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Jury der «Section découverte»
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Béatrice Bakhti
Nach einem Psychologiestudium hat Béatrice Bakhti ihre Laufbahn als Filmemacherin an Schnittplätzen in London begonnen. 1993 kehrte sie in die Schweiz zurück und drehte etliche Reportagen für TSR. Gleichzeitig schnitt und drehte sie zusammen mit ihrem Mann weitere Filme im Rahmen des eigenen Unternehmens Troubadour Films. 2002 begann sie mit «Romans d’ados», einer vierteiligen Dokumentarsaga, die sieben Schweizer Jugendliche zwischen ihrem 12. und 18. Lebensjahr begleitete. Die Serie wurde 2010 ausgestrahlt und begeisterte das Publikum und die Kritiker gleichermassen.
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Carlo Brandt
Pate der 7. Ausgabe
Carlo Brandt, 1954 in Genf geboren, ist ein Schweizer Schauspieler von internationalem Format. Seit Mitte der Achtzigerjahre macht er gleichzeitig im Theater, am Fernsehen und auf der Kinoleinwand Karriere. Auf der Bühne arbeitete Brandt mit den grössten Regisseuren der letzten drei Jahrzehnte, etwa mit Benno Besson, Claude Stratz, Bernard Sobel, Matthias Langhoff, Alain Françon, Georges Lavaudant und in jüngster Zeit mit Emmanuel Meirieu in einer Theateradaptation eines Romans von Russel Banks («De beaux lendemains»). Er ist auch einer der bevorzugten Schauspieler des englischen Theaterautors Edward Bond, aus dessen Texten er selbst 1997 in Avignon das Stück «Check-up» schuf. Carlo Brandt ist regelmässig in Fernsehproduktionen zu sehen (etwa in der Serie «Kaamelott» in der Rolle des Méléagant) und reiht seit seinen ersten Kinofilmen Happy End von Marcel Schüpbach und L’Etat de grâce von Jacques Rouffio (beide 1986) eine Rolle an die nächste. Er spielte etwa in Filmen von Régis Warnier (Indochine, 1991), Patrice Leconte (Ridicule, 1995), Michael Haneke (Code inconnu, 1999), Sofia Coppola (Marie-Antoinette, 2005) sowie Jérôme Salle (Largo Winch 2, 2010). Carlo Brandt, der in Kostümfilmen ebenso brilliert wie in hochaktuellen Werken, spielt in 17 filles von Muriel und Delphine Coulin einen Schulleiter. Der Film eröffnet die siebte Ausgabe des Festival du Film Français d’Helvétie.
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Yves Demay
Yves Demay studierte in Brüssel Marketing und Kommunikation. Bis 1997 war er im Bereich Comics tätig, kümmerte sich um die Eröffnung spezialisierter Buchhandlungen in der Schweiz und organisierte Autorenveranstaltungen. Von 1997 an arbeitete er bei RSR (Radio Suisse Romande) für die Programme La Première sowie Couleur 3. Er gestaltete und moderierte Sendungen zu kulturellen Themen, besonders zu Aktualitäten aus der Kino- und Comicwelt («Brazil», «Saperlipopette», «Café des Arts» etc.) und wirkte bei «On en parle» und «La Smala» mit. Ab 2006 koordinierte er als Projektleiter unter anderem die Programminhalte von Couleur 3 und arbeitete an verschiedenen Sendungen mit. Yves Demay, besser bekannt unter dem Namen «Professeur Y», ist seit dem 1. Januar 2011 Chefmoderator bei Couleur 3.
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Micha Lewinsky
Micha Lewinsky wurde 1972 in Kassel geboren und wuchs in der Schweiz auf. Er arbeitete als freier Journalist und Redakteur, als Kulturmanager und Musiker. Seit 2000 schreibt er Drehbücher für TV- und Kinofilme und führt selbst Regie. Sein Film Der Freund wurde mit dem Schweizer Filmpreis ausgezeichnet und war 2009 der offizielle Oscar-Kandidat des Landes. Im selben Jahr brachte Disney Pictures Lewinskys romantische Komödie Die Standesbeamtin in die Kinos.
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Annette Scharnberg
Annette Scharnberg, aufgewachsen in Hamburg, ist seit 1998 als Journalistin in der Deutschschweiz tätig. Sie arbeitete bei der Kulturzeitschrift Du, dem Tages-Anzeiger sowie der Weltwoche und war dann knapp fünf Jahre Filmredakteurin bei der Basler Zeitung. Seit Anfang 2011 ist sie Themenplanerin für den Kulturplatz beim Schweizer Fernsehen SRF.
Jugendjury
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Joachim Besson
Der 17-jährige Joachim Besson ist zweisprachig und kinobegeistert.
Warum er an diesem Projekt teilnehmen wollte?
„Die Möglichkeit, mit anderen Kinobegeisterten über Filme diskutieren zu können und dabei in einer Jury zu sein, hat mich dazu bewegt, mich zu bewerben.“
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Mario Cortesi
Jugendjurypräsident
Mario Cortesi, 1940, ist ein Allround-Medienschaffender, Journalist, Filmkritiker, Verleger, aber auch Filmemacher, der bekannte TV-Serien wie „Peppino“ oder „Flucht mit Luzifer“ gedreht hat und durch seinen mehrfach preisgekrönten Raucherfilm „Der Duft der grossen, weiten Welt“ bekannt geworden ist. Er gründete 1965 das Medienbüro Cortesi in Biel, das 40 Medienleute beschäftigt, die zweisprachige Wochenzeitung BIELBIENNE herausgibt und an den beiden Lokalsendern TeleBielingue und Canal 3 beteiligt ist.
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Manon Cuixeres
Das Kino ist eine Leidenschaft der französischsprachigen Schülerin Manon Cuixeres (18 Jahre) – eine Leidenschaft, die ihr ihre Eltern weitergegeben haben. Letzten Winter hat sie an den Dreharbeiten des Films Ispansi des spanischen Regisseurs Carlo Iglesias teilgenommen.
Warum sie an diesem Projekt teilnehmen wollte?
„Der Journalismus hat mich schon immer interessiert und ich mag es, alle Aspekte eines Films zu untersuchen und darüber zu diskutieren. Ich bin sehr glücklich und stolz, ein Teil der Jugendjury zu sein.“
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Dragan Dalaveraj
Der 16-jährige, französischsprachige Dragan Dalaveraj besucht derzeitig das Gymnasium Alpenstrasse. Er interessiert sich generell für Kunst – von Musik bis Grafik – und findet ebenfalls gefallen an Informatik und Videospielen.
Das Kino achtet er besonders, weil es eine Form der Kunst ist, die nicht vielseitiger sein könnte. Es bereitet ihm Freude, konstruktive und objektive Kritiken zu verfassen.
Warum er an diesem Projekt teilnehmen wollte?
„Es wird eine tolle Erfahrung, Mitglied der Jugendjury zu sein, es gibt mir die Möglichkeit, Kinofilme aus einem anderen Winkel zu betrachten, als den den wir kennen."
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Giulia Gertsch
Giulia Gertsch, eine 16-jährige Welschschweizerin, ist seit frühster Kindheit vom Kino begeistert ist. Besondern Gefallen hat sie am französischen Kino gefunden, welches sich ihrer Meinung nach von den anderen unterscheidet. Immer wenn sie sich einen Film anschaut, arbeitet sie eine kurze Kritik aus, damit sie sich eine Meinung bilden kann und den Film in Erinnerung behält.
Warum sie an diesem Projekt teilnehmen wollte?
„Es ist eine grosse Ehre für mich, an der Jugendjury der 7. Ausgabe des FFFH teilnehmen zu können. Ich denke, ich werde aus dieser Erfahrung viel lernen und ich freue mich daran teilzuhaben.“
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Rashira Niederberger
Die 16-jährige Rashira Niederberger, deren Muttersprache Deutsch ist, besucht das Seeland-Gymnasiums in Biel. Sie macht für sich selber häufig eine Bewertung der Filme, die sie sich privat ansieht.
Warum sie an diesem Projekt teilnehmen wollte?
„Ich habe mich für die Jugendjury beworben, da ich privat gerne ins Kino gehe und gerne mehr über die Filmkritik erfahren und diese auch praktizieren möchte. Auch die Zweisprachigkeit innerhalb der Jury hat mich dazu motiviert, mich zu bewerben. Ich freue mich auf eine neue Erfahrung.“