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Drei Schweizer Supercomputer in den Top 50015. November 2011 um 13:13
"Monte Rosa" und "Tödi" des CSCS sowie "Brutus" der ETH Zürich unter den 500 schnellsten Supercomputern der Welt.
"Monte Rosa" und "Tödi" des CSCS sowie "Brutus" der ETH Zürich unter den 500 schnellsten Supercomputern der Welt.
Im Rennen der schnellsten Supercomputer führt Fujitsus "K Computer" aus Japan weiterhin die Liste der "Top 500" der ETH Zürich den 477. Rang.
Die Schweiz ist also abgesehen vom "Monte Rosa" nicht mehr unter den ersten 100 zu finden, obwohl der in Zürich stehende heisswassergekühlte "Aquasar" von IBM vor zwei Jahren mal zu den schnellsten Supercomputern zählte. Big Blue ist mit 223 solcher Boliden zahlenmässig immer noch weit vorn, HP ist mit 141 Supercomputern ebenfalls gut im Rennen. Dann wird es aber schon dünn bei den Herstellern. Cray folgt auf Platz 3 mit gerade mal 27 Stück, SCI mit 17 und Bull mit 15 dieser Hochleistungsrechner. Der neue Klassenbeste Fujitsu hat in der aktuellen Liste übrigens nur vier im Rennen.
Der in der japanische Stadt Kobe am RIKEN-Institut für Physik- und Chemie-Forschung genutzte "K Computer" von Fujitsu ist mit 10,51 Petaflops oder über 10,5 Billiarden Gleitkommaoperationen pro Sekunde immer noch der schnellste Supercomputer der Welt. Dabei ist er fast viermal so schnell wie der Vorjahresgewinner, der nach der Milchstrasse benannte Tianhe-1A aus China, der es auf rund 2,57 Petaflops bringt. Die USA, die traditionell immer ganz weit vorn waren, sind unter den Top 10 nur noch mit fünf Systemen vertreten, darunter mit dem "Jaguar" genannten Cray-Rechner des US-Energieministeriums auf Platz 3. China folgt abermals auf Platz 4, Japan auf Platz 5. Letzterer ist aber schon nicht mehr im Petaflops-, sondern noch im Teraflops-Umfeld zu suchen.
Der schnellste europäische Supercomputer ist der von dem französischen Commissariat a l’Energie Atomique eingesetzte Bull Bullx Super-Node S6010/S6030 mit 1.050 Teraflops auf Platz 9. Der zweitschnellste europäische Supercomputer ist der mit 16-Core-Opterons bestückte Cray XE6 an der Universität Stuttgart mit 831 Teraflops auf Platz 12, gefolgt von dem "Jugene" genannten Blue Gene von IBM in Jülich, ebenfalls Deutschland mit 825 Teraflops, dann wieder gefolgt von einem chinesischen Rechner. (kh/mim)
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