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Im weiteren Handelsverlauf konnten sich die Ölpreise aber wieder ein Stück weit erholen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai wurde zuletzt bei 50,38 US-Dollar gehandelt. Das waren 58 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel zuletzt um 51 Cent auf 47,73 Dollar.
Bereits am Vorabend hatte ein Zuwachs der Lagerbestände an Rohöl in den USA laut Daten des privaten Instituts API die Preise belastet. Am Nachmittag sorgten die offiziellen Daten der US-Regierung für neuen Verkaufsdruck. Demnach waren die Lagerbestände in der vergangenen Woche um 4,95 Millionen Barrel auf ein Rekordhoch von 533,1 Millionen Barrel geklettert. Experten hatten einen Anstieg erwartet, aber nur um 1,77 Millionen Barrel.
Der Brent-Preis fiel am Nachmittag auf das Niveau vom November. Damals hatte sich die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) auf eine Förderkürzung geeinigt. Seit Januar wird die auf sechs Monate beschlossene Kürzung der Produktion umgesetzt. Dies hatte die Ölpreise zunächst stark steigen lassen. Seit Anfang des Monat stehen die Ölpreise aber wieder tendenziell unter Druck.
Laut Rohstoffexperten der Commerzbank macht sich die Produktionskürzungen des Ölkartells bisher nicht in einem Abbau der Lagerbestände in den USA bemerkbar. Der weiterhin sinkende Ölpreis erhöhe zusätzlich den Druck auf die Opec, die bis Jahresmitte geltenden Produktionskürzungen ins zweite Halbjahr hinein zu verlängern.
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(AWP)