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Sie begleiten Roger (19) seit zweieinhalb Jahren als Berufsbildner in einer mittelgrossen Werbeagentur. Roger ist bereits in der Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung. Zusammen mit den Aufgaben in der Agentur ergibt das ein happiges Programm für Roger. An einem Montag-Morgen erscheint Roger sehr verschlossen und offensichtlich schlecht gelaunt zur Arbeit. Das ist ungünstig, weil er bis Mittwoch wichtige Aufgaben innerhalb einer Offertausarbeitung für einen grossen Auftrag ausführen sollte.
Sie vermuten, dass da auch noch private Themen zur schlechten Laune beitragen. So kann er nicht an die herausfordernden Aufgaben gehen. Sie sprechen ihn an bezüglich der Deadline am Mittwoch und fragen, wann und wie er die Aufgaben erledigen will – er soll doch bis in einer Stunde einen Planungsvorschlag unterbreiten. Nach einer Stunde erscheint Roger mit einem realistischen Dreitagesplan - die Chancen sind gut, dass er die Aufgaben trotz des schlechten Starts in die Woche erledigen kann.