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Die Rezeptur von Carmol geht bis ins 17. Jahrhundert zurück, als Einsiedlermönche in Paris zum ersten Mal das Arzneimittel herstellten. Dabei nutzten Sie das überlieferte Wissen über die üppige Heilpflanzenwelt im Orient. Aus diesem Wissen ging auch die Rezeptur der Carmol-Tropfen hervor. Das Bild zeigt eine alte Carmol-Flasche aus dem Jahr 1910.
Dr. Adolf Schmidgall übernahm 1932 das Darmol-Werk des Schwiegervaters und baute es zu einem grossen pharmazeutischen Unternehmen mit Niederlassungen in Wien, Stuttgart, Budapest und Glarus aus. Damit ging die Dr. A. & L. Schmidgall GmbH & Co KG aus der Ägidius-Apotheke in Wien hervor.
Das Naturarzneimittel Carmol wurde laufend auf Basis neuer wissenschaftlicher und medizinischer Erkenntnisse weiterentwickelt. Die Abbildung zeigt, wie sich die Verpackung von Carmol in diesem Zeitraum Entwickelt hat.
Alles begann 1925 in der Ägidius-Apotheke in Wien. Der damalige Apotheker Jakob Brady war ein sehr erfinderischer Mann. Er entwickelte eine pharmazeutische Spezialität, die er Darmol nannte. Dabei handelte es sich um eine Abführschokolade, die auch heute noch auf dem Markt ist. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Darmol das meist gekaufte Abführmittel auf dem Markt. Die ältere Tochter von Jakob Brady, Frau Leopoldine Brady, heiratete kurz darauf Herrn Dr. Adolf Schmidgall. Noch heute gibt es die Ägidius-Apotheke in Wien. Sie wird bereits in der vierten Generation geführt.
Die Niederlassung in Glarus wurde nach St. Gallen verlegt. Seither firmiert diese unter dem Namen Iromedica AG. Auch die Niederlassung in Wien blieb bestehen, wobei diese weiterhin unter dem Firmennamen Dr. A. & L. Schmidgall GmbH & Co KG weitergeführt wurde.
1953 wurde die Carmol-Fabrik von Dr. Adolf Schmidgall erworben. Das Unternehmen produzierte damals über 20 verschiedene Präparate mit vorwiegend pflanzlichen Inhaltsstoffen. Im Laufe der Zeit änderten sich die Bedürfnisse der Kunden, weshalb einige der damaligen Produkte nicht mehr weiter vertrieben wurden. Andere Produkte wurden an die veränderten Bedürfnisse angepasst und weiterentwickelt. Diese sind heute noch erhältlich (z.B. die klassischen Carmol Tropfen oder die Topica-Linie: Rheumasalbe, Massagefluid sowie Sportgel).
Bei der Weiterentwicklung des Sortiments wurde der Mönch nach und nach zum Markenzeichen von Carmol mit wertvollem Wiedererkennungswert. Er repräsentiert die im Produkt enthaltene Tradition gepaart mit den pflanzlichen Inhaltsstoffen aus dem Klostergarten.
Das Carmol-Sortiment wurde ständig an die Kundenbedürfnisse angepasst und erweitert. Heute gehören neben den klassischen Carmol Tropfen auch die Carmol Topica-Linie (Rheumasalbe, Massagefluid und Sportgel), Carmol Kräuterbonbons und Carmol Halspastillen zum Sortiment. Auch die fruchtigen Lutschbonbons (Kirsche, Zitrone und Orange) erfreuen sich grosser Beliebtheit. Erfahren Sie mehr dazu in unserer Produktübersicht.