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Die dritte Sek aus Walenstadt feierte im Juli eine zünftige Abschlussparty – mit Schnapsflaschen, welche die Schulratspräsidentin besorgt hatte. Nun wurde Pascale Dürr verurteilt. Die Staatsanwaltschaft sprach eine bedingte Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu je 450 Franken sowie eine Busse von 1800 Franken aus. Das geht aus einem noch nicht rechtskräftigen Strafbefehl hervor, welcher der Nachrichtenagentur sda vorliegt.
Die Schulratspräsidentin habe sich damit «mindestens eventualvorsätzlich des Verabreichens oder des zur Verfügungstellens gesundheitsgefährdender Stoffe» schuldig gemacht, heisst es von der Staatsanwaltschaft.
«Kein Alkoholexzess»
Dürr bedauert im Nachhinein, den Minderjährigen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren die Schnapsflaschen gekauft zu haben. Ihrer Meinung nach lief die Party in einer von ihr gemieteten Hütte jedoch nicht aus dem Ruder. «Ich selbst stand im Kontakt mit meiner Tochter, welche die Wahrnehmungen der beiden Schülerinnen betreffend Alkoholexzesse nicht bestätigt», schrieb sie im Juli in einer Stellungnahme.
Flaschen für Geburtstag gekauft
Auf einem Bild von der Party waren 27 Schnapsflaschen zu sehen. Dürr gab an, die Flaschen für die «Geburtstagsfeier eines Freundes» gekauft und ihrer Tochter und deren Mitschülerinnen und Mitschülern einige Flaschen davon überlassen zu haben.
(red.)