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Barbour International™
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Die Firma Barbour wurde 1894 in South Shields in Grossbritannien gegründet. Der Firmengründer John Barbour wuchs in Galloway im Südwesten Schottlands auf. John Barbour hütete in dem rauen Klima Schottlands auf der elterlichen Farm die Schafe und wusste wetterfeste Kleidung deshalb zu schätzen. Mit zwanzig Jahren zog es ihn in den Nordosten Englands, wo er zunächst Handelsreisender für Stoffe wurde. Barbour heiratete seine Jugendliebe Margaret Haining, die ihm im Lauf der Jahre zehn Kinder schenkte und trotzdem Zeit fand, ihn in Geschäftsdingen zu beraten. Auch auf ihren Einfluss ist es zurückzuführen, dass Barbour den Schritt in eine neue Branche wagte und begann, in South Shields Ölzeug für Seeleute, Fischer und Hafenarbeiter zu produzieren, was sein Sohn Malcolm Barbour weiterführte.
Barbour legte mit der Ausfuhr in die britischen Kolonien den Grundstein für ein florierendes Exportgeschäft und erweiterte seine Produktpalette. In den beiden Weltkriegen war das Unternehmen ein wichtiger Ausstatter für Armee und Marine. Obwohl Barbour bereits früh bis nach Übersee lieferte, gab die Firma ihren ersten Katalog erst im Jahre 1908 heraus.
Die erste Wachsjacke für Motorradfahrer wurde 1936 hergestellt. Das oft kopierte Design mit der praktischen schrägen Brusttasche ist ein Klassiker, der in den 50ern zur offiziellen "Uniform" des Vincent Owner Clubs wurde und in den 60ern von der Mehrheit der Teilnehmer der International Six Days Trials (u. a. auch Steve McQueen und Bud Ekins) getragen wurde.
Barbour bietet, wie viele britische Traditionshersteller, einen Änderungs-, Aufarbeitungs- und Reparaturdienst. Eine solide handwerkliche Arbeit zeichnet nach eigener Vorgabe die Barbour-Bekleidung aus. Sogar der Faden, mit dem die wasserundurchlässigen Jacken genäht werden, ist imprägniert, alle Nähte sind doppelt gerollt und gesichert.
Die Firma Barbour ist Hoflieferant des britischen Königshauses und darf deshalb deren Wappen im Etikett führen.
Video über die Geschichte von Barbour: