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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2013.01035 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Wyler Urteil vom 13. November 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Susanne Friedauer Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Der 1963 geborene X.___ meldete sich am 1 7. Dezember 2001 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/9). Nach Vornahme medizinischer und erwerblicher Abklärungen sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vo m 21. Februar 2003 bei einem Invaliditätsgrad von 44 % mit Wirkung ab 1. Oktober 2001 eine halbe (H ärtefall-)Rente zu ( Urk. 7/26). Ein im Juni 200 5 eingeleitetes Revisionsverfahren (Fragebogen vom 6. Juni/15. Juli 200 5, Urk. 7/30) wurde mit Mitteilung 2 2. November 2005 unter Feststellung eines unveränderten Invaliditätsgrades abgeschlossen ( Urk. 7/38). 1.2 Im September 2009 leitete die IV-Stelle wiederum ein Revisionsverfahren ein. Der Versicherte teilte der IV-Stelle dabei mit, dass sich sein Gesundheitszustand verschlechtert habe (Fragebogen vom 9./ 1 0. September 2009, Urk. 7/49). Nach Vornahme erwerblicher und medizinischer Abklärungen (Bericht e von Dr. med. Y.___, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, vom 4. Januar 2010, Urk. 7/57, und von Dr. med. Z.___, Oberarzt des Psychiatriezentrums A.___, vom 2 8. Januar 2010, Urk. 7/58 ; Arbeitgeberbericht der Schulgemeinde B.___ vom 3 0. Juni 2010, Urk. 7/68, sowie Haushaltsabklärungsbericht vom 2 6. November 2010, Urk. 7/72 ) lehnte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 5. März 2011 eine Erhöhung der Rente ab ( Urk. 7/84). Hiergegen erhob der Versicherte am 13./1 4. April 2011 Beschwerde und bean tragte, es sei ihm mindestens eine Dreiv iertelsrente auszurichten (Urk. 7/85/3-6). Nachdem die IV-Stelle mit Beschwerdeantwort vom 1 6. Mai 2011 ( Urk. 7/87) die Rückweisung der Sache zur ergänzenden medizinischen Abklärung bean tragt und der Versicherte sich hiermit einverstanden erklärte hatte, wurde mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 1 7. November 2011 die Beschwerde in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 1 5. März 2011 auf gehoben und die Sache zur weiteren medizinischen Abklärung an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde ( Urk. 7/102). 1.3 Mit Verfügung vom 1 4. Mai 2012 sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Oktober 2011 eine Hilflosenentschädigung für eine Hilflosigkeit leichten Gr ades zu ( Urk. 7/114). 1.4 In Nachachtung des Urteil s vom 1 7. November 2011 holte die IV-Stelle einen Bericht von Dr. Y.___ (Bericht vom 2 9. April 2012, Ur. 7/1 1 3 ) und einen Bericht von Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, und lic. phil. D.___ (Bericht vom 1 0. August 2012, Urk. 7/118) ein und gab bei Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Psychi atrie und Psychotherapie, ein Gutachten in Auftrag (Mitteilung vom 26. September 2012, Urk. 7/120), welches am 2 6. November 2012 erstattet wurde ( Urk. 7/123). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 5. April 2013, Urk. 7/126, und Einwand vom 2. Mai 2013, Urk. 7/129) lehnte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 7. Oktober 2013 eine Erhöhung der Invalidenrente des Versicherten ab ( Urk. 2). 2. Hiergegen erhob der Versicherte am 1 4. November 2013 Beschwerde und bean tragte sinngemäss die Erhöhung seiner Invalidenrente ( Urk. 1). Die Beschwerde gegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 3 0. Dezember 2013, es sei festzustellen, dass d er Beschwerdeführer keinen Rentenanspruch habe ( reforma tio in peius, Urk. 6). Nachdem der Beschwerdeführer mit Replik vom 2. Mai 2014 an seinen Anträgen festgehalten hatte ( Urk. 12), verzichtete die Beschwer degegnerin am 2 0. Mai 2014 auf das E rstatten einer Duplik ( Urk. 15), was dem Beschwerdeführer am 2 1. Mai 2014 mitgeteilt wurde ( Urk. 16). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 1 7. Oktober 2013 ( Urk. 2) davon aus, dass er Beschwerdeführer im Gesundheitsfall zu 80 % erwerbstätig und zu 20 % im Aufgabenbereich Haushalt tätig wäre. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei der Beschwerdeführer zu 50 % arbeitsfä hig. Im Aufgabenbereich Haushalt sei er zu 29 % eingeschränkt. Insgesamt resultiere so ein Invaliditätsgrad von gerundet 44 %. Zur Begründung ihres Antrags auf Feststellung, dass der Beschwerdeführer kei nen Rentenanspruch habe, erklärte die Beschwerdegegnerin in der Beschwerde antwort vom 3 0. Dezember 2013 ( Urk. 6), die ursprüngliche Rentenzusprache sei zweifellos unrichtig gewesen, da der Sachverhalt unvollständig abgeklärt wor den sei. Aus dem im aktuellen Revisionsverfahren eingeholten Gutachten von Dr. E.___ vom 2 6. November 2012 gehe kein dauerhafter G e sundhei t sschaden hervor. Die diagnostizierte rezidivierende depressive Störung sei gegenwärtig remittiert. Eine Verdachtsdiagnose, wie sie Dr. E.___ betreffend Persönlich keitsstörung gestellt habe, stelle kein invalidenversicherungsrechtlicher Gesundheitsschaden dar. Die Berichte der behandelnden Ärzte Dr. C.___ und lic. phil. D.___ vermöchten an diese r Einschätzung nichts zu ändern. 1.2 Der Beschwerdeführer lässt zur Begründ ung seines Rentenerhöhungsantrages im Wesentlichen vorbringen ( Urk. 1 und Urk. 12), die Beschwerdegegnerin sei bei der ursprünglichen Rentenzusprache davon ausgegangen, dass er im Gesund heitsfall zu 80 % erwerbstätig und zu 20 % im Aufgabenbereich Haushalt tätig wäre. Zum damaligen Zeitpunkt sei sein Sohn erst 10-jährig und er über eine lange Zeit alleinerziehend gewesen. Zwischenzeitlich sei sein Sohn 22-jährig, weshalb er keiner Betreuung mehr bedürfe. Erziehungspflichten sprächen folg lich nicht gegen die Ausübung einer vollen Erwerbstätigkeit. Überdies habe er bis April 1997 in einem vollen Pensum gearbeitet. Es möge zwar zutreffen, dass er anlässlich der Haushaltsabklärung vom 2 6. November 2010 bestätigt habe, bei guter Gesundheit würde er in einem Pensum von 80 % arbeiten, da er so genügend Zeit für den Haushalt und die Arbeit habe. Anlässlich dieser Abklä rung habe sich jedoch gezeigt, dass er mit der Haushaltsführung überfordert sei. Es erstaune daher wenig, dass er gegenüber der Abklärungsperson ausgeführt habe, er könne nur 80 % arbeiten, damit er genügend Zeit für den Haushalt habe. Daraus könne und dürfe aber nicht geschlossen werden, er habe verstan de n, dass sich die Frage auf die Hypothese beziehe, welches Pensum er bei guter Gesundheit ausüben würde. Das Valideneinkommen sei anhand seines hypothetischen Einkommens als Leh rer zu bestimmen, was im Kanton Zürich im Jahr 2013 einem Einkommen von Fr. 122‘723. -- entspreche. Wenn auf die Tabe llenlöhne abgestellt würde, erg ä be sich für das Jahr 2012 ein Valideneinkommen von Fr. 108‘283.--. Selbst wenn von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen würde, ergäbe sich bei dem von der Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung angenommenen Invalideneinkommen von Fr. 31‘235.-- ein Invaliditätsgrad von 71 %. Tatsäch lich sei jedoch in Übereinstimmung mit den behandelnden Ärzten von einer Arbeitsfähigkeit von nicht mehr als 30 % auszugehen. Im Übrigen bestritt er das Vorliegen eines Wiedererwägungsgrundes ( Urk. 12). 2. 2.1 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfah ren sind grund sätzlich nur Rechts verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beur teilen, zu denen die zuständige Verwaltungs behörde vorgän gig verbindlich in Form einer Verfü gung beziehungsweise eines Einspracheentscheids Stellung genom men hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den beschwerdewei se weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sach urteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid er gangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a). 2.2 Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Rechtmässigkeit der Verfügung vom 1 7. Oktober 2013 ( Urk. 2). In dieser Verfügung hat die Beschwerdegegnerin einzig über das Rentenerhöhungsgesuch des Beschwerdeführers befunden. Eine Ausdehnung des Anfechtungsgegenstandes im Sinne des von der Beschwerde gegnerin in ihrer Beschwerdeantwort vom 3 0. Dezember 2013 ( Urk. 6) gestellten Antrages, dass die Verfügung vom 2 1. Februar 2003, mit welcher dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab Oktober 2001 eine halbe (Härtefall - )Rente zugesprochen worden war ( Urk. 7/26), zweifellos unrichtig gewesen und deshalb die halbe Rente für die Zukunft aufzuheben sei, entzieht sich zum vornherein der Beurteilungsbefugnis des Gerichts. Dies würde auf eine Wiedererwägung der formell rechtskräftigen Verfügung vom 2 1. Februar 2003 mit Wirkung für die Zukunft hinauslaufen, wozu das Gericht nicht befugt ist. Dem Antrag der Beschwerdegegnerin, im Rahmen einer anzudrohenden reformatio in peius sei die laufende halbe (Härtefall)Rente aufzuheben, kann demnach nicht gefolgt werden (vgl. ZAK 1985 58 ; vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_762/2013 vom 2 4. Juni 2014, E. 4.2 mit Hinweisen ). 3. 3.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). 3.2 Gemäss Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) haben Versicherte Anspruch auf eine ganze R ente, wenn sie mindestens zu 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 %, oder auf eine Viertelsrente, wenn sie min destens zu 40 % invalid sind. 3. 3 3.3.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 3. 3.2 Bei nichterwerbstätigen Versicherten, die im Aufgabenbereich tätig sind und denen eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, wird für die Bemes sung der Invalidität in Abweichung von Art. 16 ATSG darauf abgestellt, in wel chem Masse sie unfähig sind, sich im Aufgabenbereich zu betätigen. Art. 7 Abs. 2 ATSG ist sinngemäss anwendbar ( Art. 28a Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 3 ATSG; spezifische Methode; statt vieler BGE 130 V 97 E. 3.3.1). Als Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Versicherten gelten insbesondere die übliche Tätigkeit im Haushalt, die Erziehung der Kinder sowie gemeinnüt zige und künstlerische Tätigkeiten ( Art. 27 der Verordnung über die Invalidenver sicherung, IVV). 3. 3.3 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Addierung der in bei den Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. BGE 134 V 9). 3. 4 Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe richtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 4. 4.1 Bei der ursprünglichen Rentenzusprache und im Rahmen des mit Mitteilung vom 2 2. November 2005 abgeschlossenen Revisionsverfahrens qualifizierte die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer im Gesundheitsfall zu 80 % erwerbstätig und zu 20 % im Aufgabenbereich Haushalt tätig (Begründung der Verfügung vom 2 1. Februar 2003, Urk. 7/ 2 0, Urk. 7/38 ). Aus medizinischer Sicht ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dass dem Beschwerdeführer die Täti gkeit als Journalist noch zu 50 % zumutbar sei. 4.2 4.2.1 Im aktuellen Revisionsverfahren nannte Dr. Y.___ mit Bericht vom 4. Januar 2010 ( Urk. 7/57) als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfä higkeit eine depressive Entwicklung und einen Verdacht auf ADS. Der Gesund heitszustand des Beschwerdeführers sei stationär. Betreffend Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers verwies Dr. Y.___ auf den behandelnden Psy chiater. 4. 2. 2 Dr. Z.___ diagnostizierte mit Bericht vom 2 8. Januar 2010 ( Urk. 7/58) mit Aus wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (1) eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0) und (2) einen Verdacht auf ADS. Der Beschwerdeführer sei vom 3. bis 1 6. A ugust 2009 zu 100 % und vom 17. August bis 1 4. Oktober 2009 zu 75 % arbeitsunfähig gewesen. Seither sei er wieder maximal zu 50 % arbeitsfähig, bezogen auf ein 100 % Pensum. Ideal für den Beschwerdeführer wäre ein Arbeitsprofil ohne Belastungsspitzen, ohne Arbeiten, die über längere Zeit geplant werden müssten, und ohne monotone Arbeit, da dies sehr rasch zu Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen führ e. Ob sich dabei die Arbeitsfähigkeit über 50 % erhöhen würde, bleibe jedoch fraglich. 4. 2. 3 Dr. C.___ berichtete der Beschwerdegegnerin am 1 7. Dezember 2011 betreffend die vom Beschwerdeführer beantragte Hilflosenentschädigung ( Urk. 7/103). Er nannte dabei als Diagnose eine rezidivierende depressive Störung (ICD-10 F33.4) mit anhaltender familiärer Belastungssituation, selbstunsichere Persön lichkeitszüge und ADS. Die bisherige Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer momentan bis maximal 30 % zumutbar, wobei er eine leichtgradig verminder t e Leistungsfähigkeit bezüglich Effizienz und Arbeitstempo habe. 4. 2. 4 Vom 9. Februar bis 1 6. März 2011 war der Beschwerdeführer in der Klinik F.___ hospitalisiert. Mit Austrittsbericht vom 1 7. März 2011 nannten die berichtenden Ärzte als Diagnosen ( Urk. 7/113/3-6) : - p sychophysi s cher Erschöpfungszustand (ICD-10 Z73.0) - undifferenzierte Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0) - Rückenschmerzen - Schlafstörungen - depressive Störung (ICD-10 F33.1) - ADS - m ittelschweres obstruktives Schlafapnoe-Syndrom mit - k onsekutivem gastroösophagealem Reflux - anamnestischer refluxassoziierter vocal cord dysfunction - Status nach Aortenisthmusstenosenresektion (1967) - bikuspide fibrosierte Aortenklappe mit - m ittelschwerer Aorteninsuffi zienz bei normaler Auswurffrakt ion - d ilatierter Aor t a ascendens und Sinusportion - Verdacht auf bullöse s Pemphigoid linker Oberschenkel - a ktuell umschriebene Blasenbildung am linken Oberschenkel Der Beschwerdeführer sei seit dem 9. Februar und noch bis 3 0. März 2011 zu 100 % arbeitsunfähig. Die Weiterbeurteilung der Arbeitsfähigkeit solle durch den nachbehandelnden Arzt geschehen. Für den Wiedereintritt in den Arbeits prozess würden sie eine stufenweise Wiedereingliederung, begi nnend mit 30 bis 50 % empfehlen. 4. 2. 5 Dr. C.___ und lic. phil. D.___ nannten mit Bericht vom 1 0. August 2012 ( Urk. 7/118) als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - r ezidivierende depressive Störung, gegenwärtig teilweise remittiert (ICD-10 F33.4) mit/bei - Persönlichkeit mit ängstlich vermeidenden Zügen - ADS - anhaltende familiäre Belastungen Aktuell und bis auf Weiteres bestehe eine Arbeitsfähigkeit von nicht mehr als 30 %. Unter der nach wie vor relativ umfangreichen therapeutischen Unterstüt zung sei die Arbeitsfähigkeit von 25 % nun seit längerer Zeit wieder stabil. 4. 2. 6 Dr. E.___ diagnostizierte mit Gutachten vom 2 6. November 2012 ( Urk. 7/123) mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - r ezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F33.4) - Verdacht auf ängstliche Persönlichkeitsst örung (ICD-10 F60.5) Der Beschwerdeführer sei in der angestammten und in anderen (adaptierten) Tätigkeiten zu 50 % arbeitsfähig. Es sei von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit seit Sommer 2009, zumindest aber seit dem 3 0. November 2009 ( Revisionszeit punkt ) auszugehen. Unter konsequenter Weiterführung der etablierten Mass nahmen sei mit der Erhaltung der 50%igen Arbeitsfähigkeit zu rechnen. Eine Verbesserung sei nicht mehr zu erwarten. Nicht geeignet sei der Beschwerde führer für Tätigkeiten mit sehr hohen Anforderungen an die psychische Belast barkeit und Konzentrationsdauer (wie beispielsweise eine sehr enge Teamarbeit). 5. 5.1 Dr. E.___ erklärt e in seinem Gutachten vom 2 6. November 2012 ( Urk. 7/123), die Kindheit des Beschwerdeführers sei durch eine reduzierte körperliche Leis tungsfähigkeit aufgrund eines dreifachen Herzfehlers geprägt gewesen. Dies hab e zur Bildung einer Persönlichkeit mit ängstlich-abhängigen Zügen geführt. Trotz der reduzierten körperlichen Leist u ngsfähigkeit sei der Beschwerdeführer regelrecht eingeschult worden und währe nd der fünfjährigen Primarschul e habe er häufig Noten zwischen 5 und 6 erreicht. Damit könne bei ihm ganz klar eine Intelligenzminderung sowie auch ein ADS ausgeschlossen werden. Seine schu lische Leistung habe ab dem 1 3. Lebensjahr nachgelassen, was aber seines Erachtens ga nz klar nicht auf ein ADS, sondern auf die Akzentuierung ängst lich-abhängiger Persönlichkeitszüge bzw. Ängstlichkeit zurückzuführen sei. Der Beschwerdeführer habe trotz der Akzentuierung der Ängstlichkeit mit therapeu tisch-psychologischer Unterstützung die Kantonsschule sowie die P ädagogische Hochschule abschliessen kön nen. Dies spreche ebenfalls gegen das Vorliegen eines ADS. An der Pädagogischen Hochschule habe der Beschwerdeführer die unterrichtspraktischen Prüfungen wiederholen müssen, was auf die Akzentuie rung seiner Ängste und den Ausbruch einer milderen Form der ängstlich-abhängigen Persönlichkeitsstörung zurückzuführen sei. Die Entwicklung der Persönlichkeitsstörung sei auf mögliche genetische Prädispositionen (seine Geschwister leiden unter psychischen Problemen mit Krankheitswert, die Eltern jedoch nicht) und auf die Kindheitsereignisse mit Herzkrankheit und Entwick lung einer symbiotischen Beziehung zur Mutter zurückzuführen. Im Erwachse nenalter habe der Beschwerdeführer ein anhaltendes Verhalten, geprägt durch übermässige Sorgen, Anspannungen, Besorgtheit und Überempfindlichkeit gegenüber Ablehnung und Kritik gezeigt. A ufgrund seiner Persönlichkeitsdefi zite leide er unter anhaltender reduzierter Belastbarkeit, die in belastenden Lebenssituationen immer wieder zu depressiven Dekompensationen geführt habe. Es sei ihm deshalb im Erwachsen en alter nie gelungen, über längere Zeit eine volle Arbeitsleistung zu erbringen. Der Beschwerdeführer stehe seit dem frühen Pubertätsalter in mehr oder weniger regelmässiger psychiatrisch-psy chotherapeutischer Behandlung. Durch diese Therapien hätten eine schwere psychische D ekompensation verhindert sowie seine sozialen Kompetenzen gefördert werden können. Die aktuelle 50%ige Arbeitsunfähigkeit sei auf die reduzierte psychische Belastbarkeit im Rahmen der ängstlichen Persönlichkeits störung, reduzierte geistige Flexibilität im Rahmen der formalen Denkstörun gen, störungsbedingte Vermeidungshaltung, störungsbedingte reduzierte Kon zentrationsdauer und störungsbedingte rasche Ermüdbarkeit zurückzuführen. Es sei von einer Teilchronifizierung des psychischen Leidens auszugehen, und damit sei eine Verbesserung der aktuellen 50%igen Arbeitsfähigkeit nicht mehr zu erwarten. Allerdings sei unter regelmässigen therapeutischen Massnahmen von der Erhaltung der verbleibenden 50%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen. Der Beschwerdeführer selbst fühle sich höchstens zu 25 % arbeitsfähig. Diese Ein schätzung der eigenen Leistungsfähigkeit sei teilweise auf die angstbedingte Vermeidungshaltung und nicht auf die effektive Leistungsfähigkeit zurückzu führen. Zur Frage, ob sich der Grad der Arbeitsunfähigkeit seit der letzten Rentenrevi sion verändert oder der Gesundheitszustand seit der Rentenzusprache massge blich verschlechtert habe, führte Dr. E.___ aus, der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers habe sich seit Sommer 2009 verschlechtert. Es sei einerseits zur intermittierenden Verschlechterung der depressiven Symptomatik sowie Dekompensation der ängstlichen Persönlichkeitsstörung gekommen. Die Ver schlechterung der Arbeitsfähigkeit sei aber vordergründig auf die Dekompensa tion der Persönlichkeitsstörung zurückzuführen. Seit Sommer 2009, zumindest seit dem 3 0. November 2009 (Revisionszeitpunkt) sei von einer anhaltenden 50%igen Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeiten auszugehen. Stellungneh mend zu früheren ärztlichen Einschätzungen diskutierte der Gutachter aus schliesslich die unterschiedliche Diagnostik und begründete, weshalb er das Vorliegen einer ADS ausschliesse. 5.2 5.2.1 Diese Ausführungen von Dr. E.___ zum Gesundheitszustand des Beschwerde führers und seine n Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sin d schlüssig. Da das Gutachten von Dr. E.___ für die streitigen Belange umfassend ist, auf al l seitigen Untersuchungen beruht - so berücksichtigte er neben dem Gespräch mit dem Beschwerdeführer auch testpsychologische Befunde ( Urk. 7/123/9-1 0) -, die gekla gten Beschwerden berücksichtigt und in Kenntnis der Vorakten (Anam nese) abgegeben wurde, bildet es eine rechtsgenügende Grundlage für die Beurteilung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers (vgl. E. 3.4 ). 5.2.2 Dr. Y.___ äusserte sich im Bericht vom 4. Januar 2010 (E. 4.2.1) nicht zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers, sondern verwies auf den behan delnden Psychiater. Sein Bericht stellt daher die Einschätzung der Arbeitsfähig keit durch Dr. E.___ nicht in Frage. 5. 2.3 Dr. Z.___ attestierte dem Beschwerdeführer mit Bericht vom 2 8. Januar 2010 (E. 4.2.2) wie Dr. E.___ in seinem Gutachten vom 2 6. November 2012 eine maximal 50%ige Arbeitsfähigkeit. Dr. Z.___ ging dabei wie Dr. E.___ davon aus, dass das Konzentrationsvermögen, die Anpassungsfähigkeit und die Belast barkeit des Beschwerdeführers eingeschränkt seien ( Urk. 7/58/4 +6 ). Die Ein schätzung von Dr. Z.___ steht daher im Wesentlichen in Übereinstimmung mit derjenigen von Dr. E.___. 5. 2.4 Dr. C.___ attestierte dem Beschwerdeführer sowohl in dem von ihm all eine unterzeichneten Bericht vom 17. Dezember 2011 (E. 4.2.3) als auch im von lic. phil. D.___ mitunterzeichneten Bericht vom 1 0. August 2012 (E. 4.2.5) eine Arbeitsfähigkeit von nicht mehr als 30 %. Er n annte dabei in beiden Berichten als Diagnose unter anderem eine ADS. Dr. E.___ legt e in seinem Gutachten vom 2 6. November 2012 jedoch in schlüssiger Weise dar, weshalb er diese Diagnose nicht stellen konnte (vgl. E. 5.1). Dr. C.___ führt e zudem im Zusammenhang mit den Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit auch eine familiäre Belastungssituation an. Er erklärt e jedoch nicht, inwieweit die Arbeitsfähigkeit unabhängig von dieser familiäre n Belastungssituation ein geschränkt wäre. Dies wäre für die Nachvollziehbarkeit seiner Berichte jedoch erforderlich, sind psychosoziale Belastungssituationen doch invalidenversiche rungsrechtlich grundsätzlich nicht relevan t (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2), jedenfalls soweit sie nicht zu einer anhaltenden, von der Belastungssituation abgrenzbaren gesund heitlichen Störung führen. Die aufgrund der Gesundheitsstörung bestehende anhaltend reduzierte Belastbarkeit hat Dr. E.___ in seinem Gutachten jedoch gewürdigt und diese floss in seine Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit ein. Nach dem Gesagten vermögen die Berichte von Dr. C.___ die Einschätzung von Dr. E.___ nicht in Frage zu stellen. 5. 2.5 Die Ärzte der Klinik F.___ attestierten dem Beschwerdeführer mit Austrittsbericht vom 1 7. März 2011 (E. 4.2.4) für die Zeit des stationären Auf enthaltes und für zwei Wochen danach eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Für den Wiedereinstieg empfahlen sie eine stufenweise Wiedereingliederung begin nend mit 30 bis 50 %. Da somit die Ärzte der Klinik F.___ selbst für die Zeit der Wiedereingliederung eine Arbeitsfähigkeit von 50 % für möglich hielten, geht aus ihrem Bericht zumindest nicht eine andauernde Arbeitsunfä higkeit von mehr als 50 % hervor. Die zwischenzeitliche 100%ige Arbeitsunfä higkeit war nicht von Dauer und hatte daher keinen Einfluss auf den Renten anspruch des Beschwerdeführers (vgl. Art. 88a Abs. 2 IVV). 5.3 Wohl begründet Dr. E.___ eine im Sommer 2009, spätestens seit 3 0. November 2009 vorliegende Verschlechterung des Gesundheitszustandes, insbesondere der Auswirkungen der ängstlichen Persönlichkeitsstörung auf die Leistungsfähigkeit; seine Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit stellt jedoch im Ergebnis keine Verminderung der Leistungsfähigkeit im Vergleich zum Zeit punkt der Rentenzusprache dar. Damals ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dass dem Beschwerdeführer die vormals ausgeübte Tätigkeit als Journalist zu einem Pensum von 50 % weiterhin zumutbar sei ( Urk. 13/20). Da der damals behandelnde Psychiater keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit machen wollte (vgl. Urk. 13/2/5), stellte die Beschwerdegegnerin nach Lage der Akten massgeblich auf die Beurteilung von Dr. Y.___ vom 1 0. Oktober 2001 bzw. 6. Februar 2002 ab, wonach der Beschwerdeführer infolge Depression während 20 Stunden pro Woche arbeitsfähig ( Urk. 13/4/4) bzw. seit 1. Juli 2001 bis auf weiteres zu 50 % arbeitsunfähig sei (vorgängig 75 bzw. 100 % ; Urk. 13/4/6). Nach überzeugend begründeter Darlegung der Entwicklung der Gesundheits störung im Gutachten Dr. E.___ war die rezidivierende depressive Störung im Zeitpunkt der Begutachtung zwar remitiert, leidet der Beschwerdeführer auf grund der Persönlichkeitsdefizite jedoch unter anhaltender reduzierter Belast barkeit, welche in belastenden Lebenssituationen immer wieder zu depressiven Dekompensationen führte. So auch im Sommer 2009, wobei die depressive Störung bis zum Eintritt in die Klinik F.___ im Februar 2011 noch in leichtem Ausmass vorhanden gewesen sei. Trotz der von ihm festge stellten Verschlechterung des Gesundheitszustandes im Sommer 2009 hält Dr. E.___ somit an der Einschätzung einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit fest. Zu einer früheren psychiatrischen Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit konnte der Gutachter mangels fachärztlicher Berichte keine Stellung nehmen. Es lässt sich daher nicht feststellen, ob die damalige Einschätzung der Arbeitsunfähig keit unrichtig war oder die Arbeitsunfähigkeit – trotz der von Dr. E.___ fest gestellten Verschlechterung des Gesundheitsschadens seit Sommer 2009 – als gleichgeblieben anzunehmen ist. Dies ist jedoch kein Grund, seine Einschätzung für den hier zur Prüfung der Rentenrevision relevanten Zeitraum in Frage zu stellen. Nach dem Gesagten kann auf das Gutachten von Dr. E.___ vom 2 6. November 2012 abgestellt werden, und es ist von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit für jede angepasste Tätigkeit auszugehen. 6. 6.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 1 7. Oktober 2013, wie bei der ursprünglichen Rentenzusprache und bei Erlass der Mitteilung vom 2 2. November 2005 (vgl. E. 4.1 ) davon aus, dass der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall zu 80 % erwerbstätig und zu 20 % im Aufgabenbereich Haus halt tätig wäre ( Urk. 2). 6.2 D ie Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die kon krete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Er werbs tätigkeit ist der im Sozial versicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ( BGE 137 V 334 E. 3.2, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2c, je mit Hinweisen). Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. Art. 27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigun gen und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 1 5. Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3). Die gemischte Methode findet auch Anwendung, wenn der (in einem Aufgaben bereich tätigen) versicherten Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung eine vollzeitliche Erwerbstätigkeit zumutbar wäre, sie aber trotzdem eine solche nicht ausüben würde (vgl. BGE 133 V 504 E. 3.3 in fine ). Ist jedoch anzuneh men, die versicherte Person wäre ohne gesundheitliche Beeinträchtigung teiler werbstätig oder sie arbeitete unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mit, ohne daneben in einem andern Aufgabenbereich nach Art. 5 Abs. 1 IVG tätig zu sein, ist die Invalidität ausschliesslich nach den Grundsät zen für Erwerbstätige, somit nach Art. 16 ATSG zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 e contrario ). 6.3 6.3.1 Der Beschwerdeführer erklärte anlässlich der Haushaltsabklärung vom 17. November 2010, dass er im Gesundheitsfall zu 80 % erwerbstätig und zu 20 % im Aufgabenbereich Haushalt tätig wäre ( Urk. 7/72/3). In seiner Beschwerde vom 13./1 4. April 2011 gegen die Verfügung der Beschwerdegeg nerin vom 1 5. März 2011 machte er demgegenüber geltend, dass er im Gesund heitsfall zu 100 % erwerbstätig wäre ( Urk. 7/85/4-5). Gleiches liess er auch im vorliegenden Beschwerdeverfahren ausführen ( vgl. E. 1.2 ). 6.3.2 Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die „Aussagen der ersten Stunde“ ab, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 1a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis). 6.3.3 Der Beschwerdeführer nahm in seiner Beschwerde vom 13./1 4. April 2011 Stel lung zu seiner ersten Aussage, wonach er im Gesundheitsfall zu 100 % erwerbstätig wäre, und erklärte, seine Aussage, er würde im Gesundheitsfall nur in einem Pensum von 80 % arbeiten, habe unter den Bedingungen gestanden, dass er für das 80 % -Pensum angemessen entl ö hnt werde und dass er keine oder nur noch red uzierte Alimente bezahlen müsse ( Urk. 7/85/4-5). Für die Qualifi kation Erwerbstätigkeit/Tätigkeit im Aufgabenbereich ist – wie ausgeführt - massgebend, in welchem Umfang die versicherte Person im Gesundheitsfall erwerbstätig und in welchem Umfang im Aufgabenbereich Haushalt tätig wäre. Es ist nicht ersichtlich, weshalb der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall bei einer 80%igen Erwerbstätigkeit nicht hätte angemessen entl ö hnt werden sollen. Betreffend die vom Beschwerdeführer zu leistenden Alimente gilt es zu beach ten, dass der 1991 geborene Sohn des Beschwerdeführers, nachdem er zunächst seine Lehre bei der G.___ AG abgebrochen hatte (vgl. Lehrvertrag vom 1 3. April 2007, Urk. 7/62; Urk. 7/123/8), im August 2009 eine Lehre bei der H.___ AG antrat (Lehrvertrag vom 2 2. Juli 2009, Urk. 7/89). Nachdem keinerlei Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der Sohn des Beschwer deführers dies e nicht beendet hätte, kann davon ausgegangen werden, dass er seine Erstausbildung im August 2012 abschloss (vgl. auch Schreiben der H.___ AG vom 1 9. Juli 2011, Urk. 7/92). Der Beschwerdeführer war daher ab diesem Zeitpunkt nicht mehr verpflichtet, seinem Sohn Alimente zu bezahlen. Alimentenverpflichtungen gegenüber der Exfrau liegen ebenfalls keine mehr vor (vgl. Urteil des Bezirksgerichts I.___ vom 1 6. Februar 1996, Urk. 7/8). Die vom Beschwerdeführer vorgebrachten Bedingungen für eine 80%ige Erwerbstätigkeit sind somit erfüllt. Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer im Rahmen der Haushaltsabklä rung die Frage, in welchem Umfang er im Gesundheitsfall erwerbstätig wäre, nicht verstanden hätte, liegen nicht vor. Vielmehr kann davon ausgegangen werden, dass er di e Frage korrekt verstanden hat, ist doch sein Auffassungsvermögen durch seine Erkrankung nicht eingeschränkt (vgl. insbesondere Urk. 7/58/4). Alleine aus der Tatsache, dass der Beschwerdeführer keine Betreuungspflichten gegenüber seinem 1991 geborenen Sohn mehr hat, kann nicht geschlossen wer den, dass er im Gesundheits fall zu 100 % erwerbstätig wäre, b estanden diese Pflichten doch insbesondere bereits im Zeitpunkt der Haushaltsabklärung vom 1 7. November 2010 seit längerer Zeit nicht mehr. 6.3.4 Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin in Übereinstimmung mit der ersten Aussage des Beschwerdeführers davon ausge gangen ist, dass er im Gesundheitsfall zu 80 % erwerbstätig wäre. 6. 4 Der Beschwerdeführer wohnt alleine in einer 4-Zimmer-Wohnung ( Urk. 7/72). Er hat daher keinen grösseren Aufwand für seinen Haushalt zu tätigen, als eine alleinstehende Person, welche einem 100%-Arbeitspensum nachgeht. Es besteht d eshalb kein Anlass, bei der Invaliditätsberechnung die gemischte Methode anzuwenden. Vielmehr ist einfach von einer 80%igen Erwerbstätigkeit auszuge hen, was zur Folge hat, dass die Invalidität nach den Grundsätzen für Erwerbs tätige zu bemessen ist (vgl. E. 6.2; BGE 131 V 51 E. 5.3.2 und BGE 137 V 334 E. 7.1 ). 7. 7.1 Zur Ermittlung der erwerblichen Auswirkungen der gesundheitsbedingten Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit ist ein Einkommensvergleich vorzunehmen. Der Beschwerdeführer verfügt über eine Ausbildung zum Primarlehrer. Er hat jedoch nur von Sommer 1991 bis Februar 1993 tatsächlich als Primarlehrer gearbeitet. Seither war er – unterbrochen durch Arbeitslosigkeit – in verschie denen journalistischen Bereichen tätig ( Urk. 7/123/7; Urk. 7/85/5 ; Arbeitgeber bericht e der J.___ A G vom 6. Februar 2002, Urk. 7/3, d er K.___ vom 8. Februar 2002, Urk. 7/5, und der Schulgemeinde B.___ vom 2 6. Februar 2002, Urk. 7/7, vom 3 1. August 2005, Urk. 7/36, und vom 3 0. Juni 2010, Urk. 7/68 ; Bericht der Arbeitslosenkasse vom 2 1. Februar 2002, Urk. 7/6; IK-Auszug vom 11. November 2009, Urk. 7/51; Telefonnot iz vom 1 1. März 2010, Urk. 7/59, und Lebenslauf, Urk. 7/64 ). Wie nachfolgend zu zeigen ist, kann offen bleiben, ob trotz der langjährigen Nicht ausübung der Tätigkeit als Primarlehrer das Valideneinkommen des Beschwer deführers - wie von ihm geltend gemacht - gestützt auf den hypothetischen Lohn als Primarlehrer zu berechnen ist, ist doch sein Rentenerhöhungsgesuch so oder anders abzuweisen. Aus der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik für das Jahr 2012 ergibt sich für im Unterrichtswesen tätige Männer des höchs ten Anforderungsniveaus 4 ein monatlicher Bruttolohn von Fr. 8‘976.--. Dies entspricht in Anpassung an die Nominallohnentwicklung und an die betriebs übliche wöchentliche Arbeitszeit (vgl. die Volkswirtschaft 10-2014, Tabellen B9.2, P, und B10. 3, Erziehung und Unterricht ) im Jahr 2013 bei einem Pensum von 100 % einem Einkommen von Fr. 111‘974.70 (Fr. 8‘976.-- x 12 : 40 x 41,5 x 1,002 ) und bei einem Pensum von 80 % einem Einkommen von Fr. 89‘579.7 5. Die vom Beschwerdeführer eingereichte Tabelle der Löhne von Lehrpersonen im Kanton Zürich ( Urk. 3/4 ) ist nicht massgebend, ist doch nicht auf regionale Lohnangaben abzustellen (vgl. Meyer/ Reichmuth in: Stauf fer/ Cardinaux [Hrsg.], IVG, 3. Auflage, N 57 zu Art. 28a ). Dies gilt vorliegend umso mehr, als der Beschwerdeführer gar nie im Kanton Zürich als Lehrer tätig war. 7.2 Für die Bestimmung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, sowie das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn erscheint, gilt grundsätzlich der von ihr erzielte Verdienst als Invali denlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne beigezogen werden (BGE 126 V 7 5 E. 3b). Wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen ergibt, kann offen bleiben, ob die Tätigkeit als Primarlehrer einer angepassten Tätigkeit entspricht, kann der Beschwerdeführer doch auch in der Tätigkeit als Journalist/Redaktor ein Ein kommen erzielen, welches zur Abweisung seines Rentenerhöhungsgesuchs führt. Soweit die Tätigkeit als Primarlehrer als angepasst erachtet würde, würde ein Invaliditätsgrad von 37,5 % ([80 % - 50 % ] : 80 % ) resultieren. In diesem Zusammenhang ist indes darauf hinzuweisen, dass nach Angaben des Beschwerdeführers die Prüfungsexperten ihm bereits im Zeitpunkt des Ausbil dungsabschlusses von einer Stelle als Lehrer infolge Nichtgenügens an die Anforderungen abgeraten hatten (vgl. Urk. 7/123/6). Bei einer Berechnung des Invalideneinkommens gestützt auf Tabellenlöhne ist wie für das hypothetische Valideneinkommen die Tabelle TA1 der LSE 201 2 massgebend. Da der Beschwerdeführer seit rund 20 Jahren im Bereich Kommu nikation arbeitet, ist dabei auf das Anforderungsniveau 3 der Ziffern 58-60 (Verlagswesen, audiovisuelle Medien, Rundfunk) abzustellen. Hieraus ergibt sich bei einem Bruttomonatslohn von Fr. 7‘574.-- im Jahr 2012 in Anpassung an die Nominallohnentwicklung und an die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit (vgl. die Volkswirtschaft 10-2014, Tabellen B9.2, J, und B10.3, Nominallohn Männer ) bei einem 50%-Pensum für das Jahr 2013 ein Einkommen von Fr. 4 6 ‘ 920.70 (Fr. 7‘574.-- x 12 : 40 x 41 x : 2188 x 2204 x 0,5). Anlass für einen behinderungsbedingten Abzug vom Tabellenlohn besteht nicht, da der Beschwerdeführer in der Tätigkeit als Journalist/Redaktor nicht einge schränkt ist. Auch für die Ausübung einer Teilzeittätigkeit ist kein Abzug vom Tabellenlohn vorzunehmen, ist doch aktenkundig, dass der Beschwerdeführer in seiner Tätigkeit als Medienbeauftragter der Schulgemeinde B.___ im Jahr 2010 in einem Pensum von 25 % ein Einkommen von Fr. 1‘966.65 ( Urk. 7/68/2; vgl. Urk. 7/72/2; Urk. 7/85/5) erzielt e, was unter Berücksichtigung des 13. Monatslohns im Jahr 2013 bei einem Pensum von 25 % einem Einkommen von Fr. 26‘208.60 (Fr. 1‘966.65 x 13 : 2150 x 2204 [vgl. die Volkswirtschaft 10-2014 Tabellen B10.3 ; vgl. auch Urk. 7/128/5 ) und bei einem Pensum von 50 % einem solchen von Fr. 52‘417.20 entspricht. Der Beschwerdeführer könnte für eine zweite 25%ige Arbeitstätigkeit somit einen Lohn erzielen, welcher mehr als 10 % unter dem Tabellenlohn liegen würde, und er würde immer noch ein Ein kommen erzielen, das gesamthaft dem Tabellenlohn ohne behinderungsbeding ten Abzug entspricht (Fr. 26‘208.60 + Fr. 46‘920.70 : 2 x 0,9 = Fr. 47‘322.9 0 ). 7.3 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 89‘579.75 und einem Invalideneinkom men von Fr. 4 6 ‘ 920. 7 0 resultiert eine Einkommenseinbusse von Fr. 42‘659.-- (Fr. 89‘579.75 - Fr. 46‘920.70 ) und ein Invaliditätsgrad von 47, 6 % (Fr. 43‘134. -- : Fr. 89‘579.75 ). Anzufügen bleibt, dass auch wenn der Invaliditätsgrad nach der gemischten Methode bemessen würde, der Beschwerdeführer keinen höheren Rentenan spruch hätte, müsste der Invaliditätsgrad für den Aufgabenbereich so doch mehr als 55 % betragen, was gestützt auf die Akten ausgeschlossen werden kann und vom Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht wird. 8. Nach dem Gesagten steht fest, dass der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers nicht höher als 47, 6 % ist. Es kann daher offen bleiben, ob es überhaupt zu einer Veränderung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers gekommen ist, da s ein Rentenerhöhungsgesuch und somit die vorliegende Beschwerde so oder anders abzuweisen sind. 9. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Sie sind ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Susanne Friedauer - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstWyler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2013.01035 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Wyler Urteil vom 13. November 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Susanne Friedauer Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Der 1963 geborene X.___ meldete sich am 1 7. Dezember 2001 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/9). Nach Vornahme medizinischer und erwerblicher Abklärungen sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vo m 21. Februar 2003 bei einem Invaliditätsgrad von 44 % mit Wirkung ab 1. Oktober 2001 eine halbe (H ärtefall-)Rente zu ( Urk. 7/26). Ein im Juni 200 5 eingeleitetes Revisionsverfahren (Fragebogen vom 6. Juni/15. Juli 200 5, Urk. 7/30) wurde mit Mitteilung 2 2. November 2005 unter Feststellung eines unveränderten Invaliditätsgrades abgeschlossen ( Urk. 7/38). 1.2 Im September 2009 leitete die IV-Stelle wiederum ein Revisionsverfahren ein. Der Versicherte teilte der IV-Stelle dabei mit, dass sich sein Gesundheitszustand verschlechtert habe (Fragebogen vom 9./ 1 0. September 2009, Urk. 7/49). Nach Vornahme erwerblicher und medizinischer Abklärungen (Bericht e von Dr. med. Y.___, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, vom 4. Januar 2010, Urk. 7/57, und von Dr. med. Z.___, Oberarzt des Psychiatriezentrums A.___, vom 2 8. Januar 2010, Urk. 7/58 ; Arbeitgeberbericht der Schulgemeinde B.___ vom 3 0. Juni 2010, Urk. 7/68, sowie Haushaltsabklärungsbericht vom 2 6. November 2010, Urk. 7/72 ) lehnte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 5. März 2011 eine Erhöhung der Rente ab ( Urk. 7/84). Hiergegen erhob der Versicherte am 13./1 4. April 2011 Beschwerde und bean tragte, es sei ihm mindestens eine Dreiv iertelsrente auszurichten (Urk. 7/85/3-6). Nachdem die IV-Stelle mit Beschwerdeantwort vom 1 6. Mai 2011 ( Urk. 7/87) die Rückweisung der Sache zur ergänzenden medizinischen Abklärung bean tragt und der Versicherte sich hiermit einverstanden erklärte hatte, wurde mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 1 7. November 2011 die Beschwerde in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 1 5. März 2011 auf gehoben und die Sache zur weiteren medizinischen Abklärung an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde ( Urk. 7/102). 1.3 Mit Verfügung vom 1 4. Mai 2012 sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Oktober 2011 eine Hilflosenentschädigung für eine Hilflosigkeit leichten Gr ades zu ( Urk. 7/114). 1.4 In Nachachtung des Urteil s vom 1 7. November 2011 holte die IV-Stelle einen Bericht von Dr. Y.___ (Bericht vom 2 9. April 2012, Ur. 7/1 1 3 ) und einen Bericht von Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, und lic. phil. D.___ (Bericht vom 1 0. August 2012, Urk. 7/118) ein und gab bei Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Psychi atrie und Psychotherapie, ein Gutachten in Auftrag (Mitteilung vom 26. September 2012, Urk. 7/120), welches am 2 6. November 2012 erstattet wurde ( Urk. 7/123). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 5. April 2013, Urk. 7/126, und Einwand vom 2. Mai 2013, Urk. 7/129) lehnte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 7. Oktober 2013 eine Erhöhung der Invalidenrente des Versicherten ab ( Urk. 2). 2. Hiergegen erhob der Versicherte am 1 4. November 2013 Beschwerde und bean tragte sinngemäss die Erhöhung seiner Invalidenrente ( Urk. 1). Die Beschwerde gegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 3 0. Dezember 2013, es sei festzustellen, dass d er Beschwerdeführer keinen Rentenanspruch habe ( reforma tio in peius, Urk. 6). Nachdem der Beschwerdeführer mit Replik vom 2. Mai 2014 an seinen Anträgen festgehalten hatte ( Urk. 12), verzichtete die Beschwer degegnerin am 2 0. Mai 2014 auf das E rstatten einer Duplik ( Urk. 15), was dem Beschwerdeführer am 2 1. Mai 2014 mitgeteilt wurde ( Urk. 16). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 1 7. Oktober 2013 ( Urk. 2) davon aus, dass er Beschwerdeführer im Gesundheitsfall zu 80 % erwerbstätig und zu 20 % im Aufgabenbereich Haushalt tätig wäre. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei der Beschwerdeführer zu 50 % arbeitsfä hig. Im Aufgabenbereich Haushalt sei er zu 29 % eingeschränkt. Insgesamt resultiere so ein Invaliditätsgrad von gerundet 44 %. Zur Begründung ihres Antrags auf Feststellung, dass der Beschwerdeführer kei nen Rentenanspruch habe, erklärte die Beschwerdegegnerin in der Beschwerde antwort vom 3 0. Dezember 2013 ( Urk. 6), die ursprüngliche Rentenzusprache sei zweifellos unrichtig gewesen, da der Sachverhalt unvollständig abgeklärt wor den sei. Aus dem im aktuellen Revisionsverfahren eingeholten Gutachten von Dr. E.___ vom 2 6. November 2012 gehe kein dauerhafter G e sundhei t sschaden hervor. Die diagnostizierte rezidivierende depressive Störung sei gegenwärtig remittiert. Eine Verdachtsdiagnose, wie sie Dr. E.___ betreffend Persönlich keitsstörung gestellt habe, stelle kein invalidenversicherungsrechtlicher Gesundheitsschaden dar. Die Berichte der behandelnden Ärzte Dr. C.___ und lic. phil. D.___ vermöchten an diese r Einschätzung nichts zu ändern. 1.2 Der Beschwerdeführer lässt zur Begründ ung seines Rentenerhöhungsantrages im Wesentlichen vorbringen ( Urk. 1 und Urk. 12), die Beschwerdegegnerin sei bei der ursprünglichen Rentenzusprache davon ausgegangen, dass er im Gesund heitsfall zu 80 % erwerbstätig und zu 20 % im Aufgabenbereich Haushalt tätig wäre. Zum damaligen Zeitpunkt sei sein Sohn erst 10-jährig und er über eine lange Zeit alleinerziehend gewesen. Zwischenzeitlich sei sein Sohn 22-jährig, weshalb er keiner Betreuung mehr bedürfe. Erziehungspflichten sprächen folg lich nicht gegen die Ausübung einer vollen Erwerbstätigkeit. Überdies habe er bis April 1997 in einem vollen Pensum gearbeitet. Es möge zwar zutreffen, dass er anlässlich der Haushaltsabklärung vom 2 6. November 2010 bestätigt habe, bei guter Gesundheit würde er in einem Pensum von 80 % arbeiten, da er so genügend Zeit für den Haushalt und die Arbeit habe. Anlässlich dieser Abklä rung habe sich jedoch gezeigt, dass er mit der Haushaltsführung überfordert sei. Es erstaune daher wenig, dass er gegenüber der Abklärungsperson ausgeführt habe, er könne nur 80 % arbeiten, damit er genügend Zeit für den Haushalt habe. Daraus könne und dürfe aber nicht geschlossen werden, er habe verstan de n, dass sich die Frage auf die Hypothese beziehe, welches Pensum er bei guter Gesundheit ausüben würde. Das Valideneinkommen sei anhand seines hypothetischen Einkommens als Leh rer zu bestimmen, was im Kanton Zürich im Jahr 2013 einem Einkommen von Fr. 122‘723. -- entspreche. Wenn auf die Tabe llenlöhne abgestellt würde, erg ä be sich für das Jahr 2012 ein Valideneinkommen von Fr. 108‘283.--. Selbst wenn von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen würde, ergäbe sich bei dem von der Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung angenommenen Invalideneinkommen von Fr. 31‘235.-- ein Invaliditätsgrad von 71 %. Tatsäch lich sei jedoch in Übereinstimmung mit den behandelnden Ärzten von einer Arbeitsfähigkeit von nicht mehr als 30 % auszugehen. Im Übrigen bestritt er das Vorliegen eines Wiedererwägungsgrundes ( Urk. 12). 2. 2.1 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfah ren sind grund sätzlich nur Rechts verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beur teilen, zu denen die zuständige Verwaltungs behörde vorgän gig verbindlich in Form einer Verfü gung beziehungsweise eines Einspracheentscheids Stellung genom men hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den beschwerdewei se weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sach urteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid er gangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a). 2.2 Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Rechtmässigkeit der Verfügung vom 1 7. Oktober 2013 ( Urk. 2). In dieser Verfügung hat die Beschwerdegegnerin einzig über das Rentenerhöhungsgesuch des Beschwerdeführers befunden. Eine Ausdehnung des Anfechtungsgegenstandes im Sinne des von der Beschwerde gegnerin in ihrer Beschwerdeantwort vom 3 0. Dezember 2013 ( Urk. 6) gestellten Antrages, dass die Verfügung vom 2 1. Februar 2003, mit welcher dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab Oktober 2001 eine halbe (Härtefall - )Rente zugesprochen worden war ( Urk. 7/26), zweifellos unrichtig gewesen und deshalb die halbe Rente für die Zukunft aufzuheben sei, entzieht sich zum vornherein der Beurteilungsbefugnis des Gerichts. Dies würde auf eine Wiedererwägung der formell rechtskräftigen Verfügung vom 2 1. Februar 2003 mit Wirkung für die Zukunft hinauslaufen, wozu das Gericht nicht befugt ist. Dem Antrag der Beschwerdegegnerin, im Rahmen einer anzudrohenden reformatio in peius sei die laufende halbe (Härtefall)Rente aufzuheben, kann demnach nicht gefolgt werden (vgl. ZAK 1985 58 ; vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_762/2013 vom 2 4. Juni 2014, E. 4.2 mit Hinweisen ). 3. 3.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). 3.2 Gemäss Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) haben Versicherte Anspruch auf eine ganze R ente, wenn sie mindestens zu 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 %, oder auf eine Viertelsrente, wenn sie min destens zu 40 % invalid sind. 3. 3 3.3.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 3. 3.2 Bei nichterwerbstätigen Versicherten, die im Aufgabenbereich tätig sind und denen eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, wird für die Bemes sung der Invalidität in Abweichung von Art. 16 ATSG darauf abgestellt, in wel chem Masse sie unfähig sind, sich im Aufgabenbereich zu betätigen. Art. 7 Abs. 2 ATSG ist sinngemäss anwendbar ( Art. 28a Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 3 ATSG; spezifische Methode; statt vieler BGE 130 V 97 E. 3.3.1). Als Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Versicherten gelten insbesondere die übliche Tätigkeit im Haushalt, die Erziehung der Kinder sowie gemeinnüt zige und künstlerische Tätigkeiten ( Art. 27 der Verordnung über die Invalidenver sicherung, IVV). 3. 3.3 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Addierung der in bei den Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. BGE 134 V 9). 3. 4 Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe richtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 4. 4.1 Bei der ursprünglichen Rentenzusprache und im Rahmen des mit Mitteilung vom 2 2. November 2005 abgeschlossenen Revisionsverfahrens qualifizierte die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer im Gesundheitsfall zu 80 % erwerbstätig und zu 20 % im Aufgabenbereich Haushalt tätig (Begründung der Verfügung vom 2 1. Februar 2003, Urk. 7/ 2 0, Urk. 7/38 ). Aus medizinischer Sicht ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dass dem Beschwerdeführer die Täti gkeit als Journalist noch zu 50 % zumutbar sei. 4.2 4.2.1 Im aktuellen Revisionsverfahren nannte Dr. Y.___ mit Bericht vom 4. Januar 2010 ( Urk. 7/57) als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfä higkeit eine depressive Entwicklung und einen Verdacht auf ADS. Der Gesund heitszustand des Beschwerdeführers sei stationär. Betreffend Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers verwies Dr. Y.___ auf den behandelnden Psy chiater. 4. 2. 2 Dr. Z.___ diagnostizierte mit Bericht vom 2 8. Januar 2010 ( Urk. 7/58) mit Aus wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (1) eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0) und (2) einen Verdacht auf ADS. Der Beschwerdeführer sei vom 3. bis 1 6. A ugust 2009 zu 100 % und vom 17. August bis 1 4. Oktober 2009 zu 75 % arbeitsunfähig gewesen. Seither sei er wieder maximal zu 50 % arbeitsfähig, bezogen auf ein 100 % Pensum. Ideal für den Beschwerdeführer wäre ein Arbeitsprofil ohne Belastungsspitzen, ohne Arbeiten, die über längere Zeit geplant werden müssten, und ohne monotone Arbeit, da dies sehr rasch zu Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen führ e. Ob sich dabei die Arbeitsfähigkeit über 50 % erhöhen würde, bleibe jedoch fraglich. 4. 2. 3 Dr. C.___ berichtete der Beschwerdegegnerin am 1 7. Dezember 2011 betreffend die vom Beschwerdeführer beantragte Hilflosenentschädigung ( Urk. 7/103). Er nannte dabei als Diagnose eine rezidivierende depressive Störung (ICD-10 F33.4) mit anhaltender familiärer Belastungssituation, selbstunsichere Persön lichkeitszüge und ADS. Die bisherige Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer momentan bis maximal 30 % zumutbar, wobei er eine leichtgradig verminder t e Leistungsfähigkeit bezüglich Effizienz und Arbeitstempo habe. 4. 2. 4 Vom 9. Februar bis 1 6. März 2011 war der Beschwerdeführer in der Klinik F.___ hospitalisiert. Mit Austrittsbericht vom 1 7. März 2011 nannten die berichtenden Ärzte als Diagnosen ( Urk. 7/113/3-6) : - p sychophysi s cher Erschöpfungszustand (ICD-10 Z73.0) - undifferenzierte Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0) - Rückenschmerzen - Schlafstörungen - depressive Störung (ICD-10 F33.1) - ADS - m ittelschweres obstruktives Schlafapnoe-Syndrom mit - k onsekutivem gastroösophagealem Reflux - anamnestischer refluxassoziierter vocal cord dysfunction - Status nach Aortenisthmusstenosenresektion (1967) - bikuspide fibrosierte Aortenklappe mit - m ittelschwerer Aorteninsuffi zienz bei normaler Auswurffrakt ion - d ilatierter Aor t a ascendens und Sinusportion - Verdacht auf bullöse s Pemphigoid linker Oberschenkel - a ktuell umschriebene Blasenbildung am linken Oberschenkel Der Beschwerdeführer sei seit dem 9. Februar und noch bis 3 0. März 2011 zu 100 % arbeitsunfähig. Die Weiterbeurteilung der Arbeitsfähigkeit solle durch den nachbehandelnden Arzt geschehen. Für den Wiedereintritt in den Arbeits prozess würden sie eine stufenweise Wiedereingliederung, begi nnend mit 30 bis 50 % empfehlen. 4. 2. 5 Dr. C.___ und lic. phil. D.___ nannten mit Bericht vom 1 0. August 2012 ( Urk. 7/118) als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - r ezidivierende depressive Störung, gegenwärtig teilweise remittiert (ICD-10 F33.4) mit/bei - Persönlichkeit mit ängstlich vermeidenden Zügen - ADS - anhaltende familiäre Belastungen Aktuell und bis auf Weiteres bestehe eine Arbeitsfähigkeit von nicht mehr als 30 %. Unter der nach wie vor relativ umfangreichen therapeutischen Unterstüt zung sei die Arbeitsfähigkeit von 25 % nun seit längerer Zeit wieder stabil. 4. 2. 6 Dr. E.___ diagnostizierte mit Gutachten vom 2 6. November 2012 ( Urk. 7/123) mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - r ezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F33.4) - Verdacht auf ängstliche Persönlichkeitsst örung (ICD-10 F60.5) Der Beschwerdeführer sei in der angestammten und in anderen (adaptierten) Tätigkeiten zu 50 % arbeitsfähig. Es sei von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit seit Sommer 2009, zumindest aber seit dem 3 0. November 2009 ( Revisionszeit punkt ) auszugehen. Unter konsequenter Weiterführung der etablierten Mass nahmen sei mit der Erhaltung der 50%igen Arbeitsfähigkeit zu rechnen. Eine Verbesserung sei nicht mehr zu erwarten. Nicht geeignet sei der Beschwerde führer für Tätigkeiten mit sehr hohen Anforderungen an die psychische Belast barkeit und Konzentrationsdauer (wie beispielsweise eine sehr enge Teamarbeit). 5. 5.1 Dr. E.___ erklärt e in seinem Gutachten vom 2 6. November 2012 ( Urk. 7/123), die Kindheit des Beschwerdeführers sei durch eine reduzierte körperliche Leis tungsfähigkeit aufgrund eines dreifachen Herzfehlers geprägt gewesen. Dies hab e zur Bildung einer Persönlichkeit mit ängstlich-abhängigen Zügen geführt. Trotz der reduzierten körperlichen Leist u ngsfähigkeit sei der Beschwerdeführer regelrecht eingeschult worden und währe nd der fünfjährigen Primarschul e habe er häufig Noten zwischen 5 und 6 erreicht. Damit könne bei ihm ganz klar eine Intelligenzminderung sowie auch ein ADS ausgeschlossen werden. Seine schu lische Leistung habe ab dem 1 3. Lebensjahr nachgelassen, was aber seines Erachtens ga nz klar nicht auf ein ADS, sondern auf die Akzentuierung ängst lich-abhängiger Persönlichkeitszüge bzw. Ängstlichkeit zurückzuführen sei. Der Beschwerdeführer habe trotz der Akzentuierung der Ängstlichkeit mit therapeu tisch-psychologischer Unterstützung die Kantonsschule sowie die P ädagogische Hochschule abschliessen kön nen. Dies spreche ebenfalls gegen das Vorliegen eines ADS. An der Pädagogischen Hochschule habe der Beschwerdeführer die unterrichtspraktischen Prüfungen wiederholen müssen, was auf die Akzentuie rung seiner Ängste und den Ausbruch einer milderen Form der ängstlich-abhängigen Persönlichkeitsstörung zurückzuführen sei. Die Entwicklung der Persönlichkeitsstörung sei auf mögliche genetische Prädispositionen (seine Geschwister leiden unter psychischen Problemen mit Krankheitswert, die Eltern jedoch nicht) und auf die Kindheitsereignisse mit Herzkrankheit und Entwick lung einer symbiotischen Beziehung zur Mutter zurückzuführen. Im Erwachse nenalter habe der Beschwerdeführer ein anhaltendes Verhalten, geprägt durch übermässige Sorgen, Anspannungen, Besorgtheit und Überempfindlichkeit gegenüber Ablehnung und Kritik gezeigt. A ufgrund seiner Persönlichkeitsdefi zite leide er unter anhaltender reduzierter Belastbarkeit, die in belastenden Lebenssituationen immer wieder zu depressiven Dekompensationen geführt habe. Es sei ihm deshalb im Erwachsen en alter nie gelungen, über längere Zeit eine volle Arbeitsleistung zu erbringen. Der Beschwerdeführer stehe seit dem frühen Pubertätsalter in mehr oder weniger regelmässiger psychiatrisch-psy chotherapeutischer Behandlung. Durch diese Therapien hätten eine schwere psychische D ekompensation verhindert sowie seine sozialen Kompetenzen gefördert werden können. Die aktuelle 50%ige Arbeitsunfähigkeit sei auf die reduzierte psychische Belastbarkeit im Rahmen der ängstlichen Persönlichkeits störung, reduzierte geistige Flexibilität im Rahmen der formalen Denkstörun gen, störungsbedingte Vermeidungshaltung, störungsbedingte reduzierte Kon zentrationsdauer und störungsbedingte rasche Ermüdbarkeit zurückzuführen. Es sei von einer Teilchronifizierung des psychischen Leidens auszugehen, und damit sei eine Verbesserung der aktuellen 50%igen Arbeitsfähigkeit nicht mehr zu erwarten. Allerdings sei unter regelmässigen therapeutischen Massnahmen von der Erhaltung der verbleibenden 50%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen. Der Beschwerdeführer selbst fühle sich höchstens zu 25 % arbeitsfähig. Diese Ein schätzung der eigenen Leistungsfähigkeit sei teilweise auf die angstbedingte Vermeidungshaltung und nicht auf die effektive Leistungsfähigkeit zurückzu führen. Zur Frage, ob sich der Grad der Arbeitsunfähigkeit seit der letzten Rentenrevi sion verändert oder der Gesundheitszustand seit der Rentenzusprache massge blich verschlechtert habe, führte Dr. E.___ aus, der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers habe sich seit Sommer 2009 verschlechtert. Es sei einerseits zur intermittierenden Verschlechterung der depressiven Symptomatik sowie Dekompensation der ängstlichen Persönlichkeitsstörung gekommen. Die Ver schlechterung der Arbeitsfähigkeit sei aber vordergründig auf die Dekompensa tion der Persönlichkeitsstörung zurückzuführen. Seit Sommer 2009, zumindest seit dem 3 0. November 2009 (Revisionszeitpunkt) sei von einer anhaltenden 50%igen Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeiten auszugehen. Stellungneh mend zu früheren ärztlichen Einschätzungen diskutierte der Gutachter aus schliesslich die unterschiedliche Diagnostik und begründete, weshalb er das Vorliegen einer ADS ausschliesse. 5.2 5.2.1 Diese Ausführungen von Dr. E.___ zum Gesundheitszustand des Beschwerde führers und seine n Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sin d schlüssig. Da das Gutachten von Dr. E.___ für die streitigen Belange umfassend ist, auf al l seitigen Untersuchungen beruht - so berücksichtigte er neben dem Gespräch mit dem Beschwerdeführer auch testpsychologische Befunde ( Urk. 7/123/9-1 0) -, die gekla gten Beschwerden berücksichtigt und in Kenntnis der Vorakten (Anam nese) abgegeben wurde, bildet es eine rechtsgenügende Grundlage für die Beurteilung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers (vgl. E. 3.4 ). 5.2.2 Dr. Y.___ äusserte sich im Bericht vom 4. Januar 2010 (E. 4.2.1) nicht zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers, sondern verwies auf den behan delnden Psychiater. Sein Bericht stellt daher die Einschätzung der Arbeitsfähig keit durch Dr. E.___ nicht in Frage. 5. 2.3 Dr. Z.___ attestierte dem Beschwerdeführer mit Bericht vom 2 8. Januar 2010 (E. 4.2.2) wie Dr. E.___ in seinem Gutachten vom 2 6. November 2012 eine maximal 50%ige Arbeitsfähigkeit. Dr. Z.___ ging dabei wie Dr. E.___ davon aus, dass das Konzentrationsvermögen, die Anpassungsfähigkeit und die Belast barkeit des Beschwerdeführers eingeschränkt seien ( Urk. 7/58/4 +6 ). Die Ein schätzung von Dr. Z.___ steht daher im Wesentlichen in Übereinstimmung mit derjenigen von Dr. E.___. 5. 2.4 Dr. C.___ attestierte dem Beschwerdeführer sowohl in dem von ihm all eine unterzeichneten Bericht vom 17. Dezember 2011 (E. 4.2.3) als auch im von lic. phil. D.___ mitunterzeichneten Bericht vom 1 0. August 2012 (E. 4.2.5) eine Arbeitsfähigkeit von nicht mehr als 30 %. Er n annte dabei in beiden Berichten als Diagnose unter anderem eine ADS. Dr. E.___ legt e in seinem Gutachten vom 2 6. November 2012 jedoch in schlüssiger Weise dar, weshalb er diese Diagnose nicht stellen konnte (vgl. E. 5.1). Dr. C.___ führt e zudem im Zusammenhang mit den Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit auch eine familiäre Belastungssituation an. Er erklärt e jedoch nicht, inwieweit die Arbeitsfähigkeit unabhängig von dieser familiäre n Belastungssituation ein geschränkt wäre. Dies wäre für die Nachvollziehbarkeit seiner Berichte jedoch erforderlich, sind psychosoziale Belastungssituationen doch invalidenversiche rungsrechtlich grundsätzlich nicht relevan t (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2), jedenfalls soweit sie nicht zu einer anhaltenden, von der Belastungssituation abgrenzbaren gesund heitlichen Störung führen. Die aufgrund der Gesundheitsstörung bestehende anhaltend reduzierte Belastbarkeit hat Dr. E.___ in seinem Gutachten jedoch gewürdigt und diese floss in seine Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit ein. Nach dem Gesagten vermögen die Berichte von Dr. C.___ die Einschätzung von Dr. E.___ nicht in Frage zu stellen. 5. 2.5 Die Ärzte der Klinik F.___ attestierten dem Beschwerdeführer mit Austrittsbericht vom 1 7. März 2011 (E. 4.2.4) für die Zeit des stationären Auf enthaltes und für zwei Wochen danach eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Für den Wiedereinstieg empfahlen sie eine stufenweise Wiedereingliederung begin nend mit 30 bis 50 %. Da somit die Ärzte der Klinik F.___ selbst für die Zeit der Wiedereingliederung eine Arbeitsfähigkeit von 50 % für möglich hielten, geht aus ihrem Bericht zumindest nicht eine andauernde Arbeitsunfä higkeit von mehr als 50 % hervor. Die zwischenzeitliche 100%ige Arbeitsunfä higkeit war nicht von Dauer und hatte daher keinen Einfluss auf den Renten anspruch des Beschwerdeführers (vgl. Art. 88a Abs. 2 IVV). 5.3 Wohl begründet Dr. E.___ eine im Sommer 2009, spätestens seit 3 0. November 2009 vorliegende Verschlechterung des Gesundheitszustandes, insbesondere der Auswirkungen der ängstlichen Persönlichkeitsstörung auf die Leistungsfähigkeit; seine Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit stellt jedoch im Ergebnis keine Verminderung der Leistungsfähigkeit im Vergleich zum Zeit punkt der Rentenzusprache dar. Damals ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dass dem Beschwerdeführer die vormals ausgeübte Tätigkeit als Journalist zu einem Pensum von 50 % weiterhin zumutbar sei ( Urk. 13/20). Da der damals behandelnde Psychiater keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit machen wollte (vgl. Urk. 13/2/5), stellte die Beschwerdegegnerin nach Lage der Akten massgeblich auf die Beurteilung von Dr. Y.___ vom 1 0. Oktober 2001 bzw. 6. Februar 2002 ab, wonach der Beschwerdeführer infolge Depression während 20 Stunden pro Woche arbeitsfähig ( Urk. 13/4/4) bzw. seit 1. Juli 2001 bis auf weiteres zu 50 % arbeitsunfähig sei (vorgängig 75 bzw. 100 % ; Urk. 13/4/6). Nach überzeugend begründeter Darlegung der Entwicklung der Gesundheits störung im Gutachten Dr. E.___ war die rezidivierende depressive Störung im Zeitpunkt der Begutachtung zwar remitiert, leidet der Beschwerdeführer auf grund der Persönlichkeitsdefizite jedoch unter anhaltender reduzierter Belast barkeit, welche in belastenden Lebenssituationen immer wieder zu depressiven Dekompensationen führte. So auch im Sommer 2009, wobei die depressive Störung bis zum Eintritt in die Klinik F.___ im Februar 2011 noch in leichtem Ausmass vorhanden gewesen sei. Trotz der von ihm festge stellten Verschlechterung des Gesundheitszustandes im Sommer 2009 hält Dr. E.___ somit an der Einschätzung einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit fest. Zu einer früheren psychiatrischen Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit konnte der Gutachter mangels fachärztlicher Berichte keine Stellung nehmen. Es lässt sich daher nicht feststellen, ob die damalige Einschätzung der Arbeitsunfähig keit unrichtig war oder die Arbeitsunfähigkeit – trotz der von Dr. E.___ fest gestellten Verschlechterung des Gesundheitsschadens seit Sommer 2009 – als gleichgeblieben anzunehmen ist. Dies ist jedoch kein Grund, seine Einschätzung für den hier zur Prüfung der Rentenrevision relevanten Zeitraum in Frage zu stellen. Nach dem Gesagten kann auf das Gutachten von Dr. E.___ vom 2 6. November 2012 abgestellt werden, und es ist von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit für jede angepasste Tätigkeit auszugehen. 6. 6.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 1 7. Oktober 2013, wie bei der ursprünglichen Rentenzusprache und bei Erlass der Mitteilung vom 2 2. November 2005 (vgl. E. 4.1 ) davon aus, dass der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall zu 80 % erwerbstätig und zu 20 % im Aufgabenbereich Haus halt tätig wäre ( Urk. 2). 6.2 D ie Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die kon krete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Er werbs tätigkeit ist der im Sozial versicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ( BGE 137 V 334 E. 3.2, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2c, je mit Hinweisen). Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. Art. 27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigun gen und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 1 5. Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3). Die gemischte Methode findet auch Anwendung, wenn der (in einem Aufgaben bereich tätigen) versicherten Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung eine vollzeitliche Erwerbstätigkeit zumutbar wäre, sie aber trotzdem eine solche nicht ausüben würde (vgl. BGE 133 V 504 E. 3.3 in fine ). Ist jedoch anzuneh men, die versicherte Person wäre ohne gesundheitliche Beeinträchtigung teiler werbstätig oder sie arbeitete unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mit, ohne daneben in einem andern Aufgabenbereich nach Art. 5 Abs. 1 IVG tätig zu sein, ist die Invalidität ausschliesslich nach den Grundsät zen für Erwerbstätige, somit nach Art. 16 ATSG zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 e contrario ). 6.3 6.3.1 Der Beschwerdeführer erklärte anlässlich der Haushaltsabklärung vom 17. November 2010, dass er im Gesundheitsfall zu 80 % erwerbstätig und zu 20 % im Aufgabenbereich Haushalt tätig wäre ( Urk. 7/72/3). In seiner Beschwerde vom 13./1 4. April 2011 gegen die Verfügung der Beschwerdegeg nerin vom 1 5. März 2011 machte er demgegenüber geltend, dass er im Gesund heitsfall zu 100 % erwerbstätig wäre ( Urk. 7/85/4-5). Gleiches liess er auch im vorliegenden Beschwerdeverfahren ausführen ( vgl. E. 1.2 ). 6.3.2 Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die „Aussagen der ersten Stunde“ ab, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 1a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis). 6.3.3 Der Beschwerdeführer nahm in seiner Beschwerde vom 13./1 4. April 2011 Stel lung zu seiner ersten Aussage, wonach er im Gesundheitsfall zu 100 % erwerbstätig wäre, und erklärte, seine Aussage, er würde im Gesundheitsfall nur in einem Pensum von 80 % arbeiten, habe unter den Bedingungen gestanden, dass er für das 80 % -Pensum angemessen entl ö hnt werde und dass er keine oder nur noch red uzierte Alimente bezahlen müsse ( Urk. 7/85/4-5). Für die Qualifi kation Erwerbstätigkeit/Tätigkeit im Aufgabenbereich ist – wie ausgeführt - massgebend, in welchem Umfang die versicherte Person im Gesundheitsfall erwerbstätig und in welchem Umfang im Aufgabenbereich Haushalt tätig wäre. Es ist nicht ersichtlich, weshalb der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall bei einer 80%igen Erwerbstätigkeit nicht hätte angemessen entl ö hnt werden sollen. Betreffend die vom Beschwerdeführer zu leistenden Alimente gilt es zu beach ten, dass der 1991 geborene Sohn des Beschwerdeführers, nachdem er zunächst seine Lehre bei der G.___ AG abgebrochen hatte (vgl. Lehrvertrag vom 1 3. April 2007, Urk. 7/62; Urk. 7/123/8), im August 2009 eine Lehre bei der H.___ AG antrat (Lehrvertrag vom 2 2. Juli 2009, Urk. 7/89). Nachdem keinerlei Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der Sohn des Beschwer deführers dies e nicht beendet hätte, kann davon ausgegangen werden, dass er seine Erstausbildung im August 2012 abschloss (vgl. auch Schreiben der H.___ AG vom 1 9. Juli 2011, Urk. 7/92). Der Beschwerdeführer war daher ab diesem Zeitpunkt nicht mehr verpflichtet, seinem Sohn Alimente zu bezahlen. Alimentenverpflichtungen gegenüber der Exfrau liegen ebenfalls keine mehr vor (vgl. Urteil des Bezirksgerichts I.___ vom 1 6. Februar 1996, Urk. 7/8). Die vom Beschwerdeführer vorgebrachten Bedingungen für eine 80%ige Erwerbstätigkeit sind somit erfüllt. Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer im Rahmen der Haushaltsabklä rung die Frage, in welchem Umfang er im Gesundheitsfall erwerbstätig wäre, nicht verstanden hätte, liegen nicht vor. Vielmehr kann davon ausgegangen werden, dass er di e Frage korrekt verstanden hat, ist doch sein Auffassungsvermögen durch seine Erkrankung nicht eingeschränkt (vgl. insbesondere Urk. 7/58/4). Alleine aus der Tatsache, dass der Beschwerdeführer keine Betreuungspflichten gegenüber seinem 1991 geborenen Sohn mehr hat, kann nicht geschlossen wer den, dass er im Gesundheits fall zu 100 % erwerbstätig wäre, b estanden diese Pflichten doch insbesondere bereits im Zeitpunkt der Haushaltsabklärung vom 1 7. November 2010 seit längerer Zeit nicht mehr. 6.3.4 Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin in Übereinstimmung mit der ersten Aussage des Beschwerdeführers davon ausge gangen ist, dass er im Gesundheitsfall zu 80 % erwerbstätig wäre. 6. 4 Der Beschwerdeführer wohnt alleine in einer 4-Zimmer-Wohnung ( Urk. 7/72). Er hat daher keinen grösseren Aufwand für seinen Haushalt zu tätigen, als eine alleinstehende Person, welche einem 100%-Arbeitspensum nachgeht. Es besteht d eshalb kein Anlass, bei der Invaliditätsberechnung die gemischte Methode anzuwenden. Vielmehr ist einfach von einer 80%igen Erwerbstätigkeit auszuge hen, was zur Folge hat, dass die Invalidität nach den Grundsätzen für Erwerbs tätige zu bemessen ist (vgl. E. 6.2; BGE 131 V 51 E. 5.3.2 und BGE 137 V 334 E. 7.1 ). 7. 7.1 Zur Ermittlung der erwerblichen Auswirkungen der gesundheitsbedingten Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit ist ein Einkommensvergleich vorzunehmen. Der Beschwerdeführer verfügt über eine Ausbildung zum Primarlehrer. Er hat jedoch nur von Sommer 1991 bis Februar 1993 tatsächlich als Primarlehrer gearbeitet. Seither war er – unterbrochen durch Arbeitslosigkeit – in verschie denen journalistischen Bereichen tätig ( Urk. 7/123/7; Urk. 7/85/5 ; Arbeitgeber bericht e der J.___ A G vom 6. Februar 2002, Urk. 7/3, d er K.___ vom 8. Februar 2002, Urk. 7/5, und der Schulgemeinde B.___ vom 2 6. Februar 2002, Urk. 7/7, vom 3 1. August 2005, Urk. 7/36, und vom 3 0. Juni 2010, Urk. 7/68 ; Bericht der Arbeitslosenkasse vom 2 1. Februar 2002, Urk. 7/6; IK-Auszug vom 11. November 2009, Urk. 7/51; Telefonnot iz vom 1 1. März 2010, Urk. 7/59, und Lebenslauf, Urk. 7/64 ). Wie nachfolgend zu zeigen ist, kann offen bleiben, ob trotz der langjährigen Nicht ausübung der Tätigkeit als Primarlehrer das Valideneinkommen des Beschwer deführers - wie von ihm geltend gemacht - gestützt auf den hypothetischen Lohn als Primarlehrer zu berechnen ist, ist doch sein Rentenerhöhungsgesuch so oder anders abzuweisen. Aus der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik für das Jahr 2012 ergibt sich für im Unterrichtswesen tätige Männer des höchs ten Anforderungsniveaus 4 ein monatlicher Bruttolohn von Fr. 8‘976.--. Dies entspricht in Anpassung an die Nominallohnentwicklung und an die betriebs übliche wöchentliche Arbeitszeit (vgl. die Volkswirtschaft 10-2014, Tabellen B9.2, P, und B10. 3, Erziehung und Unterricht ) im Jahr 2013 bei einem Pensum von 100 % einem Einkommen von Fr. 111‘974.70 (Fr. 8‘976.-- x 12 : 40 x 41,5 x 1,002 ) und bei einem Pensum von 80 % einem Einkommen von Fr. 89‘579.7 5. Die vom Beschwerdeführer eingereichte Tabelle der Löhne von Lehrpersonen im Kanton Zürich ( Urk. 3/4 ) ist nicht massgebend, ist doch nicht auf regionale Lohnangaben abzustellen (vgl. Meyer/ Reichmuth in: Stauf fer/ Cardinaux [Hrsg.], IVG, 3. Auflage, N 57 zu Art. 28a ). Dies gilt vorliegend umso mehr, als der Beschwerdeführer gar nie im Kanton Zürich als Lehrer tätig war. 7.2 Für die Bestimmung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, sowie das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn erscheint, gilt grundsätzlich der von ihr erzielte Verdienst als Invali denlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne beigezogen werden (BGE 126 V 7 5 E. 3b). Wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen ergibt, kann offen bleiben, ob die Tätigkeit als Primarlehrer einer angepassten Tätigkeit entspricht, kann der Beschwerdeführer doch auch in der Tätigkeit als Journalist/Redaktor ein Ein kommen erzielen, welches zur Abweisung seines Rentenerhöhungsgesuchs führt. Soweit die Tätigkeit als Primarlehrer als angepasst erachtet würde, würde ein Invaliditätsgrad von 37,5 % ([80 % - 50 % ] : 80 % ) resultieren. In diesem Zusammenhang ist indes darauf hinzuweisen, dass nach Angaben des Beschwerdeführers die Prüfungsexperten ihm bereits im Zeitpunkt des Ausbil dungsabschlusses von einer Stelle als Lehrer infolge Nichtgenügens an die Anforderungen abgeraten hatten (vgl. Urk. 7/123/6). Bei einer Berechnung des Invalideneinkommens gestützt auf Tabellenlöhne ist wie für das hypothetische Valideneinkommen die Tabelle TA1 der LSE 201 2 massgebend. Da der Beschwerdeführer seit rund 20 Jahren im Bereich Kommu nikation arbeitet, ist dabei auf das Anforderungsniveau 3 der Ziffern 58-60 (Verlagswesen, audiovisuelle Medien, Rundfunk) abzustellen. Hieraus ergibt sich bei einem Bruttomonatslohn von Fr. 7‘574.-- im Jahr 2012 in Anpassung an die Nominallohnentwicklung und an die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit (vgl. die Volkswirtschaft 10-2014, Tabellen B9.2, J, und B10.3, Nominallohn Männer ) bei einem 50%-Pensum für das Jahr 2013 ein Einkommen von Fr. 4 6 ‘ 920.70 (Fr. 7‘574.-- x 12 : 40 x 41 x : 2188 x 2204 x 0,5). Anlass für einen behinderungsbedingten Abzug vom Tabellenlohn besteht nicht, da der Beschwerdeführer in der Tätigkeit als Journalist/Redaktor nicht einge schränkt ist. Auch für die Ausübung einer Teilzeittätigkeit ist kein Abzug vom Tabellenlohn vorzunehmen, ist doch aktenkundig, dass der Beschwerdeführer in seiner Tätigkeit als Medienbeauftragter der Schulgemeinde B.___ im Jahr 2010 in einem Pensum von 25 % ein Einkommen von Fr. 1‘966.65 ( Urk. 7/68/2; vgl. Urk. 7/72/2; Urk. 7/85/5) erzielt e, was unter Berücksichtigung des 13. Monatslohns im Jahr 2013 bei einem Pensum von 25 % einem Einkommen von Fr. 26‘208.60 (Fr. 1‘966.65 x 13 : 2150 x 2204 [vgl. die Volkswirtschaft 10-2014 Tabellen B10.3 ; vgl. auch Urk. 7/128/5 ) und bei einem Pensum von 50 % einem solchen von Fr. 52‘417.20 entspricht. Der Beschwerdeführer könnte für eine zweite 25%ige Arbeitstätigkeit somit einen Lohn erzielen, welcher mehr als 10 % unter dem Tabellenlohn liegen würde, und er würde immer noch ein Ein kommen erzielen, das gesamthaft dem Tabellenlohn ohne behinderungsbeding ten Abzug entspricht (Fr. 26‘208.60 + Fr. 46‘920.70 : 2 x 0,9 = Fr. 47‘322.9 0 ). 7.3 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 89‘579.75 und einem Invalideneinkom men von Fr. 4 6 ‘ 920. 7 0 resultiert eine Einkommenseinbusse von Fr. 42‘659.-- (Fr. 89‘579.75 - Fr. 46‘920.70 ) und ein Invaliditätsgrad von 47, 6 % (Fr. 43‘134. -- : Fr. 89‘579.75 ). Anzufügen bleibt, dass auch wenn der Invaliditätsgrad nach der gemischten Methode bemessen würde, der Beschwerdeführer keinen höheren Rentenan spruch hätte, müsste der Invaliditätsgrad für den Aufgabenbereich so doch mehr als 55 % betragen, was gestützt auf die Akten ausgeschlossen werden kann und vom Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht wird. 8. Nach dem Gesagten steht fest, dass der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers nicht höher als 47, 6 % ist. Es kann daher offen bleiben, ob es überhaupt zu einer Veränderung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers gekommen ist, da s ein Rentenerhöhungsgesuch und somit die vorliegende Beschwerde so oder anders abzuweisen sind. 9. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Sie sind ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Susanne Friedauer - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstWyler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2013.01035 IV.2013.01035

IV.2013.01035 IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna

Ersatzrichterin Bänninger Schäppi

Gerichtsschreiber Wyler

Urteil vom 13. November 2014

Urteil vom 13. November 2014 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Susanne Friedauer

vertreten durch Rechtsanwältin Susanne Friedauer Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner

Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich

Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 Der 1963 geborene X.___ meldete sich am 1 7. Dezember 2001 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/9). Nach Vornahme medizinischer und erwerblicher Abklärungen sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vo m 21. Februar 2003 bei einem Invaliditätsgrad von 44 % mit Wirkung ab 1. Oktober 2001 eine halbe (H ärtefall-)Rente zu ( Urk. 7/26).

1.1 Der 1963 geborene X.___ meldete sich am 1 7. Dezember 2001 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/9). Nach Vornahme medizinischer und erwerblicher Abklärungen sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vo m 21. Februar 2003 bei einem Invaliditätsgrad von 44 % mit Wirkung ab 1. Oktober 2001 eine halbe (H ärtefall-)Rente zu ( Urk. 7/26). Ein im Juni 200 5 eingeleitetes Revisionsverfahren (Fragebogen vom 6. Juni/15. Juli 200 5, Urk. 7/30) wurde mit Mitteilung 2 2. November 2005 unter Feststellung eines unveränderten Invaliditätsgrades abgeschlossen ( Urk. 7/38).

Ein im Juni 200 5 eingeleitetes Revisionsverfahren (Fragebogen vom 6. Juni/15. Juli 200 5, Urk. 7/30) wurde mit Mitteilung 2 2. November 2005 unter Feststellung eines unveränderten Invaliditätsgrades abgeschlossen ( Urk. 7/38). 1.2 Im September 2009 leitete die IV-Stelle wiederum ein Revisionsverfahren ein. Der Versicherte teilte der IV-Stelle dabei mit, dass sich sein Gesundheitszustand verschlechtert habe (Fragebogen vom 9./ 1 0. September 2009, Urk. 7/49). Nach Vornahme erwerblicher und medizinischer Abklärungen (Bericht e von Dr. med. Y.___, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, vom 4. Januar 2010, Urk. 7/57, und von Dr. med. Z.___, Oberarzt des Psychiatriezentrums A.___, vom 2 8. Januar 2010, Urk. 7/58 ; Arbeitgeberbericht der Schulgemeinde B.___ vom 3 0. Juni 2010, Urk. 7/68, sowie Haushaltsabklärungsbericht vom 2 6. November 2010, Urk. 7/72 ) lehnte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 5. März 2011 eine Erhöhung der Rente ab ( Urk. 7/84).

1.2 Im September 2009 leitete die IV-Stelle wiederum ein Revisionsverfahren ein. Der Versicherte teilte der IV-Stelle dabei mit, dass sich sein Gesundheitszustand verschlechtert habe (Fragebogen vom 9./ 1 0. September 2009, Urk. 7/49). Nach Vornahme erwerblicher und medizinischer Abklärungen (Bericht e von Dr. med. Y.___, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, vom 4. Januar 2010, Urk. 7/57, und von Dr. med. Z.___, Oberarzt des Psychiatriezentrums A.___, vom 2 8. Januar 2010, Urk. 7/58 ; Arbeitgeberbericht der Schulgemeinde B.___ vom 3 0. Juni 2010, Urk. 7/68, sowie Haushaltsabklärungsbericht vom 2 6. November 2010, Urk. 7/72 ) lehnte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 5. März 2011 eine Erhöhung der Rente ab ( Urk. 7/84). Hiergegen erhob der Versicherte am 13./1 4. April 2011 Beschwerde und bean tragte, es sei ihm mindestens eine Dreiv iertelsrente auszurichten (Urk. 7/85/3-6). Nachdem die IV-Stelle mit Beschwerdeantwort vom 1 6. Mai 2011 ( Urk. 7/87) die Rückweisung der Sache zur ergänzenden medizinischen Abklärung bean tragt und der Versicherte sich hiermit einverstanden erklärte hatte, wurde mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 1 7. November 2011 die Beschwerde in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 1 5. März 2011 auf gehoben und die Sache zur weiteren medizinischen Abklärung an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde ( Urk. 7/102).

Hiergegen erhob der Versicherte am 13./1 4. April 2011 Beschwerde und bean tragte, es sei ihm mindestens eine Dreiv iertelsrente auszurichten (Urk. 7/85/3-6). Nachdem die IV-Stelle mit Beschwerdeantwort vom 1 6. Mai 2011 ( Urk. 7/87) die Rückweisung der Sache zur ergänzenden medizinischen Abklärung bean tragt und der Versicherte sich hiermit einverstanden erklärte hatte, wurde mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 1 7. November 2011 die Beschwerde in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 1 5. März 2011 auf gehoben und die Sache zur weiteren medizinischen Abklärung an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde ( Urk. 7/102). 1.3 Mit Verfügung vom 1 4. Mai 2012 sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Oktober 2011 eine Hilflosenentschädigung für eine Hilflosigkeit leichten Gr ades zu ( Urk. 7/114).

1.3 Mit Verfügung vom 1 4. Mai 2012 sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Oktober 2011 eine Hilflosenentschädigung für eine Hilflosigkeit leichten Gr ades zu ( Urk. 7/114). 1.4 In Nachachtung des Urteil s vom 1 7. November 2011 holte die IV-Stelle einen Bericht von Dr. Y.___ (Bericht vom 2 9. April 2012, Ur. 7/1 1 3 ) und einen Bericht von Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, und lic. phil. D.___ (Bericht vom 1 0. August 2012, Urk. 7/118) ein und gab bei Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Psychi atrie und Psychotherapie, ein Gutachten in Auftrag (Mitteilung vom 26. September 2012, Urk. 7/120), welches am 2 6. November 2012 erstattet wurde ( Urk. 7/123). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 5. April 2013, Urk. 7/126, und Einwand vom 2. Mai 2013, Urk. 7/129) lehnte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 7. Oktober 2013 eine Erhöhung der Invalidenrente des Versicherten ab ( Urk. 2).

1.4 In Nachachtung des Urteil s vom 1 7. November 2011 holte die IV-Stelle einen Bericht von Dr. Y.___ (Bericht vom 2 9. April 2012, Ur. 7/1 1 3 ) und einen Bericht von Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, und lic. phil. D.___ (Bericht vom 1 0. August 2012, Urk. 7/118) ein und gab bei Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Psychi atrie und Psychotherapie, ein Gutachten in Auftrag (Mitteilung vom 26. September 2012, Urk. 7/120), welches am 2 6. November 2012 erstattet wurde ( Urk. 7/123). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 5. April 2013, Urk. 7/126, und Einwand vom 2. Mai 2013, Urk. 7/129) lehnte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 7. Oktober 2013 eine Erhöhung der Invalidenrente des Versicherten ab ( Urk. 2). 2. Hiergegen erhob der Versicherte am 1 4. November 2013 Beschwerde und bean tragte sinngemäss die Erhöhung seiner Invalidenrente ( Urk. 1). Die Beschwerde gegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 3 0. Dezember 2013, es sei festzustellen, dass d er Beschwerdeführer keinen Rentenanspruch habe ( reforma tio in peius, Urk. 6). Nachdem der Beschwerdeführer mit Replik vom 2. Mai 2014 an seinen Anträgen festgehalten hatte ( Urk. 12), verzichtete die Beschwer degegnerin am 2 0. Mai 2014 auf das E rstatten einer Duplik ( Urk. 15), was dem Beschwerdeführer am 2 1. Mai 2014 mitgeteilt wurde ( Urk. 16).

2. Hiergegen erhob der Versicherte am 1 4. November 2013 Beschwerde und bean tragte sinngemäss die Erhöhung seiner Invalidenrente ( Urk. 1). Die Beschwerde gegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 3 0. Dezember 2013, es sei festzustellen, dass d er Beschwerdeführer keinen Rentenanspruch habe ( reforma tio in peius, Urk. 6). Nachdem der Beschwerdeführer mit Replik vom 2. Mai 2014 an seinen Anträgen festgehalten hatte ( Urk. 12), verzichtete die Beschwer degegnerin am 2 0. Mai 2014 auf das E rstatten einer Duplik ( Urk. 15), was dem Beschwerdeführer am 2 1. Mai 2014 mitgeteilt wurde ( Urk. 16). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 1 7. Oktober 2013 ( Urk. 2) davon aus, dass er Beschwerdeführer im Gesundheitsfall zu 80 % erwerbstätig und zu 20 % im Aufgabenbereich Haushalt tätig wäre. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei der Beschwerdeführer zu 50 % arbeitsfä hig. Im Aufgabenbereich Haushalt sei er zu 29 % eingeschränkt. Insgesamt resultiere so ein Invaliditätsgrad von gerundet 44 %.

1.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 1 7. Oktober 2013 ( Urk. 2) davon aus, dass er Beschwerdeführer im Gesundheitsfall zu 80 % erwerbstätig und zu 20 % im Aufgabenbereich Haushalt tätig wäre. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei der Beschwerdeführer zu 50 % arbeitsfä hig. Im Aufgabenbereich Haushalt sei er zu 29 % eingeschränkt. Insgesamt resultiere so ein Invaliditätsgrad von gerundet 44 %. Zur Begründung ihres Antrags auf Feststellung, dass der Beschwerdeführer kei nen Rentenanspruch habe, erklärte die Beschwerdegegnerin in der Beschwerde antwort vom 3 0. Dezember 2013 ( Urk. 6), die ursprüngliche Rentenzusprache sei zweifellos unrichtig gewesen, da der Sachverhalt unvollständig abgeklärt wor den sei. Aus dem im aktuellen Revisionsverfahren eingeholten Gutachten von Dr. E.___ vom 2 6. November 2012 gehe kein dauerhafter G e sundhei t sschaden hervor. Die diagnostizierte rezidivierende depressive Störung sei gegenwärtig remittiert. Eine Verdachtsdiagnose, wie sie Dr. E.___ betreffend Persönlich keitsstörung gestellt habe, stelle kein invalidenversicherungsrechtlicher Gesundheitsschaden dar. Die Berichte der behandelnden Ärzte Dr. C.___ und lic. phil. D.___ vermöchten an diese r Einschätzung nichts zu ändern.

Zur Begründung ihres Antrags auf Feststellung, dass der Beschwerdeführer kei nen Rentenanspruch habe, erklärte die Beschwerdegegnerin in der Beschwerde antwort vom 3 0. Dezember 2013 ( Urk. 6), die ursprüngliche Rentenzusprache sei zweifellos unrichtig gewesen, da der Sachverhalt unvollständig abgeklärt wor den sei. Aus dem im aktuellen Revisionsverfahren eingeholten Gutachten von Dr. E.___ vom 2 6. November 2012 gehe kein dauerhafter G e sundhei t sschaden hervor. Die diagnostizierte rezidivierende depressive Störung sei gegenwärtig remittiert. Eine Verdachtsdiagnose, wie sie Dr. E.___ betreffend Persönlich keitsstörung gestellt habe, stelle kein invalidenversicherungsrechtlicher Gesundheitsschaden dar. Die Berichte der behandelnden Ärzte Dr. C.___ und lic. phil. D.___ vermöchten an diese r Einschätzung nichts zu ändern. 1.2 Der Beschwerdeführer lässt zur Begründ ung seines Rentenerhöhungsantrages im Wesentlichen vorbringen ( Urk. 1 und Urk. 12), die Beschwerdegegnerin sei bei der ursprünglichen Rentenzusprache davon ausgegangen, dass er im Gesund heitsfall zu 80 % erwerbstätig und zu 20 % im Aufgabenbereich Haushalt tätig wäre. Zum damaligen Zeitpunkt sei sein Sohn erst 10-jährig und er über eine lange Zeit alleinerziehend gewesen. Zwischenzeitlich sei sein Sohn 22-jährig, weshalb er keiner Betreuung mehr bedürfe. Erziehungspflichten sprächen folg lich nicht gegen die Ausübung einer vollen Erwerbstätigkeit. Überdies habe er bis April 1997 in einem vollen Pensum gearbeitet. Es möge zwar zutreffen, dass er anlässlich der Haushaltsabklärung vom 2 6. November 2010 bestätigt habe, bei guter Gesundheit würde er in einem Pensum von 80 % arbeiten, da er so genügend Zeit für den Haushalt und die Arbeit habe. Anlässlich dieser Abklä rung habe sich jedoch gezeigt, dass er mit der Haushaltsführung überfordert sei. Es erstaune daher wenig, dass er gegenüber der Abklärungsperson ausgeführt habe, er könne nur 80 % arbeiten, damit er genügend Zeit für den Haushalt habe. Daraus könne und dürfe aber nicht geschlossen werden, er habe verstan de n, dass sich die Frage auf die Hypothese beziehe, welches Pensum er bei guter Gesundheit ausüben würde.

1.2 Der Beschwerdeführer lässt zur Begründ ung seines Rentenerhöhungsantrages im Wesentlichen vorbringen ( Urk. 1 und Urk. 12), die Beschwerdegegnerin sei bei der ursprünglichen Rentenzusprache davon ausgegangen, dass er im Gesund heitsfall zu 80 % erwerbstätig und zu 20 % im Aufgabenbereich Haushalt tätig wäre. Zum damaligen Zeitpunkt sei sein Sohn erst 10-jährig und er über eine lange Zeit alleinerziehend gewesen. Zwischenzeitlich sei sein Sohn 22-jährig, weshalb er keiner Betreuung mehr bedürfe. Erziehungspflichten sprächen folg lich nicht gegen die Ausübung einer vollen Erwerbstätigkeit. Überdies habe er bis April 1997 in einem vollen Pensum gearbeitet. Es möge zwar zutreffen, dass er anlässlich der Haushaltsabklärung vom 2 6. November 2010 bestätigt habe, bei guter Gesundheit würde er in einem Pensum von 80 % arbeiten, da er so genügend Zeit für den Haushalt und die Arbeit habe. Anlässlich dieser Abklä rung habe sich jedoch gezeigt, dass er mit der Haushaltsführung überfordert sei. Es erstaune daher wenig, dass er gegenüber der Abklärungsperson ausgeführt habe, er könne nur 80 % arbeiten, damit er genügend Zeit für den Haushalt habe. Daraus könne und dürfe aber nicht geschlossen werden, er habe verstan de n, dass sich die Frage auf die Hypothese beziehe, welches Pensum er bei guter Gesundheit ausüben würde. Das Valideneinkommen sei anhand seines hypothetischen Einkommens als Leh rer zu bestimmen, was im Kanton Zürich im Jahr 2013 einem Einkommen von Fr. 122‘723. -- entspreche. Wenn auf die Tabe llenlöhne abgestellt würde, erg ä be sich für das Jahr 2012 ein Valideneinkommen von Fr. 108‘283.--. Selbst wenn von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen würde, ergäbe sich bei dem von der Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung angenommenen Invalideneinkommen von Fr. 31‘235.-- ein Invaliditätsgrad von 71 %. Tatsäch lich sei jedoch in Übereinstimmung mit den behandelnden Ärzten von einer Arbeitsfähigkeit von nicht mehr als 30 % auszugehen.

Das Valideneinkommen sei anhand seines hypothetischen Einkommens als Leh rer zu bestimmen, was im Kanton Zürich im Jahr 2013 einem Einkommen von Fr. 122‘723. entspreche. Wenn auf die Tabe llenlöhne abgestellt würde, erg ä be sich für das Jahr 2012 ein Valideneinkommen von Fr. 108‘283.--. Selbst wenn von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen würde, ergäbe sich bei dem von der Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung angenommenen Invalideneinkommen von Fr. 31‘235.-- ein Invaliditätsgrad von 71 %. Tatsäch lich sei jedoch in Übereinstimmung mit den behandelnden Ärzten von einer Arbeitsfähigkeit von nicht mehr als 30 % auszugehen. Im Übrigen bestritt er das Vorliegen eines Wiedererwägungsgrundes ( Urk. 12).

Im Übrigen bestritt er das Vorliegen eines Wiedererwägungsgrundes ( Urk. 12). 2.

2. 2.1 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfah ren sind grund sätzlich nur Rechts verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beur teilen, zu denen die zuständige Verwaltungs behörde vorgän gig verbindlich in Form einer Verfü gung beziehungsweise eines Einspracheentscheids Stellung genom men hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den beschwerdewei se weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sach urteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid er gangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a).

2.1 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfah ren sind grund sätzlich nur Rechts verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beur teilen, zu denen die zuständige Verwaltungs behörde vorgän gig verbindlich in Form einer Verfü gung beziehungsweise eines Einspracheentscheids Stellung genom men hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den beschwerdewei se weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sach urteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid er gangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a). 2.2 Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Rechtmässigkeit der Verfügung vom 1 7. Oktober 2013 ( Urk. 2). In dieser Verfügung hat die Beschwerdegegnerin einzig über das Rentenerhöhungsgesuch des Beschwerdeführers befunden. Eine Ausdehnung des Anfechtungsgegenstandes im Sinne des von der Beschwerde gegnerin in ihrer Beschwerdeantwort vom 3 0. Dezember 2013 ( Urk. 6) gestellten Antrages, dass die Verfügung vom 2 1. Februar 2003, mit welcher dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab Oktober 2001 eine halbe (Härtefall - )Rente zugesprochen worden war ( Urk. 7/26), zweifellos unrichtig gewesen und deshalb die halbe Rente für die Zukunft aufzuheben sei, entzieht sich zum vornherein der Beurteilungsbefugnis des Gerichts. Dies würde auf eine Wiedererwägung der formell rechtskräftigen Verfügung vom 2 1. Februar 2003 mit Wirkung für die Zukunft hinauslaufen, wozu das Gericht nicht befugt ist. Dem Antrag der Beschwerdegegnerin, im Rahmen einer anzudrohenden reformatio in peius sei die laufende halbe (Härtefall)Rente aufzuheben, kann demnach nicht gefolgt werden (vgl. ZAK 1985 58 ; vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_762/2013 vom 2 4. Juni 2014, E. 4.2 mit Hinweisen ).

2.2 Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Rechtmässigkeit der Verfügung vom 1 7. Oktober 2013 ( Urk. 2). In dieser Verfügung hat die Beschwerdegegnerin einzig über das Rentenerhöhungsgesuch des Beschwerdeführers befunden. Eine Ausdehnung des Anfechtungsgegenstandes im Sinne des von der Beschwerde gegnerin in ihrer Beschwerdeantwort vom 3 0. Dezember 2013 ( Urk. 6) gestellten Antrages, dass die Verfügung vom 2 1. Februar 2003, mit welcher dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab Oktober 2001 eine halbe (Härtefall )Rente zugesprochen worden war ( Urk. 7/26), zweifellos unrichtig gewesen und deshalb die halbe Rente für die Zukunft aufzuheben sei, entzieht sich zum vornherein der Beurteilungsbefugnis des Gerichts. Dies würde auf eine Wiedererwägung der formell rechtskräftigen Verfügung vom 2 1. Februar 2003 mit Wirkung für die Zukunft hinauslaufen, wozu das Gericht nicht befugt ist. Dem Antrag der Beschwerdegegnerin, im Rahmen einer anzudrohenden reformatio in peius sei die laufende halbe (Härtefall)Rente aufzuheben, kann demnach nicht gefolgt werden (vgl. ZAK 1985 58 ; vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_762/2013 vom 2 4. Juni 2014, E. 4.2 mit Hinweisen ). 3.

3. 3.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen).

3.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). 3.2 Gemäss Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) haben Versicherte Anspruch auf eine ganze R ente, wenn sie mindestens zu 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 %, oder auf eine Viertelsrente, wenn sie min destens zu 40 % invalid sind.

3.2 Gemäss Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) haben Versicherte Anspruch auf eine ganze R ente, wenn sie mindestens zu 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 %, oder auf eine Viertelsrente, wenn sie min destens zu 40 % invalid sind. 3. 3

3. 3 3.3.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

3.3.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 3. 3.2 Bei nichterwerbstätigen Versicherten, die im Aufgabenbereich tätig sind und denen eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, wird für die Bemes sung der Invalidität in Abweichung von Art. 16 ATSG darauf abgestellt, in wel chem Masse sie unfähig sind, sich im Aufgabenbereich zu betätigen. Art. 7 Abs. 2 ATSG ist sinngemäss anwendbar ( Art. 28a Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 3 ATSG; spezifische Methode; statt vieler BGE 130 V 97 E. 3.3.1). Als Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Versicherten gelten insbesondere die übliche Tätigkeit im Haushalt, die Erziehung der Kinder sowie gemeinnüt zige und künstlerische Tätigkeiten ( Art. 27 der Verordnung über die Invalidenver sicherung, IVV).

3. 3.2 Bei nichterwerbstätigen Versicherten, die im Aufgabenbereich tätig sind und denen eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, wird für die Bemes sung der Invalidität in Abweichung von Art. 16 ATSG darauf abgestellt, in wel chem Masse sie unfähig sind, sich im Aufgabenbereich zu betätigen. Art. 7 Abs. 2 ATSG ist sinngemäss anwendbar ( Art. 28a Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 3 ATSG; spezifische Methode; statt vieler BGE 130 V 97 E. 3.3.1). Als Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Versicherten gelten insbesondere die übliche Tätigkeit im Haushalt, die Erziehung der Kinder sowie gemeinnüt zige und künstlerische Tätigkeiten ( Art. 27 der Verordnung über die Invalidenver sicherung, IVV). 3. 3.3 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Addierung der in bei den Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. BGE 134 V 9).

3. 3.3 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Addierung der in bei den Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. BGE 134 V 9). 3. 4 Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe richtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).

3. 4 Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe richtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 4.

4. 4.1 Bei der ursprünglichen Rentenzusprache und im Rahmen des mit Mitteilung vom 2 2. November 2005 abgeschlossenen Revisionsverfahrens qualifizierte die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer im Gesundheitsfall zu 80 % erwerbstätig und zu 20 % im Aufgabenbereich Haushalt tätig (Begründung der Verfügung vom 2 1. Februar 2003, Urk. 7/ 2 0, Urk. 7/38 ). Aus medizinischer Sicht ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dass dem Beschwerdeführer die Täti gkeit als Journalist noch zu 50 % zumutbar sei.

4.1 Bei der ursprünglichen Rentenzusprache und im Rahmen des mit Mitteilung vom 2 2. November 2005 abgeschlossenen Revisionsverfahrens qualifizierte die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer im Gesundheitsfall zu 80 % erwerbstätig und zu 20 % im Aufgabenbereich Haushalt tätig (Begründung der Verfügung vom 2 1. Februar 2003, Urk. 7/ 2 0, Urk. 7/38 ). Aus medizinischer Sicht ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dass dem Beschwerdeführer die Täti gkeit als Journalist noch zu 50 % zumutbar sei. 4.2

4.2 4.2.1 Im aktuellen Revisionsverfahren nannte Dr. Y.___ mit Bericht vom 4. Januar 2010 ( Urk. 7/57) als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfä higkeit eine depressive Entwicklung und einen Verdacht auf ADS. Der Gesund heitszustand des Beschwerdeführers sei stationär. Betreffend Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers verwies Dr. Y.___ auf den behandelnden Psy chiater.

4.2.1 Im aktuellen Revisionsverfahren nannte Dr. Y.___ mit Bericht vom 4. Januar 2010 ( Urk. 7/57) als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfä higkeit eine depressive Entwicklung und einen Verdacht auf ADS. Der Gesund heitszustand des Beschwerdeführers sei stationär. Betreffend Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers verwies Dr. Y.___ auf den behandelnden Psy chiater. 4. 2. 2 Dr. Z.___ diagnostizierte mit Bericht vom 2 8. Januar 2010 ( Urk. 7/58) mit Aus wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (1) eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0) und (2) einen Verdacht auf ADS. Der Beschwerdeführer sei vom 3. bis 1 6. A ugust 2009 zu 100 % und vom 17. August bis 1 4. Oktober 2009 zu 75 % arbeitsunfähig gewesen. Seither sei er wieder maximal zu 50 % arbeitsfähig, bezogen auf ein 100 % Pensum. Ideal für den Beschwerdeführer wäre ein Arbeitsprofil ohne Belastungsspitzen, ohne Arbeiten, die über längere Zeit geplant werden müssten, und ohne monotone Arbeit, da dies sehr rasch zu Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen führ e. Ob sich dabei die Arbeitsfähigkeit über 50 % erhöhen würde, bleibe jedoch fraglich.

4. 2. 2 Dr. Z.___ diagnostizierte mit Bericht vom 2 8. Januar 2010 ( Urk. 7/58) mit Aus wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (1) eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0) und (2) einen Verdacht auf ADS. Der Beschwerdeführer sei vom 3. bis 1 6. A ugust 2009 zu 100 % und vom 17. August bis 1 4. Oktober 2009 zu 75 % arbeitsunfähig gewesen. Seither sei er wieder maximal zu 50 % arbeitsfähig, bezogen auf ein 100 % Pensum. Ideal für den Beschwerdeführer wäre ein Arbeitsprofil ohne Belastungsspitzen, ohne Arbeiten, die über längere Zeit geplant werden müssten, und ohne monotone Arbeit, da dies sehr rasch zu Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen führ e. Ob sich dabei die Arbeitsfähigkeit über 50 % erhöhen würde, bleibe jedoch fraglich. 4. 2. 3 Dr. C.___ berichtete der Beschwerdegegnerin am 1 7. Dezember 2011 betreffend die vom Beschwerdeführer beantragte Hilflosenentschädigung ( Urk. 7/103). Er nannte dabei als Diagnose eine rezidivierende depressive Störung (ICD-10 F33.4) mit anhaltender familiärer Belastungssituation, selbstunsichere Persön lichkeitszüge und ADS. Die bisherige Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer momentan bis maximal 30 % zumutbar, wobei er eine leichtgradig verminder t e Leistungsfähigkeit bezüglich Effizienz und Arbeitstempo habe.

4. 2. 3 Dr. C.___ berichtete der Beschwerdegegnerin am 1 7. Dezember 2011 betreffend die vom Beschwerdeführer beantragte Hilflosenentschädigung ( Urk. 7/103). Er nannte dabei als Diagnose eine rezidivierende depressive Störung (ICD-10 F33.4) mit anhaltender familiärer Belastungssituation, selbstunsichere Persön lichkeitszüge und ADS. Die bisherige Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer momentan bis maximal 30 % zumutbar, wobei er eine leichtgradig verminder t e Leistungsfähigkeit bezüglich Effizienz und Arbeitstempo habe. 4. 2. 4 Vom 9. Februar bis 1 6. März 2011 war der Beschwerdeführer in der Klinik F.___ hospitalisiert. Mit Austrittsbericht vom 1 7. März 2011 nannten die berichtenden Ärzte als Diagnosen ( Urk. 7/113/3-6) :

4. 2. 4 Vom 9. Februar bis 1 6. März 2011 war der Beschwerdeführer in der Klinik F.___ hospitalisiert. Mit Austrittsbericht vom 1 7. März 2011 nannten die berichtenden Ärzte als Diagnosen ( Urk. 7/113/3-6) : - p sychophysi s cher Erschöpfungszustand (ICD-10 Z73.0)

p sychophysi s cher Erschöpfungszustand (ICD-10 Z73.0) - undifferenzierte Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0)

undifferenzierte Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0) - Rückenschmerzen

Rückenschmerzen - Schlafstörungen

Schlafstörungen - depressive Störung (ICD-10 F33.1)

depressive Störung (ICD-10 F33.1) - ADS

ADS - m ittelschweres obstruktives Schlafapnoe-Syndrom mit

m ittelschweres obstruktives Schlafapnoe-Syndrom mit - k onsekutivem gastroösophagealem Reflux

k onsekutivem gastroösophagealem Reflux - anamnestischer refluxassoziierter vocal cord dysfunction

anamnestischer refluxassoziierter vocal cord dysfunction - Status nach Aortenisthmusstenosenresektion (1967)

Status nach Aortenisthmusstenosenresektion (1967) - bikuspide fibrosierte Aortenklappe mit

bikuspide fibrosierte Aortenklappe mit - m ittelschwerer Aorteninsuffi zienz bei normaler Auswurffrakt ion

m ittelschwerer Aorteninsuffi zienz bei normaler Auswurffrakt ion - d ilatierter Aor t a ascendens und Sinusportion

d ilatierter Aor t a ascendens und Sinusportion - Verdacht auf bullöse s Pemphigoid linker Oberschenkel

Verdacht auf bullöse s Pemphigoid linker Oberschenkel - a ktuell umschriebene Blasenbildung am linken Oberschenkel

a ktuell umschriebene Blasenbildung am linken Oberschenkel Der Beschwerdeführer sei seit dem 9. Februar und noch bis 3 0. März 2011 zu 100 % arbeitsunfähig. Die Weiterbeurteilung der Arbeitsfähigkeit solle durch den nachbehandelnden Arzt geschehen. Für den Wiedereintritt in den Arbeits prozess würden sie eine stufenweise Wiedereingliederung, begi nnend mit 30 bis 50 % empfehlen.

Der Beschwerdeführer sei seit dem 9. Februar und noch bis 3 0. März 2011 zu 100 % arbeitsunfähig. Die Weiterbeurteilung der Arbeitsfähigkeit solle durch den nachbehandelnden Arzt geschehen. Für den Wiedereintritt in den Arbeits prozess würden sie eine stufenweise Wiedereingliederung, begi nnend mit 30 bis 50 % empfehlen. 4. 2. 5 Dr. C.___ und lic. phil. D.___ nannten mit Bericht vom 1 0. August 2012 ( Urk. 7/118) als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:

4. 2. 5 Dr. C.___ und lic. phil. D.___ nannten mit Bericht vom 1 0. August 2012 ( Urk. 7/118) als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - r ezidivierende depressive Störung, gegenwärtig teilweise remittiert (ICD-10 F33.4) mit/bei

r ezidivierende depressive Störung, gegenwärtig teilweise remittiert (ICD-10 F33.4) mit/bei - Persönlichkeit mit ängstlich vermeidenden Zügen

Persönlichkeit mit ängstlich vermeidenden Zügen - ADS

ADS - anhaltende familiäre Belastungen

anhaltende familiäre Belastungen Aktuell und bis auf Weiteres bestehe eine Arbeitsfähigkeit von nicht mehr als 30 %. Unter der nach wie vor relativ umfangreichen therapeutischen Unterstüt zung sei die Arbeitsfähigkeit von 25 % nun seit längerer Zeit wieder stabil.

Aktuell und bis auf Weiteres bestehe eine Arbeitsfähigkeit von nicht mehr als 30 %. Unter der nach wie vor relativ umfangreichen therapeutischen Unterstüt zung sei die Arbeitsfähigkeit von 25 % nun seit längerer Zeit wieder stabil. 4. 2. 6 Dr. E.___ diagnostizierte mit Gutachten vom 2 6. November 2012 ( Urk. 7/123) mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:

4. 2. 6 Dr. E.___ diagnostizierte mit Gutachten vom 2 6. November 2012 ( Urk. 7/123) mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - r ezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F33.4)

r ezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F33.4) - Verdacht auf ängstliche Persönlichkeitsst örung (ICD-10 F60.5)

Verdacht auf ängstliche Persönlichkeitsst örung (ICD-10 F60.5) Der Beschwerdeführer sei in der angestammten und in anderen (adaptierten) Tätigkeiten zu 50 % arbeitsfähig. Es sei von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit seit Sommer 2009, zumindest aber seit dem 3 0. November 2009 ( Revisionszeit punkt ) auszugehen. Unter konsequenter Weiterführung der etablierten Mass nahmen sei mit der Erhaltung der 50%igen Arbeitsfähigkeit zu rechnen. Eine Verbesserung sei nicht mehr zu erwarten. Nicht geeignet sei der Beschwerde führer für Tätigkeiten mit sehr hohen Anforderungen an die psychische Belast barkeit und Konzentrationsdauer (wie beispielsweise eine sehr enge Teamarbeit).

Der Beschwerdeführer sei in der angestammten und in anderen (adaptierten) Tätigkeiten zu 50 % arbeitsfähig. Es sei von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit seit Sommer 2009, zumindest aber seit dem 3 0. November 2009 ( Revisionszeit punkt ) auszugehen. Unter konsequenter Weiterführung der etablierten Mass nahmen sei mit der Erhaltung der 50%igen Arbeitsfähigkeit zu rechnen. Eine Verbesserung sei nicht mehr zu erwarten. Nicht geeignet sei der Beschwerde führer für Tätigkeiten mit sehr hohen Anforderungen an die psychische Belast barkeit und Konzentrationsdauer (wie beispielsweise eine sehr enge Teamarbeit). 5.

5. 5.1 Dr. E.___ erklärt e in seinem Gutachten vom 2 6. November 2012 ( Urk. 7/123), die Kindheit des Beschwerdeführers sei durch eine reduzierte körperliche Leis tungsfähigkeit aufgrund eines dreifachen Herzfehlers geprägt gewesen. Dies hab e zur Bildung einer Persönlichkeit mit ängstlich-abhängigen Zügen geführt. Trotz der reduzierten körperlichen Leist u ngsfähigkeit sei der Beschwerdeführer regelrecht eingeschult worden und währe nd der fünfjährigen Primarschul e habe er häufig Noten zwischen 5 und 6 erreicht. Damit könne bei ihm ganz klar eine Intelligenzminderung sowie auch ein ADS ausgeschlossen werden. Seine schu lische Leistung habe ab dem 1 3. Lebensjahr nachgelassen, was aber seines Erachtens ga nz klar nicht auf ein ADS, sondern auf die Akzentuierung ängst lich-abhängiger Persönlichkeitszüge bzw. Ängstlichkeit zurückzuführen sei. Der Beschwerdeführer habe trotz der Akzentuierung der Ängstlichkeit mit therapeu tisch-psychologischer Unterstützung die Kantonsschule sowie die P ädagogische Hochschule abschliessen kön nen. Dies spreche ebenfalls gegen das Vorliegen eines ADS. An der Pädagogischen Hochschule habe der Beschwerdeführer die unterrichtspraktischen Prüfungen wiederholen müssen, was auf die Akzentuie rung seiner Ängste und den Ausbruch einer milderen Form der ängstlich-abhängigen Persönlichkeitsstörung zurückzuführen sei. Die Entwicklung der Persönlichkeitsstörung sei auf mögliche genetische Prädispositionen (seine Geschwister leiden unter psychischen Problemen mit Krankheitswert, die Eltern jedoch nicht) und auf die Kindheitsereignisse mit Herzkrankheit und Entwick lung einer symbiotischen Beziehung zur Mutter zurückzuführen. Im Erwachse nenalter habe der Beschwerdeführer ein anhaltendes Verhalten, geprägt durch übermässige Sorgen, Anspannungen, Besorgtheit und Überempfindlichkeit gegenüber Ablehnung und Kritik gezeigt. A ufgrund seiner Persönlichkeitsdefi zite leide er unter anhaltender reduzierter Belastbarkeit, die in belastenden Lebenssituationen immer wieder zu depressiven Dekompensationen geführt habe. Es sei ihm deshalb im Erwachsen en alter nie gelungen, über längere Zeit eine volle Arbeitsleistung zu erbringen. Der Beschwerdeführer stehe seit dem frühen Pubertätsalter in mehr oder weniger regelmässiger psychiatrisch-psy chotherapeutischer Behandlung. Durch diese Therapien hätten eine schwere psychische D ekompensation verhindert sowie seine sozialen Kompetenzen gefördert werden können. Die aktuelle 50%ige Arbeitsunfähigkeit sei auf die reduzierte psychische Belastbarkeit im Rahmen der ängstlichen Persönlichkeits störung, reduzierte geistige Flexibilität im Rahmen der formalen Denkstörun gen, störungsbedingte Vermeidungshaltung, störungsbedingte reduzierte Kon zentrationsdauer und störungsbedingte rasche Ermüdbarkeit zurückzuführen. Es sei von einer Teilchronifizierung des psychischen Leidens auszugehen, und damit sei eine Verbesserung der aktuellen 50%igen Arbeitsfähigkeit nicht mehr zu erwarten. Allerdings sei unter regelmässigen therapeutischen Massnahmen von der Erhaltung der verbleibenden 50%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen. Der Beschwerdeführer selbst fühle sich höchstens zu 25 % arbeitsfähig. Diese Ein schätzung der eigenen Leistungsfähigkeit sei teilweise auf die angstbedingte Vermeidungshaltung und nicht auf die effektive Leistungsfähigkeit zurückzu führen.

5.1 Dr. E.___ erklärt e in seinem Gutachten vom 2 6. November 2012 ( Urk. 7/123), die Kindheit des Beschwerdeführers sei durch eine reduzierte körperliche Leis tungsfähigkeit aufgrund eines dreifachen Herzfehlers geprägt gewesen. Dies hab e zur Bildung einer Persönlichkeit mit ängstlich-abhängigen Zügen geführt. Trotz der reduzierten körperlichen Leist u ngsfähigkeit sei der Beschwerdeführer regelrecht eingeschult worden und währe nd der fünfjährigen Primarschul e habe er häufig Noten zwischen 5 und 6 erreicht. Damit könne bei ihm ganz klar eine Intelligenzminderung sowie auch ein ADS ausgeschlossen werden. Seine schu lische Leistung habe ab dem 1 3. Lebensjahr nachgelassen, was aber seines Erachtens ga nz klar nicht auf ein ADS, sondern auf die Akzentuierung ängst lich-abhängiger Persönlichkeitszüge bzw. Ängstlichkeit zurückzuführen sei. Der Beschwerdeführer habe trotz der Akzentuierung der Ängstlichkeit mit therapeu tisch-psychologischer Unterstützung die Kantonsschule sowie die P ädagogische Hochschule abschliessen kön nen. Dies spreche ebenfalls gegen das Vorliegen eines ADS. An der Pädagogischen Hochschule habe der Beschwerdeführer die unterrichtspraktischen Prüfungen wiederholen müssen, was auf die Akzentuie rung seiner Ängste und den Ausbruch einer milderen Form der ängstlich-abhängigen Persönlichkeitsstörung zurückzuführen sei. Die Entwicklung der Persönlichkeitsstörung sei auf mögliche genetische Prädispositionen (seine Geschwister leiden unter psychischen Problemen mit Krankheitswert, die Eltern jedoch nicht) und auf die Kindheitsereignisse mit Herzkrankheit und Entwick lung einer symbiotischen Beziehung zur Mutter zurückzuführen. Im Erwachse nenalter habe der Beschwerdeführer ein anhaltendes Verhalten, geprägt durch übermässige Sorgen, Anspannungen, Besorgtheit und Überempfindlichkeit gegenüber Ablehnung und Kritik gezeigt. A ufgrund seiner Persönlichkeitsdefi zite leide er unter anhaltender reduzierter Belastbarkeit, die in belastenden Lebenssituationen immer wieder zu depressiven Dekompensationen geführt habe. Es sei ihm deshalb im Erwachsen en alter nie gelungen, über längere Zeit eine volle Arbeitsleistung zu erbringen. Der Beschwerdeführer stehe seit dem frühen Pubertätsalter in mehr oder weniger regelmässiger psychiatrisch-psy chotherapeutischer Behandlung. Durch diese Therapien hätten eine schwere psychische D ekompensation verhindert sowie seine sozialen Kompetenzen gefördert werden können. Die aktuelle 50%ige Arbeitsunfähigkeit sei auf die reduzierte psychische Belastbarkeit im Rahmen der ängstlichen Persönlichkeits störung, reduzierte geistige Flexibilität im Rahmen der formalen Denkstörun gen, störungsbedingte Vermeidungshaltung, störungsbedingte reduzierte Kon zentrationsdauer und störungsbedingte rasche Ermüdbarkeit zurückzuführen. Es sei von einer Teilchronifizierung des psychischen Leidens auszugehen, und damit sei eine Verbesserung der aktuellen 50%igen Arbeitsfähigkeit nicht mehr zu erwarten. Allerdings sei unter regelmässigen therapeutischen Massnahmen von der Erhaltung der verbleibenden 50%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen. Der Beschwerdeführer selbst fühle sich höchstens zu 25 % arbeitsfähig. Diese Ein schätzung der eigenen Leistungsfähigkeit sei teilweise auf die angstbedingte Vermeidungshaltung und nicht auf die effektive Leistungsfähigkeit zurückzu führen. Zur Frage, ob sich der Grad der Arbeitsunfähigkeit seit der letzten Rentenrevi sion verändert oder der Gesundheitszustand seit der Rentenzusprache massge blich verschlechtert habe, führte Dr. E.___ aus, der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers habe sich seit Sommer 2009 verschlechtert. Es sei einerseits zur intermittierenden Verschlechterung der depressiven Symptomatik sowie Dekompensation der ängstlichen Persönlichkeitsstörung gekommen. Die Ver schlechterung der Arbeitsfähigkeit sei aber vordergründig auf die Dekompensa tion der Persönlichkeitsstörung zurückzuführen. Seit Sommer 2009, zumindest seit dem 3 0. November 2009 (Revisionszeitpunkt) sei von einer anhaltenden 50%igen Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeiten auszugehen. Stellungneh mend zu früheren ärztlichen Einschätzungen diskutierte der Gutachter aus schliesslich die unterschiedliche Diagnostik und begründete, weshalb er das Vorliegen einer ADS ausschliesse.

Zur Frage, ob sich der Grad der Arbeitsunfähigkeit seit der letzten Rentenrevi sion verändert oder der Gesundheitszustand seit der Rentenzusprache massge blich verschlechtert habe, führte Dr. E.___ aus, der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers habe sich seit Sommer 2009 verschlechtert. Es sei einerseits zur intermittierenden Verschlechterung der depressiven Symptomatik sowie Dekompensation der ängstlichen Persönlichkeitsstörung gekommen. Die Ver schlechterung der Arbeitsfähigkeit sei aber vordergründig auf die Dekompensa tion der Persönlichkeitsstörung zurückzuführen. Seit Sommer 2009, zumindest seit dem 3 0. November 2009 (Revisionszeitpunkt) sei von einer anhaltenden 50%igen Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeiten auszugehen. Stellungneh mend zu früheren ärztlichen Einschätzungen diskutierte der Gutachter aus schliesslich die unterschiedliche Diagnostik und begründete, weshalb er das Vorliegen einer ADS ausschliesse. 5.2

5.2 5.2.1 Diese Ausführungen von Dr. E.___ zum Gesundheitszustand des Beschwerde führers und seine n Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sin d schlüssig. Da das Gutachten von Dr. E.___ für die streitigen Belange umfassend ist, auf al l seitigen Untersuchungen beruht - so berücksichtigte er neben dem Gespräch mit dem Beschwerdeführer auch testpsychologische Befunde ( Urk. 7/123/9-1 0) -, die gekla gten Beschwerden berücksichtigt und in Kenntnis der Vorakten (Anam nese) abgegeben wurde, bildet es eine rechtsgenügende Grundlage für die Beurteilung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers (vgl. E. 3.4 ).

5.2.1 Diese Ausführungen von Dr. E.___ zum Gesundheitszustand des Beschwerde führers und seine n Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sin d schlüssig. Da das Gutachten von Dr. E.___ für die streitigen Belange umfassend ist, auf al l seitigen Untersuchungen beruht - so berücksichtigte er neben dem Gespräch mit dem Beschwerdeführer auch testpsychologische Befunde ( Urk. 7/123/9-1 0) -, die gekla gten Beschwerden berücksichtigt und in Kenntnis der Vorakten (Anam nese) abgegeben wurde, bildet es eine rechtsgenügende Grundlage für die Beurteilung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers (vgl. E. 3.4 ). 5.2.2 Dr. Y.___ äusserte sich im Bericht vom 4. Januar 2010 (E. 4.2.1) nicht zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers, sondern verwies auf den behan delnden Psychiater. Sein Bericht stellt daher die Einschätzung der Arbeitsfähig keit durch Dr. E.___ nicht in Frage.

5.2.2 Dr. Y.___ äusserte sich im Bericht vom 4. Januar 2010 (E. 4.2.1) nicht zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers, sondern verwies auf den behan delnden Psychiater. Sein Bericht stellt daher die Einschätzung der Arbeitsfähig keit durch Dr. E.___ nicht in Frage. 5. 2.3 Dr. Z.___ attestierte dem Beschwerdeführer mit Bericht vom 2 8. Januar 2010 (E. 4.2.2) wie Dr. E.___ in seinem Gutachten vom 2 6. November 2012 eine maximal 50%ige Arbeitsfähigkeit. Dr. Z.___ ging dabei wie Dr. E.___ davon aus, dass das Konzentrationsvermögen, die Anpassungsfähigkeit und die Belast barkeit des Beschwerdeführers eingeschränkt seien ( Urk. 7/58/4 +6 ). Die Ein schätzung von Dr. Z.___ steht daher im Wesentlichen in Übereinstimmung mit derjenigen von Dr. E.___.

5. 2.3 Dr. Z.___ attestierte dem Beschwerdeführer mit Bericht vom 2 8. Januar 2010 (E. 4.2.2) wie Dr. E.___ in seinem Gutachten vom 2 6. November 2012 eine maximal 50%ige Arbeitsfähigkeit. Dr. Z.___ ging dabei wie Dr. E.___ davon aus, dass das Konzentrationsvermögen, die Anpassungsfähigkeit und die Belast barkeit des Beschwerdeführers eingeschränkt seien ( Urk. 7/58/4 +6 ). Die Ein schätzung von Dr. Z.___ steht daher im Wesentlichen in Übereinstimmung mit derjenigen von Dr. E.___. 5. 2.4 Dr. C.___ attestierte dem Beschwerdeführer sowohl in dem von ihm all eine unterzeichneten Bericht vom 17. Dezember 2011 (E. 4.2.3) als auch im von lic. phil. D.___ mitunterzeichneten Bericht vom 1 0. August 2012 (E. 4.2.5) eine Arbeitsfähigkeit von nicht mehr als 30 %. Er n annte dabei in beiden Berichten als Diagnose unter anderem eine ADS. Dr. E.___ legt e in seinem Gutachten vom 2 6. November 2012 jedoch in schlüssiger Weise dar, weshalb er diese Diagnose nicht stellen konnte (vgl. E. 5.1). Dr. C.___ führt e zudem im Zusammenhang mit den Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit auch eine familiäre Belastungssituation an. Er erklärt e jedoch nicht, inwieweit die Arbeitsfähigkeit unabhängig von dieser familiäre n Belastungssituation ein geschränkt wäre. Dies wäre für die Nachvollziehbarkeit seiner Berichte jedoch erforderlich, sind psychosoziale Belastungssituationen doch invalidenversiche rungsrechtlich grundsätzlich nicht relevan t (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2), jedenfalls soweit sie nicht zu einer anhaltenden, von der Belastungssituation abgrenzbaren gesund heitlichen Störung führen. Die aufgrund der Gesundheitsstörung bestehende anhaltend reduzierte Belastbarkeit hat Dr. E.___ in seinem Gutachten jedoch gewürdigt und diese floss in seine Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit ein. Nach dem Gesagten vermögen die Berichte von Dr. C.___ die Einschätzung von Dr. E.___ nicht in Frage zu stellen.

5. 2.4 Dr. C.___ attestierte dem Beschwerdeführer sowohl in dem von ihm all eine unterzeichneten Bericht vom 17. Dezember 2011 (E. 4.2.3) als auch im von lic. phil. D.___ mitunterzeichneten Bericht vom 1 0. August 2012 (E. 4.2.5) eine Arbeitsfähigkeit von nicht mehr als 30 %. Er n annte dabei in beiden Berichten als Diagnose unter anderem eine ADS. Dr. E.___ legt e in seinem Gutachten vom 2 6. November 2012 jedoch in schlüssiger Weise dar, weshalb er diese Diagnose nicht stellen konnte (vgl. E. 5.1). Dr. C.___ führt e zudem im Zusammenhang mit den Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit auch eine familiäre Belastungssituation an. Er erklärt e jedoch nicht, inwieweit die Arbeitsfähigkeit unabhängig von dieser familiäre n Belastungssituation ein geschränkt wäre. Dies wäre für die Nachvollziehbarkeit seiner Berichte jedoch erforderlich, sind psychosoziale Belastungssituationen doch invalidenversiche rungsrechtlich grundsätzlich nicht relevan t (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2), jedenfalls soweit sie nicht zu einer anhaltenden, von der Belastungssituation abgrenzbaren gesund heitlichen Störung führen. Die aufgrund der Gesundheitsstörung bestehende anhaltend reduzierte Belastbarkeit hat Dr. E.___ in seinem Gutachten jedoch gewürdigt und diese floss in seine Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit ein. Nach dem Gesagten vermögen die Berichte von Dr. C.___ die Einschätzung von Dr. E.___ nicht in Frage zu stellen. 5. 2.5 Die Ärzte der Klinik F.___ attestierten dem Beschwerdeführer mit Austrittsbericht vom 1 7. März 2011 (E. 4.2.4) für die Zeit des stationären Auf enthaltes und für zwei Wochen danach eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Für den Wiedereinstieg empfahlen sie eine stufenweise Wiedereingliederung begin nend mit 30 bis 50 %. Da somit die Ärzte der Klinik F.___ selbst für die Zeit der Wiedereingliederung eine Arbeitsfähigkeit von 50 % für möglich hielten, geht aus ihrem Bericht zumindest nicht eine andauernde Arbeitsunfä higkeit von mehr als 50 % hervor. Die zwischenzeitliche 100%ige Arbeitsunfä higkeit war nicht von Dauer und hatte daher keinen Einfluss auf den Renten anspruch des Beschwerdeführers (vgl. Art. 88a Abs. 2 IVV).

5. 2.5 Die Ärzte der Klinik F.___ attestierten dem Beschwerdeführer mit Austrittsbericht vom 1 7. März 2011 (E. 4.2.4) für die Zeit des stationären Auf enthaltes und für zwei Wochen danach eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Für den Wiedereinstieg empfahlen sie eine stufenweise Wiedereingliederung begin nend mit 30 bis 50 %. Da somit die Ärzte der Klinik F.___ selbst für die Zeit der Wiedereingliederung eine Arbeitsfähigkeit von 50 % für möglich hielten, geht aus ihrem Bericht zumindest nicht eine andauernde Arbeitsunfä higkeit von mehr als 50 % hervor. Die zwischenzeitliche 100%ige Arbeitsunfä higkeit war nicht von Dauer und hatte daher keinen Einfluss auf den Renten anspruch des Beschwerdeführers (vgl. Art. 88a Abs. 2 IVV). 5.3 Wohl begründet Dr. E.___ eine im Sommer 2009, spätestens seit 3 0. November 2009 vorliegende Verschlechterung des Gesundheitszustandes, insbesondere der Auswirkungen der ängstlichen Persönlichkeitsstörung auf die Leistungsfähigkeit; seine Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit stellt jedoch im Ergebnis keine Verminderung der Leistungsfähigkeit im Vergleich zum Zeit punkt der Rentenzusprache dar. Damals ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dass dem Beschwerdeführer die vormals ausgeübte Tätigkeit als Journalist zu einem Pensum von 50 % weiterhin zumutbar sei ( Urk. 13/20). Da der damals behandelnde Psychiater keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit machen wollte (vgl. Urk. 13/2/5), stellte die Beschwerdegegnerin nach Lage der Akten massgeblich auf die Beurteilung von Dr. Y.___ vom 1 0. Oktober 2001 bzw. 6. Februar 2002 ab, wonach der Beschwerdeführer infolge Depression während 20 Stunden pro Woche arbeitsfähig ( Urk. 13/4/4) bzw. seit 1. Juli 2001 bis auf weiteres zu 50 % arbeitsunfähig sei (vorgängig 75 bzw. 100 % ; Urk. 13/4/6). Nach überzeugend begründeter Darlegung der Entwicklung der Gesundheits störung im Gutachten Dr. E.___ war die rezidivierende depressive Störung im Zeitpunkt der Begutachtung zwar remitiert, leidet der Beschwerdeführer auf grund der Persönlichkeitsdefizite jedoch unter anhaltender reduzierter Belast barkeit, welche in belastenden Lebenssituationen immer wieder zu depressiven Dekompensationen führte. So auch im Sommer 2009, wobei die depressive Störung bis zum Eintritt in die Klinik F.___ im Februar 2011 noch in leichtem Ausmass vorhanden gewesen sei. Trotz der von ihm festge stellten Verschlechterung des Gesundheitszustandes im Sommer 2009 hält Dr. E.___ somit an der Einschätzung einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit fest. Zu einer früheren psychiatrischen Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit konnte der Gutachter mangels fachärztlicher Berichte keine Stellung nehmen. Es lässt sich daher nicht feststellen, ob die damalige Einschätzung der Arbeitsunfähig keit unrichtig war oder die Arbeitsunfähigkeit – trotz der von Dr. E.___ fest gestellten Verschlechterung des Gesundheitsschadens seit Sommer 2009 – als gleichgeblieben anzunehmen ist. Dies ist jedoch kein Grund, seine Einschätzung für den hier zur Prüfung der Rentenrevision relevanten Zeitraum in Frage zu stellen.

5.3 Wohl begründet Dr. E.___ eine im Sommer 2009, spätestens seit 3 0. November 2009 vorliegende Verschlechterung des Gesundheitszustandes, insbesondere der Auswirkungen der ängstlichen Persönlichkeitsstörung auf die Leistungsfähigkeit; seine Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit stellt jedoch im Ergebnis keine Verminderung der Leistungsfähigkeit im Vergleich zum Zeit punkt der Rentenzusprache dar. Damals ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dass dem Beschwerdeführer die vormals ausgeübte Tätigkeit als Journalist zu einem Pensum von 50 % weiterhin zumutbar sei ( Urk. 13/20). Da der damals behandelnde Psychiater keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit machen wollte (vgl. Urk. 13/2/5), stellte die Beschwerdegegnerin nach Lage der Akten massgeblich auf die Beurteilung von Dr. Y.___ vom 1 0. Oktober 2001 bzw. 6. Februar 2002 ab, wonach der Beschwerdeführer infolge Depression während 20 Stunden pro Woche arbeitsfähig ( Urk. 13/4/4) bzw. seit 1. Juli 2001 bis auf weiteres zu 50 % arbeitsunfähig sei (vorgängig 75 bzw. 100 % ; Urk. 13/4/6). Nach überzeugend begründeter Darlegung der Entwicklung der Gesundheits störung im Gutachten Dr. E.___ war die rezidivierende depressive Störung im Zeitpunkt der Begutachtung zwar remitiert, leidet der Beschwerdeführer auf grund der Persönlichkeitsdefizite jedoch unter anhaltender reduzierter Belast barkeit, welche in belastenden Lebenssituationen immer wieder zu depressiven Dekompensationen führte. So auch im Sommer 2009, wobei die depressive Störung bis zum Eintritt in die Klinik F.___ im Februar 2011 noch in leichtem Ausmass vorhanden gewesen sei. Trotz der von ihm festge stellten Verschlechterung des Gesundheitszustandes im Sommer 2009 hält Dr. E.___ somit an der Einschätzung einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit fest. Zu einer früheren psychiatrischen Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit konnte der Gutachter mangels fachärztlicher Berichte keine Stellung nehmen. Es lässt sich daher nicht feststellen, ob die damalige Einschätzung der Arbeitsunfähig keit unrichtig war oder die Arbeitsunfähigkeit – trotz der von Dr. E.___ fest gestellten Verschlechterung des Gesundheitsschadens seit Sommer 2009 – als gleichgeblieben anzunehmen ist. Dies ist jedoch kein Grund, seine Einschätzung für den hier zur Prüfung der Rentenrevision relevanten Zeitraum in Frage zu stellen. Nach dem Gesagten kann auf das Gutachten von Dr. E.___ vom 2 6. November 2012 abgestellt werden, und es ist von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit für jede angepasste Tätigkeit auszugehen.

Nach dem Gesagten kann auf das Gutachten von Dr. E.___ vom 2 6. November 2012 abgestellt werden, und es ist von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit für jede angepasste Tätigkeit auszugehen. 6.

6. 6.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 1 7. Oktober 2013, wie bei der ursprünglichen Rentenzusprache und bei Erlass der Mitteilung vom 2 2. November 2005 (vgl. E. 4.1 ) davon aus, dass der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall zu 80 % erwerbstätig und zu 20 % im Aufgabenbereich Haus halt tätig wäre ( Urk. 2).

6.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 1 7. Oktober 2013, wie bei der ursprünglichen Rentenzusprache und bei Erlass der Mitteilung vom 2 2. November 2005 (vgl. E. 4.1 ) davon aus, dass der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall zu 80 % erwerbstätig und zu 20 % im Aufgabenbereich Haus halt tätig wäre ( Urk. 2). 6.2 D ie Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die kon krete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Er werbs tätigkeit ist der im Sozial versicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ( BGE 137 V 334 E. 3.2, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2c, je mit Hinweisen).

6.2 D ie Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die kon krete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Er werbs tätigkeit ist der im Sozial versicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ( BGE 137 V 334 E. 3.2, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2c, je mit Hinweisen). Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. Art. 27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigun gen und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 1 5. Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3).

Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. Art. 27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigun gen und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 1 5. Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3). Die gemischte Methode findet auch Anwendung, wenn der (in einem Aufgaben bereich tätigen) versicherten Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung eine vollzeitliche Erwerbstätigkeit zumutbar wäre, sie aber trotzdem eine solche nicht ausüben würde (vgl. BGE 133 V 504 E. 3.3 in fine ). Ist jedoch anzuneh men, die versicherte Person wäre ohne gesundheitliche Beeinträchtigung teiler werbstätig oder sie arbeitete unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mit, ohne daneben in einem andern Aufgabenbereich nach Art. 5 Abs. 1 IVG tätig zu sein, ist die Invalidität ausschliesslich nach den Grundsät zen für Erwerbstätige, somit nach Art. 16 ATSG zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 e contrario ).

Die gemischte Methode findet auch Anwendung, wenn der (in einem Aufgaben bereich tätigen) versicherten Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung eine vollzeitliche Erwerbstätigkeit zumutbar wäre, sie aber trotzdem eine solche nicht ausüben würde (vgl. BGE 133 V 504 E. 3.3 in fine ). Ist jedoch anzuneh men, die versicherte Person wäre ohne gesundheitliche Beeinträchtigung teiler werbstätig oder sie arbeitete unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mit, ohne daneben in einem andern Aufgabenbereich nach Art. 5 Abs. 1 IVG tätig zu sein, ist die Invalidität ausschliesslich nach den Grundsät zen für Erwerbstätige, somit nach Art. 16 ATSG zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 e contrario ). 6.3

6.3 6.3.1 Der Beschwerdeführer erklärte anlässlich der Haushaltsabklärung vom 17. November 2010, dass er im Gesundheitsfall zu 80 % erwerbstätig und zu 20 % im Aufgabenbereich Haushalt tätig wäre ( Urk. 7/72/3). In seiner Beschwerde vom 13./1 4. April 2011 gegen die Verfügung der Beschwerdegeg nerin vom 1 5. März 2011 machte er demgegenüber geltend, dass er im Gesund heitsfall zu 100 % erwerbstätig wäre ( Urk. 7/85/4-5). Gleiches liess er auch im vorliegenden Beschwerdeverfahren ausführen ( vgl. E. 1.2 ).

6.3.1 Der Beschwerdeführer erklärte anlässlich der Haushaltsabklärung vom 17. November 2010, dass er im Gesundheitsfall zu 80 % erwerbstätig und zu 20 % im Aufgabenbereich Haushalt tätig wäre ( Urk. 7/72/3). In seiner Beschwerde vom 13./1 4. April 2011 gegen die Verfügung der Beschwerdegeg nerin vom 1 5. März 2011 machte er demgegenüber geltend, dass er im Gesund heitsfall zu 100 % erwerbstätig wäre ( Urk. 7/85/4-5). Gleiches liess er auch im vorliegenden Beschwerdeverfahren ausführen ( vgl. E. 1.2 ). 6.3.2 Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die „Aussagen der ersten Stunde“ ab, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 1a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis).

6.3.2 Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die „Aussagen der ersten Stunde“ ab, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 1a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis). 6.3.3 Der Beschwerdeführer nahm in seiner Beschwerde vom 13./1 4. April 2011 Stel lung zu seiner ersten Aussage, wonach er im Gesundheitsfall zu 100 % erwerbstätig wäre, und erklärte, seine Aussage, er würde im Gesundheitsfall nur in einem Pensum von 80 % arbeiten, habe unter den Bedingungen gestanden, dass er für das 80 % -Pensum angemessen entl ö hnt werde und dass er keine oder nur noch red uzierte Alimente bezahlen müsse ( Urk. 7/85/4-5). Für die Qualifi kation Erwerbstätigkeit/Tätigkeit im Aufgabenbereich ist – wie ausgeführt - massgebend, in welchem Umfang die versicherte Person im Gesundheitsfall erwerbstätig und in welchem Umfang im Aufgabenbereich Haushalt tätig wäre. Es ist nicht ersichtlich, weshalb der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall bei einer 80%igen Erwerbstätigkeit nicht hätte angemessen entl ö hnt werden sollen. Betreffend die vom Beschwerdeführer zu leistenden Alimente gilt es zu beach ten, dass der 1991 geborene Sohn des Beschwerdeführers, nachdem er zunächst seine Lehre bei der G.___ AG abgebrochen hatte (vgl. Lehrvertrag vom 1 3. April 2007, Urk. 7/62; Urk. 7/123/8), im August 2009 eine Lehre bei der H.___ AG antrat (Lehrvertrag vom 2 2. Juli 2009, Urk. 7/89). Nachdem keinerlei Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der Sohn des Beschwer deführers dies e nicht beendet hätte, kann davon ausgegangen werden, dass er seine Erstausbildung im August 2012 abschloss (vgl. auch Schreiben der H.___ AG vom 1 9. Juli 2011, Urk. 7/92). Der Beschwerdeführer war daher ab diesem Zeitpunkt nicht mehr verpflichtet, seinem Sohn Alimente zu bezahlen. Alimentenverpflichtungen gegenüber der Exfrau liegen ebenfalls keine mehr vor (vgl. Urteil des Bezirksgerichts I.___ vom 1 6. Februar 1996, Urk. 7/8). Die vom Beschwerdeführer vorgebrachten Bedingungen für eine 80%ige Erwerbstätigkeit sind somit erfüllt.

6.3.3 Der Beschwerdeführer nahm in seiner Beschwerde vom 13./1 4. April 2011 Stel lung zu seiner ersten Aussage, wonach er im Gesundheitsfall zu 100 % erwerbstätig wäre, und erklärte, seine Aussage, er würde im Gesundheitsfall nur in einem Pensum von 80 % arbeiten, habe unter den Bedingungen gestanden, dass er für das 80 % -Pensum angemessen entl ö hnt werde und dass er keine oder nur noch red uzierte Alimente bezahlen müsse ( Urk. 7/85/4-5). Für die Qualifi kation Erwerbstätigkeit/Tätigkeit im Aufgabenbereich ist – wie ausgeführt - massgebend, in welchem Umfang die versicherte Person im Gesundheitsfall erwerbstätig und in welchem Umfang im Aufgabenbereich Haushalt tätig wäre. Es ist nicht ersichtlich, weshalb der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall bei einer 80%igen Erwerbstätigkeit nicht hätte angemessen entl ö hnt werden sollen. Betreffend die vom Beschwerdeführer zu leistenden Alimente gilt es zu beach ten, dass der 1991 geborene Sohn des Beschwerdeführers, nachdem er zunächst seine Lehre bei der G.___ AG abgebrochen hatte (vgl. Lehrvertrag vom 1 3. April 2007, Urk. 7/62; Urk. 7/123/8), im August 2009 eine Lehre bei der H.___ AG antrat (Lehrvertrag vom 2 2. Juli 2009, Urk. 7/89). Nachdem keinerlei Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der Sohn des Beschwer deführers dies e nicht beendet hätte, kann davon ausgegangen werden, dass er seine Erstausbildung im August 2012 abschloss (vgl. auch Schreiben der H.___ AG vom 1 9. Juli 2011, Urk. 7/92). Der Beschwerdeführer war daher ab diesem Zeitpunkt nicht mehr verpflichtet, seinem Sohn Alimente zu bezahlen. Alimentenverpflichtungen gegenüber der Exfrau liegen ebenfalls keine mehr vor (vgl. Urteil des Bezirksgerichts I.___ vom 1 6. Februar 1996, Urk. 7/8). Die vom Beschwerdeführer vorgebrachten Bedingungen für eine 80%ige Erwerbstätigkeit sind somit erfüllt. Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer im Rahmen der Haushaltsabklä rung die Frage, in welchem Umfang er im Gesundheitsfall erwerbstätig wäre, nicht verstanden hätte, liegen nicht vor. Vielmehr kann davon ausgegangen werden, dass er di e Frage korrekt verstanden hat, ist doch sein Auffassungsvermögen durch seine Erkrankung nicht eingeschränkt (vgl. insbesondere Urk. 7/58/4).

Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer im Rahmen der Haushaltsabklä rung die Frage, in welchem Umfang er im Gesundheitsfall erwerbstätig wäre, nicht verstanden hätte, liegen nicht vor. Vielmehr kann davon ausgegangen werden, dass er di e Frage korrekt verstanden hat, ist doch sein Auffassungsvermögen durch seine Erkrankung nicht eingeschränkt (vgl. insbesondere Urk. 7/58/4). Alleine aus der Tatsache, dass der Beschwerdeführer keine Betreuungspflichten gegenüber seinem 1991 geborenen Sohn mehr hat, kann nicht geschlossen wer den, dass er im Gesundheits fall zu 100 % erwerbstätig wäre, b estanden diese Pflichten doch insbesondere bereits im Zeitpunkt der Haushaltsabklärung vom 1 7. November 2010 seit längerer Zeit nicht mehr.

Alleine aus der Tatsache, dass der Beschwerdeführer keine Betreuungspflichten gegenüber seinem 1991 geborenen Sohn mehr hat, kann nicht geschlossen wer den, dass er im Gesundheits fall zu 100 % erwerbstätig wäre, b estanden diese Pflichten doch insbesondere bereits im Zeitpunkt der Haushaltsabklärung vom 1 7. November 2010 seit längerer Zeit nicht mehr. 6.3.4 Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin in Übereinstimmung mit der ersten Aussage des Beschwerdeführers davon ausge gangen ist, dass er im Gesundheitsfall zu 80 % erwerbstätig wäre.

6.3.4 Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin in Übereinstimmung mit der ersten Aussage des Beschwerdeführers davon ausge gangen ist, dass er im Gesundheitsfall zu 80 % erwerbstätig wäre. 6. 4 Der Beschwerdeführer wohnt alleine in einer 4-Zimmer-Wohnung ( Urk. 7/72). Er hat daher keinen grösseren Aufwand für seinen Haushalt zu tätigen, als eine alleinstehende Person, welche einem 100%-Arbeitspensum nachgeht. Es besteht d eshalb kein Anlass, bei der Invaliditätsberechnung die gemischte Methode anzuwenden. Vielmehr ist einfach von einer 80%igen Erwerbstätigkeit auszuge hen, was zur Folge hat, dass die Invalidität nach den Grundsätzen für Erwerbs tätige zu bemessen ist (vgl. E. 6.2; BGE 131 V 51 E. 5.3.2 und BGE 137 V 334 E. 7.1 ).

6. 4 Der Beschwerdeführer wohnt alleine in einer 4-Zimmer-Wohnung ( Urk. 7/72). Er hat daher keinen grösseren Aufwand für seinen Haushalt zu tätigen, als eine alleinstehende Person, welche einem 100%-Arbeitspensum nachgeht. Es besteht d eshalb kein Anlass, bei der Invaliditätsberechnung die gemischte Methode anzuwenden. Vielmehr ist einfach von einer 80%igen Erwerbstätigkeit auszuge hen, was zur Folge hat, dass die Invalidität nach den Grundsätzen für Erwerbs tätige zu bemessen ist (vgl. E. 6.2; BGE 131 V 51 E. 5.3.2 und BGE 137 V 334 E. 7.1 ). 7.

7. 7.1 Zur Ermittlung der erwerblichen Auswirkungen der gesundheitsbedingten Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit ist ein Einkommensvergleich vorzunehmen. Der Beschwerdeführer verfügt über eine Ausbildung zum Primarlehrer. Er hat jedoch nur von Sommer 1991 bis Februar 1993 tatsächlich als Primarlehrer gearbeitet. Seither war er – unterbrochen durch Arbeitslosigkeit – in verschie denen journalistischen Bereichen tätig ( Urk. 7/123/7; Urk. 7/85/5 ; Arbeitgeber bericht e der J.___ A G vom 6. Februar 2002, Urk. 7/3, d er K.___ vom 8. Februar 2002, Urk. 7/5, und der Schulgemeinde B.___ vom 2 6. Februar 2002, Urk. 7/7, vom 3 1. August 2005, Urk. 7/36, und vom 3 0. Juni 2010, Urk. 7/68 ; Bericht der Arbeitslosenkasse vom 2 1. Februar 2002, Urk. 7/6; IK-Auszug vom 11. November 2009, Urk. 7/51; Telefonnot iz vom 1 1. März 2010, Urk. 7/59, und Lebenslauf, Urk. 7/64 ). Wie nachfolgend zu zeigen ist, kann offen bleiben, ob trotz der langjährigen Nicht ausübung der Tätigkeit als Primarlehrer das Valideneinkommen des Beschwer deführers - wie von ihm geltend gemacht - gestützt auf den hypothetischen Lohn als Primarlehrer zu berechnen ist, ist doch sein Rentenerhöhungsgesuch so oder anders abzuweisen.

7.1 Zur Ermittlung der erwerblichen Auswirkungen der gesundheitsbedingten Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit ist ein Einkommensvergleich vorzunehmen. Der Beschwerdeführer verfügt über eine Ausbildung zum Primarlehrer. Er hat jedoch nur von Sommer 1991 bis Februar 1993 tatsächlich als Primarlehrer gearbeitet. Seither war er – unterbrochen durch Arbeitslosigkeit – in verschie denen journalistischen Bereichen tätig ( Urk. 7/123/7; Urk. 7/85/5 ; Arbeitgeber bericht e der J.___ A G vom 6. Februar 2002, Urk. 7/3, d er K.___ vom 8. Februar 2002, Urk. 7/5, und der Schulgemeinde B.___ vom 2 6. Februar 2002, Urk. 7/7, vom 3 1. August 2005, Urk. 7/36, und vom 3 0. Juni 2010, Urk. 7/68 ; Bericht der Arbeitslosenkasse vom 2 1. Februar 2002, Urk. 7/6; IK-Auszug vom 11. November 2009, Urk. 7/51; Telefonnot iz vom 1 1. März 2010, Urk. 7/59, und Lebenslauf, Urk. 7/64 ). Wie nachfolgend zu zeigen ist, kann offen bleiben, ob trotz der langjährigen Nicht ausübung der Tätigkeit als Primarlehrer das Valideneinkommen des Beschwer deführers - wie von ihm geltend gemacht gestützt auf den hypothetischen Lohn als Primarlehrer zu berechnen ist, ist doch sein Rentenerhöhungsgesuch so oder anders abzuweisen. Aus der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik für das Jahr 2012 ergibt sich für im Unterrichtswesen tätige Männer des höchs ten Anforderungsniveaus 4 ein monatlicher Bruttolohn von Fr. 8‘976.--. Dies entspricht in Anpassung an die Nominallohnentwicklung und an die betriebs übliche wöchentliche Arbeitszeit (vgl. die Volkswirtschaft 10-2014, Tabellen B9.2, P, und B10. 3, Erziehung und Unterricht ) im Jahr 2013 bei einem Pensum von 100 % einem Einkommen von Fr. 111‘974.70 (Fr. 8‘976.-- x 12 : 40 x 41,5 x 1,002 ) und bei einem Pensum von 80 % einem Einkommen von Fr. 89‘579.7 5. Die vom Beschwerdeführer eingereichte Tabelle der Löhne von Lehrpersonen im Kanton Zürich ( Urk. 3/4 ) ist nicht massgebend, ist doch nicht auf regionale Lohnangaben abzustellen (vgl. Meyer/ Reichmuth in: Stauf fer/ Cardinaux [Hrsg.], IVG, 3. Auflage, N 57 zu Art. 28a ). Dies gilt vorliegend umso mehr, als der Beschwerdeführer gar nie im Kanton Zürich als Lehrer tätig war.

Aus der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik für das Jahr 2012 ergibt sich für im Unterrichtswesen tätige Männer des höchs ten Anforderungsniveaus 4 ein monatlicher Bruttolohn von Fr. 8‘976.--. Dies entspricht in Anpassung an die Nominallohnentwicklung und an die betriebs übliche wöchentliche Arbeitszeit (vgl. die Volkswirtschaft 10-2014, Tabellen B9.2, P, und B10. 3, Erziehung und Unterricht ) im Jahr 2013 bei einem Pensum von 100 % einem Einkommen von Fr. 111‘974.70 (Fr. 8‘976.-- x 12 : 40 x 41,5 x 1,002 ) und bei einem Pensum von 80 % einem Einkommen von Fr. 89‘579.7 5. Die vom Beschwerdeführer eingereichte Tabelle der Löhne von Lehrpersonen im Kanton Zürich ( Urk. 3/4 ) ist nicht massgebend, ist doch nicht auf regionale Lohnangaben abzustellen (vgl. Meyer/ Reichmuth in: Stauf fer/ Cardinaux [Hrsg.], IVG, 3. Auflage, N 57 zu Art. 28a ). Dies gilt vorliegend umso mehr, als der Beschwerdeführer gar nie im Kanton Zürich als Lehrer tätig war. 7.2 Für die Bestimmung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, sowie das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn erscheint, gilt grundsätzlich der von ihr erzielte Verdienst als Invali denlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne beigezogen werden (BGE 126 V 7 5 E. 3b).

7.2 Für die Bestimmung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, sowie das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn erscheint, gilt grundsätzlich der von ihr erzielte Verdienst als Invali denlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne beigezogen werden (BGE 126 V 7 5 E. 3b). Wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen ergibt, kann offen bleiben, ob die Tätigkeit als Primarlehrer einer angepassten Tätigkeit entspricht, kann der Beschwerdeführer doch auch in der Tätigkeit als Journalist/Redaktor ein Ein kommen erzielen, welches zur Abweisung seines Rentenerhöhungsgesuchs führt. Soweit die Tätigkeit als Primarlehrer als angepasst erachtet würde, würde ein Invaliditätsgrad von 37,5 % ([80 % - 50 % ] : 80 % ) resultieren. In diesem Zusammenhang ist indes darauf hinzuweisen, dass nach Angaben des Beschwerdeführers die Prüfungsexperten ihm bereits im Zeitpunkt des Ausbil dungsabschlusses von einer Stelle als Lehrer infolge Nichtgenügens an die Anforderungen abgeraten hatten (vgl. Urk. 7/123/6).

Wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen ergibt, kann offen bleiben, ob die Tätigkeit als Primarlehrer einer angepassten Tätigkeit entspricht, kann der Beschwerdeführer doch auch in der Tätigkeit als Journalist/Redaktor ein Ein kommen erzielen, welches zur Abweisung seines Rentenerhöhungsgesuchs führt. Soweit die Tätigkeit als Primarlehrer als angepasst erachtet würde, würde ein Invaliditätsgrad von 37,5 % ([80 % - 50 % ] : 80 % ) resultieren. In diesem Zusammenhang ist indes darauf hinzuweisen, dass nach Angaben des Beschwerdeführers die Prüfungsexperten ihm bereits im Zeitpunkt des Ausbil dungsabschlusses von einer Stelle als Lehrer infolge Nichtgenügens an die Anforderungen abgeraten hatten (vgl. Urk. 7/123/6). Bei einer Berechnung des Invalideneinkommens gestützt auf Tabellenlöhne ist wie für das hypothetische Valideneinkommen die Tabelle TA1 der LSE 201 2 massgebend. Da der Beschwerdeführer seit rund 20 Jahren im Bereich Kommu nikation arbeitet, ist dabei auf das Anforderungsniveau 3 der Ziffern 58-60 (Verlagswesen, audiovisuelle Medien, Rundfunk) abzustellen. Hieraus ergibt sich bei einem Bruttomonatslohn von Fr. 7‘574.-- im Jahr 2012 in Anpassung an die Nominallohnentwicklung und an die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit (vgl. die Volkswirtschaft 10-2014, Tabellen B9.2, J, und B10.3, Nominallohn Männer ) bei einem 50%-Pensum für das Jahr 2013 ein Einkommen von Fr. 4 6 ‘ 920.70 (Fr. 7‘574.-- x 12 : 40 x 41 x : 2188 x 2204 x 0,5).

Bei einer Berechnung des Invalideneinkommens gestützt auf Tabellenlöhne ist wie für das hypothetische Valideneinkommen die Tabelle TA1 der LSE 201 2 massgebend. Da der Beschwerdeführer seit rund 20 Jahren im Bereich Kommu nikation arbeitet, ist dabei auf das Anforderungsniveau 3 der Ziffern 58-60 (Verlagswesen, audiovisuelle Medien, Rundfunk) abzustellen. Hieraus ergibt sich bei einem Bruttomonatslohn von Fr. 7‘574.-- im Jahr 2012 in Anpassung an die Nominallohnentwicklung und an die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit (vgl. die Volkswirtschaft 10-2014, Tabellen B9.2, J, und B10.3, Nominallohn Männer ) bei einem 50%-Pensum für das Jahr 2013 ein Einkommen von Fr. 4 6 ‘ 920.70 (Fr. 7‘574.-- x 12 : 40 x 41 x : 2188 x 2204 x 0,5). Anlass für einen behinderungsbedingten Abzug vom Tabellenlohn besteht nicht, da der Beschwerdeführer in der Tätigkeit als Journalist/Redaktor nicht einge schränkt ist. Auch für die Ausübung einer Teilzeittätigkeit ist kein Abzug vom Tabellenlohn vorzunehmen, ist doch aktenkundig, dass der Beschwerdeführer in seiner Tätigkeit als Medienbeauftragter der Schulgemeinde B.___ im Jahr 2010 in einem Pensum von 25 % ein Einkommen von Fr. 1‘966.65 ( Urk. 7/68/2; vgl. Urk. 7/72/2; Urk. 7/85/5) erzielt e, was unter Berücksichtigung des 13. Monatslohns im Jahr 2013 bei einem Pensum von 25 % einem Einkommen von Fr. 26‘208.60 (Fr. 1‘966.65 x 13 : 2150 x 2204 [vgl. die Volkswirtschaft 10-2014 Tabellen B10.3 ; vgl. auch Urk. 7/128/5 ) und bei einem Pensum von 50 % einem solchen von Fr. 52‘417.20 entspricht. Der Beschwerdeführer könnte für eine zweite 25%ige Arbeitstätigkeit somit einen Lohn erzielen, welcher mehr als 10 % unter dem Tabellenlohn liegen würde, und er würde immer noch ein Ein kommen erzielen, das gesamthaft dem Tabellenlohn ohne behinderungsbeding ten Abzug entspricht (Fr. 26‘208.60 + Fr. 46‘920.70 : 2 x 0,9 = Fr. 47‘322.9 0 ).

Anlass für einen behinderungsbedingten Abzug vom Tabellenlohn besteht nicht, da der Beschwerdeführer in der Tätigkeit als Journalist/Redaktor nicht einge schränkt ist. Auch für die Ausübung einer Teilzeittätigkeit ist kein Abzug vom Tabellenlohn vorzunehmen, ist doch aktenkundig, dass der Beschwerdeführer in seiner Tätigkeit als Medienbeauftragter der Schulgemeinde B.___ im Jahr 2010 in einem Pensum von 25 % ein Einkommen von Fr. 1‘966.65 ( Urk. 7/68/2; vgl. Urk. 7/72/2; Urk. 7/85/5) erzielt e, was unter Berücksichtigung des 13. Monatslohns im Jahr 2013 bei einem Pensum von 25 % einem Einkommen von Fr. 26‘208.60 (Fr. 1‘966.65 x 13 : 2150 x 2204 [vgl. die Volkswirtschaft 10-2014 Tabellen B10.3 ; vgl. auch Urk. 7/128/5 ) und bei einem Pensum von 50 % einem solchen von Fr. 52‘417.20 entspricht. Der Beschwerdeführer könnte für eine zweite 25%ige Arbeitstätigkeit somit einen Lohn erzielen, welcher mehr als 10 % unter dem Tabellenlohn liegen würde, und er würde immer noch ein Ein kommen erzielen, das gesamthaft dem Tabellenlohn ohne behinderungsbeding ten Abzug entspricht (Fr. 26‘208.60 + Fr. 46‘920.70 : 2 x 0,9 = Fr. 47‘322.9 0 ). 7.3 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 89‘579.75 und einem Invalideneinkom men von Fr. 4 6 ‘ 920. 7 0 resultiert eine Einkommenseinbusse von Fr. 42‘659.-- (Fr. 89‘579.75 - Fr. 46‘920.70 ) und ein Invaliditätsgrad von 47, 6 % (Fr. 43‘134. -- : Fr. 89‘579.75 ).

7.3 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 89‘579.75 und einem Invalideneinkom men von Fr. 4 6 ‘ 920. 7 0 resultiert eine Einkommenseinbusse von Fr. 42‘659.-- (Fr. 89‘579.75 - Fr. 46‘920.70 ) und ein Invaliditätsgrad von 47, 6 % (Fr. 43‘134. : Fr. 89‘579.75 ). Anzufügen bleibt, dass auch wenn der Invaliditätsgrad nach der gemischten Methode bemessen würde, der Beschwerdeführer keinen höheren Rentenan spruch hätte, müsste der Invaliditätsgrad für den Aufgabenbereich so doch mehr als 55 % betragen, was gestützt auf die Akten ausgeschlossen werden kann und vom Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht wird.

Anzufügen bleibt, dass auch wenn der Invaliditätsgrad nach der gemischten Methode bemessen würde, der Beschwerdeführer keinen höheren Rentenan spruch hätte, müsste der Invaliditätsgrad für den Aufgabenbereich so doch mehr als 55 % betragen, was gestützt auf die Akten ausgeschlossen werden kann und vom Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht wird. 8. Nach dem Gesagten steht fest, dass der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers nicht höher als 47, 6 % ist. Es kann daher offen bleiben, ob es überhaupt zu einer Veränderung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers gekommen ist, da s ein Rentenerhöhungsgesuch und somit die vorliegende Beschwerde so oder anders abzuweisen sind.

8. Nach dem Gesagten steht fest, dass der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers nicht höher als 47, 6 % ist. Es kann daher offen bleiben, ob es überhaupt zu einer Veränderung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers gekommen ist, da s ein Rentenerhöhungsgesuch und somit die vorliegende Beschwerde so oder anders abzuweisen sind. 9. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Sie sind ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.

9. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Sie sind ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Susanne Friedauer

Rechtsanwältin Susanne Friedauer - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

HurstWyler