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Das Wichtigste in Kürze
- Swiss Olympic sperrt einen Hornusser weltweit für sechs Jahre vom Sport.
- Der 32-Jährige bestellte sich Testosteron-Enantat sowie 24 Tabletten Clomifen.
- Nach der Kontrolle fälschte er zudem ein Dokument.
Ein Hornusser wird wegen versuchtem Doping und dem anschliessenden Fälschen eines Dokuments hart bestraft. Die Disziplinarkammer für Dopingfälle von Swiss Olympic (DK) sperrt den Schuldigen für sechs Jahre und verurteilt ihn zu einer Geldzahlung. Das teilt Swiss Olympic am Dienstag via Medienmitteilung mit.
Der Dopingsünder habe demnach die «Anwendung der verbotenen Substanzen Testosteron und Clomifen» versucht. Aufgeflogen ist der 32-Jährige im Rahmen einer Postkontrolle. In einer an ihn adressierten Sendung wurden eine Ampulle Testosteron-Enantat sowie 24 Tabletten Clomifen festgestellt.
Der Sportler bestritt im Anschluss seine Schuld und erstellte ein gefälschtes Dokument, um seine Aussagen zu untermauern. Als die Fälschung aufflog, zeigte sich der Hornusser schliesslich schuldig.
Die Sperre wegen Doping läuft seit dem 26. August und gilt «für sämtliche Sportarten und jegliche Funktionen im Sport weltweit». Der 32-Jährige muss zudem eine Parteientschädigung an Antidoping Schweiz und die Verfahrenskosten im Gesamtbetrag von 1'800 Franken übernehmen. Der Entscheid ist noch nicht rechtskräftig.