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Die Marschtrommel (auch Ordonanztrommel genannt) stammt ursprünglich aus der Militärmusik. In früheren Zeiten gaben die Trommelklänge der Tambouren den Soldaten die Anweisungen durch Signale.
Die Marschtrommel wurde früher meist aus Holz gefertigt. Im 19. Jahrhundert kamen Kupfer, Weissblech und Neusilber zum Einsatz. Heute wird meist Messing, Aluminium oder Karbonfaser verwendet. Aber auch Holz wird wieder vermehrt eingesetzt. Die Marschtrommel ist oben und unten mit je einem "Fell" aus Kunststoff oder Kalbshaut bespannt. Über das untere Fell (Resonanzfell) sind mehrere Schnarrsaiten aus metallumwickeltem Kunststoff gespannt. Diese verleihen der Trommel ihren unverkennbaren schnarrenden Klang. Die Marschtrommel wird im Stehen oder Marschieren gespielt und wird dazu mit einem Lederriemen über die Schulter getragen. Nebst traditionellen Märschen werden heute vielseitige Rhythmen gespielt und oft mit optischen Showelementen und anderen Perkussionsinstrumenten kombiniert.
Geschichte
Die Trommeln gehören zu den ältesten Perkussionsinstrumenten. Die heutige Marschtrommel hat ihren Ursprung bei den alten Eidgenossen (13. Bis 16. Jahrhundert). Damals war das Trommeln auf dem Schlachtfeld Teil der neuen, revolutionären Kriegsführung zu Fuss. Heute wird die Marschtrommel nur noch an traditionellen Anlässen als Signalinstrument eingesetzt. Zu den bekanntesten Signalrufen gehören die Tagwacht, der Fahnenmarsch, der Zapfenstreich oder der Trauermarsch.
Marsch-, Kompositions-, Show- und Perkussionstrommeln