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- Mutaz Essa Barshim gelingt an der WM in Doha im Hochsprung ein Heimsieg.
- Conseslus Kipruto setzt sich über 3000 Meter Steeple im Schlusssprint hauchdünn gegen Lamecha Girma durch.
- Steven Gardiner dominiert den 400-m-Final.
- Beim Diskuswerfen der Frauen feiert Kuba einen Doppelsieg.
- Lea Sprunger wird bei Dalilah Muhammads Weltrekord 4., die 4x100-m-Staffel zieht in den Final ein.
Hochsprung, Männer: Barshim siegt im eigenen Wohnzimmer
Mutaz Essa Barshim verzückte die heimischen Fans im Khalifa International Stadium. Der in Doha geborene Katari übersprang 2,37 Meter und verteidigte damit seinen WM-Titel von London 2017. Die beiden unter neutraler Flagge startenden Russen Michail Akimenko und Ilja Iwanjuk übersprangen «nur» 2,35 Meter.
3000 m Steeple, Männer: Kipruto eine Hundertstel vor Girma
Der Kenianer Conseslus Kipruto hat in einem Herzschlagfinal den Äthiopier Lamecha Girma auf Platz 2 verwiesen. Kipruto, der in der schnellsten Zeit des Jahres einlief, machte auf der Schlussgeraden mehrere Meter auf Girma gut. Der Äthiopier lief Landesrekord. 3. wurde der Marrokaner Soufiane El Bakkali.
400 m, Männer: Gardiner überlegen zum Titel
Da hatte keiner seiner Konkurrenten auch nur den Hauch einer Chance: Steven Gardiner (43,48 Sekunden) von den Bahamas distanzierte seine Konkurrenz um 0,67 Sekunden und lief ohne Probleme zum Weltmeistertitel. Der Kolumbianer Anthony Zambrano (44,15) schnappte sich den auf den letzten Metern einbrechenden Amerikaner Fred Kerley (44,17) gerade noch vor der Ziellinie und holte Silber.
Diskuswerfen, Frauen: Perez und Caballero feiern Doppelsieg
Beim Diskuswerfen der Frauen gab es einen kubanischen Doppelsieg. Yaime Perez siegte mit einer Weite von 69,17 m vor ihrer Landsfrau Denia Caballero (68,44 m). Das Podest komplettierte die Kroatin Sandra Perkovic.
Gehen, 20 km, Männer: Yamanishi siegt im «Schneckentempo»
Der Jahresweltbeste Toshikazu Yamanishi setzte sich in 1:26:34 Stunden im wie schon bei den vorigen Strassenwettbewerben in Doha mit Abstand langsamsten Rennen der WM-Geschichte vor dem neutralen Athleten Wassili Misinow (1:26:49) durch. Dritter wurde der Schwede Perseus Karlström (1:27:00)
Sendebezug: sportlive auf SRF zwei vom 04.10.2019 um 19:00 Uhr