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Santos bleibt Kolumbiens Präsident
- Montag, 16. Juni 2014, 2:12 Uhr, aktualisiert um 15:11 Uhr
Juan Manuel Santos holt bei der Wahl um das kolumbianische Präsidentenamt einen Rückstand gegen seinen Herausforderer Zuluaga auf.
Der 62-jährige Juan Manuel Santos bleibt für eine zweite Amtszeit Staatschef Kolumbiens. Er setzte sich bei der Stichwahl gegen Óscar Iván Zuluaga durch. Nach dem vorläufigen Endergebnis der Wahlkommission erhielt Santos 51 Prozent, Zuluaga kam auf 45 Prozent, wie die Wahlkommission auf Basis vorläufiger Ergebnisse bekanntgab. In der ersten Wahlrunde am 25. Mai hatte Zuluaga noch mit einem Vorsprung von 3,5 Prozentpunkten vor Santos gelegen. Die Wahlbeteiligung stieg von 41 in der ersten Runde auf 48 Prozent in der Stichwahl an.
Ein Votum für den Frieden
Die Wahl ist zugleich eine Abstimmung darüber, wie das Land künftig mit den Revolutionären Streitkräften FARC umgehen will. Die Guerilla-Gruppe kämpft seit 1964 gegen den Staat und die kolumbianische Armee. In dem Konflikt wurden in den vergangenen 50 Jahren bis zu 600'000 Menschen getötet.
Seit November 2012 verhandeln FARC und Regierung über eine Friedenslösung. Die Regierung lehnt einen Waffenstillstand während der Gespräche ab und geht weiter gewaltsam gegen die Rebellen vor.
Eines von Santos' Wahlversprechen war, die Friedensgespräche in einer zweiten Amtszeit abzuschliessen. Zuluaga hingegen forderte einen härteren Kurs gegenüber den Rebellen. Er wollte mögliche Gespräche an strikte Bedingungen knüpfen.
Für die Stichwahl hatte die FARC eine einseitige Waffenruhe verkündet. Am Samstag kam es jedoch zu einem Gefecht mit Truppen der kolumbianischen Armee, bei dem ein Regionalchef der FARC getötet wurde.
Sendungsbeiträge zu diesem Artikel
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Kolumbien: Friedenspfeife oder eiserne Faust
Aus Echo der Zeit vom 15.6.2014
Bei der Stichwahl in Kolumbien geht es nicht nur ums Präsidentenamt. Mit ihrer Entscheidung geben die Stimmberechtigten auch vor, wie der Staat künftig mit der Guerilla-Organisation FARC umgehen soll. Gespräch mit Südamerika-Korrespondent Ulrich Achermann.
Ursula Hürzeler
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Kolumbien und Farc verhandeln wieder
Aus Tagesschau vom 29.8.2013
Die von der Guerilla-Organisation ausgerufene Verhandlungspause ist nach zwei Tagen zu Ende. Kolumbiens Präsident Santos hat den Ton verschärft. Derweil tötete die Guerilla 13 kolumbianische Soldaten. Santos will die Friedensverhandlungen, die seit dem vergangenen November laufen, noch in diesem Jahr zum Abschluss bringen.
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Friedenssuche für Kolumbien
Aus Echo der Zeit vom 19.11.2012
In Havanna verhandeln Vertreter der kolumbianischen Regierung mit der Farc-Guerilla. Es herrscht Zuversicht, dass der Konflikt endlich beendet werden könnte, auch wenn die Erfahrung etwas anderes lehrt.
Ulrich Achermann