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Wissenschaftler sind Theoretiker, die in einer geschützten Werkstatt Fantasien entwickeln, die in der Praxis unbrauchbar sind. Jüngstes Beispiel ist ein Universitätsmitarbeiter der Uni St. Gallen; ein sogenannter Aviatik-Theoretiker.
Wie sinnlos solche Abhängigkeitsverhältnisse zwischen der Wissenschaft und deren Finanzierungsquellen sind, zeigt das Interview exemplarisch. So wird die demokratische Mitentscheidung der schweizer Bevölkerung mit deren von Singapur verglichen. Ein Staat, deren Bevölkerung mit Stockschlägen bestraft wird.
Wir können uns wahrlich nicht vorstellen, wie ein Regierungsratsmitglied öffentlich Stockschläge erleiden soll, nur weil er die Bevölkerung bei der Abstimmung der 5. Ausbauetappe angelogen hat. Oder der Verwaltungsrat der Flughafen Zürich AG, nur weil er den für die Entschädigungszahlungen reservierten Lärmfonds für eigene Zwecke missbraucht.
Demokratie und Singapur; das ist wie Metzgete bei Hiltl.
Der Universitätsmitarbeiter schlägt in seiner Theorie eine vierte Piste in Dübendorf und eine U-Bahnverbindung nach Kloten vor. Unbrauchbar; sowohl die Theorie wie auch das Aviation Competence Center der Uni St. Gallen.
BFO; gegen übermässigen Fluglärm und gegen Stockschläge