Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03421.jsonl.gz/1437

Ein Soldat nimmt Abschied vom Irrsinn der Endlos-Kriege.
Foto: Africa Studio/Shutterstock.com
„In den Schützengräben war uns Patriotismus fremd — und wir lehnten ihn ab, fanden wir ihn doch eher passend für Zivilisten oder Gefangene.“ — Robert Graves, Goodbye To All That (1929).
Ich gehöre zu den Glücklichen. Ich bin nochmal davongekommen, verlasse ich doch den Irrsinn des Army-Lebens mit einer bescheidenen Rente und im Besitz all meiner Gliedmaßen. Wir beide — die Army und ich — wussten, dass es für mich an der Zeit war, zu gehen. Ich hatte es satt, den Büttel für das Imperium zu spielen, und die Army war es leid, mit meinen kritischen Artikeln umzugehen und die Kosten für meine scheinbar endlosen PTBS-Behandlungen zu übernehmen. Nun bin ich zum Gesellschaftsproblem geworden — losgelassen auf eine zivile Welt, die ich nie mit erwachsenen Augen betrachtet habe.
Ich bin West Point im Juli 2001 beigetreten, noch in einer vergangenen, relativ friedlichen Ära — man könnte sagen, kurz…..