Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03390.jsonl.gz/2563

Das Shigar-Fort (in der Lokalsprache “das Fort auf dem Felsen”) wurde im 17. Jahrhundert erbaut und zwischen 1999 und 2004 unter der Leitung der Aga Khan Stiftung umgebaut. Seit dann wird es als Museum und Hotel genutzt. Interessant ist, dass 70% des Gewinns an das Dorf gehen, 20% an die Nachkommen des letzten Königs der Region und nur die restlichen 10% bei der das Hotel betreibenden Serena-Gruppe verbleiben.
Wir müssen leider weiter, aber wir kommen ja am Freitag nochmals für eine Nacht zurück. Unser Weg führt durch die “kalte Wüste” Sargaranga, wo gerade eine dreitägige Rally-Veranstaltung stattfindet. Wir verzichten dort auf einen Zwischenstopp. Die enorm hohe Präsenz von Armee, Polizei und Ambulanzen lässt auf eine ziemliche Massenveranstaltung schliessen, welcher wir lieber ausweichen. Entlang des Indus holpern wir Richtung Südosten. Der Fluss, der in der Nähe des Bergs Kailash im Tibet entspringt und via Kaschmir nach Baltistan fliesst, hat hier bereits eine beachtliche Grösse. Von einem Bergbach kann jedenfalls keine Rede mehr sein.
In kleinen Kaff Gol machen wir einen Chai-Stopp, neugierig und freundlich beobachtet von den Einheimischen, wobei diese wie meist vor allem aus Männern bestehen. Nach einer interessanten Fahrt durch die wilde Landschaft kommen wir am frühen Nachmittag schliesslich in Khaplu (auch Khapalu ausgesprochen) an, wo wir nach dem Mittagessen für einmal einfach nichts tun.