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Die siebenköpfige Schwyzer Regierung ist wieder komplett. Die CVP hat den Dreikampf im zweiten Wahlgang klar für sich Entschieden. Der 51-jährige Sandro Patierno ist als letztes Mitglied in die Schwyzer Kantonsregierung gewählt worden. Damit verteidigt Patierno den CVP-Sitz seines Vorgängers Othmar Reichmuth, der im letzten Herbst in den Ständerat gewählt worden ist.
Chancenlose Konkurrenten
Der Versuch der SP, nach acht Jahren wieder zurück in die Schwyzer Regierung zu kommen, ging nicht auf. Dem 46-jährigen Michael Fuchs gelang es nicht, sich gegen den Favoriten der CVP durchzusetzen. Fuchs kam auf 11'102 Stimmen und blieb damit mehr als 7000 Stimmten hinter Patierno zurück, der 18'309 Stimmen erzielte.
Klar am wenigsten Unterstützung erhielt mit 2'207 Stimmen der parteilose Landwirt Peter Abegg aus Rothenthurm, der sich rund einen Monat vor dem Wahltermin als wilder Kandidat aufstellen liess.
Die Wahlbeteiligung betrug 30,6 Prozent.
Bürgerliche Regierung
Im ersten Wahlgang vom 22. März wiedergewählt wurden die fünf Bisherigen Petra Steimen-Rickenbacher und Kaspar Michel (beide FDP), André Rüegsegger und Andreas Barraud (beide SVP) sowie Michael Stähli (CVP). Zudem schaffte es Herbert Huwiler (SVP) neu in den Regierungsrat. Er ersetzt dort seinen Parteikollegen René Bünter (SVP), der mit seinem Politstil aneckte und sich nach nur vier Amtsjahren zurückzog.