Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03235.jsonl.gz/219

Gründe für die Schimmelbildung
- Unzureichendes oder unsachgemässes Lüften.
- Erhöhte Feuchtigkeitsproduktion (z.B. durch Luftbefeuchter, Pflanzen oder Wäschetrockner.
- Wasserschäden
- Falsche oder ungleichmässige Beheizung.
- Auch neue, dichte Fenster können dazu führen, dass bisherige Gewohnheiten der Raumlüftung nicht mehr ausreichen, um genügend Feuchtigkeit abzubauen
Baubedingte Ursachen für die Schimmelbildung
- Wärmebrücken durch ungenügende Isolation (die Wärme gelangt schneller nach draussen als durch andere Bauteile).
- Feuchtigkeit durch Schäden in der Baukonstruktion.
- Kondens- oder Tauwasser infolge geringer Wärmespeicherungen in Aussenwänden.
- Schlechte Feuchtigkeitsaufnahme (Puffer) von Oberflächen.
- Neubaufeuchte, wenn der Beton nicht genügend ausgetrocknet wurde.
- Bereits von Pilzen befallene Baustoffe wurden verbaut.
Gesundheitsrisiken durch Schimmel
Die Sporen der Schimmelpilze können beim Menschen verschiedenste Krankheiten verursachen. Am häufigsten treten Reizerscheinungen der Schleimhäute und Atemwegserkrankungen wie Asthma auf. Einige Schimmelpilzarten benutzen das menschliche Gewebe (Schleimhäute in Lunge, Nase, Mund und Bronchien) als Nährstoffquelle. Leber oder Nieren können ebenfalls geschädigt werden. Manche Schimmelpilze bilden krebserregende giftige Substanzen (Aflatoxine) oder lösen Allergien aus.
Insbesondere bei Babys und Kleinkindern, bei denen das Immunsystem nur bedingt abwehrbereit ist, können Schimmel und Schimmelpilzgifte Gesundheitsschäden verursachen. So belegen Untersuchungen und Statistiken, dass bei Kindern, die in Wohnungen mit Schimmel leben, ein erhöhtes Risiko besteht, an Asthma zu erkranken.