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Dass ein Spaziergang an der frischen Luft gesund ist, war wohl bereits länger bekannt. Dass aber das Spazierengehen im Grünen auch gegen Depressionen helfen soll, konnte nun nachgewiesen werden. Die Forsche schickten zwei Gruppen für 90 Minuten auf eine Wanderung. Eine Gruppe machte das auf einem Wiesenland mit vereinzelten Eichenbäumen und Büschen. Die zweite Gruppe lief in einer vierspurigen Strasse mitten in einer Stadt. Vor und nach dem Spaziergang wurde den Teilnehmenden die Hirnaktivität gemessen.
Beim Auswerten der psychologischen Werte, fanden die Forscher bei den zwei Gruppen kaum Unterschiede. Im Gehirn waren die Veränderungen bereits viel ausgeprägter. Die Forscher erkannten, dass bei den Personen, die sich im Grünen bewegten, die Aktivität der Hirnregion, welche für Depressionen verantwortlich ist, deutlich abnahm.
Das Stadtbewohner ein 20 Prozent höheres Risiko haben, an einer Angststörung zu erkranken, war bereits bekannt. Bei Personen mit Depressionen liegt diese Zahl sogar bei 40 Prozent. Und Menschen, die in Städten geboren und aufgewachsen sind, erkranken sogar doppel so häufig an Schizophrenie wie Menschen vom Lande.
Wer die gesamte Mitteilung der Forscher lesen möchte, kann dies mit dem unten stehenden Link machen. Allerdings ist die Mitteilung nur in der englischen Sprache verfügbar.
Mitteilung der Universität von Stanford.