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Die vorliegende Arbeit befasst sich im Rahmen des freien Thesissemesters mit der Thematik des zukünftigen
Umgangs mit den Schweizer Agglomerationen.
Seit den 1950er Jahren, als sich die Schweizer Haushalte Auto, Fernseher und Waschmaschine anschafften,
wächst die Agglomeration unkontrolliert. Von einigen als Unort bezeichnet, der weder soziale, noch
architektonische Qualitäten besitzt, wirkt die Agglomeration auf andere vielmehr als eine noch befremdliche
und gleichzeitig faszinierende, Form der zukünftigen Stadt. Tatsache ist, dass sie-im Gegensatz zur
Kernstadt-für breite Bevölkerungsschichten einen bezahlbaren Lebensraum darstellt.
Klar ist, es bedarf an Strategien und Antworten für einen möglichen Umgang mit der heutigen Situation der
Agglomeration.
Über die Philosophie der Phänomenologie wird ein eigener Zugang zum Thema erarbeitet. Die
phänomenologische Philosophie, welche auf einen naiven Weltbezug abzielt, wird mit einer intuitiven
Herangehensweise des Entwerfens mittels Collagen, Skizzen sowie Modellen ergänzt. Somit wird der
gängige Entwurfsprozess fortlaufend durch eine unvoreingenommene Sichtweise reflektiert, um auf diese
Weise möglichst an die «Sache selbst» zu gelangen.
Ziel ist es, vorurteilslos ein Verständnis für die vorgefundene Situation der Agglomeration zu erhalten, um
daraus Strategien eines zukünftigen Umgangs abzuleiten.
Als Anwendungsbeispiel dient das Quartier Meierhöfli in Emmenbrücke.
Über die phänomenologische Annäherung anhand von Spaziergängen wird klar, dass offene Parkflächen ein
typisches Phänomen der Agglomeration sind und dass ein grosses Potenzial in deren Weiterentwicklung liegt.
Diese Flächen erfahren in dieser Arbeit grössere Eingriffe durch Neubauten, die das Quartier ergänzen und
mit den Umräumen interagieren.
Weitere, kleinste Eingriffe, werden in schriftlicher sowie bildlicher Form in der Arbeit festgehalten. Sie sind
als weiterführende Gedanken der gesamtheitlichen Entwicklung des Quartiers zu verstehen.
Die Voreingenommenheit gegenüber der Agglomeration wird in dieser Arbeit abgelegt.
Urheberrechtshinweis
Islamaj Shehrie, Hochschule Luzern - Departement Technik & Architektur