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Schiss hat, wer sich vor Angst buchstäblich in die Hose macht. Das vulgäre Nomen ist aus dem Verb scheißen gebildet wie Biss aus beißen oder Riss aus reißen. Es bezeichnet ursprünglich und bis heute den Vorgang der Darmentlehrung. So heißt es etwa in Gerhard Zwerenz‘ Roman Kopf und Bauch: »Solche Menschen zu lieben ist wie ein anständiger Schiss; man fühlt sich erleichtert und wohl danach.« Die Wendung Schiss haben kommt dann im 19. Jh. zunächst unter Studenten und Schülern in Mode.
D: scheißen
F: chier dans son froc (»in seine Kutte scheißen«)