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Die Hauser + Walz GmbH führte im Auftrag des Bundesamts für Umwelt eine Expertise zum Einsatz von Perfluoroctansulfonsäure (PFOS, inklusive ihrer Salze) und deren Ersatzstoffen in Galvanikbetrieben der Schweiz durch. Eine Umfrage bei den grössten Zulieferfirmen von Fluortensiden zeigt eine klar abnehmende Tendenz im Vertrieb PFOS-haltiger Produkte und einen Anstieg im Vertrieb der Ersatzprodukte, die alle auf 6:2-Fluortelomersulfonsäure (6:2-FTS) basieren. Es gibt Hinweise, dass PFOS nicht nur in der Hartverchromung, dem einzigen galvanischen Prozess, in welchem nach geltendem Recht eine Verwendung noch erlaubt ist, sondern auch für Beizprozesse und zur Nickeldispersionsabscheidung (Chemisch-Nickel) eingesetzt wird. Es zeigte sich weiter, dass Hartverchromer mit grossen Elektrolytvolumen gänzlich auf den Einsatz von Fluortensiden als Sprühnebelunterdrücker verzichten und trotzdem die Anforderung an die zulässige Belastung der Luft am Arbeitsplatz mit dem kanzerogenen Chromtrioxid einhalten können.