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Jedes Kind darf und muss in der Schweiz zur Schule gehen. Die obligatorischen Schulen heissen im Kanton Bern Volksschulen.
Die Volksschule dauert vom Kindergarten bis zum Ende der 9. Klasse.
Wenn das Kind viel Unterstützung benötigt, darf es vielleicht in der Schule bleiben, bis es 18 jährig ist. Die Volksschule ist für das Kind gratis.
Arten von Volksschulen
Ein Kind kann in eine Regelschule gehen. Das ist eine gewöhnliche Schule. In einer Klasse sind etwa 20 Kinder. Alle Schülerinnen und Schüler lernen die gleichen Sachen. Dafür gibt es einen Lehrplan.Vielleicht hat ein Kind ein Problem mit dem Lernen oder eine Behinderung. Das Kind benötigt zum Beispiel spezielle Hilfe oder Ruhe beim Lernen. Es darf auch in eine Volksschule gehen.
Das Kind geht dann in eine besondere Volkschule. In einer besonderen Volksschule sind nur 4 bis 10 Kinder in einer Klasse. Die Lehrerin oder der Lehrer hat mehr Zeit für das Kind. Alle Kinder lernen die gleichen Sachen. Dafür gibt es einen Lehrplan. In eine besondere Volksschule geht ein Kind, bis es 18 jährig ist.
Wenn nicht klar ist, welche Schule für ein Kind passt, können die Eltern Folgendes machen:
- Die Eltern können mit der Lehrerin / dem Lehrer oder der Kinderärztin / dem Kinderarzt sprechen. Diese wissen, welche Möglichkeiten es gibt.
- Vielleicht gehen die Eltern anschliessend mit ihrem Kind zu einer Erziehungsberatungsstelle. Die Mitarbeitenden dort helfen dem Kind und klären ab, welche Schule passend ist. Dazu sprechen die Mitarbeitenden mit den Eltern und machen vielleicht Tests mit dem Kind.
- Anschliessend entscheidet eine Schulinspektorin oder ein Schulinspektor, in welche Schule das Kind gehen darf. Die Eltern dürfen vor dem Entscheid mitreden.
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