Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03409.jsonl.gz/1317

Sweet and sour in der gleichen Traube
In diesem Sommer ist die Traubenwelke lokal vermehrt aufgetreten. Die Traubenwelke beeinträchtigt und stopt die Reifung der Beeren. Es ist wie jemand den Zufluss der Assimilate in die Trauben stoppt. Die betroffenen Trauben enthalten deshalb nur sehr wenig Zucker und sind sauer. Für die Weinproduktion sind diese Trauben nicht mehr zu gebrauchen.
Die Ursachen für die Traubenwelke ist nicht so erforscht und deshalb auch nicht so bekannt.
Direkte Massnahmen gegen die Traubenwelke gibt es nicht. Um das Risiko zu minimieren, sollte aber ein zu kräftiger Wuchs, zu stark behangene Reben und zu viel Wasser vermieden werden.
Bei uns ist diese Krankheit in diesem Jahr beim Muskat zum ersten Mal aufgetreten. Wir mussten die Trauben erlesen und sortieren. Viele Trauben mussten liegen gelassen werden. Man nennt dies wohl Berufsrisiko. Die Tärbina ist von diesem Phänomen nicht betroffen. Die Trauben reifen weiter.