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Die aktuelle Ausgabe des Pro Natura Magazins (4/2010) widmet sich der Jagd. Pro Natura ist der Meinung, dass die Jagd in der Schweiz dringend modernisiert werden muss. Gemäss Pro Natura sind sich Naturschützer und Jäger bei der Revision der Jagdverordnung in vielen Punkten uneinig. Dennoch gibt es auch gemeinsame Anliegen von Jagd und Naturschutz.
Wildtiere, wie zum Beispiel Luchs, Bär oder Biber sind Teil der Landschaft. Der Druck auf Wildtiere durch den Menschen ist in den letzten Jahrhunderten gestiegen und hat zur Ausrottung einiger Arten geführt. Nun haben sich viele Bestände wieder erholt. Die Rückkehr der Wildtiere ist ein gutes Zeichen, da die Tiere geeignete Bedingungen in der Naturlandschaft vorfinden. Um den Wildtieren und den Ökosystemen genügend Schutz zu geben, fordert Pro Natura eine Jagd, welche zur Natur Sorge trägt. In erster Linie sollen die Lebensraumansprüche der Wildtiere respektiert werden. Ausserdem sollen weder die bejagten Wildtierarten noch indirekt andere einheimische Arten in ihrer Verbreitung eingeschränkt oder gefährdet werden.
Gemäss einer Umfrage, welche im Frühling 2009 im Auftrag von Pro Natura durchgeführt wurde, akzeptiert die Bevölkerung keine Lockerung des Artenschutzes in Schutzgebieten, vor allem nicht, wenn dies den Interessen der Fischer und Jäger dient. Ebenfalls sollen geschütze Arten nicht abgeschossen werden, um die Jagderträge zu verbessern.