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Die TLV Immobilien AG beabsichtigte, das Areal zwischen Industrie- Keller- und Brünigstrasse, welches durch die Firma Gmür Transporte belegt war, neu zu positionieren und allenfalls neu zu bebauen. Ein Verbleib der Transportfirma an diesem Standort konnte bald ausgeschlossen werden, weil das Areal einem rationellen Fahr- und Lagerbetrieb zu enge Grenzen setzte.
In Zusammenarbeit mit höingvoney architekten gmbh wurde ein Bebauungskonzept entwickelt, welches der damaligen Zonenvorschrift folgend, vorwiegend Büronutzung enthielt. Bei der Revision der Bau- und Zonenordnung konnte mit der Stadt eine Umzonung in die Wohnarbeitszone erreicht werden, um an dieser attraktiven Lage Wohnungsbau zu ermöglichen. Das Projekt konnte dieser neuen Nutzung in der vorhandenen Volumetrie angepasst werden.
In einem ersten Schritt wurde 2013 durch peba Architekten das Büro- und Lagerhaus Brünigstrasse 25 umgebaut und einer reinen Büronutzung zugeführt, wodurch der Pflichtanteil an Arbeitsflächen weitgehend erfüllt war. Im zweiten Schritt war es demzufolge möglich, die auf dem restlichen Areal vorgesehenen Neubauten mit Ausnahme der Erdgeschosse als reine Mietwohnungsbauten zu realisieren.
Nach dem Auszug der Transportfirma konnten im Herbst 2015 mit den Abbrüchen die Bauarbeiten beginnen, welche im Sommer 2018 abgeschlossen wurden.
Der gesamte Brünighof (inklusive Altbau) enthält 15‘200 m² Nutzfläche, wovon 9‘200 m² auf Mietwohnungen entfallen (78 Wohnungen) und die restlichen Flächen auf Büros, Ateliers, Läden, und ein Restaurant.
Die Wohnungen umfassen ein Spektrum von 2½ Zi-6½ Zi sowie Maisonette-Atelier-Wohnungen, in denen gleichzeitig gewohnt und gearbeitet werden kann. Die Mietzinse bewegen sich in einem Bereich, der eine Vollvermietung der Wohnungen ab Fertigstellung ermöglichte.