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Die Sommerlinde bevorzugt sommerwarme kolline und submontane Laubmischwälder. Ihr Areal reicht weniger weit nach Norden, dafür weiter nach Süden als dasjenige der Winterlinde. Da die Sommerlinde eine höhere Luftfeuchtigkeit benötigt als die Winterlinde, findet man sie vorwiegend im Jura, im Chablais und im Tessin. Nur gerade im Jura ist sie häufiger, als die Winterlinde; an den übrigen Standorten dominiert diese.
Die Sommerlinde, die ihre Hauptverbreitung (90%) zwischen 420 und 1123 m ü.M. hat, steigt in den Alpen generell höher als die Winterlinde.
Die kalkliebende Sommerlinde erträgt Trockenheit besser und gedeiht deshalb eher an Steilhängen über 30° (77%), als in der Ebene oder am Hangfuss. Nur die Flaumeiche besiedelt noch etwas steilere Lagen.
Textquelle Brändli 1996
LFI-Probeflächen mit Vorkommen