Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03151.jsonl.gz/2515

Tipps und Tricks
Ich übernehme die Kontrolle
Antwort: Es geht vor allem darum, dass Sie in der jetzigen Situation nicht noch mehr rauchen oder vapen als üblich. Mehr rauchen oder vapen ist sicher schlecht; weniger ist sicher gut! Eine Konsumreduktion kann zudem der erste Schritt zum Rauchstopp sein.
Führen Sie Tagebuch über Ihren Tabakkonsum, so konsumieren Sie bewusst: Schreiben Sie auf, wann und bei welcher Gelegenheit Sie rauchen. Markieren Sie sich die Zigaretten, auf die Sie am besten verzichten können und versuchen Sie, am nächsten Tag auf eine dieser Zigaretten zu verzichten.
Setzen Sie sich ein Limit, wie viele Zigaretten Sie heute maximal rauchen wollen. Zählen Sie die Anzahl der Zigaretten ab und bedienen Sie sich nur an diesem Vorrat. Bewahren Sie den weiteren Vorrat an Zigaretten an einem schwer erreichbaren Ort auf.
Verzichten Sie bewusst auf einzelne Zigaretten und tun Sie sich stattdessen etwas Gutes: Hören Sie z.B. Ihre Lieblingsmusik; lesen Sie einen spannenden Artikel; rufen Sie einen Freund / eine Freundin an; machen Sie einen Spaziergang (wenn Sie nicht zur Risikogruppe gehören); trinken Sie ein Glas Wasser; kauen Sie einen Kaugummi. Ernähren Sie sich gesund aber kompensieren Sie nicht jede Zigarette mit Essen, da dies die Gefahr von Gewichtszunahme erhöht.
Bewahren Sie Ihre Zigaretten an einem Ort auf, wo sie schwerer erreichbar sind. So wird Ihnen jeder Griff zur Zigarette bewusst. Legen Sie sich keinen Vorrat an Zigaretten an. Damit reduzieren Sie die Gefahr, mehr zu konsumieren, als ursprünglich geplant.
Ergänzen Sie Ihren Zigarettenkonsum nicht mit E-Zigaretten. Wenn es Ihnen schwerfällt, Ihren Zigarettenkonsum zu kontrollieren, erkundigen Sie sich in Ihrer Apotheke nach Nikotinersatzprodukten. Diese können übrigens auch bei einem Rauchstopp hilfreich sein.
Rechnen Sie aus, wie viel Sie pro Woche sparen, wenn Sie weniger rauchen und stecken Sie das gesparte Geld in eine Sparbüchse. Wenn die Sparbüchse voll ist, erfüllen Sie sich einen Wunsch.
In stressigen Zeiten haben Sie als Ex-RaucherIn vielleicht manchmal das Verlangen nach einer Zigarette. Überwinden Sie diese 3 – 5 Minuten des Verlangens, in dem Sie sich überlegen, wie viel Energie Sie gebraucht haben, um vom Rauchen loszukommen.
Alkoholkonsum erhöht die Gefahr eines Rückfalls ins Rauchen oder von unkontrolliertem Tabakkonsum. Kontrollieren bzw. reduzieren Sie Ihren Alkoholkonsum.
Wenn Sie Schritt für Schritt Ihren Zigarettenkonsum reduziert haben, ist der Schritt zum Rauchstopp nicht mehr weit. Hier erhalten Sie Tipps, wie der Rauchstopp gelingt.
.. Je weniger Sie rauchen desto besser. Die Reduktion der gerauchten Zigaretten kann Ihnen auch auf dem Weg zu einem späteren Rauchstopp helfen. Nikotinersatzprodukte können sowohl bei der Konsumreduktion als auch beim Rauchstopp helfen. Sie reduzieren die Entzugssymptome.
Passivrauchen
Antwort: Ja. Wenn andere Menschen den Rauch Ihrer Zigaretten (Passivrauch) einatmen müssen, schadet das deren Gesundheit.
Erklären Sie Ihre Wohnung ab sofort zur rauchfreien Zone. Rauchen Sie auf dem Balkon oder draussen. So schützen Sie Ihre Angehörigen und/oder Mitbewohner vor dem schädlichen Passivrauch.
Schliessen Sie beim Rauchen auf dem Balkon die Türen zu Ihrer Wohnung, damit kein Rauch nach innen dringt. Ziehen Sie zum Rauchen eine «Raucherjacke» an und hängen Sie diese draussen auf.
Waschen Sie sich nach dem Rauchen die Hände und spülen Sie den Mund. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie mit Kindern zusammenleben.
Schützen Sie besonders Ihre Kinder. Der Passivrauch bleibt an Wänden, Vorhängen, Teppichen, Möbeln aber auch am Spielzeug Ihrer Kinder hängen. Übrigens leiden auch Ihre Haustiere unter dem Passivrauch. Wenn Sie trotzdem in der Wohnung rauchen, lüften Sie danach die Wohnung intensiv.
Verzichten Sie auf das Rauchen/Vapen im Auto, wenn regelmässig andere Personen mitfahren. Die Passivrauchkonzentration ist in diesem kleinen Raum besonders hoch und kann durch Lüften nicht vollständig eliminiert werden. Zudem setzt sich der Rauch in den Polstern des Autos ab. Ausserdem reduziert Rauchen oder Vapen die Konzentration, ähnlich wie das Telefonieren beim Fahren.
Nein. Verzichten Sie in geschlossenen Räumen auch auf den Konsum von E-Zigaretten und Tabakprodukte zum Erhitzen. Auch dieser «Passivdampf» enthält giftige Stoffe und kann sich negativ auf die Gesundheit von Personen, die mit Ihnen im gleichen Haushalt leben, auswirken.
Passivrauch ist schädlich für die Gesundheit Ihres ungeborenen Kindes. Am Besten ist, wenn Sie, während der Schwangerschaft ganz mit dem Rauchen aufhören. Wenn Sie nicht dazu bereit sind, rauchen Sie weniger. Wenn Sie während der Stillzeit rauchen, sollten Sie nach dem Stillen rauchen und möglichst lange Pausen zwischen den Zigaretten machen. Wenden Sie Nikotinersatzprodukte möglichst nach dem Stillen an.
Hilfe zum Rauchstopp –> Reduktion des Tabakkonsums
Wenn Sie Tipps 1 – 8 bereits umsetzen, wird sich Ihr Tabakkonsum automatisch verringern. Hier erfahren Sie mehr, wie Sie Ihren Tabakkonsum weiter reduzieren können.
Wenn Sie Tipps 1 – 8 bereits umsetzen, steht einem Rauchstopp nicht mehr viel im Wege. Hier erhalten Sie Tipps, wie der Rauchstopp gelingt.
Der ausgeatmete oder direkte Rauch einer Zigarette nennt man Passivrauch. Er enthält praktisch dieselben Schadstoffe wie beim aktiven Rauchen und ist schon in kleinen Mengen schädlich für die Lunge und das Herzkreislaufsystem. Menschen, die dem Passivrauch ausgesetzt sind, haben ein höheres Risiko für Krebs, Herz-/Kreislauferkrankungen, Infektionen oder Asthma. Kinder sind besonders gefährdet, weil ihre Lungen noch nicht ausgereift sind und weil sie schneller atmen und deshalb in kürzerer Zeit mehr Schadstoffe aufnehmen. Bei ihnen steigt zusätzlich das Risiko für Husten, Lungen- oder Mittelohr-Entzündungen sowie des plötzlichen Kindstodes. Passivrauch schadet auch ungeborenen Kindern im Mutterleib.
Ich habe die Kontrolle
Die derzeitigen Einschränkungen sind für viele Raucher eine Herausforderung. Hier finden Sie alle möglichen Tipps und Ratschläge, wie Sie Ihren Verbrauch kontrollieren können.
Die aktuelle Situation, die uns zwingt, viele Gewohnheiten aufzugeben und uns selbst Grenzen zu setzen, ist auch eine Chance, mit dem Rauchen aufzuhören. Tipps dazu finden Sie auch hier.