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Mediziner um Danil Makarov von der «New York University» haben in der Fachpublikation «Jama Oncology» Daten von 9’000 Männern und 30’000 Frauen ausgewertet, bei denen Frühstadien eines Tumors diagnostiert wurden, so dass die Betroffenen eine gute Prognose hatten. Die Fachvereinigung der US-Krebsärzte (ASCO) empfiehlt, dass solche Patientinnen und Patienten nur in Ausnahmefällen mittels Röntgen, Kernspin oder CT untersucht werden. Doch offensichtlich werden trotzdem zu viele Geschäfte mit dem Röntgen gemacht: 40 Prozent der erfassten Patientinnen und Patienten wurden geröntgt, obwohl die gemachten Aufnahmen keinen Nutzen brachten: Sie waren für den Therapieentscheid unerheblich und trugen weder zu einer genaueren Prognose des Verlaufs noch zu einer besseren Behandlung bei.
Fazit: Kein Nutzen, sondern nur eine Strahlenbelastung für die betroffenen Patientinnen und Patienten.
Bezeichnenderweise wurden in Regionen besonders viele Bilder gemacht, in denen die Gerätedichte am höchsten ist. Es besteht der Verdacht, dass die Amortisation der Geräte beim Röntgen-Entscheid eine Rolle spielt.
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Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
Keine