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Wegen der hohen Zahl an neuankommenden Asylsuchenden sind die Kollektivunterkünfte zurzeit überbelegt.
Und Privatwohnungen sind rar. Daher erweitert der Regierungsrat die Palette der Unterkunftsmöglichkeiten:
Priorität haben Zelte auf dem Grund der Kollektivunterkünfte und die Miete von Ferien-, Sport- und Pfadiheimen.
- Zelte sind rasch aufgebaut, da diese in der Regel für drei Monate keine Baubewilligung benötigen. Zudem kann die Infrastruktur der Kollektivunterkunft teilweise genutzt werden.
- Um Ferien-, Sport- und Pfadiheime oder ähnliche Objekte zu mieten, müssen Besitzer gefunden werden, die bereit sind, ihre Anlagen für diese Zwecke zu vermieten.
- Sollte so die nötige Entlastung nicht erreicht werden können, müssten Übernachtungen in Jugendherbergen oder Hotels erwogen werden.
Für die Finanzierung dieser alternativen Lösungen hat der Regierungsrat einen Kredit von einer Million Franken gesprochen.