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Da die Schweizer Landwirtschaft deutlich höhere Produktions- beziehungsweise Selbstkosten aufweist als die Nachbarländer, gilt es die Kosten zu senken und damit die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Dazu kommen drei Handlungsmöglichkeiten in Frage. Erstens, die Vergrösserung der Betriebe erlaubt das Erzielen von Skaleneffekten und damit Kostenreduktionen pro Einheit. Zusätzliches Land als wichtige Voraussetzung für das Wachstum ist aber kaum vorhanden. Zweitens, Kooperationen stellen eine Alternative zum einzelbetrieblichen Wachstum dar. Umfragen zeigen jedoch, dass intensivere Formen der Zusammenarbeit wie Betriebzweig- oder Betriebsgemeinschaften kaum die erste Wahl für die Betriebsleitenden darstellen. Drittens, nicht nur im gesamten Agrarsektor, sondern auch bei strukturell ähnlichen Betrieben kann eine beachtliche Streuung bezüglich des Arbeitsverdienstes beobachtet werden. Dies deutet darauf hin, dass es auch ohne einzelbetriebliches Wachstum oder Kooperationen ein beachtliches Potenzial gibt, die Effizienz zu steigern und damit die Kosten zu senken.
Wie nehmen Landwirtinnen und Landwirte die soziale Nachhaltigkeit ihrer Betriebe wahr? Eine Agroscope-Studie zeigt, dass die Einschätzung von deren Identität und dem Betriebstyp abhängt.
Käse zählt zu den wichtigsten offensiven Interessen des Schweizer Agrarhandels. Ausserhalb der EU sind die USA ein wichtiges Exportziel. Mit dem CAPRI-Modell lassen sich die Auswirkungen eines Freihandelsabkommens für Käse zwischen den USA und der Schweiz abschätzen.
Politische Massnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft sind effektiver und effizienter, wenn sie auf regionaler anstatt einzelbetrieblicher Ebene festgelegt werden. Dies kann helfen, die Klimaziele kosteneffizienter zu erreichen.