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Bei dieser Studie wurden Patienten mit Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) mit dem Santhera-Mittel Raxone behandelt. Die Daten werden laut Medienmitteilung vom Dienstag am Fachkongress World Muscle Society (WMS) in Frankreich vorgestellt. Im Zuge dieser Präsentation werde auch ein Symposium veranstaltet. Ziel sei es, Diskussionen zum Thema Atmungsfunktionsverlust bei DMD-Patienten und neue Behandlungsstrategien zu ermöglichen, wird der Santhera-CEO Thomas Meier in der Mitteilung zitiert.
Gleichzeitig informiert Santhera darüber, wie angekündigt, gegen die negative Beurteilung des Zulassungsantrags für Raxone bei DMD Einspruch eingelegt und eine erneute Prüfung durch den Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) beantragt zu haben. Das Verfahren werde im ersten Quartal 2018 abgeschlossen. Er sei "überzeugt, dass Raxone bei jugendlichen Patienten ohne Glukokortikoid-Therapie - einer Patientenpopulation mit hohem medizinischen Bedarf - therapeutischen Nutzen beim Erhalt der Atmungsfunktion zeigt", betont Meier in der Mitteilung.
Duchenne-Muskeldystrophie DMD ist eine der am weitesten verbreiteten und schwerwiegendsten Formen von rasch fortschreitendem Muskelschwund. Dabei handelt es sich um eine genetische, degenerative Erkrankung, die fast ausschliesslich Knaben betrifft und weltweit mit einer Inzidenz von bis zu 1 in 3'500 männlichen Lebendgeburten auftritt, wie Santhera erklärt.
(AWP)