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CV
"ein interpretatorisch und klanglich phänomenaler junger Geiger" (NDR)
Von der Süddeutschen Zeitung zu den „ernsthaften und geradlinigen Musikern seiner Generation“ gezählt erhielt der 1987 in Winterthur geborene Schweizer Sebastian Bohren in jungen Jahren Violinunterricht bei Jens Lohmann. Er studierte bei Robert Zimansky und Zakhar Bron in Zürich, bei Igor Karsko in Luzern sowie bei Ingolf Turban an der Musikhochschule München. Weiter begleitet wurde er u.a. von Ana Chumachenco, Heinrich Schiff und Hansheinz Schneeberger.
Als Solist tritt er mit zahlreichen Orchestern im In- und Ausland auf, so mit dem Luzerner Sinfonieorchester unter James Gaffigan, dem Royal Liverpool Philharmonic unter Andrew Litton, dem Sinfonieorchester Basel unter Ivor Bolton, dem Musikkollegium Winterthur unter Douglas Boyd, dem Kammerorchester Basel unter Heinz Holliger, den CHAARTS Chamber Artists unter Gabor Takacs-Nagy, der Staatskapelle St. Petersburg unter Elim Chan, dem Zürcher Kammerorchester unter Muhai Tang, dem Göttinger Sinfonieorchester, dem Orchestra di Padova e del Veneto, dem Argovia Philharmonic, dem Georgischen Kammerorchester, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn und Anderen. 2018 debütierte er beim Lucerne Festival.
Sebastian Bohrens 2016 beim Label RCA Red Seal veröffentlichte Einspielung von Beethovens Violinkonzert mit dem Ensemble Chaarts erhielt von der Fachpresse Höchstnoten. 2017 folgten Violinkonzerte von Mendelssohn, Hartmann und Schubert sowie digitale Live-Alben mit Werken Vasks, Kancheli & Shostakovitch. Über den im Juni 2018 veröffentlichten ersten Teil der Sonaten und Partiten von Bach schrieb Concerti: „voller Esprit, geistsprühend, voller Wärme und Anteilnahme - seinem Spiel zu lauschen macht glücklich“.
Die aktuelle CD kombiniert Violinkonzerte von Mendelssohn und Britten. Pizzicato meinte dazu: "Bohren taucht auf dieser CD Mendelssohns Violinkonzert in Gold. Wir hören Töne von reifer Ausformung und sinnlicher Schönheit." Der WDR schreibt: „seine Interpretation von Benjamin Brittens Violinkonzert ist ein wahrer Hörgenuss - seine bis dato vielleicht gelungenste Interpretation.“
Bohren ist Mitglied im Stradivari-Quartett. 2018/19 gastiert das Ensemble u.a. im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, dem Kammermusiksaal der Hamburger Elbphilharmonie, im National Center for Performing Arts Beijing, der Shanghai Symphony Hall und auf Tournee in Japan und Korea. Highlights der letzten Spielzeiten waren Auftritte in der Victoria Hall in Singapur, beim Rheingau Musikfestival, dem Kissinger Sommer oder 2019 bei den Festspielen in Mecklenburg-Vorpommern.
Der in Zürich lebende Geiger ist weiterhin seiner Heimat, dem Kanton Aargau, verbunden. 2015 erhielt er ein Werkjahr des Aargauer Kuratoriums und war "Festival Artist“ beim „Boswiler Sommer“. Mit Erfolg leitet er seine eigene Konzertreihe "Stretta Concerts" in Brugg.
Geboren 1987 machte Sebastian Bohren seine Matura am Kunst- und Sportgymnasium in Zürich. Er spielt ein Instrument von G.B. Guadagnini (Parma 1776).