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Bewerbungsunterlagen
Rekrutierende erkennen sofort, ob eine Bewerbung ein Serienprodukt oder eine reflektierte Botschaft ist. Nur mit Letzterem nutzen Sie die Gelegenheit, sich eigenständig und zielbezogen darzustellen. Hierzu einige Grundsätze.
Lebenslauf
Der Lebenslauf (CV) beschreibt Sie als Berufsperson. Ihr stellenrelevantes Können soll ersichtlich sein, ebenso wo Sie wie Kompetenzen erworben haben. Hierfür können auch ausserberufliche Tätigkeiten aufgeführt werden.
Hausieren Sie nicht mit einem Standard-CV, in dem Sie hier und dort eine kleine Anpassung machen. Schreiben Sie für jede Bewerbung ein neues, auf die Stelle zugeschnittenes CV. Fragen Sie sich: Welche Informationen brauchen die Rekrutierenden, um Ihre Eignung für die Stelle beurteilen zu können? Was ist für eine bestimmte Stelle weniger relevant?
Motivationsbrief
Packen Sie in diesem Brief die Chance und streichen Sie heraus, warum Sie diese bestimmte Stelle wollen, warum Sie sich dort sehen und wie diese in Ihre Laufbahn passt. Nehmen Sie ausgewählte Punkte Ihres Könnens auf, vertiefen Sie diese und setzen Sie sie in Beziehung zur Stelle. Aber bitte: Wiederholen Sie nicht Ihren CV oder Ihre Lebensgeschichte. Die Auswahl dessen, was Sie schreiben, zeigt, ob Sie die Herausforderung bei der Stelle verstanden haben.
Verschwenden Sie keine Tinte mit Floskeln wie «Ich bin überzeugt, dass ich ein ausgezeichneter Kandidat bin». Schreiben Sie lieber, was Sie auszeichnet.
Anhänge
Im Anhang finden sich Arbeitszeugnisse, Referenzen, eventuell Diplome und allenfalls eine Liste von Publikationen. Wichtig ist: Wenn Sie die Bewerbung elektronisch schicken, packen Sie diese Dokumente in ein einziges Dokument, meist in PDF-Format, statt den Empfängern das Organisieren von einem Dutzend Dokumenten zuzumuten.