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Zwischen Dättlikon und Freienstein fliesst die Töss durch ein canyonartiges Tal. Dabei mäandriert sie zwischen den Seitenwänden aus Oberer Meeresmolasse hin und her. An mehreren Stellen treten
aus den Molasseschichten und den darauf liegenden Schottern Quellen aus, manche mit ergiebiger Schüttung. Das Quellwasser scheidet grosse Mengen von Kalk aus, der einige mächtige
Sinterformationen aufbaut.
Die grössten Kalksinterbildungen befinden sich in der Nähe der Klinik Hard zwischen Freienstein und Embrach. Sehr schön lässt sich hier beobachten wie Moos, Laub und Äste fossilisiert werden. Zum Zeitpunkt unseres Besuchs war gerade eine Wespen-Königin in einen der zahlreichen Tümpel gefallen, vermochte sich aber auf ein aus dem Sinter emporragendes Blatt zu retten. Nach längerem Trocknen an der Sonne flog sie von dannen...