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Der gebürtige Thuner Lukas Bärfuss hat sich über die Grenzen der Schweiz hinweg einen Namen gemacht: als Autor von Romanen, als Dramaturg, als Dozent und vor allem als zuweilen scharfzüngiger Essayist. Er ist einer der wenigen Schreibenden aus der Schweiz, der mit dem deutschen Georg-Büchner-Preis (2019) ausgezeichnet wurde.
Die frühzeitige Übergabe ans SLA zeigt, dass der Autor sein «Archiv als Beitrag zur Reflexion des Zeitgeschehens» verstehe, schreibt das SLA in einer Mitteilung von Dienstag. Seine Werke und Materialien stünden nun der Forschung und Gesellschaft «zur Auseinandersetzung zur Verfügung.»
Bärfuss' Archiv umfasst seine Arbeiten aus den letzten 25 Jahren. Das SLA habt besonders «mit der Feder geschriebene erste Fassungen seiner Werke» hervor.