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Das insgesamt zehnte Album der Grammy-nominierten Band – Matt Heafy [Gesang, Gitarre], Corey Beaulieu [Gitarre], Paolo Gregoletto [Bass] und Alex Bent [Schlagzeug] – erscheint über ihr langjähriges Label Roadrunner Records und wurde produziert und abgemischt von Josh Wilbur. Die Aufnahmen fanden im Herbst 2020 an der Full Sail University in Orlando statt. Die neue Platte folgt auf das 2020 veröffentlichte «What The Dead Men Say».
Zur Feier der Ankündigung hat die Band den neuen Song «Feast Of Fire» veröffentlicht, der mitsamt fettem Musikvideo daherkommt. Die Videoaufnahmen fanden im Headquarter der Band statt, dem The Hangar in Orlando. Regisseur ist John Deeb.
„Wenn man sich an das Schreiben eines neuen Albums begibt, gibt es immer diesen einen Song, den du nicht hast kommen sehen“, sagt Gregoletto über den neuen Track und gibt zugleich einen Einblick in den Songwriting-Prozess der Band. „Es kann ein Riff sein, das aus dem Stegreif im Proberaum entstand, eine Songzeile, die perfekt zur Melodie passt oder, im Fall von «Feast Of Fire», direkt vor uns lag, als Teil eines Demos, das Corey mitgebracht hatte. Wir befanden uns bereits mitten in der Vorproduktion im Full Sail, als wir alle übereinkamen, dass etwas an dem Demo, das wir aufgenommen hatten, gut war – aber noch besser sein könnte. Unser Produzent Josh Wilbur hatte dazu sogar einige Worte in seinen Notizen festgehalten: ‚Bridge is special, maybe so special it needs its own song‘. Daher rissen wir den Track kurzerhand in Stücke und begannen an Ort und Stelle von vorn.“
Er fährt fort: „Wir sind dieses Album in dem Wissen angegangen, dass wir die Zeit haben, über alles und jedes nachzudenken, was während dieser Zeit entstehen würde. Und sogar ganz von vorn anfangen zu können, wenn es sich nicht richtig anfühlen sollte, da keine Tour am Horizont war.“
Gregoletto verrät weiter: „Ich hatte die Worte «Feast Of Fire» in meiner fortlaufenden Liste von Lyric-Ideen, die ich stets zusammenzutragen versuche, bevor wir mit den Aufnahmen beginnen. Etwas an dieser Wendung stach für mich heraus. Es fühlte sich an wie das fehlende Stück der Geschichte, die wir mit diesem Album zu erzählen versuchten, ein Höhepunkt und echtes Kernelement der Handlung.“
Er schliesst: „Nach all den Jahren haut es mich immer noch um, wie ein Song scheinbar aus dem Nichts auftauchen und dem Album eine Richtung geben kann, die man nicht erwartet hat. Es sind genau diese Momente, nach denen wir immer suchen, wenn wir ein Album machen.“
Das Album-Cover ist ein eigens erschaffenes Ölgemälde des französischen Künstlers Mathieu Nozieres (@mathieunozieres bei Instagram).
„Als die Musik von «In The Court Of The Dragon» Gestalt annahm, wussten wir, dass wir ein episches Artwork brauchten, wie man es etwa an den Wänden eines wichtigen Museums von einem längst verstorbenen Renaissance-Meister vorfinden würde“, so Heafy. „Nach ausgiebiger Recherche fanden wir einen der wenigen lebenden Künstler, der in der Lage ist, Kunstwerke wie Caravaggio und Gentileschi zu erschaffen – den Maler Mathieu Nozieres. Auf der Grundlage unseres Songtitels schuf Mathieu ein Ölgemälde auf Leinwand, das unsere kühnsten Vorstellungen übertraf. Es ist auf geradezu umwerfende Weise atemberaubend und episch und sieht aus wie die visuelle Entsprechung zum Song und dem Album.“
Das Ölgemälde ist nicht nur in beiden Videos zu sehen, sondern konnte von Besuchern des Bloodstock Festival im britischen Trent in Derbyshire (11. bis 15. August) auch live vor Ort in der RAM Art Gallery angesehen werden. Es handelte sich dabei um die erste öffentliche Ausstellung des Gemäldes. Die ersten 100 Besucher der Ausstellung erhielten ein kostenloses Poster des Gemäldes.
Vergangenen Monat hatten Trivium bereits den Titeltrack «In The Court of The Dragon» des Albums veröffentlicht, der auch wegen seines gewaltigen Intros herausstach, das von Ihsahn (Emperor) komponiert und orchestriert wurde. Dasoffizielle Kurzfilm-Musikvideo wurde unter der Regie von Ryan Mackfall gedreht. Loudwire bezeichnete den Song als „eine gekonnte Mixtur unterschiedlicher Dynamiken. Und die Blastbeats klingen unter Matt Heafys wohltuendem Clean-Gesang einfach richtig, richtig gut". Revolver bezeichnete den Track schlicht als „episch“.
Über Trivium: Trivium veröffentlichten vergangenes Jahr ihr neuntes Studioalbum «What The Dead Men Say», das von Trivium und Josh Wilbur produziert wurde. Die Band und das Album wurden in grossen Medien wie The New York Times, NPR, Forbes, Billboard, TechCrunch und Kotaku besprochen und gerühmt, ausserdem in der Branchenpresse wie Guitar World, Revolver, Alternative Press und weiteren. Triviums 2005 veröffentlichtes Roadrunner-Debüt Ascendancy gehört längst zum musikalischen Kanon des Genres und wurde u.a. von KERRANG! 2005 zum „Album of the Year” gekürt, erreichte Gold-Status im UK und verkaufte sich weltweit 500.000-mal. Metal Hammer platzierte es in den Top 15 der „The 100 Greatest Metal Albums of the 21stCentury.” Es folgten sechs aufeinanderfolgende Top-25-Einstiege in die amerikanischen Billboard Top 200 und fünf direkte Top-3-Debüts in den „Top Hard Rock Albums“-Charts, gefolgt vom bisher letzten Album, dem Meilenstein «The Sin and the Sentence» (2017). Das Album katapultierte die Streamingzahlen der Band auf insgesamt über 250 Millionen, daneben erhielt «Betrayer» eine Grammy-Nominierung in der Kategorie „Best Metal Performance”. Das Werk wurde quer durch die Bank gerühmt, u.a. von Decibel, Loudwire, Ultimate Guitar, MetalSucks und Metal Hammer, die Trivium als „schlicht und ergreifend eine der besten Bands im modernen Metal“, bezeichneten. Live performte die Band mit Metallica, Black Sabbath, Iron Maiden und vielen weiteren und segnete die Hauptbühnen von Rock am Ring, Wacken, Download, Bloodstock, KNOTFEST und weiteren. Nach zwei Jahrzehnten, neun Alben und hunderten von ausverkauften Konzerten verwirklichen Trivium das allumfassende Ziel, mit dem sie einst 1999 antraten.
Am Samstag 20.11.21 spielt die Band mit HEAVEN SHALL BURN, TRESSERACT & FIT FOR AN AUTOPSY in der Halle 622 in Zürich-Oerlikon.