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Im burkinischen Dorf Zongo werden in der Schule St-Dominique 3’200 Kinder und Jugendliche verschiedener Niveaus von der Grundschule bis zum Gymnasium unterrichtet. Die Zahl der SchülerInnen hat sich in weniger als zwanzig Jahren verzehnfacht, was ein echtes Infrastrukturproblem darstellt. Toiletten und Wasserstellen sind verfallen, während der Mangel an Mülleimern und die fehlende regelmässige Entsorgung von Klärschlamm zu echten Gesundheitsproblemen führt. Auf Ersuchen der Schule und des Elternvereins wollen wir diese Situation verbessern. Aber dafür brauchen wir Sie!
Am Rande der burkinischen Hauptstadt leben im Dorf Zongo rund 15’000 EinwohnerInnen. Letztere leben in informell bebauten Gebieten. Das bedeutet, dass es ihnen meist an Strom und fliessendem Wasser fehlt. Sie sind daher gezwungen, sich von den öffentlichen Brunnen in den Strassen mit Wasser zu versorgen.
Vor über zwanzig Jahren entstand hier der Schulkomplex St-Dominique. 3’200 SchülerInnen, die zwischen Grundschule, Sekundarschule und Gymnasium aufgeteilt sind, besuchen die Schule. Die dynamische Schulleitung hat sie zu einer der leistungsfähigsten Institutionen der Region gemacht. Der starke Anstieg der SchülerInnenzahlen generiert jedoch gravierende Probleme hinsichtlich der hygienischen Bedingungen. Das einzige Bohrloch, das die Schule versorgt, ist verfallen, die Toiletten sind in schlechtem Zustand und es gibt kein wirkliches Abfallmanagement.
Von der Schulleitung kontaktiert, beschlossen wir, ein Projekt zu starten, um ihnen zu helfen. Dabei können wir auf die Mitarbeit des Vereins Michel zählen, der die Schule seit 25 Jahren unterstützt. Es geht vor allem um eine sichere Trinkwasserversorgung. Dazu müssen das Bohrloch sowie neun Trinkwasserstationen saniert werden. Auch die Toiletten werden durch speziell an diesen Kontext angepasste Testmodelle ersetzt.
Am wichtigsten ist aber, dass ein Aufklärungsprogramm über die Wichtigkeit des richtigen Händewaschens durchgeführt wird. Auf diese Weise wollen wir die Zahl der Krankheiten, die mit der schlechten Wasserqualität zusammenhängen (insbesondere Durchfall und Cholera) deutlich reduzieren.
Schliesslich wird eine Abfall- und Schlammbewirtschaftungsstrategie (für Toiletten) entwickelt. Ungefähr fünfzig Behälter werden installiert und ihr Abtransport gemeinsam mit der Gemeinde organisiert.