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Modul 33
Was macht den Mythos des wohl berühmtesten Opernhauses der Welt aus? Gefeierte Stars, glanzvolle Aufführungen sowie die einzigartige und kostbare neoklassizistische Innenarchitektur verleihen der Mailänder Scala seit 1778 ein prominentes Publikum und eine weltweite Beachtung. Im Rahmen der Studienreise werden organisatorische, rechtliche und künstlerische Aspekte des Teatro alla Scala di Milano beleuchtet.
Wie verhalten sich italienische Kulturinstitutionen in Zeiten schwindenden Interesses seitens des Publikums und hohen wirtschaftlichen Drucks? Anhand des Piccolo Teatro wird ein Erfolgsmodell des Kulturmarketing untersucht, das mittlerweile als best practice für namhafte Kulturinstitutionen in aller Welt dient.
Daneben wird auch die alte und wichtige Kulturtradition Mailands betrachtet, die immer wieder Nährboden für neue, avantgardistische Erscheinungen ist. Als Fallbeispiel dieser italienischen Kulturutopien dient der Besuch in der Fondazione Prada. Kulturpolitische Aspekte über das Land mit den weltweit meisten Stätten, die als UNESCO Weltkulturerbe anerkannt und auf der World Heritage List aufgelistet sind, runden den Studienaufenthalt ab.
Das Modul wird in Zusammenarbeit mit der Accademia alla Scala di Milano durchgeführt.
Modulleitung

Alexander Pereira

Alexander Pereira, 1947 in Wien geboren, war zunächst im Bereich des Touristikmanagements und für Olivetti tätig. Nebenbei belegte er ein Gesangsstudium. 1979 bis 1983 war er Vorstandsmitglied der Frankfurter Bachkonzerte, 1984 wurde er zum Generalsekretär des Wiener Konzerthauses ernannt. Von 1991 bis 2012 war Alexander Pereira Intendant des Opernhauses Zürich, wo er von Anfang an die kontinuierliche Entwicklung eines Ensembles als vordringliche Aufgabe ansah. Großes Gewicht maß er auch der Förderung viel versprechender junger Interpreten, offenen Veranstaltungsformen und der Einbeziehung des Publikums sowie der Zusammenarbeit mit großen Künstlerpersönlichkeiten bei. Ab 1996 war Alexander Pereira auch Künstlerischer Geschäftsführer und zugleich Mitglied der Künstlerischen Kommission der Zürcher Festspiele, die er maßgeblich initiiert hat. Bis 2012 engagierte sich Alexander Pereira mit Nachdruck für eine aktive und vielfältige Jugendarbeit des Opernhauses Zürich und für die wachsende Präsenz der Zürcher Opernproduktionen auf dem internationalen DVD-Markt.
Von 2011 bis 2014 war Alexander Pereira Intendant der Salzburger Festspiele. Im Oktober 2014 hat er sein Amt als Intendant der Mailänder Scala angetreten.