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Seine Familie zählt zu den ersten kreolischen Einwanderern im Gebiet des St. Landry Parish (Louisiana). Dass der 1965 geborene Terrance Simien damit den Zauber der Zydeco-Klangwelt eines Clifton Chenier oder Geno Delafose in den Genen hat, ist klar.
Mit 18 wurde Terrance Berufsmusiker, mit 20 stand er mit Sarah Vaughn und Fats Domino auf der Bühne. 1987 wurde er weltweit bekannt dank seiner Musik im Kultfilm „The Big Easy“. Seither betört der Akkordeonspieler mit einer Stimme, die an Sam Cooke erinnert.
Als Studio- und Begleitmusiker hat Simien mit Stevie Wonder, Robert Palmer, Dr. John oder Paul Simon gearbeitet. Sein Wirken als Solist und Bandleader wird respektiert, sein Wort zählt: Auf seine Anregung hin wurde der mythische Zydeco-Sound zur eigenständigen „Grammy“-Kategorie.
Das ist gut, und dass Simien als begnadeter Fürsprecher 2008 die Trophäe selbst gewann, ist eine Story, wie sie nur der Blues schreibt.