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Das Concours-Wochenende in Plaffeien begann am Freitag mit regionalen Prüfungen, bevor am Abend im Vierer-Equipen-Springen die verschiedenen Reitvereine des Kantons um den Meistertitel ritten. Nach den jeweils vier Umgängen pro Mannschaft auf den vorgegebenen Höhen (90 cm, 2×100 cm, 110 cm) wurde von den ohne Fehler gebliebenen Mannschaften um die Medaillen gestochen. Nach einigen bereits sehr schnellen Ritten drückte Sascha Klaus aus Düdingen die Zeit nochmals um ein paar Hundertstel und sicherte somit seiner Mannschaft vom Reitverein Auried den Freiburger Meistertitel in der Mannschaftswertung.
Am Samstag gingen zunächst die Ponyreiter an den Start. Die Sieger der Freiburger Meisterschaft hiessen Mégane Brulhart mit Satelite des Frottard (A-, B-, C-Ponys) und Jeanne Paradis mit Salsa de Lancon (D-Ponys). Die brevetierten Nachwuchsreiter kämpften über die Höhe von 100 cm zuerst in einer Stilprüfung und anschliessend in einem Zeitparcours um den Titel. Schlussendlich hatte Hannah Guillet aus Villars-sur-Glâne mit Defriggy im Gesamtklassement die Nase vorn und konnte somit vor Michelle Tresch und Segolène Sauvage vom Reitklub Buecha und Léa Grandgirard aus Cugy mit Grand Amour de Lully auf das Podest steigen.
Am Sonntag standen die grossen Finals der Kategorien national und regional auf dem Programm. Die Qualifikation der lizenzierten Reiter der Kategorie Regional über 125 cm, in der sich die mit null und vier Fehlerpunkten verbliebenen Reiter für den Final qualifizierten, hatte tags zuvor stattgefunden. Fünf Reiter blieben im Final in beiden Umgängen fehlerfrei und qualifizierten sich für das Stechen. In dem technisch sehr anspruchsvollen Parcours blieb letztlich nur Rachel Baechler mit Nazca du Plain fehlerfrei und konnte somit ihren Freiburger Meistertitel von 2015 wiederholen. Zweite wurde Aurelia Loser aus Crans-Montana mit Emember, Dritter Jean-Maurice Brahier aus Corminboeuf mit Sam Sam du Fresche.
Dolivo verzichtete
Der Höhepunkt des Tages war der Final der R-Reiter, in dem auch sechs Reiter vom Reitklub Buecha an den Start gingen. Nach dem ersten Umgang blieben von den 26 Qualifizierten nur drei ohne Fehler, und im zweiten Umgang schafften es nur noch Guillaume Dolivo und Martine Durussel Aeberhard, mit null Punkten aus dem Parcours auszureiten. Da er mit Florida Saphire ein erst sechsjähriges Pferd unter dem Sattel hatte, beschloss Dolivo, auf das Stechen zu verzichten, und überliess somit Martine Durussel Aeberhard mit Casandro BZ den Sieg.