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Durch ihre Entwicklungszusammenarbeit im Süden trägt die DEZA zur Armutsreduktion in 21 Ländern und Regionen Afrikas, des Nahen Ostens, Asiens, Lateinamerikas und der Karibik bei. Sie unterstützt diese Länder bei ihren Bemühungen, ihre Entwicklungsprobleme zu bewältigen und globale Herausforderungen anzugehen. Im Vordergrund stehen der Zugang benachteiligter Bevölkerungsgruppen zur sozialen Grundversorgung (Gesundheit, Bildung), Infrastruktur (Wasser), Arbeitsplätzen und Einkommen sowie ein nachhaltiges Wachstum.
Mehr als die Hälfte dieser 21 Schwerpunktländer und -regionen sind fragil oder von Konflikten betroffen: Die staatlichen Institutionen sind schwach oder instabil, die arme Bevölkerung wird immer wieder Opfer von Gewalt und politischer Willkür. Trotz der schwierigen Bedingungen verstärkt die DEZA ihr Engagement in diesen Regionen und versucht, die Situation der betroffenen Bevölkerung zu verbessern. Ein besonderer Schwerpunkt der Entwicklungszusammenarbeit im Süden liegt auf der Krisen- und Konflikttransformation, die eine nachhaltige Entwicklung in diesen Regionen ermöglichen soll. Durch einen regionalen Ansatz kann sie flexibler auf Fragilität reagieren.
In Zusammenarbeit mit ihren Partnern vor Ort führt die Entwicklungszusammenarbeit der DEZA im Süden über 500 Projekte und Programme in den Bereichen Gesundheit und Bildung, Schaffung von Arbeitsplätzen und Einkommen, lokale Wirtschaftsentwicklung sowie Staats- und Verwaltungsreform durch. Sie trägt dazu bei, bessere Perspektiven zu schaffen, vor allem für Jugendliche und Frauen, namentlich durch Berufsbildung und höhere Einkommen. Gemäss dem Beschluss des Parlaments fördert sie die strategische Verknüpfung zwischen Migration und Entwicklung, indem sie ihre Aktivitäten noch stärker auf die Herkunftsländer von Migrantinnen und Migranten ausrichtet und an den Ursachen ansetzt, die die Menschen zum Verlassen ihrer Länder zwingen.