Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03288.jsonl.gz/2175

Die Qualität eines Futtermittels wird nicht allein durch seinen Nährstoffgehalt, die enthaltenen Rohstoffe oder die Bekömmlichkeit bestimmt. Auch sein Aussehen und seinen sensorischen Eigenschaften sind nicht allein dafür ausschlaggebend, sondern vor allem sein hygienischer Zustand. Der vorliegende Artikel stellt eine Methode zur Bewertung der mikrobiologischen Qualität von Futtermitteln sowie deren Umsetzung in Europa, mit Schwerpunkt auf den deutschsprachigen Ländern, vor. Dabei geht er auch auf die Entwicklung der in einem Futtermittel enthaltenen Mikroorganismenpopulationen ein, von der Ernte der Rohstoffe bis hin zur Lagerung. Bestimmte Keime (Indikatorkeime) dienen bei dieser Untersuchung als Orientierung. Für diese als Indikator dienenden Mikroorganismen wurden Orientierungswerte für die am häufigsten eingesetzten Futtermittel und die am häufigsten verwendeten Rohstoffe festgelegt. Der Artikel stellt die Ergebnisse eines Kooperationsprojekts vor, welches auf Initiative der deutschen Landwirtschaftlichen Untersuchungsund Forschungsanstalten (LUFA) mit Partnern in mehreren europäischen Ländern, u.a. auch aus der Schweiz, durchgeführt wurde.
Das Stallklima hat einen grossen Einfluss auf die Gesundheit der Atemwege von Pferden. Im Rahmen einer Studie über die Qualität des Raumklimas wurden drei verschiedene Lüftungssysteme getestet.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.