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In der antiken bulgarischen Kleinstadt Sosopol am Schwarzen Meer sind zwei Skelette entdeckt worden, die Vampiren aus dem Mittelalter zugeschrieben werden.
Dass die verstorbenen Männer für Vampire gehalten wurden, bezeuge ein Pfahl in ihren Kehlen, zitierten bulgarische Medien am Dienstag den renommierten Historiker Boschidar Dimitrow. Die Skelette sind in einer Totenstadt hinter der orthodoxen Kirche Sweti Nikolaj (Heiliger Nikolaj) gefunden worden.
Die Skelette in der Kleinstadt am Schwarzen Meer bestätigten eine bis ins 20. Jahrhundert in Bulgarien übliche Praxis. Danach sollte mit Pfählen aus Eisen oder Holz in den Kehlen verstorbener Menschen, die zu Lebzeiten als schlecht galten, verhindert werden, dass diese nach ihrem Tod als Vampire die Lebenden terrorisieren.
(rcv/sda)