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Laut «20 Minuten» hat sich eine Familie aus dem Fürstentum Liechtenstein gemeldet und Marija die Stelle angeboten. Marija muss die Schweiz verlassen, da ihre Mutter eine Frist verpasst hat.
Mit der Stelle als Au-pair könnte Marija immerhin in der Nähe bleiben und müsste nicht zurück nach Serbien. Allerdings könnte Marija nur ein Jahr dort arbeiten. «Vielleicht gibt es doch noch eine langfristige Lösung», sagt Armin Kekic, Marijas Fussballtrainer beim FC Balzers, gegenüber «20 Minuten».
Der Liechtensteiner Regierungschef-Stellvertreter Thomas Zweifelhofer bestätigt gegenüber der Pendlerzeitung, dass dieses Angebot für mindestens ein Jahr legal ist. Auch er unterstützt die 17-Jährige und hofft, dass sich eine langfristige Lösung ergibt.
Die 17-jährige Marija ist in der Schweiz gut integriert, spielt beim FC Balzers und hätte auch eine Lehrstelle als Fachfrau Gesundheit antreten sollen. Allerdings konnte sie dies wegen ihrem Aufenthaltsstatus nicht.
In Serbien hat die 17-Jährige einen Vater, der sie laut eigenen Aussagen schlägt, und eine depressive Tante. «Die Misshandlungen des Vaters wurden dokumentiert und die Dokumente wurden aus Serbien angefordert», sagt Kekic gegenüber «20 Minuten». Diese Dokumente werde man der Regierung geben und darauf hoffen, dass der «Fall Marija» doch noch als Härtefall eingestuft wird.
(red.)