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Studie: 2000
Bauauftraggeberschaft: privat
Mitarbeit: Jonas Ringli, Bartelomeus Gijzen
Eine schwebende Platte weist den Weg hinter halbhohe Betonmauern. Im Hof verborgen findet sich ein gläserner transparenter Pavillon. Im Schatten seines weit auskragendes Vordaches sind Autoabstellplätze und der Hauseingang angeordnet.
Ein rundum offener Raum wird durch zwei strukturelle Knoten, an deren Seiten sich Schränke, Regale oder Nasszellen anlagern, in verschiedene durch Schiebetüren abtrennbare Raumbereiche unterteilt. Die mittig angeordneten tragenden und aussteifenden Wände bilden die Auflager für die gesamte Deckenkonstruktion und belassen den übrigen Raum stützenfrei. Der Wohnraum erweitert sich über den Balkon zum See und zum Horizont.
Der Glaspavillon wird zum Terrassenhaus.
Die textilen Vorhänge, die wechselseitig blickdicht und blickdurchlässig erscheinen, verhüllen und enthüllen die Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner. Sie ermöglichen eine Folge von verschiedenen Raumstimmungen. Zwei Treppen führen vom gemeinsamen Wohnraum zum Arbeits-, Gäste- und Freizeitbereich. Die hangseitigen introvertierten Räume werden durch Oberlichter erhellt. Gartenseitig werden die Räume über einen loggiaartig gefassten Aussenraum mit dem ornamental in verschiedenen Farben und Formen bepflanzten Garten verbunden.
Das Terrassenhaus wird zum Gartenhaus.
Der Garten ist hangseitig durch die Baumkronen des angrenzenden Wäldchens gefasst und bildet einen bewusst akzentuierten Gegensatz zu der Weite der Seeblicks des Terrassenhauses. Von hier führt der Weg auf einem bemoosten, steil abfallenden Felsweg durch den verwilderten Wald zum Bootshaus am See.