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In den letzten drei Jahren reissen Wolf und Bär 100 Schafe
- Montag, 29. Juni 2015, 11:59 Uhr
101 Schafe, zwei Ziegen, ein Rind und fünf Esel haben Bär und Wolf zwischen 2012 und 2014 in Graubünden gerissen. Aus einer Statistik des Kantons geht hervor, dass Grossraubtier-Angriffe kleine Lücken in die Tierbestände reissen, auch dank des Herdenschutzes.
Die am Montag vom Kanton Graubünden publizierten Zahlen aufgrund eines parlamentarischen Vorstosses im Grossen Rat geben ein Abbild der von Grossraubtieren gerissenen Nutztiere zwischen 2012 und 2014. Opfer von Bärenattacken wurden in diesen drei Jahren 65 Schafe, weitere 36 Schafe töteten Wölfe. Somit gehen 101 Schafe auf das Konto Bär und Wolf.
Andere Todesursachen, etwa durch streunende Hunde, Krankheiten Unfälle oder Blitzschlag wurden von den Bündner Behörden statistisch nicht erfasst. Für diese Todesursachen liegt eine schweizerische Statistik aus dem Jahr 2011 vor. Sie besagt, dass von 200'000 gesömmerten Schafen 4200 entweder durch Krankheiten, Blitze oder Steinschlag ums Leben kamen. 294 Schafe wurden im gleichen Jahr schweizweit von Grossraubtieren gerissen.
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