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Geschichte
Die Union der Chirurgischen Fachgesellschaften hat 1992 unter Prof. Dr. R. Berchtold ein Examen aufgebaut, das zunächst zur freiwilligen Selbstevaluation diente. Dieses Basisexamen wurde von der FMCH weitergeführt. Ziel war es, dass alle Assistenten der Chirurgischen Gesellschaften einen sogenannten «Common trunk» erlernen, der die gemeinsame chirurgische Basis bildet, auf der die Spezialisierung aufbaut.
Konsequenterweise haben die meisten Fachgesellschaften der FMCH diese chirurgischen Grundkenntnisse und deren Evaluation zu einem obligatorischen Bestandteil ihrer Weiterbildungsprogramme und Prüfungsreglemente erklärt.
Seit 1992 wurden insgesamt 27 Prüfungen mit 7900 Teilnehmern durchgeführt, zunächst in Bern für die deutschsprachigen Teilnehmer und in Lausanne für die französischsprachigen Teilnehmer. Da die Anzahl der Prüflinge ständig zunahm, musste aufgrund der verfügbaren Kapazitäten nach Genf und Zürich als Prüfungsort ausgewichen werden. Um für alle Landesteile und Sprachregionen gleichwertige Prüfungsgegebenheiten zu schaffen, wird das Chirurgische Basisexamen seit 2018 in Englisch durchgeführt.
Das Basisexamen richtet sich nach dem Reglement der Weiterbildungsordnung (WBO) der FMH/ SIWF und ist den wissenschaftlichen Kriterien einer professionellen Medizinalprüfung verpflichtet.