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Der Schweizer Aussenhandel hatte in den ersten neun Monaten des Jahres weiter hohe Werte zu verzeichnen, insbesondere die Uhrenindustrie glänzte wieder einmal mit Spitzenergebnissen. Insgesamt weist die Handelsbilanz des Landes einen Überschuss von CHF 15,04 Milliarden auf, was das Ergebnis von CHF 13,95 Milliarden Überschuss im letzten Jahr übertrifft.
Laut der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) beliefen sich die Exporte nominal auf CHF 157,07 Milliarden, gegenüber CHF 142,02 Milliarden bei den Importen. Im untersuchten Zeitraum war allerdings durchgängig ein Abflauen der Dynamik zu beobachten: Obwohl acht von zehn berücksichtigten Exportbranchen ein Plus erzielten (mit Ausnahme der Branchen Textilien und Bekleidung), konnte keine die Wachstumswerte aus dem Jahr 2007 beibehalten.
Beflügelt durch den Boom der Kaffee-Exporte erlangte die Lebensmittelindustrie ein nominales Wachstum von 16% und exportierte Waren im Wert von CHF 5,06 Milliarden. In der Uhrenindustrie stiegen die Ausfuhren nominal um 13% auf CHF 11,13 Milliarden.
In der Chemischen/Pharmazeutischen Industrie, deren Exporte sich auf 55,92 Milliarden (+6,9%) beliefen, sowie in der Maschinen- und Elektronikindustrie (32,95 Milliarden, +4,8%) waren die Entwicklungen in den einzelnen Warengruppen sehr unterschiedlich.
Bei den Importen legte die Gruppe der Energieträger schlagartig zu, eine Folge des explosionsartigen Anstiegs der Ölpreise. In den ersten drei Quartalen des Jahres belief sich deren Importvolumen auf CHF 13,27 Milliarden, was einem nominalen Anstieg von 44,2% entspricht. Der EZV zufolge sind die Einfuhren von Konsumgütern nominal um 3,9% auf CHF 54,93 Milliarden gestiegen, wobei ein Grossteil auf Bijouterie- und Juwelierwaren entfällt.
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