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Wer sich gerne an das Omanut-Konzert des Omer Klein Trios erinnert, sollte sich auf den Auftritt Eli Degibris im Zürcher Jazzclub Moods freuen. Der in New York lebende israelische Saxofonist findet internationale Anerkennung für sein Schaffen als Komponist, Musiker und Bandleader. Das Magazin JazzTimes bezeichnet den für seine charismatischen Auftritte bekannten Musiker als «an exceptionally melodic improviser with a big, bold tenor tone». Auf seinem neustem Album «Cliff Hangin’»findet sich der Track «SheshBesh», eine Allusion an seine israelische Heimat, deren musikalischen Einflüsse deutlich zu hören sind. Eli Degibri, der selber mit Jazz-Grössen wie Herbie Hancock aufgetreten ist, hat bereits früh das Wunderkind Gadi Lehavi für seine Band entdeckt. Der junge Pianist spielt neben dem Bassisten Barak Mori (Bass) und dem Drummer Eviatar Slivnik in Eli Degibris Band.
Eli Degibri, 1978 in Jaffa geboren, wechselte früh von der Mandoline zum Saxofon und erhielt bereits 1994 ein erstes Stipendium für einen Sommerkurs am Bostoner Berklee College of Music. Hier begann er sein Studium ab 1997, das er am Thelonious Monk Institute of Jazz in Los Angeles abschloss. Bevor er 2002 sein erstes Quartett gründete, tourte er 2 Jahre lang mit dem Sextett von Herbie Hancock. Seit 2011 ist er einer der Leiter des Red Sea Jazz Festivals in Eilat.