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Leonard Bernstein (1918 bis 1990) war ein US-amerikanischer Komponist, Pianist und Dirigent. Er schrieb zahlreiche erfolgreiche Musicals für den Broadway und erlangte Welterfolge mit den Verfilmungen von „On The Town“ (1944) mit Gene Kelly und Frank Sinatra und „West Side Story“ (1957).
Leonard Bernstein wurde in eine jüdische Einwandererfamilie geboren. Er war ein kränkelndes Kind und litt unter Heuschnupfen und Asthma. Seine Lebensgeister erwachten jedoch, als die Familie von einer Tante ein gebrauchtes Klavier geschenkt bekam. Mit elf Jahren erhielt er von einer Nachbarin Klavierunterricht und im Alter von vierzehn Jahren gab ihm Helen G. Coates Klavierstunden am Konservatorium. Damit stand der Berufswunsch als Pianist fest. Als überdurchschnittlich guter Schüler erhielt er ein Stipendium zum Musikstudium an der Harvard Universität, wo er auch Vorlesungen in Ästhetik, Philosophie, Sprach- und Literaturwissenschaften belegte. Auf Anraten des Dirigenten Dimitri Mitropoulos setzte er später sein Studium am Curtis Institute für Musik in Philadelphia fort. Bernstein empfand später seine Studienzeit als die schönste Zeit seines Lebens. 1939 beendete er sein Studium und nahm seine Musikkarriere als Pianist, Dirigent und Komponist auf.
Leonard Bernstein war lange Zeit in Deutschland und später auch in Österreich aktiv. Zu seinen bekanntesten Werken gehören die Musicals „On The Town“ (1944), „Wonderful Town“ (1953), „West Side Story“ (1957) und „Candide“ (1956, Neubearbeitung 1989).