Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03571.jsonl.gz/2961

Mi 29. Aug | 19.30 | KKL Luzern, Konzertsaal
Sinfoniekonzert 12
Berliner Philharmoniker | Kirill Petrenko
Der Dirigent Kirill Petrenko wurde in Omsk geboren. Sein Musikstudium, das er 1990 in Feldkirch (Vorarlberg) begann und in Wienmit Auszeichnung abschloss, ergänzte er durch Assistenzen bei Myung-Whun Chung, Peter Eötvös und Semyon Bychkov. Seine Berufslaufbahn begann er 1995 als Kapellmeister an der Wiener Volks-oper; 1997 wechselte er als Generalmusikdirektor an das Meininger Theater, wo er u. a. eine aufsehenerregende Produktion von Wagners Ring des Nibelungen leitete, die an vier aufeinanderfolgenden Abenden Premiere hatte. Von 2002 bis 2007 amtierte Kirill Petrenko als GMD an der Komischen Oper Berlin. Parallel dazu entwickelte sich seine internationale Laufbahn mit Auftritten an der Wiener Staatsoper und der Dresdner Semperoper, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, am Londoner Covent Garden und an der New Yorker Metropolitan Opera. 2013 feierte er seinen Einstand bei den Bayreuther Festspielen mit der Nibelungen-Tetralogie. Anschliessend trat Kirill Petrenko das Amt des Generalmusikdirektors an der Bayerischen Staatsoper an, wo er bisher die Premieren von Strauss’ Frau ohne Schatten, Zimmermanns Die Soldaten, Bergs Lulu, Donizettis Lucia di Lammermoor, Srnkas South Pole und Wagners Meistersingern dirigierte. 2016/17 wird er in München Neuproduktionen von Schostakowitschs Lady Macbeth und Wagners Tannhäuser herausbringen. Im Juni 2015 wählten die Berliner Philharmoniker Pe-trenko zu ihrem neuen Chefdirigenten und zum Nachfolger von Sir Simon Rattle – ein Amt, das er 2019 antreten wird. Auf dem Konzertpodium hat Petrenko ausserdem mit den Staatskapellen von Berlin und Dresden, mit dem Cleveland Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem London und dem Israel Philharmonic sowie dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam zusammengearbeitet. Im April 2016 stellte er sich mit Mahlers Lied von der Erde am Pult der Wiener Philharmoniker vor.
August 2016