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Japans Militär hat in der Nähe umstrittener Inseln im Ostchinesischen Meer eine Radarstation in Betrieb genommen. Eine auf der japanischen Insel Yonaguni stationierte Einheit der Streitkräfte soll fortan Chinas Aktivitäten in dem Seegebiet beobachten.
Yonaguni liegt rund 150 Kilometer südlich einer zwischen Tokio und Peking umstrittenen Inselgruppe. Die auf Japanisch Senkaku genannten Inseln stehen faktisch unter japanischer Verwaltung und werden von der Regierung in Tokio dem eigenen Territorium zugerechnet. Auf Chinesisch heissen sie Diaoyu.
Angesichts dort vermuteter Gas- und Ölvorkommen haben die unbewohnten Felsen grosse strategische Bedeutung. Ende 2013 richteten Peking und Tokio dort sich überlappende Luftverteidigungszonen ein. China beansprucht das von Japan verwaltete Gebiet und schickt immer wieder Schiffe der eigenen Küstenwache in die Nähe der Inselgruppe. (sda/dpa)
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