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Franco wird nicht mehr in einem nationalen Denkmal verehrt. Der faschistische Diktator liegt nun in einer Familiengruft. Seine Verherrlichung soll verboten werden. Doch die Spanier sind 80 Jahre nach dem Bürgerkrieg noch immer gespalten.
Wolken ziehen über Madrid und werfen wechselnde Schatten auf die bemoosten Grabplatten. Im kleinen «Märtyrerfriedhof» von Aravaca im Norden der Hauptstadt liegen 800 Opfer des Spanischen Bürgerkriegs, der von 1936 bis 1939 wütete, die meisten von ihnen unbekannt. An den weissen Mauern um den Friedhof sind vierzehn Kreuzwegstationen angebracht.