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1866
Anfangs 19. Jahrhundert entwickelte sich das Verkehrsnetz von Rorschach. Gründe dafür sind Handel und Tourismus. Bekannt war Rorschach zu dieser Zeit für ihren Sandstein aus den lokalen Steinbrüchen aber auch für ihre Bäder und Kuren. Begonnen mit der Schiffsfahrt 1824, wurde im Jahre 1856 auch die Eisenbahn ergänzt. Für Rorschach ein wichtiges Ereignis. Die Stadt wird mit St. Gallen durch eine Eisenbahnlinie verbunden. In den folgenden Jahren folgt auch die Verbindung nach Chur mit der Eisenbahn.
1887
Im Jahre 1869 wird das Eisenbahnnetz von Rorschach mit der Eisenbahnlinie nach Romanshorn erweitert. Die Bahnlinie nach Romanshorn verläuft am See entlang. Daher wurden in der Altstadt am Seeufer Platz geschaffen. Häuser wurden abgerissen oder zum Teil zurückgebaut und somit das Ortsbild beeinträchtigt.
1958
Durch die Erschliessung mit der Schiffsfahrt und dem Eisenbahnnetz entwickelt sich die Stadt Rorschach zu einer Industriestadt. Es entstehen mehr Wohnbauten für die Arbeiter und dadurch wird der Verkehr mehr belastet. Die Verdichtung durch neue Wohnquartiere ist gut erkennbar. Die Stadt entwickelt sich im Wachstum stark nach Süden in Richtung Rorschacherberg. Durch den zunehmenden Verkehr wird das Strassennetz im Bereich der neuen Quartiere und Neubauten ausgebaut und die Hauptstrassen verbreitert. Auch nach Westen an der Hauptstrasse entlang entstehen neue Wohnbauten und dadurch neue Nebenstrassen, Gassen und Parkfelder.