Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03548.jsonl.gz/513

Kein erfreuliches Bild für die Schweizer Jugendlichen beim Konsum von illegalem Cannabis. Die Schweiz liegt in einem Vergleich von 40 Ländern weit vorne, wie Sucht Schweiz in einer Medienmitteilung schreibt.
Bei der internationalen Schülerinnen- und Schülerstudie HBSC (Health Behaviour in School-aged Children) werden Jugendliche zwischen 11 und 15 Jahren in über 40 Ländern zu ihrem Alltagsverhalten befragt. Untersucht wurde dabei das Gesundheits- und Risikoverhalten, das soziale Umfeld sowie das Wohlbefinden im Jahr 2018.
Alkohol, Zigaretten und Gemüse
Alkohol ist international die von Jugendlichen meist konsumierte Substanz. Gemäss der Umfrage fühlten sich rund 13% der Jungen und 8% der Mädchen im Monat vor der Befragung einmal richtig betrunken. Das sind ähnliche Werte wie in Frankreich. Viel höher liegen die Werte jedoch in Österreich und Deutschland.
Etwas höher liegen die Werte für den Konsum einer herkömmlichen Zigarette. So geben 16% der Jungen und 14% der Mädchen an, im Vormonat mindestens einmal eine Zigarette geraucht zu haben. Hier weisen Österreich, Frankreich und Italien deutliche höhere Raten auf.
Die Werte für den illegalen Cannabiskonsum liegen in der Schweiz bei den Jungen bei 13% und bei den Mädchen bei 8%. Das sind ähnliche Werte wie in Italien, Deutschland und Frankreich. Die Länder liegen damit im internationalen Vergleich weit vorne.
Good News gibt es beim Verzehr von Gemüse und Obst. Hier schneiden die Schweizer Jugendlichen im Vergleich gut ab. Über ein Drittel der jungen Männer und fast die Hälfte der jungen Frauen konsumiert täglich Gemüse und Obst. Damit liegen sie vor ihren Kolleginnen und Kollegen aus den Nachbarländern.
So wohl fühlen sich die 15-Jährigen
Die Jugendlichen in der Schweiz schätzen ihre Lebenszufriedenheit als «eher hoch» oder «hoch» ein und stufen auch ihre Gesundheit als «gut» oder «ausgezeichnet» ein.
Knapp ein Drittel der Jungen und Mädchen fühlen sich jedoch durch die Arbeit oder Schule gestresst.
Die Wahrnehmung des eigenen Körpergewichts variiert zwischen den Geschlechtern recht stark. So schätzen sich rund ein Viertel der 15-jährigen Jungen als «ein bisschen oder viel zu dick» ein, während dies bei den Mädchen 45 Prozent denken.