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Mid-Amateur
Dieses Jahr hatten wir die grosse Ehre an das Finale nach Bonmont reisen zu dürfen. Durch die verkürzte Covid-19 Saison wurde das Viertelfinale gestrichen. Darum durften nur die Gruppen Sieger in die Finalrunde einziehen. Von den vier Flights A1, A2, B1 und B2 kamen jeweils vier Mannschaften ans Finale. In unserem Flight waren das Lavaux, Emmental, Bodensee Weissensberg und Lägern.
Wir reisten am Freitag zur Proberunde an. Die Wetterprognose war sehr schlecht. Zum Glück war die Realität etwas besser. Man musste wirklich ein universeller Golfer sein um gut spielen zu können. Es war alles dabei: Sonne, Regen, Wind und leichter Hagel. Und zwar im 10min Intervall abwechselnd. Man hätte meinen können, man spielt an der englischen Küste, wobei der Genfersee der Atlantik war. Auf dem Grat vom BonMont hatte es am Samstagmorgen Schnee angesetzt. Man durfte also nicht zu hohe Bälle spielen, sonst wären sie gefroren runter gekommen.
Am Freitagabend wurden wir aufgeklärt über den Ablauf des Turniers und ein ausführliches Reglement für "Pace to Play Policy" wurden den Spielern zur Verfügung gestellt. Nach Reglement hätte man nach 3:25h fertig sein müssen. Aber kein Flight hat es am Halbfinaltag innerhalb dieser Zeit geschafft. Die Schnellsten hatten etwas weniger als 4h. Darum wurde dieses Reglement für den Finaltag angepasst und auf 4h erhöht. Wobei die Strafe etwas wirkungslos ist, da bei Nichteinhalten der Geschwindigkeit der gesamte Flight bestraft wird. Beim Matchplay spielt es keine Rolle, ob ein Spieler 20 zu 21 gewinnt oder 4 zu 5. Das Flight-Intervall von 8min wurde am Finaltag beibehalten.
Am Samstag durften wir das Halbfinale gegen Emmental bestreiten. Es wurden vier Einzel und ein Foursome Matchplay gespielt. Mit einem Abstand von jeweils 64 min, starteten die Spieler des GCL nacheinander. Zuerst die Einzel Matchplays HCP absteigend und am Schluss das Foursome. Wir konnten mit dem ersten Matchplay in Führung gehen. Leider haben wir dann das zweite und dritte Matchplay verloren, was den Druck auf die letzten beiden Matches erhöhte. Zum Glück konnten wir im Foursome (letztes Match) einen komfortablen Vorsprung herausspielen. Sie waren 4 up, 8 Löcher vor Ende. Somit haben wir hochgerechnet 2:2 gelegen. Das letzte Einzel war noch offen und leider kam der Spieler mit 1 down auf die 18. Damit war ein Unentschieden das Maximum, was wir raus holen konnten. Unter Beobachtung der Teamkollegen von Emmental und Lägern haben die beiden das 18. Loch gespielt mit dem glücklicheren Ende für Lägern. Damit stand es 1.5 zu 2.5. Mit der Hochrechnung vom Foursome 2.5 zu 2.5. So wurde je ein Spieler vom Team bestimmt, der zum Sudden Death antrat. Diese gingen sich kurz auf die Driving Range warm machen, bevor der Krimi startete. Soviel kann schon vorweg genommen werden: Als sie das erste Sudden Death Loch gespielt hatten, fragte der gegnerische Spieler unseren Spieler, ob er auch HCP36 hätte? Es waren natürlich beide tiefe Single HCPs auf dem Papier.
Das Sudden Death startete auf Loch 8, einem Par 5 mit erhöhtem Abschlag. Man musste in einer engen Baumgasse den Abschlag gerade nach vorne schlagen. Beide Spieler hatten grossen Respekt und haben sich für ein Eisen entschieden. Noch zum Vergleich wie plus HCPler das Loch spielen: Im A1 gab es am Sonntag zwischen Genf und Zumikon ein Sudden Death um den Turniersieg. Beide Spieler haben mit dem Driver auf den Fairway vom Loch 10 geschlagen, um dann mit dem 2. Schlag direkt auf das Green von der 8 zu kommen. Bei unserem Sudden Death hat der Emmentaler mit dem Eisen solide abgeschlagen auf den Fairway 8. Danach kam unser Spieler dran und landete mit einem unbeabsichtigten Hook auf dem Fairway 10. Aber das war die Profi Variante, was wir zu dem Zeitpunkt noch nicht wussten. Der Schlag war natürlich zu kurz, da er nicht den Driver genommen hatte. Somit musste noch ein Schlag vorgelegt werden auf dem Fairway 10 um mit dem nächsten Schlag, über die Bäume, das Green 8 zu erreichen. Der Gegner hat danach einen Ball in den BonForet geschlagen und trotz intensiver Suche von ca 10 Personen konnten wir ihn nicht mehr finden. Der vierte Schlag ging ebenfalls in den BonForet, den haben wir jedoch gefunden. Der fünfte Schlag zurück auf den Fairway kurz vor dem Grün. Jetzt waren wir wieder dran mit Schlagen. Ein ca 130m Schlag über die Bäume (ca 15m hoch) gab es zu spielen. Leider wollte der Ball nicht über die Bäume und landete ebenfalls im BonForet. Es brauchte dann weitere 3 Schläge um aus dem BonForet raus zu kommen. Der Gegner war mit 6 Schlägen auf dem Grün und wir mit 7. Glücklicherweise brauchte der Gegner drei Putts, womit das Loch mit 9 zu 9 geteilt wurde. Auf dem nächsten Sudden Death Loch, einem Par 4, wurde dann sehr schön Golf gespielt von beiden Parteien, mit dem glücklicherem Ende für Lägern. Ein Par gewann gegen Bogey.
Damit durften wir am Sonntag ins grosse Finale einziehen gegen Lavaux. Das Ziel war die Nerven etwas zu schonen und weniger dramatisch zu gewinnen, was wir gut umsetzen konnten. Die ersten drei Partien wurden gewonnen, wonach die beiden letzten Parteien abgebrochen wurden und A/S gewertet wurden. Damit ist Lägern der Gewinner des B2 Flights und bringt Gold mit nach Hause. Damit konnten die MidAmateure, die Covid-19 geprägte Saison, erfolgreich abschliessen. Nächstes Jahr dürfen wir im B1 aufteen
Vielen Dank und herzliche Gratulation an die zwölf MidAmateur Spieler, welche diesen Sieg für Lägern ermöglicht haben:
Jorge Steenbock, Goran Filic, Beat Tscharner, Roman Widmer, Monika Stocker, Edwin Schoor, Harri Moser, Dominik von Wyl, Esther Widmer, Stefan Müller, Jürgen Seper, Christophe Nunez.
MidAmateur Homepage für Resultat Details und mehr Infos: http://www.midamateure.ch/championnat-suisse-interclub-mid-amateurs/
SwissGolf Bericht: https://www.swissgolf.ch/public/amateurnews.cfm?objectid=5502
Photo v.l.n.r: Dominik von Wyl, Edwin Schoor, Roman Widmer, Jorge Steenbock, Beat Tscharner, Esther Widmer
Begegnung GC Laufental – GCL vom 30.8.2020 / 02-09-2020
Die fünfte und letzte Runde fand für die GCL Mid-Amateure in Laufental statt. Nach der letzten auswärts Niederlage im Schloss Goldenberg, waren wir mental etwas angeschlagen. Nicht nur das Spiel von letzter Woche war in unseren Köpfen, sondern auch die Niederlage vom letzten Jahr. Damals verloren wir im Viertelfinal in Laufental. Eine Revanche war angebracht. Die Ausgangslange war ähnlich wie gegen Schloss Goldenberg. Wir hatten das klar tiefere Team HCP und mussten auswärts spielen. Ebenfalls kamen zum zweiten Mal die neuen Shirts zum Einsatz, die sich in der Effizienz noch beweisen mussten. Im Schloss Goldenberg haben wir gut gekleidet verloren. Dieses Mal wollten wir gut gekleidet gewinnen.
Laufental war wieder ein vorbildlicher Gastgeber und hatte uns schon am Samstag bei der Proberunde empfangen. Sie hatten gerade ihr Mannschaftstraining beendet, als wir mit der Proberunde starteten. Neugierig haben wir uns nach Ratschlägen erkundigt und sie haben uns ein gutes Lokal für das Abendessen empfohlen. Bei Ratschlägen zum Platz haben sie sich zurück gehalten. Vier Spieler vom GCL waren schon letztes Jahr dabei gewesen. Somit war der Platz für diejenigen nicht ganz unbekannt.
Am Sonntag war das Wetter sehr bescheiden. Kurz gesagt es regnete den ganzen Tag. Zum Glück war es kein englischer Regen, aber es regnete während den gesamten 36 Löchern. Keines der Teams wollte sich als Weichei outen und die schlecht Wetter-Regel vorschlagen, nach welcher man bei schlechtem Wetter einen verkürzten Wettkampf über 18 Löcher absolvieren könnte. Somit mussten wir da durch und die Froschkostüme anziehen. Von unseren neuen Shirts hat man nichts gesehen. Somit konnte das Ziel, einheitlich gut gekleidet zu gewinnen, wieder nicht erreicht werden.
Wir starteten hoch motiviert in die Foursomes. Alle wollten einen schnellen Sieg, der Gegner natürlich auch. Eine schnelle Runde wäre möglich gewesen, denn es gab keine anderen Golfer auf dem Platz - lediglich zwei andere Golfer, welche mit ihrem Pro die PR Prüfung absolvierten. Wie es im Golf so ist, tritt selten ein, was man sich vornimmt. Keine Partie war auf Loch 10 entschieden und alle mussten mindestens 16 Löcher spielen. Jedoch war das Schlussresultat für den GCL sehr erfreulich. Der GCL konnte alle Foursomes gewinnen. Somit hatten wir einen 0:3 Vorsprung und sehr gute Voraussetzungen für die zweite Runde.
Über den Mittag wurden wir von den Laufentalern sehr gut verpflegt und mit Handtüchern ausgestattet. Die meisten haben sich komplett umgezogen wie es nach einer Dusche der Fall ist. So konnten wir trocken in die zweite Runde starten. Tee Times musste man nicht beachten. Wer bereit war, durfte gehen. Der Platz gehörte uns. Man hätte annehmen können, sie hätten den ganzen Platz für uns gesperrt.
Bei den Einzel Matches konnten wir leider nicht so brillieren wie bei den Foursomes. Zwei GCL Spieler hatten relativ früh genug vom Regen und Laufental konnte somit zum 2:3 aufholen. Die Mitspieler bekamen das natürlich mit, den man war ständig im Kontakt mit den anderen Flights. Der Platz ist sehr übersichtlich angelegt, so dass man sich öfters begegnete. Das erhöhte natürlich den Druck bei den anderen Spielern. Denn die restlichen Partien waren ausgeglichen und somit noch alles möglich. Es kamen dann ein Sieg und eine Niederlage hinzu, was zu einem 3:4 führte. Der GCL brauchte damit einen weiteren Punkt aus den letzten beiden verbliebenen Partien. Der GCL hat diesen Punkt geholt und somit war der Mannschaftssieg vollbracht. Auch die aller letzte Partie hat einen halben Punkt gebracht, was aber nur noch die Statistiker interessierte.
Das ergab ein Schlussresultat von 3.5:5.5 für den GCL. Damit hat sich der GCL frühzeitig für das Finale in Bonmont qualifiziert. Nur der GC Entfelden kann mit den Mannschaftspunkten noch gleich ziehen. Jedoch auch wenn sie in ihrem letzten Spiel 0:9 gewinnen, können sie nicht mehr so viele Einzelpunkte holen wie der GCL. Somit kann die Planung für die Final Spiele in Bonmont starten.
Am Abend sassen wir bei einer Fleischplatte und kühlen Getränken beisammen und liessen uns trocknen. Das Wetter hätte besser sein können, aber ansonsten haben uns die Gastgeber wieder verwöhnt. Vielen Dank an Laufental für die beiden Golftage. Ebenfalls vielen Dank an das Team, das unter erschwerten Bedingungen gutes Golf gespielt hat und somit dem GCL zum Sieg und somit zum Finaleinzug verholfen hat.
Auf nach Bonmont!
Photo v.l.n.r: Roman Widmer, Goran Filic, Beat Tscharner, Jürgen Seper, Esther Widmer, Dominik von Wyl
Begegnung GC Schloss Goldenberg – GCL vom 23.8.2020 / 25-08-2020
In der vierten Runde der Suisse Interclub Mid-Amateur Championship, hatte der GCL das erste Auswärtsspiel der Saison im Schloss Goldenberg. Es war nicht nur das erste Auswärtsspiel, sondern auch der erste Auftritt unserer neuen Polo-Shirts. Wir traten mit einem Team HCP von 49.2 an. Unser Gegner hatte ein deutlich höheres Team HCP von 63.9. Somit waren wir in der Favoritenrolle. Jedoch waren wir uns des Heimvorteils des Gegners bewusst und erwarteten einen spannenden Match.
Das Wetter war ausgezeichnet. Am Tag davor hatte es geregnet und die Temperaturen abgekühlt. Somit ideale Bedingungen zum Golf spielen. Es hatte teilweise starken Wind, womit vor allem die grossen Höhenunterschiede schwer zu berechnen waren. Fragen wie, was für einen Schläger nehme ich, wenn es 70m runter geht und Rückenwind hat, stellt man sich in Otelfingen nicht. Nicht einmal die Gewässer in Otelfingen sind so tief.
Wir starteten den Tag im Schloss Goldenberg mit Gipfeli und Kaffee. Danach wurden wir mit einem riesigen Zwipf-Paket ausgestattet für unterwegs. Es einhielt ein grosses Sandwich, eine Banane, ein Twix, mehrere Bonbons, ein Stück Kuchen und ein Getränk nach Wahl. Die erste Challenge war damit, wo man alle diese Sachen im Bag verstaut? War es eventuell die Strategie von den Goldies uns zu überfüttern und träge zu machen?
Wir starteten zuversichtlich in die Foursomes. Mussten dann aber schnell feststellen, dass der Heimvorteil unsere etwas tieferen HCPs überwiegte. Wir konnten leider nur eines der drei Foursomes gewinnen. Nach diesem 2:1 Rückstand war noch alles offen. Die Singles am Nachmittag würden die Entscheidung bringen.
Nach einer kurzen Mittagspause starteten wir die Einzelmatchplays. Auch hier konnten wir nicht brillieren. Im Gegenteil wir fielen sogar noch zurück und holten nur einen halben Punkt aus den sechs Matches. Die Strategie von den Goldies schien auf zu gehen. Die meisten Einzelmatches sind zwar sehr knapp ausgegangen, aber knapp daneben ist auch vorbei. Insgesamt führte dies zu einem niederschmetternden Resultat von 1.5 zu 7.5 Punkten und somit der ersten Niederlage in dieser Saison.
Jedoch ist damit noch nichts verloren. Der GCL ist weiter auf Kurs um bei den Final Spielen dabei zu sein. Mit einem Sieg in der fünften und letzten Runde wäre dies noch möglich. Somit haken wir das jetzt ab und konzentrieren uns auf den nächsten Match gegen Laufental.
Am Abend offerierte das Team von Schloss Goldenberg eine feine Fleischplatte und anschliessend leckeren Eiscafé. Wenn man vom Resultat absieht, war es ein sehr gelungener Golf Tag. Zumindest kulinarisch haben uns die Goldies exzellent verwöhnt. Und sich von einer sehr sympathischen Seite gezeigt. Vielen Dank an dieser Stelle für die Gastfreundschaft und die sehr fairen Matches. Ebenfalls ein grosses Dankeschön an die Teilnehmer vom GCL, welche sich hoffentlich schnell von dieser Niederlage erholen und gestärkt in die letzte Runde gehen.
Photo v.l.n.r Christophe Nunez, Beat Tscharner, Roman Widmer, Edwin Schoor, Jorge Steenbock, Esther Widmer
Begegnung GCL - GC Entfelden vom 19.07.2020 / 23-07-2020
In der dritten Runde der Suisse Interclub Mid-Amateur Championship, hat der GCL den Golfclub Entfelden in Otelfingen empfangen. Entfelden hatte bereits drei Spiele bestritten und alle gewonnen. Es war somit das Treffen der Unbesiegten aus der Gruppe B.2.4. Der Sieger dieser Begegnung würde die Tabelle anführen. Bei bestem Wetter waren die Bedingungen optimal um schönes Golf zu spielen. Am Morgen noch angenehm warm mit einer leichten Brise wurde es am Nachmittag ohne Wind sehr warm.
Diesmal waren wir auf dem Papier in der Favoritenrolle. Nur die beiden tiefsten Handicaps hatten minimalen Rückstand. Über das gesamte Teamhandicap gesehen, war das Handicap von Lägern neun Schläge tiefer als das von Entfelden. Dazu kommt der Heimvorteil, der immer eine wesentliche Rolle spielt. Entsprechend war das Resultat nach den Foursomes 3:0 für Lägern.
Nach der Mittagspause starteten wir mit den Einzeln. Da es doch eher warm war, und es viel Energie braucht, zweimal 18 Loch zu spielen, haben einige Spieler kurzen Prozess gemacht. Es gab einen neuen MidAm Rekord in "kürzestes Duell". Die erste Partie war schon auf Loch 10 vorbei. Ein Loch geteilt und alle anderen neun Löcher gewonnen zum 9/8 Endstand. Eine sensationelle Leistung! Auch die meisten Anderen konnten überzeugen und früh mit dem Wettkampf aufhören. Es gab noch drei weitere Siege mit 6/5, 5/4 und 3/2. Eine Partie wurde geteilt und eine mit einem unglaublichen Vorsprung von 5 Punkten, sechs Löcher vor Ende, noch verloren 0/1.
Das ergab ein Schlussresultat von 7.5 zu 1.5 für den GCL. Damit übernimmt der GCL die Tabellenführung, gefolgt von Entfelden. Der GCL ist damit das einzig ungeschlagene Team in der Gruppe B.2.4. Jetzt geht es in eine kleine Sommerpause bis Ende August, dann finden die Runden vier und fünf statt in Laufental und Schloss Goldenberg. Wir werden natürlich versuchen, unsere Tabellenführung zu halten, aber wir sind uns auch bewusst, dass Auswärtsspiele einiges schwerer zu gewinnen sind als Heimspiele.
Wie immer haben wir am Abend zusammen gesessen, bei einer Fleischplatte und kalten Getränken und haben den Tag passieren lassen. Highlights waren sicher die rekordverdächtige kurze Runde von 9/8 und die verpasste Chance, eine fünf Punkte Führung auf den letzten sechs Löchern zu verlieren - was den klaren Kampfgeist des Gegners unterstrich (never give up!). Es hat Spass gemacht mit den Entfeldnern zu spielen. Ein schöner Golf Tag mit einem sehr fairen Gegner. Vielen Dank an alle Teilnehmer.
Photo v.l.n.r in Rot: Beat Tscharner, Esther Widmer, Roman Widmer, Edwin Schoor, Stefan Müller, Jorge Steenbock
Begegnung GCL - St. Apollinaire vom 05.07.2020 / 06-07-2020
Auch in der zweiten Runde vom Suisse Interclub Mid-Amateur Team konnte sich der GCL durchsetzen.. Der Sommer ist in Otelfingen angekommen. An einem sehr warmen Tag haben wir das Team von St. Apollinaire in Otelfingen begrüsst. Am Morgen war die Temperatur noch angenehm, aber am Nachmittag nahm die Hitze zu. Ausgestattet mit Sonnenschirm und viel Sonnencreme haben jedoch alle den Tag gut gebräunt überstanden. Wir sind so früh gestartet, dass wir sozusagen mitten in einer Rave Party gestartet sind. Der Main Floor war zwar ein paar Kilometer entfernt, aber sie hatten die Musik extra etwas lauter gedreht, damit wir gut mithören konnten. Nach ca fünf Löcher ging den Ravern aber schon die Puste aus und die Musik verstummte. Wir hatten natürlich noch genug Puste für weitere 31 Löcher.
Wir durften ein starkes Team aus St. Apollinaire empfangen. St. Apollinaire ist mit zwei sehr tiefen Single Handicappern angereist und hatte damit auf dem Papier ein leicht stärkeres Team vorzuweisen. Nach den Foursomes war noch alles offen. Lägern ging knapp mit 2:1 in Führung. Sehr speziell und erfreulich für den GCL war, dass es einen Eagle gab auf Loch 11 mit einem 50cm Putt. Man würde erwarten, dass das HCP stärkste Team diese Meisterleistung vollbracht hat, aber es war genau umgekehrt. Gelungen ist dies dem HCP schwächsten Team.
Da kein Flight auf das 18. Loch musste, konnten schon früh mit der Mittagspause gestartet werden. Für einen Spieler hat es sogar gereicht, kurz nach Hause zu fahren, denn sein Match war schon nach Loch 13 fertig. Es war wenig überraschend das Eagle Team. Wir wurden wie immer sehr gut vom Gastro Team Otelfingen verpflegt.
Am Nachmittag starteten die Einzel Matchplays. Bei den meisten Einzel Matchplays war es sehr spannend und knapp. Der GCL konnte sich jedoch klar absetzen und hat fünf von den sechs Matches gewinnen können. Das ergab ein Schlussresultat von 7:2 für den GC Lägern. Damit konnten der zweite Sieg in dieser Saison verbucht werden. Auch am Nachmittag gab es wieder eine Eagle Change auf Loch 3. Diesmal jedoch für St. Apollinaire. Aber es wurde zum Glück für den GCL kein Eagle, sondern nur ein Par. Das lag eventuell daran, dass es kein 50cm sondern ein 10m Putt war.
Am Abend beim Apéro hat man nochmals den Tag passieren lassen und jeder hat über seine guten und schlechten Schläge berichtet. Da waren natürlich der Eagle und die Eagle Change ein Thema. Aber auch Sockets von den beiden besten Spieler (HCP drei und vier). Womit man wieder einmal sieht, dass jeder Fehlschläge hat.
Es war ein sehr gelungener Anlass, der allen Teilnehmern viel Spass gemacht hat. Es war eine sehr lockere und angenehme Atmosphäre mit den Gästen aus St. Apollinaire. Es wurde sehr fair gespielt. Man hat sich gegenseitig engagiert unterstützt beim Bälle suchen und es wurden auch einige Bälle vom gegnerischen Team gefunden. Vielen Dank an die Teilnehmer dieses Events, welche den GC Lägern würdig vertreten haben.
Photo v.l.n.r in Rot: Stefan Müller, Goran Filic, Beat Tscharner, Christophe Nunez, Edwin Schoor, Jorge Steenbock