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SEO-Audits können als Qualitätsmanagement-Massnahmen beschrieben werden. Der aktuelle Zustand der Website wird bewertet und mit den Standards der Suchmaschinen verglichen. Der GEWÜNSCHTE Zustand eines SEO-Audits hängt von der Website (Grösse und Zielgruppe) und den Standards der verschiedenen Suchmaschinen (Google, Bing oder Yahoo) ab.
Ein SEO-Audit ist der Prozess der Bewertung und Überprüfung Ihrer Website, um zu sehen, wie gut sie in Suchmaschinen funktioniert. Es umfasst die Überprüfung der Rankings, des Backlink-Profils, des vorhandenen Inhalts oder allem, was die Suchleistung beeinträchtigen könnte.
Typischerweise wird ein SEO-Audit verwendet, um Websites anhand von Checklisten zu überprüfen, um Empfehlungen zur Verbesserung aufgrund dieser Listen zu formulieren, und um sicherzustellen, dass sie für Suchmaschinen optimiert sind.
Die Dauer der Analyse hängt auch von diesen beiden Faktoren ab. Je nach Umfang des Projekts kann es bis zu sechs Wochen dauern und zwischen 300 und 3.000 Euro kosten. SEO-Audits werden normalerweise von externen Agenturen, Berater:innen oder internen SEO-Mitarbeitenden durchgeführt.
Die meisten Audits beginnen mit einer Diskussion zwischen den Prüfenden und der Kundschaft. Es klären sich Fragen, wie:
Eine vollständige Analyse der Suchmaschinensichtbarkeit einer Website. Es soll Ihnen helfen, Fehler, Probleme und Lücken in Ihrem Inhalt zu finden, die Sie in Ihrer SEO-Strategie nutzen können.
Es gibt zwei Arten von Audits, die Sie durchführen können, um Einblick in die SEO-Probleme einer Webseite zu gewinnen: ein technisches SEO-Audit und ein Content-Audit. Sie können sie mithilfe von Scraper-Programmen wie Screaming Frog, vielen Online-Tools oder durch manuelles Erstellen detaillierter Excel-Tabellen durchführen.
Um den Zustand der technischen Infrastruktur zu ermitteln, wird die Website entweder mit einem Crawler gelesen oder indirekt mit den Webmaster-Tools der Suchmaschine z. B. Google Search Console und Bing Webmaster Tools überprüft. Crawler erkennen zum Beispiel Fehlermeldungen für bestimmte URLs.
Andere wichtige technische Faktoren sind:
Ist es dem Crawler erlaubt, die Websites zu lesen? Sind einzelne Seiten durch Robots-Meta-Tags blockiert?
Geben bestimmte URLs einen Fehlercode (4xx, 5xx und auch Soft 404) aus, wenn sie aufgerufen werden? Wie wird die Weiterleitung gehandhabt?
Ist eine Sitemap für die Suchmaschine verfügbar? Handelt es sich um ein gültiges XML-Dokument? Stimmen die in der Sitemap aufgeführten Seiten mit den Ergebnissen des Crawlers überein?
Wie schnell lädt die Website, wenn sie aufgerufen wird? Wie viel Zeit braucht man, bis das erste Byte an Daten vom Server lädt?
Werden iFrames, Flash oder JavaScript verwendet, um Inhalte und Menüs zu implementieren?
Werden dynamisch generierte URLs mit mod-rewrite umgeschrieben? Gibt es eine kanonische URL, die als Hauptdomain dient? Werden die Seiten mit rel=»next» und rel=»prev» korrekt paginiert?
Seiten, die nicht indiziert sind, befinden sich nicht in der Datenbank von Google und können daher von der Suchmaschine nicht einordnet werden. Der Prozess der Aufnahme einer Website in die Datenbank von Google wird als Indizierung bezeichnet.
Um zu überprüfen, ob Ihre Seiten indiziert wurden, können Sie direkt in der Google Search Console nachsehen. Hier sehen Sie eine grafische Darstellung aller Seiten nach ihrem Indizierungsstatus, inklusive der E-Mail-Adresse und Dateien. Überprüfen Sie alle aufgeführten Gründe auf, die diese Gründe zutreffen, um den Status-Quo Ihrer Seiten zu überwachen.
Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Seiten indiziert werden müssen, nur diejenigen, die Sie in den Suchergebnissen platzieren möchten. Es ist also völlig normal, dass es einige URLs gibt, die nicht indiziert sind.
Hier sind einige Beispiele für URLs, die nicht indiziert werden müssen:
Wenn Sie eine Seite finden, die indiziert werden sollte, es aber nicht ist, beheben Sie das Problem, indem Sie die Richtlinien von Google befolgen. Klicken Sie anschliessend auf die Schaltfläche «Korrektur validieren».
Der einfachste Weg, Ihre Website zu indexieren, besteht darin, andere auf Sie verlinken zu lassen und dann darauf zu warten, dass die SE-Bots diesen Links folgen.
Wenn Sie diesen Prozess beschleunigen möchten, können Sie:
URLs sollten kurz, sprechend und damit nutzerfreundlich sein. Ausserdem sollten sie die relevanten Schlüsselwörter für die einzelnen Seiten und möglichst keine Sonderzeichen enthalten. Dynamische URLs verwenden oft Parameter. Wenn dies der Fall ist, sollten diese URLs umgeschrieben oder in der Search Console registriert werden.
Manche URLs erzeugen doppelte Inhalte. Dies ist unbedingt zu vermeiden.
Den Inhalt kann mit einem textbasierten Browser wie SEO Browser oder Browseo überprüfen. Jede Seite sollte den Nutzenden umfangreiche Informationen bieten, gut lesbar sein und die wichtigsten Schlüsselwörter für die jeweilige Seite enthalten.
Eine klare Struktur mit der Verwendung von H1-H6-Überschriften und zusätzlicher Textauszeichnung wird empfohlen. Keyword Stuffing und grammatikalische Fehler sollten vermieden werden.
Einer der wichtigsten Ranking-Faktoren. Der Titel-Tag enthält in der Regel relevante Schlüsselwörter und beschreibt den Inhalt der Seite.
Gute Meta-Beschreibungen können Nutzende auf die Seite locken und die Klickrate erhöhen. Auch hier sollten ein oder zwei Schlüsselwörter den Inhalt der Seite beschreiben.
Bild-, Logo- und Grafikbeschreibungen sollten prägnant sein. Der ALT-Tag gibt eine alternative Beschreibung des Bildes an, wenn Ausleseprogramme oder ähnliches verwendet werden, damit auch Nutzer, die das Bild nicht sehen können, eine Vorstellung davon haben. Auch hier können Schlüsselwörter in Massen verwendet werden.
Hyperlinks dienen als Empfehlung für die Qualität einer Website. Man sollte jeden ausgehenden Link sollte auf die Vertrauenswürdigkeit der Website, die Relevanz des Inhalts und den Ankertext prüfen.
Fehlermeldungen und unnötige Weiterleitungen müssen vermieden werden. Idealerweise sind die meisten Links auf «do follow» gesetzt, damit sich der Link-Saft weiterverbreiten kann.
Wie viel Traffic erhält die Website? Wie hoch ist ihre Popularität im Vergleich zur Konkurrenz? Wird die Website von anderen beliebten Websites verlinkt?
Enthält die Website eine hohe Dichte an Schlüsselwörtern? Gibt es versteckten Text, der für Crawler unsichtbar ist? Verwendet man Cloaking?
Ein organisches Linkprofil ist eines der wichtigsten Kriterien für ein SEO-Audit. Wie viele Domains verlinken auf die betreffende Webseite? Wie viele verschiedene Domains gibt es?
Enthält das Linkprofil Nofollow-Links (keine Nofollow-Links sehen unnatürlich aus)? Sind die Backlinks thematisch relevant und von hoher Qualität? Gibt es Seiten, die «Earned Media» enthalten?
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