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Die Bevölkerung ist besorgt über die Nahrungsmittelversorgung, was sich in Hamsterkäufen äussert. Die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft ist gut aufgestellt. Dank hiesiger Produktion und Verarbeitung verfügt unser Land über eine robuste Produktionsinfrastruktur, die sowohl bei den Grundnahrungsmitteln wie Mehl, Kartoffeln, Milchprodukten, Obst, Gemüse, Fleisch und Zucker einen hohen Selbstversorgungsgrad sicherstellt, als auch über die hiesige Herstellung von stärker verarbeiteten, oftmals lange haltbaren Produkten wie Teigwaren, Suppen, Saucen, Getränken, Schokolade und Backwaren einen wichtigen Beitrag zur Bevorratung der Bevölkerung leistet. Die lokale Nahrungsmittelproduktion ermöglicht einen schnellen Warenfluss zu den Konsumenten. Hamsterkäufe, die über den vom Bundesrat empfohlenen Notvorrat hinausgehen, sind nicht begründet und belasten die in diesen Branchen arbeitenden Menschen unnötig.
Die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft fordert den Bundesrat auf, jetzt Massnahmen zur Stärkung der inländischen Lebensmittelproduktion zu ergreifen. Der Branche müssen alle notwendigen Ressourcen zur Verfügung gestellt werden. Trotz der Krise steht der Frühling vor der Tür. Es geht jetzt darum, die richtigen Entscheidungen für die Aussaat von Frühjahrskulturen zu treffen und die Kulturen für eine gute Ernte im Jahr 2020 zu schützen und zu pflegen. Auf Stufen Produktion und Verarbeitung sind je nach der weiteren Entwicklung der Situation allenfalls regulatorische Erleichterungen zu schaffen, um die Produktion nicht unnötig einzuschränken.
Die Organisationen der schweizerischen Land- und Ernährungswirtschaft stellen ihre Ressourcen und ihr Fachwissen den Bundes- und Kantonsbehörden zur Verfügung. Gemeinsam werden Lösungen gefunden und diese Krise bewältigt werden.