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Kürzlich ist mir beim Surfen im Internet eine Werbung für dieses Objekt vor den Mauszeiger gelaufen. Es handelt sich um ein Gadget namens Blink(1), das in einen USB-Port gesteckt werden kann, und das zwei farbige LEDs hat, eine oben, eine unten, die mit einer Computersoftware in beliebigen Farbkombinationen angesteuert werden können. Das Gadget kostet um die 40 Franken und verfügt über ziemlich ausgereifte Software, mit der sich ziemlich viel anfangen lässt. Beispielsweise kann man es per IFTTT (If-This-Then-That) -Rezepte ansteuern, oder man ruft URLs, Dateien oder Skripte auf, um die Farbkombinationen zu bestimmen, überprüft die Mailbox auf eine gewisse Anzahl unglesener Mails oder ob Mails eines bestimmten Absenders eintrudeln oder welche mit bestimmten Betreffzeilen. Man kann aber auch bei niedrigem Batteriestand warnen, bei zu hoher CPU- oder Hauptspeicherbelastung.
In Teil 1 habe ich die Hardware meines Projektes einer fernsteuerbaren Lavalampe beschrieben. In diesem zweiten Teil will ich etwas auf die notwendige Firmware eingehen, also das Programm, das notwendig ist, um dem Picaxe Microcontroller die gewünschte Funktionalität beizubringen.
Es gibt dabei zwei Themenkreise im Auge zu behalten:
- Von der seriellen Schnittstelle müssen die Sollgrössen gelesen werden, also die gewünschten Farbintensitäten der drei Grundfarben Grün, Rot und Blau.
- Diese Sollgrössen müssen in Licht des gewünschten Farbtons und der gewüschten Intensität umgesetzt werden. Sprich, die LEDs müssen zum Leuchten gebracht werden.
Ich wollte mal wieder etwas mit Elektronik basteln und überlegte, eine Lampe zu bauen, die in verschiedenen Farben leuchtet und die von einem Computer programmiert werden kann. Meine Idee ist, das Ding an den Computer anzuschliessen und den Computer dann verschiedene Zustände durch unterschiedliche Farben anzeigen zu lassen. Beispielsweise soll ein laufender Programmbuild während des Compilierens und Testens blau blinken, und nach Abschluss des Buildvorganges soll die Lampe grün leuchten, wenn alles funktioniert hat, und rot leuchten, wenn es Probleme gab.
Ich habe die nebenstehende Lavalampe gefunden, die mit einer farbigen LED ausgerüstet ist, die von sich aus andauernd die Farbe ändert, und die mit einem USB-Anschlusskabel versehen ist, über das sie Strom von einem Computer erhält.
Wie man sieht, hat es seit zwei Jahren keine Postings mehr gegeben auf diesem Blog. Es ist nicht so, dass ich nichts mehr publiziere. Aber meine Aktivitäten haben sich woandershin verlagert.
- Politisches – wann immer ich interessante und wichtige englischsprachige politische Traktate finde – und gerade auf Facebook finde ich sehr viele – dann übersetze ich sie auf Deutsch und veröffentliche sie auf diesem Blog. Meine Themenbereiche sind der Islam und der Israel/Palästina-Konflikt.
- Facebook – hier findet sich lustiges und bemerkenswertes
- Islamkritik / Antisemitisches unter die Lupe genommen – auf dieser Facebookseite poste ich links auf meine politischen Übersetzungen, aber auch weitere Dinge zum Thema, die mir über den Weg laufen.
Kürzlich wurde ich zum Verursacher einer Ölspur auf der Europabrücke in Zürich. Das ist die grosse Brücke über das Limmattal zwischen Altstetten und Höngg, die westlichste der drei grossen, eisenbahnüberquerenden Brücken im Limmattal. Lies hier die Geschichte dazu.
Unsere Chefassistentin fragte im Sommer mal in der Belegschaft rum, ob jemand Interesse hätte an erstklassigem Olivenöl. Ein ehemaliger Mitarbeiter sei jetzt Olivenbauer in Griechenland und liefere gerne von seinem besten Öl an die früheren Kollegen. Die Idee gefiel mir, und ich bestellt fünf Liter davon. Dieses wurde ein paar Wochen später in einem Karton, der einen Plastiksack gefüllt mit dem Öl enthielt, geliefert. Das Geld hatte ich grade nicht dabei, die 80 Franken wollte ich in der darauffolgenden Woche bezahlen.
In diesem Sommer bin ich fast immer mit dem Velo zur Arbeit gefahren. Bei schlechtem Wetter auch mal mit dem Bus. An diesem Tag war aber schönes Wetter, und so schnallte ich nach getaner Arbeit den Olivenölkarton auf dem Gepäckträger meines Velos fest. Das ging ganz gut, der Karton hatte eine gute Grösse und die Gepäckträgerklappe drückte ziemlich gut gegen den Karton und hielt ihn gut fest, so dass ich mir keine Sorgen machte, dass das Ding herunterfallen könnte. Also machte ich mich guter Dinge auf den Weg.
Mein Heimweg führt mich von Altstetten über die Europabrücke hinüber nach Höngg. Die Europabrücke ist gut für Autos, Velos und Fussgänger vorbereitet, sie verfügt nämlich jeweils aussen über eine gute Rad-und-Fussgängerspur, die breit genug ist, sodass es keine Probleme gibt. Kurz vor der Mitte der Brücke gibt es zwei Ab- und Auffahrten. Da geht der Radweg kurz die paar Zentimeter runter auf Fahrbahnhöhe und dahinter wieder hoch auf Trottoirhöhe. Bei der zweiten Auffahrt passierte es.
Dieser junge Mann beeindruckt mich ganz schön:
Das Konzert in der Bar-O-Nessa in Lenzburg ist leider schon etwas her (6.9.2013). Trotzdem hier noch eine Kostprobe vom Talent von Daniela und Michael, meiner Nichte und meinem Neffen:
Im Kontext der öffentlichen Ankündigung der königlichen Begnadigung des spanischen Kriminellen, der für die Vergewaltigung von 11 marokkanischen Kindern verurteilt wurde, und nach Prüfung der Angelegenheit aus globaler Perspektive durch das Forum Freies Denken, hat letzteres dem marokkanischen Volk und allen Menschen folgende Erklärung abzugeben:
Es unterstützt alle Familien der Opfer und aller Marokkaner, und vereinigt sich mit allen freien Stimmen, die dieses Begnadigung verurteilt haben, und betrachtet diese als Beleidigung für die Würde der marokkanischen Bürger.
Das Forum Freies Denken ruft ausserdem alle dazu auf, ihre moralische und politische Verantwortung wahrzunehmen, und verurteilt die Erklärungen der “islamistischen” Regierung, die eine falsche Entscheidung zu rechtfertigen sucht, indem sie mit schwachen Ausreden die Beleidigung der Gefühle der Marokkaner noch vertieft, etwa “nationale Interessen” und “diplomatische Notwendigkeiten”.
Das Forum verurteilt entschieden die rigorose Unterdrückung der Demonstranten, die ihre Ablehnung der erwähnten Begnadigung auf die Strasse trugen, welche gegen alle nationalen und internationalen Verträge und Gesetze verstösst, die die Meinungsäusserungsfreiheit und die freie Meinungsbildung garantieren.
N.B. Es ist beachtenswert, dass das Forum Freies Denken eine zivile Organisation ist, die von marokkanischen Akademikern, Intellektuellen, Künstlern, Schriftstellern, Professoren, Journalisten, Menschenrechtsaktivisten und Anwälten gegründet wurde, um Bevormundung und Autoritarismus in jeder Form entgegenzutreten.
Quelle: Kacem El Ghazzali
Wer mit sich selbst nicht im Frieden lebt, kann nicht lieben – wer liebt, kann nicht streiten.
Für die Liebe und um die Liebe muss man kämpfen. Wer Kampf mit Streit verwechselt, findet keine Liebe, keinen Frieden.
So lange, wie auf dieser Welt um Liebe gestritten wird, kann es keinen Frieden geben.
Ohne Liebe ist der Mensch leer. Leere Menschen streiten. Füllt die Menschen mit Liebe, dann müsst ihr um den Frieden nicht mehr bangen!
— Fredy Kradolfer; www.friedensjournalismus.ch
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