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Der 42-jährige Jurist Bregy aus Naters VS, der seit zwei Jahren im Nationalrat sitzt und die Nachfolge von Bundesrätin Viola Amherd angetreten hatte, war der Erste, der öffentlich sein Interesse am Fraktionspräsidium signalisierte. Er blieb nach dem Verzicht des Zürcher Nationalrats Philipp Kutter der einzige Kandidat.
Bregy ist Mitglied der Rechtskommission und der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen sowie Stellvertreter in der Immunitätskommission. Er ist Zentralpräsident von Redog, dem Schweizerischen Verein für Such- und Rettungshunde, und Vorstandsmitglied des Hauseigentümerverbands. Zudem ist er Aufsichtsrat respektive Verwaltungsrat in mehreren Energiefirmen.
Als Walliser liegen ihm die Interessen der Berg- und Randregionen am Herzen. So hatte er sich etwa für die Offenhaltung der Skigebiete während der Corona-Pandemie ausgesprochen. Er ist verheiratet und hat ein Kind.
Die Wahl eines neuen Fraktionspräsidenten war nötig geworden, weil die Luzerner Ständerätin Gmür-Schönenberger nach gut einem Jahr an der Spitze der Fraktion zurückgetreten war. Sie wolle sich künftig auf ihre Aufgabe als Ständerätin konzentrieren, begründete sie im März ihren Entscheid. Gmür-Schönenberger hatte Anfang 2020 die Nachfolge von Ständerat Filippo Lombardi (CVP/TI) angetreten, der die Wiederwahl bei den eidgenössischen Wahlen 2019 verpasst hatte.