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L'ARCHETIPO
Francesco Valentino Dibenedetto ist studierter Agronom und gebürtiger Bauernsohn von Carlo Dibenedetto. Dieser war schon immer Winzer. In den 1980er Jahren beginnt Francesco mit der Umstellung auf umweltschonenden Landbau. Leider musste er bald bemerken, dass sich seine Böden nicht verbesserten. Ab 2000 wechselte er zur Biodynamik nach Rudolf Steiner. Bald erkannte er aber, dass auch Steiners Prozedur lückenhaft ist und kein Humusaufbau stattfand.
Das Modell des asiatischen Bauern Masanobu Fukuoka für die natürlichste Landwirtschaft lautet: Die Natur ist in der Lage, sich selbst zu erhalten. Sie bedarf keiner menschlichen Eingriffe. Naturgemässe Synergien zwischen einzelnen Pflanzen sind besser in der Lage, Schädlinge in Schach zu halten. Die Düngung, wie auch die Bekämpfung von Schädlingen überlässt er der Natur, er braucht eigentlich nichts mehr zu tun, als zum Beispiel Weissklee oder Hülsenfrüchte zu säen und Weintrauben zu pflanzen. Es wird nie mehr gepflügt, die Böden werden vital, voller Abwechslung an Tieren und Bepflanzungen. Diese regenerative Anbaumethode führt zu Humusaufbau. Sie hilft enorm CO2 wieder in Böden zu binden und damit den Klimawandel eventuell etwas abzubremsen. Speziell im Süden sind die Konsequenzen der Klimaerwärmung merklich zu fühlen. Durch die zunehmende Hitze verdunstet das Mittelmeer und regnet sich lokal wieder aus, falscher und echter Mehltau, Hagelstürme und Starkgewitter sind nebst Trockenheit nur einige der neuen Herausforderungen für die Bauern.