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Die Hauptarbeit des Atlas ist das Balancieren des Kopfes auf der Wirbelsäule. Das Gewicht des Kopfes ist 6 - 8 kg, und dadurch, dass das Gewicht schräg auf die Wirbelsäule einfällt, gerät die Wirbelsäule aus dem Lot.
Eine optimale Körperstatik ist für die Gesundheit äusserst wichtig: Ist diese Statik gestört, so wirkt sich das auf alle Gelenke aus, was zu erhöhten Abnutzungs-erscheinungen führen kann. Die in der Folge gestörten Nervenbahnen führen zu Fehlfunktionen im gesamten Organismus, da sie die lebenswichtigen Signale vom Gehirn aus nicht mehr richtig weiterleiten können.
Ein Beispiel soll erklären, wie wichtig die gute Statik für die Wirbelsäule ist:
Nehmen wir an, Sie möchten sich aus Holzbauklötzen einen möglichst hohen Turm bauen. Sie schichten die Klötze mit grösster Präzision aufeinander. Wenn Sie auf Ihren schon recht hohen Turm einen einzigen Klotz so hinlegen, dass er auf einer Seite nicht bündig ist, wird der Turm unweigerlich zusammenfallen, weil er Schieflage und schliesslich Übergewicht bekommt. Unser Skelett ist mit einem solchen Turm vergleichbar. Das mag ein stark vereinfachter Vergleich sein, und doch enthält er sehr viel Wahrheit. Überlegen wir uns was passiert, wenn zuoberst auf dem "Skelett-Turm" das Gewicht des Kopfes schräg auf die Wirbelsäule abgegeben wird. Die sofort und meist unmerklich ausgleichenden Bänder, Sehnen und Muskeln werden zur Erhaltung der Statik stark beansprucht. Muskeln werden gespannt, belastet und es können sich Verhärtungen und Verspannungen bilden. Auch das Becken kann dadurch seine optimale Lage verlieren. Sehr beachtenswert ist die Tatsache, dass ca. 95% aller scheinbaren Beinlängendifferenzen auf eine Fehlstellung des Beckens zurückzuführen sind und sich durch die vitalogische Anwendung optimieren lassen.
Jede Fehlstellung des Beckens wird zwangsläufig weitere muskuläre Verspannungen zur Folge haben: Durch den Beckenschiefstand werden die Hüftgelenke, die Kniegelenke, ja fast alle Gelenke des menschlichen Körpers falsch belastet, was zu erhöhten Abnutzungserscheinungen führen kann.
Schon im 16. Jahrhundert hat Paracelsus die Medizinphilosophie vertreten: "Jeder Mensch hat in sich einen inneren Arzt und ist dadurch im Stande, sich selbst zu heilen."
Genau das will die Vitalogie, diesen inneren Arzt will sie reaktivieren. Der Vitalogist regt den Körper zur Selbstheilung an, ohne diesen zu belasten. Die Vitalogie ermöglicht der angeborenen Intelligenz oder der inneren Weisheit im Menschen, normal zu funktionieren.
Vitalogie macht keine Symptombekämpfung. Wir geben keine Chemie und stellen keine Diagnose. Welche Symptome vorliegen, spielt keine Rolle. Wir gehen an die Wurzeln.