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Früher trieb das Wasserrad die Maschinen der Säge an. Heute produziert es Strom, der überall eingesetzt werden kann.
Mit Hilfe des Wasserrades und der Seilwinde zog einst der Säger die Stämme vom Lagerplatz auf den Sägewagen. Das Wasserrad bewegte das Sägegatter auf und ab und trieb den Wagen sowie die
Wagenfräse an. Die Kraft des fliessenden Wassers deckte an Ort und Stelle den ganzen Energiebedarf dieses Gewerbebetriebs.
Heute treibt das Wasserrad einen Generator, der bei vollem Bach rund 2 kW Strom erzeugt. Berücksichtigt man den wechselnden Wasserstand und die betrieblich bedingten Unterbrüche, ergibt das übers Jahr gerechnet ungefähr die Strommenge, welche den durchschnittlichen Bedarf von fünf Einwohnern der Schweiz deckt (rund 11 MWh).
Die Übersetzung erhöht die Drehzahl des Wasserrades von 14 U/min auf 1000 U/min des Generators. Eine elektronische Steuerung ermöglicht die automatische Einspeisung des Stroms ins öffentliche Netz. Über das Netz kann die Energie auch an anderen Orten eingesetzt werden.
Diese Anlage zeigt, wie die Kraft des fliessenden Wassers genutzt werden kann um elektrischen Strom zu erzeugen.
Auf unserer Filme-Seite gibt es einen Videoclip, in dem eine Grabser erzählt, wie er die Säge als Kind erlebt hat.