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Sie sei als Pionierin zur Bundesratswahl angetreten, bilanzierte die unterlegene Bundesratskandidatin Isabelle Moret nach der Wahl von Ignazio Cassis. Sie sei die erste Frau mit schulpflichtigen Kindern, die sich zur Wahl gestellt habe.
Mit ihrer Kampagne habe sie Frauen auffordern wollen, «ihre Chance zu packen und stolz und selbstbewusst zu politisieren», sagt Moret. Sie habe auch offengelegt, dass sie getrennt lebe.
Für das Parlament und vielleicht auch die FDP habe die Frauenfrage nicht an erster Stelle gestanden, sagte Moret. «Es war Zeit für den italienischsprachigen Teil der Schweiz.» (sda)