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Hintergrund der Auseinandersetzung ist ein kanadischer Geheimdienstbericht über die Rolle des Diplomaten Zhao Wei in Toronto bei dem Versuch, Informationen über die Familie des Abgeordneten Michael Chong in Hongkong zu sammeln, um diese zum Ziel "politischer Sanktionen" zu machen, wie es in Presseberichten hiess. Auslöser war demnach seine Kritik an der Verfolgung der muslimischen Minderheit der Uiguren in der Nordwestregion Xinjiang.
Die Kontroverse ist eine weitere Belastung der ohnehin angespannten Beziehungen zwischen beiden Ländern. "Wir werden keinerlei Einmischung in unsere inneren Angelegenheiten dulden", teilte Kanadas Aussenministerin Mélanie Joly mit. Chinas Aussenministerium sah eine "skrupellose Aktion" und behielt sich seinerseits das Recht vor, weitere Massnahmen zu ergreifen.
(AWP)