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Zürich (ots) - Der Schweizer Roger Darin steht seit 2012 unter Anklage der amerikanischen Justizbehörden wegen Manipulationen des Referenzzinssatzes Libor. Nun zieht der ehemalige Devisentrader der Grossbank UBS seinen Fall vor ein US-Berufungsgericht. Dies schreibt die "Handelszeitung" in ihrer neusten Ausgabe. Darins amerikanische Anwälte haben vor wenigen Tagen den Libor-Fall vor dem Court of Appeals for the Second Circuit eingereicht. Dies geht aus Gerichtsdokumenten hervor, welche der "Handelszeitung" vorliegen. Roger Darin war bei der Grossbank UBS seinerzeit der Vorgesetzte des in Grossbritannien verurteilten Libor-Betrügers Tom Hayes. In diesem Frühsommer versuchten die amerikanischen Anwälte von Roger Darin, den Bezirksrichter in Manhattan davon zu überzeugen, die Klage gegen den Schweizer abzuweisen. Denn die US-Justizbehörden würden ihre Befugnisse massiv überschreiten, indem sie einen Ausländer für ein mutmassliches Vergehen zur Rechenschaft ziehen wollten, das im Ausland, genauer gesagt in Japan, ablief. Doch Bezirksrichter Paul Crotty schmetterte das Begehren des Schweizers ab. Nun legt der Ex-UBS-Trader Roger Darin gegen das Urteil Berufung ein.
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