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Einen Tag nach dem Sieg mit dem Rekordvorsprung von 3,07 Sekunden war Mikaela Shiffrin wiederum in einer eigenen Liga unterwegs. Im ersten Durchgang hatte sie diesmal ihre Konkurrentinnen um 1,69 Sekunden und (deutlich) mehr distanziert. Im Schlussklassement weist die Amerikanerin einen Vorsprung von 2,65 Sekunden auf die zweitplatzierte Frida Hansdotter aus. Die Schwedin fand sich damit auf ihrer “angestammten” Position wieder. Sie wurde im Weltcup zum bereits 13. Mal Zweite. Dritte wurde die Tschechin Sarka Strachova, die 2008 und 2009 in Aspen ihre zwei bisherigen Weltcup-Siege errungen hatte.
Von den sechs gestarteten Schweizerinnen waren fünf im Finale mit dabei. Bestklassierte Fahrerin von Swiss-Ski war überraschend Charlotte Chable. Die Waadtländerin belegte Platz 9 und schaffte in ihrem fünften Weltcup-Slalom erstmals den Sprung unter die ersten zehn. Im vergangenen Februar hatte sie in Maribor mit Rang 11 für Aufsehen gesorgt. Dazu hatte die 21-Jährige auch an der WM in Beaver Creek mit Platz 15 ihre Nomination trotz nicht erfüllter Kriterien gerechtfertigt.
Charlotte Chable wird die einzige Schweizerin gewesen sein, die mit ihrem Abschneiden zufrieden war. Michelle Gisin wurde wie am Vortag Dreizehnte und verpasste die angestrebte Klassierung in den ersten zehn erneut. Wendy Holdener fiel in der Entscheidung gleich um sieben Plätze in den 20. Rang zurück. Denise Feierabend tritt nach der enttäuschend verlaufenen letzten Saison weiter an Ort. Sie kam nicht über Rang 22 hinaus. Die fünfte Schweizer Finalistin, Rahel Kopp, wurde 25. Die Sarganserin gewann damit zum zweiten Mal Weltcup-Punkte, nachdem sie Ende vergangenen Jahres in Kühtai ebenfalls im Slalom 26. geworden war.
(SI)