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Die Veränderungen in den letzten beiden Jahrhunderten ergeben für die aktuelle Bauaufgabe die Grund- und Ausgangslage. Die teilweise heterogen gewachsene Struktur vermittelt die Entwicklungsschritte der baulichen Verdichtung. Der Baukörper wird als Solitär in den städtischen Raum eingesetzt. Die Qualität der allseitigen Belichtung wird im Projekt speziell berücksichtigt und umgesetzt.
Die kleine Parzelle verfügt über eine beträchtliche realisierbare Gebäudehöhe. Die Stadtvilla entwickelt sich in der Vertikalen. Hierbei strukturieren an der nördlichen und an der südlichen Ecke zwei Erker den Baukörper.
Der unmittelbaren Nähe der umliegenden Gebäude wird Rechnung getragen. Das Projekt wird mit attraktiven 1 ½ - geschossigen Raumzellen versehen, welche sich gegenseitig verzahnen und ineinander übergreifen. Die Entwicklung der Wohnungstypologie ist eine Antwort auf die Lage an der Reinhardstrasse. Auf eine einfache Schichtung von regelmässigen Geschosswohnungen wird verzichtet. Es entstehen für den Bewohner vielseitig belichtete, bewusst ausgerichtete Wohnräume, welche das städtebauliche Umfeld reflektieren.
Es resultiert ein Ensemble mit den Bauten an der Reinhardstrasse 12 bis 16, und der Eisengasse 9 und 15. Der begrünte Vorgarten östlich des Baukörpers bleibt erhalten und unterstreicht den Abschluss des Gebäudekonglomerats zur Eisengasse.