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Sasha Touretski über 50 m Rücken und Nils Liess über 200 m Delfin verpassen an der Schwimm-EM in Glasgow den Finaleinzug deutlich. Adam Peaty und Kliment Kolesnikow sorgen für die ersten Weltrekorde.
Nils Liess hat auf seiner Paradestrecke 200 m Delfin den im Idealfall erhofften Vorstoss in den EM-Final nicht bewerkstelligen können. Der 21-jährige Westschweizer blieb als Halbfinal-Zwölfter in 1:57,81 zwar nur um neun Hundertstel über seinem eigenen Landesrekord. Für den Final der besten acht hätte Liess allerdings gleich um 1,05 Sekunden schneller schwimmen müssen.
Im Halbfinal über 50 m Rücken schied Sasha Touretski als 15. ebenfalls aus. In 28,70 war die Schwimmerin des SC Uster-Wallisellen etwas langsamer als im Vorlauf. In diesem hatte Touretski ihren eigenen Schweizer Rekord gleich um 0,49 Sekunden auf 28,46 gedrückt.
Peaty in eigener Liga
Adam Peaty sorgte im Final über 100 m Brust für den ersten Weltrekord an den Europameisterschaften in Schottland. In 57,00 blieb der siegreiche Brite um 0,13 Sekunden unter seiner eigenen Bestmarke, die er vor zwei Jahren an den Sommerspielen in Rio de Janeiro aufgestellt hatte. Der Olympiasieger hat über 100 m Brust die 14 besten Zeiten der Geschichte geschwommen. Peaty ist zudem fünffacher Weltmeister und nun neunfacher Europameister.
Eine Stunde nach Peaty schwamm über 50 m Rücken auch Kliment Kolesnikow mit Weltrekord zu EM-Gold. Der erst 18-jährige Russe unterbot in 24,00 die neunjährige Bestmarke des Briten Liam Tancock um vier Hundertstel.
Sarah Sjöström gewann am Samstag in Glasgow gleich zwei Titel. Zunächst triumphierte die Schwedin über 100 m Delfin überlegen, gut eine Stunde später über 50 m Crawl mit einem Hundertstel Vorsprung vor der Dänin Pernille Blume. Die weiteren Goldmedaillen gingen an die Italienerin Simona Quadarella (800 m Crawl) und die deutsche Mixed-Staffel über 4x200 m Crawl.
SDA-ATS