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Wer den Röhrigen Gelbstern in Blüte sehen will, muss sich früh auf Wanderschaft begeben. Meist sind die hübschen gelben Sterne kurz nach der Schneeschmelze zu sehen. Wenn diese mal verblüht sind, dann ist die Art nur noch schwer zu entdecken. Gelbsterne haben für Pflanzenbegeisterte eine grosse Anziehungskraft. Die hübschen Verwandten der Tulpen sind nur während einer kurzen Zeit im Jahr zu sehen und einige Arten sind sehr selten. Der Röhrige Gelbstern erkennt man an seinen runden Blättern, die etwas an Schnittlauch erinnern. Die Zwiebelpflanze wird kaum grösser als 15 cm, die Blüten sind ca. so gross wie ein Einfrankenstück.
Facts and Figures
Von den weltweit ca. 200 bekannten Gelbstern-Arten kommen nur wenige in den Alpen vor. In Zentralasien und im Mittelmeerraum wird man viel schneller fündig, wenn man auf «Gelbstern-Pirsch» geht. Schaut man sich die zarten Pflänzchen genauer an, so wird die Verwandtschaft mit den viel bekannteren Tulpen offensichtlich. Wie die Tulpen haben Gelbsterne Speicherorgane («Zwiebeln») im Boden, was ihnen erlaubt, im Frühling schnell Blüten und Blätter auszubilden. Wenn er verblüht ist, dann bildet er Früchte, die an Erdbeeren erinnern. Deshalb lautet der wissenschaftliche Name «Fragifera», was mit «der Erdbeertragende» übersetzt wird.
Verbreitung
In den Alpen ist der Röhrige Gelbstern weit verbreitet, auch wenn man ihn wegen seinem frühen Blühen nur selten zu Gesicht kriegt. Er wächst gerne an nährstoffreichen Stellen, etwa um Ställe oder an Wegrändern. weitere Informationen