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Thomas Pfyl zeigte sich nach seinem Out im Slalom enttäuscht. Bild: Keystone
An den Paralympics in Peking scheidet Thomas Pfyl aus Steinen in der Kombination nach einem guten Super-G aus.
Thomas Bucheli
Gestern stand in Peking an den Paralympics auf der Piste in Yanqing die Super-Kombination auf dem Programm. Vor dem Rennen war die Stimmung bei Thomas Pfyl, welcher in China seine fünften Paralympics bestreitet, positiv. «Bereits am Morgen hatte ich ein sehr gutes Gefühl. Und der Super-G lief für mich äusserst positiv, denn ich lag nach der Speed-Disziplin auf dem sechsten Zwischenrang», sagte der Steiner. Mit diesem Super-G-Resultat lag der Sprung auf die Medaillenplätze für den 35-jährigen Profiathleten durchaus im Bereich des Möglichen.
«Leider kam ich im anschliessenden Slalom nie richtig ins Fahren und hatte bereits beim Einfahren grosse Mühe, in Schwung zu kommen.» Im Rennen war es für Pfyl dann ein kurzer Auftritt, er schied nach einem Einfädler schnell aus. Er habe eine grosse Chance verpasst, denn es wäre sehr viel möglich gewesen, sagte der enttäuschte Para-Ski-Athlet danach.
«Im Spezialslalom zeigen, dass ich es beherrsche»
Heute schiebt Pfyl einen Ruhetag ein, danach fokussiert er sich auf den Riesenslalom vom Donnerstag und den Slalom vom Samstag. «In diesen zwei Rennen möchte ich voll angreifen und im Slalom zeigen, dass ich diese Disziplin beherrsche», wünscht er sich.
In der Kombi siegte schliesslich der Franzose Arthur Bauchet. Der beste Schweizer Robin Cuche, Vierter nach dem Super-G, sicherte sich als Achter immerhin noch ein Diplom.