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Duftgeschichte Chanel No5
Um ihr erstes Parfüm zu entwerfen, verlangte Coco Chanel nach keinem Geringeren als den Hofparfümeur der russischen Zaren, Ernest Beaux, der ihr von Großherzog Dimitri von Russland in Monte Carlo vorgestellt wurde. Im Jahre 1921 präsentierte er der Modeschöpferin 10 nummerierte Parfümmuster. Sie entschied sich für das Muster Nummer 5. Als Beaux sie fragte, wie sie das Parfüm zu nennen gedenke, antwortete sie: „Ich lanciere diese Kollektion am fünften Tag des fünften Monats, die Fünf scheint mir Glück zu bringen.“ Ziel ihres Parfüms war ein „Parfum für eine Frau mit dem Duft einer Frau“. So wurde „Chanel No. 5“ geboren, eines der ersten synthetisch hergestellten Parfüms. Der Duft besteht aus insgesamt 80 Bestandteilen, verstärkt durch synthetische Aldehyde (vor allem 2-Methylundecanal). Hochwertige Rohstoffe wie Ylang-Ylang, Jasmin aus Grasse und Mairose sind Träger der Duftnote. Jeder Flakon wird traditionell mit einem Goldschlägerhäutchen hermetisch versiegelt. Chanel No5, Sinnlichkeit in Form gebracht.
Unter anderem durch Marilyn Monroes berühmter Aussage „zum Schlafen trage ich nur einige Tropfen Chanel No. 5“ (1954) blieb der Erfolg dieses Duftes bis heute ungebrochen. Der klassisch schöne schlichte Flakon wurde 1959 in die Dauerausstellung des Museum of Modern Art (MoMA) in New York City aufgenommen.
Chanel No5 habe ich über einige Zeit getestet und somit eine eigene Duftgeschichte darüber verfasst.