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Am Platz des heutigen Klosters stand früher eine kleine Kapelle. Daran vorbei führten die Wege von den damals abgelegenen Dörfern nach Zug und Cham. Oft machten Bauernfamilien auf dem Weg zum Markt in dieser Kapelle Halt und dankten Gott für die gute Ernte.
Die Kapelle wurde bald einmal vergrössert, ein Bildschnitzer schuf das Kreuz mit dem gepeinigten Jesus. Immer häufiger pilgerte die Bevölkerung zu diesem Kreuz, wunderbare Erhörungen wurden bekannt. So wurde die Heiligkreuzkapelle zum Wallfahrtsort.