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Goldene Ehrenmedaille für «Pink Apple»
Am 17. April überreichte Regierungsrätin Jacqueline Fehr dem Filmfestival Pink Apple die Goldene Ehrenmedaille des Kantons Zürich. David Streiff, ehemaliger Direktor des Filmfestivals Locarno und des Bundesamtes für Kultur, hielt die Laudatio. Er betonte den Stellenwert von Pink Apple und dessen Bedeutung für die Zürcher Kulturlandschaft. Musikalisch umrahmt wurde der Abend vom schwulen Männerchor schmaz.
Gegründet wurde das Festival 1997 von einer kleinen Gruppe Filmbegeisterter in Frauenfeld. Mit dem Ziel, die «Förderung homosexueller Emanzipation und Akzeptanz» in der Provinz zu stärken, wurde das Festival 1998 erstmals mit 10 Filmen im Cinema Luna in Frauenfeld durchgeführt.
In Zürich landete Pink Apple im Gefolge der lesbisch-schwulen Eurogames, die im Jahr 2000 stattfanden. Seither wuchs das Festival kontinuierlich und verlagerte sich schwergewichtig Richtung Grossstadt. Mittlerweile ist das schwul-lesbische Festival Pink Apple zum grössten und bedeutendsten seiner Art in der Schweiz avanciert. Unterdessen zieht das Festival 10'000 Personen an.
Das Festival bietet ein Forum für lesbisch-schwules und transgender Filmschaffen aus aller Welt - auch aus Ländern, in denen gleichgeschlechtliche Liebe Diskriminierung sowie soziale Gewalt erfährt.
Im Bild (von links nach rechts) Jacqueline Fehr, die Festivalleiter Stefan Zehnder, Doris Senn, Roland Loosli, Jolanda Hug sowie David Streiff. Copyright: Noel Ortiz