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Martin Helmchen, der 1982 in Berlin geboren wurde, absolvierte sein Studium bei Galina Iwanzowa an der Berliner Hochschule für Musik «Hanns Eisler» und bei Arie Vardi in Hannover. Weitere wichtige Mentoren waren William Grant Naboré und Alfred Brendel. 2001 gewann er den «Concours Clara Haskil», 2006 wurde ihm der «Credit Suisse Young Artist Award» zuerkannt, der ihm einen Auftritt mit den Wiener Philharmonikern bei LUCERNE FESTIVAL eintrug. Seither konzertierte Martin Helmchen mit den Berliner Philharmonikern, dem Leipziger Gewandhausorchester und der Sächsischen Staatskapelle Dresden, mit dem Orchestre de Paris und dem London Philharmonic, dem Cleveland und dem Boston Symphony Orchestra und arbeitete dabei mit Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Christoph von Dohnányi, Philippe Herreweghe und Andris Nelsons zusammen. In der Saison 2018/19 war er u. a. in Skandinavien beim Oslo Philharmonic, beim Danish National Symphony Orchestra und beim Royal Stockholm Philharmonic Orchestra zu Gast und gab seinen Einstand beim Orchestre symphonique de Montréal, beim Orchestra Sinfonica Nazionale della Rai sowie beim Orchestre Philharmonique de Luxembourg. Intensiv widmet sich Martin Helmchen auch der Kammermusik: Regelmässig musiziert er mit der Sopranistin Juliane Banse, mit dem Bariton Matthias Goerne, mit der Klarinettistin Sabine Meyer, mit den Geigern Veronika Eberle, Chris-tian Tetzlaff, Antje Weithaas und Carolin Widmann sowie mit seiner Ehefrau, der Cellistin Marie-Elisabeth Hecker. Mit Frank Peter Zimmermann interpretierte er in zahlreichen Städten Beethovens Violinsonaten. Eine enge Verbindung pflegt er zur Schubertiade in Vorarlberg. Seit 2010 lehrt Martin Helmchen, der auf CD zuletzt im Frühjahr 2019 Messiaens Vingt Regards sur l’Enfant-Jésus vorgelegt hat, als Associate Professor für Kammermusik an der Kronberg Academy.
Erster Auftritt bei LUCERNE FESTIVAL am 22. August 2006 im Rahmen der «Debut»-Reihe mit Werken von Bach, Messiaen und Schumann.
August 2019