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Wie entsteht ein Sturm?
Das Wetter beschreibt den Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort zu einem bestimmten Zeitpunkt. Luftdruck, Temperatur und Niederschlag sind die entscheidenden Grössen des Wetters. Aufgrund der atmosphärischen Zirkulation, die von der Sonneneinstrahlung abhängig ist, und der Land-Meer-Verteilung bilden sich kennzeichnende Luftdruck- und Temperaturverteilungen beziehungsweise typische Wetterlagen.
Zu Unwettern kommt es, wenn das Wetter extreme Ausmasse annimmt. Luftdruck- und Temperaturunterschiede sind dann besonders stark ausgeprägt. Je nach Standort auf der Erde können unterschiedliche Unwetterphänomene auftreten. In unseren Breiten kann es typischerweise zu Winterstürmen kommen, während sich zum Beispiel tropische Wirbelstürme nur in den Tropen und Subtropen bilden können. Andere Phänomene wie beispielsweise Gewitter sind eher von regionalen und lokalen Faktoren abhängig und treten deshalb unabhängig von den grossräumigen Klimazonen der Erde auf.
Folgende Wettererscheinungen sind als Unwetter einzuordnen:
Welche Schäden können entstehen?
Unwetter können zu verheerenden Auswirkungen führen. Bei Winterstürmen und tropischen Zyklonen ist es hauptsächlich die enorme Kraft des Windes, die Zerstörung verursacht. Die Stromspannung eines Gewitterblitzes ist für Mensch und Tier vor allem im Freien gefährlich; sie kann aber auch zur Zerstörung von elektrischen Geräten führen.
Hagelkörner können grosse Schäden an Gebäuden, Autos und landwirtschaftlichen Kulturen anrichten.
Folgeerscheinungen von Stürmen
Die Gefahr liegt nicht nur in den direkten Auswirkungen von Unwettern, sondern vielmehr auch in den Folgeerscheinungen, welche sie verursachen können. Die Unwetter oft begleitenden, starken Niederschläge können beispielsweise zu Hochwasser führen oder Massenbewegungen wie Hangmuren auslösen. In Gewässernähe können die starken Winde von Winterstürmen oder tropischen Wirbelstürmen Sturmfluten bewirken. Die elektrische Entladung eines Blitzes kann Wald- oder Häuserbrände zur Folge haben.