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Ich musste gerade dabei zusehen, wie ein junger Mann vor mir starb. Der Mann erlag einem Herzstillstand und Ärzte, welche zufällig mit an Bord waren, konnten ihn trotz ausgiebiger Herzdruckmassage nicht mehr animieren. Gleich nachdem der Mann zusammengesunken war und festgestellt wurde, dass es keinen Puls aufzufinden gibt, fragten die Ärzte den Schaffner nach einem Defibrillator, aber leider war keiner vorhanden. Der Zug wartete in der nächsten Station auf die Rettung, aber obwohl diese davor verständigt worden war, vergingen etwa eine halbe Stunde. Der plötzliche Herztod erfolgt vergleichsweise häufig und ein Zug ohne Defibrillator wird zum Todesurteil, denn es muss erst eine Zugstation angefahren werden und eine Rettung dort eintreffen. Dabei handelt es sich um einen IC, der in einer Fahrt von über 4 Stunden die bekanntesten Schweizer Städte miteinander verbindet und die Argumente, dass der Defibrillator in dem langen Zug nicht ideal positioniert, oder vom Zugpersonal nicht benutzt werden kann (wie es manche Artikel aufführen) sind hierbei nur Schwachsinn. Die Wahrscheinlichkeit, dass unter 300 Fahrgästen jemand mit an Bord ist, der sich ein wenig damit auskennt, ist hoch, und selbst das Zugpersonal sollte mit den wichtigsten Handgriffen geschult sein. Daher: Kein Zug mehr ohne Defibrillator! Mitdenken und Leben retten!
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