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Die Beklagte inserierte im Oktober 2019 eine Stelle als «Partner*innen und Rechtsdienstleister*innen 20-100%». Im selben Monat meldete sich der Kläger und schloss nach einer Verhandlungsphase von zwei Monaten einen Beteiligungs- und Aktionärbindungsvertrag als «strategischer Investor, Partner und Aktionär» mit dem Gründer und Hauptaktionär der Beklagten ab.
Nachdem der Kläger im Januar 2020 als Geschäftsführer, Rechtsdienstleister, Coach sowie als Verwaltungsratsmitglied – wobei er nicht im Handelsregister eingetragen wurde – bei der Beklagten tätig war, konnte er seinen Tätigkeiten ab März 2020 nicht mehr nachgehen, weil er aufgrund einer Diskushernie bis Mai 2020 zu 100 % arbeitsunfähig war.
Im Juni 2020 betrieb der Kläger die Beklagte für die ausstehenden «Nettolohnforderungen» für den Monat März und für die «Verwaltungsratsentschädigung» für den Monat April. Die Beklagte erhob dagegen Rechtsvorschlag.
Mit Schreiben vom Oktober 2020 informierte der [...]