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Er schmiss mit Rackets, Tennisbällen und Schimpfwörter um sich, legte sich immer wieder mit Schiedsrichtern, seinen Gegnern und sogar Balljungen an und manipulierte Matches – die Vergehens-Liste von «Crazy Dani», wie er wegen seines Temperaments während seiner Aktiv-Karriere auch genannt wurde, ist lang.
Köllerers Landsmann Stefan Koubek greift «Crazy Dani» während eins Matches tätlich an, weil dieser ihn mit «Wichser» beschimpft haben soll:
2011 wurde Köllerer schliesslich wegen Spielmanipulationen in drei Fällen lebenslang gesperrt. Wäre der 33-jährige nicht so temperamentvoll (gewesen), er hätte es vielleicht weiter gebracht als auf Platz 55 der Tennis-Weltrangliste.
2010 produzierte Köllerer während eines Matches bei einem Turnier in Polen eine…naja, wie soll man sagen…üble «Schwalbe»:
Bei dem gleichen Turnier sagt er dem Schiedsrichter, er sei taub und obendrein noch ein richtig trauriger Kerl:
Seine ganze Palette zwischen Genie und Wahnsinn zeigt Köllerer während einem US Open-Matches gegen Juan Martin Del Potro:
Seit seiner lebenslangen Sperre muss sich der Österreicher anderweitig beschäftigen. Im letzten Jahr hat er seine Brötchen unter anderem mit einem Auftritt in der Sat1-Sendung «Promi Big Brother» verdient.
Nun hat Daniel Köllerer offenbar seine Berufung gefunden. Er hat in der Sendung «Adam sucht Eva – Promis im Paradies» mitgemacht. Die Sendung wird zurzeit ausgestrahlt.