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Die Verwertungsgesellschaft für Urheberrechte an Text und Bild, ProLitteris, hat an ihrer Generalversammlung die Jahresrechnung 2016 präsentiert, mit einem leicht höheren Ertrag und deutlich geringeren Verwaltungskosten (CHF 5.5 Mio. statt rund CHF 7.5 Mio. in früheren Jahren). Auf dieser Basis konnten 12% mehr Einnahmen verteilt werden.
Ab 2018 ist auch eine Entschädigung für Onlinewerke geplant: Philip Kübler, der Geschäftsführer von ProLitteris, hat die Begründung und das entsprechende Projekt der Verwertungsgesellschaft vorgestellt.
Im Anschluss an die Generalversammlung prämierte der Kulturfonds von ProLitteris in festlichem Rahmen zwei Künstlerinnen: Marie José Burki mit dem Hauptpreis von CHF 40 000 und Livia Di Giovanna mit dem Förderpreis von CHF 10 000. Die Laudatorin, Felicity Lunn, bezeichnete die Hauptpreisträgerin als überraschende, provozierende und inspirierende Beobachterin des Banalen.
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