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Operative Entfernung der Schweissdrüsen mittels Exzision oder Liposuktion
Operationstechnik
Der Eingriff erfolgt entweder in Narkose (vor allem bei Exzision), meist aber unter lokaler Betäubung bei der Liposuktion.
Bei der Exzision wird die Haut mit den darin liegenden Schweissdrüsen herausgeschnitten, bei der Liposuktion werden die Schweissdrüsen durch kleine Hautschnitte abgesaugt.
Vor der Operation
Auf Medikamente, die blutgerinnunghemmend wirken, wie Aspirin oder Aspégic, sollten Sie mindestens 14 Tage vor der Operation verzichten.
Ebenfalls zu meiden sind Schlafmittel, Alkohol und Zigaretten (Nikotin vermindert die Durchblutung der Haut resp. der Organe und verzögert dadurch die Wundheilung).
Weitere Hinweise und Abklärungen erfolgen während der Konsultation in der Praxis.
Komplikationen/Nebenwirkungen
Es muss mit Schwellungen/Verfärbungen durch Blutergüsse gerechnet werden sowie auch mit Sensibilitätsstörungen (zum Teil mit Ausstrahlung in die Oberarminnenseite), die sich aber meist innerhalb einiger Wochen normalisieren.
Zusätzlich können Durchblutungs-/Wundheilungsstörungen auftreten.
Die Exziison führt zu sichtbaren, zum Teil unschönen Narben im Bereich der Achselhöhle, die kleinen Schnitte bei der Liposuktion sind unauffällig und ergeben ein kosmetisch gutes Resultat.
Beide Operationstechniken, insbesondere die sanftere Technik mittels Liposuktion, führen bei übermässiger Schweissneigung allerdings meist nur zu einer wesentlichen Verbesserung, jedoch zu keiner definitiven Lösung.