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Doktorieren Sie an der PhF und haben eine spannende Veranstaltung organisiert oder eine interessante Exkursion mitgemacht? Gerne veröffentlichen wir auch Ihre Eindrücke hier, melden Sie sich per E-Mail an <email-pii>.
Self-organised working group on argument ellipsis in Turkish and Kurmanji
This working group is supported by the Graduate School through grants for self-organised working groups.
The working group on Turkish and Kurmanji plans to study argument ellipsis in the child-directed and child speech to shed light on children’s verb acquisition in two languages, Turkish and Kurmanji. It will collaborate to write a paper on comparative analysis of argument ellipsis in these languages.
To achieve this goal, the members of the working group, Sakine Cabuk Balli, Guanghao You and Ebru Ger, plan to improve the existing Turkish and Kurmanji corpora in order to be able to investigate argument ellipsis. The Turkish corpus is missing some morphological tagging and syntactic parsing. This requires the implementation of automatic parsers and manual correction of the parsed results. The Kurmanji corpus is in the process of being built with regard to transcription and annotation. Therefore, the members of the group will consult a linguist for help to check and correct the morphological tags and part of speech output in the Turkish corpus. To complete the transcription and morphological annotation of the Kurmanji corpus they will use ELAN and Toolbox.
The improvement of these corpora will greatly contribute to ongoing work as part of the PhD studies at Language Development Lab where the organisers of the working group collaborate to work on verb acquisition in the Turkish and Kurmanji languages as well as many more languages.
Following the preparation of the data for analysis, the working group will organise intensive training sessions on statistics for linguistic research, especially Bayesian statistics, so as to develop a better understanding of statistical models used in the data analysis. These two-days sessions will be led by Dr. Lena Jäger and focus on statistical models used in analysing the development of verb acquisition in child speech compared to child directed speech in the corpora collated. They will provide both, comprehensive training in the theory and hands-on practice and pave the way for analysis of the data not only in the group-members PhD studies. Sakine Cabuk Balli, Guanghao You and Ebru Ger are convinced that training in Bayesian statistics will not only serve their own goals but also those of other early-career researchers in their labs.
Computational Methods Working Group
Die «Computational Methods Working Group» wurde von der Graduiertenschule durch Fördergelder für selbstorganisierte Arbeitsgruppen unterstützt. Sie wird zudem durch einen Grant der Digital Society Initiative gefördert.
Um Social-Media-Strukturen zu verstehen oder Nachrichtenartikel automatisiert zu analysieren, werden in sozialwissenschaftlichen Fächern immer häufiger «Computational Methods» wie z. B. Machine Learning oder Netzwerkanalysen eingesetzt. Die steigende Nutzung dieser Methoden ist für Nachwuchswissenschaftler*innen nicht unproblematisch, da nun in vielen akademischen Positionen nach dem Doktorat Erfahrung in «Computational Methods» vorausgesetzt wird. Weil diese Methoden jedoch im Studium meist noch nicht vermittelt werden, müssen sich die Doktorand*innen dieses Wissen während des Doktorats selbstständig erarbeiten.
Valerie Hase, Lara Kobilke, Nico Pfiffner, Anna Staender, (IKMZ), Daniel Vogler (Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft – fög/Universität Zürich), Theresa Gessler und Ivo Bantel (Institut für Politikwissenschaft) haben deshalb eine «Computational Methods Working Group» gegründet. In dieser Arbeitsgruppe sollen Probleme von sozialwissenschaftlichen Nachwuchswissenschaftler*innen in Bezug auf «Computational Methods» interdisziplinär diskutiert und gelöst werden.
Konkret wird ein Methodenworkshop zum Thema «Text Classification in Python» durchgeführt. Die Methode der automatisierten Inhaltsanalysen stellt eine der bedeutendsten Neuerungen durch «Computational Methods» dar. Neben diesem Methodenworkshop werden ein zweitägiges Event mit dem Titel «Young Scholars in Computational Social Science» veranstaltet. Dieses gibt Doktorand*innen die Möglichkeit, mit Senior Scholars aus dem Feld der «Computational Methods» die Chancen und Hindernisse einer akademischen Karriere mit Fokus auf «Computational Methods» zu diskutieren sowie laufende Dissertationsprojekte aus einem interdisziplinären Blickwinkel inhaltlich zu besprechen. Im Anschluss werden die Senior Scholars in einer offenen Diskussionsrunde von ihrer Karriere mit Fokus auf «Computational Methods» berichten und sich den Fragen der Doktorand*innen stellen.
Weitere Informationen auf der Webseite der Working Group via http://cssmethods.uzh.ch
Arbeitsgruppe Musik auf Reisen
Die Arbeitsgruppe«Musik auf Reisen» wurde von der Graduiertenschule durch Fördergelder für selbstorganisierte Arbeitsgruppen unterstützt.
Der Drang nach Musik führte (nicht nur) Musiker und Komponistinnen seit Jahrhunderten zum Bedürfnis oder zur Notwendigkeit zu reisen. Die Typologie der „Musiker-Reise“ ist dabei vielfältig: Konzertreisen, Bildungs- und Fortbildungsreisen, Werbe- und Bewerbungsreisen, Geschäftsreisen und Musikexpeditionen... Auch politisch oder gesellschaftlich bedingte Migrations- und Emigrationsbewegungen können betrachtet werden. Angesichts dieser umfassenden Relevanz kommen die meisten Doktorierenden der Musikwissenschaft (und auch benachbarter Fachbereiche) in der einen oder anderen Form mit dem Thema «Musik auf Reisen» in Berührung und das Thema verbindet unterschiedliche Forschungsschwerpunkte.
Die von Esma Cerkovnik, Severin Kolb, Franziska Reich und David Reißfelder gegründete Arbeitsgruppe soll ein Forum bieten, in dem die Schwerpunkte Mobilität und Reisen methodisch vertieft, der Austausch zwischen den Doktorierenden im grösseren Kontext der jeweiligen Doktoratsthemen gestärkt und die gemeinsame Forschungsarbeit gefördert werden können. Das Augenmerk liegt dabei nicht auf einem Musik-Ort und seiner musikalischklanglichen Prägung, wie dies im Sinne der Soundscape-Forschung üblich ist, sondern auf Musik und Musiker*innen, die in ihrer Bewegung durch Landschaften und Orte erforscht werden.
An vier Arbeitstreffen, die auch von Doktorierenden anderer Fachbereiche besucht werden können, wird zunächst über spezifische Erarbeitungsformen des Themengebiets und Darstellungsweisen der Forschungsergebnisse diskutiert werden.
Danach soll der Austausch mit internationalen Forschenden gefördert werden; die Arbeitsgruppe wird in diesem Zuge einen Experten/eine Expertin für Mobilität und Migration von Musikerinnen und Musikern für einen Gastvortrag ins Musikwissenschaftliche Institut einladen und gemeinsam mit Dr. Lenka Hlávková (Zirkulation von Musik und Musikern im spätmittelalterlichen Zentraleuropa), Prof. Dr. Marc Niubo (Italienische Oper in Zentraleuropa, 18. Jahrhundert) und Doktorierenden des Musikwissenschaftlichen Instituts der Karls-Universität Prag ein zweitägiges Kolloquium veranstalten.
Schreibretraite für Doktorierende der Kunstgeschichte
Die «Schreibretraite für Doktorierende der Kunstgeschichte» wird von der Graduiertenschule durch Fördergelder für selbstorganisierte Arbeitsgruppen unterstützt.
Die Weiterentwicklung der Schreibkompetenz ist für Doktorierende eine wichtige Voraussetzung, um die Dissertation zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Weder im Studium noch in der Doktoratsausbildung wird diesem Umstand jedoch genügend Rechnung getragen. Diese Lücke werden Virginia Marano, Patricia Lenz, Jonas Schnydrig, Vicky Kiefer und Ayse Pamuk mit der Organisation einer Schreibretraite füllen. Die Retraite soll die Schreibkompetenz der Teilnehmenden erweitern und deren Identität als Schreibende stärken. Sie soll ihnen ermöglichen, sich mit Peers auszutauschen und vor allem, substantielle Fortschritte im Schreiben der Dissertation zu erzielen.
Damit die Teilnehmenden sich ganz auf ihr Schreiben fokussieren können, wird die eine Woche dauernde Retraite an einem ruhigen Ort in den Bergen durchgeführt und von der Schreibberaterin Dr. Susanna Blaser-Meier geleitet. Dr. Blaser-Meier wird der Gruppe verschiedene Schreibmethoden vermitteln. Täglich kann in ruhiger Atmosphäre am eigenen Schreibprojekt geschrieben und das selbstreflexive Schreiben sowie das Verfassen von Metatexten über das eigene Schreibhandeln geübt werden. Auch werden der eigene Schreibtyp bestimmt und typengerechte Massnahmen vorgeschlagen. Nach Bedarf werden die Teilnehmenden auch individuell beraten, damit sie ihren produktiven Arbeitsrhythmus finden können.
Daneben werden sich die Teilnehmenden gezielt gegenseitiges Feedback zu den geschriebenen Texten geben und konstruktives und wohlwollendes Peer-Feedback einüben. Die entsprechenden Methoden werden ebenfalls durch die Schreibberaterin vermittelt.
Zu Gast an der Harvard University: Internationale Erfahrungen für Doktorierende der Erziehungswissenschaft
Vom 8. bis zum 22. September 2019 folgten drei Zürcher Doktorierende der Erziehungswissenschaft und ein Zürcher Professor einer Einladung an die Harvard University. Als Gastwissenschaftler*innen an der Graduate School of Education in Zusammenarbeit mit dem Harvard History Department haben sie internationale Kontakte geknüpft, geforscht, und allgemein Erfahrungen in ihrem Arbeitsbereich gesammelt. Das internationale Pilotprogramm wurde vom Graduate Campus der UZH und der Movetia Stiftung finanziell unterstützt. Der Aufenthalt stand unter dem Arbeitsthema “The Funding of Higher Education: Different Objectives in Switzerland, the UK and the USA.”
Hier lesen Sie den Exkursionsbericht (PDF, 15355 KB).