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Markus Birchmeier (28.05.1974)
„Schwingen ist eine Lebensschule, und der SK Zurzach war mein Klassenzimmer.“
Dieses Zitat von Markus Birchmeier bringt zum Ausdruck, wie sehr ihn der SK Zurzach und der Schwingsport an sich geprägt haben. Er war jahrelang ein gefürchteter Gegner unter den Schwingern und konnte durch seinen Ehrgeiz grosse Erfolge feiern.
Markus Birchmeier wurde am 28. Mai 1974 geboren und wuchs in Döttigen mit seinen beiden Schwestern Conny und Marion auf. Nach der Lehre als Tiefbauzeichner mit Berufsmittelschule absolvierte er eine Zusatzlehre als Maurer. Darauf folgte die Ausbildung zum Bauführer in der Bauschule Aarau und die Absolvierung der Baumeisterschule in Sursee. Im Jahre 2010 übernahm er von seinem Vater Georg Birchmeier die Geschäftsführung der Firma Birchmeier Hoch- und Tiefbau AG. Nach einem herzbewegenden Antrag am Nordwestschweizer Schwingfest in Döttingen, wo er als OK Präsident amtete, heiratete er Sandra und wurde Vater von zwei Söhnen Aaron und Marius.
Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass Markus Birchmeier mit dem Schwingsport aufgewachsen ist. Sein Grossvater wie auch sein Vater waren beide Kranzschwinger. In Begleitung seines Vaters besuchte er schon als kleiner Junge regelmässig Schwingfeste. Verhältnismässig spät hat er selbst mit dem Schwingen begonnen. Der entscheidende Impuls dazu gab ihm der Besuch des Eidgenössischen Schwingfestes in Stans 1989, an dem Adrian Käser zum jüngsten Schwingerkönig aller Zeiten gekrönt wurde. Nachdem er zuvor mehrere Jahre Handball gespielt hatte, begann er nach diesem prägenden Ereignis sofort beim SK Zurzach zu trainieren. Nebenbei sammelte er mit seinem Jugendfreund zusammen auch noch einige Erfahrungen im Ringsport. Nach einiger Zeit konnte er dank seinem Trainingspartner Paul Mühlebach, der ihn überall hin mitnahm, auch an Trainingseinheiten von auswärtigen Schwingklubs Teilnehmen. Dies war extrem förderlich für seine sportliche Karriere. Im Schwingkeller des SK Baden-Brugg wurde ihm von Werner Pulfer die Härte, die man als Schwinger benötigt beigebracht. Beim SK Glatt- und Limattal trainierte unter anderem mit dem Eidgenössischen Kranzer Christian Vogel zusammen. Als er schliesslich an den Trainings des Schwingklub Kirchberg teilnehmen durfte, konnte er gegen den Schwingerkönig von 1989 Adrian Käser höchstpersönlich schwingen. Er baute sich dadurch auch einen Freundeskreis ausserhalb des eigenen Verbandgebietes auf, der noch heute Bestand hat.
Mit den Wettkämpfen begann Markus Birchmeier am Bänzeschwinget in Aarau damals noch als Jungschwinger. Auf seinem ersten Notenblatt standen drei Siege und drei Niederlagen. Noch in derselben Saison wagte er im Alter von 15 Jahren am Hallenschwingfest in Brugg den Übertritt zu den Aktivschwingern. Zwei Jahre später bestritt er sein erstes Kranzfest am Aargauer Kantonalen in Schneisingen und verpasste die Auszeichnung mit vier gewonnen und je einem gestellten und einem verlorenen Gang um einen viertel Punkt. In der darauf folgenden Saison musste er wegen einer Verletzung pausieren. Aus dieser Zwangspause kehrte er voller Elan zurück und konnte sich nicht nur über seinen ersten beiden Kränze freuen, sondern gewann noch im selben Jahr drei Rangschwingfeste. Im Jahre 1995 qualifizierte er sich für das Eidgenössische Schwingfest in Chur. Leider konnte er sich dort noch keinen der begehrten Eidgenössischen Kränze erkämpfen. Dies gelang ihm jedoch an den darauf folgenden Eidgenössischen Schwingfesten in Bern 1998 und in Nyon 2001, was man eindeutig als zwei Höhepunkte seiner Karriere bezeichnen kann. Eine weitere herausragende Leistung war der vierte Rang am Schwingfest, das aufgrund der EXPO in Murten veranstaltet wurde und an dem nur die 100 besten Schwinger teilnehmen durften. Insgesamt gewann er 65 Kränze und konnte sechs Kranzfestsiege feiern. Sechsmal gelang es ihm ein Kranzschwingfest zu gewinnen. Viermal das Aargauer und je einmal das Baselstätder und das Baselländer Kantonale Schwingfest. Er betritt auch oft Rangschwingfeste, von denen er viele gewinnen konnte.
Armin Keller als technischer Leiter der Jungschwinger und Paul Mühlebach als technischer Leiter der Aktiven waren die wohl bedeutendsten Ausblinder von Markus Birchmeier. Auch die Förderung durch seinen Vater Georg Birchmeier und durch Josef Vogt war zentral für seine Karriere. Viel profitiert hat er auch von seinen Schwingerkameraden, die ihn auf seinem Weg begleiteten, sie haben ihn nicht nur sportlich sondern auch menschlich weitergebracht. Mit Daniel Lüthi und Daniel Hüsler die beide aus einem anderen Teilverband stammen, pflegt er heute noch einen sehr guten Kontakt.
Im Jahre 2006 beschloss er aus privaten und beruflichen Gründen, seine Karriere als Aktivschwinger zu beenden. Dieser Rücktritt bedeutete jedoch keineswegs, dass Markus Birchmeier der Schwingerszene den Rücken kehrte. Weiterhin arbeitete er in Vorständen und Schwingfest OK’s tatkräftig mit. Seit dem 15. Dezember 2012 ist er Präsident des Aargauer Kantonalen Schwingerverbandes und übt sein Amt mit grosser Leidenschaft aus.
Strebel Stefan (08.03.1977)
Am 08.03.1977 erblickte Strebel Stefan die Welt, heute 2015 ist er wohnhaft in Hendschiken. Er ist verheiratet mit Fabienne, und hat zwei Kinder Larissa und Mario. Stefan arbeitet in leitender Position im Fleischgewerbe.
Im Jahre 1986 begann Strebel Stefan mit dem Schwingsport. Nach einem Jahr intensivem Schwingtraining in der Halle vom Schwingclub Lenzburg, startete Stefan die Saison 1987 als 10-jähriger.Bereits 4 Zweiggewinne konnte er im ersten Jahr bei den Jungschwingern gewinnen ohne Schwingfesterfahrung (im jüngeren Jahrgang). In der Saison 1988 durfte sich Stefan von 21 Schwingfesten 18mal als Festsieger feiern lassen. Die Jungschwingerzeit ging erfolgreich weiter bis zum 15 Lebendsjahr. Die Bilanz als Jungschwinger 72 Zweige und 38 Festsiege.
Sein grösster Erfolg war das Brünig-Schwinget (die 100 Besten Nachwuchsschwinger aus der Schweiz) damals starteten die Jahrgänge 1976 und 1977 in der gleichen Kategorie. Stefan konnte den 3. Schlussrang für sich verbuchen (Bester Schwinger im Jahrgang 1977).
1993 wechselte Stefan Strebel zum Schwingklub Freiamt, da sich zur dieser Zeit beim Schwingklub Lenzburg keine Aktiv Schwinger befanden.
Beim Schwingklub Freiamt wurde am Anfang „hartes Brot“ gegessen Stefan setzte sich trotz vielen spitzen Schwingern die der Klub hatte durch.
Bereits im Jahre 1995 holte sich Stefan, 2 Kränze im Norwestschweizerverband und war am Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest als 18 jähriger in Chur dabei. Es war ein eindrückliches Fest, welche Stefan mit 8. Gängen bestritten hat.
Im Jahre 1998 am Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest in Bern feierte Stefan den 1. Eidgenössischen Kranz. 2001Nyon den 2ten und 2004 in Luzern durfte er seinen 3 Eidgenössischen Kranz gewinnen.
Weiter konnte Stefan in den Jahren 2000 und 2004 das Aargauer Kant. Schwingfest gewinnen und 1mal das Baselländer Kantonalschwingfest. Verschiedene Regionale Schwingfeste schloss er immer positiv ab.
Im Jahre 2004 absolvierte Stefan Strebel sein letztes Kranzschwingfest. (Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest in Luzern.) Im Frühling 2005 am Guggibadschwingfest hat sich Strebel Stefan mit 28 Jahren entschieden, die Schwinghosen an den „Nagel“ zuhängen.
Für Stefan war klar, dass er etwas im Schwingsport als Funktionär retour geben wird.
Die Weiterbildungen im Jugend und Sport bis zum J&S Experte waren für Ihn klar.
Funktionen als Schwingklub Jungschwingen Technischleiter, NWSV Jungschwingen Technischleiter und NWSV Technischleiter für die Aktiven wurden/werden ausgeführt.
Josef „Sepp“ Beier (17.02.1931 – 05.08.2000)
Josef Beier erblickte am 17. Februar 1931 in Untersiggenthal das Licht der Welt, wo er mit 4 Schwestern und 2 Brüdern im ländlichen Dorf am Wasserschloss aufwuchs. Seine Lehre als Zimmermann absolvierte er in Baden und der berufliche Weg führte ihn auch ins Wallis, nach Crans-Montana. Zurück im Heimatdorf stieg er bei seinem Onkel in die Zimmerei „Beier“ ein. Anfangs der 70-er Jahre konnte er das Geschäft mit zwei bis drei Arbeitern übernehmen und führte es fortan mit viel Fleiss und Herzblut weiter.
1948 besuchte Josef Beier als Zuschauer das Aargauer Kantonale Schwingfest, welches in Untersiggenthal durchgeführt wurde. Dabei wurde er vom „Schwinger-Virus“ gepackt und besuchte fortan die Trainings, damals noch im Schwingkeller „Burghalde“ in Baden. Den 1. Kranz konnte sich „Sepp“ als 19-jähriger, am Aargauer Kantonalen Schwingfest 1950 in Zetzwil erkämpfen. 1951 folgte der 1. Nordwestschweizer Kranz in Reinach. Insgesamt durfte er sich über 35 Kranzgewinne freuen, davon 12 Kantonale, 8 Nordwestschweizerische und diverse Teilverbands- und Bergfest-Auszeichnungen. Als Höhepunkt seiner Karriere darf man gewiss seine beiden Teilnahmen am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest 1956 in Thun bezeichnen, mit dem hervorragenden 4. Schlussrang sowie 1961 in Zug, wo er den 12. Rang belegte. Ein weiterer grosser Erfolg war der Kranzgewinn auf dem Brünig, ebenfalls im eidgenössischen Jahr 1961.
Als 2-facher Eidgenosse war Beier Josef ein gefürchteter Gegner im Sägemehl. Seine ruhige, gemütliche und gesellige Art machte ihn bei Schwingerkameraden und in Schwingkreisen gleichermassen beliebt.
1963 beendete er seine Schwingerkarriere mit dem 2. Rang am Aargauer Kantonalen Schwingfest in Obersiggenthal. Er heiratete im selben Jahr sein Heidi und begann mit der Familienplanung. Den beiden wurden 6 Kinder geschenkt, darunter Andreas, welcher in die Fussstapfen seines Vaters trat und später ebenfalls ein erfolgreicher Schwinger des Schwingklubs Baden-Brugg wurde.
Josef Beier freute sich, dass In den 80-er Jahren seine beiden Söhne Franz und Andreas in die Zimmerei einstiegen und er ihnen Ende 1995 den Familienbetrieb übergeben durfte, welchen sie bis heute unter dem Namen „Gebr. Beier“, erfolgreich weiterführen. Sepp begab sich 1996 in den wohlverdienten Ruhestand, welchen er leider nicht sehr lange geniessen durfte. Am 05. August 2000 schloss sich der Lebenskreis von Josef Beier ganz plötzlich und unerwartet.
Matthäus Huber (30.11.1967)
Im Jahre 2001 hatte sich Matthäus Huber zum Ziel gesetzt den 100. Kranz zu erreichen! Matthäus ist der neunte Schwinger der diese Marke in der Geschichte des 107jährigen Eidgenössischen Schwingerverbandes erreicht hat!
In seiner 18. Saison am Aargauer-Kantonal Schwingfest vom 7. Juli 02 in Muhen, das vom Schwingklub Aarau durchgeführt wurde,ging dieses Ziel in Erfüllung. Obwohl im Schlussgang, reichte es nicht zum Festsieg. Dies wäre natürlich „das Tüpfelchen“ auf dem i gewesen. Am Nordwestschweizerischen Schwingfest in Solothurn erkämpfte er sich dann seinen letzten und 103. Kranz seiner Karriere wo er sich dann als Festsieger Feiern lassen konnte.
Matthäus war einer der beliebtesten Schwinger. Seine Fairness und sein offener Kampfgeist brachten ihm nicht nur von seinen Schwingerfans grosse Achtung und Sympathien ein.
Nebst den Munis, Rinder und Pferden,die er teils als Naturalpreise in Bruders Stall stellte, zieren Tisch, Stabellen, Glocken, Treicheln und viele wunderschöne geschnitzte Sachen sein Heim.
Auch die Reisen, speziell den 10-tägigen Aufenthalt in Korea möchte Matthäus nicht missen.
Die grosse Resonanz Anteilnahme der Leute an seinem Erfolg, hat ihm tief beeindruckt. Sein Bekanntheitsgrad hat ihn auch Beruflich weitergeholfen. Matthäus Huber hat es mit seinen 35 Jahren geschafft, auf dem Höhepunkt seiner Karriere vom aktiven Schwingsport zurückzutreten. Er hat uns verraten, dass das Abschiedsfest erst im Frühling 2003 stattfinden wird.
Dem Schwingklub Aarau sowie dem Aargauerkantonalen Schwingerverband wird er zukünftig als Technischerleiter zuverfügung stehen. Auf dessen Aufgabe er sich freut.
Auch wir wünschen Matthäus in seinem neuen Amt sowie privat und geschäftlich viel Freude und Erfolg.
Max Widmer (17. November 1933 – 17. Juni 2010)
Max Widmer wurde am 17. November 1933 geboren und wuchs mit zwei älteren Brüdern Oftringer Ortsteil Lauterbach auf. Die Schule besuchte er Oftringen. Der tägliche Fussmarsch von zu Hause ins Schulhaus und wieder zurück war mitverantwortlich, dass Max schon damals eine gesunde Kondition und eine solide Grundkraft entwickelte.
Nach der Schulzeit arbeitete Max Widmer während elf Jahren als Briefträger bei der Post. Da zu dieser Zeit noch alles mit dem Fahrrad ausgetragen wurde, ermöglichte dies ihm ein tägliches Fitnesstraining bei der Arbeit. Max ist noch heute sehr sportlich und macht kleinere und grössere Velotouren. Nach dem Postdients war er während sieben Jahren bei der Firma „Elmer Citro“ im Aussendienst tätig. Danach wechselte er zu der Firma „Villiger Söhne“, bei welcher er bis zu seiner Pensionierung als Verkaufsleiter amtete.
Im Jahre 1946 bestritt Max als 13-Jähriger sein erstes Schwingfest beim Restaurant Tannenbaum in Vordemwald und erkämpfte sich den 3. Schlussrang. Er musste sich damals sogar noch zwei Jahre älter machen, gab es doch damals noch keine „Buebeschwinget“. Der Holzteller, welchen er damals erschwungen hat, hat noch heute einen Ehrenplatz in seinem eindrücklichen Kranzkasten.
Damals durften die Jungschwinger noch gar nicht im Schwingkeller trainieren. So kam es, dass sein damaliger Nachbar, Freund und später wichtigster Förderer, Walter Flückiger mit Max und seinen Brüdern zusammen ohne Schwinghosen und ohne Sägemehl auf der Wiese beim Restaurant Bad Lauterbach die ersten Gehversuche im Schwingen absolvierten.
Im Jahre 1949, als Max die obligatorische Schulzeit beendet hatte, trat er dem Schwingklub Zofingen und Umgebung bei. Sein Bruder Adolf war zu dieser Zeit Technischer Leiter des Klubs. „Mit ihm zusammen übten wir endlos verschiedene Schwünge. Sogar zu Hause am Tisch diskutierten wir über unsere verschiedenen Stärken und Schwächen um möglichst viele Fehler auszumerzen. Auch trainierten wir bei diversen anderen Schwingklubs damit wir vielseitiger wurden.“
Mit 17 Jahren gewann Max Widmer am Nordwestschweizerischen in Reinach BL seinen ersten Kranz. Das war für ihn ein weiterer, wichtiger Meilenstein in seiner Karriere und motivierte ihn auch zugleich, dass er sich diesem Sport mit Leib und Seele verschrieb. Drei Jahre später, nach der Rekrutenschule, trat er dem Turnverein Oftringen bei, denn dies ermöglichte mehr Abwechslung und Bewegungs-möglichkeiten, was den Sportbegeisterten auch noch zum Nationalturnen brachte. Zudem begann Max erfolgreich zu Ringen. Er gewann in dieser Sportart drei Mal den Schweizer Meistertitel im Schwergewicht.
Von 1956 bis 1962 trat Max Widmer seinen eigentlichen, unvergleichbaren Siegeszug über die Schwingplätze an und hat während dieser Zeit keinen einzigen Gang verloren. Diese Serie von Siegen führte ihn dann im Jahre 1958 zum eigentlichen Höhepunkt, nämlich dem Königstitel in Freiburg mit 8 gewonnen Gängen. Max hat in dieser Zeit fast alle Schwingfeste sowie Teilverbandsfeste mindestens einmal oder mehrmals gewonnen. Max Widmer erkämpfte sich 95 Kränze als Schwinger, Nationalturner und Ringer. Seine Gegner fürchteten vor allem seine perfekten Schwünge Kurz, Gammen, Buur und Bodenlätz. Max absolute Stärke und unbändiger Wille war es, den Gegner am Boden nie mehr loszulassen.
Im Zusammenhang mit seinem Königstitel bleibt Max als ganz besonderes Ereignis der Empfang auf der Kreuzung in Oftringen in Erinnerung. Das Gefühl, als über 5000 Schwingerfreunde und Schaulustige die Oftringer Strassen säumten, um ihren Schwingerkönig zu empfangen und zu feiern, bleibt unvergesslich. Eine ganz grosse Freude bereitete ihm auch das Empfangsfest, welches seine Heimatgemeinde Heimiswil BE zu seinen Ehren organisierte.
Max bekleidete anschliessend an seine Aktivzeit verschiedene Ämter und stellte seine grosse fachliche und soziale Kompetenz den Schwingverbänden lange Zeit zur Verfügung. Im Kantonalverband bekleidete er das Amt des Vizepräsidenten und im Nordwestschweizerverband amtete er zehn Jahre als Technischer Leiter. Er war der erste Kampfrichterausbildner, welcher mit Hilfe von Videogeräten eine gute und praxisnahe Ausbildung der Kampfrichter ermöglichte. Max war an vier Eidgenössischen Schwingfesten im Einteilungskampfgericht und wurde schlussendlich zum Ehrenmitglied des ESV ernannt.
Bei einem Interview äusserte sich Max Widmer wie folgt: „Beim Schwingen hat sich nur das Umfeld verändert. Die Schwünge und die Griffe blieben die gleichen. Die natürliche, körperliche Fitness, welche in der Dienstleistungsgesellschaft verloren gegangen ist, muss heute mit viel Aufwand zusätzlich aufgebaut werden. Ob diese Veränderungen gesund und gut sind, bleibt eine offene Frage. Ich hoffe, dass der schöne Schwingsport in seiner traditionellen Form möglichst lange erhalten bleibt.“