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Magdalena Martullo-Blocher (50) konnte zwar ihren Nationalratssitz verteidigen. Dennoch hat die Parlamentswahl im Hause Blocher für lange Gesichter gesorgt. SVP-Übervater Christoph Blocher (79) meinte zwar, das Resultat sei weniger schlimm als befürchtet. Doch seine Partei hat fraglos eine Schlappe erlitten. Erfreulicher läuft es für die Unternehmerfamilie bei der Vermögensbildung. Die von Martullo-Blocher geleitete Ems-Chemie hat in den ersten neun Monaten die sich abkühlende Autokonjunktur zu spüren bekommen, der Umsatz schrumpfte um 5,4 Prozent. Dennoch legten die Aktien kräftig zu und bescherten den Schwestern Martullo-Blocher, Rahel Blocher (43) und Miriam Baumann-Blocher (44), die 70 Prozent der Titel halten, einen Zuwachs von gut einer Milliarde Franken. Die Probleme überwunden hat anscheinend Dottikon ES. Die Aktien des Feinchemikalienherstellers, wo Markus Blocher (48) das Sagen hat, gaben minim nach. Gewohnt gut liefen die Verkäufe beim Läckerli Huus von Miriam Baumann-Blocher. Rahel Blocher schaut als Präsidentin zur Zeitungshaus-Gruppe ihres Vaters.
(Stand: November 2019)