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Arsenigsäuresalze
(Arsenite) erhält man durch Neutralisation von arseniger Säure mit Basen oder durch Wechselzersetzung; sie sind bis auf die Alkalien in Wasser schwer oder nicht, in Säure leicht löslich, manche kristallisieren, andre sind amorph, alle werden beim Erhitzen zersetzt, und die Lösungen der arsenigsauren Alkalien bilden an der Luft allmählich Arsensäuresalze. Eine Lösung von arsenigsaurem Kali K3AsO3 , welche in 100 Teilen 1 Teil arsenige Säure enthält, ist als Fowlersche Tropfen (Liquor kalii arsenicosi) offizinell. Die Lösung des Natronsalz es dient in der Maßanalyse zur Bestimmung von unterchloriger Säure, Chlor, Jod etc., auch tränkt man Fliegenpapier damit. Von der Unlöslichkeit des arsenigsauren Eisenoxyds und der arsenigsauren Magnesia macht man bei Arsenikvergiftungen Gebrauch. Ein Kupfersalz ist als Scheelsches Grün im Handel, und aus einer kochenden Lösung von arseniger Säure scheidet sich auf Zusatz von Grünspan Schweinfurter Grün ab.