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Ivo Zen ist 1970 in Santa Maria, Val Müstair geboren und dort aufgewachsen. Mit 15 verliess er das abgelegene Bergtal, um an der Kantonsschule in Chur das Gymnasium zu absolvieren. Nach der Matura folgte ein wildes Zwischenjahr, dann zwei Jahre Architekturstudium an der ETH in Zürich, wo er Video und Fotografie für sich entdeckte. Anschliessend arbeitete er in einer Buchhandlung, realisierte Experimentalfilme und begann 1996 sein Super-8 Tagebuch. 2003 diplomierte Ivo Zen an der Ecole Supérieure des Beaux-Arts Genève, Abteilung Film/Video. Ein Jahr später gründete er mit anderen Filmemacherinnen die unabhängige Produktionsstruktur Alva Film, Genève. Es folgten Lehraufträge für Dokumentarfilm an der Haute Ecole d’Art et Design, HEAD Genève. Als Präsident der Interessenvertretung «Cineasts independents rumantschs, CIR» setzt er sich seit 2010 für den rätoromanischen Film ein. Zweimal erhielt er das Werkstipendium des Kantons Graubünden. Er ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Zürich.
Max Ophüls
Preis 2017
Solothurner
Filmtage 2017