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Den zweiten Teil unseres Brunnen-Rundganges durch die Gemeinde präsentieren wir Ihnen als Galerie. Steuern Sie mit der Maus oder dem Touchpad (Tastfeld) den Pfeil auf das Bild und schon erscheint unter dem Bild der dazu gehörende Text.
Der Brunnen am Brunnenweg bei der Gärtnerei Hotz weist keine Jahreszahl auf. Von der Art und der Dekoration
her gesehen dürfte er Ende 18. oder anfangs 19. Jahrhundert entstanden
sein.
Dieser Brunnen steht an der Ecke Brunnenweg/Schulstrasse, Jg.1984. Er wird von einer Quelle im Gebiet Wiemel gespiesen. Es ist vermutlich die gleiche Quelle, die auch den anderen Brunnen am Brunnenweg speist.
Es ist ein neuerer Brunnentrog, der
einen älteren und ev. durch Vereisung
undicht gewordenen Trog ersetz hat.
Um solche Schäden zu vermeiden
wurden im Winter Rundhölzer in den Brunnentrog gelegt.
Brunnen, Jg. 1857, am
Oberwiesenweg im Kempfhof.
Die beiden runden Steine seitlich verhinderten die Beschädigung des Troges durch Fuhrwerke.
Der Brunnen am Oberwiesenweg im Winterkleid.
Brunnen, Jg. 1857, an der Kempfhofstrasse, kurz vor der Barriere.
Brunnen an der Steinlerstrasse 49 vor dem
Bauernhof Moser. Er ist aus dem Jahre 1886. Seine Quelle entspringe am Gmeumeri, sagte mir Herr Moser.
Eigentlich wäre dies die klassische Lösung mit zwei Brunnentrögen. Ob der Kleinere aber zum grösseren Trog gehört ist fraglich.
Brunnen in Oetlikon, vor dem Bauernhaus Tschanz. Wie der nächstfolgende Brunnen in Oetlikon trägt er keine Jahreszahl, sei es dass beide Brunnen nie eine Jahreszahl hatten oder dass diese anlässlich einer Renovation beseitigt wurden. Alle Brunnen in Oetlikon werden auch heute noch durch
Quellen gespiesen. Ein Warnschild am Brunnenstock, kein Trinkwasser, weist darauf hin, dass die Wasserqualität nicht einwandfrei ist.
Brunnen in Oetlikon, neben der grossen Linde.
Brunnen, Jg. 1880, an der Otelfingerstrasse, ausgangs Oetlikon.
Brunnen in Oetlikon, ohne Jahreszahl.
Brunnen an der Ecke Dorfstrasse/Chileweg mit den Jahreszahlen 1825 und 1952. Die zweite Zahl weist auf die Renovation hin.
Der gleiche Brunnen am Chileweg, diesmal im Winter.
Dieser Brunnen, Jg. 1895, stand früher eingangs Würenlos und musste dem
Kreisel weichen. Er sollte entsorgt werden. Sein Vater habe ihn gerettet, sagte mir
Felix Brunner. Nun steht er im „Hof“ beim ehemaligen Brunnenmeister.
Dieser Brunnen ist beim
Feuerwehrmagazin zu sehen. Wasser ist das wichtigste Löschmittel der Feuerwehr.
Das Wasser dieses Brunnens wird die Feuerwehr kaum zum Füllen ihres
Tanklöschfahrzeugs nutzen, er dürfte eher als Symbol und zur Zier hier stehen.
Dieser Brunnen beim Erliacherhof ist aus dem Jahre 1860. Er hat eine eigene
Quelle am Fusse des Rebhanges. Es sei aber bis jetzt noch kein Wein aus der
Röhre geflossen, sagte mir Herr Willi vom Erliacherhof.
Aber eine Frau komme täglich und hole hier Wasser, ihr Hund trinke kein anderes. Der Brunnenstock gehörte
ursprünglich nicht zum Brunnen. Als der Rebhang über dem Hof bepflanzt
wurde, seien zwei steinerne Säulen zum Vorschein gekommen. Herr Willi vermutet, es könnte sich um die Pfosten zu einem Tor vor der Treppe zum Bickgut gehandelt haben.
Der letzte Brunnen den ich besucht habe, steht bei der Fischerhütte an der
Limmat. Mit der Jahreszahl 1967 ist er noch jung. Ein
Fischmosaik zeigt, dieser Brunnen gehört hierher. An der Wand ist eine Tafel mit der Aufschrift “ Trinkwasser“
angebracht. Dieses Wasser muss besondere
Eigenschaften besitzen. Mir wurde erzählt, viele Leute kämen hierher und füllten Flaschen mit diesem Wasser, weil sie überzeugt seien von der Güte oder der heilenden Wirkung dieses Wasser wären. Woher
dieses Wasser? Es sei das Restwasser aus der Quelle des Bickgutes, sagte mir
Noldi Ernst.