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"Addieren wir noch die deutschen Häuser, die Geschäftsbereiche zurückverlagern, kommt sicherlich noch einmal eine vierstellige Zahl hinzu", sagte der UBS-Manager. Sein Haus hatte erst vor wenigen Tagen angekündigt, wegen des Brexit Stellen nach Frankfurt zu verlagern.
Die in London angesiedelten Banken setzen bei ihren Brexit-Planungen nicht nur auf einen Standort in der EU, sondern stärken verschiedene Standorte. Die europäische Landschaft der internationalen Banken werde ähnlich sein wie vor der Jahrtausendwende, sagte Winter.
Er mahnte die neue deutsche Regierung, die geplante Lockerung des Kündigungsschutzes schnell umzusetzen. Entscheidungen über Verlagerungen würden in den nächsten Monaten erfolgen. Nach dem Koalitionsvertrag sollen sogenannte Risikoträger mit einem Jahresgrundgehalt in Höhe von rund 234'000 Euro brutto arbeitsrechtlich leitenden Angestellten gleichstellt werden, für die ein weniger strenger Kündigungsschutz gilt.
(AWP)