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Die Migräne ist eine neurologische Erkrankung, unter der rund 10% der Bevölkerung leiden. Sie tritt bei Frauen etwa dreimal so häufig auf wie bei Männern, ist aber vor der Pubertät zwischen den Geschlechtern gleich verteilt. Es ist bei Erwachsenen typischerweise gekennzeichnet durch einen periodisch wiederkehrenden, anfallartigen, pulsierenden und halbseitigen Kopfschmerz, der von zusätzlichen Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit (Photophobie) oder Geräuschempfindlichkeit (Phonophobie) begleitet sein kann.
Ursache
Migräne kann bei empfindlichen Personen durch spezielle Situationen oder Substanzen, sogenannte Trigger (Schlüsselreize), ausgelöst werden. Dazu zählen insbesondere hormonelle Faktoren, Schlaf, Stress, Lebensmittel und Umweltfaktoren. Diese Auslösefaktoren sind jedoch individuell sehr unterschiedlich und können mit Hilfe eines Kopfschmerztagebuchs in Erfahrung gebracht werden.
Zu den häufigsten Auslösern einer Migräne zählen Stress, unregelmäßiger Biorhythmus mit Schlafmangel oder zu viel Schlaf und Umweltfaktoren. Bei einigen Migränepatienten folgt ein Migräneanfall erst in der Poststress-Entspannungsphase („Wochenendmigräne“). Neben Geruchsreizen werden oft Wetterschwankungen als äußere Faktoren genannt, die eine Migräneattacke auslösen können.
Einer der wichtigsten Triggerfaktoren bei Frauen sind hormonelle Schwankungen. Über die Hälfte aller weiblichen Migränepatienten gibt den Menstruationszyklus als Auslöser einer Migräne an. Ein Migräneanfall kann insbesondere während der späten lutealen Phase des Zyklus oder während der einnahmefreien Zeit bei der Empfängnisverhütung mit oralen Kontrazeptiva auftreten.
Etwa zwei Drittel aller Migränepatienten sehen einen Zusammenhang zwischen dem Konsum bestimmter Lebens- und Genussmittel und dem Auslösen eines Migräneanfalls. Als wichtigster Migränetrigger dieser Gruppe gilt Alkohol. Darüber hinaus werden insbesondere glutamat-, tyramin-, histamin- und serotoninhaltige Lebens- und Genussmittel wie Rotwein, Schokolade und Käse als Auslösefaktoren genannt.
Auch einige Arzneimittel, insbesondere Stickstoffmonoxid freisetzende, gefäßerweiternde Substanzen (Vasodilatatoren), können einen Migräneanfall auslösen.
Migräneanfall
Der Pathomechanismus des Migräneanfalls ist nicht völlig aufgeklärt. Mithilfe von verschiedenen sich ergänzenden Hypothesen wird versucht, die Entstehung einer Migräne zu beschreiben. Die Neurotransmitter Serotonin (5-HT) und Glutamat, das Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP) und Stickstoffmonoxid (NO) nehmen in diesen Theorien eine wichtige Rolle ein.
Weiteres: https://de.wikipedia.org/wiki/migräne
Was ist die Ursache für Migräne in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM)?
Wie die westliche Medizin, glaubt auch die TCM, dass die Migräne durch Stress verursacht werden kann, der häufig bei Schlaflosigkeit, Depressionen oder Angstpatienten auftritt. Bei einigen Migränepatienten folgt ein Migräneanfall erst in der Poststress-Entspannungsphase. Da ich viele Erfahrungen mit der Behandlung stressbedingter Erkrankungen wie Depressionen, Angstzuständen sowie Schlaflosigkeit mit Akupunktur und chinesischen Kräutern gesammelt habe, habe ich auch Migräne recht erfolgreich behandelt.
Für Menschen, deren Migräne häufig durch Wetterfaktoren wie Windwechsel ausgelöst wird, gibt es spezielle Methoden in der TCM, welche die Migräne verhindern können. Da die Menschen im antiken China auch bemerkt haben, dass Wind eine wichtige Rolle bei Migräne spielen kann, entwickelten sie Kräuterformeln. Dies verhindert den Windfaktor, um Migräne zu behandeln, was gut funktioniert hat. Darunter gibt es zwei Hauptkräuterformeln. Einer davon hilft bei kaltem Wind, San Pian Tang, und der andere bei warmen Wind, Qing Shang Juan Tong Tang. Gemäß wissenschaftlicher Forschung kann die Kräuterformel den Blutfluss im Kopf regulieren, was auch mit der Theorie, dass die Erweiterung der Blutgefäße im Gehirn die Migräne verursachen kann, übereinstimmend ist.
Wie oft Akupunktur bei Migräne?
Bei der Akupunktur der Migräne wird in der Regel zweimal in der Woche behandelt. Im Durchschnitt sind rund 10 bis 15 Akupunktur-Behandlungen erforderlich, wobei erste Erfolge meist nach drei bis fünf Sitzungen eintreten.
Welcher Akupressurpunkte sind nützlich, um Migräne-Schmerzen zu lindern?
Ich würde vier Punkte empfehlen: Tai Yuan (LU9), Lie que (LU7), Xuan Lu (GB5) und He Yan (GB4). Tai Yuan und Lie Que können den Blutfluss im Gehirn regulieren, da Tai Yuan den Blutfluss im gesamten Körper reguliert. Xuan Lu und He Yan sind hilfreich, um die Blockade des Shao Yao-Meridians im zeitlichen Bereich zu beseitigen. Vor dem Migräneanfall kann es hilfreich sein, diese Aku-Punkte einige Minuten lang zu drücken, um die Schmerzen zu verhindern oder zu lindern. Jedoch ist die beste Methode systemische Akupunktur und Kräuter zur Behandlung von Migräne.