Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03153.jsonl.gz/2881

1975, Ostberlin. In einem der bekanntesten Gebäude der DDR, im 'Haus des Kindes' am Strausberger Platz, treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Ausgerechnet hier, wo hohe Funktionäre und verdienstvolle Bürger der Republik leben, werden Frauen, die es mit der 'sozialistischen Moral' nicht so genau nehmen, erdrosselt. Major Bircher, ein zum Polizist umgeschulter Biologielehrer, nimmt die Ermittlungen auf, und je näher er dem Täter kommt, desto tiefer gerät er in ein Netz voller Intrigen, amouröser Abenteuer und schrulliger Nachbarn … Aber auch die Vertreter des Partei- und Staatsapparates haben ein Wörtchen mitzureden und verfolgen Birchers Untersuchungen mit Argwohn. Richard Grosse legt mit Mordshochhaus ein atmosphärisch dichtes und raffiniert ausgeklügeltes Krimidebüt vor. Ein Grossstadt-Krimi, der in einer Zeit spielt, als die Hauptstadt der DDR noch Berlin hiess und die Feinde klar definiert waren.
Portrait
Der Autor lebt in Berlin, wo er auch den grössten Teil seines Lebens verbrachte. Er studierte Chemie in Moskau, promovierte und habilitierte in der DDR und wurde 1983 an der Akademie der Wissenschaften zum Professor für Biochemie ernannt. Bis 1993 war er in der Grundlagenforschung beschäftigt. Nach Studienaufenthalten in den USA und Norwegen gründete er 1994 in Berlin das Institut für Medizinische Molekulardiagnostik IMMD GmbH, das er bis heute als Geschäftsführer leitet. "Mordshochhaus" ist sein erster Roman.