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Bartimeo-Peru: Hilfe für Behinderte am Rande der Gesellschaft
Die Bartimäus-Projekte in Peru sind 1996 entstanden, nachdem Luis Cordovas Familie aus Peru Annelies Schneller eingeladen hatten, behinderte Menschen in ihrer Heimatstadt Trujillo zu ermutigen. MIt einem ersten Rollstuhl, der durch die KLM gratis transportiert wurde, hatte es angefangen.
Ein kleines Team besucht Behinderte, klärt ihre Bedürfnisse ab und macht ihnen Mut mehr mit Gott zu rechnen, gerade auch im Alltäglichen! Einige haben sogar eine kleine Beschäftigung gefunden, andere sind durch Hilfsmittel selbständiger geworden.
Es gibt eine kleine Rollstuhl-Baskteball-Mannschaft (Behinderte im Rollstuhl, die Basketball spielen haben praktisch nie mehr Dekubitus-Probleme).
Die grösste Herausforderung aber ist für uns Pucallpa, eine Dschungelstadt mit dem Refugio de Esperanza. Victor Isquierdo hat hier ein unglaubliches Zentrum für Behinderte aufgebaut, das zusammen mit der Primarschule weit herum bekannt ist und auf die ganze Stadt eine positive Auswirkung hat. (Pucallpa und die Selva hatten eine schwere Polio-Epidemie und darum gibt es eine überdurchschnittliche hohe Anzahl Behinderter)
Alle 1 bis 2 Jahre ist ein kleines internationales Team an verschiedenen Orten in Peru unterwegs. Oft war Nicky Leung, ein Zahnarzt aus Kanada dabei, der mittels portabler Klinik an Ort und Stelle den Ärmsten Zähne flickt und dabei die frohe Botschaft erklärt.
Den neuesten Rundbrief finden Sie hier RB Mrz 19