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Die beiden UNITED-Curlerinnen Xenia Schwaller (18A) und Elena Mathis (Abschluss 2019) stehen vor einer herausfordernden, spannenden Eis-Zeit.
Xenia Schwaller startet in der U21 in der höchsten Schweizer Junioren-Liga. In diesem Jahr fokussieren sich Xenia und ihr Team auf zwei Hauptziele. Zum einen visiert Xenias Quartett an den Schweizer Meisterschaften Anfang März den Meistertitel auf Stufe U21 an. «Gewännen wir Gold, würden wir uns für die Junioren-WM 2021 qualifizieren.» Nebst der Teilnahme an der nationalen Meisterschaft sammeln Xenia und Co. aber auch im Ausland Erfahrungen. So reist Xenia etwa gerade in den kommenden Tagen nach Schottland, um dort an einem internationalen Top-Nachwuchsturnier ihr Level mit der ausländischen Konkurrenz zu vergleichen. Ein erstes internationales Stelldichein fand Mitte September in St. Gallen statt, wo Xenia den guten 4. Rang erspielte.
Der Saisonhöhepunkt findet dann ebenfalls hierzulande statt. Während zwei Wochen werden in Lausanne die «Youth Olympic Games (YOG)», die 3. Olympischen Jugend-Winterspiele ausgetragen. Zu den 16 Disziplinen mit total rund 1900 AthletInnen zählen auch die Curling-Wettbewerbe. An den YOG werden im Curling Mixed-Teams gebildet. Bereits jetzt ist Xenia hierfür nominiert worden; die definitive und entscheidende Selektion seitens Swiss Olympic folgt zu einem späteren Zeitpunkt, dürfte aber nur noch Formsache sein.
Elena Mathis will sich derweil im Feld der besten Schweizer Frauen-Teams etablieren – sie startet in diesem Winter bereits bei der Elite. Mit einer Ausnahme allerdings: Elena und ihr Team feierten im vergangenen Frühjahr den Meistertitel und dürfen daher im kommenden Februar an den Junioren-Weltmeisterschaften im sibirischen Krasnojarsk teilnehmen. Wichtige Teile der Saisonvorbereitung wurden in Kanada absolviert. Dazu gehörte auch die Teilnahme am weltbesten Junioren-Turnier. Beim OVCA Superspiel in Ottawa curlten Elena und Co. bis ins Halbfinale und schlossen den Prestige-Event auf dem 4. Rang ab.