Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/70392

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Ausbildungsanforderungen für den Dienstgrad des Berufsoffiziers so auszugestalten, dass auch Nichtakademiker zugelassen werden können.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist grundsätzlich der Auffassung, dass der vor wenigen Jahren eingeführte Ausbildungsweg für Berufsoffiziere über den von der ETH Zürich angebotenen dreijährigen Bachelor-Studiengang oder den von der Milak durchgeführten einjährigen Diplomlehrgang richtig und am besten auf die internationalen und pädagogischen Anforderungen abgestimmt ist. </p><p>Zugleich ist das Berufsbild des militärischen Personals (inklusive Berufsoffiziere) auf die zukünftigen Bedürfnisse der Armee mit Zeithorizont 2011 auszurichten. Der erforderliche Bestand an militärischem Personal soll sichergestellt und mit den eingeleiteten Abbau- und Umbaumassnahmen abgestimmt werden. Aus diesem Grund bearbeitet das VBS im Rahmen des laufenden Projektes "Weiterentwicklung des Berufsbildes für das militärische Personal" auch die Frage der Selektion, der Grundausbildung, der Aus- und Weiterbildung sowie der Laufbahn von Berufsoffizieren.</p><p>Am 10. Mai 2006 fällte das VBS erste Entscheide, welche Auswirkungen auf die Zulassungsbedingungen für angehende Berufsoffiziere haben. Demnach können Offiziere (Oberleutnant mit abgeschlossener Weiterausbildung zum Einheitskommandanten bzw. Führungsgehilfen), welche über einen Fähigkeitsausweis einer Berufslehre von mindestens dreijähriger Dauer verfügen, mittels einer zweiteiligen Militärschule (unterbrochen durch drei Jahre praktischer Tätigkeit als Berufsoffizier) künftig in die Laufbahn des Berufsoffiziers einsteigen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.