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Der ehemalige Zürcher Nationalrat Daniel Vischer starb am 17. Januar 2017, einen Tag nach seinem 67. Geburtstag, an den Folgen seiner Krebserkrankung.Politisiert hat der gebürtige Basler von Jugend an. Am 16. Januar 1950 als Sohn einer noblen Basler Familie geboren, stieg Vischer im jugendlichen Alter bei den Progressiven Organisationen der Schweiz (Poch) ein. 1973 wurde er ins Zentralsekretariat der Partei berufen. Im gleichen Jahr zog er von Basel nach Zürich und widmete sich in den nächsten Jahren hauptberuflich der Politik.1983 wurde er in den Zürcher Kantonsrat gewählt. Nach Auflösung der Poch wechselte er 1990 zu den Grünen und war von 1999 an Chef der grünen Kantonsratsfraktion. Von 2000 bis 2005 engagierte er sich als Verfassungsrat für die neue Zürcher Kantonsverfassung.Nach 20 Jahren im Kantonsrat gelang ihm 2003 der Sprung nach Bern. Sowohl im Kantonsrat als auch im Nationalrat war Vischer weit entfernt davon, ein Hinterbänkler zu sein. Seine leidenschaftliche Debattierlust, seine Scharfzüngigkeit, seine rhetorische Brillanz und gleichzeitig seine Bereitschaft, andere Meinungen gelten zu lassen, machten ihn zum Inbegriff des engagierten, über die Parteigrenzen hinaus geschätzten Parlamentariers.
L'ancien conseiller fédéral neuchâtelois Pierre Aubert est décédé mercredi. Chef du Département fédéral des affaires étrangères (DFAE) de 1978 à 1987, le Chaux-de-Fonnier présida la Confédération en 1983 et 1987. En 1971, il fut le premier socialiste neuchâtelois élu au Conseil des Etats.Né le 3 mars 1927 à La Chaux-de-Fonds, Pierre Aubert y avait fait ses classes, avant d'étudier le droit et de travailler comme avocat dans l’étude de son père. Il était marié et père de deux enfants.Entré en 1958 au Parti socialiste, Pierre Aubert a siégé au législatif de La Chaux-de-Fonds de 1960 à1968 et au Grand Conseil neuchâtelois de 1961à 1975), qu'il a présidé une année à partir de juin 1969. Au Conseil des Etats, il a présidé la commission du Jura ainsi qu'une des commissions liées à l'affaire Jeanmaire.En février 1978, il a succédé à Pierre Graber au Conseil fédéral. Il a mis tout son poids dans la balance pour faire accepter en votation populaire l'adhésion de la Suisse à l'ONU en 1986. Le revers fut cinglant avec 75% de refus.Pierre Aubert a côtoyé de nombreuses personnalités de son époque comme le roi Hussein de Jordanie, le président d'Israël Chaim Herzog, le maréchal yougoslave Tito ou le premier ministre suédois assassiné Olof Palme. Le président français François Mitterrand l'avait élevé au rang de grand officier de la Légion d'honneur.Le ministre Neuchâtelois a inauguré l'ère des voyages hors d'Europe. En 1979, il a visité les principaux pays d'Afrique francophone. Il s'est également rendu en Chine en 1986 et en Amérique du Sud en 1984.Après avoir passé le relais au Loclois René Felber à la tête du DFAE, Pierre Aubert a passé une retraite paisible entre Auvernier et La Chaux-de-Fonds.
Celui que l'on surnommait le "roi des Franches-Montagnes" s'est alors concentré sur son district et a multiplié les engagements en faveur de la collectivité. La diversité ne l'a jamais effrayé: il a présidé différents conseils d'administration et le Marché-Concours national de chevaux de Saignelégier. Tous ses mandats ont duré de nombreuses années.
Der ehemalige Nationalrat Burno Zuppiger ist am Freitag 19. Februar 2016, kurz vor seinem 64 Geburtstag verstorben.
Bruno Zuppiger wurde 1999 für die SVP des Kantons Zürich in den Nationalrat gewählt. Er gehörte der grossen Kammer bis zu seinem Rücktritt im September 2012 an. In seiner Tätigkeit als Nationalrat engagierte er sich insbesondere in der Finanzkommission und der Finanzdelegation, der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur und der Sicherheitspolitischen Kommission. Bruno Zuppiger war im Parlament als Finanz- und Sicherheitspolitiker bekannt, daneben war er ein aktiver Gewerbevertreter, präsidierte er doch auch den Schweizerischen Gewerbeverband.
Mit seiner umgänglichen und offenen Art war Bruno Zuppiger über die Parteigrenzen hinweg ein sehr beliebter Kollege.
Der ehemalige Zürcher FDP-Nationalrat Kurt Müller ist tot. Er verstarb am Montag im 91. Lebensjahr, wie es in der Todesanzeige der Familie heisst. Müller war während 23 Jahren Inlandchef der "Neuen Zürcher Zeitung" und engagierte sich stark in der Jurafrage. Die FDP Kanton Zürich würdigte Kurt Müller in einer Mitteilung vom Dienstag als einen "wortgewandten Vertreter des Liberalismus" und als einen "äusserst liebenswürdigen Menschen". Mit grossem Einsatz habe er sich für das liberale Gedankengut eingesetzt. Kurt Müller präsidierte von 1971 bis 1976 die FDP Meilen. 1971 erfolgte seine Wahl in den Zürcher Kantonsrat, dem er im Amtsjahr 1979/80 als Präsident vorstand.
Nach seinem Ausscheiden aus dem Kantonsparlament im Jahre 1984 wählte ihn das Volk in den Nationalrat. Als Mitglied der ständigen Verkehrskommission setzte er sich unter anderem auch für die "Bahn 2000" ein.
Darüber hinaus engagierte sich der FDP-Politiker auch in der Jurafrage, zu der er verschiedene Schriften verfasste. 1974 vermittelte er ein geheimes Treffen zwischen dem damaligen Bundesrat Kurt Furgler und dem Separatistenführer Roland Béguelin in Meilen. Bei dem Treffen wurden letzte Hindernisse für den Volksentscheid über einen neuen Kanton Jura beseitigt.
Kurt Müller wurde am 16. März 1925 als Sohn eines Fabrikanten in Zürich geboren. Nach der Maturität studierte er an der Universität Zürich Geschichte und deutsche Literatur. Nach der Promotion zum Dr. phil. im Jahre 1950 betrieb er weiterführende Studien in neuerer Geschichte sowie Politologie an den Universitäten Neapel, Paris und Oxford. Nach einer kurzen Tätigkeit als Mittelschullehrer trat er 1953 eine Stelle als Inlandredaktor bei der NZZ an. Von 1967 bis zu seiner Verabschiedung im Jahre 1990 war er Chef der Inlandredaktion. Zudem gehörte Müller dem Vorstand des Schweizer Feuilleton-Dienstes (SFD) und der Schweizerischen Helsinki-Vereinigung für Demokratie, Rechtsstaat und Menschenrechte an.
Der ehemalige Walliser SP-Nationalrat Jean-Noël Rey ist tot. Er starb bei einem Attentat auf ein Restaurant in Ouagadougou, der Hauptstadt Burkina Fasos. Rey wurde 66 Jahre alt. Unter den 29 Opfern des Terroranschlags befand sich ein weiterer Schweizer, Georgie Lamon, ehemaliger Walliser Kantonsparlamentarier. Rey und Lamon waren im westafrikanischen Land, um die Kantine einer Schule einzuweihen.
Rey war politischer Sekretär der Sozialdemokratischen Partei (SP) und in den 80er Jahren persönlicher Mitarbeiter des früheren Bundesrates Otto Stich. Zwischen 1990 und 1998 leitete Jean-Noël Rey als Generaldirektor die damalige PTT, die er zu einem modernen Unternehmen reformierte. 2003 wurde er in den Nationalrat gewählt, dem er bis 2007 angehörte. Er war Mitglied der Finanzkommission und als stellvertretender Stimmenzähler des Büros des Nationalrates.
Der langjährige Chefredaktor des "Zürcher Oberländers" und freisinnige alt Nationalrat Oscar Fritschi ist tot. Er wäre im Februar 77 Jahre alt geworden.
Fritschi starb am Freitag nach einem kurzen Spitalaufenthalt in Wetzikon ZH, wie Christian Brändli, Chefredaktor des "Zürcher Oberländers" Meldungen von NZZ online und ZO-Online bestätigte. Der promovierte Historiker wurde 1972 als Quereinsteiger in die Chefredaktion gewählt. Er leitete den "Zürcher Oberländer" 32 Jahre lang und sass danach noch bis 2009 im Verwaltungsrat der Zürcher Oberland Medien AG.
In seiner Zeit als Chefredaktor baute Fritschi die Zeitung von einem lokal-regionalen Blatt mit Schwerpunkt im Bezirk Hinwil zu einer mittelgrossen Regionalzeitung für die drei Zürcher Oberländer Bezirke aus. Die Auflage stieg von 17'000 auf 44'000 Exemplare. Fritschi engagierte sich jedoch nicht nur als Journalist sondern auch als Politiker. Von 1986 bis 1992 war er Präsident der FDP des Kantons Zürich, ausserdem sass er kurze Zeit im Zürcher Kantonsrat. Im November 1991 wurde Fritschi in den Nationalrat gewählt, wo er sich in der Sicherheitspolitischen, der Staatspolitischen und der Redaktionskommission engagierte. 1999 trat er nicht mehr an.
Der ehemalige Bündner CVP-Nationalrat Théo Portmann aus Chur ist im Alter von 73 Jahren gestorben. Der frühere Politiker, Rechtsanwalt und Notar gehörte dem Nationalrat von 1987 bis 1991 an.
Der Verstorbene hatte im Herbst 1991 die Wiederwahl nicht geschafft. Der CVP gelang es daraufhin nicht mehr, diesen zweiten Sitz zurückzuerobern. Bekanntheit erlangt hatte Portmann nicht nur als Politiker, sondern auch als Präsident der Exekutive der Katholischen Landeskirche Graubünden. Als solcher erwies er sich als hartnäckiger Kritiker des damaligen umstrittenen Churer Diözesanbischofs Wolfgang Haas.
Der Zürcher alt Ständerat Albin Heimann starb in seinem 102. Lebensjahr in Kilchberg ZH. Heimann war Mitglied des Landesrings der Unabhängigen (LdU) und sass von 1967 bis 1979 im Ständerat.
Heimanns politische Karriere begann im Zürcher Kantonsrat. Diesem gehörte er als Vertreter des Landesrings der Unabhängigen 1942 sowie von 1951-1963 an. 1967 erfolgte seine Wahl in den Ständerat. Im Stöckli sass er bis 1979, in seiner letzten Amtsperiode als Parteiloser. Von 1958 bis 1976 war Heimann Mitglied der Verwaltungsdelegation des Migros-Genossenschaftsbundes (MGB). Ihm waren die industriellen Betriebe des MGB unterstellt.
Heimann verstand sich als Vertreter der freien Wirtschaft mit sozialer Verantwortung. Er plädierte wiederholt für einen teilweisen Abbau der staatlichen Regulierungen und Subventionen in der Landwirtschaft.
Les Verts perdent l'un de leurs pères fondateurs. Leur ancien président et ancien conseiller national Laurent Rebeaud s'est tué jeudi en fin de nuit à l'âge de 68 ans dans un accident de moto à Savigny (VD).
Laurent Rebeaud a participé en 1983 à la fondation du Parti écologiste genevois, avant de contribuer à celle du Parti écologiste suisse et d'en devenir le premier président jusqu'en 1985. Elu en 1985 au Conseil national, Laurent Rebeaud y reste jusqu'en 1994.
Journaliste, Laurent Rebeaud a travaillé pour la Radio télévision suisse romande de 1970 à 1980 avant de devenir responsable de l'information du WWF Suisse jusqu'en 1989 puis rédacteur du journal de l'Association transports et environnement (ATE) de 1990 à 1994. De 1994 à 1998 il est rédacteur en chef du journal Coopération.
L'homme de médias déménage ensuite dans le canton de Vaud. Il est nommé délégué à l'information du gouvernement vaudois. Dans la foulée, il est élu à l'Assemblée constituante (1999-2002). Depuis 2011, il était conseiller communal à Lausanne. Membre du Bureau des Verts vaudois, il a assumé la présidente du mouvement entre 2012 et 2013.
Laurent Rebeaud est également l'auteur de trois ouvrages: "La Suisse qu'ils veulent", "La Suisse, une démocratie en panne" et "La Suisse verte".
Der frühere Aargauer Ständerat Hans Letsch ist im 92. Altersjahr gestorben. Als Vertreter der FDP gehörte er dem Nationalrat (1971-1979) und dem Ständerat (1979-1987) an. Letsch präsidierte in den 1980er den Schweizerischen Arbeitgeberverband.
Der in Aarau wohnhafte Letsch verstarb am 18. Oktober, wie aus der am Donnerstag publizierten Todesanzeige der Familie hervorgeht. Er wurde am 31. März 1924 in Rheineck SG geboren.
Letsch arbeitete nach dem Studium in Zürich zunächst in der öffentlichen Verwaltung des Kantons Aargau, der Stadt Zürich und des Bundes. 1970 wechselte er in die Privatwirtschaft. Letsch gehörte mehreren Verwaltungsräten an. Als Titularprofessor an der Hochschule St. Gallen war er mit einem ständigen Lehrauftrag für Fragen der Finanz- und Wirtschaftspolitik beauftragt.
Der frühere Basler SVP-Nationalrat Jean Henri Dunant ist verstorben. Dies gab seine Partei am Mittwoch bekannt. Der 1934 geborene Arzt und Kriegschirurg hatte der grossen Kammer während elf Jahren angehört.
Dunant war 1999 als erster Vertreter der baselstädtischen SVP in den Nationalrat gewählt worden. Im November 2010 erklärte er kurz vor seinem 76. Geburtstag aus gesundheitlichen Gründen den sofortigen Rücktritt aus dem Parlament.
Dunant war als politisch unbekannter Quereinsteiger überraschend in die grosse Kammer gekommen. 2003 und 2007 schaffte er die Wiederwahl problemlos.
Der frühere Bundesrichter und Ständerat Eduard Amstad ist am 12.10.2015 im Alter von 93 Jahren verstorben. Amstad setzte zu Lebzeiten einen Grossteil seiner Schaffenskraft für seine Gemeinde, den Kanton Nidwalden und den Staat ein. So bekleidete der promovierte Jurist in seiner Karriere zahllose politische Ämter und hinterliess auch in der Rechtssprechung seine Spuren.
Einer der Höhepunkte war 1976 die Ernennung zum Bundesrichter am Eidgenössischen Versicherungsgericht in Luzern. Diese Funktion übte der frühere Verhörrichter während elf Jahren aus. Unmittelbar davor vertrat der CVP-Politiker neun Jahre lang die Anliegen des Kantons Nidwalden im Ständerat. Zudem war Eduard Amstad von 1952 bis 1958 Gemeinderat von Beckenried, die letzten drei Jahre als Präsident. Anschliessend sass er vier Jahre im Landrat, bevor er 1962 in den Regierungsrat berufen und dort mit seinen Ratskollegen bis 1979 die Geschicke des Kantons leitete. Amstad gilt auch als Vater der modernen Nidwaldner Kantonsverfassung, deren Annahme an der Landsgemeinde sich just in diesen Tagen zum 50. Mal jährte.
L’ancien conseiller national et député d’Epesses est décédé dans sa 89e année. Outre ses douze ans à la Chambre basse (1979-1991), Claude Massy a passé douze ans au Grand Conseil. Il était connu pour défendre, dans ses deux assemblées, la viticulture vaudoise «sans dogmatisme».
Vigneron-encaveur à Epesses, dont il était bourgeois d’honneur, il était aussi Gai Compagnon de la Confrérie du Guillon. Et ce n’était pas le seul chœur dans lequel il exerçait. C’est qu’il aimait le chant et les histoires. Amateur de chasse, sportif et bon skieur, «l’homme du vin qui n’en abusait jamais» a accueilli tout le gratin dans sa cave d’Epesses. Dans sa maison fleurie sur la place du village, il a aussi élevé, avec son épouse, Doris, ses enfants, Christian, Nicolas et Marianne.
L'ex-présidente du PLR et ancienne conseillère nationale et aux Etats Christiane Langenberger est décédée à l'âge de 74 ans. La Vaudoise a été la première femme à présider ce parti, en 2003-2004.
Elle fut municipale à Romanel-sur-Morges de 1987 à 1995, puis députée au Grand Conseil vaudois de 1994 à 1995, puis est élue au Conseil national en 1995. Elle entre véritablement sur la scène nationale en 1998 avec sa candidature pour la succession du conseiller fédéral Jean-Pascal Delamuraz. Le siège reviendra finalement à Pascal Couchepin. Elle rebondira au Conseil des Etats, en y représentant son canton de 1999 à 2007. En novembre 2002, à la suite du retrait de Gerold Bühler, président du parti qui s'appelle encore à l'époque PRD, elle devient tout d'abord présidente ad interim. En janvier 2003, elle est choisie pour mener la campagne des élections fédérales la même année. Elle devient alors la première femme présidente à la tête du parti bourgeois au niveau national.
Elle se retire de la présidence un an plus tard, en mars 2004. Christiane Langenberger se consacrera désormais à son mandat de conseillère aux Etats.
Militante féministe de longue date, elle avait présidé l'Association suisse pour les droits de la femme. Au plan national, elle s'était spécialisée dans les dossiers sociaux et de la formation. Elle s'était ainsi fortement engagée en faveur de l'assurance maternité et du régime du délai en matière d'avortement. Elle avait par ailleurs présidé l'Association de l'orientation scolaire et professionnelle, la Fondation pour la recherche dans les soins infirmiers, la Société suisse de la recherche appliquée pour la formation professionnelle et l'Institut suisse de Bioinformatique. Elle avait aussi été un temps vice-présidente de la caisse maladie Supra. En 2007, elle se retire de la politique. Elle continue à présider jusque peu avant sa mort plusieurs fondations et groupes d’experts dans les domaines de l’économie, de la santé, de la formation et de la culture.
Der ehemalige St. Galler Regierungsrat und FDP-Ständerat Ernst Rüesch ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Rüesch war von 1972 bis 1988 Vorsteher des kantonalen Erziehungsdepartements. Von 1987 bis 1995 vertrat er den Kanton St. Gallen im Ständerat. Rüesch habe als Politiker entschlossen geführt und debattiert, "schlagfertig und sachlich, aber auch mit Humor", schreibt die St. Galler Staatskanzlei. Zu seinen Leistungen habe die Bildung einer neuen Trägerschaft für die Universität St. Gallen und eine Reform der Sekundarlehrer-Ausbildung gehört.
Rüesch, 1928 in St. Gallen geboren, war vor seinem Einstieg in die Politik während 22 Jahren Sekundarlehrer im Kinderdorf Pestalozzi in Trogen, in Altstätten und in Rorschach. 1972 wurde er für die FDP in die St. Galler Regierung gewählt, der er bis 1988 als Erziehungsdirektor angehörte. Der Freisinnige präsidierte die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren. In der Armee stieg er bis zum Brigadier auf. 1987 wurde Rüesch in den Ständerat gewählt, wo er sich bis 1995 als Bildungspolitiker und Lobbyist für die Ostschweiz und die Wirtschaft profilierte.
Die ehemalige Schwyzer Nationalrätin Elisabeth Blunschy ist im Alter von 92 Jahren gestorben. 1977 präsidierte die CVP-Politikerin als erste Frau den Nationalrat.
Elisabeth Blunschy wurde am 13. Juli 1922 in Schwyz geboren. Sie wuchs in Lausanne auf und besuchte später das Gymnasium in Freiburg. An den Universitäten Lausanne und Freiburg studierte sie Rechtswissenschaften. Das Studium schloss sie mit dem Doktorat ab. Im Kanton Schwyz erwarb sie sich das Anwaltspatent. Blunschy arbeitete in Frauenorganisationen, gemeinnützigen, konfessionellen und kulturellen Organisationen mit sowie in Expertenkommissionen des Bundes wie etwa jener zur Revision des Ehe- und Familienrechtes. In den sechziger Jahren engagierte sich Elisabeth Blunschy für das Frauenstimmrecht. 1971 wurde sie als erste Schwyzerin in den Nationalrat gewählt. Dies obwohl der Kanton Schwyz das Frauenstimmrecht erst ein ahr später eingeführt hatte. Am 2. Mai 1977 übernahm mit ihr erstmals eine Frau das Nationalratspräsidium.
Im Nationalrat wirkte sie unter anderem als Mitglied der Geschäftsprüfungskommission und präsidierte verschiedene andere Kommissionen. Insbesondere befasste sie sich mit Fragen des Asylwesens, der Entwicklungshilfe, der Umwelt und Gesundheit, des Ehe- und Kindesrechts sowie weiteren rechtlichen Themen. Blunschy stand dem christlichsozialen Flügel der CVP nahe. Elisabeth Blunschy war von 1977 bis 1987 auch Präsidentin der Caritas Schweiz. Nach dem Rücktritt als Nationalrätin 1987 engagierte sie sich politisch nicht mehr. 1981 erhielt sie den Ehrendoktor der Theologischen Fakultät Luzern.
Der frühere Berner SP-Nationalrat André Daguet ist gestorben. Er erlag in der Nacht auf Freitag einer schweren Nervenkrankheit, wie die Gewerkschaft Unia mitteilte. Daguet wäre am kommenden 1. Juni 68-jährig geworden.
Von 1980 bis 1986 war er Zentralsekretär von Amnesty International, anschliessend leitete er während zehn Jahren das Generalsekretariat der SP Schweiz. 1996 hat er begonnen, sich in der Gewerkschaftsbewegung zu engagieren und wurde Mitglied der Geschäftsleitung des Schweizerischen Metall- und Uhrenarbeitnehmerverbands (SMUV). Dort setzte er sich gemäss Unia mit Verve für die Fusion von SMUV, GBI und VHTL zur Gewerkschaft Unia ein, welche 2004 vollzogen werden konnte. Daguet blieb noch bis 2008 Unia-Geschäftsleitungsmitglied und war entscheidend daran beteiligt, dass der Zusammenschluss zur Grossgewerkschaft ohne nennenswerte Probleme über die Bühne ging.
Von 2003 bis 2011 vertrat Daguet die Berner SP im Nationalrat. Daguet hatte vor fünf Jahren einen Herzstillstand erlitten, wurde aber erfolgreich wiederbelebt. Obwohl er sich gesundheitlich wieder gut fühlte, war es ihm immer mehr bewusst geworden, dass man die Chance nicht verpassen sollte, sich dann zu verabschieden, "solange man dies mit aufrechtem Gang und gesund tun kann". Mit diesen Worten gab er im Februar 2011 seinen vorzeitigen Rücktritt aus dem Nationalrat per 30. Mai des selben Jahres bekannt.
È morto questa mattina (lunedì) a Coira l'ex consigliere di Stato grigionese Ettore Tenchio. Già presidente del PPD nazionale e della Società svizzera di radiotelevisione avrebbe compiuto 100 anni il 21 ottobre. Era nato infatti nel 1915 a Roveredo e aveva frequentato il Papio di Ascona, prima di intraprendere gli studi di diritto a Milano, Friburgo e Berna, dove nel 1938 aveva conseguito il dottorato.
Entrato in Gran Consiglio nel 1943, era poi diventato consigliere nazionale (dal 1947 al 1971), membro del Governo cantonale (dal 1950 al 1959), oltre che numero uno dei popolari-democratici elvetici (dal 1960 al 1968). Candidato ufficiale del partito al Consiglio federale il 27 settembre del 1962, era stato sconfitto dal vallesano Roger Bonvin.
Alla testa della SRG era arrivato all'inizio degli anni '70, rimanendovi per un decennio. Presiedette anche il consiglio di amministrazione della Banca della Svizzera italiana.
Stäfa ZH (sda) Der ehemalige Zürcher SVP-Nationalrat Rudolf Reichling ist tot. Er verstarb am vergangenen Sonntag im Alter von 90 Jahren an seinem Wohnort in Stäfa ZH. Rudolf Reichling gehörte von 1975 bis 1991 dem Nationalrat an. 1987/88 wurde er - wie schon sein Vater Rudolf Reichling senior 50 Jahre zuvor - zum Nationalratspräsidenten gewählt. Von 1954 bis 1962 war er Gemeinderat in seiner Heimatgemeinde Stäfa. Von 1971 bis 1979 sass er für die SVP im Zürcher Kantonsrat. Reichling junior war während Jahren eine der prägenden Figuren der Zürcher SVP. Unter anderem war er Vizepräsident der Kantonalpartei, als Christoph Blocher 1977 an die Spitze gewählt wurde.
Beruflich trat der studierte Agronom in die Fussstapfen seines Vaters und übernahm Ende der 1940er Jahre den elterlichen Rebbaubetrieb in Stäfa. Verbandspolitisch engagierte sich Reichling unter anderem als Präsident des Zentralverbandes schweizerischer Milchproduzenten, des Schweizer Heimatwerks und des Freilichtmuseums Ballenberg. Kulturell engagierte er sich als Präsident der Genossenschaft Theater Kanton Zürich.
L'ancienne conseillère nationale socialiste neuchâteloise Heidi Deneys s'est éteinte à l'âge de 78 ans. Elle avait siégé au Conseil national de 1977 à 1987.
Cette militante chaux-de-fonnière avait derrière elle une longue carrière politique. Elle avait siégé au Conseil national de 1977 à 1987. Cette année-là, après deux législatures et demie au National, elle échoue dans sa tentative d'entrer au Conseil des Etats. La militante socialiste a également été députée au Grand Conseil neuchâtelois durant une vingtaine d'années.
Der ehemalige Glarner SVP-Ständerat This Jenny ist tot. Jenny hatte im Februar 2014 seine politische Karriere wegen einer schweren Erkrankung beendet. Zuvor hatte der Bauunternehmer, der sich aus bescheidenen Verhältnissen heraufgearbeitet hatte, den Stand Glarus während eineinhalb Jahrzehnten im Ständerat vertreten: Seit 1998 sass er in der kleinen Kammer und profilierte sich dort mit eigenwilligen Voten. Er scheute sich auch nicht, von der Linie seiner Partei abzuweichen, so setzte er sich entgegen der Parteilinie, vergeblich dafür ein dass Armeewaffen im Zeughaus bleiben sollten. Zuletzt stellte er sich im beim schwedischen Kampfjet Gripen auf die Seite der Gegner. Jenny war ein politischer Allrounder. Schwergewichtig befasste er sich aber mit den Themen Wirtschaft, Sozialpartnerschaft, Steuern und Infrastruktur. Der Glarner SVP-Politiker war während seiner Zeit als Ständerat unter anderem Mitglied der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK), der Finanzkommission (FK) und der NEAT-Aufsichtsdelegation gewesen.
Jenny, ehemaliger Präsident des Skiclubs Schwanden, war ausserdem der grosse Dominator des Parlamentarier-Skirennens: Meist stand er zuoberst auf dem Podest, zuletzt noch diesen April.
Der Bauunternehmer politisierte aber nicht nur auf nationaler Ebene: Er war jahrelang Glarner Landrat (1994 bis 2014) sowie Präsident der SVP des Kantons Glarus (1992 bis 2003) Von 1986 bis 2000 amtete er zudem als Gemeinderat in Glarus.
Alt Ständerat Gion Clau Vincenz ist am Dienstag im 94. Altersjahr verstorben. Vincenz wurde am 6. April 1921 geboren und wuchs als ältestes von sechs Kindern in Andiast auf.
Vincenz absolvierte an der ETH Zürich ein Studium als Ingenieur Agronom. Dieses schloss er 1947 mit dem Diplom ab. Das Doktorat erlangte er 1960 mit der Dissertation zum Thema «Die Wirtschaftlichkeit der Bündner Alpen».
Zwischen 1961 und 1979 amtete Vincenz als Präsident des Bündner Bauernverbandes. Zudem präsidierte er die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB).
Einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu seiner beachtlichen politischen Karriere machte Vincenz 1963, als er für die CVP des Kreises Ruis in den Grossen Rat gewählt wurde. Im Bündner Parlament hatte er bis 1969 Einsitz. Als Höhepunkt seiner politischen Arbeit folgte die Wahl ins eidgenössische Parlament: Vincenz vertrat den Kanton Graubünden von 1968 bis 1979 im Ständerat.
In seinem 87. Lebensjahr ist der ehemalige Berner Nationalrat Heinrich Schnyder verstorben. Agraringenieur Schnyder sass von 1971 bis 1987 für die SVP im Nationalrat.
Von 1961 bis zur Pensionierung im Jahr 1992 leitete Schnyder die Landwirtschafts- und Haushaltungsschule Schwand in Münsingen. Schnyder diente auch zahlreichen bäuerlichen Organisationen in leitenden Gremien. Von 1975 bis 1987 präsidierte er den Bernischen Bauernverband. Schnyder wohnte in Münsingen.
Der Baselbieter alt CVP-Nationalrat Rudolf Imhof ist 74-jährig gestorben.
Der Laufentaler Politiker sass von Ende 1995 bis 2003 in der Grossen Kammer. Unter anderem präsidierte er dort zwei Jahre lang die Geschäftsprüfungskommission.
Seine politische Karriere begonnen hatte Imhof als Gemeinderat und Gemeindepräsident. Später präsidierte er den Bezirksrat Laufental. Im Vorfeld des Kantonswechsels des Laufentals von Bern zu Baselland war er 1988 bis 1994 Präsident der Verhandlungsdelegation.
Der frühere Ständeratspräsident Arthur Hänsenberger (FDP, BE) ist im Alter von 87 Jahren gestorben.
Hänsenberger, Notar und Zivilstandsbeamter in Oberdiessbach BE, wurde am 3. September 1927 als Bürger von Kappel SG in Steffisburg bei Thun geboren. Von 1962 bis 1979 sass er im bernischen Grossen Rat, den er 1973/74 präsidierte. Hänsenberger gehörte von 1979 bis 1991 dem Ständerat an. Im letzten Jahr amtierte er als Ratspräsident. Er trat damals die Nachfolge des verstorbenen Max Affolter (FDP/SO) an.
Eines seiner Anliegen war die Erhaltung der Zweisprachigkeit des Kanton Bern. Hänsenberger versah als Erster das Amt des Ombudsmanns von Radio und Fernsehen DRS (1992–97).
L'ancien conseiller d'Etat et conseiller national genevois démocrate-chrétien Guy Fontanet est décédé mardi à Genève à l'âge de 87 ans.
PDC de père en fils, Guy Fontanet avait une carrière politique toute tracée. Il a d'abord gravi les échelons du Conseil communal de Chêne-Bougeries (1955-1959) pour ensuite s'ouvrir les portes du Grand Conseil (1957-1973) et parallèlement du Conseil national (1971-1978).
A Berne, il a plaidé en faveur de l'aide aux pays en développement, de l'interdiction de l'exportation d'armes, et de la mise sur pied d'un service civil. Il a aussi défendu la création du canton de Jura. Il fut d'ailleurs ensuite membre de la commission Widmer sur la question jurassienne. Sur le plan cantonal, Guy Fontanet a accédé au gouvernement en 1973.
Il y restera douze ans à la tête du département de justice et police. Il a quitté le gouvernement genevois en 1985 pour prendre peu après la présidence de la Caisse d'Epargne, appelée à fusionner quelques années après avec la Banque hypothécaire pour donner naissance à la Banque cantonale de Genève (BCGE). Il occupera cette fonction jusqu'en 1993.
Le Jura bernois perd une de ses figures de proue: Marc-André Houmard, personnage historique de la lutte antiséparatiste dans le canton de Berne, est décédé lundi en début d'après-midi à l'hôpital de Moutier (BE). L'ancien conseiller national radical (1979-1991) et président d'honneur de Force démocratique avait 86 ans.
Né en 1928 à Moutier, Marc-André Houmard a consacré une grande partie de sa vie à la lutte pour le maintien du Jura bernois dans le canton de Berne. Il a tenu les rênes du mouvement de lutte pro-bernois de Force démocratique (FD) durant plus 30 ans, de 1977 à 2007, avant d'être nommé président d'honneur en 2012. La scierie familiale sera d'ailleurs incendiée deux fois, en 1963, puis en 1992. Des actes criminels commis par des séparatistes.
Au niveau fédéral, où il a siégé sous la Coupole durant trois législatures, il a été un grand défenseur de la filiale de bois en Suisse. Il a d'ailleurs été récompensé de son engagement en recevant la distinction «Monsieur Bois 2014» par la section vaudoise de Lignum.
L'ancien conseiller national radical vaudois et syndic de la ville de Montreux (VD) Jean-Jacques Cevey est décédé dans la nuit de samedi à dimanche à l'âge de 85 ans. La commune de Montreux a salué lundi la mémoire du journaliste et homme politique.
Jean-Jacques Cevey a mené une longue carrière politique à Berne: il a siégé au Conseil national pendant 24 ans, de 1967 à 1991. Il l'a présidé en 1987. Il a été membre de plusieurs commissions permanentes (finances, recherche et science, santé publique et environnement), de la commission des affaires économiques et de celles des affaires étrangères.
Der Basler alt Nationalrat Andreas Gerwig ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Der SP-Politiker hatte von 1967 bis 1983 Basel-Stadt in der grossen Kammer vertreten.
Gerwig war im Nationalrat auf Rechtspolitik, Medienthemen und die Jura-Frage spezialisiert. Er übernahm eine wichtige Rolle bei der Erarbeitung des neuen Eherechts - während zwei Jahren präsidierte er die dafür zuständige Kommission.
Der Zürcher alt Bundesrat Rudolf Friedrich ist im Alter von 90 Jahren verstorben. Der Jurist Rudolf Friedrich war von 1982 bis 1984 Vorsteher des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD). Seine wichtigsten Geschäfte waren das neue Eherecht und das Gesetz über den Grundstückverkauf an Ausländer ("Lex Friedrich"). In der Asylpolitik verteidigte er die humanitäre Tradition. Nach knapp zwei Jahren trat er überraschend als Bundesrat zurück, weil er unter gesundheitlichen Problemen litt. Aus der Politik zog er sich jedoch damit nicht zurück. Im Abstimmungskampf um den UNO-Beitritt im März 1986 präsidierte Friedrich das befürwortende Komitee und plädierte in unzähligen Vorträgen landauf, landab für eine aktive Präsenz der Schweiz.
Friedrich wurde am 4. Juli 1923 geboren. Nach seinem Studium arbeitete er an Bezirksgerichten, in einem Anwaltsbüro sowie in der Privatwirtschaft, bevor er 1957 eine eigene Anwaltskanzlei eröffnete.
Seine politische Laufbahn begann 1962 mit der Wahl ins Winterthurer Stadtparlament, in dem er bis 1975 blieb. Zwischen 1967 und 1977 war Friedrich Mitglied des Zürcher Kantonsrats. Von 1975 bis zur Wahl in den Bundesrat im Jahr 1982 - als Nachfolger von Fritz Honegger - politisierte er im Nationalrat. In der grossen Kammer profilierte er sich vor allem als Verfechter einer starken Landesverteidigung und wurde damit zu einem Feindbild der Linken. Wegen Herzbeschwerden trat Friedrich frühzeitig als Bundesrat zurück. Nach dem Rücktritt und einer Rekonvaleszenzzeit entfaltete er wieder eine rege intensive politische und publizistische Tätigkeit. Friedrich engagierte sich in diversen Abstimmungskomitees, etwa für den EWR-Beitritt (1992) und bei der zweiten Abstimmung über den UNO-Beitritt (2002). Zudem übernahm er Präsidien in verschiedenen gemeinnützigen Organisationen.
Der Glarner Ständerat Pankraz Freitag (FDP-Liberale) ist am Wochenende im Alter von 60 Jahren im Amt gestorben.
Freitag vertrat den Kanton Glarus seit 2008 im Ständerat. Er profilierte sich vor allem als Finanz- und Umweltpolitiker. Zuletzt sass er in der Finanzkommission, die er von 2009 bis 2011 präsidiert hatte, sowie in der Wirtschaftskommission und in der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie. Er amtete zudem als Stimmenzähler der kleinen Kammer und war Präsident der Parlamentarischen Gruppe Klimaänderung. Freitag hatte an der Universität Zürich Mathematik, Physik und Biologie studiert und anschliessend als Mathematiklehrer an der Kantonsschule Glarus gearbeitet. 1994 wurde er in den Glarner Landrat gewählt, von 1998 bis 2008 war er als Regierungsrat kantonaler Baudirektor. Seit Dezember 2008 war er zudem Verwaltungsratspräsident der Nationalen Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra). Auch im Verwaltungsrat des Stromkonzerns Axpo hatte er zeitweise eingesessen.
Im Alter von 95 Jahren ist am 27. September 2013 alt Natiorat Jakob Schutz (FDP-Liberale/GR) verstorben. Jakob Schutz amtete von 1952 bis 1969 als Gemeindepräsident von Filisur. 1961 wurde er in den Bündner Grossen Rat, 1969 in den Bündner Regierungsrat gewählt. Dort stand er bis zu seinem Ausscheiden 1977 dem Justiz- und Polizeidepartement vor und war Promotor des Splügenbahnprojekts. Auf Bundesebene vertrat er seinen Kanton von 1975 bis 1979 im Nationalrat.
Jakob Schutz präsidierte von 1961 bis 1969 den Bündner Gewerbeverband, von 1980 bis 1987 den Verkehrsverein Graubünden, von 1982 bis 1988 den Bündner Hauseigentümerverband und von 1985 bis 1989 den Verwaltungsrat der Furka-Oberalp-Bahn.
L'ancien conseiller national radical bernois Raoul Kohler est décédé dans sa 92e année. Cet élu francophone a siégé de 1971 à 1991 au Conseil national. Le Biennois a aussi été durant 12 ans député au Grand Conseil bernois.
Né en 1921 à Courrendlin, Raoul Kohler a occupé le poste de conseiller municipal à Bienne de 1965 à 1982, rappelle le faire-part publié mercredi dans "Le Journal du Jura". Il était alors en charge de la police. Avant d'entamer sa carrière politique, il a suivi une formation de maître secondaire aux Universités de Berne et de Neuchâtel pour ensuite occuper le poste de directeur du progymnase français de Bienne.
Im Alter von 84 Jahren ist der ehemalige Baselbieter Politiker Heinrich Ott gestorben. Von 1979 bis 1990 sass Ott für die SP im Nationalrat, wo er sich unter anderem für friedenspolitische und landschaftsschützerische Anliegen einsetzte. Zuvor hatte er während eines Jahrzehnts im Landrat politisiert. Einen Namen machte sich der Theologe auch als Mitinitiant der «Münchensteiner Initiative», die sich für den Zivildienst für -Militärdienstverweigerer einsetzte. Das Volksbegehren wurde 1977 verworfen.
Ott wurde 1929 in Basel geboren und studierte an der Universität Basel Theologie. Nach dem Studium arbeitete er als Pfarrer in Castiel im Kanton Graubünden und wurde zu dieser Zeit bereits politisch aktiv und trat der SP bei. 1962 wurde er auf den Basler Lehrstuhl für Systematische Theologie berufen. Er lehrte dort bis 1999.
In seinem 97. Altersjahr ist der ehemalige Thurgauer Ständerat Hans Munz am Montag verstorben, wie seine Familie mitteilt. Er sei von seinen altersbedingten Leiden erlöst worden. Munz war von 1967 bis 1983 Mitglied des Ständerats. 1976/1977 präsidierte er den Rat. Zuvor war der Jurist Hans Munz Präsident der FDP Thurgau und politisierte in den 50er- und 60er-Jahren im Grossen Rat.
Hans Munz hatte zudem Einsitz in verschiedenen Verwaltungsräten. Unter anderem war er während der Sanierungsphase in den 70er- und frühen 80er-Jahren Verwaltungsratspräsident bei der Saurer AG in Arbon.
L'ancien conseiller national Jean Savary (PDC/FR) est décédé dans sa 83e année. Grand défenseur d'une agriculture respectueuse de l'environnement, il avait siégé au Parlement fédéral de 1983 à 1991.
M. Savary avait aussi, entre autres, été président de l'Union suisse des paysans. Lors de son élection en 1988, il était le premier Romand depuis 1949 à présider l'USP. Seul un Romand l'avait précédé depuis la création de l'USP en 1897: le conseiller d'Etat vaudois Ferdinand Porchet, de 1935 à 1949. M. Savary avait démissionné fin 1991.
Le canton de Neuchâtel a perdu mercredi une figure marquante de la vie politique. L'ancien conseiller d'Etat Jean Cavadini est décédé dans sa 77e année. Il avait siégé au Conseil d'Etat de 1981 à 1993, ainsi qu'aux Chambres fédérales durant de nombreuses années. Sa vie politique a été très riche. En 1979, Jean Cavadini est élu conseiller national. Après deux législatures à la Chambre du peuple, il accède en 1987 au Conseil des Etats. Il va y siéger jusqu'en 1999 sous les couleurs du Parti libéral suisse (PLS).
Parallèlement à son activité aux Chambres fédérales, il accèdera en 1981 au Conseil d'Etat. Cet homme politique libéral sera en charge des Départements de l'instruction publique et militaire durant 12 ans, soit jusqu'en 1993.
Il a aussi présidé la Convention patronale de l'industrie horlogère de 1993 à 2007, ainsi que le Conseil d'administration de la RTSR de 1997 à 2007.
Der Basler FDP-Nationalrat Peter Malama ist im Alter von 51 Jahren gestorben. Malama wurde im Dezember 2007 in den Nationalrat gewählt.
Er war während seiner gesamten Amtszeit Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission (SiK). Vorübergehend arbeitete er auch in der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur mit. Von 2005 bis 2008 war er ausserdem Grossrat in Basel-Stadt. Malama war Direktor des Baselstädter Gewerbeverbandes. In dieser Funktion habe er sich seit Jahren für die KMU und deren Angestellte engagiert, würdigte die FDP Schweiz in einem Communiqué den Verstorbenen. Besonders für die Berufsbildung habe sich Malama engagiert, um jungen Menschen eine Perspektive zu geben.
Der ehemalige und langjährige Glarner FDP-Ständerat Peter Hefti aus Schwanden ist im Alter von knapp 90 Jahren gestorben. Hefti präsidierte die kleine Kammer 1980/81.
Peter Hefti sei am Montag nach einem erfüllten Leben verstorben, teilte dessen Familie am Freitag mit. Der Politiker vertrat den Kanton Glarus im Ständerat von 1968 bis 1990.
Hefti bekleidete auch öffentliche Ämter auf kantonaler und kommunaler Ebene. 1963 bis 1990 arbeitete er als Glarner Obergerichtspräsident, zudem war er von 1953 bis 1968 Mitglied des Kantonsparlaments (Landrat). Von 1978 bis 1986 stand Hefti der Gemeinde Schwanden als Präsident vor.
Alt Bundesrat Otto Stich ist im Alter von 85 Jahre verstorben. Der populäre SP-Politiker, der sich auch aus dem Ruhestand immer wieder zu Wort gemeldet hatte, verstummte in den vergangenen Jahren zusehends.
Otto Stich war zwischen 1963 und 1983 Mitglied des Nationalrates. In den Bundesrat gewählt wurde der Solothurner Stich im Dezember 1983. Er ersetzte dort, anstelle der offiziellen Kandidatin Lilian Uchtenhagen, Willy Ritschard, der einige Wochen zuvor gestorben war - kurz nach seiner Rücktrittsankündigung. Ende Oktober 1995 trat er zurück. 1988 und 1994 war er Bundespräsident. Während seiner ganzen Amtsdauer stand er dem Finanzdepartement vor. In der Folge entwickelte sich der Handelslehrer und promovierte Staatswissenschaftler zum beharrlichen eidgenössischen Kassenwart, den auch seine Gegner respektierten. Der passionierte Pfeifenraucher musste die Trendwende zu hohen Haushaltsdefiziten miterleben, wofür er das Parlament oftmals heftig geisselte.
Mit der Einführung der Mehrwertsteuer erlebte Stich eine grosse Arbeitsbelastung. Nach einem Kollaps an einer Bundesratssitzung musste ihm 1994 ein Herzschrittmacher eingesetzt werden. 1995 warf der vielerorts als stur bis hartnäckig bezeichnete Stich das Handtuch, weil er das bundesrätliche Budget wegen Differenzen in der Buchführung nicht mittragen wollte.
Am Mittwoch ist in Wetzikon der ehemalige SP-Nationalrat Otto Nauer im hohen Alter von fast 98 Jahren gestorben. Nauer war über Jahrzehnte hinweg eine in Arbeiter- und Genossenschaftskreisen überaus populäre Figur, die weit über die Parteigrenzen hinaus Ansehen genoss. Als Politiker setzte er sich stark für die Wohnbauförderung ein, ab 1958 im Zürcher Gemeinderat, ab 1964 im Kantonsrat und von 1971 bis 1987 im Nationalrat.
Sein hauptsächliches Engagement gehörte aber den Wohnbaugenossenschaften. 1948 übernahm der ausgebildete Kaufmann das Präsidium der in Turbulenzen geratenen, in den Kriegsjahren gegründeten Arbeiter-Siedlungs-Genossenschaft (Asig) und führte diese mit Umsicht vier Jahrzehnte lang. Für sein Wirken wurde er später mit dem Ehrenpräsidium geehrt. 1964 bis 1979 amtete er zudem als Geschäftsführer der Allgemeinen Baugenossenschaft Zürich (ABZ), der grössten Baugenossenschaft der Schweiz. Später präsidierte Nauer den Schweizerischen Verband für Wohnungswesen. (NZZ, 14.07.2012)
Der Bündner alt Bundesrat Leon Schlumpf ist tot. Er starb am Samstag im Alter von 87 Jahren im Spital in Chur, wie die Bundeskanzlei mitteilte.
Schlumpf war von 1980 bis 1987 Mitglied der Landesregierung und stand dem damaligen Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement vor. Leon Schlumpf wurde am 3. Februar 1925 in Felsberg GR geboren. Von 1966 bis 1974 vertrat er - damals als SVP-Politiker - seinen Kanton im Nationalrat, ab 1974 und bis zur Wahl in den Bundesrat im Ständerat. Am 5. Dezember 1979 wurde Schlumpf in den Bundesrat gewählt. 1984 war er Bundespräsident. Ende 1987 trat er zurück.
Seine landesweite Popularität verdankte Schlumpf der Tätigkeit als Preisüberwacher des Bundes, die er vom 1. Juli 1974 bis Ende 1978 ausübte. Nach seinem Rücktritt aus dem Bundesrat engagierte sich Leon Schlumpf unter anderem bei der Pro Infirmis und im Vorstand der Organisation Patenschaft für Berggemeinden. Leon Schlumpf war der Vater von Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf (BDP). Die frühere Bündner Finanzdirektorin wurde - damals noch als Vertreterin der SVP - im Dezember 2007 in die Landesregierung gewählt.
Der Luzerner FDP-Nationalrat Otto Ineichen ist am Mittwochmorgen, zwei Tage vor seinem 71. Geburtstag an seinem Wohnort Sursee verstorben. Nationalratspräsident Hansjörg Walter verkündete die Nachricht von Ineichens Tod am Mittwochmorgen vor dem derzeit tagenden Parlament. Eine Würdigung erfolge zu einem späteren Zeitpunkt, sagte Walter. Im Anschluss darauf erhoben sich die Nationalrätinnen und Nationalräte zu einer Schweigeminute.
Ineichen war verheiratet und Vater von vier Kindern. Bekannt wurde er mit seiner 1978 gegründeten Warenhauskette Otto's. Ineichen gehörte dem Nationalrat seit September 2003 an. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde der Politiker Ineichen durch sein Engagement für Jugendliche, die eine Lehrstelle suchen, bekannt. Er war auch Gründer der Organisation Speranza, die Firmen dazu animierte, Ausbildungsplätze für junge Menschen anzubieten. Für dieses Engagement wurde er mehrfach ausgezeichnet. So erhielt er von der Jugendsession den Prix Jeunesse 2009. Ein Jahr später wurde er zum Politiker des Jahres gewählt.