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1. Einleitung: Die folgenden Weisungen ersetzen diejenigen vom 10. März 19722 und gelten für die schweizerischen Delegationen in Versammlungen und Exekutivorganen der internationalen Organisationen sowie an internationalen Konferenzen.
2. Kompetenzen: Im Politischen Departement ist die Direktion für internationale Organisationen (Sektion UNO/IO) zuständig3, im Einvernehmen mit den jeweils interessierten Diensten Weisungen zu politischen, rechtlichen, institutionellen und budgetären Fragen, zu Wahlen und zu Problemen der Regionalgruppen in den internationalen Organisationen zu erteilen. Der Delegationschef ist für die Stellungnahmen der Delegationsmitglieder verantwortlich und informiert die Presse über den Konferenzablauf und die schweizerische Haltung.
Allgemeine Weisungen4: Vor den Sessionen und Konferenzen setzen sich die Delegationen mit der Sektion UNO/IO in Verbindung, um die unter Ziff. 2 erwähnten Fragen zu prüfen. In der Regel ist die Sektion UNO/IO bei wichtigeren Konferenzen in der Delegation vertreten. Wenn nötig, erbitten die Delegationen im Verlauf der Sessionen zusätzliche Instruktionen. Bei wichtigen Abstimmungen sollten Erklärungen zur Stimmabgabe gemacht werden.
4. Allgemeine Haltung der schweizerischen Delegationen
Die Delegationen müssen sich bei ihren Stellungnahmen an folgende Grundsätze halten:
Besondere Aufmerksamkeit muss den administrativen und budgetären Entscheidungen6 gewidmet werden. Instruktionen sollen auch eingeholt werden für die Einführung neuer Sprachen und für die Abhaltung von Versammlungen ausserhalb des Sitzes der Organisation. In der Regel nehmen die schweizerischen Delegationen an allen Abstimmungen teil. Ohne spezielle Weisungen schliessen sie sich keinem «walk out» an.
5. Weisungen für besondere Probleme
In diesem Zusammenhang können folgende Länder Probleme stellen:
|http://dodis.ch/51500||refers to||http://dodis.ch/35861|