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Unsere 300 Oliven- und 25 Mandelbäume haben die beiden trockenen Jahre 2016 und 2017 zum Glück relativ gut überstanden. Da die Niederschläge der beiden Jahre nur ca. 50% der sonst üblichen Regenfälle betrug, und vor allem auch der Winter 2017/18 sehr trocken war, konnten sich jedoch die Blütenknospen der Olivenbäume nicht voll entwickeln. Entsprechend schwach blühten viele Bäume im April und Mai 2018 und somit fiel die Olivenernte in diesem Jahr etwas geringer aus als in den beiden vorherigen Jahren. Nach der Blüte kam der Regen endlich zurück. Zwischen Juni und Oktober sorgten wiederkehrende Gewitter für gute Wachstumsbedingungen und die Oliven entwickelten sich prächtig. Wir konnten die sehr gesunden und schön gereiften Oliven Ende Oktober und Anfang November bei guten Bedingungen ernten und pressen. Das Olivenöl ist auch in diesem Jahr wieder von hervorragender Qualität. Weil die Früchte im sommerlich warmen und feuchten Oktober schnell reiften, ist das Öl etwas milder als in den beiden Jahren zuvor. Es ist aber, wie schon in den vorherigen Jahren, ein kräftiges Öl mit vielfältigen Fruchtnoten.
Weil der Fruchtbehang bei fast allen Bäumen klein war, entwickelten sich die einzelnen Früchte sehr gross. Dies hatte zur Folge, dass sie schon relativ früh im Sommer von der Olivenfliege befallen wurden. Wie jedes Jahr überwachten wir mit regelmässigen Befallskontrollen der Früchte die Entwicklung des Befalls. Mit Hilfe der Gelbfallen (siehe Bild), mit denen die Fliegen im Sommer und Herbst gefangen werden, konnten wir den Befall im allgemeinen tief halten. Bei Olivenbäumen deren Früchte stärker befallen wurden, haben wir mit gezielten Köderspritzungen, wie sie im Biolandbau auch bewilligt sind, den Befall tief halten können. Dadurch konnten wir wieder sehr gesunde Oliven ernten.
Die Bedingungen während der Ernte Ende Oktober und Anfang November waren klimatisch sehr gut. Wir konnten wieder ohne Regen ernten und die Oliven bei optimalen Bedingungen zum Pressen bringen.