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Immer mehr Jugendliche konsumieren Cannabis, um sich "zuzudröhnen". Sie wollen sich "verladen", sich betäuben, unserer Welt ein Stück weit entfliehen und ihre Probleme vergessen oder verdrängen. Dies sind die Jugendlichen, die auf dem Perron am frühen Morgen auf dem Weg zur Lehrstelle oder in die Schule noch schnell ihren Joint reinziehen müssen, damit sie die Mühen des Tages besser überstehen. Dies hat mit Genuss nichts mehr zu tun und muss zumindest als Risikokonsum oder gar als ein Suchtproblem eingestuft werden. Solche Jugendliche sind dringend auf externe Hilfe angewiesen.
Jugendliche, welche zum ersten Mal wegen Cannabiskonsums bei der Jugendanwaltschaft verzeigt werden, und deren Eltern können sich bei der Jugendanwaltschaft für einen Suchtpräventionskurs anmelden. Die Teilnahme an einem solchen Kurs ist für Jugendliche sinnvoller als eine Bestrafung.