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Die Stadt Basel beheimatet die weltgrößte Uhrenmesse, auf der Hunderte der besten Uhrmacher und Juweliere jedes Jahr ihre innovativsten Designs und Produkte präsentieren. Regelmäßig kommen 100.000 Besucher auf die Uhren- und Schmuckmesse Baselworld, die weltweit führende Messe für Chronografen und exquisite Uhren.
Die Geschichte der Uhrenausstellungen in der Schweiz
Die erste Schweizer Mustermesse war schon 1917 der Schauplatz für Designeruhren und Schmuck sowie für andere Branchen. Auch eine Handvoll Uhrmacher war auf der Ausstellung zugegen, obwohl der Schwerpunkt der Messe auf anderen Industriebereichen lag. Im Jahr 1923 zeigte dann eine erste Uhrenmesse die Produkte von 30 Uhrmachern. Ab 1931, als die Uhrenindustrie längst zu einem festen Bestandteil der schweizerischen Wirtschaft geworden war, nahmen an der Schweizer Uhrenmesse 70 Aussteller teil.
Ähnliche Messen folgten in Basel mit wechselnden Namen und steigender Besucherzahl. In den 80er Jahren wurden auf der Schweizer Uhrenmesse zum ersten Mal auch ausländische Produkte gezeigt. Wenig später öffnete die Europäische Uhren- und Schmuckmesse (EUSM) ihre Pforten. Die Uhrenmesse wuchs ständig und änderte 2003 wiederum ihren Namen – die Baselworld wurde geboren. Bis zum Jahr 2007 war die Besucherzahl auf 100.000 Besucher angewachsen. Nach dem Umbau der Messehalle im Jahr 2013, findet die Ausstellung nun auf 14.000 Quadratmetern statt und zieht Besucher, Journalisten und Uhrenliebhaber aus über 100 Ländern an.