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Florian Walser, Klarinette, wurde in Zürich und Basel von Heinz Hofer, Elmar Schmid und Hans Rudolf Stalder ausgebildet. Während seines Studiums trat er ins Tonhalle-Orchester Zürich ein, wo er seit 21 Jahren tätig ist. Er begann sich bald auch in Kulturkommissionen und als Selbstveranstalter zu entfalten, woraus die Chällerkonzerte in Dietikon und in enger Zusammenarbeit mit den Benediktinerinnen die Gründung der Pfingstkonzerte und der Silvesterfeier im Kloster Fahr hervorgingen. Zusammen mit dem Schweizer Oktett machte er sich einen Namen als Arrangeur von klassischen und volksmusikalischen Werken, dabei entstanden die CDs «Heimwärts», «Verliebt i Züri» und «Marchstei». Als Mitarbeiter bei der Herausgabe der Volksmusiksammlung Hanny Christen kam er zum ersten Mal intensiv in Kontakt mit alten Schweizer Volksmusikquellen. 2010 edierte er die 63 Sagemattler-Tänze (1887) und 2011 die 50 ländlichen Tänze von Ferdinand Lötscher (1880). Für diese Musik gründete er die Streichkapelle «D’Sagemattler» und die Blechkapelle «eifachs.ch». Mit der «Stubete am See» gewann er den Wettbewerb «Echos» von Pro Helvetia. Dieses Festival für neue Schweizer Volksmusik in der Klassikhochburg Tonhalle findet alle 2 Jahre unter seiner Leitung statt. Mit Linard Bardill verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit, das Gemeinschaftswerk «Nid so schnell, Wilhelm Tell» gewinnt 2010 die Auszeichnung “s’goldige Chrönli” für die beste Lieder-CD. 2012-2014 ist er Geschäfsführer des Zentrums für Appenzeller und Toggenburger Volksmusik im Roothuus Gonten.
Heinz Saurer, Cornet, studierte Trompete am Konservatorium Zürich. Er schloss mit dem Orchester- und Lehrdiplom im Hauptfach Trompete bei Claude Rippas ab. Danach erlangte er an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau in der Trompetenklasse von Prof. Anthony Plog das Konzertreifediplom.
Heinz Saurer ist seit dem Jahre 2000 Solo-Trompeter im Tonhalle-Orchester Zürich und widmet sich nebenbei der Kammermusik. Er ist Mitglied im Sirius Brass Ensemble sowie im Swiss Brass Consort mit welchen er regelmäßige im In- und Ausland konzertiert. Seit 2003 ist Heinz Saurer regelässiger Gastdozent für Orchesterstellen und Probespieltraining an der Musik-Akademie der Stadt Basel. Ab 2011 ist Heinz Saurer Dozent an der ZHdK für das Variantfach Piccolo- und Barocktrompete.
Herbert Kistler, Flügelhorn stammt aus Reichenburg (Kanton Schwyz). Sein Studium, das er bei Henri Adelbrecht an der Musikhochschule Zürich absolvierte, schloss er 1992 ab. Bereits während seiner Ausbildungszeit war er drei Jahre lang Mitglied im Orchester der Oper Zürich. 1991 wechselte er ins Tonhalle-Orchester Zürich. Neben seiner Orchestertätigkeit betätigt sich Herbert Kistler im ganzen Spektrum der Musik, von Volksmusik über Kammermusik bis zum Jazz.
Christoph Hertig, Es-Horn studierte Es-Althorn an der Hochschule der Künste Bern bei Thomas Rüedi. Er war mehrere Jahre Solo-Hornist der Brass Band Berner Oberland und der Swiss Army Brass Band und besuchte Kurse in Direktion bei Kaspar Zehnder, Dominique Roggen und Matthias Kuhn. Er ist Dirigent der Musikgesellschaft Gurzelen, der Feldmusik Strättligen und der Musikgesellschaft Oberhofen. Christoph spielt als Althornist in verschiedenen Kammermusikformationen und Brass Bands mit. Als Musiklehrer unterrichtet er an diversen Musikschulen und leitet Bläserklassen in Ostermundigen und Langenthal. Das Jurieren an Solistenwettbewerben und das Leiten von Registern in Musiklagern runden seine musikalische Tätigkeit ab.
Thomas Rüedi spielt seit seiner Jugend leidenschaftlich Euphonium. Seither führten ihn seine Soloauftritte zu Orchestern und Brass Bands in ganz Europa, Afrika, Asien und in den USA. Als Orchestermusiker spielt er als Zuzüger in verschiedenen renommierten Sinfonieorchestern Europas. Zudem gründete er mit dem Marimbaphon-Virtuosen Raphael Christen die Duo-Formation «Synthesis».
Thomas Rüedi leitet die Euphonium-Klassen der Hochschule der Künste Bern und der Hochschule Luzern; als Gastdozent gibt er zahlreiche Meisterkurse in Europa und Übersee. Neben seiner Tätigkeit als Solist und Pädagoge tritt Thomas Rüedi auch als Dirigent, Arrangeur und Komponist in Erscheinung.
Marc Unternährer spielt Tuba in Orchestersälen und -gräben, auf grossen und kleinen Theaterbühnen, in rauchigen Jazzclubs und Gallerien (immer wieder gerne auch in Chicago, mit befreundeten Musikern), ab und zu auch an Buurezmorgen und im Freien. Er hat auch schon mal Preise gewonnen (daher die Verbindung zu Chicago!), vermisst nach einer Oper das Improvisieren im Kleinformat, danach die Uraufführung neuer Musik, danach Albin Bruns NAH-Trio, freut sich aber, wenn alles möglich ist. Hin und wieder wirkt er auf CDs mit, wie man auf seiner Website www.munter.li erfahren kann. Da steht auch, dass er 1998 das Lehrdiplom und 2000 das Konzertdiplom (sogar mit Auszeichnung!) erworben hat und momentan an der allgemeinen Abteilung der Hochschule Luzern unterrichtet. Ausserdem ist er Vorstandsmitglied des Forums Neue Musik Luzern und Mitinitiant des Mullbaus.