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Der Bund wird in den Jahren 2014-2017 die Landwirtschaft mit gut 2.8 Milliarden Franken an allgemeinen Direktzahlungen pro Jahr für ihre Leistungen entschädigen. Eine dieser Leistungen ist die Erhaltung und Förderung der Biodiversität. Sie ist Teil des ökologischen Leistungsnachweises, welcher die Landwirte und Landwirtinnen erbringen müssen, um Direktzahlungen erhalten zu können. Für die Förderung der Biodiversität sind aktuell rund 367 Millionen Franken pro Jahr vorgesehen.
Die Wirksamkeit der Massnahmen zur Förderung der Biodiversität wurde zwischen 1996 und 2005 für das Schweizerische Mittelland im Rahmen des Projektes „Evaluation der Ökomassnahmen" geprüft.Seither erfolgte keine Evaluation mehr und ein Steuerungsinstrument, welches die Entwicklung der Biodiversität im Kulturland aufzeigt und statistisch abgesicherte Aussagen ermöglicht, fehlt.
Um diese Lücke zu schliessen, initiierte das Bundesamt für Landwirtschaft zusammen mit dem Bundesamt für Umwelt im Jahr 2010 - abgestützt auf die „Verordnung über die Beurteilung der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft" (919.118) vom 7. Dezember 1998 - die Entwicklung eines Monitorings. Unter dem Acronym „ALL-EMA, Arten und Lebensräume Landwirtschaft - Espèces et milieux agricoles" entwickelte Agroscope in Zusammenarbeit mit der Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, WSL, der Hintermann und Weber AG und weiteren Experten und Expertinnen eine Methode für das Monitoring von Arten und Lebensräumen in der offenen Agrarlandschaft, welche entsprechend der Umweltziele Landwirtschaft für die Schweizer Landwirtschaft Priorität haben.