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Federer im Schottenrock: «Ich fühlte mich nackt»
Roger Federer sorgte mit seinem Schottenrock-Auftritt am Dienstag für den Lacher des Abends im Exhibition-Match gegen Andy Murray.
In Glasgow gegen Andy Murray zu spielen und das Publikum zu erobern, schafft wohl nur Roger Federer. Der Schweizer hatte dafür aber auch eine geniale Idee. «Wenn mir jemand einen Kilt bringt, werde ich ihn anziehen», sagte der Schweizer nach dem ersten Satz des Spiels für den guten Zweck.
Und so kam es, dass wenig später eine ältere Frau dem Schweizer kurzerhand ihren Rock auslieh. «McFederer» spielte ein Aufschlagspiel im Schottenrock und brachte es auch durch, schlug dabei sogar ein Ass.
Nach dem Spiel, das Federer im Super-Tiebreak gewann (zum Spielbericht), erklärt der 36-Jährige lachend: «Ich war überrascht, wie schnell der Kilt organisiert wurde. Eine Lady hatte ihn extra für mich ausgezogen und gab ihn mir». Er habe sich darin wohl gefühlt, so der Baselbieter weiter. «Und er passte tatsächlich zu meinem Outfit, ich konnte es nicht glauben. Als ich ihn auszog, fühlte ich mich nackt, weil er so gemütlich und schwer war. Ich muss mir unbedingt einen besorgen.»
Auch Murray spielte mit einem speziellen Kleidungsstück: Einer Schottenmütze, die ihm Federer während des Tiebreaks überreichte. «Hast du die Mütze selbst gekauft oder hat sie dir jemand gegeben?», fragt der Schotte den Maestro nach dem Match. «Ich habe sie organisiert», antwortet Federer und fügt an: «In der Schweiz haben wir solche Dinge nicht. Aber wir haben andere lustige Dinge».