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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.01322 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Fehr Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Gerichtsschreiber Müller Urteil vom 6. Dezember 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Markus Bischoff Schifflände 22, Postfach 126, 8024 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Die 1970 geborene X.___ arbeitete na ch diversen Anstellungen im Mar keting-Bereich, seit 2011 in der eigenen Firma A.___ AG. Am 30. April 2012 erlitt sie einen Sturz. Danach arbeitete sie in reduzierten Masse für ihre Firma (vgl. Urk. 6/10 und Urk. 6/89/30-37). Am 5. November 2012 meldete sie sich wegen Rückenbeschwerden bei der Sozialversicherungsanstalt des Kan tons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (vgl. Urk. 1 S. 2, Urk. 6/2, Urk. 6/9/6). Zur Klärung der erwerblichen und medizi nischen Verhältnisse zog die IV-Stelle nebst den Akten der Unfall versicherung einen Auszug aus dem individuellen Konto bei und holte Berichte der behandeln den Ärzte ein. Zwischenzeitlich hatte sie mit Mitteilung vom 28. Dezember 2012 (Urk. 6/15) die Versicherte darüber informiert, dass die Unterstützung beim Erhalt des Arbeitsplatzes in gegenseitigem Einvernehmen abgeschlossen werde. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (vgl. Urk. 6/44, Urk. 6/46 und Urk. 6/71) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 5. Februar 2014 (Urk. 6/82) ab. Eine dagegen erhobene Beschwerde wies das hiesige Gericht mit Entscheid IV.2014.00264 vom 25. März 2015 (Urk. 6/98) ab, wobei das Bundesgericht mit Urteil 9C_335/2015 vom 1. September 2015 (Urk. 6/103) den Entscheid aufhob und die Sache zwecks Einholung eines externen (orthopädischen) Gutachtens sowie zum neuen Entscheid über die Rentenfrage an die IV-Stelle zurückwies. In der Folge ergänzte die IV-Stelle ihre Abklärungen in erwerblicher und medizi nischer Hinsicht, wobei sie unter anderem ein orthopädisches Gutachten bei der Universitätsklinik B.___ veranlasste, welches am 18. November 2016 (Urk. 6/138) erstattet wurde. Nach neuerlichem Vorbescheidverfahren (vgl. Urk. 6/139, Urk. 6 /144 und Urk. 6/ 153) wies die IV-Stelle das Leistungsbe gehren mit Verfügung vom 31. Oktober 2017 (Urk. 2) gestützt auf einen errech neten Invaliditätsgrad von 17 % wiederum ab. 2. Dagegen erhob die Versicherte am 4. Dezember 2017 (Urk. 1) Beschwerde mit den Anträgen, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben, und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr spätestens ab April 2013 mindestens eine Viertelsrente der Eidgenössischen Invalidenversicherung zu bezahlen; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin (S. 2). Die Beschwerdegegnerin beantragte am 25. Januar 2018 (Urk. 5) Abweisung der Beschwerde, was der Versicherten mit Verfügung vom 30. Januar 2018 (Urk. 7 ) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumut barer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Ver lust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausge gliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommens ver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin führte in ihrer rentenabweisenden Verfügung vom 31. Oktober 2017 (Urk. 2) aus, dass für die zuletzt ausgeübte berufliche Tätigkeit, bestehend aus 2/3 Bürotätigkeit und 1/3 Reisen beziehungsweise externe Termine, aus orthopädischer Sicht von einer Arbeitsunfähigkeit von 17 % auszu gehen sei. Es bestehe somit ein Invaliditätsgrad von 17 %, welcher keine Renten leistung begründe. In dem von der Beschwerdeführerin zugestellten Gutachten der Universitätsklinik B.___ vom 24. März 2014 werde für eine leichte bis mit telschwere, wechselbelastende Tätigkeit mit sitzenden Anteilen eine im Prinzip ganztätige Arbeitsfähigkeit festgestellt mit einer anzunehmenden geringen Leistungsminderung von 12,5 % auf Grund der Notwendigkeit zusätzlicher Pau sen. Aus medizinischer Sicht seien die bislang erfolgten Abklärungen umfassend und das Dossier sei erschöpfend diskutiert. Eine zusätzliche rheumatologische Begutachtung sei angesichts der bereits in dem aus führlichen orthopädischen Gutachten umfassend dokumentierten funktionellen Befunde zwar von wissen schaftlichem Interesse, aber mit überwiegender Wahr scheinlichkeit nicht in ver sicherungsmedizinischer Sicht, da es diesbezüglich nicht um Diagno sen/Differen tialdiagnosen und Therapien ginge, sondern einzig um bestehende, funktionelle Ein schränkungen der Leistungsfähigkeit (S. 1 f.). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich in ihrer Beschwerde vom 4. Dezember 2017 ( Urk. 1) hingegen auf den Standpunkt, dass die Beschwerdegegnerin ihre Aufklä rungspflicht verletzt habe, indem sie entgegen der Empfehlung der Gutachter der Universitätsklinik B.___ keine rheumatologische Abklärung vorgenommen habe (S. 4). Zudem kritisierte sie das Gutachten der Universitäts klink B.___ vom 18. November 2016 in verschiedener Hinsicht (S. 4-7). Im Weiteren bemängelte die Beschwerdeführerin, dass die Beschwerdegegnerin es unterlassen habe, eine exakte Berechnung der Invalidität vorzunehmen und keinen Einkommensver gleich vorgenommen habe (S. 7-9). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspru ch auf eine Inva li den rente hat. 3. 3.1 Der behandelnde Dr. C.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, stellte am 12. Dezember 2012 (Urk. 6/11/1-4) folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1): - Lendenwirbelsäulen- und Sakrumkontusion mit - traumatischer Diskusprotrusion LWK5/S1 - möglicher Neuroirritation L5 und S1 - diskreter Parese Musculus gluteus maximus links (MRI 2. Juli 2012) Er berichtete von einem Sturz der Beschwerdeführerin am 30. April 2012 auf das Gesäss (vgl. Urk. 6/9/6-7) und attestierte seit dem Sturzereignis bis am 16. Mai 2012 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Vom 17. Mai bis am 30. November 2012 bescheinigte er eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % und im Dezember 2012 wieder eine solche von 100 %. Er führte aus, aktuell bestehe eine verminderte Leistungsfähigkeit und eine zwischen 50 % und 100 % schwankende (wohl) Arbeitsunfähigkeit, wobei längerfristig von einer Erhöhung der Einsatzfähigkeit auszugehen sei (S. 2 f.). 3. 2 Die an der Klinik D.___, tätigen Dr. E.___, Chefarzt Ortho pädie, und Dr. F.___, Assistenzar z t Orthopädie, diagnostizierten am 13. März 2013 (Urk. 6 /26/1-2) eine beginnende bis mässige Dysplasie- Coxarthrose rechts und eine Hüftdysplasie links. Aufgrund der bereits eingetretenen degenerativen Schädigungen sahen sie keine Indikation mehr für ein gelenkerhaltendes opera tives Vorgehen im Sinne einer periacetabulären Osteotomie (S. 1). 3. 3 Dr. G.___, Facharz t FMH für Rheumatologie, vom Spital H.___ nannte am 16. Mai 2013 (Urk. 6/32) nachstehende Diagnosen mit Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1): - Hypermobiles Sakroiliakalgelenk (SIG) rechts und SIG-Dysfunktion links - in regelmässiger osteopathischer Behandlung - Hüftimpingement rechts mit Ausstrahlung in die rechte untere Extremität und inguinal - bei ultrasonographischem Nachweis eines Labrumrisses mit paralabra lem multizystischem Ganglion rechts - Arthro -MRI zur Bestimmung des Ausmasses der Ruptur Januar 2013 Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit mass er folgenden Diagnosen zu (S. 1): - Status nach linksseitiger lumbospondylogener, gegebenenfalls auch inter mittierend retrospektiv- lumboradikulärer Schmerzausstrahlung - Anamnestisch Hypoferritinämie Er berichtete, zu Beginn hätten lumbosakrale Beschwerden und eine SIG-Dys funktion links bestanden, was anamnestisch unter anderem mittels Osteopathie und nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) therapiert worden sei. Zudem seien auch wahrscheinlich intermittierend diskogene Schmerzen und eine radikuläre Komponente auf der linken Seite bei nachge wiesener Osteochondrose lumbo sakral und Kontakt zur L5- und S1-Wurzel durch Bandscheibenpro trusionen auf getreten. Aus diesem Grund sei durch Dr. I.___, eine epidurale Infil tration durchgeführt worden. Dr. G.___ berichtete weiter, in den letzten Monaten vor der Erstkonsulta tion am 21. Dezember 2012 habe die Beschwerde führerin zunehmend unter un dulierenden Schmerzen mit Betonung am Abend auf Höhe des SIG rechts gelitten. Am linken SIG und im linken Bein würden keine Beschwerden mehr bestehen. Vordergründig sei ein inguinaler Schmerz rechts. Durch ihn sei keine Ar beitsunfähigkeit attestiert worden (S. 1 f.). 3.4 Dr. J.___, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Chirurgie K.___, diagnostizierte am 2. April 2013 (Urk. 6/35) eine beidseitige Coxarthrose als Folge einer Dysplasie rechts mehr als links. Er berichtete von einem Grenzbereich zwischen gelenkerhaltendem und gelenkersetzendem Vorge hen. Er bezeichnete eine ein- oder zweimalige fluoroskopisch - oder sono gra phisch-gestützte Infiltration der rechten Hüfte mit einer längerfristigen palliati ven Bes serung als vorteilhaft. Perspektivisch würde er endoprothetisch vorgehen. 3.5 Dr. L.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates von der Universitätsklinik B.___, nannte in seinem von einer deutschen Versicherung in Auftrag gegebenen (vgl. Urk. 1 S. 6) und im Zuge des Vorbescheidverfahrens von der Beschwerdeführerin eingereichten ortho pädi schen Gutachten vom 24. März 2014 (Urk. 6/143) folgende Diagnosen (S. 19 f. ): - Sekundäre Coxarthrose beidseits (rechts symptomisch ) mit/bei - Schwerer Hüftdysplasie beidseits (rechts; CE-Winkel 4°; AC-index 22°) - Mukoider, degenerativer Labrumhyperthrophie, paralabralem Ganglion system, ausgeprägten Knorpelsubstanzdefekten acetabulär und femoral in der Tragezone - Reaktiver Tendinopathie Iliopsoassehne - Reaktiver Tendinopathie und Insuffizienz der Abduktoren - Intermittierende, oligosymptomatische Lumbago mit/bei - Pseudoradikulärer Beinausstrahlung rechts - Degenerativen Veränderungen der unteren LWS mit Diskusprotrusion L5/S1 mit Nervenwurzelkontakt S1 links und interforaminal L5 links - Status nach pseudoradikulärer Beinausstrahlung links 2012 - Status nach epiduraler Infiltration mit 80 mg Kenacort L4/L5 ohne Schmerzlinderung ( fecit Dr. I.___, 1 6. August 2012 ) Er führte aus, Ursache für die beklagten Beschwerden sei eine sekundäre Cox arthrose als Folge einer schweren Hüftdysplasie beidseits. Dazu geselle sich eine reaktive Tendinopathie der Psoas - und Abduktorensehnen mit konsekutiver Insuffizienz der Abduktorenmuskulatur. Die intermittierende Lumbago mit pseudo radikulärer Beinausstrahlung trage zurzeit nicht zum Beschwerdebild im Bereich der rechten Hüfte bei (S. 21). Es seien alle von der Beschwerdeführerin erlebten Symptome erklärbar, inwieweit eine Schmerzausweitung und Chroni fi zierung seit Frühling seit 2012 stattgefunden habe, sei schwierig zu differen zieren und zu quantifizieren. Das gezeigte und geschilderte Schonungs- und Ver mei dungs verhalten, um Schmerzexazerbation zu vermeiden, sei im Grund satz nach vollziehbar und das Ausmass der erlebten Beschwerden bekanntlich subjektiv, genauso der daraus resultierende Leidensdruck. Dennoch lasse die im Rahmen des Teilgutachtens bei dem funktionellen Test gezeigte Selbst limitierung vor dem Erreichen der maximalen Belastung eine höhere Belastbarkeit vermuten (S. 22). Dr. L.___ berichtete weiter, zur Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) sei an der Klinik für Rheumatologie des Universitätsspitals M.___ durch Dr. N.___ ein Teilgutachten erstellt worden. Leider hätten die durchgeführten Tests kein schlüssiges Ergebnis hervorgebracht, dies aufgrund einer von der Beschwerdeführerin gezeigten Selbstlimitierung. Eine klare Gegenüberstellung der beruflich notwendigen Belastung mit der maximalen Belastbarkeit sei aus orthopädischer Sicht nicht präziser möglich als im Rahmen des Teilgutachtens durch Dr. N.___. Ein zusätzliches Instrumentarium, um die maximale Belast barkeit zu eruieren, bestehe nicht. Damit könne die funktionelle Belastbarkeit nicht anhand funktioneller Messungen abgeschätzt werden, sondern müsse medizinisch-theoretisch erfolgen. Grundsätzlich seien die erlebten Beschwerden erklärbar, nachvollziehbar und somit glaubwürdig. Die Schmerzen seien genauso wie der Leidensdruck jedoch subjektiv. Die aufgrund der Beschwerden erlebten Einschränkungen und Verminderung der Belastbarkeit seien ebenfalls subjektiv und im vorliegenden Fall im Grundsatz nachvollziehbar, in ihrer Ausprägung jedoch nur zum Teil (S. 25 f.). Davon ausgegangen, dass wie im Teilgutachten durch Dr. N.___ dokumentiert eine je 50%ige Arbeitszeitbelastung bezüglich Büro- und Reisetätigkeit bestehe, bestehe seiner Meinung nach in beiden Teiltätigkeiten eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. In der Beurteilung im Teilgutachten von Dr. N.___ sei fest gehalten, dass die Beschwerdeführerin medizin-theoretisch aus funktioneller Sicht für eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit im Prinzip ganztags arbeitsfähig sei unter Annahme der wechselbelastenden Tätigkeit. Eine wechselbelastende Tätigkeit sei im Rahmen der Bürotätigkeit möglich und bereits durch die Beschwerdeführerin umgesetzt. Der zu erwartenden Beschwerdekumulation im Tagesverlauf, sollte jedoch mit einer zusätzlichen Pause von 10 Minuten pro Stunde entgegengewirkt werden. Dies sei höher angesetzt als durch Dr. N.___, da nicht ein 8- sondern 12-Stundentag zu bewältigen sei und die Beschwerdeku mulation sich kaum linear verhalte. Aus diesem Grund bestehe seiner Meinung nach eine 16%ige Leistungsminderung beziehungsweise Arbeitsunfähigkeit für die Bürotätigkeit. Die Aussendiensttätigkeit zeichne sich durch längeres Reisen (Flugzeug oder Bahn) aus, Tragen von Gegenständen bis zu 25 kg sowie Kunden kontakt mit längerem Sitzen als auch Degustationen, bei denen längeres Stehen notwendig sei. Regelmässige Pausen im Rahmen der Reisetätigkeit und des Kun denkontaktes dürften schwierig umzusetzen sein und die Aussendiensttätigkeit sei nicht etwa ein 50%-Anteil eines jeden Tages, sondern finde konzentriert statt, sodass aufgrund der beklagten Beschwerden diesbezüglich eine 100%ige Arbeits unfähigkeit attestiert werde. Aus diesem Grund bestehe gesamthaft für die aus geübte berufliche Tätigkeit eine Berufsunfähigkeit von 58 %. Eine Berufsunfä higkeit von über 50 % (exakt: 51 %) resultiere auch unter der Annahme, dass die Arbeitsverteilung 7 Stunden (58,33 %) Büro- und 5 Stunden (41,67 %) Aussen diensttätigkeit sei. Diese Berufsunfähigkeit von über 50 % (58 beziehungswiese 51 %) sollte nach seiner Meinung temporär und zeitlich limitiert sein. Da die Beschwerde führerin bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht den Wunsch orthopä den gefunden habe, sei die Attestierung einer Berufsunfähigkeit von 58 % nur für maximal ein Jahr gegeben und sinnvoll, um in diesem Zeitraum entweder durch eine multimodale Schmerzbehandlung eine relevante Beschwerdelinderung zu erreichen oder durch eine aus orthopädischer Sicht durchaus zumutbare Implantation einer Hüft- Totalendoprothese rechts (S. 26 f.). 3.6 Dr. O.___, Facharzt für Orthopädie, nannte in seinem von der deutschen Renten versicherung in Auftrag gegebenen orthopädischen Gutachten vom 18. Juli 2014 (Urk. 6/113/13-24) folgende Diagnosen (S. 8): - Coxarthrose beidseits durch Hüftdysplasie - 94R52R - Basisnaher Anriss des Acetabulum anterior - Chronisches Schmerzsyndrom Er führte aus, aufgrund der bei der Arbeit auftretenden Belastungen in Form von Sitzen, Stehen, Laufen und Au ss endiensttätigkeiten sei die Beschwerdeführerin nicht mehr in der Lage, die letzte berufliche Tätigkeit auszuüben. Das Leistungs vermögen sei qualitativ sowie quantitativ eingeschränkt. Zwar sei sie für die Aus übung der zuletzt verrichteten Tätigkeit als kaufmännische Angestellte auf Dauer ungeeignet. Hingegen könne sie körperlich leichte Frauenarbeiten im Wechsel rhythmus ohne Überkopfarbeiten in wohl temperierten Räumen vollschichtig aus führen. Schwere körperliche Arbeiten gingen zulasten der Restgesundheit. Das Anheben und Tragen von Lasten > 10 kg sowie überwiegendes Ste hen/Bücken/Ein nahme von Zwangshaltungen als auch Arbeiten auf Leitern und Gerüsten sollte nicht abverlangt werden; ebenso wenig regelmässiges Klettern oder Treppensteigen unter Zusatzlast. Auch das Arbeiten in Kälte, Nässe und im Freien verschlechtere das Krankheitsbild und sollte somit nicht durchgeführt wer den. Die Wegefähigkeit sei eingeschränkt gegeben. Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit sei ungeeignet. Aufgrund der gutachterlichen Untersuchung sei sie nicht mehr in der Lage, diese Tätigkeit auszuüben (S. 9). Auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sei sie mit angegebenen Einschränkungen in der Lage, leichte bis mittelschwere kör perliche Arbeiten in Wechselpositionen 3 bis unter 6 (wohl: Stunden) auszuüben (S. 10). 3.7 Dr. P.___, Facharzt für Schmerztherapie SSIPM, FMH Rheumatolo gie/Innere Medizin von der Klinik Q.___, welchen die Beschwerde führerin am 26. September 2016 konsultiert hatte, nannte in seinem Bericht vom 27. September 2016 (Urk. 6/ 133 ) folgende Diagnosen (S. 1) : - Proliferative Synovitis Hüfte beidseits - Differentialdiagnostisch im Rahmen einer seronegativen rheumatoiden Arthritis, Morbus Still des Erwachsenen, undifferenzierte Kollagenose - Hüftgelenkdysplasie Er führte aus, Treiber der Synovialitis im Bereich der Hüften scheine ein rheuma tologisches Grundleiden zu sein. Hier zeige sich ein Mischbild im Sinne einer undifferen zierten Arthritis und einer Kollagenose. Allerdings sei der Verlauf erstaunlich wenig erosiv und die Laborbefunde und die klinische Präsentation mit hohem Fieber und Polyserositis sprächen eher für eine auto-inflammatorische Erkrankung (S. 2). 3.8 Dr. R.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates sowie stellvertretender Klinikdirektor Orthopädie und Leiter Hüft-/Beckenchirurgie, und Dr. S.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates sowie Oberarzt i.V. Ortho pädie, von der Universitätsklinik B.___ nannten in ihrem von der Beschwerde gegnerin in Auftrag gegebenen orthopädischen Gutachten vom 18. Novem ber 2016 (Urk. 6/ 138 ) folgende Diagnosen (S. 46): - Sekundäre Coxarthrose rechts fortgeschrittener als links bei Hüftdysplasie beidseits mit/bei - rechts: LCE-Winkel 3°, AC- lndex 23°, links: LCE-Winkel 16°, AC-index 22° - vermehrter femoraler Antetorsion beidseits, rechts 43°, links 38° - ausgeprägten synovialen Proliferationen beidseits als Zeichen einer Synovialitis - Lumbalgie mit pseudoradikulärer Ausstrahlung rechts mit/bei - Facettengelenksarthrosen L4/5, L5/S1 sowie leichter Diskusdege nera tion - medianer Diskusprotrusion L5/S1, ohne Neurokompression - Status nach epiduraler Infiltration L4/5 am 16. August 2012 (Dr. med. I.___), ohne Schmerzlinderung - Status nach entzündlichem Zustandsbild mit symptomatischem Perikar derguss Mai 2010 unklarer Aetiologie - Differentialdiagnostisch: rheumatische Genese Die Gutachter führten aus, als Ursache für die beklagten Beschwerden sähen sie zwei Pathologien : Erstens die Lumbalgie mit pseudoradikulärer Ausstrahlung rechts bei beschriebenen degenerativen Veränderungen der LWS, insbesondere der Facettengelenksarthrosen L4/5 sowie L5/S1. Zweitens die sekundäre Cox arthrose rechts fortgeschrittener als links bei Hüftdysplasie und vermehrter femo raler Antetorsion beidseits (S. 49). Es seien alle derzeit beklagten Symptome, mit Ausnahme der Unterschenkel- und Fussschmerzen rechts, erklärbar. Die Intensität der erlebten Beschwerden sowie der daraus resultierende Leidensdruck seien bekanntermassen subjektiv und korrelierten weder zwangsläufig mit der klini schen Untersuchung noch der Bildgebung. Auch ein gewisses Vermeidungs ver halten sei plausibel und als normal zu werten. Es lasse sich aber aufgrund des Ausmasses dieses Schonungs- und Vermeidungsverhaltens, welches sämtliche Lebensbereiche der Beschwerdeführerin dominiere, eine Chronifizierung der Schmerzen sowie eine Symptomausweitung bei fehlenden Copingmechanismen vermuten (S. 51). Zur Arbeitsfähigkeit, so die Gutachter, seien der erlebte Leidensdruck und die daraus resultierende Einschränkung subjektiv. Dennoch bestehe eine deutliche Diskrepanz zwischen den bestehenden Pathologien und dem Ausmass der von der Beschwerdeführerin beschriebenen, verminderten Belastbarkeit, welche aus orthopädischer Sicht nicht erklärt werden könne. Von ihr werde eine maximal mögliche Arbeitsdauer von 2 - 3 Stunden pro Tag in einer Bürotätigkeit mit der Möglichkeit, wechselnde Positionen einzunehmen, angegeben. Dies stehe im Widerspruch zu der von ihr gemachten Schilderung eines durchschnittlichen Arbeitstages. Hier resultierten additiv insgesamt 5 Stunden Arbeitszeit. Im Gespräch habe nicht herausgearbeitet werden können, wie dieser Unterschied zustande komme. Ebenso bleibe unklar, wie die restliche Zeit des Tages ausgefüllt werde, abgesehen von den ab 18.00 Uhr für ca. 30 - 60 Minuten durchgeführten Heimübungen beziehungsweise Physiotherapie. Es fehle eine explizite Schilde rung, dass die restliche Zeit für Pausen zur Erholung aufgewendet werden müsse. Darüber hinaus wären derart ausgedehnte Pausen zur Regeneration bei den bestehenden Pathologien aus orthopädischer Sicht auch in keinster Weise nach vollziehbar. In einer Bürotätigkeit mit der Möglichkeit, wechselnde Positionen einzunehmen, sahen die Gutachter aus orthopädischer Sicht bei den genannten Diagnosen und beschriebenen Beschwerden keine Verminderung der Arbeitsfä higkeit und somit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit gegeben. Auch die erlebte Ein schränkung betreffend die Geschäftsreisen sei in ihrem Ausmass nicht nachvoll ziehbar. So gebe sie an, dass Reisen mit der Bahn nach München durchaus möglich seien. Allein die Dauer der Zugfahrt betrage hier im Minimum knapp 4 Stunden. Hinzu komme der Weg zum und vom jeweiligen Bahnhof. Auch unter nehme sie selbständig Flugreisen zu ihren Angehörigen nach Düsseldorf, sodass eine derartige Reise mit einem Gepäckstück unbekannten Gewichtes offensicht lich möglich sei. Eine Reisefähigkeit von mindestens 5 Stunden in einem Ver kehrsmittel, welches wechselnde Positionen zulasse, sei also durchaus gegeben. Nach der Einschätzung der Gutachter, unter Berücksichtigung der geschil derten Anamnese sowie der genannten Befunde, sei auch das Tragen eines Gepäck stückes von 15 kg zumutbar. Da die beschriebenen Kundentermine konzentriert stattfänden und nicht immer das Einnehmen einer wechselnden Position zulassen würden, gingen sie bezüglich der Geschäftsreisen von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % aus. Unter Berücksichtigung der Angaben der Beschwerdeführerin betreffend ihre bisherige Tätigkeit, welche sie in 2/3 Büro tätigkeit und 1/3 Reisen beziehungsweise externe Termine aufgeteilt habe, gingen die Gutachter aus orthopädischer Sicht von einer Arbeitsunfähigkeit in der bis herigen Tätigkeit von 16.67 % aus (0 % von 2/3 Bürotätigkeit, 50 % von 1/3 Reisen/externe Termine). In einer angepassten Tätigkeit im Sinne einer Tätigkeit, welche es zulasse, wech selnde Positionen einzunehmen und das Tragen von Lasten über 15 kg aus schliesse, bestehe dementsprechend eine Arbeits fähigkeit von 100 % (S. 55 f.). 3.9 Dr. R.___ und Dr. S.___ von der Universitätsklinik B.___ führten in ihrer Stellungnahme vom 6. Juni 2017 (Urk. 6/149) zum Einwand der Beschwerde führerin vom 2. Februar 2017 (Urk. 6/144) und zum Gutachten der Universitäts klinik B.___ vom 24. März 2014 (E. 3.5) zu Händen der Beschwerdegegnerin aus, im Rahmen des Gutachtens sei eine ausführliche Funktionsprüfung vorge nommen und auch entsprechend dokumentiert worden. Die Funktionstests ent hielten sowohl qualitative wie auch quantitative Aspekte. Sie entsprächen den gängigen Standards gemäss Vorgaben des SIM (Swiss Insurance Medicine). Das Gutachten sei hinsichtlich Analyse der Funktionsstörungen vollständig und ent spreche somit den Vorgaben des Bundesgerichts (S. 2). Tatsächlich hätten sie im Gutachten eine rheumatologische Abklärung empfohlen, um ein zusätzlich zu den orthopädischen Pathologien bestehendes Krankheitsbild aus dem rheumati schen Formenkreis nachzuweisen oder auszuschliessen (S. 2 f.). Das Gutachten für die Deutsche Rentenversicherung vom 18. Juli 2014 sowie das Gutachten von Dr. O.___ habe ihnen nicht oder nur bruchstückhaft vorgelegen. Eine Ausei nandersetzung mit diesen Gutachten sei daher nicht möglich gewesen. Es gelte jedoch anzumerken, dass im vorhandenen Teil des Gutachtens von Dr. O.___ beschrieben sei, dass die Beschwerdeführerin körperlich leichte Frauenarbeit im Wechselrhythmus ohne Überkopfarbeiten in wohltemperierten Räumen voll schichtig ausführen könne (S. 3). Grundsätzlich sei eine Coxarthrose eine progre diente Pathologie. Die Geschwindigkeit des Voranschreitens der Coxarthrose sei jedoch äussert individuell. Des Weiteren korreliere das Ausmass der Beschwerden und die durch dieses Krankheitsbild hervorgerufenen funktionellen Einschrän kungen nicht zwangsläufig mit dem radiologischen Schweregrad. Es könne also nicht à priori davon ausgegangen werden, dass sich im Zeitraum von 2014 - 2016 eine weitere Leistungsminderung ergeben habe (S. 4). In der Beurteilung von Dr. N.___ sei festgehalten, dass die Beschwerdeführerin medizin-theoretisch aus funktioneller Sicht für eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit unter Annahme der wechselbelastenden Tätigkeit im Prinzip ganztags arbeitsfähig sei. Die Ein schätzung von Dr. N.___ decke sich also mit ihren Ausführungen. Die in ihrem Gutachten vorgenommene Beurteilung der Arbeitsfähigkeit gründe in einer detaillierten Beschreibung der Arbeitstätigkeit durch die Beschwerdeführerin selbst. Da sie angegeben habe, dass Reisen beziehungsweise externe Termine 1/3 und Bürotätigkeiten 2/3 ihrer bisherigen Tätigkeit ausgemacht hätten, hätten sie eine Arbeitsunfähigkeit in bisheriger Tätigkeit von 16,67 % (0 % von 2/3 Bü rotätigkeit, 50 % von 1/3 Reisen/externen Termine) gefolgert. Dr. L.___ sei von einem Anteil von 58,33 % an Bürotätigkeit und 41,67 % Aussendienst tätig keit ausgegangen, sodass hierin ein Grund für die unterschiedliche Ein schätzung der Arbeitsfähigkeit liege (S. 5). 4. 4.1 Das orthopädische Gutachten der Universitätsklinik B.___ vom 18. No vem ber 2016 (E. 3. 8 ) unter Einbezug der ergänzenden Stellungnahme vom 6. Juni 2017 (E. 3. 9 ) beruht auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen, wurde in Kenntnis der und nach Auseinandersetzung mit den Vorakten erstattet, berück sichtigt die geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen sowie dem Verhalten des Beschwerdeführers auseinander. Die Gutachter haben die medizi nischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dargelegt und ihre Schluss fol ge rungen nachvollziehbar begründet. Damit entspricht es den bundes gerichtlichen Vorgaben an ein beweiskräftiges Gutachten ( vgl. E. 1.4 ). Die Gutachter legten die gesundheitlichen Einschränkungen detailliert dar und erkannten die ausgewiesenen Pathologien in der Hüfte und der Lendenwirbel säule. Ihre Einschätzung der Arbeitsfähigkeit begründeten sie unter Bezugnahme auf die Erkrankungen unter Einbezug der klinischen Feststellungen und die Angaben der Beschwerdeführerin. In diesem Sinne erscheint es als nachvollzieh bar, dass sie bei Reisen erheblich eingeschränkt ist, bei Bürotätigkeit mit der Mög lichkeit zum Positionswechsel hingegen vollzeitlich arbeitsfähig ist. 4.2 4.2.1 Die Beschwerdeführerin bemängelte, die Beschwerdegegnerin habe ihre Aufklä rungspflicht verletzt, indem sie entgegen der Empfehlung der Gutachter der Uni versitätsklinik B.___ keine rheumatologische Abklärung vorgenommen habe (Urk. 1 S. 4). Dazu ist zu bemerken, dass es grundsätzlich den Gutachterpersonen überlassen ist, über Art und Umfang der aufgrund der konkreten Fragestellung erforderlichen Untersuchungen zu befinden. Gegenstand der Rheumatologie sind Schmerzen des Bewegungsapparates, was unter anderem auch auf die Orthopädie zutrifft (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_682/2017 vom 14. Februar 2018 E. 6). Weshalb insbesondere die Orthopädie nicht in der Lage gewesen sein soll, die Beschwerden an der Hüfte der Versicherten kompetent zu beurteilen, ist nicht ersichtlich, zumal die unterschiedliche Beurteilung der verbleibenden Arbeitsfä higkeit der Ärzte nicht auf fachspezifischen Differenzen beruht. Der Vorschlag der Gutachter der Universitätsklinik B.___, allenfalls eine rheumatologische Untersuchung durchzuführen, geht lediglich auf differential diagno stische Über legungen zurück, ein allfällig es Krankheitsbild aus dem rheuma tologischen For menkreis nachweisen oder aus schliessen zu können. Aus schlag gebend ist nicht die Diagnose, sondern die Beeinträchtigung des Bewe gungs apparates beziehungs weise die funktionellen Einschränkungen und die damit einhergehende Auswir kung auf Leistungsfähigkeit respektive Arbeits fähigkeit der Beschwerdeführerin (Urteil des Bundesgerichts vom 9C_617/2008 vom 6. August 2009 E. 4.5). Dies ist mit der orthopädische n Untersuchung durch die Gutachter der Universitätsklink B.___ in genügender Weise erfolgt (vgl. Urk. 6/138 S. 39-41). Eine Verletzung der Abklärungspflicht seitens der Beschwerdegegnerin liegt nicht vor. 4.2.2 Die Beschwerdeführerin brachte weiter vor, der Gutachter der Universitätsklinik B.___ habe insgesamt nur eine circa 10-minütige Funktionsprüfung vorge nommen, was nicht geeignet sei, den genauen Funktionsausfall zu bewerten. Dem ist zu entgegen, dass die Funktionsprüfung des Gutachters der Universitäts klink B.___ lege artis erfolgte. Die Gutachter erhoben eine detaillierte Beschrei b ung der Arbeitstätigkeit (Urk. 6/138 S. 35 f.), erfassten an Hand von Ausführun gen der Beschwerdeführerin, in welchen Situationen die Beschwerden auftraten (S. 37 f.) und führten eigene eingehende Untersuchungen des ortho pädischen Status der rechten und linken Hüfte, des Becken s, der Wirbelsäule, beider Knie, beider Füsse, der Schultern, der Ellenbogen und der Hand ge lenke/Hände durch (S. 39-41), wobei insbesondere die Funktionalität, Beweg lich keit, Schmerz empfindlichkeit und Kraft überprüft wurden. Damit ist der praxisgemäss geforderten Überprüfung mittels qualitativer und quanti tativer Analyse der Funktionsstörung des Bewegungsapparates [ Bundes ge richts urteil 9C_335/2015 vom 1. September 2015 E. 4.2.2] in ausreichender Weise Genüge getan. 4.2.3 Im Weiteren kritisierte die Beschwerdeführerin, das Gutachten setzte sich in keiner Art und Weise mit dem Gutachten für die D eutsche Rentenversicherung vom 18. Juli 2014 sowie dem Gutachten von Dr. O.___ auseinander. Diese bei den Gutachte r hätten eine wesentlich höhere Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 1 S. 5). Dazu ist zu bemerken, dass es sich nicht um zwei verschiedene Gutachten handelt, sondern um das Gutachten von Dr. O.___ vom 18. Juli 2014 (Urk. 6/113/13 2 2 ) und ein mit Schlussblatt 1 und 2 bezeichnetes, wenig aussa gekräftiges Formular vom 18. Juli 2014 (Urk. 6/ 113/23-24 ), welches mit einem Stempel der Berufsausübungsgemeinschaft Dres. T.___, O.___, U.___ und V.___ versehen ist, und lediglich von einer Person unterschrieben wurde. Wegen dem gleichen Datum und aus dem im Formular unter dem Titel «Beschreibung des Leistungsbildes» enthaltenen Absatz, welcher deckungsgleich mit dem Abschnitt «Epikrise» im Gutachten von Dr. O.___ (S. 8 f.), ist wird klar, dass das Formular Teil des Gutachtens von Dr. O.___ bildet. Dr. O.___ benennt in seinem Gut achten keine Aspekte, die bei der Begutachtung der Universitätsklinik B.___ unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind. Zudem ist die Schlussfolgerung von Dr. O.___ nicht schlüssig respektive ausdifferenziert. Zwar formuliert er ein eindeutiges Belastbarkeitsprofil, welches leichte bis mittelschwere körperliche Arbeiten in Wechselpositionen als zumutbar umschreibt, sieht jedoch die zuletzt ausgeübte Tätigkeit aufgrund der Tatsache, dass keine Reisefähigkeit bestehe und sitzende sowie stehende Tätigkeiten nicht mehr möglich seien, als gänzlich ungeeignet an (vgl. E. 3.6). Er differenzierte indes nicht aus, welche Tätigkeiten in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit in welcher Form und zu welchem Grad einge schränkt sind. Ebenso wenig wird klar, wie sich daraus eine 40%ige Arbeitsunfä higkeit ableiten lassen soll, wie gestützt auf sein Gutachten vom Landrat Rheinisch- Bergerischer Kreis angenommen wurde (vgl. Urk. 6/138/119-120). Darüber hinaus lag das Gutachten von Dr. O.___ den Gutachtern der Universitätsklink vor und wurde berücksichtigt (vgl. Urk. 6/138 S. 26). 4.2.4 Ferner bemängelte die Beschwerdeführerin, das Gutachten der Universitätsklinik B.___ stehe in einem eklatanten Widerspruch zum Gutachten derselben Klinik von Dr. L.___. Der Unterschied von 58 % zu 16,66 % Arbeitsunfähigkeit hätte diskutiert werden müssen. Vorweg zu nehmen ist, dass sich die beiden medizinischen Einschätzungen der jeweiligen Gutachter der Universitätsklinik B.___ aus den Jahren 2014 und 2016 (vgl. E. 3.5 und E. 3. 8 ) decken und kein Widerspruch besteht, wie dies Dr. R.___ und Dr. S.___ in ihrer Stellungnahme vom 6. Juni 2017 schlüssig dar legten. So gingen sie von keiner abweichenden Pathologie aus, sondern legten vielmehr dar, dass nicht ohne weiteres davon auszugehen sei, dass sich seit der Beurteilung durch Dr. L.___ im Jahr 2014 eine Leistungsminderung eingestellt habe. Die Geschwindigkeit des Voranschreitens der Coxarthrose sei individuell (Urk. 6/149/4). Z ur Diskrepanz der unterschiedlichen Einschätzungen der Arbeitsfähig keit ist es in erster Linie dadurch gekommen, dass Dr. L.___ von einem Anteil von 58,33 % an Bürotätigkeit sowie 41,67 % Aussendiensttätigkeit, einer gänzlichen Unzumutbarkeit der Reisefähigkeit und einer Einschränkung der Bürotätigkeit bei einem 12-Stundentag mit einem erhöhten Pausenbedarf ausging und beim Gut achten aus dem Jahr 2016 hingegen von 2/3 Bürotätigkeit sowie 1/3 Reise tätig keit, einer zu 50 % eingeschränkten Reisefähigkeit und keiner Einschränkung der Bürotätigkeit ausgegangen wurde (vgl. E. 3.5 und E. 3. 8 ). Was die Einschränkung der durch Dr. L.___ postulierten 100%igen Reiseun fähigkeit angeht, ist diese nicht schlüssig. Er führt diese auf die Schwierigkeit der Umsetzung von regelmässigen Pausen im Rahmen der Reistätigkeit und bei Kundenkontakten zurück sowie auf den Umstand, dass die Aussendiensttätigkeit kon zentriert stattfinde. Rein aus diesen Umständen auf eine gänzliche Reiseun fähig keit zu schliessen, greift zu kurz. Die Einschätzung der Gutachter der Universi tätsklinik B.___ 2016 erweist sich diesbezüglich als detaillierter. Diese kamen zu einer Einschätzung einer 50%igen Einschränkung der Reisefähigkeit und legten differenziert dar, wie sie zu dieser gelangten. Zugreisen nach München sowie Flüge nach Düsseldorf seien möglich – also Reisen von mindestens 5 Stun den mit Verkehrsmitteln, welche wechselnde Positionen zulassen und Gepäck bis 15 kg (vgl. Urk. 6/138 S. 55 f.). Dies war Dr. L.___ entgangen. 5. 5.1 Die Beschwerdegegnerin schloss aufgrund der ermittelten Arbeitsunfähigkeit von 17 % mittels Prozentvergleichs auf einen Invaliditätsgrad von 17 %. Dieses Vor gehen erweist sich als nicht korrekt. 5.2 Die Beschwerdeführerin war bei der Ausgleichskasse als Unselbständiger wer bende angemeldet. Allerdings ergibt sich, dass sie eine Einfrau -AG führte, wes halb sich gewisse Parallelen zu einer selbständigen Erwerbstätigkeit ergeben. Vorliegend ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin teils im Büro und teils aus wärts arbeitet. Dabei hat sie Reisen zu unternehmen und an Degustationen sowie Messen teilzunehmen, wobei sie dort mehrheitlich stehen muss (Urk. 1 S. 8). Aus den Akten ergibt sich nicht klar, in welchem Umfang die einzelnen Tätigkeiten anfallen. Die Gutachter gingen von einer Tätigkeit im Büro von 2/3 und einer Reisetätigkeit von 1/3 aus, die Beschwerdeführerin machte geltend, sie sei zu 2/3 aus wärts und 1/3 im Büro tätig (Urk. 1 S. 8). Wie es sich damit genau verhält, kann offen bleiben. Es ist augenfällig, dass die erwerblichen Einschränkungen massiv höher sind als die Arbeitsunfähigkeit. Denn längere Reisen stellen eine Schwierigkeit dar und der Beschwerdeführerin dürfte es nach der Ankunft nicht möglich sein, sich sogleich ihrer Arbeit zu wid men und ihre Dienstleistungen zu erbringen. Vor allem dann, wenn sie in gleich bleibender Haltung zu arbeiten hat, wie dies bei einer Degustation oder auch bei Produktpräsentationen an einer Messe der Fall sein dürfte. Bei dieser Ausgangs lage führt auch ein erwerblich gewichteter Betätigungsvergleich zu keiner richti gen Lösung, kann doch die Beschwerdeführerin für den ihr nur eingeschränkt zumutbaren Teil der Arbeit nicht auf eine Hilfskraft zurückgreifen, sondern erlei det sie dadurch einen weitreichenderen Einkommensverlust. Dies etwa dadurch, dass sie allenfalls Aufträge nicht in der sonst möglichen Dichte annehmen kann. 5.3 5.3.1 Festzuhalten ist, dass der Beschwerdeführerin die Aufgabe ihrer erst vor kurzem aufgenommenen Erwerbstätigkeit in ihrer eigenen Unternehmung ohne weiteres zumutbar ist, sofern sie andernorts ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen kann. 5.3.2 Die Beschwerdeführerin machte geltend, als Validenlohn seien die bisherigen Löhne, die sie vor ihrer Arbeit in ihrem „Einmannbetrieb“ erzielt habe, anzu nehmen, denn das seien die letzten Arbeitsstellen gewesen, bei denen sie ohne gesundheitliche Einschränkungen voll habe arbeiten können. Bekanntlich habe sie sich bereits seit 2009 wegen der aufgrund der Dysplasie bestehenden Rücken beschwerden in ärztliche Behandlung begeben müssen, weshalb die Einkommen der Jahre 2007 bis 2009 massgebend seien (Urk. 1 S. 8). Es ist wohl zutreffend, dass die Beschwerdeführerin bereits seit längerer Zeit an Rückenbeschwerden leidet. Dass sie deswegen seit 2009 dauernd arbeitsunfähig wäre, ist indes nicht erstellt. Den Akten ist vielmehr zu entnehmen, dass nach dem Sturz vom 30. April 2012 eine Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde und her nach keine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit zurückerlangt wurde. Die frühe ren Beschwerden waren 2011 abgeklungen (Urk. 6/138/11 unten). Damit sind für die Berechnung des Valideneinkommens nicht die drei bis fünf Jahre vor der Anmeldung erzielten Löhne massgebend, sondern ist grundsätzlich das im Rahmen der Erwerbstätigkeit in ihrer eigenen Gesellschaft erwirtschaftete Einkommen abzustellen. Dieses betrug nach Aufnahme der Erwerbstätigkeit in ihrer eigenen Gesellschaft in den Monaten April bis Dezember 2011 Fr. 18‘000. - (Urk. 6/6/1). Dies bildet keine brauchbare Grundlage, befand sich die A.___ AG doch noch im Aufbau. Wenn davon ausgegangen wird, dass die Beschwerdeführerin auch mit ihrer eigenen Unternehmung Löhne in der Höhe ihres zuletzt erzielten Einkommens hätte erwirtschaften können, ergäbe sich ein Wert in der Grössenordnung zwischen Fr. 130‘000.-- und Fr. 140‘000.-- (Urk. 6/6). Dies liegt massiv über dem von der Beschwerdeführerin selber genannten Wert von Fr. 60‘000.-- bis Fr. 90‘000.-- pro Jahr (Urk. 6/89/32). Ihre Angaben zum angestrebten Einkom men von Fr. 150'000.-- sind rein hypothetischer Natur, in keiner Weise belegt und somit nicht zu berücksichtigen (Urk. 6/89/31). 5.3.3 Zur Ermittlung des Invalideneinkommens ist vorwegzuschicken, dass kein Grund satz besteht, wonach stets auf die Tabelle TA1 abzustellen ist. So kann es sich nach den konkreten Umständen des Einzelfalls rechtfertigen, anstatt auf die Tabelle TA1 auf die Tabelle TA7 („Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Tätigkeit, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht - Privater Sek tor und öffentlicher Sektor [Bund] zusammen") abzustellen, wenn dies eine genauere Festsetzung des Invalideneinkommens erlaubt und dem Versicherten der entsprechende Sektor offen steht und zumutbar ist (SVR 2008 IV Nr. 20 S. 63, 9C_237/2007 E. 5.1). Ferner kann bei qualifizierten Berufsleuten mit Fach- und Hochschulabschluss das Heranziehen der Tabelle TA11 („Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert und Quartilbereich ] nach Ausbildung, beruflicher Stellung und Geschlecht - Privater Sektor und öffentlicher Sektor [Bund] zusammen") ange zeigt erscheinen (SVR 2011 IV Nr. 55 S. 163, 8C_671/2010 vom 25. Februar 2011 E. 6.4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_841/2013 vom 7. März 2014 E. 4.2; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_660/2014 vom 5. November 2014 E. 4). Nachdem die Beschwerdeführerin in den Jahren 1986 bis 1993 die Höhere Handelsschule/Wirtschaftsfachschule mit dem Abitur (Fachhochschulreife) und eine kaufmännische Ausbildung zur Gross- und Handelskauffrau abgeschlossen hatte, besuchte sie ab 1993 die Universität und studierte Wirtschafts wissenschaften. 1997 wurde sie als Kauffrau diplomiert. Danach folgten mehrere Anstellungen in verschiedenen Branchen (Kosmetik/Luxusgüter, Getränke/Ga stro nomie, Konsumgüter, Pharma und Strategieberatung). An ihre r letzten Stelle arbeitete sie als Marketing Director bei W.___ AG und berichtete dem Geschäftsführer und dem Verwaltungsrat (Urk. 6/10/1-7 und Urk. 6/10/8-9 ). Aufgrund des von den Gutachtern formulierten Anforderungsprofils, das die Aus übung von qualifizierten Tätigkeiten zulässt, und der Ausbildung der Beschwer deführerin kann für die Bestimmung des Invalideneinkommens auf die Tabelle T11 (monatlicher Bruttolohn nach Ausbildung, beruflicher Stellung und Geschlecht, privater Sektor und öffentlicher Sektor zusammen) abgestellt werden. Vor dem Hintergrund ihrer langjährigen beruflichen Tätigkeit mit Führungsauf gaben und Budgetverantwortung in verschiedenen Wirtschafts zweigen recht fer tigt es sich, vom Anforderungsniveau 1+2 (oberstes, oberes und mittleres Kader) auszugehen. So dürfte sie aufgrund ihrer breiten beruflichen Erfahrung und ihrer intellektuellen Fähigkeiten durchaus in der Lage sein, nebst einer Aufgabe im Marketing auch in einem neuen Aufgabenbereich anspruchsvolle Arbeiten in leitender Funktion erfolgreich auszuführen. Bei einem anrechenbaren Monats lohn von Fr. 8 ‘5 44.-- ( LSE 2012, Universitäre Hochschule, Frauen, Median; basierend auf einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden) ergibt sich auf gerechnet auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden pro Woche im massgebenden Jahr 2013 ( Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirt schaftsabteilungen, Bundesamt für Statistik, Tabelle T 03.02.03.01.04.01 ) und angepasst an die Entwicklung der Nominallöhne der Frauen von Index 101.8 im Jahr 201 2 auf 104.4 im Jahr 2013 ( Nominallohnindex Frauen 2011-2016, Bun desamt für Statistik, Tabelle T1.2.10 ) im für den Einkommensvergleich massge benden Jahr 2013 ein Einkommen von Fr. 109’615.--. Ein allfälliger Abzug vom Tabellenlohn wäre mit der eingeschränkten Einsetz barkeit der Beschwerdeführerin für Aktivitäten ausser Haus begründet, wobei ihr kürzere Reisen zumutbar sind. Wollte man einen Abzug von 10 % gewähren, resultierte ein Invalideneinkommen von Fr. 98'654.--. 5.4 Nach dem Gesagten ergibt sich, dass selbst bei Heranziehen des für die Beschwer deführerin bestmöglichen Valideneinkommens von Fr. 150'000.-- und einem Invalideneinkommen von Fr. 98'654.-- ein Invaliditätsgrad von 34 % resultiert, bei welchem Ergebnis kein Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung besteht. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ermessensweise auf Fr. 8 00.-- festzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten der Beschwerdeführer in aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Markus Bischoff - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubMüller

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.01322 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Fehr Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Gerichtsschreiber Müller Urteil vom 6. Dezember 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Markus Bischoff Schifflände 22, Postfach 126, 8024 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Die 1970 geborene X.___ arbeitete na ch diversen Anstellungen im Mar keting-Bereich, seit 2011 in der eigenen Firma A.___ AG. Am 30. April 2012 erlitt sie einen Sturz. Danach arbeitete sie in reduzierten Masse für ihre Firma (vgl. Urk. 6/10 und Urk. 6/89/30-37). Am 5. November 2012 meldete sie sich wegen Rückenbeschwerden bei der Sozialversicherungsanstalt des Kan tons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (vgl. Urk. 1 S. 2, Urk. 6/2, Urk. 6/9/6). Zur Klärung der erwerblichen und medizi nischen Verhältnisse zog die IV-Stelle nebst den Akten der Unfall versicherung einen Auszug aus dem individuellen Konto bei und holte Berichte der behandeln den Ärzte ein. Zwischenzeitlich hatte sie mit Mitteilung vom 28. Dezember 2012 (Urk. 6/15) die Versicherte darüber informiert, dass die Unterstützung beim Erhalt des Arbeitsplatzes in gegenseitigem Einvernehmen abgeschlossen werde. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (vgl. Urk. 6/44, Urk. 6/46 und Urk. 6/71) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 5. Februar 2014 (Urk. 6/82) ab. Eine dagegen erhobene Beschwerde wies das hiesige Gericht mit Entscheid IV.2014.00264 vom 25. März 2015 (Urk. 6/98) ab, wobei das Bundesgericht mit Urteil 9C_335/2015 vom 1. September 2015 (Urk. 6/103) den Entscheid aufhob und die Sache zwecks Einholung eines externen (orthopädischen) Gutachtens sowie zum neuen Entscheid über die Rentenfrage an die IV-Stelle zurückwies. In der Folge ergänzte die IV-Stelle ihre Abklärungen in erwerblicher und medizi nischer Hinsicht, wobei sie unter anderem ein orthopädisches Gutachten bei der Universitätsklinik B.___ veranlasste, welches am 18. November 2016 (Urk. 6/138) erstattet wurde. Nach neuerlichem Vorbescheidverfahren (vgl. Urk. 6/139, Urk. 6 /144 und Urk. 6/ 153) wies die IV-Stelle das Leistungsbe gehren mit Verfügung vom 31. Oktober 2017 (Urk. 2) gestützt auf einen errech neten Invaliditätsgrad von 17 % wiederum ab. 2. Dagegen erhob die Versicherte am 4. Dezember 2017 (Urk. 1) Beschwerde mit den Anträgen, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben, und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr spätestens ab April 2013 mindestens eine Viertelsrente der Eidgenössischen Invalidenversicherung zu bezahlen; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin (S. 2). Die Beschwerdegegnerin beantragte am 25. Januar 2018 (Urk. 5) Abweisung der Beschwerde, was der Versicherten mit Verfügung vom 30. Januar 2018 (Urk. 7 ) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumut barer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Ver lust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausge gliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommens ver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin führte in ihrer rentenabweisenden Verfügung vom 31. Oktober 2017 (Urk. 2) aus, dass für die zuletzt ausgeübte berufliche Tätigkeit, bestehend aus 2/3 Bürotätigkeit und 1/3 Reisen beziehungsweise externe Termine, aus orthopädischer Sicht von einer Arbeitsunfähigkeit von 17 % auszu gehen sei. Es bestehe somit ein Invaliditätsgrad von 17 %, welcher keine Renten leistung begründe. In dem von der Beschwerdeführerin zugestellten Gutachten der Universitätsklinik B.___ vom 24. März 2014 werde für eine leichte bis mit telschwere, wechselbelastende Tätigkeit mit sitzenden Anteilen eine im Prinzip ganztätige Arbeitsfähigkeit festgestellt mit einer anzunehmenden geringen Leistungsminderung von 12,5 % auf Grund der Notwendigkeit zusätzlicher Pau sen. Aus medizinischer Sicht seien die bislang erfolgten Abklärungen umfassend und das Dossier sei erschöpfend diskutiert. Eine zusätzliche rheumatologische Begutachtung sei angesichts der bereits in dem aus führlichen orthopädischen Gutachten umfassend dokumentierten funktionellen Befunde zwar von wissen schaftlichem Interesse, aber mit überwiegender Wahr scheinlichkeit nicht in ver sicherungsmedizinischer Sicht, da es diesbezüglich nicht um Diagno sen/Differen tialdiagnosen und Therapien ginge, sondern einzig um bestehende, funktionelle Ein schränkungen der Leistungsfähigkeit (S. 1 f.). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich in ihrer Beschwerde vom 4. Dezember 2017 ( Urk. 1) hingegen auf den Standpunkt, dass die Beschwerdegegnerin ihre Aufklä rungspflicht verletzt habe, indem sie entgegen der Empfehlung der Gutachter der Universitätsklinik B.___ keine rheumatologische Abklärung vorgenommen habe (S. 4). Zudem kritisierte sie das Gutachten der Universitäts klink B.___ vom 18. November 2016 in verschiedener Hinsicht (S. 4-7). Im Weiteren bemängelte die Beschwerdeführerin, dass die Beschwerdegegnerin es unterlassen habe, eine exakte Berechnung der Invalidität vorzunehmen und keinen Einkommensver gleich vorgenommen habe (S. 7-9). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspru ch auf eine Inva li den rente hat. 3. 3.1 Der behandelnde Dr. C.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, stellte am 12. Dezember 2012 (Urk. 6/11/1-4) folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1): - Lendenwirbelsäulen- und Sakrumkontusion mit - traumatischer Diskusprotrusion LWK5/S1 - möglicher Neuroirritation L5 und S1 - diskreter Parese Musculus gluteus maximus links (MRI 2. Juli 2012) Er berichtete von einem Sturz der Beschwerdeführerin am 30. April 2012 auf das Gesäss (vgl. Urk. 6/9/6-7) und attestierte seit dem Sturzereignis bis am 16. Mai 2012 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Vom 17. Mai bis am 30. November 2012 bescheinigte er eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % und im Dezember 2012 wieder eine solche von 100 %. Er führte aus, aktuell bestehe eine verminderte Leistungsfähigkeit und eine zwischen 50 % und 100 % schwankende (wohl) Arbeitsunfähigkeit, wobei längerfristig von einer Erhöhung der Einsatzfähigkeit auszugehen sei (S. 2 f.). 3. 2 Die an der Klinik D.___, tätigen Dr. E.___, Chefarzt Ortho pädie, und Dr. F.___, Assistenzar z t Orthopädie, diagnostizierten am 13. März 2013 (Urk. 6 /26/1-2) eine beginnende bis mässige Dysplasie- Coxarthrose rechts und eine Hüftdysplasie links. Aufgrund der bereits eingetretenen degenerativen Schädigungen sahen sie keine Indikation mehr für ein gelenkerhaltendes opera tives Vorgehen im Sinne einer periacetabulären Osteotomie (S. 1). 3. 3 Dr. G.___, Facharz t FMH für Rheumatologie, vom Spital H.___ nannte am 16. Mai 2013 (Urk. 6/32) nachstehende Diagnosen mit Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1): - Hypermobiles Sakroiliakalgelenk (SIG) rechts und SIG-Dysfunktion links - in regelmässiger osteopathischer Behandlung - Hüftimpingement rechts mit Ausstrahlung in die rechte untere Extremität und inguinal - bei ultrasonographischem Nachweis eines Labrumrisses mit paralabra lem multizystischem Ganglion rechts - Arthro -MRI zur Bestimmung des Ausmasses der Ruptur Januar 2013 Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit mass er folgenden Diagnosen zu (S. 1): - Status nach linksseitiger lumbospondylogener, gegebenenfalls auch inter mittierend retrospektiv- lumboradikulärer Schmerzausstrahlung - Anamnestisch Hypoferritinämie Er berichtete, zu Beginn hätten lumbosakrale Beschwerden und eine SIG-Dys funktion links bestanden, was anamnestisch unter anderem mittels Osteopathie und nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) therapiert worden sei. Zudem seien auch wahrscheinlich intermittierend diskogene Schmerzen und eine radikuläre Komponente auf der linken Seite bei nachge wiesener Osteochondrose lumbo sakral und Kontakt zur L5- und S1-Wurzel durch Bandscheibenpro trusionen auf getreten. Aus diesem Grund sei durch Dr. I.___, eine epidurale Infil tration durchgeführt worden. Dr. G.___ berichtete weiter, in den letzten Monaten vor der Erstkonsulta tion am 21. Dezember 2012 habe die Beschwerde führerin zunehmend unter un dulierenden Schmerzen mit Betonung am Abend auf Höhe des SIG rechts gelitten. Am linken SIG und im linken Bein würden keine Beschwerden mehr bestehen. Vordergründig sei ein inguinaler Schmerz rechts. Durch ihn sei keine Ar beitsunfähigkeit attestiert worden (S. 1 f.). 3.4 Dr. J.___, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Chirurgie K.___, diagnostizierte am 2. April 2013 (Urk. 6/35) eine beidseitige Coxarthrose als Folge einer Dysplasie rechts mehr als links. Er berichtete von einem Grenzbereich zwischen gelenkerhaltendem und gelenkersetzendem Vorge hen. Er bezeichnete eine ein- oder zweimalige fluoroskopisch - oder sono gra phisch-gestützte Infiltration der rechten Hüfte mit einer längerfristigen palliati ven Bes serung als vorteilhaft. Perspektivisch würde er endoprothetisch vorgehen. 3.5 Dr. L.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates von der Universitätsklinik B.___, nannte in seinem von einer deutschen Versicherung in Auftrag gegebenen (vgl. Urk. 1 S. 6) und im Zuge des Vorbescheidverfahrens von der Beschwerdeführerin eingereichten ortho pädi schen Gutachten vom 24. März 2014 (Urk. 6/143) folgende Diagnosen (S. 19 f. ): - Sekundäre Coxarthrose beidseits (rechts symptomisch ) mit/bei - Schwerer Hüftdysplasie beidseits (rechts; CE-Winkel 4°; AC-index 22°) - Mukoider, degenerativer Labrumhyperthrophie, paralabralem Ganglion system, ausgeprägten Knorpelsubstanzdefekten acetabulär und femoral in der Tragezone - Reaktiver Tendinopathie Iliopsoassehne - Reaktiver Tendinopathie und Insuffizienz der Abduktoren - Intermittierende, oligosymptomatische Lumbago mit/bei - Pseudoradikulärer Beinausstrahlung rechts - Degenerativen Veränderungen der unteren LWS mit Diskusprotrusion L5/S1 mit Nervenwurzelkontakt S1 links und interforaminal L5 links - Status nach pseudoradikulärer Beinausstrahlung links 2012 - Status nach epiduraler Infiltration mit 80 mg Kenacort L4/L5 ohne Schmerzlinderung ( fecit Dr. I.___, 1 6. August 2012 ) Er führte aus, Ursache für die beklagten Beschwerden sei eine sekundäre Cox arthrose als Folge einer schweren Hüftdysplasie beidseits. Dazu geselle sich eine reaktive Tendinopathie der Psoas - und Abduktorensehnen mit konsekutiver Insuffizienz der Abduktorenmuskulatur. Die intermittierende Lumbago mit pseudo radikulärer Beinausstrahlung trage zurzeit nicht zum Beschwerdebild im Bereich der rechten Hüfte bei (S. 21). Es seien alle von der Beschwerdeführerin erlebten Symptome erklärbar, inwieweit eine Schmerzausweitung und Chroni fi zierung seit Frühling seit 2012 stattgefunden habe, sei schwierig zu differen zieren und zu quantifizieren. Das gezeigte und geschilderte Schonungs- und Ver mei dungs verhalten, um Schmerzexazerbation zu vermeiden, sei im Grund satz nach vollziehbar und das Ausmass der erlebten Beschwerden bekanntlich subjektiv, genauso der daraus resultierende Leidensdruck. Dennoch lasse die im Rahmen des Teilgutachtens bei dem funktionellen Test gezeigte Selbst limitierung vor dem Erreichen der maximalen Belastung eine höhere Belastbarkeit vermuten (S. 22). Dr. L.___ berichtete weiter, zur Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) sei an der Klinik für Rheumatologie des Universitätsspitals M.___ durch Dr. N.___ ein Teilgutachten erstellt worden. Leider hätten die durchgeführten Tests kein schlüssiges Ergebnis hervorgebracht, dies aufgrund einer von der Beschwerdeführerin gezeigten Selbstlimitierung. Eine klare Gegenüberstellung der beruflich notwendigen Belastung mit der maximalen Belastbarkeit sei aus orthopädischer Sicht nicht präziser möglich als im Rahmen des Teilgutachtens durch Dr. N.___. Ein zusätzliches Instrumentarium, um die maximale Belast barkeit zu eruieren, bestehe nicht. Damit könne die funktionelle Belastbarkeit nicht anhand funktioneller Messungen abgeschätzt werden, sondern müsse medizinisch-theoretisch erfolgen. Grundsätzlich seien die erlebten Beschwerden erklärbar, nachvollziehbar und somit glaubwürdig. Die Schmerzen seien genauso wie der Leidensdruck jedoch subjektiv. Die aufgrund der Beschwerden erlebten Einschränkungen und Verminderung der Belastbarkeit seien ebenfalls subjektiv und im vorliegenden Fall im Grundsatz nachvollziehbar, in ihrer Ausprägung jedoch nur zum Teil (S. 25 f.). Davon ausgegangen, dass wie im Teilgutachten durch Dr. N.___ dokumentiert eine je 50%ige Arbeitszeitbelastung bezüglich Büro- und Reisetätigkeit bestehe, bestehe seiner Meinung nach in beiden Teiltätigkeiten eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. In der Beurteilung im Teilgutachten von Dr. N.___ sei fest gehalten, dass die Beschwerdeführerin medizin-theoretisch aus funktioneller Sicht für eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit im Prinzip ganztags arbeitsfähig sei unter Annahme der wechselbelastenden Tätigkeit. Eine wechselbelastende Tätigkeit sei im Rahmen der Bürotätigkeit möglich und bereits durch die Beschwerdeführerin umgesetzt. Der zu erwartenden Beschwerdekumulation im Tagesverlauf, sollte jedoch mit einer zusätzlichen Pause von 10 Minuten pro Stunde entgegengewirkt werden. Dies sei höher angesetzt als durch Dr. N.___, da nicht ein 8- sondern 12-Stundentag zu bewältigen sei und die Beschwerdeku mulation sich kaum linear verhalte. Aus diesem Grund bestehe seiner Meinung nach eine 16%ige Leistungsminderung beziehungsweise Arbeitsunfähigkeit für die Bürotätigkeit. Die Aussendiensttätigkeit zeichne sich durch längeres Reisen (Flugzeug oder Bahn) aus, Tragen von Gegenständen bis zu 25 kg sowie Kunden kontakt mit längerem Sitzen als auch Degustationen, bei denen längeres Stehen notwendig sei. Regelmässige Pausen im Rahmen der Reisetätigkeit und des Kun denkontaktes dürften schwierig umzusetzen sein und die Aussendiensttätigkeit sei nicht etwa ein 50%-Anteil eines jeden Tages, sondern finde konzentriert statt, sodass aufgrund der beklagten Beschwerden diesbezüglich eine 100%ige Arbeits unfähigkeit attestiert werde. Aus diesem Grund bestehe gesamthaft für die aus geübte berufliche Tätigkeit eine Berufsunfähigkeit von 58 %. Eine Berufsunfä higkeit von über 50 % (exakt: 51 %) resultiere auch unter der Annahme, dass die Arbeitsverteilung 7 Stunden (58,33 %) Büro- und 5 Stunden (41,67 %) Aussen diensttätigkeit sei. Diese Berufsunfähigkeit von über 50 % (58 beziehungswiese 51 %) sollte nach seiner Meinung temporär und zeitlich limitiert sein. Da die Beschwerde führerin bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht den Wunsch orthopä den gefunden habe, sei die Attestierung einer Berufsunfähigkeit von 58 % nur für maximal ein Jahr gegeben und sinnvoll, um in diesem Zeitraum entweder durch eine multimodale Schmerzbehandlung eine relevante Beschwerdelinderung zu erreichen oder durch eine aus orthopädischer Sicht durchaus zumutbare Implantation einer Hüft- Totalendoprothese rechts (S. 26 f.). 3.6 Dr. O.___, Facharzt für Orthopädie, nannte in seinem von der deutschen Renten versicherung in Auftrag gegebenen orthopädischen Gutachten vom 18. Juli 2014 (Urk. 6/113/13-24) folgende Diagnosen (S. 8): - Coxarthrose beidseits durch Hüftdysplasie - 94R52R - Basisnaher Anriss des Acetabulum anterior - Chronisches Schmerzsyndrom Er führte aus, aufgrund der bei der Arbeit auftretenden Belastungen in Form von Sitzen, Stehen, Laufen und Au ss endiensttätigkeiten sei die Beschwerdeführerin nicht mehr in der Lage, die letzte berufliche Tätigkeit auszuüben. Das Leistungs vermögen sei qualitativ sowie quantitativ eingeschränkt. Zwar sei sie für die Aus übung der zuletzt verrichteten Tätigkeit als kaufmännische Angestellte auf Dauer ungeeignet. Hingegen könne sie körperlich leichte Frauenarbeiten im Wechsel rhythmus ohne Überkopfarbeiten in wohl temperierten Räumen vollschichtig aus führen. Schwere körperliche Arbeiten gingen zulasten der Restgesundheit. Das Anheben und Tragen von Lasten > 10 kg sowie überwiegendes Ste hen/Bücken/Ein nahme von Zwangshaltungen als auch Arbeiten auf Leitern und Gerüsten sollte nicht abverlangt werden; ebenso wenig regelmässiges Klettern oder Treppensteigen unter Zusatzlast. Auch das Arbeiten in Kälte, Nässe und im Freien verschlechtere das Krankheitsbild und sollte somit nicht durchgeführt wer den. Die Wegefähigkeit sei eingeschränkt gegeben. Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit sei ungeeignet. Aufgrund der gutachterlichen Untersuchung sei sie nicht mehr in der Lage, diese Tätigkeit auszuüben (S. 9). Auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sei sie mit angegebenen Einschränkungen in der Lage, leichte bis mittelschwere kör perliche Arbeiten in Wechselpositionen 3 bis unter 6 (wohl: Stunden) auszuüben (S. 10). 3.7 Dr. P.___, Facharzt für Schmerztherapie SSIPM, FMH Rheumatolo gie/Innere Medizin von der Klinik Q.___, welchen die Beschwerde führerin am 26. September 2016 konsultiert hatte, nannte in seinem Bericht vom 27. September 2016 (Urk. 6/ 133 ) folgende Diagnosen (S. 1) : - Proliferative Synovitis Hüfte beidseits - Differentialdiagnostisch im Rahmen einer seronegativen rheumatoiden Arthritis, Morbus Still des Erwachsenen, undifferenzierte Kollagenose - Hüftgelenkdysplasie Er führte aus, Treiber der Synovialitis im Bereich der Hüften scheine ein rheuma tologisches Grundleiden zu sein. Hier zeige sich ein Mischbild im Sinne einer undifferen zierten Arthritis und einer Kollagenose. Allerdings sei der Verlauf erstaunlich wenig erosiv und die Laborbefunde und die klinische Präsentation mit hohem Fieber und Polyserositis sprächen eher für eine auto-inflammatorische Erkrankung (S. 2). 3.8 Dr. R.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates sowie stellvertretender Klinikdirektor Orthopädie und Leiter Hüft-/Beckenchirurgie, und Dr. S.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates sowie Oberarzt i.V. Ortho pädie, von der Universitätsklinik B.___ nannten in ihrem von der Beschwerde gegnerin in Auftrag gegebenen orthopädischen Gutachten vom 18. Novem ber 2016 (Urk. 6/ 138 ) folgende Diagnosen (S. 46): - Sekundäre Coxarthrose rechts fortgeschrittener als links bei Hüftdysplasie beidseits mit/bei - rechts: LCE-Winkel 3°, AC- lndex 23°, links: LCE-Winkel 16°, AC-index 22° - vermehrter femoraler Antetorsion beidseits, rechts 43°, links 38° - ausgeprägten synovialen Proliferationen beidseits als Zeichen einer Synovialitis - Lumbalgie mit pseudoradikulärer Ausstrahlung rechts mit/bei - Facettengelenksarthrosen L4/5, L5/S1 sowie leichter Diskusdege nera tion - medianer Diskusprotrusion L5/S1, ohne Neurokompression - Status nach epiduraler Infiltration L4/5 am 16. August 2012 (Dr. med. I.___), ohne Schmerzlinderung - Status nach entzündlichem Zustandsbild mit symptomatischem Perikar derguss Mai 2010 unklarer Aetiologie - Differentialdiagnostisch: rheumatische Genese Die Gutachter führten aus, als Ursache für die beklagten Beschwerden sähen sie zwei Pathologien : Erstens die Lumbalgie mit pseudoradikulärer Ausstrahlung rechts bei beschriebenen degenerativen Veränderungen der LWS, insbesondere der Facettengelenksarthrosen L4/5 sowie L5/S1. Zweitens die sekundäre Cox arthrose rechts fortgeschrittener als links bei Hüftdysplasie und vermehrter femo raler Antetorsion beidseits (S. 49). Es seien alle derzeit beklagten Symptome, mit Ausnahme der Unterschenkel- und Fussschmerzen rechts, erklärbar. Die Intensität der erlebten Beschwerden sowie der daraus resultierende Leidensdruck seien bekanntermassen subjektiv und korrelierten weder zwangsläufig mit der klini schen Untersuchung noch der Bildgebung. Auch ein gewisses Vermeidungs ver halten sei plausibel und als normal zu werten. Es lasse sich aber aufgrund des Ausmasses dieses Schonungs- und Vermeidungsverhaltens, welches sämtliche Lebensbereiche der Beschwerdeführerin dominiere, eine Chronifizierung der Schmerzen sowie eine Symptomausweitung bei fehlenden Copingmechanismen vermuten (S. 51). Zur Arbeitsfähigkeit, so die Gutachter, seien der erlebte Leidensdruck und die daraus resultierende Einschränkung subjektiv. Dennoch bestehe eine deutliche Diskrepanz zwischen den bestehenden Pathologien und dem Ausmass der von der Beschwerdeführerin beschriebenen, verminderten Belastbarkeit, welche aus orthopädischer Sicht nicht erklärt werden könne. Von ihr werde eine maximal mögliche Arbeitsdauer von 2 - 3 Stunden pro Tag in einer Bürotätigkeit mit der Möglichkeit, wechselnde Positionen einzunehmen, angegeben. Dies stehe im Widerspruch zu der von ihr gemachten Schilderung eines durchschnittlichen Arbeitstages. Hier resultierten additiv insgesamt 5 Stunden Arbeitszeit. Im Gespräch habe nicht herausgearbeitet werden können, wie dieser Unterschied zustande komme. Ebenso bleibe unklar, wie die restliche Zeit des Tages ausgefüllt werde, abgesehen von den ab 18.00 Uhr für ca. 30 - 60 Minuten durchgeführten Heimübungen beziehungsweise Physiotherapie. Es fehle eine explizite Schilde rung, dass die restliche Zeit für Pausen zur Erholung aufgewendet werden müsse. Darüber hinaus wären derart ausgedehnte Pausen zur Regeneration bei den bestehenden Pathologien aus orthopädischer Sicht auch in keinster Weise nach vollziehbar. In einer Bürotätigkeit mit der Möglichkeit, wechselnde Positionen einzunehmen, sahen die Gutachter aus orthopädischer Sicht bei den genannten Diagnosen und beschriebenen Beschwerden keine Verminderung der Arbeitsfä higkeit und somit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit gegeben. Auch die erlebte Ein schränkung betreffend die Geschäftsreisen sei in ihrem Ausmass nicht nachvoll ziehbar. So gebe sie an, dass Reisen mit der Bahn nach München durchaus möglich seien. Allein die Dauer der Zugfahrt betrage hier im Minimum knapp 4 Stunden. Hinzu komme der Weg zum und vom jeweiligen Bahnhof. Auch unter nehme sie selbständig Flugreisen zu ihren Angehörigen nach Düsseldorf, sodass eine derartige Reise mit einem Gepäckstück unbekannten Gewichtes offensicht lich möglich sei. Eine Reisefähigkeit von mindestens 5 Stunden in einem Ver kehrsmittel, welches wechselnde Positionen zulasse, sei also durchaus gegeben. Nach der Einschätzung der Gutachter, unter Berücksichtigung der geschil derten Anamnese sowie der genannten Befunde, sei auch das Tragen eines Gepäck stückes von 15 kg zumutbar. Da die beschriebenen Kundentermine konzentriert stattfänden und nicht immer das Einnehmen einer wechselnden Position zulassen würden, gingen sie bezüglich der Geschäftsreisen von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % aus. Unter Berücksichtigung der Angaben der Beschwerdeführerin betreffend ihre bisherige Tätigkeit, welche sie in 2/3 Büro tätigkeit und 1/3 Reisen beziehungsweise externe Termine aufgeteilt habe, gingen die Gutachter aus orthopädischer Sicht von einer Arbeitsunfähigkeit in der bis herigen Tätigkeit von 16.67 % aus (0 % von 2/3 Bürotätigkeit, 50 % von 1/3 Reisen/externe Termine). In einer angepassten Tätigkeit im Sinne einer Tätigkeit, welche es zulasse, wech selnde Positionen einzunehmen und das Tragen von Lasten über 15 kg aus schliesse, bestehe dementsprechend eine Arbeits fähigkeit von 100 % (S. 55 f.). 3.9 Dr. R.___ und Dr. S.___ von der Universitätsklinik B.___ führten in ihrer Stellungnahme vom 6. Juni 2017 (Urk. 6/149) zum Einwand der Beschwerde führerin vom 2. Februar 2017 (Urk. 6/144) und zum Gutachten der Universitäts klinik B.___ vom 24. März 2014 (E. 3.5) zu Händen der Beschwerdegegnerin aus, im Rahmen des Gutachtens sei eine ausführliche Funktionsprüfung vorge nommen und auch entsprechend dokumentiert worden. Die Funktionstests ent hielten sowohl qualitative wie auch quantitative Aspekte. Sie entsprächen den gängigen Standards gemäss Vorgaben des SIM (Swiss Insurance Medicine). Das Gutachten sei hinsichtlich Analyse der Funktionsstörungen vollständig und ent spreche somit den Vorgaben des Bundesgerichts (S. 2). Tatsächlich hätten sie im Gutachten eine rheumatologische Abklärung empfohlen, um ein zusätzlich zu den orthopädischen Pathologien bestehendes Krankheitsbild aus dem rheumati schen Formenkreis nachzuweisen oder auszuschliessen (S. 2 f.). Das Gutachten für die Deutsche Rentenversicherung vom 18. Juli 2014 sowie das Gutachten von Dr. O.___ habe ihnen nicht oder nur bruchstückhaft vorgelegen. Eine Ausei nandersetzung mit diesen Gutachten sei daher nicht möglich gewesen. Es gelte jedoch anzumerken, dass im vorhandenen Teil des Gutachtens von Dr. O.___ beschrieben sei, dass die Beschwerdeführerin körperlich leichte Frauenarbeit im Wechselrhythmus ohne Überkopfarbeiten in wohltemperierten Räumen voll schichtig ausführen könne (S. 3). Grundsätzlich sei eine Coxarthrose eine progre diente Pathologie. Die Geschwindigkeit des Voranschreitens der Coxarthrose sei jedoch äussert individuell. Des Weiteren korreliere das Ausmass der Beschwerden und die durch dieses Krankheitsbild hervorgerufenen funktionellen Einschrän kungen nicht zwangsläufig mit dem radiologischen Schweregrad. Es könne also nicht à priori davon ausgegangen werden, dass sich im Zeitraum von 2014 - 2016 eine weitere Leistungsminderung ergeben habe (S. 4). In der Beurteilung von Dr. N.___ sei festgehalten, dass die Beschwerdeführerin medizin-theoretisch aus funktioneller Sicht für eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit unter Annahme der wechselbelastenden Tätigkeit im Prinzip ganztags arbeitsfähig sei. Die Ein schätzung von Dr. N.___ decke sich also mit ihren Ausführungen. Die in ihrem Gutachten vorgenommene Beurteilung der Arbeitsfähigkeit gründe in einer detaillierten Beschreibung der Arbeitstätigkeit durch die Beschwerdeführerin selbst. Da sie angegeben habe, dass Reisen beziehungsweise externe Termine 1/3 und Bürotätigkeiten 2/3 ihrer bisherigen Tätigkeit ausgemacht hätten, hätten sie eine Arbeitsunfähigkeit in bisheriger Tätigkeit von 16,67 % (0 % von 2/3 Bü rotätigkeit, 50 % von 1/3 Reisen/externen Termine) gefolgert. Dr. L.___ sei von einem Anteil von 58,33 % an Bürotätigkeit und 41,67 % Aussendienst tätig keit ausgegangen, sodass hierin ein Grund für die unterschiedliche Ein schätzung der Arbeitsfähigkeit liege (S. 5). 4. 4.1 Das orthopädische Gutachten der Universitätsklinik B.___ vom 18. No vem ber 2016 (E. 3. 8 ) unter Einbezug der ergänzenden Stellungnahme vom 6. Juni 2017 (E. 3. 9 ) beruht auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen, wurde in Kenntnis der und nach Auseinandersetzung mit den Vorakten erstattet, berück sichtigt die geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen sowie dem Verhalten des Beschwerdeführers auseinander. Die Gutachter haben die medizi nischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dargelegt und ihre Schluss fol ge rungen nachvollziehbar begründet. Damit entspricht es den bundes gerichtlichen Vorgaben an ein beweiskräftiges Gutachten ( vgl. E. 1.4 ). Die Gutachter legten die gesundheitlichen Einschränkungen detailliert dar und erkannten die ausgewiesenen Pathologien in der Hüfte und der Lendenwirbel säule. Ihre Einschätzung der Arbeitsfähigkeit begründeten sie unter Bezugnahme auf die Erkrankungen unter Einbezug der klinischen Feststellungen und die Angaben der Beschwerdeführerin. In diesem Sinne erscheint es als nachvollzieh bar, dass sie bei Reisen erheblich eingeschränkt ist, bei Bürotätigkeit mit der Mög lichkeit zum Positionswechsel hingegen vollzeitlich arbeitsfähig ist. 4.2 4.2.1 Die Beschwerdeführerin bemängelte, die Beschwerdegegnerin habe ihre Aufklä rungspflicht verletzt, indem sie entgegen der Empfehlung der Gutachter der Uni versitätsklinik B.___ keine rheumatologische Abklärung vorgenommen habe (Urk. 1 S. 4). Dazu ist zu bemerken, dass es grundsätzlich den Gutachterpersonen überlassen ist, über Art und Umfang der aufgrund der konkreten Fragestellung erforderlichen Untersuchungen zu befinden. Gegenstand der Rheumatologie sind Schmerzen des Bewegungsapparates, was unter anderem auch auf die Orthopädie zutrifft (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_682/2017 vom 14. Februar 2018 E. 6). Weshalb insbesondere die Orthopädie nicht in der Lage gewesen sein soll, die Beschwerden an der Hüfte der Versicherten kompetent zu beurteilen, ist nicht ersichtlich, zumal die unterschiedliche Beurteilung der verbleibenden Arbeitsfä higkeit der Ärzte nicht auf fachspezifischen Differenzen beruht. Der Vorschlag der Gutachter der Universitätsklinik B.___, allenfalls eine rheumatologische Untersuchung durchzuführen, geht lediglich auf differential diagno stische Über legungen zurück, ein allfällig es Krankheitsbild aus dem rheuma tologischen For menkreis nachweisen oder aus schliessen zu können. Aus schlag gebend ist nicht die Diagnose, sondern die Beeinträchtigung des Bewe gungs apparates beziehungs weise die funktionellen Einschränkungen und die damit einhergehende Auswir kung auf Leistungsfähigkeit respektive Arbeits fähigkeit der Beschwerdeführerin (Urteil des Bundesgerichts vom 9C_617/2008 vom 6. August 2009 E. 4.5). Dies ist mit der orthopädische n Untersuchung durch die Gutachter der Universitätsklink B.___ in genügender Weise erfolgt (vgl. Urk. 6/138 S. 39-41). Eine Verletzung der Abklärungspflicht seitens der Beschwerdegegnerin liegt nicht vor. 4.2.2 Die Beschwerdeführerin brachte weiter vor, der Gutachter der Universitätsklinik B.___ habe insgesamt nur eine circa 10-minütige Funktionsprüfung vorge nommen, was nicht geeignet sei, den genauen Funktionsausfall zu bewerten. Dem ist zu entgegen, dass die Funktionsprüfung des Gutachters der Universitäts klink B.___ lege artis erfolgte. Die Gutachter erhoben eine detaillierte Beschrei b ung der Arbeitstätigkeit (Urk. 6/138 S. 35 f.), erfassten an Hand von Ausführun gen der Beschwerdeführerin, in welchen Situationen die Beschwerden auftraten (S. 37 f.) und führten eigene eingehende Untersuchungen des ortho pädischen Status der rechten und linken Hüfte, des Becken s, der Wirbelsäule, beider Knie, beider Füsse, der Schultern, der Ellenbogen und der Hand ge lenke/Hände durch (S. 39-41), wobei insbesondere die Funktionalität, Beweg lich keit, Schmerz empfindlichkeit und Kraft überprüft wurden. Damit ist der praxisgemäss geforderten Überprüfung mittels qualitativer und quanti tativer Analyse der Funktionsstörung des Bewegungsapparates [ Bundes ge richts urteil 9C_335/2015 vom 1. September 2015 E. 4.2.2] in ausreichender Weise Genüge getan. 4.2.3 Im Weiteren kritisierte die Beschwerdeführerin, das Gutachten setzte sich in keiner Art und Weise mit dem Gutachten für die D eutsche Rentenversicherung vom 18. Juli 2014 sowie dem Gutachten von Dr. O.___ auseinander. Diese bei den Gutachte r hätten eine wesentlich höhere Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 1 S. 5). Dazu ist zu bemerken, dass es sich nicht um zwei verschiedene Gutachten handelt, sondern um das Gutachten von Dr. O.___ vom 18. Juli 2014 (Urk. 6/113/13 2 2 ) und ein mit Schlussblatt 1 und 2 bezeichnetes, wenig aussa gekräftiges Formular vom 18. Juli 2014 (Urk. 6/ 113/23-24 ), welches mit einem Stempel der Berufsausübungsgemeinschaft Dres. T.___, O.___, U.___ und V.___ versehen ist, und lediglich von einer Person unterschrieben wurde. Wegen dem gleichen Datum und aus dem im Formular unter dem Titel «Beschreibung des Leistungsbildes» enthaltenen Absatz, welcher deckungsgleich mit dem Abschnitt «Epikrise» im Gutachten von Dr. O.___ (S. 8 f.), ist wird klar, dass das Formular Teil des Gutachtens von Dr. O.___ bildet. Dr. O.___ benennt in seinem Gut achten keine Aspekte, die bei der Begutachtung der Universitätsklinik B.___ unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind. Zudem ist die Schlussfolgerung von Dr. O.___ nicht schlüssig respektive ausdifferenziert. Zwar formuliert er ein eindeutiges Belastbarkeitsprofil, welches leichte bis mittelschwere körperliche Arbeiten in Wechselpositionen als zumutbar umschreibt, sieht jedoch die zuletzt ausgeübte Tätigkeit aufgrund der Tatsache, dass keine Reisefähigkeit bestehe und sitzende sowie stehende Tätigkeiten nicht mehr möglich seien, als gänzlich ungeeignet an (vgl. E. 3.6). Er differenzierte indes nicht aus, welche Tätigkeiten in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit in welcher Form und zu welchem Grad einge schränkt sind. Ebenso wenig wird klar, wie sich daraus eine 40%ige Arbeitsunfä higkeit ableiten lassen soll, wie gestützt auf sein Gutachten vom Landrat Rheinisch- Bergerischer Kreis angenommen wurde (vgl. Urk. 6/138/119-120). Darüber hinaus lag das Gutachten von Dr. O.___ den Gutachtern der Universitätsklink vor und wurde berücksichtigt (vgl. Urk. 6/138 S. 26). 4.2.4 Ferner bemängelte die Beschwerdeführerin, das Gutachten der Universitätsklinik B.___ stehe in einem eklatanten Widerspruch zum Gutachten derselben Klinik von Dr. L.___. Der Unterschied von 58 % zu 16,66 % Arbeitsunfähigkeit hätte diskutiert werden müssen. Vorweg zu nehmen ist, dass sich die beiden medizinischen Einschätzungen der jeweiligen Gutachter der Universitätsklinik B.___ aus den Jahren 2014 und 2016 (vgl. E. 3.5 und E. 3. 8 ) decken und kein Widerspruch besteht, wie dies Dr. R.___ und Dr. S.___ in ihrer Stellungnahme vom 6. Juni 2017 schlüssig dar legten. So gingen sie von keiner abweichenden Pathologie aus, sondern legten vielmehr dar, dass nicht ohne weiteres davon auszugehen sei, dass sich seit der Beurteilung durch Dr. L.___ im Jahr 2014 eine Leistungsminderung eingestellt habe. Die Geschwindigkeit des Voranschreitens der Coxarthrose sei individuell (Urk. 6/149/4). Z ur Diskrepanz der unterschiedlichen Einschätzungen der Arbeitsfähig keit ist es in erster Linie dadurch gekommen, dass Dr. L.___ von einem Anteil von 58,33 % an Bürotätigkeit sowie 41,67 % Aussendiensttätigkeit, einer gänzlichen Unzumutbarkeit der Reisefähigkeit und einer Einschränkung der Bürotätigkeit bei einem 12-Stundentag mit einem erhöhten Pausenbedarf ausging und beim Gut achten aus dem Jahr 2016 hingegen von 2/3 Bürotätigkeit sowie 1/3 Reise tätig keit, einer zu 50 % eingeschränkten Reisefähigkeit und keiner Einschränkung der Bürotätigkeit ausgegangen wurde (vgl. E. 3.5 und E. 3. 8 ). Was die Einschränkung der durch Dr. L.___ postulierten 100%igen Reiseun fähigkeit angeht, ist diese nicht schlüssig. Er führt diese auf die Schwierigkeit der Umsetzung von regelmässigen Pausen im Rahmen der Reistätigkeit und bei Kundenkontakten zurück sowie auf den Umstand, dass die Aussendiensttätigkeit kon zentriert stattfinde. Rein aus diesen Umständen auf eine gänzliche Reiseun fähig keit zu schliessen, greift zu kurz. Die Einschätzung der Gutachter der Universi tätsklinik B.___ 2016 erweist sich diesbezüglich als detaillierter. Diese kamen zu einer Einschätzung einer 50%igen Einschränkung der Reisefähigkeit und legten differenziert dar, wie sie zu dieser gelangten. Zugreisen nach München sowie Flüge nach Düsseldorf seien möglich – also Reisen von mindestens 5 Stun den mit Verkehrsmitteln, welche wechselnde Positionen zulassen und Gepäck bis 15 kg (vgl. Urk. 6/138 S. 55 f.). Dies war Dr. L.___ entgangen. 5. 5.1 Die Beschwerdegegnerin schloss aufgrund der ermittelten Arbeitsunfähigkeit von 17 % mittels Prozentvergleichs auf einen Invaliditätsgrad von 17 %. Dieses Vor gehen erweist sich als nicht korrekt. 5.2 Die Beschwerdeführerin war bei der Ausgleichskasse als Unselbständiger wer bende angemeldet. Allerdings ergibt sich, dass sie eine Einfrau -AG führte, wes halb sich gewisse Parallelen zu einer selbständigen Erwerbstätigkeit ergeben. Vorliegend ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin teils im Büro und teils aus wärts arbeitet. Dabei hat sie Reisen zu unternehmen und an Degustationen sowie Messen teilzunehmen, wobei sie dort mehrheitlich stehen muss (Urk. 1 S. 8). Aus den Akten ergibt sich nicht klar, in welchem Umfang die einzelnen Tätigkeiten anfallen. Die Gutachter gingen von einer Tätigkeit im Büro von 2/3 und einer Reisetätigkeit von 1/3 aus, die Beschwerdeführerin machte geltend, sie sei zu 2/3 aus wärts und 1/3 im Büro tätig (Urk. 1 S. 8). Wie es sich damit genau verhält, kann offen bleiben. Es ist augenfällig, dass die erwerblichen Einschränkungen massiv höher sind als die Arbeitsunfähigkeit. Denn längere Reisen stellen eine Schwierigkeit dar und der Beschwerdeführerin dürfte es nach der Ankunft nicht möglich sein, sich sogleich ihrer Arbeit zu wid men und ihre Dienstleistungen zu erbringen. Vor allem dann, wenn sie in gleich bleibender Haltung zu arbeiten hat, wie dies bei einer Degustation oder auch bei Produktpräsentationen an einer Messe der Fall sein dürfte. Bei dieser Ausgangs lage führt auch ein erwerblich gewichteter Betätigungsvergleich zu keiner richti gen Lösung, kann doch die Beschwerdeführerin für den ihr nur eingeschränkt zumutbaren Teil der Arbeit nicht auf eine Hilfskraft zurückgreifen, sondern erlei det sie dadurch einen weitreichenderen Einkommensverlust. Dies etwa dadurch, dass sie allenfalls Aufträge nicht in der sonst möglichen Dichte annehmen kann. 5.3 5.3.1 Festzuhalten ist, dass der Beschwerdeführerin die Aufgabe ihrer erst vor kurzem aufgenommenen Erwerbstätigkeit in ihrer eigenen Unternehmung ohne weiteres zumutbar ist, sofern sie andernorts ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen kann. 5.3.2 Die Beschwerdeführerin machte geltend, als Validenlohn seien die bisherigen Löhne, die sie vor ihrer Arbeit in ihrem „Einmannbetrieb“ erzielt habe, anzu nehmen, denn das seien die letzten Arbeitsstellen gewesen, bei denen sie ohne gesundheitliche Einschränkungen voll habe arbeiten können. Bekanntlich habe sie sich bereits seit 2009 wegen der aufgrund der Dysplasie bestehenden Rücken beschwerden in ärztliche Behandlung begeben müssen, weshalb die Einkommen der Jahre 2007 bis 2009 massgebend seien (Urk. 1 S. 8). Es ist wohl zutreffend, dass die Beschwerdeführerin bereits seit längerer Zeit an Rückenbeschwerden leidet. Dass sie deswegen seit 2009 dauernd arbeitsunfähig wäre, ist indes nicht erstellt. Den Akten ist vielmehr zu entnehmen, dass nach dem Sturz vom 30. April 2012 eine Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde und her nach keine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit zurückerlangt wurde. Die frühe ren Beschwerden waren 2011 abgeklungen (Urk. 6/138/11 unten). Damit sind für die Berechnung des Valideneinkommens nicht die drei bis fünf Jahre vor der Anmeldung erzielten Löhne massgebend, sondern ist grundsätzlich das im Rahmen der Erwerbstätigkeit in ihrer eigenen Gesellschaft erwirtschaftete Einkommen abzustellen. Dieses betrug nach Aufnahme der Erwerbstätigkeit in ihrer eigenen Gesellschaft in den Monaten April bis Dezember 2011 Fr. 18‘000. - (Urk. 6/6/1). Dies bildet keine brauchbare Grundlage, befand sich die A.___ AG doch noch im Aufbau. Wenn davon ausgegangen wird, dass die Beschwerdeführerin auch mit ihrer eigenen Unternehmung Löhne in der Höhe ihres zuletzt erzielten Einkommens hätte erwirtschaften können, ergäbe sich ein Wert in der Grössenordnung zwischen Fr. 130‘000.-- und Fr. 140‘000.-- (Urk. 6/6). Dies liegt massiv über dem von der Beschwerdeführerin selber genannten Wert von Fr. 60‘000.-- bis Fr. 90‘000.-- pro Jahr (Urk. 6/89/32). Ihre Angaben zum angestrebten Einkom men von Fr. 150'000.-- sind rein hypothetischer Natur, in keiner Weise belegt und somit nicht zu berücksichtigen (Urk. 6/89/31). 5.3.3 Zur Ermittlung des Invalideneinkommens ist vorwegzuschicken, dass kein Grund satz besteht, wonach stets auf die Tabelle TA1 abzustellen ist. So kann es sich nach den konkreten Umständen des Einzelfalls rechtfertigen, anstatt auf die Tabelle TA1 auf die Tabelle TA7 („Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Tätigkeit, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht - Privater Sek tor und öffentlicher Sektor [Bund] zusammen") abzustellen, wenn dies eine genauere Festsetzung des Invalideneinkommens erlaubt und dem Versicherten der entsprechende Sektor offen steht und zumutbar ist (SVR 2008 IV Nr. 20 S. 63, 9C_237/2007 E. 5.1). Ferner kann bei qualifizierten Berufsleuten mit Fach- und Hochschulabschluss das Heranziehen der Tabelle TA11 („Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert und Quartilbereich ] nach Ausbildung, beruflicher Stellung und Geschlecht - Privater Sektor und öffentlicher Sektor [Bund] zusammen") ange zeigt erscheinen (SVR 2011 IV Nr. 55 S. 163, 8C_671/2010 vom 25. Februar 2011 E. 6.4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_841/2013 vom 7. März 2014 E. 4.2; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_660/2014 vom 5. November 2014 E. 4). Nachdem die Beschwerdeführerin in den Jahren 1986 bis 1993 die Höhere Handelsschule/Wirtschaftsfachschule mit dem Abitur (Fachhochschulreife) und eine kaufmännische Ausbildung zur Gross- und Handelskauffrau abgeschlossen hatte, besuchte sie ab 1993 die Universität und studierte Wirtschafts wissenschaften. 1997 wurde sie als Kauffrau diplomiert. Danach folgten mehrere Anstellungen in verschiedenen Branchen (Kosmetik/Luxusgüter, Getränke/Ga stro nomie, Konsumgüter, Pharma und Strategieberatung). An ihre r letzten Stelle arbeitete sie als Marketing Director bei W.___ AG und berichtete dem Geschäftsführer und dem Verwaltungsrat (Urk. 6/10/1-7 und Urk. 6/10/8-9 ). Aufgrund des von den Gutachtern formulierten Anforderungsprofils, das die Aus übung von qualifizierten Tätigkeiten zulässt, und der Ausbildung der Beschwer deführerin kann für die Bestimmung des Invalideneinkommens auf die Tabelle T11 (monatlicher Bruttolohn nach Ausbildung, beruflicher Stellung und Geschlecht, privater Sektor und öffentlicher Sektor zusammen) abgestellt werden. Vor dem Hintergrund ihrer langjährigen beruflichen Tätigkeit mit Führungsauf gaben und Budgetverantwortung in verschiedenen Wirtschafts zweigen recht fer tigt es sich, vom Anforderungsniveau 1+2 (oberstes, oberes und mittleres Kader) auszugehen. So dürfte sie aufgrund ihrer breiten beruflichen Erfahrung und ihrer intellektuellen Fähigkeiten durchaus in der Lage sein, nebst einer Aufgabe im Marketing auch in einem neuen Aufgabenbereich anspruchsvolle Arbeiten in leitender Funktion erfolgreich auszuführen. Bei einem anrechenbaren Monats lohn von Fr. 8 ‘5 44.-- ( LSE 2012, Universitäre Hochschule, Frauen, Median; basierend auf einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden) ergibt sich auf gerechnet auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden pro Woche im massgebenden Jahr 2013 ( Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirt schaftsabteilungen, Bundesamt für Statistik, Tabelle T 03.02.03.01.04.01 ) und angepasst an die Entwicklung der Nominallöhne der Frauen von Index 101.8 im Jahr 201 2 auf 104.4 im Jahr 2013 ( Nominallohnindex Frauen 2011-2016, Bun desamt für Statistik, Tabelle T1.2.10 ) im für den Einkommensvergleich massge benden Jahr 2013 ein Einkommen von Fr. 109’615.--. Ein allfälliger Abzug vom Tabellenlohn wäre mit der eingeschränkten Einsetz barkeit der Beschwerdeführerin für Aktivitäten ausser Haus begründet, wobei ihr kürzere Reisen zumutbar sind. Wollte man einen Abzug von 10 % gewähren, resultierte ein Invalideneinkommen von Fr. 98'654.--. 5.4 Nach dem Gesagten ergibt sich, dass selbst bei Heranziehen des für die Beschwer deführerin bestmöglichen Valideneinkommens von Fr. 150'000.-- und einem Invalideneinkommen von Fr. 98'654.-- ein Invaliditätsgrad von 34 % resultiert, bei welchem Ergebnis kein Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung besteht. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ermessensweise auf Fr. 8 00.-- festzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten der Beschwerdeführer in aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Markus Bischoff - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubMüller

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2017.01322

IV.2017.01322 III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Fehr Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Gerichtsschreiber Müller

Urteil vom 6. Dezember 2018

Urteil vom 6. Dezember 2018 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Markus Bischoff

vertreten durch Rechtsanwalt Markus Bischoff Schifflände 22, Postfach 126, 8024 Zürich

Schifflände 22, Postfach 126, 8024 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Die 1970 geborene X.___ arbeitete na ch diversen Anstellungen im Mar keting-Bereich, seit 2011 in der eigenen Firma A.___ AG. Am 30. April 2012 erlitt sie einen Sturz. Danach arbeitete sie in reduzierten Masse für ihre Firma (vgl. Urk. 6/10 und Urk. 6/89/30-37). Am 5. November 2012 meldete sie sich wegen Rückenbeschwerden bei der Sozialversicherungsanstalt des Kan tons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (vgl. Urk. 1 S. 2, Urk. 6/2, Urk. 6/9/6). Zur Klärung der erwerblichen und medizi nischen Verhältnisse zog die IV-Stelle nebst den Akten der Unfall versicherung einen Auszug aus dem individuellen Konto bei und holte Berichte der behandeln den Ärzte ein. Zwischenzeitlich hatte sie mit Mitteilung vom 28. Dezember 2012 (Urk. 6/15) die Versicherte darüber informiert, dass die Unterstützung beim Erhalt des Arbeitsplatzes in gegenseitigem Einvernehmen abgeschlossen werde. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (vgl. Urk. 6/44, Urk. 6/46 und Urk. 6/71) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 5. Februar 2014 (Urk. 6/82) ab.

1. Die 1970 geborene X.___ arbeitete na ch diversen Anstellungen im Mar keting-Bereich, seit 2011 in der eigenen Firma A.___ AG. Am 30. April 2012 erlitt sie einen Sturz. Danach arbeitete sie in reduzierten Masse für ihre Firma (vgl. Urk. 6/10 und Urk. 6/89/30-37). Am 5. November 2012 meldete sie sich wegen Rückenbeschwerden bei der Sozialversicherungsanstalt des Kan tons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (vgl. Urk. 1 S. 2, Urk. 6/2, Urk. 6/9/6). Zur Klärung der erwerblichen und medizi nischen Verhältnisse zog die IV-Stelle nebst den Akten der Unfall versicherung einen Auszug aus dem individuellen Konto bei und holte Berichte der behandeln den Ärzte ein. Zwischenzeitlich hatte sie mit Mitteilung vom 28. Dezember 2012 (Urk. 6/15) die Versicherte darüber informiert, dass die Unterstützung beim Erhalt des Arbeitsplatzes in gegenseitigem Einvernehmen abgeschlossen werde. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (vgl. Urk. 6/44, Urk. 6/46 und Urk. 6/71) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 5. Februar 2014 (Urk. 6/82) ab. Eine dagegen erhobene Beschwerde wies das hiesige Gericht mit Entscheid IV.2014.00264 vom 25. März 2015 (Urk. 6/98) ab, wobei das Bundesgericht mit Urteil 9C_335/2015 vom 1. September 2015 (Urk. 6/103) den Entscheid aufhob und die Sache zwecks Einholung eines externen (orthopädischen) Gutachtens sowie zum neuen Entscheid über die Rentenfrage an die IV-Stelle zurückwies.

Eine dagegen erhobene Beschwerde wies das hiesige Gericht mit Entscheid IV.2014.00264 vom 25. März 2015 (Urk. 6/98) ab, wobei das Bundesgericht mit Urteil 9C_335/2015 vom 1. September 2015 (Urk. 6/103) den Entscheid aufhob und die Sache zwecks Einholung eines externen (orthopädischen) Gutachtens sowie zum neuen Entscheid über die Rentenfrage an die IV-Stelle zurückwies. In der Folge ergänzte die IV-Stelle ihre Abklärungen in erwerblicher und medizi nischer Hinsicht, wobei sie unter anderem ein orthopädisches Gutachten bei der Universitätsklinik B.___ veranlasste, welches am 18. November 2016 (Urk. 6/138) erstattet wurde. Nach neuerlichem Vorbescheidverfahren (vgl. Urk. 6/139, Urk. 6 /144 und Urk. 6/ 153) wies die IV-Stelle das Leistungsbe gehren mit Verfügung vom 31. Oktober 2017 (Urk. 2) gestützt auf einen errech neten Invaliditätsgrad von 17 % wiederum ab.

In der Folge ergänzte die IV-Stelle ihre Abklärungen in erwerblicher und medizi nischer Hinsicht, wobei sie unter anderem ein orthopädisches Gutachten bei der Universitätsklinik B.___ veranlasste, welches am 18. November 2016 (Urk. 6/138) erstattet wurde. Nach neuerlichem Vorbescheidverfahren (vgl. Urk. 6/139, Urk. 6 /144 und Urk. 6/ 153) wies die IV-Stelle das Leistungsbe gehren mit Verfügung vom 31. Oktober 2017 (Urk. 2) gestützt auf einen errech neten Invaliditätsgrad von 17 % wiederum ab. 2. Dagegen erhob die Versicherte am 4. Dezember 2017 (Urk. 1) Beschwerde mit den Anträgen, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben, und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr spätestens ab April 2013 mindestens eine Viertelsrente der Eidgenössischen Invalidenversicherung zu bezahlen; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin (S. 2).

2. Dagegen erhob die Versicherte am 4. Dezember 2017 (Urk. 1) Beschwerde mit den Anträgen, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben, und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr spätestens ab April 2013 mindestens eine Viertelsrente der Eidgenössischen Invalidenversicherung zu bezahlen; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin (S. 2). Die Beschwerdegegnerin beantragte am 25. Januar 2018 (Urk. 5) Abweisung der Beschwerde, was der Versicherten mit Verfügung vom 30. Januar 2018 (Urk. 7 ) zur Kenntnis gebracht wurde.

Die Beschwerdegegnerin beantragte am 25. Januar 2018 (Urk. 5) Abweisung der Beschwerde, was der Versicherten mit Verfügung vom 30. Januar 2018 (Urk. 7 ) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumut barer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Ver lust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausge gliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumut barer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Ver lust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausge gliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommens ver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommens ver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).

1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin führte in ihrer rentenabweisenden Verfügung vom 31. Oktober 2017 (Urk. 2) aus, dass für die zuletzt ausgeübte berufliche Tätigkeit, bestehend aus 2/3 Bürotätigkeit und 1/3 Reisen beziehungsweise externe Termine, aus orthopädischer Sicht von einer Arbeitsunfähigkeit von 17 % auszu gehen sei. Es bestehe somit ein Invaliditätsgrad von 17 %, welcher keine Renten leistung begründe. In dem von der Beschwerdeführerin zugestellten Gutachten der Universitätsklinik B.___ vom 24. März 2014 werde für eine leichte bis mit telschwere, wechselbelastende Tätigkeit mit sitzenden Anteilen eine im Prinzip ganztätige Arbeitsfähigkeit festgestellt mit einer anzunehmenden geringen Leistungsminderung von 12,5 % auf Grund der Notwendigkeit zusätzlicher Pau sen. Aus medizinischer Sicht seien die bislang erfolgten Abklärungen umfassend und das Dossier sei erschöpfend diskutiert. Eine zusätzliche rheumatologische Begutachtung sei angesichts der bereits in dem aus führlichen orthopädischen Gutachten umfassend dokumentierten funktionellen Befunde zwar von wissen schaftlichem Interesse, aber mit überwiegender Wahr scheinlichkeit nicht in ver sicherungsmedizinischer Sicht, da es diesbezüglich nicht um Diagno sen/Differen tialdiagnosen und Therapien ginge, sondern einzig um bestehende, funktionelle Ein schränkungen der Leistungsfähigkeit (S. 1 f.).

2.1 Die Beschwerdegegnerin führte in ihrer rentenabweisenden Verfügung vom 31. Oktober 2017 (Urk. 2) aus, dass für die zuletzt ausgeübte berufliche Tätigkeit, bestehend aus 2/3 Bürotätigkeit und 1/3 Reisen beziehungsweise externe Termine, aus orthopädischer Sicht von einer Arbeitsunfähigkeit von 17 % auszu gehen sei. Es bestehe somit ein Invaliditätsgrad von 17 %, welcher keine Renten leistung begründe. In dem von der Beschwerdeführerin zugestellten Gutachten der Universitätsklinik B.___ vom 24. März 2014 werde für eine leichte bis mit telschwere, wechselbelastende Tätigkeit mit sitzenden Anteilen eine im Prinzip ganztätige Arbeitsfähigkeit festgestellt mit einer anzunehmenden geringen Leistungsminderung von 12,5 % auf Grund der Notwendigkeit zusätzlicher Pau sen. Aus medizinischer Sicht seien die bislang erfolgten Abklärungen umfassend und das Dossier sei erschöpfend diskutiert. Eine zusätzliche rheumatologische Begutachtung sei angesichts der bereits in dem aus führlichen orthopädischen Gutachten umfassend dokumentierten funktionellen Befunde zwar von wissen schaftlichem Interesse, aber mit überwiegender Wahr scheinlichkeit nicht in ver sicherungsmedizinischer Sicht, da es diesbezüglich nicht um Diagno sen/Differen tialdiagnosen und Therapien ginge, sondern einzig um bestehende, funktionelle Ein schränkungen der Leistungsfähigkeit (S. 1 f.). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich in ihrer Beschwerde vom 4. Dezember 2017 ( Urk. 1) hingegen auf den Standpunkt, dass die Beschwerdegegnerin ihre Aufklä rungspflicht verletzt habe, indem sie entgegen der Empfehlung der Gutachter der Universitätsklinik B.___ keine rheumatologische Abklärung vorgenommen habe (S. 4). Zudem kritisierte sie das Gutachten der Universitäts klink B.___ vom 18. November 2016 in verschiedener Hinsicht (S. 4-7). Im Weiteren bemängelte die Beschwerdeführerin, dass die Beschwerdegegnerin es unterlassen habe, eine exakte Berechnung der Invalidität vorzunehmen und keinen Einkommensver gleich vorgenommen habe (S. 7-9).

2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich in ihrer Beschwerde vom 4. Dezember 2017 ( Urk. 1) hingegen auf den Standpunkt, dass die Beschwerdegegnerin ihre Aufklä rungspflicht verletzt habe, indem sie entgegen der Empfehlung der Gutachter der Universitätsklinik B.___ keine rheumatologische Abklärung vorgenommen habe (S. 4). Zudem kritisierte sie das Gutachten der Universitäts klink B.___ vom 18. November 2016 in verschiedener Hinsicht (S. 4-7). Im Weiteren bemängelte die Beschwerdeführerin, dass die Beschwerdegegnerin es unterlassen habe, eine exakte Berechnung der Invalidität vorzunehmen und keinen Einkommensver gleich vorgenommen habe (S. 7-9). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspru ch auf eine Inva li den rente hat.

2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspru ch auf eine Inva li den rente hat. 3.

3. 3.1 Der behandelnde Dr. C.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, stellte am 12. Dezember 2012 (Urk. 6/11/1-4) folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1):

3.1 Der behandelnde Dr. C.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, stellte am 12. Dezember 2012 (Urk. 6/11/1-4) folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1): - Lendenwirbelsäulen- und Sakrumkontusion mit

Lendenwirbelsäulen- und Sakrumkontusion mit - traumatischer Diskusprotrusion LWK5/S1

traumatischer Diskusprotrusion LWK5/S1 - möglicher Neuroirritation L5 und S1

möglicher Neuroirritation L5 und S1 - diskreter Parese Musculus gluteus maximus links (MRI 2. Juli 2012)

diskreter Parese Musculus gluteus maximus links (MRI 2. Juli 2012) Er berichtete von einem Sturz der Beschwerdeführerin am 30. April 2012 auf das Gesäss (vgl. Urk. 6/9/6-7) und attestierte seit dem Sturzereignis bis am 16. Mai 2012 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Vom 17. Mai bis am 30. November 2012 bescheinigte er eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % und im Dezember 2012 wieder eine solche von 100 %. Er führte aus, aktuell bestehe eine verminderte Leistungsfähigkeit und eine zwischen 50 % und 100 % schwankende (wohl) Arbeitsunfähigkeit, wobei längerfristig von einer Erhöhung der Einsatzfähigkeit auszugehen sei (S. 2 f.).

Er berichtete von einem Sturz der Beschwerdeführerin am 30. April 2012 auf das Gesäss (vgl. Urk. 6/9/6-7) und attestierte seit dem Sturzereignis bis am 16. Mai 2012 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Vom 17. Mai bis am 30. November 2012 bescheinigte er eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % und im Dezember 2012 wieder eine solche von 100 %. Er führte aus, aktuell bestehe eine verminderte Leistungsfähigkeit und eine zwischen 50 % und 100 % schwankende (wohl) Arbeitsunfähigkeit, wobei längerfristig von einer Erhöhung der Einsatzfähigkeit auszugehen sei (S. 2 f.). 3. 2 Die an der Klinik D.___, tätigen Dr. E.___, Chefarzt Ortho pädie, und Dr. F.___, Assistenzar z t Orthopädie, diagnostizierten am 13. März 2013 (Urk. 6 /26/1-2) eine beginnende bis mässige Dysplasie- Coxarthrose rechts und eine Hüftdysplasie links. Aufgrund der bereits eingetretenen degenerativen Schädigungen sahen sie keine Indikation mehr für ein gelenkerhaltendes opera tives Vorgehen im Sinne einer periacetabulären Osteotomie (S. 1).

3. 2 Die an der Klinik D.___, tätigen Dr. E.___, Chefarzt Ortho pädie, und Dr. F.___, Assistenzar z t Orthopädie, diagnostizierten am 13. März 2013 (Urk. 6 /26/1-2) eine beginnende bis mässige Dysplasie- Coxarthrose rechts und eine Hüftdysplasie links. Aufgrund der bereits eingetretenen degenerativen Schädigungen sahen sie keine Indikation mehr für ein gelenkerhaltendes opera tives Vorgehen im Sinne einer periacetabulären Osteotomie (S. 1). 3. 3 Dr. G.___, Facharz t FMH für Rheumatologie, vom Spital H.___ nannte am 16. Mai 2013 (Urk. 6/32) nachstehende Diagnosen mit Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1):

3. 3 Dr. G.___, Facharz t FMH für Rheumatologie, vom Spital H.___ nannte am 16. Mai 2013 (Urk. 6/32) nachstehende Diagnosen mit Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1): - Hypermobiles Sakroiliakalgelenk (SIG) rechts und SIG-Dysfunktion links

Hypermobiles Sakroiliakalgelenk (SIG) rechts und SIG-Dysfunktion links - in regelmässiger osteopathischer Behandlung

in regelmässiger osteopathischer Behandlung - Hüftimpingement rechts mit Ausstrahlung in die rechte untere Extremität und inguinal

Hüftimpingement rechts mit Ausstrahlung in die rechte untere Extremität und inguinal - bei ultrasonographischem Nachweis eines Labrumrisses mit paralabra lem multizystischem Ganglion rechts

bei ultrasonographischem Nachweis eines Labrumrisses mit paralabra lem multizystischem Ganglion rechts - Arthro -MRI zur Bestimmung des Ausmasses der Ruptur Januar 2013

Arthro -MRI zur Bestimmung des Ausmasses der Ruptur Januar 2013 Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit mass er folgenden Diagnosen zu (S. 1):

Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit mass er folgenden Diagnosen zu (S. 1): - Status nach linksseitiger lumbospondylogener, gegebenenfalls auch inter mittierend retrospektiv- lumboradikulärer Schmerzausstrahlung

Status nach linksseitiger lumbospondylogener, gegebenenfalls auch inter mittierend retrospektiv- lumboradikulärer Schmerzausstrahlung - Anamnestisch Hypoferritinämie

Anamnestisch Hypoferritinämie Er berichtete, zu Beginn hätten lumbosakrale Beschwerden und eine SIG-Dys funktion links bestanden, was anamnestisch unter anderem mittels Osteopathie und nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) therapiert worden sei. Zudem seien auch wahrscheinlich intermittierend diskogene Schmerzen und eine radikuläre Komponente auf der linken Seite bei nachge wiesener Osteochondrose lumbo sakral und Kontakt zur L5- und S1-Wurzel durch Bandscheibenpro trusionen auf getreten. Aus diesem Grund sei durch Dr. I.___, eine epidurale Infil tration durchgeführt worden. Dr. G.___ berichtete weiter, in den letzten Monaten vor der Erstkonsulta tion am 21. Dezember 2012 habe die Beschwerde führerin zunehmend unter un dulierenden Schmerzen mit Betonung am Abend auf Höhe des SIG rechts gelitten. Am linken SIG und im linken Bein würden keine Beschwerden mehr bestehen. Vordergründig sei ein inguinaler Schmerz rechts. Durch ihn sei keine Ar beitsunfähigkeit attestiert worden (S. 1 f.).

Er berichtete, zu Beginn hätten lumbosakrale Beschwerden und eine SIG-Dys funktion links bestanden, was anamnestisch unter anderem mittels Osteopathie und nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) therapiert worden sei. Zudem seien auch wahrscheinlich intermittierend diskogene Schmerzen und eine radikuläre Komponente auf der linken Seite bei nachge wiesener Osteochondrose lumbo sakral und Kontakt zur L5- und S1-Wurzel durch Bandscheibenpro trusionen auf getreten. Aus diesem Grund sei durch Dr. I.___, eine epidurale Infil tration durchgeführt worden. Dr. G.___ berichtete weiter, in den letzten Monaten vor der Erstkonsulta tion am 21. Dezember 2012 habe die Beschwerde führerin zunehmend unter un dulierenden Schmerzen mit Betonung am Abend auf Höhe des SIG rechts gelitten. Am linken SIG und im linken Bein würden keine Beschwerden mehr bestehen. Vordergründig sei ein inguinaler Schmerz rechts. Durch ihn sei keine Ar beitsunfähigkeit attestiert worden (S. 1 f.). 3.4 Dr. J.___, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Chirurgie K.___, diagnostizierte am 2. April 2013 (Urk. 6/35) eine beidseitige Coxarthrose als Folge einer Dysplasie rechts mehr als links. Er berichtete von einem Grenzbereich zwischen gelenkerhaltendem und gelenkersetzendem Vorge hen. Er bezeichnete eine ein- oder zweimalige fluoroskopisch - oder sono gra phisch-gestützte Infiltration der rechten Hüfte mit einer längerfristigen palliati ven Bes serung als vorteilhaft. Perspektivisch würde er endoprothetisch vorgehen.

3.4 Dr. J.___, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Chirurgie K.___, diagnostizierte am 2. April 2013 (Urk. 6/35) eine beidseitige Coxarthrose als Folge einer Dysplasie rechts mehr als links. Er berichtete von einem Grenzbereich zwischen gelenkerhaltendem und gelenkersetzendem Vorge hen. Er bezeichnete eine ein- oder zweimalige fluoroskopisch - oder sono gra phisch-gestützte Infiltration der rechten Hüfte mit einer längerfristigen palliati ven Bes serung als vorteilhaft. Perspektivisch würde er endoprothetisch vorgehen. 3.5 Dr. L.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates von der Universitätsklinik B.___, nannte in seinem von einer deutschen Versicherung in Auftrag gegebenen (vgl. Urk. 1 S. 6) und im Zuge des Vorbescheidverfahrens von der Beschwerdeführerin eingereichten ortho pädi schen Gutachten vom 24. März 2014 (Urk. 6/143) folgende Diagnosen (S. 19 f. ):

3.5 Dr. L.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates von der Universitätsklinik B.___, nannte in seinem von einer deutschen Versicherung in Auftrag gegebenen (vgl. Urk. 1 S. 6) und im Zuge des Vorbescheidverfahrens von der Beschwerdeführerin eingereichten ortho pädi schen Gutachten vom 24. März 2014 (Urk. 6/143) folgende Diagnosen (S. 19 f. ): - Sekundäre Coxarthrose beidseits (rechts symptomisch ) mit/bei

Sekundäre Coxarthrose beidseits (rechts symptomisch ) mit/bei - Schwerer Hüftdysplasie beidseits (rechts; CE-Winkel 4°; AC-index 22°)

Schwerer Hüftdysplasie beidseits (rechts; CE-Winkel 4°; AC-index 22°) - Mukoider, degenerativer Labrumhyperthrophie, paralabralem Ganglion system, ausgeprägten Knorpelsubstanzdefekten acetabulär und femoral in der Tragezone

Mukoider, degenerativer Labrumhyperthrophie, paralabralem Ganglion system, ausgeprägten Knorpelsubstanzdefekten acetabulär und femoral in der Tragezone - Reaktiver Tendinopathie Iliopsoassehne

Reaktiver Tendinopathie Iliopsoassehne - Reaktiver Tendinopathie und Insuffizienz der Abduktoren

Reaktiver Tendinopathie und Insuffizienz der Abduktoren - Intermittierende, oligosymptomatische Lumbago mit/bei

Intermittierende, oligosymptomatische Lumbago mit/bei - Pseudoradikulärer Beinausstrahlung rechts

Pseudoradikulärer Beinausstrahlung rechts - Degenerativen Veränderungen der unteren LWS mit Diskusprotrusion L5/S1 mit Nervenwurzelkontakt S1 links und interforaminal L5 links

Degenerativen Veränderungen der unteren LWS mit Diskusprotrusion L5/S1 mit Nervenwurzelkontakt S1 links und interforaminal L5 links - Status nach pseudoradikulärer Beinausstrahlung links 2012

Status nach pseudoradikulärer Beinausstrahlung links 2012 - Status nach epiduraler Infiltration mit 80 mg Kenacort L4/L5 ohne Schmerzlinderung ( fecit Dr. I.___, 1 6. August 2012 )

Status nach epiduraler Infiltration mit 80 mg Kenacort L4/L5 ohne Schmerzlinderung ( fecit Dr. I.___, 1 6. August 2012 ) Er führte aus, Ursache für die beklagten Beschwerden sei eine sekundäre Cox arthrose als Folge einer schweren Hüftdysplasie beidseits. Dazu geselle sich eine reaktive Tendinopathie der Psoas - und Abduktorensehnen mit konsekutiver Insuffizienz der Abduktorenmuskulatur. Die intermittierende Lumbago mit pseudo radikulärer Beinausstrahlung trage zurzeit nicht zum Beschwerdebild im Bereich der rechten Hüfte bei (S. 21). Es seien alle von der Beschwerdeführerin erlebten Symptome erklärbar, inwieweit eine Schmerzausweitung und Chroni fi zierung seit Frühling seit 2012 stattgefunden habe, sei schwierig zu differen zieren und zu quantifizieren. Das gezeigte und geschilderte Schonungs- und Ver mei dungs verhalten, um Schmerzexazerbation zu vermeiden, sei im Grund satz nach vollziehbar und das Ausmass der erlebten Beschwerden bekanntlich subjektiv, genauso der daraus resultierende Leidensdruck. Dennoch lasse die im Rahmen des Teilgutachtens bei dem funktionellen Test gezeigte Selbst limitierung vor dem Erreichen der maximalen Belastung eine höhere Belastbarkeit vermuten (S. 22).

Er führte aus, Ursache für die beklagten Beschwerden sei eine sekundäre Cox arthrose als Folge einer schweren Hüftdysplasie beidseits. Dazu geselle sich eine reaktive Tendinopathie der Psoas - und Abduktorensehnen mit konsekutiver Insuffizienz der Abduktorenmuskulatur. Die intermittierende Lumbago mit pseudo radikulärer Beinausstrahlung trage zurzeit nicht zum Beschwerdebild im Bereich der rechten Hüfte bei (S. 21). Es seien alle von der Beschwerdeführerin erlebten Symptome erklärbar, inwieweit eine Schmerzausweitung und Chroni fi zierung seit Frühling seit 2012 stattgefunden habe, sei schwierig zu differen zieren und zu quantifizieren. Das gezeigte und geschilderte Schonungs- und Ver mei dungs verhalten, um Schmerzexazerbation zu vermeiden, sei im Grund satz nach vollziehbar und das Ausmass der erlebten Beschwerden bekanntlich subjektiv, genauso der daraus resultierende Leidensdruck. Dennoch lasse die im Rahmen des Teilgutachtens bei dem funktionellen Test gezeigte Selbst limitierung vor dem Erreichen der maximalen Belastung eine höhere Belastbarkeit vermuten (S. 22). Dr. L.___ berichtete weiter, zur Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) sei an der Klinik für Rheumatologie des Universitätsspitals M.___ durch Dr. N.___ ein Teilgutachten erstellt worden. Leider hätten die durchgeführten Tests kein schlüssiges Ergebnis hervorgebracht, dies aufgrund einer von der Beschwerdeführerin gezeigten Selbstlimitierung. Eine klare Gegenüberstellung der beruflich notwendigen Belastung mit der maximalen Belastbarkeit sei aus orthopädischer Sicht nicht präziser möglich als im Rahmen des Teilgutachtens durch Dr. N.___. Ein zusätzliches Instrumentarium, um die maximale Belast barkeit zu eruieren, bestehe nicht. Damit könne die funktionelle Belastbarkeit nicht anhand funktioneller Messungen abgeschätzt werden, sondern müsse medizinisch-theoretisch erfolgen. Grundsätzlich seien die erlebten Beschwerden erklärbar, nachvollziehbar und somit glaubwürdig. Die Schmerzen seien genauso wie der Leidensdruck jedoch subjektiv. Die aufgrund der Beschwerden erlebten Einschränkungen und Verminderung der Belastbarkeit seien ebenfalls subjektiv und im vorliegenden Fall im Grundsatz nachvollziehbar, in ihrer Ausprägung jedoch nur zum Teil (S. 25 f.).

Dr. L.___ berichtete weiter, zur Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) sei an der Klinik für Rheumatologie des Universitätsspitals M.___ durch Dr. N.___ ein Teilgutachten erstellt worden. Leider hätten die durchgeführten Tests kein schlüssiges Ergebnis hervorgebracht, dies aufgrund einer von der Beschwerdeführerin gezeigten Selbstlimitierung. Eine klare Gegenüberstellung der beruflich notwendigen Belastung mit der maximalen Belastbarkeit sei aus orthopädischer Sicht nicht präziser möglich als im Rahmen des Teilgutachtens durch Dr. N.___. Ein zusätzliches Instrumentarium, um die maximale Belast barkeit zu eruieren, bestehe nicht. Damit könne die funktionelle Belastbarkeit nicht anhand funktioneller Messungen abgeschätzt werden, sondern müsse medizinisch-theoretisch erfolgen. Grundsätzlich seien die erlebten Beschwerden erklärbar, nachvollziehbar und somit glaubwürdig. Die Schmerzen seien genauso wie der Leidensdruck jedoch subjektiv. Die aufgrund der Beschwerden erlebten Einschränkungen und Verminderung der Belastbarkeit seien ebenfalls subjektiv und im vorliegenden Fall im Grundsatz nachvollziehbar, in ihrer Ausprägung jedoch nur zum Teil (S. 25 f.). Davon ausgegangen, dass wie im Teilgutachten durch Dr. N.___ dokumentiert eine je 50%ige Arbeitszeitbelastung bezüglich Büro- und Reisetätigkeit bestehe, bestehe seiner Meinung nach in beiden Teiltätigkeiten eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. In der Beurteilung im Teilgutachten von Dr. N.___ sei fest gehalten, dass die Beschwerdeführerin medizin-theoretisch aus funktioneller Sicht für eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit im Prinzip ganztags arbeitsfähig sei unter Annahme der wechselbelastenden Tätigkeit. Eine wechselbelastende Tätigkeit sei im Rahmen der Bürotätigkeit möglich und bereits durch die Beschwerdeführerin umgesetzt. Der zu erwartenden Beschwerdekumulation im Tagesverlauf, sollte jedoch mit einer zusätzlichen Pause von 10 Minuten pro Stunde entgegengewirkt werden. Dies sei höher angesetzt als durch Dr. N.___, da nicht ein 8- sondern 12-Stundentag zu bewältigen sei und die Beschwerdeku mulation sich kaum linear verhalte. Aus diesem Grund bestehe seiner Meinung nach eine 16%ige Leistungsminderung beziehungsweise Arbeitsunfähigkeit für die Bürotätigkeit. Die Aussendiensttätigkeit zeichne sich durch längeres Reisen (Flugzeug oder Bahn) aus, Tragen von Gegenständen bis zu 25 kg sowie Kunden kontakt mit längerem Sitzen als auch Degustationen, bei denen längeres Stehen notwendig sei. Regelmässige Pausen im Rahmen der Reisetätigkeit und des Kun denkontaktes dürften schwierig umzusetzen sein und die Aussendiensttätigkeit sei nicht etwa ein 50%-Anteil eines jeden Tages, sondern finde konzentriert statt, sodass aufgrund der beklagten Beschwerden diesbezüglich eine 100%ige Arbeits unfähigkeit attestiert werde. Aus diesem Grund bestehe gesamthaft für die aus geübte berufliche Tätigkeit eine Berufsunfähigkeit von 58 %. Eine Berufsunfä higkeit von über 50 % (exakt: 51 %) resultiere auch unter der Annahme, dass die Arbeitsverteilung 7 Stunden (58,33 %) Büro- und 5 Stunden (41,67 %) Aussen diensttätigkeit sei. Diese Berufsunfähigkeit von über 50 % (58 beziehungswiese 51 %) sollte nach seiner Meinung temporär und zeitlich limitiert sein. Da die Beschwerde führerin bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht den Wunsch orthopä den gefunden habe, sei die Attestierung einer Berufsunfähigkeit von 58 % nur für maximal ein Jahr gegeben und sinnvoll, um in diesem Zeitraum entweder durch eine multimodale Schmerzbehandlung eine relevante Beschwerdelinderung zu erreichen oder durch eine aus orthopädischer Sicht durchaus zumutbare Implantation einer Hüft- Totalendoprothese rechts (S. 26 f.).

Davon ausgegangen, dass wie im Teilgutachten durch Dr. N.___ dokumentiert eine je 50%ige Arbeitszeitbelastung bezüglich Büro- und Reisetätigkeit bestehe, bestehe seiner Meinung nach in beiden Teiltätigkeiten eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. In der Beurteilung im Teilgutachten von Dr. N.___ sei fest gehalten, dass die Beschwerdeführerin medizin-theoretisch aus funktioneller Sicht für eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit im Prinzip ganztags arbeitsfähig sei unter Annahme der wechselbelastenden Tätigkeit. Eine wechselbelastende Tätigkeit sei im Rahmen der Bürotätigkeit möglich und bereits durch die Beschwerdeführerin umgesetzt. Der zu erwartenden Beschwerdekumulation im Tagesverlauf, sollte jedoch mit einer zusätzlichen Pause von 10 Minuten pro Stunde entgegengewirkt werden. Dies sei höher angesetzt als durch Dr. N.___, da nicht ein 8- sondern 12-Stundentag zu bewältigen sei und die Beschwerdeku mulation sich kaum linear verhalte. Aus diesem Grund bestehe seiner Meinung nach eine 16%ige Leistungsminderung beziehungsweise Arbeitsunfähigkeit für die Bürotätigkeit. Die Aussendiensttätigkeit zeichne sich durch längeres Reisen (Flugzeug oder Bahn) aus, Tragen von Gegenständen bis zu 25 kg sowie Kunden kontakt mit längerem Sitzen als auch Degustationen, bei denen längeres Stehen notwendig sei. Regelmässige Pausen im Rahmen der Reisetätigkeit und des Kun denkontaktes dürften schwierig umzusetzen sein und die Aussendiensttätigkeit sei nicht etwa ein 50%-Anteil eines jeden Tages, sondern finde konzentriert statt, sodass aufgrund der beklagten Beschwerden diesbezüglich eine 100%ige Arbeits unfähigkeit attestiert werde. Aus diesem Grund bestehe gesamthaft für die aus geübte berufliche Tätigkeit eine Berufsunfähigkeit von 58 %. Eine Berufsunfä higkeit von über 50 % (exakt: 51 %) resultiere auch unter der Annahme, dass die Arbeitsverteilung 7 Stunden (58,33 %) Büro- und 5 Stunden (41,67 %) Aussen diensttätigkeit sei. Diese Berufsunfähigkeit von über 50 % (58 beziehungswiese 51 %) sollte nach seiner Meinung temporär und zeitlich limitiert sein. Da die Beschwerde führerin bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht den Wunsch orthopä den gefunden habe, sei die Attestierung einer Berufsunfähigkeit von 58 % nur für maximal ein Jahr gegeben und sinnvoll, um in diesem Zeitraum entweder durch eine multimodale Schmerzbehandlung eine relevante Beschwerdelinderung zu erreichen oder durch eine aus orthopädischer Sicht durchaus zumutbare Implantation einer Hüft- Totalendoprothese rechts (S. 26 f.). 3.6 Dr. O.___, Facharzt für Orthopädie, nannte in seinem von der deutschen Renten versicherung in Auftrag gegebenen orthopädischen Gutachten vom 18. Juli 2014 (Urk. 6/113/13-24) folgende Diagnosen (S. 8):

3.6 Dr. O.___, Facharzt für Orthopädie, nannte in seinem von der deutschen Renten versicherung in Auftrag gegebenen orthopädischen Gutachten vom 18. Juli 2014 (Urk. 6/113/13-24) folgende Diagnosen (S. 8): - Coxarthrose beidseits durch Hüftdysplasie

Coxarthrose beidseits durch Hüftdysplasie - 94R52R

94R52R - Basisnaher Anriss des Acetabulum anterior

Basisnaher Anriss des Acetabulum anterior - Chronisches Schmerzsyndrom

Chronisches Schmerzsyndrom Er führte aus, aufgrund der bei der Arbeit auftretenden Belastungen in Form von Sitzen, Stehen, Laufen und Au ss endiensttätigkeiten sei die Beschwerdeführerin nicht mehr in der Lage, die letzte berufliche Tätigkeit auszuüben. Das Leistungs vermögen sei qualitativ sowie quantitativ eingeschränkt. Zwar sei sie für die Aus übung der zuletzt verrichteten Tätigkeit als kaufmännische Angestellte auf Dauer ungeeignet. Hingegen könne sie körperlich leichte Frauenarbeiten im Wechsel rhythmus ohne Überkopfarbeiten in wohl temperierten Räumen vollschichtig aus führen. Schwere körperliche Arbeiten gingen zulasten der Restgesundheit. Das Anheben und Tragen von Lasten > 10 kg sowie überwiegendes Ste hen/Bücken/Ein nahme von Zwangshaltungen als auch Arbeiten auf Leitern und Gerüsten sollte nicht abverlangt werden; ebenso wenig regelmässiges Klettern oder Treppensteigen unter Zusatzlast. Auch das Arbeiten in Kälte, Nässe und im Freien verschlechtere das Krankheitsbild und sollte somit nicht durchgeführt wer den. Die Wegefähigkeit sei eingeschränkt gegeben. Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit sei ungeeignet. Aufgrund der gutachterlichen Untersuchung sei sie nicht mehr in der Lage, diese Tätigkeit auszuüben (S. 9). Auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sei sie mit angegebenen Einschränkungen in der Lage, leichte bis mittelschwere kör perliche Arbeiten in Wechselpositionen 3 bis unter 6 (wohl: Stunden) auszuüben (S. 10).

Er führte aus, aufgrund der bei der Arbeit auftretenden Belastungen in Form von Sitzen, Stehen, Laufen und Au ss endiensttätigkeiten sei die Beschwerdeführerin nicht mehr in der Lage, die letzte berufliche Tätigkeit auszuüben. Das Leistungs vermögen sei qualitativ sowie quantitativ eingeschränkt. Zwar sei sie für die Aus übung der zuletzt verrichteten Tätigkeit als kaufmännische Angestellte auf Dauer ungeeignet. Hingegen könne sie körperlich leichte Frauenarbeiten im Wechsel rhythmus ohne Überkopfarbeiten in wohl temperierten Räumen vollschichtig aus führen. Schwere körperliche Arbeiten gingen zulasten der Restgesundheit. Das Anheben und Tragen von Lasten > 10 kg sowie überwiegendes Ste hen/Bücken/Ein nahme von Zwangshaltungen als auch Arbeiten auf Leitern und Gerüsten sollte nicht abverlangt werden; ebenso wenig regelmässiges Klettern oder Treppensteigen unter Zusatzlast. Auch das Arbeiten in Kälte, Nässe und im Freien verschlechtere das Krankheitsbild und sollte somit nicht durchgeführt wer den. Die Wegefähigkeit sei eingeschränkt gegeben. Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit sei ungeeignet. Aufgrund der gutachterlichen Untersuchung sei sie nicht mehr in der Lage, diese Tätigkeit auszuüben (S. 9). Auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sei sie mit angegebenen Einschränkungen in der Lage, leichte bis mittelschwere kör perliche Arbeiten in Wechselpositionen 3 bis unter 6 (wohl: Stunden) auszuüben (S. 10). 3.7 Dr. P.___, Facharzt für Schmerztherapie SSIPM, FMH Rheumatolo gie/Innere Medizin von der Klinik Q.___, welchen die Beschwerde führerin am 26. September 2016 konsultiert hatte, nannte in seinem Bericht vom 27. September 2016 (Urk. 6/ 133 ) folgende Diagnosen (S. 1) :

3.7 Dr. P.___, Facharzt für Schmerztherapie SSIPM, FMH Rheumatolo gie/Innere Medizin von der Klinik Q.___, welchen die Beschwerde führerin am 26. September 2016 konsultiert hatte, nannte in seinem Bericht vom 27. September 2016 (Urk. 6/ 133 ) folgende Diagnosen (S. 1) : - Proliferative Synovitis Hüfte beidseits

Proliferative Synovitis Hüfte beidseits - Differentialdiagnostisch im Rahmen einer seronegativen rheumatoiden Arthritis, Morbus Still des Erwachsenen, undifferenzierte Kollagenose

Differentialdiagnostisch im Rahmen einer seronegativen rheumatoiden Arthritis, Morbus Still des Erwachsenen, undifferenzierte Kollagenose - Hüftgelenkdysplasie

Hüftgelenkdysplasie Er führte aus, Treiber der Synovialitis im Bereich der Hüften scheine ein rheuma tologisches Grundleiden zu sein. Hier zeige sich ein Mischbild im Sinne einer undifferen zierten Arthritis und einer Kollagenose. Allerdings sei der Verlauf erstaunlich wenig erosiv und die Laborbefunde und die klinische Präsentation mit hohem Fieber und Polyserositis sprächen eher für eine auto-inflammatorische Erkrankung (S. 2).

Er führte aus, Treiber der Synovialitis im Bereich der Hüften scheine ein rheuma tologisches Grundleiden zu sein. Hier zeige sich ein Mischbild im Sinne einer undifferen zierten Arthritis und einer Kollagenose. Allerdings sei der Verlauf erstaunlich wenig erosiv und die Laborbefunde und die klinische Präsentation mit hohem Fieber und Polyserositis sprächen eher für eine auto-inflammatorische Erkrankung (S. 2). 3.8 Dr. R.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates sowie stellvertretender Klinikdirektor Orthopädie und Leiter Hüft-/Beckenchirurgie, und Dr. S.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates sowie Oberarzt i.V. Ortho pädie, von der Universitätsklinik B.___ nannten in ihrem von der Beschwerde gegnerin in Auftrag gegebenen orthopädischen Gutachten vom 18. Novem ber 2016 (Urk. 6/ 138 ) folgende Diagnosen (S. 46):

3.8 Dr. R.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates sowie stellvertretender Klinikdirektor Orthopädie und Leiter Hüft-/Beckenchirurgie, und Dr. S.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates sowie Oberarzt i.V. Ortho pädie, von der Universitätsklinik B.___ nannten in ihrem von der Beschwerde gegnerin in Auftrag gegebenen orthopädischen Gutachten vom 18. Novem ber 2016 (Urk. 6/ 138 ) folgende Diagnosen (S. 46): - Sekundäre Coxarthrose rechts fortgeschrittener als links bei Hüftdysplasie beidseits mit/bei

Sekundäre Coxarthrose rechts fortgeschrittener als links bei Hüftdysplasie beidseits mit/bei - rechts: LCE-Winkel 3°, AC- lndex 23°, links: LCE-Winkel 16°, AC-index 22°

rechts: LCE-Winkel 3°, AC- lndex 23°, links: LCE-Winkel 16°, AC-index 22° - vermehrter femoraler Antetorsion beidseits, rechts 43°, links 38°

vermehrter femoraler Antetorsion beidseits, rechts 43°, links 38° - ausgeprägten synovialen Proliferationen beidseits als Zeichen einer Synovialitis

ausgeprägten synovialen Proliferationen beidseits als Zeichen einer Synovialitis - Lumbalgie mit pseudoradikulärer Ausstrahlung rechts mit/bei

Lumbalgie mit pseudoradikulärer Ausstrahlung rechts mit/bei - Facettengelenksarthrosen L4/5, L5/S1 sowie leichter Diskusdege nera tion

Facettengelenksarthrosen L4/5, L5/S1 sowie leichter Diskusdege nera tion - medianer Diskusprotrusion L5/S1, ohne Neurokompression

medianer Diskusprotrusion L5/S1, ohne Neurokompression - Status nach epiduraler Infiltration L4/5 am 16. August 2012 (Dr. med. I.___), ohne Schmerzlinderung

Status nach epiduraler Infiltration L4/5 am 16. August 2012 (Dr. med. I.___), ohne Schmerzlinderung - Status nach entzündlichem Zustandsbild mit symptomatischem Perikar derguss Mai 2010 unklarer Aetiologie

Status nach entzündlichem Zustandsbild mit symptomatischem Perikar derguss Mai 2010 unklarer Aetiologie - Differentialdiagnostisch: rheumatische Genese

Differentialdiagnostisch: rheumatische Genese Die Gutachter führten aus, als Ursache für die beklagten Beschwerden sähen sie zwei Pathologien : Erstens die Lumbalgie mit pseudoradikulärer Ausstrahlung rechts bei beschriebenen degenerativen Veränderungen der LWS, insbesondere der Facettengelenksarthrosen L4/5 sowie L5/S1. Zweitens die sekundäre Cox arthrose rechts fortgeschrittener als links bei Hüftdysplasie und vermehrter femo raler Antetorsion beidseits (S. 49). Es seien alle derzeit beklagten Symptome, mit Ausnahme der Unterschenkel- und Fussschmerzen rechts, erklärbar. Die Intensität der erlebten Beschwerden sowie der daraus resultierende Leidensdruck seien bekanntermassen subjektiv und korrelierten weder zwangsläufig mit der klini schen Untersuchung noch der Bildgebung. Auch ein gewisses Vermeidungs ver halten sei plausibel und als normal zu werten. Es lasse sich aber aufgrund des Ausmasses dieses Schonungs- und Vermeidungsverhaltens, welches sämtliche Lebensbereiche der Beschwerdeführerin dominiere, eine Chronifizierung der Schmerzen sowie eine Symptomausweitung bei fehlenden Copingmechanismen vermuten (S. 51).

Die Gutachter führten aus, als Ursache für die beklagten Beschwerden sähen sie zwei Pathologien : Erstens die Lumbalgie mit pseudoradikulärer Ausstrahlung rechts bei beschriebenen degenerativen Veränderungen der LWS, insbesondere der Facettengelenksarthrosen L4/5 sowie L5/S1. Zweitens die sekundäre Cox arthrose rechts fortgeschrittener als links bei Hüftdysplasie und vermehrter femo raler Antetorsion beidseits (S. 49). Es seien alle derzeit beklagten Symptome, mit Ausnahme der Unterschenkel- und Fussschmerzen rechts, erklärbar. Die Intensität der erlebten Beschwerden sowie der daraus resultierende Leidensdruck seien bekanntermassen subjektiv und korrelierten weder zwangsläufig mit der klini schen Untersuchung noch der Bildgebung. Auch ein gewisses Vermeidungs ver halten sei plausibel und als normal zu werten. Es lasse sich aber aufgrund des Ausmasses dieses Schonungs- und Vermeidungsverhaltens, welches sämtliche Lebensbereiche der Beschwerdeführerin dominiere, eine Chronifizierung der Schmerzen sowie eine Symptomausweitung bei fehlenden Copingmechanismen vermuten (S. 51). Zur Arbeitsfähigkeit, so die Gutachter, seien der erlebte Leidensdruck und die daraus resultierende Einschränkung subjektiv. Dennoch bestehe eine deutliche Diskrepanz zwischen den bestehenden Pathologien und dem Ausmass der von der Beschwerdeführerin beschriebenen, verminderten Belastbarkeit, welche aus orthopädischer Sicht nicht erklärt werden könne. Von ihr werde eine maximal mögliche Arbeitsdauer von 2 - 3 Stunden pro Tag in einer Bürotätigkeit mit der Möglichkeit, wechselnde Positionen einzunehmen, angegeben. Dies stehe im Widerspruch zu der von ihr gemachten Schilderung eines durchschnittlichen Arbeitstages. Hier resultierten additiv insgesamt 5 Stunden Arbeitszeit. Im Gespräch habe nicht herausgearbeitet werden können, wie dieser Unterschied zustande komme. Ebenso bleibe unklar, wie die restliche Zeit des Tages ausgefüllt werde, abgesehen von den ab 18.00 Uhr für ca. 30 - 60 Minuten durchgeführten Heimübungen beziehungsweise Physiotherapie. Es fehle eine explizite Schilde rung, dass die restliche Zeit für Pausen zur Erholung aufgewendet werden müsse. Darüber hinaus wären derart ausgedehnte Pausen zur Regeneration bei den bestehenden Pathologien aus orthopädischer Sicht auch in keinster Weise nach vollziehbar. In einer Bürotätigkeit mit der Möglichkeit, wechselnde Positionen einzunehmen, sahen die Gutachter aus orthopädischer Sicht bei den genannten Diagnosen und beschriebenen Beschwerden keine Verminderung der Arbeitsfä higkeit und somit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit gegeben. Auch die erlebte Ein schränkung betreffend die Geschäftsreisen sei in ihrem Ausmass nicht nachvoll ziehbar. So gebe sie an, dass Reisen mit der Bahn nach München durchaus möglich seien. Allein die Dauer der Zugfahrt betrage hier im Minimum knapp 4 Stunden. Hinzu komme der Weg zum und vom jeweiligen Bahnhof. Auch unter nehme sie selbständig Flugreisen zu ihren Angehörigen nach Düsseldorf, sodass eine derartige Reise mit einem Gepäckstück unbekannten Gewichtes offensicht lich möglich sei. Eine Reisefähigkeit von mindestens 5 Stunden in einem Ver kehrsmittel, welches wechselnde Positionen zulasse, sei also durchaus gegeben. Nach der Einschätzung der Gutachter, unter Berücksichtigung der geschil derten Anamnese sowie der genannten Befunde, sei auch das Tragen eines Gepäck stückes von 15 kg zumutbar. Da die beschriebenen Kundentermine konzentriert stattfänden und nicht immer das Einnehmen einer wechselnden Position zulassen würden, gingen sie bezüglich der Geschäftsreisen von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % aus. Unter Berücksichtigung der Angaben der Beschwerdeführerin betreffend ihre bisherige Tätigkeit, welche sie in 2/3 Büro tätigkeit und 1/3 Reisen beziehungsweise externe Termine aufgeteilt habe, gingen die Gutachter aus orthopädischer Sicht von einer Arbeitsunfähigkeit in der bis herigen Tätigkeit von 16.67 % aus (0 % von 2/3 Bürotätigkeit, 50 % von 1/3 Reisen/externe Termine). In einer angepassten Tätigkeit im Sinne einer Tätigkeit, welche es zulasse, wech selnde Positionen einzunehmen und das Tragen von Lasten über 15 kg aus schliesse, bestehe dementsprechend eine Arbeits fähigkeit von 100 % (S. 55 f.).

Zur Arbeitsfähigkeit, so die Gutachter, seien der erlebte Leidensdruck und die daraus resultierende Einschränkung subjektiv. Dennoch bestehe eine deutliche Diskrepanz zwischen den bestehenden Pathologien und dem Ausmass der von der Beschwerdeführerin beschriebenen, verminderten Belastbarkeit, welche aus orthopädischer Sicht nicht erklärt werden könne. Von ihr werde eine maximal mögliche Arbeitsdauer von 2 - 3 Stunden pro Tag in einer Bürotätigkeit mit der Möglichkeit, wechselnde Positionen einzunehmen, angegeben. Dies stehe im Widerspruch zu der von ihr gemachten Schilderung eines durchschnittlichen Arbeitstages. Hier resultierten additiv insgesamt 5 Stunden Arbeitszeit. Im Gespräch habe nicht herausgearbeitet werden können, wie dieser Unterschied zustande komme. Ebenso bleibe unklar, wie die restliche Zeit des Tages ausgefüllt werde, abgesehen von den ab 18.00 Uhr für ca. 30 - 60 Minuten durchgeführten Heimübungen beziehungsweise Physiotherapie. Es fehle eine explizite Schilde rung, dass die restliche Zeit für Pausen zur Erholung aufgewendet werden müsse. Darüber hinaus wären derart ausgedehnte Pausen zur Regeneration bei den bestehenden Pathologien aus orthopädischer Sicht auch in keinster Weise nach vollziehbar. In einer Bürotätigkeit mit der Möglichkeit, wechselnde Positionen einzunehmen, sahen die Gutachter aus orthopädischer Sicht bei den genannten Diagnosen und beschriebenen Beschwerden keine Verminderung der Arbeitsfä higkeit und somit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit gegeben. Auch die erlebte Ein schränkung betreffend die Geschäftsreisen sei in ihrem Ausmass nicht nachvoll ziehbar. So gebe sie an, dass Reisen mit der Bahn nach München durchaus möglich seien. Allein die Dauer der Zugfahrt betrage hier im Minimum knapp 4 Stunden. Hinzu komme der Weg zum und vom jeweiligen Bahnhof. Auch unter nehme sie selbständig Flugreisen zu ihren Angehörigen nach Düsseldorf, sodass eine derartige Reise mit einem Gepäckstück unbekannten Gewichtes offensicht lich möglich sei. Eine Reisefähigkeit von mindestens 5 Stunden in einem Ver kehrsmittel, welches wechselnde Positionen zulasse, sei also durchaus gegeben. Nach der Einschätzung der Gutachter, unter Berücksichtigung der geschil derten Anamnese sowie der genannten Befunde, sei auch das Tragen eines Gepäck stückes von 15 kg zumutbar. Da die beschriebenen Kundentermine konzentriert stattfänden und nicht immer das Einnehmen einer wechselnden Position zulassen würden, gingen sie bezüglich der Geschäftsreisen von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % aus. Unter Berücksichtigung der Angaben der Beschwerdeführerin betreffend ihre bisherige Tätigkeit, welche sie in 2/3 Büro tätigkeit und 1/3 Reisen beziehungsweise externe Termine aufgeteilt habe, gingen die Gutachter aus orthopädischer Sicht von einer Arbeitsunfähigkeit in der bis herigen Tätigkeit von 16.67 % aus (0 % von 2/3 Bürotätigkeit, 50 % von 1/3 Reisen/externe Termine). In einer angepassten Tätigkeit im Sinne einer Tätigkeit, welche es zulasse, wech selnde Positionen einzunehmen und das Tragen von Lasten über 15 kg aus schliesse, bestehe dementsprechend eine Arbeits fähigkeit von 100 % (S. 55 f.). 3.9 Dr. R.___ und Dr. S.___ von der Universitätsklinik B.___ führten in ihrer Stellungnahme vom 6. Juni 2017 (Urk. 6/149) zum Einwand der Beschwerde führerin vom 2. Februar 2017 (Urk. 6/144) und zum Gutachten der Universitäts klinik B.___ vom 24. März 2014 (E. 3.5) zu Händen der Beschwerdegegnerin aus, im Rahmen des Gutachtens sei eine ausführliche Funktionsprüfung vorge nommen und auch entsprechend dokumentiert worden. Die Funktionstests ent hielten sowohl qualitative wie auch quantitative Aspekte. Sie entsprächen den gängigen Standards gemäss Vorgaben des SIM (Swiss Insurance Medicine). Das Gutachten sei hinsichtlich Analyse der Funktionsstörungen vollständig und ent spreche somit den Vorgaben des Bundesgerichts (S. 2). Tatsächlich hätten sie im Gutachten eine rheumatologische Abklärung empfohlen, um ein zusätzlich zu den orthopädischen Pathologien bestehendes Krankheitsbild aus dem rheumati schen Formenkreis nachzuweisen oder auszuschliessen (S. 2 f.). Das Gutachten für die Deutsche Rentenversicherung vom 18. Juli 2014 sowie das Gutachten von Dr. O.___ habe ihnen nicht oder nur bruchstückhaft vorgelegen. Eine Ausei nandersetzung mit diesen Gutachten sei daher nicht möglich gewesen. Es gelte jedoch anzumerken, dass im vorhandenen Teil des Gutachtens von Dr. O.___ beschrieben sei, dass die Beschwerdeführerin körperlich leichte Frauenarbeit im Wechselrhythmus ohne Überkopfarbeiten in wohltemperierten Räumen voll schichtig ausführen könne (S. 3). Grundsätzlich sei eine Coxarthrose eine progre diente Pathologie. Die Geschwindigkeit des Voranschreitens der Coxarthrose sei jedoch äussert individuell. Des Weiteren korreliere das Ausmass der Beschwerden und die durch dieses Krankheitsbild hervorgerufenen funktionellen Einschrän kungen nicht zwangsläufig mit dem radiologischen Schweregrad. Es könne also nicht à priori davon ausgegangen werden, dass sich im Zeitraum von 2014 - 2016 eine weitere Leistungsminderung ergeben habe (S. 4). In der Beurteilung von Dr. N.___ sei festgehalten, dass die Beschwerdeführerin medizin-theoretisch aus funktioneller Sicht für eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit unter Annahme der wechselbelastenden Tätigkeit im Prinzip ganztags arbeitsfähig sei. Die Ein schätzung von Dr. N.___ decke sich also mit ihren Ausführungen. Die in ihrem Gutachten vorgenommene Beurteilung der Arbeitsfähigkeit gründe in einer detaillierten Beschreibung der Arbeitstätigkeit durch die Beschwerdeführerin selbst. Da sie angegeben habe, dass Reisen beziehungsweise externe Termine 1/3 und Bürotätigkeiten 2/3 ihrer bisherigen Tätigkeit ausgemacht hätten, hätten sie eine Arbeitsunfähigkeit in bisheriger Tätigkeit von 16,67 % (0 % von 2/3 Bü rotätigkeit, 50 % von 1/3 Reisen/externen Termine) gefolgert. Dr. L.___ sei von einem Anteil von 58,33 % an Bürotätigkeit und 41,67 % Aussendienst tätig keit ausgegangen, sodass hierin ein Grund für die unterschiedliche Ein schätzung der Arbeitsfähigkeit liege (S. 5).

3.9 Dr. R.___ und Dr. S.___ von der Universitätsklinik B.___ führten in ihrer Stellungnahme vom 6. Juni 2017 (Urk. 6/149) zum Einwand der Beschwerde führerin vom 2. Februar 2017 (Urk. 6/144) und zum Gutachten der Universitäts klinik B.___ vom 24. März 2014 (E. 3.5) zu Händen der Beschwerdegegnerin aus, im Rahmen des Gutachtens sei eine ausführliche Funktionsprüfung vorge nommen und auch entsprechend dokumentiert worden. Die Funktionstests ent hielten sowohl qualitative wie auch quantitative Aspekte. Sie entsprächen den gängigen Standards gemäss Vorgaben des SIM (Swiss Insurance Medicine). Das Gutachten sei hinsichtlich Analyse der Funktionsstörungen vollständig und ent spreche somit den Vorgaben des Bundesgerichts (S. 2). Tatsächlich hätten sie im Gutachten eine rheumatologische Abklärung empfohlen, um ein zusätzlich zu den orthopädischen Pathologien bestehendes Krankheitsbild aus dem rheumati schen Formenkreis nachzuweisen oder auszuschliessen (S. 2 f.). Das Gutachten für die Deutsche Rentenversicherung vom 18. Juli 2014 sowie das Gutachten von Dr. O.___ habe ihnen nicht oder nur bruchstückhaft vorgelegen. Eine Ausei nandersetzung mit diesen Gutachten sei daher nicht möglich gewesen. Es gelte jedoch anzumerken, dass im vorhandenen Teil des Gutachtens von Dr. O.___ beschrieben sei, dass die Beschwerdeführerin körperlich leichte Frauenarbeit im Wechselrhythmus ohne Überkopfarbeiten in wohltemperierten Räumen voll schichtig ausführen könne (S. 3). Grundsätzlich sei eine Coxarthrose eine progre diente Pathologie. Die Geschwindigkeit des Voranschreitens der Coxarthrose sei jedoch äussert individuell. Des Weiteren korreliere das Ausmass der Beschwerden und die durch dieses Krankheitsbild hervorgerufenen funktionellen Einschrän kungen nicht zwangsläufig mit dem radiologischen Schweregrad. Es könne also nicht à priori davon ausgegangen werden, dass sich im Zeitraum von 2014 - 2016 eine weitere Leistungsminderung ergeben habe (S. 4). In der Beurteilung von Dr. N.___ sei festgehalten, dass die Beschwerdeführerin medizin-theoretisch aus funktioneller Sicht für eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit unter Annahme der wechselbelastenden Tätigkeit im Prinzip ganztags arbeitsfähig sei. Die Ein schätzung von Dr. N.___ decke sich also mit ihren Ausführungen. Die in ihrem Gutachten vorgenommene Beurteilung der Arbeitsfähigkeit gründe in einer detaillierten Beschreibung der Arbeitstätigkeit durch die Beschwerdeführerin selbst. Da sie angegeben habe, dass Reisen beziehungsweise externe Termine 1/3 und Bürotätigkeiten 2/3 ihrer bisherigen Tätigkeit ausgemacht hätten, hätten sie eine Arbeitsunfähigkeit in bisheriger Tätigkeit von 16,67 % (0 % von 2/3 Bü rotätigkeit, 50 % von 1/3 Reisen/externen Termine) gefolgert. Dr. L.___ sei von einem Anteil von 58,33 % an Bürotätigkeit und 41,67 % Aussendienst tätig keit ausgegangen, sodass hierin ein Grund für die unterschiedliche Ein schätzung der Arbeitsfähigkeit liege (S. 5). 4.

4. 4.1 Das orthopädische Gutachten der Universitätsklinik B.___ vom 18. No vem ber 2016 (E. 3. 8 ) unter Einbezug der ergänzenden Stellungnahme vom 6. Juni 2017 (E. 3. 9 ) beruht auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen, wurde in Kenntnis der und nach Auseinandersetzung mit den Vorakten erstattet, berück sichtigt die geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen sowie dem Verhalten des Beschwerdeführers auseinander. Die Gutachter haben die medizi nischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dargelegt und ihre Schluss fol ge rungen nachvollziehbar begründet. Damit entspricht es den bundes gerichtlichen Vorgaben an ein beweiskräftiges Gutachten ( vgl. E. 1.4 ).

4.1 Das orthopädische Gutachten der Universitätsklinik B.___ vom 18. No vem ber 2016 (E. 3. 8 ) unter Einbezug der ergänzenden Stellungnahme vom 6. Juni 2017 (E. 3. 9 ) beruht auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen, wurde in Kenntnis der und nach Auseinandersetzung mit den Vorakten erstattet, berück sichtigt die geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen sowie dem Verhalten des Beschwerdeführers auseinander. Die Gutachter haben die medizi nischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dargelegt und ihre Schluss fol ge rungen nachvollziehbar begründet. Damit entspricht es den bundes gerichtlichen Vorgaben an ein beweiskräftiges Gutachten ( vgl. E. 1.4 ). Die Gutachter legten die gesundheitlichen Einschränkungen detailliert dar und erkannten die ausgewiesenen Pathologien in der Hüfte und der Lendenwirbel säule. Ihre Einschätzung der Arbeitsfähigkeit begründeten sie unter Bezugnahme auf die Erkrankungen unter Einbezug der klinischen Feststellungen und die Angaben der Beschwerdeführerin. In diesem Sinne erscheint es als nachvollzieh bar, dass sie bei Reisen erheblich eingeschränkt ist, bei Bürotätigkeit mit der Mög lichkeit zum Positionswechsel hingegen vollzeitlich arbeitsfähig ist.

Die Gutachter legten die gesundheitlichen Einschränkungen detailliert dar und erkannten die ausgewiesenen Pathologien in der Hüfte und der Lendenwirbel säule. Ihre Einschätzung der Arbeitsfähigkeit begründeten sie unter Bezugnahme auf die Erkrankungen unter Einbezug der klinischen Feststellungen und die Angaben der Beschwerdeführerin. In diesem Sinne erscheint es als nachvollzieh bar, dass sie bei Reisen erheblich eingeschränkt ist, bei Bürotätigkeit mit der Mög lichkeit zum Positionswechsel hingegen vollzeitlich arbeitsfähig ist. 4.2

4.2 4.2.1 Die Beschwerdeführerin bemängelte, die Beschwerdegegnerin habe ihre Aufklä rungspflicht verletzt, indem sie entgegen der Empfehlung der Gutachter der Uni versitätsklinik B.___ keine rheumatologische Abklärung vorgenommen habe (Urk. 1 S. 4).

4.2.1 Die Beschwerdeführerin bemängelte, die Beschwerdegegnerin habe ihre Aufklä rungspflicht verletzt, indem sie entgegen der Empfehlung der Gutachter der Uni versitätsklinik B.___ keine rheumatologische Abklärung vorgenommen habe (Urk. 1 S. 4). Dazu ist zu bemerken, dass es grundsätzlich den Gutachterpersonen überlassen ist, über Art und Umfang der aufgrund der konkreten Fragestellung erforderlichen Untersuchungen zu befinden. Gegenstand der Rheumatologie sind Schmerzen des Bewegungsapparates, was unter anderem auch auf die Orthopädie zutrifft (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_682/2017 vom 14. Februar 2018 E. 6). Weshalb insbesondere die Orthopädie nicht in der Lage gewesen sein soll, die Beschwerden an der Hüfte der Versicherten kompetent zu beurteilen, ist nicht ersichtlich, zumal die unterschiedliche Beurteilung der verbleibenden Arbeitsfä higkeit der Ärzte nicht auf fachspezifischen Differenzen beruht. Der Vorschlag der Gutachter der Universitätsklinik B.___, allenfalls eine rheumatologische Untersuchung durchzuführen, geht lediglich auf differential diagno stische Über legungen zurück, ein allfällig es Krankheitsbild aus dem rheuma tologischen For menkreis nachweisen oder aus schliessen zu können. Aus schlag gebend ist nicht die Diagnose, sondern die Beeinträchtigung des Bewe gungs apparates beziehungs weise die funktionellen Einschränkungen und die damit einhergehende Auswir kung auf Leistungsfähigkeit respektive Arbeits fähigkeit der Beschwerdeführerin (Urteil des Bundesgerichts vom 9C_617/2008 vom 6. August 2009 E. 4.5). Dies ist mit der orthopädische n Untersuchung durch die Gutachter der Universitätsklink B.___ in genügender Weise erfolgt (vgl. Urk. 6/138 S. 39-41).

Dazu ist zu bemerken, dass es grundsätzlich den Gutachterpersonen überlassen ist, über Art und Umfang der aufgrund der konkreten Fragestellung erforderlichen Untersuchungen zu befinden. Gegenstand der Rheumatologie sind Schmerzen des Bewegungsapparates, was unter anderem auch auf die Orthopädie zutrifft (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_682/2017 vom 14. Februar 2018 E. 6). Weshalb insbesondere die Orthopädie nicht in der Lage gewesen sein soll, die Beschwerden an der Hüfte der Versicherten kompetent zu beurteilen, ist nicht ersichtlich, zumal die unterschiedliche Beurteilung der verbleibenden Arbeitsfä higkeit der Ärzte nicht auf fachspezifischen Differenzen beruht. Der Vorschlag der Gutachter der Universitätsklinik B.___, allenfalls eine rheumatologische Untersuchung durchzuführen, geht lediglich auf differential diagno stische Über legungen zurück, ein allfällig es Krankheitsbild aus dem rheuma tologischen For menkreis nachweisen oder aus schliessen zu können. Aus schlag gebend ist nicht die Diagnose, sondern die Beeinträchtigung des Bewe gungs apparates beziehungs weise die funktionellen Einschränkungen und die damit einhergehende Auswir kung auf Leistungsfähigkeit respektive Arbeits fähigkeit der Beschwerdeführerin (Urteil des Bundesgerichts vom 9C_617/2008 vom 6. August 2009 E. 4.5). Dies ist mit der orthopädische n Untersuchung durch die Gutachter der Universitätsklink B.___ in genügender Weise erfolgt (vgl. Urk. 6/138 S. 39-41). Eine Verletzung der Abklärungspflicht seitens der Beschwerdegegnerin liegt nicht vor.

Eine Verletzung der Abklärungspflicht seitens der Beschwerdegegnerin liegt nicht vor. 4.2.2 Die Beschwerdeführerin brachte weiter vor, der Gutachter der Universitätsklinik B.___ habe insgesamt nur eine circa 10-minütige Funktionsprüfung vorge nommen, was nicht geeignet sei, den genauen Funktionsausfall zu bewerten.

4.2.2 Die Beschwerdeführerin brachte weiter vor, der Gutachter der Universitätsklinik B.___ habe insgesamt nur eine circa 10-minütige Funktionsprüfung vorge nommen, was nicht geeignet sei, den genauen Funktionsausfall zu bewerten. Dem ist zu entgegen, dass die Funktionsprüfung des Gutachters der Universitäts klink B.___ lege artis erfolgte. Die Gutachter erhoben eine detaillierte Beschrei b ung der Arbeitstätigkeit (Urk. 6/138 S. 35 f.), erfassten an Hand von Ausführun gen der Beschwerdeführerin, in welchen Situationen die Beschwerden auftraten (S. 37 f.) und führten eigene eingehende Untersuchungen des ortho pädischen Status der rechten und linken Hüfte, des Becken s, der Wirbelsäule, beider Knie, beider Füsse, der Schultern, der Ellenbogen und der Hand ge lenke/Hände durch (S. 39-41), wobei insbesondere die Funktionalität, Beweg lich keit, Schmerz empfindlichkeit und Kraft überprüft wurden.

Dem ist zu entgegen, dass die Funktionsprüfung des Gutachters der Universitäts klink B.___ lege artis erfolgte. Die Gutachter erhoben eine detaillierte Beschrei b ung der Arbeitstätigkeit (Urk. 6/138 S. 35 f.), erfassten an Hand von Ausführun gen der Beschwerdeführerin, in welchen Situationen die Beschwerden auftraten (S. 37 f.) und führten eigene eingehende Untersuchungen des ortho pädischen Status der rechten und linken Hüfte, des Becken s, der Wirbelsäule, beider Knie, beider Füsse, der Schultern, der Ellenbogen und der Hand ge lenke/Hände durch (S. 39-41), wobei insbesondere die Funktionalität, Beweg lich keit, Schmerz empfindlichkeit und Kraft überprüft wurden. Damit ist der praxisgemäss geforderten Überprüfung mittels qualitativer und quanti tativer Analyse der Funktionsstörung des Bewegungsapparates [ Bundes ge richts urteil 9C_335/2015 vom 1. September 2015 E. 4.2.2] in ausreichender Weise Genüge getan.

Damit ist der praxisgemäss geforderten Überprüfung mittels qualitativer und quanti tativer Analyse der Funktionsstörung des Bewegungsapparates [ Bundes ge richts urteil 9C_335/2015 vom 1. September 2015 E. 4.2.2] in ausreichender Weise Genüge getan. 4.2.3 Im Weiteren kritisierte die Beschwerdeführerin, das Gutachten setzte sich in keiner Art und Weise mit dem Gutachten für die D eutsche Rentenversicherung vom 18. Juli 2014 sowie dem Gutachten von Dr. O.___ auseinander. Diese bei den Gutachte r hätten eine wesentlich höhere Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 1 S. 5).

4.2.3 Im Weiteren kritisierte die Beschwerdeführerin, das Gutachten setzte sich in keiner Art und Weise mit dem Gutachten für die D eutsche Rentenversicherung vom 18. Juli 2014 sowie dem Gutachten von Dr. O.___ auseinander. Diese bei den Gutachte r hätten eine wesentlich höhere Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 1 S. 5). Dazu ist zu bemerken, dass es sich nicht um zwei verschiedene Gutachten handelt, sondern um das Gutachten von Dr. O.___ vom 18. Juli 2014 (Urk. 6/113/13 2 2 ) und ein mit Schlussblatt 1 und 2 bezeichnetes, wenig aussa gekräftiges Formular vom 18. Juli 2014 (Urk. 6/ 113/23-24 ), welches mit einem Stempel der Berufsausübungsgemeinschaft Dres. T.___, O.___, U.___ und V.___ versehen ist, und lediglich von einer Person unterschrieben wurde. Wegen dem gleichen Datum und aus dem im Formular unter dem Titel «Beschreibung des Leistungsbildes» enthaltenen Absatz, welcher deckungsgleich mit dem Abschnitt «Epikrise» im Gutachten von Dr. O.___ (S. 8 f.), ist wird klar, dass das Formular Teil des Gutachtens von Dr. O.___ bildet. Dr. O.___ benennt in seinem Gut achten keine Aspekte, die bei der Begutachtung der Universitätsklinik B.___ unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind. Zudem ist die Schlussfolgerung von Dr. O.___ nicht schlüssig respektive ausdifferenziert. Zwar formuliert er ein eindeutiges Belastbarkeitsprofil, welches leichte bis mittelschwere körperliche Arbeiten in Wechselpositionen als zumutbar umschreibt, sieht jedoch die zuletzt ausgeübte Tätigkeit aufgrund der Tatsache, dass keine Reisefähigkeit bestehe und sitzende sowie stehende Tätigkeiten nicht mehr möglich seien, als gänzlich ungeeignet an (vgl. E. 3.6). Er differenzierte indes nicht aus, welche Tätigkeiten in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit in welcher Form und zu welchem Grad einge schränkt sind. Ebenso wenig wird klar, wie sich daraus eine 40%ige Arbeitsunfä higkeit ableiten lassen soll, wie gestützt auf sein Gutachten vom Landrat Rheinisch- Bergerischer Kreis angenommen wurde (vgl. Urk. 6/138/119-120). Darüber hinaus lag das Gutachten von Dr. O.___ den Gutachtern der Universitätsklink vor und wurde berücksichtigt (vgl. Urk. 6/138 S. 26).

Dazu ist zu bemerken, dass es sich nicht um zwei verschiedene Gutachten handelt, sondern um das Gutachten von Dr. O.___ vom 18. Juli 2014 (Urk. 6/113/13 2 2 ) und ein mit Schlussblatt 1 und 2 bezeichnetes, wenig aussa gekräftiges Formular vom 18. Juli 2014 (Urk. 6/ 113/23-24 ), welches mit einem Stempel der Berufsausübungsgemeinschaft Dres. T.___, O.___, U.___ und V.___ versehen ist, und lediglich von einer Person unterschrieben wurde. Wegen dem gleichen Datum und aus dem im Formular unter dem Titel «Beschreibung des Leistungsbildes» enthaltenen Absatz, welcher deckungsgleich mit dem Abschnitt «Epikrise» im Gutachten von Dr. O.___ (S. 8 f.), ist wird klar, dass das Formular Teil des Gutachtens von Dr. O.___ bildet. Dr. O.___ benennt in seinem Gut achten keine Aspekte, die bei der Begutachtung der Universitätsklinik B.___ unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind. Zudem ist die Schlussfolgerung von Dr. O.___ nicht schlüssig respektive ausdifferenziert. Zwar formuliert er ein eindeutiges Belastbarkeitsprofil, welches leichte bis mittelschwere körperliche Arbeiten in Wechselpositionen als zumutbar umschreibt, sieht jedoch die zuletzt ausgeübte Tätigkeit aufgrund der Tatsache, dass keine Reisefähigkeit bestehe und sitzende sowie stehende Tätigkeiten nicht mehr möglich seien, als gänzlich ungeeignet an (vgl. E. 3.6). Er differenzierte indes nicht aus, welche Tätigkeiten in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit in welcher Form und zu welchem Grad einge schränkt sind. Ebenso wenig wird klar, wie sich daraus eine 40%ige Arbeitsunfä higkeit ableiten lassen soll, wie gestützt auf sein Gutachten vom Landrat Rheinisch- Bergerischer Kreis angenommen wurde (vgl. Urk. 6/138/119-120). Darüber hinaus lag das Gutachten von Dr. O.___ den Gutachtern der Universitätsklink vor und wurde berücksichtigt (vgl. Urk. 6/138 S. 26). 4.2.4 Ferner bemängelte die Beschwerdeführerin, das Gutachten der Universitätsklinik B.___ stehe in einem eklatanten Widerspruch zum Gutachten derselben Klinik von Dr. L.___. Der Unterschied von 58 % zu 16,66 % Arbeitsunfähigkeit hätte diskutiert werden müssen.

4.2.4 Ferner bemängelte die Beschwerdeführerin, das Gutachten der Universitätsklinik B.___ stehe in einem eklatanten Widerspruch zum Gutachten derselben Klinik von Dr. L.___. Der Unterschied von 58 % zu 16,66 % Arbeitsunfähigkeit hätte diskutiert werden müssen. Vorweg zu nehmen ist, dass sich die beiden medizinischen Einschätzungen der jeweiligen Gutachter der Universitätsklinik B.___ aus den Jahren 2014 und 2016 (vgl. E. 3.5 und E. 3. 8 ) decken und kein Widerspruch besteht, wie dies Dr. R.___ und Dr. S.___ in ihrer Stellungnahme vom 6. Juni 2017 schlüssig dar legten. So gingen sie von keiner abweichenden Pathologie aus, sondern legten vielmehr dar, dass nicht ohne weiteres davon auszugehen sei, dass sich seit der Beurteilung durch Dr. L.___ im Jahr 2014 eine Leistungsminderung eingestellt habe. Die Geschwindigkeit des Voranschreitens der Coxarthrose sei individuell (Urk. 6/149/4).

Vorweg zu nehmen ist, dass sich die beiden medizinischen Einschätzungen der jeweiligen Gutachter der Universitätsklinik B.___ aus den Jahren 2014 und 2016 (vgl. E. 3.5 und E. 3. 8 ) decken und kein Widerspruch besteht, wie dies Dr. R.___ und Dr. S.___ in ihrer Stellungnahme vom 6. Juni 2017 schlüssig dar legten. So gingen sie von keiner abweichenden Pathologie aus, sondern legten vielmehr dar, dass nicht ohne weiteres davon auszugehen sei, dass sich seit der Beurteilung durch Dr. L.___ im Jahr 2014 eine Leistungsminderung eingestellt habe. Die Geschwindigkeit des Voranschreitens der Coxarthrose sei individuell (Urk. 6/149/4). Z ur Diskrepanz der unterschiedlichen Einschätzungen der Arbeitsfähig keit ist es in erster Linie dadurch gekommen, dass Dr. L.___ von einem Anteil von 58,33 % an Bürotätigkeit sowie 41,67 % Aussendiensttätigkeit, einer gänzlichen Unzumutbarkeit der Reisefähigkeit und einer Einschränkung der Bürotätigkeit bei einem 12-Stundentag mit einem erhöhten Pausenbedarf ausging und beim Gut achten aus dem Jahr 2016 hingegen von 2/3 Bürotätigkeit sowie 1/3 Reise tätig keit, einer zu 50 % eingeschränkten Reisefähigkeit und keiner Einschränkung der Bürotätigkeit ausgegangen wurde (vgl. E. 3.5 und E. 3. 8 ).

Z ur Diskrepanz der unterschiedlichen Einschätzungen der Arbeitsfähig keit ist es in erster Linie dadurch gekommen, dass Dr. L.___ von einem Anteil von 58,33 % an Bürotätigkeit sowie 41,67 % Aussendiensttätigkeit, einer gänzlichen Unzumutbarkeit der Reisefähigkeit und einer Einschränkung der Bürotätigkeit bei einem 12-Stundentag mit einem erhöhten Pausenbedarf ausging und beim Gut achten aus dem Jahr 2016 hingegen von 2/3 Bürotätigkeit sowie 1/3 Reise tätig keit, einer zu 50 % eingeschränkten Reisefähigkeit und keiner Einschränkung der Bürotätigkeit ausgegangen wurde (vgl. E. 3.5 und E. 3. 8 ). Was die Einschränkung der durch Dr. L.___ postulierten 100%igen Reiseun fähigkeit angeht, ist diese nicht schlüssig. Er führt diese auf die Schwierigkeit der Umsetzung von regelmässigen Pausen im Rahmen der Reistätigkeit und bei Kundenkontakten zurück sowie auf den Umstand, dass die Aussendiensttätigkeit kon zentriert stattfinde. Rein aus diesen Umständen auf eine gänzliche Reiseun fähig keit zu schliessen, greift zu kurz. Die Einschätzung der Gutachter der Universi tätsklinik B.___ 2016 erweist sich diesbezüglich als detaillierter. Diese kamen zu einer Einschätzung einer 50%igen Einschränkung der Reisefähigkeit und legten differenziert dar, wie sie zu dieser gelangten. Zugreisen nach München sowie Flüge nach Düsseldorf seien möglich – also Reisen von mindestens 5 Stun den mit Verkehrsmitteln, welche wechselnde Positionen zulassen und Gepäck bis 15 kg (vgl. Urk. 6/138 S. 55 f.). Dies war Dr. L.___ entgangen.

Was die Einschränkung der durch Dr. L.___ postulierten 100%igen Reiseun fähigkeit angeht, ist diese nicht schlüssig. Er führt diese auf die Schwierigkeit der Umsetzung von regelmässigen Pausen im Rahmen der Reistätigkeit und bei Kundenkontakten zurück sowie auf den Umstand, dass die Aussendiensttätigkeit kon zentriert stattfinde. Rein aus diesen Umständen auf eine gänzliche Reiseun fähig keit zu schliessen, greift zu kurz. Die Einschätzung der Gutachter der Universi tätsklinik B.___ 2016 erweist sich diesbezüglich als detaillierter. Diese kamen zu einer Einschätzung einer 50%igen Einschränkung der Reisefähigkeit und legten differenziert dar, wie sie zu dieser gelangten. Zugreisen nach München sowie Flüge nach Düsseldorf seien möglich – also Reisen von mindestens 5 Stun den mit Verkehrsmitteln, welche wechselnde Positionen zulassen und Gepäck bis 15 kg (vgl. Urk. 6/138 S. 55 f.). Dies war Dr. L.___ entgangen. 5.

5. 5.1 Die Beschwerdegegnerin schloss aufgrund der ermittelten Arbeitsunfähigkeit von 17 % mittels Prozentvergleichs auf einen Invaliditätsgrad von 17 %. Dieses Vor gehen erweist sich als nicht korrekt.

5.1 Die Beschwerdegegnerin schloss aufgrund der ermittelten Arbeitsunfähigkeit von 17 % mittels Prozentvergleichs auf einen Invaliditätsgrad von 17 %. Dieses Vor gehen erweist sich als nicht korrekt. 5.2 Die Beschwerdeführerin war bei der Ausgleichskasse als Unselbständiger wer bende angemeldet. Allerdings ergibt sich, dass sie eine Einfrau -AG führte, wes halb sich gewisse Parallelen zu einer selbständigen Erwerbstätigkeit ergeben. Vorliegend ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin teils im Büro und teils aus wärts arbeitet. Dabei hat sie Reisen zu unternehmen und an Degustationen sowie Messen teilzunehmen, wobei sie dort mehrheitlich stehen muss (Urk. 1 S. 8). Aus den Akten ergibt sich nicht klar, in welchem Umfang die einzelnen Tätigkeiten anfallen. Die Gutachter gingen von einer Tätigkeit im Büro von 2/3 und einer Reisetätigkeit von 1/3 aus, die Beschwerdeführerin machte geltend, sie sei zu 2/3 aus wärts und 1/3 im Büro tätig (Urk. 1 S. 8).

5.2 Die Beschwerdeführerin war bei der Ausgleichskasse als Unselbständiger wer bende angemeldet. Allerdings ergibt sich, dass sie eine Einfrau -AG führte, wes halb sich gewisse Parallelen zu einer selbständigen Erwerbstätigkeit ergeben. Vorliegend ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin teils im Büro und teils aus wärts arbeitet. Dabei hat sie Reisen zu unternehmen und an Degustationen sowie Messen teilzunehmen, wobei sie dort mehrheitlich stehen muss (Urk. 1 S. 8). Aus den Akten ergibt sich nicht klar, in welchem Umfang die einzelnen Tätigkeiten anfallen. Die Gutachter gingen von einer Tätigkeit im Büro von 2/3 und einer Reisetätigkeit von 1/3 aus, die Beschwerdeführerin machte geltend, sie sei zu 2/3 aus wärts und 1/3 im Büro tätig (Urk. 1 S. 8). Wie es sich damit genau verhält, kann offen bleiben. Es ist augenfällig, dass die erwerblichen Einschränkungen massiv höher sind als die Arbeitsunfähigkeit. Denn längere Reisen stellen eine Schwierigkeit dar und der Beschwerdeführerin dürfte es nach der Ankunft nicht möglich sein, sich sogleich ihrer Arbeit zu wid men und ihre Dienstleistungen zu erbringen. Vor allem dann, wenn sie in gleich bleibender Haltung zu arbeiten hat, wie dies bei einer Degustation oder auch bei Produktpräsentationen an einer Messe der Fall sein dürfte. Bei dieser Ausgangs lage führt auch ein erwerblich gewichteter Betätigungsvergleich zu keiner richti gen Lösung, kann doch die Beschwerdeführerin für den ihr nur eingeschränkt zumutbaren Teil der Arbeit nicht auf eine Hilfskraft zurückgreifen, sondern erlei det sie dadurch einen weitreichenderen Einkommensverlust. Dies etwa dadurch, dass sie allenfalls Aufträge nicht in der sonst möglichen Dichte annehmen kann.

Wie es sich damit genau verhält, kann offen bleiben. Es ist augenfällig, dass die erwerblichen Einschränkungen massiv höher sind als die Arbeitsunfähigkeit. Denn längere Reisen stellen eine Schwierigkeit dar und der Beschwerdeführerin dürfte es nach der Ankunft nicht möglich sein, sich sogleich ihrer Arbeit zu wid men und ihre Dienstleistungen zu erbringen. Vor allem dann, wenn sie in gleich bleibender Haltung zu arbeiten hat, wie dies bei einer Degustation oder auch bei Produktpräsentationen an einer Messe der Fall sein dürfte. Bei dieser Ausgangs lage führt auch ein erwerblich gewichteter Betätigungsvergleich zu keiner richti gen Lösung, kann doch die Beschwerdeführerin für den ihr nur eingeschränkt zumutbaren Teil der Arbeit nicht auf eine Hilfskraft zurückgreifen, sondern erlei det sie dadurch einen weitreichenderen Einkommensverlust. Dies etwa dadurch, dass sie allenfalls Aufträge nicht in der sonst möglichen Dichte annehmen kann. 5.3

5.3 5.3.1 Festzuhalten ist, dass der Beschwerdeführerin die Aufgabe ihrer erst vor kurzem aufgenommenen Erwerbstätigkeit in ihrer eigenen Unternehmung ohne weiteres zumutbar ist, sofern sie andernorts ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen kann.

5.3.1 Festzuhalten ist, dass der Beschwerdeführerin die Aufgabe ihrer erst vor kurzem aufgenommenen Erwerbstätigkeit in ihrer eigenen Unternehmung ohne weiteres zumutbar ist, sofern sie andernorts ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen kann. 5.3.2 Die Beschwerdeführerin machte geltend, als Validenlohn seien die bisherigen Löhne, die sie vor ihrer Arbeit in ihrem „Einmannbetrieb“ erzielt habe, anzu nehmen, denn das seien die letzten Arbeitsstellen gewesen, bei denen sie ohne gesundheitliche Einschränkungen voll habe arbeiten können. Bekanntlich habe sie sich bereits seit 2009 wegen der aufgrund der Dysplasie bestehenden Rücken beschwerden in ärztliche Behandlung begeben müssen, weshalb die Einkommen der Jahre 2007 bis 2009 massgebend seien (Urk. 1 S. 8).

5.3.2 Die Beschwerdeführerin machte geltend, als Validenlohn seien die bisherigen Löhne, die sie vor ihrer Arbeit in ihrem „Einmannbetrieb“ erzielt habe, anzu nehmen, denn das seien die letzten Arbeitsstellen gewesen, bei denen sie ohne gesundheitliche Einschränkungen voll habe arbeiten können. Bekanntlich habe sie sich bereits seit 2009 wegen der aufgrund der Dysplasie bestehenden Rücken beschwerden in ärztliche Behandlung begeben müssen, weshalb die Einkommen der Jahre 2007 bis 2009 massgebend seien (Urk. 1 S. 8). Es ist wohl zutreffend, dass die Beschwerdeführerin bereits seit längerer Zeit an Rückenbeschwerden leidet. Dass sie deswegen seit 2009 dauernd arbeitsunfähig wäre, ist indes nicht erstellt. Den Akten ist vielmehr zu entnehmen, dass nach dem Sturz vom 30. April 2012 eine Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde und her nach keine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit zurückerlangt wurde. Die frühe ren Beschwerden waren 2011 abgeklungen (Urk. 6/138/11 unten).

Es ist wohl zutreffend, dass die Beschwerdeführerin bereits seit längerer Zeit an Rückenbeschwerden leidet. Dass sie deswegen seit 2009 dauernd arbeitsunfähig wäre, ist indes nicht erstellt. Den Akten ist vielmehr zu entnehmen, dass nach dem Sturz vom 30. April 2012 eine Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde und her nach keine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit zurückerlangt wurde. Die frühe ren Beschwerden waren 2011 abgeklungen (Urk. 6/138/11 unten). Damit sind für die Berechnung des Valideneinkommens nicht die drei bis fünf Jahre vor der Anmeldung erzielten Löhne massgebend, sondern ist grundsätzlich das im Rahmen der Erwerbstätigkeit in ihrer eigenen Gesellschaft erwirtschaftete Einkommen abzustellen. Dieses betrug nach Aufnahme der Erwerbstätigkeit in ihrer eigenen Gesellschaft in den Monaten April bis Dezember 2011 Fr. 18‘000. - (Urk. 6/6/1). Dies bildet keine brauchbare Grundlage, befand sich die A.___ AG doch noch im Aufbau.

Damit sind für die Berechnung des Valideneinkommens nicht die drei bis fünf Jahre vor der Anmeldung erzielten Löhne massgebend, sondern ist grundsätzlich das im Rahmen der Erwerbstätigkeit in ihrer eigenen Gesellschaft erwirtschaftete Einkommen abzustellen. Dieses betrug nach Aufnahme der Erwerbstätigkeit in ihrer eigenen Gesellschaft in den Monaten April bis Dezember 2011 Fr. 18‘000. - (Urk. 6/6/1). Dies bildet keine brauchbare Grundlage, befand sich die A.___ AG doch noch im Aufbau. Wenn davon ausgegangen wird, dass die Beschwerdeführerin auch mit ihrer eigenen Unternehmung Löhne in der Höhe ihres zuletzt erzielten Einkommens hätte erwirtschaften können, ergäbe sich ein Wert in der Grössenordnung zwischen Fr. 130‘000.-- und Fr. 140‘000.-- (Urk. 6/6). Dies liegt massiv über dem von der Beschwerdeführerin selber genannten Wert von Fr. 60‘000.-- bis Fr. 90‘000.-- pro Jahr (Urk. 6/89/32). Ihre Angaben zum angestrebten Einkom men von Fr. 150'000.-- sind rein hypothetischer Natur, in keiner Weise belegt und somit nicht zu berücksichtigen (Urk. 6/89/31).

Wenn davon ausgegangen wird, dass die Beschwerdeführerin auch mit ihrer eigenen Unternehmung Löhne in der Höhe ihres zuletzt erzielten Einkommens hätte erwirtschaften können, ergäbe sich ein Wert in der Grössenordnung zwischen Fr. 130‘000.-- und Fr. 140‘000.-- (Urk. 6/6). Dies liegt massiv über dem von der Beschwerdeführerin selber genannten Wert von Fr. 60‘000.-- bis Fr. 90‘000.-- pro Jahr (Urk. 6/89/32). Ihre Angaben zum angestrebten Einkom men von Fr. 150'000.-- sind rein hypothetischer Natur, in keiner Weise belegt und somit nicht zu berücksichtigen (Urk. 6/89/31). 5.3.3 Zur Ermittlung des Invalideneinkommens ist vorwegzuschicken, dass kein Grund satz besteht, wonach stets auf die Tabelle TA1 abzustellen ist. So kann es sich nach den konkreten Umständen des Einzelfalls rechtfertigen, anstatt auf die Tabelle TA1 auf die Tabelle TA7 („Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Tätigkeit, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht - Privater Sek tor und öffentlicher Sektor [Bund] zusammen") abzustellen, wenn dies eine genauere Festsetzung des Invalideneinkommens erlaubt und dem Versicherten der entsprechende Sektor offen steht und zumutbar ist (SVR 2008 IV Nr. 20 S. 63, 9C_237/2007 E. 5.1). Ferner kann bei qualifizierten Berufsleuten mit Fach- und Hochschulabschluss das Heranziehen der Tabelle TA11 („Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert und Quartilbereich ] nach Ausbildung, beruflicher Stellung und Geschlecht - Privater Sektor und öffentlicher Sektor [Bund] zusammen") ange zeigt erscheinen (SVR 2011 IV Nr. 55 S. 163, 8C_671/2010 vom 25. Februar 2011 E. 6.4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_841/2013 vom 7. März 2014 E. 4.2; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_660/2014 vom 5. November 2014 E. 4).

5.3.3 Zur Ermittlung des Invalideneinkommens ist vorwegzuschicken, dass kein Grund satz besteht, wonach stets auf die Tabelle TA1 abzustellen ist. So kann es sich nach den konkreten Umständen des Einzelfalls rechtfertigen, anstatt auf die Tabelle TA1 auf die Tabelle TA7 („Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Tätigkeit, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht - Privater Sek tor und öffentlicher Sektor [Bund] zusammen") abzustellen, wenn dies eine genauere Festsetzung des Invalideneinkommens erlaubt und dem Versicherten der entsprechende Sektor offen steht und zumutbar ist (SVR 2008 IV Nr. 20 S. 63, 9C_237/2007 E. 5.1). Ferner kann bei qualifizierten Berufsleuten mit Fach- und Hochschulabschluss das Heranziehen der Tabelle TA11 („Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert und Quartilbereich ] nach Ausbildung, beruflicher Stellung und Geschlecht - Privater Sektor und öffentlicher Sektor [Bund] zusammen") ange zeigt erscheinen (SVR 2011 IV Nr. 55 S. 163, 8C_671/2010 vom 25. Februar 2011 E. 6.4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_841/2013 vom 7. März 2014 E. 4.2; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_660/2014 vom 5. November 2014 E. 4). Nachdem die Beschwerdeführerin in den Jahren 1986 bis 1993 die Höhere Handelsschule/Wirtschaftsfachschule mit dem Abitur (Fachhochschulreife) und eine kaufmännische Ausbildung zur Gross- und Handelskauffrau abgeschlossen hatte, besuchte sie ab 1993 die Universität und studierte Wirtschafts wissenschaften. 1997 wurde sie als Kauffrau diplomiert. Danach folgten mehrere Anstellungen in verschiedenen Branchen (Kosmetik/Luxusgüter, Getränke/Ga stro nomie, Konsumgüter, Pharma und Strategieberatung). An ihre r letzten Stelle arbeitete sie als Marketing Director bei W.___ AG und berichtete dem Geschäftsführer und dem Verwaltungsrat (Urk. 6/10/1-7 und Urk. 6/10/8-9 ).

Nachdem die Beschwerdeführerin in den Jahren 1986 bis 1993 die Höhere Handelsschule/Wirtschaftsfachschule mit dem Abitur (Fachhochschulreife) und eine kaufmännische Ausbildung zur Gross- und Handelskauffrau abgeschlossen hatte, besuchte sie ab 1993 die Universität und studierte Wirtschafts wissenschaften. 1997 wurde sie als Kauffrau diplomiert. Danach folgten mehrere Anstellungen in verschiedenen Branchen (Kosmetik/Luxusgüter, Getränke/Ga stro nomie, Konsumgüter, Pharma und Strategieberatung). An ihre r letzten Stelle arbeitete sie als Marketing Director bei W.___ AG und berichtete dem Geschäftsführer und dem Verwaltungsrat (Urk. 6/10/1-7 und Urk. 6/10/8-9 ). Aufgrund des von den Gutachtern formulierten Anforderungsprofils, das die Aus übung von qualifizierten Tätigkeiten zulässt, und der Ausbildung der Beschwer deführerin kann für die Bestimmung des Invalideneinkommens auf die Tabelle T11 (monatlicher Bruttolohn nach Ausbildung, beruflicher Stellung und Geschlecht, privater Sektor und öffentlicher Sektor zusammen) abgestellt werden. Vor dem Hintergrund ihrer langjährigen beruflichen Tätigkeit mit Führungsauf gaben und Budgetverantwortung in verschiedenen Wirtschafts zweigen recht fer tigt es sich, vom Anforderungsniveau 1+2 (oberstes, oberes und mittleres Kader) auszugehen. So dürfte sie aufgrund ihrer breiten beruflichen Erfahrung und ihrer intellektuellen Fähigkeiten durchaus in der Lage sein, nebst einer Aufgabe im Marketing auch in einem neuen Aufgabenbereich anspruchsvolle Arbeiten in leitender Funktion erfolgreich auszuführen. Bei einem anrechenbaren Monats lohn von Fr. 8 ‘5 44.-- ( LSE 2012, Universitäre Hochschule, Frauen, Median; basierend auf einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden) ergibt sich auf gerechnet auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden pro Woche im massgebenden Jahr 2013 ( Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirt schaftsabteilungen, Bundesamt für Statistik, Tabelle T 03.02.03.01.04.01 ) und angepasst an die Entwicklung der Nominallöhne der Frauen von Index 101.8 im Jahr 201 2 auf 104.4 im Jahr 2013 ( Nominallohnindex Frauen 2011-2016, Bun desamt für Statistik, Tabelle T1.2.10 ) im für den Einkommensvergleich massge benden Jahr 2013 ein Einkommen von Fr. 109’615.--.

Aufgrund des von den Gutachtern formulierten Anforderungsprofils, das die Aus übung von qualifizierten Tätigkeiten zulässt, und der Ausbildung der Beschwer deführerin kann für die Bestimmung des Invalideneinkommens auf die Tabelle T11 (monatlicher Bruttolohn nach Ausbildung, beruflicher Stellung und Geschlecht, privater Sektor und öffentlicher Sektor zusammen) abgestellt werden. Vor dem Hintergrund ihrer langjährigen beruflichen Tätigkeit mit Führungsauf gaben und Budgetverantwortung in verschiedenen Wirtschafts zweigen recht fer tigt es sich, vom Anforderungsniveau 1+2 (oberstes, oberes und mittleres Kader) auszugehen. So dürfte sie aufgrund ihrer breiten beruflichen Erfahrung und ihrer intellektuellen Fähigkeiten durchaus in der Lage sein, nebst einer Aufgabe im Marketing auch in einem neuen Aufgabenbereich anspruchsvolle Arbeiten in leitender Funktion erfolgreich auszuführen. Bei einem anrechenbaren Monats lohn von Fr. 8 ‘5 44.-- ( LSE 2012, Universitäre Hochschule, Frauen, Median; basierend auf einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden) ergibt sich auf gerechnet auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden pro Woche im massgebenden Jahr 2013 ( Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirt schaftsabteilungen, Bundesamt für Statistik, Tabelle T 03.02.03.01.04.01 ) und angepasst an die Entwicklung der Nominallöhne der Frauen von Index 101.8 im Jahr 201 2 auf 104.4 im Jahr 2013 ( Nominallohnindex Frauen 2011-2016, Bun desamt für Statistik, Tabelle T1.2.10 ) im für den Einkommensvergleich massge benden Jahr 2013 ein Einkommen von Fr. 109’615.--. Ein allfälliger Abzug vom Tabellenlohn wäre mit der eingeschränkten Einsetz barkeit der Beschwerdeführerin für Aktivitäten ausser Haus begründet, wobei ihr kürzere Reisen zumutbar sind. Wollte man einen Abzug von 10 % gewähren, resultierte ein Invalideneinkommen von Fr. 98'654.--.

Ein allfälliger Abzug vom Tabellenlohn wäre mit der eingeschränkten Einsetz barkeit der Beschwerdeführerin für Aktivitäten ausser Haus begründet, wobei ihr kürzere Reisen zumutbar sind. Wollte man einen Abzug von 10 % gewähren, resultierte ein Invalideneinkommen von Fr. 98'654.--. 5.4 Nach dem Gesagten ergibt sich, dass selbst bei Heranziehen des für die Beschwer deführerin bestmöglichen Valideneinkommens von Fr. 150'000.-- und einem Invalideneinkommen von Fr. 98'654.-- ein Invaliditätsgrad von 34 % resultiert, bei welchem Ergebnis kein Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung besteht.

5.4 Nach dem Gesagten ergibt sich, dass selbst bei Heranziehen des für die Beschwer deführerin bestmöglichen Valideneinkommens von Fr. 150'000.-- und einem Invalideneinkommen von Fr. 98'654.-- ein Invaliditätsgrad von 34 % resultiert, bei welchem Ergebnis kein Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung besteht. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.

Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ermessensweise auf Fr. 8 00.-- festzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten der Beschwerdeführer in aufzuerlegen.

6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ermessensweise auf Fr. 8 00.-- festzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten der Beschwerdeführer in aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Markus Bischoff

Rechtsanwalt Markus Bischoff - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

GräubMüller