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Der Maiswurzelbohrer wurde im Kanton St. Gallen an 3 Fallen-Standorten nachgewiesen, wie das kantonale Landwirtschaftsamt mitteilt. Der Käfer legt seine Eier im Herbst, die Larven schlüpfen im Frühling. Weil die Larve auf Mais angewiesen ist, lässt sie sich mit der Fruchtfolge bekämpfen.
Aus diesem Grund darf im Kanton St. Gallen nächstes Jahr in verschiedenen Gemeinden, auf denen dieses Jahr Mais angebaut worden ist, nächstes Jahr nicht erneut Mais gepflanzt werden. Wenn in der Schweiz der Schädling festgestellt wird, so ist die Fruchtfolge im Umkreis von 10 Kilometern um die Falle obligatorisch.
Der Maiswurzelbohrer wurde laut der Forschungsanstalt Agroscope in den 1990er-Jahren aus Nordamerika eingeschleppt. Dort gilt er als bedeutendster Maisschädling, was auch auf die Monokulturen zurückzuführen ist. In der Schweiz konnte er sich gemäss Agroscope aufgrund des Fruchtfolgesystems nicht etablieren.