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Rind
Für viele Fleischliebhaber ist Rindfleisch das beliebteste Fleisch überhaupt. Die Stücke sind vielfältig verwendbar wie z.B. für Schmor- und Siedgerichte (hauptsächlich aus dem vorderen Teil, dem Vorderviertel).
Rindfleisch stammt von ein bis zwei Jahre alten weiblichen und männlichen Tieren. Fettablagerungen in der Muskulatur, die sogenannte „Marmorierung“, sind ein Qualitätsmerkmal.
Rindfleisch hat eine hellrote bis kräftig rote Farbe. In der Schweiz werden pro Kopf und Jahr rund 12 kg Rindfleisch konsumiert; die grosse Mehrheit des Fleischs stammt aus dem Inland; wichtige Importländer sind Argentinien, Uruguay und Irland.
Das Rind
Unterschieden wird je nach Nutzungsrichtung und Zuchtziel zwischen Milchrassen (zur Milchproduktion), Fleischrinderrassen (zur Fleischproduktion) und kombinierten Rassen. In der Schweiz werden insgesamt 32 Rassen zur Fleischproduktion gehalten. Die meisten von ihnen haben kein „reines“ Schweizer Blut; viele entstammen auch aus Kreuzungen mit zumeist amerikanischen Rindern. Fleischrinder werden gezielt auf eine gute Fleischleistung und -qualität gezüchtet. Dank der Fütterung auf Raufutterbasis liefern sie Fleisch in Spitzenqualität.
Was den Produktionswert in der Schweizer Landwirtschaft betrifft, belegt die Rinderhaltung hinter dem Pflanzenbau und der Milchproduktion Platz 3. Reine Schweizer Fleischrinderrassen sind Braunvieh (Zentralschweiz), Eringer (Wallis), Evolène (Wallis), Grauvieh (Graubünden) und Simmental (Berner Oberland). Weitere auch in der Schweiz gehaltene Rassen sind Angus, Charolais, Hereford, Limousin und mittlerweile auch Wagyu.