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Über Schwermetallbelastung wird zunehmend gesprochen. Im Vordergrund stehen dabei häufig Silber, Cadmium, Blei, Aluminium und Quecksilber (Amalgam). Diese toxischen Mineralien werden dank des sauren Regens im Boden löslicher, sofern dem Boden der Basenpuffer fehlt, und somit von den Pflanzen besser aufgenommen.
Die Gefahr der Schwermetallbelastung besteht darin, dass im Zentrum der verschiedenen Enzyme, welche alle Stoffwechselvorgänge erst möglich machen, immer ein Metallion sitzt. Schwermetalle haben die Tendenz, die richtigen Metallionen in diesen Enzymen zu verdrängen. Dann funktionieren diese Enzyme nicht mehr richtig und die ganze Stoffwechseltätigkeit ist somit eingeschränkt.
Da in sehr vielen Enzymen Zink das zentrale Metallion darstellt, fördert ein Zinkmangel natürlich die Gefahr einer Schwermetallvergiftung. Bei Zinkmangel versucht der Körper sich teilweise dadurch zu schützen, dass er das ebenfalls zweiwertige Kupfer anstelle von Zink in die Enzyme einbaut.
Den Schwermetallnachweis führe in Form der Haarmineralanalyse (HMA) durch. Die HMA hat in den letzten Jahren als Nachweismethode grosse Fortschritte gemacht und eignet sich deshalb für einen zu-verlässigen Nachweis bestens. Andere Tests wie beispielsweise der Dimaval-Test sind für den Patienten belastend und dank der Haar-Mineral-Analyse nicht mehr notwendig. Zudem ist die HMA auch wesentlich kostengünstiger als der Dimaval-Test.
Das Basisprogramm besteht aus einer Blockanalyse folgender 18 toxischen Metallen:
Aluminium, Antimon, Arsen, Beryllium, Bismuth, Blei, Cadmium, Gold, Nickel, Palladium, Platin, Quecksilber, Silber, Thallium, Titan, Uran, Zinn, Zirkonium
Sowie den 20 Mineralstoffen und Spurenelementen:
Calcium, Magnesium, Phosphor, Zink, Chrom, Mangan, Molybdän, Kupfer, Eisen, Selen, Natrium, Kalium, Silicium, Kobalt, Strontium, Barium, Vanadium, Bor, Germanium, Lithium
Die Analysen-Resultate werden als numerische Testwerte und als Balkenprofil mit dem Wertbereich tief, normal und hoch dargestellt. Die Referenzwerte (Normalwerte) werden als Referenzbereich dargestellt. Die Einheit der Werte ist ppm (parts per million).
Die Haarmineralanalyse erfordert mindestens 0.5 Gramm (ca. 1-2 Esslöffel) Haare vom Hinterkopf. Bei Haarmangel können Scham- oder Barthaare als Probematerial dienen. Bitte Herkunft auf dem Probecouvert vermerken. Haare von verschiedenen Körperteilen nicht mischen! Bei Kontrollanalysen nach Möglichkeit die gleiche Haarqualität verwenden.
Sollte Ihr Schwermetalltest positiv ausfallen muss als erstes das Schwermetall aus dem Körper eliminiert werden, wodurch die Blockaden beseitigt und die Regulationsfähigkeit des Organismus wieder hergestellt werden.
Die Ausleitung besteht aus einer Mikronährstoffmischung, welche alpha-Liponsäure, schwefelhaltige Ami-nosäuren (L-Cystein, L-Methionin), Glutathion, Zink, Selen, Vitamin C, Vitamin B-Komplex und andere Mikronährstoffe enthält.
Bei der Auswertung der Haar-Mineral-Analyse verzichte ich ausdrücklich auf die Interpretation der Ergebnisse der 21 Mineralstoffe und Spurenelemente, weil der Gehalt dieser Elemente im Körper durch die HMA unzureichend wiedergegeben wird.