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Die verschiedenen, insbesondere wegen zu hoch bewerteter Vorräte, vorgenommenen Anpassungen hätten in der Rechnung von Glencore jedoch keinen materiellen Einfluss, weder auf den Gewinn noch auf die Finanzposition oder die Cashflows, heisst es weiter.
Die Untersuchung hatte die Ontario Securities Commission (OSC) ins Rollen gebracht. Die Kommission hatte wegen Verdacht auf missverständliche Angaben in der Rechnung sowie wegen möglicher Probleme in der Corporate Governance, ein Enforcement-Verfahren eingeleitet. Dabei wurden von der OSC auch Untersuchungen im Zusammenhang mit Vorwürfen zu Themen wie Bestechung, staatlicher Zahlungen und Korruptionsbekämpfung durchgeführt. Man arbeite eng mit der Behörde zusammen, so die Minenbetreiberin.
Mit Blick auf die Überprüfung der Rechnungslegung haben die Katanga-Verwaltungsräte Liam Gallagher, Aristotelis Mistakidis und Tim Henderson ihren Rücktritt angeboten. Daraufhin hat Glencore drei neue Direktoren nominiert. Dazu zählt unter anderem Glencore-CFO Steven Kalmin, der gemeinsam mit den unabhängigen Verwaltungsräte die Sanierungsmassnahmen zur Stärkung der Corporate-Governance-, Compliance- und Kontrollprozesse von Katanga umsetzen soll.
Im zweiten und dritten Quartal 2017 weist Katanga, an der Glencore zu 86,3% beteiligt ist, wieder einen Umsatz aus. Dies nachdem das Unternehmen im ersten Quartal 2017 aufgrund des seit September 2015 anhaltenden Produktionsstopps keine weitere Erze abgebaut hatte und wegen Preisberechnungen und marktnaher Bewertung sogar ein negativer Umsatz resultiert hatte.
Für das zweite Quartal beläuft sich der Umsatz von Katanga auf 11,7 Mio USD und im dritten Quartal waren es 5,88 Mio. In den ersten neun Monate kumuliert liegt der Umsatz bei 17,6 Mio (VJ -30,1 Mio). Der Betriebsverlust steht nach neun Monaten auf Stufe EBITDA bei 195,2 Mio (VJ -174,3 Mio) und der den Aktionären zurechenbare Nettoverlust beläuft sich auf 342,8 Mio (-306,7 Mio). Katanga investiert in der Demokratischen Republik Kongo in mehrere Bergbauprojekte.
mk/cf
(AWP)