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Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren für Treuhänderin
Das Bundesgericht hat eine Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren für eine Treuhänderin aus dem Kanton Bern bestätigt. Die Frau brachte 30 ihrer Kunden um einen Betrag von 2,75 Millionen Franken.
Die Verurteilte lieh sich das Geld für ein Immobilienprojekt, obwohl dieses längst gescheitert war. Dies geht aus einem am Montag veröffentlichten Urteil des Bundesgerichts hervor.
Ihren Darlehensgebern habe sie ihren Rückzahlungswillen und die Fähigkeit dazu nur vorgespielt. Die Frau habe das Geld zum spielen verwendet und zum Stopfen anderer Finanzlöcher.
Das Obergericht des Kantons Bern verurteilte die Frau im März 2018 unter anderem wegen gewerbsmässigen Betrugs und qualifizierter Veruntreuung. Zudem wurde ihr ein Tätigkeitsverbot als Treuhänderin oder Vermögensverwalterin von drei Jahren auferlegt.
Obwohl die Frau im August 2009 erstinstanzlich wegen Betrugs und Veruntreuung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden war, delinquierte sie weiter. (Urteil 6B_909/2018 vom 23.01.2019)Zurück zur Startseite