Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03315.jsonl.gz/1726

Ein nahezu undurchdringlicher Regenwald, zahlreiche Flüsse und Wasserfälle – dies und noch manches mehr bietet Dominica, das sich gern „the nature island“ nennt. Die Insel liegt südlich von Martinique und nördlich von Guadeloupe und hat den Status eines „grünen Juwels“. Wale und Delfine beobachten, an den schönen Stränden tauchen oder schnorcheln und Wanderungen im Regenwald. Das ist das Spektrum vielfältiger Ausgestaltungen eines Urlaubs auf Dominica.
Es gibt keine internationalen Flüge nach Dominica. Die
Anreise erfolgt jeweils über Martinique, Guadeloupe oder St. Lucia. Ein Flug zu dieser karibischen Insel dauert von der Schweiz etwa acht Stunden – die Zwischenstationen (unter anderem in Roseau) nicht eingerechnet. Auf der Insel gibt es zwei Airports: Canefield (etwa zehn Minuten von Roseau entfernt) und Melville Hall (im Nordwesten).
Touristen wird die Einreise nur gestattet, wenn ein Rückflug-, Weiterflug- oder Fähr-Ticket vorgezeigt wird. Das Visum wird bei der Einreise ausgehändigt und gilt für die Dauer des Aufenthalts, den der Urlauber bei der Einreise angibt. Bei der Ausreise fallen Gebühren an. Bei einem Aufenthalt von weniger als 24 Stunden 5 ECS, bei einem Aufenthalt von mehr als 24 Stunden 60 ECS.
Auf der Insel herrscht stets ein tropisches Klima. Dominica zählt zu den „Inseln über dem Winde“, wird also vom Nordost-Passat stark beeinflusst. Im Jahresschnitt bewegen sich die Temperaturen stabil bei 26 Grad Celsius tagsüber und 22 Grad Celsius während der Nacht. Das Klima ist feucht und im Regenwald ist täglich mit Niederschlägen zu rechnen. Die Regenzeit ist von Juli bis Oktober, sehr viel freundlicher ist es zwischen Dezember und Mai. Bei Touren in Bergregionen sollte man bedenken, dass dort die Temperaturen stark fallen können (bis 13 Grad).
Viele Hotels auf Dominica sind auf den Besuch von Eltern mit ihren Kindern spezialisiert. Manche bieten entsprechende Programme und altersgerechte Aktivitäten und bieten somit gute Bedingungen für Dominica Reisen mit Kindern.
Über 60 Prozent der Bevölkerung bekennt sich zur römisch-katholischen Kirche. Der Rest setzt sich aus Anglikanern, Pfingstkirchlern, Baptisten, Methodisten, Adventisten, Muslimen und Juden zusammen. Die Religion spielt auf Dominica eine grosse Rolle.
Englisch ist die Amtssprache. Die Umgangssprache ist Antillen-Kreolisch, eine Variante, die auf dem Französischen basiert. Ausserdem ist in der Gegend von Marigot und Wesley ein englischer Dialekt mit dem Namen Cocoy verbreitet.
Üblich ist eine Netzspannung von 220 bis 240 Volt mit amerikanischen Steckdosen. Adapter erhalten Urlauber in vielen Geschäften. Sie sind aber in der Regel auch in den Hotels zu leihen.
Es gibt keine Impfpflicht zur Einreise nach Dominica. Allerdings wird empfohlen, vor dem Flug den Schutz von Polio, Hepatitis A und B, Diphtherie und Tetanus zu überprüfen. Sonnen- und Mückenschutz sind auf der Insel sehr wichtig. Verletzungen bei Tauchgängen sollten rasch desinfiziert werden. Von nächtlichen Spaziergängen wird bei allen Reisetipps abgeraten. Wertgegenstände sollten niemals unbeaufsichtigt sein. > EDA Dominica
Schweizer Handys funktionieren in aller Regel auf dieser karibischen Insel. Die Gespräche nach Europa sind allerdings nicht gerade preiswert. Deshalb lohnt es sich, ein Landes-Chip für das Handy zu erwerben. Das Festnetz ist gut ausgebaut.
Allgemein üblich ist ein Preisaufschlag von zehn Prozent bei Serviceleistungen. In den touristischen Zentren ist das Trinkgeld allerdings häufig im Rechnungspreis enthalten.
Das Strassennetz ist auf den Insel in einem ordentlichen Zustand. Allerdings muss man an den Küstenstrassen häufig mit Schlaglöchern rechnen. Zum Mieten eines Autos ist neben dem nationalen Führerschein eine lokale Fahrerlaubnis vonnöten. Diese erhält der Urlauber bei der Einwanderungsbehörde am Flughafen oder im Traffic Department in Roseau. Voraussetzung für die Fahrerlaubnis ist eine zweijährige Fahrpraxis.
Landeswährung ist auf Dominica der Ostkaribische Dollar (XCD). Er wird auch EC – für Eastern Caribbean Dollar – genannt. Die gängigen Kreditkarten werden überall akzeptiert, zumindest in den Hotels und Restaurants sowie bei den Autovermietern. In Roseau kann man Bargeld an Automaten der grossen internationalen Banken rund um die Uhr erhalten.
Gegenüber der Mitteleuropäischen Zeit beträgt die Differenz auf Dominica minus sechs Stunden. Die Insel liegt in der Zeitzone Atlantic Standard Time. Zwischen Winter- und Sommerzeit wird die Uhr nicht umgestellt.