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Meine Version:
Als Ende des 19. Jahrhunderts die Einkommensbesteuerung von Unternehmen eingeführt wurde, musste die Bemessungsgrundlage definiert werden, und sie richtete sich zweckmäßigerweise nach der Handelsbilanz. Seitdem bestimmt die Handelsbilanz im wesentlichen die Unternehmensbesteuerung, von Abweichungen des Steuergesetzes abgesehen. Das versteht man unter dem Maßgeblichkeitsprinzip. Es gilt nicht umgekehrt.
Kafadars Version (sinngemäß):
Wir haben ein Lückensteuerrecht. Der Rückgriff des Steuerrechts auf das Handelsrecht ist das Prinzip der Maßgeblichkeit. Immer wenn im Steuerrecht eine Lücke besteht, greift das Handelsrecht. (so will das die Kafadar haben)
Umgekehrt gilt es nicht mehr (seit 2009)