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Das Wichtigste in Kürze
- Manche Katzen schnarchen im Schlaf.
- Das kann verschiedene Gründe haben.
- Ein Gang zum Tierarzt kann Klarheit bringen.
Das Schnarchen bei der Katze kann viele Gründe haben. Meist hat dies harmlose Ursachen.
Veranlagung
Zu den Schnarchmeistern gehören die kurzköpfigen (brachyzephalen) Katzenrassen mit einem flachen Gesicht wie Burmakatzen und Perserkatzen.
Verantwortlich sind verkürzte Knochen in Gesicht und Nase sowie verkleinerte Nasenlöcher. Das betroffene Tier bekommt schlecht Luft und schnarcht.
Übergewicht
Die Ansammlung von zu viel Fettgewebe an den oberen Atemwegen verstärken die Atemgeräusche bei dicken Katzen. Da hilft nur eine Diät.
Schlafpositionen
Eine bestimmte Kopfhaltung beim Schlafen beeinträchtigt das freie Luftholen. Verändert die Katze ihre Position, sollte auch das Schnarchen aufhören.
Langes Gaumensegel
Ist das Gaumensegel zu lang und ragt zu weit in den Rachen hinein, entstehen geräuschvolle Luftverwirbelungen.
Neben diesen ungefährlichen Ursachen für das Schnarchen gibt es aber auch Gründe, die vom Tierarzt behandelt werden müssen.
Fremdkörper in der Nase
Steckt ein Fremdkörper in der Nase, wird das frei Atmen blockiert. Die Katze röchelt oder schnarcht.
Hört das röchelnde Schnarchen nicht auf, sollte der Tierarzt den Fremdkörper in der Nase entfernen.
Polypen oder Tumor
Solche Gewächse verstopfen die Nase und verhindern eine ungehinderte Atmung. Dabei muss ein Tumor nicht immer bösartig sein.
Verwachsungen oder Verklebungen im Rachenbereich
Nach einer Infektion kann ein erhöhter Luftwiderstand Geräusche verursachen.
Hormonelle Erkrankungen
Eine Schilddrüsenunterfunktion kann die Grössenverhältnisse im Pharynx verändern. Die Folge sind schnarchende Atemgeräusche.
Ein Tierarztbesuch ist ratsam, wenn eine ansonsten ruhige Katze plötzlich starke Schnarchgeräusche hören lässt und diese dauerhaft anhalten. Auch wenn das Schnarchen in einer normalen Körperhaltung lauter wird, kann dies ein Symptom für ein Problem der Atemwege sein.
Treten zusätzliche Symptome wie Niesen, übermässiges Lecken oder Reiben an der Nase, Appetitlosigkeit oder verzweifeltes Luftholen auf, muss gehandelt werden. Ein frühzeitiger Besuch beim Tierarzt, kann eine ernsthafte Erkrankung verhindern.