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Mit dem Spruch «Meine Heimat ist die Literatur» erinnert die Tafel am Haus daran, dass die Reich-Ranickis dort von 1974 bis 2013 lebten. An der Zeremonie am Freitag nimmt auch Sohn Andrew Ranicki teil, der als Mathematikprofessor in Schottland lebt.
Deutschlands «Literaturpapst» starb im September 2013 im Alter von 93 Jahren. Seine Frau Teofila war zweieinhalb Jahre zuvor mit 91 Jahren gestorben. Beide stammten aus jüdischen Familien. Sie konnten während des Nationalsozialismus aus dem Warschauer Ghetto flüchten und fanden bei einem polnischen Ehepaar Zuflucht. Reich-Ranickis Autobiografie «Mein Leben» wurde 1999 zum Bestseller.
(SDA)