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Anmeldung bei der Wohnortsgemeinde
Der Aufenthalt in der Schweiz ist bewilligungspflichtig, sofern dieser länger als 90 Tage dauert. Ausländerinnen und Ausländer, die für einen vorübergehenden Aufenthalt rechtmässig eingereist sind und die nachträglich eine Bewilligung für einen dauerhaften Aufenthalt beantragen, haben den Entscheid im Ausland abzuwarten (Art. 17 Abs. 1 AuG).
Der Ausländer unterliegt der Anmeldepflicht, der Gastgeber der Meldepflicht; die Erfüllung der einen befreit nicht von der anderen. Ausländer, die eine Bewilligung benötigen, müssen sich vor Ablauf der für sie geltenden Anmeldefrist bei der für den Wohnort zuständigen Behörde anmelden. Diese Anmeldepflicht ist auch zu erfüllen, wenn sie eine Zusicherung der Aufenthaltsbewilligung oder ein Visum erhalten haben.
Für EU/EFTA-Staatsangehörige und die übrigen Personen, die sich auf das Freizügigkeitsabkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Schweizerischen Eidgenossenschaft andererseits (FZA) berufen können, gilt das Folgende:
Die ausländische Person muss ihre Ankunft in der Schweiz aus eigener Initiative bei der zuständigen Einwohnerkontrolle melden und ein Aufenthaltsgesuch einreichen. Für einen ständigen Aufenthalt in der Schweiz werden keine Zusicherungen (mit Ausnahme von kroatischen Staatsangehörigen zur Erwerbstätigkeit, wenn diese sich im Ausland aufhalten) der Aufenthaltsbewilligung mehr ausgestellt. EU/EFTA-Staatsangehörige benötigen zur Einreise in die Schweiz einen gültigen Pass oder eine gültige Identitätskarte.