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Pomelo
- Regional: Nein
Im deutschsprachigen Raum ist Pomelo eine Bezeichnung für verschiedene Sorten von Kreuzungen aus der Pampelmuse und der Grapefruit (der Erbteil der Pampelmusen ist höher als derjenige der Grapefruit). Im Englischen steht der Begriff für Pampelmuse, im Französchischen für die Grapefruit. Als Art gehören die Pomelos zu den Pampelmusen.
Sie schmecken im Allgemeinen etwas fruchtiger und saurer als Pampelmusen und Grapefruits. Wie diese eignen sie sich für Frischverzehr, Obstsalate, Eis, Chutneys oder auch Marmelade. Angeblich ist das Aroma intensiver, wenn die Haut bereits leicht schrumpelig wird. Die Schale lässt sich ebenfalls nutzen, beispielsweise zum Kandieren (verwenden Sie wegen eventuellen Pestizidrückständen nur Biofrüchte).
Zum Nähwert konnten wir keine zuverlässigen Angaben finden. Er soll jedoch mehr oder minder dem der Elternfrüchte entsprechen. Wie bei Grapefruits soll es (in geringerem Mass) möglich sein, dass sie Wirkungen und Nebenwirkungen von Arzneimitteln verstärken. Falls Sie Schlafmittel, Antieleptika, Cholesterinsenker, Antiallergika, Herzmedikamente oder Potenzpillen einnehmen müssen und zugleich regelmässig Pomelos und / oder Grapefruits konsumieren, sollten Sie Ihren Arzt darüber informieren.
Im Handel sind sie ganzjährig erhältlich, je nach Jahreszeit importiert aus Israel, China oder Südafrika. Achten Sie beim Kauf darauf, dass sich die Frucht prall anfühlt, auf Druck aber leicht nachgibt.
Bei Zimmertemperatur sind sie mehrere Wochen haltbar.
In der Schweizer Nährwertdatenbank ist die Pomelo nicht aufgeführt.