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Scotch ist abgeleitet von Scottish und bezeichnet eigentlich nur die Herkunft des Whisky. Seit vielen Jahren ist dieser Begriff im britischen Recht niedergeschrieben und weltweit als geschützt anerkannt, damit die geografische Herkunft sichergestellt ist, kein unlauterer Wettbewerb stattfinden kann und der Ruf des schottischen Whisky von Qualität und Integrität untermauert wird.
Damit sich ein Whisky Scotch nennen darf muss er laut diesem Gesetz: in einer Brennerei in Schottland aus Wasser und Gerstenmalz hergestellt sein (es dürfen nur ganze Körner anderer Getreidearten hinzugefügt werden). Das Getreide vorab zu Maische verarbeitet und nur durch die eigenen Enzyme umgewandelt und mit Hefe zusammen vergoren wurde. Die Destillation muss unter einem Alkoholgehalt von weniger als 94.8% erfolgen, so dass dem Destillat das Aroma und der Geschmack der verwendeten Rohstoffe erhalten bleiben. Er muss in einem Verbrauchssteuerlager in Schottland in Eichenfässern von höchstens 700 Litern Fassungsvermögen reifen. Die Reifung darf nicht weniger als 3 Jahre betragen. Die Farbe, das Aroma und der Geschmack ist von den Rohstoffen abgeleitet, die er während seiner Destillation und Reifung erhalten hat. Diesem darf nur Wasser oder einfacher Zuckerkulör zugefügt werden. Ausserdem muss ein Scotch mindestens 40 Volumenprozent aufweisen.