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Kimi Räikkönen hat Lewis Hamilton während des Qualifyings zum Grossen Preis von Österreich den Mittelfinger gezeigt. Der Grund: Der finnische Routinier aus dem Alfa-Romeo-Team fühlte sich vom Mercedes-Piloten behindert.
Räikkönen befand sich in Q1 auf einer schnellen Runde, als er auf den langsam fahrenden Hamilton auffuhr. Zwar wich der amtierende Formel-1-Weltmeister in die Auslaufzone aus, doch konnte Räikkönen nicht wie geplant durch den Scheitelpunkt von Kurve zwei fahren. Als Reaktion darauf zeigte der 39-jährige Finne den ausgestreckten Mittelfinger in Richtung Hamilton.
«Ich verstehe nicht, warum er nicht langsamer gefahren ist und mich durchgelassen hat», wunderte sich Räikkönen nach dem Qualifying. Gegen den WM-Leader wurde prompt eine Untersuchung wegen Behinderung eines anderen Fahrers eingeleitet. Das Urteil der Rennleitung: Rückversetzung um drei Startplätze.
Damit muss Hamilton seinen zweiten Startplatz abgeben und geht nun von Rang 5 ins Rennen. Für Räikkönen hatte der Zwischenfall keine Folgen. Er schaffte den Einzug ins dritte Quali-Segment und wurde am Ende starker Sechster. Sein Teamkollege Antonio Giovinazzi startet von Position 7 aus.
Von der Pole-Position geht zum zweiten Mal in seiner Karriere Ferrari-Pilot Charles Leclerc ins Rennen. Erste Verfolger des Monegassen werden Vorjahressieger Max Verstappen im Red Bull und Valtteri Bottas im Mercedes sein. Nur auf Position 9 schaffte es der zweite Ferrari-Pilot Sebastian Vettel. (pre/sda)
22. Oktober 1989: Ayrton Senna muss das zweitletzte Rennen der Saison gewinnen, um seinen WM-Titel noch verteidigen zu können. In der 47. Runde setzt er gegen Teamkollege und WM-Leader Alain Prost zum Überholmanöver an, doch sein Intimfeind lässt ihn nicht vorbei.
Wir schreiben das Formel-1-Jahr 1989. Zwischen Ayrton Senna und Alain Prost herrscht Krieg. Erbitterter Krieg. Die beiden McLaren-Piloten beherrschen wie schon in der Saison zuvor die Königsklasse nach Belieben. Doch der zweifache Weltmeister Prost fühlt sich von seinem Team plötzlich benachteiligt. Senna, der 1988 nur dank der damals gültigen Streichresultat-Regel den Titel holt, halte sich nicht an die internen Absprachen und habe schnelleres Material zur Verfügung.
Vor dem zweitletzten …