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Die Oerlikon Group hat im Jahr 2020 einen tieferen Umsatz erzielt: Insbesondere der Bereich Oberflächentechnik litt unter der Schwäche der Automobil- und Luftfahrtindustrie. Konkret sanken die Verkäufe um rund 13 Prozent auf 2,26 Milliarden Franken. Der Auftragseingang reduzierte sich um 14 Prozent auf 2,24 Milliarden.
Der Industrie erreichte einen Ebitda-Wert von 320 Millionen Franken nach 393 Millionen im Vorjahr (–19 Prozent). Die Ebitda-Marge betrug 14,2 nach zuvor 15,1 Prozent. Unter dem Strich resultierte ein Konzerngewinn von 38 Millionen nach einem Verlust von 66 Millionen im Vorjahr 2019. (Das Minus war damals durch den Verkauf der Sparte Drive Systems entstanden).
Den Aktionären wird die Ausschüttung einer Dividende von 0,35 Franken je Aktie vorgeschlagen, nach einer regulären Dividende von 0,45 Franken im Vorjahr. Zudem war im damals eine Sonderdividende von 0,65 Franken ausgeschüttet worden.
Für das laufende Jahr erwartet das Management, dass die die Märkte wieder zulegen. Für 2021 wird ein Umsatz von 2,35 bis 2,45 Milliarden Franken und eine Ebitda-Marge nach Investitionen und Wachstumsinitiativen von 15,5 bis 16,0 Prozent in Aussicht stellt.
(AWP – rap)