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| Athanasius (295-373) - Geschichte der Arianer. (Historia Arianorum)

21.
Der König Constantius wurde ein wenig betroffen, und ging in sich; indem er aus dem, was sie dem Euphrates gethan hatten, schloß, daß auch ihre Unternehmungen gegen die übrigen Bischöfe so beschaffen seyen, befahl er, die von Alexandria nach Armenien verbannten Priester und Diakone sogleich in Freiheit zu setzen. Er schickte auch den schriftlichen Befehl nach Alexandrien, daß die Kleriker und das Volk des Arhanasius nicht mehr verfolgt werden sollten. Dann ließ er beiläufig zehn Monate nach dem Tode des Gregorius, den Athanasius selbst mit vieler Ehre zu sich kommen, und schrieb ihm nicht ein oder zwei, sondern drei Male sehr freundliche Briefe, in welchen er ihn ermahnte, mit Zuversicht zu erscheinen. Er schickte auch einen Priester und einen Diakon ab, auf daß er mit noch größerem Vertrauen kommen möchte; denn er meinte, ich würde aus Furcht wegen der frühern Ereignisse auf die Rückkehr keinen Werth legen. Er schrieb auch an seinen Bruder Constans, damit auch dieser mich zur Rückkehr ermuthigen sollte. Denn er behauptete, er habe schon ein ganzes Jahr den Athanasius erwartet, und nie zugegeben, daß irgend eine Neuerung oder Ordination vorgenommen werde, weil er dem Bischofe Athanasius seine Kirchengemeinden aufbehalten wolle.