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Mit der Intensität der relativen Armutsgefährdung kann beurteilt werden, wie nahe an der Armutsgefährdungsgrenze sich die armutsgefährdeten Personen befinden und wie gross das Risiko der sozialen Ausgrenzung für Personen aus verschiedenen Bevölkerungsgruppen ist.
Die finanzielle Armutsgefährdung ist bei den Personen mit Migrationshintergrund signifikant höher als bei den Personen ohne Migrationshintergrund (siehe Indikator «Armutsgefährdungsquote »). Die Armutsintensität variiert je nach Migrationsstatus. Trotzdem ist der mittlere Abstand der armutsgefährdeten Personen zur Armutsgefährdungsschwelle in der Bevölkerung mit als auch ohne Migrationshintergrund sehr ähnlich. Der Unterschied ist nicht signifikant.
Die Armutsgefährdungslücken der verschiedenen Bevölkerungsgruppen haben sich zwischen 2014 und 2018 nicht signifikant verändert.
Tabellen
Definitionen
Die relative mediane Armutsgefährdungslücke ist die Differenz zwischen dem von Personen unterhalb der Armutsgefährdungsschwelle bezogenen medianen verfügbaren Äquivalenzeinkommen und der Armutsgefährdungsschwelle. Sie wird als Prozentsatz der Armutsgefährdungsschwelle angegeben (wobei die Abschneidegrenze auf 60% des nationalen medianen verfügbaren Äquivalenzeinkommens festgesetzt ist).
Wenn ein Haushalt aus mehreren erwachsenen Personen mit unterschiedlichem Migrationsstatus besteht, wird der gleiche, für den gesamten Haushalt berechnete Wert sowohl bei den Personen mit als auch bei jenen ohne Migrationshintergrund verwendet.
Methodologie
Infolge des neuen Stichprobenrahmens und der Verbesserung des Gewichtungsmodells sind die Resultate ab 2014 nicht mehr direkt mit den Resultaten der Vorjahre vergleichbar (Bruch in der Zeitreihe). Mehr dazu im unten stehenden Dokument.