Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03506.jsonl.gz/711

Die Gemeinden sind verpflichtet für einen Zeitraum von mindestens drei dem Budget folgenden Jahren periodisch einen Finanzplan zu erstellen bzw. im Sinne einer rollenden Planung jährlich anzupassen. Er dient primär als Planungs- und Steuerungsinstrument und ist nicht rechtsverbindlich.
Die Annahmen
Die wichtigsten Grundlagen für den Finanzplan sind die aktualisierte Investitionsplanung, die geschätzte Bevölkerungsentwicklung, das wirtschaftliche Umfeld und gesetzliche Veränderungen. Weiter basiert er auf der Annahme, dass sich die durchschnittliche Teuerung beim Sachaufwand um + 1% und beim Personalaufwand um + 2% auf die Ausgaben durchschlägt. Bei den Einkommens- und Vermögenssteuern wird ein Zuwachs von 2% angenommen. Die Steuergesetzrevision wird ab 2021 zu deutlichen Ausfällen bei den Gewinn- und Kapitalsteuern der juristischen Personen führen. Die Ausfälle bei den natürlichen Personen fallen bereits ab dem Rechnungsjahr 2020 an.
Rechtzeitige Planung
Die rollende Planung als Führungsinstrument ermöglicht es, frühzeitig die Einflüsse des Umfeldes zu erkennen und entsprechende Massnahmen einzuleiten. Dem Gemeinderat Oberuzwil ist es wichtig, die Infrastruktur nicht zu vernachlässigen, die Verschuldung auf ein erträgliches Mass zu limitieren und den Steuerfuss stabil zu halten.