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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.00857 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig Urteil vom 10. September 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Soluna Girón schadenanwaelte.ch AG Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: HOTELA Vorsorgestiftung chez Caisse Hotela Rue de la Gare 18, Case postale 1251, 1820 Montreux 1 Beigeladene Das Gericht zieht in Erwägung: 1. X.___, geboren 1957, meldete sich am 23. Februar 2015 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/4). Die Sozialversiche rung s anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und veranlasste ein psychiatrische s Gutachten, welches am 25. Juli 2016 erstattet wurde (Urk. 6/63 ), sowie eine interdisziplinäre Begutachtung im Y.___ (Gutachten vom 15. Dezem ber 2016, Urk. 6/79). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/84, Urk. 6/ 89) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 20. Juni 2017 einen Ren ten anspruch des Versicherten (Urk. 6/92 = Urk. 2). 2. Der V ersicherte erhob am 22. August 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 20. Juni 2017 (Urk. 2) und beantragte insbesondere, es sei ihm eine ganze Rente, eventuell eine Dreiviertelsrente, zuzusprechen (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle schloss mit Beschwerdeantwort vom 25. September 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was dem Beschwerdeführer am 16. Oktober 2017 mitgeteilt wurde (Urk. 7 ). Am 15. März 2018 wurde eine Hauptverhandlung mit Parteibefragung durchge führt (Prot. S. 2-4), in deren Rahmen der Beschwerdeführer neue Arztberichte einreichte (Urk. 12/1-3) und die Parteien erklärten, sie wü rden im Nachgang zur Verhandlung Vergleichsgespräche aufnehmen (Prot. S. 4). Mit Schreiben vom 26. Juli 2019 teilte die Beschwerdegegnerin mit, die Parteien hätten eine Einigung erzielt, und reichte die folgenden übereinstimmenden Anträge ein (Urk. 20): «1. Die Parteien beantragen übereinstimmend, dem Beschwerdeführer sei mit Wirkung ab 1. September 2015 eine halbe Invalidenrente zuzusprechen. 2. Die Parteien beantragen übereinstimmend, in zeitlicher Ausdeh nung des Anfechtungsgegenstandes über den Verfügungszeitpunkt hinaus, sei dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. November 2017 eine ganze Rente zuzusprechen.» Mit Verfügung vom 12. August 2019 wurde die zuständige Vorsorgeeinrichtung, die Hotela Vorsorgestiftung, zum Prozess beigeladen (Urk. 24), worauf diese am 2. September 2019 ihre Stellungnahme einreichte (Urk. 26). 3. Es liegen übereinstimmende Anträge auf Zusprache einer halben Rente für die Zeit vom 1. September 2015 bis 31. Oktober 2017 sowie einer ganzen Rente ab 1. November 2017 vor, welche mit der Rechts- und Aktenlage in Einklang stehen. Demnach ist die Beschwerde in Abänderung der angefochtenen Verfügung vom 20. Juni 2017 gutzuheissen, und es ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer für die Zeit vom 1. September 2015 bis 31. Oktober 2017 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente sowie ab 1. November 2017 Anspruch auf eine ganze Invali den rente hat. 4. 4.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem V erfah rens aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Vorliegend sind die Kosten auf Fr. 400.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 4.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kos ten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen (§ 34 Abs. 3 GSVGer). Vorliegend erscheint eine Prozessentschädigung von Fr. 3’200.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) als angemessen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 20. Juni 2017 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer vom 1. September 2015 bis 31. Oktober 2017 Anspruch auf eine halbe Rente sowie ab 1. November 2017 Anspruch auf eine ganze Rente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schädigung von Fr. 3’200.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Soluna Girón unter Beilage je einer Kopie von Urk. 26-27 - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 26-27 - HOTELA Vorsorgestiftung - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannKübler-Zillig

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.00857 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig Urteil vom 10. September 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Soluna Girón schadenanwaelte.ch AG Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: HOTELA Vorsorgestiftung chez Caisse Hotela Rue de la Gare 18, Case postale 1251, 1820 Montreux 1 Beigeladene Das Gericht zieht in Erwägung: 1. X.___, geboren 1957, meldete sich am 23. Februar 2015 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/4). Die Sozialversiche rung s anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und veranlasste ein psychiatrische s Gutachten, welches am 25. Juli 2016 erstattet wurde (Urk. 6/63 ), sowie eine interdisziplinäre Begutachtung im Y.___ (Gutachten vom 15. Dezem ber 2016, Urk. 6/79). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/84, Urk. 6/ 89) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 20. Juni 2017 einen Ren ten anspruch des Versicherten (Urk. 6/92 = Urk. 2). 2. Der V ersicherte erhob am 22. August 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 20. Juni 2017 (Urk. 2) und beantragte insbesondere, es sei ihm eine ganze Rente, eventuell eine Dreiviertelsrente, zuzusprechen (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle schloss mit Beschwerdeantwort vom 25. September 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was dem Beschwerdeführer am 16. Oktober 2017 mitgeteilt wurde (Urk. 7 ). Am 15. März 2018 wurde eine Hauptverhandlung mit Parteibefragung durchge führt (Prot. S. 2-4), in deren Rahmen der Beschwerdeführer neue Arztberichte einreichte (Urk. 12/1-3) und die Parteien erklärten, sie wü rden im Nachgang zur Verhandlung Vergleichsgespräche aufnehmen (Prot. S. 4). Mit Schreiben vom 26. Juli 2019 teilte die Beschwerdegegnerin mit, die Parteien hätten eine Einigung erzielt, und reichte die folgenden übereinstimmenden Anträge ein (Urk. 20): «1. Die Parteien beantragen übereinstimmend, dem Beschwerdeführer sei mit Wirkung ab 1. September 2015 eine halbe Invalidenrente zuzusprechen. 2. Die Parteien beantragen übereinstimmend, in zeitlicher Ausdeh nung des Anfechtungsgegenstandes über den Verfügungszeitpunkt hinaus, sei dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. November 2017 eine ganze Rente zuzusprechen.» Mit Verfügung vom 12. August 2019 wurde die zuständige Vorsorgeeinrichtung, die Hotela Vorsorgestiftung, zum Prozess beigeladen (Urk. 24), worauf diese am 2. September 2019 ihre Stellungnahme einreichte (Urk. 26). 3. Es liegen übereinstimmende Anträge auf Zusprache einer halben Rente für die Zeit vom 1. September 2015 bis 31. Oktober 2017 sowie einer ganzen Rente ab 1. November 2017 vor, welche mit der Rechts- und Aktenlage in Einklang stehen. Demnach ist die Beschwerde in Abänderung der angefochtenen Verfügung vom 20. Juni 2017 gutzuheissen, und es ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer für die Zeit vom 1. September 2015 bis 31. Oktober 2017 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente sowie ab 1. November 2017 Anspruch auf eine ganze Invali den rente hat. 4. 4.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem V erfah rens aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Vorliegend sind die Kosten auf Fr. 400.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 4.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kos ten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen (§ 34 Abs. 3 GSVGer). Vorliegend erscheint eine Prozessentschädigung von Fr. 3’200.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) als angemessen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 20. Juni 2017 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer vom 1. September 2015 bis 31. Oktober 2017 Anspruch auf eine halbe Rente sowie ab 1. November 2017 Anspruch auf eine ganze Rente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schädigung von Fr. 3’200.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Soluna Girón unter Beilage je einer Kopie von Urk. 26-27 - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 26-27 - HOTELA Vorsorgestiftung - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannKübler-Zillig

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2017.00857 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig Urteil vom 10. September 2019

IV.2017.00857

IV.2017.00857

IV.2017.00857 II. Kammer

II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig

Urteil vom 10. September 2019

Urteil vom 10. September 2019 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Soluna Girón

vertreten durch Rechtsanwalt Soluna Girón schadenanwaelte.ch AG

schadenanwaelte.ch AG Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich

Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte:

weitere Verfahrensbeteiligte: HOTELA Vorsorgestiftung

HOTELA Vorsorgestiftung chez Caisse Hotela

chez Caisse Hotela Rue de la Gare 18, Case postale 1251, 1820 Montreux 1

Rue de la Gare 18, Case postale 1251, 1820 Montreux 1 Beigeladene

Beigeladene Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1. X.___, geboren 1957, meldete sich am 23. Februar 2015 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/4). Die Sozialversiche rung s anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und veranlasste ein psychiatrische s Gutachten, welches am 25. Juli 2016 erstattet wurde (Urk. 6/63 ), sowie eine interdisziplinäre Begutachtung im Y.___ (Gutachten vom 15. Dezem ber 2016, Urk. 6/79). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/84, Urk. 6/ 89) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 20. Juni 2017 einen Ren ten anspruch des Versicherten (Urk. 6/92 = Urk. 2).

1. X.___, geboren 1957, meldete sich am 23. Februar 2015 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/4). Die Sozialversiche rung s anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und veranlasste ein psychiatrische s Gutachten, welches am 25. Juli 2016 erstattet wurde (Urk. 6/63 ), sowie eine interdisziplinäre Begutachtung im Y.___ (Gutachten vom 15. Dezem ber 2016, Urk. 6/79). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/84, Urk. 6/ 89) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 20. Juni 2017 einen Ren ten anspruch des Versicherten (Urk. 6/92 = Urk. 2). 2. Der V ersicherte erhob am 22. August 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 20. Juni 2017 (Urk. 2) und beantragte insbesondere, es sei ihm eine ganze Rente, eventuell eine Dreiviertelsrente, zuzusprechen (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle schloss mit Beschwerdeantwort vom 25. September 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was dem Beschwerdeführer am 16. Oktober 2017 mitgeteilt wurde (Urk. 7 ).

2. Der V ersicherte erhob am 22. August 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 20. Juni 2017 (Urk. 2) und beantragte insbesondere, es sei ihm eine ganze Rente, eventuell eine Dreiviertelsrente, zuzusprechen (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle schloss mit Beschwerdeantwort vom 25. September 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was dem Beschwerdeführer am 16. Oktober 2017 mitgeteilt wurde (Urk. 7 ). Am 15. März 2018 wurde eine Hauptverhandlung mit Parteibefragung durchge führt (Prot. S. 2-4), in deren Rahmen der Beschwerdeführer neue Arztberichte einreichte (Urk. 12/1-3) und die Parteien erklärten, sie wü rden im Nachgang zur Verhandlung Vergleichsgespräche aufnehmen (Prot. S. 4). Mit Schreiben vom 26. Juli 2019 teilte die Beschwerdegegnerin mit, die Parteien hätten eine Einigung erzielt, und reichte die folgenden übereinstimmenden Anträge ein (Urk. 20):

Am 15. März 2018 wurde eine Hauptverhandlung mit Parteibefragung durchge führt (Prot. S. 2-4), in deren Rahmen der Beschwerdeführer neue Arztberichte einreichte (Urk. 12/1-3) und die Parteien erklärten, sie wü rden im Nachgang zur Verhandlung Vergleichsgespräche aufnehmen (Prot. S. 4). Mit Schreiben vom 26. Juli 2019 teilte die Beschwerdegegnerin mit, die Parteien hätten eine Einigung erzielt, und reichte die folgenden übereinstimmenden Anträge ein (Urk. 20): «1. Die Parteien beantragen übereinstimmend, dem Beschwerdeführer sei mit Wirkung ab 1. September 2015 eine halbe Invalidenrente zuzusprechen.

«1. Die Parteien beantragen übereinstimmend, dem Beschwerdeführer sei mit Wirkung ab 1. September 2015 eine halbe Invalidenrente zuzusprechen. 2. Die Parteien beantragen übereinstimmend, in zeitlicher Ausdeh nung des Anfechtungsgegenstandes über den Verfügungszeitpunkt hinaus, sei dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. November 2017 eine ganze Rente zuzusprechen.»

2. Die Parteien beantragen übereinstimmend, in zeitlicher Ausdeh nung des Anfechtungsgegenstandes über den Verfügungszeitpunkt hinaus, sei dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. November 2017 eine ganze Rente zuzusprechen.» Mit Verfügung vom 12. August 2019 wurde die zuständige Vorsorgeeinrichtung, die Hotela Vorsorgestiftung, zum Prozess beigeladen (Urk. 24), worauf diese am 2. September 2019 ihre Stellungnahme einreichte (Urk. 26).

Mit Verfügung vom 12. August 2019 wurde die zuständige Vorsorgeeinrichtung, die Hotela Vorsorgestiftung, zum Prozess beigeladen (Urk. 24), worauf diese am 2. September 2019 ihre Stellungnahme einreichte (Urk. 26). 3. Es liegen übereinstimmende Anträge auf Zusprache einer halben Rente für die Zeit vom 1. September 2015 bis 31. Oktober 2017 sowie einer ganzen Rente ab 1. November 2017 vor, welche mit der Rechts- und Aktenlage in Einklang stehen.

3. Es liegen übereinstimmende Anträge auf Zusprache einer halben Rente für die Zeit vom 1. September 2015 bis 31. Oktober 2017 sowie einer ganzen Rente ab 1. November 2017 vor, welche mit der Rechts- und Aktenlage in Einklang stehen. Demnach ist die Beschwerde in Abänderung der angefochtenen Verfügung vom 20. Juni 2017 gutzuheissen, und es ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer für die Zeit vom 1. September 2015 bis 31. Oktober 2017 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente sowie ab 1. November 2017 Anspruch auf eine ganze Invali den rente hat.

Demnach ist die Beschwerde in Abänderung der angefochtenen Verfügung vom 20. Juni 2017 gutzuheissen, und es ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer für die Zeit vom 1. September 2015 bis 31. Oktober 2017 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente sowie ab 1. November 2017 Anspruch auf eine ganze Invali den rente hat. 4.

4. 4.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem V erfah rens aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Vorliegend sind die Kosten auf Fr. 400.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

4.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem V erfah rens aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Vorliegend sind die Kosten auf Fr. 400.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 4.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kos ten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen (§ 34 Abs. 3 GSVGer). Vorliegend erscheint eine Prozessentschädigung von Fr. 3’200.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) als angemessen.

4.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kos ten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen (§ 34 Abs. 3 GSVGer). Vorliegend erscheint eine Prozessentschädigung von Fr. 3’200.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) als angemessen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 20. Juni 2017 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer vom 1. September 2015 bis 31. Oktober 2017 Anspruch auf eine halbe Rente sowie ab 1. November 2017 Anspruch auf eine ganze Rente hat.

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 20. Juni 2017 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer vom 1. September 2015 bis 31. Oktober 2017 Anspruch auf eine halbe Rente sowie ab 1. November 2017 Anspruch auf eine ganze Rente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schädigung von Fr. 3’200.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schädigung von Fr. 3’200.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Soluna Girón unter Beilage je einer Kopie von Urk. 26-27

Rechtsanwalt Soluna Girón unter Beilage je einer Kopie von Urk. 26-27 - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 26-27

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 26-27 - HOTELA Vorsorgestiftung

HOTELA Vorsorgestiftung - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannKübler-Zillig