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Insulin ist ein Hormon für den Stoffwechsel im menschlichen Körper. Es reguliert die Aufnahme von Glucose aus dem Blutkreislauf in die Körperzellen sowie den Fett- und Eiweißhaushalt und wird für die Energiegewinnung benötigt. Es ist lebensnotwendig.
Insulin wird in den Inselzellen der Bauchspeicheldrüse gebildet und senkt den Blutzuckerspiegel, indem es Körperzellen dazu anregt, Glucose aus dem Blut aufzunehmen. Die endgültige Struktur des Insulinmoleküls setzt sich aus 21 Aminosäuren der A-Kette und 30 Aminosäuren der B-Kette sowie zwei intermolekularen Disulfidbrücken und einer intramolekularen Disulfidbrücke zusammen.
Insulin muss auch heute noch per Injektion unter die Haut (subkutan) gespritzt werden. Dafür stehen kurz-, mittel- und langwirkende Humaninsuline sowie Insulinanaloga zur Verfügung mit unterschiedlichen Halbwertszeiten. Insulin in Form einer Tablette zu schlucken, ist unwirksam, da die Eiweißketten im Magen-Darm-Trakt abgebaut werden, bevor sie ihre Wirkung entfalten. Untersucht wird, inwieweit sich Insulin "verkapseln" lässt und so unverdaut in den Blutkreislauf gelangen kann.