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Daten für die Museumspraxis
Eine weitere Facette der Aktivitäten Archéotechs SA ist die Digitalisierung von archäologischem Mobiliar für museografische Zwecke oder für Vergleichsstudien. Dreidimensionale Scan-Technologien bieten Möglichkeiten zu einem bisher unerreichten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Der Markteintritt von Rasterscannern ermöglicht eine schnelle und genaue Messung von Kunstobjekten und Denkmäler. Für Objekte unter 10 Meter gibt es mehrere Technologien mit Laser-Scanner, Weisslichtprojektion oder Photogrammetrie. Die durchgeführten Arbeiten im Rahmen einer wissenschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Forschungs- und Restaurierungszentrum der französischen Museen, dem C2RMF, sind besonders aussagekräftig.
Für Kunstobjekte sind die Vorteile dieser Technologien die Geschwindigkeit und die Präzision. Die Qualität der gewonnenen Daten liefert neue Analyse- und Forschungsinstrumente für Historiker und Archäologen, sowie eine sehr sachliche Archivierung der Elemente, was ihre Verbreitung über das Internet und ihre Ausstellung in Museen ermöglicht.
Während Vergleichsstudien kann dank sehr präzisen 3D-Modellierungen festgelegt werden, ob zwei ähnliche Objekte von verschiedenen Standorten aus derselben Gussform stammen. So etwa die vielsagenden Gorytes von Rostow und Kiew, dessen zwei Modellierungen sich fast perfekt überlagern und aufzeigen, dass sie mit der gleichen Form gebildet wurden, trotz der 1000 km zwischen den beiden Standorten.