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Mit dem Landverkehrsabkommen wurde der gemischte Landverkehrsausschuss Schweiz/EU etabliert. Die Zusammenarbeit zwischen der EU und der Schweiz im Landverkehr ist damit für beide Seiten verbindlich geregelt.
Der Marktzugang im Strassenverkehr (Personen- und Güterverkehr) wurde liberalisiert. Eine wichtige Neuerung für Schweizer Fuhrhalter ist unter anderem die Möglichkeit, zwischen Staaten der EU Transporte durchzuführen (grosse Kabotage).
Die technischen Normen für Lastwagen wurden angeglichen. Darunter fallen z.B. die europaweit im internationalen Verkehr gültige Gewichtslimite von 40 Tonnen, die Masse von Lastwagen inklusive der Ladung, usw.
Das Landverkehrsabkommen hält fest, dass der Transport gefährlicher Güter in der Schweiz nach den geltenden nationalen Gesetzesbestimmungen und dem Europäischen Übereinkommen zur Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse [ADR]) abgewickelt werden muss.
Mit dem Landverkehrsabkommen akzeptierte die EU die Einführung der Leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA). Der LSVA sind alle Lastwagen ab 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht unterstellt, die in der Schweiz verkehren.
Mit dem freien Netzzugang für Bahnunternehmen räumten sich die Schweiz und die EU im grenzüberschreitenden Güterverkehr gegenseitig Zugangsrechte zu den jeweiligen Schienennetzen ein.
Harmonisierung der technischen Normen
Die technischen Spezifikation für die Interoperabilität sowie die Anforderungen an die Eisenbahnsicherheit wurden angeglichen. Damit wird die Umsetzung eines durchgehenden, grenzüberschreitenden und sicheren Zugverkehrs gefördert. Die gegenseitige Anerkennung der Dokumente, die von den Stellen zur Konformitätsbewertung in der Schweiz und in der EU ausgestellt werden, ermöglicht Kosteneinsparungen.
Öffnung von Absatzmärkten für Bahnindustrie
Mit dem Landverkehrsabkommen wurden für die schweizerische Eisenbahnindustrie neue Absatzmöglichkeiten in der EU geschaffen.