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Die Royal Bank of Scotland hat PwC engagiert, um ihr Fondsgeschäft in Luxemburg loszuwerden. Hintergrund ist der weitgehende Rückzug aus dem Investmentbanking.
Die Royal Bank of Scotland (RBS) will ihr Fondsgeschäft in Luxemburg verkaufen. Für die Transaktion sei die Wirtschaftsprüfgesellschaft PricewaterhouseCoopers als Berater engagiert worden, teilte die staatlich gestützte Grossbank am Montag mit.
Das RBS-Fondsgeschäft in Luxemburg verwaltete Ende des vergangenen Jahres umgerechnet knapp 30 Milliarden Franken. RBS will sich weiter gesundschrumpfen und folgt mit dem Verkauf einer Ankündigung von Ende Februar.
Ausstieg aus dem internationalen Investmentbanking
Demnach plant RBS den Ausstieg aus dem internationalen Investmentbanking in 25 Ländern Europas, Asiens und des Nahen Ostens. Die britischen Behörden fordern von der RBS, sich auf das Kreditgeschäft in Grossbritannien zu konzentrieren und die Kapitalbasis zu stärken.
Für das vergangene Jahr wies RBS einen Verlust von rund 5 Milliarden Franken aus. 2014 war bereits das siebte Jahr in Folge, in dem die Bank rote Zahlen schrieb. Das Institut war in der Finanzkrise ins Schlingern geraten und wurde vom Staat aufgefangen.
Britische Regierung hält 80 Prozent
Aktuell ist die britische Regierung noch zu 80 Prozent an dem Geldhaus beteiligt. Finanzminister George Osborne will die RBS-Anteile aber möglichst rasch nach der Parlamentswahl vom 7. Mai an private Investoren verkaufen.
(sda/gku)