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11. April 2024 «Wasser, Feuer, Wind und Erde»
Die von András Schiff geförderte Ausnahmepianistin eroberte mit ihrem tiefen Verständnis für die Musik, ihrem sensiblen Spiel und ihrer überragenden Technik die Welt als eine der grossen Musikerpersönlichkeiten unserer Zeit. Sie konzertierte als Solistin mit vielen der weltweit führenden Orchestern und Dirigenten. Im September 2009 veröffentlichte Sony das Klavierkonzert Nr. 1 von Mendelssohn mit dem Mito Chamber Orchestra unter der Leitung von Seiji Ozawa. Es folgten zahlreiche gefeierte weitere Einspielungen. 2017 wurde Yu Kosuge den «Suntory Music Award» für herausragende Beiträge zur Entwicklung der westlichen Musik in Japan verliehen.
Der Eröffnungsabend verspricht denn auch eine Sternstunde zu werden. Über einige Jahre vertiefte sich die Pianistin in ein spannendes Projekt, das vom griechischen Konzept der vier Elemente - Wasser, Feuer, Luft, Erde - inspiriert ist und in vier hochgelobten Alben resultierte. Darauf erklingen sorgfältig zusammengestellte Werke von der Romantik bis zur Gegenwart. Viele Komponisten haben sich auf der Suche nach Inspiration für ihre Musik von den Eigenschaften der vier Elemente inspirieren lassen. Im ersten Teil des Abends wird eine Auswahl aus diesem weit umspannenden Projekt erklingen, darunter die berühmte Klaviersonate von Beethoven Op. 31-2 "Der Sturm", die "Venezianischen Gondellieder" aus Mendelssohns "Lieder ohne Worte" oder Chopins «Barcarole». Und mit Takemitsus "Rain Tree Sketch", Scriabins "Vers la Flamme" oder Debussys "Les soirs illuminés par l'ardeur du charbon" werden wir in eine farbenreiche spätromantisch-impressionistische Klangwelt eintauchen.
Zum besonderen Erlebnis wird der zweite Teil des Abends, ein Zusammentreffen zweier Ausnahmekünstlerinnen. Yu Kosuge wird zusammen mit Pi-Chin Chien am Violoncello eines der wunderbarsten Werke der Cello-Literatur spielen, die Sonate in g-Moll für Violoncello und Klavier von Sergej Rachmaninow. Dieses Werk entstand 1901 kurz nach seiner Genesung von einer schweren Vertrauenskrise, die ihn drei Jahre lang blockierte. Als er diese grandiose Sonate schrieb, konnte Rachmaninow nicht wissen, dass es sein letztes Kammermusikwerk sein würde. Denn von da an widmete er sich nur noch Soloklavierstücken und größeren Orchester- und Chorwerken.
Nur wenige Komponisten vor Rachmaninow schafften es, die Fähigkeit des Cellos zu ausdrucksvoller Zartheit und Intensität so tief auszuloten. Rachmaninow widmete die Sonate seinem Freund, dem bedeutenden russischen Cellisten Anatoliy Brandukov, und sie führten sie gemeinsam auf. Es ist also ein Zeugnis einer musikalischen Freundschaft – damals wie auch heute an unserem diesjährigen Eröffnungskonzert des Confluence Musikfestes.
19:30 Uhr
Die international gefeierte japanische Pianistin Yu Kosuge kommt mit ihrem aussergewöhnlichen Projekt mit Werken von Beethoven, Mendelsohn, Scriabin, Debussy und Takemitsu, das vom griechischen Konzept der vier Elemente inspiriert ist und in vier hochgelobten Alben resultierte nach Zürich.
Zum besonderen Erlebnis wird der zweite Teil des Abends, ein Zusammentreffen zweier Ausnahmekünstlerinnen. Yu Kosuge wird zusammen mit Pi-Chin Chien am Violoncello eines der grossartigsten Werke der Cello-Literatur spielen, die Sonate in g-Moll für Violoncello und Klavier von Sergej Rachmaninow.
1. Teil: Beethoven: Klaviersonate Op. 31-2 "Der Sturm" - Mendelsohn: "Venezianischen Gondellieder" - Toru Takemitsu "Rain Tree Sketch" - Scriabin: "Vers la Flamme" und weitere Werke
2. Teil: Debussy: "Les soirs illuminés par l'ardeur du charbon" - Sergej Rachmaninow: Sonate für
Violoncello und Klavier in g-Moll