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Hans-Christian Ströbele, geboren am 7. Juni 1939 in Halle an der Saale, ist seit 1998 Abgeordneter des Bündis90/Die Grünen im Deutschen Bundestag, dem er bereits zwischen 1985 und 1987 angehört hatte. 2013 holte er im Berliner Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg zum vierten Mal ein Direktmandat. Als Ströbele ab Juni 1990 für einige Monate Ko-Sprecher der Grünen war, scheiterten die Partei im Dezember in der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl mit dem Slogan «Alle reden von Deutschland. Wir reden vom Wetter» an der Fünf-Prozent-Hürde. Von 2002 bis 2009 wirkte Hans-Christian Ströbele als stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion. Davor war er ab 1992 für sieben Jahre Vorsitzender der Grünen-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung von Berlin-Tiergarten. Von 1970 bis 1975 hatte der Rechtsanwalt ein Parteibuch der SPD. Die Partei schloss Ströbele aus, weil er die Terroristen der RAF in einem Brief als «Liebe Genossen» bezeichnet hatte. Ströbele war ab 1970 deren Anwalt, wurde 1975 aber von der Verteidigung ausgeschlossen und 1980 vom Landgericht Berlin wegen «Unterstützung einer kriminellen Vereinigung» zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten auf Bewährung verurteilt. Ströbele war 1978 in West-Berlin Mitbegründer «der tageszeitung» (taz) sowie der Alternativen Liste für Demokratie und Umweltschutz (AL). Das zweitälteste Mitglied des Bundestages ist seit 1967 verheiratet und lebt in Berlin-Moabit.