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Zürich (awp) - Gegen die Transocean Ltd ist vor einem US-Bezirksbericht eine Klage im Zusammenhang mit Risiken bei der Erdölplattform "Deepwater Horizon" eingereicht worden. Die Anwaltskanzlei Milberg LLP macht vor dem Gericht für den Southern District of New York im Namen von Käufern von Transocean-Aktien geltend, dass das Unternehmen und gewisse von ihm beauftragte Personen falsche oder irreführende Aussagen gemacht hätten bzw. Informationen nicht veröffentlicht hätten. Dabei gehe es um die Risiken im Zusammenhang mit Sicherheitsventilen - so genannten Blowout Preventors - auf der Ölbohrplattform, teilt die Anwaltskanzlei am Freitag mit.
Vertreten würden Käufer von Transocean-Aktien, die in der Zeit vom 05.08.2009 bis 01.06.2010 Titel erworben hätten, so die Mitteilung weiter.
Gemäss der Anwaltskanzlei hat die Transocean-Aktie vom 11.01.2010 bis 01.06.2010 rund 47% ihres Wertes verloren bzw. wurde ein Unternehmenswert von 13,4 Mrd USD vernichtet.
Die Klage sei als Sammelklage eingereicht worden, sie müsse aber erst noch als solche zugelassen werden.
rt
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