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Das Theater in Freiburg präsentiert am Dienstag ein Stück, das die Geschichte der Frauenrechte von der Französischen Revolution bis in die Neuzeit inszeniert.
«Nichts geschenkt»: So heisst das Stück, das am Dienstag im Theater Equilibre zu sehen ist. Dabei geht es um die Geschichte der Frauenrechte, mit der sich die Schweiz bekanntlich nicht brüsten kann. Langwierig und mühsam war für die Schweizerinnen der Kampf um Stimm- und Wahlrecht, Kindsrecht, Eherecht und vieles mehr: Marie Goegg-Pouchoulin setzte 1868 mit der Gründung der ersten internationalen Frauenorganisation europaweit Massstäbe. Als promovierte Juristin kämpfte Emilie Kempin-Spyri ab 1887 um ihre Zulassung als Anwältin und wurde schliesslich für verrückt erklärt. Mit 21 Jahren gründete Margarethe Faas-Hardegger 1903 ihre erste Gewerkschaft und mobilisierte die Frauen im Kampf gegen Ausbeutung und Bevormundung. Dennoch attestierte Iris von Roten knapp 60 Jahre später im Skandalbuch «Frauen im Laufgitter» die anhaltende Unterdrückung der Schweizerinnen. Und wie sieht es heute, 50 Jahre nach Einführung des Frauenstimmrechts, mit der Gleichstellung aus?
Dieser Frage geht das sorgfältig recherchierte Theaterstück der Historikerin Mirjam Neidhart nach. Es wurde von Katharina Rupp für das Theater Biel Solothurn auf die Bühne gebracht. Dabei begibt sich das Schauspielensemble auf eine lustvolle Spurensuche durch die Vergangenheit – voll revolutionärer Gedanken, haarsträubender Debatten und inspirierender Persönlichkeiten.