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In den USA (Bundesstaat Oregon) wurde erstmals die Übertragung von Genen aus gentechnisch veränderten Pflanzen in eine Wildpopulation nachgewiesen. Ausgangspunkt war ein von der US-Landwirtschaftsbehörde bewilligter Anbau von gentechnisch verändertem Straussgras (bentgrass; Agrostis stolonifera) auf einer Fläche von 162 Hektaren innerhalb einer 4453 Hektar grossen Kontrollfläche des Oregon Department of Agriculture. Das herbizidresistente Gentech-Straussgras etablierte sich in einiger einzigen Vegetationsperiode über mehrere Kilometer weit von der Anbaustelle weg. In mehreren Fällen der Verbreitung des Herbizidresistenz-Gens in Wildpflanzen war Pollentransfer, in anderen Fällen die Verbreitung von Gentech-Samen die Ursache. Die Herbizidresistenz gegenüber Glyphosat, die von den Wildformen von Agrostis aufgenommen wurde, kann den Wildarten Vorteile bringen und das Transgen kann sich weiter verbreiten. Die ökologischen Folgen sind noch unklar.