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Am 1. Juni 2019 standen im Kanton Luzern 2’991 Wohnungen leer. Gemessen am Bestand waren mittelgrosse Wohnungen am häufigsten, grosse Wohnungen am seltensten unbesetzt.
Am 1. Juni standen im Kanton Luzern 2’991 Wohnungen inklusive Einfamilienhäuser leer. Das sind 177 mehr als im Vorjahr. Gemessen am Bestand waren mittelgrosse Wohnungen am häufigsten, grosse Wohnungen am seltensten unbesetzt.
Die Leerwohnungsziffer, welche die Zahl der leerstehenden Wohnungen ins Verhältnis zum gesamten Wohnungsbestand setzt, erhöhte sich von 1,44 auf provisorisch 1,53 Prozent. Dies teilt «Lustat Statistik Luzern» am Dienstag mit. Die 1-Prozent-Marke wurde damit 2019 zum vierten Mal in Folge überschritten.
Leerstand am grössten bei 3-Zimmer-Wohnungen
90 Prozent der Leerwohnungen waren Miet- und 10 Prozent Kaufobjekte. Von den am Stichtag leerstehenden Wohnungen waren 713 Einheiten oder 24 Prozent innerhalb der letzten beiden Jahre fertiggestellt worden. 2’278 Wohnungen, beziehungsweise 76 Prozent, waren früheren Baudatums.
Gemessen am Bestand seien 3-Zimmer-Wohnungen am häufigsten unbesetzt. In der Grössenkategorie der 3- und 4-Zimmer-Wohnungen, auf die 56 Prozent des Luzerner Gesamtwohnungsbestands entfällt, wurden 1’129 beziehungsweise 1’010 Leerwohnungen gezählt. Es folgten die Wohnungen mit zwei Zimmern, bei denen 385 Leerstände gezählt wurden und solche mit fünf Zimmern, bei denen es 247 Leerstände gab.
Am wenigsten Wohnungen standen in den Kategorien der 1-Zimmer-Wohnungen leer, nämlich 121 und der Wohnungen mit sechs und mehr Zimmern. Zu den vielräumigen Wohnungen gehören auch die meisten Einfamilienhäuser; von ihnen waren 14 weniger unbesetzt als im Jahr zuvor.
Höchste Leerwohnungsziffer in Region Unteres Wiggertal
Die Region Unteres Wiggertal habe – wie schon im Vorjahr – die höchste Leerwohnungsziffer ausgewiesen und der Agglomerationsgürtel die niedrigste, so «Lustat» weiter.