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Baselland prüft Auftritt am neuen Vereidigungstermin vom 4. Oktober
Die Päpstliche Schweizergarde verschiebt den Termin ihrer diesjährigen Vereidigung vom traditionellen Termin auf den 4. Oktober. Grund dafür ist die aktuelle Coronavirus-Pandemie, wie die Garde am Abend des 16. März mitteilte. Die übliche Kranzniederlegung, um der am 6. Mai 1527 gefallenen Gardisten zu gedenken, werde unter Ausschluss der Öffentlichkeit am 6. Mai stattfinden. Der traditionelle Termin zur Vereidigung neuer Rekruten ist der 6. Mai, der Jahrestag der Plünderung Roms durch spanische und deutsche Söldner im Jahr 1527. Weil zu der Zeremonie im Damasus-Hof des Apostolischen Palastes viele Gäste, vor allem aus der Schweiz, anreisen, wird sie dieses Jahr verlegt. Als neuen Termin hat die Schweizergarde den 4. Oktober festgelegt, den Namenstag von Franz von Assisi, des italienischen Nationalheiligen. Als Gastkanton der Feier bleibt der Kanton Basel-Landschaft eingealden.
Der Baselbieter Regierungsrat hat am 19. März das Projektteam unter der Leitung des 2. Landschreibers Nic Kaufmann beauftragt zu prüfen, ob und in welcher Form der Kanton Basel-Landschaft am neuen Termin als Gastkanton auftreten wird. Wie die Landeskanzlei in ihrer Medienmitteilung schreibt, waren die Vorbereitungen zur Vereidigung der Päpstlichen Schweizergarde bereits weit fortgeschritten und werden nun unterbrochen, gemäss den Vorgaben der vom Bundesrat beschlossenen «ausserordentlichen Lage».
kh