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Forschende weltweit unterzeichnen eine Petition gegen den grössten wissenschaftlichen Verlag, Elsevier, wegen der hohen Subskriptionskosten dieser Journals und weil Elsevier gegen die freie Verbreitung der Journal-Inhalte vorging.
Elsevier unterstützte beispielsweise den Research Works Act, beendete diese Unterstützung aber am 27. Februar 2012 (Mitteilung von Elsevier). Der Research Works Act ist ein Gesetzesentwurf in den USA, welcher unter anderem den freien Zugang zu National Institutes of Health-gesponserten Forschungsresultaten im Archiv PubMed Centralwieder rückgängig machen will.
Unterstützen auch Sie die Petition: The cost of knowledge
Update vom 9.3.2012: Elsevier unterstützt seit dem 27.2.2012 den Research Works Act nicht mehr: Mitteilung von Elsevier
Hohe Kosten für den Zugang zu wissenschaftlichen Zeitschriften
Wie hoch die Kosten für den Zugang zu den Inhalten wissenschaftlicher Journals sein können (Abonnemente, Lizenzen), zeigt eine kurze Übersicht des Karlsruher Instituts für Technologie. Die Listenpreise von Journals von Grossverlagen finden Sie auf den Webseiten dieser Verlage:
Auch die Universität Zürich bezahlt hohe Beträge für die Lizenzpakete bei Grossverlagen, diese Zahlen dürfen wegen der entsprechenden Vertragsklauseln aber nicht genannt werden.
Klage gegen den Dokumentenlieferdienst der ETH-Bibliothek
Drei grosse Wissenschaftsverlage versuchen, mit einer Klage den Informationszugang, den die ETH-Bibliothek über den Dokumentenlieferdienst anbietet, einzuschränken. Ein Artikel in der NZZ berichtete darüber, in der Zwischenzeit wurde auch eine Stellungnahme der ETH veröffentlicht.