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Seine Filme gelten als Inbegriff des japanischen Kinos. In seiner Heimat bisweilen als «zu westlich» wahrgenommen, stieg Akira Kurosawa nach seinem Durchbruch in den Fünfzigerjahren weltweit zu einer Ikone der Filmkunst auf und zählte schon zu Lebzeiten zu den meistzitierten und -gepriesenen Regisseuren des internationalen Kinos. In der zweiten Hälfte seiner 50-jährigen Schaffenszeit sollte ihm das zum Segen gereichen und diese Phase ist es auch, dem sich die Reihe des Stadtkinos Basel widmet.
Als Mitte der 60er-Jahre seine sozialkritischen Werke Red Beard und Dodeskaden in Japan auf Ablehnung stiessen und der Geldfluss versiegte, waren es seine Verehrer aus New Hollywood – George Lucas, Francis Ford Coppola, Martin Scorsese und Steven Spielberg –, die ihm die Finanzierung seiner nächsten Projekte sicherten.
Mit den gewaltigen Schlachtengemälden Kagemusha und Ran gelangen Kurosawa so weitere Meilensteine der Filmgeschichte. Nach den Frühwerken im April konzentriert sich der zweite Teil unserer Hommage an den verehrten Meister auf sein Wirken ab den 60er-Jahren bis hin zu seinen Alterswerken Dreams (1990) und Madadayo (1993) – zwei unerreichte Etüden über die Feier des Lebens und die Unausweichlichkeit des Todes.