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Orchester, Streichorchester, Streichensemble,
Streicher,
Konzert, Violine, Viola, Violoncello, Laienorchester, Amateurorchester
KEF KammerEnsemble Farandole
Leitung
Seit
2016 leitet Jiří
Němeček
das KEF vom Geigenpult aus. Das KEF schätzt seine gut strukturierte
Probenarbeit in konzentrierter und positiver Atmosphäre. Einfühlsam,
geduldig, mit anschaulich-kreativen Vergleichen und sehr viel Humor
erreicht er ein ausbalanciertes, kammermusikalisches Zusammenspiel.
Jiří Němeček
Jiří Němeček wurde 1976 in Tschechien geboren. Er begann sein
Musikstudium am Konservatorium in Brünn bei Arnost Jira und setzte es
dann bei Ivan Straus an der Musikakademie in Prag fort.
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Als Solist trat er mit mehreren Orchestern auf (Tschechische
Philharmonie, Janacek Philharmonie Ostrava, Kammerphilharmonie
Pardubice) und gewann mehrere Preise an internationalen Wettbewerben.
Im 1998 gründete Jiří Němeček das Bennewitz Quartett und wurde dessen
Primarius. Während dieser 15 Jahre wurde das Ensemble mit verscheidenen
Preisen gekrönt (Finale ARD München, Goldmedaille in Osaka 2005,
1.Premio Paolo Borciani Reggio Emilia) und begann eine internationale
Karriere. Mit dem Bennewitz Quartett hat Jiří Němeček auf vielen
berühmten Bühnen Europas, Asiens und der USA gespielt (Wigmore Hall
London, Herkulessaal München, Musikverein und Konzerthaus Wien, Frick
Collection New York, Seoul Art Center) und an vielen internationalen
Festivals teilgenommen (Lucerne Festival, Salzburger Festspiele,
Rheingau Festival, Prager Frühling Festival). Für die Firma Coviello
Classics hat das Quartett jeweils beide Quartette von Smetana und
Janacek, sowie das 4. Streichquartett von Bela Bartok aufgenommen. Im
Sommer 2012 erschien bei Hännsler Classic die neuste CD mit den
«Zypressen» von Antonín Dvořák.
Seit 2011 lebt Jiří Němeček in Basel als freischaffender Musiker, tritt
regelmässig mit dem Sonos Ensemble auf, wirkt in verschiedenen
kammermusikalischen Besetzungen und als Gastkonzertmeister in den
Kammerorchestern Basel und Stuttgart mit. Er unterrichtet Geige und
Kammermusik an der Kantonsschule Olten, an der alten Kantonsschule
Aarau und an der Hochschule für Musik in Basel.
Susanne Mathé
Susanne Mathé (Violine) trat als Solistin mit Orchestern wie dem
Kölner Kammerorchester (China-Tournée), dem Radiosinfonieorchester
Basel, dem Basler Sinfonieorchester, dem Nord Nederlands Orkest, dem
Kammerorchester Ensemble Resonanz Hamburg und der Camerata Salzburg auf.
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Seit 1996 ist Susanne Mathé Primaria des Basler Streichquartetts. Zu
ihren Kammermusikpartnern zählen ausserdem Heinz Holliger, Patrick
Demenga, Thomas Demenga und Denes Varjon. Sie wirkte weiter im
Musiktheaterensemble "Szene und Musik" in Zürich und im Trio Canzonetta
(Folklore/Salonmusik) mit.
Die Geigerin erhielt Unterricht bei Françoise Zöldy-Pfister und
studierte bei Thomas Füri in Basel, bei Viktor Liberman in Utrecht,
Loránd Fenyves (Toronto), bei Sándor Végh (Salzburg) und beim Alban
Berg Quartett in Köln und nahm an Meisterkursen u.a. bei György Kurtág,
Isaac Stern und András Schiff teil. In Aufführungspraxis alter Musik
bildete sie sich bei Johann Sonnleitner aus.
1997-99 war Susanne Mathé Konzertmeisterin des Bieler
Symphonieorchesters, 2000-07 Stimmführerin in der Camerata Bern, 2003
Gastkonzertmeisterin des West Australian Symphony, 2005/2006
Gastkonzertmeisterin beim Württembergischen Kammerorchester Heilbronn
und beim Kammerorchester Basel, 2010 Gastkonzertmeisterin beim Rundfunk
Sinfonie Orchester Berlin. Sie arbeitete u.a. mit Dirigenten wie
Claudio Abbado, Zubin Metha, Nikolaus Harnoncourt und Bernard Haitink.
2012 leitete sie die Camerata Salzburg auf einer Tournée.
Seit 2001 ist sie Mitglied in András Schiffs Ensemble "Cappella Andrea
Barca".
Susanne Mathé im Programmheft des KEF
Konzert vom Juni 2014:
"Vor ziemlich genau einem Jahr hörte
ich davon, dass das Kammerensemble Farandole eine neue Leitung sucht.
Ich besuchte ein Konzert in der Kirche St.Arbogast in Muttenz und war
beeindruckt, mit welcher Hingabe und mit welchem beachtlichen Können
dieses Ensemble musizierte. Beeindruckt war ich auch von einer
Ausstrahlung der Zusammengehörigkeit. Während der letzten fünf Monate
habe ich das KEF bei der gemeinsamen Probenarbeit näher kennengelernt
und durfte erleben, wie man sich hier gegenseitig mit Respekt,
Offenheit und Feingefühl unterstützt. Dieses Miteinander ist etwas, was
einem auch als Konzertzuhörer nicht entgeht..."
Elisa Siber
Elisa Siber wurde 1983 in Wien geboren und absolvierte 2009 ihre
Cello-Abschlussprüfung an der Universität für Musik und darstellende
Kunst Mozarteum Salzburg mit dem Master of Arts. Seit 2010 lebt sie in
Basel, wo sie ein Aufbaustudium an der Musikhochschule mit Auszeichnung
abschloss.
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Als Masterarbeit präsentierte sie ein interdisziplinäres Projekt im
Wechselspiel von Tanz, Schauspiel und Solomusik für Violoncello. Zu
ihren wichtigsten Lehrern zählen Rafael Rosenfeld (Basel), Enrico
Bronzi, Clemens Hagen (Salzburg) sowie Tobias Kühne und Georg Baich
(Wien).
Bereits in frühen Jahren ging Elisa Siber aus wichtigen Wettbewerben
als Preisträgerin hervor und tritt immer wieder als Solistin auf.
Engagements bei renommierten Klangkörpern wie dem Kammerorchester
Basel, dem Gstaad Festival Orchester, dem Balthasar Neumann Ensemble,
der Camerata Salzburg, dem Kammerorchester i tempi, der
Kammerphilharmonie Graubünden sowie dem Mozarteum Orchester Salzburg
sind seit vielen Jahren Bestandteil ihrer musikalischen Tätigkeiten.
Mit großer Leidenschaft widmet sich Elisa Siber seit jeher der Alten
Musik und ist als Musikpädagogin Urheberin innovativer Projekte.
Derzeit spielt sie auf einem Instrument von Peter Erben aus München
(2010) sowie auf einem von ihr in der Geigenwerkstatt von Peter Mörth
selbst gebauten Barockcello.
Elisa Siber im Programmheft des KEF
Konzert vom Januar 2015:
"Seit August 2014 bin ich für die
Einstudierung dieses vielseitigen und anspruchsvollen Konzertprogramms
mit dem Kammerensemble Farandole verantwortlich.
Wir treffen uns wöchentlich und
proben
in einer Kreisaufstellung. Nein, wir tanzen nicht, obwohl die
Namensgebung Farandole ursprünglich von einem provenzalischen Volkstanz
stammt, der im Kreis getanzt und von einem Tänzer des Reigens
angeleitet wird. Das Ensemble sieht sich jedoch als eine Vereinigung
von gleichberechtigten Musikerinnen und Musikern, die gemeinsam
einander im Sog der Musik begegnen.
Von Anfang an war ich fasziniert von
der Idee und dem Enthusiasmus des Ensembles und staune bis heute immer
wieder, wie professionell und freudig alle bei der Sache sind! Und da
wir wissen, dass es nicht immer einfach ist, der Symbolik eines Kreises
gerecht zu werden, haben wir Friedrich Schiller befragt, der uns
wunderschöne Zeilen zu dem Thema hinterlassen hat:
Wo bliebe die
Harmonie des Ganzen, wenn jedes nur für sich selbst sorgt?
Daraus
eben geht sie hervor, dass jedes aus innerer Freiheit sich gerade die
Einschränkung vorschreibt, die das andere braucht, um seine Freiheit zu
äussern."