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Michael Albert ist Autor zahlreicher Bücher und Artikel zu wirtschaftspolitischen Themen, zur Globalisierung und zu internationalen Beziehungen. Zusammen mit dem Ökonomen Robin Hahnel begann der US-Amerikaner Anfang der achtziger Jahre mit der Entwicklung des Modells der partizipatorischen Ökonomie (Parecon). Er ist Mitbegründer des progressiven US-Verlags South End Press sowie der Zeitschrift «Z-Magazin» und der weltweit stark beachteten Internetplattform zmag.org. Auf dieser Website befindet sich auch eine umfangreiche Textsammlung zu Parecon. Michael Albert lebt in Boston, lehrt am Massachusetts Institute of Technology und arbeitet unter anderem mit Noam Chomsky zusammen. Alberts Buch «Parecon. Leben nach dem Kapitalismus» ist kürzlich in deutscher Sprache im Trotzdem-Verlag erschienen. Seine Vision eines nachkapitalistischen Gesellschafts- und Wirtschaftsmodells wird in vielen Ländern diskutiert. Die indische Umweltaktivistin Arundhati Roy schrieb etwa: «Parecon ist ein starkes Argument für eine absolut notwendige Vision für ein demokratischeres, weniger hierarchisches, alternatives Wirtschaftsmodell.»
Am 11. Oktober kommt Michael Albert in die Rote Fabrik nach Zürich. In einer Veranstaltung innerhalb der Reihe «Fabrikgespräche», organisiert von der WOZ und der Roten Fabrik, wird Albert seine Ideen vorstellen und diskutieren. Dazu eingeladen sind die feministische Ökonomin und WOZ-Autorin Mascha Madörin sowie VertreterInnen von Zürcher Kollektivbetrieben. Moderiert wird die Veranstaltung von WOZ-Redaktor Daniel Stern.
«Fabrikgespräche» in: Zürich, Clubraum Rote Fabrik, 11. Oktober, 20 Uhr, Eintritt: 10 Franken.
Zu Michael Alberts Modell der partizipatorischen Ökonomie siehe auch www.woz.ch/artikel/archiv/13902.html