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Verteidigungsminister Ueli Maurer hält fest, dass die Armee zuviele Computerprogramme gekauft habe, die nicht kompatibel seien. Dafür aber habe die Armee zuwenig Fahrzeuge, Munition, Übermittlungsinsmittel und zuwenig Waffen.Dieser Inhalt wurde am 25. Oktober 2009 - 11:35 publiziert
In einem Interview mit dem Sonntagsblick erklärt Maurer, dass die Armee dringend Geld brauche, um "etwa 50 verschiedene Beschaffungsvorhaben" zu realisieren und die Probleme bei der Logistik und der Führungsunterstützung zu lösen.
Kurzfristig habe das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) 50 neue Stellen bewilligt, und weiter habe es eine Taskforce mit externen Experten erstellt, um die Probleme innerhalb eines Jahres in den Griff zu bekommen.
Im Sonntag sagt Armeechef André Blattmann, dass der Armee jährlich 725 Millionen Franken fehlten. Er halte für realistisch, dass die Armee 2011 mehr Geld bekomme. Wer glaube, die Sicherheit der Schweiz sei auch ohne Armee gewährleistet, gebe sich einer Illusion hin.
Die NZZ am Sonntag berichtet darüber, dass die Schweizer Armee ihren Attachés teure Residenzen bezahle; allein die Dienstwohnung des Verteidigungsbotschafter in London koste jährlich 210'000 Franken. Die Kosten für die Verteidigungsbotschafter in 20 Ländern würden vom VBS unter Verschluss gehalten, schreibt die NZZ am Sonntag.
swissinfo.ch und Agenturen
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