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Das Problem sei, so die Forscher, dass die meisten Agenturen immer dieselben Wasserzeichen verwenden, die wiederum aus immer denselben Mustern bestehen. Ein Algorithmus kann darauf trainiert werden, aus den vielen im Internet auffindbaren Bildern Muster zu erkennen und diese dann aus den Bildern zu entfernen. Je mehr Bilder dasselbe Wasserzeichen aufweisen, desto einfacher ist es für den Algorithmus, dessen Muster zu erkennen und diese dann aus dem Bild herauszulösen. Um dies zu verhindern, müssten kleine Veränderungen an den Wasserzeichen eingeführt werden, welche die Erkennung der jeweiligen Muster erschwerten. Allerdings reiche es nicht aus, das Wasserzeichen in jedem Bild anders zu positionieren und auch nicht, die Deckkraft zu verändern.
Laut den Forschern sei die beste Lösung, jeweils die geometrische Struktur des Wasserzeichens zu verändern, um den Algorithmus in die Irre zu führen. dabei reiche bereits eine sehr kleine Veränderung der Geometrie, so zum Beispiel eine leichte Neigung oder eine Verbreiterung der Muster. Damit könne der Algorithmus nur schwer umgehen, was dazu führt, dass Spuren des Wasserzeichens auf den Bildern zurück bleiben. (luc)