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Nach der Aufgabe des früheren Projekts für eine Eisbahn (Projekt Losinger) wurde eine Task Force HCFG eingesetzt, um die Überlegungen zur Errichtung einer neuen Eisbahn auf dem St. Leonhard-Gelände wieder aufzunehmen. Im Frühjahr 2016 informierte diese Task Force den Staatsrat, die Gemeinderäte von Granges-Paccot und der Stadt Freiburg sowie das Oberamt über ihr neues Projekt, das vom Büro BFIK architectes HES geprüft wurde. Im Anschluss an diese Präsentation wurde eine gemeinsame Entscheidung getroffen, um die Fertigstellung dieses Erweiterungs- und Sanierungsprojekts zu vereinfachen..
Die Stadt Freiburg wird ihrerseits die zweite Eisbahn erweitern, ein Parkhaus errichten und die öffentlichen Räume des Sektors neu gestalten.
Um die Umsetzung dieser drei Projekte zu ermöglichen, muss der aktuelle Spezialplan (SP) revidiert werden, da er zurzeit weder das Volumen des Gebäudes P1 noch die Schaffung von 200 zusätzlichen Parkplätzen erlaubt.
Der aktuelle Spezialplan ist aus einem Wettbewerb von 1991 hervorgegangen, der die Einrichtung einer im Norden und im Süden durch zwei parallele Säulenhallen abgegrenzte Agora vorschlug. Er wurde 2006 noch vor dem Bau der Poya-Brücke genehmigt und ist heute demnach nicht mehr auf dem neuesten Stand. Der Spezialplan greift auf die Gemeinde Granges-Paccot und die Stadt Freiburg über.
Auf Antrag der RUBD wurde der Begriff "Spezialplan" (SP) durch "Detailbebauungsplan" (DBP) ersetzt.
Änderungen
- Perimeter des DBP: Der aktuelle Perimeter des Spezialplans wird nicht verändert. Eine Anpassung wird anlässlich der Revision des OP der Stadt Freiburg vorgenommen, um die Grenze des DBP auf die neu gestalteten Grenzen der Parzellen abzustimmen.
- Abgerissene Gebäude: Die zurzeit auf der Agora gelegenen Container-Bauten werden beseitigt. Diese Räume werden in die neue Eisbahn 1 integriert werden.
- Baubereiche: Um die Ansiedlung der Eisbahn 1, der Eisbahn 2 und des Parkhauses zu ermöglichen, müssen die aktuellen Baubereiche verändert werden. Der Baubereich wird folglich im Norden auf die Allée du Cimetière ausgedehnt. Im Süden reicht er bis zur Säulenhalle der Agora. Er wird auch im Osten ausgedehnt, um an den Baubereich der Eisbahn 2 anzuschliessen. Im Westen schliesst er sich dem neuen Perimeter des DBP an. Im Querschnitt beträgt gegenwärtig die erlaubte maximale Höhe für alle Perimeter 21 Meter. Diese Höhe wird für den Baubereich der P2 beibehalten und für den Baubereich der P1 auf 30 Meter aufgestockt.
- Zugang zu den Gebäuden: Die neuen Zugänge zu den Gebäuden werden auf der Agora angesiedelt sein. Einzig die Eingänge zu den Gästesektoren werden auf der Allée du Cimetière gelegen sein, um einen direkten Zugang zu den Bussen zu ermöglichen.
- Bepflanzung: Die nördliche Ausdehnung des Baubereichs zieht die Aufhebung der Baumallee mit sich, die im aktuellen Plan vorgesehen ist. Dies Baumallee wurde jedoch nie angelegt. Die drei Bäume, die noch auf der Agora stehen, werden gefällt. Die Kompensierung dieser Bäume wird im Rahmen des Projekts zur Neugestaltung der öffentlichen Räume stattfinden, das von der Stadt Freiburg ausgeführt wird.
- Verbindungen mit dem Stadion St. Leonhard: Der Zugang zur Agora von der Murtenstrasse aus ist heutzutage kompliziert. Der Hinweis auf die Errichtung einer Fussgängerbrücke im aktuellen Spezialplan wird zugunsten eines Verbindungsperimeters gestrichen.
- Mobilität: Die Schaffung von 200 zusätzlichen Parkplätzen wird durch den Bau eines Parksilos mit 300 Parkplätzen auf dem aktuellen östlichen Parkplatz mit 100 Plätzen erreicht. Der Zugang zu diesem neuen Parking ist über die Allée du Cimetière vorgesehen. Bei Veranstaltungen wird die Murtenstrasse einspurig befahrbar bleiben, damit Fahrzeuge das neue Parkhaus über die Allée du Cimetière und dann nach der Schliessung letzterer über die Route de Grandfey erreichen können. Die Fussgänger werden soweit wie möglich den Chemin du Château benutzen, um von den verschiedenen Parkings nördlich des Plateau d'Agy aus zur Agora zu gelangen. Bei Spielende werden die Fahrzeuge, welche die Parkings verlassen, über die Route de Grandfey und die Route du Château geleitet. Sobald die Busse der Gäste abgefahren sind, wird die Allée du Cimetière wieder geöffnet und das ursprüngliche Schema wieder Geltung finden.