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Demonstranten haben gegen die Eröffnung eines Trump-Hotels in Vancouver protestiert. Sogar der Bürgermeister der Stadt schrieb dem Bauunternehmer, der Bau habe keinen Platz im Stadtbild von Vancouver.
Die Eröffnung eines Trump-Hotels im kanadischen Vancouver ist von Protesten begleitet worden. «Nicht in meiner Stadt», riefen die Demonstranten vor dem Gebäude, als die Söhne von US-Präsident Donald Trump das Trump International Hotel and Tower in der kanadischen Metropole einweihten. Ein weiterer Protest sollte später vor dem US-Konsulat in der Stadt veranstaltet werden.
«Vancouver ist eine der schönsten Städte der Welt und passt so gut zur Marke Trump», sagte Donald Trump Jr. bei der Zeremonie in dem Hotel. Es ist der erste Trump-Tower, der seit der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten im Ausland eröffnet worden ist. Das Gebäude verfügt über einen von Trumps Tochter Ivanka gestalteten Wellnessbereich, eine Champagnerlounge und andere Annehmlichkeiten.
«Intoleranz, Sexismus und Schikane»
Der Bau war jedoch umstritten. «Trumps Name und Marke haben genauso wenig einen Platz im Stadtbild von Vancouver wie seine ignoranten Vorstellungen in der modernen Welt», schrieb Bürgermeister Gregor Robertson in einem Brief an den Bauunternehmer. Das Schreiben lag der Nachrichtenagentur AFP vor. Stadtratsmitglied Kerry Lang erklärte, das Bauwerk stehe für «Intoleranz, Sexismus und Schikane».
Während des Baus hatte ein in Mexiko geborener Arbeiter die Flagge seines Heimatlandes am Dach des Gebäudes befestigt, um gegen Trumps anti-mexikanische Wahlkampfrhetorik zu protestieren.
Proteste vor dem Gebäude:
This afternoon protesters gathered outside Trump Tower in Vancouver ahead of its grand opening. The mayor already wants its name changed 1/2 pic.twitter.com/jS7Wvmd8cL— SeriouslyUS? (@USseriously) 28. Februar 2017
(sda/cfr/jfr)