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Deutschgesinnte
Genossenschaft, eine der
Sprachgesellschaften des 17. Jahrh., die von Philipp von Zesen (s. d.)
zu
Hamburg
[* 2] gestiftet wurde, zerfiel in die
Rosen-,
Lilien-, Näglein- und Rautenzunft, nahm auch Frauen
auf und erlosch bald nach 1705 ohne nachhaltige Wirkung.
Ihr Gründer setzte sich und ihr die Reinigung der Muttersprache von allen fremden Ausdrücken zum Ziel, aber ohne Maß und Geschmack, sodaß er durch Lächerlichkeit sich selbst den Erfolg untergrub.