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Schweizer Curlerinnen wenden weiteres Übel ab
An der Curling-WM der Frauen im kanadischen North Bay ziehen die Schweizerinnen um Skip Binia Feltscher den Kopf einstweilen aus der Schlinge. Sie schlagen Dänemark nach einem 1:4-Rückstand 7:5.
Carole Howald, Franziska Kaufmann, Irene Schori und Binia Feltscher vom CC Flims haben trotz der weiterhin ungenügenden Zwischenbilanz von 3:5 Siegen realistische Chancen, in die Viertelfinals zu kommen. Als Schlüsselspiel könnte sich der übernächste Match gegen die Olympia-Zweiten aus Südkorea erweisen.
Von der vermeidbaren 4:5-Niederlage gegen die frischen Olympiasiegerinnen aus Schweden um Skip Anna Hasselborg konnten sich die Schweizerinnen in ihren Köpfen offenbar nicht gut erholen. Die erste Hälfte im Match gegen die weit schwächer eingestuften Däninnen um Skip Angelina Jensen geriet vollkommen daneben. Binia Feltscher auf der vierten Position erreichte zeitweise eine Quote von weniger als 40 Prozent an gelungenen Versuchen. Dank einer beträchtlichen Steigerung in den zweiten fünf Ends konnten die Schweizerinnen jedoch eine weitere Niederlage abwenden. Besonders wichtig war ein gestohlenes Zweierhaus zur 5:4-Führung im 7. End.
An den Olympischen Spielen in Südkorea erlitt das dänische Team von Madeleine Dupont mit dem letzten Platz ein Debakel. An der Weltmeisterschaft tritt nun erstmals seit langem wieder das Team mit den Schwestern Angelina und Camilla Jensen in Erscheinung. Vor 10 bis 15 Jahren stellten sie die beste dänische Formation. Nach 2010 haben sie jedoch nie mehr an internationalen Titelkämpfen teilgenommen.