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Im Anschluss an die nötige Waldrodung begann auf einem Bauplatz südlich des Dorfes unter Baumeister Ernst Urech die Errichtung der Friedhofanlage, und bereits von 1966 an wurden die Brunegger auf dem neuen Friedhof am Waldrand bestattet. Im selben Jahr machte man sich an die Erstellung des Kirchenbaus. Aus einem Dorffest wurden weitere Beiträge generiert, und manche der lokalen Firmen unterstützten die Fronarbeit und verzichteten auf ihre Lieferungskosten. Die Frondienste fanden normalerweise in den Abendstunden statt: Noch um 21 Uhr wurden die Männer mit Kaffee und Kuchen versorgt.
Nachdem aus Birr die Spende einer alten Glocke versprochen worden war, beschäftigte man sich auch mit einem kleinen Turmbau. Der Gemeindeammann persönlich machte sich auf die Suche nach einem Vorbild und wählte schliesslich den 1961 erstellten Turm der reformierten Kirche in Buochs NW aus, der daraufhin auch von einem Kollektiv aufgesucht wurde und in verkleinerter Form nachgebaut werden sollte. Aus vier starken Lärchenbalken und einer Holzverschalung errichtete man neben der Kirche einen 14 m hohen Turm und deckte ihn mit einem Eternitdach. Im Turmhahn wurden verschiedene Aufsätze der damaligen Viert- und Fünftklässler über die Bauvorkommnisse und das Dorfleben platziert.1967 waren sämtliche Bauarbeiten abgeschlossen, am 29. Oktober dieses Jahres wurde die Anlage eingeweiht. Schuldenfrei konnte der Bau der Gemeinde übergeben werden. Zu den ersten, die auf dem neuen Friedhof bestattet wurden, gehörte der grosse Gönner der Anlage, Johann Jakob Urech, der 1970 über 90-jährig verstarb und zum Dank für seine Spende und Initiative eine bronzene Gedenktafel erhielt.
1973 wurden die Kirche und der Friedhof in eine Stiftung überführt, 1996 fand aussen und innen ein Neuanstrich der Kirche statt.