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Der 133-jährige Uhrenhersteller Breitling ist am Freitag von der britischen Finanzgesellschaft CVC Capital für 800 bis 900 Millionen Franken übernommen worden. Die bisherigen Besitzer, die Familie Schneider, behalten einen Anteil von 20 Prozent. Sie haben seit 1979 die Geschicke der Grenchner Uhrenmarke gelenkt – und sich vor allem mit ihren präzisen mechanischen Zeitmessern für Piloten profiliert.
Mit traditionellen Schweizer Uhren lässt sich offenbar wieder Geld verdienen. Von manchen Herstellern, die sich den neuen Computer-Uhren verschrieben haben, lässt sich das nicht sagen. Die kalifornische Firma Pebble, die als Pionier die ersten Smartwatches lange vor Apple entwickelt hatte, musste 2016 aufgeben. Fitbit, in ähnlichem Bereich tätig, hat in einem Jahr zwei Drittel des Firmenwertes verloren. Breitling ist mit Blick auf die anziehenden Geschäfte in Asien gekauft worden.
Tatsächlich sind die Uhrenexporte im März zum ersten Mal wieder gestiegen – nach 20 rückläufigen Monaten in Folge. Die Verkäufe in Richtung China kletterten um 38 Prozent, jene nach Hongkong, dem wichtigsten Markt, um 18 Prozent. Nach der langen Durststrecke darf man für die Schweizer Uhrmacher wieder zuversichtlicher sein.