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Die Geschichte der Diskurstheorie ist längst selbst eine methodologisch reflektierte Begriffsgeschichte geworden – eine Reflexion über den Begriff des "Diskurses" und dessen Reichweite. Fokussiert man allerdings auf nur einzelne Epigonen zumal der historischen Diskursanalyse – und dazu gehörte in Frankreich der junge Foucault, parallel zu ihm der junge Reinhart Koselleck in Deutschland und in England der junge Quentin Skinner –, dann entgeht gewöhnlich, dass die "erkenntnistheoretische Verschiebung, in deren Fahrwasser die Diskurstheorie [nach dem Zweiten Weltkrieg in Westeuropa – SH] auftaucht, […] selbst Teil der Ideengeschichte" ist.
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