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Ukraine: Die Schweiz liefert Material zur Brandbekämpfung und Trümmerräumung – Hilfe in der Höhe von über fünf Millionen Franken
Bern, 07.10.2022 - Die Schweiz führt einen weiteren Hilfsgütertransport in die Ukraine durch. Auf Ersuchen der ukrainischen Behörden wird sie Material zur Brandbekämpfung, zur Aufbereitung von verunreinigtem Wasser und zur Beseitigung von Schutt und Trümmern liefern. Das Material im Gesamtwert von 5,2 Millionen Franken wurde vom Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) und von der Stadt Basel gespendet. Die beim EDA angegliederte Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) finanziert und organisiert den Transport. Die ersten zwei Lastwagen haben heute die Schweiz verlassen.
Die Schweiz startet heute erneut eine Reihe von Hilfsgütertransporten in die Ukraine. Auf Ersuchen der ukrainischen Botschaft in Bern wird sie Fahrzeuge und Material zur Brandbekämpfung liefern. Ausserdem wird sie Baumaschinen für die Beseitigung von Schutt und Trümmern in Gebieten bereitstellen, in denen die Infrastruktur zerstört oder stark beschädigt wurde. Das Material im Gesamtwert von 5,2 Millionen Franken wurde vom VBS und von der Stadt Basel gespendet. Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) finanziert und organisiert den Transport.
Das gesamte Material wird gestaffelt auf dem Landweg transportiert. Die ersten zwei Lastwagen mit vier Baumaschinen haben heute die Schweiz in Richtung Ukraine verlassen. Insgesamt wird die Schweiz 20 Baumaschinen, drei Löschfahrzeuge und ein kleines Fahrzeug für den Personen- und Materialtransport, zwei mobile Anlagen für die Rückgewinnung und Aufbereitung von verunreinigtem Wasser sowie zwei Container für die Einsatzleitung, einschliesslich Ausrüstung zum Heben und Verschieben von Lasten, Beleuchtungskörper und Stromgeneratoren, liefern.
Das Material wird nach einer Schulung vor Ort durch Spezialisten des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe den Zivilschutzbehörden des ukrainischen Innenministeriums übergeben. Die ukrainischen Behörden werden anschliessend für den Weitertransport des Materials – unter anderem nach Charkiw – sorgen, um den Wiederaufbau und die Instandsetzung der stark zerstörten Stadt im Osten der Ukraine zu unterstützen.
Die notwendigen Abklärungen mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) im Vorfeld haben ergeben, dass die Lieferung dieses Materials keinen Einschränkungen im Zusammenhang mit der Verordnung vom 4. März 2022 über Massnahmen im Zusammenhang mit der Situation in der Ukraine (SR 9<ip-pii>) unterliegt.
Seit Beginn des Krieges hat die DEZA über 680 Tonnen Hilfsgüter aus der Schweiz in die Ukraine transportiert und in der Ukraine über 4750 Tonnen Nahrungsmittel zur Unterstützung der Bevölkerung gekauft.
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