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Gottéron verlor neun der letzten elf und 12 der letzten 15 Partien. In Anbetracht der aktuellen Tristesse genehmigte sich Fribourg einen Blick zurück auf vergangene, bessere Zeiten. Vor der Partie wurden die Rückennummern der einstigen Schlüsselspieler Benny Plüss (Nummer 13) und Shawn Heins (44) ans Hallendach hochgezogen. Und während des Spiels gegen Bern schürte der noch nicht 20-jährige Nathan Marchon mit seinem 1:1-Ausgleich Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Marchon erzielte am Freitag und Samstag seine ersten beiden Karrierentore.
Daneben passte bei Fribourg aber wiederum wenig zusammen. Nach 130 Sekunden führte Bern bereits 1:0, weil Marc Abplanalp den Puck in der eigenen Gefahrenzone gegen Gian-Andrea Randegger vertändelt hatte. Gottéron leistete sich zuviele Strafen und kassierte zwei Gegentreffer in Unterzahl.
Die aufregendsten Momente spielten sich nach 27 Minuten ab: Zuerst glichen Alexandre Picard und Killian Mottet mit Weitschüssen für Fribourg innerhalb von 13 Sekunden (!) vom 1:3 zum 3:3 aus, nur 70 Sekunden später brachte Beat Gerber den SC Bern wieder in Führung. Anschliessend verwaltete Bern den Vorsprung ohne Probleme.