Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03547.jsonl.gz/2282

Die erste Runde OMM verlief für beide Gruppen nicht nach Wunsch. Bei der ersten Gruppe weigerte sich Markus Lutz das Programm zu absolvieren, im Wissen, dass unsere Gruppe einen Nuller kassieren würde. Sonja Leemann - von Heinz Bolliger gebeten - rettete uns vor dieser Blamage in dem sie am Samstag auf den Scheiben unseres JS-Kurses das Programm absolvierte und dabei gute 182 Punkte erzielte. Besten Dank Sonja!
Herzliche Gratulation an Markus Hofmann, der mit 195 Punkten das Spitzenresultat erzielte! Patrik Jenal (192) und Ruedi Häsler (191) konnten sich auch noch über der 190er-Grenze halten, der Rest ist Schweigen....
Das beliebte Gruppenschiessen in Embrach wurde in Warpelschiessen - so heisst der Schützenstand - umfunktioniert und ein Sektionsschiessen daraus gemacht. Somit hatten wir sieben SchützInnen zu wenig um rangiert zu werden....
Die Resultate: Heinz Bolliger und Patrik Jenal erzielten beide sehr gute 115 Punkte, Markus Lutz 114, Vreni Hollenstein 113 und Paul Gantenbein 107.
Am 1. Maischiessen hat Heinz Bolliger seine Spezialität (Schuss auf die falsche Scheibe) auf die Spitze getrieben. Nach zehn Zehnern und einer einzigen Neun zeigte der Monitor bei der letzten Schussanzeige einen Nuller an! Damit verpasste Heinz den möglichen Einzelsieg und er haderte mit dem Schicksal. Begreiflich! Trotz dieses Missgeschickes erreichten wir den guten 4. Gruppenrang. Vreni Hollenstein klassierte sich in der Festsiegerkonkurrenz im hervorragenden 3. Rang! Herzliche Gratulation zu den guten Resultaten!
Die Schlacht bei Näfels (Kanton Glarus/Schweiz) fand am Donnerstag, 9. April 1388 statt. Sie ist die letzte Schlacht des Konfliktes zwischen den Habsburgern und den Eidgenossen. Einige Zeit nach der Schlacht bei Sempach zogen die Eidgenossen vor das österreichische Städtchen Weesen am Walensee und besetzten es. Auch die Glarner erhoben sich gegen die Österreicher, denn die Herzoge von Österreich besassen im Glarnerland noch Rechte. Die Österreicher beschlossen darauf, sich dies nicht gefallen zu lassen und im April 1388 die Stadt Weesen zu überfallen. In der Nacht liessen habsburgfreundliche Bürger Österreichisches Kriegsvolk in die Stadt hinein. Die Eidgenossen und Glarner wurden in den Betten überrascht und getötet.
Das in Weesen zusammengezogene österreichische Heer von 600 Mann zu Pferd und gegen 6000 Mann Fussvolk brach ins Lintal ein und überrannte die von nur 300 Glarnern verteidigte Linie. Die Österreicher drangen darauf plündernd das Tal hinauf. Hinter Näfels sammelten sich die herbeigeeilten Glarner, verstärkt durch einige Urner und Schwyzer, und als die Gegner diese kleine Streitmacht erblickten, griffen sie diese an. Steine und Felsblöcke sausten darauf in die Reitertruppe der Österreicher, und die Glarner benutzten die Verwirrung bei den Feinden und trieben sie in die Flucht. Darauf schlossen die Österreicher mit den Eidgenossen Frieden.
Seither ist im Kanton Glarus jeder erste Donnerstag im April ein kantonaler Feiertag und es findet die "Näfelser Fahrt" statt, bei welcher die Glarner und Glarnerinnen zu Fuss nach Näfels ziehen und dort mit einer Feier der Schlacht gedenken.
Soweit der geschichtliche Abriss. Von unserem diesjährigen Einsatz ist nicht viel zu berichten, da unsere Gruppe nicht vollständig war und demzufolge im hintersten Ranglistenteil zu finden ist. Offenbar fand Beni Streit das Schützenhaus in Mollis nicht oder er konnte keinen Ersatz auftreiben. Unser sonntäglicher Ausflug jedenfalls endete noch einem regnerischen Einsatz im Rest. Raben wo wir uns zum feinen und geselligen Mittagessen trafen. Vielen Dank Kameraden für's Mitmachen!
Die Einzelresultate: 46, Markus Lutz, je 45, Yannic Temperli und Peter Landolt, je 43, Ronny Kiefer und Paul Gantenbein, 42, Kurt Wittwer, 41, Michael Keller.
Rangliste Einzel 23.pdf (90,12 kb)
Gruppenrangliste Gast.pdf (227,19 kb)
Eigentlich durften wir von Glück reden, dass wir dank Maria und Vreni noch eine Gruppe zusammen brachten, für die Sektionsrangierung fehlten uns vier SchützInnen - ein trauriger Rekord! So ist zu hoffen, dass wir nächstes Jahr wenn der Anlass von uns organisiert werden muss wenigstens mit einer anständigen Beteiligung aufwarten können.
Die Pistolenschützen konnten in Sektionsstärke antreten und mussten sich knapp der SG Stadt Zürich beugen. Sie belegten auch im Gruppenwettkampf den zweiten Rang und Sibille Bombasei klassierte sich im (vermutlich, sorry mir fehlt die Rangliste) zweiten Rang nach dem Izi als Pistolensieger nicht anwesend war und die Weingaben nach hinten weitergereicht wurden....
Bei uns Gewehrschützen gelang uns nur eine Podestklassierung, aber dafür eine überraschende: Wir siegten im Gruppenwettkampf! Vreni erzielte mit 194 das beste Resultat, nur einen Punkt dahinter Maria mit 193 und Patrik mit grossartigen 192, bauten das Fundament für unseren Sieg. Edwin traf gute 185 und ich mit der Lesebrille schiessend 182... Unser Siegerresultat 946, Neumünster 938, SG Zürich ebenfalls 938.
In der Kombinationsrangliste klassierte sich Vreni mit 379 im 5. Rang, ohne einen versauten Sektionsstich wäre sie auf dem Podest gelandet! Auch Maria, die mit 375 zwölfte wurde verlor zu viele Punkte in den Sektionsstichen, leider. Peter Landolt konnte sich mit dem Stgw57 im 9. Rang klassieren (86/86/128).
Herzlichen Dank fürs Mitmachen!
Die Bilder schoss Edwin - sorry deshalb ist er auf keinem Bild zu sehen....Besten Dank Edwin!
Gespanntes Warten von Markus Langenegger, Maria und Patrik