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Egal, ob die Berner im April Meister werden oder nicht. “Der Verwaltungsrat hat diesen Entscheid schon vor Beginn der Playoffs gefällt”, erklärte Chatelain, “daran ändern auch die vier Siege gegen die ZSC Lions nichts.”
Der 40-jährige Lars Leuenberger wurde im November von seinem Bruder Sven, damals noch Sportchef beim SCB, als Nachfolger für den entlassenen Guy Boucher vom Assistenten zum Cheftrainer befördert. Sven Leuenberger gab darauf wegen eines möglichen “Interessen-Konfliktes” die Verantwortung als Sportchef ab.
Vor fünf Jahren, als Larry Huras beim SC Bern entlassen worden war, erbte ebenfalls der damalige Assistent Antti Tormänen den Chefposten und erhielt nach der folgenden Halbfinal-Qualifikation einen neuen Vertrag. Diesmal darf Lars Leuenberger trotz der jüngsten Erfolge nicht auf eine Weiterverpflichtung hoffen. Auch wenn er im Halbfinal Meister Davos eliminieren und allenfalls auch den Titel holen würde.
Für Alex Chatelain, den neuen SCB-Sportchef, gibt es für Lars Leuenberger keine Zukunft im Verein. Wer sein Nachfolger werden wird, darüber will sich der SCB erst am Ende der Meisterschaft äussern. Doch es scheint fast sicher, dass sich die Berner und der finnische Nationaltrainer Kari Jalonen schon seit längerer Zeit über eine Zusammenarbeit einig geworden sind.
(SDA)