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(Pierra)(Kt. Wallis,
Bez. Entremont).
870 m ungefähr. Erratischer Block auf einer Anhöhe, südlich vom Dorfe
Le Châble, Gemeinde
Bagnes, der vom früheren Hauptgletscher des gleichnamigen
Thales abgelegt wurde. Es bleiben davon nur
noch Trümmer, besonders seit dem im Jahre 1881 dort die Strasse von
Le Châble nach
Bruson neu gebaut wurde.
Diesen Namen gibt man im Lande der engen, malerischen
und wilden
Schlucht der
Saane, welche das Bassin von
Rossinière von demjenigen der
Tine oder von
Cuves trennt.
Die Eisenbahnlinie
Montreux-Oberland durchfährt ihren Ausgang, auf der
Seite von
Rossinière auf einem schönen eisernen Viadukt, nachdem der
Reisende Gelegenheit gehabt hat, ihre Grossartigkeit in allen Einzelheiten zu bewundern.
Ihr Name (im
Jahre 1452,
Mala Chenaulx) bedeutet schlechte Rinne, verrufene
Schlucht, weil die Volksüberlieferung daraus einen
Ort der Attentate
und der Hexentänze gemacht hat.
1070-650 m. Dieser Bach fliesst vom SO.-Abhang des
Gibloux herunter, durchströmt die Gemeinde
Sorens und einen Teil der Gemeinde
Gumefens und ergiesst sich in die
Sionge bei ihrem Zusammenfluss mit
der
Saane.
1105 m. Ruine oder besser gesagt, Trümmer
eines alten
Schlosses, das in der Mitte des 13. Jahrhunderts, ebenso wie das benachbarte
Schloss von Dirrenberg von Peter von
Savoyen zerstört wurde, der damals mit dem
Bischof Heinrich von
Raron auf dem Kriegsfusse stand, weil dieser die
Lehenshuldigung von
Mörel verweigerte.