Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03405.jsonl.gz/1795

Wenn die Stuhlentleerung mal ein paar Tage nicht klappt, muss nicht unbedingt eine behandlungsbedürftige Verstopfung (Obstipation) dahinterstecken. Als Faustregel gilt: Weniger als drei Stuhlgänge pro Woche deuten auf eine Obstipation hin.
Eine Verstopfung ist vor allem durch seltenen Stuhlgang und harten Stuhl gekennzeichnet, der sich nur durch starkes und manchmal schmerzhaftes Pressen entleeren lässt. In seltenen Fällen haben Menschen mit Obstipation einen fast vollständig blockierten Enddarm, den sie ausschliesslich mithilfe der Finger entleeren können.
Für eine Verstopfung bei Kindern gelten aber andere Faustregeln: Wenn zum Beispiel bei einem gestillten Säugling drei bis vier Tage lang kein Stuhlgang stattfindet, ist das nicht unbedingt eine Verstopfung. Für die Verdauung bei Säuglingen gilt: Fünfmal am Tag oder einmal alle fünf Tage ist normal. Und auch dass der Stuhl nach der Umstellung auf Breinahrung fester ist und gleichzeitig die Stuhlentleerung seltener stattfindet, ist normal – Anzeichen für eine Verstopfung bei Kleinkindern sind sehr seltener (einmal wöchentlich), harter und trockener Stuhl.
Eine Verstopfung kann die unterschiedlichsten Ursachen haben. Welche das sind, bestimmt – neben den vorliegenden Beschwerden – die gegen eine Verstopfung eingesetzte Behandlung:
Der Begriff Verstopfung (Obstipation) beschreibt in erster Linie den subjektiven Eindruck, den Darminhalt nicht in entsprechender Häufigkeit, in ausreichender Menge, in der notwendigen Konsistenz oder nur unter Beschwerden ausscheiden zu können. Ob dem subjektiven Eindruck tatsächlich eine Verstopfung zugrunde liegt, kann man anhand bestimmter Kriterien ermitteln:
Eine Verstopfung (Obstipation) liegt per Definition vor, wenn während des letzten halben Jahrs über einen Zeitraum von insgesamt drei Monaten mindestens zwei der folgenden Kriterien zutrafen – und zwar bei mehr als einem Viertel aller Stuhlgänge:
In der Schweiz leidet rund jeder zehnte Erwachsene - rund 15 Prozent der Frauen und 5 Prozent der Männer - an Verstopfung. Die Häufigkeit nimmt mit dem Alter zu.
Eine Verstopfung (Obstipation) hat ihre Ursachen meistens in einer der beiden folgenden Darm-Funktionsstörungen:
Beide Störungen der Darmtätigkeit können funktionell sein (funktionelle Obstipation). Das bedeutet, dass für die Verstopfung keine organischen Ursachen zu finden sind.
Darüber hinaus kann eine Vielzahl weiterer Faktoren eine Verstopfung auslösen. Zu den möglichen Ursachen für eine Obstipation gehören eine falsche Ernährung und Bewegungsmangel, verschiedene Erkrankungen von Darm, Nerven und Muskeln, Störungen im Hormonhaushalt sowie bestimmte Medikamente.
Eine verbreitete Form der Verstopfung ist die sogenannte habituelle chronische Obstipation. Die häufigsten Ursachen hierfür sind eine falsche, ballaststoffarme Ernährung und ein unterdrückter Toilettengang, sei es aus Scham oder aus Zeitmangel. Zu wenig Bewegung und Flüssigkeitsmangel spielen ebenfalls eine Rolle: So haben beispielsweise Kinder mit einer Behinderung oder einer chronischen Erkrankung häufiger Verstopfung als gesunde Kinder – möglicherweise deswegen, weil sie sich weniger bewegen können oder antriebsärmer sind. Bedingt durch die ungewohnte Umgebung tritt auch bei vielen Reisenden im Urlaub eine Verstopfung auf – ebenso wie bei manchen Schichtarbeitern aufgrund des veränderten Tag-Nacht-Rhythmus.
Manchmal liegen einer Verstopfung (Obstipation) andere Darmerkrankungen zugrunde. So ist die Verstopfung ein häufiges Symptom für das Reizdarmsyndrom. Auch entzündliche Darmerkrankungen wie entzündete Darmdivertikel (Divertikulitis) oder Morbus Crohn können eine Verstopfung auslösen. In seltenen Fällen weist eine Verstopfung auf gutartige Darmtumoren (Darmpolypen), Darmverwachsungen (Briden) oder Darmkrebs hin. Der Extremfall einer Verstopfung ist der Darmverschluss (Ileus): Hier ist der Transport des Stuhls vollständig blockiert. Darüber hinaus können Analerkrankungen wie Fissuren, Abszesse und schmerzhafte Hämorrhoiden die regelmässige Stuhlentleerung der Betroffenen erschweren.
Eine Verstopfung (Obstipation) kann auch ein Symptom für eine Erkrankung sein, die auf den ersten Blick nichts mit dem Dickdarm zu tun hat. So sind Nervenerkrankungen wie Parkinson oder multiple Sklerose nicht selten Ursachen für eine mangelnde Verdauung. Auch Muskelerkrankungen können mit Verstopfung einhergehen.
Für eine Verstopfung (Obstipation) kommen als Ursachen auch Störungen im Hormonsystem des Körpers infrage: Wenn beispielsweise der Hormonhaushalt infolge von Diabetes mellitus oder einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) gestört ist, kann das die Dickdarmaktivität beeinflussen und eine Verstopfung auslösen. Auch wer schwanger ist, ist häufiger von Verstopfung betroffen: In der Schwangerschaft entstehen aufgrund des veränderten Hormonhaushalts häufig Verdauungsprobleme beziehungsweise Verstopfung – entscheidend sind hier die Hormone Progesteron und Gestagen.
Für eine Verstopfung (Obstipation) kommen als Ursachen auch die Nebenwirkungen bestimmter Medikamente infrage: Neben der gewünschten Wirkung zeigen viele Medikamente unerwünschte Nebenwirkungen, zu denen häufig auch die Verstopfung zählt. So können Schmerzmittel (Analgetika), wie beispielsweise Opiate, ebenso der Grund für eine Verstopfung sein wie einige Antidepressiva. Auch sogenannte Anticholinergika, mit denen man beispielsweise übermässigen Harndrang oder ungewollten Harnverlust behandelt, können die Verdauung im Dickdarm bremsen. Die zur Behandlung von Psychosen eingesetzten Neuroleptika führen ebenfalls manchmal zu Verstopfung, genauso wie Antiepileptika und Antihypertensiva. Letztere kommen zur Behandlung von Bluthochdruck zum Einsatz. Weitere verstopfend wirkende Medikamente sind Spasmolytika zur Behandlung von Zwölffingerdarm- und Magengeschwüren sowie harntreibende Mittel (Diuretika). Auch Eisen, Lithium und Vinca-Alkaloide können eine Verstopfung verursachen.
Eine Verstopfung (Obstipation) kann ihre Ursachen auch in einem Missbrauch von Abführmitteln (Laxanzien) haben: Menschen, die eine chronische Verstopfung haben, nehmen häufig Abführmittel ein. Solange sie sich an die ärztlich vorgeschriebene Dosierung und Dauer der Anwendung halten, ist das in der Regel problemlos. Wenn sie die Abführmittel allerdings dauerhaft zu hoch dosieren, kann der Kaliumspiegel im Körper sinken. Dies führt wiederum zu einer vermehrten Verstopfung. Ein Teufelskreis setzt sich in Gang: Um der Verstopfung entgegenzuwirken, ist jetzt eine grössere Abführmitteldosis erforderlich. Diese führt dazu, dass der Kaliumspiegel weiter sinkt. Eine erneute Verstopfung ist die Folge.
Die für eine Verstopfung (Obstipation) typischen Symptome sind ein dauerhaft harter Stuhl und in vielen Fällen die Unfähigkeit, ihn ohne starkes und nicht selten schmerzhaftes Pressen zu entleeren.
Die Häufigkeit des Stuhlgangs ist bei einer Obstipation herabgesetzt. Als Faustregel gilt: Weniger als drei Stuhlgänge pro Woche deuten auf eine Verstopfung hin. Bei vielen Betroffenen besteht über diese Symptome hinaus ein ständiges Völlegefühl. Andere haben das Gefühl, ihr Enddarm sei blockiert, und sind häufig unfähig, den Stuhl zu entleeren. Im Extremfall müssen sie die Finger zur Hilfe nehmen, um sich entleeren zu können.
Bestimmte für eine Verstopfung typische Symptome – wie eine herabgesetzte Häufigkeit der Stuhlgänge – sind nicht zwangsläufig problematisch. In vielen Fällen ist ein seltener Stuhlgang nicht belastend. Die Betroffenen sind dennoch beunruhigt, dass eine längere Verweildauer des Stuhls dem Körper schaden und ihn vielleicht sogar vergiften könnte. Diese Sorge ist jedoch unbegründet.
Vorsicht ist geboten, wenn bei einer Verstopfung begleitend Blut im Stuhl, ein schneller Gewichtsverlust oder Symptome auftreten, die auf einen Darmverschluss (Ileus) hindeuten. Dazu gehören Übelkeit, Erbrechen und kolikähnliche Schmerzen. Kommt es bei einer Obstipation zu derartigen Beschwerden, ist es ratsam, diese umgehend ärztlich abklären zu lassen.
Für eine Verstopfung (Obstipation) bei Kindern gelten im Hinblick auf die Symptome andere Faustregeln: Wenn beispielsweise ein gestilltes Baby drei bis vier Tage lang keinen Stuhl in die Windel entleert, muss nicht unbedingt eine Verstopfung vorliegen. Als Faustregel für die Häufigkeit der Verdauung bei Säuglingen gilt: Fünfmal am Tag oder einmal alle fünf Tage ist normal.
Die Umstellung auf Breinahrung führt zu einem festeren Stuhl mit veränderter Farbe und meist starkem Geruch. Zudem nimmt die Häufigkeit der Stuhlentleerung ab. Dies ist kein Anzeichen für eine Verstopfung, sondern ganz normal. Mögliche Symptome einer Obstipation bei den Kindern sind sehr seltener (einmal wöchentlich) und zudem harter und trockener Stuhl.
Bei einer Verstopfung (Obstipation) erfolgt zur Diagnose zunächst eine gründliche Befragung und eine körperliche Untersuchung der Betroffenen, gefolgt von Blut- und Stuhluntersuchungen:
Falls es bei einer Verstopfung nicht gelingt, die Symptome zunächst durch Ballaststoffe zu lindern, sind zur Diagnose weitere Untersuchungen nötig, um Ort und Ursache der Obstipation zu finden:
Bei einer Verstopfung (Obstipation) ist zur weiterführenden Diagnose die Darmspiegelung (Koloskopie) geeignet: Dabei liefert ein in den Dickdarm eingeführtes Endoskop Bilder von dessen Innenwand. So kann der Arzt feststellen, ob eine entzündliche Erkrankung oder eine krankhafte Veränderung der Dickdarmwand die Verstopfung hervorruft. Ist eine Darmspiegelung nicht möglich, können stattdessen Ultraschall- und Röntgenaufnahmen erfolgen.
Bei einer Verstopfung (Obstipation) kann zur Diagnose auch ein sogenannter Hinton-Test beitragen: Mit diesem Test ist es möglich, die Verweildauer des Stuhls zu bestimmen und festzustellen, wo genau die Verstopfung sitzt – im Dickdarm selbst oder im Bereich des Enddarms, der möglicherweise blockiert ist. Dazu schlucken die Betroffenen an sechs aufeinanderfolgenden Tagen jeweils eine Kapsel (jede Kapsel enthält mehrere Marker, die bei einer Röntgenuntersuchung sichtbar sind). Am siebten Tag erfolgt dann eine Röntgenaufnahme des Bauchs.
Ergibt der Hinton-Test eine Verweildauer von mehr als 60 Stunden, ist für die Verstopfung wahrscheinlich ein träger Dickdarm verantwortlich. Bei einer trotz Verstopfungssymptomen durchschnittlichen Verweildauer (30 bis 40 Stunden) liegt das Problem wahrscheinlich in einem blockierten Enddarm. In dem Fall lautet die Diagnose «Entleerungsstörung».
Bei einer Verstopfung (Obstipation) ist die Therapie davon abhängig, wodurch die Verdauungsprobleme entstanden sind und wie sie sich äussern. Ist eine andere Erkrankung für die Verstopfung verantwortlich, ist es wichtig, dass diese Grunderkrankung behandelt wird. Wenn bestimmte Medikamente die Verstopfung ausgelöst haben, besteht die Behandlung darin, diese – falls möglich – niedriger zu dosieren oder vollständig abzusetzen.
Wenn ein Kind ständig Verdauungsbeschwerden oder zu seltenen Stuhlgang hat, sollte das mit einem Kinderarzt besprochen werden. Zur Therapie der Verstopfung bei Kindern auf eigene Faust irgendwelche Medikamente oder Hausmittel einzusetzen, ist nicht empfehlenswert.
Bevor Sie bei Verstopfung (Obstipation) eine ärztliche Therapie beginnen, gibt es einiges, was Sie selbst tun können. Gegen Verstopfung hilft häufig schon eine Ernährungsumstellung: Durch ballaststoffreiche Kost quillt der Stuhl auf und erhöht sich gleichzeitig der Wasseranteil im Stuhl. Der gequollene Stuhl drückt gegen die träge Dickdarmwand und regt sie an, sich stärker zu bewegen. Ausserdem sorgt der erhöhte Wasseranteil für einen weicheren Stuhl. Es lohnt sich also, die eigene Ernährung bei Verstopfung auf ballaststoff- und faserreiche Kost wie Vollkornbrot, Datteln, Pflaumen, Feigen sowie andere Früchte- und Gemüsesorten umzustellen.
Viel Bewegung und viel Flüssigkeit können ebenfalls ein wirksames Mittel gegen Verstopfung sein. Wichtig ist auch, den Gang zur Toilette nicht aus Scham oder Zeitmangel zu verschieben. Darüber hinaus schränken Sie am besten den Genuss verstopfend wirkender Nahrungsmittel – wie beispielsweise Weissbrot, Schokolade, Kakao, schwarzer Tee oder Rotwein – ein, um die Obstipation zu behandeln.
Ähnliches kann gegen eine Verstopfung bei Kindern helfen: Machen Sie die Breie mit Wasser flüssiger und geben Sie ihm zusätzlich viel zu trinken; ersetzen Sie ausserdem eher stopfende Lebensmittel (wie Bananen oder geriebene Äpfel) durch Pfirsiche oder Birnen. Auch der Einsatz von Milchzucker kann eine Hilfe bei Verstopfung sein - beraten Sie sich aber vorher lieber mit Ihrem Arzt. Je nachdem, wie alt Ihr Kind ist, kann es auch mehr Vollkornprodukte bekommen. Manchen Kindern mit Obstipation helfen auch Bauchmassagen oder Bewegungsübungen. Wenn die Beschwerden sehr ausgeprägt sind, ist ein Besuch beim Kinderarzt ratsam.
Bei einer Verstopfung (Obstipation) können zur Ballaststoff-Therapie auch Füllmittel und Quellmittel wie Leinsamen und Flohsamen hilfreich sein: Diese Mittel wirken einer Verstopfung entgegen, indem sie Wasser binden und dann aufquellen. Wichtig ist es, zu jeder Dosis mindestens ein Glas Wasser zu trinken. Ansonsten verkleben die Samen und der dickdarmstimulierende Quelleffekt ist dahin.
Wenn bei Verstopfung (Obstipation) weder eine umgestellte Ernährung noch geänderte Lebensgewohnheiten wirken, besteht die Möglichkeit, zur Therapie Abführmittel (Laxanzien) einzusetzen. Nehmen Sie aber Abführmittel gegen eine Verstopfung lieber nur in Absprache mit einem Arzt ein. Abführmittel haben unterschiedliche Wirkungsmechanismen:
Gegen Verstopfung (Obstipation) stehen zur Therapie verschiedene wasserbindende (auch: osmotisch wirkende) Abführmittel (Laxanzien) zur Verfügung, die Wasser per Osmose aus dem Körper in den Darm ziehen. Eine solche bei Verstopfung hilfreiche Wirkung zeigen zum Beispiel salinische Abführmittel wie Bittersalz und Glaubersalz. Diese nimmt man in viel Wasser gelöst ein. Ein Nachteil ist der unangenehme Geschmack.
Lactulose ist ebenfalls ein osmotisch gegen Obstipation wirkendes Abführmittel. Allerdings entfaltet dieser Zucker seine Wirkung erst, nachdem Darmbakterien ihn aufgespaltet haben. Nachteilig an dieser Therapie ist, dass bei der Spaltung neben den wasserbindenden Anteilen auch Bestandteile entstehen, die Blähungen verursachen. Ein weiteres wasserbindendes Mittel gegen Verstopfung ist Macrogol; es kann ebenfalls Blähungen verursachen.
Die Wirkung mancher Mittel gegen Verstopfung (Obstipation) beruht auf Darmanregung (Darmstimulation). Beispiele für darmanregende Abführmittel sind die Wirkstoffe Bisacodyl, Natriumpicosulfat oder Sennoside: Sie regen die Dickdarmbewegung an und leiten verstärkt Wasser und Elektrolyte in den Dickdarm. Bei einer längeren Therapie mit stimulierend wirkenden Abführmitteln sinkt allerdings Ihr Kaliumspiegel, was die Verstopfung auf Dauer verstärken kann.
Verstopfung (Obstipation) hat keinen typischen Verlauf. Wie sie verläuft, hängt unter anderem davon ab, warum sich das Verdauungsverhalten verändert hat.
Eine ernährungsabhängige Verstopfung (Obstipation) kann man in ihrem Verlauf leicht durch einfache Massnahmen positiv beeinflussen: Die Betroffenen können eine schnelle Besserung erzielen, indem sie ihre Ernährung konsequent auf ballaststoffreiche Kost umstellen, ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen und sich viel bewegen.
Um eine medikamentenbedingte Verstopfung (Obstipation) zu beheben, kann man das entsprechende Medikament im weiteren Verlauf niedriger dosieren oder vollständig absetzen. Falls die aus medizinischen Gründen nicht möglich ist, kann eine mit dem Hausarzt in Dosis und Dauer abgesprochene Einnahme von Abführmitteln die Verstopfungssymptome beseitigen.
Wenn eine Verstopfung (Obstipation) als Symptom einer anderen Erkrankung auftritt, hängt ihr Verlauf von dem der zugrunde liegenden Erkrankung ab. In dem Fall können begleitende Therapien (wie die gezielte Einnahme von Abführmitteln) die Verstopfungssymptome zwar lindern, aber nicht zum Abklingen bringen.
Einer Verstopfung (Obstipation) kann man in der Regel durch einfache Massnahmen wirksam vorbeugen: Sorgen Sie für eine ballaststoffreiche Kost – zum Beispiel mit Lebensmitteln wie Vollkornbrot, Datteln, Pflaumen, Feigen und anderen Früchte- und Gemüsesorten – sowie für viel Bewegung und ausreichend Flüssigkeit. Diese Massnahmen regen die Dickdarmtätigkeit an und wirken einer ernährungsbedingten Verstopfung entgegen. Wichtig für ein gesundes Verdauungsverhalten ist es auch, den Gang zur Toilette nicht aus Scham und oder Zeitmangel zu verschieben.