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1970 fusionierten Ciba und Geigy. Christine Hauser wechselte in das Werk Rosental, das älteste der Basler Chemie-Areale. Dort, in der Mattenstrasse, stellte Ciba-Geigy zehn Plätze in einer GGG-Krippe zur Verfügung. Zu diesen zehn Plätzen eröffnete Hauser eine weitere Krippe für die Angestellten. Diese Krippe lag gegenüber vom Badischen Bahnhof und war offen für alle Altersklassen bis sieben Jahre. Hauser rechnete das Konzept durch und reichte den Antrag gemeinsam mit weiteren Müttern ein. Das Essen hätte aus der Firmenkantine bezogen werden können. Doch der Antrag wurde abgelehnt – ohne jemals in einer Sitzung behandelt worden zu sein. Eine der Antragsstellerinnen, die im Verwaltungsgebäude arbeitete, wusste das von ihrem Chef.
"Dann haben wir beschlossen," erinnert sich Hauser, "wir gehen mit unseren Kindern vor das Verwaltungsgebäude bei der Dreirosenbrücke und fragen, wo wir denn hin sollen mit ihnen. Die kommen nach den Frühlingsferien in die Schule! Und dann ist der Chef der Antragstellerin, die über die Sitzung berichtet hatte, gekommen, und hat gesagt, er würde das in der nächsten Sitzung als Traktandum bringen. Es würde eine Lösung gesucht. Anscheinend hat die Sekretärin, die für die Sitzungstraktanden zuständig war, von sich aus entschieden, wegen «ein paar Goofen» müssten die Herren da oben nichts besprechen". Es war eine Frau, die sich den Frauen in den Weg stellte. Dem Antrag wurde stattgegeben.