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Die rumänische Familie Enache lebt in der Wildnis vor Bukarest. Sie hausen in der Natur in einfachsten Verhältnissen, für die Behörden sind diese prekär. Als die Wildnis zum Naturschutzgebiet erklärt wird, wird die Familie zwangsumgesiedelt.
Nur fünf Kilometer vom Stadtzentrum Bukarests entfernt lebt die 11-köpfige Familie Enache auf dem Areal eines stillgelegten Wasserreservoirs im Vacaresti Nationalpark. Mit Hochhäusern in Sichtweite und unter besorgter Beobachtung der Behörden führen sie ein isoliertes, naturnahes Leben am Rande der Gesellschaft. Sie schlafen in einer Baracke, fischen ihr Essen mit blossen Händen aus dem See und folgen dem Rhythmus der Jahreszeiten. Die Schule besuchen die Kinder nicht. Als die Regierung das urbane Delta zum Naturschutzreservat erklärt, wird die Familie in die Stadt zwangsumgesiedelt und mit einer ihr völlig fremden Realität konfrontiert. Über vier Jahre hat Regisseur Radu Ciorniciuc die Enaches hautnah begleitet. Der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm zeigt auf, welche Folgen Stadtentwicklung für Einzelne haben können. Er ist aber vor allem ein ergreifendes Familienporträt über eine Familie am Rande, die den Anschluss an die moderne Gesellschaft finden sollte.