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Im westlichen Horoskop wird die Sternenkonstellation herangezogen, um die Persönlichkeit des unter dem jeweiligen Tierkreiszeichen Geborenen zu bestimmen. Zusätzlich prägt der Aszendent das äußere Erscheinungsbild und der Deszendent zeigt, was dem Menschen fehlt. Ein exaktes Horoskop stellt eine sehr persönliche Angelegenheit dar. Es erlaubt im Grunde nicht, dass Menschen in zwölf Gruppen eingeteilt werden, denn verschiedene weitere Berechnungen sind für ein genaues Horoskop notwendig. Das Tierkreiszeichen, unter dem ein Mensch geboren wurde, sagt allein nur wenig aus. Neben dem westlichen Horoskop, das auf die Interpretation der Sternenkonstellationen aufgebaut ist, existieren Horoskope aus anderen Kulturen.
Das chinesische Horoskop richtet sich nicht nach Monaten, sondern nach Jahren. In jedem Jahr bestimmt ein anderes Tier zusammen mit Himmelsstämmen sowie den Kräften Yin und Yang die Geschicke der Erde und prägt den im bestimmten Jahr geborenen Menschen. Es basiert auf einer Legende und nicht auf Sternendeutung. Als Buddha die Erde verließ, folgten seiner Einladung lediglich zwölf Tiere, denen er als Dank die Regentschaft jeweils über ein Jahr und für eine tägliche Doppelstunde schenkte.
Tiere sind es auch im indianischen Horoskop, die die Persönlichkeit eines Menschen formen und sein Geschick bestimmen. Großmutter Mond und Großvater Sonne nehmen dabei ebenso Einfluss wie die Himmelsrichtungen, Farben und Steine, die dem sogenannten Totemtier zugeordnet sind. Das Horoskop spiegelt die Naturverbundenheit des indianischen Volkes wider. Die Natur, in dem Fall der Baum, steht auch im Zentrum des keltischen Horoskops. Es ist jedoch nicht von dem alten Volk der Kelten überliefert, sondern eine Erfindung aus dem 20. Jahrhundert, dennoch baut es auf den Glauben der Kelten an bestimmte Pflanzeneigenschaften auf.