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Das Haus an der Gartengasse 25 ist mit dem Nachbargebäude an der Gartengasse 21 zusammengebaut.
An der Stelle der Liegenschaften Gartengasse 21–29 stand um die Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert ein Bauernhof, der dem Kloster Wettingen zinspflichtig war. Um die Mitte des 17. Jahrhunderts wurde er auf vier bis heute bestehende Parzellen aufgeteilt. 1683 ist auf dem heutigen Grundstück Gartengasse 25 ein Haus mit Garten bezeugt. Die Liegenschaft diente bis 1919 als Kleinbauernbetrieb, meistens in Verbindung mit einem Handwerksbetrieb: erst als Leinenweberei, vorübergehend als Weinschenke und später als Küferei.
Früher bestand der Bau aus einem eingeschossigen Wohnteil und einer Scheune. Die Wohnstube wurde durch die Küche erschlossen. Im Dachstock befanden sich mehrere Kammern. Um 1860 wurde das Wohnhaus um ein halbes Stockwerk erhöht. 1923 musste die Scheune einem zweigeschossigen Wohntrakt mit Terrasse weichen.
Das Wohnhaus wird vom L-förmigen Nachbarhaus Gartengasse 21 umschlossen. Die beiden Häuser besitzen ein gemeinsames Satteldach. Die Häuser an der Gartengasse 21–29 sind inzwischen selten gewordene Beispiele für Kleinbauernhäuser in Riehen.
Autorin / Autor: Luzia Knobel | Zuletzt aktualisiert am 3.6.2022
Kaspar, Albin: Häuser in Riehen und ihre Bewohner. Heft II. Riehen 2000. S. 54–56.
Kaspar, Albin: Geht auf die Indfabrik – ist zu haus in Jakob Meyers häuslein. In: Jahrbuch z’Rieche 2003. S. 15–25.