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DENNIS O¿NEIL prägte die amerikanischen Superhelden-Comics im Allgemeinen sowie den Mythos des Dunklen Ritters im Besonderen. O¿Neil, 1939 im Jahr von Batmans Debüt geboren, war Zeitungsjournalist, ehe er 1965 ins Comic-Geschäft einstieg. Hier hatte er als Autor großen Anteil daran, dass Superhelden-Bildergeschichten in den USA ab den 1970ern vermehrt auch realistischere Themen aufgriffen, etwa Drogen und Umweltverschmutzung ¿ was sich besonders in seinen wegweisenden Zusammenarbeiten mit Zeichner-Ikone Neal Adams in den Serien BATMAN und GREEN LANTERN/GREEN ARROW widerspiegelte. Den Dunklen Ritter aus Gotham führte O¿Neil in den 1970ern zu dessen düsteren Wurzeln zurück und fügte der Bat-Legende Figuren wie Leslie Thompkins, Azrael oder Räs al Ghul hinzu. Seine Arbeiten an THE SHADOW und THE QUESTION setzten davor ebenfalls neue Maßstäbe in Sachen Mainstream-Comics. Auch als Redakteur verpasste O¿Neil dem Dunklen Ritter seinen Stempel, während er später Roman-Adaptionen zu den Filmen Batman Begins und The Dark Knight verfasste. Zudem schrieb O¿Neil Comics mit seinem Kung-Fu-Helden Richard Dragon, Superman, Wonder Woman, Iron Man und Spider-Man und nicht zuletzt das aufsehenerregende Comic-Treffen zwischen Superman und Muhammad Ali. Die Comic-Legende starb 2020 im Alter von 81 Jahren.
JERRY ORDWAY war in den 1980ern und 1990ern an vielen Comics um Superman beteiligt, die er schrieb, zeichnete und tuschte. Außerdem tat sich Ordway in den 1990ern vor allem dadurch hervor, dass er den magischen Superhelden Shazam mit einer von ihm allein inszenierten Graphic Novel sowie einer fortlaufenden Serie aus seiner Feder ins moderne DC Comics-Universum integrierte. Im Verlauf seiner Karriere bebilderte der 1957 geborene Amerikaner aber auch INFINITY, INC., WONDER WOMAN, RED MENACE, das Crossover PLANETARY/ JLA: TERRA OCCULTA und eine besondere Superboy-Story zum Event BATMAN: DEATH METAL. Dazu kommen Geschichten mit Alan Moores Pulp-Abenteurer Tom Strong, den Cops aus Moores TOP 10, U.S. Agent, den Fantastic Four und den Avengers. 2002 zeichnete Ordway dann Stan Lees Interpretation der Justice League. Als Tuscher kümmerte er sich um die Bleistiftzeichnungen von Künstlern wie Jack Kirby, Curt Swan, John Buscema, Gil Kane und John Byrne ¿ und natürlich George Pérez¿ Artwork für den Meilenstein CRISIS ON INFINITE EARTHS, der Mitte der 1980er das gesamte fiktive DC Comics-Multiversum neu startete und den Superhelden-Comic bis heute beeinflusst. Für seine Cover zu der Serie THE POWER OF SHAZAM! erhielt Ordway zwei Eisner Award- Nominierungen.