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Die aktuelle Diskussion in der Psychotherapieforschung unterstreicht diese gemeinsamen Faktoren stark. Solche Faktoren werden aus zwei Gründen als “gemeinsam” bezeichnet: Erstens sind sie in ganz unterschiedlichen und sogar gegensätzlichen Therapiemodalitäten vorhanden. Eine zweite Bedeutung von “gemeinsam” ist, dass diese Faktoren bei der Behandlung ganz unterschiedlicher Störungen und Probleme wirksam sind. In der Diskussion über die allgemeinen Mechanismen der Funktionsweise der Psychotherapie werden häufige (d.h. unspezifische) Faktoren in der Regel mit spezifischen Faktoren kontrastiert, die in den spezifischen Techniken und Interventionen des Therapeuten basieren. Die Befürworter der gemeinsamen Faktoren-Ansicht würden davon ausgehen, dass die gemeinsamen Faktoren, nicht die spezifischen Techniken, entscheidend oder sogar ausschließlich an der Herbeiführung psychotherapeutischer Effekte beteiligt sind. Beispiele für gemeinsame Faktoren, die von allen Psychotherapie-Modalitäten geteilt werden, sind “Hoffnung, die dem Patienten eingeflößt wird”, die “kognitive Umstrukturierung” des Glaubenssystems des Patienten, die “korrigierende emotionale Erfahrung” des Patienten und Die Einrichtung einer vertrauensvollen, kooperativen Beziehung, nämlich einer “therapeutischen Allianz”. Tschacher et al. (2014b) lieferten eine auf Einer Umfrage basierende Beschreibung der 22 häufigsten Faktoren, die am häufigsten diskutiert wurden. Die Teilanalysen der Auswirkungen der Berechnungsmethode auf die allgemeinen und spezifischen Maßnahmen ergaben keine Unterschiede. Eine visuelle Inspektion von Abbildung 3–7 unterstützte immer noch Woche 4 als die beste Woche für die Messung von Frühveränderungen, unabhängig von Derart und Störung. Die Rolle der Psychotherapie bei der Behandlung traumatischer Hirnverletzungen wird verstärkt beachtet.
Die Auswertung der Psychotherapie mit diesen Patienten wurde weitgehend in Ermangelung quantitativer Daten über die Therapie selbst durchgeführt. Quantitative Methoden zur Charakterisierung der sequenzsensitiven Struktur der Patienten-Therapeuten-Kommunikation werden nun mit dem Ziel entwickelt, die Wirksamkeit der Psychotherapie nach traumatischen Hirnverletzungen zu verbessern. Psychotherapie, auch wenn die Behandlung in Behandlungshandbüchern konkretisiert wird, ist von Natur aus transaktional, flexibel und oft stark individualisiert. Daher setzt der Bereich der Psychotherapieforschung standardmäßig ein “Technologiemodell” [114] bei der Durchführung von Behandlungsentwicklungs- und Evaluationsforschungen ein. Psychotherapie-Prozessforscher verwenden auch eine Methodik zur Messung komplexer, deterministischer und dynamischer Prozesse innerhalb des Therapieerlebnisses. Kern beibeiden Modellen ist die Anwendung von hochspezifizierten Verhaltenscodierungssystemen auf neu codierte Proben von Therapiesitzungen. Eine Diskussion dieser Literatur geht über den Rahmen des aktuellen Artikels hinaus. Außerdem ist zu beachten, dass unsere Erfahrung nahelegt, dass die hier vorgestellten Verfahren nicht nur allgemein auf den Bereich der Psychotherapieforschung anwendbar sind, sondern auch bei der Ausbildung von Therapeuten von Wert sind. Die Disziplin, jeden verbalen Austausch auf dieser Detailebene zu untersuchen und den Prozess der Identifizierung wiederkehrender Kommunikationsmuster (die Wörter ändern sich, aber die Symbolsequenz wiederholt), hilft den Auszubildenden, maladaptive Kommunikationsstrategien zu identifizieren und ermutigt sie, eine Therapie nicht als getrennten Austausch, sondern als einen größeren dynamischen Prozess zu betrachten.
Unabhängig von der anschließenden mathematischen Analyse ist der Prozess der sequenziellen symbolischen Transkription eine wertvolle Übung. Darüber hinaus können diese Methoden bei der Untersuchung von Therapien nach traumatischen Hirnverletzungen von besonderem Wert sein. Diese Therapien können in einigen Fällen durch kognitive Defizite erschwert werden, die zu Sprachverzerrungen führen.