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Logischer Final in der SWHL A – Langenthal B-Meister
Die beiden Top-Favoriten setzten sich in ihren Halbfinal-Serien gegen Reinach (ZSC Lions) und Bomo Thun mit drei Siegen durch.
Überraschend ist die Finalaffiche keinesfalls, schon eher die Deutlichkeit der Resultate. Die ZSC Lions bekundeten lediglich im Startspiel mit dem unangenehmen Aussenseiter Reinach, der sein Saisonziel mit der Playoff-Teilnahme erreicht hatte, einige Mühe, setzten sich jedoch in den Spielen 2 und 3, in dem Reinach ohne seine beiden Stamm-Torhüterinnen antreten musste, deutlich und standesgemäss durch. Auch Lugano geriet gegen Bomo Thun nie in Rücklage, entschied die beiden Heimspiele klar zu seinen Gunsten und beanspruchte nur im Auswärtsspiel mit dem Overtime-Sieg ein wenig Glück.
Damit stehen sich im Final die beiden besten Teams der letzten 10 Jahre gegenüber: Für Lugano wird es die 15. Finalteilnahme in Folge werden, die Tessinerinnen stehen seit 2004 ohne Unterbruch im Final und gewannen sechs Gold- und acht Silbermedaillen. Seit der Saison 2009/2010 heisst der Gegner jeweils ZSC Lions. Die Zürcherinnen gewannen bisher fünf der acht Duelle. Die Ausgangslage ist – wie immer in den letzten Jahren – offen, die Meisterinnen der letzten beiden Jahre haben allerdings die Regular Season und ihren Gegner Lugano bisher klar dominiert.
Im kleinen Final stehen sich Bomo Thun – letztes Jahr mit zwei Bronzemedaillen in Cup und Meisterschaft – sowie Reinach gegenüber. Reinachs letzte Medaille geht auf das Jahr 2015 (Bronze) zurück. Mit einem Sieg könnte Bomo Thun, das eigentlich als Saisonziel den Final angab, seine bisher erfolgreichste Saison mit einer Silbermedaille (Cup) und einer Bronzemedaille (Meisterschaft) abschliessen.
In den Playouts setzte sich Neuchâtel Hockey Academy mit 3:0-Siegen gegen Weinfelden durch. Zweimal betrug die Differenz nur ein Tor, das dritte Spiel wurde forfait zugunsten der Neuenburgerinnen gewertet.
Langenthal ist B-Meister
Langenthal setzte sich im entscheidenden dritten Spiel der B-Playoff-Final auswärts gegen die GCK Lions mit 3:2 nach Verlängerung durch und löste die Zürcherinnen als B-Meister ab. Den entscheidenden Treffer schoss Nadja Gäggeler in der 76. Spielminute. Gäggeler hatte Langenthal bereits in der 53. Minute in Führung gebracht, ehe Kate Rigby 25 Sekunden vor Schluss – GC spielte ohne Torhüterin – ausgleichen konnte. Langenthal setzte mit dem Meistertitel seinem unglaublichen Sturmlauf im erst dritten Jahr seines Bestehens die Krone auf: Aufstieg in die SWHL B im ersten Jahr, Ligaqualifikation als Playoff-Halbfinalist vor einem Jahr und nun der Meistertitel im dritten Jahr. Dennoch verzichten die Langenthalerinnen auf die Ligaqualifikation und einen möglichen Aufstieg. Man sei noch nicht bereit und der Schritt in die SWHL noch zu gross, heisst es aus dem Oberaargau. Anstelle von Langenthal wird Brandis die Ligaquali-Spiele gegen Weinfelden bestreiten.
Final auf MySports
Der Playoff-Final und die Ligaqualifikation beginnen am kommenden Wochenende. Spiel 2 und 3 des Finals (Sonntag, 18. März, 14.30 Uhr: Lugano – ZSC und Samstag, 24. März, 14 Uhr: ZSC Lions – Lugano) werden auf MySports übertragen.
SWHL A, Playoff-Halbfinal: ZSC Lions – Reinach 15:2 (6:0, 6:0, 3:2). ZSC Lions mit 3:0-Siegen im Final. - Lugano – Bomo Thun 5:1 (1:1, 1:0, 3:0). Lugano mit 3:0-Siegen im Final.
SWHL A, Playouts: Neuchâtel Hockey Academy – Weinfelden 1:0 (0:0, 1:0, 0:0). Neuenburg nach 3:0-Siegen mit Ligaerhalt, Weinfelden in der Ligaqualifikation.
SWHL B, Playoff-Final: GCK Lions – Langenthal 2:3 n.V. (1:0, 0:1, 1:1, 0:1). Langenthal mit 2:1 Siegen Schweizer Meister SWHL B.