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Auch wenn Urlaub besser als Meditieren in puncto Erholung klingt, kannst du mit Meditation einen grösseren Effekt erreichen? Wer sagt das?
Urlaub ist schön und es ist wunderbar und ebenso erholsam zu verreisen. Manchmal reicht allerdings die Urlaubskasse nicht, obgleich wir doch eine grosse Mütze Erholung nötig hätten.
Statt zu verreisen, kann meditiert werden, denn amerikanische Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass die Meditation einen grösseren, sprich nachhaltigeren Erholungseffekt hat als ein Urlaub.
Vergängliche Urlaubseffekte oder eine nachhaltige Meditation?
Vor einiger Zeit wurde eine Studie im US-Fachmagazin „Translational Psychiatry“ über dieses Thema publiziert. Für die Studie wurden 94 Teilnehmerinnen untersucht. Die eine Hälfte entspannte in einem Urlaubsresort, während die anderen Probandinnen an einem Meditations-Retreat teilnahmen, in dem zudem Yoga-Haltungen und Mantra-Singen praktiziert wurde.
Welche Effekte hatte die Erholungswoche?
Am Ende der Woche berichteten die Teilnehmerinnen, die zwischen 30 und 60 Jahren waren, von einer Erholung.
Einen Monat später wurden die Teilnehmer noch einmal nach ihrem Befinden befragt. Der reinen Urlaubsgruppe ging es hier physisch und psychisch schon nicht mehr so gut wie der Meditationsgruppe.
Nach zehn Monaten wurden die Teilnehmerinnen noch einmal befragt. Hier zeigt sich, dass die Teilnehmerinnen, die meditiert hatten, sich noch immer vitaler fühlten und nach wie vor Verbesserungen im Umgang mit Stress und Depressionen verspürten.
Welche Tests bestätigten den positiven Effekt der Meditation?
Während der Meditationsstudie entnommene Blutproben bestätigten den Effekt. Die Tests zeigten, dass durch die Meditation die Zellen nachhaltig gestärkt wurden und zugleich der Stoffwechsel verbesserte sich.
Der Neurologe der Harvard University Rudolph Tanzi ist der Auffassung, dass die Meditation unserem Immunsystem eine Erleichterung verschaffen kann. Der Alltagsstress wird reduziert, was auch dazu führen kann, dass man gesünder altert.