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Die grösste je gebaute Rakete hätte am Montag zu ihrem Jungfernflug starten sollen. Wegen technischer Probleme wurde nichts daraus. «Ein Druckventil scheint eingefroren zu sein. Wenn es nicht bald in Betrieb geht, wird heute kein Start erfolgen», twitterte Elon Musk, dessen SpaceX-Unternehmen das 120 Meter hohe Ungetüm gebaut hat. Die Rakete namens «Starship» hätte von einem Testgelände in Boca Chica im US-Bundesstaat Texas abheben und etwa 90 Minuten in der Luft bleiben sollen. Das Bild zeigt die abschussbereite Rakete in der Nacht zum Montag.
Starship ist grösser und stärker als die Saturn-V-Rakete des Apollo-Programms. Die Rakete soll über hundert Tonnen Ladung transportieren können. Sie besteht aus zwei Stufen. Die erste Stufe, «Super Heavy» genannt, wird von 33 «Raptor»-Triebwerken angetrieben, die mit flüssigem Methan und flüssigem Sauerstoff betrieben werden. Wie alle anderen Raketen von Elon Musks SpaceX soll auch Starship wiederverwendbar sein.
Langfristig will die private Firma von Elon Musk mit Starship Menschen und Material auf den Mond und den Mars bringen. Das System soll im All betankt werden können und so weitere Reichweite erhalten. Mit der US-Raumfahrtbehörde Nasa hat Musk bereits einen Vertrag über eine bemannte Mondlandung für 2025 geschlossen. Musk hat aber weitergehende Pläne. Er hofft, eines Tages bis zum Mars fliegen zu können.