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Schweizerische Forschung im oberen Amazonia 1968 Rio Huallaga, Schnelle Aguirre
Unser Sport gehört zu den ältesten der Welt !
Die Flüsse waren die ersten Verbindungswege
und die Flosse die ersten Verkehrsmittel !
Rückblick
Am 30. September 2003 wird der Schweizerische Rafting-Verband gegründet, als Konkurrent der Swiss Outdoor Association SOA, die als zu wenig aktiv beurteilt wird. Im folgenden Jahr überschreitet unser Verband die Grenzen der Schweiz und wird Mitglied der International Rafting Federation IRF.
Um die Ausbildung zu koordinieren, gründet das Bundesamt für Sport BASPO im Januar 2002 eine Gruppe „Rafting Projekte“. Im November gleichen Jahres wird diese Gruppe in die überverbandliche Fachkommission Rafting umgewandelt, die sich aus dem Bundesamt für Sport, der Swiss Outdoor Association SOA und dem Schweizerischen Trendsport Verband STV zusammensetzt. Ende 2006 wird diese Kommission aufgelöst.
Um die geleistete Arbeit auf den neuesten Stand zu bringen und daraus eine Struktur zu entwickeln, mit dem Ziel, die Anerkennung durch das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT und ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis EFZ der Branche «Tourismus und Sport – Raft-Guide» zu erlangen, hat der Schweizerische Rafting Verband im Januar 2007 die «Schweizerische Dachkommission Rafting KomRaft» gegründet und der SOA sowie dem STV angeboten, daran teilzunehmen.
Daraufhin haben die SOA und der STV ihre eigene „Rafting-Kommission“ in Konkurrenz zu der unsrigen gegründet. 2009 haben diese beiden Verbände unter dem Namen SOA fusioniert und im Einvernehmen mit der Stiftung Safety in Adventure eine Expertenkommission (SKV) sdesgesetz über Risikosportarten“ adoptiert (davon das Rafting, Kanu-Kajak und Flussschwowie ein Komitee für die Anerkennung der Ausbildungsfragen (AAA) gegründet, welche eine Zentralisierung der Prüfungen durch die SOA im Berner Oberland vorschreiben wollte…. was wir verweigern.
Nun wurde am 17. Dezember 2010 das „Bundesgesetz über Risikosportarten“ adoptiert (davon das Rafting, Kanu-Kajak und Flussschwimmen) und die dazugehörige Verordnung am 17. Dezember 2013. Dieses Gesetz ist am 01.01.2014 in Kraft getreten.
Von da an brauchen die kommerziellen Unternehmen die Zertifizierung durch eine akkreditierte Organisation, derzeit die Société Générale de Surveillance SGS, worauf sie das Sicherheitslabel der Stiftung Safety in adventures erhalten. Diese Unternehmen müssen eine Haftpflichtversicherung über 5 Millionen Franken abschliessen, und deren Guides müssen im Besitz eines anerkannten Ausweises sein.
Anfangs 2016 erfolgt eine Zusammenarbeitsvereinbarung zwischen unserem Verband und der Swiss Outdoor Association SOA. Die Rafting Prüfungen sollen gemeinsam durchgeführt und die internationale IRF Zertifizierung anerkannt werden. Leider widerruft die SOA diese Vereinbarung am 2. Juni 2016. Unser Verband soll die Ausbildungen durchführen, aber die SOA behält sich das Monopol der Prüfungen und kassiert zugleich die Anmeldegebühren!!! Zu guter Letzt würde einzig das SOA Diplom anerkannt, welches nur in der Schweiz gültig ist!!!
Das ist ein grosser Schritt zurück, den wir ablehnen.
2017 fanden die Prüfungen jedoch gemeinsam statt. Ein SOA-Experte kam nach Genf, während ein SRF/IRF-Experte nach Interlaken ging. Die Guides erhielten dann das SOA-Diplom und die Internationale Zertifikation IRF. Obwohl die Prüfungen gemeinsam durchgeführt werden und streng identisch sind, lehnt die SOA die Gültigkeit der IRF-Zertifizierung ab, was eine inakzeptable Ungerechtigkeit darstellt.
2018 greift die Regierung ein und beauftragt das Bundesamt für Sport BASPO mit der Totalrevision der Risikosportverordnung. Eines der Ziele ist, die Kosten für Zertifizierungen zu senken, die derzeit von der Société Générale de Surveillance SGS durchgeführt werden. Letztere wird durch Organismen ersetzt werden, welche das VBS über administrative Wege anerkennen wird.
Anfang 2019 wurden die Stiftung Safety in adventures und ihre Expertenkommission aufgelöst und deren Aufgaben dem BASPO der BFU (Beratungsstelle für Unfallverhütung) übertragen. Unser Verband hat sich beim BPA beworben, um das Rafting zu vertreten.
Am 17. Juli 2019 anerkennt das Bundesamt für Sport die von uns ausgestellte internationale IRF-Zertifizierung als in der Schweiz gültig, in der Erkenntnis, dass unser Verband alle Bedingungen des Gesetzes über Risiko-Sportarten erfüllt.
Schweizerische Forschung im Oberen Amazonia 1968 Rios Huallaga, Huallabamba und Maranon von Pachiza nach Iquitos. Der Fluss wird ruhiger, wir bauen eine Hütte und kochen auf einem Holzfeuer...