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Die aargauischen Berufsfachschulen, Mittelschulen und höheren Fachschulen sind dezentral geführte, autonome Einheiten mit Globalbudget und Zielvorgaben. Zur Sicherung der Schulqualität sind sie verpflichtet, ein schulinternes Qualitätsmanagement zu führen und darüber Rechenschaft abzulegen. Die Form der Rechenschaftslegung wird derzeit unter Einbezug der Schulen überarbeitet.
Die aargauischen Bildungsinstitutionen veränderten sich zu dezentralen und selbstständigen Einheiten mit Globalbudget und Zielvorgaben. Dadurch haben sich die Anforderungen an die Sicherung der Schul- und Unterrichtsqualität verändert.
Die Schulen im Aufgabenbereich Berufsbildung und Mittelschule und Behörden haben im Kanton Aargau deshalb in Zusammenarbeit die Rahmenbedingungen für ein kantonales Qualitätsmanagement geschaffen. Das kantonale Qualitätsmanagement trägt diesen veränderten Leitungsstrukturen oder Steuerungssystemen Rechnung und wirkt sich direkt auf die Schulentwicklung und -qualität aus.
Eckpfeiler
Das kantonale Qualitätsmanagement umfasst verbindlich vier Eckpfeiler:
- Aufbau einer Feedbackkultur
- Systematische und datengestützte Selbstevaluation der Schule
- Qualitätssichernde Schul- und Mitarbeiterführung
- Rechenschaftslegung (in Überarbeitung)
Diese vier Eckpfeiler berücksichtigen die spezifischen Bedürfnisse und Erfordernisse der jeweiligen Schulen und ermöglichen ihnen, sich entsprechend zu profilieren und als pädagogische Einheit permanent weiterzuentwickeln. Sie nehmen Bezug auf die seit 1999 erarbeiteten kantonalen Rahmenvorgaben. Die drei Eckpfeiler "Aufbau einer Feedbackkultur", "Systematische datengestützte Selbstevaluation der Schule" und "Qualitätssichernde Schul- und Mitarbeiterführung" werden durch die Schulen selbst erarbeitet und weiterentwickelt.