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Beschreibung
Goalball ist ein paralympisches Wurfspiel für Sehbehinderte. Zwei Teams bestehend aus je drei FeldspielerInnen und maximal drei ErsatzspielerInnen stehen sich auf einem 9×18 Meter grossen Spielfeld gegenüber. Ziel des Spiels ist es, den Klingelball ins gegnerische Tor zu werfen, während das verteidigende Team den Ball mit dem Körper zu blockieren versucht. Die Tore erstrecken sich über die gesamte Spielfeldbreite von neun Metern an der Grundlinie und sind 1,3 Meter hoch.
Dabei sind folgende Regeln zu beachten: Der Ball muss nach der Mittellinie einmal den Boden berühren, bevor er ins Tor geht. Wenn das verteidigende Team in Ballbesitz kommt, muss es innerhalb von acht Sekunden auf das gegnerische Tor werfen. In dieser Zeit darf der Ball gepasst werden und die Spieler dürfen sich in eine günstigere Position auf dem Spielfeld begeben.
Während des Spiels herrscht völlige Stille, damit die Spieler die Glöckchen im Inneren des 1,25 Kilogramm schweren Balls hören. Sie verlassen sich so auf ihren Tastsinn und ihr Gehör, mit dem sie die Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung des Balles ausmachen können. Ein Goalball-Turnier dauert zweimal 10 Minuten. Erstmals durchgeführt wurde Goalball bei den Paralympics in Toronto 1976.
Klassifikation
Die Spieler sind unterschiedlich stark sehbehindert und tragen aus Chancengleichheit dunkle Augenbinden. Spielberechtigt sind ausschliesslich AthletInnen mit Sehbeeinträchtigung (B1-B3).
Internationale Stars: Amanda Dennis (USA), Romario Diego Marques (Brasilien)