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Parasomnien des Traumschlafes (REM-Parasomnie)
Zu den REM-Schlaf-Parasomnien gehören die bei der Narkolepsie beschriebenen Schlaflähmung und die hypnagoge Halluzination, sowie die Alpträume.
Das wichtigste Krankheitsbild ist die REM-Schlaf-Verhaltensstörung. Im REM-Schlaf ist bei gesunden Personen der Muskeltonus stark herabgesetzt, so dass eine Bewegung gar nicht möglich ist, ein Mechanismus, welcher mit einer Handbremse verglichen werden kann. Diese Handbremse ist nun bei bestimmten degenerativen Hirnerkrankungen oder auch bei der Narkolepsie manchmal defekt, weshalb diese Patienten ihre lebhaften Träume auch motorisch ausleben. Es führt dann zu starken Bewegungen im Traum, wenn beispielsweise ein Einbrecher vertrieben werden soll oder ein Angreifer bekämpft wird. Es kann vorkommen, dass der Betroffene seinen Bettpartner angreift, in der Meinung es handle sich dabei um den Einbrecher. Dies kann dann zu juristischen Problemen führen, wenn unklar bleibt, ob die Aggression wirklich im Schlaf oder ev. doch im Wachzustand erfolgt ist.
Ein Beispiel einer solchen REM-Schlaf-Verhaltensstörung wird im Märchen Aschenputtel beim Hund Bruno beschrieben, wenn er von der Katze Luzifer träumt (um Anschauen des Videos bitte Bild anklicken):