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SOS-Kinderdorf wandelt sich in eine Stiftung um
Rückgang bei den Spendeneinnahmen
Bern (ots) - Der Verein "Schweizer Freunde der SOS-Kinderdörfer" wird per 1. Januar 2006 in eine gemeinnützige Stiftung umgewandelt. Die Mitgliederversammlung vom 23. Juni 2005 hat die Umwandlung des Vereins in eine gemeinnützige Stiftung mit grosser Mehrheit gut geheissen. Damit soll dem Anspruch nach einer Good Corporate Governance Rechnung getragen werden.
An der Mitgliederversammlung vom 23. Juni 2004 haben die Anwesenden die Umwandlung des Vereins "Schweizer Freunde der SOS-Kinderdörfer" in eine Stiftung mit grosser Mehrheit beschlossen. Die Umwandlung wird per 1. Januar 2006 in Kraft treten. Der Vorstand wird im kommenden halben Jahr die Mitglieder des Stiftungsrates bestellen. Um die Kontinuität zu sichern, werden auch einige Vorstandsmitglieder dem neuen Stiftungsrat angehören.
Spendenrückgang
Die Jahresrechnung 2004 wurde von der Mitgliederversammlung genehmigt. Im Rechnungsjahr 2004 realisierte SOS-Kinderdorf Schweiz einen Betriebsertrag von 13,8 Mio. CHF. Dies entspricht einem Rückgang von 2,9 Mio. CHF. Durch die Umstellung der Rechnungslegung auf Swiss GAAP FER mussten zweckgebundene Spendeneinnahmen von rund 1,8 Mio. CHF einmalig über die Fondsrechnung verbucht werden. Ohne diese Umstellung hätte ein Betriebsertrag von 15,6 Mio. CHF resultiert.
Der Rückgang bei den Spendeneinnahmen ist primär auf ausbleibende Grossspenden sowie einen Rückgang bei den allgemeinen Spenden zurückzuführen.
Finanzierung von 4 neuen Projekten
Der Verein "Schweizer Freunde der SOS-Kinderdörfer" hat im Berichtsjahr 6,9 Mio. CHF in den Bau von neuen SOS-Kinderdörfern investiert. Die Unterhaltskosten der bestehenden Dörfer erhöhten sich von 4,0 auf 5,9 Mio. CHF. Die höheren Unterhaltskosten sind auf die gestiegene Anzahl Dörfer zurückzuführen, die der Schweizer Verein in den vergangenen Jahren finanziert hat.
Zwei "Schweizer Dörfer" konnten 2004 offiziell eröffnet werden, sieben weitere mit Spendengeldern aus der Schweiz finanzierte SOS-Kinderdörfer konnten im Berichtsjahr ihren Betrieb aufnehmen. Seit seiner Gründung hat der Verein den Bau von insgesamt 19 SOS-Kinderdörfer sowie 22 Zusatzeinrichtungen wie Kindergärten, Schulen oder Medizinische Zentren realisiert.
ots Originaltext: Schweizer Freunde der SOS-Kinderdörfer
Internet: www.presseportal.ch
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Schweizer Freunde der SOS-Kinderdörfer
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