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|(Quelle: Bildschirmfoto ab wikipedia)|
In der Folge hörte er mehrmals von einem Schiff Aurea, das Trinidade wieder ansteuerte zwecks Schatzsuche und fand in der Folge einen ehemaligen Piraten, der ihm von einem sagenhaften Schatz auf Trinidade inklusive Schatzkarte erzählte. 1911 stellte dann der Amerikaner Ralph D. Paine das Book of Buried Treasure zusammen und entdeckte den allen Geschichten gemeinsamen 'letzten Überlebenden, der noch eine Karte hütet, welche meist auf dem Totenbett weitergegeben wird'.
J.R.R. Tolkiens Der kleine Hobbit brachte 1937 eine weitere Schatzsuche mit Karte auf den -zuerst- Kinderbuchmarkt, um mit der Trilogie Herr der Ringe mächtig nachzulegen und bis heute auf Fantasy und Computerspiele grossen Einfluss zu haben.
Bücher können natürlich auch ohne Karte veröffentlicht werden und erhalten diese erst im Nachhinein wie zum Beispiel Utopia von Thoams Morus
|Ausschnitt Utopia-Karte (Quelle Bilschirmfoto ab Quelle)|
Über diese künstlichen Karten redet auch das Buch Die Geopolitik der Literatur. Eine Vermessung des medialen Weltraumordnung von Niels Werber, erschienen im Hanser Verlag.
Gemäss Simon Garfield in Karten! gehören Schatzkarten zu den ältesten Kartenformen überhaupt, tauchten schon als Höhlenmalerei auf und prägen uns noch heute, selbst in der digitalen Welt (Suppergewinne in der Spanischen Lotterie etc) oder in Form von Tauchgängen nach Schiffswracks: die nötigen Karten finden sich übrigens in der Library of Congress in Washington.