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Der letzte Kampf zwischen Domdidier und Sense hatte es in sich: David Schneuwly traf bis 74 kg Freistil auf den körperlich starken Florian Nydegger. Schneuwly kontrollierte die erste Halbzeit und ging mit vier Punkten in Führung. Nach der Pause fand auch Nydegger besser in den Kampf. Schneuwly wurde mit Doppelbeinangriffen überrascht, was zum Ausgleich führte. Im Zonenkampf wurde der Sensler gleich nochmals erwischt. Nun durften keine weiteren Punkte fallen, sonst wäre die Begegnung auf dem Spiel gestanden. Schneuwly fasste sich wieder und legte nochmals zu. Mit seinen Beinangriffen holte er den Rückstand wieder auf und sicherte sich im Bodenkampf die entscheidenden zwei Punkte zum Sieg.
Zuvor hatte die Begegnung gut für die Sensler begonnen. Im ersten Kampf zwischen dem Sensler Jan Faller und Mike Vonlanthen stand Faller nahe an einer Schulterniederlage und konnte sich nur noch mit einer starken Brücke retten. Faller kontrollierte anschliessend den Kampf und vermochte seinen Gegner in der zweiten Hälfte zu schultern. Kurzen Prozess machte Steven Moser gegen Vincent Roch, den er nach nur dreissig Sekunden zu schultern vermochte. Ebenfalls ohne in Gefahr zu geraten, punktete Pascal Jungo Gegner Benedict Gomes da Costa mithilfe einer eng angesetzten Beinschraube aus. Bis 97 kg Greco verlor der erstmals eingesetzte Thomas Jehle durch technische Überlegenheit. Im fünften Kampf wurden die Weichen für den Sieg gestellt. Der junge Esteban Tscharner traf auf den Routinier Roland Ruch. Tscharner geriet nie in eine brenzlige Lage und konnte mithilfe seiner Schulterschwünge und Überrollern die Punkte holen.
Benno Jungo startete verhalten in den Kampf gegen Adrien Richli. Nach einer Fünfpunkteführung erwischte er dann den entscheidenden Moment und konnte einen Schultersieg verbuchen. Daniel Cottin rang stark gegen Denis Ismaili. Doch konnte er das Tempo nicht halten und verlor durch technische Überlegenheit. Kevin Perler startete bis 80 kg Greco gegen Thibaut Lambert. Der Sensler bekam die körperliche Differenz zu spüren und unterlag ebenfalls durch technische Überlegenheit. Im zweitletzten Duell vermochte Alex Schneuwly den Kampf nicht für sich zu entscheiden, jedoch konnte der favorisierte Xavier Eggertswyler nicht die volle Punktzahl für seine Mannschaft einfahren. Das verbesserte die Ausgangslage für David Schneuwly im letzten Kampf des Abends massiv, und David konnte den Sack zumachen.
Am Samstag (20 Uhr) treffen die Sensler in Schmitten auf Martigny.
Telegramm
Domdidier – Sense 17:20
57 kg G: Vonlanthen – Faller 6:11 VT 0:4. 61 kg F: Gomes da Costa – P. Juno 0:16 VT 0:4. 65 kg G: Ruch – Tscharner 2:6 VP 1:2. 70 kg F: Ismajili – Cottin 18:0 VT 4:0. 74 kg G: Eggertswyler – A. Schneuwly 11:0 VP 3:0. 74 kg F: Nydegger – D. Schneuwly 8:10 VP 1:2. 80 kg G: Lambert – Perler 16:0 ST 4:0. 86 kg F: Richli – B. Juno 0:9 VT 0:4. 97 kg G: Wetzstein – Jehle 15:0 ST 4:0. 130 kg F: Roch – Moser 0:4 VT 0:4.
NLB. West. Rangliste: 1. Martigny 4/8. 2. Ufhusen 4/4. 3. Domdidier 4/2. 4. Sense 4/2.