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Gäste der «Section découverte»
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Catherine Cosme
Regisseurin von Famille
Catherine Cosme ist als künstlerische Leiterin und Bühnenbildnerin beim Theater und Film tätig. Nach ihrem Abschluss in Szenografie an der «École Nationale Supérieure des Arts Visuels de La Cambre» in Brüssel arbeitete sie an Didine (2007) von Vincent Dietschy mit. Zahlreiche weitere Film- und Theaterprojekte folgten, etwa die Filme De leur vivant von Géraldine Doignon, Le Cri du homard von Nicolas Guiot, Le Monde nous appartient von Stephan Streker, die Serie La Trêve von Matthieu Donck, die Stücke der Trilogie Mayenburg mit Adèle Haenel sowie die Inszenierungen von Thierry Debroux. Catherine Cosme war künstlerische Leiterin bei Memory Lane von Mickaël Hers, Les Rayures du zèbre von Benoît Mariage und Noces von Stephan Streker. Sie ist auch stark mit der Theaterszene verbunden und arbeitet regelmässig mit verschiedenen Gruppen zusammen. Ihre vielfältigen Erfahrungen führten zum Wunsch, selbst als Drehbuchautorin und Regisseurin tätig zu sein und schliesslich zu ihrem ersten Kurzfilm Forêt Noire, den sie zusammen mit Eve Martin drehte. Es folgte Les Amoureuses, ein Kurzfilm über das Begehren. Famille ist ihr dritter Kurzfilm.
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Louis Delva
Regisseur von Le Nom du fils
Louis Delva dreht zurzeit Werbefilme für La Pac Films und arbeitet daneben an einer Komödie für TF1 Films sowie an einem 10x10-Minuten-Projekt für Canal+. Davor war er künstlerischer Leiter und Regisseur bei den Agenturen View und Dream On, die beide auf TV-Erscheinungsbilder spezialisiert sind. Louis Delva hat mehrere Kurzfilme gedreht, unter anderem Mon troquet, der 2013 am «Festival International du Film de Comédie de l'Alpe d'Huez» lief, und Salopard, der am «CoLCoA French Film Festival» in Los Angeles, am «Festival Le Cinéma français aujourd'hui en Russie» in Moskau und in Cannes im Rahmen des «Prix Unifrance» präsentiert wurde.
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Mathilde Élu
Regisseurin von Brazil
Mathilde, ein kluges Kind mit guten Noten in Mathematik, studierte – zu ihrem eigenen heutigen Erstaunen – Wirtschaft und Management. Sie arbeitete danach zunächst als Grafikerin und wurde dann «Mädchen für alles» beim Film. Als geniales, zuverlässiges und praktisches Multitalent meisterte sie alle Situationen, selbst illegale. Die Filmkunst ist ihre grosse Leidenschaft, und in ihrer Freizeit schreibt sie Drehbücher. 2018 drehte Mathilde Élu ihren ersten Kurzfilm: Brazil, einen Thriller über Schamhaare, der zurzeit an den besten Festivals läuft.
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Florence Hugues
Regisseurin von Max
Florence Hugues studierte Schreiben und Regie an der Abteilung SATIS in Aubagne (Ausbildung in Bild- und Tonberufen an der Universität Aix-Marseille). Sie bildete sich dann bei Dreharbeiten weiter, arbeitete zunächst als Kamerabühnenfrau, wurde Produktionsassistentin bei Les Fées Productions und Pierre Grise Productions und näherte sich so allmählich der Schreibarbeit. Daneben drehte Florence Hughes mehrere selbstproduzierte Kurzfilme. 2018 führte sie Regie bei L'Œil du cyclo, einer von Topshot Films produzierten Komödie über die Trauer. Ihr Kurzfilm Max über das Leben einer jungen Automechanikerin wurde von Sensito Films und Les Fées Productions produziert. Sie besuchte 2015 einen Drehbuch-Workshop an der Pariser Filmhochschule «La Fémis» und arbeitet nun an ihrem ersten Langspielfilm, der politischen Komödie P'tite Frappe.
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Léopold Kraus
Regisseur von Virtuelle
Léopold Kraus wurde 1998 in Paris geboren. Nach dem Abitur drehte er den Kurzfilm Grain de poussière. Der Film lief an rund fünfzig Festivals, erhielt 2018 den «Prix Spécial» der Unifrance-Jury und schaffte es in die Vorauswahl der César. Virtuelle ist sein zweiter Kurzfilm.
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Zulma Rouge
Regisseurin von On the Other Side
Zulma Rouge wurde in La Rochelle geboren, wuchs in Arles auf und studierte nach dem Abitur Filmtechnik in Montpellier. 2010 machte sie an der Universität Paris Diderot einen Bachelor in Darstellender Kunst. Um einen umfassenden Eindruck der Filmbranche zu gewinnen, arbeitete Zulma Rouge als Schauspielerin, Cutterin, Bühnenbildnerin und Kamerabühnenfrau. 2013 gründete sie den Verein «Le Crabe Rouge», um ihren ersten Kurzfilm Bride unter professionellen Bedingungen drehen zu können. Ihr zweiter Kurzfilm, Un reflex (2015), erzählt vom Alltag eines Mannes, den die Routine und Banalität seines Lebens verbittert haben. Der überaus erfolgreiche Film lief an zahlreichen Festivals, etwa am «CoLCoA French Film Festival» in Los Angeles und am «Quarantine Film Festival» in Bulgarien, und erhielt unter anderem am «Nikon Film Festival» den «Prix Canal+». 2018 konnte Zulma Rouge dank des Vorankaufs von Canal+ On the Other Side, ihren ersten produzierten Kurzfilm, drehen. Derzeit arbeitet sie mit Capricci Production an einem neuen Kurzfilmprojekt.