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Schelmengässli
Das kleine, schmale Gässchen verbindet die Marktgasse mit dem Rumpel. Den Namen hat es von einer Sage aus dem Mittelalter.
Schräg gegenüber des Rathauses führt von der Marktgasse ein schmales Gässchen zum Rumpel.
In der Mitte hat es einen steinernen Bogen. Dieser trägt das älteste erhaltene Wappen der Grafen von Rheinfelden aus dem 12. oder 13. Jahrhundert. Darunter befindet sich eine kleine steinerne Bank. Wenn einem Insassen des Polizeigefängnisses, das sich im Erdgeschoss des Rathauses befand, die Flucht gelang, und wenn er sich ins Schelmengässlein retten konnte, dann durfte er so lange nicht wieder in Haft genommen werden, wie er auf dieser Bank sass.
Dieses – angeblich verbriefte – Asyl verschaffte dem armen Sünder allerdings nur eine Verschnaufpause, keine dauerhafte Verschonung. Denn wie sollte er es längere Zeit auf dieser Steinbank aushalten?
Weitere Informationen
Gut zu wissen
Das Schelmengässli ist eines der schmalsten Gässchen in Rheinfelden. Es ist eine Abkürzung zwischen dem Rathaus an der Marktgasse und Rumpel.
Das Rheinfelder Wappen
Das Rheinfelder Wappen ist ein fünfgeteilter Schild in den Farben Rot & Gold (Gelb) und geht auf die Grafen von Rheinfelden zurück. Die Anzahl Sterne ist unterschiedlich. Seit 1533 stellt sich das Wappen mit 9 Sternen dar.