Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03456.jsonl.gz/180

Unser Schwalbenhaus auf der Mülimatt ist leider immer noch nicht von den Mehlschwalben entdeckt worden. Um den Standort für die Mehlschwalben attraktiver zu machen, hat Paul angeregt dort eine Lehmpfütze einzurichten. Für ihre Naturnester brauchen Schwalben Lehm als Baumaterial. Sie ergänzen aber manchmal auch Kunstnester mit diesem natürlichen Material. Lehm ist nicht überall verfügbar und er muss feucht sein. Daher werden Lehmpfützen in unmittelbarer Nähe von Schwalbenkolonien empfohlen. Paul hat aufgrund von Vorgaben aus dem Vogelschutz einen Plan erstellt für eine Einrichtung, die Regenwasser speichert und so der Lehm möglichst lange feucht gehalten wird.
Am 9. April 2021 haben wir (Paul, Fritz, Otti, Edith und Beni) in einem kurzen, aber effizienten Arbeitseinsatz die vorbereitete Einrichtung installiert und mit Lehm und Wasser befüllt. Sie besteht aus einem mit Folie ausgelegten Holzrahmen mit zwei Kammern. In einer Kammer wird das Regenwasser gesammelt und in den Lehmteil geleitet. Dort können die Schwalben, wie sie es gewohnt sind, den feuchten Lehm in Klümpchen abholen und verarbeiten.
Herzlichen Dank allen Helfern und vor allem an Paul für die perfekte Planung, Materialbeschaffung und Vorbereitung.
Am Schluss überflogen drei Mehlschwalben das Schwalbenhaus, als ob sie das neue Bauwerk begutachten wollten (kein Witz, aber vielleicht ein gutes Omen!)
Nachfolgend einige Bilder (von Edith):
10. April 2021 / Beni Herzog