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Etwas ausserhalb von Paris, wo 2024 die Olympischen Spiele stattfinden werden, startete Aline Seitz vergangene Woche in drei Disziplinen an der Bahnrad-Weltmeisterschaft. Am Donnerstag stand das Scratch Rennen an. Aline fühlte sich gut. Vier Runden vor Schluss wurde das Rennen lanciert, Aline bahnte sich ihren Weg aus dem Pulk, musste dadurch aber die letzten 500 Meter aussen, den weiteren Weg, sprinten. Trotzdem schaffte sie es, mit den Vordersten mitzusprinten und erreichte mit dem 8. Rang ihr bisher bestes WM Scratch Ergebnis.
Am Freitag startete sie im Omnium, dem Mehrkampfrennen. Das Fahrerinnenfeld war gross. Das erste Rennen, das Scratch, war von Beginn an hektisch. Seitz erwischte nicht den optimalen Start. Beim zweiten Rennen, Temporace, wurde sie immer kurz vor dem Ziel übersprintet und verlor dadurch wertvolle Punkte. Im Elimination, dem dritten Rennen, unterlief ihr ein Fahrfehler und sie schied in Rennhälfte aus. Im letzten Rennen, dem Punktefahren, konnte sie in einer starken Fluchtgruppe eine Runde herausfahren. Dadurch schob sie sich noch auf den 14. Schlussrang vor.
Schon am nächsten Tag stand das letzte Rennen an, das Madison. In Zweierteams werden jeweils in 12 Wertungen Punkte gesammelt. Gleich zu Beginn des Rennens wurde es sehr hektisch und es gab mehrere Stürze. Die beiden Schweizerinnen Aline Seitz und Léna Mettraux hatten Glück und waren nicht betroffen. Dennoch konnten sie in diesem Gewusel ihre Wechsel nicht optimal durchführen. Bei einer Renndauer von 33 Minuten und einem Schnitt von 53 km/h erreichten die beiden den guten 10. Rang.
Aline Seitz WM-Fazit: «Zum Teil unterliefen mir noch zu viele taktische Fehler, welche dazu führen, dass das Resultat die Form nicht widerspiegelt. Dennoch bin ich glücklich, in allen Disziplinen einen grossen Schritt nach vorne gemacht zu haben. Das ist der wichtigste Punkt, den ich in die Rennpause mitnehme.»