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Heute ist Internationaler Welthundetag!
“Egal wie wenig Geld und Besitz du hast, einen Hund zu haben macht dich reich.”
(Louis Sabin)
Wenn du in Washington einen Freund haben willst, musst du dir einen Hund zulegen.
(Harry Spencer Truman, 33. Präsident der USA)
Am 10. Oktober 2010 ist Welthundetag. Dieser Ehrentag ist zwar nicht so offiziell anerkannt wie der internationale Katzentag, trotzdem feiern immer mehr Hundehalter einmal im Jahr das lange Bestehen der alten Freundschaft von Mensch und Hund. Ob und wie sinnfrei so ein Tag ist, darüber lässt sich streiten. Dem steht gegenüber, dass internationale Gedenk-, Feier- und Aktionstage ein willkommener Anlass sind, um auf Probleme aufmerksam zu machen.
Somit sollte der internationale Welthundetag auch weniger ein Tag sein, an dem ein Hundehalter seinem Vierbeiner ein zusätzliches Leckerli spendiert, als vielmehr ein Tag, der von verantwortungsvollen Hundehaltern und Züchtern sowie den entsprechenden Organisationen genutzt wird, um auf regionale, nationale und weltweite Probleme der Hundehaltung und Zucht sowie auf weit verbreitete Missstände in diesem Bereich aufmerksam zu machen:
Die Hundehalter sind in der Pflicht, eine Beziehung zum Hund herzustellen, die auch dem Tier dient:
Hundehalter mit hoher Qualität ihrer Mensch-Hund-Beziehung…
- betrachten die Erziehung ihres Hundes als wichtig und zeigen ein hohes erzieherisches Engagement;
- entwickeln keinen übertriebenen Anspruch und Ehrgeiz in der Hundeerziehung, sondern achten darauf, ihren Hund mit Spaß und Freude zu erziehen;
- tolerieren ungehorsames Verhalten ihres Hundes nicht, vermeiden aber aggressive und unbeherrschte Reaktionen. Die Geduld zu verlieren, wenn etwas in der Hundeerziehung nicht sofort funktioniert oder den Hund im Konfliktfall zu schlagen, ist eher charakteristisch fürr Hundehalter mit niedriger Qualität ihrer Mensch-Hund-Beziehung.
- hinterfragen ihr Verhalten im Rahmen der Hundeerziehung kritisch: Sie beschäftigen sich intensiv mit der Frage, wie sie die Beziehung zu ihrem Hund verbessern und Probleme vermeiden können. Treten Schwierigkeiten auf, suchen sie nach Ursachen, wobei sie diese eher bei sich selbst als bei ihrem Hund vermuten.
- zeigen sich offen für erzieherische Unterstützung von erfahrenen Hundehaltern und Hundetrainern, bilden ihren Hund häufig gezielt aus und sind oftmals Mitglied in Hundevereinen.