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Sein vierzigjähriges Jubiläum feiert in diesem Jahr der Arnold Schoenberg Chor, der 1972 von Erwin Ortner gegründet wurde. Der Chor interpretiert ein Repertoire, das sich von der Renaissance bis zur Gegenwart erstreckt und die Chorsinfonik ebenso umfasst wie A-cappella-Werke oder szenische Opernproduktionen: So sang das Ensemble bei Messiaens Saint François d’Assise sowie Berios Cronaca del luogo im Rahmen der Salzburger Festspiele und wirkt regelmässig bei Aufführungen am Theater an der Wien mit. Seit mehr als dreissig Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt, der mit den Sängerinnen und Sängern zahlreiche Platten einspielte, darunter Bachs Matthäus-Passion, die 2002 mit einem «Grammy» ausgezeichnet wurde; jüngste Aufnahmen unter seiner Leitung umfassen Haydns Oratorium Die Jahreszeiten und Ein deutsches Requiem von Johannes Brahms. Mit Konzerten ist der Chor Stammgast bei den Salzburger Festspielen und den Wiener Festwochen, bei Wien modern, beim Carinthischen Sommer und bei der styriarte in Graz. Künstlerischer Leiter des Arnold Schoenberg Chores ist bis heute Erwin Ortner, der seine Laufbahn als Wiener Sängerknabe begann und an der Wiener Musikhochschule u. a. von Hans Swarowsky und Hans Gillesberger in den Fächern Dirigieren und Kirchenmusik ausgebildet wurde. 1980 wurde er selbst als Professor für Chorleitung an das Institut berufen, dem er von 1996 bis 2002 als Rektor vorstand. Im Dezember 2009 wurde Ortner zum Wiener Hofkapellmeister ernannt und mit der Leitung der seit 1498 bestehenden Wiener Hofmusikkapelle betraut. Mit dem Arnold Schoenberg Chor spielte Erwin Ortner 1996 das gesamte weltliche Chorwerk von Schubert auf CD ein und wurde dafür mit zahlreichen Preisen geehrt, darunter der «Preis der deutschen Schallplattenkritik» und der «Diapason d’Or».
Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 23. März 1997 mit Mozarts Spatzenmesse und Haydns Stabat mater und der Leitung von Nikolaus Harnoncourt;
März 2012