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Bencic liegt als Nummer 11 im Ranking zwar 51 Plätze vor Badosa, trat gemäss den Buchmachern aber trotzdem als Aussenseiterin an. Vor einem Monat war die Ostschweizerin mit Wohnsitz in Wollerau im Kanton Schwyz der Spanierin in Charleston in drei Sätzen unterlegen. Paula Badosa stiess im Turnier im US-Staat South Carolina danach bis in die Halbfinals vor.
In Madrid bestätigten sich die Prognosen. Nachdem sie sich in Charleston, wo ebenfalls auf Sand gespielt wurde, in drei Sätzen durchgesetzt hatte, schaffte Badosa diesmal die Entscheidung am Ende des zweiten Durchgangs mit dem Servicedurchbruch zum 6:5. Der Sieg der in New York geborenen Spanierin ging in Ordnung. Sie erzielte in fast allen Statistiken bessere Werte als Bencic.
Die Niederlage ist ein weiteres Zeichen dafür, dass es Bencic gegenwärtig nicht nach Wunsch läuft. Badosa ist nicht die einzige (klar) schlechter klassierte Spielerin, gegen die sich die Schweizerin in letzter Zeit geschlagen geben musste. Seit ihrer Final-Niederlage Ende Februar im Turnier in Adelaide zog sie unter anderem gegen die Russinnen Anastasia Potapowa, damals die Nummer 88, und Jekaterina Alexandrowa, Nummer 34, und gegen die Tschechin Marketa Vondrousova, Nummer 20, den Kürzeren.
Badosa trifft im Halbfinal auf die Weltranglistenerste Ashleigh Barty. Auch gegen die Australierin, die in ihrem Viertelfinal die Tschechin Petra Kvitova in drei Sätzen bezwang, darf sich die Spanierin Chancen ausrechnen. Das bisher einzige Duell hatte sie bei ihrem Höhenflug in Charleston im Viertelfinal für sich entschieden.
(sda)