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Ziel dieser Studie, die anhand eines von AGRIDEA betreuten Netzes von Pilotbetrieben in der Westschweiz und im Tessin durchgeführt wurde, ist es, eine synthetische Übersicht über die Entwicklung der Pflanzenschutzpraxis im Ackerbau zu liefern. Für die Praxisbewertung wurden die Anzahl Interventionen in den einzelnen Kulturen, die Anzahl Applikationen und die Menge Wirkstoff pro Hektar berücksichtigt. Es wurden drei Perioden verglichen: 1992 bis 1994, 1997 bis 1999 und 2002 bis 2004. Unterschiede in der Anzahl Interventionen werden vor allem zwischen den Kulturen festgestellt. So wird eine Kartoffelparzelle im Mittel 8-mal behandelt. Zuckerrüben benötigen im Mittel 4 bis 5 Durchgänge. Getreide im „ÖLN“-Anbau sowie Raps werden zwischen 2- und 3.5-mal behandelt. „Extenso“-Körnermaiskulturen und „Extenso“-Wintergetreide werden weniger als 1.6-mal behandelt. Bei der Hälfte der Wirkstoffe handelt es sich um Herbizide und bei mehr als einem Viertel um Fungizide. Was die Entwicklung der Anwendung von Wirkstoffen betrifft, geht ihre Anzahl um 13% zurück; 57% der Wirkstoffe sind während der ganzen Dauer der Studie vorhanden und während der 3. Periode handelt es sich bei 35% um neue VerbindungenSubstanzen, die zwischen 1992 und 1994 nicht vorhanden waren.
Schotenklee und Esparsette kommen in Mischungen für ausdauernde Heuwiesen und für tanninhaltiges Futter zum Einsatz. Agroscope ergänzt die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen mit zwei Neuzüchtungen von Schotenklee, während bei der Esparsette alles beim alten bleibt.
Fromental und Goldhafer sind typische, auch für Futterbaumischungen geeignete Heuwiesengräser. Von vier geprüften Fromental- und drei Goldhafersorten wird es wohl nur eine neue Sorte von Fromental auf die Liste der empfohlenen Sorten schaffen.
Pflanzenbau
Stevenel P., Wendling M., Brabant C., Suss H., Savoyat C., Dierauer H., Mascher F., Charles R.
Das FiBL und Agroscope haben Brotweizensorten auf Ertrags- und Qualitätsstabilität untersucht. Es zeigte sich, dass die Sortenwahl an den Standort angepasst werden muss und dass ein hohes Ertragspotenzial nicht mit einem hohem Proteingehalt einhergeht.