Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03516.jsonl.gz/2217

Der Murtensee (veraltet Murtenersee, historisch Üchtsee)[1], französisch Lac de Morat, ist mit einer Fläche von 22,8 km² der kleinste der drei grossen Schweizer Jurarandseen, nach dem Neuenburgersee und dem Bielersee. Er liegt in den Schweizer Kantonen Freiburg und Waadt. An seinem südlichen Ufer liegt die namengebende Stadt Murten. 40 Meter vom Nordufer entfernt liegt die Insel La Grande Île, mit einer Fläche von 0,1 ha.
Der Hauptzufluss ist die Broye, die 63 % des Einzugsgebietes entwässert. Abfluss ist der Broyekanal, der in den Neuenburgersee führt. Zusammen mit dem Neuenburgersee dient der Murtensee als Ausgleichsbecken für die in den Bielersee mündende Aare. Wenn der Bielersee aufgestaut ist, kommt der Abfluss zum Stillstand und fliesst zeitweise sogar rückwärts.
Der See ist 8,2 km lang und maximal 2,8 km breit. Die maximale Tiefe ist 45 m. Der Inhalt ist rund 0,55 km³. Das Einzugsgebiet ist 693 km² gross. Die theoretische Aufenthaltszeit des Wassers im See (Füllzeit) beträgt 1,6 Jahre.