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Grosse Enttäuschung: In der Besetzung Jolanda Annen, Andrea Salvisberg, Nicola Spirig und Max Studer belegt das Schweizer Quartett in der Mixed-Staffel unter 16 gestarteten Nationen nur den 7. Rang.
Bereits Annen handelte sich auf dem Startabschnitt eine grosse Hypothek ein. Die Urnerin übergab mit 46 Sekunden Rückstand auf die Spitze an Salvisberg. Der Berner versuchte vor allem auf dem Velo, den Abstand zu verkleinern. Doch letztlich wuchs das Defizit gar auf über eine Minute an.
«Als ich für den dritten Abschnitt übernahm, waren die Medaillen schon weg», so die Erkenntnis von Spirig im SRF-Interview. «Doch wir haben gesagt, dass wir um jeden Platz und jeden Meter kämpfen werden.»
Aber auch die 39-jährige Zürcherin büsste weiter an Terrain ein. Immerhin machte sie eine Position gut und übergab sie an siebter Stelle mit 1:34 Minuten Rückstand. Auf dem Schlussabschnitt konsolidierte der Solothurner Max Studer den 7. Platz. Zu einer Medaille fehlten fast eineinhalb Minuten.
Im Kampf um den Sieg in der erstmals an Olympischen Spielen ausgetragenen Mixed-Staffel gab es einen Dreikampf. Der Brite Alex Yee, der von seinen Teamkollegen Jessica Learmonth, Jonathan Brownlee und Georgia Taylor-Brown mit Vorsprung auf den Schlussabschnitt geschickt worden war, hatte sich zwar auf dem Velo einholen lassen müssen. Doch auf der abschliessenden Laufstrecke über 2,0 km erwies sich der 23-Jährige als klar der Stärkste.
Morgan Pearson sicherte den USA mit 14 Sekunden Rückstand die Silbermedaille, Vincent Luis den Franzosen Bronze (0:23 zurück).