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„Hiermit beehre ich mich Ihnen das Gesuch um Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz ergebenst einzureichen, und zwar in erster Linie zwecks Erholung von ausgestandenen Strapazen im Konzentrationslager in Deutschland.“ Mit diesen Worten beginnt Ludwig Trautmann, Schauspieler und Filmdarsteller, sein Gesuch 1935. Nachzulesen in Trautmanns Fremdenpolizeidossier in der Ausstellung Magnet Basel. In Basel hält sich Trautmann dann mit vereinzelten Radiosendungen und Matineen über Wasser. Ob er nun als politischer Flüchtling anzuerkennen sei oder nicht, darüber entsteht eine rege Korrespondenz. Ebenso über seine Lebensverhältnisse, über die Verfolgung durch die Gestapo und vieles mehr. Das Dossier endet mit einem Brief aus Paris, die Geschichte Trautmanns endet in einem deutschen Spital.