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Es ist Mittwochabend und der FCB Basel veröffentlicht ein Communiqué. Darin geht die Vereinsleitung auf die aktuelle Situation der Lohnreduktions-Diskussion beim FCB ein. Dabei sollen Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden, es handle sich nicht um ein Ausüben von Druck auf die Spieler, sagt FCB CEO Roland Heri im Gespräch mit Telebasel.
Der Klub schreibt, man habe «der ersten Mannschaft vorgeschlagen, vorläufig auf 17,5 Prozent des Jahreslohnes zu verzichten. Dies entspricht in den Monaten April, Mai und Juni 2020, in denen der Spielbetrieb voraussichtlich nicht oder nicht in gewohntem Masse durchgeführt werden kann, einem Lohnverzicht von 70 Prozent. Der Vorschlag der Geschäftsleitung wurde in einer ersten Stellungnahme abgelehnt».
Vorstellungen gehen 65 Prozent auseinander
Laut «Blick» seien die Spieler um Captain Valentin Stocker (31) auf Konfrontation mit der Klubführung um Präsident Bernhard Burgener (63) gegangen. Unter anderem, weil sie mit dessen Klub-Politik nicht zufrieden seien. Die Spieler hätten der Klubführung ein Gegenangebot gemacht: Sie würden in dieser schwierigen Zeit auf fünf Prozent des Brutto-Gehalts für die Monate April, Mai und Juni verzichten.
Die Zeitung fasste zusammen: Der FC Basel regt an, dass die Spieler auf 70 Prozent für jene drei Monate verzichten, die Spieler schlagen deren fünf Prozent vor. Aufs Jahr gerechnet würde der FCB-Vorschlag 17,5 Prozent Verzicht bedeuten, die Spieler wollen auf 1,25 Prozent verzichten. Dies heisst, wenn ein Spieler eine Million Franken verdient, würde er dem FCB in der Krise gerade mal 12’500 Franken schenken.