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Gründung und Geschichte der Kolingesellschaft
Die Gründung der Kolingesellschaft Zug erfolgte am 10. Dezember 1913 im ehemaligen Hotel Hirschen in Zug anlässlich einer beratenden und konstituierenden Versammlung, zu der die katholische Zuger Männerwelt eingeladen war. Ziel der Gründung war es, „einen in Gleichheit der Gesinnung festgeschlossenen Kreis zu schaffen, um die idealen Ansprüche eines modernen katholischen Mannes zu pflegen und zu befriedigen“. Diese Vorgabe fand Eingang in den Zweckartikeln der Statuten, die im März und April 1914 beraten und verabschiedet wurden.
In den frühen Vereinsjahren, die mit dem ersten Weltkrieg zusammenfielen (1914-1918) war der Tätigkeitsbereich der Kolingesellschaft entsprechend dem Zweckartikel der Statuten sehr breit gefächert. Das Schwergewicht wurde aber von Beginn weg auf die bildenden Vorträge gelegt, die anfangs zumeist von Referenten aus den eigenen Reihen gehalten wurden und vorwiegend heimatgeschichtliche, aber auch naturwissenschaftliche Themen behandelten. In der Zwischenkriegszeit wurde der Kreis der Referenten ausgeweitet und es kamen vermehrt weltpolitische und aktuelle zeitgeschichtliche Themen zum Zug.