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Grössenabhängige Kostendegressionen können die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft entscheidend verbessern. Um die massgebliche Entwicklung der Betriebsgrössenstruktur zu verstehen, werden die wichtigsten Flächenprozesse vertieft untersucht. Obwohl durch Betriebsaufgaben und Neugründungen, Übergaben im Generationswechsel sowie durch Wachsen und Schrumpfen der Betriebe jährlich 4% bis 5% der gesamten Nutzfläche transferiert werden, wird das Potenzial einer Flächenverschiebung zugunsten grösserer Betriebe in keiner Weise ausgeschöpft. Nur wenige überdurchschnittlich grosse Betriebe werden neu gegründet, eine Vielzahl kleiner und mittlerer Betriebe wird im Generationswechsel übernommen und die freiwerdenden Flächen konzentrieren sich bei den Betrieben mit mittlerer Betriebsgrösse. Die zwar stetige aber langsame Entwicklung der Grössenstrukturen verhindert, dass die mit Blick auf die zukünftigen Herausforderungen wichtigen Potenziale zur Senkung der Produktionskosten genutzt werden können.
Rindfleisch kann auf verschiedene Weise erzeugt werden. Die Intensivmast ist produktiver, die extensive Bio-Weidemast erzielt höhere Preise – doch was ist wirtschaftlicher? Agroscope hat die beiden Produktionssysteme miteinander verglichen.
In einer Online-Umfrage haben Agroscope-Forschende die Einstellungen der Schweizer Bevölkerung zu agrarpolitischen Zielen in allen drei Sprachregionen untersucht. Die Ergebnisse sollen helfen, die Agrarpolitik besser zu gestalten.
Bei der Agri-Photovoltaik wird dieselbe Fläche für die Energieerzeugung und die landwirtschaftliche Produktion genutzt. Das Interesse an diesem Ansatz wächst, aber der Erfolg hängt von vielen Faktoren ab und es muss noch geklärt werden, welche Kulturen sich am besten dafür eignen.