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Während sich Djokovic, der Titelverteidiger und Weltranglisten-Erste, gegen den Argentinier Diego Schwartzman auf souveräne Art 6:1, 6:3, 6:3 durchsetzte und erneut ohne Satzverlust blieb, hatte Nadal gegen den 21-jährigen Kanadier Félix Auger-Aliassime sehr hart zu kämpfen.
Erst zum dritten Mal über die volle Distanz
Erst nach 4:21 Stunden stand der 3:6, 6:3, 6:2, 3:6, 6:3-Erfolg des 13-fachen Roland-Garros-Siegers fest. Auger-Aliassime bot Nadal mit einer exzellenten Leistung bis zuletzt die Stirn. Nur im ersten Satz profitierte er davon, dass Nadal schwächelte. Nadal, der am Vorabend dem Champions-League-Final zwischen Real Madrid und Liverpool im Stade France beiwohnte, ist an seinem bevorzugten Turnier in 18 Anläufen nur dreimal vor den Viertelfinals gescheitert. Erst zum dritten Mal musste er am Sonntag über fünf Sätze gehen.
Sein Achtelfinal gegen den 14 Jahre jüngeren Kanadier barg auch deshalb Brisanz, weil sein Gegner seit einem Jahr mit Nadals Onkel und langjährigem Mentor Toni Nadal zusammenarbeitet. Toni Nadal hatte im Vorfeld indes angekündigt, sich bei der Vorbereitung auf die Partie gegen seinen Neffen rauszuhalten.
Im Viertelfinal dürften die Vorteile nun auf Djokovics Seite liegen. Der Serbe, der zum Beginn des Jahres wegen fehlender Impfung nicht am Australian Open antreten durfte, befindet sich in Topform und kam gegen Schwartzman erneut ohne grösseren Kräfteverschleiss aus.
Bencic-Bezwingerin Fernandez weiter
Leylah Fernandez, die 19-jährige Bezwingerin von Belinda Bencic in der vorangegangenen Runde, steht zum zweiten Mal in ihrer Karriere in den Viertelfinals eines Grand-Slam-Turniers. Die letztjährige US-Open-Finalistin bezwang die ein Jahr ältere Amerikanerin Amanda Anisimova 6:3, 4:6, 6:3.
Als Weltranglisten-18. ist Fernandez die bestklassierte verbliebene Spielerin in der unteren Tableauhälfte. Ihre nächste Gegnerin ist die ungesetzte Italienerin Martina Trevisan (WTA 59).