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Beim Blick auf die Landkarte fällt zunächst die langgestreckte Form Malawis auf. Die grösste Nord-Süd-Ausdehnung wird mit 840 Kilometern erreicht. In manchen Regionen beträgt die Landfläche zu den Grenzen nach Mozambique, Tanzania und Zambia aber nur 80 Kilometer. Der schöne Malawi-See, der drittgrösste Afrikas, nimmt einen beträchtlichen Teil des Staates ein und ist die südliche Markierung des ostafrikanischen Grabensystems. Im Mulanje-Gebirge ist der Gipfel des Sapitwa Peak die höchste Erhebung des Landes mit 3002 Metern.
Ethiopian Airlines und South African Airways bieten Flüge von Deutschland aus an. Von der Schweiz bestehen keine direkt Flugverbindungen. Airports in Malawi sind Lilongwe und Blantyre. Die Flugzeit von Frankfurt mit einem Stop in Addis Abeba zum Kamuzu International Airport in Lilongwe dauert 13 Stunden und 35 Minuten.
Für eine Reise nach Malawi ist ein Reisepass erforderlich, der noch eine Gültigkeitsdauer von mindestens sechs Monaten hat. Urlauber aus der Schweiz benötigen ausserdem ein Touristenvisum zur einmaligen Einreise mit einer Gültigkeitsdauer von drei Monaten. Es kostet 125 Euro (160 Euro bei mehrmaliger Einreise). Für Schweizer Staatsangehörige ist das Visum bei der Botschaft Malawis in Auderghem (Belgien) zu beantragen. > EDA Hinweise Malawi
Staatsangehörige anderer Nationen erkundigen sich bitte rechtzeitig bei der malawischen Vertretung nach den für sie gültigen Bestimmungen.
Einreisebestimmungen können sich jederzeit und auch kurzfristig ändern. Alle Reisenden sind selbst für die Vollständigkeit und Gültigkeit ihrer Reisedokumente verantwortlich. Wir übernehmen keine Haftung.
Das Klima in Malawi ist subtropisch. Im Sommer sind dort Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad anzutreffen, während es in den Wintermonaten um fünf bis zehn Grad kühler wird. In den höheren Lagen Malawis pendeln sich die Temperaturen auf sehr erträgliche Werte ein. Zwischen Mai und Mitte August ist mit kühleren Temperaturen zu rechnen, zwischen Mitte August und November mit der heissesten Zeit.
Das Telefonnetz in Malawi ist sehr instabil. Auch deshalb, weil es immer wieder zu Ausfällen in der Stromversorgung kommt. Eingeschränkt sind auch die Handy-Verbindungen. Allerdings gibt es im Land Roamingverträge mit einigen europäischen Anbietern. Empfehlenswert ist der Kauf einer SIM-Karte des einheimischen Unternehmens Airtel. Am Malawisee gibt es keinen Handyempfang.
Zugänge zum Internet sind von wenigen grossen Hotels aus möglich. Keine Verbindung gibt es am Malawisee.
Eine persönliche Reiseapotheke mit Schmerzmitteln und zur Abwehr von Insekten sollte zum Gepäck eines jeden Afrika-Reisenden gehören. Wasser muss auf jeden Fall abgekocht oder gefiltert sein. Bilharziose-Erreger kommen in Teichen und Flüssen vor.
Bei einer Einreise aus Europa und Südafrika sind keine Impfungen vorgeschrieben. Empfohlen wird ein Impfschutz gegen Polio, Hepatitis A, Masern, Tetanus, Diphtherie, Mumps, Röteln und Typhus. Malawi ist in Lagen unter 1500 Höhenmetern sowie am Malawi-See Malaria-Gebiet. Das Risiko zu erkranken ist gross und erfordert eine Prophylaxe. Die Konsultation eines Arztes vor der Abreise wird angeraten. Zu den Reiseunterlagen sollte ein Impfpass gehören.
Die offizielle Währung ist der Kwacha. Er unterteilt sich in hundert Tambala. Kreditkarten werden nur sporadisch akzeptiert. Es empfiehlt sich in Malawi die Mitnahme von Reiseschecks in US-Dollar-Notierungen. An Bank-Automaten kann Bargeld in der Landeswährung abgehoben werden. Bei höheren Beträgen (über hundert Schweizer Franken) sind allerdings Mehrfach-Buchungen erforderlich.
In fast allen Hotels und Restaurants in Malawi weisen die Rechnungen einen Bedienungsaufschlag von zehn Prozent aus. Taxifahrer erhalten zehn Prozent Trinkgeld.
Mitteleuropäische Zeit plus eine Stunde. Während der europäischen Sommerzeit gibt es keine Zeitunterschiede zur Schweiz.
Die Netzspannung beträgt 220 - 240 Volt bei 50 Hertz. Die Mitnahme eines Adapters ist notwendig, da die Stecker nicht den Normen in der Schweiz entsprechen. Erforderlich sind dreipolige quadratische Stecker. Am Malawisee sind einige Lodges nicht an das Stromnetz angeschlossen.
Für Touristen sind Kenntnisse in der englischen Sprache in Malawi sehr hilfreich, denn dies ist neben Chichewa die Amtssprache. Ausserdem werden verschiedene Dialekte im Lande gesprochen.
Das Strassennetz in Malawi ist sehr gut ausgebaut, wird jedoch stark frequentiert. Es herrscht Linksverkehr. In der Regenzeit sind die Pisten ausgewaschen oder sehr rutschig. Von individuellen Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit wird abgeraten.