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Das Ähnlichkeitsprinzip
Was beim Gesunden bestimmte Symptome (zum Beispiel Rötung und Hitze) hervorruft, kann einen kranken Menschen mit ähnlichen Beschwerden heilen: "Similia similibus curantur", d.h. "das Ähnliche heilt das Ähnliche"!
Eine ältere Version dieses Grundsatzes lautet: "Dasselbe Mittel, das beim Menschen oder Tier bestimmte Symptome auslöst oder verstärkt, vermag dieselben oder ähnliche Symptome zu heilen."
Ein Beispiel: Nach einem Bienenstich schwillt die Haut an, wird rot, heiss und gespannt, begleitet von stark stechenden brennenden Schmerzen. Nach der Einnahme eines homöopathisch zubereiteten, stark verdünnten Bienengiftes oder beim Auftragen auf der Stichstelle ist rasch eine Linderung der Schmerzen zu spüren, und in kurzer Zeit bilden sich Schwellungen und Rötung zurück.
Besonders bedeutungsvoll ist, dass dieses homöopathische Bienengiftpräparat nicht nur die Folgen eines Bienenstichs beheben kann, sondern auch Beschwerden, die den durch Bienengift verursachten Beschwerden ähnlich sind, obschon sie nicht durch Bienengift ausgelöst wurden. Zum Beispiel Folgen von schädlichen Einflüssen wie Bakterien, Insektengift, Hitze, Allergene.
Anwendungsgebiete der homöopathischen Bienengiftpräparate (Apis)
- Angina
- Verbrennungen
- Allergien
- Insektenstiche
- Gelenkentzündungen
- Sonnenstich
Alle homöopathischen Arzneimittel wirken nach diesem System, also nach der Ähnlichkeitsregel!