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Hydrologie: Die Gryonne entspringt am Signal de Culant (les Diablerets), ist 15 km lang und hat ein Einzugsgebiet von 37 km². Bei der Mündung in die Rhone führt sie rund 5 m³ Wasser pro Sekunde.
Urkundlich überlieferte Namen: Ältere Schreibweise Grionne 1867. Der Flussname stammt aus einer Zeit, als hier noch im Patois gesprochen wurde. Da keine alten urkundlichen Flussnamen zu finden sind, helfen auch hier die urkundlichen Namen von Gryon etwas weiter: Griuns 1189, Griunz, Grione 1206, Grion 1291.
Namensentwicklung: vielleicht *Cretana
Etymologie: Der Flussname ging sekundär auf den Ortsnamen Grion über. Der Flussname könnte auf franz. craie, lat. creta zurückgehen. Darauf hat Studer schon 1896 hingewiesen, nur hat er damals noch von Kies gesprochen statt von Kreide. Im Prinzip aber lag er richtig. Im Unterbau des tiefen Flussbettes findet man tatsächlich solches Kreidegestein. Die Deutung des Namens lautet daher 'Fluss, der durch Kreidefelsen fliesst', von lat. creta = Kreide.