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Erfolgreich und engagiert war der 1927 geborene Harold George Belafonte zeitlebens, auch wenn es anfangs nicht so glänzend ausgesehen hatte für den Sohn eines Schiffskochs aus Martinique und einer Arbeiterin aus Jamaika. Der schwarze Entertainer war Sänger, Schauspieler, Sexsymbol und politischer Aktivist, was ihn für viele unbequem machte. Zum " König des Calypso" wurde er durch den " Banana Boat Song", " Island in the Sun" und andere Millionenhits. 17 seiner Originalalben umfasst diese Box, darunter auch die kompletten Live-Mitschnitte aus der Carnegie Hall. Die rhythmischen Karibik-Songs - eigentlich wiederentdeckte Balladen und Volkslieder - können auch heute noch Sehnsucht nach dem warmen Süden wecken. Das Album " Calypso" von 1956 war so erfolgreich, dass es als erstes in der Musikgeschichte überhaupt eine Million Exemplare verkaufte. Nachdem ihn Otto Premingers Film " Carmen Jones" über Nacht zum Star gemacht hatte, drehte Harry Belafonte mehrere Dutzend weitere Filme, bekam 1982 den Martin-Luther-King Preis und war Unicef- Botschafter. Seine spannende Lebensgeschichte erzählt er in seiner auch auf Deutsch veröffentlichten Autobiografie " My Song".
Portrait
Harry Belafonte wurde am 1. März 1927 in Harlem, New York, als Sohn eines Schiffkochs und einer Haushaltshilfe geboren. Seine Mutter schickte ihn als kleinen Jungen zu seinen Grosseltern nach Jamaika, wo er zur Schule ging und die Calypso-Musik entdeckte, die ihn später, zurück in New York, als Sänger so berühmt machen sollte. Belafonte verkaufte Millionen von Schallplatten, war erfolgreich als Schauspieler und als Filmproduzent, war Mitorganisator des Projekts "USA for Africa", eine Vereinigung von Künstlern, die mit dem Titel "We Are The World" Millionen für Afrika sammelte. Er wurde von Bill Clinton mit der "National Medal of Arts" ausgezeichnet und galt als scharfer Kritiker von George W. Bush. Belafonte ist seit Jahren Botschafter für UNICEF. Er lebt mit seiner Frau Pamela in New York.