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Ein Lichterspiel mit Sandkörnchen: Als letzten Februar Wolken übers Mittelmeer von Afrika nach Spanien zogen, brachten sie viel Saharastaub mit. Über Andalusien schütteten sich die Wolken aus. Damit wurden Häuser, Autos, Straßen, Schiffe mit rötlichem Sand bedeckt. Noch heute finden sich in Südspanien bräunlich rote Flecken an Häuserfassaden.
«Mach ein Foto, wir wollen, dass die ganze Welt von uns erfährt!», sagten diese Kinder, die mit ihren Familien in einem Flüchtlingslager in der kurdischen Kleinstadt Suruç in der Südosttürkei lebten. Nur wenige Tage später wollten sie zurück über die Grenze nach Nordsyrien gehen, um ihre Heimatstadt Kobanê wieder aufzubauen. Dies, obwohl der Krieg alles andere als vorüber war und bis heute andauert. Ich frage mich oft, was aus ihnen geworden ist.
Im südspanischen Málaga sind zahlreiche Graffitis an Wänden und Häusern zu finden. Graffitikünstler aus der ganzen Welt reisen hin, um ihre Werke in der Hafenstadt zu verewigen. Die türkisblaue Frau hat Doger gesprayt. Der 40-jährige Spanier aus der nördlichen Stadt Zaragoza lebt seit vielen Jahren in Málaga und gehört dort zu den bekanntesten Graffitikünstlern.
Diese Aufnahme zeigt nicht nur einen traditionellen Tanz aus den peruanischen Anden, sondern erzählt auch eine Geschichte der Binnenmigration. Viele Menschen aus Südperu migrieren in die Großstadt Cusco, die während des Inkareichs als «Nabel der Welt» bezeichnet wurde. Bei dieser Festivität auf dem historischen Tupac-Amaru-Platz werden Tänze aus verschiedenen Regionen des Landes aufgeführt.
España vaciada – leeres Spanien: Aus nicht wenigen Dörfern im Landesinnern Spaniens sind die Bewohner einfach weggegangen, oder die letzten, die die Stellung hielten, sind gestorben. Die «Geisterstädte» werden nun zum Teil neu besiedelt wie hier Boceguillas, das nördlich von Madrid liegt. Obwohl es an Dienstleistungen mangelt, ziehen viele Ausländer – etwa aus Marokko oder Bulgarien – in die entvölkerten Dörfer.