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urbaneKirche Zürich erarbeitet zeitgemässe und ungewöhnliche Angebote und Projekte im Bereich Spiritualität in der Stadt Zürich.
Graffiti - Ausdrucksform moderner Weltsicht bzw. Spiritualität
Graffiti sind Ausdruck einer Spielart von städtischer Strassenkunst. Graffitis wie „Bird Lives!“ 1955 (in New Nork nach dem Tod des Jazzsaxophonisten Charlie „Bird“ Parker) oder „Clapton is God“ 1967 (in Londoner U-Bahn-Stationen) zeigen, dass sie durchaus auch religiöse-spirituellen Charakter haben können.
Aus Protest gegen das monotone Stadtbild Zürichs sprühte Harald Naegeli seit 1977 sowohl auf öffentliche als auch private Wände schwarze Strichfiguren. Mit seinen Figuren, Parolen und Botschaften beabsichtigte Naegeli seinen Protest gegen die Urbanisierung der Stadt auszudrücken. Sein Ziel war es, mit seinen Aktionen als „Aufstand des unterdrückten Unbewussten“ gegen die zunehmende Uniformierung und Unbewohnbarkeit der Stadt zu demonstrieren.
Zur Zeit arbeitet Harald Naegeli an einem Projekt in den Türmen des Grossmünsters Zürich. In diesem Zusammenhang wird urbane Kirche Zürich mit dem Grossmünster und dem Kulturhaus Helferei das Thema Graffiti Kunst und Religion in den Blick nehmen.
Genauere Informationen erfolgen zu einem späteren Zeitpunkt.