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Marie Brülhart-Schmutz wurde am 15. Januar 1933 in Noflen bei Bösingen geboren. Sie war das älteste Kind des Albert und der Anna Schmutz-Schaller. Mit den sieben Geschwistern erlebte sie eine schöne, manchmal nicht ganz einfache Kindheit. Nach der Schulzeit lernte sie in Grangeneuve, wie man einen guten Haushalt führt. Später arbeitete sie in der Litho, in der Cartonage und in der Biscuitfabrik in Laupen.
Am 27. August 1960 heirateten Marie und Marcel Brülhart in der Muttergotteskapelle in Bürglen. Sie nahmen in Muntelier Wohnsitz. Die Geburt der Zwillinge Hugo und Edith am 7. November 1961 machte das Familienglück komplett. Später zügelte die junge Familie ins Zigerli in Murten. Marie Brülhart war eine herzensgute Mutter. Sie zog die Zwillinge immer gleich an und strickte viele Pullover und Jacken im Doppelpack. Sie strickte auch warme Socken, herzige Bébésachen, Wolldecken und vieles mehr. Aber ihr fehlte trotz der Verwandten in Murten ihre alte Heimat Bösingen. Sie hatte Heimweh nach Eltern und Geschwistern. 1967 ist die Familie nach Bösingen gezogen.
Marie Brülhart-Schmutz hatte einen grünen Daumen, ihren Frohsinn und ihren Fleiss sah man im blühenden Garten. Gesellschaft fand sie beim Lottospielen. Das Paar unternahm viele Töfflitouren und Wanderungen in die Berge, und ab und zu machten sie auch Ferien. Marie war es wichtig, dass es den Mitmenschen gut ging. Viele Jahre war sie im Elisabethenverein aktiv sowie im Mütterverein.
Es gab auch schwere Zeiten. Ihr Mann Marcel war von der Arbeit geschwächt, er wurde immer kränker. So durfte er am 5. Juni 1990 friedlich einschlafen. Trotz der grossen Lücke, die er hinterliess, hat sie vorwärtsgeschaut. Im Gebet, besonders zur Muttergottes, schöpfte sie Kraft und Halt. Ihr grosser Stolz waren die Enkel Stefan und Pascal, die sie viel hütete. Oft ist sie mit ihnen zur Grotte gegangen, zum Entenweiher und zum Spielen, oder sie haben eine Schifffahrt auf dem Thunersee unternommen.
Vor sieben Jahren ist bei ihr eine schlimme Krankheit ausgebrochen. Tapfer und geduldig hat sie Bestrahlungen und Arztbesuche auf sich genommen. Für kurze Zeit ging es ihr auch besser. 2010 erlitt sie einen Rückfall. Im Alltag hat sie die schwere Situation gemeistert und sich nie beklagt. Dank grosser Unterstützung von Hugo, lieben Verwandten, guten Nachbarn und der Spitex durfte sie noch eine Zeit lang zu Hause bleiben. Vor Weihnachten 2012 war sie so schwach, dass sie ins Spital musste. An ihrem 80. Geburtstag zog sie ins Altersheim Gurmels, wo sie sofort guten Kontakt fand. An Ostermontag feierte sie mit ihrer Familie nachträglich den runden Geburtstag. Nach dem Fest wurde sie immer schwächer. Oft war Hugo bei ihr, nachts wachten Mitglieder von WABE. Am Dienstag, den 7. Mai 2013, ist Marie Brülhart friedlich eingeschlafen. Die Familie vermisst sie sehr. Eing.