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Der Eisbrecher «Sir Wilfrid Laurier» und das Forschungsschiff «Martin Bergmann» sollen zwischen vier und sechs Wochen lang die «HMS Erebus» und die «HMS Terror» suchen, sagte Regierungschef Stephen Harper Ende August 2012 vor der Abfahrt der Schiffe. Während bei früheren Expeditionen lediglich rund 125 Quadratkilometer Meer abgesucht worden seien, solle nun auf bis zu 1500 Quadratkilometern nach den Schiffen gesucht werden. Leider blieb die erneute Suche bis zum heutigen Tag weiterhin erfolglos.
Die «Erebus» und die «Terror» waren einst die Aushängeschilder der britischen Marine. Sie verfügten über einen Dampfmotor, Heizungsmöglichkeiten und einen verstärkten Bug. Unter dem Kommando von Sir John Franklin waren sie am 19. Mai 1845 mit 134 Mannschaftsmitgliedern an Bord in Großbritannien ausgelaufen, um die Nordwestpassage zu entdecken. Vermutlich verhungerten oder erfroren sie. In den Jahren darauf startete eine gewaltige Suche nach den Verschollenen, bei der insgesamt mehr Schiffe und Männer verloren gingen als bei Franklins Expedition selbst. Auch in den Jahrzehnten danach fanden immer wieder Suchen statt. Doch weder die Wracks der Schiffe noch Franklins Grab wurden entdeckt, wohl aber die sterblichen Überreste einiger der Männer. An ihnen fanden sich unter anderem Hinweise auf Skorbut und Kannibalismus.
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