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DMZ – SPORT ¦ Maya West ¦
In der Gruppe G der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 trifft die Nummer 1 der Welt, Brasilien, auf eine extrem starke Gruppe, in der auch Serbien, die Schweiz und Kamerun vertreten sind.
Die Brasilianer um Neymar werden als Favorit auf den Einzug in die K.o.-Runde gehandelt, müssen sich aber der starken Konkurrenz der beiden europäischen Mannschaften stellen, die sich beide vor den vermeintlich besseren Teams aus Portugal und Italien für die Endrunde qualifizierten. Erfahren Sie mehr überm Fußball Weltmeister Quoten 2022.
Warum die Schweiz erneut im Viertelfinale stehen könnte
Das letzte Mal, dass die Schweiz auf der größten Bühne des Fußballs das Viertelfinale erreichte, war bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ 1954 im eigenen Land. Und es war kein gewöhnliches Achtelfinale, das im Stade Olympique de la Pontaise in Lausanne zwischen dem Gastgeberland und dem Nachbarland Österreich ausgetragen wurde.
Einige Spieler litten unter der Hitze, die an diesem Tag 40°C erreichte. Der österreichische Torhüter Kurt Schmied erlitt schon früh einen Hitzschlag und taumelte für den Rest des Spiels zwischen den Pfosten hin und her, denn Auswechselspieler waren damals noch nicht erlaubt.
In der Folge kam es zu einem offenen Schlagabtausch zwischen den beiden Mannschaften. Die Schweiz ging mit 3:0 in Führung, doch Österreich drehte den Spieß um und ging mit 5:4 in die Pause. Ja, in der ersten Halbzeit fielen neun Tore - die ersten acht zwischen der 16. und der 34. Minute in etwas mehr als einer Viertelstunde.
Als der Schlusspfiff ertönte, hatte Österreich mit einem 7:5-Sieg den Einzug in die Runde der letzten Vier geschafft, aber das war auch schon das Ende, denn im Halbfinale wurde der spätere Sieger Westdeutschland bezwungen.
Die "Hitzeschlacht von Lausanne", wie sie auch genannt wird, stellte mit den meisten Toren (12) in einem Weltmeisterschaftsspiel einen bis heute unerreichten Rekord auf. Es war auch das letzte Mal, dass die Schweiz das Viertelfinale erreichte. Seither hat die Nati viermal das Achtelfinale erreicht, ohne jemals weiterzukommen.
Besonders bitter für die Schweizer war das Ausscheiden bei der WM 2006 in Deutschland, als die Mannschaft kein einziges Tor kassierte und im Elfmeterschießen gegen die Ukraine ausschied. Damit wurde ein weiterer Rekord aufgestellt, der bis heute Bestand hat: Pascal Zuberbuhler hat die wenigsten Gegentore bei einer Weltmeisterschaft zugelassen.
In Katar wurde die Schweiz in eine ähnlich schwere Gruppe gelost wie vor vier Jahren in Russland, als sie es mit Brasilien, Serbien und Costa Rica zu tun hatte. Damals wurde man Zweiter, schied aber im Achtelfinale gegen Schweden aus. Im November und Dezember dieses Jahres wird man in Katar erneut auf Brasilien und Serbien treffen, während Kamerun der andere Gegner in der Gruppenphase sein wird.
Was lässt uns also glauben, dass die Nati 68 Jahre nach der 7:5-Niederlage gegen Österreich endlich wieder in die Runde der letzten Acht einziehen könnte? Wir haben drei Gründe gefunden, warum sie gute Chancen haben, in Katar weiterzukommen.
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