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Die «Enzyklopädie Europarecht -EnzEuR-» legt in zehn Bänden eine aufeinander abgestimmte Durchdringung der einzelnen Bereiche des Gesamtsystems des Europarechts vor. In der Behandlung ihrer Gegenstände schreitet das Werk systematisch von den positiven konzeptionellen Grundlagen über die sich daraus ableitenden allgemeinen Regeln zu den Einzelfragen fort. Nahezu 200 ausgesuchte Autoren aus Wissenschaft und Praxis stellen den gesamten Bestand des Europarechts unter dem Postulat der Einheit systematisch dar.
Eine Vielzahl europäischer Staaten hat in den letzten 60 Jahren ihre Kräfte in internationalen und supranationalen Organisationen gebündelt, um Aufgaben zu erfüllen, denen der Einzelstaat allein nicht hinreichend gewachsen ist. Zwar wird die Europäische Union als die zweifellos weitaus bedeutsamste Organisation weithin mit „Europa“ gleichgesetzt. Sie ist jedoch mittlerweile nur eine von vielen Organisationen. ESM, EWR, Europarat, in seinem Rahmen die EMRK mit eigenständigen Organen, EFTA, CEFTA, Benelux, Nordischer Rat, Ostseerat, Baltische Zusammenarbeit, Eurocontrol, Energiegemeinschaft, EAG, EPO, OECD, OSZE, NATO und GUS stehen daneben. Verdichtete Kooperationen in Gestalt der sektoriellen Abkommen EU-Schweiz, der SAA, der Östlichen Partnerschaft, des Assoziierungsabkommens EU-Türkei und der Mittelmeerunion ergänzen das Bild.