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Die Vereinigten Arabischen Emirate sind ein Zusammenschluss aus sieben Emiraten auf der arabischen Halbinsel im Südosten der Insel in Südwestasien. Die V.A.E liegt an der Küste des persischen Golfes und dem Golf von Oman. Zur im Jahr 1971 gegründeten Föderation gehören Abu Dhabi, Ajman, Dubai, Fujairah, Ras al Khaimah, Sharjah und Umm Al Quwain.
Vor der Unabhängigkeit 1971 waren die VAE wegen der Protektoratsverträge, die die einheimischen Herrscher im 19. Jahrhundert mit dem Vereinigten Königreich abgeschlossen hatten, als “Vertragsküste“ oder “Vertragsstaaten“ bekannt.
Die VAE besitzen die siebtgrößten Ölvorkommen der Welt, sind eine der am weitesten entwickelten Volkswirtschaften des Nahen Ostens und eines der reichsten Länder der Welt!
Die offizielle Landessprache von den Vereinigten Arabischen Emirate ist Arabisch. Aber Englisch wird weitum gesprochen und verstanden.
Der Islam gilt als offizielle Staatsreligion der VAE.
Ramadan
Während dem Monat des heiligen Ramadan fasten die Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Es ist zu beachten, dass Touristen in dieser Zeit in der Öffentlichkeit auf Essen, Trinken oder Rauchen verzichten müssen.
Fast 5,5 Millionen Menschen leben in den V.A.E., wobei über drei Viertel der Einwohner Gastarbeiter sind und keine vollen Staatsbürger der Föderation. Die meisten Ausländer kommen aus Ägypten, Jemen, Palästina, Indien, Iran, Bangladesch und Pakistan. Nur rund 1 % der Landesfläche ist besiedelt. Araber machen etwa 87 % der Bevölkerung aus, etwa 5 bis 10 % von ihnen leben als Nomaden. Die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe sind Pakistaner und Inder mit rund 9 %.
Die Staatsbürger haben Anspruch auf kostenlosen Wohnraum, Strom, Wasser und Altersversorgung. Der Schulbesuch ist kostenlos, Schulpflicht besteht für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren.
Die Vereinigten Arabischen Emirate (V.A.E.) liegen im Südosten der Arabischen Halbinsel. Mit einer Fläche von rund 82 880 km² sind die V.A.E. doppelt so gross wie die Schweiz. Im Norden grenzt das Land über eine Länge von etwa 600 km an den Persischen Golf, im Osten auf der Halbinsel Ruus Al Dschibal an Oman, im Süden und Westen an Saudi-Arabien.
Die Hauptstadt Abu Dhabi liegt an der Küste zum Persischen Golf.
Frühzeit: Die arabische Golfküste ist unter dem Einfluss der Hochkulturen Mesopotamiens und des Indusgebiets. Dattelpalmen werden eingeführt, die Umm-an-Nar-Kultur blüht. Nach persischer Herrschaft wird das Gebiet islamisch. 16. - 17. Jh.: Ab dem frühen 16. Jh. herrschen die Portugiesen für mehr als 100 Jahre an der Küste. Sie besteuern den blühenden Seehandel, erobern das Königreich Hormuz (das den Großteil der heutigen VAE umfasste) und kontrollieren damit die Meerenge zwischen dem Arabischen Golf und dem Golf von Oman. Die britische Ostindische Kompanie vertreibt gemeinsam mit der niederländischen 1622 die Portugiesen. 19. Jh.: Die Flotte der Al-Kawasim von Ras-al-Khaimah an der »Piratenküste« macht den Briten zu schaffen. Eine Strafexpedition führt 1820 zu einem ersten Vertrag mit den Golf-Scheichtümern, gefolgt von weiteren Abkommen. 1892 unterstellen sich die »Vertragsstaaten« britischem Schutz; französische und russische Absichten auf den Golf werden vereitelt, 20. - 21. Jh.: In den 60er-Jahren beginnen die riesigen Einnahmen aus den Ölvorkommen zu fließen. 1968 kündigen die Briten ihren Abzug aus den »Vertragsstaaten« an. Sechs der Scheichtümer schließen sich Ende 1971 als Vereinigte Arabische Emirate zusammen; ein siebtes tritt zwei Monate später bei. Angesichts der Umwälzungen in Iran und des irakisch-iranischen Krieges bilden die VAE 1981 zusammen mit Bahrain, Katar, Kuwait, Oman und Saudi-Arabien den Rat zur Zusammenarbeit der Golfländer. Im 2. Golfkrieg 1991 stehen die VAE fest aufseiten der UN-Koalition gegen die irakische Invasion Kuwaits. Seit Ende 2004 ist Chalifa bin Zayid Al Nahyan Präsident der VAE.