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Modeunternehmer, Fussballstars und TV-Sternchen: Bei der Präsidentenwahl in Italien sind in den ersten Wahlgängen kuriose Namen ans Licht gekommen. So bekam die 38-jährige Fussballlegende Francesco Totti fünf Stimmen - die waren jedoch ungültig, weil der Kapitän vom AS Rom die nötige Altersgrenze von 50 noch nicht erreicht hat. Der Modeunternehmer Santo Versace, Bruder von Gianni Versace, kam am Freitag auf sechs Stimmen.
Auch die TV-Moderatorin Barbara D'Urso und der Präsident des nationalen Olympischen Komitees, Giovanni Malagò, hatten jeweils einen Fan unter den Wählern. Sogar der Staatsanwalt im spektakulären Mordprozess gegen die US-Austauschstudentin Amanda Knox («Engel mit den Eisaugen»), Giuliano Mignini, bekam eine Stimme.
Der italienische Präsident wird von Vertretern des Senats, des Abgeordnetenhauses und den Regionen gewählt. Ministerpräsident Matteo Renzi hofft, dass am Samstag der Kandidat seiner Partei PD, Sergio Mattarella, die Mehrheit bekommt. Die ersten Wahlgänge brachten kein Ergebnis. (whr/sda/dpa)