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Unter den Fliegen gibt es viele Arten, deren Larven sich in Käfergängen von Kot und Mulm ernähren. Neben Schnaken (Tipulidae) sind dies zum Beispiel gewisse Schwebfliegen (Syrphidae), die als Adulttiere wespenartig gefärbt sind.
In einer deutschen Untersuchung bestanden 64 % aller Insekten in Buchen-Totholz aus Fliegen und Mücken. Im Sihlwald bei Zürich ergab eine Untersuchung neben 700 Käferarten fast 1000 Fliegen- und Mückenarten, davon 186 für die Schweiz neue und 20 bisher gänzlich unbekannte Arten! Die Mehrheit dieser Arten ist totholzbewohnend.
Unter den Schnaken gibt es Arten, die sich in morschem Holz von Laubbäumen entwickeln.
Einige Schwebfliegenarten entwickeln sich in Holzmulm. Die adulten Fliegen sind Blütenbesucher.
Viele Mückenarten brauchen feuchtes, verrottendes Material für ihre Entwicklung. Bild Cratyna sp.
Es gibt auch räuberische Arten, die sich auf andere Holzbewohner spezialisiert haben.