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Lage
Das Grundstück der Brotchorb Center AG liegt im Zentrum der Gemeinde Stein und ist an der Kantonsstrasse in der Kernzone gelegen. Gegenüber der Brotkorbstrasse ist die Coop angesiedelt und damit bildet der Bau mit den umliegenden Gebäuden und dem nahegelegenen Saalbau den neuen Schwerpunkt der Gemeinde.
Gebäude
Das Gebäude ist auf die drei Strassenseiten, Schaffhauser-, Brotkorb- und Schulstrasse, ausgerichtet. Der Baukörper stellt den Kopfteil einer Blockrandbebauung dar. Somit gruppieren sich drei schmale Gebäudeteile um einen im ersten Obergeschoss gelegenen begrünten Hof herum. Das Treppenhaus bildet als Gebäudeeinschnitt einen markanten, zur Brotkorbstrasse hin gerichteten Haupteingang.
Horizontal gliedert sich das Gebäude nach einem klassisch städtischen Aufbau. Ein hohes Sockelgeschoss ist für Laden, Café und Gewerbe konzipiert. Arkaden entlang der Schaffhauser- sowie Brotkorbstrasse bilden einen öffentlichen Aussenraum, der auch ein Strassencafé vorsieht. Das erste Obergeschoss, ist als Bürogeschoss aussen ablesbar und bildet im Grundstücksinneren auch den begrünten Innenhof. Über dem Bürogeschoss sind die Wohngeschosse, welche als solche aussen erkennbar sind. Im Dachbereich bilden zwei grosse Wohnungen ein abgesetztes Attikageschoss.
Die Erschliessung für Personenwagen erfolgt über eine Rampe von der Schulstrasse aus in eine zweigeschossige Einstellhalle, welche für Besucher und Mieter genügend Parkraum bietet. Die Anlieferung für die Laden, Café und Gewerbe erfolgt über einen separaten Zugang im Norden des Grundstücks, ebenfalls von der Schulstrasse her. Aussenliegende Besucherparkplätze werden entlang der Brotkorb-, Schaffhauser- und der Schulstrasse angeboten. Die Interne Erschliessung wird über das zentrale Treppenhaus mit Personenaufzug ermöglicht. Die Mietflächen und Wohnungen werden durch einen Laubengang zugänglich gemacht, der sich zum Innenhof hin orientiert. Ein Aufzug aus dem Besucherparking im Untergeschoss ermöglicht den Kunden das direkte Erreichen der Ladenfläche.
Die Architektur ist zeitgenössisch und rational. Der Ausdruck und die Gestaltung des Baukörpers erfolgt zum einen durch die horizontale Gliederung, die sich durch das Abzeichnen der innenliegenden Funktionen nach aussen ergibt und durch das Ausformulieren des Zusammentreffens der verschiedenen Winkel der Grundstücksgrenzen. Die sich markant an der Schaffhauser- und Brotkorbstrasse ausbildende Gebäudeecke ist durch die freischwebenden Balkonplatten noch verstärkt artikuliert.
Die verschiedenen horizontalen Nutzungsschichten erhalten jeweils ihre eigenen Materialien. Der Sockel wird durch eine Kombination von Glas und Sichtbeton gebildet. Das Bürogeschoss ist eine Glasfassade mit einer vorgehängten, metallenen Beschattung. Die Wohngeschosse treten als weisse Putz-Loch-Fassade auf. Ein verbindendes Element sind die Sichtbetonbänder, welche als oberer Abschluss des Laden- sowie Attikageschosses und als freischwebende Balkonplatten in Erscheinung treten. Wo immer der Putzkörper eingeschnitten ist, sei es bei den Balkonen oder dem zurückliegenden Attikageschoss, wird die Ausschnittsfläche in Material und Farbe unterschieden. Die Putz-Loch-Fassade wird offen als Aussendämmung gezeichnet, deren Konstruktionsstärke bei den Fenstern und den Einschnitten ablesbar bleibt. Der Laubengang wird in Sichtbetonkonstruktion ausgebildet und die Innenhoffassaden führen die Putz-Loch-Fassade von aussen weiter, resp. zeigen sich, wo sie bei den Laubengängen eingeschnitten sind, im Material der Einschnitte.
Das Gebäude ist ein Massivbau aus Mauerwerk- und Betonwänden. Die Decken sind alle betoniert. Der Hauptkörper ist mit einer verputzten Aussendämmung versehen. Der Baukörper ist mit Flachdächern gedeckt. Diese sind extensiv begrünt. Der Innenhof im ersten Obergeschoss wird mit einer Gartenanlage intensiv begrünt. Alle Fenster sind in Holz-Metall vorgesehen. Dabei sind die aussenliegenden Metallteile natureloxiert und die innenliegenden Holzteile naturbehandelt. Die Metallfassaden im Erdgeschoss und evtl. auch im Bürogeschoss sind einbrennlackiert.
Wohnungen
Die Wohnungen wurden so ausgelegt, dass sie sich auch für ältere Personen gut eignen. Insbesondere wurde hier an Personen gedacht, welche ihr Einfamilienhaus aufgeben und ins Zentrum der Gemeinde ziehen möchten. Hierzu sind die Bäder übergross angelegt, und mit Badewanne und Dusche versehen. Um diese Mehrfläche bei den Bädern zu ermöglichen, wurden die Reduit aus den Wohnungen heraus genommen, jedoch in den Kellergeschossen grosszügige Abstellräume erstellt. Die Kellergeschosse sind durch einen behindertengerechten Aufzug erreichbar. Die Wohnungen teilen sich in einen abschliessbaren Wohn- und Schlafteil. Sie sind so konzipiert, dass ein Durchwohnen möglich ist, das heisst, der Wohn- und Essbereich reicht von Fassade zu Fassade. Der Essbereich ist dabei separat ausgebildet und stellt mit der Küche eine Einheit dar. Die Wohnungen im Westflügel erhalten Ausblick nach Bad Säckingen und den Rhein.
Den Wohnungen werden im gehobenen Standard erstellt. Die Böden sind mit Parkett und Platten ausgelegt, Wände und Decken weiss gestrichen. Die Küchen enthalten je eine Geschirrspülmaschine und ab den 2½-Zimmerwohnungen einen Tiefkühlschrank.
Heizung
Das Gebäude wird mit einer Grundwasser-Wärmepumpe beheizt. Alle Mietflächen, mit Ausnahme des Erdgeschosses, erhalten eine Bodenheizung.