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Die Gastgeberinnen sorgten zum sportlichen Auftakt der Sommerspiele für Spektakel und hätte weit mehr als drei Treffer erzielen können. Das Führungstor für Brasilien gelang der Verteidigerin Monica in der 36. Minute mit dem Kopf, Andressa Alves erhöhte nach einer Stunde und der herrlichen Vorarbeit von Andressa und Marta auf 2:0.
Den Schlusspunkt setzte in der 90. Minute Cristiane, die mit ihrem 13. Treffer an Olympischen Spielen ihren Rekord weiter ausbaute. Für einen Rekord sorgte auch Mittelfeldspielerin Formiga, die an ihren sechsten Olympischen Spielen teilnimmt. Die 38-Jährige war bereits 1996 in Atlanta dabei gewesen, als der Frauen-Fussball Aufnahme ins olympische Programm fand.
Im Eröffnungsspiel des Turniers hatte Schweden gegen Südafrika einen knappen, aber verdienten 1:0-Sieg gefeiert. Den Treffer für die Skandinavierinnen, die im Frühjahr im europäischen Qualifikationsturnier unter anderen die Schweiz ausgeschaltet hatten, erzielte die Verteidigerin Nilla Fischer eine Viertelstunde vor Schluss.
Für zwei Rekorde sorgte Kanada beim 2:0 in der Gruppe F gegen Australien. Janine Beckie brachte die WM-Gastgeberinnen von 2015 bereits nach 20 Sekunden in Führung und erzielte damit das schnellste Tor in der olympischen Fussball-Geschichte. Ebenfalls Eintrag in die Statistik fand ihre Landsfrau Shelina Zadorsky, die in der 19. Minute den schnellsten Platzverweis einer Frau bei Olympia kassierte.
(SDA)