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15.02.2021 – 11:08
Austin, Texas (ots/PRNewswire)
Ein Arzt des Texas Cardiac Arrhythmia Institute (TCAI) am St. David’s Medical Center gehört zu den ersten weltweit, die an einer klinischen Studie teilnehmen, um die Sicherheit und Wirksamkeit eines neuen herzspezifischen Katheters zu untersuchen, der während der gepulsten Feldablation (PFA) eingesetzt wird, einem neuen Ansatz zur Behandlung von Patienten mit Vorhofflimmern (A Fib). Andrea Natale, M.D., F.H.R.S., F.A.C.C., F.E.S.C., Herz-Elektrophysiologe und leitender medizinischer Direktor des TCAI, hat kürzlich an den ersten Studien dieses Katheters am Menschen in Europa teilgenommen.
PFA verwendet ein kontrolliertes elektrisches Feld anstelle von thermischer Energie, um Herzgewebe während einfacher und komplexer Ablationsverfahren durch einen als irreversible Elektroporation (IRE) bekannten Prozess abzutragen oder zu verbrennen. Diese Technik kann Kollateralschäden am umliegenden Gewebe während der Ablation verhindern.
«Der Prozess der irreversiblen Elektroporation ist ein spannender neuer Ansatz in unserem Bereich, da er das Risiko von Komplikationen wie Lungenstenose (Verengung einer Arterie) oder Ösophagusfisteln (abnorme Verbindungen zwischen Speiseröhre und Herz) verringern kann. Ösophagusfisteln sind zwar selten, können aber lebensbedrohlich sein», sagt Dr. Natale. «Diese Behandlung kann auch Schmerzen in der Brust, die oft nach einer Operation auftreten, reduzieren oder beseitigen und zu einer kürzeren Genesungszeit führen.»
Ärzte werden den Katheter an ca. 40 Patienten in Europa testen, wobei Versuche am Menschen in diesem Sommer in den USA erwartet werden.
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