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Das Wichtigste in Kürze
- Erstmals seit mehreren Jahren hatte sich die Opposition in Venezuela wieder an einem Urnengang beteiligt, der selbst ernannte Oppositionsführer Juan Guiadó rief seine Anhänger aber nicht zum Wählen auf.
Seit 2017 boykottierten die Regierungsgegner alle Wahlen in dem südamerikanischen Krisenstaat, weil sie keine Voraussetzungen für freie und faire Abstimmungen sahen.
Venezuela steckt in einer tiefen politischen, wirtschaftlichen und humanitären Krise. Oppositionsführer Guaidó hat sich Anfang 2019 zum Interimspräsidenten erklärt. Er versucht seitdem, Maduro aus dem Amt zu drängen. Maduro wird vom mächtigen Militär unterstützt. Angesichts von Armut und Gewalt haben rund 5,6 Millionen Venezolaner das Land verlassen. Zuletzt hatten sich die autoritäre Regierung von Präsident Nicolás Maduro und die Opposition bei Gesprächen in Mexiko etwas angenähert. Daraufhin sagten die Regierungsgegner ihre Teilnahme an den Regionalwahlen zu.