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Dill. (Astmoos), Laubmoosgattung der pleurokarpen Moose,
[* 3] meist größere, perennierende Moose mit dichotom oder
zerstreut oder regelmäßig fiederförmig verzweigten, kriechenden oder
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aufsteigenden oder aufrechten Stengeln und allseitig abstehenden oder auch sichelförmig einseitig gekrümmten Blättern.
Die Geschlechtsorgane und daher auch die Büchsen stehen an den Seiten der Stengel;
[* 5] manche Arten sind ein-, andre zweihäusig.
Die Büchse ist meist lang gestielt, gerade oder schief, mit spitzem oder geschnäbeltem Deckel und meist kapuzenförmiger,
kleiner Haube. Die Gattung ist über die ganze Erde verbreitet; manche Arten bilden die Hauptmoosvegetation
der Gebirgswälder, wo sie wegen ihres geselligen Auftretens einen zusammenhängenden Moosteppich von meilenweiter Ausdehnung
[* 6] erzeugen; andre wachsen in Sümpfen und gehören mit zu den torfbildenden Pflanzen, noch andre auf feuchten Wiesen, dürren
Heiden, Feldern, an Wegen, Mauern und Ruinen, und einige bilden Überzüge an den Stämmen lebender Bäume,
denen sie schädlich werden. Hypnum triquetrumL. (dreiseitiges Astmoos), einfach fiederästig mit allseitig abstehenden, breit
dreieckigen, gesägten Blättern ohne Rippe und ovaler, schiefer Büchse mit nicht geschnäbeltem Deckel, das gemeinste Moos
unsrer Wälder; dient als Pack- und Polstermaterial, zum Verstopfen der Holz- und Steinwände, zum Besetzen
der Fenster im Winter, zu Mooskränzen etc.; früher wurde es arzneilich benutzt.