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Auch der zweite Tag des Wimbledon-Turniers bringt eine Überraschung. French-Open-Finalist Dominic Thiem scheitert am Amerikaner Sam Querrey in vier Sätzen, Rafael Nadal hingegen siegt ohne Probleme.
Nach Alexander Zverev und Stefanos Tsitsipas scheiterte mit Dominic Thiem auch ein dritter potenzieller Herausforderer der «Big Three» bereits in der Startrunde. Dem Niederösterreicher boten sich im zweiten Satz gegen den starken Aufschläger Querrey beim Stand von 5:4 und Aufschlag des Amerikaners zwei Satzbälle zur 2:0-Satzführung, welche er aber nicht zu nutzen vermochte.
Nach dem klaren Verlust des zweiten Tiebreaks, welches den Satzausgleich bedeutete, drehte die Partie. In den Sätzen 3 und 4 gewann Thiem gegen den Wimbledon-Halbfinalisten von 2017 nur noch drei Games. Für Thiem war es bei der sechsten Teilnahme an seinem schwächsten Grand-Slam-Turnier bereits die dritte Erstrunden-Niederlage.
Keine Blösse gab sich Rafael Nadal. Der Wimbledonsieger von 2008 und 2010 setzte sich gegen den Japaner Yuichi Sugita (ATP 274) nach einem harzigen Start letztlich problemlos 6:3, 6:1, 6:3 durch. «Die erste Partie auf Rasen nach einem Jahr ist immer schwierig», sagte Nadal, der nach seinem zwölften French-Open-Titel im Hinblick auf Wimbledon kein Vorbereitungsturnier bestritt.
In der 2. Runde wartet auf den Spanier mit Nick Kyrgios (ATP 43) eine wesentlich höhere Hürde, nachdem sich dieser im australischen Duell gegen Jordan Thompson in fünf Sätzen durchgesetzt hat. Kyrgios hatte 2014 Nadal in den Achtelfinals in Wimbledon in vier Sätzen bezwungen und weist gegen den Spanier eine ausgeglichene Bilanz auf (3:3). «Ich kann es kaum erwarten», sagte Kyrgios. «Schon als Kind wollte ich gegen die Besten spielen. Und du hast keine Garantie, ob eine solche Gelegenheit wieder einmal kommt.»