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| Hieronymus († 420) - Briefe

VII. Briefe an Augustinus von Hippo
143. An Alypius und Augustinus
Einleitung
Es ist der letzte Brief an Augustinus, der zugleich an Alypius gerichtet ist, und einer der letzten unseres Heiligen überhaupt. Wie früher erwähnt (S. 136 Anm. 3), berührt er sich weitgehend mit ep. 152 ad Riparium. Nochmals gibt er seiner Freude Ausdruck über die Bezwingung der Irrlehre. Ein Diakon Anianus aus Celeda hatte auf den Dialog gegen die Pelagianer in einer Gegenschrift erwidert. Des Hieronymus afrikanische [S. 470] Freunde hatten nun angeregt, den Diakon in einer Replik zu erledigen. Er hält dies wegen der Bedeutungslosigkeit der Schrift für unnötig, erklärt sich aber trotzdem bereit, falls ihm Zeit dazu bleibt. Sie blieb ihm nicht mehr, da auch ihn der Herr bald vom irdischen Kampffeld abberief, nicht lange nach dem Tode der hl. Eustochium, die ihm vierzig Jahre eine treue Mitarbeiterin war. Die Erwähnung ihres Todes weist auf das Jahr 419 für die Niederschrift dieses Briefes hin.