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1.6.2018
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Die Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten sind zunehmend besorgt über den Klimawandel und die Emissionen des Verkehrs. Das zeigt das 8. Kundenbarometer erneuerbare Energien der Universität St. Gallen, das erstmals in Kooperation mit Energie Schweiz realisiert wurde.
Die Studie der Universität St. Gallen zum Thema erneuerbare Energien basiert auf einer repräsentativen Umfrage in der deutsch- und französischsprachigen Schweiz und wird jedes Jahr erhoben. Die Ergebnisse von 2018 zeigen, dass 68 Prozent der Befragten ein Verbot der umweltschädlichsten Dieselfahrzeuge in Städten befürworten und 57 Prozent das Fliegen für zu billig halten. Gleichzeitig wächst das Interesse an neuen Energietechnologien und damit verbundenen Finanzierungslösungen.
Zum ersten Mal sind mehr Hausbesitzer daran interessiert, in Solarmodule mit Batteriespeicher (64%) zu investieren als in Solarmodule ohne Speicher (36%). Für 37 Prozent derjenigen, die in den nächsten fünf Jahren ein Auto kaufen möchten, wäre ein Elektroauto die erste oder zweite Wahl. Demgegenüber geben 87 Prozent einen Mangel an Ladestationen als Hauptgrund dafür an, kein Elektroauto zu kaufen. Die Hälfte von ihnen unterschätzt jedoch die Anzahl der in der Schweiz vorhandenen Ladestationen deutlich.
Generell lässt das energiebezogene Wissen zu wünschen übrig. Nur 7 Prozent der Befragten wissen, dass drei Viertel des Schweizer Energiebedarfs (Wärme, Strom, Treibstoffe) durch Importe gedeckt werden. Die Mehrheit unterschätzt die Auslandabhängigkeit der Schweiz deutlich.