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Ein Erlebnisbericht/ über das Stoppen
© Thomas Fehr
Ein bleibender Eindruck bei meiner ersten Lektion bei Margaret Goldie war (ich arbeitete schon seit mehreren Jahren als Lehrer für AlexanderTechnik): Hier wird die Technik so unterrichtet, wie sie in Alexanders Büchern beschrieben steht. Kein Wunder: Sie stand mit F.M. Alexander während über 30 Jahren in engem Kontakt und hatte kein Bedürfnis, eigene Erweiterungen dazuzugeben. Die Arbeit war konzentriert (ich verstand nicht allzuviel davon). Sie sprach wenig, und umso wirkungsvoller waren dann ihre Anweisungen, die sie deutlich, Wort für Wort und bestimmt aussprach, und es war wahrnehmbar, dass sie sie zur gleichen Zeit auch für sich selbst gab.
Eine war:
And now you .. STOP.
(und nun ...: STOP)
Und die Welt wurde angehalten. Das Stoppen wurde mit einem bestimmten Impuls ausgelöst: ein deutliches Plopp im Wasser, aber ohne Spritzer. So wie sich dann die Wellen ausbreiten durfte in der Folge alles mögliche in mir abklingen. Die Wahrnehmung erweiterte sich (Hören, Sehen, ganze Gestalt, Unterlage und Raum). Und was ich damals nicht wahrnahm, aber heute zusätzlich miterleben darf: Der Organismus begann sich zu ordnen.
And you are QUIET throughout.
(Und Du bist durch und durch RUHIG)
Dies ist eine Bestätigung dessen, was als Folge des Stoppens geschieht. Und es ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass es keine Körperlichkeit ohne Bewusstheit und Emotionalität gibt. Alle Ebenen beeinflussen sich gegenseitig und sollen gleichzeitig angegangen werden.
You are serene
(Du bist gelassen)
Wenn alles von uns abfällt, bleibt Gelassenheit übrig.