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Die klassische Massage (KLM) wird bei Störungen am Bewegungsapparat (Haut, Muskulatur, Sehnen, Knochen, Gelenke), beziehungsweise zur Verhütung derselben, eingesetzt. Ende des 19. Jahrhunderts reduzierte Albert Hoffa die Massagetechniken auf fünf wesentliche Handgriffe:
Ausstreichung / Knetung / Reibung / Klopfung und Erschütterung /
Effleurage / Petrissage / Friktion / Tapotement und Vibration.
Arbeitet der Muskel, zieht er sich zusammen = Spannungserhöhung. Arbeitet er nicht mehr, verlängert er sich wieder = Entspannung. Wird diese Entspannung nun aus verschiedensten Gründen über längere Zeit verhindert, wie zum Beispiel durch eine Dauerbelastung im Sport, Fehlhaltung, wiederkehrende Arbeitsabläufe, psychische Dauerspannung, kommt es zum Hartspann. Er kann als Stränge ertastet werden wie auch sichtbar in Erscheinung treten.
Myogelosen (Muskelhärten) sind Ansammlungen von Stoffwechselendprodukten, die infolge schlechter Muskeldurchblutung zusammenklumpen. Es sind rundlich kugelige, erbsen- bis bohnengrosse Gebilde, die sehr druckschmerzhaft sind und unter den tastenden Fingern "wegspicken".
Die heutigen eingehenden Erkenntnisse über die Triggerpunkte und die daraus folgenden Möglichkeiten für die Schmerztherapie gehen wesentlich auf die in der ersten interdisziplinären Schmerz-Klinik in Seattle gemachten Erfahrungen und Beobachtungen zurück – besonders verbunden mit den Namen Bonica und Sola. Das englische Wort "to trigger" bedeutet auslösen, abfeuern. Unter Triggerpunkten (TrP) werden im Muskel-, Faszien- und Periostbereich gelegene Punkte verstanden, von denen Schmerzempfindungen ausgehen oder von denen aus solche ausgelöst werden können.