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Kapotasana
Kapotasana (Tauben-Pose)
Von Jamie – irgendwo im Universum!
Kapotasana ist ein Bravourstück von einer Pose … du kommst Angesicht zu Angesicht mit dem Emotionalen und Physischen und du beginnst, dein Herz zu öffnen, deine Hüften zu lösen und dich von den Lenden zu heben. Ich bin auf ewig dankbar für diese Pose, weil sie mich jeden (zweiten) Tag zwingt, mich mit Dingen auseinanderzusetzen, die mein Verstand vor mir verstecken will, und weil sie mir geholfen hat, mir auf einer ganz anderen Ebene meiner selbst, des Physischen und Emotionalen bewusst zu werden
Wirkung
- Dehnt die Oberschenkel, Fussgelenke, Leiste, Brust, Bauch, Hals und die Vorderseite des gesamten Körpers ebenso wie die tiefen Hüftbeuger (Psoas).
- Stärkt die gesamte Rückenmuskulatur.
- Hilft die Haltung zu verbessern.
- Stimuliert die Organe in Brust, Hals und Unterleib.
Anleitung für Kapotasana
1. Um die Pose zu beginnen, gehst du hinunter auf deine Knie und hältst sie etwas weniger als hüftbreit auseinander. Halte deine Schultern, Kopf und Hüften in einer geraden Linie über deinen Knien. Drücke mit beiden Händen in die Rückseite deines Beckens hinunter.
2. Atme ein und bring dein Kinn in Richtung auf dein Brustbein. Beuge deinen Kopf und deine Schultern so weit zurück als möglich, ohne deine Hüften nach vorn herausragen zu lassen. Hebe die Spitze deines Brustbeins und bring deine Schulterblätter gegen deinen Rücken. Wenn deine Brust maximal angehoben ist, lässt du langsam deinen Kopf nach hinten fallen.
3. Bevor du dich ganz zurückbeugst und deine Hände und deinen Kopf auf auf dem Boden ruhen lässt, platzierst du beide Handflächen vor deinem Brustbein in der Gebetsstellung. Nun trennst du die Hände wieder und nimmst sie über deinen Kopf in Richtung auf die Matte hinter dir. Spreize deine Hüften weit genug nach vorne, um der Rückwärtsbewegung von Kopf und Oberkörper entgegen zu wirken. Halte die Oberschenkel rechtwinklig zum Boden, währenddem du dich sanft zurück fallen lässt. Währenddem deine Finger zu deinen Füssen zeigen, lässt du beide Handflächen auf der Matte ruhen und deinen Kopf ebenfalls sanft auf den Boden kommen.
4. Hebe dein Becken so soch du kannst, indem du die Handflächen in die Matte stemmst; strecke die obere Wirbelsäule und gehe mit den Händen „schrittweise“ zu den Füssen. Nun lässt du deine Vorderarme sanft auf die Matte aufsetzen. Wenn du kannst, umklammerst du deine Fussgelenke oder deine Waden. Als nächstes dehnst du deinen Nacken und setzst deine Stirn auf der Matte auf.
5. Atme tief ein und aus. Dann presse die Unterarme und Schienbeine gegen die Matte. Währenddem du das tust, streckst du dein Steissbein in Richtung auf deine Knie und hebst die Spitze deines Brustbeins in die engegengesetzte Richtung.
6. Halte die Pose für 30-60 Sekunden, mit normalem Atem; dehne deinen Brustkorb mit jedem Einatmen aus, mach deinen Unterleib mit jedem Ausatmen weich. Dann lässt du den Griff deiner Hände los, bewegst sie weg von deinen Füssen und hebst deinen Körper mit einem tiefen Einatmen zurück in die aufrechte Position.
7. Bleibe in Balasana (Kinderstellung) für einige Atemzüge, bevor du deinen Kopf hebst.