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Prinzip
Basis für eine jugendgerechte Ausgestaltung des Programms Bildungschancen: das Prinzip «Fördern und Fordern»
- Jeder Stipendiat/jede Stipendiatin hat eine Bezugsperson, die ihn/sie ehrenamtlich beim Studium und der Alltagsbewältigung unterstützt. Diese informiert uns unter anderem über Veränderungen im Studium oder in der Zusammenarbeit.
- Die Begleitperson entwickelt mit dem oder der Jugendlichen einen Ausbildungsplan, ein Budget und einen Finanzierungsplan.
- Die/der Stipendiat/in schlägt uns eine Gegenleistung vor: Sie oder er verpflichtet sich zu einem persönlichen oder sozialen Engagement.
- Der/die Stipendiat/in überreicht seiner oder ihrer Bezugsperson alle sechs Monate eine Lehr- oder Studienbestätigung mit Zwischennoten und einen kurzen Bericht über die Gegenleistung.
- Prinzip «Betroffene sollen Beteiligte werden»: Die Stipendiaten treffen sich jährlich zum Erfahrungsaustausch.
- Der Stipendiat / die Stipendiatin wandelt das Stipendium in ein Darlehen um, wenn er oder sie später in der Schweiz leben und arbeiten darf. Dieses fliesst in den Ausbildungsfonds zurück, sodass mit der Zeit weniger neue Geldgeber gefunden werden müssen.
Fördern heisst auch fordern.