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The Giant Buddhas
Ein Dokumentarfilm von Christian Frei
35mm, color, 1:1.85, Dolby Digital, 95 Min.,CH 2005
Buch, Regie, Schnitt: Christian Frei
Kamera: Peter Indergand scs
Schnittassistenz: Denise Zabalaga
Sound Design and Mix: Florian Eidenbenz
Visual Effects: Patrick Lindenmaier, Paul Avondet
Sprecher: Stefan Kurt (Deutsch), Peter Mettler (Englisch)
Musik: Philip Glass, Jan Garbarek, Steve Kuhn, Arvo Pärt
Musikberater: Manfred Eicher
Produktion: Christian Frei
Co-Production: SF DRS, ZDF/arte, suissimage
Gedreht wurde der Film in den Original-Sprachen Dari, Arabisch, Mandarin, Französisch und Englisch.
Untertitel: Französisch
Mit:
Nelofer Pazira: Schriftstellerin und Journalistin
Xuanzang: Wandermönch 602 - 664 AD
Sayyed Mirza Hussain: Höhlenbewohner in Bamiyan
Taysir Alony: TV-Journalist "Al Jazeera"
Zémaryalaï Tarzi: Archäologe
Kameramann Peter Indergand und Regisseur Christian Frei waren zwischen März 2003 und Dezember 2004 während 14 Wochen in sieben verschiedenen Ländern am Drehen. Zusammen mit den 6-wöchigen Recherchen dauerte die Filmreise ein halbes Jahr.
Statement von Christian Frei:
"Ich sehe meinen Film als eine Hymne auf die Vielfalt von Meinungen, Religionen und Kulturen. Niemand - weder die Taliban noch die US-amerikanische Politik - soll dem Rest der Welt eine Homogenität und Standardisierung aufnötigen. Die Gelassenheit, mit der ich vom fanatischen Bildersturm der Taliban erzähle, ist denn auch meine politische Botschaft. Natürlich ist es ein Akt der Ignoranz, einer wehrlosen Statue den Kopf abzuschlagen und sie zu zerstören. Aber die Reaktion auf diese Ignoranz darf nicht ebenso ignorant sein.
Die Dreharbeiten für den Film begannen zwei Wochen vor dem Ausbruch des Irak-Krieges im März 2003. Und es gelang Kameramann Peter Indergand und mir, den Starreporter Taysir Alony des TV-Senders "Al Jazeera" zu interviewen. Er war der einzige Journalist, der die Sprengung der Bamiyan Buddhas filmen konnte. Ich wusste, dass er hervorragende Kontakte hatte zum innersten Zirkel von Al-Kaida und zu Osama bin Laden. Dennoch war ich schockiert, als Taysir wenige Wochen nach den Dreharbeiten in Spanien verhaftet wurde. Der Staatsanwalt wirft ihm vor, regelmässig mit Terroristen telefoniert und sie unterstützt zu haben.
Die Sprengung der zwei kolossalen Buddhas im abgelegenen Bamiyan-Tal im März 2001 war ein Auftakt. Sechs Monate später folgten die Angriffe auf die Twin Towers in New York. Doch "The Giant Buddhas" ist kein Film über Terror, sondern vielmehr ein Film über die Vergänglichkeit an sich, ein Film über den Verlust kultureller Identität, über die Suche nach Wahrheit, Schönheit und Vielfalt. Mich hat einfach interessiert, von einem Ereignis, das die Welt erschütterte, auszugehen und mich auf eine Filmreise zu begeben.
Eine Reise entlang jener facettenreichen Linie, die Menschen und Kulturen gleichermassen trennt und verbindet."
Christian Frei ist anwesend