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BASEketball (1998)
BASEketball (1998)
Oder: South Park meets Zucker
Joe Cooper (Trey Parker) und Doug Remer (Matt Stone) sind 2 Jungs, die es in ihrem Leben (noch) zu nichts gebracht haben. Sie hängen zuhause rum, vertrödeln ihre Zeit mit Biertrinken und träumen von Frauen.
Als sie auf einer Klassenzusammenkunft von 2 erfolgreichen, hochnäsigen Ex-Kollegen zu einem Basketballspiel herausgefordert werden, improvisieren sie neue Regeln und erfinden somit BasEketball. Das ist grundsätzlich zwar Basketball, aber mit den Regeln von Baseball... Ebenso ist alles erlaubt, um den Gegner am Wurf zu hindern, was zu irrwitzigen Szenen führt.
Aus einer Schnapsidee wird ein beliebtes Spiel in der Nachbarschaft. Man trifft sich um BasEketball zu spielen. Eines Abends steht der Millionär Ted Denslow (Ernest Borgnine) im Publikum und verspricht, BasEketball zu einer nationalen Liga zu machen. Und zwar in eine Liga, in der die Teams nicht jedes Jahr die Stadt wechseln und die Manager gross Kohle machen, sondern eine Liga für den Fan.
Gesagt, getan. Dummerweise verstirbt der gutmütige Millionär beim Zuschauen eines Spiels und die Mannschaft der „Milwaukee Beers" wird Coop und Remer überschrieben. Nun müssen sich die beiden nicht nur um das Team kümmern (das auf den Weg in's Finale ist), sondern auch den Angeboten des schmierigen Teambesitzers Baxter Cain (Robert Vaughn) widerstehen. Und das ist gar nicht so einfach, vor allem wenn man eine schöne Frau (Yasemine Bleeth) beeindrucken will...
DVD-Rating
Was erwartet man von einem Film, wo die Erfinder von „South Park" die Hauptrolle haben, wo ein Jerry Zucker Regie führt? Natürlich: Lachen, lachen und nochmals lachen. Der Film kann diese Erwartungen zwar nicht ganz erfüllen, ist aber ein witziges Filmchen über 2 Losers, die ein neues Spiel erfinden und mit den Folgen davon leben müssen...
Schauspielerisch wird nichts Grossartiges geboten. Während Parker und Stone herumblödeln dürfen, hinterlassen Yasemine Bleeth und Jenny McCarthy wohl eher wegen ihres Äusseren einen einigermassen bleibenden Eindruck. Unterstützt werden sie von diversen Alt- und Sportstars, die hierzulande wohl eher weniger bekannt sind. Auch ist das Thema des Filmes natürlich für den amerikanischen Markt gewählt und wird aus diesem Grund keine grosse Fangemeinschaft bei uns finden.
Die Witze sind okay und mehr als einmal musste ich laut loslachen, wenn im Vordergrund zwar geredet wurde, der eigentliche Witz aber im Hintergrund ablief. Wie wir es halt von Zucker-Filmen kennen.
Fazit: BASEketball ist eine witzige Komödie, die zwischen Genialität und Banalität schwankt und das Niveau der Witze und Spässe selten halten kann. Teils sind Gags dabei die echt genial sind und zum lachen verpflichten. Dann hats aber auch wieder billige und blöde Sachen drin, die einem Jerry Zucker auf dem Höhepunkt nicht passiert wären.Trotzdem kann man sich diesen Film anschauen, wenn man auf die Art Humor steht und sich vor allfälligen tiefen Witzchen nicht fürchtet.
Auf der DVD gibt es Lachhaftes und Lustiges satt. Seien es die Trailers oder die Outtakes, die zum wiehern sind. Ein Musikvideo ist ebenfalls anwählbar und das "Spotlight", welches eine Reportage über den Film ist. Ton und Bild sind okay, diverse Untertitel anwählbar und mit Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch und Spanisch sogar viele Sprachfassungen dabei.
OutNow.CH:
22.08.2003 / muri
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