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Am Mittwoch fielen bereits Dutzende nationale und internationale Flüge aus. Züge in den Bergregionen sowie Fähren zu den vorgelagerten Inseln im Südosten Taiwans fuhren am Mittwoch nicht. Mehr als 2000 Touristen strandeten nach Angaben des Notfall-Zentrums deshalb dort und wurden von den Behörden in Unterkünften einquartiert.
Die Behörden rieten, von Küstengegenden fernzubleiben, da dort bis zu sieben Meter hohe Wellen beobachtet wurden. Ausserdem warnten sie vor Erdrutschen und ordneten an, öffentliche Parks zu schliessen. Seit Mittwoch fällt ausserdem in einigen Regionen der Unterricht wegen des Taifuns aus.
«Koinu» - der 14. Taifun in der diesjährigen Pazifiksaison - hat den Angaben zufolge mittlerweile einen Radius von etwa 250 Kilometern mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 155 Kilometern je Stunde und Böen bis zu Tempo 190. Für Freitag erwarten die Meteorologen, dass der Taifun schwächer wird und in Richtung Südost-China abdriftet. In den dortigen Provinzen Guangdong und Fujian wappnen sich die Behörden bereits gegen erwarteten Starkregen in den Küstenregionen. Auch in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong werden schwere Regenfälle erwartet. Die Region wurde in diesem Jahr schon mehrfach von schweren Stürmen und Taifunen getroffen, bei denen schwere Schäden entstanden sowie Menschen verletzt und getötet wurden.