Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/200819

<h2>SubmittedText<h2><p>1. Hält es der Bundesrat für angebracht, das System der obligatorischen Beiträge an die berufliche Vorsorge (Ansätze und Alterskategorien) zu ändern, um den Zugang zum Arbeitsmarkt für über 50-jährige Personen zu erleichtern?</p><p>2. Hält er es insbesondere für ratsam, eine Alterskategorie der 45- bis 65-Jährigen zu bilden, für die ein einheitlicher Beitragssatz gilt? Wenn ja: Wie hoch soll der Satz sein?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1./2. Nachdem die Reform der Altersvorsorge 2020 in der Volksabstimmung vom 24. September 2017 gescheitert ist, hat der Bundesrat die Sozialpartner auf ihren Wunsch hin damit beauftragt, Vorschläge für eine Reform der beruflichen Vorsorge zu formulieren. Zum vorgeschlagenen Massnahmenpaket gehören auch die Anpassung und die Senkung der Anzahl Altersgutschriftensätze. Für die Altersgruppe bis 44 Jahre ist ein Satz von 9 Prozent vorgesehen, für Erwerbstätige ab 45 Jahren ein Satz von 14 Prozent. Ein Vorentwurf zur Reform der beruflichen Vorsorge wird vor Ende 2019 in die Vernehmlassung gehen. </p>  Antwort des Bundesrates.