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Das 1:0 (31.) erzielte Gabriel Landeskog mit einem Direktschuss nach nur vier Sekunden im zweiten Powerplay der Skandinavier. Für den zweiten Treffer zeichnete der aufgerückte Verteidiger Victor Hedman (33.) verantwortlich.
Schweden hatte Russland weitgehend im Griff; die Osteuropäer konnten ihre Schnelligkeit kaum ausspielen. Dennoch wurde es am Ende nochmals spannend. Alexander Owetschkin gelang 33 Sekunden vor dem Ende der Anschlusstreffer, nachdem die Russen Torhüter Sergej Bobrowski durch einen sechsten Feldspieler ersetzt hatten. 26 Sekunden später jubelte Owetschkin erneut. Der Treffer wurde jedoch nach Konsultation der Videobilder nicht gegeben, da der russische Superstar den Puck mit dem Handschuh ins Tor befördert hatte.
Die Finnen sind eine feste Grösse im Eishockey. An den letzten drei Olympischen Spielen standen sie jeweils auf dem Podest. Insofern erstaunte die Überlegenheit der nordamerikanischen Talente, die ihren Speed und ihre technischen Fertigkeiten eindrücklich unter Beweis stellten. Im Mitteldrittel (3:0) spielten sie die Finnen phasenweise schwindelig. Das im Powerplay erzielte 1:0 von Jack Eichel (6.) bereitete Auston Matthews vor. Der diesjährige Erstrunden-Draft, der in der vergangenen Saison für die ZSC Lions tätig war, spielte in einer Linie mit Connor McDavid, dem letztjährigen Erstrunden-Draft.
(SDA)