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Roland Heri, CEO der FC Basel 1893 AG, äussert sich zu Aktualitäten des rotblauen Alltags.
Roland Heri, CEO der FC Basel 1893 AG, äussert sich zu Aktualitäten des rotblauen Alltags.
Roland Heri, der AZ-Reporter Ruedi Kuhn äussert böse Vorwürfe gegenüber FCB-Cheftrainer Ciriaco Sforza, was sagt der FCB dazu?
Roland Heri: In der Sendung «FC Aarau Talk» behauptete AZ-Reporter Ruedi Kuhn am 1. April 2021, dass Ciriaco Sforza ihn am Telefon mit folgenden Worten bedrohte: «Ruedi, wenn es dunkel ist und du draussen alleine unterwegs bist, ist es möglich, dass jemand von hinten kommt und dich niederschlägt». Diesen Vorwurf weist Ciriaco Sforza entschieden zurück. Ja, am 13. März 2021 hat ein emotionales Telefonat zwischen Sforza und Kuhn stattgefunden (siehe Ciriaco Sforzas Aussage unten; die Red.). Den Vorwurf, dass unser Trainer dabei eine Drohung mit oben genanntem Wortlaut ausgesprochen hat, weist Ciriaco Sforza deutlich zurück. Zudem verurteilen wir die sehr verletzenden Aussagen von Herrn Kuhn, dass Ciriaco Sforza eine «gespaltene Persönlichkeit» habe, in aller Deutlichkeit.
Was kannst du zu Walter de Gregorio sagen, der medial als Berater mit dem FCB in Verbindung gebracht wird?
Walter de Gregorio ist seit vielen Jahren freundschaftlich mit unserem Verwaltungsratspräsidenten Bernhard Burgener verbunden. Inwiefern Walter de Gregorio ihn in dessen privaten Angelegenheiten berät, ist alleine Bernhard Burgeners Entscheid und betrifft den FC Basel 1893 nicht. Fakt ist, dass de Gregorio in keiner Gesellschaft des FCB auf der Lohnliste steht oder in einem Mandat engagiert ist. Zwischen Walter de Gregorio und dem FCB gibt es also keinerlei wirtschaftliche Verbindung.
Kürzlich hast du auf fcb.ch gesagt, dass im FCB-Alltag trotz der aktuell umtriebigen Zeiten alles seinen gewohnten Weg geht. Wie ist das möglich?
Tatsächlich befinden wir uns derzeit in einer Phase, in welcher in der Öffentlichkeit vor allem die Themen abseits des Fussballplatzes diskutiert werden. Das ist verständlich. Dennoch sind wir uns intern auf der Geschäftsstelle und in den Sportabteilungen einig, dass wir uns in unserem Alltag weiterhin leidenschaftlich und motiviert dafür einsetzen, für alle Bereiche die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen um erfolgreich vorwärts zu kommen. Das gilt natürlich in erster Linie für den sportlichen Bereich, am Ostermontag ist der FC Vaduz zu Gast im Joggeli, da wollen wir drei wichtige Punkte holen. Es ist ganz entscheidend, dass wir alle dafür sorgen, dass der Hauptfokus wieder auf den Fussball gerichtet wird - das ist mir ein grosses Anliegen und ich bin sicher, dass gilt auch für viele Fans.
Ein Anliegen ist dem FCB auch, den vielen Halbjahreskarten-Besitzerinnen und -Besitzern noch einmal zu danken, oder?
Ja, das ist definitiv so. Wir verschicken diese Tage rund 14‘000 Halbjahreskarten an die vielen Fans, welche mit uns diesen Weg trotz schwierigster Corona-Umstände und nach wie vor nicht besuchbarer Heimspiele mitgehen. Das ist beeindruckend und berührt uns sehr - nochmals herzlichen Dank dafür. Mit den Karten wird zudem ein kleines „Goodie“ verschickt, das die Halbjahreskarten-Besitzer/innen im Stadion einlösen können, sobald wir sie endlich wieder im Joggeli begrüssen dürfen. Wir hoffen sehr, dass wir damit dem einen oder anderen Fan in dieser schwierigen Zeit eine kleine Freude bereiten können.
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FCB-Trainer Ciriaco Sforza zum Telefonat mit dem Journalisten Ruedi Kuhn:
«Ich möchte mich bei Ruedi Kuhn für mein emotionales Telefonat entschuldigen. Seine persönlichen Angriffe auf meine Persönlichkeit, die er als Journalist öffentlich ausgetragen hat, finde ich inakzeptabel. Das soll aber hier keine Ausrede für mein Fehlverhalten sein. Das war ein klares No-Go. Das habe ich auch sofort eingesehen und habe mich ein paar Minuten später bei ihm entschuldigt. Dies möchte ich hiermit in öffentlicher Form wiederholen.»
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