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Das System der Modellbezeichnung hat sich im Laufe der Jahre schon mehrmals geändert:
Bis 1999 bestand die Modellbezeichnung aus einer 3-stelligen Nummer, welche von den BMW-Modellen inspiriert worden war. So stellte ein ThinkPad der 300er Serie ein Einstiegsmodell, ein 600er oder 700er die Oberklassemodelle dar. Die Nummerierung in einer Modellreihe stellt nicht die Produktionsreihenfolge dar. So erschien beispielsweise das ThinkPad 345 zwei Jahre nach dem ThinkPad 350
1999 wurde ein Buchstabe eingeführt, welcher die Serie definiert. Dieser Buchstabe wird heute noch verwendet.
1999-2008 wurde nach dem Buchstaben eine zweistellige Nummer verwendet, welche die Generation definiert. Diese Nummer gibt jedoch kaum Aufschluss auf die genaue Generation, Ausstattung, Größe oder Produktionsreihenfolge. So stammen z.B. ein T43 und ein R52 aus der selben Hardware-Generation und das X32 erschien nach dem X40. Es wurde zu Anfangs auch nicht mit 00 oder 01 begonnen, sondern gleich bei 20 (z.B. T20, X20, A20). Die Modellnummer stieg nicht immer stetig, nach ein paar Modellen wurde gleich zum nächsten Zehner gewechselt, wobei dieser Sprung nicht immer logisch scheint. (Z.B. basiert das T30 auf einem völlig anderen System als der Vorgänger T23, das X30 ist aber fast identisch zum Vorgänger X24, erst das X31 basiert auf einem neuen System.)
2008 wurde die Modellbezeichnung geändert, die Nummer nach dem Buchstaben ist ab nun dreistellig und beinhaltet zusätzlich die Angabe der Bildschirmdiagonalen. Die erste Stelle nach dem Buchstaben für die Modellreihe stellt die zweite Ziffer aus der Displaygröße dar: T400: 14“, T500: 15“, die letzten zwei Stellen die Generation. Begonnen wurde bei 00. (z.B. T400 ist das erste Modell der T4xx-Serie, das T410 ist das Nachfolgemodell)
Die in den Artikeln zu den einzelnen Modellen angegebenen Produktionszeiträume beziehen sich jeweils auf den US-amerikanischen Markt, wie in den jeweiligen PSREF-Sheets aufgeführt.
Übersicht über ausgewählte ThinkPad-Laptops und -Convertibles ab 2009
|Jahr1)||Hardwaregeneration||13-Serie/ 13″ E-Serie||14″ E-Serie||15″ E-Serie||13″ L-Serie||14″ L-Serie||15″ L-Serie||15″ mobile Workstation||17″ mobile Workstation||14″ T-Serie||15″ T-Serie||12″ X-Serie||X1-Serie||<14″ ThinkPad Yoga||14″ ThinkPad Yoga|
|2018||Core i 8. Generation,

HD Graphics 620,
Whiskey Lake
|ThinkPad E490||ThinkPad E590||ThinkPad L390

ThinkPad L390 Yoga
|–||–||–||–||–||–||ThinkPad X1 Yoga (4th Gen)||–||–|
|2017||Core i 8. Generation,

HD Graphics 620,
Kaby Lake Refresh
|ThinkPad E480||ThinkPad E580||–||ThinkPad L480||ThinkPad L580||ThinkPad P52||ThinkPad P72||ThinkPad T480

ThinkPad T480s
|ThinkPad T580||ThinkPad X280||ThinkPad X1 Extreme

ThinkPad X1 Carbon (6th Gen)ThinkPad X1 Yoga (3rd Gen)ThinkPad X1 Tablet (3rd Gen)
|ThinkPad Yoga X380||–|
|2016||Core i 7. Generation,

HD Graphics 620,
Kaby Lake
|ThinkPad 13 2nd Gen||ThinkPad E470||ThinkPad E570||–||ThinkPad L470||ThinkPad L570||ThinkPad P51||ThinkPad P71||ThinkPad T470

ThinkPad T470pThinkPad T470sThinkpad 25
|ThinkPad T570||ThinkPad X270||ThinkPad X1 Carbon (5th Gen)

ThinkPad X1 Yoga (2nd Gen)ThinkPad X1 Tablet (2nd Gen)
|ThinkPad Yoga 370||–|
|2015||Core i/e 6. Generation,

HD Graphics 520/530/P530,
Skylake
|ThinkPad 13

ThinkPad 13 Chromebook
|ThinkPad E460||ThinkPad E560

ThinkPad E560p
|–||ThinkPad L460||ThinkPad L560||ThinkPad P50

ThinkPad P50s
|ThinkPad P70||ThinkPad T460

ThinkPad T460pThinkPad T460s
|ThinkPad T560||ThinkPad X260||ThinkPad X1 Carbon (4th Gen)

ThinkPad X1 Yoga (1st Gen)ThinkPad X1 Tablet
|ThinkPad Yoga 260||ThinkPad Yoga 460, ThinkPad P40 Yoga|
|2014||Core i 5. Generation,

HD Graphics 5500,
Broadwell
|–||ThinkPad E450||ThinkPad E550||–||ThinkPad L450||–||ThinkPad W550s||–||ThinkPad T450

ThinkPad T450s
|ThinkPad T550||ThinkPad X250||ThinkPad X1 Carbon (3rd Gen)||ThinkPad Yoga 12||ThinkPad Yoga 14 (Broadwell)|
|2013||Core i 4. Generation,

HD Graphics 4400/4600/5000,
Haswell
|–||ThinkPad E440||ThinkPad E540||–||ThinkPad L440||ThinkPad L540||ThinkPad W540, ThinkPad W541||–||ThinkPad T440

ThinkPad T440pThinkPad T440s
|ThinkPad T540p||ThinkPad X240

ThinkPad X240s
|ThinkPad X1 Carbon (2nd Gen)||ThinkPad Yoga||ThinkPad Yoga 14 (Haswell)|
|2012||Core i 3. Generation,

HD Graphics 4000,
Ivy Bridge
|ThinkPad E330||ThinkPad E430

ThinkPad E431
|ThinkPad E530

ThinkPad E531
|–||ThinkPad L430||ThinkPad L530||ThinkPad W530||–||ThinkPad T430

ThinkPad T430sThinkPad T430uThinkPad T431s
|ThinkPad T530||ThinkPad X230

ThinkPad X230s
|ThinkPad X1 Carbon (1st Gen)||–||–|
|2011||Core i 2. Generation,

HD Graphics 3000,
Sandy-Bridge
|ThinkPad E320||ThinkPad E420

ThinkPad E420s
|ThinkPad E520||–||ThinkPad L420||ThinkPad L520||ThinkPad W520||–||ThinkPad T420

ThinkPad T420s
|ThinkPad T520||ThinkPad X220||ThinkPad X1||–||–|
|2010||Core i 1. Generation,

GMA HD,
Arrandale
|–||–||–||–||ThinkPad L412||ThinkPad L512||ThinkPad W510||W701

W701ds
|ThinkPad T410

ThinkPad T410s
|ThinkPad T510||ThinkPad X201

ThinkPad X201s
|–||–||–|
|2009||Core 2 Duo,

GMA X4500,
Montevina
|–||–||–||–||–||–||ThinkPad W500||W700

W700ds
|ThinkPad T400

ThinkPad T400s
|ThinkPad T500||ThinkPad X200

ThinkPad X200s
|–||–||–|
1) Erscheinungsjahr der CPU-Generation, muss nicht mit Erscheinungsjahr des jeweiligen ThinkPad-Modells übereinstimmen
Lenovo ThinkPad Serien (ab 2008)
Die “New Generation” Lenovo ThinkPads wurden im Herbst 2013 eingeführt. Diese ThinkPad-Generation, die erstmals wirklich komplett von IBM losgelöst sind, enthielt die neue Shark-Bay Plattform von Intel (intel Haswell). Mit dieser neuen Plattform gehen einige Neuerungen einher:
- Bessere integrierte Grafik (Intel HD 4200/4400/4600/5000/5100)
- Verbesserte WLAN/Bluetooth/WWAN-Chips, Wechsel vom mPCIe Standard zum M.2 Standard
- Bei U-CPUs (Ultra Low Voltage mit 15W bzw. 28W TPD): Integration von CPU und Chipsatz in auf einem Chip
- Bei M-CPUs (37W TPD): Shrink des Chipsatzes von 65nm auf 32nm
- Weitere neue Stromsparmodi, Senkung des Verbrauchs
Unabhängig von dem Update der Plattform durch Intel kommen hinzu:
- NFC Kompatibilität
- Wechsel von LVDS zu eDP als interner Displayanschluss
- Einführung von mehr Modellen mit Touchscreen
- Allgemeine Steigerung der Displayauflösung bei vielen Modellen
- Mehr IPS-Displays
- Neue CS13-Dockingstationen (ThinkPad Basic, Pro und Ultra Docks)
- Neues ThinkPad-Design, siehe: Design ab dem T431s
- Einführung neuer Dockingstationen für die Edge- bzw. S-Serie (Onelink-Dockings)
- Einführung des FBCP (Five Button ClickPad), Integration der TrackPointtasten in das TrackPad
- Nutzung des neuen BackLight Precision Keyboards in allen ThinkPads (schon ab 2012)
- Einführung des Power Bridge Features bei einigen ThinkPads (z.B. T440s)
- Einführung einer Gummilippe zum Schutz des Displays
Andere Features fallen weg:
- Weniger Modelle mit Expresscard
- Verschlusshaken (Displayverriegelung) gibt es bei keinem ThinkPad mehr
- Weniger Status LEDs
- Weniger Modelle mit ODD und somit auch UltraBay (mehr 1-Spindel Systeme)
- Das Clamshell-Design ist nur noch leicht ausgeprägt
Wie man an der Vielfalt der Neuerungen sieht, unterscheidet sich diese neue Produktpalette von den vorangegangenen doch recht deutlich.
T-Serie
Die T-Serie ist als Fortführung der alten T-Serie weiterhin eine sehr solide Business-Serie mit guter Austattung. Die T-Serie ist besser ausgestattet und verarbeitet als die zeitgleich erschienenden L- bzw. früheren R-Serie, hinsichtlich Ausstattung, Leistungsfähigkeit und Verarbeitung wird sie nur von der W-Serie übertroffen. Zwar kommt der alte Titan-Verbundsstoff nicht mehr zum Einsatz, aber das Gehäuse wird mit dem bekannten Magnesium-Structureframe und mit Carbon-Fiber-Plasik und Glass-Fiber-Plastik (teilweise im Hybridverbund mit dem Carbon-Fiber-Plastik) verstärkt. Ab dem T420 fiel der mit dem T61 eingeführte Structure-Frame im Deckel wieder weg. 2009 wurden mit dem T400s die T4xxs-Modelle eingeführt, welche eine noch bessere Austattung haben und dünner sind.
Mit dem T430u erschien das erste Ultrabook in der T-Serie.
P-Serie
Die ThinkPad P-Serie ersetzt die ältere ThinkPad W-Serie als Workstation-Serie. Die Namensänderung erfolgte um die Workstation-ThinkPads näher an Lenovos Desktop Workstation Linie heranzurücken, die ebenfalls ThinkStation P-Serie heißt. Während die ältere W-Serie immer auf den Gehäusen der 15″ T-Serie basierte, mit Ausnahme von W700 / W701 basiert das P50 erstmals auf einem eigenen Gehäuse, das nicht in der T-Serie zum Einsatz kommt und somit deutlich stärker abgegrenzt ist. Mit dem P70 nahm Lenovo erstmals seit dem W701 in 2010 wieder eine 17″ Workstation ins Lineup mit auf.
Im Gegensatz zu den anderen klassischen ThinkPad-Serien weicht die P-Serie vom Namensschema seit 2008 ab, hier sind die Nummern nach dem Buchstaben wieder zweistellig, wobei auch hier die erste Nummer auf die Größe des Geräts verweist.
L-Serie
-> Hauptartikel: L-Serie
Die L-Serie ist die Budget-Business Serie und tritt die Nachfolge der älteren und eingestellten R-Serie an. Sie ist vom Design her eine klassische Thinkpad-Serie. Ein innerer Magnesiumrahmen wie in der T-Serie ist nicht vorhanden, aber das Gehäuse ist aus dickem ABS-Kunststoff in Wabenkonstruktion gefertigt, was zwar dicker ist, aber dem Gehäuse ebenfalls eine gute Stabilität verleiht und viel günstiger in der Produktion ist. Eine Tastaturbeleuchtung ist nicht vorhanden und der UltraBay-Schacht ist fixiert mit einer Schraube (das Laufwerk ist dennoch eine CRU). Die L-Serie verzichtete außerdem bis 2013 auf VPRO und hat ein leicht anderes UEFI-BIOS als die T-Serie.
X-Serie
Die X-Serie ist wie die R- und T-Serien die Fortsetzung der alten X-Serie. Sie ist wie diese in 12,1″, allerdings im 16:10 Format, erhältlich, aber noch zusätzlich in 13,3″ (16:10 oder 16:9) und 11,6″ (16:9). Ab X220 werden die 12,1″ durch 12,5″ Modelle ersetzt, welche das 16:9 Format verwenden. Die Geräte sind äußerst mobil, sehr stabil und auch sehr kompakt. Optische Laufwerke sind meistens nicht vorhanden und auch bei der New-Generation X-Serie ist keine dezidierte Grafik erhältlich. Für die 12,1″ und 12,5″ X-Modelle gibt es wie bei der älteren X-Serie eine Ultrabase. Das X220 hat als erstes nicht-Tablet seit dem T60 wieder die Option auf ein IPS-Display, außerdem wurde ab diesem Modell auf Displayhaken verzichtet. Das X1 hat als erstes Thinkpad eine von unten beleuchtete Tastatur, außerdem weicht es vom seit 2008 bestehendem Namesschema ab. Der Nachfolger des X1, das X1 Carbon, ist sogar deutlich leichter und etwas dünner als das X1, da bei diesem Carbon statt Magnesium im Displaydeckel zum Einsatz kommt.
Natürlich gibt es auch bei der neueren X-Serie die X-Serie Tablets. Diese wurden allerdings wegen fehlender Nachfrage Anfang 2014 eingestellt, das X230 Tablet ist somit das letzte X-Serie Tablet.
W-Serie
(Eingestellt 2016)
In der W-Serie wurden die Txxp-Varianten der alten T-Serie (letztes war das T61p) ausgegliedert. Die W-Serie ist die klassische High-End Serie und ist somit der indirekte Nachfolger der A-Serie. Die Grafikkarten dieser Modelle sind meistens deutlich leistungsfähiger als die der T-Schwestermodelle, im Fall des W500 unterscheidet sich diese von der Grafikkarte des T500 nur durch die CAD Zertifizierung. Die Modelle unterscheiden sich sonst von der T-Serie nur durch Extras wie stärkere Prozessoren und z.B. ein Colorimeter. Das W700 ist das erste 17″ ThinkPad mit einem Trackpad und einem seitlich herausziehbaren Zusatzdisplay (Zusatzdisplay nur W70xds).
Die ThinkPad W-Serie wurde 2016 eingestellt und durch die neue ThinkPad P-Serie ersetzt.
SL-Serie
(Eingestellt 2011)
Die SL-Serie stellte eine Small-Business- und Prosumer-Serie für den Heimanwender dar. Technisch und qualitativ sind die Thinkpads der SL-Serie unter der R-Serie anzusiedeln, wobei die Konstruktion des Gehäuses mit der zweiten Generation der SL-Serie stark verbessert wurde und die Robustheit gesteigert wurde. 2011 wurde die Serie eingestellt, da die im Vorjahr eingeführte Edge-Serie als neue Small-Business Serie etabliert wurde.
R-Serie
(Eingestellt 2010)
Die R-Serie führt die alte R-Serie fort. Im Vergleich zu dieser hat sie sich äußerlich recht wenig verändert. Von der Stabilität und Verabeitung waren R500 und vor allem R400 der T-Serie jedoch sehr viel näher als zuvor. Dies ist auch der Grund, warum sie 2010 eingestellt und durch die L-Serie ersetzt wurde, da sie sehr teuer in der Produktion war. Außerdem litten vermutlich die Verkäufe der T-Serie darunter, dass sich beide Serien so ähnlich waren. Technisch unterscheiden sie sich von der T-Serie dadurch, dass WWAN nicht nachgerüstet werden konnte und es auch keine Modelle mit WWAN ab Werk gab. Im Unterschied zu den T-Modellen, die zeitgleich produziert wurden, besaßen R-Modelle immer ein dickeres (12,7mm) Laufwerk.

R-Modelle 2008-2010
|Rx0x-Serie|
|R400|
|R500|
ThinkPad Edge / E-Serie
Die ThinkPad Edge-Serie wurde im Jahr 2010 neu eingeführt. Die Thinkpad Edge werden auch mit Displaydeckel in den Farben anthrazit und rot angeboten. Sie sind im Consumer-Bereich anzusiedeln, da Eigenschaften wie der Dockingport fehlen und die Modelle standardmäßig HDMI und Vibrantview-(Glare-)Displays haben. Außerdem besitzen die Thinkpad Edge einen silbernen Rand, welcher ihnen ihren Namen verleiht. Die Verabeitung ist unterhalb der L-Serie anzusiedeln.
2011 wurden, neben den normalen Edge E Modellen, die Exxxs Modelle eingeführt. Diese sind in den Größen 12,5″ und 14″ erhältlich. Sie haben eine bessere Ausstattung als die normalen Edge E Modelle, sind besser verarbeitet, besitzen im Gegensatz zu den normalen E Modellen ein ThinkLight, echte Chrom-Metallränder und sind noch zusätzlich dünner. Die Exxxs Modelle sind auch die ersten ThinkPads, bei denen man den Akku nicht wechseln kann. Außerdem werden die AMD Modelle nun mit einer 5 am Ende der der Modellbezeichnung gekennzeichnet.
2012 wurden die Edge Exxxs Modelle in Edge S-Serie umbenannt (S430 statt E430s). Zum Erscheinen von Windows 8 wurde außerdem die ThinkPad Twist-Serie eingeführt, die zwar kein “ThinkPad Edge” Branding trägt, sich jedoch mit den Edge ThinkPads einen PSREF teilt und vom Design her auch in die Edge S-Serie einzuordnen ist. Das Twist ist ein Convertible im Stil der X-Series Tablets, jedoch ohne Digitizer.
Ab 2014 ist die nun nur noch E-Serie genannte Edge-Serie in selben PSREF gelistet wie alle anderen ThinkPads auch.
ThinkPad S-Serie
Die ThinkPad S-Serie ist eine eigenständige ThinkPad-Serie, die 2013 aus der Edge-Serie ausgegliedert wurde. Sie gehört somit weder zur Edge-Serie noch zu den ThinkPad Classic Modellen. Sie folgt der Edge S-Serie nach (letztes Modell: S430) und hat neben dem neuen Onelink DockingPort auch die Zielgruppe mit der Edge Serie gemein (Prosumer/Small Business), jedoch in einer höheren Preisregion als die Edge Serie. Die Modelle der neuen S-Serie erfüllen die UltraBook-Spezifiikationen und sind somit besonders dünn, verzichten aber auf einen wechselbaren Akku oder ein DVD Laufwerk. Anders als bei der Edge-Serie setzt die S-Serie auf ein Geäuse aus Magnesium/Aluminium, wobei der Displaydeckel, ähnlich wie bei der Z-Serie damals der Titandeckel, aus freiliegendem, unbeschichten und sandgestrahltem Aluminium besteht (in Silber oder in Schwarz eloxiert).
ThinkPad Helix
Das ThinkPad Helix ist ein Convertible ThinkPad von Lenovo, das 2013 auf den Markt gekommen ist. Es nimmt die Premiumrolle in Lenovos Convertible-Portfolio ein. Es ist das ThinkPad mit dem – an der ppi-Zahl gemessen – am höchsten bisher aufgelösten Display (FHD auf 11,6″ ergeben knapp 190 ppi, was sogar mehr ist als die 170 ppi des legendären QXGA Displays im R50e, das “nur” 170 ppi bot). Es ist das erste ThinkPad mit einer UltraNav-Einheit ohne dedizierte TrackPoint Buttons (diese sind in das große Glass-TouchPad integriert). Die Hardware selbst ist in das von der Base entfernbare Displaygehäuse integriert, trennt man also das Display von der Base hat man ein 11,6″-Tablet.
ThinkPad Tablet
Im Jahr 2011 erschien nach einer 14 jährigen Pause wieder ein Slate Tablet, das ThinkPad Tablet. Ihm folgte 2012 das ThinkPad Tablet 2. Die Hardware-Plattform der ThinkPad Tablet – Modelle ist recht unterschiedlich, wie auch die eingesetzten Betriebssysteme.
Basiert das ThinkPad Tablet auf einer nVidia Tegra 2 CPU unter Verwendung des Betriebssystems Android, besitzen das ThinkPad Tablet 2 und höher eine Intel Atom CPU mit dem Betriebssystem Windows 8 und neuer.
IBM / Lenovo ThinkPad-Serien (1999 bis 2008)
Hinweis: Alle Modelle dieser Zeit werden nicht mehr produziert.
T-Serie
Die T-Serie ist und war die Business-Serie für gut betuchte Kunden, die einen gewissen Standard von ihrem Notebook erwarten, z.B. dass es sehr stabil ist und dass es eine Leistung auf der Höhe der Zeit abliefert. Die mit einem p versehene Performance-Varianten ist zudem auch grafisch sehr performant. Ab dem T60 ist die T-Serie mit einem Magnesium-Innenskelett ausgestattet (Structure-Frame), um die Verwindungssteifigkeit nochmals zu erhöhen, ab dem T61 befindet sich ein Structure-Frame zusätzlich auch im Displaydeckel.
Prominente Unterserien:
- T2x-Serie
- T4x-Serie
R-Serie
Die R-Serie ist die damalige Business-Serie für etwas weniger anspruchsvolle Businesskunden. Die Modelle ähneln ausstattungsmäßig der T-Serie, sind vollständig aus Kunststoff gefertigt, etwas dicker und haben weniger Funktionen, manchmal jedoch Anschlüsse, die die T-Serie damals nicht hatte (Firewire). Ab dem R61 baut die R-Serie in der 14″ Variante auf dem gleichen Gehäuse auf wie die zeitgleich erschienenen T Modelle.
X-Serie
Die X-Serie besitzt wie die T-Serie eine hohe Gehäusestabilität und erreicht dank kompakter Maße und langer Akkulaufzeiten eine außergewöhnliche Mobilität. 12,1″ Displays zeichnen diese Leichtgewichte mit ihren ~1,3kg aus. Dafür muss jedoch z.B. auf ein optisches Laufwerk verzichtet werden. Weiterhin arbeitet in den X-ThinkPads zur Reduzierung des Stromverbrauchs ab dem X40 eine iGPU sowie bei einigen Modellen eine Low Voltage CPU. Bei X40 und X41 sind 1,8″ IDE-HDDs verbaut, sonst sind es normale 2,5″-HDDs. Zur X-Serie gehören auch die X-Serie Tablets , die einen induktiven Digitizer bzw. einen resistiven Touchscreen besitzen.
Transnote
Einen Sonderstatus nimmt das IBM Transnote ein, welches technisch auf dem ThinkPad X21 basiert, jedoch nicht die Marke “ThinkPad” führt. Mit angebauter digitaler Schreibunterlage und Touchscreen ist es von der Funktion her nicht den klassischen ThinkPads zuzuordnen.
A-Serie
Die A-Serie ist der Nachfolger der 3xx- Serie und umfasste schwerere “Desktop Replacement” Laptops vom preiswerten Einstiegsmodell über Mittelklasse-“All-in-one”-Notebooks bis zu mobilen Multimedia-Workstations im High-End Bereich. Sie wurde nach und nach durch die R-Serie ersetzt (zunächst Einstiegsmodelle) sowie die G-Serie (Desktop Replacement). Bis auf wenige Einstiegsmodelle sind die A-Modelle als Drei-Spindel-Systeme konzipiert und besitzen neben der Festplatte zwei weitere Laufwerke. In Zeiten vor USB 2.0, in der Massenspeichergeräte nicht so einfach extern angebunden werden konnten, war diese Modularität ein wichtiger Faktor für die Eignung als Desktop-Replacement-Laptop.
G-Serie
Die G-Serie ist eine Desktop-Replacement-Serie. Diese Serie wurde wieder eingestellt, da sie keine sonderlichen Vorteile gegenüber der T- oder R-Serie bot: Die Geräte sind deutlich schwerer, kaum leistungsfähiger aber vergleichsweise günstig. Die neue Centrino-Plattform für mobile Notebooks war damals genauso leistungsstark wie die ältere Pentium 4 M CPUs, allerdings wesentlich stromsparender.
S-Serie
Die Modelle der S-Serie sind noch kompaktere Subnotebooks mit 10,4″ (4:3) als die X-Serie. Sie war nur in Asien erhältlich und wurde bald wieder eingestellt, da die X-Serie immer kompakter wurde. Die S-Serie ThinkPads sind die letzten 10,4″ Notebooks von IBM.
Z-Serie
Die Z-Serie stellt die damalige Multimedia-Serie dar, es sind die ersten Widescreen-Notebooks der ThinkPad-Familie. Material- und Qualitätsmäßig sind sie eng mit der R-Serie verwandt. Da es ab 2007 / 2008 jedoch auch die T-, X- und R-Serie in Widescreen gibt, wurde die Z-Serie eingestellt.
Ältere IBM ThinkPad-Serien (1992 bis 1999)
Richard Sapper war seit 1980 IBMs Corporate Design-Berater. Als Industrie-Designer entwarf er das Design des ThinkPads. Nachdem man bei IBM erkannte, dass mobile Rechner eine Image-trächtige Produktlinie darstellen, stellte Sapper seine schwarze “Luchbox” vor, die ihren Inhalt erst nach dem Öffnen offenbarte. Einziges äußere Kennzeichen sollte das farbige IBM-Logo sein.
“Das ThinkPad – Design wurde schlicht, zurückhaltend und elegant mit einem Überraschungseffekt” (- so steht es im Buch “A Different Shade Of Blue”)
Zur Entstehung des Namens “ThinkPad” gibt es mehrere Varianten.
Eine war, dass John Akers, der IBM Chairmann feststellen musste, dass er keine Ahnung hatte, was hinter den Nummern der IBM-Modelle stand. Aus diesem Grund sollte für die neue Computer-Reihe ein Name gefunden werden. Bei einem Meeting zur Namensgebung warf Denny Wainright sein schwarzes Notizbuch mit der Aufschrift “THINK” in einem hohen Bogen auf den Tisch, auf dem es mit einem lauten Knall landete.
Alle waren erstaunt und einer meinte: “..das ist ein Think-pad – ein kleines Tablet. Es ist der perfekte Name: Wir nennen es “ThinkPad”.”
Nachdem der Name ThinkPad feststand, stritt man sich um die Fortführung dieser Modellreihenbezeichnung für die nächsten Modelle. Die Marketingabteilung wollte bei der alten Namenskonvention wie “PS/2 486 33”, “LP100” usw. bleiben. Es dauerte einige Monate, bis der Name “ThinkPad” endgültig feststand.
Leo Suarez aus dem Boca-Raton Entwickler-Team hatte sich einen neuen BMW gekauft. Angelehnt an die Modellreihen von BMW schlug er die 700er Modellbezeichnung für die High-End-ThinkPad-Reihe, die 500er für die Mittelklasse und 300er für die Einsteigermodelle vor. Anfangs war man von dieser Idee nicht begeistert und hätte lieber wie bei Toshiba vierstellige Modellreihenbezeichnungen verwendet. Da man aber erst noch ein Image entwickeln musste, bot sich die Anlehnung an eine Nobel-Automarke an und wurde schließlich auch so übernommen.
1992 wurde das erste ThinkPad der Öffentlichkeit vorgestellt.
1xx-Serie
Nur in Japan erhältliche Variante der i-Serie 1300.
2xx-Serie
Besonders kompakte ultralight Subnotebooks, die bis auf ein Modell nur für den japanischen Markt bestimmt waren. Besaßen nur externe Disketten- und CD-Laufwerke (soweit verfügbar), aber keinen Dockinganschluss.
Geistiger Vorläufer der X-Serie.
3xx-Serie
Preiswerte Baureihe, im allgemeinen weniger leistungsfähig und etwas größer/schwerer als gleichalte 7xx-Modelle und direkter Vorgänger der A-Serie. Die Modellbezeichnung stellt nicht, wie man erwarten könnte, die Produktionsreihenfolge dar. Die meisten 3xx- Modelle besaßen eine Grundfläche exakt im DIN A4-Format.
5xx-Serie
Ultraprotable Notebooks, bei den meisten Modellen sind aus Platz- und Gewichtsgründen keine Disketten- und optischen Laufwerke integriert.
Einige Modelle (550BJ, 555BJ) kommen mit fest eingebautem Drucker.
Zusammen mit der 200er Serie Vorgänger der X-Serie.
6xx-Serie
Leistungsstarke leichte Slimline-Geräte mit flacherem UltraBay. Direkter Vorgänger der T-Serie.
7xx-Serie
Die klassische HighEnd-Reihe und damit einer der Vorgänger der T-Serie, sowie der Slate Tablets.
8xx-Serie
Notebooks mit PowerPC-Prozessor und SCSI-Laufwerken.
Bei der 800er Serie handelt es sich um die einzigen ThinkPads, die mit nicht auf x86-basierenden Prozessoren arbeiten. Anfangs von der eigens ins Leben gerufenen IBM Power Personal-Division zusammen mit Power-Desktops entwickelt und produziert, wurde diese Modellreihe nach deren Auflösung noch ein Jahr lang von der RS/6000-Division weitergeführt.
i-Series
Die ThinkPad i-Series entstanden in einer Kooperation von IBM mit Acer, wobei IBM die Entwicklung und Acer die Produktion übernahm. Die Basis bildeten oft ThinkPads, die teilweise mit besonderen Ausstattungsmerkmalen versehen wurden (z.B. Steuerelemente, um das CD-ROM-Laufwerk als AudioCD-Spieler zu nutzen, größere Stereolautsprecher, frei belegbare farbige Schnelltasten).
Einige Modelle unterscheiden sich nur geringfügig von den korrespondierenden ThinkPads.
Vorgänger der ThinkPads und andere IBM portable Rechner
Vor Erscheinen der ersten ThinkPads baute IBM portable Rechner wie z.B. das IBM Convertible und verschiedene andere Modelle, teilweise mit PS/2 – Architektur. Informationen hierzu sind im Internet nur schwer zu finden.
Die PS/Note – und PS/55 Note – Modellreihen wurden teilweise parallel zu den ersten ThinkPad – Modellreihen als “Value-Line” Modelle, jedoch nur mit mäßigem Erfolg angeboten, einige sind sogar mit zeitgleich angebotenen ThinkPads identisch.
Einige PS/2-Notebooks nach dem L40SX wurden auch als “PS/2 Note” bezeichnet, zum Beispiel in den Handbüchern. Ähnliches gilt auch z.B. für das N45SL, das auch von IBM selbst an einigen Stellen als “PS/Note N45SL” oder “PS/Note Modell N45SL” bezeichnet wurde.
Daher sind die Bezeichnungen “PS/2 Note” für die Notebooks mit Microchannel-Architektur sowie “PS/Note”, aber auch “PS/1 Note” für die Modelle mit ISA-Bus, durchaus zulässige – aber nicht immer offizielle – Bezeichnungen.
Die oben erwähnten PS/55 – Laptops waren Eigenentwicklungen von IBM Japan für den eigenen Markt.
Hier fehlen noch zahlreiche Modelle, die bei Bedarf ergänzt werden können
Grundmuster
- Musterseite
Links
- Modellvarianten
- Zusammenstellung aller ThinkPad-Modelle nach Serien
- Link zu HMM (incl. X40, X41 Tablet) – ThinkPad-Modell auswählen und anschließens “Hardware Maintenance Manuals” anklicken
- Link zu HMM (bis R40/T30/X41/Z61, ohne X40, X41 Tablet)
- Index – Withdrawn Products Übersicht Produktionsende aller IBM- und Lenovo Modelle (ausgenommen “Japan-only”)
- Preise alter Thinkpad Modelle bis 2002
- Deutsche Wikipediaseite zu den ThinkPads
- Englische Seite zu ThinkPads (ausführlicher)