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Die Pflicht zur Unterbreitung eines öffentlichen Kaufangebotes an die Aktionäre von börsenkotierten Schweizer Gesellschaften ist in Art. 32 BEHG geregelt.
Kaufangebote an Schweizer Gesellschaften, deren Beteiligungspapiere mindestens teilweise kotiert sind, müssen durch den Aktionär öffentlich unterbreitet werden (Art. 32):
Art. 32 BEHG: Wer direkt, indirekt oder in gemeinsamer Absprache mit Dritten Beteiligungspapiere erwirbt und damit zusammen mit den Papieren, die er bereits besitzt, den Grenzwert von 33 1/3%der Stimmrechte einer Zielgesellschaft, ob ausübbar oder nicht, überschreitet, muss ein Angebot unterbreiten für alle kotierten Beteiligungspapiere der Gesellschaft. Die Zielgesellschaften können in ihren Statuten den Grenzwert bis auf 49% der Stimmrechte anheben.