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Leichte Sprache schafft Verständigung.
Im deutschsprachigen Raum leben rund 24 Millionen Menschen, die nicht richtig lesen und schreiben können. Jede sechste Person in der Schweiz verfügt nicht über ausreichende Lese- und Schreibkompetenzen. Damit sind die meisten von Firmen oder Behörden herausgegebenen Informationen für diese Menschen unverständlich.
Warum ist leichte Sprache wichtig?
Wer Inhalte in einfacher oder leichter Sprache anbietet, wird von mehr Menschen verstanden.
Wer adressatengerecht und leicht verständlich formuliert, trägt zu einer inklusiven Gesellschaft bei und ermöglicht den Menschen ein selbstbestimmtes Leben.
Was genau ist leichte Sprache?
Leichte Sprache hat ein festes Regelwerk, sie ist grammatikalisch korrekt und keine Kindersprache. Durch die leicht verständliche Sprache soll möglichst allen Menschen Zugang zu Informationen ermöglicht werden und sie sollen auf Grundlage eines besseren Textverständnisses selbstbestimmt Entscheidungen treffen zu können. Die UN-Behindertenrechtskonvention, die die Schweiz 2014 in Kraft gesetzt hat, verpflichtet alle Verwaltungen dazu, Menschen mit kognitiven Einschränkungen und Lernbehinderungen wichtige Informationen in geeigneter Weise zugänglich zu machen. Dies gilt nicht nur für Menschen mit Behinderungen und Lernschwierigkeiten, sondern zum Beispiel auch für Menschen aus anderen Sprachregionen sowie ältere Menschen mit nachlassenden Fähigkeiten.
Wer bietet leichte Sprache an?
Grundsätzlich kommt leichte Sprache überall dort zum Einsatz, wo möglichst viele Menschen einfach und schnell erreicht werden sollen. Sowohl Firmen und Unternehmen, als auch Behörden, Ämter und Institutionen nutzen leichte Sprache. – Damit mehr Menschen verstehen.