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Ein Aussteiger sucht die Freiheit und landet in den Mühlen der Heroin-Sucht
»Es scheint, die Verantwortung für mein Leben kann ich niemandem geben; ich muss sie selbst tragen. Ich muss sie verteidigen, mehr noch, ich muss sie durch die Hölle tragen können. Und darf sie im Himmel nicht vergessen.« Dies schreibt Mani Terzok, der die Freiheit sucht und dabei in den leidvollen Mühlen der Berliner Heroinszene landet. 1980 beschliesst Mani, im buddhistischen Kloster Wat Tham Kraborg in Thailand zu entziehen. Die ganze harte Kur. Sein Kopf ist auf Erleuchtung gefasst; stattdessen erfährt er Tricks, Fallen und das gespannte Misstrauen der einheimischen Bevölkerung. Dem Kloster glücklich entronnen, findet er sich bald im grossen Knast von Bangkok wieder …
Portrait
Mani Terzok, 1948 in Essen geboren, war u.a. Fischer auf dem See Genezareth und hat als Land-WG-ler in den USA gelebt, ist als Band-Pianist durch Brasilien getourt, hat als Seemann einmal den Globus umrundet, im Pazifik Inseln erforscht und in Berlin und Düsseldorf Theater gespielt. In den 90ern ist er zum Liedermachen gekommen (MC „Kosmische Lieder“ und Vinyl-Single „Geist aus Jenseitshausen“ 1999). Heute lebt Mani wieder in Essen, arbeitet in der Altenpflege, imkert mit etlichen Bienenvölker, tritt mit seinen Liedern auf und befasst sich mit Mystik und Reisen in innere und äussere Universen.