Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03493.jsonl.gz/736

Der Rote Drachenkopf (lateinisch: Scorpaena scrofa) ist ein träger Bodenfisch, der Hauptsächlich im Mittelmeer und nordöstlichen Atlantik vorkommt.Gut getarnt sitzt er bewegungslos am Boden und wartet auf Beute.
Der Rote Drachenkopf besitzt einen kräftigen und seitlich abgeflachten Körper. Seine Brustflossen sind gross und breit und er erreicht eine Länge von 20-30 cm. Als Bodenfisch braucht der Rote Drachenkopf keine Schwimmblase. Je nach Lebensraum ist er rötlich bis braun gefärbt mit hellen und dunklen Marmorierungen.
Er häutet sich in regelmässigen Abständen, oft mehrmals im Monat. Er verfügt über grosse Schuppen, die sich leicht entfernen lassen.
Der Rote Drachenkopf ist dämmerungs- und nachtaktiv. Er jagt Krebstiere und kleine Fische. Der durch seine Färbung ist er perfekt getarnt. Als Lauerjäger wartet er, bis seine Beute nahe genug ist und stösst dann blitzschnell zu.
Zubereitungsmethoden
Der Rote Drachenkopf ist ein guter Speisefisch. Er kann im Ganzen oder filetiert gedünstet oder im Ofengebraten werden.
Besonders bekannt ist der Rote Drachenkopf als typische Zutat einer Bouillabaisse.
Geschmack und Konsistenz
Der Rote Drachenkopf hat ein festes, weisses Fleisch.
Er bekommt nach der Zubereitung oft eine dekorative rote Farbe und hat im Biss ein relativ weiches Fleisch.
Fangmethode
Hacken und Langleinen
Bei der Langleinenfischerei werden an einer aus Kunststoff hergestellten Grundleine unzählige mit Köderhaken versehene Nebenleinen ausgelegt. Langleinen können bis zu 130 Kilometer lang sein. Die Anzahl der Köder und Länge der Leine variieren allerdings stark.
Als Köder werden hauptsächlich Makrelen oder Tintenfische verwendet. Zielfischarten sind zumeist hochwertige Speisefische.
Die Vorteile dieser Fischereimethode sind die im Vergleich zur Netzfischerei geringen Verletzungen der Zielfische und keine Beschädigung des Meeresbodens. Negativpunkt dieser Fangmethode ist die relativ hohe Beifangquote.