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Kaffeewissen
Die Antwort beginnt viele tausend Kilometer entfernt in den Höhenlangen rund um den Äquator. Sie beinhaltet das jährliche Wachstum der Kaffeepflanze, einen Schuss Äquatorsonne, eine Prise Niederschlag und zwei Löffel fruchtbare, vielleicht sogar vulkanische Erde.
Die Kaffeebohne begibt sich auf eine Reise um die halbe Welt. Es steckt viel Handwerkskunst, Wissen und Erfahrung in einer Tasse richtig gutem Kaffee. Die drei wichtigsten Schritte sind Anbau, Ernte und Röstung.
Mit der Zubereitung können Sie schließlich selbst den Geschmack Ihres Kaffees beeinflussen. Hier können Sie mehr darüber erfahren!
Kaffeearten und Kaffeesorten
Kaffee ist eine immergrüne Pflanze, die als Strauch oder kleiner Baum wächst. Circa 90 Arten von Kaffeepflanzen gibt es auf der Welt, aber nur wenige haben Bedeutung für den Kaffee, den wir täglich trinken. Biologen sprechen von der Gattung „Coffea“, welche der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae) zuzuordnen ist, die ihren Ursprung in der Provinz Kaffa in Äthiopien hat.
Die Sträucher der Kaffeepflanze sind bis zu 4 Meter hoch und weisen ovale Blätter mit weissen, traubenförmig angeordneten Blüten auf. Die weissen Blüten des Kaffeestrauchs bilden vielblütige Blütenstände aus. Aus diesen wird nach der Befruchtung die so genannte Kaffeekirsche. Sie ist eine Steinfrucht und die zwei darin befindlichen Samen sind die uns bekannten Kaffeebohnen.
Die Früchte sind je nach Art der Kaffeepflanze 7 bis 11 Monate nach der Befruchtung reif und durchlaufen in dieser Zeit einen Farbwechsel von grün über gelb bis hin zu rot. Unter den ungefähr 90 verschiedenen Kaffeepflanzenarten sind die aus Afrika stammenden C. arabica (Arabica-Kaffee) und C. canephora (Robusta-Kaffee) die in erster Linie verwendeten Arten. Selten werden auch die Arten C. liberica und C. excelsa für die Kaffeeherstellung verwendet.
Kaffee stammt ursprünglich aus dem tropischen Afrika und Madagaskar, ist heute aber in allen tropischen und subtropischen Regionen verbreitet.