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Spargelanbau
Die Pflanze
Es sind mehrjährige krautige Pflanzen oder Halbsträucher. Sie haben sehr verzweigte, oft kletternde Stängel, sehr kleine, schuppenförmige, fleischige bis häutige Blätter und in den Achseln derselben mit Büscheln kleiner, meist nadelartiger, steriler, blattartiger Zweige (Phyllokladien), kleine, zwittrige oder diözische Blüten auf gegliedertem Stiel und kugeliger, häufig nur einsamige Beeren.
Die Triebe des Gemüsespargels (Asparagus officinalis) sind ein geschätztes Gemüse. Diese gehen aus einem unterirdischen, sympodial verzweigten Rhizom hervor, das als Dauer- und Speicherorgan im Boden verbleibt.
Der Anbau
Für den Spargelanbau eignen sich leichtere, humushaltige Sandböden. Sie sind gut zu bearbeiten und erwärmen sich im Frühjahr schnell. Infolgedessen kommt es zu einem frühzeitigen Austrieb. Der Sandboden ermöglicht auch ein leichtes Stechen der Spargeln.
Der Landwirt setzt Ende März Anfang - April die einjährigen Wurzelstöcke maschinell in Reihen ca. 30 cm tief und in einem Abstand von 20-30 cm in den gut vorbereiteten Boden.
Der Wurzelstock wächst im Laufe von 8 Jahren ca. 4-9cm nach oben, was beim Pflanzen beachtet werden muss! So ist gewährleistet, dass auch in älteren Anlagen noch gute Stangen von mind. 24 cm Länge gestochen werden können.
Pro Hektare werden 15'000 - 19`000 Pflanzen eingelegt. Daraus entwickeln sich im ersten Jahr 1-1.2 Meter hohe Stauden. In den darauffolgenden Jahren erreichen sie sogar eine Höhe von bis zu 2 Metern! Der oberirdische Pflanzenteil stirbt im Herbst ab. Der im Boden bleibende Spargelstock treibt im Frühjahr wieder aus.
Die Ernte
Die Ernte beginnt auf unserem Spargelhof in Flaach unter Folien manchmal schon Ende März und endet um den 10. Juni. Dann müssen die Pflanzen wieder regenerieren, damit sie im folgenden Jahr erneut geerntet werden können.