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die Königin von England einen ehemaligen Angestellten verklagen will?
Grant Harrold war von 2004 bis 2011 der Butler von Prinz Charles. Nach der Quittierung seines Dienstes trat der einstige Höfling in britischen Fernsehsendungen auf und bot auf seiner Website die Ausbildung für zukünftige Angestellte der Monarchie an. Gegen den Namen «The Royal Butler», der auf Harrolds Homepage auch mit einem goldenen Wappen geziert wird, leitete der Palast nun rechtliche Schritte ein.
Der Grund: Queen Elizabeth sieht dies als irreführend an, wie der «Mirror» berichtete. Der Name würde implizieren, dass Harrold noch immer für die Königsfamilie tätig sei.
Der Beklagte selbst versteht diese Vorgehensweise nicht. Schließlich habe die Queen auch keinerlei Schritte gegen die britische TV-Serie «The Royle Family» unternommen, die sich lediglich durch eine andere Schreibweise unterscheiden würde. Medien vermuten, die Queen handele so wegen des Rücktritts von Prinz Harry und Herzogin Meghan. Auch diese dürfen seit dem «Megxit» nicht mehr ihren Titel «Sussex Royal» für offizielle Termine und Projekte nutzen.
Das Ehepaar hatte Anfang des Jahres ihren Rückzug aus dem engeren Kreis der britischen Royals verkündet und ihre Verbindungen zum Königshaus teilweise gekappt. Seit einigen Monaten leben sie mit Söhnchen Archie in Los Angeles. In ihrer aktuellen Biografie «Finding Freedom – Meghan and Harry and the Making of a Modern Royal Family!» wird die 39-Jährige Herzogin zitiert: «Ich habe mein ganzes Leben für diese Familie aufgegeben. Ich war bereit, alles zu tun, was nötig war. Aber jetzt sind wir hier. Es ist sehr traurig.»