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Krumen-Piè
Krumen-Piè
30 000
vorwiegend Animismus, wenige Christen
1. Mose 1-3
Die Piè leben im Urwald am Meer verstreut im Städtchen Béréby und umliegenden Dörfern zwischen San Pedro im Osten und Tabou im Westen. Die meisten Bewohner sind Ackerbauer und Fischer. Die Verkehrsverhältnisse sind sehr schlecht, so dass sie wenig Kontakt mit der Aussenwelt haben. Die Intellektuellen verlassen das Gebiet, um in den grossen Städten zu studieren und zu arbeiten.
Die Schulausbildung findet auf Französisch statt, so dass viele scheitern und Analphabeten bleiben, weil sie zu wenig Französisch verstehen. Andere, vor allem Mädchen, können nicht zur Schule gehen, weil die Schulausrüstung zu teuer ist und sie zu Hause gebraucht werden. So verstehen die Leute die Mitteilungen der Regierung und werden zum Teil auch ausgebeutet, zum Beispiel indem man ihnen das Land wegnimmt.
In ihren Gottesdiensten brauchen die Kirchen nur Französisch, eine Sprache, die sie höchstens oberflächlich verstehen. Der Animismus ist stark verbreitet.
Im Jahr 2011 erlebte ein Krumen-Tepo eine Art Berufung, sich für die Krumen-Piè einzusetzen. In seiner eigenen Sprache gibt es schon das Neue Testament, aber noch nicht im Krumen-Piè. Bald fand er einen Mitarbeiter, der die Vision teilte, und sie gründeten ein Sprachkomitee. Nach Jahren der Sprachforschung konnten sie eine Orthografie entwickeln, und unterdessen gibt es eine Lesefibel und erste Leseklassen.
Die Arbeit gedeiht, doch Krankheiten und andere Probleme hindern die beiden Männer oft am guten Vorankommen. Die Strassenverhältnisse sind oft schlecht, sodass Arbeitstreffen nur mit Mühe stattfinden können. Finanzielle Mittel fehlen; dadurch müssen Leseklassen aufgehoben werden, weil nur wenige den Dienst freiwillig tun. Das Mittragen der ganzen Bevölkerung ist gefragt.
Immer wenn das Projekt einen Schritt vorwärts geht, tauchen wieder Schwierigkeiten auf. Es ist offensichtlich, dass es umstritten ist.
Beten wir