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Es schwemmt mich in die Bodega, eine spanische Weinstube gleich gegenüber. Ein Musiker mit Sombrero spielt Gitarre und singt. Ich setzte mich draussen an einen runden, dunkelgrünen Tisch. Der Kellner wundert sich: “Du bist nicht zum ersten Mal hier, oder?” Doch. “Seltsam, deine Augen habe ich hier schon mal getroffen.”
Ich denke jetzt an Frau Honegger, bestelle mir einen Rioja und einen Vino de Jerez. Keine Ahnung, was das ist. Der Kellner sieht mich überrascht an, amüsiert sich köstlich, empfiehlt: “Starten Sie doch vorerst mit Rotwein, erst später Weissen!”
Ich nicke dem Erwachsenwerden zu, esse Tapas, schlage ein Buch auf. Man könnte meinen, ich sei längst angekommen.
Beinahe unmerklich wendet sich die Erde von der Sonne ab, es wird kühl, und ich sehe mir die vorbeiziehenden Menschen an, denke an ihre Geschichten, will sie so gerne noch erzählen.
Dann setzt sich ein bekanntes Gesicht gegenüber von mir, und wir bestellen noch eine Runde, lachen, erzählen, wie wir die Welt verändern werden, pflücken Altstadtblüten, sitzen lange noch da, sind lange noch wach.