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Für viele Schauspielerinnen ist es kein Problem, sich für eine Filmrolle zusätzliche Pfunde anzufuttern oder abzunehmen – das kennen wir zum Beispiel von Renée Zellweger in "Bridget Jones". Steht aber im Drehbuch, die Darstellerin müsse sich die Haare umfärben, schneiden oder gar kahlrasieren lassen, entscheiden sich viele lieber für Perücken oder eine Fake-Glatze.
Haare sind ein emotionales Thema
Wie emotional das Thema Haare beziehunsweise die Kahlrasur für eine Schauspielerin ist, weiss etwa Anne Hathaway. Für das Musicalmovie "Les Misérables" (2012) liess sie sich am Set die Haare raspelkurz schneiden und fands furchtbar. Sie sagte mal darüber: "Ich bin für Filme schon rückwärts aus Fenstern gefallen und von hohen Gebäuden gesprungen. Meine Haare abzuschneiden, hat mich aber in eine heulende Irre verwandelt. Ich war danach untröstlich." Das glauben wir ihr sofort, wenn wir uns die dramatische Filmszene (ab 1:22 Min.) nochmals ansehen:
Anne Hathaway hat die Haare mittlerweile wieder lang. Aktuell ist es Cara Delevingne, die sich ihrer Karriere zuliebe für den radikalen Schritt entschieden hat. Die 24-Jährige spielt in "Life in a Year" – der Film kommt nächstes Jahr ins Kino – die an Krebs erkrankte Freundin ihres Filmpartners, gespielt von Jaden Smith.