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Es ist Dienstagabend, kurz vor fünf Uhr. Während noch ein letztes Lied von der Rotation läuft, macht sich Emma Thibert am Mikrofon bereit. Sie steht hinter einer raumhohen Glaswand, ganz zuvorderst im «Raumschiff»: So nennen die Macher:innen von Radio Vostok ihr Studio, das sie vor zwei Jahren im Parterregeschoss eines verschachtelten Gebäudes mitten in der Genfer Innenstadt eingebaut haben. Eine wuchtige, schalldicht isolierte Konstruktion, deren drei aneinandergereihte Einzelräume durch dicke Scheiben voneinander getrennt sind.