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Die Schweizer Curlerinnen um Skip Silvana Tirinzoni spielen definitiv um die Medaillen. Mit einem 8:4-Sieg gegen Südkorea machen sie die Halbfinal-Qualifikation auch rechnerisch klar.
Mit einem starken letzten End und zwei gestohlenen Steinen sicherten sich die zweifachen Weltmeisterinnen Melanie Barbezat, Esther Neuenschwander, Silvana Tirinzoni und Alina Pätz gegen die Olympia-Zweiten von 2018 den Sieg, womit sie die Round Robin mindestens im 2. Rang abschliessen werden.
Mit sieben Siegen aus acht Spielen liegen die Schweizerinnen weiterhin an der Tabellenspitze vor dem schwedischen Quartett, gegen das sie ihre einzige Niederlage kassiert haben. Zum Abschluss der Round Robin treffen Tirinzoni und Co. am Donnerstag auf Japan. Die Halbfinals gehen am Freitag über die Bühne.
Den Südkoreanerinnen hingegen droht das Aus. 2018 hatten sie an den Heimspielen in Pyeongchang ein kleines Curling-Märchen geschrieben, als sie in den Final vorstiessen. Die vier Spielerinnen, die alle Kim heissen, gingen als «Garlic Girls» in die Geschichte ein, da sie alle aus derselben Region stammen, die berühmt für Knoblauch ist.
Wenige Monate später sorgten die vier für Aufsehen, als sie ihre Trainer und den Manager beschuldigten, sie verbal und emotional missbraucht und ihnen Preisgelder vorenthalten zu haben. Der Skandal erschütterte Südkorea und warf ein schiefes Licht auf den Spitzensport im Land.