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Ein überaus eleganter Pfeffer mit süsslich-betörenden und leicht floralen Noten. Am Gaumen erinnert er an Eibisch, seine Kraft entfaltet sich erst allmählich.
Ursprung und Geschichte
Kambodschanischer Pfeffer aus der Provinz Kampot genoss einen hervorragenden Ruf, bevor die roten Khmer das Land heimsuchten und den Handel erschwerten.
2004 beschloss ein Franzose, im Rahmen des Projekts Farmlink den Anbau des Kampot-Pfeffers in der Provinz neu zu beleben. Anhand der Erfahrungen von Gérard Vives entschied er sich für eine hochwertige Produktion mit zahlreichen Auslesephasen: an der Pflanze, nach der Ernte sowie vor und nach dem Trocknen. Er folgte dem Ratschlag des Experten, die Arbeitsmethoden der Farmer umzustrukturieren. Dadurch wird in manchen Plantagen der Provinz heute eine herausragende Qualität erzielt. Dieser rein biologische Anbau verzichtet auf Pestizide und Kunstdünger. Als organisches Düngemittel wird eine Pampe aus Reisfeldkrebsen und Gräsern verwendet. Regelmäßig wird neue Erde hinzugefügt, die aufwändige Bewässerung erfolgt manuell.