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- Jan Schroder |
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Mit mageren Zahlen ist der US-amerikanische Bekleidungshändler Lands’ End ins Geschäftsjahr 2017/18 gestartet. Im ersten Quartal, das am 28. April endete, musste das Unternehmen aus Dodgeville einen Umsatzrückgang hinnehmen. Zudem rutschte es tiefer in die roten Zahlen.
Im Vergleich zum Vorjahresquartal sank der Umsatz um 1,9 Prozent auf 268,4 Millionen US-Dollar (238,5 Millionen Euro). Im Versandgeschäft schrumpften die Erlöse um 1,7 Prozent auf 228,3 Millionen US-Dollar, im stationären Einzelhandel um 2,8 Prozent auf 40,0 Millionen US-Dollar. Diesen Rückgang begründete das Unternehmen mit der Schließung einiger Shops in den Kaufhäusern der Handelskette Sears. Auf vergleichbarer Fläche stiegen die Umsätze im Stationärgeschäft demnach um 2,1 Prozent.
Eine niedrigere Bruttomarge, umfangreichere Wertberichtigungen und negative Sondereffekte, darunter Kosten für die Verlegung zahlreicher Arbeitsplätzen von New York nach Dodgeville, sorgten für einen höheren Verlust: Der Nettofehlbetrag stieg um 36,1 Prozent auf 7,8 Millionen US-Dollar (7,0 Millionen Euro).
CEO Jerome Griffith sah trotzdem „ermutigende Signale“, etwa das flächenbereinigte Umsatzwachstum in den eigenen Stores. Das Unternehmen werde sich nun weiter auf die Umsetzung seiner strategischen Maßnahmen konzentrieren, so Griffith. Dazu zählte er den Aufbau eines „der Marke entsprechenden“ Produktsortiments, die stärkere Ausrichtung der Marketingaktivitäten auf die Kundenbedürfnisse und den Ausbau der Omni-Channel-Angebote.Foto: Lands’ End