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Für Federer beginnt das Turnier gegen den Slowaken Lukas Lacko (ATP 88), den er bei ihrem bislang einzigen Aufeinandertreffen 2011 bei den Australian Open mit 6:1, 6:1, 6:3 deklassiert hatte. Eine sechste Finalqualifikation würde ab dem Viertelfinal gemäss Setzliste über Berdych und Novak Djokovic führen.
Stan Wawrinka trifft in der 1. Runde auf den Spanier Guillermo Garcia-Lopez (ATP 39). Gegen den 30-Jährigen verlor der Waadtländer zwei von vier Begegnungen. Beide Niederlagen - 2009 in Hamburg und 2011 in Madrid bezog er jeweils auf Sand. Bei ihrem letzten Duell auf Sand, im letzten Jahr in Casablanca, überliess Wawrinka Garcia-Lopez aber nur drei Games.
Auf dem Weg zu einem allfälligen Viertelfinal gegen Murray müsste Wawrinka wohl im Achtelfinal Gaël Monfils (ATP 24) oder Fabio Fognini (ATP 15) aus dem Weg räumen. Im Halbfinal wäre dann ein Duell mit Rafael Nadal möglich. (pre/si)
Roger Federer zieht am Australian Open in Melbourne zum 18. Mal in die Achtelfinals ein. Der Weltranglisten-Dritte setzt sich in einem packenden Tennis-Thriller nach gut vier Stunden gegen den Australier John Millman 4:6, 7:6 (7:2), 6:4, 4:6, 7:6 (10:8) durch.
Am Tag des grossen Favoritensterbens im Melbourne Park erwischte es beinahe auch den sechsfachen Champion. Federer musste leiden, bis er seinen 100. Einzel-Sieg am Australian Open unter Dach und Fach hatte. «Mein Gott, das war hart», sagte er im Sieger-Interview.
Die Entscheidung fiel weit nach Mitternacht im Super-Tiebreak des fünften Satzes, als Federer in dem 2019 in Melbourne eingeführten Format bereits mit 4:8 zurückgelegen hatte, dank sechs Punkten in Folge aber doch noch die Wende …