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Schläge, die ihr Ziel verfehlen oder abprallen, verursachen blaue Flecken – und nicht mehr. Gefährlich wird Kendo erst, wenn sich die Übungsschwerter in schlechtem Zustand befinden, splittern oder brechen. Kendo beansprucht neben Arm- und Schultermuskulatur vor allem die Füsse, Knöchel und Achillessehnen. Zerrungen im Bereich der Achillissehne sowie Blasen und Prellungen der Fusssohlen auf Grund fehlerhafter Fussarbeit sind die häufigsten Verletzungen.
Im Iaido wird selten mit Partner und wenig mit geschärften Klingen (Shinken) geübt. Die ZNKR verlangt mindestens den 5. Dan für den Gebrauch eines Shinken. Sollte ein geschärftes Schwert zum Einsatz kommen, so sind vor allem die Hände gefährdet; höchste Vorsicht ist angebracht. Im Iaido werden hauptsächlich Knie, Ellenbogen und Handgelenke belastet. Symptome, die denjenigen eines Tennisellbogens oder des Carpaltunnel-Syndroms ähneln, treten am häufigsten auf.
In beiden Kampfkunstarten wird mit Schwertern geübt – deshalb ist respektvolles und achtsames Verhalten absolut notwendig.