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„So also ist es, wenn man seine Lieben verlässt“, dämmert es der Ich-Erzählerin in „Whiteout“, wenn sie, den Rucksack geschultert, zum Bahnhof Bern marschiert. Liebe lässt sich weder planen noch berechnen. Wie Schneeblinde sucht sie uns heim, schenkt uns eine Stunde oder sieben Jahre und geht im gleissenden Nichts wieder unter.
Auf dem Jungfraujoch verliebt sich eine Schweizerin in einen Touristen und sucht mit ihm in einer Eishöhle „Die Wärme des Eises“. Una in „Das Mädchen und das Licht“ würde ihren ungehobelten Trinker von Mann am liebsten gegen den hübschen Studenten in der irischen Nationalbibliothek tauschen. „Lieber H.“ ist an einen Musiker gerichtet, den eine Frau auf der Flucht vor sich selbst um Zuwendung bittet.
Von der Liebe und ihren Schwierigkeiten handeln die elf Erzählungen.