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Definition
Die Verwendung von Magneten zur Schmerzheilung wird in der Öffentlichkeit immer beliebter. Dabei ist nicht die rede von handelsüblichen Magneten, sondern speziellen Biomagneten für den Gebrauch am menschlichen Körper. Jahrtausende lang haben alte Zivilisationen die positiven und negativen Magnetkräfte untersucht.
Beispielsweise wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) angenommen, dass ein Gleichgewicht dieser positiven und negativen Kräfte, die als Yin und Yang bezeichnet werden, eine gute Gesundheit darstellt.
Anwendung
Die Art der Krankheit bestimmt die Art und Kraft des zu verwendenden Biomagneten. Auch die Zeitdauer, in welcher der Patient das Problem hatte, seine Schwere und der Bereich des zu behandelnden Körpers spielen eine wichtige Rolle. Einige Patienten reagieren empfindlich auf Biomagnettherapie. Die Therapie kann den Zustand vorübergehend verschlimmern, wenn Toxine freigesetzt werden. Benommenheit, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit und Juckreiz sind einige der Nebenwirkungen. Wie bei jeder Behandlung sind Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.
Beispielsweise sollten Biomagnete während der Schwangerschaft, bei Patienten mit Epilepsie in der Vorgeschichte, während der Einnahme blutverdünnender Medikamente, bei blutenden Wunden oder bei inneren Blutungen nicht angewendet werden.
Viele Patienten haben eine signifikante Verbesserung der Rückenschmerzen und anderer Beschwerden bei Verwendung der Magnetfeldtherapie. Es fehlen jedoch wissenschaftliche Daten, um die Wirksamkeit von Magneten zu validieren, und dementsprechend sind nur sehr wenige Ärzte der Medizin dafür bekannt, Magnete zur Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen zu verschreiben.
Grundlagen
Theorien zur Magnetfeldtherapie deuten darauf hin, dass Biomagnete allein nicht heilen, sondern den Körper dazu anregen, auf natürliche Weise zu heilen. Einige dieser wissenschaftlich nicht nachgewiesenen Behauptungen umfassen folgende Aussagen.
- die Wiederherstellung des zellulären Magnetgleichgewichts,
- die Migration von Kalziumionen wird beschleunigt (um die Heilung von Knochen und Nervengewebe zu unterstützen),
- die Durchblutung wird verbessert (da Biomagnete vom Eisen im Blut angezogen werden und diese Erhöhung des Blutflusses die Heilung unterstützt),
- Biomagnete wirken sich positiv auf den pH-Wert der Zellen aus
- die Hormonproduktion wird durch den Einsatz von Biomagneten beeinflusst.
Die Magnetpolarität ist ein wichtiger Aspekt der Verwendung von Biomagneten. Dies bezieht sich auf die Richtung, in welcher der Magnet platziert ist. Der Nordpol entspricht TCM Yin oder negativer Polarität. Der Südpol entspricht TCM Yang oder positiver Polarität. Je nachdem in welcher Ausrichtung der Magnet verwendet wird, können diverse körperliche Beschwerden gelindert werden.
Wenn dem Körper sowohl positive als auch negative Heilungsenergien fehlen, kann der Therapeut gleichzeitig sowohl den Nord- als auch den Südpol (bekannt als bipolar) anwenden. Die bipolare Biomagnettherapie kann zur Heilung von Frakturen oder zur Behandlung chronischer Schmerzen eingesetzt werden.