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Die Frage, ob Geld, Gold, Aktien, Anleihen einander überlegen sind, wird seit Langem kontrovers diskutiert. Gold hat in der aktuellen Krise richtig geglänzt, aber nur so lange, bis die Zentralbanken ihre Gelddruckmaschinen zur Rettung der Wirtschaft in Gang gesetzt haben. Aus dem Blick der Geschichte war Gold ursprünglich ein Tauschmittel. Aus dem Gold entwickelte sich die Goldkernwährung, die das umlaufende Papiergeld zum Teil deckte. Dieses Verfahren wurde später abgeschafft, sodass das Papiergeld selbst mit dem Arbeitsaufwand nichts mehr zu tun hat. Der Wert des Geldes kann nur indirekt aus dem Verhältnis der umlaufenden Geldmenge zu den produzierten Werten berechnet werden. Dabei verlor das Geld seinen ursprünglichen Zweck. Das Geld verselbstständigte sich zum Selbstzweck.
Die besonderen Eigenschaften vom Gold sind geblieben: Gold kann nicht gedruckt werden. Seine Vorräte sind begrenzt. Gold ist von keiner Währungsreform oder der Umtauschaufforderung wie Geldscheine betroffen und kann in physischer Form gelagert werden.
Bei einer Anleihe hat man einen Anspruch auf die Einnahmen der entsprechenden Firma, bei einer Aktie einen Anspruch auf den Gewinn dieses Unternehmens. Es besteht ein Risiko, sofern die erhoffte Gewinnausschüttung ausbleibt und der Wert der Aktie sinkt oder das Unternehmen in Konkurs geht.
Wenn das Risiko einer Krise steigt, steigt der Wert vom Gold, weil es eine der sichersten Anlagen ist. Drucken die Zentralbanken das inflationäre Geld, liegt man mit dem Gold auf der sicheren Seite.
Was ist während des Lockdowns 2020 geschehen? Die Reaktion der Regierung in Industrieländern war Wumms. Die Finanzmärkte haben sich sehr schnell stabilisiert. Die Vorzüge vom Gold, obwohl mit einem weiteren Preisanstieg aktuell weniger zu rechnen ist, bleiben dennoch bestehen.