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Embryo-transfer
Die Embryotransplantation kann die genetische Selektion erhöhen und somit die Anzahl der Nachkommen erhöhen, die Abstände zwischen den Generationen verkürzen, eine Rasse verbreiten/erhalten oder auch einen therapeutischen Nutzen für Kühe mit Fortpflanzungsproblemen haben.
Der Embryotransfer besteht aus zwei großen Etappen: dem Ausspülen der Embryonen von einer Spenderin und dem Transfer der Embryos in die Empfängerinnen.
Die Spülung
Die Spülung der Spenderin erfolgt entweder bei einer Kuh oder bei einer Färse im reproduktiven Alter nach einer Hormonbehandlung mit Superovulation.
Sie wird sieben Tage nach der Besamung auf dem Bauernhof oder in den Räumlichkeiten der Clinique du Vieux-Château durchgeführt. Sobald diese erfolgt ist, sucht und klassifiziert unser Tierärzteteam die Embryos unter der Binokularlupe. Anschließend werden die Embryos in auf Pailletten aufgetragen (Pailletten verpackt), um den Transfer des frischen oder gefrorenen Embryos zu ermöglichen.
Der Transfer
Es gibt zwei Arten des Transfers:
Den frischen, bei dem der Embryo noch am Tag der Spülung in ein zuvor gynäkologisch kontrolliertes, und hormonell synchronisiertes Tier reimplantiert wird.
Der gefrorene Embryo, der in einer speziellen Paillettenverpackung in flüssigem Stickstoff eingefroren werden kann. Diese Technik ermöglicht es, den Embryo über einen längeren Zeitraum zu konservieren. Sie ermöglicht es, den Embryo zu einem späteren Zeitpunkt wiedereinzusetzen, entweder bei synchronisierten Tieren oder bei natürlicher Brunst.
Es ist sogar möglich, sie zu vermarkten!