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Das Kernenergieprogramm Polens wurde bereits Mitte Oktober 2013 vom Wirtschaftsministerium bewilligt und nun in letzter Instanz auch vom Ministerrat. Es beschreibt die Organisation der nötigen Tätigkeiten, um bis 2024 ein erstes Kernkraftwerk in Betrieb nehmen zu können. Zu diesem Zeitpunkt sollen gemäss Programm auch weitere Einheiten geplant oder bereits in Bau sein. Das Kernenergieprogramm skizziert die Inbetriebnahme einer zweiten Einheit vor 2035. Gemäss Zeitplan soll die Standortwahl und der Angebotsverfahren bis Ende 2016 abgeschlossen sein. Das Genehmigungsverfahren würde bis Ende 2018 dauern.
Ziel des Kernenergieprogramms ist es, die Voraussetzungen zur Einführung der Kernenergie in Polen zu skizzieren, die wirtschaftlichen Grundlagen zu entwickeln sowie ein Finanzierungsprogramm zu erarbeiten. Auch der Prozess zur Standortwahl soll initiiert werden. Mit dem Kernenergieprogramm wird auch die polnische Kernenergiegesetzgebung erweitert und ergänzt. Mit der Ausweitung soll hauptsächlich den Erkenntnissen aus dem Reaktorunfall in Fukushima-Daiichi vom März 2011 Rechnung getragen werden.
Quelle
D.S. nach NucNet, 28. Januar 2014
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