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- Kantonale Museen bekommen 4-Jahres-Globalbudget anstelle von 1-Jahres-Budgets
- Wie viel Geld sie erhalten sollen, lässt die Museumsstrategie offen
- Alle kantonalen Museen werden einer Betriebsanalyse unterzogen
- Auslagerung der kantonalen Museen erteilt Regierung eine Absage
- Eine übergeordnete Leitung für alle kantonalen Museen gibt es nicht
- Private Museen bekommen Geld für bildende Kunst, Medienkunst & Architektur
- Sportmuseum Schweiz in Münchenstein bekommt kein Geld mehr
Die längere Zeitspanne des Globalbudgets, die von einem auf vier Jahre verlängert wird, soll dem Kunstmuseum, dem Historischen Museum, dem Antikenmuseum, dem Museum der Kulturen und dem Naturhistorischen Museum ermöglichen, besser zu Planen.
Wie viel Geld die Museen künftig vom Kanton bekommen, wird in der Museumsstrategie nicht erwähnt. Bisher bekamen das Historische Museum 9,8 Millionen, das Museum der Kulturen 8,3 Millionen, das Naturhistorische Museum 7,9 Millionen Franken und das Antikenmuseum 5,3 Millionen Franken. Doch dem Kunstmuseum fehlt seit der Eröffnung des Erweiterungsbaus im Jahr 2016 knapp eine Million, und auch das Historische Museum hat ein Loch in der Kasse.
Ideen, die Museen auszulagern oder sie einer gemeinsamen Führung zu unterstellen, erteilt Ackermann eine Absage.
Lange erwartet
Seit Jahren wartet man in Basel auf die sogenannte «Museumsstrategie» - ein Grundsatzpapier das darlegt, wie sich die Basler Museen künftig auszurichten haben. Eine solche Museumsstrategie wurde vor sieben Jahren vom Grossen Rat eingefordert, der ehemalige Regierungsrat Guy Morin legte sie jedoch nie vor. Am Mittwoch hat nun Morins Nachfolgerin Elisabeth Ackermann die mit Spannung erwartete Strategie präsentiert.
Die Basler Museen stehen derzeit vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Das Kunstmuseum und das Historische Museum kämpfen mit finanziellen Problemen, das Naturhistorische Museum wartet auf einen Neubau und der künftige Standort des Antikenmuseums ist noch unklar.