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Die gesamten im Rahmen der Liquidation der "Lieferketten-Finanzierungsfonds" bisher zurückerhaltenen Mittel beziffert das CS Asset Management in einem Update ihrer Investoren-Information vom Donnerstag ebenfalls unverändert auf 7,4 Milliarden Dollar. Das entspricht 74 Prozent der Fondsmittel zum Zeitpunkt der Suspendierung.
Aktuell sind von den vier betroffenen Fonds zwei bereits vollständig zurückbezahlt. Die rund 0,6 Milliarden noch nicht zurückbezahlten Mittel teilen sich auf den 'Credit Suisse (Lux) Supply Chain Finance Fund' (0,4 Mrd.) und den 'Credit Suisse Nova (Lux) Supply Chain Finance High Income Fund' (0,2 Mrd) auf.
Für die Abwicklung dieser beiden Fonds wird nun mit Kosten von rund 291 Millionen Dollar gerechnet. Gedeckt sind dabei Kosten bis ins Jahr 2031.
Laut den Angaben wird es nun keine monatlichen Updates mehr geben, sondern nur noch eines alle Quartale. Das nächste sei für den Juli geplant.
Die CS geht im übrigen nicht davon aus, "dass die angekündigte Transaktion zwischen der UBS und der Credit Suisse direkte Auswirkungen auf den Rückforderungsprozess haben wird". Das Institut will sich weiterhin bemühen, die Rückzahlungen für die Anleger zu maximieren.
Die CS hatte im Frühling 2021 mitgeteilt, die gemeinsam mit der inzwischen insolventen Greensill Capital geführten "Lieferketten-Finanzierungs-Fonds" mit einem Fondsvermögen von rund 10 Milliarden Dollar zu liquidieren. Die Fonds investierten in Forderungen von Zulieferern an Unternehmen: Statt auf die Bezahlung einer Lieferung zu warten, verkauften die Lieferanten die Forderung mit einem Abschlag an Greensill Capital, welche sie bündelte und in Anlagefonds einbrachte.
(AWP)