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Personen, Institutionen und Instanzen schaffen für das musikalische Lernen und Handeln Orientierungen, setzen Normen und wirken als musikalische Autoritäten. Übernatürliche Entitäten beispielsweise lehren Menschen Gesänge, Akteure aus dem Bildungsbereich entwickeln autoritative Unterrichtsmaterialien. Als Autoritäten üben diese Personen Einfluss aus, der über den Musikbereich im engeren Sinne des Klanglichen hinausweist, der gesellschaftliche Differenzen (re-)produziert und der vor allem häufig nicht ohne Widerspruch bleibt. Positionierungen von Autorität sind als dynamisch zu verstehen, müssen immer wieder neu hergestellt und bestätigt werden. Je nach Situation sind Verstärkung oder Auflösung, Transfer oder Entbindung von Autoritätsstrukturen möglich.
Die Tagung erörtert Fragen nach der Entstehung, Demonstration, An- und Aberkennung von musikalischer Autorität sowie Anti-Autoritarismus. Unten finden Sie das provisorische Programm des Anlasses. Das Detailprogramm mit Abstracts wird Ende Oktober 2016 aufgeschaltet. Programmänderungen vorbehalten.