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Erneut fehlt nur wenig zum ersten Sieg eines Schweizers in einem Hauptevent am CSI Basel. Romain Duguet flitzt im LGT-Preis auf Quorida de Treho nur um 26 Hundertstel am Triumph vorbei.
Einzig der deutsche Weltcupsieger Daniel Deusser verhinderte Duguets grössten Erfolg. Nach Ludger Beerbaum vor zwei Jahren und Marco Kutscher vor Jahresfrist stand mit Deusser wiederum ein deutscher Reiter ganz vorne bei der Preisverteilung. Als drittletzter Reiter im Stechen setzte der Weltcupsieger auf seiner Fuchsstute Espyrante alles auf eine Karte, lockerte alle Bremsen und fing den zuvor ebenfalls alles riskierenden Duguet noch ab. Als zweitbester Schweizer klassierte sich der Zürcher Martin Fuchs nach einem Abwurf am dritten Hindernis des Stechens mit PSG Future als Zehnter.
18'750 Franken strich Deusser für seinen Geniestreich ein, mit 15'000 Franken wurde der im Herbst 2012 eingebürgerte Franzose belohnt. Duguet war im vergangenen Sommer WM-Ersatzreiter der Schweizer Equipe und sprang mit einem Doppelnuller im Nationenpreis von Lummen erstmals so richtig ins Rampenlicht.
Wie im Championat am Donnerstag erreichten im LGT-Preis erneut 14 Reiter die Barrage, nicht aber Favoriten wie Steve Guerdat, Pius Schwizer, Marcus Ehning oder der Weltranglistenerste Scott Brash mit Hello Sanctos, der im kniffligen Grundkurs 12 Punkte sammelte.