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CO2- Kompensation.
Der Wald übernimmt Schutzfunktionen, prägt das Landschaftsbild, ist Lebensraum für Tiere, Pflanzen, Pilzarten und er bildet einen effizienten Filter für Wasser und Luft. Ein weiterer Vorteil des Waldes ist in den vergangenen Jahren immer mehr in den Fokus gerückt – der positive Einfluss auf das Klima.
Bei einem lokalen Blickwinkel ist es der Temperaturausgleich und in einer grossräumigen Betrachtung die Speicherung von CO2.
Mit der Aufforstung heute generieren wir den CO2 Speicher von morgen. Wie im Projektbeschrieb ausgeführt ist, müssen in gewissen Gebieten zuerst die Flächen entbuscht werden, was in einer ersten Phase zu einem Kohlenstoffverlust führt. Dieser Verlust wird jedoch mit der anschliessenden Aufforstung wieder kompensiert und mittelfristig wird zusätzliches CO2 gebunden.
In Zahlen dargestellt, darf bei einem subalpinen Fichtenwald, was unsere Zielbestockung ist, mit 300 bis 360 t CO2 pro Hektar auf die gesamte Baumbiomasse gerechnet werden. Für die Erreichung dieses Wertes muss mit 50 bis 100 Jahre gerechnet werden. Ist der Aufforstung eine Entbuschung vorausgegangen, müssen rund 50 t CO2 pro Hektar für die Entfernung der Gebüsche in Abzug gebracht werden und es verbleibt langfristig eine Nettospeicherung von 250 bis 310t CO2 pro Hektar.
Um diesen Zahlen einen Bezug zum Alltag zu geben, sind nachfolgend einige Beispiele zum CO2 Ausstoss aufgeführt: