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Studie „Haus im Haus“
Dorfkern Künten
2013
Das Objekt steht im Dorfkern vom kleinen Dorf Künten im Kanton Aargau. Das Bauwerk steht im Inventar der Schutzwürdigen Bauten des Kantons Aargau. In der Würdigung wird es folgendermassen beschrieben:
„Das 1866 anstelle des abgebrannten Vorgängerbaus errichtete Mittertennhaus ist ein intakt erhaltener, mehrheitlich massiv aufgeführter Biedermeierbau mit stirnseitigem Wohnungszugang. Das Giebeldachhaus bildet zusammen mit dem Gasthaus „Zur Waage“ und dem Doppelbauernhaus einen repräsentativen Querschnitt des Baubestands aus der Phase des biedermeierlich geprägten Wiederaufbaus nach dem Dorfbrand von 1866.“ Das Objekt gilt demnach als „Zeitzeuge“, es besteht im Wesentlichen aus einem Ökonomieteil (Stall) dem Tenn und einem Wohnhaus. Der zweigeschossige Wohnteil weist zur Strasse hin eine gleichmässige, dreiachsige Befensterung auf. Die Bauherrschaft möchte im Ökonomieteil ein Wohnhaus erstellen. Das Projekt schlägt ein „Haus im Haus“ vor. Die äussere Erscheinung, insbesondere die prägende Natursteinmauer, bleibt somit erhalten. Die Holzverschalung ist sehr offen, so dass genügend Licht in den Kubus gelangen kann. Die Konstruktion der innenliegenden Box ist als Holzelementbau angedacht und soll, wie ein Möbelstück, in die bestehende Hülle hineingestellt werden.
Das Projekt kam leider nicht zur Ausführung, infolge eines Todesfalls in der Familie der Bauherrschaft.