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Die grossen Hersteller von Telefonanlagen (PBX) machen ihre Systeme kompatibel zu Microsofts "Office Communication Server 2007".
Mit ziemlich grossem Interesse verfolgen CIOs von grossen und mittelgrossen Organisationen Microsofts Anstrengungen, verschiedene Kommunikationswege wie Telefonie und E-Mail unter einen Hut zu bringen. Grund: Das Potential die Produktivität einer Firma zu steigern und durch den Einsatz von Internet-Telefonie (Voice-over-IP) erst noch Geld zu sparen, ist gross. Kernprodukte für Microsofts breitflächigen Einstieg in den Telekommunikationsmarkt sind "Office Communication Server 2007" und der Client "Office Communicator", die es seit März als Testversionen gibt.
Obwohl Microsoft mit diesen Produkten Anbieter von klassischer oder hybrider Telefonieinfrastruktur wie Alcatel-Lucent, Nortel oder Cisco direkt konkurrenziert, sehen diese sich offenbar trotzdem gezwungen, ihre Produkte mit Microsoft interoperabel zu machen. So haben 12 wichtige Hersteller, die zusammen gemäss Microsoft 90 Prozent des Marktes für Telekommunikationsanlagen ausmachen, ihre Unterstützung für die Redmonder "Unified Communications"-Produkte erklärt.
Im Detail haben Alcatel-Lucent, Avaya, Cisco, Ericsson, Genesys, Mitel Networks, NEC, Nortel Networks and Siemens, sowie die drei Hersteller von Gateways angekündigt, sie würden Spezifikationen von Microsoft in ihren Geräten implementieren. Damit soll sichergestellt werden, dass die (beträchtlichen) Investitionen der Kunden in Telefonie-Infrastruktur geschützt bleiben.
Microsoft hat nach eigenen Angaben ein Whitepaper mit dem Titel "Integrating Telephony With Microsoft Unified Communications" veröffentlicht, in dem die Integration von Telefonieanlagen in den "Office Communication Server 2007" erklärt wird (kein Link, das Papier scheint noch nicht online zu sein). Microsofts "Communication Server" integriert E-Mail, Messenger, Telefonie, Kalender, Präsenzmanagement und online-Konferenzen. (Christoph Hugenschmidt)