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Kein Schweizer Tag beim Motorrad-GP von Amerika in Austin. Als bester Schweizer klassierte sich in der Moto2 Tom Lüthi im 12. Rang.
Lüthi, der nach vielen Elektronik-Problemen im Qualifying nur von der 17. Position aus starten konnte, erwischte keinen guten Start. Er fiel um einige Ränge zurück und hatte mit der Wahl, auf harte Reifen zu setzen, kein glückliches Händchen.
Wegen diverser Ausfälle schaffte es der 28-jährige Emmentaler, der beim Startrennen vor zwei Wochen in Katar als Dritter auf dem Podest gestanden hatte, noch als Zwölfter in die Punkteränge.
Dominique Aegerter, der am Freitag nach dem zweiten Training in der Auslaufrunde gestürzt war, lag auf dem 5,513 km langen Kurs nach sechs Runden erneut im Kiesbett. Er hatte sich von Startrang 9 auf Platz 5 vorgekämpft.
Beim Versuch, den Anschluss an die Spitzengruppe nicht zu verlieren, rutschte dem 24-jährigen Oberaargauer das Vorderrad weg. Er setzte das Rennen fort, doch als 18. fehlten ihm am Schluss über 10 Sekunden auf die Punkteränge.
Mit technischen Problemen fiel der 25-jährige Zürcher Oberländer Randy Krummenacher nach gut der Hälfte des Rennen aus den Punkterängen und musste sich noch hinter Robin Mulhauser mit Rang 21 begnügen.
Gewonnen wurde das Rennen vom Sam Lowes. Der Brite, der von den Spitzenfahrern als einziger nicht auf einer Kalex-, sondern auf einer Speed-Up-Maschine unterwegs ist, wurde für einmal seinem Ruf als «Sturzkönig» nicht gerecht (drei Stürze in den Trainings, 25 in der letzten Saison) und bezwang den Franzosen Johann Zarco um 1,999 Sekunden.
Dritter wurde der Spanier Alex Rins, der die WM-Führung übernommen hat. Lüthi liegt als Fünfter zehn Zähler zurück. (si/zap)