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Im Rahmen des Projektes «Evaluation der Ökomassnahmen – Bereich Biodiversität» haben wir in den Jahren 2000 und 2001 die botanische Zusammensetzung der Wiesen des ökologischen Ausgleichs im schweizerischen Mittelland untersucht. In 1401 Vegetationsaufnahmen wurden 511 krautige Pflanzenarten notiert. Es wurden 17 Arten der gesamtschweizerischen Roten Liste und 70 Arten mit regionalem Rote Liste Status gefunden. Diese Erhebungen zeigen, dass ein Viertel der Wiesen ein Minimum an charakteristischen Wiesenarten aufweist, aber nur 7 % der Wiesen dem Bild traditionell extensiv bewirtschafteter, artenreicher Wirtschaftswiesen entsprechen.
Eine grasbasierte Rindfleischerzeugung ist deutlich weniger produktiv als eine intensive Ganzjahresstallhaltung. Agroscope-Fachleute erforschten deshalb, wie grasbasierte Betriebe sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch produzieren können.
Bei Pflanzenschutzbehandlungen in Obstkulturen mit Drohnen kann es zu Abdrift und somit zu einer Exposition von Anwohnern und Passantinnen kommen. Die Studie zeigt, dass diese potentiellen Risiken im aktuellen Zulassungsverfahren berücksichtigt sind.
FiBL-Versuche haben gezeigt, dass mit der Umstellung auf biologischen Anbau auch gefährdete Arten der Roten Liste, wie der Dreispitzige Kamelläufer (Amara tricuspidata) gefördert werden können. Diese Art und andere samenfressende Arten unterstützten durch Samenfrass von Kräutern und Gräsern die natürliche Unkrautbekämpfung.