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Clack
Wo macht die Arbeit keinen Spass?
Im Weissen Haus, wie das Buch «Confidence Men» behauptet. Besonders unzufrieden: die Frauen.
Ein laustiger Arbeitsplatz?.
Der CEO schwächelt, vertraut seinen Mitarbeitern zu sehr und lässt sich von ihnen auf der Nase herumtanzen. Teams liefern keine Ergebnisse und respektieren ihren Vorgesetzten nicht. Und Frauen berichten, dass sie sich wie ein Stück Fleisch fühlten, als sie mal wieder von einer wichtigen Sitzung ausgeschlossen wurden oder sie geben zu Protokoll, dass ihr Arbeitsplatz alle Bedingungen erfüllt, um wahrhaft frauenfeindlich zu sein.
Handelt es hier um ein Wirtschaftsunternehmen? Nein, der im Buch «Confidence Men» von Ron Suskind beschriebene Zustand charakterisiert die Arbeitsbedingungen Weissen Haus während der Regierung von Barack Obama. Jetzt nehmen die Befragten reihenweise ihre Aussagen zurück und bedauern, missverstanden oder falsch zitiert worden zu sein. Allerdings wurden sie nicht von irgendwem interviewt, sondern vom Pulitzer-Preis-Gewinner Ron Suskind.
Es ist also nicht nur ein tägliches Freudenfest, für den ersten schwarzen Präsidenten, einen Demokraten noch dazu, zu arbeiten? Eigentlich keine Überraschung. Von Micheline Calmy-Rey wissen wir doch bereits, dass ein Verwaltungsjob nicht lustiger wird, nur weil man für eine SP-Frau die Akten bündelt.