Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03459.jsonl.gz/2204

Das drei Monate alte Pandababy im Zoo der US-Hauptstadt Washington hat ab sofort einen Namen: Xiao Qi Ji (kleines Wunder). «Sein Name spiegelt die aussergewöhnlichen Umstände wider, unter denen er geboren wurde», schrieb der Smithsonian National Zoo am Montag (Ortszeit) mit Blick auf die Corona-Pandemie.
Die Geburt von Xiao Qi Ji (ausgesprochen etwa: Schiao Tschi Dschi) habe der Welt «einen dringend benötigten Moment der Freude» beschert. Mitte November standen fünf Tage lang insgesamt vier chinesische Namen auf der Webseite des Zoos zur Auswahl. Insgesamt kamen dabei knapp 135 000 Stimmen zusammen.
Die 22 Jahre alte Pandamama Mei Xiang hatte Ende August nach 2015 ihr zweites Baby zur Welt gebracht. Seine Geburt wurde live auf der Panda-Kamera des Zoos übertragen. Erst Anfang Oktober hatte der Zoo verraten, dass das Junge männlich sei, nachdem Wissenschaftler sein Geschlecht mittels einer Genanalyse bestimmt hatten. Medienberichten zufolge bringt das kleine Fellknäuel mittlerweile mehr als 4.5 Kilogramm auf die Waage und öffnete im vergangenen Monat erstmals seine Augen.
Am Montag schloss der Zoo aufgrund der Corona-Pandemie zum zweiten Mal seine Pforten für die Öffentlichkeit. Die Smithsonian Institution, eine der bedeutendsten Forschungs- und Bildungseinrichtungen des Landes, hatte in der vergangenen Woche die Schliessung des Zoos und der sieben Museen in der Region um Washington für unbestimmte Zeit angekündigt. (aeg/sda/dpa)