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Couponing entspringt der Idee der in den 50er und 60er Jahren weit verbreiteten Rabattmarken. Ganz einfach formuliert, könnte man Couponing auch als „Gutschein-Marketing“ bezeichnen. Dabei werden Gutscheine, die eine Vergünstigung oder ein zusätzliches kostenloses Produkt anbieten, als Marketing-Instrument genutzt. Dem Kunden wir damit ein zusätzlicher Anreiz gegeben um seinen Kauf abzuschliessen. Heute wird diese Form des Marketings häufig im Online-Bereich angewendet. Dabei erfolgt die Ausgabe von Gutscheincodes über ein entsprechendes Internetportal. Diese Codes werden dann vom Kunden beim Bezahlungsvorgang eingegeben. Bestes Beispiel hierfür ist der Anbieter Groupon, der im Auftrag von verschiedenen Unternehmen Online-Gutscheine anbieten. In der Regel wird der Gutscheinwert dem Händler zuzüglich einer Kostenpauschale vom Hersteller zurückerstattet. Die Abrechnung zwischen verschiedenen Händlern und Herstellern, das so genannte Coupon-Clearing, wird oft über eine dritte, unabhängige Instanz, das so genannte Clearinghaus, erledigt, da eine direkte Abrechnung zwischen jeweils vielen Händlern und Herstellern sehr aufwendig und selten objektiv wäre.