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Die Geschichte von Alfons und der Königin Reineclaude
Der Erzähler Jan Karbarek erinnert sich an seine Eltern. Es sind Alfons Karbarek und Käthe Teutenberg. Sie lernen sich im Süden Ostpreussens kennen und lieben. Er nennt sie seine Königin Reineclaude. Während Käthe tausend Kilometer westlich in Koblenz studiert, schreibt Alfons ihr viele Briefe. Beide geraten im Zweiten Weltkrieg nach Polen und gründen nach Alfons Gefangenschaft in Russland im Rheinland eine neue Existenz.
Beide sind in Masuren aufgewachsen, sie in Scharnau, er in Heinrichsdorf. Ihre dörfliche Kindheit wird erzählt, der Umzug nach Neidenburg, Abitur und Studium, für ein junges Mädchen im südlichen Ostpreussen ungewöhnlich. Sie wird Lehrerin, er Getreidekaufmann. Es zieht ihn durch ganz Ostpreussen.
Der Schwerpunkt in diesem Buch liegt auf ihrer Kindheit, Verlobungszeit und den Briefen, die er ihr aus ganz Ostpreussen schreibt, insbesondere ins Rheinland, wo sie studiert. Jens Korbus erzählt eine ganz einmalige Geschichte, aus einem Land, das heute längst verloren ist.
Jens Korbus
Jens Korbus, 1943 in Ostpreussen geboren, studierte in Bonn und Düsseldorf Germanistik und Philosophie und schrieb seine zwei Staatsarbeiten über Heinrich Heine und Max Frisch. Er war eine Zeitlang Assistent am Germanistischen Institut der Universität Düsseldorf und unterrichtete Deutsch und Philosophie an einem Koblenzer Gymnasium. 1988 war er 1. Preisträger bei dem Fachinger Kulturpreis für seinen Brief an Goethe.