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Bis zu fünf Kilometer pro Stunde mehr Top-Speed soll die neue technische Entwicklung von Lotus bringen.
Der Rennstall aus Enstone hat nach eigenen Angaben eine Technik entwickelt, die dem Doppel-DRS von Mercedes sehr ähnelt, das das Silberpfeil-Team schon zu Saisonbeginn eingesetzt hatte.
Dabei wird die Luft durch den Heckflügel bis an den Frontflügel geleitet, was zu einer Verbesserung der Aerodynamik führt.
Man sei in letzter Zeit sogar bereit gewesen, Streckenzeit zu opfern, um diese Technik voranzubringen, erklärte James Allison bei "Sky Sport News".
"Wir hoffen, dass es in Spa zum Einsatz kommt", sagte der Technische Direktor von Lotus im Hinblick auf das erste Rennen nach der Sommerpause am 2. September. Es gebe aber sehr viele Dinge, die das Team bis dahin richtig machen müsse.
"Sie sagen, dass es um vier oder fünf Kilometer pro Stunde bringt - das ist ein riesiger Vorteil", meinte der ehemalige Formel-1-Pilot James McNish über die Lotus-Entwicklung.
Das Doppel-DRS war zu Saisonbeginn sehr umstritten, weil es - unter anderem von Lotus - als unerlaubter Eingriff in die Aerodynamik angesehen wurde.
Nach einigen Diskussionen wurde es von der FIA zwar für die laufende Saison als legal eingestuft, aber für die Saison 2013 verboten.