinov und zuletzt an die britische Autorin A. L. Kennedy.