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In vier aufeinanderfolgenden Semestern ist eine bunte Vielfalt an Videos entstanden. Jedes Semester widmete sich einem kanonischen Text oder einer Gruppe von Texten, die wiederum verschiedene, im Mittelalter populäre Gattungen repräsentieren:
- das Nibelungenlied (Heldenepos)
- Von sante Lucien, Von sante Longino einem rittere und andere mehr (Heiligenlegende)
- Ein kurzweilig Lesen von Dil Ulenspiegel (Schwankroman)
- der Iwein Hartmanns von Aue (höfischer Roman).
Den Videos sind Kommentare ihrer Urheber*innen an die Seite gestellt, die nicht allein die literaturwissenschaftliche Grundidee zum Video skizzieren, sondern insbesondere auch den darauf bezogenen und erwarteten Mehrwert einer multimedial operierenden Analyse besprechen. Zudem nennen sie erst im Arbeitsprozess sichtbar gewordene Potentiale wie Probleme und liefern somit insgesamt erste Ansätze einer Reflexion des neuen Formats für die literaturwissenschaftliche Analyse.
Von weiterer Kommentierung und Korrektur kleinerer – manchmal auch größerer – fachwissenschaftlicher Inkonsistenzen wurde bewusst Abstand genommen, um an dieser Stelle die studentischen Projektergebnisse möglichst unverstellt zu präsentieren.