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Der Internationale Strafgerichtshof hat eine Voruntersuchung zum Angriff Israels auf ein Schiff mit Hilfsgütern für Palästinenser im Gazastreifen eingeleitet. Die Regierung der Komoren hatte den Fall dem Gericht übergeben. Das bestätigte die Anklage am Mittwoch in Den Haag.
Am 31. Mai 2010 hatten israelische Soldaten in internationalen Gewässern den Frachter Mavi Marmara angegriffen. Dabei wurden neun Menschen getötet.
Das Schiff war Eigentum einer türkischen Hilfsorganisation, fuhr aber unter der Flagge des Inselstaates Komoren. Die Chefanklägerin Fatou Bensouda will nun prüfen, ob ein Ermittlungsverfahren gegen Israel eingeleitet werden kann.