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Epilepsie, allgemein als "Anfallsleiden" bekannt, ist eine neurologische Erkrankung, die Menschen jeden Alters betrifft. Sie ist im Allgemeinen durch unvorhersehbare Anfälle gekennzeichnet und kann andere Gesundheitsprobleme verursachen.
Es gibt mehrere verschiedene Arten von Anfällen, die nicht nur von Person zu Person variieren können, sondern es ist auch üblich, dass eine Person mehr als eine Art von Anfällen erlebt. Die Anfälle selbst können mit einer Hirnverletzung zusammenhängen, oder sie können vererbt werden.
Aktuelle Behandlungen
Die Epilepsie-Stiftung erklärt, dass "keine Anfälle, keine Nebenwirkungen" das oberste Ziel von Epilepsiebehandlungen ist. Gegenwärtig gibt es einige verschiedene Behandlungsformen. Jede Behandlungsform hängt von der Person und der Art der Anfälle ab, die sie erlebt. Die wichtigsten Behandlungsformen sind:
Medikamente
Ernährungstherapien
Neuromodulation
Chirurgie
alternative Therapien
Medikamente
Die Medikamente, die Epilepsiepatienten am häufigsten verschrieben werden, heißen Antiepileptika (AEDs) oder Antiepileptika. Sie kontrollieren bei etwa 7 von 10 Patienten die Anfälle. Leider treten bei mindestens 3 von 10 Patienten negative Nebenwirkungen dieser Medikamente auf.
Die CDC berichtete kürzlich, dass etwa 56% der Erwachsenen, die Anfallsmedikamente einnehmen, immer noch Anfälle haben. Zwischen 30-40% der Personen, die Anfallsmedikamente einnehmen, haben eine arzneimittelresistente Epilepsie. Etwa 5-10% dieser Patienten sind in der Lage, mit verschiedenen Anfallsmedikamenten oder höheren Dosen ihrer Originalmedikamente eine vollständige Anfallskontrolle zu erreichen.
Diätetische Therapien
Zu den üblichen Ernährungstherapien gehört es, auf die Ernährung der Person zu achten und alle verarbeiteten oder nicht als "sauber" geltenden Lebensmittel zu entfernen. Eine übliche Diät wäre die ketogene Diät, bei der es sich um eine fettreiche und kohlenhydratarme Ernährung handelt. Eine andere ist eine modifizierte Atkins-Diät, die der Keto-Diät ähnlich ist.
Neuromodulation
Eine andere Möglichkeit ist die Neuromodulation, bei der ein Gerät verwendet wird, das kleine elektrische Ströme an das Nervensystem sendet. Durch die Stimulierung der Nervenzellen kann dies die Substanz im Körper freisetzen, die das Verhalten der Zellen verändert oder sich sogar gegenseitig dabei hilft, wieder in den Normalzustand zurückzukehren. Es ist weniger invasiv und erfordert keine Entfernung eines Teils des Gehirns.
Chirurgie
Bei einigen Epilepsiepatienten ist eine Operation eine weitere Option, bei der das Hirnareal, das den Anfall verursacht, entfernt wird. Dies erfordert eine umfangreiche Überwachung über einen längeren Zeitraum, um die genaue Lage des Gehirns, das den Anfall verursacht, zu bestimmen.
Alternative Therapien
Zu den alternativen Therapien gehören chiropraktische und osteopathische Manipulation, Entspannungstechniken, Massagetherapie, Bewegungstherapien, Yoga, Hypnotherapie sowie der Einsatz von Kräutern, Vitaminen, Mineralien und Probiotika.
CBD-Behandlung von Epilepsie
Das CBD wird seit vielen Jahren zur Unterstützung von Epilepsiepatienten eingesetzt. Der erste Bericht über seine Anwendung stammt aus dem Jahr 1881, in dem die antiepileptische Wirkung der CBD von Dr. J. Russel Reynolds dokumentiert wurde. Seit über 140 Jahren wird die CBD zur Behandlung von Anfallsleiden und positiven Ergebnissen eingesetzt.
In einer kleinen klinischen Studie, die im Karger Pharmacology Journal veröffentlicht wurde, waren 4 der 8 Patienten, denen CBD zur Behandlung ihrer Anfallserkrankung verschrieben wurde, nach 4,5 Monaten der Anwendung fast frei von Krämpfen. 3 zeigten eine partielle Verbesserung und 1 sah keine ausgeprägte Veränderung. Diesen Patienten wurden während des gesamten Versuchszeitraums täglich 0,3 mg/kg CBD verabreicht.
Eine andere Studie, die 2018 von Epilepsy & Behavior veröffentlicht wurde, konzentrierte sich auf die Häufigkeit des Ansprechens auf Epilepsiepatienten und hochgereinigte CBD. CBD wurde 72 Kindern und 60 Erwachsenen verabreicht. Die Patienten erhielten von 5mg/kg/Tag bis zu einer maximalen Dosis von 50 mg/kg/Tag. Die Ärzte überwachten die Behandlung unerwünschter Ereignisse anhand der Chalfont-Skala für Anfallsschwere (Chalfont Seizure Severity Scale, CSSS) und die Anfallshäufigkeit (SF) anhand von Anfallskalendern. Bei den 139 Patienten nahm das Profil der unerwünschten Ereignisse ab.
Im Juni 2018 genehmigte die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) Epidiolex als erste CBD-basierte Behandlung, die epileptische Anfälle beim Lennox-Gastaut-Syndrom und beim Dravet-Syndrom kontrolliert. Es ist nicht bekannt, ob die CBD auch für andere Arten von Anfällen zugelassen wird; weitere Forschung ist erforderlich.
THC wurde auch zur Behandlung von Anfallsleiden untersucht und hat sehr vielversprechende Ergebnisse gezeigt. Da THC in den Vereinigten Staaten nicht legal ist, ist die CBD zu einer beliebteren Wahl geworden, da sie Linderung verschaffen kann und kein "High" verursacht. Weitere Forschungsarbeiten werden durchgeführt, um herauszufinden, was genau die CBD tut, um denjenigen zu helfen, die an Anfallsleiden leiden. Die Forscher verstehen immer noch nicht, wie die CBD die Anfälle reduziert, aber es wird vermutet, dass es etwas damit zu tun hat, wie die CBD mit dem Hippocampus interagiert. Der Hippocampus ist für den Informationsaustausch mit verschiedenen Teilen des Gehirns verantwortlich, und wenn dieser Austausch gestört ist, kommt es zu Epilepsie.