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Schlicht,
Karl von, Landschaftsmaler, geb. 1833 zu Gutenpaaren bei Brandenburg, widmete sich anfangs dem Militärstand, ging 1856 zur Kunst über, wurde Schüler der Akademie in Düsseldorf und vertauschte diese 1859 mit Weimar, wo er Schüler von Kalckreuth und von Niessen wurde und noch ansässig ist. Aus den von ihm bereisten Gegenden der Schweiz, Tirols und Mitteldeutschlands ¶
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brachte er manche sehr ansprechende, tief empfundene, oft großartige Landschaften, z. B.: Motiv aus der Rhön, mitten im Schimmer der spiegelnden Wellen (nach Schuberts Komposition), Schloß Garatshausen am Starnberger See, der an poetischer Tiefe in Stil und Stimmung meisterhafte Abend im nördlichen Italien, Abend am Vierwaldstätter See, Gebirgsbach, Partie bei Chatillon etc.