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1. Warum arbeitest du mit Umuntu zusammen und was ist deine persönliche Motivation?
Ich bin in einer Slumgemeinde in Kampala aufgewachsen, wo ich die schrecklichen Folgen einer schlechten Abfallentsorgung mit Kunststoffverunreinigungen auf unseren Straßen, Verstopfungen in den Kanälen, Verunreinigungen unserer Wasserquellen und sogar Übergriffen auf unsere Häuser erlebte. Ich erinnere mich an jene Tage, an denen es so heftig regnete, dass wir die ganze Nacht damit verbrachten, Wasser aus unserem Haus zu pumpen, Überschwemmungen mit tierischen und menschlichen Abfällen unsere Wasserquelle verunreinigten, und diese Tage bedeuteten keine Schulbildung. Ich erinnere mich an eine Geschichte eines Kollegen James Tibia (Rest in Peace), bei dem schwerer Typhus diagnostiziert wurde, der ihn und viele andere, die an Chorela starben, später tötete. Gegen alle diese Widerstände stand ich auf und kletterte ans Licht. Mein Lösungsansatz ist eine alternative Abfallwirtschaftslösung für die Sammlung von Kunststoffen und deren Recycling zu Ecofloor-Fliesen als Alternative zu Holzplatten für Slums und ländliche Ugander. UMUNTU setzt sich für Wasser als Menschenrecht für alle ein und unterstützt Initiativen, welche die Auswirkungen des Klimawandels bekämpfen. Das hat mich dazu gebracht mit ihnen zusammenzuarbeiten, um meine persönlichen Ziele zu verfolgen. Ich bin sehr stolz, Teil dieser globalen Bewegung zu sein.
2. Was sind die Ziele, die du mit Umuntu erreichen willst?
Unser Vision ist es ein nachhaltiges, grünes Afrika frei von Armut, Arbeitslosigkeit und unangemessenen Wohnbedingungen zu schaffen.
Unser Ziel ist es, vor allem Jugendliche und Frauen zu mobilisieren, Kunststoffabfälle in Uganda zu sammeln, zu sortieren und in Ecofloor-Fliesen, als Alternative zu Holzbalken und Zement, zu recyclen. Dies soll die unhygienischen und verschmutzten Böden in Uganda bekämpfen.
Durch diesen Lösungsansatz reduzieren wir auch die Abholzung der Wälder, die CO2-Emissionen durch die Verbrennung von Kunststoffen in offenen Deponien, Gesundheitsprobleme durch das Schlafen auf unhygienischen, schmutzigen Böden und die Auswirkungen des Klimawandels!
Wir wollen grüne Arbeitsplätze für Menschen schaffen, die für die Kunststoff-Wertschöpfungskette arbeiten, so dass in einem Zeitraum von drei Jahren über 500 Jugendliche und Frauen landesweit als Kunststoffsammler angestellt werden können.
3. In welchem Land und welcher Region helfen wir dir?
Franc Kamugyisha und sein Projekt „Ecoplastile“ und „UMUNTU-Uganda“ befinden sich auf dem Saza Hill, Factory Area, Bufunda Ward, entlang der Mbarara – Kamwengye Road in West-Uganda.
4. Wer bist du und was ist dein Hintergrund?
Mein Name ist Franc Kamugyisha und ich bin ein serieller, leidenschaftlicher Sozialunternehmer mit der Vision, ein nachhaltiges grünes Afrika ohne Armut, Arbeitslosigkeit und unangemessenen Wohnbedingungen zu schaffen. Ich bin der Gründer und CEO von EcoPlastile und UMUNTU Uganda, Mitbegründer von Lavender Mosquito Repallant Products Ltd, Mitbegründer von Owino.net, Mitbegründer und Direktor von ISDNET Uganda und arbeitete zuvor für die Ibanda University als Immobiliendirektor.
Ich bin Kandidat für E4IMPACT MBA in Social Entrepreneurship an der ALTIS und Uganda Martyrs University, habe BBA-Accounting-Zertifikat, ein nationales Zertifikat in Bauwesen und Konstruktion, ein Zertifikat in Entrepreneurship und Small Business Management und Introduction to Business Incubation vom London College of International Business Studies, sowie ein Zertifikat in öffentlicher Verwaltung und Management.
Ich wurde als TEF Fellow 2019 ausgewählt und wurde in Uganda in der Startupper Challenge by Total 2018 zum Top-Ranking-Projekt nominiert. Ebenfalls erhielt ich den Grow Movement Mentorship Award und den Social Innovation Academy Scholar Award 2018.
Zu meinem Hintergrund
Ich bin in einer Slumgemeinde in Kampala aufgewachsen, wo ich die schrecklichen Folgen einer schlechten Abfallentsorgung mit Kunststoffverunreinigungen auf unseren Straßen, Verstopfungen in den Kanälen, Verunreinigungen unserer Wasserquellen und sogar Übergriffen auf unsere Häuser erlebte. Ich erinnere mich an jene Tage, an denen es so heftig regnete, dass wir die ganze Nacht damit verbrachten, Wasser aus unserem Haus zu pumpen. Diese Tage bedeuteten keine Schulbildung, da Überschwemmungen alle Straßen blockieren würden. Die Wassereinzugsgebiete würden ebenfalls durch Überschwemmungen mit Kunststoffen, menschlichen und tierischen Abfällen verseucht. Diese Situation ist für ein menschliches Leben einfach untragbar!