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Herzinsuffizienz Assistdevice Transplantation
In der Schweiz leiden aktuell 120'000 Patienten an einer Herzinsuffizienz, und jedes Jahr kommen 26'000 neue Fälle hinzu. Allen Fortschritten der Pharmakotherapie (ACE-Hemmer, Betablocker, Mineralcorticoidrezeptorantagonisten) und Devicetherapie (ICD und CRT) ungeachtet, sterben jedes Jahr 10'000 Patienten in der Schweiz an den Folgen einer Herzinsuffizienz, wobei die Gesamtmortalität 50% nach fünf Jahren beträgt.
Somit verursacht die Herzinsuffizienz mit 5% aller Spitaleinweisungen in der Schweiz mehr Hospitalisationen als alle Formen von Malignomerkrankungen zusammen und ist auch die häufigste Zuweisungsdiagnose am Universitären Herzzentrum Zürich. Dies dokumentiert sich in den mehr als 3000 ambulanten Konsultationen und in den über 7000 klinischen Visiten stationärer Patienten mit Herzinsuffizienz.
Immer häufiger sehen wir zusätzlich in Spezialsprechstunden auch speziellere Formen der Herzinsuffizienz, die ein zunehmendes Mass an Aufmerksamkeit bedürfen. Insbesondere Patienten mit einer sog. „HFpEF" (Herzinsuffizienz mit erhaltener Auswurffraktion), Patienten mit einer durch eine Chemotherapie verursachten Herzschwäche und Patienten mit einer Herzamyloidose.