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Casanova, der berühmteste Liebhaber der Kulturgeschichte, stärkte die Kraft seiner Lenden, indem er Unmengen von Austern schlürfte – so will es zumindest die Legende. Schon immer glaubten die Menschen, dass bestimmte Speisen das sexuelle Verlangen und Vermögen steigern.
Und was da alles gegessen und getrunken wurde, in der Hoffnung, das Liebesleben auf Touren zu bringen! Kaum ein Nahrungsmittel wurde nie in diesem Sinne verwendet – sogar die brave Kartoffel galt einst als Aphrodisiakum. Andere Mittelchen, wie etwa die Spanische Fliege, sind da bedeutend weniger harmlos.
Egal ob in Russland, den USA, im Pazifik oder im Atlantik: Überall wird Atommüll gelagert. Es gibt jedoch bis heute kein einziges Endlager für hochradioaktive Abfälle. Weltweit. Viel schlimmer noch: Viele dieser provisorischen Stätten sind tickende Zeitbomben für Mensch und Umwelt.
Früher machte man es sich einfach. Nuklearer Abfall wurde verbuddelt, in Seen geworfen oder im Meer versenkt. Klappe zu, Affe tot.
Die Devise war klar: Bloss weg mit dem Atommüll. Doch wohin? Jedes mögliche Lager stösst verständlicherweise immer, zumindest in dicht besiedelten Ländern wie der Schweiz oder Deutschland, auf massiven Widerstand der Bevölkerung. Wer will schon neben einem atomaren Endlager wohnen?
In der Schweiz wird seit Jahren nach einem Standort gesucht, um die radioaktiven …