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Piz Sardona / Surenstock 3056 m Routenarchiv
Der Piz Sardona bildet eine weite Kuppe, die von allen Seiten von Verrucanowänden getragen wird. Der höchste Punkt befindet sich am Nordostrand der Kuppe, oberhalb der Nordostwand, die steil zum Chline Gletscher abstürzt. Er trägt ein Kreuz mit Gipfelbuch. Das einst vergletscherte Gipfelplateau ist weitgehend ausgeapert und nun eine weitläufige, auf die Glarner Seite absinkende Schuttfläche. Etwa 700 Meter südlich des Gipfels liegt die Kulmination einer weiteren Schuttkuppe (3011 m).
Der Piz Sardona wird oft bestiegen, vielfach zusammen mit dem Piz Segnas. Die Aufstiege von Osten (Sardonahütte, Flims) sind erheblich kürzer als jene von Westen (Elm). Die frühere Normalroute von der Sardonahütte über das Surenjoch wurde zu Gunsten der Route über den Mittelgrat aufgegeben; von Flims wird noch immer vor allem der Zugang über das Surenjoch benutzt.
Der Name Surenstock ist hergeleitet vom rätoromanischen munt sura, der obere Berg. Sardona (der oberste Teil des Calfeisens) stammt von surdona oder auch surdauna. Das alträtoromanische surd oder suord bedeutet Quelle und ist verwandt mit dem lateinischen surgere, (hervor)quellen.