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Alexis Monney setzte sich am Samstag in der Abfahrt im norwegischen Narvik in einer Zeit von 1:02,38 Minuten vor dem Italiener Simon Talacci (0,17 zurück) und dem Österreicher Stefan Rieser (0,23) durch. Mit diesem Triumph hatte man nicht unbedingt rechnen dürfen. Der 20-Jährige aus Châtel-St-Denis war in den Trainings mit den Plätzen fünf und acht zwar nahe an der Spitze, zu den Top-Anwärtern auf die Podestplätze gehörten aber andere. Nun sorgte er etwas überraschend für den dritten Schweizer Titel in Folge in der Königsdisziplin an der Nachwuchs-WM: Vor zwei Jahren hatte Marco Odermatt dominiert, im vergangenen Winter war der Sieg an Lars Rösti gegangen.
Erfolgreicher Winter
Monney, der der Equipe des Nationalen Leistungszentrums West in Brig angehört, kann auf einen erfolgreichen Winter zurückblicken. Anfang Februar hatte er bei den Schweizer U21-Meisterschaften Silber in der Abfahrt und Gold in der Kombination gewonnen. Er bestreitet seine erste Saison im Europacup und kann als Bestresultate 15. Ränge im Super-G und einen 18. Platz in der Abfahrt ausweisen.
Seinen Exploit vom Samstag vermochte Monney tags darauf im Super-G nicht zu wiederholen. Nach der ersten Zwischenzeit verpasste er ein Tor und schied an 12. Stelle liegend aus.
Kein Wettkampfglück für Mooser
Kein Wettkampfglück war Norina Mooser beschieden. Die 19-jährige Jaunerin musste sich am Samstag in der Abfahrt mit dem 29. Rang unter 37 Klassierten zufriedengeben. Mit einer Laufzeit von 1:07,37 Minuten büsste sie 3,50 Sekunden auf die österreichische Siegerin Magdalena Egger ein. Noch schlechter lief es Mooser tags darauf im Super-G, als sie nach der dritten Zwischenzeit mit über vier Sekunden Rückstand ausschied.