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Die zuständige Kommission des Ständerats berät voraussichtlich heute über die 2015 eingereichte Klima-Petition. Über 100'000 Menschen unterzeichneten die richtungsweisende Petition, die vor dem historischen Pariser Klimagipfel eingereicht wurde. Die Klima-Allianz Schweiz erwartet, dass die konkreten Forderungen der Petition direkt in die Revision des CO₂-Gesetzes aufgenommen werden.
Die am 28. Mai 2015 mit 107‘765 Unterschriften eingereichte «Petition für eine gerechte Klimapolitik» (Klima-Petition) zuhanden von Bundesrat und eidgenössischen Räten fordert:
Dass die Schweiz national die Energieversorgung bis 2050 vollständig auf erneuerbare Quellen umstellt, um das Klima zu schützen und die Lebensgrundlagen unserer Nachkommen zu sichern. Wir brauchen einen möglichst schnellen kompletten Ausstieg aus den fossilen Energien inklusive der fossil betriebenen Mobilität, um ein lebenswertes Klima zu erhalten und die globale Erwärmung nicht über gefährliche 2°C steigen zu lassen. Das bedeutet: 40 % Reduktion der CO₂-Emissionen bis 2020, 60% Reduktion bis 2030 (gegenüber 1990).
Dass die Schweiz international jene Entwicklungsländer finanziell unterstützt, die wenig zur Klimaerwärmung beigetragen haben, aber besonders darunter leiden. Klimagerechtigkeit bedeutet, dass die Schweiz diesen Ländern hilft, die Folgen der Klimaerwärmung besser zu verkraften und sich klimaverträglich zu entwickeln. Die an der wirtschaftlichen Stärke gemessene Finanzierung darf nicht auf Kosten der Armutsbekämpfung gehen und muss zusätzlich zur Entwicklungshilfe budgetiert werden.
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