Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03253.jsonl.gz/749

US-Präsident Donald Trump bezeichnet das Atomabkommen zwischen dem Iran und den fünf UN-Vetomächten sowie Deutschland (5+1) als einen schlechten Deal. Für Teheran ist die Übereinkunft jedoch ein internationales und auch von den USA und den UN verifiziertes Abkommen, das Trump nicht einseitig in Frage stellen könne. Die Reise von Sarif nach New York ist die erste eines iranischen Offiziellen in die USA seit dem Beginn von Trumps Präsidentschaft.
Laut Araghchi werden er und sein Atomteam dann am 21. Juli in Wien an einem weiteren Routine-Treffen der 5+1 Gruppe auf Vizeaussenministerebene - das gleichzeitig den zweite Jahrestag des Abkommens markiert - teilnehmen. "Auch dort steht die antagonistische Haltung der USA gegenüber dem Atomabkommen ganz oben auf der Agenda", sagte Araghchi.
Mit dem Wiener Abkommen sollte die Sorge der Weltgemeinschaft vor einer iranischen Atombombe zerstreut werden. Der Iran unterwirft demnach unter anderem seine Urananreicherung bis zu 25 Jahre lang einem mehrstufigen System von Beschränkungen und Kontrollen durch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA). Im Gegenzug sollte der Westen Wirtschaftssanktionen gegen den Iran aufheben. Die USA halten jedoch mehrere Sanktionen aufrecht./str/fmb/DP/jha
(AWP)