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Die grösste Herausforderung ist die Bewältigung der negativen Energiebilanz um die Geburt. Untersuchungen haben gezeigt, dass während dieser Zeit 30 – 60 % der Kühe an einer subklinischen Ketose leiden, ca. 40 % der Kühe einen leicht- bis mittelgradigen Kalziummangel haben und bis zu 20 % eine Pansenazidose entwickeln.
Um eine problemlose Geburt sicher zu stellen, ist der Galtfütterung besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Ohne geeignete Massnahmen in der Phase ab dem Milcheinschuss bis zur Geburt ist das Risiko gross, dass die Kühe bereits vor der Geburt an einer Ketose erkranken oder nach der Geburt festliegen. Durch den Zusatz von Mengen- und Spurenelementen sowie Vitaminen kann dies verhindert werden. Wichtig ist ebenfalls das Anfüttern mit energiereichem Futter (6.3 – 6.7 MJ NEL/kg TS). Heute stehen dem Landwirt auch Produkte zur Verfügung, welche die Verdaulichkeit und die Energiemobilisation über die Geburt zu optimieren.
Empfohlen wird auch, dass die Ration am Ende der Trockenstellzeit bereits alle Bestandteile der Laktationsration enthalten sollte, damit sich die Mikroorganismen im Pansen an die veränderten