Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03481.jsonl.gz/1784

Oui
Die Reisen nach Moutier werfen immer wiederkehrende Fragen auf: Wie früh müssen wir abfahren, um dem Feierabendverkehr Rechnung zu tragen? Wer kann überhaupt spielen; immerhin opfert man sechs Stunden? Gehen wir danach in den Mac in Delémont? Und das ohne Umweg? Wie schlimm muss es für Moutier sein, dass für sie jedes Auswärtsspiel eine solche Reise abverlangt?
Ein Rumpfkader - nur die Hälfte der 18 lizenzierten Spieler - machte sich letzten Freitag auf den Weg ins Jura (oder Bern, je nachdem auf welcher Seite der Debatte man steht). Dort fand man eine andere Equipe vor als letztes Jahr. Zwölf Spieler im Heimdress, darunter neue, starke Spieler der letztjährigen Aufsteiger. Beim Schielen auf den anderen Halfcourt während des Aufwärmens merkte man schnell, dass Moutier grösser, schneller und motivierter schien als letzte Saison. Und ohne langjährige Garanten und Teamstützen wie Frei, Von Rohr, Fretz und Immoos wusste man, dass man es als Gast nicht einfach haben würde. (Fun Fact: Es war das erste Mal seit Immoos' Zuzug im September 2011, dass keiner dieser vier Spieler spielte, womit ein Lauf von 146 Spielen unterbrochen wurde. Ja, wir führen wirklich solche Statistiken.) Die Devise war von Anfang weg unmissverständlich: im ersten Viertel einen schnellen Vorsprung erarbeiten und diesen dann halten.
Im ersten Viertel lief dieser Plan wie geschmiert: Der Rookie Adi Beck erzielte 8 der ersten 12 Riehener Punkte. Hinzu kamen drei Dreipunktewürfe, welche das erste fulminante Viertel mit einem 9-Punkte Vorsprung abrundeten. Auch eine weniger erfahrene Riehener Mannschaft zeigte damit, dass sie Basketball spielen kann. Mit einem taktischen Wechsel in der Defensive folgte dann die Ernüchterung. Nach einem 10-Punkte-Vorsprung dreieinhalb Minuten vor der Halbzeitspause kollabierte das Team hinten wie vorne. Die gefährlichen gegnerischen Spieler nutzten dies mit einem 9-2-Lauf kaltschnäuzig aus. Riehen ging mit einer mageren 3-Punkte-Führung in die Kabine. Es sollte noch schlimmer kommen.
Keine zwei Minuten nach der Pause führte Moutier zum ersten Mal. Die junge Equipe verteidigte hart und konnte vorne die Riehener Defense mehrmals ausspielen; die Gäste wurden zunehmend erschöpfter. Nichtsdestotrotz schlichen sich Fehler ins Spiel des Heimteams, so dass es am Ende des dritten Viertels immerhin noch 46:48 für Riehen stand. Der letzte Spielabschnitt begann für beide Teams harzig und die um sich greifende Müdigkeit der intensiven Begegnung war auf beiden Seiten zu bemerken. Beim Stand von 53:53 und 4:46 restlicher Spielzeit nahm Moutier ein Timeout. In diesem entscheidenden Spielunterbruch formulierte Riehens Coach die Botschaft an sein Team klar und deutlich: noch 5 Minuten alles geben und den Sieg heimbringen.
Die Botschaft hörte man wohl, und auch der Glaube fehlte nicht. Ein Dreipunktewurf von Al-Rubai, ein Steal und krachender Dunk von Beck und drei Freiwürfe von Al-Rubai waren die einzigen Punkte, die in diesen letzten fünf Minuten fielen. Die robuste Riehener Defensive sowie der unglaubliche Effort von allen Spielern, aber insbesondere von Zenklusen, der sich ganze 15 Rebounds schnappte, waren ausschlaggebend dafür, dass Moutier nicht mehr punkten konnte. Riehens Schlussspurt desillusionierte Moutier sichtlich. Am Ende des Spiel konnte sogar über die miserable Freiwurfquote (9-22) gelacht werden.
Und ja, danach ging man selbstverständlich und ohne Umweg ins goldene M nach Delémont und feierte sowohl den Sieg wie auch Fabian Briggers erster Auftritt als Herren 1 Spieler. Herzlich willkommen!
Riehen mit Aebi J (6), Al-Rubai (12), Beck (13), Brigger (3), Ilic, Lee (12), Pappacena (3), Weiss (6), Zenklusen (6)
Viertelresultate: 12:21 / 19:13 / 15:14 / 7:13
FG: 22-56 (39.29%)
3PTFG: 8-20 (40.00%)
FT: 9-22 (40.91%)
Latest News
Oui
Eine verflixte Sache
Diesen Mittwoch traten die Damen aus Riehen zum zweiten Match der diesjährigen Saison gegen die Münchensteinerinnen an und legten auch gleich im ersten Viertel mit einem souveränen Zusammenspiel los. Trotz zwei schönen Fastbreaks von Jil Wachsmuth und der Treffsicherheit von Daniela Hof reichte es nicht ganz um an Münchenstein heran zu kommen.
Mit einem Punkt hinter dem Gegner kam Riehen motiviert fürs zweite Viertel aufs Feld. Doch leider ging es weiter wie bisher und Riehen hinkte Münchenstein immer mit ein paar wenigen Punkten nach. So endete dieses Viertel wieder zu Gunsten Münchensteins.
Weiter ging es mit dem uns bekannten verflixten dritten Viertel. Auch wenn ein paar schöne Spielzüge zu Punkten führten, gab es doch sehr wenige erfolgreiche Treffer bei den Riehenerinnen. Es schien einfach nicht zu klappen. Währenddessen lief es ziemlich gut auf der Seite der Münchensteinerinnen, welche jeden Wurf zu treffen schienen. Leider wurde es im Verlauf des Viertels auch nicht mehr viel besser und dieses endete dann mit 30 : 24 für Münchenstein.
Im letzten Viertel wechselte Riehen dann auf Frau- Frau- Diffense in einem letzten Versuch das Ruder noch einmal rumzureissen. Doch leider nütze auch dies nichts mehr. So zog Münchenstein in der zweiten Halbzeit langsam aber stetig an Riehen vorbei und gewannen schlussendlich mit 8 Punkten Vorsprung.
Insgesamt war es ein spannendes Spiel, welches Riehen sicherlich hätte gewinnen können, wären sie etwas mutiger und treffsicher gewesen. Doch leider hat es dieses Mal nicht gereicht, wie wir gesehen haben.
CVJM Riehen: Daniela Spitteler (5), Sabina Kilchherr (3), Jil Wachsmuth (6), Anke Wischgoll, Lorine Wachsmuth (2), Brigitte Jungblut, Sophie Wachsmuth, Daniela Hof (12), Celine Pairan (7)
Hearts Were Broken
Wenn es um den ersten Spieltag geht, meinen es die Spielplangötter nicht gut mit den Herren 1 des CVJM Riehen. Seit dem Abstieg in die 2. Liga nach der Saison 2006/07 konnten die Riehener das erste Spiel der Saison lediglich ein Mal zu Hause ausgetragen. Und dazumal – im Oktober 2010 - waren nur 6 der momentan 19 lizenzierten Spieler für Riehen im Kader. (Nahezu) ohne Heimvorteil verlor man denn auch 7 dieser 11 Eröffnungsspiele. Eine ernüchternde Statistik.
Die laufende Saison eröffnete man aber endlich mal wieder zu Hause - jedoch ausgerechnet gegen den Angstgegner aus dem Jura. In fünf der letzten sechs Partien ging man als Verlierer vom Feld. Doch die Gegenwart ist nicht einfach die lineare Projektion der Vergangenheit. Von Anfang weg begann das Heimteam stark, indem es die Zonendefense von Jura gut ausspielte und hinten solide stand. Die Jurassier kamen weder mit der robusten Defense noch mit der dynamischen Offense des Heimteams klar, so dass die Riehener bis zur Halbzeit – angefeuert durch die Neulinge Adi Beck und Marvin Weiss, herzlich willkommen! – mit einer 14-Punkte Führung in die Kabine gehen konnte.
Nach der Pause ging das Spiel genauso weiter, bis die Riehener in den letzten 5 Minuten des dritten Viertels offensiv wie auch defensiv zusammenbrachen. Jura ist eine verbissene Equipe, die stets am Gegner dran bleibt (letzte Saison verloren sie kein Spiel mit mehr als 14 Punkten). Anfangs viertes Viertel schmolz der Vorsprung so auf 6 Punkte.
Doch Riehen hat in den letzten Saisons lernen müssen, abgeklärt zu reagieren. Angeführt von Al-Rubais 19 Punkten und guter Reboundarbeit, insbesondere von Zenklusen und Beck, konnte man den Schaden der Tauchfahrt in Grenzen halten und mit komfortablen 8 Punkten den ersten Eröffnungssieg seit 2012 erspielen. Einen Lichtblick gibt es für die Gäste: Die letzten 7 Anfangsgegner der Riehener belegten stets den 2. oder den 3. Platz in der Schlusstabelle.
Riehen mit Aebi J (3), Al-Rubai (19), Arheit (4), Beck (12), Frei, Fretz (10), Immoos (2), Lee (4), Pappacena (2) Von Rohr (4), Weiss (4), Zenklusen (4)
Viertelresultate: 18:12 / 19:11 / 12:17 / 18:19
FG: 28-66 (42.42%)
3PTFG: 4-17 (23.53%)
FT: 6-6 (100%)
Das erste Saisonspiel trat Riehen mit 2 neuen Coaches und einer verletzungsbedingt dezimierten Mannschaft an. Der Gegner war in allen Belangen überlegen, doch auch die riehener Jungs überzeugten mit Teamgeist Moral und Lernwilligkeit. Ausser auf dem Resultat kann man auf vielem aufbauen!
Am 27. September 2018 hatten wir unser erstes nicht sehr erfolgreiches Saisonspiel gegen Uni Basel. Bereits nach dem 1. Viertel stand 20 zu 5 für den Gegner. Im 2. Viertel hatten wir immerhin 11 Punkte unsere Gegner 27. Im 3. Viertel lief es dann mit Abstand am schlechsten, Uni Basel dominierte uns mit 33 Punkten, wir hatten 4. Das 4.Viertel war gar nicht schlecht es stand 10 zu 15 für den Gegner. Insgesamt stand es dann 30-95.
CVJM RIEHEN BASKET U13 GEGEN BC PRATTELN U13: RIEHEN GEWINNT 47:21
Heute ging es endlich los! Im ersten Spiel gegen Pratteln fanden sich noch nicht so viele Eltern ein zum Anfeuern. Dennoch gewann die U13-Mixed-Mannschaft (mit Mädchen gespickt) das Auftaktspiel ziemlich locker. Vor dem Spiel brannte es noch im Dach: Im Gegensatz zu Mannschaften, die zu wenig Spieler aufbieten konnten, hatten wir zu viele - oder anders gesagt: Zuwenig Trikots! Das kommt auch selten vor. Netterweise hatte sich die Muttenz-Trainerin, die dies mitbekam, bereit erklärt uns auszuhelfen. So kam es ausnahmsweise, dass man mit einem Muttenztrikot für Riehen spielen durfte. Dies wird wohl nie wieder vorkommen, denn die Trikots werden aufgestockt oder ganz ersetzt werden.
CVJM RIEHEN BASKET U13 GEGEN BC ALLSCHWIL ALGON U13: RIEHEN VERLIERT 25:44
Im zweiten Spiel wurden uns die Grenzen aufgezeigt: Allschwil machte uns vor, wie man punktet. Während bei ihnen zwei Drittel aller Würfe im Korb landeten , berührten unsere Würfe zu zwei Drittel den Ring, das Brett oder was auch immer… aber im Korb landeten sie leider zu selten. Wir gratulierten den Trainern aus Allschwil und wissen jetzt auch, woran in naher Zukunft gearbeitet wird: Am Abschluss vor und unter dem Korb.
CVJM RIEHEN BASKET U13 GEGEN BC BÄREN KLEINBASEL 2 U13: FREUNDSCHAFTSSPIEL, SIEG FÜR RIEHEN
Am Nachmittag spielten wir gegen die Bären aus Kleinbasel. Dies war ein Freundschaftsspiel, denn die Bären gewannen forfait, da ihr Gegner Jura-Basket nicht angetreten ist. Deswegen boten wir unsere Dienste an. Wir gewannen das Spiel zwar, aber seltsamerweise - obwohl es faktisch um nichts ging - war dieses dritte Spiel dasjenige, in dem am meisten gezerrt und gefightet wurde. Alles in allem ein langer Tag mit sportlichen Höhen und Tiefen.
Saisonstart mit Temposteigerung
Anke Wischgoll. Am Dienstagabend fand in der Wasserstelzenhalle das Match zwischen den 2.-Liga-Damen aus Riehen und Liestal statt. Für beide Mannschaften war es das erste Spiel der Saison 18/19. Während Riehen zahlreiche Abgänge nach der letzten Saison verzeichnet, tritt Liestal mit einer eingespielten Mannschaft die Saison an. Für beide Damenmannschaften beginnt die Saison früh, keine sechs Wochen blieben zur Vorbereitung. Unter diesen Voraussetzungen war von beiden Mannschaften kein hochklassiges Spiel zu erwarten. So gab Coach Schneider für die Riehener Damen eine Zielsetzung für die gesamt Saison aus: „Wir steigern uns von Spiel zu Spiel.“
Das erste Viertel unterbot die geringen Erwartungen an das Spiel. Liestal führte lange Zeit mit 0:2, bis es den Riehener Damen gelang, in der siebten Spielminute gleichzuziehen. Beiderseits war die Trefferquote gering, Reboundarbeit der Heimmannschaft fand eher zufällig statt. Das erste Viertel endete 2:4 für die Gastmannschaft. Das niedrige Tempo, die niedrige Trefferquote, die geringen Rebounds, die schwache Verteidigungsleistung und die fehlende Konsequenz im Abschluss prägten auch das zweite Viertel. Die Mannschaften gingen mit einem Halbzeitstand von 8:12 in die Pause.
Coach Schneider bereitete die Mannschaft in der Pause auf einen neuen Spielzug vor, der Räume öffnen sollte, um frei zum Korb ziehen zu können. Die Umsetzung dieses Spielzugs führte leider nicht zur gewünschten Raumöffnung, zu sehr waren die Spielerinnen auf das Passspiel konzentriert. Auch der Wechsel auf eine Zonenverteidigung resultierte nicht wie angedacht in Fast-Break-Möglichkeiten. Vielmehr zeigte er, dass die Verteidigungsarbeit unter dem Korb noch zu wenig stark war. Die Damen aus Liestal profitierten dabei mit wenigen, aber leicht und schnell herausgespielten Punkten. Das Ergebnis des dritten Viertel schloss mit 5:12 an die vorherigen Viertel an.
Was im abschliessenden vierten Viertel dann zu beobachten war, könnte man als Steigerung und Saisonausblick bezeichnen. Die Riehener Damen verteidigten konsequent unterm eigenen Korb und konnten Rebounds direkt gewinnen. Daraus resultierten temporeiche Angriffe. Das Passspiel war genau und zwingend, der erfolgreiche Abschluss die Konsequenz. Die Riehenerinnen waren in Spiellaune und dominierten das letzte Viertel. Der Vorsprung der Liestalerinnen schmolz dahin.
Auch wenn das Spiel nach 40 Minuten Spielzeit beim Stand von 26:32 abgepfiffen wurde und Liestal als Sieger feststand, konnten die Riehenerinnen mit Stolz auf diese eindrückliche Steigerung das Feld verlassen. Von einer Mannschaft, der es gelingt, sich in einem Spiel so deutlich zu steigern, darf auch eine positive Entwicklung über die Saison erwartet werden. Ein herzlicher Dank geht noch an unsere Fans, die uns zum Teil lautstark unterstützt haben.
Damen 2. Liga: CVJM Riehen Basketball – Liestal Basket 44 26:32 (8:12)
Wasserstelzen 1, Riehen – 15 Zuschauer - SR: Schiliro/Lovsin
CVJM Riehen: Daniela Spitteler, Sabina Kilchherr, Corinna Hund, Jil Wachsmuth, Anke Wischgoll, Brigitte Jungblut, Barbara De Carli, Daniela Hof, Anja Waldmeier, Céline Pairan. – Coach: Marion Schneider