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Zur Gewinnung von Meersalz wird Meerwasser zum Beispiel an französischen (die Camargue), spanischen, portugiesischen und auch afrikanischen Küsten in eigens dafür angelegten Becken aufgefangen. Die Sonne und der Wind bringen das Meerwasser zum Verdampfen, zurück bleibt das weisse bis leicht gräuliche Meersalz. Grobkörnig ist es meist milder und im Geschmack eine Spur weniger dominant als unser Kochsalz; die Herkunft ist allerdings entscheidend. Chemisch gesehen gibt es zwischen den beiden keinen Unterschied. Meersalz eignet sich in der Alltagsküche gut zum Würzen und Abschmecken, da es bei der Verwendung in der Salzmühle genau portioniert werden kann.