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Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Schweizer Bauernverband
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Bericht zur Lage der Landwirtschaft
Die Berichte zur Lage der Schweizer Landwirtschaft sind Teil der Agristat und erscheinen monatlich. Sie bestehen aus den ständigen Rubriken Grundlagen, Pflanzenbau, Milchwirtschaft, Viehwirtschaft, Aussenhandel und Preise.
11.06.17

Der Monat Mai startete mit häufigen Niederschlägen und unterdurchschnittlichen Temperaturen. Vom 11. bis 14. Mai brachte eine milde und feuchte Strömung aus dem Südwesten verbreitet Schauer und Gewitter. Hagel fiel am 12. Mai in Basel und entlang des zentralen und östlichen Alpenrandes, am 13. Mai nochmals entlang des Alpenrandes und am 14. Mai in der Ostschweiz. Ab dem 15. Mai führte ein Hochdruckgebiet zu Tageshöchstwerten von über 20 Grad, im Süden bis 28 Grad. Milde und feuchte Gewitterluft sowie eine anschliessende Kaltfront brachten kühleres Wetter und verbreitet Niederschläge vom 18. bis 20. Mai (Grafik 1.3). Das nächste Hoch folgte jedoch schon ab dem 21. Mai mit Höchsttemperaturen bis 26 Grad im Norden und bis 28 Grad im Süden. Ab dem 24. Mai folgten die ersten Hitzetage des Jahres: An zahlreichen Orten überschritt die Höchsttemperatur 30 Grad. Insgesamt blieben die Niederschläge im Mai unterdurchschnittlich und blieben in einigen Regionen unter 50% der Norm. Der bisherige Vegetationsvorsprung ist durch den Kälteeinbruch Ende April sozusagen aufgehoben worden. Mit dem Mai 2017 findet der drittwärmste Frühling seit Messbeginn 1864 sein Ende.
10.05.17

Der März 2017 ist der zweitwärmste seit Messbeginn 1864. Die Durchschnittstemperatur liegt 3 Grad über der Norm 1981-2010. Nur das Jahr 1994 war noch wärmer. Das erste Monatsdrittel war durch eine Föhnlage mit teilweise stürmischem Wetter in den Föhntälern geprägt. Auf der Alpensüdseite und am Alpennordhang brachte der März reichliche Niederschläge. Aufgrund der hohen Temperaturen entwickelte sich die Vegetation sehr schnell. Der Vorsprung auf das Mittel beträgt ca. 10 bis 17 Tage. Auf der Alpennordseite ist es dabei in den meisten Regionen eher zu trocken.
10.04.17

Nach dem kalten Januar war der Februar überdurchschnittlich warm. Je nach Landesteil lag die Durchschnittstemperatur um 2 bis 4 Grad über dem langjährigen Mittel. Am 23. Februar brachten stürmische Südwestwinde sogar Höchsttemperaturen von gebietsweise über 20 Grad (Grafik 1.3). In den meisten Gegenden blieben die Niederschläge deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. Überdurchschnittliche Regenmengen fielen auf der Alpensüdseite, im Engadin und in der Nordwestschweiz. Der meteorologische Winter 2016/2017 war insgesamt sehr trocken. Die Einwanderung von in der Landwirtschaft tätigen Personen hat in den letzten Jahren kontinuierlich leicht abgenommen (Tabelle 1.4).
12.03.17

Der Januar 2016 war einer der kältesten seit 30 Jahren. Auf der Alpennordseite lag die Durchschnittstemperatur 3 Grad unter der Norm 1981-2010, auf der Alpensüdseite betrug die Abweichung nur 1 Grad. Der aktuelle Winter ist damit deutlich kälter als in den beiden Vorjahren (Tabelle und Grafk 1.3). Es darf gehoﬀt werden, dass die tiefen Temperaturen den Schädlingsdruck im Frühjahr etwas reduzieren. Aufgrund der häufgen Hochdrucklagen felen im Januar insgesamt nur spärliche Niederschläge. Im Hinblick auf den kommenden Vegetationsstart wäre es gut, wenn vor dem Vegetationsstart noch etwas mehr Niederschläge fallen würden.
12.02.17

Der Dezember war vielerorts der niederschlagärmste Dezember seit Messbeginn 1864. In den höheren Lagen war es der viertwärmste seit Messbeginn. Das Wetter war zu einem grossen Teil von Hochdrucklagen bestimmt, mit ziemlich viel Nebel im Mittelland und sonnigem Wetter in höheren Lagen.