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Die Rauhnächte und
ihr Ursprung
Der Ursprung der Rauhnächte
Die Rauhnächte werden auch die „Zeit zwischen den Jahren“ oder die „Zeit zwischen den Zeiten“ genannt.
Wo finden die Rauhnächte ihren Ursprung? So ganz einfach ist dies nicht zu erklären, denn es gibt mittlerweile viele unterschiedliche Theorien darüber, wo diese magische Zeit ihre Wurzeln findet.
Am besten reisen wir zurück zu der Zeit, in der es noch keine Uhren und Kalender gab.
Denn man vermutet, dass dieses Brauchtum seinen Ursprung in der unterschiedlichen Zeitrechnung des Mondjahres und des Sonnenjahres hat. Ein Jahr aus zwölf Mondmonaten umfasst nur 354 Tage, während ein Sonnenjahr in der Regel 365 Tage zählt.
Die elf Tage, beziehungsweise zwölf Nächte, die zwischen diesen beiden Jahresrechnungen liegen und diese Lücke füllen, nennt man Rauhnächte. Die Wintersonnenwende am 21.12. läutete damals mit der längsten Nacht diese dunkle, mystische, starre Zeit des Stillstands ein und auch unsere Ahnen liessen sich in das erstarrte, kalte, tiefe unendliche Schwarz fallen.
Vor der Wintersonnenwende schloss man in den Sperrnächten das endende Jahr ab – nach der Wintersonnenwende tauchte man in die zeitlose Zeit der Rauhnächte ein.
Die Wintersonnenwende, in unseren Breitengraden also der kürzeste Tag und die längste Nacht war eines der bedeutendsten Sonnenfeste im Jahreskreis.
Zu diesem Zeitpunkt begann ein neues Jahr. Ein neuer Jahreskreis Zyklus fand seinen Anfang. Abgeschlossen wurde dieser mit den Sperrnächten, welche noch weit unbekannter sind als die Rauhnächte selbst.
Wie es der Name schon erhanen lässt, wurde in den Sperrnächten alles weg gesperrt, was von der Innenschau ablenken könnte.
Die Arbeit wurde ruhen gelassen und die Menschen haben sich zurück gezogen, um auf das ausklingende Jahr zurück zu blicken.
Während die Rauhnächte dazu genutzt wurden, um sich mit den kommenden Monaten des neuen Jahres zu beschäftigen, liess man in den Sperrnächten Nacht für Nacht die letzten Monate des endenden Jahres nochmals im Geiste vorbei ziehen, um bewusst loszulassen und abzuschliessen.
Die Sperr- und Rauhnächte zur heutigen Zeit
Seit der Kalender in unserer Kultur Einzug gehalten hat, richtet man auch die alten Bräuche weniger nach Sonne und Mond sondern vielmehr nach fixen Daten.
Die Sperrnächte beginnen am 8. Dezember zu Maria Himmelfahrt und enden am 20. Dezember.
Der 21. Dezember ist der längsten Nacht und dem Julfest (Wintersonnenwende) gewidmet.
Es folgen drei Tage des Stillstands. Am 24. Dezember (manche beginnen auch erst am 25. Dezember) starten dann die Rauhnächte, welche am 6. Januar ihren Abschluss finden.
Die Rauhnächte sind eine Zeit des Stillstands
Die Rauhnächte stellten einen Ausnahmezustand dar und luden die Menschen dazu ein, den Winter mit seiner klirrenden Kälte, den schwarzen rauhen Nächten und seiner Totenstarre bewusst wahrzunehmen.
Die Menschen zogen sich zurück, schützten ihre Familien und ihr Vieh, sassen am wärmenden Herdfeuer und erzählten sich Geschichten. In der Dunkelheit der Winternächte fühlten sich unsere Ahnen mit ihrem Spirit noch tiefer verbunden.
Es gab keine Felder zu bewirtschaften und so hatte man wieder mehr Zeit für sich. In der Zeit zwischen den Jahren schienen sich das weltliche Leben stark mit all dem Unerklärlichen zu verweben, schienen die Geister der Ahnen und der Natur besonders nah und die Grenze zu den anderen Welten durchlässiger denn je.
Damals hat man aber auch Haus und Hof ausgiebig geräuchert, um sie zu reinigen und vor bösen Dämonen zu schützen. Man vermutet, dass der Begriff „Rauhnacht“ vom Räuchern abgeleitet wurde. Möglicherweise stammt er auch von den „ruuchen“ Nächten; sie waren rauh, kalt, finster und eisige Winterstürme tobten über das Land.
Es wurden die alten Bräuche des Orakelns zelebriert, hell gesehen und die guten Zukunftsgeister heraufbeschworen. Die Vorhersagen bezogen sich auf das kommende Jahr, wobei jede Rauhnacht einem Monat im Folgejahr zugeschrieben wurde.
Die erste Rauhnacht steht also für den kommenden Januar, der zweite für den Februar usw. Auch heute wird zu den Rauhnächten hauptsächlich dieser Brauch übernommen und für das neue Jahr orakelt.
Auch heute wirkt noch der Spirit der Rauhnächte und sie laden uns dazu ein, zu entschleunigen und uns auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das, was war darf bewusst losgelassen werden und wir dürfen unser Bewusstsein für unsere Träume, Visionen und Wünsche öffnen.
So bringen dich die Rauhnächte deiner wahren Kraft näher:
alte Rituale
Rituale schenken uns seit jeher Sicherheit, Vertrauen und Kraft.
In den Rauhnächten nutzen wir alte und neue Rituale um uns bewusst auf diesen magischen Jahreswechsel einlassen zu können.
Du befasst dich zum Beispiel mit deinen Rauhnachts Wünschen und findest im Rauhnächte Wunschritual zu einem neuen Fokus fürs kommende Jahr.
Das wohl traditionellste Ritual in den Rauhnächten ist aber das Räuchern. Unsere Vorfahren haben in den Rauhnächten ausgiebig Haus und Hof geräuchert um die Orte energetisch zu reinigen und vor bösen Geistern zu schützen.
Man vermutet, dass diese Tradition den Rauhnächten ihren Namen verliehen haben.
neues Bewusstsein
Das Rad der Zeit dreht ununterbrochen weiter – so dürfen sich auch die alten Traditionen der neuen Zeit anpassen.
In meinem Wirken verbinde ich die Rauhnächte mit dem bewährten HerzBauchWerk® Prinzip.
Eine Formel, die dich in ein ganz neues Erleben deines Selbst führen kann.
Das macht die Rauhnächte mit HerzBauchWerk® so einzigartig – Du findest hier eine konkrete Anleitung um deinen Körper, den Geist und deine Seele ganzheitlich zu erfahren.
Die Rauhnächte gewinnen nicht zuletzt auch deshalb an immer mehr Beliebtheit, weil sich viele Menschen danach sehnen, die Weihnachtszeit wieder besinnlich, bewusst und achtsam zu erleben.
moderne Spiritualität
Die Rauhnächte sind eine magische Zeit. Eine Zeit, in der das Tor zwischen den Welten ganz weit offen ist.
Diese magischen Nächte können dich deiner inneren Stimme sehr nahe bringen.
Ich bin immer wieder sehr erstaunt darüber, wie treffsicher meine Orakel für das kommende Jahr waren – mit den Rauhnächten kannst du in die Zukunft schauen.
Aber nicht so spooky wie du dir das jetzt vielleicht vorstellst, sondern basiert auf den neusten Erkenntnissen der Quantenphysik.
Zeit und Raum sind relativ. In den Rauhnächten kannst du diesen Fakt hautnah erleben.
In der Zeit zwischen den Jahren schien sich das weltliche Leben stark mit dem Unerklärlichen zu verweben, schienen die Geister der Ahnen und der Natur besonders nah und die Grenze zu den anderen Welten durchlässiger denn je.
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