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Die Nabelschnur
Die Nabelschnur, durch die Ihr Kind während der Schwangerschaft mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wurde, lässt man normalerweise nach der Geburt noch auspulsieren. Dann wird sie mit einer Wundklemme abgeklemmt und der verbleibende Rest aseptisch durchtrennt, um die Blutung zu stoppen. Dieses Abnabeln hat einen hohen symbolischen Wert, weshalb oft den jungen Vätern angeboten wird, die Schere anzusetzen. Der Schnitt tut dem Kind nicht weh.
Wenn Sie Stammzellen aus dem Nabelschnurblut Ihres Kindes einer öffentlichen Nabelschnurblutbank spenden wollen oder es in einer privaten Nabelschnurblutbank einlagern wollen, sollten Sie das bereits vor der Geburt mit dem geburtshilflichen Team besprochen haben.
Die Blutgefässe, die durch die Nabelschnur führen (zwei Arterien und eine Vene) schliessen sich sehr schnell. Bereits nach wenigen Tagen kann die Klemme entfernt werden. Der Nabelschnurrest trocknet aus, da er nicht mehr mit Blut versorgt wird, und nach etwa einer Woche fällt er von selbst ab. Wir geben Ihnen Tipps zur Pflege des Nabelstumpfs. Eine Woche nach der Geburt können Sie auch ohne weiteres Ihrem Baby das erste Vollbad geben.
Selten kann bei Säuglingen ein Nabelbruch oder eine Schwellung des Nabels und der Nabelregion auftreten, die Sie sehen und ertasten können. Sie wird nach einiger Zeit abklingen und ausheilen. Wenn Sie jedoch besorgt sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Ihrer Ärztin oder Ihrer Mütterberaterin darüber.
Wissen
Letzte Aktualisierung: 05.2016, BH