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Die Glückskette ist zwar in ihrer Art einzigartig, doch auch in anderen Ländern gibt es nationale Strukturen zum Sammeln von Spendengeldern, die ähnlich funktionieren. Die Glückskette und neuen weitere solche Organisationen haben 2008 einen Verbund gegründet, der sich «Emergency Appeals Alliance» (EAA) nennt. Die Mitglieder-Organisationen bestehen alle aus einem Zusammenschluss nationaler Hilfsorganisationen, die im Falle von humanitären Katastrophen gemeinsame Spendenaufrufe lancieren. Die EAA ist in der humanitären Hilfe weltweit die erste Initiative ihrer Art.
Auch wenn sich die Funktionsweise der verschiedenen Mitglieder der EAA von Land zu Land unterscheiden, so haben sie doch ein paar gemeinsame Merkmale:
- Teilnahme von erfahrenen und weltweit tätigen humanitären Organisationen
- Medien-Partnerschaften – Die Medien informieren die Öfentlichkeit und stellen gratis Werbeplatz zur Verfügung, damit erlauben sie es den Sammelorganisationen die Kosten für das Fundraising tief zu halten
- Partnerschaften mit dem Privatsektor – Diese können unterschiedlichster Form sein, erlauben es aber grundsätzlich den Unternehmen des Privatsektors ihr Engagement in der humanitären Hilfe vorab zu definieren um so die nötigen Ressourcen im Katastrophenfall schnell bereitstellen zu können.
Das Ziel von EAA ist es, die gemachten Erfahrungen und Erkenntnisse aus nationalen und gemeinsam lancierten Spendenaufrufen zu teilen. Die Mitglieder der EAA sollen zudem in der Verhandlung mit globalen Medien zur Unterstützung der Spendenaufrufe gestärkt werden und die Wirkung der humanitären Hilfe weltweit soll schliesslich durch die getroffenen Massnahmen verbessert werden.
Ein Memorandum of Understanding, welches die spezifischen Ziele des Verbundes und das Engagement der Mitglieder beschreibt, wurde im November 2013 unterzeichnet.
Aktuelle Mitglieder der Emergency Appeals Alliance: