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Der schweizerisch-brasilianische Illustrator und Grafiker Oswaldo Goeldi gilt als Meister des expressionistischen Holzschnitts in Brasilien. In der Schweiz bleibt das Werk des Doppelbürgers noch zu entdecken.
Im März 1784 rücken die Truppen des alten Stadtstaates Zürich zu einem ihrer letzten Feldzüge aus. Drei Kompanien besetzen das unbotmässige Städtchen Stein am Rhein. Im «Steiner Krieg» fällt kein einziger Schuss. Aber die Emotionen gehen hoch. Die Steiner persiflieren den Auszug der Zürcher in einem Spottlied.
Er prägte das Bild der Schweiz im 19. Jahrhundert wie kein zweiter: der Zürcher Zeichner, Aquarellmaler und Kunstverleger Rudolf Dikenmann. Seine im Aquatintaverfahren produzierten Blätter kamen zu Tausenden auf den Markt: für Reisende, Sammler und Bürger.
Bereits kurz nach dessen Veröffentlichung liegt 1720 die erste deutsche Übersetzung von Daniel Defoes «Robinson Crusoe» vor. Der Zürcher Aufklärer Johann Jakob Bodmer empfiehlt ihn den Zürcherinnen zur Lektüre. 1818 erscheint in Zürich ein «Kleiner Robinson zur Unterhaltung für die Jugend».
Wo heute das Zürcher Tonhalle-Orchester spielt und der Prime Tower in den Himmel ragt, wurden von 1913 bis 1991 Zahnräder, Pumpen und Werkzeugmaschinen produziert. Und von 1907 bis 1910 ein paar Dutzend Automobile der Marke SAFIR.
Die Sonne und der Schriftzug im Erscheinungsbild des Ferienorts St. Moritz bilden das älteste noch heute verwendete touristische Markenzeichen der Welt. Signet und Logo entstehen um 1932 im Atelier des Zürcher Grafikers Walter Herdeg.
Arion und Orpheus waren die berühmtesten Musiker der griechischen Antike. Ihre Kunst soll Tiere angezogen und Stürme besänftigt haben. Bei den Zürcher Künstlern der Renaissance und des Barock war die Darstellung der Zauberkraft ihrer Musik sehr beliebt.