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Meena Kandasamy, geboren in Tamil Nadu, lebt heute in England und zählt zu den aufregendsten jungen Stimmen der indischen Literatur. Ihr Roman «Reis und Asche» (Wunderhorn 2016) bricht mit literarischen Traditionen und setzt sich mit Fragen nach der Macht des Erzählens und der Sprache auseinander.
Kandasamy erzählt von einer realen Begebenheit, dem Massaker in Kilvenmani (Süd-Indien), bei dem 1968 vierundvierzig landlose Dalit («Unberührbare» ) zu Tode kamen, die sich der kommunistischen Partei angeschlossen und für ein besseres Leben gekämpft hatten. Sie ist ebenfalls Dichterin (ihre Gedichte wurden von Raphael Urweider übersetzt), Übersetzerin aus dem Tamil, gibt ein Literaturmagazin heraus und engagiert sich für Frauenrechte. Das Gespräch mit ihr führt Blas Ulibarri, Autor, Übersetzer und Moderator.
Das Gespräch findet auf Englisch statt.
Büchertisch: pile of books
In Kooperation und mit Unterstützung von:
Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan New Delhi, Übersetzerhaus Looren, Asien-Orient-Institut Zürich, Indologie, Zürcher Hochschule der Künste, Internationales Comix-Festival Fumetto, Comic-Magazin Strapazin, Deutscher Übersetzerfonds, Boner Stiftung für Kunst und Kultur.