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Zur Koordination, Einführung und Durchführung der angewandten Forschung im Bereich der Sprachen und der Mehrsprachigkeit kann der Bund gemäss SpG (Art. 17) und SpV (Art. 12) ein wissenschaftliches Kompetenzzentrum unterstützen.
Dieses Kompetenzzentrum verfolgt mehrere Ziele: Koordination und Leitung der Forschung für Sprachen und Mehrsprachigkeit, Entwicklung eines Netzwerks mit Einbezug von Forschungsinstitutionen aller Sprachregionen des Landes, die sich an der angewandten Forschung für Mehrsprachigkeit beteiligen, Aufbau einer Dokumentationsstelle für Mehrsprachigkeit.
Das BAK hat eine vierjährige Leistungsvereinbarung (2011-2014) mit dem Institut für Mehrsprachigkeit der Universität und der Pädagogischen Hochschule Freiburg abgeschlossen. Gegenwärtig läuft ein dreijähriges Forschungsprogramm (2012-2014). Im Rahmen der Leistungsvereinbarung wurde eine Steuerungsgruppe eingesetzt, die das Kompetenzzentrum begleitet und berät. Sie setzt sich aus aus Vertretern von Bundesämtern, Kantonen, sowie Forschungsinstituten zusammen.
Das Forschungsprogramm 56 «Sprachenvielfalt und Sprachkompetenz in der Schweiz» des Schweizerischen Nationalfonds wurde 2010 abgeschlossen. In diesem Zusammenhang wurde auch der Bericht «Wie wird Mehrsprachigkeit in der Bundesverwaltung gelebt?» publiziert.
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