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- Beim Sprint-Triathlon der höchsten Kategorie in Hamburg gibt es kein Vorbeikommen an Olympiasiegerin Flora Duffy aus Bermuda.
- Im Männer-Rennen sorgt der Neuseeländer Hayden Wilde auf der Laufstrecke für die Differenz.
- Die besten Schweizer Ergebnisse liefern Julie Derron (13.), Cathia Schär (18.) und Simon Westermann (28).
Weltmeisterin und Olympiasiegerin Flora Duffy ist in Hamburg ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Beim World-Series-Event im Norden Deutschlands triumphierte die 34-jährige Triathletin aus Bermuda in 58:37 Minuten – trotz einer 10-Sekunden-Strafe, die sie sich beim Wechsel aufs Rad eingehandelt hatte. Duffy verstaute ihre Schwimmbrille nicht regelkonform in der dafür vorgesehenen Box.
Auf dem zweiten Rang des Sprint-Triathlons über 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen klassierte sich Beth Potter aus Grossbritannien mit sechs Sekunden Rückstand, dahinter jubelte mit der Deutschen Lisa Tertsch eine Einheimische über einen Podestplatz.
Derron auf dem 13. Rang
Die zwei Schweizerinnen Julie Derron und Cathia Schär schafften es zwar nicht bis ganz an die Spitze, überzeugten aber mit starken Leistungen. Europameisterin Derron klassierte sich mit 49 Sekunden Rückstand auf dem 13. Rang. Wie erwartet machte die 25-jährige Zürcherin nach dem Schwimmen, ihrer schwächsten Disziplin, als 33. auf dem Velo und in den Laufschuhen noch zahlreiche Positionen gut.
Die erst 20-jährige Waadtländerin Schär erreichte auch in ihrem zweiten Triathlon auf höchster Stufe die Top 20, mit 1:07 Minuten Rückstand wurde sie 18.
Schweizer Männer-Duo bleibt ohne Top-Ergebnis
Im Männer-Rennen triumphierte wie Duffy mit dem Neuseeländer Hayden Wilde ein von weit her angereister Athlet. Der Olympia-Dritte von Tokio stand in dieser Saison noch bei jedem World-Series-Rennen auf dem Podest und holte sich nach zwei zweiten und einem ersten Rang abermals den Tagessieg. Der erst 24-jährige «Kiwi» führte auf der abschliessenden Laufstrecke die Entscheidung herbei.
Hinter ihm kam der Australier Matthew Hauser als Zweiter ins Ziel. Hawa Abdelmoula sicherte dank einem Schlusseffort dem marokkanischen Verband den ersten Podestplatz überhaupt auf dieser Stufe.
Die Schweizer hatten hartes Brot zu essen in Hamburg und handelten sich bereits nach der ersten Disziplin im Wasser einen merklichen Rückstand ein. Am Ende schaffte Simon Westermann, der erst zu seinem 3. Start auf diesem Niveau gekommen ist, einen beachtlichen 28. Schlussrang, Teamkollege Max Studer folgte an Position 35.