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Virtuelles Rennen mit Gedankensteuerung (BCI)
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Beim virtuellen Rennen mit Gedankensteuerung steuern die Piloten mittels Gehirn-Computer-Schnittstellen (BCIs) künstliche Figuren (Avatare) in einem speziell entwickelten Computerspiel.
Gehirn-Computer-Schnittstellen können Gedanken lesen! Zumindest sind die heutigen BCIs in der Lage, Hirnsignale zu messen. Diese Technologie soll so weiterentwickelt werden, dass Menschen mit Tetraplegie künftig auf diesem Weg verschiedene Geräte wie z.B. einen Computer, einen Roboterarm oder einen Rollstuhl steuern können. Beim virtuellen Rennen mit Gedankensteuerung müssen sich die BCIs in einem Computerspiel punkto Zuverlässigkeit und Präzision bewähren.
Bei den Piloten, die an diesem Rennen teilnehmen, ist die Motorik ab Halshöhe aufgrund einer Rückenmarksverletzung, eines Schlaganfalls, einer neurologischen Erkrankung oder einer sonstigen Verletzung entweder stark beeinträchtigt oder gar nicht vorhanden (Paralyse). Die meisten Teams bedienen sich der Elektroenzephalografie (EEG) zur Erkennung von Hirnsignalen, aber auch andere Methoden wie etwa die Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) sind zugelassen.
Eine genaue Beschreibung des Wettkampfparcours finden Sie in unseren Wettkampfregeln in Englisch (PDF, 4.3 MB).