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Stausee
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Der Kanton Tessin ist derjenige, mit den meisten Stauseen in der Schweiz. Ausser dem Lago di Vogorno nördlich von Locarno befinden sich alle im Norden des Kantons. Auf dem Gemeindegebiet von Cevio liegen drei Stauseen, in den Gemeinden Airolo und Blenio jeweils zwei. Der Vogorno-See ist mit einer Höhe von 470m über Meer der tiefstgelegene Schweizer Stausee.
Die Bündner Stauseen befinden sich grösstenteils im Süden und Westen des Kantons. Mit dem Lago di Lei und dem Lago di Livigno liegen zwei Stauseen fast ausschliesslich auf italienischem Staatsgebiet, Abfluss und Kraftwerk jedoch der Schweizer Seite.
Der Kanton Wallis ist ein ausgesprochener Stausee-Kanton. Auf dem Kantonsgebiet liegt unter anderem der Grossstausee Lac des Dix. Er ist nach seinem Inhalt der grösste (400 Mio. m3) und der tiefste (227m) Stausee der Schweiz. Dessen Staumauer ist mit 285m Höhe zudem die Höchste der Schweiz.
Ein Grossteil der Berner Stau- und Speicherseen befindet sich im Berner Oberland. Gerade im Grimselgebiet gibt es einige solche. Mit dem Wohlensee und den Stausee Niederried liegen aber auch zwei Seen im Mittelland. Beide stauen die Aare westlich von Bern zu Stauseen.
Die bergige Schweiz darf durchaus als Land der Stau- und Speicherseen bezeichnet werden. Schon früh wurde hier die Wasserkraft als Energieerzeuger erkannt. Die Blütezeit des Stauseebaus wurde dann in den 60er und 70er Jahren erreicht, wo die meisten der grössten Stauseen errichtet wurden.
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