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Spieglein, Spieglein auf dem See
Vorhang auf für das Hallwilersee-Schauspiel mit fantastischem Blick auf die Zentralschweizer Alpen.
Den Namen verdankt der Hallwilersee den «Herren von Hallwyl», einem Schweizer Adelsgeschlecht aus dem Kanton Aargau. Ihr Niederlassungsort am nördlichen Ende des Sees entwickelte sich später zum «Schloss Hallwyl». Im 12. Jahrhundert hatten die Herren diverse Rechte über den See: Sie kontrollierten die Fischer und Schifffahrt und besassen die meisten Uferzonen. Erst im Jahr 1859 wurde der See öffentlich zugänglich. Da das Seeufer nicht bebaut werden darf, kann man den Hallwilersee fast vollständig umrunden und die wunderbare Naturlandschaft geniessen. Der Seeuferweg ist rund 20 Kilometer lang. Nur einige wenige Kilometer führen nicht direkt dem Ufer entlang, da das Schilfgebiet unter Naturschutz steht.
Auch Schiffe verkehren auf dem See (ab 7. April). So lohnt es sich, den Spaziergang mit einer Schiffsfahrt zu verknüpfen.
Lage
Der Hallwilersee liegt im Mittelland im Seetal in den Kantonen Aargau und Luzern.
Besonderheit
Der deutsche Schriftsteller und Dichter, Joseph Victor von Scheffel (1826–1886), brachte es in seinem Gedicht über den Hallwilersee auf den Punkt:
«In des Weltlärm Hast und Gellen, denk’ an diesen stillen See, freudig spiegeln seine Wellen, Sonnenlicht und Alpenschnee.»