Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03195.jsonl.gz/1814

Die dünnen Eiskristallwolken wurden hauptsächlich durch den kräftigen Höhenwind geformt, teilweise auch mit thermischem Einfluss. Der Wind weht in der freien Atmosphäre oft gleichmässig und wellenförmig. So entsteht ein mehr oder weniger geregeltes Muster. Sobald der Wind sich auf dem absteigenden Wellenast befindet, trocknet es die Luft ab und löst somit die dünne Wolke auf einer Linie ab und auf dem aufsteigenden Ast kondensiert die Luft wieder zur Wolke. So kommt es zu diesem Gerippe. Solche Wellenstrukturen nennt man im Wolkenatlas «undulatus». In der obigen Bilderstrecke sehen Sie oft den Wolkentyp: Altocumulus undulatus.
SRF Meteo @