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Die Schweizer Medienlandschaft schrumpft seit Jahrzehnten. Gab es in der Mitte des 20. Jahrhunderts noch unzählige unabhängige Tageszeitungen, existieren heute noch fünf grosse Medienhäuser, die die Inhalte unserer Zeitungen bestimmen, und nur selten sind deutlich unterschiedliche Positionen feststellbar. Eine unabhängige und umfassende Meinungsbildung – für die direkte Demokratie unerlässlich – ist so nicht mehr gegeben. Man serviert uns einen medialen Einheitsbrei, auch wenn die Pressefreiheit zu unseren unbestreitbaren Grundrechten gehört. Es fehlt die nötige Meinungsvielfalt.
Nato: Militärbündnis zur Wahrung westlicher Interessen
Die Schweiz sollte sich jeglicher Militärbündnisse fernhalten
Am 4. April 1949 wurde die Nato in Washington gegründet, mit dem Ziel, eine mögliche Ausbreitung des Kommunismus zu verhindern. Sie war damals ein militärischer Beistandspakt, der dann zum Einsatz gekommen wäre, wenn eines der Mitgliedsländer angegriffen würde. Die Nato war also im Grundsatz ein Verteidigungsbündnis, das die Staatsgrenzen seiner Mitglieder schützen wollte. Waren es am Tag der Gründung 12 Staaten, die den Vertrag unterschrieben hatten, kamen in den folgenden Jahrzehnten ständig neue hinzu. Nachdem die Bundesrepublik Deutschland 1955 in die Nato aufgenommen worden war, reagierte die Sowjetunion zusammen mit ihren Satellitenstaaten und gründete den Warschauer Pakt. Damit standen sich bis zur Auflösung des Warschauer Pakts 1991 die beiden Machtblöcke gegenüber.