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Edward G. Robinson (1893–1973) wirkte nach Jahren auf der Bühne erst ab 1929 und zunächst widerwillig in Filmen mit. Sein seltsames Gesicht prädestinierte ihn für Bösewichte und schillernde Charakterrollen, und auf diesem Gebiet wurde er schon bald zum Star: Mervyn LeRoys Little Caesar (1931) war der erste von vielen Films noirs, in denen Robinson einen Gangster spielte; bald tat er sich schwer mit diesem Klischee. Allmählich verkörperte er auch positive Figuren, darunter den Nazijäger in Confessions of a Nazi Spy (1939) und den Syphilis-Arzt im Dokudrama Dr. Ehrlich’s Magic Bullet (1940), brillierte aber nebenbei durchaus in Komödien.