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Die Familie Jaroch wohnt im Dorf Siwaschi. Trotz bitterer Armut und einem kargen und behelfsmässigen Zuhause, sind Mutter und der Sohn glücklich zusammen. Ihre einzigen Besitztümer sind ein paar alte Möbel, ein kleiner Fernseher und ein Backofen, der vor der strengen Kälte schützt. Tatjana erzieht Wiktor allein, weil sein Vater Nikolaj vor fünf Jahren gestorben ist. Der Junge ist deshalb sehr selbstständig. Er hilft immer im Haushalt.
An jenem unglückseligen Tag war Tatjana ausser Haus. Ihre Mutter Mila sollte zu Wiktor kommen und helfen, den Backofen anzufeuern. Doch Mila verspätete sich und das Kind beschloss, das Feuer selbst anzuzünden. Er bereitete die Kohle vor und um das Feuer in Gang zu bringen spritze er Brennflüssigkeit hinein. Dies führte zu einer riesigen Stichflamme und Wiktor zog sich schwere Verbrennungen zu.
Doch dank der selbstlosen Unterstützung der Spender aus der Schweiz konnte Tatjana die nötigen Arzneien und Salben für den Sohn besorgen. Wiktor musste auch mehrere Hauttransplantationen über sich ergehen lassen. Die Behandlung war langwierig. Die Medikamente haben dazu beigetragen, dass sich sein Zustand schnell besserte.