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Als Alexia Paganini ihre Punktzahl in der Kür erfuhr, war sie sehr bewegt. Sie war gemäss eigener Aussage noch nie so gut auf einen Wettkampf vorbereitet und bestätigte dies eindrücklich.
Persönliche Bestleistung für die Schweizerin
Nach dem Kurzprogramm gelang der Tochter eines Bündners auch im zweiten Wettkampfteil eine persönliche Bestleistung. Das Total steigerte Paganini um 10,38 auf 192,88 Punkte. Damit distanzierte sie die fünftklassierte Finnin Emmi Peltonen, die Tochter von LHC-Trainer Ville Peltonen, um 11,09 Punkte. An ihren ersten beiden EM hatte Paganini die Ränge 7 und 6 belegt.
Trotz den starken Auftritten hat Paganini noch Potenzial nach oben, stürzte sie doch beim zweiten Sprungelement, einem Dreifach-Lutz. Sie liess sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen und zeigte in der Folge keine Schwäche mehr.
Nach dem letzten Sprung, einem Doppel-Axel, war ihr die Erleichterung anzusehen. Neben fünf sauberen Dreifachen unterstrich sie in der Steiermark die gemachten Fortschritte im künstlerischen Bereich.
Die Russinnen unantastbar
Gegen die russischen Läuferinnen war Paganini wie erwartet chancenlos. Auf die Bronzemedaillengewinnerin, die 15-jährige Alexandra Trussowa (225,34), verlor Paganini 32,46 Punkte. Gold sicherte sich die 16-jährige Alena Kostornaja (240,81) vor der 15-jährigen Anna Schtscherbakowa (237,76). Kostornaja hätte mit ihrer Punktzahl bei den Männern den 5. Platz belegt.
Yasmine Kimiko Yamada, die zweite Schweizerin, verbesserte sich in der Kür um 5 Positionen in den 19. Schlussrang.
Sendebezug: SRF info, sportlive, 25.01.2020, 20:30 Uhr