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Das Buchzeitalter dauerte seit Gutenberg rund 500 Jahre, das Zeitalter Datenträger-basierten Wissens nur maximal 15 Jahre, von etwa 1990 bis 2005. Es hatte viele Vorteile und bewahrte die Qualität, weil weiterhin ein identifizierbarer Autor dahinter stand. Dem Vorteil der Beständigkeit (fast wie beim Buch) stand der Nachteil der statischen Information entgegen, die man weiterhin nicht aktualisieren konnte. Im Höhepunkt der Beliebtheit von CD und DVD hiess es bei mir in der Werbung «Einfach DVD oder CD einschieben und loslegen, keine Installation nötig!» Wichtig für Mac- und reine Fernseh-Freaks war: Diese Multimedia-Produktionen benötigten einen PC mit Windows. DVD wurde auch gelegentlich mit Video-DVD verwechselt. Die DVDs enthielten zwar sogar 5 Stunden Video – oder mehr, aber für den PC (also Personal Computer). Ideal für Leute, die viel, wenn auch nicht alles, wissen wollten, aber wenigstens das Wichtigste. Und es ist heute noch das ideale Weihnachtsgeschenk!
Schon bald lobte man, und nicht ganz zu Unrecht: Der umfassende Klassiker, von 1995 bis 2010 ein auf diesem Niveau konkurrenzloses Produkt, von dem es schon von Anfang an hiess:
“…man kommt kaum mehr von der CD los…” Tagesanzeiger
“…getestet und für gut befunden…” Brückenbauer (heute Migros-Zeitung)
“…einfach zu bedienen und doch sehr informativ…” Open MultiMedia
Die Antwort darauf, ob Wikipedia ein vollwertiger Ersatz ist, muss sich Jeder selber geben. Haben Sie jemals einen Internet-Link zu Weihnachten geschenkt?