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Von den insgesamt 10 Missae brevis, die Mozart komponiert hat, sind wohl deren 9 in der Zeit des Fürsterzbischofs Hieronymus Colloredo in Salzburg entstanden, in dessen Diensten Mozart von 1772 bis 1777 stand.
Aufgrund eines Erlasses des Fürsterzbischofs Colloredo durfte eine Messe mit allen Teilen (Kyrie, Gloria und Credo, Sanctus, Benedictus und Agnus Dei) nebst Epistelsonate nicht länger als eine dreiviertel Stunde dauern. Die Bezeichnung „brevis“ gibt an, dass es sich bei dem Werk um eine „kurze“ Messe handelt, die dem Erlass des Bischofs gerecht wird.
Der Chor zu St. Otmar St. Gallen hat sich 5 der 10 Missae brevis vorgenommen.
Sehen - oder besser lesen Sie - in den folgenden fünf Abschnitten, was es mit diesen 5 Missae brevis auf sich hat.
Mit der Aufführung der Orgelsolomesse am Sonntag, 18. November, endet die Zeit der Einzelaufführungen der Missae Brevis. Wir widmen uns daher in den verbleibenden vier normalen und der einen Schlussprobe allen fünf Mozart-Messen und teilweise noch den übrigen drei Auftritten, die ausserhalb des Mozart-Zyklus stehen.
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