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Zur Untersuchung gehören
- eine problemorientierte Anamnese (Patientenbefragung)
- eine detaillierte Untersuchung des Kehlkopfes mittels Laryngostroboskopie sowie
- eine computergestützte und perzeptive Analyse der Stimme (siehe Stimmdiagnostik)
Die betroffenen Personen erlernen und trainieren bestmöglich eine angemessene Sprechstimmlage (Veränderung der Grundfrequenz) sowie weitere Merkmale des weiblichen oder männlichen Sprechens. Hierzu gehören linguistische Komponenten wie z.B. der Soziolekt, aber auch prosodische Merkmale wie die Sprechmelodie. Auch die individuelle Körpersprache und das Beantworten von Fragen zum Passing (Fähigkeit, in der Gesellschaft so aufzutreten, dass man mit dem empfundenen Geschlecht akzeptiert wird) stehen im Fokus des ganzheitlichen therapeutischen Programms.
Falls das Stimmtraining nicht den erwünschten Erfolg bringt, werden auch phonochirurgische Behandlungen (Phonochirurgie) angeboten. Das gleiche Team ist in die Vor- und Nachsorge bei phonochirurgischen Eingriffen eingebunden.