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Coscorobaschwan
Coscoroba coscoroba
Der Coscorobaschwan steht verwandtschaftlich etwas abseits von den anderen Schwänen, die alle der Gattung Cygnus angehören. Er gehört als einziger Schwan einer eigenen Gattung an. Vom Aussehen her erinnert er an den bekannten weissen Höckerschwan, sein Schnabel ist jedoch glänzend rot und der Schnabelhöcker nicht ausgebildet. Sein Name ist von seinem lauten trompetenähnlichen Ruf „Kos-ko-ruh“ abgeleitet.
Er ist die kleinste Schwanenart und lebt im südlichen Südamerika, wo er sich bevorzugt an grossen, nahrungsreichen Flachseen der Pampa aufhält. Die Nahrung wird gründelnd oder im flachen Wasser watend gesucht, zuweilen grast er auch auf Uferwiesen. Über die Zusammensetzung der Nahrung von Coscorobaschwänen ist wenig bekannt. Hauptsächlich ernähren sie sich von Gras und Wasserpflanzen, manchmal auch von Wasserkleintieren.
Coscorobaschwäne besiedeln Südamerika, Zentral-Chile und ganz Argentinien. Während der Brutzeit beziehen die Paare grosse Gewässerabschnitte. Das Nest wird vom Männchen angelegt, die Eier vom Weibchen gebrütet.
Die Nester bestehen aus Teichschlamm und Pflanzenteilen, in welche 3-9 schmutzig-weisse Eier gelegt werden. Diese werden vom Weibchen etwa fünf Wochen lang allein bebrütet. Sie leben bis zu einem gewissen Grad gesellig, brüten aber meistens einzeln. Um die Aufzucht der Jungen kümmern sich dann wieder beide Elternteile. Nach der Brutzeit ziehen die meisten Tiere weiter in den Norden – bis nach Brasilien oder Bolivien.
Im Tierpark Goldau können Sie unseren Coscorobaschwan auf dem Blauweiher antreffen. Am besten lässt er sich vom Unterwasserfenster aus beobachten, da er sich häufig in dessen Nähe aufhaltet.
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