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Der neue Glaube an den Auferstandenen nimmt immer mehr Fahrt auf. Bis nach Griechenland wurde das Evangelium von Jesus Christus verkündet und viele nahmen die Botschaft an. Das kam auch der christlichen Gemeinde in Jerusalem zu Ohren und man schickte Barnabas nach Antiochia. Er freute sich sehr als er sah, wie viele Menschen sich zu Jesus bekannten. In Antiochia nannte man die Jünger zum ersten Mal Christen. (Vgl. Apg 11,19-26)
Im Abschnitt des heutigen Evangeliums wird erstmals festgehalten, dass die jüdischen Jesus-Anhänger*innen «Christen» genannt werden. Eine neue Lebens-Rolle, in die die Menschen hineinschlüpfen: Christ sein, Christin sein. Spreche ich von mir selbst als Christin, als Christ? Wie prägt dieses Rolle mein Leben?
Und was bin ich sonst noch alles?
Tochter, Ehefrau, Gotti, Kaffeetrinkerin, Krimileserin…
Wie geht es mir mit meinen Rollen? Habe ich mir meine Rollen selbst gewählt oder wurde sie mir aufgedrückt?
Welche Rolle spiele ich gerne und welche würde ich lieber ablegen? Gibt es eine Hauptrolle, in der ich mich sehe? Und ist es die gleiche, in der mich meine Mitmenschen wahrnehmen?
Nehmen Sie sich heute doch mal ein paar Minuten Zeit und machen sie sich Gedanken zu Ihren ganz persönlichen Lebensrollen.
Jacqueline Meier