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Fast jeder dritte Schweizer leidet zumindest gelegentlich unter Schlafstörungen. Jeder Fünfte hat chronische Probleme mit dem Ein- oder Durchschlafen. Die Ursachen sind vielfältig. Zum einen ist die irrige Ansicht weitverbreitet, trotz Wachphasen die gesamte Nacht im Bett verbringen zu müssen. Das erzeugt Druck, endlich (wieder) einschlafen zu müssen, und hält erst recht wach.
Zum anderen halten viele konkrete Faktoren wach:
- Alkohol verschlechtert die Schlafqualität und unterbricht das Durchschlafen.
- Lärm und unterschwellige Geräusche stören die nächtliche Regeneration.
- Kaffee bringt Koffein in den Kreislauf, der noch viele Stunden später Tiefschlaf verhindert.
- Psychische Probleme wie Stress, Sorgen und Ängste lassen den Kopf nicht zur Ruhe kommen.
- Schichtarbeit stört den Biorhythmus und bringt den Stoffwechsel durcheinander.
Damit es gar nicht erst so weit kommt, hier zehn Tipps für einen gesunden Schlaf:
- Gehe nach Möglichkeit immer zur selben Zeit ins Bett.
- Achte darauf, dass du regelmässig sieben bis acht Stunden schläfst.
- Bewege dich abends noch etwas, zum Beispiel bei einem Spaziergang. Vermeide aber grössere körperliche Anstrengungen.
- Verzichte in den zwei Stunden vor dem Zubettgehen auf schweres Essen.
- Vermeide in dieser Zeit auch aufwühlende Gespräche, Filme oder Bücher.
- Nutze das Bett nicht zum Ausruhen, sondern ausschliesslich zum Schlafen und für Zweisamkeit.
- Sieh in der Stunde vor dem Schlafengehen nicht fern.
- Meide ab dem späten Nachmittag nach Möglichkeit jeglichen Lärm.
- Halte dein Schlafzimmer kühl, dunkel und ruhig.
- Verlasse, wenn du nachts aufwachst, das Bett und suche dir eine ruhige Tätigkeit wie etwa Staubwischen oder Lesen (im Wohnzimmer), statt dich unruhig herumzuwälzen. Lege dich wieder hin, wenn du müde wirst.