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4 Facts, warum sich eine Ausbildung oder eine Weiterbildung im Import lohnt
Ein Import ist eine Ware oder Dienstleistung, die aus einem anderen Land eingeführt wird. Das Wort "Import" leitet sich vom englischen Wort für "Hafen" ab, da Waren oft per Schiff aus dem Ausland importiert werden. Neben dem Export bilden Importe das Rückgrat des internationalen Handels. Übersteigt der Wert der Einfuhren eines Landes den Wert seiner Ausfuhren, hat das Land eine negative Handelsbilanz.
Am ehesten importieren Länder Waren, die ihre heimische Industrie nicht so effizient und billig produzieren kann wie das Exportland. Länder können auch Rohstoffe oder Waren importieren, die innerhalb ihrer Grenzen nicht verfügbar sind. Beispielsweise importieren viele Länder Öl, weil sie es nicht im Inland fördern können oder nicht genug Reserven besitzen, um die Nachfrage zu decken. Freihandelsabkommen und Zolltarife bestimmen oft, welche Waren und Materialien billiger zu importieren sind. Mit der Globalisierung und der zunehmenden Verbreitung von Freihandelsabkommen weltweit stiegen die weltweiten Importe und Exporte in den letzten Jahrzehnten beachtlich.
Der grösste Handelspartner der Schweiz ist die Europäische Union. Weitere Staaten, aus denen Waren in die Schweiz importiert werden sind die USA und China.
Freihandelsabkommen und die Abhängigkeit von Importen aus Ländern mit billigeren Arbeitskräften sind für einen grossen Teil des Rückgangs der Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe verantwortlich. Der Freihandel eröffnet die Möglichkeit, Waren und Materialien aus billigeren Produktionszonen zu importieren und reduziert die Abhängigkeit von einheimischen Waren. Die Auswirkungen auf die Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe sind offensichtlich und werden durch wirtschaftliche Turbulenzen noch verschärft.
Ökonomen und Politikanalysten sind gespalten über die positiven und negativen Auswirkungen von Importen. Einige Ökonomen argumentieren, dass die anhaltende Abhängigkeit von Importen eine geringere Nachfrage nach in der Schweiz hergestellten Produkten bedeutet, während andere sagen, dass Import die Lebensqualität mit günstigeren Waren verbessert. Ökonomen sind der Meinung, dass günstiger Import im Vergleich zur einheimischen Produktion auch dazu beigetragen hat, eine zügellose Inflation zu verhindern.
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten. Eine davon ist der Importsachbearbeiter. Importsachbearbeiter arbeiten in Positionen, die Warensendungen aus dem Ausland verwalten. Als Voraussetzung für eine Ausbildung im Import wird in der Regel die Matura verlangt. Der Aufstieg in höhere Positionen erfordert meist den Abschluss eines Bachelor- oder Master-Abschlusses im internationalen Handel.
Internationale Handelserfahrung und Fremdsprachenkenntnisse werden von vielen Arbeitgebern für eine Position im Import bevorzugt. Importsachbearbeiter verwalten Daten für internationale Sendungen und unterstützen dabei viele Schritte des Einkaufs- und Transportprozesses. Sie arbeiten mit Zollagenten, Lageristen, Spediteuren und Kunden zusammen. Sachbearbeiter im Import helfen beim Empfang und der Buchführung bei internationalen Transaktionen. Die meisten ihrer Arbeitstage verbringen sie am Schreibtisch in einem Büro, da sie sich vergewissern, dass alle Unterlagen den Importrichtlinien und Gesetzen entsprechen.
Ein Angestellter im Importwesen hat eine breite Palette von Aufgaben, die sich mit jedem Schritt des Versandprozesses befassen. Sie verfolgen die Sendungen und kommunizieren mit den Kunden über den Fortschritt des Pakets. Sie koordinieren den Wareneingang mit den Zollagenten für die Abfertigung von Überseelieferungen. Die Sachbearbeiter kümmern sich auch um Angebote von potenziellen Transportunternehmen und wickeln Schadensfälle mit Versicherungsgesellschaften ab, wenn es zu Versandproblemen kommt.
Die Hauptaufgabe eines Sachbearbeiters im Import ist die effiziente Lieferlogistik durch Datenmanagement. Sie füllen Dokumentationen für den Import von Waren aus, stellen Spediteur- und Routenzuordnungen zusammen, berechnen internationale Gebühren für jede Sendung und behalten den Überblick über Sendungszahlungen und -quoten. Ein Grossteil dieser Arbeit wird mit automatisierten Import-Systemen erledigt, die Sendungen identifizieren, Daten sammeln und Pakete bei Behörden registrieren können.
Aufstrebende Importangestellte mit Matura können einen Ausbildungsplatz finden und anschliessend in einer Einstiegsposition erste Berufserfahrungen sammeln. Viele Arbeitgeber bevorzugen Bewerber, die einen Bachelor-Abschluss in einem betriebswirtschaftlichen Bereich oder gleichwertige Berufserfahrung haben. Bevorzugt werden auch Bewerber, die zwei oder mehr Sprachen sprechen. Internationale Handelszertifikatsprogramme bieten eine zusätzliche Berufsvorbereitung mit den Schwerpunkten Importbestimmungen und internationaler Handel. Erfahrung im internationalen Handel ist eine wichtige Voraussetzung für höhere Positionen im Import.
Ein Importangestellter muss über Kundenservice- und Verhandlungsgeschick verfügen, um mit den Anforderungen von ausländischen und lokalen Kunden umgehen zu können. Sie müssen mit den gesetzlichen Bestimmungen für den Import und Export von Sendungen sowie mit den internen Abläufen ihres Unternehmens vertraut sein. Die Sachbearbeiter sollten auch mit den Zahlen vertraut sein, da sie Gewichte, Volumina und Währungen für internationale Sendungen umrechnen müssen.
Diese Voraussetzungen machen eine Ausbildung und Weiterbildung im Import ideal für kontaktfreudige Menschen mit Verhandlungsgeschick, guten Fremdsprachenkenntnissen und Begeisterung für Regel, Prozesse und Zahlen. Bei einer Weiterbildung ist auch der bisherige berufliche Werdegang entscheidend.
Positionen im Import sind auch in wirtschaftlich schwachen Zeiten sicher, da viele Unternehmen gerade dann die Aktivitäten im Import erweitern, um Kosten für Rohstoffe und den Wareneinkauf im Allgemeinen zu senken. Die Karrieremöglichkeiten im Import sind gut und beinhalten leitende Positionen im Import, im Einkauf sowie im Management.