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Die Schweizer Pensionskassen haben im Jahr 2010 in Bezug auf den Deckungsgrad stagniert. Bei den privat-rechtlichen sieht die Situation besser aus als bei den öffentlich-rechtlichen Kassen. Die Rendite dürfte im abgelaufenen Jahr wieder deutlich gesunken sein.
Die Schweizer Pensionskassen sind im vergangenen Jahr nicht vom Fleck gekommen: Der durchschnittliche Deckungsgrad betrug im vierten Quartal 98,5%. Im Vorjahresquartal war er fast gleich bei 98,7%. Die privat-rechtlichen Pensionskassen erreichten im vierten Quartal einen Deckungsgrad von 104,5%, wie Swisscanto, die Anlagegesellschaft der Kantonalbanken, mitteilte. Die öffentlich-rechtlichen Kassen wiesen mit 91,8% weiterhin eine Unterdeckung auf. Sie stünden jedoch aufgrund des 2010 im Parlament beschlossenen Ausfinanzierungszieles von 80% nicht mehr unter demselben Druck, schrieb Swisscanto weiter. Der durchschnittliche Deckungsgrad sei damit faktisch auf dem Niveau von Ende 2009. Die fulminante Verbesserung vom Vorjahr sei 2010 einer Stagnation gewichen.
Insgesamt hat sich der Anteil der Kassen in Unterdeckung seit Jahresbeginn aber leicht reduziert. Ende 2010 befanden sich gemäss Swisscanto 15% der privat-rechtlichen Pensionskassen in Unterdeckung, bei den öffentlich-rechtlichen waren es 60%. Unterdeckung ist dann gegeben, wenn eine Kasse nicht im Stande wäre, sämtliche versprochenen Leistungen umgehend zu erfüllen.
Auch die Rendite nahm ab. Lag sie 2009 noch bei 9,6%, betrug die Rendite im vergangenen Jahr 2%. Diese Schätzung sei aber konservativ, denn sie basiert auf den Vermögensanlagen der Pensionskassen Ende 2009. An der von Swisscanto durchgeführten Umfrage nahmen 420 Vorsorgeeinrichtungen teil.