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Die grösste Highland Haupstadt Inverness hat lediglich 48’000 Einwohner und war einmal die Hochburg der Pikten (Ureinwohner). Im Jahre 565 gründete der zum christlichen Glauben bekehrte König Bridei die Stadt wobei er auf dem 172 m hohen Hügel Craig Phadrig in einem Fort residierte.
Das lang gestreckte Great Glen ist eine tektonische Verwerfung: Unterirdisch prallten vor etwa 700 Millionen Jahren zwei Erdplatten aufeinander und wanderten in entgegengesetzter Richtung. Dieser Grabenbruch reicht von Inverness bis Fort William.
Im 13. Jh wurde die erste Brücke über den River Ness gebaut. Die Glanzzeit von Inverness war das 17. und 18. Jahrhundert wo mit Wolle und Leder regen Handel getrieben wurde (Hafen).
Am südlichen Stadtrand auf dem Camping im Bught Park haben wir uns häuslich eingerichtet und wollen morgen mit einem «Hop on Hop off Bus» (Senior £ 8.-pP) besuchen.
Im Norden ragt die von Georg II. mächtige Fort gegen die Jakobiter so weit in den Moray Firth erbauen, dass sie fast die gegenüberliegende Küste der Black Isle berührt. Dieses Artillerie Fort war eines der grössten Fort in ganz Europa und wurde nie angegriffen und daher noch sehr gut erhalten.
«The Fifteen» war 1715 der erste Jakobiteraufstand als unter Charles Edward gegen die Stuart Monarchie und die protestantische Thronfolge gekämpft wurde und 1745-46 der «The Fortyfive» unter Bonnie Prince Charlie bei Colluden gekämpft und sie endgültig besiegt wurden. Selbst das Tragen von Highland Dress und Tartan wurde ihnen verboten.
Beim heutigen Eintreffen in Inverness mit dem Hop on Hop off Bus besuchen wir als Erstes einen «Highland House of Fraser Shop wo ich ein typisches Schotten-Dächlikäppli poste (£ 34.95) und im ersten Stock das Nähen von Kilts und Tablan’s live miterleben dürfen. Alles von Hand mit einem einfachen Stich.
Im alten Castle mit schöner Ausssicht ist heute das Sheriff-Gericht beheimatet. Gut bewacht von einer Statue von Flora Mc Donald, der hübschen Frau welche dem Prinzen Bonnie Prince Charlie zur Flucht verhalf.
Im Nachhinein wissen wir, dass für uns die Fahrt entlang des Ness-Kanals mit vielen Schleusen nicht notwendig gewesen wäre weil wir diese bereits bei der Hinfahrt gesehen haben. Dafür haben wir den romantischen ½ stündigen Fussmarsch entlang des Rivers Ness verpasst. Dafür war das „Pint Highland Bier“ für mich bereits zu viel des Guten. Jedenfalls musste ich bei der Rückkehr zum Camper eine überfällige Pause einlegen. Schnarch, grrrrrrr, schnarch!!!