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Einen Tag, nachdem sie in überlegener Manier ihren elften Weltcupsieg feierte, wird die Schweizer Skicrosserin Fanny Smith am Weltcup in Tegernsee (De) beim zweiten Rennen im Final disqualifiziert.
Die Jury taxierte einen Zweikampf zwischen Smith und der österreichischen Weltmeisterin Andrea Limbacher als unfair. Das neuerliche Vorstossen in den Final wurde für die Westschweizerin deshalb wertlos; Smith erhielt nach der Aktion keine Weltcuppunkte. Dies ist deshalb besonders ärgerlich, weil Smiths Rückstand in der Weltcupwertung auf die in diesem Rennen siegreiche Gesamtführende Anna Holmlund (Sd) von 8 auf 108 Punkte anwuchs.
Die Entscheidung um den Gesamtsieg wird am 13./14. März in Megève fallen, wo die letzten beiden Wettkämpfe der Saison stattfinden werden. (si)
21. Februar 2010: Begeistert begrüsst die Welt eine neue Sportart bei Olympischen Spielen. Der erste Skicross-Olympiasieger kommt aus der Schweiz: Mike Schmid. Das Gold bringt nicht nur viel Popularität, es markiert auch den Beginn einer unendlichen Leidensgeschichte.
Als in Vancouver zum ersten Mal um Olympiamedaillen im Skicross gefahren wird, steht ein Berner Oberländer als grosser Favorit am Start: Mike Schmid. Er ist der unumstrittene Leader im Schweizer Team, führt im Gesamtweltcup und kann sich laut Mannschaftskollege Beni Hofer «eigentlich nur selber schlagen.»
Diesen Gefallen tut Schmid seinen Gegnern nicht. Erst stellt der 26-Jährige in der Qualifikation die Bestzeit auf. Danach fährt der Strassenbauer aus Frutigen BE in Achtel-, Viertel- und …