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verbindet seit dem frühen 17. Jh die Ufer der 𝐾𝑙𝑒𝑖𝑛𝑒𝑛 𝐸𝑚𝑚𝑒.
Sie war für Leute aus dem Napfgebiet Teil des Weges nach Heiligkreuz und ins Schimbrig-Gebiet.
Ob da vorher bereits eine Brücke war oder der Fluss nur bei Niedrigwasser durch eine Fuhrt gequert werden konnte, konnte ich bisher nicht eruieren.
Die Alemannen, die im 8. Jahrhundert ins Tal der Kleinen Emme kamen, siedelten sich zuerst auf höheren Lagen an. Unten am Fluss war die Gefahr vor Überschwemmungen sowie Malaria (Sumpfland) zu gross. Schon bald entstanden Wege quer durchs Tal - vom Napfgebiet ins Voralpenland. Beeren, Pilze, Alpweiden, Handel und ab dem Jahr 1100 auch kirchliche Aktivitäten trugen dazu bei. Das Dorf Hasle entstand nämlich am Kreuzpunkt des Talweges und ebendieses Weges ... weitere Infos zu dieser interessanten Geschichte findest du hier:
Natur beobachten und achten
Die Brücke befindet sich direkt nach der fast rechtwinkligen Kehre des Flusses.
Gut beobachtet haben die Bauleute damals. Da hier die Emme einen so starken Knick macht, hat damit zu tun, dass sie auf auf harten Widerstand in Form von Fels stösst... Sie geht also wortwörtlich den Weg des geringeren Widerstands
Für ein stabiles Fundament war und ist also gesorgt.
Ämmeböle
Die gerundeten Steine in der Emme werden im Entlebuch "Äᴍᴍᴇʙᴏ̈ʟᴇ" genannt. Ihre runde Form verdanken sie dem Transport in Bach und Fluss, wo ihre Kanten und Ecken nach und nach abgeschlagen werden, so dass sie immer eleganter "kullern" können.