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- Staatspräsident Andrej Kiska fordert eine Regierungsumbildung oder eine Neuwahl.
- Dies, nach dem Doppelmord an einem Enthüllungsjournalisten und seiner Verlobten.
Das seien die notwendigen Lösungen für die momentane politische Situation, sagte Staatspräsident Kiska. Er fügte hinzu, das Vertrauen der Slowaken in Staat, Behörden und Beamte sowie in ihre Fähigkeit, den Bürgern Sicherheit zu garantieren, müsse wiederhergestellt werden.
«Eine Grenze wurde überschritten und es gibt keinen Weg zurück», sagte Kiska und kündigte an, seinen Vorschlag in den kommenden Tagen mit den Chefs der politischen Parteien besprechen zu wollen.
Die Vorgeschichte
- Ende Februar wurde der Journalist Jan Kuciak und seine Verlobte tot in ihrem Haus aufgefunden, getötet durch Schüsse in Kopf und Brust.
- Kuciak war möglicherweise in den Panama-Papers auf Verbindungen zwischen italienischen Mafia-Clans sowie slowakischen Politikern und Regierungsmitarbeitern gestossen.
- Zehntausende Menschen protestierten in den letzten Tagen in mehreren Städten der Slowakei gegen die Regierung.