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Auswirkungen von Veränderungen der Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre bei unterschiedlichen Klimazuständen in der Vergangenheit stellen unser Verständnis des Klimasystems auf den Prüfstand. Vor einer Million Jahre verlangsamten sich die Eiszeitzyklen von einem 40'000-Jahr zu einem 100'000 Jahr Takt unter gleichzeitiger Verstärkung der Klimaschwankungen. Die Ursache für diesen Übergang bleibt ein Rätsel. Ein Eisbohrkern aus der Antarktis, der die letzten 1.5 Millionen Jahre abdeckt, ermöglicht die Rekonstruktion der Konzentrationen der Treibhausgase, des Staubgehalts und vieler anderer Grössen. Das europäische Horizon 2020 Projekt Beyond EPICA - Oldest Ice Core (BE-OIC) wird durch ein Konsortium von 10 Ländern in Europa, inklusive der Schweiz, durchgeführt und dauert 6 Jahre. Jedes Land unterstützt BE-OIC zusätzlich durch logistische und finanzielle Leistungen. Die Schweiz, als einer der führender Partner in BE-OIC, beteiligt sich dabei mit einem substanziellen Beitrag zur Logistik und weiteren Dienstleistungen im Labor und im Feld. Der wissenschaftliche Schweizer Beitrag umfasst Messungen der Treibhausgaskonzentrationen CO2, CH4, und N2O, deren Isotope, CF4 sowie Edelgase und hochauflösende Messungen von Spurenstoffen mit Hilfe einer neuen Breitband Elementanalyse am ältesten Eis.