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1991 wurden die Statuten wieder einer Totalrevision unterzogen. Es ging damals vor allem um die Frauen, die aus einer alten Zolliker Familie stammten, ein Nichtmitglied geheiratet und deshalb die Zugehörigkeit zum BVAZ verloren hatten. Besonders betroffen von dieser Bestimmung waren seit der Gründung von 1879 die Frauen, die in Zollikon oder Zollikerberg wohnten. Seit 1991 ist dies nun anders: Mit einem Nichtmitglied verheiratete Frauen, welche die Voraussetzungen für die Mitgliedschaft und für den Bürgernutzen erfüllen, sind im Bürgerverband den Männern gleich gestellt. Die Nachkommen aus einer solchen Ehe sind aber nicht Mitglieder des BVAZ.
In den Statuten vom 5. Juli 1991 heisst es unter anderem:
Der Bürgerverband Alt-Zollikon (BVAZ) ist ein Verein im Sinne von Art. 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB). Er besteht aus den Nachkommen der Bürger und Bürgerinnen der am 10. November 1877 aufgelösten Zivilgemeinde Dorf Zollikon. Voraussetzungen für die Mitgliedschaft sind das Schweizer Bürgerrecht und das Bürgerrecht der Politischen Gemeinde Zollikon.
Die Witwe eines Mitglieds tritt in die Rechte ihres verstorbenen Ehemanns. Ein weibliches Mitglied, das ein Nichtmitglied heiratet, bleibt Mitglied des BVAZ. Die Nachkommen aus dieser Ehe sind aber nicht Mitglieder des BVAZ. Die geschiedene Frau eines Mitglieds ist nicht Mitglied, wenn sie es durch ihre Abstammung vor der Eheschliessung nicht schon gewesen ist.
Nutzungsberechtigt sind die volljährigen Mitglieder, die in der Politischen Gemeinde Zollikon wohnen. Nutzungsberechtigte, die am 31. August des verflossenen Rechnungsjahres bei der Einwohnerkontrolle der Gemeinde Zollikon angemeldet waren und es am Tage der nächsten ordentlichen Jahresversammlung noch sind, erhalten den für das betreffende Rechnungsjahr beschlossenen Bürgernutzen.