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In einer neuen Studie klärt das büro für umweltchemie die Risiken durch Quecksilber-Emissionen bei der Entsorgung von Energiesparlampen ab. Im Auftrag der Stiftung Licht Recycling Schweiz SLRS wurden die Quecksilber-Emissionen beim Bruch einer Energiespalampe kontinuierlich gemessen. Ein Film dokumentiert die Messungen. Die Studie wird im ersten Semester 2013 veröffentlicht.
Das Standbild aus dem Film über die Messungen zeigt links die Messituation in der Verteilzentrale eines Grossverteilers. Die Messung erfolgte im Zwischenlager für die gesammelten Leuchtmittel. Rechts wird simultan die Anzeige des Messgerätes eingeblendet. Das Messgerät misst die Quecksilberkonzentration kontinuierlich in der Luft unittelbar an der Bruchstelle. Mit dem gewählten Vorgehen kann der Konzentrationsverlauf nach dem Bruch direkt nachverfolgt werden. Es zeigte sich eine sehr kurz anhaltende Konzentrationsspitze mit schnellem Rückgang auf nur noch leicht erhöhte Werte.
Der Bericht ordnet die Messergebnisse toxikologisch ein. Zudem werden die Emissionen in der Sammlung und Verarbeitung von Leuchtmitteln abgeschätzt und im Vergleich zu anderen Quecksilber-Emissionen eingeordnet. Zum Schluss werden Empfehlungen zu den angemessenen Massnahmen für eine sichere Entsorgung von Energiesparlampen erarbeitet.