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Mallet 25 mit zwei selber gebauten Wagenbausätze von Ferro-Suisse.
Dampfloks
Die Mallet Nr. 25 war das erste H0m-Modell einer Dampflok der Rh.B. und wurde Anfang der 80er Jahre von Ferro-Suisse auf den Markt gebracht. Anfangs konnte man die Modelle sogar als Bausätze erwerben, was sich jedoch nicht besonders bewährte. Heutzutage sind manchmal noch nicht gebaute Bausätze zu finden. Es folgten weitere Modelle wie die G 4/5 107 und 108 sowie später die 101/104, außerdem die G 3/4 Heidi und Rhätia sowie die G 2 + 2/3 23/24, allesamt aus Messing. Zweiachsige Wagen gab es lediglich die 3 vom Museumszug, die passenden Wagen zu den Loks aus der Dampfepoche blieben aus. Leider wurden die zweiachsigen Wagen zu schwer, um einen ganzen Zug auf einer Anlage einzusetzen. Um die Jahrtausendwende brachte auch Bemo als erstes die G 4/5 und später nach und nach als Metallkollektion drei verschiedene Mallets und die drei verschiedenen G 3/4 auf den Markt.
Wagenrollmaterial
Aufgrund des zunehmenden Rollmaterials bei der RhB erhielten die Wagen im Jahr 1911 neue Nummern. Die Nummerierung der C- und B-Wagen wurde von 2- oder 3-stelligen Nummern auf 4-stellige Nummern geändert. Die AB-Wagen erhielten dreistellige Nummern, während die A 7-13, also die Zweiachser Erstklasswagen, die Nummern 22-26 bekamen.
In den 1990er Jahren gab es noch keine Wagenmodelle für meine gewählte Epoche. Um die Dampfepoche im Modell umzusetzen, nahm ich die Herausforderung an, mich mit dem Wagenbau zu beschäftigen, der zu meiner großen Leidenschaft wurde. Ohne die Bausätze von Swiss Rail und die Wagenuntersätze von Bemo wäre es mir nicht möglich gewesen, einen Wagenpark zu erstellen und die Idee der alten RhB-Epoche umzusetzen. Swiss Rail bot bereits in den 1990er Jahren Bausätze von RhB-Wagen an, aber leider musste der Inhaber, Herr Schulze, die Produktion aus gesundheitlichen Gründen einstellen.
Beschriftung
Die zweite Herausforderung, der ich gegenüberstand, war das Beschriften des selbstgebauten Rollmaterials. Im Jahr 2000 liess ich die erste Beschriftung nach meiner eigenen PC-Vorlage als Anreibebogen bei Identico herstellen. Damit konnte ich meine Wagen beschriften, was sie erheblich aufwertete. Später liess ich weitere Bogen mit einer dem Vorbild besser entsprechenden Schrift anfertigen. Dadurch war ich auch in der Lage, einige Wagen von Bemo, die inzwischen auf den Markt gekommen waren, für meine gewählte Epoche anzupassen. Die letzte Vorlage für die Beschriftung von RhB-Wagen erstellte ich im April 2020 im Zusammenhang mit den beiden FS-Bausätzen A 24 und C 2069. Mehr dazu beschreibe ich kurz hier.
Eine grosse Hilfe beim Bau des Rollmaterials waren die beiden inzwischen vergriffenen Bücher über RhB Personen- und Güterwagen von Finke/Schweers. In diesen Büchern sind die einzelnen Wagennummern aufgeführt. Inzwischen gibt es diese Informationen auch auf DVD von Gian Brüngger und Wolfgang Finke mit vielen zusätzlichen Bildern.
Auf meiner Anlage fahren viele Personenwagen mit Fahrgästen. Die meisten Preiser-Figuren habe ich selbst bemalt. Dieser Aufwand lohnte sich aufgrund der Vielfalt der Figuren sowie preislich. Zudem wurden sämtliche Wagen mit Speichenrädern ausgerüstet.
Bemo brachte den Raststätter Zweiachser C 256- 268 als erstes Modell in der alten Epoche auf den Markt. Bis jetzt leider nur in der Epoche vor 1911 und in der späteren Epoche, also nicht in meiner. Im September 2005 kam der A 8 und AB 121. Der A 8 müsste bei mir der A 23 sein. Nur der AB 121 behielt auch in meiner Epoche die gleichen Nummern. Im Mai 2006 kamen die ersten Güterwagen der K1 als 4er-Set zum Sortiment. Später wurden noch 3 weitere Güterwagentypen in 4er-Sets ausgeliefert. Zu meiner Überraschung kam nach langer Zeit im Frühjahr 2018 der alte C 207 und C 215 in der Epoche vor 1911. Ende Sommer im gleichen Jahr kamen noch der C 2013 und 2014. Diese sind die ersten 4-stelligen beschrifteten Personenwagen von Bemo, die zu meiner Epoche passen.
Ein weiterer Kleinserienhersteller brachte sehr früh schon RhB Wagen die zu meiner Epoche passen würden, doch konnte mich die Qualität dieser Wagen, sowie Wagenfarbe und Beschriftung gar nicht überzeugen.