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Mehr Wind-, Wasser- und Sonnenenergie für das Winterhalbjahr
Stromverbrauch und -produktion variieren in der Schweiz je nach Jahreszeit. Im Sommer exportiert die Schweiz mehr Strom, als sie importiert. Im Winter ist es jedoch umgekehrt, weil dann der Verbrauch durch Beleuchtung und Heizen besonders hoch ist und gleichzeitig Wasser- und Sonnenenergie weniger produktiv sind.
Der Importbedarf wird im Winter immer höher bleiben als im Sommer. Die Schweiz kann aber selber mehr Winterstrom produzieren.
- Der Zubau von Speicherkraftwerken ermöglicht einen noch flexibleren Einsatz der Wasserkraft im Winter.
- Windkraftwerke sind im Winter am produktivsten. In der Schweiz fallen zwei Drittel der jährlichen Energieproduktion ins Winterhalbjahr.
- Mit gezieltem Ausbau kann Sonnenenergie einen Teil des Winterstrombedarfs decken. Vor allem an Südfassaden und in den Bergen besteht Potenzial.