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Hannes Meyer (1938–2013) absolvierte nach der Mittelschule in Schiers (EMS) ein vielseitiges Musikstudium in Basel und Zürich (Orgel, Direktion, Komposition und Sologesang). Mit dem Orgel-Konzertdiplom SMPV schloss er das Studium 1966 ab. 1963/64 war er Kapellmeister an der „Komödie Basel“, Chordirektor der Berliner Städteoper und des Extra-Chors des Opernhauses Zürich.
Adolf Friedrich Hesse (1809–1863) war u. a. Schüler von Christian Heinrich Rinck, er wurde 1831 Erster Organist an der Bernhardinkirche in Breslau im heutigen Polen. Hesse galt in Deutschland als bedeutender Organist und erregte in Paris und London Aufsehen durch sein virtuoses Pedalspiel. Zu seinen vielen Schülern zählte auch Jacques-Nicolas Lemmens.
Johann Ludwig Krebs (1713–1780) wurde in der Nähe von Weimar geboren. Den ersten Musikunterricht erhielt er von seinem Vater, der seit 1710 Kantor und Organist in Weimar war. Im Juli 1726 wurde Johann Ludwig Schüler an der Thomasschule in Leipzig, wo er neun Jahre lang Freund, Privatschüler und Notenkopist von Johann Sebastian Bach war.
Krebs wirkte als Musiker an verschiedenen Orten, 1756 wurde er Organist am Hofe Friedrichs III. von Altenburg, wo er in den Genuss einer prächtigen Trost-Orgel gelangte. Diese Stelle hatte er bis zu seinem Tod am Neujahrstag 1780 inne.
Friedrich Wilhelm Zachow (1663–1712) erhielt seinen ersten Unterricht wohl bei seinem Vater. Er besuchte später wahrscheinlich die Leipziger Thomasschule. 1675 nahm er eine Stelle als Stadtpfeifer in Eilenburg an der Mulde an, 1684 wurde er zum Organisten der Marktkirche Unser Lieben Frauen (Marienkirche) in Halle gewählt. Er blieb bis zu seinem Tod in diesem bedeutenden Amt.
Heinrich Scheidemann (um 1596–1663) erhielt seinen ersten Musikunterricht durch seinen Vater David Scheidemann, welcher zunächst Organist in Wöhrden und ab 1604 an der Hamburger Katharinenkirche war. Von 1611 bis 1614 nahm er gemeinsam mit seinem Freund Jacob Praetorius ein dreijähriges Studium bei dem seinerzeit sehr bedeutenden Organisten Jan Pieterszoon Sweelinck in Amsterdam auf, welches ihm durch die Gemeinde der Katharinenkirche finanziert wurde. Hintergrund dieses Stipendiums war der Wunsch aller Hamburger Hauptkirchen, dass ihre zukünftigen Organisten eine Ausbildung bei Sweelinck erhielten.