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Die vier Gemeinden, die alle im rätoromanischen Sprachgebiet liegen, hatten Ende Juni an ihren Versammlungen entschieden, sich zur neuen Gemeinde Muntogna da Schons zusammenzuschliessen. Der Fusionsvertrag sieht eine zweisprachige neue Gemeinde vor, in der das Rätoromanische gegenüber heute gestärkt wird.
Neben dem Förderbeitrag von 1,4 Millionen Franken sieht die Botschaft der Regierung zusätzlich einen Beitrag von 250'000 Franken an den Erhalt und die Förderung der romanischen Sprache vor. Ausserdem soll der Kanton 500'000 Franken an die Sanierung der Wasserversorgung in Lohn zahlen.
Mit der geplanten Fusion auf den 1. Januar 2021 sinkt die Zahl der Gemeinden in Graubünden auf 101. Der Grosse Rat wird die Botschaft in der Dezembersession beraten.