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Vor drei Jahren, nach den Skiferien, fiel er Zuhause gegen den Spiegel und wurde bewusstlos. Cyrill V. hatte seinen ersten Krampfanfall.
Erinnern kann er sich nur bruchstückhaft an zwei Männer in der Ambulanz. Im Spital kam er wieder zu sich und wusste nicht, was mit ihm passiert war. Innerhalb eines Jahres hatte er einen zweiten Anfall und ziemlich genau ein Jahr nach dem ersten, wieder nach den Skiferien, hatte er den dritten.
Daraufhin wurde er mit Medikamenten behandelt und er und seine Familie mussten sich mit der Krankheit Epilepsie auseinandersetzen.
Die Unterstützung seiner Eltern und Geschwister ist gross. Manchmal machen sich seine Eltern in seinen Augen etwas zu grosse Sorgen. Auch wenn er es verstehen kann. „Trotzdem fälle ich meine eigenen Entscheidungen“, sagt Cyrill V. Dies führe immer wieder zu Diskussionen mit seinen Eltern.
Aber auch andere junge Erwachsene in seinem Alter hätten oft Diskussionen mit den Eltern. Er bespreche zwar alles, was mit seiner Krankheit zu tun habe, mit seinen Eltern. „Ihre Meinung ist mir wichtig, wir schliessen auch viele Kompromisse, aber schlussendlich entscheide ich, was für mich richtig ist und was nicht.“ So wollte er zum Beispiel vor einiger Zeit in die lange geplanten Ferien nach Thailand mit seiner Freundin. Seine Eltern waren besorgt, sogar ein Neurologe riet ihm davon ab. Aber Cyrill V. wollte unbedingt gehen, so ging er. Und nichts passierte. „Mir kann auch sonst etwas passieren.“, sagt er.