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Ende der 2000er-Jahre gab es vermutlich nicht nur in der Schweiz einen regelrechten Gratis-Zeitungs-Boom.
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich bereits seit ein paar Jahren mit der digitalen 3D-Bildgestaltung auseinandergesetzt. Im Rahmen eines eigenen Projektes wollte ich versuchen, die Vorteile der neuen Technik in mein angestammtes Arbeitsfeld einfliessen zu lassen.
Die Idee zu einem «Pendler-Comic» für eine «Pendlerzeitung» sah vor, ein Comic-Strip vor einer klar definierten Kulisse spielen zu lassen. Die Geschichten spielen in einem Waggon des SBB-Pendlerzugs von «Katzenbach» nach «Zentrich», und zwar immer auf ein und derselben Fahrt.
Fünf Folgen bilden gemeinsam eine Wochenepisode.
Jede Wochenepisode ist an eine «wöchentliche» Hauptfigur gebunden. Gesamthaft gibt es 25 Figuren, welche während eines Jahres jeweils in zwei Episoden die Hauptrolle spielen.
Die Episoden sind «lose» miteinander verbunden, funktionieren aber nicht als linear erzählte Fortsetzungsgeschichte, sondern eher wie eine «Soap».
Jede Folge endet nach Möglichkeit mit einer eigenen Pointe, einer Frage oder einem «Cliffhanger».
Ereignisse und Dialoge wiederholen sich immer wieder, bekommen aber mit dem Wechsel der «Optik» durch die jeweilige Hauptfigur eine andere Bedeutung.
HE, DIE IDEE WAR GUT! Bis ich die Sache endlich präsentationsreif hatte, gab es inzwischen nur noch die eine «Pendler-Zeitung». Und dort fand man das Projekt – na ja – dann doch nicht so gut…
The idea for a „commuter comic“ for a „commuter newspaper“ was to have a comic strip set against a clearly defined backdrop. The stories take place in a carriage of the SBB commuter train from „Katzenbach“ to „Zentrich“, and always on one and the same journey.