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Die Schweiz kann wieder auf eine Qualifikation ihrer Lasersegler für die nächsten Olympischen Spiele hoffen. Überdies verbucht Maud Jayet in der Klasse Laser Radial mit einem ehrenvollen 18. Platz – darunter ein Laufsieg – bei der Weltmeisterschaft in Holland weitere Fortschritte. Somit hat sie sich in diesem Sommer zu einem ernsten Anwärter auf die Qualifikation entwickelt.
Eliot Merceron startete bis vor Kurzem unter den Farben der Trikolore. Der gebürtige Genfer ist der Sohn einer Schweizer Mutter, einer ehemaligen hochkarätigen Skifahrerin. Er hat sich jetzt entschieden, das olympische Abenteuer unter dem helvetischen Banner mit Unterstützung des Gstaad Yacht Clubs zu wagen. Kaum ist er Swiss Sailing beigetreten, konnte er auch schon eine schöne Silbermedaille an besagter Weltmeisterschaft in der Klasse Laser Radial gewinnen. Für diese neue Geschichte scheint ein günstiger Wind zu wehen.
Auch drei Schweizer Teams müssen den Eindruck bekommen, die frische Brise lächelte ihnen zu. Der CN Versoix gewann die letzte Etappe der Swiss Sailing Challenge League und steigt in der nächsten Saison an der Seite des SC Enge und des YC Kreuzlingen in die Super League auf.
Alinghi musste am vergangenen Montag, dem letzten Tag der Cardiff-Etappe der Extreme Sailing Series, dem Wind hinterherjagen. Die Rot-Schwarzen mussten unbedingt das Ruder herumreissen, um für den Rest der Saison im Rennen zu bleiben. Mit einem zweiten Platz war das Vertrauen zurückgewonnen, obwohl sie den Sieg im letzten Lauf gegen das Team SAP von Adam Minoprio nur knapp verpasst hatten. Der Kiwi ist in dieser Saison in hervorragender Form und hat damit sehr gute Chancen auf den Gesamtsieg, während sich Alinghi von jetzt an eine Verfolgungsjagd mit Oman Air liefern kann. Aber zurzeit konzentriert sich das Team auf die D35-Trophy, wiederum mit Ernesto Bertarelli als Steuermann.