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Träf kommt von "träffe", treffen. Es ist das Holz, mit dem der Hornuss getroffen, d. h. geschlagen wird, das Treffholz. Früher hatte der Stecken vorne eine Verdickung, mit der der Hornuss geschlagen wurde, später wurde das Träf einzel hergestellt und der Stecken in dasselbe eingeführt.
Heute werden Bretter aus Hagebuche, Rotbuche, Massholder (Feldahorn) und Bergahorn 2-4 Jahre gelagert und zu Träfen verarbeitet. Die gut luftgetrockneten Bretter werden gesägt und gehobelt, zu Stücken von 50 x100 x 160 mm und einem Mindestgewicht von 500 g. In einer Eisaenform werden sie nun in der Richtun ihrer Breite mit 90 Tonnen gepresst, dann verkeilt und in einem 20-minütigen Hitzeprozess bei 200°C in einem speziellen Ofen stabilisiert. Das gepresste Vierkantholz wird auf die Träfform abgedreht. Nachdem das Steckenloch gebohrt ist, wird auch das Schraubenloch ungefähr rechtwicklig zum verlauf der Jahringe gebohrt. Eine Zwinge verhindert beim Schlagen das aufspringen des Träf. Das fertige Träf wird gewogen und angeschreiben. Es ist ca. 14 cm lang, hat einen Durchmesser von ca. 4.5 cm, ein Gewicht von 220 bis 350 g.
Damit der Hornuss seine Rotation erlangt und dadurch stabil fliegt wird das Träf aufgeraut.