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Die Karotte (Daucus carota L.) ist eines der beliebtesten Gemüse aus einheimischer Produktion. Einer der Hauptfaktoren, der die Beliebtheit von Karotten einschränkt, ist das Auftreten von Bitterkeit. Diese wird durch die phenolische Verbindung Isocumarin verursacht. Ungünstige Bedingungen können die Karotte vor oder nach der Ernte in einen Stresszustand versetzen und zu Bitterkeit führen. Untersuchungen zur Biosynthese von Isocumarin zeigten, dass diese Verbindung über den Acetat-Malonat-Syntheseweg gebildet wird und nicht, wie die meisten phenolischen Komponenten, über den Shikimat-Syntheseweg. Konsumententests, sensorische Beurteilung durch geschulte Prüfer und Laboranalysen ergaben, dass Isocumarin in Mengen von mehr als 10 mg/kg die Essqualität beeinträchtigt. Karotten, die nach optimalen Anbau- und Lagerbedingungen zum Konsumenten gelangen, zeichnen sich durch geringen Isocumaringehalt aus, sind süsslich und nicht bitter.
Herbizidresistenzen bei Unkräutern sind weltweit ein zunehmendes Problem. Das Herbizidresistenz-Monitoring in der Schweiz soll dazu beitragen, die Mechanismen, die zu diesen Resistenzen führen, besser zu verstehen und den Herbizideinsatz besser zu steuern.
Agroscope hat Pflanzenschutzstrategien im Apfelanbau verglichen. Durch die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln verminderten sich die lokalen ökotoxikologischen Risiken, es ergaben sich aber andere Zielkonflikte bezüglich Umwelt und Wirtschaftlichkeit.
Bt-Mais ist durch Eiweisse des Bakteriums Bacillus thuringiensis vor Frass durch bestimmte Insekten geschützt. Eine neue, systematische Auswertung von weltweiten Felddaten bestätigt, dass Nichtzielorganismen in Bt-Mais weitgehend geschont werden.