Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03589.jsonl.gz/463

Am 20. Februar ist der Internationale Tag der sozialen Gerechtigkeit. Er wurde 2009 von den Vereinten Nationen eingeführt und betont, dass sich soziale Entwicklung, Gerechtigkeit und die Aufrechterhaltung von Frieden gegenseitig bedingen – innerhalb von Gesellschaften wie auch zwischen Nationen. Zudem kann es ohne die Einhaltung der Menschenrechte, ohne soziale Sicherheitssysteme und ohne Garantie der Grundfreiheiten keine soziale Gerechtigkeit geben.
Armut und Ungleichheit innerhalb und zwischen den Ländern nehmen jedoch in vielen Teilen der Welt zu. Während die extreme Armut weiter steigt, wachsen die Vermögen der Superreichen steil an. Heute besitzen die reichsten 10 Prozent der Menschen über 80 Prozent des weltweiten Vermögens. Verschärft wird die soziale Krise der extremen Ungleichheit weltweit durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie, zahlreiche bewaffnete Konflikte aufgrund wachsender sozialer Spannungen innerhalb der Länder und durch kriegerische Auseinandersetzungen zwischen Ländern.