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Umbau Villa Boveri, 1. Rang
Klassisch gegliedert bilden grosszügige, zentrale Hallen das Zentrum der einzelnen Stockwerke des historischen Gebäudes. Mit dem Umbau des zweiten Obergeschosses durch „La Nouvelle Halle“ wird die geschichtsträchtige Villa konsequent weiterentwickelt.
Die neue Halle ist Begegnungsort und verteilt die Besucher in die umliegend angeordneten Konferenzräume. Die zusätzlichen Verbindungstüren schaffen eine sehr grosse Flexibilität. Die nahezu quadratische Gebäudegrundform wird durch Blendgiebel an drei Seiten akzentuiert. Diese sind auch im Inneren gut lesbar und heben die Bedeutung der angegliederten Räume. Das Dachgeschoss entwickelt mit dem zentral liegenden Lichthof einen konträren, spannenden Charme, gegliedert durch das Holztragwerk des Dachs.
Mit dem Beleuchtungskonzept wird der architektonische Gedanke unterstützt, das Tageslicht in die Mittelzonen der Räume zu führen. In der Halle sind zwei rechteckige Deckenfelder vorgesehen, die in Anlehnung an den Lichthof, mit indirektem Licht für eine angenehme Grundausleuchtung des Raums sorgen. In den Sitzungszimmern wird das Thema mit runden Deckenfeldern fortgesetzt.
Im Sinne der bestehenden Strukturen wird auf zeitgemässe Weise mit der Materialisierung umgegangen. Die Böden als Kassetten-Parkett mit Randfries, die unteren Teile der Wände sind durch helle Wandtäfer gegliedert, welche in allfällige Türen oder Wandschränke übergehen. Dies zieht sich wie eine Linie durch alle Räume des Geschosses und verbindet diese zu einer Einheit.