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Die Woma Python tauchte um 15 Uhr in der Fenkernstrasse des Luzerner Vororts auf. Die Einsatzpatrouille habe die Schlange nach ersten Abklärungen problemlos einfangen können, teilte die Luzerner Polizei mit. Sie sei darauf einem Schlangenexperten und am Abend dem Tierhalter übergeben worden.
Der Besitzer der Schlange muss gemäss Mitteilung mit einer Anzeige wegen einer Widerhandlung gegen das Tierschutzgesetz rechnen. Die Python konnte ausbüxen, weil das Terrarium nicht ganz verschlossen war. Wie die Schlange auf das Trottoir gelangte, sei unklar, teilte die Polizei mit.
In der Natur kommt die Woma Python im zentralen und westlichen Australien vor. Sie lebt vor allem in Wüsten und anderen Gebieten mit sandigem Boden.
Kritik übte die Polizei an einigen Passanten, welche sich der Schlange stark genähert hätten, um sie zu filmen oder zu fotografieren. Dies sei nicht ratsam, wenn man die Gefahr nicht einschätzen könne. Grundsätzlich habe für die Bevölkerung aber keine Gefahr bestanden.