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Die bekanntesten Hotels in Flims sind das 1877 eröffnete Hotel Waldhaus in einem Hotelpark mit einer Fläche von 200’000 m² sowie das Hotel Schweizerhof, das 1903 eröffnet wurde und in welchem auch der Schweizer Filmemacher Daniel Schmid aufgewachsen ist. Das erste Hotel war jedoch das an der Hauptstrasse liegende Haus Segnes und Post. Im Sommer 1873 weilte Friedrich Nietzsche vier Wochen lang im Segnes und äusserte sich in Briefen begeistert über die Bäder im Caumasee und die Molkenkuren.
Bis in die frühen 1970er-Jahre blieb für Flims die Sommersaison dank des Grosswaldes und des Caumasees – und treuen Stammgästen – die Hauptsaison. Der Wintersport wurde jedoch schon früh als Möglichkeit für eine zweite Saison erkannt. Risikofreudige Hoteliers bauten schon vor dem Zweiten Weltkrieg in ihren Häusern eine Zentralheizung ein. Kurz vor dem Krieg kam ein Motorschlittenzug mit einem Hürlimann-Raupentraktor zum Einsatz. Die Abgase des Traktors versorgten in den beiden Anhängern angebrachte Fussheizungen. Der Traktor wurde bei Ausbruch des Krieges von der Armee requiriert. Der erste Skikurs, schon 1908, musste allerdings wegen zu viel Schnee abgesagt werden. Die Sesselbahn nach Foppa fuhr bei der Eröffnung am 16. Dezember 1945 vorerst auf Holzmasten, da Stahl während des Krieges nicht verfügbar war; umso mutiger waren die Aktionäre der Bahn. Die Bahn auf den Cassonsgrat ist heute die älteste konzessionierte Luftseilbahn der Schweiz. Heute verfügt das Gebiet sommers über ein ausgebautes Bike- und Wanderwegnetz, mit ab Cassons völlig unverstellter Natur ohne Winter-Infrastruktur. Seit September 2006 steht südlich von Flims bei Conn die Aussichtsplattform Il spir 380 Meter über dem Rhein am Rand der Ruinaulta und bietet spektakuläre Ausblicke über die Schlucht.
1962 wurden im Nachbarort Laax die ersten Lifte gebaut. Das nachbarschaftliche Verhältnis war nicht sehr wohlwollend; die im Raum Nagens auf Laaxer Gemeindegebiet liegenden Liftanlagen der Bergbahnen Flims konnten nur dank Bundesgerichtsentscheiden in Betrieb genommen werden. Die 1972 auf die Gemeindegrenze heran gebaute Graubergbahn war ein offensichtliches Ergebnis dieses Zwistes, da die Station gerade noch ennet der Gemeindegrenze lag. Nach langer Zeit mit einem Tarifverbund im Gebiet Nagens entstand mit dem Zusammenschluss der Bergbahnen Crap Sogn Gion und der Bergbahnen Flims 1996 die Weisse Arena Gruppe. Die Wintersaison war inzwischen wirtschaftlich wichtiger geworden als die Sommersaison. 28 Bahnen und 220 Pistenkilometer bildeten 2011 das Rückgrat der Wintersaison der Weissen Arena.
Das sich über die Gemeindegebiete von Flims, Laax, Falera, Ladir und Ruschein erstreckende Skigebiet ist von Flims, Laax und Falera her erschlossen und wird unter dem Markennamen Laax vermarktet. Die räumlich identische Sommerdestination dagegen wird aus vorgenannten Gründen unter dem Namen Flims verkauft.
Flimser Feriengäste sind auch im Winter zu gut 30 Prozent Nicht-Skifahrer, welche die Angebote für Winterwandern wahrnehmen oder auch Eisläufer und Curlingspieler sein können.