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In ihrem siebten Spiel an einer EM erringen Österreichs Fussballer den ersten Sieg. Sie bezwingen zum Auftakt in der Gruppe C das erstmals an einem grossen Turnier antretende Nordmazedonien 2:1.
Das Siegestor zum 2:1 erzielte nach 78 Minuten der eingewechselte Michael Gregoritsch. Der Augsburger Söldner lenkte eine hohe Hereingabe von David Alaba aus kurzer Distanz ins Tor. In der 89. Minute glückte dem ebenfalls in der zweiten Halbzeit ins Spiel gekommenen Marko Arnautovic gegen die entblösste Abwehr der Nordmazedonier das 3:1.
Die Europameisterschaft war bis anhin nicht das Terrain der österreichischen Fussballer. In den zuvor nur zwei Endrundenteilnahmen (2008 im eigenen Land und 2016) schieden sie in der Gruppenphase ohne Sieg und mit jeweils nur einem Unentschieden aus. Mit dem 2:1 gegen die Nordmazedonier glückte der von Nationalcoach Franco Foda befehligte Mannschaft nicht nur der erste Sieg, auch gingen die Österreicher erstmals in einer EM-Partie in Führung.
Der Sieg war über die 90 Minuten verdient. Der Gladbacher Aussenverteidiger Stefan Lainer verwertete nach 18 Minuten mit einer dosierten und platzierten Direktabnahme eine weite Flanke zum 1:0. Am Ursprung des Ausgleichs zehn Minuten später waren ein unglücklicher Querschläger in der Österreicher Verteidigung bei einem Befreiungsversuch sowie ein weiteres Missgeschick, in das Goalie Daniel Bachmann involviert war. Der Veteran Goran Pandev fand schliesslich das verlassene vor sich und machte sich mit 37 Jahren zum zweitältesten Torschützen an EM-Endrunden. Den Rekord hält seit 2008 just ein Österreicher: Ivica Vastic, der damals 38-jährig war.
In der zweiten Hälfte waren aufregende Torszenen lange Zeit rar. Ab der 63. Minute zeichneten sich die Torhüter Daniel Bachmann und Stole Dimitrievski innerhalb weniger Augenblicke mit je einer hervorragenden Parade aus.