Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/69149

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird gebeten, in Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Akademien auf eine Vereinheitlichung der Richtlinien für den Umgang mit potenziellen Interessenkonflikten in der universitären Forschung hinzuwirken. Namentlich sind Interessenverbindungen Universitätsangehöriger (Mittelbau und Professoren) offen zu legen und die entsprechenden Informationen öffentlich zugänglich machen. Es ist zu prüfen, in welchen Fällen die Leitung wissenschaftlicher Studien nur an solche Personen übertragen werden darf, die keinerlei Interessenverbindungen mit der Industrie unterhalten. Die bereits bestehenden Richtlinien der Schweizerischen Akademie der medizinischen Wissenschaften sollten an allen Universitäten und forschenden Spitälern für verbindlich erklärt werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat wird im Rahmen der Leistungsvereinbarung 2008-2011 mit den vier wissenschaftlichen Akademien einheitliche Richtlinien verlangen. Er prüft die Möglichkeit, diese Richtlinien als verbindlich zu erklären.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.