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Die rigide Migrationspolitik von US-Präsident Donald Trump sorgte Anfang Sommer dafür, dass viele Familien an der Grenze zu Mexiko auseinandergerissen wurden. Obwohl dank einem Gerichtsbeschluss vom 26. Juli viele Familien wieder zusammengeführt wurden, bleiben bis heute Hunderte von Kindern von ihren Eltern getrennt.
Diese Trennung ist ein Dorn im Auge der Organisation «Miles4Migrants». Sie setzt sich dafür ein, dass Vielflieger ihre Bonus-Meilen an die Migranten verschenken, damit diese zu ihren Familien zurückkehren können.
Einiges an Aufschwung erhielt «Miles4Migrants» durch einen Tweet der US-Amerikanischen Professorin Beth Wilsky. Mit rasender Geschwindigkeit verbreitete sich ihr Tweet, in dem sie von ihrem Mann erzählt, der als Vielflieger soeben seine Bonus-Meilen spendete, die dafür sorgten, dass ein 3-Jähriger mit seinem Vater vereint wurde.
Weil sich so viele User bei Wilsky nach mehr Informationen erkundigten, verwies die Professorin auf die Organisation «Miles4Migrants». Diese verzeichnete darauf innerhalb weniger Tage eine Spende von rund 7,3 Millionen Meilen. Laut der Organisation braucht es für einen Inlandflug ungefähr 20'000 Bonus-Meilen. Damit wären zurzeit rund 365 Flüge bezahlt. (ohe)