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Der Zusammenschluss zwischen Credit Suisse und UBS, welcher den beiden beteiligten Banken von Behördenseite nahegelegt worden ist, hat in politischen Kreisen zu heftigen Reaktionen geführt. Er ist auch von zahlreichen Expertinnen und Experten kritisch aufgenommen worden. Im Folgenden soll zunächst die Transaktionsstruktur erläutert werden, soweit diese bereits festgelegt und derzeit öffentlich bekannt ist (Ziff. 1). Anschliessend werden die Abschreibung der AT1-Finanzinstrumente (Ziff. 2) sowie die gewährte Liquiditätshilfe (Ziff. 3) erläutert. Zum Vergleich wird stichwortartig das Rettungspaket der Finanzkrise von 2008 in Erinnerung gerufen (Ziff. 4). Es folgt eine knappe Würdigung (Ziff. 5).
Der Fokus dieses Beitrags liegt auf dem Fusionsrecht und nicht auf der Bankengesetzgebung oder einer verfassungs- bzw. staatsrechtlichen Analyse. Zur Optimierung der Finanzmarktregulierung sind weitere Überlegungen erforderlich. Im Vergleich zur Finanzkrise von 2008 stimmt bedenklich, dass eine global systemrelevante Bank ohne flächendeckende Wirtschaftskrise, allein als Folge des anhaltenden Vertrauensverlusts, in ihrer Existenz ausgelöscht werden kann. Trotz ausgebauter...
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