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Der Name erinnert daran, dass hier der Hadrianswall endete, wobei er genau genommen hier begann. Eigentlich sollte der Wall in Pons Aelius (Newcastle) enden.
Zwei bis drei Jahre nach Baubeginn wurde er aber bis Segedunum verlängert. Das Kastell wurde gleichzeitig gebaut. Der Wall endete etwa zweihundert Meter östlich am Fluss Tyne. Es könnte sein, dass dort eine Statue Publius Aelius Hadrianus' oder ein Denkmal aufgebaut war.
Es bestand Sichtverbindung zu Arbeia (South Shields) an der Küste. Als Grenze dazwischen diente die Tyne.
Obwohl das Gelände zeitweise überbaut war, sind die Grundmauern des Kastells erstaunlich gut erhalten. Zu sehen ist der Südteil bis zum West- bzw. Osttor - was zwei Dritteln der Fläche entspricht. Der Wall traf südlich des Westtores auf das Kastell und wurde von der Südostecke bis zum Fluss weiter geführt.
Es fanden mehrere Umbauten statt. Beim ersten Bau waren mindestens einige Mannschaftsunterkünfte und ein weiteres Gebäude aus Holz. Ab der Mitte des 2. Jahrhunderts n.Chr. waren alle Gebäude aus Stein. Ein Gebäude diente als Valetudinarium.
Im 3. Jahrhundert wurde das Kastell nochmals umgebaut. Die südlichen Kavallerieunterkünfte waren unter anderem davon betroffen. Offensichtlich wurden die Räume vergrössert.
Im Kastell war eine Cohors Equitata (gemischte Infanterie- und Kavallerieeinheit) stationiert.
Zu sehen sind heute die südlichen Kavallerieunterkünfte, Praetorium, Principia, Horrea, Valetudinarium, eine Wasserfassung, eine Vorhalle. Ebenfalls das West-, Ost- und Südtor, Teile der Mauer und ein kleineres Westtor (Porta quintana).
Im Weiteren wurde die Rekonstruktion eines Badegebäudes gebaut. Als Vorlage diente jenes von Cilurnum (Chesters).
Besonders hervorzuheben ist auch das Museum. Dieses bietet Informationen mit viel Abwechslung (Computer unterstützt, auch interaktiv, Rekonstruktionen, audiovisuell, ...).