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Claude Monet
1840, Paris – 1926, Giverny
Der französische Maler lernte u.a. bei dem Freilichtmaler Eugène Boudin und studierte ab 1859 in Paris, wo er Bekanntschaft mit Pissarro, Bazille, Sisley und Renoir machte. Sein Werk „Impression, soleil levant" verleitete Kritiker, ihn auf der ersten Impressionisten-Ausstellung 1874 in Paris als "Impressionisten" zu verspotteten und begründete somit eine der wichtigsten Kunstrichtungen des 20. Jahrhunderts. Mit Beginn des deutsch-französischen Kriegs 1871 floh er nach London, wo Gemälde von Turner und Constable ihn stark beeindruckten und der Kunsthändler Durand-Ruel sich seiner annahm. Nach seinem Umzug nach Giverny widmete er sich intensiv der Abhängigkeit der Formen und Farben von Licht-, Luft- und Zeitverhältnissen in Bildfolgen. Vor allem der Garten mit den Seerosenteichen wurde Inspirationsquelle für seine berühmten Seerosenbilder, die dort ab 1899 entstanden und in seinen letzten Werken bereits Elemente des Expressionismus enthielten.