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Aktuell seien Ubers Kamera-Wagen in den USA und Mexiko unterwegs und sollen bald in weitere Länder kommen, schrieb die "Financial Times" am Sonntag. Damit könnte Uber unabhängiger von anderen Karten-Anbietern wie Google werden.
Der Fahrdienst-Vermittler hatte sich bereits den langjährigen Chef von Google Maps, Brian McClendon geholt, der jetzt die Karten-Entwicklung bei dem Start-up leitet. Ausserdem sicherte sich Uber Teile des einstigen Karten-Geschäfts von Microsoft .
Digitale Karten sind eine Basis für Fahrdienst-Apps und auch als ein zentraler Baustein für den Betrieb selbstfahrender Autos. Wie wichtig das Geschäft ist, zeigt auch die Übernahme der Karten-Sparte von Nokia , Here, durch die deutschen Autobauer Daimler , BMW und Audi für rund 2,6 Milliarden Dollar.
Auch Uber war zwischenzeitlich als ein Interessent für Here gehandelt worden. Apple schickt ebenfalls Kamera-Wagen durch die Strassen, um seine hauseigenen Kartendienste auszubauen.
Uber kooperiert in China mit Rivalen
Zudem wurde bekannt, dass Uber offenbar nach Milliarden-Verlusten seinen Versuch aufgibt, den chinesischen Markt im Alleingang zu knacken. Uber lege sein China-Geschäft mit dem lokalen Rivalen DiDi Chuxing zusammen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Uber und Didi hatten sich in China einen scharfen Wettbewerb mit massiven Rabatten geliefert, die für beide hohe Verluste bedeuteten. Branchenbeobachter schlossen bereits in den vergangenen Monaten nicht aus, dass die Rivalität mit einer Fusion enden könnte.
(AWP)