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Baschi: «Ich habe keine Sekunde gezögert»
Baschi goes Disney! Im neuen Animationsstreifen «Zoomania» leiht der Schweizer Sänger dem schwarzen Panther seine Stimme. An ihm gefällt dem Popstar vor allem sein edles Auftreten.
Auf der Suche nach Panther Baschi müssen wir den Dschungel der Masoala-Halle im Zoo Zürich durchstreifen. Hinter Blättern und exotischen Tieren haben wir ihn schlussendlich aufgespürt.
Baschi, was war dein erster Gedanke, als dir die Stimme im Disney-Film «Zoomania» angeboten wurde?
Baschi: Unbedingt, jo! Ich habe keine Sekunde gezögert. Du bekommst ja nicht jeden Tag eine Anfrage von Disney. Ich liebe Animationsfilme und finde den Humor und auch die Tiere sehr cool.
Hast du dich speziell auf die Rolle vorbereitet?
Ich reiste nach Berlin und war mega nervös. Ich wusste, dass ich den Panther spiele, hatte aber keine Ahnung wie. Beim Synchronsprechen bekommt man den Text sehr kurzfristig, damit man nichts Falsches übt.
Wie waren die Aufnahmen?
Im Studio war es komplett still. Ich konnte meinen eigenen Atem hören. Auf dem Bildschirm wurde mir die Filmsequenz gezeigt. Zwischen den Sätzen musste ich mich am englischen Original orientieren. Dann lief der Film ohne Ton und ich habe voll Gas gegeben.
Musstest du auch Tiergeräusche nachsprechen?
Es war ja kein riesiger Text. Es sind ein paar knallige Sätze und einige Hintergrundgeräusche, wie «uhaa», Schnaufer, Faucher und andere Panther-Geräusche. Die meisten Töne sind von mir. Es gibt aber eine Szene, wo sie einen echten Panther eingespielt haben.
Warum passt der Panther zu dir?
Ich bin rein äusserlich eher der Panther als der Hase. Im Film ist der Panther aber ein ziemliches Weichei. Er wird von einem Otter angegriffen und hat riesige Angst.
Welche Disney-Rolle hättest du am liebsten gesprochen?
Tarzan! Weil er einfach eine coole Figur ist. «Uahaha».
Warum soll eine Familie Zoomania anschauen, abgesehen von dir?
Ich bin natürlich schon der Hauptgrund (lacht). Es ist ein klassischer, cooler Animationsfilm aus dem Hause Walt Disney. Wo Disney drauf steht, ist auch Disney drin. Vor allem die alltäglichen Situationen sind witzig. Zum Beispiel das Faultier das am Schalter nicht vorwärts kommt. Das kennt doch jeder, der schon einmal in der Warteschlange stand.
Hattest du schon einmal ein Erlebnis mit Tieren in der freien Wildbahn?
Sehr viele! Schnorcheln und Tauchen sind grosse Hobbys von mir. Ich bin oft mit Seelöwen geschwommen. Sie kamen bis vor meine Taucherbrille. Du kannst mit ihnen spielen und Figuren machen. Das ist sehr imposant. Und die Seelöwenbabys sind einfach mega süss.
Hattest du schon eigene Tiere?
Einen Esel. Mit dem ging ich wandern und spazieren. Man konnte ihn auch reiten, aber er war halt schon störrisch. Die machen, was sie wollen. Mein Esel hatte mega Angst vor Brücken. Ich konnte ihn von hinten stossen, wie ich wollte, aber er hat keinen Schritt vorwärts gemacht.
Und neben dem Esel?
Wir hatten noch einen Hasen, der auf dem Balkon lebte. Er ist immer auf dem Dach herumgehopelt. Er war nie in seinem Käfig. Wir nannten ihn deshalb immer den «Dach-Hasen».
Wenn du ein Tier wärst, welches würde das sein?
Sicher keine Eintagesfliege. Jo, ein schöner Adler in den Rocky Mountains. Dann könnte ich über das Tal fliegen und laut krähen.
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