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Der Verein Weiter Schreiben Schweiz macht die Stimmen von Autor*innen hör- und sichtbar, die in die Schweiz fliehen mussten. Zusammen mit Schweizer Autor*innen schreiben sie im Tandem, auf Deutsch oder in ihren Muttersprachen. Zu Gast im Literaturhaus sind Hussein Mohammadi und Jafar Sael, die beide in Afghanistan geboren sind. Mit Ana Sobral unterhalten sie sich über ihr Schreiben.
Hussein Mohammadi, geboren 1986 in Afghanistan, ist im Iran aufgewachsen. Schon früh begann er zu malen und literarisch zu schreiben. Seine ersten beiden Romane wurden von der iranischen Regierung zensiert und nicht veröffentlicht, erst sein dritter Roman «Symphonie der Liebe» konnte erscheinen. 2013 floh er in die Schweiz, wo er im Theater Malaika und im Experi Theater als Schauspieler auf der Bühne stand. Sein Märchen «Die saubere Brille» wurde im Radio SRF ausgestrahlt. 2016 fand seine erste Ausstellung «Ein Gemälde. Eine Geschichte» mit Bildern und Kurzgeschichten in Zürich statt. Zurzeit arbeitet er als Hydraulikmechaniker und Bildender Künstler und schreibt an einem Roman.
Jafar Sael ist 1997 in Herat, Afghanistan, geboren. Bereits als Jugendlicher fing er an, Gedichte zu schreiben und sie auch vor einem Publikum vorzutragen. Philosophie, Lyrik und Musik sind seine Leidenschaften. Er schreibt ausserdem Songtexte, singt im Intergalaktischen Chor Zürich und macht seine ersten Schritte in der Malerei.
Der Abend findet im Anschluss an ein Symposium statt, in dem das Literaturhaus zum Nachdenken und Diskutieren über die Vielfalt literarischer Sprachen in der Schweiz einlädt. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.