Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03264.jsonl.gz/1644

Es gibt tatsächlich nichts, was es nicht gibt. In Peru wurden sechs Touristen verhaftet, weil der Vorwurf im Raum steht, das mindestens eine der sechs Personen ihr Geschäft zwischen den Ruinen der Inkastadt Machu Picchu erledigt haben soll. Zudem sollen die Touristen randaliert haben, dies berichten Reuters und CNN unter Berufung auf peruanische Behörden.
Die Touristen, vier Männer und zwei Frauen, sind alle zwischen 20 und 32 Jahre alt und stammen aus Argentinien, Brasilien, Chile und Frankreich. Ob sie gemeinsam nach Machu Picchu reisten oder sich erst dort trafen, ist unklar.
Gemäss den lokalen Behörden haben die Touristen einen Stein von einer Tempelmauer fallen lassen, mindestens eine Person soll zudem innerhalb der Festung ihren Darm entleert haben.
Fünf der sechs Personen stehen nun vor der Abschiebung aus Peru. Die sechste Person, ein Argentinier, der eine führende Rolle gehabt haben soll, was den Vandalismus anbelangt, soll im Land bleiben und wegen Zerstörung des peruanischen Kulturerbes angeklagt werden.
Jährlich besuchen Millionen von Menschen Machu Picchu, im Jahr 2019 wurde der Verkauf an Tickets pro Tag auf 2'500 limitiert. Zusätzlich ist jeder Besuch gemäss einem Blog auf vier Stunden beschränkt.
Die peruanische Regierung plant jedoch den Bau eines internationalen Flughafens, dieser soll die Touristen direkt zur antiken Stätte bringen. Dieser Plan ist Archäologen, Historikern und Naturschützern ein Dorn im Auge, bereits haben Tausende von Menschen eine Petition unterzeichnet, die den Bau des Flughafens stoppen soll. Die Regierung betont aber, dass die Pläne für den Bau des Flughafens weiter bestehen. (rst)