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Der E-Commerce gehört heute zu den täglichen Handelsbeziehungen. Die Unternehmen bedienen sich der elektronischen Mittel, um Einkäufe und Verkäufe effizienter abzuwickeln. Auch Private bestellen immer mehr Güter und Dienstleistungen über das Internet. Das Angebot digitaler Produkte und Dienstleistungen, die elektronisch übermittelt werden, nimmt stetig zu und die geografischen Grenzen scheinen zu verschwinden. Auf der Stufe des internationalen Handels ist die Regulierung des E-Commerces noch nicht sehr weit fortgeschritten. In diesem Zusammenhang will die Schweiz mit ihren Handelspartnern dazu beitragen, dass das Handelssystem auf multilateraler Ebene verstärkt wird.
Das am 10. Dezember 1991 mit der Türkei abgeschlossene Freihandelsabkommen, welches am 1. April 1992 in Kraft getreten ist, ist das erste derartige von der EFTA abgeschlossene Freihandelsabkommen. Gemäss der im Abkommen enthaltenen Entwicklungsklausel (Art. 27) haben die Parteien im Januar 2014 Verhandlungen aufgenommen mit dem Ziel, das Abkommen zu modernisieren. Das modernisierte Abkommen wurde am 16. November 2017 abgeschlossen und am 25. Juni 2018 anlässlich des Ministertreffens der EFTA in Sauðárkrókur, Island, unterzeichnet.
Der Text befindet sich noch in Übersetzung, wir verweisen auf unsere englische Seite. Die übersetzten Texte folgen baldmöglichst.
Die Verhandlungen zu einem Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und den Republiken Costa Rica und Panama begannen am 28. Februar 2012. Das Abkommen wurde von den zuständigen Ministern am 24. Juni 2013 unterzeichnet und wird voraussichtlich im Laufe des Jahres 2014 in Kraft treten.
Anlässlich der Verhandlungsrunde vom 14. bis 15. Oktober 2014 in Guatemala City unterzeichnete auch Guatemala seinen Beitritt zum Abkommen. Die zuständigen Minister haben am 22. Juni 2015 das Protoll des Beitritts Guatemalas zum Abkommen unterschrieben.
Dieses Abkommen enthält einen Artikel und einen Anhang zum elektronischen Handel.
Die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen den Staaten der EFTA und Peru begannen im Juni 2007 und wurden am 31. Oktober 2008 abgeschlossen. Das Abkommen wurde durch die zuständigen Minister der EFTA am 24. Juni 2010 und durch den zuständigen peruanischen Minister am 14. Juli 2010 unterzeichnet. Das Abkommen ist am 1. Juli 2011 in Kraft getreten.
Dieses Abkommen enthält einen Artikel und einen Anhang zum elektronischen Handel.
Die Verhandlungen zu einem Freihandelsabkommen mit dem Golfkooperationsrat (Vereinigte Arabische Emirate, Bahrein, Saudiarabien, Oman, Qatar und Kuwait) im Rahmen der EFTA begannen im Juni 2006. Sie wurden am 23. April 2008 abgeschlossen und die zuständigen Minister unterschrieben das Abkommen am 22. Juni 2009. Das Abkommen befindet sich im Zuge der Ratifizierung.
Dieses Abkommen enthält einen Artikel zum elektronischen Handel.
Abkommen über Freihandel und Wirtschaftliche Partnerschaft (FHWPA) zwischen der Schweiz und Japan
Die Verhandlungen über ein Abkommen über Freihandel und Wirtschaftliche Partnerschaft (FHWPA) zwischen Japan und der Schweiz wurden im Mai 2007 aufgenommen und am 19. Februar 2009 von den zuständigen Ministern unterzeichnet und trat am 1. September 2009 in Kraft. Es ist das erste präferentielle Abkommen der Schweiz, welches über ein Kapitel über den elektronischen Handel verfügt.
Die im Rahmen der EFTA geführten Verhandlungen wurden im Juni 2007 aufgenommen. Die Verhandlungen und die Abkommenstexte konnten am 13. Juni 2008 erfolgreich abgeschlossen und paraphiert werden. Die zuständigen Minister haben das Abkommen am 25. November 2008 unterzeichnet, welches am 1. Juli 2011 in Kraft trat.
Dieses Abkommen beinhaltet einen Artikel und einen Anhang über den elektronischen Handel.
Letzte Änderung 22.02.2019