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Nur wenige Millimeter weiter links oder rechts, und für die Taube wäre das der Sargnagel gewesen: Dass der Vogel einen 15 Zentimeter langen Nagel überlebt hat, der quer in seinem Kopf steckte, ist ein kleines Wunder.
Die verletzte Taube wurde Mitte letzter Woche in einem Vorort der westflämischen Stadt Kortrijk aufgefunden, nachdem sie in eine Fensterscheibe geflogen war. Das verletzte Tier wurde ins Vogel-Auffangzentrum von Beernem gebracht. «Vielleicht wurde mit einem Blasrohr auf sie geschossen», sagte Ine De Roo, Mitarbeiterin des Zentrums, dem westflämischen Online-Portal HLN.be.
Der Nagel verfehlte Hirn und Augen der Taube nur um wenige Millimeter. «Wir dachten, dass wir die Taube einschläfern müssten, aber das war nicht der Fall», erklärte De Roo weiter. «Sie sitzt immer noch in einem Käfig bei uns und erholt sich gut.» Der Vogel könne bereits wieder selbständig Nahrung zu sich nehmen. De Roo: «Vielleicht können wir die Taube bald wieder freilassen.» (dhr)