Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03262.jsonl.gz/981

Weltrekordhalter Eliud Kipchoge lief gestern beim Olympia-Marathon erwartungsgemäss zu Gold. Für Diskussionen sorgte allerdings eine andere, ziemlich unsportliche Szene beim Verpflegungspunkt nach 28 Kilometern.
Der Franzose Morhad Amdouni lief in der Spitzengruppe auf die Verpflegungsstation zu. Doch statt sich die erste Flasche zu nehmen, räumte er erst mal die weiteren gut 20 ab, um sich dann die letzte zu nehmen. Die direkt hinter ihm laufende Konkurrenz griff bei Temperaturen um die 30 Grad ins Leere.
Ein Volunteer versuchte, die Flaschen noch abzufangen, doch das gelang nicht und die Läufer hinter Amdouni schauten in die Röhre. Ihnen gelang es dadurch nicht mehr, sich an diesem Punkt der Strecke zu verpflegen.
Marathonläufer müssen rund 1,5 Liter pro Stunde trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, den die grossen Anstrengungen bei hoher Hitze mit sich bringen. Entsprechend wichtig ist es für die Läufer, regelmässig eine der Trinkflaschen zu greifen.
War das Abräumen der Flaschen durch Amdouni nun fiese Absicht oder einfach nur ein grosses Missgeschick? Diese Frage steht nun im Raum. Amdouni hat sich noch nicht zum Vorfall geäussert, auf Instagram postete er erst ein Video, indem er sich zum Rennen äusserte. Gebracht hat der Flaschentrick dem Franzosen übrigens nichts, am Ende landete er nur auf dem 17. Schlussrang. (pre/npl)
Das war ein sehr kurzer Auftritt von Tennys Sandgren beim Challenger-Turnier in Cary (North Carolina). Der topgesetzte Amerikaner wurde im zweiten Game gegen Landsmann Christopher Eubanks disqualifiziert.
Den Grund dafür beschrieb Sandgren danach auf Twitter selber so:
Um allfällige Unklarheiten zu beseitigen, schob der zweifache Australian-Open-Viertelfinalist hinterher:
Der 30-jährige Sandgren ist nicht der erste Tennisspieler, für den ein Vorfall wie dieser das Ende der Partie bedeutet. Das …