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Die US-Wahlen haben zwei klare Kontrahenten: Joe Biden tritt als demokratischer Präsidentschaftskandidat gegen Amtsinhaber Donald Trump an. Die eigentliche Wahl ist zwar erst im November, doch bereits im Vorfeld gibt es einige wichtige Daten und Events, die du dir als Interessierter merken solltest.
Grundsätzlich wird in den USA am 3. November gewählt. Doch einige US-Bürger können bereits früher ihre Stimme abgeben. In allen Staaten darf auch per Brief gewählt werden, in etwa einem Drittel der Bundesstaaten braucht es dafür aber einen konkreten Grund.
Ausserdem können die Wahlunterlagen in den meisten Staaten bereits vor dem 3. November abgegeben werden. Die Zahl der Early Votes ist in den letzten Jahren beständig gestiegen. So wurden vor vier Jahren bereits über ein Drittel der Stimmen als Early Votes abgegeben. Mit der Coronavirus-Pandemie dürfte dieser Wert nochmals deutlich steigen.
Ab dann findet das Early Voting statt:
Die Resultate des Early Votings werden aber erst am Wahltag verkündet.
Zu den wichtigen Ereignissen vor der Wahl zählen in den USA auch die TV-Debatten. Die Erste findet in Cleveland, Ohio, an der Case Western Reserve University statt. Hier treffen Herausforderer Joe Biden und Donald Trump ein erstes Mal aufeinander.
Auch die Vizekandidaten müssen ran. Etwa eine Woche nach der ersten Präsidentschaftsdebatte treffen der amtierende Vizepräsident Mike Pence und Senatorin Kamala Harris aufeinander. Die Debatte wird in Salt Lake City, Utah, in der University of Utah abgehalten.
Die zweite Debatte findet gut zwei Wochen später in Miami, Florida, im Adrienne Arsht Center for the Performing Arts statt.
Zum dritten und vermutlich letzten Mal treffen sich Biden und Trump in Nashville, Tennessee, an der Belmont University.
Das wichtigste Datum ist die Wahlnacht am 3. November. Dann wird entschieden, ob Donald Trump für weitere vier Jahre im Amt des Präsidenten walten darf oder ob Joe Biden das Zepter übernimmt. In den meisten Fällen steht das Resultat am 4. November (Schweizer Zeit) fest. Manchmal kann sich das endgültige Resultat jedoch verzögern.
Gleichzeitig wird auch ein Drittel des Senats und das gesamte Repräsentantenhaus neu gewählt. Hier geht es darum, ob die Partei des Präsidenten auch die Mehrheit der Sitze in den beiden Kammern im Kongress erhält.
Was nun folgt, ist nur noch Formsache. Am 14. Dezember wählt das Electoral College gemäss den Ergebnissen vom 3. November den Präsidenten. Zwar könnte hier die Entscheidung theoretisch gekippt werden, dies ist jedoch noch nie vorgekommen.
Am 6. Januar wird das Ergebnis des Electoral College durch den Kongress zertifiziert.
Am 20. Januar exakt um 12 Uhr beginnt die vierjährige Amtszeit des gewählten Präsidenten. Dann legt der neue (oder alte) Präsident seinen Amtseid ab und hält traditionell eine Antrittsrede.
Auch auf Seiten der Republikaner ist ebenfalls alles klar: Die Amtsinhaber Donald Trump und Mike Pence werden das Ticket der republikanischen Partei stellen. Die Republikaner nutzten den Parteitag, um eine richtige Trump-Show abzuziehen.
Die Hälfte aller Redner trugen den Nachnamen Trump. Die Highlights des republikanischen Parteitags 2020 findest du hier:
Analysen zur Republican National Convention findest du hier:
Und weitere Kuriositäten, die am republikanischen Parteitag während den US-Wahlen aufgefallen sind, findest du hier:
Vom 17. bis 20. August findet die Democratic National Convention in Wisconsin statt. Hier wird das Ticket der demokratischen Partei bestimmt. Joe Biden hat US-Senatorin Kamala Harris als Running-Mate nominiert. Ausserdem wird Biden seine erste Rede als offizieller demokratischer Präsidentschaftskandidat halten.
(leo)