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Aus diesem Grund durften wir am Montagnachmittag, dem 7. März 2016, die Neuverfilmung des „Tagebuch der Anne Frank“ im Kino in Wil besuchen.
Sie war ein 14-jähriges, lebensfreudiges Mädchen, das auf ihren 13. Geburtstag ein Tagebuch bekam. Dieses behandelte sie wie eine beste Freundin und erzählte „ihr“ alles.
Anne war Jüdin und hatte es deshalb nicht leicht, während der Nazizeit aufzuwachsen.
1933, als Hitler an die Macht kam, flüchtete sie mit ihrer Familie aus Deutschland nach Amsterdam (NL). Als 1942 alle Juden in Konzentrationslager deportiert werden, versteckte sich die Familie Frank in einem engen, stickigen Hinterhaus. Fast zwei Jahre harrten sie dort aus und Anne musste viel durchmachen. Ihre Probleme, Freuden und Ängste hielt sie in ihrem Tagebuch fest.
Durch einen Verräter wurden die Versteckten schlussendlich gefasst, verhaftet und ins Vernichtungslager Ausschwitz gebracht. Dort starben alle, bis auf Annes Vater.
Er veröffentlichte später das Tagebuch seiner Tochter, das heute weltberühmt ist.
Das Anne Frank Haus
Das Anne Frank Haus kann man entweder in Amsterdam besichtigen, oder einen virtuellen 3D Rundgang online machen.
Hier geht’s zum Hinterhaus Online.
Filmkritik der 3sb
- Der Film war sehr eindrücklich.
- Die Schlussszene gefiel uns weniger. Dort werden Annes Mutter, ihrer Schwester und schlussendlich Anne im KZ die Haare geschort.
- Zum Teil wurde die Handlung im Film als eher langweilig empfunden, da keine Actionszenen vorkamen.
- Einige Jungs störten sich über die detaillierten Beschreibungen Annes zu ihrem wachsenden weiblichen Körper und ihrer Pubertät. Anne Frank freute sich zum Beispiel auf ihre erste Periode und beschrieb dies auch offen.
- Andere fanden den Film eintönig, vor allem weil er sich immer im Hinterhaus abspielte und man nichts von den Konzentrationslagern sah.
(Saskia und Fabienne, 3sb)