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In Evian am französischen Genfersee-Ufer findet vom 1. bis 3. Juni 2003 der nächste Gipfel der G8 statt. G8 ist der Verein der sieben reichsten Länder (G7) plus Russland. An diesem Gipfel werden Kriegstreiber wie der US-Präsident George W. Bush, der britische Premierminister Tony Blair oder Russlands Präsident Vladimir Putin, dessen Soldaten in Tschetschenien wüten, teilnehmen. Proteste gegen den Krieg und die Politik der Mächtigen werden in der ganzen Genfersee-Region erwartet.
Bush soll nicht die Schweiz besuchen
Am 14. April veröffentlichte die GSoA zusammen mit anderen Organisationen einen offenen Brief an Bundesrat Pascal Couchepin. Darin wird er aufgefordert, den offiziellen Empfang der Schweiz von George W. Bush abzusagen.
Der Besuch wurde übrigens in den Flughafen Genf verlegt, wohl weil die Behörden es nicht riskieren wollen, Bush tiefer in die Schweiz zu bringen.
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Militäreinsatz am G8 Gipfel
Die Armee, immer auf der Suche nach neuen Aufgaben, will für den Gipfel 4'500 Milizsoldaten einsetzen. Die GSoA findet es gefährlich, dass Milizsoldaten gegen die demonstrierende Bevölkerung eingesetzt werden sollen.
Die GSoA ist auch nicht einverstanden, dass die Schweiz mehr als 40 Millionen Franken ausgeben will, um einen Gipfel zu unterstützen, wo sich Kriegstreiber die Hand geben. (Das ist etwa so viel, wie die Schweiz jährlich für zivile Friedensförderung ausgibt.)
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