Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03366.jsonl.gz/2414

Am 24. April 2013 stürzte die Kleiderfabrik «Rana Plaza» in Dhaka, der Hauptstadt Bangladeshs, ein und tötete 1135 Menschen. «Rana Plaza» wurde zum Symbol für das, was in der Modeindustrie weltweit schief läuft: Ausbeutung von Arbeiter*innen, miserable Sicherheitsvorkehrungen, oft gekoppelt mit fehlendem Umweltschutz. Die Fashion Revolution Bewegung kämpft gegen solche Zustände und setzt sich weltweit für eine nachhaltigere Modeindustrie ein. Gefordert sind aber nicht nur Modeunternehmer*innen, sondern auch die Kleiderkonsument*innen. Oft kann der Druck von Konsument*innen – zum Beispiel das ständige Nachfragen nach der Herkunft und den Herstellungsmethoden von Kleidern – ein Umdenken bei den Modeunternehmungen bewirken.
Die «Fashion Revolution» ist auch in der Schweiz präsent und organisiert im Moment eine «Fashion Revolution Week» in und ums Berner City Pub. Es gibt zahlreiche Workshops mit Themen wie «Pimp Your T-Shirt», «Lang lebe deine Lieblingsjeans» oder «Veredle deine Velomode». Organisiert werden Diskussionsrunden, Kulturveranstaltungen, (Tausch-)Märkte und natürlich eine grosse Fashion Show – mit fairer Mode aus Bern. RaBe hat dort die drei Modedesigner*innen und Organisator*innen Salma Alaoui (Terrebelle), Jamil Mohkhtar (A New York Affair) und Thomas Gfeller (Thomas Jakobson) getroffen: