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Die Fruchthaut oder -schale der kugel- bis ovalförmigen Stachelbeeren ist meist mit leicht borstigen Flaumhaaren besetzt und ist je nach Sorte recht fest. Bei diesen Sorten mit fester Schale kann es sinnvoll sein, nur das süsse, saftige Fruchtfleisch zu geniessen.
Die Beeren, die an dornigen Sträuchern wachsen, werden bei uns auch «Chrosle» oder «Chruselbeeri» genannt. In Deutschland heissen sie mancherorts auch Klosterbeeren. Dies, weil man die stacheligen Beeren im Mittelalter nur im Kloster kaufen konnte. Die Flachwurzler aus der Familie der Steinbrechgewächse stammen ursprünglich aus dem Vorderen Orient und aus Südeuropa. Bei uns werden Stachelbeeren etwa seit dem 16. Jahrhundert als Beerenobst angebaut. Teilweise wurden zur Herauszüchtung der Gartenformen weitere Arten eingekreuzt.
Die Früchte, welche roh gegessen werden können, finden auch häufig Verwendung in Konfitüren oder Kompotten. Früher hat man sie auch verwendet, um den allzu sauren Hauswein trinkbar zu machen.