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Leonardo Da Vinci (1452 – 1519) gilt als einer der wichtigsten universalgelehrten aller Zeiten. Als Meister der florentinischen Malerzunft war er in Mailand als Bildhauer, Maler, Ingenieur und Architekt tätig. Dort schuf er auch sein berühmtes "Abendmahl" und wurde, neben Raffael, Michelangelo und Tizian, zu einem großen Repräsentanten der Hochrenaissance. Von Da Vinci stammt auch das "sfumato" (ital. sfumare = verrauchen/ verfliegen), eine Malweise, bei der die Konturen des Dargestellten zur Tiefe hin verschwimmen. Ein Effekt, der mit der "Mona Lisa" geboren wurde. Neben seinen künstlerischen Tätigkeiten ging da Vinci seinen ausgeprägten naturwissenschaftlichen Interessen nach. So sezierte er beispielsweise Verstorbene in der Leichenhalle eines Krankenhauses für akribische Studien der menschlichen Anatomie. Jeder kennt Da Vinci’s Zeichnung der noch heute in der Symbolsprache der Medizin auftauchenden Proportionsstudie "Der vitruvianische Mensch".