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Warum klingt eine Geige, eine Gitarre, ein Klavier/Flügel oder eine Harfe oder sonst ein Saiteninstrument?
Zweiteres vor allem im Norden Europas wie zum Beispiel in Irland oder Schottand.
Sie hat in der Regel vier Saiten, selten fünf.
Auch andere Instrumente wie die Bratsche, das Cello etc. funktionieren gleich oder ähnlich.
Die Saiten sind über den „Steg“ gespannt und der überträgt die in Schwingung gebrachten „Wellen/Schwingungen“ auf den Hohlkörper (Holzgehäuse). Dieser lässt uns dann die Töne hören.
Wären diese in der Form eines langezogenen „S“ Luftschlitze nicht, so würde das Holzgehäuse nicht in Resonanz kommen und Töne wären nur minim zu hören.
Bei einer E-Viola (Elektronisch verstärkte) wird ein Pick-up, ähnlich wie wir das bei einem Plattenspieler kennen, angebracht unter dem Steg und dieses wird dann an einen Verstärker übertragen.
Diese Technik wird bei allen anderen hier erwähnten Musikinstrumenten gleich oder sehr ähnlich angewandt.
In der Regel hat eine Gitarre sechs Saiten welche in verschiedenen Längen und Durchmessern angebracht sind.
Aus Darm oder aus Draht werden diese gefertigt und ergeben einen anderen Klang.
Aldi Meola oder Jimmy Hendrix sind meine persönlichen Favoriten, beides begnadete Virtuosen.
Diese sind beim Flügel in dreifacher Ausführung über die ganze Länge gezogen und werden mittels eines kleinen, in eine Art Watte gelegten Hämmerchen, auf die Saiten geschlagen. Je nach Flügel kann die Länge von ca. 150 bis ca. 300 cm betragen.
Mit den Fusspedalen kann man dann unter anderem bestimmen, ob ein Klang, eine Schwingung einer Saite ausklingen soll oder nicht.
Noch heute geniesse ich oft im Palace Luzern, auf dem Bürgenstock oder in der Centralbar in Zürich einen gemütlichen Abend am Flügel.
Beim Basuch im November 2016 beim Klaavierbauer Esterhammer in Feusisberg haben wir gemeinsam interessantes erfahren, erlebt und erklärt.
So hat mir Hr. Esterhammer erklärt, dass eine Saite in einem Flügel aine Spannkaraft von etwa 80 kg pro Saite aufweist. Kein Wunder also muss der Rahmen eines Flügels aus Stahl sein, Holt würde eine solche Kraft nicht tragen können.
Da der Flügel im Gegensatz zu einem Cembalo pro Ton (C, D, E. etc) die gespielt wird eben DREI SAITEN hat die angeschlagen werden, müssen auch drei Saiten pro Ton nachgestimmt werden, etwa einmal im Jahr. Dadurch erhält man allerdings auch den besseren Raumklang.
Ein Flügel hat eine Länge bis 2.75 bzw. 3.08 Metern.
Um den Ton A (440Hz) erzeugen zu können, muss eine 1 mm starke Saite 400 mm lang sein. Eine Oktave tiefer dann also für A (220Hz) 800 mm lang. Diese Länge kann man verkürzen indem man die Saite stärker (dicker) wählt. Also auch Klavierspielen hat mit Physik zu tun. Kennen Sie dieses schöne Konzert von Tschaykovsky? Oder das von Brahms?
Besuchen Sie doch mal die Homapage von PIANOSERVICE ESTERHAMMER.
Der Klangkörper, bei diesem Foto der von unten nach links oben verlaufende Teil der Harfe, wird durch das Zupfen der Saiten in Resonanz gebracht und wir hören den Klang.
Kennen Sie das Stück behind the Gardens von Andreas Vollenweider?
Im Gegensatz zu manchen elektronischen Instrumenten, wie zum Beispiel einer Orgel, oder einem Synthesizer, erzeugen alle Saiteninstrumente Harmonische oder Oberwellen.
Das heisst, ein Saiteninstrument generiert nicht nur einen sogenannten Sinuston sondern mehrere Töne gleichzeitig wobei einer besonders stark zu hören ist. Jeweils immer eine Oberwelle höher folgt dann der nächste Ton.
Aus Wikipedia eine sehr treffende Erklärung.
Eine Harmonische ist in der klassischen Physik und Technik eine harmonische Schwingung, deren Frequenz ein ganzzahliges Vielfaches einer Grundfrequenz ist. Eine Harmonische oberhalb der Grundfrequenz wird auch Oberschwingung, teilweise auch Oberwelle und in der Musik Oberton genannt.
Als Funktion der Zeit beschreibt die Harmonische eine rein sinusförmige Schwingung. Harmonische spielen in der Musik wie auch in der Mechanik, Elektrotechnik und Optik eine Rolle. Auch beim Funk spielen Oberwellen eine Rolle. Anmerkung des Beitragschreibenden.
Ein interessanter Film hier mit Stimmgabeln.
Die Stimmgabelfrequenzen liegen bei: 127Hz (C), 342Hz (F), 505Hz (H) und 2018Hz (H)
Bei der höchsten Frequenz kann man gut sehen, wie schnell die Energie in Form der Amplitude, verloren geht.
Im Hintergrund zu hören Eva Wey.
Bericht Marco, HB9ZCW 24. Oktober 2016
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Ergänzung vom 29. Oktober 2018 anlässlich eines Violinkonzertes in der Kirche Aeugst.
Beinahe alle Orchester in einer Kirche, einem KKL oder einem anderen Raum sind in Front der Besucher aufgestellt, dies mit gutem Grunde.
Der Mensch hört primär über die Ohren, mit steigendem Alter werden die hohen Frequenzen weniger laut wahrgenommen, da ist es wichtig dass besonders Instrumente welche hohe Töne erzeugen, NICHT HINTER DEM HÖRER plaziert werden.
Auch wegen allfälligen Interferenzen und eventuellen Auslöschungen einzelner oder mehrerer Tönen / Schwingungen.
In einer früheren Arbeit habe ich Kirchen und andere Räume welche schwierig waren zu perfekten Beschallung ausrüsten.
So haben manche grosse Krichen oder ähnlich welche mit Lautsprechern die Predigten übertragen eine komplexe Schaltung welche die Töne einzelner Lautspreche zeitversetzt überträgt. Man erinnere sich daran, der Schall breitet sich mit ca. 300 metern in der Sekunde aus.