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Öffentliche Spitex-Organisationen in der Schweiz sind durchschnittlich erfolgreicher, wenn sie mit einer unternehmerischen Einstellung agieren.
In einer empirischen Studie wird die Verbreitung einer unternehmerischen Managementkultur bei gemeinnützigen Spitex-Diensten und der Zusammenhang mit der Zielerreichung dieser Organisationen untersucht. Unternehmerische Kultur zeigt sich an ausgeprägter Innovationsorientierung, Proaktivität und Risikobereitschaft, Aggressivität im Wettbewerb, Autonomie der Mitarbeitenden und gemeinschaftlicher Mobilisierung. Die Analyse ergibt, dass vor allem die gemeinschaftliche Mobilisierung, sowie eingeschränkt die Zukunftsorientierung (Innovation, Proaktivität und Risikobereitschaft), nicht aber Aggressivität und Autonomie mit einer überdurchschnittlichen Zielerreichung und einem verstärkten Wachstum verbunden sind. Es zeigt sich auch, dass eine unmittelbare Konkurrenzlage durch eine private Spitex-Organisation vor Ort zwar mit einer erhöhten Aggressivität, nicht aber mit verstärkter Zukunftsorientierung und Mobilisierung verbunden ist.
Markus Gmür und Ueli Löffel