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Aktuelle wissenschaftliche Literatur und Beispiele aus der Praxis zeigen, dass integrierte Ansätze in Fluss-Management und Wald-Planung holistische, erfolgreiche und nachhaltige Problemlösungen gestaltet können. Dieser integrierte Ansatz ermöglicht insbesondere die Umsetzung von Sektoren-übergreifenden Massnahmen sowie, neben anderen Nutzwirkungen, eine langfristige Prävention vor Naturgefahren. Integrierte Ansätze die über Wald- oder Wassermanagement hinausgehen oder gar die Kryosphäre mit einbeziehen, haben sich jedoch in der Schweizer Praxis noch nicht etabliert.
Ziel des Forschungsprojekts ist es deshalb, das Potenzial und die Herausforderungen der Einführung dieses integrierten Ressourcen Managements als Strategie zum Umgang mit klimabedingten Risiken im Alpenraum zu erkunden.
Das Projekt analysiert die sozialen und institutionellen Barrieren eines solchen integrierten Managements. Auf Basis dieser Analyse werden Handlungsempfehlungen für die Implementierung dieser Strategie in die Praxis erarbeitet.
Methoden
Um dieses Ziel zu erreichen, sollen folgende Forschungsfragen beantwortet werden:
- Welchen Mehrwert bietet ein solches Integriertes Ressourcen Management als Strategie zum Umgang mit den Auswirkungen des Klimawandels in Bezug auf Massenbewegungen?
- Wie schätzen die involvierten Akteure die Implementierung eines solchen Strategie ein, welche Barrieren/welche Potentiale sehen sie?
- Wie kann die Etablierung eines solchen Integrierten Ressourcen Management Strategie problemlos ablaufen?
Zur Erarbeitung der Fragestellungen werden drei Case Studies durchgeführt, in denen folgende Methoden angewendet werden: qualitative Interviews, Fokusgruppen und Delphi-Survey. Basierend auf diesen Erkenntnissen wird ein Leitfaden erarbeitet und allen involvierten Akteuren zur Verfügung gestellt.