Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03510.jsonl.gz/178

Diagnostik
Anhand eines ausführliche Anamnese Gesprächs werden wichtige Informationen aufgenommen und schriftlich festgehalten Zusätzlich werden Puls- und Zungen Diagnostik gemacht, um das Krankheitsmuster und die Diagnose zu erkennen. Somit können die weiteren Therapiemassnahmen erfolgen.
Die Diagnostik in der TCM besteht aus vier Faktoren:
- Fragen (Anamnese)
- Beobachten der Zunge(Inspektion)
- Hören (Auskultation) und Riechen (Olfaktion)
- Fühlen und Tasten des Pulses (Palpation)
Akupunktur
Bereits in den 1970er Jahren erregte die Akupunktur in den westlichen Ländern als Schmerztherapie Aufmerksamkeit. Heute findet die Akupunktur eine weitläufigere Verwendung: Chronische Schmerzen in Gelenken und Rücken, Migräne, Asthma, Reizblase oder Depressionen sind nur eine kleine Auswahl aus dem Katalog der Anwendungen. Mittlerweile haben zahlreiche wissenschaftliche Studien die Wirksamkeit der Akupunktur belegt.
Moxibution
Die Moxibution ist eine Kombination aus Wärme- und Kräutertherapie. In China nennt man die Moxibution «Jiu» (sprich «Tschio»). Jiu bedeutet «Ausbrennen» und beschreibt das Erwärmen von Akupunkturpunkten durch einen Stempel aus Beifusskraut (= Moxakraut). Beifusskraut lässt sich gut formen. Es glimmt langsam und gibt dabei seine Wärme gleichmässig ab. Auch der angenehme Geruch trägt zum Effekt der Behandlung bei.
Die Haut kann direkt mit einer «Moxazigarre» erwärmt werden. Es handelt sich dabei um gerolltes Moxakraut, das aussieht wie eine Zigarre. Eine andere Methode ist das Erwärmen einer Akupunkturnadel durch ein aufgesetztes Moxahütchen.
Tuina Massage
Tuina bedeutet «Schieben und Drücken» (Tui) sowie «Greifen und Ziehen» (Na). Es handelt sich um eine Massagetechnik, die in China über viele Jahrhunderte aus zahlreichen Behandlungstechniken entstanden ist.
Die Tuina Massage dient demselben Zweck wie die Akupunktur: Blockaden erkennen und lösen, damit die Lebensenergie Qi (sprich «Tschi») wieder fliessen kann. Sehr gut geeignet ist die Tuina Massage beifolgenden Beschwerden:
- Nachbehandlung von Sportverletzungen wie Muskelzerrungen und Prellungen
- Arthrose, Rückenschmerzen, Bandscheibenprobleme und Tennisellbogen
- Behandlung von Narben
- Allergien
- diverse Krankheiten bei Kleinkindern
Eine Tuina Massage stimuliert Muskeln, Sehnen sowie Gelenke. Dadurch lösen sich Blockaden und Stauungen in den Leitbahnen des Körpers. Tuina Massage verträgt sich gut mit anderen Therapiemethoden der TCM: zum Beispiel mit Akupunktur oder Moxibution.