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Die US-Fluggesellschaft hatte am Sonntag einen Passagier gewaltsam aus einer Kabine entfernen lassen, weil das Flugzeug überbucht war. Videos von dem Vorfall zeigten, wie Sicherheitsleute den Mann über den Boden des Kabinengangs zum vorderen Ausgang des Flugzeuges ziehen. Dies hatte weltweit Empörung ausgelöst.
Munoz sagte, er habe sich "geschämt", als er die Videos gesehen habe. Er sprach ausserdem von einem "Systemfehler". United habe für seine Führungskräfte kein Verfahren etabliert, das diesen ermögliche, ihren "gesunden Menschenverstand" zu benutzen.
Nach Kritik auch am Krisenmanagement der Airline sowie Boykott-Aufrufen in sozialen Netzwerken hatte sich Munoz am Dienstag in aller Form für den Vorfall entschuldigt und die Verantwortung übernommen. Er kündigte ausserdem eine Überprüfung des Falls an. Dazu gehöre, wie United künftig mit Überbuchungen von Flugzeugen umgehe. Die Ergebnisse sollen bis Ende April vorgelegt werden./hoe/DP/jha
(AWP)