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Der biologische Landbau in der Schweiz verzeichnete vor allem im Zeitraum zwischen 1990 und 2005 ein grosses Wachstum und hat sich in der Landwirtschaft und bei den Konsumenten etabliert. Deutlich untervertreten sind die Biobetriebe jedoch in den Ackerbauregionen, was sicherlich auf die im Vergleich zum Grünland meist höheren Anforderungen an die Betriebsumstellung zurückzuführen ist. Mit einer Umfrage unter rund 600 Bio- und ÖLN-Ackerbaubetrieben wurde untersucht, welche Gründe Landwirtinnen und Landwirte von einer Umstellung abhalten. Die grössten Befürchtungen sind der Unkrautdruck und der damit zusammenhängende höhere Arbeitsaufwand, die ungenügende Wirtschaftlichkeit durch zu geringe Zuschläge auf die Produktpreise, Probleme bei der Nährstoffversorgung und zu strenge oder häufig ändernde Richtlinien. Die Umfrageergebnisse der Bio-Ackerbaubetriebe zeigen, dass diese Befürchtungen nur teilweise berechtigt sind. Die Wirkungsweisen nachbarschaftlichen Austauschs bei der Ausdehnung des Biolandbaus sollten daher verstärkt gefördert werden.
Wie nehmen Landwirtinnen und Landwirte die soziale Nachhaltigkeit ihrer Betriebe wahr? Eine Agroscope-Studie zeigt, dass die Einschätzung von deren Identität und dem Betriebstyp abhängt.
Käse zählt zu den wichtigsten offensiven Interessen des Schweizer Agrarhandels. Ausserhalb der EU sind die USA ein wichtiges Exportziel. Mit dem CAPRI-Modell lassen sich die Auswirkungen eines Freihandelsabkommens für Käse zwischen den USA und der Schweiz abschätzen.
Politische Massnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft sind effektiver und effizienter, wenn sie auf regionaler anstatt einzelbetrieblicher Ebene festgelegt werden. Dies kann helfen, die Klimaziele kosteneffizienter zu erreichen.