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Regenjacke, Gummistiefel und verschiedene Regenschirme gehören zur Grundausstattung eines jeden englischen Haushalts. Das gilt auch für die verstorbene Queen Elizabeth II. (†96), die des Öfteren mit einem Regenschirm unterwegs war. Diesbezüglich bildete die Monarchin keine Ausnahme, hielt es wie ihre Untertanen und lebte nach dem Motto: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.
Schleppen musste Queen Elizabeth zeitlebens wohl nur selten und transportiere nur wenige Dinge aus eigener Kraft. Dazu gehörte ihre Handtasche, die sie nie in fremde Hände gab. Mit dem Accessoire konnte sie sogar geheime Botschaften an ihre Angestellten übermitteln – welche das sind, lest ihr hier. Aber auch beim Regenschirm verzichtete sie auf fremde Hilfe und das aus gutem Grund.
Die Queen war eine echte Pragmatikerin
An die Eigenheiten, ihren Schirm stets selber tragen zu wollen, erinnert sich Gyles Brandreth (74) im Magazin «The Oldie» und verfasste einen Artikel zu den Marotten von Queen Elizabeth II. Der Ex-Politiker und Journalist habe sie als junger Student an der Universität Oxford getroffen und es regnete in Strömen, als die Königin mit dem Rektor über den Hof ging – ganz ungalant hielt der Uni-Vorsteher der Royal nicht den Schirm und liess sie ihn selber tragen. «Als sie ging, rügte ich ihn, dass er nicht den Schirm der Monarchin für sie gehalten hat», erinnert sich Gyles Brandreth.
Der Rektor entgegnete: «Die Queen besteht darauf, ihren eigenen Schirm selbst zu halten – immer!» Aus einem so simplen, wie einleuchtenden Grund: «Wenn jemand anderes ihn hält, rinnt ihr der Regen in den Hals hinab.»