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Kantor Joachim Schwander
Kantor Joachim Schwander leitet die Proben und Aufführungen der sechs Chorgruppen, der Band und des Orchesters, er plant und organisiert die gesamte Kirchenmusik und spielt einen Teil der Orgeldienste an Wochenenden. Die Pflege der Kirchenmusik, von der Gregorianik bis zur Moderne, vom Gemeindegesang zur Orchestermesse, von Motette bis Oratorium, vom Orgelkonzert zum Pop-Gottesdienst, als Dirigent, Kantor, an der Orgel oder am Klavier, mit Solisten oder Band – das ist seine Passion.
Joachim Schwander (*1978) studierte Klavier, Orgel und Kirchenmusik an der Musikhochschule Zürich, am Conservatoire de Région de Strasbourg und an der Royal Academy of Music in London. Zu seinen Lehrern zählten u. a. Grossmünsterorganist Rudolf Scheidegger, Stefan Johannes Bleicher, Daniel Maurer und Nicolas Kynaston. Von 2003 – 2009 war er Hauptorganist an der reformierten Stadtkirche Liestal, wo er die Improvisationskonzertreihe „Heures Mystiques“ initiierte. Daneben hatte er Positionen an der katholischen Kirche Heilig Kreuz in Zürich Altstetten und der reformierten Kirche Dietikon inne, trat regelmässig als Solist und Ensemblemusiker auf und arbeitete als freier Mitarbeiter bei der Zürichsee Zeitung. 2009 übersiedelte er nach London, wo er an der Royal Academy of Music den Master of Music in Research and Performance erwarb. Nach einem Jahr als Organ Scholar in Sherborne (Dorset) bildete Joachim sich bei Patrick Russill, David Lawrence und Rodolfo Saglimbeni in Chor- und Orchesterleitung weiter und arbeitete als Organist, Korrepetitor, Chorleiter und Musiklehrer in Bristol. Von 2014 bis zu seiner Rückkehr in die Schweiz war er Organist und Director of Music in Thornbury bei Bristol.
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Emanuele Jannibelli
Emanuele Jannibelli (*1962) als Sohn italienischer Eltern in Horgen am Zürichsee geboren, besuchte das für seine musikalische Tradition bekannte Literargymnasium Rämibühl, Zürich und liess sich nach der Matura an der Universität Zürich zum Sekundarlehrer sprachlicher Richtung ausbilden. Gleichzeitig studierte er Orgel bei Jakob Wittwer und später bei Rudolf Meyer (Konzertdiplom mit Auszeichnung 1993) am Konservatorium Winterthur. Bei Ludger Lohmann (Stuttgart), Marie-Louise Langlais und Thierry Escaich (Paris, Prix d’excellence 1995) bildete er sich weiter. Als Pianist war er Schüler von Boris Mersson und Katharina Auf der Maur. Neben einer intensiven Konzerttätigkeit auf allen Tasteninstrumenten ist er Dozent an der Hochschule der Künste Zürich, Redaktor der Fachzeitschrift ”Musik und Gottesdienst” und künstlerischer Leiter der traditionsreichen Lesegesellschaft Stäfa. Seit 2014 ist Emanuele Jannibelli Organist der Katholischen Pfarrei Küsnacht-Erlenbach, als Korrepetitor der Kantorei und des Vokalensembles sowie als Begleiter der Chöre und Ensembles in Gottesdiensten und Konzerten.
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Elisabeth Schöniger
Elisabeth Schöniger (*1956) Lehrdiplom SMPV in Orgel bei Dr. Bernhard Billeter, Fähigkeitsausweis der evang.-ref. Landeskirche des Kantons Zürich bei Brita Leutert-Falch, Lehrdiplom Blockflöte bei Jeannette van Wingerden. «Dass die Musik in der Kirche eine klare Funktion hat, fasziniert mich. Ich möchte Gottesdienste gestalten, in denen Liturgie und Musik eine sich ergänzende, stimmige Einheit bilden. Mit unterschiedlichen Klängen möchte ich die Menschen zu sich selber führen und dort hin, wo eine andere Dimension möglich ist.
Elisabeth Schöniger ist seit 1995 als Organistin für die Katholische Pfarrei Küsnacht-Erlenbach tätig.
www.felixrienth.com
Felix Rienth, Tenor
Der Basler Tenor erhielt seine erste stimmliche Ausbildung in der Knabenkantorei Basel und debütierte in Mozarts „Zauberflöte als „Erster Knabe“ am Theater Basel unter Armin Jordan. Sein Gesangsstudium in Basel schloss er mit dem Operndiplom am „Schweizer Opernstudio“ der HdK Bern ab.
Als Tenor wird Felix Rienth heute für die grossen Oratorienwerke in der Schweiz und in ganz Europa engagiert. So hat er Mendelssohns „Lobgesang“ in der Kölner Philharmonie, Mozarts „Requiem“ mit dem Mozarteum-Orchester in Salzburg, Schubert-Messen mit dem Orchestre de la Suisse Romande, Mendelssohns „Elias“ in Lissabon, Bachs „Matthäus-Passion“ in Düsseldorf, Mahlers „Lied von der Erde“ in Palma de Mallorca gesungen und ist zu bedeutenden europäischen Festivals der Alten Musik eingeladen worden. Er ist in den grossen Konzerthäusern der Schweiz, wie die Tonhalle Zürich, Musiksaal Basel, Victoria Hall Genf, Métropole Lausanne aufgetreten und hat dadurch mit den wichtigen Orchestern des Landes gearbeitet.
Barbara Schroeder, Mezzosopranistin
In ihr Repertoire gehören Fachpartien wie Hänsel, Suzuki (Madame Butterfly), Dulcinée (Don Quichotte), Prinz Orlowsky (Die Fledermaus), Czipra (Der Zigeunerbaron) und die Doppelpartie Fricka/Waltraute (Die Walküre), sowie ein breit gefächertes Konzertrepertoire, wie Verdi-Requiem, Elias, Passionen von Bach u.v.m.
Barbara Schroeder ist seit 2003 Stimmbildnerin und Gesangslehrerin der Kantorei St. Georg Küsnacht. Sie lebt mit Ihrer Familie in der Schweiz, ist freischaffende Opern-und Konzertsängerin und Gesangspädagogin.
Barbara Schroeder, in Zürich geborene Mezzosopranistin, studierte am Konservatorium Winterthur Gesang und sang schon während des Studiums als Solistin in Orchesterkonzerten und Oratorien im In- und Ausland. Daneben besuchte sie am Konservatorium Zürich den Opernkurs, sowie Meisterkurse bei Prof. Ernst Häfliger.
Nach dem Lehrdiplom mit Auszeichnung ermöglichten ihr mehrere Förderpreise das Weiterstudium in Deutschland. Einem Gastvertrag am Theater Hagen/Westfalen folgte ab der Spielzeit 90/91 ein festes Engagement. Weitere feste Verpflichtungen an verschiedenen deutschen Bühnen folgten (u.a. in Kiel und Schwerin), sowie Gastverpflichtungen in ganz Deutschland.