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Kochsalz wird aus unterirdischen Steinsalzlagern, aus Meerwasser oder aus natürlicher Sole gewonnen. Die beiden Bezeichnungen Kochsalz und Speisesalz werden in der schweizerischen Lebensmittelverordnung als Synonyme verwendet. Als Tafelsalz wird fein kristallisiertes oder fein gemahlenes Kochsalz bezeichnet. Dem Kochsalz wird als Antiklumpmittel Kaliumferocyanid (E 536) beigegeben, das Tafelsalz wird mit Tricalciumphosphat (E 341) besonders rieselfähig gemacht (Salzstreuer). Ein bis zwei Reiskörner im Streuer verhindern das Klumpen, da sie dem Salz Feuchtigkeit entziehen.
Seit 1922 wird in der Schweiz mit Jod angereichertes Kochsalz (roter Balken auf der Packung) angeboten, seit 1955 solches, das zusätzlich mit Fluor (grüner Balken auf der Packung) versetzt ist. Jod ist ein Baustein der Schilddrüsenhormone, die viele Stoffwechselprozesse im Körper steuern und u.a. für das Wachstum und die Entwicklung des Gehirns wichtig sind. Wer jodiertes Salz verwendet, kann damit mindestens die Hälfte des täglichen Jodbedarfs von 180 bis 200 Mikrogramm decken. Fluor ist wichtig für den Aufbau und den Erhalt von Zähnen und Knochen.