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Die sich wandelnden sozialen Präferenzen als Folge historischer, kultureller und gesellschaftlicher Prozesse haben zu einer kulturellen Verschiebung weg von materialistischen und hin zu postmaterialistischen Werten geführt, die oftmals die Eigenschaften öffentlicher Güter oder Externalitäten aufweisen. Dies führt dazu, dass die Aufgaben der Landwirtschaft starken Wandlungsprozessen unterliegen und sich neben der Bereitstellung von Nahrungsmitteln immer mehr auf die Befriedigung postmaterialistischer Werte konzentrieren. Da diese Werte spezielle Produkteigenschaften aufweisen, sind besondere Markterstellungsstrategien für deren Vermarktung notwendig. Dies soll an einem besonders prägnanten Beispiel verdeutlicht werden, das gerade in der Schweiz in den vergangenen Jahren immer populärer geworden ist: Dem Nutztierleasing.
Rindfleisch kann auf verschiedene Weise erzeugt werden. Die Intensivmast ist produktiver, die extensive Bio-Weidemast erzielt höhere Preise – doch was ist wirtschaftlicher? Agroscope hat die beiden Produktionssysteme miteinander verglichen.
In einer Online-Umfrage haben Agroscope-Forschende die Einstellungen der Schweizer Bevölkerung zu agrarpolitischen Zielen in allen drei Sprachregionen untersucht. Die Ergebnisse sollen helfen, die Agrarpolitik besser zu gestalten.
Bei der Agri-Photovoltaik wird dieselbe Fläche für die Energieerzeugung und die landwirtschaftliche Produktion genutzt. Das Interesse an diesem Ansatz wächst, aber der Erfolg hängt von vielen Faktoren ab und es muss noch geklärt werden, welche Kulturen sich am besten dafür eignen.