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Was trifft auf objektive Tests nach R.B. Cattell zu?
Das zu erhebende Merkmal wird nicht durch subjektive Selbsteinschätzungen gemessen.
Das zu erhebende Merkmal wird durch subjektive Fremdeinschätzungen gemessen.
Bei der Messung des Merkmals beschränkt man sich auf physiologische Parameter.
Diese Verfahren sollen der Überrepräsentation verbaler Konzepte entgegenwirken.
Sie werden hauptsächlich für die Erhebung sensorischer und motorischer Merkmale eingesetzt.
Welche Methoden bzw. Techniken kommen für den Einsatz im Rahmen der Erprobung der vorläufigen Testversion in Frage?
Durchführung von Interviews im Anschluss an den Test
Lautes Denken
Prognotische Befragung
Itemanalyse
Introspektive Revision
Welche Aussage in Bezug auf die Interne Konsistenz (Cronbach Alpha) als eine Methode zur Bestimmung der Reliabilität ist korrekt?
Essentielle τ-Äquivalenz der Items ist ausreichend für die Berechnung von Cronbachs Alpha.
Die Berechnung von Cronbachs Alpha erfordert nicht, dass alle Items die gleichen Fehlervarianzen aufweisen.
Es ist die häufigste Methode zur Schätzung der Reliabilität
Die Testhalbierungsmethode ist ein Spezialfall der Berechnung der Internen Konsistenz mittels Cronbachs Alpha
Jedes Item wird als eigenständige Messung des gleichen Merkmals aufgefasst.
Ordnen Sie folgenden Zwecken der Faktorenanalyse bitte die jeweils am besten passende Variante dieser Methode zu: (1) Prüfung theoretischer Modellannahmen (2) Entwicklung von Hypothesen über die interne Struktur psychologischer Konstrukte (3) Datenreduktion
Die konfirmatorische Faktorenanalyse (CFA) unterscheidet sich von der explorativen Faktorenanalyse (EFA) durch folgende(s) Kennzeichen…
Bei der EFA können unterschiedliche Modelle inferenzstatistisch miteinander verglichen werden.
Die CFA kann nur auf der Grundlage von Kovarianzmatrizen berechnet werden.
Die Anzahl der Ladungen bei der CFA ist in der Regel kleiner als die Anzahl der Ladungen bei der EFA, wenn die Anzahl der Faktoren identisch ist.
Bei der CFA werden latente und manifeste Variablen unterschieden.
Die CFA erlaubt die Evaluation von hierarchisch geschachtelten Modellen.
Sie möchten ein Testverfahren mit zwei Skalen konstruieren, die jeweils positive und negative Emotionen erfassen sollen. Sie haben folgende Regel bei der Itemanalyse des neuen Tests angewandt: „Eliminiere alle Items mit Trennschärfen < 0.30 und Schwierigkeiten < 0.25 und > 0.75.“ Nach der Eliminierung der übrigen Items bleiben zwei Skala mit jeweils fünf Items übrig: 1- Skala zur Erfassung von positiven Emotionen mit den Items p1, p2, p3, p4 und p5. 2- Skala zur Erfassung von negativen Emotionen mit den Items n1, n2, n3, n4, und n5. Welche der folgenden Aussagen sind richtig?
Der Test differenziert nicht unbedingt erfolgreich zwischen Menschen mit stark positiv und extrem positiv ausgeprägten Emotionen.
Die Trennschärfen der Items zur eigenen Skala werden durch die angewandte Regel eher verringert.
Durch die angewandte Selektionsstrategie bei den Items wurde die Varianz der Testwerte artifiziell erweitert.
Bei der Konstruktion sollte beachtet werden, dass die Trennschärfe eines Items höher ist als die Korrelation des Items zur anderen Skala.
Bei der Konstruktion sollte darauf geachtet werden, dass alle zehn Items möglichst hoch miteinander korrelieren sollten.
Im Folgenden sehen Sie einen Ausschnitt des Ergebnisses einer Konfirmatorischen Faktorenanalyse (CFA). Welche der genannten Interpretationen trifft darauf zu?
Die latenten Faktoren sind nicht miteinander korreliert.
Die manifesten Variablen weisen keine Fehlervarianz auf.
Es gibt insgesamt zwei manifeste Variablen.
Der RMSEA = Root Mean Square Error of Approximation deutet auf einen guten Fit hin
Der Chi-Quadrat-Wert ist nicht signifikant (Signifikanzniveau von 5%), was dafür spricht, dass die durch das theoretische Modell implizierte Struktur nicht signifikant von den empirisch gewonnenen Daten abweicht.
In der Zeitschrift Diagnostica berichten Moshagen et al. 2014 u.a. über “psychometrische Eigenschaften” der deutschsprachigen Version des 60-Item HEXACO Persönlichkeitsinventars auf der Basis einer Stichprobe von N=3240. Ausgewählte Kennzahlen für die Skala Emotionalität werden in der folgenden Tabelle den Ergebnissen der Eingangsbefragung der Studierenden des Studiengangs B.Sc.Psy. im WS 16/17 der FernUni in Hagen (N=410) gegenübergestellt. [Die Antworten auf die Items waren kodiert wie folgt : 1 (starke Ablehnung) , 2 (Ablehnung), 3 (neutral), 4 (Zustimmung), 5 (starke Zustimmung)].
Welche der folgenden Aussagen sind bezogen hier richtig?
Die Psychologiestudierenden sind im Mittel furchtsamer als die Teilnehmer an der Studie von Moshagen et al..
Das theoretische Skalenmittel beträgt bei allen Items 3.0.
Bei Item 5 fällt es den Probanden in beiden Stichproben im Durchschnitt am schwersten, eine “symptomatische“ Antwort zu geben.
Die Psychologiestudierenden sind im Mittel sentimentaler als die Teilnehmer an der Studie von Moshagen et al..
Bei der Aussage „Ich bleibe emotionslos, selbst in Situationen, in denen die meisten Leute sehr sentimental werden“ fällt es den Hagener Psychologiestudierenden im Mittel am leichtesten, eine „symptomatische“ Antwort zu geben.