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Als Sieger des Etappenrennens liess sich der Norweger Harald Östberg Amundsen feiern. Als Vierter der gefürchteten Massenstart-Prüfung mit bis zu 28 Prozent Steigung büsste er kaum an Terrain ein. Die weiteren Podestplätze gingen an den Deutschen Friedrich Moch und den Franzosen Hugo Lapalus. Tagessieger wurde mit Jules Lapierre ein weiterer Franzose.
Klee ging das Rennen taktisch geschickt an. Der 27-jährige Schweizer wählte in der Schlussrampe von Beginn an das eigene Tempo. Zwar hätte theoretisch noch das Tour-Podest gewinkt, aber die Gefahr eines Einbruchs wäre zu gross gewesen. Der Rückstand aufs Podest der Tour de Ski betrug letztlich 35 Sekunden, zum Tagespodest fehlte eine halbe Minute.
«Platz 5 ist immer noch surreal gut», betonte Klee. «Ich bin mit dem Ziel einer Top-20-Klassierung zur Tour de Ski gestartet.» Klee verdiente sich den Coup mit ausgeglichenen Leistungen auf den langen Etappen in beiden Stilarten. Vor der Tour-de-Ski war er im Weltcup nie besser als Elfter gewesen, nun kam er in vier Teilstücken in den Top Ten ins Ziel.
Platz 5 von Klee ist durchaus bemerkenswert. Neben Dario Cologna hat in der Tour de Ski nur Curdin Perl mit dem 4. Rang im Jahr 2011 eine Top-Ten-Klassierung geschafft. Bei den Frauen ist das höchste der Gefühle zweimal ein 8. Rang von Nathalie von Siebenthal.
Cyril Fähndrich, der Überraschungs-Dritte vom Samstag, traf als 22. oben auf der Alpe Cermis ein. Dies ergab in der Schlussabrechnung Platz 13. Insgesamt 53 Läufer beendeten die Tour de Ski.