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Symptome
Wenn Sie unter Schlafstörungen leiden, zeigen sich bei Ihnen
wahrscheinlich folgende Symptome:
- Es dauert lange, bis Sie einschlafen können (länger als 20
Minuten).
- Sie wachen nachts häufig auf und bleiben dann für längere Zeit
wach.
- Sie wachen morgens früh auf und können nicht wieder
einschlafen.
Fatal ist, dass Schlafstörungen nicht nur die Nachtruhe verunmöglichen, sondern durch Übermüdung auch den Tag beeinträchtigen. Denn ein gesunder Schlaf ist eine wesentliche Voraussetzung für das Wohlbefinden.
Ursachen
- Häufig leiden Menschen an Schlafstörungen, die während der Nacht arbeiten müssen.
- Auch der übermässige Konsum von Alkohol, Nikotin oder Kaffee kann zu kurzzeitigen Schlafstörungen führen.
- Ebenso der Wechsel von einer Zeitzone in die andere.
- Stress oder Überforderung in der Partnerschaft oder im Beruf.
- Körperliche Krankheiten wie zum Beispiel Infektionen, Fieber oder Schmerzen
- Psychische Krankheiten, zum Beispiel Depressionen
- Schlafstörungen als Nebenwirkung von Medikamenten
- Wechseljahre bei den Frauen
- Alte Menschen benötigen in der Regel weniger Schlaf als junge. Deshalb gehört es zum natürlichen Prozess des Älterwerdens, dass man nicht mehr so viel schläft.
Wie beugen Sie Schlafstörungen vor?
- Setzen Sie auf einen fixen Schlaf-Wach-Rhythmus: Gewöhnen Sie sich einen regelmässigen Schlaf-Wach-Rhythmus an. Dieser Rhythmus wird vor allem durch das Hormon Melatonin in unserem Körper gesteuert. Die körpereigene Melatonin-Produktion beginnt im Normalfall zwischen etwa 19:30 – 21:30 Uhr und erreicht ihren Höchstwert zwischen etwa 01:00 – 03:00 Uhr. Die Melatonin-Ausschüttung zeigt Ihnen an, dass es Zeit wird, schlafen zu gehen. Versuchen Sie nach Möglichkeit, regelmässig zur selben Zeit ins Bett zu gehen und aufzustehen, damit sich ihr Körper daran gewöhnen kann.
- Schaffen Sie sich eine angenehme Schlafumgebung: Die Umgebung, in der Sie schlafen ist für einen guten Schlaf ausserordentlich wichtig. Faktoren wie die Härte der Matratze, die Dunkelheit, die Raumtemperatur oder eine Lärmbelastung können die Schlafqualität beeinflussen. Sorgen Sie deshalb dafür, dass Sie sich in Ihrem Schlafzimmer und im Bett wohl fühlen. Die optimale Zimmertemperatur zum Schlafen bei etwa 18 °C. Versuchen Sie auch, den Raum so dunkel wie möglich zu halten, da Licht den Melatonin-Spiegel senkt. Hier können etwa dunkle Vorhänge oder eine Schlafmaske helfen. Die meisten Menschen schlafen ausserdem in einem ruhigen Raum am besten. Laute oder unvermittelte Geräusche können unsere Tiefschlafphasen stören, deshalb sollte Lärm vermieden werden. Wenn dies nicht möglich ist, können etwa Ohrenstöpsel aus Wachs oder Schaumstoff helfen.
- Passen Sie Ihre Essgewohnheiten an: Essen Sie nicht direkt vor dem Schlafengehen und nehmen Sie abends vorwiegend leichte Kost (Früchte, gekochtes Gemüse) zu sich. Gehen Sie nicht mit leerem oder überfülltem Magen ins Bett. Schweres Essen stört den Schlaf, weil der Körper mit der Verdauung beschäftigt ist. Auch der übermässige Konsum von Alkohol, Nikotin oder Kaffee kann zu kurzzeitigen Schlafstörungen führen.
- Handy weg? Im Volksmund heisst es oft, das Licht unserer Gerätebildschirme würde den Schlafrhythmus stören. Das ist wissenschaftlich noch nicht hinreichend belegt. Theoretisch ist es aber gut möglich, denn unsere elektronischen Displays strahlen ein blaues, kurzwelliges Licht aus. Helles Licht mit einem hohen Blauanteil ist für unseren Körper ein Signal, wach zu bleiben, da auch das natürliche Tageslicht diese Eigenschaften aufweist. Blaues Licht hemmt die Ausschüttung des schlaffördernden Hormons Melatonin, weshalb es uns am Einschlafen hindern könnte. Stattdessen könnten Sie vor dem Schlafen wenig anspruchsvolle, aber unterhaltsame Bücher lesen.
- Gewöhnen Sie sich Routinen an: Machen Sie beispielsweise täglich einen 10–30 Minuten langen Abendspaziergang und wählen Sie dazu möglichst immer die gleiche Route.
Was können Sie gegen Schlafstörungen tun?
- Trinken Sie ein Glas warme Milch oder einen Schlaftee, wenn Sie nicht einschlafen können.
- Gewisse Heilpflanzen haben eine beruhigende und schlaffördernde Wirkung. Zum Beispiel Baldrian, Hopfen, Johanniskraut, Haferstroh oder Passionsblumen. Sie können als Tee oder Tablette eingenommen werden.
- Bei anhaltenden Beschwerden konsultieren Sie Ihre Rotpunkt Apotheke. Das Apothekenpersonal kann Sie beraten und Ihnen mögliche Behandlungsansätze zeigen.