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Am 18. August berichtete die Asahi-Zeitung, dass bei 45% der 1150 Kinder von Fukushima, die sich im März eine Untersuchung unterzogen hatte, eine Strahlenbelastung der Schilddrüse festgestellt wurde.
26% der Kinder zwischen 0 und 15 Jahren hatten einen Messwert von 0.01μSv/h, bei 11% war es 0.02μSv/h. Der höchste Wert ergab sich 0.1μSv/h. Die japanische Regierung erklärte, dass die Werte nicht problematisch für die Gesundheit sind.
Die Eltern sind jedoch verärgert und verunsichert, weil sie das Resultat erst jetzt, also fünf Monate nach der Untersuchung erhielten. Die Erklärung der Regierung über die Folgen war auch „nicht konkreter als man selber im Internet nachforschen könnte.“
Über den Verursacher der Angst, das AKWs Fukushima, wird immer weniger berichtet. Die Nikkei-Zeitung vom 17. August schrieb aber darüber, dass die Abkühlung der Reaktoren nicht vorankommt. Der Grund liegt an Aufbereitungsanlagen für kontaminiertes Wasser. Sie sind von vielen Pannen begleitet und mussten immer wieder gestoppt werden.
Wenigstens liegt das Wassertemperatur aller Becken, in denen die verbrauchten Kernbrennstoffe gekühlt werden, stabil bei ca. 40 Grad. Hingegen ist die Temperatur beim Boden der Druckbehälter nach wie vor ca. 100 Grad hoch.