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Den Anfang machten Raskolnikov, eine typische Formation, wie man sie vom Rock kennt; 1 Schlagzeug, 1 E-Gitarre und ein E-Bass. Obwohl alle Stücke eine Melodie hatten, wurde diese leider vom zu lauten Schlagzeug übertönt.
Nach einer kurzen Umbaupause folgte dann Crying Vessel mit etwa dem gleichen Stil wie schon Raskolnikov. Im Fall von Crying Vessel handelte es sich allerdings um ein Duo bestehend aus E-Gitarre und Schlagzeug. Mich haben diese beiden Bands leider nicht dazu animieren können, dass Tanzbein zu schwingen.
Es folgte wieder eine kleinere Umbaupause und dann standen die Headliner um Ronan Harris auf der Bühne. Noch während der Pause füllte sich die komplette Tanzfläche vor der Bühne und schon mit dem ersten Ton war die Stimmung da. VNV Nation lieferte wieder einmal, sie waren im 2011 schon einmal an einem schwarzen Ball, eine perfekte Show ab. Das besondere an VNV Nation finde ich die gelungene Mischung aus relativ schnellen und harten Beats mit einem eher langsamen Gesang, der eigentlich vom Rhythmus nicht zur Musik passt.
Nach dem Konzert von VNV Nation haben wir uns noch kurz auf dem Main-Floor aufgehalten und sind dann zum Electro-Floor gewechselt. Hier haben wir dann fast eine ganze Stunde ununterbrochen zu Sounds getanzt, die mich ein wenig an das 3Lux-Projekt der 1990er erinnerten. Auch wenn wir dieses Mal schon vor dem eigentlichen Ende des Balls gegangen sind, haben wir es sehr genossen.
Text © PhoenixAter 20.04.2019
Photos © VeneficaPurpura 19.04.2019