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Willy Hess (1906 ‑ 1997)
Drei kleine Notturni, op. 107
Willy Hess studierte am Konservatorium Zürich Komposition, Musiktheorie und Klavier, sowie Musikwissenschaft an den Universitäten Zürich und Berlin. Seit 1931 lebte er als freischaffender Musikschriftsteller und Komponist in seiner Heimatstadt Winterthur. Sein kompositorisches Schaffen ist ganz der traditionellen Tonalität verpflichtet.
„Durch meine Formstudien und als Komponist kam ich immer mehr zur Überzeugung, dass das Zertrümmern der harmonischen Tonalität letzten Endes zur Auflösung der Musik führen muss. Ich fand diese Ansicht bestätigt in den Schriften von Hans Pfitzner und Hans Kayser, aber auch durch Hindemiths lapidare Aussage: Den Tonverwandtschaften können wir nicht ausweichen; die Tonalität ist eine Kraft wie die Anziehungskraft der Erde“ (Willy Hess)
Scherenschnitte von Ueli Hauswirth
Ueli Hauswirth ist in Saanenmöser geboren und im Ebnit zwischen Gstaad und Saanen aufgewachsen. Im Treppenhaus der Familie Hauswirth hingen vier Scherenschnitte aus den Jahren um 1925. Später schmückten drei weitere Scherenschnitte von Christian Schwizgebel das Haus der Familie Hauswirth. Ein Jugendstilscherenschnitt mit einem Knaben der mit einer Flöte mit einem Vogel um die Wette musizierte hat Ueli besonders gefallen.
Musik war im Hause Hauswirth eine beliebte Beschäftigung. Jedes Kind spielte ein Instrument, und fand so einen Zugang zur klassischen Musik. Auch die Zeichenstifte waren für Ueli wichtige Freizeitinstrumente. Ein Erlebnis als kleiner Knabe liess den Funken zum Scherenschneiden überspringen.