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Bei Windstille verwies er in Jahres-Weltbestzeit Letsile Tebogo aus Botswana und Zharnel Hughes aus Grossbritannien auf die weiteren Plätze. Lyles hat für Budapest das Double angekündigt. Nun nahm der 200-m-Spezialist die erste, für ihn höhere Hürde.
Hughes, der Europameister von Berlin 2018 und EM-Zweite von München 2022, gewann erstmals eine Einzelmedaille an Weltmeisterschaften. Gleiches gilt auch für Tebogo.
Mit dem Weltmeister Fred Kerley und dem Olympiasieger Marcell Jacobs waren zwei prominente Namen bereits in den Halbfinals gescheitert. Das frühe Aus des Amerikaners Kerley - ihm fehlte ein Hundertstel - kam eher überraschend, das Scheitern des Italieners Jacobs war hingegen keine Überraschung. Er wurde diesen Sommer durch eine Rückenverletzung zurückgeworfen.
Die 33-jährige Serbin Ivana Vuleta liess sich mit starken 7,14 m erstmals als Freiluft-Weltmeisterin im Weitsprung feiern. Katarina Johnson-Thompson holte sich ihren zweiten WM-Titel im Siebenkampf. Die Britin markiert damit ihre Rückkehr an die Spitze, nachdem sie 2020 einen Achillessehnenriss erlitten hatte und dann wegen eines Risses in der Wade auf die Olympischen Spiele in Tokio verzichten musste.
Das Gastgeberland Ungarn freute sich am Nationalfeiertag über die erste Medaille. Bence Halasz gewann im Hammerwerfen Bronze. Mit einer 53er-Schlussrunde sicherte sich Joshua Cheptegei Gold über 10'000 m. Der Mann aus Uganda wurde zum dritten Mal in Serie Weltmeister.