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Der Mönch Pater Malachias leidet. Neben seiner Kirche in einer westdeutschen Industriestadt befindet sich, ausgerechnet unter dem Namen Eden, eine bei der Männerwelt der Stadt beliebte Vergnügungsbar. In seiner Not bittet Malachias Gott, die Bar hinfort zu nehmen. Dieser erhört ihn und versetzt das Gebäude mitsamt Bar und den darin befindlichen Personen auf eine Insel in der Nordsee. Dieses Wunder zieht bald mehr und mehr Aufmerksamkeit auf sich. Die Medien machen die Geschichte landesweit bekannt. Politik, Wissenschaft und Kirche debattieren über die Konsequenzen für die Gesellschaft. Geschäftemacher versuchen, die mediale Aufmerksamkeit für ihre Zwecke zu nutzen. Pater Malachias sieht sich von den Folgen seiner guten Tat heillos überfordert und bittet Gott, das Wunder rückgängig zu machen.
Portrait
Loriot, eigentlich Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow, kurz Vicco von Bülow, wurde am 12. November 1923 in Brandenburg (Havel) geboren. Von Bülow wuchs bei Grossmutter und Urgrossmutter in Berlin auf, bis die Familie 1938 nach Stuttgart zog. Dort besuchte er ein humanistisches Gymnasium, das er 1941 mit Notabitur verliess. Er begann in der Familientradition eine Offizierslaufbahn, es folgte ein dreijähriger Militäreinsatz an der Ostfront in Russland. Nach dem Krieg arbeitete er kurzzeitig als Holzfäller in Niedersachsen, 1946 legte er das Abitur ab. Von 1947 bis 1949 studierte er Malerei und Grafik an der Kunstakademie (Landeskunstschule) in Hamburg. Nach dem Abschluss legte er erste Arbeiten als Werbegrafiker vor und erfand das charakteristische "Knollennasenmännchen". Ab 1950 war von Bülow als Cartoonist zunächst für das Hamburger Magazin "Die Strasse", im Anschluss für den "Stern" tätig. Seit dieser Zeit verwendete er den Künstlernamen Loriot, die französische Bezeichnung des Pirols, des Wappentiers der von Bülows. 1967 wechselte Loriot das Medium: Er moderierte zunächst die Fernsehsendung "Cartoon", die er auch als Autor und Co-Regisseur verantwortete. Loriots anfänglich reine Moderation wurde zunehmend zu einem eigenständigen humoristischen Element der Sendung. Zudem brachte Loriot bald eigene Zeichentrickfilme ein. 1976 entstand die fünfteilige Fernsehserie "Loriot". Eine besondere Liebe verband Loriot auch mit der klassischen Musik und der Oper. Ausserdem war er Autor, Regisseur und Hauptdarsteller der beiden Filme: "Pappa ante Portas" und "Ödipussi". Loriot erhielt etliche Fernseh-, Film- und anderer Kulturpreise ("Telestar" (1986), "Critici in erba" (1986), "Goldene Leinwand"). 2004 erhielt er den "Jacob-Grimm-Preis" für seinen Einsatz um die deutsche Sprache und 2007 wurde er mit dem "Wilhelm-Busch-Preis" für sein Lebenswerk ausgezeichnet. 2011 verstarb Vicco von Bülow. Bereits als 19-Jährige schafft Senta Berger den Sprung zum internationalen Film. In Deutschland gelingt ihr mit Autoren wie Volker Schlöndorff und Wim Wenders der Durchbruch. Grosse Popularität erlangt sie u.a. in Helmut Dietls TV-Serie 'Kir Royal'. Für ihre schauspielerischen Leistungen erhielt sie u.a. den 'Golden Globe', den 'Bundesfilmpreis', den 'Silbernen Bären der Berlinale', den 'Bambi' und 2009 wurde sie mit dem 'Roland Krimipreis' ausgezeichnet. Seit Jahren engagiert sie sich für das Kinderhilfswerk Plan und ist Schirmherrin der Mädchen-Kampagne Because I am a Girl.