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Das Unglücks-AKW Fukushima 1
Die sechs Reaktoren des Atomkraftwerks Fukushima Daiichi (Fukushima 1) haben eine Nettoleistung von zusammen über 4000 Megawatt. Das ist gut viermal mehr als jene des grössten Schweizer AKWs Leibstadt. Dort wird allerdings nur in einem Reaktorblock Atomstrom produziert.
Eines der grössten AKW weltweit
In Fukushima 1 werden Siedewasser-Reaktoren betrieben: Die Brennstäbe im Reaktordruckbehälter erzeugen Wasserdampf, der die Turbinen antreibt. Der erste Reaktor des Atomkraftwerks Fukushima 1 ging im März 1971 in Betrieb. Es besteht aus sechs Reaktoren und ist damit eines der grössten der Welt.
In der Geschichte von des AKW gab es bereits mehrere Störfälle wie radioaktiver Dampf, der aus einem Rohr austrat, oder ein Loch in einem Brennstab. Fukushima 1 befindet sich rund 250 Kilometer nördlich der japanischen Hauptstadt Tokio. In der Präfektur Fukushima leben etwa über zwei Millionen Menschen.
Fukushima 2
In der Nähe des AKW Fukushima 1 befindet sich ein zweites Atomkraftwerk, das als Fukushima 2 oder Fukushima Daini bezeichnet wird. Dieses besteht aus vier Siedewasserreaktoren. Es nahm den Betrieb im April 1982 auf. Beide AKW liegen am Meer. (cdm, reuters/dpa/sda)
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