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Die Schweizer Luftwaffe reduziert den Flugbetrieb mit dem Trainingsflugzeug Pilatus PC-21 während der touristischen Sommer-Hochsaison. Die sechswöchige Flugpause in den Trainingsräumen Jura/Chasseral, Hohgant und Speer dauert vom 17. Juli 2017 bis 28. August 2017.
Seit 2013 verzichtet die Luftwaffe jeden Sommer während sechs Wochen darauf, die tiefen PC-21-Trainingsräume Jura/Chasseral, Hohgant und Speer zu nutzen. Damit werden diese Regionen während der touristischen Sommer-Hochsaison von Emissionen entlastet. Möglich wird dies durch eine Kombination verschiedener Massnahmen:
- Vom 17. bis 28.Juli findet ein Besuch bei der Pilotenschule der Französischen Luftwaffe in Cognac (F) statt. Die Schweizer Pilotenschüler trainieren dabei mit ihren PC-21 unter anderem das Organisieren von Auslandflügen und das Navigieren im Ausland. Während dieser Zeit finden keine Flüge mit PC-21 im Schweizer Luftraum statt.
- Vom 2. bis 4. August trainieren die PC-21 in den übrigen Trainingsräumen der Schweiz (exkl. Jura/Chasseral, Hohgant und Speer)
- Vom 7. bis 27. August stehen schliesslich die Sommerferien der Pilotenschule auf dem Programm.
Der ordentliche Flugbetrieb mit den PC-21 in den Schweizer Lufträumen wird am 28. August wieder aufgenommen.
Die Schweizer Luftwaffe verfügt über acht Flugzeuge vom Typ PC-21 der Pilatuswerke in Stans. Sie werden für die Weiterausbildung der Jet-Pilotenschüler eingesetzt. Von diesem modernen Propellerflugzeug wechseln die angehenden Kampfpiloten direkt auf die Boeing F/A-18C/D Hornet. Mit der Einführung dieses weltweit einzigartigen Ausbildungsablaufs im Jahr 2008 konnte die Schweizer Luftwaffe den Treibstoffverbrauch und den CO2-Ausstoss gegenüber den zuvor eingesetzten Northrop F-5 Tiger auf einen Zehntel reduzieren und die Betriebskosten halbieren.