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FCI-Standard Nr. 169 FEDERATION CYNOLOGIQUE INTERNATIONALE Fox Terrier Drahthaar - (Wire)
Ursprung: Grossbritannien
Datum der Publikation des gültigen Original Standards: 1.12.1997Verwendung:
TerrierKlassifikation FCI: Gruppe 3, TerriersSektion 1, hochläufige
TerriersArbeitsprüfung nach Wahl
Allgemeines Erscheinungsbild
Aktiv und lebhaft. Vereint in kleinerem Rahmen Knochenstärke und Kraft. Nie schwerfällig noch grob. Vollkommen ausgewogen in der
Gestalt, dies gilt insbesondere für das ausgeglichene Verhältnis von Schädel und Vorgesicht; ebenso sollten Schulterhöhe und die Körperlänge vom Schultergelenk bis zu den Sitzbeinhöckern
annähernd gleich gross erscheinen. Im Stand, wie ein Jagdpferd mit kurzem Rücken viel Boden deckend.
Verhalten und Charakter (Wesen)
Lebhaft, schnell in der Bewegung, mit durchdringendem Ausdruck, voll gespannter Erwartung bei der geringsten Herausforderung.
Freundlich, aufgeschlossen und furchtlos.
Kopf
Oberkopf:
Schädel:Obere
Linie des Schädels nahezu flach, leicht abfallend und in Richtung der Augen allmählich schmaler werdend.
Stop: Leicht
Gesichtsschädel:
Nase: Schwarz
Fang: Nur wenig Unterschied in der Länge von Schädel und Vorgesicht. Ist das Vorgesicht deutlich kürzer, wirkt der Kopf schwach
und unfertig. Das Vorgesicht verjüngt sich allmählich von den Augen zum Fang hin und zeigt eine leichte Vertiefung am Übergang zum Schädel, jedoch nicht derart, dass das Vorgesicht unterhalb
der Augen eingefallen oder ausgehöhlt wirkt. Dort soll das Vorgesicht gut geformt und ausgefüllt sein. Volle und runde Wangenkontouren unerwünscht.
Kiefer/Zähne: Kräftige Kiefer mit einem perfekten, regelmässigen und vollständigen Scherengebiss, wobei die obere
Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen.
Eine übermässige Ausprägung der Kieferknochen oder -muskulatur ist unerwünscht und unansehnlich.
Augen: Dunkel, voll Feuer und Intelligenz, mässig klein, nicht vorstehend und so rund wie möglich. Nicht zu weit auseinander
liegend, dabei weder zu hoch auf dem Schädel noch zu dicht bei den Ohren angeordnet. Ein helles Auge ist höchst unerwünscht.
Ohren: Klein, V-förmig, Ohrleder mässig dick. Ohren mit einer ordentlichen Falte nach vorne dicht an die Wangen fallend. Die
obere Kante des gefalteten Ohres liegt gut oberhalb der Schädellinie. Steh-, Tulpen- oder Rosenohren sind höchst unerwünscht.
Hals: Trocken und muskulös, von guter Länge, ohne Wamme, sich zur Schulter hin verbreiternd. Von der Seite
betrachtet zeigt er einen anmutigen Bogen.
Körper:
Rücken: Kurz, gerade und kräftig, ohne Schlaffheit.
Lenden: Muskulöse, sehr leicht gewölbte, sehr geschlossene, kurze Lendenpartie.
Brust: Tief, vordere Rippen mässig gewölbt, hintere Rippen gut zurückreichend und gut gewölbt.
Rute: nicht kupiert. Hoch angesetzt, aufrecht, jedoch nicht über den Rücken gezogen oder geringelt getragen.
Rute von guter Stärke und angemessener Länge.
Gliedmassen
Vorderhand: Von vorne betrachtet fallen die Schulterblätter vom Halsansatz steil zum fein ausgebildeten
Schultergelenk nach unten. Von der Seite gesehen, lang, gut zurückliegend und
schräg. Widerrist immer
wohlgeformt. Brust tief, nicht breit. Die Läufe müssen, von allen Seiten
betrachtet, gerade und
starkknochig bis hinunter zu den Pfoten sein. Ellbogen lotrecht zum Körper, in
der Bewegung frei und
geradeaus an dessen Seiten arbeitend.
Hinterhand: Kräftig und muskulös, ohne ein Anzeichen von Schlaffheit oder Schwäche. Eine Kombination von
kurzem Unterschenkel und geradem Kniegelenk ist höchst unerwünscht.
Oberschenkel: Lang und kraftvoll.
Kniegelenke: Gut gewinkelt, weder ein- noch ausdrehend.
Sprunggelenke: Tief stehend.
Hintermittelfuss: Aufrecht und parallel bei der Betrachtung von hinten.
Pfoten: Rund, kompakt, mit kleinen, strapazierfähigen und gut gepolsterten Ballen. Zehen mässig
aufgeknöchelt. Weder nach innen noch aussen gedreht.
Gangwerk: Vorder- und Hinterläufe werden gerade und parallel zueinander in Bewegungsrichtung bewegt. Die
Ellenbogen bewegen sich ungehindert und parallel an den Körperseiten. Die Kniegelenke
werden weder ein- noch ausgedreht. Die geschmeidige Hinterhand entwickelt viel Schub.
Haarkleid:
Haar: Dicht, sehr drahtige Textur, Länge etwa 2 cm an den Schultern bis etwa 4 cm am Widerrist, am Rücken, an
den Rippen und an Vor- und Hinterhand und mit Unterwolle, die aus kurzem weichem Haar
besteht. Das
Haar auf dem Rücken und an Vor- und Hinterhand ist härter als das Haar an den Kiefern ist
kraus und von
ausreichender Länge, um dem Vorgesicht den Ausdruck von Kraft zu verleihen. Haar an den
Läufen dicht
und kraus.
Farbe: Vorherrschend Weiss mit schwarzen, schwarz und lohfarbenen oder lohfarbenen Abzeichen. Gestromte,
rote, lederbraune oder schieferblaue Abzeichen unerwünscht.
Grösse und Gewicht: Widerristhöhe für Rüden nicht mehr als 39 cm, Hündinnen etwas kleiner. Idealgewicht in
Ausstellungskondition für Rüden 8,25 kg, etwas weniger für Hündinnen.
Fehler: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden, dessen
Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.
NB.: Rüden sollten zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack