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Für Eisen gab ich Gold
Für Eisen gab ich Gold
Für Eisen gab ich Gold ist ein Projekt, das unsere zeitgenössischen Werte hinterfragt und diskutiert, wie wir diese neu interpretieren können. So zum Beispiel durch den möglichen Austausch von einem materiellen zu und mit einem humanitären Wert. Schmuck. Im Zentrum des Projektes stehen selbst angefertigte, wunderschöne Eisenringe aus Resteisenstücken, die man/frau zum Werte von Gold kaufen kann. Ein Gramm Eisen wird zu einem Gramm Gold. 100% des Profits eines verkauften Ringes geht an 13-17 jährige Kinder, die in kleinen Goldminen in der Region von Kahama, im Nordwesten Tanzanias, arbeiten.
Mit dem Betrag bzw. aus dem Erlös der Schmuckstücke werden den Kindern eine einjährige Ausbildung und die damit verbundenen Kosten bezahlt, um damit eine selbstständige Arbeit ausserhalb der Minen auszuüben und eine gesündere und sichere Zukunft aufzubauen. Eine lokale NRO, Rafiki SDO, setzt sich gegen Kinderarbeit ein und koordiniert das Ziel dieses Projektes: mit dem Gewinn Kinder für Januar 2018 einzuschulen.
Antoinette Vonder Mühll, eine in Amsterdam lebende Schweizerin und spezialisiert in Schmuck, hat dieses Projekt initiiert, die Ringe hergestellt und auch verschiedene Goldminen im Nordwesten Tanzania’s besucht. Eine Gegend, die von Armut, Aids und Kinderarbeit dominiert ist. 70% der jährlich weltweiten Goldgewinnung wird für die Schmuckindustrie gebraucht. Ziel des Projektes ist es deshalb, den Goldwert an jene zurück zu bringen, die an der Basis seiner Produktion stehen.
In diesem Sinne: frohe und sinnvolle Vorweihnachtszeit.