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Spagyrik ist ein sehr altes Heilverfahren.
Paracelsus, der grosse Arzt und Vordenker im Mittelalter, schrieb:
"Darum so lern Alchemiam, die sonst Spagyriam heisst, die lernt das Falsche scheiden von dem Gerechten."
Spagyrische Essenzen sind ungiftig, unschädlich und von geringem Alkoholgehalt. Sie gehören zu den wirksamsten und verträglichsten pflanzlichen Arzneimitteln. Spagyrische Essenzen bewähren sich sowohl bei akuten als auch bei chronischen Krankheiten immer wieder aufs neue und vermögen mancher nicht richtig fassbaren Krankheit den Boden zu entziehen.
Die spagyrische Verarbeitung von Arzneipflanzen bewirkt eine grösstmögliche Aktivierung aller arzneilichen Heilkräfte.
Der spagyrische Prozess lässt aus den stark wirksamen Stoffen der Arzneipflanzen - um mit Paracelsus zu sprechen - "Balsamen" entstehen, ein "gesegnetes Arcanum", das keine toxischen Wirkungen aufweist und als geistiges Prinzip der Arzneipflanzen aufzufassen ist.
Vor über 100 Jahren entwickelte der Arzt Carl Friedrich Zimpel auf den Grundlagen von Paracelsus und Glauber das noch heute gültige spagyrische Herstellungsverfahren.