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Die Klimakrise müsse in allgemeine aussen- und sicherheitspolitische Überlegungen einfliessen, hiess es am Mittwochabend (Ortszeit) von einer hohen Regierungsbeamtin vor einem UN-Sicherheitsratstreffen zum Thema Klima. An der Sitzung am Donnerstag will auch US-Aussenminister Antony Blinken teilnehmen. Die fragilsten Staaten der Welt seien genau die Staaten, die am stärksten von den gefährlichen Auswirkungen des Klimawandels betroffen seien. Die Klimakrise habe eindeutig auch sicherheitspolitische Folgen und könne Konflikte verschärfen.
Bis heute habe es keine breiteren Bemühungen gegeben, klimabedingte Sicherheitsrisiken in die Arbeit des Sicherheitsrates einzubeziehen, sagte die Beamtin. «Unserer Ansicht nach muss das Teil der Diskussion sein.» Mit Blick auf die Frage, ob es eigens eine Resolution zu dem Thema geben sollte, hiess es: «Ich denke, unser Hauptziel ist es, sicherzustellen, dass es etwas ist, das auf dem Radar des Sicherheitsrates ist.»
Die Krisen, mit denen der Sicherheitsrat sich befasse, müssten auch durch die Klimabrille betrachtet werden. Die USA seien der Auffassung, dass man ohne Überlegungen zur Klimakrise kein vollständiges Verständnis oder umfassende Lösungen für viele der Herausforderungen, mit denen sich der Sicherheitsrat befasse, haben könne. «Unterm Strich wird keine der Folgen (des Klimawandels) zu mehr Stabilität oder Sicherheit führen, ganz im Gegenteil.»