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Die Junge SVP wurde 1968 als «Junge Mitte» gegründet. Die Partei hatte ihre Wurzeln ländlichen Raum und war seit je her stark verankert im landwirtschaftlichem und bürgerlichen Umfeld.
Im Laufe der Jahre gelang es, in der ganzen Schweiz neue Sektionen zu gründen. Dabei arbeitete die Junge SVP eng mit der Mutterpartei SVP zusammen, bewahrte sich jedoch ein eigenständiges Profil. Die Junge SVP diente vielen Verantwortungsträgern in Politik und Gesellschaft als Sprungbrett für erfolgreiche Karrieren.
Die Junge SVP agiert als eigenständige politische Partei. Immer wieder positionierte sie sich als «Speerspitze» mit eigenständigen Themen und Projekten. So ergriff die Junge SVP 2008 zusammen mit anderen Organisationen das Referendum gegen die Ausweitung der Personenfreizügigkeit auf Bulgarien und Rumänien und ermöglichte eine Volksabstimmung. Die Junge SVP führte oder beteiligte sich an zahlreichen erfolgreichen Abstimmungs- und Wahlkampagnen. Zu kantonalen oder eidgenössischen Wahlen tritt sie immer wieder mit eigenen Listen an.
Zu den wichtigsten Grundsätzen im Parteiprogramm der Jungen SVP zählen die öffentliche Sicherheit, die Stärkung der Landwirtschaft und der KMU, der Kampf gegen hohe Steuern und Abgaben sowie den EU-Beitritt, eine klare und restriktive Ausländer- und Asylpolitik sowie der Erhalt der Schweizerischen Milizarmee, des Föderalismus und der immerwährenden, bewaffneten Neutralität.
Die Junge SVP Schweiz ist föderalistisch und dezentral aufgebaut. Sie überträgt den Kantonalsektionen so viele Kompetenzen und Freiheiten wie möglich. Die Junge SVP Schweiz besteht aus mehreren Gremien: Oberste Entscheidungsinstanz für wegweisende Entscheidungen ist die Delegiertenversammlung (DV). Die JSVP zählt 250 Delegierte, welche auf die einzelnen Kantonalsektionen gemäss ihrer Grösse zugeteilt werden.
Zuständig für die Leitung der Partei ist die Parteileitung (PL). Sie kümmert sich um den operativen Betrieb und um die strategische Ausrichtung der Partei. Der Parteivorstand (PV), besteht aus je einer Vertreterin oder einem Vertreter pro Kanton, einer Vertreterin oder einem Vertreter der JSVP-Zeitung «DIE IDEE» und allen JSVP-Bundesparlamentariern sowie der Parteileitung (PL) tagt jeweils vor den Delegiertenversammlungen und gibt seine Empfehlungen zuhanden der Delegiertenversammlung (DV) ab.
Die Delegiertenversammlung (DV) besteht aus rund 250 Delegierten aller Kantonalsektionen. Pro Jahr führt die Junge SVP Schweiz vier ordentliche Delegiertenversammlungen durch. Aus aktuellen Anlässen können auch Sonderparteitage einberufen werden. Die Delegiertenversammlung (DV) wählt das Präsidium und die Mitglieder der Parteileitung. Die Fassung der Parolen zu den eidgenössischen Abstimmungsvorlagen obliegen ebenfalls ihrer Aufgaben. Sie nimmt Statutenänderungen vor und verabschiedet wichtige programmatische Schriften. Ausserdem entscheidet die Delegiertenversammlung (DV) über die Lancierung von Volksinitiativen und Referenden.
Der Parteivorstand (PV), bestehend aus je einer Vertreterin oder einem Vertreter pro Kanton, einer Vertreterin oder einem Vertreter der Parteizeitung «DIE IDEE», allen JSVP-Parlamentarierinnen und JSVP-Parlamentariern sowie der Parteileitung (PL). Er tagt jeweils vor den Delegiertenversammlungen und gibt seine Empfehlungen Zuhanden der Delegiertenversammlung (DV) ab.
Die Parteileitung (PL) ist verantwortlich für die strategische Planung und Ausrichtung der Partei. Sie pflegt den Kontakt zu den Kantonalparteien. Der Parteileitung (PL) obliegt die Aufsicht über die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der eidgenössischen Wahlen. Sie tagt in der Regel monatlich.
Das Generalsekretariat (GS) ist die administrative Stelle der Partei. Dem Generalsekretariat (GS) obliegen folgende Aufgaben: