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Die Oper wurde 1853 im Teatro La Fenice in Venedig uraufgeführt und war ein Misserfolg. Gründe waren zum Teil eine unglückliche Sängerbesetzung der Hauptrolle, wohl aber auch eine Musik, die häufig – in sinnlichen, sensiblen Klangfarben – auf Intimität setzt. Verdi nahm einige Abänderungen vor, kürzte die Oper: Und mit der Sopranistin Maria Spezia als Violetta durfte Verdi 1854 am Teatro San Benedetto in Venedig einen durchschlagenden Erfolg erzielen. Die Handlung wurde von der Gegenwart in das Jahr 1700 zurückversetzt.
Im Mittelpunkt der Oper steht die Pariser Schönheit und Kurtisane Violetta Valery. In sie verliebt sich Alfredo Germont. Violetta schwankt zwischen leidenschaftlicher, wahrer Liebe zu Alfredo und ihrer Treue zu Baron Douphol. Die an Tuberkulose leidende Violetta verzehrt sich in dieser Spannung zwischen Liebe und bürgerlichen Moralvorstellungen und stirbt schliesslich in den Armen Alfredos.
Das Libretto verfasste Francesco Maria Piave, der sich auf «Die Kameliendame» von Alexandre Dumas (Sohn) stützte. hr