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Der Schweizer Tennisprofi George Bastl hat die erste Runde des mit 800'000 Dollar dotierten ATP-Hallenturniers in Memphis überstanden. Marc Rosset ist in Rotterdam gegen den Franzosen Arnaud Clément ausgeschieden.
George Bastl hat nach dem Schweizer Daviscup-Sieg gegen die USA nachgedoppelt: Die Weltnummer 107 besiegte in Memphis (USA) zum Auftakt den amerikanischen Daviscup-Doppelspieler Justin Gimelstob mit 1:6, 7:6 (7:4) und 6:2. In der nächsten Runde trifft Bastl auf den Australier Wayne Arthurs (ATP 70), einen anderen Doppel-Spezialisten.
Gimelstob, der im Daviscup-Match Schweiz - USA zusammen mit Jan-Michael Gambill das Doppel gegen Manta/Federer verloren hatte, ist in diesem Jahr bei allen vier Einzel-Turnierstarts in der 1. Runde ausgeschieden.
Als 78. des Weltrankings ist Michel Kratochvil die Turniernummer 13, hat in der ersten Runde Freilos und trifft dann entweder auf den Armenier Sargis Sargsian (ATP 87) oder auf den Kroaten Goran Ivanisevic (ATP 122).
Rosset-Niederlage mit Konsequenzen
Marc Rosset (ATP 39) ist in Rotterdam gegen den als Nummer 4 gesetzten Franzosen Arnaud Clément (ATP 12) nach einem 3:6, 6:3 und 3:6 bereits in der Startrunde auf der Strecke geblieben. Rosset wird damit im ATP-Ranking zurückfallen, da er zum gleichen Zeitpunkt in Vorjahr in London triumphiert hatte. Letzte Woche hatte er bereits in Marseille die Punkte vom letztjährigen Turniersieg grösstenteils eingebüsst.
Mit dieser Niederlage hat Rosset auch keine sportlichen Argumente für eine Rückkehr ins Daviscup-Team für die Viertelfinals gegen Frankreich liefern können. Denn George Bastl und Michel Kratochvil hatten Clément im Gegensatz zum Genfer in diesem Jahr bereits bezwungen. Zudem hat Rosset seit Jahresbeginn noch nie zwei Siege in Folge zustande gebracht.
Ivo Heuberger in Wolfsburg weiter
Ivo Heuberger (ATP 197) überstand die erste Runde des Challenger-Turniers in Wolfsburg. Der als Nummer 4 gesetzte St. Galler setzte sich gegen den Schweden Henrik Andersson (ATP 492) mit 6:4, 1:6 und 6:3 durch. In der zweiten Runde trifft Heuberger auf den Deutschen Jakob Herm-Zahlava (ATP 304) oder den Österreicher Wolfgang Schranz (ATP 381).
swissinfo und Agenturen