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Ein «Spritzenhaus» oder eine «Feuerwehrscheune» waren Vorgänger der heutigen Feuerwehrgebäude. Eine passende Referenz für ein Feuerwehrgebäude zwischen zwei Kernzonen des ursprünglich ländlich geprägten Küsnacht. Das Projekt ist eine Neuinterpretation eines Scheunenbaus, bei dem sich die Wohnnutzung als Dachwohnungen dem Gebäude unterordnet. Durch die winkelförmige Anordnung der Fahrzeughallen kann auf den knappen Platzverhältnissen eine effiziente Organisation mit optimierten Abläufen sichergestellt werden. Im Bereich des Scheitelpunktes sind die Garderoben, Büro und Theorieräume und die Erschliessung angeordnet. Die Lagerräume befinden sich im Unter- und die Wohnungen im Dachgeschoss. Waschplatz, Werkstatt und Retablieren sind seitlich angeordnet, damit zwischengelagertes Material oder Fahrzeuge im Unterhalt einen Einsatz nicht behindern.