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Die Qualität eines Bauwerks hängt stark von der Zusammenarbeit der Projektbeteiligten ab. Im Gegensatz zu partnerschaftlichen Allianzen, bei welchen die gemeinsame Leistungserbringung im Zentrum steht, sind traditionelle Aufträge und Werkverträge als reiner Leistungsaustausch konzipiert. Dabei läuft man Gefahr, dass jede Partei die eigenen Interessen verfolgt. Klare Leistungsbeschriebe, ausführliche Regelungen zum Änderungswesen und ein faires Risikomanagement wirken dieser Gefahr entgegen und fördern einen möglichst zielführenden und reibungslosen Ablauf.
Beim forstlichen Bauprozess werden die Leistungen der Projektbeteiligten meistens nach dem Leistungsmodell SIA 112 strukturiert. Darin ist die Bauherrschaft in Zusammenarbeit mit den beitragsgewährenden Behörden und den beauftragten Planern zuständig für die Definition der wegweisenden Bedürfnisse, Ziele und Rahmenbedingungen. Die zur Zielerreichung erforderlichen Leistungen werden detailliert ausgeschrieben, um Einheitspreise von ausführenden Unternehmen zu erhalten und einen Werkvertrag abzuschliessen. Mit der Leitung, Koordination und Beaufsichtigung der Arbeiten während der Realisierung wird häufig eine Bauleitung beauftragt.
Was die spezifischen Aufgaben der Beteiligten in den einzelnen Phasen sind und welche Aspekte für ein gelungenes Bauwerk von Bedeutung sind kann hier nachgelesen werden.