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Bei der IVF findet die Befruchtung von Eizellen durch Spermien des Partners/Ehemannes ausserhalb des Körpers der Frau statt.
"Wir erfanden weder den Eisprung noch die Befruchtung. Wir fügten die Dinge nur zum besten Nutzen zusammen."
Patrick Steptoe und Robert Edwards, "Väter" der IVF-Technik
Die In-vitro-Fertilisation wird häufig in diesen Fällen angewendet:
undurchlässige oder fehlende Eileiter
Endometriose
langjähriger unerfüllter Kinderwunsch
erfolglose hormonelle Stimulation und Insemination
So führen wir die IVF durch:
Die Eierstöcke werden (eventuell sogar im eigenen natürlichen Zyklus) hormonell stimuliert, so dass Eizellen heranreifen können.
"Gegenhormone" hemmen parallel die körpereigene Regulierung und unterdrücken einen unerwünschten Eisprung. Anhand von Ultraschallkontrollen und Blutuntersuchungen überwachen wir die Eizellreifung und legen den optimalen Zeitpunkt zur Entnahme der Eizellen fest.
Sind genügend Eizellen ausgereift, so werden diese ultraschallkontrolliert aus beiden Eierstöcken entnommen. Im Labor werden sie mit durch Masturbation des Mannes gewonnenen Spermien in einer Nährlösung zusammengegeben und kultiviert.
Befruchtete Eizellen (Pro-Nukleide) entwickeln wir zu Embryonen weiter. Nach zwei bis fünf Tagen erfolgt der Embryotransfer über einen feinen, weichen Schlauch in die Gebärmutterhöhle. Zusätzliche Embryonen können eingefroren werden (Kryokonservation).
In der Schweiz dürfen nach einer künstlichen Befruchtung maximal zwölf Embryonen entwickelt werden. In der Regel verbleiben diese in Kultur über fünf bis sechs Tage bis ein Teil von ihnen das Blastozystenstadium erreicht. Von diesen wird in der Regel ein einzelner Embryo (Blastozyste) in die Gebärmutter übertragen, in ausgewählten Situationen auch zwei Embryonen. Die Chancen für eine Schwangerschaft sind bei diesen „Tag-5-Embryonen“ sehr gut und wiederum vom Alter der Frau abhängig. Embryonen, welche nicht direkt transferiert werden, können eingefroren (kryokonserviert) und für einen späteren Auftauzyklus verwendet werden.
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