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Die rund 50 Jahre alte Wohnsiedlung Salzweg im Quartier Altstetten soll durch einen Neubau ersetzt werden, wie die Stadt Zürich schildert.
Damit könne die Zahl der Wohnungen von 130 auf 160 bis 190 erhöht und der Wohnungsmix verbessert werden. Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat einen Projektierungskredit von 7,47 Millionen Franken.
Die Wohnsiedlung Salzweg an der Rautistrasse 331–345 und 351–365 wurde zwischen 1967 und 1969 gebaut. Die beiden zwei- bis fünfgeschossigen Gebäudezeilen und zwei freistehende vier- bis sechsgeschossige Häuser enthalten insgesamt 130 Wohnungen.
Von diesen seien heute 58 befristet vorwiegend ans Jugendwohnnetz und an AOZ vermietet, weil die Siedlung durch einen Neubau ersetzt werden soll.Nötig macht den Ersatzneubau der sehr schlechte Zustand der Siedlung: So sei die aus vorfabrizierten Elementen aufgebaute Konstruktion von Wänden, Decken und Fassaden bauphysikalisch und statisch ungenügend und wäre nur mit grossem Aufwand an die heutigen Anforderungen anzupassen. Auch lassen sich die gebäudetechnischen Anlagen, die teilweise in die Fassade integriert sind, nur unzureichend verbessern.
Ebenfalls nur mit grossem Aufwand wäre eine neue Fassadendämmung am bestehenden Gebäude zu realisieren. Aus diesen Gründen sei ein Ersatzneubau einer umfassenden Instandsetzung vorzuziehen.
Zudem liessen sich bei einer Instandsetzung die gemäss kantonaler Wohnbauförderungsverordnung zu kleinen Wohnungsgrundrisse nicht vergrössern, was es künftig verunmöglichen würde, Wohnungen zu subventionieren.In einem ersten Schritt habe der Stadtrat einen Kredit von 830 000 Franken bewilligt: 730 000 Franken für die Durchführung eines Projektwettbewerbs, weitere 100 000 Franken, damit die Liegenschaftenverwaltung Mieterinnen und Mieter mit unbefristetem Mietverhältnis bei der Suche nach einer neuen Wohnung unterstützen und den Auszug der Mieterschaft sozialverträglich gestalten kann. Vorgesehen sei ein Mieterinnen- und Mieterbüro vor Ort, wie es etwa bei der Sanierung der Wohnsiedlung Hardau II eingerichtet wurde.
Für die Ausarbeitung eines Bauprojekts beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat, diesen Kredit um 7,47 auf 8,3 Millionen Franken zu erhöhen.Abklärungen des Amts für Hochbauten zeigen, dass mit einem Ersatzneubau 160 bis 190 Wohnungen erstellt werden können. Davon machen 4- und 4 ½-Zimmer-Wohnungen knapp die Hälfte aus, 3- und 3 ½ Zimmer-Wohnungen etwa ein Drittel.
Heute leben rund 300 Personen in der Siedlung, im Neubau beträgt die Mindestbelegung 460 Personen, voraussichtlich werden aber rund 540 Personen dort wohnen.Genehmigt der Gemeinderat den Projektierungskredit, sei mit einem Wettbewerbsentscheid im Winter 2019 zu rechnen. Im Herbst 2022 könnte dann die Volksabstimmung stattfinden.
Der Baubeginn sei für das zweite Quartal 2023 geplant, anfangs 2026 sollen die ersten Mieterinnen und Mieter einziehen..