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Insgesamt weiss die Regierung von 137 Kraftwerken zum Kryptomining. Diese verfügen – teils geschätzt – über maximal 10.275 MW und verbrauchen bis zu 70 TWh pro Jahr. Die Behörde will die Aktivitäten der Miner verstärkt überwachen. Seit dem Verbot des Minings in China sind nämlich viele in die USA umgezogen, mit Ansiedlungsschwerpunkt in Texas. Die Miner benötigen für ihre Wirtschaftlichkeit billigen Strom. Eine Klage der Mining-Industrie gegen Datenerhebungen durch die Behörde verzögert jedoch nun die Überwachung.
Sie wäre dringend nötig. Eine andere Studie zeigt, dass inzwischen 40 Prozent des Stromverbrauchs beim Kryptomining weltweit auf die USA, nur 21 Prozent auf China entfällt. Laut der Universität Cambridge stammen 61 Prozent des für Mining genutzten Stroms aus nichterneuerbaren Quellen.
Warum braucht Bitcoin soviel Strom? Jede Transaktion muss in einer Blockchain eingetragen werden. Dabei handelt es sich um eine auf unzählige Rechner verteilte und somit dezentrale Datenbank. Die Computer berechnen ständig neue Blöcke und bestätigen mittels komplexer Mathematik die Transaktionen. Bei sogenannten «Mining» braucht es rund um die Uhr laufende, spezialisierte Prozessoren und IT-Systeme.
Eine andere Blockchain verbraucht durch einen neuen Bestätigungsmechanismus deutlich weniger Strom: Ethereum. Der Strom-Jahresbedarf ist hier auf einen Bruchteil gesunken.