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Ausserirdisch
Himmlische Geburten
Jeder Christ weiss, dass Maria, die Mutter von Jesus, vom «Heiligen Geiste» befruchtet wurde (Lukas,1.35). Doch das Gedankengut der «unbefleckten Empfängnis» ist in Wirklichkeit steinalt. So war der Assyrerkönig Assurbanipal (668–622 v. Chr.) ein Sohn der Göttin Ischtar. Assurbanipal begründete eine grandiose Tontafelbibliothek. Lange vor ihm herrschte der akkadische König Hammurabi (1728–1686 v. Chr.). Seine Mutter wurde vom Sonnengott geschwängert. Von Hammurabi stammen die ältesten schriftlich fixierten Spielregeln für die menschliche Gesellschaft: der Codex Hammurabi.
Auch Buddha oder Zarathustra sind durch einen «göttlichen Strahl» im Leibe ihrer jungfräulichen Mütter gezeugt worden. Genauso der Begründer des Tibetanischen Reichs, Gesar. Oder Gilgamesch, die Hauptfigur im gleichnamigen, sumerischen Epos. Gilgamesch war zu zwei Dritteln göttlich, zu einem Drittel irdisch. Sogar unser Stammvater Noah, der Überlebende der Sintflut, gehört in diese Kategorie. Noahs Mutter ist von einem der «Wächter des Himmels» geschwängert worden. So steht es in den Schriftrollen vom Toten Meer. Sind wir Menschen also alle Nachfahren von himmlischen Geburten?