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Nach der Schweizermeisterschaft in Echallens fuhren wie mit unserem Wohnmobil direkt nach England, um dort die Ferien zu verbringen und zu trainieren. Als Abschluss der zwei Wochen in England bestritt ich das HC-Rennen auf der ehemaligen Olympiastrecke in London.
Am Start standen etwa 50 Fahrer, darunter auch Fahrer wie Schurter, Absalon, Fontana und viele weitere gute Fahrer, welche das Rennen als letzten Test vor den Olympischen Spielen in Rio nutzten. Mein Ziel war es, trotz dieses starken und prominenten Fahrerfeldes, ein Top-25-Ergebnis zu erreichen.
Von den letzten Weltcup-Rennen her war ich es gewohnt von weit hinten zu starten. Trotzdem konnte ich mich schon auf den ersten Metern in die Top-20 vorarbeiten, bevor es in die schmalen und technischen Abfahrten ging.
Auf den ersten beiden Runden hatte ich Mühe, das Tempo der Fahrer in meiner Gruppe mitzugehen, aber ich lag immer noch gut im Rennen, um mein angestrebtes Ziel erreichen zu können. Auf den weiteren 5 Runden fand ich langsam einen guten Rhythmus und auf der zweitletzten Runde hatte ich die drei Fahrer, welche um eine Top-20-Rangierung kämpften, in Sichtweite.
Etwas zu übermütig versuchte ich, diese Lücke zu schliessen, brauchte dafür aber etwas zu viel Kraft. Die Lücke zu den drei Fahrern wurde leider wieder grösser und mir blieb nichts anderes übrig, als meine 24. Position auf der letzten Runde noch zu verteidigen. Dies gelang mir auch und ich konnte mir so zwei weitere UCI-Punkte holen.