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Mit den Sternen investieren – Ausverkauf an den Aktienmärkten
Von Claude Weiss
2. September 2015
Als diese Zeilen am 2. September geschrieben werden, kratzte soeben mit den Schlussständen vom 1. September der Dow Jones an der 16‘000er, der DAX an der 10‘000er und der SMI an der 8‘600er Marke nahe bei den Tiefständen vom 24. August, als der Dow auf 15‘666, der DAX auf 9‘648 und der SMI auf 8‘469 schloss. Der Rückgang der chinesischen Wirtschaftsleistung, die Stürze an der chinesischen Börse, gegen welche die Regierung keine griffigen Mittel zur Verfügung hat, und die Unsicherheit, die durch die Explosionskatastrophe von Tianjin vom 12. August mit über 150 Toten entstand, haben den Weltbörsen in hohem Masse zugesetzt und in den meisten Fällen sämtliche Kursgewinne des Jahres ausgewischt.
Zurzeit weiss niemand so richtig, wie es weitergeht. Wird durch die Rückgänge um 10–15% eine gute Gelegenheit geschaffen, zu Tiefstkursen einzusteigen, oder haben wir es mit dem Beginn einer längerfristigen Abwärtsbewegung zu tun? Wenn die alle acht Jahre am gleichen Ort des Tierkreises rückläufig werdende Venus sich ähnlich manifestiert wie die letzten Male im Juli/August 2007 und 1999, könnte der zurzeit erlebte Rückgang Vorbote einer grösseren Abwärtsbewegung sein, die innerhalb der nächsten 1–2 Jahre stattfindet.
So bildete der Dow Jones noch am 17. Juli 2007 ein Hoch, um danach bis zum 16. August 2007 um 10,7% abzusacken – sein markantester Rückgang seit dem Start des damaligen 4-Jahres-Zyklus (Oktober 2002 bzw. März 2003). Danach wurde der DJIA durch Aktionen des FED bis zum 11. Oktober 2007 auf ein neues Hoch gejagt. Anderthalb Jahre später erlebte er dann am 6. März 2009 auf 6‘470 Punkten einen Sturz von über 50%.
Acht Jahre früher gab es mit dem Hoch vom 19. Juli (S&P 500) und vom 25. August (DJIA) eine ähnliche Bewegung, der ein Rückgang um 12% bis zum 18. Oktober folgte. Die üblichen US-Börsenindizes erholten sich danach, aber die Technologiebörse NASDAQ stürzte im Frühjahr 2000 ab, was für Hellhörige als Signal betrachtet wurde, dass die Höchststände des Dow Jones bald erreicht sein könnten. In der Folge fielen dann die US-Börsen bis Oktober 2002 und die europäischen Börsen bis März 2003, mit Rückgängen, die nur im Falle der USA unter jenen von 2009 lagen (unter 40%). Die europäischen Börsen wurden in den meisten Fällen ähnlich stark oder noch stärker getroffen als acht Jahre später. So sackte der SMI damals ungefähr auf die Hälfte seines Wertes, während der DAX bis zum Frühjahr 2003 einen Rückgang auf einen Drittel bis einen Viertel seines ursprünglichen Wertes zu verzeichnen hatte.
Können wir dieses Mal einen ähnlichen Verlauf wie vor 8 und 16 Jahren erwarten, als die Phase der rückläufigen Venus den Kanarienvogeltest im Kohlenbergwerk abgab und erste Anzeichen dazu lieferte, was an den Weltbörsen nicht stimmt? Der auch dieses Mal stattfindende Rückgang um 10–15% um die Rückläufigkeitsphase der Venus, die in allen Fällen von Mitte/Ende Juli bis Anfang September stattfand, liefert für einen ähnlichen Verlauf der Weltbörsen in den kommenden 1–2 Jahren eine gewisse Plausibilität. Lesen Sie dazu den Artikel „Mit den Sternen investieren“, der in der August/September-Nummer von Astrologie Heute erschien (zum Lesen bitte anklicken) und um den 20. Juli, noch vor der Rückläufigkeitsphase der Venus und den Erschütterungen der Weltbörsen, geschrieben wurde.