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Konkurrenzkampf am Sarnersee
Der Seeclub Sursee startete mit zahlreichen Gross- und Kleinbooten an der nationalen Ruderregatta in Sarnen. Wie auch schon zwei Wochen zuvor in Cham konnten harte Wettkämpfe und grossartige Resultate erzielt werden. Speziell an der Regatta in Sarnen ist, dass pro Rennen acht Boote starten können und nicht wie an anderen Regatten nur sechs Boote, was natürlich den Medaillengewinn umso härter, aber auch lukrativer macht. Sarnen ist die schweizweit grösste Regatta, in diesem Jahr wurden 1410 Boote gemeldet.
Bei den Juniorinnen U15 konnte Zoë Schaad trotz neuer und auch deutscher Konkurrenz am Samstag im Skiff (Einer) die Goldmedaille erkämpfen. Am Sonntag erreichte sie im A-Final gar den dritten Podestplatz und erhielt Bronze. Zusammen mit Lena Mettler erreichte Zoë im Doppelzweier am Samstag ebenfalls Gold auch dank einer hohen Schlagfrequenz. Am Sonntag wurden die beiden im A-Final Fünfte.
Im grossen Feld der Doppelvierer der Junioren U15 erreichten Valentin Grüter, Simon Kohler, Elia Buck und Norman Kneubühler am Samstag den vierten Rang. Am Sonntag wurden Norman und Simon mit den noch unter die U13 Kategorie fallenden Athleten Philipp Kuoni und Matteo Müller Sechste. Norman, welcher am Samstag im Skiff noch Sechster wurde, konnte sich am Sonntag in der vierten Serie dank einem aggressiven Schlussspurt vom fünften auf den dritten Rang hervorkämpfen.
In der Junioren U17 Kategorie startete Sebastian Ziswiler im Doppelvierer in der Renngemeinschaft mit Sarnen und Stansstad, sowie im Skiff. Im Doppelvierer erreichte er mit seinen Bootskameraden am Samstag den dritten Rang und verpassten am Sonntag im A-Final Bronze knapp. Da er im Skiff-Rennen am Samstag laut Schiedsrichter einem konkurrierenden Boot zu nahekam, wurde sein zweiter Rang nicht anerkannt und er startete daraufhin am Sonntag in der letzten Serie, wo er seine Konkurrenz deutlich abhängen und auch eine gute Streckenzeit herausfahren konnte.
In der Renngemeinschaft mit Sempach wurde Lynn Albert mit Nina Lauber am Samstag dritte und am Sonntag im B-Final Zweite. Im Skiff erreichte Lynn am Samstag deutlich den ersten Rang und erarbeitete sich am Sonntag im A-Final den dritten Podestplatz. An beiden Tagen erreichte sie im Skiff die insgesamt drittschnellste Zeit.
Trotz leichtem Gegenwind liessen sich die Athletinnen und Athleten aus Sursee und Umgebung nicht beirren und erheben vor allem im Skiff schon vier Wochen vor der Schweizermeisterschaft Ansprüche auf die Podestplätze am Rotsee. An der letzten nationalen Regatta am Greifensee in zwei Wochen wird sich zeigen, ob der Seeclub Sursee diesen Ansprüchen gerecht werden kann.