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Die Kantonsstrasse zwischen Tafers und Alterswil soll ab dem Sommer 2024 saniert werden. Gegen das Bauprojekt sind 18 Einsprachen eingegangen. Kritisiert wird unter anderem, dass anstelle eines Velowegs nur ein Velostreifen geplant ist.
Währenddem das Bauprojekt für den Ausbau der Kantonsstrasse zwischen Tafers und Alterswil seit Mitte Oktober öffentlich auflag, gingen insgesamt 18 Einsprachen gegen das Vorhaben ein. Dies bestätigte Guido Balmer, Sprecher der Direktion für Mobilität, gegenüber den FN.
Die Einsprachen würden zum einen Details wie die Zaunhöhe einer Privatliegenschaft betreffen, zum anderen beinhalten einige auch die Forderung, eigenständige Radwege zu bauen anstelle der geplanten Radstreifen. Nach Einschätzung der Direktion würden die Einsprachen den Zeitpunkt des Baubeginns nicht verzögern. Die Verhandlungen zu den Einsprachen sollen anfangs 2023 geführt werden. Die Ausschreibungen der weiteren Ingenieurarbeiten und Bauarbeiten sollen im Laufe des Jahres 2023 erfolgen. Anfang 2024 soll der Grosse Rat über den Kredit entscheiden. Der Beginn der Bauarbeiten ist für Sommer 2024 vorgesehen.
Umfassende Sanierung
Die geplanten Bauarbeiten sollen einen Strassenabschnitt von knapp vier Kilometern zwischen dem Kreisel Kreuz und dem Zentrum von Alterswil umfassen. Die Strasse wird komplett saniert und verbreitert. Ausserdem sind zwei Radstreifen eingeplant. Der Abschnitt soll zudem lärmsaniert werden und den Vorgaben des Gewässerschutzes entsprechen. Die Bushaltestellen müssen ebenfalls umgebaut werden.