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Die beiden bestehenden Röhren des Belchentunnels zwischen Basel und Egerkingen verlaufen durch eine herausfordernde Geologie mit einem grossen Anteil an quellfähigem Gipskeuper. Der Tunnel wurde in den 1960er Jahren gebaut. Der hohe Druck durch das Quellen des Gesteins hat über die Jahre Schäden an der Tragstruktur beider Tunnelröhren verursacht, welche eine Sanierung notwendig machen. Um die Verkehrseinschränkungen möglichst gering zu halten, wurde ein Sanierungstunnel erstellt, welcher eine anschliessende Sanierung der beiden bestehenden Röhren nacheinander erlaubt.
Umfangreiche Vorversuche schaffen klare Kalkulationsgrundlage
Aufgrund der geologischen Gegebenheiten mit quellfähigem Gipskeuper sowie Chlorid- und Sulfatangriffen stellte der Bau des Sanierungstunnels höchste Anforderungen an die zu verbauenden Materialien. Holcim setzte vor allem die Spezialzemente Robusto und Fortico ein. Bereits im Zuge der Submission führte Holcim umfangreiche Vorversuche durch, womit die Eignungsnachweise der verschiedenen Betone erbracht und eine klare Kalkulationsgrundlage für den Bauunternehmer gewährleistet werden konnte.