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Neue Studie: Fünfminütiges Atemmuskeltraining senkt den Blutdruck gleich stark wie ein Ganzkörpertraining oder Medikamente
Studie der Universität Boulder, Colorado liefert starke Argumente für Atemmuskeltraining bei Bluthockdruck
Resultate einer neuen Studie der Universität Boulder in Colorado zeigen, dass ein fünfminütiges Atemmuskeltraining hilft, den Blutdruck zu senken und auch die Gefässgesundheit verbessert. Die im Journal of the American Heart Association publizierte Studie zeigt auf, dass der Effekt gleich oder sogar grösser ist wie bei aerobem Training oder bei medikamentöser Behandlung.
Inspiratorisches Atemmuskeltraining gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Die Studie liefert den bislang stärksten Hinweis, dass inspiratorisches Krafttraining der Atemmuskulatur eine entscheidende Rolle spielen kann, wenn es darum geht, die Effekte von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu bekämpfen.
In der Schweiz, Deutschland und Österreich sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Todesursache. Bluthochdruck ist zusammen mit einem zu hohen Cholesterinspiegel der häufigste Hauptrisikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Trotz dieser Fakten folgen zu wenige betroffene Personen den Empfehlungen hinsichtlich körperlicher Betätigung.
Atemmuskeltraining als besonders effiziente Alternative
Gründe für das Nichtbefolgen der Ratschläge aus der Medizin gibt es viele. Am häufigsten fehlt jedoch schlicht die Zeit und die Motivation, die richtigen Massnahmen zu ergreifen und den gewohnten Lebenswandel umzustellen.
Atemmuskeltraining hat den Vorteil, dass es sich problemlos in den Tagesablauf integrieren lässt, beispielsweise beim Musikhören oder Fernsehen. Während früher propagiert wurde, das Atemmuskeltraining bei geringer Intensität über ca. 30 Minuten zu absolvieren, hatte das erwähnte Studienprotokoll einen anderen Ansatz.
Fünf Minuten statt 30 Minuten täglich
Das Protokoll sah vor, täglich über fünf Minuten 30 Atemzüge gegen einen hohen Widerstand zu machen. Dies an sechs Tagen die Woche über einen Zeitraum von sechs Wochen. Teilnehmer waren 36 Personen zwischen 50 und 79 Jahren, welche ansonsten gesund waren, aber einen systolischen Blutdruck von 120 mmHg oder höher hatten.
Die Gruppe, welche das inspiratorische Krafttraining absolvierte, sah eine durchschnittliche Verbesserung ihres systolischen Blutdrucks um 9 Prozent! Dies übersteigt sogar die Verbesserung, welche normalerweise erzielt wird, wenn man an fünf Tagen die Woche 30 Minuten spaziert. Es entspricht zudem der Verbesserung, die mit manchen blutdrucksenkenden Medikamenten erwartet werden kann.
Bemerkenswerte Resultate der Studie
Die Studie lieferte auch abgesehen vom positiven Effekt auf den Bluthochdruck gleich in mehreren Punkten bemerkenswerte Resultate:
- Die Teilnehmer hatten eine um 45% verbesserte Gefässendothelfunktion – also die Fähigkeit der Arterien sich bei Stimulation zu weiten.
- Signifikanter Anstieg des Stickoxidspiegels – einem zentralen Molekül für die Gefässerweiterung, welches natürlicherweise mit zunehmendem Alter abnimmt.
- Marker für Entzündungen und oxidativen Stress, welche das Herzinfarktrisiko erhöhen können, waren nach sechs Wochen Atemmuskeltraining deutlich geringer.
- Vorläufige Resultate suggerieren zudem, dass das Atemmuskeltraining gewisse Hirnfunktionen und auch die physische Fitness verbessert.
Schweizer Technologie ermöglicht abwechslungsreiches Atemmuskeltraining
Mit dem Idiag P100 kann Atemmuskeltraining absolviert werden wie in der Studie beschrieben. Anwendern stehen neben dem Krafttraining weitere Modi zur Verfügung, damit sie Schwächen ihres Atemsystems gezielt verbessern können. Automatisierte Einstufungstests sorgen für ein personalisiertes Training mit der richtigen Intensität.
Nach 20 Jahren konstanter Weiterentwicklung mit führenden Hochschulen ist aus dem bekannten Spirotiger der Idiag P100 geworden. Der Idiag P100 ist das weltweit fortschrittlichste Atemmuskeltrainingsgerät, welches sämtliche Formen des Atemmuskeltrainings in einem Gerät kombiniert. Optional steht auch eine App zur Verfügung, mit welcher Trainings geplant, gesteuert und ausgewertet werden können.
Mehr zum Idiag P100 finden Sie hier: http://www.idiag.ch/idiag-p100/
Quelle der Studie: https://www.ahajournals.org/doi/10.1161/JAHA.121.020980