Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03239.jsonl.gz/1370

Rio de Janeiro fasziniert. Rio de Janeiro macht Angst. Wer einen Aufenthalt plant, kommt nicht um das Thema Sicherheit herum: Von 100´000 Einwohnern haben in Rio 39 einen Mord begangen, jeden Tag sterben in der Metropole 17 Menschen durch Gewalt. Nich weniger als 12 Quartiere (oder Favelas) werden wirschaflich, bezüglich Verkehr und Sicherheit von paramilitärischen Organisationen kontrolliert. Persönliche Sicherheit kostet dann z.B. jeden Monat 30 Dollar. Trotzdem: Die legendäre Stadt will sich zurück kämpfen, die Neuerfindung, Belebung und Gesundung von Rio ist ein Medien-Issue und ein Hauptthema im gegenwärtigen Wahlkampf; Bogota, Sao Paulo oder Bilbao und Paris sind mögliche Vorbilder, die an eine bessere, und vor allem sicherere Zukunft durch urbanistische Programme und Grossprojeke glauben lassen. Und alles beginnt mit einer vertrauensvollen und gesunden Wirtschaftspolitik. Diesen Eindruck verleiht jedenfalls der lesenswerte Artikel von Mac Magolis, geschrieben als Blog für Newsweek (vgl. link).