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Pfefferminze (Mentha piperita) für den Küchengarten
Die meisten Arten der Minze sind sehr frosthart, sie benötigen eine halbschattige bis sonnige Lage, nahrhaften, alkalischen Boden und sehr viel Feuchtigkeit.
Eine Mischkultur mit Karotten, Salat, Tomaten, Kartoffeln und Kohlpflanzen verbessert den Geschmack des Gemüses und soll abwehrend gegen Ameisen, Erdflöhe, Kartoffelkäfer und Mäuse wirken.
Da sich alle Minzen durch Ausläufer sehr stark vermehren, ist Vorsicht geboten! Der Anbau in Töpfen ist möglich, bedingt aber eine regelmässige Bewässerung. Zudem sollten die Pflanzen jedes Jahr umgetopft werden.
Vermehrung durch Aussaat oder Wurzelteilung resp. bewurzelte Ableger im Frühjahr oder Herbst.
Pfefferminze (Mentha piperita) lässt sich nur über Ausläufer vermehren, da die bei uns verwendete Pfefferminze ein Bastard aus zwei verschiedenen Minzen ist, und aus den Samen nur die beiden Elternpflanzen hervorgehen. Am besten wachsen Ausläuferstücke von 10cm Länge und mit ca. drei Augen an.
Die Blätter sollte man zum Trocknen oder Einlegen in Öl oder Essig vor der Blüte am Vormittag ernten. Die fortlaufende Ernte für den täglichen Gebrauch ist vom Frühling bis zum ersten Frost möglich.