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Neuer Bericht fordert neuen Ansatz für die Behandlung der weltweiten Todesursache Nummer Eins
London (ots/PRNewswire) - Eine umfassende Überprüfung fordert Verbesserungen bei der Behandlung von Bluthochdruck im globalen Maßstab. Die Lancet Commission on Hypertension (http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(16)31134-5/fulltext) nennt "ungelöste Bereiche", die, wenn sie in Angriff genommen würden, zur Verringerung der weltweiten Todesursache Nummer beitragen würden - Bluthochdruck.
Dazu gehören Veränderungen bei der Art, wie Blutdruck gemessen wird, und die Debatte über sichere Salzmengen in der Nahrung.
Die Kommission, die heute bei der wissenschaftlichen Konferenz der International Society of Hypertension (http://ish-world.com/index.htm) in Seoul, Südkorea, ins Leben gerufen wurde, vertritt die Meinung, dass Bluthochdruck oft unerkannt bleibt, da es keine Symptome und nur unzureichende Vorsorgeuntersuchungen gebe. Obwohl weitgehend bekannt ist, wie hohem Blutdruck vorzubeugen ist und er behandelt werden kann, haben 30 % der Erwachsenen weltweit Bluthochdruck.
Stuart Spencer, Senior Executive Editor bei The Lancet, sagte: "Hypertonie ist die Hauptursache von kardiovaskulären Erkrankungen und bleibt oft unbehandelt. Der Bericht identifiziert eine Reihe von offenen Fragen, zum Beispiel wie Menschen in Entwicklungsländern Zugang zu medikamentösen Behandlungen und Vorsorgeuntersuchung erhalten, und zielt darauf ab, neue Wege zur Bekämpfung des Bluthochdrucks zu finden, sowohl aus Sicht des Einzelnen als auch vom Standpunkt der öffentlichen Gesundheit aus."
Professor Neil Poulter, der angehende Präsident der International Society of Hypertension (ISH), sagte: "Wir sind hocherfreut, dass die Kommission sich entschieden hat, diesen sehr wichtigen Bericht auf unserer Veranstaltung vorzustellen. Bluthochdruck ist weit verbreitet und es ist wichtig, dass wir dies Gesundheitsfachleuten und jedem Einzelnen im globalen Maßstab ins Bewusstsein rufen.
Die wichtigsten Risikofaktoren sind all diese Dinge, die immer häufiger auftreten, je mehr sich Gesellschaften "entwickeln" - Menschen bewegen sich weniger, trinken mehr Alkohol, nehmen mehr Salz und Kalorien zu sich und essen weniger Obst und Gemüse." Diese Faktoren kommen zum Alterungsprozess hinzu, mit dem das Risiko von Bluthochdruck zunimmt. Wir müssen sicherstellen, dass Menschen wissen, dass sie hohen Blutdruck haben. Die Antwort liegt darin, das Wissen über hohen Blutdruck zu verbessern und effektivere Methoden für Vorsorgeuntersuchungen möglich zu machen.
Die Kommission prüft epidemiologische Erkenntnisse und Ergebnisse aus medizinischen Studien und hebt hervor, wo die Unterstützung stark ausgeprägt ist und wo weitere Untersuchungen erforderlich sind. Der Kommission zufolge ist davon auszugehen, dass die Zahl der Menschen mit Bluthochdruck in Ländern mit niedrigem Einkommen und in manchen mit mittlerem Einkommen ansteigen wird, wenn dem nicht durch koordinierte Maßnahmen entgegengewirkt wird. Sie fordert ausgereiftere Methoden für eine personalisierte Behandlung, die auf soliden Forschungsergebnissen basieren, und neue Forschung, um Wissenslücken zu schließen. Die Kommission legt zehn vorrangige Maßnahmen vor, von denen sie hofft, dass sie von Regierungen weltweit zur Verringerung der globalen Belastung durch Hypertonie angenommen werden.
Den vollständigen Bericht finden Sie hier: http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(16)31134-5/fulltext
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