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Eine Gruppe US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler hat die Regierung der Vereinigten Staaten aufgefordert, einseitige Zwangsmaßnahmen gegen Länder wie Venezuela, Kuba und Iran angesichts der Corona-Krise unverzüglich aufzuheben. Venezuela erneuerte indes einen Kreditantrag an den Internationalen Währungsfonds.
Die US-Ökonomen betonen, dass ihre Forderung nach einem Ende der Sanktionen darauf abzielt, eine Ausbreitung des Coronavirus SARS-nCo-2, von der weltweit bereits mehr als 200.000 Menschen betroffen sind, auszubremsen.
Die Sanktionspolitik sei ohnehin unverhältnismäßig und verstoße eklatant gegen das Völkerrecht. „Noch schlimmer aber ist, dass diese Sanktionspolitik nun die Coronavirus-Pandemie verstärkt. Es ist unbedingt erforderlich, dass die Vereinigten Staaten diese unmoralischen und illegalen Sanktionen aufheben, damit Iran und Venezuela die Epidemie so effektiv und schnell wie möglich bekämpfen können“, sagte der Professor und Direktor des Zentrums für nachhaltige Entwicklung an der Columbia University, Jeffrey Sachs.