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Die statistische Theorie erklärt uns Sigma als etwas simples! Es stellt die Standardabweichung einer speziellen Verteilung, der Normalverteilung dar. Darunter versteht man die Fragestellung, wie sich ein spezifisches Leistungsmerkmal eines Prozesses verteilt. in diesem Fall normalverteilt. Beispielsweise kann als Leistungskriterium für den Prozesses „Eröffnung eines Bankkontos“ die Dauer, also die Durchlaufzeit, angesehen werden.
Mathematisch kann die Fläche unter dieser Kurve berechnet werden. Die Gesamtfläche entspricht stets 100%. Betrachtet jemand die Hälfte der Fläche, so kann erkannt werden, dass diese Teilfläche entsprechend den Wert 0.5 annimmt. Aus Tabellenwerten werden derartige Teilflächen berechnet, die wiederum als ein Vielfaches von der Standardabweichung Sigma bezeichnet werden können. Statistikprogramme unterstützen in der Berechnung diese Sigma-Niveaus. Ein „Six Sigma Niveau“ bedeutet 3.4 Fehler auf 1 Mio Fehlermöglichkeiten, das de facto einer Null-Fehler-Situation entspricht.
Mittels eines Sigma-Niveaus können Unternehmungen präziser ihre derzeitige Fehlersituation erkennen. Sowohl in produktionsrelevanten Prozessen als auch in administrativen Prozessen ist die Vergleichbarkeit von Prozessen einfach darstellbar.
Führungskräfte können ihr Führungsverhalten um diese Komponente ergänzen. Laufend können Prozessleistungen sauber und einfach dargestellt werden. Ein angewendeter Managementkreislauf (PDCA) ermöglicht das Eingreifen, wenn es notwendig ist. Und nur dann!