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Brautente
Das Prachtkleid vom Brautenten-Erpel ist äusserst farbenprächtig.
Brautente
AIX SPONSA
Der Name der Brautente beruht auf den Vergleich der Schönheit des Brautenten-Männchens mit einer Braut vor der Hochzeit. Das Prachtkleid vom Männchen ist sehr markant und bunt gefärbt, besonders auffällig ist der metallisch schimmernde grüne Kopf. Die Färbung des Weibchens weicht stark vom Männchen ab, es ist unscheinbar gräulich.
Die Brautenten kommen ursprünglich aus Nordamerika und wurden aufgrund ihrer Farbenpracht bereits im 17. Jahrhundert als Ziervogel nach Europa importiert. Da sie sehr geschickte Flieger sind, entwichen einige Individuen und können darum heute auch vereinzelt ausserhalb von Parkanlagen ausfindig gemacht werden.
Die Balz der Brautente findet meist auf dem Wasser statt. Wenn sich ein Paar gefunden hat, bleibt es bis zum Ende der Brut zusammen. Zum Brüten werde hohle Bäume in Gewässernähe bevorzugt aber auch verlassene Nisthöhlen von Spechten genutzt. Von April bis Juni findet die Brutzeit statt, bei der das Weibchen jeden Tag ein Ei legt, bis das Gelege 10-12 Eier gross ist. Während dem das Weibchen die Eier brütet, beschützt der Erpel das Nest vor Feinden und anderen Erpeln. Die Eier werden mit Nistmaterial und Daunenfedern bedeckt, um sie vor Feinden und starken Temperaturschwankungen zu schützen.
Im Natur- und Tierpark Goldau finden Sie die Brautenten auf dem Rundgang um den Blauweiher.
Weitere Informationen zur Brautente gibt es im Zootier-Lexikon.