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Ernährung
Der Hunger wird nicht eingedämmt, wenn nicht die Mittel für Nahrungsproduktion zur Verfügng stehen.
Die Probleme der Unter-und der Mangelernährung sind vor allem mit Armut und Unterentwicklung verbunden. Sie machen die Bevölkerung anfälliger für Krankheiten und betreffen vorwiegend die Kinder.
In Indien sind 215 Millionen Menschen (20% der Bevölkerung) unterernährt. In Subsahara-Afrika sind es 200 Millionen, in China 135 Millionen, und im Mittleren Osten und MaWeltbevölkerung enorm gestiegen, aber auch weil ein Teil der Bevölkerung mehr konsumiert.
Die Welt zu ernähren ist daher eine grosse Herausforderung, die nach Massnahmen verlangt, die diese wachsende Nachfrage befriedigt. Man muss dabei bedenken, dass die vermehrte Produktion alleine nicht ausreichen würde, weite Teile der Bevölkerung zu ernähren, weil sie in Armut leben.
Ohne jegliche Investitionen in die landwirtschaftliche und ländliche Entwicklung, eine den Gegebenheiten angepasste Ausbildung und einen politischen Willen kann der Hunger in diesen Gebieten und daher auch im Lande nicht auf Dauer eingedämmt werden.
GHNI ist sich dieser Realität bewusst und arbeitet Seite an Seite mit den betroffenen Kommunen an neuartigen en und dauerhaften Lösungen, die den Hunger beseitigen helfen.
Um dies zu erreichen:
- benutzt GHNI für seine Aktionen und Projekte die im Lande verfügbaren Ressourcen;
- stellt Saatgut zur Verfügung, das Dürre-resistent ist;
- bietet Ausbildung an für grundlegende Bewässerungstechniken für die Landwirtschaft an, wie die Tropfenbewässerung;
- bietet Ausbildung für verbesserte landwirtschaftliche Produktionsmethoden an;
- ermuntert die Diversifizierung von Agrarprodukten;
- ermuntert den Ausbau der Tierhaltung mittels Mikrokrediten.