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Die jüngsten Reaktionen auf Zürcher Polizeivorsteher Wolffs Entscheidung, gezielt "Migranten" anzuwerben haben vor allem zwei Dinge gezeigt:
- Eingebürgerten wird - unabhängig davon, ob sie sich noch mit ihrem Herkunftsland identifizieren oder nicht - der Status "Schweizer" nur zögernd zugestanden
- Es gibt Eingebürgerte, die sich als Ausländer bezeichnen.
Wir haben also einerseits Schweizer, welche sich als solche verstehen, nicht aber als solch angenommen werden und andernseits "Schweizer", welche sich selbst nicht als solche sehen. Wobei letzteres die Nichtakzeptanz Eingebürgerter fördert.
Das kanns nicht sein.
Wer einen Schweizerpass hat, sollte Schweizer sein.
Und umgekehrt sollten nur Schweizern einen Schweizerpasses besitzen können.
Aus diesem Grund fordere ich die Abschaffung der Doppel-, Dreifach-, Mehrfachbürgerschaften.
Die Annahme der Schweizer Staatsbürgerschaft muss zwingend den Verlust der alten zur Folge haben.
Ebenso muss die Annahme einer anderen Staatsbürgerschaft den Verzicht auf die Schweizer erfordern.
Davon versprech ich mir einerseits mehr Akzeptanz, weil dann nur der Schweizer wird, der sich bewusst für die Schweiz entscheiden musste, andernseits weniger "Schweizer", welche sich nur aus finanziellen (o.ä.) Gründen einbürgern lassen und sich mit der Schweiz in keinster Weise identifizieren.
Kindern aus Mischehen sollten die Schweizer Staatsbürgerschaft erhalten, ausser wenn von den Eltern ausdrücklich anders gewünscht.