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Hast du Lust auf eine Schachpartie, aber vergessen, wo die Figuren am Anfang hingehören? In diesem Blogbeitrag zeige ich dir schrittweise die Schachaufstellung. Das ist nicht schwer, aber gerade die Position der Dame und des Königs wird oft verwechselt.
Mit der Bezeichnung «Schachaufstellung» meine ich die Grundstellung. Also die Stellung, bevor Weiss seinen ersten Zug ausführt. Ich empfehle dir, den ganzen Artikel zu lesen, da ich einige Merkhilfe gebe. Wenn du es eilig hast, reicht dir die kompakte Erklärung im Anschluss.
Komplette Schachaufstellung

Brett platzieren
Zuerst gilt es, das Brett richtig hinzulegen. Es muss so platziert werden, dass die beiden gegenübersitzenden Spieler unten rechts ein weisses Feld vor sich haben:
Schwarzspieler
Weissspieler
Noch einfacher ist es, wenn das Schachbrett mit Koordinaten beschriftet sind. Die beiden Spieler nehmen in diesem Fall immer auf den Seiten mit den Buchstaben Platz. Die ersten beiden Reihen «gehören» dem Anziehenden (Weiss).
Figuren aufstellen
Ein kompletter Figurensatz beinhaltet 32 Schachfiguren. Die eine Hälfte ist weiss, die andere schwarz. Schach war ursprünglich ein Kriegsspiel aus Indien. Dies widerspiegelt sich auch heute noch in der Grundaufstellung der Figuren.
Bauern
Die Bauern werden auf die zweite (weiss) beziehungsweise siebte Reihe (schwarz) gestellt:
Da die Bauern am wenigsten Wert besitzen, werden Sie in der Regel als erstes in den Kampf geschickt. Sie sind das Fussvolk des Königs. Wenn du zu Beginn keinen Bauern bewegst, bleiben dir nur die Springer übrig. Sie sind die einzige Figur, die hüpfen darf.
Türme
Die Türme werden in den vier Ecken des Schachbrettes aufgestellt.
Die Türme haben zu Beginn einer Schachpartie keine grosse Bedeutung. Türme dienten im Krieg unter anderem als Wachturm, was ihre Startposition erklärt.
Springer
Die Springer werden neben den Türmen platziert. Kinder stellen sich Turm und Springer manchmal als Brunnen und trinkendes Pferd vor.
Die Springer sind neben den Bauern die einzigen Figuren, welche im ersten Zug bewegt werden können.
Läufer
Die Läufer setzt du neben die Springer. Dabei kommt einer auf ein weisses und der andere auf ein schwarzes Feld.
Die Schachregeln sind seit Jahrhunderten auf der ganzen Welt identisch. Interessanterweise haben die Läufer in verschiedenen Sprachen völlig unterschiedliche Bedeutungen. Auf Englisch wird von einem Bischof gesprochen während dem im Französischen von einem Narr die Rede ist.
Die vielseitige Betrachtungsweise dieser Figur entstand durch die historische Verbreitung des Schachspieles, welches von Indien über Arabien nach Europa kam. Im Urschach war der Läufer ein Elefant. In Europa war der Elefant fremd, deshalb suchte man nach Alternativen.
Dame und König
Nun kommen wir zum kniffligsten Teil der Schachaufstellung: Dame und König. Hier werden die meisten Fehler begangen. Korrekt ist:
Dame und König werden zentral zwischen die beiden Läufer aufgestellt. Es ist wichtig, dass die weisse Dame auf das weisse Feld und die schwarze Dame auf das schwarze Feld platziert wird. Die Damen bzw. Könige stehen sich somit vis a vis. Bei einem Schachbrett mit Koordinaten kannst du dir zudem die Eselsbrücke Dame = D-Linie merken.