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Bei Kälbern lösen sie – neben Rotaviren, Kolibakterien, Kryptosporidien und Kokzidien – den häufig auftretenden Kälberdurchfall aus. Bei Hunden und Pferden kommt es bei einer Infektion mit tierartspezifischen Coronaviren zu Darmerkrankungen mit Durchfällen, die aber meist nur bei Welpen und Fohlen schwer verlaufen.
Bei Katzen lösen feline Coronaviren entweder einen milden Durchfall oder aber eine oft tödlich verlaufende Bauchfellentzündung (FIP) aus. Bei Schweinen verläuft die Infektion mit porcinen Coronaviren zum Teil seuchenhaft (epizootische Virusdiarrhoe) und stellt durch Ferkelverluste und schlechtes Wachstum ein grosses wirtschaftliches Problem für betroffene Betriebe dar.
Laut dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV und dem Friedrich-Löffler Institut FLI, dem deutschen Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, bergen die Coronaviren unserer Haus- und Nutztiere jedoch kein bekanntes Risiko für den Menschen und sind klar von SARS-CoV-2 zu unterscheiden.
Generell gilt die Meinung, dass das neue Coronavirus von Mensch zu Mensch übertragen wird. Gemäss BLV ist das Risiko, sich bei Haus- und Nutztieren mit dem neuen Coronavirus anzustecken, sehr gering. Höchstwahrscheinlich spielen diese keine Rolle bei der Übertragung der Viren. Das FLI hat mit Versuchen begonnen, ob sich Schweine, Hühner und andere Tiere anstecken können. Mit ersten Ergebnissen rechnet man nicht vor Ende April.