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12.
2018
Finnland ist Weltmeister!
Finnland besiegt Schweden im WM-Final mit 6:3 und verteidigt den Weltmeistertitel. Insgesamt war es der vierte Erfolg für Finnland und nach 2008 und 2010 der dritte Titel für Headcoach Petteri Nykky.
Finnland gelang in einem über weite Strecken ausgeglichenen WM-Final der bessere Start. Bereits in der 4. Minute brachte der unverwüstrliche Juha Kivilehto - er wird in zwei Wochen 37 Jahre als - den Titelverteidiger in Führung. Das Spiel wurde mit harten Bandagen geführt und lebte besonders in den ersten zwei Dritteln von der Spannung. In der 24. Minute erhöhte Kotilainen auf 2:0, was für die Schweden einem Weckruf gleichkam. Nun erarbeiteten sie sich mehr Spielanteile und kamen in der 27. Minute durch ein Powerplay-Tor von Alexander Galante-Carlström auf 1:2 heran.
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Es dauerte aber bis zur 42. Minute, bis Schwedens Bemühungen mit dem Ausgleich belohnt wurden. Diesmal war es Alexander Rudd - bereits gegen die Schweiz einer der Besten - der das 2:2 erzielte. Nun waren es aber die Finnen, die eine Reaktion zeigten, und die vor allem die beste Linie dieses Finalwochenendes in ihren Reihen wussten. Innert zwei Minuten erzielte die Linie mit Peter Kotilainen die Tore zum 3:2 und 4:2, und wiederum nur eine Minute später erhöhte Nico Salo auf 5:2. Es war die Vorentscheidung, obwohl Schweden noch einmal gehörig Druck machte und Alexander Rudd in der 56. Minute mittels Penalty zum 5:3 verküzen konnte. Sami Johansson sorgte zwei Minuten mit dem 6:3 ins leere Tor für den Schlusspunkt in dieser Partie.
Die extrem routinierten Finnen haben es also tatsächlich geschafft und zum zweiten Mal seit 2010 einen WM-Titel erfolgreich verteidigt. Wie bereits bei den Triumphen 2008 und 2010 heisst der Trainer Petteri Nykky. Der Weltmeistertrainer von 2016 hingegen, Petri Kettunen, hatte nach dem letzten Titel keinen neuen Vertrag erhalten und kam dieses Jahr mit Tschechien auf den 4. Platz. Die Schweden, die bis zum Viertelfinale die Konkurrenz förmlich überfahren hatten, schafften es wie schon gegen die Schweiz nicht, ihre beste Leistung abzurufen.