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Der Gemeinderat begründete den Zusatzkredit damit, dass es in den Gebäuden mehr Bauteile gebe, die erhaltenswert seien, als ursprünglich angenommen. Dies sei mit entsprechenden Kosten verbunden. Zudem sei die Raumnutzung geändert worden.
Die Instandstellung des maroden Hofes mit seinen drei Gebäuden Remise, Mühle und Mittelhaus beschäftigt Risch schon seit längerem. Im November 2019 lehnten die Stimmberechtigten einen 9,2-Millionen-Franken-Kredit ab. Ein günstigeres Sanierungsprojekt von 7,7 Millionen Franken hiessen sie dann im September 2020 gut.
Mit dem nun beantragten Zusatzkredit von 1,1 Millionen Franken erhöhen sich die Projektkosten auf 8,8 Millionen Franken. Der Gemeinderat betont aber, dass sich die Denkmalpflege voraussichtlich mit 750'000 Franken daran beteiligten werde. Dies relativiere die effektiven Mehrausgaben für die Gemeinde.