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Das subjektiv beeinflussbare und wahrgenommene Glück in einer Definition als objektive Sache zu beschreiben ist schier unmöglich. Doch versuchten bereits in der Antike Menschen das "Glück" und seine Hintergründe zu erfassen.
So schrieb beispielsweise Aristoteles ein Buch, das sich mit der Glückseligkeit beschäftigt, die "Eudaimonia". In dieser schrieb er: Glückseligkeit ist "das vollkommene und selbstgenügsame Gut und das Endziel des (menschlichen) Handelns." Zuvor behauptete Platon, dass der Mensch nur glücklich sein kann, wenn die drei Teile der menschlichen Seele, Vernunft, Wille und Begehren im Gleichgewicht sind.
Heute vertritt man im Allgemeinen die Ansicht, dass man selbst "seines Glückes Schmied" ist und das Glück das Zusammenspiel von bewusst getroffenen Entscheidungen und Zufällen ist.