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Aschermittwoch
(Aschertag), der Mittwoch nach dem Sonntag Estomihi, der erste Tag der großen Fasten, so genannt von dem in der katholischen Kirche an diesem Tag üblichen Gebrauch des Bestreuens des Hauptes mit Asche zum Zeichen der Buße. Es wird die Asche von Palmen [* 2] unter Gebet mit Weihwasser und Räucherung geweiht und vom Priester unter den Worten: »Memento quia pulvis es et in pulverem reverteris« (»Gedenke, daß du Asche bist und wieder zu Asche werden wirst«) den einzeln niederknieenden Gläubigen auf das Haupt gestreut.