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Nach schweren Regenfällen sind bei Überschwemmungen in Marokko mindestens 35 Menschen getötet worden. Wie die offizielle Nachrichtenagentur MAP unter Berufung auf das Innenministerium meldete, kam ein grosser Teil der Opfer in der Provinz Guelmim – etwa 700 Kilometer südlich der Hauptstadt Rabat – ums Leben. Sie sollen von anschwellenden Flüssen mitgerissen worden sein.
Mehrere Menschen werden den Angaben nach in dem nordafrikanischen Land noch vermisst. Rettungskräfte waren dem Bericht zufolge unter anderem mit Hubschraubern im Einsatz. Auch über 100 Strassenfahrzeuge und über 300 Boote wurden eingesetzt.
Gemäss Behördenangaben konnten bereits 214 Menschen mit Helikoptern gerettet werden. Einige Strassen seien stark beschädigt worden. Staudämme an grossen Flüssen im Südosten Marokkos waren zum Teil bis zu ihrem Limit gefüllt. Viele traditionelle Wohnhäuser wurden im Zuge der Überflutung teilweise vollkommen zerstört.
Das marokkanische Königshaus kündigte an, die Kosten für die Beerdigung der Todesopfer sowie für die medizinische Behandlung der Verletzten zu übernehmen.