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Äthiopien hat im Streit um den künftig grössten Staudamm Afrikas keine Übereinkunft mit seinen Nachbarstaaten Ägypten und Sudan erzielt. Die ägyptische Delegation habe einen Zeitplan für die Befüllung des Stausees vorgelegt, der für Äthiopien nicht akzeptabel sei, sagte der dortige Wasserminister nach einer Konferenz in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba. Äthiopien will den zu zwei Dritteln fertig gebauten Staudamm am Blauen Nil zur Stromgewinnung nutzen. Ägypten befürchtet, dass dann zu wenig Wasser flussabwärts fliessen könnte, was die Landwirtschaft gefährden würde. (swisstxt)
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