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An der Kapellstrasse, dort wo heute die Alterssiedlung steht, durften die Pfader einige Jahre einen Hausteil einer älteren Liegenschaft benützen. Die Heizung war praktisch unbrauchbar, die Räume klein und die Liegenschaft diente dann auch insbesondere als Materiallager. Wohl versuchte jedes Pfadifähnli ein Zimmer für sich herzurichten, aber für die eigentlichen Pfadiaktivitäten war es wenig geeignet.
Ein Raum wurde dann in den Jahren 1978 - 1980 rege benutzt: Das Raiderzimmer (Chambre séparée, mit Bar). Die damaligen Raiders Grizzli, Blitz (Gieri), Coc, Attila, und wie sie alle hiessen, richteten sich das kleine Zimmer gemütlich ein und da verweilten auch die Führer manche Stunden. Dort entstand eine Gruppe (Jahrgänge 1958 - 1962) begeisterter Pfadfinder, welche die Abteilung wahrend Jahren leitete und prägte.
Im Jahre 1980 musste die Liegenschaft dem Bauvorhaben "Überbauung Dorfplatz" weichen. Die Primarschule stellte uns die Liegenschaft "Stolz" an der Morgenstrasse zur Verfügung. Längstens bis zum Bau der Mehrzweckanlage Breiti. Dort war es noch enger und auch vom Standort her für die Übungen praktisch unbrauchbar. Der Wald war zu weit entfernt und auch in dieser Liegenschaft waren kleine Zimmer, die hauptsächlich als Materialmagazin dienten. Niemand konnte sich dafür begeistern.
Ein Jahr später kam der nächste Umzug. Das Oettikerhaus unten an der Morgenstrasse stand leer. Die Gemeinde stellte uns diese Liegenschaft zur Verfügung. Vor den Pfadfindern wohnte eine Familie mit Hunden und weiteren Tieren in diesem Haus. Ein Lastwagenanhänger genügte nicht all den Abfall und "alten Mist" zu entsorgen. Wenig heimelig war es da und an die Inbetriebnahme der Heizung war nicht zu denken. Mit den Spezialgeräten aus der Drogerie haben wir die Teppiche behandelt und schlussendlich doch hinausgerissen.
Erneut engagierten sich die Raider und richteten einen Raum speziell ein. So richtig wohl und gemütlich wurde es aber kaum. Oben in einem Dachzimmer hausten die Wolfsführer, sie fanden es anscheinend eine rechte Zeit lang als geeignet für Höcks und Freizeit.
Als auch aus Sicherheitsgründen und wegen der Feuchtigkeit das Material nicht länger in den Räumen des Oettikerhauses gelagert werden konnte, stellte uns die Evangelische Kirchgemeinde den Estrich des Kirchgemeindehauses zur Verfügung wo Zelte, Küchenmaterial etc. geschützt und geordnet aufbewahrt werden konnte.
Unser Heim wurde vom 12.12.1984 bis 15.11.1985, in ausschliesslicher Fronarbeit des Heimvereins und der aktiven Mitglieder der Abteilung, erbaut.
Allen, die uns während diesen Jahren unterstützt haben, danken wir auch an dieser Stelle recht herzlich.