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Als Methode für den Vergleich der Positionen der Wirtschaftsverbände, der Kandidierenden und der Parteien wurde die Online-Wahlhilfe smartvote gewählt. Vor den Sommerferien wurden alle Kandidatinnen und Kandidaten aufgefordert, bis spätestens Mitte August die 75 Fragen des Online-Fragebogens zu beantworten.
Gleichzeitig füllten 22 Vorstandsmitglieder der Solothurner Handelskammer und 15 Mitglieder der Gewerbekammer des KMU- und Gewerbeverbandes Kanton Solothurn den Fragebogen aus, wobei sich die Verbände auf 55 Fragen mit direktem Wirtschaftsbezug beschränkten. Trotz der unterschiedlichen Mitgliederbasis haben die Vertreter der beiden Wirtschaftsverbände praktisch identische Antworten gegeben.
Nach Ablauf der Frist haben 89 Prozent der Nationalratskandidaten und alle Ständeratskandidaten den Fragebogen ausgefüllt. Für den Vergleich liessen die Wirtschaftsverbände von ihrer Positionierung sogenannte smartspider erstellen und verglichen diese mit den Positionen der Ständeratskandidaten und der Parteien.
Die Online-Wahlhilfe smartvote
Mit smartvote ermitteln Wählerinnen und Wähler mit Fragen zu verschiedenen Themen ihre politischen Werte. Anschliessend können diese mit denjenigen von Parteien und Politikern verglichen werden. Smartvote wurde anlässlich der Schweizer Parlamentswahlen 2003 erstmals als Hilfe bei der Entscheidungsfindung angeboten und sogleich von einem breiten Publikum genutzt. Bei den nationalen Wahlen 2019 haben gut 500'000 Personen smartvote genutzt. Heute wird Smartvote von Polittools - Political Research Network betrieben, einem politisch und konfessionell unabhängigen Verein mit Sitz in Bern.