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WASHINGTON In North Carolina deklassierte Obama (56 Prozent) seine Kontrahentin Hillary Clinton mit 14 Prozentpunkten Vorsprung. In Indiana erhielt die ehemalige First Lady zwar mehr Stimmen, doch fiel ihr Vorsprung denkbar knapp aus. Clintons hauchdünner Sieg stand erst Stunden nach Schliessung der Wahllokale fest. Sie kam in Indiana auf 51 Prozent, Obama auf 49.
In den bis Anfang Juni verbleibenden sechs Vorwahlen kann sie Obama de facto nicht mehr einholen. Er baute seinen Vorsprung bei den Delegiertenstimmen auf 1876 zu 1729 aus. Wichtiger noch: Clinton verpasste bei den beiden Vorwahlen die Chance, sich mit zumindest einem souveränen Sieg den dringend erhofften psychologischen Vorteil im Ringen um die Gunst der knapp 800 ungebundenen Superdelegierten zu verschaffen.
Diese werden wegen des immer noch engen Rennens mit ihrem Votum letztendlich den Ausschlag geben, wer für die Demokraten im November an der Präsidentschaftswahl teilnimmt. sda
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