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04.11.2022 01:57
Wegweisende Entscheide für die Finanzierung der UEFA Women‘s Euro 2025
Das Schweizer Parlament soll die Schweizer Kandidatur für die Frauenfussball-Europameisterschaft 2025 unterstützen. Die nationalrätliche Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) hat beim Nationalrat mit 20 zu 2 Stimmen beantragt, eine Erklärung zur Unterstützung der UEFA Women’s EURO in der Schweiz zu verabschieden.
Dies ist nach den finanziellen Zusagen von Städten und Kantonen ein weiteres starkes Signal der Politik, dass der grösste frauenspezifische Sportevent Europas in der Schweiz mit der Unterstützung der öffentlichen Hand durchgeführt werden soll.
Des Weiteren hat die städtische Kommission für Finanzen, Sicherheit und Umwelt (FSU) der Stadt Bern dem Stadtparlament einen Kredit von sechs Millionen Franken beantragt. Bern ist als «Host City» der UEFA Women’s EURO 2025 vorgesehen. Die Kommission sieht in der Europameisterschaft eine grosse Chance, dem Mädchen- und Frauenfussball im Leistungs-und Breitensport einen weiteren Schub zu verleihen.
Die Schweiz kandidiert neben Frankreich, Polen und einem Bündnis von vier skandinavischen Ländern für das Turnier.
Mit Genf, Zürich, Bern, Basel, Thun, Luzern, Sion und St. Gallen erfüllt die Schweizer Kandidatur die Vorgabe der UEFA, insgesamt acht Spielorte vorzusehen. Lausanne hat sich als möglicher Spielort aus der Kandidatur zurückgezogen und wird sich auf die Organisation des ebenfalls im Sommer 2025 stattfindenden eidgenössischen Turnfests konzentrieren. Das Exekutivkomitee der UEFA entscheidet am 25. Januar 2023, wer den Zuschlag für die Women’s EURO 2025 erhält.
(SFV)