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Die finnische Eishockey-Legende Teemu Selänne (42, Anaheim) sieht durch den Lockout die Fortsetzung seiner NHL-Karriere bedroht. Und: nicht für alle Spieler gilt der Lockout.
Teemu Selänne (42) hatte eigentlich vor, noch eine Saison in der NHL zu spielen. Dieser Plan könnte durch den Lockout zunichte gemacht werden – schliesslich steht bisher nicht fest, wann und ob der Arbeitskampf zwischen der Liga und der Spielergewerkschaft NHLPA beendet wird.
Der «Finnische Blitz» bezieht in seinem Blog Stellung gegen NHL-Präsident Gary Bettman: «Er ist der meistgehasste Mann der NHL. Bettman verdient acht Millionen Dollar im Jahr, fragen Sie ihn doch mal, ob er auf sein Salär verzichten und es den armen Teams geben will!»
Jonas Hillers Teamkollege Selänne hat schon 1452 NHL-Spiele in seiner Karriere absolviert, dabei 704 Tore geschossen und 781 Assists verbucht.
Lockout. Das heisst, die Spieler werden nicht bezahlt und dürfen die Stadien, Kabinen, Trainingshallen oder Fitnessräume der Klubs nicht benutzen – ausser sie stehen bei Lockout-Beginn auf der Verletztenliste.
So wie etwa Milan Michalek (27): Der Stürmer der Ottawa Senators verletzte sich während des Sommertrainings im August und musste sich einer Bauchmuskel-Operation unterziehen. Er darf gemäss Regelwerk sämtliche Räume und Anlagen der Senators benutzen – als einziger Spieler des Klubs.
Auch stehen ihm die Lohnzahlung zu, sofern sein Name beim geplanten Saisonbeginn (am 11. Oktober) immer noch auf der Verletztenliste erscheint. Auch Langzeitverletzte profitieren von dieser Regel, so zum Beispiel Chris Pronger (Philadelphia) oder Mattias Ohlund (Tampa Bay).