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1. Beachten Sie mich
Im Jahr 2019 hatte Ashley Summers* ein Erlebnis, das sie sich nicht erklären kann, als sie die Nacht im Haus ihrer kürzlich verstorbenen Tante Marilyn verbrachte. Da Marilyn allein gelebt hatte, wechselten sich die Familienmitglieder mit der Hausbetreuung ab, bis der Nachlass geregelt war. An diesem regnerischen Montag war Ashley an der Reihe.
Sie erinnert sich, wie sie in einen Film versunken auf der Couch lag, als plötzlich eine automatisierte Stimme aus dem Nebenzimmer verkündete: „Tut mir leid, ich kann kein Gerät namens Küchenlicht finden.“
Mit klopfendem Herzen stand Ashley auf und schlich in die Küche. Sie konnte sehen, dass das Gerät mit dem virtuellen Assistenten ihrer Tante auf der Arbeitsplatte leuchtete. Sie wusste aus Erfahrung, dass es namentlich angesprochen werden musste, bevor es Anfragen entgegennahm, was sie, die damals einzige Person auf dem Gelände, nicht getan hatte.
Gerade als sie das Gerät abholen wollte, begann sich ein Windspiel, das an der Markise vor dem Küchenfenster hing, so heftig zu bewegen, dass sie befürchtete, sie würden das Glas zerbrechen. Gleichzeitig begannen die Hunde der Nachbarschaft zu bellen, als die Straßenlaternen ausgingen und den gesamten Block in völlige Dunkelheit tauchten.
Ashley sagt, dass nach etwa zwanzig Minuten das Windspiel leiser wurde, die Lichter wieder angingen und die Hunde verstummten. Tatsächlich war alles so still, als hätte es das Chaos der vorangegangenen halben Stunde nie gegeben.
Obwohl sie es nicht genau wusste, sagte Ashleys Bauchgefühl ihr, dass das, was auch immer den elektronischen Assistenten aktiviert hatte, auch für den darauffolgenden Krawall verantwortlich war. Um sicherzustellen, dass es nicht wieder vorkommt, trennte sie das Gerät von der Steckdose.
Bis heute ist sie fassungslos über das, was in dieser Nacht passiert ist. Sie ist sich jedoch sicher, dass irgendeine äußere Kraft im Spiel war. Als sie ihrer Mutter Evelyn Einzelheiten über die Vorgänge mitteilte, schlug sie vor, dass ihre Schwester – Ashleys geliebte verstorbene Tante – diejenige gewesen sein könnte, die hinter den Unruhen steckte.
Evelyn kannte sie besser als jeder andere und erklärte, dass sie es ihrer Schwester nicht zugetraut hätte, eine so aufwändige Szene zu konstruieren. Wie sie sich erinnerte, hatte Marilyn immer alles getan, um im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen.
2. Die Zeit steht still
Diese seltsame Anekdote, die eine Reihe ungeklärter Ereignisse beinhaltet, die sich im Haus einer namenlosen Frau und ihrer Familie ereigneten, wurde erstmals 1913 von der bekannten Parapsychologin Louisa Rhine der Öffentlichkeit vorgestellt.
Es war der Abend vor Thanksgiving, als auf einmal drei Zeitmesser: eine Pendeluhr, die an der Wohnzimmerwand hing, ein Tischmodell, das Musik spielte, und eine Taschenuhr, alle unerklärlicherweise genau im selben Moment aufhörten zu arbeiten.
Als die Frau das Phänomen bemerkte, hatte sie ihren Mann gebeten, die Geräte zurückzusetzen, was er ohne weiteres tat. Jeder hatte die Zeitmessung ohne weitere Zwischenfälle wieder aufgenommen. Das Paar versuchte, nicht zu viel in den verwirrenden Vorfall zu interpretieren, stimmte jedoch darin überein, dass es, gelinde gesagt, etwas seltsam war.
Zwei Wochen später erhielten sie aus Österreich die Nachricht, dass der Vater des Mannes unerwartet gestorben sei. Die Korrespondenz gab das Datum seines Todes als einen Tag vor dem amerikanischen Thanksgiving-Feiertag an.
In den kommenden Tagen würde ein Verwandter, der bei ihm gewesen war, als das Ende kam, einige der Lücken ausfüllen, einschließlich der Todeszeit. Es stimmte auf die Minute genau mit dem Moment überein, in dem ihre Zeitmesser gleichzeitig aufgehört hatten zu funktionieren.
3. Versteckte Schätze
Im Jahr 2009 verlor eine Frau, die wir „Priscilla“ nennen, ihren Ehemann an eine schwächende Krankheit, die ihn drei Jahre lang ans Bett gefesselt hatte. Nachdem die anfängliche Trauerzeit vorbei war, beschloss seine Witwe, dass es an der Zeit war, einige der Kleinigkeiten zu sortieren, die er im Laufe seines Lebens gesammelt hatte.
Sie begann damit, seinen alten Koffer aus dem Keller zu schleppen. Nachdem sie es in das Schlafzimmer geschleppt hatte, das sie einst geteilt hatten, saß sie auf dem Boden und starrte auf den Inhalt, jeder eine Erinnerung an vergangene Zeiten.
Angesichts der bevorstehenden gefürchteten Aufgabe war sich Priscilla nicht sicher, ob sie mental bereit war, sich von den Besitztümern ihres Mannes zu trennen. Bevor sie weiterging, bat sie ihn, ihr die Kraft zu geben, das zu tun, was getan werden musste. Die Worte waren ihr kaum über die Lippen gekommen, als der Klang der Musik tief aus ihrer Brust hervorbrach.
Ihre Neugier war geweckt, sie grub herum, bis sie die Quelle fand, die sich als kleine Uhr herausstellte, die eine ihrer Lieblingsmelodien spielte. Als sie es für einen genaueren Blick aufhob, hörte die Musik abrupt auf.
Priscilla war mit dem Gerät vertraut genug, um zu wissen, dass es sich um ein Basismodell handelte, das keine besonderen Funktionen aufwies und daher nicht in der Lage war, Töne zu erzeugen. Trotzdem hatte sie deutlich gehört, wie es ein Lied spielte, das sie sofort erkannt hatte.
Als ihr klar wurde, was passierte, fragte sie ihren Mann, ob er ihr damit sagen wollte, dass es in Ordnung sei, seine Sachen loszulassen. Wie zur Antwort setzte die Musik erneut ein. Es dauerte mehrere Minuten, bevor es verstummte und sie in Stille zurückließ.
Dreizehn Jahre sind vergangen, seit Priscilla Nachrichten von ihrem verstorbenen Ehemann erhalten hat. Obwohl sie am Ende die meisten seiner Sachen spendete, hielt sie an der Uhr fest, die sie als Erinnerung an ihre letzte Interaktion in ihrer Nähe hält. Bis heute hat es nie wieder einen einzigen Ton gespielt.