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Als Absolventin der Universität Cambridge studierte May Robertson Barockvioline am Königlichen Konservatorium in Den Haag und moderne Violine am Trinity Laban, wo sie ihr Studium mit einem Master of Music mit Auszeichnung abschloss.
Als Geigerin, Bratschistin und Fiedelspielerin ist sie mit Ensembles wie dem Armonico Consort, Charivari Agréable und der Covent Garden Sinfonia aufgetreten. Sie gab Kammerkonzerte in der BBC Radio 3-Sendung In Tune und bei Festivals wie dem London International Festival of Early Music und dem First International Viola da Gamba Festival. Außerdem hat sie die Weltpremiere einer kürzlich entdeckten Vivaldi-Violinsonate mit Mitgliedern der Amadè Players aufgenommen und im Rundfunk gesendet. Mit der Fiedel ist sie in Ensembles wie Joglaresa aufgetreten, mit denen sie im National Centre for Early Music und beim Internationalen Mittelalterkongress gespielt hat.
May Robertsons Hauptinstrument ist eine Barockvioline nach einem Guadagnini-Modell, das Jonathan Woolston 2014 gebaut hat. Außerdem spielt sie eine deutsche Geige aus dem neunzehnten Jahrhundert in klassischer Konfiguration, eine Geige nach einem Modell aus dem frühen siebzehnten Jahrhundert von Bryan Maynard sowie Bratschen von Marco Salerno und Helmut Gotschy.