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An der Spitze sah es nach dem 1. Durchgang so aus, als könnte Andreas Kofler seinen Sieg vom Vortag wiederholen. Mit 137,5 Meter gelang dem Österreicher der weiteste Satz, wodurch er folgerichtig an erster Stelle lag. Bei seinem zweiten Sprung verzeichnete Kofler Pech, ungünstige Winde zwangen ihn bereits nach 126 Metern zur Landung. Dadurch zog Gregor Schlierenzauer (136 m/131 m) an ihm vorbei und feierte seinen 43. Sieg im Weltcup.
Einen grossen Satz nach vorne machte der Deutsche Andreas Wellinger, der mit der Bestweite von 138,5 Metern von Platz 11 aus noch auf das Podest sprang und sich ex-aequo mit Kofler auf Platz 2 klassierte.
Ammann enttäuscht erneut
Nach dem 41. Platz vom Samstag vermochte sich Ammann zwar zu steigern, trotzdem muss er die Hauptprobe vor der Vier-Schanzen-Tournee als misslungen betrachten. Auf der «Heimschanze» erreichte der Toggenburger immerhin mit einem Sprung auf 126,5 Meter als 21. den 2. Durchgang. Doch dort sprang er 3 Meter weniger weit und fiel auf den 26. Platz zurück.
«Kopf war bereit - Körper nicht»
«Der Kopf war bereit, aber der Körper hat nicht das hergegeben, was ich wollte», analysierte Ammann das misslungene Engelberg-Wochenende. Dennoch wollte er nichts dramatisieren: «Ich kann mit dieser Niederlage leben. Auf keinen Fall darf ich jetzt alles negativ sehen.»
Was möglich gewesen wäre, zeigte der junge Slowene Jaka Hvala, der direkt vor Ammann gesprungen war. Mit einer Weite von 133 Metern verbesserte er sich auf den 12. Platz.