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Mehr Umsatz, weniger Gewinn
Gefäss:
Der weltweite Umsatz des Zementherstellers stieg 2010 um 2,5 Prozent auf 21,653 Milliarden Franken und der Gewinn reduzierte sich auf 1,182 Milliarden Franken. Trotz unterschiedlicher Konjunkturaussichten in den verschiedenen Märkten rechnet der Konzern insgesamt mit Absatzsteigerungen.
Das Ergebnis ist geprägt von der durchzogenen Baukonjunktur in den teilweise hochverschuldeten Staaten von Europa und Nordamerika. Zudem behinderte in einigen Regionen der harte Winter und, anderswo, tropische Stürme die Bautätigkeit, wie das Unternehmen ausführt. Holcim hat durch ein straffes Kostenmanagement seine Fixkosten 2010 um 312 Millionen Franken reduzieren können. Für die nahe Zukunft rechnet der Zementriese damit, dass er die zu erwartenden Steigerungen von Produktions- und Vertriebskosten mit entsprechenden Preiserhöhungen auffangen kann.
Für das laufende Jahr ist man bei Holcim eher zuversichtlich. Man erwartet zwar, dass sich der Bausektor in den meisten Industriestaaten, in Europa und Nordamerika erholen wird und rechnet vor allem in Asien und Lateinamerika mit weiterem Wachstum im Bausektor. Im Gegensatz dazu wird aber die Entwicklung in Afrika und im Nahen Osten sehr zurückhaltend beurteilt. In diesem Umfeld ist Holcim überzeugt, dank schlanken Kostenstrukturen überdurchschnittlich profitieren zu können. (mai/mgt)