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Funk, Schwyz
– Sergio Luvualu wurde 1984 im Kanton Schwyz geboren und durchlebte eine ziemlich bewegte Jugend. Als Flüchtlingsfamilie, weil politisch verfolgt,...Read Biography
Biography
Sergio Luvualu wurde 1984 im Kanton Schwyz geboren und durchlebte eine ziemlich bewegte Jugend. Als Flüchtlingsfamilie, weil politisch verfolgt, kamen seine Eltern über etliche Stationen in die Schweiz, um hier eine bessere Zukunft für sich und ihren Nachwuchs aufzubauen. Die aus Angola stammende neunköpfige Familie landete in Pfäffikon, wo Sergio das Licht der Welt erblickte. Schon in der Schule blitzte das Talent des Sängers auf, als er geradezu brillant die Bestnoten für Gospel und Soulsongs einheimste, um darum den sonst eher dürftigen Noten- durchschnitt halbwegs zu retten. Neben der Musik war Sergio damals auch ein begnadeter Basketballspieler, der es mit seinen "Tigers" auch mehrmals im kantonalen Meisterschaftsbewerb bis ganz nach vorne schaffte. Mit seinen 170 cm war er zwar nie der Modelathlet des Basketballsports, aber mit seiner Schlitzohrigkeit und den nötigen Ellbogeneinsätzen machte er dieses spektakulär wieder wett. Sein Erfolg beruhte auf der Fähigkeit und der Kraft, sich in jeder noch so verzwickten Situation durchzubeißen. Den Ursprung seines musikalischen Talents fand er im Können seiner Mutter Luisa die selber Sängerin war und die früher in Angola einen Frauenchor leitete. Schon bald bemerkte sie seine Begabung und förderte dieses, indem Sie Sergio mit, in den von ihr geleiteten Kirchenchor in Pfäffikon nahm. Mit seinen sechs Geschwistern sammelte er dort sehr viel Erfahrung und die nötige Ausdruckskraft. Mit 16 Jahren begann Sergio musikalisch auszubrechen und er suchte seinen persönlichen Stil, den er in "Black Music" fand. Inspiriert von R. Kelly dessen Song "If I can turn back" die damaligen Charts stürmte, begann Sergio seine eigenen Lieder zu texten und zu komponieren. Spätestens jetzt war im klar, dass sein Weg nur über die Musik führen konnte. Was dann folgte, waren kleinere Karaokeauftritte, deren Gewinne er meist für sich einstreichen durfte. Obwohl er nichts vom deutschen Pendantprodukt "DSDSS" hielt, meldete ein Freund Sergio zum Schweizer Casting-Wettbewerb "MusicStar" an, wo er zu den Finalisten gehörte. Nach dem Rummel um MusicStar konzentrierte er sich auf seine eigene Karriere, nahm mit einem kleinen Label sein erstes Album auf, gab zahlreiche Konzerte in Clubs und Konzertlokalen, währenddessen sein Videoclip "I Need It" fleissig auf VIVA rotierte. Nebenprojekte, in denen er als Chorleiter mit Kindern arbeitete oder das Einsingen des Titelsongs zum Musical "Dance Me" in Zürich sind nur zwei von vielen anderen Aktivitäten von Sergio. Nun ist er bereits wieder an neuen Projekten, welche für Begeisterung sorgen werden. Man kann also gespannt sein...