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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00196 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiberin Stadler Urteil vom 3 0. März 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Christoph Erdös Erdös & Lehmann Rechtsanwälte Kernstrasse 37, Postfach 1320, 8031 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1981, schloss in Deutschland eine Lehre zum Hochbaufacharbeiter/Maurer ab und war nach Absolvieren seiner militärischen Dienstzeit arbeitslos ( Urk. 10/1, Urk. 10/45). Im Jahre 2003 reiste er in die Schweiz ein und arbeitete in verschiedensten Funktionen (Bauarbeiter, Eisenleger, Fassadenisoleur, Magaziner und Zügelmann), vermittelt meistens über Personal ver leihfirmen (vgl. Urk. 10/10, Urk. 10/90/422, Urk. 10/186). Am 2 9. Oktober 2013 schloss er einen Rahmenvertrag mit der Y.___ ( Urk. 10/6/94) und arbeitete ab 3 0. Oktober 2013 als Mitarbeiter der Z.___ in einem auf drei Monate befristeten Arbeitsverhältnis ( Urk. 10/6/9 4 ). Beim Überqueren eines Zebrastreif ens wurde der Versicherte am 5. November 2013 von einem Personenwagen angefahren und erlitt unter ande rem eine Flexions-/Distraktionsverletzung C6/7 mit reitender Facetten gelenks luxation sowie inkompletter rechtsbetonter Paraplegie ASIA D, welche bis zur Entlassung aus dem erstbehandelnden A.___ am 1 8. November 2013 rückläufig war (vgl. Urk. 10/6/82f.). Die anschliessende medizinische Behandlung erfolgte in der B.___, Zentrum für Para plegie (stationär vom 1 8. November 2013 bis 2 2. Januar 2014; Urk. 10/17), wo mit Berufsfindungsbericht vom 1 3. Februar 2014 ab Mitte Februar eine Arbeits fähigkeit in angepasster Tätigkeit von 50 % postuliert wurde ( Urk. 10/11). Am 1 3. Januar 2014 (Eingangsdatum) meldete sich X.___ bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 10/2). Diese holte die Akten der für den Unfall vom 5. November 2013 zuständigen Unfallversicherung, der Suva, ( Urk. 10/6/1-150, Urk. 10/90/1-629) sowie einen Auszug aus dem individuellen Konto ( Urk. 10/10) ein und prüfte die beruflichen Eingliederungsmassnahmen ( Urk. 10/2 2 ). In der Folge sprach die IV-Stelle Kostengutsprache (Mitteilung vom 2 4. April 2014, Urk. 10/23) für eine dreieinhalbwöchige Potenzialabklärung (1 2. Mai bis 6. Juni 2014) in der C.___, gefolgt von einem gleich en orts durchgeführten dreimonatigen Belastbarkeitstraining (1 1. August bis 1 4. November 2014 ; Mitteilung vom 1 0. Juli 2014, Urk. 10/36 ) und einem sechs monatigen Aufbautraining (1 5. November 2014 bis 1 4. Mai 2015; Mitteilung vom 7. November 2014, Urk. 10/53). Mit Mitteilung vom 7. Mai 2015 erteilte die IV-Stelle schliesslich Kostengutsprache für ein Arbeitstraining, vorgesehen für die Dauer vom 1 5. Mai bis 1 3. November 2015 ( Urk. 10/71). Da der Versicherte dem Arbeitstraining seit 2 2. Juli 2015 fernblieb, wurde die Massnahme vorzeitig per 1 4. August 2015 abgebrochen (Mitteilung vom 1 3. August 2015, Urk. 10/86). Während den Eingliederungsmassnahmen sprach die IV-Stelle jeweils Taggelder zu ( Urk. 10/42, Urk. 10/ 55-56, Urk. 10/73 -74, Urk. 7/76), letztmals für den 2 1. Juli 2015 ( Urk. 10/203/3). Nach Einsi cht in den Schlussbericht Arbeits training der Fachpersonen des C.___ vom 2 5. September 2015 ( Urk. 10/88; vgl. auch die vorangegangenen Berichte vom 9. Juli 2015 [ Urk. 10/82], vom 1 1. Dezember 2014 [ Urk. 10/58] und vom 1 6. Juni 2014 [ Urk. 10/32]) sowie das Verlaufsprotokoll Eingliederungsberatung vom 1 1. August 2015 ( Urk. 10/84) vervollständigte die IV-Stelle die ihr vorlie genden Suva-Akten ( Urk. 10/103/1-789) und holte bei den behandelnden Ärzten Auskünf te ein ( Urk. 10/112, Urk. 10/119, Urk. 10/ 120). Schliesslich beauftragte die IV-Stelle die D.___, MEDAS E.___, mit einer poly disziplinären Begutach tung des Versicherten, die zwischen Oktober 2017 und Februar 2018 stattfand und im Gutachten vom 2 7. Mai 2017 ( richtig: 2018; Urk. 10/178/1-106) mündete. Dr. med. F.___, Facharzt für Neurologie, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie zertifizierter medizinischer Gutachter SIM, Vertrauensarzt SGV, Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes der IV-Stelle (RAD), nahm zur medizinischen Aktenlage am 1 4. November 2018 abschliessend Stellung ( Urk. 10/203/9-11). Gestützt hierauf wies die IV-Stelle das Rentenbegehren von X.___ nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens (Vorbescheid vom 1 7. Dezember 2018 [ Urk. 10/205]; Einwand vom 3 1. Januar 2019 [ Urk. 10/210]) mit Verfügung vom 1 2. Februar 2019 ab ( Urk. 2). 2. Dagegen erhob X.___ am 1 1. März 2019 Beschwerde mit dem Rechts begehren, dem Beschwerdeführer sei in Aufhebung der angefochtenen Verfügung eine Rente zuzusprechen, eventuell seien weitere Abklärungen zu treffen ( Urk. 1). In prozessualer Hinsicht ersuchte er um unentgeltlich e Prozessführung und Bestellung seines Rechtsvertreters zum unentgeltlichen Rechtsbeistand, was mit Gerichtsverfügung vom 9. Juli 2019 gewährt wurde ( Urk. 11). Die IV-Stelle beantragte mit Vernehmlassung vom 3. Juli 2019 Abweisung der Beschwerde ( Urk. 9) unter Auflage ihrer Akten ( Urk. 10/1-227). 3. Auf die Vorbringen der Parteien sowie die Akten wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen Bezug genommen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des Einkom mensvergleichs gemäss Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG grundsätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffern mässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annähe rungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annähe rungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invaliden einkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Prozentver gleich; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a). Der Invaliditätsgrad ist namentlich dann durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand bestimmen lassen und in letzterem Fall zudem angenommen werden kann, die Gegenüberstellung der nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hypothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere anwendbar, wenn die konkreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwischen Validen- und Invalideneinkommen die für den Umfang des Rentenanspruchs massgebenden Grenzwerte von 70, 60, 50 und 40 % (Art. 28 Abs. 2 IVG) eindeutig über- oder unterschreitet (Urteil des Bundes gerichts 9C_492/2018 vom 24. Januar 2019 E. 4.3.2 mit Hinweis auf Urteil 8C_333/2013 vom 11. Dezember 2013 E. 5.3 mit Hinweisen). Sind indessen Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom gleichen Tabellenlohn zu berechnen, erübrigt sich deren genaue Ermittlung. Diesfalls entspricht der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berück sichtigung eines allfälligen Abzugs vom Tabellenlohn. Dies stellt keinen «Prozentvergleich» dar, sondern eine rein rechnerische Vereinfachung (Urteil des Bundesgerichts 8C_148/2017 vom 19. Juni 2017 E. 4 unter Hinweis auf Urteil 9C_675/2016 vom 18. April 2017 E. 3.2.1). 1.4 Der Rent enanspruch entsteht gemäss Art. 29 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistung sanspruchs nach Artikel 29 Abs. 1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung d es 18. Alters jahres folgt (Abs. 1). Der Anspruch entsteht nicht, solange die versicherte Person ein Taggeld nach Art. 22 IVG beanspruchen kann (Abs. 2). Die Rente wird vom Beginn des Monats an ausbezahlt, in dem de r Rentenanspruch entsteht (Abs. 3). 1.5 1.5.1 Der Anspruch auf eine ordentliche Invalidenrente setzt versicherungsmässig ausserdem voraus, dass die versicherte Person bei Eintritt der Invalidität (vgl. E. 1.2) während mindestens drei Jahren Bei träge geleistet hat (Art. 36 Abs. 1 IVG). Für die Ermittlung der Mindestbeitragsdauer zu beachten ist indes das euro päische Recht ( Art. 80a IVG). 1.5.2 Am 1. Juni 2002 ist das Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweize rischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (Freizügigkeitsabkom men; FZA) in Kraft getreten. Nach Art. 1 Abs. 1 des auf der Grundlage des Art. 8 FZA ausgearbeiteten und Bestandteil des Abkommens bildenden ( Art. 15 FZA ) Anhangs II FZA («Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit») in Verbin dung mit Abschnitt A dieses Anhangs wenden die Vertragsparteien untereinander insbesondere die Verordnung (EG) Nr. 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 2 9. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (kurz: VO 883/2004) und die Verordnung (EG) Nr. 987/2009 (kurz: VO 987/2009) des Europäischen Parlaments und des Rates vom 1 6. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchführung der VO 883/2004 oder gleichwertige Vorschriften an. Die beiden genannten gemeinschaftsrechtlichen Verordnungen sind für die Schweiz durch den Beschluss Nr. 1/2012 des Gemischten Ausschusses vom 31. März 2012 zur Ersetzung des Anhangs II des Abkommens über die Koordi nie rung der Systeme der sozialen Sicherheit per 1. April 2012 in Kraft getreten (AS 2012 2345; BGE 138 V 533 E. 2.1). Nach Art. 8 lit. c FZA regeln die Vertragsparteien die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit gemäss Anhang II, um die Zusammenrechnung aller nach den verschiedenen nationalen Rechtsvorschriften berücksichtigten Versiche rungszeiten für den Erwerb und die Aufrechterhaltung des Leistungsanspruchs sowie für die Berechnung der Leistungen zu gewährleisten. Art. 6 der VO 883/2004 bestimmt, dass (sofern in dieser Verordnung nichts anderes bestimmt) der zuständige Träger eines Mitgliedstaats, dessen Rechtsvorschriften den Erwerb, die Aufrechterhaltung, die Dauer oder das Wiederaufleben des Leistungsan spruchs, die Anwendung bestimmter Rechtsvorschriften, oder den Zugang zu bzw. die Befreiung von der Pflichtversicherung, der freiwilligen Versicherung oder der freiwilligen Weiterversicherung, von der Zurücklegung von Versiche rungszeiten, Beschäftigungszeiten, Zeiten einer selbstständigen Erwerbstätigkeit oder Wohnzeiten abhängig machen, soweit erforderlich die nach den Rechtsvor schriften eines anderen Mitgliedstaats zurückgelegten Versicherungszeiten, Beschäftigungszeiten, Zeiten einer selbstständigen Erwerbstätigkeit oder Wohn zeiten berücksichtigt, als ob es sich um Zeiten handeln würde, die nach den für diesen Träger geltenden Rechtsvorschriften zurückgelegt worden sind. 1.5.3 Gemäss Art. 45 der Veror dnung 883/2004 wendet d er zuständige Träger eines Mitgliedstaats, nach dessen Rechtsvorschriften der Erwerb, die Aufrechter hal tung oder das Wieder aufleben des Leistungsanspruchs davon abhängig ist, dass Versicherungs- oder Wohnzeiten zurückgelegt wurden, soweit erforderlich, Art. 51 Abs. 1 dieser Verordnung entsprechend an. Laut Art. 51 Abs. 1 Ab schnitt 1 der Verordnung 883/2004 berücksichtigt der zuständige Träger dieses Mitgliedstaats die nach den Rechtsvorschriften eines anderen Mitgliedstaats zurückgelegten Zeiten nur dann, wenn sie in einem entsprechenden System, oder, falls es ein solches nicht gibt, in dem gleichen Beruf oder gegebenenfalls in der gleichen Beschäftigung oder selbstständigen Erwerbstätigkeit zurück ge legt wurden, wenn nach den Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats die Gewährung bestimmter Leis tungen davon abhängig ist, dass die Versicherungs zeiten nur in einer bestimmten Be schäftigung oder selbstständigen Erwerbs tätigkeit oder einem Beruf zurück ge legt wurden, für die ein Sondersystem für beschäftigte oder selbstständig erwerbstätige Personen gilt. D er Träger eines Mitgliedstaats ist aber nicht verpflichtet, Leistungen für Zeiten zu gewähren, die nach den für ihn geltenden Rechtsvorschriften zurückgelegt wurden und bei Eintritt des Versicherungsfalls zu berücksichtigen sind, wenn die Dauer dieser Zeiten weniger als ein Jahr beträgt und allein aufgrund dieser Zeiten kein Leis tungsanspruch nach diesen Rechtsvor schriften erworben wurde ( Art. 57 Abs. 1 der Verord nung 883/2004 ; vgl. hierzu differenzierter auch: Rz. 3005 ff. des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherung über das Verfahren zur Leistungsfestsetzung in der AHV/IV/EL [KSBIL], Stand 1. Januar 2020 ). Dies begründet keine unzulässige Diskriminierung des FZA, da die Mindestbeitragsdauer auch für Schweizer gilt (BGE 131 V 390 E. 5 ff.). 1.5.4 Das FZA und insbesondere die Verordnung 883/2004 sind in persönlicher Hin sicht auf den Beschwerdeführer anwendbar, weil er als Deutscher Staatsangehö riger mit Wohnsitz in einem Mitgliedstaat (Schweiz) den Rechtsvorschriften eines oder mehrerer Mitgliedsstaaten untersteht oder unter stand (Art. 2 Abs. 1 der Ver ordnung 883/2004). Auch der sachli che Anwen dungsbereich ist gegeben. Dieser bezieht sich gemäss Art. 3 Abs. 1 der Verord nung 883/2004 auf alle Rechtsvor schriften der sozialen Sicherheit, welche unter anderem Leistungen bei Invalidität (lit. c) betreffen (vgl. BGE 134 V 236 E. 5.2.4.2). 1.6 1.6.1 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.6.2 Den von Versicherung strägern im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten, den Anforderungen der Rechtsprechung entsprechenden Gutachten externer Spezial ärzte (sogenannte Administrativgutachten) ist Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Exper tise sprechen (BGE 135 V 465 E. 4.4; Urteil des Bundesgerichts 9C_823/2018 vom 11. Juni 2019 E. 2 mit Hinweisen). 1.7 Berufsberatung ist Aufgabe der IV-Stelle und nicht des begutachtenden Arztes oder der Ärztin. Zwischen diesen und den Fachleuten der Berufsberatung ist aber eine enge, sich gegenseitig ergänzende Zusammenarbeit erforderlich (BGE 107 V 17 E. 2b; vgl. BGE 140 V 193 E. 3.2 mit weiterem Hinweis). Nach der Rechtspre chung ist die Frage nach den noch zumutbaren Tätigkeiten und Arbeitsleistungen nach Massgabe der objektiv feststellbaren Gesundheitsschädigung in erster Linie durch die Ärzte und nicht durch die Eingliederungsfachleute auf der Grundlage der von ihnen erhobenen, subjektiven Arbeitsleistung zu beantworten (Urteile des Bundesgerichts 9C_396/2014 vom 15. April 2015 E. 5.4 und 9C_401/2014 vom 26. November 2014 E. 4.2.2; je mit Hinweis). Dies hat umso mehr zu gelten, wenn die Experten selbstlimitierendes Verhalten feststellen (Urteil des Bundesgerichts 9C_646/2015 vom 19.Mai 2016 E. 4.4). Hingegen ist für die Evaluation von konkreten geeigneten Tätigkeiten die Verwaltung zuständig, die dazu allenfalls Fachpersonen der beruflichen Integration und Berufsberatung beizuziehen hat (Urteil des Bundesgerichts 8C_545/2012 vom 25. Januar 2013 E. 3.2.1, nicht publiziert in BGE 139 V 28; vgl. BGE 140 V 193 E. 3.2). Der Arzt oder die Ärztin sagen somit, inwiefern die versicherte Person in ihren körperlichen respektive geistigen Funktionen durch das Leiden eingeschränkt ist, wobei es als selbstver ständlich gilt, dass sie sich vor allem zu jenen Funktionen äussern, welche für die nach ihrer Lebenserfahrung im Vordergrund stehenden Arbeitsmöglichkeiten der versicherten Person wesentlich sind (so etwa, ob diese sitzend oder stehend, im Freien oder in geheizten Räumen arbeiten kann oder muss, ob sie Lasten heben und tragen kann). Die Fachleute der Berufsberatung dagegen sagen, welche konkreten beruflichen Tätigkeiten aufgrund der ärztlichen Angaben und unter Berücksichtigung der übrigen Fähigkeiten der versicherten Person in Frage kommen, wobei unter Umständen entsprechende Rückfragen beim Arzt oder der Ärztin erforderlich sind (BGE 107 V 17 E. 2b; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 27 E. 1 mit Hinweisen; Urteile des Bundesgerichts 8C_119/2008 vom 22. September 2008 E. 6.2 und I 588/05 vom 27. April 2006 E. 3). 2. 2.1 Am 1 5. Januar 2016 wurde der Beschwerdeführer namens der Suva von Kreisarzt Dr. med. G.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilita tion, untersucht ( Urk. 10/103/700-708). In seiner Beurteilung führt Dr. G.___ aus, der Beschwerdeführer mache verschiedenste Beschwerden geltend, die seines ( Dr. G.___ s) Erachtens jedoch nicht eindeutig als Unfallfolgen erkannt werden könnten. So berichte der Beschwerdeführer über eine den ganzen Körper betref fende Spastik, die nicht nachvollziehbar sei. Bezüglich des anlässlich der Unter suchung demonst r ierten unsicheren Gangbildes habe er ( Dr. G.___ ) eine unterschiedliche Beobachtung machen können und das Gangbild wäre auch nicht typisch für einen residuellen Zustand nach Rückenmarksverletzung. Der Beschwerdeführer gebe an, dass er immer wieder äussers t belastende Situationen erlebe, wo er sich in der Öffentlich keit einnässe und einkote. Demgegenüber habe die Neurologie in der B.___ von nur geringen Restharnmengen und einer spontan möglichen Miktion berichtet und habe der Beschwerdeführer dort eine Stuhlinkontinenz verneint. Eine Windeleinlage werde nicht getragen. Der Beschwerdeführer habe auch alle Medikamente abgesetzt, die der Entwicklung einer Harnstauung entgegenwirken sollten. Vom behandelnden Psychiater liege nur ein nicht brauchbares Schreiben vor. Die Schmerzhaftigkeit bei Berührung im Bereich der Brustwirbelsäule weise auf eine Symptomausweitung hin. Ferner bestünden Widersprüche bezüglich der motorischen Funktionen (zum Beispiel problemloses Einnehmen einer Hochstellung und Wiederaufrichten aus der Hockstellung und demgegenüber Kraftlosigkeit bei der Prüfung der Knieflexion und Extension bei der Untersuchung im Liegen), was auf Aggravation hindeute. Dr. G.___ erachtete eine stationäre polydisziplinäre versicherungsmedizi nische Begutachtung für notwendig. Zu einer Abklärung im H.___ kam es nach Lage der Akten nicht (vgl. Urk. 10/103/771ff., Urk. 10/203/5 ). 2.2 Der Beschwerdeführer wurde im Auftrag der Beschwerdegegnerin am 3 1. Okto ber, 6. Dezember 2017 und 6. Februar 2018 internistisch, neurologisch, neuropsy chologisch und psychiatrisch begutachtet ( Urk. 10/178/3). Hierbei lag en den Gutachtern die gesamt en IV-Akten vor und sie haben die relevanten medizi nischen Vorakten zusammengefasst, die hier daher nur soweit erforderlich wiedergegeben werden ( Urk. 10/178/5- 23). 2.2.1 Die Gutachter diagnostizierten folgende Leiden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 10/178/36f.): - Flexions-/Distraktionsverletzung HWK6/7 11/2013 mit/bei - Traumatische Diskusherniation C6/7 mit Myelonkompression, akute Dekompressionsoperation - Elektrophysiologisch - aktuell: Unauffällige somatosensorisch-evozierte Potentiale von den Nervi tibiales - Klinisch: inkomplettes, ventrolateral betontes Brown- Sequard - Syndrom (ASIA D) Neurogene Blasen- und Enddarmstörung mit intermittieren - der Inkontinenz Sexualfunktionsstörung (Erektionsstörung) - Intermittierendes, ätiologisch nicht sicher fassbares Kopfschmerzsyndrom mit/bei - keiner sicheren Identität zuzuordnen (Migräne, Spannungs typkopf schmerzen, Medikamentenübergebrauchs- Kopf schmerz) - Differentialdiagnostisch: Tra u matische Cephalgien - Leichte bis mittelschwere neuropsychologische Funktionsstörung mit Lern- und Frischgedächtnisstörungen, Störungen bei der Umstell- und Strukturierungsfähigkeit und im Aufmerksamkeitsbereich - Missbräuchlicher Konsum von Alkohol (ICD-10: F10.1), Differenzial diag nose (DD): Alkoholabhängigkeitssyndrom mit ständigem Substanz ge brauch (ICD-10: F10.25) - emotional instabile Persönlichkeitsstörung mit impulsiv/emotional-instabilen und narzisstischen Anteilen (ICD-10: F61.0), DD: Äthyltoxische organische Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F10.71), DD: Aufmerksam keitsstörung ohne Hyperaktivität (ICD-10: F98.8) Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit hielten sie ausserdem (1) einen Nikotinabusus (kumuliert 50 py ), (2) einen Status nach tiefer Beinvenenthrom bose rechts 2013 und April 2014, (3) ein Leberhämangio m, (4) Allergien: Pollen, Latex, Zement und (5) eine leichtgradige depressive Episode (ICD-10: F32.0), DD: Äthyltoxisch bedingtes affektives Zustandsbild (ICD-10: F10.72), fest. 2.2.2 Im interdisziplinären Konsens hielten die Gutachter sowohl in der angestammten Tätigkeit als auch in einer Verweistätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % für gegeben. Die Tätigkeit als Maurer wurde sowohl aus neurologischer, neuropsychologischer wie auch psychiatrischer Sicht als nicht mehr zumutbar erachtet, eine Verweistätigkeit wurde aus neurologischer Sicht zu 30 %, aus neuropsychologischer Sicht zu 50 % und einzig aufgrund der psychiatrischen Diagnosen als gänzlich unzumutbar erachtet. Auf dem allgemein-internistischen Fachgebiet resultierte weder aktuell noch retrospektiv eine Arbeitsunfähigkeit (vgl. auch Urk. 10/178/67). Zur retrospektiven Leistungsfähigkeit führten die Gutachter aus, in den letzten fünf Jahren habe der Beschwerdeführer nicht mehr gearbeitet, mit Ausnahme eines kurzen Arbeitsversuches in der kaufmännischen Ausbildung, welche wegen Konzentrationsstörungen habe abgebrochen werden müssen. Aus psychiatrischer Sicht sei der Verlauf retrospektiv schwierig zu beurteilen. Die vollständige Arbeitsunfähigkeit gelte sicherlich seit den missglückten Wiedereingliederungs versuchen in der C.___ ab Mai 201 4. Aufgrund der bereits zuvor bestehenden beruflichen Schwierigkeiten (gemäss Beschwerdeführer über hundert Stellenwechsel in 10 Jahren) und der diagnostizierten Persönlichkeitsstörung könne vermutet werden, dass der Beschwerdeführer bereits 2003 bei seiner Einreise an einer die Arbeits- und Leistungsfähigkeit massiv einschränkenden psychischen Störung gelitten habe ( Urk. 10/178/39). 2.2.3 Im neurologischen Teilgutachten beu rteilte Dr. med. I.___, Facharzt FMH für Neurologie, eine Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Maurer oder vergleichbaren Arbeiten auf dem Bau für nicht mehr verwertbar, weil hierfür die körperlichen Einschränkungen doch zu gravierend seien. Dies gründe sich auf die sicher bestehende Spastik des rechten Beines, die Kraftmin derung des rechten Armes und die im Zusammenhang stehe nde Tiefensensibili tätsstörung ( Urk. 10/178/81). In einer angepassten Tätigkeit, das hiess e in einer Tätigkeit ohne schwerere körperliche Arbeit und in wechselhafter Belastung, bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 70 %. Die verbleibende Arbeitsunfähigkeit «ziele» im Wesentlichen auf die ausgeprägten Cephalgien, die bei Status nach wahrscheinlicher Hirnblutung durchaus als posttraumatisch zu akzeptieren seien. Die als neurologische Problematik zu sehende Inkontinenz begründe ebenfalls einen Teil der 30%igen Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 10/178/82). 2.2.4 In Neuropsychologischer Sicht erachtete die Gutachterin lic. phil. J.___, Fachpsychologin für Neuropsychologie FSP und Psychotherapie FSP sowie zerti fizierte Neuropsychologische Gutachterin SIM, dass der Beschwerdeführer für eine Umschulung im KV-Bereich aufgrund der leichten bis mittelschweren neuropsychologischen Funktionsstörungen eine um 50 % reduzierte psychomen tale Belastbarkeit aufweise. Eine vollschichtige Umschulung würde, wie schon erfolgt, in unmittelbarer Überforderung und weiterer Leistungsdekompensation münden. Für Umschulungszwecke betrage die Arbeitsunfähigkeit aus neuropsy chologischer Sicht daher 50 %, dies seit November 2013 ( Urk. 10/178/90f.). 2.2.5 In der psychiatrischen Beurteilung führte Dr. med. Dr. rer. nat. K.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, SIM zertifizierter Gutachter, folgendes aus ( Urk. 10/178/103-106): Aufgrund der scheinbar zahlreichen Stellenwechsel müsse bereits vor dem schweren Unfall von einer missglückten beruflichen Integration gesprochen werden. Da der Beschwerdeführer nur vage und einsilbige Antworten zur persönlichen, beruflichen und Krankheitsanamnese gegeben habe, habe sich die diagnostische Beurteilung nicht einfach gestaltet. An erster Stelle sei sicherlich sein Alkoholkonsum zu diskutieren. In den Spitalbe richten werde ein täglicher Bierkonsum von 6 (nicht genau bezeichneten) Bierein heiten erwähnt. Zu den Konsultationen bei seinem behandelnden Psychiater sei der Beschwerdeführer teilweise alkoholisiert erschienen. Im Begutachtungs gespräch habe er angegeben, ab und zu ein Bierchen zu trinken. Das Labor beweise einen Alkoholkonsum in den letzten 40 bis 78 Stunden. Ob der Beschwer deführer die Kriterien einer Alkoholabhängigkeit erfülle, lasse sich aufgrund der vorliegenden Informationen nicht beurteilen. Mit grosser Wahrscheinlichkeit sei aber von einem missbräuchlichen Konsum von Alkohol auszugehen. Daneben bestünden auf der Persönlichkeitsebene Auffälligkeiten. Nach Aussagen des ehemaligen Behandlers sei der Beschwerdeführer immer wieder in Schlägereien verwickelt. In den Berichten der C.___ seien Dünnhäutigkeit, Reiz barkeit und Aggressivität beschrieben. Zu diesen impulsiven, emotional-instabi len Verhaltensweisen würden sich narzisstische Merkmale gesellen, etwa die rasche Kränkbarkeit und eine Tendenz zu grossspurigem Auftreten und u nange messener Anspruchshaltung. Aus diesem Grunde stelle er die Diagnose einer emotional-instabilen Persönlichk eitsstörung vom impulsiven Typ (ICD-10: F60.30). D ifferenzialdiagnostisch sei eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit emotional-instabilen und narzisstischen Merkmalen (ICD-10: F61.0) in Erwägung zu ziehen. Allerdings könnten die Symptome des Beschwerdeführers, wie seine reduzierte Fähigkeit, zielgerichtete Aktivität über längere Zeit aufrecht zu erhal ten, seine emotionale Labilität und seine Missachtung von sozialen Konventionen auch hirnorganische äthyltoxische Folgeschäden darstellen (im Sinne einer organischen Persönlichkeitsstörung, ICD-10: F10.71). Der ehemals behandelnde Psychiater sei gemäss telefonischer Auskunft von einer Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ausgegangen. Aufgrund der anamnestisch beschriebenen Aufmerksamkeitsdefizite, der Reizbarkeit mit häufigen verbalen und auch körperlichen Auseinandersetzungen, der Tendenz zum Zuspätkommen und zum Vergessen von Terminen, müsse - bei Fehlen von Symptomen von über mässiger motorischer Unruhe - ein Aufmerksamkeitsdefizit des Erwachsenen alters ohne Hyperakti v ität (ICD-10: F98.8) diskutiert werden. Voraussetzung für diese Diagnose wäre, dass die Symptomatik spätestens im Jugendlichenalter bestanden hätte, was aufgrund der bruchstückhaften Informationen nicht beur teilt werden könne. Persönlichkeitsstörungen manifestierten sich hingegen in der Regel endgültig im frühen Erwachsenenalter. ADHS und die emotional-instabile Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typus wiesen überdies deutliche Über schneidungen auf. Aus seiner (gutachterlichen) Sicht stünden die dysfunktionalen Persönlichkeitsaspekte deutlich im Vordergrund. Es bestehe eine deu tliche Problemexternalisierung und er (der Gutachter) gehe beim Beschwerdeführer von einer deutlichen Unausgeglichenheit in den Einstellungen und im Verhalten in mehreren Funktionsbereichen aus, wie Impul skontrolle, zwischenmenschliche Beziehungen, Wahrnehmen und Denken sowie Affektivität und Antrieb, was kennzeichnend für die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung sei. Darüber hinaus bestehe auf grund der beklagten Schlafstörungen, dem Antriebsmangel und der gedrückten Stimmung eine leichtgradige depressive Symptomatik, die aus gutachterlicher Sicht die Arbeitsfähigkeit aber nicht signifikant beeinträchtige. 2.2.6 Aus psychiatrischer Sicht bestehe aufgrund der schwergradigen Beeinträchtigung des Beschwerdeführers in der Anpassungsfähigkeit an Regeln und Routinen und zur Selbstbehauptung sowie auf die mittelgrossen Beeinträchtigungen der Fähig keit zur Planung und Strukturierung von Aufgaben, der Flexibilität, Umstellungs fähigkeit, Durchhaltefähigkeit, Kontaktfähigkeit zu Dritten und der Gruppen fähigkeit eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Ursächlich hierfür seien der miss bräuchliche langjährige Alkoholkonsum sowie die emotional-instabile Persön lichkeitsstörung vom impulsiven Typ. Aufgrund der bereits zuvor bestehenden be ruflichen Schwierigkeiten sei de nkbar, dass der Beschwerdeführer bereits in den Jahren zuvor nicht in der Lage gewesen sei, eine Arbeitsstelle dauerhaft zu halten. Ein e Persönlichkeitsstörung manife stiere sich in der Regel im späten Jugend lichen- bis frühen Erwachsenenalter, so dass vermutet werden könne, dass der Beschwerdeführer bereits im Zeitpunkt seiner Einreise an einer die Arbeits- und Leistungsfähigkeit massiv einschränkenden psychischen Störung gelitten habe ( Urk. 10/178/105f.). 2.2.7 Hinsichtlich der Indikatorenprüfung ( Urk. 10/178/40ff.) erachteten die Gutachter die objektiven Befunde als mittelschwer ausgeprägt. Es zeige sich insoweit eine Wechselwirkung der Diagnosen, als dass der Alkohol- und Cannabisüberkonsum sich negativ auf die kognitiven Funktionen auswirken würden. Das Unfallereignis im November 2013 sei verantwortlich für die Tetraplegie bzw. deren Folgen ( Urk. 10/178/46). Als invaliditätsfremde Faktoren vermerkten die Gutachter Arbeitslosigkeit und die schwierige wirtschaftliche Lage und ein niedriges Bildungsniveau. Eine Aggravation könne nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund der starken Diskrepanzen zwischen den angegebenen Beschwerden (Schmerzen, depressive Symptome) und Verhalten und Äusserungen bei der Exploration sowie auch der ausgesprochen unklaren Angaben zur aktuellen Tagesstruktur und den Alltagsaktivitäten könne eine bewusstseinsnahe Aggravation oder gar bewusste Simulation nicht ausgeschlossen werden, zumal in Bezug auf das aktuelle IV-Verfahren eine klare Anspruchshaltung zu Tage getreten sei. Zudem finde sich eine gewisse Diskrepanz zwischen den mittelschweren neuropsychologischen Funktionsstörungen (kognitive Defizite) und der angegebenen Möglichkeit, Autofahren zu lernen ( Urk. 10/178/41-42 ; Urk. 10/178/48 ). Diskrepant sei auch, dass der Beschwerdeführer eine Harn- und Stuhlinkontinenz beklage, aktuell bei der Untersuchung aber keine Einlagen oder Ä hnliches trage. Ferner widerspreche das Blutbild seiner Angabe, kein e illegalen Drogen zu konsumieren und nur einmal wöchentlich ein Bier zu trinken ( Urk. 10/178/47). Zu berücksichtigen sei indes, dass der Beschwerdeführer die Beschwerdesituation nicht sehr differenziert schildern könne, sondern maximale Ausdrücke für die Beschwerden benutze. Grundsätzlich sei ein posttraumatischer Kopfschmerz sowie die beschriebene Inkontinenz vorstellbar, die ausgeprägten, ebenfalls beklagten Lumbalgi en liessen sich dagegen schwer nachvollziehen ( Urk. 10/178/48). Auffällig sei auch gewesen, dass der Beschwerdeführer angegeben habe, aktuell in regelmässiger psychiatrischer Behandlung mit ein bis zwei Terminen pro Woche zu sein, während die Rückfrage beim genannten Psychiater ergeben habe, dass der Beschwerdeführer lediglich von Mai 2015 bis März 2016 in psychiatrischer Behandlung gestanden habe ( Urk. 7/178/48). Eine Behandlung lege artis finde daher nur teilweise statt, weil der Beschwerdeführer in den letzten Monaten keine regelmässige psychologische-psychiatrische Therapie mehr wahrgenommen habe ( Urk. 10/178/46). Diskrepant sei ausserdem die Angabe zur Menge des gebrauch ten Antidepressivums: die Menge wäre ungewöhnlich hoch, das Mittel sei im Serumspiegel nur an der Untergrenze des Referenzbereichs nachweisbar gewesen und unklar sei, woher der Beschwerdeführer die Medikation beziehe n sollte ( Urk. 10/178/48). Die Beschwerden und Befunde würden sich jedoch in allen Lebensbereichen auswirken ( Urk. 10/178/48). Als Ressourcen erkannten die Gutachter die sehr gute Kommunikationsfähigkeit, eine wohl gegebene Therapieadhärenz, ausserberufliche Fertigkeiten wie Zocken an der Börse, Bastelarbeiten; nicht vorhanden seien die Motivation, ein soziales Umfeld (Familie, Freunde, Kollegen) und nur mässig geordnet sei die Tagesstruk tur ( Urk. 10/178/43). Es lägen keine relevanten Akten zu Arbeitstrainings - oder Haushaltsabklärungen vor. Die in den nicht-medizinischen Akten getroffenen Feststellungen seien aus ihrer gutachterlichen Einschätzung nachvollziehbar. Die Eingliederungsbemühungen zur kaufmännischen Ausbildung seien wegen kognitiver Funktionsstörungen nicht erfolgreich verlaufen. Wiedereingliede rungsversuche seien derzeit nicht zumutbar ( Urk. 10/178/47). 3. Dem Schlussbericht Arbeitstraining von L.___, Psychologe FH, vom 2 5. September 2015 ( Urk. 10/88) lässt sich entnehmen, dass sich der Beschwer deführer im Verlauf der in der C.___ vorgängig d urchgeführten Mass nahmen (Potenz ialabklärung, Belastbarkeitstraining) zwar schwer mit dem Einhalten von Vorgaben und Rahmenbedingungen getan hatte, eine Steigerung bei der Präsenz und Fortschritte im Arbeitsve rhalten feststellbar gewesen war en, weshalb das Arbeitstraining mit klaren Auflagen und Zielsetzungen gestartet wurde. Als Ziele formuliert wurden unter anderem eine Festanstellung in gesund heitlich angepasster Tätigkeit im ersten Arbeitsmarkt mit einem möglichst hohen Arbeitspensum und eine weitere Steigerung der Anwesenheit, idealerweise auf 100 %, sowie keine unbegründeten Fehlzeiten. Der geplante Einsatz bestand im internen Bereich in Reparatur- und Unterhaltsarbeiten, Trainieren der kognitiven Fähigkeiten mit dem Programm Freshminder, wöchentlichen Einzelgesprächen sowie im (intern) Bürozentrum in Form von Postdienst, Ausführen von kleineren administrativen Arbeiten gemäss Vorgabe sowie Aktualisieren des eigenen Bewerbungsdossiers und Verfassen eines Motivationsschreibens. Zum Arbeitsverhalten wird festgehalten, dass der Beschwerdeführer anfänglich noch motiviert zu sein geschienen habe, er aber weiterhin nicht immer pünktlich zur Arbeit oder den Gesprächsterminen gekommen und zum Teil unentschuldigt fern geblieben sei. Auffällig sei gewesen, welch grosse Anstrengung es für ihn dargestellt habe, sich über eine längere Zeitdauer auf eine Tätigkeit zu fokussie ren. Als p ersönliche Kompetenzen vermerkte L.___ das Interesse für die Bereiche Logistik und Hauswartung, weshalb ihm auch einfache Arbeiten auf diesem Gebiet übertragen worden seien. Vermutlich leide der Beschwerdeführer jedoch stärker unter den Unfallfolgen, als dieser wahrhaben wolle. Bei Fragen zu diesem Thema habe er ausweichend reagiert und seine Schwierigkeiten bagatel lisiert. Hinsichtlich der sozialen Kompetenzen wurde ausgeführt, dass sich der Beschwerdeführer gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeiterinnen meistens freundlich verhalten habe, im Verlauf aber zunehmend misstrauisch, reizbar und impulsiv reagiert habe. Zusammenfassend hielt L.___ fest, dass der Beschwerdeführer engagiert in die Massnahme eingestiegen sei, sich aber relativ schnell Schmerzen und körperliche Beschwerden gezeigt hätte. Er sei weiterhin auf einen eng strukturierten äusseren Rahmen und eindeutige Vorgaben angewiesen. Der Beschwerdeführer habe nicht regelmässig am Bewerbungscoaching bei C.___ teilgenommen. Sie hätten ihm einfache Unterhalts- und Reparaturarbeiten im Haus übertragen, worauf hin der Beschwerdeführer kritisiert habe, dies seien keine richtigen Arbeiten und er, wenn er in einer richtigen Firma wäre, schon ar beiten könne. Deshalb hätten sie einen Arbeitseinsatz ausserhalb in einem Brockenhaus bzw. im Betriebsunterhalt der M.___ organisiert. Die Gesprächstermine zur Planung dieser Einsätze habe der Beschwerdeführer vergessen. Auf Zurechtweisung oder Kritik habe der Beschwerdeführer ungehalten, gekränkt und zum Teil aggressiv reagiert. Nach einem solchen Vorfall sei er ohne Abmeldung nicht mehr zur Arbeit erschienen und habe auch nicht auf ihre Versuche zur Kontaktaufnahme reagiert. Es habe geschienen, wie wenn ihn die körperlichen Schmerzen und Einschränkungen dünnhäutig und reizbarer machen würden. Denkbar sei auch, dass er so dem bevorstehenden Schritt in die Arbeitswelt ausgewichen sei, um sich nicht einge stehen zu müssen, dass er noch nicht so weit sei. Es sei unklar geblieben, wieweit der Beschwerdeführer durch die Unfallfolgen noch körperlich eingeschränkt sei, insbesondere weil er zum Teil nicht gewillt gewesen sei, offen Auskunft zu geben. 4. 4.1 Gestützt auf das Gutachten vom 2 7. Mai 2017 (richtig: 2018) ist davon auszuge hen, dass der Beschwerdeführer in körperlich schweren Arbeiten, wie sie als Maurer/Gipser oder Hilfsarbeiter auf dem Bau auszuführen sind, seit dem Unfall nicht mehr arbeitsfähig ist. In einer angepassten (näher umschriebenen) Tätigkeit ist der Beschwerdeführer jedoch aus rein somatischen (neurologischen) Gründen zu 70 % a rbeitsfähig. Der neurologische Gutachter begründete dies unter Einbe zug sämtlicher medizinischer Vorakten, eigener, eingehender Untersuchungen und seine Schlussfolgerung ist nachvollziehbar. Daran lassen auch die während den Potenzial- und Aufbau- und Belastbarkeitstrainings gezeigten Leistungen (vgl. auch Schlussbericht vom 1 0. Dezember 2014, worin gute Leistungen während der Anwesenheit bekundet wurden; Urk. 10/58/6) nicht zweifeln. Die Fachpersonen für die berufliche Eingliederung konnten explizit nicht abschätzen, inwieweit der Beschwerdeführer an objektivierbaren medizinischen Einschrän kungen leidet (vgl. E. 3 in fine ). Ferner führ ten die behandelnden Ärzte der B.___ im Bericht vom 6. Februar 2015 ( Urk. 10/67) ebenfalls aus, dass der Beschwerdeführer rein «sitzende» Tätigkeiten genauso wie wechselbelastende Tätigkeiten ganztags verrichten könne. Heben und Tragen könne er körpernah und fern mit einem Gewichtslimit von 5kg. Rein «stehende», vorwiegend im Gehen ausgeübte Tätigkeiten, Über-Kopf-Arb eiten sowie das Steigen auf Gerü ste oder Leitern seien nicht mehr möglich, Bücken und Treppensteigen nur einge schränkt, nicht regelmässig oder ganztags. Darauf ist abzustellen. 4.2 Soweit die Neuropsychologin eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestierte, welche im konsensualen Gesamtgutachten übernommen wurde, ist zu vermerken, dass diese quantitative Einschränkung im Teilgutachten auf Umschulungsmass nahmen, insbesondere im «KV-Bereich» beschränkt formuliert wurde ( Urk. 10/178/90f.). Sowohl die Neuropsychologin wie die beteiligten begutach tenden Ärzte (vgl. Urk. 10/178/46) scheinen dem Irrtum verfallen zu sein, dass der Beschwerdeführer (erfolglos bzw. mit Abbruch) eine kaufmännische Ausbil dung angetreten habe (vgl. Urk. 10/178/46), was im Rahmen der Eingliederungs bemühungen indes weder geplant noch in Angriff genommen worden war (vgl. E. 3). Die Neuropsychologin selber beurteilte die intellektuelle Leistungsfähigkeit als noch im unteren Durchschnittsbereich liegend mit bildungsentsprechenden Lese-, Schreib- und Rechenfähigkeiten, was nicht für eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich prädestiniert. Für serielle, einfache körperliche Tätigkei ten lässt sich in den neuropsychologischen Schlussfolgerungen keine Einschrän kungen entnehmen. Solche hat der Beschwerdeführer während der Poten z ialerhebung auch zuverlässig und in guter Qualität erledigt (vgl. Urk. 10/32/3). Die Neuropsychologin hält Störungen bei den Lern- und Frischge dächtnisfunktionen, bei der Umstell- und Strukturierungsfähigkeit sowie im Aufmerksamkeitsbereich fest und vermerkt, dass der Beschwerdeführer die kognitiven Anforderungen seines gewohnten Alltages voll und ganz bewältigen kann ( Urk. 10/178/90). Das Gutachten vom 2 7. Mai 2018 vermag daher keine über die körperlichen (neurologischen) Einschränkungen hinausgehende Arbeits unfähigkeit in quantitativer wie qualitativer Hinsicht aus neuropsychologischer Sicht nachzuweisen. 4.3 4.3.1 Aus psychiatrischer Sicht wird der Beschwerdeführer als vollständig arbeitsun fähig er achtet für jegliche Tätigkeiten auf dem freien Arbeitsmarkt, wobei hier Beeinträchtigungen aufgrund des (vermuteten: vgl. Urk. 10/178/104) miss bräuchlichen langjährigen Alkoholkonsums sowie der emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ als ursächlich dargestellt wurden (E. 2.2.6). Der Gutachter vermutete, dass diese Einschränkung seit dem späten Jugendalter bzw. dem frühen Erwachsenenalter, das heisst sei t 2003, als der Beschwerdeführer in s eigentliche Erwerbsleben trat, zu gelten habe. 4.3.2 Der Beschwerdefüh rer bringt hiergegen vor, dass er zwei Schädel -H irn -T raumas im Jahre 2013 erlitten habe und solche sich auf die Persönlichkeit auswirken könnten. Die Kausalität zum Unfallereignis vom November 2013 sei naheliegen der und überwiegend w ahrscheinlich ( Urk. 1 Ziff. 44). Der behandelnde Psychiater habe denn auch eine organische Persönlichkeitsstörung vermutet ( Urk. 1 Ziff. 30) und habe in Übereinstimmung mit den Feststellungen des C.___ als kausale Ursache eindeutig auf eine hirnorganische bzw. neurolo gische Verletzung geschlossen ( Urk. 1 Ziffer 32). Der psychiatrische Gutachter habe sich mit der organischen Ursache bzw. den Schädel -H irn-Traumas als Ursache der Persönlichkeitsstörung nicht auseinandergesetzt ( Urk. 1 Ziff. 41). Der Beschwerdeführer habe bei fast allen seinen Einsätzen im Temporärbereich in einem vollen Pensum gearbeitet und hätte durchgehend in einem 100%-Pensum gearbeitet, wenn er Arbeit gefunden hätte ( Urk. 1 Ziff. 52). 4.3.3 Dem neurologischen Gutachter war anhand des von ihm zitierten Austritts berichts der Klinik für Unfallchirurgie, A.___, vom 2 2. März 2013 ( Urk. 10/103/30) bekannt, dass der Beschwerdeführer anlässlich einer tätlichen Auseinander setzung am 1 6. März 2013 ein leichtes Schädel -H irn-Trauma m it Kalottenfraktu r rechts temporal erlitten hat te ( Urk. 10/178/70). Diese Kenntnis hatten alle beteiligten Gutachter, wie die Erwähnung in der interdisziplinär en Beurteilung ergibt ( Urk. 10/1 78/35). Ferner wusste Dr. I.___ aufgrund Angaben des Beschwerdeführers, dass dieser im Jahre 2008 eine Schädelbasisfraktur mit Subarachnoidalblutung erlitten haben soll ( Urk. 10/178/76). Anlässlich des Unfalls im November 2013 wurde kein Schädel -H irn-Trauma diagnostiziert (vgl. Austrittsbericht des A.___ vom 1 8. November 2013 [ Urk. 10/103/45ff.] sowie der Bericht des Zentrums für Paraplegie des B.___ vom 2 8. November 2013 [ Urk. 10/103/25 ] ). D as am 6. November 2013 angefertigte Schädel-CT ergab keine Hinweise auf frische intrakranielle Blutung oder frische Frakturen, sondern lediglich alte vorbestehende Fraktu ren oder Läsionen (vgl. Urk. 10/ 103/46). Aufgrund eigener neurologischer Untersuchungen von Hirnnerven, Motorik, Koordination und Sensorik sowie elektrophysiologi schen und e lektroneuro graphischen Untersuchungen ( Urk. 10/178/78-79) erkannte der neurologische Gutachter die in E. 2.2.1 aufgeführten Diagnosen; eine organische Persönlich keitsveränderung wurde von ihm nicht diskutiert, jedoch die Cephalgien als möglicherweise traumatisch erachtet. Diese fachärztlichen Feststellungen sind nicht in Zweifel zu ziehen, zumal weder nach 2008 noch März 2013 eine merk bare Änderung in der Lebensgestaltung oder gar ein Einbruch im Erwerbsbereich ausgewiesen ist und auch der Beschwerdeführer über eine ungebrochene Leistungsfähigkeit einschliesslich sportlicher Betätigung bis November 2013 berichtete ( Urk. 10/178/75). Daran vermögen auch die von der Neuropsychologin angestellten Überlegungen zur möglichen Ätiologie der neuropsychologischen Funktionsstörungen ( Urk. 10/178/90) nichts zu ändern. Auch dem psychiatrischen Gutachter waren die im März erlittenen Verletzungen bekannt ( Urk. 10/178/95). Richtig ist, dass Dr. K.___ die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung gestützt auf vage und einsilbige Antworten zur persön lichen, beruflichen und Krankheitsanamnes e stellen musste und daher die diagnostische Beurteilung als nicht einfach bezeichnete ( Urk. 10/178/104). Es ist jedoch Sache des Gutachters, ein auffallendes Verhaltensmuster bzw. d ie von ihm erhobenen Befunde diagnostisch einzuordnen und von ihm als möglich erkannte Differentialdiagnosen zu diskutieren, was Dr. K.___ getan hat ( Urk. 10/178/103-106). Dabei hat er eine organische Genese (ADHS oder äthyl toxische Folgeschäden) höchstens als möglich erwähnt bzw. als Differentialdiag nose aufgeführt. Die diagnostische Schlussfolgerung des psychiatrischen Gutachters ist nachvollziehbar begründet, weshalb darauf abzustellen ist, auch wenn der behandelnde Psychiater eine organische Genese behauptet, wobei nicht klar ist, ob und welche medizinischen (Unfall) akten ihm hierbei vorlagen, weshalb seine Einschätzung nicht genügt, die gutachterliche Schlussfolgerung in Frage zu stellen. Zweifellos ist davon auszugehen, dass eine die Arbeitsfähigkeit wesentlich beeinträchtigende Persönlichkeitsstörung mit ihrem krankheitswertigen Auftre ten, das heisst spätestens im frühen Erwachsenenalter erwerbliche Auswirkungen zeitigt. Dass eine massgebliche psychiatris ch begründete Arbeitsunfähigkeit erst seit dem Unfall vom November 2013 aufgetreten sein soll - wie vom Beschwer deführer behauptet - ist daher zu verwerfen. 4.4 Obwohl die Gutachter sich mit den von der Rechtsprechung (vgl. BGE 143 V 418, 409, BGE 141 V 281 E. 4.3.1) erforderlichen Indikatoren auseinandersetzte n, fehlt bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht eine Ausei nandersetzung mit und Einordnung bzw. Gewichtung der wiederholt festgestell ten Diskrepanzen, die als mögliche Aggravation festgehalten wurden, wobei auch Simulation nicht auszuschliessen war ( Urk. 10/178/102 ; Urk. 10/178/41, Urk. 10/178/48 ). Immerhin war der Beschwerdeführer trotz diagnostizierter Persönlichkeitsstörung vor dem Unfall in der Lage, ein offenbar seinen Lebens unterhalt deckendes Erwerbseinkommen zu erzielen, wenn auch nie über einen längeren Zeitraum als einige Monate (vgl. Urk. 10/1 0 ), weshalb die Einschätzung einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit nicht zu überzeugen v ermag. Aus welchen Gründen es dem Beschwerdeführer als ausgebildeter Baufacharbeiter während zehn Jahre nicht gelang, eine unbefristete Stelle zu erhalten oder zu behalten, ob hierfür allenfalls nicht nur Aspekte der Persönlichkeitsstörung, sondern auch der nicht krankheitsbeeinflusste Wille und die Lebensplanung des Beschwerdeführers kausal gewesen sind, muss offen bleiben. Als höchst unwahrscheinlich sind wirtschaftliche Gründe anzunehmen angesichts der Dauer der Teilarbeitslosigkeit, des jugendlichen Alters, der Ausbildung und des grundsätzlichen Fachkräfteman gels. Der psychiatrische Gutachter selbst hielt eine schwierige Exploration mit äusserst dürftigen und vagen Angaben fest, was seine Einschätzung der Arbeits unfähigkeit, jedenfalls in masslicher Hinsicht, mit Unsicherheiten behaftet erscheinen lässt. Eine mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausgewiesene vollständige Arbeitsunfähigkeit kann daher nach dem Gesagten nicht angenommen werden. 4.5 Zusammenfassend ist entweder mit der Beschwerdegegnerin davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer im psychiatrisch eingeschränkten Ausmass der Erwerbsunfähigkeit (bei gutachterlich attestierte r vollständiger Arbeitsunfähig keit aus psychiatrischer Sicht) seit seiner Einreise in die Schweiz als rentenan spruchsrelevant invalid zu betrachten ist und sich hieran nichts geändert hat. Diesfalls wäre der Versicherungsfall in einem Zeitpunkt eingetreten, als die erforderliche Mindestbeitragsdauer noch nicht geleistet worden war, weshalb ein Rentenanspruch aufgrund der fehlenden Beitragszeit zu verneinen wäre (vgl. hierzu Urteil e des Bundesgerichts 9C_692/2018, 8C_93/2017 vom 3 0. Mai 2017, 9C_592/2015 vom 2. Mai 2016, 8C_721/2013 vom 4. März 2014, I 76/05 vom 3 0. Mai 2006 ). Oder es ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer ohne seinen Unfall im November 2013 sich weiterhin mit sporadische n Einsätzen und entsprechend tieferem Erw erbseinkommen begnügt hätte (vgl. hierzu Meyer/ Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Aufl. 2014, Rz. 71 zu Art. 28a IVG mit Hinweisen), weshalb trotz hinzugetretener neurologi scher Einschränkungen in qualitativer und quantitativer Hinsicht kein rentenbe gründender Invaliditätsgrad resultiert. Hinsichtlich Einzelheiten dieser Invalidi tätsbemessung kann auf die zu keinen Beanstandungen Anlass gebenden Berechnungen der Beschwerdegegnerin verwiesen werden ( Urk. 10/ 202/1-3), wobei aus rein somatischer (neurologischer) Sicht von eine r quantitativ 70%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen wäre. Selbst unter der Annahme, dass mit dem Unfall vom November 2013 und den hieraus folgenden neuen qualitativen und quantitativen Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit ein neuer Versicherungsfall eingetreten ist ( vgl. hierzu: Urteil e des Bundesgerichts 9C_592/2015 vom 2. Mai 2015 E. 3.2 mit Hinweis e n ; Meyer / Reichmuth, a.a.O., Rz. 138 zu Art. 4 IVG), liesse sich keine rentenbegrün dende Invalidität berechnen. Der Beschwerdeführer hatte im Zeitpunkt des Unfalles eine befristete Stelle inne und übte die verschiedensten Berufe aus, weshalb sowohl beim Validen- wie beim Invalideneinkommen von Tabellen löhne n gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstruk turerhebung (LSE) auszugehen wäre. Die ausgewiesene und neu hinzugetretene Arbeitsunfähigkeit von 30 % ergäbe keinen Invaliditätsgrad von mindestens 40 % (vgl. E. 1.3). 5. Nach diese n Erwägungen besteht die angefochtene Verfügung vom 1 2. Februar 2019 zu Recht, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 6. 6.1 Bei hier gegebener Streitigkeit um IV-Leistungen ist das Verfahren entgegen Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Die Kosten sind inner halb des vorgegebenen Rahmens auf Fr. 800.-- festzusetzen und dem unterlie genden Beschwerdeführer aufzuerlegen. Aufgrund der Bewilligung zur unentgeltlichen Prozessführung sind die Kosten aber vorläufig auf die Gerichts kasse zu nehmen. 6.2 Der zum unentgeltlichen Rechtsbeistand bestellte Vertreter, Rechtsanwalt Christoph Erdös, Zürich, reichte keine Kostennote ein, weshalb die Entschädigung ermessensweise festzusetzen ist (vgl. Verfügung vom 9. Juli 2019 Dispositiv Ziffer 4; Urk. 11). Unter Berücksichtigung der Schwierigkeit des Prozesses, des Umfang s der zu berücksichtigenden Akten, der im Verwaltungsverfahren gewonnenen Vorkenntnis, des notwendigen Aufwandes sowie des gerichtsüblichen Ansatzes von Fr. 220.-- ( zuzügl. MWSt ) ist die Entschädigung auf Fr. 2'600.-- festzusetzen und aus der Gerichtskasse zu entrichten. 6.3 Der Beschwerdeführer ist darauf aufmerksam zu machen, dass gemäss § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozial versicherungsgericht (GSVGer) eine Partei, der die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, zur Nachzahlung verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Christoph Erdös, Zürich, wird mit Fr. 2’600.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Christoph Erdös - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstStadler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00196 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiberin Stadler Urteil vom 3 0. März 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Christoph Erdös Erdös & Lehmann Rechtsanwälte Kernstrasse 37, Postfach 1320, 8031 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1981, schloss in Deutschland eine Lehre zum Hochbaufacharbeiter/Maurer ab und war nach Absolvieren seiner militärischen Dienstzeit arbeitslos ( Urk. 10/1, Urk. 10/45). Im Jahre 2003 reiste er in die Schweiz ein und arbeitete in verschiedensten Funktionen (Bauarbeiter, Eisenleger, Fassadenisoleur, Magaziner und Zügelmann), vermittelt meistens über Personal ver leihfirmen (vgl. Urk. 10/10, Urk. 10/90/422, Urk. 10/186). Am 2 9. Oktober 2013 schloss er einen Rahmenvertrag mit der Y.___ ( Urk. 10/6/94) und arbeitete ab 3 0. Oktober 2013 als Mitarbeiter der Z.___ in einem auf drei Monate befristeten Arbeitsverhältnis ( Urk. 10/6/9 4 ). Beim Überqueren eines Zebrastreif ens wurde der Versicherte am 5. November 2013 von einem Personenwagen angefahren und erlitt unter ande rem eine Flexions-/Distraktionsverletzung C6/7 mit reitender Facetten gelenks luxation sowie inkompletter rechtsbetonter Paraplegie ASIA D, welche bis zur Entlassung aus dem erstbehandelnden A.___ am 1 8. November 2013 rückläufig war (vgl. Urk. 10/6/82f.). Die anschliessende medizinische Behandlung erfolgte in der B.___, Zentrum für Para plegie (stationär vom 1 8. November 2013 bis 2 2. Januar 2014; Urk. 10/17), wo mit Berufsfindungsbericht vom 1 3. Februar 2014 ab Mitte Februar eine Arbeits fähigkeit in angepasster Tätigkeit von 50 % postuliert wurde ( Urk. 10/11). Am 1 3. Januar 2014 (Eingangsdatum) meldete sich X.___ bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 10/2). Diese holte die Akten der für den Unfall vom 5. November 2013 zuständigen Unfallversicherung, der Suva, ( Urk. 10/6/1-150, Urk. 10/90/1-629) sowie einen Auszug aus dem individuellen Konto ( Urk. 10/10) ein und prüfte die beruflichen Eingliederungsmassnahmen ( Urk. 10/2 2 ). In der Folge sprach die IV-Stelle Kostengutsprache (Mitteilung vom 2 4. April 2014, Urk. 10/23) für eine dreieinhalbwöchige Potenzialabklärung (1 2. Mai bis 6. Juni 2014) in der C.___, gefolgt von einem gleich en orts durchgeführten dreimonatigen Belastbarkeitstraining (1 1. August bis 1 4. November 2014 ; Mitteilung vom 1 0. Juli 2014, Urk. 10/36 ) und einem sechs monatigen Aufbautraining (1 5. November 2014 bis 1 4. Mai 2015; Mitteilung vom 7. November 2014, Urk. 10/53). Mit Mitteilung vom 7. Mai 2015 erteilte die IV-Stelle schliesslich Kostengutsprache für ein Arbeitstraining, vorgesehen für die Dauer vom 1 5. Mai bis 1 3. November 2015 ( Urk. 10/71). Da der Versicherte dem Arbeitstraining seit 2 2. Juli 2015 fernblieb, wurde die Massnahme vorzeitig per 1 4. August 2015 abgebrochen (Mitteilung vom 1 3. August 2015, Urk. 10/86). Während den Eingliederungsmassnahmen sprach die IV-Stelle jeweils Taggelder zu ( Urk. 10/42, Urk. 10/ 55-56, Urk. 10/73 -74, Urk. 7/76), letztmals für den 2 1. Juli 2015 ( Urk. 10/203/3). Nach Einsi cht in den Schlussbericht Arbeits training der Fachpersonen des C.___ vom 2 5. September 2015 ( Urk. 10/88; vgl. auch die vorangegangenen Berichte vom 9. Juli 2015 [ Urk. 10/82], vom 1 1. Dezember 2014 [ Urk. 10/58] und vom 1 6. Juni 2014 [ Urk. 10/32]) sowie das Verlaufsprotokoll Eingliederungsberatung vom 1 1. August 2015 ( Urk. 10/84) vervollständigte die IV-Stelle die ihr vorlie genden Suva-Akten ( Urk. 10/103/1-789) und holte bei den behandelnden Ärzten Auskünf te ein ( Urk. 10/112, Urk. 10/119, Urk. 10/ 120). Schliesslich beauftragte die IV-Stelle die D.___, MEDAS E.___, mit einer poly disziplinären Begutach tung des Versicherten, die zwischen Oktober 2017 und Februar 2018 stattfand und im Gutachten vom 2 7. Mai 2017 ( richtig: 2018; Urk. 10/178/1-106) mündete. Dr. med. F.___, Facharzt für Neurologie, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie zertifizierter medizinischer Gutachter SIM, Vertrauensarzt SGV, Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes der IV-Stelle (RAD), nahm zur medizinischen Aktenlage am 1 4. November 2018 abschliessend Stellung ( Urk. 10/203/9-11). Gestützt hierauf wies die IV-Stelle das Rentenbegehren von X.___ nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens (Vorbescheid vom 1 7. Dezember 2018 [ Urk. 10/205]; Einwand vom 3 1. Januar 2019 [ Urk. 10/210]) mit Verfügung vom 1 2. Februar 2019 ab ( Urk. 2). 2. Dagegen erhob X.___ am 1 1. März 2019 Beschwerde mit dem Rechts begehren, dem Beschwerdeführer sei in Aufhebung der angefochtenen Verfügung eine Rente zuzusprechen, eventuell seien weitere Abklärungen zu treffen ( Urk. 1). In prozessualer Hinsicht ersuchte er um unentgeltlich e Prozessführung und Bestellung seines Rechtsvertreters zum unentgeltlichen Rechtsbeistand, was mit Gerichtsverfügung vom 9. Juli 2019 gewährt wurde ( Urk. 11). Die IV-Stelle beantragte mit Vernehmlassung vom 3. Juli 2019 Abweisung der Beschwerde ( Urk. 9) unter Auflage ihrer Akten ( Urk. 10/1-227). 3. Auf die Vorbringen der Parteien sowie die Akten wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen Bezug genommen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des Einkom mensvergleichs gemäss Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG grundsätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffern mässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annähe rungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annähe rungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invaliden einkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Prozentver gleich; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a). Der Invaliditätsgrad ist namentlich dann durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand bestimmen lassen und in letzterem Fall zudem angenommen werden kann, die Gegenüberstellung der nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hypothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere anwendbar, wenn die konkreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwischen Validen- und Invalideneinkommen die für den Umfang des Rentenanspruchs massgebenden Grenzwerte von 70, 60, 50 und 40 % (Art. 28 Abs. 2 IVG) eindeutig über- oder unterschreitet (Urteil des Bundes gerichts 9C_492/2018 vom 24. Januar 2019 E. 4.3.2 mit Hinweis auf Urteil 8C_333/2013 vom 11. Dezember 2013 E. 5.3 mit Hinweisen). Sind indessen Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom gleichen Tabellenlohn zu berechnen, erübrigt sich deren genaue Ermittlung. Diesfalls entspricht der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berück sichtigung eines allfälligen Abzugs vom Tabellenlohn. Dies stellt keinen «Prozentvergleich» dar, sondern eine rein rechnerische Vereinfachung (Urteil des Bundesgerichts 8C_148/2017 vom 19. Juni 2017 E. 4 unter Hinweis auf Urteil 9C_675/2016 vom 18. April 2017 E. 3.2.1). 1.4 Der Rent enanspruch entsteht gemäss Art. 29 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistung sanspruchs nach Artikel 29 Abs. 1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung d es 18. Alters jahres folgt (Abs. 1). Der Anspruch entsteht nicht, solange die versicherte Person ein Taggeld nach Art. 22 IVG beanspruchen kann (Abs. 2). Die Rente wird vom Beginn des Monats an ausbezahlt, in dem de r Rentenanspruch entsteht (Abs. 3). 1.5 1.5.1 Der Anspruch auf eine ordentliche Invalidenrente setzt versicherungsmässig ausserdem voraus, dass die versicherte Person bei Eintritt der Invalidität (vgl. E. 1.2) während mindestens drei Jahren Bei träge geleistet hat (Art. 36 Abs. 1 IVG). Für die Ermittlung der Mindestbeitragsdauer zu beachten ist indes das euro päische Recht ( Art. 80a IVG). 1.5.2 Am 1. Juni 2002 ist das Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweize rischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (Freizügigkeitsabkom men; FZA) in Kraft getreten. Nach Art. 1 Abs. 1 des auf der Grundlage des Art. 8 FZA ausgearbeiteten und Bestandteil des Abkommens bildenden ( Art. 15 FZA ) Anhangs II FZA («Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit») in Verbin dung mit Abschnitt A dieses Anhangs wenden die Vertragsparteien untereinander insbesondere die Verordnung (EG) Nr. 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 2 9. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (kurz: VO 883/2004) und die Verordnung (EG) Nr. 987/2009 (kurz: VO 987/2009) des Europäischen Parlaments und des Rates vom 1 6. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchführung der VO 883/2004 oder gleichwertige Vorschriften an. Die beiden genannten gemeinschaftsrechtlichen Verordnungen sind für die Schweiz durch den Beschluss Nr. 1/2012 des Gemischten Ausschusses vom 31. März 2012 zur Ersetzung des Anhangs II des Abkommens über die Koordi nie rung der Systeme der sozialen Sicherheit per 1. April 2012 in Kraft getreten (AS 2012 2345; BGE 138 V 533 E. 2.1). Nach Art. 8 lit. c FZA regeln die Vertragsparteien die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit gemäss Anhang II, um die Zusammenrechnung aller nach den verschiedenen nationalen Rechtsvorschriften berücksichtigten Versiche rungszeiten für den Erwerb und die Aufrechterhaltung des Leistungsanspruchs sowie für die Berechnung der Leistungen zu gewährleisten. Art. 6 der VO 883/2004 bestimmt, dass (sofern in dieser Verordnung nichts anderes bestimmt) der zuständige Träger eines Mitgliedstaats, dessen Rechtsvorschriften den Erwerb, die Aufrechterhaltung, die Dauer oder das Wiederaufleben des Leistungsan spruchs, die Anwendung bestimmter Rechtsvorschriften, oder den Zugang zu bzw. die Befreiung von der Pflichtversicherung, der freiwilligen Versicherung oder der freiwilligen Weiterversicherung, von der Zurücklegung von Versiche rungszeiten, Beschäftigungszeiten, Zeiten einer selbstständigen Erwerbstätigkeit oder Wohnzeiten abhängig machen, soweit erforderlich die nach den Rechtsvor schriften eines anderen Mitgliedstaats zurückgelegten Versicherungszeiten, Beschäftigungszeiten, Zeiten einer selbstständigen Erwerbstätigkeit oder Wohn zeiten berücksichtigt, als ob es sich um Zeiten handeln würde, die nach den für diesen Träger geltenden Rechtsvorschriften zurückgelegt worden sind. 1.5.3 Gemäss Art. 45 der Veror dnung 883/2004 wendet d er zuständige Träger eines Mitgliedstaats, nach dessen Rechtsvorschriften der Erwerb, die Aufrechter hal tung oder das Wieder aufleben des Leistungsanspruchs davon abhängig ist, dass Versicherungs- oder Wohnzeiten zurückgelegt wurden, soweit erforderlich, Art. 51 Abs. 1 dieser Verordnung entsprechend an. Laut Art. 51 Abs. 1 Ab schnitt 1 der Verordnung 883/2004 berücksichtigt der zuständige Träger dieses Mitgliedstaats die nach den Rechtsvorschriften eines anderen Mitgliedstaats zurückgelegten Zeiten nur dann, wenn sie in einem entsprechenden System, oder, falls es ein solches nicht gibt, in dem gleichen Beruf oder gegebenenfalls in der gleichen Beschäftigung oder selbstständigen Erwerbstätigkeit zurück ge legt wurden, wenn nach den Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats die Gewährung bestimmter Leis tungen davon abhängig ist, dass die Versicherungs zeiten nur in einer bestimmten Be schäftigung oder selbstständigen Erwerbs tätigkeit oder einem Beruf zurück ge legt wurden, für die ein Sondersystem für beschäftigte oder selbstständig erwerbstätige Personen gilt. D er Träger eines Mitgliedstaats ist aber nicht verpflichtet, Leistungen für Zeiten zu gewähren, die nach den für ihn geltenden Rechtsvorschriften zurückgelegt wurden und bei Eintritt des Versicherungsfalls zu berücksichtigen sind, wenn die Dauer dieser Zeiten weniger als ein Jahr beträgt und allein aufgrund dieser Zeiten kein Leis tungsanspruch nach diesen Rechtsvor schriften erworben wurde ( Art. 57 Abs. 1 der Verord nung 883/2004 ; vgl. hierzu differenzierter auch: Rz. 3005 ff. des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherung über das Verfahren zur Leistungsfestsetzung in der AHV/IV/EL [KSBIL], Stand 1. Januar 2020 ). Dies begründet keine unzulässige Diskriminierung des FZA, da die Mindestbeitragsdauer auch für Schweizer gilt (BGE 131 V 390 E. 5 ff.). 1.5.4 Das FZA und insbesondere die Verordnung 883/2004 sind in persönlicher Hin sicht auf den Beschwerdeführer anwendbar, weil er als Deutscher Staatsangehö riger mit Wohnsitz in einem Mitgliedstaat (Schweiz) den Rechtsvorschriften eines oder mehrerer Mitgliedsstaaten untersteht oder unter stand (Art. 2 Abs. 1 der Ver ordnung 883/2004). Auch der sachli che Anwen dungsbereich ist gegeben. Dieser bezieht sich gemäss Art. 3 Abs. 1 der Verord nung 883/2004 auf alle Rechtsvor schriften der sozialen Sicherheit, welche unter anderem Leistungen bei Invalidität (lit. c) betreffen (vgl. BGE 134 V 236 E. 5.2.4.2). 1.6 1.6.1 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.6.2 Den von Versicherung strägern im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten, den Anforderungen der Rechtsprechung entsprechenden Gutachten externer Spezial ärzte (sogenannte Administrativgutachten) ist Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Exper tise sprechen (BGE 135 V 465 E. 4.4; Urteil des Bundesgerichts 9C_823/2018 vom 11. Juni 2019 E. 2 mit Hinweisen). 1.7 Berufsberatung ist Aufgabe der IV-Stelle und nicht des begutachtenden Arztes oder der Ärztin. Zwischen diesen und den Fachleuten der Berufsberatung ist aber eine enge, sich gegenseitig ergänzende Zusammenarbeit erforderlich (BGE 107 V 17 E. 2b; vgl. BGE 140 V 193 E. 3.2 mit weiterem Hinweis). Nach der Rechtspre chung ist die Frage nach den noch zumutbaren Tätigkeiten und Arbeitsleistungen nach Massgabe der objektiv feststellbaren Gesundheitsschädigung in erster Linie durch die Ärzte und nicht durch die Eingliederungsfachleute auf der Grundlage der von ihnen erhobenen, subjektiven Arbeitsleistung zu beantworten (Urteile des Bundesgerichts 9C_396/2014 vom 15. April 2015 E. 5.4 und 9C_401/2014 vom 26. November 2014 E. 4.2.2; je mit Hinweis). Dies hat umso mehr zu gelten, wenn die Experten selbstlimitierendes Verhalten feststellen (Urteil des Bundesgerichts 9C_646/2015 vom 19.Mai 2016 E. 4.4). Hingegen ist für die Evaluation von konkreten geeigneten Tätigkeiten die Verwaltung zuständig, die dazu allenfalls Fachpersonen der beruflichen Integration und Berufsberatung beizuziehen hat (Urteil des Bundesgerichts 8C_545/2012 vom 25. Januar 2013 E. 3.2.1, nicht publiziert in BGE 139 V 28; vgl. BGE 140 V 193 E. 3.2). Der Arzt oder die Ärztin sagen somit, inwiefern die versicherte Person in ihren körperlichen respektive geistigen Funktionen durch das Leiden eingeschränkt ist, wobei es als selbstver ständlich gilt, dass sie sich vor allem zu jenen Funktionen äussern, welche für die nach ihrer Lebenserfahrung im Vordergrund stehenden Arbeitsmöglichkeiten der versicherten Person wesentlich sind (so etwa, ob diese sitzend oder stehend, im Freien oder in geheizten Räumen arbeiten kann oder muss, ob sie Lasten heben und tragen kann). Die Fachleute der Berufsberatung dagegen sagen, welche konkreten beruflichen Tätigkeiten aufgrund der ärztlichen Angaben und unter Berücksichtigung der übrigen Fähigkeiten der versicherten Person in Frage kommen, wobei unter Umständen entsprechende Rückfragen beim Arzt oder der Ärztin erforderlich sind (BGE 107 V 17 E. 2b; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 27 E. 1 mit Hinweisen; Urteile des Bundesgerichts 8C_119/2008 vom 22. September 2008 E. 6.2 und I 588/05 vom 27. April 2006 E. 3). 2. 2.1 Am 1 5. Januar 2016 wurde der Beschwerdeführer namens der Suva von Kreisarzt Dr. med. G.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilita tion, untersucht ( Urk. 10/103/700-708). In seiner Beurteilung führt Dr. G.___ aus, der Beschwerdeführer mache verschiedenste Beschwerden geltend, die seines ( Dr. G.___ s) Erachtens jedoch nicht eindeutig als Unfallfolgen erkannt werden könnten. So berichte der Beschwerdeführer über eine den ganzen Körper betref fende Spastik, die nicht nachvollziehbar sei. Bezüglich des anlässlich der Unter suchung demonst r ierten unsicheren Gangbildes habe er ( Dr. G.___ ) eine unterschiedliche Beobachtung machen können und das Gangbild wäre auch nicht typisch für einen residuellen Zustand nach Rückenmarksverletzung. Der Beschwerdeführer gebe an, dass er immer wieder äussers t belastende Situationen erlebe, wo er sich in der Öffentlich keit einnässe und einkote. Demgegenüber habe die Neurologie in der B.___ von nur geringen Restharnmengen und einer spontan möglichen Miktion berichtet und habe der Beschwerdeführer dort eine Stuhlinkontinenz verneint. Eine Windeleinlage werde nicht getragen. Der Beschwerdeführer habe auch alle Medikamente abgesetzt, die der Entwicklung einer Harnstauung entgegenwirken sollten. Vom behandelnden Psychiater liege nur ein nicht brauchbares Schreiben vor. Die Schmerzhaftigkeit bei Berührung im Bereich der Brustwirbelsäule weise auf eine Symptomausweitung hin. Ferner bestünden Widersprüche bezüglich der motorischen Funktionen (zum Beispiel problemloses Einnehmen einer Hochstellung und Wiederaufrichten aus der Hockstellung und demgegenüber Kraftlosigkeit bei der Prüfung der Knieflexion und Extension bei der Untersuchung im Liegen), was auf Aggravation hindeute. Dr. G.___ erachtete eine stationäre polydisziplinäre versicherungsmedizi nische Begutachtung für notwendig. Zu einer Abklärung im H.___ kam es nach Lage der Akten nicht (vgl. Urk. 10/103/771ff., Urk. 10/203/5 ). 2.2 Der Beschwerdeführer wurde im Auftrag der Beschwerdegegnerin am 3 1. Okto ber, 6. Dezember 2017 und 6. Februar 2018 internistisch, neurologisch, neuropsy chologisch und psychiatrisch begutachtet ( Urk. 10/178/3). Hierbei lag en den Gutachtern die gesamt en IV-Akten vor und sie haben die relevanten medizi nischen Vorakten zusammengefasst, die hier daher nur soweit erforderlich wiedergegeben werden ( Urk. 10/178/5- 23). 2.2.1 Die Gutachter diagnostizierten folgende Leiden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 10/178/36f.): - Flexions-/Distraktionsverletzung HWK6/7 11/2013 mit/bei - Traumatische Diskusherniation C6/7 mit Myelonkompression, akute Dekompressionsoperation - Elektrophysiologisch - aktuell: Unauffällige somatosensorisch-evozierte Potentiale von den Nervi tibiales - Klinisch: inkomplettes, ventrolateral betontes Brown- Sequard - Syndrom (ASIA D) Neurogene Blasen- und Enddarmstörung mit intermittieren - der Inkontinenz Sexualfunktionsstörung (Erektionsstörung) - Intermittierendes, ätiologisch nicht sicher fassbares Kopfschmerzsyndrom mit/bei - keiner sicheren Identität zuzuordnen (Migräne, Spannungs typkopf schmerzen, Medikamentenübergebrauchs- Kopf schmerz) - Differentialdiagnostisch: Tra u matische Cephalgien - Leichte bis mittelschwere neuropsychologische Funktionsstörung mit Lern- und Frischgedächtnisstörungen, Störungen bei der Umstell- und Strukturierungsfähigkeit und im Aufmerksamkeitsbereich - Missbräuchlicher Konsum von Alkohol (ICD-10: F10.1), Differenzial diag nose (DD): Alkoholabhängigkeitssyndrom mit ständigem Substanz ge brauch (ICD-10: F10.25) - emotional instabile Persönlichkeitsstörung mit impulsiv/emotional-instabilen und narzisstischen Anteilen (ICD-10: F61.0), DD: Äthyltoxische organische Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F10.71), DD: Aufmerksam keitsstörung ohne Hyperaktivität (ICD-10: F98.8) Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit hielten sie ausserdem (1) einen Nikotinabusus (kumuliert 50 py ), (2) einen Status nach tiefer Beinvenenthrom bose rechts 2013 und April 2014, (3) ein Leberhämangio m, (4) Allergien: Pollen, Latex, Zement und (5) eine leichtgradige depressive Episode (ICD-10: F32.0), DD: Äthyltoxisch bedingtes affektives Zustandsbild (ICD-10: F10.72), fest. 2.2.2 Im interdisziplinären Konsens hielten die Gutachter sowohl in der angestammten Tätigkeit als auch in einer Verweistätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % für gegeben. Die Tätigkeit als Maurer wurde sowohl aus neurologischer, neuropsychologischer wie auch psychiatrischer Sicht als nicht mehr zumutbar erachtet, eine Verweistätigkeit wurde aus neurologischer Sicht zu 30 %, aus neuropsychologischer Sicht zu 50 % und einzig aufgrund der psychiatrischen Diagnosen als gänzlich unzumutbar erachtet. Auf dem allgemein-internistischen Fachgebiet resultierte weder aktuell noch retrospektiv eine Arbeitsunfähigkeit (vgl. auch Urk. 10/178/67). Zur retrospektiven Leistungsfähigkeit führten die Gutachter aus, in den letzten fünf Jahren habe der Beschwerdeführer nicht mehr gearbeitet, mit Ausnahme eines kurzen Arbeitsversuches in der kaufmännischen Ausbildung, welche wegen Konzentrationsstörungen habe abgebrochen werden müssen. Aus psychiatrischer Sicht sei der Verlauf retrospektiv schwierig zu beurteilen. Die vollständige Arbeitsunfähigkeit gelte sicherlich seit den missglückten Wiedereingliederungs versuchen in der C.___ ab Mai 201 4. Aufgrund der bereits zuvor bestehenden beruflichen Schwierigkeiten (gemäss Beschwerdeführer über hundert Stellenwechsel in 10 Jahren) und der diagnostizierten Persönlichkeitsstörung könne vermutet werden, dass der Beschwerdeführer bereits 2003 bei seiner Einreise an einer die Arbeits- und Leistungsfähigkeit massiv einschränkenden psychischen Störung gelitten habe ( Urk. 10/178/39). 2.2.3 Im neurologischen Teilgutachten beu rteilte Dr. med. I.___, Facharzt FMH für Neurologie, eine Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Maurer oder vergleichbaren Arbeiten auf dem Bau für nicht mehr verwertbar, weil hierfür die körperlichen Einschränkungen doch zu gravierend seien. Dies gründe sich auf die sicher bestehende Spastik des rechten Beines, die Kraftmin derung des rechten Armes und die im Zusammenhang stehe nde Tiefensensibili tätsstörung ( Urk. 10/178/81). In einer angepassten Tätigkeit, das hiess e in einer Tätigkeit ohne schwerere körperliche Arbeit und in wechselhafter Belastung, bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 70 %. Die verbleibende Arbeitsunfähigkeit «ziele» im Wesentlichen auf die ausgeprägten Cephalgien, die bei Status nach wahrscheinlicher Hirnblutung durchaus als posttraumatisch zu akzeptieren seien. Die als neurologische Problematik zu sehende Inkontinenz begründe ebenfalls einen Teil der 30%igen Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 10/178/82). 2.2.4 In Neuropsychologischer Sicht erachtete die Gutachterin lic. phil. J.___, Fachpsychologin für Neuropsychologie FSP und Psychotherapie FSP sowie zerti fizierte Neuropsychologische Gutachterin SIM, dass der Beschwerdeführer für eine Umschulung im KV-Bereich aufgrund der leichten bis mittelschweren neuropsychologischen Funktionsstörungen eine um 50 % reduzierte psychomen tale Belastbarkeit aufweise. Eine vollschichtige Umschulung würde, wie schon erfolgt, in unmittelbarer Überforderung und weiterer Leistungsdekompensation münden. Für Umschulungszwecke betrage die Arbeitsunfähigkeit aus neuropsy chologischer Sicht daher 50 %, dies seit November 2013 ( Urk. 10/178/90f.). 2.2.5 In der psychiatrischen Beurteilung führte Dr. med. Dr. rer. nat. K.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, SIM zertifizierter Gutachter, folgendes aus ( Urk. 10/178/103-106): Aufgrund der scheinbar zahlreichen Stellenwechsel müsse bereits vor dem schweren Unfall von einer missglückten beruflichen Integration gesprochen werden. Da der Beschwerdeführer nur vage und einsilbige Antworten zur persönlichen, beruflichen und Krankheitsanamnese gegeben habe, habe sich die diagnostische Beurteilung nicht einfach gestaltet. An erster Stelle sei sicherlich sein Alkoholkonsum zu diskutieren. In den Spitalbe richten werde ein täglicher Bierkonsum von 6 (nicht genau bezeichneten) Bierein heiten erwähnt. Zu den Konsultationen bei seinem behandelnden Psychiater sei der Beschwerdeführer teilweise alkoholisiert erschienen. Im Begutachtungs gespräch habe er angegeben, ab und zu ein Bierchen zu trinken. Das Labor beweise einen Alkoholkonsum in den letzten 40 bis 78 Stunden. Ob der Beschwer deführer die Kriterien einer Alkoholabhängigkeit erfülle, lasse sich aufgrund der vorliegenden Informationen nicht beurteilen. Mit grosser Wahrscheinlichkeit sei aber von einem missbräuchlichen Konsum von Alkohol auszugehen. Daneben bestünden auf der Persönlichkeitsebene Auffälligkeiten. Nach Aussagen des ehemaligen Behandlers sei der Beschwerdeführer immer wieder in Schlägereien verwickelt. In den Berichten der C.___ seien Dünnhäutigkeit, Reiz barkeit und Aggressivität beschrieben. Zu diesen impulsiven, emotional-instabi len Verhaltensweisen würden sich narzisstische Merkmale gesellen, etwa die rasche Kränkbarkeit und eine Tendenz zu grossspurigem Auftreten und u nange messener Anspruchshaltung. Aus diesem Grunde stelle er die Diagnose einer emotional-instabilen Persönlichk eitsstörung vom impulsiven Typ (ICD-10: F60.30). D ifferenzialdiagnostisch sei eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit emotional-instabilen und narzisstischen Merkmalen (ICD-10: F61.0) in Erwägung zu ziehen. Allerdings könnten die Symptome des Beschwerdeführers, wie seine reduzierte Fähigkeit, zielgerichtete Aktivität über längere Zeit aufrecht zu erhal ten, seine emotionale Labilität und seine Missachtung von sozialen Konventionen auch hirnorganische äthyltoxische Folgeschäden darstellen (im Sinne einer organischen Persönlichkeitsstörung, ICD-10: F10.71). Der ehemals behandelnde Psychiater sei gemäss telefonischer Auskunft von einer Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ausgegangen. Aufgrund der anamnestisch beschriebenen Aufmerksamkeitsdefizite, der Reizbarkeit mit häufigen verbalen und auch körperlichen Auseinandersetzungen, der Tendenz zum Zuspätkommen und zum Vergessen von Terminen, müsse - bei Fehlen von Symptomen von über mässiger motorischer Unruhe - ein Aufmerksamkeitsdefizit des Erwachsenen alters ohne Hyperakti v ität (ICD-10: F98.8) diskutiert werden. Voraussetzung für diese Diagnose wäre, dass die Symptomatik spätestens im Jugendlichenalter bestanden hätte, was aufgrund der bruchstückhaften Informationen nicht beur teilt werden könne. Persönlichkeitsstörungen manifestierten sich hingegen in der Regel endgültig im frühen Erwachsenenalter. ADHS und die emotional-instabile Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typus wiesen überdies deutliche Über schneidungen auf. Aus seiner (gutachterlichen) Sicht stünden die dysfunktionalen Persönlichkeitsaspekte deutlich im Vordergrund. Es bestehe eine deu tliche Problemexternalisierung und er (der Gutachter) gehe beim Beschwerdeführer von einer deutlichen Unausgeglichenheit in den Einstellungen und im Verhalten in mehreren Funktionsbereichen aus, wie Impul skontrolle, zwischenmenschliche Beziehungen, Wahrnehmen und Denken sowie Affektivität und Antrieb, was kennzeichnend für die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung sei. Darüber hinaus bestehe auf grund der beklagten Schlafstörungen, dem Antriebsmangel und der gedrückten Stimmung eine leichtgradige depressive Symptomatik, die aus gutachterlicher Sicht die Arbeitsfähigkeit aber nicht signifikant beeinträchtige. 2.2.6 Aus psychiatrischer Sicht bestehe aufgrund der schwergradigen Beeinträchtigung des Beschwerdeführers in der Anpassungsfähigkeit an Regeln und Routinen und zur Selbstbehauptung sowie auf die mittelgrossen Beeinträchtigungen der Fähig keit zur Planung und Strukturierung von Aufgaben, der Flexibilität, Umstellungs fähigkeit, Durchhaltefähigkeit, Kontaktfähigkeit zu Dritten und der Gruppen fähigkeit eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Ursächlich hierfür seien der miss bräuchliche langjährige Alkoholkonsum sowie die emotional-instabile Persön lichkeitsstörung vom impulsiven Typ. Aufgrund der bereits zuvor bestehenden be ruflichen Schwierigkeiten sei de nkbar, dass der Beschwerdeführer bereits in den Jahren zuvor nicht in der Lage gewesen sei, eine Arbeitsstelle dauerhaft zu halten. Ein e Persönlichkeitsstörung manife stiere sich in der Regel im späten Jugend lichen- bis frühen Erwachsenenalter, so dass vermutet werden könne, dass der Beschwerdeführer bereits im Zeitpunkt seiner Einreise an einer die Arbeits- und Leistungsfähigkeit massiv einschränkenden psychischen Störung gelitten habe ( Urk. 10/178/105f.). 2.2.7 Hinsichtlich der Indikatorenprüfung ( Urk. 10/178/40ff.) erachteten die Gutachter die objektiven Befunde als mittelschwer ausgeprägt. Es zeige sich insoweit eine Wechselwirkung der Diagnosen, als dass der Alkohol- und Cannabisüberkonsum sich negativ auf die kognitiven Funktionen auswirken würden. Das Unfallereignis im November 2013 sei verantwortlich für die Tetraplegie bzw. deren Folgen ( Urk. 10/178/46). Als invaliditätsfremde Faktoren vermerkten die Gutachter Arbeitslosigkeit und die schwierige wirtschaftliche Lage und ein niedriges Bildungsniveau. Eine Aggravation könne nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund der starken Diskrepanzen zwischen den angegebenen Beschwerden (Schmerzen, depressive Symptome) und Verhalten und Äusserungen bei der Exploration sowie auch der ausgesprochen unklaren Angaben zur aktuellen Tagesstruktur und den Alltagsaktivitäten könne eine bewusstseinsnahe Aggravation oder gar bewusste Simulation nicht ausgeschlossen werden, zumal in Bezug auf das aktuelle IV-Verfahren eine klare Anspruchshaltung zu Tage getreten sei. Zudem finde sich eine gewisse Diskrepanz zwischen den mittelschweren neuropsychologischen Funktionsstörungen (kognitive Defizite) und der angegebenen Möglichkeit, Autofahren zu lernen ( Urk. 10/178/41-42 ; Urk. 10/178/48 ). Diskrepant sei auch, dass der Beschwerdeführer eine Harn- und Stuhlinkontinenz beklage, aktuell bei der Untersuchung aber keine Einlagen oder Ä hnliches trage. Ferner widerspreche das Blutbild seiner Angabe, kein e illegalen Drogen zu konsumieren und nur einmal wöchentlich ein Bier zu trinken ( Urk. 10/178/47). Zu berücksichtigen sei indes, dass der Beschwerdeführer die Beschwerdesituation nicht sehr differenziert schildern könne, sondern maximale Ausdrücke für die Beschwerden benutze. Grundsätzlich sei ein posttraumatischer Kopfschmerz sowie die beschriebene Inkontinenz vorstellbar, die ausgeprägten, ebenfalls beklagten Lumbalgi en liessen sich dagegen schwer nachvollziehen ( Urk. 10/178/48). Auffällig sei auch gewesen, dass der Beschwerdeführer angegeben habe, aktuell in regelmässiger psychiatrischer Behandlung mit ein bis zwei Terminen pro Woche zu sein, während die Rückfrage beim genannten Psychiater ergeben habe, dass der Beschwerdeführer lediglich von Mai 2015 bis März 2016 in psychiatrischer Behandlung gestanden habe ( Urk. 7/178/48). Eine Behandlung lege artis finde daher nur teilweise statt, weil der Beschwerdeführer in den letzten Monaten keine regelmässige psychologische-psychiatrische Therapie mehr wahrgenommen habe ( Urk. 10/178/46). Diskrepant sei ausserdem die Angabe zur Menge des gebrauch ten Antidepressivums: die Menge wäre ungewöhnlich hoch, das Mittel sei im Serumspiegel nur an der Untergrenze des Referenzbereichs nachweisbar gewesen und unklar sei, woher der Beschwerdeführer die Medikation beziehe n sollte ( Urk. 10/178/48). Die Beschwerden und Befunde würden sich jedoch in allen Lebensbereichen auswirken ( Urk. 10/178/48). Als Ressourcen erkannten die Gutachter die sehr gute Kommunikationsfähigkeit, eine wohl gegebene Therapieadhärenz, ausserberufliche Fertigkeiten wie Zocken an der Börse, Bastelarbeiten; nicht vorhanden seien die Motivation, ein soziales Umfeld (Familie, Freunde, Kollegen) und nur mässig geordnet sei die Tagesstruk tur ( Urk. 10/178/43). Es lägen keine relevanten Akten zu Arbeitstrainings - oder Haushaltsabklärungen vor. Die in den nicht-medizinischen Akten getroffenen Feststellungen seien aus ihrer gutachterlichen Einschätzung nachvollziehbar. Die Eingliederungsbemühungen zur kaufmännischen Ausbildung seien wegen kognitiver Funktionsstörungen nicht erfolgreich verlaufen. Wiedereingliede rungsversuche seien derzeit nicht zumutbar ( Urk. 10/178/47). 3. Dem Schlussbericht Arbeitstraining von L.___, Psychologe FH, vom 2 5. September 2015 ( Urk. 10/88) lässt sich entnehmen, dass sich der Beschwer deführer im Verlauf der in der C.___ vorgängig d urchgeführten Mass nahmen (Potenz ialabklärung, Belastbarkeitstraining) zwar schwer mit dem Einhalten von Vorgaben und Rahmenbedingungen getan hatte, eine Steigerung bei der Präsenz und Fortschritte im Arbeitsve rhalten feststellbar gewesen war en, weshalb das Arbeitstraining mit klaren Auflagen und Zielsetzungen gestartet wurde. Als Ziele formuliert wurden unter anderem eine Festanstellung in gesund heitlich angepasster Tätigkeit im ersten Arbeitsmarkt mit einem möglichst hohen Arbeitspensum und eine weitere Steigerung der Anwesenheit, idealerweise auf 100 %, sowie keine unbegründeten Fehlzeiten. Der geplante Einsatz bestand im internen Bereich in Reparatur- und Unterhaltsarbeiten, Trainieren der kognitiven Fähigkeiten mit dem Programm Freshminder, wöchentlichen Einzelgesprächen sowie im (intern) Bürozentrum in Form von Postdienst, Ausführen von kleineren administrativen Arbeiten gemäss Vorgabe sowie Aktualisieren des eigenen Bewerbungsdossiers und Verfassen eines Motivationsschreibens. Zum Arbeitsverhalten wird festgehalten, dass der Beschwerdeführer anfänglich noch motiviert zu sein geschienen habe, er aber weiterhin nicht immer pünktlich zur Arbeit oder den Gesprächsterminen gekommen und zum Teil unentschuldigt fern geblieben sei. Auffällig sei gewesen, welch grosse Anstrengung es für ihn dargestellt habe, sich über eine längere Zeitdauer auf eine Tätigkeit zu fokussie ren. Als p ersönliche Kompetenzen vermerkte L.___ das Interesse für die Bereiche Logistik und Hauswartung, weshalb ihm auch einfache Arbeiten auf diesem Gebiet übertragen worden seien. Vermutlich leide der Beschwerdeführer jedoch stärker unter den Unfallfolgen, als dieser wahrhaben wolle. Bei Fragen zu diesem Thema habe er ausweichend reagiert und seine Schwierigkeiten bagatel lisiert. Hinsichtlich der sozialen Kompetenzen wurde ausgeführt, dass sich der Beschwerdeführer gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeiterinnen meistens freundlich verhalten habe, im Verlauf aber zunehmend misstrauisch, reizbar und impulsiv reagiert habe. Zusammenfassend hielt L.___ fest, dass der Beschwerdeführer engagiert in die Massnahme eingestiegen sei, sich aber relativ schnell Schmerzen und körperliche Beschwerden gezeigt hätte. Er sei weiterhin auf einen eng strukturierten äusseren Rahmen und eindeutige Vorgaben angewiesen. Der Beschwerdeführer habe nicht regelmässig am Bewerbungscoaching bei C.___ teilgenommen. Sie hätten ihm einfache Unterhalts- und Reparaturarbeiten im Haus übertragen, worauf hin der Beschwerdeführer kritisiert habe, dies seien keine richtigen Arbeiten und er, wenn er in einer richtigen Firma wäre, schon ar beiten könne. Deshalb hätten sie einen Arbeitseinsatz ausserhalb in einem Brockenhaus bzw. im Betriebsunterhalt der M.___ organisiert. Die Gesprächstermine zur Planung dieser Einsätze habe der Beschwerdeführer vergessen. Auf Zurechtweisung oder Kritik habe der Beschwerdeführer ungehalten, gekränkt und zum Teil aggressiv reagiert. Nach einem solchen Vorfall sei er ohne Abmeldung nicht mehr zur Arbeit erschienen und habe auch nicht auf ihre Versuche zur Kontaktaufnahme reagiert. Es habe geschienen, wie wenn ihn die körperlichen Schmerzen und Einschränkungen dünnhäutig und reizbarer machen würden. Denkbar sei auch, dass er so dem bevorstehenden Schritt in die Arbeitswelt ausgewichen sei, um sich nicht einge stehen zu müssen, dass er noch nicht so weit sei. Es sei unklar geblieben, wieweit der Beschwerdeführer durch die Unfallfolgen noch körperlich eingeschränkt sei, insbesondere weil er zum Teil nicht gewillt gewesen sei, offen Auskunft zu geben. 4. 4.1 Gestützt auf das Gutachten vom 2 7. Mai 2017 (richtig: 2018) ist davon auszuge hen, dass der Beschwerdeführer in körperlich schweren Arbeiten, wie sie als Maurer/Gipser oder Hilfsarbeiter auf dem Bau auszuführen sind, seit dem Unfall nicht mehr arbeitsfähig ist. In einer angepassten (näher umschriebenen) Tätigkeit ist der Beschwerdeführer jedoch aus rein somatischen (neurologischen) Gründen zu 70 % a rbeitsfähig. Der neurologische Gutachter begründete dies unter Einbe zug sämtlicher medizinischer Vorakten, eigener, eingehender Untersuchungen und seine Schlussfolgerung ist nachvollziehbar. Daran lassen auch die während den Potenzial- und Aufbau- und Belastbarkeitstrainings gezeigten Leistungen (vgl. auch Schlussbericht vom 1 0. Dezember 2014, worin gute Leistungen während der Anwesenheit bekundet wurden; Urk. 10/58/6) nicht zweifeln. Die Fachpersonen für die berufliche Eingliederung konnten explizit nicht abschätzen, inwieweit der Beschwerdeführer an objektivierbaren medizinischen Einschrän kungen leidet (vgl. E. 3 in fine ). Ferner führ ten die behandelnden Ärzte der B.___ im Bericht vom 6. Februar 2015 ( Urk. 10/67) ebenfalls aus, dass der Beschwerdeführer rein «sitzende» Tätigkeiten genauso wie wechselbelastende Tätigkeiten ganztags verrichten könne. Heben und Tragen könne er körpernah und fern mit einem Gewichtslimit von 5kg. Rein «stehende», vorwiegend im Gehen ausgeübte Tätigkeiten, Über-Kopf-Arb eiten sowie das Steigen auf Gerü ste oder Leitern seien nicht mehr möglich, Bücken und Treppensteigen nur einge schränkt, nicht regelmässig oder ganztags. Darauf ist abzustellen. 4.2 Soweit die Neuropsychologin eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestierte, welche im konsensualen Gesamtgutachten übernommen wurde, ist zu vermerken, dass diese quantitative Einschränkung im Teilgutachten auf Umschulungsmass nahmen, insbesondere im «KV-Bereich» beschränkt formuliert wurde ( Urk. 10/178/90f.). Sowohl die Neuropsychologin wie die beteiligten begutach tenden Ärzte (vgl. Urk. 10/178/46) scheinen dem Irrtum verfallen zu sein, dass der Beschwerdeführer (erfolglos bzw. mit Abbruch) eine kaufmännische Ausbil dung angetreten habe (vgl. Urk. 10/178/46), was im Rahmen der Eingliederungs bemühungen indes weder geplant noch in Angriff genommen worden war (vgl. E. 3). Die Neuropsychologin selber beurteilte die intellektuelle Leistungsfähigkeit als noch im unteren Durchschnittsbereich liegend mit bildungsentsprechenden Lese-, Schreib- und Rechenfähigkeiten, was nicht für eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich prädestiniert. Für serielle, einfache körperliche Tätigkei ten lässt sich in den neuropsychologischen Schlussfolgerungen keine Einschrän kungen entnehmen. Solche hat der Beschwerdeführer während der Poten z ialerhebung auch zuverlässig und in guter Qualität erledigt (vgl. Urk. 10/32/3). Die Neuropsychologin hält Störungen bei den Lern- und Frischge dächtnisfunktionen, bei der Umstell- und Strukturierungsfähigkeit sowie im Aufmerksamkeitsbereich fest und vermerkt, dass der Beschwerdeführer die kognitiven Anforderungen seines gewohnten Alltages voll und ganz bewältigen kann ( Urk. 10/178/90). Das Gutachten vom 2 7. Mai 2018 vermag daher keine über die körperlichen (neurologischen) Einschränkungen hinausgehende Arbeits unfähigkeit in quantitativer wie qualitativer Hinsicht aus neuropsychologischer Sicht nachzuweisen. 4.3 4.3.1 Aus psychiatrischer Sicht wird der Beschwerdeführer als vollständig arbeitsun fähig er achtet für jegliche Tätigkeiten auf dem freien Arbeitsmarkt, wobei hier Beeinträchtigungen aufgrund des (vermuteten: vgl. Urk. 10/178/104) miss bräuchlichen langjährigen Alkoholkonsums sowie der emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ als ursächlich dargestellt wurden (E. 2.2.6). Der Gutachter vermutete, dass diese Einschränkung seit dem späten Jugendalter bzw. dem frühen Erwachsenenalter, das heisst sei t 2003, als der Beschwerdeführer in s eigentliche Erwerbsleben trat, zu gelten habe. 4.3.2 Der Beschwerdefüh rer bringt hiergegen vor, dass er zwei Schädel -H irn -T raumas im Jahre 2013 erlitten habe und solche sich auf die Persönlichkeit auswirken könnten. Die Kausalität zum Unfallereignis vom November 2013 sei naheliegen der und überwiegend w ahrscheinlich ( Urk. 1 Ziff. 44). Der behandelnde Psychiater habe denn auch eine organische Persönlichkeitsstörung vermutet ( Urk. 1 Ziff. 30) und habe in Übereinstimmung mit den Feststellungen des C.___ als kausale Ursache eindeutig auf eine hirnorganische bzw. neurolo gische Verletzung geschlossen ( Urk. 1 Ziffer 32). Der psychiatrische Gutachter habe sich mit der organischen Ursache bzw. den Schädel -H irn-Traumas als Ursache der Persönlichkeitsstörung nicht auseinandergesetzt ( Urk. 1 Ziff. 41). Der Beschwerdeführer habe bei fast allen seinen Einsätzen im Temporärbereich in einem vollen Pensum gearbeitet und hätte durchgehend in einem 100%-Pensum gearbeitet, wenn er Arbeit gefunden hätte ( Urk. 1 Ziff. 52). 4.3.3 Dem neurologischen Gutachter war anhand des von ihm zitierten Austritts berichts der Klinik für Unfallchirurgie, A.___, vom 2 2. März 2013 ( Urk. 10/103/30) bekannt, dass der Beschwerdeführer anlässlich einer tätlichen Auseinander setzung am 1 6. März 2013 ein leichtes Schädel -H irn-Trauma m it Kalottenfraktu r rechts temporal erlitten hat te ( Urk. 10/178/70). Diese Kenntnis hatten alle beteiligten Gutachter, wie die Erwähnung in der interdisziplinär en Beurteilung ergibt ( Urk. 10/1 78/35). Ferner wusste Dr. I.___ aufgrund Angaben des Beschwerdeführers, dass dieser im Jahre 2008 eine Schädelbasisfraktur mit Subarachnoidalblutung erlitten haben soll ( Urk. 10/178/76). Anlässlich des Unfalls im November 2013 wurde kein Schädel -H irn-Trauma diagnostiziert (vgl. Austrittsbericht des A.___ vom 1 8. November 2013 [ Urk. 10/103/45ff.] sowie der Bericht des Zentrums für Paraplegie des B.___ vom 2 8. November 2013 [ Urk. 10/103/25 ] ). D as am 6. November 2013 angefertigte Schädel-CT ergab keine Hinweise auf frische intrakranielle Blutung oder frische Frakturen, sondern lediglich alte vorbestehende Fraktu ren oder Läsionen (vgl. Urk. 10/ 103/46). Aufgrund eigener neurologischer Untersuchungen von Hirnnerven, Motorik, Koordination und Sensorik sowie elektrophysiologi schen und e lektroneuro graphischen Untersuchungen ( Urk. 10/178/78-79) erkannte der neurologische Gutachter die in E. 2.2.1 aufgeführten Diagnosen; eine organische Persönlich keitsveränderung wurde von ihm nicht diskutiert, jedoch die Cephalgien als möglicherweise traumatisch erachtet. Diese fachärztlichen Feststellungen sind nicht in Zweifel zu ziehen, zumal weder nach 2008 noch März 2013 eine merk bare Änderung in der Lebensgestaltung oder gar ein Einbruch im Erwerbsbereich ausgewiesen ist und auch der Beschwerdeführer über eine ungebrochene Leistungsfähigkeit einschliesslich sportlicher Betätigung bis November 2013 berichtete ( Urk. 10/178/75). Daran vermögen auch die von der Neuropsychologin angestellten Überlegungen zur möglichen Ätiologie der neuropsychologischen Funktionsstörungen ( Urk. 10/178/90) nichts zu ändern. Auch dem psychiatrischen Gutachter waren die im März erlittenen Verletzungen bekannt ( Urk. 10/178/95). Richtig ist, dass Dr. K.___ die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung gestützt auf vage und einsilbige Antworten zur persön lichen, beruflichen und Krankheitsanamnes e stellen musste und daher die diagnostische Beurteilung als nicht einfach bezeichnete ( Urk. 10/178/104). Es ist jedoch Sache des Gutachters, ein auffallendes Verhaltensmuster bzw. d ie von ihm erhobenen Befunde diagnostisch einzuordnen und von ihm als möglich erkannte Differentialdiagnosen zu diskutieren, was Dr. K.___ getan hat ( Urk. 10/178/103-106). Dabei hat er eine organische Genese (ADHS oder äthyl toxische Folgeschäden) höchstens als möglich erwähnt bzw. als Differentialdiag nose aufgeführt. Die diagnostische Schlussfolgerung des psychiatrischen Gutachters ist nachvollziehbar begründet, weshalb darauf abzustellen ist, auch wenn der behandelnde Psychiater eine organische Genese behauptet, wobei nicht klar ist, ob und welche medizinischen (Unfall) akten ihm hierbei vorlagen, weshalb seine Einschätzung nicht genügt, die gutachterliche Schlussfolgerung in Frage zu stellen. Zweifellos ist davon auszugehen, dass eine die Arbeitsfähigkeit wesentlich beeinträchtigende Persönlichkeitsstörung mit ihrem krankheitswertigen Auftre ten, das heisst spätestens im frühen Erwachsenenalter erwerbliche Auswirkungen zeitigt. Dass eine massgebliche psychiatris ch begründete Arbeitsunfähigkeit erst seit dem Unfall vom November 2013 aufgetreten sein soll - wie vom Beschwer deführer behauptet - ist daher zu verwerfen. 4.4 Obwohl die Gutachter sich mit den von der Rechtsprechung (vgl. BGE 143 V 418, 409, BGE 141 V 281 E. 4.3.1) erforderlichen Indikatoren auseinandersetzte n, fehlt bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht eine Ausei nandersetzung mit und Einordnung bzw. Gewichtung der wiederholt festgestell ten Diskrepanzen, die als mögliche Aggravation festgehalten wurden, wobei auch Simulation nicht auszuschliessen war ( Urk. 10/178/102 ; Urk. 10/178/41, Urk. 10/178/48 ). Immerhin war der Beschwerdeführer trotz diagnostizierter Persönlichkeitsstörung vor dem Unfall in der Lage, ein offenbar seinen Lebens unterhalt deckendes Erwerbseinkommen zu erzielen, wenn auch nie über einen längeren Zeitraum als einige Monate (vgl. Urk. 10/1 0 ), weshalb die Einschätzung einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit nicht zu überzeugen v ermag. Aus welchen Gründen es dem Beschwerdeführer als ausgebildeter Baufacharbeiter während zehn Jahre nicht gelang, eine unbefristete Stelle zu erhalten oder zu behalten, ob hierfür allenfalls nicht nur Aspekte der Persönlichkeitsstörung, sondern auch der nicht krankheitsbeeinflusste Wille und die Lebensplanung des Beschwerdeführers kausal gewesen sind, muss offen bleiben. Als höchst unwahrscheinlich sind wirtschaftliche Gründe anzunehmen angesichts der Dauer der Teilarbeitslosigkeit, des jugendlichen Alters, der Ausbildung und des grundsätzlichen Fachkräfteman gels. Der psychiatrische Gutachter selbst hielt eine schwierige Exploration mit äusserst dürftigen und vagen Angaben fest, was seine Einschätzung der Arbeits unfähigkeit, jedenfalls in masslicher Hinsicht, mit Unsicherheiten behaftet erscheinen lässt. Eine mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausgewiesene vollständige Arbeitsunfähigkeit kann daher nach dem Gesagten nicht angenommen werden. 4.5 Zusammenfassend ist entweder mit der Beschwerdegegnerin davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer im psychiatrisch eingeschränkten Ausmass der Erwerbsunfähigkeit (bei gutachterlich attestierte r vollständiger Arbeitsunfähig keit aus psychiatrischer Sicht) seit seiner Einreise in die Schweiz als rentenan spruchsrelevant invalid zu betrachten ist und sich hieran nichts geändert hat. Diesfalls wäre der Versicherungsfall in einem Zeitpunkt eingetreten, als die erforderliche Mindestbeitragsdauer noch nicht geleistet worden war, weshalb ein Rentenanspruch aufgrund der fehlenden Beitragszeit zu verneinen wäre (vgl. hierzu Urteil e des Bundesgerichts 9C_692/2018, 8C_93/2017 vom 3 0. Mai 2017, 9C_592/2015 vom 2. Mai 2016, 8C_721/2013 vom 4. März 2014, I 76/05 vom 3 0. Mai 2006 ). Oder es ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer ohne seinen Unfall im November 2013 sich weiterhin mit sporadische n Einsätzen und entsprechend tieferem Erw erbseinkommen begnügt hätte (vgl. hierzu Meyer/ Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Aufl. 2014, Rz. 71 zu Art. 28a IVG mit Hinweisen), weshalb trotz hinzugetretener neurologi scher Einschränkungen in qualitativer und quantitativer Hinsicht kein rentenbe gründender Invaliditätsgrad resultiert. Hinsichtlich Einzelheiten dieser Invalidi tätsbemessung kann auf die zu keinen Beanstandungen Anlass gebenden Berechnungen der Beschwerdegegnerin verwiesen werden ( Urk. 10/ 202/1-3), wobei aus rein somatischer (neurologischer) Sicht von eine r quantitativ 70%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen wäre. Selbst unter der Annahme, dass mit dem Unfall vom November 2013 und den hieraus folgenden neuen qualitativen und quantitativen Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit ein neuer Versicherungsfall eingetreten ist ( vgl. hierzu: Urteil e des Bundesgerichts 9C_592/2015 vom 2. Mai 2015 E. 3.2 mit Hinweis e n ; Meyer / Reichmuth, a.a.O., Rz. 138 zu Art. 4 IVG), liesse sich keine rentenbegrün dende Invalidität berechnen. Der Beschwerdeführer hatte im Zeitpunkt des Unfalles eine befristete Stelle inne und übte die verschiedensten Berufe aus, weshalb sowohl beim Validen- wie beim Invalideneinkommen von Tabellen löhne n gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstruk turerhebung (LSE) auszugehen wäre. Die ausgewiesene und neu hinzugetretene Arbeitsunfähigkeit von 30 % ergäbe keinen Invaliditätsgrad von mindestens 40 % (vgl. E. 1.3). 5. Nach diese n Erwägungen besteht die angefochtene Verfügung vom 1 2. Februar 2019 zu Recht, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 6. 6.1 Bei hier gegebener Streitigkeit um IV-Leistungen ist das Verfahren entgegen Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Die Kosten sind inner halb des vorgegebenen Rahmens auf Fr. 800.-- festzusetzen und dem unterlie genden Beschwerdeführer aufzuerlegen. Aufgrund der Bewilligung zur unentgeltlichen Prozessführung sind die Kosten aber vorläufig auf die Gerichts kasse zu nehmen. 6.2 Der zum unentgeltlichen Rechtsbeistand bestellte Vertreter, Rechtsanwalt Christoph Erdös, Zürich, reichte keine Kostennote ein, weshalb die Entschädigung ermessensweise festzusetzen ist (vgl. Verfügung vom 9. Juli 2019 Dispositiv Ziffer 4; Urk. 11). Unter Berücksichtigung der Schwierigkeit des Prozesses, des Umfang s der zu berücksichtigenden Akten, der im Verwaltungsverfahren gewonnenen Vorkenntnis, des notwendigen Aufwandes sowie des gerichtsüblichen Ansatzes von Fr. 220.-- ( zuzügl. MWSt ) ist die Entschädigung auf Fr. 2'600.-- festzusetzen und aus der Gerichtskasse zu entrichten. 6.3 Der Beschwerdeführer ist darauf aufmerksam zu machen, dass gemäss § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozial versicherungsgericht (GSVGer) eine Partei, der die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, zur Nachzahlung verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Christoph Erdös, Zürich, wird mit Fr. 2’600.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Christoph Erdös - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstStadler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2019.00196 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiberin Stadler Urteil vom 3 0. März 2020

IV.2019.00196

IV.2019.00196

IV.2019.00196 IV. Kammer

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiberin Stadler

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiberin Stadler

Urteil vom 3 0. März 2020

Urteil vom 3 0. März 2020 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Christoph Erdös

vertreten durch Rechtsanwalt Christoph Erdös Erdös & Lehmann Rechtsanwälte

Erdös & Lehmann Rechtsanwälte Kernstrasse 37, Postfach 1320, 8031 Zürich

Kernstrasse 37, Postfach 1320, 8031 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1981, schloss in Deutschland eine Lehre zum Hochbaufacharbeiter/Maurer ab und war nach Absolvieren seiner militärischen Dienstzeit arbeitslos ( Urk. 10/1, Urk. 10/45). Im Jahre 2003 reiste er in die Schweiz ein und arbeitete in verschiedensten Funktionen (Bauarbeiter, Eisenleger, Fassadenisoleur, Magaziner und Zügelmann), vermittelt meistens über Personal ver leihfirmen (vgl. Urk. 10/10, Urk. 10/90/422, Urk. 10/186). Am 2 9. Oktober 2013 schloss er einen Rahmenvertrag mit der Y.___ ( Urk. 10/6/94) und arbeitete ab 3 0. Oktober 2013 als Mitarbeiter der Z.___ in einem auf drei Monate befristeten Arbeitsverhältnis ( Urk. 10/6/9 4 ). Beim Überqueren eines Zebrastreif ens wurde der Versicherte am 5. November 2013 von einem Personenwagen angefahren und erlitt unter ande rem eine Flexions-/Distraktionsverletzung C6/7 mit reitender Facetten gelenks luxation sowie inkompletter rechtsbetonter Paraplegie ASIA D, welche bis zur Entlassung aus dem erstbehandelnden A.___ am 1 8. November 2013 rückläufig war (vgl. Urk. 10/6/82f.). Die anschliessende medizinische Behandlung erfolgte in der B.___, Zentrum für Para plegie (stationär vom 1 8. November 2013 bis 2 2. Januar 2014; Urk. 10/17), wo mit Berufsfindungsbericht vom 1 3. Februar 2014 ab Mitte Februar eine Arbeits fähigkeit in angepasster Tätigkeit von 50 % postuliert wurde ( Urk. 10/11).

1. X.___, geboren 1981, schloss in Deutschland eine Lehre zum Hochbaufacharbeiter/Maurer ab und war nach Absolvieren seiner militärischen Dienstzeit arbeitslos ( Urk. 10/1, Urk. 10/45). Im Jahre 2003 reiste er in die Schweiz ein und arbeitete in verschiedensten Funktionen (Bauarbeiter, Eisenleger, Fassadenisoleur, Magaziner und Zügelmann), vermittelt meistens über Personal ver leihfirmen (vgl. Urk. 10/10, Urk. 10/90/422, Urk. 10/186). Am 2 9. Oktober 2013 schloss er einen Rahmenvertrag mit der Y.___ ( Urk. 10/6/94) und arbeitete ab 3 0. Oktober 2013 als Mitarbeiter der Z.___ in einem auf drei Monate befristeten Arbeitsverhältnis ( Urk. 10/6/9 4 ). Beim Überqueren eines Zebrastreif ens wurde der Versicherte am 5. November 2013 von einem Personenwagen angefahren und erlitt unter ande rem eine Flexions-/Distraktionsverletzung C6/7 mit reitender Facetten gelenks luxation sowie inkompletter rechtsbetonter Paraplegie ASIA D, welche bis zur Entlassung aus dem erstbehandelnden A.___ am 1 8. November 2013 rückläufig war (vgl. Urk. 10/6/82f.). Die anschliessende medizinische Behandlung erfolgte in der B.___, Zentrum für Para plegie (stationär vom 1 8. November 2013 bis 2 2. Januar 2014; Urk. 10/17), wo mit Berufsfindungsbericht vom 1 3. Februar 2014 ab Mitte Februar eine Arbeits fähigkeit in angepasster Tätigkeit von 50 % postuliert wurde ( Urk. 10/11). Am 1 3. Januar 2014 (Eingangsdatum) meldete sich X.___ bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 10/2). Diese holte die Akten der für den Unfall vom 5. November 2013 zuständigen Unfallversicherung, der Suva, ( Urk. 10/6/1-150, Urk. 10/90/1-629) sowie einen Auszug aus dem individuellen Konto ( Urk. 10/10) ein und prüfte die beruflichen Eingliederungsmassnahmen ( Urk. 10/2 2 ). In der Folge sprach die IV-Stelle Kostengutsprache (Mitteilung vom 2 4. April 2014, Urk. 10/23) für eine dreieinhalbwöchige Potenzialabklärung (1 2. Mai bis 6. Juni 2014) in der C.___, gefolgt von einem gleich en orts durchgeführten dreimonatigen Belastbarkeitstraining (1 1. August bis 1 4. November 2014 ; Mitteilung vom 1 0. Juli 2014, Urk. 10/36 ) und einem sechs monatigen Aufbautraining (1 5. November 2014 bis 1 4. Mai 2015; Mitteilung vom 7. November 2014, Urk. 10/53). Mit Mitteilung vom 7. Mai 2015 erteilte die IV-Stelle schliesslich Kostengutsprache für ein Arbeitstraining, vorgesehen für die Dauer vom 1 5. Mai bis 1 3. November 2015 ( Urk. 10/71). Da der Versicherte dem Arbeitstraining seit 2 2. Juli 2015 fernblieb, wurde die Massnahme vorzeitig per 1 4. August 2015 abgebrochen (Mitteilung vom 1 3. August 2015, Urk. 10/86). Während den Eingliederungsmassnahmen sprach die IV-Stelle jeweils Taggelder zu ( Urk. 10/42, Urk. 10/ 55-56, Urk. 10/73 -74, Urk. 7/76), letztmals für den 2 1. Juli 2015 ( Urk. 10/203/3).

Am 1 3. Januar 2014 (Eingangsdatum) meldete sich X.___ bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 10/2). Diese holte die Akten der für den Unfall vom 5. November 2013 zuständigen Unfallversicherung, der Suva, ( Urk. 10/6/1-150, Urk. 10/90/1-629) sowie einen Auszug aus dem individuellen Konto ( Urk. 10/10) ein und prüfte die beruflichen Eingliederungsmassnahmen ( Urk. 10/2 2 ). In der Folge sprach die IV-Stelle Kostengutsprache (Mitteilung vom 2 4. April 2014, Urk. 10/23) für eine dreieinhalbwöchige Potenzialabklärung (1 2. Mai bis 6. Juni 2014) in der C.___, gefolgt von einem gleich en orts durchgeführten dreimonatigen Belastbarkeitstraining (1 1. August bis 1 4. November 2014 ; Mitteilung vom 1 0. Juli 2014, Urk. 10/36 ) und einem sechs monatigen Aufbautraining (1 5. November 2014 bis 1 4. Mai 2015; Mitteilung vom 7. November 2014, Urk. 10/53). Mit Mitteilung vom 7. Mai 2015 erteilte die IV-Stelle schliesslich Kostengutsprache für ein Arbeitstraining, vorgesehen für die Dauer vom 1 5. Mai bis 1 3. November 2015 ( Urk. 10/71). Da der Versicherte dem Arbeitstraining seit 2 2. Juli 2015 fernblieb, wurde die Massnahme vorzeitig per 1 4. August 2015 abgebrochen (Mitteilung vom 1 3. August 2015, Urk. 10/86). Während den Eingliederungsmassnahmen sprach die IV-Stelle jeweils Taggelder zu ( Urk. 10/42, Urk. 10/ 55-56, Urk. 10/73 -74, Urk. 7/76), letztmals für den 2 1. Juli 2015 ( Urk. 10/203/3). Nach Einsi cht in den Schlussbericht Arbeits training der Fachpersonen des C.___ vom 2 5. September 2015 ( Urk. 10/88; vgl. auch die vorangegangenen Berichte vom 9. Juli 2015 [ Urk. 10/82], vom 1 1. Dezember 2014 [ Urk. 10/58] und vom 1 6. Juni 2014 [ Urk. 10/32]) sowie das Verlaufsprotokoll Eingliederungsberatung vom 1 1. August 2015 ( Urk. 10/84) vervollständigte die IV-Stelle die ihr vorlie genden Suva-Akten ( Urk. 10/103/1-789) und holte bei den behandelnden Ärzten Auskünf te ein ( Urk. 10/112, Urk. 10/119, Urk. 10/ 120). Schliesslich beauftragte die IV-Stelle die D.___, MEDAS E.___, mit einer poly disziplinären Begutach tung des Versicherten, die zwischen Oktober 2017 und Februar 2018 stattfand und im Gutachten vom 2 7. Mai 2017 ( richtig: 2018; Urk. 10/178/1-106) mündete. Dr. med. F.___, Facharzt für Neurologie, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie zertifizierter medizinischer Gutachter SIM, Vertrauensarzt SGV, Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes der IV-Stelle (RAD), nahm zur medizinischen Aktenlage am 1 4. November 2018 abschliessend Stellung ( Urk. 10/203/9-11). Gestützt hierauf wies die IV-Stelle das Rentenbegehren von X.___ nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens (Vorbescheid vom 1 7. Dezember 2018 [ Urk. 10/205]; Einwand vom 3 1. Januar 2019 [ Urk. 10/210]) mit Verfügung vom 1 2. Februar 2019 ab ( Urk. 2).

Nach Einsi cht in den Schlussbericht Arbeits training der Fachpersonen des C.___ vom 2 5. September 2015 ( Urk. 10/88; vgl. auch die vorangegangenen Berichte vom 9. Juli 2015 [ Urk. 10/82], vom 1 1. Dezember 2014 [ Urk. 10/58] und vom 1 6. Juni 2014 [ Urk. 10/32]) sowie das Verlaufsprotokoll Eingliederungsberatung vom 1 1. August 2015 ( Urk. 10/84) vervollständigte die IV-Stelle die ihr vorlie genden Suva-Akten ( Urk. 10/103/1-789) und holte bei den behandelnden Ärzten Auskünf te ein ( Urk. 10/112, Urk. 10/119, Urk. 10/ 120). Schliesslich beauftragte die IV-Stelle die D.___, MEDAS E.___, mit einer poly disziplinären Begutach tung des Versicherten, die zwischen Oktober 2017 und Februar 2018 stattfand und im Gutachten vom 2 7. Mai 2017 ( richtig: 2018; Urk. 10/178/1-106) mündete. Dr. med. F.___, Facharzt für Neurologie, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie zertifizierter medizinischer Gutachter SIM, Vertrauensarzt SGV, Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes der IV-Stelle (RAD), nahm zur medizinischen Aktenlage am 1 4. November 2018 abschliessend Stellung ( Urk. 10/203/9-11). Gestützt hierauf wies die IV-Stelle das Rentenbegehren von X.___ nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens (Vorbescheid vom 1 7. Dezember 2018 [ Urk. 10/205]; Einwand vom 3 1. Januar 2019 [ Urk. 10/210]) mit Verfügung vom 1 2. Februar 2019 ab ( Urk. 2). 2. Dagegen erhob X.___ am 1 1. März 2019 Beschwerde mit dem Rechts begehren, dem Beschwerdeführer sei in Aufhebung der angefochtenen Verfügung eine Rente zuzusprechen, eventuell seien weitere Abklärungen zu treffen ( Urk. 1). In prozessualer Hinsicht ersuchte er um unentgeltlich e Prozessführung und Bestellung seines Rechtsvertreters zum unentgeltlichen Rechtsbeistand, was mit Gerichtsverfügung vom 9. Juli 2019 gewährt wurde ( Urk. 11). Die IV-Stelle beantragte mit Vernehmlassung vom 3. Juli 2019 Abweisung der Beschwerde ( Urk. 9) unter Auflage ihrer Akten ( Urk. 10/1-227).

2. Dagegen erhob X.___ am 1 1. März 2019 Beschwerde mit dem Rechts begehren, dem Beschwerdeführer sei in Aufhebung der angefochtenen Verfügung eine Rente zuzusprechen, eventuell seien weitere Abklärungen zu treffen ( Urk. 1). In prozessualer Hinsicht ersuchte er um unentgeltlich e Prozessführung und Bestellung seines Rechtsvertreters zum unentgeltlichen Rechtsbeistand, was mit Gerichtsverfügung vom 9. Juli 2019 gewährt wurde ( Urk. 11). Die IV-Stelle beantragte mit Vernehmlassung vom 3. Juli 2019 Abweisung der Beschwerde ( Urk. 9) unter Auflage ihrer Akten ( Urk. 10/1-227). 3. Auf die Vorbringen der Parteien sowie die Akten wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen Bezug genommen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien sowie die Akten wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen Bezug genommen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des Einkom mensvergleichs gemäss Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG grundsätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffern mässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annähe rungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annähe rungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invaliden einkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Prozentver gleich; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a).

1.3 Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des Einkom mensvergleichs gemäss Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG grundsätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffern mässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annähe rungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annähe rungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invaliden einkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Prozentver gleich; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a). Der Invaliditätsgrad ist namentlich dann durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand bestimmen lassen und in letzterem Fall zudem angenommen werden kann, die Gegenüberstellung der nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hypothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere anwendbar, wenn die konkreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwischen Validen- und Invalideneinkommen die für den Umfang des Rentenanspruchs massgebenden Grenzwerte von 70, 60, 50 und 40 % (Art. 28 Abs. 2 IVG) eindeutig über- oder unterschreitet (Urteil des Bundes gerichts 9C_492/2018 vom 24. Januar 2019 E. 4.3.2 mit Hinweis auf Urteil 8C_333/2013 vom 11. Dezember 2013 E. 5.3 mit Hinweisen).

Der Invaliditätsgrad ist namentlich dann durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand bestimmen lassen und in letzterem Fall zudem angenommen werden kann, die Gegenüberstellung der nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hypothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere anwendbar, wenn die konkreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwischen Validen- und Invalideneinkommen die für den Umfang des Rentenanspruchs massgebenden Grenzwerte von 70, 60, 50 und 40 % (Art. 28 Abs. 2 IVG) eindeutig über- oder unterschreitet (Urteil des Bundes gerichts 9C_492/2018 vom 24. Januar 2019 E. 4.3.2 mit Hinweis auf Urteil 8C_333/2013 vom 11. Dezember 2013 E. 5.3 mit Hinweisen). Sind indessen Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom gleichen Tabellenlohn zu berechnen, erübrigt sich deren genaue Ermittlung. Diesfalls entspricht der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berück sichtigung eines allfälligen Abzugs vom Tabellenlohn. Dies stellt keinen «Prozentvergleich» dar, sondern eine rein rechnerische Vereinfachung (Urteil des Bundesgerichts 8C_148/2017 vom 19. Juni 2017 E. 4 unter Hinweis auf Urteil 9C_675/2016 vom 18. April 2017 E. 3.2.1).

Sind indessen Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom gleichen Tabellenlohn zu berechnen, erübrigt sich deren genaue Ermittlung. Diesfalls entspricht der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berück sichtigung eines allfälligen Abzugs vom Tabellenlohn. Dies stellt keinen «Prozentvergleich» dar, sondern eine rein rechnerische Vereinfachung (Urteil des Bundesgerichts 8C_148/2017 vom 19. Juni 2017 E. 4 unter Hinweis auf Urteil 9C_675/2016 vom 18. April 2017 E. 3.2.1). 1.4 Der Rent enanspruch entsteht gemäss Art. 29 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistung sanspruchs nach Artikel 29 Abs. 1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung d es 18. Alters jahres folgt (Abs. 1). Der Anspruch entsteht nicht, solange die versicherte Person ein Taggeld nach Art. 22 IVG beanspruchen kann (Abs. 2). Die Rente wird vom Beginn des Monats an ausbezahlt, in dem de r Rentenanspruch entsteht (Abs. 3).

1.4 Der Rent enanspruch entsteht gemäss Art. 29 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistung sanspruchs nach Artikel 29 Abs. 1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung d es 18. Alters jahres folgt (Abs. 1). Der Anspruch entsteht nicht, solange die versicherte Person ein Taggeld nach Art. 22 IVG beanspruchen kann (Abs. 2). Die Rente wird vom Beginn des Monats an ausbezahlt, in dem de r Rentenanspruch entsteht (Abs. 3). 1.5

1.5 1.5.1 Der Anspruch auf eine ordentliche Invalidenrente setzt versicherungsmässig ausserdem voraus, dass die versicherte Person bei Eintritt der Invalidität (vgl. E. 1.2) während mindestens drei Jahren Bei träge geleistet hat (Art. 36 Abs. 1 IVG). Für die Ermittlung der Mindestbeitragsdauer zu beachten ist indes das euro päische Recht ( Art. 80a IVG).

1.5.1 Der Anspruch auf eine ordentliche Invalidenrente setzt versicherungsmässig ausserdem voraus, dass die versicherte Person bei Eintritt der Invalidität (vgl. E. 1.2) während mindestens drei Jahren Bei träge geleistet hat (Art. 36 Abs. 1 IVG). Für die Ermittlung der Mindestbeitragsdauer zu beachten ist indes das euro päische Recht ( Art. 80a IVG). 1.5.2 Am 1. Juni 2002 ist das Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweize rischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (Freizügigkeitsabkom men; FZA) in Kraft getreten. Nach Art. 1 Abs. 1 des auf der Grundlage des Art. 8 FZA ausgearbeiteten und Bestandteil des Abkommens bildenden ( Art. 15 FZA ) Anhangs II FZA («Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit») in Verbin dung mit Abschnitt A dieses Anhangs wenden die Vertragsparteien untereinander insbesondere die Verordnung (EG) Nr. 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 2 9. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (kurz: VO 883/2004) und die Verordnung (EG) Nr. 987/2009 (kurz: VO 987/2009) des Europäischen Parlaments und des Rates vom 1 6. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchführung der VO 883/2004 oder gleichwertige Vorschriften an.

1.5.2 Am 1. Juni 2002 ist das Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweize rischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (Freizügigkeitsabkom men; FZA) in Kraft getreten. Nach Art. 1 Abs. 1 des auf der Grundlage des Art. 8 FZA ausgearbeiteten und Bestandteil des Abkommens bildenden ( Art. 15 FZA ) Anhangs II FZA («Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit») in Verbin dung mit Abschnitt A dieses Anhangs wenden die Vertragsparteien untereinander insbesondere die Verordnung (EG) Nr. 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 2 9. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (kurz: VO 883/2004) und die Verordnung (EG) Nr. 987/2009 (kurz: VO 987/2009) des Europäischen Parlaments und des Rates vom 1 6. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchführung der VO 883/2004 oder gleichwertige Vorschriften an. Die beiden genannten gemeinschaftsrechtlichen Verordnungen sind für die Schweiz durch den Beschluss Nr. 1/2012 des Gemischten Ausschusses vom 31. März 2012 zur Ersetzung des Anhangs II des Abkommens über die Koordi nie rung der Systeme der sozialen Sicherheit per 1. April 2012 in Kraft getreten (AS 2012 2345; BGE 138 V 533 E. 2.1).

Die beiden genannten gemeinschaftsrechtlichen Verordnungen sind für die Schweiz durch den Beschluss Nr. 1/2012 des Gemischten Ausschusses vom 31. März 2012 zur Ersetzung des Anhangs II des Abkommens über die Koordi nie rung der Systeme der sozialen Sicherheit per 1. April 2012 in Kraft getreten (AS 2012 2345; BGE 138 V 533 E. 2.1). Nach Art. 8 lit. c FZA regeln die Vertragsparteien die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit gemäss Anhang II, um die Zusammenrechnung aller nach den verschiedenen nationalen Rechtsvorschriften berücksichtigten Versiche rungszeiten für den Erwerb und die Aufrechterhaltung des Leistungsanspruchs sowie für die Berechnung der Leistungen zu gewährleisten. Art. 6 der VO 883/2004 bestimmt, dass (sofern in dieser Verordnung nichts anderes bestimmt) der zuständige Träger eines Mitgliedstaats, dessen Rechtsvorschriften den Erwerb, die Aufrechterhaltung, die Dauer oder das Wiederaufleben des Leistungsan spruchs, die Anwendung bestimmter Rechtsvorschriften, oder den Zugang zu bzw. die Befreiung von der Pflichtversicherung, der freiwilligen Versicherung oder der freiwilligen Weiterversicherung, von der Zurücklegung von Versiche rungszeiten, Beschäftigungszeiten, Zeiten einer selbstständigen Erwerbstätigkeit oder Wohnzeiten abhängig machen, soweit erforderlich die nach den Rechtsvor schriften eines anderen Mitgliedstaats zurückgelegten Versicherungszeiten, Beschäftigungszeiten, Zeiten einer selbstständigen Erwerbstätigkeit oder Wohn zeiten berücksichtigt, als ob es sich um Zeiten handeln würde, die nach den für diesen Träger geltenden Rechtsvorschriften zurückgelegt worden sind.

Nach Art. 8 lit. c FZA regeln die Vertragsparteien die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit gemäss Anhang II, um die Zusammenrechnung aller nach den verschiedenen nationalen Rechtsvorschriften berücksichtigten Versiche rungszeiten für den Erwerb und die Aufrechterhaltung des Leistungsanspruchs sowie für die Berechnung der Leistungen zu gewährleisten. Art. 6 der VO 883/2004 bestimmt, dass (sofern in dieser Verordnung nichts anderes bestimmt) der zuständige Träger eines Mitgliedstaats, dessen Rechtsvorschriften den Erwerb, die Aufrechterhaltung, die Dauer oder das Wiederaufleben des Leistungsan spruchs, die Anwendung bestimmter Rechtsvorschriften, oder den Zugang zu bzw. die Befreiung von der Pflichtversicherung, der freiwilligen Versicherung oder der freiwilligen Weiterversicherung, von der Zurücklegung von Versiche rungszeiten, Beschäftigungszeiten, Zeiten einer selbstständigen Erwerbstätigkeit oder Wohnzeiten abhängig machen, soweit erforderlich die nach den Rechtsvor schriften eines anderen Mitgliedstaats zurückgelegten Versicherungszeiten, Beschäftigungszeiten, Zeiten einer selbstständigen Erwerbstätigkeit oder Wohn zeiten berücksichtigt, als ob es sich um Zeiten handeln würde, die nach den für diesen Träger geltenden Rechtsvorschriften zurückgelegt worden sind. 1.5.3 Gemäss Art. 45 der Veror dnung 883/2004 wendet d er zuständige Träger eines Mitgliedstaats, nach dessen Rechtsvorschriften der Erwerb, die Aufrechter hal tung oder das Wieder aufleben des Leistungsanspruchs davon abhängig ist, dass Versicherungs- oder Wohnzeiten zurückgelegt wurden, soweit erforderlich, Art. 51 Abs. 1 dieser Verordnung entsprechend an. Laut Art. 51 Abs. 1 Ab schnitt 1 der Verordnung 883/2004 berücksichtigt der zuständige Träger dieses Mitgliedstaats die nach den Rechtsvorschriften eines anderen Mitgliedstaats zurückgelegten Zeiten nur dann, wenn sie in einem entsprechenden System, oder, falls es ein solches nicht gibt, in dem gleichen Beruf oder gegebenenfalls in der gleichen Beschäftigung oder selbstständigen Erwerbstätigkeit zurück ge legt wurden, wenn nach den Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats die Gewährung bestimmter Leis tungen davon abhängig ist, dass die Versicherungs zeiten nur in einer bestimmten Be schäftigung oder selbstständigen Erwerbs tätigkeit oder einem Beruf zurück ge legt wurden, für die ein Sondersystem für beschäftigte oder selbstständig erwerbstätige Personen gilt. D er Träger eines Mitgliedstaats ist aber nicht verpflichtet, Leistungen für Zeiten zu gewähren, die nach den für ihn geltenden Rechtsvorschriften zurückgelegt wurden und bei Eintritt des Versicherungsfalls zu berücksichtigen sind, wenn die Dauer dieser Zeiten weniger als ein Jahr beträgt und allein aufgrund dieser Zeiten kein Leis tungsanspruch nach diesen Rechtsvor schriften erworben wurde ( Art. 57 Abs. 1 der Verord nung 883/2004 ; vgl. hierzu differenzierter auch: Rz. 3005 ff. des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherung über das Verfahren zur Leistungsfestsetzung in der AHV/IV/EL [KSBIL], Stand 1. Januar 2020 ). Dies begründet keine unzulässige Diskriminierung des FZA, da die Mindestbeitragsdauer auch für Schweizer gilt (BGE 131 V 390 E. 5 ff.).

1.5.3 Gemäss Art. 45 der Veror dnung 883/2004 wendet d er zuständige Träger eines Mitgliedstaats, nach dessen Rechtsvorschriften der Erwerb, die Aufrechter hal tung oder das Wieder aufleben des Leistungsanspruchs davon abhängig ist, dass Versicherungs- oder Wohnzeiten zurückgelegt wurden, soweit erforderlich, Art. 51 Abs. 1 dieser Verordnung entsprechend an. Laut Art. 51 Abs. 1 Ab schnitt 1 der Verordnung 883/2004 berücksichtigt der zuständige Träger dieses Mitgliedstaats die nach den Rechtsvorschriften eines anderen Mitgliedstaats zurückgelegten Zeiten nur dann, wenn sie in einem entsprechenden System, oder, falls es ein solches nicht gibt, in dem gleichen Beruf oder gegebenenfalls in der gleichen Beschäftigung oder selbstständigen Erwerbstätigkeit zurück ge legt wurden, wenn nach den Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats die Gewährung bestimmter Leis tungen davon abhängig ist, dass die Versicherungs zeiten nur in einer bestimmten Be schäftigung oder selbstständigen Erwerbs tätigkeit oder einem Beruf zurück ge legt wurden, für die ein Sondersystem für beschäftigte oder selbstständig erwerbstätige Personen gilt. D er Träger eines Mitgliedstaats ist aber nicht verpflichtet, Leistungen für Zeiten zu gewähren, die nach den für ihn geltenden Rechtsvorschriften zurückgelegt wurden und bei Eintritt des Versicherungsfalls zu berücksichtigen sind, wenn die Dauer dieser Zeiten weniger als ein Jahr beträgt und allein aufgrund dieser Zeiten kein Leis tungsanspruch nach diesen Rechtsvor schriften erworben wurde ( Art. 57 Abs. 1 der Verord nung 883/2004 ; vgl. hierzu differenzierter auch: Rz. 3005 ff. des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherung über das Verfahren zur Leistungsfestsetzung in der AHV/IV/EL [KSBIL], Stand 1. Januar 2020 ). Dies begründet keine unzulässige Diskriminierung des FZA, da die Mindestbeitragsdauer auch für Schweizer gilt (BGE 131 V 390 E. 5 ff.). 1.5.4 Das FZA und insbesondere die Verordnung 883/2004 sind in persönlicher Hin sicht auf den Beschwerdeführer anwendbar, weil er als Deutscher Staatsangehö riger mit Wohnsitz in einem Mitgliedstaat (Schweiz) den Rechtsvorschriften eines oder mehrerer Mitgliedsstaaten untersteht oder unter stand (Art. 2 Abs. 1 der Ver ordnung 883/2004). Auch der sachli che Anwen dungsbereich ist gegeben. Dieser bezieht sich gemäss Art. 3 Abs. 1 der Verord nung 883/2004 auf alle Rechtsvor schriften der sozialen Sicherheit, welche unter anderem Leistungen bei Invalidität (lit. c) betreffen (vgl. BGE 134 V 236 E. 5.2.4.2).

1.5.4 Das FZA und insbesondere die Verordnung 883/2004 sind in persönlicher Hin sicht auf den Beschwerdeführer anwendbar, weil er als Deutscher Staatsangehö riger mit Wohnsitz in einem Mitgliedstaat (Schweiz) den Rechtsvorschriften eines oder mehrerer Mitgliedsstaaten untersteht oder unter stand (Art. 2 Abs. 1 der Ver ordnung 883/2004). Auch der sachli che Anwen dungsbereich ist gegeben. Dieser bezieht sich gemäss Art. 3 Abs. 1 der Verord nung 883/2004 auf alle Rechtsvor schriften der sozialen Sicherheit, welche unter anderem Leistungen bei Invalidität (lit. c) betreffen (vgl. BGE 134 V 236 E. 5.2.4.2). 1.6

1.6 1.6.1 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1.6.1 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.6.2 Den von Versicherung strägern im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten, den Anforderungen der Rechtsprechung entsprechenden Gutachten externer Spezial ärzte (sogenannte Administrativgutachten) ist Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Exper tise sprechen (BGE 135 V 465 E. 4.4; Urteil des Bundesgerichts 9C_823/2018 vom 11. Juni 2019 E. 2 mit Hinweisen).

1.6.2 Den von Versicherung strägern im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten, den Anforderungen der Rechtsprechung entsprechenden Gutachten externer Spezial ärzte (sogenannte Administrativgutachten) ist Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Exper tise sprechen (BGE 135 V 465 E. 4.4; Urteil des Bundesgerichts 9C_823/2018 vom 11. Juni 2019 E. 2 mit Hinweisen). 1.7 Berufsberatung ist Aufgabe der IV-Stelle und nicht des begutachtenden Arztes oder der Ärztin. Zwischen diesen und den Fachleuten der Berufsberatung ist aber eine enge, sich gegenseitig ergänzende Zusammenarbeit erforderlich (BGE 107 V 17 E. 2b; vgl. BGE 140 V 193 E. 3.2 mit weiterem Hinweis). Nach der Rechtspre chung ist die Frage nach den noch zumutbaren Tätigkeiten und Arbeitsleistungen nach Massgabe der objektiv feststellbaren Gesundheitsschädigung in erster Linie durch die Ärzte und nicht durch die Eingliederungsfachleute auf der Grundlage der von ihnen erhobenen, subjektiven Arbeitsleistung zu beantworten (Urteile des Bundesgerichts 9C_396/2014 vom 15. April 2015 E. 5.4 und 9C_401/2014 vom 26. November 2014 E. 4.2.2; je mit Hinweis). Dies hat umso mehr zu gelten, wenn die Experten selbstlimitierendes Verhalten feststellen (Urteil des Bundesgerichts 9C_646/2015 vom 19.Mai 2016 E. 4.4). Hingegen ist für die Evaluation von konkreten geeigneten Tätigkeiten die Verwaltung zuständig, die dazu allenfalls Fachpersonen der beruflichen Integration und Berufsberatung beizuziehen hat (Urteil des Bundesgerichts 8C_545/2012 vom 25. Januar 2013 E. 3.2.1, nicht publiziert in BGE 139 V 28; vgl. BGE 140 V 193 E. 3.2). Der Arzt oder die Ärztin sagen somit, inwiefern die versicherte Person in ihren körperlichen respektive geistigen Funktionen durch das Leiden eingeschränkt ist, wobei es als selbstver ständlich gilt, dass sie sich vor allem zu jenen Funktionen äussern, welche für die nach ihrer Lebenserfahrung im Vordergrund stehenden Arbeitsmöglichkeiten der versicherten Person wesentlich sind (so etwa, ob diese sitzend oder stehend, im Freien oder in geheizten Räumen arbeiten kann oder muss, ob sie Lasten heben und tragen kann). Die Fachleute der Berufsberatung dagegen sagen, welche konkreten beruflichen Tätigkeiten aufgrund der ärztlichen Angaben und unter Berücksichtigung der übrigen Fähigkeiten der versicherten Person in Frage kommen, wobei unter Umständen entsprechende Rückfragen beim Arzt oder der Ärztin erforderlich sind (BGE 107 V 17 E. 2b; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 27 E. 1 mit Hinweisen; Urteile des Bundesgerichts 8C_119/2008 vom 22. September 2008 E. 6.2 und I 588/05 vom 27. April 2006 E. 3).

1.7 Berufsberatung ist Aufgabe der IV-Stelle und nicht des begutachtenden Arztes oder der Ärztin. Zwischen diesen und den Fachleuten der Berufsberatung ist aber eine enge, sich gegenseitig ergänzende Zusammenarbeit erforderlich (BGE 107 V 17 E. 2b; vgl. BGE 140 V 193 E. 3.2 mit weiterem Hinweis). Nach der Rechtspre chung ist die Frage nach den noch zumutbaren Tätigkeiten und Arbeitsleistungen nach Massgabe der objektiv feststellbaren Gesundheitsschädigung in erster Linie durch die Ärzte und nicht durch die Eingliederungsfachleute auf der Grundlage der von ihnen erhobenen, subjektiven Arbeitsleistung zu beantworten (Urteile des Bundesgerichts 9C_396/2014 vom 15. April 2015 E. 5.4 und 9C_401/2014 vom 26. November 2014 E. 4.2.2; je mit Hinweis). Dies hat umso mehr zu gelten, wenn die Experten selbstlimitierendes Verhalten feststellen (Urteil des Bundesgerichts 9C_646/2015 vom 19.Mai 2016 E. 4.4). Hingegen ist für die Evaluation von konkreten geeigneten Tätigkeiten die Verwaltung zuständig, die dazu allenfalls Fachpersonen der beruflichen Integration und Berufsberatung beizuziehen hat (Urteil des Bundesgerichts 8C_545/2012 vom 25. Januar 2013 E. 3.2.1, nicht publiziert in BGE 139 V 28; vgl. BGE 140 V 193 E. 3.2). Der Arzt oder die Ärztin sagen somit, inwiefern die versicherte Person in ihren körperlichen respektive geistigen Funktionen durch das Leiden eingeschränkt ist, wobei es als selbstver ständlich gilt, dass sie sich vor allem zu jenen Funktionen äussern, welche für die nach ihrer Lebenserfahrung im Vordergrund stehenden Arbeitsmöglichkeiten der versicherten Person wesentlich sind (so etwa, ob diese sitzend oder stehend, im Freien oder in geheizten Räumen arbeiten kann oder muss, ob sie Lasten heben und tragen kann). Die Fachleute der Berufsberatung dagegen sagen, welche konkreten beruflichen Tätigkeiten aufgrund der ärztlichen Angaben und unter Berücksichtigung der übrigen Fähigkeiten der versicherten Person in Frage kommen, wobei unter Umständen entsprechende Rückfragen beim Arzt oder der Ärztin erforderlich sind (BGE 107 V 17 E. 2b; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 27 E. 1 mit Hinweisen; Urteile des Bundesgerichts 8C_119/2008 vom 22. September 2008 E. 6.2 und I 588/05 vom 27. April 2006 E. 3). 2.

2. 2.1 Am 1 5. Januar 2016 wurde der Beschwerdeführer namens der Suva von Kreisarzt Dr. med. G.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilita tion, untersucht ( Urk. 10/103/700-708). In seiner Beurteilung führt Dr. G.___ aus, der Beschwerdeführer mache verschiedenste Beschwerden geltend, die seines ( Dr. G.___ s) Erachtens jedoch nicht eindeutig als Unfallfolgen erkannt werden könnten. So berichte der Beschwerdeführer über eine den ganzen Körper betref fende Spastik, die nicht nachvollziehbar sei. Bezüglich des anlässlich der Unter suchung demonst r ierten unsicheren Gangbildes habe er ( Dr. G.___ ) eine unterschiedliche Beobachtung machen können und das Gangbild wäre auch nicht typisch für einen residuellen Zustand nach Rückenmarksverletzung. Der Beschwerdeführer gebe an, dass er immer wieder äussers t belastende Situationen erlebe, wo er sich in der Öffentlich keit einnässe und einkote. Demgegenüber habe die Neurologie in der B.___ von nur geringen Restharnmengen und einer spontan möglichen Miktion berichtet und habe der Beschwerdeführer dort eine Stuhlinkontinenz verneint. Eine Windeleinlage werde nicht getragen. Der Beschwerdeführer habe auch alle Medikamente abgesetzt, die der Entwicklung einer Harnstauung entgegenwirken sollten. Vom behandelnden Psychiater liege nur ein nicht brauchbares Schreiben vor. Die Schmerzhaftigkeit bei Berührung im Bereich der Brustwirbelsäule weise auf eine Symptomausweitung hin. Ferner bestünden Widersprüche bezüglich der motorischen Funktionen (zum Beispiel problemloses Einnehmen einer Hochstellung und Wiederaufrichten aus der Hockstellung und demgegenüber Kraftlosigkeit bei der Prüfung der Knieflexion und Extension bei der Untersuchung im Liegen), was auf Aggravation hindeute. Dr. G.___ erachtete eine stationäre polydisziplinäre versicherungsmedizi nische Begutachtung für notwendig. Zu einer Abklärung im H.___ kam es nach Lage der Akten nicht (vgl. Urk. 10/103/771ff., Urk. 10/203/5 ).

2.1 Am 1 5. Januar 2016 wurde der Beschwerdeführer namens der Suva von Kreisarzt Dr. med. G.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilita tion, untersucht ( Urk. 10/103/700-708). In seiner Beurteilung führt Dr. G.___ aus, der Beschwerdeführer mache verschiedenste Beschwerden geltend, die seines ( Dr. G.___ s) Erachtens jedoch nicht eindeutig als Unfallfolgen erkannt werden könnten. So berichte der Beschwerdeführer über eine den ganzen Körper betref fende Spastik, die nicht nachvollziehbar sei. Bezüglich des anlässlich der Unter suchung demonst r ierten unsicheren Gangbildes habe er ( Dr. G.___ ) eine unterschiedliche Beobachtung machen können und das Gangbild wäre auch nicht typisch für einen residuellen Zustand nach Rückenmarksverletzung. Der Beschwerdeführer gebe an, dass er immer wieder äussers t belastende Situationen erlebe, wo er sich in der Öffentlich keit einnässe und einkote. Demgegenüber habe die Neurologie in der B.___ von nur geringen Restharnmengen und einer spontan möglichen Miktion berichtet und habe der Beschwerdeführer dort eine Stuhlinkontinenz verneint. Eine Windeleinlage werde nicht getragen. Der Beschwerdeführer habe auch alle Medikamente abgesetzt, die der Entwicklung einer Harnstauung entgegenwirken sollten. Vom behandelnden Psychiater liege nur ein nicht brauchbares Schreiben vor. Die Schmerzhaftigkeit bei Berührung im Bereich der Brustwirbelsäule weise auf eine Symptomausweitung hin. Ferner bestünden Widersprüche bezüglich der motorischen Funktionen (zum Beispiel problemloses Einnehmen einer Hochstellung und Wiederaufrichten aus der Hockstellung und demgegenüber Kraftlosigkeit bei der Prüfung der Knieflexion und Extension bei der Untersuchung im Liegen), was auf Aggravation hindeute. Dr. G.___ erachtete eine stationäre polydisziplinäre versicherungsmedizi nische Begutachtung für notwendig. Zu einer Abklärung im H.___ kam es nach Lage der Akten nicht (vgl. Urk. 10/103/771ff., Urk. 10/203/5 ). 2.2 Der Beschwerdeführer wurde im Auftrag der Beschwerdegegnerin am 3 1. Okto ber, 6. Dezember 2017 und 6. Februar 2018 internistisch, neurologisch, neuropsy chologisch und psychiatrisch begutachtet ( Urk. 10/178/3). Hierbei lag en den Gutachtern die gesamt en IV-Akten vor und sie haben die relevanten medizi nischen Vorakten zusammengefasst, die hier daher nur soweit erforderlich wiedergegeben werden ( Urk. 10/178/5- 23).

2.2 Der Beschwerdeführer wurde im Auftrag der Beschwerdegegnerin am 3 1. Okto ber, 6. Dezember 2017 und 6. Februar 2018 internistisch, neurologisch, neuropsy chologisch und psychiatrisch begutachtet ( Urk. 10/178/3). Hierbei lag en den Gutachtern die gesamt en IV-Akten vor und sie haben die relevanten medizi nischen Vorakten zusammengefasst, die hier daher nur soweit erforderlich wiedergegeben werden ( Urk. 10/178/5- 23). 2.2.1 Die Gutachter diagnostizierten folgende Leiden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 10/178/36f.):

2.2.1 Die Gutachter diagnostizierten folgende Leiden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 10/178/36f.): - Flexions-/Distraktionsverletzung HWK6/7 11/2013 mit/bei

Flexions-/Distraktionsverletzung HWK6/7 11/2013 mit/bei - Traumatische Diskusherniation C6/7 mit Myelonkompression, akute Dekompressionsoperation

Traumatische Diskusherniation C6/7 mit Myelonkompression, akute Dekompressionsoperation - Elektrophysiologisch

Elektrophysiologisch - aktuell: Unauffällige somatosensorisch-evozierte Potentiale von den Nervi tibiales

aktuell: Unauffällige somatosensorisch-evozierte Potentiale von den Nervi tibiales - Klinisch: inkomplettes, ventrolateral betontes Brown- Sequard - Syndrom (ASIA D)

Klinisch: inkomplettes, ventrolateral betontes Brown- Sequard Syndrom (ASIA D) Neurogene Blasen- und Enddarmstörung mit intermittieren - der Inkontinenz

Neurogene Blasen- und Enddarmstörung mit intermittieren der Inkontinenz Sexualfunktionsstörung (Erektionsstörung)

Sexualfunktionsstörung (Erektionsstörung) - Intermittierendes, ätiologisch nicht sicher fassbares Kopfschmerzsyndrom mit/bei

Intermittierendes, ätiologisch nicht sicher fassbares Kopfschmerzsyndrom mit/bei - keiner sicheren Identität zuzuordnen (Migräne, Spannungs typkopf schmerzen, Medikamentenübergebrauchs- Kopf schmerz)

keiner sicheren Identität zuzuordnen (Migräne, Spannungs typkopf schmerzen, Medikamentenübergebrauchs- Kopf schmerz) - Differentialdiagnostisch: Tra u matische Cephalgien

Differentialdiagnostisch: Tra u matische Cephalgien - Leichte bis mittelschwere neuropsychologische Funktionsstörung mit Lern- und Frischgedächtnisstörungen, Störungen bei der Umstell- und Strukturierungsfähigkeit und im Aufmerksamkeitsbereich

Leichte bis mittelschwere neuropsychologische Funktionsstörung mit Lern- und Frischgedächtnisstörungen, Störungen bei der Umstell- und Strukturierungsfähigkeit und im Aufmerksamkeitsbereich - Missbräuchlicher Konsum von Alkohol (ICD-10: F10.1), Differenzial diag nose (DD): Alkoholabhängigkeitssyndrom mit ständigem Substanz ge brauch (ICD-10: F10.25)

Missbräuchlicher Konsum von Alkohol (ICD-10: F10.1), Differenzial diag nose (DD): Alkoholabhängigkeitssyndrom mit ständigem Substanz ge brauch (ICD-10: F10.25) - emotional instabile Persönlichkeitsstörung mit impulsiv/emotional-instabilen und narzisstischen Anteilen (ICD-10: F61.0), DD: Äthyltoxische organische Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F10.71), DD: Aufmerksam keitsstörung ohne Hyperaktivität (ICD-10: F98.8)

emotional instabile Persönlichkeitsstörung mit impulsiv/emotional-instabilen und narzisstischen Anteilen (ICD-10: F61.0), DD: Äthyltoxische organische Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F10.71), DD: Aufmerksam keitsstörung ohne Hyperaktivität (ICD-10: F98.8) Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit hielten sie ausserdem (1) einen Nikotinabusus (kumuliert 50 py ), (2) einen Status nach tiefer Beinvenenthrom bose rechts 2013 und April 2014, (3) ein Leberhämangio m, (4) Allergien: Pollen, Latex, Zement und (5) eine leichtgradige depressive Episode (ICD-10: F32.0), DD: Äthyltoxisch bedingtes affektives Zustandsbild (ICD-10: F10.72), fest.

Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit hielten sie ausserdem (1) einen Nikotinabusus (kumuliert 50 py ), (2) einen Status nach tiefer Beinvenenthrom bose rechts 2013 und April 2014, (3) ein Leberhämangio m, (4) Allergien: Pollen, Latex, Zement und (5) eine leichtgradige depressive Episode (ICD-10: F32.0), DD: Äthyltoxisch bedingtes affektives Zustandsbild (ICD-10: F10.72), fest. 2.2.2 Im interdisziplinären Konsens hielten die Gutachter sowohl in der angestammten Tätigkeit als auch in einer Verweistätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % für gegeben. Die Tätigkeit als Maurer wurde sowohl aus neurologischer, neuropsychologischer wie auch psychiatrischer Sicht als nicht mehr zumutbar erachtet, eine Verweistätigkeit wurde aus neurologischer Sicht zu 30 %, aus neuropsychologischer Sicht zu 50 % und einzig aufgrund der psychiatrischen Diagnosen als gänzlich unzumutbar erachtet. Auf dem allgemein-internistischen Fachgebiet resultierte weder aktuell noch retrospektiv eine Arbeitsunfähigkeit (vgl. auch Urk. 10/178/67).

2.2.2 Im interdisziplinären Konsens hielten die Gutachter sowohl in der angestammten Tätigkeit als auch in einer Verweistätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % für gegeben. Die Tätigkeit als Maurer wurde sowohl aus neurologischer, neuropsychologischer wie auch psychiatrischer Sicht als nicht mehr zumutbar erachtet, eine Verweistätigkeit wurde aus neurologischer Sicht zu 30 %, aus neuropsychologischer Sicht zu 50 % und einzig aufgrund der psychiatrischen Diagnosen als gänzlich unzumutbar erachtet. Auf dem allgemein-internistischen Fachgebiet resultierte weder aktuell noch retrospektiv eine Arbeitsunfähigkeit (vgl. auch Urk. 10/178/67). Zur retrospektiven Leistungsfähigkeit führten die Gutachter aus, in den letzten fünf Jahren habe der Beschwerdeführer nicht mehr gearbeitet, mit Ausnahme eines kurzen Arbeitsversuches in der kaufmännischen Ausbildung, welche wegen Konzentrationsstörungen habe abgebrochen werden müssen. Aus psychiatrischer Sicht sei der Verlauf retrospektiv schwierig zu beurteilen. Die vollständige Arbeitsunfähigkeit gelte sicherlich seit den missglückten Wiedereingliederungs versuchen in der C.___ ab Mai 201 4. Aufgrund der bereits zuvor bestehenden beruflichen Schwierigkeiten (gemäss Beschwerdeführer über hundert Stellenwechsel in 10 Jahren) und der diagnostizierten Persönlichkeitsstörung könne vermutet werden, dass der Beschwerdeführer bereits 2003 bei seiner Einreise an einer die Arbeits- und Leistungsfähigkeit massiv einschränkenden psychischen Störung gelitten habe ( Urk. 10/178/39).

Zur retrospektiven Leistungsfähigkeit führten die Gutachter aus, in den letzten fünf Jahren habe der Beschwerdeführer nicht mehr gearbeitet, mit Ausnahme eines kurzen Arbeitsversuches in der kaufmännischen Ausbildung, welche wegen Konzentrationsstörungen habe abgebrochen werden müssen. Aus psychiatrischer Sicht sei der Verlauf retrospektiv schwierig zu beurteilen. Die vollständige Arbeitsunfähigkeit gelte sicherlich seit den missglückten Wiedereingliederungs versuchen in der C.___ ab Mai 201 4. Aufgrund der bereits zuvor bestehenden beruflichen Schwierigkeiten (gemäss Beschwerdeführer über hundert Stellenwechsel in 10 Jahren) und der diagnostizierten Persönlichkeitsstörung könne vermutet werden, dass der Beschwerdeführer bereits 2003 bei seiner Einreise an einer die Arbeits- und Leistungsfähigkeit massiv einschränkenden psychischen Störung gelitten habe ( Urk. 10/178/39). 2.2.3 Im neurologischen Teilgutachten beu rteilte Dr. med. I.___, Facharzt FMH für Neurologie, eine Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Maurer oder vergleichbaren Arbeiten auf dem Bau für nicht mehr verwertbar, weil hierfür die körperlichen Einschränkungen doch zu gravierend seien. Dies gründe sich auf die sicher bestehende Spastik des rechten Beines, die Kraftmin derung des rechten Armes und die im Zusammenhang stehe nde Tiefensensibili tätsstörung ( Urk. 10/178/81). In einer angepassten Tätigkeit, das hiess e in einer Tätigkeit ohne schwerere körperliche Arbeit und in wechselhafter Belastung, bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 70 %. Die verbleibende Arbeitsunfähigkeit «ziele» im Wesentlichen auf die ausgeprägten Cephalgien, die bei Status nach wahrscheinlicher Hirnblutung durchaus als posttraumatisch zu akzeptieren seien. Die als neurologische Problematik zu sehende Inkontinenz begründe ebenfalls einen Teil der 30%igen Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 10/178/82).

2.2.3 Im neurologischen Teilgutachten beu rteilte Dr. med. I.___, Facharzt FMH für Neurologie, eine Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Maurer oder vergleichbaren Arbeiten auf dem Bau für nicht mehr verwertbar, weil hierfür die körperlichen Einschränkungen doch zu gravierend seien. Dies gründe sich auf die sicher bestehende Spastik des rechten Beines, die Kraftmin derung des rechten Armes und die im Zusammenhang stehe nde Tiefensensibili tätsstörung ( Urk. 10/178/81). In einer angepassten Tätigkeit, das hiess e in einer Tätigkeit ohne schwerere körperliche Arbeit und in wechselhafter Belastung, bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 70 %. Die verbleibende Arbeitsunfähigkeit «ziele» im Wesentlichen auf die ausgeprägten Cephalgien, die bei Status nach wahrscheinlicher Hirnblutung durchaus als posttraumatisch zu akzeptieren seien. Die als neurologische Problematik zu sehende Inkontinenz begründe ebenfalls einen Teil der 30%igen Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 10/178/82). 2.2.4 In Neuropsychologischer Sicht erachtete die Gutachterin lic. phil. J.___, Fachpsychologin für Neuropsychologie FSP und Psychotherapie FSP sowie zerti fizierte Neuropsychologische Gutachterin SIM, dass der Beschwerdeführer für eine Umschulung im KV-Bereich aufgrund der leichten bis mittelschweren neuropsychologischen Funktionsstörungen eine um 50 % reduzierte psychomen tale Belastbarkeit aufweise. Eine vollschichtige Umschulung würde, wie schon erfolgt, in unmittelbarer Überforderung und weiterer Leistungsdekompensation münden. Für Umschulungszwecke betrage die Arbeitsunfähigkeit aus neuropsy chologischer Sicht daher 50 %, dies seit November 2013 ( Urk. 10/178/90f.).

2.2.4 In Neuropsychologischer Sicht erachtete die Gutachterin lic. phil. J.___, Fachpsychologin für Neuropsychologie FSP und Psychotherapie FSP sowie zerti fizierte Neuropsychologische Gutachterin SIM, dass der Beschwerdeführer für eine Umschulung im KV-Bereich aufgrund der leichten bis mittelschweren neuropsychologischen Funktionsstörungen eine um 50 % reduzierte psychomen tale Belastbarkeit aufweise. Eine vollschichtige Umschulung würde, wie schon erfolgt, in unmittelbarer Überforderung und weiterer Leistungsdekompensation münden. Für Umschulungszwecke betrage die Arbeitsunfähigkeit aus neuropsy chologischer Sicht daher 50 %, dies seit November 2013 ( Urk. 10/178/90f.). 2.2.5 In der psychiatrischen Beurteilung führte Dr. med. Dr. rer. nat. K.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, SIM zertifizierter Gutachter, folgendes aus ( Urk. 10/178/103-106): Aufgrund der scheinbar zahlreichen Stellenwechsel müsse bereits vor dem schweren Unfall von einer missglückten beruflichen Integration gesprochen werden. Da der Beschwerdeführer nur vage und einsilbige Antworten zur persönlichen, beruflichen und Krankheitsanamnese gegeben habe, habe sich die diagnostische Beurteilung nicht einfach gestaltet. An erster Stelle sei sicherlich sein Alkoholkonsum zu diskutieren. In den Spitalbe richten werde ein täglicher Bierkonsum von 6 (nicht genau bezeichneten) Bierein heiten erwähnt. Zu den Konsultationen bei seinem behandelnden Psychiater sei der Beschwerdeführer teilweise alkoholisiert erschienen. Im Begutachtungs gespräch habe er angegeben, ab und zu ein Bierchen zu trinken. Das Labor beweise einen Alkoholkonsum in den letzten 40 bis 78 Stunden. Ob der Beschwer deführer die Kriterien einer Alkoholabhängigkeit erfülle, lasse sich aufgrund der vorliegenden Informationen nicht beurteilen. Mit grosser Wahrscheinlichkeit sei aber von einem missbräuchlichen Konsum von Alkohol auszugehen. Daneben bestünden auf der Persönlichkeitsebene Auffälligkeiten. Nach Aussagen des ehemaligen Behandlers sei der Beschwerdeführer immer wieder in Schlägereien verwickelt. In den Berichten der C.___ seien Dünnhäutigkeit, Reiz barkeit und Aggressivität beschrieben. Zu diesen impulsiven, emotional-instabi len Verhaltensweisen würden sich narzisstische Merkmale gesellen, etwa die rasche Kränkbarkeit und eine Tendenz zu grossspurigem Auftreten und u nange messener Anspruchshaltung. Aus diesem Grunde stelle er die Diagnose einer emotional-instabilen Persönlichk eitsstörung vom impulsiven Typ (ICD-10: F60.30). D ifferenzialdiagnostisch sei eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit emotional-instabilen und narzisstischen Merkmalen (ICD-10: F61.0) in Erwägung zu ziehen. Allerdings könnten die Symptome des Beschwerdeführers, wie seine reduzierte Fähigkeit, zielgerichtete Aktivität über längere Zeit aufrecht zu erhal ten, seine emotionale Labilität und seine Missachtung von sozialen Konventionen auch hirnorganische äthyltoxische Folgeschäden darstellen (im Sinne einer organischen Persönlichkeitsstörung, ICD-10: F10.71). Der ehemals behandelnde Psychiater sei gemäss telefonischer Auskunft von einer Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ausgegangen. Aufgrund der anamnestisch beschriebenen Aufmerksamkeitsdefizite, der Reizbarkeit mit häufigen verbalen und auch körperlichen Auseinandersetzungen, der Tendenz zum Zuspätkommen und zum Vergessen von Terminen, müsse - bei Fehlen von Symptomen von über mässiger motorischer Unruhe - ein Aufmerksamkeitsdefizit des Erwachsenen alters ohne Hyperakti v ität (ICD-10: F98.8) diskutiert werden. Voraussetzung für diese Diagnose wäre, dass die Symptomatik spätestens im Jugendlichenalter bestanden hätte, was aufgrund der bruchstückhaften Informationen nicht beur teilt werden könne. Persönlichkeitsstörungen manifestierten sich hingegen in der Regel endgültig im frühen Erwachsenenalter. ADHS und die emotional-instabile Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typus wiesen überdies deutliche Über schneidungen auf. Aus seiner (gutachterlichen) Sicht stünden die dysfunktionalen Persönlichkeitsaspekte deutlich im Vordergrund. Es bestehe eine deu tliche Problemexternalisierung und er (der Gutachter) gehe beim Beschwerdeführer von einer deutlichen Unausgeglichenheit in den Einstellungen und im Verhalten in mehreren Funktionsbereichen aus, wie Impul skontrolle, zwischenmenschliche Beziehungen, Wahrnehmen und Denken sowie Affektivität und Antrieb, was kennzeichnend für die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung sei. Darüber hinaus bestehe auf grund der beklagten Schlafstörungen, dem Antriebsmangel und der gedrückten Stimmung eine leichtgradige depressive Symptomatik, die aus gutachterlicher Sicht die Arbeitsfähigkeit aber nicht signifikant beeinträchtige.

2.2.5 In der psychiatrischen Beurteilung führte Dr. med. Dr. rer. nat. K.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, SIM zertifizierter Gutachter, folgendes aus ( Urk. 10/178/103-106): Aufgrund der scheinbar zahlreichen Stellenwechsel müsse bereits vor dem schweren Unfall von einer missglückten beruflichen Integration gesprochen werden. Da der Beschwerdeführer nur vage und einsilbige Antworten zur persönlichen, beruflichen und Krankheitsanamnese gegeben habe, habe sich die diagnostische Beurteilung nicht einfach gestaltet. An erster Stelle sei sicherlich sein Alkoholkonsum zu diskutieren. In den Spitalbe richten werde ein täglicher Bierkonsum von 6 (nicht genau bezeichneten) Bierein heiten erwähnt. Zu den Konsultationen bei seinem behandelnden Psychiater sei der Beschwerdeführer teilweise alkoholisiert erschienen. Im Begutachtungs gespräch habe er angegeben, ab und zu ein Bierchen zu trinken. Das Labor beweise einen Alkoholkonsum in den letzten 40 bis 78 Stunden. Ob der Beschwer deführer die Kriterien einer Alkoholabhängigkeit erfülle, lasse sich aufgrund der vorliegenden Informationen nicht beurteilen. Mit grosser Wahrscheinlichkeit sei aber von einem missbräuchlichen Konsum von Alkohol auszugehen. Daneben bestünden auf der Persönlichkeitsebene Auffälligkeiten. Nach Aussagen des ehemaligen Behandlers sei der Beschwerdeführer immer wieder in Schlägereien verwickelt. In den Berichten der C.___ seien Dünnhäutigkeit, Reiz barkeit und Aggressivität beschrieben. Zu diesen impulsiven, emotional-instabi len Verhaltensweisen würden sich narzisstische Merkmale gesellen, etwa die rasche Kränkbarkeit und eine Tendenz zu grossspurigem Auftreten und u nange messener Anspruchshaltung. Aus diesem Grunde stelle er die Diagnose einer emotional-instabilen Persönlichk eitsstörung vom impulsiven Typ (ICD-10: F60.30). D ifferenzialdiagnostisch sei eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit emotional-instabilen und narzisstischen Merkmalen (ICD-10: F61.0) in Erwägung zu ziehen. Allerdings könnten die Symptome des Beschwerdeführers, wie seine reduzierte Fähigkeit, zielgerichtete Aktivität über längere Zeit aufrecht zu erhal ten, seine emotionale Labilität und seine Missachtung von sozialen Konventionen auch hirnorganische äthyltoxische Folgeschäden darstellen (im Sinne einer organischen Persönlichkeitsstörung, ICD-10: F10.71). Der ehemals behandelnde Psychiater sei gemäss telefonischer Auskunft von einer Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ausgegangen. Aufgrund der anamnestisch beschriebenen Aufmerksamkeitsdefizite, der Reizbarkeit mit häufigen verbalen und auch körperlichen Auseinandersetzungen, der Tendenz zum Zuspätkommen und zum Vergessen von Terminen, müsse - bei Fehlen von Symptomen von über mässiger motorischer Unruhe - ein Aufmerksamkeitsdefizit des Erwachsenen alters ohne Hyperakti v ität (ICD-10: F98.8) diskutiert werden. Voraussetzung für diese Diagnose wäre, dass die Symptomatik spätestens im Jugendlichenalter bestanden hätte, was aufgrund der bruchstückhaften Informationen nicht beur teilt werden könne. Persönlichkeitsstörungen manifestierten sich hingegen in der Regel endgültig im frühen Erwachsenenalter. ADHS und die emotional-instabile Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typus wiesen überdies deutliche Über schneidungen auf. Aus seiner (gutachterlichen) Sicht stünden die dysfunktionalen Persönlichkeitsaspekte deutlich im Vordergrund. Es bestehe eine deu tliche Problemexternalisierung und er (der Gutachter) gehe beim Beschwerdeführer von einer deutlichen Unausgeglichenheit in den Einstellungen und im Verhalten in mehreren Funktionsbereichen aus, wie Impul skontrolle, zwischenmenschliche Beziehungen, Wahrnehmen und Denken sowie Affektivität und Antrieb, was kennzeichnend für die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung sei. Darüber hinaus bestehe auf grund der beklagten Schlafstörungen, dem Antriebsmangel und der gedrückten Stimmung eine leichtgradige depressive Symptomatik, die aus gutachterlicher Sicht die Arbeitsfähigkeit aber nicht signifikant beeinträchtige. 2.2.6 Aus psychiatrischer Sicht bestehe aufgrund der schwergradigen Beeinträchtigung des Beschwerdeführers in der Anpassungsfähigkeit an Regeln und Routinen und zur Selbstbehauptung sowie auf die mittelgrossen Beeinträchtigungen der Fähig keit zur Planung und Strukturierung von Aufgaben, der Flexibilität, Umstellungs fähigkeit, Durchhaltefähigkeit, Kontaktfähigkeit zu Dritten und der Gruppen fähigkeit eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Ursächlich hierfür seien der miss bräuchliche langjährige Alkoholkonsum sowie die emotional-instabile Persön lichkeitsstörung vom impulsiven Typ. Aufgrund der bereits zuvor bestehenden be ruflichen Schwierigkeiten sei de nkbar, dass der Beschwerdeführer bereits in den Jahren zuvor nicht in der Lage gewesen sei, eine Arbeitsstelle dauerhaft zu halten. Ein e Persönlichkeitsstörung manife stiere sich in der Regel im späten Jugend lichen- bis frühen Erwachsenenalter, so dass vermutet werden könne, dass der Beschwerdeführer bereits im Zeitpunkt seiner Einreise an einer die Arbeits- und Leistungsfähigkeit massiv einschränkenden psychischen Störung gelitten habe ( Urk. 10/178/105f.).

2.2.6 Aus psychiatrischer Sicht bestehe aufgrund der schwergradigen Beeinträchtigung des Beschwerdeführers in der Anpassungsfähigkeit an Regeln und Routinen und zur Selbstbehauptung sowie auf die mittelgrossen Beeinträchtigungen der Fähig keit zur Planung und Strukturierung von Aufgaben, der Flexibilität, Umstellungs fähigkeit, Durchhaltefähigkeit, Kontaktfähigkeit zu Dritten und der Gruppen fähigkeit eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Ursächlich hierfür seien der miss bräuchliche langjährige Alkoholkonsum sowie die emotional-instabile Persön lichkeitsstörung vom impulsiven Typ. Aufgrund der bereits zuvor bestehenden be ruflichen Schwierigkeiten sei de nkbar, dass der Beschwerdeführer bereits in den Jahren zuvor nicht in der Lage gewesen sei, eine Arbeitsstelle dauerhaft zu halten. Ein e Persönlichkeitsstörung manife stiere sich in der Regel im späten Jugend lichen- bis frühen Erwachsenenalter, so dass vermutet werden könne, dass der Beschwerdeführer bereits im Zeitpunkt seiner Einreise an einer die Arbeits- und Leistungsfähigkeit massiv einschränkenden psychischen Störung gelitten habe ( Urk. 10/178/105f.). 2.2.7 Hinsichtlich der Indikatorenprüfung ( Urk. 10/178/40ff.) erachteten die Gutachter die objektiven Befunde als mittelschwer ausgeprägt. Es zeige sich insoweit eine Wechselwirkung der Diagnosen, als dass der Alkohol- und Cannabisüberkonsum sich negativ auf die kognitiven Funktionen auswirken würden. Das Unfallereignis im November 2013 sei verantwortlich für die Tetraplegie bzw. deren Folgen ( Urk. 10/178/46). Als invaliditätsfremde Faktoren vermerkten die Gutachter Arbeitslosigkeit und die schwierige wirtschaftliche Lage und ein niedriges Bildungsniveau. Eine Aggravation könne nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund der starken Diskrepanzen zwischen den angegebenen Beschwerden (Schmerzen, depressive Symptome) und Verhalten und Äusserungen bei der Exploration sowie auch der ausgesprochen unklaren Angaben zur aktuellen Tagesstruktur und den Alltagsaktivitäten könne eine bewusstseinsnahe Aggravation oder gar bewusste Simulation nicht ausgeschlossen werden, zumal in Bezug auf das aktuelle IV-Verfahren eine klare Anspruchshaltung zu Tage getreten sei. Zudem finde sich eine gewisse Diskrepanz zwischen den mittelschweren neuropsychologischen Funktionsstörungen (kognitive Defizite) und der angegebenen Möglichkeit, Autofahren zu lernen ( Urk. 10/178/41-42 ; Urk. 10/178/48 ). Diskrepant sei auch, dass der Beschwerdeführer eine Harn- und Stuhlinkontinenz beklage, aktuell bei der Untersuchung aber keine Einlagen oder Ä hnliches trage. Ferner widerspreche das Blutbild seiner Angabe, kein e illegalen Drogen zu konsumieren und nur einmal wöchentlich ein Bier zu trinken ( Urk. 10/178/47). Zu berücksichtigen sei indes, dass der Beschwerdeführer die Beschwerdesituation nicht sehr differenziert schildern könne, sondern maximale Ausdrücke für die Beschwerden benutze. Grundsätzlich sei ein posttraumatischer Kopfschmerz sowie die beschriebene Inkontinenz vorstellbar, die ausgeprägten, ebenfalls beklagten Lumbalgi en liessen sich dagegen schwer nachvollziehen ( Urk. 10/178/48). Auffällig sei auch gewesen, dass der Beschwerdeführer angegeben habe, aktuell in regelmässiger psychiatrischer Behandlung mit ein bis zwei Terminen pro Woche zu sein, während die Rückfrage beim genannten Psychiater ergeben habe, dass der Beschwerdeführer lediglich von Mai 2015 bis März 2016 in psychiatrischer Behandlung gestanden habe ( Urk. 7/178/48). Eine Behandlung lege artis finde daher nur teilweise statt, weil der Beschwerdeführer in den letzten Monaten keine regelmässige psychologische-psychiatrische Therapie mehr wahrgenommen habe ( Urk. 10/178/46). Diskrepant sei ausserdem die Angabe zur Menge des gebrauch ten Antidepressivums: die Menge wäre ungewöhnlich hoch, das Mittel sei im Serumspiegel nur an der Untergrenze des Referenzbereichs nachweisbar gewesen und unklar sei, woher der Beschwerdeführer die Medikation beziehe n sollte ( Urk. 10/178/48). Die Beschwerden und Befunde würden sich jedoch in allen Lebensbereichen auswirken ( Urk. 10/178/48).

2.2.7 Hinsichtlich der Indikatorenprüfung ( Urk. 10/178/40ff.) erachteten die Gutachter die objektiven Befunde als mittelschwer ausgeprägt. Es zeige sich insoweit eine Wechselwirkung der Diagnosen, als dass der Alkohol- und Cannabisüberkonsum sich negativ auf die kognitiven Funktionen auswirken würden. Das Unfallereignis im November 2013 sei verantwortlich für die Tetraplegie bzw. deren Folgen ( Urk. 10/178/46). Als invaliditätsfremde Faktoren vermerkten die Gutachter Arbeitslosigkeit und die schwierige wirtschaftliche Lage und ein niedriges Bildungsniveau. Eine Aggravation könne nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund der starken Diskrepanzen zwischen den angegebenen Beschwerden (Schmerzen, depressive Symptome) und Verhalten und Äusserungen bei der Exploration sowie auch der ausgesprochen unklaren Angaben zur aktuellen Tagesstruktur und den Alltagsaktivitäten könne eine bewusstseinsnahe Aggravation oder gar bewusste Simulation nicht ausgeschlossen werden, zumal in Bezug auf das aktuelle IV-Verfahren eine klare Anspruchshaltung zu Tage getreten sei. Zudem finde sich eine gewisse Diskrepanz zwischen den mittelschweren neuropsychologischen Funktionsstörungen (kognitive Defizite) und der angegebenen Möglichkeit, Autofahren zu lernen ( Urk. 10/178/41-42 ; Urk. 10/178/48 ). Diskrepant sei auch, dass der Beschwerdeführer eine Harn- und Stuhlinkontinenz beklage, aktuell bei der Untersuchung aber keine Einlagen oder Ä hnliches trage. Ferner widerspreche das Blutbild seiner Angabe, kein e illegalen Drogen zu konsumieren und nur einmal wöchentlich ein Bier zu trinken ( Urk. 10/178/47). Zu berücksichtigen sei indes, dass der Beschwerdeführer die Beschwerdesituation nicht sehr differenziert schildern könne, sondern maximale Ausdrücke für die Beschwerden benutze. Grundsätzlich sei ein posttraumatischer Kopfschmerz sowie die beschriebene Inkontinenz vorstellbar, die ausgeprägten, ebenfalls beklagten Lumbalgi en liessen sich dagegen schwer nachvollziehen ( Urk. 10/178/48). Auffällig sei auch gewesen, dass der Beschwerdeführer angegeben habe, aktuell in regelmässiger psychiatrischer Behandlung mit ein bis zwei Terminen pro Woche zu sein, während die Rückfrage beim genannten Psychiater ergeben habe, dass der Beschwerdeführer lediglich von Mai 2015 bis März 2016 in psychiatrischer Behandlung gestanden habe ( Urk. 7/178/48). Eine Behandlung lege artis finde daher nur teilweise statt, weil der Beschwerdeführer in den letzten Monaten keine regelmässige psychologische-psychiatrische Therapie mehr wahrgenommen habe ( Urk. 10/178/46). Diskrepant sei ausserdem die Angabe zur Menge des gebrauch ten Antidepressivums: die Menge wäre ungewöhnlich hoch, das Mittel sei im Serumspiegel nur an der Untergrenze des Referenzbereichs nachweisbar gewesen und unklar sei, woher der Beschwerdeführer die Medikation beziehe n sollte ( Urk. 10/178/48). Die Beschwerden und Befunde würden sich jedoch in allen Lebensbereichen auswirken ( Urk. 10/178/48). Als Ressourcen erkannten die Gutachter die sehr gute Kommunikationsfähigkeit, eine wohl gegebene Therapieadhärenz, ausserberufliche Fertigkeiten wie Zocken an der Börse, Bastelarbeiten; nicht vorhanden seien die Motivation, ein soziales Umfeld (Familie, Freunde, Kollegen) und nur mässig geordnet sei die Tagesstruk tur ( Urk. 10/178/43). Es lägen keine relevanten Akten zu Arbeitstrainings - oder Haushaltsabklärungen vor. Die in den nicht-medizinischen Akten getroffenen Feststellungen seien aus ihrer gutachterlichen Einschätzung nachvollziehbar. Die Eingliederungsbemühungen zur kaufmännischen Ausbildung seien wegen kognitiver Funktionsstörungen nicht erfolgreich verlaufen. Wiedereingliede rungsversuche seien derzeit nicht zumutbar ( Urk. 10/178/47).

Als Ressourcen erkannten die Gutachter die sehr gute Kommunikationsfähigkeit, eine wohl gegebene Therapieadhärenz, ausserberufliche Fertigkeiten wie Zocken an der Börse, Bastelarbeiten; nicht vorhanden seien die Motivation, ein soziales Umfeld (Familie, Freunde, Kollegen) und nur mässig geordnet sei die Tagesstruk tur ( Urk. 10/178/43). Es lägen keine relevanten Akten zu Arbeitstrainings oder Haushaltsabklärungen vor. Die in den nicht-medizinischen Akten getroffenen Feststellungen seien aus ihrer gutachterlichen Einschätzung nachvollziehbar. Die Eingliederungsbemühungen zur kaufmännischen Ausbildung seien wegen kognitiver Funktionsstörungen nicht erfolgreich verlaufen. Wiedereingliede rungsversuche seien derzeit nicht zumutbar ( Urk. 10/178/47). 3. Dem Schlussbericht Arbeitstraining von L.___, Psychologe FH, vom 2 5. September 2015 ( Urk. 10/88) lässt sich entnehmen, dass sich der Beschwer deführer im Verlauf der in der C.___ vorgängig d urchgeführten Mass nahmen (Potenz ialabklärung, Belastbarkeitstraining) zwar schwer mit dem Einhalten von Vorgaben und Rahmenbedingungen getan hatte, eine Steigerung bei der Präsenz und Fortschritte im Arbeitsve rhalten feststellbar gewesen war en, weshalb das Arbeitstraining mit klaren Auflagen und Zielsetzungen gestartet wurde. Als Ziele formuliert wurden unter anderem eine Festanstellung in gesund heitlich angepasster Tätigkeit im ersten Arbeitsmarkt mit einem möglichst hohen Arbeitspensum und eine weitere Steigerung der Anwesenheit, idealerweise auf 100 %, sowie keine unbegründeten Fehlzeiten. Der geplante Einsatz bestand im internen Bereich in Reparatur- und Unterhaltsarbeiten, Trainieren der kognitiven Fähigkeiten mit dem Programm Freshminder, wöchentlichen Einzelgesprächen sowie im (intern) Bürozentrum in Form von Postdienst, Ausführen von kleineren administrativen Arbeiten gemäss Vorgabe sowie Aktualisieren des eigenen Bewerbungsdossiers und Verfassen eines Motivationsschreibens.

3. Dem Schlussbericht Arbeitstraining von L.___, Psychologe FH, vom 2 5. September 2015 ( Urk. 10/88) lässt sich entnehmen, dass sich der Beschwer deführer im Verlauf der in der C.___ vorgängig d urchgeführten Mass nahmen (Potenz ialabklärung, Belastbarkeitstraining) zwar schwer mit dem Einhalten von Vorgaben und Rahmenbedingungen getan hatte, eine Steigerung bei der Präsenz und Fortschritte im Arbeitsve rhalten feststellbar gewesen war en, weshalb das Arbeitstraining mit klaren Auflagen und Zielsetzungen gestartet wurde. Als Ziele formuliert wurden unter anderem eine Festanstellung in gesund heitlich angepasster Tätigkeit im ersten Arbeitsmarkt mit einem möglichst hohen Arbeitspensum und eine weitere Steigerung der Anwesenheit, idealerweise auf 100 %, sowie keine unbegründeten Fehlzeiten. Der geplante Einsatz bestand im internen Bereich in Reparatur- und Unterhaltsarbeiten, Trainieren der kognitiven Fähigkeiten mit dem Programm Freshminder, wöchentlichen Einzelgesprächen sowie im (intern) Bürozentrum in Form von Postdienst, Ausführen von kleineren administrativen Arbeiten gemäss Vorgabe sowie Aktualisieren des eigenen Bewerbungsdossiers und Verfassen eines Motivationsschreibens. Zum Arbeitsverhalten wird festgehalten, dass der Beschwerdeführer anfänglich noch motiviert zu sein geschienen habe, er aber weiterhin nicht immer pünktlich zur Arbeit oder den Gesprächsterminen gekommen und zum Teil unentschuldigt fern geblieben sei. Auffällig sei gewesen, welch grosse Anstrengung es für ihn dargestellt habe, sich über eine längere Zeitdauer auf eine Tätigkeit zu fokussie ren. Als p ersönliche Kompetenzen vermerkte L.___ das Interesse für die Bereiche Logistik und Hauswartung, weshalb ihm auch einfache Arbeiten auf diesem Gebiet übertragen worden seien. Vermutlich leide der Beschwerdeführer jedoch stärker unter den Unfallfolgen, als dieser wahrhaben wolle. Bei Fragen zu diesem Thema habe er ausweichend reagiert und seine Schwierigkeiten bagatel lisiert. Hinsichtlich der sozialen Kompetenzen wurde ausgeführt, dass sich der Beschwerdeführer gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeiterinnen meistens freundlich verhalten habe, im Verlauf aber zunehmend misstrauisch, reizbar und impulsiv reagiert habe.

Zum Arbeitsverhalten wird festgehalten, dass der Beschwerdeführer anfänglich noch motiviert zu sein geschienen habe, er aber weiterhin nicht immer pünktlich zur Arbeit oder den Gesprächsterminen gekommen und zum Teil unentschuldigt fern geblieben sei. Auffällig sei gewesen, welch grosse Anstrengung es für ihn dargestellt habe, sich über eine längere Zeitdauer auf eine Tätigkeit zu fokussie ren. Als p ersönliche Kompetenzen vermerkte L.___ das Interesse für die Bereiche Logistik und Hauswartung, weshalb ihm auch einfache Arbeiten auf diesem Gebiet übertragen worden seien. Vermutlich leide der Beschwerdeführer jedoch stärker unter den Unfallfolgen, als dieser wahrhaben wolle. Bei Fragen zu diesem Thema habe er ausweichend reagiert und seine Schwierigkeiten bagatel lisiert. Hinsichtlich der sozialen Kompetenzen wurde ausgeführt, dass sich der Beschwerdeführer gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeiterinnen meistens freundlich verhalten habe, im Verlauf aber zunehmend misstrauisch, reizbar und impulsiv reagiert habe. Zusammenfassend hielt L.___ fest, dass der Beschwerdeführer engagiert in die Massnahme eingestiegen sei, sich aber relativ schnell Schmerzen und körperliche Beschwerden gezeigt hätte. Er sei weiterhin auf einen eng strukturierten äusseren Rahmen und eindeutige Vorgaben angewiesen. Der Beschwerdeführer habe nicht regelmässig am Bewerbungscoaching bei C.___ teilgenommen. Sie hätten ihm einfache Unterhalts- und Reparaturarbeiten im Haus übertragen, worauf hin der Beschwerdeführer kritisiert habe, dies seien keine richtigen Arbeiten und er, wenn er in einer richtigen Firma wäre, schon ar beiten könne. Deshalb hätten sie einen Arbeitseinsatz ausserhalb in einem Brockenhaus bzw. im Betriebsunterhalt der M.___ organisiert. Die Gesprächstermine zur Planung dieser Einsätze habe der Beschwerdeführer vergessen. Auf Zurechtweisung oder Kritik habe der Beschwerdeführer ungehalten, gekränkt und zum Teil aggressiv reagiert. Nach einem solchen Vorfall sei er ohne Abmeldung nicht mehr zur Arbeit erschienen und habe auch nicht auf ihre Versuche zur Kontaktaufnahme reagiert. Es habe geschienen, wie wenn ihn die körperlichen Schmerzen und Einschränkungen dünnhäutig und reizbarer machen würden. Denkbar sei auch, dass er so dem bevorstehenden Schritt in die Arbeitswelt ausgewichen sei, um sich nicht einge stehen zu müssen, dass er noch nicht so weit sei. Es sei unklar geblieben, wieweit der Beschwerdeführer durch die Unfallfolgen noch körperlich eingeschränkt sei, insbesondere weil er zum Teil nicht gewillt gewesen sei, offen Auskunft zu geben.

Zusammenfassend hielt L.___ fest, dass der Beschwerdeführer engagiert in die Massnahme eingestiegen sei, sich aber relativ schnell Schmerzen und körperliche Beschwerden gezeigt hätte. Er sei weiterhin auf einen eng strukturierten äusseren Rahmen und eindeutige Vorgaben angewiesen. Der Beschwerdeführer habe nicht regelmässig am Bewerbungscoaching bei C.___ teilgenommen. Sie hätten ihm einfache Unterhalts- und Reparaturarbeiten im Haus übertragen, worauf hin der Beschwerdeführer kritisiert habe, dies seien keine richtigen Arbeiten und er, wenn er in einer richtigen Firma wäre, schon ar beiten könne. Deshalb hätten sie einen Arbeitseinsatz ausserhalb in einem Brockenhaus bzw. im Betriebsunterhalt der M.___ organisiert. Die Gesprächstermine zur Planung dieser Einsätze habe der Beschwerdeführer vergessen. Auf Zurechtweisung oder Kritik habe der Beschwerdeführer ungehalten, gekränkt und zum Teil aggressiv reagiert. Nach einem solchen Vorfall sei er ohne Abmeldung nicht mehr zur Arbeit erschienen und habe auch nicht auf ihre Versuche zur Kontaktaufnahme reagiert. Es habe geschienen, wie wenn ihn die körperlichen Schmerzen und Einschränkungen dünnhäutig und reizbarer machen würden. Denkbar sei auch, dass er so dem bevorstehenden Schritt in die Arbeitswelt ausgewichen sei, um sich nicht einge stehen zu müssen, dass er noch nicht so weit sei. Es sei unklar geblieben, wieweit der Beschwerdeführer durch die Unfallfolgen noch körperlich eingeschränkt sei, insbesondere weil er zum Teil nicht gewillt gewesen sei, offen Auskunft zu geben. 4.

4. 4.1 Gestützt auf das Gutachten vom 2 7. Mai 2017 (richtig: 2018) ist davon auszuge hen, dass der Beschwerdeführer in körperlich schweren Arbeiten, wie sie als Maurer/Gipser oder Hilfsarbeiter auf dem Bau auszuführen sind, seit dem Unfall nicht mehr arbeitsfähig ist. In einer angepassten (näher umschriebenen) Tätigkeit ist der Beschwerdeführer jedoch aus rein somatischen (neurologischen) Gründen zu 70 % a rbeitsfähig. Der neurologische Gutachter begründete dies unter Einbe zug sämtlicher medizinischer Vorakten, eigener, eingehender Untersuchungen und seine Schlussfolgerung ist nachvollziehbar. Daran lassen auch die während den Potenzial- und Aufbau- und Belastbarkeitstrainings gezeigten Leistungen (vgl. auch Schlussbericht vom 1 0. Dezember 2014, worin gute Leistungen während der Anwesenheit bekundet wurden; Urk. 10/58/6) nicht zweifeln. Die Fachpersonen für die berufliche Eingliederung konnten explizit nicht abschätzen, inwieweit der Beschwerdeführer an objektivierbaren medizinischen Einschrän kungen leidet (vgl. E. 3 in fine ). Ferner führ ten die behandelnden Ärzte der B.___ im Bericht vom 6. Februar 2015 ( Urk. 10/67) ebenfalls aus, dass der Beschwerdeführer rein «sitzende» Tätigkeiten genauso wie wechselbelastende Tätigkeiten ganztags verrichten könne. Heben und Tragen könne er körpernah und fern mit einem Gewichtslimit von 5kg. Rein «stehende», vorwiegend im Gehen ausgeübte Tätigkeiten, Über-Kopf-Arb eiten sowie das Steigen auf Gerü ste oder Leitern seien nicht mehr möglich, Bücken und Treppensteigen nur einge schränkt, nicht regelmässig oder ganztags. Darauf ist abzustellen.

4.1 Gestützt auf das Gutachten vom 2 7. Mai 2017 (richtig: 2018) ist davon auszuge hen, dass der Beschwerdeführer in körperlich schweren Arbeiten, wie sie als Maurer/Gipser oder Hilfsarbeiter auf dem Bau auszuführen sind, seit dem Unfall nicht mehr arbeitsfähig ist. In einer angepassten (näher umschriebenen) Tätigkeit ist der Beschwerdeführer jedoch aus rein somatischen (neurologischen) Gründen zu 70 % a rbeitsfähig. Der neurologische Gutachter begründete dies unter Einbe zug sämtlicher medizinischer Vorakten, eigener, eingehender Untersuchungen und seine Schlussfolgerung ist nachvollziehbar. Daran lassen auch die während den Potenzial- und Aufbau- und Belastbarkeitstrainings gezeigten Leistungen (vgl. auch Schlussbericht vom 1 0. Dezember 2014, worin gute Leistungen während der Anwesenheit bekundet wurden; Urk. 10/58/6) nicht zweifeln. Die Fachpersonen für die berufliche Eingliederung konnten explizit nicht abschätzen, inwieweit der Beschwerdeführer an objektivierbaren medizinischen Einschrän kungen leidet (vgl. E. 3 in fine ). Ferner führ ten die behandelnden Ärzte der B.___ im Bericht vom 6. Februar 2015 ( Urk. 10/67) ebenfalls aus, dass der Beschwerdeführer rein «sitzende» Tätigkeiten genauso wie wechselbelastende Tätigkeiten ganztags verrichten könne. Heben und Tragen könne er körpernah und fern mit einem Gewichtslimit von 5kg. Rein «stehende», vorwiegend im Gehen ausgeübte Tätigkeiten, Über-Kopf-Arb eiten sowie das Steigen auf Gerü ste oder Leitern seien nicht mehr möglich, Bücken und Treppensteigen nur einge schränkt, nicht regelmässig oder ganztags. Darauf ist abzustellen. 4.2 Soweit die Neuropsychologin eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestierte, welche im konsensualen Gesamtgutachten übernommen wurde, ist zu vermerken, dass diese quantitative Einschränkung im Teilgutachten auf Umschulungsmass nahmen, insbesondere im «KV-Bereich» beschränkt formuliert wurde ( Urk. 10/178/90f.). Sowohl die Neuropsychologin wie die beteiligten begutach tenden Ärzte (vgl. Urk. 10/178/46) scheinen dem Irrtum verfallen zu sein, dass der Beschwerdeführer (erfolglos bzw. mit Abbruch) eine kaufmännische Ausbil dung angetreten habe (vgl. Urk. 10/178/46), was im Rahmen der Eingliederungs bemühungen indes weder geplant noch in Angriff genommen worden war (vgl. E. 3). Die Neuropsychologin selber beurteilte die intellektuelle Leistungsfähigkeit als noch im unteren Durchschnittsbereich liegend mit bildungsentsprechenden Lese-, Schreib- und Rechenfähigkeiten, was nicht für eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich prädestiniert. Für serielle, einfache körperliche Tätigkei ten lässt sich in den neuropsychologischen Schlussfolgerungen keine Einschrän kungen entnehmen. Solche hat der Beschwerdeführer während der Poten z ialerhebung auch zuverlässig und in guter Qualität erledigt (vgl. Urk. 10/32/3). Die Neuropsychologin hält Störungen bei den Lern- und Frischge dächtnisfunktionen, bei der Umstell- und Strukturierungsfähigkeit sowie im Aufmerksamkeitsbereich fest und vermerkt, dass der Beschwerdeführer die kognitiven Anforderungen seines gewohnten Alltages voll und ganz bewältigen kann ( Urk. 10/178/90). Das Gutachten vom 2 7. Mai 2018 vermag daher keine über die körperlichen (neurologischen) Einschränkungen hinausgehende Arbeits unfähigkeit in quantitativer wie qualitativer Hinsicht aus neuropsychologischer Sicht nachzuweisen.

4.2 Soweit die Neuropsychologin eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestierte, welche im konsensualen Gesamtgutachten übernommen wurde, ist zu vermerken, dass diese quantitative Einschränkung im Teilgutachten auf Umschulungsmass nahmen, insbesondere im «KV-Bereich» beschränkt formuliert wurde ( Urk. 10/178/90f.). Sowohl die Neuropsychologin wie die beteiligten begutach tenden Ärzte (vgl. Urk. 10/178/46) scheinen dem Irrtum verfallen zu sein, dass der Beschwerdeführer (erfolglos bzw. mit Abbruch) eine kaufmännische Ausbil dung angetreten habe (vgl. Urk. 10/178/46), was im Rahmen der Eingliederungs bemühungen indes weder geplant noch in Angriff genommen worden war (vgl. E. 3). Die Neuropsychologin selber beurteilte die intellektuelle Leistungsfähigkeit als noch im unteren Durchschnittsbereich liegend mit bildungsentsprechenden Lese-, Schreib- und Rechenfähigkeiten, was nicht für eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich prädestiniert. Für serielle, einfache körperliche Tätigkei ten lässt sich in den neuropsychologischen Schlussfolgerungen keine Einschrän kungen entnehmen. Solche hat der Beschwerdeführer während der Poten z ialerhebung auch zuverlässig und in guter Qualität erledigt (vgl. Urk. 10/32/3). Die Neuropsychologin hält Störungen bei den Lern- und Frischge dächtnisfunktionen, bei der Umstell- und Strukturierungsfähigkeit sowie im Aufmerksamkeitsbereich fest und vermerkt, dass der Beschwerdeführer die kognitiven Anforderungen seines gewohnten Alltages voll und ganz bewältigen kann ( Urk. 10/178/90). Das Gutachten vom 2 7. Mai 2018 vermag daher keine über die körperlichen (neurologischen) Einschränkungen hinausgehende Arbeits unfähigkeit in quantitativer wie qualitativer Hinsicht aus neuropsychologischer Sicht nachzuweisen. 4.3

4.3 4.3.1 Aus psychiatrischer Sicht wird der Beschwerdeführer als vollständig arbeitsun fähig er achtet für jegliche Tätigkeiten auf dem freien Arbeitsmarkt, wobei hier Beeinträchtigungen aufgrund des (vermuteten: vgl. Urk. 10/178/104) miss bräuchlichen langjährigen Alkoholkonsums sowie der emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ als ursächlich dargestellt wurden (E. 2.2.6). Der Gutachter vermutete, dass diese Einschränkung seit dem späten Jugendalter bzw. dem frühen Erwachsenenalter, das heisst sei t 2003, als der Beschwerdeführer in s eigentliche Erwerbsleben trat, zu gelten habe.

4.3.1 Aus psychiatrischer Sicht wird der Beschwerdeführer als vollständig arbeitsun fähig er achtet für jegliche Tätigkeiten auf dem freien Arbeitsmarkt, wobei hier Beeinträchtigungen aufgrund des (vermuteten: vgl. Urk. 10/178/104) miss bräuchlichen langjährigen Alkoholkonsums sowie der emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ als ursächlich dargestellt wurden (E. 2.2.6). Der Gutachter vermutete, dass diese Einschränkung seit dem späten Jugendalter bzw. dem frühen Erwachsenenalter, das heisst sei t 2003, als der Beschwerdeführer in s eigentliche Erwerbsleben trat, zu gelten habe. 4.3.2 Der Beschwerdefüh rer bringt hiergegen vor, dass er zwei Schädel -H irn -T raumas im Jahre 2013 erlitten habe und solche sich auf die Persönlichkeit auswirken könnten. Die Kausalität zum Unfallereignis vom November 2013 sei naheliegen der und überwiegend w ahrscheinlich ( Urk. 1 Ziff. 44). Der behandelnde Psychiater habe denn auch eine organische Persönlichkeitsstörung vermutet ( Urk. 1 Ziff. 30) und habe in Übereinstimmung mit den Feststellungen des C.___ als kausale Ursache eindeutig auf eine hirnorganische bzw. neurolo gische Verletzung geschlossen ( Urk. 1 Ziffer 32). Der psychiatrische Gutachter habe sich mit der organischen Ursache bzw. den Schädel -H irn-Traumas als Ursache der Persönlichkeitsstörung nicht auseinandergesetzt ( Urk. 1 Ziff. 41). Der Beschwerdeführer habe bei fast allen seinen Einsätzen im Temporärbereich in einem vollen Pensum gearbeitet und hätte durchgehend in einem 100%-Pensum gearbeitet, wenn er Arbeit gefunden hätte ( Urk. 1 Ziff. 52).

4.3.2 Der Beschwerdefüh rer bringt hiergegen vor, dass er zwei Schädel -H irn -T raumas im Jahre 2013 erlitten habe und solche sich auf die Persönlichkeit auswirken könnten. Die Kausalität zum Unfallereignis vom November 2013 sei naheliegen der und überwiegend w ahrscheinlich ( Urk. 1 Ziff. 44). Der behandelnde Psychiater habe denn auch eine organische Persönlichkeitsstörung vermutet ( Urk. 1 Ziff. 30) und habe in Übereinstimmung mit den Feststellungen des C.___ als kausale Ursache eindeutig auf eine hirnorganische bzw. neurolo gische Verletzung geschlossen ( Urk. 1 Ziffer 32). Der psychiatrische Gutachter habe sich mit der organischen Ursache bzw. den Schädel -H irn-Traumas als Ursache der Persönlichkeitsstörung nicht auseinandergesetzt ( Urk. 1 Ziff. 41). Der Beschwerdeführer habe bei fast allen seinen Einsätzen im Temporärbereich in einem vollen Pensum gearbeitet und hätte durchgehend in einem 100%-Pensum gearbeitet, wenn er Arbeit gefunden hätte ( Urk. 1 Ziff. 52). 4.3.3 Dem neurologischen Gutachter war anhand des von ihm zitierten Austritts berichts der Klinik für Unfallchirurgie, A.___, vom 2 2. März 2013 ( Urk. 10/103/30) bekannt, dass der Beschwerdeführer anlässlich einer tätlichen Auseinander setzung am 1 6. März 2013 ein leichtes Schädel -H irn-Trauma m it Kalottenfraktu r rechts temporal erlitten hat te ( Urk. 10/178/70). Diese Kenntnis hatten alle beteiligten Gutachter, wie die Erwähnung in der interdisziplinär en Beurteilung ergibt ( Urk. 10/1 78/35). Ferner wusste Dr. I.___ aufgrund Angaben des Beschwerdeführers, dass dieser im Jahre 2008 eine Schädelbasisfraktur mit Subarachnoidalblutung erlitten haben soll ( Urk. 10/178/76). Anlässlich des Unfalls im November 2013 wurde kein Schädel -H irn-Trauma diagnostiziert (vgl. Austrittsbericht des A.___ vom 1 8. November 2013 [ Urk. 10/103/45ff.] sowie der Bericht des Zentrums für Paraplegie des B.___ vom 2 8. November 2013 [ Urk. 10/103/25 ] ). D as am 6. November 2013 angefertigte Schädel-CT ergab keine Hinweise auf frische intrakranielle Blutung oder frische Frakturen, sondern lediglich alte vorbestehende Fraktu ren oder Läsionen (vgl. Urk. 10/ 103/46). Aufgrund eigener neurologischer Untersuchungen von Hirnnerven, Motorik, Koordination und Sensorik sowie elektrophysiologi schen und e lektroneuro graphischen Untersuchungen ( Urk. 10/178/78-79) erkannte der neurologische Gutachter die in E. 2.2.1 aufgeführten Diagnosen; eine organische Persönlich keitsveränderung wurde von ihm nicht diskutiert, jedoch die Cephalgien als möglicherweise traumatisch erachtet. Diese fachärztlichen Feststellungen sind nicht in Zweifel zu ziehen, zumal weder nach 2008 noch März 2013 eine merk bare Änderung in der Lebensgestaltung oder gar ein Einbruch im Erwerbsbereich ausgewiesen ist und auch der Beschwerdeführer über eine ungebrochene Leistungsfähigkeit einschliesslich sportlicher Betätigung bis November 2013 berichtete ( Urk. 10/178/75). Daran vermögen auch die von der Neuropsychologin angestellten Überlegungen zur möglichen Ätiologie der neuropsychologischen Funktionsstörungen ( Urk. 10/178/90) nichts zu ändern.

4.3.3 Dem neurologischen Gutachter war anhand des von ihm zitierten Austritts berichts der Klinik für Unfallchirurgie, A.___, vom 2 2. März 2013 ( Urk. 10/103/30) bekannt, dass der Beschwerdeführer anlässlich einer tätlichen Auseinander setzung am 1 6. März 2013 ein leichtes Schädel -H irn-Trauma m it Kalottenfraktu r rechts temporal erlitten hat te ( Urk. 10/178/70). Diese Kenntnis hatten alle beteiligten Gutachter, wie die Erwähnung in der interdisziplinär en Beurteilung ergibt ( Urk. 10/1 78/35). Ferner wusste Dr. I.___ aufgrund Angaben des Beschwerdeführers, dass dieser im Jahre 2008 eine Schädelbasisfraktur mit Subarachnoidalblutung erlitten haben soll ( Urk. 10/178/76). Anlässlich des Unfalls im November 2013 wurde kein Schädel -H irn-Trauma diagnostiziert (vgl. Austrittsbericht des A.___ vom 1 8. November 2013 [ Urk. 10/103/45ff.] sowie der Bericht des Zentrums für Paraplegie des B.___ vom 2 8. November 2013 [ Urk. 10/103/25 ] ). D as am 6. November 2013 angefertigte Schädel-CT ergab keine Hinweise auf frische intrakranielle Blutung oder frische Frakturen, sondern lediglich alte vorbestehende Fraktu ren oder Läsionen (vgl. Urk. 10/ 103/46). Aufgrund eigener neurologischer Untersuchungen von Hirnnerven, Motorik, Koordination und Sensorik sowie elektrophysiologi schen und e lektroneuro graphischen Untersuchungen ( Urk. 10/178/78-79) erkannte der neurologische Gutachter die in E. 2.2.1 aufgeführten Diagnosen; eine organische Persönlich keitsveränderung wurde von ihm nicht diskutiert, jedoch die Cephalgien als möglicherweise traumatisch erachtet. Diese fachärztlichen Feststellungen sind nicht in Zweifel zu ziehen, zumal weder nach 2008 noch März 2013 eine merk bare Änderung in der Lebensgestaltung oder gar ein Einbruch im Erwerbsbereich ausgewiesen ist und auch der Beschwerdeführer über eine ungebrochene Leistungsfähigkeit einschliesslich sportlicher Betätigung bis November 2013 berichtete ( Urk. 10/178/75). Daran vermögen auch die von der Neuropsychologin angestellten Überlegungen zur möglichen Ätiologie der neuropsychologischen Funktionsstörungen ( Urk. 10/178/90) nichts zu ändern. Auch dem psychiatrischen Gutachter waren die im März erlittenen Verletzungen bekannt ( Urk. 10/178/95). Richtig ist, dass Dr. K.___ die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung gestützt auf vage und einsilbige Antworten zur persön lichen, beruflichen und Krankheitsanamnes e stellen musste und daher die diagnostische Beurteilung als nicht einfach bezeichnete ( Urk. 10/178/104). Es ist jedoch Sache des Gutachters, ein auffallendes Verhaltensmuster bzw. d ie von ihm erhobenen Befunde diagnostisch einzuordnen und von ihm als möglich erkannte Differentialdiagnosen zu diskutieren, was Dr. K.___ getan hat ( Urk. 10/178/103-106). Dabei hat er eine organische Genese (ADHS oder äthyl toxische Folgeschäden) höchstens als möglich erwähnt bzw. als Differentialdiag nose aufgeführt. Die diagnostische Schlussfolgerung des psychiatrischen Gutachters ist nachvollziehbar begründet, weshalb darauf abzustellen ist, auch wenn der behandelnde Psychiater eine organische Genese behauptet, wobei nicht klar ist, ob und welche medizinischen (Unfall) akten ihm hierbei vorlagen, weshalb seine Einschätzung nicht genügt, die gutachterliche Schlussfolgerung in Frage zu stellen. Zweifellos ist davon auszugehen, dass eine die Arbeitsfähigkeit wesentlich beeinträchtigende Persönlichkeitsstörung mit ihrem krankheitswertigen Auftre ten, das heisst spätestens im frühen Erwachsenenalter erwerbliche Auswirkungen zeitigt. Dass eine massgebliche psychiatris ch begründete Arbeitsunfähigkeit erst seit dem Unfall vom November 2013 aufgetreten sein soll - wie vom Beschwer deführer behauptet - ist daher zu verwerfen.

Auch dem psychiatrischen Gutachter waren die im März erlittenen Verletzungen bekannt ( Urk. 10/178/95). Richtig ist, dass Dr. K.___ die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung gestützt auf vage und einsilbige Antworten zur persön lichen, beruflichen und Krankheitsanamnes e stellen musste und daher die diagnostische Beurteilung als nicht einfach bezeichnete ( Urk. 10/178/104). Es ist jedoch Sache des Gutachters, ein auffallendes Verhaltensmuster bzw. d ie von ihm erhobenen Befunde diagnostisch einzuordnen und von ihm als möglich erkannte Differentialdiagnosen zu diskutieren, was Dr. K.___ getan hat ( Urk. 10/178/103-106). Dabei hat er eine organische Genese (ADHS oder äthyl toxische Folgeschäden) höchstens als möglich erwähnt bzw. als Differentialdiag nose aufgeführt. Die diagnostische Schlussfolgerung des psychiatrischen Gutachters ist nachvollziehbar begründet, weshalb darauf abzustellen ist, auch wenn der behandelnde Psychiater eine organische Genese behauptet, wobei nicht klar ist, ob und welche medizinischen (Unfall) akten ihm hierbei vorlagen, weshalb seine Einschätzung nicht genügt, die gutachterliche Schlussfolgerung in Frage zu stellen. Zweifellos ist davon auszugehen, dass eine die Arbeitsfähigkeit wesentlich beeinträchtigende Persönlichkeitsstörung mit ihrem krankheitswertigen Auftre ten, das heisst spätestens im frühen Erwachsenenalter erwerbliche Auswirkungen zeitigt. Dass eine massgebliche psychiatris ch begründete Arbeitsunfähigkeit erst seit dem Unfall vom November 2013 aufgetreten sein soll - wie vom Beschwer deführer behauptet - ist daher zu verwerfen. 4.4 Obwohl die Gutachter sich mit den von der Rechtsprechung (vgl. BGE 143 V 418, 409, BGE 141 V 281 E. 4.3.1) erforderlichen Indikatoren auseinandersetzte n, fehlt bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht eine Ausei nandersetzung mit und Einordnung bzw. Gewichtung der wiederholt festgestell ten Diskrepanzen, die als mögliche Aggravation festgehalten wurden, wobei auch Simulation nicht auszuschliessen war ( Urk. 10/178/102 ; Urk. 10/178/41, Urk. 10/178/48 ). Immerhin war der Beschwerdeführer trotz diagnostizierter Persönlichkeitsstörung vor dem Unfall in der Lage, ein offenbar seinen Lebens unterhalt deckendes Erwerbseinkommen zu erzielen, wenn auch nie über einen längeren Zeitraum als einige Monate (vgl. Urk. 10/1 0 ), weshalb die Einschätzung einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit nicht zu überzeugen v ermag. Aus welchen Gründen es dem Beschwerdeführer als ausgebildeter Baufacharbeiter während zehn Jahre nicht gelang, eine unbefristete Stelle zu erhalten oder zu behalten, ob hierfür allenfalls nicht nur Aspekte der Persönlichkeitsstörung, sondern auch der nicht krankheitsbeeinflusste Wille und die Lebensplanung des Beschwerdeführers kausal gewesen sind, muss offen bleiben. Als höchst unwahrscheinlich sind wirtschaftliche Gründe anzunehmen angesichts der Dauer der Teilarbeitslosigkeit, des jugendlichen Alters, der Ausbildung und des grundsätzlichen Fachkräfteman gels. Der psychiatrische Gutachter selbst hielt eine schwierige Exploration mit äusserst dürftigen und vagen Angaben fest, was seine Einschätzung der Arbeits unfähigkeit, jedenfalls in masslicher Hinsicht, mit Unsicherheiten behaftet erscheinen lässt. Eine mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausgewiesene vollständige Arbeitsunfähigkeit kann daher nach dem Gesagten nicht angenommen werden.

4.4 Obwohl die Gutachter sich mit den von der Rechtsprechung (vgl. BGE 143 V 418, 409, BGE 141 V 281 E. 4.3.1) erforderlichen Indikatoren auseinandersetzte n, fehlt bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht eine Ausei nandersetzung mit und Einordnung bzw. Gewichtung der wiederholt festgestell ten Diskrepanzen, die als mögliche Aggravation festgehalten wurden, wobei auch Simulation nicht auszuschliessen war ( Urk. 10/178/102 ; Urk. 10/178/41, Urk. 10/178/48 ). Immerhin war der Beschwerdeführer trotz diagnostizierter Persönlichkeitsstörung vor dem Unfall in der Lage, ein offenbar seinen Lebens unterhalt deckendes Erwerbseinkommen zu erzielen, wenn auch nie über einen längeren Zeitraum als einige Monate (vgl. Urk. 10/1 0 ), weshalb die Einschätzung einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit nicht zu überzeugen v ermag. Aus welchen Gründen es dem Beschwerdeführer als ausgebildeter Baufacharbeiter während zehn Jahre nicht gelang, eine unbefristete Stelle zu erhalten oder zu behalten, ob hierfür allenfalls nicht nur Aspekte der Persönlichkeitsstörung, sondern auch der nicht krankheitsbeeinflusste Wille und die Lebensplanung des Beschwerdeführers kausal gewesen sind, muss offen bleiben. Als höchst unwahrscheinlich sind wirtschaftliche Gründe anzunehmen angesichts der Dauer der Teilarbeitslosigkeit, des jugendlichen Alters, der Ausbildung und des grundsätzlichen Fachkräfteman gels. Der psychiatrische Gutachter selbst hielt eine schwierige Exploration mit äusserst dürftigen und vagen Angaben fest, was seine Einschätzung der Arbeits unfähigkeit, jedenfalls in masslicher Hinsicht, mit Unsicherheiten behaftet erscheinen lässt. Eine mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausgewiesene vollständige Arbeitsunfähigkeit kann daher nach dem Gesagten nicht angenommen werden. 4.5 Zusammenfassend ist entweder mit der Beschwerdegegnerin davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer im psychiatrisch eingeschränkten Ausmass der Erwerbsunfähigkeit (bei gutachterlich attestierte r vollständiger Arbeitsunfähig keit aus psychiatrischer Sicht) seit seiner Einreise in die Schweiz als rentenan spruchsrelevant invalid zu betrachten ist und sich hieran nichts geändert hat. Diesfalls wäre der Versicherungsfall in einem Zeitpunkt eingetreten, als die erforderliche Mindestbeitragsdauer noch nicht geleistet worden war, weshalb ein Rentenanspruch aufgrund der fehlenden Beitragszeit zu verneinen wäre (vgl. hierzu Urteil e des Bundesgerichts 9C_692/2018, 8C_93/2017 vom 3 0. Mai 2017, 9C_592/2015 vom 2. Mai 2016, 8C_721/2013 vom 4. März 2014, I 76/05 vom 3 0. Mai 2006 ). Oder es ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer ohne seinen Unfall im November 2013 sich weiterhin mit sporadische n Einsätzen und entsprechend tieferem Erw erbseinkommen begnügt hätte (vgl. hierzu Meyer/ Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Aufl. 2014, Rz. 71 zu Art. 28a IVG mit Hinweisen), weshalb trotz hinzugetretener neurologi scher Einschränkungen in qualitativer und quantitativer Hinsicht kein rentenbe gründender Invaliditätsgrad resultiert. Hinsichtlich Einzelheiten dieser Invalidi tätsbemessung kann auf die zu keinen Beanstandungen Anlass gebenden Berechnungen der Beschwerdegegnerin verwiesen werden ( Urk. 10/ 202/1-3), wobei aus rein somatischer (neurologischer) Sicht von eine r quantitativ 70%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen wäre.

4.5 Zusammenfassend ist entweder mit der Beschwerdegegnerin davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer im psychiatrisch eingeschränkten Ausmass der Erwerbsunfähigkeit (bei gutachterlich attestierte r vollständiger Arbeitsunfähig keit aus psychiatrischer Sicht) seit seiner Einreise in die Schweiz als rentenan spruchsrelevant invalid zu betrachten ist und sich hieran nichts geändert hat. Diesfalls wäre der Versicherungsfall in einem Zeitpunkt eingetreten, als die erforderliche Mindestbeitragsdauer noch nicht geleistet worden war, weshalb ein Rentenanspruch aufgrund der fehlenden Beitragszeit zu verneinen wäre (vgl. hierzu Urteil e des Bundesgerichts 9C_692/2018, 8C_93/2017 vom 3 0. Mai 2017, 9C_592/2015 vom 2. Mai 2016, 8C_721/2013 vom 4. März 2014, I 76/05 vom 3 0. Mai 2006 ). Oder es ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer ohne seinen Unfall im November 2013 sich weiterhin mit sporadische n Einsätzen und entsprechend tieferem Erw erbseinkommen begnügt hätte (vgl. hierzu Meyer/ Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Aufl. 2014, Rz. 71 zu Art. 28a IVG mit Hinweisen), weshalb trotz hinzugetretener neurologi scher Einschränkungen in qualitativer und quantitativer Hinsicht kein rentenbe gründender Invaliditätsgrad resultiert. Hinsichtlich Einzelheiten dieser Invalidi tätsbemessung kann auf die zu keinen Beanstandungen Anlass gebenden Berechnungen der Beschwerdegegnerin verwiesen werden ( Urk. 10/ 202/1-3), wobei aus rein somatischer (neurologischer) Sicht von eine r quantitativ 70%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen wäre. Selbst unter der Annahme, dass mit dem Unfall vom November 2013 und den hieraus folgenden neuen qualitativen und quantitativen Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit ein neuer Versicherungsfall eingetreten ist ( vgl. hierzu: Urteil e des Bundesgerichts 9C_592/2015 vom 2. Mai 2015 E. 3.2 mit Hinweis e n ; Meyer / Reichmuth, a.a.O., Rz. 138 zu Art. 4 IVG), liesse sich keine rentenbegrün dende Invalidität berechnen. Der Beschwerdeführer hatte im Zeitpunkt des Unfalles eine befristete Stelle inne und übte die verschiedensten Berufe aus, weshalb sowohl beim Validen- wie beim Invalideneinkommen von Tabellen löhne n gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstruk turerhebung (LSE) auszugehen wäre. Die ausgewiesene und neu hinzugetretene Arbeitsunfähigkeit von 30 % ergäbe keinen Invaliditätsgrad von mindestens 40 % (vgl. E. 1.3).

Selbst unter der Annahme, dass mit dem Unfall vom November 2013 und den hieraus folgenden neuen qualitativen und quantitativen Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit ein neuer Versicherungsfall eingetreten ist ( vgl. hierzu: Urteil e des Bundesgerichts 9C_592/2015 vom 2. Mai 2015 E. 3.2 mit Hinweis e n ; Meyer Reichmuth, a.a.O., Rz. 138 zu Art. 4 IVG), liesse sich keine rentenbegrün dende Invalidität berechnen. Der Beschwerdeführer hatte im Zeitpunkt des Unfalles eine befristete Stelle inne und übte die verschiedensten Berufe aus, weshalb sowohl beim Validen- wie beim Invalideneinkommen von Tabellen löhne n gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstruk turerhebung (LSE) auszugehen wäre. Die ausgewiesene und neu hinzugetretene Arbeitsunfähigkeit von 30 % ergäbe keinen Invaliditätsgrad von mindestens 40 % (vgl. E. 1.3). 5. Nach diese n Erwägungen besteht die angefochtene Verfügung vom 1 2. Februar 2019 zu Recht, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.

5. Nach diese n Erwägungen besteht die angefochtene Verfügung vom 1 2. Februar 2019 zu Recht, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 6.

6. 6.1 Bei hier gegebener Streitigkeit um IV-Leistungen ist das Verfahren entgegen Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Die Kosten sind inner halb des vorgegebenen Rahmens auf Fr. 800.-- festzusetzen und dem unterlie genden Beschwerdeführer aufzuerlegen. Aufgrund der Bewilligung zur unentgeltlichen Prozessführung sind die Kosten aber vorläufig auf die Gerichts kasse zu nehmen.

6.1 Bei hier gegebener Streitigkeit um IV-Leistungen ist das Verfahren entgegen Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Die Kosten sind inner halb des vorgegebenen Rahmens auf Fr. 800.-- festzusetzen und dem unterlie genden Beschwerdeführer aufzuerlegen. Aufgrund der Bewilligung zur unentgeltlichen Prozessführung sind die Kosten aber vorläufig auf die Gerichts kasse zu nehmen. 6.2 Der zum unentgeltlichen Rechtsbeistand bestellte Vertreter, Rechtsanwalt Christoph Erdös, Zürich, reichte keine Kostennote ein, weshalb die Entschädigung ermessensweise festzusetzen ist (vgl. Verfügung vom 9. Juli 2019 Dispositiv Ziffer 4; Urk. 11). Unter Berücksichtigung der Schwierigkeit des Prozesses, des Umfang s der zu berücksichtigenden Akten, der im Verwaltungsverfahren gewonnenen Vorkenntnis, des notwendigen Aufwandes sowie des gerichtsüblichen Ansatzes von Fr. 220.-- ( zuzügl. MWSt ) ist die Entschädigung auf Fr. 2'600.-- festzusetzen und aus der Gerichtskasse zu entrichten.

6.2 Der zum unentgeltlichen Rechtsbeistand bestellte Vertreter, Rechtsanwalt Christoph Erdös, Zürich, reichte keine Kostennote ein, weshalb die Entschädigung ermessensweise festzusetzen ist (vgl. Verfügung vom 9. Juli 2019 Dispositiv Ziffer 4; Urk. 11). Unter Berücksichtigung der Schwierigkeit des Prozesses, des Umfang s der zu berücksichtigenden Akten, der im Verwaltungsverfahren gewonnenen Vorkenntnis, des notwendigen Aufwandes sowie des gerichtsüblichen Ansatzes von Fr. 220.-- ( zuzügl. MWSt ) ist die Entschädigung auf Fr. 2'600.-- festzusetzen und aus der Gerichtskasse zu entrichten. 6.3 Der Beschwerdeführer ist darauf aufmerksam zu machen, dass gemäss § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozial versicherungsgericht (GSVGer) eine Partei, der die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, zur Nachzahlung verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist.

6.3 Der Beschwerdeführer ist darauf aufmerksam zu machen, dass gemäss § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozial versicherungsgericht (GSVGer) eine Partei, der die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, zur Nachzahlung verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Christoph Erdös, Zürich, wird mit Fr. 2’600.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Christoph Erdös, Zürich, wird mit Fr. 2’600.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Christoph Erdös

Rechtsanwalt Christoph Erdös - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse

Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

HurstStadler