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Wer auf neue Mac-Notebooks oder gar auf einen neuen Mac Pro wartet, muss sich möglicherweise länger gedulden als bislang angenommen. Grund hierfür sind erneute Lieferverzögerungen bei Intels nächster Chipgeneration «Ivy Bridge». Wie die DigiTimes berichtet, werde Intel frühestens im Juli grössere Stückzahlen der neuen Prozessoren an seine Hardwarepartner ausliefern können. Ursprünglich sah Intels Roadmap eine Einführung des Nachfolgers der aktuellen Sandy-Bridge-Prozessorarchitektor bereits für Ende 2011 vor, aufgrund von Fertigungsschwierigkeiten musste der Termin jedoch auf Anfang April 2012 verschoben werden. Offenbar hält Intel zwar an diesem Termin für eine Erstauslieferung fest, werde während der ersten drei Monaten jedoch nur geringe Stückzahlen der neuen Prozessoren ausliefern können. Dieses Vorgehen kommt den meisten PC-Herstellern offenbar gelegen, da diese aufgrund schwacher Notebook-Verkaufszahlen während der vergangenen Monate noch über grosse Lagerbestände an Sandy-Bridge-Chips verfügen. Für Apple hingegen könnte die erneute Verschiebung der Ivy-Bridge-Serienfertigung bedeuten, dass sich auch die Einführung neuer Mac-Modelle um einige Monate verzögert. Bisher ging man davon aus, dass Apple im April ein neues 15-Zoll-MacBook-Pro einführen werde, der Verkaufsstart von Ivy-Bridge-Notebooks könnte sich nun aber um rund drei Monate verzögern. Auch beim Mac Pro - sofern Apple hier tatsächlich eine weitere Aktualisierung plant - wird der Mac-Hersteller künftig auf Ivy-Bridge-Prozessoren setzen und ist entsprechend von Intels Liefersituation abhängig. Da Apple den Mac Pro jedoch ohnehin nur in sehr geringen Stückzahlen verkauft, wäre es denkbar, dass Intel bereits früher die entsprechenden Stückzahlen liefern kann. Bereits in der Vergangenheit wurde Apple mehrmals bevorzugt beliefert, als es um die Einführung neuer Workstation-Prozessoren ging.