Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/223215

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Profiligen in Fussball und Eishockey haben in enger Abstimmung mit dem BAG und der VKS (Vereinigung Kantonsärzte) wirksame Schutzkonzepte erarbeitet. Bei positiven Test sehen diese eine Isolation für Einzelpersonen, nicht aber Quarantäne für die ganze Mannschaft vor.</p><p>- Wieso werden die Konzepte nicht umgesetzt, sondern ganze Teams in Quarantäne geschickt, obwohl Schnelltests verfügbar sind?</p><p>- Wieso werden für die Quarantäne keine pragmatischen Lösungen ermöglicht, die Training und Spielbetrieb erlauben?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der zuständige kantonsärztliche Dienst nimmt im Falle eines positiven Testergebnisses innerhalb einer Sportmannschaften eine differenzierte Beurteilung vor. Diese umfasst einerseits eine Prüfung der Einhaltung des Schutzkonzeptes und andererseits eine Beurteilung, welche Personen aus der Mannschaft oder dem Betreuerstab enge Kontakte mit der positiv getesteten Person hatten. Treten in einer Mannschaft mehrere positive Fälle auf, ist es meist nicht möglich, zwischen Personen mit und ohne engem Kontakt zu unterscheiden. Führt die Beurteilung jedoch zum Schluss, dass enge Kontakte nur zwischen klar definierbaren Personen stattfanden, so empfiehlt das BAG, nicht die gesamte Mannschaft in Quarantäne zu setzen. Schnelltests können die Schutzkonzepte ergänzen, aber andere Massnahmen nicht ersetzen. </p>