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Der Zusammenhang der Beteiligung an ökologischen und landschaftspflegerischen Programmen und der Entschädigung aller eingesetzten Produktionsfaktoren der Betriebe wird anhand von Vollkostenrechnungen untersucht. Datengrundlage bilden Buchhaltungsdaten und eine schlüsselbasierte Aufteilung der Gemeinkosten aufgrund der Rohleistungen. Der analytische Mehrwert der vorgenommenen Vollkostenrechnung erweist sich im Vergleich zu klassischen Rentabilitätsanalysen als begrenzt. Trotzdem kann gezeigt werden, dass das Ausmass der Beteiligung an den Programmen der extensiven Wiesen und der graslandbasierten Milch- und Fleischproduktion keinen klaren Einfluss auf den Deckungsgrad der Vollkosten hat. Vielmehr sind andere Faktoren wie die Betriebsgrösse oder die Höhenlage ausschlaggebend. Die Beteiligung an diesen Programmen hat finanziell weder klare Vor- noch Nachteile, das heisst, sie hat weder eine eindeutige, starke Rentenbildung (Entschädigung ohne Gegenleistung) noch eine systematische, wirtschaftliche Benachteiligung zur Folge. Insofern sind aufgrund der durchgeführten Analysen aus einer Perspektive der nachhaltigen Politikgestaltung keine grundsätzlichen Probleme identifiziert worden.
Rindfleisch kann auf verschiedene Weise erzeugt werden. Die Intensivmast ist produktiver, die extensive Bio-Weidemast erzielt höhere Preise – doch was ist wirtschaftlicher? Agroscope hat die beiden Produktionssysteme miteinander verglichen.
In einer Online-Umfrage haben Agroscope-Forschende die Einstellungen der Schweizer Bevölkerung zu agrarpolitischen Zielen in allen drei Sprachregionen untersucht. Die Ergebnisse sollen helfen, die Agrarpolitik besser zu gestalten.
Bei der Agri-Photovoltaik wird dieselbe Fläche für die Energieerzeugung und die landwirtschaftliche Produktion genutzt. Das Interesse an diesem Ansatz wächst, aber der Erfolg hängt von vielen Faktoren ab und es muss noch geklärt werden, welche Kulturen sich am besten dafür eignen.