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Man stehe mit den in Niger verbliebenen Personen in Kontakt, teilte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit.
Die betreffenden Personen seien frei in ihrer Entscheidung, Niger zu verlassen, schrieb ein EDA-Sprecher. Eine Ausreise unternähmen sie auf eigene Kosten und eigenes Risiko, wobei sie das Aussendepartement im Bedarfsfall im Rahmen des möglichen unterstützen werde. Das EDA betonte in seiner Stellungnahme, der Flughafen der nigrischen Hauptstadt Niamey sei in Betrieb und es würden kommerzielle Flüge angeboten.
Die meisten der ausgereisten Schweizerinnen und Schweizer, zehn Personen, hatten Niger am Mittwochabend mit einem von Frankreich organisierten Evakuierungsflug verlassen. Dazu, wie die restlichen drei Personen ausreisten, machte das Aussendepartement am Sonntag keine Angaben.
In Niger hatten Offiziere der Präsidialgarde am Mittwoch vergangener Woche den demokratisch gewählten Präsidenten Mohamed Bazoum festgesetzt und für entmachtet erklärt. Der Kommandant der Präsidialgarde, General Abdourahamane Tiani, ernannte sich im Anschluss selbst zum neuen Machthaber. Kurz nach Tianis Machtübernahme setzten die Putschisten die Verfassung ausser Kraft und lösten alle verfassungsmässigen Institutionen auf.