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Neue Geldmittel für britisches Fusions-Spin-off
Das britische Spin-off-Unternehmen First Light Fusion hat weitere USD 45 Mio. von bestehenden und neuen Investoren erhalten, um die Entwicklung seines Versuchsprogramms im Jahr 2022 zu beschleunigen.
First Light Fusion will die Fusion mit einem nach eigenen Angaben einzigartigen Konzept der Trägheitsfusion demonstrieren. Dieses zielt darauf ab, die für die Fusion erforderlichen extremen Temperaturen und Drücke zu erzeugen, indem der Brennstoff im Inneren eines Ziels mit Hilfe eines sich mit enormer Geschwindigkeit bewegenden Projektils komprimiert wird.
Im Jahr 2021 hatte das Unternehmen die grösste zweistufige Hochgeschwindigkeits-Gaskanone Grossbritanniens namens Big Friendly Gun (BFG) installiert, die Projektile mit 6,5 km pro Sekunde oder dem 20-fachen der Schallgeschwindigkeit abschiesst.
Nun will First Light Fusion mit den neuen Geldern sein Experiment weiterentwickeln, wobei die erzeugte Energiemenge diejenige übersteigen soll, die zum Zünden der Reaktion benötigt wird. Zudem sollen weitere Auslegungs- und Konstruktionsarbeiten für ein erstes kommerzielles Fusionskraftwerk auf der Grundlage seiner Technologie durchgeführt werden.
Der Ansatz von First Light Fusion sei sicher, sauber, praktisch unbegrenzt und habe das Potenzial, das Energiesystem der Welt zu verändern, so das Unternehmen. Anders als bei der bestehenden Kernenergie gebe es keine langlebigen Abfälle, kein Risiko einer Kernschmelze, und Rohstoffe wie Deuterium und Tritium könnten im Überfluss aus Wasser gewonnen werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Fusionskonzepten könne das Kraftwerk mit vorhandenen Technologien und Materialien realisiert werden.
First Light Fusion wurde im Juli 2011 aus der Universität Oxford ausgegliedert und erhielt ein Startkapital von der IP Group, Parkwalk Advisors Ltd. und privaten Investoren. Invesco und OSI stellten Folgekapital zur Verfügung.
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Quelle
M.A. nach First Light Fusion, Medienmitteilung, 14. Februar 2022