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Der Überschuss werde im bis Ende März 2017 laufenden Geschäftsjahr um etwa 13 Prozent auf 1,38 bis 1,43 Milliarden Euro zulegen, teilte die irische Billigfluggesellschaft am Montag mit. Das wäre ein Rekordergebnis. Allerdings gebe es nach dem Votum in Grossbritannien für einen EU-Austritt signifikante Risiken für diese Vorhersage, so Firmenchef Michael O'Leary. Womöglich müsse die Prognose im weiteren Jahresverlauf kassiert werden, aktuell gebe es dafür aber noch keinen Anlass.
Europas nach Passagierzahlen grösste Airline hat ihren wichtigsten Standort in Stansted im Umland von London. Auf den jüngsten Pfund-Verfall werde Ryanair ab dem Winterhalbjahr reagieren und Kapazitäten aus Grossbritannien abziehen.
Der britische Rivale Easyjet wollte zuletzt wegen des Anti-EU-Referendums keine Prognose mehr abgeben und verwies auch auf den Anschlag in Nizza und den Putschversuch in der Türkei. Die Lufthansa gab sogar eine Gewinnwarnung ab. "Was uns derzeit fehlt, sind langfristige Buchungen von Interkontinentalflügen, beispielsweise von Reisegruppen aus Asien", sagte ein Sprecher der deutschen Airline vergangene Woche. Der Dax-Konzern verabschiedete sich von dem Ziel, den Vorjahres-Betriebsgewinn von 1,8 Milliarden Euro in diesem Jahr zu übertreffen.
(Reuters)