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Heute Morgen nahmen wir uns Zeit um Tavira noch etwas anzuschauen. Das Städtchen ist sehr sauber und gepflegt, hat einige Verkehrsfreie Gässchen und einen grossen und schön geschmückten Hauptplatz mit vielen Restaurants.
Wir überquerten über eine Römerbrücke den Rio Gilao bei Ebbe, was sehr spezielle aussah, und machten uns dann auf den Weg Richtung spanische Grenze.
Ausgangs Tavira sahen wir zum ersten Mal eine Veloweginfotafel, die noch richtig gut aussah! Passt ja gut zu dieser sehr gepflegten Stadt, dachten wir.
Alles schön und gut, bis wir vor dieser Brücke standen! Aus irgendeinem Grund stand sie ziemlich schief und war gesperrt. Wir mussten umkehren und einen kleinen Umweg fahren. Die Umleitung war anscheinend markiert, aber genau dort, wo wir hätten abzweigen müssen, lag das Schild kaputt am Boden. Ist das ein bisschen typisch Portugal?
Unser Weg führte uns zwischen vielen Plantagen (Zitronen, Orangen, Mandarinen, Mandeln und Erdbeeren) und Golfplätzen durch. (Die Mandelbäume beginnen jetzt zu blühen).
Auf unserem Weg kamen wir in Cacela Velha vorbei, einem kleinen Weiler mit Kirche, einem Fort und zwei Restaurants. Von der Kirche aus hatten wir eine traumhafte Aussicht auf die Lagune und die Sandbänke mit ihren Stränden. Wir glaubten unser Paradies gefunden zu haben!