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In den 1950er Jahren zogen regelmässig stattfindende, sich an antiken Vorbildern orientierende Theateraufführungen unzählige Besucher in das römische Theater von Augst. Die mit Masken in authentischer Umgebung inszenierten antiken Stücken zogen die Zuschauer in ihren Bann und bildeten während vielen Jahren einen kulturellen Höhepunkt während der Sommersaison.
Die ersten Aufführungen dieser Art fanden ab 1938 auf Griechisch und Lateinisch statt. Karl Gotthilf Kachler erarbeitete mit Studierenden der Universität Basel zahlreiche Inszenierungen antiker Stücke.
Ab 1960 engagierte Kachler Berufsschauspielerinnen und -schauspieler für die Maskenspiele. Der durch ihn initiierte 'Verein für Freilichtspiele im römischen Theater zu Augst' übernahm gleichzeitig auch die Administration und Finanzierung dieser Veranstaltungen.
Spezielle Erwähnung verdient die 1992 aufgeführte Komödie „Die Frösche“ des altgriechischen Dichters Aristophanes. Jürg Hatz und Bernadette Schnyder erhielten für diese beeindruckende Inszenierung den Albert-Weitnauer-Preis.