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In zwei Bussen mit Fans der kolumbianischen Fussballnationalmannschaft ist mehr als eine halbe Tonne Kokain sichergestellt worden. Die vom öffentlichen Verkehrsdienst bereitgestellten Busse waren am Montag vor der peruanischen Grenze bei einer Strassenkontrolle gestoppt worden.
Die Busse waren auf dem Weg nach Santiago de Chile, wo Kolumbien am Donnerstag in der WM-Qualifikation gegen das chilenische Nationalteam antritt.
Im Boden unter den Sitzen der beiden Busse fanden die Drogenfahnder 575 Kilogramm Kokain und Koka-Paste, wie die Behörden mitteilten. Die Busfahrer wurden festgenommen, die Fans mussten sich daraufhin andere Transportmittel suchen, um nach Santiago de Chile zu kommen.
Kolumbien ist der weltgrösste Koka-Produzent. Vergangenes Jahr wurden aus dem lateinamerikanischen Land nach Angaben der Vereinten Nationen 442 Tonnen Kokain exportiert, 52 Prozent mehr als im Jahr zuvor. (sda/afp/cma)
Mehr als sechs Jahre nach den islamistischen Terror-Anschlägen in Brüssel beginnen am Montag (9.00 Uhr) die Gerichtsverhandlungen in dem Fall. Der Prozess um die Anschläge von März 2016 wurde bereits im September offiziell eröffnet, die Anhörungen verzögerten sich jedoch wegen eines Streits darum, wie die Angeklagten im Saal untergebracht werden sollten. Sie werden nun gemeinsam in einem Glaskasten sitzen.