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Das Bettenhaus und der Behandlungsteil des Westflügels werden im gleichen Sinne wie der Ostflügel umgebaut.
Der für den neuen Operationstrakt und die Frauenklinik notwendige Raumzuwachs wird als Erweiterung der bestehenden Gebäudetypologie verstanden, indem der Untersuchungs- und Behandlungstrakt eine geometrisch präzise Ausweitung erfährt.
Dieser neue quadratische Baukörper basiert auf einer grossräumigen, konzentrischen Struktur, die flexible Raumnutzungen erlaubt.
Das Ambulatorium der Frauenklinik, die Operationsabteilung und die Gebärsäle sind Variationen einer gleichen Grundstruktur.
In den Grundrissen werden neue Typen von Operations- und Gebärabteilungen entwickelt. Durch die gewählte Lichtführung - von der Fassade und aus der Mitte - werden trotz grosser Raumtiefen alle Räume natürlich belichtet.
Die Aussenfassade erfüllt die komplexen Anforderungen in Bezug auf Ästhetik, Raum- und Lichtqualität, Blendungsfreiheit, Sichtsteuerung, energetische und bauphysikalische Kriterien. Die Harmonie zwischen den Fassaden des Altbaus und der Erweiterung wird durch die Übernahme der Geschossordnung, der Proportionen und durch die im Fassadenbild ersichtliche Tragstruktur erreicht.
Bauherrschaft:
Kantonsspital Basel
Hochbau- und Planungsamt
Basel-Stadt