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Heute vor fünf Jahren führten ein schweres Erdbeben und eine riesige Flutwelle zum Atomunfall von Fukushima in Japan. Das Beben erreichte eine Stärke von 9,0 auf der Richterskala und war somit das bisher schwerste in Japans Geschichte. Es löste einen bis zu 30 Meter hohen Tsunami aus, der mehr als 260 Küstenstädte verwüstete. Fast 19'000 Menschen kamen in den Fluten ums Leben oder werden bis heute vermisst. Die Naturkatastrophe wurde auf zahlreichen Amateurvideos dokumentiert. Anlässlich des fünften Jahrestags der Katastrophe folgt hier eine Auswahl, die auch nach fünf Jahren noch immer unwirklich anmutet:
Es ist eines der grössten Aufforstungsprojekte der Welt: Das Ehepaar Salgado pflanzte in 20 Jahren einen 68 Millionen Quadratmeter grossen Wald. Sie haben bewiesen, dass der Klimawandel nicht nur gestoppt, sondern auch rückgängig gemacht werden kann.
Anfang der 90er-Jahre wurde der brasilianische Fotografjournalist Sebastiao Ribeiro Salgado nach Ruanda geschickt, um über den schrecklichen Völkermord zu berichten. Das vor Ort Erlebte traumatisierte ihn schwer. 1994 kehrte Salgado in seine Heimat zurück. Er hoffte zu Hause in Minas Gerais, wo er von einem üppigen Wald umgeben aufgewachsen war, Ruhe und Erholung zu finden.
Statt des Waldes aber fand er kilometerweit staubiges und karges Land vor. In wenigen Jahren fand in seiner Heimatstadt …