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Der AeCS hat Stellung bezogen zum Projekt Skypull, eine Art RPAS-Drachen. Diese bewilligungsrelevanten Versuche (hinsichtlich Specific Operations Risk Assessment SORA) von Skypull sähen seitens des BAZL vor, möglichst rasch eine LS-R im Tessin an einem sowohl thermisch wie auch Nordföhn ausgeprägte gut geeigneten und intensiv durch Segelflugzeuge, Modellflugzeuge und Hängegleiter genutzten Sektor im Raume "Monti del Tiglio" und "Monte Bar" zu etablieren.
Der AeCS weist dieses Ansinnen einer LS-R entschieden zurück. Es kann nicht sein, das für solche Versuche der Luftraum - welcher Gemeingut darstellt - proprietär beansprucht werden kann. Der Aero-Club der Schweiz macht ebenfalls auf die Länge und saisonale Dauer der Versuchsanordnung aufmerksam, zeigt alternative Versuchsstandorte auf und fordert, dass das Prinzip von "See and Avoid" sowie die heute bestehenden technischen Möglichkeiten wie z.B. FLARM/PowerFLARM und Ground FLARM im Sinne von "good airmanship" angewendet werden.
RPAS/UAV sollen so ausgerüstet und betrieben werden, dass diese den heutigen Gegebenheiten und technischen Hilfsmittel gesteuert werden können und nicht Zusatzeinrichtungen für die übrigen, seit lange traditionell im Luftraum etablierten Luftfahrzeuge im VFR und IFR Verkehr obligatorisch machen.