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Leider sind die Schweizer ein eher neidisches Volk. Täglich aus dem Fenster schauen, beobachten, was der Nachbar so treibt und dann feststellen, dass dieser nicht nur das grössere Haus, sondern auch noch das bessere Auto und mehr Geld hat- das macht natürlich neidisch.
Es gibt nun verschiedene Ansätze, wie die Leute handeln. Die einen begreifen, dass man es am besten auch so machen sollte, wie ein Rechtsbürgerlicher Mensch, also arbeiten, das Geld schlau investieren und reinvestieren, etwas aufbauen und ein besseres Leben führen. Dann gibt es auch andere, die das nicht checken. Sie treten den Grünen, der Antifa und der SP bei, abonnieren ihre gewerkschaftlichen Kampfblätter und lesen dort, wie viel z.B. ein Arzt am Medikamentenverkauf verdient, ohne dass er etwas tun muss. So kriegen diverse Heuchler der SP schnell ihre Anhänger, die dann alles bekämpfen, was mehr verdient als sie selbst. Dass höhere Politiker i.d.R. mehrere hunderttausend Franken pro Jahr beziehen und das vollumfänglich mit den Steuern finanziert, scheint komischerweise kaum noch jemanden zu stören.
Im Endeffekt werden nun zunehmend diejenigen bestraft, die arbeiten, Geld einwirtschaften, sparen und ihr Vermögen in der Schweiz investieren. Leute, die Arbeitsplätze und günstige Wohnräume (durch tiefe Zinsen) offerieren könnten, der Vielfalt an Arbeitsplätzen beitragen und jetzt schon einen grossteil des Staatshaushaltes finanzieren, werden durch eine solche Initiative nochmals bestraft.
Die Schweiz ist kein Rohstoffland, in welchem die Unternehmer einfach so mit geringem Aufwand Gewinn abschöpften können und jetzt einen Beitrag an die Gesellschaft verschenken sollen. Die Wirtschaft ist in erster Linie auf die Industrie angewiesen. In der Industrie gehts heutzutage immer härter zu und her: Teure Anschaffungen zu relativ geringen Gewinnmargen gewähren den Fortbestand. Ein hohes Eigenkapital ist oft die Voraussetzung um überhaupt Kredite oder Lieferungen von Produktionsanlagen zu bekommen. Einnahmen von über 250´000.-- und Eigenkapital von über 2´000´000.-- sind für KMU- Betriebe längst kein übertriebener Luxus mehr, sondern durchaus überlebenswichtige liquide Mittel. Noch mehr Abgaben würde für viele den Konkurs bedeuten.
Hinzu kommt, dass auch der Schweizer Franken eine Inflation durchmacht; Auch wenn man vom starken Franken spricht, kostet heute eine 20-Fr Goldmünze von Anfang 20.Jh. fast 200.--. Damit steigt der Geldfluss und die Unternehmen sind auf immer mehr und immer schnelleres Geld angewiesen.
Soll die schweizer Wirtschaft nun also zerstört werden, nur weil einige neidisch auf die reicheren sind? Mit einer solchen Initiative schaufeln wir uns nur das eigene Grab.