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15 Jahre lang spielte Martina Servatius in der ARD-Soap «Verbotene Liebe» die Gräfin Elisabeth. Nun ist sie im Alter von 61 Jahren gestorben.
Sie spielte 15 Jahre lang Elisabeth Gräfin von Lahnstein in der ARD-Vorabendserie «Verbotene Liebe»: Am Montag vergangener Woche ist die Schauspielerin Martina Servatius im Alter von 61 Jahren in Wiesbaden «nach kurzer, schwerer Krankheit» gestorben, wie ihre Agentin Ulrike Boldt der Deutschen Presse-Agentur bestätigte.
Die gebürtige Berlinerin wurde an der renommierten Schauspielschule Ernst Busch ausgebildet. 1975 spielte sie an der Seite von Lilli Palmer in der Defa-Verfilmung von «Lotte in Weimar» die junge Lotte.
Doch 1999 trat sie ihre längste Rolle an: Zunächst als Elisabeth Ryan in Folge 1099 der «Verbotenen Liebe» ging es in die feine Düsseldorfer Gesellschaft. Sie hatte die Aura einer schwarzen Witwe, denn ein Ehemann starb an den Folgen einer Lungenentzündung, ein anderer bei einem Flugzeugabsturz und ein weiterer bei einer Havarie vor den Bahamas.
Neben ihrer Stammrolle in «Verbotene Liebe» (hier unser Artikel zum Ende der Serie im Jahre 2015) hatte Servatius, die einen Mann und eine Tochter hinterlässt, unter anderem Gastrollen im «Tatort», in Serien wie «Edel und Starck» (Sat.1) oder «Soko Köln» (ZDF). Einer ihrer letzten Fernsehfilme war 2013 die ARD-Produktion «Alles für meine Tochter», in der sie eine Frauenärztin spielte.
feb/dpa