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Beim letzten Springen vor dem Start der Vierschanzentournee Ende Dezember in Oberstdorf stellte Kamil Stoch seine Klasse einmal mehr unter Beweis. Nach seinem 2. Rang vom Vortag überflügelte der polnische Weltcup-Leader im zweiten Durchgang die Konkurrenz von der Titlis-Schanze und holte sich mit 274,7 Punkten seinen zweiten Saisonsieg.
Dahinter rangierten der Deutsche Andreas Wellinger (270,8 Punkte) und Jan Ziobro, der polnische Sieger vom Samstag (270,0 Punkte).
Ammann mit Steigerung
Simon Ammann konnte sich nach der enttäuschenden Leistung am Samstag zunächst rehabilitieren. Der Toggenburger sprang im ersten Durchgang auf ansprechende 131,5 Meter und rangierte mit 132,5 Punkten auf Platz 6. Bei seinem zweiten Versuch konnte der Schweizer Teamleader jedoch nicht nachdoppeln und verpasste mit 122,5 Meter und Rang 17 den erhofften Sprung in die Top Ten.
«Vom Rang her ist das sicher eine Enttäuschung», gestand Ammann. Dennoch blickt der vierfache Olympiasieger gelassen der Vierschanzentournee entgegen: «Was gestern war, bedeutet sehr wenig für morgen.»
Deschwanden mit leiser Enttäuschung
Gregor Deschwanden schaffte mit Rang 30 hauchdünn die Qualifikation für den 2. Durchgang und konnte dort mit einem Satz auf 123,5 Meter den 27. Rang und 4 Weltcuppunkte sichern. Dennoch war der Newcomer nicht gänzlich zufrieden: «Was ich könnte und was ich gezeigt habe, stimmte heute nicht überein.»