Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03186.jsonl.gz/555

Zusammenfassung Kapitel: 1-9
Bernhard Willnow hat soeben die Schule abgeschlossen und steht vor dem Problem, eine Lehrstelle zu suchen, er will Feinmechaniker werden. Dies ist jedoch sehr schwierig, da die Angebote in diesem Beruf rar sind. Auch in anderen Berufen “sieht es zurzeit nicht gerade rosig aus”, wie der Berufsberater gesagt hatte.
Der Vater erklärte dann am Abend seinem Sohn, dass er auch etwas tun könne, was er sich nicht vorgestellt hatte, und machte folgendes Beispiel:
Wenn er nach Hause komme und zum Essen Speck und Bohnen erwarte, weil dies die Mutter angekündigt habe, und es dann aber Grünkohl mit Brägenwurst gebe, sei das ja auch was Feines, und er esse es dann gerne. Genauso sei es mit den Lehrstellen; wenn man nicht genau das bekomme, was man sich gewünscht habe, so bekomme man eben was anderes, das man dann auch gerne mache.
Als der Vater mit Bernhard losging, um eine Lehrstelle zu suchen, stellten sie fest, das es in keinem Beruf eine freie Stelle gab, schon gar nicht als Feinmechaniker. Ein Lehrmeister meinte, dass es früher zwar Mangel an Lehrlingen gab und sie die Lehrlinge sogar „anwerben“ mussten, aber heute eben nicht mehr.
Der Vater hatte früher selber keine Lehre gemacht und hilft jetzt in einem Büro aus; er ist “Mädchen für alles”. Er will darum, dass es seinem Sohn besser ergeht, und so macht er sich Sorgen.
Bernhard ist jetzt sehr entmutigt, und weil er nicht weiss, was er tun soll, hängt er die ganze Zeit im Schwimmbad herum. Monika gefällt ihm, und so kommt er auf die Idee, ihren Namen mit Papier auf der Brust abzudecken, während er sich sonnt. Das ergibt dann einen weissen Namen auf seiner Brust; diese „Mode“ sprach sich herum und wurde von anderen Jugendlichen nachgeahmt.
Bernhard sieht jedoch sehr bald, dass das nicht ewig so weitergehen kann. Sein alter Lehrer, den er im Schwimmbad trifft, gibt ihm wieder Selbstvertrauen.
Der Lehrer kommt auf die Idee, einen Zeitungsbericht mit der Aufschrift: ” Wir sind noch zu haben” zu machen, dabei wird von jedem Schüler ein Foto mit seiner Beschreibung und seinem Interessengebiet abgedruckt.
Monika findet dadurch eine Lehrstelle in einem Hotel, Bernhard findet wieder nichts.