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Cot
(spr. koh), Pierre Auguste, franz. Historien- und Porträtmaler, geb. zu Bédarieux (Hérault), war in Paris Schüler von Cogniet, Cabanel und Bouguereau und widmete sich anfangs vorzugsweise der Historienmalerei, worin er 1870 mit einem Prometheus auftrat, an dem man besonders den Ausdruck des körperlichen Schmerzes und die landschaftliche Stimmung rühmte. Ebenso sehr wurden bald nachher seine Bilder: die Meditation (1871) und die Idylle des Frühlings (1874) gerühmt. Seit mehreren Jahren widmet er sich auch dem Porträt und errang hierin besonders durch seine weiblichen Köpfe glänzende Erfolge, z. B. durch das Porträt der Frau D. 1874; weniger gelungen war zwar das der Marschallin Mac Mahon, dann aber erschien er im Salon 1879 mit zwei meisterhaften Frauenporträten. 1874 erhielt er das Kreuz der Ehrenlegion.