Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03459.jsonl.gz/1198

Therese Johaug gewinnt überlegen das Rennen der Frauen über 30 km in klassischer Technik an der WM in Falun. Die Norwegerin setzt sich bereits nach 5 km ab. Bis ins Ziel nimmt sie Marit Björgen, die Silber gewinnt, 52 Sekunden ab. Im Kampf um Bronze meistert die Schwedin Charlotte Kalla eine Vierer-Gruppe, die den beiden Norwegerinnen folgt.
Die 26-jährige Johaug gewinnt bereits ihr siebentes WM-Gold. Mit drei Goldmedaillen ist sie die erfolgreichste Langläuferin in Falun. Die Schweizerinnen Seraina Boner und Nathalie von Siebenthal beenden das Rennen auf den Rängen 15 beziehungsweise 23. (pre/si)
1. Therese Johaug (No)
2. Marit Björgen (No)
3. Charlotte Kalla (Sd)
15. Seraina Boner (Sz)
23. Nathalie von Siebenthal (Sz)
9. Februar 1964: Die Olympischen Winterspiele sind zu Ende. Sie bescheren der Schweiz die bis heute grösste Schmach und die «Neuerfindung» unseres Sports.
77 Schweizer Sporthelden reisen Ende Januar 1964 nach Innsbruck. So viele, dass bald das böse Wort vom «Olympia-Tourismus» die Runde macht. Bis und mit 1964 gibt es für die Schweizer keine Qualifikations-Kriterien. Diese grösste Schweizer Olympiadelegation aller Zeiten kehrt ohne Edelmetall heim. Zum ersten Mal überhaupt gewinnt die Schweiz bei Olympischen Winterspielen keine Medaille.
Zwei vierte und zwei sechste Plätze sind die ganze bescheidene Ausbeute: Jos Minsch verpasst in der Abfahrt …