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Die Heidschnuckenweibchen Jula, Hincha und Haista brachten in den letzten Wochen je ein kleines schwarzes Lämmchen zur Welt, wie der Zoo Basel in einer Mitteilung schreibt. Die Jungtiere kommen zwar mit schwarzem Fell auf die Welt, werden aber mit der Zeit silbergrau.
Beide Geschlechter besitzen Hörner, die Männchen haben schneckenförmige und die Weibchen nach hinten gebogene. Ihr Name setzt sich aus ihrem Heimatort, der Lüneburger Heide, und dem mittelhochdeutschen Wort «Schnucke», was «naschen» bedeutet, zusammen.
Langschaftspfleger der Heide
Auf der Lüneburger Heide werden diese Schafe seit Jahrhunderten als Landschaftspfleger gehalten. Sie fressen die grünen Triebe der Heidepflanzen und zerbeissen junge Bäume, damit die Heide nicht verwaldet. Zudem zerstören sie Spinnweben, wenn sie durch die Heide spazieren und schaffen den Bienen so einen Weg zu den Blüten.
Die Heidschnucke stammt wahrscheinlich von den Mufflons in Sardinien und Korsika ab. Für Bauern waren sie früher ein wichtiger Fleisch-, Wolle- und Dünger-Lieferant. Doch heutzutage werden eher Merinoschafe für die Wolleproduktion verwendet.