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Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran
Manchmal klaut Moses, genannt Momo, Konserven im Kolonialwarengeschäft von Monsieur Ibrahim an der Rue Bleue in Paris. Der «Araber an der Ecke» ist ein verschmitzter Weiser, der viele Geheimnisse kennt. Durch das Schicksal zusammengeführt, verbindet die beiden eine ungewöhnliche und abenteuerliche Freundschaft.
Der Kolonialwarenhändler durchschaut den jüdischen Jungen, der allein mit seinem Vater in einer düsteren Wohnung im gleichen Quartier lebt. Als die Geschichte mit Momos schwermütigem Vater die schlimmstmögliche Wendung nimmt, sucht er Trost bei Monsieur Ibrahim. Dieser hat längst schon durchschaut, dass Momo ein kleiner Ladendieb ist. Nichtsdestotrotz kümmert er sich um den Jungen und begibt sich mit ihm – Koranverse zitierend – auf eine abenteuerliche Reise in den Orient.
Eric-Emmanuel Schmitts präzise Erzählung ist ein unendlich zärtliches, liebevolles Buch, das zu den wichtigsten zeitgenössischen Texten Frankreichs gehört. Es wurde in über 40 Sprachen übersetzt und 2004 von François Dupeyron mit Omar Sharif als Monsieur Ibrahim verfilmt.