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Pferde- statt Rindfleisch in Fertigprodukten: Im Lebensmittelskandal sind in Grossbritannien drei Männer festgenommen worden.
Im Skandal um falsch deklarierte und mit Pferdefleisch versetzte Rindfleischprodukte sind in Grossbritannien insgesamt drei Männer festgenommen worden. Sie stünden im Verdacht, Betrug in Zusammenhang mit Lebensmitteln begangen zu haben, sagte ein Polizeisprecher in Wales.
Zwei der drei Verdächtigen seien in einem Fleischverarbeitungsbetrieb in Südwest-Wales festgenommen worden. Es handele sich um zwei Männer im Alter von 42 und 64 Jahren. Der dritte Mann im Alter von 63 Jahren sei in einem Fleischbetrieb in der englischen Grafschaft West Yorkshire festgenommen worden. Zunächst hatte die Polizei von nur zwei Festnahmen gesprochen.
Beide Betriebe waren am vergangenen Dienstag bereits bei einer Razzia von der Polizei durchsucht worden. Sowohl Fleisch als auch Papiere wurden sichergestellt. Die britische Lebensmittelaufsicht FSA stellte den Betrieb vorübergehend ein.
Europaweiter Skandal
Nachdem in Fertigprodukten nicht deklariertes Pferdefleisch nachgewiesen worden waren, entdeckten Experten auch ein Schmerzmittel, welches dem menschlichen Körper schaden kann. Auch die Schweiz ist vom Pferdefleisch-Skandal betroffen. Eine von Coop zurückgezogene Lasagne enthält Anteile von Pferdefleisch.
Im Zentrum des europaweiten Skandals um Pferdefleisch stehen mehrere Firmen in Frankreich, Zypern, den Niederlanden und Rumänien.
(tno/sda)