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Schlempekohle,
der unverbrennliche Rückstand der bei der Entzuckerung der Melasse oder bei deren Verarbeitung auf Spiritus [* 2] restierenden Laugen (Schlempe).
Letztere werden mittels Verdampfapparaten möglichst konzentriert und dann die organischen Bestandteile im Schlempeofen mittels freien Feuers vollkommen verbrannt.
Die S. enthält 50-70 Proz. kohlensaures Kalium, je nach der Herkunft der verarbeiteten Melasse neben andern Kalium- und Natriumverbindungen und dient als Rohmaterial für Pottaschebereitung.