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Matthias Gerschwitz wurde 1959 in Wuppertal geboren und wuchs in Solingen auf. Nach Abitur und Bundeswehr folgte das Studium der Werbewirtschaft in Pforzheim (1982 bis 1984), das er in Frankfurt am Main fortsetzte und 1987 als Kommunikationswirt abschloss. Von 1984 bis 1991 arbeitete Gerschwitz im Marketing eines mittelständischen Markenartikelunternehmens (delta pronatura) im Raum Frankfurt, von 1991 bis 1992 war er als Product Manager Functional Products bei Firmenich (ein weltweit operierender Konzern der Riechstoff- und Aromenindustrie) in der Nähe von Köln tätig. 1992 machte er sich mit einer Werbeagentur in Berlin selbständig. Seit 2007 schreibt Gerschwitz auch Bücher, vorwiegend Chroniken. Mit »Endlich mal was Positives« (Band 1) legte Gerschwitz 2009 eine Chronik der besonderen Art vor: die Geschichte seiner 1994 festgestellten HIV-Infektion und seinen Umgang damit. War der erste Band ein persönlicher Bericht, stellt der zweite Band die Situation HIV-Positiver und die Diskrepanz zwischen gesellschaftlicher Wahrnehmung und medizinischen Tatsachen in den Vordergrund und zeigt in geballter Form die Vorurteile und Fehlinformationen, die der Infektion wie auch den Infizierten gegenüber nach wie vor herrschen.