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In einem Vorgespräch kann die empfangende Person dem Masseur ihre Wünsche und Grenzen/Tabus mitteilen. Offene Fragen können hier geklärt werden.
Der Masseur und die empfangende Person legen ihre Kleider ab und hüllen sich in ein leichtes Tuch (Lunghi, Pareo). Dann sitzen sich beide gegenüber und begrüssen sich mit einer leichten Verneigung und dem indischen Wort "Namasté". Beide schliessen die Augen und nehmen gemeinsam ein paar tiefe Atemzüge. Eine kurze Meditation hilft beiden, zur Ruhe zu kommen.
Danach legt sich die empfangende Person auf einer weichen Matte am Boden auf den Rücken. Zu Beginn ist der Körper mit einem leichten Tuch zugedeckt. Der Masseur kniet neben der empfangenden Person und nimmt durch das Tuch mit dem Körper Kontakt auf. Es folgt eine kurze Massage der Hände, der Füsse und des Kopfes.
Nun dreht sich die empfangende Person auf den Bauch. Das Tuch wird langsam über den Körper gleitend weggezogen. Es folgen sinnliche und spielerische Berührungen der Körperrückseite. Der Masseur berührt die Haut mit den Händen, aber auch mit weichen Tüchern, Federn oder Fellen.
Danach wird die Körperrückseite mit warmem Öl eingerieben und massiert. Der Masseur gleitet mit den Händen und den Unterarmen über den ganzen Körper. Auch der Intimbereich wird in dieser Phase immer wieder harmonisch und spielerisch miteinbezogen.
Neben den Streichungen gibt es gelegentlich auch Elemente, bei denen die Arme oder die Beine passiv mobilisiert oder sanft gedehnt werden.
Die empfangende Person dreht sich auf den Rücken. Nun wird die Körpervorderseite sinnlich berührt, eingeölt und massiert. Auch hier wird der Intimbereich schon in die Ganzkörpermassage harmonisch miteinbezogen. Dann folgt eine längere Massage des Intimbereichs mit verschiedenen Griffen, Streichungen und Haltepositionen.
Es kann sein, dass die empfangende Person einfach ruhig spürt und wahrnimmt. Es kann sein, dass sie schneller atmet, Lust und Erregung spürt und in eine höhere sexuelle Energie kommt. Falls Erregung aufkommt, kann es sein, dass sie wellenförmig auf- und abklingt.
Der Masseur kommuniziert mit der empfangenden Person und achtet auch auf deren Körpersignale. Er begleitet die empfangende Person in dem, was ist. Die Berührung des Masseurs ist "absichtslos", das heisst, nicht auf ein bestimmtes Ziel hin orientiert. Er unterstützt und begleitet die Person in ihrem Erleben.
Die Massage darf in einem Orgasmus münden oder auch einfach sanft und ruhig ausklingen.
Am Schluss bleibt die empfangende Person noch ein paar Minuten zugedeckt liegen und kann in Ruhe nachspüren.