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Zur Auswahl standen einige vorhandene Dampfmaschinen und ein Nachbau der ursprünglichen Maschine von Sulzer auf der einen Seite sowie eine Maschine der DLM AG auf der anderen Seite.
Die vorhandenen Maschinen und der Nachbau der Sulzer-Maschine sind Verbundmaschinen mit Kondensation und erfordern einen Mann, der die Anlage bedient. DLM-Maschine ist eine Zwillingsmaschine mit Auspuff und kann per Fernsteuerung vom Steuerhaus aus bedient werden.
Die Maschine der Zürichsee-Dampfschwalbe «Lützelau» (Escher Wyss, 1910) wurde detailliert untersucht. Die geringe Leistung, der Platzbedarf und der mit der Wiederinbetriebnahme erforderliche grosse Reparaturaufwand (u.a. Ersatz des gerissenen Zylinderblocks) sprachen gegen diese Version.
Die von Shiptec in Luzern angebotene Maschine «Unbekannt» bot, wie schon der Projektname ungewollt implizit ausdrückt, zu viele Risiken. Da keine Unterlagen zur Verfügung standen, musste die potentielle Leistung unter der Annahme der Dampfdaten gerechnet werden. Sie ist vermutlich zu klein.
Ende 2015 wurde Dank der Vermittlung eines Vorstandsmitgliedes der Trivapor (DS «Neuchâtel») in Holland eine vertikale Zweizylinder-Verbundmaschine (De Klop, 1930) gefunden. Diese Maschine war sehr viel versprechend, und zwei Mitglieder des Projektteams besichtigten die Maschine in Rotterdam. Leider musste auch diese Maschine verworfen werden. Im Gegensatz zu den auf Seen üblichen Einspritzkondensatoren arbeitete die de Klop-Maschine mit einem Oberflächenkondensator, der um die Sache zu erschweren, nicht mehr vorhanden war. Der dadurch bedingte Wasser-Dampfkreislauf wird unweigerlich kompliziert. Zusätzlich wäre die Anlage sehr schwer geworden.
Ähnlich waren die Verhältnisse bei der Maschine des norddeutschen Schraubendampfers «Bielenberg». Auch diese war zu gross und zu schwer.
Eine für die Dampfer-Liebhaber sehr interessante Variante stellt der Nachbau der Original-Maschine von Sulzer aus dem Jahr 1901 dar. Eine detaillierte Zusammenstellungszeichnung ist vorhanden. Nach den Angaben von Gewährsleuten gibt es im Sulzer-Archiv keine Detailpläne mehr zu dieser Maschine. Diese Variante wurde verworfen, weil die Leistung bei einem 1:1-Nachbau zu gering gewesen wäre. Eine Leistungserhöhung unter der Einhaltung der Hauptabmessungen durch Erhöhung des Dampfdrucks wäre sehr aufwändig gewesen. Ob der geforderte Leistungsbereich zusammen mit einer optimierten Schraube erreichbar gewesen wäre, wird zumindest angezweifelt. Gegen diese Variante sprachen die Vorbehalte zur Leistung, zum Engineering-Aufwand und zum Zeitbedarf.