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Sowohl der Kolumbianer Gaviria (Knieverletzung) als auch Cavendish fehlen heuer beim Tour-Auftakt in Brüssel. Der Brite, mit 30 Tagessiegen der zweiterfolgreichste Fahrer in der Geschichte der Frankreich-Rundfahrt, wurde von seinem südafrikanischen Team Dimension Data nicht aufgeboten.
In der Favoritenrolle für die 1. Etappe, die von Brüssel über 194,5 km und die Mauer von Geraardsbergen nach Charleroi und zurück in die belgische Hauptstadt führt, befindet sich die Sprinter-Fraktion, angeführt vom Niederländer Dylan Groenewegen, dem Italiener Elia Viviani und dem Australier Caleb Ewan. Von diesem Trio hat einzig Ersterer in Frankreich schon triumphiert. Viviani, der erst einmal an der Tour teilgenommen hat, und Neuling Ewan haben immerhin schon Sprintsiege beim Giro d’Italia und der Spanien-Rundfahrt vorzuweisen.
Zu beachten gilt es den Norweger Alexander Kristoff, im Vorjahr Sprintsieger auf den Champs-Elysées, und Peter Sagan. Dieser kann im Gegensatz zu Groenewegen, Viviani und Ewan nicht auf ein komplettes Team zählen, welches ihn auf die letzten paar hundert Meter heranführt. Doch der Slowake, der schon elf Tour-Etappensiege feiern konnte, ist geübt darin, das beste Hinterrad zu finden.
Gut möglich, dass es danach am Sonntag nach dem 27,6 km langen Mannschaftszeitfahren in Brüssel bereits einen Leaderwechsel geben wird. Zumindest für Sagan wäre dies kein Problem. Der dreifache Strassen-Weltmeister erhofft sich in Frankreich vor allem anderen den Gewinn des grünen Trikots für den punktbesten Fahrer. Es wäre bereits sein siebter Triumph in dieser Kategorie, womit Sagan alleiniger Rekordsieger vor dem Deutschen Erik Zabel werden würde.
(SDA)