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Die ersten zehn Montage-Jahre können als «die Plymouth-Jahre» bezeichnet werden.
Die ersten zehn Montage-Jahre können als «die Plymouth-Jahre» bezeichnet werden. Bereits im ersten Montage-Jahr 1949 rollten 66 Plymouth in Schinznach-Bad vom Band. Bis 1959 wurden 7’177 Plymouth in verschiedenen Modellvarianten und -generationen gebaut. Vom "P21" (Cranbrook), über Fury bis hin zum Belvedere, entstanden Strassenkreuzer in der Schweiz. Im Vergleich dazu nehmen die im Jahr 1951 produzierten 42 Chrysler sowie die von 1954 bis 1956 montierten 252 DeSotos und die von 1955 bis 1959 montierten Dodges eine kleine Rolle ein. Wobei diese Zahlen mit Vorsicht zu geniessen sind, so haben aktuelle Recherchen ergeben, dass z.B. 1957 auch Chrysler Windsor gebaut wurden, die bisher in keiner Statistik auftauchten.
Anfang der 60er Jahre fror die Produktion von grossen Plymouth Strassenkreuzer ein, kleinere Fahrzeuge (A-Bodies) waren gefragt. Erst ab 1967 wurde die Montage von Plymouth wieder aufgenommen, insgesamt 216 Plymouth Baracudas wurden montiert. 1969 rollte der letzte in der Schweiz hergestellte Baracuda vom Band.
«Das Amerikanerwagengeschäft ist in ein ganz neues Stadium getreten. Die Wagen sind länger, breiter und teurer geworden und daran muss sich die Kundschaft zuerst gewöhnen… diese schönen und schnellen Wagen verkaufen sich nicht von selbst. Die Tendenz der heutigen Kaufinteressenten, auf Kosten des eigentlich ersehnten Komforts einen kleineren Wagen als den heutigen grossen Amerikaner anzuschaffen, muss überwunden werden.» (Könnte Hans Stanek gewesen sein)