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Die Kambô Impfung (Vacina do Sapo)
Der Impfstoff des Kambô, auch unter den Namen Campu, Sapo oder auch Vacino de floresta, bekannt, wird aus dem Sekret des, aus den Regenwäldern Südamerikas stammenden, Kambô Frosch (biologisch Phyllomedusa bicolor) gewonnen. Um sich vor Schlangen-bissen oder auch epidemische Krankheiten wie Gelbfieber zu heilen nutzten 53 Stämme der Ureinwohner Südamerikas, das Sekret dieses Frosches. In der heutigen Zeit sind es noch 13 Stämme, die die entgiftende, heilbringende, das Immunsystem Stärkende und auch spirituell reinigende Wirkung des Kambô Sekretes, in Anspruch nehmen. Aus medizinischer Sicht wird das Immunsystem durch diese Impfung gestärkt, Organe werden entgiftet und gereinigt, so dass auch Entzündungen ausgeheilt werden können. Zusätzlich regt das Sekret auch die Durchblutung an, so dass Giftstoffe und Krankheitserreger vom Körper viel schneller abgebaut werden. Diese ungemein effektive Methode zur Entgiftung und Stärkung setzt sich so langsam auch hier im Westen durch, denn eine so schnelle Art zur Entgiftung ist hier bis dato unbekannt.
Was geschieht während dieser Impfung?
Bei der Impfung werden durch einen heißen Holzstab oberflächliche punktuelle Hautverletzungen erzeugt, auf diese das Sekret des Kambô-Frosches, in einer vorher vorbereiteten Paste aufgebracht wird. Es dringt dabei sofort in das Lymphatische System ein und bewirkt dort umgehend eine Abwehrreaktion des gesamten Organismus.
Was ist in diesem Sekret enthalten?
Die Wissenschaft begann circa in den 1980er Jahren an dem Sekret des Frosches zu forschen und konnte bisher 9 bioaktive Peptide ausfindig machen:
Phyllokinin und Phyllomedusin wirken als Gefässdillatoren und auch auf die Blut-Hirn-Schranke. Die anderen im Sekret enthaltenden Peptide können diese so viel leichter passieren um schneller zu Ihrem Wirkungsort zu gelangen. Zwei weitere identifizierte Peptide sind Caerulein und Sauvagin, welche durch Stimulation der Hirnanhangsdrüse und den Nebennierenrinden, eine blutdrucksenkende aber auch eine sinneserweiternde und leistungssteigernde Wirkung haben. Die im Sekret enthaltenden Peptide Dermorphin und Deltorphine wirken stärkend auf das Immunsystem und provozieren so die Zerstörung pathogener Erreger. Sie gehören zu den Opioidpeptiden und wirken 4000 Mal stärker als Morphin und 40 Mal stärker als endogene b-Endorphine. Adenoregulin ist ein weiterer Bestandteil des Sekretes.
Dieses Peptid ist ein Hauptbestandteil der menschlichen Zellen. Es ist hilfreich bei Erkrankungen wie Depressionen, Alzheimer oder bei Schlaganfällen. Zusätzlich besitzt das Sekret antibiotische Eigenschaften, und regt das Immunsystem an Antikörper zu produzieren. In der Blutbahn bewirkt das Sekret eine vermehrte Produktion von Erythrozyten ( roten Blutkörperchen ) und Thrombozyten (Blutplättchen). Es besitzt auch antivirale Eigenschaften und kann als das stärkste natürliche Antibiotikum und besitzt zusätzlich schmerzstillende Wirkstoffe, wie das Demorphin.
Wie wird dieses Sekret gewonnen?
Der Kambô Frosch steht an der Spitze der Nahrungskette in seinem biologischen Lebensraum. Er wird nachts von den Medizinmännern der Katukina-Indianer, deren Lebensraum sich im brasilianischen Amazonas Gebiet befindet, von den Bäumen gesammelt. Der nächtliche Ruf des Frosches ist sehr leicht erkennbar und der Frosch so leicht lokalisierbar. Dem Frosch wird das Sekret entnommen und danach wird er wieder auf den Baum gesetzt. In Gefangenschaft produziert der Frosch das Sekret nicht. Das Sekret wird vom Schamanen durch Klopfen auf das Kopfschild oder durch massieren des Frosches mit einem Holzstab entnommen. Das Tier erleidet durch den Vorgang keinen Schaden, was auch der nachhaltigen Lebensweise der Naturvölker entspricht. In Ihrer Vorstellung ist Kambô der Geist des Waldes und soll auch deswegen mit Respekt behandelt werden!
Auf welche Krankheiten hat diese Impfungen positive Auswirkungen?
Durch die ungemein stärkende und entgiftende Wirkung auf den gesamten Organismus, ergibt sich eine Vielzahl an Beschwerden die durch diese Behandlung gelindert werden können. Jedoch ist auch eine prophylaktische Impfung zu empfehlen, damit Krankheiten gar nicht erst entstehen:
psychische Beschwerden
- Angstzustände
- depressive Verstimmungen
- Antriebsschwäche
- Alzheimer
- Parkinson
körperliche Beschwerden
- Kopfschmerzen wie Migräne oder Cluster Kopfschmerzen
- Magenbeschwerden wie Gastritis
- Bluthochdruck
- Diabetes
- Hashimoto
- Suchterkrankungen
- Borreliose
- Hepatitis
- Haut- und Augenerkrankungen
- Epilepsie
- Allergien
- Chronische Schmerzen
- Multiple Sklerose
- Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)
- Chronisches Müdigkeitssyndrom
- Gegengift bei toxischen Substanzen
Nach der Impfung berichten die Behandelten, über eine Schärfung Ihrer Sinne und über eine erhöhte körperliche Leistungsfähigkeit. Das ist auch der Grund, weshalb sich die Katukina-Indianer vor jeder Jagd impfen. Das Hungergefühl wird stark reduziert und auch der Appetit auf körperschädigende Substanzen wie Nikotin, Alkohol, stark zuckerhaltige Getränke wird stark vermindert. Nach der Impfung ist ein empfehlenswerter Zeitpunkt, um einige Gewohnheiten zu ändern.
Gibt es noch andere positive Effekte der Kambô Impfung?
Die Indianer des Katukina Stammes glauben, dass negative Ereignisse (ugs. “Pechsträhne), Krankheiten wie Depressionen, Trägheit, das Anziehen von Problemen die Folge von „Panema" sind. Wenn sich diese Dinge häufen, wird es dem Glauben der Naturvölker nach, Zeit für eine Kambô Behandlung. In der Glaubensvorstellung der Naturvölker ist Kambô in der Lage, dieses „Panema“ zu entfernen, indem es energetische Blockaden löst und die Aura eines Menschen reinigt. So werden schlechte bzw. gesundheitsschädigende Gewohnheiten und Verhaltensmuster aufgelöst und die dadurch entstehenden Veränderungen wirken sich positiv auf die Lebensbedingungen des Anwenders aus. Kambô verhilft dadurch zu mehr Lebensfreude und ist außerdem noch hilfreich beim Glück in der Liebe.
Es weckt viele unbewusste Anteile im Leben des Menschen und diese Bewusstwerdung leitet andere Änderungsprozesse ein. Deswegen ist Kambô auch bei psychischen Erkrankungen zu empfehlen, viele Betroffene zeigten schon eine deutliche Linderung oder sogar einen kompletten Wegfall der Beschwerden, nachdem der Prozess der Bewusstwerdung abgeschlossen war.
Zusammenfassend kann man sagen, dass die reinigende, stärkende und auch antipathogene Wirkung nicht nur auf der körperlichen, sondern auch auf der geistigen Ebene stattfindet. Kambô lässt sich auch sehr gut mit anderen heiligen Pflanzen, wie Ayahuasca oder Iboga, kombinieren.
Während die Urvölker Ihre Kinder nach der Stillzeit schon mit Kambô behandeln, gelten hier im Westen schon strengere Vorschriften für den Umgang mit Kambô.
So wird die Kambô Impfung nicht empfohlen:
- bei Schwangeren und Frauen während der Stillzeit
- bei Personen mit Herzschwäche, Thrombose und Blutgerinnseln (oder anderen kardiologischen Problemen)
- bei Personen die Medikamente gegen sehr niedrigen Blutdruck einnehmen müssen
- bei Personen die einen Schlaganfall, Gehirnblutungen und Hämatomen
- bei Personen die nach einer Herzklappen oder Bypass- Operation sind
- bei Personen die Immunsuppressiva zu sich nehmen
- bei Personen die vor, während oder nach einer Chemotherapie oder Bestrahlung sind (Mindestens vier Wochen Vor oder nach)
- bei Personen die Schwerwiegende geistige Gesundheitsbeschwerden haben oder nicht in der geistigen Verfassung sind
Des weiterem sind zu beachten das Du
- zum Zeitpunkt der Menstruation einen für 24 bis 36 Stunden erhöhten Blutfluss haben kannst
- bei Asthma deinen Inhalator dabei haben musst
- wenn Du Diabetiker bist Deine Behandlung im Voraus separat zu besprechen ist .
Was ist zu beachten?
Es wird empfohlen, die Impfung morgens, auf nüchternen Magen, durchzuführen. Außerdem ist es ratsam, 12 Stunden vorher nur noch Wasser und Kräutertees zu sich zu nehmen. Auch wird empfohlen, bereits einige Tage vorher auf Fleisch, Alkohol und andere Giftstoffe zu verzichten. Wer ganz sicher gehen und optimale Ergebnisse erzielen möchte, der ernährt sich in der Woche vor der Impfung Vegetarisch oder noch besser Vegan. Weiterhin ist auf bequeme Kleidung am Tag der Anwendung zu achten, denn der Entgiftungsprozess setzt unmittelbar nach der Impfung ein und kann alle Ausscheidungsorgane betreffen. Unmittelbar vor der Impfung sollen noch in 20 min circa 2 Liter Wasser getrunken werden, um den Körper bei der Entgiftung unmittelbar behilflich zu sein.
Nach der Impfung, tritt eine intensive körperliche Reaktion auf:
- Der Puls erhöht sich
- Die Betroffenen fangen an intensiv zu schwitzen
- Es tritt ein Gefühl der Benommenheit auf
- Häufig wird das zuvor getrunkene Wasser im Rahmen des Reinigungsprozesses wieder ausgeschieden
Viele Betroffene berichten außerdem, dass sie spüren, wo die Medizin am wirken ist. Meistens sind das körperliche Regionen, die bereits von Entzündungen betroffen waren und deren Ausheilung durch Kambô gefördert wird. Bei stärkeren Behandlungen treten auch kurzweilige Schwellungen auf, die aber komplett reversibel sind.
Dieser intensive Reinigungsprozess dauert ungefähr 10 Minuten an, danach tritt unmittelbar ein Linderungsgefühl ein. Der gesamte Reinigungs- und Entgiftungsprozess dauert, Abhängig von Konstitution und Dosierung, zwischen 30 und 90 Minuten an.
Wie oft sollte die Kambô Impfung durchgeführt werden?
Es gibt verschiedene, traditionelle Impfzyklen, die von den Naturvölkern angewendet werden:
Kambô Intensiv-Zyklus:
An drei aufeinanderfolgenden Tagen werden drei Behandlungen durchgeführt, begleitet von einer Fastenkur, die den Reinigungsprozess noch verstärkt.
Kambô Neumond-Zyklus:
Basierend auf den Traditionen der Coboclos Indianer, werden dem Anwender drei Dosen verschiedener Stärke, während eines Mondzyklus' (28 Tage) verabreicht. Die Stärke der Dosis ist Abhängig vom Erfahrungsgrad des Anwenders und wird jeweils um 2 Impfpunkte gesteigert:
z.B. 3 Punkte am ersten Tag, 5 Punkte bei der nächsten Anwendung und 7 Punkte bei der letzten Anwendung.
Vorzugsweise werden diese Impfungen bei Neumond oder im letzten Quartal des Mondzyklus' verabreicht. Bei nicht einhalten des Mondzyklus, muss die Impfung komplett wiederholt werden.
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