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Auf Bundesebene werden die Behörden mehrere Millionen Franken an die SRG und die privaten elektronischen Medien auszahlen. Auch bezahlte Zeitungen werden durch eine Senkung der Tarife der Schweizerischen Post erheblich unterstützt. Dies ist eine ausgezeichnete Nachricht. Kostenlose Zeitungen mit wichtigen redaktionellen Inhalten, die von professionellen Journalisten bereitgestellt werden, sind jedoch von dieser Hilfe ausgeschlossen. Da ihnen wegen der Corona-Krise ein grosser Teil der Werbung entgeht,sind sie ernsthaft in ihrer Existenz bedroht. So musste beispielsweise «Le Régional» mit Sitz in Vevey, mit einer Auflage von 100.000 Exemplaren, seine Publikation einstellen, wodurch 13 Berufsjournalisten ihre Stelle verloren haben. Diese Bedrohung besteht auch bei anderen Gratiszeitungen im Kanton Bern, die mindestens 30 Prozent redaktionellen Anteil bieten und Berufs-Journalisten beschäftigen. Dazu gehören der «Berner Bär», «BIEL BIENNE», die «Emmentaler Wochenzeitung» und der «Berner Landbote».
Alle diese Titel dienen als Bindeglied zwischen den wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen und institutionellen Akteuren in den betreffenden Regionen. Aus diesem Grund hat die CVP über ihren Grossrat Mohamed Hamdaoui eine dringliche Motion eingereicht, in der die Berner Regierung aufgefordert wird, eine Unterstützung für die kostenlosen redaktionellen Zeitungen im Kanton Bern zu prüfen, die diese Bedingungen erfüllen. Ein möglicher Weg wäre zum Beispiel die Übernahme der Kosten für die Logistik/ Distribution dieser Titel.
➡️ Dringliche Motion «Presse gratuite en danger !» im Wortlaut (en français)
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