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World Energy Scenarios
Die «World Energy Scenarios – The Grand Transition» ist die Weiterentwicklung der Studie «Composing Energie Futures to 2050», die von mehr als 60 Experten aus fast 30 Ländern und mit einer Modellierung durch das Paul Scherrer Institut durchgeführt und 2013 vorgestellt wurde. Die WEC-Szenarien bilden einen explorativen Ansatz um zu beurteilen, was tatsächlich in der Welt passiert, und um die Auswirkungen der heutigen Politik- sowie Investitionsentscheide darzustellen.
Die im Oktober 2016 am Weltenergiekongress in Istanbul vorgestellten überarbeiteten Szenarien bleiben bei der bisherigen Unterscheidung nach Auswirkungen von vorwiegend marktwirtschaftlich handelnden Unternehmen und starken und international abgestimmten Regierungsmassnahmen.
«Modern Jazz»: Dieses Szenario ist gekennzeichnet durch Marktmechanismen, technologische Innovationen und den Zugang aller zu gehandelter Energie.
«Unfinished Symphony»: Hier spielen starke Politikmassnahmen, Langfristplanung und international abgestimmte Klimaaktionen die Hauptrolle.
«Hard Rock»: Dieses Szenario bedient in erster Linie die Anliegen aus lokaler und nationaler Sicht und erscheint daher vermeintlich als beste Lösung, führt aber zu einer insgesamt fragmentierten Energie- und Klimapolitik.
Den drei Szenarien liegt ein Vergleich zwischen den letzten 45 Jahren (1970 bis heute) und den nächsten 45 Jahren (bis 2060) zugrunde: Statt sich zu verdoppeln, wird die Weltbevölkerung noch 1,4mal wachsen. Auch die Weltwirtschaft wird weniger stark wachsen. Technologisch kannten wir die Einführung der Kernenergie und von Erdgas sowie die Förderung der neuen erneuerbaren Energien und die Verbreitung von Computern. Die nächsten Jahre werden von Energieeffizienz, Integration der neuen Erneuerbaren, «Big Data», dezentralen Systemen und damit verbunden von einer gewandelten, weicheren Resilienz gezeichnet sein.