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Der im Auftrag des Schweizerischen Pensionskassenverbandes von Watson Wyatt durchgeführte Performancevergleich zeigt für das erste Halbjahr 2006 eine negative Performance von -0,3% auf dem Gesamtportfolio (Aktien, Obligationen, Immobilien, Hedge Funds) der teilnehmenden Pensionskassen. Schwach tendierende ausländische Aktien- und Obligationenmärkte sowie Währungsverluste im U.S.-Dollar sorgten für das enttäuschende Resultat.
Die Pensionskassen konnten nur mit Aktien Schweiz eine positive Performance erzielen und zwar +3,4%. Mit Obligationen und Aktien Ausland musste eine negative Performance hingenommen werden. Der Vergleich mit breiten Marktindices zeigt, dass die Kassen in einer Anlagekategorie unter dem Index und in zwei Anlagekategorien über dem Index abschnitten. In einem Fall (Aktien Ausland) wurde der Index egalisiert. Diese relative Performance wird durch eine aktive Verwaltung oder eine geschickte Benchmarkwahl erzielt. Die Differenz zwischen dem besten und am wenigsten erfolgreichen Vermögensverwalter für Aktien Schweiz betrug 5%. Bei den anderen Anlagekategorien lag dieser Wert zwischen 3% und 6%.
Die Anlagekategorien Aktien und Obligationen bilden zusammen mit 80% des gesamten Pensionskassen-Vermögens das Schwergewicht. 20% des Vermögens sind in Immobilien, Hedge Funds, Private Equity und weiteren Anlagen angelegt. Die Vermögensallokation zeigt, dass Pensionskassen an ihrer längerfristigen Anlagestrategie im Vergleich mit Ende 2005 mehrheitlich festgehalten haben.
Mitteilung ASIP / Watson Wyatt