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Kürzlich telefonierte ich mit einer Freundin. Diese sagte zu mir: „Nelly, wenn du verrückte Dinge tun sollst, mach es einfach. Gott ist bei dir, du hast Autorität.“ Am darauffolgenden Tag besuchte ich ein Thermalbad. Nach einiger Zeit im Bad machte ich es mir im Ruheraum bequem und salbte meine Füsse ein. In einiger Entfernung lag eine andere Frau, und Gott sagte mir: „Geh zu ihr hin und bring ihr deine Salbe, damit sie sich ihre Füsse auch eincremen kann“. Ich ging zu ihr hin, da kam eine weitere Frau und legte sich neben der ersten Dame hin. „Gott liebt Sie, und er hat mir gerade gesagt, ich solle Ihnen meine Salbe geben, damit Sie sich Ihre Füsse eincremen können“, sprach ich die erste Frau an. Diese erwiderte, sie nehme alles, was man ihr gebe, streckte mir einen Fuss entgegen und meinte: „Sie können ihn mir gleich einsalben. Ich habe nämlich einen Fersensporn“. Ich entgegnete: „Ja, dann beten wir doch gleich um Heilung“. Die Frau war etwas unsicher, aber ich durfte für sie beten. Sie streckte mir auch den anderen Fuss entgegen zum Einsalben.
Die zweite Dame nebenan hörte natürlich mit. Ich segnete auch sie mit einem guten Leben. Sie erwiderte darauf, das sei für sie ein "Schoggistängeli-Glauben". Trotzdem ermutigte ich sie mit der Gewissheit, dass Gott solche Gebete erhört und ging zurück zu meiner Liege. Nach einiger Zeit packte diese zweite Frau ihre Sachen, kam noch einmal bei mir vorbei und sagte: „Sie könnten auch noch für meine Tochter beten, sie hat einen Hirntumor“. Ich schlug vor, dass wir gleich beten. Die Frau erwiderte, dass es ihr schon reiche, wenn es der Tochter etwas besser gehe. Ich aber sagte: „Nein, ich bete jetzt, dass dieser Tumor verschwindet“. Danach verliess die Frau das Thermalbad. Vielleicht sehe ich sie nie mehr, aber ich bin voller Zuversicht!
N.T.