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Was ist Craniosacraltherapie:
Die beiden Pole Schädel (Cranium) und Kreuzbein (Sacrum) bilden mit dem Gehirn und mit den Membranen eine Einheit in welcher die Gehirnflüssigkeit rhythmisch pulsiert. Dieser Rhythmus überträgt sich über die Wirbelsäule auf den ganzen Körper. Mit subtilen, manuellen Techniken und vertiefter Aufmerksamkeit werden Spannungen im Gewebe gelöst. die Selbstheilungskräfte unterstützt und die Körperwahrnehmung, Gesundheit und Entwicklung des Menschen gefördert. Veränderungen in diesem System geben die nötigen Hinweise für eine individuelle Behandlung bei folgenden Symthomen:
- stressbedingte Beschwerden
- Schleuder-, Sturz- und Stauchtrauma
- Kopfschmerzen und Migräne
- Ischiasbeschwerde
- Wirbelsäulen-, Gelenks- und Muskelbeschwerden
- Tinnitus (Ohrgeräusch)
- Sinusitis (Nasen- und Nebenhöhlenentzündung)
- Nach dem Zahnarzt
- Depressionen,
- Burnout
- Asthma
- Schwindel
- Unterstützung in belastenden Lebenssituationen
- Regulation für den Bewegungsapparat und Nervensystem
- Schlafproblemen u.v.m.
Geschichte Craniosacraltherapie:
Der Amerikaner Dr. William Garner Sutherland war 1900 ein Student in der „American school of Osteopathie die vom Mediziner Dr. Adrew Tayler Still, Gründer der Osteopathie, eröffnet wurde.
Er fing an Anfangs des 20. Jahrhunderts die Schädelknochen und deren Nähte zu erkunden. Sein Augenmerk richtete sich besonders auf die Flügel des Keilbeins und des Schläfenbeins, wie Kiemen eines Fisches, welche für ihn ein Hinweis ergab für eine Gelenksmobilität. Einen beweglichen- und gelenkigen Mechanismus für Atmung.
Durch viele Selbstversuche und Forschungen fand er eine Verbindung und Bewegung der Schädelknochen und dem Kreuzbein heraus. Er erspührte ein feines Pulsieren entlang der Wirbelsäule, etwas langsamer als der Herzschlag. Er entdeckte eine Kraft, welche die rhythmischen Bewegungen der Gehirnflüssigkeit in Gang setzt und benannte es einen Primären Atemmechanismus oder Lebensatem, ein Zündfunke der das System in Bewegung setzt.
Anfang der 70er Jahre interessierte sich der Arzt und Osteopath Dr. John Upledger für das Craniosacrale System. Bei einer Wirbelsäulenoperation sah er erstmals die rhythmischen Bewegungen des Gewebes, welche das Rückenmark umhüllen. Dieser Rhythmus ist die Gehirnflüssigkeit (Liquor) welche 6 – 12-mal pro Minute im Körper ertastet werden kann. Das Einwirken des faszialen Bindegewebes auf das meningale System.
Das Interesse, seine Untersuchungen im Craniosacralen System weiter zu entdecken, brachte die Aufmerksamkeit der emotionalen Prozesse in die Craniosacral Therapie ein.