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Die Kappelle St. Albin befindet sich auf dem Wanderweg der Veia Traversina zwischen Sils i. D. und dem Besucherzentrum der Viamala-Schlucht.
Der anspruchsvollste Abschnitt durch die Viamala-Schlucht wurde einst von zwei Sakralbauten markiert: im Norden durch die noch als Ruine erhaltene Kapelle St.Albin (Ersterwähnung im 12Jahrhundert), im Süden durch die gänzlich abgegangene Kapelle St.Ambriesch (erstmals erwähnt um 1209). Die einzige bildliche Darstellung von Sankt Ambriesch stammt vom niederländischen Maler Jan Hackaert, sie zeigt die Kapelle allerdings bereits im Jahre 1655 nur noch als Ruine. Die Kapelle St.Albin weist dagegen noch Reste eines Stichkappen-Kreuzgewölbes über dem Chor auf, was auf eine frühe, vielleicht gar spätrömisch-frühmittelalterliche Bauzeit schliessen lässt. Einst dürfte hier, am Ende des Maiensässes Carschenna, auch eine Raststätte bestanden haben.
Zugänglichkeit
Die Kappelle ist frei zugänglich.