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MADISON VIOLET
The Good In Goodbye
True North Records / India Records
pc. Das Rhodes Piano klimpert ein Intro vor sich hin, ein Banjo erklingt, dazu ein sanfter Beat und die Stimmen von Brenley MacEachern und Lisa MacIsaac – Madison Violet sind ein Folkduo aus dem kanadischen Toronto. Stellenweise entwickeln sie Dixie Chicks-ähnliche Züge, wie im Opener „If I Could Love You“. Allerdings sind sie deutlich weniger poppig. In ihrer Heimat werden sie regelmässig mit Auszeichnungen überhäuft, und „The Good In Goodbye“ ist schon das vierte Album, das die beiden Frauen vorlegen. Ihre Songs handeln von Liebe („Stuck In A Love“), Heimat und Whiskey. Es ist ein akustisch geprägter Sound, der sich hervorragend für eine Autofahrt über Land eignet, weil die Songs zwar unspektakulär sind, aber einen unaufhaltsamen Drang zum Vorwärtsrollen haben, wie zum Beispiel „Home“ oder „Goin‘ Away“. Die Songs sind filigran und machen doch unglaublich gute Laune. Dabei wird durchaus auch so manches Klischee bedient, zum Beispiel die obligaten Slide-Gitarren. Das gehört sich für eine Country Platte, genau so wie die Banjos und fiedelnden Geigen im Titelsong „The Good In Goodbye“ und in „Cindy Cindy“ oder das Bluegrass-Feeling in „Emily“. Dann wiederum gibt es Songs, die deutlich aus dem Country-typischen Schema fallen. So schlägt „Come As You Are“ eher Tom Petty-ähnliche Klänge an.