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Der diesjährige Pro-Aero-Anerkennungspreis für besondere Leistungen in der Luftfahrt geht an das Center for Aviation Competence (CFAC-HSG) der Universität St. Gallen. «In den letzten fünf Jahren hat sich das CFAC-HSG aus dem Nichts zu einem unabhängigen und erfolgreichen Kompetenzzentrum für die Schweizer Luftfahrt entwickelt, das heute nicht mehr wegzudenken ist», begründete Stiftungsratspräsident Hans Rudolf Fehrlin die Wahl des Preisträgers. Die 1935 gegründete Stiftung Pro Aero zeichnet seit 1985 Personen oder Institutionen der Schweizer Aviatik für besondere Leistungen aus. Zu den früheren Preisträgern zählen auch die Patrouille Suisse, Moritz Suter, Claude Nicollier oder die Rega.
Schöner Schweizer Erfolg an den Weltmeisterschaften im Präzisionsflliegen (20th FAI World Precision Flying Championships): Werner Unold aus Forch (ZH) gewann beim Präzisions-Landen die Goldmedaille. Bei den vier Landungen erzielte er die Werte 0 Meter, +1m, +3m, 0m und wurde damit Erster von insgesamt 53 Piloten aus 14 Ländern. Die vier Präzisions-Landungen bestanden aus zwei Landungen mit und zwei ohne Motorhilfe, wovon die zweite Motorlandung über ein Hindernis vor der Null-Linie ausgeführt werden musste. Für das Overall-Resultat wurden zusätzlich zwei Navigationsflüge durchgeführt. Dabei wurde Esther Rimensberger, Birchwil (ZH) als beste Frau gewertet und erhielt damit den Ladies-Titel. Die Weltmeisterschaft wurde auf dem Flugplatz Brits rimd. 80 km nordwestlich von Johannesburg in Südafrika vom 23. bis 29. Oktober 2011 durchgeführt.
Aufgrund der möglichen Armeeeinsätze im Zusammenhang mit den schweren Niederschlägen hat die Armeeführung in Absprache mit dem Chef VBS entschieden, auf das für Mittwoch und Donnerstag geplante Fliegerschiessen auf der Axalp im Berner Oberland zu verzichten. Es sei in der momentanen Situation entscheidend, im Fall von weiteren Niederschlägen oder Murgängen die notwendigen Mittel für Lufttransporte zugunsten der Bevölkerung einsetzen zu können, teilt das VBS mit.
Nachdem es zum sogenannten «Part-M» viel Kritik hagelte, führte die EASA am 27. Oktober 2011 einen Workshop zum Thema Luftfahrzeugunterhalt für die Allgemeine Luftfahrt durch. Der «Part-M» wurde als zu kompliziert, zu unübersichtlich, als nicht sparten- und stufengerecht sowie als kostensteigernd bemängelt. Am Workshop mit dabei waren auch zwei Schweizer Vertreter: Für Europe Air Sports und damit auch für den AeCS trat René Meier auf. Für den Schweizer Verband Flugtechnischer Betriebe (SFVB) nahmen Franz Meier und Claudio Lasagni teil. Letzterer nahm die Gelegenheit wahr, die Standpunkte und Erkenntnisse aus dem beruflichen Luftfahrzeugunterhalt einzubringen. Die EASA versprach angesichts der Kritik, noch in diesem Jahr eine «task force» zum Thema «Part-M for General Aviation» zusammenzustellen. Der AeCS wird sich im Interesse der Mitglieder dort erneut einbringen.
Führende Parlamentarier der Kantone Zürich, Aargau, Thurgau und Schaffhausen begründen den nationalen Arbeitskreis Flugverkehr. Sie rufen zum gemeinsamen Engagement auf, um den Konflikt mit Deutschland beizulegen. Die Initiative ergriffen haben Filippo Leutenegger (FDP Zürich), welcher den AFV präsidiert, Esther Egger-Wyss (CVP Aargau), Edith Graf-Litscher (SP Thurgau) und Thomas Hurter (SVP Schaffhausen). Der AFV betont die Wichtigkeit des gemeinsamen Wirtschaftsraumes, von dem Deutsche wie Schweizer profitieren würden. Gegenüber Deutschland bezieht der AFV klar Stellung und lehnt die bestehende einseitige Verordnung gegen die Schweiz als inakzeptabel ab. Allen Forderungen nach einer weiteren Begrenzung der Flugbewegungen über süddeutschem Gebiet will die AFV entgegentreten. Rund 20 Parlamentarier sind dem Arbeitskreis bereits beigetreten.