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Im Längstrichwald nahe der Chätzigerhöhe wurde bis um 1930 für die ehemalige Ziegelei Nebikon (1880 – 1918) Ton und später auch Sand für die Glashütte Wauwil abgebaut. Durch den Abbau entstand eine reich strukturierte Muldenlandschaft von etwa 34 Aren. Nach Aufgabe des Abbaus versumpfte und verwaldete das Gebiet zusehends. Trotz Verwaldung konnten sich aber einige seltene Pflanzen und Tiere halten. 1993 wurde das Lättloch bei der Revision der Ortsplanung unter Naturschutz gestellt und 1994 konnte die Gemeinde mit dem Eigentümer Hans Erni sen. einen Dienstbarkeitsvertrag abschliessen. Im Sommer/Herbst 1997 wurde das Gebiet unter der Leitung des NAVO Wauwil-Egolzwil aufgewertet. Dies geschah durch Auslichten des Waldes und Ausbaggern und Verdichten der teilweise verlandeten Teiche. Im Auftrag der Gemeinde Egolzwil betreut und pflegt der NAVO das Lättloch. Dank gezielter Pflege kann dieses Biotop mitten im Wald zum Überleben gefährdeter Tier- und Pflanzenarten beitragen. Aufgrund seiner Grösse, dem Trittsteincharakter feuchtnasser Lebensräume im regionalen Verbundsystem, dem Auftreten zahlreicher Tier- und Pflanzenarten der Roten Liste und einiger geschützter Arten ist das Lättloch ein Naturschutzobjekt von regionaler Bedeutung.