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Beim Einschalten benötigt eine Lampe für einen Bruchteil von einer Sekunde ungefähr das zehnfache an Strom als sie während ihrem Betrieb verbraucht. Daher kann man das Licht guten Gewissens für einige Minuten brennen lassen.
Handelt es sich jedoch um mehrere Minuten bis Stunden, kann mit Lichtlöschen durchaus Strom gespart werden.
Zu beachten ist auch, dass ein ständiges An- und Ausschalten zwar durchaus Strom spart, jedoch auch die Lebensdauer einer Lampe beeinflusst. LEDs leisten im Normalfall jedoch über 50'000 Schaltzyklen, bevor sie entweder in ihrer Leistung nachlassen oder gar durchbrennen. Eine Glühbirne hat im Vergleich eine massiv kürzere Lebensdauer (etwa 1000 Schaltzyklen) und eine Energiesparlampe wiederum leistet rund 30'000 Schaltzyklen.
Eine Glühlampe verbraucht zwar vergleichsweise viel Strom, wenn sie ungenutzt im Raum brennt, das Brennenlassen entlastet jedoch die Schaltzyklen. Hier sei jedoch gesagt, dass eine Glühbirne seltener wegen der maximal möglichen Schaltzyklen durchbrennt, sondern viel eher aufgrund ihrer Lebensdauer.
Ob es sich nun lohnt, das Licht im Gang abzustellen, sollte nach Abwägen all dieser Gesichtspunkte entschieden werden.Zurück zur Übersicht