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Die Preise, die weltweit für Energie gezahlt werden müssen, decken dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zufolge die durch den Energieverbrauch verursachten Schäden bei weitem nicht ab.
Das betrifft unter anderem die Kosten für die Verschmutzung der Umwelt, für Gesundheitsschäden und für andere Nebeneffekte des Energieverbrauchs. Die Nichtberücksichtigung dieser Kosten in den Energiepreisen stelle eine Subvention dar, die allein in diesem Jahr global 5,3 Billionen Dollar ausmache, heisst es in einem veröffentlichten IWF-Bericht.
China an der Spitze
Allein in China zahlen die Konsumenten laut IWF in diesem Jahr für Energie 2,3 Billionen Dollar weniger, als der Energieverbrauch Kosten verursacht. Diese entstünden vor allem durch die Luftverschmutzung infolge der Nutzung fossiler Brennstoffe. An zweiter Stelle stehen dem Bericht zufolge die USA, gefolgt von der Europäischen Union, Indien und Japan.
Die indirekten Subventionen für die Energienutzung machen in diesem Jahr etwa 6,5 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung aus. Sie seien damit höher als die öffentlichen Gesundheitsausgaben weltweit, schreiben die IWF-Ökonomen Benedict Clements und Vitor Gaspar in einem Internet-Blog.
(sda/chb)