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Nur wenige Schritte vom Bahnhof oder von der Hauptstrasse her, gleich hinter der Raiffeisenbank, findet sich im Unterdorf von Einsiedeln der kleine Sagenplatz, hübsch eingebettet zwischen die Häuser und dadurch recht gut geschützt vor dem Wetter. Einige Bäume und der runde Brunnen vervollständigen das Bild.
Der Name des Platzes verweist auf die industrielle Nutzung des Flusses Alp am ehemals westlichen Rand des Dorfes. Häusernamen wie 'alte Säge', 'Scherbe', 'Rosseisen' oder 'Wagenrad' bezeugen die handwerklichen Tätigkeiten, die hier ausgeübt wurden. In der Nähe stand auch die Sechthütte, das öffentliche Waschhaus. Da die Flussarme früher sehr unterschiedlich verliefen, siedelten sich die Bewohner eher zufällig an - die verwinkelten Gassen und Häusergruppen sind immer noch ein Zeugnis davon.
Bis vor einigen Jahren fand jedes Jahr während der Chilbi traditionell ein Landmaschinen-Markt statt.