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Mitteilungsblatt St. Sebastian der Stadtschützen
Die Geschichte des Mitteilungsblatts der Stadtschützen von Olten reicht bis in die Anfangsjahre der 1920er zurück. Ursprünglich gab es bereits im Jahr 1902 eine "Bastianszeitung", die von Hand geschrieben und mit humorvollen Zeichnungen versehen war. Leider sind Informationen zur Auflage und Dauer ihres Bestehens begrenzt.
Die erste Ausgabe des aktuellen Vereinsorgans erschien 1922 und wurde von Werner Lang, dem damaligen Vizepräsidenten, ins Leben gerufen. Die Kosten für den Druck betrugen rund 150 Franken pro Ausgabe, und der Vorstand dachte sogar darüber nach, den Preis weiter zu senken.
Später wurde das Mitteilungsblatt gemeinsam von vier großen Vereinen in Olten herausgegeben, darunter der Gesangverein, die Stadtmusik, der Sängerbund und die Stadtschützen. Diese Kooperation half, die Kosten zu reduzieren und die Inseratensuche zu vereinfachen.
Die Wiederbelebung des Mitteilungsblatts erfolgte im Jahr 1961 nach dem Kantonalschützenfest. Rudolf Liniger übernahm die Redaktionsarbeit, was sich als anspruchsvolle Aufgabe herausstellte. Textbeiträge und Termine wurden nur zögerlich eingereicht, sodass der Redaktor oft selbst recherchieren und schreiben musste.
Die Produktion des Blatts erforderte sorgfältige Arbeit, einschließlich des Layouts, der Texterfassung und der Adressierung der Exemplare. Neue Technologien und die Unterstützung von Inserenten halfen, das Mitteilungsblatt zu verbessern und die Kosten zu decken.
Im Laufe der Jahre gab es Verbesserungen in der Drucktechnik, bei der Schriftwahl und der Verwendung von Computern für die Adressverwaltung. Die Veröffentlichungsfrequenz wurde aufgrund gestiegener Kosten reduziert, aber das Mitteilungsblatt bleibt eine wichtige Informationsquelle für die Stadtschützen von Olten.
Insgesamt spiegelt die Geschichte des Mitteilungsblatts die Entwicklung der Stadtschützen und ihre Notwendigkeit wider, Mitglieder und Freunde über Aktivitäten, Schießtermine und Vereinsangelegenheiten auf dem Laufenden zu halten.