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Ködertest: Eignung und Grenzen für faunistische Erhebungen
In vier langfristigen Anbausystem-Versuchen wurde die Frassleistung von räuberischen Arthropoden mit ausgelegten Köderlarven gemessen. In den ökologischen Anbauverfahren wurde im Durchschnitt eine leicht höhere Frassintensität festgestellt als bei der intensiven Bewirtschaftung. Die Unterschiede waren jedoch gering. Die mittleren Frassmengen in den Versuchen Burgrain, Strickhof und Chaiblen korrelierten gut mit den Laufkäferfängen der Bodenfallen, welche gleichzeitig in den Kontrollfeldern installiert waren. Vorwiegend grössere Laufkäferarten haben die Köder gefressen. In den kleinen Parzellen des DOK-Versuchs in Therwil waren hauptsächlich Ameisen am Frass beteiligt. Schneckenfrass hat die Tests in Getreide häufiger verfälscht als in Mais.
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Ködertest: Eignung und Grenzen für faunistische Erhebungen