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Musinfo – La Base de Données de la Musique Suisse compositeurs, interprètes, improvisateurs, ensembles, auteurs musicaux, biographies, listes d'oeuvres, répertoires, littérature, images, concernant la création musicale suisse du présent et du passé.
Hermann Haller wurde in Burgdorf geboren. Nach der Matura 1933 am dortigen Gymnasium studierte er am Konservatorium Zürich bei Volkmar Andreae, Paul Müller-Zürich und Rudolf Wittelsbach. 1938/39 folgten Kompositionsstudien bei Nadia Boulanger in Paris, wieder zurück in Zürich pianistische Studien bei Czeslaw Marek. Von 1951 bis 1954 besuchte er Paul Hindemiths Vorlesungen an der Universität Zürich.
Im Anschluss an eine dreijährige Lehrtätigkeit am Konservatorium Zürich (Klavier und theoretische Fächer) wurde Haller ans zürcherische Lehrerseminar in Küsnacht berufen, wo er bis 1979 unterrichtete. Haller war von 1968-1973 Präsident des Schweizerischen Tonkünstlervereins und wurde 1971 in den Vorstand der Urheberrechtsgesellschaft SUISA gewählt, die er von 1979-1987 präsidierte. Er wirkte ausserdem u. a. als staatlicher Experte für die Diplomprüfungen an den Konservatorien Zürich und Winterthur, als Vizepräsident der Kiefer-Hablitzel-Stiftung sowie als Mitglied der kantonalen Kulturförderungskommission.
Hermann Haller starb an seinem Wohnort in Küsnacht/ZH.