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Die Serie stellte damit bei den US-Fernsehpreisen ihren eigenen Rekord erneut ein. Die im Mai nach acht Staffeln zu Ende gegangene Serie gewann bei der Gala zwei Preise - beste Drama-Serie und bester Nebendarsteller in einer Drama-Serie für Peter Dinklage - zusätzlich zu den zehn Trophäen, die sie bereits zuvor in Nebenkategorien eingesammelt hatte. Bereits 2015 und 2016 hatte die Serie je zwölf Auszeichnungen bekommen - Rekord.
Zu den weiteren Gewinnern der Gala zählten unter anderem die Serien «Fleabag», «Chernobyl» und «The Marvelous Mrs. Maisel» und «Ozark". Mit Billy Porter gewann bei den Emmys erstmals ein offen homosexueller Mann die Trophäe als bester Hauptdarsteller in einer Drama-TV-Serie. Der 50-jährige Porter bekam die Auszeichnung für seine Rolle in der Serie «Pose".
Die Schweizer Filmemacherin Lisa Brühlmann ging bei der Verleihung leer aus. Die 38-Jährige war für ihre Regiearbeit bei der Krimiserie «Killing Eve» für einen Emmy nominiert gewesen. Der Preis für die beste Regie in einer Dramaserie ging an Jason Bateman für «Ozark".
Die gebürtige Zürcherin war für die vierte Folge der zweiten Staffel von «Killing Eve» unter dem Titel «Desperate Times» nominiert. In der Kategorie hofften auch die Hitserien «Game of Thrones», «The Handmaid's Tale» und «Succession» auf einen Preis.
Die Schweizer Filmpreisträgerin inszenierte insgesamt zwei Folgen für die skurrile britische Spionage-Serie «Killing Eve". Die auf der Villanelle-Romanreihe von Luke Jennings basierende TV-Serie dreht sich um eine psychopathische Auftragskillerin und eine britische Geheimagentin, die beauftragt wird, sie zu jagen.
Die Emmys werden in rund 120 Kategorien von etwa 24'000 Mitgliedern der Television Academy vergeben. Bei der Gala stehen die Hauptkategorien im Mittelpunkt. Zum vierten Mal in der Emmy-Geschichte gab es bei der starbesetzten Gala keinen Moderator.