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Der oberste Wahlaufseher im US-Bundesstaat Georgia, Brad Raffensperger, erwartet am Mittwochmittag (Ortszeit/abends MEZ) mehr Klarheit über den Ausgang der Stichwahlen um die zwei Sitze im US-Senat. «Es ist sehr eng», sagte Raffensperger dem Nachrichtensender CNN. «Hoffentlich haben wir bis zum Mittag eine bessere Vorstellung davon, wo wir uns befinden.» Die Auszählung werde im Laufe der US-Nacht voraussichtlich pausieren, sagte Raffensperger.
Der Staatssekretär wies darauf hin, dass neben Tausenden noch nicht ausgezählten Stimmen aus verschiedenen Bezirken noch um die 17 000 Stimmzettel unter anderem von Militärangehörigen im Ausland erwartet würden, die angesichts des knappen Rennens wichtig werden könnten. Die Frist für den Eingang dieser Briefwahlunterlagen laufe am Freitag um 17.00 Uhr (Ortszeit/23.00 Uhr MEZ) ab.
Die Stichwahlen, die über die Machtverhältnisse im einflussreichen US-Senat in Washington entscheiden, haben laut Raffensperger eine Vielzahl an Wählern mobilisiert. Schätzungsweise hätten mehr als 4,5 Millionen Menschen abgestimmt. «Das ist eine sehr, sehr hohe Wahlbeteiligung», sagte er.