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Feuersalamander
Salamandra salamandra
Die Amphibien werden in drei grosse Gruppen unterteilt: Blindwühlen, Schwanz- und Froschlurche. Davon kommen in der Schweiz die letzteren beiden vor. Feuersalamander sind die grössten einheimischen Schwanzlurche und verbringen ihr Leben sowohl im Wasser wie auch an Land. Wie bei allen Amphibien in der Schweiz leben die Larven (Jungtiere) im Wasser. Feuersalamander bilden aber eine Ausnahme: Sie paaren sich an Land und legen nicht Eier (Laich), sondern selbstständige Larven ins Wasser ab.
Typisch für die Feuersalamander ist der schwarze Körper mit auffallenden orange-gelben Flecken. Jeder Feuersalamander kann an seiner eigenen Färbung eindeutig von anderen Individuen unterschieden werden. Feuersalamander können bis etwa 20cm gross werden. In der Schweiz kommen zwei Unterarten der Feuersalamander vor, die man an der Art der Färbung unterscheiden kann: die Gefleckten (südlich der Alpen) und die Gebänderten (nördlich der Alpen). Sie leben vorwiegend in feuchten Laubmischwäldern oder Schluchten bis etwa 1000-1300 m.ü.M. und jagen während der Nacht bei feuchter Witterung. Sie fressen Schnecken, Würmer, Insekten und deren Larven sowie andere kleinere Wirbellose.
Feuersalamander verteidigen sich, wenn sie sich in Lebensgefahr fühlen, durch die Abgabe von giftigen Hautsekreten. Diese Gifte können auch für den Mensch unangenehm sein, daher sollte man die Tiere nicht berühren, wenn man sie auf einem Spaziergang entdeckt. Dadurch werden auch die langfristig als gefährdet geltenden Feuersalamander geschont. Übrigens können sie im Aquarium bis über 50 Jahre alt werden, die Regel ist allerdings 7-15 Jahre.
Im Tierpark Goldau können Sie die Feuersalamander (zusammen mit anderen Amphibienarten) im Amphibienhäuschen beim Eingang beobachten.
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