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Was wäre, wenn die Nazis den Krieg gewonnen hätten? Wenn auf der Welt ein Matriarchat herrschen würde, in dem sich die Männer verschleiern müssten? Oder wenn ein wohlhabendes Afrika mit einer Einwanderungswelle aus dem armen Europa konfrontiert wäre? Solche «Was wäre wenn?»- Fragen inspirieren Filmemacherinnen und Filmemacher auf der ganzen Welt, um im Kino Geschichten darüber zu erzählen, wie die Weltgeschichte auch hätte ablaufen können. «Uchronie» nennt sich dieses Genre, das die Geschichte neu schreibt, indem es ein Ereignis aus der Vergangenheit verändert. Das Internationale Filmfestival Freiburg widmet bei seiner nächsten Ausgabe die Sektion «Genrekino» eben diesen Filmen. Die Sektion werde rund fünfzehn Filme umfassen, heisst es in einer Medienmitteilung. Einige davon richteten sich an die ganze Familie, während andere im Mitternachtsprogramm gezeigt würden.
Es ist dies der zweite Programmteil, den das Festival enthüllt. Dass die Sektion «Neues Territorium» Ruanda gewidmet sein wird, hat es bereits bekannt gegeben. Das Festival findet vom 20. bis zum 28. März 2020 statt.