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Die Geschichte des Rollstuhls
Sie beginnt in den 1970er-Jahren mit modifizierten Alltagsrollstühlen und Eigenbauten, die etwa bei ersten Rennen in Meckenbeuren auf Distanzen um 20 km eingesetzt wurden. 1980, kurz nach den Paralympics in Arnheim, entwickelte Errol Marklein mit der Firma Sopur den Track. Dieser gehörte wie der aus den USA stammende Top End zu den ersten seriell hergestellten Rennrollstühlen der Welt. Die frühen Modelle waren noch vierrädrig, was sich aber als Nachteil erwies: Durch die geringe Spurtreue waren zu viele Richtungskorrekturen notwendig, was sich negativ auf die Geschwindigkeit auswirkte. Spätere Modelle waren deshalb nur noch dreirädrig und hatten kaum mehr Ähnlichkeit mit Alltagsrollstühlen. Ab 1983 wurden leichtere und grössere Laufräder als bisher verwendet, ab 1985 nutzte man auch deutlich grössere Vorderräder und ergonomischere Sitzlösungen, ab 1986 wurden die Füße der Fahrer immer weiter nach hinten verlagert, um eine dynamischere Sitzposition zu erreichen. Dreirädrige Modelle setzten sich endgültig ab 1987 durch, ab 1989 war ein integrierter Lenkmechanismus für die Stadionkurven üblich, danach veränderte sich das Design der Rennrollstühle, abgesehen von einer Verlängerung des Rahmens, nicht mehr entscheidend.
Der Rennstuhl
Ein Rennrollstuhl ist ein Sportgerät, welches Rollstuhlfahrern die Möglichkeit gibt einen Sport, welcher dem des Laufens in der Leichtathletik sehr ähnlich ist, auszuüben. Dabei sind fast alle Distanzen, wie in der Leichtathletik der Fussgänger, als Wettkampfstrecke möglich.
Das Handbike
Es gibt zwei Grundtypen: das Adaptivbike, welches an fast jeden handelsüblichen Rollstuhl montiert werden kann, und das reine Rennbike, das ohne Rollstuhl auskommt. Das Adaptivbike eignet sich für den Alltagsgebrauch und für mittellange Touren, während das Rennbike eigentlich nur für Rennen bzw. das Training geeignet ist.