Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03624.jsonl.gz/1940

Geschichte
Geschichte
Frau Susi Locher, ausgebildete Pianistin und Eurythmistin, gab verschiedene Kindereurythmiekurse. Dadurch kam sie mit engagierten Eltern, deren Kinder in ihrer Entwicklung Besonderheiten aufwiesen und nicht in eine Regelschule gehen konnten, in Kontakt und wurde von ihnen angefragt, ihre Kinder zu unterrichten.
1961
Susi Locher entschloss sich, zusammen mit Marianne Fahl eine anthroposophisch-heilpädagogische Schule zu gründen. Mit fünf Schüler und Schülerinnen begann der Unterricht zuerst in der Wohnung von Frau Susi Locher, anschliessend dann in dem kleinen Bauernhaus an der Holligenstrasse im Fischermättli.
1964
Die Einführung der obligatorischen Invalidenversicherung hatte zur Folge, dass man mit Subventionen der Invalidenversicherung und der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern die Schule finanzieren konnte. Dazu wurde der Verein Christophorus Schule Bern gegründet. In der Zwischenzeit waren es bereits 12 Kinder, und im kleinen Bauernhaus wurden zusätzliche Räume ausgebaut.
1975
Als die letzten geeigneten Räume des Bauernhauses umgebaut wurden und die Schülerzahl bereits auf 40 angewachsen war, mussten Schulräume ausserhalb dazu gemietet werden. Bald einmal reichten auch diese nicht mehr aus. 1978 Mit Hilfe des Kantons Bern fand man im unterbelegten Schwesterntrakt des ehemaligen Säuglingsspitals in der Elfenau die benötigten Räumlichkeiten, in einer wunderschönen Umgebung.
1980
Der „Verein zur Förderung geistig Behinderter, Region Bern“ welcher bisher zwei heilpädagogische Kindergärten führte, übergab je einen Kindergarten der HPS Bern und der Christophorus Schule Bern. Für diesen Kindergarten fehlten in der Elfenau die Räumlichkeiten. An der Thormannstrasse fand die Gruppe mit 6 Kindern in einem städtischen Kindergarten Unterschlupf.
1982
Mit der Umstrukturierung vom Säuglingsspital zum Krankenheim Elfenau wurde die Mütterschule geschlossen. Dadurch konnte die Christophorus Schule Bern die Räume der Mütterschule übernehmen. Der ausgelagerte Kindergarten zügelte in die Elfenau und ein zweiter Kindergarten konnte eröffnet werden.
1984
Bald einmal entstand eine Werkklasse für Jugendliche, die noch keine Anschlussmöglichkeit gefunden hatten. Die Schülerzahl wuchs auf 50 - 60 Schülerinnen und Schüler in insgesamt 10 Klassen.
1989
Eltern und Lehrkräfte initiierten einen Entlastungsdienst. Die GEF und die IV unterstützten das Projekt mit der Auflage, dass es max. drei Plätze hat und dass die Kinder der drei Sonderschulen, HPS Bern, Nathalie Stiftung Gümligen und der Christophorus Schule Bern, aufgenommen würden. 2001 Mit der Eröffnung einer zusätzlichen Klasse entstanden weitere Raumprobleme, welche eine immer grössere Herausforderung darstellte. Die Schule hatte nun für 50 bis 60 Kinder und Jugendliche zwischen 4 bis 18 Jahren Platz, aufgeteilt in 10 Gruppen. Die Schule suchte in der näheren Umgebung nach neuen Teillösungen.
2003
Die überraschende Kündigung durch den Vermieter zwang uns, nach einem neuen Standort Ausschau zu halten.
2008
Nach 30 Jahren Elfenau ist die Christophorus Schule Bern ins Rothus (Gemeinde Ostermundigen / Postadresse Bolligen) umgezogen.
2015
Neueröffnung einer weiteren Kindergartenklasse. Nun unterrichtet die Christophorus Schule Bern elf Klassen.
2016
Die Kündigung des Schulhauses Rothus durch die Gemeinde Ostermundigen zwang uns neue Schulräume zu suchen.
2017
Durch die Eröffnung einer weiteren Kindergartenklasse benötigte die Christophorus Schule Bern zusätzlichen Schulraum. An der Flugbrunnenstrasse "Flugi" in Bolligen konnten wir befristet für zwei Jahre zwei Klassen in der Dependance führen.
Insgesamt hat die Christophorus Schule Bern nun zwölf Klassen.
2018
Weitere zwei Kindergartenklassen wurden eröffnet. Mit der Burgergemeinde Bern waren die Verhandlungen für neue Schulräume im ehemaligen Burgerlichen Jugendwohnheim bereits fortgeschritten, so dass wir mit zwei Klassen dort eine weitere Dependance "ImChlee" eröffnen konnten. Die Chistophorus Schule Bern hat nun insgesamt 14 Klassen mit rund 80 Schülerinnen und Schülern.
2019
Die befristete Zwischennutzung in der Dependane an der Flugbrunnenstrasse in Bolligen musste aufgelöst werden.
Zwei Klassen sind nun zusätzlich "InsChlee" umgezogen.
Im Rothus sind nun zehn Klassen und "ImChlee" am Melchenbühlweg 8 vier Klassen untergebracht.