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Der Baarer Konzern hat im letzten Jahr unter dem Strich rund 5 Milliarden Dollar verloren. Der Umsatz ging um rund 50 Milliarden Dollar zurück. Grund waren die Rohstoffpreise.
Der Rohstoff- und Minenkonzern Glencore hat im Geschäftsjahr 2015 bei allen Kennzahlen einen deutlichen Rückgang verzeichnet. So sank der Umsatz auf 170,5 Milliarden Dollar nach 221,1 Milliarden im Vorjahr.
Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda fiel derweil um 32 Prozent auf 8,7 Milliarden Dollar, der Ebit bildete sich um 68 Prozent auf 2,2 Milliarden zurück, wie das Unternehmen am Dienstag in einer Medienmitteilung kommunizierte. Unter dem Strich wies der Konzern einen Verlust von rund 5 Milliarden aus, verglichen mit einem Reingewinn von 2,3 Milliarden im Vorjahr. Vor Sonderkosten ergab sich ein Ergebnis von 1,3 Milliarden Dollar, verglichen mit 4,3 Milliarden im Vorjahr.
Flexibilität wird zum wichtigen Faktor
Die Funds from Operations stellten sich bei 6,6 Milliarden Dollar ein (VJ 10,2 Milliarden). Die Nettoverbindlichkeiten sanken um 15 Prozent auf 25,9 Milliarden. Das Unternehmen nennt die niedrigeren Rohstoffpreise als Grund für den Rückgang und auch die industriellen Aktivitäten hätten unter einem niedrigeren Preisniveau gelitten.
Mit Blick nach vorne meinte Glencore, dass das Unternehmen dank seines breiten Portfolios trotz des widrigen Marktumfelds für Rohstoffe cash-generativ sei. Zudem würden die eingeleiteten Initiativen unter anderem zur Senkung der Kosten und der Verschuldung der Gruppe ein hohes Mass an Flexibilität verleihen. So hatte das Unternehmen grosse Teile der Kupferproduktion eingestellt.
(awp/gku/ama)