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TR3: Ein Kühlergrill à la Ferrari
Die Produktion des TR3 beginnt im Oktober 1955 mit der Kommissionsnummer TS 8637. Äusserlich unterscheidet er sich vom TR2 durch den nach vorne verlegten Kühlergrill und Kotflügelzierleisten aus Edelstahl (beim TR2 in Wagenfarbe lackiert). Ausserdem kann nun ein Not-Rücksitz für eine 3. Person und ein Fiberglas-Hardtop bestellt werden. Beim Motor lassen ein vergrösserter Einlassdurchmesser und SU-Vergaser mit 1 ¾ Zoll anstelle von 1 ½ Zoll die Leistung von 90 auf 95 PS steigen. Dann im August 1956 die Sensation: ab TS 13'046 gibt es vorne Scheibenbremsen von Girling. Der TR3 ist somit das erste britische Auto mit serienmässigen Scheibenbremsen. Erst im Vorjahr hatte die Citroën DS 19 als erstes europäisches Fahrzeug Scheibenbremsen erhalten. Später wurde die Hinterachse verstärkt und ein GT-Kit mit Türaussengriffen und einem Stahl-Hardtop vorgestellt. Verglichen mit dem TR2 wird die Produktionsrate beim TR3 verdoppelt. Von Oktober 1955 bis September 1957 werden 13'378 Autos produziert.
TR3A: Das Dollar-Grinsen
In den Fabriken von Canley, GB, beginnt die Produktion des TR3A im Sommer 1957. Zunächst wird er ausschliesslich in den USA verkauft, erst ab Januar 1958 auch im Rest der Welt. Äusserlich ziert die Front nun ein breiterer Kühlergrill, welcher die Blinker umschliesst. Die Scheinwerfer sind um 2 Zoll (5 cm) zurückversetzt. Ab TS 22'014 werden Kofferraum- und Türaussengriffe zum Standard. Mechanisch jedoch unterscheidet den TR3A nichts vom TR3, auch wenn die offizielle Leistung jetzt mit 100 PS bei 5000 U/min angegeben wird. Die Produktion steigt mit mehr als 58'000 gebauten TR3A deutlich. Auf ihrem Höhepunkt im Jahr 1960 verlassen monatlich fast 2'000 Autos die Werkshallen. Bis 1961 gibt es keine sichtbaren Veränderungen, jedoch wurden unter der Haut Verbesserungen am Girling-Bremssystem vorgenommen.
Von September 1957 bis Oktober 1961 wurden 58'236 Autos produziert.
TR3B: Eine Amerikanische Blume
Im Jahr 1961 wurde der neue TR4 angekündigt. Triumph-Händler in den USA waren jedoch der Ansicht, dass das Auto für ihre sportlich orientierten Käufer zu komfortabel ausgelegt sei. Darüber hinaus war der Preis deutlich höher als für den TR3A. Sie baten daher den Hersteller, eine weitere Serie des klassischen TRs zu produzieren. 1962 ging dann der TR3B in die Fertigung. Die ersten 500 Exemplare (Kommissionsnummern mit TSF beginnend) sind identisch mit dem TR3A. Die folgenden 2831 Fahrzeuge (Kommissionsnummer beginnend mit TCF) unterscheiden sich durch einen Motor mit 2138 cm3 (identisch mit dem des TR4) und einem vollsynchronisierten Getriebe. Aufgrund ihrer Seltenheit und der interessanten Kombination aus Chassis, Motor und Getriebe sind TR3B der TCF-Serie sehr begehrt.
Von März 1962 bis Oktober 1962 wurden 3'331 Autos produziert, alle für den Export.