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Dieses Projekt diente dazu, die theoretischen Grundlagen im Themenbereich Haushalte zu ergänzen. Es ging darum, zu klären, ob und wie Emotionen und Heuristiken in das bestehende sozialpsychologische Handlungsmodell «Wollen-Können-Tun» (vgl. FP-1.4) integriert werden können. Heuristiken sind vereinfacht gesagt Faustregeln, nach denen Menschen unter Verwendung beschränkter Information handeln oder einen Sachverhalt beurteilen. Wenn Emotionen und Heuristiken in das Modell integriert werden können, lassen sich mehr mögliche Hemmnisse für energiesparendes Verhalten erkennen und können bei der Planung von Massnahmen systematisch berücksichtigt werden. Zudem wurden in diesem Projekt die psychologischen Grundlagen und Wirkungen des Konzepts «Nudging» («Schubser» hin zu beabsichtigten Verhaltensänderungen) untersucht und Massnahmen der «positiven Psychologie» geprüft, die zur Überwindung von Hemmnissen verhelfen und die bestehenden Instrumente ergänzen können. Die erarbeiteten Ansätze lassen sich für weitere Interventionsprojekte von Energieforschung Stadt Zürich nutzten und sollten die Teilnahmerate erhöhen und die Wirkung der verwendeten Instrumente fördern.