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Text und Bilder Kurt Meyer
Im Kleinzaun ist von der islamisch-albanischen Gemeinschaft die erste Moschee im Glarnerland gebaut worden. Dem Architekten Nafi Avdili ist es gelungen, in einem von aussen schlichten modernen Gebäude ein Gotteshaus, ein Vereinslokal und einen Treffpunkt für die Bevölkerung unterzubringen. Das Gebäude ist vorschriftsgemäss nach dem islamischen Heiligtum, der Kaaba, im fast 4000 km entfernten Wallfahrtsort Mekka ausgerichtet. Deshalb steht das Gebäude schräg auf dem Grundstück. Islamische Elemente zeigen sich auch dezent im Dekor der Fenster und im Umfassungsfries mit dem islamischen Glaubensbekenntnis in stilisierter Form.
Im untersten Stock befinden sich ein Café mit Küche und Bar, Büroräume und Toiletten sowie eine gedeckte Gartenwirtschaft, ein Vereinslokal und ein Spielraum.
Da im Islam Männer und Frauen getrennt beten, ist der grosse lichtdurchflutete Raum im mittleren Stock der Gebetsraum für die Männer. Im Raum davor wird die rituelle Waschung vor dem Gebet vorgenommen und die Schuhe werden in ein Regal gestellt.
Die Frauen beten im obersten Geschoss, in das sie über eine Treppe oder den Lift gelangen.
Das ganze Gebäude ist rollstuhlgängig und jeder Gast – unabhängig von Geschlecht oder Religion – ist herzlich willkommen. Dieses Begegnungszentrum hat 2.4 Millionen Franken gekostet, die durch Fronarbeit und