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Organische Moleküle, also zum Beispiel Kunststoffe oder Biopolymere halten teilweise enorme Zugkräfte aus. Im gezeigten Beispiel einer Graphen-Nanoflocke, welche in der Simulation auf ihre Zugfestigkeit geprüft wurde, ist diese mehr als 250 Mal grösser als bei Stahl!
Diese starke Eigenschaft soll in einem Verbundwerkstoff (Komposit) genutzt werden, um dessen Eigenschaften gegenüber dem reinen Material zu verändern.
Die Stärke des Moleküls ist auf die chemische Bindung zurückzuführen. Materialrisse passieren üblicherweise nicht in den Molekülen, sondern zwischen den Molekülen. Auch die zwischenmolekularen Kräfte sind deshalb in den Modellen berücksichtigt. Somit ist es möglich, auch Polymere und ihre Komposite auf die Zugfestigkeit virtuell zu prüfen, ohne die makroskopischen Materialeigenschaften dafür zu benötigen.