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57 Millionen Kinder und Jugendliche in Zentral- und Westafrika haben keinen Zugang zu schulischer Bildung. Das betont die Norwegische Flüchtlingshilfe (NRC) in einem gemeinsamen Bericht mit UNHCR und Unicef, der am Donnerstagabend vorgestellt werden soll.
Demnach leben rund ein Viertel aller Kinder weltweit, die keinen Zugang zu Bildung haben, in dieser Region. «Die Staatschefs in der zentral- und westafrikanischen Region müssen alles dafür tun, dass jedem Kind das Recht, zur Schule gehen zu dürfen, gewährt wird», sagte Maureen Magee, Regionaldirektorin der NRC in Zentral- und Westafrika. Vor allem im vergangenen Jahr habe sich die Situation für die Kinder in Afrika nicht verbessert.
Laut NRC-Bericht schlossen in der Region allein im vergangenen Jahr 12 400 Schulen. In Burkina Faso, dem Tschad, Mali und Niger haben mittlerweile mehr als die Hälfte der Jugendlichen keinen Zugang mehr zu Bildung. Hintergrund für die Schulschliessungen ist die Gewalt in der Region. Schulen waren entweder direkte Ziele von Angriffen bewaffneter Gruppen oder mussten schliessen, da es in der Region zu bewaffneten Konflikten kam.