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Unser Interesse für Entdeckungen resultiert aus der Annahme, dass künstlerische Prozesse von «Entdeckungsmomenten» angetrieben werden. Darin sehen wir die immense Relevanz von Entdeckungen für künstlerische Prozesse. Im Forschungsprojekt gehen wir der Frage nach, wie Entdeckungen sprachlich fassbarer gemacht werden: Was zeichnet eine «Entdeckung» in künstlerischen Prozessen aus? Und wie ist dieser flüchtige Moment zu verbalisieren, reflektieren und festzuhalten? Wir erforschten, wie die Teilnehmenden den Entdeckungsmoment empfanden, verfolgten und versuchten zu beschreiben.
Das Projekt fand im Rahmen des Forschungspraktikums im dritten Semester statt. Die Studierenden unterrichten in der Regel in Zweier-Teams auf Sekundarstufe II. Sie setzen ihre Kenntnisse und Erfahrungen der vorausgegangenen Praktika in einer exemplarischen Untersuchung um: Gemäss dem Ansatz der Aktionsforschung tragen sie eine eigene Forschungsfrage in eine selbstverantwortete Unterrichtssituation hinein, sammeln Daten, werten diese anschliessend aus und bereiten ihre Ergebnisse zur Präsentation und Diskussion auf.