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Nach eidgenössischen Bürgerrechtsgesetz
Ein Ausländer/eine Ausländerin kann das Gesuch um Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung nur stellen, wenn er oder sie während insgesamt 12 Jahren in der Schweiz gewohnt hat, wovon drei in den letzten fünf Jahren vor Einreichung des Gesuches.
Bei der Berechnung der 12-Jahresfrist wird die Zeit, während welcher der Bewerber/die Bewerberin zwischen seinem/ihrem vollendeten 10. und 20. Lebensjahr in der Schweiz gelebt hat, doppelt gezählt.
Stellen Ehegatten gemeinsam ein Gesuch um Bewilligung und erfüllt der eine die vorerwähnten Wohnsitzerfordernisse, so genügt für den andern ein Wohnsitz von insgesamt fünf Jahren in der Schweiz, wovon ein Jahr unmittelbar vor der Gesuchstellung, sofern er seit drei Jahren in ehelicher Gemeinschaft mit dem andern Ehegatten lebt. Diese Fristen gelten auch für einen Gesuchsteller/eine Gesuchstellerin, dessen Ehegatte bereits allein eingebürgert worden ist.
Nach kantonalem Bürgerrechtsgesetz
Ausländer und Ausländerinnen, die im Besitze der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung sind, können das Bürgerrecht der Wohngemeinde erwerben, wenn sie mindestens fünf Jahre im Kanton Zug gewohnt haben, wovon die letzten drei Jahre ununterbrochen in der Einbürgerungsgemeinde.