Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03106.jsonl.gz/982

Im abschliessenden Medal Race, das bei wenig Wind dafür viel Strömung und einer starken Dünung ausgetragen wurde, verdrängten Charlotte Rose (USA) und Emma Plasschaert (BEL) Jayet aus dem Kampf um die Medaillen. Souveräne Weltmeisterin – bereits zum dritten Mal – wurde Olympiasiegerin Anne-Marie Rindom (DEN). «Es war eine schwierige Woche für mich» bilanzierte Maud Jayet. «Insbesondere zu Beginn der Regatta hatte ich Mühe, den Rhythmus zu finden, und ein unglücklicher Penalty erschwerte meine Aufholjagd zusätzlich. Mit der Leistung zum Abschluss der Serie bin ich jedoch zufrieden.» Für Coach Mikael Lundh bewies die 27-jährige Waadtländerin, dass sie auf dem richtigen Weg für eine Spitzenplatzierung an den Olympischen Spielen im kommenden Sommer in Marseille ist: «Erfolg im Segelsport setzt eine grosse Professionalität voraus – auf dem Wasser und an Land. Wir werden die nächsten Monate für eine bestmögliche Vorbereitung nutzen und weiterhin hart trainieren.» Weitere Fortschritte hat auch Anja von Allmen gemacht, die als Trainingspartnerin Maud Jayet immer wieder pusht. In Argentinien qualifizierte sie sich souverän für die Goldfleet und segelte auf den 28. Platz.