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In der neusten Version des medizinischen Diagnosekatalogs, ICD-11, der Weltgesundheitsorganisation werden Trans-Menschen erstmals nicht mehr als «psychisch- und verhaltensgestört» beschrieben. Diese Änderung wird vom Transgender Network Switzerland (TGNS) freudig aufgenommen. Die bisherige Diagnose habe massgeblich zur Stigmatisierung und gesellschaftlichen Marginalisierung beigetragen.
Im neuen Diagnosekatalog, der ab 2022 international verwendet werden wird, heisst die Diagnose künftig «Gender Incongruence» (zu Deutsch: Geschlechtsinkongruenz). Das Wort «Transsexualismus» wurde dabei völlig abgeschafft. Ausserdem ist die Geschlechtsinkongruenz nicht mehr unter den «mental and behavioural disorders», also den psychischen und Verhaltensstörungen zu finden, sondern im neu geschaffenen Kapitel «conditions related to sexual health» (zu Deutsch: Zustände in Zusammenhang mit sexueller Gesundheit).
Vom TGNS stark kritisiert wird allerdings jene Stelle des Katalogs, welche sich der Diagnose von Kindern vor der Pubertät widmet. «Vor der Pubertät können und müssen noch keine medizinischen Massnahmen ergriffen werden», heisst es auf ihrer Webseite. Man erlebe, dass Trans-Kinder in der Regel nicht zu Ärzten oder Psychiatern wollen. Ein solcher aufgezwungener diagnostischer Prozess könne mehr Schaden zufügen als helfen.
(doz)
Im Oktober wurde eine Neuauflage des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (Nafta) beschlossen. Die USA, Kanada und Mexiko einigten sich auf eine Neufassung und Umbenennung des Abkommens. Der neue Vertrag muss jedoch noch durch die jeweiligen Parlamente ratifiziert werden.
Teil des Abkommens: Neu sollen Arbeiter vor «Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, einschliesslich der sexuellen Orientierung und der Geschlechtsidentität» geschützt werden.
Laut Politico ein …