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Beim Absturz eines Helikopters vor den schottischen Shetland-Inseln sind vier Arbeiter einer Bohrinsel zu Tode gekommen. Drei Leichen wurden am Samstagmorgen aus der Nordsee geborgen, wie die Polizei mitteilte.
Die Suche nach der vierten Leiche dauerte am Sonntag an. Ein Überleben schliessen die Retter wegen der Bedingungen an der Unglücksstelle zwei Meilen vor der Shetland-Hauptinsel Mainland aus.
Der Helikopter vom Typ Super Puma (AS332 L2) mit zwei Besatzungsmitgliedern und 16 Passagieren an Bord hatte am Freitagabend Arbeiter einer Ölplattform des französischen Total-Konzerns an Land zum Flughafen Sumburgh bringen sollen. Im Landeanflug stürzte die Maschine aus bisher ungeklärter Ursache ins Meer. Die Opfer waren nach Angaben von Total Beschäftigte von Vertragsfirmen.
Mit Hilfe von Rettungsbooten und zur Hilfe gerufenen Schiffe konnten 14 Menschen gerettet und ins Spital der Stadt Lerwick gebracht werden. Zu den Todesopfern gehört auch eine 45 Jahre alte Frau. Es ist nach Angaben der BBC das erste weibliche Todesopfer bei der Öl- und Gasförderung in der britischen Nordsee.
Die kanadische Helikopter-Transportfirma CHC liess nach dem Absturz weltweit alle ihre Helikopter des Typs Super Puma bis auf weiteres am Boden. Sie folgte damit einem Aufruf der britischen Helicopter Safety Steering Group (HSSG), einem Gremium der Öl- und Gasbranche.
Helikopter vom Typ Super Puma waren in den vergangenen Jahren mehrfach abgestürzt. 2009 starben 16 Menschen, ebenfalls beim Transport auf eine Bohrinsel. Bei vier weiteren Vorkommnissen gab es keine Todesopfer.
SDA-ATS