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Aufmerksamen Leserinnen und Lesern mag es aufgefallen sein: Im Text zu den vorgezogenen Gemeinderatswahlen in der Fusionsgemeinde Tafers wurde die Liste 4 im Wahlkreis Alterswil und St. Antoni, die Liste von GLP, Mitte links – CSP und Parteilosen, als Liste 3 bezeichnet. Das ist falsch – es handelt sich um die Liste 4.
Eine Liste 3 gibt es weder im Wahlkreis Alterswil/St. Antoni noch im Wahlkreis Tafers. Denn bei der Nummerierung der Listen richteten sich die Fusionsgemeinden nach der kantonalen Reihenfolge, wie der Alterswiler Gemeindeschreiber Daniel Baeriswyl den FN bei Erscheinen der Listen erklärt hatte. Die Nummer 3 ist demnach der FDP vorbehalten. Diese tritt für die Taferser Wahlen aber nicht mit einer eigenen Liste an. Deshalb springt die Nummerierung von der Liste 2 auf die Liste 4.
Gemäss Ernst Leiser, dem abtretenden FDP-Syndic von St. Antoni, hat die FDP keine Kandidierenden gefunden und tritt deshalb nicht zu den Wahlen an. Die FDP ist im Sensebezirk traditionell weniger stark vertreten als etwa im Seebezirk.
Die Einwohnerinnen und Einwohner der Fusionsgemeinde Tafers wählen in zwei Wahlkreisen, damit die Sitze geografisch fair verteilt werden.
Zudem wurde ein Gesuch für eine Proporzwahl gestellt und bewilligt. Anders als bei einer Majorzwahl, wo gewählt ist, wer am meisten Stimmen erhält, werden die Sitze bei einer Proporzwahl im Verhältnis zu allen abgegebenen Stimmen verteilt. Die Stimmenzähler werten also zunächst aus, welche Partei wie viele Stimmen erhalten hat, und verteilen dann die Sitze. So braucht es keinen zweiten Wahlgang.