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In den letzten Monaten wurde der Klimabericht des Weltklimarats IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) wegen zwei Fehlern von vielen Medien heftig kritisiert. Beim ersten Fehler handelt es sich um die Gletscher des Himalajas, die nicht so schnell schmelzen wie der IPCC berichtet. Beim zweiten Fehler wurde die gesamte Landesfläche, die in den Niederlanden in Zukunft vom Meer überflutet werden könnte, unzulässig zusammengefasst und damit überschätzt.
Gemäss einer Studie von der Umweltagentur PBL (Netherlands Environmental Assessment Agency), enthalte der Klimabericht tatsächlich zwei Fehler aber keine weiteren Unregelmässigkeiten. Die Hauptaussagen würden nach wie vor trotz kleineren Ungenauigkeiten gelten.
Eine weitere Studie betrifft die „Climategate“-Affäre in Grossbritannien. Im letzten November veröffentlichten Hacker 1000 E-Mails von Klimaforschern der University of East Anglia. Daraufhin wurde dem ehemaligen Chef der Climate Research Unit (CRU), Phil Jones, vorgeworfen eine wichtige Grafik der Temperaturentwicklung gefälscht zu haben. Diese Vorwürfe wurden von einem unabhängigen Untersuchungskomitee der Universität nun widersprochen, da es keine Indizien auf einen Missbrauch von Daten oder falsche Analysen gebe.
Damit sind die wenigen Argumente von den Klimaskeptikern aufgelöst worden. In der Zwischenzeit mussten sich auch verschiedene Medien, z. B. die „Sunday Times und die „Frankfurter Rundschau“, für ihre irreführende Berichterstattung entschuldigen. Somit ist die Glaubwürdigkeit des wissenschaftlichen Berichts der IPCC-Arbeitsgruppe wieder hergestellt worden.