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Grund für die Beibehaltung sei, dass der Bundesrat in der Vergangenheit mit der Steuerung des Unternehmens positive Erfahrungen gemacht habe. Die kleinen Anpassungen seien daher nur vorgenommen worden, um generelle Entwicklungen des Unternehmens sowie des Marktumfeldes zu berücksichtigen. Es wird unter anderem dem Umstand Rechnung getragen, dass die früher getrennten Geschäftsbereiche Privatkunden und KMU-Kunden zu einer einzigen operativen Einheit zusammengefasst worden sind, heisst es.
In den beibehaltenen Zielen wiederum steht beispielsweise: "Die Swisscom wird betriebswirtschaftlich geführt, ist wettbewerbsfähig und kundenorientiert." Weiter heisst es, das Unternehmen biete in der Schweiz "insbesondere fixe und mobile Sprach- und Datendienste, Informatik-Dienstleistungen, Inhalte (Content) sowie Netzdienstleistungen für andere Telekommunikationsgesellschaften" an.
Die Swisscom ist zwar eine an der SIX kotierte Aktiengesellschaft, die schweizerische Eidgenossenschaft ist gesetzlich aber verpflichtet, die Mehrheit der Anteile zu halten. Gegenwärtig beträgt der Anteil des Bundes am Aktienkapital der Swisscom 51%. Als Konsequenz dieser Umstände legt der Bundesrat für jeweils vier Jahre fest, welche Ziele er als Hauptaktionär erreichen will. Damit soll der Öffentlichkeit und den Minderheitsaktionären ein gewisses Mass an Transparenz gewährt werden.
kw/cf
(AWP)