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(Kt. Graubünden,
Bez. Hinterrhein).
2530 m. Von Trümmern gestautes kleines Seebecken; am O.-Fuss des
Grates, der
den
Piz Beverin mit dem
Piz Tuff im
Schams verbindet, und etwa 250 m n. vom
Piz Tarantschun (2767 m) in einsamer und öder
Schutt-
und Felsenlandschaft gelegen.
Ueber dem
See leitet ein 2603 m hoher Passübergang von
Wergenstein
(Schams) in des Carnusathälchen
von
Safien nach
Safien
Platz vorbei.
Das nur 100 m lange, schmale Becken liegt im Rötidolomit der Trias
und besitzt keine Fische.
(Kt. Graubünden,
Bez. Inn).
2388 m. Der grössere der beiden Flüelaseen auf dem Scheitel des
Flüelapasses zwischen
Davos und
Süs, an der
W.-Seite der Bergstrasse. Etwa 400 m lang und zwischen 150 und 200 m breit. Das
Wasser ist
- im Gegensatz zum
Schwarzsee - weissgrün. Das in schweigender Einsamkeit liegende, ansehnliche Seebecken steht durch einen
kurzen Wasserstrang in Verbindung mit dem benachbarten
Schwarzsee. Beide
Seen haben keinen sichtbaren Abfluss, sondern es entspringt
der
Flüelabach von
Davos eine kurze Strecke n. des
Schottensees in einer kleinen Mulde, ähnlich wie der
Susascabach des Ostens s. vom
Schwarzsee. Auf der ganzen
W.-Seite des
Schottensees liegt Gneisschutt des vom
Flüela-Schwarzhorn
nach NW. verlaufenden hohen
Grates. Wenige Schritte ostwärts der
Seen sieht man ins Unter
Engadin hinab. Das Gletscherwasser
des
Schottensees enthält keine Fische. Seegrund ist Protogingneis, ein grobflaseriger granitischer Gneis
mit gequetschten Feldspatkrystallen und Quarzkörnern (Augengneis).
(Kt. Graubünden,
Bez. Ober
Landquart) 2466 m. Alpensee am W.-Fuss des vom Grossen und Kleinen
Seehorn (3123 und 3034 m)
herabreichenden
Seegletschers in der Gruppe des
Gross Litzner (Silvrettamassiv).
Auf der
O.-Seite erreicht ihn gewöhnlich
das
Eis, sonst liegt überall um seine Ufer Moränen- und Gehängeschutt.
Länge 250 bis gegen 300 m, Breite gegen 150 m.
Südl. der mit mächtigen Schuttmassen aufgefüllten Felsenschwelle, hinter welcher das abgelegene Seebecken sich ausbreitet,
entspringen in einer schmalen Schuttnische die Quellen des
Seebaches, einer Nebenader der jungen
Landquart.
Durch
dieses Thälchen und am
Schottensee vorbei gelangt man über den
Gletscher und die
Seegletscherlücke ins vorarlbergische Fermuntthal
hinüber.
Der
Schottensee ist ein Stau- oder Abdämmungssee, liegt in Gneis und Hornblendeschiefer, sowie
im Schutt dieser
Gesteine, hat weissgrünes Gletscherwasser und enthält keine Fische.