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Vorbereitung auf die PDG: Polarisiertes Training oder Ovomaltine?
Auch wenn Didier Cuche mit Ovomaltine unerreichte Erfolge erzielt hat, wird man damit wohl kaum die Ziellinie in Verbier erreichen. Es kommt sehr wohl der Zeitpunkt, an dem man aufs Ganze gehen muss. Bis dahin aber hat das richtige Training Vorrang.
Unter Ausdauer versteht man die Fähigkeit des Körpers, bei einer längeren Tätigkeit gegen Müdigkeit standzuhalten, während sich Leistungsfähigkeit als Energiepotenzial beschreiben lässt. In anderen Worten meint man damit die körpereigenen Kraftreserven. Bei einer Anstrengung verbrennt man je nach Intensität entweder Lipide (Fette) oder Glykogen (Zucker). Da in den Muskeln und der Leber höchstens 500g Glykogen gespeichert werden können, ist es sehr wichtig, seine Fettverbrennung zu steigern, um ökonomischer und damit leistungsfähiger zu werden.
Konkret geschieht dies über ein regelmässiges Grundausdauertraining mit längeren Trainingseinheiten (1h und mehr) von niedriger Intensität. Nur ein Viertel der Einheiten sollten von hoher Intensität sein, wobei man von Vorteil in Intervallen trainiert. Generell lässt sich feststellen, dass Sportler zu lange in regelmässigem und hohem Tempo trainieren, was eine entsprechende Müdigkeit zur Folge hat und womit man nur kleine Fortschritte erzielt. Es kommt ausserdem nicht selten vor, dass die Patrouilleure bereits Ende März „ausgebrannt“ sind, da sie diese Grundsätze vernachlässigen. Im Rahmen eines Leistungstest kann man anhand seiner Herzfrequenz eigene Anhaltspunkte festlegen und anschliessend einen qualitativ hochstehenden Trainingsansatz entwickeln.
Mit abwechselndem Grundausdauer- und Intervalltraining erzielt man Fortschritte bei der Leistungsdauer. Oder in anderen Worten: Mit polarisiertem Training kann man's besser UND länger.