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Ein langer Tag
Gemächlich schleppte uns unser Coach Toni zur Regattabahn. Draussen warfen wir direkt neben dem Startboot den Anker, damit uns die Strömung nicht gleich wieder Richtung Land trieb. Wir warteten eine ganze Weile, der Wind kam und ging, bis wir schlussendlich wieder zurück an Land geschickt wurden.
Den zweiten Versuch starteten wir kurz nach drei Uhr. Das Komitee schickte uns auf die innerste Regattabahn, gleich vor dem Hafen. Nach vier Fehlstarts, starteten wir bei 3-6kn ins erste Rennen. Wir verteidigten unsere Seite doch der erwartete Dreher kam nicht und wir reihten uns oben an der Boje im hinteren Feld ein. Wir schafften es dennoch mindestens zehn Boote zu überholen und beendeten das Rennen auf dem fünften Rang.
Im zweiten Rennen nahmen wir etwas zu wenig Risiko auf uns und reihten uns wiederum hinten ein. Die Rennen waren eher mühsam und harzig, wir durften uns nicht bewegen, da wir am ersten Tag bereits eine gelbe Flagge der Jury erhalten hatten und somit konnten wir uns keinen zweiten Patzer mehr leisten. Wir beendeten das Rennen auf dem 10. Rang.
Morgen starten wir als fünftes Boot ins Medalrace. Die Punkte sind eng, wir sagen nur «All in!!». Um 12.30 ist Start, ihr könnt uns auf YouTube live verfolgen.