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Von 2001 bis 2003 prüften Agroscope FAL Reckenholz und RAC Changins, die Eidgenössischen Forschungsanstalten, 19 Sorten Wiesenschwingel und 13 Sorten Rotschwingel an fünf beziehungsweise sieben Versuchsorten. Die Sorten wurden in ihrer Ertragsleistung, Jugendentwicklung, Ausdauer, Krankheitsresistenz, Konkurrenzkraft und Anbaueignung für höhere Lagen verglichen. Beim Rotschwingel wurde die Überwinterung in den Vergleich miteinbezogen. Mit den Daten der erhobenen Merkmale berechnete man einen Indexwert, der eine Gesamtbeurteilung der Sorten ermöglichte. Folgende Sorten von Wiesenschwingel erreichten den für eine Empfehlung notwendigen Indexwert: FP 6, FP 7 und FP 8. Diese drei neuen Sorten erfüllen jedoch die rechtlichen Kriterien für ein Inverkehrbringen noch nicht. Somit können sie erst in der offiziellen «Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen» aufgeführt werden, wenn diese Bedingung erfüllt ist. Beim Rotschwingel erzielte keine der geprüften Neuzüchtungen einen Indexwert, der für eine Empfehlung genügt.
Die Tomatenminiermotte Tuta absoluta gehört zu den grössten Schädlingen in Nachtschattengewächsen. Agroscope hat ein statistisches Modell entwickelt, das die Populationsdynamik des Schädlings und einer parasitierenden Schlupfwespe nachbildet und erlaubt, Interventionen optimal zu planen.
Schweizer Rebberge sind oft klein und in einem Mosaik von unterschiedlichen Parzellen und Bewirtschaftungsformen angeordnet. Deshalb kann vermutet werden, dass durch Abdrift regelmässig Pestizide von konventionellen auf biologische Rebberge gelangen. Dennoch werden in Bioweinen meist keine Pestizidrückstände gefunden.
Pflanzenbau
Nay M.M., Grieder C., Frey L.A., Amdahl H., Radovic J., Jaluvka L., Palmé A., Skøt L., Ruttink T., Kölliker R.
Rotklee ist eine der wichtigsten Leguminosen im europäischen Futterbau. In einem mehrjährigen Experiment testeten Forschende die europaweit grösste Sammlung verschiedener Herkünfte von Rotklee an fünf Standorten in Europa.