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Geschichte und Bauart
Der Yngling ist eine Segelyacht, die 1967 vom Norweger Jan Herman Linge, als Ergänzung zur olympischen Segelyacht Soling, konstruiert wurde.
Der Name ist nicht von der norwegisch- schwedischen Königs-Dynastie der Ynglinger abgeleitet, sondern vom norwegischen Wort für Jüngling – Linge entwarf das Boot für seinen damals jugendlichen Sohn.
Der Yngling kann samt Crew nicht sinken. Für Unsinkbarkeit sorgen Auftriebskörper im Heck und Bug. Seit 1991 werden die neuen Boote mit Doppelboden und Selbstlenzern gebaut, was für zusätzliche Sicherheit sorgt.
Dank der in den strengen Klassenvorschriften reglementierten Einheitlichkeit von Schale, Rigg und Segel, welche von der ISAF überwacht werden, konnte eine Materialschlacht wirksam verhindert werden. Bei Weltmeisterschaften findet man neue und alte Boote auf den vordersten Rängen. So segelte der Weltmeister des Jahres 2000 mit einem 1971 gebauten Schiff. Das Schiff kann selbst unter Spinnaker von zwei Personen sicher und leicht geführt werden. Für internationale Wettbewerbe schreiben die Klassenvorschriften eine Drei-Personen-Crew vor.