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Der Gletscher Perito Moreno ist eine Wucht! Imposant schiebt er sich über den See an das andere Ufer und trennt den See in zwei Teile. Das Wasser staut sich dann auf der einen Seeseite. Alle paar Jahre kommt es dann zum grossen Ausbruch und die Gletscherbrücke bricht ein.
An der höchsten Stelle ragt die Gletscherzunge 70 Meter über der Seefläche und wir standen fast davor! Diese Dimensionen auf ein Foto zu bahnen ist schwierig. Den Perito Moreno muss man einfach sehen und vor Ort erspüren!
Der grosse Ausbruch blieb heute aus (er war auch nicht zu erwarten, da sich das Wasser auf der anderen Seeseite noch nicht gestaut hat). Die Kräfte und Verschiebungen im Gletscher führten dazu, dass es immer wieder knarrte . Dann krachte es und riesige Eisblöcke fielen ins Wasser. Wenn die Eisblöcke in der Eishöhle ins Wasser fielen, gab es einen lauten Donner.
Da wir einen warmen Tag (bis zu 20 Grad!) erwischten, hofften wir auf grosse Abbrüche. Je später der Nachmittag desto mehr solche Abbrüche konnten wir verfolgen. Ab und zu erwischten wir einen solchen mit den Fotoapparat.
Abbruch eines riesigen Eisplatte (an dieser Stelle soll die Gletscherzunge 50 Meter über dem Seespiegel sein):
Ein „kleinerer“ Eisblock direkt vor unserer Nase:
Und dann noch mehrere Abbrüche in der Eishöhle (und wir hofften immer wieder, dass die gesamte Eishöhle einbrechen würde):