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Luzern - Rund 50 Gemälde von Ferdinand Hodler, Cuno Amiet und Giovanni Giacometti zeigt das Kunstmuseum Luzern in einer Sommerausstellung (bis 10. Oktober 2010). Die Werke stammen aus der museumseigenen Sammlung sowie aus Privatsammlungen der Zentralschweiz.
Hodler (1853-1918), Amiet (1868-1961) und Giovanni Giacometti (1868-1933) prägten die Schweizer Kunst des späten 19. und des frühen 20. Jahrhunderts, insbesondere durch ihre Verbindungen zur europäischen Avantgarde.
Sie waren einander verbunden, wobei Amiet allerdings zunehmend unter den Vorwurf litt, ein Epigone des grossen Idols Hodler zu sein. Trotz gegenseitiger Nähe und einem befruchtenden kreativen Austausch gingen die drei Künstler stilistisch jedoch verschiedene Wege.
In der Luzerner Ausstellung am prominentesten vertreten ist Hodler mit 27 Arbeiten, davon 11 aus der Sammlung des Kunstmuseums. Ein Raum ist den Landschaftsbildern gewidmet. Zu den wichtigsten Arbeiten zählen das grosse Gemälde "Der Tag III" sowie eine der "Holzfäller"-Varianten und die "Linienherrlichkeit".
Raritäten von Amiet und GiacomettiNur sehr dürftig mit zwei respektive vier Bildern sind Amiet und Giacometti in der Sammlung des Luzerner Museums vertreten. Hier war eine Ergänzung durch Leihgaben aus Privatsammlungen der Zentralschweiz dringend notwendig, um mit den beiden Künstlern je einen Saal zu füllen.
Diese "Notlösung" erweist sich aber als eigentlicher Glücksfall, sind doch nun in Luzern Bilder zu sehen, die wenig oder nie öffentlich gezeigt wurden. Dazu zählen etwa eine "Lesende" von Giacometti sowie der "Schlafende Säugling" und die "Löwenzahnwiese" von Amiet.
Während diese erste Sommerausstellung historischer Schweizer Kunst gewidmet ist, vereinigte die zweite unter dem Titel "Lebenszeichen" (ab 14. August) zeitgenössische internationale Kunst
SDA-ATS