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In der Masterarbeit von Sarah Vetsch wurde der Frage nachgegangen, ob auf der Grundlage von neurophysiologischen Hirnfunktionen Klassifikatoren gebildet werden können, welche Personen mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung von anderen Personen zu trennen vermögen. Die Daten zur Bildung des Klassifikators, dem so genannten ADHS-Index, wurden aus dem zweijährigen Projekt «Biomarkerorientierte Diagnostik bei ADHS und Komorbidität – Kinder, Jugendliche und Erwachsene» der Gehirn- und Traumastiftung Graubünden verwendet.