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Papst Gelasius führte den Valentinstag im Jahr 469 ein. 1969 wurde er aus dem römischen Generalkalender gestrichen. Die Popularität hält weiterhin rund um den Globus an. Warum?
Der heilige Valentin wird in manchen überlieferten Geschichten als Bischof von Terni oder als römischer Priester beschrieben. Er soll in Rom Kranke und Verkrüppelte geheilt haben. Zudem habe er oft Trauungen gegen den staatlichen Willen vollzogen und Blumen an die Verliebten Paare verschenkt. Aufgrund seines christlichen Glaubens soll Kaiser Claudius II seine Enthauptung angeordnet haben. Als Datum der Hinrichtung gilt der 14. Februar. Im angelsächsischen Sprachraum beruht die Popularität des Valentinstags auf einem Gedicht des Schriftstellers Geoffrey Chaucer. In England und Frankreich sagt ein weit verbreiteter Glaube, dass in der Mitte des zweiten Monats die Paarungszeit der Vögel beginnt. Im Spätmittelalter galt der Valentinstag auch als "Lostag". Deswegen kursierte auch der Übername "Vielliebchenstag". Im viktorianischen Zeitalter schickte man sich an diesem Tag jeweils dekorierte Karten. Der Brauch des Valentinstags gelangte mit den englischen Auswanderern zuerst nach Amerika. Im zweiten Weltkrieg wurde er von den US-Soldaten nach Westdeutschland gebracht. Der breiten Masse wurde er erst bekannt, als Blumenverkäufer und Schokoladenhersteller begannen, ihre Waren als Geschenkartikel für den Valentinstag zu verkaufen. Blumen sind nach wie vor heiss begehrt. 2013 transportierte die Lufthansa Gargo rund 1000 Tonnen Rosen nach Deutschland. Im Gegensatz zu vielen Bräuchen ist der Valentinstag praktisch rund um den Globus bekannt.