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11. Jan 2020
Der Staat Freiburg und Soleol arbeiten zusammen, um die Dächer von fünf öffentlichen Gebäuden mit Photovoltaikmodulen auszustatten.
Nach einigen Monaten Bauzeit ist die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Hochschule für Wirtschaft Freiburg seit Ende 2019 betriebsbereit.
Daten der Anlage:
- 550 Photovoltaik-Module
- 899,3 m3 Fläche
- 148,5 kW Leistung
Das Pilotprojekt basiert auf einer Partnerschaft mit der Firma SOLEOL SA, die dem Staat spontan eine Offerte unterbreitet hat. Der Staat muss keine Investitionen tätigen. Diese werden alleine von SOLEOL getragen und umfassen die Montage der Solaranlagen sowie der Betrieb und Unterhalt der Anlagen für die Dauer des Vertrags. Die Firma verkauft dem Staat den mit diesen Anlagen produzierten grünen Strom zu einem sehr vorteilhaften Tarif, der unter dem durchschnittlichen Tarif des Stromversorgers liegt.
Auf diese Weise erfüllt der Staat seine Vorbildrolle, die ihm gemäss Gesetz zufällt, handelt im Sinne seiner Energiestrategie und senkt seine Energiekosten. Diese Lösung könnte auch andere Verbraucher wie Industriebetriebe, Spitäler usw. interessieren. Nach einer Vertragsdauer von 25 Jahren wird der Staat Eigentümer der Anlagen und kann für ihren Betrieb neue Bedingungen aushandeln.
Am Pilotprojekt vorgesehenen Gebäude sind die Hochschule für Wirtschaft Freiburg (HSW-FR), der Campus Schwarzsee, die Fachmittelschule Freiburg (FMSF), das Interventionszentrum der Polizei in Granges-Paccot, und das Gebäude des Amts für Informatik und Telekommunikation (ITA) in Givisiez.