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Alexis Monney mit Karriere-Bestresultat
Der 23-Jährige aus dem Vivisbachbezirk hat es bei der Lauberhorn-Abfahrt unter die Top 10 geschafft.
Die Abfahrt am Lauberhorn in Wengen war erst Monneys zehnte Weltcup-Abfahrt überhaupt. Auf der Lauberhorn-Strecke fuhr er zum ersten Mal beim Training am Mittwoch. Gleich bei seiner ersten Lauberhornabfahrt schaffte Monney sein klar bestes Resultat seiner Karriere, mit dem ersten Top-10 Platz im Weltcup.
Gewinner der verkürzten Lauberhorn-Abfahrt vom Samstag war Aleksander Kilde. Wie im Vorjahr setzte er sich gegen Marco Odermatt durch. Beat Feuz wird in seinem letzten Lauberhornrennen Fünfter.
Kilde triumphierte vom Reservestart oberhalb des Hundschopfs mit 88 Hundertsteln Vorsprung und schaffte damit das Wengen-Double, nachdem der Norweger am Freitag bereits im Super-G triumphiert hatte. Platz 3 ging an den Italiener Mattia Casse.
Ein letzter Ritt für Beat Feuz in Wengen
Feuz, der dreifache Wengen-Sieger, der nach Kitzbühel zurücktreten wird, verpasste das Podest um 24 Hundertstel. Vor dem Emmentaler reihte sich auch noch Vincent Kriechmayr ein, hinter ihm der mit Nummer 31 vorgepreschte österreichische Technikspezialist Marco Schwarz.
Mit Niels Hintermann und Gilles Roulin klassierten sich zwei weitere Schweizer in den Top 10. Hintermann, der Schnellste im ersten Training vom Mittwoch, und Roulin belegten die Ränge 7 und 8. Als Dreizehnter mischte auch Stefan Rogentin, tags zuvor Zweiter im Super-G, wiederum in den vorderen Rängen mit.
Kilde untermauerte derweil seinen Status als bester Abfahrer der Gegenwart. Der Disziplinensieger der Vorsaison und Gesamtweltcupsieger von 2019/20 gewann seine bereits vierte Abfahrt in diesem Winter. Er hält in der schnellsten Disziplin nun bei zehn Weltcupsiegen und ist zusammen mit Lasse Kjus der zweiterfolgreichste norwegische Abfahrer hinter Aksel Lund Svindal (14 Siege).
Odermatt schaffte es zum achten Mal auf das Abfahrtspodest - zum siebten Mal innerhalb eines Jahres und zum siebten Mal als Zweiter. Mehr Podestplätze ohne einen Sieg reihte einzig der Österreicher Heinrich Messner Ende der Sechziger- und Anfang der Siebzigerjahre aneinander.