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Weil die Familie arm war, wurde Sabikunnahar aus Bangladesch mit 15 Jahren verheiratet. Sie lebt mit ihrem Mann und dem zweijährigen Sohn in Carkauna, einem Dorf im Bezirk Kisoregani. Die Schwiegereltern erwarteten im dritten Ehejahr, dass sie ein Kind bekommen sollte und setzten sie sehr unter
Druck. Für Sabikunnahar bedeutete das frühe Mutterwerden das Ende ihrer Schulbildung, worunter sie sehr litt. Immer mehr verlor Sabikunnarhar an Selbstvertrauen, da sie nicht wusste, womit sie sich beschäftigen sollte.
Spendenverdoppelung für junge Kleinunternehmerinnen
Dank grosszügiger Weihnachtsspenden und Spendenverdoppelung durch Unternehmen und Einzelpersonen konnten wir schon jetzt einen Teil der Spenden einsetzen, um 370 jugendlichen Flüchtlingen in Uganda ein gezieltes Training für die Erweiterung finanzieller und sozialer Kompetenzen zu ermöglichen.
So viele Menschen im globalen Süden konnten in diesem Jahr Schritte aus der Armut herausgehen. Wir verstehen uns als Chancengeber und sehen unsere Unterstützer/innen als Teil des Teams in dieser Aufgabe. Ebenso die Mitarbeitenden der Partnerorganisationen in den Ländern, die sich mit Herzblut direkt vor Ort für jede einzelne Person und Familie einsetzen. Gemeinsam verändern wir das Leben dieser Frauen, Männer und ihrer Familien.
Für 250 Jugendliche im ghanaischen Dormaa und Berekum, begann im Juni 2020 ein neues Leben. Viele dieser jungen Frauen und Männer waren arbeitslos oder unterbeschäftigt, ohne Hoffnung, dass sich die Situation einmal ändern würde.
Mit dem Programm von Opportunity kam Hilfe in das Leben dieses jungen Mannes. Nach den Schulungen über den Aufbau eines kleinen Geschäfts startete Lesson nach einem Beratungsgespräch mit seinem Mentor mit einem Kiosk. Darauf kamen sie, weil Lesson aus vorheriger Erfahrung weiss, wie man einen Kiosk führt. Nebenbei möchte er eine kleine Ziegenzucht aufbauen.
Ghana ist voller Leben. Überall hat es Menschen, Musik, Gehupe, krähende Hähne! In diesem überwiegend christlichen Land besuchen wir auch einen Gottesdienst, der sehr laut und fröhlich ist. Am nächsten Tag fahren wir in das Gebiet von Koforidua, wo aktuell 300 Jugendliche in ihrem ersten YAP-Lehrjahr sind.
Jedes dritte Schulkind in Kenia verlässt die Primarschule, ohne ausreichende Fähigkeiten in Mathematik und Lesen erlangt zu haben. Die Lernbedingungen und -qualität für Kinder an Schulen in semi-urbanen Armenvierteln und dem ländlichen Raum sollen verbessert werden.
Malawi: Ernährung und Einkommen für extrem arme Familien
Extrem arme Familien werden in verschiedenen Lebensbereichen gefördert und unterstützt Einkommensquellen aufzubauen, um die Grundbedürfnisse der Familien zu decken. Das Programm richtet sich an Frauen aus absolut armen Haushalten, die die Hauptverantwortung für sich und ihre Kinder tragen und zu den ärmsten Mitgliedern ihrer Ortsgemeinschaften gehören.
Wir schaffen neue Arbeitsplätze und verbessern die bestehenden für 10'000 Jugendliche in den Flüchtlingssiedlungen. Wir fördern schon vorhandene Kleinstgeschäfte und schaffen weitere Einkommensmöglichkeiten. Die jungen Flüchtlinge erhalten Zugang zu Finanzdienstleistungen. Ein wettbewerbsfähiges Marktsystem wird in den Flüchtlingsdörfern entwickelt.