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Die Taupo-Vulkankette in Neuseeland ist knapp 300'000 Jahre alt und wird wegen ihrer Aktivität als gefährlich eingestuft. Darum wird sie auch permanent überwacht. Nun haben Geologen knapp drei Kilometer unter der Erde mehrere Wasserreservate entdeckt, die einen sehr hohen Anteil an Gold, Silber und weiteren Edelmetallen aufweisen.
Hohe Wassertemperatur
Das Wasser ist stark chloridhaltig und wird in dieser Tiefe auf rund 400 Grad erwärmt. Diese hohe Temperatur und das Chlorid lösen die Edelmetalle aus dem Fels, wodurch diese ins Wasser gelangen. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Gesamtmenge der im Wasser enthaltenen Gold- und Silberpartikel riesig sein muss. Stuart Simmons, Geologe an der Univerität Utah, sprach gegenüber der Zeitschrift «Geothermics» von Zehntausenden Unzen Gold und Hunderttausenden Unzen Silber.
Neue Technologie nötig
Allerdings sei es sehr schwierig, das Edelmetall aus dem Wasser zu lösen, sagt Simmons weiter. Durch die Hitze im Wasser verdampfe dieses. Der Wasserdampf steige auf eine Höhe von über zwei Kilometer und man brauche neue Technologien, um daraus die feinen Mikropartikel an Gold und Silber zu gewinnen. Gelingt dies aber, könnte der Gewinn riesig sein. (tom)Publiziert am 25.08.2015 | Aktualisiert am 25.08.2015