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7 Ergebnisse
Der Büchernarr und andere Geschichten
Fünf auserlesene Geschichten, die Hermann Burger als grandiosen Sprachartisten ausweisen. Als Mann mit Wörtern, der es wie ein Zauberer verstand, die Sprache als Zaubertuch zu verwenden, mit dem er die Wirklichkeit inszenierte, seine Figuren verschwinden liess und unter dem er auch sich selbst verbarg. Burger gehört zu den wichtigsten deutschsprachigen Schriftstellern. Er wurde 1942 in Burg geboren und war schon als Kind von den Geschichten seines Vaters fasziniert. Doch es interessierte ihn mehr "das Wie, die mögliche Variante, als das Was, die banale Begebenheit", schreibt Burgers Schwester in einem ganz persönlichen Nachwort. Mit einleitenden Worten des promovierten Germanisten und Burgerexperten Simon Zumsteg.
CHF 7.00
Der schwarze Tanner
Bergbauer Kaspar Tanner weigert sich während des Zweiten Weltkriegs, Bergwiesen in Ackerland umzuwandeln, so wie es eine Verordnung aus Bundesbern verlangt. Tanner begreift den Sinn der Sache nicht und sperrt sich vehement dagegen. Seine Haltung verhärtet sich, er gerät immer tiefer mit dem Gesetz in Konflikt und wird zum tragischen Straftäter.Die Erzählung ist ein Klassiker der Schweizer Literatur und ein Stück Zeitgeschichte. Ihr Grundthema aber – das Spannungsfeld zwischen persönlicher Freiheit und Verantwortung gegenüber einem grösseren Ganzen – ist heute aktueller denn je.
CHF 7.00
Die Verschwundene
Der Schweizer Chemiker Johann Furrer gerät nach seiner Rückkehr aus den französischen Kolonien in einen Strudel der Ereignisse. Als er im Hafen von Marseille von Bord geht, folgt er einer jungen Frau. Die Anziehung ist gegenseitig. Als Furrer einige Tage geschäftlich verreisen muss, ist die Geliebte bei seiner Rückkehr jedoch spurlos verschwunden. Für den Chemiker beginnt ein Ringen zwischen Selbstzweifeln und Verzweiflung.Eine krimiartige Novelle, die nachdenklich stimmt und eine höchst aktuelle Frage aufwirft: Ist das Schicksal der Gesellschaft höher zu gewichten als dasjenige Einzelner?
CHF 7.00
Ein Sommer
Sommer im Tessin: Baden im Fluss, Fische mit blossen Händen fangen, Hütten bauen, tagelang heuen, Kirschen pflücken und nach einem Streit genüsslich die Friedenspfeife rauchen. Das alles und noch viel mehr erleben Nino, Remo und Marco zu einer Zeit, in der von elektronischen Geräten noch niemand etwas weiss. Tagelang streifen sie zu dritt durch die unverbaute Gegend, geniessen die unbeschwerten Tage und wünschen sich inbrünstig, dass der Sommer nie endet.Diese aus dem Italienischen übersetzte Geschichte des bekannten Tessiner Autors ist vor 50 Jahren erstmals erschienen. Die Abenteuer vergangener Zeiten sind ein einmaliges Zeitdokument der 1950er-Jahre und regen an, Naturräume wieder vermehrt für das freie Spiel zu nutzen.Übersetzung aus dem Italienischen: Barbara Sauser
CHF 7.00
Fröhlich verwildern – Geschichten und Gedichte
Die Geschichten und Gedichte handeln von Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen: Sie erzählen von Aussenseiter:innen, von Jenischen, von Kindern, die wie Mariella Mehr selbst, ihren Eltern weggenommen wurden und in Heimen oder bei Pflegeeltern aufgewachsen sind. Doch Menschen, die solche Schicksale erlitten haben, lassen sich nicht unterkriegen: Sie gewinnen dem Leben oftmals eine gute Portion Fröhlichkeit ab und versuchen trotz behördlicher Schikanen und Ausgrenzung, das eigene Leben in die Hand zu nehmen.Mehrs Texte sind voller Kraft und Poesie und stellen ein wichtiges Stück Schweizer Kultur und Geschichte dar, das niemals in Vergessenheit geraten darf.
CHF 7.00
Rastelli erzählt ...
Ein weltberühmter Jongleur war Meister der tanzenden Bälle und brachte Unglaubliches zustande. Bis er eines Tages selbst nicht mehr recht wusste, wer wen beherrschte. Er den Ball oder der Ball ihn? Walter Benjamins "Rastelli erzählt ..." gilt als eine der schönsten Etüden der Zauberkunst und ist erstmals am 6. November 1935 auf der Titelseite der Neuen Zürcher Zeitung erschienen. In ihrer Kürze und mit den bunten Papiercollagen der Künstlerin Anna Sommer eignet sich die Novelle perfekt für den Einstieg in die Weltliteratur. Und über den rätselhaften Ausgang werden sich Jugendliche gerne die Köpfe zerbrechen.
CHF 7.00
Tulpen / Tulipanas
Metta il cuor aint illa locca. Fa ün sigl sainza rait sülla prosma lingia. Die Engadiner Lyrikerin schreibt Gedichte auf Vallader und Deutsch, einige davon sind zweisprachig und stehen sich als Gedichtversionen auf Doppelseiten gegenüber. Ihre Gedichte, die sie teilweise schon als 16-Jährige schrieb, erklären nicht, sondern drücken in Bildern aus. Sie sprechen von Augenblicken, von Begegnungen, Erinnerungen und Erfahrungen. Sie sagen stets viel mehr, als was tatsächlich geschrieben steht. Und deshalb braucht es Mut, sie zu lesen. Oder wie Leta Semadeni in einem ihrer Texte sagt: «Spring ohne Netz auf die nächste Zeile». Semadenis Gedichte verführen durch ihr schönes Spiel von Rhythmus, Sprache und Offenheit der Texte zum eigenen Schreiben.Die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur zeichnete die Engadiner Autorin für diesen Gedichtband mit dem Josef Guggenmos-Preis für Kinderlyrik 2020 aus.
CHF 7.00