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Valeriy Sokolov © Simon Fowler
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Debut 5
Valeriy Sokolov | Evgeny Izotov
Bach | Beethoven | Prokofiev | Saint-Saëns
Thu, 31.08. | 12.15 | No. 17340
Vergangenes Konzert
Valeriy Sokolov © Simon Fowler
Evgeny Izotov © Danill Rabovsky
31.
Aug
Thursday
12.15
Debut 5
Valeriy Sokolov | Evgeny Izotov
I and I. Whenever Valeriy Sokolov gives a concert, he splits up his identity: “I try to put my other self in the sixth row so as to watch myself playing. I want to understand how my music engages people.” Born in 1986 in Kharkiv, the Ukrainian violinist, who studied at the Yehudi Menuhin School in England and whose teachers have included Ana Chumachenco, Gidon Kremer, and Boris Kushnir, wins listeners over through his great earnestness. “It’s more important to hear Bartók than Valeriy Sokolov,” he says. “The point is to pull back from yourself.” Yet the music world has long been enjoying the experience of his view of things, his interpretations. Performances with the Philharmonia and Cleveland Orchestras, the Chamber Orchestra of Europe, the Zurich Tonhalle Orchestra, the Orchestre National de France, and the Rotterdam Philharmonic prove that he has already arrived on Olympus. For his Lucerne debut, his program will range widely, from Bach to Prokofiev.
Valeriy Sokolov © Simon Fowler
Valeriy Sokolov
Valeriy Sokolov, der 1986 im ukrainischen Charkiw geboren wurde, begann als Fünfjähriger mit dem Geigenspiel, wurde im Alter von neun Jahren an das Konservatorium seiner Heimatstadt aufgenommen und stellte sich als Elfjähriger im Fünften Violinkonzert von Vieuxtemps als Solist mit Orchester vor. 1999 gewann er beim Sarasate-Wettbewerb in Pamplona den «Grand Prix», der ihm auch ein Stipendium für die Fortsetzung seines Studiums bei Natalia Boyarskaya an der Yehudi Menuhin School in England eintrug. Seine technischen und interpretatorischen Fertigkeiten vertiefte er durch Meisterkurse bei Mark Lubotsky, Ana Chumachenco, Gidon Kremer und Boris Kushnir. 2005 gewann Sokolov die «George Enescu International Violin Competition» in Bukarest und begann seine internationale Karriere. Er konzertierte mit dem Philharmonia Orchestra, dem Chamber Orchestra of Europe, dem Cleveland Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Rotterdam Philharmonic, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Orchestre National de France und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Auftritte führten ihn zu den Festivals von Verbier und Lockenhaus, ans Pariser Théâtre du Châtelet, in die Londoner Wigmore Hall, ins New Yorker Lincoln Center, ans St. Petersburger Mariinsky Theater, in den Wiener Musikvereins und ins Münchner Prinzregententheater. 2016 bestritt er eine Europa-Tournee mit Lisa Batiashvili und Gautier Capuçon; ausserdem war er in der vergangenen Saison beim Orchestre Philharmonique de Radio France und beim NDR Elbphilharmonie Orchester zu Gast. Valeriy Sokolov hat mit Vladimir Ashkenazy das Sibelius-Konzert und mit David Zinman Konzerte von Bartók und Tschaikowsky eingespielt. Bruno Monsaingeon drehte über ihn den Film Der Geiger der Seele. Zuletzt, im Herbst 2016, veröffentlichte Sokolov eine Kammermusik-CD mit Werken von Erwin Schulhoff.
Mai 2017
Evgeny Izotov © Danill Rabovsky
Evgeny Izotov
Der russische Pianist Evgeny Izotov, Jahrgang 1979, stammt aus einer Musikerfamilie. Er studierte am Staatlichen Konservatorium St. Petersburg, wo ihm im Alter von nur fünfzehn Jahren sein erster «Grand Prix» verliehen wurde, und setzte die Ausbildung in Paris bei Nina Seregina und Marian Rybicki an der École Normale de Musique fort. Meisterkurse führten ihn zu Dmitri Bashkirov, Gidon Kremer, Karl-Heinz Kämmerling, Lazar Berman und Gary Hoffman. Izotov gewann diverse Wettbewerbe, darunter den Ersten Preis bei der «International Piano Academy Lake Como», der «Takasaki International Art and Music Competition» und bei der «Chamber Music Competition» im finnischen Kuhmo; bei der «George Enescu International Piano Competition» in Bukarest wurde er mit dem Zweiten Preis ausgezeichnet. Seine Karriere führte ihn in so bedeutende Konzertsäle wie die Londoner Wigmore Hall, die Hong Kong City Hall, das Festspielhaus Baden-Baden, die Philharmonie Essen, die Salle Cortot in Paris und The Sage Gateshead (Nordengland). Ein besonderer Schwerpunkt seines solistischen Repertoires liegt auf dem Schaffen Frédéric Chopins. Evgeny Izotov ist aber auch ein passionierter Kammermusiker. Er war Mitglied im Pieter’s Trio und gehörte fünf Jahre lang den St. Petersburger Virtuosen an. Heute tritt er regelmässig mit dem Geiger Valeriy Sokolov und dem Atrium String Quartet auf. Ausserdem ist Izotov als Pädagoge aktiv: Er leitet jährliche Meisterklassen beim Festival Internacional de Música da Unicamp in Brasilien, und er unterrichtet am Rimsky-Korsakow-Konservatorium in St. Petersburg sowie, als Gastprofessor, an der Silla University in Südkorea.
Mai 2017