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Methode
Im Fokus der Forschungstätigkeit stand die Beobachtung von Prozessen vor verschiedenen Gerichten. Daneben wurden durch standardisierte Befragungen von Prozessbeteiligten weitere Daten gesammelt, die für die empirische Auswertung relevant sind. Dabei war insbesondere die subjektive Einschätzung dieser Personen von Interesse, jedoch auch die Sammlung von weiteren Informationen, welche nicht allein durch Beobachtung beizubringen sind. Die durch die Befragungen zusätzlich erzielten empirischen Resultate dienen der quantitativen sowie der qualitativen Evaluation.
Ergebnis
Das Projekt setzt sich aus einer empirischen und einer theoretischen Komponente zusammen: Das empirisch gesammelte Datenmaterial bildet die Basis für die theoretische Anknüpfung. Die umfangreiche Datenbasis ermöglicht eine vergleichende Betrachtung zwischen der tatsächlich gelebten Verfahrenspraxis in der Schweiz und der normativen Konzeption, bzw. Auffassung von Fairness, wie sie in Artikel 6 EMRK und der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) entwickelt wurde.
Nach abgechlossener Auswertung des Datenmaterials und der theoretischen Analyse, werden die erzielten Ergebnisse in Form von verschiedenen Artikeln in Fachzeitschrifen publiziert. Zudem wird ein entsprechendes Buch veröffentlicht, welches derzeit noch in Bearbeitung ist.