Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03253.jsonl.gz/3355

1. Überblick
Ein Sonnenstich (Insolation) ist ein Hitzeschaden, der durch eine länger andauernde direkte und intensive Sonneneinstrahlung auf Kopf, Hals oder Nacken entsteht. Die Sonnenstrahlen reizen die unter der Schädeldecke liegenden Hirnhäute (Meningen).
Charakteristisch für einen Sonnenstich ist ein heisser, geröteter Kopf beziehungsweise Nacken – die restliche Körperhaut bleibt unauffällig. Weitere typische Symptome einer Insolation sind Schwindel, Kopfschmerzen und Übelkeit. Die Therapie des Sonnenstichs richtet sich nach dem Zustand des Betroffenen. Ist dieser bei Bewusstsein, sollten Sofortmassnahmen wie Kühlung und eine erhöhte Lagerung des Oberkörpers ergriffen werden. Hat die Person bereits das Bewusstsein verloren oder ist das Bewusstsein deutlich getrübt, muss umgehend ein Notarzt alarmiert und Erste Hilfe geleistet werden.
Als Komplikation eines Sonnenstichs kann eine Hirnhautentzündung (Meningitis) entstehen, die in Einzelfällen zu bleibenden Hirnschäden führt. Einem Sonnenstich können Sie vorbeugen, indem Sie in der Sonne eine Kopfbedeckung tragen, sich zumindest während der Mittagssonne im Schatten aufhalten und ausreichend trinken.
Ein Sonnenstich (Insolation) gehört zur Gruppe der Hitzeschäden. Auslöser ist eine länger andauernde intensive Sonneneinstrahlung auf Kopf, Hals und Nacken. Die Wärmestrahlung des Sonnenlichts reizt dabei die Hirnhäute und es treten charakteristische Symptome einer Insolation auf.
Besonders gefährdet für einen Sonnenstich sind:
- Kleinkinder,
- hellhäutige Personen,
- ältere Menschen und
- Personen mit wenig Kopfhaar.
Weitere Fachbegriffe für Sonnenstich sind: «Heliosis» und «Ictus solis».
Ein Sonnenstich (Insolation) entsteht, wenn über längere Zeit intensive Sonnenstrahlung direkt auf den ungeschützten Kopf trifft. Dies reizt die unter der Schädeldecke liegenden Hirnhäute (Meningen).
Ein Sonnenstich tritt häufig im Rahmen länger andauernder Aktivitäten im Freien auf. So sind die Betroffenen zum Beispiel am Strand oder bei Sportveranstaltungen häufig der prallen Sonne ausgesetzt. Auch Bauarbeiter, die im Freien arbeiten, sollten darauf achten, dass sie sich vor intensiver Sonne schützen.
Ein Sonnenstich (Insolation) verursacht Symptome wie Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindel. Charakteristisch ist ein heisser, hochroter Kopf beziehungsweise Nacken – die restliche Körperhaut bleibt unauffällig.
Weiterhin kann ein Sonnenstich Symptome hervorrufen wie:
- Brechreiz und Erbrechen
- Fieber
- Ohrensausen
- Unruhe
- Benommenheit
- Abgeschlagenheit
- Nackensteifigkeit (Meningismus)
- Erhöhter Pulsschlag
- eventuell Bewusstlosigkeit
Die Symptome eines Sonnenstichs treten oft erst Stunden nach dem Aufenthalt in der Sonne auf. Dies ist besonders häufig bei Kindern zu beobachten. Sie entwickeln plötzlich Fieber und müssen sich übergeben.
Bei einem Sonnenstich (Insolation) erfolgt die Diagnose anhand der charakteristischen Symptome, wie einem geröteten und heissen Kopf, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schwindel. Weitere Hinweise auf einen Sonnenstich ergeben sich aus der Vorgeschichte des Betroffenen: Hat er sich länger in der Sonne aufgehalten? War sein Kopf vor der Sonne geschützt?
Im Gegensatz zum Hitzschlag, bei welchem alle Hautbereiche des Körpers heiss, gerötet und trocken sind, sind beim Sonnenstich nur Kopf, Nacken oder Hals betroffen.
Die Therapie des Sonnenstichs (Insolation) richtet sich nach dem Zustand des Betroffenen. Folgende Sofortmassnahmen sind im Falle eines Sonnenstichs zu empfehlen:
- Bringen Sie den Betroffenen sofort in den Schatten und beruhigen Sie ihn.
- Er sollte flach liegen, wobei Kopf und Oberkörper leicht erhöht gelagert werden sollten.
- Kühlen Sie Kopf, Hals und Nacken mit kalten, feuchten Tüchern. Auch Sofortkälteeispackungen oder ein Plastikbeutel mit Eiswürfeln und Wasser eignen sich. Da die grosse Kälte eines Eisbeutels bei direkter Berührung die Haut schädigen kann, sollten Sie stets noch ein Tuch um den Beutel legen.
Hat der Betroffene bereits das Bewusstsein verloren oder ist das Bewusstsein deutlich getrübt, muss umgehend ein Notarzt alarmiert und Erste Hilfe geleistet werden. Lagern Sie ihn in stabiler Seitenlage.
Ein Kind, das einen Sonnenstich hat, sollte einem Arzt vorgestellt werden.
In den meisten Fällen bilden sich die Beschwerden wieder vollständig zurück, wenn der Betroffene die Sonne meidet.
Zu beachten ist, dass die Symptome eines Sonnenstichs (Insolation) oft erst mehrere Stunden nach der Sonneneinstrahlung auftreten. Dies trifft besonders für kleine Kinder zu.
Komplikationen
Ein Sonnenstich kann zu Bewusstseinsstörungen und zur Bewusstlosigkeit führen.
Durch die lange und starke Sonneneinstrahlung kann sich in schweren Fällen ein Hirnödem (Flüssigkeitsansammlung im Hirngewebe) bilden. Ein Hirnödem erhöht den Druck im Schädel. In schweren Fällen kann es daraufhin zu einem Krampfanfall kommen oder, wenn wichtige Steuerungszentren des Gehirn eingeklemmt werden, zum Atemstillstand oder Koma. Ein solcher Zustand ist lebensgefährlich.
Die Sonnenstrahlung reizt die Hirnhäute und kann vor allem bei kleinen Kindern eine Hirnhautentzündung (Meningitis) zur Folge haben. In solchen Fällen kommt es mitunter zu einer lebensbedrohlichen, nicht umkehrbaren Hirnschädigung.
Einem Sonnenstich (Insolation) können Sie vorbeugen, indem Sie sich vor längerer direkter und intensiver Sonneneinstrahlung schützen und sich im Schatten aufhalten. Ist dies beispielsweise aus beruflichen Gründen nicht möglich, hilft es, wenn Sie eine Kopfbedeckung tragen.
Vor allem kleine Kinder sowie Personen mit keinem oder wenig Kopfhaar sollten auf einen ausreichenden Schutz von Kopf und Nacken achten.
Darüber hinaus ist es zu empfehlen, bei starker Sonneneinstrahlung körperliche Anstrengungen zu meiden und ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.