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Es komme sehr häufig vor, dass Studien unterbrochen werden müssten, der Unterschied sei dieses Mal nur, dass die ganze Welt zuschaue. AstraZeneca hatte die Studien mit seinem Corona-Impfstoffkandidaten, den die Weltgesundheitsorganisation WHO als einen der vielversprechendsten sieht, wegen einer ungeklärten Erkrankung bei einem Studienteilnehmer unterbrochen.
Medienberichten zufolge leidet der Proband unter transverser Myelitis - eine Entzündung des Rückenmarks, die oft durch Virusinfektionen ausgelöst wird. Soriot sagte, es sei noch nicht klar, ob es sich um transverse Myelitis handelt, weitere Tests seien nötig. Der Vorgang werden von einem unabhängigen Ausschuss geprüft, der entscheide, ob die Studie fortgesetzt werde.
(AWP)