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Von Rhodesien aus eroberte er die Herzen vieler Hundehalter und Züchter auf der ganzen Welt und findet auch in der Schweiz immer mehr Liebhaber. Ausdauer und Widerstandskraft sind nur einige Eigenschaften die der Rhodesian Ridgeback, dank einer harten Auslese, von seinen Ahnen mitbekommen hat.
Der Rhodesian Ridgeback ist bei Kennern auch unter dem Namen "Löwenhund" bekannt geworden und zwar nicht wegen seiner Farbe, sondern weil er in seiner Heimat zur Treibjagd auf Löwen verwendet wurde.
Für die Jagd brauchte es einen kräftigen, ausdauernden, schnellen und sehr wendigen Hund, der zudem ein hohes Mass an Furchtlosigkeit besass. Seine Aufgabe bestand darin, den Löwen aufzuspüren, zu stellen und durch Umkreisen am Ausbrechen zu hindern, bis der Jäger zur Stelle war und den Löwen erlegen konnte. Wer nicht schnell und wendig genug war, um den Angriffen der gestellten Grosskatze auszuweichen, der schied bereits beim ersten Einsatz unwiderruflich aus. Das war eine rigorose, aber höchst wirksame Zuchtauslese, die das Charakterbild der Rasse bis auf den heutigen Tag geprägt hat.
Ein Rhodesian Rigdeback wird 63 bis 69 cm groß (Widerristhöhe). Die Hunde sind muskulös, mit einer tiefen Brust, mäßig gewölbten Rippen und leicht gewölbten Lenden. Der Hals ist eher lang, das Fell kurz, dicht, glatt und hell weizenfarben bis rot weizenfarben, gelegentlich mit schwarzer Schnauze und dunklen Ohren, der sogenannten Maske. Manche Hunde haben eine weisse Behaarung an der Brust oder den Zehen. Gemäß FCI-Standard sollte ein Rhodesian Ridgeback dunkle Augen zu schwarzer Nase oder bernsteinfarbene Augen zu heller „leberfarbener“ Nase haben. Die Ohren sind am Kopf dicht anliegend, hoch angesetzt und mittelgross. (Beschreibung nach Wikipedia)
Es waren die Hündin Valavran Chuck, importiert aus England und der Rüde Sandy, aus dem Stammlande der Rasse. Mit diesen beiden züchtete Mme. H. Favre, Zwinger "Faval", 1957 den ersten in der Schweiz gefallenen Wurf, bestehend aus zwei Rüden und einer Hündin. Zwei Jahre später folgte ein zweiter Wurf aus denselben Elterntieren, diesmal waren es vier Rüden und eine Hündin.
Über die Jahre erfolgten viele weiter Würfe aus unterschiedlichen Paarungen und von verschiedenen Züchtern. Zu einem grossen Teil auch unter Einbezug von importierten Hunden aus der ganzen Welt. Daraus ergab sich, für eine damals noch recht seltene Rasse, eine erstaunlich breite Basis. Auf dieser Ausgangslage konnte über die Jahre eine gesunde Zucht erfolgreich aufgebaut werden. Nicht zuletzt verdanken wir den Erfolg der Rasse den Verantwortlichen des "Rhodesian Ridgeback-Clubs Schweiz" und den vielen engagierten und professionellen Züchtern in der Schweiz.