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Am Parteitag vom 22. April 2015 hat die CVP Uri ihre Kandidaten für die Eidgenössischen Wahlen vom kommenden Herbst nominiert. Zur Wahl in die Kleine Kammer schlägt die Partei den bisherigen Ständerat Isidor Baumann vor. Für die Nationalratswahlen empfiehlt die CVP Uri Landrätin Frieda Steffen aus Andermatt.
Am 18. Oktober 2015 wählen die Urnerinnen und Urner ihre Vertreter im Bundesparlament. Ihren bisherigen Sitz im Ständerat wird die CVP Uri mit Isidor Baumann verteidigen. Das hat der Parteitag der CVP Uri am 22. April beschlossen. Gegenkandidatinnen oder -kandidaten gab es am Parteitag nicht. Isidor Baumann, der den Kanton Uri seit dem 5. Dezember 2011 in der Kleinen Kammer vertritt, erhielt 89 von 93 gültigen Stimmen.
Als stärkste politische Kraft in Uri wird die CVP den Urnerinnen und Urnern aber auch eine Kandidatin für den frei werdenden Sitz im Nationalrat zur Wahl stellen. Der Vorstand hatte dem Parteitag zur Wahl vorgeschlagen: entweder Landrätin Frieda Steffen oder Parteipräsidentin Christine Widmer Baumann. Der Parteitag sprach sich für Frieda Steffen aus; von 92 gültigen Stimmen erhielt sie – bei einem absoluten Mehr von 47 – insgesamt 49 Stimmen. Auf Christine Widmer Baumann entfielen 37.
Grosses Engagement für Uri und Ursern
Die 56-jährige Frieda Steffen vertritt ihre Heimat- und Wohngemeinde Andermatt seit 2008 im Urner Landrat. Im Juni 2013 wurde sie in die Ratsleitung gewählt. Als Landrätin hat Frieda Steffen massgeblich beigetragen zur erfolgreichen Politik des Kantons in den vergangenen zwei Legislaturen. Gross ist das Engagement von Frieda Steffen speziell auch für die Bevölkerung im Urserental. Von 2002 bis 2010 hatte sich Frieda Steffen als Mitglied des Talrats der Korporation Ursern engagiert, wovon vier Jahre als Alpvogt. Zuvor, 1996 bis 2002, war sie Mitglied der RPK der Korporation Ursern und des EW Ursern. Im Schulrat Andermatt setzte sich Frieda Steffen von 1993 bis 2006 ein – zwei Jahre lang als Präsidentin. 1991 war sie Mitbegründerin der Frauengemeinschaft Ursern, der sie bis 1996 im Vorstand diente. Im Vorstand der CVP Uri wirkt Frieda Steffen seit 2009, zurzeit als Vizepräsident. Von Juni 2013 bis Oktober 2014 führte sie die Partei als Co-Präsidentin. Frieda Steffen wirkt zudem mit in den Arbeitsgruppen zu Bildung und Landwirtschaft der CVP Schweiz.
Im Anschluss an ihre fünfzehnjährige Tätigkeit als bäuerlich-hauswirtschaftliche Beraterin des Kantons Uri arbeitet Frieda Steffen seit August 2008 als Hauswirtschaftslehrerin und Lehrerin für Textiles Gestalten an der Kreisschule Ursern in Andermatt. Ausserdem führt sie mit ihrer Familie den eigenen Landwirtschaftsbetrieb. Frieda Steffen verfügt über eine Ausbildung als eidg. dipl. Bäuerin. Weitere Abschlüsse besitzt sie als Handarbeits- und Hauswirtschaftslehrerin, bäuerlich-hauswirtschaftliche Beraterin und Lehrmeisterin für Hauswirtschafterinnen.
Urner Interessen gut vertreten
Die CVP Uri schätzt sich glücklich, dass Isidor Baumann und Frieda Steffen bereit sind, sich im Herbst dem Volk zur Wahl zu stellen. Die stärkste politische Partei in Uri ist überzeugt, dass mit Isidor Baumann im Ständerat und Frieda Steffen im Nationalrat die Urner Interessen in Bern gut aufgehoben sind und dass die grosse Mehrheit der Urnerinnen und Urner gut repräsentiert werden.