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Nasdaq plant Bitcoin-Futures im Q1 2019
November, 2018
Nasdaqs Pläne zu Bitcoin-Futures sind weder neu noch frisch. Nasdaq arbeitet seit Monaten an einem internen Bitcoin-Futures-Kontrakt.
Laut einem Bloomberg-Bericht will der Nasdaq-Aktienmarkt bis zum ersten Quartal 2019 Bitcoin-Futures an der Börse notieren. Derzeit bemüht Nasdaq sich, die Bedenken der obersten Swaps-Regulierungsbehörde der USA, der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), zu befriedigen, um einen reibungslosen Start eines Bitcoin-Futures-Kontrakts sicherzustellen.
Die Nasdaq gab erstmals im November 2017 bekannt, dass sie Bitcoin-Futures anbieten wollte. Zum Zeitpunkt der Ankündigung war der Bitcoin-Preis auf dem Weg, neuere Höchststände bei 11.000 USD zu erreichen, die später auf ein Allzeithoch bei über 19.000 USD steigen würden. In derselben Zeit haben CME Group Inc. und CBOE Global Markets Inc. ihre Bitcoin-Futures, im Rahmen eines Prozesses, der als Selbstzertifizierung bezeichnet wird, auf dem Markt gebracht. Damals hatte der Markt erwartet, dass diese Produkte institutionelle Investoren in grosser Zahl anziehen würden. Die Investition in Bitcoin-Futures war jedoch bescheiden.
Die Nasdaq-Spezifikation des Bitcoin-Futures-Kontrakts ist jedoch noch unklar. Bedeutet dies, dass es sich diesmal um eine "physische" BTC-Abwicklung handelt. Im Vergleich werden CBOE- und CME-Futures in bar abgerechnet. Dies bedeutet, dass die Abrechnung keine tatsächlichen Bitcoins beinhaltet, und der endgültige Abrechnungswert wird unter Verwendung der Bitcoin-Referenzrate der CBOE bzw. CME bestimmt, wobei die Preisdaten von etablierten Bitcoin-Börsen stammen, einschliesslich Bitstamp und Kraken.
Die derzeitigen Anbieter von Bitcoin Futures werden nicht lange alleine sein. Und das trotz des erheblichen Preisverfalls der letzten Wochen. Als hätte der Rückgang keinen Einfluss auf die Entscheidung, diese neuen Derivate zu veröffentlichen. Die NASDAQ ging noch einen Schritt weiter und war inzwischen in anderen Bereichen der Krypto-Sphäre aktiv. Sie behauptete kürzlich, ihre Überwachungssoftware „SMARTS“ könne dazu beitragen, Betrug und Manipulation im Kryptomarkt zu stoppen. Es scheint so, dass Nasdaq weiterhin Ihre Vision zur "Reimagining markets to realize the potential of tomorrow" umsetzt und für die Zukunft "auf das nachhaltige Interesse" setzt.