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Komplexe Bauvorhaben in zunehmend überbautem Gebiet erfordern heutzutage häufig Ortbetonbohrpfähle zur Tiefgründung von Bauwerken oder als Bestandteil einer anspruchsvollen Baugrubensicherung. Der Qualitätssicherung dieser zentralen Bauwerksteile ist während der Realisierung eine hohe Beachtung zu schenken. Mit der Pfahlintegritätsprüfung kann mit einem verhältnismässig kleinen Aufwand die Qualität der hergestellten Ortbetonbohrpfähle kontrolliert werden.
Die Anlage befindet sich momentan in einem Grosseinsatz für Widerlagermessungen an Brücken der Staatlichen Eisenbahnen in Chile und wird ca. Ende 2022 / Frühjahr 2023 wieder in der Schweiz zur Verfügung stehen.
Mit der Parallel Seismic Methode ist es möglich, die Tiefe und Integrität von bestehenden Fundationen zu prüfen oder zu untersuchen. Die Voraussetzung dafür ist, ein Bohrloch neben der zu prüfenden Fundation zu haben oder zu erstellen.
Die Methode basiert auf der Evaluation der Übertragung seismischen Wellen auf der Fundation und dem Boden. Die Wellen werden durch einen Hammerschlag erzeugt und mit einem Hydrophon / Geophon innerhalb des Bohrlochs wieder empfangen.