Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03587.jsonl.gz/3391

Die «Hypi» habe US-amerikanischen Kunden Finanzdienstleistungen angeboten, die es den betreffenden Kunden ermöglicht hätten, gegenüber den amerikanischen Steuerbehörden ihr Vermögen und Einkommen zu verschleiern, heisst es in der Mitteilung.
Jahresergebnis 2015 nicht belastet
Wie die Hypothekarbank Lenzburg in einer eigenen Mitteilung schreibt, wurden Rückstellungen hinsichtlich der Busse bereits 2013 vorgenommen, so dass das Jahresergebnis 2015 nicht belastet werde. Die HBL sei eine stark regional verankerte Bank mit einer auf das Kleinkundegeschäft ausgerichteten Geschäftspolitik.
Entsprechend marginal war und ist das Geschäft mit US-Kunden im Verhältnis zum Gesamtvolumen der Bank.
Die Hypothekarbank Lenzburg hatte in der relevanten Zeit ab August 2008 96 Konten mit US-Bezug in seinen Büchern, auf denen zusammengezählt ein durchschnittliches Vermögen von 69,8 Millionen Dollar lag.
Der US-Steuerstreit
Mit der «Hypi» haben inzwischen 32 Schweizer Banken der sogenannten Kategorie 2 eine Einigung mit der US-Justiz erzielt. Diese Kategorie ist für Banken bestimmt, die mutmassliche US-Steuersünder in ihrem Kundenkreis hatten. Die USA wollen den Steuerstreit mit den Schweizer Banken gemäss früheren Angaben bis Ende Jahr beilegen.