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Musikdatenbank
Musiker
Louis Stewart
geboren am 5.1.1944 in Waterford, Munster, Irland
gestorben am 20.8.2016
Links louisstewart.net (Englisch)
Louis Stewart
Louis Stewart (* 5. Januar 1944 in Waterford, Irland; † 20. August 2016[1]) war ein irischer Jazzgitarrist und Komponist.
Leben und Wirken
Stewart erhielt Klavierunterricht und spielte ab dem Alter von 15 Jahren Gitarre. Er spielte in verschiedenen Showbands und in der Band von Jim Doherty, mit dem er 1961 in den USA tourte. Er war Mitglied im Trio des Pianisten Noel Kelahan und in einem Trio mit dem Organisten Dick Keating und Saxophonisten Jim O’Reilly und erhielt 1968 den Spezialpreis der Jury beim Jazzfestival in Montreux. Gleich danach war er ab 1969 drei Jahre bei Benny Goodman. Er spielte 1968/69 im Quartett und der Big Band von Tubby Hayes, arbeitete als Freelancer in Dublin, wo er auch viel komponierte, und war einige Jahre zwischen 1975 und 1979 Mitglied von Combos von Ronnie Scott. 1975 erschien sein erstes Album Louis the First (Hawk Records), dem viele weitere folgten, unter anderem mit Peter Ind (mit dem er seit etwa 1978 im Duo spielte), Red Mitchell, Spike Robinson, Bill Charlap und Peter King. 1979 tourte er in Australien mit Blossom Dearie und Don Burrows, spielte gelegentlich mit der Bigband von Harry South und mit dem skandinavischen Pianisten Per Husby.
Ende der 1970er-Jahre begann er mit George Shearing zu touren (u. a. Südamerika) und aufzunehmen. Er spielte in den 1980er-Jahren häufig mit Stephane Grappelli, arbeitete aber hauptsächlich als Freelancer mit eigenem Quartett und Trio. Er nahm auch mit Joe Williams, Carol Kidd, Eileen Farrell und J. J. Johnson auf.
Seit 1994 spielte er häufig im Trio mit dem Bassisten Peter Washington und dem Schlagzeuger Lewis Nash; außerdem trat er als Solist auf. Er schrieb eine Reihe von Kompositionen, u. a. das von Ulysses von James Joyce inspirierte JoyceNotes, das er im Nationaltheatret in Oslo aufnahm. Er trat auch in Norwegen und Deutschland auf. Stewart wohnte seit den 1970er-Jahren in Dublin.
Stewart war Mitglied bei Aosdána[2] und wurde 1998 Ehrendoktor des Trinity Colleges Dublin.
Lexikalischer Eintrag
- Ian Carr, Digby Fairweather, Brian Priestley: Rough Guide Jazz. Der ultimative Führer zur Jazzmusik. 1700 Künstler und Bands von den Anfängen bis heute. Metzler, Stuttgart/Weimar 1999, ISBN 3-476-01584-X.
- John Chilton Who’s who of British Jazz, Continuum 2004
Einzelnachweise
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Louis Stewart aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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