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Whist,
ein aus England stammendes Kartenspiel, das seinen Namen daher haben soll, daß es große Aufmerksamkeit und deshalb Stille erfordert. Es nehmen daran gewöhnlich vier Personen teil, von denen jede 13 Blätter der franz. Karte erhält. Jeder Spieler hat sein Gegenüber als Partner (aide, moitié) gegen die zur Seite Sitzenden zu unterstützen; Gewinn und Verlust sind für beide gemeinschaftlich. Während die Nachhand die Karten Blatt [* 2] für Blatt nach links verteilt, mischt ihr Partner ein zweites Spiel Karten, aus dem die Vorhand gewöhnlich durch Aufschlagen des untern Blattes oder durch Ziehen die Trumpffarbe (Atout) bestimmt.
Das höchste Blatt in jeder Farbe ist das As, hierauf folgen die Karten in der gewöhnlichen Reihenfolge. Farbe muß bekannt werden. Jede Partei rechnet sich die Stiche oder Tricks an, die sie nach der Erlangung von bereits 6 Stichen macht. Außer den Tricks zählen noch die Honneurs, d. h. die [* 1] Figuren in der Trumpffarbe (zuweilen einschließlich der Zehn), und zwar gelten 3 Bilder deux, 4 quatre, 5 six honneurs. Doch können Honneurs nicht angelegt werden, wenn die Partei noch keinen Trick hat; auch beenden sie das Spiel nicht. Die Partei, welche in einem Spiele gar keinen oder nur einen Stich erhält, wird groß oder klein Shlam (Schlemm), und die Gewinner ¶