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Dank ihrer guten Tordifferenz (8:2) könnten sich die Belgier im letzten Gruppenspiel gegen England eine einigermassen knappe Niederlage leisten, ohne dass ihr Weiterkommen gefährdet wäre. Möglicherweise wird es auf das dritte Spiel nicht einmal ankommen. Wenn England am Sonntag gegen Panama nicht verliert, müssen die Belgier nicht nicht mehr rechnen.
Doppeltorschützen im Spiel gegen Tunesien waren Romelu Lukaku und Eden Hazard. Lukaku hatte auch gegen Panama zweimal getroffen.
Nach 16 Minuten stand es bereits 2:0. Die Tunesier schöpften mit dem Anschlusstor nach 18 Minuten und kamen zu ein paar guten Chancn. Aber nach dem 3:1 in der Nachspielzeit er ersten Hälfte hatten die Europäer alles im Griff. Nach dem 4:1 sündigten sie verschiedene Male bös im Abschluss. Der Ergebnis hätte weit höher ausfallen können.
Tunesiens Nationalcoach Nabil Maaloul sah seine Pläne abermals massiv gestört. Schon im Match gegen England musste er früh einen verletzten Spieler austauschen. In der Partie gegen Belgien schied Torschütze Dylan Bronn fiel nach 24 Minuten aus, Verteidiger Syam Ben Youssef ebenfalls noch in der ersten Hälfte.
Auch ohne das an den Fersen klebende Verletzungpech hätte es Afrikas Nummer 1 Tunesien, die Nummer 21 in der Weltrangliste, gegen ein starkes Belgien sehr schwer gehabt, seinen ersten Sieg an einem WM-Turnier seit 40 Jahren zu erringen.
Anders als noch beim 3:0-Sieg gegen Panama liessen die Belgier schon in der ersten Halbzeit die Muskeln des WM-Mitfavoriten spielen. Lukaku erzielte das 2:0 und das 3:0. Je mindestens zwei Tore in zwei aufeinanderfolgenden WM-Spielen - das ist seit Diego Armando Maradona 1986 keinem mehr gelungen.