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Die Beziehungen zwischen der Schweiz und Libyen bleiben strapaziert. Die festgenommenen beiden Schweizer befinden sich immer noch in Tripolis in Untersuchungshaft.Dieser Inhalt wurde am 25. Juli 2008 - 18:51 publiziert
Jetzt geht es darum, Mittel und Wege zu finden, die aus der Krise führen. Die beiden Schweizer, denen Verstösse gegen die Immigrations- und Aufenthaltsgesetze vorgeworfen werden, konnten sich inzwischen das erste Mal mit einem Anwalt besprechen.
Den Vertretern der Schweizer Botschaft ist es bis jetzt nicht gelungen, direkte Gespräche im Rahmen des konsularischen Schutzes zu führen.
Eine vom Schweizer Botschafter Pierre Helg geleitete Delegation ist in die Schweiz zurückgekehrt. In Libyen hätten die Diplomaten von den "libyschen Forderungen" Kenntnis genommen.
Nachdem Hannibal, einer der Söhne des libyschen Staatschefs Muammar el Gadhafi, und seine hochschwangere Ehefrau vergangene Woche in Genf wegen mutmasslicher Misshandlungen von Hauspersonal zwei Tage in Polizeihaft verbracht hatte, sind die Beziehungen zwischen Libyen und der Schweiz getrübt.
Libyen verlangt eine Entschuldigung der Schweiz für die Festnahme. Zudem soll sie den Fall ad acta legen.
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