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«Es ist die Frage, ob wir die Zeit finden, dass es hineinpasst», sagte der 47-jährige Stefan Edberg der schwedischen Zeitung Svenska Dagbladet, nachdem Roger Federer zuletzt bereits einige Tage mit seinem früheren Idol trainiert hatte.
Von der Anfrage des 17-fachen Grand-Slam-Siegers sei er sehr überrascht gewesen, sagte Edberg. «Aber ich war sehr geschmeichelt. Ich habe nie richtig nachgedacht übers Coaching, und wäre es nicht Federer gewesen, der gefragt hat, wäre ich ehrlich gesagt nicht interessiert gewesen.»
«Neue Dinge ausprobieren»
Er habe Federer zu einer mehr auf Angriff ausgerichteten Spielweise geraten, um lange Ballwechsel mit Grundlinienspezialisten wie den beiden derzeitigen Branchenanführern Rafael Nadal (Sp) und Novak Djokovic (Ser) zu vermeiden. «Er will ein paar neue Dinge ausprobieren», sagte der frühere Serve-and-Volley-Spezialist Edberg.
Nach Lendl und Becker nun Edberg?
Mit einem Engagement des Schwedens würde Federer einem kleinen Trend folgen. Anfänglich war es unter den Besten ihres Fachs der Schotte Andy Murray gewesen, der mit der Verpflichtung von Altstar Ivan Lendl, der ehemaligen Weltnummer 1, aufhorchen liess. Und erst am Mittwoch überraschte Djokovic die Kenner der Tennis-Szene mit der Vorstellung von Boris Becker als neuem Headcoach.
Derzeit bringt sich Federer für das ATP-250-Turnier von Brisbane in Form, das am 29. Dezember beginnt Auf Facebook postete er ein Video, welches ihn im Training zeigt.