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Die Meldung, dass ein Boeing “Dreamlifter” auf dem falschen Flughafen gelandet ist, ging wie ein Lauffeuer durch die Medien (zB. hier nachzulesen). Auch der Start auf der kurzen Piste wurde zu einem Medienereignis (Video). Wie es dazu gekommen ist, scheint noch nicht restlos gekärt zu sein, wird aber von den Behörden untersucht. Zwar kommt so ein Zwischenfall nicht oft vor, aber mehr als man denkt. Einige Fälle aus den USA werden denn auch von USA Today aufgezählt. Aber warum denn in die Ferne schweifen, wenn es auch in der Nähe schon solche Zwischenfälle gab. So flog 1999 eine Crossair Maschine unter dem Kommando von Capt. H. Lutz Aosta statt Sion an (H. Lutz stürzte 2001 in Bassersdorf mit dem Flug CRX 3597 ab, als er unter die legale Mindesflughöhe absank) .
Wie mit den heutigen Navigationsmitteln so etwas passieren kann, ist eine (berechtigte) Frage. Viel interessanter scheint mir aber, wie man früher ohne moderne Technik sicherstellte, dass sich amerikanische Postflieger, die von Küste zu Küste flogen, nicht verirrten. Die Lösung: mit rund 20 Metern langen Betonpfeilen auf dem Boden und dazugehörenden Leuchttürmen! Hier kann man auf Google Maps einen solchen Pfeil erkennen:
Einen sehr interessanten Bericht zu diesen Pfeilen mit Flugrouten und weitern Bildern kann man auf “Messy Nessy chic” nachlesen: “The Forgotten Giant Arrows tha Guide you Across America“.