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Öl auf Leinwand, 63 x 50 cm Foto: Robert Bayer, Basel
In den Jahren 1930–1933 schuf Klee zahlreiche Werke, die durch die Verwendung regelmässig gesetzter kleiner Farbpunkte gekennzeichnet sind. Er nannte diese Arbeiten „divisionistisch“ und brachte die Arbeitsweise so mit derjenigen Seurats und Signacs in Verbindung, die im späten 19. Jahrhundert ihre Bilder mit Punkterastern in den Primär- und Komplementärfarben gestaltet hatten, um die Farbe systematisch im Sinne neuer Lichttheorien einzusetzen. Im Unterschied zu diesem spätimpressionistischen Konzept unterlegt Klee seine Punkteraster mit lichten Farbflächen und kann so ein Wechselspiel zwischen verschiedenen Farbmembranen in Gang setzen. In Aufgehender Stern erscheint das Punkteraster vor zarten Farbwolken und wird durch kleine ausgegrenzte Flächen und offene Liniengebilde ergänzt. Diese markieren unten beispielsweise Horizonte, während oben eine Zickzack-Spur den in der Zeit zurückgelegten Weg eines am Firmament aufgehenden Sterns darstellt. Das Bild als Zeitspeicher – eine Hauptidee Kleescher Kunst.