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Die St.Louis Blues haben zwei Chancen, um erstmals in ihrer Geschichte den Stanley Cup zu gewinnen. Sie entschieden das fünfte Spiel der Finalserie gegen die Boston Bruins auswärts mit 2:1 und führen nun mit 3:2 Siegen. Den Titel könnten sie nun am Sonntag auf eigenem Eis holen.
Der entscheidende Spieler war neben den beiden Torschützen Ryan O'Reilly und David Perron der Goalie. Jordan Binnington zeichnete sich mit 38 Paraden aus. «Er war unser Matchwinner», betonte Verteidiger Colton Parayko.
Binnington realisierte mit dem neunten Auswärtssieg in den laufenden Playoffs einen Goalie-Rekord. Mehr Auswärtserfolge als NHL-Rookie in den Playoffs sind noch keinem Torhüter gelungen. Und mit dem 15. Playoff-Sieg insgesamt egalisierte Binnington gleichzeitig die bisherige Rookie-Bestmarke.
Drei Mal stand St.Louis bislang in einem Final, jedes Mal verloren sie ihn ohne einen einzigen Sieg. Nun dürfte den Blues ein Blick in die Geschichtsbücher Mut machen. Seit die NHL 1939 auf das Best-of-7-Format umstellte, gewann das Team, das in der Serie mit 3:2 in Führung ging, in 72 Prozent aller Fälle danach den Titel. (ram)