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Laut einer Studie des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) könnte die Plastikverschmutzung drastisch reduziert werden, allerdings müssten dafür erhebliche Veränderungen in Politik und Wirtschaft stattfinden.
Rund 30 Prozent des Plastikmülls könnten bis 2040 vermieden werden, wenn die Wiederverwendung von Plastik zunehmen würde. Der UNEP-Bericht legt nahe, dass der Einsatz einfacherer Lösungen wie die Verwendung nachfüllbarer Flaschen für Seife oder Reinigungsmittel die Menge an Plastikmüll reduzieren könnte.
Durch mehr Recycling könnten Kunststoffabfälle eingespart werden, was zu weiteren 20 Prozent führen könnte, sofern dies in den kommenden Jahren rentabel wird.
Ein entscheidender Schritt in diese Richtung wären auch verbindliche Richtlinien, die schwer zu recycelnde Kunststoffverpackungen verhindern. Eine weitere Reduzierung der Plastikverschmutzung um 17 Prozent könnte durch Papier und andere kompostierbare Materialien erreicht werden.
13 Prozent des Plastikmülls könnten nicht recycelt oder ersetzt werden, weshalb eine sichere Deponierung eine weitere Belastung der Umwelt verhindern könnte.
Der Bericht stellt außerdem dar, dass sich die Umstellung auf eine Kreislaufwirtschaft wirtschaftlich lohnen würde und bis 2040 weltweit 1,17 Billionen Euro bei der Kunststoffproduktion einsparen könnte. Zusätzliche Einnahmen aus dem Recycling könnten ebenfalls generiert werden und in naher Zukunft weltweit 700.000 neue Arbeitsplätze schaffen.
In diesem Zeitraum würden 2,99 Billionen Euro an Umweltverschmutzung kosten vermieden. Der Bericht stellt fest, dass Plastikmüll die Gesundheitssysteme belastet. Ein Viertel der bei der Kunststoffproduktion verwendeten Chemikalien sind gefährlich für die menschliche Gesundheit.
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