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Raffael
Grablegung Christi (Pala Baglioni) Raffael,1507
Öl auf Holz, 176 × 184 cm
Studie (1507)
Bilddeutung
Das Werk zeigt eine bewegte Gruppe von 10 Figuren bei der Grablegung Jesu. Zwei Träger haben den Leichnam Christi nach der Kreuzabnahme aufgehoben und sind am Eingang des Grabes angekommen. Der linke Träger ersteigt soeben rückwärts schreitend die erste Stufe der Gruft. Die etwas links vom Bildmittelpunkt hinter Christus stehende Maria Magdalenaergreift die Hand des Leichnams. Links von ihr der Jünger Johannes und Josef von Arimathäa (nach traditioneller Ikonographie trägt er Christus bei den Schultern; Nikodemus, der auf dieser Darstellung fehlt, hingegen die Beine). Maria, die Mutter Jesu, sinkt ohnmächtig in die Arme einiger sie begleitender Frauen. Im Hintergrund rechts steigt der Kreuzigungshügel mit den drei leeren Kreuzen auf. Links davon breitet sich eine hügelige Landschaft mit einer in der Ferne liegenden Stadt aus. Dahinter zieht sich eine Gebirgskette über den Horizont.
Das Bild ist links unten am Felsvorsprung signiert und datiert
Geschiche
Die Auftraggeberin war Atlanta Baglioni, Vertreterin einer adligen Familie aus Perugia. Das Bild sollte ihrem Sohn Grifonetto gewidmet sein, der in den Kämpfen um die Herrschaft der Florentiner im Juli 1500 in Perugia getötet worden war. Das Gemälde wurde 1507 auf einen Altar der Kirche S. Francesco in Perugia gebracht, wo es für 101 Jahre blieb, bis es entsprechend dem Willen des Kardinals Scipione Borghese nachts entwendet und Papst Paul V als Geschenk überbracht wurde
Quelle: Wikipedia
Gian Lorenzo Bernini
Zwischen 1618 und 1625 hat Gianlorenzo Bernini (1598–1680) für den römischen Kardinal Scipione Borghese in rascher Folge vier spektakuläre Marmorwerke angefertigt, die den Ruhm des jungen Bildhauers begründen sollten: Aeneas und Anchises, David, Apollo und Daphne und schliesslich Der Raub der Proserpina (Bild links)
Der Raub der Proserpina ist eine Erzählung aus der antiken Mythologie, die ausführlich in Ovids Metamorphosen geschildert wird: Pluto, der Gott der Unterwelt, entbrennt in Liebe zu Proserpina, Tochter der Ceres und des Zeus, und entführt sie als seine Gemahlin in den Hades.
Verzweifelt beugt Proserpina ihren Kopf zur Seite, um größtmöglichen Abstand zu ihrem Entführer zu gewinnen; Tränen laufen ihr über die Wangen, der Mund ist wehklagend leicht geöffnet. Mehr Barock geht einfach nicht.
Bernini-Büsten:
Cardinal Scipione und Paul V.
Tizian (Tiziano Vecellio)
Von seinen Zeitgenossen als „die Sonne unter den Sternen“ bezeichnet, war Tizian einer der vielseitigsten und mit insgesamt 646 Werken auch produktivsten italienischen Maler seiner Zeit.
Canova
1805-1808,
Galleria Borghese