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Der 22. Mai ist seit 1999 der «Tag der Lukaner in aller Welt», ein Tag der daran erinnern soll, dass viele Lukaner ausgewandert sind. Es ist auch der Versuch der Region, den Kontakt zu behalten und die Auswanderer daran zu erinnern, dass «Euere Heimat immer da ist und darauf wartet, euch in seinen 131 Gemeinden als seine Kinder jederzeit willkommen zu heissen.» (Botschaft des Präsidenten der Region Basilicata 2022).
Als ich erstmals von einem normannischen Turm in der Basilikata las, war ich ziemlich erstaunt, denn mein Bild der Normannen war von Asterix dem Gallier Band «Asterix und die Normannen» geprägt. Ich konnte mir die bärtigen, langhaarigen Typen in Pelzkleider nicht in der Hitze des Südens vorstellen.
Italiens Grundproblem ist die Abhängigkeit von den fossilen Brennstoffen und die schleppende ökologische Transition. Das Ministerium für den ökologischen Übergang hat kürzlich nach jahrelangen Verzögerungen den Plan für den Übergang zu nachhaltiger Energie vorgelegt. Der Plan legt die Gebiete fest, in denen die Prospektion, Exploration und der Abbau von Kohlenwasserstoffen in Italien erlaubt sind. Italien hat noch ein langer Weg vor sich.
Die Italiener nennen Ihn den Schwaben und für die Deutschen ist er der letzte Kaiser des Heiligen Römischen Reichs, der aus der Staufer-Dynastie stammt. Nach seinem Tod herrschten während mehreren Jahrzehnten chaotische Zustände an der Spitze des Reiches. Bis mit Rudolf von Habsburg ein Schweizer Kaiser wurde.
Città dell'Utopia: geblieben ist ein Denkmal für Eingriffe des Menschen, die nicht im Einklang mit der Natur sind. Ein Denkmal, das in Erinnerung ruft, wieso die Lukaner immer überlebten und die fremden Herren immer wieder verschwanden.
Geiz ist geil, eine Modeerscheinung bei uns, schwächt die Landwirtschaft im Norden wie im Süden. Von einer 700-Milliliter-Flasche mit passierten Tomaten, die 1,30 Euro kostet, bekommt der Bauer in Süditalien nur zehn Cent für das eigentliche Produkt: die Tomaten. Bei diesen Marktpreisen ist es mit Sicherheit schwer, ordentliche Löhne zu zahlen. Den Hungerlohn bekommen Flüchtlinge ohne Dach über dem Kopf.