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Feuz machte im untersten Teil so früh wie kein anderer auf und drosselte das Tempo so stark wie kein anderer. Bis zur letzten Zwischenzeit war der Schweizer Topfavorit auch in aufrechter Position am schnellsten unterwegs, ehe er mit ein paar Zusatzschwüngen dem Ziel entgegen kurvte. Er habe etwas Kraft sparen wollen, erklärte er 24 Stunden vor dem Ernstfall total entspannt.
Gefühlt war Feuz im dritten und letzten Training vor dem Ernstfall in der Nacht auf Sonntag (3.00 Uhr Schweizer Zeit) der Schnellste. «Er ist derjenige, den es zu schlagen gilt», sagte der Österreicher Hannes Reichelt.
Die Bestzeit stellte stattdessen Vincent Kriechmayr auf. Hinter dem Österreicher reihten sich die Norweger Kjetil Jansrud und Aksel Lund Svindal ein, die im Rennen (3.00 Uhr Schweizer Zeit in der Nacht auf Sonntag) zu Feuz’ härtesten Widersachern zählen. Die weiteren Favoriten Dominik Paris (6. am Samstag), Thomas Dressen (7.), Matthias Mayer (22.), Hannes Reichelt (36.) und Christof Innerhofer (57.) packten wie Feuz noch nicht alle Trümpfe aus.
Gisin vierter Schweizer Starter in der Abfahrt
Der letzte Schweizer Startplatz ging an den Engelberger Marc Gisin. Weder er noch Carlo Janka oder Patrick Küng taten sich jedoch besonders hervor. Gisin war als 16. sieben Hundertstel schneller als Janka (18.), Patrick Küng folgte auf Platz 21, knapp vier Zehntel hinter Gisin. Die bereits qualifizierten Mauro Caviezel und Gilles Roulin fuhren im Schongang auf die Plätze 19 und 26. (sda)