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Die Ursprünge des Kung-Fu
Kung Fu, oder auch Gong-Fu genannt, ist in erster Linie eine hervorragende Schulung für den Körper und den Geist. Dabei fussen alle Bewegungsabläufe des Kung-Fu auf natürlichen Bewegungen und steigern die Körperfunktionen. Die fliessenden Bewegungen wirken sich auf den ganzen Körper von Kopf bis Fuß aus. Durch die typischen, rhythmisch fliessenden Abläufe der Bewegungsformen werden das Koordinationsgefühl und die Bewegungsabläufe des Körpers besser koordiniert. Dazu wird das Gleichgewicht und die Körperhaltung verbessert.
Kung-Fu bedeutet in seiner Übersetzung soviel wie „bewaldeter Berg“ oder „junger Wald“ und zählt zu den ältesten bekannten Kampfkünsten der Welt. Einfache Formen wurden vermutlich schon vor mehr als 2'000 Jahren praktiziert. Wer das Kung-Fu nun wirklich erfand, ist heute eher umstritten. Es werden Quellen genannt, die auf einen Wandermönch aus Indien hinweisen, der die Grundtechniken in der Zeit der Liang-Dynastie (ca. 520 n. Chr.) nach China brachte und die als die wahrscheinlichste Quelle angesehen wird. Andere Quellen berichten von Mönchen, die einen älteren Kampfstil laufend verbesserten und ausfeilten. Was aber unbestritten sein dürfte, ist sein ursprünglicher Zweck, der nicht nur der körperlichen Ertüchtigung damaliger Klosterschüler und Mönchen dienen sollte, sondern später auch der Selbstverteidigung im Falle eines Übergriffes auf ein Kloster. Mönche waren nicht für den Kriegsdienst ausgebildet und konnten sich gegen gelegentliche Überfälle auf die Klöster nicht adäquat zur Wehr setzen. Schon bald zeigten sich die Erfolge des körperlichen und geistigen Trainings und das Kung-Fu wurde weiter verbreitet. Je nach Region und Gepflogenheiten der Mönche entwickelten sich diverse Stile, die sich in ihren Bewegungsabläufen voneinander mehr oder minder deutlich unterschieden.
Die zwei grundsätzlichen Richtungen des Kung-Fu-Stil's waren und ist das sogenannte „harte“ und das „weiche“ Kung-Fu. Während das „harte“ Kung-Fu den Zweck verfolgt, die Selbstverteidigung zu fördern, dient das „weiche“ Kung-Fu eher der körperlichen und geistigen Ertüchtigung. Es ist sozusagen das „Fitnessprogramm“ schon in der der damaligen Zeit. Seine Bewegungsabläufe werden heute oft als sogenannte „Katas“ an Turnieren gezeigt, die auch unter dem Namen „Schattenboxen“ bekannt sind. Dabei werden simulierte Kämpfe in koordinierten Bewegungsabläufen ohne sichtbaren Gegner dargestellt.
In Pärken chinesischer Städte sieht man durchaus viele Menschen das Tai Chi praktiziern, das mit seinen fliessenden, langsamen Bewegungen an den weichen Kung-Fu-Stil erinnern. Dabei schwören die Anwender auf die positiven Einflüsse der harmonischen Bewegungsabläufe für die Körperorgane!
Kung-Fu im Westen
Mit den Kung-Fu-Filmen der Sechziger- und Siebziger Jahre, in denen der amerikanisch- chinesische Schauspieler Bruce Lee der unbestrittene Star war, wurde das Kung-Fu weltweit bekannt und Kung-Fu-Schulen schossen wie Pilze aus dem Boden. Die bereits bekannten Kampfsportarten wie Judo und Karate – um die bekanntesten der vielen Kampfsportstile zu nennen - bekamen mit den Kung-Fu-Schulen einen weiteren Meilenstein der internationalen Martial Arts.
Noch heute bieten die renommiertesten Schulen von damals mit einer reichen Erfahrung und ausgefeilter Technik ein Potpourri an Kampfkünsten. Die Stile wurden mit den Jahren der sich wandelnden Trends angepasst und werten heute mit umfassenden Fitness-Programmen die Kunst der harmonischen Bewegungen auf. Das sogenannte Shaolin-Kung-Fu hat sich – von entsprechend bezeichneten Mönchen – bis heute am ehesten verbreitet und hat wiederum diverse Stile hervorgebracht, die sich im Westen am ehesten etablierten und am häufigsten angewandt werden.

Unsere Kung-Fu-Schule
Unsere Kung-Fu-Schule in Olten ging im Jahre 1973 aus einer kleinen Interessengemeinschaft hervor, deren Mitglieder aus einer kleinen Gruppe enthusiastischer Kampfsportler bestand, die schon Erfahrung in bereits bekannten Kampfsportarten mitbrachten. Durch den anmutigen Stil des Kung-Fu animiert, wurde der Stil eifrig geübt und trainiert. Chinesische Lehrmeister brachten in den weiteren Jahren ihre Erfahrungen und Kenntnisse in die Schule ein und verfeinerten die Kampfkunst weiter. Als es möglich wurde, China zu bereisen, liessen es sich die damaligen Gründer und Trainer der Schule nicht nehmen, sich vor Ort in China weiter schulen zu lassen, um die neu gewonnenen Eindrücke und ausgefeilten Stile in die Schule einfliessen zu lassen.
Der Erfolg der Schule liess nicht lange auf sich warten und so wurde bald der Entschluss gefasst, uns in einem Verband weltweit zu vernetzen und mit Gleichgesinnten unsere Erfahrungen auszutauschen. Kleinere Turniere bildeten den Anfang des Verbandes. Mit den Jahren wuchsen die Turniere bis zu international anerkannten Gross-Anlässen heran und waren beliebt bei allen Kampfsportlern im In- und Ausland. So konnten schon früh völkerverbindende Aktionen in der friedlich genutzten Kampfkunst realisiert werden.
Nachkommende Generationen bauen das Angebot ständig aus und modernisieren die Trainingseinheiten, ohne dabei auf die bewährten Traditionen zu verzichten. Dies ergibt eine optimale Mischung von Moderne und Tradition in seiner schönsten Formgebung!
Wir bieten für alle interessierten Damen und Herren jeglichen Alters ein umfangreiches und ausgefeiltes Trainingsprogramm an, das auf eine jahrzehntelange Erfahrung fusst. Melden Sie sich noch heute für ein unverbindliches Probetraining an! Unsere Trainer helfen Ihnen gerne weiter.