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Das Umbau- und Renovationskonzept bestand im Wesentlichen darin, die Infrastrukturen wie Sanitär-, Elektro-, und Heizungsinstallationen zu erneuern sowie brachliegenden Raum auszubauen und neu zu erschliessen. Aufgrund der historisch sehr wertvollen Bausubstanz wurden die Umbauarbeiten durch die Kantonale Denkmal- und Heimatschutzkommission begleitet.
Im Erdgeschoss wurden nur geringfügige Veränderungen vorgenommen. Der Korridor beispielsweise erhielt einen Tonplattenbelag, in der Art und Weise wie er früher einmal bestanden hatte. Im Obergeschoss erfuhren die respräsentativen Räume auf der Seite des Domplatzes lediglich eine "Pinselrenovation".
Rückseitig hingegen hob man die bestehende jüngere Raumaufteilung teilweise auf und führte wieder einen älteren Bauzustand herbei. Die grössten Eingriffe fanden jedoch im Dachgeschoss statt. Das bis anhin nur zur Hälfte beheizte 1. Dachgeschoss (Estrich) sollte in Zukunft besser genutzt werden können.Auf einer Fläche von 150 m2 baute man deshalb eine Wohnung mit separater Erschliessung ein, welche beispielsweise einer Hausangestellten des Pfarrers zur Verfügung gestellt werden könnte.