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St.Galler Staatsanwaltschaft ermittelt nach tödlichem Drift-UnfallSchreiben Sie einen Kommentar
Die St.Galler Staatsanwaltschaft bestätigte einen entsprechenden Bericht von «Züri Today». Demnach wurde gegen zwei weitere Personen ein Strafverfahren wegen Begünstigung und Unterlassung der Nothilfe eröffnet. Ihnen werde vorgeworfen, den Unfallverursacher vor einer Strafverfolgung geschützt zu haben.
Beifahrer starb im Spital
Der Unfall ereignete sich am 18. Januar, als der Junglenker beim Driften auf dem schneebedeckten Parkplatz Atzmännig die Herrschaft über sein Auto verlor. Das Fahrzeug drehte sich dabei um 180 Grad und rutschte zehn Meter in die Tiefe. Schliesslich blieb es auf dem Dach im Goldingerbach liegen.
Der 20-jährige Lenker kletterte aus dem Auto und verliess die Unfallstelle. Seinen 24-jährigen Kollegen liess er im Fahrzeug zurück. Eine Drittperson meldete den Vorfall der Polizei.
Die Rettungskräfte befreiten schliesslich den 24-jährigen Beifahrer aus dem im Wasser liegenden Auto und brachten ihn in kritischem Zustand ins Spital, wo er kurze Zeit später verstarb.
Der flüchtige 20-Jährige habe sich später telefonisch bei der Polizei gemeldet, hiess es in der damaligen Polizeimeldung.