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Bern (awp/sda) - Der Aussenhandel mit den krisengebeutelten nordafrikanischen Ländern Ägypten, Tunesien und Libyen ist deutlich eingebrochen. Nach Libyen wurden im ganzen Jahr 2010 knapp 30% weniger Schweizer Güter verkauft.
Von Januar bis Dezember 2010 kaufte der Staat Libyen noch Schweizer Güter für rund 110 Mio CHF. Auch die Importe gingen im vergangenen Jahr um 32,4% auf 485 Mio CHF deutlich zurück.
Im Januar 2011 brach der Exporthandel mit Libyen vollends ein. Im Vergleich zum Januar 2010 wurden noch für rund 2 Mio CHF Güter nach Libyen verkauft. Das entspricht einem Minus von 94% gegenüber der gleichen Vorjahresperiode.
Ein ähnliches Bild zeigt sich im Januar mit den Handelspartnern Ägypten und Algerien. Die Ausfuhren nach Algerien sanken im Vergleich zum Vorjahr um 56,8%. Übers ganze Jahr gesehen steht ein Minus von 19,5% zu Buche.
Ägypten kaufte im Januar 2011 34% weniger Güter aus der Schweiz ein als noch im Januar 2010. Übers ganze Jahr gesehen bleiben die Exporte nach Ägypten mit Plus 6,9% im positiven Bereich.
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