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Am 7. August können wir eine partielle Mondfinsternis beobachten.
Dabei tritt der Vollmond bereits um 19.22 Uhr in den Kernschatten der Erde ein. Den Beginn dieser Finsternis können wir allerdings noch nicht sehen, da der Mond erst um 20.41 Uhr aufgeht. Die Sonne geht an diesem Tag um 20.51 Uhr unter. Der Vollmond ist während des Aufgangs unten deutlich sichtbar abgedunkelt. Um 20.21 Uhr ist das Maximum der Finsternis erreicht, wobei der Mond etwa zu einem Viertel verfinstert sein wird. Rund eine Stunde später (um 21.19 Uhr) tritt der Mond wieder aus dem Kernschatten der Erde heraus. Wenn das Wetter mitspielt, verspricht das Beobachten des verfinsterten Mondaufgangs an einem lauen Augustabend ein spektakuläres Ereignis zu werden.
Zwei Wochen später – am 21. August – findet eine totale Sonnenfinsternis statt, die durch Nordamerika verläuft. Es ist die Nachfolgefinsternis der mitteleuropäischen Sonnenfinsternis vom 11. August 1999 im Saroszyklus. Dieser Zyklus ist eine relativ lange Reihe von Sonnen- oder Mondfinsternissen mit der Folge, dass sich zwei in dieser Reihe aufeinanderfolgende Finsternisse in der Zeitdauer und von der Geometrie her wenig unterscheiden. Es ist der Zeitraum von 18,03 Jahren, innerhalb dessen eine Finsternis an ungefähr derselben Stelle im Tierkreis wieder auftritt.
Foto: Andreas Walker