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Um in die eigenwillige Klangwelten der Protagonisten eintauchen zu können, begleiten wir die Musiker und Musikerinnen auf ihrer Suche nach neuen Klängen und bei der Entwicklung ihrer neuen Instrumente: Wenn Bruno Spoerri aus Zürich mit und an seinem Computer experimentiert und neue Klänge zu generieren versucht; wenn er mit melodiösen Klängen die Schleifgeräusche des tanzenden Eiskunstläufers auf dem Eisfeld zu Musik verwebt; wenn Stefan Heuss in seiner Werkstatt in Dietikon Salatbesteck zu einem Instrument umbaut; wenn die Bubble Beatz aus St. Gallen ihr Schlagzeug mit Metall- und Schrott-Teilen erweitern, bis es sehr eigenwillig tönt. Wir begleiten den Schlagzeuger Julian Sartorius aus Bern, wenn er mit seinen Stöcken in der Natur auf Gras oder Blech einschlägt, oder wenn er mit seinen Stöcken dem Wasserballet unter Wasser nachspürt und einen Unterwasser-Rhythmus zu kreieren versucht. Ebenso lauschen wir Klängen in Stadt und Natur nach und orchestrieren die Geräusche bis sich uns die alltägliche Klangwelt neu eröffnet: Ist es unter Wasser still, wenn die Sonnenstrahlen auf der Oberfläche glitzern? Wie hört sich der von unten aufgezeichnete Ton an, wenn Steine übers Wasser flitzen? Wie tönt es, wenn Sartorius das Wasser mit seinen Stöcken zerteilt, wenn er unter Wasser Strudel erzeugt und wenn er den Rhythmus des elegante Tanzbewegungen aufführenden Wasserballets aufnimmt? Und wenn es fast unerträglich still ist – was hören wir dann? Das Räuspern der anderen Zuschauer im Kinosaal? Den Strassenlärm von draussen? Das eigene Atmen? Das Husten von nebenan? Melody of noise.