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02.06.2010
Testreihe mit Security Scannern am Flughafen Zürich
Vom 8. Juni 2010 bis voraussichtlich am 14. Juli 2010 wird am Flughafen Zürich ein Security Scanner getestet. Ziel der Testreihe ist es, die Zuverlässigkeit des Geräts sowie dessen Funktionalität und Kapazität im Passagiereinsatz zu prüfen.
Ziel des Tests ist, die Zuverlässigkeit des Geräts sowie dessen Funktionalität, Kapazität aber auch Akzeptanz bei den Passagieren zu prüfen. Ausserdem soll evaluiert werden, welche Geräte dereinst für einen Einsatz in Zürich geeignet wären. Zu diesem Zweck können allenfalls zu einem späteren Zeitpunkt weitere Testreihen mit verschiedenen Geräten durchgeführt werden. Der erste Test beginnt am 8. Juni 2010. Er dauert ungefähr sechs Wochen.
Keine Körperbilder mehr dank neuer Technologie
Bei dem am Flughafen Zürich getesteten Gerät des Typs L-3 ProVision sind die Körperkonturen der kontrollierten Passagiere nicht sichtbar, denn die neue Technologie markiert Gegenstände, die auf dem Körper getragen werden, auf einem Piktogramm. Trägt ein Passagier keine Gegenstände auf sich, erscheint auf dem Bildschirm des Kontrollpersonals nur der Begriff „OK“ ohne Bild. Falls ein Passagier einen Gegenstand auf sich trägt, wird der entsprechende Körperbereich mit einem gelben Balken auf dem Piktogramm markiert. In diesem Fall wird eine gezielte manuelle Nachkontrolle durchgeführt. Zu keiner Zeit sind Konturen der kontrollierten Passagiere sichtbar. Das Gerät funktioniert mittels elektromagnetischen Millimeterwellen im unteren Gigahertz-Bereich. Die Strahlungsdichte des Security Scanners, der am Flughafen Zürich getestet wird, ist weit mehr als 1‘000 Mal geringer als diejenige eines Mobiltelefons.
Im Oktober 2008 stand bereits ein Body Scanner am Flughafen Zürich. Das Gerät wurde damals in technischer Hinsicht getestet, um die Basis für seine Zertifizierung zu schaffen. Die Verantwortlichen des Flughafens Zürich stellten dafür den Platz zur Verfügung. Tests mit Passagieren wurden damals keine durchgeführt.