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Buchpräsentation und Gespräch mit der Autorin Basrie Sakiri-Murati
Basrie Sakiri-Murati (*1971) engagierte sich als Gymnasiastin Ende der 1980er Jahre zusammen mit ihren Brüdern, Freundinnen und Freunden für eine „Republik Kosovo“. Die serbische Regierung antwortete auf die Proteste der jungen Aktivistinnen und Aktivisten mit Gewalt und verfolgte sie fortan politisch – es drohten Gefängnis und Folter. Die Autorin sah sich gezwungen unterzutauchen, und als die Situation im Sommer 1989 zu bedrohlich wurde, musste die damals Achtzehnjährige aus dem Kosovo fliehen und erhielt in der Schweiz Asyl. Dass sie dreissig Jahre später immer noch hier leben würde, war für die junge Aktivistin undenkbar.
Basrie Sakiri-Murati erzählt in ihrer auf Tagebuchnotizen basierenden Autobiografie von ihren Erlebnissen im Untergrund und auf der Flucht sowie von ihrer Ankunft und ihrem Leben in der Schweiz und den damit verbundenen Schwierigkeiten und Glücksmomenten. Sie thematisiert zudem das grosse Leid, das ihrer Familie während des Kosovokriegs widerfuhr, wohingegen sie in der Ferne nur hilflos zuschauen konnte.
Donnerstag, 14. November 2019, 18.30 Uhr
Schweizerisches Sozialarchiv, Medienraum
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