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Albertas Netzbetreiber AESO hat ein „Request for Expressions of Interest“ veröffentlicht. Zur Bewerbung zugelassen sind alle geplanten oder sich im Bau befindenden Projekte in der Provinz Alberta mit einer Kapazität von über 5 MW, die bis spätestens 2019 in Betrieb genommen werden können. Dies gilt ebenso für den Ausbau bereits bestehender Anlagen. Die Förderung ist grundsätzlich offen für alle erneuerbaren Energieerzeugungsarten. Geeignete Projekte werden dann für die nächsten Phasen der Bewerbung zugelassen und bis Ende dieses Jahres sollen die zu fördernden Projekte feststehen.
Diese erhalten Subventionen im Rahmen eines Contract for Difference Systems (CfD). Hierbei garantiert der Staat einen gewissen Abnahmepreis für Strom aus EE-Anlagen. Sollte der Marktpreis für EE-Strom unter ein vorher festgelegtes Niveau fallen, erhalten die Stromerzeuger Ausgleichszahlungen in Höhe des Differenzbetrags. Als die Regierung Albertas 2016 beschlossen hatte, den EE-Anteil an der Gesamtstromerzeugung auf 30 % zu steigern, hatten Kritiker das Fehlen von geeigneten Förderinstrumenten für EE-Erzeugungsanlagen bemängelt (vgl. Marktnachricht vom 21.09.2016). Die garantierten Stromabnahmetarife sollen die EE- Investitionen in Alberta beflügeln.
Text: Deutsche Exportinitiative Erneuerbare Energien (EEE)