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Stan Wawrinka sorgte zum Auftakt am US Open für ein Ausrufezeichen. Der 33-jährige Waadtländer bezwang die Weltnummer 8 Grigor Dimitrov klar in drei Sätzen und zog mit einem 6:3, 6:2, 7:5 problemlos in die 2. Runde ein.
Mit einem Ass und einem lauten Jubelschrei beendete Stan Wawrinka nach knapp zweieinhalb Stunden die Partie im Arthur-Ashe-Stadion. Bei seinem ersten Auftritt in Flushing Meadows seit seinem Triumph 2016 im Final gegen Novak Djokovic – im letzten Jahr fehlte er verletzt – bot der Lausanner einen überzeugenden Auftritt.
Nur im dritten Satz bekundete Wawrinka leichte Probleme. Zu Beginn des Durchgangs musste er sich vom Physiotherapeuten behandeln lassen, danach geriet er 3:5 in Rückstand, ehe er aufdrehte und die restlichen vier Games der Partie für sich entschied.
«Das Level war sehr gut», sagte Wawrinka unmittelbar nach dem Spiel. Er knüpfte beim letzten grossen Rendez-vous des Jahres nahtlos an die Leistungen der letzten Wochen an, als er in Toronto und Cincinnati andeutete, dass er nach seinen beiden Knieoperationen vor einem Jahr körperlich und spielerisch auf dem Weg zurück ist.
Für Wawrinka war es der zweite Sieg gegen Dimitrov in Folge an einem Major-Turnier. Bereits in Wimbledon waren die beiden in der Startrunde aufeinander getroffen. Damals siegte der Schweizer in vier Sätzen.
In der 2. Runde trifft Wawrinka am Mittwoch auf Ugo Humbert (ATP 139), gegen den er bislang noch nie gespielt hat. Der 20-jährige Franzose gewann das Duell zweier Qualifikanten gegen Collin Altamirano (ATP 345) aus den USA 6:3, 7:6 (7:4), 6:3.
Nach Wawrinka kehrte mit Andy Murray ein weiterer ehemaliger US-Open-Sieger (2012) nach einem Jahr Absenz erfolgreich nach New York zurück. Der ehemalige Weltranglisten-Erste, der nach seiner Hüftoperation zu Beginn des Jahres inzwischen im Ranking auf Position 382 abgesackt ist, schlug den Australier James Duckworth 6:7 (5:7), 6:3, 7:5, 6:3. Es war der erste Auftritt des Schotten an einem Grand-Slam-Turnier seit Wimbledon 2017. (pre/rst/sda)