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Der Prozessor ist das Herzstück eines jeden PCs. Über den Prozessor wird der ganze Computer gesteuert. Der Prozessor besteht aus einem Steuerwerk und einem Rechenwerk. Das Steuerwerk kontrolliert, dass die dem Prozessor angegebenen Befehle ausgeführt werden. Die Elementaroperationen werden vom Rechenwerk ausgeführt. Ebenfalls sind PC-Prozessoren mit Caches ausgerüstet. Diese sorgen dafür, dass zuletzt verarbeitete Daten und Befehle zwischengespeichert werden.
Jeder Prozessor hat eine Taktfrequenz. Die Schnelligkeit der Taktfrequenz bestimmt, wie schnell der Prozessor Befehle verarbeiten und ausführen kann. Sie wird meist in GHz angegeben. Die Taktfrequenz kann nicht beliebig erweitert werden, da die Leistungsfähigkeit eines Prozessorkerns physikalisch begrenzt ist.
Jedoch können mehrere Prozessorkerne zusammengefasst werden, wodurch sich die Leistungsfähigkeit steigert.
Dies ist heutzutage bei Prozessoren, welche in PCs verbaut werden, gängig. Man spricht daher beispielsweise von einem "Vier-Kern-Prozessor" oder "Octa-Core", was bedeutet, dass der verbaute Prozessor viel einzelne Rechenkerne hat, die einzelne Operationen durchführen können.
Somit ist ein Prozessor mit niedrigerer Takt-Frequenz, aber überproportional mehr Rechenkernen trotzdem schneller als ein solcher mit einem höheren Takt und weniger Kernen.