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Das Ziel des Quickfilm-Projekts — brauchbare Vor-Filme herzustellen nämlich — hat sich als gar nicht so bescheiden herausgestellt. Ein kleiner, billiger Spass reicht nicht aus, und gewisse Stoffe erweisen sich als zu gross für einen Fünf- minuten-Film. Bertrand Theubets präzis inszenierter und noch präziser montierter Witz ist das bislang beste Resultat einer ganzen Reihe von Versuchen. Geschickt betrügt Theubet die mit leichter Hand geweckten Erwartungen des Zuschauers, schlägt eine Reihe von Haken und bringt die kleine Anordnung von Figuren und Ereignissen zu einem Schluss, der nicht über sich hinaus weist.
Theubet ist in verschiedenen Funktionen seit 15 Jahren im Film tätig; seine Assistenzen bei Godard, Soutter, Klarer in den letzten drei Jahren haben zu einer Klärung der eigenen Absichten und Techniken geführt. Konzise Einstellungen; nichts, was nicht zur zu erzählenden Handlung gehörte. Nach ganz wenigen Einstellungen sind die beiden Akteure am Ort der Handlung, im Intérieur eines Taxis, eines falschen, wie sich herausstellt, und die Découpage im engen Raum ist von ausserordentlicher Varietät, die jedoch nicht Selbstzweck wird, sondern ganz simpel einfach die Geschichte einer jungen Frau erzählt, die, kaum einem aufdringlichen Rollerfahrer entkommen, an einen ebenso aufdringlichen Taxifahrer (mit Hund) gerät und ihn auf überraschende Weise wieder loswird.
Hep! Taxi liesse sich in einem einzigen hypotaktischen Satz spannend und komisch erzählen.