Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03407.jsonl.gz/177

Die „Neue Toleranz“ wurde 1890
als Bahnhofsrestauration gegenüber dem Bhf-Jenbach eröffnet, 4 Jahre später wurde der nördliche Hoteltrakt fertiggestellt, damit war es dann das „Bahnhotel Toleranz“.
Die alte Toleranz steht immer noch als Teil der Innio-Jenbacher Werke am südlichsten Ende der Achenseestraße (ehemaliger Bahnübergang) und wurde während der NSDAP-Zeit den damaligen Heinkel-Werken, arisiert von der Familie Reitlinger, zugeschlagen
Der blaue Saal der Toleranz wurde auf die gemeinsame Initiative von Herrn Ing. Wirtenberger als Privatmann und von Frau Maria Prantl für die bessere Betreuung der Flüchtlinge zur Verfügung gestellt. Für die Fassade des vorderen – Gastronomietrakt – Teil der Toleranz besteht Denkmalschutz.
Hotel Toleranz
Bild ca. aus dem Jahr 1970.
Das Foto zeigt die „alte Toleranz“, welche 1871 von der Familie Pfretzschner gekauft wurde. Dr. Norbert Pfretzschner ist zudem der Erfinder des Malzkaffees und der Trockenfotografieplatten (Tannin-Verfahren). Das Bild stammt aus der privaten Sammlung von Herrn Joschi Entner.
Das Hotel Toleranz in den 50er Jahren
Das Hotel Toleranz in den 50er Jahren
Frau Wibmer Monika hat uns folgendes Bild zu Verfügung gestellt. Es zeigt Bedienstete des Hotel Toleranz in den 50er Jahren.
Gruppenfoto vor dem Hotel Toleranz im Jahr 1967.