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Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Für Europa galt noch Foras Vertrag mit Ambri bis Ende Saison 2021/22. Nun teilt der Tessiner Klub mit, dass Foras Rückkehr definitiv sei. (ram)
Stefanos Tsitsipas hat in Stockholm das erste ATP-Turnier seiner Karriere gewonnen. Im Final schlug der 20-jährige Grieche den lettischen Qualifikanten Ernests Gulbis 6:4, 6:4. (ram)
Nach einer Nacht löste der FC Wil Super-League-Absteiger Lausanne an der Tabellenspitze der Challenge League wieder ab. Die Ostschweizer schlugen zuhause Chiasso mit 3:1. Wils Sieg wurde indes erst spät Tatsache: Bis zur 83. Minute hielten die Tessiner ein 1:1. Dann schlugen Savic und Silvio zu. (ram)
Mathieu van der Poel lieferte am Quer-Weltcup in Bern eine Demonstration seines Könnens ab. Der 23-jährige holländische Ausnahmekönner gewann nach längerer Solofahrt acht Sekunden vor Weltmeister Wout van Aert und eine knappe Minute vor Weltcupleader Toon Aerts.
Ein Schweizer Exploit blieb aus. Marcel Wildhaber klassierte sich im ersten Quer-Weltcuprennen in der Schweiz seit acht Jahren im 22. Rang, Timon Rüegg und Simon Zahner folgten auf den Plätzen 33 und 34. (ram/sda)
Mit einem Streckenrekord von 2:04:06 Stunden gewann der Kenianer Lawrence Cherono vor den beiden Äthiopiern Mule Wasihun und Solomon Deksisa den Amsterdam-Marathon. Der 30-jährige Vorjahressieger verbesserte damit seine eigene Bestmarke um 63 Sekunden. Cherono rückte in der Jahresweltbestenliste auf Platz 4 vor.
Kenenisa Bekele erlebte derweil eine weitere Enttäuschung im Marathon. Nach rund 30 Kilometern fiel der dreifache Olympiasieger und Weltrekordhalter über 5000 und 10'000 m zurück, zwei Kilometer vor dem Ziel gab der 36-jährige Äthiopier auf. (ram/sda/dpa)
Marc Marquez hat in Motegi gleich den ersten Matchball verwertet und sich im Grand Prix von Japan, dem viertletzten Rennen der Saison, mit dem achten Saisonsieg zum neuerlichen MotoGP-Weltmeister gekrönt. Für den 25-jährigen Honda-Werkfahrer und 69-fachen GP-Sieger aus Spanien ist es bereits der siebte WM-Titel, der fünfte in der Königsklasse nach 2013, 2014, 2016 und 2017. Andrea Dovizioso, Marquez' letzter verbliebener Konkurrent, stürzte im Grand Prix von Japan in der zweitletzten Runde an zweiter Stelle hinter dem Katalanen liegend. Zuvor hatte der Italiener fast während des ganzen Rennens geführt.
Lüthi nahm in Motegi den 15. Anlauf, um in der Königsklasse die ersten WM-Punkte zu gewinnen, und zum 15. Mal verpasste er den Vorstoss in die Top 15. Der von Position 23 gestartete Emmentaler belegte mit grossem Rückstand nur den 20. Rang. (sda)
Die Houston Rockets mit Clint Capela vermiesen Lakers-Neuzugang LeBron James den ersten Auftritt vor heimischem Publikum. Houston gewinnt in Los Angeles 124:115.
Beim ersten Saisonsieg der Houston Rockets erzielte Capela 19 Punkte. In der Rebound-Statistik war er mit 12 Rebounds der erfolgreichste Akteur der Partie, die bis fünf Minuten vor Schluss ausgeglichen war (111:114). Durch eine Schlägerei 4:31 Minuten vor dem Ende und den Ausschlüssen von Rajon Rondo und Brandon Ingram sowie von Houstons Chris Paul, verloren die Lakers aber den Faden und fielen innert drei Minuten 113:120 zurück.
Für LeBron James, der auf diese Saison hin zu den Los Angeles Lakers wechselte und gegen Houston 24 Punkte erzielte, ist der Start bei den Lakers alles andere als erfolgreich verlaufen. Die Kalifornier sind nach zwei Spielen noch sieglos. (sda)
Nach zwei Rennen ausserhalb der Top 15 hat Dominique Aegerter im Grand Prix von Japan wieder einmal gepunktet. Der von Position 17 gestartete Berner klassierte sich im Moto2-Rennen in Motegi als 14. Der Zürcher Jesko Raffin hingegen verpasste die Punkteränge deutlich.
Der Sieg im viertletzten Saisonrennen ging an Fabio Quartararo. Hinter dem Franzosen, der zum zweiten Mal einen Grand Prix gewann, reihte sich mit weniger als einer halben Sekunde Rückstand Francesco Bagnaia ein. Der Italiener baute seine WM-Führung weiter aus. Bagnaias Vorsprung auf den in Motegi viertklassierten Portugiesen Miguel Oliveira beträgt nun 35 Punkte (279:244). (sda)
Der EV Zug erreichte im Eishockey-Cup als erstes Team die Viertelfinals. Die Zuger setzten sich in der Resega mit 4:3 gegen Lugano durch. Alle übrigen Achtelfinals werden am Sonntag gespielt.
Zug, Halbfinalist im Schweizer Cup vor zwei Jahren (2:3-Niederlage in Genf gegen Servette), schaffte die Viertelfinalqualifikation mit einer Portion Glück. Lugano erspielte sich mehr Chancen, stand aber am Ende mit leeren Händen da.
Zwei Zuger Führungen konnte Lugano schnell kontern. Auf das 4:3 durch Dario Simion in der 56. Minute fand Lugano keine Antwort mehr, trotz einer Powerplay-Chance im Finish.
Lugano spielte ohne Goalie Elvis Merzlikins (Ersatz) und ohne den Finnen Jani Lajunen. Lajunen musste nach der Rückkehr vom freitäglichen Auswärtsspiel in Biel am Blinddarm operiert werden und fällt rund einen Monat lang aus.
Lugano - Zug 3:4 (2:2, 0:0, 1:2)
3408 Zuschauer. - SR Hebeisen/Wiegand, Borga/Castelli.
Tore: 1. (0:53) Senteler (Diaz, Suri/Ausschluss Wellinger) 0:1. 2. (1:23) Walker (Hofmann) 1:1. 10. Reuille (Ulmer) 2:1. 20. (19:43) Simion (Ausschluss Suri!) 2:2. 41. (40:55) Klingberg (Suri/Ausschluss Jörg) 2:3. 45. Sannitz 3:3. 56. Simion (Klingberg, Martschini) 3:4. - Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Lugano, 4mal 2 Minuten gegen Zug. -
Bemerkungen: Pfostenschüsse: Fazzini (23.); Suri (27.), Alatalo (40.). - Timeout Lugano (59:43). (zap/sda)
Im Abendspiel verkürzte Napoli mit einem 3:0 bei Udinese den Rückstand auf den Leader aus Turin auf vier Punkte. Fabian Ruiz mit einem frühen sowie Dries Mertens (Handspenalty) und Marko Rog mit zwei späten Treffern waren die Torschützen. Bei Udinese wurde Captain Valon Behrami nach 68 Minuten ausgewechselt.
Udinese - Napoli 0:3 (0:1)
Tore: 14. Fabian 0:1. 82. Mertens (Handspenalty) 0:2. 85. Rog 0:3. - Bemerkungen: Udinese mit Behrami (bis 68.). (zap/sda)
Cristiano Ronaldo hat einen weiteren Meilenstein in seiner Karriere gesetzt. Der Portugiese erreichte als erster Spieler 400 Treffer in den fünf grössten europäischen Meisterschaften. Der Fünfte in der Serie A war ein einfacher. Er musste in der 18. Minute den Ball nur noch ins verlassene Tor einschieben. Die Freude von Ronaldo und der Turiner wurde in der 67. Minute getrübt, als der gebürtige Brasilianer Daniel Bessa den Spielverlauf mit dem 1:1 auf den Kopf stellte.
Juventus Turin - Genoa 1:1 (1:0)
Tore: 18. Ronaldo 1:0. 67. Bessa 1:1. (zap/sda)
Timm Klose führte Norwich in der zweiten englischen Liga mit zwei Toren zum 2:1-Sieg bei Nottingham Forest. Der Schweizer Innenverteidiger hatte vor zwei Wochen bereits beim 1:1 bei Derby County getroffen und einige Tage später mit einem Eigentor das 0:1 gegen Stoke City besiegelt.
Nach 13 Runden ist Norwich in den Top 6 klassiert. Die ersten zwei steigen direkt in die Premier League auf, die folgenden vier Teams spielen im Playoff um den letzten Aufstiegsplatz. (zap/sda)
Paris Saint-Germain kam in der Ligue 1 zum zehnten Sieg im zehnten Spiel. Die Mannschaft von Thomas Tuchel deklassierte trotz einigen namhaften Absenzen wie Neymar, Tiago Silva oder Thomas Meunier daheim Amiens mit 5:0. Marquinhos, Adrien Rabiot, Julian Draxler, Kylian Mbappé und der 19-jährige Moussa Diaby nach einem schönen Solo trafen für den Meister. (zap/sda)
Paris Saint-Germain - Amiens 5:0 (2:0)
Tore: 12. Marquinhos 1:0. 42. Rabiot 2:0. 80. Draxler 3:0. 82. Mbappé 4:0. 87. Diaby 5:0. (zap/sda)
Die AS Roma hat nach vier Siegen in Folge mit nur einem Gegentor einen überraschenden Rückschlag kassiert. Der Champions-League-Teilnehmer unterlag in der 9. Serie-A-Runde daheim SPAL Ferrara mit 0:2.
Erst zum zweiten Mal in dieser Saison gelangen SPAL, das auf den angeschlagenen Johan Djourou verzichten musste, zwei Tore in einem Spiel. (sda)
AS Roma - SPAL Ferrara 0:2 (0:1)
Tore: 38. Petagna (Foulpenalty) 0:1. 56. Bonifazi 0:2. - Bemerkungen: SPAL Ferrara ohne Djourou (verletzt). 75. Gelb-Rote Karte gegen Vanja Milinkovic-Savic (SPAL Ferrara). (zap/sda)
Roger Federer bekommt es an den Swiss Indoors von nächster Woche in der Startrunde mit dem Serben Filip Krajinovic (ATP 34) zu tun.
Stan Wawrinka trifft auf den Franzosen Adrian Mannarino (ATP 49). Henri Laaksonen, der von einer Wildcard profitiert, bescherte die Auslosung im Basler Rathaus den gesetzten Italiener Marco Cecchinato (ATP 19) als Auftaktgegner.
Gegen Krajinovic setzte sich Federer im bisher einzigen Duell im Frühling in Indian Wells in zwei klaren Sätzen durch. Möglicher Gegner in der 2. Runde ist der Australier John Millman (ATP 33), gegen den Federer am US Open im Sechzehntelfinal in vier Sätzen ausgeschieden ist. (zap/sda)
Belinda Bencic muss weiter auf den dritten WTA-Turniersieg warten. Die 21-Jährige aus Flawil verlor den Final des mit 250'000 Euro dotierten Turniers von Luxemburg mit 4:6, 5:7 gegen die Deutsche Julia Görges (WTA 9).
Nicht neu ist, dass Belinda Bencic in Finals als Verliererin vom Platz muss. Im siebenten WTA-Tour-Final setzte es für die Ostschweizerin die fünfte Niederlage ab. Bei einem ihrer zwei Turniersiege, vor drei Jahren in Toronto, gewann Bencic das Endspiel gegen Simona Halep kampflos. Nur einmal, im Juni 2015 in Eastbourne auf Rasen gegen Agnieszka Radwanska, verwandelte Bencic in einem Final den Matchball.
Obwohl am Ende das Happy-end fehlte und sogar Tränen flossen, lohnte sich für Bencic die kurzfristig anberaumte Reise ins Luxemburgische. Bencic überstand die Qualifikation und reihte sieben Siege aneinander, ehe sie im Final gestoppt wurde. In der Weltrangliste verbessert sich Bencic dank der 197 gewonnenen Punkte von Platz 47 auf Position 38. (zap/sda)
Sofia Goggia wird nach einer im Training erlittenen Sturzverletzung nicht am kommenden Samstag mit dem Riesenslalom in Sölden, sondern voraussichtlich erst im Januar in den Weltcup-Winter einsteigen.
Die italienische Abfahrts-Olympiasiegerin von Pyeongchang stürzte am Freitag beim Training auf dem Gletscher im österreichischen Hintertux und zog sich dabei einen Bruch des rechten Fussknöchels zu. Dieser wird gemäss einem Communiqué des italienischen Skiverbands für vier bis fünf Wochen eingegipst. Danach trage die 25-Jährige aus Bergamo Goggia eine Schiene, um im Januar auf die Piste zurückkehren zu können.
«Dieser Vorfall führt dazu, dass ich meine Zielsetzungen für den WM-Winter redimensionieren muss», sagt Goggia. Die fünffache Weltcupsiegerin und Gewinnerin der kleinen Abfahrts-Kristallkugel in der vergangenen Saison hofft trotz der Verletzung, rechtzeitig für die Weltmeisterschaften in Are (5. bis 17. Februar) in Form zu kommen. (zap/sda/afp)
Julian Schmutz wird dem National-League-Leader EHC Biel im Schweizer-Cup-Achtelfinal am Sonntag auswärts gegen das unterklassige Kloten fehlen. Der 24-jährige Stürmer ist wegen eines Bandenchecks gegen Luganos Verteidiger Elia Riva in der Meisterschaftspartie am Freitag vorsorglich für ein Spiel gesperrt worden. Ausserdem wurde gegen Schmutz, dessen Foul in der 14. Minute der Auslöser für eine Massenkeilerei war, ein ordentliches Verfahren eröffnet. (sda)
Marc Marquez besitzt am Sonntag im GP von Japan den ersten Matchball zum fünften MotoGP-Titelgewinn. Der Spanier startet in Motegi nur von Position 6, Konkurrent Andrea Dovizioso von ganz vorne.
Marquez' Marge gegenüber dem ersten Verfolger Dovizioso beträgt in der WM-Wertung höchst komfortable 77 Punkte. Das Gefühl, in Japan Weltmeister zu werden, kennt der Honda-Werkfahrer bereits. Schon 2014, in seinem zweiten MotoGP-Jahr, und 2016 machte er auf dem Twin Ring, der Heimstrecke von Honda, auch mathematisch alles klar.
Um zum siebten Mal Weltmeister zu werden, muss Marquez im viertletzten Saisonrennen vor Pole-Mann und Vorjahressieger Dovizioso bleiben und, wenn Valentino Rossi gewinnt, zumindest Fünfzehnter werden.
Belinda Bencic (WTA 47) steht erstmals seit über zweieinhalb Jahren wieder im Finals eines WTA-Turniers. Die Ostschweizerin bezwang in Luxemburg die Ukrainerin Dajana Jastremska 6:2, 3:6, 7:6. Die Schweizerin gab im Entscheidungssatz ihren Aufschlag zum 2:3 und 3:4 ab, schaffte aber postwendend die Rebreaks. Auch im Tiebreak befreite sich die 21-Jährige aus einer misslichen Lage. Sie drehte einen 2:4-Rückstand zur 5:4-Führung. Beim Stand von 6:5 verwertete Bencic prompt den ersten Matchball.
Bencic zeigte ihrem ersten Halbfinal seit über zwei Jahren (s'-Hertogenbosch 2016) ihr Kämpferherz. Sie darf sich auf diesen Sieg etwas einbilden, obwohl er gegen eine schlechter klassierte Spielerin zustande kam. Die 18-jährige Ukrainerin ist zwar nur die Nummer 66 der Welt, erfreut sich aber einer ausgezeichneten Form. In der vergangenen Woche gewann sie in Hongkong zum ersten Mal ein WTA-Turnier. Die Frau aus Odessa ist die jüngste Spielerin in den Top 90.
Im Endspiel wartet nun die Top-Ten-Spielerin Julia Görges auf die Schweizerin, die sich in ihrem Halbfinal gegen die wiedererstarkte Eugenie Bouchard in drei Sätzen durchsetzte. Die Deutsche spielte 2015 zwei Partien gegen Bencic, die Bilanz lautet 1:1. (pre/sda)
Nach einem durchwachsenen Saisonstart läuft es für Eintracht Frankfurt mit Ex-YB-Trainer Adi Hütter immer besser. Der Cupsieger liess Fortuna Düsseldorf im Freitagsspiel der Bundesliga beim 7:1 keine Chance. Der Sieg hätte sogar noch höher ausfallen können. Dank des vierten Pflichtspielsieges in Serie vor 51'000 begeisterten Zuschauern schoben sich die bärenstarken Hessen mit 13 Punkten zumindest über Nacht an Bayern München vorbei auf den 6. Rang.
Der überragende Luka Jovic hat mit dem ersten Bundesliga-Fünferpack seit Robert Lewandowski vor drei Jahren eine furiose Offensiv-Gala von Eintracht Frankfurt gegen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf gekrönt und den Trainer-Oldie Friedhelm Funkel bei dessen Rückkehr an die alte Wirkungsstätte einen sportlichen Alptraum bereitet. Beim grandiosen 7:1 traf neben Jovic (27., 34., 55., 69., 72. Minute) noch Sébastien Haller (20./Handelfmeter, 50.) doppelt. Der angeschlagene Gelson Fernandes kam bei Frankfurt nicht zum Einsatz.
Eintracht Frankfurt - Fortuna Düsseldorf 7:1 (3:0)
51'000 Zuschauer.
Tore: 20. Haller 1:0 (Handspenalty). 27. Jovic 2:0. 34. Jovic 3:0. 50. Haller 4:0. 53. Lukebakio 4:1. 55. Jovic 5:1. 69. Jovic 6:1. 72. Jovic 7:1.
Bemerkungen: Frankfurt ohne Fernandes (nicht im Aufgebot).