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Zahlen des Bundesamts für Statistik zeigen, dass sich die Erwerbsquoten von Frauen und Männern stark unterscheiden. Frauen arbeiten seltener Vollzeit als Männer und das unabhängig davon, ob sie Kinder haben oder nicht.
Kürzlich hat das Bundesgericht entscheiden, dass Alleinerziehende früher wieder arbeiten gehen müssen, wenn ein Gericht Betreuungszeiten und Alimente regelt. Das Urteil soll verhindern, dass Mütter ihren Beruf aufgeben und erst nach über zehn Jahren wieder ins Erwerbsleben einsteigen, wodurch ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt sinken.
Ein Blick in die Statistik des Bundesamts für Statistik zeigt die heutige Situation der Erwerbstätigkeit von Müttern und Väter in der Schweiz: Die höchste Vollzeit-Erwerbsquote unter den Frauen weisen mit 27,6% alleinerziehende Mütter auf. Dies wohl deshalb, weil sie auf das Einkommen angewiesen sind. Alleinerziehende Väter arbeiten zu 74,4% Vollzeit.
Die Erwerbsquote aller Schweizer Mütter mit Kindern unter sechs Jahren beträgt 70,2% und liegt somit deutlich über dem Schnitt aller EU-Länder. Der Anteil der Mütter, die Teilzeit erwerbstätig sind, liegt aber mit 82,7% auch über dem EU-Durchschnitt von 38,6%. Auch Schweizer Väter arbeiten mehr Teilzeit (15,3%) als Väter in der EU (5,7%).
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