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Die vier Sprinterinnen verbesserten die bisherige Bestmarke, aufgestellt im Juli 2014 in Lausanne, um sieben Hundertstelsekunden. Die Schweizerinnen schafften als Zweite hinter Grossbritannien in ihrem Heat die Qualifikation für den Final vom Sonntagnachmittag. Schneller als Del Ponte, Atcho, Ellen Sprunger und Kora waren in den Halbfinals neben den Britinnen nur noch die Deutschen im anderen Halbfinal.
Ebenfalls für den Final qualifiziert hat sich die Schweizer 4×100-m-Staffel der Männer. Pascal Mancini, Amaru Schenkel, Suganthan Somasundaram und Alex Wilson zogen als Gesamt-7. in die Runde der besten acht ein.
Ihre Medaillenambitionen untermauert hat über 400 m Hürden Lea Sprunger. Die 26-jährige Waadtländerin reiste als Erste der europäischen Bestenliste nach Amsterdam. Die hohen Erwartungen hat sie in den Halbfinals am Samstagabend vollauf erfüllt; nur die Dänin Sara Slott Petersen wurde mit einer besseren Zeit gestoppt.
Im Stabhochsprung überquerte die 18-jährige Winterthurerin Angelica Moser wie in der Qualifikation 4,45 m. Die Egalisierung ihrer persönlichen Bestleistung reichte zu einem weiteren Top-8-Platz für Swiss Athletics an diesen Titelkämpfen; Moser klassierte sich im 7. Rang. Gold ging an die favorisierte Griechin Ekaterini Stefanidi.
Die Bernerin Michelle Zeltner durchbrach als neunte Schweizerin die Marke von 6000 Zählern im Siebenkampf. 6010 Punkte reichten zum 11. Rang. Die grosse Schwäche der 24-Jährigen ist das Speerwerfen. Mit 35,54 m ist sie international nicht konkurrenzfähig. Europameisterin wurde die niederländische Lokalmatadorin Anouk Vetter.
(SDA)