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Leichtigkeit für Ihre Beine
Veneninsuffizienz ist verbreitet, die Verteilung ist aber ziemlich «ungerecht»: Frauen sind wesentlich häufiger betroffen als Männer, und auch die Veranlagung spielt eine wichtige Rolle. Andere Faktoren lassen sich glücklicherweise beeinflussen: Betroffene können dem Problem bis zu einem gewissen Grad vorbeugen und es wirksam behandeln.
Eine Veneninsuffizienz äussert sich in sichtbaren Symptomen wie Krampfadern und Schwellungen (Ödemen) in den unteren Gliedmassen, aber auch in unsichtbaren Symptomen wie «schweren» Beinen als Folge von angestautem Blut, das nicht wie normal wieder problemlos bis zum Herzen aufsteigt. Normalerweise sorgen die Venenwände mit ihrer Muskulatur und den Venenklappen in der Innenauskleidung dafür, dass das Blut nach oben befördert wird und nicht zurückfliessen kann. Wenn diese Wände beschädigt sind und ihre Muskelspannung nachlässt, sammelt sich das Blut in den Beinen, die Venen schwellen an, werden dicker, schlängeln sich um die Unterschenkel und stehen hervor (Krampfadern).
Symptomen vorbeugen
Risikofaktoren im Zusammenhang mit dem Lebensstil sind vor allem Übergewicht, Bewegungsmangel, langes Stehen, zu enge Kleidung um Taille oder Beine sowie Sportarten, die den Druck auf die Venenklappen abrupt ansteigen lassen (Tennis, Gewichtheben, Fussball usw.). Verhaltensänderungen können dazu beitragen, Beschwerden wegen einer Veneninsuffizienz vorzubeugen.
Das Problem behandeln
Behandeln lässt sich das Problem einerseits mechanisch: Betroffene können mit dem Tragen von Kompressionsstrümpfen oder Verbänden Druck auf die betroffenen Bereiche ausüben, sanfte Sportarten praktizieren und die Beine so oft wie möglich hochlagern.
Venenbeschwerden können zusätzlich auch medikamentös behandelt werden. Venenstärkende Substanzen können eingenommen und/oder lokal, z. B. in Form von Salben oder Gels, aufgetragen werden. Sie wirken der Erweiterung der Venen und den daraus folgenden Entzündungen, die zu Ödemen und Schmerzen führen, entgegen. Zu diesen Substanzen gehören zum Beispiel Heparinoide, Flavonoide, Aescin aus Rosskastanie oder Präparate auf Basis der Rotweinrebe.