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2.3. Die Intelligenz des Ameisenhaufens
Die einzelne Ameise weist keine Anzeichen von Intelligenz auf. Jedoch können die Ameisen Ameisenhaufen bauen. Diese Ameisenhaufen sind geniale Bauten, welche Strassen, Ventilationskanäle, Brutkammer, Vorratskammer beinhalten; ja die Ameisen züchten sogar Pilze. Allein schon die Ventilation oder die Klimatechnik sind bewundernswert.
Die Ameisen eroberten verschiedene ökologische Systeme. Sie sind fähig sich den verschiedensten Lebensbedingungen anzupassen. Die Konstruktion des Ameisenhaufens wird dabei den Umweltbedingungen entsprechend angepasst.
Woher weiss die einzelne Ameise, was sie zu tun hat? Woher weiss sie, dass sie das Ventilationskanal bauen und nicht die Larven füttern oder auf die Pilzzucht aufpassen soll? Woher weiss sie Bescheid über den Fortschritt im Ameisenhaufenbau. Wie kann es passieren, dass die Ameisen die Grösse ihres Ameisenhaufens auf die Grösse der Population anpassen können? Können sie wirklich ihre Anzahl bestimmen?
Wer koordiniert all diese Arbeiten? Wenn wir annehmen, dass dies alles nur ein Zufall ist, könnten wir genauso glauben, dass Menschen welche jeden Tag im Büro eine andere Tätigkeit ausführen, plötzlich ein Flugzeug konstruieren und es dann noch fertigen.
Wie soll man die Tatsache erklären, dass die Ameisen die Zucht von Pilzen beherrschen. Selbst wenn die Pilze im Ameisenhaufen durch einen Zufall angefangen hätten zu wachsen und eine Ameisenpopulation begonnen hätte sie zu züchten, wie hat dann diese Information den Weg zum genetischen Code gefunden? Die Evolutionstheorie spricht von der Eliminierung der schwachen Individuen und dass die genetische Information nach dem Zufallsprinzip modifiziert wird. Es kann eine Ewigkeit dauern bis dank eines solchen Mechanismus ein ganzer Technologieprozess registriert wird.
Probieren wir also „at hoc” einige Modelle zu konstruieren, welche das Verhalten von Ameisen erklären könnten.