Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03501.jsonl.gz/1563

Im Georgienkrieg erlitt Russland verhältnismässig hohe Verluste bei den gepanzerten Fahrzeugen, unter anderem drei Kampfpanzer (ein T-72B(M), ein T-72B, ein T-62), dreizehn Kampfschützenpanzer (neun BMP-1, drei BMP-2, ein BMD-2) sowie mehrere Radschützenpanzer (zwei BTR-80, drei BRDM-2). Eine der Konsequenzen, welche die russische Führung aus diesem Einsatz gezogen hat, war die Beauftragung der Industrie mit der Entwicklung einer komplett neuen Familie von gepanzerten Fahrzeugen, welche nun an der Siegesparade am 9. Mai 2015 in Moskau zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert wurden.
Das Russland im Rüstungswettstreit vorlegt, ist nicht neu. Schon in den späten 1970er Jahren wurden in der Sowjetunion mit dem T-72 und dem T-80 zwei Kampffahrzeuge entwickelt, welche den westlichen Modellen bis zur Einführung des Leopard 2 und des M1 Abrams überlegen waren
und auch vierzig Jahre später noch erfolgreich im Einsatz stehen. Ein Artikel in der ASMZ aus dieser Zeit zeigt den Respekt, den man auch in der Schweiz vor diesen Fahrzeugen hatte!