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Vladimir Nabokovs Lolita ist ein Werk, dessen Geschichte mich mit tiefen Gefühlen zurückließ, die gleichzeitig schön und hässlich waren.
Vladimir Nabokov wird am 22. April 1899 in St. Petersburg geboren. Nach der Oktoberrevolution flieht die Familie 1919 nach Westeuropa. 1919-1922 in Cambridge Studium der russischen und französischen Literatur. 1922-1937 in Berlin, erste Veröffentlichungen, meist unter dem Pseudonym W. Sirin. 1937-1940 nach der Flucht aus Nazideutschland in Südfrankreich und in Paris, seit 1940 in den USA. 1961-1977 wohnt Nabokov im Palace Hotel in Montreux. Er stirbt am 2. Juli 1977.
Maria Carlsson ist seit Ende der Fünfzigerjahre als Übersetzerin angloamerikanischer belletristischer Werke tätig. Sie ist vor allem mit den Übertragungen der Romane und Erzählungen John Updikes hervorgetreten. 1994 wurde sie mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis und 2oo2 mit dem Helmut-M. Braem-Übersetzerpreis ausgezeichnet.
Kurt Kusenberg wurde als Sohn des deutschen Ingenieurs Carl Kusenberg und dessen Frau Emmy im Jahre 1904 in Göteborg geboren. Er verbrachte seine Kindheit in Lissabon. Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges kehrte die Familie nach Deutschland zurück und liess sich in Wiesbaden nieder.
Ab 1922 studierte er zunächst in München Kunstgeschichte. 1925 wechselte er nach Berlin und im Wintersemester 1926 nach Freiburg im Breisgau. Dort promovierte er im Dezember 1928 mit einer Arbeit zu Rosso Fiorentino. Bereits während seines Studiums reiste er durch Italien, Spanien und Frankreich. 1929 arbeitete er vorübergehend im Berliner Kunsthandel.
1930 schrieb er als Kritiker für die Weltkunst und die Vossische Zeitung. Danach war er Chefredakteur der Zeitschrift "Die Koralle". Ab 1947 wurde Kusenberg Lektor des Rowohlt Verlags. Ab den 1950er Jahren veröffentlichte er als Schriftsteller auch eigene Bände mit Kurzgeschichten, die häufig in groteske, versponnene Welten führen, in denen sich Phantastik und Realität vermischen. Ab 1958 gab er die Reihe rororo monographien heraus. Er starb 1983 in Hamburg.
Dieter E. Zimmer, geb. 1934, ist freier Autor und Übersetzer. Von 1959–1999 war er Redakteur bei DIE ZEIT, davon 1973–1977 Leiter des Feuilletons, danach als Wissenschaftsjournalist mit den Schwerpunkten Psychologie, Biologie, Medizin und Linguistik. Neben zahlreichen weiteren Auszeichnungen erhielt er den Preis für Wissenschaftspublizistik der Deutschen Gesellschaft für Psychologie. Bei Rowohlt ist er u. a. als Herausgeber und Übersetzer für die Nabokov-Gesamtausgabe verantwortlich.
|Format||ePUB i|
|Kopierschutz||Ja i|
|Seitenzahl||720 (Printausgabe)|
|Erscheinungsdatum||19.05.2017|
|Sprache||Deutsch|
|EAN||9783644056312|
|Verlag||Rowohlt Verlag|
|Dateigröße||1285 KB|
|Übersetzer||Gregor von Rezzori, Heinrich Maria Ledig-Rowohlt, Maria Carlsson, Dieter E. Zimmer, Helen Hessel|
|Verkaufsrang||12509|
Band 3
Band 4
Band 5
Band 6
Vladimir Nabokovs Lolita ist ein Werk, dessen Geschichte mich mit tiefen Gefühlen zurückließ, die gleichzeitig schön und hässlich waren.
Ein MUSS in jeder Bibliothek, sprachlich, inhaltlich und emotional. Das beste Buch in meinem Tolino!
Ein Roman, der zur Zeit seiner Publikation ein Skandal war und heute (meiner Meinung nach fälschlicherweise) zu den Klassikern gehört. Das Buch handelt von dem Pädophilen Humbert Humbert, der sich seiner abscheulichen Natur bewusst ist und so sehr er auch versuchen mag, sich zu kontrollieren, misslingt es ihm sobald er seine L... Ein Roman, der zur Zeit seiner Publikation ein Skandal war und heute (meiner Meinung nach fälschlicherweise) zu den Klassikern gehört. Das Buch handelt von dem Pädophilen Humbert Humbert, der sich seiner abscheulichen Natur bewusst ist und so sehr er auch versuchen mag, sich zu kontrollieren, misslingt es ihm sobald er seine Lolita kennenlernt. Die Absicht des Autors war es den Lesern zu zeigen, dass schöne Sprache selbst so eine widerwärtige und verwerfliche Sache wie eine sexuelle Beziehung zwischen einem Erwachsenen und einem Kind in einem Licht darstellen kann, welches das Urteilsvermögen des Publikums teilweise oder ganz benebelt. Dennoch ist es dem Autor nicht gelungen, das Buch spannen zu machen. Viele unnötige Details, die weder zum Verständnis noch zur Beibehaltung der Spannung beitragen, fehlende Tiefe des Geschriebenen sowie ein langweiliges Ende machen dieses Buch leider zu einem nicht umbedingt empfehlenswerten Kauf.