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Bianka Dörr studierte Rechtswissenschaften an der Philipps-Universität in Marburg/Lahn (D) und der University of East Anglia in Norwich (UK) sowie Orgel, Klavier und Dirigieren am Kirchenmusik-Institut in Fulda (D) (Abschluss 1995). Ausserdem verfügt sie über einen LL.M. in Common Law der University of East Anglia. Im Jahr 2002 erfolgte die Promotion mit einer rechtsvergleichenden Arbeit an der Universität Zürich zum Thema "Elektronische Signaturen und Haftung der Anbieter von Zertifizierungsdiensten". Als Mitarbeiterin des Zentrums für Informations- und Kommunikationsrecht (ZIK) der Universität Zürich war sie am Aufbau eines Kompetenzzentrums für IT-Recht sowie mehreren rechtsvergleichenden und interdisziplinären Studien im Auftrag des BAKOM zu Neuen Medien, Rundfunkrecht und Regulierungsfragen beteiligt.
Nach der Tätigkeit für eine grössere Zürcher Wirtschaftskanzlei erwarb sie das Zürcher Anwaltspatent, womit sie ihre Kenntnisse im Schweizer Recht komplettiert. Von 2006-2012 war sie Oberassistentin für Privatrecht an der Universität Zürich und verfasst eine Habilitation im Privat- und Medizinrecht. Nach Forschungsaufenthalten als Visiting Research Fellow am King’s College in London 2008/2010 sowie als Gastwissenschaftlerin an der Fondation Brocher in Genf 2009/2011 war sie im akademischen Jahr 2009/2010 als Gastprofessorin für Medizinrecht, Gesundheitswissenschaften und Zivilrecht an der Universität Augsburg tätig. Seit 2013 arbeitet Dr. Dörr an der Universität Luzern und hat die Projektleitung für das SNF-Forschungsprojekt "Selbstbestimmung am Lebensende im Schweizer Recht" übernommen.
Tätigkeitsschwerpunkte: