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Erfolgsmodell Eigentumswohnungen
Stockwerkeigentum und Eigentumswohnungen boomen, weil diese Art des Wohneigentums preislich zwischen dem Einfamilienhaus und der Mietwohnung liegt. Für die hohen Immobilienpreise sind primär die Bodenpreise verantwortlich, und bei diesem Modell sinkt der prozentuale Anteil dieser Kosten. Zudem entspricht Stockwerkeigentum dem Urbanisierungstrend: Man ist Wohneigentümer, hat jedoch weniger Verpflichtungen als bei einem Einfamilienhaus. Zuletzt wurden jährlich 40'000 bis 50'000 Wohneinheiten neu gebaut. Die Hälfte davon sind Mietwohnungen, die andere Hälfte ungefähr zu gleichen Teilen Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen. Eigentumswohnungen sind tendenziell kleiner, was ganz klar auch durch die allgemein hohen Immobilienpreise bedingt ist.
Buy-to-let
Der Kauf von Wohnungen, die man weitervermietet, ist heute recht beliebt. Wer 200'000 Franken erspart hat, erhält heute auf dem Sparkonto keinen Zins dafür. Investiert er das Geld als Eigenkapital in eine Eigentumswohnung im Wert von einer Million, zahlt er für die 800'000 Franken Hypothek heute 8000 Franken, kann aber einen Mietzins von 25'000 Franken verlangen. Die Differenz von 17'000 sind in Relation zu den investierten 200'000 Franken eine schöne «Rendite». Das Wertänderungsrisiko der Immobilie wird dabei ausgeblendet. Wenn die Wohnung plötzlich nur noch 900'000 Franken wert ist, ist die Hälfte der investierten 200'000 Franken verloren. Vielleicht wird es auch in diesem Bereich demnächst strengere Spielregeln geben.