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Erwartungsgemäss wurden die Doppel-Olympiasieger Roger Federer und Stanislas Wawrinka von Swiss Olympic für London selektioniert. Weitere Selektionen im Artikel.
Federer und Wawrinka werden beim olympischen Turnier in Wimbledon sowohl im Einzel als auch im Doppel an den Start gehen. Für Federer ist es die vierte Teilnahme an Olympischen Spielen; Wawrinka ist nach Peking 2008 zum zweiten Mal dabei.
Polemik um Frauen-Plätze
Bei den Frauen sieht der Fall komplizierter aus. Obwohl Timea Bacsinszky (WTA 433) nach ihrer langen Verletzungspause aufgrund ihres geschützten Rankings von der ITF selektioniert wurde, hat die 23-jährige Waadtländerin die strengeren Kriterien von Swiss Olympic nicht erfüllt. Gleiches gilt auch für Romina Oprandi (WTA 87), der aktuell bestplatzierten Schweizerin im WTA-Ranking.
Swiss Olympic wird am 9. Juli darüber entscheiden, wer von beiden Spielerinnen den Schweizer Quotenplatz für London erhält. Der Schweizer Tennisverband schlägt die 26-jährige Oprandi der Selektionskommission als Alternative für einen Platz im Frauen-Einzel vor, für den Fall, dass Swiss Olympic Timea Bacsinszky nicht selektionieren will. Es ist auch denkbar, dass beide selektioniert werden, da Oprandi die Möglichkeit hat, bei einigen Absagen ins Hauptfeld nachzurutschen.
Bisher sechs Schweizer Schwimmer in London dabei
Alexandre Liess (200m Delfin), Yannick Käser (200m Brust), David Karasek (200m Lagen) und Martina van Berkel (200m Delfin) werden in London ihre olympische Premiere erleben. Bereits vorher wurden Swann Oberson und Dominik Meichtry selektioniert. Ob Danielle Villars, die über 100 m Delfin die Olympia-Limite unterboten hat, ebenfalls nach London reist, entscheidet Swiss Olympic am 9. Juli.
Si