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Zürich, den 24. Februar 1875.
Hochverehrter Herr Geheimrath!
Indem ich mich auf das ergebene Schreiben beziehe, das ich unter dem 18. dss Mt. betreffend die Wiederbesetzung der Stelle eines Oberingenieurs der Gotthardbahn an Sie zu richten die Ehre hatte, erlaube ich mir Ihnen mitzutheilen, daß ich auf Herrn Baurath Menne als einen Techniker aufmerksam gemacht worden bin, der sich in hohem Grade dazu eignen würde, diese Stelle zu bekleiden.
Der Zweck dieser Zeilen ist, Sie angelegentlich zu bitten, mir Ihre Ansicht über diesen Vorschlag gefälligst bekannt geben zu wollen. Ich weiß zwar wohl, daß die Rheinische Eisenbahngesellschaft, an deren Spitze Sie stehen, an Herrn Menne einen ausgezeichneten Beamteten besitzt, und ich nehme an, daß sie ihn ungerne verlieren würde. Nichtsdestoweniger wende ich mich in dieser Angelegenheit an Sie und zwar ausschließlich an Sie, Hochverehrter Herr Geheimrath! Ich habe nämlich das volle Vertrauen, daß Sie, wenn es sich darum handelt, der Gotthardbahn in dem gegenwärtigen schwierigen Augenblicke eine hervorragende technische Capacität zur Besetzung der so außerordentlich wichtigen Oberingenieurstelle zuzu| wenden, keine andere Rücksicht als das Wohl dieser Unternehmung kennen werden.
Entschuldigen Sie gefälligst die neue Bemühung, die ich Ihnen verursache, und genehmigen Sie, Hochverehrter Herr Geheimrath! die wiederholte Versicherung ausgezeichneter Hochachtung
Ihres ergebenen1
Sr Hochwohlgeboren Herrn Geheimrath Mevissen, Mitglied des Preußischen Herrenhauses [etc?] [etc?] [etc?] Cöln.