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Die Geschichte vom Versinken der Tethys und der Alpenbildung beschreibt ein unvorstellbar langes, reiches und komplexes Abenteuer. Dazu müssen wir erst einmal eine Reise weit in die Vergangenheit unternehmen, als die ersten Dinosaurier unterwegs waren.
Damals vor 250 Millionen Jahren war ein Grossteil der Landmassen auf der Erde zu einem einzigen Kontinent zusammengefügt. Dieser «Superkontinent» hat sich zuerst in zwei Kontinente geteilt und sich langsam in kleinere Platten aufgelöst, die wie Flösse auf der Erdkugel schwammen und manchmal miteinander kollidierten.
Das Matterhorn aus Afrika
Durch eine solche Kollision – zwischen Afrika und Europa – sind auch die Alpen entstanden. In unfassbar langsamem Tempo, über Millionen von Jahren, haben sich dabei Meere und Ozeane geöffnet und wieder geschlossen, haben sich Gesteinsmassen über- und untereinander geschoben, sind tief ins Erdinnere versenkt und wieder an die Oberfläche befördert worden.
Die scheinbar unveränderbare und stumme Bergwelt hat die Erinnerung an diese dramatischen Ereignisse bewahrt. Hinter der Schönheit ihrer Mineral- und Gesteinslandschaften verstecken sich fantastische Geschichten.
Wie das Matterhorn aus Afrika zu uns kam, ist nur eine davon, die vom versunkenen Tethys-Urmeer eine andere.
Der Bruch der Pangäa und die Geburt der Tethys im Verlauf der Trias.
Vor über 200 Millionen Jahren brach der Superkontinent Pangäa auseinander. Zwischen seinen beiden Teilen Laurasien (mit Europa, Asien, Nordamerika) und Gondwana (mit Afrika und Südamerika) bildete sich das Tethysmeer.
Das Wasser dieses Urmeers enthielt alle Bausteine des Lebens im richtigen Mix: Mineralien, Spurenelemente, Moleküle und Gase, um höheres Leben auf unserem Planeten zu ermöglichen.
Vor 60 bis 20 Millionen Jahre im Känozoikum begannen grosse Teile des Tethysmeers zu versinken. Es kam zur Kollision der afrikanischen Kontinentalplatte mit Europa.
Als Folge davon falteten sich die Alpen auf. Das gesamte Alpenmassiv mit Mont-Blanc, den über drei Dutzend Viertausendern des Wallis bis hin zum weltberühmten Matterhorn entstanden.
Naturkatastrophe als Glücksfall
Dass die Tethys bei diesen gewaltigen tektonischen Verschiebungen zum grössten Teil ins Erdinnere versank, kommt einem Glücksfall gleich.
Dadurch blieben die Bausteine des Lebens, die im Urmeer enthaltenen Mineralien, Spurenelemente, Moleküle und Gase, erhalten.
Sie sind es, die Tethys weltweit einzigartig machen. Einzigartig in seiner Zusammensetzung, einzigartig in seiner Wirkung.
Tethys enthält den «Ur-Cocktail» allen Lebens aus dem Urmeer. Aus dieser «Ursuppe» wie das Urmeer auch genannt wird, sind auch wir Menschen hervorgegangen.
Unterirdische, hydrothermale Lagerstätte, geschütztes Erbe
Tethys stammt aus der unterirdischen, hydrothermalen Lagerstätte in Lavey-les-Bains (Schweiz) im Erdinnern, rund 3000 Meter unter der Erdoberfläche. Dort herrschen siedend heisse Temperaturen von 100 bis 110 Grad Celsius.
Definition von hydrothermal: Hydrothermal bezeichnet den Bildungsbereich von Mineralien aus gas- und salzhaltigen wässrigen Lösungen zwischen deren kritischem Punkt, ca. 374,5°C, bis zum Absinken der Temperatur bis ca. 30°C. Hydrothermale Lösungen enthalten häufig grosse Mengen gelöster vulkanischer Gase und Minerale.
Für die Flaschenabfüllung wird Tethys mit den Mineralien, Spurenelementen, Molekülen und Gasen des Urmeeres Tethys auf 600 Meter Tiefe gefasst und kommt am Austritt direkt in die Flasche.
Die Temperatur von Tethys beim Austritt beträgt 65 Grad Celsius.
Ein Mix aus Urmeer und Eiszeitwasser
Wasserproben mit der erprobten Radiocarbonmethode (C14-Datierung) zur exakten Altersbestimmung von Materialien ergaben, dass das Wasser, welches die Mineralien vom versunkenen Tethysmeer aufnimmt, mindestens 14‘150 Jahre keinen Kontakt mit der Atmosphäre hatte.
Das Wasser stammt vom Ende der letzten Eiszeit. Damals waren die Menschen noch Jäger und Sammler. Das Wasser ist in seiner ursprünglichen Zusammensetzung erhalten geblieben.
Es enthält die Mineralien, Spurenelemente, Moleküle und Gase, wie sie im Tethysmeer vorhanden waren.
Im Erdinnern blieb das Wasser über all die Jahrtausende seit dem Ende der letzten Eiszeit vor menschlichen Verunreinigungen geschützt.
Heute kommt Tethys artesisch aus 3000 m Tiefe an die Oberfläche. Es wird auf 600 m Tiefe mittels eines Schachts gefasst.
Das Lebenselixier der Tethys
Tethys enthält Jod, Brom, Schwefelwasserstoff, Ammonium, Lithium und auch andere im Menschen natürlich enthaltenen Elemente aus dem Periodensystem. Und das alles – was es so einzigartig und unendlich kostbar macht – im für den Menschen richtigen, natürlichen Mix.
Was dieses seit Urzeiten unverfälschte Lebenselixier im menschlichen Organismus bewirken kann und wozu seine in ihm gelösten Elemente im Einzelnen gut sind, dazu finden Sie auf dieser Website wertvolle Hinweise und weiterführende Links sowie historische Dokumente.
1 dl Tethys pro Tag kann Ihr Leben verändern.
Das Urmeer in der Flasche – Gesundheit zum Trinken.
Tethys – Hüterin der Urquelle
Das Tethys Urmeer wurde nach der griechischen Göttin Tethys benannt. In der griechischen Mythologie war Tethys (griechisch Τηθύς) eine griechische Titanin und Meeresgöttin.
Die Tochter des Uranos und der Gaia war mit ihrem Bruder Okeanos verheiratet. Sie war die Hüterin der Urquelle, welche die Erde mit frischem Wasser versorgt.
Tethys war zugleich die Mutter der Flüsse, der Quell-, Fluss- und Brunnennymphen.
Die Quellen ihrer Kinder speiste sie mit den Wassern ihres Gatten Okeanos, die sie mit einem Füllhorn aus den Tiefen der Urmeere schöpfte.
Der versunkene Schatz der Tethys ist auferstanden
Die Hüter der Zeit im Labor für Ionenstrahlphysik der ETH Zürich haben das Tethys-Wasser, aus der hydrothermalen Lagerstätte von Lavey-les-Bains (Schweiz), mit der Radiocarbonanalyse, auch C14-Datierung genannt, auf 14‘150 datiert.
Die Untersuchung trägt die Labornummer ETH-57029.1.1. Sie ergab, dass das Wasser seit 14‘150 Jahren keinen Kontakt mehr zur Erdoberfläche noch zur Erdatmosphäre hatte. Es stammt aus dem Ende der letzten Eiszeit.
Das Verfahren der ETH Zürich ist sehr zuverlässig. Es wurde auch zur Datierung des Turiner Grabtuches und von Ötzi, des Mannes aus dem Eis, eingesetzt.
Das Wasser hat die Mineralien, Spurenelemente, Moleküle und Gase aus dem versunkenen Tethysmeer vor 200 Millionen Jahren aufgenommen.