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yuj
Sanskrit-Wortstamm von „Yoga“
mögliche Übersetzungen:
ans Joch spannen, anschirren, Zügeln, einspannen, nutzbar machen, schenken, geben, verleihen, spenden, verbinden, gewähren, bereitstellen, verknüpfen, zuordnen, anschliessen, vereinigen, auferlegen, vorschreiben, einweisen, anleiten, belehren, unterrichten, instruieren, arrangieren, ordnen, anwenden.
s. Online-Wörterbuch Sanskrit: spokensanskrit.org
Erleuchtung und Gesundheit, Philosophie und Therapie, klassisch und modern - den einen Yoga gibt es nicht
Der Yoga, den wir heute in modernen Yoga-Studios üben, ist nicht der gleiche Yoga, der in der frühen Geschichte Indiens oder in den mittelalterlichen Gemeinschaften von Hatha Yogins geübt wurde. Der Yoga, den wir heute in wöchentlichen Yogastunden praktizieren, besteht zum grossen Teil aus Körperhaltungen und -bewegungen, mit denen das allgemeine Wohlbefinden verbessert und Gesundheit erhalten werden soll.
Vor über tausend Jahren jedoch, zog sich ein Yogi zumindest zeitweise aus der Gemeinschaft zurück, saß in einer ruhigen, mit Kuhding bestrichenen Hütte in Meditation und strebte - im Rahmen verschiedener Traditionen und mit unterschiedlichen Mitteln - die Überwindung des Ich-Bewusstseins, die Befreiung vom Leiden und die Erleuchtung an.
oder „auf der Suche nach dem Boden der Natur“
Wir leben in einer „bodenlosen“ Gesellschaft, bemerkte der Anthropologe Tim Ingold schon vor einiger Zeit und meinte damit unter anderem die geteerten und betonierten Flächen moderner urbaner Umgebungen, die uns und unsere Füße immer weiter vom Boden der Natur entfernen (2004). Öde Flächen nehmen Überhand. Natürliche Strukturen verschwinden.
Dabei ist der Mensch ein natürlicher Läufer. Unsere Füße sind dafür gemacht, über unregelmäßige Oberflächen zu laufen; über Steine und Wiesen, über raue Flächen und unebene Landschaften. Doch wenn wir heute als moderne Menschen über diese Erde laufen, dann spüren wir so gut wie nichts mehr von ihrer tatsächlichen Struktur: keine harte Erdkruste, kein weiches Gras, keinen nassen Schlamm.
Über einen ökologischen Weltsinn des Ayurveda
In der ursprünglichen Vorstellung des Ayurveda ist der Mensch tief in der ökologischen Gemeinschaft seiner Lebenswelt verwurzelt. Ebenso wie Tiere und Pflanzen in Verbindung stehen mit einer speziellen Landschaft und einem besonderen Klima, so steht auch der Mensch in umittelbarer Wechselwirkung mit der Landschaft in der er lebt. Aus dieser Verbundenheit ergibt sich, in der ayurvedischen Medizin, die grundlegende Bedeutung der Umwelt für das Wohlbefinden des Menschen.
Dass alle Gemeinschaften des Lebendigen den Lebensbedingungen einer bestimmten Gegend unterworfen sind, ist an sich ist noch nicht bemerkenswert. Doch die Vorstellung des Ayurveda geht noch tiefer. Wie der Anthropologe Francis Zimmermann schreibt, ist die Landschaft das Element, das die Leiblichkeit und die Natur aller Wesen bestimmt, die in ihr leben.
Zwetschgen und Pflaumen gehören neben den Äpfeln zu den ältesten Obstsorten und sind in den verschiedensten Kulturen zuhause.
Ein Kunst- und Alltagsprojekt
Es ist wichtig, Kinder ernst zu nehmen und ihnen etwas zuzutrauen. Kinder besitzen Forschergeist und haben Fragen an das Leben, die uns Erwachsenen oft gar nicht mehr einfallen.
Dinge fürs Leben - sorgfältig ausgewählt oder selbst gemacht