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Er ist in allem gewöhnlich: nicht besonders schön, nicht besonders intelligent, nicht reich. Er hat gar nichts, wodurch er «aus dem grossen Haufen» heraussticht: keine auffallenden Gaben oder sportlichen Qualitäten, die heute in der Welt so viel gelten.
Unter den Menschen ein «Dutzendmensch» zu sein, ist das Los von vielen. Niemand hält viel von ihm. Man begegnet ihm mit Gleichgültigkeit. In den Fabriken und Betrieben ist man zwar froh, ihn zu haben; aber auch dort ist er nur einer von vielen, eine Nummer.
Vor Gott gibt es keine Dutzendmenschen. Wer zu Ihm kommt, wird dies erfahren. Der gute Hirte geht dem Verlorenen nach, bis Er es findet. Jedes Mal, wenn ein Sünder Buße tut, ist Freude im Himmel. Der gute Hirte ruft seine eigenen Schafe mit Namen. Wer zu seiner Herde gehört, kann sagen: «Auch wenn ich wanderte im Tal des Todesschattens, fürchte ich nichts Übles, denn du bist bei mir» – eine persönliche Erfahrung.
Schon aus der Art und Weise, wie Gott in seinem Buch einzelne der bescheidenen Seinen erwähnt, zeigt, wie Er sie wertschätzt:
- Der Herr beachtete die Witwe, die um Gottes willen zwei Scherflein in den Schatzkasten legte (Mk 12,41-44).
- Dass die Frau in Bethanien kostbares Salböl über das Haupt Jesu goss, freute Ihn so sehr, dass Er die Kunde davon in der ganzen Welt verbreiten liess (Mt 26,6-13).
- Petrus und Johannes waren Fischer wie viele andere, «ungelehrte und ungebildete Leute» (Apg 4,13), aber was waren sie für den, dem sie nachfolgten!
Ermuntert dich das nicht?