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Der Engländer Xavier Hopkins liebt das Biken auf angelegten Trails. So weit, so normal. Ungewöhnlich ist, dass er wegen zweier Anomalien so schlecht sieht, dass er offiziell als blind gilt.
Wie gross das Glück ist, dass man beim Mountainbiken erlebt, zeigt sich auch darin, dass gewisse Menschen aller Hindernisse zum Trotz Trails fahren wollen und kaum Vorstellbares leisten, um dies tun zu können. Einer von ihnen ist Xavier Hopkins. Sein Terrain ist der Bikepark, die Anlieger und Jumps. Sein Problem: Er sieht fast nichts. Seine Augen lassen infolge einer Pigmentschwäche (Albinismus) viel zu viel Licht durch, anderseits zucken sie so (Nystagmus), dass er nichts fokussieren kann, das mehr als zwei bis drei Meter entfernt liegt. Trotzdem sagt der Engländer, er sei nicht komplett blind. Bevor er eine Strecke fahren und die Kicker springen kann, muss er sie aber abschreiten und sich die Elemente genau einprägen. Im Video ist von seiner Sehschwäche nichts zu bemerken. Dies sei ein weiterer Grund, weshalb er das Mountainbiken liebe: Im Bikepark sei er einfach einer von vielen. Seine Behinderung falle niemanden auf.
Weil er nach der Schule und als Folge seiner Sehschwäche keinen Job fand, ging er noch viel mehr mountainbiken und lernte, die grösseren Jumps zu beherrschen. Inzwischen hat er mehrere Sponsoren und hofft, auf dem Bike sein Geld zu verdienen. Ein Medien-Phänomen ist er schon mal und beeindruckend sind seine Blind Riding Skills definitiv.