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Schertle,
Valentin, Lithograph und Maler, geb. 1809 zu Villingen in Baden, kam 1831 auf die Akademie in München, wo er sich anfangs der Malerei, später auch der Lithographie unter Hanfstängl widmete, mit dem er auch in Dresden beim Lithographieren der Bilder des dortigen Museums thätig war. Dann hielt er sich mehrere Jahre in Warschau und in Petersburg auf, wo er porträtierte und Raffaels heil. Familie in der Eremitage sowie den Johannes von Domenichino lithographierte, kehrte 1847 zurück und lithographierte in besonders gelungener Weise die sieben Porträte für Stillfrieds «Preußens Monarchen» (Berl. 1847). Unter seinen sonstigen Lithographien sind zu nennen: Christus an der Säule, nach Guido Reni, und die unbefleckte Empfängnis, nach Phil. Veit.