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Das "Wellington & Napoleon Quartett" hält sich eng an die historischen Fakten und stellt dem Leser so die Jahre der französischen Revolution und der napoleonoischen Kriege in Europa in leicht lesbarer Form dar. Da sich die Erzählung auf Napoleon und Wellington konzentriert, stehen der Konflikt zwischen Frankreich und England im Zentrum. Es ist dabei höchst interessant zu sehen, welche erstaunlichen Parallelen zwischen den beiden Männern und ihren Heimatländern existieren und welche (grossen) Unterschiede. Um nur ein Beispiel zu nennen, kann der Leser den zuerst nur langsam zunehmenden Einfluss Napoleons in Frankreich miterleben, bis er 1804 als Kaiser die absolute Macht in den Händen hält. Diese unbeschränkte Macht ist zugleich die grosse Stärke und Schwäche Napoleons, da er sich je länger je mehr für unfehlbar in seinem Urteil hält. Auf der anderen Seite muss sich der relativ mittellose und über wenig Einfluss verfügende Arthur Wellesley - damals noch nicht geadelt - seinen Aufstieg in zahlreichen kleineren militärischen Kommandos verdienen. Die britische Politik und Regierung ist sich auch überhaupt nicht einig, wie dem Emporkömmling auf dem Kontinent zu begegnen sei. Die Karriere des späteren Duke of Wellington ist von den schwankenden Koalitionen der britischen Politik abhängig.
Die Bücher sind als gute historisch fundierte Unterhaltung empfehlenswert.