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Professur
Till Förster ist seit 2001 Inhaber des Lehrstuhls für Ethnologie und Gründungsdirektor des Zentrums für Afrikastudien an der Universität Basel. Er hat Ethnologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Mainz, Bonn und Köln studiert und promovierte 1985 an der Freien Universität in Berlin. Seine Dissertation untersuchte Alltagskonflikte und deren Transformation durch Divination bei den Senufo im Norden der Côte d'Ivoire.
Forschungsschwerpunkt
Till Förster hat sich auf visuelle Kultur und politische Transformationen in West- und Zentralafrika spezialisiert. Er forscht seit vielen Jahren im Norden der Côte d'Ivoire und Kamerun und leitet die beiden Forschungsgruppen Political Anthropology und Visual Culture. Till Förster ist Autor mehrerer Bücher und zahlreicher Artikel, darunter «Zerrissene Entfaltung: Alltag, Ritual und künstlerische Ausdrucksformen im Norden der Elfenbeinküste» (Köppe 1997)". Er ist auch Mitherausgeber von «Non-State Actors as Standard Setters» (Cambridge University Press 2009) und hat zusammen mit Sidney Kasfir «African Art and Agency in the Workshop» herausgegeben (Indiana University Press 2013).