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Die Entwicklung der Agrarpreise über die letzten acht Jahrhunderte lässt sich in vier Phasen aufteilen. Die ersten drei Phasen waren geprägt durch Auf- und Abschwungperioden. Diese hingen bis Mitte des 19. Jahrhunderts eng zusammen mit der Bevölkerungsentwicklung sowie dem Auftreten von Kriegen und Seuchen. In der vierten Phase ab Ende des 19. Jahrhunderts entkoppelten sich die Preise jedoch zusehends von der Bevölkerungsentwicklung. Die Preise nahmen laufend ab, während die Bevölkerung stark wuchs. Entscheidend geprägt hat diese Entwicklung die Industrialisierung. Seit 2000 zeigt die Preisentwicklung wieder nach oben. Beginnt nun eine neue Phase mit einem steigenden Preistrend? Verschiedene Gründe sprechen dafür. Die Geschichte zeigt, in welche Richtung die Agrarpreise aufgrund des Bevölkerungswachstums, des Klimawandels und der Energieknappheit steuern können.
Der Landwirtschaftssektor als Ganzes erwies sich als robust gegenüber dem COVID-19-Schock. Doch wie wirkte sich die Pandemie auf die einzelnen Unternehmen dieses Sektors aus? Am Beispiel der Schweiz zeigen wir erstmals auf, wie Importeure landwirtschaftlicher Erzeugnisse die Pandemie wirtschaftlich überstanden haben.
Die agrarökonomische Forschung verwendet eine Vielzahl von Methoden und Ansätzen, um bestehende und neue politische Massnahmen zu beurteilen. Dies ist die Grundlage für eine Agrarpolitik, die nachweislich etwas bewirkt, also evidenzbasiert ist.
Agroscope hat die landwirtschaftlichen Veränderungen der letzten zwanzig Jahre in drei Schweizer Regionen untersucht und sie mit drei Visionen verglichen: Avenir Suisse, Schweizerischer Bauernverband sowie Vereinigung Landwirtschaft mit Zukunft.