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In vielen Formen sexistischen Verhaltens scheint sich folgende Problematik zu verbergen: Der mitunter verzweifelte Versuch, gewaltsam gewünschte Weltverhältnisse zu reproduzieren, die nicht mit den vorgefundenen Weltverhältnissen übereinstimmen. Darin vermute ich die Unfähigkeit, als Subjekt in einen fruchtbaren Dialog zwischen Selbst- und Weltverhältnisse zu treten. Ein Subjektivierungsprozess, der sich schliesslich in Geltungskrisen äussert.
Dieser Vermutung folgend fragt diese Arbeit danach, wie Bildung im allgemeinen und Theaterpädagogik im spezifischen Subjektivierungsprozesse begleitet können in einer Welt, in der (Geschlechter-)Kategorien sich in Wandel und Auflösung befinden.