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Das Kreativ-Team
Mirco Vogelsang
Libretto & Regie
Mirco Vogelsang debütierte als Regisseur und Autor in St. Gallen, war Spielleiter der «Maerli-Biini» Stans, der grössten Kinderbühne der Schweiz und entwickelte diverse Kulturbeiträge für SF, DRS, ORF und 3sat. Sein Konzertfilm «Vienna Art Orchestra: All That Strauss» sowie «Yo-Yo Ma’s Inspired by Bach» wurden für die Klanghotel Serie im SF1 produziert. Sein Kurzfilm «Herbsterwachen» wurde auf mehreren internationalen Festivals nominiert.
Auf dem 59. Filmfestival Locarno wurde er von der Schweizer Autorengesellschaft mit dem Förderpreis ausgezeichnet. Er schrieb das Libretto zu «Die schwarzen Brüder» und inszenierte 2007 die Uraufführung in der Stahlgiesserei Schaffhausen. Für die Vereinigten Bühnen Bozen entstand 2009 sein Kinder-Musical «Der kleine Prinz». Die Uraufführung des Musicals «Alperose… mit den Songs von Polo Hofer» erfolgte 2012 unter seiner Regie in Bern. Er verfasste das Dramaspektakel «1476 – Bedroht. Entschlossen. Vereint», das er 2014 in Murten zur Uraufführung brachte. Dort führte er ab Mai 2016 die Uraufführung von «Helvetische Revolution» an.
www.mircovogelsang.de
Robert D. C. Emery
Komposition
Robert D. C. Emery hat als Komponist und Dirigent mit Sir Simon Rattle, Michael Reed, Petula Clark oder Stewart Copeland sowie marktführenden Orchestern auf der ganzen Welt gearbeitet wie dem London Philharmonic, dem Royal Philharmonic, dem Sinfonie Orchester Basel, dem 21st Century Orchestra Luzern, dem Philharmonic Orchestra Japan, dem Australian Metropolitan oder dem Singapore Lyric Orchestra, um einige zu nennen.
Aktuell ist er der Musical Supervisor für die Show «Tanz der Vampire» und arbeitet als Musical Director für das neue Jim Steinmann Musical «Bat Out Of Hell», das 2017 seine Uraufführung im Londoner West-End feiert.
Für die Starsopranistin Joanna Forest entstand 2017 in Zusammenarbeit mit Moritz Schneider die CD «Stars are rising». Das Album stieg in den englischen Klassik Charts von 0 auf Platz 1 ein. Robert D. C. Emery war ein Pianowunderkind, der schon mit elf Jahren Rachmaninov Klavierkonzerte in England gab, bevor er am Royal College of Music in Orchestrierung, Komposition, Dirigieren und Piano ausgebildet wurde.
www.robertemery.com
Moritz Schneider
Komposition
Moritz Schneider komponiert seit mehreren Jahren zahlreiche Filmmusiken. Er gewann 2008 zusammen mit Stress und Mich Gerber den Schweizer Filmpreis für die Musik zu «Breakout». 2010 schrieb er die Musik für das mit dem Prix Walo und mit dem Goldenen Scheinwerfer ausgezeichnete Musical «Dällebach Kari».
Zusammen mit Michael Reed komponierte er die Musik für das Musical «Der Besuch der alten Dame». Nach der Uraufführung im Sommer 2013 bei den Thuner Seespielen wurde das Stück ab Februar 2014 im Ronacher Theater in Wien gespielt, im Sommer 2015 feierte es in Tokio erfolgreich Premiere und im November 2016 ging es erneut in Japan auf Tournee.
Nach dem Projekt «Lovebugs & Sinfonieorchester Basel» sowie «Seven & 21st Orchestra» gründete Moritz Schneider mit Robert D. C. Emery im Jahr 2011 die Firma Arts Festivals in London. Zusammen realisierten sie verschiedene internationale Crossover Projekte. 2014 lernte er Mirco Vogelsang kennen und schrieb die Musik zu dessen Schauspiel «1476» in Murten. Hierauf folgte 2016 die Uraufführung «Helvetische Revolution».
www.moritz-schneider.ch
John Havu
Creative Development
John Havu begann seine Karriere als Orchestermusiker in den USA. Er lebte fast 20 Jahre in der Schweiz und spielte unter anderem im Orchester St. Gallen, in Zürich am Opernhaus, in der Tonhalle, im Kammerorchester und bei «Cats» Zürich sowie beim Musical «Das Phantom der Oper» Basel, wo er auch für Andrew Lloyd Webbers Really Useful Group als Orchester Manager und für «Sunset Boulevard» in Wiesbaden tätig war.
Als Creative Developer und Creative Producer war er massgeblich an der Entstehung der «Heidi» Musical-Erfolgsserie in Walenstadt sowie dem Musical «Tell» beteiligt. Als Berater der Produktionsfirma Kevin Wallace Ltd. London war er an der Entwicklung des Musicals «The Lord oft he rings» involviert, welches in Toronto als Weltpremiere und London zu sehen war. Für Eric Woolfson war er als Berater und Dramaturg in der Entwicklung der Musicals «Gaudi», «Gambler» und «Edgar allan Poe» tätig, dessen Uraufführung er in Halle begleitete.
John Havu arbeitet als Berater und Creative Developer für das renommierte Verlagshaus Rodgers & Hammerstein Theatricals in Berlin sowie für das internationale Filmunternehmen Constantin Film in München.
Francis Goodhand
Musikalischer Leiter
Francis Goodhand studierte Musik an der University of Liverpool. Ursprünglich stammt er aus Ipswich (England) wo er fünf Jahre am Theatre Royal, Bury St Edmunds arbeitete. Unter anderem war er ein Jahr als Resident Komponist angestellt. Heute wohnt er in Hampshire und arbeitet weiterhin an seiner abwechslungsreichen Karriere als Komponist, Musical Director und Künstler. Francis war bereits als Musical Director für Shows wie The Hurly Burly Show am Londoner West End, Tell Me On A Sunday auf Englandtour sowie Mrs Henderson Presents in Toronto, im Einsatz.
Ursula Lysser
Choreographie
Die in Wien geborene Schweizerin studierte Schauspiel, Gesang und Tanz in Wien und New York. Über ein Jahrzehnt spielte Ursula Lysser im deutschsprachigen Raum, in Mailand und in New York unter anderem in Erfolgsproduktionen wie «Cats», «Chicago» oder «Sunset Boulevard». Öfters war sie auch in Film, Fernsehen und als Moderatorin zu sehen sowie als Sprecherin von Hörbücher zu hören.
Seit über 20 Jahren beschäftigt sich Ursula intensiv mit Schauspielmethoden, Improvisationstheater und Regieführung, was sie an entsprechenden Institutionen in Los Angeles und Kanada studierte. Neben vielen weiteren zählen «Next to Normal», «The Rocky Horror Show», «Aida», «Der nackte Wahnsinn» und» «Spamalot» zu ihren Regiearbeiten sowie «Swing when you´re singin», «Der Watzmann ruft» oder «Jesus Christ Superstar» choreographierte sie.
Jana Denhoven
Bühnenbild
Jana Denhoven studierte an der Academie Beeldende Kunsten Maastricht in den Niederlanden, an der Kunstakademie Düsseldorf sowie der Kunsthochschule Berlin Weißensee und ist Bühnen- und Kostümbildnerin. Seit 2006 arbeitet sie freiberuflich unter anderem am Düsseldorfer Schauspielhaus, an der Volxbühne Theater Mülheim an der Ruhr, mit dem Kölner A.Tonal.Theater, an der Deutschen Oper Berlin, am Theater an der Parkaue Berlin, am Theater im Bauturm Köln sowie in freien soziokulturellen Projekten.
Kai Rudat
Kostümbild
Kai Rudat wuchs im Rheinland auf und zog für das Kostümdesign-Studium nach Hannover, wo sie bis heute lebt und arbeitet. Seit 2006 stattet Kai Rudat eigene Produktionen im Bereich Film und Werbung, Schauspiel, Operette, Musical und Show aus, so zum Beispiel «Alice im Wunderland» im Hamburger Schmidt Theater, das Theaterstück «Alles wird gut» in Köln sowie «Die helvetische Revolution» in Murten. Neben dem Maskenbild im Bereich Werbung, Musikvideos und Oper gehören ebenso Massanfertigungen zu Kai Rudats Repertoire. So kreierte sie für das 100-jährige Jubiläum des Hamburger FC Sankt Pauli das Galakleid für Kim Fischer, sowie einige Bühnenoutfits für die Kölner Horrorpunk Band «The Other» und bearbeitete die Outfits der Band «Kraftwerk».
Johannita Mutter
Maskenbild
Johannita Mutter absolvierte ihre Grundausbildung als Coiffeuse in Grächen und schloss die Weiterbildung zur Maskenbildnerin im Stadttheater Bern 1976 erfolgreich in Hagen ab. Danach zog es sie nach Australien, wo sie zwei Jahre bei ABC Television in Sydney angestellt war. 1982 blieb sie für acht Jahre im Grand Théatre in Genf und war für das Ballett verantwortlich. Seitdem ist Johannita Mutter freiberuflich in verschiedenen Theatern in der Westschweiz tätig, wie in der Arena in Avenches oder im Sommertheater in Selzach. Auch in verschiedenen Filmproduktionen so zum Beispiel in «Azzuro» hat sie sich für die Maske verantwortlich gezeichnet. Daneben unterrichtet die Walliserin an der Berufsschule in Freiburg Theater-und Fasnachtschminkkurse.
Pia Virolainen
Lichtdesign
Pia Virolainen ist in Finnland geboren und in Hamburg wohnhaft. Zahlreiche Opernproduktionen führten sie unter anderem zum Royal Opera Covent Garden, Teatro alla Scala, San Francisco Opera, New York City Opera, National Center for Performing Arts Beijing, Dutch National Opera, Göteborg Opera und an die Königliche Dänische Oper. Im Musical- und Operettenbereich war Pia Virolainen die Lichtdesignerin von «Heidi – Das Musical», «Gotthelf», «Gräfin Mariza» und «Io Senza Te» in der Schweiz, «Die Habsburgischen» in Wien, «West Side Story» im Wuppertal, «Der Medicus» in Fulda sowie «The Producers» in Wien und Berlin. Mit ihrer Arbeit als Associate Lighting Designer war sie neben vielen anderen für Produktionen wie «Mamma Mia», «Disney’s Die Schöne und das Biest» und «Mary Poppins» tätig.
Valerij Lisac
Videodesign
Valerij Lisac studierte Klavier an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Eine Gasthörerschaft an der Kunsthochschule für Medien folgte. Während des Studiums war er an der Hochschule studentischer Assistent im Bereich Musikwissenschaft.
Seit 2003 ist er freiberuflich als Komponist und Videokünstler für Theater, Tanz und Film tätig. Sein Regiedebüt – eine multimediale Inszenierung des Schönbergs Musikdramas «Pierrot lunaire» für das Reykjavík Arts Festival 2014 – wurde für den Icelandic Music Award 2014 und Nordic Council Music Prize 2015 nominiert. 2016 folgte eine musiktheatralische Performance von Telemanns «Tageszeiten» für das Festival Alte Musik Knechsteden. Neben dem Anna Göldi Musical steht in diesem Jahr eine weitere Regiearbeit für Henry Purcells Opera «Dido & Aeneas» an.
Serge Gräfe
Sounddesign
Der in Hannover lebende Serge Gräfe war bereits während seiner Abiturzeit Soundengineer für die Band «Daddy long legs» und arbeitete mit ihnen für über 10 Jahre. Er betreute aber auch andere Bands und ist seither bei diversen Kulturveranstaltungen und Coporate Events als Soundengineer, Sounddesigner und Soundcrew-Chef im In- & Ausland tätig. Seit 2005 ist Serge Gräfe festes Crewmitglied für die deutsche Band «Kraftwerk», für die er seit 2009 FOH-Soundengineer ist und weltweit die Shows mitbetreut. Die Musicalbühnenluft begeistert ihn seit «Die schwarzen Brüder» in Schaffhausen, wo er als Soundengineer engagiert war. Auch in den Sommern 2010 und 2012 konnte er bei den Musicalaufführungen der Walenseebühne das Publikum mit feinstem Sound begeistern.