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Ein junger Mann aus wohlhabender Familie durchstreift tagein tagaus die Armenviertel seiner Heimatstadt. Eigentlich sollte der Student sich auf die Übernahme des väterlichen Imperiums vorbereiten, sein Interesse gilt jedoch der Musik. In ihr hofft er der beengenden und konservativen Welt seiner Herkunft zu entfliehen, deren Doppelmoral und Korruption ihn empört. Im Basar lernt er einen musikbewanderten Schneider kennen, der ihn aber statt im Lautenspielen im Dolchtanz unterrichtet – einem Tanz der armen Leute von der Strasse, dem der Ruch des Subversiven anhaftet. Schockiert versucht seine ausschliesslich Tango tanzende Familie dem skandalösen Treiben ein Ende zu setzen. Doch der junge Mann beginnt zum ersten Mal den Sinn des Daseins zu erahnen. Sein Mentor lehrt ihn, was es heisst, zu leben, sich mit ganzer Hingabe einer Sache zu widmen und Erfüllung zu finden. Als ihm mitten im Tanz ein betörendes Lächeln und ein Paar rabenschwarzer Augen erscheinen, wird ihm bewusst, dass er sich zwischen seiner Familie und einem selbstbestimmten Leben entscheiden muss.
Hanna Mina hat mit Sonne an bewölktem Tag eine Hymne auf das Dasein geschrieben, die Leserinnen und Leser mit geradezu magischem Sog in den Tanz des Lebens einbezieht.Über die Autorin / über den Autor:
Hanna Mina wurde 1924 in Latakija (Syrien) geboren und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Nach der Grundschule arbeitete er als Lastträger im Hafen, dann als Friseur. In den vierziger Jahren begann er zu schreiben, zog nach Damaskus und arbeitete als Journalist. Sein erster Roman, Die blauen Lampen, erschien 1954. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit war Hanna Mina während vieler Jahre als Berater im Kulturministerium tätig. Sein Werk umfasst zahlreiche Romane und zwei Erzählsammlungen. Sein Roman Bilderreste erschien 1994 auf deutsch. Er ist im August 2018 gestorben.
Hier noch mehr Informationen zum Autoren.Preis: CHF 39.80