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In ihrem ersten TV-Interview im neuen Jahr war die britische Premierministerin Theresa May am Sonntag gefragt worden, was sie von den frauenfeindlichen Äusserungen Trumps halte, die durch ein Video öffentlich geworden sind. May sagte dem Sender Sky News, für sie persönlich sei das "unakzeptabel". Aber die Beziehung zwischen dem Vereinigten Königreich und den USA sei grösser als die Beziehung zwischen einem Präsidenten und einer Premierministerin.
May wird im Frühjahr in die USA reisen. Er freue sich darauf, hatte Trump kürzlich getwittert. "Grossbritannien, ein langjähriger US-Verbündeter, ist sehr besonders!", fügte er hinzu. Trump wird am 20. Januar offiziell in sein Amt als US-Präsident eingeführt. Die traditionell enge Beziehung zu den USA könnte für Grossbritannien noch an Bedeutung gewinnen, wenn das Land wie geplant aus der EU austritt.
Es hatte etwas gedauert, bis die Regierung in London Kontakte zu dem Team des künftigen US-Präsidenten aufbauen konnte. Der ehemalige Chef der EU-feindlichen Ukip-Partei, Nigel Farage, war schneller. Er düpierte May kurz nach der Wahl Trumps im November mit einem Foto, das ihn mit dem künftigen US-Präsidenten zeigte./si/DP/fbr
(AWP)