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Der E, Z & D Verlag war der Vorläufer des Eichelmändli Verlag. Unter diesem Logo (E für "Eisi" Z für "Zweisi" und D für "Driesi") bzw. wurden folgende Titel produziert:
2008: Die Eichelmändli von Maria Generosa Christen Odermatt
2010: Angles on Fishing von Alexander Schwab
2011: Gedichte und Miniaturen von Ros von Eichenstein
Alle drei Titel qualifizieren nicht als Worstseller und es besteht leider keine Gefahr für einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde. Gemäss Wikipedia und FAZ verkaufte sich Stendhals "Über die Liebe" (Erstauflage 1822) alle fünf Monate einmal und es dauerte so 191 Jahre bis die Erstauflage ihre Leser gefunden hatte. Ein andere Worstseller-Marke, erreichen die E, Z & D-Titel ebenfalls nicht. 2006 ging "Das unbekannte Werk" des Bestseller-Autors Erich Maria Remarque ("Im Westen nichts Neues") 17 mal über den Ladentisch. Die Messlatte für die aktuellen und kommenden Werke und Produkte aus dem Eichelmändli Verlag ist also sehr hoch gesetzt.
Warum gibt es den Eichelmändli Verlag?
Im Jahr 2007 erschien im Salm Verlag "Vorwärts zur Natur" und 2011 „Werte, Wandel, Weidgerechtigkeit“ (WWW 1.0). Von beiden Titeln gibt es nur noch wenige Exemplare. Das Manus zu einer
überarbeiteten Neuauflage von Werte, Wandel, Weidgerechtigkeit (WWW 2.0) lehnte der Salm Verlag aus verlegerischen Gründen ab, weil erstens die Themen in WWW 2.0 bereits in "Vorwärts
zur Natur" und WWW 1.0 behandelt werden und zweitens wahrscheinlich keine Leser neu dazuzugewinnen sind. Beides kann ich problemlos nachvollziehen, und andere Verlage würden die Situation
wahrscheinlich gleich einschätzen. Es gibt jedoch einen kleinen Kreis von Jägern und Anglern, die sich intensiv mit den von mir behandelten Themen auseinandsersetzen wollen und da gibt die
Digitaltechnik (Buch-auf-Bestellung und E-book) die Möglichkeit, die Glut weiterzutragen. Es bot sich unter den gegebenen Umständen an, WWW 2.0 unter dem E,Z & D-Logo segeln
zu lassen. Warum dann die Umbenennung in Eichelmändli Verlag? Die Umbenennung in Eichelmändli Verlag ist eine Hommage an die verstorbene Maria Generosa Christen-Odermatt (1921-2014) bzw. Ros
von Eichenstein. Die von ihr gezeichneten Eichelmändli tragen nicht nur ihr Werk weiter, sondern visualisieren die Philosophie des Eichelmändli Verlag wie es nichts anderes könnte. In
Anlehnung an ein bekanntes Gedicht wäre noch zu ergänzen: So spendet immer noch segensreich die Hand, der von Eichenstein aus dem Eichenland.
Alexander Schwab
Hofstetten SO, 15. Januar 2016