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Mit den Impossible Games in Oslo kehrte der Wettkampf-Sport auch in die Leichtathletik-Welt zurück – auf spezielle Art und Weise. Die Athleten traten über ungewohnte Distanzen an, massen sich in Fernduellen und kämpften mit technischer Hilfe um neue Bestleistungen.
So versuchte sich Superstar Karsten Warholm über die selten gelaufene Hürdendistanz von 300 m und stellte gleich eine neue Weltbestleistung auf. Der zweimalige Weltmeister aus Norwegen absolvierte die Strecke in 33,78 Sekunden.
Bei den Stabhochspringern kam es zum Duell zwischen den beiden Hochkarätern Armand Duplantis (SWE) und Renaud Lavillenie (FRA). Während der Schwede im Bislett-Stadion sprang, war Lavillenie im heimischen Garten aktiv. Der Franzose blieb an den 5,86 Metern hängen, welche Duplantis übersprang und somit das Direktduell für sich entschied.
Ingebrigtsen-Brüder nicht zu schlagen
Auch die Ingebrigtsen-Brüder Filip, Henrik und Jakob versuchten sich in einem aussergewöhnlichen Wettbewerb. In einem 2000-m-Teamrennen traten sie gegen die kenianische Mannschaft um Weltmeister Elijah Manangoi an, welche in Nairobi ihre Runden absolvierte. Die Norweger entschieden das Duell deutlich für sich. Bemerkenswert: Jakob Ingebrigtsen stellte mit einer Zeit von 4:50,01 Minuten einen neuen Europarekord auf.
Büchel und Sprunger mit Mühe
Die einzigen Athletinnen bei den Impossible Games, die nicht aus Skandinavien stammten, waren Selina Büchel und Léa Sprunger. Büchel trat über die für sie sehr kurze Distanz von 600 m an. Auf ihre Konkurrentin Hedda Hynne verlor die Schweizerin am Ende mehr als eine Sekunde.
Sprunger zeichnete für eine Weltpremiere verantwortlich. Die 30-jährige Waadtländerin benötigte zwischen der ersten und der zweiten sowie der zweiten und der dritten Hürde jeweils nur 13 Schritte, ein Rhythmus, den zuvor noch keine Frau in einem Wettkampf geschafft hatte. Normal sind 15 oder 16 Schritte. Das Experiment funktionierte nicht schlecht, doch über die gesamte Distanz von 300 m blieb Sprunger knapp hinter der Konkurrenz zurück.