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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2021.00010 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiber Müller Urteil vom 3. November 2021 in S achen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Mark A. Glavas Advokatur Glavas AG, Haus zur alten Dorfbank Dorfstrasse 33, 9313 Muolen gegen Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG Richtiplatz 1, 8304 Wallisellen Beschwerdegegnerin Zustelladresse: Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG Postfach, 8010 Zürich Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1984, i st seit dem 1. April 2016 bei der Y.___ AG als Buffet-Mitarbeiter angestellt und in diese r Eigenschaft bei der Allianz Suisse Versicherungs -G esellschaft AG (nachfolgend: Allianz ) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert (vgl. Urk. 10/6 und Urk. 10/ 8 ). Mit Unfallmeldung UVG vom 8. Mai 2019 (Urk. 10 / 6 ) liess der Versicherte der Allianz melden, dass er am 17. April 2019 zuhause beim Fussballspielen mit den Kindern ausgerutscht und hingefallen sei. Er habe sich Verletzungen am Rücken/Wirbelsäule und Lendenwirbel zugezogen. Dr. med. Z.___, welcher den Versicherten am 21. April 2019 als erster behandelt hatte, diagnostizierte am 2. Juni 2019 (Urk. 10/16) eine akute Lumboischialgie links, eine Protrusion L5/S1 mit S1-Wurzelreizung links, eine Diskushernie L3/4 links und einen Anulusriss. Die Allianz tätigte in der Folge Abklärungen zum Gesundheitszustand und zum Hergang des vermeintlichen Ereignisses vom 17. April 2019 ( Urk. 10/17-19, 10/24). 1.2 Mit Verfügung vom 26. Februar 2020 (Urk. 10/37) verneinte die Allianz einen Leistungsanspruch mit der Begründung, dass die Beschwerden des Versicherten weder auf einen Unfall noch auf eine unfallähnliche Körperschädigung zurück zuführen seien. Es könne nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachge wiesen werden, dass ein Sturz sattgefunden habe, welcher die festgestellten Befunde hervorgerufen habe. Die vom Versicherten am 27. März 2020 (Urk. 10 / 38 ) erhobene Einsprache wies die Allianz mit Entscheid vom 25. Novem ber 2020 ab (Urk. 2). 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 2 5. November 2020 erhob der Versicherte am 11. Januar 20 21 (Urk. 1) Beschwerde und bea ntragte, dieser sei aufzuheben und es seien ihm die Unfallversicherungsleistungen gemäss dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) auszurichten (S. 2). Die Allianz schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 17. März 202 1 (Urk. 8) auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 2 5. März 202 1 (Urk. 11) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 UV170040 Gegenstand der Unfallversicherung, Leistungsübersicht 05.2021 Gemäss Art. 6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs krankheiten gewährt (Abs. 1). 1.2 Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetz es über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat. 1. 3 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglich keit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht folgt vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 144 V 427 E. 3.2). Im Sozialversicherungsrecht besteht kein Rechtsgrundsatz des Inhalts, dass die Verwaltung oder das Gericht im Zweifelsfall zugunsten der versicherten Person zu entscheiden hätte (ARV 1990 Nr. 12). Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne der Beweis führungslast begriffsnotwendig aus, da es Sache des Sozialversicher ungsgerichts (oder der verfügen den Verwaltungsstelle) ist, für die Zusammentragung des Beweismaterials besorgt zu sein (BGE 115 V 111 E. 3d/ bb ; Maurer, Sozialversi cherungsrecht, Bd. I, 2. unveränderte Aufl., Bern 19 83, S. 438 Ziff. 7a). Im Sozial versicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweis last nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte (BGE 115 V 133 E. 8a). Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrund satzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 E. 3b). 1. 4 Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die sogenannten Aussagen der ersten Stunde ab, denen in beweis mässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrecht licher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 143 V 168 E. 5.2.2, 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte ihre Leistungspflicht im Wesentlichen mit der Begründung, die erste, vom Beschwerdeführer persönlich abgegebene Aussage, sei diejenige auf dem Frageblatt vom 7. Juni 2019 gewesen. Die zweite Frage auf dem Frageblatt ziele direkt auf die Ungewöhnlichkeit des Ereignisses, wobei konkret nach einem Sturz, Anschlagen oder ähnlichem gefragt werde. Diese Frage habe er explizit verneint («Nichts Unvorhergesehenes»). Diese Version des Sach verhalts habe der Beschwerdeführer anlässlich eines persönlichen Telefonge sprächs am 16. Juli 2019 bestätigt. Die Frage, ob etwas Aussergewöhnliches passiert sei, ob er hingefallen oder gestürzt sei, habe er explizit verneint. Da der Beschwerdeführer zwei Mal persönlich bestätigt habe, dass es keinen Sturz gege ben habe oder sonst etwas Ungewöhnliches vorgefallen sei, sei dieser Sachver haltsdarstellung gegenüber derjenigen in der Unfallmeldung den Vorzug zu geben. Dass der Beschwerdeführer nach der Ablehnung der Leistungspflicht seine Sachverhaltsdarstellung geändert habe, könne aufgrund der Beweismaxime der Priorität der Aussagen der ersten Stunde keine Berücksichtigung finden. Im Ergebnis sei den spontanen und direkten Aussagen mehr Gewicht beizumessen, womit nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit das Vorliegen eines unge wöhnlichen äusseren Faktors angenommen werden könne. Die Voraussetzungen für das Vorliegen eines Unfallereignisses seien somit nicht erfüllt. Ebenso sei das Vorliegen eine r unfallähnliche n Körperschädigung nach A rt. 6 Abs. 2 UVG zu verneinen (Urk. 2 S. 4 - 7, vgl. auch die Beschwerdeantwort [Urk. 8 S. 2 f. ]). 2.2 Demgegenüber liess der Beschwerdeführer im Wesentlichen vortragen (Urk. 1 ), er habe am 17. April 2019 zwei Ereignisse erlitten, bei welchen er sich verletzt habe. Zuerst habe er bei seiner Tätigkeit das Buffet bereit zu stellen bei einer Drehbewe gung einen Knacks erlitten. Am Nachmittag sei er b eim Fussballspiel mit seinen Kindern im nassen Gras ausgerutscht und auf den Rücken gefallen (S. 3 Ziff. 1). Die Beschwerdegegnerin habe ihm, der über keinerlei Deutschkenntnisse verfüge, zur Sachverhaltsabklärung einen Fragebogen zugestellt. Dieser habe er von einem Kollegen ausfüllen lassen. Auch dieser habe insbesondere die Frage zwei nicht richtig verstanden. Eine Telefonnotiz über ein in der Folge in nicht albanischer Sprache geführtes Telefonat sei erst, nachdem er mittels Einsprache auf die Protokollierungspflicht hingewiesen habe, «hervorgezaubert» worden (S. 4 Ziff. 3-4). Die Beschwerdegegnerin berufe sich auf das erste Arztzeugnis und insbesondere das Telefonat, weshalb keine UVG-Leistungspflicht bestehen soll. Tatsächlich sei der Vorfall beim Arbeitgeber kein Unfall im Rechtssinne. Seinem Arbeitgeber gegenüber habe er auf Englisch den zweiten Unfall einwandfrei schil dern können, was auch von diesem festgehalten worden sei (S. 5 Ziff. 6). Praxis gemäss komme einer Nachbesserung einer Sachverhaltsdarstellung nach einer Ablehnung von Unfallversicherungsleistungen nicht die Glaubwürdigkeit zu wie die vorgängige Schilderung. Dies müsse aber auch bedeuten, dass sich die Beschwerdegegnerin nicht auf eine Telefonnotiz berufen dürfe, welche sie nach geschoben habe. Es könne und dürfe dieses nachgeschobene «Beweismittel» keinesfalls verwendet werden. Selbstwenn wider Erwarten darauf abgestellt würde, hätte die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer zumindest auf die Unfallmeldung ansprechen müssen, was sie nicht getan habe (Ziff. 7). Es sei nicht zur einer anderen Darstellung des Sachverhaltes gekommen, sondern es hätten zwei Ereignisse stattgefunden. Nachdem er beim zweiten Vorfall auf nassem Gras ausgerutscht und hingefallen sei, liege eine plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors vor, welche die Diskusprotrusion verursacht habe (S. 6 Ziff. 10). Gemäss Art. 36 UVG müsse die Beschwerdegegnerin die Unfallversicherungsleistungen erbringen, auch wenn die Beschwerden bloss teilweise auf den Unfall zurückzuführen seien (S. 7 Ziff.11). 3. 3.1 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht zu Recht verneint hat, weil sich am 17. April 2019 kein Unfallereignis ereignet hat beziehungsweise ein derartiges Ereignis nicht mit dem Beweisgrad der überwie genden Wahrscheinlichkeit erstellt ist. Unbestritten (E. 2.1-2) steht fest, dass es sich bei der vom Beschwerdeführer am 17. April 2019 bei seiner Arbeit vorgenommenen Drehbewegung, wo er ein Knacken vernommen habe, um keinen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG handelt, ist doch dabei e in ungewöhnlicher äusserer Fa ktor nicht zu erkennen. Ebenso zu Recht unbestritten geblieben ist (Urk. 1), dass eine allfällige Leistungs pflicht für die geltend gemachten Beschwerden gestützt auf Art. 6 Abs. 2 UVG ausser Betracht fällt. So handelt es sich bei den von Dr. Z.___ am 21. April 2019 (Urk. 10/ 16 ) diagnostizierten akute n Lumboischialgie, der Protrusion L5/S1 mit S1-Wurzelreizung, der Diskushernie L3/4 und dem Anulusriss um keine Knochenbrüche ( lit. a), Verrenkungen von Gelenken ( lit. b), Meniskusrisse ( lit. c), Muskelrisse ( lit. d), Muskelzerrun gen ( lit. e), Sehnenrisse ( lit. f), Bandläsionen ( lit. g) oder Trommelfellverletzungen ( lit. h). Zu prüfen bleibt, ob das vom Beschwerdeführer geltend gemachte Ereignis vom 17. April 2019 (Ausrutschen beim Fussballspiel) als mit überwiegender Wahr scheinlichkei t erstellt zu erachten ist. 3.2 3.2.1 Den diesbezüglich wesentlichen Akten lässt sich in Bezug auf den vermeintlichen Vorfall vom 17. April 2019 Folgendes entnehmen : 3. 2.2 Dr. Z.___, welcher den Beschwerdeführer am 21. April 2019 als Erster wegen der Rückenschmerzen behandelt hatte, nannte in seinem Bericht vom 2. Juni 2019 (Urk. 10 / 16 ) als Diagnosen eine akute Lumboischialgie links, eine Protru sion L5/S1 mit S1-Wurzelreizung links, eine Diskushernie L3/4 links und einen Anulusriss. Zudem hielt er unter der Rubrik «Angaben des Patienten. Unfall hergang und Beschwerden, Rückfall?» fest, dass nach schwerem Heben seit drei Tagen starke Schmerzen der Lendenwirbelsäule (LWS) bestünden. 3.2.3 Mit Unfallmeldung UVG vom 8. Mai 201 9 (Urk. 10/6) notierte die Arbeitgeberin des Beschwerdeführers in der Rubrik «Unfallbeschreibung»: «Beim Fussballspielen mit den Kindern ausgerutscht und hingefallen. Nach stärkeren Schmerzen am 21.0 4. ins Spital A.___ und am 02.0 5. noch einmal zum Hausarzt. Es folgt eine Untersuchung beim Spezialisten mit MRT». 3. 2.4 Im « Frageblatt zur Verletzung » beantwortete der Beschwerdeführer die F rage über die genaue Beschreibung des Hergangs, wie er sich die Beschwerden zugezogen habe, am 7. Juni 2019 (Urk. 10/17) folgendermassen: «Die Beschwerden haben sich am nächsten Tag gezeigt. Ich hatte am gleichen Tag wenig Schmerzen, abe r dachte es würde wieder vorbei gehen. Am nächsten Tag hatte ich so viele Schmer zen das ich nicht mehr gehen konnte». Die Frage, ob sich dabei etwas Besonderes, Unvorhergesehenes ereignet (Sturz, Anschlagen, usw. ) hatte, beantwortete er wie folgt: «Ich hatte einfach die obengenannten Schmerzen. Nichts unvorhergese henes, nur den Vorfall». 3. 2.5 In einer versicherungsinternen Notiz über ein Telefonat vom 16. Juli 2019 12:00 :33 Uhr (Urk. 10/39/2) hielt die zuständige Sachbearbeiterin fest: «Rückruf v. vP erhalten: Als er seine arbeite wie üblich im Service machte, spürte er bei einer Drehbewegung ein knacken. Der ganze Tag konnte er noch arbeiten und ging danach noch mi t seinen Kindern Fussball spielen. Am nächsten Morgen hatte er jedoch enorme Schmerzen. Es passierte nichts ausserge wöhnliches, er fiel nicht um und rutschte nicht aus. Daher Unfallbegriff nicht erfüllt». 3.3 In sachverhaltlicher Hinsicht liegen bezüglich des umstrittenen Ereignisses unterschiedliche Äusserungen des Beschwerdeführers bei den Akten. Dr. Z.___, welchen der Beschwerdeführer am 21. April 2019 erstmals und damit zeitnah zum vermeintlichen Ausrutschen auf dem Gras beim Fussballspiel am 17. April 2019 aufgesucht hatte, hielt fest, dass beim Beschwerdeführer nach schwerem Heben seit drei Tagen starke Schmerzen der LWS bestünden, wobei dieser Vermerk auf die Aussage des Beschwerdeführers zurück zu führen sein muss (E. 3.2.2). Von einem Sturz während des Fussballspielens war keine Rede. Auch keine Erwähnung fand die später erwähnte Drehbewegung bei der Arbeit, bei welcher es geknackt habe n soll (vgl. E. 2.2, E. 3.2.5). Erst in der von der Arbeitgeberin am 8. Mai 2019 - rund drei Wochen nach dem vermeintlichen Ereignis - ausgefüllten, auf die Ausrichtung von Leistungen gerichteten Unfallmeldung wurde das Ausrutschen beim Fussballspielen als Grund für die bestehenden Beschwerden aufgeführt und zwar als einzige Ursache. Bezeichnenderweise finden sich w eder das schwere Heben noch die - unbestrit tenermassen nicht als Unfall im Sinne von A rt. 4 ATSG zu qualifizierende - später angeführte Drehbewegung in der Unfallmeldung wieder (E. 3.2.3). Wenngleich der Beschwerdeführer im von ihm am 7. Juni 2019 unterzeichneten «Frageblatt zur Verletzung» von einem Vorfall sprach - ohne diesen jedoch zu präzisieren - gab er zur Frage, ob sich etwas Besonderes oder Unvorhergesehenes ereignet habe - als explizite Beispiele werden in der Frage ein Sturz oder Anschlagen aufgeführt - ausdrücklich an, es sei «Nichts U nvorhergesehenes» passiert (E. 3.2.4). Der Verweis in der Beschwerde auf das Ausfüllenlassen durch einen Freund, welcher auch nicht des Deutsch s mächtig sei und die Frage zwei nicht richtig verstanden habe (E. 2.2), ist unbeh e lflich. Zunächst lassen die in nahezu fehlerfreiem Deutsch gehaltenen Antworten auf eine gute Sprachkom petenz schliessen; sodann hat der Beschwerdeführer die Aussage durch seine eigenhändige Unterschrift bestätigt (vgl. Urk. 10/17 unten rechts), zumal die Beschwerdegegnerin nochmals telefonisch Rücksprache mit ihm nahm, um noch offene Fragen zu klären (E. 3.2.5). Bei ihren telefonischen Erkundigungen über das Vorgefallene vom 17. April 2019 gab der Beschwerdeführer am 16. Juli 2019 eindeutig auf die diesbezüglichen ausdrücklichen Fragen an, es sei weder etwas A ussergewöhnliches vorgefallen noch sei er hingefallen oder ausgerutscht (E. 3.2.5). Diese Aussage lässt keine n Interpretationsspielraum offen. Das Telefonat wurde mit dem Beschwerdeführer auf Englisch geführt (vgl. Urk. 10/ 41 ), eine Sprache, welche er im Gegensatz zur deutschen Sprache beherrscht (vgl. E. 2.2). Entgegen seiner Behauptung in der Beschwerde handelt es sich bei der diesbezüglichen Aktennotiz auch nicht um ein «nachgeschobenes Beweismittel», wie die Beschwerdegegnerin glaubhaft aufzu zeigen vermochte. Die Aktennotiz ist mit einer genauen Datums- und Zeitangabe versehen und wurde so im versicherungsinternen System umgehend erfasst (Urk. 10/41). Zwar kann in der ursprünglich u nterlassenen Zustellung der Akten notiz allenfalls eine Verletzung des rechtlichen Gehörs gesehen werden, welche jedoch spätestens mit der Zustellung im Einspracheverfahren als geheilt zu erachten wäre (vgl. Urk. 8 S. 3, Urk. 10/ 39, Urk. 10/41 ). Der Beschwerdeführer bestritt denn auch weder den Umstand, dass das besagte Gespräch stattgefunden hat, noch den Inhalt desselben, sondern brachte in seiner Beschwerde lediglich vor, die Beschwerdegegnerin hätte ihn auf den Widerspruch zur Unfallmeldung explizit ansprechen sollen (vgl. E. 2.2). Indem aber der Beschwerdeführer in einer ihm verständlichen Sprache eindeutig bestätigte, dass nichts A ussergewöhnliches vorgefallen, er nicht hingefallen oder ausgerutscht war (E. 3.2.5), bestand kein Anlass zu weiteren Rückfragen. Aufgrund der gesamten Umstände - insbesondere der ursprüngliche Aussage gegenüber Dr. Z.___ (E. 3.2.2), dem widersprüchlichen Aussageverhalten des Beschwerdeführers (vgl. E. 3.2.2-5), seiner klaren und von ihm unbestrittenen Aussagen anlässlich des Telefonats vom 16. Juli 2019 (vgl. E. 2.2, E. 3.2.5) und dem Umstand, dass die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die «Aussagen der ersten Stunde» - vorliegend di e Aussage gegenüber Dr. Z.___ - abstellen, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträg lichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis), ist ein Unfallereignis nicht überwiegend wahrscheinlich. Die Beschwerde gegnerin verneinte einen am 17. April 2019 erlittenen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG zu Recht. Die Beschwerde ist folglich abzuweisen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Mark A. Glavas - Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubMüller

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2021.00010 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiber Müller Urteil vom 3. November 2021 in S achen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Mark A. Glavas Advokatur Glavas AG, Haus zur alten Dorfbank Dorfstrasse 33, 9313 Muolen gegen Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG Richtiplatz 1, 8304 Wallisellen Beschwerdegegnerin Zustelladresse: Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG Postfach, 8010 Zürich Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1984, i st seit dem 1. April 2016 bei der Y.___ AG als Buffet-Mitarbeiter angestellt und in diese r Eigenschaft bei der Allianz Suisse Versicherungs -G esellschaft AG (nachfolgend: Allianz ) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert (vgl. Urk. 10/6 und Urk. 10/ 8 ). Mit Unfallmeldung UVG vom 8. Mai 2019 (Urk. 10 / 6 ) liess der Versicherte der Allianz melden, dass er am 17. April 2019 zuhause beim Fussballspielen mit den Kindern ausgerutscht und hingefallen sei. Er habe sich Verletzungen am Rücken/Wirbelsäule und Lendenwirbel zugezogen. Dr. med. Z.___, welcher den Versicherten am 21. April 2019 als erster behandelt hatte, diagnostizierte am 2. Juni 2019 (Urk. 10/16) eine akute Lumboischialgie links, eine Protrusion L5/S1 mit S1-Wurzelreizung links, eine Diskushernie L3/4 links und einen Anulusriss. Die Allianz tätigte in der Folge Abklärungen zum Gesundheitszustand und zum Hergang des vermeintlichen Ereignisses vom 17. April 2019 ( Urk. 10/17-19, 10/24). 1.2 Mit Verfügung vom 26. Februar 2020 (Urk. 10/37) verneinte die Allianz einen Leistungsanspruch mit der Begründung, dass die Beschwerden des Versicherten weder auf einen Unfall noch auf eine unfallähnliche Körperschädigung zurück zuführen seien. Es könne nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachge wiesen werden, dass ein Sturz sattgefunden habe, welcher die festgestellten Befunde hervorgerufen habe. Die vom Versicherten am 27. März 2020 (Urk. 10 / 38 ) erhobene Einsprache wies die Allianz mit Entscheid vom 25. Novem ber 2020 ab (Urk. 2). 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 2 5. November 2020 erhob der Versicherte am 11. Januar 20 21 (Urk. 1) Beschwerde und bea ntragte, dieser sei aufzuheben und es seien ihm die Unfallversicherungsleistungen gemäss dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) auszurichten (S. 2). Die Allianz schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 17. März 202 1 (Urk. 8) auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 2 5. März 202 1 (Urk. 11) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 UV170040 Gegenstand der Unfallversicherung, Leistungsübersicht 05.2021 Gemäss Art. 6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs krankheiten gewährt (Abs. 1). 1.2 Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetz es über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat. 1. 3 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglich keit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht folgt vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 144 V 427 E. 3.2). Im Sozialversicherungsrecht besteht kein Rechtsgrundsatz des Inhalts, dass die Verwaltung oder das Gericht im Zweifelsfall zugunsten der versicherten Person zu entscheiden hätte (ARV 1990 Nr. 12). Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne der Beweis führungslast begriffsnotwendig aus, da es Sache des Sozialversicher ungsgerichts (oder der verfügen den Verwaltungsstelle) ist, für die Zusammentragung des Beweismaterials besorgt zu sein (BGE 115 V 111 E. 3d/ bb ; Maurer, Sozialversi cherungsrecht, Bd. I, 2. unveränderte Aufl., Bern 19 83, S. 438 Ziff. 7a). Im Sozial versicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweis last nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte (BGE 115 V 133 E. 8a). Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrund satzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 E. 3b). 1. 4 Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die sogenannten Aussagen der ersten Stunde ab, denen in beweis mässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrecht licher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 143 V 168 E. 5.2.2, 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte ihre Leistungspflicht im Wesentlichen mit der Begründung, die erste, vom Beschwerdeführer persönlich abgegebene Aussage, sei diejenige auf dem Frageblatt vom 7. Juni 2019 gewesen. Die zweite Frage auf dem Frageblatt ziele direkt auf die Ungewöhnlichkeit des Ereignisses, wobei konkret nach einem Sturz, Anschlagen oder ähnlichem gefragt werde. Diese Frage habe er explizit verneint («Nichts Unvorhergesehenes»). Diese Version des Sach verhalts habe der Beschwerdeführer anlässlich eines persönlichen Telefonge sprächs am 16. Juli 2019 bestätigt. Die Frage, ob etwas Aussergewöhnliches passiert sei, ob er hingefallen oder gestürzt sei, habe er explizit verneint. Da der Beschwerdeführer zwei Mal persönlich bestätigt habe, dass es keinen Sturz gege ben habe oder sonst etwas Ungewöhnliches vorgefallen sei, sei dieser Sachver haltsdarstellung gegenüber derjenigen in der Unfallmeldung den Vorzug zu geben. Dass der Beschwerdeführer nach der Ablehnung der Leistungspflicht seine Sachverhaltsdarstellung geändert habe, könne aufgrund der Beweismaxime der Priorität der Aussagen der ersten Stunde keine Berücksichtigung finden. Im Ergebnis sei den spontanen und direkten Aussagen mehr Gewicht beizumessen, womit nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit das Vorliegen eines unge wöhnlichen äusseren Faktors angenommen werden könne. Die Voraussetzungen für das Vorliegen eines Unfallereignisses seien somit nicht erfüllt. Ebenso sei das Vorliegen eine r unfallähnliche n Körperschädigung nach A rt. 6 Abs. 2 UVG zu verneinen (Urk. 2 S. 4 - 7, vgl. auch die Beschwerdeantwort [Urk. 8 S. 2 f. ]). 2.2 Demgegenüber liess der Beschwerdeführer im Wesentlichen vortragen (Urk. 1 ), er habe am 17. April 2019 zwei Ereignisse erlitten, bei welchen er sich verletzt habe. Zuerst habe er bei seiner Tätigkeit das Buffet bereit zu stellen bei einer Drehbewe gung einen Knacks erlitten. Am Nachmittag sei er b eim Fussballspiel mit seinen Kindern im nassen Gras ausgerutscht und auf den Rücken gefallen (S. 3 Ziff. 1). Die Beschwerdegegnerin habe ihm, der über keinerlei Deutschkenntnisse verfüge, zur Sachverhaltsabklärung einen Fragebogen zugestellt. Dieser habe er von einem Kollegen ausfüllen lassen. Auch dieser habe insbesondere die Frage zwei nicht richtig verstanden. Eine Telefonnotiz über ein in der Folge in nicht albanischer Sprache geführtes Telefonat sei erst, nachdem er mittels Einsprache auf die Protokollierungspflicht hingewiesen habe, «hervorgezaubert» worden (S. 4 Ziff. 3-4). Die Beschwerdegegnerin berufe sich auf das erste Arztzeugnis und insbesondere das Telefonat, weshalb keine UVG-Leistungspflicht bestehen soll. Tatsächlich sei der Vorfall beim Arbeitgeber kein Unfall im Rechtssinne. Seinem Arbeitgeber gegenüber habe er auf Englisch den zweiten Unfall einwandfrei schil dern können, was auch von diesem festgehalten worden sei (S. 5 Ziff. 6). Praxis gemäss komme einer Nachbesserung einer Sachverhaltsdarstellung nach einer Ablehnung von Unfallversicherungsleistungen nicht die Glaubwürdigkeit zu wie die vorgängige Schilderung. Dies müsse aber auch bedeuten, dass sich die Beschwerdegegnerin nicht auf eine Telefonnotiz berufen dürfe, welche sie nach geschoben habe. Es könne und dürfe dieses nachgeschobene «Beweismittel» keinesfalls verwendet werden. Selbstwenn wider Erwarten darauf abgestellt würde, hätte die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer zumindest auf die Unfallmeldung ansprechen müssen, was sie nicht getan habe (Ziff. 7). Es sei nicht zur einer anderen Darstellung des Sachverhaltes gekommen, sondern es hätten zwei Ereignisse stattgefunden. Nachdem er beim zweiten Vorfall auf nassem Gras ausgerutscht und hingefallen sei, liege eine plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors vor, welche die Diskusprotrusion verursacht habe (S. 6 Ziff. 10). Gemäss Art. 36 UVG müsse die Beschwerdegegnerin die Unfallversicherungsleistungen erbringen, auch wenn die Beschwerden bloss teilweise auf den Unfall zurückzuführen seien (S. 7 Ziff.11). 3. 3.1 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht zu Recht verneint hat, weil sich am 17. April 2019 kein Unfallereignis ereignet hat beziehungsweise ein derartiges Ereignis nicht mit dem Beweisgrad der überwie genden Wahrscheinlichkeit erstellt ist. Unbestritten (E. 2.1-2) steht fest, dass es sich bei der vom Beschwerdeführer am 17. April 2019 bei seiner Arbeit vorgenommenen Drehbewegung, wo er ein Knacken vernommen habe, um keinen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG handelt, ist doch dabei e in ungewöhnlicher äusserer Fa ktor nicht zu erkennen. Ebenso zu Recht unbestritten geblieben ist (Urk. 1), dass eine allfällige Leistungs pflicht für die geltend gemachten Beschwerden gestützt auf Art. 6 Abs. 2 UVG ausser Betracht fällt. So handelt es sich bei den von Dr. Z.___ am 21. April 2019 (Urk. 10/ 16 ) diagnostizierten akute n Lumboischialgie, der Protrusion L5/S1 mit S1-Wurzelreizung, der Diskushernie L3/4 und dem Anulusriss um keine Knochenbrüche ( lit. a), Verrenkungen von Gelenken ( lit. b), Meniskusrisse ( lit. c), Muskelrisse ( lit. d), Muskelzerrun gen ( lit. e), Sehnenrisse ( lit. f), Bandläsionen ( lit. g) oder Trommelfellverletzungen ( lit. h). Zu prüfen bleibt, ob das vom Beschwerdeführer geltend gemachte Ereignis vom 17. April 2019 (Ausrutschen beim Fussballspiel) als mit überwiegender Wahr scheinlichkei t erstellt zu erachten ist. 3.2 3.2.1 Den diesbezüglich wesentlichen Akten lässt sich in Bezug auf den vermeintlichen Vorfall vom 17. April 2019 Folgendes entnehmen : 3. 2.2 Dr. Z.___, welcher den Beschwerdeführer am 21. April 2019 als Erster wegen der Rückenschmerzen behandelt hatte, nannte in seinem Bericht vom 2. Juni 2019 (Urk. 10 / 16 ) als Diagnosen eine akute Lumboischialgie links, eine Protru sion L5/S1 mit S1-Wurzelreizung links, eine Diskushernie L3/4 links und einen Anulusriss. Zudem hielt er unter der Rubrik «Angaben des Patienten. Unfall hergang und Beschwerden, Rückfall?» fest, dass nach schwerem Heben seit drei Tagen starke Schmerzen der Lendenwirbelsäule (LWS) bestünden. 3.2.3 Mit Unfallmeldung UVG vom 8. Mai 201 9 (Urk. 10/6) notierte die Arbeitgeberin des Beschwerdeführers in der Rubrik «Unfallbeschreibung»: «Beim Fussballspielen mit den Kindern ausgerutscht und hingefallen. Nach stärkeren Schmerzen am 21.0 4. ins Spital A.___ und am 02.0 5. noch einmal zum Hausarzt. Es folgt eine Untersuchung beim Spezialisten mit MRT». 3. 2.4 Im « Frageblatt zur Verletzung » beantwortete der Beschwerdeführer die F rage über die genaue Beschreibung des Hergangs, wie er sich die Beschwerden zugezogen habe, am 7. Juni 2019 (Urk. 10/17) folgendermassen: «Die Beschwerden haben sich am nächsten Tag gezeigt. Ich hatte am gleichen Tag wenig Schmerzen, abe r dachte es würde wieder vorbei gehen. Am nächsten Tag hatte ich so viele Schmer zen das ich nicht mehr gehen konnte». Die Frage, ob sich dabei etwas Besonderes, Unvorhergesehenes ereignet (Sturz, Anschlagen, usw. ) hatte, beantwortete er wie folgt: «Ich hatte einfach die obengenannten Schmerzen. Nichts unvorhergese henes, nur den Vorfall». 3. 2.5 In einer versicherungsinternen Notiz über ein Telefonat vom 16. Juli 2019 12:00 :33 Uhr (Urk. 10/39/2) hielt die zuständige Sachbearbeiterin fest: «Rückruf v. vP erhalten: Als er seine arbeite wie üblich im Service machte, spürte er bei einer Drehbewegung ein knacken. Der ganze Tag konnte er noch arbeiten und ging danach noch mi t seinen Kindern Fussball spielen. Am nächsten Morgen hatte er jedoch enorme Schmerzen. Es passierte nichts ausserge wöhnliches, er fiel nicht um und rutschte nicht aus. Daher Unfallbegriff nicht erfüllt». 3.3 In sachverhaltlicher Hinsicht liegen bezüglich des umstrittenen Ereignisses unterschiedliche Äusserungen des Beschwerdeführers bei den Akten. Dr. Z.___, welchen der Beschwerdeführer am 21. April 2019 erstmals und damit zeitnah zum vermeintlichen Ausrutschen auf dem Gras beim Fussballspiel am 17. April 2019 aufgesucht hatte, hielt fest, dass beim Beschwerdeführer nach schwerem Heben seit drei Tagen starke Schmerzen der LWS bestünden, wobei dieser Vermerk auf die Aussage des Beschwerdeführers zurück zu führen sein muss (E. 3.2.2). Von einem Sturz während des Fussballspielens war keine Rede. Auch keine Erwähnung fand die später erwähnte Drehbewegung bei der Arbeit, bei welcher es geknackt habe n soll (vgl. E. 2.2, E. 3.2.5). Erst in der von der Arbeitgeberin am 8. Mai 2019 - rund drei Wochen nach dem vermeintlichen Ereignis - ausgefüllten, auf die Ausrichtung von Leistungen gerichteten Unfallmeldung wurde das Ausrutschen beim Fussballspielen als Grund für die bestehenden Beschwerden aufgeführt und zwar als einzige Ursache. Bezeichnenderweise finden sich w eder das schwere Heben noch die - unbestrit tenermassen nicht als Unfall im Sinne von A rt. 4 ATSG zu qualifizierende - später angeführte Drehbewegung in der Unfallmeldung wieder (E. 3.2.3). Wenngleich der Beschwerdeführer im von ihm am 7. Juni 2019 unterzeichneten «Frageblatt zur Verletzung» von einem Vorfall sprach - ohne diesen jedoch zu präzisieren - gab er zur Frage, ob sich etwas Besonderes oder Unvorhergesehenes ereignet habe - als explizite Beispiele werden in der Frage ein Sturz oder Anschlagen aufgeführt - ausdrücklich an, es sei «Nichts U nvorhergesehenes» passiert (E. 3.2.4). Der Verweis in der Beschwerde auf das Ausfüllenlassen durch einen Freund, welcher auch nicht des Deutsch s mächtig sei und die Frage zwei nicht richtig verstanden habe (E. 2.2), ist unbeh e lflich. Zunächst lassen die in nahezu fehlerfreiem Deutsch gehaltenen Antworten auf eine gute Sprachkom petenz schliessen; sodann hat der Beschwerdeführer die Aussage durch seine eigenhändige Unterschrift bestätigt (vgl. Urk. 10/17 unten rechts), zumal die Beschwerdegegnerin nochmals telefonisch Rücksprache mit ihm nahm, um noch offene Fragen zu klären (E. 3.2.5). Bei ihren telefonischen Erkundigungen über das Vorgefallene vom 17. April 2019 gab der Beschwerdeführer am 16. Juli 2019 eindeutig auf die diesbezüglichen ausdrücklichen Fragen an, es sei weder etwas A ussergewöhnliches vorgefallen noch sei er hingefallen oder ausgerutscht (E. 3.2.5). Diese Aussage lässt keine n Interpretationsspielraum offen. Das Telefonat wurde mit dem Beschwerdeführer auf Englisch geführt (vgl. Urk. 10/ 41 ), eine Sprache, welche er im Gegensatz zur deutschen Sprache beherrscht (vgl. E. 2.2). Entgegen seiner Behauptung in der Beschwerde handelt es sich bei der diesbezüglichen Aktennotiz auch nicht um ein «nachgeschobenes Beweismittel», wie die Beschwerdegegnerin glaubhaft aufzu zeigen vermochte. Die Aktennotiz ist mit einer genauen Datums- und Zeitangabe versehen und wurde so im versicherungsinternen System umgehend erfasst (Urk. 10/41). Zwar kann in der ursprünglich u nterlassenen Zustellung der Akten notiz allenfalls eine Verletzung des rechtlichen Gehörs gesehen werden, welche jedoch spätestens mit der Zustellung im Einspracheverfahren als geheilt zu erachten wäre (vgl. Urk. 8 S. 3, Urk. 10/ 39, Urk. 10/41 ). Der Beschwerdeführer bestritt denn auch weder den Umstand, dass das besagte Gespräch stattgefunden hat, noch den Inhalt desselben, sondern brachte in seiner Beschwerde lediglich vor, die Beschwerdegegnerin hätte ihn auf den Widerspruch zur Unfallmeldung explizit ansprechen sollen (vgl. E. 2.2). Indem aber der Beschwerdeführer in einer ihm verständlichen Sprache eindeutig bestätigte, dass nichts A ussergewöhnliches vorgefallen, er nicht hingefallen oder ausgerutscht war (E. 3.2.5), bestand kein Anlass zu weiteren Rückfragen. Aufgrund der gesamten Umstände - insbesondere der ursprüngliche Aussage gegenüber Dr. Z.___ (E. 3.2.2), dem widersprüchlichen Aussageverhalten des Beschwerdeführers (vgl. E. 3.2.2-5), seiner klaren und von ihm unbestrittenen Aussagen anlässlich des Telefonats vom 16. Juli 2019 (vgl. E. 2.2, E. 3.2.5) und dem Umstand, dass die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die «Aussagen der ersten Stunde» - vorliegend di e Aussage gegenüber Dr. Z.___ - abstellen, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträg lichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis), ist ein Unfallereignis nicht überwiegend wahrscheinlich. Die Beschwerde gegnerin verneinte einen am 17. April 2019 erlittenen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG zu Recht. Die Beschwerde ist folglich abzuweisen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Mark A. Glavas - Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubMüller

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2021.00010 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiber Müller Urteil vom 3. November 2021

UV.2021.00010

UV.2021.00010

UV.2021.00010 III. Kammer

III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiber Müller

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiber Müller

Urteil vom 3. November 2021

Urteil vom 3. November 2021 in S achen

in S achen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Mark A. Glavas

vertreten durch Rechtsanwalt Mark A. Glavas Advokatur Glavas AG, Haus zur alten Dorfbank

Advokatur Glavas AG, Haus zur alten Dorfbank Dorfstrasse 33, 9313 Muolen

Dorfstrasse 33, 9313 Muolen gegen

gegen Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG

Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG Richtiplatz 1, 8304 Wallisellen

Richtiplatz 1, 8304 Wallisellen Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Zustelladresse: Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG

Zustelladresse: Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG Postfach, 8010 Zürich

Postfach, 8010 Zürich Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1984, i st seit dem 1. April 2016 bei der Y.___ AG als Buffet-Mitarbeiter angestellt und in diese r Eigenschaft bei der Allianz Suisse Versicherungs -G esellschaft AG (nachfolgend: Allianz ) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert (vgl. Urk. 10/6 und Urk. 10/ 8 ).

1.1 X.___, geboren 1984, i st seit dem 1. April 2016 bei der Y.___ AG als Buffet-Mitarbeiter angestellt und in diese r Eigenschaft bei der Allianz Suisse Versicherungs -G esellschaft AG (nachfolgend: Allianz ) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert (vgl. Urk. 10/6 und Urk. 10/ 8 ). Mit Unfallmeldung UVG vom 8. Mai 2019 (Urk. 10 / 6 ) liess der Versicherte der Allianz melden, dass er am 17. April 2019 zuhause beim Fussballspielen mit den Kindern ausgerutscht und hingefallen sei. Er habe sich Verletzungen am Rücken/Wirbelsäule und Lendenwirbel zugezogen. Dr. med. Z.___, welcher den Versicherten am 21. April 2019 als erster behandelt hatte, diagnostizierte am 2. Juni 2019 (Urk. 10/16) eine akute Lumboischialgie links, eine Protrusion L5/S1 mit S1-Wurzelreizung links, eine Diskushernie L3/4 links und einen Anulusriss. Die Allianz tätigte in der Folge Abklärungen zum Gesundheitszustand und zum Hergang des vermeintlichen Ereignisses vom 17. April 2019 ( Urk. 10/17-19, 10/24).

Mit Unfallmeldung UVG vom 8. Mai 2019 (Urk. 10 6 ) liess der Versicherte der Allianz melden, dass er am 17. April 2019 zuhause beim Fussballspielen mit den Kindern ausgerutscht und hingefallen sei. Er habe sich Verletzungen am Rücken/Wirbelsäule und Lendenwirbel zugezogen. Dr. med. Z.___, welcher den Versicherten am 21. April 2019 als erster behandelt hatte, diagnostizierte am 2. Juni 2019 (Urk. 10/16) eine akute Lumboischialgie links, eine Protrusion L5/S1 mit S1-Wurzelreizung links, eine Diskushernie L3/4 links und einen Anulusriss. Die Allianz tätigte in der Folge Abklärungen zum Gesundheitszustand und zum Hergang des vermeintlichen Ereignisses vom 17. April 2019 ( Urk. 10/17-19, 10/24). 1.2 Mit Verfügung vom 26. Februar 2020 (Urk. 10/37) verneinte die Allianz einen Leistungsanspruch mit der Begründung, dass die Beschwerden des Versicherten weder auf einen Unfall noch auf eine unfallähnliche Körperschädigung zurück zuführen seien. Es könne nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachge wiesen werden, dass ein Sturz sattgefunden habe, welcher die festgestellten Befunde hervorgerufen habe. Die vom Versicherten am 27. März 2020 (Urk. 10 / 38 ) erhobene Einsprache wies die Allianz mit Entscheid vom 25. Novem ber 2020 ab (Urk. 2).

1.2 Mit Verfügung vom 26. Februar 2020 (Urk. 10/37) verneinte die Allianz einen Leistungsanspruch mit der Begründung, dass die Beschwerden des Versicherten weder auf einen Unfall noch auf eine unfallähnliche Körperschädigung zurück zuführen seien. Es könne nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachge wiesen werden, dass ein Sturz sattgefunden habe, welcher die festgestellten Befunde hervorgerufen habe. Die vom Versicherten am 27. März 2020 (Urk. 10 38 ) erhobene Einsprache wies die Allianz mit Entscheid vom 25. Novem ber 2020 ab (Urk. 2). 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 2 5. November 2020 erhob der Versicherte am 11. Januar 20 21 (Urk. 1) Beschwerde und bea ntragte, dieser sei aufzuheben und es seien ihm die Unfallversicherungsleistungen gemäss dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) auszurichten (S. 2).

2. Gegen den Einspracheentscheid vom 2 5. November 2020 erhob der Versicherte am 11. Januar 20 21 (Urk. 1) Beschwerde und bea ntragte, dieser sei aufzuheben und es seien ihm die Unfallversicherungsleistungen gemäss dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) auszurichten (S. 2). Die Allianz schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 17. März 202 1 (Urk. 8) auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 2 5. März 202 1 (Urk. 11) zur Kenntnis gebracht wurde.

Die Allianz schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 17. März 202 1 (Urk. 8) auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 2 5. März 202 1 (Urk. 11) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 UV170040 Gegenstand der Unfallversicherung, Leistungsübersicht 05.2021 Gemäss Art. 6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs krankheiten gewährt (Abs. 1).

1.1 UV170040 Gegenstand der Unfallversicherung, Leistungsübersicht 05.2021 Gemäss Art. 6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs krankheiten gewährt (Abs. 1). 1.2 Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetz es über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat.

1.2 Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetz es über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat. 1. 3 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglich keit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht folgt vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 144 V 427 E. 3.2).

1. 3 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglich keit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht folgt vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 144 V 427 E. 3.2). Im Sozialversicherungsrecht besteht kein Rechtsgrundsatz des Inhalts, dass die Verwaltung oder das Gericht im Zweifelsfall zugunsten der versicherten Person zu entscheiden hätte (ARV 1990 Nr. 12).

Im Sozialversicherungsrecht besteht kein Rechtsgrundsatz des Inhalts, dass die Verwaltung oder das Gericht im Zweifelsfall zugunsten der versicherten Person zu entscheiden hätte (ARV 1990 Nr. 12). Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne der Beweis führungslast begriffsnotwendig aus, da es Sache des Sozialversicher ungsgerichts (oder der verfügen den Verwaltungsstelle) ist, für die Zusammentragung des Beweismaterials besorgt zu sein (BGE 115 V 111 E. 3d/ bb ; Maurer, Sozialversi cherungsrecht, Bd. I, 2. unveränderte Aufl., Bern 19 83, S. 438 Ziff. 7a). Im Sozial versicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweis last nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte (BGE 115 V 133 E. 8a). Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrund satzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 E. 3b).

Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne der Beweis führungslast begriffsnotwendig aus, da es Sache des Sozialversicher ungsgerichts (oder der verfügen den Verwaltungsstelle) ist, für die Zusammentragung des Beweismaterials besorgt zu sein (BGE 115 V 111 E. 3d/ bb ; Maurer, Sozialversi cherungsrecht, Bd. I, 2. unveränderte Aufl., Bern 19 83, S. 438 Ziff. 7a). Im Sozial versicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweis last nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte (BGE 115 V 133 E. 8a). Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrund satzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 E. 3b). 1. 4 Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die sogenannten Aussagen der ersten Stunde ab, denen in beweis mässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrecht licher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 143 V 168 E. 5.2.2, 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis).

1. 4 Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die sogenannten Aussagen der ersten Stunde ab, denen in beweis mässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrecht licher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 143 V 168 E. 5.2.2, 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte ihre Leistungspflicht im Wesentlichen mit der Begründung, die erste, vom Beschwerdeführer persönlich abgegebene Aussage, sei diejenige auf dem Frageblatt vom 7. Juni 2019 gewesen. Die zweite Frage auf dem Frageblatt ziele direkt auf die Ungewöhnlichkeit des Ereignisses, wobei konkret nach einem Sturz, Anschlagen oder ähnlichem gefragt werde. Diese Frage habe er explizit verneint («Nichts Unvorhergesehenes»). Diese Version des Sach verhalts habe der Beschwerdeführer anlässlich eines persönlichen Telefonge sprächs am 16. Juli 2019 bestätigt. Die Frage, ob etwas Aussergewöhnliches passiert sei, ob er hingefallen oder gestürzt sei, habe er explizit verneint. Da der Beschwerdeführer zwei Mal persönlich bestätigt habe, dass es keinen Sturz gege ben habe oder sonst etwas Ungewöhnliches vorgefallen sei, sei dieser Sachver haltsdarstellung gegenüber derjenigen in der Unfallmeldung den Vorzug zu geben. Dass der Beschwerdeführer nach der Ablehnung der Leistungspflicht seine Sachverhaltsdarstellung geändert habe, könne aufgrund der Beweismaxime der Priorität der Aussagen der ersten Stunde keine Berücksichtigung finden. Im Ergebnis sei den spontanen und direkten Aussagen mehr Gewicht beizumessen, womit nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit das Vorliegen eines unge wöhnlichen äusseren Faktors angenommen werden könne. Die Voraussetzungen für das Vorliegen eines Unfallereignisses seien somit nicht erfüllt. Ebenso sei das Vorliegen eine r unfallähnliche n Körperschädigung nach A rt. 6 Abs. 2 UVG zu verneinen (Urk. 2 S. 4 - 7, vgl. auch die Beschwerdeantwort [Urk. 8 S. 2 f. ]).

2.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte ihre Leistungspflicht im Wesentlichen mit der Begründung, die erste, vom Beschwerdeführer persönlich abgegebene Aussage, sei diejenige auf dem Frageblatt vom 7. Juni 2019 gewesen. Die zweite Frage auf dem Frageblatt ziele direkt auf die Ungewöhnlichkeit des Ereignisses, wobei konkret nach einem Sturz, Anschlagen oder ähnlichem gefragt werde. Diese Frage habe er explizit verneint («Nichts Unvorhergesehenes»). Diese Version des Sach verhalts habe der Beschwerdeführer anlässlich eines persönlichen Telefonge sprächs am 16. Juli 2019 bestätigt. Die Frage, ob etwas Aussergewöhnliches passiert sei, ob er hingefallen oder gestürzt sei, habe er explizit verneint. Da der Beschwerdeführer zwei Mal persönlich bestätigt habe, dass es keinen Sturz gege ben habe oder sonst etwas Ungewöhnliches vorgefallen sei, sei dieser Sachver haltsdarstellung gegenüber derjenigen in der Unfallmeldung den Vorzug zu geben. Dass der Beschwerdeführer nach der Ablehnung der Leistungspflicht seine Sachverhaltsdarstellung geändert habe, könne aufgrund der Beweismaxime der Priorität der Aussagen der ersten Stunde keine Berücksichtigung finden. Im Ergebnis sei den spontanen und direkten Aussagen mehr Gewicht beizumessen, womit nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit das Vorliegen eines unge wöhnlichen äusseren Faktors angenommen werden könne. Die Voraussetzungen für das Vorliegen eines Unfallereignisses seien somit nicht erfüllt. Ebenso sei das Vorliegen eine r unfallähnliche n Körperschädigung nach A rt. 6 Abs. 2 UVG zu verneinen (Urk. 2 S. 4 7, vgl. auch die Beschwerdeantwort [Urk. 8 S. 2 f. ]). 2.2 Demgegenüber liess der Beschwerdeführer im Wesentlichen vortragen (Urk. 1 ), er habe am 17. April 2019 zwei Ereignisse erlitten, bei welchen er sich verletzt habe. Zuerst habe er bei seiner Tätigkeit das Buffet bereit zu stellen bei einer Drehbewe gung einen Knacks erlitten. Am Nachmittag sei er b eim Fussballspiel mit seinen Kindern im nassen Gras ausgerutscht und auf den Rücken gefallen (S. 3 Ziff. 1). Die Beschwerdegegnerin habe ihm, der über keinerlei Deutschkenntnisse verfüge, zur Sachverhaltsabklärung einen Fragebogen zugestellt. Dieser habe er von einem Kollegen ausfüllen lassen. Auch dieser habe insbesondere die Frage zwei nicht richtig verstanden. Eine Telefonnotiz über ein in der Folge in nicht albanischer Sprache geführtes Telefonat sei erst, nachdem er mittels Einsprache auf die Protokollierungspflicht hingewiesen habe, «hervorgezaubert» worden (S. 4 Ziff. 3-4). Die Beschwerdegegnerin berufe sich auf das erste Arztzeugnis und insbesondere das Telefonat, weshalb keine UVG-Leistungspflicht bestehen soll. Tatsächlich sei der Vorfall beim Arbeitgeber kein Unfall im Rechtssinne. Seinem Arbeitgeber gegenüber habe er auf Englisch den zweiten Unfall einwandfrei schil dern können, was auch von diesem festgehalten worden sei (S. 5 Ziff. 6). Praxis gemäss komme einer Nachbesserung einer Sachverhaltsdarstellung nach einer Ablehnung von Unfallversicherungsleistungen nicht die Glaubwürdigkeit zu wie die vorgängige Schilderung. Dies müsse aber auch bedeuten, dass sich die Beschwerdegegnerin nicht auf eine Telefonnotiz berufen dürfe, welche sie nach geschoben habe. Es könne und dürfe dieses nachgeschobene «Beweismittel» keinesfalls verwendet werden. Selbstwenn wider Erwarten darauf abgestellt würde, hätte die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer zumindest auf die Unfallmeldung ansprechen müssen, was sie nicht getan habe (Ziff. 7). Es sei nicht zur einer anderen Darstellung des Sachverhaltes gekommen, sondern es hätten zwei Ereignisse stattgefunden. Nachdem er beim zweiten Vorfall auf nassem Gras ausgerutscht und hingefallen sei, liege eine plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors vor, welche die Diskusprotrusion verursacht habe (S. 6 Ziff. 10). Gemäss Art. 36 UVG müsse die Beschwerdegegnerin die Unfallversicherungsleistungen erbringen, auch wenn die Beschwerden bloss teilweise auf den Unfall zurückzuführen seien (S. 7 Ziff.11).

2.2 Demgegenüber liess der Beschwerdeführer im Wesentlichen vortragen (Urk. 1 ), er habe am 17. April 2019 zwei Ereignisse erlitten, bei welchen er sich verletzt habe. Zuerst habe er bei seiner Tätigkeit das Buffet bereit zu stellen bei einer Drehbewe gung einen Knacks erlitten. Am Nachmittag sei er b eim Fussballspiel mit seinen Kindern im nassen Gras ausgerutscht und auf den Rücken gefallen (S. 3 Ziff. 1). Die Beschwerdegegnerin habe ihm, der über keinerlei Deutschkenntnisse verfüge, zur Sachverhaltsabklärung einen Fragebogen zugestellt. Dieser habe er von einem Kollegen ausfüllen lassen. Auch dieser habe insbesondere die Frage zwei nicht richtig verstanden. Eine Telefonnotiz über ein in der Folge in nicht albanischer Sprache geführtes Telefonat sei erst, nachdem er mittels Einsprache auf die Protokollierungspflicht hingewiesen habe, «hervorgezaubert» worden (S. 4 Ziff. 3-4). Die Beschwerdegegnerin berufe sich auf das erste Arztzeugnis und insbesondere das Telefonat, weshalb keine UVG-Leistungspflicht bestehen soll. Tatsächlich sei der Vorfall beim Arbeitgeber kein Unfall im Rechtssinne. Seinem Arbeitgeber gegenüber habe er auf Englisch den zweiten Unfall einwandfrei schil dern können, was auch von diesem festgehalten worden sei (S. 5 Ziff. 6). Praxis gemäss komme einer Nachbesserung einer Sachverhaltsdarstellung nach einer Ablehnung von Unfallversicherungsleistungen nicht die Glaubwürdigkeit zu wie die vorgängige Schilderung. Dies müsse aber auch bedeuten, dass sich die Beschwerdegegnerin nicht auf eine Telefonnotiz berufen dürfe, welche sie nach geschoben habe. Es könne und dürfe dieses nachgeschobene «Beweismittel» keinesfalls verwendet werden. Selbstwenn wider Erwarten darauf abgestellt würde, hätte die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer zumindest auf die Unfallmeldung ansprechen müssen, was sie nicht getan habe (Ziff. 7). Es sei nicht zur einer anderen Darstellung des Sachverhaltes gekommen, sondern es hätten zwei Ereignisse stattgefunden. Nachdem er beim zweiten Vorfall auf nassem Gras ausgerutscht und hingefallen sei, liege eine plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors vor, welche die Diskusprotrusion verursacht habe (S. 6 Ziff. 10). Gemäss Art. 36 UVG müsse die Beschwerdegegnerin die Unfallversicherungsleistungen erbringen, auch wenn die Beschwerden bloss teilweise auf den Unfall zurückzuführen seien (S. 7 Ziff.11). 3.

3. 3.1 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht zu Recht verneint hat, weil sich am 17. April 2019 kein Unfallereignis ereignet hat beziehungsweise ein derartiges Ereignis nicht mit dem Beweisgrad der überwie genden Wahrscheinlichkeit erstellt ist.

3.1 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht zu Recht verneint hat, weil sich am 17. April 2019 kein Unfallereignis ereignet hat beziehungsweise ein derartiges Ereignis nicht mit dem Beweisgrad der überwie genden Wahrscheinlichkeit erstellt ist. Unbestritten (E. 2.1-2) steht fest, dass es sich bei der vom Beschwerdeführer am 17. April 2019 bei seiner Arbeit vorgenommenen Drehbewegung, wo er ein Knacken vernommen habe, um keinen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG handelt, ist doch dabei e in ungewöhnlicher äusserer Fa ktor nicht zu erkennen.

Unbestritten (E. 2.1-2) steht fest, dass es sich bei der vom Beschwerdeführer am 17. April 2019 bei seiner Arbeit vorgenommenen Drehbewegung, wo er ein Knacken vernommen habe, um keinen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG handelt, ist doch dabei e in ungewöhnlicher äusserer Fa ktor nicht zu erkennen. Ebenso zu Recht unbestritten geblieben ist (Urk. 1), dass eine allfällige Leistungs pflicht für die geltend gemachten Beschwerden gestützt auf Art. 6 Abs. 2 UVG ausser Betracht fällt. So handelt es sich bei den von Dr. Z.___ am 21. April 2019 (Urk. 10/ 16 ) diagnostizierten akute n Lumboischialgie, der Protrusion L5/S1 mit S1-Wurzelreizung, der Diskushernie L3/4 und dem Anulusriss um keine Knochenbrüche ( lit. a), Verrenkungen von Gelenken ( lit. b), Meniskusrisse ( lit. c), Muskelrisse ( lit. d), Muskelzerrun gen ( lit. e), Sehnenrisse ( lit. f), Bandläsionen ( lit. g) oder Trommelfellverletzungen ( lit. h).

Ebenso zu Recht unbestritten geblieben ist (Urk. 1), dass eine allfällige Leistungs pflicht für die geltend gemachten Beschwerden gestützt auf Art. 6 Abs. 2 UVG ausser Betracht fällt. So handelt es sich bei den von Dr. Z.___ am 21. April 2019 (Urk. 10/ 16 ) diagnostizierten akute n Lumboischialgie, der Protrusion L5/S1 mit S1-Wurzelreizung, der Diskushernie L3/4 und dem Anulusriss um keine Knochenbrüche ( lit. a), Verrenkungen von Gelenken ( lit. b), Meniskusrisse ( lit. c), Muskelrisse ( lit. d), Muskelzerrun gen ( lit. e), Sehnenrisse ( lit. f), Bandläsionen ( lit. g) oder Trommelfellverletzungen ( lit. h). Zu prüfen bleibt, ob das vom Beschwerdeführer geltend gemachte Ereignis vom 17. April 2019 (Ausrutschen beim Fussballspiel) als mit überwiegender Wahr scheinlichkei t erstellt zu erachten ist.

Zu prüfen bleibt, ob das vom Beschwerdeführer geltend gemachte Ereignis vom 17. April 2019 (Ausrutschen beim Fussballspiel) als mit überwiegender Wahr scheinlichkei t erstellt zu erachten ist. 3.2

3.2 3.2.1 Den diesbezüglich wesentlichen Akten lässt sich in Bezug auf den vermeintlichen Vorfall vom 17. April 2019 Folgendes entnehmen :

3.2.1 Den diesbezüglich wesentlichen Akten lässt sich in Bezug auf den vermeintlichen Vorfall vom 17. April 2019 Folgendes entnehmen : 3. 2.2 Dr. Z.___, welcher den Beschwerdeführer am 21. April 2019 als Erster wegen der Rückenschmerzen behandelt hatte, nannte in seinem Bericht vom 2. Juni 2019 (Urk. 10 / 16 ) als Diagnosen eine akute Lumboischialgie links, eine Protru sion L5/S1 mit S1-Wurzelreizung links, eine Diskushernie L3/4 links und einen Anulusriss. Zudem hielt er unter der Rubrik «Angaben des Patienten. Unfall hergang und Beschwerden, Rückfall?» fest, dass nach schwerem Heben seit drei Tagen starke Schmerzen der Lendenwirbelsäule (LWS) bestünden.

3. 2.2 Dr. Z.___, welcher den Beschwerdeführer am 21. April 2019 als Erster wegen der Rückenschmerzen behandelt hatte, nannte in seinem Bericht vom 2. Juni 2019 (Urk. 10 16 ) als Diagnosen eine akute Lumboischialgie links, eine Protru sion L5/S1 mit S1-Wurzelreizung links, eine Diskushernie L3/4 links und einen Anulusriss. Zudem hielt er unter der Rubrik «Angaben des Patienten. Unfall hergang und Beschwerden, Rückfall?» fest, dass nach schwerem Heben seit drei Tagen starke Schmerzen der Lendenwirbelsäule (LWS) bestünden. 3.2.3 Mit Unfallmeldung UVG vom 8. Mai 201 9 (Urk. 10/6) notierte die Arbeitgeberin des Beschwerdeführers in der Rubrik «Unfallbeschreibung»: «Beim Fussballspielen mit den Kindern ausgerutscht und hingefallen. Nach stärkeren Schmerzen am 21.0 4. ins Spital A.___ und am 02.0 5. noch einmal zum Hausarzt. Es folgt eine Untersuchung beim Spezialisten mit MRT».

3.2.3 Mit Unfallmeldung UVG vom 8. Mai 201 9 (Urk. 10/6) notierte die Arbeitgeberin des Beschwerdeführers in der Rubrik «Unfallbeschreibung»: «Beim Fussballspielen mit den Kindern ausgerutscht und hingefallen. Nach stärkeren Schmerzen am 21.0 4. ins Spital A.___ und am 02.0 5. noch einmal zum Hausarzt. Es folgt eine Untersuchung beim Spezialisten mit MRT». 3. 2.4 Im « Frageblatt zur Verletzung » beantwortete der Beschwerdeführer die F rage über die genaue Beschreibung des Hergangs, wie er sich die Beschwerden zugezogen habe, am 7. Juni 2019 (Urk. 10/17) folgendermassen: «Die Beschwerden haben sich am nächsten Tag gezeigt. Ich hatte am gleichen Tag wenig Schmerzen, abe r dachte es würde wieder vorbei gehen. Am nächsten Tag hatte ich so viele Schmer zen das ich nicht mehr gehen konnte». Die Frage, ob sich dabei etwas Besonderes, Unvorhergesehenes ereignet (Sturz, Anschlagen, usw. ) hatte, beantwortete er wie folgt: «Ich hatte einfach die obengenannten Schmerzen. Nichts unvorhergese henes, nur den Vorfall».

3. 2.4 Im « Frageblatt zur Verletzung » beantwortete der Beschwerdeführer die F rage über die genaue Beschreibung des Hergangs, wie er sich die Beschwerden zugezogen habe, am 7. Juni 2019 (Urk. 10/17) folgendermassen: «Die Beschwerden haben sich am nächsten Tag gezeigt. Ich hatte am gleichen Tag wenig Schmerzen, abe r dachte es würde wieder vorbei gehen. Am nächsten Tag hatte ich so viele Schmer zen das ich nicht mehr gehen konnte». Die Frage, ob sich dabei etwas Besonderes, Unvorhergesehenes ereignet (Sturz, Anschlagen, usw. ) hatte, beantwortete er wie folgt: «Ich hatte einfach die obengenannten Schmerzen. Nichts unvorhergese henes, nur den Vorfall». 3. 2.5 In einer versicherungsinternen Notiz über ein Telefonat vom 16. Juli 2019 12:00 :33 Uhr (Urk. 10/39/2) hielt die zuständige Sachbearbeiterin fest: «Rückruf v. vP erhalten: Als er seine arbeite wie üblich im Service machte, spürte er bei einer Drehbewegung ein knacken. Der ganze Tag konnte er noch arbeiten und ging danach noch mi t seinen Kindern Fussball spielen. Am nächsten Morgen hatte er jedoch enorme Schmerzen. Es passierte nichts ausserge wöhnliches, er fiel nicht um und rutschte nicht aus. Daher Unfallbegriff nicht erfüllt».

3. 2.5 In einer versicherungsinternen Notiz über ein Telefonat vom 16. Juli 2019 12:00 :33 Uhr (Urk. 10/39/2) hielt die zuständige Sachbearbeiterin fest: «Rückruf v. vP erhalten: Als er seine arbeite wie üblich im Service machte, spürte er bei einer Drehbewegung ein knacken. Der ganze Tag konnte er noch arbeiten und ging danach noch mi t seinen Kindern Fussball spielen. Am nächsten Morgen hatte er jedoch enorme Schmerzen. Es passierte nichts ausserge wöhnliches, er fiel nicht um und rutschte nicht aus. Daher Unfallbegriff nicht erfüllt». 3.3 In sachverhaltlicher Hinsicht liegen bezüglich des umstrittenen Ereignisses unterschiedliche Äusserungen des Beschwerdeführers bei den Akten.

3.3 In sachverhaltlicher Hinsicht liegen bezüglich des umstrittenen Ereignisses unterschiedliche Äusserungen des Beschwerdeführers bei den Akten. Dr. Z.___, welchen der Beschwerdeführer am 21. April 2019 erstmals und damit zeitnah zum vermeintlichen Ausrutschen auf dem Gras beim Fussballspiel am 17. April 2019 aufgesucht hatte, hielt fest, dass beim Beschwerdeführer nach schwerem Heben seit drei Tagen starke Schmerzen der LWS bestünden, wobei dieser Vermerk auf die Aussage des Beschwerdeführers zurück zu führen sein muss (E. 3.2.2). Von einem Sturz während des Fussballspielens war keine Rede. Auch keine Erwähnung fand die später erwähnte Drehbewegung bei der Arbeit, bei welcher es geknackt habe n soll (vgl. E. 2.2, E. 3.2.5).

Dr. Z.___, welchen der Beschwerdeführer am 21. April 2019 erstmals und damit zeitnah zum vermeintlichen Ausrutschen auf dem Gras beim Fussballspiel am 17. April 2019 aufgesucht hatte, hielt fest, dass beim Beschwerdeführer nach schwerem Heben seit drei Tagen starke Schmerzen der LWS bestünden, wobei dieser Vermerk auf die Aussage des Beschwerdeführers zurück zu führen sein muss (E. 3.2.2). Von einem Sturz während des Fussballspielens war keine Rede. Auch keine Erwähnung fand die später erwähnte Drehbewegung bei der Arbeit, bei welcher es geknackt habe n soll (vgl. E. 2.2, E. 3.2.5). Erst in der von der Arbeitgeberin am 8. Mai 2019 - rund drei Wochen nach dem vermeintlichen Ereignis - ausgefüllten, auf die Ausrichtung von Leistungen gerichteten Unfallmeldung wurde das Ausrutschen beim Fussballspielen als Grund für die bestehenden Beschwerden aufgeführt und zwar als einzige Ursache. Bezeichnenderweise finden sich w eder das schwere Heben noch die - unbestrit tenermassen nicht als Unfall im Sinne von A rt. 4 ATSG zu qualifizierende - später angeführte Drehbewegung in der Unfallmeldung wieder (E. 3.2.3).

Erst in der von der Arbeitgeberin am 8. Mai 2019 - rund drei Wochen nach dem vermeintlichen Ereignis - ausgefüllten, auf die Ausrichtung von Leistungen gerichteten Unfallmeldung wurde das Ausrutschen beim Fussballspielen als Grund für die bestehenden Beschwerden aufgeführt und zwar als einzige Ursache. Bezeichnenderweise finden sich w eder das schwere Heben noch die - unbestrit tenermassen nicht als Unfall im Sinne von A rt. 4 ATSG zu qualifizierende - später angeführte Drehbewegung in der Unfallmeldung wieder (E. 3.2.3). Wenngleich der Beschwerdeführer im von ihm am 7. Juni 2019 unterzeichneten «Frageblatt zur Verletzung» von einem Vorfall sprach - ohne diesen jedoch zu präzisieren - gab er zur Frage, ob sich etwas Besonderes oder Unvorhergesehenes ereignet habe - als explizite Beispiele werden in der Frage ein Sturz oder Anschlagen aufgeführt - ausdrücklich an, es sei «Nichts U nvorhergesehenes» passiert (E. 3.2.4). Der Verweis in der Beschwerde auf das Ausfüllenlassen durch einen Freund, welcher auch nicht des Deutsch s mächtig sei und die Frage zwei nicht richtig verstanden habe (E. 2.2), ist unbeh e lflich. Zunächst lassen die in nahezu fehlerfreiem Deutsch gehaltenen Antworten auf eine gute Sprachkom petenz schliessen; sodann hat der Beschwerdeführer die Aussage durch seine eigenhändige Unterschrift bestätigt (vgl. Urk. 10/17 unten rechts), zumal die Beschwerdegegnerin nochmals telefonisch Rücksprache mit ihm nahm, um noch offene Fragen zu klären (E. 3.2.5).

Wenngleich der Beschwerdeführer im von ihm am 7. Juni 2019 unterzeichneten «Frageblatt zur Verletzung» von einem Vorfall sprach ohne diesen jedoch zu präzisieren gab er zur Frage, ob sich etwas Besonderes oder Unvorhergesehenes ereignet habe - als explizite Beispiele werden in der Frage ein Sturz oder Anschlagen aufgeführt - ausdrücklich an, es sei «Nichts U nvorhergesehenes» passiert (E. 3.2.4). Der Verweis in der Beschwerde auf das Ausfüllenlassen durch einen Freund, welcher auch nicht des Deutsch s mächtig sei und die Frage zwei nicht richtig verstanden habe (E. 2.2), ist unbeh e lflich. Zunächst lassen die in nahezu fehlerfreiem Deutsch gehaltenen Antworten auf eine gute Sprachkom petenz schliessen; sodann hat der Beschwerdeführer die Aussage durch seine eigenhändige Unterschrift bestätigt (vgl. Urk. 10/17 unten rechts), zumal die Beschwerdegegnerin nochmals telefonisch Rücksprache mit ihm nahm, um noch offene Fragen zu klären (E. 3.2.5). Bei ihren telefonischen Erkundigungen über das Vorgefallene vom 17. April 2019 gab der Beschwerdeführer am 16. Juli 2019 eindeutig auf die diesbezüglichen ausdrücklichen Fragen an, es sei weder etwas A ussergewöhnliches vorgefallen noch sei er hingefallen oder ausgerutscht (E. 3.2.5). Diese Aussage lässt keine n Interpretationsspielraum offen. Das Telefonat wurde mit dem Beschwerdeführer auf Englisch geführt (vgl. Urk. 10/ 41 ), eine Sprache, welche er im Gegensatz zur deutschen Sprache beherrscht (vgl. E. 2.2). Entgegen seiner Behauptung in der Beschwerde handelt es sich bei der diesbezüglichen Aktennotiz auch nicht um ein «nachgeschobenes Beweismittel», wie die Beschwerdegegnerin glaubhaft aufzu zeigen vermochte. Die Aktennotiz ist mit einer genauen Datums- und Zeitangabe versehen und wurde so im versicherungsinternen System umgehend erfasst (Urk. 10/41). Zwar kann in der ursprünglich u nterlassenen Zustellung der Akten notiz allenfalls eine Verletzung des rechtlichen Gehörs gesehen werden, welche jedoch spätestens mit der Zustellung im Einspracheverfahren als geheilt zu erachten wäre (vgl. Urk. 8 S. 3, Urk. 10/ 39, Urk. 10/41 ). Der Beschwerdeführer bestritt denn auch weder den Umstand, dass das besagte Gespräch stattgefunden hat, noch den Inhalt desselben, sondern brachte in seiner Beschwerde lediglich vor, die Beschwerdegegnerin hätte ihn auf den Widerspruch zur Unfallmeldung explizit ansprechen sollen (vgl. E. 2.2). Indem aber der Beschwerdeführer in einer ihm verständlichen Sprache eindeutig bestätigte, dass nichts A ussergewöhnliches vorgefallen, er nicht hingefallen oder ausgerutscht war (E. 3.2.5), bestand kein Anlass zu weiteren Rückfragen.

Bei ihren telefonischen Erkundigungen über das Vorgefallene vom 17. April 2019 gab der Beschwerdeführer am 16. Juli 2019 eindeutig auf die diesbezüglichen ausdrücklichen Fragen an, es sei weder etwas A ussergewöhnliches vorgefallen noch sei er hingefallen oder ausgerutscht (E. 3.2.5). Diese Aussage lässt keine n Interpretationsspielraum offen. Das Telefonat wurde mit dem Beschwerdeführer auf Englisch geführt (vgl. Urk. 10/ 41 ), eine Sprache, welche er im Gegensatz zur deutschen Sprache beherrscht (vgl. E. 2.2). Entgegen seiner Behauptung in der Beschwerde handelt es sich bei der diesbezüglichen Aktennotiz auch nicht um ein «nachgeschobenes Beweismittel», wie die Beschwerdegegnerin glaubhaft aufzu zeigen vermochte. Die Aktennotiz ist mit einer genauen Datums- und Zeitangabe versehen und wurde so im versicherungsinternen System umgehend erfasst (Urk. 10/41). Zwar kann in der ursprünglich u nterlassenen Zustellung der Akten notiz allenfalls eine Verletzung des rechtlichen Gehörs gesehen werden, welche jedoch spätestens mit der Zustellung im Einspracheverfahren als geheilt zu erachten wäre (vgl. Urk. 8 S. 3, Urk. 10/ 39, Urk. 10/41 ). Der Beschwerdeführer bestritt denn auch weder den Umstand, dass das besagte Gespräch stattgefunden hat, noch den Inhalt desselben, sondern brachte in seiner Beschwerde lediglich vor, die Beschwerdegegnerin hätte ihn auf den Widerspruch zur Unfallmeldung explizit ansprechen sollen (vgl. E. 2.2). Indem aber der Beschwerdeführer in einer ihm verständlichen Sprache eindeutig bestätigte, dass nichts A ussergewöhnliches vorgefallen, er nicht hingefallen oder ausgerutscht war (E. 3.2.5), bestand kein Anlass zu weiteren Rückfragen. Aufgrund der gesamten Umstände - insbesondere der ursprüngliche Aussage gegenüber Dr. Z.___ (E. 3.2.2), dem widersprüchlichen Aussageverhalten des Beschwerdeführers (vgl. E. 3.2.2-5), seiner klaren und von ihm unbestrittenen Aussagen anlässlich des Telefonats vom 16. Juli 2019 (vgl. E. 2.2, E. 3.2.5) und dem Umstand, dass die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die «Aussagen der ersten Stunde» - vorliegend di e Aussage gegenüber Dr. Z.___ - abstellen, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträg lichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis), ist ein Unfallereignis nicht überwiegend wahrscheinlich. Die Beschwerde gegnerin verneinte einen am 17. April 2019 erlittenen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG zu Recht. Die Beschwerde ist folglich abzuweisen.

Aufgrund der gesamten Umstände - insbesondere der ursprüngliche Aussage gegenüber Dr. Z.___ (E. 3.2.2), dem widersprüchlichen Aussageverhalten des Beschwerdeführers (vgl. E. 3.2.2-5), seiner klaren und von ihm unbestrittenen Aussagen anlässlich des Telefonats vom 16. Juli 2019 (vgl. E. 2.2, E. 3.2.5) und dem Umstand, dass die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die «Aussagen der ersten Stunde» - vorliegend di e Aussage gegenüber Dr. Z.___ abstellen, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträg lichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis), ist ein Unfallereignis nicht überwiegend wahrscheinlich. Die Beschwerde gegnerin verneinte einen am 17. April 2019 erlittenen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG zu Recht. Die Beschwerde ist folglich abzuweisen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Mark A. Glavas

Rechtsanwalt Mark A. Glavas - Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG

Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

GräubMüller