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Zwischen Anfang Dezember 2009 und Anfang Januar 2010 hat die GGstOf eine Online-Umfrage unter den Generalstabsoffizieren durchgeführt. 153 Gst Of beteiligten sich mit teilweise ausführlichen Antworten an der Umfrage – Herzlichen Dank!
29% der Teilnehmer bekleiden den militärischen Grad eines Maj i Gst, 37% Oberstlt i Gst, 31% Oberst i Gst und die restlichen 3% sind Höhere Stabsoffiziere (HSO). 83% sind deutscher Muttersprache, 10% sprechen Französisch, 5% Italienisch und 1% Rätoromanisch. 41% arbeiten aktuell in der Privatwirtschaft, 15% in der öffentlichen Verwaltung und 43% sind Berufsoffiziere.
Kernaussagen:
Als Hauptgrund für eine Gst Of Laufbahn wurde die „persönliche Herausforderung“ und die Überzeugung für die Armee genannt. Bezüglich Rendite wird insbesondere die Entwicklung der Persönlichkeit, der Erlebnischarakter und die Erweiterung des persönlichen Netzwerks positiv hervorgehoben.
Schlechte Rahmenbedingungen (etwa Diensttagemanagement, fehlender Handlungsspielraum, veraltetes Material oder gestrichene Privilegien) sind oft genannte Gründe, die gegen eine Gst Of Ausbildung sprechen. Als Killerkriterium schlechthin gegen ein Engagement in der Armee wurde die fehlende Gesamtstrategie der Armee auf politischer Ebene genannt.
Daneben zeigte sich, dass einige Punkte signifikant unterschiedlich von Vertretern der Privatwirtschaft und der Gruppe aus der Verwaltung und der Berufsoffiziere beurteilt werden: Besonders positiv wirkt sich eine Gst Of Ausbildung auf die Karriere der Berufsoffiziere und Verwaltungsangestellten aus während Vertreter der Privatwirtschaft tendenziell eher einen negativen Einfluss auf die Karriere erkennen können. Dasselbe gilt für die finanziellen Vorteile. Schlechte Planung und Führung wird für die Gst Of der Privatwirtschaft als Problem betrachtet.
Oft wurde angesprochen, dass die Gst Of Ausbildung eher schlecht vermarktet wird. Die Generalstabsschule soll sich als eine selbständige, sich klar von Hochschulen abgrenzende Ausbildungsstätte positionieren.
Hinweis zur Präsentation:
- Neben den quantitativen Resultaten sind jeweils einige qualitative Aussagen zum Thema angefügt. Es sind Einzelaussagen und die Grösse der Schrift hat keine Abhängigkeit zur Häufigkeit der Nennung.
- Bei der Gegenüberstellung von „Privatwirtschaft“ und „Berufsoffizieren“ geht es nicht darum, die beiden Gruppen gegeneinander auszuspielen. Es geht ausschliesslich um die Differenzierung der Motivation.
- Den Abschluss macht eine Zusammenfassung der Erkenntnisse, die aus den Ergebnissen gezogen werden können.
- Die Präsentation ist auch als pdf verfügbar.
- Haben Sie Fragen oder Bemerkungen zu den Resultaten? Bitte nutzen Sie die Kommentarfunktion.