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Seit Jahrhunderten leben die Manoki entlang der Flussläufe in den Savannen Zentral-Brasiliens, dem sogenannten Cerrado, und betreiben Fischfang. Das Wasserkraftwerk, das dort gebaut wurde, hat für sie absolut keinen Nutzen – im Gegenteil: Es vermindert ihre Lebensqualität und gefährdet ihre Ernährungssouveränität.
Ausserhalb der Kleinstadt Sapezal liegt das indigene Territorium der Manoki. Auf der Fahrt dahin führt die schnurgerade Strasse durch fast endlose Monokulturen. Völlig unerwartet taucht nach mehrstündiger Fahrt ein Waldstück auf der einen Strassenseite auf. Ein Schild weist darauf hin, dass es sich um das geschützte indigene Gebiet der Manoki handelt. Doch ein Wasserkraftwerk hat deren Leben dramatisch verändert – im Fluss, in welchem sie Fischfang betrieben haben, hat es keine Fische mehr.