Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03239.jsonl.gz/1553

Die hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) ist die häufigste vererbbare Herzmuskelerkrankung. Das klinische Bild reicht vom asymptomatischen Patienten bis hin zur manifesten Herzinsuffizienz und zum plötzlichen Herztod (SCD). Der wichtigste Pfeiler im Management ist die Risikostratifizierung für den SCD und die Indikationsstellung für eine primärprophylaktische ICD-Implantation.
Es kommt immer wieder vor, dass die Diagnose der PPCM erst im kardiogenen Schock gestellt wird, da die Herzinsuffizienz rasch exazerbierte oder die Symptome als schwangerschaftsbedingte oder postpartale Beschwerden fehlgedeutet wurden. Nach einer aktuellen Studie scheint Bromocriptin einen Beitrag zur Erholung der Herzfunktion zu leisten.
Nach der Akutbehandlung im Zentrumsspital ist die Therapie von Infarktpatienten nicht abgeschlossen. Neben Lifestyle-Veränderungen, der Behandlung des Blutdrucks, Cholesterins oder einer allfälligen Herzinsuffizienz muss die antithrombotische Therapie im Fokus liegen. Ein Überblick zur aktuellen, praxisrelevanten Nachsorge.
Die häufigsten Indikationen für einen Herzschrittmacher sind symptomatische zweit- und drittgradige AV-Blöcke, ein kranker Sinusknoten mit symptomatischen Pausen sowie die symptomatische chronotrope Inkompetenz. Um Patientengefährdungen bei Operationen und MRI-Untersuchungen zu vermeiden sollte der Typ und die Einstellung des Schrittmachers bekannt sein; besondere Beachtung verdienen...
Die funktionelle Dyspepsie ist häufig und schränkt die Lebensqualität empfindlich ein. Die Diagnose basiert zunächst auf einer gründlichen Anamnese. Liegen keine begleitenden Alarmsymptome vor, kann eine empirische Therapie eingeleitet werden.
Stroke is a leading cause of disability. Cognitive impairment occurring after stroke has been rather neglected for many years. The review focus on the incidence and prevalence of cognitive decline following stroke, on the main predisposing factors, on imaging factors and on potential candidate biomarkers.
Die Aortenklappenstenose ist die häufigste Klappenerkrankung der westlichen Bevölkerung. Die operative Korrektur mittels Rekonstruktion wurde bisher fast nur bei der Aortenklappeninsuffizienz angewandt. Mit dem TriRec-Verfahren steht nun eine Option zur Verfügung die Aortenklappe auch bei einer Stenose aus autologem Perikard zu rekonstruieren.
Affektive Störungen und Stressfolgeerkrankungen stellen eine zunehmende globale Herausforderung an die Gesundheitsversorgung dar und verursachen steigende sozioökonomische Kosten. Auf die Behandlungsstrategie mit herkömmlichen Psychopharmaka spricht ein beträchtlicher Teil der Patienten nicht oder nur vorübergehend an. Seit einigen Jahren wird nun wieder vermehrt der klinisch-...
In der Schweiz werden ca. 300’000 labile Blutprodukte pro Jahr transfundiert. Dabei werden ca. zehn unerwünschte Ereignisse auf 1000 Transfusionen gemeldet. Mit zunehmender Kenntnis der einzelnen Transfusionsreaktionen dürfte die Dunkelziffer, der bisher nicht gemeldeten Ereignisse weiter abnehmen und die Transfusionssicherheit erhöht werden.
Die neueren Therapeutika für die chronische Hepatitis C sind nun allen infizierten Patienten unabhängig vom Fibrosestadium zugänglich. Durch die DAA-Kombinationen ist die Krankheit in über 95% der Fälle heilbar.
Das Takotsubo-Syndrom stellt eine wichtige Differenzialdiagnose bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom dar und ist mit einem erheblichen Risiko für lebensbedrohliche Komplikationen vergesellschaftet. Betroffen sind vorwiegend postmenopausale Frauen und oftmals ist im Vorfeld ein auslösendes Ereignis festzustellen. Die Prognose ist vergleichbar mit jener nach einem akuten Herzinfarkt...
Cannabis ist neben Nikotin und Alkohol eine der am häufigsten psychotropen Substanzen weltweit. Welche Auswirkungen hat regelmässiger Cannabis-Konsum auf die Wahrscheinlichkeit an einer Psychose zu erkranken? Wie wirkt er sich aus bei Personen mit einer Prädisposition oder bei bereits Erkrankten?
Patienten mit beginnenden Psychosen zeigen – wenn überhaupt – nur geringfügige Geschlechtsunterschiede in der Symptomatik. Einige Studien fanden eine ausgeprägtere Minussymptomatik bei Männern, während Frauen öfter affektive und psychotische Symptome aufwiesen. Insgesamt ergibt sich ein uneinheitliches Bild.