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* 20. Mai 1891 in Heilbronn
† 29. August 1954 in Chur
* 20. Mai 1891 in Heilbronn
† 29. August 1954 in Chur
Akademischer Lebenslauf
1931 Habilitation
1931-1954 Titularprofessor an der Universität Zürich für Physik der Atmosphäre
Forschung
Spitzbergen-Expedition: Messungen mit dem von Gordon Miller Bourne Dobson entwickelten Spektrophotometer durch und entwickelte anschliessend zusammen mit Dobson und A. R. Meetham die Theorie zum Umkehreffekt. Dieser stellte die erste brauchbare Methode zur Bestimmung der vertikalen Verteilung von Ozon in der Atmosphäre dar. Nach der seither erfolgten Entwicklung von direkten Methoden mittels Ballonen und Raketen ist die auch Götz-Effekt genannte Methode auch Anfang des 21. Jahrhunderts noch ein angewandtes Hilfsmittel der Ozonforschung.
An der Aussenstation seines Observatoriums in Arosa beteiligte er sich an der photogrammetrischen Höhenbestimmung der Polarlichter. Weiter befasste er sich mit optischen Erscheinungen in der Atmosphäre und dem Aroser Klima.
Links
Hans Ulrich Dütsch: F. W. Goetz 1891–1954. In: Verhandlungen der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft. Bd. 134 (1954), S. 319–328.