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Die Formel 1 wird gern als Königsklasse des Motorsports bezeichnet und wer dort mitfahren will, muss mehr als nur ein guter Fahrer sein. Trotzdem schaffen es immer wieder ganz junge Männer, einen Platz in einem Formel 1 Boliden zu ergattern. Viele von diesen jungen Fahrern wurden oder sind legendär. Aber waren eigentlich die jüngsten Fahrer der Formel 1 überhaupt?
Hier gibt es die passende Antwort:
10. Platz: Jenson Button
Der sympathische Engländer Jenson Button war bei seiner ersten Teilnahme an einem Grand Prix exakt 20 Jahre und 53 Tage alt.
Seine erste Runden drehte er im Cockpit eines BMW Williams in seiner ersten Saison.
Zudem fuhr er für die Rennställe Brawn, Honda und auch Renault, wobei er im Team Brawn sogar im Jahr 2009 die Weltmeisterschaft gewann.
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Ab 2010 sass Button für Mc Laren am Steuer und gehört inzwischen mit über 250 Rennen zu den erfahrensten der noch aktiven Formel 1 Piloten.
Mehr Rennen fuhren nur Rubens Barrichello und Michael Schumacher.
9. Platz: Sebastian Vettel
Ein der erfolgreichsten Fahrer der Neuzeit ist Sebastian Vettel, der ebenfalls zu den jüngsten Fahrern in der Formel 1 zählt.
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Mit gerade 19 Jahren, 11 Monaten und 14 Tagen ging er in sein ersten Rennen. Dabei debütierte er in den USA.
Bis heute hält er noch einige Altersrekorde wie zum Beispiel als jüngster Formel 1 Sieger aller Zeiten im Jahr 2008.
Immerhin fuhr er bereits in seinem ersten Rennen gleich in die Punkte. Am Vortag seines ersten Sieges konnte er sich ebenfalls seine erste Pole Position schnappen.
Ausserdem ist der in Heppenheim geborene Deutsche der bisher jüngste Weltmeister aller Zeiten, denn er gewann seinen ersten von bisher vier Titeln im Alter von 23 Jahren, 4 Monaten und 11 Tagen.
Sebastian Vettel ist ein noch aktiver Fahrer, der zurzeit bei Ferrari unter Vertrag steht und im Jahr 2019 den fünften Platz in der Rangliste der Fahrer belegte.
8. Platz: Daniil Kwjat
Der russische Formel 1 Fahrer Daniil Kwjat war auch einige Zeit der jüngste Fahrer der Formel 1 mit einem Debüt Alter von 19 Jahren und 324 Tagen.
Er durfte als erstes in einem Toro Rosso Cockpit starten und fuhr ebenfalls gleich in die Punkte des Grand Prix.
Er fuhr in seiner ersten Saison immerhin 8 Punkt ein und ersetzte Sebastian Vettel im Red Bull- Cockpit nach dessen Weggang.
Neben seinem fahrerischen Können gab es Querelen zwischen Vettel und ihm im Jahr 2016, da Kwjat mehrmals Vettel kollidierte. Er musste ein Jahr Auszeit nehmen und fährt inzwischen wieder im Cockpit eines Toro Rossos.
7. Platz: Chris Amon
Dieser junge Fahrer aus Neuseeland bestieg im Alter von 19 Jahren, 10 Monaten und 20 Tagen das erste Mal ein Cockpit in einem Grand Prix Rennen.
Auch er fuhr bei seinem ersten Grand Prix in den Niederlanden in die Punkte.
Obwohl er als Fahrer einen ausgezeichneten Ruf hat, schaffte er es aufgrund unglücklicher Umstände niemals auf das Siegerpodest noch konnte er eine Meisterschaft erringen.
Jedoch konnte er im Laufe seiner Karriere im weltbekannten 24 Stunden Rennen von Le Mans siegen. 1976 zog er sich aus dem Motorsport zurück, da so viele seiner Kollegen tödlich verunglückten.
6. Platz: Esteban Tuero
Auch der Argentinier Esteban Tuero war erst 19 Jahren, 10 Monate und 14 Tage, als er sich das erste Mal für ein Grand Prix Rennen ins Cockpit setzte.
Der Argentinier fuhr insgesamt 16 Rennen in dem Jahr 1998 für das Formel 1 Team von Minardi und war ein Partner von Shinji Nakano.
Er sollte auch im 1999 für Minardi fahren, blieb aber zunächst Testfahrer und stieg dann im Alter von 20 Jahren komplett aus der Formel 1 Serie aus.
Die Gründe für seinen so frühen Rücktritt aus der Formel 1 hat er bis heute nicht genannt.
5. Platz: Fernando Alonso
Einer der bekanntesten Fahrer der Formel 1 ist Fernando Alonso. Er zählt ebenso zu den jüngsten Fahrern aller Zeiten, da er erst 19 Jahre, 7 Monate und 4 Tage bei seinem Debüt alt war.
Er begann bei Minardi, fuhr auch für Renault, McLaren und Ferrari.
In den Jahren 2005 und 2006 wurde er Weltmeister im Cockpit seines Renaults. Er gehört bis heute zu den erfolgreichsten Fahren der vergangenen Jahre und löste in Spanien einen richtigen Formel 1 Hype aus.
Obwohl er inzwischen nicht mehr in der Formel 1 fährt, bleibt er doch dem Motorsport treu und tritt nun in Langstrecken Rennen. So unter anderem in dem bekannten Rennen von Paris nach Dakar.
4. Platz: Ricardo Rodriguez
Dieser Formel 1 Fahrer aus Brasilien war bei seinem ersten Auftritt nur 19 Jahre alt, 6 Monate und 27 Tage alt.
Als er im Jahr 1961 sein erstes Rennen fuhr, erregt er damit ziemliches Aufsehen. Er kam nur auf 5 Rennen und konnte dabei immerhin 4 Punkte sammeln.
Der Brasilianer fuhr in diesen Rennen für Ferrari und erreichte sein besten Ergebnis beim großen Preis von Belgien, wobei er den vierten Platz errang und dabei 3 Punkte erzielte.
Im Jahr 1962 verunglückte er tödlich beim Training auf der Rennstrecke des Grand Prix von Mexiko.
3. Platz: Mike Thackwell
Ebenfalls aus Neuseeland stammt der Fahrer Mike Thackwell, der mit 19 Jahren, 5 Monaten und 29 Tagen seinen ersten Grand Prix fuhr.
Er fuhr seine ersten Rennen bei Tyrell, was aber kaum Erfolge zeigte. Er stieg für ein Jahr aus und fuhr dann für das RAM Team.
Nach seiner Formel 1 Kariere fuhr in anderen Rennen weiter.
2. Platz: Jaime Alguersuari
Er debütierte im Alter von 19 Jahren, 4 Monate und drei Tagen und ging gleich zu Ferrari.
Er blieb 2 Jahre in der Formel 1 und erfuhr einige Punkte.
1. Platz: Max Verstappen
Mit 17 Jahren, 5 Monaten und 13 Tagen ist der Niederländer Max Verstappen der bisher jüngste Formel 1 Debütant.
Er fuhr im Jahr 2015 sein erstes Rennen für Toro Rosso und wechselte für die Saison 2916 in das Red Bull Team.
Er ist der Sohn des ehemaligen Formel 1 Fahrers Jos Verstappen und hat einige beachtliche Rennsiege auf seinem Konto.
Max Verstappen gilt als großes Talent und dürfte eine große Karriere vor sich haben.
Fazit
Einige bekannte Rennfahrer stiegen sehr jung in die Formel 1 ein.
Während auf einige – wie Max Verstappen – noch eine grosse Karriere wartet, ging sie bei anderen wie Ricardo Rodriguez viel zu schnell unfreiwillig zu Ende.
Bei anderen jungen Rennfahrern folgte auf die Zeit als Formel 1 Fahrer noch andere Rennen. Wiederum andere wandten sich ganz vom Motorsport ab.