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Im August konnte der erste sichere Reproduktionsnachweis des Luchses im Schweizer Mittelland nachgewiesen werden, wie die KORA heute mitteilte. Am 25. Juli 2012 fotografierte eine Passantin einen Luchs, der über den Bach La Menthue sprang, mit ihrem Mobiltelefon. Dabei handelt es sich um den ersten handfesten Luchs-Nachweis südlich des Neuenburger Sees. Die Qualität der Aufnahme war zu gering um den Luchs anhand seines spezifischen Fellmusters individuell identifizieren zu können.
Die KORA stellte danach verschiedene Fotofallen auf, mit dem Ziel, die Herkunft des Luchses auf Grund des Fellmusters bestimmen zu können. Dabei gelangen Aufnahmen des Luchses mit jeweils einem Jungen an drei von sechs Standorten. Mit Hilfe der KORA-Referenzbilder aus anderen Fotofallen-Monitoringprojekten konnte der Luchs identifiziert werden: Es handelt sich um ein 2010 geborenes Weibchen aus der Jurapopulation. Fünf Tage später fotografierte der zuständige Wildhüter ein Männchen mittels einer Fotofalle, die er an einem Riss aufgestellt hatte. Das Weibchen wiederum wurde vor kurzem mit zwei Jungen beobachtet.