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Francisco Xavier Cândido Guerreiro wurde am 3. Dezember 1871 in Alte, in der Algarve, geboren. Nach einem Jurastudium in Coimbra, wurde er Notar und Bürgermeister von Loulé.
Als Dichter hinterliess er ein umfangreiches literarisches Werk, dass Teil nationaler und internationaler Sammelbände und in mehrere Sprachen übersetzt wurde.
Cândido Guerreiro kultivierte alle Arten von Poesie, hatte jedoch eine Vorliebe für das Drama. Allen voran war er ein Meister des Sonetts.
Als Dichter wird er dem Postsymbolismus der portugiesischen Renaissance zugeordnet.
Der Poet der Algarve starb am 11. April 1953 in Lissabon.
Anlässlich seines Geburtstages vor 140 Jahren veranstaltet sein Geburtsort Alte, im Hinterland der Algarve ein kleines Programm am 2. und 3. Dezember zu Ehren des prominenten Sprösslings.
Am Freitag Abend um 21.00 Uhr wird die Theatergruppe „Ao Luar Teatro“ eine Abhandlung über Leben und Werk des Künstlers mit dem Titel „Sonetos de uma Aldeia“ vorstellen.
Am Samstag wird zu einem Fotowettbewerb über Cândido Guerreiro in Alte eingeladen, am Nachmittag wird der Kunsthandwerksmarkt geöffnet.
Eine Dokumentation über Alte, das zu den schönsten Algarvedörfer zählt gehört ebenso zum Programm wie ein Vortrag mit Liedern und Gedichten.
Parallel dazu wird im Polo Museológico de Alte eine Ausstellung über Werke aus Cortiça von António José Martins gezeigt.