Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03374.jsonl.gz/2253

In seinem neuen Länderbericht, der am Freitag veröffentlicht wurde, forderte der Fonds die Regierung in Peking auf, entschieden zu handeln, um die Wirtschaft zu schützen. So müsse die Abhängigkeit von Krediten und von staatlichen Investitionen verringert werden. Laut IWF sollte die Regierung auch für mehr Finanzstabilität sorgen. Die Banken müssten verstärkt auf Kreditrisiken reagieren und ihre Kapitaldecke aufstocken.
Die kommunistische Regierung will weg von der reinen Exportorientierung und den Konsum im Inland stärken. Das geht aber seit längerem mit einem geringeren Wirtschaftswachstum einher. Lag das Plus vor fünf Jahren noch bei 9,5 Prozent, so sieht es der IWF in diesem Jahr nur noch bei 6,6 Prozent und im nächsten Jahr bei 6,2 Prozent. 2018 und 2019 sollten die Wachstumsraten dann jeweils sechs Prozent erreichen, ehe 2020 mit 5,9 Prozent auch die Sechs-Prozent-Marke gerissen werden dürfte.
(Reuters)