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Die Steuerplanungsmöglichkeiten von Pensionierten sind sehr davon abhängig, ob sie eine Pensionskassenrente beziehen oder sich bei der Pensionierung das Pensionskassenkapital haben auszahlen lassen.
- Das Pensionskassenkapital sollte so angelegt werden, dass möglichst keine oder nur geringe steuerbare Kapitalerträge resultieren, z.B. in Kapitalversicherungen, Aktien und Aktienfonds sowie Optionsanleihen. - Ein Renteneinkommen aus der Pensionskasse muss immer zusammen mit dem übrigen Einkommen, d.h. der AHV-Rente und allfälligen Kapitalerträgen, zu 100% versteuert werden. Ein schöner Teil der Pensionskassenrente geht damit wieder an den Staat. Bei einem hohen übrigen Einkommen ist also ein Kapitalbezug steuergünstig. - Steuerlich ungünstig sind Leibrenten, insbesondere bei weiterem Einkommen, da in diesem Fall die Leibrente mit einer sehr grossen Progression besteuert wird. Leibrenten müssen nach den Vorschlägen von Bundesrat Villiger inskünftig zu 40% versteuert werden. - Eine weitere Variante für die Einkommenssicherung ist der Abschluss von gestaffelt fällig werdenden Kapitalversicherungen mit Einmalprämie. Die Auszahlung ist im Bund und in den meisten Kantonen steuerfrei, falls sie nach dem 60. Altersjahr erfolgt. - Rentner in einer hohen Progression können durch Vorvererbung von Liegenschaften oder Wertschriftendepots an ihre Kinder Steuern sparen. - Steuerpflichtige mit einem grossen Vermögen und Wohnsitz in einem Kanton mit hohen Erbschaftssteuern sollten sich überlegen, den Kanton zu wechseln.