Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/221316

<h2>SubmittedText<h2><p>In der Antwort zur Interpellation 20.3576 verweist der Bundesrat auf die Fallzahlen der Skos als Indikator für die Entwicklung der Sozialhilfebezüger.</p><p>Wie erklärt der Bundesrat die stark ansteigenden Fallzahlen der Sozialhilfe gemäss der Skos in der Romandie und der Zentralschweiz im Vergleich zu anderen Regionen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Wie schon in der Antwort zu Ihrer Interpellation 20.3576, "Auswirkungen von Covid-19 auf die Nationalitätenzusammensetzung der Sozialhilfebeziehenden" ("Coronavirus et nationalité des bénéficiaires de l'aide sociale"), gesagt, verfügt der Bund über keine eigene Erhebung zur aktuellen Entwicklung der Sozialhilfebeziehenden. Er kann deshalb die regional unterschiedlichen Entwicklungen nicht detailliert analysieren. Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) hat aber aufgrund der Corona- Krise ein ad hoc-Monitoring zur Entwicklung der Fallzahlen für eine Auswahl an Sozialdiensten aufgebaut. Die zuletzt verfügbaren Angaben der SKOS zeigen für die Schweiz per Ende Juli 2020 einen relativ leichten Anstieg um 2 Prozent gegenüber dem Durchschnittsmonat 2019. In der Zentralschweiz wird ein Anstieg von 4,8 Prozent ausgewiesen, in der Romandie beträgt er 3,7 Prozent. Diese könnten auf Eigenheiten der im Monitoring enthaltenen Stellen zurückzuführen sein.</p>