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«Shore» steht in vielerlei Hinsicht fürs Zurückfinden. Pecknold hatte zig Studios und Freunde besucht (Kevin Morby, Hamilton Leithauser, Aaron Dessner von The National, und viele mehr wirken auf dem Album mit), aber er schaffte es nicht, die Songskizzen zu vollenden. Er wurde beim Surfen abgetrieben und schaffte es erst mit letzter Kraft an Land. Er hat den Lockdown seiner Heimatstadt schlecht verkraftet und brauchte drei Monate, um wieder normal zu funktionieren.
Schliesslich begann er, exzessiv mit seinem Auto aufs Land zu fahren, frass tausende Kilometer und fand Inspiration und Energie, um das Album fertig zu machen. Und «Shore» gross, positiv, und verspielt - fernab von der experimentellen Vielschichtigkeit der letzten Platte «Crack-Up». Das Album erinnert teilweise gar an die Anfänge und grossen Hits wie «White Winter Hymnal» oder «Helplessness Blues».