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die Kalksteine der Alpen, wobei man von der Anschauung ausging, daß dieselben alle einem und demselben System angehörten. Als
Äquivalent derselben wurden die Zechsteinkalke angesehen und daher auch wohl an andern Orten mit dem Ausdruck Alpenkalk bezeichnet.
Seitdem man das sehr ungleiche Alter der verschiedenen Kalkablagerungen in den Alpen erkannt und diese
den verschiedensten Systemen von der Steinkohle bis zum Tertiär zugewiesen hat, ist der Ausdruck Alpenkalk sowohl für die Kalksteine
der Alpen als auch für andre Ablagerungen außer Gebrauch gekommen.
nannte man früher die außerordentlich mächtigen Kalksteinbildungen der Alpen, deren geolog.
Alter lange
Zeit in Dunkel gehüllt war.
Erst in neuerer Zeit hat man die Gliederung und wahre Stellung dieser sehr
verschiedenalterigen Alpenkalksteine erkannt.
Von ihnen gehören an: 1) dem Tertiär der Nummulitenkalk;
2) der Kreideformation der Gosau-, Sewen-, Schratten-, Spatangen-, Rudistenkalk;
3) der Juraformation der Aptychen-, der Nerineenkalk, der sog. Hochgebirgskalk im Berner Oberland;
4) der Triasformation der Dachstein-, Wetterstein-, Hallstätter-, Virgloriakalk u. s. w.