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Der Dreisessel setzt den östlichen Schlusspunkt der Bayerwald-Bergkette.
Wie von einer Tribüne kann der Besucher die Aussicht auf Böhmen, das österreichische
Mühlviertel und den ganzen oberen Bayerischen Wald geniessen.
Hier herrscht ausnahmsweise Granit vor, der in 25 Meter hohen Säulen aus
abgerundeten Blöcken aus dem Gipfelwald herausragt. Das nach einem Brand
wiederaufgebaute Schutzhaus ist nur durch einen schmalen Zugang entlang
der Grenze zu erreichen Steinstufen führen zu den drei Sesseln, die einmal
Adalbert Stifter mit Sitznischen versehen ließ. Hier sollen sich einst
– so eine Sage – auf drei gewaltigen steinernen Sesseln die Herrscher
von Tschechien, Österreich und Bayern niedergelassen haben, um über die
Grenzen ihrer Herrschaftsbereiche zu verhandeln.