Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03275.jsonl.gz/3163

Meteoriten faszinieren Gross und Klein; diese ausserirdischen Gesteinskörper, die manchmal ohne Ankündigung und vielfach unbemerkt auf die Erde niedergehen. Meteoriten fallen eigentlich ständig auf die Erde, wodurch die Erde jährlich mehrere 10’000 Tonnen an Gewicht zulegt, bloss merken wir davon kaum etwas, da der grosse Teil als Meteoritenstaub herunter rieselt. Die meisten Meteoriten zerfallen und verglühen beim Eintritt in die Atmosphäre oder zerfallen in mehrere kleine Stücke, die in einem elliptischen Streufeld zu liegen kommen, ohne Schaden anzurichten. Nur grössere Himmelsgeschosse dringen als Körper ein und verursachen beim Einschlag einen Krater. Einige Meteoriten verursachen regional Schaden, wie das im Nördlinger Ries oder dem Meteor Crater der Fall war, oder auch dem jüngsten Ereignis im März 2013 in Russland. Der Einschlag eines riesigen Meteoriten vor 65 Millionen Jahren auf der Halbinsel Yucatan hatte weltweite Auswirkungen und trug wesentlich bei zum Aussterben der Dinosaurier – und vieler anderer Tier- und Pflanzenarten.
Jeder Meteorit erzählt eine Geschichte. Viele Meteoriten sind schon 4,6 Milliarden Jahre alt und gleichzeitig entstanden wie unsere Erde. Sie enthalten noch Informationen über die Entstehung des Sonnensystems. Andere entstanden sehr viel später bei Kollisionen von Himmelskörpern und können so vom Mond oder auch vom Mars stammen. Meteoriten werden aufgrund ihrer Zusammensetzung unterteilt in Steinmeteoriten, Eisenmeteoriten und Stein-Eisen-Meteoriten.
Eine Einladung zum Meteoritensuchen in der Wüste – warum würden Sie diese annehmen bzw. ablehnen?