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Grosse Emotionen im Skicross: Ryan Regez gewinnt Gold vor Teamkollege Alex Fiva
Nach dem Drama um Fanny Smith, der am Donnerstag Olympia-Bronze nachträglich aberkannt wurde, sorgen die Schweizer Männer im Skicross für Glücksgefühle: Ryan Regez gewinnt Gold vor Teamkollege Alex Fiva.
Der 29-jährige Regez wurde als Topfavorit gehandelt und seiner Rolle gerecht. Der Berner Oberländer aus Wengen fuhr in allen Läufen souverän und kam im Final zu einem ungefährdeten Sieg. Regez, der auch im Gesamtweltcup führt, reagierte hoch emotional auf den grossen Coup.
Neben der Piste liebt Regez den extravaganten Auftritt und fällt gerne mit speziellen Outfits auf. Doch als Sportler lebt er hoch professionell. Seit fünf Jahren ernährt er sich vegan und verzichtet seit sieben Jahren komplett auf Alkohol. In dieser Saison startete er so richtig durch und konnte schon drei Rennen gewinnen, unmittelbar vor den Winterspielen zweimal in Folge.
Alex Fiva überstand ebenfalls alle Runden ungefährdet, ehe der 36-Jährige, der vor einem Jahr Weltmeister wurde, im Final seinem Teamkollegen nicht ganz folgen konnte. Trotzdem ist es für den Bündner ein weiterer Grosserfolg, nachdem seine Karriere vor acht Jahren beinahe zu Ende war.
Eine Versöhnung mit Olympia
An den Olympischen Spielen in Sotschi zog er sich einen schweren Bandscheibenvorfall zu. Nach einer Operation prognostizierten seine Ärzte, dass es schwer werden würde, noch einmal als Spitzensportler zu leben. Doch Fiva kämpfte sich zurück. Er gewann vor vier Jahren an den Winterspielen in Südkorea die Qualifikation, schied dann aber bereits im Achtelfinal aus. Jetzt versöhnt sich der zweifache Vater mit Olympia.