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«Eine altmodische Komödie mit Happy End» – schon die Gattungsbezeichnung macht deutlich, dass die Geschichte nicht allzu schwer daherkommt, obwohl die Probleme, mit der die Hauptfigur zu kämpfen hat, durchaus ernsthafter Natur sind.
Weil nach den Vorschriften Alleinstehende dort nicht leben dürfen, soll der alte Herr das Genossenschaftshäuschen verlassen, in dem er fast sein ganzes Leben verbracht hat. Das bringt ihn gewaltig durcheinander – und schliesslich auf eine verrückte Idee, die letzten Endes sogar funktioniert, wenn auch ganz anders, als er es sich ausgedacht hatte. Die Uraufführung des Stückes fand am 26. April 2019 im Stadttheater Langenthal im Beisein des Autors statt.
Charles Lewinsky arbeitete nach dem Studium als Dramaturg und Regisseur an verschiedenen schweizerischen und deutschen Bühnen und betreute als Redakteur und Ressortleiter die Sendung «Wort-Unterhaltung» beim Schweizer Fernsehen. Seit 1980 schreibt er als freier Autor 38 Hörspiele und Kinderhörspiele, Drehbücher für über 1000 TV-Shows, Filme, TV-Serien, über ein Dutzend Bücher, Theaterstücke und Musicals. In der Schweiz wurde Lewinsky Mitte der 1990er Jahre als Autor der Schweizer Sitcom «Fascht e Familie» bekannt. Er erwarb sich Anerkennung und unzählige Preise mit seinem umfangreichen literarischen Werk. Und etwas weniger bekannt: Lewinsky schrieb über 700 Liedtexte für verschiedene Komponisten, unter anderem für Carlo Brunner oder für Markus Schönholzer, mit dem er bei den Musicals «Deep» und «Gotthelf» zusammenarbeitete.