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Die Winthrop Familie und ihre Nachkommen gehören seit über 350 Jahren zur Elite der USA.
Der englische Jurist John Winthrop (starb 1649) war der Sohn eines wohlhabenden Landbesitzers. Er emigrierte nach Nordamerika und war dort Mitgründer der Massachusetts Bay Colony, eine englische Kolonie. Er war mehrfach Gouverneur der Kolonie. Aus der Massachusetts Bay Colony entwickelte sich der heutige US-Bundesstaat Massachusetts. John Winthrop war Puritaner, wie viele der frühen Einwanderer in Nordamerika. Sein gleichnamiger Sohn John Winthrop (1606-1676) war Mitgründer und Gouverneur der englischen Kolonie Connecticut, aus der später der heutige US-Bundesstaat Connecticut hervorging. Er studierte wie sein Vater in Grossbritannien. Sein Sohn Fitz-John Winthrop (1637-1707) wurde ebenfalls Gouverneur der Kolonie Connecticut. Fitz-John lebte zeitweise in Grossbritannien. Seine Tochter Mary heiratete in die schottische Livingston Familie, die damals eine der mächtigsten Familien der Kolonien in Nordamerika war.
John Winthrop (1681-1747) heiratete in die Dudley Familie. Sein Schwiegervater Joseph und dessen Vater waren Kolonialgouverneure von Massachusetts.
Die führenden Familien in den Kolonien in Nordamerika waren über Heiraten miteinander verbunden. Viele der Nachkommen dieser Kolonialfamilien gehörten in den letzten 300 Jahren zur Elite der USA. Auch heute noch sind viele Nachkommen von alten Kolonialfamilien in der US-Elite vertreten, darunter Nachkommen der Winthrops.
1776 erklärten die 13 Kolonien an der Ostküste Nordamerikas ihre Unabhängigkeit von Grossbritannien und gründeten daraufhin die USA. Die Kolonien wurden zu den ersten Bundesstaaten. Thomas Lindall Winthrop (1760-1841) wurde Vizegouverneur des Bundesstaates Massachusetts. Sein Vorfahre war wie bereits erwähnt als Kolonialgouverneur am Aufbau von Massachusetts beteiligt. Viele der frühen Gouverneure und Vizegouverneure der US-Bundesstaaten waren Nachkommen von Kolonialgouverneuren. Thomas Lindall Winthrop heiratete eine Tochter von John Temple. Dieser kam aus einer englischen Baronen-Familie und vertrat Grossbritannien als Diplomat in den gerade gegründeten USA. John Temple heiratete eine Tochter von James Bowdoin, der einer der ersten Gouverneure des Bundesstaates Massachusetts war. Sarah Bowdoin Winthrop (1788-1864) heiratete den Sohn von James Sullivan, der ebenfalls einer der frühen Gouverneure von Massachusetts war.
Sahras Schwester Anna Winthrop (starb 1850) heiratete John Collins Warren, ein berühmter Chirurg. Sein gleichnamiger Vater war Freimaurer und Grossmeister der Freimaurergrossloge von Massachusetts. Sein Onkel Josef Warren war ebenfalls Grossmeister der Freimaurer in Massachusetts. (Quelle: 1, 2, 3)
Sarahs Bruder Robert Charles Winthrop (1809-1894) war Sprecher des US-Repräsentantenhauses. Er heiratete in zweiter Ehe eine Enkelin von Elias Hasket Derby, der einer der reichsten Männer der USA war. Roberts dritte Ehefrau kam mütterlicherseits aus der Kolonialfamilie Van Rensselaer. Diese gehörte wie die Winthrops bereits seit dem 17. Jahrhundert zu den einflussreichsten Familien des Landes.
Marie Austen Winthrop (1873-1952) heiratete Morris Woodruff Kellogg, der Gründer des Technologie- und Bauunternehmens KBR. Das Unternehmen ist eng mit US-Militär verbunden und macht heute einen Jahresumsatz von mehreren Milliarden US-Dollar.
Seit Ende des 19. Jahrhunderts bildete sich in den USA eine Gesellschaftsschicht von sehr reichen Unternehmer- und Bankiersfamilien. Viele der berühmten Familien aus der neuen Geldelite, darunter Rockefeller, Morgan, Astor, Vanderbilt und Du Pont, waren über Heiraten mit alten Kolonialfamilien oder deren Nachkommen verbunden. Auch bekannte Politikerfamilien der USA, darunter Bush, Kean und Fish, sind Nachkommen von Kolonialfamilien. Durch diese Heiratsverbindungen gehörten die Kolonialfamilien im 20. Jahrhundert weiterhin zur US-Elite.
Die Winthrop Familie gehörte zu den Four Hundred, die Ende des 19. Jahrhunderts die New Yorker Elite ausmachten. Die Gesellschaft wurde von der Astor Familie geleitet, die oft der Gastgeber war. Zu den 400 gehörten die Kolonialfamilien Vanderbilt, Livingston, Van Rensselaer, Schuyler, Bayard, Peyster und Carroll. Auch die Chanler Familie, Nachkommen der Winthrops, gehörte zu den 400.
Die Chanler Familie
John Winthrop Chanler (1826-1877) vertrat New York im Repräsentantenhaus. Seine Mutter kam aus der Winthrop Familie und war eine Nachkommin der Kolonialfamilie Stuyvesant. Seine Frau kam väterlicherseits aus der Kolonialfamilie Ward und mütterlicherseits aus der Astor Familie, die im 19. und frühen 20. Jahrhundert eine der reichsten Familien der USA war.
Margaret Stuyvesant Chanler (1820-1890) heiratete Lewis Morris Rutherfurd. Dieser kam väterlicherseits aus der Kolonialfamilie Rutherfurd, die vom schottischen Rutherfurd Clan abstammt. Mütterlicherseits kam er aus der Kolonialfamilie Morris, die zu den Gründervätern gehörte.
John Armstrong Chanler (1862-1935) heiratete Amelie Rives. Sie war die Patentochter des Generals Robert Edward Lee aus der Kolonialfamilie Lee. Die Lee Familie gehörte zu den Gründervätern der USA. Amelie Rives heiratete in zweiter Ehe einen Prinzen aus der russischen Adelsfamilie Trubezkoi. Die Familie ging aus der Uradelsdynastie der Gediminiden hervor, die vom litauischen Herrscher Gediminas abstammt.
Elizabeth Astor Winthrop Chanler (1866-1937) heiratete einen Sohn des US-amerikanischen Bankiers Henry Grafton Chapman, der Präsident der New Yorker Börse war. Chapman arbeitete für die britische Barings Bank. Er heiratete in die Kolonialfamilie Jay, die zu den Gründervätern der USA gehörte. Chapmans Tochter Beatrix heiratete den britischen Diplomaten George Head Barclay. Er kam väterlicherseits aus der Barclay Familie und mütterlicherseits aus der Gurney Familie. Die beiden britischen Quäkerfamilien gehörten zu den Gründerfamilien der britischen Barclays Bank, eine der ältesten und mächtigsten Banken der Welt.
Lewis Stuyvesant Chanler (1869-1942) war Vizegouverneur von New York. Er heiratete eine Tochter von Stephen Henry Olin. Olins Frau kam aus der Harriman Familie und hatte zuvor in die Dodge Familie geheiratet (Mitgründer des Kupferkonzerns Phelps Dodge).
Hubert Winthrop Chanler (1900-1974) heiratete eine Tochter des Diplomaten Irwin Laughlin, der Botschafter in Spanien und Griechenland war. Sein Grossvater James Laughlin war 1852 Mitgründer und erster Präsident der Pittsburgh National Bank. Aus ihr entwickelte sich die heutige PNC Financial Services Group, eine der grössten Banken der USA.
Der US-Präsident und Freimaurer Theodore Roosevelt war bei der Taufe von Theodore Ward Chanler (1902-1961) dabei. Die Kolonialfamilie Roosevelt gehörte bereits vor der Gründung der USA zur Elite des Landes.
Sidney Ashley Chanler (1907-1994), ein PR-Manager, heiratete in die nicht amtierende Königsfamilie von Portugal.
Der Familienzweig von Egerton Leigh Winthrop
Dieser Familienzweig hat auch Blut der Kolonialfamilien Livingston und Stuyvesant in sich.
Der Banker und Anwalt Egerton Leigh Winthrop (1838-1916) verkehrte in New Yorker Eliteclubs und war Präsident des Knickerbocker Club, der bis heute als einer der elitärsten Clubs der USA gilt. (Quelle) Er heiratete die Schwester von Frederic Bronson, der wiederum Sarah Gracie King heiratete. Sarah war eine Nachkommin des US-Gründervaters Rufus King und ihre Schwester heiratete in die Van Rensselaer Familie, eine der wichtigsten Kolonialfamilien. William King, der Bruder des Gründervaters Rufus King, war der erste Gouverneur des US-Bundesstaates Maine und der erste Grossmeister der Freimaurergrossloge von Maine (Quelle: 1 und 2).
Charlotte Troup Bronson Winthrop (1863-1893) heiratete in die Cram Familie. Diese war über Heiraten mit den Familien Vanderbilt, Drexel, Gould, Brown und Webb verbunden, die damals zu den führenden Familien der US-Elite gehörten. Der Schwiegervater von John Sergeant Cram III. (1932-2007) war der Clan-Chef des Campbell Clans, eine der mächtigsten schottischen Aristokratenfamilien.
Frederic Bronson Winthrop (1863-1944) verkehrte in New Yorker Eliteclubs, wie dem Kickerbocker Club. Er war Mitgründer einer Anwaltskanzlei aus der „Pillsbury Winthrop Shaw Pittman“ hervorging, die heute eine grosse international aktive Wirtschaftskanzlei ist. Frederic Bronson Winthrop führte die Firma gemeinsam mit Henry Stimson. Dieser war Aussen- und Kriegsminister der USA sowie Gouverneur der Philippinen, die damals von den USA kontrolliert wurden. Henry Stimson war Mitglied bei Skull and Bones (Quelle). Frederic Bronson Winthrop war Direktor der Manhattan Company, eine New Yorker Bank. Sie war 1799 gegründet worden und war mit den Kolonialfamilien Van Rensselaer, Livingston und Stuyvesant verbunden sowie mit der Unternehmerfamilie Astor, die in Kolonialfamilien einheiratete. Die Manhattan Company fusionierte 1955 mit der Bank der Rockefeller Familie. Sie gehört zu den Vorläufern der heutigen JPMorgan Chase, die derzeit die grösste Bank der USA ist.
Muriel Egerton Winthrop heiratete 1935 einen Enkel des Bankiers Samuel Stevens Sands. Samuels Kinder heirateten in die Familien Harriman, Lorillard und Havemeyer.
Der Familienzweig von Robert Winthrop
Robert Winthrop (1833-1892), ein wohlhabender Bankier, war ein enger Geschäftspartner der Bankiersfamilie Drexel (Quelle). Die Drexels wurden später Partner der Morgan Familie. Drexel und Morgan waren zwei der mächtigsten Bankiersfamilien der USA.
Robert Winthrop war Direktor bei Eisenbahnunternehmen und Banken. Er war unter anderem Direktor der „National City Bank of New York“, eine der führenden New Yorker Banken. (Quelle) Sein Schwiegervater Moses Taylor war langjähriger Vorsitzender der Bank. Taylor gilt als einer der reichsten Amerikaner aller Zeiten (Quelle). Sein anderer Schwiegersohn leitete die National City Bank bis 1891. Danach stand die Bank bis in die 1960er Jahre unter dem Einfluss der Familien Stillman und Rockefeller. In dieser Zeit entwickelte sich die National City Bank zu einer der grössten Banken der Welt. Sie ist der Vorläufer der heutigen Citigroup, die derzeit zu den fünf grössten US-amerikanischen Banken gehört. Die National City Bank war 1812 gegründet worden. Der zweite Präsident der Bank war William Few, einer der Gründerväter der USA. Im englischen Wikipedia steht, dass Robert Winthrops Frau 1913 der drittgrösste Aktionär der National City Bank war.
Robert Winthrop verkehrte in New Yorker Eliteclubs, wie dem Metropolitan Club, dem Knickerbocker Club und dem Union Club (Quelle: Seite 45). Dadurch wird er die führenden Familien der New Yorker Elite gekannt haben.
Roberts Sohn Beekman Winthrop (1874-1940) war stellvertretender Finanz- und Marineminister sowie Gouverneur von Puerto Rico. Er war wie sein Vater Direktor der National City Bank.
Roberts Tochter Albertina Taylor Winthrop (1871-1934) heiratete Herman van Roijen. Der niederländische Diplomat vertrat die Niederlande als Botschafter in Spanien, Italien und den USA. Albertinas Sohn Robert (1907-1981) arbeitete für die CIA. Ihr anderer Sohn, Jan Hermann (1905-1991), war niederländischer Aussenminister und Botschafter in Kanada, USA, Grossbritannien und Island. Zwei ihrer Enkel heirateten in die Kolonialfamilie Frelinghuysen, die bereits im 18. Jahrhundert zur Elite der USA gehörte und von niederländischen Einwanderern abstammt. Die Frelinghuysen Familie war in den letzten 100 Jahren weiterhin mit Kolonialfamilien verbunden.
Roberts Tochter Katharine Taylor Winthrop (1866-1943) heiratete den Senator Hamilton Fish Kean. Dieser war Freimaurer und Ehrenmitglied der Society of the Cincinnati (Quelle). Katharines Enkel Thomas Kean (*1935) war Gouverneur von New Jersey. Der Stammvater der Politikerfamilie Kean war John Kean (1756-1795). Er heiratete in die Kolonialfamilie Livingston, die zu den Gründervätern gehörte und in die Winthrop Familie heiratete. Dadurch hat die Kean Familie auch Blut der Livingstons in sich.
Aldrich Familie
Der US-Senator Nelson Aldrich (1841-1915) stammte der Familienüberlieferung nach vom Einwanderer John Winthrop ab (Quelle). Aldrich war zudem ein Nachkomme von Passagieren der Mayflower, die als die Pilgerväter der USA bekannt sind. Zu Aldrichs Vorfahren gehörten der Freimaurer Nathanael Greene (1742-1786), einer der wichtigsten Generäle im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, und Roger Williams (1603-1683), der Gründer und Präsident der Kolonie Rhode Island war. (Quelle) Aus der Kolonie ging der US-Bundesstaat Rhode Island hervor. Roger Williams war der Begründer des amerikanischen Baptismus.
Nelson Aldrich galt als einer der führenden Köpfe der politischen Elite der USA. Er war Freimaurer und diente als Schatzmeister der Freimaurergrossloge von Rhode Island (Quelle). Er war als Freimaurer-Grosskommandant von Massachusetts und Rhode Island einer der hochrangigsten Freimaurer der beiden Bundesstaaten (Quelle).
Nelson Aldrich war massgeblich an der Gründung der US-amerikanischen Zentralbank FED beteiligt. Die Gründung der FED wurde 1910 geplant, bei einem geheimen Treffen im Jekyll Island Club. Nelson Aldrich war bei diesem Treffen dabei. Weitere Teilnehmer des Treffens waren:
- Der Bankier Paul Warburg. Er kam aus der deutsch-jüdischen Bankiersfamilie Warburg und arbeitete mit weiteren Familienmitgliedern für die damals führende US-amerikanische Investmentbank Kuhn, Loeb & Co.
- Der Bankier Frank Vanderlip. Er führte gemeinsam mit der Stillman Familie die National City Bank (heutige Citigroup), mit der wie bereits erwähnt die Winthrop Familie verbunden war. Die Stillman Familie heiratete zweimal in die Rockefeller Familie.
- Der Bankier Henry Pomeroy Davison. Er war Partner der Bank der Morgan Familie. Sein Sohn Henry heiratete in die Stillman Familie. Sein Sohn Frederick war Personaldirektor der CIA und Mitglied bei Skull and Bones. Seine Tochter heiratete den Geschäftsmann Artemus Gates, der ebenfalls Mitglied bei Skull and Bones war.
Nelsons Tochter Abby Aldrich (1874-1948) heiratete 1901 in die Rockefeller Familie, die damals als die reichste Familie der Welt galt. Abby Aldrich war die Mutter von David Rockefeller (1915-2017). David war einer der führenden Köpfe der US-Elite. Durch diese Ehe hatten David Rockefeller und seine Geschwister sowie ihre Nachkommen Blut der Pilgerväter und angeblich auch Blut der Winthrops in sich. David Rockefellers Bruder bekam den Vornamen Winthrop, vermutlich um ihre Vorfahren aus der Winthrop Familie zu ehren.
Nelsons Sohn Richard Aldrich (1884-1941) vertrat den Bundesstaat Rhode Island im US-Repräsentantenhaus. Der andere Sohn war Winthrop Aldrich (1885-1974). Auch er bekam den Vornamen Winthrop. Er vertrat die USA als Botschafter im britischen Königreich und erhielt einen Orden vom britischen König. Er war Mitglied der Pilgrims Society (Quelle: 1 und 2). Die Gesellschaft besteht seit 1902 und fördert britisch-amerikanische Beziehungen. Die Pilgrims Society wird von der britischen Königsfamilie geführt.
Winthrop Aldrich war über seine Schwester mit der Rockefeller Familie verbunden. Er war von 1930 bis 1953 Vorsitzender der Chase National Bank, die eine der grössten Banken der USA war und seit den 1930er Jahren unter dem Einfluss der Rockefellers stand. (Quelle) 1955 fusionierte die Chase National Bank mit der bereits erwähnten Manhattan Company, die eine der ältesten Banken der USA war und in ihrer Anfangszeit mit Kolonialfamilien verbunden war. Durch die Fusion entstand die Chase Manhattan Bank. Sie war zeitweise eine der grössten Banken der Welt. Sie wurde von David Rockefeller geführt, der ein Neffe von Winthrop Aldrich war. Die Chase Manhattan Bank war einer der drei wichtigen Vorläufer der heutigen JPMorgan Chase, die derzeit die grösste Bank der USA ist.
Winthrop Aldrich gehörte zur Führung des New York Yacht Club (Quelle). Der Yachtclub besteht seit 1844 und viele Familien der New Yorker Elite waren und sind darin vertreten.
Auf der Hochzeit von Winthrop Aldrich kamen einflussreiche Familie zusammen, darunter Rockefeller, Astor, Vanderbilt, Harriman, Fish, Webb und weitere (Quelle). Der Grossvater von Winthrops Frau war Charles Crocker, einer der mächtigsten und reichsten amerikanischen Eisenbahnunternehmer des 19. Jahrhunderts. Charles Crocker beteiligte sich am Aufbau des Bundesstaates Kalifornien an der damals noch wenig besiedelten Westküste. Seine Söhne William und Charles waren Freimaurer und erreichten den 33. Grad (der höchste Freimaurergrad) (Quelle). Fast alle Prominenten der frühen Kalifornier waren Freimaurer (Quelle). Charles Crocker wurde 1869 Grossaktionär der Grossbank Wells Fargo. Später war die Bank mit den Familien Hellman, Harriman, Warburg und Schiff verbunden. Heute ist Wells Fargo eine der grössten Banken der Welt. Charles Crocker gründete die Crocker National Bank, die 1986 von Wells Fargo übernommen wurde.
John Kerry
Margaret Tyndal Winthrop (1880-1970) heiratete in die Forbes Familie, die zur US-Elite gehört. Ihre Tochter Rosemary ist die Mutter des bekannten US-Politikers John Kerry (*1943). Kerry ist dadurch ein Nachkomme der Kolonialfamilie Winthrop.
John Kerry ist derzeit im Kabinett von US-Präsident Joe Biden. Sein Vermögen wurde auf 250 Millionen US-Dollar geschätzt. Er war Mitglied bei Skull & Bones. 2004 war er Hauptkandidat der Demokraten bei der US-Wahl, bei der er gegen George W. Bush antrat, der die Wahl gewann. Bush war ebenfalls Mitglied bei Skull & Bones. Unter den Mitgliedern von Skull & Bones waren bekannte Namen, wie Rockefeller, Harriman und Vanderbilt. (Quelle) John Kerry hat scheinbar ein gutes Verhältnis zu Jay Rockefeller (Foto).
John Kerry traf die Milliardäre Bill Gates und Jeff Bezos (Foto: 1 und 2). Kerry traf europäische und arabische Königsfamilien (Fotos auf Google). Er traf den derzeitigen Papst und Jesuiten Franziskus (Quelle). Kerry traf die jüdischen Milliardäre Lloyd Blankfein, Mark Zuckerburg, Michael Bloomberg, George Soros und David Rubenstein (Fotos: 1, 2, 3, 4, 5). Kerry hat väterlicherseits jüdisches Blut. Sein Bruder, der Politiker Cameron Kerry, konvertierte zum Judentum und heiratete eine Jüdin.
John Kerrys Frau Teresa ist ebenfalls Multimillionärin. Ihr Vermögen wurde 2004 auf eine halbe Milliarde US-Dollar geschätzt. Sie hatte zuvor in die Heinz Familie geheiratet, die den gleichnamigen Lebensmittelkonzern gegründet hatte. Teresa ist derzeit Mitglied des Council on Foreign Relations und ist im Kuratorium der Brookings Institution. Die beiden US-amerikanischen Denkfabriken gelten als zwei der mächtigsten der Welt. Derzeit sind im Kuratorium der Brookings Institution auch Mitglieder der Milliardärsfamilien Desmarais, Mittal, Crown und Bass sowie die Milliardäre Philip Knight, David Rubenstein und Haim Saban (Stand: 2.4.2022). Zu den grossen Spendern der Brookings Institution im Jahr 2021 gehörten Philip Knight und der Grosskonzern Walmart sowie die Stiftungen der Milliardärsfamilien Rockefeller, Soros, Johnson, Tisch und Bill Gates.
Anmerkung: Ich geh aktiv gegen Urheberrechtsverletzungen vor.