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isar II
intr, 1. (vom Vieh auf der Weide) "bisen", bei Gewitterschwüle oder von Insekten geplagt mit erhobenem Schwanz wild herumrennen; ei vegn macort' aura, la biestga isa, das Wetter schlägt um, das Vieh "bist"; las genetschas ein isadas dalla plaunca giu, die Zeitkühe "bisten" den Abhang hinunter. – 2. fig. sich beeilen, sich sputen; il Toni ei buca gest in che isa, Toni ist nicht gerade jemand, der es eilig hat; (sprichw.) tgi che cauma da giuven, sto ~ da vegl, wer in jungen Jahren müssig geht, muss sich im Alter sputen.
[zu einem alpinlomb. Ansatz *isare ‘"bisen"', viell. onomat. Ursprungs].