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Der Internationale Violinwettbewerb Tibor Varga befindet sich im Aufwind. Mit 149 Anmeldungen verzeichnet er einen weiteren Anstieg der Beteiligung um 20% im Vergleich zur letzten Ausgabe (124 Anmeldungen im Jahr 2021). Dies ist ein weiterer Beweis dafür, dass der Wettbewerb für talentierte junge ViolinistInnen aus der ganzen Welt zu einem unverzichtbaren Ereignis geworden ist. Nur 25 KandidatInnen wurden ausgewählt, um an den öffentlichen Runden teilzunehmen, die vom 26. August bis 2. September 2023 in Sitten vor einer internationalen Jury unter dem Vorsitz von Augustin Dumay stattfinden werden. Es werden sieben Preise verliehen.
Die Jury wählte anhand von Videomaterial 25 junge GeigerInnen aus, von denen 11 aus Asien/Ozeanien, 12 aus Europa und 2 aus Amerika stammen. Die jüngste Kandidatin ist erst 14 Jahre alt, während der Durchschnitt bei etwa 21 Jahren liegt. Drei SchweizerInnen befinden sich unter den ausgewählten KandidatInnen.
(aktualisiert am 08.08.2023)
Die ausgewählten KandidatInnen:
(aktualisiert am 08.08.2023)
Für all diese jungen Leute ist die erste Runde am 26. und 27. August der nächste Schritt. Diejenigen, die diese Hürde überwinden, treten in der zweiten Runde am 28. und 29. August an. Am 31. August und 2. September findet schliesslich das zweiteilige Finale statt, einmal in Kammermusikformation und einmal mit Orchester. Alle Runden des Wettbewerbs werden auch als Livestream auf unserer Website angeboten. Beide Finalrunden werden vom Regionalfernsehen Kanal 9 direkt übertragen.
Die Jury besteht aus renommierten SolistInnen und ProfessorInnen: Augustin Dumay (Frankreich), Vorsitzender, James Brown (England), Stella Chen (USA), Mihaela Martin (Rumänien), Natsumi Tamai (Japan), Ingolf Turban (Deutschland), und Pavel Vernikov (Ukraine – Israel). Alexander Chaushian, Cellist (Armenien), und Ashley Wass, Pianist (England), werden der Jury für das Finale beitreten und in der Kammermusikrunde im Trio mit den FinalistInnen spielen.
Es werden sieben Preise vergeben: ein Erster, Zweiter und Dritter Preis, ein Publikumspreis, ein Preis der Jugendjury, ein Preis der Jury «über 20 Jahre» und ein Preis für die beste Interpretation des Pflichtstücks, eines Auftragswerks an die italienische Komponistin Olivia Colasanti.
Auch MusikliebhaberInnen und AmateurmusikerInnen haben ein Wörtchen mitzureden, denn es gibt eine Jugendjury und eine Jury «über 20 Jahre». Erstere wird aus SchülerInnen des Walliser Konservatoriums bestehen, die, von Lehrern gecoacht, der zweiten Runde und anschliessend den beiden Finalrunden beiwohnen werden. Die zweite Jury, die im vergangenen Jahr beim Internationalen Violinwettbewerb Tibor Junior eingeführt wurde, steht allen interessierten Personen offen. Begleitet von der Musikwissenschaftlerin Marie Favre lernen diese in einem Workshop, wie man eine musikalische Darbietung bewertet, und nehmen an der zweiten Runde sowie an beiden Finalrunden teil.