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Die Emme entspringt am Hohgant am Alpenrand, fliesst durch das Emmental, durch einen Teil des Mittellandes und mündet nach einer Fliessstrecke von 80 km unterhalb von Solothurn in die Aare. Die Emme hat den Charakter eines voralpinen Gebirgsflusses mit wildbachähnlichen Zügen. Sie kann nach einem Gewitter im Napfgebiet innerhalb 2-3 Stunden zu einem reissenden Gewässer anschwellen und viel Schwemmholz sowie Geschiebe mitführen. Alle Jahrzehnte- und in katastrophalem Ausmass alle Jahrhunderte - ist die Emme in der Vergangenheit über die Ufer getreten und hat ihr wildes, unbändiges Gesicht gezeigt. Dank dem 2020 abgeschlossenen Hochwasserschutz- und Revitalisierungsprojekt hat die Emme nun wieder mehr Platz und kann sich bei Hochwasser ausdehnen ohne über die Ufer zu treten. Trotzdem muss bei jedem Emme-Besuch die Wettersituation im Quellgebiet beachtet werden.