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Schlafapnoe
Synonym: Atemaussetzer im Schlaf
Wenn der Atem während des Schlafs immer wieder kurzzeitig aussetzt, sprechen Fachleute von Schlafapnoe. Das Wort «apnoe» kommt aus dem Griechischen und bedeutet «Atemstillstand». Atemaussetzer sind nicht immer gefährlich. Einzelne, kurze Stopps sind sogar normal. Pro Schlafstunde weniger als fünf Atemaussetzer mit Längen unter zehn Sekunden gelten in der Regel als unbedenklich für die Gesundheit.
Wenn Atemaussetzer im Schlaf jedoch länger als zehn Sekunden dauern und zehnmal oder öfter pro Schlafstunde auftreten, sprechen Mediziner von einem krankhaften Schlafapnoe-Syndrom (SAS). Hier sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut stark ab. Es kommt darum zu Weckreaktionen, in denen Betroffene kräftig Luft holen. Die meisten schnarchen dabei. Die Weckreaktionen bleiben oft unbemerkt, stören den Schlaf aber erheblich. Viele Personen mit SAS haben morgens Kopfschmerzen und fühlen sich «wie gerädert». Tagsüber sind die meisten müde, neigen zu ungewolltem Einschlafen, können sich schlecht konzentrieren und sich schwer Dinge merken. Langfristig erhöht ein Schlafapnoe-Syndrom einige gesundheitliche Risiken. So steigt etwa die Gefahr von Bluthochdruck, Herzinfarkten und Schlaganfällen.