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Wie immer fuhr ich auch in diesem Jahr Mitte März nach Giverola um zu trainieren. Auch wenn ich in diesem Jahr keine Rennen auf der Agenda stehen habe, versuche ich meine Fitness bei zu behalten. Nachdem man im Januar und Februar fast nie draussen trainieren konnte, freute ich mich sehr auf ein paar sonnige Tage an der Costa Brava.
Vor einem Jahr wusste ich nicht, wie die Saison 2012 aussehen wird. Werde ich überhaupt noch zum trainieren kommen?
Zuerst musste ich mich an die neue Situation gewöhnen, als Vater und Hausmann zuhause zu bleiben und meine neuen Aufgaben gerecht zu werden. Somit blieb am Anfang das Training komplett weg.
Aus diesem Grund beschloss ich, während der Saison jeweils kurzfristig zu entscheiden, welche Rennen ich absolvieren werde. Schlussendlich wurden es doppelt so viele Rennen als im Vorjahr die ich bestritten habe. Dies aber nur weil ich mich mehrheitlich für kleine Kurzstreckenrennen in der Region entschieden hatte. Das einzige Langdistanzrennen in diesem Jahr war der Radmarathon über 600 Kilometer.
Letzten Sonntag nahm ich nochmals an einem Rennradrennen teil. Es war zugleich auch das kürzeste Rennen das ich je fuhr. Das Bergrennen startete in Plaffeien und führte über 8 Kilometer und 850 Höhenmeter auf das Gurli.