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Spanien öffnet sich für die Sommerferien. Ab dem 1. Juli müssen Besucher aus dem Ausland nicht mehr in Quarantäne. Regierungspräsident Pedro Sanchez hatte am Samstag, den 23. Mai angekündigt, dass «Spanien in diesem Sommer eine Touristensaison haben wird. Wir reaktivieren den nationalen Tourismus und laden internationale Touristen ein, uns ab Juli zu besuchen.» Am Dienstag folgte der Beschluss, dass die Quarantäne für Spanienbesuche aus dem Ausland am 1. Juli aufgehoben wird.
Das Tourismusministerium hat die Ausarbeitung von 21 Protokollen mit Vorbeugungs-, Sicherheits- und Hygienestandards veranlasst. Diese enthalten die Richtlinien für die diversen touristischen Dienstleistungseinrichtungen und -unternehmen.
Die Leitfäden wurden vom Institut für spanische Tourismusqualität (ICTE) ausgearbeitet und sind das Ergebnis einer öffentlich-privaten Zusammenarbeit, an der der Staat, die Autonomen Regionen, die Gemeinden sowie die Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften beteiligt sind. Das Ziel ist, sowohl für Touristen, Arbeitnehmer sowie lokale Bevölkerung, die Sicherheit und die Hygiene zu garantieren.
Auf den Inseln geht es am schnellsten los
Nach dem von der Regierung präsentierten Deeskalationsplan sind die meisten Tourismusregionen wie zum Beispiel die Balearen, die Kanarischen Inseln und Andalusien nun in die zweite Phase eingetreten. Dies bedeutet, dass sie ihre Strände für Sonnenbaden, Schwimmen und Wassersport öffnen können.
Die Regelung bezüglich Kapazitäten oder Nutzung der Strände, die in jedem Fall kostenlos sein werden, sowie die Erstellung der Zeitpläne werden von den jeweiligen Gemeinden verordnet. Die Verordnungen werden, mit einer geschätzten Fläche von vier Quadratmetern pro Strandbesucher, die soziale Distanz respektieren und auch die nötigen Massnahmen bezüglich Beschilderung, Sauberkeit und Hygienevorschriften beinhalten.
Was den Aktiv- und Naturtourismus betrifft, so hat die Regierung beschlossen, dass diese Aktivitäten erlaubt sind und einzeln oder in Gruppen von maximal zwanzig Personen durchgeführt werden können. Naturparks können eröffnet werden, solange ihre maximale Kapazität 20 Prozent nicht überschreitet.
Der Tourismus ist eine der wichtigsten wirtschaftlichen Aktivitäten Spaniens und macht 12,3% des Bruttoinlandsprodukts aus. Die europäischen Märkte machen zwei Drittel der Gesamtzahl der jährlich im Land empfangenen Touristen aus. (TI)