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Analysten bewerten die finale Einigung zwar als grundsätzlich positiv aber auch als nicht neu oder kursrelevant. Die Aktie startete am Morgen zunächst im Plus und drehte dann 0,8 Prozent ins Minus.
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, John Cryan, teilte mit, das Verhalten der Bank in dieser Angelegenheit in den Jahren 2005 bis 2007 entspreche nicht den Standards und sei nicht akzeptabel. Er fügte hinzu: "Wir entschuldigen uns uneingeschränkt dafür. Wir haben uns inzwischen aus vielen der betroffenen Geschäfte zurückgezogen und unsere Standards umfassend verbessert."
Cryan bekräftigte zudem die seit kurz vor Weihnachten bekannte Belastung für das vierte Quartal. Die Strafgeldzahlung werde das Ergebnis im vierten Quartal mit 1,17 Milliarden US-Dollar (rund 1,1 Mrd Euro) vor Steuern belasten, hiess es seinerzeit.
Das US-Justizministerium bestätigte am Dienstagabend auch die Einzelheiten des Vergleichs: Um den zivilrechtlichen Streit beizulegen, zahlt die Deutsche Bank demnach 3,1 Milliarden Dollar Bussgeld und stellt zusätzliche 4,1 Milliarden Dollar als Wiedergutmachung für geschädigte Hausbesitzer, Kreditnehmer und Gemeinden bereit. Dem Institut war vorgeworfen worden, mit windigen Hypothekendeals Anleger getäuscht und so zum Kollaps des US-Häusermarktes im Jahr 2008 und damit zur bislang letzten grossen Finanzkrise beigetragen zu haben. Zunächst hatte die US-Justiz mit einer Strafe von 14 Milliarden Dollar gedroht./hbr/hme/DP/zb/stk/stb
(AWP)