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Die vierte Nacht unserer Kombitour verbrachten wir nicht mehr im Dschungel sondern in der Pampa flussabwärts. Wir kehrten dafür nach Rurrenabaque zurück und wurden weitere 100 km nach Santa Rosa de Yacuma gefahren. Dort stiegen wir in ein Boot um und fuhren zur Lodge.
Nach dem Mittagessen sahen wir den Star in der Pampa: die rosaroten Delphine. Sie spielten unter sich und mit unseren Booten, sprangen in die Luft und rasten durch das Wasser.
Etwas schwieriger zu finden waren die Kaimane, da der Wasserstand jetzt im Mai noch sehr hoch war und sie sich ins Unterholz zurückziehen. Unser Führer Joe mit seinen Sperberaugen entdeckte jedoch auch sie! Auch ein Faultier konnten wir beobachten (zweites Foto der folgenden Reihe).
Viel besser zu sehen waren in der Pampa die Vögel. Im Dschungel waren sie zu gut versteckt! Es hat über 1’000 Vogelarten hier, Joe kennt sie wohl alle. Er konnte eine Vielzahl von Vögel imitieren und dadurch Kontakt mit ihnen aufnehmen.
Ausgeflippt ist er, als er die Eule auf einem Baum entdeckte (ersten Bild zweite Reihe). Wir sahen zuerst nur die beiden Greifvögel, die auf dem Ast darunter hockten. Er meinte, es ist viel seltener, Eulen zu sehen als Tucane. Ja gut, Eulen haben wir auch bei uns, Tucane aber nicht! Es war schon fast Nacht, als wir zwei Tucane auf einem hohen Baum mit dem Feldstecher betrachten konnten. Wir probierten, sie vom wackelnden Boot aus zu fotografieren. Keine Chance!