Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03527.jsonl.gz/1427

Während in der Champions League Saison für Saison die gleichen Klubs mit grossen Namen vertreten sind, tauchen in der Europa League immer wieder neue Teams auf. Wie zum Beispiel Skenderbeu, Qäbälä und Asteras Tripolis. Wir stellen Europas Fussball-Exoten näher vor:
- Skenderbeu: Ein albanischer Fussball-Klub aus Korca, einer Stadt im Südosten Albaniens. Skenderbeu wurde 2011 erstmals seit 78 Jahren wieder Meister und konnte seither den Titel immer verteidigen. In dieser Saison steht der sechsfache albanische Meister nach 5 Partien bereits wieder verlustpunktlos an der Tabellenspitze. In den CL-Playoffs scheiterten die Albaner an Dinamo Zagreb. Trainer ist mit Mirel Josa ein Einheimischer. Skenderbeu spielt in der Gruppe H gegen Besiktas Istanbul, Sporting Lissabon und Lokomotive Moskau.
- Qäbälä: Die Stadt in Aserbaidschan liegt rund 200 km nordwestlich von Baku. Der Futbol Klubu Gilan Qäbälä wurde erst 1995 als Göy Göl Xanlar gegründet, ehe der Sitz 2006 nach Qäbälä verlagert und somit auch der Name angepasst wurde. Qäbäla schloss die vergangene Meisterschaft auf dem 3. Rang ab und schaffte erstmals den Sprung in die Gruppenphase der Europa League. Nebst dem Einzug in den Pokalfinal von Aserbaidschan 2014 ist dies der grösste Erfolg der Klubgeschichte. Gegner von Qäbälä in der Gruppe C sind Dortmund, Saloniki und Krasnodar.
- Asteras Tripolis: Der Klub aus der griechischen Super League steht zum 2. Mal in Folge in der Gruppenphase der Europa League. Die letzte Saison beendete Tripolis hinter Piräus, Panathinaikos Athen und Thessaloniki auf dem 4. Rang und qualifizierte sich direkt für den europäischen Wettbewerb in diesem Jahr. Asteras stieg 2007 erstmals in die höchste griechische Spielklasse auf und erreichte 2013 mit Platz 3 die beste Klassierung der Vereinsgeschichte. Tripolis trifft in der Gruppe K auf Schalke, Sparta Prag und APOEL Nikosia.
Sendebezug: Radio SRF 4 News, Morgenbulletin, 01.10.2015