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Über die Ostertage postete die US-Star-Talkerin Ellen DeGeneres, 62, neben aktuellen Video-Calls mit mehreren Stars Ausschnitte von besonders attraktiven vergangenen Sendungen, darunter einen mit Chris Martin, 43, dem Frontmann der britischen Band Coldplay, und seinem Bandkollegen Jonny Buckland, 42. In dem Talk gibt der Sänger eine total lustige Anekdote aus seinem Leben als Teenie-Papa preis.
Den Start in die Sendung machte Ellen DeGeneres mit einem Einspieler von 1998, als der damals blutjunge Musiker voller Selbstbewusstsein in eine Kamera prahlte, er und seine Kollegen würden eine «Riesenband» werden, «Wir werden am nationalen Fernsehen zu sehen sein … Man wird uns überall kennen!»
Heute wissen wir, dass die kühnen Träume des 21-jährigen Studenten und Musikers tatsächlich in Erfüllung gegangen sind. Aber auch wenn Chris Martin heute ein Superstar ist – als Papa hat er genau dieselben Herausforderungen zu meistern wie alle Eltern, wie er erzählt, als Ellen DeGeneres ihn und Jonny Buckland fragt, ob ihre Kinder sie auch so cool fänden:
Auf die Frage, was ihre Kinder von den Coldplay-Papas halten, erzählt Chris Martin eine Anekdote aus einem Leben als Vater seiner zwei Teenie-Kinder, Tochter Apple, 16, und Sohn Moses, 14. Er sei wahnsinnig stolz, dass seine Tochter ihren Weg mache und jetzt ihren ersten Job in einem Modegeschäft habe.
Weil er sie bei der Arbeit sehen wollte, ging er in ihren Shop, wählte ein T-Shirt aus, und stellte sich in die Warteschlange an ihrer Kasse. Doch als sie ihn sah, strahlte sie ihm nicht etwa herzerwärmend entgegen – sondern starrte ihn beschämt-entsetzt an, wie er es für das Publikum in der Talkshow nachzumachen versuchte. «Ich fühlte mich schrecklich und wechselte sofort in die andere Warteschlange, so sehr fürchtete ich mich vor meiner Tochter», sagt Chris Martin lachend.
Er hatte ihr auch Caramelbonbons gekauft, ihre Lieblingssüssigkeit, und fragte schliesslich ihre Kollegin an der zweiten Kasse, ob sie ihr diese geben könnte. Das zeigte offenbar Wirkung: Als er auf dem Weg nach draussen war, habe Apple ihm hinterher gerufen «I love you, Dad!» – Und die Welt des Teenie-Papas war wieder in Ordnung.
Wenn ihr euren Teenie-Töchtern und -Söhnen also das nächste Mal peinlich seid, tröstet euch und denkt an Chris Martin: Auch echten Rockstars gehts nicht besser!