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Ende Juli hatten die Briten das Geschäft überraschend verschoben, nachdem sich der EDF-Verwaltungsrat für die umstrittene Investition ausgesprochen hatte. Der britische Energieminister Greg Clark hatte einen Tag danach angekündigt, alle Bestandteile des Projekts sorgfältig zu prüfen und im Frühherbst eine Entscheidung zu treffen.
Unternehmensverbände und Gewerkschaften auf der Insel erhoffen sich von Hinkley Point 25 000 neue Arbeitsplätze. Britische Medien hatten spekuliert, Premierministerin Theresa May habe möglicherweise Kritikern nachgegeben, denen die ausgehandelten Strompreise von rund 93 Pfund (rund 110 Euro) pro Megawattstunde zu teuer gewesen seien.
Das Projekt in Hinkley Pont an der Westküste Englands kostet 18 Milliarden Britische Pfund (rund 21,3 Mrd Euro). Rund ein Drittel soll der chinesische Partner China Nuclear Power Corporation (CGN) schultern./stw/stb
(AWP)