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Angelika ist eine einjährige Patientin der Abteilung für Neurochirurgie im Nikolajewer Kinderkrankenhaus. Eines Tages fuhr die Familie Mischenjuk – Mutter Polina (geb. 1997), Vater Dmitrij (geb. 1987) und die Kinder Timofej (geb. 2009), Sofia (geb. 2009), Ljudmila (geb. 2016) und Angelika – für ein Wochenende in die Stadt Otschakow. In einer Kurve geriet ein Auto mit einem Anhängefahrzeug auf die Gegenfahrbahn. Um den Zusammenstoss zu vermeiden, wich der Familienvater zur Seite aus. Das Auto fuhr über Schotter und wurde weggeschleudert. Drei Kinder und der Vater erlitten nur leichte Prellungen. Seine Frau kam wegen eines starken Schlages auf die Rettungsstation, und Angelika fiel aus dem Auto heraus und zog sich zahlreiche Traumen zu.
Bei dem Mädchen wurden eine Hirnprellung, ein Beinbruch und eine Fraktur des Schlüsselbeins sowie auch zahlreiche Prellungen diagnostiziert und eine chirurgische Versorgung der Wunden durchgeführt. Der Kleinen wurden mehrere Gipsverbände angelegt. Das Mädchen ist jedoch auf eine medikamentöse Behandlung und eine langfristige Rehabilitationstherapie angewiesen.
Frau Mischenjuk kann nicht arbeiten gehen, weil sie für ihre Kinder sorgt. Ihr Ehemann Dmitrij ist in einem Landwirtschaftsbetrieb tätig und erhält einen Mindestlohn. Das bescheidene Einkommen des einzigen Verdieners reicht kaum für die Familienbedürfnisse. Polina Mischenjuk bittet nicht gleichgültige Spender aus der Schweiz aus ganzem Herzen um Hilfe bei der Bezahlung der Behandlung ihrer Tochter.