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Ziel der Vorlage
Die steuerliche Benachteiligung für einige Ehepaare verglichen mit unverheirateten Paaren soll komplett beseitigt werden.
Was wird geändert?
Es soll verboten werden, dass verheiratet Paare steuerlich und bei Sozialversicherungsabgaben mehr bezahlen als unverheiratete, finanziell gleichgestellte Paare. Dies soll mit der Methode der Gemeinsambesteuerung der Ehepartner erreicht werden. Darüber hinaus wird die Ehe explizit als ‚Bund zwischen Mann und Frau’ definiert.
Argumente der Befürworter
- Die verfassungswidrige Schlechterstellung von ca. 80'000 Ehepaaren gegenüber unverheirateten Paaren muss abgeschafft werden.
- Die Familie als Grundstein unserer Gesellschaft darf nicht durch Nachteile für Ehepaare geschwächt werden.
- Durch die vorgeschlagene Gemeinsambesteuerung kann die Heiratsstrafe unbürokratisch beseitigt werden.
Argumente der Gegner
- Die Initiative würde reiche Ehepaare am stärksten entlasten, Mittelstand und ärmere Ehepaare hingegen deutlich weniger.
- Bei den Sozialversicherungsabgaben sind Ehepaare nicht wirklich schlechter gestellt, weshalb die Initiative in diesem Bereich unnötig ist.
- Die Definition der Ehe als ‚Bund zwischen Mann und Frau’ ist nicht mehr zeitgemäss.