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(VERKAUFT)
Dieses qualitätvolle Gemälde eines nicht näher definierten Münchner Landschaftsmalers namens Brand zeigt eine seltene Ansicht des mittelalterlichen Schlosses von Rhäzüns. Das Gebäude steht auf einem markanten Fels über dem Hinterrhein.
Der Maler wählt eine fiktive Position, indem er vorgibt, auf einer in Natura nicht existierenden Anhöhe zu sitzen und die Landschaft zu malen. Der überhöhte Bergfried des Schlosses entspricht nicht der heutigen Realität. Auch der Blick ins Domleschg Richtung Thusis ist in Wahrheit so nicht möglich, da der Taleingang viel enger und der Rhein an dieser Stelle viel schmaler ist.
Der Maler namens «E. Brand» bildet die Gegend in einer für die romantische Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts typisch idealisierten Manier ab, lässt aber die Realität klar erkennen und den «Aufnahmeort» lokalisieren.
Das Gemälde mit dem Schloss, welches heute im Besitz der Ems-Werke und von der Blocher-Familie gemietet ist, ist von sehr hoher Qualität. Es dürfte aus der Zeit um die Jahrhundertwende stammen. Es ist signiert und bezeichnet mit «E. Brand, München».
Der Zustand des Ölgemäldes auf Leinwand ist generell sehr gut. Im linken Randbereich ist ein kleines Loch in der Leinwand auszumachen, was als vernachlässigbarer Mangel angesehen werden darf. In einem der Baumstämme ein kleiner Farbabplatzer. Der Firnis hat über die Jahre hinweg Schmutz angesetzt.
Das Gemälde ist gefasst in einem aufwendig gearbeiteten Holz-Stuck-Rahmen, der ebenfalls in einem sehr guten Zustand ist.
Lichtmasse: 83x58cm
Rahmen: 105x80cm
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