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Das PRAŽÁK QUARTETT wurde 1972 von Studenten des Prager Konservatoriums gegründet. Schon 1978 gewann es den 1. Preis am Concours international d’Evian, ein Jahr später den Preis des Internationalen Musikfestivals Prager Frühling. Nach diesen Erfolgen entschieden sie, sich fortan auf eine Laufbahn als Quartett-Musiker zu konzentrieren und sich in diesem Bereich weiterzubilden; an der Musikakademie von Prag bei Professor Atonin Kohout, Cellist des Smetana-Quartetts, später an der Universität von Cincinnati bei Walter Levine, Leader des LaSalle-Quartetts.
Die Prazaks haben sich mit einem breiten Repertoire mit Werken von Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Dvorak, Smetana, Suk, Janacek, Martinu, Schulhoff über Schönberg, Berg, Zemlinski und Webern bis zu den zeitgenössischen Komponisten durchgesetzt.
Auf Grund ihres Exklusiv-Vertrags mit dem Label Praga Digitals wurden sie weltweit bekannt und haben sich auf den ersten Platz der internationalen Ensembles aufgeschwungen. Sie haben die gesamten Quartette von Schönberg, Berg, Beethoven, Brahms eingespielt und wurden international als eines der homogensten Ensembles unserer Zeit anerkannt. Über ihre engagierte und virtuose Interpretation ist sich die Fachpresse einig. Das Quartett wird mit vielen Preisen und Auszeichnungen gewürdigt. So mit dem Diapason d’Or wie auch mit dem Prix Charles Cros.
Aus gesundheitlichen Gründen musste im Jahr 2010 Václav Remeš, Gründungsmitglied zusammen mit dem Cellisten Josef Pražák (dem 1986 Michal Kaňka folgte) durch Pavel Hůla, einem Freund aus den Studienjahren an der Prager Musikakademie (HAMU), ersetzt werden. Pavel Hůla ist dort Professor für Violine und Kammermusik.