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Schwindel
Was ist das Problem?
Schwindel ist ein allgemeiner Begriff, der zur Beschreibung von vorübergehenden Gefühlen der Benommenheit, des Ungleichgewichts und der Desorientierung verwendet wird. Dies kann sich wie ein falsches Gefühl von Bewegung anfühlen, z. B. eine Drehung. Schwindel kann ausgelöst werden, wenn sich eine Person zu schnell hinsetzt oder aufsteht, wenn sie krank oder dehydriert ist oder zu wenig isst. Schwindelanfälle in den Wechseljahren sind oft von kurzer Dauer und dauern nur wenige Sekunden. Dennoch können diese Episoden störend sein.
Was sind die Ursachen dafür?
Die Veränderung des Östrogenspiegels während der Menopause kann zu Veränderungen in den Blutgefässen und im Nervensystem führen, was die Ursache für Schwindel sein könnte. Es kann natürlich auch andere Ursachen geben, die nichts mit den Wechseljahren zu tun haben, wie niedriger Blutdruck, Dehydrierung, Unterzuckerung oder eine Arthritis im Nackenbereich.
Was sind verfügbare Lösungsansätze?
Über seinen Lebensstil nachzudenken ist sicherlich die erste Massnahme, die man in Betracht ziehen sollte.
Gesunde Ernährung, ausreichendes Trinken und regelmässige Bewegung können dazu beitragen, Schwindelanfälle zu reduzieren. Frauen, die sich beim Aufstehen schwindelig fühlen, sollten Vorsichtsmassnahmen treffen, um schnelles Aufstehen oder plötzliche Haltungsänderungen zu vermeiden.
Ein Mangel an Vitamin B12 kann ebenfalls zu Gleichgewichtsstörungen führen. Da die Aufnahme dieses Vitamins mit zunehmendem Alter schwieriger wird, steigt das Risiko eines Mangels: Zwischen 10% – 30 % der Menschen über 50 Jahre sind davon betroffen. Empfohlen wird die Aufnahme von 4 Mikrogramm pro Tag (4 μg/d). Zögere also nicht, mit deinem Arzt darüber zu sprechen und mit ihm die Möglichkeit der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln zu besprechen. Nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft kann Vitamin B12 auch durch den Verzehr von Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten, Eiern und Milchprodukten aufgenommen werden.