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1971 – 1980: Technologische Revolution
Im Frühling 1971 blickte das Unternehmen bereits auf ein bewegtes Vierteljahrhundert Firmengeschichte zurück. Seit der Gründung hatte sich Ronda mit fünf weiteren An- und Neubauten stark vergrössert. Dementsprechend war auch die Mitarbeiterzahl auf 520 angestiegen; weitere 375 Personen leisteten Heimarbeit. Doch trotz grosszügiger Räumlichkeiten musste die Swiss Made Uhrwerkmontage – auch T1 genannt – schrittweise ausgelagert werden; noch im selben Jahr erfolgte die Übernahme eines Tessiner Remontagebetriebs. Später wurde diese als Tochtergesellschaft unter dem Namen „Farone“ eingetragen.
Die Quarztechnologie hält Einzug
Auch in der Uhrenbranche blieb die Zeit nicht stehen: so erschütterte in den frühen 70er Jahren die Quarztechnologie die Industrie. Anders als die traditionellen mechanischen Uhren waren die neuen Quarzuhrwerke weitaus präziser. Auch was das Erschliessen neuer Märkte und Kundensegmente anbelangte, wurde diese Technologie als vielversprechend eingestuft. Als dynamisches Unternehmen entwickelte Ronda bereits 1974 das erste Quarzuhrwerk. Allerdings gestaltete sich der Absatz in den Anfangsjahren nicht ganz einfach; insbesondere die durch die Ölkrise ausgelöste Rezession dämpfte die Innovations- und Investitionsfreude der europäischen Uhrenhersteller zuerst beträchtlich.
Ronda expandiert
Aufgrund der sich neu entfaltenden Verkaufsgebiete in Asien konnte 1972 die erste Niederlassung in Hong Kong gegründet werden. Zwei Jahre danach startete dort die Montage von Anker- und Stiftanker-Uhrwerken. Aus strategischen Gründen wollte man damals im Fernen Osten aber noch keine quarzbetriebenen Werke zusammenbauen. Solche Swiss Parts Quarz Uhrwerke wurden in der Zeit von 1982 bis Ende der 90er Jahre in Hong Kong und China montiert.