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Schnarchen ist das starke Geräusch, das Sie hören, wenn ein Schnarcher während des Schlafs Luft inhaliert. Das Geräusch entsteht, wenn der weiche Gaumen und das Zäpfchen gegen den Rachen oder im Zungengrund vibrieren.
Während Sie einschlafen, erschlaffen die weichen Gewebeteile im Rachen, die Muskeln der Luftröhre und der Zungenmuskel. Während dieses Vorgangs sinkt die Zunge nach hinten in den Rachen und verengt den Luftweg. Die Luft strömt dadurch beim Passieren dieser verengten Luftröhre schneller und erzeugt eine Vibration der Gewebe gegeneinander, wodurch das Schnarchgeräusch entsteht. Je mehr sich die Luftröhre verengt, je stärker wird das Schnarchgeräusch.
Die drei Hauptgründe für die Verengung der Luftröhre sind:
- Großflächige Weichgewebe.
- Starke Erschlaffung der Weichgewebe.
- Erhöhter Widerstand in der Luftröhre.
Die Schnarchgeräusche sind für die Nahestehenden unangenehm, aber sie können auch Symptom für eine viel ernstere Krankheit sein: die obstruktive Schlafapnoe (OSA), ein medizinischer Zustand, der 2% der Frauen und 4% der Männer im Alter zwischen 30 und 60 Jahren betrifft.