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Die Schilddrüse ist ein zweilappig aufgebautes Organ, welches an der Vorderseite des Halses liegt. Innerhalb der Schilddrüse kann es oft zu Knotenbildungen kommen. Oft fallen Schilddrüsenerkrankungen und Knotenbildungen innerhalb der Schilddrüse nur zufällig auf. Bei den Schilddrüsenknoten unterscheidet man gutartige von bösartigen Knotenbildungen. Liegt ein verstärktes Wachstum der Knoten vor, besteht ein Verdacht, dass es sich um eine bösartige Knotenbildung innerhalb der Schilddrüse handelt. Um eine definitive Diagnose stellen zu können ist es oft notwendig, operativ einen Schilddrüsenlappen zu entfernen. Da sich an der Hinterseite der Schilddrüse der Kehlkopfnerv (Nervus recurrens) befindet, führen wir diese Operation mittels des Neuromonitorings durch. Hierbei handelt es sich um ein elektrisches Stimulationsgerät, welches die Funktionsweise des Recurrensnerven während der Operation kontrollieren kann. Dadurch wird eine erhöhte Sicherheit während der Operation erzielt. Der entfernte Schilddrüsenlappen wird zur feingeweblichen Untersuchung gegeben. Der Eingriff wird in Narkose durchgeführt und ist mit einem mehrtägigen stationären Aufenthalt verbunden. Nach der Operation ist die Kontrolle der Schilddrüsenhormonwerte wichtig, damit keine Unterfunktion der Schilddrüse resultiert. Dies wird dann bei Ihrem zuweisenden Arzt durchgeführt.