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Drei Prozent arbeitslos
Leichter Anstieg im Monat Dezember
Im Dezember ist die Arbeitslosenquote im Kanton Freiburg um 0,1 Prozentpunkte angestiegen und beträgt neu drei Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung. Im Vergleich zum Vormonat sind 151 Personen mehr arbeitslos gemeldet.
Die Zahl der Arbeitslosen beträgt somit 3867 Personen, wie das Amt für den Arbeitsmarkt am Dienstag mitteilte.Gegenüber dem Anfang des Jahres hat die Arbeitslosenquote im Kanton von 3,5 im Januar auf drei Prozent im Dezember abgenommen. Im Laufe des Jahres 2006 ist die Zahl der Anmeldungen bei der Arbeitslosenversicherung bis im Sommer regelmässig gesunken, um im Herbst und Winter wieder anzuwachsen. Sie folgte damit der üblichen saisonalen Kurve. «Die durchschnittliche Arbeitslosenquote beläuft sich somit für das Jahr 2006 auf drei Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung (3,1 Prozent im 2005) und liegt erneut unter dem Schweizer Durchschnitt (3,3 Prozent)», hält das Amt weiter fest.Die Quote der Stellensuchenden beläuft sich laut Arbeitsmarktamt im Dezember 2006 auf fünf Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung. Diese Zahl entspricht 6396 Personen und liegt unter der Quote von Anfang des Jahres (5,4 Prozent). «Die Kurve der Stellensuchenden verläuft parallel zu jener der Arbeitslosen und wird ebenfalls durch die saisonalen Schwankungen beeinflusst», bemerkt das Amt dazu.Es erinnert auch daran, dass die Arbeitslosenquote einen Vergleich zwischen den Kantonen erlaubt, da sie in der ganzen Schweiz gleich berechnet werde. Die Quote der Stellensuchenden dagegen gebe ein zuverlässigeres Bild der Arbeitsmarktlage im Kanton, weil sie die Arbeitslosen sowie die Personen umfasse, die in einem Zwischenverdienst tätig sind oder an einer aktiven Massnahme teilnehmen, wie etwa einem Programm zur vorübergehenden Beschäftigung, einem Weiterbildungskurs oder einer Umschulung.Bei den Arbeitslosen (1,7 Prozent) wie auch bei den Stellensuchenden (2,9 Prozent) weist der Sensebezirk die tiefsten Quoten auf, der Saanebezirk mit 4,1 resp. 6,8 Prozent die höchsten. Von den 6396 Stellensuchenden im Dezember waren 322 unter 20 Jahre, 1603 zwischen 20 und 29 Jahre, 1606 zwischen 30 und 39 Jahre, 1520 zwischen 40 und 49 Jahre, 1001 zwischen 50 und 59 Jahre sowie 345 über 60 Jahre alt.Die Personalberaterinnen und -berater führten in den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) im Monat Dezember über 4400 Gespräche mit den Stellensuchenden durch, um ihnen eine Stelle oder eine Massnahme anzubieten, die ihre beruflichen Qualifikationen verbessert. Im Dezember boten die Personalberaterinnen und -berater 521 Stellen an, 397 Personen haben sich mit einem Arbeitsvertrag in der Hand von der Arbeitslosenversicherung abgemeldet. 247 offene Stellen wurden gemeldet. «Dies sind 31 Stellen weniger als im Vormonat», schliesst das Amt für den Arbeitsmarkt seine Mitteilung.az