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Oscar Velásquez, Alessandro Pittini, Benjamin Gonçalves und Freddy Benitez haben zusammengefunden, um NUNA zu gründen; eine Band, die ihre eigene Musik schafft, indem sie die fundierte Erfahrung ihrer Mitglieder in verschiedenen Genres hervorhebt und kombiniert. Die einzelnen Musiker schöpfen aus Elementen ihrer Herkunftsländer, den eigenen kulturellen Wurzeln und ihrer akademischen Ausbildung, um eine ganz eigene Klangsprache zu erforschen. Oscar Velásquez lässt traditionelle lateinamerikanische Melodien mit klassischer Musik und Jazz verschmelzen, Alessandro Pittini verschränkt Jazzharmonien und -improvisationen mit feinen Flamenco-Einflüssen, Benjamin Gonçalves experimentiert auf der Grundlage afrikanischer und brasilianischer Musik, und Freddy Benitez gibt den Takt mit seinen Afro-Latin-Grooves und -Rhythmen vor.
Oscar Velásquez (cl, sax) wuchs in Kolumbien auf und lernte im Alter von neun Jahren Blockflöte zu spielen. Seine Neugier brachte ihn dazu, diverse Instrumente auszuprobieren und spielen zu lernen. 2004 schliesst er das Musikstudium in Klarinette ab und spielt anschliessend mehrere Jahre in verschiedenen Orchestern und Bands in Kolumbien. Er tourt mehrmals durch Europa, Asien, Mittel- und Südamerika und wirkt bei Musikproduktionen aus unterschiedlichen Genres in Kolumbien, Ecuador, Norwegen und der Schweiz mit. Seit 2013 lebt und arbeitet er als Musikpädagoge und freischaffender Musiker in der Schweiz und spielt in verschiedenen Formationen.
Alessandro Pittini (g), der Gitarrist mit schweizerisch-italienischen Wurzeln, hat an der ZHdK mit Schwerpunkt Jazz/Pop studiert bei Chris Wiesendanger und klassische Gitarre bei Markus Hochuli. Er spielte in verschiedenen Formationen wie Bardia Charaf Groupe, Yumi Ito Trio, Yuri Goloubev Trio, Philipp Eden Quintett und im Duo mit Chris Wiesendanger. Als Liebhaber des Flamencos, zog es ihn 2017 nach Madrid, wo er sich intensiv mit diesem Genre auseinandergesetzt hat. Seit 2018 unterrichtet er an der Musikschule Weinfelden und tritt mit verschiedenen Bands auf.
Benjamin Kissola Gonçalves (b) ist ein brasilianischer Bassist und Komponist mit kongolesischen und angolanischen Wurzeln. Schon als Teenager spielte er in der Familien-Band seiner Eltern Gospel und afrikanische Musik. Von 2007 bis 2012 studierte er Jazz-Bass, ebenfalls an der ZHdK in Zürich, bei Rätus Flisch, Uli Heinzler und Dominique Girod. Nach dem Studium entdeckte er seine Liebe für südamerikanische und karibische Musik und lebte von 2013 bis 2018 einen zweiten Wohnsitz in São Paulo, Brasilien. Seit 2019 lebt er wieder in der Schweiz, komponiert und spielt in verschiedenen Formationen Gospel, Hip Hop, afrikanische, karibische und südamerikanische Musik.
Freddy Benitez (perc), geboren in Kolumbien und aufgewachsen in Ecuador, trägt den Rhythmus im Blut. Bereits sein Vater war ein begeisterter Perkussionist, wodurch Freddy schon in jungen Jahren angefangen hat zu spielen, dazumal ohne Instrumente sondern mit dem, was sich finden liess, Möbelstücke und seine blossen Hände. Seit 2008 lebt Freddy in der Schweiz. Von 2010 bis 2015 studierte er Perkussion mit Schwerpunkt Jazz an der Hochschule Luzern. Seit 2015 unterrichtet er bei MKZ Musikschule Konservatorium Zürich und ist Perkussionist in diversen Bands.