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Ich warte auf einen Rückruf von einer Hotline. Mein Smartphone hat sich im biblischen Alter von neun Jahren aus dem irdischen Leben verabschiedet. Das Apfel-Ding war so madig geworden wie ein SVP-Wahl-Plakat. Ein höflicher Swisscom-Azubi berät, installiert und verkauft mir einen frischen Apfel.
Was nicht funktioniert ist das Installieren einer App, angefangen beim SBB-App. Zurück zur Swisscom, von dort in den Obstladen, wo mir die Nummer einer Hotline mitgegeben wird. Eine automatisierte Stimme verlang, die 15-stellige Gerätenummer, die in einer Grösse auf der Verpackung steht, wie sie Ameisen schreiben und weist mich darauf hin, ich werde zu einer Service-Umfrage eingeladen. Nach endlosen Minuten meldet sich ein Mann. Unter seiner Anleitung gebe ich gefühlte 100-mal ID und Passwort ein. Ohne Erfolg. Nach einer Stunde wird ein Update beschlossen. Er werde mich auf einer Nummer aus Irland zurückrufen. Was auch passiert. Zuvor trifft die Umfrage per Mail ein. Eine Frau. Ah, aus Irland? «Nein, ich sitze in Istanbul». Ratlosigkeit wie zuvor. Sie will sich informieren, schickt mich zurück in eine Warteschlaufe. Darin schreibe ich diese Kolumne. Irgendwann hört die Musik auf. Ich beschliesse, das Bahnticket künftig wieder am Schalter zu kaufen.