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Michael. Mehr als seinen Namen wusste die Frau nicht über den Mann, mit dem sie im Sommer 2010 in einem Münchner Hotel die Nacht verbrachte. Nichtsdestotrotz kam neun Monate später ein Kind, gezeugt in dieser Nacht, zur Welt. Um an die Details des Vaters und somit an die Unterhaltszahlungen zu kommen, forderte die Frau das Hotel auf, ihr Michaels Kontaktdaten zu geben. Dieses weigerte sich, worauf die Frau das Hotel auf Auskunftserteilung verklagte. Aber auch das Münchner Amtsgericht liess die Frau abblitzen. Die zuständige Richterin gewichtete das Recht des betroffenen Mannes auf informationelle Selbstbestimmung höher als das Recht der Klägerin auf Unterhalt. Drum prüfe, wer sich für eine Nacht bindet.