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RNSK Brig-Salgesch
Das Regionale Naturschutzkonzept für die Ebene zwischen Brig und Salgesch (RNSK Brig-Salgesch) wurde im September 2015 vom Staatsrat homologiert. Es basiert auf Art. 25 der kantonalen Verordnung über den Natur- und Heimatschutz:
«1Die fachlich zuständige Dienststelle erarbeitet regionale Konzepte, welche Massnahmen zur Sicherstellung der Vernetzung und eines ausreichenden ökologischen Ausgleichs zur Erhaltung der Vielfalt und der Mobilität der Arten enthalten. Sie arbeitet mit den betroffenen Dienststellen und Gemeinden zusammen.
2Diese regionalen Konzepte werden bei der Revision der Zonenpläne und bei der Planung von Infrastrukturprojekten berücksichtigt. Die empfohlenen Massnahmen können unter anderem im Rahmen von Kompensationen realisiert werden, die in diesen verschiedenen Verfahren festgelegt sind.»
Die Erarbeitung erfolgte in den Jahren 2010-2015 unter breiter Mitwirkung der kantonalen Dienststellen und der betroffenen Burger- und Munizipalgemeinden.
Für die Themenbereiche Schutzgebiete, Wald und Heckenstandorte, Trockenstandorte, Feuchtgebiete, Landwirtschaft, Boden, Restriktionen und Projekte wurde jeweils der Ist-Zustand erfasst. Die Analyse des Ist-Zustandes liefert einen Überblick über die Naturwerte der Ebene und deren Gefährdung. Auf Basis einer Liste, der auf die Rhoneebene angewiesenen Zielarten und deren Zuordnung zu einem Zielbiotop wurden Massnahmen definiert. Diese lassen sich in Massnahmen zur Erhaltung, zur Aufwertung und zur Vernetzung gliedern. Der damit angestrebte Soll-Zustand strebt genügend grosse Lebensräume für die Zielarten an mit funktionierenden Vernetzungskorridoren.