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SexarbeiterInnen erhöhen ihre Exposition gegenüber Gewalt wenn sie:
1. das Verhalten und die Eigenschaften eines potentiell gefährlichen Kunden nicht beurteilen können;
2. Drogen konsumieren, die ihre Aufnahmefähigkeit einschränken und dadurch ihre Fähigkeit, Kunden einzuschätzen verringern.
Zudem vermindert der Beschaffungsstress die Kapazität der Kundenauswahl;
3. sich mit Kunden an ungewöhnliche Orte begeben.
Die Exposition gegenüber Gewalt ist umso höher, wenn die Ausübung von Prostitution kriminalisiert wird. Dies betrifft einerseits die Gewalt, die von Kunden und Zuhältern ausgeht, aber auch Gewalttaten, die von Polizisten begangen werden, weil die SexarbeiterInnen keine Möglichkeit haben, Anzeige zu erstatten.