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Die vom russischen Olympischen Komitee nominierten 169 Sportler dürfen in Südkorea unter neutraler Flagge als «Olympische Athleten aus Russland» (OAR) an den Start gehen.
Vor Wochenfrist war die Liste potenzieller Olympia-Starter aus Russland wegen möglicher Verstrickungen in die Staatsdopingaffäre noch von 500 auf 389 Aktive reduziert worden. Die Zahl verringerte sich nun noch einmal über Qualifikationskriterien und Quotenplätze. Das IOC geht nun davon aus, dass nur über jeden Dopingzweifel erhabenen OAR-Athleten nach Südkorea reisen.
Berufungsverhandlungen laufen noch
Ob die Zahl russischer Sportler in Pyeongchang noch einmal anwächst, entscheidet sich in diesen Tagen vor dem Internationalen Sportgerichtshof TAS. Die seit Montag laufenden Berufungsverhandlungen von 39 wegen Dopings gesperrten Aktiven soll spätestens am Sonntag geschlossen werden.
Zu den Athleten, die von der IOC-Kommission aus dem 500-köpfigen Vorschlag-Pool gestrichen wurden, gehören unter anderen Biathlon-Star Anton Schipulin und Skilangläufer Sergej Ustjugow.