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Wintermeister Servette gewinnt den Spitzenkampf gegen Zürich 2:0. YB holt in Luzern drei Punkte, und liegt fünf Zähler hinter Servette. GC trifft beim 4:3-Torspektakel gegen Basel einmal mehr ins Netz.
Die Bilanz der Genferinnen ist beeindruckend: 13 Spiele, zehn Siege, eine Niederlage und zwei Unentschieden. Die einzige Niederlage gab es Anfang September gegen die FCZ-Frauen. Gegen ebendiese FCZ-Frauen will sich Servette revanchieren und gibt mit viel Ballbesitz und hohem Pressing den Ton an. Bis zur 70. Minute steht es in diesem Spitzenkampf trotz Hochkarätern noch 0:0. Alyssa Lagonia scheitert in der 10. Minute nach einem fatalen Fehler der FCZ-Torfrau Livia Peng am Aluminium.
Die Zürcherinnen finden in der 41. Minute die erste Antwort auf diese Dominanz, als Ligatopskorerin Fabienne Humm nach einem Riesenfehler von Servette-Abwerchefin Caroline Abbè schnell reagiert. Humm stürmt Richtung Tor, trifft den Ball allerdings falsch und schafft es nicht, den Führungstreffer zu erzielen.
In der 64. Minute wird Matchwinnerin Léonie Fleury eingewechselt. Sie hat im Stade de Genève bei beiden Toren ihre Füsse im Spiel. Dank einer perfekt getimten Flanke in der 70. Minute bringt Peiró Giménez das Heimteam durch einen Kopfball in Führung. Kurz vor Abpfiff, in der 5. Minute der Nachspielzeit, profitiert Fleury von einem Abwehr-Fehler und trifft technisch versiert zum 2:0.
Beide Teams dürfen sich nächste Woche in der Champions League beweisen. Während Servette am Mittwoch Atlético Madrid zum Hinspiel der Sechzehntelfinals empfängt, gastieren die FCZ-Frauen beim österreichischen St.Pölten.
YB geht als Favorit in diese Partie der Women's Super League. Luzern scheint davon wenig beeindruckt zu sein, als Svenja Fölmli bereits in der dritten Minute die Latte trifft und den Führungstreffer verpasst. Die Innerschweizerinnen starteten druckvoll ins Spiel. Der Führungstreffer gelingt Irina Pando, als sie in der 44. Minute nach einem schönen Zuspiel die YB-Torhüterin stehen lässt und nur noch einschieben muss. YB reagiert darauf gekonnt und schnell; bloss eine Minute später köpft Stürmerin Stefanie De Alem da Eira äussert sehenswert zum Ausgleich ins Netz.
Auch in der zweiten Halbzeit ist das Spiel äusserst ausgeglichen. Luzern trifft einmal mehr die Latte und belohnt sich nicht. In der 77. Spielminute kontert YB über die Aussenbahn. Aliza Strode Courtney antizipiert in der Box und trifft zum matchentscheidenden 2:1. YB spielt die Partie sicher zu Ende und holt sich die drei Punkte. Die Bernerinnen überholen damit die FCZ-Frauen und überwintern auf dem zweiten Tabellenplatz, fünf Punkte hinter Servette.
FC Luzern - BSC YB-Frauen 1:2 (1:1)
Tore: 44. Pando 1:0. 45. De Alem da Eira 1:1. 77. Strode Courtney 1:2
Die beiden Teams liefern sich ein torreiches Duell auf dem Niederhasli Campus, das GC für sich gewinnt. Den Baslerinnen gelingt in der 18. Minute durch einen satten Schlenzer ins linke, obere Eck das 1:0 durch Sonja Merazguia. GC antwortet prompt und trifft in der 25. und 30. Minute durch Yllka Kadriu und Caroline Müller. Das Pressing der Grasshüpferinnen zwingt das Basler Mittelfeld immer wieder zu Fehlern. Trotzdem gelingt dem Team von Sébastien Bader der Ausgleich kurz vor Halbzeitende. In der 42. Minute kommt es im Strafraum der Grasshüpferinnen zu einem Durcheinander; Riola Xhemaili verwertet geschickt.
Die zweite Halbzeit ging genau so spektakulär weiter. Die GC-Innenverteidigerin Laura Walker versenkt einen Hand-Elfmeter und bringt das Heimteam in der 69. Minute erneut in Führung. Zwei Minuten später trifft Annina Rauber nach einem weiten Ball aus dem Mittefeld, der über die FCB-Torfrau springt, zum 4:2. GC mauert von da an hinten zu. Die Baslerinnen kommen trotzdem zu mehreren Torchancen. Imane Saoud trifft in der 80. Minute zum 4:3. Trotz brenzligen Situationen in den letzten Spielminuten müssen sich die Gäste geschlagen geben. «Die GC-Frauen haben ihre Chancen genutzt. Wir haben bis zum Schluss gekämpft – leider erfolglos», so FCB-Stürmerin Xhemaili.