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Damit könnten Schiffe verfolgt werden, selbst wenn diese ihre automatischen Identifikationssysteme (AIS) abgeschaltet haben. Auch solle die Fähigkeit der Asean-Staaten verbessert werden, auf Katastrophen und humanitäre Krisen reagieren zu können.
Ohne China und seine umstrittenen Territorialansprüche im Südchinesischen Meer zu nennen, betonte Sullivan die Notwendigkeit der "Freiheit der Seeschifffahrt", die Biden mit den Asean-Staaten auf dem Gipfel in der kambodschanischen Hauptstadt diskutieren werde.
Der Sicherheitsberater spielt damit auf den Streit um Inseln und Atolle im Südchinesischen Meer an, das China zu 80 Prozent für sich beansprucht. Auch Asean-Staaten wie Vietnam, die Philippinen, Malaysia erheben Ansprüche auf Inseln. Um für die Freiheit der Navigation einzutreten, operieren immer wieder US-Kriegsschiffe demonstrativ in dem Seegebiet, wobei es wiederholt zu Begegnungen mit chinesischen Marineschiffen kommt.
Durch das rohstoffreiche Südchinesische Meer geht ein Drittel des weltweiten Schiffsverkehrs. Die umstrittenen Inseln und Riffe liegen teils mehr als 800 Kilometer von China, aber nur 220 Kilometer von den Philippinen entfernt. Das internationale Schiedsgericht in Den Haag hat Chinas Ansprüche 2016 als unrechtmässig abgewiesen. Auch ist illegale Fischerei chinesischer Schiffe ein grosses Problem./lw/DP/mis
(AWP)