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Die erste Zeit der europäischen Kolonisierung Nordamerikas ist von gegensätzlichen Episoden der religiösen Abschottung und der Toleranz gekennzeichnet. An vielen Orten wurde aber Toleranz geübt, so in Pennsylvania oder in Providence, einer von Pastor Roger Williams gegründeten, gastfreundlichen Kolonie.
Roger Williams (14)
Roger Williams (1603-1684) gründete 1636 die Kolonie Providence in der Nähe von Boston. Dort gewährte er Religionsfreiheit und näherte sich den Indianern an, um ihre Sprache zu lernen. Auf dem Reformationsdenkmal in Genf ist ihm eine Statue gewidmet. Das Buch, das er unter dem linken Arm hält, trägt den Titel Freedom of Conscience (Gewissensfreiheit). Für die Schöpfer des Reformationsdenkmals im frühen 20. Jahrhundert sollte seine Präsenz die Bedeutung der U.S.A. für die Durchsetzung der Toleranz in Genf und in Europa markieren.
Roger Williams, Abguss seines Kopfes von Pablo Rezzonico nach der Statue von Paul Landowski am Reformationsdenkmal in Genf.