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04.09.2019
Die seit dem 23. August als vermisst geltende Blanca Fernandez Ochoa ist heute Nachmittag (4. September) tot aufgefunden worden.
Jetzt herrscht traurige Gewissheit: die seit dem 23. August vermisste ehemalige Skirennfahrerin Blanca Fernandez Ochoa ist tot. Die 56 Jahre alte Spanierin ist am Mittwochnachmittag auf dem 1945 Meter hohen, drei Gipfel aufweisenden Berg La Penota tot aufgefunden worden. Unterschiedlichste Rettungskräfte haben mit Hilfe von Helikoptern, Drohnen oder Hunden seit vier Tagen in den Bergen und Wäldern in der Sierra de Guadarrama nördlich von Madrid nach der Vermissten gesucht. Auch ein in der Gegend liegender Stausee ist gründlich abgesucht worden.
Heute ist ein Helfer mit seinem Hund auf eine Frauenleiche gestossen und diese wurde später als Blanca Fernandez Ochoa identifiziert. Die Ursache, die zum Tod der Gewinnerin von Slalom-Bronze bei den Olympischen Winterspielen von Albertville (1992) und ehemaligen Konkurrentin unter anderem von Vreni Schneider geführt hat, ist Gegenstand der in Madrid durchzuführenden gerichtsmedizinischen Abklärungen. Erste spanische Medien schreiben von einer Kopfverletzung, die von einem Sturz herrühren könnte. Diese Meldungen sind jedoch von offizieller Seite nicht bestätigt worden. Blanca Fernandez Ochoa hinterlässt eine Tochter und einen Sohn.
Am vergangenen Sonntag wurde etwas zwei Stunden vom Fundort der Leiche entfernt Ochoas verlassenes Auto gefunden und es tauchten Bilder eine Videoüberwachungskamera auf, die die ehemalige Skirennfahrerin am Tag nach ihrem Verschwinden, also am 24. August, beim Einkaufen in einem Supermarkt zeigten.
Fernández Ochoa hatte in ihrer Karriere vier Weltcuprennen für sich entschieden und 1992 als Höhepunkt ihrer Karriere in Albertville im Slalom Olympia-Bronze gewonnen. Es war die zweite und bis heute letzte olympische Medaille für Spanien in einem alpinen Skirennen. Die erste hatte Jahre zuvor ihr Bruder Francisco (1950-2006) geholt, als er 1972 in Sapporo Gold im Slalom gewann. Francisco verstarb 2006 an Lymphdrüsenkrebs.
Quelle: www.marca.com