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Abomo, eine Witwe, die im Süden Kameruns im Dorf ihres verstorbenen Mannes lebt, erfährt eines Tages, dass ihr ältester Sohn im Wald erschossen worden ist. Es stellt sich heraus, dass Esson von seinem Cousin ermordet wurde. Weder die Dorfbewohner noch ihre eigene Familie unterstützen Abomo bei dem Versuch, den Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Die grausame Tat verweist einerseits auf die Schattenseiten der dörflichen Bräuche und Traditionen - der Hass der Dorfbewohner auf die Witwe und der Kampf um das Erbe sind mögliche Mordmotive. Andererseits bilden im Hintergrund die dunklen Machenschaften der "Grossen" und die Hilflosigkeit der "Kleinen" die Folie für das schreckliche Geschehen. Abomo zerbricht schliesslich an ihrem Schicksal.
Rezension
Eine wahre Geschichte, die nur wenige Herzen in Kamerun bewegte, weil nur wenige Menschen davon erfuhren. Auch wenn die Fakten wahr sind, hat die Autorin Personen- und Ortsnamen geändert. Sie hat die Geschehnisse strukturiert und in einen Rahmen gestellt, der ihnen zugleich eine neue allgemeine Bedeutung verleiht." (Professor David Simo, Universität Yaoundé)