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In den 1920er-Jahren stieg das Bedürfnis nach mehr Wohnkomfort. Als in Folge der Wirtschaftskrise in den Dreissigerjahren die Baupreise einbrachen, erstellten Architekturbüros, Wohnbaugenossenschaften und institutionelle Anleger Siedlungen und Wohnblöcke mit Zentralheizung, hellen und geräumigen Zimmern, eigenem Bad, WC und Boiler. Als Resultat dieser Angebotserweiterung verdoppelten sich im Zeitraum von 1925 bis 1935 die Wohnungswechsel. Unsere Umzugsabteilung profitierte anfänglich von dieser Entwicklung. Doch mit dem Fortschreiten der Krise drängten zunehmend unterbeschäftigte Gewerbler, Händler und dgl., die über irgendwelche Transportmittel verfügten, mit Dumpingpreisen auf den Markt.
Die Qualität ihrer Arbeit war häufig dem Preis entsprechend. Aus dieser Zeit dürfte der Spruch stammen: «Ziigle isch halbe abbrennt». Auch den Hausbesitzern brachte diese Sorte von Unternehmern viel Ungemach. Sie hatten oftmals Mühe, diese für Schäden wie verschrammte Treppenhäuser zur Rechenschaft zu ziehen. Im Frühjahr 1937 war das Mass offensichtlich voll.
Der massive Umsatzeinbruch, der spätestens 1934 einsetzte, zwang die vier professionellen Basler Umzugsfirmen - Gerspach AG, F. Henschen, Keller AG und die Basler Droschkenanstalt Settelen -, die sich zuvor knallhart bekämpft hatten, an einen Tisch. Ziel war die Suche nach einer gemeinsamen Abwehrstrategie. Sie verfügten über gepolsterte Möbelwagen und geschultes Personal, sie hatten sich über die Jahre eine guten Ruf geschaffen, sie waren die Umzugsprofis der Stadt.