Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/94700

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die notwendigen gesetzlichen Anpassungen vorzunehmen, um das Modell der gemeinsamen Führungsverantwortung (Topsharing) in seiner Personalpolitik zu verankern.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Im Bundespersonalgesetz steht, dass die Departemente dafür sorgen, dass die Angestellten ihre Verantwortung in Familie und Gesellschaft angemessen wahrnehmen können. Der Bundesrat befürwortet deshalb die aktive Förderung von Arbeitsformen, welche zur Chancengleichheit von Frau und Mann beitragen.</p><p>Das EPA stellt den Verwaltungseinheiten zu diesem Zweck eine Checkliste über die neuen Arbeitsformen zur Verfügung (http://intranet.infopers.admin.ch), welche namentlich das Jobsharing betreffen. Zudem organisierte das EPA im Jahr 2008 im Rahmen der Tagung zur Chancengleichheit von Frau und Mann in der Bundesverwaltung einen Workshop über die Förderung des Jobsharings für anspruchsvolle Leitungspositionen (Topsharing) in der Bundesverwaltung.</p><p>Angesichts der Grösse und des dezentralen Aufbaus der Bundesverwaltung fällt die Definition der personellen Arbeitsorganisation in die Zuständigkeit der Departemente und Bundesämter. Es obliegt demnach den Vorgesetzten, Vor- und Nachteile eines Jobsharings, auch in anspruchsvollen Leitungspositionen, für jeden Arbeitsplatz einzeln zu beurteilen, wobei sie die verfügbaren finanziellen und personellen Ressourcen sowie die Zielsetzungen der Organisationseinheit und die anstehenden Aufgaben berücksichtigen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.