Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03197.jsonl.gz/1392

Ein 6-jähriger Junge mit Verdacht auf Autimus Spetktrumstörung kommt in die Praxis. Er meidet Augenkontakt, kann auf Fragen nicht direkt antworten, beginnt zu schlagen und hat Mühe mit Berührungen. Ihn fasnzinieren Zahlen und er liebt Wiederholungen. Er ist mehrsprachig.
Mit einem speziellen Test erkenne ich, dass sein analytisches Denken aktiv ist. Die gegenüberliegende Körperseite ist aber blockiert. Die andere Gehirnhälfte ist blockiert. Das heisst z.B. da er mehrsprachig ist, übersetzt er die Worte eins zu eins und braucht länger. Ist er unter Zeitdruck, dann kommt nichts raus und er beginnt zu schlagen, weil er überfordert ist. Ist er jedoch relaxed, dann spricht er ohne Probleme in seiner Muttersprache. Die Verknüpfung also von rechts und links ist blockiert.
Mit Evopäd beginne ich zuerst mit der 1. Stufe. Das Urvertrauen muss hergestellt werden. Dann geht es weiter zur 2. Stufe, um die Erlebnissicherheit zu festigen. Da wird dann auch das Thema Berühurngsempfindlichkeit gelöst. Und so weiter....
Das braucht zwar etwas Zeit, aber es ist möglich, diese Blockaden aufzulösen, damit die Verbindungen funktionieren.
Die Mutter begann gleich mit den Übungen zu Hause. Sie malte z.B. die liegende Acht. Am Anfang zeichnete der Junge nur irgendwelche Kreise. Und schon nach kurzer Zeit, schaffte er es, der liegenden Acht nachzumalen. Damit fördert man die Überkreuzung und die Augen-Handkoordination.
Wichtig ist immer, dass es für das Kind nicht ein Muss ist, sondern spielerisch angewendet wird. So kommen die schnellsten Fortschritte.