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Die jüngste Orange Bowl-Siegerin (im
Jahr 2003) tritt an ihrem dritten Grand Slam-Turnier wohl das letzte Mal
als ungesetzte Spielerin an. In der Weltrangliste gibt es keine jüngere
Spielerin, welche im Ranking vor der im April 16-jährig gewordenen
Pragerin klassiert ist.
Zu den zwei Turniersiegen in Vancouver und Taschkent aus dem Jahr 2004
konnte sie in diesem Jahr zwar noch keinen weiteren hinzufügen, hat
aber starke Resultate vorzuweisen.
Schwere Auslosung: Gegen Landsfrau und Newcomerin Safarova heisst es
Pflichtsieg. Danach wird die Aufgabe gegen Schiavone (22), Jankovic (15)
und Mauresmo (3) immer härter.

Am Tag des Damenfinals der French Open
feiert die Juniorensiegerin von 2003 ihren 20. Geburtstag. Dann wird sie
kaum mehr im Turnier mit dabei sein. Sie steigerte sich aber
kontinuierlich und hat nun den Sprung unter die Top 50 geschafft.
Tendenz weiterhin steigend. Damit ist die Nordhornerin bereits die mit Abstand
bestklassierte Deutsche.
Schwere Auslosung: Roberta Vinci wird kein einfache Startaufgabe
werden. Danach folgt mit der an 15 gesetzten Jankovic wohl die
Endstation.

An ihr drittes Grand Slam-Turnier reist
die in Boca Raton (Florida) lebende Chinesin aus Hunan mit guten
Resultaten im Gepäck. Auf Sand schlug sie dank ihren kraftvollen
Grundlinienschlägen in diesem Jahr unter anderem Golovin und Sugiyama
sowie unterlag Henin-Hardenne und Zvonareva jeweils erst in drei
Sätzen.
Habt Ihr gewusst? - Zur Zeit figurieren bereits drei Chinesinnen in den
Top 60 (Li, Peng, Zheng). Die aktuellen Olympiasiegerinnen im Doppel
heissen Sun/Li. Also aufgepasst auf China!
Undankbare Auslosung: Die mit einer Wildcard antretende Andrieux
(Nummer 410 des Rankings) ist wohl kein echter Gradmesser. Danach folgt
mit der Weltranglistenersten Lindsay Davenport hingegen eine wohl
unüberwindbare Hürde.

Alles wichtige über die Junioren-US
Open-Siegerin von 2002 findet Ihr in folgenden Reports: French
Open 2004, Australian
Open 2005.
Ein Turniersieg fehlt noch, doch sie halbierte in dieser Saison ihr
Ranking bis auf Rang 50. Unter anderem gab es Siege gegen Schnyder und
Bovina sowie auf Sand gegen Zuluaga. Im letzten Jahr spielte sie sich in
Roland Garros bei ihrer knappen Niederlage gegen Serena Williams ins
Rampenlicht.
Schwere Auslosung: Auch für sie gibt es eine lösbare Auftaktaufgabe
gegen Birnerova. Danach folgt aber die an 9 gesetzte Zvonareva.

Aus Jerusalem kommt die
Junioren-Siegerin der Australien Open 2004. Ihr gelang vor kurzem der
erstmalige Sprung in die Top 100 der Weltrangliste. Nach gescheiterten
Qualifikationsversuchen in New York und Melbourne fand sie nun bei den
French Open dank ihrer Klassierung die direkte Aufnahme ins Hauptfeld
und wird ihr Grand Slam-Debüt geben.
Gute Auslosung: Marion Bartoli (Nummer 28 des Setzliste) ist zwar
favorisiert, Peer konnte die Französin im Frühling in Miami aber knapp
bezwingen. Die zweite Runde würde ausgeglichen, in der dritten käme
die übermächtige Petrova (7).

Im Damentennis sind die Holländer weit
weniger Erfolgreich als bei den Herren. Dank der US Open-Siegerin der
Juniorinnen 2004 könnte sich dies nun ändern. Die Halbschwester von
Richard Krajicek, dem Wimbledon-Champion 1996, ist mit ihren erst 16
Jahren gerade dabei, auf der Profitour Fuss zu fassen. Wie bereits bei
den Australian Open anfangs des Jahres hat sie auch in Paris den Gang
durch die Qualifikation erfolgreich absolviert.
Gute Auslosung: Gegen die auf Sand schwache Hantuchova (20) liegt
eine Überraschung drin. Die zweite Runde wäre machbar, danach folgt in
der Dritten Mitfavoritin Clijsters (14).

Anfangs April startete er mit dem Turniersieg in Valencia
ideal in die
Sandplatzsaison. Seither häuften sich aber die negativen Resultate.
Im vergangenen Jahr machte der Moskowiter auf sich aufmerksam, als er den
nach einer langwierigen Verletzung zurückkehrenden Vorjahressieger Juan
Carlos Ferrero in der zweiten Runde von Paris in drei Sätzen
abfertigte. Ausserdem gab es 2004 auf Sand einen Titelgewinn in Bukarest und
die Finalqualifikation in
Gstaad.
Reizvolle Auslosung: Gegen Bjorkman muss ein Sieg her. Danach besteht
gegen Agassi wiederum die Möglichkeit, einen "Grossen"
herauszukegeln.

Der Linkshänder aus Madrid ist der
Kumpel von Feliciano Lopez und Rafael Nadal. Wie nennt die drei heut' zu
Tage so schön: Metrosexuell. Wenn sie neben eingebildet sein aber auch
gut Tennis spielen können und auf dem Platz kämpfen, ist mir das aber
soweit egal.
Verdasco ist in der Weltrangliste schlechter klassiert als zur gleichen
Zeit im letzten Jahr. Er bekam in der diesjährigen Sandplatzsaison aber
jeweils auch sehr früh harte Brocken vorgesetzt. Die fünf Niederlagen
auf Sand bezog er gegen Costa, Gonzalez, Ferrer, Coria und zuletzt
Federer.
Gute Auslosung: Wenn es in der ersten Runde schon gegen einen
Gesetzten geht, dann doch gerne gegen einen wie den als Nummer 33 in die
Setzliste nachgerutschten Schweden Soderling. In Runde 3 wartet dann
allerdings David Ferrer.

Halbfinalqualifikationen in Chennai
(Januar, Hardcourt) und Estoril (April, Sand) gab in dieser Saison für
den Mann aus Albacete. Seine bisher grössten Erfolge. Anfangs des
Jahres stand er nach dem Auftaktsieg gegen Carlos Moya in der zweiten
Runde der Australian Open.
Zuvor gab es erst eine weitere Grand Slam-Teilnahme für ihn. Im letzten
Jahr konnten wir ihn live im Nieselregen bei der 4-Satz-Niederlage in
der zweiten Runde der French Open gegen Tommy Robredo beobachten.
Schwere Auslosung: Von seinem Auftaktgegner Olivier Rochus halte ich
sehr viel. Bezwingt er den Dauerläufer, folgt mit Davydenko eine
schwere, aber keine unlösbare Aufgabe.

Der 19-jährige aus Murcia bestreitet
fast ausschliesslich Sandplatzturniere. Nur in Melbourne und Miami trat
er auf Hardcourt an. Die anderen neun Turniere bestritt er auf den
Sandplätzen in Südamerika und Europa.
Bei seinem zweiten Grand Slam-Auftritt kann er sicherlich eher
überzeugen als bei der Erstrundenniederlage gegen Bobby Reynolds in
Australien zu Beginn des Jahres.
Reizvolle Auslosung: Ein Startsieg gegen Burgsmüller und er darf
sich gegen Roger Federer versuchen.

Der Junioren-Champ der Australian Open,
French Open sowie Wimbledon des letzten Jahres ist der nächste
funkelnde Stern am Tennishimmel.
In der diesjährigen Hardcourtsaison hat er den Sprung vom Junioren- zum
Profitennis bereits auf Anhieb geschafft. Bleibt abzuwarten, wie er sich
auf Sand präsentiert. Neben den Auftritten auf der ATP-Tour hat er sich
zwei Challengersiege in Besancon (Hardcourt) und Tunis (Sand) gesichert.
In Paris geniesst er Heimvorteil.
Harte Auslosung: Der an 9 gesetzte, erfahrene Argentinier Guillermo
Canas ist eine hohe Auftakthürde.

Er hat sich in diesem Jahr zur klaren
Nummer 2 der Schweiz gemausert und sich in die Top 100 gespielt. In
Wimbledon wird ihm dies die direkte Aufnahme ins Hauptfeld sichern. Bei
den French Open musste er sich noch durch die Qualifikationsmühlen
arbeiten. Dies wird sein erster Auftritt im Hauptfeld eines Grand
Slam-Turniers sein.
Hier in Paris konnte er seinen bisher grössten Erfolg feiern. Vor zwei
Jahren triumphierte er in der Juniorenkonkurrenz der French Open.
Harte Auslosung: Der an 22 gesetzte Doppel-Olympiasieger von Athen,
Nicolas Massu, rutschte in der Weltrangliste etwas zurück. Trotzdem ist
der chlienische Sandplatzspezialist der klare Favorit.