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Das Wichtigste in Kürze
- Ferrari erleidet wie schon in Las Vegas einen Unterboden-Schaden durch einen Gullydeckel.
- Diesmal trifft es Charles Leclerc – sein Arbeitstag endet vorzeitig.
- Der Schaden an der Strecke macht eine Programmänderung beim Wintertest nötig.
Ein loser Kanaldeckel hat die Formel-1-Piloten am zweiten Tag der Testfahrten in Sakhir ausgebremst. Charles Leclerc im Ferrari und Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton waren in Kurve elf über den Randstein hinaus gefahren. Sie hatten dabei auf dem Bahrain International Circuit offensichtlich die Abdeckung gelockert.
Die Rote Flagge wurde dann geschwenkt und die Einheit unterbrochen. Anschliessend inspizierte Rennleiter Niels Wittich den Schaden. Mehrere Streckenposten versuchten, die betreffende Stelle zu reparieren. An Leclercs Ferrari musste in der Folge der beschädigte Unterboden ersetzt werden.
Erinnerungen wurden wach an das Formel-1-Wochenende Mitte November vergangenen Jahres in Las Vegas. Da hatte die defekte Abdeckung eines Wasserschachts den Ferrari von Leclercs Teamkollege Carlos Sainz im Auftakttraining beschädigt. Die ganze Session wurde damals abgebrochen.
Strecken-Schaden stoppt nicht nur Ferrari
Nach etwa 40 Minuten Ausbesserungsarbeiten wurde entschieden, das Vormittagstraining abzubrechen. Die Reparatur dauerte rund eine Stunde. Die zweite Einheit des Tages wurde dafür vorgezogen und um eine Stunde verlängert. Sie dauert nun von 12 Uhr bis 17 Uhr nach Schweizer Zeit.
Die offiziellen Testfahrten dauern noch bis zum Freitag. Red-Bull-Pilot Max Verstappen hatte sich am ersten Tag der Tests überlegen die Bestzeit gesichert. Der erste Grand Prix des Jahres wird am 2. März in Bahrain ausgetragen.