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Das Wichtigste in Kürze
- Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft gewinnt an der WM gegen Italien 9:4.
- Damit kann das Team mit dem Viertelfinal planen.
Nach der Schweiz und Kanada darf auch Deutschland in der Gruppe A mit den Viertelfinals planen. Die Deutschen feiern gegen Italien mit 9:4 den vierten Sieg hintereinander.
Die Deutschen kommen in der Rangliste mit vier Siegen aus fünf Spielen (nach der Startniederlage gegen Kanada) auf zwölf Punkte. Mit so vielen Zählern verpasste mit dem aktuellen WM-Modus noch nie ein Team die Viertelfinals.
Top-Star im ersten Drittel
Die Deutschen machten mit den Italienern kurzen Prozess. Sie führten schon im ersten Abschnitt 4:0 und zogen bis auf 8:1 davon, ehe Konzentrationsmängel den Italienern im Schlussabschnitt noch drei weitere Goals ermöglichten.
Vor dem souveränen Erfolg über die Italiener hatte Deutschland gegen die Slowakei (2:1), Frankreich (3:2) und Dänemark (1:0) jeweils nur mit einem Treffer Unterschied gewonnen.
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Der 20-jährige Lukas Reichel führte sich bei den Deutschen gut ein. Reichel stiess aus Nordamerika zum Team, nachdem er mit den Rockford IceHogs in der American Hockey League aus den Playoffs ausgeschieden ist. Reichel skorte ein Tor und zwei Assists.
Kai Wissmann gelang sogar ein Vierpunkte-Spiel (1 Tor, 3 Assists). Marc Michaelis, der bislang erfolgreichste deutsche Skorer (mit sieben Punkten), steuerte drei Assists bei.
Am Dienstag gegen die Schweiz
Deutschland wird zum dritten Mal nacheinander nach 2019 und 2021 die WM-Viertelfinals erreichen. Die Deutschen treffen nächsten Dienstag zum Abschluss der Vorrunde noch auf die Schweiz. Vor der Partie gegen die Schweiz spielen sie noch gegen Aussenseiter Kasachstan.
In der stärker besetzten Gruppe B in Tampere übernahm Finnland mit einem 6:0 über Grossbritannien wieder die Tabellenführung. Mit Valtteri Filppula und Toni Rajala steuerten auch zwei Akteure aus der National League für den WM-Gastgeber Tore bei.
Die Finnen verstärkten ihr WM-Kader vor dem zweiten Wochenende mit den beiden Verteidigern Esa Lindell und Miro Heiskanen, die beide von den Dallas Stars zum Team stiessen.
Die Briten schafften gegen Finnland bloss zehn Torschüsse - und zum dritten Mal in Folge (nach den Spielen gegen Schweden und die USA) kein Tor. Die Briten treffen zum Abschluss noch auf Lettland und Österreich - und brauchen Punkte und vor allem Tore, um den drohenden Abstieg abzuwenden.