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Repräsentation benutze ich sehr vage und verschieden. Repräsentation (Philosophie), die Relation zwischen einem Bedeutungen vermittelnden Vehikel (z. B.: Worte, Hirnfunktionen, physiologische Komponenten) und einem semantischen Gehalt Repräsentation (Politik), das Handeln einzelner für eine politische Einheit Repräsentation (Psychologie), die mentale Vorstellung der Außenwelt Repräsentation (Neurowissenschaft) die Verteilung von Gehirnfunktionen auf bestimmte Gehirnareale Repräsentation (Staats- und Sozialwissenschaften), das standesgemäße Auftreten innerhalb einer sozialen Rolle oder politischen Funktion, auch kulturwissenschaftlich etwa als Repräsentationsarchitektur Repräsentationsarchitektur, repräsentative Bauweise für Regierungen, Monarchen, Institutionen und Unternehmen Datenrepräsentation, sie legt fest, auf welche Art und Weise Medien – wie Audio, Grafik und Video sowie Programmcode – durch Daten repräsentiert werden
E. von Glasersfeld sagt Re-Präsentation bedeute, dass man sich etwas, was man schon einmal "Präsent" gehabt hat wieder, also "Re"-Präsent mache. Ausserhalb des Radikalen Konstruktivismus ist Repräsentation allgemeine ein Synonym zu Symbol, terminologisch gebundener ein "System, das erklärt, wie es benutzt werden will (siehe unten: Keil-Slawik).
Wir verwenden Repräsentation für das ambigue Verhältnis zwischen Abbildung und autonomem Werk. Wenn man die Wirklichkeit modelliert, muss man einen Zugriff auf sie haben.
Eine Repräsentation ist ein formales System, um bestimmte Entitäten oder Arten von Information explizit zu machen, zusammen mit einer Spezifikation, die festlegt, wie das System das bewerkstelligt. Das Ergebnis, das durch die Benutzung der Repräsentation entsteht, um einen gegebene Entität zu beschreiben, bezeichnet er (Marr, D.: VISION A Computational Investigation into the Human Representation an Processing of Visual Information, San Francisco, 1982 /Anm. ot) als eine Beschreibung der Entität in dieser Repräsentation. Beispielswiese sind die natürlichen Zahlen mit den Ziffern 0 - 9 und den Regeln für die Bildung ganzer Zahlen gemäss des Stellenwertsystems und für das Setzen des Vorzeichens ein typisches Beispiel für diese Definition. Verschiedene Repräsentationen, so stellt Marr fest, haben unterschiedliche Vor- und Nachteile bezüglich ihrer Verarbeitung. Beispielsweise lassen sich römische Zahlen ungleich schwerer multiplizieren als die arabischen"" (R. Keil-Slawik, 1990 (2), 106)
Repräsentation ist ein Erklärungsprinzip dafür, dass wir zwei Verhaltensweisen miteinander in Verbindung bringen: das Verbinden von Wörtern und das Verbinden von Wortreferenten, resp. von nichtsprachlichen Handlungen.
Kommt noch:
Kritik der Repräsentation:
bei Varela und Deleuze im Sinne einer kognitiven Wende, die auf die Computertechnik Bezug nimmt.
Chollet schreibt von einer "symbolischen KI" versus einer deep-learning KI.