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What a Girl Wants (2003)
Was Mädchen wollen
What a Girl Wants (2003) Was Mädchen wollen
Oder: Wer fragt uns, ob wir das sehen wollen?
Daphne Reynolds (Amanda Bynes) ist ein Teenager und lebt mit ihrer Mutter (Kelly Preston) in den USA. Ihr Leben ist einfach, aber grundsätzlich ist sie glücklich. Nur, dass sie jeden Geburtstag ohne ihren Vater, Lord Henry Dashwood (Colin Firth), auskommen muss, treibt sie schlussendlich aus dem Haus und auf die Suche nach eben diesem Vater.
Dieser ist (wie es sich für eine anständige Komödie gehört) ein englischer Lord, der sich in's Parlament wählen will. Nicht ahnend, dass er von seiner Verlobten, deren Vater (Jonathan Pryce) und der Stieftochter nur benutzt wird, um sie in die "feine" Gesellschaft zu bringen. Da taucht die freche, flippige und schusselige Daphne gerade zur rechten Zeit auf. Sie bringt das monotone Leben des Lords mächtig durcheinander, wird allerdings von der Society nur zögerlich akzeptiert. Denn irgendjemand scheint ihr immer wieder Steine in den Weg zu legen....
Wird es Daphne schaffen, die steife britische Gesellschaft aufzulockern? Wird ihr Vater merken, wer ihn ausnutzt? Wird Daphne's neuer Freund Edward von ihrer Familie akzeptiert?.
DVD-Rating
*Gähn*, fast schon bei der Storyzusammenfassung eingeschlafen? Nein? Dann schaut euch den Film an. Muri hat es bereits in seiner kaum überschwenglichen Kinokritik angesprochen: "doch eher was für die Videothek...". Nicht mal das. Die Story ist dermassen altbacken, alles, wirklich alles ist allzu vorhersehbar und der Intellekt des Zusehers ist schon arg unterfordert, so dass man sein Gehirn locker auf "Stand by" stellen kann. Von einem feel-good Filmgefühl, das solche Komödien manchmal auszustrahlen vermögen, keine Spur. Trivial, einfallslos, langatmig und einfach plump. Für ein RTL II-Sonntagmorgen-8Uhr40-Programm, gut, das könnte noch grad reichen, schaut ja eh kaum einer zu. Ansonsten wird's dem geneigten Filmfreund hier wirklich allzu schwindlig bei all der Belanglosigkeit, kruden Dialogen und den nach Vergeltung schreienden Schauspielerleistungen (nur Colin Firth hält sich gerade noch so über Wasser *schluck*). Amanda Bynes hat ja sogar einen eigenen Fanclub. Wer hätte das gedacht...?
Also: wenn man was zu lachen haben möchte oder ein bisschen Romantik, vielleicht noch mit britischem Humor gewürzt, dann sollte man die Finger von What a Girl Wants eher lassen.
In Sachen Bild ist der DVD nichts vorzuwerfen. Die Tonspur gibt wenig Dolby Ambiente her und die oft vorkommenden Songs sind recht laut abgemischt im Vergleich mit Dialogen und Geräuschen. In der Bonussektion gibt es zwei Kommentar-Spuren, ein völlig unwitziges und überflüssiges semi-interaktives Spielchen (mit einem überraschend unnötigen Bonus, wenn man das Ding gelöst hat), drei zusätzliche Szenen und einen Kostümbildnerkursus. Nun denn, sicher viel fun für meist weibliche Kiddies im Alter von 12 Jahren.
OutNow.CH:
09.01.2004 / pb
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