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Vorspannung ist eine sehr schlaue Methode, Beton zu verstärken und macht in manchen Fällen den Bau bestimmter Konstruktionen sogar erst möglich. Sie kann aber auch mit anderen Baumaterialien wie Stahl, Mauerwerk oder Holz kombiniert werden. Vorspannung bewirkt eine aktive Bewehrung des Betons und presst ihn an den Stellen zusammen, an denen durch Lasten Zugspannungen entstehen. BBR Vorspanntechnologie hat sich seit ihrer ersten Anwendung zu Beginn der 1950er Jahre erheblich weiterentwickelt, vor allem im Hinblick auf Leistungsfähigkeit, Qualitätssicherung, Dauerhaftigkeit und Korrosionsschutz. Die umfangreichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte in der Vorspanntechnik haben dazu geführt, dass sie heute ein nicht mehr wegzudenker Bestandteil des Bauens ist und bei Brücken, Gebäuden, Stadien, Staudämmen, Kernkraftwerken, Windfarmen, Flüssiggasbehältern, Klärwerken, Wasserreservoirs, Stützwänden, Türmen und Tunneln zum Einsatz kommt.
Nachträgliche Vorspannung oder Spannbettvorspannung?
Spannbeton kann sowohl durch nachträglich aufgebrachte Vorspannung als auch “vor”gespannt hergestellt werden. Bei einer vorgängig aufgebrachten Vorspannung müssen die Teile allerdings in einem Spannbett oder einer Fertigungsanlage betoniert werden, und die Spanngliedführung ist sehr eingeschränkt. Zudem ist das Errichten durchgängiger Bauten nur begrenzt möglich. Nachträgliche Vorspannung hingegen erlaubt fast jede erdenkliche Formgebung, und mit ihr lässt sich beinahe jedes Entwurfskriterium erfüllen. Nachträgliche Vorspannung mit oder ohne Verbund und externe Vorspannung werden im allgemeinen auf der Baustelle ausgeführt und bieten einen hervorragenden Korrosionsschutz.
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