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Elnaz Rekabi
Die leidenschaftliche iranische Sportkletterin gehört zu den begabtesten Kletterinnen der Welt. Mit 13 begann Rekabi mit dem Klettern. Sie tritt in den Disziplinen Lead, Bouldern und Speed an. 2016 wurde sie die erste professionelle Sportkletterin Irans, die am Kletterweltcup teilnahm.
Zuhause stiess sie zuvor auf Schwierigkeiten, da sie keine weiblichen Trainingspartnerinnen fand und es ihr nicht erlaubt war, mit dem iranischen Männerteam zu trainieren. Dies hinderte sie trotzdem nicht davon ihre Sportart auszuüben.
Asienmeisterschaften
Im Oktober 2022 nahm sie an den Asienmeisterschaften teil. Jedoch tart sie nicht mit dem, für iranische Sportlerinnen obligatorischer, Kopftuch an. Den ganzen Wettkampf durch verzichtetet sie auf die, im Iran obligatorische, Kopfbedeckung. Über Nacht wurde sie zu einer Gallionsfigur der Proteste gegen das Islamische System und die Kopftuchpflicht für Frauen im Iran. Obwohl sie ihre Aktion nie persönlich mit den Protesten in Verbindung brachte, war ihre Message ziemlich offensichtlich.
Was die ganze Geschichte mit ihrem Zuhause hat und wieso sie vor Abreise nach Soeul dem iranischen Kletterverband einen 35'000 Dollar Check geben musste, erfährst du hier im Radiobeitrag.
3 Tage verschwunden
Auf der Rückreise in den Iran verschwand die 33-jährige drei Tage von der Erdoberfläche. Niemand konnte Kontak mit ihr aufnehmen, zeitgleich wurde ihr Bruder im Iran festgenommen.
Nach langen 72 Stunden tauchte die Iranerin dann am Flughafen von Teheran auf. Sie wurde begrüsst von vielen Supporter*innen ihrer Aktion. Sie selbst sah nicht besonders erfreut aus. Im Interview entschuldigte sie sich beim iranischen Volk für die Aufregungen und betonte, dass ihr in den drei Tagen nichts zugestossen sei.
Hier das Interview:
Quellen: