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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2018.00751 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Babic Urteil vom 3 0. Januar 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Ervin Deplazes ARGO Rechtsanwälte Kronenstrasse 9, 8712 Stäfa gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1959, zuletzt bis Juni 1999 als Gipser angestellt, meldete sich am 8. Februar 2000 unter Hinweis auf einen Knochenbruch der linken Hand bei der Invalidenversicherung zum Bezug von Leistungen an ( Urk. 9/2). Nach Ab klärung der beruflich-erwerblichen und medizinischen Verhältnisse und Einho lung eines bidisziplinären Gutachtens (Allgemein- und Arbeitsmedizin sowie Psy chiatrie) beim Zentrum Y.___ (Expertise vom 1 0. Oktober 2002, Urk. 9/68), sprach ihm die Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 3 0. Januar 2003 ( Urk. 9/89) eine vom 1. Juni bis 3 1. Oktober 2000 befristete ganze Rente zu. Mit Einspracheentscheid der IV-Stelle vom 1 3. Mai 2003 ( Urk. 9/100) wurde die ge gen die Verfügung erhobene Einsprache vom 2 7. Februar 2003 ( Urk. 9/91) abge wiesen. Mit Eingabe vom 1 6. Juni 2003 erhob der Versicherte beim Sozialversicherungs gericht der Kantons Zürich Beschwerde gegen den Entscheid der IV-Stelle. Mit Urteil vom 2 9. August 2003 ( Urk. 9/109) h ies s das Sozialversicherungsgericht die Beschwerde in dem Sinn gut, dass es die Verfügung auf hob und die Sache zur ordnungsgemässen Begründung an die IV-Stelle zurück wies. Die IV-Stelle sprach dem Versicherten hierauf - nach Einholung weiterer Arztberichte und einer Be urteilung ihres regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) vom 2 0. April 2004 und 2 7. Mai 2004 ( Urk. 9/138 und Urk. 9/139/4) - mit Verfügung vom 2 3. Juli 2004 ( Urk. 9/143) eine ganze Rente nach Massgabe eines Invaliditätsgrades von 70 % mit Wirkung ab 1. September 2003 zu. Mit Mitteilungen vom 2 9. Oktober 2009 ( Urk. 9/156) und 2 7. Februar 2013 ( Urk. 9/175) wurde die laufende Rente revisionsweise bestätigt. 1. 2 Im November 2015 leitete die IV-Stelle erneut ein Revisionsverfahren ein, in des sen Verlauf sie den Versicherten am Zentrum Z.___ internistisch, rheumatologisch, neuropsychologisch und psychiatrisch begutach ten liess (Expertise vom 1 8. Mai 2016, Urk. 9/219). Mit Vorbescheid vom 1 4. De zember 2016 (Urk. 9/223) stellte sie die wiedererwägungsweise Aufhebung der Invalidenrente in Aussicht. Nach erfolgte r Einw a nd erhebung ( Urk. 9/230) und einer Stellungnahme des Z.___ ( Urk. 9/ 235) erteilte die IV-Stelle am 2. November 2017 Kostengutsprache für berufliche Massnahmen für den Zeitraum vom 2 6. Oktober 2017 bis 2 5. März 2018 im Sinne von Arbeitsvermittlung durch die Stiftung A.___ ( Urk. 9/251). Nach deren vorzeitigem Scheitern (Urk. 9/270-272) stellte die IV-Stelle die ganze Rente mit Verfügung vom 7. August 2018 ( Urk. 2) auf das Ende des der Zustellung folgenden Monats ein. 2. Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 1 2. September 2018 ( Urk. 1) Beschwerde und beantragte, die Verfügung vom 7. August 2018 sei aufzuheben (1.) und es sei die Verfügung betreffend die Rentenaufhebung abzuweisen und die IV-Rente wie bisher unverändert zu bezahlen (2.). In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte er die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung sowie die Bestellung eines unentgeltlichen Rechts beistandes ( 3. ), alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (plus Mehrwertsteuer) zulasten der Beschwerdegegnerin (4.). Die IV-Stelle schloss am 1 1. Oktober 2018 ( Urk. 8) auf Abweisung der Be schwerde, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 2 9. Oktober 2018 ( Urk. 13) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). 1.3 Unabhängig von einem materiellen Revisionsgrund kann die IV-Stelle auf formell rechtskräftige Verfügungen, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Überprüfung gebildet haben, zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn – was auf periodische Dauerleistungen regelmässig zutrifft (BGE 119 V 475 E. 1c mit Hinweisen) – ihre Berichtigung von erheblicher Bedeu tung ist (Art. 53 Abs. 2 und 3 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2, 138 V 147 E. 2.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_819/2017 vom 13. Februar 2017 E. 2.2). Die Wie dererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Korrektur einer an fänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2). Die Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG setzt voraus, dass kein vernünf tiger Zweifel an der Unrichtigkeit der Verfügung möglich, folglich nur dieser ein zige Schluss denkbar ist. In diesem Sinne qualifiziert unrichtig ist eine Verfügung, wenn eine Leistung aufgrund falscher Rechtsregeln beziehungsweise ohne oder in unrichtiger Anwendung der massgeblichen Bestimmungen zugesprochen wurde (BGE 141 V 405 E. 5.2, 140 V 77 E. 3.1 mit Hinweis). Gleiches gilt bei einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, insbesondere wenn die notwendigen fachärztlichen Abklärungen überhaupt nicht oder nicht mit der er forderlichen Sorgfalt durchgeführt wurden (vgl. Art. 43 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2; Urteil des Bu ndesgerichts 8C_717/2017 vom 2. August 2018 E. 3.2 mit Hinweisen). Soweit ermessensgeprägte Teile der Anspruchsprüfung vor dem Hin tergrund der Sach- und Rechtslage einschliesslich der Rechtspraxis im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung in vertretbarer Weise beurteilt worden sind, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus (BGE 141 V 405 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_766/2016 vom 3. April 2017 E. 1.1.2 mit Hinweisen). Nach ständiger Rechtsprechung kann das Gericht eine zunächst auf Art. 17 ATSG gestützte Rentenaufhebung oder -herabsetzung gegebenenfalls mit der (substitu ierten) Begründung schützen, dass die ursprüngliche (bzw. die letzte auf einer umfassenden materiellen Prüfung beruhende, vgl. BGE 140 V 514, 133 V 108) Rentenverfügung oder Mitteilung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Bedeutung sei (BGE 144 I 103 E. 2.2, 140 V 85 E. 4.2, 125 V 368 E. 2, je mit Hinweisen; vgl. Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversi cherung, 3. Auflage 2014, Rn 77 zu Art. 30–31). 1.4 Um wiedererwägungsweise auf eine verfügte Leistung zurückkommen zu können, genügt es nicht, wenn ein einzelnes Anspruchselement rechtswidrig festgelegt wurde. Vielmehr hat sich die Leistungszusprache auch im Ergebnis als zweifellos unrichtig zu erweisen. So muss etwa, damit eine zugesprochene Rente wegen einer unkorrekten Invaliditätsbemessung wiedererwägungsweise aufgehoben werden kann – nach damaliger Sach- und Rechtslage – erstellt sein, dass eine korrekte Invaliditätsbemessung hinsichtlich des Leistungsanspruchs zu einem an deren Ergebnis geführt hätte (BGE 140 V 77 E. 3.1; vgl. Urteile des Bundesge richts 8C_381/2017 vom 7. August 2017 E. 4.1.2 und 8C_680/2017 vom 7. Mai 2018 E. 4.2.1). Bei zweifelloser Unrichtigkeit wegen einer klaren Verletzung des Untersuchungs grundsatzes erübrigt es sich, den damals rechtserheblichen Sachverhalt weiter abzuklären und auf dieser nunmehr hinreichenden tatsächlichen Grundlage den Invaliditätsgrad zu ermitteln. Abgesehen davon, dass Abklärungen, welche einen weiter zurückliegenden Zeitraum betreffen, häufig keine verwertbaren Ergebnisse zu liefern vermögen, geht es im Kontext darum, mit Wirkung ex nunc et pro futuro einen rechtskonformen Zustand herzustellen (Urteile des Bundesgerichts 8C_789/2017 vom 3 0. Mai 2018 E. 3.2.1 und 9C_633/2015 vom 3. November 2015 E. 3.2 mit Hinweisen). Bei Vorliegen der Voraussetzungen gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG für ein wieder erwägungsweises Zurückkommen auf eine formell rechtskräftige Verfügung (oder einen formell rechtskräftigen Einspracheentscheid ) gilt es grundsätzlich, mit Wir kung ex nunc et pro futuro einen rechtskonformen Zustand herzustellen (Art. 85 Abs. 2, Art. 88 bis Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung; IVV ). Dabei ist – wie bei einer materiellen Revision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG – auf der Grundlage eines richtig und vollständig festgestellten Sachverhalts der Invalidi tätsgrad im Zeitpunkt der Verfügung (oder des Einspracheentscheides ) zu ermit teln (BGE 144 I 103 E. 4.4.1 mit Hinweisen, 141 V 9 E. 2.3). Stehen invalidenversicherungsrechtliche Aspekte zur Diskussion (vgl. dazu etwa BGE 119 V 431 E. 2, 110 V 298 E. 2, je mit Hinweisen), erfolgt die wiedererwä gungsweise Rentenaufhebung oder -herabsetzung in der Regel vom ersten Tag des zweiten der Zustellung der Verfügung folgenden Monats an (Art. 85 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 88 bis Abs. 2 lit. a IVV; vgl. BGE 142 V 259 E. 3.2.1 mit Hinweisen; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_880/2015 vom 21. März 2016 E. 3.2 und 9C_258/2014 vom 3. September 2014 E. 3.2, je mit Hinweisen). Eine rückwirkende Rentenaufhebung oder -herabsetzung kommt in diesem Bereich nur im Fall einer unrechtmässigen Leistungserwirkung oder einer Verletzung der Mel depflicht in Frage (Art. 88 bis Abs. 2 lit. b IVV sowohl in der bis Ende Dezember 2014 als auch in der seither geltenden Fassung), wobei diese seit der Revision von Art. 88 bis Abs. 2 lit. b IVV per 1. Januar 2015 für den unrechtmässigen Leis tungsbezug nicht – mehr – kausal gewesen sein muss (BGE 142 V 259 E. 3.2.1 mit Hinweisen; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_813/2016 vom 10. März 2017 E. 5 und 8C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2). Ein wiedererwägungsweises Rückkommen auf eine zweifellos unrichtige Verfü gung gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG ist auch mehr als zehn Jahre nach deren Erlass zulässig (BGE 140 V 514 Regeste a; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_680/2017 vom 7. Mai 2018 E. 4.1 und 8C_394/2017 vom 8. August 2017 E. 2.2). 1.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arz tes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versi cherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärzt lichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründet die wiederwägungsweise Rentenaufhebung vom 7. August 2018 ( Urk. 2) damit, dass nicht allein aufgrund des Berichtes des behandelnden Psychiaters vom 5. April 2003 auf eine über 70%ige Arbeitsunfä higkeit hätte geschlossen werden dürfen. Zum einen stehe der behandelnde Arzt in einem besonderen auftragsrechtlichen Vertrauensverhältnis zum Patienten und sei in erster Linie therapeutischen, nicht gutachterlichen Zwecken verpflichtet. Zum anderen sei der Bericht nicht sehr aussagekräftig. Er stütze sich zu einem grossen Teil auf subjektive Angaben des Kunden und begründe die Arbeitsunfä higkeit weitgehend mit psychosozialen Belastungsfaktoren. Mit der RAD-Stellungnahme vom 27. Mai 2004 sei der 23./2 4. September 2003 als Verschlech terungszeitpunkt festgelegt worden und somit auf den Beginn der ärztlichen Be handlung. Diese Sichtweise entbehre jeglicher Grundlage. Es seien auch keine Anzeichen einer Verschlechterung festgehalten worden. Der Arztbericht habe das neutrale Gutachten der Y.___ nicht zu entkräften verm ocht. Er habe definitiv keine genügende Grundlage für eine Rentenzusprache dargestellt. Ebenso wenig habe man in psychiatrischer Hinsicht auf den Arztbericht des Hausarztes abstellen können. Vielmehr seien zwingend weitere Abklärungen in medizinischer Hinsicht erforderlich gewesen. Dass solche unterblieben seien und somit die Sachverhalts abklärung unvollständig gewesen sei, stelle eine klare Verletzung des Untersu chungsgrundsatzes gemäss Art. 43 Abs. 2 ATSG dar. Des Weiteren hätte geprüft werden müssen, ob die psychischen Beschwerden des Kunden überwindbar seien. In diesem Sinne sei die Festlegung der Arbeitsfähigkeit - und damit auch des IV-Grades - in der Verfügung vom 2 3. Juli 2004 zweifellos unrichtig erfolgt. Mit erneutem Gutachten vom 1 8. Mai 2016 sei die Sachlage erneut überprüft worden. Das Gutachten halte hier nachvollziehbar eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in ange passter Tätigkeit fest. Eine der gesundheitlichen Situation angepasste Tätigkeit, welche keinen uneingeschränkten Bewegungsumfang im linken Handgelenk er fordere, ohne Schwerarbeiten mit häufigem Heben und Tragen sowie längerdau ernde Arbeitsstellungen in unergonomischen Rückenpositionen seien dem Be schwerdeführer zu 100 % zumutbar. 2.2 Dagegen machte der Beschwerdeführer geltend, es sei widersprüchlich, wenn die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen rentenaufhebenden Verfügung in Be zug auf die Arbeitsfähigkeit auf das (damalige) Y.___ -Gutachten abstelle, ob wohl bei der Rentenzusprache gar keine Überprüfung des Gutachtens stattgefun den habe. Bei der Rentenzusprache habe einzig der seriöse Bericht seines Psy chiaters Dr. B.___ vorgelegen, was durch den RAD-Arzt bestätigt worden sei. Aufgrund dieser Sachlage könne dem Beschwerdeführer kein Vorwurf betreffend mangelhafte Sachverhaltsabklärung gemacht werden und es dürften ihm daraus auch keine Nachteile erwachsen ( Urk. 1 S. 9). Es wäre die Pflicht der Beschwer degegnerin gewesen, sich mit der damals vorgetragenen Kritik am Y.___ -Gutachten auseinanderzusetzen oder zumindest die Gutachter der Y.___ dazu Stellung nehmen zu lassen. 2.3 Die Beschwerdegegnerin thematisierte zu Recht die zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung vom 2 3. Juli 2004 und nicht der Revisionsent scheide ( Urk. 9/156 und Urk. 9/175). Letztere beruhten nicht auf einer eingehen den materielle n Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhalts abklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs, sondern die Abklärungen erschöpften sich im Einholen von Formularberichten der behandelnden Ärzte ( Urk. 9/153-154 sowie Urk. 9/167, 9/167 und Urk. 9/173), welche durch den RAD-Arzt kritiklos übernommen wurden ( Urk. 9/155/2-3 und Urk. 9/174/4). Bei der vorliegenden Ausgangslage wäre eine neutrale Begutachtung zwingend gewesen, um die Ansprüche des Beschwerde führers rechtsgenüglich zu klären. 3. 3.1 3.1.1 Bei der Leistungszusprache mit Verfügung vom 2 3. Juli 2004 lag unter anderem das polydisziplinäre Gutachten des Y.___ vom 1 0. Oktober 2002 ( Urk. 9/68) vor, wobei Dr. C.___, Facharzt Arbeitsmedizin und Allgemeine Medizin FMH, Dr. D.___, Facharzt Psychiatrie, und Dr. E.___, Facharzt Radiologie FMH, die folgen den Diagnosen stellten ( S. 9 ): - Linke Hand mit Restzustand nach Unfall mit intra- artikulärer Mehrfrag ment-Fraktur distaler Radius - Achsenskelett mit noch altersentsprechenden degenerativen Veränderun gen - Linke Hand mit Funktionseinschränkung, vor allem Steife des Handge lenks - Somatoforme Schmerzstörung nach Hexenschuss 2001 im Sinne chroni scher, nicht strukturellen Veränderungen oder segmentalen Funktionsstö rungen zuzuordnender Beschwerden - Anpassungsstörung mit leicht depressiver Symptomatik (ICD-10: F42.21) Sie führten aus, die Restarbeitsfähigkeit in der letzten Tätigkeit als Gipser betrage 35 %. Die letzte Tätigkeit sei im Hinblick auf den gesundheitlichen Zustand als nur noch sehr bedingt zumutbar zu beurteilen. In einer angepassten Tätigkeit sei von einer langfristigen Restarbeitsfähigkeit vom 80 % auszugehen (S. 11). Wäh rend den Untersuchungen und dem Arbeitsversuch sei aufgefallen, dass Schmerzäusserungen immer dann aufgetreten seien, wenn von Schmerz die Rede gewesen sei. In nicht fokussierten Situationen seien diese weniger ausgeprägt gewesen oder ganz weggefallen. Die psychischen Faktoren seien leicht und nicht in einem Masse alteriert, um die Arbeitsfähigkeit zu kompromittieren. Unter be ruflicher wie anderweitiger Belastung würden sich die psychischen Funktionen voraussichtlich vollständig erholen, nämlich dann, wenn durch die Wiedererlan gung der Alltagsbewältigung das Beschwerdekonzept widerlegt werden würde (S. 11). 3.1.2 Sodann stützte sich die Beschwerdegegnerin bei ihrer Leistungszusprache auf einen Arztbericht des behandelnden Dr. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 5. April 2004 ab ( Urk. 9/129). Dieser hielt folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 1) : - Statu s nach Arthrodese des linken Handgelenkes im Anschluss an zwei misslungene operative Sanierungen einer unfallbedingten komplizierten Fraktur 1999 - Chronische Lumbalgie mit Ausstrahlungen ins Bein rechts; St. n. thorak o -lumbalem M. Scheuermann - Schwere Anpassungsstörung mit mittelschwerer Depression und Angst gemischt (ICD-10: F43.21) Zudem stellte er folgende Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähig keit: - Selbstunsicher (über-)angepasste Persönlichkeit bei Statu s nach Emigra tion - Nikotinabhängigkeit - Statu s nach perforiertem Ulcus ventriculi 1991 Dr. B.___ hielt in seiner Beurteilung fest, die Arbeitsunfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit liege seit dem Unfall im Jahr 1999 bei 100 %. Als psychosoziale Belastungen w u rden neben der Unsicherheit nach drei Opera tionen an selber Stelle, de m Verlust der Arbeit, d er andauernde n Krankschreibung und ein es langwierige n Rentenverfahren s die folgenden Faktoren genannt: - Verlust eines Neffen im Krieg 1998 - Mit der Zerstörung des eigenen Hauses in der Heimat (1998) nicht nur Verlust von Hab und Gut, sondern auch von 20 Jahren intensiver Arbeit während den Ferien inklusive Zerstörung der Zukunftsvisionen in seiner Heimat - Für einen handwerklichen Beruf praktisch totaler Verlust der linken Hand nach Unfall und Arthrodese - Damit verbunden Verlust der beruflichen und persönlichen Perspektiven - Zerstörung der in der Emigration - und nach dem Studienabbruch - müh sam aufgebauten Identität und des Selbstwertgefühls als Gipser-Vorarbei ter, Familienoberhaupt und Vorbild - Die Kränkung, in Abhängigkeit des Sozialamtes geraten zu sein Dr. B.___ ging von einer krankheitswertigen Anpassungsstörung und einer dadurch erschwerten somatischen Pathologie (Schmerzsyndrom) aus. Die Arbeits unfähigkeit in realistischen Bereichen liege über 70 %. Solange der Beschwerde führer über keine Perspektive verfüge, solange würden die Auslöser der Belas tungsstörung ihre Wirkung zeitigen und solange werde er auch ganz arbeitsun fähig bleiben (S. 4). 3.1.3 Des Weiteren stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die Stellungnahmen des RAD-Arztes, Dr. F.___ vom 2 0. April 2004 ( Urk. 9/138) und 2 7. Mai 2004 ( Urk. 9/139/4). Dieser hielt fest, dass sich der Arztbericht von Dr. B.___ mit dem Y.___ Gut achten auseinandergesetzt und aktuelle Befunde und Beurteilungen gebracht habe, welche nachvollziehbar seien. Der Beschwerdeführer sei aus psychiatrische r Sicht aktuell (sicher seit dem 2 4. September 2003) als 70 % arbeitsunfähig zu taxieren ( Urk. 9/138). Der Beschwerdeführer sei ab Oktober 2000 bis zum 2 3. Sep tember 2003 als Gipser nur zu 35 % als arbeitsfähig zu werten. In einer ange passten Tätigkeit jedoch zu 80 % arbeitsfähig. Seit dem Unfall (Knochenbruch linke Hand 1999) sei er als mindestens 65 % arbeitsunfähig angestammt und 80 % arbeitsfähig angepasst zu taxieren. Die erneute Arbeitsunfähigkeit von nun 70 % ab dem 2 3. September 2003 müsse als Verschlechterung des zuvor schon bestandenen psychischen Grundleidens angesehen werden. Das somatische Grundleiden sei dasselbe geblieben. Demzufolge sei es als Wiederaufleben der Invalidität zu taxieren ( Urk. 9/139/4). 3.2 Der am 7. August 2018 ( Urk. 2) verfügten Rentenaufhebung lagen im Wesentli chen die folgenden medizinischen Akten zu Grunde: 3.2.1 Im polydisziplinären Gutachten de s Zentrums Z.___ vom 1 8. Mai 2016 ( Urk. 9/219) stellten die zuständigen Experten, Dr. G.___, Facharzt für Innere Medizin FMH, Dr. H.___, Facharzt für Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie FMH und Dr. I.___, Facharzt für Rheumatologie, Innere Medizin FMH sowie Manuelle Medizin SAMM, die folgen den Diagnosen (S. 84 f.) : - Status nach Arthrodese link e s Handgelenk 25.01.2000 bei/mit - Status nach distaler intraartikulärer Radiusmehrfragmentfraktur links Typ Ila nach Melone 08.06.1999 - Status nach Reposition und Fixateur externe 08.06.1999 - Status nach interventioneller Handgelenks-Arthroskopie mit sub chondraler Osteotomie dorsaler Radius und Pinresektion Unterarm link s ( Nervus interosseus posterior ) - Passagerem dystrophem Verlauf mit Sudeck-Bild - Chronifiziertes lumbospondylogenes Syndrom seit 20 Jahren bei/mit - Erheblicher thorakolumbaler Fehlhaltung mit abortivem Morbus Scheuermann - Schmerzhaftem distalem Erector trunci beidseits rechtsbetont - Klinisch keine Hinweise für lumbales Kompressionssyndrom - Röntgen 02.03.2016: Fehlhaltung mit leichter Keilwirbelbildung LWK1 und Osteochondrose mit traction spurs Zudem stellten sie als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine chro nische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) sowie einen aktenkundigen Status nach Anpassungsstörung mit leicht depressiver Symptomatik (ICD-10: F42.21). Zusammenfas s end und unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten und Befunde sei der Beschwerdeführer aus rheumatologischer Sicht in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Gipser wegen der Arthrodese der linken Hand mit fehlender Beweg lichkeit zu 100 % arbeitsunfähig, dasselbe gelte für jegliche Verweistätigkeit mit einem uneingeschränkten Bewegungsumfang im linken Handgelenk und nicht nur für körperlich schwere Arbeiten. Die Handgelenk- Arthrodese links sei klinisch und radiologisch absolut stabil und könne - wie während der Untersuchung do kumentiert - auch für Stützfunktionen nebst Haltefunktionen eingesetzt werden, allerdings natürlich nicht in der üblichen Dorsalextensionsstellung. Von Seiten des Rückens seien körperliche Schwerarbeiten mit häufigem Heben und Tragen sowie längerdauernden Arbeitsstellungen in unergonomischer Rückenposition ungünstig und sollten vermieden werden. Für sämtliche übrigen Verweistätigkei t en bestehe aus versicherungsrechtlicher Sicht ab sofort aus rein rheumatologi scher Sicht eine vollständige Arbeitsfähigkeit, aufgrund des bisherigen Verlaufes nicht zu realisieren. In dem Sinn seien auch weitere berufliche Massnahmen durch die IV von vornherein zum Scheitern verurteilt. Aus psychiatrischer Sicht sei beim Beschwerdeführer eine 100%ige Arbeitsfähigkeit für alle Tätigkeiten ausgewiesen (S. 91 f.). Das aktuell ermittelte Belastbarkeitsprofil gelte spätestens seit dem Abschluss der polydisziplinären Abklärung beim Z.___ und überwiegend wahrscheinlich bereits seit dem Gutachten Y.___ vom 1 0. Oktober 200 2. Der Beschwerdeführer erhalte sei dem 2 3. September 2003 bei einem IV-Grad von 70 % eine ganze Rente. Aus Sicht der Gutachter habe bereits bei der Rentenzusprache im Jahr 2003 retrospek tiv nie eine 100%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für alle Tätigkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt weder aus somatischer noch psychiatrischer Sicht be standen. Die Zusprache einer vollen Rente könne aufgrund der im Rahmen der aktuellen Abklärung erhobenen medizinischen Befunde auch retrospektiv nicht begründet werden. Eine Anpassungsstörung begründe aus versicherungsmedizi nischer Sicht keine dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und eine sol che liege auch nicht vor (S. 92). 3.2.2 In der Stellungnahme vom 2 4. Januar 2017 ( Urk. 9/229 /1-19 ) zum Gutachten des Z.___ hielt Dr. B.___ fest, der Beschwerdeführer führe seit seinem Unfall ein pas sives, zurückgezogenes Leben. Sein Leben werde im Wesentlichen durch seine Ängste und Katastrophierungstendenz bestimmt. Es sei offensichtlich, dass eine Stunde strukturierter Exploration bei der beschriebenen Persönlichkeitsstruktur des Beschwerdeführers nicht genüge, um diese deutlichen Verhaltens- und Ein stellungsänderungen herauszufiltern. Die vom psychiatrischen Gutachter vorge brachten Argumente gegen eine Persönlichkeitsänderung bei chronischen Schmerzen seien wenig erhellend. An der Diagnose der Persönlichkeitsänderung bei chronischen Schmerzen sei festzuhalten (S. 14 ; vgl. dazu die erstmalige Diagnostizierung im Rahmen der Revisionsverfahren im Bericht vom 2 9. Juli 2009, Urk. 9/153/4 ). Der psychiatrische Gutachter habe auch die Angstproblematik in seiner Beurtei lung vollständig ausgeblendet. Der Beschwerdeführer habe anlässlich der Unter suchung gesagt, dass im Vordergrund seiner psychischen Probleme die Ängste stünden. Dennoch sei keine weitere Exploration erfolgt oder in die Beurteilung eingeflossen. Der Beschwerdeführer habe als Symptom seiner Angst das Schnap pen nach Luft beschrieben. Dies sei in Therapiesitzungen oft der einzige Indikator, welcher auf Angst und in nere Spannung hinweise. Nur er - Dr. B.___ - und der Beschwerdeführer würden unterdessen die Bedeutung dieses Symptoms kennen. Der Beschwerdeführer habe mehrmals nach einem Glas Wasser verlangt; der tro ckene Mund sei ein allseits bekannter Hinweis auf Spannung und Angst (S. 15 f.). Wenn nicht gerade eine akute Panik vorliege, erschliesse sich die Angst bei Angstpatienten nicht im beobachtbaren Befund, sondern in Angstgeschichten aus dem Leben. Beim Beschwerdeführer komme hinzu, dass er sich über seien Ängste erheblich schäme und oft nicht darüber spreche, es sei denn, das Luft-Schnappen verrate ihn. Wäre die Angstkrankheit berücksichtigt worden, so hätte der Ver dacht auf Aggravation nicht gestellt werden dürfen (S. 16). Unter Einbezug der Angst müssten auch die anderen, während der körperlichen Untersuchung aufgefallenen und im Gutachten nur vage beschriebenen Inkonsis tenzen hinterfragt werden. Menschen mit Angst würden oft schon auf die Vor stellung, dass eine Bewegung oder ärztliche Untersuchung weh tun könne, mit - übertrieben wirkenden - Abwehrreaktionen reagieren. Auch die Tatsache, dass sowohl der Rheumatologe als auch Psychiater den Beschwerdeführer als koope rativ beschreiben, sei ein weiterer Faktor, der gegen Aggravation spreche (S. 16). Die Unterschlagung der Diskussion der Angstkrankheit durch die Gutachter mache das Gutachten unvollständig und verpasse ihm einen tendenziösen Ein druck. Die Hypothese der Aggravation müsse fallen gelassen werden. Sie sei im Gutachten nicht stichhaltig belegt. Keiner der behan delnden Ärzte habe beim Be schwerdeführer je Hinweise auf Aggravation geäussert, so auch Dr. B.___ nicht (S. 17). Wenige Wochen nach der Untersuchung im Z.___ sei die Diagnose eines obstruk tiven Schlafapnoe-Syndroms gestellt worden. Die ganze Palette der dazugehöri gen klinischen Symptome habe der Beschwerdeführer bereits während der Unter suchung im Z.___ berichtet und diese seien auch im Gutachten akkurat beschrie ben. Die Symptome seien aber als banale Durchschlafstörung und Schnarchen abgetan worden. Im Verein mit den anderen Unsauberkeiten im Gutachten ver stärke dieser Fakt den Verdacht auf unsorgfältiges medizinisches Handwerk ( S. 18). 3.2.3 In einer Stellungnahme vom 3 1. Mai 2017 ( Urk. 9/235) g ab Dr. G.___ an, dass die Einschätzung zur Arbeitsunfähigkeit im Gutachten des Z.___ sehr gut begrün det sei. Zu den Angaben, dass im Gutachten des Z.___ die persönlichen Angaben des Beschwerdeführers falsch und unvollständig seien, führte Dr. G.___ aus, diese würden auf den subjektiven Angaben des Beschwerdeführers zur Zeit der gutachterlichen Untersuchung beruhen. 4. 4.1 Bei der ursprünglichen Rentenzusprache ging die Beschwerdegegnerin gestützt auf die Beurteilungen von Dr. B.___ (E. 3. 1.2) sowie des RAD-Arztes Dr. F.___ (E. 3.1.3) von einer 70%igen Arbeitsunfähigkeit aus. 4.2 Bezüglich der Einschätzung von Dr. B.___ ist auf die etablierte Rechtsprechung hinzuweisen, wonach aufgrund der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte (und be handelnde Ärzte) mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauens stellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, im Streitfall eine direkte Leistungszusprache einzig gestützt auf die Angaben der behandeln den Ärzte kaum je in Frage kommt (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.5 mit Hinweisen). Dem Bericht von Dr. B.___ vom 5. April 2004 (E. 3.1.2) können zwar Befunde wie eine passiv-angepasste Grundhaltung oder eine subdepressive Stimmungs lage entnommen werden. Eine Begründung, inwiefern es dem Beschwerdeführer aus objektiver Sicht nicht mehr möglich gewesen sein sollte, bei Aufbietung allen guten Willens, Arbeit in ausreichendem Masse zu verrichten, fehlt indessen gänz lich. Ebenfalls nicht genau beschrieben sind die einzelnen Befunde respektive Symptome, welche zur Diagnose einer schweren Anpassungsstörung mit mittel schwerer Depression und Angst geführt haben sollen. Vielmehr stehen Ausfüh rungen zu psychosozialen Belastungsfaktoren sowie biografische Angaben im Vordergrund, welche eine psychische Erkrankung nicht ohne Weiteres zu begrün den vermögen. Objektivierbare Befunde und Angaben zum depressiven Zustands bild können dem Bericht nicht entnommen werden. Der behandelnde Arzt, Dr. B.___, stellte im Wesentlichen auf die subjektive Krankheitsüberzeugung des Beschwerdeführers ab, was aber auch nach der damaligen Rechtlage nicht ge nügte. Des Weiteren findet im Bericht von Dr. B.___ keine Auseinandersetzung mit dem Y.___ Gutachten vom 1 0. Oktober 2002 (E. 3.1.1) statt. Im Bericht werden lediglich kurze, zusammenhanglose Fragen zu einzelnen Feststellungen des Gut achten s aufgeworfen (S. 4), welche von Dr. B.___ selbst schliesslich jedoch un beantwortet bleiben. Eine Auseinandersetzung mit dem Gutachten oder eine Be gründung, weshalb er zu einer anderen Einschätzung hinsichtlich der Arbeitsfä higkeit kommt, lässt der Arztbericht gänzlich vermissen. Vorliegend lässt sich aufgrund des Berichts des behandelnden Psychiaters Dr. B.___ weder dessen Diagnosestellung nachvollziehen, noch ist ersichtlich, aufgrund welcher funktioneller Einschränkung eine Arbeitsunfähigkeit von über 70 % in jeglicher Tätigkeit attestiert wurde. Der Bericht von Dr. B.___ konnte damit keine taugliche Grundlage für die Ren tenzusprache bilden, da er insbesondere weder umfassend noch in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtend war und da seine Schlussfolgerungen nicht begründet waren (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a). 4.3 Die Einschätzung des RAD-Arztes Dr. F.___ vom 2 0. April 2004 und 27. Mai 2004 (E. 3.1.3) enthält im Wesentlichen eine kritiklose Übernahme der Angaben von Dr. B.___. Eine Anamnese und eine Auseinandersetzung mit den Vorakten, insbesondere mit dem knapp zwei Jahre zuvor erstellten Y.___ Gut achten vom 1 0. Oktober 2002 (E. 3.1.1 ), erfolgte nicht. Einzige Bezugsquelle in seinen Stellungnahmen bildet der Arztbericht von Dr. B.___ vom 5. April 2004, wobei der RAD-Arzt unzutreffend davon ausg ing, der Arztbericht würde sich mit dem Y.___ Gutachten auseinandersetzen. Ausserdem kam er zum Schluss, die im Arztbericht festgehaltene Arbeitsunfähigkeit von 70 % müsse als Verschlech terung des zuvor schon bestandenen psychischen Grundleidens angesehen wer den. Seine Schlussfolgerungen in Bezug auf die dem Beschwerdeführer verblei bende Leistungsfähigkeit sind damit nicht nachvollziehbar. So unterliess er es auch, die Aufhebung des Leistungsvermögens in dem von ihm geltend gemachten Ausmass mit psychischen Befunden zu unterlegen und zu begründen. Ebenso fehlt eine Darlegung der befundmässigen Veränderung respektive Verschlechte rung (Urteil des Bundesgerichts 8C_38/2013 vom 2. September 2013 E. 4.4.3). Die Stellungnahme des RAD erfüllt damit die Beweisanforderungen an eine rechtsgenügliche medizinische Entscheidungsgrundlage, auf deren Basis eine Leistungszusprache erfolgen kann, nicht (BGE 125 V 351 E. 3a). 4.4 Damit fehlte es im Zeitpunkt der Rentenzusprache an hinreichend sorgfältigen fachärztlichen Abklärungen. Das Abstellen lediglich auf die Einschätzung des be handelnden Psychiaters und die kritiklose Übernahme durch den RAD-Arzt unter vollständiger Ausserachtlassung der Ergebnisse der neutralen Begutachtung ist als ungenügende Abklärung zu qualifizieren. Die Leistungszusprache beruhte demnach auf einer rechtsfehlerhaften Invaliditätsbemessung und muss daher als zweifellos unrichtig im wiedererwägungsrechtlichen Sinne bezeichnet werden (Urteile des Bundesgerichts 9C_882/2014 vom 2 3. Juni 2015 E. 3.1.2 und 9C_427/2014 vom 1. Dezember 2014 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen). 5. 5.1 Zu prüfen bleibt die Anspruchsberechtigung und allenfalls der Umfang des An spruchs pro futuro unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung (Urteil des Bundesgerichts 9C_215/2007 vom 2. Juli 2007 E. 6.1). 5.2 Das polydisziplinäre Gutachten des Z.___ vom 1 8. Mai 2016 ( Urk. 9/219) erfüllt sämtliche rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für eine beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlage (E. 1.8). Das Gutachten beruht auf den fach ärztlichen Untersuchungen und wurde in Kenntnis der relevanten Vorakten ab gegeben. Die Gutachter nahmen zu früheren medizinischen Beurteilungen Stel lung, erhoben detaillierte Befunde und stellten nachvollziehbare Diagnosen. Die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden wurden berücksichtigt und die Gutachter setzten sich hinreichend mit diesen auseinander. Zudem haben sie die medizinischen Zusammenhänge und die medizinische Situation einleuchtend dargelegt und ihre Schlussfolgerungen nachvollziehbar begründet. D ie Gutachter legten insbesondere nachvollziehbar dar, aus welchen Gründen sie in dem im Vordergrund stehenden psychischen Bereich zu anderen Diagnosen gelangten als der behandelnde Psychiater. So ersahen sie aufgrund der wenig auffälligen Un tersuchungsergebnisse die Kriterien für die Annahme einer andauernden Persön lichkeitsänderung als nicht gegeben ( Urk. 9/219/83-84 und Urk. 9/219/91). Dass sie bei den erwähnten objektivierbaren Befunden keine Einschränkung der Ar beitsfähigkeit ersahen, ist nachvollziehbar. 5.3 Das Gutachten nicht in Zweifel zu ziehen vermag der Bericht respektive die Stel lungnahme von Dr. B.___ vom 2 4. Januar 2017 ( Urk. 9/229/1-19), welcher auf grund der Diagnosen einer Persönlichkeitsveränderung bei chronischen Schmer zen (ICD-10: F62.80), einer generalisierten Angststörung (ICD-10: F41.1) und einer somatoformen Schmerzstörung mit körperlichen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) eine andauernde Arbeitsunfähigkeit von 70 % attestierte (S. 2 und S. 13). Einerseits wird auf eine positive Veränderung des Psychostatus hin gewiesen, indem dargelegt wird, dass das depressive Zustandsbild in den Hinter grund gerückt sei (S. 5), was aufgrund des Behandlungsziels einer Psychotherapie als nachvollziehbar erscheint. Die von Dr. B.___ gestellte Diagnose einer Per sönlichkeitsänderung wurde von den Gutachtern begründet verworfen ( Urk. 9/219/83). Dr. B.___ vermochte nicht aufzuzeigen, worin die zur Stellung dieser Diagnose geforderte extreme oder übermässige anhaltende Belastung be standen haben soll. Er liess es beim Verweis auf die Handgelenksverletzung sowie dem Hinweis bewenden, dass der Beschwerdeführer deswegen nicht wie geplant als Kämpfer in den Krieg habe ziehen können ( Urk. 9/229/4) und nannte ver schiedene psychosoziale Belastungsfaktoren (so etwa Diskushernie der Ehefrau, Essstörung der Tochter; Urk. 9/229/6). Angesichts dieser Umstände kann mit den Z.___ -Gutachtern keine extreme Belastung erkannt werden. Dass wegen der von Dr. B.___ genannten generalisierten Angststörung eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit vorliegen soll, ist nicht nachvollziehbar. So berichtete er über Ängste seit der Kindheit und auch als Erwachsener ( Urk. 9/229/8), welche ihn nie von der Arbeit abgehalten haben. Dass im Zusam menhang mit dem im November 2011 erlittenen Herzinfarkt eine Verstärkung der Symptomatik eintrat, ist nachvollziehbar, namentlich, wenn er beispielsweise beim bergauf gehen ausser Atem kommt ( Urk. 9/229/7). Dass diese indes derart ausgeprägt ist, dass er praktisch gar nichts mehr machen kann, ergibt sich jedoch nicht aus den Akten. Während der Rehabilitation in der Klinik J.___ konnte ein körperliches Aufbautraining durchgeführt werden, wodurch er das Vermeidungs- und Schonverhalten aufgeben und - durch die körperliche Aktivierung - auch eine Stimmungsaufhellung erreicht werden konnte ( Urk. 9/186/8). Den Z.___ -Gutachtern waren die - als diffus geschilderten - Ängste bekannt ( Urk. 9/219/74), diese waren nicht von derart erheblichem Ausmass, dass sie Eingang in die Diagnoseliste gefunden hätten. Der Vorhalt von Dr. B.___, dass nur er und der Beschwerdeführer das gezeigte Symptom des Luftschnappens als Ausdruck von Angst und innerer Spannung kennen würden (Ur. 9/229/15) erweist sich nicht objektivierbar und damit von vornherein als verlässliche, nachvollziehbare medizinische Einschätzung ungeeignet. Anzumerken ist des Weiteren, dass auch im Bericht von Dr. B.___ keine aus der Angststörung fliessende Befunderhebung ersichtlich ist, aus welcher auf eine massgebliche Einschränkung der Arbeitsfä higkeit geschlossen werden könnte. Die Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren ( Urk. 9/229/9) wurde auch von den Z.___ -Gutachtern diagnostiziert ( Urk. 9/219/85), indessen keine Arbeitsunfähigkeit daraus abgeleitet. Dr. B.___ zeigte nicht auf, dass die Schmerzproblematik ein Ausmass annimmt, welches eine Arbeitsfähigkeit in er heblichem Ausmass ausschliessen würde. Zusammenfassend sind dem Bericht des Dr. B.___ keine funktionellen Ein schränkungen zu entnehmen, welche in nachvollziehbarer Weise auf eine mas sive Einschränkung der Arbeitsfähigkeit schliessen lassen würden. Anzufügen bleibt, dass in Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten wie über haupt von behandelnden Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräften auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen ist, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auf tragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Pa tientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Wohl kann die einen längeren Zeitraum abdeckende und umfassende Behandlung oft wertvolle Erkenntnisse zeitigen; doch lässt es die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag der therapeutisch tätigen (Fach-)Person einerseits und Be gutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Experten anderseits (BGE 124 I 170 E. 4) nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Arztpersonen bzw. Therapiekräfte zu anderslautenden Einschät zungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Be urteilung aufdrängt, weil die anderslautenden Einschätzungen wichtige – und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Urteil des Bun desgerichts 8C_677/2014 vom 29. Oktober 2014 E. 7.2 mit Hinweisen, u.a. auf SVR 2008 IV Nr. 15 S. 43 E. 2.2.1 [I 514/06]). Solche Aspekte sind vorliegend nicht erkennbar, zumindest nicht objektivierbare. 5.4 Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosoma tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsächliche Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionel len Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V 281). Mit BGE 143 V 418 hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätzlich sämtlich e psychische Leiden einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krankheitsbild allenfalls gewisse r Anpassun gen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen. Es ist somit massgebend, ob gestützt auf das vorliegende Gutachten die gemäss neuer Rechtsprechung rele vanten Indikatoren hinreichend beurteilt werden können. Die von Dr. G.___, Dr. H.___ und Dr. I.___ detailliert erhobenen Untersuchungs befunde waren bis auf die bereits bekannte Arthrodese und das chronifizierte lumbospondylogene Syndrom grundsätzlich unauffällig. Eine ausgeprägte Komorbidität liegt damit nicht vor, wohl aber eine Diskrepanz zwischen den sub jektiv beklagten Beschwerden und den internistischen, rheumatologischen und neuropsychologischen Befunden. Im Weiteren gelten Schmerzstörungen nach der Rechtsprechung nur als invalidisierend, wenn sie schwer und therapeutisch nicht (mehr) angehbar sind (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2). Diesbezüglich äusserte sich der psychiatrische Gutachter Dr. H.___ dahingehend, dass die Ausprägung der Stö rung beim Beschwerdeführer im Vergleich zu ähnlichen Störungsbilder als ob jektiv leicht einzustufen sei (S. 78). Der Beschwerdeführer nimmt einmal monat lich an Therap iesitzungen bei Dr. B.___ teil, welche bislang über Jahre hin er folglos waren und aus Sicht des Therapeuten zu keiner Steigerung der Arbeitsfä higkeit führten. Namentlich hat er noch keinen stationären therapeutisch-psy chiatrischen Aufenthalt hinter sich. Eine Behandlungs- und Eingliederungsresis tenz ist damit zu verneinen. Der Gutachter befasste sich sodann eingehend mit der Persönlichkeitsstruktur des Beschwerdeführers sowie dem sozialen Kontext und nahm dazu ausführlich Stellung. Zur Konsistenz ergibt sich aus dem Gutach ten, dass sich beim Beschwerdeführer objektiv kein Interessensverlust, keine an haltend gedrückte Stimmung und keine erhöhte Ermüdbarkeit haben feststellen lassen. Es gab auch keine Hinweise auf ein vermindertes Selbstwertgefühl, keine Schuldgefühle, keinen verminderten Appetit und keine depressiv bedingten Schlafstörungen (S. 91). Des Weiteren ergeben sich aus dem Gutachten erhebliche Inkonsistenzen und ein ausgesprochen selbstlimitierendes Verhalten (S. 76). Auch die soziale Teilnahme ist im p rivaten Bereich nicht eingeschränkt und das Ta gesprofil weist auf kein massiv reduziertes Aktivitätsniveau hin (S. 75). So tätigt der Beschwerdeführer seine Körperpflege, nimmt regelmässig Mahlzeiten ein, geht spazieren und einkaufen, unterhält sich mit seinen Kindern und verreist in die Ferien ( Urk. 9/219/40). Ausser fehlenden Kontakten zu Kollegen ist dem Ta gesablauf nichts Aussergewöhnliches zu entnehmen; dabei ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer innerfamiliär intensive soziale Kontakte hat. Der Be schwerdeführer nimmt sodann trotz der beklagten kognitiven Defizite regelmäs sig aktiv am Strassenverkehr teil (S. 74). Ein Rückzug aus dem sozialen Netzwerk liegt nicht vor. Eine gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen im vorgebrachten Ausmass lässt sich damit nicht herleiten. Insgesamt haben die diagnostizierten Krankheiten, auch unter Berück sichtigung der neuen bundesgerichtlichen Rechtsprechung, keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers und das Gutachten ist aus dieser Sicht nicht zu beanstanden. 5.5 Zusammenfas s end ist aufgrund der nachvollziehbaren und umfassenden gut achterlichen Beurteilungen die angestammte Tätigkeit zu 100 % unzumutbar. Eine der gesundheitlichen Situation angepasste Tätigkeit, welche keinen unein geschränkten Bewegungsumfang im linken Handgelenk erfordert, ohne Schwer arbeiten mit häufigem Heben und Tragen sowie ohne längerdauernde Arbeitsstel lungen in unergonomischen Rückenpositionen ist dem Beschwerdeführer hinge gen zu 100 % zumutbar. Es besteht damit keine Invalidität (mehr). Aufgrund der beweiskräftigen medizinischen Aktenlage besteht kein weiterer Abklärungsbedarf (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_468/2007 vom 6. Dezember 2006 E.2.2 mit Hinweisen). 6. 6.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). 6.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an gepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnah men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1). 6.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statisti schen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). 6.4 Gemäss Arbeitgeberfragebogen ( Urk. 9/7) hat der Beschwerdeführer während sei ner Anstellung rund Fr. 4'400. -- pro Monat verdient, woraus ein Jahresgehalt von Fr. 57'200.-- ( Fr. 4'400.-- x 13 ) resultiert. Das im Jahr 2000 von Männern im Durchschnitt erzielte Einkommen im Sektor Baugewerbe (LSE 2000, TA1, Ziff. 45) betrug pro Monat Fr. 4 ’ 544.--, mithin Fr. 56'845.-- im Jahr ( 12 x Fr. 4'544.-- : 40 x 41.7). Aufgrund der geringen Differenz ist somit nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin zur Ermittlung des V alideneinkommens auf den Tabel lenlohn abgestellt hat. Der Tabellenlohn für eine im Baugewerbe tätige männliche Person beläuft sich für das Jahr 2016 auf Fr. 5'507.--, mithin jährlich Fr. 66'084.-- ( Fr. 5507.-- x 12). Der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2016 von 41.7 Stunden (Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilun gen) angepasst, ergibt dies den Betrag von Fr. 68'893.-- ( Fr. 66'084.-- : 40 x 41.7) 6.5 Angesichts der Zumutbarkeit einer behinderungsangepassten Arbeitstätigkeit von 100 % steht dem Beschwerdeführer grundsätzlich eine breite Palette von Tätig keiten offen. Es rechtfertigt sich daher, für die Ermittlung des Invalideneinkom mens auf den standardisierten Durchschnittslohn für einfache Tätigkeiten kör perlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors (LSE 201 4, Tabellengruppe TA1_tirage_skill_level, Total, Niveau 1) abzu stellen. Die Rechtsprechung hat wiederholt bestätigt, dass auf dem ausgegliche nen Arbeitsmarkt genügend realistische Betätigungsmöglichkeiten für Personen bestehen, die funktionell als Einarmige zu betrachten sind und überdies nur noch leichte Arbeit verrichten können. Zu denken ist etwa an einfache Überwa chungs -, Prüf- und Kontrolltätigkeiten sowie an die Bedienung und Überwachung von (halb-) automatischen Maschinen oder Produktionseinheiten, die keinen Ein satz des dominanten Arms und der dominanten Hand voraussetzen (Urteil des Bun desgericht 8C_37/2016 vom 8. Juli 2016 E. 5.1.2 mit Hinweisen; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_628/2017 vom 12. Januar 2018 E. 6.4 und 8C_622/2016 vom 21. Dezember 2016 E. 5.2.2 mit weiteren Hinweisen). Das im Jahr 201 6 von Männern im Durchschnitt aller einfachen Tätigkeiten kör perlicher oder handwerklicher Art erzielte Eink ommen betrug pro Monat Fr. 5'312.--, mithin Fr. 63’744.-- im Jahr (Fr. 5'312.-- x 12). Der durchschnittli chen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2016 von 41.7 Stunden (Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen) angepasst, ergibt dies den Betrag von run d Fr. 6 6’453.-- ( Fr. 63’744.-- : 40 x 41.7). 6.6 Aus der Gegenüberstellung des Valideneinkommens von Fr. 68'893.-- (vgl. E. 6.4) mit dem Invalideneinkommen von Fr. 66'453.-- resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 2'440.-- oder ein Invaliditätsgrad von 3.5 %. Selbst bei Gewährung des maxima len Abzugs vom Tabellenlohn in Höhe von 25 % – für den vorlieg end jedoch kein Anlass besteht – ergäbe sich ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 49’840.-- (Fr. 66’453.-- x 0.75) und damit ein nicht anspruchsbegr ün den der Invaliditätsgrad von 27.66 %, gerundet 28 %. Somit besteht auch unter der Annahme eines Abzugs von Tabellenlohn kein Anspruch auf eine Invalidenrente. 7. 7.1 Das Bundesgericht hat im Urteil 9C_228/2010 vom 2 6. April 2011 festgehalten, dass die revisions- oder wiedererwägungsweise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente bei versicherten Personen, die das 5 5. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, nur zulässig ist, wenn die Verwaltung zuvor die Notwendigkeit von Eingliederungsmassnahmen geprüft hat (E. 3.3). Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass diese Personen auf grund ihres fortgeschrittenen Alters oder der langen Rentendauer und der daraus folgenden langjährigen Arbeitsabstinenz in der Regel nicht selber in der Lage sind, sich dem Arbeitsmarkt zu stellen und sich dort selbständig wieder einzu gliedern. Die Übernahme der beiden Abgrenzungskriterien bedeutet jedoch nicht, dass die Betroffenen einen Besitzstandsanspruch geltend machen können. Es wird ihnen lediglich, aber immerhin zugestanden, dass die Selbsteingliederung nicht mehr zumutbar ist (vgl. BGE 141 V 5 E. 4.4.2 mit Hinweis auf Urteil 9C_920/2013 vom 2 0. Mai 2014 E. 4.4). 7.2 Der Beschwerdeführer, geboren am 1 2. April 1959, war im Zeitpunkt der Renten aufhebung vom 7. August 2018 bereits 59-jährig. Damit fällt er unter den vom Bundesgericht besonders geschützten Bezügerkreis und die Verwaltung war ge halten, vor der Rentenaufhebung Eingliederungsmassnahmen zu prüfen und durchzuführen. 7.3 Die Beschwerdegegnerin gewährte berufliche Massnahmen im Sinne von Bera tung und Unterstützung sowie Arbeitsvermittlung durch die Stiftung A.___ ( Urk. 9/251) für den Zeitraum vom 2 6. Oktober 2017 bis 2 5. März 2018 und er teilte hierzu Kostengutsprache. Diese Massnahmen wurden schliesslich abgebro chen. Bereits zu Beginn der Beratung haben sich Schwierigkeiten gezeigt, da der Beschwerdeführer sich nicht arbeitsfähig fühlte. Nach einer Aufforderung zur Mitwirkung konnten zwei Vorstellungsgespräche initiiert werden, aus welchen jedoch keine Anstel lung im ersten Arbeitsmarkt resultierte ( Urk. 9/278 S. 2). Der Beschwerdeführer hatte bei diversen Stellenvorschlägen Einwendungen erhoben, wobei offenbleiben kann, wie begründet diese waren (vgl. hierzu Urk. 9/270 und Urk. 9/276). Die Beschwerdegegnerin bemühte sich jedenfalls aktiv um die Wie dereingliederung des Beschwerdeführers. Dass diese (bislang) scheiterte, führt nicht dazu, dass die Rente nicht aufgehoben werden könnte. Zudem hat ihm die Beschwerdegegnerin für das Auffinden einer entsprechenden Arbeitsstelle Unter stützung im Sinne von Beratung, Unter stützung und Arbeitsvermittlung angebo ten. Damit gibt die Rentenaufhebung auch unter diesem Gesichtsp unkt zu keiner Kritik Anlass. 8. Nach dem Gesagten steht fest, dass die Zusprache einer unbefristeten ganzen Rente ab 1. September 2003 zweifellos unrichtig war und weder aus physischer noch aus psychischer Sicht ein Gesundheitsschaden besteht, der einen Rentenan spruch pro futuro begründen vermöchte. Damit erweist sich die Verfügung vom 7. August 2018 als rechtens, was zur Ab weisung der Beschwerde führt. 9. 9.1 Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus setzungen für die Bewilli gung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeistän dung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115). 9.2 Bedürftig im Sinne von Art. 64 BGG ist eine Per son, wenn sie ohne Beeinträch tigung des für sie und ihre Fa milie nötigen Lebensunterhaltes nicht in der Lage ist, die Prozesskosten zu bestreiten (BGE 128 I 225 E. 2.5.1). Massgebend sind die wirtschaftlichen Verhältnisse im Zeitpunkt, in dem das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (§ 28 lit. a GSVGer i.V.m. Art. 119 ZPO) eingereicht wird (BGE 120 Ia 179 E. 3a), oder – bei seither eingetretenen Veränderungen – auch in demjeni gen der Entscheidfindung (BGE 108 V 265 E. 4). Bei der Beurteilung der Bedürf tigkeit ist das Einkommen beider Ehegatten zu berücksichtigen (BGE 115 Ia 193 E. 3a, 108 Ia 9 E. 3). 9.3 Die unentgeltliche Rechtspflege kann nur gewährt werden, wenn die Rechtsvor kehr nicht aussichtslos ist. Als aussichtslos sind nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten (ex ante betrachtet) beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Ge winnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb an strengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 133 III 614 E. 5 mit Hinweisen). 9.4 Der Beschwerdeführer ersuchte mit Beschwerde vom 1 2. September 2018 ( Urk. 1 S. 2) und ergänzendem Schreiben vom 2 6. Oktober 2018 ( Urk. 10) unter Beilage des ausgefüllten Formulars zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit (Urk. 11) und weiterer Unterlagen ( Urk. 3/3-6 und Urk. 12/2-10) um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und unentgeltlichen Rechtsvertretung. Die Prozessarmut des Beschwerdeführers ist demzufolge ausgewiesen. Da der vorlie gende Prozess nicht als von vornherein aussichtslos bezeichnet werden kann, ist dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren. Da zudem die anwaltliche Vertretung des Beschwerdeführers geboten war, ist ihm Rechtsanwalt Ervin Deplazes als unentgeltlicher Rechtsvertreter zu bestellen. 10. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs 1 bis IVG ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, jedoch zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Zur Kostennote von Rechtsanwalt Ervin Deplazes vom 1 0. Januar 2020 ( Urk. 15/1) ist zu bemerken, dass seine Aufwendungen für das Verwaltungsver fahren nicht in diesem Prozess zu entschädigen sind. Die «Teilrechnungen» vom 7. Dezember 2017 und 1 6. April 2018 ( Urk. 15/2-3) fallen daher von vornherein ebenso ausser Betracht wie die Aufwendungen der Teilrechnung vom 1 0. Januar 2020 ( Urk. 15/1) vor Verfügungserlass (Positionen vom 2 3. April, 2 5. Juni, 2. und 6. Juli 2018). Nicht vergütet wird sodann praxisgemäss der Aufwand für die Rechnungsstellung (Posten vom 1 0. Januar 2020). Damit ist Rechtsanwalt Ervin Deplazes für einen Aufwand von 12 Stunden zu entschädigen, womit beim pra xisgemässen Stundensatz von Fr. 220.-- eine Entschädigung von Fr. 2'916.85 (inkl. Barauslagen und MWSt ) resultiert. Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Gerichtskosten und Aufwendungen für die Rechtsvertretung verpflichtet werden kann, sofern er dazu in der Lage ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen und mit der geleisteten Kaution von Fr. 800.-- verrechnet. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Ervin Deplazes, Stäfa, wird mit Fr. 2'916.85 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Ervin Deplazes - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubBabic

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2018.00751 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Babic Urteil vom 3 0. Januar 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Ervin Deplazes ARGO Rechtsanwälte Kronenstrasse 9, 8712 Stäfa gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1959, zuletzt bis Juni 1999 als Gipser angestellt, meldete sich am 8. Februar 2000 unter Hinweis auf einen Knochenbruch der linken Hand bei der Invalidenversicherung zum Bezug von Leistungen an ( Urk. 9/2). Nach Ab klärung der beruflich-erwerblichen und medizinischen Verhältnisse und Einho lung eines bidisziplinären Gutachtens (Allgemein- und Arbeitsmedizin sowie Psy chiatrie) beim Zentrum Y.___ (Expertise vom 1 0. Oktober 2002, Urk. 9/68), sprach ihm die Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 3 0. Januar 2003 ( Urk. 9/89) eine vom 1. Juni bis 3 1. Oktober 2000 befristete ganze Rente zu. Mit Einspracheentscheid der IV-Stelle vom 1 3. Mai 2003 ( Urk. 9/100) wurde die ge gen die Verfügung erhobene Einsprache vom 2 7. Februar 2003 ( Urk. 9/91) abge wiesen. Mit Eingabe vom 1 6. Juni 2003 erhob der Versicherte beim Sozialversicherungs gericht der Kantons Zürich Beschwerde gegen den Entscheid der IV-Stelle. Mit Urteil vom 2 9. August 2003 ( Urk. 9/109) h ies s das Sozialversicherungsgericht die Beschwerde in dem Sinn gut, dass es die Verfügung auf hob und die Sache zur ordnungsgemässen Begründung an die IV-Stelle zurück wies. Die IV-Stelle sprach dem Versicherten hierauf - nach Einholung weiterer Arztberichte und einer Be urteilung ihres regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) vom 2 0. April 2004 und 2 7. Mai 2004 ( Urk. 9/138 und Urk. 9/139/4) - mit Verfügung vom 2 3. Juli 2004 ( Urk. 9/143) eine ganze Rente nach Massgabe eines Invaliditätsgrades von 70 % mit Wirkung ab 1. September 2003 zu. Mit Mitteilungen vom 2 9. Oktober 2009 ( Urk. 9/156) und 2 7. Februar 2013 ( Urk. 9/175) wurde die laufende Rente revisionsweise bestätigt. 1. 2 Im November 2015 leitete die IV-Stelle erneut ein Revisionsverfahren ein, in des sen Verlauf sie den Versicherten am Zentrum Z.___ internistisch, rheumatologisch, neuropsychologisch und psychiatrisch begutach ten liess (Expertise vom 1 8. Mai 2016, Urk. 9/219). Mit Vorbescheid vom 1 4. De zember 2016 (Urk. 9/223) stellte sie die wiedererwägungsweise Aufhebung der Invalidenrente in Aussicht. Nach erfolgte r Einw a nd erhebung ( Urk. 9/230) und einer Stellungnahme des Z.___ ( Urk. 9/ 235) erteilte die IV-Stelle am 2. November 2017 Kostengutsprache für berufliche Massnahmen für den Zeitraum vom 2 6. Oktober 2017 bis 2 5. März 2018 im Sinne von Arbeitsvermittlung durch die Stiftung A.___ ( Urk. 9/251). Nach deren vorzeitigem Scheitern (Urk. 9/270-272) stellte die IV-Stelle die ganze Rente mit Verfügung vom 7. August 2018 ( Urk. 2) auf das Ende des der Zustellung folgenden Monats ein. 2. Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 1 2. September 2018 ( Urk. 1) Beschwerde und beantragte, die Verfügung vom 7. August 2018 sei aufzuheben (1.) und es sei die Verfügung betreffend die Rentenaufhebung abzuweisen und die IV-Rente wie bisher unverändert zu bezahlen (2.). In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte er die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung sowie die Bestellung eines unentgeltlichen Rechts beistandes ( 3. ), alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (plus Mehrwertsteuer) zulasten der Beschwerdegegnerin (4.). Die IV-Stelle schloss am 1 1. Oktober 2018 ( Urk. 8) auf Abweisung der Be schwerde, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 2 9. Oktober 2018 ( Urk. 13) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). 1.3 Unabhängig von einem materiellen Revisionsgrund kann die IV-Stelle auf formell rechtskräftige Verfügungen, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Überprüfung gebildet haben, zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn – was auf periodische Dauerleistungen regelmässig zutrifft (BGE 119 V 475 E. 1c mit Hinweisen) – ihre Berichtigung von erheblicher Bedeu tung ist (Art. 53 Abs. 2 und 3 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2, 138 V 147 E. 2.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_819/2017 vom 13. Februar 2017 E. 2.2). Die Wie dererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Korrektur einer an fänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2). Die Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG setzt voraus, dass kein vernünf tiger Zweifel an der Unrichtigkeit der Verfügung möglich, folglich nur dieser ein zige Schluss denkbar ist. In diesem Sinne qualifiziert unrichtig ist eine Verfügung, wenn eine Leistung aufgrund falscher Rechtsregeln beziehungsweise ohne oder in unrichtiger Anwendung der massgeblichen Bestimmungen zugesprochen wurde (BGE 141 V 405 E. 5.2, 140 V 77 E. 3.1 mit Hinweis). Gleiches gilt bei einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, insbesondere wenn die notwendigen fachärztlichen Abklärungen überhaupt nicht oder nicht mit der er forderlichen Sorgfalt durchgeführt wurden (vgl. Art. 43 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2; Urteil des Bu ndesgerichts 8C_717/2017 vom 2. August 2018 E. 3.2 mit Hinweisen). Soweit ermessensgeprägte Teile der Anspruchsprüfung vor dem Hin tergrund der Sach- und Rechtslage einschliesslich der Rechtspraxis im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung in vertretbarer Weise beurteilt worden sind, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus (BGE 141 V 405 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_766/2016 vom 3. April 2017 E. 1.1.2 mit Hinweisen). Nach ständiger Rechtsprechung kann das Gericht eine zunächst auf Art. 17 ATSG gestützte Rentenaufhebung oder -herabsetzung gegebenenfalls mit der (substitu ierten) Begründung schützen, dass die ursprüngliche (bzw. die letzte auf einer umfassenden materiellen Prüfung beruhende, vgl. BGE 140 V 514, 133 V 108) Rentenverfügung oder Mitteilung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Bedeutung sei (BGE 144 I 103 E. 2.2, 140 V 85 E. 4.2, 125 V 368 E. 2, je mit Hinweisen; vgl. Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversi cherung, 3. Auflage 2014, Rn 77 zu Art. 30–31). 1.4 Um wiedererwägungsweise auf eine verfügte Leistung zurückkommen zu können, genügt es nicht, wenn ein einzelnes Anspruchselement rechtswidrig festgelegt wurde. Vielmehr hat sich die Leistungszusprache auch im Ergebnis als zweifellos unrichtig zu erweisen. So muss etwa, damit eine zugesprochene Rente wegen einer unkorrekten Invaliditätsbemessung wiedererwägungsweise aufgehoben werden kann – nach damaliger Sach- und Rechtslage – erstellt sein, dass eine korrekte Invaliditätsbemessung hinsichtlich des Leistungsanspruchs zu einem an deren Ergebnis geführt hätte (BGE 140 V 77 E. 3.1; vgl. Urteile des Bundesge richts 8C_381/2017 vom 7. August 2017 E. 4.1.2 und 8C_680/2017 vom 7. Mai 2018 E. 4.2.1). Bei zweifelloser Unrichtigkeit wegen einer klaren Verletzung des Untersuchungs grundsatzes erübrigt es sich, den damals rechtserheblichen Sachverhalt weiter abzuklären und auf dieser nunmehr hinreichenden tatsächlichen Grundlage den Invaliditätsgrad zu ermitteln. Abgesehen davon, dass Abklärungen, welche einen weiter zurückliegenden Zeitraum betreffen, häufig keine verwertbaren Ergebnisse zu liefern vermögen, geht es im Kontext darum, mit Wirkung ex nunc et pro futuro einen rechtskonformen Zustand herzustellen (Urteile des Bundesgerichts 8C_789/2017 vom 3 0. Mai 2018 E. 3.2.1 und 9C_633/2015 vom 3. November 2015 E. 3.2 mit Hinweisen). Bei Vorliegen der Voraussetzungen gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG für ein wieder erwägungsweises Zurückkommen auf eine formell rechtskräftige Verfügung (oder einen formell rechtskräftigen Einspracheentscheid ) gilt es grundsätzlich, mit Wir kung ex nunc et pro futuro einen rechtskonformen Zustand herzustellen (Art. 85 Abs. 2, Art. 88 bis Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung; IVV ). Dabei ist – wie bei einer materiellen Revision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG – auf der Grundlage eines richtig und vollständig festgestellten Sachverhalts der Invalidi tätsgrad im Zeitpunkt der Verfügung (oder des Einspracheentscheides ) zu ermit teln (BGE 144 I 103 E. 4.4.1 mit Hinweisen, 141 V 9 E. 2.3). Stehen invalidenversicherungsrechtliche Aspekte zur Diskussion (vgl. dazu etwa BGE 119 V 431 E. 2, 110 V 298 E. 2, je mit Hinweisen), erfolgt die wiedererwä gungsweise Rentenaufhebung oder -herabsetzung in der Regel vom ersten Tag des zweiten der Zustellung der Verfügung folgenden Monats an (Art. 85 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 88 bis Abs. 2 lit. a IVV; vgl. BGE 142 V 259 E. 3.2.1 mit Hinweisen; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_880/2015 vom 21. März 2016 E. 3.2 und 9C_258/2014 vom 3. September 2014 E. 3.2, je mit Hinweisen). Eine rückwirkende Rentenaufhebung oder -herabsetzung kommt in diesem Bereich nur im Fall einer unrechtmässigen Leistungserwirkung oder einer Verletzung der Mel depflicht in Frage (Art. 88 bis Abs. 2 lit. b IVV sowohl in der bis Ende Dezember 2014 als auch in der seither geltenden Fassung), wobei diese seit der Revision von Art. 88 bis Abs. 2 lit. b IVV per 1. Januar 2015 für den unrechtmässigen Leis tungsbezug nicht – mehr – kausal gewesen sein muss (BGE 142 V 259 E. 3.2.1 mit Hinweisen; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_813/2016 vom 10. März 2017 E. 5 und 8C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2). Ein wiedererwägungsweises Rückkommen auf eine zweifellos unrichtige Verfü gung gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG ist auch mehr als zehn Jahre nach deren Erlass zulässig (BGE 140 V 514 Regeste a; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_680/2017 vom 7. Mai 2018 E. 4.1 und 8C_394/2017 vom 8. August 2017 E. 2.2). 1.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arz tes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versi cherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärzt lichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründet die wiederwägungsweise Rentenaufhebung vom 7. August 2018 ( Urk. 2) damit, dass nicht allein aufgrund des Berichtes des behandelnden Psychiaters vom 5. April 2003 auf eine über 70%ige Arbeitsunfä higkeit hätte geschlossen werden dürfen. Zum einen stehe der behandelnde Arzt in einem besonderen auftragsrechtlichen Vertrauensverhältnis zum Patienten und sei in erster Linie therapeutischen, nicht gutachterlichen Zwecken verpflichtet. Zum anderen sei der Bericht nicht sehr aussagekräftig. Er stütze sich zu einem grossen Teil auf subjektive Angaben des Kunden und begründe die Arbeitsunfä higkeit weitgehend mit psychosozialen Belastungsfaktoren. Mit der RAD-Stellungnahme vom 27. Mai 2004 sei der 23./2 4. September 2003 als Verschlech terungszeitpunkt festgelegt worden und somit auf den Beginn der ärztlichen Be handlung. Diese Sichtweise entbehre jeglicher Grundlage. Es seien auch keine Anzeichen einer Verschlechterung festgehalten worden. Der Arztbericht habe das neutrale Gutachten der Y.___ nicht zu entkräften verm ocht. Er habe definitiv keine genügende Grundlage für eine Rentenzusprache dargestellt. Ebenso wenig habe man in psychiatrischer Hinsicht auf den Arztbericht des Hausarztes abstellen können. Vielmehr seien zwingend weitere Abklärungen in medizinischer Hinsicht erforderlich gewesen. Dass solche unterblieben seien und somit die Sachverhalts abklärung unvollständig gewesen sei, stelle eine klare Verletzung des Untersu chungsgrundsatzes gemäss Art. 43 Abs. 2 ATSG dar. Des Weiteren hätte geprüft werden müssen, ob die psychischen Beschwerden des Kunden überwindbar seien. In diesem Sinne sei die Festlegung der Arbeitsfähigkeit - und damit auch des IV-Grades - in der Verfügung vom 2 3. Juli 2004 zweifellos unrichtig erfolgt. Mit erneutem Gutachten vom 1 8. Mai 2016 sei die Sachlage erneut überprüft worden. Das Gutachten halte hier nachvollziehbar eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in ange passter Tätigkeit fest. Eine der gesundheitlichen Situation angepasste Tätigkeit, welche keinen uneingeschränkten Bewegungsumfang im linken Handgelenk er fordere, ohne Schwerarbeiten mit häufigem Heben und Tragen sowie längerdau ernde Arbeitsstellungen in unergonomischen Rückenpositionen seien dem Be schwerdeführer zu 100 % zumutbar. 2.2 Dagegen machte der Beschwerdeführer geltend, es sei widersprüchlich, wenn die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen rentenaufhebenden Verfügung in Be zug auf die Arbeitsfähigkeit auf das (damalige) Y.___ -Gutachten abstelle, ob wohl bei der Rentenzusprache gar keine Überprüfung des Gutachtens stattgefun den habe. Bei der Rentenzusprache habe einzig der seriöse Bericht seines Psy chiaters Dr. B.___ vorgelegen, was durch den RAD-Arzt bestätigt worden sei. Aufgrund dieser Sachlage könne dem Beschwerdeführer kein Vorwurf betreffend mangelhafte Sachverhaltsabklärung gemacht werden und es dürften ihm daraus auch keine Nachteile erwachsen ( Urk. 1 S. 9). Es wäre die Pflicht der Beschwer degegnerin gewesen, sich mit der damals vorgetragenen Kritik am Y.___ -Gutachten auseinanderzusetzen oder zumindest die Gutachter der Y.___ dazu Stellung nehmen zu lassen. 2.3 Die Beschwerdegegnerin thematisierte zu Recht die zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung vom 2 3. Juli 2004 und nicht der Revisionsent scheide ( Urk. 9/156 und Urk. 9/175). Letztere beruhten nicht auf einer eingehen den materielle n Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhalts abklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs, sondern die Abklärungen erschöpften sich im Einholen von Formularberichten der behandelnden Ärzte ( Urk. 9/153-154 sowie Urk. 9/167, 9/167 und Urk. 9/173), welche durch den RAD-Arzt kritiklos übernommen wurden ( Urk. 9/155/2-3 und Urk. 9/174/4). Bei der vorliegenden Ausgangslage wäre eine neutrale Begutachtung zwingend gewesen, um die Ansprüche des Beschwerde führers rechtsgenüglich zu klären. 3. 3.1 3.1.1 Bei der Leistungszusprache mit Verfügung vom 2 3. Juli 2004 lag unter anderem das polydisziplinäre Gutachten des Y.___ vom 1 0. Oktober 2002 ( Urk. 9/68) vor, wobei Dr. C.___, Facharzt Arbeitsmedizin und Allgemeine Medizin FMH, Dr. D.___, Facharzt Psychiatrie, und Dr. E.___, Facharzt Radiologie FMH, die folgen den Diagnosen stellten ( S. 9 ): - Linke Hand mit Restzustand nach Unfall mit intra- artikulärer Mehrfrag ment-Fraktur distaler Radius - Achsenskelett mit noch altersentsprechenden degenerativen Veränderun gen - Linke Hand mit Funktionseinschränkung, vor allem Steife des Handge lenks - Somatoforme Schmerzstörung nach Hexenschuss 2001 im Sinne chroni scher, nicht strukturellen Veränderungen oder segmentalen Funktionsstö rungen zuzuordnender Beschwerden - Anpassungsstörung mit leicht depressiver Symptomatik (ICD-10: F42.21) Sie führten aus, die Restarbeitsfähigkeit in der letzten Tätigkeit als Gipser betrage 35 %. Die letzte Tätigkeit sei im Hinblick auf den gesundheitlichen Zustand als nur noch sehr bedingt zumutbar zu beurteilen. In einer angepassten Tätigkeit sei von einer langfristigen Restarbeitsfähigkeit vom 80 % auszugehen (S. 11). Wäh rend den Untersuchungen und dem Arbeitsversuch sei aufgefallen, dass Schmerzäusserungen immer dann aufgetreten seien, wenn von Schmerz die Rede gewesen sei. In nicht fokussierten Situationen seien diese weniger ausgeprägt gewesen oder ganz weggefallen. Die psychischen Faktoren seien leicht und nicht in einem Masse alteriert, um die Arbeitsfähigkeit zu kompromittieren. Unter be ruflicher wie anderweitiger Belastung würden sich die psychischen Funktionen voraussichtlich vollständig erholen, nämlich dann, wenn durch die Wiedererlan gung der Alltagsbewältigung das Beschwerdekonzept widerlegt werden würde (S. 11). 3.1.2 Sodann stützte sich die Beschwerdegegnerin bei ihrer Leistungszusprache auf einen Arztbericht des behandelnden Dr. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 5. April 2004 ab ( Urk. 9/129). Dieser hielt folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 1) : - Statu s nach Arthrodese des linken Handgelenkes im Anschluss an zwei misslungene operative Sanierungen einer unfallbedingten komplizierten Fraktur 1999 - Chronische Lumbalgie mit Ausstrahlungen ins Bein rechts; St. n. thorak o -lumbalem M. Scheuermann - Schwere Anpassungsstörung mit mittelschwerer Depression und Angst gemischt (ICD-10: F43.21) Zudem stellte er folgende Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähig keit: - Selbstunsicher (über-)angepasste Persönlichkeit bei Statu s nach Emigra tion - Nikotinabhängigkeit - Statu s nach perforiertem Ulcus ventriculi 1991 Dr. B.___ hielt in seiner Beurteilung fest, die Arbeitsunfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit liege seit dem Unfall im Jahr 1999 bei 100 %. Als psychosoziale Belastungen w u rden neben der Unsicherheit nach drei Opera tionen an selber Stelle, de m Verlust der Arbeit, d er andauernde n Krankschreibung und ein es langwierige n Rentenverfahren s die folgenden Faktoren genannt: - Verlust eines Neffen im Krieg 1998 - Mit der Zerstörung des eigenen Hauses in der Heimat (1998) nicht nur Verlust von Hab und Gut, sondern auch von 20 Jahren intensiver Arbeit während den Ferien inklusive Zerstörung der Zukunftsvisionen in seiner Heimat - Für einen handwerklichen Beruf praktisch totaler Verlust der linken Hand nach Unfall und Arthrodese - Damit verbunden Verlust der beruflichen und persönlichen Perspektiven - Zerstörung der in der Emigration - und nach dem Studienabbruch - müh sam aufgebauten Identität und des Selbstwertgefühls als Gipser-Vorarbei ter, Familienoberhaupt und Vorbild - Die Kränkung, in Abhängigkeit des Sozialamtes geraten zu sein Dr. B.___ ging von einer krankheitswertigen Anpassungsstörung und einer dadurch erschwerten somatischen Pathologie (Schmerzsyndrom) aus. Die Arbeits unfähigkeit in realistischen Bereichen liege über 70 %. Solange der Beschwerde führer über keine Perspektive verfüge, solange würden die Auslöser der Belas tungsstörung ihre Wirkung zeitigen und solange werde er auch ganz arbeitsun fähig bleiben (S. 4). 3.1.3 Des Weiteren stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die Stellungnahmen des RAD-Arztes, Dr. F.___ vom 2 0. April 2004 ( Urk. 9/138) und 2 7. Mai 2004 ( Urk. 9/139/4). Dieser hielt fest, dass sich der Arztbericht von Dr. B.___ mit dem Y.___ Gut achten auseinandergesetzt und aktuelle Befunde und Beurteilungen gebracht habe, welche nachvollziehbar seien. Der Beschwerdeführer sei aus psychiatrische r Sicht aktuell (sicher seit dem 2 4. September 2003) als 70 % arbeitsunfähig zu taxieren ( Urk. 9/138). Der Beschwerdeführer sei ab Oktober 2000 bis zum 2 3. Sep tember 2003 als Gipser nur zu 35 % als arbeitsfähig zu werten. In einer ange passten Tätigkeit jedoch zu 80 % arbeitsfähig. Seit dem Unfall (Knochenbruch linke Hand 1999) sei er als mindestens 65 % arbeitsunfähig angestammt und 80 % arbeitsfähig angepasst zu taxieren. Die erneute Arbeitsunfähigkeit von nun 70 % ab dem 2 3. September 2003 müsse als Verschlechterung des zuvor schon bestandenen psychischen Grundleidens angesehen werden. Das somatische Grundleiden sei dasselbe geblieben. Demzufolge sei es als Wiederaufleben der Invalidität zu taxieren ( Urk. 9/139/4). 3.2 Der am 7. August 2018 ( Urk. 2) verfügten Rentenaufhebung lagen im Wesentli chen die folgenden medizinischen Akten zu Grunde: 3.2.1 Im polydisziplinären Gutachten de s Zentrums Z.___ vom 1 8. Mai 2016 ( Urk. 9/219) stellten die zuständigen Experten, Dr. G.___, Facharzt für Innere Medizin FMH, Dr. H.___, Facharzt für Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie FMH und Dr. I.___, Facharzt für Rheumatologie, Innere Medizin FMH sowie Manuelle Medizin SAMM, die folgen den Diagnosen (S. 84 f.) : - Status nach Arthrodese link e s Handgelenk 25.01.2000 bei/mit - Status nach distaler intraartikulärer Radiusmehrfragmentfraktur links Typ Ila nach Melone 08.06.1999 - Status nach Reposition und Fixateur externe 08.06.1999 - Status nach interventioneller Handgelenks-Arthroskopie mit sub chondraler Osteotomie dorsaler Radius und Pinresektion Unterarm link s ( Nervus interosseus posterior ) - Passagerem dystrophem Verlauf mit Sudeck-Bild - Chronifiziertes lumbospondylogenes Syndrom seit 20 Jahren bei/mit - Erheblicher thorakolumbaler Fehlhaltung mit abortivem Morbus Scheuermann - Schmerzhaftem distalem Erector trunci beidseits rechtsbetont - Klinisch keine Hinweise für lumbales Kompressionssyndrom - Röntgen 02.03.2016: Fehlhaltung mit leichter Keilwirbelbildung LWK1 und Osteochondrose mit traction spurs Zudem stellten sie als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine chro nische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) sowie einen aktenkundigen Status nach Anpassungsstörung mit leicht depressiver Symptomatik (ICD-10: F42.21). Zusammenfas s end und unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten und Befunde sei der Beschwerdeführer aus rheumatologischer Sicht in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Gipser wegen der Arthrodese der linken Hand mit fehlender Beweg lichkeit zu 100 % arbeitsunfähig, dasselbe gelte für jegliche Verweistätigkeit mit einem uneingeschränkten Bewegungsumfang im linken Handgelenk und nicht nur für körperlich schwere Arbeiten. Die Handgelenk- Arthrodese links sei klinisch und radiologisch absolut stabil und könne - wie während der Untersuchung do kumentiert - auch für Stützfunktionen nebst Haltefunktionen eingesetzt werden, allerdings natürlich nicht in der üblichen Dorsalextensionsstellung. Von Seiten des Rückens seien körperliche Schwerarbeiten mit häufigem Heben und Tragen sowie längerdauernden Arbeitsstellungen in unergonomischer Rückenposition ungünstig und sollten vermieden werden. Für sämtliche übrigen Verweistätigkei t en bestehe aus versicherungsrechtlicher Sicht ab sofort aus rein rheumatologi scher Sicht eine vollständige Arbeitsfähigkeit, aufgrund des bisherigen Verlaufes nicht zu realisieren. In dem Sinn seien auch weitere berufliche Massnahmen durch die IV von vornherein zum Scheitern verurteilt. Aus psychiatrischer Sicht sei beim Beschwerdeführer eine 100%ige Arbeitsfähigkeit für alle Tätigkeiten ausgewiesen (S. 91 f.). Das aktuell ermittelte Belastbarkeitsprofil gelte spätestens seit dem Abschluss der polydisziplinären Abklärung beim Z.___ und überwiegend wahrscheinlich bereits seit dem Gutachten Y.___ vom 1 0. Oktober 200 2. Der Beschwerdeführer erhalte sei dem 2 3. September 2003 bei einem IV-Grad von 70 % eine ganze Rente. Aus Sicht der Gutachter habe bereits bei der Rentenzusprache im Jahr 2003 retrospek tiv nie eine 100%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für alle Tätigkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt weder aus somatischer noch psychiatrischer Sicht be standen. Die Zusprache einer vollen Rente könne aufgrund der im Rahmen der aktuellen Abklärung erhobenen medizinischen Befunde auch retrospektiv nicht begründet werden. Eine Anpassungsstörung begründe aus versicherungsmedizi nischer Sicht keine dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und eine sol che liege auch nicht vor (S. 92). 3.2.2 In der Stellungnahme vom 2 4. Januar 2017 ( Urk. 9/229 /1-19 ) zum Gutachten des Z.___ hielt Dr. B.___ fest, der Beschwerdeführer führe seit seinem Unfall ein pas sives, zurückgezogenes Leben. Sein Leben werde im Wesentlichen durch seine Ängste und Katastrophierungstendenz bestimmt. Es sei offensichtlich, dass eine Stunde strukturierter Exploration bei der beschriebenen Persönlichkeitsstruktur des Beschwerdeführers nicht genüge, um diese deutlichen Verhaltens- und Ein stellungsänderungen herauszufiltern. Die vom psychiatrischen Gutachter vorge brachten Argumente gegen eine Persönlichkeitsänderung bei chronischen Schmerzen seien wenig erhellend. An der Diagnose der Persönlichkeitsänderung bei chronischen Schmerzen sei festzuhalten (S. 14 ; vgl. dazu die erstmalige Diagnostizierung im Rahmen der Revisionsverfahren im Bericht vom 2 9. Juli 2009, Urk. 9/153/4 ). Der psychiatrische Gutachter habe auch die Angstproblematik in seiner Beurtei lung vollständig ausgeblendet. Der Beschwerdeführer habe anlässlich der Unter suchung gesagt, dass im Vordergrund seiner psychischen Probleme die Ängste stünden. Dennoch sei keine weitere Exploration erfolgt oder in die Beurteilung eingeflossen. Der Beschwerdeführer habe als Symptom seiner Angst das Schnap pen nach Luft beschrieben. Dies sei in Therapiesitzungen oft der einzige Indikator, welcher auf Angst und in nere Spannung hinweise. Nur er - Dr. B.___ - und der Beschwerdeführer würden unterdessen die Bedeutung dieses Symptoms kennen. Der Beschwerdeführer habe mehrmals nach einem Glas Wasser verlangt; der tro ckene Mund sei ein allseits bekannter Hinweis auf Spannung und Angst (S. 15 f.). Wenn nicht gerade eine akute Panik vorliege, erschliesse sich die Angst bei Angstpatienten nicht im beobachtbaren Befund, sondern in Angstgeschichten aus dem Leben. Beim Beschwerdeführer komme hinzu, dass er sich über seien Ängste erheblich schäme und oft nicht darüber spreche, es sei denn, das Luft-Schnappen verrate ihn. Wäre die Angstkrankheit berücksichtigt worden, so hätte der Ver dacht auf Aggravation nicht gestellt werden dürfen (S. 16). Unter Einbezug der Angst müssten auch die anderen, während der körperlichen Untersuchung aufgefallenen und im Gutachten nur vage beschriebenen Inkonsis tenzen hinterfragt werden. Menschen mit Angst würden oft schon auf die Vor stellung, dass eine Bewegung oder ärztliche Untersuchung weh tun könne, mit - übertrieben wirkenden - Abwehrreaktionen reagieren. Auch die Tatsache, dass sowohl der Rheumatologe als auch Psychiater den Beschwerdeführer als koope rativ beschreiben, sei ein weiterer Faktor, der gegen Aggravation spreche (S. 16). Die Unterschlagung der Diskussion der Angstkrankheit durch die Gutachter mache das Gutachten unvollständig und verpasse ihm einen tendenziösen Ein druck. Die Hypothese der Aggravation müsse fallen gelassen werden. Sie sei im Gutachten nicht stichhaltig belegt. Keiner der behan delnden Ärzte habe beim Be schwerdeführer je Hinweise auf Aggravation geäussert, so auch Dr. B.___ nicht (S. 17). Wenige Wochen nach der Untersuchung im Z.___ sei die Diagnose eines obstruk tiven Schlafapnoe-Syndroms gestellt worden. Die ganze Palette der dazugehöri gen klinischen Symptome habe der Beschwerdeführer bereits während der Unter suchung im Z.___ berichtet und diese seien auch im Gutachten akkurat beschrie ben. Die Symptome seien aber als banale Durchschlafstörung und Schnarchen abgetan worden. Im Verein mit den anderen Unsauberkeiten im Gutachten ver stärke dieser Fakt den Verdacht auf unsorgfältiges medizinisches Handwerk ( S. 18). 3.2.3 In einer Stellungnahme vom 3 1. Mai 2017 ( Urk. 9/235) g ab Dr. G.___ an, dass die Einschätzung zur Arbeitsunfähigkeit im Gutachten des Z.___ sehr gut begrün det sei. Zu den Angaben, dass im Gutachten des Z.___ die persönlichen Angaben des Beschwerdeführers falsch und unvollständig seien, führte Dr. G.___ aus, diese würden auf den subjektiven Angaben des Beschwerdeführers zur Zeit der gutachterlichen Untersuchung beruhen. 4. 4.1 Bei der ursprünglichen Rentenzusprache ging die Beschwerdegegnerin gestützt auf die Beurteilungen von Dr. B.___ (E. 3. 1.2) sowie des RAD-Arztes Dr. F.___ (E. 3.1.3) von einer 70%igen Arbeitsunfähigkeit aus. 4.2 Bezüglich der Einschätzung von Dr. B.___ ist auf die etablierte Rechtsprechung hinzuweisen, wonach aufgrund der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte (und be handelnde Ärzte) mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauens stellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, im Streitfall eine direkte Leistungszusprache einzig gestützt auf die Angaben der behandeln den Ärzte kaum je in Frage kommt (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.5 mit Hinweisen). Dem Bericht von Dr. B.___ vom 5. April 2004 (E. 3.1.2) können zwar Befunde wie eine passiv-angepasste Grundhaltung oder eine subdepressive Stimmungs lage entnommen werden. Eine Begründung, inwiefern es dem Beschwerdeführer aus objektiver Sicht nicht mehr möglich gewesen sein sollte, bei Aufbietung allen guten Willens, Arbeit in ausreichendem Masse zu verrichten, fehlt indessen gänz lich. Ebenfalls nicht genau beschrieben sind die einzelnen Befunde respektive Symptome, welche zur Diagnose einer schweren Anpassungsstörung mit mittel schwerer Depression und Angst geführt haben sollen. Vielmehr stehen Ausfüh rungen zu psychosozialen Belastungsfaktoren sowie biografische Angaben im Vordergrund, welche eine psychische Erkrankung nicht ohne Weiteres zu begrün den vermögen. Objektivierbare Befunde und Angaben zum depressiven Zustands bild können dem Bericht nicht entnommen werden. Der behandelnde Arzt, Dr. B.___, stellte im Wesentlichen auf die subjektive Krankheitsüberzeugung des Beschwerdeführers ab, was aber auch nach der damaligen Rechtlage nicht ge nügte. Des Weiteren findet im Bericht von Dr. B.___ keine Auseinandersetzung mit dem Y.___ Gutachten vom 1 0. Oktober 2002 (E. 3.1.1) statt. Im Bericht werden lediglich kurze, zusammenhanglose Fragen zu einzelnen Feststellungen des Gut achten s aufgeworfen (S. 4), welche von Dr. B.___ selbst schliesslich jedoch un beantwortet bleiben. Eine Auseinandersetzung mit dem Gutachten oder eine Be gründung, weshalb er zu einer anderen Einschätzung hinsichtlich der Arbeitsfä higkeit kommt, lässt der Arztbericht gänzlich vermissen. Vorliegend lässt sich aufgrund des Berichts des behandelnden Psychiaters Dr. B.___ weder dessen Diagnosestellung nachvollziehen, noch ist ersichtlich, aufgrund welcher funktioneller Einschränkung eine Arbeitsunfähigkeit von über 70 % in jeglicher Tätigkeit attestiert wurde. Der Bericht von Dr. B.___ konnte damit keine taugliche Grundlage für die Ren tenzusprache bilden, da er insbesondere weder umfassend noch in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtend war und da seine Schlussfolgerungen nicht begründet waren (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a). 4.3 Die Einschätzung des RAD-Arztes Dr. F.___ vom 2 0. April 2004 und 27. Mai 2004 (E. 3.1.3) enthält im Wesentlichen eine kritiklose Übernahme der Angaben von Dr. B.___. Eine Anamnese und eine Auseinandersetzung mit den Vorakten, insbesondere mit dem knapp zwei Jahre zuvor erstellten Y.___ Gut achten vom 1 0. Oktober 2002 (E. 3.1.1 ), erfolgte nicht. Einzige Bezugsquelle in seinen Stellungnahmen bildet der Arztbericht von Dr. B.___ vom 5. April 2004, wobei der RAD-Arzt unzutreffend davon ausg ing, der Arztbericht würde sich mit dem Y.___ Gutachten auseinandersetzen. Ausserdem kam er zum Schluss, die im Arztbericht festgehaltene Arbeitsunfähigkeit von 70 % müsse als Verschlech terung des zuvor schon bestandenen psychischen Grundleidens angesehen wer den. Seine Schlussfolgerungen in Bezug auf die dem Beschwerdeführer verblei bende Leistungsfähigkeit sind damit nicht nachvollziehbar. So unterliess er es auch, die Aufhebung des Leistungsvermögens in dem von ihm geltend gemachten Ausmass mit psychischen Befunden zu unterlegen und zu begründen. Ebenso fehlt eine Darlegung der befundmässigen Veränderung respektive Verschlechte rung (Urteil des Bundesgerichts 8C_38/2013 vom 2. September 2013 E. 4.4.3). Die Stellungnahme des RAD erfüllt damit die Beweisanforderungen an eine rechtsgenügliche medizinische Entscheidungsgrundlage, auf deren Basis eine Leistungszusprache erfolgen kann, nicht (BGE 125 V 351 E. 3a). 4.4 Damit fehlte es im Zeitpunkt der Rentenzusprache an hinreichend sorgfältigen fachärztlichen Abklärungen. Das Abstellen lediglich auf die Einschätzung des be handelnden Psychiaters und die kritiklose Übernahme durch den RAD-Arzt unter vollständiger Ausserachtlassung der Ergebnisse der neutralen Begutachtung ist als ungenügende Abklärung zu qualifizieren. Die Leistungszusprache beruhte demnach auf einer rechtsfehlerhaften Invaliditätsbemessung und muss daher als zweifellos unrichtig im wiedererwägungsrechtlichen Sinne bezeichnet werden (Urteile des Bundesgerichts 9C_882/2014 vom 2 3. Juni 2015 E. 3.1.2 und 9C_427/2014 vom 1. Dezember 2014 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen). 5. 5.1 Zu prüfen bleibt die Anspruchsberechtigung und allenfalls der Umfang des An spruchs pro futuro unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung (Urteil des Bundesgerichts 9C_215/2007 vom 2. Juli 2007 E. 6.1). 5.2 Das polydisziplinäre Gutachten des Z.___ vom 1 8. Mai 2016 ( Urk. 9/219) erfüllt sämtliche rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für eine beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlage (E. 1.8). Das Gutachten beruht auf den fach ärztlichen Untersuchungen und wurde in Kenntnis der relevanten Vorakten ab gegeben. Die Gutachter nahmen zu früheren medizinischen Beurteilungen Stel lung, erhoben detaillierte Befunde und stellten nachvollziehbare Diagnosen. Die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden wurden berücksichtigt und die Gutachter setzten sich hinreichend mit diesen auseinander. Zudem haben sie die medizinischen Zusammenhänge und die medizinische Situation einleuchtend dargelegt und ihre Schlussfolgerungen nachvollziehbar begründet. D ie Gutachter legten insbesondere nachvollziehbar dar, aus welchen Gründen sie in dem im Vordergrund stehenden psychischen Bereich zu anderen Diagnosen gelangten als der behandelnde Psychiater. So ersahen sie aufgrund der wenig auffälligen Un tersuchungsergebnisse die Kriterien für die Annahme einer andauernden Persön lichkeitsänderung als nicht gegeben ( Urk. 9/219/83-84 und Urk. 9/219/91). Dass sie bei den erwähnten objektivierbaren Befunden keine Einschränkung der Ar beitsfähigkeit ersahen, ist nachvollziehbar. 5.3 Das Gutachten nicht in Zweifel zu ziehen vermag der Bericht respektive die Stel lungnahme von Dr. B.___ vom 2 4. Januar 2017 ( Urk. 9/229/1-19), welcher auf grund der Diagnosen einer Persönlichkeitsveränderung bei chronischen Schmer zen (ICD-10: F62.80), einer generalisierten Angststörung (ICD-10: F41.1) und einer somatoformen Schmerzstörung mit körperlichen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) eine andauernde Arbeitsunfähigkeit von 70 % attestierte (S. 2 und S. 13). Einerseits wird auf eine positive Veränderung des Psychostatus hin gewiesen, indem dargelegt wird, dass das depressive Zustandsbild in den Hinter grund gerückt sei (S. 5), was aufgrund des Behandlungsziels einer Psychotherapie als nachvollziehbar erscheint. Die von Dr. B.___ gestellte Diagnose einer Per sönlichkeitsänderung wurde von den Gutachtern begründet verworfen ( Urk. 9/219/83). Dr. B.___ vermochte nicht aufzuzeigen, worin die zur Stellung dieser Diagnose geforderte extreme oder übermässige anhaltende Belastung be standen haben soll. Er liess es beim Verweis auf die Handgelenksverletzung sowie dem Hinweis bewenden, dass der Beschwerdeführer deswegen nicht wie geplant als Kämpfer in den Krieg habe ziehen können ( Urk. 9/229/4) und nannte ver schiedene psychosoziale Belastungsfaktoren (so etwa Diskushernie der Ehefrau, Essstörung der Tochter; Urk. 9/229/6). Angesichts dieser Umstände kann mit den Z.___ -Gutachtern keine extreme Belastung erkannt werden. Dass wegen der von Dr. B.___ genannten generalisierten Angststörung eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit vorliegen soll, ist nicht nachvollziehbar. So berichtete er über Ängste seit der Kindheit und auch als Erwachsener ( Urk. 9/229/8), welche ihn nie von der Arbeit abgehalten haben. Dass im Zusam menhang mit dem im November 2011 erlittenen Herzinfarkt eine Verstärkung der Symptomatik eintrat, ist nachvollziehbar, namentlich, wenn er beispielsweise beim bergauf gehen ausser Atem kommt ( Urk. 9/229/7). Dass diese indes derart ausgeprägt ist, dass er praktisch gar nichts mehr machen kann, ergibt sich jedoch nicht aus den Akten. Während der Rehabilitation in der Klinik J.___ konnte ein körperliches Aufbautraining durchgeführt werden, wodurch er das Vermeidungs- und Schonverhalten aufgeben und - durch die körperliche Aktivierung - auch eine Stimmungsaufhellung erreicht werden konnte ( Urk. 9/186/8). Den Z.___ -Gutachtern waren die - als diffus geschilderten - Ängste bekannt ( Urk. 9/219/74), diese waren nicht von derart erheblichem Ausmass, dass sie Eingang in die Diagnoseliste gefunden hätten. Der Vorhalt von Dr. B.___, dass nur er und der Beschwerdeführer das gezeigte Symptom des Luftschnappens als Ausdruck von Angst und innerer Spannung kennen würden (Ur. 9/229/15) erweist sich nicht objektivierbar und damit von vornherein als verlässliche, nachvollziehbare medizinische Einschätzung ungeeignet. Anzumerken ist des Weiteren, dass auch im Bericht von Dr. B.___ keine aus der Angststörung fliessende Befunderhebung ersichtlich ist, aus welcher auf eine massgebliche Einschränkung der Arbeitsfä higkeit geschlossen werden könnte. Die Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren ( Urk. 9/229/9) wurde auch von den Z.___ -Gutachtern diagnostiziert ( Urk. 9/219/85), indessen keine Arbeitsunfähigkeit daraus abgeleitet. Dr. B.___ zeigte nicht auf, dass die Schmerzproblematik ein Ausmass annimmt, welches eine Arbeitsfähigkeit in er heblichem Ausmass ausschliessen würde. Zusammenfassend sind dem Bericht des Dr. B.___ keine funktionellen Ein schränkungen zu entnehmen, welche in nachvollziehbarer Weise auf eine mas sive Einschränkung der Arbeitsfähigkeit schliessen lassen würden. Anzufügen bleibt, dass in Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten wie über haupt von behandelnden Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräften auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen ist, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auf tragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Pa tientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Wohl kann die einen längeren Zeitraum abdeckende und umfassende Behandlung oft wertvolle Erkenntnisse zeitigen; doch lässt es die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag der therapeutisch tätigen (Fach-)Person einerseits und Be gutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Experten anderseits (BGE 124 I 170 E. 4) nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Arztpersonen bzw. Therapiekräfte zu anderslautenden Einschät zungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Be urteilung aufdrängt, weil die anderslautenden Einschätzungen wichtige – und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Urteil des Bun desgerichts 8C_677/2014 vom 29. Oktober 2014 E. 7.2 mit Hinweisen, u.a. auf SVR 2008 IV Nr. 15 S. 43 E. 2.2.1 [I 514/06]). Solche Aspekte sind vorliegend nicht erkennbar, zumindest nicht objektivierbare. 5.4 Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosoma tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsächliche Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionel len Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V 281). Mit BGE 143 V 418 hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätzlich sämtlich e psychische Leiden einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krankheitsbild allenfalls gewisse r Anpassun gen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen. Es ist somit massgebend, ob gestützt auf das vorliegende Gutachten die gemäss neuer Rechtsprechung rele vanten Indikatoren hinreichend beurteilt werden können. Die von Dr. G.___, Dr. H.___ und Dr. I.___ detailliert erhobenen Untersuchungs befunde waren bis auf die bereits bekannte Arthrodese und das chronifizierte lumbospondylogene Syndrom grundsätzlich unauffällig. Eine ausgeprägte Komorbidität liegt damit nicht vor, wohl aber eine Diskrepanz zwischen den sub jektiv beklagten Beschwerden und den internistischen, rheumatologischen und neuropsychologischen Befunden. Im Weiteren gelten Schmerzstörungen nach der Rechtsprechung nur als invalidisierend, wenn sie schwer und therapeutisch nicht (mehr) angehbar sind (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2). Diesbezüglich äusserte sich der psychiatrische Gutachter Dr. H.___ dahingehend, dass die Ausprägung der Stö rung beim Beschwerdeführer im Vergleich zu ähnlichen Störungsbilder als ob jektiv leicht einzustufen sei (S. 78). Der Beschwerdeführer nimmt einmal monat lich an Therap iesitzungen bei Dr. B.___ teil, welche bislang über Jahre hin er folglos waren und aus Sicht des Therapeuten zu keiner Steigerung der Arbeitsfä higkeit führten. Namentlich hat er noch keinen stationären therapeutisch-psy chiatrischen Aufenthalt hinter sich. Eine Behandlungs- und Eingliederungsresis tenz ist damit zu verneinen. Der Gutachter befasste sich sodann eingehend mit der Persönlichkeitsstruktur des Beschwerdeführers sowie dem sozialen Kontext und nahm dazu ausführlich Stellung. Zur Konsistenz ergibt sich aus dem Gutach ten, dass sich beim Beschwerdeführer objektiv kein Interessensverlust, keine an haltend gedrückte Stimmung und keine erhöhte Ermüdbarkeit haben feststellen lassen. Es gab auch keine Hinweise auf ein vermindertes Selbstwertgefühl, keine Schuldgefühle, keinen verminderten Appetit und keine depressiv bedingten Schlafstörungen (S. 91). Des Weiteren ergeben sich aus dem Gutachten erhebliche Inkonsistenzen und ein ausgesprochen selbstlimitierendes Verhalten (S. 76). Auch die soziale Teilnahme ist im p rivaten Bereich nicht eingeschränkt und das Ta gesprofil weist auf kein massiv reduziertes Aktivitätsniveau hin (S. 75). So tätigt der Beschwerdeführer seine Körperpflege, nimmt regelmässig Mahlzeiten ein, geht spazieren und einkaufen, unterhält sich mit seinen Kindern und verreist in die Ferien ( Urk. 9/219/40). Ausser fehlenden Kontakten zu Kollegen ist dem Ta gesablauf nichts Aussergewöhnliches zu entnehmen; dabei ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer innerfamiliär intensive soziale Kontakte hat. Der Be schwerdeführer nimmt sodann trotz der beklagten kognitiven Defizite regelmäs sig aktiv am Strassenverkehr teil (S. 74). Ein Rückzug aus dem sozialen Netzwerk liegt nicht vor. Eine gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen im vorgebrachten Ausmass lässt sich damit nicht herleiten. Insgesamt haben die diagnostizierten Krankheiten, auch unter Berück sichtigung der neuen bundesgerichtlichen Rechtsprechung, keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers und das Gutachten ist aus dieser Sicht nicht zu beanstanden. 5.5 Zusammenfas s end ist aufgrund der nachvollziehbaren und umfassenden gut achterlichen Beurteilungen die angestammte Tätigkeit zu 100 % unzumutbar. Eine der gesundheitlichen Situation angepasste Tätigkeit, welche keinen unein geschränkten Bewegungsumfang im linken Handgelenk erfordert, ohne Schwer arbeiten mit häufigem Heben und Tragen sowie ohne längerdauernde Arbeitsstel lungen in unergonomischen Rückenpositionen ist dem Beschwerdeführer hinge gen zu 100 % zumutbar. Es besteht damit keine Invalidität (mehr). Aufgrund der beweiskräftigen medizinischen Aktenlage besteht kein weiterer Abklärungsbedarf (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_468/2007 vom 6. Dezember 2006 E.2.2 mit Hinweisen). 6. 6.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). 6.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an gepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnah men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1). 6.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statisti schen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). 6.4 Gemäss Arbeitgeberfragebogen ( Urk. 9/7) hat der Beschwerdeführer während sei ner Anstellung rund Fr. 4'400. -- pro Monat verdient, woraus ein Jahresgehalt von Fr. 57'200.-- ( Fr. 4'400.-- x 13 ) resultiert. Das im Jahr 2000 von Männern im Durchschnitt erzielte Einkommen im Sektor Baugewerbe (LSE 2000, TA1, Ziff. 45) betrug pro Monat Fr. 4 ’ 544.--, mithin Fr. 56'845.-- im Jahr ( 12 x Fr. 4'544.-- : 40 x 41.7). Aufgrund der geringen Differenz ist somit nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin zur Ermittlung des V alideneinkommens auf den Tabel lenlohn abgestellt hat. Der Tabellenlohn für eine im Baugewerbe tätige männliche Person beläuft sich für das Jahr 2016 auf Fr. 5'507.--, mithin jährlich Fr. 66'084.-- ( Fr. 5507.-- x 12). Der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2016 von 41.7 Stunden (Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilun gen) angepasst, ergibt dies den Betrag von Fr. 68'893.-- ( Fr. 66'084.-- : 40 x 41.7) 6.5 Angesichts der Zumutbarkeit einer behinderungsangepassten Arbeitstätigkeit von 100 % steht dem Beschwerdeführer grundsätzlich eine breite Palette von Tätig keiten offen. Es rechtfertigt sich daher, für die Ermittlung des Invalideneinkom mens auf den standardisierten Durchschnittslohn für einfache Tätigkeiten kör perlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors (LSE 201 4, Tabellengruppe TA1_tirage_skill_level, Total, Niveau 1) abzu stellen. Die Rechtsprechung hat wiederholt bestätigt, dass auf dem ausgegliche nen Arbeitsmarkt genügend realistische Betätigungsmöglichkeiten für Personen bestehen, die funktionell als Einarmige zu betrachten sind und überdies nur noch leichte Arbeit verrichten können. Zu denken ist etwa an einfache Überwa chungs -, Prüf- und Kontrolltätigkeiten sowie an die Bedienung und Überwachung von (halb-) automatischen Maschinen oder Produktionseinheiten, die keinen Ein satz des dominanten Arms und der dominanten Hand voraussetzen (Urteil des Bun desgericht 8C_37/2016 vom 8. Juli 2016 E. 5.1.2 mit Hinweisen; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_628/2017 vom 12. Januar 2018 E. 6.4 und 8C_622/2016 vom 21. Dezember 2016 E. 5.2.2 mit weiteren Hinweisen). Das im Jahr 201 6 von Männern im Durchschnitt aller einfachen Tätigkeiten kör perlicher oder handwerklicher Art erzielte Eink ommen betrug pro Monat Fr. 5'312.--, mithin Fr. 63’744.-- im Jahr (Fr. 5'312.-- x 12). Der durchschnittli chen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2016 von 41.7 Stunden (Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen) angepasst, ergibt dies den Betrag von run d Fr. 6 6’453.-- ( Fr. 63’744.-- : 40 x 41.7). 6.6 Aus der Gegenüberstellung des Valideneinkommens von Fr. 68'893.-- (vgl. E. 6.4) mit dem Invalideneinkommen von Fr. 66'453.-- resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 2'440.-- oder ein Invaliditätsgrad von 3.5 %. Selbst bei Gewährung des maxima len Abzugs vom Tabellenlohn in Höhe von 25 % – für den vorlieg end jedoch kein Anlass besteht – ergäbe sich ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 49’840.-- (Fr. 66’453.-- x 0.75) und damit ein nicht anspruchsbegr ün den der Invaliditätsgrad von 27.66 %, gerundet 28 %. Somit besteht auch unter der Annahme eines Abzugs von Tabellenlohn kein Anspruch auf eine Invalidenrente. 7. 7.1 Das Bundesgericht hat im Urteil 9C_228/2010 vom 2 6. April 2011 festgehalten, dass die revisions- oder wiedererwägungsweise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente bei versicherten Personen, die das 5 5. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, nur zulässig ist, wenn die Verwaltung zuvor die Notwendigkeit von Eingliederungsmassnahmen geprüft hat (E. 3.3). Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass diese Personen auf grund ihres fortgeschrittenen Alters oder der langen Rentendauer und der daraus folgenden langjährigen Arbeitsabstinenz in der Regel nicht selber in der Lage sind, sich dem Arbeitsmarkt zu stellen und sich dort selbständig wieder einzu gliedern. Die Übernahme der beiden Abgrenzungskriterien bedeutet jedoch nicht, dass die Betroffenen einen Besitzstandsanspruch geltend machen können. Es wird ihnen lediglich, aber immerhin zugestanden, dass die Selbsteingliederung nicht mehr zumutbar ist (vgl. BGE 141 V 5 E. 4.4.2 mit Hinweis auf Urteil 9C_920/2013 vom 2 0. Mai 2014 E. 4.4). 7.2 Der Beschwerdeführer, geboren am 1 2. April 1959, war im Zeitpunkt der Renten aufhebung vom 7. August 2018 bereits 59-jährig. Damit fällt er unter den vom Bundesgericht besonders geschützten Bezügerkreis und die Verwaltung war ge halten, vor der Rentenaufhebung Eingliederungsmassnahmen zu prüfen und durchzuführen. 7.3 Die Beschwerdegegnerin gewährte berufliche Massnahmen im Sinne von Bera tung und Unterstützung sowie Arbeitsvermittlung durch die Stiftung A.___ ( Urk. 9/251) für den Zeitraum vom 2 6. Oktober 2017 bis 2 5. März 2018 und er teilte hierzu Kostengutsprache. Diese Massnahmen wurden schliesslich abgebro chen. Bereits zu Beginn der Beratung haben sich Schwierigkeiten gezeigt, da der Beschwerdeführer sich nicht arbeitsfähig fühlte. Nach einer Aufforderung zur Mitwirkung konnten zwei Vorstellungsgespräche initiiert werden, aus welchen jedoch keine Anstel lung im ersten Arbeitsmarkt resultierte ( Urk. 9/278 S. 2). Der Beschwerdeführer hatte bei diversen Stellenvorschlägen Einwendungen erhoben, wobei offenbleiben kann, wie begründet diese waren (vgl. hierzu Urk. 9/270 und Urk. 9/276). Die Beschwerdegegnerin bemühte sich jedenfalls aktiv um die Wie dereingliederung des Beschwerdeführers. Dass diese (bislang) scheiterte, führt nicht dazu, dass die Rente nicht aufgehoben werden könnte. Zudem hat ihm die Beschwerdegegnerin für das Auffinden einer entsprechenden Arbeitsstelle Unter stützung im Sinne von Beratung, Unter stützung und Arbeitsvermittlung angebo ten. Damit gibt die Rentenaufhebung auch unter diesem Gesichtsp unkt zu keiner Kritik Anlass. 8. Nach dem Gesagten steht fest, dass die Zusprache einer unbefristeten ganzen Rente ab 1. September 2003 zweifellos unrichtig war und weder aus physischer noch aus psychischer Sicht ein Gesundheitsschaden besteht, der einen Rentenan spruch pro futuro begründen vermöchte. Damit erweist sich die Verfügung vom 7. August 2018 als rechtens, was zur Ab weisung der Beschwerde führt. 9. 9.1 Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus setzungen für die Bewilli gung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeistän dung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115). 9.2 Bedürftig im Sinne von Art. 64 BGG ist eine Per son, wenn sie ohne Beeinträch tigung des für sie und ihre Fa milie nötigen Lebensunterhaltes nicht in der Lage ist, die Prozesskosten zu bestreiten (BGE 128 I 225 E. 2.5.1). Massgebend sind die wirtschaftlichen Verhältnisse im Zeitpunkt, in dem das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (§ 28 lit. a GSVGer i.V.m. Art. 119 ZPO) eingereicht wird (BGE 120 Ia 179 E. 3a), oder – bei seither eingetretenen Veränderungen – auch in demjeni gen der Entscheidfindung (BGE 108 V 265 E. 4). Bei der Beurteilung der Bedürf tigkeit ist das Einkommen beider Ehegatten zu berücksichtigen (BGE 115 Ia 193 E. 3a, 108 Ia 9 E. 3). 9.3 Die unentgeltliche Rechtspflege kann nur gewährt werden, wenn die Rechtsvor kehr nicht aussichtslos ist. Als aussichtslos sind nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten (ex ante betrachtet) beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Ge winnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb an strengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 133 III 614 E. 5 mit Hinweisen). 9.4 Der Beschwerdeführer ersuchte mit Beschwerde vom 1 2. September 2018 ( Urk. 1 S. 2) und ergänzendem Schreiben vom 2 6. Oktober 2018 ( Urk. 10) unter Beilage des ausgefüllten Formulars zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit (Urk. 11) und weiterer Unterlagen ( Urk. 3/3-6 und Urk. 12/2-10) um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und unentgeltlichen Rechtsvertretung. Die Prozessarmut des Beschwerdeführers ist demzufolge ausgewiesen. Da der vorlie gende Prozess nicht als von vornherein aussichtslos bezeichnet werden kann, ist dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren. Da zudem die anwaltliche Vertretung des Beschwerdeführers geboten war, ist ihm Rechtsanwalt Ervin Deplazes als unentgeltlicher Rechtsvertreter zu bestellen. 10. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs 1 bis IVG ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, jedoch zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Zur Kostennote von Rechtsanwalt Ervin Deplazes vom 1 0. Januar 2020 ( Urk. 15/1) ist zu bemerken, dass seine Aufwendungen für das Verwaltungsver fahren nicht in diesem Prozess zu entschädigen sind. Die «Teilrechnungen» vom 7. Dezember 2017 und 1 6. April 2018 ( Urk. 15/2-3) fallen daher von vornherein ebenso ausser Betracht wie die Aufwendungen der Teilrechnung vom 1 0. Januar 2020 ( Urk. 15/1) vor Verfügungserlass (Positionen vom 2 3. April, 2 5. Juni, 2. und 6. Juli 2018). Nicht vergütet wird sodann praxisgemäss der Aufwand für die Rechnungsstellung (Posten vom 1 0. Januar 2020). Damit ist Rechtsanwalt Ervin Deplazes für einen Aufwand von 12 Stunden zu entschädigen, womit beim pra xisgemässen Stundensatz von Fr. 220.-- eine Entschädigung von Fr. 2'916.85 (inkl. Barauslagen und MWSt ) resultiert. Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Gerichtskosten und Aufwendungen für die Rechtsvertretung verpflichtet werden kann, sofern er dazu in der Lage ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen und mit der geleisteten Kaution von Fr. 800.-- verrechnet. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Ervin Deplazes, Stäfa, wird mit Fr. 2'916.85 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Ervin Deplazes - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubBabic

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2018.00751 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Babic Urteil vom 3 0. Januar 2020

IV.2018.00751

IV.2018.00751

IV.2018.00751 III. Kammer

III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Babic

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Babic

Urteil vom 3 0. Januar 2020

Urteil vom 3 0. Januar 2020 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Ervin Deplazes

vertreten durch Rechtsanwalt Ervin Deplazes ARGO Rechtsanwälte

ARGO Rechtsanwälte Kronenstrasse 9, 8712 Stäfa

Kronenstrasse 9, 8712 Stäfa gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1959, zuletzt bis Juni 1999 als Gipser angestellt, meldete sich am 8. Februar 2000 unter Hinweis auf einen Knochenbruch der linken Hand bei der Invalidenversicherung zum Bezug von Leistungen an ( Urk. 9/2). Nach Ab klärung der beruflich-erwerblichen und medizinischen Verhältnisse und Einho lung eines bidisziplinären Gutachtens (Allgemein- und Arbeitsmedizin sowie Psy chiatrie) beim Zentrum Y.___ (Expertise vom 1 0. Oktober 2002, Urk. 9/68), sprach ihm die Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 3 0. Januar 2003 ( Urk. 9/89) eine vom 1. Juni bis 3 1. Oktober 2000 befristete ganze Rente zu. Mit Einspracheentscheid der IV-Stelle vom 1 3. Mai 2003 ( Urk. 9/100) wurde die ge gen die Verfügung erhobene Einsprache vom 2 7. Februar 2003 ( Urk. 9/91) abge wiesen.

1.1 X.___, geboren 1959, zuletzt bis Juni 1999 als Gipser angestellt, meldete sich am 8. Februar 2000 unter Hinweis auf einen Knochenbruch der linken Hand bei der Invalidenversicherung zum Bezug von Leistungen an ( Urk. 9/2). Nach Ab klärung der beruflich-erwerblichen und medizinischen Verhältnisse und Einho lung eines bidisziplinären Gutachtens (Allgemein- und Arbeitsmedizin sowie Psy chiatrie) beim Zentrum Y.___ (Expertise vom 1 0. Oktober 2002, Urk. 9/68), sprach ihm die Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 3 0. Januar 2003 ( Urk. 9/89) eine vom 1. Juni bis 3 1. Oktober 2000 befristete ganze Rente zu. Mit Einspracheentscheid der IV-Stelle vom 1 3. Mai 2003 ( Urk. 9/100) wurde die ge gen die Verfügung erhobene Einsprache vom 2 7. Februar 2003 ( Urk. 9/91) abge wiesen. Mit Eingabe vom 1 6. Juni 2003 erhob der Versicherte beim Sozialversicherungs gericht der Kantons Zürich Beschwerde gegen den Entscheid der IV-Stelle. Mit Urteil vom 2 9. August 2003 ( Urk. 9/109) h ies s das Sozialversicherungsgericht die Beschwerde in dem Sinn gut, dass es die Verfügung auf hob und die Sache zur ordnungsgemässen Begründung an die IV-Stelle zurück wies. Die IV-Stelle sprach dem Versicherten hierauf - nach Einholung weiterer Arztberichte und einer Be urteilung ihres regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) vom 2 0. April 2004 und 2 7. Mai 2004 ( Urk. 9/138 und Urk. 9/139/4) - mit Verfügung vom 2 3. Juli 2004 ( Urk. 9/143) eine ganze Rente nach Massgabe eines Invaliditätsgrades von 70 % mit Wirkung ab 1. September 2003 zu.

Mit Eingabe vom 1 6. Juni 2003 erhob der Versicherte beim Sozialversicherungs gericht der Kantons Zürich Beschwerde gegen den Entscheid der IV-Stelle. Mit Urteil vom 2 9. August 2003 ( Urk. 9/109) h ies s das Sozialversicherungsgericht die Beschwerde in dem Sinn gut, dass es die Verfügung auf hob und die Sache zur ordnungsgemässen Begründung an die IV-Stelle zurück wies. Die IV-Stelle sprach dem Versicherten hierauf - nach Einholung weiterer Arztberichte und einer Be urteilung ihres regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) vom 2 0. April 2004 und 2 7. Mai 2004 ( Urk. 9/138 und Urk. 9/139/4) - mit Verfügung vom 2 3. Juli 2004 ( Urk. 9/143) eine ganze Rente nach Massgabe eines Invaliditätsgrades von 70 % mit Wirkung ab 1. September 2003 zu. Mit Mitteilungen vom 2 9. Oktober 2009 ( Urk. 9/156) und 2 7. Februar 2013 ( Urk. 9/175) wurde die laufende Rente revisionsweise bestätigt.

Mit Mitteilungen vom 2 9. Oktober 2009 ( Urk. 9/156) und 2 7. Februar 2013 ( Urk. 9/175) wurde die laufende Rente revisionsweise bestätigt. 1. 2 Im November 2015 leitete die IV-Stelle erneut ein Revisionsverfahren ein, in des sen Verlauf sie den Versicherten am Zentrum Z.___ internistisch, rheumatologisch, neuropsychologisch und psychiatrisch begutach ten liess (Expertise vom 1 8. Mai 2016, Urk. 9/219). Mit Vorbescheid vom 1 4. De zember 2016 (Urk. 9/223) stellte sie die wiedererwägungsweise Aufhebung der Invalidenrente in Aussicht. Nach erfolgte r Einw a nd erhebung ( Urk. 9/230) und einer Stellungnahme des Z.___ ( Urk. 9/ 235) erteilte die IV-Stelle am 2. November 2017 Kostengutsprache für berufliche Massnahmen für den Zeitraum vom 2 6. Oktober 2017 bis 2 5. März 2018 im Sinne von Arbeitsvermittlung durch die Stiftung A.___ ( Urk. 9/251). Nach deren vorzeitigem Scheitern (Urk. 9/270-272) stellte die IV-Stelle die ganze Rente mit Verfügung vom 7. August 2018 ( Urk. 2) auf das Ende des der Zustellung folgenden Monats ein.

1. 2 Im November 2015 leitete die IV-Stelle erneut ein Revisionsverfahren ein, in des sen Verlauf sie den Versicherten am Zentrum Z.___ internistisch, rheumatologisch, neuropsychologisch und psychiatrisch begutach ten liess (Expertise vom 1 8. Mai 2016, Urk. 9/219). Mit Vorbescheid vom 1 4. De zember 2016 (Urk. 9/223) stellte sie die wiedererwägungsweise Aufhebung der Invalidenrente in Aussicht. Nach erfolgte r Einw a nd erhebung ( Urk. 9/230) und einer Stellungnahme des Z.___ ( Urk. 9/ 235) erteilte die IV-Stelle am 2. November 2017 Kostengutsprache für berufliche Massnahmen für den Zeitraum vom 2 6. Oktober 2017 bis 2 5. März 2018 im Sinne von Arbeitsvermittlung durch die Stiftung A.___ ( Urk. 9/251). Nach deren vorzeitigem Scheitern (Urk. 9/270-272) stellte die IV-Stelle die ganze Rente mit Verfügung vom 7. August 2018 ( Urk. 2) auf das Ende des der Zustellung folgenden Monats ein. 2. Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 1 2. September 2018 ( Urk. 1) Beschwerde und beantragte, die Verfügung vom 7. August 2018 sei aufzuheben (1.) und es sei die Verfügung betreffend die Rentenaufhebung abzuweisen und die IV-Rente wie bisher unverändert zu bezahlen (2.). In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte er die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung sowie die Bestellung eines unentgeltlichen Rechts beistandes ( 3. ), alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (plus Mehrwertsteuer) zulasten der Beschwerdegegnerin (4.).

2. Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 1 2. September 2018 ( Urk. 1) Beschwerde und beantragte, die Verfügung vom 7. August 2018 sei aufzuheben (1.) und es sei die Verfügung betreffend die Rentenaufhebung abzuweisen und die IV-Rente wie bisher unverändert zu bezahlen (2.). In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte er die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung sowie die Bestellung eines unentgeltlichen Rechts beistandes ( 3. ), alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (plus Mehrwertsteuer) zulasten der Beschwerdegegnerin (4.). Die IV-Stelle schloss am 1 1. Oktober 2018 ( Urk. 8) auf Abweisung der Be schwerde, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 2 9. Oktober 2018 ( Urk. 13) zur Kenntnis gebracht wurde.

Die IV-Stelle schloss am 1 1. Oktober 2018 ( Urk. 8) auf Abweisung der Be schwerde, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 2 9. Oktober 2018 ( Urk. 13) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG).

1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). 1.3 Unabhängig von einem materiellen Revisionsgrund kann die IV-Stelle auf formell rechtskräftige Verfügungen, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Überprüfung gebildet haben, zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn – was auf periodische Dauerleistungen regelmässig zutrifft (BGE 119 V 475 E. 1c mit Hinweisen) – ihre Berichtigung von erheblicher Bedeu tung ist (Art. 53 Abs. 2 und 3 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2, 138 V 147 E. 2.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_819/2017 vom 13. Februar 2017 E. 2.2). Die Wie dererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Korrektur einer an fänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2).

1.3 Unabhängig von einem materiellen Revisionsgrund kann die IV-Stelle auf formell rechtskräftige Verfügungen, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Überprüfung gebildet haben, zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn – was auf periodische Dauerleistungen regelmässig zutrifft (BGE 119 V 475 E. 1c mit Hinweisen) – ihre Berichtigung von erheblicher Bedeu tung ist (Art. 53 Abs. 2 und 3 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2, 138 V 147 E. 2.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_819/2017 vom 13. Februar 2017 E. 2.2). Die Wie dererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Korrektur einer an fänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2). Die Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG setzt voraus, dass kein vernünf tiger Zweifel an der Unrichtigkeit der Verfügung möglich, folglich nur dieser ein zige Schluss denkbar ist. In diesem Sinne qualifiziert unrichtig ist eine Verfügung, wenn eine Leistung aufgrund falscher Rechtsregeln beziehungsweise ohne oder in unrichtiger Anwendung der massgeblichen Bestimmungen zugesprochen wurde (BGE 141 V 405 E. 5.2, 140 V 77 E. 3.1 mit Hinweis). Gleiches gilt bei einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, insbesondere wenn die notwendigen fachärztlichen Abklärungen überhaupt nicht oder nicht mit der er forderlichen Sorgfalt durchgeführt wurden (vgl. Art. 43 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2; Urteil des Bu ndesgerichts 8C_717/2017 vom 2. August 2018 E. 3.2 mit Hinweisen). Soweit ermessensgeprägte Teile der Anspruchsprüfung vor dem Hin tergrund der Sach- und Rechtslage einschliesslich der Rechtspraxis im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung in vertretbarer Weise beurteilt worden sind, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus (BGE 141 V 405 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_766/2016 vom 3. April 2017 E. 1.1.2 mit Hinweisen).

Die Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG setzt voraus, dass kein vernünf tiger Zweifel an der Unrichtigkeit der Verfügung möglich, folglich nur dieser ein zige Schluss denkbar ist. In diesem Sinne qualifiziert unrichtig ist eine Verfügung, wenn eine Leistung aufgrund falscher Rechtsregeln beziehungsweise ohne oder in unrichtiger Anwendung der massgeblichen Bestimmungen zugesprochen wurde (BGE 141 V 405 E. 5.2, 140 V 77 E. 3.1 mit Hinweis). Gleiches gilt bei einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, insbesondere wenn die notwendigen fachärztlichen Abklärungen überhaupt nicht oder nicht mit der er forderlichen Sorgfalt durchgeführt wurden (vgl. Art. 43 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2; Urteil des Bu ndesgerichts 8C_717/2017 vom 2. August 2018 E. 3.2 mit Hinweisen). Soweit ermessensgeprägte Teile der Anspruchsprüfung vor dem Hin tergrund der Sach- und Rechtslage einschliesslich der Rechtspraxis im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung in vertretbarer Weise beurteilt worden sind, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus (BGE 141 V 405 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_766/2016 vom 3. April 2017 E. 1.1.2 mit Hinweisen). Nach ständiger Rechtsprechung kann das Gericht eine zunächst auf Art. 17 ATSG gestützte Rentenaufhebung oder -herabsetzung gegebenenfalls mit der (substitu ierten) Begründung schützen, dass die ursprüngliche (bzw. die letzte auf einer umfassenden materiellen Prüfung beruhende, vgl. BGE 140 V 514, 133 V 108) Rentenverfügung oder Mitteilung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Bedeutung sei (BGE 144 I 103 E. 2.2, 140 V 85 E. 4.2, 125 V 368 E. 2, je mit Hinweisen; vgl. Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversi cherung, 3. Auflage 2014, Rn 77 zu Art. 30–31).

Nach ständiger Rechtsprechung kann das Gericht eine zunächst auf Art. 17 ATSG gestützte Rentenaufhebung oder -herabsetzung gegebenenfalls mit der (substitu ierten) Begründung schützen, dass die ursprüngliche (bzw. die letzte auf einer umfassenden materiellen Prüfung beruhende, vgl. BGE 140 V 514, 133 V 108) Rentenverfügung oder Mitteilung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Bedeutung sei (BGE 144 I 103 E. 2.2, 140 V 85 E. 4.2, 125 V 368 E. 2, je mit Hinweisen; vgl. Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversi cherung, 3. Auflage 2014, Rn 77 zu Art. 30–31). 1.4 Um wiedererwägungsweise auf eine verfügte Leistung zurückkommen zu können, genügt es nicht, wenn ein einzelnes Anspruchselement rechtswidrig festgelegt wurde. Vielmehr hat sich die Leistungszusprache auch im Ergebnis als zweifellos unrichtig zu erweisen. So muss etwa, damit eine zugesprochene Rente wegen einer unkorrekten Invaliditätsbemessung wiedererwägungsweise aufgehoben werden kann – nach damaliger Sach- und Rechtslage – erstellt sein, dass eine korrekte Invaliditätsbemessung hinsichtlich des Leistungsanspruchs zu einem an deren Ergebnis geführt hätte (BGE 140 V 77 E. 3.1; vgl. Urteile des Bundesge richts 8C_381/2017 vom 7. August 2017 E. 4.1.2 und 8C_680/2017 vom 7. Mai 2018 E. 4.2.1).

1.4 Um wiedererwägungsweise auf eine verfügte Leistung zurückkommen zu können, genügt es nicht, wenn ein einzelnes Anspruchselement rechtswidrig festgelegt wurde. Vielmehr hat sich die Leistungszusprache auch im Ergebnis als zweifellos unrichtig zu erweisen. So muss etwa, damit eine zugesprochene Rente wegen einer unkorrekten Invaliditätsbemessung wiedererwägungsweise aufgehoben werden kann – nach damaliger Sach- und Rechtslage – erstellt sein, dass eine korrekte Invaliditätsbemessung hinsichtlich des Leistungsanspruchs zu einem an deren Ergebnis geführt hätte (BGE 140 V 77 E. 3.1; vgl. Urteile des Bundesge richts 8C_381/2017 vom 7. August 2017 E. 4.1.2 und 8C_680/2017 vom 7. Mai 2018 E. 4.2.1). Bei zweifelloser Unrichtigkeit wegen einer klaren Verletzung des Untersuchungs grundsatzes erübrigt es sich, den damals rechtserheblichen Sachverhalt weiter abzuklären und auf dieser nunmehr hinreichenden tatsächlichen Grundlage den Invaliditätsgrad zu ermitteln. Abgesehen davon, dass Abklärungen, welche einen weiter zurückliegenden Zeitraum betreffen, häufig keine verwertbaren Ergebnisse zu liefern vermögen, geht es im Kontext darum, mit Wirkung ex nunc et pro futuro einen rechtskonformen Zustand herzustellen (Urteile des Bundesgerichts 8C_789/2017 vom 3 0. Mai 2018 E. 3.2.1 und 9C_633/2015 vom 3. November 2015 E. 3.2 mit Hinweisen).

Bei zweifelloser Unrichtigkeit wegen einer klaren Verletzung des Untersuchungs grundsatzes erübrigt es sich, den damals rechtserheblichen Sachverhalt weiter abzuklären und auf dieser nunmehr hinreichenden tatsächlichen Grundlage den Invaliditätsgrad zu ermitteln. Abgesehen davon, dass Abklärungen, welche einen weiter zurückliegenden Zeitraum betreffen, häufig keine verwertbaren Ergebnisse zu liefern vermögen, geht es im Kontext darum, mit Wirkung ex nunc et pro futuro einen rechtskonformen Zustand herzustellen (Urteile des Bundesgerichts 8C_789/2017 vom 3 0. Mai 2018 E. 3.2.1 und 9C_633/2015 vom 3. November 2015 E. 3.2 mit Hinweisen). Bei Vorliegen der Voraussetzungen gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG für ein wieder erwägungsweises Zurückkommen auf eine formell rechtskräftige Verfügung (oder einen formell rechtskräftigen Einspracheentscheid ) gilt es grundsätzlich, mit Wir kung ex nunc et pro futuro einen rechtskonformen Zustand herzustellen (Art. 85 Abs. 2, Art. 88 bis Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung; IVV ). Dabei ist – wie bei einer materiellen Revision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG – auf der Grundlage eines richtig und vollständig festgestellten Sachverhalts der Invalidi tätsgrad im Zeitpunkt der Verfügung (oder des Einspracheentscheides ) zu ermit teln (BGE 144 I 103 E. 4.4.1 mit Hinweisen, 141 V 9 E. 2.3).

Bei Vorliegen der Voraussetzungen gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG für ein wieder erwägungsweises Zurückkommen auf eine formell rechtskräftige Verfügung (oder einen formell rechtskräftigen Einspracheentscheid ) gilt es grundsätzlich, mit Wir kung ex nunc et pro futuro einen rechtskonformen Zustand herzustellen (Art. 85 Abs. 2, Art. 88 bis Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung; IVV ). Dabei ist – wie bei einer materiellen Revision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG – auf der Grundlage eines richtig und vollständig festgestellten Sachverhalts der Invalidi tätsgrad im Zeitpunkt der Verfügung (oder des Einspracheentscheides ) zu ermit teln (BGE 144 I 103 E. 4.4.1 mit Hinweisen, 141 V 9 E. 2.3). Stehen invalidenversicherungsrechtliche Aspekte zur Diskussion (vgl. dazu etwa BGE 119 V 431 E. 2, 110 V 298 E. 2, je mit Hinweisen), erfolgt die wiedererwä gungsweise Rentenaufhebung oder -herabsetzung in der Regel vom ersten Tag des zweiten der Zustellung der Verfügung folgenden Monats an (Art. 85 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 88 bis Abs. 2 lit. a IVV; vgl. BGE 142 V 259 E. 3.2.1 mit Hinweisen; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_880/2015 vom 21. März 2016 E. 3.2 und 9C_258/2014 vom 3. September 2014 E. 3.2, je mit Hinweisen). Eine rückwirkende Rentenaufhebung oder -herabsetzung kommt in diesem Bereich nur im Fall einer unrechtmässigen Leistungserwirkung oder einer Verletzung der Mel depflicht in Frage (Art. 88 bis Abs. 2 lit. b IVV sowohl in der bis Ende Dezember 2014 als auch in der seither geltenden Fassung), wobei diese seit der Revision von Art. 88 bis Abs. 2 lit. b IVV per 1. Januar 2015 für den unrechtmässigen Leis tungsbezug nicht – mehr – kausal gewesen sein muss (BGE 142 V 259 E. 3.2.1 mit Hinweisen; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_813/2016 vom 10. März 2017 E. 5 und 8C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2).

Stehen invalidenversicherungsrechtliche Aspekte zur Diskussion (vgl. dazu etwa BGE 119 V 431 E. 2, 110 V 298 E. 2, je mit Hinweisen), erfolgt die wiedererwä gungsweise Rentenaufhebung oder -herabsetzung in der Regel vom ersten Tag des zweiten der Zustellung der Verfügung folgenden Monats an (Art. 85 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 88 bis Abs. 2 lit. a IVV; vgl. BGE 142 V 259 E. 3.2.1 mit Hinweisen; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_880/2015 vom 21. März 2016 E. 3.2 und 9C_258/2014 vom 3. September 2014 E. 3.2, je mit Hinweisen). Eine rückwirkende Rentenaufhebung oder -herabsetzung kommt in diesem Bereich nur im Fall einer unrechtmässigen Leistungserwirkung oder einer Verletzung der Mel depflicht in Frage (Art. 88 bis Abs. 2 lit. b IVV sowohl in der bis Ende Dezember 2014 als auch in der seither geltenden Fassung), wobei diese seit der Revision von Art. 88 bis Abs. 2 lit. b IVV per 1. Januar 2015 für den unrechtmässigen Leis tungsbezug nicht – mehr – kausal gewesen sein muss (BGE 142 V 259 E. 3.2.1 mit Hinweisen; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_813/2016 vom 10. März 2017 E. 5 und 8C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2). Ein wiedererwägungsweises Rückkommen auf eine zweifellos unrichtige Verfü gung gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG ist auch mehr als zehn Jahre nach deren Erlass zulässig (BGE 140 V 514 Regeste a; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_680/2017 vom 7. Mai 2018 E. 4.1 und 8C_394/2017 vom 8. August 2017 E. 2.2).

Ein wiedererwägungsweises Rückkommen auf eine zweifellos unrichtige Verfü gung gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG ist auch mehr als zehn Jahre nach deren Erlass zulässig (BGE 140 V 514 Regeste a; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_680/2017 vom 7. Mai 2018 E. 4.1 und 8C_394/2017 vom 8. August 2017 E. 2.2). 1.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arz tes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versi cherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärzt lichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arz tes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versi cherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärzt lichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).

1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründet die wiederwägungsweise Rentenaufhebung vom 7. August 2018 ( Urk. 2) damit, dass nicht allein aufgrund des Berichtes des behandelnden Psychiaters vom 5. April 2003 auf eine über 70%ige Arbeitsunfä higkeit hätte geschlossen werden dürfen. Zum einen stehe der behandelnde Arzt in einem besonderen auftragsrechtlichen Vertrauensverhältnis zum Patienten und sei in erster Linie therapeutischen, nicht gutachterlichen Zwecken verpflichtet. Zum anderen sei der Bericht nicht sehr aussagekräftig. Er stütze sich zu einem grossen Teil auf subjektive Angaben des Kunden und begründe die Arbeitsunfä higkeit weitgehend mit psychosozialen Belastungsfaktoren. Mit der RAD-Stellungnahme vom 27. Mai 2004 sei der 23./2 4. September 2003 als Verschlech terungszeitpunkt festgelegt worden und somit auf den Beginn der ärztlichen Be handlung. Diese Sichtweise entbehre jeglicher Grundlage. Es seien auch keine Anzeichen einer Verschlechterung festgehalten worden. Der Arztbericht habe das neutrale Gutachten der Y.___ nicht zu entkräften verm ocht. Er habe definitiv keine genügende Grundlage für eine Rentenzusprache dargestellt. Ebenso wenig habe man in psychiatrischer Hinsicht auf den Arztbericht des Hausarztes abstellen können. Vielmehr seien zwingend weitere Abklärungen in medizinischer Hinsicht erforderlich gewesen. Dass solche unterblieben seien und somit die Sachverhalts abklärung unvollständig gewesen sei, stelle eine klare Verletzung des Untersu chungsgrundsatzes gemäss Art. 43 Abs. 2 ATSG dar. Des Weiteren hätte geprüft werden müssen, ob die psychischen Beschwerden des Kunden überwindbar seien. In diesem Sinne sei die Festlegung der Arbeitsfähigkeit - und damit auch des IV-Grades - in der Verfügung vom 2 3. Juli 2004 zweifellos unrichtig erfolgt. Mit erneutem Gutachten vom 1 8. Mai 2016 sei die Sachlage erneut überprüft worden. Das Gutachten halte hier nachvollziehbar eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in ange passter Tätigkeit fest. Eine der gesundheitlichen Situation angepasste Tätigkeit, welche keinen uneingeschränkten Bewegungsumfang im linken Handgelenk er fordere, ohne Schwerarbeiten mit häufigem Heben und Tragen sowie längerdau ernde Arbeitsstellungen in unergonomischen Rückenpositionen seien dem Be schwerdeführer zu 100 % zumutbar.

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründet die wiederwägungsweise Rentenaufhebung vom 7. August 2018 ( Urk. 2) damit, dass nicht allein aufgrund des Berichtes des behandelnden Psychiaters vom 5. April 2003 auf eine über 70%ige Arbeitsunfä higkeit hätte geschlossen werden dürfen. Zum einen stehe der behandelnde Arzt in einem besonderen auftragsrechtlichen Vertrauensverhältnis zum Patienten und sei in erster Linie therapeutischen, nicht gutachterlichen Zwecken verpflichtet. Zum anderen sei der Bericht nicht sehr aussagekräftig. Er stütze sich zu einem grossen Teil auf subjektive Angaben des Kunden und begründe die Arbeitsunfä higkeit weitgehend mit psychosozialen Belastungsfaktoren. Mit der RAD-Stellungnahme vom 27. Mai 2004 sei der 23./2 4. September 2003 als Verschlech terungszeitpunkt festgelegt worden und somit auf den Beginn der ärztlichen Be handlung. Diese Sichtweise entbehre jeglicher Grundlage. Es seien auch keine Anzeichen einer Verschlechterung festgehalten worden. Der Arztbericht habe das neutrale Gutachten der Y.___ nicht zu entkräften verm ocht. Er habe definitiv keine genügende Grundlage für eine Rentenzusprache dargestellt. Ebenso wenig habe man in psychiatrischer Hinsicht auf den Arztbericht des Hausarztes abstellen können. Vielmehr seien zwingend weitere Abklärungen in medizinischer Hinsicht erforderlich gewesen. Dass solche unterblieben seien und somit die Sachverhalts abklärung unvollständig gewesen sei, stelle eine klare Verletzung des Untersu chungsgrundsatzes gemäss Art. 43 Abs. 2 ATSG dar. Des Weiteren hätte geprüft werden müssen, ob die psychischen Beschwerden des Kunden überwindbar seien. In diesem Sinne sei die Festlegung der Arbeitsfähigkeit - und damit auch des IV-Grades - in der Verfügung vom 2 3. Juli 2004 zweifellos unrichtig erfolgt. Mit erneutem Gutachten vom 1 8. Mai 2016 sei die Sachlage erneut überprüft worden. Das Gutachten halte hier nachvollziehbar eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in ange passter Tätigkeit fest. Eine der gesundheitlichen Situation angepasste Tätigkeit, welche keinen uneingeschränkten Bewegungsumfang im linken Handgelenk er fordere, ohne Schwerarbeiten mit häufigem Heben und Tragen sowie längerdau ernde Arbeitsstellungen in unergonomischen Rückenpositionen seien dem Be schwerdeführer zu 100 % zumutbar. 2.2 Dagegen machte der Beschwerdeführer geltend, es sei widersprüchlich, wenn die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen rentenaufhebenden Verfügung in Be zug auf die Arbeitsfähigkeit auf das (damalige) Y.___ -Gutachten abstelle, ob wohl bei der Rentenzusprache gar keine Überprüfung des Gutachtens stattgefun den habe. Bei der Rentenzusprache habe einzig der seriöse Bericht seines Psy chiaters Dr. B.___ vorgelegen, was durch den RAD-Arzt bestätigt worden sei. Aufgrund dieser Sachlage könne dem Beschwerdeführer kein Vorwurf betreffend mangelhafte Sachverhaltsabklärung gemacht werden und es dürften ihm daraus auch keine Nachteile erwachsen ( Urk. 1 S. 9). Es wäre die Pflicht der Beschwer degegnerin gewesen, sich mit der damals vorgetragenen Kritik am Y.___ -Gutachten auseinanderzusetzen oder zumindest die Gutachter der Y.___ dazu Stellung nehmen zu lassen.

2.2 Dagegen machte der Beschwerdeführer geltend, es sei widersprüchlich, wenn die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen rentenaufhebenden Verfügung in Be zug auf die Arbeitsfähigkeit auf das (damalige) Y.___ -Gutachten abstelle, ob wohl bei der Rentenzusprache gar keine Überprüfung des Gutachtens stattgefun den habe. Bei der Rentenzusprache habe einzig der seriöse Bericht seines Psy chiaters Dr. B.___ vorgelegen, was durch den RAD-Arzt bestätigt worden sei. Aufgrund dieser Sachlage könne dem Beschwerdeführer kein Vorwurf betreffend mangelhafte Sachverhaltsabklärung gemacht werden und es dürften ihm daraus auch keine Nachteile erwachsen ( Urk. 1 S. 9). Es wäre die Pflicht der Beschwer degegnerin gewesen, sich mit der damals vorgetragenen Kritik am Y.___ -Gutachten auseinanderzusetzen oder zumindest die Gutachter der Y.___ dazu Stellung nehmen zu lassen. 2.3 Die Beschwerdegegnerin thematisierte zu Recht die zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung vom 2 3. Juli 2004 und nicht der Revisionsent scheide ( Urk. 9/156 und Urk. 9/175). Letztere beruhten nicht auf einer eingehen den materielle n Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhalts abklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs, sondern die Abklärungen erschöpften sich im Einholen von Formularberichten der behandelnden Ärzte ( Urk. 9/153-154 sowie Urk. 9/167, 9/167 und Urk. 9/173), welche durch den RAD-Arzt kritiklos übernommen wurden ( Urk. 9/155/2-3 und Urk. 9/174/4). Bei der vorliegenden Ausgangslage wäre eine neutrale Begutachtung zwingend gewesen, um die Ansprüche des Beschwerde führers rechtsgenüglich zu klären.

2.3 Die Beschwerdegegnerin thematisierte zu Recht die zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung vom 2 3. Juli 2004 und nicht der Revisionsent scheide ( Urk. 9/156 und Urk. 9/175). Letztere beruhten nicht auf einer eingehen den materielle n Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhalts abklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs, sondern die Abklärungen erschöpften sich im Einholen von Formularberichten der behandelnden Ärzte ( Urk. 9/153-154 sowie Urk. 9/167, 9/167 und Urk. 9/173), welche durch den RAD-Arzt kritiklos übernommen wurden ( Urk. 9/155/2-3 und Urk. 9/174/4). Bei der vorliegenden Ausgangslage wäre eine neutrale Begutachtung zwingend gewesen, um die Ansprüche des Beschwerde führers rechtsgenüglich zu klären. 3.

3. 3.1

3.1 3.1.1 Bei der Leistungszusprache mit Verfügung vom 2 3. Juli 2004 lag unter anderem das polydisziplinäre Gutachten des Y.___ vom 1 0. Oktober 2002 ( Urk. 9/68) vor, wobei Dr. C.___, Facharzt Arbeitsmedizin und Allgemeine Medizin FMH, Dr. D.___, Facharzt Psychiatrie, und Dr. E.___, Facharzt Radiologie FMH, die folgen den Diagnosen stellten ( S. 9 ):

3.1.1 Bei der Leistungszusprache mit Verfügung vom 2 3. Juli 2004 lag unter anderem das polydisziplinäre Gutachten des Y.___ vom 1 0. Oktober 2002 ( Urk. 9/68) vor, wobei Dr. C.___, Facharzt Arbeitsmedizin und Allgemeine Medizin FMH, Dr. D.___, Facharzt Psychiatrie, und Dr. E.___, Facharzt Radiologie FMH, die folgen den Diagnosen stellten ( S. 9 ): - Linke Hand mit Restzustand nach Unfall mit intra- artikulärer Mehrfrag ment-Fraktur distaler Radius

Linke Hand mit Restzustand nach Unfall mit intra- artikulärer Mehrfrag ment-Fraktur distaler Radius - Achsenskelett mit noch altersentsprechenden degenerativen Veränderun gen

Achsenskelett mit noch altersentsprechenden degenerativen Veränderun gen - Linke Hand mit Funktionseinschränkung, vor allem Steife des Handge lenks

Linke Hand mit Funktionseinschränkung, vor allem Steife des Handge lenks - Somatoforme Schmerzstörung nach Hexenschuss 2001 im Sinne chroni scher, nicht strukturellen Veränderungen oder segmentalen Funktionsstö rungen zuzuordnender Beschwerden

Somatoforme Schmerzstörung nach Hexenschuss 2001 im Sinne chroni scher, nicht strukturellen Veränderungen oder segmentalen Funktionsstö rungen zuzuordnender Beschwerden - Anpassungsstörung mit leicht depressiver Symptomatik (ICD-10: F42.21)

Anpassungsstörung mit leicht depressiver Symptomatik (ICD-10: F42.21) Sie führten aus, die Restarbeitsfähigkeit in der letzten Tätigkeit als Gipser betrage 35 %. Die letzte Tätigkeit sei im Hinblick auf den gesundheitlichen Zustand als nur noch sehr bedingt zumutbar zu beurteilen. In einer angepassten Tätigkeit sei von einer langfristigen Restarbeitsfähigkeit vom 80 % auszugehen (S. 11). Wäh rend den Untersuchungen und dem Arbeitsversuch sei aufgefallen, dass Schmerzäusserungen immer dann aufgetreten seien, wenn von Schmerz die Rede gewesen sei. In nicht fokussierten Situationen seien diese weniger ausgeprägt gewesen oder ganz weggefallen. Die psychischen Faktoren seien leicht und nicht in einem Masse alteriert, um die Arbeitsfähigkeit zu kompromittieren. Unter be ruflicher wie anderweitiger Belastung würden sich die psychischen Funktionen voraussichtlich vollständig erholen, nämlich dann, wenn durch die Wiedererlan gung der Alltagsbewältigung das Beschwerdekonzept widerlegt werden würde (S. 11).

Sie führten aus, die Restarbeitsfähigkeit in der letzten Tätigkeit als Gipser betrage 35 %. Die letzte Tätigkeit sei im Hinblick auf den gesundheitlichen Zustand als nur noch sehr bedingt zumutbar zu beurteilen. In einer angepassten Tätigkeit sei von einer langfristigen Restarbeitsfähigkeit vom 80 % auszugehen (S. 11). Wäh rend den Untersuchungen und dem Arbeitsversuch sei aufgefallen, dass Schmerzäusserungen immer dann aufgetreten seien, wenn von Schmerz die Rede gewesen sei. In nicht fokussierten Situationen seien diese weniger ausgeprägt gewesen oder ganz weggefallen. Die psychischen Faktoren seien leicht und nicht in einem Masse alteriert, um die Arbeitsfähigkeit zu kompromittieren. Unter be ruflicher wie anderweitiger Belastung würden sich die psychischen Funktionen voraussichtlich vollständig erholen, nämlich dann, wenn durch die Wiedererlan gung der Alltagsbewältigung das Beschwerdekonzept widerlegt werden würde (S. 11). 3.1.2 Sodann stützte sich die Beschwerdegegnerin bei ihrer Leistungszusprache auf einen Arztbericht des behandelnden Dr. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 5. April 2004 ab ( Urk. 9/129).

3.1.2 Sodann stützte sich die Beschwerdegegnerin bei ihrer Leistungszusprache auf einen Arztbericht des behandelnden Dr. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 5. April 2004 ab ( Urk. 9/129). Dieser hielt folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 1) :

Dieser hielt folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 1) : - Statu s nach Arthrodese des linken Handgelenkes im Anschluss an zwei misslungene operative Sanierungen einer unfallbedingten komplizierten Fraktur 1999

Statu s nach Arthrodese des linken Handgelenkes im Anschluss an zwei misslungene operative Sanierungen einer unfallbedingten komplizierten Fraktur 1999 - Chronische Lumbalgie mit Ausstrahlungen ins Bein rechts; St. n. thorak o -lumbalem M. Scheuermann

Chronische Lumbalgie mit Ausstrahlungen ins Bein rechts; St. n. thorak o -lumbalem M. Scheuermann - Schwere Anpassungsstörung mit mittelschwerer Depression und Angst gemischt (ICD-10: F43.21)

Schwere Anpassungsstörung mit mittelschwerer Depression und Angst gemischt (ICD-10: F43.21) Zudem stellte er folgende Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähig keit:

Zudem stellte er folgende Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähig keit: - Selbstunsicher (über-)angepasste Persönlichkeit bei Statu s nach Emigra tion

Selbstunsicher (über-)angepasste Persönlichkeit bei Statu s nach Emigra tion - Nikotinabhängigkeit

Nikotinabhängigkeit - Statu s nach perforiertem Ulcus ventriculi 1991

Statu s nach perforiertem Ulcus ventriculi 1991 Dr. B.___ hielt in seiner Beurteilung fest, die Arbeitsunfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit liege seit dem Unfall im Jahr 1999 bei 100 %.

Dr. B.___ hielt in seiner Beurteilung fest, die Arbeitsunfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit liege seit dem Unfall im Jahr 1999 bei 100 %. Als psychosoziale Belastungen w u rden neben der Unsicherheit nach drei Opera tionen an selber Stelle, de m Verlust der Arbeit, d er andauernde n Krankschreibung und ein es langwierige n Rentenverfahren s die folgenden Faktoren genannt:

Als psychosoziale Belastungen w u rden neben der Unsicherheit nach drei Opera tionen an selber Stelle, de m Verlust der Arbeit, d er andauernde n Krankschreibung und ein es langwierige n Rentenverfahren s die folgenden Faktoren genannt: - Verlust eines Neffen im Krieg 1998

Verlust eines Neffen im Krieg 1998 - Mit der Zerstörung des eigenen Hauses in der Heimat (1998) nicht nur Verlust von Hab und Gut, sondern auch von 20 Jahren intensiver Arbeit während den Ferien inklusive Zerstörung der Zukunftsvisionen in seiner Heimat

Mit der Zerstörung des eigenen Hauses in der Heimat (1998) nicht nur Verlust von Hab und Gut, sondern auch von 20 Jahren intensiver Arbeit während den Ferien inklusive Zerstörung der Zukunftsvisionen in seiner Heimat - Für einen handwerklichen Beruf praktisch totaler Verlust der linken Hand nach Unfall und Arthrodese

Für einen handwerklichen Beruf praktisch totaler Verlust der linken Hand nach Unfall und Arthrodese - Damit verbunden Verlust der beruflichen und persönlichen Perspektiven

Damit verbunden Verlust der beruflichen und persönlichen Perspektiven - Zerstörung der in der Emigration - und nach dem Studienabbruch - müh sam aufgebauten Identität und des Selbstwertgefühls als Gipser-Vorarbei ter, Familienoberhaupt und Vorbild

Zerstörung der in der Emigration - und nach dem Studienabbruch - müh sam aufgebauten Identität und des Selbstwertgefühls als Gipser-Vorarbei ter, Familienoberhaupt und Vorbild - Die Kränkung, in Abhängigkeit des Sozialamtes geraten zu sein

Die Kränkung, in Abhängigkeit des Sozialamtes geraten zu sein Dr. B.___ ging von einer krankheitswertigen Anpassungsstörung und einer dadurch erschwerten somatischen Pathologie (Schmerzsyndrom) aus. Die Arbeits unfähigkeit in realistischen Bereichen liege über 70 %. Solange der Beschwerde führer über keine Perspektive verfüge, solange würden die Auslöser der Belas tungsstörung ihre Wirkung zeitigen und solange werde er auch ganz arbeitsun fähig bleiben (S. 4).

Dr. B.___ ging von einer krankheitswertigen Anpassungsstörung und einer dadurch erschwerten somatischen Pathologie (Schmerzsyndrom) aus. Die Arbeits unfähigkeit in realistischen Bereichen liege über 70 %. Solange der Beschwerde führer über keine Perspektive verfüge, solange würden die Auslöser der Belas tungsstörung ihre Wirkung zeitigen und solange werde er auch ganz arbeitsun fähig bleiben (S. 4). 3.1.3 Des Weiteren stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die Stellungnahmen des RAD-Arztes, Dr. F.___ vom 2 0. April 2004 ( Urk. 9/138) und 2 7. Mai 2004 ( Urk. 9/139/4).

3.1.3 Des Weiteren stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die Stellungnahmen des RAD-Arztes, Dr. F.___ vom 2 0. April 2004 ( Urk. 9/138) und 2 7. Mai 2004 ( Urk. 9/139/4). Dieser hielt fest, dass sich der Arztbericht von Dr. B.___ mit dem Y.___ Gut achten auseinandergesetzt und aktuelle Befunde und Beurteilungen gebracht habe, welche nachvollziehbar seien. Der Beschwerdeführer sei aus psychiatrische r Sicht aktuell (sicher seit dem 2 4. September 2003) als 70 % arbeitsunfähig zu taxieren ( Urk. 9/138). Der Beschwerdeführer sei ab Oktober 2000 bis zum 2 3. Sep tember 2003 als Gipser nur zu 35 % als arbeitsfähig zu werten. In einer ange passten Tätigkeit jedoch zu 80 % arbeitsfähig. Seit dem Unfall (Knochenbruch linke Hand 1999) sei er als mindestens 65 % arbeitsunfähig angestammt und 80 % arbeitsfähig angepasst zu taxieren. Die erneute Arbeitsunfähigkeit von nun 70 % ab dem 2 3. September 2003 müsse als Verschlechterung des zuvor schon bestandenen psychischen Grundleidens angesehen werden. Das somatische Grundleiden sei dasselbe geblieben. Demzufolge sei es als Wiederaufleben der Invalidität zu taxieren ( Urk. 9/139/4).

Dieser hielt fest, dass sich der Arztbericht von Dr. B.___ mit dem Y.___ Gut achten auseinandergesetzt und aktuelle Befunde und Beurteilungen gebracht habe, welche nachvollziehbar seien. Der Beschwerdeführer sei aus psychiatrische r Sicht aktuell (sicher seit dem 2 4. September 2003) als 70 % arbeitsunfähig zu taxieren ( Urk. 9/138). Der Beschwerdeführer sei ab Oktober 2000 bis zum 2 3. Sep tember 2003 als Gipser nur zu 35 % als arbeitsfähig zu werten. In einer ange passten Tätigkeit jedoch zu 80 % arbeitsfähig. Seit dem Unfall (Knochenbruch linke Hand 1999) sei er als mindestens 65 % arbeitsunfähig angestammt und 80 % arbeitsfähig angepasst zu taxieren. Die erneute Arbeitsunfähigkeit von nun 70 % ab dem 2 3. September 2003 müsse als Verschlechterung des zuvor schon bestandenen psychischen Grundleidens angesehen werden. Das somatische Grundleiden sei dasselbe geblieben. Demzufolge sei es als Wiederaufleben der Invalidität zu taxieren ( Urk. 9/139/4). 3.2 Der am 7. August 2018 ( Urk. 2) verfügten Rentenaufhebung lagen im Wesentli chen die folgenden medizinischen Akten zu Grunde:

3.2 Der am 7. August 2018 ( Urk. 2) verfügten Rentenaufhebung lagen im Wesentli chen die folgenden medizinischen Akten zu Grunde: 3.2.1 Im polydisziplinären Gutachten de s Zentrums Z.___ vom 1 8. Mai 2016 ( Urk. 9/219) stellten die zuständigen Experten, Dr. G.___, Facharzt für Innere Medizin FMH, Dr. H.___, Facharzt für Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie FMH und Dr. I.___, Facharzt für Rheumatologie, Innere Medizin FMH sowie Manuelle Medizin SAMM, die folgen den Diagnosen (S. 84 f.) :

3.2.1 Im polydisziplinären Gutachten de s Zentrums Z.___ vom 1 8. Mai 2016 ( Urk. 9/219) stellten die zuständigen Experten, Dr. G.___, Facharzt für Innere Medizin FMH, Dr. H.___, Facharzt für Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie FMH und Dr. I.___, Facharzt für Rheumatologie, Innere Medizin FMH sowie Manuelle Medizin SAMM, die folgen den Diagnosen (S. 84 f.) : - Status nach Arthrodese link e s Handgelenk 25.01.2000 bei/mit

Status nach Arthrodese link e s Handgelenk 25.01.2000 bei/mit - Status nach distaler intraartikulärer Radiusmehrfragmentfraktur links Typ Ila nach Melone 08.06.1999

Status nach distaler intraartikulärer Radiusmehrfragmentfraktur links Typ Ila nach Melone 08.06.1999 - Status nach Reposition und Fixateur externe 08.06.1999

Status nach Reposition und Fixateur externe 08.06.1999 - Status nach interventioneller Handgelenks-Arthroskopie mit sub chondraler Osteotomie dorsaler Radius und Pinresektion Unterarm link s ( Nervus interosseus posterior )

Status nach interventioneller Handgelenks-Arthroskopie mit sub chondraler Osteotomie dorsaler Radius und Pinresektion Unterarm link s ( Nervus interosseus posterior ) - Passagerem dystrophem Verlauf mit Sudeck-Bild

Passagerem dystrophem Verlauf mit Sudeck-Bild - Chronifiziertes lumbospondylogenes Syndrom seit 20 Jahren bei/mit

Chronifiziertes lumbospondylogenes Syndrom seit 20 Jahren bei/mit - Erheblicher thorakolumbaler Fehlhaltung mit abortivem Morbus Scheuermann

Erheblicher thorakolumbaler Fehlhaltung mit abortivem Morbus Scheuermann - Schmerzhaftem distalem Erector trunci beidseits rechtsbetont

Schmerzhaftem distalem Erector trunci beidseits rechtsbetont - Klinisch keine Hinweise für lumbales Kompressionssyndrom

Klinisch keine Hinweise für lumbales Kompressionssyndrom - Röntgen 02.03.2016: Fehlhaltung mit leichter Keilwirbelbildung LWK1 und Osteochondrose mit traction spurs

Röntgen 02.03.2016: Fehlhaltung mit leichter Keilwirbelbildung LWK1 und Osteochondrose mit traction spurs Zudem stellten sie als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine chro nische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) sowie einen aktenkundigen Status nach Anpassungsstörung mit leicht depressiver Symptomatik (ICD-10: F42.21).

Zudem stellten sie als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine chro nische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) sowie einen aktenkundigen Status nach Anpassungsstörung mit leicht depressiver Symptomatik (ICD-10: F42.21). Zusammenfas s end und unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten und Befunde sei der Beschwerdeführer aus rheumatologischer Sicht in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Gipser wegen der Arthrodese der linken Hand mit fehlender Beweg lichkeit zu 100 % arbeitsunfähig, dasselbe gelte für jegliche Verweistätigkeit mit einem uneingeschränkten Bewegungsumfang im linken Handgelenk und nicht nur für körperlich schwere Arbeiten. Die Handgelenk- Arthrodese links sei klinisch und radiologisch absolut stabil und könne - wie während der Untersuchung do kumentiert - auch für Stützfunktionen nebst Haltefunktionen eingesetzt werden, allerdings natürlich nicht in der üblichen Dorsalextensionsstellung. Von Seiten des Rückens seien körperliche Schwerarbeiten mit häufigem Heben und Tragen sowie längerdauernden Arbeitsstellungen in unergonomischer Rückenposition ungünstig und sollten vermieden werden. Für sämtliche übrigen Verweistätigkei t en bestehe aus versicherungsrechtlicher Sicht ab sofort aus rein rheumatologi scher Sicht eine vollständige Arbeitsfähigkeit, aufgrund des bisherigen Verlaufes nicht zu realisieren. In dem Sinn seien auch weitere berufliche Massnahmen durch die IV von vornherein zum Scheitern verurteilt. Aus psychiatrischer Sicht sei beim Beschwerdeführer eine 100%ige Arbeitsfähigkeit für alle Tätigkeiten ausgewiesen (S. 91 f.).

Zusammenfas s end und unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten und Befunde sei der Beschwerdeführer aus rheumatologischer Sicht in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Gipser wegen der Arthrodese der linken Hand mit fehlender Beweg lichkeit zu 100 % arbeitsunfähig, dasselbe gelte für jegliche Verweistätigkeit mit einem uneingeschränkten Bewegungsumfang im linken Handgelenk und nicht nur für körperlich schwere Arbeiten. Die Handgelenk- Arthrodese links sei klinisch und radiologisch absolut stabil und könne - wie während der Untersuchung do kumentiert - auch für Stützfunktionen nebst Haltefunktionen eingesetzt werden, allerdings natürlich nicht in der üblichen Dorsalextensionsstellung. Von Seiten des Rückens seien körperliche Schwerarbeiten mit häufigem Heben und Tragen sowie längerdauernden Arbeitsstellungen in unergonomischer Rückenposition ungünstig und sollten vermieden werden. Für sämtliche übrigen Verweistätigkei t en bestehe aus versicherungsrechtlicher Sicht ab sofort aus rein rheumatologi scher Sicht eine vollständige Arbeitsfähigkeit, aufgrund des bisherigen Verlaufes nicht zu realisieren. In dem Sinn seien auch weitere berufliche Massnahmen durch die IV von vornherein zum Scheitern verurteilt. Aus psychiatrischer Sicht sei beim Beschwerdeführer eine 100%ige Arbeitsfähigkeit für alle Tätigkeiten ausgewiesen (S. 91 f.). Das aktuell ermittelte Belastbarkeitsprofil gelte spätestens seit dem Abschluss der polydisziplinären Abklärung beim Z.___ und überwiegend wahrscheinlich bereits seit dem Gutachten Y.___ vom 1 0. Oktober 200 2. Der Beschwerdeführer erhalte sei dem 2 3. September 2003 bei einem IV-Grad von 70 % eine ganze Rente. Aus Sicht der Gutachter habe bereits bei der Rentenzusprache im Jahr 2003 retrospek tiv nie eine 100%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für alle Tätigkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt weder aus somatischer noch psychiatrischer Sicht be standen. Die Zusprache einer vollen Rente könne aufgrund der im Rahmen der aktuellen Abklärung erhobenen medizinischen Befunde auch retrospektiv nicht begründet werden. Eine Anpassungsstörung begründe aus versicherungsmedizi nischer Sicht keine dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und eine sol che liege auch nicht vor (S. 92).

Das aktuell ermittelte Belastbarkeitsprofil gelte spätestens seit dem Abschluss der polydisziplinären Abklärung beim Z.___ und überwiegend wahrscheinlich bereits seit dem Gutachten Y.___ vom 1 0. Oktober 200 2. Der Beschwerdeführer erhalte sei dem 2 3. September 2003 bei einem IV-Grad von 70 % eine ganze Rente. Aus Sicht der Gutachter habe bereits bei der Rentenzusprache im Jahr 2003 retrospek tiv nie eine 100%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für alle Tätigkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt weder aus somatischer noch psychiatrischer Sicht be standen. Die Zusprache einer vollen Rente könne aufgrund der im Rahmen der aktuellen Abklärung erhobenen medizinischen Befunde auch retrospektiv nicht begründet werden. Eine Anpassungsstörung begründe aus versicherungsmedizi nischer Sicht keine dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und eine sol che liege auch nicht vor (S. 92). 3.2.2 In der Stellungnahme vom 2 4. Januar 2017 ( Urk. 9/229 /1-19 ) zum Gutachten des Z.___ hielt Dr. B.___ fest, der Beschwerdeführer führe seit seinem Unfall ein pas sives, zurückgezogenes Leben. Sein Leben werde im Wesentlichen durch seine Ängste und Katastrophierungstendenz bestimmt. Es sei offensichtlich, dass eine Stunde strukturierter Exploration bei der beschriebenen Persönlichkeitsstruktur des Beschwerdeführers nicht genüge, um diese deutlichen Verhaltens- und Ein stellungsänderungen herauszufiltern. Die vom psychiatrischen Gutachter vorge brachten Argumente gegen eine Persönlichkeitsänderung bei chronischen Schmerzen seien wenig erhellend. An der Diagnose der Persönlichkeitsänderung bei chronischen Schmerzen sei festzuhalten (S. 14 ; vgl. dazu die erstmalige Diagnostizierung im Rahmen der Revisionsverfahren im Bericht vom 2 9. Juli 2009, Urk. 9/153/4 ).

3.2.2 In der Stellungnahme vom 2 4. Januar 2017 ( Urk. 9/229 /1-19 ) zum Gutachten des Z.___ hielt Dr. B.___ fest, der Beschwerdeführer führe seit seinem Unfall ein pas sives, zurückgezogenes Leben. Sein Leben werde im Wesentlichen durch seine Ängste und Katastrophierungstendenz bestimmt. Es sei offensichtlich, dass eine Stunde strukturierter Exploration bei der beschriebenen Persönlichkeitsstruktur des Beschwerdeführers nicht genüge, um diese deutlichen Verhaltens- und Ein stellungsänderungen herauszufiltern. Die vom psychiatrischen Gutachter vorge brachten Argumente gegen eine Persönlichkeitsänderung bei chronischen Schmerzen seien wenig erhellend. An der Diagnose der Persönlichkeitsänderung bei chronischen Schmerzen sei festzuhalten (S. 14 ; vgl. dazu die erstmalige Diagnostizierung im Rahmen der Revisionsverfahren im Bericht vom 2 9. Juli 2009, Urk. 9/153/4 ). Der psychiatrische Gutachter habe auch die Angstproblematik in seiner Beurtei lung vollständig ausgeblendet. Der Beschwerdeführer habe anlässlich der Unter suchung gesagt, dass im Vordergrund seiner psychischen Probleme die Ängste stünden. Dennoch sei keine weitere Exploration erfolgt oder in die Beurteilung eingeflossen. Der Beschwerdeführer habe als Symptom seiner Angst das Schnap pen nach Luft beschrieben. Dies sei in Therapiesitzungen oft der einzige Indikator, welcher auf Angst und in nere Spannung hinweise. Nur er - Dr. B.___ - und der Beschwerdeführer würden unterdessen die Bedeutung dieses Symptoms kennen. Der Beschwerdeführer habe mehrmals nach einem Glas Wasser verlangt; der tro ckene Mund sei ein allseits bekannter Hinweis auf Spannung und Angst (S. 15 f.). Wenn nicht gerade eine akute Panik vorliege, erschliesse sich die Angst bei Angstpatienten nicht im beobachtbaren Befund, sondern in Angstgeschichten aus dem Leben. Beim Beschwerdeführer komme hinzu, dass er sich über seien Ängste erheblich schäme und oft nicht darüber spreche, es sei denn, das Luft-Schnappen verrate ihn. Wäre die Angstkrankheit berücksichtigt worden, so hätte der Ver dacht auf Aggravation nicht gestellt werden dürfen (S. 16).

Der psychiatrische Gutachter habe auch die Angstproblematik in seiner Beurtei lung vollständig ausgeblendet. Der Beschwerdeführer habe anlässlich der Unter suchung gesagt, dass im Vordergrund seiner psychischen Probleme die Ängste stünden. Dennoch sei keine weitere Exploration erfolgt oder in die Beurteilung eingeflossen. Der Beschwerdeführer habe als Symptom seiner Angst das Schnap pen nach Luft beschrieben. Dies sei in Therapiesitzungen oft der einzige Indikator, welcher auf Angst und in nere Spannung hinweise. Nur er - Dr. B.___ und der Beschwerdeführer würden unterdessen die Bedeutung dieses Symptoms kennen. Der Beschwerdeführer habe mehrmals nach einem Glas Wasser verlangt; der tro ckene Mund sei ein allseits bekannter Hinweis auf Spannung und Angst (S. 15 f.). Wenn nicht gerade eine akute Panik vorliege, erschliesse sich die Angst bei Angstpatienten nicht im beobachtbaren Befund, sondern in Angstgeschichten aus dem Leben. Beim Beschwerdeführer komme hinzu, dass er sich über seien Ängste erheblich schäme und oft nicht darüber spreche, es sei denn, das Luft-Schnappen verrate ihn. Wäre die Angstkrankheit berücksichtigt worden, so hätte der Ver dacht auf Aggravation nicht gestellt werden dürfen (S. 16). Unter Einbezug der Angst müssten auch die anderen, während der körperlichen Untersuchung aufgefallenen und im Gutachten nur vage beschriebenen Inkonsis tenzen hinterfragt werden. Menschen mit Angst würden oft schon auf die Vor stellung, dass eine Bewegung oder ärztliche Untersuchung weh tun könne, mit - übertrieben wirkenden - Abwehrreaktionen reagieren. Auch die Tatsache, dass sowohl der Rheumatologe als auch Psychiater den Beschwerdeführer als koope rativ beschreiben, sei ein weiterer Faktor, der gegen Aggravation spreche (S. 16).

Unter Einbezug der Angst müssten auch die anderen, während der körperlichen Untersuchung aufgefallenen und im Gutachten nur vage beschriebenen Inkonsis tenzen hinterfragt werden. Menschen mit Angst würden oft schon auf die Vor stellung, dass eine Bewegung oder ärztliche Untersuchung weh tun könne, mit - übertrieben wirkenden - Abwehrreaktionen reagieren. Auch die Tatsache, dass sowohl der Rheumatologe als auch Psychiater den Beschwerdeführer als koope rativ beschreiben, sei ein weiterer Faktor, der gegen Aggravation spreche (S. 16). Die Unterschlagung der Diskussion der Angstkrankheit durch die Gutachter mache das Gutachten unvollständig und verpasse ihm einen tendenziösen Ein druck. Die Hypothese der Aggravation müsse fallen gelassen werden. Sie sei im Gutachten nicht stichhaltig belegt. Keiner der behan delnden Ärzte habe beim Be schwerdeführer je Hinweise auf Aggravation geäussert, so auch Dr. B.___ nicht (S. 17).

Die Unterschlagung der Diskussion der Angstkrankheit durch die Gutachter mache das Gutachten unvollständig und verpasse ihm einen tendenziösen Ein druck. Die Hypothese der Aggravation müsse fallen gelassen werden. Sie sei im Gutachten nicht stichhaltig belegt. Keiner der behan delnden Ärzte habe beim Be schwerdeführer je Hinweise auf Aggravation geäussert, so auch Dr. B.___ nicht (S. 17). Wenige Wochen nach der Untersuchung im Z.___ sei die Diagnose eines obstruk tiven Schlafapnoe-Syndroms gestellt worden. Die ganze Palette der dazugehöri gen klinischen Symptome habe der Beschwerdeführer bereits während der Unter suchung im Z.___ berichtet und diese seien auch im Gutachten akkurat beschrie ben. Die Symptome seien aber als banale Durchschlafstörung und Schnarchen abgetan worden. Im Verein mit den anderen Unsauberkeiten im Gutachten ver stärke dieser Fakt den Verdacht auf unsorgfältiges medizinisches Handwerk ( S. 18).

Wenige Wochen nach der Untersuchung im Z.___ sei die Diagnose eines obstruk tiven Schlafapnoe-Syndroms gestellt worden. Die ganze Palette der dazugehöri gen klinischen Symptome habe der Beschwerdeführer bereits während der Unter suchung im Z.___ berichtet und diese seien auch im Gutachten akkurat beschrie ben. Die Symptome seien aber als banale Durchschlafstörung und Schnarchen abgetan worden. Im Verein mit den anderen Unsauberkeiten im Gutachten ver stärke dieser Fakt den Verdacht auf unsorgfältiges medizinisches Handwerk ( S. 18). 3.2.3 In einer Stellungnahme vom 3 1. Mai 2017 ( Urk. 9/235) g ab Dr. G.___ an, dass die Einschätzung zur Arbeitsunfähigkeit im Gutachten des Z.___ sehr gut begrün det sei. Zu den Angaben, dass im Gutachten des Z.___ die persönlichen Angaben des Beschwerdeführers falsch und unvollständig seien, führte Dr. G.___ aus, diese würden auf den subjektiven Angaben des Beschwerdeführers zur Zeit der gutachterlichen Untersuchung beruhen.

3.2.3 In einer Stellungnahme vom 3 1. Mai 2017 ( Urk. 9/235) g ab Dr. G.___ an, dass die Einschätzung zur Arbeitsunfähigkeit im Gutachten des Z.___ sehr gut begrün det sei. Zu den Angaben, dass im Gutachten des Z.___ die persönlichen Angaben des Beschwerdeführers falsch und unvollständig seien, führte Dr. G.___ aus, diese würden auf den subjektiven Angaben des Beschwerdeführers zur Zeit der gutachterlichen Untersuchung beruhen. 4.

4. 4.1 Bei der ursprünglichen Rentenzusprache ging die Beschwerdegegnerin gestützt auf die Beurteilungen von Dr. B.___ (E. 3. 1.2) sowie des RAD-Arztes Dr. F.___ (E. 3.1.3) von einer 70%igen Arbeitsunfähigkeit aus.

4.1 Bei der ursprünglichen Rentenzusprache ging die Beschwerdegegnerin gestützt auf die Beurteilungen von Dr. B.___ (E. 3. 1.2) sowie des RAD-Arztes Dr. F.___ (E. 3.1.3) von einer 70%igen Arbeitsunfähigkeit aus. 4.2 Bezüglich der Einschätzung von Dr. B.___ ist auf die etablierte Rechtsprechung hinzuweisen, wonach aufgrund der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte (und be handelnde Ärzte) mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauens stellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, im Streitfall eine direkte Leistungszusprache einzig gestützt auf die Angaben der behandeln den Ärzte kaum je in Frage kommt (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.5 mit Hinweisen).

4.2 Bezüglich der Einschätzung von Dr. B.___ ist auf die etablierte Rechtsprechung hinzuweisen, wonach aufgrund der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte (und be handelnde Ärzte) mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauens stellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, im Streitfall eine direkte Leistungszusprache einzig gestützt auf die Angaben der behandeln den Ärzte kaum je in Frage kommt (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.5 mit Hinweisen). Dem Bericht von Dr. B.___ vom 5. April 2004 (E. 3.1.2) können zwar Befunde wie eine passiv-angepasste Grundhaltung oder eine subdepressive Stimmungs lage entnommen werden. Eine Begründung, inwiefern es dem Beschwerdeführer aus objektiver Sicht nicht mehr möglich gewesen sein sollte, bei Aufbietung allen guten Willens, Arbeit in ausreichendem Masse zu verrichten, fehlt indessen gänz lich. Ebenfalls nicht genau beschrieben sind die einzelnen Befunde respektive Symptome, welche zur Diagnose einer schweren Anpassungsstörung mit mittel schwerer Depression und Angst geführt haben sollen. Vielmehr stehen Ausfüh rungen zu psychosozialen Belastungsfaktoren sowie biografische Angaben im Vordergrund, welche eine psychische Erkrankung nicht ohne Weiteres zu begrün den vermögen. Objektivierbare Befunde und Angaben zum depressiven Zustands bild können dem Bericht nicht entnommen werden. Der behandelnde Arzt, Dr. B.___, stellte im Wesentlichen auf die subjektive Krankheitsüberzeugung des Beschwerdeführers ab, was aber auch nach der damaligen Rechtlage nicht ge nügte.

Dem Bericht von Dr. B.___ vom 5. April 2004 (E. 3.1.2) können zwar Befunde wie eine passiv-angepasste Grundhaltung oder eine subdepressive Stimmungs lage entnommen werden. Eine Begründung, inwiefern es dem Beschwerdeführer aus objektiver Sicht nicht mehr möglich gewesen sein sollte, bei Aufbietung allen guten Willens, Arbeit in ausreichendem Masse zu verrichten, fehlt indessen gänz lich. Ebenfalls nicht genau beschrieben sind die einzelnen Befunde respektive Symptome, welche zur Diagnose einer schweren Anpassungsstörung mit mittel schwerer Depression und Angst geführt haben sollen. Vielmehr stehen Ausfüh rungen zu psychosozialen Belastungsfaktoren sowie biografische Angaben im Vordergrund, welche eine psychische Erkrankung nicht ohne Weiteres zu begrün den vermögen. Objektivierbare Befunde und Angaben zum depressiven Zustands bild können dem Bericht nicht entnommen werden. Der behandelnde Arzt, Dr. B.___, stellte im Wesentlichen auf die subjektive Krankheitsüberzeugung des Beschwerdeführers ab, was aber auch nach der damaligen Rechtlage nicht ge nügte. Des Weiteren findet im Bericht von Dr. B.___ keine Auseinandersetzung mit dem Y.___ Gutachten vom 1 0. Oktober 2002 (E. 3.1.1) statt. Im Bericht werden lediglich kurze, zusammenhanglose Fragen zu einzelnen Feststellungen des Gut achten s aufgeworfen (S. 4), welche von Dr. B.___ selbst schliesslich jedoch un beantwortet bleiben. Eine Auseinandersetzung mit dem Gutachten oder eine Be gründung, weshalb er zu einer anderen Einschätzung hinsichtlich der Arbeitsfä higkeit kommt, lässt der Arztbericht gänzlich vermissen.

Des Weiteren findet im Bericht von Dr. B.___ keine Auseinandersetzung mit dem Y.___ Gutachten vom 1 0. Oktober 2002 (E. 3.1.1) statt. Im Bericht werden lediglich kurze, zusammenhanglose Fragen zu einzelnen Feststellungen des Gut achten s aufgeworfen (S. 4), welche von Dr. B.___ selbst schliesslich jedoch un beantwortet bleiben. Eine Auseinandersetzung mit dem Gutachten oder eine Be gründung, weshalb er zu einer anderen Einschätzung hinsichtlich der Arbeitsfä higkeit kommt, lässt der Arztbericht gänzlich vermissen. Vorliegend lässt sich aufgrund des Berichts des behandelnden Psychiaters Dr. B.___ weder dessen Diagnosestellung nachvollziehen, noch ist ersichtlich, aufgrund welcher funktioneller Einschränkung eine Arbeitsunfähigkeit von über 70 % in jeglicher Tätigkeit attestiert wurde.

Vorliegend lässt sich aufgrund des Berichts des behandelnden Psychiaters Dr. B.___ weder dessen Diagnosestellung nachvollziehen, noch ist ersichtlich, aufgrund welcher funktioneller Einschränkung eine Arbeitsunfähigkeit von über 70 % in jeglicher Tätigkeit attestiert wurde. Der Bericht von Dr. B.___ konnte damit keine taugliche Grundlage für die Ren tenzusprache bilden, da er insbesondere weder umfassend noch in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtend war und da seine Schlussfolgerungen nicht begründet waren (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a).

Der Bericht von Dr. B.___ konnte damit keine taugliche Grundlage für die Ren tenzusprache bilden, da er insbesondere weder umfassend noch in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtend war und da seine Schlussfolgerungen nicht begründet waren (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a). 4.3 Die Einschätzung des RAD-Arztes Dr. F.___ vom 2 0. April 2004 und 27. Mai 2004 (E. 3.1.3) enthält im Wesentlichen eine kritiklose Übernahme der Angaben von Dr. B.___. Eine Anamnese und eine Auseinandersetzung mit den Vorakten, insbesondere mit dem knapp zwei Jahre zuvor erstellten Y.___ Gut achten vom 1 0. Oktober 2002 (E. 3.1.1 ), erfolgte nicht. Einzige Bezugsquelle in seinen Stellungnahmen bildet der Arztbericht von Dr. B.___ vom 5. April 2004, wobei der RAD-Arzt unzutreffend davon ausg ing, der Arztbericht würde sich mit dem Y.___ Gutachten auseinandersetzen. Ausserdem kam er zum Schluss, die im Arztbericht festgehaltene Arbeitsunfähigkeit von 70 % müsse als Verschlech terung des zuvor schon bestandenen psychischen Grundleidens angesehen wer den. Seine Schlussfolgerungen in Bezug auf die dem Beschwerdeführer verblei bende Leistungsfähigkeit sind damit nicht nachvollziehbar. So unterliess er es auch, die Aufhebung des Leistungsvermögens in dem von ihm geltend gemachten Ausmass mit psychischen Befunden zu unterlegen und zu begründen. Ebenso fehlt eine Darlegung der befundmässigen Veränderung respektive Verschlechte rung (Urteil des Bundesgerichts 8C_38/2013 vom 2. September 2013 E. 4.4.3).

4.3 Die Einschätzung des RAD-Arztes Dr. F.___ vom 2 0. April 2004 und 27. Mai 2004 (E. 3.1.3) enthält im Wesentlichen eine kritiklose Übernahme der Angaben von Dr. B.___. Eine Anamnese und eine Auseinandersetzung mit den Vorakten, insbesondere mit dem knapp zwei Jahre zuvor erstellten Y.___ Gut achten vom 1 0. Oktober 2002 (E. 3.1.1 ), erfolgte nicht. Einzige Bezugsquelle in seinen Stellungnahmen bildet der Arztbericht von Dr. B.___ vom 5. April 2004, wobei der RAD-Arzt unzutreffend davon ausg ing, der Arztbericht würde sich mit dem Y.___ Gutachten auseinandersetzen. Ausserdem kam er zum Schluss, die im Arztbericht festgehaltene Arbeitsunfähigkeit von 70 % müsse als Verschlech terung des zuvor schon bestandenen psychischen Grundleidens angesehen wer den. Seine Schlussfolgerungen in Bezug auf die dem Beschwerdeführer verblei bende Leistungsfähigkeit sind damit nicht nachvollziehbar. So unterliess er es auch, die Aufhebung des Leistungsvermögens in dem von ihm geltend gemachten Ausmass mit psychischen Befunden zu unterlegen und zu begründen. Ebenso fehlt eine Darlegung der befundmässigen Veränderung respektive Verschlechte rung (Urteil des Bundesgerichts 8C_38/2013 vom 2. September 2013 E. 4.4.3). Die Stellungnahme des RAD erfüllt damit die Beweisanforderungen an eine rechtsgenügliche medizinische Entscheidungsgrundlage, auf deren Basis eine Leistungszusprache erfolgen kann, nicht (BGE 125 V 351 E. 3a).

Die Stellungnahme des RAD erfüllt damit die Beweisanforderungen an eine rechtsgenügliche medizinische Entscheidungsgrundlage, auf deren Basis eine Leistungszusprache erfolgen kann, nicht (BGE 125 V 351 E. 3a). 4.4 Damit fehlte es im Zeitpunkt der Rentenzusprache an hinreichend sorgfältigen fachärztlichen Abklärungen. Das Abstellen lediglich auf die Einschätzung des be handelnden Psychiaters und die kritiklose Übernahme durch den RAD-Arzt unter vollständiger Ausserachtlassung der Ergebnisse der neutralen Begutachtung ist als ungenügende Abklärung zu qualifizieren. Die Leistungszusprache beruhte demnach auf einer rechtsfehlerhaften Invaliditätsbemessung und muss daher als zweifellos unrichtig im wiedererwägungsrechtlichen Sinne bezeichnet werden (Urteile des Bundesgerichts 9C_882/2014 vom 2 3. Juni 2015 E. 3.1.2 und 9C_427/2014 vom 1. Dezember 2014 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen).

4.4 Damit fehlte es im Zeitpunkt der Rentenzusprache an hinreichend sorgfältigen fachärztlichen Abklärungen. Das Abstellen lediglich auf die Einschätzung des be handelnden Psychiaters und die kritiklose Übernahme durch den RAD-Arzt unter vollständiger Ausserachtlassung der Ergebnisse der neutralen Begutachtung ist als ungenügende Abklärung zu qualifizieren. Die Leistungszusprache beruhte demnach auf einer rechtsfehlerhaften Invaliditätsbemessung und muss daher als zweifellos unrichtig im wiedererwägungsrechtlichen Sinne bezeichnet werden (Urteile des Bundesgerichts 9C_882/2014 vom 2 3. Juni 2015 E. 3.1.2 und 9C_427/2014 vom 1. Dezember 2014 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen). 5.

5. 5.1 Zu prüfen bleibt die Anspruchsberechtigung und allenfalls der Umfang des An spruchs pro futuro unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung (Urteil des Bundesgerichts 9C_215/2007 vom 2. Juli 2007 E. 6.1).

5.1 Zu prüfen bleibt die Anspruchsberechtigung und allenfalls der Umfang des An spruchs pro futuro unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung (Urteil des Bundesgerichts 9C_215/2007 vom 2. Juli 2007 E. 6.1). 5.2 Das polydisziplinäre Gutachten des Z.___ vom 1 8. Mai 2016 ( Urk. 9/219) erfüllt sämtliche rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für eine beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlage (E. 1.8). Das Gutachten beruht auf den fach ärztlichen Untersuchungen und wurde in Kenntnis der relevanten Vorakten ab gegeben. Die Gutachter nahmen zu früheren medizinischen Beurteilungen Stel lung, erhoben detaillierte Befunde und stellten nachvollziehbare Diagnosen. Die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden wurden berücksichtigt und die Gutachter setzten sich hinreichend mit diesen auseinander. Zudem haben sie die medizinischen Zusammenhänge und die medizinische Situation einleuchtend dargelegt und ihre Schlussfolgerungen nachvollziehbar begründet. D ie Gutachter legten insbesondere nachvollziehbar dar, aus welchen Gründen sie in dem im Vordergrund stehenden psychischen Bereich zu anderen Diagnosen gelangten als der behandelnde Psychiater. So ersahen sie aufgrund der wenig auffälligen Un tersuchungsergebnisse die Kriterien für die Annahme einer andauernden Persön lichkeitsänderung als nicht gegeben ( Urk. 9/219/83-84 und Urk. 9/219/91). Dass sie bei den erwähnten objektivierbaren Befunden keine Einschränkung der Ar beitsfähigkeit ersahen, ist nachvollziehbar.

5.2 Das polydisziplinäre Gutachten des Z.___ vom 1 8. Mai 2016 ( Urk. 9/219) erfüllt sämtliche rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für eine beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlage (E. 1.8). Das Gutachten beruht auf den fach ärztlichen Untersuchungen und wurde in Kenntnis der relevanten Vorakten ab gegeben. Die Gutachter nahmen zu früheren medizinischen Beurteilungen Stel lung, erhoben detaillierte Befunde und stellten nachvollziehbare Diagnosen. Die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden wurden berücksichtigt und die Gutachter setzten sich hinreichend mit diesen auseinander. Zudem haben sie die medizinischen Zusammenhänge und die medizinische Situation einleuchtend dargelegt und ihre Schlussfolgerungen nachvollziehbar begründet. D ie Gutachter legten insbesondere nachvollziehbar dar, aus welchen Gründen sie in dem im Vordergrund stehenden psychischen Bereich zu anderen Diagnosen gelangten als der behandelnde Psychiater. So ersahen sie aufgrund der wenig auffälligen Un tersuchungsergebnisse die Kriterien für die Annahme einer andauernden Persön lichkeitsänderung als nicht gegeben ( Urk. 9/219/83-84 und Urk. 9/219/91). Dass sie bei den erwähnten objektivierbaren Befunden keine Einschränkung der Ar beitsfähigkeit ersahen, ist nachvollziehbar. 5.3 Das Gutachten nicht in Zweifel zu ziehen vermag der Bericht respektive die Stel lungnahme von Dr. B.___ vom 2 4. Januar 2017 ( Urk. 9/229/1-19), welcher auf grund der Diagnosen einer Persönlichkeitsveränderung bei chronischen Schmer zen (ICD-10: F62.80), einer generalisierten Angststörung (ICD-10: F41.1) und einer somatoformen Schmerzstörung mit körperlichen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) eine andauernde Arbeitsunfähigkeit von 70 % attestierte (S. 2 und S. 13). Einerseits wird auf eine positive Veränderung des Psychostatus hin gewiesen, indem dargelegt wird, dass das depressive Zustandsbild in den Hinter grund gerückt sei (S. 5), was aufgrund des Behandlungsziels einer Psychotherapie als nachvollziehbar erscheint. Die von Dr. B.___ gestellte Diagnose einer Per sönlichkeitsänderung wurde von den Gutachtern begründet verworfen ( Urk. 9/219/83). Dr. B.___ vermochte nicht aufzuzeigen, worin die zur Stellung dieser Diagnose geforderte extreme oder übermässige anhaltende Belastung be standen haben soll. Er liess es beim Verweis auf die Handgelenksverletzung sowie dem Hinweis bewenden, dass der Beschwerdeführer deswegen nicht wie geplant als Kämpfer in den Krieg habe ziehen können ( Urk. 9/229/4) und nannte ver schiedene psychosoziale Belastungsfaktoren (so etwa Diskushernie der Ehefrau, Essstörung der Tochter; Urk. 9/229/6). Angesichts dieser Umstände kann mit den Z.___ -Gutachtern keine extreme Belastung erkannt werden.

5.3 Das Gutachten nicht in Zweifel zu ziehen vermag der Bericht respektive die Stel lungnahme von Dr. B.___ vom 2 4. Januar 2017 ( Urk. 9/229/1-19), welcher auf grund der Diagnosen einer Persönlichkeitsveränderung bei chronischen Schmer zen (ICD-10: F62.80), einer generalisierten Angststörung (ICD-10: F41.1) und einer somatoformen Schmerzstörung mit körperlichen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) eine andauernde Arbeitsunfähigkeit von 70 % attestierte (S. 2 und S. 13). Einerseits wird auf eine positive Veränderung des Psychostatus hin gewiesen, indem dargelegt wird, dass das depressive Zustandsbild in den Hinter grund gerückt sei (S. 5), was aufgrund des Behandlungsziels einer Psychotherapie als nachvollziehbar erscheint. Die von Dr. B.___ gestellte Diagnose einer Per sönlichkeitsänderung wurde von den Gutachtern begründet verworfen ( Urk. 9/219/83). Dr. B.___ vermochte nicht aufzuzeigen, worin die zur Stellung dieser Diagnose geforderte extreme oder übermässige anhaltende Belastung be standen haben soll. Er liess es beim Verweis auf die Handgelenksverletzung sowie dem Hinweis bewenden, dass der Beschwerdeführer deswegen nicht wie geplant als Kämpfer in den Krieg habe ziehen können ( Urk. 9/229/4) und nannte ver schiedene psychosoziale Belastungsfaktoren (so etwa Diskushernie der Ehefrau, Essstörung der Tochter; Urk. 9/229/6). Angesichts dieser Umstände kann mit den Z.___ -Gutachtern keine extreme Belastung erkannt werden. Dass wegen der von Dr. B.___ genannten generalisierten Angststörung eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit vorliegen soll, ist nicht nachvollziehbar. So berichtete er über Ängste seit der Kindheit und auch als Erwachsener ( Urk. 9/229/8), welche ihn nie von der Arbeit abgehalten haben. Dass im Zusam menhang mit dem im November 2011 erlittenen Herzinfarkt eine Verstärkung der Symptomatik eintrat, ist nachvollziehbar, namentlich, wenn er beispielsweise beim bergauf gehen ausser Atem kommt ( Urk. 9/229/7). Dass diese indes derart ausgeprägt ist, dass er praktisch gar nichts mehr machen kann, ergibt sich jedoch nicht aus den Akten. Während der Rehabilitation in der Klinik J.___ konnte ein körperliches Aufbautraining durchgeführt werden, wodurch er das Vermeidungs- und Schonverhalten aufgeben und - durch die körperliche Aktivierung - auch eine Stimmungsaufhellung erreicht werden konnte ( Urk. 9/186/8). Den Z.___ -Gutachtern waren die - als diffus geschilderten - Ängste bekannt ( Urk. 9/219/74), diese waren nicht von derart erheblichem Ausmass, dass sie Eingang in die Diagnoseliste gefunden hätten. Der Vorhalt von Dr. B.___, dass nur er und der Beschwerdeführer das gezeigte Symptom des Luftschnappens als Ausdruck von Angst und innerer Spannung kennen würden (Ur. 9/229/15) erweist sich nicht objektivierbar und damit von vornherein als verlässliche, nachvollziehbare medizinische Einschätzung ungeeignet. Anzumerken ist des Weiteren, dass auch im Bericht von Dr. B.___ keine aus der Angststörung fliessende Befunderhebung ersichtlich ist, aus welcher auf eine massgebliche Einschränkung der Arbeitsfä higkeit geschlossen werden könnte.

Dass wegen der von Dr. B.___ genannten generalisierten Angststörung eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit vorliegen soll, ist nicht nachvollziehbar. So berichtete er über Ängste seit der Kindheit und auch als Erwachsener ( Urk. 9/229/8), welche ihn nie von der Arbeit abgehalten haben. Dass im Zusam menhang mit dem im November 2011 erlittenen Herzinfarkt eine Verstärkung der Symptomatik eintrat, ist nachvollziehbar, namentlich, wenn er beispielsweise beim bergauf gehen ausser Atem kommt ( Urk. 9/229/7). Dass diese indes derart ausgeprägt ist, dass er praktisch gar nichts mehr machen kann, ergibt sich jedoch nicht aus den Akten. Während der Rehabilitation in der Klinik J.___ konnte ein körperliches Aufbautraining durchgeführt werden, wodurch er das Vermeidungs- und Schonverhalten aufgeben und - durch die körperliche Aktivierung - auch eine Stimmungsaufhellung erreicht werden konnte ( Urk. 9/186/8). Den Z.___ -Gutachtern waren die - als diffus geschilderten - Ängste bekannt ( Urk. 9/219/74), diese waren nicht von derart erheblichem Ausmass, dass sie Eingang in die Diagnoseliste gefunden hätten. Der Vorhalt von Dr. B.___, dass nur er und der Beschwerdeführer das gezeigte Symptom des Luftschnappens als Ausdruck von Angst und innerer Spannung kennen würden (Ur. 9/229/15) erweist sich nicht objektivierbar und damit von vornherein als verlässliche, nachvollziehbare medizinische Einschätzung ungeeignet. Anzumerken ist des Weiteren, dass auch im Bericht von Dr. B.___ keine aus der Angststörung fliessende Befunderhebung ersichtlich ist, aus welcher auf eine massgebliche Einschränkung der Arbeitsfä higkeit geschlossen werden könnte. Die Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren ( Urk. 9/229/9) wurde auch von den Z.___ -Gutachtern diagnostiziert ( Urk. 9/219/85), indessen keine Arbeitsunfähigkeit daraus abgeleitet. Dr. B.___ zeigte nicht auf, dass die Schmerzproblematik ein Ausmass annimmt, welches eine Arbeitsfähigkeit in er heblichem Ausmass ausschliessen würde.

Die Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren ( Urk. 9/229/9) wurde auch von den Z.___ -Gutachtern diagnostiziert ( Urk. 9/219/85), indessen keine Arbeitsunfähigkeit daraus abgeleitet. Dr. B.___ zeigte nicht auf, dass die Schmerzproblematik ein Ausmass annimmt, welches eine Arbeitsfähigkeit in er heblichem Ausmass ausschliessen würde. Zusammenfassend sind dem Bericht des Dr. B.___ keine funktionellen Ein schränkungen zu entnehmen, welche in nachvollziehbarer Weise auf eine mas sive Einschränkung der Arbeitsfähigkeit schliessen lassen würden. Anzufügen bleibt, dass in Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten wie über haupt von behandelnden Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräften auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen ist, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auf tragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Pa tientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Wohl kann die einen längeren Zeitraum abdeckende und umfassende Behandlung oft wertvolle Erkenntnisse zeitigen; doch lässt es die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag der therapeutisch tätigen (Fach-)Person einerseits und Be gutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Experten anderseits (BGE 124 I 170 E. 4) nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Arztpersonen bzw. Therapiekräfte zu anderslautenden Einschät zungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Be urteilung aufdrängt, weil die anderslautenden Einschätzungen wichtige – und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Urteil des Bun desgerichts 8C_677/2014 vom 29. Oktober 2014 E. 7.2 mit Hinweisen, u.a. auf SVR 2008 IV Nr. 15 S. 43 E. 2.2.1 [I 514/06]). Solche Aspekte sind vorliegend nicht erkennbar, zumindest nicht objektivierbare.

Zusammenfassend sind dem Bericht des Dr. B.___ keine funktionellen Ein schränkungen zu entnehmen, welche in nachvollziehbarer Weise auf eine mas sive Einschränkung der Arbeitsfähigkeit schliessen lassen würden. Anzufügen bleibt, dass in Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten wie über haupt von behandelnden Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräften auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen ist, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auf tragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Pa tientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Wohl kann die einen längeren Zeitraum abdeckende und umfassende Behandlung oft wertvolle Erkenntnisse zeitigen; doch lässt es die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag der therapeutisch tätigen (Fach-)Person einerseits und Be gutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Experten anderseits (BGE 124 I 170 E. 4) nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Arztpersonen bzw. Therapiekräfte zu anderslautenden Einschät zungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Be urteilung aufdrängt, weil die anderslautenden Einschätzungen wichtige – und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Urteil des Bun desgerichts 8C_677/2014 vom 29. Oktober 2014 E. 7.2 mit Hinweisen, u.a. auf SVR 2008 IV Nr. 15 S. 43 E. 2.2.1 [I 514/06]). Solche Aspekte sind vorliegend nicht erkennbar, zumindest nicht objektivierbare. 5.4 Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosoma tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsächliche Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionel len Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V 281). Mit BGE 143 V 418 hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätzlich sämtlich e psychische Leiden einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krankheitsbild allenfalls gewisse r Anpassun gen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen. Es ist somit massgebend, ob gestützt auf das vorliegende Gutachten die gemäss neuer Rechtsprechung rele vanten Indikatoren hinreichend beurteilt werden können.

5.4 Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosoma tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsächliche Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionel len Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V 281). Mit BGE 143 V 418 hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätzlich sämtlich e psychische Leiden einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krankheitsbild allenfalls gewisse r Anpassun gen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen. Es ist somit massgebend, ob gestützt auf das vorliegende Gutachten die gemäss neuer Rechtsprechung rele vanten Indikatoren hinreichend beurteilt werden können. Die von Dr. G.___, Dr. H.___ und Dr. I.___ detailliert erhobenen Untersuchungs befunde waren bis auf die bereits bekannte Arthrodese und das chronifizierte lumbospondylogene Syndrom grundsätzlich unauffällig. Eine ausgeprägte Komorbidität liegt damit nicht vor, wohl aber eine Diskrepanz zwischen den sub jektiv beklagten Beschwerden und den internistischen, rheumatologischen und neuropsychologischen Befunden. Im Weiteren gelten Schmerzstörungen nach der Rechtsprechung nur als invalidisierend, wenn sie schwer und therapeutisch nicht (mehr) angehbar sind (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2). Diesbezüglich äusserte sich der psychiatrische Gutachter Dr. H.___ dahingehend, dass die Ausprägung der Stö rung beim Beschwerdeführer im Vergleich zu ähnlichen Störungsbilder als ob jektiv leicht einzustufen sei (S. 78). Der Beschwerdeführer nimmt einmal monat lich an Therap iesitzungen bei Dr. B.___ teil, welche bislang über Jahre hin er folglos waren und aus Sicht des Therapeuten zu keiner Steigerung der Arbeitsfä higkeit führten. Namentlich hat er noch keinen stationären therapeutisch-psy chiatrischen Aufenthalt hinter sich. Eine Behandlungs- und Eingliederungsresis tenz ist damit zu verneinen. Der Gutachter befasste sich sodann eingehend mit der Persönlichkeitsstruktur des Beschwerdeführers sowie dem sozialen Kontext und nahm dazu ausführlich Stellung. Zur Konsistenz ergibt sich aus dem Gutach ten, dass sich beim Beschwerdeführer objektiv kein Interessensverlust, keine an haltend gedrückte Stimmung und keine erhöhte Ermüdbarkeit haben feststellen lassen. Es gab auch keine Hinweise auf ein vermindertes Selbstwertgefühl, keine Schuldgefühle, keinen verminderten Appetit und keine depressiv bedingten Schlafstörungen (S. 91). Des Weiteren ergeben sich aus dem Gutachten erhebliche Inkonsistenzen und ein ausgesprochen selbstlimitierendes Verhalten (S. 76). Auch die soziale Teilnahme ist im p rivaten Bereich nicht eingeschränkt und das Ta gesprofil weist auf kein massiv reduziertes Aktivitätsniveau hin (S. 75). So tätigt der Beschwerdeführer seine Körperpflege, nimmt regelmässig Mahlzeiten ein, geht spazieren und einkaufen, unterhält sich mit seinen Kindern und verreist in die Ferien ( Urk. 9/219/40). Ausser fehlenden Kontakten zu Kollegen ist dem Ta gesablauf nichts Aussergewöhnliches zu entnehmen; dabei ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer innerfamiliär intensive soziale Kontakte hat. Der Be schwerdeführer nimmt sodann trotz der beklagten kognitiven Defizite regelmäs sig aktiv am Strassenverkehr teil (S. 74). Ein Rückzug aus dem sozialen Netzwerk liegt nicht vor. Eine gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen im vorgebrachten Ausmass lässt sich damit nicht herleiten. Insgesamt haben die diagnostizierten Krankheiten, auch unter Berück sichtigung der neuen bundesgerichtlichen Rechtsprechung, keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers und das Gutachten ist aus dieser Sicht nicht zu beanstanden.

Die von Dr. G.___, Dr. H.___ und Dr. I.___ detailliert erhobenen Untersuchungs befunde waren bis auf die bereits bekannte Arthrodese und das chronifizierte lumbospondylogene Syndrom grundsätzlich unauffällig. Eine ausgeprägte Komorbidität liegt damit nicht vor, wohl aber eine Diskrepanz zwischen den sub jektiv beklagten Beschwerden und den internistischen, rheumatologischen und neuropsychologischen Befunden. Im Weiteren gelten Schmerzstörungen nach der Rechtsprechung nur als invalidisierend, wenn sie schwer und therapeutisch nicht (mehr) angehbar sind (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2). Diesbezüglich äusserte sich der psychiatrische Gutachter Dr. H.___ dahingehend, dass die Ausprägung der Stö rung beim Beschwerdeführer im Vergleich zu ähnlichen Störungsbilder als ob jektiv leicht einzustufen sei (S. 78). Der Beschwerdeführer nimmt einmal monat lich an Therap iesitzungen bei Dr. B.___ teil, welche bislang über Jahre hin er folglos waren und aus Sicht des Therapeuten zu keiner Steigerung der Arbeitsfä higkeit führten. Namentlich hat er noch keinen stationären therapeutisch-psy chiatrischen Aufenthalt hinter sich. Eine Behandlungs- und Eingliederungsresis tenz ist damit zu verneinen. Der Gutachter befasste sich sodann eingehend mit der Persönlichkeitsstruktur des Beschwerdeführers sowie dem sozialen Kontext und nahm dazu ausführlich Stellung. Zur Konsistenz ergibt sich aus dem Gutach ten, dass sich beim Beschwerdeführer objektiv kein Interessensverlust, keine an haltend gedrückte Stimmung und keine erhöhte Ermüdbarkeit haben feststellen lassen. Es gab auch keine Hinweise auf ein vermindertes Selbstwertgefühl, keine Schuldgefühle, keinen verminderten Appetit und keine depressiv bedingten Schlafstörungen (S. 91). Des Weiteren ergeben sich aus dem Gutachten erhebliche Inkonsistenzen und ein ausgesprochen selbstlimitierendes Verhalten (S. 76). Auch die soziale Teilnahme ist im p rivaten Bereich nicht eingeschränkt und das Ta gesprofil weist auf kein massiv reduziertes Aktivitätsniveau hin (S. 75). So tätigt der Beschwerdeführer seine Körperpflege, nimmt regelmässig Mahlzeiten ein, geht spazieren und einkaufen, unterhält sich mit seinen Kindern und verreist in die Ferien ( Urk. 9/219/40). Ausser fehlenden Kontakten zu Kollegen ist dem Ta gesablauf nichts Aussergewöhnliches zu entnehmen; dabei ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer innerfamiliär intensive soziale Kontakte hat. Der Be schwerdeführer nimmt sodann trotz der beklagten kognitiven Defizite regelmäs sig aktiv am Strassenverkehr teil (S. 74). Ein Rückzug aus dem sozialen Netzwerk liegt nicht vor. Eine gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen im vorgebrachten Ausmass lässt sich damit nicht herleiten. Insgesamt haben die diagnostizierten Krankheiten, auch unter Berück sichtigung der neuen bundesgerichtlichen Rechtsprechung, keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers und das Gutachten ist aus dieser Sicht nicht zu beanstanden. 5.5 Zusammenfas s end ist aufgrund der nachvollziehbaren und umfassenden gut achterlichen Beurteilungen die angestammte Tätigkeit zu 100 % unzumutbar. Eine der gesundheitlichen Situation angepasste Tätigkeit, welche keinen unein geschränkten Bewegungsumfang im linken Handgelenk erfordert, ohne Schwer arbeiten mit häufigem Heben und Tragen sowie ohne längerdauernde Arbeitsstel lungen in unergonomischen Rückenpositionen ist dem Beschwerdeführer hinge gen zu 100 % zumutbar. Es besteht damit keine Invalidität (mehr). Aufgrund der beweiskräftigen medizinischen Aktenlage besteht kein weiterer Abklärungsbedarf (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_468/2007 vom 6. Dezember 2006 E.2.2 mit Hinweisen).

5.5 Zusammenfas s end ist aufgrund der nachvollziehbaren und umfassenden gut achterlichen Beurteilungen die angestammte Tätigkeit zu 100 % unzumutbar. Eine der gesundheitlichen Situation angepasste Tätigkeit, welche keinen unein geschränkten Bewegungsumfang im linken Handgelenk erfordert, ohne Schwer arbeiten mit häufigem Heben und Tragen sowie ohne längerdauernde Arbeitsstel lungen in unergonomischen Rückenpositionen ist dem Beschwerdeführer hinge gen zu 100 % zumutbar. Es besteht damit keine Invalidität (mehr). Aufgrund der beweiskräftigen medizinischen Aktenlage besteht kein weiterer Abklärungsbedarf (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_468/2007 vom 6. Dezember 2006 E.2.2 mit Hinweisen). 6.

6. 6.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).

6.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). 6.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an gepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnah men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1).

6.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an gepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnah men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1). 6.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statisti schen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1).

6.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statisti schen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). 6.4 Gemäss Arbeitgeberfragebogen ( Urk. 9/7) hat der Beschwerdeführer während sei ner Anstellung rund Fr. 4'400. -- pro Monat verdient, woraus ein Jahresgehalt von Fr. 57'200.-- ( Fr. 4'400.-- x 13 ) resultiert. Das im Jahr 2000 von Männern im Durchschnitt erzielte Einkommen im Sektor Baugewerbe (LSE 2000, TA1, Ziff. 45) betrug pro Monat Fr. 4 ’ 544.--, mithin Fr. 56'845.-- im Jahr ( 12 x Fr. 4'544.-- : 40 x 41.7). Aufgrund der geringen Differenz ist somit nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin zur Ermittlung des V alideneinkommens auf den Tabel lenlohn abgestellt hat.

6.4 Gemäss Arbeitgeberfragebogen ( Urk. 9/7) hat der Beschwerdeführer während sei ner Anstellung rund Fr. 4'400. -- pro Monat verdient, woraus ein Jahresgehalt von Fr. 57'200.-- ( Fr. 4'400.-- x 13 ) resultiert. Das im Jahr 2000 von Männern im Durchschnitt erzielte Einkommen im Sektor Baugewerbe (LSE 2000, TA1, Ziff. 45) betrug pro Monat Fr. 4 ’ 544.--, mithin Fr. 56'845.-- im Jahr ( 12 x Fr. 4'544.-- : 40 x 41.7). Aufgrund der geringen Differenz ist somit nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin zur Ermittlung des V alideneinkommens auf den Tabel lenlohn abgestellt hat. Der Tabellenlohn für eine im Baugewerbe tätige männliche Person beläuft sich für das Jahr 2016 auf Fr. 5'507.--, mithin jährlich Fr. 66'084.-- ( Fr. 5507.-- x 12). Der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2016 von 41.7 Stunden (Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilun gen) angepasst, ergibt dies den Betrag von Fr. 68'893.-- ( Fr. 66'084.-- : 40 x 41.7)

Der Tabellenlohn für eine im Baugewerbe tätige männliche Person beläuft sich für das Jahr 2016 auf Fr. 5'507.--, mithin jährlich Fr. 66'084.-- ( Fr. 5507.-- x 12). Der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2016 von 41.7 Stunden (Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilun gen) angepasst, ergibt dies den Betrag von Fr. 68'893.-- ( Fr. 66'084.-- : 40 x 41.7) 6.5 Angesichts der Zumutbarkeit einer behinderungsangepassten Arbeitstätigkeit von 100 % steht dem Beschwerdeführer grundsätzlich eine breite Palette von Tätig keiten offen. Es rechtfertigt sich daher, für die Ermittlung des Invalideneinkom mens auf den standardisierten Durchschnittslohn für einfache Tätigkeiten kör perlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors (LSE 201 4, Tabellengruppe TA1_tirage_skill_level, Total, Niveau 1) abzu stellen. Die Rechtsprechung hat wiederholt bestätigt, dass auf dem ausgegliche nen Arbeitsmarkt genügend realistische Betätigungsmöglichkeiten für Personen bestehen, die funktionell als Einarmige zu betrachten sind und überdies nur noch leichte Arbeit verrichten können. Zu denken ist etwa an einfache Überwa chungs -, Prüf- und Kontrolltätigkeiten sowie an die Bedienung und Überwachung von (halb-) automatischen Maschinen oder Produktionseinheiten, die keinen Ein satz des dominanten Arms und der dominanten Hand voraussetzen (Urteil des Bun desgericht 8C_37/2016 vom 8. Juli 2016 E. 5.1.2 mit Hinweisen; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_628/2017 vom 12. Januar 2018 E. 6.4 und 8C_622/2016 vom 21. Dezember 2016 E. 5.2.2 mit weiteren Hinweisen).

6.5 Angesichts der Zumutbarkeit einer behinderungsangepassten Arbeitstätigkeit von 100 % steht dem Beschwerdeführer grundsätzlich eine breite Palette von Tätig keiten offen. Es rechtfertigt sich daher, für die Ermittlung des Invalideneinkom mens auf den standardisierten Durchschnittslohn für einfache Tätigkeiten kör perlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors (LSE 201 4, Tabellengruppe TA1_tirage_skill_level, Total, Niveau 1) abzu stellen. Die Rechtsprechung hat wiederholt bestätigt, dass auf dem ausgegliche nen Arbeitsmarkt genügend realistische Betätigungsmöglichkeiten für Personen bestehen, die funktionell als Einarmige zu betrachten sind und überdies nur noch leichte Arbeit verrichten können. Zu denken ist etwa an einfache Überwa chungs -, Prüf- und Kontrolltätigkeiten sowie an die Bedienung und Überwachung von (halb-) automatischen Maschinen oder Produktionseinheiten, die keinen Ein satz des dominanten Arms und der dominanten Hand voraussetzen (Urteil des Bun desgericht 8C_37/2016 vom 8. Juli 2016 E. 5.1.2 mit Hinweisen; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_628/2017 vom 12. Januar 2018 E. 6.4 und 8C_622/2016 vom 21. Dezember 2016 E. 5.2.2 mit weiteren Hinweisen). Das im Jahr 201 6 von Männern im Durchschnitt aller einfachen Tätigkeiten kör perlicher oder handwerklicher Art erzielte Eink ommen betrug pro Monat Fr. 5'312.--, mithin Fr. 63’744.-- im Jahr (Fr. 5'312.-- x 12). Der durchschnittli chen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2016 von 41.7 Stunden (Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen) angepasst, ergibt dies den Betrag von run d Fr. 6 6’453.-- ( Fr. 63’744.-- : 40 x 41.7).

Das im Jahr 201 6 von Männern im Durchschnitt aller einfachen Tätigkeiten kör perlicher oder handwerklicher Art erzielte Eink ommen betrug pro Monat Fr. 5'312.--, mithin Fr. 63’744.-- im Jahr (Fr. 5'312.-- x 12). Der durchschnittli chen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2016 von 41.7 Stunden (Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen) angepasst, ergibt dies den Betrag von run d Fr. 6 6’453.-- ( Fr. 63’744.-- : 40 x 41.7). 6.6 Aus der Gegenüberstellung des Valideneinkommens von Fr. 68'893.-- (vgl. E. 6.4) mit dem Invalideneinkommen von Fr. 66'453.-- resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 2'440.-- oder ein Invaliditätsgrad von 3.5 %. Selbst bei Gewährung des maxima len Abzugs vom Tabellenlohn in Höhe von 25 % – für den vorlieg end jedoch kein Anlass besteht – ergäbe sich ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 49’840.-- (Fr. 66’453.-- x 0.75) und damit ein nicht anspruchsbegr ün den der Invaliditätsgrad von 27.66 %, gerundet 28 %. Somit besteht auch unter der Annahme eines Abzugs von Tabellenlohn kein Anspruch auf eine Invalidenrente.

6.6 Aus der Gegenüberstellung des Valideneinkommens von Fr. 68'893.-- (vgl. E. 6.4) mit dem Invalideneinkommen von Fr. 66'453.-- resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 2'440.-- oder ein Invaliditätsgrad von 3.5 %. Selbst bei Gewährung des maxima len Abzugs vom Tabellenlohn in Höhe von 25 % – für den vorlieg end jedoch kein Anlass besteht – ergäbe sich ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 49’840.-- (Fr. 66’453.-- x 0.75) und damit ein nicht anspruchsbegr ün den der Invaliditätsgrad von 27.66 %, gerundet 28 %. Somit besteht auch unter der Annahme eines Abzugs von Tabellenlohn kein Anspruch auf eine Invalidenrente. 7.

7. 7.1 Das Bundesgericht hat im Urteil 9C_228/2010 vom 2 6. April 2011 festgehalten, dass die revisions- oder wiedererwägungsweise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente bei versicherten Personen, die das 5 5. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, nur zulässig ist, wenn die Verwaltung zuvor die Notwendigkeit von Eingliederungsmassnahmen geprüft hat (E. 3.3). Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass diese Personen auf grund ihres fortgeschrittenen Alters oder der langen Rentendauer und der daraus folgenden langjährigen Arbeitsabstinenz in der Regel nicht selber in der Lage sind, sich dem Arbeitsmarkt zu stellen und sich dort selbständig wieder einzu gliedern. Die Übernahme der beiden Abgrenzungskriterien bedeutet jedoch nicht, dass die Betroffenen einen Besitzstandsanspruch geltend machen können. Es wird ihnen lediglich, aber immerhin zugestanden, dass die Selbsteingliederung nicht mehr zumutbar ist (vgl. BGE 141 V 5 E. 4.4.2 mit Hinweis auf Urteil 9C_920/2013 vom 2 0. Mai 2014 E. 4.4).

7.1 Das Bundesgericht hat im Urteil 9C_228/2010 vom 2 6. April 2011 festgehalten, dass die revisions- oder wiedererwägungsweise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente bei versicherten Personen, die das 5 5. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, nur zulässig ist, wenn die Verwaltung zuvor die Notwendigkeit von Eingliederungsmassnahmen geprüft hat (E. 3.3). Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass diese Personen auf grund ihres fortgeschrittenen Alters oder der langen Rentendauer und der daraus folgenden langjährigen Arbeitsabstinenz in der Regel nicht selber in der Lage sind, sich dem Arbeitsmarkt zu stellen und sich dort selbständig wieder einzu gliedern. Die Übernahme der beiden Abgrenzungskriterien bedeutet jedoch nicht, dass die Betroffenen einen Besitzstandsanspruch geltend machen können. Es wird ihnen lediglich, aber immerhin zugestanden, dass die Selbsteingliederung nicht mehr zumutbar ist (vgl. BGE 141 V 5 E. 4.4.2 mit Hinweis auf Urteil 9C_920/2013 vom 2 0. Mai 2014 E. 4.4). 7.2 Der Beschwerdeführer, geboren am 1 2. April 1959, war im Zeitpunkt der Renten aufhebung vom 7. August 2018 bereits 59-jährig. Damit fällt er unter den vom Bundesgericht besonders geschützten Bezügerkreis und die Verwaltung war ge halten, vor der Rentenaufhebung Eingliederungsmassnahmen zu prüfen und durchzuführen.

7.2 Der Beschwerdeführer, geboren am 1 2. April 1959, war im Zeitpunkt der Renten aufhebung vom 7. August 2018 bereits 59-jährig. Damit fällt er unter den vom Bundesgericht besonders geschützten Bezügerkreis und die Verwaltung war ge halten, vor der Rentenaufhebung Eingliederungsmassnahmen zu prüfen und durchzuführen. 7.3 Die Beschwerdegegnerin gewährte berufliche Massnahmen im Sinne von Bera tung und Unterstützung sowie Arbeitsvermittlung durch die Stiftung A.___ ( Urk. 9/251) für den Zeitraum vom 2 6. Oktober 2017 bis 2 5. März 2018 und er teilte hierzu Kostengutsprache. Diese Massnahmen wurden schliesslich abgebro chen. Bereits zu Beginn der Beratung haben sich Schwierigkeiten gezeigt, da der Beschwerdeführer sich nicht arbeitsfähig fühlte. Nach einer Aufforderung zur Mitwirkung konnten zwei Vorstellungsgespräche initiiert werden, aus welchen jedoch keine Anstel lung im ersten Arbeitsmarkt resultierte ( Urk. 9/278 S. 2). Der Beschwerdeführer hatte bei diversen Stellenvorschlägen Einwendungen erhoben, wobei offenbleiben kann, wie begründet diese waren (vgl. hierzu Urk. 9/270 und Urk. 9/276). Die Beschwerdegegnerin bemühte sich jedenfalls aktiv um die Wie dereingliederung des Beschwerdeführers. Dass diese (bislang) scheiterte, führt nicht dazu, dass die Rente nicht aufgehoben werden könnte. Zudem hat ihm die Beschwerdegegnerin für das Auffinden einer entsprechenden Arbeitsstelle Unter stützung im Sinne von Beratung, Unter stützung und Arbeitsvermittlung angebo ten. Damit gibt die Rentenaufhebung auch unter diesem Gesichtsp unkt zu keiner Kritik Anlass.

7.3 Die Beschwerdegegnerin gewährte berufliche Massnahmen im Sinne von Bera tung und Unterstützung sowie Arbeitsvermittlung durch die Stiftung A.___ ( Urk. 9/251) für den Zeitraum vom 2 6. Oktober 2017 bis 2 5. März 2018 und er teilte hierzu Kostengutsprache. Diese Massnahmen wurden schliesslich abgebro chen. Bereits zu Beginn der Beratung haben sich Schwierigkeiten gezeigt, da der Beschwerdeführer sich nicht arbeitsfähig fühlte. Nach einer Aufforderung zur Mitwirkung konnten zwei Vorstellungsgespräche initiiert werden, aus welchen jedoch keine Anstel lung im ersten Arbeitsmarkt resultierte ( Urk. 9/278 S. 2). Der Beschwerdeführer hatte bei diversen Stellenvorschlägen Einwendungen erhoben, wobei offenbleiben kann, wie begründet diese waren (vgl. hierzu Urk. 9/270 und Urk. 9/276). Die Beschwerdegegnerin bemühte sich jedenfalls aktiv um die Wie dereingliederung des Beschwerdeführers. Dass diese (bislang) scheiterte, führt nicht dazu, dass die Rente nicht aufgehoben werden könnte. Zudem hat ihm die Beschwerdegegnerin für das Auffinden einer entsprechenden Arbeitsstelle Unter stützung im Sinne von Beratung, Unter stützung und Arbeitsvermittlung angebo ten. Damit gibt die Rentenaufhebung auch unter diesem Gesichtsp unkt zu keiner Kritik Anlass. 8. Nach dem Gesagten steht fest, dass die Zusprache einer unbefristeten ganzen Rente ab 1. September 2003 zweifellos unrichtig war und weder aus physischer noch aus psychischer Sicht ein Gesundheitsschaden besteht, der einen Rentenan spruch pro futuro begründen vermöchte.

8. Nach dem Gesagten steht fest, dass die Zusprache einer unbefristeten ganzen Rente ab 1. September 2003 zweifellos unrichtig war und weder aus physischer noch aus psychischer Sicht ein Gesundheitsschaden besteht, der einen Rentenan spruch pro futuro begründen vermöchte. Damit erweist sich die Verfügung vom 7. August 2018 als rechtens, was zur Ab weisung der Beschwerde führt.

Damit erweist sich die Verfügung vom 7. August 2018 als rechtens, was zur Ab weisung der Beschwerde führt. 9.

9. 9.1 Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus setzungen für die Bewilli gung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeistän dung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).

9.1 Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus setzungen für die Bewilli gung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeistän dung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115). 9.2 Bedürftig im Sinne von Art. 64 BGG ist eine Per son, wenn sie ohne Beeinträch tigung des für sie und ihre Fa milie nötigen Lebensunterhaltes nicht in der Lage ist, die Prozesskosten zu bestreiten (BGE 128 I 225 E. 2.5.1). Massgebend sind die wirtschaftlichen Verhältnisse im Zeitpunkt, in dem das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (§ 28 lit. a GSVGer i.V.m. Art. 119 ZPO) eingereicht wird (BGE 120 Ia 179 E. 3a), oder – bei seither eingetretenen Veränderungen – auch in demjeni gen der Entscheidfindung (BGE 108 V 265 E. 4). Bei der Beurteilung der Bedürf tigkeit ist das Einkommen beider Ehegatten zu berücksichtigen (BGE 115 Ia 193 E. 3a, 108 Ia 9 E. 3).

9.2 Bedürftig im Sinne von Art. 64 BGG ist eine Per son, wenn sie ohne Beeinträch tigung des für sie und ihre Fa milie nötigen Lebensunterhaltes nicht in der Lage ist, die Prozesskosten zu bestreiten (BGE 128 I 225 E. 2.5.1). Massgebend sind die wirtschaftlichen Verhältnisse im Zeitpunkt, in dem das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (§ 28 lit. a GSVGer i.V.m. Art. 119 ZPO) eingereicht wird (BGE 120 Ia 179 E. 3a), oder – bei seither eingetretenen Veränderungen – auch in demjeni gen der Entscheidfindung (BGE 108 V 265 E. 4). Bei der Beurteilung der Bedürf tigkeit ist das Einkommen beider Ehegatten zu berücksichtigen (BGE 115 Ia 193 E. 3a, 108 Ia 9 E. 3). 9.3 Die unentgeltliche Rechtspflege kann nur gewährt werden, wenn die Rechtsvor kehr nicht aussichtslos ist. Als aussichtslos sind nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten (ex ante betrachtet) beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Ge winnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb an strengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 133 III 614 E. 5 mit Hinweisen).

9.3 Die unentgeltliche Rechtspflege kann nur gewährt werden, wenn die Rechtsvor kehr nicht aussichtslos ist. Als aussichtslos sind nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten (ex ante betrachtet) beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Ge winnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb an strengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 133 III 614 E. 5 mit Hinweisen). 9.4 Der Beschwerdeführer ersuchte mit Beschwerde vom 1 2. September 2018 ( Urk. 1 S. 2) und ergänzendem Schreiben vom 2 6. Oktober 2018 ( Urk. 10) unter Beilage des ausgefüllten Formulars zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit (Urk. 11) und weiterer Unterlagen ( Urk. 3/3-6 und Urk. 12/2-10) um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und unentgeltlichen Rechtsvertretung. Die Prozessarmut des Beschwerdeführers ist demzufolge ausgewiesen. Da der vorlie gende Prozess nicht als von vornherein aussichtslos bezeichnet werden kann, ist dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren.

9.4 Der Beschwerdeführer ersuchte mit Beschwerde vom 1 2. September 2018 ( Urk. 1 S. 2) und ergänzendem Schreiben vom 2 6. Oktober 2018 ( Urk. 10) unter Beilage des ausgefüllten Formulars zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit (Urk. 11) und weiterer Unterlagen ( Urk. 3/3-6 und Urk. 12/2-10) um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und unentgeltlichen Rechtsvertretung. Die Prozessarmut des Beschwerdeführers ist demzufolge ausgewiesen. Da der vorlie gende Prozess nicht als von vornherein aussichtslos bezeichnet werden kann, ist dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren. Da zudem die anwaltliche Vertretung des Beschwerdeführers geboten war, ist ihm Rechtsanwalt Ervin Deplazes als unentgeltlicher Rechtsvertreter zu bestellen.

Da zudem die anwaltliche Vertretung des Beschwerdeführers geboten war, ist ihm Rechtsanwalt Ervin Deplazes als unentgeltlicher Rechtsvertreter zu bestellen. 10. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs 1 bis IVG ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, jedoch zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.

10. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs 1 bis IVG ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, jedoch zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Zur Kostennote von Rechtsanwalt Ervin Deplazes vom 1 0. Januar 2020 ( Urk. 15/1) ist zu bemerken, dass seine Aufwendungen für das Verwaltungsver fahren nicht in diesem Prozess zu entschädigen sind. Die «Teilrechnungen» vom 7. Dezember 2017 und 1 6. April 2018 ( Urk. 15/2-3) fallen daher von vornherein ebenso ausser Betracht wie die Aufwendungen der Teilrechnung vom 1 0. Januar 2020 ( Urk. 15/1) vor Verfügungserlass (Positionen vom 2 3. April, 2 5. Juni, 2. und 6. Juli 2018). Nicht vergütet wird sodann praxisgemäss der Aufwand für die Rechnungsstellung (Posten vom 1 0. Januar 2020). Damit ist Rechtsanwalt Ervin Deplazes für einen Aufwand von 12 Stunden zu entschädigen, womit beim pra xisgemässen Stundensatz von Fr. 220.-- eine Entschädigung von Fr. 2'916.85 (inkl. Barauslagen und MWSt ) resultiert.

Zur Kostennote von Rechtsanwalt Ervin Deplazes vom 1 0. Januar 2020 ( Urk. 15/1) ist zu bemerken, dass seine Aufwendungen für das Verwaltungsver fahren nicht in diesem Prozess zu entschädigen sind. Die «Teilrechnungen» vom 7. Dezember 2017 und 1 6. April 2018 ( Urk. 15/2-3) fallen daher von vornherein ebenso ausser Betracht wie die Aufwendungen der Teilrechnung vom 1 0. Januar 2020 ( Urk. 15/1) vor Verfügungserlass (Positionen vom 2 3. April, 2 5. Juni, 2. und 6. Juli 2018). Nicht vergütet wird sodann praxisgemäss der Aufwand für die Rechnungsstellung (Posten vom 1 0. Januar 2020). Damit ist Rechtsanwalt Ervin Deplazes für einen Aufwand von 12 Stunden zu entschädigen, womit beim pra xisgemässen Stundensatz von Fr. 220.-- eine Entschädigung von Fr. 2'916.85 (inkl. Barauslagen und MWSt ) resultiert. Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Gerichtskosten und Aufwendungen für die Rechtsvertretung verpflichtet werden kann, sofern er dazu in der Lage ist.

Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Gerichtskosten und Aufwendungen für die Rechtsvertretung verpflichtet werden kann, sofern er dazu in der Lage ist. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen und mit der geleisteten Kaution von Fr. 800.-- verrechnet.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen und mit der geleisteten Kaution von Fr. 800.-- verrechnet. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Ervin Deplazes, Stäfa, wird mit Fr. 2'916.85 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Ervin Deplazes, Stäfa, wird mit Fr. 2'916.85 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Ervin Deplazes

Rechtsanwalt Ervin Deplazes - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubBabic