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Wir spielen Schach:
zum Plausch und an Turnieren,
jeder für sich und in der Mannschaft,
lang & ernsthaft und in wilden Blitzpartien,
Ambitionierte und Hobbyspieler
am Tag und in der Nacht...
stop, das letzte ist übertrieben:
Bitte aufgrund der speziellen Bedingungen frühzeitig im Spiellokal erscheinen.
Abgesagt: Die 2. Runde des Jugend-Grand-Prix vom 15. November in Glarus wird wegen Corona abgesagt.
Es wird versucht, einen Alternativtermin im Januar zu finden. Dies wird bis mitte Dezember kommuniziert
Das erste wieder durchgeführte klubinterne Turnier nach der Wiederaufnahme des Klubbetriebs nach dem Lockdown war das Schnellschachturnier ("Active Chess"). Bei lediglich sechs Teilnehmern (wobei dieses Turnier in den Vorjahren auch schon lediglich 8 Teilnehmende aufwies) entschloss sich der Turnierleiter, das ursprünglich auf 9 Runden angesetzte Turnier doppelrundig mit 10 Runden durchzuführen. Am ersten geplanten Spielabend schlug aber Corona voll zu. Favorit und Turnierleiter Martin Dürst musste an diesem Tag infolge eines erfolgten Corona-Tests in seinem persönlichen Umfeld, bei dem das Resultat noch nicht vorliegend war, in Selbstquarantäne. Das Turnier startete somit mit 5 Teilnehmenden. Am 2. Spielabend offerierte Martin Dürst dann seinen Kontrahenten, in der Rückrunde (ab Runde 6) einzusteigen und die ersten 5 Partien in Form eines Uhrensimultan (30 Minuten pro Partie) am Ende des Turnier nachzuholen. Alle 5 Teilnehmer fanden diesen Vorschlag gut und willigten sein. So wurde das Turnier mit jeweils 4 Runden an den beiden ersten Spielabenden, gefolgt von den Runden 9 und 10 sowie dem Uhrensimultan als krönendem Abschluss am 3. Spielabend durchgeführt. Martin Dürst gelang es alle Partien der Rückrunde zu gewinnen. Auch im Uhrensimultan musste er lediglich Präsident Fritz Bolliger ein Unentschieden zugestehen. Damit heisst der Glarner Schnellschachsieger 2020 Martin Dürst. Der Pechvogel des Turniers war Nik Bauer, der gleich mehrere klare Gewinnstellungen vergab und am Ende ohne Punkte nach Hause gehen musste.
Tabelle nach 10 Runden:
1. Martin Dürst 9 1/2 Punkte
2. Silvio Zai 6 Punkte
3. Fritz Bolliger 5 1/2 Punkte
4. Werner Weibel 4 1/2 Punkte
4. André Stegel 4 1/2 Punkte
6. Nik Bauer 0 Punkte
Der mit 6 1/2 Punkten aus 8 Partien erfolgreichste Punktesammler von Glarus 1 ist am 27. Januar 2020 im Rahmen des Klubabends des Schachklubs Glarus zu einem Simultan gegen 8 Glarner Gegner (darunter seine beiden Mannschaftskollegen Jan Selinga und Martin Dürst) angetreten. Nach etwas über 2 Stunden Spielzeit und 8 hartumkämpften Partien durfte er sich mit 5 Siegen und 3 Unentschieden (gegen Martin Dürst, Werner Furthmüller und Volker Horn) als Sieger im ungleichen Wettkampf feiern lassen. Herzliche Gratulation!
Glarus hat seinen neuen Schnellschachmeister gefunden: Es ist Jan Selinga aus Linthal. Er holt sich den Titel mit 6 Punkten aus 7 Runden vor Martin Dürst (5.5 Punkte) und dem Trio Thomas Hofstetter, Rolf Saxer und Rolf Drijfholt (je 5 Punkte).
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Im gleichzeitig stattfindenden Zürisee-Jugendschach-Grandprix schwingt Simon Schellenber (Pfäffikon ZH) mit 6 Punkten obenaus, gefolgt von Andrerw Heron (Triesen) und Jona Jünger (Wädenswil) mit je 5.5 Punkten.
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Die Sieger am Schachtag (v.l.n.r.): Thomas Hofstetter (3.), Jan Selinga (1.), Martin Dürst (2.)
Die 1. Mannschaft des Schachklubs Glarus siegt im Aufstiegsspiel gegen Olten 2 klar mit 7:1. Damit spielt der Schachklub Glarus erstmals in der 95 jährigen Klubgeschichte in der Saison 2020 in der Nationalliga B. Trotz der klaren Favoritenrolle gingen die Glarner konzentriert ans Werk. Als Lohn folgte ab zweieinhalb Stunden Spielzeit in regelmässigen Abständen in der Reihenfolge Jaroslaw am ersten Brett, Dario am 4. Brett, Olga am 8. Brett, die beiden Fabians am sechsten und zweiten Brett, Ukuk am 3. Brett und zuletzt Guido am 5. Brett ein Sieg nach dem Anderen. Einzig Jan musste sich beim Stand von 3:0 für Glarus am 7. Brett geschlagen geben.
Mannschaftsleiter Martin Dürst konnte bereits um 17:30 Uhr beim Stand von 5:1 für Glarus im Rahmen des parallel stattfindenden Apéros für Sponsoren, Gäste und Schachfreunde die freudige Nachricht des Aufstiegs übermitteln. Details dazu finden sich wie üblich unter Glarus 1.
Der 17 jährige internationale Meister Fabian Bänziger, der in der Schweiz. Mannschaftsmeisterschaft für die 1. Mannschaft des Schachklubs Glarus spielt, hat nach 2017 zum zweiten Mal die Schweiz. Juniorenmeisterschaft gewonnen. Im offenen Meisterturnier im Rahmen der Schweiz. Einzelmeisterschaft in Leukerbad hat er 6 Punkte aus 9 Partien erzielt. Damit lag er zusammen mit dem knapp 18 jährigen Fide-Meister Theo Stjive punktgleich auf dem 8. Rang. Die beiden Junioren, die auch gleich die beiden bestklassierten Schweizer waren, mussten einen Stichkampf um den Schweizer Juniorenmeistertitel absolvieren. Diesen gewann Fabian mit 2:0 klar. Wir gratulieren Fabian zu diesem erneuten schachlichen Erfolg.
Gülüzar Hüseynova erzielte im Hauptturnier 2 als Startnummer 23 den 24. Rang mit 4 Punkten aus 7 Partien.
Die Schweiz. Jugendschachstiftung hat erstmals Preise für die beste Jugendschachförderung auf Stufe der Vereine verliehen. Als bester Klub in diesem Bereich erhält der Schachklub St. Gallen einen Geldpreis von CHF 2'000. Dem Schachklub Glarus wird als zweiter Verein ein Geldpreis von CHF 1'000 verliehen. Damit ehrt der Stiftungsrat der Jugendschachstiftung die Nachwuchsförderung des Schachklubs Glarus im Allgemeinen und die Integration und Förderung des Nachwuchstalents Gülüzar Hüseynova im Speziellen. Der Geldpreis wird in den vor ein paar Monaten neu geschaffenen Talentfonds eingelegt. Damit finanziert der Schachklub Glarus Trainings von Talenten, welche ein Niveau erreicht haben, wo die Mitglieder des Schachklubs nicht mehr viel beitragen können. Das dreistufige Jugendförderungsprogramm (Jugendschachtreff in der Kanti, Schachschule im Stadthof und Talentfonds) hat damit die Anerkennung der Schweiz. Jugendschachstiftung erhalten. Der Schachklub Glarus bedankt sich bei all jenen, welche sich im Klub aber auch ausserhalb (wie z.B. auch vom befreundeten Schachklub Gonzen) für unsere Nachwuchsförderung einsetzen.