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Nasnete Ghebrmieale, Eritrea
Nasnete ist mit sieben Geschwistern in Asmara, der Hauptstadt von Eritrea aufgewachsen. Sie arbeitete als Coiffeuse. Als sie vor elf Jahren vor dem Krieg in die Schweiz flüchtete, war sie schwanger. Ihre Tochter Rodas gebar sie in der Schweiz. Der Anfang war schwierig. Heute arbeitet sie in Suhr bei einer Reinigungsfirma. Am liebsten möchte sie einen Beruf lernen. Doch mit sieben Schuljahren sind ihre Möglichkeiten beschränkt. Sie spricht Tigrinya, Italienisch, etwas Arabisch und Deutsch. Im Suhrrli, dem Familienzentrum für Migrantinnen und ihre Kinder, geht sie in einen Sprachtreff und in ein Häkelatelier. Im «Merhaba» besucht sie als Katholikin einen religiösen Unterricht. In diesen Treffpunkten hat sie Freundinnen aus verschiedenen Ländern kennengelernt. Und einer ihrer Brüder wohnt in Baden. Heute fühlt sie sich wohl in Suhr. Sie kocht eritreisch und andere Gerichte wie z.B. Pasta.
Alitscha
Gemüseeintopf
4–6 Portionen
250 g Rüebli (Karotten), in groben Stäbchen
250 g Chabis (Weisskohl)
500 g Kartoffeln, halbiert, in Viertel oder Achtel
1 Zwiebel, halbiert in Streifen
1 Prise Salz
2 EL Sonnenblumenöl
1 Bund Petersilie
1 TL Ingwer, gerieben oder gehackt
2 Knoblauchzehen, gepresst
1 TL Kurkuma
Salz
– Die Zwiebeln mit Salz in einer trockenen Pfanne hellbraun rösten. Dann erst 1 EL Öl dazugiessen. Beiseitestellen.
– Die Rüebli und Kartoffeln mit wenig Öl gemischt auf einem Backblech im vorgeheizten Ofen in etwa 20 Min. weich backen.
– In einer Pfanne Chabis mit ½ Liter Wasser und etwas Salz etwa 10 Min. bedeckt kochen. In ein Sieb abgiessen.
– Petersilie, Ingwer, Knoblauch und die Gewürze zu den Zwiebeln geben und kurz aufheizen.
– Gemüse, Gewürze und Kräuter portionenweise in eine Schüssel geben und vorsichtig vermengen.
Dieses Gemüse wird in Eritrea und Äthiopien auf Injeras, weichen, gesäuerten Pfannkuchen aus Teffmehl gegessen.
Bruck! (Guten Appetit!)