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Was tun bei Rheuma?
Wichtig: Nimm deine Schmerzen ernst! Es gibt Alarmsignale, die darauf hindeuten könnten, dass etwas nicht stimmt. Mach ein Check-up! Das kann zum Anfangen ein einfacher Online-Test sein, der Hinweise darauf geben kann, ob deine muskuloskelettalen Beschwerden eher einen entzündlichen oder einen degenerativen Hintergrund haben, z.B. der Gelenkschmerzen-Test «Arthritis oder Arthrose?» der Rheumaliga Schweiz. Dieser Test ersetzt natürlich keinen Arztbesuch, aber gibt fundierte Hinweise.
Geh bei muskuloskelettalen Beschwerden, die länger als zwei Wochen andauern, zu deiner Hausärztin bzw. deinem Hausarzt! Er oder sie überweist dich für weiterführende Abklärungen oder spezifische Behandlungen zu einer Rheumatologin oder einem Rheumatologen.
Eine Rheuma-Therapie ist immer eine individuell angepasste und interdisziplinär ausgerichtete Therapie. Die Schulmedizin stellt die medikamentöse Schmerzlinderung und Entzündungshemmung ins Zentrum und verordnet eine Bewegungstherapie und Bewegungsschulung. Eine moderne Rheuma-Therapie kann folgende Massnahmen umfassen:
- Medikamentöse Therapie
- Physiotherapie
- Ergotherapie
- Ernährungsberatung
- Psychologische Betreuung
- Komplementärmedizin
- Chirurgie