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Lesegesellschaften inszenierten sich als Horte literarischer und intellektueller Bildung, aber auch als Orte des Vergnügens und der Unterhaltung. Während sich in der als exklusiv und intellektuell geltenden Lesegesellschaft Zerstreuung und Geselligkeit auf den Kreis der Mitglieder beschränkten, erreichte die Museumsgesellschaft mit ihren öffentlichen Vorträgen, Abendunterhaltungen, Bällen, Spielen, Ausflügen und gemischten Tafelrunden nicht nur ihre ausschliesslich männlichen Mitglieder, sondern auch deren Frauen und Familien. Blättern Sie auf e-rara in einer szenischen Eigenproduktion der Gesellschaft von 1904.