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Jungle Street Groove und Beat on the Street Parades
Seit 16 Jahren (Ausnahme Corona-Jahr 2020) finden jeweils im August auf dem Kleinbasler Rheinufer abwechslungsweise die beiden Street Parades "Jungle Street Groove» und «Beat on The
Street» statt. Der Vorstand des VRK vertritt die Auffassung, dass die Rheinpromenade bereits im Normalfall
lärmig genug sei, und er wehrt sich gegen Veranstaltungen, die nichts mit dem Wasser zu tun haben und deshalb nicht unbedingt am Rheinufer stattfinden müssen. Die Street Parades sind die lärmigsten Veranstaltungen von Basel.
Die Veranstalter der Street Parades und der Vorstand dess VRK suchten den Dialog, aber leider lehnten die Veranstalter die Vorschläge des VRK kategorisch ab, die Route zu ändern oder die Lärmobergrenze zu reduzieren.
Um Klarheit über die bewilligten Lärmwerte zu gewinnen, verlangte der VRK Einblick in die Gesuchsunterlagen der letzten Jungle Street Groove Parade. Die Einsichtnahme in diese Dokumente wurden dem VRK unter Hinweis auf den Datenschutz zunächst verweigert. Gegen diese Verweigerung des Rechts auf den Informationszugang erhob der VRK erfolgreich Beschwerde. Die schliesslich offen gelegten Dokumente zeigten auf, dass die gesetzlichen Lärmwerte an der Beat on the Street Parade vom 17. August 2019 massiv überschritten worden waren.
Der VRK verlangt von der Allmendverwaltung, dass die Gesuche für die zukünftigen Street Parades publiziert werden müssen, damit zum Voraus gegen eine allfällig drohnede Überschreitung der Lärmgrenze Einsprache erhoben werden kann. Die Allmendverwatung und anschliessend das Bau- und Verkehrsdepartement lehnen die Publikation ab, weshalb der VRK die Angelegenheit an den Regierungsrat weiterzog. Dieser übergab den Fall dem Appellationsgericht. Dort ist der Fall seit Februar 2020 gängig.