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Wasserqualität: für die Waschmaschine besser
Regenwasser lokal zu nutzen, ist qualitativ manchmal sogar besser als Grundwasser, insbesondere in Regionen mit hartem Trinkwasser. Der hohe Kalkgehalt schadet sanitären Installationen und erhöht zudem den Waschmittelverbrauch. Weiches Regenwasser schont deshalb Waschmaschinen und hilft, den Schadstoffgehalt im Abwasser zu reduzieren.
Eine gewisse Skepsis bleibt, für welche Verbrauchseinheiten sich die Regenwassernutzung lohnt: Das Bundesamt für Umwelt hält vor allem grössere Gebäude für geeignet; Büro- oder Schulhäuser liessen sich finanziell und ökologisch vorteilhaft mit Regenwasser versorgen. Bei Einfamilienhäusern spreche dagegen, damit die regionale Trinkwasserversorgung zu konkurrieren. Ein guter Grund für die eigene Regenwassernutzung sei jedoch, wenn das Trinkwasser ansonsten aufwendig aus Seewasser zur Verfügung gestellt werden muss.
Wasseraufbereitung
Ein hoher Kalkgehalt im Wasser verursacht Ablagerungen im Boiler, in der Waschmaschine oder in den Leitungen und kann die Apparaturen erheblich schädigen. Fachleute weisen daraufhin, nur hartes Wasser über 30 ºfH «aufzuweichen».
Zum Beispiel mit einem Ionentauscher: Dieser reduziert den Kalkgehalt, erhöht aber die Korrosion der Wasserleitungen. Ionenaustauschanlagen erfordern daher die Zugabe von chemischen Inhaltsstoffen und sind aus hygienischen Gründen regelmässig zu warten. Umstritten ist dagegen die Wasserenthärtung mit magnetischer Strahlung. Während Anbieter solcher Magnete auf positive Resultate verweisen, empfehlen offizielle Verbände und die Empa, die Wirkung vorgängig in einem Test vor Ort aufzeigen zu lassen.
Grundsätzlich jedoch gilt: Der Einbau von Geräten in das Rohrleitungssystem erfordert eine Bewilligung des regionalen Wasserversorgers.