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In den letzten Jahren wurde immer wieder angeregt Solarkraftwerke auf Lawinenverbauungen zu befestigen. Man verspricht sich im Vergleich zu Standorten in Siedlungen eine bessere Effizienz der Solarmodule wegen der grösseren Sonneneinstrahlung und den tieferen Temperaturen, weiter wird kein zusätzliches Land beansprucht. Erste Testanlagen wurden auf der Belalp und in St.Antönien (Abb. 1) realisiert. Ein wesentlicher Punkt bei der Planung von solchen Solarkraftwerken ist, dass die Funktionsfähigkeit der Lawinenverbauungen, die meist für den Siedlungsschutz erstellt wurden, nicht beeinträchtigt wird. Solarmodule können einerseits dazu führen, dass auf den Stützwerken mehr Schnee abgelagert wird oder dass bei Lawinen- und Schneedruckeinwirkungen Schäden an den Stützwerken entstehen können. Das SLF erarbeitete in Zusammenarbeit mit der Eidg. Expertenkommission Lawinen und Steinschlag (EKLS) eine Empfehlung, die technische, finanzielle und organisatorische Vorgaben und Kriterien zur Montage von Solaranlagen auf Lawinenverbauungen enthält. Das Ziel der Empfehlung ist, unerwünschte Beeinträchtigungen der Funktionsfähigkeit von Lawinenverbauungen infolge von Solarmodulen auf ein vertretbares Mass zu reduzieren.
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