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Vor 60'000 Zuschauern geriet die Elfenbeinküste gegen Ende der ersten Halbzeit durch ein Tor des Griechenland-Legionärs William Troost-Ekong in Rückstand. Sie kämpfte sich aber nicht zum ersten Mal in diesem Afrika-Cup erfolgreich zurück. Nach einer Stunde glich Franck Kessié aus, in der 81. Minute erzielte Sébastien Haller den Siegtreffer.
Damit machte der als Aussenseiter wenig überzeugend ins Turnier gestartete Gastgeber sein Märchen perfekt. Die Mannschaft um Captain Serge Aurier hatte nur mit viel Glück und dank Schützenhilfe die Vorrunde überstanden und im Turnierverlauf sogar den Trainer ausgewechselt.
Unter Emerse Faé, dem Nachfolger des Franzosen Jean-Louis Gasset, setzte sich die Elfenbeinküste in der K.o.-Phase der Reihe nach im Penaltyschiessen gegen den Senegal, in der Verlängerung gegen Mali, mit einem 1:0 gegen den Kongo und schliesslich im Final nach Rückstand gegen Nigeria durch.