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Voraussetzung ist ein Defekt in der Gefäßwand, aus dem Blut nach außen neben das Gefäß austreten kann. Die drei Schichten der Gefäßwand sind nicht vorgewölbt. Das falsche Aneurysma wird nicht von „echter" Gefäßwand, sondern von einer „falschen" Bindegewebskapsel begrenzt. Häufigste Ursachen sind das Punktionsaneurysma nach Arterienpunktion in der Leiste (z. B. nach Herzkatheter oder Angiographie) und das Anastomosenaneurysma (ausgerissene Gefäßnaht).
Die Femoralarterie ist die Arterie am Oberschenkel die das Blut zum Unterschenkel führt.
Einengungen oder gar der komplette Verschluss der Oberschenkelarterie müssen nicht zwingend behandelt werden, weil sich durch häufiges Gehtraining am Oberschenkel Umgehungsgefäße bilden können, die eine ausreichende Durchblutung des Unterschenkels unter Belastung gewährleisten.
Bei unzureichendem Umgehungskreislauf treten Beschwerden auf, typischerweise als Schaufensterkrankheit. Auch bei Heilungsstörungen am Fuss ist an einen Verschluss der Femoralarterie zu denken.
Der femoropopliteale Bypass ist ein Blutumleitungsgefäß (Vene oder Kunststoff), welches vom Oberschenkel (Femoralarterie) bis zum Knie (Poplitealarterie) reicht. Er wird durch eine Operation von mehreren Stunden Dauer angelegt und bedingt eine Behandlung im Spital während mehrerer Tage.
Der Fettstoffwechsel umfasst den Abbau und den Aufbau (Synthese) von Fetten.
Fett ist der wichtigste und energiereichste Kalorienträger (vor Kohlenhydraten und Eiweißstoffen).
Wenn zu viel Fett mit der Nahrung aufgenommen wird, können Fettstoffwechselstörungen mit schweren gesundheitlichen Störungen auftreten. Insbesondere das Herzkreislaufsystem ist betroffen. Die Konzentration und Verteilung von Fetten im Blut, klärt oft schon eine einfache Blutentnahme
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Bei der fibromuskulären Dysplasie (FMD) handelt es sich um eine segmentale Verdickung der bindegewebigen Anteile einer Arterie. Dadurch kommt es zu mehreren hintereinander geschalteten kurzstreckigen Verengungen der erkrankten Arterie, die von Abschnitten mit normaler Lichtung unterbrochen werden.
Die Ursache der seltenen Erkrankung ist unbekannt. Betroffen sind vorwiegend Frauen um 40 Jahre.
Typische Lokalisationen der fibromuskulären Dysplasie sind die Nierenarterein. Die Folge kann dann eine arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) sein.
Diese Stadieneinteilung der arteriellen Durchblutungsstörung im Bein richtet sich nach dem klinischen Beschwerdebild. Der französische Chirurg René Fontaine (1899-1979) hat die Einteilung der peripheren arteriellen Verschlußkrankheit (pAVK) geschaffen.
Die 4 Stadien nach Fontaine sind folgendermaßen definiert:
AVK Stadium I: Weil sich arteriosklerotische Stenosen langsam entwickeln, hat der Organismus Zeit, die drohende Ischämie durch Bildung von Kollateralen (Umgehungskreislauf) zu kompensieren. Deshalb sind Patienten in diesem Stadium der pAVK beschwerdefrei, auch wenn kein Puls tastbar und die Oberschenkelarterie komplett verschlossen ist.
AVK Stadium II: Ist das Kollateralnetz unzureichend, so treten bei körperlicher Anstrengung Beschwerden in der entsprechenden Extremität auf. Typisch ist der Wadenschmerz beim Gehen, der das Weiterlaufen beeinträchtigt (zeitweiliges Hinken) oder den Patienten sogar zu gelegentlichem Stehenbleiben zwingt („Schaufensterkrankheit").