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Derzeit sind zwei grosse Forschungsprojekte an das GCE-HSG angebunden: BLACK SEA und PRIME. Das Proejkt BLACK SEA beschätigt sich mit transkulturellen Kontaktzonen im Schwarzmeerraum und wurde 2016 vom Center lanciert. Unter dem Schirm dieses Netzwerkprojektes wurden in den vergangenen Jahren verschiedene Einzelstudien initiiert, die sich mit der vergleichenden Beschreibung und Analyse transkultureller Kontaktzonen im Schwarzmeerraum beschäftigten. Dabei spielt nicht nur die russische Kultur in der Ostukraine eine wichtige Rolle, sondern auch die polnische in Galizien, die rumänische in der Bukowina oder die ungarische in Transkarpatien.
Das Projekt PRIME untersucht nationale Institutionen und europäische Politik zu irregulärer Migration. Die europäischen Länder neigen dazu, sich um verschiedene Arten von Arbeitsmärkten und Wohlfahrtsstaaten zu gruppieren, und diese verschiedenen „institutionellen Modelle“ werden mit unterschiedlichen wirtschaftlichen und sozialen Ergebnissen für Bevölkerung und Migrierte in Verbindung gebracht. Im Rahmen des EU-finanzierten Projekts PRIME wird untersucht, wie unterschiedliche nationale Einrichtungen und die mit ihnen verbundenen Interessen die Rechte und Bedingungen für irreguläre Migration in Recht, Politik und Praxis in den EU-Mitgliedstaaten beeinflussen.