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Rund ein Drittel der Menschen mit MS sind ehemalige Tabakkonsumenten, ein Fünftel raucht weiterhin und knapp die Hälfte hat niemals geraucht. Unter den Ex-Rauchenden hat jeder fünfte nach der MS-Diagnose mit dem Rauchen aufgehört.
Nachgewiesen ist: Rauchen beeinflusst sowohl Entstehung als auch Verlauf der Erkrankung. So ist die Wahrscheinlichkeit für Raucherinnen und Raucher, MS zu entwickeln, um 50% höher als bei Nichtraucherinnen und Nichtrauchern. Je mehr eine Person raucht, desto grösser ist ihr Risiko an MS zu erkranken. Ein Lichtblick: Zehn Jahre nach dem Rauchstopp entspricht das Risiko, Multiple Sklerose zu bekommen, wieder dem eines Nichtrauchers.
Auch erhöht das Rauchen deutlich die Wahrscheinlichkeit eines Übergangs vom schubförmigen in den sekundär chronisch-progredienten Verlauf der MS. Und auch hier gilt: Wer mit dem Rauchen aufhört, erreicht eine Verlangsamung des Krankheitsfortschritts.