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Die Frisella ähnelt von der Form her einem Bagel, ist aber aus Hartweizenmehl gemacht und wird zweimal gebacken, was sie besonders haltbar macht. Diese Haltbarkeit machte Friselle in Zeiten, in denen nicht täglich gebacken wurde, zur hauptsächlich genossenen Brotart: nur ein kleiner Teil des Brots wurde früher im Salento (dem Süden Apulien) als frisches Brot zum schnellen Verzehr gebacken, der Hauptteil wurde zu Friselle verarbeitet. Diese waren auch die Mahlzeit der Fischer, die sie für mehrtägige Fahrten mit auf See nahmen. Da die trockenen Friselle zu hart zum Essen waren, wurden sie durch kurzes Eintauchen ins Meerwasser weich gemacht und mit Olivenöl gewürzt.
Im Laufe der Zeit wurde diese einfache Mahlzeit zu einer Delikatesse der süditalienischen Küche. Noch heute werden die Friselle auf dieselbe Weise zubereitet: also mit Wasser befeuchtet und mit Olivenöl, Salz und Tomaten garniert. Sie ähneln daher ihren kulinarischen Verwandten, der Bruschetta.
Die klassische Frisella besteht aus Hartweizenmehl. Heutzutage werden Friselle aber auch aus anderen Mehlarten hergestellt, etwa mit Gerste oder Vollkornmehl.
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