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Die Shaw Group bestätigte, sie wolle die Verkaufsoption ihres 20%-Anteils an der Westinghouse ausüben, die ihre Tochtergesellschaft Nuclear Energy Holdings im Oktober 2006 erworben hatte. Zur Finanzierung dieser Beteiligung gab sie damals auf japanische Yen lautende Anleihen aus, was nun aufgrund der Yen-Aufwertung gegenüber dem Dollar zu erheblichen Wechselkursverlusten geführt hat. Laut der Shaw Group sind die Schulden um USD 600 Mio. auf USD 1,7 Mrd. (CHF 1,5 Mrd.) angewachsen. Deshalb habe sich die Shaw Group zur Ausübung der Verkaufsoption entschieden und hoffe, damit ihre Bilanz zu stärken. Ein Verkauf vor Oktober 2012 erfordert die Genehmigung der Anleihegläubiger. Wird sie gewährt, so erfolgt die Übergabe 90 Tage danach. Falls die Genehmigung verweigert wird, wird die Verkaufsoption automatisch am 6. Oktober 2012 ausgeübt, steht in einer Medienmitteilung der Shaw Group.
Zusammenarbeit geht weiter
Auch nach der Aktienübernahme haben die Toshiba und die Westinghouse vor, die Zusammenarbeit mit der Shaw Group aufrechtzuerhalten. Die Toshiba, die Westinghouse und die Shaw Group bestätigten zudem, dass sie weiterhin eng miteinander zusammenarbeiten werden, um ausstehende Aufträge für AP1000-Einheiten in den USA und in China termingemäss abzuschliessen und neue Projekte zu lancieren.
Quelle
M.A. nach The Shaw Group und Toshiba, Medienmitteilungen, 7. September 2011