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Unser Verein besitzt Instruktoren und Schützenmeister, welche ihre Schützlinge auf einer automatischen Scheibenanlage schulen können. Diese Verantwortlichen werden durch die Schweizerische Pistolenschiessschule und dem Kantonalen Schiessverband LKSV ausgebildet und geschult.
Allgemeines
Eine Waffe schiesst nicht von selbst. Irgendein Umstand wie etwa das Betätigen des Abzuges oder das Aufschlagen des Kolbens kann eine Schussabgabe auslösen. Die Waffen selbst sind "sicher"; gefährlich sind die fehlerhaften Manipulationen an der Waffe und der fahrlässige Umgang damit.
Die Sicherheit einer Waffe richtet sich also nach der Ausbildung des Schützen. Ist ihm während dieser Ausbildung eingeprägt worden, den Respekt vor der Waffe zu wahren und die vier Sicherheitsregeln zu befolgen, wird es keine Unfälle geben. Zwischenfälle sind möglich, nicht aber Unfälle.
Zwischenfälle oder Unfälle entstehen nicht nur im Schiessstand oder auf dem Schiessplatz, die Ursachen beginnen überall dort, wo mit einer Waffe hantiert wird. Die Sicherheitsregeln sind deshalb nicht nur beim Schiessen, sondern im täglichen Umgang mit der Waffe zu beachten, bzw. anzuwenden.
Bei Rechtshändern nennt man die rechte Hand die starke (Schiesshand), die linke die schwache Hand. Bei Linkshändern ist die linke Hand die starke. Analog dazu wird auch das Bein und der Fuss bezeichnet.
Die vier Sicherheitsgrundregeln
Diese Regeln müssen dauernd wiederholt und angewandt werden. Sie lauten folgendermassen:
Alle Waffen sind immer als geladen zu betrachten!
Es gibt keine Ausnahme. Der Umgang mit Waffen ist konsequent und bedingungslos ernst zu nehmen. Die Unfälle ereignen sich immer mit vermeintlich ungeladenen Waffen;
Nie eine Waffe auf etwas richten, das man nicht treffen will!
Die meisten Schiessunfälle ereignen sich wegen der Nichteinhaltung dieser Regel. Wenn jemand diese Bestimmung verletzt und darauf aufmerksam gemacht wird, so antwortet er in der Regel "meine Waffe ist nicht geladen!" (alle Waffen sind immer als geladen zu betrachten);
Solange die Visiervorrichtung nicht auf das Ziel gerichtet ist, ist der Zeigefinger ausserhalb des Abzugbügels zu halten!
Ein angeborener Reflex des Menschen ist es, in Stresssituationen die Hände zu verkrampfen. Die Kraft, die eine aufgeschreckte Person dabei ausübt, kann bis 20 kg betragen. Befindet sich der Zeigefinger am Abzugbügel (Abzugswiderstand 1000-1400g), kann dies eine ungewollte Schussabgabe auslösen. Ausserdem benötigt der Zielvorgang mehr Zeit, als mit dem Zeigefinger an den Abzug zu gelangen. Der Schütze verliert also keine Zeit und gewinnt dafür an Sicherheit;
Seines Zieles sicher sein!
Vor dem Schiessen ist das Ziel immer zu identifizieren. Der Schütze muss sich über die Konsequenzen bei Querschlägern, Fehlschüssen und beim durchschlagen des Zieles im Klaren sein. Er ist für jeden abgegebenen Schuss verantwortlich.