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Für Kevin Romy ist die WM mit grosser Wahrscheinlichkeit vorbei. Der Stürmer von Genève-Servette erleidet bei der unsportlichen Attacke von Kasachstans Nikolai Antropow eine Hirnerschütterung.
«Das hatte nichts mit Eishockey zu tun», so Trainer Sean Simpson zu Antropows Frustfoul in der 25. Minute. Romy blieb nach dem Ellbogen-Check gegen den Kopf benommen auf dem Eis liegen und verschwand kurze Zeit später in der Kabine. Die Diagnose «Hirnerschütterung» folgte noch während der Partie.
Für das Spiel am Dienstag gegen Lettland fällt Romy mit Sicherheit aus, allfällige weitere Einsätze sind unwahrscheinlich. Romy ist der zweite Schweizer Stürmer nach Sven Bärtschi, der an dieser WM verletzt ausfällt.
Antropow, mit über 800 NHL-Spielen der routinierte Teamleader der Kasachen, wurde für das Foul zurecht mit einem Restausschluss bestraft. Er dürfte von der IIHF zudem mehrere Spielsperren aufgebrummt erhalten. (si/syl)
Das Eishockey-Nationalteam steht an der WM in Dänemark in den Halbfinals. Die Schweizer besiegten Finnland nach einem 0:1-Rückstand bis zur 30. Minute mit 3:2. Im Halbfinal trifft die Schweiz am Samstag auf Kanada.
In magischen 235 Sekunden wurde das Fundament für den historischen Sieg gelegt. Gegen Finnland hatte die Schweiz an Weltmeisterschaften seit 1972 nie mehr gewonnen. In den 46 Jahren seither gab es bloss an den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary einen glückhaften 2:1-Sieg über die Suomi.
Mit Glück und Fortune hatte der Schweizer Sieg in Herning wenig zu tun. Die Schweizer rissen im zweiten Abschnitt die Initiative vehement an sich und wurden für ihre mutige Spielweise mit drei Toren …