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Der 1981 im südkoreanischen Seoul geborene Jinsang Lee begann sein Klavierstudium an der Korean National University of Arts in der Klasse von Daejin Kim. 2003 kam er nach Europa und setzte die Ausbildung bei Wolfgang Manz und Julia Goldstein an der Nürnberger Musikhochschule fort; zuletzt studierte er bei Pavel Gililov in Köln. Schon im Juni 2001 zählte Jinsang Lee zu den Preisträgern einer internationalen Klavierkonkurrenz in Korea. 2006 gewann er den Internationalen Klavierwettbewerb Köln, 2008 die «Hong Kong International Piano Competition», und 2009 wurde ihm beim «Concours Géza Anda» nicht nur die Siegestrophäe zuteil, sondern er erhielt auch den Mozart-Preis sowie den Schumann-Preis für die beste Interpretation eines Schumann-Werks. Jinsang Lee kann bereits auf eine reiche Konzertpraxis verweisen. So war er als Solist in Orchesterkonzerten mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, mit dem Zürcher Kammerorchester, dem WDR-Rundfunkorchester Köln, den Nürnberger Symphonikern, dem City Chamber Orchestra of Hong Kong und dem Shanghai Philharmonic Orchestra zu erleben und arbeitete dabei mit Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Eivind Gullberg Jensen und Muhai Tang zusammen. Mit Rezitalen stellte er sich beim Klavier-Festival Ruhr, beim Cantiere Internazionale d’Arte di Montepulciano, beim Menuhin Festival in Gstaad, beim Bodensee-Festival, beim Busoni-Festival in Bozen und beim Festival de Strasbourg vor. In der Saison 2010/11 sind ausserdem Auftritte mit dem Konzerthausorchester Berlin, mit dem Wiener Kammerorchester und den Grazer Philharmonikern geplant. Jinsang Lees Repertoire reicht von Bach bis Gershwin und umfasst sowohl Werke von Mozart, Beethoven und Schumann als auch die grossen Virtuosenkonzerte von Liszt, Tschaikowsky und Rachmaninow.
10. Oktober 2010