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Vom gesamten Darlehen müssen demnach noch 4 Mio CHF zurückbezahlt werden. Die Schweizer hatten den Liechtensteinern das Darlehen 2014 gewährt, um die Unterdeckung in der Pensionskasse auszufinanzieren. Die Schweizerische Post ist zu 25% an der Liechtensteinischen beteiligt.
Die Liechtensteinische Post teilte am Freitag mit, das Geschäftsjahr 2016 habe operativ positiv abgeschlossen werden können. Wegen des negativen Finanzergebnisses habe unter dem Strich ein Jahresverlust von 148'000 Franken resultiert.
TURBULENTES JAHR
Das Geschäftsjahr 2016 war turbulent verlaufen für die Post im Fürstentum. Das Abenteuer im Ausland mit Tochterfirmen im E-Business, die inzwischen abgestossen wurden, kosteten das Unternehmen über 20 Millionen Franken.
Im Liechtensteiner Parlament wurde eine Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) mit der Abklärung der Hintergründe des gescheiterten Auslandabenteuers eingesetzt. Der knapp 550 Seiten starke Bericht war letzten November im Landtag behandelt worden. Die Arbeit der PUK blieb letztlich ohne rechtliche Konsequenzen für die Postverantwortlichen.
Die Post teilte am Freitag weiter mit, Peter Beck, der Vorsitzende der Geschäftsleitung werde das Unternehmen verlassen. Zum Nachfolger gewählt wurde der bisherige Finanzchef Roland Seger.
cf/
(AWP)