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Feldgraues
Nach 1914 wurden die Uniformen der Schweizer Armee im sogenannten feldgrau hergestellt. Um einige dieser Uniformen und ihre Nachfolger, rsp. die Mannequins welche sie tragen haben wir uns in den letzten Wochen gekümmert. Die grösste Vitrine im zukünftigen Museum fängt 1914 an und führt in die heutige Zeit. Die meisten dieser Figuren sind nun schon fertig oder kurz davor. Die Figuren werden hier noch im Aufbau gezeigt.
Die folgenden Bilder zeigen Teile der aktuellen Figuren:
- Die Gebirgsbluse eines Füsiliers gegen Ende des 2. Weltkrieges
- ein Teil seines Gepäcks
- ein Füsilier im Jahr 1965 (Ordonnanz 49)
- ein Tambour im Jahr 1975 in Ausgangsuniform (Ordonnanz 72)
- einen hoher Unteroffizier im Jahr 2010 mit dem Tenü A
Daneben sind auch einige Einzelstücke der älteren Figuren fertig geworden:
- die Giberne eines französischen Infanteristen nach dem Reglement von 1767
- schwarze Tuch-Gamaschen wie sie ein Bieler Milizsoldat Ende 18. Jahrhundert trug. Grösstenteils von Hand genäht.
- rekonstruierte Schnallen mit Hilfstragriemen um den Tornister 1875 mit dem Gürtel zu verbinden.
- Tornister eines berner Infanteristen um 1830, es fehlt nur noch das "Weisseln" der Riemen. Die beiden Seitentaschen sind eine berner Eigenheit. 1825 und 1829 wurde dieser "Habersack" relativ ausführlich und mit vielen Massen beschrieben. Da aber kein Original mehr vorhanden zu sein scheint und wenig Bildmaterial vorhanden ist, mussten wir beispielsweise die Seitentaschen im Rahmen der Masse selber gestalten. Früher stand dafür im Zeughaus ein Modell zur Verfügung, nach welchem die Sattler den Tornister zu fertigen hatten.
Auf dem ersten Bild ist der Tornister geöffnet zu sehen, so dass der Innendeckel zum Vorschein kommt.