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Für eine Hälfte des stattliche Doppelwohnhaus auf dem einst rege begangenen Glaspass durften wir den gesammten Altfensterbestand restaurieren. Eine wunderbare Winterarbeit, die dann auch zu Ostern abgeschlossen werden konnte. Die Fenster waren an allen Fassadenseiten stark abgewittert, von der einstigen Fassung auf der Aussenseite war praktisch nichts mehr zu sehen. Dementsprechend ausgeprägt, bedingt durch starke Erwärmung, war auch der Verzug der exponiertesten aufrechten Friese, so dass weder Wind- noch Schlagregendichtheit gewährleistet war. Ein erster Versuch die Friese mit Hilfe von Dampf geradezubiegen erbrachte nicht das gewünschte Resultat, so entschlossen wir uns zum Ersatz der schlimmsten Fälle.
Die angearbeiteten Wetterschenkel waren ebenfalls stark in Mittleidenschaft gezogen und bis auf die Hälfte ihres ehemaligen Querschnitts abgewittert. Diese wurden konsequent abgefräst und durch Neue ersetzt. Anschliessend wurden die einst gestrichenen Flügel neu gefasst, die rohen Flügel hingegen nur mehrmals mit Leinöl eingelassen. Um eine weitere Schwächung der ohnehin schon sehr feinen Profile zu verhindern verzichteten wir auf das Einfräsen von Gummidichtungen und verwendeten stattdessen selbstgefertigte Filzdichtungen, die im Rahmenfalz eingeklebt wurden.