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<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird gebeten den kalkulatorischen Kapitalkostensatz für Investitionen ins Stromnetz (WACC) zu senken und hierfür falls nötig die Stromversorgungsverordnung abzuändern.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Für das Kapital, das in den vorhandenen Stromnetzen steckt oder in neue Stromnetze investiert werden soll, hat der Netzbetreiber Anspruch auf eine Verzinsung, den sog. durchschnittlichen kalkulatorischen Kapitalkostensatz (Weighted Average Cost of Capital, WACC). Die Methodik zur Berechnung des WACC ist in der Stromversorgungsverordnung vom 14. März 2008 (SR&nbsp;734.71) festgelegt. In Anwendung dieser Methodik bestimmt das UVEK jeweils Anfang Jahr den für das Folgejahr geltenden WACC. Für das Tarifjahr 2023 beträgt der WACC 3.83% (wie für das Tarifjahr 2022). Seit dem Jahr 2022 sind die Zinsen stark angestiegen. Aufgrund der festgelegten Berechnungsmethode hat das UVEK den WACC für das Tarifjahr 2024 auf 4,13% festgesetzt.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Mit dem Bundesgesetz über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien wird das Parlament in Kürze wesentliche Neuregelungen zum Ausbau der erneuerbaren Energien und zur Stärkung der Netze verabschieden. Der Bundesrat ist bereit, eine Anpassung der WACC-Methode vorzunehmen. Er wird seine Arbeiten so organisieren, dass die neue Methode ab dem Tarifjahr 2026 angewendet wird. Die Entwicklung und Höhe des WACC ist neben der Methodik insbesondere auch abhängig von der Zinsentwicklung und weiteren Parametern.&nbsp;</p>