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Grüne Quaker in Seen und Teichen: Wasserfrösche
Der Kleine Wasserfrosch (Pelophylax lessonae) ist in der Schweiz fast überall heimisch. Kaum zu finden ist die Amphibie lediglich im Wallis und Bündnerland. Der grüne Frosch laicht in Sümpfen, Mooren, Weihern, Tümpeln und gerne auch im Gartenteich. Es sind alle Gewässer geeignet, in denen der kleine Wasserfrosch ausreichend Pflanzen findet, an die er seine Laichballen heften kann.
Die Färbung der Wasserfrösche verändert sich zur Tarnung mit den Jahreszeiten. Im Frühjahr sind die Amphibien eher bräunlich gefärbt und werden zum Sommer hin immer grüner, damit sie im Gras nicht auffallen. Mir ihrer Körpergrösse von 4 bis 6 cm bei Männchen und 5 bis 7 cm bei Weibchen können aufmerksame Beobachter sie noch gut auf der Wiese oder im Tümpel ausfindig machen. Dort sind sie auf der Suche nach Insekten und Würmern als Futter. Den Winter verbringen Wasserfrösche überwiegend an Land.
Auch der Seefrosch (Pelophylax ridibundus) ist in der Schweiz zu finden. Bei ihm handelt es sich allerdings um einen Einwanderer, denn ursprünglich war er hier nicht heimisch. Er sieht dem mit ihm verwandten Wasserfrosch recht ähnlich, ist aber mit 7 bis 15 cm deutlich grösser. Als invasive Art gefährdet er die Bestände anderer Frösche. Hinzu kommt, dass er sich mit dem Wasserfrosch kreuzen kann. Aus einer solchen Verpaarung entstehen dann Teichfrösche, die keine selbstständige Art darstellen. Foto: © kleinbatavia / iStock / Thinkstock