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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2012.01021 IV.2012.01021

IV.2012.01021 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Käch

Ersatzrichterin Romero-Käser

Gerichtsschreiber Volz

Urteil vom 28. Mai 2014

Urteil vom 28. Mai 2014 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Toni Fischer

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Toni Fischer Dorfstrasse 94, 8706 Meilen

Dorfstrasse 94, 8706 Meilen gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1954, war als Gipser bei der Y.___, Z.___, tätig, als er sich am 1 8. Juli 2000 erstmals bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Versicherungsleistungen anmel dete ( Urk. 7/2). Mit Verfügung vom 1 6. November 2000 verneinte die IV-Stelle erstmals einen Rentenanspruch des Versicherten ( Urk. 7/12).

1.1 X.___, geboren 1954, war als Gipser bei der Y.___, Z.___, tätig, als er sich am 1 8. Juli 2000 erstmals bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Versicherungsleistungen anmel dete ( Urk. 7/2). Mit Verfügung vom 1 6. November 2000 verneinte die IV-Stelle erstmals einen Rentenanspruch des Versicherten ( Urk. 7/12). 1.2 Am 3. September 2001 meldete sich der Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Bezug einer Rente an (Urk. 7/15 Ziff. 7.8). Die IV-Stelle holte in der Folge ein medizinisches Gutachten (Gutachten vom 1 5. Juni 2002; Urk. 7/36/1-15) ein. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/40, Urk. 7/41) stellte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 4. Oktober 2002 ( Urk. 7/45) einen Invalidi täts grad von 10 % fest und verneinte erneut einen Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente. Die dagegen vom Versicherten am 2 7. November 2002 erhobene Beschwerde ( Urk. 7/46/4-7) wies das hiesige Gericht mit dem in Rechts kraft erwachsenen Urteil vom 1 7. November 2003 (Prozess Nr. IV.2002.00667; Urk. 7/51/1-17) ab.

1.2 Am 3. September 2001 meldete sich der Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Bezug einer Rente an (Urk. 7/15 Ziff. 7.8). Die IV-Stelle holte in der Folge ein medizinisches Gutachten (Gutachten vom 1 5. Juni 2002; Urk. 7/36/1-15) ein. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/40, Urk. 7/41) stellte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 4. Oktober 2002 ( Urk. 7/45) einen Invalidi täts grad von 10 % fest und verneinte erneut einen Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente. Die dagegen vom Versicherten am 2 7. November 2002 erhobene Beschwerde ( Urk. 7/46/4-7) wies das hiesige Gericht mit dem in Rechts kraft erwachsenen Urteil vom 1 7. November 2003 (Prozess Nr. IV.2002.00667; Urk. 7/51/1-17) ab. 1.3 Am 8. April 2004 meldete sich der Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Be zug einer Invalidenrente ( Urk. 7/52 Ziff. 7.8) an. Mit Verfügung vom 25. August 2004 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch des Versicherten erneut ( Urk. 7/57). Die vom Versicherten am 2 7. September 2004 dagegen erhobene Einsprache ( Urk. 7/65/1-2), wies die IV-Stelle mit Einspracheentscheid vom 9. Novem ber 2004 ( Urk. 7/71) ab. Die vom Versicherten am 3. Januar 2005 da gegen erhobene Beschwerde ( Urk. 7/72/3-8) wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 2 8. April 2006 (Prozess Nr. IV.2005.00007; Urk. 7/77/1-14) ab. Die vom Versicherten dagegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde (Urk. 7/79/2-6) wies das Bundes gericht mit Urteil vom 1 9. April 2007 (Prozess Nr. I 529/06; Urk. 7/80/1-6) ab.

1.3 Am 8. April 2004 meldete sich der Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Be zug einer Invalidenrente ( Urk. 7/52 Ziff. 7.8) an. Mit Verfügung vom 25. August 2004 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch des Versicherten erneut ( Urk. 7/57). Die vom Versicherten am 2 7. September 2004 dagegen erhobene Einsprache ( Urk. 7/65/1-2), wies die IV-Stelle mit Einspracheentscheid vom 9. Novem ber 2004 ( Urk. 7/71) ab. Die vom Versicherten am 3. Januar 2005 da gegen erhobene Beschwerde ( Urk. 7/72/3-8) wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 2 8. April 2006 (Prozess Nr. IV.2005.00007; Urk. 7/77/1-14) ab. Die vom Versicherten dagegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde (Urk. 7/79/2-6) wies das Bundes gericht mit Urteil vom 1 9. April 2007 (Prozess Nr. I 529/06; Urk. 7/80/1-6) ab. 1.4 Am 1 8. Mai 2009 meldete sich der Versicherte wiederum bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/81). D ie IV-Stelle trat auf die Neuanmeldung ein und liess den Versicherten polydisziplinär begutachten (Gutachten vom 5. Dezember 2009; Urk. 7/ 92/ 2-24). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/96-97, Urk. 7/102) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 1. April 2010 (Urk. 7/106) erneut einen Rentenanspruch des Versicherten. Diese Verfügung ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen.

1.4 Am 1 8. Mai 2009 meldete sich der Versicherte wiederum bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/81). D ie IV-Stelle trat auf die Neuanmeldung ein und liess den Versicherten polydisziplinär begutachten (Gutachten vom 5. Dezember 2009; Urk. 7/ 92/ 2-24). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/96-97, Urk. 7/102) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 1. April 2010 (Urk. 7/106) erneut einen Rentenanspruch des Versicherten. Diese Verfügung ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen. 1.5 Am 1 9. Oktober 2011 meldete sich der Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/108). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/117-118; Urk. 7/119) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 2. August 2012 ( Urk. 7/126 = Urk. 2) bei einem festgestellten Invaliditätsgrad von 15 % erneut einen Rentenanspruch des Versicherten.

1.5 Am 1 9. Oktober 2011 meldete sich der Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/108). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/117-118; Urk. 7/119) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2 2. August 2012 ( Urk. 7/126 = Urk. 2) bei einem festgestellten Invaliditätsgrad von 15 % erneut einen Rentenanspruch des Versicherten. 2. Gegen die Verfügung vom 2 2. August 2012 ( Urk. 2) erhob der Versicherte am 2 4. September 2012 Beschwerde und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm eine volle (richtig: ganze) Invalidenrente zuzusprechen; eventuell sei die Arbeitsfähigkeit und das mögliche zukünftige Berufsfeld durch eine Abklä rungsstelle überprüfen zu lassen und es sei der A.___ in B.___ mit der Durchführung dieser Überprüfung zu beauftragen. Gleichzeitig ersuchte der Versicherte um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und der un entgeltlichen Rechtsvertretung ( Urk. 1 S. 2).

2. Gegen die Verfügung vom 2 2. August 2012 ( Urk. 2) erhob der Versicherte am 2 4. September 2012 Beschwerde und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm eine volle (richtig: ganze) Invalidenrente zuzusprechen; eventuell sei die Arbeitsfähigkeit und das mögliche zukünftige Berufsfeld durch eine Abklä rungsstelle überprüfen zu lassen und es sei der A.___ in B.___ mit der Durchführung dieser Überprüfung zu beauftragen. Gleichzeitig ersuchte der Versicherte um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und der un entgeltlichen Rechtsvertretung ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 2 9. Oktober 2012 ( Urk. 6) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 1 1. Januar 2013 ( Urk. 8) wurde dem Beschwerdeführer eine Kopie dieser Eingab e zugestellt und es wurde ihm die unen tgeltliche Prozessführung gewähr t und Rechtsanwalt Dr. Toni Fischer, Meilen, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das Verfahren bestellt. Mit Eingabe vom 1 4. Februar 2014 ( Urk. 10) reichte der Beschwerdeführer weitere Unterlagen ( Urk. 11/1-4) ein, wovon der Beschwerdegegnerin am 1 8. Februar 2014 ( Urk. 12) Kopien zugestellt wurden.

Mit Beschwerdeantwort vom 2 9. Oktober 2012 ( Urk. 6) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 1 1. Januar 2013 ( Urk. 8) wurde dem Beschwerdeführer eine Kopie dieser Eingab e zugestellt und es wurde ihm die unen tgeltliche Prozessführung gewähr t und Rechtsanwalt Dr. Toni Fischer, Meilen, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das Verfahren bestellt. Mit Eingabe vom 1 4. Februar 2014 ( Urk. 10) reichte der Beschwerdeführer weitere Unterlagen ( Urk. 11/1-4) ein, wovon der Beschwerdegegnerin am 1 8. Februar 2014 ( Urk. 12) Kopien zugestellt wurden. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenver sicherung ( IVG ) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Inva lidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgegliche ner Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüberge stellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

1.2 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenver sicherung ( IVG ) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Inva lidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgegliche ner Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüberge stellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Wurde eine Rente, eine Hilflosenentschädigung oder ein Assistenzbeitrag wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades, wegen fehlender Hilflosigkeit oder weil aufgrund des zu geringen Hilfebedarfs kein Anspruch auf einen Assistenz beitrag entsteht, verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung ( IVV ) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität oder der Hilflosigkeit oder die Höhe des invaliditätsbedingten Betreuungsaufwandes oder Hilfebedarfs der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versi cherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades oder der Hilflosigkeit auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (vgl. dazu BGE 130 V 71; AHI 1999 S. 84 E. 1b mit Hinweisen; vgl. auch AHI 2000 S. 309 E. 1b mit Hinweisen). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad oder die Hilflosig keit oder der Hilfebedarf seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität oder Hilflosigkeit oder einen anspruchsbegründenden Hilfebedarf zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 130 V 71 E. 3.2.2 und 3.2.3, 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).

1.4 Wurde eine Rente, eine Hilflosenentschädigung oder ein Assistenzbeitrag wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades, wegen fehlender Hilflosigkeit oder weil aufgrund des zu geringen Hilfebedarfs kein Anspruch auf einen Assistenz beitrag entsteht, verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung ( IVV ) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität oder der Hilflosigkeit oder die Höhe des invaliditätsbedingten Betreuungsaufwandes oder Hilfebedarfs der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versi cherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades oder der Hilflosigkeit auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (vgl. dazu BGE 130 V 71; AHI 1999 S. 84 E. 1b mit Hinweisen; vgl. auch AHI 2000 S. 309 E. 1b mit Hinweisen). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad oder die Hilflosig keit oder der Hilfebedarf seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität oder Hilflosigkeit oder einen anspruchsbegründenden Hilfebedarf zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 130 V 71 E. 3.2.2 und 3.2.3, 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). 1.5 Gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung reicht die analoge Anwendbarkeit der in BGE 109 V 262 E. 4a dargelegten Rechtsprechung auf das Neuanmel dungsverfahren nur so weit, als auch hier von Amtes wegen zu prüfen ist, ob seit der ersten Rentenverfügung zwischenzeitlich eine erneute materielle Prü fung des Rentenanspruchs stattgefunden hat. War dies nicht der Fall, so ist auf die Entwicklung der Verhältnisse seit der ersten Ablehnungsverfügung abzu stellen; wie im Revisionsverfahren bleiben allfällige, vorangehende Nicht eintretensverfügungen aufgrund des fehlenden Abklärungs- und bloss summari schen Begründungsaufwandes der Verwaltung unbeachtlich. Erfolgte dagegen nach einer ersten Leistungsverweigerung eine erneute materielle Prüfung des geltend gemachten Rentenanspruchs und wurde dieser nach rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkom mensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) abermals rechtskräftig verneint, muss sich die leistungsansprechende Person dieses Ergebnis - vorbehältlich der Rechtsprechung zur Wiedererwägung oder prozessualen Revision (vgl. BGE 127 V 466 E. 2c mit Hinweisen) - bei einer weiteren Neuanmeldung entgegenhalten lassen (BGE 130 V 71 E. 3.2 in fine ).

1.5 Gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung reicht die analoge Anwendbarkeit der in BGE 109 V 262 E. 4a dargelegten Rechtsprechung auf das Neuanmel dungsverfahren nur so weit, als auch hier von Amtes wegen zu prüfen ist, ob seit der ersten Rentenverfügung zwischenzeitlich eine erneute materielle Prü fung des Rentenanspruchs stattgefunden hat. War dies nicht der Fall, so ist auf die Entwicklung der Verhältnisse seit der ersten Ablehnungsverfügung abzu stellen; wie im Revisionsverfahren bleiben allfällige, vorangehende Nicht eintretensverfügungen aufgrund des fehlenden Abklärungs- und bloss summari schen Begründungsaufwandes der Verwaltung unbeachtlich. Erfolgte dagegen nach einer ersten Leistungsverweigerung eine erneute materielle Prüfung des geltend gemachten Rentenanspruchs und wurde dieser nach rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkom mensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) abermals rechtskräftig verneint, muss sich die leistungsansprechende Person dieses Ergebnis - vorbehältlich der Rechtsprechung zur Wiedererwägung oder prozessualen Revision (vgl. BGE 127 V 466 E. 2c mit Hinweisen) - bei einer weiteren Neuanmeldung entgegenhalten lassen (BGE 130 V 71 E. 3.2 in fine ). 1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. Vor Erlass der angefochtenen Verfügung vom 2 2. August 2012 (Urk. 2) wurde der Rentenanspruch des Beschwerdeführers in materieller Hinsicht letztmals bei Erlass der Verfügung vom 2 1. April 2010 (Urk. 7/106) geprüft. In zeitlicher Hinsicht ist daher die Frage nach der Entwicklung des anspruchs relevanten Sachverhalts im Vergleichszeitraum seit Erlass der Verfügung vom 2 1. April 2010 bis zum Erlass der Verfügung vom 2 2. August 2012 zu prüfen.

2. Vor Erlass der angefochtenen Verfügung vom 2 2. August 2012 (Urk. 2) wurde der Rentenanspruch des Beschwerdeführers in materieller Hinsicht letztmals bei Erlass der Verfügung vom 2 1. April 2010 (Urk. 7/106) geprüft. In zeitlicher Hinsicht ist daher die Frage nach der Entwicklung des anspruchs relevanten Sachverhalts im Vergleichszeitraum seit Erlass der Verfügung vom 2 1. April 2010 bis zum Erlass der Verfügung vom 2 2. August 2012 zu prüfen. 3.

3. 3.1 Bei Erlass der Verfügung vom 2 1. April 2010 ( Urk. 7/106) stützte sich die Beschwerdegegnerin zur Hauptsache auf das polydisziplinäre Gutachten der Ärzte des C.___ vom 5. Dezember 2009 ( Urk. 7 / 92/ 2-24 ; vgl. Urk. 7/95/4 ).

3.1 Bei Erlass der Verfügung vom 2 1. April 2010 ( Urk. 7/106) stützte sich die Beschwerdegegnerin zur Hauptsache auf das polydisziplinäre Gutachten der Ärzte des C.___ vom 5. Dezember 2009 ( Urk. 7 92/ 2-24 ; vgl. Urk. 7/95/4 ). 3.2 Dr. med. D.___, FMH Kardiologie und Innere Medizin, stellte in seinem Bericht vom 1 5. Januar 2008 ( Urk. 7/92/25-27) folgende Diagnosen (S. 1):

3.2 Dr. med. D.___, FMH Kardiologie und Innere Medizin, stellte in seinem Bericht vom 1 5. Januar 2008 ( Urk. 7/92/25-27) folgende Diagnosen (S. 1): - koronare 3-Gefässerkrankung

koronare 3-Gefässerkrankung - belastungsabhängige Thoraxwandschmerzen

belastungsabhängige Thoraxwandschmerzen - Diabetes mellitus Typ II, insulinpflichtig

Diabetes mellitus Typ II, insulinpflichtig - arterielle Hypertonie

arterielle Hypertonie - depressive Störung mit Somatisierungstendenz

depressive Störung mit Somatisierungstendenz Da eine Sistierung des Nikotins wahrscheinlich nicht umsetzbar sei, sei die Auf nahme regelmässiger körperlicher Belastungen von mehr als 30 Minuten täglich angezeigt (S. 2).

Da eine Sistierung des Nikotins wahrscheinlich nicht umsetzbar sei, sei die Auf nahme regelmässiger körperlicher Belastungen von mehr als 30 Minuten täglich angezeigt (S. 2). 3.3 Mit undatiertem, bei der IV-Stelle am 2 5. Juni 2009 eingegangenen Bericht ( Urk. 7/88/1-5) stellte Dr. med. E.___, Facharzt für Innere Medizin FMH, fest, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit dem Jahre 2004 verschlechtert habe. Er leide seither unter einem neu insulinpflichtig gewordenen Diabetes mellitus, unter einer Chronifizierung sowie unter einer Zunahme der Angststörung. Er sei weiterhin im Umfang von 100 % arbeitsun fähig und es sei ihm auch die Ausübung angepasster Tätigkeiten nicht möglich.

3.3 Mit undatiertem, bei der IV-Stelle am 2 5. Juni 2009 eingegangenen Bericht ( Urk. 7/88/1-5) stellte Dr. med. E.___, Facharzt für Innere Medizin FMH, fest, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit dem Jahre 2004 verschlechtert habe. Er leide seither unter einem neu insulinpflichtig gewordenen Diabetes mellitus, unter einer Chronifizierung sowie unter einer Zunahme der Angststörung. Er sei weiterhin im Umfang von 100 % arbeitsun fähig und es sei ihm auch die Ausübung angepasster Tätigkeiten nicht möglich. 3.4 Die Ärzte der F.___, Psychiatriezentrum B.___, erwähnten in ihrem Bericht vom 8. Oktober 2009 ( Urk. 7/92/28-29), dass sie die psychiat rische Behandlung des Beschwerdeführers auf dessen Wunsch hin beendet hätten (S. 2), und stellten die folgenden Diagnosen (S. 1):

3.4 Die Ärzte der F.___, Psychiatriezentrum B.___, erwähnten in ihrem Bericht vom 8. Oktober 2009 ( Urk. 7/92/28-29), dass sie die psychiat rische Behandlung des Beschwerdeführers auf dessen Wunsch hin beendet hätten (S. 2), und stellten die folgenden Diagnosen (S. 1): - generalisierte Angststörung mit sekundärer rezidivierender depressiver Störung, gegenwärtig mittelgradig

generalisierte Angststörung mit sekundärer rezidivierender depressiver Störung, gegenwärtig mittelgradig - somatoforme autonome Funktionsstörung des kardiovaskulären Systems

somatoforme autonome Funktionsstörung des kardiovaskulären Systems - anhaltende somatoforme Schmerzstörung

anhaltende somatoforme Schmerzstörung Eine Ü berlagerung von somatischen Beschwerden mit vegetativen Angst symp tomen bei ausgeprägter ängstlicher Selbstbeobachtung sei nicht sicher auszu schliessen. Die Symptomatik sei inzwischen chronifiziert. Mehrere Versuche, die Symptomatik psychotherapeutisch und medikamentös zu behandeln seien fehl geschlagen (S. 2).

Eine Ü berlagerung von somatischen Beschwerden mit vegetativen Angst symp tomen bei ausgeprägter ängstlicher Selbstbeobachtung sei nicht sicher auszu schliessen. Die Symptomatik sei inzwischen chronifiziert. Mehrere Versuche, die Symptomatik psychotherapeutisch und medikamentös zu behandeln seien fehl geschlagen (S. 2). 3.5 Die Ärzte des C.___ erwähnten in ihrem Gutachten vom 5. Dezember 2009 (Urk. 7/92/2-2 4 ), dass der Beschwerdeführer am 3. November 2009 intenis tisch / all gemeinmedizinisch, psychiatrisch und kardiologisch untersuch t worden sei (S. 1) und stellten die folgenden Diagnosen (S. 20):

3.5 Die Ärzte des C.___ erwähnten in ihrem Gutachten vom 5. Dezember 2009 (Urk. 7/92/2-2 4 ), dass der Beschwerdeführer am 3. November 2009 intenis tisch all gemeinmedizinisch, psychiatrisch und kardiologisch untersuch t worden sei (S. 1) und stellten die folgenden Diagnosen (S. 20): Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit

Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit - koronare 3 -Ast-Erkrankung mit/bei

koronare 3 -Ast-Erkrankung mit/bei - Status nach PTCA/Stent Riva im August 1999 und PTCA/Stent RCX und ACD im November 1999

Status nach PTCA/Stent Riva im August 1999 und PTCA/Stent RCX und ACD im November 1999 - Mibi -Szintigraphie im November 2000 mit Nachweis einer inferioren Belastungsischämie

Mibi -Szintigraphie im November 2000 mit Nachweis einer inferioren Belastungsischämie - zusätzlich atypische, wahrscheinlich extrakardiale Thoraxschmerzen

zusätzlich atypische, wahrscheinlich extrakardiale Thoraxschmerzen - eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit

eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit - globale normale linksventrikuläre Pumpfunktion

globale normale linksventrikuläre Pumpfunktion - kardiovaskuläre Risikofaktoren

kardiovaskuläre Risikofaktoren - fortgesetzter Nikotinkonsum

fortgesetzter Nikotinkonsum - metabolisches Syndrom

metabolisches Syndrom Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit

Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit - undifferenzierte Somatisierungsstörung

undifferenzierte Somatisierungsstörung - metabolisches Syndrom

metabolisches Syndrom - Adipositas

Adipositas - Diabetes mellitus Typ II, intermittierend insulinopflichtig, medika mentös behandelt

Diabetes mellitus Typ II, intermittierend insulinopflichtig, medika mentös behandelt - arterielle Hyper t onie, medikamentös behandelt

arterielle Hyper t onie, medikamentös behandelt - Dyslipidämie, medikamentös behandelt

Dyslipidämie, medikamentös behandelt Im Rahmen der psychiatrischen Begutachtung stellten die Gutachter fest, dass das Ausmass der geklagten körperlichen Beschwerden und die subjektive Krankheitsüberzeugung, auf Grund dieser Beschwerden nicht arbeiten zu kön nen, durch die somatischen Befunde nicht objektiviert werden könne, weshalb eine psychische Überlagerung anzunehmen sei. Dabei handle es sich um eine undifferenzierte Somatisierungsstörung. Im Rahmen dieser Störung leide der Beschwerdeführer unter leichten, depressiv-ängstlichen Verstimmungszuständen (S. 14). Bei den Gedächtnisstörungen handle es sich um den Ausdruck einer Verdeutlichungstendenz. Hinweise auf eine schwere depressive Störung oder auf eine schwere Angststörung bestünden keine. Der Beschwerdeführer zeige ausge prägte regressive Tendenzen. Die ausgeprägten regressiven Verhaltensweisen begründeten indes weder eine psychiatrische Diagnose noch eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht. Aus psychiatrischer Sicht sei ein zig die Diagnose einer undifferenzierten Somatisierungsstörung zu stellen. Die leichten depressiv-ängstlichen Verstimmungen seien im Rahmen der Somati sie rungsstörung zu sehen. Eine psychische Komorbidität liege nicht vor. Da der Beschwerdeführer gute Beziehungen zu seiner Ehegattin, zu seiner Tochter und zu seinen Enkelkindern unterhalte und mit seiner Ehegattin im Jahre 2009 einige Wochen Ferien in seiner mazedonischen Heimat verbracht habe, sei zudem ein sozialer Rückzug zu verneinen. Dem Beschwerdeführer könne a us psychiatrischer Sicht zugemutet werden, die nötige Willensanstrengung aufzu bringen, um ganztags einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen (S. 15).

Im Rahmen der psychiatrischen Begutachtung stellten die Gutachter fest, dass das Ausmass der geklagten körperlichen Beschwerden und die subjektive Krankheitsüberzeugung, auf Grund dieser Beschwerden nicht arbeiten zu kön nen, durch die somatischen Befunde nicht objektiviert werden könne, weshalb eine psychische Überlagerung anzunehmen sei. Dabei handle es sich um eine undifferenzierte Somatisierungsstörung. Im Rahmen dieser Störung leide der Beschwerdeführer unter leichten, depressiv-ängstlichen Verstimmungszuständen (S. 14). Bei den Gedächtnisstörungen handle es sich um den Ausdruck einer Verdeutlichungstendenz. Hinweise auf eine schwere depressive Störung oder auf eine schwere Angststörung bestünden keine. Der Beschwerdeführer zeige ausge prägte regressive Tendenzen. Die ausgeprägten regressiven Verhaltensweisen begründeten indes weder eine psychiatrische Diagnose noch eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht. Aus psychiatrischer Sicht sei ein zig die Diagnose einer undifferenzierten Somatisierungsstörung zu stellen. Die leichten depressiv-ängstlichen Verstimmungen seien im Rahmen der Somati sie rungsstörung zu sehen. Eine psychische Komorbidität liege nicht vor. Da der Beschwerdeführer gute Beziehungen zu seiner Ehegattin, zu seiner Tochter und zu seinen Enkelkindern unterhalte und mit seiner Ehegattin im Jahre 2009 einige Wochen Ferien in seiner mazedonischen Heimat verbracht habe, sei zudem ein sozialer Rückzug zu verneinen. Dem Beschwerdeführer könne a us psychiatrischer Sicht zugemutet werden, die nötige Willensanstrengung aufzu bringen, um ganztags einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen (S. 15). Aus kardiologischer Sicht leide der Beschwerdeführer an einer koronaren Herz krankheit bei einem ausgeprägten Risikofaktorenprofil, welches gegenwärtig noch ungenügend eingestellt sei. Die Ausübung körperlich belastender Tätig keiten sei ihm deshalb nicht mehr zuzumuten. Hingegen sei ihm die Ausübung von Tätigkeiten ohne körperliche Belastung weiterhin zuzumuten ( S. 19).

Aus kardiologischer Sicht leide der Beschwerdeführer an einer koronaren Herz krankheit bei einem ausgeprägten Risikofaktorenprofil, welches gegenwärtig noch ungenügend eingestellt sei. Die Ausübung körperlich belastender Tätig keiten sei ihm deshalb nicht mehr zuzumuten. Hingegen sei ihm die Ausübung von Tätigkeiten ohne körperliche Belastung weiterhin zuzumuten ( S. 19). Im Rahmen der Gesamtbeurteilung führten die Gutachter aus, dass der Beschwer deführer durch sein Herzleiden in der Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt werde. In psychischer Hinsicht werde er hingegen in seiner Arbeitsfähigkeit nicht zusätzlich beeinträchtig t. Dem Beschwerdeführer sei die Ausübung der angestammten Tätigkeit als Gipser sowie die Ausübung körperlich schwerer und anhaltend mittelschwerer Tätigkeiten nicht mehr zuzumuten. Für körperlich leichte bis nur selten mittelschwere Tätigkeiten bestehe hingegen eine uneinge schränkte Arbeits- und Leistungsfähigkeit (S. 22).

Im Rahmen der Gesamtbeurteilung führten die Gutachter aus, dass der Beschwer deführer durch sein Herzleiden in der Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt werde. In psychischer Hinsicht werde er hingegen in seiner Arbeitsfähigkeit nicht zusätzlich beeinträchtig t. Dem Beschwerdeführer sei die Ausübung der angestammten Tätigkeit als Gipser sowie die Ausübung körperlich schwerer und anhaltend mittelschwerer Tätigkeiten nicht mehr zuzumuten. Für körperlich leichte bis nur selten mittelschwere Tätigkeiten bestehe hingegen eine uneinge schränkte Arbeits- und Leistungsfähigkeit (S. 22). 4.

4. 4.1 Des Weitern gilt es zu prüfen, ob sich die gesundheitlichen Verhältnisse seither bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 2 2. August 2012 ( Urk. 2) ver ändert haben.

4.1 Des Weitern gilt es zu prüfen, ob sich die gesundheitlichen Verhältnisse seither bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 2 2. August 2012 ( Urk. 2) ver ändert haben. 4.2 Dr. D.___ erwähnte in seinem Bericht vom 3 0. März 2011 ( Urk. 7/113) dass bei dem an einer schweren koronaren 3-Gefässerkrankung leidenden Beschwerde führer die Durchführung einer Rekoronarangiographie angezeigt sei, dass der Beschwerdeführer sich einer solchen Untersuchung wegen seiner ausgeprägten Angst davor jedoch nicht unterziehen w o ll e.

4.2 Dr. D.___ erwähnte in seinem Bericht vom 3 0. März 2011 ( Urk. 7/113) dass bei dem an einer schweren koronaren 3-Gefässerkrankung leidenden Beschwerde führer die Durchführung einer Rekoronarangiographie angezeigt sei, dass der Beschwerdeführer sich einer solchen Untersuchung wegen seiner ausgeprägten Angst davor jedoch nicht unterziehen w o ll e. 4.3 Die Ärzte des G.___, Klinik für Kardiologie, erwähnten in ihrem Bericht vom 2 1. Mai 2012 ( Urk. 7/123/7-9), dass der Beschwerdeführer unter progredienten, rezidivierenden retrosternalen Schmerzen mit Ausstrah lung in den linken Arm gelitten habe, weshalb gleichentags eine Koronaran giographie durchgeführt worden sei. Diese habe eine deutliche Progredienz der Koronaratheromatose mit einem kollateralisierenden Verschluss der proximalen RCA sowie zwei hochgradige Stenosen des proximalen RCX ergeben. Es sei ein perkutaner Re vaskularisationsversuch geplant.

4.3 Die Ärzte des G.___, Klinik für Kardiologie, erwähnten in ihrem Bericht vom 2 1. Mai 2012 ( Urk. 7/123/7-9), dass der Beschwerdeführer unter progredienten, rezidivierenden retrosternalen Schmerzen mit Ausstrah lung in den linken Arm gelitten habe, weshalb gleichentags eine Koronaran giographie durchgeführt worden sei. Diese habe eine deutliche Progredienz der Koronaratheromatose mit einem kollateralisierenden Verschluss der proximalen RCA sowie zwei hochgradige Stenosen des proximalen RCX ergeben. Es sei ein perkutaner Re vaskularisationsversuch geplant. 4.4 Mit Operationsbericht vom 2 0. Juni 2012 ( Urk. 7/123/4-6) stellten die Ärzte des G.___ fest, dass ein Revaskularisationsversuch misslungen sei, weshalb eine Indikation zur operativen Sanierung bestehe. Beim Beschwerde führer sei gleichentags ein dreifacher aorto -koronarer Bypass implantiert wor den.

4.4 Mit Operationsbericht vom 2 0. Juni 2012 ( Urk. 7/123/4-6) stellten die Ärzte des G.___ fest, dass ein Revaskularisationsversuch misslungen sei, weshalb eine Indikation zur operativen Sanierung bestehe. Beim Beschwerde führer sei gleichentags ein dreifacher aorto -koronarer Bypass implantiert wor den. 4.5 Die Ärzte der H.___ erwähnten in ihrem undatierten, bei der IV-Stelle am 2 4. Juli 2012 eingegangenen Bericht ( Urk. 7/123/1-3), dass der Beschwerdeführer vom 2 6. Juni bis 1 4. Juli 2012 hospitalisiert gewesen sei und stellten die folgenden Diagnosen (S. 1) :

4.5 Die Ärzte der H.___ erwähnten in ihrem undatierten, bei der IV-Stelle am 2 4. Juli 2012 eingegangenen Bericht ( Urk. 7/123/1-3), dass der Beschwerdeführer vom 2 6. Juni bis 1 4. Juli 2012 hospitalisiert gewesen sei und stellten die folgenden Diagnosen (S. 1) : - koronare 3-Gefässerkrankung

koronare 3-Gefässerkrankung - prä- und postoperative Ejektionsfraktion (EF) des Herzens von 60 %

prä- und postoperative Ejektionsfraktion (EF) des Herzens von 60 % - arterielle Hypertonie, Diabetes Mellitus Typ 2, Nikotinkonsum, positive FA, Dyslipidämie, Adipositas

arterielle Hypertonie, Diabetes Mellitus Typ 2, Nikotinkonsum, positive FA, Dyslipidämie, Adipositas - depressive Störung mit Somatisierungstendenz

depressive Störung mit Somatisierungstendenz Die Ärzte führten aus, dass der Beschwerdeführer im Rahmen eines intensiven Trainingsprogramms seine kardiopulmonale Belastbarkeit verbessern sowie einen Kraft- und Konditionsaufbau habe erreichen können und am 1 4. Juli 2012 in einem deutlich rekonditionierten Zustand nach Hause entlassen worden sei. Dem Beschwerdeführer sei empfohlen worden, das Tragen schwerer Lasten während drei er Monate postoperativ zu vermeiden, um eine komplikationslose Heilung des Sternums zu gewährleisten (S. 2).

Die Ärzte führten aus, dass der Beschwerdeführer im Rahmen eines intensiven Trainingsprogramms seine kardiopulmonale Belastbarkeit verbessern sowie einen Kraft- und Konditionsaufbau habe erreichen können und am 1 4. Juli 2012 in einem deutlich rekonditionierten Zustand nach Hause entlassen worden sei. Dem Beschwerdeführer sei empfohlen worden, das Tragen schwerer Lasten während drei er Monate postoperativ zu vermeiden, um eine komplikationslose Heilung des Sternums zu gewährleisten (S. 2). 4.6 Die Ärztin des Regionalen Ärztlichen Dienstes der Beschwerdegegnerin (RAD), Dr. med. I.___, Fachärztin für Innere Medizin, führte in ihrer Stellung nahme vom 1 4. August 2012 ( Urk. 7/125/3) aus, dass beim Beschwerdeführer gemäss der Beurteilung der Ärzte der H.___ vom Juli 2012 nach der dreifachen aortokoronaren Bypassoperation vom 2 0. Juni 2012 die kardiale Leistungsfähigkeit sowie die Kraft und Kondition signifikant habe ge steigert werden können, und dass die linksventrikuläre Punpfunktion sowohl prä- als auch postoperativ im Umfang einer EF von 60 % normal gewesen sei. Aus medizinischer Sicht sei drei Monate postoperativ und mithin ab Oktober 2012 erneut von einer Arbeitsfä higkeit von 100 % in einer angepassten Tätig keit auszugehen. Eine dauerhafte Verschlechterung des Gesundheitszustandes sei nicht ausgewiesen und es sei davon auszugehen, dass die durchgeführte Bypassoperation am Ressourcenprofil nichts geändert habe.

4.6 Die Ärztin des Regionalen Ärztlichen Dienstes der Beschwerdegegnerin (RAD), Dr. med. I.___, Fachärztin für Innere Medizin, führte in ihrer Stellung nahme vom 1 4. August 2012 ( Urk. 7/125/3) aus, dass beim Beschwerdeführer gemäss der Beurteilung der Ärzte der H.___ vom Juli 2012 nach der dreifachen aortokoronaren Bypassoperation vom 2 0. Juni 2012 die kardiale Leistungsfähigkeit sowie die Kraft und Kondition signifikant habe ge steigert werden können, und dass die linksventrikuläre Punpfunktion sowohl prä- als auch postoperativ im Umfang einer EF von 60 % normal gewesen sei. Aus medizinischer Sicht sei drei Monate postoperativ und mithin ab Oktober 2012 erneut von einer Arbeitsfä higkeit von 100 % in einer angepassten Tätig keit auszugehen. Eine dauerhafte Verschlechterung des Gesundheitszustandes sei nicht ausgewiesen und es sei davon auszugehen, dass die durchgeführte Bypassoperation am Ressourcenprofil nichts geändert habe. 4.7 Soweit der Beschwerdeführer auf die von ihm mit Eingabe vom 1 4. Februar 2014 ( Urk. 10) eingereichten ärztlichen Berichte der Ärzte des J.___ vom 1. Oktober 2013 ( Urk. 11/1), vom 8. (Urk. 11/4) und vom 2 2. Januar 2014 ( Urk. 11/3) verweist, gilt es zu beachten, dass das Sozialver sicherungsgericht die Gesetzmässigkeit der angefochtenen Verfügungen in der Regel nach dem Sachverhalt beurteilt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwal tungsverfahrens gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verän dert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsver fügung sein (BGE 131 V 242 E. 2.1; 129 V 167 E. 1 ; 121 V 362 E. 1b).

4.7 Soweit der Beschwerdeführer auf die von ihm mit Eingabe vom 1 4. Februar 2014 ( Urk. 10) eingereichten ärztlichen Berichte der Ärzte des J.___ vom 1. Oktober 2013 ( Urk. 11/1), vom 8. (Urk. 11/4) und vom 2 2. Januar 2014 ( Urk. 11/3) verweist, gilt es zu beachten, dass das Sozialver sicherungsgericht die Gesetzmässigkeit der angefochtenen Verfügungen in der Regel nach dem Sachverhalt beurteilt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwal tungsverfahrens gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verän dert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsver fügung sein (BGE 131 V 242 E. 2.1; 129 V 167 E. 1 ; 121 V 362 E. 1b). Da die vom Beschwerdeführer am 1 4. Februar 2014 eingereichten Arztberichte die Entwicklung seines Gesundheitszustand in kardiologischer Hinsicht ab Juli 2013 betreffen, ist auf diese Berichte vorliegend nicht weiter einzugehen.

Da die vom Beschwerdeführer am 1 4. Februar 2014 eingereichten Arztberichte die Entwicklung seines Gesundheitszustand in kardiologischer Hinsicht ab Juli 2013 betreffen, ist auf diese Berichte vorliegend nicht weiter einzugehen. 5.

5. 5.1 Den Akten zum Gesundheitszustand des Beschwerdeführers zum Zeitpunkt bei Erlass der Verfügung vom 2 1. April 2010 ( Urk. 7/106) lässt sich entnehmen, dass der Beschwerdeführer in somatischer Hinsicht unter einer koronaren 3-Gefäss erkrankung (Urk. 7/92/25-27) beziehu ngsweise unter einer koronaren 3 -Ast-Erkrankung ( Urk. 7/92/2-2 4 ) litt und deswegen in seiner Arbeitsfähigkeit beein trächtigt war. In psychischer Hinsicht vertraten die Ärzte des Psychiatrie zent rums B.___ die Ansicht, dass der Beschwerdeführer an einer generali sier ten Angststörung mit sekundärer rezidivierender, gegenwärtig mittelgradiger depressiver Störung und an einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung leide ( Urk. 7/92/28-29). Demgegenüber gingen die Ärzte des C.___ in ihrem Gut achten vom 5. Dezember 2009 (Urk. 7/92/2-2 4 ) davon aus, dass der Beschwer deführer in psychischer Hinsicht ausschliesslich unter einer undifferenzierten Somatisierungsstörung leide, dass er dadurch in seiner Arbeitsfähigkeit nicht beeinträchtigt werde, und dass ihm insgesamt die Ausübung körperlich leichter bis nur selten mittelschwere Tätigkeiten im Umfang eines vollzeitlichen Ar beits pensums zuzumuten sei.

5.1 Den Akten zum Gesundheitszustand des Beschwerdeführers zum Zeitpunkt bei Erlass der Verfügung vom 2 1. April 2010 ( Urk. 7/106) lässt sich entnehmen, dass der Beschwerdeführer in somatischer Hinsicht unter einer koronaren 3-Gefäss erkrankung (Urk. 7/92/25-27) beziehu ngsweise unter einer koronaren 3 -Ast-Erkrankung ( Urk. 7/92/2-2 4 ) litt und deswegen in seiner Arbeitsfähigkeit beein trächtigt war. In psychischer Hinsicht vertraten die Ärzte des Psychiatrie zent rums B.___ die Ansicht, dass der Beschwerdeführer an einer generali sier ten Angststörung mit sekundärer rezidivierender, gegenwärtig mittelgradiger depressiver Störung und an einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung leide ( Urk. 7/92/28-29). Demgegenüber gingen die Ärzte des C.___ in ihrem Gut achten vom 5. Dezember 2009 (Urk. 7/92/2-2 4 ) davon aus, dass der Beschwer deführer in psychischer Hinsicht ausschliesslich unter einer undifferenzierten Somatisierungsstörung leide, dass er dadurch in seiner Arbeitsfähigkeit nicht beeinträchtigt werde, und dass ihm insgesamt die Ausübung körperlich leichter bis nur selten mittelschwere Tätigkeiten im Umfang eines vollzeitlichen Ar beits pensums zuzumuten sei. 5.2

5.2 5.2.1 Das Gutachten der Ärzte des C.___ vom 5. Dezember 2009 (vorstehende E. 3.5) erfüllt die nach der Rechtspre chung für eine beweiskräftige medizi nische Ent scheidungs grundlage vor aus gesetzten formellen und materiellen Kriterien (vgl. vorstehende E. 1.6 ). Denn einerseits verfüg t en die Gutachter als Fachärzte für Innere Medizin, für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Kardiologie über die für die Beurteilung der geklagten Beschwerden angezeigte n fachme di zi ni sche n Spezialisierung en. Anderer seits setzten sich die Gutachter einge hend mit den me dizini schen Vorakten und mit den Ergebnissen ihrer ei ge nen fach ärztli chen Untersuchungen auseinander und begründeten ihre Schlussfolgerung, wonach der Beschwerdeführer ausschliesslich durch die koronare 3-Gefässer krankung in seiner Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt werde, und wonach der Beschwerdeführer in psychischer Hinsicht ausschliesslich an einer die Arbeits fä higkeit nicht beeinträchtigenden, undifferenzierten Somatisierungsstörung leide, in nachvollziehbarer Weis e.

5.2.1 Das Gutachten der Ärzte des C.___ vom 5. Dezember 2009 (vorstehende E. 3.5) erfüllt die nach der Rechtspre chung für eine beweiskräftige medizi nische Ent scheidungs grundlage vor aus gesetzten formellen und materiellen Kriterien (vgl. vorstehende E. 1.6 ). Denn einerseits verfüg t en die Gutachter als Fachärzte für Innere Medizin, für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Kardiologie über die für die Beurteilung der geklagten Beschwerden angezeigte n fachme di zi ni sche n Spezialisierung en. Anderer seits setzten sich die Gutachter einge hend mit den me dizini schen Vorakten und mit den Ergebnissen ihrer ei ge nen fach ärztli chen Untersuchungen auseinander und begründeten ihre Schlussfolgerung, wonach der Beschwerdeführer ausschliesslich durch die koronare 3-Gefässer krankung in seiner Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt werde, und wonach der Beschwerdeführer in psychischer Hinsicht ausschliesslich an einer die Arbeits fä higkeit nicht beeinträchtigenden, undifferenzierten Somatisierungsstörung leide, in nachvollziehbarer Weis e. 5.2.2 Die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch die Ärzte des C.___ vermag auch in so fern zu überzeugen, als sie davon ausgingen, dass der Beschwerdeführer an einer undifferenzierte n Somatisierungsstörung leide, welche die bestehenden leichten, depressiv-ängstlichen Verstimmungszustände mitumfasse, und welche ihn in seiner Arbeitsfähigkeit nicht zusätzlich beeinträchtige, und als sie eine psychische Komorbidität im Sinne einer eigenständige n Angststörung oder einer eigenständige n depressiven Störung sowie einen sozialen Rückzug verneinten. Denn e ine fachärztlich (psychiatrisch) diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzstörung begründet als solche noch keine Invalidität. Vielmehr besteht eine Vermutung, dass die somatoforme Schmerzstörung oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar sind. Bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, können den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar machen, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt. Ob ein solcher Ausnahmefall vorliegt, entscheidet sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien. Im Vordergrund steht die Feststellung einer psychischen Komorbidität von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprä gung und Dauer. Massgebend sein können auch weitere mit gewisser Intensität und Konstanz erfüllte Faktoren, so: chronische körperliche Begleiterkran kun gen ; ein mehrjähriger, chronifizierter Krankheitsverlauf mit unveränderter oder progredienter Symptomatik ohne längerdauernde Rück bildung; ein aus ge wie sener sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens; ein verfestigter, thera peutisch nicht mehr beeinflussbarer innerseelischer Verlauf einer an sich miss glückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbewältigung (primärer Krankheitsgewinn; „ Flucht in die Krankheit"); ein unbefriedigendes Behandlungsergebnis trotz konsequent durchgeführter ambulanter und/oder stationärer Behandlung (auch mit unterschiedlichem therapeutischem Ansatz) und gescheiterte Rehabilitati ons massnahmen bei vorhandener Motivation und Eigenanstrengung (koopera tive Haltung) der versicherten Person. Je mehr dieser Kriterien zutreffen und je ausgeprägter sich die entsprechenden Befunde dar stellen, desto eher sind - aus nahmsweise - die Voraussetzungen für eine zumut bare Willensanstrengung zu verneinen (BGE 130 V 352, 131 V 49 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3 ff. ).

5.2.2 Die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch die Ärzte des C.___ vermag auch in so fern zu überzeugen, als sie davon ausgingen, dass der Beschwerdeführer an einer undifferenzierte n Somatisierungsstörung leide, welche die bestehenden leichten, depressiv-ängstlichen Verstimmungszustände mitumfasse, und welche ihn in seiner Arbeitsfähigkeit nicht zusätzlich beeinträchtige, und als sie eine psychische Komorbidität im Sinne einer eigenständige n Angststörung oder einer eigenständige n depressiven Störung sowie einen sozialen Rückzug verneinten. Denn e ine fachärztlich (psychiatrisch) diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzstörung begründet als solche noch keine Invalidität. Vielmehr besteht eine Vermutung, dass die somatoforme Schmerzstörung oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar sind. Bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, können den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar machen, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt. Ob ein solcher Ausnahmefall vorliegt, entscheidet sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien. Im Vordergrund steht die Feststellung einer psychischen Komorbidität von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprä gung und Dauer. Massgebend sein können auch weitere mit gewisser Intensität und Konstanz erfüllte Faktoren, so: chronische körperliche Begleiterkran kun gen ; ein mehrjähriger, chronifizierter Krankheitsverlauf mit unveränderter oder progredienter Symptomatik ohne längerdauernde Rück bildung; ein aus ge wie sener sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens; ein verfestigter, thera peutisch nicht mehr beeinflussbarer innerseelischer Verlauf einer an sich miss glückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbewältigung (primärer Krankheitsgewinn; „ Flucht in die Krankheit"); ein unbefriedigendes Behandlungsergebnis trotz konsequent durchgeführter ambulanter und/oder stationärer Behandlung (auch mit unterschiedlichem therapeutischem Ansatz) und gescheiterte Rehabilitati ons massnahmen bei vorhandener Motivation und Eigenanstrengung (koopera tive Haltung) der versicherten Person. Je mehr dieser Kriterien zutreffen und je ausgeprägter sich die entsprechenden Befunde dar stellen, desto eher sind - aus nahmsweise - die Voraussetzungen für eine zumut bare Willensanstrengung zu verneinen (BGE 130 V 352, 131 V 49 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3 ff. ). In BGE 139 V 547 hat das Bundesgericht an dieser Rechtsprechung unter Aus einandersetzung mit der daran geübten Kritik festgehalten und auf die beson dere Bedeutung einer fachgerechten Abklärung hingewiesen (E. 9.1.3, E. 9.2.1). Insbesondere erkannte das Bundesgericht, dass sich die unklaren Beschwerden hinsichtlich ihrer invalidisierenden Folgen von anderen (psychischen) Leiden durch die mangelnde Objektivierbarkeit unterscheiden. Dabei hand elt es sich um ein sachliches Kriterium, das überprüft werden kann. Die hinreichende Objekti vierbarkeit der gesundheitlichen Beeinträchtigung wird für Ansprüche auf Sozialversicherungsleistungen seit jeher vorausgesetzt und ha t im Rahmen der 5. IV-Re vision auch Eingang in die Gesetzgebung gefunden (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Von einer unbegründeten Schlechterstellung beziehungsweise einer Dis kriminierung der betroffenen Versicherten in verfassungsmässigem Sinne bezie hungsweise nach Massgabe der EMRK k a nn daher nicht gesprochen werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_142/2013 vom 20. November 2013 E. 4.2 mit Hinweis auf BGE 139 V 547 E. 5.6 in fine und E. 5.7).

In BGE 139 V 547 hat das Bundesgericht an dieser Rechtsprechung unter Aus einandersetzung mit der daran geübten Kritik festgehalten und auf die beson dere Bedeutung einer fachgerechten Abklärung hingewiesen (E. 9.1.3, E. 9.2.1). Insbesondere erkannte das Bundesgericht, dass sich die unklaren Beschwerden hinsichtlich ihrer invalidisierenden Folgen von anderen (psychischen) Leiden durch die mangelnde Objektivierbarkeit unterscheiden. Dabei hand elt es sich um ein sachliches Kriterium, das überprüft werden kann. Die hinreichende Objekti vierbarkeit der gesundheitlichen Beeinträchtigung wird für Ansprüche auf Sozialversicherungsleistungen seit jeher vorausgesetzt und ha t im Rahmen der 5. IV-Re vision auch Eingang in die Gesetzgebung gefunden (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Von einer unbegründeten Schlechterstellung beziehungsweise einer Dis kriminierung der betroffenen Versicherten in verfassungsmässigem Sinne bezie hungsweise nach Massgabe der EMRK k a nn daher nicht gesprochen werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_142/2013 vom 20. November 2013 E. 4.2 mit Hinweis auf BGE 139 V 547 E. 5.6 in fine und E. 5.7). 5.2.3 Nach der Rechtsprechung hat die rechtsanwendende Behörde bei einer an hal ten den somatoformen Schmerzstörung beziehungsweise einer Somatisierungs stö rung zunächst die aufgrund der medi zini schen Aktenlage zu beantwortende - Frage zu prüfen, ob und inwieweit bei der versicherten Person neben der diagnos tizier ten, allein nicht invalidisieren den (BGE 130 V 352 E. 2.2.3) anhal tenden soma toformen Schmerz störung zu sätz liche psychische Beeinträchtigun gen im Sinne des recht sprechungsge mässen Kriterienkatalogs vorliegen, welche einer adäquaten Schmerz bewälti gung ob jek tiv entgegen stehen. Die entspre chenden Fest stellungen sind tatsäch licher Natur. Des Weitern gilt es zu prüfen, ob eine allenfalls fest gestellte psy chische Komorbidität hinreichend erheblich ist und/oder ein zelne oder mehrere der fest gestellten weiteren Kriterien in genü gender Inten sität und Konstanz vor liegen, um gesamthaft den Schluss auf eine nicht mit zumut barer Willensan strengung überwindbare Schmerzstörung und somit auf eine inva lidisierende Gesund heitsschädigung zu gestatten. Diese Frage ist recht licher Art: Ihre abschliessende Beantwortung obliegt damit nicht den Ärztinnen und Ärz ten, sondern den rechtsanwendenden Behörden (Urteile des Bundes gerichts 9C_820/2007 vom 2. September 2008 E. 4.1 mit Hinweisen und 9C_636/2007 vom 28. Juli 2008, E. 3.3.1).

5.2.3 Nach der Rechtsprechung hat die rechtsanwendende Behörde bei einer an hal ten den somatoformen Schmerzstörung beziehungsweise einer Somatisierungs stö rung zunächst die aufgrund der medi zini schen Aktenlage zu beantwortende - Frage zu prüfen, ob und inwieweit bei der versicherten Person neben der diagnos tizier ten, allein nicht invalidisieren den (BGE 130 V 352 E. 2.2.3) anhal tenden soma toformen Schmerz störung zu sätz liche psychische Beeinträchtigun gen im Sinne des recht sprechungsge mässen Kriterienkatalogs vorliegen, welche einer adäquaten Schmerz bewälti gung ob jek tiv entgegen stehen. Die entspre chenden Fest stellungen sind tatsäch licher Natur. Des Weitern gilt es zu prüfen, ob eine allenfalls fest gestellte psy chische Komorbidität hinreichend erheblich ist und/oder ein zelne oder mehrere der fest gestellten weiteren Kriterien in genü gender Inten sität und Konstanz vor liegen, um gesamthaft den Schluss auf eine nicht mit zumut barer Willensan strengung überwindbare Schmerzstörung und somit auf eine inva lidisierende Gesund heitsschädigung zu gestatten. Diese Frage ist recht licher Art: Ihre abschliessende Beantwortung obliegt damit nicht den Ärztinnen und Ärz ten, sondern den rechtsanwendenden Behörden (Urteile des Bundes gerichts 9C_820/2007 vom 2. September 2008 E. 4.1 mit Hinweisen und 9C_636/2007 vom 28. Juli 2008, E. 3.3.1). 5.2.4 Vorliegend ist auf Grund der Akten indes keine eigenständige psychische Komor bidi tät von erheblicher Schwere, Dauer und Intensi tät ausgewiesen. Um eine solche handelt es sich insbesondere nicht bei der von den Ärzten des Psy chiatriezentrums B.___ festgestellten generalisierten Angststörung ( vor ste hende E. 3.4 ). Denn dabei handelt es sich gestützt auf die nachvollziehbare Beurteilung der Gutachter des C.___ nicht um ein eigenständiges psychisches Leiden im Sinne einer psychischen Komorbidität, sondern um reak tive Begleit er scheinungen der undifferenzierten Somatisierungsstörung im Sinne von depres siv-ängstlichen Verstimmungszustände n. Im Übrigen gelten p raxisgemäss leichte bezie hungs weise mittelschwere Depression en als Begleiterschei nung der soma to formen Schmerzstörung und nicht als eine selbststän dige, von der Schmerzverarbeitungs störung losgelöste psychische Komorbidität (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_945/2009 vom 23. September 2010 E. 10.1 mit Hinwei sen).

5.2.4 Vorliegend ist auf Grund der Akten indes keine eigenständige psychische Komor bidi tät von erheblicher Schwere, Dauer und Intensi tät ausgewiesen. Um eine solche handelt es sich insbesondere nicht bei der von den Ärzten des Psy chiatriezentrums B.___ festgestellten generalisierten Angststörung ( vor ste hende E. 3.4 ). Denn dabei handelt es sich gestützt auf die nachvollziehbare Beurteilung der Gutachter des C.___ nicht um ein eigenständiges psychisches Leiden im Sinne einer psychischen Komorbidität, sondern um reak tive Begleit er scheinungen der undifferenzierten Somatisierungsstörung im Sinne von depres siv-ängstlichen Verstimmungszustände n. Im Übrigen gelten p raxisgemäss leichte bezie hungs weise mittelschwere Depression en als Begleiterschei nung der soma to formen Schmerzstörung und nicht als eine selbststän dige, von der Schmerzverarbeitungs störung losgelöste psychische Komorbidität (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_945/2009 vom 23. September 2010 E. 10.1 mit Hinwei sen). Eine eigen stän dige psychische Komorbidität von erheblicher Schwere, Dauer und Intensi tät liegt somit nicht vor. Auch die übrigen erwähnten (vorstehende E. 5.2.2 ) Kriterien, welche gemäss der Rechtsprechung einem adäquaten Um gang mit den geklagten Schmerzen entgegenstehen können, insbesondere ein sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens, sind vorliegend nicht hinrei chend gehäuft und ausgeprägt erfüllt, um insge samt den Schluss auf eine inva lidisierende Gesundheits schädi gung zu gestatten.

Eine eigen stän dige psychische Komorbidität von erheblicher Schwere, Dauer und Intensi tät liegt somit nicht vor. Auch die übrigen erwähnten (vorstehende E. 5.2.2 ) Kriterien, welche gemäss der Rechtsprechung einem adäquaten Um gang mit den geklagten Schmerzen entgegenstehen können, insbesondere ein sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens, sind vorliegend nicht hinrei chend gehäuft und ausgeprägt erfüllt, um insge samt den Schluss auf eine inva lidisierende Gesundheits schädi gung zu gestatten. 5.2.5 Unter diesen Umständen vermag die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung durch die Ärzte des C.___, wonach dem Beschwerdeführer zwar die Ausübung körperlich schwerer und anhaltend mittelschwerer Tätigkeiten sowie insbesondere die bis herige Tätigkeit als Gipser nicht mehr zuzumuten, wonach ihm hingegen die Ausübung b ehinderungsangepasster, körperlich leichter bis selten mittelschwe rer Tätigkeit en ohne Einschränkungen zuzumuten sei en, zu überzeugen, so dass darauf abgestellt wer den kann.

5.2.5 Unter diesen Umständen vermag die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung durch die Ärzte des C.___, wonach dem Beschwerdeführer zwar die Ausübung körperlich schwerer und anhaltend mittelschwerer Tätigkeiten sowie insbesondere die bis herige Tätigkeit als Gipser nicht mehr zuzumuten, wonach ihm hingegen die Ausübung b ehinderungsangepasster, körperlich leichter bis selten mittelschwe rer Tätigkeit en ohne Einschränkungen zuzumuten sei en, zu überzeugen, so dass darauf abgestellt wer den kann. 5.3 Nicht zu überzeugen vermag demgegenüber die Beurteilung durch die Ärzte des Psychiatriezentrums B.___ vom 8. Oktober 2009 (vorstehende E. 3.4 ), in soweit diese davon ausgingen, dass der Beschwerdeführer neben einer anhal tenden somatoformen Schmerzstörung an einer generalisierten Angststörung mit sekundärer rezidivierender depressiver Störung leide. Denn die Beurteilung durch die Ärzte des Psychiatriezentrums B.___ enthält keine nachvollzieh bare Begründung der gestellten Diagnose einer generalisierten Angststörung, weshalb insoweit darauf nicht abgestellt werden kann. Diesbezüglich vermag vielmehr die nachvollziehbare Beurteilung durch die Gutachter des C.___ zu über zeugen, wonach es sich bei den bestehenden depressiv-ängstlichen Verstim mungszuständen nicht um eine eigenständige psychische Störung, sondern um Begleiterscheinungen der undifferenzierten Somat isierungsstörung handelt.

5.3 Nicht zu überzeugen vermag demgegenüber die Beurteilung durch die Ärzte des Psychiatriezentrums B.___ vom 8. Oktober 2009 (vorstehende E. 3.4 ), in soweit diese davon ausgingen, dass der Beschwerdeführer neben einer anhal tenden somatoformen Schmerzstörung an einer generalisierten Angststörung mit sekundärer rezidivierender depressiver Störung leide. Denn die Beurteilung durch die Ärzte des Psychiatriezentrums B.___ enthält keine nachvollzieh bare Begründung der gestellten Diagnose einer generalisierten Angststörung, weshalb insoweit darauf nicht abgestellt werden kann. Diesbezüglich vermag vielmehr die nachvollziehbare Beurteilung durch die Gutachter des C.___ zu über zeugen, wonach es sich bei den bestehenden depressiv-ängstlichen Verstim mungszuständen nicht um eine eigenständige psychische Störung, sondern um Begleiterscheinungen der undifferenzierten Somat isierungsstörung handelt. 5.4 Während die Berichte von Dr. D.___ vom 1 5. Januar 2008 ( vorstehende E. 3.2 ) und der Ärzte des Psychiatriezentrums B.___ vom 8. Oktober 2009 (vor stehende E. 3.4 ) keine Arbeitsfähigkeitsbeurteilung enthalten, stellte Dr. E.___ in seinem Bericht ( vorstehende E. 3.3 ) eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % fest. Die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung durch Dr. E.___ vermag indes nicht zu überzeugen. Denn einerseits postulierte dieser be reits in seinem Bericht vom 1 6. Mai 200 4 ( Urk. 7/55/1-4), dass der Beschwerdeführe r seit dem 5. Oktober 2000 im Umfang von 100 % arbeitsunfähig gewesen, und dass ihm keine Tätig keit mehr zumutbar sei, weshalb die erneute Feststellung einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit einerseits nicht geeignet ist, eine wesentliche Verschlechte rung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers zu beweisen. Anderer seits fehlt es der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung durch Dr. E.___ an einer nachvollziehbaren Begründung. Zudem gilt es in Bezug auf Dr. E.___ die Erfah rungstatsache zu berücksichtigen, dass Hausärzte und behandelnde Ärzte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung mitunter eher zu gunsten ihrer Patienten aussagen dürften (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Aus diesem Grunde sowie mangels einer nachvollziehbaren Begründung kann auf die Ar beitsfähigkeitsbeurteilung durch Dr. E.___ daher nicht abgestellt werden.

5.4 Während die Berichte von Dr. D.___ vom 1 5. Januar 2008 ( vorstehende E. 3.2 ) und der Ärzte des Psychiatriezentrums B.___ vom 8. Oktober 2009 (vor stehende E. 3.4 ) keine Arbeitsfähigkeitsbeurteilung enthalten, stellte Dr. E.___ in seinem Bericht ( vorstehende E. 3.3 ) eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % fest. Die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung durch Dr. E.___ vermag indes nicht zu überzeugen. Denn einerseits postulierte dieser be reits in seinem Bericht vom 1 6. Mai 200 4 ( Urk. 7/55/1-4), dass der Beschwerdeführe r seit dem 5. Oktober 2000 im Umfang von 100 % arbeitsunfähig gewesen, und dass ihm keine Tätig keit mehr zumutbar sei, weshalb die erneute Feststellung einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit einerseits nicht geeignet ist, eine wesentliche Verschlechte rung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers zu beweisen. Anderer seits fehlt es der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung durch Dr. E.___ an einer nachvollziehbaren Begründung. Zudem gilt es in Bezug auf Dr. E.___ die Erfah rungstatsache zu berücksichtigen, dass Hausärzte und behandelnde Ärzte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung mitunter eher zu gunsten ihrer Patienten aussagen dürften (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Aus diesem Grunde sowie mangels einer nachvollziehbaren Begründung kann auf die Ar beitsfähigkeitsbeurteilung durch Dr. E.___ daher nicht abgestellt werden. 5.5 Nach Gesagtem ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin bei Er lass der ursprünglichen Verfügung vom 2 1. April 2010 ( Urk. 7/106) gestützt auf die Beurteilung durch die Ärzte des C.___ vom 5. Dezember 2009 davon ausgin gen, dass dem Beschwerdeführer zu diesem Zeitpunkt die Ausübung einer ge eigneten behinderungsangepassten Tätigkeit im Umfang eines Arbeitspensums von 100 % zuzumuten war.

5.5 Nach Gesagtem ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin bei Er lass der ursprünglichen Verfügung vom 2 1. April 2010 ( Urk. 7/106) gestützt auf die Beurteilung durch die Ärzte des C.___ vom 5. Dezember 2009 davon ausgin gen, dass dem Beschwerdeführer zu diesem Zeitpunkt die Ausübung einer ge eigneten behinderungsangepassten Tätigkeit im Umfang eines Arbeitspensums von 100 % zuzumuten war. 6.

6. 6.1 Bei der Beurteilung des Gesundheitszustandes bei Erlass der angefochtenen Verfü gung vom 2 2. August 2012 ( Urk. 2) gilt es zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer am 2 0. Juni 2012 erneut an seinem Herzen operiert wurde, und dass ihm dabei ein dreifacher aorto -koronarer Bypass implantiert wurde (vorstehende E. 4.4 ). Sodann gilt es zu berücksichtigen, dass die Ärzte der H.___ in ihrem Bericht ( vorstehende E. 4.5 ) eine prä- und postoperative linksventrikuläre Pumpfunktion im Umfang einer EF von 60 % feststellten, und erwähnten, dass der Beschwerdeführer am 1 4. Juli 2012 i n einem deutlich rekonditionierten Zustand nach Hause entlassen worden sei, und dass sie dem Beschwerdeführer empfohlen hätten, das Tragen schwerer Lasten während drei er Monate postoperativ zu vermeiden, damit eine komplikations lose Heilung des Sternums gewährleistet werden kann.

6.1 Bei der Beurteilung des Gesundheitszustandes bei Erlass der angefochtenen Verfü gung vom 2 2. August 2012 ( Urk. 2) gilt es zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer am 2 0. Juni 2012 erneut an seinem Herzen operiert wurde, und dass ihm dabei ein dreifacher aorto -koronarer Bypass implantiert wurde (vorstehende E. 4.4 ). Sodann gilt es zu berücksichtigen, dass die Ärzte der H.___ in ihrem Bericht ( vorstehende E. 4.5 ) eine prä- und postoperative linksventrikuläre Pumpfunktion im Umfang einer EF von 60 % feststellten, und erwähnten, dass der Beschwerdeführer am 1 4. Juli 2012 i n einem deutlich rekonditionierten Zustand nach Hause entlassen worden sei, und dass sie dem Beschwerdeführer empfohlen hätten, das Tragen schwerer Lasten während drei er Monate postoperativ zu vermeiden, damit eine komplikations lose Heilung des Sternums gewährleistet werden kann. 6.2 Gestützt auf die se Beurteilung durch die Ärzte der H.___ ging Dr. I.___ in ihrer Beurteilung vom 1 4. August 2012 ( vorstehende E. 4.6 ) davon aus, dass der Beschwerdeführer nach der Operation vom 2 0. Juni 2012 seine kardiale Leistungsfähigkeit bei normaler prä- und postoperativer links ventrikulärer Pumpfunktion signifikant gesteigert habe, weshalb ihm nach Ab heilung des Sternums drei Monate postoperativ und mithin ab Oktober 2012 die Ausübung einer behinderungsangepassten Tätigkeit erneut im Rahmen eines Arbeitspensums von 100 % zuzumuten sei.

6.2 Gestützt auf die se Beurteilung durch die Ärzte der H.___ ging Dr. I.___ in ihrer Beurteilung vom 1 4. August 2012 ( vorstehende E. 4.6 ) davon aus, dass der Beschwerdeführer nach der Operation vom 2 0. Juni 2012 seine kardiale Leistungsfähigkeit bei normaler prä- und postoperativer links ventrikulärer Pumpfunktion signifikant gesteigert habe, weshalb ihm nach Ab heilung des Sternums drei Monate postoperativ und mithin ab Oktober 2012 die Ausübung einer behinderungsangepassten Tätigkeit erneut im Rahmen eines Arbeitspensums von 100 % zuzumuten sei. 6.3 Die nachvollziehbaren Beurteilungen durch die Ärzte der H.___ und durch Dr. I.___ vermögen vorliegend zu überzeugen. Gestützt auf diese nachvollziehbaren medizinischen Beurteilungen ist daher mit dem Beweis grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass de m Beschwerdeführer spätestens ab 1. Oktober 2012 die Ausübung behinderungs angepasster, körperlich leichter bis selten mittelschwerer Tätigkeiten erneut im Umfang eines vollzeitlichen Arbeitspensums zuzumuten war.

6.3 Die nachvollziehbaren Beurteilungen durch die Ärzte der H.___ und durch Dr. I.___ vermögen vorliegend zu überzeugen. Gestützt auf diese nachvollziehbaren medizinischen Beurteilungen ist daher mit dem Beweis grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass de m Beschwerdeführer spätestens ab 1. Oktober 2012 die Ausübung behinderungs angepasster, körperlich leichter bis selten mittelschwerer Tätigkeiten erneut im Umfang eines vollzeitlichen Arbeitspensums zuzumuten war. 7.

7. 7.1 Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen.

7.1 Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen. 7.2 Der Beginn des Rentenanspruchs wird gestützt auf Art. 29 Abs. 1 IVG bestimmt. Nach dieser Bestimmung kann der Rentenanspruch frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Artikel 29 Abs. 1 ATSG entstehen. Da sich der Beschwerdeführer am 1 9. Oktober 2011 für den Bezug von Versicherungsleistungen neu anmelde te (Urk. 7 /108), sind beim Einkommensvergleich die erwerblichen Verhältnisse des Jahres 2012 massge bend.

7.2 Der Beginn des Rentenanspruchs wird gestützt auf Art. 29 Abs. 1 IVG bestimmt. Nach dieser Bestimmung kann der Rentenanspruch frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Artikel 29 Abs. 1 ATSG entstehen. Da sich der Beschwerdeführer am 1 9. Oktober 2011 für den Bezug von Versicherungsleistungen neu anmelde te (Urk. 7 /108), sind beim Einkommensvergleich die erwerblichen Verhältnisse des Jahres 2012 massge bend. 7.3 Das Valideneinkommen ist dasjenige Einkommen, das die versicherte Person erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG, Art. 28a Abs. 1 IVG). Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist recht sprechungs gemäss entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest mögli chen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich keit als Gesunde tatsächlich verdienen würde, und nicht, was sie bestenfalls verdienen könnte (BGE 131 V 53 E. 5.1.2; Urteil des Bundesgerichts vom 5. September 2008, 9C_488/2008, E. 6.4). Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an gepassten Verdienst angeknüpft, da erfahrungs gemäss die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen von diesem Erfah rungssatz müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 135 V 59 E. 3.1).

7.3 Das Valideneinkommen ist dasjenige Einkommen, das die versicherte Person erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG, Art. 28a Abs. 1 IVG). Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist recht sprechungs gemäss entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest mögli chen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich keit als Gesunde tatsächlich verdienen würde, und nicht, was sie bestenfalls verdienen könnte (BGE 131 V 53 E. 5.1.2; Urteil des Bundesgerichts vom 5. September 2008, 9C_488/2008, E. 6.4). Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an gepassten Verdienst angeknüpft, da erfahrungs gemäss die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen von diesem Erfah rungssatz müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 135 V 59 E. 3.1). 7.4 Angesichts des in Art. 25 Abs. 1 IVV festgehaltenen Abstellens auf die AHV recht lich beitragspflichtigen Ein kommen bei der Berechnung der IV-recht lich massgebenden hypothetischen Vergleichseinkommen kann das Validen ein kom men Selbstständig- (Urteil des Bundesgerichts 9C_428/2009 vom 13. Okto ber 2009 E. 3.2.1 mit Hinweisen) wie auch Unselbstständigerwerbender (Urteil des Bundesgerichts 9C_111/2009 vom 21. Juli 2009 E. 2.1.2 mit Hin weisen) grundsätzlich auf der Basis der Einträge im individuellen Konto bestimmt wer den. Weist das bis Eintritt der Invalidität erzielte Einkommen starke und ver hältnismässig kurzfristig in Erscheinung ge tretene Schwankungen auf, ist dabei auf den während einer längeren Zeit spanne erzielten Durch schnitts verdienst ab zustellen (Urteile des Bundesgerichts 8C_576/2008 vom 10. Februar 2009 E. 6.2 und 8C_671/2009 vom 23. Dezember 2009 E. 5.2.1 mit Hinweisen).

7.4 Angesichts des in Art. 25 Abs. 1 IVV festgehaltenen Abstellens auf die AHV recht lich beitragspflichtigen Ein kommen bei der Berechnung der IV-recht lich massgebenden hypothetischen Vergleichseinkommen kann das Validen ein kom men Selbstständig- (Urteil des Bundesgerichts 9C_428/2009 vom 13. Okto ber 2009 E. 3.2.1 mit Hinweisen) wie auch Unselbstständigerwerbender (Urteil des Bundesgerichts 9C_111/2009 vom 21. Juli 2009 E. 2.1.2 mit Hin weisen) grundsätzlich auf der Basis der Einträge im individuellen Konto bestimmt wer den. Weist das bis Eintritt der Invalidität erzielte Einkommen starke und ver hältnismässig kurzfristig in Erscheinung ge tretene Schwankungen auf, ist dabei auf den während einer längeren Zeit spanne erzielten Durch schnitts verdienst ab zustellen (Urteile des Bundesgerichts 8C_576/2008 vom 10. Februar 2009 E. 6.2 und 8C_671/2009 vom 23. Dezember 2009 E. 5.2.1 mit Hinweisen). 7.5 Lässt sich aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse das ohne gesundheitliche Beeinträchtigung realisierte Einkommen nicht hinreichend genau beziffern, ist auf Erfahrungs- und Durchschnittswerte (Tabellenlöhne) abzustellen (vgl. AHI 1999 S. 240 E. 3b), wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren mit zu berücksichtigen sind (AHI 1999 S. 237, E. 3; Urteil e des Bundesgerichts 8C_163/2008 vom 8. August 2008 E. 3.2.1 und I 97/00 vom 29. August 2002 E. 1.2).

7.5 Lässt sich aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse das ohne gesundheitliche Beeinträchtigung realisierte Einkommen nicht hinreichend genau beziffern, ist auf Erfahrungs- und Durchschnittswerte (Tabellenlöhne) abzustellen (vgl. AHI 1999 S. 240 E. 3b), wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren mit zu berücksichtigen sind (AHI 1999 S. 237, E. 3; Urteil e des Bundesgerichts 8C_163/2008 vom 8. August 2008 E. 3.2.1 und I 97/00 vom 29. August 2002 E. 1.2). 7.6 Dem Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 7 /86 ) ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer seit dem Jahre 2001 keine Erwerbstätigkeit mehr ausge übt hat. Der vom Beschwerdeführer vor Eintritt des Gesundheitsschadens im Jahre 1999 bei der Y.___, Z.___, erzielte Verdienst als Gipser stellt daher keine taugliche Grund lage zur Bemes sung des Valideneinkommens dar, weshalb nicht zu beanstanden ist, dass die Beschwerdegegnerin i n der ange foch tenen Verfügung vom 2 2. August 2012 ( Urk. 2) d as Valideneinkommen anhand von Tabel len löhnen bemass. Da der Beschwerdeführer bis anhin als Gipser tätig war, sind Tabellenlöhne für Männer der Wirtschaftsabtei lung Bau gewerbe zu berücksichtigen.

7.6 Dem Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 7 /86 ) ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer seit dem Jahre 2001 keine Erwerbstätigkeit mehr ausge übt hat. Der vom Beschwerdeführer vor Eintritt des Gesundheitsschadens im Jahre 1999 bei der Y.___, Z.___, erzielte Verdienst als Gipser stellt daher keine taugliche Grund lage zur Bemes sung des Valideneinkommens dar, weshalb nicht zu beanstanden ist, dass die Beschwerdegegnerin i n der ange foch tenen Verfügung vom 2 2. August 2012 ( Urk. 2) d as Valideneinkommen anhand von Tabel len löhnen bemass. Da der Beschwerdeführer bis anhin als Gipser tätig war, sind Tabellenlöhne für Männer der Wirtschaftsabtei lung Bau gewerbe zu berücksichtigen. 7.7 Nach der Rechtsprechung können Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) heran gezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die stan dardisier ten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszuge hen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berück sichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu grunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende be triebs übliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a).

7.7 Nach der Rechtsprechung können Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) heran gezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die stan dardisier ten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszuge hen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berück sichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu grunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende be triebs übliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 7.8 Gemäss der Tabelle A 1 (privater Sektor) der LSE 2010 ( www.bfs.admin.ch ) erziel ten Männer im Anforderungsniveau 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) in der Wirt schaftsabteilung 41-43 ( Baugewerbe ) im Jahre 2010 einen monatli chen Ver dienst von Fr. 5‘310.-- Unter Be rück sichtigung der durch schnitt lichen be triebs üblichen wöchentlichen Arbeits zeit im Bereich Baugewerbe im Jahre 2012 von 41.5 Stunden ( www.bfs.admin.ch ), eines mutmass lichen Beschäfti gungsgrades von 100 % und einer durchschnittlichen Nominal lohnentwicklung im Baugewerbe im Jahre 2011 von 1.0 % und im Jahre 2012 von 0.7 % ( www.bfs.admin.ch ) resultiert für das Jahr 2012 ein Valideneinkommen von rund Fr. 67‘238. (Fr. 5‘310.-- x 12 Monate ÷ 40 Stun den x 41.5 Stunden x 1.01 x 1.007 ).

7.8 Gemäss der Tabelle A 1 (privater Sektor) der LSE 2010 ( www.bfs.admin.ch ) erziel ten Männer im Anforderungsniveau 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) in der Wirt schaftsabteilung 41-43 ( Baugewerbe ) im Jahre 2010 einen monatli chen Ver dienst von Fr. 5‘310.-- Unter Be rück sichtigung der durch schnitt lichen be triebs üblichen wöchentlichen Arbeits zeit im Bereich Baugewerbe im Jahre 2012 von 41.5 Stunden ( www.bfs.admin.ch ), eines mutmass lichen Beschäfti gungsgrades von 100 % und einer durchschnittlichen Nominal lohnentwicklung im Baugewerbe im Jahre 2011 von 1.0 % und im Jahre 2012 von 0.7 % ( www.bfs.admin.ch ) resultiert für das Jahr 2012 ein Valideneinkommen von rund Fr. 67‘238. (Fr. 5‘310.-- x 12 Monate ÷ 40 Stun den x 41.5 Stunden x 1.01 x 1.007 ). 8.

8. 8.1 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, nament lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bun desamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1).

8.1 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, nament lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bun desamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). 8.2 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur sprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszu gehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).

8.2 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur sprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszu gehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). 8.3 Dem Beschwerdeführer war ab 1. Oktober 2012 die Ausübung behinderungsan gepasster, körperlich leichter bis selten mittelschwerer Tätigkeiten im Umfang eines Vollzeitpensums (vorstehende E. 6.3) zuzumuten, weshalb davon auszuge hen ist, dass der Beschwerdeführer auf Grund seines Gesundheitsschadens mit einer Ver diensteinbusse zu rechnen hätte. Ein leidensbedingter Abzug vom Tabellenlohn erscheint daher als gerechtfertigt. Weitere einkommens beeinflus sende Merkmale sind nicht auszumachen. Ein Abzug wegen des Aufenthalts status fällt vorliegend schon de swegen ausser Betracht, weil der Beschw erde führer über eine Niederlassu ngsbewilligung C verfügt (Urk. 7 /109/4) und wegen seines Aufenthaltsstatus mit keiner Lohnein busse rechnen müsste. In Würdi gung sämtlicher konkreter Gegebenheiten, die beim Beschwerdeführer als ab zugsrelevant in Betracht fallen können, ist daher ein Abzug vom Tabellenlohn von insgesamt 10 % vorzunehmen.

8.3 Dem Beschwerdeführer war ab 1. Oktober 2012 die Ausübung behinderungsan gepasster, körperlich leichter bis selten mittelschwerer Tätigkeiten im Umfang eines Vollzeitpensums (vorstehende E. 6.3) zuzumuten, weshalb davon auszuge hen ist, dass der Beschwerdeführer auf Grund seines Gesundheitsschadens mit einer Ver diensteinbusse zu rechnen hätte. Ein leidensbedingter Abzug vom Tabellenlohn erscheint daher als gerechtfertigt. Weitere einkommens beeinflus sende Merkmale sind nicht auszumachen. Ein Abzug wegen des Aufenthalts status fällt vorliegend schon de swegen ausser Betracht, weil der Beschw erde führer über eine Niederlassu ngsbewilligung C verfügt (Urk. 7 /109/4) und wegen seines Aufenthaltsstatus mit keiner Lohnein busse rechnen müsste. In Würdi gung sämtlicher konkreter Gegebenheiten, die beim Beschwerdeführer als ab zugsrelevant in Betracht fallen können, ist daher ein Abzug vom Tabellenlohn von insgesamt 10 % vorzunehmen. 8.4 Unter Berücksichtigung des Zentralwerts für einfache und repetitive Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) für Männer im gesamten privaten Se ktor der Tabelle A1 der LSE 2010 von Fr. 4‘901.--, einer durchschnittlichen Nomi nallohnent wicklung im Jahre 2011 von 1.0 % und im Jahre 2012 von 0.8 % ( www.bfs.admin.ch ), einer durchschnittlichen betriebsüblichen wöch entlichen Ar beitszeit im Jahre 2012 von 41.7 Stunden ( www.bfs.admin.ch ), ei ner Restar beitsfähigkeit in zumutbaren behinderungs angepassten Tätig kei ten von 10 0 % und einem Abzug vom Tabellenlohn von 10 % resultiert für die Zeit ab 1. Oktober 2012 ein Inva li den einkommen von rund Fr. 56‘122.-- (Fr. 4‘901. x 12 Monate ÷ 40 Stun den x 41.7 Stun den x 1.01 x 1.007 x 0.9 ).

8.4 Unter Berücksichtigung des Zentralwerts für einfache und repetitive Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) für Männer im gesamten privaten Se ktor der Tabelle A1 der LSE 2010 von Fr. 4‘901.--, einer durchschnittlichen Nomi nallohnent wicklung im Jahre 2011 von 1.0 % und im Jahre 2012 von 0.8 % ( www.bfs.admin.ch ), einer durchschnittlichen betriebsüblichen wöch entlichen Ar beitszeit im Jahre 2012 von 41.7 Stunden ( www.bfs.admin.ch ), ei ner Restar beitsfähigkeit in zumutbaren behinderungs angepassten Tätig kei ten von 10 0 % und einem Abzug vom Tabellenlohn von 10 % resultiert für die Zeit ab 1. Oktober 2012 ein Inva li den einkommen von rund Fr. 56‘122.-- (Fr. 4‘901. x 12 Monate ÷ 40 Stun den x 41.7 Stun den x 1.01 x 1.007 x 0.9 ). 9. Der Vergleich des Vali deneinkommens von Fr. 67‘238.-- mit dem Invalidenein kommen von Fr. 56‘122.-- ergibt eine Erwerbseinbusse von Fr. 11‘116.--. Dar aus resultiert ein Invaliditätsgrad von (gerundet) 17 %. Damit wird ein für den Anspruch auf eine Invalidenrente vorausgesetzter Invaliditätsgrad nicht er reicht.

9. Der Vergleich des Vali deneinkommens von Fr. 67‘238.-- mit dem Invalidenein kommen von Fr. 56‘122.-- ergibt eine Erwerbseinbusse von Fr. 11‘116.--. Dar aus resultiert ein Invaliditätsgrad von (gerundet) 17 %. Damit wird ein für den Anspruch auf eine Invalidenrente vorausgesetzter Invaliditätsgrad nicht er reicht. 10. Unter diesen Umständen ist eine dauerhaft e und wesentliche Änderung der ge sundheitlichen Verhältnisse, welche geeignet wäre, einen Rentenanspruch zu begründen, im massgebenden Vergleichszeitraum vom 2 1. April 2010 bis 2 2. August 2012 nicht mit dem vorausgesetzten Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt. Es steht daher fest, dass sich der invaliditätsrele vante Sachverhalt, welcher der Verfügung vom 2 1. April 2010 zu Grunde lag, seither nicht in einer in revisionsrechtlichem Sinne erheblichen Art und Weise verändert hat.

10. Unter diesen Umständen ist eine dauerhaft e und wesentliche Änderung der ge sundheitlichen Verhältnisse, welche geeignet wäre, einen Rentenanspruch zu begründen, im massgebenden Vergleichszeitraum vom 2 1. April 2010 bis 2 2. August 2012 nicht mit dem vorausgesetzten Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt. Es steht daher fest, dass sich der invaliditätsrele vante Sachverhalt, welcher der Verfügung vom 2 1. April 2010 zu Grunde lag, seither nicht in einer in revisionsrechtlichem Sinne erheblichen Art und Weise verändert hat. Mangels einer revisionsrechtlich erheblichen Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse ist daher nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin mit der angefochtenen Verfügung vom 2 2. August 2012 ( Urk. 2) einen Rentenan spruch des Beschwerdeführers verneinte.

Mangels einer revisionsrechtlich erheblichen Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse ist daher nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin mit der angefochtenen Verfügung vom 2 2. August 2012 ( Urk. 2) einen Rentenan spruch des Beschwerdeführers verneinte. 11.

11. 11.1 Zu prüfen bleibt, wie es sich mit dem vom Beschwerdeführer gestellten Even tual antrag verhält, es sei die Arbeitsfähigkeit und das mögliche zukünftige Berufsfeld des Versicherten durch eine Abklärungsstelle überprüfen zu lassen, und es sei mit der Durchführung dieser Überprüfung der A.___ in B.___ zu beauftragen ( Urk. 1 S. 2).

11.1 Zu prüfen bleibt, wie es sich mit dem vom Beschwerdeführer gestellten Even tual antrag verhält, es sei die Arbeitsfähigkeit und das mögliche zukünftige Berufsfeld des Versicherten durch eine Abklärungsstelle überprüfen zu lassen, und es sei mit der Durchführung dieser Überprüfung der A.___ in B.___ zu beauftragen ( Urk. 1 S. 2). 11.2 Die angefochtene Verfügung vom 2 2. August 2012 ( Urk. 2) bildet den Anfech tungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens. Diese Verfügung hat indes aus schliesslich den Anspruch auf eine Invalidenrente zum Inhalt. Über den Anspruch auf Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Ein gliederung ( Art. 14a IVG und Art. 4 quater ff. IVV) und Massnahmen beruflicher Art ( Art. 15 ff. IVG und Art. 5 ff. IVV) hat die Beschwerdegegnerin indes nicht verfügt. Insoweit fehlt es somit an einem Anfechtungsgegenstand und damit einer Sachurteilsvoraussetzung.

11.2 Die angefochtene Verfügung vom 2 2. August 2012 ( Urk. 2) bildet den Anfech tungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens. Diese Verfügung hat indes aus schliesslich den Anspruch auf eine Invalidenrente zum Inhalt. Über den Anspruch auf Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Ein gliederung ( Art. 14a IVG und Art. 4 quater ff. IVV) und Massnahmen beruflicher Art ( Art. 15 ff. IVG und Art. 5 ff. IVV) hat die Beschwerdegegnerin indes nicht verfügt. Insoweit fehlt es somit an einem Anfechtungsgegenstand und damit einer Sachurteilsvoraussetzung. 11.3 Eingliederungsfragen können zwar grundsätzlich auch im Rahmen eines Ren tenstreites geprüft werden, vom Sozialversicherungsgericht allerdings nur, wenn die Voraussetzungen für die Ausdehnung des verwaltungsgerichtlichen Verfah rens auf eine ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes liegende Frage gegeben sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_599/2009 vom 1 4. September 2009 E. 2.2.1; BGE 122 V 34 E. 2a). Dabei handelt es sich nicht um eine Pflicht, sondern um eine prozessuale Befugnis (Urteil des Bundesgerichts I 10/05 vom 1 4. Juni 2005 E. 1.3 mit Hinweisen).

11.3 Eingliederungsfragen können zwar grundsätzlich auch im Rahmen eines Ren tenstreites geprüft werden, vom Sozialversicherungsgericht allerdings nur, wenn die Voraussetzungen für die Ausdehnung des verwaltungsgerichtlichen Verfah rens auf eine ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes liegende Frage gegeben sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_599/2009 vom 1 4. September 2009 E. 2.2.1; BGE 122 V 34 E. 2a). Dabei handelt es sich nicht um eine Pflicht, sondern um eine prozessuale Befugnis (Urteil des Bundesgerichts I 10/05 vom 1 4. Juni 2005 E. 1.3 mit Hinweisen). 11.4 Invalidität liegt nur vor, wenn nach zumutbarer Eingliederung ein ganzer oder teilweiser Verlust der Erwerbsmöglichkeiten verbleibt ( Art. 8 Abs. 1 in Verbin dung mit Art. 7 Abs. 1 ATSG sowie Art. 16 ATSG). Damit wird der Grundsatz „Eingliederung vor Rente" statuiert, welcher besagt, dass vor der Durchführung von Eingliederungsmassnahmen eine Rente nur gewährt werden darf, wenn die versicherte Person wegen ihres Gesundheitszustandes nicht eingliederungsfähig ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_108/2012 vom 5. Juni 2012 E. 2.2.1; BGE 121 V 190 E. 4a). Gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG haben Anspruch auf eine Rente versicherte Personen, die unter anderem ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähig keit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliede rungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können. Mit die ser Regelung soll die Priorität der Eingliederung gegenüber der Rente gesetzlich noch stärker verankert und gleichzeitig der Rentenzugang verschärft werden (BGE 137 V 351 E. 4.2).

11.4 Invalidität liegt nur vor, wenn nach zumutbarer Eingliederung ein ganzer oder teilweiser Verlust der Erwerbsmöglichkeiten verbleibt ( Art. 8 Abs. 1 in Verbin dung mit Art. 7 Abs. 1 ATSG sowie Art. 16 ATSG). Damit wird der Grundsatz „Eingliederung vor Rente" statuiert, welcher besagt, dass vor der Durchführung von Eingliederungsmassnahmen eine Rente nur gewährt werden darf, wenn die versicherte Person wegen ihres Gesundheitszustandes nicht eingliederungsfähig ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_108/2012 vom 5. Juni 2012 E. 2.2.1; BGE 121 V 190 E. 4a). Gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG haben Anspruch auf eine Rente versicherte Personen, die unter anderem ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähig keit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliede rungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können. Mit die ser Regelung soll die Priorität der Eingliederung gegenüber der Rente gesetzlich noch stärker verankert und gleichzeitig der Rentenzugang verschärft werden (BGE 137 V 351 E. 4.2). Materiell verlangt die Priorität von Eingliederungsmassnahmen vor Rentenleis tungen dann zwingend die vorgängige Prüfung der Umschulungsfrage, wenn die versicherte Person eingliederungsfähig ist und ohne allfällige berufliche Massnahmen eine rentenbegründende Invalidität besteht (Urteil des Bundesge richts I 10/05 vom 1 4. Juni 2005 E. 1.3; BGE 121 V 191 E. 4a).

Materiell verlangt die Priorität von Eingliederungsmassnahmen vor Rentenleis tungen dann zwingend die vorgängige Prüfung der Umschulungsfrage, wenn die versicherte Person eingliederungsfähig ist und ohne allfällige berufliche Massnahmen eine rentenbegründende Invalidität besteht (Urteil des Bundesge richts I 10/05 vom 1 4. Juni 2005 E. 1.3; BGE 121 V 191 E. 4a). 11.5 Vorliegend ist die Beschwerdegegnerin mangels eines Rentenanspruchs zu Recht davon ausgegangen, dass eine rentenbegründende Invalidität nicht durch allfäl lige berufliche Massnahmen verhindert werden müsse. Die Beschwerdegegnerin war bei Erlass der angefochtenen Verfügung vom 2 2. August 2012 ( Urk. 2) da her nicht verpflichtet, vorgängig des Rentenanspruchs über den Anspruch der Beschwerdeführerin auf Integrations- und Eingliederungsmassnahmen zu ver fügen. Da der Eventualantrag des Beschwerdeführers nicht auf eine Änderung des Dispositivs der angefochtenen Verfügung zielt und damit ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes des vorliegenden Verfahrens zu liegen kommt, ist diesbezüglich auf die Beschwerde nicht einzutreten.

11.5 Vorliegend ist die Beschwerdegegnerin mangels eines Rentenanspruchs zu Recht davon ausgegangen, dass eine rentenbegründende Invalidität nicht durch allfäl lige berufliche Massnahmen verhindert werden müsse. Die Beschwerdegegnerin war bei Erlass der angefochtenen Verfügung vom 2 2. August 2012 ( Urk. 2) da her nicht verpflichtet, vorgängig des Rentenanspruchs über den Anspruch der Beschwerdeführerin auf Integrations- und Eingliederungsmassnahmen zu ver fügen. Da der Eventualantrag des Beschwerdeführers nicht auf eine Änderung des Dispositivs der angefochtenen Verfügung zielt und damit ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes des vorliegenden Verfahrens zu liegen kommt, ist diesbezüglich auf die Beschwerde nicht einzutreten. 12. Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kan tonalen Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Ver weigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Ver fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichti gung des gesetzlichen Rahmens (Fr. 20 0.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 7 00.-- fest zusetzen und dem unterliegenden Beschwer deführer aufzuerlegen. Z ufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung sind die Gerichtskosten jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.

12. Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kan tonalen Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Ver weigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Ver fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichti gung des gesetzlichen Rahmens (Fr. 20 0.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 7 00.-- fest zusetzen und dem unterliegenden Beschwer deführer aufzuerlegen. Z ufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung sind die Gerichtskosten jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. 13. A usgangsgemäss ist der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Dr. Toni Fischer, Meilen, nach Einsicht in den Tätigkeitsnach weis vom 1 5. Mai 2014 ( Urk. 13 ), ausgehend von einem Aufwand von total 4.3 Stunden und einem in Abweichung des geltend gemachten Ansatzes von Fr. 3 00.-- gerichtsüblichen Stundenansatz von Fr. 200.-- sowie Barauslagen von Fr. 40.-- (zuzüglich Mehr wertsteuer) mit Fr. 972. -- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen.

13. A usgangsgemäss ist der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Dr. Toni Fischer, Meilen, nach Einsicht in den Tätigkeitsnach weis vom 1 5. Mai 2014 ( Urk. 13 ), ausgehend von einem Aufwand von total 4.3 Stunden und einem in Abweichung des geltend gemachten Ansatzes von Fr. 3 00.-- gerichtsüblichen Stundenansatz von Fr. 200.-- sowie Barauslagen von Fr. 40.-- (zuzüglich Mehr wertsteuer) mit Fr. 972. (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit auf sie eingetreten wird.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit auf sie eingetreten wird. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Dr. Toni Fischer, Meilen, wird mit Fr. 972.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Dr. Toni Fischer, Meilen, wird mit Fr. 972.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Toni Fischer

Rechtsanwalt Dr. Toni Fischer - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

MosimannVolz