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F&E IN22: Sensor based Irrigation Management in Odisha (SIMO)
Zeitraum: August 2022 - Mai 2023
Region: Ausbildungszentrum für Agrarökologie Maa Mati Campus, Distrikt Puri
Partnerorganisationen: HAFL, Intagris AG, i-Concept Initiatives, PlantCare
Die FAO schätzt, dass 500 Millionen Kleinbauernfamilien über 50 % der Nahrungsmittel für die Weltbevölkerung erzeugen. Ein großer Teil von ihnen lebt in den Zonen des tropischen Wechselklimas und ist auf Regenfeldbau angewiesen. Während der langen Trockenzeit liegen ihre Felder entweder brach oder sind anfällig für Ernteausfälle. Gezielte Bewässerungsansätze haben das Potenzial, eine ressourcenschonende und ökologische Produktion von Gemüse zu ermöglichen. Dies kann wesentlich dazu beitragen, die Lebensbedingungen von Kleinbauernfamilien zu verbessern und gleichzeitig den steigenden Nahrungsmittelbedarf der wachsenden Weltbevölkerung zu decken.
Die Technologie der bedarfsgesteuerten Bewässerungsplanung auf der Grundlage von Bodenfeuchtemessungen wurde bisher vor allem in der mechanisierten Landwirtschaft in Industrieländern eingesetzt. Diese Technologie bietet ein großes Potenzial für die Anwendung in tropischen und subtropischen Regionen mit begrenzter Verfügbarkeit von Bewässerungswasser.
Im Rahmen des Projekts wird die Feldimplementierung einer auf Feuchtigkeitssensoren basierenden Bewässerungsplanung getestet. Das Ziel des Forschungsprojekts ist es, unter Anwendung von traditionellen Bewässerungsmethoden mit weniger Wasser grössere Erträge zu realisieren. Zudem dient das Projekt auch als konkreter Feldversuch, um die Sensoren-Technologie zu testen und ein entsprechendes Anforderungsprofil für zukünftige Anwendungen in tropischen Ländern zu entwickeln.