Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03567.jsonl.gz/916

Dr. Orit Malka ist Professorin für Recht und Talmud an der Hebrew University of Jerusalem, Israel. Sie ist Rechtshistorikerin und beschäftigt sich mit dem frühen jüdischen Recht. Sie forscht zu der Entwicklung von Rechtsideen und der Geistesgeschichte von Rechtskonzepten und -institutionen, mit besonderem Schwerpunkt auf der Interaktion von jüdischem Recht und römischem Recht in der Spätantike. Orit hat an der juristischen Fakultät der Tel Aviv University promoviert und war Postdoktorandin am Taube Center for Jewish Studies der Stanford University.
Zu ihren Veröffentlichungen gehören: "Disqualified Witnesses between Tannaitic Halakha and Roman Law: The Archeology of a Legal Institution", 37.4 Law and History Review 903-936 (2019); "Ab Hostibus Captus et a Latronibus Captus: The Impact of the Roman Model of Citizenship on Rabbinic Law", 109.2 Jewish Quarterly Review 141-172 (2019), (gemeinsam mit Dr. Yakir Paz); und "On the Meaning of hē'.d in Biblical Hebrew: Between Summoning Witnesses and Imposing Oaths", 1.aop, 1-22 (2021).
Christos Gortsos ist ordentlicher Professor für öffentliches Wirtschaftsrecht an der Juristischen Fakultät der National and Kapodistrian University of Athens (NKUA) und Gastprofessor am Europa-Institut der Universität des Saarlandes. Im akademischen Jahr 2022-2023 war er Visiting Scholar an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich, wo er eine Forschungsstudie über die Umsetzung internationaler Finanzstandards in der Schweizer Bankenregulierung durchführte, und Senior Fellow am Collegium Helveticum in Zürich.
Darüber hinaus ist er (neben anderen akademischen und beruflichen Aktivitäten):
Vizepräsident des Beschwerdeausschusses der Europäischen Aufsichtsbehörden (ESAs);
Mitglied der Expertengruppen des Europäischen Parlaments und des Europäischen Rechnungshofs zum Thema Bankenabwicklung; und
Vorsitzender des akademischen Beirats des "European Banking Institute" (EBI) in Frankfurt.
Er studierte Rechtswissenschaften, Makroökonomie, Finanzen sowie internationale Politik und Geschichte an den Universitäten von Athen, Pennsylvania (Wharton Business School) und Genf (Graduate Institute of International Studies, wo er auch über internationale Bankenregulierung promovierte). Zu den wichtigsten Bereichen seiner akademischen Tätigkeit gehören internationales und EU-Währungs- und Finanzrecht, Zentralbankrecht und institutionelle Ökonomie.
Seine wissenschaftlichen Arbeiten bei SSRN sind abrufbar unter: https://ssrn.com/author=1808375; sein jüngstes Buch (Juni 2023) mit dem Titel: The European Banking Regulation Handbook, Volume I: Theory of Banking Regulation, International Standards, Evolution and Institutional Aspects of EU Banking Law, wurde in den Palgrave Macmillan Studies in Banking and Financial Institutions veröffentlicht.
Im akademischen Jahr 2017-2018 erhielt er das Bernard Braudel Senior Fellowship an der Rechtsabteilung des Europäischen Hochschulinstituts (EUI) in Florenz und war von September bis Oktober 2018 Academic Visitor am St. Antony's College der Universität Oxford, das dem Programm Political Economy for Financial Markets (PEFM) angeschlossen ist. Für das Herbstsemester des akademischen Jahres 2023-2024 ist er als Gastprofessor an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich eingeladen; in dieser Funktion wird er in einem Seminar zum European Central Banking Law unterrichten.
Prof. Norberto Hernández Jiménez ist Professor für Strafrecht (Allgemeiner und Besonderer Teil) sowie Kriminologie an der Pontificia Universidad Javeriana in Bogotá, Kolumbien. Den Doktor der Rechtswissenschaften erwarb Prof. Hernández Jiménez an der Universidad de los Andes in Bogotá.
Prof. Hernández Jiménez studierte an der Universitat Pompeu Fabra in Barcelona, wo er einen Master in Kriminologie und Strafverfolgung absolvierte, sowie an der Universidad Libre in Bogotá, wo er einen Master in Strafrecht abschloss.
Spezialisierungen absolvierte Prof. Hernández Jiménez an der Universidad del Rosario in Bogotá (Verwaltungs- und Verfassungsrecht) sowie an der Universidad Libre (Strafrecht).
Des Weiteren verfügt Prof. Hernández Jiménez über den Rechtsanwaltstitel der Universidad Libre.