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Prof. Christopher Hartwell skizziert in einem Artikel für die militärwissenschaftliche Zeitschrift der Schweizer Armee die wirtschaftliche Bedeutung der Akteure in diesem Krieg. Der Leiter des International Management Institute der ZHAW zeigt dabei auf, dass auch ökonomische Faktoren es der Ukraine ermöglicht haben, die erste Angriffswelle der Russen zu überstehen.
Die russische Invasion in der Ukraine vom Februar 2022 und die daraufhin von den meisten westlichen Mächten verhängten harten Sanktionen haben die Anfälligkeit der russischen Wirtschaft offengelegt. Lange als eine «Tankstelle, verkleidet als Staat» verspottet, ist die russische Wirtschaft seit Russlands Krim-Annexion im Jahre 2014 und der Besetzung des Donbass einerseits weniger leistungsstark, gleichzeitig aber auch strapazierfähiger geworden. Auf der anderen Seite ist Belarus, Moskaus Juniorpartner bei der Invasion, strukturell instabil und steht vor dem Zusammenbruch.
Demgegenüber hat sich die Ukraine als wesentlich robuster erwiesen als erwartet, was zu einem grossen Teil auf die Reformen zurückzuführen ist, die seit dem Verlust der Krim und der russischen Besetzung des Donbass umgesetzt worden sind.
Der Artikel “Ukraine: The Need for Economic Depth as Part of the Ability to Resist”, der von der militärwissenschaftlichen Zeitschrift der Schweizer Armee (Stratos) publiziert worden ist, kann hier als PDF gelesen werden. Stratos richtet sich an ein Fachpublikum und an eine interessierte Öffentlichkeit mit dem Ziel relevante Themen zu Armee, Verteidigung, Sicherheit und Sicherheitspolitik zur Diskussion bringen.
Kontakt: Prof. Dr. Christopher Hartwell, Leiter ZHAW International Management Institute