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Die Beziehungen zwischen der Schweiz und Äquatorialguinea sind nicht sehr intensiv, werden aber von beiden Seiten als gut bezeichnet.
Bilaterale Beziehungen Schweiz–Äquatorialguinea
Schwerpunkte der diplomatischen Beziehungen
Die Schweiz anerkannte die Unabhängigkeit Äquatorialguineas 1968. Gleichzeitig nahm sie zum neuen Staat diplomatische Beziehungen auf. Äquatorialguinea verfügt über eine ständige Vertretung bei den Vereinten Nationen in Genf. Zuständig für die Schweiz bleibt jedoch die Botschaft Äquatorialguineas in Paris. Die Schweizer Interessen in Äquatorialguinea werden durch die Botschaft in Yaoundé (Kamerun) vertreten.
Wirtschaftliche Zusammenarbeit
Die bilateralen Handelsbeziehungen sind bescheiden. Nur wenige Schweizer Unternehmen sind in Äquatorialguinea präsent.
Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation
Forschende und Kulturschaffende aus Äquatorialguinea können sich beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) um Bundes-Exzellenz-Stipendien bewerben.
Schweizerinnen und Schweizer in Äquatorialguinea
Am 1. Januar 2016 waren 7 Schweizer Staatsangehörige in Äquatorialguinea gemeldet. Die meisten sind in der Erdölförderung tätig.
Geschichte der bilateralen Beziehungen
Am 15. Oktober 1968 anerkannte der Bundesrat die Unabhängigkeit der ehemals spanischen Kolonie Guinea und nahm diplomatische Beziehungen zu dem neuen Staat auf. Der wirtschaftliche Austausch (Holz, Maschinen, chemische Produkte) und die Migration sind aber immer noch sehr bescheiden. Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Erdölförderung in den Neunzigerjahren gründeten einige Schweizer Unternehmen Niederlassungen in Äquatorialguinea.