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Fussballstar Lionel Messi und sein Vater Jorge haben den spanischen Behörden mehr als fünf Millionen Euro zurückgezahlt, um einem Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung zu entgehen. Der Vater des argentinischen Spielers habe am 14. August insgesamt 5'016'542,27 Euro an nicht gezahlten Steuern plus Zinsen hinterlegt, teilte das Gericht in Gavá am Donnerstag mit.
Ob das Gericht dennoch an seiner Vorladung für den 17. September festhält, war unklar. Die spanische Justiz hatte im Juni ein formelles Ermittlungsverfahren gegen den 26-jährigen Superstar des FC Barcelona wegen des Verdachts auf Steuerbetrug eröffnet.
Dem argentinischen Weltfussballer wird vorgeworfen, zusammen mit seinem Vater in den Jahren 2007 bis 2009 insgesamt 4,16 Millionen Euro an Steuern hinterzogen zu haben. Dazu sollen sie Einnahmen aus Messis Vermarktungsrechten in Steueroasen wie Belize und Uruguay umgelenkt haben, um sie vor den spanischen Behörden zu verstecken.
Die Anwälte von Messi und seinem Vater wollen erreichen, dass die Vorladung für den 17. September aufgehoben wird. An diesem Tag findet der Auftakt der neuen Champions-League-Saison statt - sollte Messi zum Gericht müssen, wäre sein Einsatz einen Tag später beim ersten Spiel von FC Barcelona gegen Ajax Amsterdam gefährdet.
Die Richterin teilte dazu lediglich mit, sie müsse sich vor einer Entscheidung noch mit der Staatsanwaltschaft beraten. Nach Angaben des "Forbes"-Magazin vom Juni verfügt Messi über ein Jahressalär von rund 15 Millionen Euro, seine Werbeeinnahmen sollen sich demnach auf knapp 16 Millionen Euro belaufen.
SDA-ATS