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Um vorab sicherzustellen, dass das Objekt auch sinnvoll faltbar ist, kann die Erstellung einer Animation nützlich sein. Insbesondere, wenn Objekte aus mehreren Teilen zusammengesteckt werden, ist so die Bestimmung der Reihenfolge möglich, ohne erst einen ausgeschnittenen Prototypen in den Fingern einem ersten Versuch zu opfern. Im Falle eines einfachen Würfels mit einem ‚Dachstock‘ zum Aufstecken ergibt sich z.B. eine Animation wie folgt:
Funktionsweise
Unser Plugin für Blender bestimmt die Winkel der gefalteten Flächen und generiert automatisch daraus Animationskurven für jeden Falz. Aufgrund einer hierarchischen Verbindung, dem sog. „Parenting“ wird die Animation der einzelnen Faltflächen so erzeugt, dass sie physikalisch Sinn macht. Ein Faltprozess setzt sich somit auf die untergeordneten Faltflächen fort.
Die Animations-Reihenfolge des Faltens kann manuell durch zeitliches Verschieben der Kurven nachbearbeitet werden, so kann sich mit etwas Tüfteln am virtuellen Objekt eine optimale Abfolge der Faltungen ergeben.
Als komplexeres Beispiel eine Animation zum Modell der ETH Zürich (aus diesem Beitrag)