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Am 28. März 2004 trifft Roger Federer in der dritten Runde in Miami auf einen unbekannten 17-jährigen names Rafael Nadal. Die Schweizer Weltnummer Eins unterliegt dem Spanier klar in zwei Sätzen. In den sozialen Medien ist davon allerdings nichts zu lesen. Die gibt es nämlich noch gar nicht.
Das damalige iPhone
Richtig, iPhones gab es 2004 auch noch nicht. Das Smartphone an und für sich war noch nicht erfunden, trotzdem hatte man altmodische Geräte wie das Nokia 3510 längst hinter sich gelassen. Stattdessen verliess man sich beispielsweise auf das moderne Motorola RAZR V3. Ein Wunder der Technik, das sowohl MP3-Audio als auch MPEG4-Videos unterstützte. Aufklappbar und mit eingebauter Kamera, kaum zu glauben.
Andere Bestseller waren das Nokia 7200, das Siemens M65 oder das drehbare Sony Ericsson S700i. Drehbar, das war richtig ausgefuchst. Fast so gut wie das mysteriöse Bluetooth, das zu der Zeit aufkam.
Der damalige Bundesrat
Könnten Sie noch alle sieben Bundesräte aus dem Jahr 2004 aufzählen?
Es wären dies: Joseph Deiss (Bundespräsident), Christoph Blocher, Moritz Leuenberger, Micheline Calmy-Rey, Pascal Couchepin, Samuel Schmid und Hans-Rudolf Merz. Bundeskanzlerin war damals Annemarie Huber-Motz.
Die damalige Nummer 1 der Hitparade
Dragostea Din Tei von O-Zone.
Der damalige US-Präsident
George W. Bush. Wie könnte man ihn vergessen?
Der Oscar-Gewinner von 2004
Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs. Der legendäre letzte Teil der Trilogie gewann in den Kategorien bester Film, beste Regie, bestes adaptiertes Drehbuch, bestes Szenenbild, bestes Kostüm-Design, bestes Make-up, beste Filmmusik, bester Filmsong, bester Schnitt, beste Tonmischung und beste visuelle Effekte. Episch.
Der damalige Schweizer Meister
2004 wurde der FC Basel zum zehnten Mal Schweizer Meister. 13 Punkte dahinter wurden die Berner Young Boys Vize-Meister. Überraschend auf Platz Drei: Servette Genf.
Der damalige Champions-League-Sieger
Im Finale 2004 trafen mit dem FC Porto und dem AS Monaco zwei Aussenseiter aufeinander. Unter der Führung des aufstrebenden Trainers José Mourinho setzten sich die Portugiesen in Gelsenkirchen mit 3:0 durch.
Das Stadion hiess damals noch «Arena auf Schalke». Dank der Kommerzialisierung des Fussballs ist das nun die Veltins-Arena. Früher war alles besser.
Die damalige Nummer 1 im Frauentennis
Justine Henin-Hardenne. Ich meine, wer kennt sie nicht mehr?
Der damalige Austragungsort der Olympischen Spiele
Die Olympischen Sommerspiele 2004 fanden in Athen statt. Um die Sicherheitskräfte zu unterstützen, kreiste damals anstatt Drohnen ein in der Schweiz gecharteter und mit Kameras bestückter Zeppelin über der Stadt.
Roger Federer startete in Athen als Nummer Eins der Setzliste, scheiterte allerdings bereits in der zweiten Runde mit 6:4, 5:7, 5:7 an Thomas Berdych