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Der US-amerikanische Outsourcer Unisys teilte gestern mit, dass ein Desktop-PC mit Daten von 38'000 Kriegsveteranen "verschwunden" sei. Unisys hat einen Outsourcing-Vertrag mit dem "Department of Veterans Affairs". Der PC enthalte Versicherungsdaten der Veteranen, die sich in Philadelphia (5000) und Pittsburgh (11'000) behandeln liessen. Zudem sind auch Informationen von 2000 verstorbenen Patienten abgespeichert. Weitere Daten von 20'000 Patienten, die sich in Pittsburgh behandeln liessen, könnten laut Unisys ebenfalls enthalten sein.
Die Namen, Adressen, Sozialversicherungsnummern und Geburtsdaten sind nicht verschlüsselt. Finanzielle Informationen der Veteranen seien im PC keine vorhanden gewesen. Unisys habe sofort Untersuchungen angeordnet und die Veteranen informiert, als man das "Verschwinden" des PCs bemerkt hatte. Wie in solchen Fällen üblich, bietet Unisys den Betroffenen ein "credit monitoring", um die Finanztransaktionen zu überwachen.
In den vergangenen Monaten sind viele Fälle von ähnlichen Datenverlusten aufgetaucht. Die US-Kriegsveteranen waren schon im Mai von einem Verlust eines Notebooks mit heiklen Daten betroffen
Personendaten.
Mit der neunstelligen US-amerikanischen Sozialversicherungsnummer und ein paar weiteren Daten kann man in den USA ein Kreditkartenkonto eröffnen und Verträge abschliessen. (mim)