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Samichlausgedichte
SAMICHLAUS, WO CHUNDSCH DU HÄR?
Samichlaus, wo chundsch du här?
Siebehundert Stund wiit här!
Samichlaus, isch s’Seckli schwär?
Siebehundert Pfund isch’s schwär!
Samichlaus, mach’s weidli läär!
Denn isch s’Seckli nümme schwär!
WAS ISCH SÄB FÜR ES LIECHTLI?
Was isch säb für es Liechtli? Was isch säb für en Schiin?
De Chlaus mit de Latärne lauft grad de Wald dury. Sin Esel, de hed glaade, er rüeft, J-
Im Sack, da heds vill Nusse, Tirgel und Zimmedschtärn, die träg ich, wär’s en Zentner, für d’Chinde eischter gärn!
Aber die tusigs Ruete, die han i ufem Strich die bruucht min guete Meischter, ja nid emal für mich. Ich folg ihm gärn uf’s Wörtli, und laufe, was i cha, die liebe Chind im Stedtli, müend doch au öppis ha!
UMS SAMICHLAUSHÜÜSLI
Ums Samichlaushüüsl liit schuehtief der Schnee.
Viel hungrigi Tierli händ es Liechtli drin gseh.
Sie chömet scho z'düüsle bi Tag und bi Nacht,
mir händ dene Tierli es Chrüpfli zwägg gmacht.
Die Häsli, die Rehli -
dass mir zwei sie gärn händ und das tuet ne guet.
Sie lueget eus früntli und zuetraulich a.
Mir sind ja für alle zwei güetige Maane.
Ich striichle min Bart und brummle froh dri:
"Gottlob, mir händ z'ässe, ihr chönd jede Tag cho!"
ICH DANKE DIR
Für vieles stellt mir hüt Roboter a, mir seit ohni Computer chas nöd gah.
Es git Ragete und Satelite, und doch wird uf de Erde immer no gschtritte.
Mer schafft vieles ab und tuet ume hetze, nur dich Samichlaus cha niemer ersetze. Du lasch dich nöd vom Moderne la leite, und läbigi Schmutzli tüend dich begleite.
Ziesch all Jahr z'fuess dur euses Land, dreisch immer s'rot und goldig Gwand, für jedi Familie häsch Zit und machsch halt. Ich danke dir im Name vo jung und alt.
SAMICHLAUS
Samichlaus ich glaub es chunnt es Gwitter,
Chum mir nehmed no en Halbliter.
HEITEREBECK
Samichlaus, ich freue mich, äntli bisch du cho! Wiso hesch de Esel nid au grad ine gno? Heiterebeck! De armi Kärli, immer muess er warte! Hätt ihm gärn mys Zimmer zeigt und vom Chindergarte s Bastelzüüg und überhaupt, all my tolli Plunder. Samichlaus, chasch sicher sy, es näämt de Esel wunder. Samichlaus, wenn wider chunsch bitte dänk de draa, lass dy Esel s nächschte Jaar nid verrusse staa!
D'STUBE ISCH NO HELL
D`Stube isch no hell. Samichlaus, chomm schnell! Au zo meer, i bitt; d`Ruete nimm nöd mit!
Blyb nöd duss im Gang! Lueg nu, wien i plang, bis d mer öppis gisch,
wil d en Guete bisch.
Pagg jetz weidli us! Mach di breit im Huus!
Nochher will i gly ganz en Brave sy.
I BI EN CHLINE STUMPE
I bi en chline Stumpe, tue gärn chli umegumpe, e Lumpeornig mache mit mine viele Sache. Tue mängsmol gar nid lose, ha Fläcke a de Hose, tue vielmol umestoh statt weidli hei-
ES NACHTED SCHO UND S'SCHNEIELED
Es nachted scho und s`schneieled, du liebi Zyt, ganz grüsli, de Chlaus leid jetzt sin Mantel aa, und bschlüsst druf no sys Hüüsli.
Er holt de Schlitte us em Schopf, spannt sEseli gschwind aa, und laded d` Seck und d`Ruete uuf, won är für d` Chind mues haa.
Hü Trämpeli, seid är, sisch Ziit, de Wäg is Städtli isch no wiit. Mier händ hüt Abig gar vill ztue, hü, Trämpeli, lauf artig zue.
Wie sind die Seck so dick und schwär, wer chund ächt d` Ruete über, wer? De Chlaus weiss alles ganz genau, drum, Chinde, bitte, folgid au.