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Archiv zu Arterien, 4.3.2008 bis 9.9.2009
Wer auf dem Boden mit gestreckten Beinen sitzend die Zehen mit den Fingern berühren kann, hat, statistisch gesehen, die gesünderen, weil flexibleren Arterien als jemand, der nicht so beweglich ist. Dies zeigt ein Text an über fünfhundert Personen zwischen zwanzig und achtzig Jahren in Texas. Flexible Arterien dämpfen die Pulswelle besser als harte, lassen deshalb den Blutdruck weniger stark ansteigen und sind weniger anfällig für Schäden, die zu Herzinfarkt oder Hirnschlag führen können. [2129]
9. September 2009 – PubMed PMID: 19666849
Wer täglich Alkohol trinkt, dessen Arterien bekommen dickere Wände, was den Blutfluss etwas einengt. Die Gefahr von Arteriosklerose nimmt dadurch zu. Dies zeigt eine Studie an über zweitausend jungen Finnen. Sie beweist, dass Alkohol keineswegs nur positiv auf den Kreislauf wirkt, was man auf Grund von vielen anderen Studien annehmen könnte. [2025]
22. Januar 2009 – PubMed PMID: 19124122
Bei Personen, die viel Grüntee trinken, sinkt die Neigung des LDL-Cholesterins, zu oxidieren und so für die Arterien gefährlich zu werden. Das hat eine Studie an vierzehn gesunden Frauen in Spanien ergeben. [1965]
22. Oktober 2008 – PubMed PMID: 18689551
Bei gesunden Personen, die sich im Test auf einem Fahrrad-Ergometer als fit erweisen, sind in den Arterien, vor allem in den Herzkranzgefässen, weniger kalkige Ablagerungen zu finden als bei weniger fitten Personen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie an über zweitausend jungen Erwachsenen in Arizona. [1959]
14. Oktober 2008 – PubMed PMID: 18653190
Der Durchfluss in den Arterien, die das Hirn mit Blut versorgen, ist bei trainierten Menschen deutlich besser als bei Untrainierten. Ausdauertraining hat in dieser Hinsicht die beste Wirkung. Dies zeigt ein Vergleich zwischen je hundertfünfzig Trainierten und Untrainierten verschiedenen Alters. Die bessere Blutversorgung des Hirns ist wahrscheinlich mit ein Grund dafür, dass körperlich fitte Senioren in der Regel auch geistig fitter sind. [1922]
22. August 2008 – PubMed PMID: 18635643
Nach einem Herzinfarkt ist es lebenswichtig, mit regelmässigem Training im Bereich der Ausdauer zu beginnen. Das Training verbessert dabei unter anderem die Innenwand der Arterien auf eine Weise, dass die Pulswelle nicht mehr so schnell wie zuvor durch den Körper rast. Dadurch sinkt die Belastung der Gefässwände, und die Gefahr von Schäden, unter anderem die eines neuen Infarktes, nimmt deutlich ab. Dies zeigt ein Vergleich von Reha-Patienten mit und ohne Ausdauertraining. [1918]
18. August 2008 – PubMed PMID: 18651487
Bei älteren Männern verdickt sich die Wand der Halsschlagader mit den Jahren. Doch das geschieht weniger schnell, wenn sie viel Vitamin C aus Früchten und Gemüse konsumieren. Dies zeigt eine Studie an über fünfhundert Männern über siebzig in Schweden. [1870]
21. Mai 2008 – PubMed PMID: 18472409
Wer sich fit hält, senkt sei Risiko für verschiedene Erkrankungen von Herz und Kreislauf. Ein wichtiger Vorteil liegt offenbar darin, dass die innere Wand der Arterien glatter bleibt. So sinkt die Gefahr, dass sich dort Gerinnsel festsetzen. Das haben Untersuchungen an der Halsschlagader bei über hundert Personen gezeigt. Dagegen waren in der Dicke der Arterienwände, die als Mass für die Verkalkung gilt, keine Unterschiede zwischen sportlich Aktiven und Bewegungsmuffeln zu sehen. [1841]
9. April 2008 – PubMed PMID: 18381823
Neben den Krebs erregenden Giften und dem Feinstaub im Tabakrauch schadet auch das Suchtmittel Nikotin der Gesundheit: Es fördert die Entzündung von Blutgefässen und die Verkalkung der Arterien. [1820]
10. März 2008 – PubMed PMID: 18307741
Pektin, Guar, Psyllium und Beta-Glukan sind in Wasser lösliche, aber unverdauliche Bestandteile der Nahrung. Sie binden Gallensäuren und fördern so die Verdauung. Das regt die Leber an, mehr Gallensäure zu bilden. Als Baustein dient vor allem das LDL-Cholesterin. Die sinnvolle Verwendung dieses Cholesterins verhindert, dass es sich an den Wänden der Arterien ablagern und so Herz und Kreislauf gefährden kann. [1816]
4. März 2008 – PubMed PMID: 18302966
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