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Auf die Frage nach möglichen Einwänden Junckers gegen eine Bestrafung sagte Chefsprecher Margaritis Schinas: "Man muss morgen (Mittwoch) abwarten." Das "Handelsblatt" hatte berichtet, Juncker wolle Spanien und Portugal noch eine letzte Chance geben. Besonders delikat ist der Fall Spanien, weil es dort nur eine geschäftsführende Regierung gibt und Neuwahlen im Juni anstehen.
Beiden Ländern drohen EU-Sanktionen wegen überhöhter Staatsdefizite. In der vergangenen Woche hatte es dem Vernehmen nach in der Kommission eine "breite Übereinstimmung" gegeben, die Defizit-Strafverfahren zu verschärfen. Bei Spanien droht letztlich ein Strafgeld von bis zu zwei Milliarden Euro, bei Portugal von bis zu 360 Millionen Euro./cb/DP/jha
(AWP)