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Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Der neuerliche Wechsel an der Spitze des ATP-Rankings ist offiziell vollzogen. Rafael Nadal hat nach Roger Federers Finalniederlage am Sonntag in Halle gegen den Kroaten Borna Coric wieder die Nase vorn. Der 32-jährige Spanier nimmt damit seine 178. Woche als Weltranglistenerster in Angriff.
Für Federer dürfte die sofortige Rückeroberung der Spitzenposition schwierig werden. Am kommenden Montag beginnt das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon, bei dem er als Vorjahressieger 2000 Punkte zu verteidigen hat. Nadal, der in Wimbledon letztes Jahr in den Achtelfinals vom Luxemburger Gilles Müller gestoppt wurde, hat nur 170 Punkt zu ersetzen.
Nach seinem elften Sieg am French Open gibt sich Nadal auch im Hinblick auf das Grand-Slam-Turnier in London optimistisch. «Ich bin bereit», bilanzierte er nach seiner ersten Vorbereitungswoche auf Mallorca. Auch für Onkel Toni Nadal stehen die Chancen auf einen dritten Titel in Wimbledon (nach 2008 und 2010) für seinen Neffen gut. «Er zählt zu den Topfavoriten, weil er fit ist», sagte Toni Nadal in einem Interview. (pre/sda)
Novak Djokovic verpasste seinen ersten Turniererfolg nach einer Durststrecke von 51 Wochen knapp. Der Serbe unterlag im Londoner Queen's Club im Final dem Kroaten Marin Cilic, der seinen 18. ATP-Titel holte. Der 29-jährige Cilic setzte sich gegen den Serben nach Abwehr eines Matchballs in knapp drei Stunden mit 5:7, 7:6, 6:3 durch. Djokovic hatte sein bis dato letztes Turnier Ende Juni 2017 in Eastbourne, ebenfalls auf Rasen, gewonnen. (ram/sda/dpa/reu)
Lewis Hamilton im Mercedes gewann in Le Castellet überlegen den ersten GP von Frankreich seit zehn Jahren. Der Weltmeister siegte vor dem Niederländer Max Verstappen im Red Bull und Kimi Räikkönen im Ferrari. Charles Leclerc wurde Zehnter und bescherte Sauber einen weiteren WM-Punkt.
Mit seinem insgesamt 65. Sieg in der Formel 1, dem dritten in diesem Jahr, übernahm Hamilton auch wieder die Führung in der Gesamtwertung. Er liegt nur 14 Punkte vor dem bisherigen Leader Sebastian Vettel. Der Deutsche, der nach einer Kollision mit Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas kurz nach dem Start weit zurückgefallen war, wurde Fünfter. (ram/sda)
Armon Orlik heisst der Sieger beim Nordostschweizerischen Schwingfest. Der 23-jährige Bündner bleibt in Herisau ohne Niederlage. Orlik gewann das Nordostschweizerische nach 2016 bereits zum zweiten Mal. Der Bündner setzte sich im Schlussgang gegen den Appenzeller Michael Bless durch. (ram/sda)
Tomas Berdych (ATP 19) hat für das Grand-Slam-Turnier von Wimbledon absagen müssen. Der Tscheche leidet seit einigen Monaten an Rückenproblemen. «Leider wurde es nicht besser. Alle Behandlungen, um für die Rasensaison fit zu werden, waren nicht erfolgreich», schrieb der 32-Jährige auf Twitter.
Berdych war vorletzte Woche in Stuttgart in den Viertelfinals an Milos Raonic gescheitert. In Wimbledon hatte er die letzten beiden Jahre die Halbfinals erreicht, 2017 scheiterte er in der vorletzten Runde am späteren Sieger Roger Federer. (pre/sda)
Die Skiff-Weltmeisterin Jeannine Gmelin hat nach dem Sieg in Belgrad auch die zweite Weltcup-Regatta gewonnen. Nico Stahlberg/Roman Röösli schafften im österreichischen Linz-Ottensheim im Doppelzweier als Dritter ebenfalls den Sprung aufs Podest. (sda)
Der angeschlagene Kariem Hussein muss den geplanten Start über 400 m Hürden in anderthalb Wochen an der Athletissima in Lausanne absagen. Der Ischiasnerv macht dem 29-Jährigen zu schaffen. Der Europameister von Zürich 2014 betreibt weiterhin ein Alternativtraining, Einheiten auf der Bahn haben erst ohne Spikes stattgefunden.
Anfang Mai hatte Hussein in Doha seine Saison in der Diamond League mit schwachen 51,40 Sekunden über 400 m Hürden eröffnet. Das anschliessende Trainingslager in der Türkei musste er nach wenigen Tagen abbrechen, für das Diamond-League-Meeting in Rom erfolgte eine Absage. (pre/sda)
Für die Schweizer Kandidaten endet der diesjährige NHL-Draft in Dallas mit einer leisen Enttäuschung. Als bester wird Verteidiger Nico Gross als Nummer 101 von den New York Rangers gezogen.
Die Chicago Blackhawks sicherten sich die Rechte an Stürmer Philipp Kurashev (als Nummer 120), die New Jersey Devils wählten Goalie Akira Schmid (136) und die Columbus Blue Jackets Verteidiger Tim Berni (159). Überraschenderweise nicht berücksichtigt wurde Nando Eggenberger vom HC Davos.
Olympiasieger Ilja Kowaltschuk kehrt nach fünf Saisons bei SKA St.Petersburg in die NHL zurück. Der 35-jährige Top-Stürmer einigte sich auf einen Dreijahresvertrag mit den Los Angeles Kings.
Kowaltschuk bestritt bislang insgesamt 848 NHL-Spiele für die Atlanta Thrashers und die New Jersey Devils. Er erzielte dabei 428 Tore und sammelte 843 Skorerpunkte. Für SKA St.Petersburg realisierte Kowaltschuk in der letzten Saison 73 Skorerpunkte (37 Tore) in 68 Meisterschaftsspielen. Kowaltschuk wurde 2001 als erster Russe als Nummer 1 im NHL-Draft ausgewählt. (ram/sda)
Die Auslosung des Wimbledon-Vorbereitungsturniers in Eastbourne brachte einen Knüller. In der Startrunde treffen mit Stan Wawrinka und Andy Murray zwei Grand-Slam-Sieger aufeinander. Beide kämpfen sich von einer Verletzung zurück und wurden für das Rasenturnier mit einer Wildcard ausgestattet. (ram)
Nicole Reist aus Winterthur erweist sich beim Race Across America als die zäheste Radfahrerin. Als Dritte hinter zwei Männern pedalt sie sogar aufs Overall-Podest. 9 Tage, 23 Stunden und 57 Minuten – das ist die äusserst beeindruckende Fahrzeit von Reist am Extrem-Radrennen, das über 4941 Kilometer und 53'400 Höhenmeter von der amerikanischen West- an die Ostküste führte.
Reist absolvierte das Nonstop-Rennen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit 20,58 km/h. Die Zürcherin stand in der 37-jährigen Geschichte des Rennens als zweite Frau überhaupt und als erste seit 25 Jahren auf dem Overall-Podium der Solofahrer. Zuvor hatte Österreichs Extrem-Radsportler Christoph Strasser die Härteprüfung zum fünften Mal als Sieger beendet. Damit zog er mit dem slowenischen Rekordsieger Jure Robic gleich. Der 35-jährige Strasser bewältigte die Prüfung in 8 Tagen, 1 Stunde und 23 Minuten. Dabei sass er bei zwölf Stopps nur insgesamt 8:18 Stunden nicht auf dem Rad. (ram/sda)
Als erste Frau übernimmt Amélie Mauresmo das Captain-Amt bei Frankreichs Davis-Cup-Team. Die ehemalige Nummer 1 und Trainerin von Andy Murray folgt im kommenden Jahr auf Yannick Noah. Die 38-jährige Mauresmo hatte von 2012 bis 2016 bereits Frankreichs Fed-Cup-Equipe geleitet.
Das Frauen-Team, derzeit ebenfalls unter der Führung von Noah, übernimmt ab kommendem Jahr Julien Benneteau, der nach dem US-Open 2017 zurückgetreten ist. (sda/reu/qae)
Wie erwartet ziehen die Buffalo Sabres beim NHL-Draft den schwedischen Verteidiger Rasmus Dahlin von Frölunda als Nummer 1. Der 18-Jährige ist somit der Nachfolger des Wallisers Nico Hischier.
In der ersten Rundes des Draft in Dallas wurde diesmal kein Schweizer gezogen. Für die Nachwuchsspieler, deren Name bisher nicht fiel, besteht am Samstagabend eine weitere Chance, von einem der 31 NHL-Teams gewählt zu werden. Die Runden zwei bis sieben werden ebenfalls im texanischen Dallas abgehalten. (sda/qae)