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Lammas / Lughnasadh
Gülden gänzt es von den Feldern gelb gereift der Ähren Frucht.
Fülle überzieht das Land des Kornkönigs Revier, doch die Schatten werden länger
der Ruf der Anderswelt ertönt. Die Sichelfrau schreitet einher das ew'ge Opfer fordernd.
Und weise beugt der Herrscher sich vor IHR, der Frau in Schwarz.
- Quelle: V. Holzapfel
Lughnasadh ist das dritte der vier "heiligen" Kalenderfeste des keltischen Jahreskreises.
Lughnasadh ist je nach Dialekt und Örtlichkeit unter Lughnasal,Lammas bekannt.
Es wird allgemein am 1. August oder am nächstgelegenen Vollmond begangen.
Lugnasadh liegt somit am Beginn der Erntezeit und ist deshalb auch als Schnitterfest bekannt.
Das Fest wurde der Sage nach von dem pankeltischen Gott Lugh zu Ehren seiner Mutter
in Teltown ausgerichtet und gilt als keltisches Erntefest.
Es wurde auch Schnitterfest genannt, da es der Beginn der Erntezeit war.
Im Neuheidentum ist Lughnasadh einer der acht Feiertage oder solaren Feste im Jahresrad.
Es ist das erste der drei herbstlichen Erntefeste, zu denen noch Mabon und Samhain gehören.
Lughnasadh erinnert an das Opfer und den Tod des Getreidegottes: das Getreide,
zunächst als Keimling geboren, dass in seinem "Tod" den Menschen ernährt,
wird als einer der Aspekte des Sonnengottes aufgefasst. Einige Neuheiden begehen den Feiertag,
indem sie ein Abbild des Gottes als Brot backen, welches sie anschließend weihen und essen.