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Gemäss den Szenarien des Staatssekretariats für Migration (SEM) ist auch im laufenden Jahr 2024 wieder mit hohen Flüchtlingszahlen zu rechnen.
Für den Kanton Aargau könnte dies wie im letzten Jahr eine Zuweisung von über 3000 Personen bedeuten, die untergebracht und betreut werden.
Die Geflüchteten werden in der Unterkunft wie bisher durch eine professionelle Organisation betreut.
Im Werkhof ist ein reibungsloser Betrieb gewährleistet
Zudem wird die enge Zusammenarbeit mit der Begleitgruppe fortgesetzt. Diese wird durch den kantonalen Sozialdienst geleitet.
Darin vertreten sind die Betreiberorganisation, die Eigentümer der angrenzenden Grundstücke, die Blaulichtorganisationen, die Gemeinde und weitere Organisationen.
Im Werkhof können eine oberirdische und menschenwürdige Unterbringung der Geflüchteten wie auch ein reibungsloser Betrieb gewährleistet werden.
Zusätzliche Unterkunftskapazitäten ab Juni 2024
Der Gemeinderat Frick möchte mit seiner positiven Haltung gegenüber der vorgesehenen Unterkunftserweiterung einen Beitrag dazu leisten, dass im Aargau möglichst keine Geflüchteten und insbesondere keine besonders verletzlichen Personen wie Familien und Kinder unterirdisch untergebracht werden müssen.
Für die Wohncontainer, die neben der Halle platziert werden, wird der kantonale Sozialdienst bei der Gemeinde ein Baugesuch einreichen.
Das Baugesuch umfasst nebst der Erweiterung um 80 Plätze den befristeten Betrieb der ganzen Unterkunft bis Ende des Jahres 2027.
Die zusätzlichen Unterkunftskapazitäten sollen ab Juni 2024 bereitstehen.