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Die Vernetzung von ökologischen Ausgleichsflächen wird als eine der wichtigsten Massnahmen für die Förderung der Artenvielfalt in der Landwirtschaft betrachtet. Noch existieren dazu jedoch nur wenige empirische Untersuchungen. Um den Effekt der Habitatsvernetzung zu studieren, haben wir deshalb die Artenvielfalt von Landschnecken und Heuschrecken auf vernetzten und isolierten Ökowiesen verglichen. Die untersuchten vernetzten Ökowiesen waren vor vier bis sechs Jahren direkt neben artenreichen, extensiv genutzten Wiesen angesät worden. Die isolierten Ökowiesen wurden im gleichen Zeitraum angesät, waren jedoch im Umkreis von mindestens 100 Metern mit Isolationshabitaten wie intensiv genutztes Grasland, Wald oder Siedlung umgeben. Die Resultate zeigen, dass vernetzte Ökowiesen im Vergleich zu isolierten eine höhere Artenvielfalt von Landschnecken haben, nicht jedoch von Heuschrecken. Analysen auf dem Niveau einzelner Arten zeigen, dass sowohl einzelne Landschneckenarten als auch Heuschreckenarten von der Vernetzung profitieren. Das Vernetzen von Ökowiesen mit bestehenden, artenreichen Wiesen ist daher für beide Tiergruppen wichtig, obwohl sie sich betreffend Ausbreitungsvermögen und -technik stark unterscheiden. Beim Anlegen neuer Ökowiesen sollte die räumliche Anordnung folglich berücksichtigt werden.
Wer Biodiversität in der Landwirtschaft mittels ergebnisorientierter Programme fördern will, braucht aussagekräftige Indikatoren. Ein Überblick über vorgeschlagene und verwendete Indikatoren zeigt Entwicklungen und Herausforderungen auf.
Sind tierische Lebensmittel Freund oder Feind? Dies hängt von den Bedürfnissen der Konsumierenden und von den lokalen Produktionsbedingungen ab, wie eine grosse Übersichtsstudie mit Beteiligung von Agroscope aufzeigt.
Im Gemüsebau ist es üblich, Ernterückstände auf dem Feld zu belassen. Werden sie entfernt, so sinkt die Stickstoffauswaschung deutlich. Dies zeigen Messungen von Agroscope.