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Am Mittwochmorgen (16.01.2019) kam bei der Kontrolle der Lenk- und Ruhezeiten (ARV1) beim Chauffeur eines Sattelzuges der Verdacht auf, dass dieser eine fremde Fahrerkarte benutzt haben könnte. Der Chauffeur wurde auf diesen Verdacht angesprochen, stritt aber jegliche Anschuldigungen ab. Bei der anschliessenden Kontrolle konnte dessen Fahrerkarte jedoch unter dem Bodenteppich versteckt im Fahrerhaus aufgefunden werden. Dem Chauffeur wurden die Fahrereignisse somit zugewiesen.
Daraus entstanden in der Kontrollperiode mehrere (teils massive) Verstösse. Mit der Benützung der fremden Fahrerkarte wurden ordentliche Lenk- und Ruhezeiten vorgetäuscht. In der längsten Zeitspanne war der Chauffeur 48 Stunden und 43 Minuten unterwegs. In dieser Zeit hatte seine längste Pause nur 6 Stunden und 32 Minuten gedauert und er war insgesamt 16 Stunden und 59 Minuten hinter dem Lenkrad gesessen. Zudem kamen noch zwei weitere massive Verstösse zum Vorschein. So hatte er das Fahrzeug über 18 Stunden pro Tag - und somit doppelt so lang wie erlaubt - gelenkt.
Der fehlbare 42-jährige Ukrainer wurde von der Schaffhauser Polizei zuhanden der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen, Verkehrsabteilung, verzeigt. Er musste ein Depositum von mehreren tausend Franken hinterlegen, sowie eine ordentliche Ruhezeit in Schaffhausen absolvieren.