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Theater Ariane: Die rote Jungfrau
Das Theater Ariane aus Winterthur greift einen wahren Fall auf und erzählt ihn mit konzentrierten Mitteln und zwei grossartigen Schauspielerinnen.
Mit den Mitteln des dokumentarischen Theaters wird die Geschichte zweier aussergewöhnlicher Frauen erzählt, die bei der Umsetzung ihres Traumes von einer besseren Welt an die Schranken gesellschaftlicher Konventionen stossen und letztendlich an ihren eigenen Ansprüchen scheitern.
Eine Frau sucht einen Mann, der bereit ist, nach erfolgter Zeugung zu verschwinden. Sie findet ihn, wird schwanger, übersiedelt nach Madrid und bringt 1914 das Mädchen Hildegart zur Welt. Von Anfang an kümmert sie sich intensiv um seine Erziehung.
Mit vierzehn Jahren macht Hildegart das Abitur, mit siebzehn schliesst sie das Studium der Rechte ab. Als aktive Sozialistin und Gewerkschafterin greift sie ins politische Leben ein, als entschiedene Verfechterin der Rechte der Frau kämpft sie in Vorträgen und Büchern für deren Gleichberechtigung. Als sie scheinbar daran ist, die hohen von ihrer Mutter in sie gesetzten Erwartungen zu erfüllen, kommt sie mit achtzehn Jahren durch deren Hand zu Tode.
Ein Stoff, der eine irritierende Aktualität aufweist.
Spiel: Mona Petri, Rachel Matter
Regie: Jordi Vilardaga
Mitarbeit: Antonio da Silva
Kostüme: Karin Eigenheer
Maske: Satomi Rüegsegger
Fr. 25.-/15.- für Azubis mit Ausweis (zusätzliche 5.- Reduktion mit Mitgliederausweis)
Reservation: Regio Frauenfeld Tourismus, 052 721 99 26