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Der «Presto»-Verkauf übertrifft die Erwartungen
9291 Mal hat sich «Presto», das Abonnement des Verkehrsverbundes, in den ersten beiden Monaten verkauft, bei Einnahmen von 756000 Franken. Die Zahlen vom März waren leider gestern noch nicht erhältlich. «Monsieur Cutaf» Hubert Dafflon ist jedoch sehr zufrieden mit dem bisherigen Absatz. Für das gesamte Jahr hatte man mit gut 3,6 Millionen Franken Einnahmen gerechnet. Ausserdem sind 90 Prozent der verkauften Abonnemente Monatsabonnemente -das heisst Kunden, welche vermutlich wieder kommen werden.
Die vier involvierten Transportunternehmen hatten 1998 zusammen 4,2 Millionen Franken eingenommen; von den Cutaf-Gemeinden war eine Defizit-Garantie in der Höhe von 641000 Franken gesprochen worden, um die geschätzte Differenz decken zu können. Sollte «Presto» sich jedoch weiterhin so gut verkaufen, würde dies bedeuten, dass gar kein Defizit entsteht. Hubert Dafflon bleibt trotzdem vorsichtig:Es ist möglich, dass dafür der Bezug von Einzelbillets und Mehrfahrtenkarten nachlässt -und diese Differenz müsste von der Cutaf berappt werden.