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Erklären Sie Homöostase, Allostase und Allostatic Load.
Homöostase: Gleichgewicht der physiologischen Körperfunktionen; Stabilität des Verhältnisses von Blutdruck, Körpertemperatur, pH-Wert des Blutes u. a. b. Allostase: Prozess der Stabilitätserreichung, z.B. durch Variationen in den zwei Stressachsen (Hypothalamus‐Hypophysen‐Nebennierenrinden‐Achse [HPA],Sympathisch‐Adrenerg‐Medulläre Achse [SAM]) c. Allostatic load: Negative physiologische Konsequenzen durch die chronische Aussetzung fluktuierender oder erhöhter neuronaler oder neuroendokriner Reaktionen, hervorgerufen durch langfristige oder wiederholte chronische Stressoren.
Wie kann Stress physiologisch und psychologisch gemessen werden?
Physiologisch: basale Kortisolwerte b. Psychologisch: Trierer Inventar zum chronischen Stress (Fragebögen)
Welche Diagnosen gibt es in Bezug auf Stress? Wie unterscheiden sich diese?
Akute Belastungsreaktion: Dauer Stunden oder Tage, setzt unmittelbar ein b. PTBS: unbeschränkte Dauer, Störung trifft häufig zeitlich verzögert auf c. Anpassungsstörung: dauert Wochen, jedoch weniger als 6 Monate (Ereignis nicht katastrophal), beginnt innerhalb eines Monats
4. Beschreiben Sie einen Versuch zur gelernten Hilflosigkeit.
Tierexperimentell; klassischer Effekt der erlernten Hilflosigkeit: Tumor implantiert + über 24 Stunden danach unkontrollierbare Elektroschocks geringere Abstoßung des Tumorgewebes als Versuchstiere, die identische, aber kontrollierbare Elektroschock erhalten hatten
. Kann man Stress als Trait oder als State betrachten
State Akko/Assi
b. Trait (Monotoring und Blunting von Talor)
Erläutern Sie die „Stressimpfung“ nach Meichenbaum
a. Ziele i. Aufbau eines flexiblen Repertoires an funktionalem Coping mittels kognitiver Techniken, Entspannungstraining etc. ii. Erkennen von maladaptiven Copingreaktionen und Versuch, diesen Gegengewicht zu geben iii. Abgestufte Stresskonfrontation in sensu und in vivo iv. Verbesserung der Copingreaktionen in unerwarteten Situationen b. Inhalte i. Psychoedukative Information (Informationen über den transaktionalen Ansatz von Stress und Coping) ii. Diagnostik von dysfunktionalen, stressrelevanten Gedanken und Verhaltensweisen (mittels eines halbstrukturierten Interviews, Testverfahren, Rollenspielen oder mittels Selbstbeobachtung) iii. Aktives Training von Problemlösestrategien mittels eines 9-Stufen-Schemas iv. Übung verschiedener Copingstrategien (aktives Coping, Emotions- und Selbstkontrolle)
7. Sind Programme zur Stressbewältigung wirksam? Wenn ja, auf welche Faktoren wirken Sie?
Ja: negative Befindensaspekte (Ärger & Feindseligkeit) wurden reduziert b. Nein: subjektive Belastungswahrnehmung sowie somatische Parameter
Welche zentrale Wirkung hat eine hohe Glukokortikoidkonzentration im Hippocampus?