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Regional
Die Stadt Zürich hilft Menschen in Niger, die von der Dürre und einer Hungerkatastrophe betroffen sind, mit 100 000 Franken, wie die Stadt Zürich mitteilt.
In der letzten Regenzeit haben sintflutartige Regenfälle den Grossteil der frisch angesäten Ernte und damit auch das zukünftige Saatgut in Niger in der Region Dosso weggeschwemmt. Die Saatkörner, die dem Regen standhielten, habe die anschliessende extreme Dürre während der Reifephase vertrocknen lassen.
Die Bevölkerung steht damit ohne Ernte und neues Saatgut da. Da durch den Ukrainekrieg mit dem einhergehenden Getreidemangel auch keines dazugekauft werden kann, droht eine akute Hungersnot.
Schätzungen zufolge seien nahezu 3,8 Millionen Menschen davon betroffen.In der Projektregion Dosso habe Swissaid in den vergangenen Jahrzehnten verschiedene Projekte realisiert, die unter anderem auch von der Stadt Zürich unterstützt wurden. Damit die von der Hungersnot betroffenen Menschen nicht in die Städte abwandern, möchte Swissaid den betroffenen Familien mit der Abgabe von Nahrungsmittelpaketen und Saatgut helfen.
Ein Nahrungsmittelpaket ernährt eine Familie und sichert das Überleben während zweier Monate. Ein Paket beinhaltet in der Regel 50 kg Reis, 10 Liter Öl, 5 kg Zucker sowie 10 kg Hirsemehl und Pulvermilch für die Kleinkinder.
Ein Nahrungsmittelpaket kostet rund 75 Franken. Nebst der Abgabe von Lebensmitteln werde den Familien auch ein Saatgutpaket abgegeben, damit sie mit einer Anpflanzung eine neue Ernte vorbereiten können.
Die Saatgutpakete beinhalten Pflanzensamen unter anderem von Amaranth, Okra- und Kohlsamen, also schnell wachsende Pflanzen mit einem hohen Nährwert.Mit dem städtischen Beitrag von 100 000 Franken können rund 1200 Nahrungsmittelpakete (je 2 Pakete für die 600 Familien) und 120 Saatgut-Pakete verteilt werden. Der Beitrag für die Katastrophenhilfe werde Swissaid überwiesen werden..
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