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Lieber Ernö,
wahrscheinlich fragst du, warum es verschiedene Anfänge in der Bibel gibt, denn es sind ganz unterschiedliche Sätze mit denen die verschiedenen Bibelbücher, die sich mit "Anfang" beschäftigen, beginnen.
Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.
Hier gehr es um den Anfang der Materie. Menschen haben sich hierzu die "tollsten" Ideen ausgedacht, sie setzen aber immer das Vorhandensein von Materie voraus. Gott ist der einzige, der uns in seinem Wort einen vielfachen Bericht davon gibt, woher die Materie kommt.
Anfang des Evangeliums Jesu Christi, des Sohnes Gottes; wie geschrieben steht in Jesaias, dem Propheten
Ich bin jetzt hier bewusst über den ersten Vers hinausgegangen und habe den ersten Teil des zweiten Verses noch hinzugefügt. Das Evangelium über den Sohn Gottes muss damit beginnen, dass dargestellt wird, dass in und durch IHN alle Prophezeiungen erfüllt werden, daraus resultiert, dass er der Sohn Gottes ist. Darum enden die Evangelien jeweils mit dem Beleg seiner Auferstehung. Auch im Römerbreif wird direkt zu Anfang, wenn es um das Evangelium Gottes über seinen Sohn Jesus Christus geht, auf die Propheten, auf seine Anstammung dem Fleische nach und auf seine Auferstehung hingewiesen. In der Predigt des Petrus in Apg. 2 ist die Auferstehung das zentrale Thema und Apg. 13 beginnt Paulus ebenfalls mit der Auferstehung um dann aber auch noch auf seine Sohnschaft zu sprechen zu kommen.
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Menschlich gesprochenn haben wir in Johannes 1 den Anfang der Anfänge. Hier sehen wir, dass Gott der Ursprung von allem ist. Wir tun hier den Blick hinter die Materie. Von IHM sind die Ausgänge des Lebens. Ich würde hier ganz zwangsläufig auf Hebräer 1 verweisen
|Hebräer Kapitel 1 Vers 1 - 2 (Elberfelder 1905)

|1Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohne, 2den er gesetzt hat zum Erben aller Dinge, durch den er auch die Welten gemacht hat;

Für mich ergeben beide Stellen zusammen den imponierensten Beleg für ewige Sohnschaft, wiewohl ich noch viele andere Stellen, auch aus dem AT anführen würde, wenn ich allein dieses Thema hätte.
Was von Anfang war, was wir gehört, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir angeschaut und unsere Hände betastet haben, betreffend das Wort des Lebens;
Ich denke wir sind hier eigentlich in
Immer, wenn wir Johannes lesen, dann müssen wir uns bewusst machen, dass der HERR Johannes so lange hier auf der Erde gelassen hat, weil Johannes am Ende des ersten Jahrhunderts gegen aufkommende Irrlehren über die Person des HERRN schreiben sollte. Es gab Leute, die wollten den HERRN JESUS auf von Fehlinterpretationen paulinischer Aussagen, zu einer Art Scheinmensch oder Übermensch machen. Johannes hat getastetJohannes hat in seinem Schoß gelegenJohannes hat an seiner Brust gelegen
Johannes muss durch den Geist Gottes schreiben
|1. Johannes Kapitel 4 Vers 2 - 3 (Elberfelder 1905)

|2Hieran erkennet ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der Jesum Christum im Fleische gekommen bekennt, ist aus Gott; 3und jeder Geist, der nicht Jesum Christum im Fleische gekommen bekennt, ist nicht aus Gott; und dies ist der Geist des Antichrists, von welchem ihr gehört habt, daß er komme, und jetzt ist er schon in der Welt.

Wir finden, dass seine Aussagen mit denen von Lukas übereinstimmen
aber das hatten die Irrlehrer zu Ende des 1. Jahrhunderts einfach ignoriert.
herzliche Grüße
Ulrich