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Grundsätzlich gilt, dass von Swissmedic zugelassene Medikamente kosteneffektiv sind, wenn alle fünf Effekte in den Modellen der Gesundheitsökonomie mit einberechnet werden. Dass die Gesundheitsökonomie, teils auch im direkten Auftrag durch das BAG, lediglich den Utility Effekt in den Modellen berücksichtigt, führt zu einer verdeckten impliziten Normativität der Ökonomie und ihrer Effekte auf Gesundheitswesen und Gesellschaft, wie in einem Bericht des Vereins Ethik und Medizin Schweiz nachzulesen ist: wird eine medizinische Massnahme auf der Ebene der Erkrankten als wenig kosteneffektiv beschrieben, wo die gleiche Massnahme auf der gesellschaftlichen Ebene als sehr kosteneffektiv beschrieben werden kann, stellen sich Fragen, die einer gesellschaftlichen Lösung bedürfen. Aus unserer Sicht ist die mathematische Herauslösung der Erkrankten durch die Gesundheitsökonomie-Modelle aus dem sozialen und gesellschaftlichen Umfeld der Erkrankten gesellschaftlich nicht akzeptabel. Es ist klar, dass dies der wahre Grund zu sein scheint, warum das BAG den Bereich der Budget Impact Analyse zu Leqvio massiv eingeschwärzt hat. Die Gesellschaft in der Schweiz soll nicht erkennen, wie die hochstehende medizinische Versorgung mithilfe von CUA aus reinen Kostenüberlegungen rationiert wird. Für Medizinerinnen und Mediziner ist ein weiterer Effekt der CUA inakzeptabel: wenn die Gesundheitsökonomie eine hocheffektive Behandlung als nicht-effektiv modelliert, erleidet die Medizin einen massiven Reputationsschaden. Die Rehabilitierung der Medizin in den heutigen Kostennarrativen betreffend einer unbezahlbaren und letztlich unnützen Medizin kann nur über eine Berücksichtigung der fünf Effekte medizinischer Massnahmen erfolgen. Weitere Informationen zu den Limitationen des BAG.