Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/76496

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird aufgefordert, die Durchführung einer nationalen Klimakonferenz zu prüfen. An der Konferenz sollen sich alle wichtigen Akteure aus nationaler, kantonaler und kommunaler Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, NGO usw. an einen Tisch setzen. Ziel der Konferenz ist es, gemeinsam geeignete Handlungsstrategien zur schnellen Reduktion der Treibhausgase in der Schweiz zu erarbeiten und festzulegen. Einerseits soll die Schweiz damit sicherstellen, dass sie die Kyoto-Ziele erreichen kann. Andererseits soll die Konferenz auch Wege aufzeigen, um im nächsten Jahrzehnt den Ausstoss von Treibhausgasen in der Schweiz massiv zu senken.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat teilt die Meinung, dass eine breitabgestützte Klimapolitik nur in enger Konsultation mit den betroffenen Kreisen erarbeitet werden kann. Als Schnittstelle zwischen Forschung, Wirtschaft und Verwaltung wurde daher bereits im Jahre 1996 ein beratendes Organ für Fragen der Klimaänderung (Organe consultatif sur les changements climatiques, OcCC) eingerichtet. Umwelt- und Wirtschaftsverbände sowie Vertreter von Wissenschaft und Kantonen werden zudem regelmässig im Rahmen von konferenziellen Anhörungen und Workshops einbezogen. Zur Vorbereitung der letztjährigen Klimakonferenz in Nairobi hat die Schweiz im September 2006 gemeinsam mit Kenia rund 40 Länder nach Rüschlikon eingeladen.</p><p>Der Bundesrat will den klimapolitischen Prozess auch weiterhin mit solchen gezielten, adressatengerechten und ergebnisorientierten Veranstaltungen vorantreiben. Er ist der Ansicht, dass damit dem Anliegen der Postulantin besser Rechnung getragen werden kann als mit einer einzigen, grossangelegten nationalen Klimakonferenz.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.