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Fieberkrämpf
gehören zu den häufigsten pädiatrischen Notfälle
wirken auf Eltern schlimm und lebensbedrohlich
lassen sich nicht verhindern
sind nicht so gefährlich wie sie aussehen
Was tun bei einem Fieberkrampf
- beim Kind bleiben und Kind vor Verletzungen schützen
- daran denken, dass ein Fieberkrampf nicht lebensgefährlich ist
- auf die Uhr schauen, Anfallslänge notieren
Was tun nach einem Fieberkrampf
- Kind nach dem Krampfanfall in die Bewusstlosenlage bringen, wenn es bewusstlos ist
- Fieber messen
- Fieber senken
- Kinderarzt anrufen
Was soll man nicht tun bei einem Fieberkrampf
- das Kind schütteln
- das Kind mit Wasser bespritzen
- das Kind versuchen festhalten
- dem Kind Gegenstände zwischen die Zähne schieben
Vorbeugen ist nicht wirklich möglich
- Der Fieberkrampf tritt häufig am 1. Fiebertag statt.
Gut zu wissen:
- Fieberkrämpfe haben bei sonst gesunden Kindern keinen Einfluss auf die späteren intellektuellen Fähigkeiten.
- Die meisten Fieberkrämpfe dauern nicht länger als 1- 2 Minuten, sie können aber länger dauern.
- In einer grossen amerikanischen Studie wurden weder Todesfälle noch bleibende Schäden als Folge eines Fieberkrampfes beobachtet!
- Warum die einen Kinder Fieberkrämpfe haben und die anderen nicht, weiss man bis heute nicht.
- Es wird vermutet, dass ein Fieberkrampf etwas mit dem noch nicht ausgereiften Hirn zu tun hat.
- Offenbar gibt es genetische und familiäre Zusammenhänge und Fieberkrämpfe treten gehäuft in Familien auf.