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Wenn Sie den Vorschuss einbezahlt haben, erhalten Sie und die beklagte Partei die
Vorladung zur Verhandlung. Bereiten Sie sich gut darauf vor.
Wenn Sie sich von einem Anwalt von SwissAnwalt haben beraten lassen, dann studieren Sie das schriftlich zugesandte Dokument
nochmals gründlich und nehmen
Sie dieses an die Verhandlung mit. Notieren Sie sich insbesondere auch, worauf Sie Ihren Anspruch stützen (zum Beispiel
auf den mündlichen
Darlehensvertrag) und mit welchen Beweismitteln Sie ihn belegen wollen.
Sie und die Beklagte haben an der Verhandlung je zwei Mal die Gelegenheit zu sprechen
und zur Sache Stellung zu nehmen. Sie begründen Ihre Klage (Klagebegründung),
der Beklagte antwortet darauf (Klageantwort). Anschliessend können Sie zu den Gegenargumenten Stellung nehmen (replizieren),
worauf der Beklagte
nochmals zu Wort kommt (duplizieren). Wichtig ist, dass Sie alle Ausführungen Ihres Gegners, die nicht zutreffen, unbedingt
bestreiten, sonst gelten sie
als richtig. Ihre Vorbringen werden während der Verhandlung auf Tonband aufgenommen oder schriftlich protokolliert, womit
eine Bestreitung jederzeit nachvollzogen
werden kann.
Nach der Anhörung teilt das Gericht, allenfalls der Einzelrichter, den Parteien
in der Regel seine Einschätzung der Prozesschancen mit und unterbreitet ihnen einen
Vergleichsvorschlag.
Diesen können Sie annehmen oder ablehnen. Das gleiche Recht steht auch der Beklagten zu.
Kommt kein Vergleich zustande, muss das Gericht die Beweise prüfen, falls relevante
Behauptungen bestritten wurden. Allenfalls befragt es zu einem späteren Zeitpunkt
bei einer Zeugeneinvernahme allfällige Zeugen oder holt unter Umständen gar ein
Gutachten ein, falls Sonja F. die Echtheit ihrer Unterschrift bestreitet. Ist die
sogenannte
Beweisabnahme beendet, erhalten die Parteien erneut die Gelegenheit, Stellung zu nehmen.