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| Athanasius (295-373) - Des hl. Athanasius Schutzschrift gegen die Arianer (Apologia contra Arianos [seu Apologia secunda])

64.
[Forts. v. [S. 136] ] „Da ich zu dir gekommen bin, o Herr und Bischof, und die Aufnahme in die Kirche nachsuchte, du mir aber vorgeworfen hast, was ich früher ausgesagt habe, als ob ich das aus freiem Antrieb gethan hätte, so übergebe ich dir deßhalb gegenwärtige schriftliche Erklärung, damit du wissen mögest, daß mir Gewalt angethan wurde und ich Schläge empfing von Isaak und Heraklides und von Isaak von Letopolis und von ihren Anhängern. Ich nehme aber Gott hiefür zum Zeugen und erkläre zur Rechtfertigung, daß mir nicht bekannt ist, daß du Etwas von dem gethan habest, was Jene ausgesagt haben. Denn es ist kein Kelch zerbrochen worden, noch ein heiliger Tisch umgestürzt worden, sondern zu allen diesen Aussagen haben mich Jene durch Anwendung von Gewalt veranlaßt. Dieß habe ich zur Rechtfertigung bei dir vorzubringen und habe es dir schriftlich überreicht, indem ich wünsche und das Bittgesuch stelle, mich jenen anschließen zu dürfen, die zu deiner Kirchengemeinschaft gehören. Ich wünsche dir Wohlbefinden im Herrn. Ich habe dieses mein eigenhändiges Schreiben dir, dem Bischof Athanasius, übergeben in Gegenwart der Priester Ammonas von Dikella, Heraklius von Phasko, Bokkon von Chenebri, Achillas von Myrsine, Didymus von Taphosiris und Justus von Bomotheus, und der Diakonen: aus Alexandria Paulus, Petrus und Olympius, aus der Mareotis Ammonius, Pistus, Demetrius und Cajus.“