Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03217.jsonl.gz/1717

Für das Los I - den Bau und die Demontage der für die Sanierung erforderlichen Infrastruktur mit den Hallenbauten – zeichnete die ARGE SMDK Infra verantwortlich. Die Projektleitung oblag Marti Infra. Die Unternehmervariante sah vor, die komplette 33'000 Quadratmeter grosse Deponie mit einer an Bögen aufgehängten, stützenlosen, bis zu 177m breiten, luftdichten Halle einzuhausen. „Eine geniale Idee“, titelte die Presse.
Schon im Winter wurde die Halle ausgehöhlt. Die bestehenden Einbauten wurden soweit möglich entfernt. Die Lagerhalle wurde abgebrochen, um Platz für die Zerkleinerung der Stahlbögen zu schaffen. Nachdem die Träger weg waren, begann der Betonrückbau.
Hohe Recyclingquote
Sämtliches Material wird nach Sorten getrennt (Beton, Stahl, Kunststoff, Steinwolle etc.) und per LKW abtransportiert. Es werden 26‘000 Tonnen Beton, 5‘700 Tonnen Stahl, 1‘500 Tonnen Mischabbruch und unsortierter Bauabfall sowie 1‘300 Tonnen weitere Abfälle sein. Rund 93% der mehr als 34‘000 Tonnen Material werden recycelt, nur ca. 7% müssen deponiert werden oder gehen in die Abfallverbrennung.
Ausgewählte Medienbeiträge:
SRF
Weitere Informationen:
Sondermülldeponie Kölliken