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Gemäss "Finews" soll der Zürcher Software-Hersteller Crealogix nach einem Käufer Ausschau halten. So hätten zwei verschiedene Quellen erklärt, dass ein Verkaufsdossier zirkuliere und dass das Unternehmen Credit Suisse mit der Suche nach einem passenden Käufer beauftragt habe.
"Finews" verweist dabei auch auf die Entwicklung der Crealogix-Aktie, die von Ende Dezember bis Anfang Januar kräftig anstieg, ohne relevante Unternehmensnachrichten, was als Zeichen für eine anstehende Übernahme gedeutet werden könne. Bruno Richle, Verwaltungsratspräsident von Crealogix, dementierte das Gerücht allerdings gegenüber "Finews". Es stimme nicht, dass die Crealogix-Hauptaktionäre die Firma verkaufen möchten und es treffe auch nicht zu, dass Credit Suisse oder sonst jemand für die Suche nach einem Käufer beauftragt worden sei.
Jedoch gab Richle zu, dass man sich durchaus vorstellen könne, einen neuen Investor an Bord zu holen, um somit Mittel für die Weiterentwicklung von Crealogix zu erhalten. Hauptaktionäre des Software-Herstellers sind Richle selbst mit 23 Prozent der Aktion, Richard Dratva mit 24 Prozent, Daniel Hiltebrand mit 14 Prozent und Peter Süsstrunk mit drei Prozent.