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Reise von NordThailand (goldenes Dreieck) über Chiang Khong über den Mekong nach Houei Sai (Huay Xai). Die Schreibweise der Orte in Laos differiert sehr.
Dann mit dem Schiff auf dem Mekong nach Pak Beng. Von dort nach Nord Laos nach Udom Xai. Später zur Königsstadt Luang Prabang.
März 2009.
Von Chiang Mai(im Norden Thailands fuhr unser Minibus im Hoellentempo durch alle Doerfer bis in die nordoestlichste Spitze von Thailand ans goldene Dreieck Thailand, Laos, Birma. Dort wurde massenhaft Opium angebaut und auch heute noch muss es Felder geben, denn den Touristen wird hier oft eine gefuellte Opiumpfeife angeboten. Ich schaue lieber auf den breiten Mekong von meinem Guesthaus Ta Mi La in Chiang Kong hinunter und hinueber nach Laos.
Der Mekong ist hier 1,5 km breit und hat ein 20 Meter tiefes Becken, das beim Monsun komplett mit Wasser gefuellt wird.
Mitten im Mekong sind Felsen zu sehen, auch eine Insel hat sich gebildet, jedoch bleibt noch genug Wasser fuer unser Langboot. Am naechsten Tag fahre ich mit der Faehre hinueber nach Laos, dem einzigen Grenzuebergang weit und breit. Dort uebernachte ich ebenfalls eine Nacht und habe einen schoenen Vergleich der etwa gleich grossen Orte. Ja der laotische Ort ist viel viel aermer als der thailaendische jedoch keineswegs billiger. Wie in Kambodscha kostet hier alles viel mehr als in Thailand. Ist ja auch kein Wunder, alle Waren stammen aus Thailand oder das Billigstzeugs aus China.
Laos ist wohl ein reines Agrarland auf niedrigster Stufe. Die Bauern wohnen in Schilfhuetten.
Ich fahre mit vielen Touristen aus aller Welt den Mekong hinunter bis nach Pak Beng ca 7 Stunden lang ca 300 km weit. Die meisten fahren am nächsten Tag bis nach Luang Prabang. Mir reicht ein Tag Schiffsreise, will ja auch was vom Land und seiner Bevölkerung sehen.
Der Mekong wird sehr schnell sehr viel enger, links und rechts sind Berge ca 1000 m hoch zu sehen, Urwald wohin das Auge reicht, keine Strassen gibts hier. Alles wird auf dem Mekong transportiert. Fischerboote ueberall, dazwischen rasende Speedboote (ca 70 km/h schnell)die zehn Insassen haben Helme auf und Schwimmwesten an, das ist auch noetig. Der Mekong ist gespickt mit Felsen und teilweise nur noch 100 Meter breit mit Strudeln verziert. Mein Boot faehrt so mit 30 km/h dazu ca 15 km/h Stroemung, das reicht um bis zum Sonnenuntergang in Pak Beng zu sein.
Irgendwelche Wasserzeichen gibt es nicht, der Kapitän muss seinen Wasserweg selber finden. Er folgt imaginären Wegen auf dem Wasser, mal linkes Ufer mal mittendrin immer hin und her. Das ist wohl auch noetig, da mit Felsen unter der Wasserlinie zu rechnen ist. Bis Sonnenuntergang dauerte die Fahrt, links und rechts wurde immer mal wieder angehalten, Leute stiegen aus und brachten Gemüse aus Thailand und sonstige Waren in ihr Dorf.
Ich blieb in Pak Beng eine Nacht und wohnte direkt hoch ueber dem Mekong. Gerade so hoch, dass der Fluss bei Hochwasser nicht das Haus erreichen konnte. Das Haus steht immerhin 50 Meter ueber dem jetzigen Wasserstand, das ist schon beindruckend.
Uebrigens, die Schiffe fahren auch bei Hochwasser, schon etwas unheimlich, bei diesen Felsen ueberall.
Die anderen Mitfahrer fuhren am naechsten Tag weiterhin auf dem Mekong bis Luang Prabang, ich jedoch wollte noch das Innere von Laos erkunden.