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Überlegen Sie, ob und wie oft Ihre Schule in den letzten zwei Jahren mit folgenden schulischen, persönlichen oder sozialen Problemen einzelner Schüler/-innen konfrontiert war:
Aggression, Gewalt, depressive Verstimmungen, Isolation, Ausgrenzung, Mobbing, Verwahrlosung, Rassismus, Essstörungen, Nachlassen von Leistungen, Selbstverletzung, Suizidgefährdung, familiäre Probleme der Schüler/-innen, häufige Absenzen, Missbrauch von Suchtmitteln (Rauchen, Alkohol, Cannabis), Nicht-Einhalten von Vereinbarungen...
Verhaltensweisen dieser Art können Schwierigkeiten sein, die vorübergehen. Sie können aber auch Symptome für tieferliegende persönliche Probleme oder Krisen sein. Diese zeigen sich nicht immer direkt, sondern häufig indirekt und diffus. Sie können auch als nonverbale Hilferufe verstanden werden. F&F setzt bei auftauchenden Spannungszuständen und Symptomen an, die zu problematischem Verhalten und zu Krankheit führen können. F&F schafft eine gemeinsame Strategie und Vorgehensweise in der Schule, die frühzeitiges Erkennen und Intervenieren sicherstellen.
F&F bietet den Jugendlichen, die es benötigen, frühzeitig Unterstützung an, damit sie wieder Boden unter den Füssen erlangen. Mit F&F entwickeln Schulen ein systematisches, gezieltes Vorgehen, das Orientierung gibt:
- Wer (Schulleitung, Lehrperson und Fachkraft) macht was, mit wem zusammen?
- Wer trägt die Hauptverantwortung?
- Wer Mitverantwortung?
- Wie geschieht – wenn nötig - die Zusammenarbeit mit den Beratungsstellen?
F&F ist als Schulentwicklungsprojekt zu betrachten. Es betrifft nicht den Unterricht, sondern die Schule als Ganzes und geht über die Verantwortung der einzelnen Lehrperson hinaus. F&F kann nur in gemeinsamer Zusammenarbeit mit allen Beteiligten geschaffen bzw. zielgerichtet koordiniert und gestaltet werden.
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