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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2013.00202 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Minder Urteil vom 19. Februar 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Caterina Nägeli Bürgi Nägeli Rechtsanwälte Grossmünsterplatz 9, 8001 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1959, ohne abgeschlossene Schul- und Berufs aus bildung, reiste im September 1998 in die Schweiz ein und war als Hausfrau tätig (Urk. 12/1 Ziff. 6). Am 25. März 20 08 meldete sie sich unter Hinweis auf eine schwere Arthrose in beiden Knien, eine chronisch posttraumatische Belas tungsstörung, eine depressive Symptomatik infolge eines Verkehrs unfalls sowie ein generalisierte s Schmerzsyndrom bei der Invalidenversicherung zum Leis tungs bezug an (Urk. 12/ 8 Ziff. 7.2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte in der Folge einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 12/20) sowie diverse Arztberichte (Urk. 12/12-13, Urk. 12/21, Urk. 12/32, Urk. 12/41, Urk. 12/46-48 ) ein und zog die Akten des Unfallversicherers bei (Urk. 12/37). Am 1. September 2009 wurde bei der Versicherten eine Haushalts abklärung vor Ort und Stelle durchgeführt (Urk. 12/49). Mit Vorbescheid vom 6. Oktober 2009 (Urk. 12/52) stellte die IV-Stelle die Ab weisung des Leistungsbegehrens in Aussicht. Nach Einwanderhebung (Urk. 12/57 und Urk. 12/61) und dem Eingang weiterer Arz t berichte (Urk. 12/64, Urk. 12/67, Urk. 12/70/5-6, Urk. 12/71-72, Urk. 12/74, Urk. 12/76, Urk. 12/84) liess sie zudem ein Gutachten erstellen, welche das Y.___ am 14. Juni 2012 (Urk. 12/88) erstattete. Nach erneut durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 12/94 und Urk. 12/104 ) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 23. Januar 2013 (Urk. 2) einen An spruch der Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung. 2. Gegen die Verfügung vom 23. Januar 2013 erhob die Versicherte am 13. Feb ruar 2013 Beschwerde (Urk. 1) und beantrag t e, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine volle (richtig: ganze), eventualiter eine 60%ige IV-Rente zuzusprechen. Über dies sei ihr die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren und in der Person von Rechtsanwältin Dr. Caterina Nägeli eine unentgeltliche Rechtsvertret erin zu bestellen (S. 2). In der Beschwerdeantwort vom 30. April 2013 (Urk. 11) beantragte die IV-Stelle unter Verweis auf ihre Akten die Beschwerde abzuweisen, was der Beschwerde führerin am 15. Mai 2013 (Urk. 13 ) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Bei Versicherten mit vollendetem 20. Altersjahr, die vor der Beeinträchtigung ihrer körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit nicht erwerbstätig waren und denen eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, gelten als invalid, wenn eine Unmöglichkeit vorliegt, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. Art. 7 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des So zialversicherungsrechts [ ATSG ] ist sinngemäss anwendbar: Demnach sind für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit ausschliesslich die Fol gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs un fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 8 Abs. 3 ATSG in Verbindung mit Art. 5 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). 1.2 Bei nichterwerbstätigen Versicherten, die im Aufgabenbereich tätig sind, und de nen eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, wird für die Be messung der Invalidität in Abweichung von Art. 16 ATSG darauf abgestellt, in welchem Masse sie unfähig sind, sich im Aufgabenbereich zu betätigen. Art. 7 Abs. 2 ATSG ist sinngemäss anwendbar (Art. 28a Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [ IVG ] in Verbindung mit Art. 8 Abs. 3 ATSG; spezi fische Methode; statt vieler BGE 130 V 97 E. 3.3.1). Als Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Versicherten gelten insbesondere die übliche Tätigkeit im Haus halt, die Erziehung der Kinder sowie gemeinnützige und künstlerische Tätig kei ten (Art. 27 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). 1.3 Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt einer ver sicherten Person sind - analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweiskraft von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) - verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Per son verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhältnissen so wie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu be rücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzu zeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und ange messen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und in Über ein stimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig (AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundesgerichts I 733/03 vom 6. April 2004 E. 5.1.2; vgl. auch BGE 130 V 61 E. 6.2 und 128 V 93 f. E. 4 betreffend Abklärungsberichte im Zusammenhang mit der Hauspflege und Hilflosigkeit). Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Ab klärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massgebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklä rungs berichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teiler werbs tätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts I 236/06 vom 19. Juni 2006 E. 3.2). Der Abklärungsbericht ist seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfahren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Grund sätz lich jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, d.h. wenn die Be ur teilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht (AHI 2004 S. 137 E. 5.3). Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fach medizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohn ten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztlichen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regelmässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu er kennen (Urteile des Bundesgerichts 9C_086/2009 vom 11. November 2010 E. 7. 2 und 9C_631/2009 vom 2. Dezember 2009 E. 5.1.2 mit Hinweisen). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 23. Januar 2013 (Urk. 2) gestützt auf ihre Abklärungen bei der Beschwerdeführerin zu Hause davon aus, dass diese in ihrem Aufgabenbereich (Haushalt s führung) zu 36 % eingeschränkt sei. Diese Einschränkung entspreche gleichzeitig dem Invalidi täts grad, womit kein Rentenanspruch bestehe (S. 1). 2.2 Dem hielt die Beschwerdeführerin entgegen, dass zur Beurteilung ihrer einge schränkten Arbeitsfähigkeit nicht auf die Abklärungen der Beschwerde gegnerin, sondern auf das Gutachten des Y.___ vom 14. Juni 2012 abzustellen sei, welches von einer 60%igen Arbeitsunfähig keit ausgehe, beziehungsweise auf die Angaben der Ärzte, welche eine vollum fäng liche Arbeitsfähigkeit bescheinigten (Urk. 1 S. 7 ff.). 2.3 Unbestritten und aufgrund der Akten ohne weiteres zutreffend ist die Quali fi kation der Beschwerdeführerin als im Aufgabenbereich (Haushalt) tätige Person. 3. 3.1 Im Gutachten vom 14. Juni 2012 (Urk. 12/88) nannten die Dres. med. Z.___, FM H Psychiatrie, und A.___, FMH Rheumatologie, des Y.___ folgende Diag nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 36) : - Posttraumatische Belastungsstörung - Depressive Störung, mittelschwere bis schwere Episode mit somatischem Syndrom und Somatisierungstendenzen - Chronisches cervikal - und lumbalbetontes panvertebrales Syndrom - degenerative Veränderung der Wirbelsäule, Fehlform der Wirbelsäule, Haltungsinsuffizienz - mit muskulärer Dysbalance des Schultergürtels - mit cephaler Schmerzkomponente - Rotatorenman s chettenruptur rechts - Ruptur der Supraspinatussehne rechts (MR- Arthrographie rechte Schulter vom 12.05.2009) - Varusgonarthrose rechts - St. n. Knietotalprothese links am 07.08.2000 - b ei Valgusgonarthrose / Femoropatellararthrose linkes Knie - St. n. Resektion des hinteren Kreuzbandes, Komponentenwechsel, poste rola terale Rekonstruktion mit Semitendinosussehne bei laterale r Flexionsinstabilität am 25.03.2002 Sie berichteten, dass die Beschwerdeführerin aufgrund der somatischen Ein schrän kungen lediglich noch eine rein sitzende Tätigkeit mit der Möglichkeit, Pausen einzulegen, ausüben könne. So könne sie wegen der medizinischen Pro ble matik in der rechten Schulte r keine Überkopfarbeiten durchführen. Die Situ a tion im linken Knie sei weitgehend stabil und die Beweglichkeit befriedigend. Weiter führten sie aus, die Beschwerdeführerin sei aufgrund des psychischen Lei dens in ihrer psychophysischen Belastbarkeit, mithin in ihrer Ausdauer und ihrem Durchhaltevermögen, eingeschränkt (S. 37). Seit dem Unfall im Jahr 2003 bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 40 %, wobei diese auch für die Tätigkeit im Haushalt gelte. Aufgrund des bisherigen Verlaufs sei von einer eher schlechten Prognose auszugehen (S. 38). 3.2 Am 1. September 2009 wurde bei der Beschwerdeführerin eine Haushalts abklä rung vor Ort durchgeführt. Mit Bericht vom 7. September 2009 (Urk. 12/49) führ te n die Abklärungsperson en aus, die Beschwerdeführerin wohne seit Dezem ber 2008 mit ihrer Tochter, geboren 1982 (Urk. 12/1 Ziff. 3), und deren Sohn zu sammen (Ziff. 1). Sie nahm folgende Gewichtung der Haushaltbereiche vor und erhob dabei folgende Einschränkungen (Ziff. 6.1- 7 ): Aufgabe Gewichtung Einschränkung Behinderung Haushaltführung 5 % 0 % 0 % Ernährung 35 % 20 % 7 % Wohnungspflege 18 % 50 % 9 % Einkauf und weitere Besorgungen 10 % 0 % 0 % Wäsche und Kleider - pflege 17 % 40 % 6.80 % Betreuung von Kindern oder anderen Angehörigen 15 % 90 % 13.50 % Verschiedenes 0 % 0 % 0 % Total 100 % 36.30 % Die Abklärungsperson en kam en zum Schluss, es sei der Beschwerdeführerin zu mutbar, sitzend zu rüsten, in Etappen zu kochen und leichte Reinigungsarbeiten auszuführen (S. 5). Auch sei es ihr zumutbar, oberflächliche Arbeiten auf Körperhöhe zu erledigen (Badreinigung mit Spray) und abzustauben. Dasselbe gelte für den alltäglichen Einkauf. Ebenfalls könne sie die Wäsche in Etappen be sorgen (S. 6). Die Abklärungsperson hielt fest, dass Arbeiten im Haushalt, welch e die Beschwerdeführerin invaliditätsbedingt nicht mehr verrichten könne, durch die Tochter erledigt w ü rden ( S. 7 ). 4. 4.1 Vorwegzuschicken ist, dass das Y.___ -Gutachten vom 14. Juni 2012 (Urk. 12/88) in Kenntnis der V orakten (Anamnese) ergangen ist und sich eingehend mit den i n den Akten befindlichen Arztberichten a useinandersetzt e. Von besonderer Bedeutung ist aber, dass es sich lediglich auf die medizinische Be gründung einer Arbeitsfähigkeit beschränkt und sich nicht mit den konkreten Gegebenheiten im Haushalt der Beschwerdeführerin auseinandersetzt. Ohne sich mit den einzelnen Haushalt bereichen zu befassen, wird angenommen, die Be schwer deführerin sei ebenfalls in ihrem Aufgabenbereich zu 40 % einge schränkt. Dabei werden im Gutachten die Mitwirkungspflichten von den im gleichen Haus halt lebenden Familienmitgliedern nicht thematisiert. 4.2 Der Haushaltsabklärungsbericht vom 7. September 2009 (Urk. 12/49) setzt sich demgegenüber detailliert mit den einzelnen Haushaltstätigkeiten auseinander, berücksichtig die familiären Mitwirkungspflichten und legt nachvollziehbar und schlüssig dar, in welchem Umfang die Beschwerdeführerin noch in der Lage ist, leichte Haushaltstätigkeiten zu verrichten. Hinsichtlich der festgestellten Tatbe stände ist der Bericht schlüssig und nachvollziehbar. So ist es, entgegen der Auf fassung der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 11), durchaus nachvollziehbar, dass sie in der Haushaltsführung aufgrund der Mitwirkungspflicht der Tochter nicht ein geschränkt ist. Auch ist es nachvollziehbar, dass sie trotz ihrer Einschrän kung in der Schulter kleinere Haushaltsarbeiten (wie Rüsten im Sitzen, oberflächliche Reinigungen), welche alles nicht Überkopfarbeiten sind, erledigen kann. Wes halb, wie von der Beschwerdeführerin geltend gemacht (S. 13), ihr leichtes Abstauben und Abwischen un möglich sein soll en, vermag nicht einzuleuchten. Können diese leichten Arbeiten etappenweise doch auch mit der linken Hand ausgeführt werden. Vorliegend sind keine besonderen Umstände gegeben, welche den Haushalts ab klärungsbericht vom 7. September 2009 (Urk. 12/49) als mangelhaft oder unge eignet erscheinen liessen. Er entspricht den an ihn gestellten Anforderungen, so das s für die Entscheidungfindung darauf abgestellt werden kann. 4.3 Ein Widerspruch zum Y.___ -Gutachten ist dadurch nicht gegeben: Die gut ach terlich festgestellte medizinisch bedingte Arbeitsunfähigkeit von 60 % entsprich t nicht unbesehen dem Invaliditätsgrad im Haushaltbereich. Einerseits sind die Ge gebenheiten im konkreten Haushalt zu berücksichtigen und die einzelnen Ar beitsbereiche entsprechend zu gewichten, was von den Ärzten nicht gemacht wurde. Dem Gutachten kann insbesondere nicht entnommen werden, dass die Beschwerdeführerin in jeder Teiltätigkeit in gleich hohem Ausmass von 60 % eingeschränkt ist. Sodann ist der Mitwirkungspflicht der übrigen Haushalt an ge hörigen entsprechend Beachtung zu schenken. Diese ist aufgrund der konkreten Situation zu beurteilen und nicht nach standardisierten Vorstellungen (vgl. hierzu das entsprechende Vorbringen der Beschwerdeführerin, Urk. 1 S. 15 f.). In den klassischen Haushalttätigkeiten wurde denn auch von der Abklä rungs person eine hohe Einschränkung angenommen: Im Bereich Ernährung eine solche von 35 %, was unter Berücksichtigung der angepassten und etappierten Essens zubereitung sowie unter Berücksichtigung der Mithilfe der Tochter einer me dizinisch-theoretischen 60%igen Einschränkung nicht widerspricht. Ebenso ist eine Einschränkung in der Wohnungspflege von 50 % - unter Berücksichtigung der Mithilfe der Tochter bei schwereren Arbeiten - mit der gutachterlich fest ge legten 60%igen Arbeitsunfähigkeit vereinbar. Dass schwere Einkäufe durch die Tochter mit dem Auto erledigt werden, erklärt die bloss geringe Einschränkung (10 %) bei medizinisch-theoretischer 60%iger Arbeitsunfähigkeit im Bereich Ein kauf. Die Einschränkung in der Wäschebesorgung von 40 % ist ebenfalls mit der 60%igen Arbeitsunfähigkeit vereinbar, wird diese doch zum grossen Teil durch die Tochter erledigt. Dass die Beschwerdeführerin das Enkelkind nicht selb stän dig betreuen kann, führt zur Annahme einer 90%igen Einschränkung in diesem Teil bereich und damit eines wesentlich höheren Wertes als die pauschale ärztliche Einschätzung. Die Gewichtung mit 15 % (vgl. den entsprechenden Vorhalt der Be schwerdeführerin, Urk. 1 S. 15 oben) ist angesichts der Fremdbetreuung an vier Tagen nicht zu beanstanden. Nachdem sich die Tochter der Beschwerdeführerin wieder verheiratet, ein zwei tes Kind geboren hat, im Umfang von nunmehr 50 % arbeitet und mit ihrer Familie und der Beschwerdeführerin zusammenlebt (Urk. 1 S. 15) ist mittlerweile gar eine erhöhte Mithilfe der übrigen Haushaltmitglieder, namentlich des Ehemannes der Beschwerdeführerin, möglich. Insofern erübrigt sich der Beizug eines neuen Haushaltberichtes. 4. 4 Angesichts fehlender Angaben zur Arbeitsfähigkeit im Haushalt kann aus den äl teren ärztlichen Berichten auf nichts Abweichendes geschlossen werden. Zu sammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführer in aufgrund der ge klagten Leiden und Behinderungen zu 36.3 % im Aufgabenbereich einge schränk t und damit von einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 36 % aus zu gehen ist. Die angefochtene Verfügung vom 23. Januar 2013 erweist sich als korrekt, wes halb die Beschwerde abzuweisen ist. 4.5 Bei diesem Ausgang des Verfahrens braucht auf die Frage, ob der Beschwer de führerin überhaupt ein eigener Aufgabenbereich im Sinne von Art. 27 IVV zuge rechnet werden kann, nicht näher eingegangen zu werden. Festzuhalten ist indes, dass als Nichterwerbstätige nur jene Versicherten an spruchsberechtigt sind, die in einem Aufgabenbereich im Haushalt oder - was hier ausser Acht fällt - in einer klösterlichen Gemeinschaft tätig sind (Thomas Ackermann, Die Bemessung des Invaliditätsgrades, in: Sozialversicherungs rechts tagung 2012, Kieser/Lendfers [Hrsg.], S. 54). Die Beschwerdeführerin ist allein stehend und lebt im Haushalt mit der Familie ihrer erwachsenen Tochter. Es ist ungewiss, ob deren Haushalt als Aufgabenbereich der Beschwerdeführerin heran gezogen werden darf. 5. 5.1 Zu prüfen ist schliesslich der Anspruch der Beschwerdeführerin auf unent gelt liche Prozessführung und Rechtsverbeiständung im Beschwerdeverfahren (Urk. 1 S. 2). 5.2 Vorliegend sind die Voraussetzungen gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) erfüllt, so dass das Gesuch zu bewilligen is t (Urk. 1 S. 2, vergleiche dazu auch Urk. 3/8 S. 9 ff. und Urk. 3/9-27 ). Die Be schwer deführerin ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen. 5.3 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 60 0.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind die Kosten de r Beschwerdeführer in aufzuerlegen, infolge Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse zu nehmen. 5.4 Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Dr. Nägeli, ist ausgangsgemäss aus der Gerichtskasse zu entschädigen. Nach Einsich t in ihre Kostennote vom 27. Januar 2014 (Urk. 14/2) ist die Entschädigung auf Fr. 2‘259.75 festzulegen. Das Gericht beschliesst : In Bewilligung des Gesuchs vom 13. Februar 2013 wird der Beschwerdeführerin Rechtsanwältin Dr. Caterina Nägeli, Zürich, als unentgeltliche Rechtsvertreterin für das vorliegende Verfahren bestellt und es wird ihr die unentgeltliche Prozessführung gewährt. Sodann erkennt das Gericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Dr. Caterina Nägeli, Zürich, wird mit Fr. 2'259.75 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hin ge wiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Dr. Caterina Nägeli - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubMinder

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2013.00202 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Minder Urteil vom 19. Februar 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Caterina Nägeli Bürgi Nägeli Rechtsanwälte Grossmünsterplatz 9, 8001 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1959, ohne abgeschlossene Schul- und Berufs aus bildung, reiste im September 1998 in die Schweiz ein und war als Hausfrau tätig (Urk. 12/1 Ziff. 6). Am 25. März 20 08 meldete sie sich unter Hinweis auf eine schwere Arthrose in beiden Knien, eine chronisch posttraumatische Belas tungsstörung, eine depressive Symptomatik infolge eines Verkehrs unfalls sowie ein generalisierte s Schmerzsyndrom bei der Invalidenversicherung zum Leis tungs bezug an (Urk. 12/ 8 Ziff. 7.2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte in der Folge einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 12/20) sowie diverse Arztberichte (Urk. 12/12-13, Urk. 12/21, Urk. 12/32, Urk. 12/41, Urk. 12/46-48 ) ein und zog die Akten des Unfallversicherers bei (Urk. 12/37). Am 1. September 2009 wurde bei der Versicherten eine Haushalts abklärung vor Ort und Stelle durchgeführt (Urk. 12/49). Mit Vorbescheid vom 6. Oktober 2009 (Urk. 12/52) stellte die IV-Stelle die Ab weisung des Leistungsbegehrens in Aussicht. Nach Einwanderhebung (Urk. 12/57 und Urk. 12/61) und dem Eingang weiterer Arz t berichte (Urk. 12/64, Urk. 12/67, Urk. 12/70/5-6, Urk. 12/71-72, Urk. 12/74, Urk. 12/76, Urk. 12/84) liess sie zudem ein Gutachten erstellen, welche das Y.___ am 14. Juni 2012 (Urk. 12/88) erstattete. Nach erneut durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 12/94 und Urk. 12/104 ) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 23. Januar 2013 (Urk. 2) einen An spruch der Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung. 2. Gegen die Verfügung vom 23. Januar 2013 erhob die Versicherte am 13. Feb ruar 2013 Beschwerde (Urk. 1) und beantrag t e, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine volle (richtig: ganze), eventualiter eine 60%ige IV-Rente zuzusprechen. Über dies sei ihr die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren und in der Person von Rechtsanwältin Dr. Caterina Nägeli eine unentgeltliche Rechtsvertret erin zu bestellen (S. 2). In der Beschwerdeantwort vom 30. April 2013 (Urk. 11) beantragte die IV-Stelle unter Verweis auf ihre Akten die Beschwerde abzuweisen, was der Beschwerde führerin am 15. Mai 2013 (Urk. 13 ) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Bei Versicherten mit vollendetem 20. Altersjahr, die vor der Beeinträchtigung ihrer körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit nicht erwerbstätig waren und denen eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, gelten als invalid, wenn eine Unmöglichkeit vorliegt, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. Art. 7 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des So zialversicherungsrechts [ ATSG ] ist sinngemäss anwendbar: Demnach sind für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit ausschliesslich die Fol gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs un fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 8 Abs. 3 ATSG in Verbindung mit Art. 5 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). 1.2 Bei nichterwerbstätigen Versicherten, die im Aufgabenbereich tätig sind, und de nen eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, wird für die Be messung der Invalidität in Abweichung von Art. 16 ATSG darauf abgestellt, in welchem Masse sie unfähig sind, sich im Aufgabenbereich zu betätigen. Art. 7 Abs. 2 ATSG ist sinngemäss anwendbar (Art. 28a Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [ IVG ] in Verbindung mit Art. 8 Abs. 3 ATSG; spezi fische Methode; statt vieler BGE 130 V 97 E. 3.3.1). Als Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Versicherten gelten insbesondere die übliche Tätigkeit im Haus halt, die Erziehung der Kinder sowie gemeinnützige und künstlerische Tätig kei ten (Art. 27 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). 1.3 Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt einer ver sicherten Person sind - analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweiskraft von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) - verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Per son verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhältnissen so wie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu be rücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzu zeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und ange messen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und in Über ein stimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig (AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundesgerichts I 733/03 vom 6. April 2004 E. 5.1.2; vgl. auch BGE 130 V 61 E. 6.2 und 128 V 93 f. E. 4 betreffend Abklärungsberichte im Zusammenhang mit der Hauspflege und Hilflosigkeit). Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Ab klärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massgebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklä rungs berichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teiler werbs tätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts I 236/06 vom 19. Juni 2006 E. 3.2). Der Abklärungsbericht ist seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfahren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Grund sätz lich jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, d.h. wenn die Be ur teilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht (AHI 2004 S. 137 E. 5.3). Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fach medizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohn ten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztlichen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regelmässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu er kennen (Urteile des Bundesgerichts 9C_086/2009 vom 11. November 2010 E. 7. 2 und 9C_631/2009 vom 2. Dezember 2009 E. 5.1.2 mit Hinweisen). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 23. Januar 2013 (Urk. 2) gestützt auf ihre Abklärungen bei der Beschwerdeführerin zu Hause davon aus, dass diese in ihrem Aufgabenbereich (Haushalt s führung) zu 36 % eingeschränkt sei. Diese Einschränkung entspreche gleichzeitig dem Invalidi täts grad, womit kein Rentenanspruch bestehe (S. 1). 2.2 Dem hielt die Beschwerdeführerin entgegen, dass zur Beurteilung ihrer einge schränkten Arbeitsfähigkeit nicht auf die Abklärungen der Beschwerde gegnerin, sondern auf das Gutachten des Y.___ vom 14. Juni 2012 abzustellen sei, welches von einer 60%igen Arbeitsunfähig keit ausgehe, beziehungsweise auf die Angaben der Ärzte, welche eine vollum fäng liche Arbeitsfähigkeit bescheinigten (Urk. 1 S. 7 ff.). 2.3 Unbestritten und aufgrund der Akten ohne weiteres zutreffend ist die Quali fi kation der Beschwerdeführerin als im Aufgabenbereich (Haushalt) tätige Person. 3. 3.1 Im Gutachten vom 14. Juni 2012 (Urk. 12/88) nannten die Dres. med. Z.___, FM H Psychiatrie, und A.___, FMH Rheumatologie, des Y.___ folgende Diag nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 36) : - Posttraumatische Belastungsstörung - Depressive Störung, mittelschwere bis schwere Episode mit somatischem Syndrom und Somatisierungstendenzen - Chronisches cervikal - und lumbalbetontes panvertebrales Syndrom - degenerative Veränderung der Wirbelsäule, Fehlform der Wirbelsäule, Haltungsinsuffizienz - mit muskulärer Dysbalance des Schultergürtels - mit cephaler Schmerzkomponente - Rotatorenman s chettenruptur rechts - Ruptur der Supraspinatussehne rechts (MR- Arthrographie rechte Schulter vom 12.05.2009) - Varusgonarthrose rechts - St. n. Knietotalprothese links am 07.08.2000 - b ei Valgusgonarthrose / Femoropatellararthrose linkes Knie - St. n. Resektion des hinteren Kreuzbandes, Komponentenwechsel, poste rola terale Rekonstruktion mit Semitendinosussehne bei laterale r Flexionsinstabilität am 25.03.2002 Sie berichteten, dass die Beschwerdeführerin aufgrund der somatischen Ein schrän kungen lediglich noch eine rein sitzende Tätigkeit mit der Möglichkeit, Pausen einzulegen, ausüben könne. So könne sie wegen der medizinischen Pro ble matik in der rechten Schulte r keine Überkopfarbeiten durchführen. Die Situ a tion im linken Knie sei weitgehend stabil und die Beweglichkeit befriedigend. Weiter führten sie aus, die Beschwerdeführerin sei aufgrund des psychischen Lei dens in ihrer psychophysischen Belastbarkeit, mithin in ihrer Ausdauer und ihrem Durchhaltevermögen, eingeschränkt (S. 37). Seit dem Unfall im Jahr 2003 bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 40 %, wobei diese auch für die Tätigkeit im Haushalt gelte. Aufgrund des bisherigen Verlaufs sei von einer eher schlechten Prognose auszugehen (S. 38). 3.2 Am 1. September 2009 wurde bei der Beschwerdeführerin eine Haushalts abklä rung vor Ort durchgeführt. Mit Bericht vom 7. September 2009 (Urk. 12/49) führ te n die Abklärungsperson en aus, die Beschwerdeführerin wohne seit Dezem ber 2008 mit ihrer Tochter, geboren 1982 (Urk. 12/1 Ziff. 3), und deren Sohn zu sammen (Ziff. 1). Sie nahm folgende Gewichtung der Haushaltbereiche vor und erhob dabei folgende Einschränkungen (Ziff. 6.1- 7 ): Aufgabe Gewichtung Einschränkung Behinderung Haushaltführung 5 % 0 % 0 % Ernährung 35 % 20 % 7 % Wohnungspflege 18 % 50 % 9 % Einkauf und weitere Besorgungen 10 % 0 % 0 % Wäsche und Kleider - pflege 17 % 40 % 6.80 % Betreuung von Kindern oder anderen Angehörigen 15 % 90 % 13.50 % Verschiedenes 0 % 0 % 0 % Total 100 % 36.30 % Die Abklärungsperson en kam en zum Schluss, es sei der Beschwerdeführerin zu mutbar, sitzend zu rüsten, in Etappen zu kochen und leichte Reinigungsarbeiten auszuführen (S. 5). Auch sei es ihr zumutbar, oberflächliche Arbeiten auf Körperhöhe zu erledigen (Badreinigung mit Spray) und abzustauben. Dasselbe gelte für den alltäglichen Einkauf. Ebenfalls könne sie die Wäsche in Etappen be sorgen (S. 6). Die Abklärungsperson hielt fest, dass Arbeiten im Haushalt, welch e die Beschwerdeführerin invaliditätsbedingt nicht mehr verrichten könne, durch die Tochter erledigt w ü rden ( S. 7 ). 4. 4.1 Vorwegzuschicken ist, dass das Y.___ -Gutachten vom 14. Juni 2012 (Urk. 12/88) in Kenntnis der V orakten (Anamnese) ergangen ist und sich eingehend mit den i n den Akten befindlichen Arztberichten a useinandersetzt e. Von besonderer Bedeutung ist aber, dass es sich lediglich auf die medizinische Be gründung einer Arbeitsfähigkeit beschränkt und sich nicht mit den konkreten Gegebenheiten im Haushalt der Beschwerdeführerin auseinandersetzt. Ohne sich mit den einzelnen Haushalt bereichen zu befassen, wird angenommen, die Be schwer deführerin sei ebenfalls in ihrem Aufgabenbereich zu 40 % einge schränkt. Dabei werden im Gutachten die Mitwirkungspflichten von den im gleichen Haus halt lebenden Familienmitgliedern nicht thematisiert. 4.2 Der Haushaltsabklärungsbericht vom 7. September 2009 (Urk. 12/49) setzt sich demgegenüber detailliert mit den einzelnen Haushaltstätigkeiten auseinander, berücksichtig die familiären Mitwirkungspflichten und legt nachvollziehbar und schlüssig dar, in welchem Umfang die Beschwerdeführerin noch in der Lage ist, leichte Haushaltstätigkeiten zu verrichten. Hinsichtlich der festgestellten Tatbe stände ist der Bericht schlüssig und nachvollziehbar. So ist es, entgegen der Auf fassung der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 11), durchaus nachvollziehbar, dass sie in der Haushaltsführung aufgrund der Mitwirkungspflicht der Tochter nicht ein geschränkt ist. Auch ist es nachvollziehbar, dass sie trotz ihrer Einschrän kung in der Schulter kleinere Haushaltsarbeiten (wie Rüsten im Sitzen, oberflächliche Reinigungen), welche alles nicht Überkopfarbeiten sind, erledigen kann. Wes halb, wie von der Beschwerdeführerin geltend gemacht (S. 13), ihr leichtes Abstauben und Abwischen un möglich sein soll en, vermag nicht einzuleuchten. Können diese leichten Arbeiten etappenweise doch auch mit der linken Hand ausgeführt werden. Vorliegend sind keine besonderen Umstände gegeben, welche den Haushalts ab klärungsbericht vom 7. September 2009 (Urk. 12/49) als mangelhaft oder unge eignet erscheinen liessen. Er entspricht den an ihn gestellten Anforderungen, so das s für die Entscheidungfindung darauf abgestellt werden kann. 4.3 Ein Widerspruch zum Y.___ -Gutachten ist dadurch nicht gegeben: Die gut ach terlich festgestellte medizinisch bedingte Arbeitsunfähigkeit von 60 % entsprich t nicht unbesehen dem Invaliditätsgrad im Haushaltbereich. Einerseits sind die Ge gebenheiten im konkreten Haushalt zu berücksichtigen und die einzelnen Ar beitsbereiche entsprechend zu gewichten, was von den Ärzten nicht gemacht wurde. Dem Gutachten kann insbesondere nicht entnommen werden, dass die Beschwerdeführerin in jeder Teiltätigkeit in gleich hohem Ausmass von 60 % eingeschränkt ist. Sodann ist der Mitwirkungspflicht der übrigen Haushalt an ge hörigen entsprechend Beachtung zu schenken. Diese ist aufgrund der konkreten Situation zu beurteilen und nicht nach standardisierten Vorstellungen (vgl. hierzu das entsprechende Vorbringen der Beschwerdeführerin, Urk. 1 S. 15 f.). In den klassischen Haushalttätigkeiten wurde denn auch von der Abklä rungs person eine hohe Einschränkung angenommen: Im Bereich Ernährung eine solche von 35 %, was unter Berücksichtigung der angepassten und etappierten Essens zubereitung sowie unter Berücksichtigung der Mithilfe der Tochter einer me dizinisch-theoretischen 60%igen Einschränkung nicht widerspricht. Ebenso ist eine Einschränkung in der Wohnungspflege von 50 % - unter Berücksichtigung der Mithilfe der Tochter bei schwereren Arbeiten - mit der gutachterlich fest ge legten 60%igen Arbeitsunfähigkeit vereinbar. Dass schwere Einkäufe durch die Tochter mit dem Auto erledigt werden, erklärt die bloss geringe Einschränkung (10 %) bei medizinisch-theoretischer 60%iger Arbeitsunfähigkeit im Bereich Ein kauf. Die Einschränkung in der Wäschebesorgung von 40 % ist ebenfalls mit der 60%igen Arbeitsunfähigkeit vereinbar, wird diese doch zum grossen Teil durch die Tochter erledigt. Dass die Beschwerdeführerin das Enkelkind nicht selb stän dig betreuen kann, führt zur Annahme einer 90%igen Einschränkung in diesem Teil bereich und damit eines wesentlich höheren Wertes als die pauschale ärztliche Einschätzung. Die Gewichtung mit 15 % (vgl. den entsprechenden Vorhalt der Be schwerdeführerin, Urk. 1 S. 15 oben) ist angesichts der Fremdbetreuung an vier Tagen nicht zu beanstanden. Nachdem sich die Tochter der Beschwerdeführerin wieder verheiratet, ein zwei tes Kind geboren hat, im Umfang von nunmehr 50 % arbeitet und mit ihrer Familie und der Beschwerdeführerin zusammenlebt (Urk. 1 S. 15) ist mittlerweile gar eine erhöhte Mithilfe der übrigen Haushaltmitglieder, namentlich des Ehemannes der Beschwerdeführerin, möglich. Insofern erübrigt sich der Beizug eines neuen Haushaltberichtes. 4. 4 Angesichts fehlender Angaben zur Arbeitsfähigkeit im Haushalt kann aus den äl teren ärztlichen Berichten auf nichts Abweichendes geschlossen werden. Zu sammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführer in aufgrund der ge klagten Leiden und Behinderungen zu 36.3 % im Aufgabenbereich einge schränk t und damit von einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 36 % aus zu gehen ist. Die angefochtene Verfügung vom 23. Januar 2013 erweist sich als korrekt, wes halb die Beschwerde abzuweisen ist. 4.5 Bei diesem Ausgang des Verfahrens braucht auf die Frage, ob der Beschwer de führerin überhaupt ein eigener Aufgabenbereich im Sinne von Art. 27 IVV zuge rechnet werden kann, nicht näher eingegangen zu werden. Festzuhalten ist indes, dass als Nichterwerbstätige nur jene Versicherten an spruchsberechtigt sind, die in einem Aufgabenbereich im Haushalt oder - was hier ausser Acht fällt - in einer klösterlichen Gemeinschaft tätig sind (Thomas Ackermann, Die Bemessung des Invaliditätsgrades, in: Sozialversicherungs rechts tagung 2012, Kieser/Lendfers [Hrsg.], S. 54). Die Beschwerdeführerin ist allein stehend und lebt im Haushalt mit der Familie ihrer erwachsenen Tochter. Es ist ungewiss, ob deren Haushalt als Aufgabenbereich der Beschwerdeführerin heran gezogen werden darf. 5. 5.1 Zu prüfen ist schliesslich der Anspruch der Beschwerdeführerin auf unent gelt liche Prozessführung und Rechtsverbeiständung im Beschwerdeverfahren (Urk. 1 S. 2). 5.2 Vorliegend sind die Voraussetzungen gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) erfüllt, so dass das Gesuch zu bewilligen is t (Urk. 1 S. 2, vergleiche dazu auch Urk. 3/8 S. 9 ff. und Urk. 3/9-27 ). Die Be schwer deführerin ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen. 5.3 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 60 0.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind die Kosten de r Beschwerdeführer in aufzuerlegen, infolge Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse zu nehmen. 5.4 Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Dr. Nägeli, ist ausgangsgemäss aus der Gerichtskasse zu entschädigen. Nach Einsich t in ihre Kostennote vom 27. Januar 2014 (Urk. 14/2) ist die Entschädigung auf Fr. 2‘259.75 festzulegen. Das Gericht beschliesst : In Bewilligung des Gesuchs vom 13. Februar 2013 wird der Beschwerdeführerin Rechtsanwältin Dr. Caterina Nägeli, Zürich, als unentgeltliche Rechtsvertreterin für das vorliegende Verfahren bestellt und es wird ihr die unentgeltliche Prozessführung gewährt. Sodann erkennt das Gericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Dr. Caterina Nägeli, Zürich, wird mit Fr. 2'259.75 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hin ge wiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Dr. Caterina Nägeli - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubMinder

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2013.00202 IV.2013.00202

IV.2013.00202 III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Annaheim

Sozialversicherungsrichterin Fehr

Gerichtsschreiberin Minder

Urteil vom 19. Februar 2014

Urteil vom 19. Februar 2014 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Caterina Nägeli

vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Caterina Nägeli Bürgi Nägeli Rechtsanwälte

Bürgi Nägeli Rechtsanwälte Grossmünsterplatz 9, 8001 Zürich

Grossmünsterplatz 9, 8001 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1959, ohne abgeschlossene Schul- und Berufs aus bildung, reiste im September 1998 in die Schweiz ein und war als Hausfrau tätig (Urk. 12/1 Ziff. 6). Am 25. März 20 08 meldete sie sich unter Hinweis auf eine schwere Arthrose in beiden Knien, eine chronisch posttraumatische Belas tungsstörung, eine depressive Symptomatik infolge eines Verkehrs unfalls sowie ein generalisierte s Schmerzsyndrom bei der Invalidenversicherung zum Leis tungs bezug an (Urk. 12/ 8 Ziff. 7.2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte in der Folge einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 12/20) sowie diverse Arztberichte (Urk. 12/12-13, Urk. 12/21, Urk. 12/32, Urk. 12/41, Urk. 12/46-48 ) ein und zog die Akten des Unfallversicherers bei (Urk. 12/37). Am 1. September 2009 wurde bei der Versicherten eine Haushalts abklärung vor Ort und Stelle durchgeführt (Urk. 12/49).

1. X.___, geboren 1959, ohne abgeschlossene Schul- und Berufs aus bildung, reiste im September 1998 in die Schweiz ein und war als Hausfrau tätig (Urk. 12/1 Ziff. 6). Am 25. März 20 08 meldete sie sich unter Hinweis auf eine schwere Arthrose in beiden Knien, eine chronisch posttraumatische Belas tungsstörung, eine depressive Symptomatik infolge eines Verkehrs unfalls sowie ein generalisierte s Schmerzsyndrom bei der Invalidenversicherung zum Leis tungs bezug an (Urk. 12/ 8 Ziff. 7.2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte in der Folge einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 12/20) sowie diverse Arztberichte (Urk. 12/12-13, Urk. 12/21, Urk. 12/32, Urk. 12/41, Urk. 12/46-48 ) ein und zog die Akten des Unfallversicherers bei (Urk. 12/37). Am 1. September 2009 wurde bei der Versicherten eine Haushalts abklärung vor Ort und Stelle durchgeführt (Urk. 12/49). Mit Vorbescheid vom 6. Oktober 2009 (Urk. 12/52) stellte die IV-Stelle die Ab weisung des Leistungsbegehrens in Aussicht. Nach Einwanderhebung (Urk. 12/57 und Urk. 12/61) und dem Eingang weiterer Arz t berichte (Urk. 12/64, Urk. 12/67, Urk. 12/70/5-6, Urk. 12/71-72, Urk. 12/74, Urk. 12/76, Urk. 12/84) liess sie zudem ein Gutachten erstellen, welche das Y.___ am 14. Juni 2012 (Urk. 12/88) erstattete.

Mit Vorbescheid vom 6. Oktober 2009 (Urk. 12/52) stellte die IV-Stelle die Ab weisung des Leistungsbegehrens in Aussicht. Nach Einwanderhebung (Urk. 12/57 und Urk. 12/61) und dem Eingang weiterer Arz t berichte (Urk. 12/64, Urk. 12/67, Urk. 12/70/5-6, Urk. 12/71-72, Urk. 12/74, Urk. 12/76, Urk. 12/84) liess sie zudem ein Gutachten erstellen, welche das Y.___ am 14. Juni 2012 (Urk. 12/88) erstattete. Nach erneut durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 12/94 und Urk. 12/104 ) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 23. Januar 2013 (Urk. 2) einen An spruch der Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung.

Nach erneut durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 12/94 und Urk. 12/104 ) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 23. Januar 2013 (Urk. 2) einen An spruch der Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung. 2. Gegen die Verfügung vom 23. Januar 2013 erhob die Versicherte am 13. Feb ruar 2013 Beschwerde (Urk. 1) und beantrag t e, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine volle (richtig: ganze), eventualiter eine 60%ige IV-Rente zuzusprechen. Über dies sei ihr die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren und in der Person von Rechtsanwältin Dr. Caterina Nägeli eine unentgeltliche Rechtsvertret erin zu bestellen (S. 2).

2. Gegen die Verfügung vom 23. Januar 2013 erhob die Versicherte am 13. Feb ruar 2013 Beschwerde (Urk. 1) und beantrag t e, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine volle (richtig: ganze), eventualiter eine 60%ige IV-Rente zuzusprechen. Über dies sei ihr die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren und in der Person von Rechtsanwältin Dr. Caterina Nägeli eine unentgeltliche Rechtsvertret erin zu bestellen (S. 2). In der Beschwerdeantwort vom 30. April 2013 (Urk. 11) beantragte die IV-Stelle unter Verweis auf ihre Akten die Beschwerde abzuweisen, was der Beschwerde führerin am 15. Mai 2013 (Urk. 13 ) zur Kenntnis gebracht wurde.

In der Beschwerdeantwort vom 30. April 2013 (Urk. 11) beantragte die IV-Stelle unter Verweis auf ihre Akten die Beschwerde abzuweisen, was der Beschwerde führerin am 15. Mai 2013 (Urk. 13 ) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Bei Versicherten mit vollendetem 20. Altersjahr, die vor der Beeinträchtigung ihrer körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit nicht erwerbstätig waren und denen eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, gelten als invalid, wenn eine Unmöglichkeit vorliegt, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. Art. 7 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des So zialversicherungsrechts [ ATSG ] ist sinngemäss anwendbar: Demnach sind für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit ausschliesslich die Fol gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs un fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 8 Abs. 3 ATSG in Verbindung mit Art. 5 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG).

1.1 Bei Versicherten mit vollendetem 20. Altersjahr, die vor der Beeinträchtigung ihrer körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit nicht erwerbstätig waren und denen eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, gelten als invalid, wenn eine Unmöglichkeit vorliegt, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. Art. 7 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des So zialversicherungsrechts [ ATSG ] ist sinngemäss anwendbar: Demnach sind für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit ausschliesslich die Fol gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs un fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 8 Abs. 3 ATSG in Verbindung mit Art. 5 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). 1.2 Bei nichterwerbstätigen Versicherten, die im Aufgabenbereich tätig sind, und de nen eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, wird für die Be messung der Invalidität in Abweichung von Art. 16 ATSG darauf abgestellt, in welchem Masse sie unfähig sind, sich im Aufgabenbereich zu betätigen. Art. 7 Abs. 2 ATSG ist sinngemäss anwendbar (Art. 28a Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [ IVG ] in Verbindung mit Art. 8 Abs. 3 ATSG; spezi fische Methode; statt vieler BGE 130 V 97 E. 3.3.1). Als Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Versicherten gelten insbesondere die übliche Tätigkeit im Haus halt, die Erziehung der Kinder sowie gemeinnützige und künstlerische Tätig kei ten (Art. 27 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV).

1.2 Bei nichterwerbstätigen Versicherten, die im Aufgabenbereich tätig sind, und de nen eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, wird für die Be messung der Invalidität in Abweichung von Art. 16 ATSG darauf abgestellt, in welchem Masse sie unfähig sind, sich im Aufgabenbereich zu betätigen. Art. 7 Abs. 2 ATSG ist sinngemäss anwendbar (Art. 28a Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [ IVG ] in Verbindung mit Art. 8 Abs. 3 ATSG; spezi fische Methode; statt vieler BGE 130 V 97 E. 3.3.1). Als Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Versicherten gelten insbesondere die übliche Tätigkeit im Haus halt, die Erziehung der Kinder sowie gemeinnützige und künstlerische Tätig kei ten (Art. 27 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). 1.3 Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt einer ver sicherten Person sind - analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweiskraft von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) - verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Per son verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhältnissen so wie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu be rücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzu zeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und ange messen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und in Über ein stimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig (AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundesgerichts I 733/03 vom 6. April 2004 E. 5.1.2; vgl. auch BGE 130 V 61 E. 6.2 und 128 V 93 f. E. 4 betreffend Abklärungsberichte im Zusammenhang mit der Hauspflege und Hilflosigkeit). Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Ab klärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massgebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklä rungs berichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teiler werbs tätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts I 236/06 vom 19. Juni 2006 E. 3.2).

1.3 Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt einer ver sicherten Person sind - analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweiskraft von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) - verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Per son verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhältnissen so wie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu be rücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzu zeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und ange messen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und in Über ein stimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig (AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundesgerichts I 733/03 vom 6. April 2004 E. 5.1.2; vgl. auch BGE 130 V 61 E. 6.2 und 128 V 93 f. E. 4 betreffend Abklärungsberichte im Zusammenhang mit der Hauspflege und Hilflosigkeit). Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Ab klärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massgebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklä rungs berichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teiler werbs tätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts I 236/06 vom 19. Juni 2006 E. 3.2). Der Abklärungsbericht ist seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfahren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Grund sätz lich jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, d.h. wenn die Be ur teilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht (AHI 2004 S. 137 E. 5.3). Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fach medizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohn ten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztlichen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regelmässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu er kennen (Urteile des Bundesgerichts 9C_086/2009 vom 11. November 2010 E. 7. 2 und 9C_631/2009 vom 2. Dezember 2009 E. 5.1.2 mit Hinweisen).

Der Abklärungsbericht ist seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfahren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Grund sätz lich jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, d.h. wenn die Be ur teilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht (AHI 2004 S. 137 E. 5.3). Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fach medizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohn ten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztlichen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regelmässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu er kennen (Urteile des Bundesgerichts 9C_086/2009 vom 11. November 2010 E. 7. 2 und 9C_631/2009 vom 2. Dezember 2009 E. 5.1.2 mit Hinweisen). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 23. Januar 2013 (Urk. 2) gestützt auf ihre Abklärungen bei der Beschwerdeführerin zu Hause davon aus, dass diese in ihrem Aufgabenbereich (Haushalt s führung) zu 36 % eingeschränkt sei. Diese Einschränkung entspreche gleichzeitig dem Invalidi täts grad, womit kein Rentenanspruch bestehe (S. 1).

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 23. Januar 2013 (Urk. 2) gestützt auf ihre Abklärungen bei der Beschwerdeführerin zu Hause davon aus, dass diese in ihrem Aufgabenbereich (Haushalt s führung) zu 36 % eingeschränkt sei. Diese Einschränkung entspreche gleichzeitig dem Invalidi täts grad, womit kein Rentenanspruch bestehe (S. 1). 2.2 Dem hielt die Beschwerdeführerin entgegen, dass zur Beurteilung ihrer einge schränkten Arbeitsfähigkeit nicht auf die Abklärungen der Beschwerde gegnerin, sondern auf das Gutachten des Y.___ vom 14. Juni 2012 abzustellen sei, welches von einer 60%igen Arbeitsunfähig keit ausgehe, beziehungsweise auf die Angaben der Ärzte, welche eine vollum fäng liche Arbeitsfähigkeit bescheinigten (Urk. 1 S. 7 ff.).

2.2 Dem hielt die Beschwerdeführerin entgegen, dass zur Beurteilung ihrer einge schränkten Arbeitsfähigkeit nicht auf die Abklärungen der Beschwerde gegnerin, sondern auf das Gutachten des Y.___ vom 14. Juni 2012 abzustellen sei, welches von einer 60%igen Arbeitsunfähig keit ausgehe, beziehungsweise auf die Angaben der Ärzte, welche eine vollum fäng liche Arbeitsfähigkeit bescheinigten (Urk. 1 S. 7 ff.). 2.3 Unbestritten und aufgrund der Akten ohne weiteres zutreffend ist die Quali fi kation der Beschwerdeführerin als im Aufgabenbereich (Haushalt) tätige Person.

2.3 Unbestritten und aufgrund der Akten ohne weiteres zutreffend ist die Quali fi kation der Beschwerdeführerin als im Aufgabenbereich (Haushalt) tätige Person. 3.

3. 3.1 Im Gutachten vom 14. Juni 2012 (Urk. 12/88) nannten die Dres. med. Z.___, FM H Psychiatrie, und A.___, FMH Rheumatologie, des Y.___ folgende Diag nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 36) :

3.1 Im Gutachten vom 14. Juni 2012 (Urk. 12/88) nannten die Dres. med. Z.___, FM H Psychiatrie, und A.___, FMH Rheumatologie, des Y.___ folgende Diag nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 36) : - Posttraumatische Belastungsstörung

Posttraumatische Belastungsstörung - Depressive Störung, mittelschwere bis schwere Episode mit somatischem Syndrom und Somatisierungstendenzen

Depressive Störung, mittelschwere bis schwere Episode mit somatischem Syndrom und Somatisierungstendenzen - Chronisches cervikal - und lumbalbetontes panvertebrales Syndrom

Chronisches cervikal - und lumbalbetontes panvertebrales Syndrom - degenerative Veränderung der Wirbelsäule, Fehlform der Wirbelsäule, Haltungsinsuffizienz

degenerative Veränderung der Wirbelsäule, Fehlform der Wirbelsäule, Haltungsinsuffizienz - mit muskulärer Dysbalance des Schultergürtels

mit muskulärer Dysbalance des Schultergürtels - mit cephaler Schmerzkomponente

mit cephaler Schmerzkomponente - Rotatorenman s chettenruptur rechts

Rotatorenman s chettenruptur rechts - Ruptur der Supraspinatussehne rechts (MR- Arthrographie rechte Schulter vom 12.05.2009)

Ruptur der Supraspinatussehne rechts (MR- Arthrographie rechte Schulter vom 12.05.2009) - Varusgonarthrose rechts

Varusgonarthrose rechts - St. n. Knietotalprothese links am 07.08.2000

St. n. Knietotalprothese links am 07.08.2000 - b ei Valgusgonarthrose / Femoropatellararthrose linkes Knie

b ei Valgusgonarthrose Femoropatellararthrose linkes Knie - St. n. Resektion des hinteren Kreuzbandes, Komponentenwechsel, poste rola terale Rekonstruktion mit Semitendinosussehne bei laterale r Flexionsinstabilität am 25.03.2002

St. n. Resektion des hinteren Kreuzbandes, Komponentenwechsel, poste rola terale Rekonstruktion mit Semitendinosussehne bei laterale r Flexionsinstabilität am 25.03.2002 Sie berichteten, dass die Beschwerdeführerin aufgrund der somatischen Ein schrän kungen lediglich noch eine rein sitzende Tätigkeit mit der Möglichkeit, Pausen einzulegen, ausüben könne. So könne sie wegen der medizinischen Pro ble matik in der rechten Schulte r keine Überkopfarbeiten durchführen. Die Situ a tion im linken Knie sei weitgehend stabil und die Beweglichkeit befriedigend. Weiter führten sie aus, die Beschwerdeführerin sei aufgrund des psychischen Lei dens in ihrer psychophysischen Belastbarkeit, mithin in ihrer Ausdauer und ihrem Durchhaltevermögen, eingeschränkt (S. 37). Seit dem Unfall im Jahr 2003 bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 40 %, wobei diese auch für die Tätigkeit im Haushalt gelte. Aufgrund des bisherigen Verlaufs sei von einer eher schlechten Prognose auszugehen (S. 38).

Sie berichteten, dass die Beschwerdeführerin aufgrund der somatischen Ein schrän kungen lediglich noch eine rein sitzende Tätigkeit mit der Möglichkeit, Pausen einzulegen, ausüben könne. So könne sie wegen der medizinischen Pro ble matik in der rechten Schulte r keine Überkopfarbeiten durchführen. Die Situ a tion im linken Knie sei weitgehend stabil und die Beweglichkeit befriedigend. Weiter führten sie aus, die Beschwerdeführerin sei aufgrund des psychischen Lei dens in ihrer psychophysischen Belastbarkeit, mithin in ihrer Ausdauer und ihrem Durchhaltevermögen, eingeschränkt (S. 37). Seit dem Unfall im Jahr 2003 bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 40 %, wobei diese auch für die Tätigkeit im Haushalt gelte. Aufgrund des bisherigen Verlaufs sei von einer eher schlechten Prognose auszugehen (S. 38). 3.2 Am 1. September 2009 wurde bei der Beschwerdeführerin eine Haushalts abklä rung vor Ort durchgeführt. Mit Bericht vom 7. September 2009 (Urk. 12/49) führ te n die Abklärungsperson en aus, die Beschwerdeführerin wohne seit Dezem ber 2008 mit ihrer Tochter, geboren 1982 (Urk. 12/1 Ziff. 3), und deren Sohn zu sammen (Ziff. 1). Sie nahm folgende Gewichtung der Haushaltbereiche vor und erhob dabei folgende Einschränkungen (Ziff. 6.1- 7 ):

3.2 Am 1. September 2009 wurde bei der Beschwerdeführerin eine Haushalts abklä rung vor Ort durchgeführt. Mit Bericht vom 7. September 2009 (Urk. 12/49) führ te n die Abklärungsperson en aus, die Beschwerdeführerin wohne seit Dezem ber 2008 mit ihrer Tochter, geboren 1982 (Urk. 12/1 Ziff. 3), und deren Sohn zu sammen (Ziff. 1). Sie nahm folgende Gewichtung der Haushaltbereiche vor und erhob dabei folgende Einschränkungen (Ziff. 6.1- 7 ): Aufgabe Aufgabe

Aufgabe Gewichtung Gewichtung

Gewichtung Einschränkung Einschränkung

Einschränkung Behinderung Behinderung

Behinderung Haushaltführung Haushaltführung

Haushaltführung 5 % 5 %

5 % 0 % 0 %

0 % 0 % 0 %

0 % Ernährung Ernährung

Ernährung 35 % 35 %

35 % 20 % 20 %

20 % 7 % 7 %

7 % Wohnungspflege Wohnungspflege

Wohnungspflege 18 % 18 %

18 % 50 % 50 %

50 % 9 % 9 %

9 % Einkauf und weitere Besorgungen Einkauf und weitere Besorgungen

Einkauf und weitere Besorgungen 10 % 10 %

10 % 0 % 0 %

0 % 0 % 0 %

0 % Wäsche und Kleider - pflege Wäsche und Kleider - pflege

Wäsche und Kleider pflege 17 % 17 %

17 % 40 % 40 %

40 % 6.80 % 6.80 %

6.80 % Betreuung von Kindern oder anderen Angehörigen Betreuung von Kindern oder anderen Angehörigen

Betreuung von Kindern oder anderen Angehörigen 15 % 15 %

15 % 90 % 90 %

90 % 13.50 % 13.50 %

13.50 % Verschiedenes Verschiedenes

Verschiedenes 0 % 0 %

0 % 0 % 0 %

0 % 0 % 0 %

0 % Total Total

Total 100 % 100 %

100 % 36.30 % 36.30 %

36.30 % Die Abklärungsperson en kam en zum Schluss, es sei der Beschwerdeführerin zu mutbar, sitzend zu rüsten, in Etappen zu kochen und leichte Reinigungsarbeiten auszuführen (S. 5). Auch sei es ihr zumutbar, oberflächliche Arbeiten auf Körperhöhe zu erledigen (Badreinigung mit Spray) und abzustauben. Dasselbe gelte für den alltäglichen Einkauf. Ebenfalls könne sie die Wäsche in Etappen be sorgen (S. 6). Die Abklärungsperson hielt fest, dass Arbeiten im Haushalt, welch e die Beschwerdeführerin invaliditätsbedingt nicht mehr verrichten könne, durch die Tochter erledigt w ü rden ( S. 7 ).

Die Abklärungsperson en kam en zum Schluss, es sei der Beschwerdeführerin zu mutbar, sitzend zu rüsten, in Etappen zu kochen und leichte Reinigungsarbeiten auszuführen (S. 5). Auch sei es ihr zumutbar, oberflächliche Arbeiten auf Körperhöhe zu erledigen (Badreinigung mit Spray) und abzustauben. Dasselbe gelte für den alltäglichen Einkauf. Ebenfalls könne sie die Wäsche in Etappen be sorgen (S. 6). Die Abklärungsperson hielt fest, dass Arbeiten im Haushalt, welch e die Beschwerdeführerin invaliditätsbedingt nicht mehr verrichten könne, durch die Tochter erledigt w ü rden ( S. 7 ). 4.

4. 4.1 Vorwegzuschicken ist, dass das Y.___ -Gutachten vom 14. Juni 2012 (Urk. 12/88) in Kenntnis der V orakten (Anamnese) ergangen ist und sich eingehend mit den i n den Akten befindlichen Arztberichten a useinandersetzt e.

4.1 Vorwegzuschicken ist, dass das Y.___ -Gutachten vom 14. Juni 2012 (Urk. 12/88) in Kenntnis der V orakten (Anamnese) ergangen ist und sich eingehend mit den i n den Akten befindlichen Arztberichten a useinandersetzt e. Von besonderer Bedeutung ist aber, dass es sich lediglich auf die medizinische Be gründung einer Arbeitsfähigkeit beschränkt und sich nicht mit den konkreten Gegebenheiten im Haushalt der Beschwerdeführerin auseinandersetzt. Ohne sich mit den einzelnen Haushalt bereichen zu befassen, wird angenommen, die Be schwer deführerin sei ebenfalls in ihrem Aufgabenbereich zu 40 % einge schränkt. Dabei werden im Gutachten die Mitwirkungspflichten von den im gleichen Haus halt lebenden Familienmitgliedern nicht thematisiert.

Von besonderer Bedeutung ist aber, dass es sich lediglich auf die medizinische Be gründung einer Arbeitsfähigkeit beschränkt und sich nicht mit den konkreten Gegebenheiten im Haushalt der Beschwerdeführerin auseinandersetzt. Ohne sich mit den einzelnen Haushalt bereichen zu befassen, wird angenommen, die Be schwer deführerin sei ebenfalls in ihrem Aufgabenbereich zu 40 % einge schränkt. Dabei werden im Gutachten die Mitwirkungspflichten von den im gleichen Haus halt lebenden Familienmitgliedern nicht thematisiert. 4.2 Der Haushaltsabklärungsbericht vom 7. September 2009 (Urk. 12/49) setzt sich demgegenüber detailliert mit den einzelnen Haushaltstätigkeiten auseinander, berücksichtig die familiären Mitwirkungspflichten und legt nachvollziehbar und schlüssig dar, in welchem Umfang die Beschwerdeführerin noch in der Lage ist, leichte Haushaltstätigkeiten zu verrichten. Hinsichtlich der festgestellten Tatbe stände ist der Bericht schlüssig und nachvollziehbar. So ist es, entgegen der Auf fassung der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 11), durchaus nachvollziehbar, dass sie in der Haushaltsführung aufgrund der Mitwirkungspflicht der Tochter nicht ein geschränkt ist. Auch ist es nachvollziehbar, dass sie trotz ihrer Einschrän kung in der Schulter kleinere Haushaltsarbeiten (wie Rüsten im Sitzen, oberflächliche Reinigungen), welche alles nicht Überkopfarbeiten sind, erledigen kann. Wes halb, wie von der Beschwerdeführerin geltend gemacht (S. 13), ihr leichtes Abstauben und Abwischen un möglich sein soll en, vermag nicht einzuleuchten. Können diese leichten Arbeiten etappenweise doch auch mit der linken Hand ausgeführt werden.

4.2 Der Haushaltsabklärungsbericht vom 7. September 2009 (Urk. 12/49) setzt sich demgegenüber detailliert mit den einzelnen Haushaltstätigkeiten auseinander, berücksichtig die familiären Mitwirkungspflichten und legt nachvollziehbar und schlüssig dar, in welchem Umfang die Beschwerdeführerin noch in der Lage ist, leichte Haushaltstätigkeiten zu verrichten. Hinsichtlich der festgestellten Tatbe stände ist der Bericht schlüssig und nachvollziehbar. So ist es, entgegen der Auf fassung der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 11), durchaus nachvollziehbar, dass sie in der Haushaltsführung aufgrund der Mitwirkungspflicht der Tochter nicht ein geschränkt ist. Auch ist es nachvollziehbar, dass sie trotz ihrer Einschrän kung in der Schulter kleinere Haushaltsarbeiten (wie Rüsten im Sitzen, oberflächliche Reinigungen), welche alles nicht Überkopfarbeiten sind, erledigen kann. Wes halb, wie von der Beschwerdeführerin geltend gemacht (S. 13), ihr leichtes Abstauben und Abwischen un möglich sein soll en, vermag nicht einzuleuchten. Können diese leichten Arbeiten etappenweise doch auch mit der linken Hand ausgeführt werden. Vorliegend sind keine besonderen Umstände gegeben, welche den Haushalts ab klärungsbericht vom 7. September 2009 (Urk. 12/49) als mangelhaft oder unge eignet erscheinen liessen. Er entspricht den an ihn gestellten Anforderungen, so das s für die Entscheidungfindung darauf abgestellt werden kann.

Vorliegend sind keine besonderen Umstände gegeben, welche den Haushalts ab klärungsbericht vom 7. September 2009 (Urk. 12/49) als mangelhaft oder unge eignet erscheinen liessen. Er entspricht den an ihn gestellten Anforderungen, so das s für die Entscheidungfindung darauf abgestellt werden kann. 4.3 Ein Widerspruch zum Y.___ -Gutachten ist dadurch nicht gegeben: Die gut ach terlich festgestellte medizinisch bedingte Arbeitsunfähigkeit von 60 % entsprich t nicht unbesehen dem Invaliditätsgrad im Haushaltbereich. Einerseits sind die Ge gebenheiten im konkreten Haushalt zu berücksichtigen und die einzelnen Ar beitsbereiche entsprechend zu gewichten, was von den Ärzten nicht gemacht wurde. Dem Gutachten kann insbesondere nicht entnommen werden, dass die Beschwerdeführerin in jeder Teiltätigkeit in gleich hohem Ausmass von 60 % eingeschränkt ist. Sodann ist der Mitwirkungspflicht der übrigen Haushalt an ge hörigen entsprechend Beachtung zu schenken. Diese ist aufgrund der konkreten Situation zu beurteilen und nicht nach standardisierten Vorstellungen (vgl. hierzu das entsprechende Vorbringen der Beschwerdeführerin, Urk. 1 S. 15 f.).

4.3 Ein Widerspruch zum Y.___ -Gutachten ist dadurch nicht gegeben: Die gut ach terlich festgestellte medizinisch bedingte Arbeitsunfähigkeit von 60 % entsprich t nicht unbesehen dem Invaliditätsgrad im Haushaltbereich. Einerseits sind die Ge gebenheiten im konkreten Haushalt zu berücksichtigen und die einzelnen Ar beitsbereiche entsprechend zu gewichten, was von den Ärzten nicht gemacht wurde. Dem Gutachten kann insbesondere nicht entnommen werden, dass die Beschwerdeführerin in jeder Teiltätigkeit in gleich hohem Ausmass von 60 % eingeschränkt ist. Sodann ist der Mitwirkungspflicht der übrigen Haushalt an ge hörigen entsprechend Beachtung zu schenken. Diese ist aufgrund der konkreten Situation zu beurteilen und nicht nach standardisierten Vorstellungen (vgl. hierzu das entsprechende Vorbringen der Beschwerdeführerin, Urk. 1 S. 15 f.). In den klassischen Haushalttätigkeiten wurde denn auch von der Abklä rungs person eine hohe Einschränkung angenommen: Im Bereich Ernährung eine solche von 35 %, was unter Berücksichtigung der angepassten und etappierten Essens zubereitung sowie unter Berücksichtigung der Mithilfe der Tochter einer me dizinisch-theoretischen 60%igen Einschränkung nicht widerspricht. Ebenso ist eine Einschränkung in der Wohnungspflege von 50 % - unter Berücksichtigung der Mithilfe der Tochter bei schwereren Arbeiten - mit der gutachterlich fest ge legten 60%igen Arbeitsunfähigkeit vereinbar. Dass schwere Einkäufe durch die Tochter mit dem Auto erledigt werden, erklärt die bloss geringe Einschränkung (10 %) bei medizinisch-theoretischer 60%iger Arbeitsunfähigkeit im Bereich Ein kauf. Die Einschränkung in der Wäschebesorgung von 40 % ist ebenfalls mit der 60%igen Arbeitsunfähigkeit vereinbar, wird diese doch zum grossen Teil durch die Tochter erledigt. Dass die Beschwerdeführerin das Enkelkind nicht selb stän dig betreuen kann, führt zur Annahme einer 90%igen Einschränkung in diesem Teil bereich und damit eines wesentlich höheren Wertes als die pauschale ärztliche Einschätzung. Die Gewichtung mit 15 % (vgl. den entsprechenden Vorhalt der Be schwerdeführerin, Urk. 1 S. 15 oben) ist angesichts der Fremdbetreuung an vier Tagen nicht zu beanstanden.

In den klassischen Haushalttätigkeiten wurde denn auch von der Abklä rungs person eine hohe Einschränkung angenommen: Im Bereich Ernährung eine solche von 35 %, was unter Berücksichtigung der angepassten und etappierten Essens zubereitung sowie unter Berücksichtigung der Mithilfe der Tochter einer me dizinisch-theoretischen 60%igen Einschränkung nicht widerspricht. Ebenso ist eine Einschränkung in der Wohnungspflege von 50 % - unter Berücksichtigung der Mithilfe der Tochter bei schwereren Arbeiten - mit der gutachterlich fest ge legten 60%igen Arbeitsunfähigkeit vereinbar. Dass schwere Einkäufe durch die Tochter mit dem Auto erledigt werden, erklärt die bloss geringe Einschränkung (10 %) bei medizinisch-theoretischer 60%iger Arbeitsunfähigkeit im Bereich Ein kauf. Die Einschränkung in der Wäschebesorgung von 40 % ist ebenfalls mit der 60%igen Arbeitsunfähigkeit vereinbar, wird diese doch zum grossen Teil durch die Tochter erledigt. Dass die Beschwerdeführerin das Enkelkind nicht selb stän dig betreuen kann, führt zur Annahme einer 90%igen Einschränkung in diesem Teil bereich und damit eines wesentlich höheren Wertes als die pauschale ärztliche Einschätzung. Die Gewichtung mit 15 % (vgl. den entsprechenden Vorhalt der Be schwerdeführerin, Urk. 1 S. 15 oben) ist angesichts der Fremdbetreuung an vier Tagen nicht zu beanstanden. Nachdem sich die Tochter der Beschwerdeführerin wieder verheiratet, ein zwei tes Kind geboren hat, im Umfang von nunmehr 50 % arbeitet und mit ihrer Familie und der Beschwerdeführerin zusammenlebt (Urk. 1 S. 15) ist mittlerweile gar eine erhöhte Mithilfe der übrigen Haushaltmitglieder, namentlich des Ehemannes der Beschwerdeführerin, möglich. Insofern erübrigt sich der Beizug eines neuen Haushaltberichtes.

Nachdem sich die Tochter der Beschwerdeführerin wieder verheiratet, ein zwei tes Kind geboren hat, im Umfang von nunmehr 50 % arbeitet und mit ihrer Familie und der Beschwerdeführerin zusammenlebt (Urk. 1 S. 15) ist mittlerweile gar eine erhöhte Mithilfe der übrigen Haushaltmitglieder, namentlich des Ehemannes der Beschwerdeführerin, möglich. Insofern erübrigt sich der Beizug eines neuen Haushaltberichtes. 4. 4 Angesichts fehlender Angaben zur Arbeitsfähigkeit im Haushalt kann aus den äl teren ärztlichen Berichten auf nichts Abweichendes geschlossen werden. Zu sammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführer in aufgrund der ge klagten Leiden und Behinderungen zu 36.3 % im Aufgabenbereich einge schränk t und damit von einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 36 % aus zu gehen ist.

4. 4 Angesichts fehlender Angaben zur Arbeitsfähigkeit im Haushalt kann aus den äl teren ärztlichen Berichten auf nichts Abweichendes geschlossen werden. Zu sammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführer in aufgrund der ge klagten Leiden und Behinderungen zu 36.3 % im Aufgabenbereich einge schränk t und damit von einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 36 % aus zu gehen ist. Die angefochtene Verfügung vom 23. Januar 2013 erweist sich als korrekt, wes halb die Beschwerde abzuweisen ist.

Die angefochtene Verfügung vom 23. Januar 2013 erweist sich als korrekt, wes halb die Beschwerde abzuweisen ist. 4.5 Bei diesem Ausgang des Verfahrens braucht auf die Frage, ob der Beschwer de führerin überhaupt ein eigener Aufgabenbereich im Sinne von Art. 27 IVV zuge rechnet werden kann, nicht näher eingegangen zu werden.

4.5 Bei diesem Ausgang des Verfahrens braucht auf die Frage, ob der Beschwer de führerin überhaupt ein eigener Aufgabenbereich im Sinne von Art. 27 IVV zuge rechnet werden kann, nicht näher eingegangen zu werden. Festzuhalten ist indes, dass als Nichterwerbstätige nur jene Versicherten an spruchsberechtigt sind, die in einem Aufgabenbereich im Haushalt oder - was hier ausser Acht fällt - in einer klösterlichen Gemeinschaft tätig sind (Thomas Ackermann, Die Bemessung des Invaliditätsgrades, in: Sozialversicherungs rechts tagung 2012, Kieser/Lendfers [Hrsg.], S. 54). Die Beschwerdeführerin ist allein stehend und lebt im Haushalt mit der Familie ihrer erwachsenen Tochter. Es ist ungewiss, ob deren Haushalt als Aufgabenbereich der Beschwerdeführerin heran gezogen werden darf.

Festzuhalten ist indes, dass als Nichterwerbstätige nur jene Versicherten an spruchsberechtigt sind, die in einem Aufgabenbereich im Haushalt oder - was hier ausser Acht fällt - in einer klösterlichen Gemeinschaft tätig sind (Thomas Ackermann, Die Bemessung des Invaliditätsgrades, in: Sozialversicherungs rechts tagung 2012, Kieser/Lendfers [Hrsg.], S. 54). Die Beschwerdeführerin ist allein stehend und lebt im Haushalt mit der Familie ihrer erwachsenen Tochter. Es ist ungewiss, ob deren Haushalt als Aufgabenbereich der Beschwerdeführerin heran gezogen werden darf. 5.

5. 5.1 Zu prüfen ist schliesslich der Anspruch der Beschwerdeführerin auf unent gelt liche Prozessführung und Rechtsverbeiständung im Beschwerdeverfahren (Urk. 1 S. 2).

5.1 Zu prüfen ist schliesslich der Anspruch der Beschwerdeführerin auf unent gelt liche Prozessführung und Rechtsverbeiständung im Beschwerdeverfahren (Urk. 1 S. 2). 5.2 Vorliegend sind die Voraussetzungen gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) erfüllt, so dass das Gesuch zu bewilligen is t (Urk. 1 S. 2, vergleiche dazu auch Urk. 3/8 S. 9 ff. und Urk. 3/9-27 ). Die Be schwer deführerin ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen.

5.2 Vorliegend sind die Voraussetzungen gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) erfüllt, so dass das Gesuch zu bewilligen is t (Urk. 1 S. 2, vergleiche dazu auch Urk. 3/8 S. 9 ff. und Urk. 3/9-27 ). Die Be schwer deführerin ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen. 5.3 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 60 0.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind die Kosten de r Beschwerdeführer in aufzuerlegen, infolge Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse zu nehmen.

5.3 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 60 0.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind die Kosten de r Beschwerdeführer in aufzuerlegen, infolge Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse zu nehmen. 5.4 Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Dr. Nägeli, ist ausgangsgemäss aus der Gerichtskasse zu entschädigen. Nach Einsich t in ihre Kostennote vom 27. Januar 2014 (Urk. 14/2) ist die Entschädigung auf Fr. 2‘259.75 festzulegen.

5.4 Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Dr. Nägeli, ist ausgangsgemäss aus der Gerichtskasse zu entschädigen. Nach Einsich t in ihre Kostennote vom 27. Januar 2014 (Urk. 14/2) ist die Entschädigung auf Fr. 2‘259.75 festzulegen. Das Gericht beschliesst :

Das Gericht beschliesst : In Bewilligung des Gesuchs vom 13. Februar 2013 wird der Beschwerdeführerin Rechtsanwältin Dr. Caterina Nägeli, Zürich, als unentgeltliche Rechtsvertreterin für das vorliegende Verfahren bestellt und es wird ihr die unentgeltliche Prozessführung gewährt.

Sodann erkennt das Gericht:

Sodann erkennt das Gericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Dr. Caterina Nägeli, Zürich, wird mit Fr. 2'259.75 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hin ge wiesen.

3. Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Dr. Caterina Nägeli, Zürich, wird mit Fr. 2'259.75 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hin ge wiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Dr. Caterina Nägeli

Rechtsanwältin Dr. Caterina Nägeli - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse

Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubMinder