Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03403.jsonl.gz/207

Elektromagnetische Strahlungswaffen
Unsere Probleme mit den Mobilfunkbetreibern: Ein Ueberbleibsel des Kalten Krieges.
Ein Beitrag in einer Uebersetzung von Walter Madliger, 30.7.2001
CHERYL WELSH, Präsidentin der internationalen Vereinigung CAHRA (Citizens Against Human Rights Abuse, -Bürger gegen den Missbrauch der Menschenrechte) mit eigener Webseite http://www.dcn.davis.ca.us/~welsh, von der UNO anerkannte Expertin in Abrüstungsfragen bezüglich Nicht-tödliche Waffen (Non-lethal weapons) beim UNIDIR (United Nations Institute for Disarmament Resarch) und dem Forum von Genf (UNIDIR, PSIS, IUHEI ), Palais des Nations, CH 1211 Geneva, Switzerland.
Frau Welsh betitelte den Artikel:
Die Handy Kontroverse: Wie die „geheim“ klassifizierte Entwicklung von elektromagnetischen Strahlungswaffen (EMR-Waffen) die möglichen Gesundheitsrisiken durch Handys und anderen EMR-Quellen erhöht hat.
Von CHERYL WELSH, Februar 2001
Die nichtthermischen Effekte von Handys (Cell phones) und anderen EMR-Quellen sind wenig bekannt und kontrovers. Während des Kalten Krieges wurden geheime EMR-Waffen entwickelt und daher auch die Forschung auf dem Gebiet der nichtthermischen Effekte der EMR auf Biomaterialien geheim gehalten. Amerikaner sollten von ihrer Regierung fordern, dass diese Forschungsresultate freigegeben werden. Hier eine allgemeine Erklärung für das Problem.
Die Ost-West Kontroverse: Eine Frage der nationalen Sicherheit
Aus russischer Sicht:
1979 haben die Russen beim UN-Abrüstungskommitee u.a. Dokumente mit folgendem Inhalt eingereicht: “ Die Beurteilungen in der internationalen Literatur über die Gefahren der Entwicklung von neuen Massenvernichtungswaffen basieren auf den Forschungsresultaten über die sogenannten nichtthermischen Effekte der EMR auf biologische Ziele.“ (Vgl die CAHRA -Webseite unter „Internationale Dokumente“ für die ganze UN Schrift oder dem Dokument des UN-Abrüstungskommitees CD/35 10. Juli 1979 von V. L. Issraelyan; Vgl. auch : „Die Vereinten Nationen und die Abrüstung: 1945-1985“, vom US Departement für Abrüstungsfragen, 1985, New York, UN Verkaufspublikation No.E.85.LX. 6 ).
Aus amerikanischer Sicht:
Das Amerikanische Nationale Institut für Standardisierung erläutert in seinen freiwilligen Richtlinien, , dass „es keine signifikanten biologischen, nichtthermische Effekte der EMR gibt.“ Dies war während 50 Jahren die offizielle US Politik (aus:“ Das Moskau – Signal“, von Barton Reppert, Washington AP, 05.22.88)
Die US Politik bezüglich den nichtthermischen biologischen Effekten der EMR steht in direktem Konflikt und Gegensatz mit der russischen EMR-Waffenpolitik.
Beweise liegen vor, dass diese Tatsache eine Folge des 50 jährigen Rüstungswettrennens während des Kalten Krieges ist. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion sind auch verschiedene Publikationen über die US EMR-Waffenprogramme bekannt und zugänglich geworden, welche „politisch attraktiv und absichtlich irreführend sind“ (Anm.: Gemeint sind die verschieden Manipulationsmöglichkeiten von Politikern, vielmehr aber noch der gesamten Wählerschaft, vgl. Steve Aftergood, Bulletin of Atomic Scientist, „The Softkill Fallacy“ Der Trugschluss des weichen Tötens, Sept/Okt. 1994.) Zusätzlich erläuterte Aftergood: “ Das Konzept der nichttödlichen Waffen ist nicht neu; Der Ausdruck taucht schon in den sehr stark zensurierten CIA-Dokumenten von 1960 auf.
Louis Slesin, Herausgeber der „Microwave News“ wird am 07.07.97 in der bekannten Zeitschrift „US News and World Report“ zitiert, in einem Artikel mit dem Titel “ Wunder- Waffen“ : „Die Leute (das Militär) fallen in ein totales Schweigen, wenn sie zu anti-personellen EMR-Waffen befragt werden, viel mehr als über jedes andere Thema. Die Leute wollen einfach nicht darüber reden.“ Vgl. die Microwave News Webseite, www.microwavenews.com.
Am 6. Oktober 1988, in einer Anhörung vor dem US Kongress, bezeugte Dr. Ross Adey, führender Forscher auf dem Gebiet der biologischen Auswirkungen der EMR , „dass die Finanzierung der Forschung über nichtthermische, biologische Effekte der EMR unterdrückt werde. Es gibt Grund zur Annahme, dass diese Situation teilweise durch gut organisierte Aktivitäten von vielen wichtigen Unternehmen der Konsumations-und militärischen elektronischen Industrie herbeigeführt wurde, die zudem jede Forschung bezüglich nichtthermischen biologischen und biomedizinischen Auswirkungen diskreditiert.“ („The Moscow Signal“ von Barton Reppert, Washington AP, 05.22.88)(?) (Anm.: Mit dem anderen Teil ist höchstwahrscheinlich die Regierung gemeint).
Nach 50 Jahren wird das Motiv für die Abrede von nichtthermischen EMR-Auswirkungen klar.
Geheim klassifizierte, nichtthermische biologische EMR Auswirkungen bilden die Basis für nichtthermische EMR-Waffen. Die zusätzlichen deklassifizierten oder nicht-klassifizierten Forschungsergebnisse weisen auf die Möglichkeit der Bewusstseins-und Gedankenkontrolle (mind control) hin, wie auch die Berichte von russischen Zeitschriften über mind control-Waffen mittels EMR Effekte. (Vgl. auch N.Y. Times Magazine, 09.29.96, Magnetische Therapie für Depressionen, erklärt von Dr. Persinger. Vgl weiterhin Ultrascience, War 2020, Beyond Productions, The Learning Channel 1988, mit Dr. Persinger, der die Möglichkeiten der EMR Bewusstseinskontrolle demonstriert. Vgl. CAHRA Webseite, Eintragung 11, Kapitel 5 für eine Liste Russischer Zeitungszitate.(Anm.: Vgl auch die Institute von Prof. Smirnov in Moskau)
Als Folge eines 50 jährigen Aufrüstungsrennens zwischen den USA und Russland sind Forschungsresultate über die gesundheitlichen Auswirkungen der EMR für die amerikanische Oeffentlichkeit nicht zugänglich, währenddessen die Quellen der EMR dramatisch zugenommen haben.
Was man tun kann
Hier ein paar Vorschläge: Wenn das Thema in einem Pressemedium erörtert wird, weisen Sie auf diese Zusammenfassung hier hin, oder ermuntern Sie Ihre lokalen Medien, selber darüber Nachforschungen anzustellen und diese Reporte zu veröffentlichen. Melden Sie sich bei Gruppen, welche auf die Gefahren der EMR hinweisen oder schreiben Sie Ihrem Parlamentsabgeordneten oder den Gesundheitsbeamten, damit die Forschungsergebnisse über die gesundheitlichen Auswirkungen deklassifiziert (zugänglich gemacht) werden.
Wichtige weiter Dokumente hierzu bei :
http://www.dtic.mil/ndia/2001testing/bushnell.pdf
http://www.dtic.mil/ndia/2002nonlethdef/