Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03484.jsonl.gz/1769

Diese Übung beginnt wie bei Teil 1.
Setzt dich so hin, dass du dich leicht entspannen kannst.
Es ist in Ordnung, wenn du deine Haltung zwischendurch ändern möchtest.
Atme nun ein paar Mal tief ein und aus.
Du fühlst deine Füsse auf dem Boden, dein Gewicht auf dem Stuhl.
Du bist ganz im Hier und Jetzt.
Stell dir nun ein Produkt vor, welches du gerne und oft isst. Etwas was dir sehr schmeckt, z.B. eine Frucht. Als Beispiel nehme ich hier wieder den Apfel aber du kannst natürlich auswählen was dir schmeckt.
Lass nun das von dir gewählte Produkt vor deinem geistigen Auge entstehen.
Es spielt keine Rolle, wenn du es nicht als gestochen scharfes Bild vor dir hast.
Vielleicht ist dein Gefühl stärker und du fühlst, dass es sich eben um das von dir erwählte Produkt handelt.
Nimm dein Produkt in die Hand. Wie fühlt die Oberfläche sich an?
Wie ist die Temperatur oder die Konsistenz?
Rieche daran. Wie riecht es? Riechst du dasselbe wie wenn du die Speise real vor dir hast?
Nimm etwas davon in den Mund. Schmecke es in den verschiedenen Zonen deines Mundes. Im vorderen und hinteren Gaumen, wie sehr entspricht der Geschmack dem was du kennst?
Wenn du darauf beisst, gibt es dann ein Geräusch? Hörst du ein Geräusch, fühlst du es in dir? Wie fühlt es dich an, wenn du mit einer Fingerspitze den angebissenen Teil berührst?
Nun stellst du dir das Ausgesuchte so klar als möglich vor. Verwandle nun alles. Ändere die Farbe. Beiss hinein. Beim Beispiel vom Apfel ist Hellblau eine sehr gute Farbe diesen zu färben. Verpass deinem Essen eine Farbe, die nicht möglich ist. Mache dasselbe wie mit dem ursprünglichen Essen. Wie riecht das «falschfarbige» Essen? Wie fühlt es sich an? Beiss hinein und achte auf den Geschmack.
Spiel auch mit der Grösse und mit der Form. Probiere immer wieder aus wie deine Sinne reagieren und mach dir zwischendurch Notizen.
Das ist eine sehr interessante Übung, um wahrzunehmen wie wir mit unseren Sinnen ticken, wenn die Dinge eben nicht so sind wie wir sie kennen.