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Schweizer Informatik-Olympiade – SOI
Die Professur für Informationstechnologie und Ausbildung an der ETH Zürich hat im Jahr 2006 in Zusammenarbeit mit dem Verein Schweizer Informatik-Olympiade (SOI) die fachliche Betreuung der Schweizer Informatik-Olympiade übernommen. Ziel ist es, 1. die Tradition der Betreuung der SOI durch die ETH weiter zu führen, 2. die Schülerinnen und Schüler mit Interesse an der Informatik systematisch während des ganzen Jahrs in ihrer Ausbildung zu unterstützen, damit sie an der internationalen Informatik-Olympiade erfolgreich um Medaillen kämpfen können, 3. mithilfe von Erfolgen an der internationalen Informatik-Olympiade (IOI) das Fach Informatik an unseren Mittelschulen zu fördern.
Diese Aufgabe ist umso schwieriger, als die schweizerische Jugend im Unterschied zur internationalen Spitze an der Volks- und an der Mittelschule keinen Pflichtunterricht in Informatik erhält. Und an den Gymnasien kommt das Wahlpflichtfach Informatik im letzten bzw. in den beiden letzten Jahren vor der Matura zu spät. Die schweizerischen Mittelschülerinnen und -schüler sind daher gegenüber den Teilnehmenden aus vielen anderen Ländern an internationalen Wettbewerben benachteiligt. Um diese Lücke zu schliessen, führt die Professur für Informationstechnologie und Ausbildung der ETH Zürich während des ganzen Jahres Wettbewerbe, Trainingslager und Weiterbildungsveranstaltungen durch. Dabei ist sie auf Stiftungsgelder angewiesen. Schon während der Vorbereitung soll ein möglichst guter Kontakt zu Teams aus Ländern mit hoch entwickeltem Informatikunterricht aufgebaut werden. Somit können sich die schweizerischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der IOI um Medaillen bewerben. An der IOI 2007 haben sie eine Silber- und eine Bronzemedaille gewonnen, an der IOI 2008 sogar zwei Silbermedaillen und an der IOI 2009 zwei Bronzemedaillen.