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Der irische Fischer Syracuse (Colin Farrell), wegen seiner früheren Alkoholexzesse von allen «Circus, der Clown» genannt, macht eines Tages vor der Küste von Cork einen ungewöhnlichen Fang. In seinem Netz zieht er eine scheinbar leblose Frau aus dem Wasser. Doch die Schöne aus dem Meer ist nicht tot. Als sie erwacht, will sie aber keine anderen Menschen sehen. So bringt Syracuse die geheimnisvolle junge Frau, die er Ondine (Alicja Bachleda) nennt, in der einsam gelegenen Kate seiner verstorbenen Mutter unter, wo er sie täglich besucht und zunehmend in ihren Bann gerät.
Seiner kleinen Tochter Annie (Alison Barry), die schwer nierenkrank ist und bei ihrer Alkoholiker-Mutter (Dervla Kirwan) und deren brutalem Freund (Tony Curran) lebt, erzählt er zum Trost die Geschichte vom Fischer, der ein mythisches Wasserwesen aus dem Meer fischt. Annie ist überzeugt, dass ihr Vater ein solches Wesen, eine Selkie, beherbergt. Auch Syracuse beginnt sich darüber zu wundern, warum seine Netze so voll sind, wenn Ondine ihn auf seinem Boot begleitet und Lieder in ihrer fremden Sprache singt. Seine Zweifel, ob seine Geliebte ein Fabelwesen ist, werden aber mit einem Schlag beseitigt, als ein Drogenhändler im Dorf auftaucht, der nach Ondine sucht.
Mit «Ondine» gab der irische Regisseur Neil Jordan («The Crying Game») dem Rauhbein Colin Farrell die Chance, als romantischer Liebhaber und liebevoller Vater zu überzeugen. Für ihn und seine Filmpartnerin, die polnischstämmige amerikanische Schauspielerin Alicja Bachleda, ging die Liebesgeschichte nach Drehschluss noch weiter. Die beiden wurden 2009 Eltern eines Sohnes, trennten sich allerdings, als dieser ein Jahr alt war.
Sendeplatz
Sonntag um 23:40 Uhr auf SRF zwei.