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MADRID (awp international) - Der spanische Baukonzern ACS hat Befürchtungen zurückgewiesen, mit dem geplanten Übernahmeangebot für den Essener Konkurrenten Hochtief feindliche Absichten zu verfolgen. "Unsere Intentionen sind sehr freundschaftlich", sagte der führende ACS-Manager Angel García Altozano am Freitag in Madrid.
Wenn die Essener die angekündigte Offerte als "feindlich" einstuften, habe dies rein technische Gründe. Nach dem deutschen Recht müsse eine Übernahme als "feindlich" betrachtet werden, wenn es vorher keine öffentlich geführten Verhandlungen gegeben habe, sagte García Altozano. ACS und Hochtief unterhielten seit vier Jahren "enge Beziehungen".
Das Übernahmeangebot werde für beide Unternehmen von Nutzen sein, betonte der Manager. Wenn es ACS gelinge, seinen Kapitalanteil bei Hochtief auf über 50 Prozent zu erhöhen, könne der Konzern für das Jahr 2010 auf einen Nettogewinn von fast einer Milliarde Euro hoffen.
hk/DP/stk
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