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Bergen von schwarzen Plastiksäcken sind inzwischen ein bekanntes Bild von Fukushima geworden. Die Gemeinden herum um das havarierte AKW Fukushima I haben die radioaktiv kontaminierte Erde von der Erdoberfläche weggenommen, in den Plastiksack verstopft und ihn in den freien Grundstücken, Feldern oder Wäldern gesammelt. Manche Bewohner müssen im Alltag immer den Berg anschauen.
Nun verschwinden aber diese Berge langsam. In den Gemeinden Okuma und Futaba wird jetzt ein riesiges Zwischenlager gebaut und die schwarzen Säcke werden von 270 temporären Lagerplätzen her ununterbrochen dorthin gebracht. Plätze, wo bis vor kurzem die radioaktiven Abfälle aufbewahrt wurden, verwandeln sich teilweise ins Ackerland, wie es einmal gewesen ist, berichtet die Tokyo Zeitung.
Diese radioaktiven Abfälle werden in dem Zwischenlager 30 Jahren aufbewahrt und sollten bis 2045 in ein Endlager gebracht werden. Der Standort des Endlagers, das ausserhalb der Präfektur gebaut werden soll, ist allerdings noch nicht bestimmt.