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Eine der häufigsten allergischen Erkrankungen ist die Pollenallergie. Die Heuschnupfen-Saison beginnt mit blühenden Haselnusssträuchern oder Weiden schon sehr früh im Jahr. Weiter geht es mit Eichen-, Erlen-, Birken-, Eschenpollen. Später können Gräser oder auch einige Kräuter wie Ambrosia oder Beifuss starke Heuschnupfensymptome hervorrrufen.
Das Immunsystem reagiert auf die harmlosen Eiweisse der Pollen. Durch das Einatmen oder den direkten Kontakt mit den Pollen wird Histamin ausgeschüttet, was zu einer Entzündung der Nasenschleimhaut und der Bindehaut der Augen führt.
Typische Heuschnupfensymptome sind juckende, gerötete und tränende Augen, Niesattacken, verstopfte oder laufende Nase, erschwerte Nasenatmung, Juckreiz im Gaumen und in der Nase, Müdigkeit, eingeschränkte Leistungsfähigkeit.
Es kann zusätzlich zu einer Kreuzreaktion mit bestimmten Lebensmitteln wie z.B. Äpfel, Karotten, Haselnüsse kommen.
Homöopathie kann im akuten Heuschnupfen-Anfall die Heuschnupfensymptome, wie starke Niesanfälle, Schnupfen, Jucken, etc. lindern. Folgende homöopathischen Arzneimittel können helfen:
Euphrasia (Augentrost): bei geröteten und brennenden Augen mit scharf beissenden und hautrötenden Tränen. Der Schnupfen ist stark, aber brennt nicht.
Allium cepa (Küchenzwiebel): bei stark wässrigem, hautrötendem und wundmachendem Schnupfen. Die Nase und die Oberlippe sind wund. Die Tränen fliessen stark, sie brennen und röten die Augen nicht.
Apis (Gift der Honigbiene): bei stark aufgeschwollenen und geröteten Augen mit stechend-brennendem Schmerz.
Sabadilla (Mexikanisches Läusekraut, Pflanze): bei sehr starkem und andauerndem Niesen. Die Augen tränen, die Lidränder sind rot und brennen.
Die Globuli in der Apotheke in der Potenz D12 einkaufen und drei Globuli in 0,2 Liter Wasser auflösen. Bei akutem Heuschnupfen kann stündlich ein Teelöffel davon eingenommen werden. Tritt eine Besserung ein, kann die Einnahme auf zwei- bis dreimal täglich reduziert werden. Vor jeder Einnahme die Flüssigkeit im Wasserglas zehn Mal umrühren.
Ich behandle akute Heuschnupfen-Episoden, sowie auch chronische Fälle von Heuschnupfen. Tritt der Heuschnupfen regelmässig alle Jahre wieder auf, kann er ganzheitlich behandelt werden. Dazu benötige ich ein Gespräch, um die Symptome zu erfassen. In diesem Gespräch werden wir über den Heuschnupfen und andere vorhandene Beschwerden sprechen, aber auch über vergangene Krankheiten und Unfälle. Da in der Homöopathie der Mensch als Ganzes behandelt wird und nicht nur ein einzelnes Symptom, werde ich auch allgemeinere Fragen stellen, wie zum Beispiel über Essgewohnheiten, Vorlieben und Abneigungen. Anhand dieser Angaben suche ich das für Sie passende Mittel. Durch die individuelle Mittelwahl erziele ich gute Erfolge bei der Behandlung von Heuschnupfen.
Während der Einnahme des homöopathischen Mittels begleite ich Sie, wir besprechen in regelmässigen Abständen den Heilungsverlauf.
Teezubereitung: 4 gehäufte Teelöffel Brennnesselblätter mit einem Liter kochendem Wasser übergiessen, nur kurz ziehen lassen.
Eine Tasse Brennnesseltee morgens nüchtern eine halbe Stunde vor dem Frühstück trinken. Den Rest über den Tag schluckweise trinken. Den Tee ca. 3 Wochen lang trinken, dann eine Pause einlegen.
Die Brennnessel hat entgiftende, blutreinigende und blutbildende Eigenschaften und kann vermehrt Harnstoff und Harnsäure aus unserem Körper ausscheiden.