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Das Wohnheim Lindenfeld wurde in den 1970er Jahre als Wohnheim für Männer erstellt. Es stehen rund 30 Plätze für den Bereich Betreuung Soziales und Gesundheit und ca. 15 Plätze für den Bereich Justiz (Halbgefangenschaft, Wohn- und Arbeitsexternat) zur Verfügung. Das Wohnheim versteht sich als Pensionsbetrieb «betreutes Wohnen» und hat 365 Tage im Jahr geöffnet.
2014 stellte eine Machbarkeitsstudie fest, dass die Modernisierung des Heimes erhebliche Eingriffe und partielle Erweiterungen notwendig machen würde, welche den Kosten für einen Neubau gleichkämen. Die Trägerschaft des Wohnheim Lindenfeld, der Verein Wohnheim Lindenfeld Emmen, hat sich daher entschieden, das Gebäude zu ersetzen. Dafür wurde ein Projektwettbewerb durchgeführt. Auf Basis des Projektwettbewerbs wurde ein Richtprojekt ausgearbeitet, welches in den Gestaltungsplan überführt wurde.
Die Schwierigkeiten bestanden einerseits in der Vereinbarkeit des Neubaus mit dem laufenden Betrieb des Heimes. Anderseits sollten für eine mögliche 2. Etappe (Anbau Wohn- und Gewerbegebäude) bereits Festlegungen getroffen werden.
Ausschnitt Gestaltungsplan (ro.ma. röösli & mäder architekten GmbH, 2020)

Der Gestaltungsplan wurde im Juli 2020 genehmigt. Neben der Beratung zur Erstellung des Gestaltungsplans, der Erarbeitung der Sonderbauvorschriften und des Planungsberichts kam uns zudem die Rolle der Koordination zwischen den Architekten/Auftraggeber und den Behörden zu.
Leistungen/Vorgehen:
Ausschnitt Erdgeschoss mit Umgebung (ro.ma. röösli & mäder architekten GmbH, 2019)