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UBS, Credit Suisse und Julius Bär sind im Zusammenhang mit möglichen Korruptionsvorfällen bei der Fifa offenbar in den Fokus der US-Justiz geraten. Die US-Justizbehörde habe ihren Untersuchungsfokus im Zusammenhang mit verdächtigen Zahlungen beim Weltfussballverband auf multinationale Sponsoren, Medienunternehmen und auch Banken ausgeweitet, darunter die drei Schweizer Institute, schreibt das «Wall Street Journal» unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen (Online-Ausgabe vom 17. April).
Bei den Banken würden die amerikanischen Staatsanwälte untersuchen, ob diese bei Geldflüssen, die in einem Bezug zu möglichen Korruptionsfällen bei der Fifa standen, Alarm hätten schlagen müssen, schreibt die Zeitung weiter. Allerdings hätten die Staatsanwälte bis anhin noch keine Beweise erbringen können, dass die Banken wissentlich Geldwäschereigesetze gebrochen hatten, heisst es weiter. Aufschluss über mögliche Vergehen würden sich die Behörden auch von den jüngst publik gewordenen sogenannten Panama-Papieren erhoffen.
Argentinischer Medienunternehmer mit CS-Konto
Unter die Lupe genommen worden sei bereits der Sender DirecTV, der eine Minderheitsbeteiligung an der argentinischen Sport-Vermarktungsgesellschaft Torneos y Competencias halte, heisst es weiter.
Deren Chairman bekannte sich im letzten Jahr schuldig, Bestechungsgelder für TV-Rechte bezahlt zu haben. Torneos soll bei der Credit Suisse ein Konto unterhalten haben. Über dieses sollen hohe Millionenbeträge vom argentinischen Fussballverband geflossen sein, schreibt die Zeitung weiter.
(awp/mbü/ama)