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Wasserstand Fischbacher Moossee
Der Gemeinderat hat die Waldburger Ingenieure AG im vergangenen Winter beauftragt, mögliche Ursachen für den tiefen Wasserstand im Gebiet des Fischbacher Moosweihers herauszufinden. Einerseits klärten sie, ob ein direkter Zusammenhang mit der Grundwasserfassung Karrenwald der Wasserversorgung von Niederwil und Fischbach-Göslikon besteht oder was sonst die Ursache für einen sinkenden Wasserspiegel im «Möösli» ist.
Aufgrund der Höhenlagen kann eine direkte Verbindung zwischen dem Grundwasservorkommen und dem Wasserstand im Moosweiher ausgeschlossen werden.
Vielmehr ist davon auszugehen, dass sich die Niederschlagsdefizite und die reduzierte Neubildung des Grundwassers während Jahren auch im Einzugsgebiet des Moosweihers bemerkbar gemacht haben. Ähnliche Probleme sind auch bei Gewässern mit gleicher Charakterstatistik festzustellen.
Zusätzlich könnte auch die Austrocknung von Uferpartien zu einer erhöhten Durchlässigkeit im Randbereich führen. Bei einem Wiederanstieg des Wasserspiegels kann auch bei stärkeren Wasserzufluss nicht oder nur verzögert mit einem Anstieg auf das ursprüngliche Niveau gerechnet werden.
Hans Kneubühler, Fischbach-Göslikon, führt regelmässig Messungen (an selbst angebrachter Messlatte) des Wasserstands durch. Er hat festgestellt, dass der Wasserstand dank des Schnees und Regen im Januar, um 70 cm gestiegen ist. Somit ist er aktuell noch 12 cm unter dem Überlauf in den Moosbach.