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Das Verfahren für die erleichterte Einbürgerung läuft über das Staatssekretariat für Migration SEM beim EJPD. Das Amt für Gemeinden ist die Drehscheibe für das Einverlangen verschiedener Unterlagen im Auftrag des Bundes.
- Bestimmungen für die erleichterte Einbürgerung in der Schweiz
Personen, die sich erleichtert einbürgern möchten, müssen in der Schweiz wohnhaft und mindestens drei Jahre verheiratet sein. Sie haben fünf Jahre in der Schweiz gelebt; wovon sie das letzte Jahr vor der Einbürgerung in der Schweiz verbracht haben.
- Bestimmungen für die erleichterte Einbürgerung im Ausland
Eine erleichterte Einbürgerung im Ausland ist möglich, wenn die gesuchstellende Person seit sechs Jahren mit einem Schweizer/einer Schweizerin verheiratet ist und sie sich mit der Schweiz eng verbunden fühlt.
Ist eine Person im Ausland geboren und hat ihr Schweizer Bürgerrecht verwirkt, kann eine Wiedereinbürgerung geprüft werden. (Seit dem 1. Januar 2006 erhalten Kinder von Schweizer Vätern und Müttern automatisch das Schweizer Bürgerrecht.)
Vorgehen
- Für die erleichterte Einbürgerung muss ein Gesuch an das SEM gestellt werden. (Das Gesuchsformular ist bei der Wohngemeinde zu beziehen).
- Das Gesuch wird beim SEM geprüft und in der Folge ans Amt für Gemeinden (AfG) geschickt.
- Das AfG holt den Erhebungsbericht bei der Luzerner Polizei ein, wo Quellenangaben, Integration und vor allem die polizeilichen und fremdenpolizeilichen Vorkommnisse überprüft werden.
- Nach der Überprüfung werden die gesamten Unterlagen ans Sem retourniert.
- Nach Ablauf der Rechtsmittelfrist wird dem AfG der rechtskräftige Entscheid zugestellt. Er wird zur endgültigen Registrierung im Zivilstandsregister ans Zivilstandsamt der Heimatgemeinde geschickt.