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Ein Vortrag und/oder Skribt von Wilfried Plock, 28 Min.
Damit die Buße echt ist, darf der Suchende nicht in erster Linie Vorteile und Segnungen erwarten. Es ist richtig, wenn in Predigen die Wohltaten der Rechtfertigung genannt werden, aber wenn diese auf Kosten der Buße zu weit in den Vordergrund gestellt werden, kann der Eindruck entstehen, dass Gott sogar ein erzwungenes Anerkennen der Sünden segnen würde. König Saul ist ein klassisches Beispiel für jemanden, der nur um des Vorteils willen Buße tat.
Eine Person mit religiösem Hintergrund kann durchaus Angst vor Gott haben, wie Luther in seiner Kindheit. Als er in jungen Jahren furchtbare Angst in einem Gewitter hatte, versprach er Gott ein Mönch zu werden, wenn er ihn bewahren würde. Anstatt wirkliche Reue über seine Sünden zu empfinden, kann ein Suchender Angst haben für ewig verloren zu gehen, so dass seine Buße nicht mehr als ein Akt der Verzweiflung ist. Buße ist mehr als ein kriecherischer Versuch Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen; sie ist ein wirklich sorgenvolles Schuldanerkenntnis und ein sich Verlassen auf Gnade.
Psalm 130, 1-
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Bibelstellen: Psalm 51, 1-