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Entspringt auf einer Alpweide am
NW.-Hang der
Becca de Cray, erhält den Bach von
Les Chaudalles, durchfliesst nördl. vom
Mont Culand eine tiefeingeschnittene Waldschlucht und erreicht gegenüber dem trigonometrischen
Signal von
ClosLiamont die Thalebene der
Saane, um sich hier in zwei Arme zu teilen, von denen der nördl.
das Dorf
Lessoc durchfliesst und 500 m n. davon von rechts in die
Saane mündet, während der südwestl. sich 2,5 km oberhalb
des erstern mit der
Saane vereinigt.
Mittleres Gefälle 21,5%;
kann an den Steilgehängen bis auf 50% anwachsen, was den
Wildbach zur Zeit der Schneeschmelze und nach Gewitterregen sehr gefährlich werden lässt.
(Le) (Kt. Neuenburg,
Bez. Val de Ruz).
Nicht ständig fliessende Quelle, die zwischen
Chézard und
Dombresson der hier aus Portlandkalk
bestehenden Flanke des
Val de Ruz entspringt. Diese Frühjahrsquelle bildet den Ueberlauf eines der Zuflüsse der Quelle der
Serrière und beginnt dann zu fliessen, wenn der unterirdische Kanal dieser Nebenader die zuströmende
Wassermenge nicht mehr zu fassen vermag. Vergl. den Art.
Serrière.
oder TORRENT d'Isenau(Le) (Kt. Waadt,
Bez. Aigle).
1870-1155 m. 4,5 km langer
Wildbach; entspringt am
W.-Hang der
Palette du Mont,
durchfliesst die Alpweiden von
Isenau, La Cruaz und
Ayerne, bildet dann in einer wilden
Schlucht eine Reihe
von interessanten Kaskaden und mündet von rechts in die
Grande Eau. Die Laufrichtung ist NO.-SW. Der untere Abschnitt der
«Gorges du Torrent d'Isenau» ist seit dem Jahr 1900 durch einen von der
Société d'intérêt public vonOrmont Dessus angelegten Fussweg zugänglich gemacht und bildet ein beliebtes
Spaziergangsziel (20 Minuten ob
Les Plans) der Kurgäste der
Ormonts.
1850-2550 m. Alpweide am SW.-Fuss des
Torrenthorns (3003 m) in
der Balmhornkette.
Die etwa 70
Hütten und Ställe stehen auf einer Anhöhe mitten in einem gegen
Inden herabsteigenden kleinen
Thal. 1½ Stunden über
Albinen.
Gasthof. Die der Bürgergemeinde
Albinen gehörende Alp wird während 90 Tagen mit 260 Stück
Hornvieh (wovon 190 Milchkühe) und an die 700 Schafen, Ziegen und Schweinen bezogen.
Die Bewässerung
der schönen Alpweide besorgen von den benachbarten
Wildbächen abgezweigte kleine Wasserleitungen und ein grösserer Kanal,
der einen Teil des Schmelzwassers aus dem kleinen
Majinggletscher hieher leitet.