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Mit Speed Prototyping erhältst du einen Leitfaden, der dich von einem Bedürfnis hin zu einem ersten, physischen oder digitalen Prototypen (einer Rohversion) führt. Diese Rohversion kann ein 3D-Modell aus Karton (z. B. für ein Produkt), Comic-Zeichnungen (z. B. für einen Prozess) etc. umfassen, wird getestet und durch Feedback verfeinert.
Durch Speed Prototyping lernst du in einer frühen Phase, ob du mit deiner Idee auf dem richtigen Weg bist, d. h. ob du die Bedürfnisse deines Gegenübers befriedigst und seine Probleme damit löst. Dadurch erzielst du einen schnellen Lerneffekt, sparst Geld und Zeit und kreierst kundennähere Produkte, Dienstleistungen und Prozesse.
Zeit
1 h (beim ersten Mal eher 1,5 h)
Personen
Du und dein interner oder externer Kunde, der dir Feedback gibt
Material
Alles eignet sich zum Bauen von Prototypen, z. B. Karton, Papier, Klebestreifen, Filzstifte, Post-Its, PPT, Handykamera, Flipcharts etc.
Kundenzugang
Speed Prototyping beinhaltet bereits die direkte Interaktion mit einem internen oder externen Kunden. Das Feedback zum Prototypen erfolgt dabei unmittelbar.
Möglichkeiten:
(5‘) Überlege dir eine Hypothese
Was möchtest du durch einen Prototypen validieren?
Beginne jetzt mit dem Template.
(15‘) Interview Bedürfnisse, Ängste, Probleme etc.
(5‘) Generiere Ideen
Zeichne auf Papier drei Lösungen/Hypothesen, die deinem Gegenüber helfen könnten.
(5‘) Stelle die Ideen vor und sammle Feedback
Konzentriere dich beim Feedbackerfragen oder Beobachten darauf, ob du die Bedürfnisse deines Gegenübers erfüllst und welche Lösung bei ihm warum am besten ankommt. Besprich mit deinem Gegenüber auch, was er anders machen würde. Beobachte dein Gegenüber in der Handhabung des Prototypen.
(5‘) Integration von Feedback und baue die Idee aus
Integriere dann das Feedback und baue eine Idee aus.
(15‘) Baue einen Prototypen (s. Methode Prototyping)
Dieser soll deine Idee erlebbar machen. Zeige den Prototypen deinem Gegenüber. Wenn keine Verbesserungen mehr angebracht werden, kannst du die nächsten Schritte, z. B. die erste Testphase, in Angriff nehmen. Ansonsten baue das Feedback ein und wiederhole den Prozess.
Raus aus dem Ideenland rein ins richtige Leben: Prototyping ist ein Vorgehen, bei dem wir frühzeitig testen, ob wir auf dem richtigen Weg sind. Wir lernen durch das Testen, was Kunden an unserer Idee mögen und was nicht. Dadurch können wir die Lösung schrittweise verbessern.
Mit Prototyping können viele Fragen zu Ideen schnell und kostengünstig beantwortet werden.
Prototyping eignet sich, um die Interaktion zwischen Menschen oder zwischen Mensch und Angebot zu untersuchen und zu verbessern
Zeit
Für die Entwicklung des ersten Prototypen 1 h. Danach je nach Anzahl der Feedbackloops.
Personen
Du, evtl. dein Kernteam und dein Kunde.
Material
Alles, was dir hilft, die Idee (Prozess, Gegenstand, Online-Abbildung) zu visualisieren
Kundenzugang
Beim Prototyping hängt der Zugang stark von dem zu prüfenden Prototypen ab. Wenn Prototypen getestet werden sollen, empfehlen sich eine Beobachtung oder ein Online-Fragebogen für Mitarbeitende. Wenn genauere Präferenzen ermittelt werden sollen, empfehlen sich Interviews.
Möglichkeiten:
Fürs Erstellen des ersten Prototypen brauchst du nicht viel Zeit, denn es geht erstmal darum, deine Idee zu visualisieren, damit du deine Fragestellung testen kannst.
(15‘) Hypothesen formulieren
Klärt im Kernteam als Erstes, welche konkreten Hypothese(n) ihr mit dem Prototypen testen wollt. (Z. B. der Prototyp animiert zum Antworten, gibt dem Kunden eine klare Übersicht, versteht Angebot, findet Angebot attraktiv…)
Es geht darum, einen einzelnen Aspekt isoliert zu betrachten.
(30‘) Visualisierung
Hier visualisierst du das Thema/Objekt, das du testen willst.