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Mikaela Shiffrin sicherte sich in Courchevel ihren 72. Weltcupsieg, den sechsten im WM-Ort von 2023, mit riesigem Vorsprung. Die 26-jährige Amerikanerin distanzierte die Schwedin Sara Hector um 0,86 Sekunden.
Michelle Gisin belegte mit 1,08 Sekunden Rückstand den 3. Platz. Die Engelbergerin, die im ersten Lauf als einzige Fahrerin weniger als eine Sekunde auf Shiffrin eingebüsst hatte, kam damit nach ihrer stark beeinträchtigten Saisonvorbereitung zum ersten Podestplatz des Olympia-Winters. Im Riesenslalom hatte Gisin zuvor im Weltcup zweimal die Top 3 erreicht: Mitte Januar 2021 als Zweite und Dritte in Kranjska Gora.
Top-10-Platz für Rast
Ganz stark fuhr im ersten von zwei Riesenslaloms in Courchevel auch Camille Rast. Mit der Startnummer 45 preschte die 22-jährige Walliserin im ersten Durchgang in den 16. Rang vor. Am Nachmittag verbesserte sie sich nochmals um sieben Positionen auf den 9. Platz.
Im Weltcup war Rast in ihrer Karriere erst einmal besser, im vergangenen Januar als Slalom-Sechste in Flachau. Ihr bestes Resultat im Riesenslalom erreichte die Walliserin im Januar 2017 als Neunte in Kronplatz.
Fünf Schweizerinnen mit Punkten
In den französischen Alpen klassierten sich in coronabedingter Abwesenheit von Riesenslalom-Weltmeisterin Lara Gut-Behrami noch drei weitere Schweizerinnen in den Punkten: Wendy Holdener (18.), Simone Wild (21.) und Corinne Suter (23.).
Vanessa Kasper, Vivianne Härri und Priska Nufer verpassten hingegen den Vorstoss in die Top 30. Andrea Ellenberger und Selina Egloff schieden im ersten Lauf aus.
Am Mittwoch folgt in Courchevel der zweite Riesenslalom. Der erste Lauf des letzten Frauen-Rennens vor Weihnachten beginnt um 10.00 Uhr.