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Selina Gasparin gelang am Dienstag mit Rang 6 ein absolutes Top-Resultat. Die 36-jährige Engadinerin halste sich im Einzelrennen erst mit dem allerletzten Schuss die zweite Strafminute auf. Die Olympia-Zweite von 2014 büsste auf die makellose Siegerin Marketa Davidova letztlich 2:09 Minuten ein. Auf Rang 3 fehlten ihr 65 Sekunden.
An der ersten WM-Medaille der Schweizer Geschichte schnupperte auch Irene Cadurisch. Die Bündnerin, als 97. von 98 Athletinnen gestartet, patzte erst beim letzten Schiessen (19 von 20 Treffern) und belegte den ausgezeichneten 8 Rang.
Häcki mit starker Laufleistung
Lena Häcki (12.) verpasste ihrerseits die Top Ten knapp. Die Engelbergerin zeigte eine starke Laufleistung und agierte im zweiten Teil des Rennens auch treffsicherer. Zweimal hielt sie sich am Schiessstand schadlos. Die beiden Strafminuten nach den ersten beiden Schiessen erwiesen sich aber letztlich als zu grosse Hypothek.
Elisa Gasparin rundete das tolle Schweizer Team-Resultat mit Rang 19 ab. Sie leistete sich lediglich einen Fehler beim letzten Schiessen. Damit werden im Massenstartrennen sicher 3 Schweizerinnen am Start stehen: Häcki, Selina und Elisa Gasparin qualifizierten sich dank starker Leistungen in den letzten Tagen für den Bewerb vom Sonntag. Als Ersatzläuferin darf sich auch Irene Cadurisch bereithalten.
Davidova überraschende Siegerin
Die Tschechin Marketa Davidova stach in Pokljuka am Schiessstand alle aus. Als einzige Athletin neben der Kasachin Galina Wischnewskaja traf sie alle 20 Scheiben und holte mit 28,6 Sekunden Vorsprung auf Olympiasiegerin Hanna Öberg (SWE) Gold.
Die 24-Jährige hatte bisher an Grossanlässen keine grossen Stricke zerrissen. In Antholz holte sie vor einem Jahr Bronze in der Mixed-Staffel. Im Weltcup feierte sie an gleicher Stelle 2019 ihren einzigen Weltcupsieg (im Sprint). Bronze ging an die Norwegerin Ingrid Landmark Tandrevold (+ 1:03,9).