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20.-28.09.2021
Jetzt geht unsere Fahrt 1500 Höhenmeter runter auf Meereshöhe, zum 300km entfernten Ende des Lago de Izabal. Rasch spüren wir, wie die Temperatur zu steigen beginnt und uns den Schweiss aus den Poren drückt - trotz Fahrtwind. In den flachen kargen Tälern wachsen vor allem dornige Sträucher, Kühe und Ziegen suchen nach verbliebenem Grün.
Wir nähern uns langsam der Karibik. Die Luft ist feucht, es wird tropischer und grüner - wir sind im Bananenland. Am Strassenrand sitzen unzählige Bananenverkäufer und wir schleppen uns hinter kraftlosen Bananen-Lastwagen die Hügel hoch, nur um beim Runterfahren von diesen abgehängt und von anderen in wilder Fahrt überholt zu werden. Ab und zu passieren wir auch einen, der es in der Kurve nicht geschafft hat!!
In San Felipe de Lara - am Ende des Lago de Izabal, 30km vor der karibischen Küste - quartieren wir uns bei Silas auf seiner schönen Finca ein.
Der Lago de Izabal ist mit einer Länge von 48km und einer Breite von 20km der grösste See in Guatemala und liegt in der Nähe des karibischen Meeres.
Auf einer Landzunge zwischen dem Río Dulce und dem Lago de Izabal befindet sich die Festung Castillo de San Felipe de Lara. Ein erster Festungsturm wurde hier 1595 zur Abwehr englischer, holländischer und portugiesischer Piraten errichtet. Die Burg in der jetzigen Form entstand 1644 und wurde seither mehrmals restauriert.