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unser gesundheitsansatz
Der Gesundheitsförderung in armen Ländern
Um die Gesundheit von Schwangeren, Müttern und Babys zu verbessern, stützt sich Enfants du Monde auf den Gesundheitsansatz «Zusammenarbeit mit Einzelpersonen, Familien und Gemeinschaften» (IFC-Ansatz), der von der Weltgesundheitsorganisation entwickelt wurde. Unser Ziel ist dabei, die gemeinschaftliche Komponente in die Gesundheitsstrategien unserer Einsatzländer zu integrieren Denn die Regierungen versäumen es oft, die Gemeinschaften miteinzubeziehen und stellen vielmehr die Infrastruktur und die Verstärkung der Gesundheitsdienste in den Mittelpunkt.
Der IFC-Gesundheitsansatz trägt dazu bei, die Haupttodesursachen von Mütter und Babys während der Schwangerschaft und der Geburt zu bekämpfen. Er gibt den Familien sowie der lokalen Bevölkerung im Allgemeinen die Mittel, um die Gesundheit der Schwangeren, Mütter und Babys zu verbessern. Zudem erleichtert dieser Ansatz den Zugang zur Gesundheitsversorgung sowie die Nutzung der Gesundheitsdienste in den armen Ländern.
Die Stärken des IFC-Ansatzes:
- Der von Enfants du Monde Ansatz zur Gesundheitsförderung legt den Schwerpunkt auf die Entwicklung von Gemeinschaftsaktionen, die darauf abzielen, Hindernisse zu überwinden, die Schwangeren den Zugang zur Gesundheitsversorgung erschweren. Zudem verbessert der Gesundheitsansatz die Qualität der medizinischen Beratungen.
- Die Gemeinschaften identifizieren die Hauptprobleme der Gesundheit von Mutter und Kind und beteiligen sich an der Lösungsfindung.
- Es wird bei Regierungen lobbyiert, damit diese eine öffentliche Politik entwickeln, die der Gesundheit von Schwangeren, Müttern und Babys zugutekommt.
- Die Beratungs- und Kommunikationsfähigkeiten des Gesundheitspersonals werden durch Weiterbildungen gefördert.
- Das System zur Kontrolle und Bewertung der Massnahmen für eine bessere Gesundheit von Mutter und Kind wird gestärkt.
- In Kolumbien wird eine universitäre Ausbildung zum IFC-Ansatz für Programmverantwortliche lateinamerikanischer Länder angeboten.
- Die Arbeit im Gesundheitssektor sowie zwischen dem Gesundheitssektor und anderen Sektoren, wie zum Beispiel der Bildung oder der Landwirtschaft, werden besser koordiniert.