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Obwohl bei der Behandlung von Brustkrebs in den letzten Jahrzehnten Fortschritte erzielt wurden, bleibt der metastasierte Brustkrebs eine unheilbare Krankheit. Das durchschnittliche Gesamtüberleben liegt bei 2–4 Jahren, das 5-Jahres-Überleben nur bei 25%.
Viele Onkologinnen und Onkologen behandeln Patientinnen mit Metastasen in Lunge/Leber primär mit einer Chemotherapie und nicht mit einer endokrinen Therapie. Ergebnisse von klinischen Studien weisen jedoch darauf hin, dass eine endokrine Therapie mit einer besseren Lebensqualität, weniger Nebenwirkungen und einer höheren Behandlungszufriedenheit einhergeht als eine Chemotherapie.
In der Studie SAKK 21/18 werden Patientinnen nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen eingeteilt: Sie erhalten entweder die Kombination vom Medikament Ribociclib und endokriner Therapie oder eine Chemotherapie. Dabei wird untersucht, wie sich die Therapie auf den Krankheitsverlauf, die Lebensqualität und die Prognose der Patienten auswirkt.