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Der Schweizer Uhrenkonzern Audemars Piguet erhält nach einem US-Rechtsstreit 9,8 Millionen Dollar Entschädigung. Dies teilte Audemars Piguet am Donnerstagabend in einem Communiqué mit. Das Waadtländer Unternehmen gewann einen Prozess gegen Swiss Watch International.
Ein Bundesbezirksgericht in New York befand demnach, dass Audemars Piguet die gültigen Kennzeichenrechte für das Design der Uhr "Royal Oak" besitzt. Diese Rechte seien durch den Verkauf von formal sehr ähnlichen Uhren mit dem Namen "Swiss Legend Trimix Diver" seitens der Angeklagten verletzt worden.
Das Gericht habe das Unternehmen Swiss Watch International, das die Webseite worldofwatches.com betreibt, zur Zahlung der dreifachen Summe der erzielten Profite verurteilt, hiess es weiter. Hinzu kommen Anwalts- und Gerichtskosten.
Seit Jahren klagen Schweizer Firmen
In den USA sind diverse Verfahren gegen Swiss Watch International hängig. Mitte Juli 2013 verlor die Firma einen Rekurs gegen ein Urteil, das der Schweizer Uhrenverband erwirkte. Auch Cartier ging schon 2009 gegen das Unternehmen vor, zeigen Dokumente, die handelszeitung.ch vorliegen - der Fall wurde 2012 erledigt. Ebenfalls kennt man Swiss Watch International in La Chaux-de-Fonds: Movado strengte 2002 in den Vereinigten Staaten ein Gerichtsverfahren an.
Auch die japanische Uhrenindustrie kennt die Amerikaner einschlägig. So klagte Citizen Watch in der Vergangenheit gegen Swiss Watch International.
Mit Material der Nachrichtenagentur SDA.