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MetaSmile Blog
Behandlung posttraumatischer Belastungsstörungen (PTBS)
Durchbruch: NLP-Methoden heilen über 90% der Patienten
courtesy Research & Recognition Project
Jedes Jahr kehren weltweit zehntausende von Militärveteranen mit potenzieller posttraumatischer Belastungsstörung (PTSD/PTBS) nach Hause. Doch diese Männer und Frauen sind nur die Speerspitze, da jährlich zusätzlich tausende von Blaulicht-Professionals (Polizei, Feuerwehr, Sanität) mit der gleiche Erkrankung konfrontiert sind.
Typischerweise stehen Geist und Körper nach einer traumatischen Erfahrung unter Schock. Die meisten Menschen können das Geschehene sinnvoll einordnen und ihre Emotionen entsprechend verarbeiten. Diejenigen mit PTBS bleiben jedoch unfähig, das schmerzhafte emotionale und verhaltensbedingte Eindringen der traumatischen Erinnerungen in ihr Leben zu kontrollieren.
Die ganze Gesellschaft ist betroffen
Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass zwischen 18,5% und 24% der Veteranen unter einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden.
So schätzt das U.S. Department of Veterans Affairs, dass PTSD mindestens 31% der Vietnam-Veteranen, 10% der Veteranen des Golfkriegs (Desert Storm), 11% der Veteranen des Krieges in Afghanistan und 20% der irakischen Kriegsveteranen betrifft. Insgesamt wurden zwischen 2002 und 2012 mehr als 256'000 Veteranen, die im Irak oder Afghanistan gedient haben, für PTBS behandelt. Aber, Studien zeigen, dass bis zu 40% der zurückkehrenden Veteranen mit PTBS unbehandelt bleiben.
Selbstverständlich hat PTBS nicht nur Auswirkungen auf die Betroffenen, sondern auch auf deren Familien, die Ehen und das Wohlergehen von Ehepartnern, Kindern, weiteren Angehörigen und Nachbarschaft.
NLP Ansatz: tiefe Kosten, hohe Wirkung
Die bisherigen PTBS-Behandlungen erfordern einen hohen Zeit- und Kostenaufwand und sind oft wirkungslos.
Der auf der Basis der V/K-Dissoziation des NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren) entwickelte Prozess 'Reconsolidation of Traumatic Memories (RTM-Protokoll)' verwendet einen kurzen Visualisierungsprozess, um das Gedächtnis abzurufen und zu verändern.
Flipchart NLP Akademie Schweiz
9/11 getestet
Die hohe Wirksamkeit dieses Vorgehens wurde 2006 von Dr. Frank Bourke, einem in NLP ausgebildeten Arzt und ehemaligen Dozenten der Cornell University, beschrieben und publiziert. Wie viele der 9/11 professionellen Freiwilligen blieb Dr. Bourke zehn Monate lang vor Ort und behandelte über 250 Überlebende des Anschlags auf das World Trade Center. Ende des Jahres war er überzeugt, dass er eine wichtige und notwendige klinische Entwicklung gefunden hatte.
Damit könnten Therapeuten Soldaten, Ersthelfern, Vergewaltigungsopfern - alle Klienten, deren Leben durch traumatische Ereignisse erschüttert wurde - helfen und ihre Symptome in weniger als 5 Stunden remittieren. Keine Medikamente, keine psychisch schmerzhafte Verabreichung, keine langwierige Therapie.
NLP stösst auf Ablehnung
Zur Verbreitung und Beforschung der Methode wurde das 'NLP Research & Recognition Project' gegründet. Leider zeigte sich, dass das Kürzel 'NLP' auf soviel Ablehnung (!) stiess, dass die Gesellschaft in der Folge auf 'Research & Recognition Project' umbenannt werden musste um die Chancen auf öffentliche Finanzierung der Forschungsarbeit zu wahren.
Forschungsphase erfolgreich abgeschlossen
In den letzten Jahren wurde ausreichend geforscht, um die ersten klinischen Ergebnisse auszuweisen. Die ersten vier Studien sind abgeschlossen und über 90% der behandelten männlichen und weiblichen Veteranen (160) werden nicht mehr als PTBS diagnostiziert. Die Alpträume verschwinden, die Wut verschwindet, Familie und Freunde erzählen ihnen, dass es wieder Spaß mache, mit ihnen zusammen zu sein.
Wie geht es weiter?
Der nächste Schritt ist die US-nationale Ausbildung von 10 - 20'000 Beratern in der qualitativ einwandfreien Durchführung des RTM-Protokolls. Parallel dazu könnte das RTM-Protokoll weltweit in die staatlichen Gesundheitswesen eingeführt werden. Für interessierte und engagierte NLP Lehrpersonen öffnet sich da ein interessantes Betätigungsfeld.
PTBS in der Schweiz?
Auf Anhieb würde man denken, die Schweiz hat keine Armee im Einsatz und somit kaum Menschen mit einer posttraumatischen Belastungsstörung.
Dass dies weit gefehlt ist, wird einem schnell klar, wenn man sich bewusst macht, dass wir selbstverständlich auch in der Schweiz viele Menschen haben, welche beruflich mit anspruchsvollen Situationen konfrontiert sind. Man denke nur an Polizei, Samariter und Feuerwehr. Und all die vielen Menschen, welche aus Krisengebieten in die Schweiz geflüchtet sind! Kommt hinzu, dass nicht nur Personen, die unmittelbar Opfer einer traumatischen Situation waren, eine posttraumatische Belastungsstörung entwickeln können. Auch Augenzeugen, welche ein sehr belastendes Ereignis – zum Beispiel den Überfall auf eine andere Person – miterlebt haben, können anschliessend an einer PTBS leiden.
Die Ausbildungen der NLP Akademie Schweiz auf Stufe 1, ProzessWahrnehmung & Kommunikation (NLP Practitioner) und Stufe 2, ProzessAnalyse & Coaching (NLP Master) bieten sowohl Grundlagentraining wie auch die spezifische Ausbildung im Prozess der V/K-Dissoziation so, dass bei entsprechender beruflicher Vorbildung das RTM-Protokoll mit Kunden stabil durchgeführt werden kann.