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Entwicklungen wie die europäische Integration, die zunehmende Mobilität von Arbeitskräften, der demographische Wandel sowie die Internationalisierung der Märkte und Unternehmen führen auch im Kanton Graubünden zu einer Komplexität und Vielfalt in der Gesellschaft und der Arbeitswelt.
Der Kanton Graubünden bekennt sich zu einer nachhaltigen Integrationspolitik. Er steuert und koordiniert die Förderungsbereiche sowie die strategische Ausrichtung der kantonalen Integrationsförderung. Im Weiteren entrichtet er finanzielle Beiträge für bedarfsorientierte Projekte und Massnahmen, die der Integrationsförderung von längerfristig und rechtmässig anwesenden Ausländerinnen und Ausländern dient.
Ziel der kantonalen Integrationspolitik sind die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und des friedlichen Zusammenlebens zwischen einheimischer und ausländischer Bevölkerung sowie der chancengleiche Zugang und die gleichberechtigte Teilhabe der Ausländerinnen und Ausländer am wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben.
Mit dem neuen Ausländergesetz (AuG; SR 142.20) werden die Ziele der schweizerischen Integrationspolitik auf Bundesebene gesetzlich verankert. Es wurden Bestimmungen erlassen, die den Kantonen und Gemeinden neue Aufgaben im Bereich der Integration von Ausländerinnen und Ausländern übertragen.
Mit dem am 1. August 2009 in Kraft gesetzten Einführungsgesetz zur Ausländer- und Asylgesetzgebung (EGzAAG; BR 618.100) und der dazugehörenden Verordnung (RVzEGZAAG; BR 618.110) wurden die erforderlichen Rechtsgrundlagen für die Integration von Ausländerinnen und Ausländern im Kanton Graubünden geschaffen und die Grundlagen für die zukünftige Ausrichtung der Integration festgelegt.