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US-Präsident Donald Trump trennt sich von seinem nationalen Sicherheitsberater Herbert Raymond McMaster. Er werde am 9. April durch den früheren US-Botschafter bei der Uno, John Bolton, ersetzt, gab Trump via Twitter bekannt.
Über eine Ablösung des Drei-Sterne-Generals McMaster wird seit Wochen spekuliert. Der hochdekorierte 55-jährige Soldat kam ins Amt, weil der von Trump höchst geschätzte Sicherheitsberater Michael Flynn - auch er ein Ex-General - im Februar 2017 jäh zurücktreten musste. McMaster gilt als hochintelligent, sehr belesen und vergleichsweise moderat. Trump und er sollen sich persönlich nie gut verstanden haben.
Auf Twitter dankte Trump McMaster für dessen Verdienste. Er habe einen herausragenden Job gemacht und werde immer sein Freund bleiben.
Der ehemalige Botschafter der USA bei den Vereinten Nationen, John Bolton, gilt als knallharter Falke. Der 69-Jährige ist ein Verfechter eines harten aussenpolitischen Kurses, etwa gegen Russland. Er hat sich für militärische Gewalt gegen den Iran oder Nordkorea ausgesprochen. Bolton ist der dritte Sicherheitsberater Trumps innerhalb von 14 Monaten. (sda/reu/afp)