Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/87383

<h2>SubmittedText<h2><p>Um die unterschiedlichen Möglichkeiten, wie das Hochspannungsnetz im Interesse der Bevölkerung und der Wirtschaft am besten zu betreiben ist, besser vergleichen zu können, soll der Bundesrat einen Bericht zu den unterschiedlichen Organisationsformen erstellen. Darin sind die ersten Erfahrungen mit Swissgrid aufzuführen. Für eine umfassende Beurteilung der geeigneten Organisationsform für die Betreibung des Höchstspannungsnetzes sollen aber auch andere Organisationsformen studiert werden und die kurz-, mittel- und langfristigen Vor- und Nachteile der verschiedenen Organisationsformen miteinander verglichen werden. Es soll auch aufgezeigt werden, wie sich die verschiedenen Organisationsformen eignen, den Zweck des Stromversorgungsgesetzes gemäss Artikel 1 (sichere, zuverlässige und nachhaltige Versorgung in allen Landesteilen, Erhaltung und Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit) zu erreichen. Insbesondere sollen die folgenden Organisationsformen verglichen werden: </p><p>- Swissgrid (status quo);</p><p>- Nationale Netzgesellschaft im Besitz des Bundes;</p><p>- Netzgesellschaft im Besitz der Kantone.</p><p>Es ist auch zu beurteilen, ob sich die etwa 5 Milliarden Franken Investitionskosten für die nationale Netzgesellschaft für den Bund mittel- bis langfristig auch lohnen könnten.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Bei der Erarbeitung der Botschaft sowie im Rahmen der parlamentarischen Beratung des Stromversorgungsgesetzes wurden die unterschiedlichen Organisationsformen der nationalen Netzgesellschaft bereits dargelegt und diskutiert. Im Hinblick auf die mit verschiedenen parlamentarischen Vorstössen geforderte Revision des Stromversorgungsgesetzes macht es Sinn, die möglichen unterschiedlichen Organisationsformen einer nationalen Netzgesellschaft zu prüfen. Der Bundesrat wird die Ergebnisse entweder in der entsprechenden Botschaft oder in anderer geeigneter Form dem Parlament überweisen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.