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Selbstständig lernende Schülerinnen und Schüler zeichnen sich dadurch aus, dass sie verschiedene Typen von Strategien gezielt einsetzen. Sie nutzen sie dazu,
- Aufgaben und Lernprobleme zu analysieren,
- realisierbare Lernziele zu formulieren,
- Wege und Vorgehensweisen auszuwählen, mit denen diese Ziele erreicht werden können,
- zu überprüfen, ob die gewählte Lernstrategie erfolgreich war,
- zu prüfen, ob das Lernziel erreicht wurde.
Es gibt unzählige Typen von Strategien beim Lernen. Um den Überblick zu behalten, lassen sich die Strategien in verschiedene Gruppen einteilen.
Typen von Sprachlernstrategien
Wie bei der Reflexion unterscheidet man zwischen kognitiven, metakognitivenund affektiven Strategien.
Kognitive Strategien sind mentale Handlungen, die dazu führen, dass Wissen und Fakten aufgenommen und gespeichert werden. Hier gibt es einerseits Gedächtnisstrategien, durch die sich die Lernenden etwas merken, z.B. Vokabeln oder grammatische Strukturen, und andererseitsVerständnisstrategien, die. z.B. dabei helfen, gesprochene oder geschriebene Texte zu verstehen.
Metakognitive Strategien setzen Lernende ein, wenn sie das Lernen organisieren. Zentral sind dabei drei Bereiche: Ziele setzen, das Lernen planen und das Lernen evaluieren.
Dazu gehört z. B. dafür zu sorgen, dass man konzentriert lernen kann. Viele Handlungen, die Selbständigkeit und Eigenerantwortung ausdrücken, wie z. B. entscheiden, was man gut kann, was man weniger gut kann, was mandeshalb wiederholen soll, wo man sich Hilfe holt, oder mit wem man zusammenarbeitet. Metakognitive Strategien dienen dazu, den Sprachlernprozess bewusst zu gestalten, und sind somit eng mit Sprachlernbewusstheit verbunden.
Affektive Strategien sind Strategien, die sich auf Emotionen und Motivation beziehen. Dazu gehört, sich selbst zu motivieren (Warum lerne ich?, Was macht mir daran Spaß?) und produktiv mit Ängsten und Unsicherheiten umzugehen