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Ernennungen von Höheren Stabsoffizieren der Schweizer Armee
belmediaredaktion Blaulicht-Branchennews Polizeinews Schweizer Armee
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 10. März 2023 folgende Ernennungen von Höheren Stabsoffizieren beschlossen.
Oberst i Gst Christoph Roduner (siehe Titelbild) wird per 1. Juli 2023 Kommandant Mechanisierte Brigade 11, unter gleichzeitiger Beförderung zum Brigadier.
Der 56-jährige Christoph Roduner absolvierte eine Lehre als Tiefbauzeichner. Nach einigen Berufsjahren und Absolvierung der Maturitätsschule sowie der Militärakademie an der ETH Zürich trat er 2001 als Berufsoffizier in das Instruktionskorps der Infanterie ein. Unter anderem wurde er als Einheitsinstruktor in der Infanterie Rekrutenschule 7/207 und als Ausbildner am Infanterieausbildungszentrum Walenstadt eingesetzt. Nach einem Studienaufenthalt am Armor Captains Career Course in Fort Knox (USA) folgten weitere Verwendungen, unter anderem als Klassenlehrer an der Generalstabsschule. Ab 1. August 2013 war Oberst i Gst Roduner Kommandant der Infanterie Rekrutenschule und des Waffenplatzes Chur und ab 1. November 2015 bis Ende 2017 Kommandant der Infanterie Kaderschule. Ab 1. Januar 2018 übernahm er die Funktion als Kommandant der Verbandsausbildung Infanterie 18 und ab 1. Juni 2019 war er Kommandant der Lehrgänge und Kurse am Ausbildungszentrum der Armee. Auf den 1. Januar 2022 wurde Oberst i Gst Roduner zum Kommandanten der Berufsunteroffiziersschule der Armee ernannt.
Brigadier René Baumann wird per 1. Oktober 2023 Stabschef Chef Ausbildung.
Der 57-jährige René Baumann hat eine Berufslehre als Elektroniker abgeschlossen. Er trat 1992 in das Instruktionskorps der Übermittlungstruppen ein und wurde nach dem Abschluss der Berufsmatura und der Ausbildung an der Militärakademie an der ETH Zürich als Berufsoffizier bei den Übermittlungsschulen in Bülach eingesetzt. Es folgten weitere Verwendungen, unter anderem als Kommandant Stellvertreter im Rekrutierungszentrum Rüti sowie als Chef Ausbildung im Lehrverband Führungsunterstützung.
Per 1. März 2008 übernahm Brigadier Baumann das Kommando der Übermittlungsschulen in Frauenfeld. Nach einem Studienaufenthalt an der National Defense University in Washington D.C. (USA) und dem Abschluss mit dem Master of Science in National Security Strategy war er seit dem 1. September 2013 Kommandant Rekrutierung im Bereich Personelles der Armee. Am 1. Januar 2015 erfolgte die Ernennung zum Kommandanten Lehrverband Führungsunterstützung 30 durch den Bundesrat mit gleichzeitiger Beförderung zum Brigadier. Auf den 1. Januar 2022 übernahm Brigadier Baumann die neu geschaffene zivile Funktion eines vollamtlichen Koordinators des IKT-Schlüsselprojektes «Telekommunikation der Armee».
Quelle: Der Bundesrat
Bildquelle: Der Bundesrat