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Les Misérables (2012)
Frankreich, 1815: Weil er Brot für seine hungernde Familie gestohlen hatte, musste Jean Valjean (Hugh Jackman) 19 Jahre im Straflager verbringen. Auch nach seiner Freilassung wird er wie ein Schwerverbrecher behandelt. Er findet keine Arbeit und ist bald so verzweifelt, dass er einen gutmütigen Bischof bestiehlt. Genau dieser Bischof zeigt jedoch Barmherzigkeit und bewahrt ihn vor einer erneuten Gefängnisstrafe, weshalb Valjean schwört, ein gottesfürchtiger, ehrlicher Mensch zu werden.
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Film-Informationen
Kinostart: 21.02.2013
Verleih: Universal Pictures Schweiz
Darsteller: Hugh Jackman, Russell Crowe, Anne Hathaway, Amanda Seyfried, Sacha Baron Cohen, Helena Bonham Carter, Eddie Redmayne, Aaron Tveit, Samantha Barks, Daniel Huttlestone, Cavin Cornwall, Josef Altin, Dave Hawley, Adam Jones, John Barr, Tony Rohr, Richard Dixon, Andy Beckwith, Stephen Bent, Colm Wilkinson
Kommentare zum Film
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11 Kommentare
Hübsch gemacht, aber nach 70, 80 Minuten wird das Ganze laaaaaangweilig.
» Filmkritik: Hesch mer es Nastüechli, bitte? *schluchz*
Der Film bekommt von mir ein grosses Lob. Mir hatte noch nie einen Film so gefallen wie Les Misérables! Einzelleistungen von mir persönlich gehen ganz klar an Anne Hathaway und Eddie Redmayne. Aber von Amanda Seyfried war ich ein bisschen enttäuscht. Von ihr hätte ich ein bisschen mehr erwartet.
Das war dann wohl nichts. Den Darstellern mag man verzeihen. Dem Casting nicht. Auch war der Regisseur offenbar unentschlossen, ob er nun einen kleinen oder einen Monumentalfilm wollte .Und offenbar frei jeden Gefühls vom Unterschied zwischen Bühne und Kino. Sänger in statischer Nahaufnahme sind absolut schlechtes Handwerk.
Das Phantom der Oper war damals allerdings weitaus schlechter.
Wer sich "Les Misérables" ansehen möchte, muss ziemlich viel Sitzfleisch mitbringen, denn der Film dauert ganze 158 min. Der Zuschauer wird allerdings mit wunderschönen Liedern und atemberaubenden Bildern belohnt. Regisseur Tom Hooper, dessen letzter Film "The King's Speech" 4 Oscars gewonnen hat, erfindet das Rad nicht neu, aber weiss das Altbewährte gut in Szene zu setzen.
Bei den Schauspielern fällt Amanda Seyfried etwas ab. Sie wirkt stets so als wäre sie nicht ganz bei der Sache bzw. als würde sie die Zeilen nicht wirklich meinen, die sie da singt. Anders sieht es da bei Hugh Jackman, Russell Crowe und Anne Harthaway aus. Sie verstehen es neben dem gesungenen Text auch mit ihrer Mimik die Lage ihrer jeweiligen Figuren zu verdeutlichen. Gerade weil der Film sehr auf Grossaufnahmen der Gesichter setzt, ist das extrem wichtig. Für den nötigen Witz sorgen Helena Bonham Carter und Sacha Baron Cohen, die bereits in "Sweeney Todd" Seite an Seite gesungen haben, und auch hier für den ein oder anderen Lacher sorgen.
Schöne Musical-Verfilmung mit kleinen Abstrichen (5/6)