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- Fanny Smith muss sich beim Weltcupfinale von Veysonnaz mit Rang 2 begnügen.
- Die Schweizerin stand schon vor dem Saison-Abschluss als Siegerin des Gesamtweltcups fest.
- Bei den Männern verpassen die Schweizer das Podest. Bester Swiss-Ski-Fahrer ist Jonas Lenherr als 8.
Die ganz grosse Kür im abschliessenden Heimrennen blieb Fanny Smith versagt. Die Schweizerin lieferte sich im Final einmal mehr mit Sandra Näslund ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Anders als in Sunny Valley, als Smith in einem Photo-Finish knapp obsiegte, war diesmal Näslund in der Endphase etwas schneller. Die Schwedin feierte ihren 17. Weltcup-Sieg und verhinderte den 30. von Smith.
Die bereits als Gesamtweltcup-Siegerin feststehende Waadtländerin gewann in dieser Saison 7 Rennen. In Veysonnaz feierte sie ihren insgesamt 56. Podestplatz.
Auch Sixtine Cousin konnte noch einmal ein Top-10-Resultat verzeichnen. Sie stürzte im Halbfinal und beendete die Saison mit einem 8. Rang. Talina Gantenbein schied im Viertelfinal aus.
Pech für Fiva, Regez' Start lohnt sich nicht
Jonas Lenherr als bester Schweizer bei den Männern musste sich ebenfalls mit dem letzten Platz im kleinen Final zufrieden geben. Er hielt die Schweizer Flagge in Veysonnaz mit Rang 8 als einziger des gestarteten Schweizer Septetts hoch. Zum ersten Mal seit 10 Jahren blieb das Männer-Team damit in einer ganzen Weltcup-Saison ohne Tagessieg.
Der Deutsche Florian Wilmsmann setzte sich vor dem Franzosen Jonathan Midol und seinen Landsleuten Tim Hronek und Cornel Renn durch.
Alex Fiva, der Weltmeister von Idre, bekundete bei seinem Comeback nach überstandener Corona-Erkrankung Pech. Er kreuzte in seinem Achtelfinal-Heat den Weg des Österreichers Daniel Traxler. Die beiden behinderten sich gegenseitig und hatten keine Chance mehr auf ein Weiterkommen.
Mit einer kuriosen Aktion machte Ryan Regez von sich reden. Der Bündner startete im Achtelfinal, obwohl er sich vor einer Woche bei einem Europacup-Rennen die Hand gebrochen hatte. Er schwang jedoch kurz darauf ab.
Sein Ziel, Platz 5 im Gesamtweltcup zu verteidigen und damit die halbe A-Limite für die Olympia-Qualifikation zu schaffen, verpasste er. Regez beendete die Saison als 7. in der Gesamtabrechnung.