Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03572.jsonl.gz/3400

Meistens wird die Wirksamkeit einer Online-Werbekampagne auf sozialen Netzwerken über deren Viralität gemessen, sei das zum Beispiel auf Facebook, Twitter usw.. Doch für was steht das Wort Viralität oder Virales Marketing überhaupt und wie werden die Erfolge der Onlinemassnahmen damit messbar gemacht?
Achtung: Ansteckungsgefahr
Wie Sie sicher auch schon erraten haben, stammt das Wort Viral vom Wort Viren ab. Gemäss Wikipedia werden Viren wie folgt definiert:
Viren (Singular: das Virus, außerhalb der Fachsprache auch der Virus; Plural: Viren; von lat. virus, -i, n. „Gift, Saft, Schleim“) sind infektiöse Partikel, die sich außerhalb von Zellen (extrazellulär) durch Übertragung verbreiten, aber nur innerhalb einer geeigneten Wirtszelle (intrazellulär) vermehren können. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Viren)
Bis auf das die Online Viralität im Gegensatz zu Viren ein positives Phänomen ist, lässt sich diese Definition 1:1 auf die Social Media Welt übertragen. Münzt man diese Beschreibung zu diesem Zweck um, könnte die Definition wie folgt lauten:
„Virale Beiträge sind Inhalte, die sich in den Social Media Netzwerken durch das Liken, Empfehlen und Teilen verbreiten, aber nur innerhalb einer geeigneten Zielgruppe auf Gefallen stossen und verbreitet werden können.“
Das heisst also, dass eine hohe Viralität eine grosse Zielgruppe anspricht, die einen Beitrag von sich aus aktiv weiterteilen und verbreiten. Um eine hohe Viralität zu erreichen, ist das ganze Geschick zur Vermarktung eines Beitrags gefragt und Influencer können z.B. dazu beitragen, den Erfolg eines Beitrags erheblich zu verbessern (siehe Blogbeitrag „Social Media und Influencer, oder auf deutsch: Beeinflusser„). Natürlich ist auch die Qualität des Beitrags oder auch die strikte Ausrichtung auf die Zielgruppe wichtig für den Erfolg.