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Der ZKS wehrt sich - im ersten Augenblick vielleicht unerwartet - heftig gegen den Versuch des Blauen Kreuzes, am 18. Mai 2014 durch das Zürcher Stimmvolk jegliche Alkoholwerbung einseitig (!) und ausschliesslich an Sportveranstaltungen und auf Sportplätzen verbieten zu lassen.
Damit würden ausgerechnet jene freiwilligen Vereine im Mark getroffen, die sich am stärksten für die Volksgesundheit einsetzen und häufig auf die Mitwirkung und Unterstützung u.a. des Getränkehandels angewiesen sind.
Zweifelhaft und wenig erfolgreich ist auch die Rasenmäher-Verbots-Grundhaltung der Initianten, obwohl hinreichend bekannt und wissenschaftlich gesichert ist, dass ein massvoller Umgang mit Alkohol (eben mit dem guten "Gläschen Wein" oder einem kühlen Bier) unbedenklich ist. Und überdies freiwillig. Niemand lernt so gut und eindrücklich wie ein Sportler, dass unmässiger Alkoholkonsum direkt auf die sportliche Leistung schlägt!
Man mag das bedauern oder nicht: Mancher Verein braucht beispielsweise den Ertrag seiner Festwirtschaft am Vereinsanlass wirklich dringend, um seine Jugendarbeit erfolgreich weiterzuführen. Dass viele Besucher in heissen Sommern lieber ein Bier trinken als einen Kamillentee, ist eigentlich jedermann ausser dem blauen Kreuz einsichtig. Und das dürfte man ja trotzdem weiterhin tun, nur nicht "dazu stehen" und "darauf hinweisen."
Etwas (zugegebenermassen) überspitzt gesagt: Wer glaubt, dass unsere Sportler dem Alkohol ganz entsagen würden, weil (nur) am Sportanlass kein Bierplakat hängen oder ein einschlägig beschrifteter Kühlwagen stehen darf (während dies sonst überall auf Schritt und Tritt erlaubt ist!), der hat vielleicht bereits ein Gläschen zu viel getrunken...