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Der Berner klassierte sich als bester von drei Schweizern im 12. Rang.
Die Waadtländer Sylvain Fridelance und Adrien Briffod verloren auf den Rängen 25 und 26 gut vier Minuten auf den Sieger. Das Schweizer Trio konnte mit der Spitze im Schwimmen nicht mithalten. Eine neunköpfige Spitzengruppe baute auf dem Rad den Vorsprung auf die Verfolger bis zum zweiten Wechsel auf 77 Sekunden aus.
Diesen Rückstand machte der Spanier Fernando Alarza mit einer famosen Aufholjagd bis auf Goldgewinner Le Corre komplett wett. Der Dritte der WM-Serie von 2016 überholte unter anderen auch den zweifachen englischen Olympiasieger Alistair Brownlee, der auf den letzten drei Kilometern einbrach und sich mit dem 4. Rang begnügen musste. Goldgewinner Le Corre konnte sich Alarza mit einer leichten Tempoverschärfung auf dem letzten Kilometer gerade noch vom Leib halten.
Die Strassen waren durch vorherige Regenfälle teilweise glitschig. Es kam deshalb auf der Radstrecke zu einigen Stürzen. Auch Briffod wurde beispielsweise auf den letzten Radkilometern von einem Kontrahenten unbeabsichtigt ausgebremst. «Ich verlor rund 20 Sekunden wegen eines vor mir gestürzten Fahrers», berichtete der Waadtländer, der nach dem Schwimmen erst in der dritten Gruppe Unterschlupf gefunden hatte.
Am Samstag steht in Glasgow im Triathlon noch der Mixed-Team-Wettbewerb im Programm, der 2020 in Tokio erstmals im olympischen Programm fungiert. Das Schweizer Team mit je zwei Männern und Frauen werden Rekord-Europameisterin Nicola Spirig und Lisa Berger sowie Salvisberg und einer aus dem Duo Fridelance/Briffod bilden.
Auch ohne die noch bis Herbst verletzungsbedingt ausfallende Jolanda Annen ist mit dem Schweizer Team im Wettkampf über je 300 m Schwimmen, 6,7 km Radfahren und 1,5 km Laufen im Kampf um die Podestplätze zu rechnen – vorab dank der so formstarken, 36-jährigen Team-Seniorin Spirig.
(SDA)