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Berühmt zu sein, hat eben nicht nur schönen Seiten. Das musste Melanie C, 43, am eigenen Leib erfahren. Sie sang bei den Spice Girls aus Grossbritannien, die weltweit 53 Millionen Alben verkauften. Jetzt hat sie in einem Interview mit dem «Telegraph» erzählt, wie schlecht sie sich zeitweise wegen des Ruhms gefühlt hatte.
«Was mit den Spice Girls passierte, war etwas, das meine Welt völlig auf den Kopf stellte. Es war eine Fantasie, ein Märchen, und es war etwas, das ich schon immer wollte», sagt Melanie C. Doch nachdem die Bend 1996 den Hit «Wannabe» gelandet hatte, kämpfte die Sängerin mit Minderwertigkeitskomplexen: Sie dachte, sie sei nicht gut genug und würde den Ruhm nicht verdienen. «Um ein Popstar zu sein, musste ich perfekt sein», so Melanie Chrisholm, wie sie mit bürgerlichem Namen heisst.
Zusätzlich Druck aufgebaut hätten Menschen, die behaupteten, sie wäre die Farblose der Spice Girls, die eigentlich gar nichts macht.
Die Erleichterung der Diagnose
Es folgten Essstörungen und Sportbessesenheit. Bis ihr im Jahre 2000 eine Depression diagnostiziert wurde. Für Mel C eine Erleichterung: «Ich dachte nur, Gott es hat einen Namen, es ist etwas Konkretes, man kann mir helfen.»
Seit 1998 ist Melanie C als Solo-Musikerin erfolgreich. Ein Comback mit den Spice Girls hatte die Sängerin im Jahre 2016 abgelehnt.