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Als Nachkomme von Bestsellern wie "Age of Empires" und "Age of Mythology" muss "Empires" einiges zu bieten haben, um mithalten zu können. Die ausgeklügelten Ressourcen- und Einheitensysteme der Vorgänger sind nur schwer zu übertreffen und ob sie sich in Weltkriegen immer noch bewähren ist fraglich. Falls der Neuling es tatsächlich geschafft hat, erfahrt ihr dies in den folgenden Zeilen.
1. Vorwort
Als Nachkomme von Bestsellern wie „Age of Empires“ und „Age of Mythology“ muss „Empires“ einiges zu bieten haben, um mithalten zu können. Die ausgeklügelten Ressourcen- und Einheitensysteme der Vorgänger sind nur schwer zu übertreffen und ob sie sich in Weltkriegen immer noch bewähren ist fraglich. Falls der Neuling es tatsächlich geschafft hat, erfahrt ihr dies in den folgenden Zeilen.
2. Die Idee
Die Idee ist denkbar einfach, nämlich eine Zwischenstück, um die Lücke zwischen der „alten Zeit“ (Age of Empires II) und der „Zukunft“ (Empire Earth) zu füllen. In Empire Earth wird den Weltkriegen nur ein kleines Kapitel mit kaum neuen Einheiten gegönnt, in „Empires: Die Neuzeit“ stehen die beiden Weltkriege je für eine der fünf Hauptepochen. Duzende von neuen Einheiten sind verfügbar und kaum eine der Einheiten ist wirklich so unnützlich, dass man damit nichts anfangen könnte. Ein grosser Vorteil zur „alten Zeit“ sind die im neuen Teil auftauchenden Luft- und Unterwassereinheiten sowie entsprechende Verteidigungsanlagen, also Luftabwehr-Geschütze und Schlachtschiffe mit Unterwasser-Radar. Eine grosse Herausforderung, die überraschend gut in ein Spiel umgesetzt wurde.
3. Der Spielaufbau
Eine idyllische französische Siedlung im Mittelalter
Der Spielbeginn liegt normalerweise noch in der „alten Zeit“, also im Mittelalter. Mann kann zwischen Frankreich, Korea, China und Grossbritannien wählen, sollte aber schon anfangs beachten, dass nicht alle der vier Mächte zu jeder Grossmacht mutieren können. So haben zum Beispiel die Franzosen lediglich zwei Optionen: Nämlich Frankreich bleiben oder sich dem Dritten Reich, also Deutschland, anzuschliessen. Diese Entscheidung muss vor dem Eintritt in den ersten Weltkrieg gefällt werden und kann weder rückgängig gemacht noch um entschieden werden. Die Neurungen, die vom Mittelalter über das Schiesspulverzeitalter ins Imperiale Zeitalter und in den Weltkriegen auftauchen passen durchaus in die entsprechende Zeit. Ausserdem ist auch das Stärkenverhältnis zwischen den Einheiten realistisch, so hat zum Beispiel ein Schwertkämpfer eine Stärke von 70 und einen mittelalterlichen Lebensenergie-Wert, während ein MG-Schütze des zweiten Weltkriegs dank den fortschrittlichen Technologien seiner Nation mit einem vierfachen Lebensenergie-Wert und einer Stärke von knapp 400 über die Felder rennt. Das einzige was spätestens ab dem ersten Weltkrieg unrealistisch erscheint, sind die vier Ressourcen „Holz“, „Nahrung“, „Gold“ und „Stein“. Schliesslich werden in dieser Zeit Gebäude aus Stahl und Beton gefertigt und den Modellen sieht man dies auch sehr gut an. Ausserdem ist es fraglich, ob jemand aus 150 Holz und 450 Gold einen Kettenpanzer oder aus 1250 Gold eine V2-Rakete fertigen könnte ;-).