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Zwar sind die US-Ölreserven offiziellen Zahlen vom Vortag zufolge gestiegen, nachdem Experten einen Rückgang erwartet hatten. Dieser Hinweis auf ein höheres Angebot konnte aber nur zwischenzeitlich auf die Preise drücken.
Händler verwiesen mit Blick auf den anschliessenden Preisanstieg auf Aussagen von US-Energieminister Rick Perry, wonach die Nutzung der nationalen Öl-Notreserven kein geeigneter Weg sei, um eine mögliche Knappheit am Ölmarkt in Folge der Iran-Sanktionen abzufedern.
Im August hatte das Ministerium mitgeteilt, dass Gebote für 11 Millionen Barrel aus der Notreserve des Landes zur Lieferung im Oktober und November freigegeben worden seien. Experten interpretierten dieses Vorgehen als einen Versuch, höhere Benzinpreise kurz vor den Kongresswahlen im November zu verhindern, die als wichtiger Stimmungstest für Präsident Donald Trump gelten./tos/fba
(AWP)