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Die Eckdaten der Firmengeschichte sind gleichzeitig Meilensteine, die die AMAG im Prozess der Motorisierung der Schweiz gesetzt hat. Ein Prozess, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf der technischen Ebene einsetzte, später aber mit unglaublicher Wirkung auch Wirtschaft und Gesellschaft beeinflusste. Das Auto als Statussymbol von gestern wurde erschwinglich, womit sich die enge Bindung der Bevölkerung an einen Ort lockerte. Der praktische Lebenshorizont erweiterte sich, die Menschen wurden mit Freiheiten konfrontiert, von denen sie zuvor nur träumen konnten.
Zu Beginn dieser Entwicklung gründete Walter Haefner 1945 die AMAG Automobil- und Motoren AG und importierte englische und amerikanische Produkte. Aber erst mit der Unterzeichnung des Importvertrages für Volkswagen, am 29. April 1948, wurde die AMAG definitiv zum starken Antrieb des Motorisierungsprozesses in der Schweiz. Der Volkswagen symbolisierte wie kein anderes Auto den Eintritt aller sozialen Schichten in die mobile Gesellschaft. Die Partnerschaft mit Volkswagen bewährte sich, weitere Marken kamen hinzu: 1967 Audi, 1984 SEAT, 1992 Skoda.
1957 eröffnete die AMAG in Buchs (ZH) das Zentralersatzteillager, das bis heute laufend ausgebaut und modernisiert wird. Und mit der Eröffnung des AMAG Auslieferungszentrums im Birrfeld bei Lupfig (AG) entstand 1965, angebunden an das internationale Schienennetz, im Schnittpunkt der Nord-Süd- und der Ost-West Autobahntangente ein strategisch wichtiger Standort des Unternehmens.
Das Fazit dieser traditionsreichen Firmengeschichte: Die Vision Walter Haefners, die er damals bei der Gründung der AMAG Automobil- und Motoren AG hatte, die Schweiz mit hochwertigen Auto-Marken zu versorgen, wird auch heute noch – mehr denn je – umgesetzt und gelebt.