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Christoph Feyer und Pascal Jungo erkämpfen sich an der Veteranen WM in Budapest jeweils die Silbermedaille in ihrer Kategorie.
Dass die zwei Sensler Routiniers in Form sind, war allen klar. Doch dass Pascal und Christoph zu den besten der Welt ihrer Altersklasse gehören, zeugt von ihrer wahren Klasse.
Im ersten Kampf traf Feyer auf den Kasachen Chsherbakov. Nachdem der Sensler mit 1:0 in Führung lag, musste sein Gegner verletzungsbedingt aufgeben. Im nächsten Kampf traf Feyer auf den Iraner Morshedisain. Feyer hatte den Iraner klar im Griff und punktete ihn über zwei Runden aus. Im Halbfinale gegen den US-Amerikaner Piva verlor Feyer die erste Runde knapp mit 1:0. Doch der Sensler machte weiter Druck und gewann die zweite Kampfrunde mit demselben Resultat, wie er die erste verloren hatte. In der dritten Runde war der Wille des US-Amerikaners gebrochen und sicherte sich den Finaleinzug mit einem klaren 5:0 Rundensieg. Im Final standen sich nun Feyer und der Türke Ösbas Faith, 5-facher Weltmeister, gegenüber. Der Kampf wurde zu einer knappen Angelegenheit. Beide Ringer schenkten sich nichts und rangen auf technisch höchstem Niveau, wobei der Türke knapp das bessere Ende für sich erkämpfen konnte. Feyer unterlag jeweils mit 2:0 und 1:0 Punkten und gewann somit den Veteranen Vizeweltmeistertitel bis 76kg Freistil.
Zwei Tage später, am Sonntag, war Pascal Jungo an der Reihe. Nach einem durch Härte geprägten Kampf gegen den Russen Arsen Simoniad konnte Jungo den ersten Sieg für sich verzeichnen. Doch kam er nicht ungeschoren davon. Die am Rande der Legalität ausgeteilten Kopfstösse des Russen verursachten bei Jungo eine Platzwunde an der Schläfe von grösserer Grösse. Doch hielt dies Jungo nicht vom Weiterkämpfen ab. Nach dem Sieg im Halbfinale traf Jungo im Final auf den Aserbajitaner Manafov. Jungo entschied die erste Runde für sich. In der zweiten Runde lief es weniger gut und Jungo gab unnötige Punkte ab, wodurch die dritte Runde entscheiden musste. Dort liess sich Jungo einmal im Standkampf erwischen und wurde daraufhin geschultert. Doch der Vizeweltmeistertitel war ihm sicher.
Der Dritte Senseler, Gottlieb Lehmann, setzte sich ebenfalls gut in Szene. Nach dem Sieg im ersten Kampf verlor er im zweiten Kampf gegen den späteren Finalisten Erten Zekaji aus der Türkei, wodurch er in die Hoffnungsrunde gelangte. Eine weiter Niederlage bedeutete für ihn jedoch das Ende des Turniers.
Auch die anderen Schweizer setzten sich gut in Szene. Der Innerschweizer Rene Neyer erkämpfte sich unangefochten den Weltmeistertitel bis 69kg. Roland Ruch wurde bis 58kg dritter.