Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03232.jsonl.gz/2587

Die Limmattalbahn war Auslöser für eine umfassende Zentrumsplanung. Auf der Basis eines städtebaulichen Wettbewerbs von 2005 entsteht in verschiedenen Teilprojekten eine neue urbane Mitte.
Städtebaulicher Wettbewerb 2005
Die besondere Leistung des Siegerprojekts lag in seinem interdisziplinären Ansatz: Die Verlegung der Badenerstrasse nach Norden und deren Verschwenkung ermöglichten den Bau des Stadtplatzes, die Weiterentwicklung des Bahnhofquartiers und die Erweiterung des Stadtparks. Ein einspuriger Kreisel verlangsamt den Verkehr. Dadurch können die Fussgänger die Kantonsstrasse wieder oberirdisch queren. Der Platz bildet eine Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs für die Limmattalbahn (ab 2022), das Tram Nr. 2 und die Regionalbusse. Die S-Bahnstation Schlieren ist über die Bahnhofstrasse in wenigen Minuten erreichbar.
Masterplan Grüne Mitte
Auf der Basis einer Testplanung wurde in Zusammenarbeit mit der reformierten Kirche ein Masterplan für das Gebiet zwischen Badenerstrasse, Uitikonerstrasse, Freiestrasse und Oberer Bachstrasse erstellt. Er umfasst den bisherigen Stadtpark, die geplante Stadtparkerweiterung und die bebauten Bereiche. Ziel ist es, der Bevölkerung mehr Grünflächen und zeitgemässe Erholungsnutzungen zur Verfügung zu stellen.
Erweiterung des Stadtparks
300 Meter der ehemaligen vier- bis sechsspurigen Strasse sowie die freie Fläche in der Ringstrasse stehen dafür zur Verfügung. Dies öffnet Spielräume für neue Nutzungen, die im Rahmen der Zwischennutzung Pischte 52 von der Bevölkerung erprobt worden sind. Basierend auf diesen Erfahrungen wird als nächster Schritt die Planung der Stadtparkerweiterung in Angriff genommen.
Bahnhofplatz
Vor dem historischen Bahnhofgebäude entsteht ein repräsentativer Bahnhofplatz als Ankunftsort und Visitenkarte. In diesem Zusammenhang sollen die Güterstrasse und die Bahnhofstrasse umgestaltet und verkehrsberuhigt werden.
Gemeindeplatz
Östlich vom Stadtplatz liegt heute ein öffentlicher Parkplatz. Das Siegerprojekt des städtebaulichen Wettbewerbs von 2005 sieht an dieser Stelle ein Hochhaus vor. Zur Zeit werden keine Planungsschritte unternommen.
Weitere Informationen:
Bereich Stadtentwicklung