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Kreuzlingen – Am Donnerstagabend genehmigte das Kreuzlinger Parlament ein Kreditbegehren von 520‘000 Franken (ohne Abzug des Bundesbeitrages) für die Verlegung der Berneggstrasse inklusive des Radweganschlusses an den Viadukt Sauloch.
Erstmals im Juni 2012 legte der Stadtrat das Kreditbegehren von 300‘000 Franken für die Verlegung der Berneggstrasse dem Parlament zur Abstimmung vor. Aus verschiedenen Gründen wies der Gemeinderat damals die Botschaft an den Stadtrat zurück; unter anderem weil der fehlende Nutzen für die Öffentlichkeit und das nicht ersichtliche Gesamtkonzept fehlte. Nachdem im Februar 2014 die Liegenschaft an der Berneggstrasse 11 komplett abbrannte, wurde ein Studienauftragsverfahren durchgeführt, das die konzeptionelle Grundlage für den zu erarbeitenden Gestaltungsplan bildete.
Das Strassenkonzept wurde unter Berücksichtigung des Studienauftragsverfahrens überarbeitet und sieht, neben der Verlegung der Berneggstrasse nach Süden zur Bahnlinie hin, die im Agglomerationsprogramm vorgesehene Radwegverbindung Tägerwilen-Lengwil entlang der Bahnlinie vor.
Bei einer Enthaltung und zwei Nein-Stimmen genehmigten 30 der insgesamt 33 anwesenden Gemeinderatsmitglieder den Kredites von 520‘000 Franken (ohne Abzug des Bundesbeitrags aus dem Agglomerationsprogramm) gut, und machten den Weg für die Erarbeitung des Gestaltungsplans frei.
Des Weiteren hiess das Parlament folgende Einbürgerungen diskussionslos gut: Pajaziti, Burim; Riel, Julia Katherina und Tarraf, Ghayss, Tarraf, Sarkis (m), Tarraf, Helena (w), Tarraf, Mira (w) und Tarraf, Noah Leonhart (m).
Unter dem Traktandum «Verschiedenes» kündigte die CVP-Fraktion die Einreichung einer schriftlichen Anfrage zum Thema «Schule mit Tagesstrukturen» an. Zudem gab Gemeinderat Rolf Rindlisbacher, SVP, seinen Rücktritt aus dem Gemeinderatsparlament per Ende Januar 2018 bekannt.