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Die Eidgenössische Finanzverwaltung hat den Steuerausschöpfungsindex 2016 berechnet. Er gibt an, wie stark die Steuerpflichtigen durch Steuern der Kantone und Gemeinden belastet werden. Im Schweizer Durchschnitt schöpfen die Kantone und Gemeinden 25,5 Prozent ihres Ressourcenpotenzials durch Steuerabgaben aus. Das Ressourcenpotenzial wiederum widerspiegelt das wirtschaftliche Potenzial der Steuerpflichtigen und damit die Wirtschaftskraft der Kantone.
An der kantonalen Verteilung hat sich im Vergleich zum letzten Referenzjahr 2015 insgesamt wenig verändert. Vor allem am unteren und oberen Ende der Skala blieb die Reihenfolge praktisch gleich. Nach wie vor weit unter dem Schweizer Durchschnitt liegt die steuerliche Ausschöpfung in den Zentralschweizer Kantonen Nidwalden, Zug und Schwyz. Dabei weist Schwyz mit 10,5 Prozent den tiefsten Wert auf und schöpft damit sein Ressourcenpotenzial rund halb so stark aus wie der Durchschnitt aller Kantone. Auch in grösseren Kantonen wie Luzern, Zürich oder Aargau liegt die Steuerausschöpfung unter dem Schweizer Mittel. Am oberen Ende der Skala sind die Westschweizer Kantone Genf, Jura, Waadt, Neuenburg sowie Bern zu finden, wobei Genf mit 34,2 Prozent die höchste steuerliche Ausschöpfung aufweist.
Die Ostschweizer Kantone liegen knapp unter dem Schweizer Durchschnitt. In Graubünden ist die Belastung mit 25,4 Prozent am höchsten, in Appenzell Innerrhoden mit 20 Prozent am tiefsten. (red)