Document ID: /entscheidsuche_html/filtered/documents_0425.jsonl.gz/58

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.00450 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Hübscher Urteil vom 30. Juni 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch lic. iur. Y.___ Erdös & Lehmann Rechtsanwälte Kernstrasse 37, 8004 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1955, ursprünglich aus Mazedonien, arbeitete seit 1984 als Saisonnier in der Schweiz. Im Jahr 1988 reiste er in die Schweiz ein (Urk. 6/14/1). Er war von 1984 bis 2008 (letzter effektiver Arbeitstag: im April 2007 [Urk. 6/31/2]) bei der Z.___ als Chauffeur eines Wechselladekippers tätig (Urk. 6/31/2, Urk. 6/24/51, Urk. 6/24/55 ). X.___ stürzte am 23. April 2007 aus ca. 1,5 m Höhe von seinem Fahr zeug, wobei er gemäss den erstbehandelnden Ärzten ein Schädel-Hirn-Trauma Grad I, eine nicht dislozierte Nasenbeinfraktur, eine Rissquetsch wunde über der Nasenwurzel sowie Prellungen am Knie rechts, am Ellbogen rechts, an der Hand links sowie der Halswirbelsäule (HWS) erlitt (Urk. 6/13/10). Am 17. Juli 2008 meldete er sich unter Hinweis auf seit diesem Unfall bestehende gesundheitliche Beschwerden bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/14, Urk. 6/19). Im Zuge ihrer Abklärungen holte die IV-Stelle insbesondere das Gutachten der A.___ vom 20. August 2009 (Urk. 6/50) ein. Nach ihren Abklärungen sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 10. Juni 2010 wegen einer chro nischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren und einer mittelgradigen depressiven Störung mit Wirkung ab dem 1. April 2008 eine Dreiviertelsrente zu (Urk. 6/78). 1.2 Am 25. November 2010 (Eingangsdatum) beantragte der Versicherte eine Rentenrevision und machte eine Verschlechterung seines Gesundheitszustan des geltend (Urk. 6/82/1). Nachdem die IV-Stelle Berichte der behandelnden Ärzte einge holt hatte (vgl. Urk. 6/87-88), stellte sie ihm mit Vorbescheid vom 18. Mai 2011 die Abweisung seines Rentenerhöhungsgesuchs in Aussicht (Urk. 6/91). Dagegen liess er am 17. Juni 2011 Einwand erheben (Urk. 6/92). Darauf hin veranlasste die IV-Stelle das Verlaufsgutachten des A.___ vom 23. Mai 2012 (Urk. 6/101). Am Gutachten waren Ärzte der Fachrichtungen Allgemeine Innere Medizin, Psychiatrie, Rheumatologie und Neurologie beteiligt (vgl. Urk. 6/101/3). Es entwickelte sich ein rund drei Jahre dauern der Schriften wechsel, in welchem die Rechtsvertreterin des Versicherten und der behandelnde Psychiater mit mehreren Ein gaben im Wesentlichen eine neue psychiatrische Begutachtung des Versicherten verlangten (vgl. Urk. 6/103, Urk. 6/107, Urk. 6/110, Urk. 6/118-119, Urk. 6/132-133). Der Regionale Ärzt liche Dienst (RAD) der IV-Stelle hielt am 30. Januar 2015 fest, dass der zeit liche Abstand zum A.___-Gutachten vom 23. Mai 2012 sowie die darauf folgende Diskussion für eine erneute Begutachtung des Versicherten sprechen würden (Urk. 6/150/8-9). Daraufhin teilte die IV-Stelle dem Versi cherten am 6. Februar 2015 mit, dass eine polydisziplinäre medizinische Untersuchung (Allge meine Innere Medizin, Rheumatologie, Psychiatrie, Neuropsychologie) not wendig sei (Urk. 6/142). Der Versicherte wurde im B.___ untersucht, welches sein Gutachten am 10. August 2015 er stattete (Urk. 6/148). Hernach kündigte die IV-Stelle dem Beschwerdeführer mit Vorbescheid vom 21. Januar 2016 die wiedererwägungsweise Aufhebung der bisherigen Drei viertelsrente an (Urk. 6/152). Der Versicherte ersuchte um Zustellung des B.___-Gutachtens vom 10. August 2015 (vgl. Urk. 6/153), erhob gegen den Vorbescheid jedoch keinen Einwand. Mit Ver fügung vom 1. März 2016 hob die IV-Stelle die Rentenverfügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) wiederer wägungsweise auf und stellte die bisherige Dreiviertelsrente des Versicherten auf Ende des der Zustellung der Verfügung vom 1. März 2016 folgenden Monats ein. Einer allfälligen Beschwerde gegen diesen Entscheid ent zog sie die aufschiebende Wirkung (Urk. 2). 2. Dagegen erhob X.___ am 18. April 2016 Beschwerde und bean trag te, in Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 1. März 2016 seien ihm die gesetzlichen Leistungen gemäss IVG zu erbringen. Die Dreiviertelsrente sei ihm bis zum Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich weiterhin zu erbringen. Eventualiter sei die Sache, “mit der Ver pflichtung einen rechts-kon formen Entscheid zu erlassen“, an die Beschwer degegnerin zurückweisen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 11. Mai 2016 beantragte die Beschwerde geg nerin Abweisung der Beschwerde (Urk. 5, unter Beilage ihrer Akten [Urk. 6/1-163]). Mit Gerichtverfügung vom 19. Mai 2016 wurde das Gesuch des Beschwerde führers um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde gegen die Verfügung vom 1. März 2016 abgewiesen und dem Beschwerde führer das Doppel der Beschwerdeantwort vom 11. Mai 2016 (Urk. 5) zuge stellt (Urk. 7). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die bisherige Drei vier telsrente des Beschwerdeführers zu Recht auf Ende des der Zustellung der angefochtenen Verfügung vom 1. März 2016 (Urk. 2) folgenden Monats ein gestellt hat. 1.2 Die Beschwerdegegnerin begründet die Aufhebung der bisherigen Dreivier telsrente im Wesentlichen damit, dass die Rentenverfügung vom 10. Juni 2010 im widererwägungsrechtlichen Sinn zweifellos unrichtig sei. Statt des dieser Verfügung zugrunde liegenden Einkommensvergleichs hätte richtiger weise ein Prozentvergleich durchgeführt werden müssen. Auch der leidensbe dingte Abzug in der Höhe von 20 % wäre nicht zulässig gewesen. Bei kor rekter Vornahme hätte der IV-Grad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit von 50 % entsprochen. Damit hätte lediglich Anspruch auf eine halbe Rente bestanden. Da es sich bei Rentenleistungen um periodisch wiederkehrende Leistungen handle, sei die Berichtigung der Verfügung zudem von erheb li cher Bedeutung. Gemäss den B.___-Gutachtern sei der Beschwerdeführer aus somatischer Sicht arbeitsfähig. In psychischer Hinsicht würden sie dem Beschwerdeführer eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestieren. Diese Einschät zung sei jedoch nicht plausibel, denn die Durchsicht des gesamten B.___-Gutachtens vom 10. August 2015 ergebe eine eindeutige Aggra-vation durch den Beschwer deführer. Da die geklagten Einschränkungen auf einer Aggra v ation des Beschwerdeführers beruhen würden, liege kein versicherter Ge sundheitsschaden vor (Urk. 2, Urk. 6/151/3). 1.3 Der Beschwerdeführer macht demgegenüber im Wesentlichen geltend, die Aufhebung der Rente sei zu Unrecht erfolgt, da weder ein Wie derwägungs- noch ein Revisionsgrund gegeben sei (Urk. 1 S. 6 ff.). Mit Verfügung vom 10. Juni 2010 habe die Beschwerdegegnerin im Rahmen des Ermessens rechtskonform und ohne Willkür einen leidensbedingten Abzug von 20 % vorgenommen. Es liege keine falsche Rechtsanwendung vor. Zudem habe das B.___ in seinem Gutachten vom 10. August 2015 eine Einschränkung sei nes Belastungsprofils bestätigt (Urk. 1 S. 7). Die B.___-Gutachter hätten sodann bestätigt, dass sich sein Gesundheitszustand seit 2009 nicht wesent lich verändert habe. Laut diesen Gutachtern sei er in seiner angestammten Tätigkeit und in einer Verweisungstätigkeit weiterhin bloss zu 50 % arbeits fähig (Urk. 1 S. 8). Daher bestehe nach wie vor Anspruch auf die bisherige Dreiviertelsrente (Urk. 1 S. 2). 2. 2.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgeho ben ( Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] ). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentli che Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Inva liditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustan des, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerb lichen Auswirkun gen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesund heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beur teilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert ge bliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Ver gleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9 C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2. 1 mit Hinweisen). 2.2 Lässt sich eine massgebliche Sachverhaltsänderung als Voraussetzung für eine revisionsweise Rentenherabsetzung oder -aufhebung nicht nachweisen, so kann die Verwaltung eine rechtskräftig zu gesprochene Rente nur herab setzen oder aufheben, wenn die Voraus setzun gen für eine Wiedererwägung erfüllt sind. Dies ist dann der Fall, wenn sich eine formell rechtskräftige Rentenverfügung, die nicht Gegenstand einer materiellen richterlichen Beur teilung gewesen ist, als zweifellos unrichtig erweist und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (vgl. Art. 53 Abs. 2 ATSG). Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung ist die zweifellose Unrichtigkeit als Vor aussetzung für eine Wiedererwägung nur unter restriktiven Bedingungen zu bejahen, da die Wiedererwägung andernfalls zum Instrument für eine jederzei tige voraussetzungslose Neubeurteilung von rechtskräftig zugespro che nen Dau erleistungen würde (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 551/03 vom 30. Dezember 2003 E. 2.2.1). Nicht jede Unrichtigkeit, sondern nur eine qua li fizierte, offen sichtliche Unrichtigkeit berechtigt somit zur wiedererwä gungsweisen Herabset zung oder Aufhebung einer rechtskräftig zugesproche nen Dauer leistung. Die Wiedererwägung dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechts an wendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Wür digung des Sachverhalts (Urteil des Bundesgerichts 8C_33/2011 vom 16. Mai 2011 E. 2.2). Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit ist in der Regel erfüllt, wenn eine Leistungszusprache aufgrund falsch oder unzutreffend verstan de ner Rechtsre geln erfolgt ist oder wenn massgebliche Bestimmungen nicht oder unrichtig an gewandt wurden. Anders verhält es sich, wenn der Wieder erwägungsgrund im Bereich materieller Anspruchsvoraussetzungen liegt, deren Beurteilung notwen digerweise Ermessenszüge aufweist. Erscheint die Beurteilung einzelner Schritte bei der Feststellung solcher Anspruchsvo raus setzungen (Invaliditätsbemessung, Arbeitsunfähigkeitsschätzung, Be weiswür digung, Zumutbarkeitsfragen) vor dem Hintergrund der Sach- und Rechts lage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechtskräf tigen Leistungszuspre chung dar boten, als vertretbar, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtig keit aus. Zweifellos ist die Unrichtigkeit, wenn kein ver nünftiger Zweifel da ran mög lich ist, dass die Verfügung unrichtig war. Es ist nur ein einziger Schluss - derjenige auf die Unrichtigkeit der Verfügung - denkbar. Insbeson dere ist eine auf keiner nachvollziehbaren ärztlichen Einschätzung der mass geblichen Arbeitsfähigkeit beruhende Invaliditätsbemessung nicht rechtskonform und die entsprechende Verfügung zweifellos unrichtig im wiedererwägungsrecht lichen Sinne (Urteil des Bundesgerichts 8C_33/2011 vom 16. Mai 2011 E. 2.2 mit Hinweisen). 2.3 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgeset zes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsun fähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs möglich keiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu be rücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.4 2.4.1 Gemäss der mit BGE 130 V 352 begründeten und seither stetig weiter entwi ckelten Rechtsprechung vermochten eine fachärztlich (psychiatrisch) diag nostizierte somatoforme Schmerzstörung und vergleich bare psychosomati sche Leiden ( BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3 ) in der Regel keine lang dauernde, zu einer Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG führende Arbeitsunfähigkeit zu bewirken. Vielmehr bestand die Vermutung, dass solche Beschwerdebilder oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensan strengung überwindbar seien und nur bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumut bar machten, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt (zur Entste hungsgeschichte dieser Praxis: BGE 135 V 201 E. 7.1.2; Urteil des Bundesge richtes 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 2.1 ). Ob ein solcher Aus nahmefall vorlag, entschied sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien (so genannte „Foerster-Kriterien“, vgl. BGE 130 V 352, BGE 131 V 39 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3.2.3). Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht die Überwindbarkeitsvermutung aufgegeben und das bisherige Regel-/Ausnahme-Modell durch einen struktu rierten normativen Prüfungsraster ersetzt. In dessen Rahmen wird im Regel fall anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindi katoren das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen ergebnis offen und symmetrisch beurteilt, indem gleichermassen den äusseren Belastungs fakto ren wie den vorhandenen Ressourcen Rechnung getragen wird (BGE 141 V 574 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2 mit Hinweisen). Die Anerkennung eines rentenbegrün denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus wir kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchs grundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachge wiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wie vor die materiell beweisbelastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2; Urteil des Bundesgerichts 8C_28/2016 vom 15. April 2016 E. 3.2). Die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens nach dem dargeleg ten Prüfungsraster erübrigt sich rechtsprechungsgemäss, wenn Aus schluss gründe vorliegen, etwa wenn die Leistungseinschränkung über wiegend auf Aggravation oder einer ähnlichen Erscheinung beruht, welche die Annahme einer gesundheitlichen Beeinträchtigung von vorn herein ausschliessen (BGE 141 V 281 E. 2.2; vgl. Urteile des Bundes gerichts 9C_549/2015 vom 29. Januar 2016 E. 4.1 und 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4). 2.4.2 Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden somatoformen Schmerz störung oder eines damit vergleichbaren psychoso matischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bundesgericht wie folgt systematisiert hat ( BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie „funktioneller Schweregrad" - Komplex „Gesundheitsschädigung" - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz - Komorbiditäten - Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen) - Komplex „Sozialer Kontext" - Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver gleich baren Lebensbereichen - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei dens druck Diese Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungs hindern der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensations poten zialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsver mö gen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundes gerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1). 2.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Ver waltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 2.6 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medi zinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswer tes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizini schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenen falls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 3. 3.1 3.1.1 Am A.___-Gutachten vom 20. August 2009 waren PD Dr. med. C.___, Allgemeine Innere Medizin FMH, und die Dres. med. D.___, Rheumatologie und Physikalische Medizin/Rehabilitation FMH und E.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, beteiligt (Urk. 6/50/2, Urk. 6/50/25, Urk. 6/50/38, Urk. 6/50/46). Sie stellten folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/50/20): - Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Fakto ren (ICD-10: F45.41) mit/bei: - chronifiziertem Panvertebralsyndrom (ICD-10: M54.8) - Knieschmerzen rechtsbetont (ICD-10: M17.0) - Mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.1) Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit führten sie an (Urk. 6/50/21): - Arterielle Hypertonie (ICD-10: I10) - Ruptur der langen Bizepssehne rechts mit Retraktion (ICD-10: S46.2) - Status nach Sturz aus 1,5 m Höhe vom LKW am 23. April 2007 mit Schädel-Hirntrauma Grad I, Kontusion des rechten Knies, des rechten Ellbogens, der linken Hand und HWS-Kontusion sowie nicht-dis lo zierter Nasenbeinfraktur 3.1.2 Zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers hielten die A.___-Gutachter fest, dass seine angestammte Tätigkeit als Lastwagenchauffeur als körperlich leicht einzustufen sei. Diese Tätigkeit könne dem Beschwerdeführer aus rein somatischer Sicht voll zugemutet werden. Allerdings liege aufgrund der psy chischen Komorbidität mit Vorliegen einer mittelgradig depressiven Störung und einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50 % vor (Urk. 6/50/22). Die A.___-Gutachter führten zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in anderen Berufen aus, dass für sämtliche körperlich leichten, wechsel belasten den Tätigkeiten ohne länger andauernde Arbeiten über Kopf, ohne länger dauernde Rückenflexion, ohne Knien und Hocken, ohne Gehdauer über 15 Minuten, aus rein soma tischer Sicht eine volle Arbeitsfähigkeit bestünde. Aufgrund der psychischen Komorbidität sei aber auch eine derartige Ver weisungstätigkeit dem Be schwerdeführer nur zu 50 % zu zumuten. Sämt liche körperlich schweren und mittelschweren Tätigkeit seien ihm aufgrund der objektivierbaren Befunde im Bereich des Achsenskeletts und des rechten Kniege lenks nicht zuzumuten (Urk. 6/50/23). 3.2 3.2.1 Am B.___-Gutachten vom 10. August 2015 wirkten die Dres. med. F.___, FMH für Allgemeine Innere Medizin, SIM zertifizierter medizi ni scher Gutachter, G.___, FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, SIM zertifizierter medizinischer Gutachter, und H.___, FMH für Rheu matologie, SIM zer tifizierter medizinischer Gutachter, sowie lic. phil. I.___, Fach psychologe für Neuropsychologie FSP, mit (Urk. 6/148/78). Zu den Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähig keit des Beschwer deführers hielten sie folgendes fest (Urk. 6/148/73): - Nicht näher bezeichnete rezidivierende depressive Störung möglich (ICD-10: F33.9) - Nicht näher bezeichnete Persönlichkeitsstörung möglich (ICD-10: F60.9) - Entwicklung körperlicher Symptome aus psychischen Gründen (ICD-10: F68.0) mit Aggravation und Selbstlimitierung möglich - Formal eine schwerste undifferenzierte neuropsychologische Störung, welche mit Sicherheit zu wesentlichen Anteilen auf einer Aggravation beruht - Anhaltende somatoforme Schmerzstörung sehr wahrscheinlich (ICD-10: F 45.4) Zudem nannten sie folgende Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfä higkeit (Urk. 6/148/73-74): - Status nach Sturz am 23. April 2007 mit Kontusionen des rechten Knie gelenkes, der rechten Schulter, des rechten Ellbogens, der rechten Hand sowie des Rückens, Schädel-/Hirntrauma mit kurzer Bewusst lo sigkeit und nicht-dislozierter Nasenbeinfraktur - im weiteren Verlauf ausgeprägte Symptomausweitung, Schmerz fehl verarbeitung und Selbstlimitierung - Medial betonte Gonarthrose rechts - Periarthropathische Schulterbeschwerden beidseits mit fraglicher Impin gement-Symptomatik - Unspezifische Nacken- und Kreuzschmerzen - Osteochondrosen Halswirbelkörper (HWK) 6/7, mehr als HWK 4/5 und HWK 5/6 - beginnende Spondylarthrosen, distal-lumbal und Übergangsano ma lie mit Nearthros zwischen dem verbreiterten Quervorsatz Len denwirbelkörper (LWK) 5 rechts und dem Beckenkamm - Anamnestisch Status nach wiederholten Umknick-Traumata am lin ken Sprunggelenk mit Schmerzsyndrom medial 3.2.2 Die B.___-Gutachter schrieben in ihrer ‘‘Zusammenfassung und Beurtei lung‘‘, dass sich angesichts der beim Beschwerdeführer sicher gege be nen Aggravation aus neuropsychologischer Sicht zu dessen Arbeits fähig keit keine zuverlässige Aussagen machen liessen. Wie bei der ersten Begutachtung im A.___ im Juni 2009 bestehe in rheumatologischer Hinsicht weiterhin eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit für die angestammte Tätigkeit des Beschwerdeführers und für jede körperlich leichte wechselbe lastende Tätig keit (Urk. 6/148/75). Aus psychiatrischer Sicht könne dem Beschwerdeführer grundsätzlich zugemutet werden, dass er sein Leiden überwinde und sich in eine Arbeit einlasse. Die Arbeitsfähigkeit werde weiter auf 50 % eingeschätzt (Urk. 6/148/76). Gesamtmedizinisch sei festzuhalten, dass der Beschwerdefüh rer, so wie er sich präsentiere, grundsätzlich keinem Arbeitgeber zumutbar sei. Aufgrund der eigenen Feststellungen bei den diversen Untersuchungen sei davon aus zugehen, dass beim Beschwerdeführer eine bewusstseinsnahe Aggravation bestehe. Medizinisch-theoretisch werde die Arbeitsfähigkeit weiterhin auf 50 % für jede körperlich leichte wechselbelastende Tätigkeit geschätzt (Urk. 6/148/76). 4. 4.1 Strittig und zu prüfen ist zunächst, ob die Beschwerdegegnerin die Renten verfügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) zu Recht in Wiedererwägung ge zo gen hat. Es gilt mithin zu beurteilen, ob diese Rentenverfügung zweifellos unrichtig war. Weil es um die Ausrichtung von Invalidenrenten geht, steht indessen ausser Frage, dass deren Berich tigung im Falle zweifel loser Unrich tigkeit von erheblicher Bedeutung wäre (vgl. Urteil des Bundes gerichts 8C_841/2010 vom 22. Dezember 2010 E. 4.2). 4.2 4.2.1 In medizinischer Hinsicht stellte die Beschwerdegegnerin bei Erlass der Ver fügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) auf das A.___-Gutachten vom 20. Au gust 2009 (Urk. 6/50) ab (vgl. Urk. 6/66/6). Gemäss den A.___-Gutachtern war der Beschwerdeführer aus somatischer Sicht in seiner angestammten Tätig keit als Lastwagenchauffeur zu 100 % arbeitsfähig. Aufgrund der diag nosti zierten mittelgradig depressiven Störung (bzw. Episode, vgl. Urk. 6/50/42) und einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren gingen sie jedoch von einer Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers von 50 % aus (Urk. 6/50/22). Dies galt sowohl für die angestammte als auch für eine Verweisungstätigkeit (Urk. 6/50/22-23). Zu den Einschränkungen des Beschwerdeführers in psychischer Hinsicht wurde im psychiatrischen Teilgutachten ausgeführt, dass bei ihm neben der psy chi schen Komorbidität (mittelgradige depressive Störung) eine chronische Begleiterkrankung (Femorotibialarth rose, posttraumatische Periarthrosis humeroscapularis), ein Verlust der sozia len Integration (der Beschwerdeführer verlasse kaum noch das Haus, seine Kollegen hätten sich abgewendet), ein mehrjähriger Krankheitsverlauf bei unveränderter Symptomatik ohne länger fristige Remission, bisher unbe frie digende Behandlungsmassnahmen trotz konsequent durchgeführter am bulanter Behandlungsmassnahmen und zum Teil gescheiterter Rehabilita tionsmassnahmen vorliegen würden. Der Beschwerdeführer weise mithin “6 von 7 ‘Försterkriterien‘ auf“, die eine zu mutbare Willensanstrengung (zur Schmerzüberwindung) “eher“ ausschliessen würden (Urk. 6/50/43). 4.2.2 Zunächst ist auf die psychische Komorbidität (vgl. dazu: BGE 130 V 352 E. 2.2.3) einzugehen. Gemäss der nach BGE 130 V 352 ergangenen Recht sprechung des Bundesgerichts lagen bei mittelgradigen depressiven Episoden keine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare an dau ernde Depression im Sinne eines verselbständigten Gesundheitsschadens vor, die es der betrof fenen Person verunmöglichten, die Folgen der bestehen den Schmerzproblematik zu überwinden. So hat das Bundesgericht schon vor Erlass der hier zu prüfenden Verfügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) ent schieden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_803/2008 vom 29. Mai 2009 E. 5.3.2 mit weiteren Hinweisen). Die beim Beschwerdeführer diagnostizierte mittelgradige depressive Episode hätte daher nicht als psychi sche Komorbi dität angesehen werden dürfen. Die übrigen Kriterien, welche nach der früheren Rechtsprechung für eine Unzumutbarkeit der willentlichen Schmerzüberwindung gesprochen haben (vgl. dazu: BGE 130 V 352 E. 2.2.3), wären ebenfalls klar zu verneinen gewesen. Als chronische Begleiterkrankung nannte der psychiatrische A.___-Gutachter eine Femorotibialarthrose und eine posttraumatische Periarthrosis humero scapularis (Urk. 6/50/43). Diese somatischen Beschwerden erreichten jedoch das Mass einer chronischen körperlichen Begleiterkrankung mit mehrjähri gem Krankheitsverlauf bei unverändertem oder progredienten Symptomatik ohne längerfristige Remission nicht. Gemäss dem rheumato logischen A.___-Gutachter war dem Beschwerdeführer aufgrund der erho benen Befunde am Bewegungsapparat die angestammte Tätigkeit als Last wagenchauffeur ohne Einschränkungen zumutbar (Urk. 6/50/37; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_747/2009 vom 20. Oktober 2009 mit Hinweis). Des Weiteren gab der Beschwer deführer zwar an, dass seine Bekannten den Kontakt zu ihm meiden würden (Urk. 6/50/41). Es bestanden jedoch Kontakte innerhalb und aus ser halb der Familie. Drei seiner erwachsenen Kindern wohnten noch zu Hause (Urk. 6/50/33, Urk. 6/50/41). Zudem hatte der Beschwerdeführer bei sich zu Hause gelegentlich Besucher (Urk. 6/50/33) und er begab sich in den Jahren 2007, 2008 und 2009 jeweils im Sommer nach Mazedonien in die Ferien (Urk. 6/24/57, Urk. 6/52). Dort besuchte er seine Familie (Urk. 6/52). Dies hatte er schon vor dem Unfall vom 23. April 2007 so getan (vgl. Urk. 6/24/57). Ein sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens hätte daher klar verneint werden müssen (Urteil des Sozialversiche rungs gerichts des Kantons Zürich IV.2012.00102 vom 11. Juni 2013 E. 4.2.3). Gleiches gilt für das Kriterium “verfestigter, therapeutisch nicht mehr angehbarer innerseeli scher Verlauf einer an sich missglückten, psychisch aber entlastenden Kon fliktbe wältigung (primärer Krankheitsge winn [“Flucht in die Krankheit“])“. Laut A.___-Gutachter hätten noch stationäre psychia trisch-psycho somatische Be hand lungsmassnahmen versucht werden sollen (Urk. 6/50/43). Solche hatte der Beschwerdeführer noch nicht absolviert. Deshalb hätte auch das Kriterium “unbefriedigende Behandlungsergebnisse trotz konsequent durch geführter ambulanter und/oder stationärer Behand lungsbemühungen (auch mit unterschiedlichem therapeutischen Ansatz) und gescheiterten Rehabilita tionsmassnahmen bei vorhandener Motivation und Eigenanstren gung der versicherten Person“ eindeutig nicht als erfüllt ange sehen werden müssen. 4.3 Unter Berücksichtigung der damaligen Rechtsprechung zur somatoformen Schmerzstörung erweist sich der Schluss der Beschwerdegegnerin, wonach gestützt auf das A.___-Gutachten vom 20. Au gust 2009 (Urk. 6/50) von einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers von 50 % auszu gehen sei, als unhaltbar. Dies umso mehr, als der psychiatrische Gutachter die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit letztlich einzig damit begründete, dass er “bei Vorliegen fast sämtlicher ‘Försterkriterien‘, aber deutlicher Selbstlimitierung im Rahmen der Symptomausweitung“ von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit ausgehe. Auch er verwies zwar auf die starke Selbstlimi tierung und das starke Schonverhalten mit subjektiv sehr tiefer Bewertung der eigenen Leistungsfähigkeit, was nicht der “eigentlichen Arbeitsfähigkeit“ des Beschwerdeführers entspreche, und vermerkte, dass der Beschwerdeführer in der Beobachtung sehr demonstrativ auftrete (vgl. Urk. 6/50/44). Dennoch lässt sein Gutachten eine Auseinandersetzung mit diesen Anzeichen eines zumindest als Verdeutlichung zu qualifizierenden Verhaltens missen und er legte nicht dar, weshalb dem Beschwerdeführer die Überwindung desselbigen aus krankheitswertigen Gründen nicht zumutbar wäre. Damit erweist sich der psychiatrische Teil des Gutachtens vom 20. August 2009 auch als nicht nachvollziehbar. Die Rentenverfügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) ist aus diesen Gründen zweifellos unrichtig im wiedererwägungs rechtlichen Sinn. Bei diesem Ergebnis braucht nicht mehr geprüft zu werden, ob von der Be schwerdegegnerin angeführte Wiederwägungsgründe (vgl. E. 1.2) gegeben sind. Ebenso wenig braucht geprüft zu werden, ob angesichts der bereits im Februar 2012 (vgl. Urk. 6/101/3) festgestellten Remission der depressiven Episode (vgl. Urk. 6/101/22) allenfalls auch ein Revisionsgrund nach Art. 17 ATSG gegeben wäre. 5. 5.1 Zu prüfen ist weiter, ob beim Beschwerdeführer aktuell noch ein invalidisie render Gesundheitsschaden vorliegt. 5.2 5.2.1 Diese Prüfung erfolgt anhand der vom Bundesgericht mit BGE 141 V 281 begründeten Rechtsprechung zur somatoformen Schmerzstörung. Wie festge halten, liegt regelmässig keine versicherte Gesundheitsschädigung vor, wenn die Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Konstella tion beruht. Das strukturierte Beweisverfahren muss in einem solchen Fall nicht durchgeführt werden (vgl. E. 2.4.1 vorstehend). 5.2.2 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung trifft dies namentlich zu, wenn eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen und dem gezeigten Verhalten oder der Anamnese besteht, wenn intensive Schmerzen angegeben werden, deren Charakterisierung jedoch vage bleibt, wenn keine medizinische Behandlung und Therapie in Anspruch genommen wird, wenn demonstrativ vorgetragene Klagen auf den Sachverständigen un glaubwürdig wirken oder wenn schwere Einschränkungen im Alltag be hauptet werden, das psychosoziale Umfe ld jedoch weitgehend intakt ist. Ob die ärztlichen Feststellungen auf einen Ausschlussgrund folgern lassen, ist als Rechtsfrage frei überprüfbar (Urteile des Bundesgerichts 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4.1 und 8C_438/2015 vom 13. Oktober 2015 E. 6, je mit Hinweisen). Wie das Bundesgericht weiter ausgeführt hat, ist im Einzelfall sorgfältig zu prüfen, ob ein Verhalten (nur) verdeutlichend und unter welchen Voraus set zungen die Grenze zur Aggravation und vergleichbaren leistungshindern den Konstellationen überschritten ist. Eine Aggravation zeichnet sich aus durch eine Übertreibung oder Ausweitung von Beschwerden, indem tatsäch lich vorhandene Symptome zur Erreichung eines Ziels (im hier interessieren den Kontext die Zusprechun g einer Rente) verstärkt werden. Externe Moti va tion (Erreichen einer Rente) und Bewusstseinsnähe sind somit starke (in der Praxis allerdings oft schwierig nachzuweisende) Anhaltspunkte für eine an spruchs hindernde Aggravation. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine Aggrava tion umso eher vorliegt, je mehr Hinweise auf eine absichtliche, ge steuerte und in diesem Sinne “ bewus ste“ Symptomerzeugung hindeuten. Für die Beantwortung dieser Frage ist - wiederum - zentral, dass die Gutachter, wie auch die anderen mit der Berichterstattung über die versicherte Person befassten Ärzte, alle verfügbaren Hinweise aus dem Alltag der versicherten Person, insbesondere auch aus dem ausserberuflichen Bereich, berück sich ti gen und auf dieser möglichst breiten Beobachtungsbasis eine Verbindung herstellen zwischen dem festgestellten versicherten Gesundheitsschaden und den dadurch bewirkten funktionellen Einschränkungen einerseits sowie den geschilderten sowie tatsächlichen, gegebenenfalls fremdanamnestisch erho benen Auswirkungen auf Aktivit ät und Partizipation anderseits. Auf dieser Grundlage ist zu plausibilisieren, dass die Inkonsistenzen über das im Rah men einer blossen Verdeutlichung “ Normale “ hinausgehen ( Urteil des Bun desgerichts 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4.2.2 mit weiteren Hin wei sen ). 5.3 5.3.1 Bei der rheumatologischen Untersuchung im B.___ fanden sich gemäss Dr. H.___ deutliche Zeichen einer Selbstlimitierung (Urk. 6/148/53). Auf Nachfrage habe der Beschwerdeführer die stärksten Schmerzen im Bereich der Präsacralregion lokalisiert. Die erwähnten praktisch als Berührungs schmerzen imponierenden Schmerzen würden aber nicht nur im Bereich der Kreuzregion, sondern eigentlich überall am Körper angegeben. Auch bezüg lich der Fibromyalgie-Druckpunkte würden diese vom Beschwerde führer schon bei deutlich geringerem Druck als üblich bereits als schmerzhaft beschrieben (Urk. 6/148/47). Beim Lasègue-Manöver habe er beidseits ab 30 Grad blockierende Kreuz schmerzen angegeben. Unter Ablenkung habe er jedoch die Langsitzposition ohne Schmerzangabe einnehmen können (Urk. 6/148/46). Bei der Untersu chung sei die Rotation der Halswirbelsäule in Neutralstellung nach rechts nur bis 20 Grad und nach links 10 Grad mit endständiger Schmerzangabe bei deutlich spürbarer Gegenintervention durchführbar gewesen. Im Gespräch hätten jedoch beid seits wiederholt spon tane Rotationsbewegungen bis gut 45 Grad beobachtet werden können. Pas siv sei die Beweglichkeit der Lendenwirbel säule (LWS) und der Brustwirbel säule (BWS) ausgeprägt eingeschränkt ge wesen. Beim Anziehen der Hosen in sitzender Position am Ende der Unter suchung habe der Beschwerdeführer aber mehrmals zügige Bückbewegungen mit deutlicher Flexion der LWS aus geführt. Er habe dabei kein Schmerz empfinden gezeigt (Urk. 6/148/47). Rechts sei eine Greifkraft von 0,07 bar und links von 0,06 bar gemessen worden. Palpatorisch und inspektorisch hätten jedoch keine Gründe für derart tiefe Werte gefunden werden können. Die Flexion beider Hüftgelenke sei bis 80 Grad möglich gewesen, danach sei eine Gegeninter vention feststellbar ge wesen. Im Sitzen habe der Beschwerdeführer vor und nach der Untersu chung aber jeweils problemlos auf 90 Grad beugen können (Urk. 6/148/48). Dr. H.___ war sodann erstaunt darüber, dass der Beschwerdeführer seinen Stock rechts benutzt hatte. In früheren rheumatologischen Fachgutachten des A.___ vom 29. Juni 2009 und 21. Februar 2012 sei nämlich jeweils festgehal ten worden, dass der Beschwerdeführer den Handstock links benutzt habe (Urk. 6/148/49). Darauf angesprochen habe der Beschwerdeführer erklärt, er könne das rechte Bein besser entlasten. Das rechte Bein schmerze ihn hauptsächlich im Knie bereich. Zuweilen benutze er den Stock auch links, da er auch am linken Sprunggelenk Beschwerden habe (Urk. 6/148/46, Urk. 6/148/49). Gemäss Dr. H.___ hat der Beschwerdeführer jedoch auch beim Gang mit Stock das rechte Bein voll belastet, ohne dabei zu hinken (Urk. 6/148/46, Urk. 6/148/49). Bei der psychiatrischen Untersuchung vom 14. Juli 2015 be nutzte der Be schwerdeführer seinen Stock links (Urk. 6/148/63), bei der neuropsychologischen Untersuchung, welche am sel ben Tag am Nachmittag durchgeführt wurde (Urk. 6/148/60), jedoch wieder rechts (Urk. 6/148/33). In der Praxis des neuropsycho logischen Gutachters lic. phil. I.___ stützte sich der Beschwerde führer mit angespannter und schmerzverzehrter Miene schwer auf diesen Stock. Nach der Unter suchung konnte lic. phil. I.___ beobachten, dass der Beschwerdeführer sich beim Zugehen auf das Taxi und beim Einstei gen kaum mehr auf den Stock abge stützt und sich deutlich schneller, flüssiger und agiler bewegt und dabei auch unauffällig entspannt gewirkt habe (Urk. 6/148/33). Schliesslich gab der Beschwerdeführer an, dass er “konstant 24 Stunden“ Schmerzen am Bewegungsapparat habe (Urk. 6/148/42). Er konnte jedoch nicht angeben, wann er zum letzten Mal bei seinem Hausarzt war oder Phy siotherapie absolvierte hatte (Urk. 6/148/31). 5.3.2 Der neuropsychologische Gutachter lic. phil. I.___ hielt fest, dass der Beschwerdeführer bei der Begrüssung sowie auch später im Untersuchungs-ge spräch weitestgehend den Blickkontakt gemieden und meist am Gutachter vorbei oder vor sich auf den Boden geschaut habe. Nach der Unter suchung habe er aber mit dem Taxifahrer ohne Zögern Blickkontakt aufge nom men (Urk. 6/148/33). Beim Untersuchungsgespräch habe er in seiner Auf fas sung deutlich verzögert und verlangsamt gewirkt. Dabei sei er bewusstseins klar, zu Person und Ort sicher und zu Zeit und Situation unsicher orientiert gewesen. Er habe eine deutliche Affekteinengung und -armut ge zeigt (Urk. 6/148/33). Der bio graphisch-episodische Gedächtniszu griff und -abruf sei dem Beschwerde führer unterschiedlich gut gelungen. Gewisse Ein zel heiten seien ihm ohne Mühe verfügbar gewesen, andere wiederum nicht, obwohl sie chronologisch zeitgleich oder thematisch unmittelbar anverwandt seien (Urk. 6/148/40). So präsentierte sich der Beschwerdeführer auch bei weiteren Untersuchungen im B.___ (vgl. Urk. 6/148/23-27, Urk. 6/148/54-64). Bei der psychia trischen Untersuchung gab er sich über weite Strecken pseudo dement. Er gab beispielsweise an, nicht zu wissen wie alt seine Kinder seien, wo genau er wohne und wie der Gesundheitszustand seiner Frau sei. Ande rerseits gelang ihm aber, zwischen durch kohärente Antworten zu geben oder kohärent von einem Zettel abzulesen, so auch Worte wie Efexor® und Mirtazapin® (Urk. 6/148/63). Sodann konnte er ohne zu zögern bei jedem Medikament die Dosierung an geben (Urk. 6/148/26-27). Als er seine Tasche im Untersu chungs zimmer vergessen hatte, erinnerte er sich daran und ging sie holen (Urk. 6/148/63). Zwar gab der Beschwerdeführer an, dass er seit dem Unfall zweimal pro Monat zu seinem Psychiater gehe, wo sie die Krankheit und Schmerzen “dis kutieren“ würden (Urk. 6/148/58). Die von den B.___-Gutachtern durchge führte Blutuntersuchung zeigte jedoch, dass der Medi kamentenspiegel für die Antidepressiva Efexor® und Mirtazapin® unterhalb des unteren Norm bereichs lag (Urk. 6/148/22). Die beim Beschwerdeführer angeblich bestehenden kognitiven Einschränkun gen sind nicht konsistent. So konnte er vor der Unter su chung bei lic. phil. I.___ im Wartezimmer problemlos sein Mobil telefon be nutzen und hat einem An rufer prompt, bestimmt und kurz Antwort gegeben (Urk. 6/148/33). Sodann gab er an, dass er Auto fahre, wenn es ihm gut gehe. Er fahre zum Beispiel zum Einkaufen (Urk. 6/148/25). Bei der Testung der Basisfunktionen wie kognitives Tempo, Aufmerksamkeit und Konzentration resultierte gemäss lic. phil. I.___ aber eine schwer ge störte Antwort reaktionsbereitschaft. Kon sequenterweise dürfte sich der Be schwerdeführer damit als Fussgänger nicht auf die Strasse begeben, geschweige denn sich ans Steuer setzen (Urk. 6/148/35-36). 5.3.3 Bereits in früheren Arztberichten und Gutachten finden sich deutliche Hin weise auf ausgeprägtes Schmerzgebaren, Selbstlimitierung und Inkonsis ten zen (vgl. die Berichte des J.___, Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, vom 31. Oktober 2007 [Urk. 6/24/24 ff., insbes. Urk. 6/24/25] sowie des K.___ vom 4. Dezember 2007 [Urk. 6/24/8 ff., insbes. Urk. 6/24/10-11, Urk. 6/24/16 ff.]. Dem A.___-Gutachten vom 20. August 2009 kann ent nom men werden, dass der Beschwerdeführer bei der Unter suchung vorwiegend vor sich auf den Fussboden starrte und keinen Augen kontakt mit dem Gut achter und der Dolmetscherin aufgenommen hat. Er habe sehr verlangsamt und mühsam Auskunft auf die gestellten Fragen gegeben. Bereits nach fünf Minuten sei es zu einem Wechsel der Sitzposition gekommen. Er habe wäh rend der ca. zwei stündigen Untersuchung wiederholt gestöhnt und ständig Mineralwasser getrunken. Während der Untersuchung sei e s zur Schmerz mitteleinnahme mit schmerzverzerrtem Gesicht gekommen. Zum Ende der Untersuchung sei er nur sehr langsam, stark abstützend mit stark verzerrtem Gesicht aufgestanden und habe sich kaum noch bewegen können. Er sei sehr langsam zur Tür gegan gen. Bereits das Untersuchungszimmer verlassend sei das Laufen je doch wieder deutlich flüssiger erschienen (Urk. 6/50/42). Im A.___-Gutachten vom 23. Mai 2012 wurde festgehalten, die Aussage des Beschwerdeführers, er fahre Auto, könne mit den geklagten Beschwerden nicht vereinbart werden. Es sei zu vermuten, dass auch sonst das Niveau des Funktionierens im Alltag höher als geschildert liege (Urk. 6 6/101/22). Der Beschwerdeführer trage an seinem linken Arm einen Stock, was aus rein orthopädisch-rheumatologi scher Sicht nicht nachvoll ziehbar sei (Urk. 6/101/25). Er biete kein Bild einer nach ICD-10 diagnos tizierbaren affektiven Störung, wobei die deutlich überzeichnet vor getragenen Beschwerden bei deutlichen Hinweisen auf ein zumindest aggra vatorisches Verhalten relati viert werden müssten (Urk. 6/101/30, Urk. 6/101/53). 5.3.4 Zwar hielt Dr. H.___ dafür, dass das subjektiv verstärkte Schmerzsyndrom hauptsächlich auf eine Zunahme der Schmerzfehlverarbeitung zurückzu füh ren sei. Verdachtsmomente für eine bewussten Aggravation oder Simula tion hätten für ihn keine bestanden. Er fügte aber an, dass dies im Rahmen einer zweistünden Anamneseerhebung und klinischen Unter suchung schwierig zu beurteilen sei (Urk. 6/148/53). Dessen ungeachtet kann das Ver halten des Beschwer de führers bei den B.___-Untersuchungen nur als Aggravation angesehen werden. Lic. phil. I.___ hielt fest, dass das vom Beschwerdeführer gebotene Leistungsverhalten und -bild unter der Testfähig keitsgrenze gelegen habe. Es würde einer vorbestehenden schweren Intelli genzminderung mit einem IQ unter 30 oder schweren Demenz ent sprechen, so dass lebensalltäg lich eine vollständige Hilflosigkeit und Abhän gigkeit in allen Lebensberei chen bestehen müsste (Urk. 6/148/35, Urk. 6/148/38-39). Zur Authentizität der neuropsycho logischen Befunde führte er aus, dass zwischen dem klini schen Verhalten des Beschwerdeführers und der anamnes tisch feststellbaren Alltagsfunktionalität (gelegentliches Autofahren, alleinige Anreise per Zug und Taxi, promptes Reagieren und Handeln am Mobiltele fon, rasche Abspra che mit dem Taxi fahrer u.a.m.) einerseits und den neuropsychologischen Funktionsschwächen, insbesondere auch deren Aus masse (eigentlich hätten sich beim Beschwerde führer formal nur Funktions ausfälle ergeben), ander seits eine derart ausge prägte Diskrepanz bestehe, dass dem Beschwerdeführer zumindest eine schwere Aggravation unterstellt werden müsse (Urk. 6/148/38). Nach der Beschwerdevalidierung müsse eine bewusstseins nahe Aggravation als ge sichert gelten. Wie bewusstseinsnah sie tatsächlich sei, müsse von psychia trischer Seite her beur teilt werden (Urk. 6/148/41). Der psychiatrische Gutachter Dr. G.___ hielt fest, dass eine lege-artis-Begutach tung wegen psychiatrischer Auffällig keiten, Verhaltens auffälligkeit, Aggra vation und Inkonsistenzen des Beschwerdefüh rers in seiner Kommunikation und in der Art und Weise, wie er sich in die Begut achtung eingegeben habe, nicht möglich gewesen sei (Urk. 6/148/54). Der Beschwerdeführer habe kein Bild einer nach ICD-10 diagnostizierbaren affek tiven Störung geboten. Er habe deutlich überzeichnet vorgetragene Be schwerden bei deutlichen Hin weisen auf zumindest aggrava torisches Verhal ten gezeigt. Aus rein psychiat rischer Sicht hätten beim Beschwerdeführer keine Defizite objektiviert wer den können, welche zu einer Verminderung der Arbeitsfähigkeit führen wür den (Urk. 6/148/67). Es müsse eine Aggravation angenommen werden (Urk. 6/148/68). Der Beschwerde füh rer gebe eine sehr schlechte allgemeine Funktionsfähigkeit vor und aggraviere deutlich (Urk. 6/148/70). 5.3.5 Nach dem Gesagten überwiegen die Anhaltspunkte für eine Aggravation ein deutig und die Grenzen eines bloss verdeutlichenden Verhaltens sind klar überschritten. Dem B.___-Gutachten vom 10. August 2015 (Urk. 6/148) kann nicht ent nommen werden, dass das in zahlreichen Fällen gezeigte aggravatorische Verhalten des Beschwerdeführers auf eine verselbständigte, krankheitswertige psychische Störung zurückzuführen ist. Daher fällt eine versicherte Gesund heitsschädigung ausser Betracht (vgl. Urteile des Bundes gerichts 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4.2.4 und 9C_602/2016 vom 14. Dezem ber 2016 E. 5.2.2.2 mit Hinweis). 5.4 Anzufügen ist, dass dem Beschwerdeführer gemäss den B.___-Gutachtern aus rein somatischer Sicht weiterhin jede körperlich leichte wechselbe las tende Tätigkeit zumutbar ist (Urk. 6/148/75). Als solche gilt auch die an ge stammte Tätigkeit des Be schwerdeführers als Chauffeur eines Wechsellade kippers (vgl. E. 3.1.2 ). 5.5 Die Beschwerdegegnerin hat daher zu Recht festgestellt, dass kein Rentenan spruch (mehr) besteht. 6. 6.1 Das Bundesgericht geht in ständiger Rechtsprechung vom Regelfall aus, dass eine medizinisch attestierte Arbeitsfähigkeit grundsätzlich auf dem Weg der Selbsteingliederung verwertbar ist ( Urteile des Bundesgerichts 9C_163/2009 vom 10. September 2010 E. 4.2.2 mit Hinweis und 8C_597/2014 vom 6. Oktober 2015 E. 3.2 ). In ganz besonderen Ausnahmefällen hat die Recht sprechung dennoch nach lang jährigem Rentenbezug trotz medizinisch (wie der) ausge wiesener Leistungsfähigkeit vorderhand weiterhin eine Rente zugesprochen, bis mit Hilfe von medizinisch-rehabilitativen und/oder beruf lich-erwerblichen Massnahmen das theoretische Leistungspotential ausge schöpft werden kann. Es können im Ein zelfall Erfordernisse des Arbeits marktes der An rech nung einer medizinisch vor handenen Leistungsfähigkeit und medizinisch zu mutbaren Leistungsentfaltung entgegenstehen, wenn aus den Akten ein wandfrei hervorgeht, dass die Verwer tung eines bestimmten Leistungspoten tials ohne vorgängige Durchführung befähigender Massnah men allein ver mittels Eigenanstrengung der versicherten Person nicht mög lich ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_163/2009 vom 10. September 2010 E. 4.2.2). Diese Rechtsprechung hat das Bundesgericht im Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 dahingehend präzisiert, dass die revisions- oder wiederer wä gungsweise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente bei versicher ten Personen, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, nur zulässig ist, wenn die Beschwerdegegnerin zuvor Eingliederungsmassnahmen durchgeführt hat (E. 3.3). Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass solche versicherte Perso nen aufgrund des fortgeschrittenen Alters oder der langen Rentendauer und der daraus folgenden langjährigen Arbeitsabstinenz in der Regel nicht selber in der Lage sind, sich dem Arbeitsmarkt zu stellen und sich dort selber wie der einzugliedern. Dies führt zwar für die Betroffenen nicht zu einer Art Besitzstandsgarantie. Es wird ihnen lediglich, aber immerhin zugestanden, dass die Rente grund sätzlich erst nach geleisteter Eingliederungshilfe eingestellt werden darf (vgl. erwähntes Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 E. 3.5). 6.2 Im Zeitpunkt der Renteneinstellung (vgl. die angefochtene Verfügung vom 1. März 2016 [Urk. 2]) war der 1955 geborene Beschwerdeführer beinahe 61 Jahre alt (Urk. 6/14/1). Damit fällt er unter den vom Bundesgericht beson ders geschützten Bezügerkreis. Vor der Renteneinstellung prüfte die Beschwerdegegnerin Eingliederungs massnahmen und gelangte zum Schluss, dass keine solche Massnahmen durchzuführen seien. Sie führte dazu aus, dass beim Beschwerdeführer ge mäss den B.___-Gutachtern ein klar aggravatorisches Verhalten gegeben sei. Zudem habe er die früher attestierte Restarbeitsfähigkeit von 50 % bisher nie ver wertet (Urk. 6/151/4). Dem ist im Ergebnis zuzustimmen. Zu berücksichtigen ist, dass dem Be-schwer deführer mit A.___-Gutachten vom 20. August 2009 eine Arbeits fä higkeit von 50 % attestierte wurde (Urk. 6/50/22). Zur Begründung ver wiesen die Gutachter auf die beim Beschwerdeführer beobachtete Symptom aus- wei tung, seine starke Selbstlimitierung und sein starkes Schonverhalten mit subjektiv sehr tiefer Bewertung der eigenen Leistungsfähigkeit (Urk. 6/50/43-44). Damit bestand bereits damals eine er hebliche Restarbeits fähigkeit. Dies gilt selbst dann, wenn unberück sichtigt bleibt, dass die An nahme einer Unzumutbarkeit der willent lichen Schmerzüberwindung offen sichtlich unrichtig war (E. 4 vorstehend). Ein gliederungsmassnahmen sind nicht not wendig, da der Beschwerde führer in seiner angestammten Tätigkeit als Chauffeur arbeitsfähig war und ist (vgl. Urteil 9C_163/2009 vom 10. September 2010 E. 4.2.2). Angesichts des vom Beschwerdeführer bei den Untersuchungen im B.___ gezeigten Verhaltens (vgl. E. 5 vorstehend) dürf ten sich Eingliederungsmassnahmen zudem als unwirksam erweisen. 7. 7.1 In der Rechtsprechung wird das fortgeschrittene Alter, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgegelichenen Arbeitsmarkt realistischer nicht mehr zumutbar ist (BGE 138 V 457 E. 3.1). Für die Beantwortung der Frage, ob die Restarbeitsfähigkeit trotz vorgerücktem Alter verwertbar ist, ist das Feststehen der medizinischen Zumutbarkeit einer (Teil-)Erwerbstätigkeit massgebend (BGE 138 V 457 E. 3. 3 ). 7.2 Aufgrund des B.___-Gutachtens vom 10. August 2015 (Urk. 6/148) ist von einem aggravatorischen Verhalten des Beschwerdeführers auszu gehen. Des wegen ist ein invalidisierender Gesundheitsschaden zu verneinen (E. 5 vor stehend). Die Untersuchungen im B.___ fanden im Juni und Juli 2015 statt (Urk. 6/148/4). Damals war der Beschwerdeführer bereits 60 Jahre alt (vgl. Urk. 6/148/4). Weil aber bereits zuvor ein aggravatorisches Ver halten des Beschwerdeführers festgestellt wurde (E. 5.3.3 vorstehend), ist bezüglich Erwerbsfähigkeit nicht auf den Sommer 2015 abzustellen. Es muss davon ausgegangen werden, dass schon zuvor kein invalidisierender Gesund heits schaden bestanden hat und dem Beschwerdeführer eine Erwerbstätigkeit zuzumuten gewesen wäre. Zudem ist der Beschwerdeführer auch in seiner angestammten Tätigkeit arbeitsfähig, was ihm die Wiederein gliederung erleichtert. Das Alter des Beschwerdeführers steht einer Ver wertung seiner Arbeitsfähigkeit mithin nicht entgegen. 8. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Rentenverfügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) zweifellos unrichtig war. Ein invalidi sierender Gesund heitsschaden liegt aktuell nicht vor, weshalb kein Rentenanspruch (mehr) besteht. Trotz seines vor ge rückten Alters ist die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers ohne weitere Eingliederungsmassnahme verwert bar. Damit erweist sich die Aufhebung der bisheri gen Dreiviertelsrente als rech tens und die Beschwerde ist abzuweisen. 9. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 1‘000.-- festzulegen und ausgangsge mäss vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - lic. iur. Y.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesge richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstHübscher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.00450 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Hübscher Urteil vom 30. Juni 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch lic. iur. Y.___ Erdös & Lehmann Rechtsanwälte Kernstrasse 37, 8004 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1955, ursprünglich aus Mazedonien, arbeitete seit 1984 als Saisonnier in der Schweiz. Im Jahr 1988 reiste er in die Schweiz ein (Urk. 6/14/1). Er war von 1984 bis 2008 (letzter effektiver Arbeitstag: im April 2007 [Urk. 6/31/2]) bei der Z.___ als Chauffeur eines Wechselladekippers tätig (Urk. 6/31/2, Urk. 6/24/51, Urk. 6/24/55 ). X.___ stürzte am 23. April 2007 aus ca. 1,5 m Höhe von seinem Fahr zeug, wobei er gemäss den erstbehandelnden Ärzten ein Schädel-Hirn-Trauma Grad I, eine nicht dislozierte Nasenbeinfraktur, eine Rissquetsch wunde über der Nasenwurzel sowie Prellungen am Knie rechts, am Ellbogen rechts, an der Hand links sowie der Halswirbelsäule (HWS) erlitt (Urk. 6/13/10). Am 17. Juli 2008 meldete er sich unter Hinweis auf seit diesem Unfall bestehende gesundheitliche Beschwerden bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/14, Urk. 6/19). Im Zuge ihrer Abklärungen holte die IV-Stelle insbesondere das Gutachten der A.___ vom 20. August 2009 (Urk. 6/50) ein. Nach ihren Abklärungen sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 10. Juni 2010 wegen einer chro nischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren und einer mittelgradigen depressiven Störung mit Wirkung ab dem 1. April 2008 eine Dreiviertelsrente zu (Urk. 6/78). 1.2 Am 25. November 2010 (Eingangsdatum) beantragte der Versicherte eine Rentenrevision und machte eine Verschlechterung seines Gesundheitszustan des geltend (Urk. 6/82/1). Nachdem die IV-Stelle Berichte der behandelnden Ärzte einge holt hatte (vgl. Urk. 6/87-88), stellte sie ihm mit Vorbescheid vom 18. Mai 2011 die Abweisung seines Rentenerhöhungsgesuchs in Aussicht (Urk. 6/91). Dagegen liess er am 17. Juni 2011 Einwand erheben (Urk. 6/92). Darauf hin veranlasste die IV-Stelle das Verlaufsgutachten des A.___ vom 23. Mai 2012 (Urk. 6/101). Am Gutachten waren Ärzte der Fachrichtungen Allgemeine Innere Medizin, Psychiatrie, Rheumatologie und Neurologie beteiligt (vgl. Urk. 6/101/3). Es entwickelte sich ein rund drei Jahre dauern der Schriften wechsel, in welchem die Rechtsvertreterin des Versicherten und der behandelnde Psychiater mit mehreren Ein gaben im Wesentlichen eine neue psychiatrische Begutachtung des Versicherten verlangten (vgl. Urk. 6/103, Urk. 6/107, Urk. 6/110, Urk. 6/118-119, Urk. 6/132-133). Der Regionale Ärzt liche Dienst (RAD) der IV-Stelle hielt am 30. Januar 2015 fest, dass der zeit liche Abstand zum A.___-Gutachten vom 23. Mai 2012 sowie die darauf folgende Diskussion für eine erneute Begutachtung des Versicherten sprechen würden (Urk. 6/150/8-9). Daraufhin teilte die IV-Stelle dem Versi cherten am 6. Februar 2015 mit, dass eine polydisziplinäre medizinische Untersuchung (Allge meine Innere Medizin, Rheumatologie, Psychiatrie, Neuropsychologie) not wendig sei (Urk. 6/142). Der Versicherte wurde im B.___ untersucht, welches sein Gutachten am 10. August 2015 er stattete (Urk. 6/148). Hernach kündigte die IV-Stelle dem Beschwerdeführer mit Vorbescheid vom 21. Januar 2016 die wiedererwägungsweise Aufhebung der bisherigen Drei viertelsrente an (Urk. 6/152). Der Versicherte ersuchte um Zustellung des B.___-Gutachtens vom 10. August 2015 (vgl. Urk. 6/153), erhob gegen den Vorbescheid jedoch keinen Einwand. Mit Ver fügung vom 1. März 2016 hob die IV-Stelle die Rentenverfügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) wiederer wägungsweise auf und stellte die bisherige Dreiviertelsrente des Versicherten auf Ende des der Zustellung der Verfügung vom 1. März 2016 folgenden Monats ein. Einer allfälligen Beschwerde gegen diesen Entscheid ent zog sie die aufschiebende Wirkung (Urk. 2). 2. Dagegen erhob X.___ am 18. April 2016 Beschwerde und bean trag te, in Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 1. März 2016 seien ihm die gesetzlichen Leistungen gemäss IVG zu erbringen. Die Dreiviertelsrente sei ihm bis zum Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich weiterhin zu erbringen. Eventualiter sei die Sache, “mit der Ver pflichtung einen rechts-kon formen Entscheid zu erlassen“, an die Beschwer degegnerin zurückweisen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 11. Mai 2016 beantragte die Beschwerde geg nerin Abweisung der Beschwerde (Urk. 5, unter Beilage ihrer Akten [Urk. 6/1-163]). Mit Gerichtverfügung vom 19. Mai 2016 wurde das Gesuch des Beschwerde führers um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde gegen die Verfügung vom 1. März 2016 abgewiesen und dem Beschwerde führer das Doppel der Beschwerdeantwort vom 11. Mai 2016 (Urk. 5) zuge stellt (Urk. 7). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die bisherige Drei vier telsrente des Beschwerdeführers zu Recht auf Ende des der Zustellung der angefochtenen Verfügung vom 1. März 2016 (Urk. 2) folgenden Monats ein gestellt hat. 1.2 Die Beschwerdegegnerin begründet die Aufhebung der bisherigen Dreivier telsrente im Wesentlichen damit, dass die Rentenverfügung vom 10. Juni 2010 im widererwägungsrechtlichen Sinn zweifellos unrichtig sei. Statt des dieser Verfügung zugrunde liegenden Einkommensvergleichs hätte richtiger weise ein Prozentvergleich durchgeführt werden müssen. Auch der leidensbe dingte Abzug in der Höhe von 20 % wäre nicht zulässig gewesen. Bei kor rekter Vornahme hätte der IV-Grad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit von 50 % entsprochen. Damit hätte lediglich Anspruch auf eine halbe Rente bestanden. Da es sich bei Rentenleistungen um periodisch wiederkehrende Leistungen handle, sei die Berichtigung der Verfügung zudem von erheb li cher Bedeutung. Gemäss den B.___-Gutachtern sei der Beschwerdeführer aus somatischer Sicht arbeitsfähig. In psychischer Hinsicht würden sie dem Beschwerdeführer eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestieren. Diese Einschät zung sei jedoch nicht plausibel, denn die Durchsicht des gesamten B.___-Gutachtens vom 10. August 2015 ergebe eine eindeutige Aggra-vation durch den Beschwer deführer. Da die geklagten Einschränkungen auf einer Aggra v ation des Beschwerdeführers beruhen würden, liege kein versicherter Ge sundheitsschaden vor (Urk. 2, Urk. 6/151/3). 1.3 Der Beschwerdeführer macht demgegenüber im Wesentlichen geltend, die Aufhebung der Rente sei zu Unrecht erfolgt, da weder ein Wie derwägungs- noch ein Revisionsgrund gegeben sei (Urk. 1 S. 6 ff.). Mit Verfügung vom 10. Juni 2010 habe die Beschwerdegegnerin im Rahmen des Ermessens rechtskonform und ohne Willkür einen leidensbedingten Abzug von 20 % vorgenommen. Es liege keine falsche Rechtsanwendung vor. Zudem habe das B.___ in seinem Gutachten vom 10. August 2015 eine Einschränkung sei nes Belastungsprofils bestätigt (Urk. 1 S. 7). Die B.___-Gutachter hätten sodann bestätigt, dass sich sein Gesundheitszustand seit 2009 nicht wesent lich verändert habe. Laut diesen Gutachtern sei er in seiner angestammten Tätigkeit und in einer Verweisungstätigkeit weiterhin bloss zu 50 % arbeits fähig (Urk. 1 S. 8). Daher bestehe nach wie vor Anspruch auf die bisherige Dreiviertelsrente (Urk. 1 S. 2). 2. 2.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgeho ben ( Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] ). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentli che Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Inva liditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustan des, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerb lichen Auswirkun gen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesund heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beur teilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert ge bliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Ver gleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9 C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2. 1 mit Hinweisen). 2.2 Lässt sich eine massgebliche Sachverhaltsänderung als Voraussetzung für eine revisionsweise Rentenherabsetzung oder -aufhebung nicht nachweisen, so kann die Verwaltung eine rechtskräftig zu gesprochene Rente nur herab setzen oder aufheben, wenn die Voraus setzun gen für eine Wiedererwägung erfüllt sind. Dies ist dann der Fall, wenn sich eine formell rechtskräftige Rentenverfügung, die nicht Gegenstand einer materiellen richterlichen Beur teilung gewesen ist, als zweifellos unrichtig erweist und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (vgl. Art. 53 Abs. 2 ATSG). Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung ist die zweifellose Unrichtigkeit als Vor aussetzung für eine Wiedererwägung nur unter restriktiven Bedingungen zu bejahen, da die Wiedererwägung andernfalls zum Instrument für eine jederzei tige voraussetzungslose Neubeurteilung von rechtskräftig zugespro che nen Dau erleistungen würde (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 551/03 vom 30. Dezember 2003 E. 2.2.1). Nicht jede Unrichtigkeit, sondern nur eine qua li fizierte, offen sichtliche Unrichtigkeit berechtigt somit zur wiedererwä gungsweisen Herabset zung oder Aufhebung einer rechtskräftig zugesproche nen Dauer leistung. Die Wiedererwägung dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechts an wendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Wür digung des Sachverhalts (Urteil des Bundesgerichts 8C_33/2011 vom 16. Mai 2011 E. 2.2). Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit ist in der Regel erfüllt, wenn eine Leistungszusprache aufgrund falsch oder unzutreffend verstan de ner Rechtsre geln erfolgt ist oder wenn massgebliche Bestimmungen nicht oder unrichtig an gewandt wurden. Anders verhält es sich, wenn der Wieder erwägungsgrund im Bereich materieller Anspruchsvoraussetzungen liegt, deren Beurteilung notwen digerweise Ermessenszüge aufweist. Erscheint die Beurteilung einzelner Schritte bei der Feststellung solcher Anspruchsvo raus setzungen (Invaliditätsbemessung, Arbeitsunfähigkeitsschätzung, Be weiswür digung, Zumutbarkeitsfragen) vor dem Hintergrund der Sach- und Rechts lage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechtskräf tigen Leistungszuspre chung dar boten, als vertretbar, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtig keit aus. Zweifellos ist die Unrichtigkeit, wenn kein ver nünftiger Zweifel da ran mög lich ist, dass die Verfügung unrichtig war. Es ist nur ein einziger Schluss - derjenige auf die Unrichtigkeit der Verfügung - denkbar. Insbeson dere ist eine auf keiner nachvollziehbaren ärztlichen Einschätzung der mass geblichen Arbeitsfähigkeit beruhende Invaliditätsbemessung nicht rechtskonform und die entsprechende Verfügung zweifellos unrichtig im wiedererwägungsrecht lichen Sinne (Urteil des Bundesgerichts 8C_33/2011 vom 16. Mai 2011 E. 2.2 mit Hinweisen). 2.3 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgeset zes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsun fähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs möglich keiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu be rücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.4 2.4.1 Gemäss der mit BGE 130 V 352 begründeten und seither stetig weiter entwi ckelten Rechtsprechung vermochten eine fachärztlich (psychiatrisch) diag nostizierte somatoforme Schmerzstörung und vergleich bare psychosomati sche Leiden ( BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3 ) in der Regel keine lang dauernde, zu einer Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG führende Arbeitsunfähigkeit zu bewirken. Vielmehr bestand die Vermutung, dass solche Beschwerdebilder oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensan strengung überwindbar seien und nur bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumut bar machten, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt (zur Entste hungsgeschichte dieser Praxis: BGE 135 V 201 E. 7.1.2; Urteil des Bundesge richtes 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 2.1 ). Ob ein solcher Aus nahmefall vorlag, entschied sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien (so genannte „Foerster-Kriterien“, vgl. BGE 130 V 352, BGE 131 V 39 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3.2.3). Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht die Überwindbarkeitsvermutung aufgegeben und das bisherige Regel-/Ausnahme-Modell durch einen struktu rierten normativen Prüfungsraster ersetzt. In dessen Rahmen wird im Regel fall anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindi katoren das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen ergebnis offen und symmetrisch beurteilt, indem gleichermassen den äusseren Belastungs fakto ren wie den vorhandenen Ressourcen Rechnung getragen wird (BGE 141 V 574 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2 mit Hinweisen). Die Anerkennung eines rentenbegrün denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus wir kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchs grundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachge wiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wie vor die materiell beweisbelastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2; Urteil des Bundesgerichts 8C_28/2016 vom 15. April 2016 E. 3.2). Die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens nach dem dargeleg ten Prüfungsraster erübrigt sich rechtsprechungsgemäss, wenn Aus schluss gründe vorliegen, etwa wenn die Leistungseinschränkung über wiegend auf Aggravation oder einer ähnlichen Erscheinung beruht, welche die Annahme einer gesundheitlichen Beeinträchtigung von vorn herein ausschliessen (BGE 141 V 281 E. 2.2; vgl. Urteile des Bundes gerichts 9C_549/2015 vom 29. Januar 2016 E. 4.1 und 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4). 2.4.2 Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden somatoformen Schmerz störung oder eines damit vergleichbaren psychoso matischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bundesgericht wie folgt systematisiert hat ( BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie „funktioneller Schweregrad" - Komplex „Gesundheitsschädigung" - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz - Komorbiditäten - Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen) - Komplex „Sozialer Kontext" - Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver gleich baren Lebensbereichen - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei dens druck Diese Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungs hindern der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensations poten zialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsver mö gen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundes gerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1). 2.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Ver waltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 2.6 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medi zinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswer tes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizini schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenen falls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 3. 3.1 3.1.1 Am A.___-Gutachten vom 20. August 2009 waren PD Dr. med. C.___, Allgemeine Innere Medizin FMH, und die Dres. med. D.___, Rheumatologie und Physikalische Medizin/Rehabilitation FMH und E.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, beteiligt (Urk. 6/50/2, Urk. 6/50/25, Urk. 6/50/38, Urk. 6/50/46). Sie stellten folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/50/20): - Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Fakto ren (ICD-10: F45.41) mit/bei: - chronifiziertem Panvertebralsyndrom (ICD-10: M54.8) - Knieschmerzen rechtsbetont (ICD-10: M17.0) - Mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.1) Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit führten sie an (Urk. 6/50/21): - Arterielle Hypertonie (ICD-10: I10) - Ruptur der langen Bizepssehne rechts mit Retraktion (ICD-10: S46.2) - Status nach Sturz aus 1,5 m Höhe vom LKW am 23. April 2007 mit Schädel-Hirntrauma Grad I, Kontusion des rechten Knies, des rechten Ellbogens, der linken Hand und HWS-Kontusion sowie nicht-dis lo zierter Nasenbeinfraktur 3.1.2 Zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers hielten die A.___-Gutachter fest, dass seine angestammte Tätigkeit als Lastwagenchauffeur als körperlich leicht einzustufen sei. Diese Tätigkeit könne dem Beschwerdeführer aus rein somatischer Sicht voll zugemutet werden. Allerdings liege aufgrund der psy chischen Komorbidität mit Vorliegen einer mittelgradig depressiven Störung und einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50 % vor (Urk. 6/50/22). Die A.___-Gutachter führten zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in anderen Berufen aus, dass für sämtliche körperlich leichten, wechsel belasten den Tätigkeiten ohne länger andauernde Arbeiten über Kopf, ohne länger dauernde Rückenflexion, ohne Knien und Hocken, ohne Gehdauer über 15 Minuten, aus rein soma tischer Sicht eine volle Arbeitsfähigkeit bestünde. Aufgrund der psychischen Komorbidität sei aber auch eine derartige Ver weisungstätigkeit dem Be schwerdeführer nur zu 50 % zu zumuten. Sämt liche körperlich schweren und mittelschweren Tätigkeit seien ihm aufgrund der objektivierbaren Befunde im Bereich des Achsenskeletts und des rechten Kniege lenks nicht zuzumuten (Urk. 6/50/23). 3.2 3.2.1 Am B.___-Gutachten vom 10. August 2015 wirkten die Dres. med. F.___, FMH für Allgemeine Innere Medizin, SIM zertifizierter medizi ni scher Gutachter, G.___, FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, SIM zertifizierter medizinischer Gutachter, und H.___, FMH für Rheu matologie, SIM zer tifizierter medizinischer Gutachter, sowie lic. phil. I.___, Fach psychologe für Neuropsychologie FSP, mit (Urk. 6/148/78). Zu den Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähig keit des Beschwer deführers hielten sie folgendes fest (Urk. 6/148/73): - Nicht näher bezeichnete rezidivierende depressive Störung möglich (ICD-10: F33.9) - Nicht näher bezeichnete Persönlichkeitsstörung möglich (ICD-10: F60.9) - Entwicklung körperlicher Symptome aus psychischen Gründen (ICD-10: F68.0) mit Aggravation und Selbstlimitierung möglich - Formal eine schwerste undifferenzierte neuropsychologische Störung, welche mit Sicherheit zu wesentlichen Anteilen auf einer Aggravation beruht - Anhaltende somatoforme Schmerzstörung sehr wahrscheinlich (ICD-10: F 45.4) Zudem nannten sie folgende Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfä higkeit (Urk. 6/148/73-74): - Status nach Sturz am 23. April 2007 mit Kontusionen des rechten Knie gelenkes, der rechten Schulter, des rechten Ellbogens, der rechten Hand sowie des Rückens, Schädel-/Hirntrauma mit kurzer Bewusst lo sigkeit und nicht-dislozierter Nasenbeinfraktur - im weiteren Verlauf ausgeprägte Symptomausweitung, Schmerz fehl verarbeitung und Selbstlimitierung - Medial betonte Gonarthrose rechts - Periarthropathische Schulterbeschwerden beidseits mit fraglicher Impin gement-Symptomatik - Unspezifische Nacken- und Kreuzschmerzen - Osteochondrosen Halswirbelkörper (HWK) 6/7, mehr als HWK 4/5 und HWK 5/6 - beginnende Spondylarthrosen, distal-lumbal und Übergangsano ma lie mit Nearthros zwischen dem verbreiterten Quervorsatz Len denwirbelkörper (LWK) 5 rechts und dem Beckenkamm - Anamnestisch Status nach wiederholten Umknick-Traumata am lin ken Sprunggelenk mit Schmerzsyndrom medial 3.2.2 Die B.___-Gutachter schrieben in ihrer ‘‘Zusammenfassung und Beurtei lung‘‘, dass sich angesichts der beim Beschwerdeführer sicher gege be nen Aggravation aus neuropsychologischer Sicht zu dessen Arbeits fähig keit keine zuverlässige Aussagen machen liessen. Wie bei der ersten Begutachtung im A.___ im Juni 2009 bestehe in rheumatologischer Hinsicht weiterhin eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit für die angestammte Tätigkeit des Beschwerdeführers und für jede körperlich leichte wechselbe lastende Tätig keit (Urk. 6/148/75). Aus psychiatrischer Sicht könne dem Beschwerdeführer grundsätzlich zugemutet werden, dass er sein Leiden überwinde und sich in eine Arbeit einlasse. Die Arbeitsfähigkeit werde weiter auf 50 % eingeschätzt (Urk. 6/148/76). Gesamtmedizinisch sei festzuhalten, dass der Beschwerdefüh rer, so wie er sich präsentiere, grundsätzlich keinem Arbeitgeber zumutbar sei. Aufgrund der eigenen Feststellungen bei den diversen Untersuchungen sei davon aus zugehen, dass beim Beschwerdeführer eine bewusstseinsnahe Aggravation bestehe. Medizinisch-theoretisch werde die Arbeitsfähigkeit weiterhin auf 50 % für jede körperlich leichte wechselbelastende Tätigkeit geschätzt (Urk. 6/148/76). 4. 4.1 Strittig und zu prüfen ist zunächst, ob die Beschwerdegegnerin die Renten verfügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) zu Recht in Wiedererwägung ge zo gen hat. Es gilt mithin zu beurteilen, ob diese Rentenverfügung zweifellos unrichtig war. Weil es um die Ausrichtung von Invalidenrenten geht, steht indessen ausser Frage, dass deren Berich tigung im Falle zweifel loser Unrich tigkeit von erheblicher Bedeutung wäre (vgl. Urteil des Bundes gerichts 8C_841/2010 vom 22. Dezember 2010 E. 4.2). 4.2 4.2.1 In medizinischer Hinsicht stellte die Beschwerdegegnerin bei Erlass der Ver fügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) auf das A.___-Gutachten vom 20. Au gust 2009 (Urk. 6/50) ab (vgl. Urk. 6/66/6). Gemäss den A.___-Gutachtern war der Beschwerdeführer aus somatischer Sicht in seiner angestammten Tätig keit als Lastwagenchauffeur zu 100 % arbeitsfähig. Aufgrund der diag nosti zierten mittelgradig depressiven Störung (bzw. Episode, vgl. Urk. 6/50/42) und einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren gingen sie jedoch von einer Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers von 50 % aus (Urk. 6/50/22). Dies galt sowohl für die angestammte als auch für eine Verweisungstätigkeit (Urk. 6/50/22-23). Zu den Einschränkungen des Beschwerdeführers in psychischer Hinsicht wurde im psychiatrischen Teilgutachten ausgeführt, dass bei ihm neben der psy chi schen Komorbidität (mittelgradige depressive Störung) eine chronische Begleiterkrankung (Femorotibialarth rose, posttraumatische Periarthrosis humeroscapularis), ein Verlust der sozia len Integration (der Beschwerdeführer verlasse kaum noch das Haus, seine Kollegen hätten sich abgewendet), ein mehrjähriger Krankheitsverlauf bei unveränderter Symptomatik ohne länger fristige Remission, bisher unbe frie digende Behandlungsmassnahmen trotz konsequent durchgeführter am bulanter Behandlungsmassnahmen und zum Teil gescheiterter Rehabilita tionsmassnahmen vorliegen würden. Der Beschwerdeführer weise mithin “6 von 7 ‘Försterkriterien‘ auf“, die eine zu mutbare Willensanstrengung (zur Schmerzüberwindung) “eher“ ausschliessen würden (Urk. 6/50/43). 4.2.2 Zunächst ist auf die psychische Komorbidität (vgl. dazu: BGE 130 V 352 E. 2.2.3) einzugehen. Gemäss der nach BGE 130 V 352 ergangenen Recht sprechung des Bundesgerichts lagen bei mittelgradigen depressiven Episoden keine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare an dau ernde Depression im Sinne eines verselbständigten Gesundheitsschadens vor, die es der betrof fenen Person verunmöglichten, die Folgen der bestehen den Schmerzproblematik zu überwinden. So hat das Bundesgericht schon vor Erlass der hier zu prüfenden Verfügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) ent schieden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_803/2008 vom 29. Mai 2009 E. 5.3.2 mit weiteren Hinweisen). Die beim Beschwerdeführer diagnostizierte mittelgradige depressive Episode hätte daher nicht als psychi sche Komorbi dität angesehen werden dürfen. Die übrigen Kriterien, welche nach der früheren Rechtsprechung für eine Unzumutbarkeit der willentlichen Schmerzüberwindung gesprochen haben (vgl. dazu: BGE 130 V 352 E. 2.2.3), wären ebenfalls klar zu verneinen gewesen. Als chronische Begleiterkrankung nannte der psychiatrische A.___-Gutachter eine Femorotibialarthrose und eine posttraumatische Periarthrosis humero scapularis (Urk. 6/50/43). Diese somatischen Beschwerden erreichten jedoch das Mass einer chronischen körperlichen Begleiterkrankung mit mehrjähri gem Krankheitsverlauf bei unverändertem oder progredienten Symptomatik ohne längerfristige Remission nicht. Gemäss dem rheumato logischen A.___-Gutachter war dem Beschwerdeführer aufgrund der erho benen Befunde am Bewegungsapparat die angestammte Tätigkeit als Last wagenchauffeur ohne Einschränkungen zumutbar (Urk. 6/50/37; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_747/2009 vom 20. Oktober 2009 mit Hinweis). Des Weiteren gab der Beschwer deführer zwar an, dass seine Bekannten den Kontakt zu ihm meiden würden (Urk. 6/50/41). Es bestanden jedoch Kontakte innerhalb und aus ser halb der Familie. Drei seiner erwachsenen Kindern wohnten noch zu Hause (Urk. 6/50/33, Urk. 6/50/41). Zudem hatte der Beschwerdeführer bei sich zu Hause gelegentlich Besucher (Urk. 6/50/33) und er begab sich in den Jahren 2007, 2008 und 2009 jeweils im Sommer nach Mazedonien in die Ferien (Urk. 6/24/57, Urk. 6/52). Dort besuchte er seine Familie (Urk. 6/52). Dies hatte er schon vor dem Unfall vom 23. April 2007 so getan (vgl. Urk. 6/24/57). Ein sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens hätte daher klar verneint werden müssen (Urteil des Sozialversiche rungs gerichts des Kantons Zürich IV.2012.00102 vom 11. Juni 2013 E. 4.2.3). Gleiches gilt für das Kriterium “verfestigter, therapeutisch nicht mehr angehbarer innerseeli scher Verlauf einer an sich missglückten, psychisch aber entlastenden Kon fliktbe wältigung (primärer Krankheitsge winn [“Flucht in die Krankheit“])“. Laut A.___-Gutachter hätten noch stationäre psychia trisch-psycho somatische Be hand lungsmassnahmen versucht werden sollen (Urk. 6/50/43). Solche hatte der Beschwerdeführer noch nicht absolviert. Deshalb hätte auch das Kriterium “unbefriedigende Behandlungsergebnisse trotz konsequent durch geführter ambulanter und/oder stationärer Behand lungsbemühungen (auch mit unterschiedlichem therapeutischen Ansatz) und gescheiterten Rehabilita tionsmassnahmen bei vorhandener Motivation und Eigenanstren gung der versicherten Person“ eindeutig nicht als erfüllt ange sehen werden müssen. 4.3 Unter Berücksichtigung der damaligen Rechtsprechung zur somatoformen Schmerzstörung erweist sich der Schluss der Beschwerdegegnerin, wonach gestützt auf das A.___-Gutachten vom 20. Au gust 2009 (Urk. 6/50) von einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers von 50 % auszu gehen sei, als unhaltbar. Dies umso mehr, als der psychiatrische Gutachter die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit letztlich einzig damit begründete, dass er “bei Vorliegen fast sämtlicher ‘Försterkriterien‘, aber deutlicher Selbstlimitierung im Rahmen der Symptomausweitung“ von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit ausgehe. Auch er verwies zwar auf die starke Selbstlimi tierung und das starke Schonverhalten mit subjektiv sehr tiefer Bewertung der eigenen Leistungsfähigkeit, was nicht der “eigentlichen Arbeitsfähigkeit“ des Beschwerdeführers entspreche, und vermerkte, dass der Beschwerdeführer in der Beobachtung sehr demonstrativ auftrete (vgl. Urk. 6/50/44). Dennoch lässt sein Gutachten eine Auseinandersetzung mit diesen Anzeichen eines zumindest als Verdeutlichung zu qualifizierenden Verhaltens missen und er legte nicht dar, weshalb dem Beschwerdeführer die Überwindung desselbigen aus krankheitswertigen Gründen nicht zumutbar wäre. Damit erweist sich der psychiatrische Teil des Gutachtens vom 20. August 2009 auch als nicht nachvollziehbar. Die Rentenverfügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) ist aus diesen Gründen zweifellos unrichtig im wiedererwägungs rechtlichen Sinn. Bei diesem Ergebnis braucht nicht mehr geprüft zu werden, ob von der Be schwerdegegnerin angeführte Wiederwägungsgründe (vgl. E. 1.2) gegeben sind. Ebenso wenig braucht geprüft zu werden, ob angesichts der bereits im Februar 2012 (vgl. Urk. 6/101/3) festgestellten Remission der depressiven Episode (vgl. Urk. 6/101/22) allenfalls auch ein Revisionsgrund nach Art. 17 ATSG gegeben wäre. 5. 5.1 Zu prüfen ist weiter, ob beim Beschwerdeführer aktuell noch ein invalidisie render Gesundheitsschaden vorliegt. 5.2 5.2.1 Diese Prüfung erfolgt anhand der vom Bundesgericht mit BGE 141 V 281 begründeten Rechtsprechung zur somatoformen Schmerzstörung. Wie festge halten, liegt regelmässig keine versicherte Gesundheitsschädigung vor, wenn die Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Konstella tion beruht. Das strukturierte Beweisverfahren muss in einem solchen Fall nicht durchgeführt werden (vgl. E. 2.4.1 vorstehend). 5.2.2 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung trifft dies namentlich zu, wenn eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen und dem gezeigten Verhalten oder der Anamnese besteht, wenn intensive Schmerzen angegeben werden, deren Charakterisierung jedoch vage bleibt, wenn keine medizinische Behandlung und Therapie in Anspruch genommen wird, wenn demonstrativ vorgetragene Klagen auf den Sachverständigen un glaubwürdig wirken oder wenn schwere Einschränkungen im Alltag be hauptet werden, das psychosoziale Umfe ld jedoch weitgehend intakt ist. Ob die ärztlichen Feststellungen auf einen Ausschlussgrund folgern lassen, ist als Rechtsfrage frei überprüfbar (Urteile des Bundesgerichts 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4.1 und 8C_438/2015 vom 13. Oktober 2015 E. 6, je mit Hinweisen). Wie das Bundesgericht weiter ausgeführt hat, ist im Einzelfall sorgfältig zu prüfen, ob ein Verhalten (nur) verdeutlichend und unter welchen Voraus set zungen die Grenze zur Aggravation und vergleichbaren leistungshindern den Konstellationen überschritten ist. Eine Aggravation zeichnet sich aus durch eine Übertreibung oder Ausweitung von Beschwerden, indem tatsäch lich vorhandene Symptome zur Erreichung eines Ziels (im hier interessieren den Kontext die Zusprechun g einer Rente) verstärkt werden. Externe Moti va tion (Erreichen einer Rente) und Bewusstseinsnähe sind somit starke (in der Praxis allerdings oft schwierig nachzuweisende) Anhaltspunkte für eine an spruchs hindernde Aggravation. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine Aggrava tion umso eher vorliegt, je mehr Hinweise auf eine absichtliche, ge steuerte und in diesem Sinne “ bewus ste“ Symptomerzeugung hindeuten. Für die Beantwortung dieser Frage ist - wiederum - zentral, dass die Gutachter, wie auch die anderen mit der Berichterstattung über die versicherte Person befassten Ärzte, alle verfügbaren Hinweise aus dem Alltag der versicherten Person, insbesondere auch aus dem ausserberuflichen Bereich, berück sich ti gen und auf dieser möglichst breiten Beobachtungsbasis eine Verbindung herstellen zwischen dem festgestellten versicherten Gesundheitsschaden und den dadurch bewirkten funktionellen Einschränkungen einerseits sowie den geschilderten sowie tatsächlichen, gegebenenfalls fremdanamnestisch erho benen Auswirkungen auf Aktivit ät und Partizipation anderseits. Auf dieser Grundlage ist zu plausibilisieren, dass die Inkonsistenzen über das im Rah men einer blossen Verdeutlichung “ Normale “ hinausgehen ( Urteil des Bun desgerichts 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4.2.2 mit weiteren Hin wei sen ). 5.3 5.3.1 Bei der rheumatologischen Untersuchung im B.___ fanden sich gemäss Dr. H.___ deutliche Zeichen einer Selbstlimitierung (Urk. 6/148/53). Auf Nachfrage habe der Beschwerdeführer die stärksten Schmerzen im Bereich der Präsacralregion lokalisiert. Die erwähnten praktisch als Berührungs schmerzen imponierenden Schmerzen würden aber nicht nur im Bereich der Kreuzregion, sondern eigentlich überall am Körper angegeben. Auch bezüg lich der Fibromyalgie-Druckpunkte würden diese vom Beschwerde führer schon bei deutlich geringerem Druck als üblich bereits als schmerzhaft beschrieben (Urk. 6/148/47). Beim Lasègue-Manöver habe er beidseits ab 30 Grad blockierende Kreuz schmerzen angegeben. Unter Ablenkung habe er jedoch die Langsitzposition ohne Schmerzangabe einnehmen können (Urk. 6/148/46). Bei der Untersu chung sei die Rotation der Halswirbelsäule in Neutralstellung nach rechts nur bis 20 Grad und nach links 10 Grad mit endständiger Schmerzangabe bei deutlich spürbarer Gegenintervention durchführbar gewesen. Im Gespräch hätten jedoch beid seits wiederholt spon tane Rotationsbewegungen bis gut 45 Grad beobachtet werden können. Pas siv sei die Beweglichkeit der Lendenwirbel säule (LWS) und der Brustwirbel säule (BWS) ausgeprägt eingeschränkt ge wesen. Beim Anziehen der Hosen in sitzender Position am Ende der Unter suchung habe der Beschwerdeführer aber mehrmals zügige Bückbewegungen mit deutlicher Flexion der LWS aus geführt. Er habe dabei kein Schmerz empfinden gezeigt (Urk. 6/148/47). Rechts sei eine Greifkraft von 0,07 bar und links von 0,06 bar gemessen worden. Palpatorisch und inspektorisch hätten jedoch keine Gründe für derart tiefe Werte gefunden werden können. Die Flexion beider Hüftgelenke sei bis 80 Grad möglich gewesen, danach sei eine Gegeninter vention feststellbar ge wesen. Im Sitzen habe der Beschwerdeführer vor und nach der Untersu chung aber jeweils problemlos auf 90 Grad beugen können (Urk. 6/148/48). Dr. H.___ war sodann erstaunt darüber, dass der Beschwerdeführer seinen Stock rechts benutzt hatte. In früheren rheumatologischen Fachgutachten des A.___ vom 29. Juni 2009 und 21. Februar 2012 sei nämlich jeweils festgehal ten worden, dass der Beschwerdeführer den Handstock links benutzt habe (Urk. 6/148/49). Darauf angesprochen habe der Beschwerdeführer erklärt, er könne das rechte Bein besser entlasten. Das rechte Bein schmerze ihn hauptsächlich im Knie bereich. Zuweilen benutze er den Stock auch links, da er auch am linken Sprunggelenk Beschwerden habe (Urk. 6/148/46, Urk. 6/148/49). Gemäss Dr. H.___ hat der Beschwerdeführer jedoch auch beim Gang mit Stock das rechte Bein voll belastet, ohne dabei zu hinken (Urk. 6/148/46, Urk. 6/148/49). Bei der psychiatrischen Untersuchung vom 14. Juli 2015 be nutzte der Be schwerdeführer seinen Stock links (Urk. 6/148/63), bei der neuropsychologischen Untersuchung, welche am sel ben Tag am Nachmittag durchgeführt wurde (Urk. 6/148/60), jedoch wieder rechts (Urk. 6/148/33). In der Praxis des neuropsycho logischen Gutachters lic. phil. I.___ stützte sich der Beschwerde führer mit angespannter und schmerzverzehrter Miene schwer auf diesen Stock. Nach der Unter suchung konnte lic. phil. I.___ beobachten, dass der Beschwerdeführer sich beim Zugehen auf das Taxi und beim Einstei gen kaum mehr auf den Stock abge stützt und sich deutlich schneller, flüssiger und agiler bewegt und dabei auch unauffällig entspannt gewirkt habe (Urk. 6/148/33). Schliesslich gab der Beschwerdeführer an, dass er “konstant 24 Stunden“ Schmerzen am Bewegungsapparat habe (Urk. 6/148/42). Er konnte jedoch nicht angeben, wann er zum letzten Mal bei seinem Hausarzt war oder Phy siotherapie absolvierte hatte (Urk. 6/148/31). 5.3.2 Der neuropsychologische Gutachter lic. phil. I.___ hielt fest, dass der Beschwerdeführer bei der Begrüssung sowie auch später im Untersuchungs-ge spräch weitestgehend den Blickkontakt gemieden und meist am Gutachter vorbei oder vor sich auf den Boden geschaut habe. Nach der Unter suchung habe er aber mit dem Taxifahrer ohne Zögern Blickkontakt aufge nom men (Urk. 6/148/33). Beim Untersuchungsgespräch habe er in seiner Auf fas sung deutlich verzögert und verlangsamt gewirkt. Dabei sei er bewusstseins klar, zu Person und Ort sicher und zu Zeit und Situation unsicher orientiert gewesen. Er habe eine deutliche Affekteinengung und -armut ge zeigt (Urk. 6/148/33). Der bio graphisch-episodische Gedächtniszu griff und -abruf sei dem Beschwerde führer unterschiedlich gut gelungen. Gewisse Ein zel heiten seien ihm ohne Mühe verfügbar gewesen, andere wiederum nicht, obwohl sie chronologisch zeitgleich oder thematisch unmittelbar anverwandt seien (Urk. 6/148/40). So präsentierte sich der Beschwerdeführer auch bei weiteren Untersuchungen im B.___ (vgl. Urk. 6/148/23-27, Urk. 6/148/54-64). Bei der psychia trischen Untersuchung gab er sich über weite Strecken pseudo dement. Er gab beispielsweise an, nicht zu wissen wie alt seine Kinder seien, wo genau er wohne und wie der Gesundheitszustand seiner Frau sei. Ande rerseits gelang ihm aber, zwischen durch kohärente Antworten zu geben oder kohärent von einem Zettel abzulesen, so auch Worte wie Efexor® und Mirtazapin® (Urk. 6/148/63). Sodann konnte er ohne zu zögern bei jedem Medikament die Dosierung an geben (Urk. 6/148/26-27). Als er seine Tasche im Untersu chungs zimmer vergessen hatte, erinnerte er sich daran und ging sie holen (Urk. 6/148/63). Zwar gab der Beschwerdeführer an, dass er seit dem Unfall zweimal pro Monat zu seinem Psychiater gehe, wo sie die Krankheit und Schmerzen “dis kutieren“ würden (Urk. 6/148/58). Die von den B.___-Gutachtern durchge führte Blutuntersuchung zeigte jedoch, dass der Medi kamentenspiegel für die Antidepressiva Efexor® und Mirtazapin® unterhalb des unteren Norm bereichs lag (Urk. 6/148/22). Die beim Beschwerdeführer angeblich bestehenden kognitiven Einschränkun gen sind nicht konsistent. So konnte er vor der Unter su chung bei lic. phil. I.___ im Wartezimmer problemlos sein Mobil telefon be nutzen und hat einem An rufer prompt, bestimmt und kurz Antwort gegeben (Urk. 6/148/33). Sodann gab er an, dass er Auto fahre, wenn es ihm gut gehe. Er fahre zum Beispiel zum Einkaufen (Urk. 6/148/25). Bei der Testung der Basisfunktionen wie kognitives Tempo, Aufmerksamkeit und Konzentration resultierte gemäss lic. phil. I.___ aber eine schwer ge störte Antwort reaktionsbereitschaft. Kon sequenterweise dürfte sich der Be schwerdeführer damit als Fussgänger nicht auf die Strasse begeben, geschweige denn sich ans Steuer setzen (Urk. 6/148/35-36). 5.3.3 Bereits in früheren Arztberichten und Gutachten finden sich deutliche Hin weise auf ausgeprägtes Schmerzgebaren, Selbstlimitierung und Inkonsis ten zen (vgl. die Berichte des J.___, Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, vom 31. Oktober 2007 [Urk. 6/24/24 ff., insbes. Urk. 6/24/25] sowie des K.___ vom 4. Dezember 2007 [Urk. 6/24/8 ff., insbes. Urk. 6/24/10-11, Urk. 6/24/16 ff.]. Dem A.___-Gutachten vom 20. August 2009 kann ent nom men werden, dass der Beschwerdeführer bei der Unter suchung vorwiegend vor sich auf den Fussboden starrte und keinen Augen kontakt mit dem Gut achter und der Dolmetscherin aufgenommen hat. Er habe sehr verlangsamt und mühsam Auskunft auf die gestellten Fragen gegeben. Bereits nach fünf Minuten sei es zu einem Wechsel der Sitzposition gekommen. Er habe wäh rend der ca. zwei stündigen Untersuchung wiederholt gestöhnt und ständig Mineralwasser getrunken. Während der Untersuchung sei e s zur Schmerz mitteleinnahme mit schmerzverzerrtem Gesicht gekommen. Zum Ende der Untersuchung sei er nur sehr langsam, stark abstützend mit stark verzerrtem Gesicht aufgestanden und habe sich kaum noch bewegen können. Er sei sehr langsam zur Tür gegan gen. Bereits das Untersuchungszimmer verlassend sei das Laufen je doch wieder deutlich flüssiger erschienen (Urk. 6/50/42). Im A.___-Gutachten vom 23. Mai 2012 wurde festgehalten, die Aussage des Beschwerdeführers, er fahre Auto, könne mit den geklagten Beschwerden nicht vereinbart werden. Es sei zu vermuten, dass auch sonst das Niveau des Funktionierens im Alltag höher als geschildert liege (Urk. 6 6/101/22). Der Beschwerdeführer trage an seinem linken Arm einen Stock, was aus rein orthopädisch-rheumatologi scher Sicht nicht nachvoll ziehbar sei (Urk. 6/101/25). Er biete kein Bild einer nach ICD-10 diagnos tizierbaren affektiven Störung, wobei die deutlich überzeichnet vor getragenen Beschwerden bei deutlichen Hinweisen auf ein zumindest aggra vatorisches Verhalten relati viert werden müssten (Urk. 6/101/30, Urk. 6/101/53). 5.3.4 Zwar hielt Dr. H.___ dafür, dass das subjektiv verstärkte Schmerzsyndrom hauptsächlich auf eine Zunahme der Schmerzfehlverarbeitung zurückzu füh ren sei. Verdachtsmomente für eine bewussten Aggravation oder Simula tion hätten für ihn keine bestanden. Er fügte aber an, dass dies im Rahmen einer zweistünden Anamneseerhebung und klinischen Unter suchung schwierig zu beurteilen sei (Urk. 6/148/53). Dessen ungeachtet kann das Ver halten des Beschwer de führers bei den B.___-Untersuchungen nur als Aggravation angesehen werden. Lic. phil. I.___ hielt fest, dass das vom Beschwerdeführer gebotene Leistungsverhalten und -bild unter der Testfähig keitsgrenze gelegen habe. Es würde einer vorbestehenden schweren Intelli genzminderung mit einem IQ unter 30 oder schweren Demenz ent sprechen, so dass lebensalltäg lich eine vollständige Hilflosigkeit und Abhän gigkeit in allen Lebensberei chen bestehen müsste (Urk. 6/148/35, Urk. 6/148/38-39). Zur Authentizität der neuropsycho logischen Befunde führte er aus, dass zwischen dem klini schen Verhalten des Beschwerdeführers und der anamnes tisch feststellbaren Alltagsfunktionalität (gelegentliches Autofahren, alleinige Anreise per Zug und Taxi, promptes Reagieren und Handeln am Mobiltele fon, rasche Abspra che mit dem Taxi fahrer u.a.m.) einerseits und den neuropsychologischen Funktionsschwächen, insbesondere auch deren Aus masse (eigentlich hätten sich beim Beschwerde führer formal nur Funktions ausfälle ergeben), ander seits eine derart ausge prägte Diskrepanz bestehe, dass dem Beschwerdeführer zumindest eine schwere Aggravation unterstellt werden müsse (Urk. 6/148/38). Nach der Beschwerdevalidierung müsse eine bewusstseins nahe Aggravation als ge sichert gelten. Wie bewusstseinsnah sie tatsächlich sei, müsse von psychia trischer Seite her beur teilt werden (Urk. 6/148/41). Der psychiatrische Gutachter Dr. G.___ hielt fest, dass eine lege-artis-Begutach tung wegen psychiatrischer Auffällig keiten, Verhaltens auffälligkeit, Aggra vation und Inkonsistenzen des Beschwerdefüh rers in seiner Kommunikation und in der Art und Weise, wie er sich in die Begut achtung eingegeben habe, nicht möglich gewesen sei (Urk. 6/148/54). Der Beschwerdeführer habe kein Bild einer nach ICD-10 diagnostizierbaren affek tiven Störung geboten. Er habe deutlich überzeichnet vorgetragene Be schwerden bei deutlichen Hin weisen auf zumindest aggrava torisches Verhal ten gezeigt. Aus rein psychiat rischer Sicht hätten beim Beschwerdeführer keine Defizite objektiviert wer den können, welche zu einer Verminderung der Arbeitsfähigkeit führen wür den (Urk. 6/148/67). Es müsse eine Aggravation angenommen werden (Urk. 6/148/68). Der Beschwerde füh rer gebe eine sehr schlechte allgemeine Funktionsfähigkeit vor und aggraviere deutlich (Urk. 6/148/70). 5.3.5 Nach dem Gesagten überwiegen die Anhaltspunkte für eine Aggravation ein deutig und die Grenzen eines bloss verdeutlichenden Verhaltens sind klar überschritten. Dem B.___-Gutachten vom 10. August 2015 (Urk. 6/148) kann nicht ent nommen werden, dass das in zahlreichen Fällen gezeigte aggravatorische Verhalten des Beschwerdeführers auf eine verselbständigte, krankheitswertige psychische Störung zurückzuführen ist. Daher fällt eine versicherte Gesund heitsschädigung ausser Betracht (vgl. Urteile des Bundes gerichts 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4.2.4 und 9C_602/2016 vom 14. Dezem ber 2016 E. 5.2.2.2 mit Hinweis). 5.4 Anzufügen ist, dass dem Beschwerdeführer gemäss den B.___-Gutachtern aus rein somatischer Sicht weiterhin jede körperlich leichte wechselbe las tende Tätigkeit zumutbar ist (Urk. 6/148/75). Als solche gilt auch die an ge stammte Tätigkeit des Be schwerdeführers als Chauffeur eines Wechsellade kippers (vgl. E. 3.1.2 ). 5.5 Die Beschwerdegegnerin hat daher zu Recht festgestellt, dass kein Rentenan spruch (mehr) besteht. 6. 6.1 Das Bundesgericht geht in ständiger Rechtsprechung vom Regelfall aus, dass eine medizinisch attestierte Arbeitsfähigkeit grundsätzlich auf dem Weg der Selbsteingliederung verwertbar ist ( Urteile des Bundesgerichts 9C_163/2009 vom 10. September 2010 E. 4.2.2 mit Hinweis und 8C_597/2014 vom 6. Oktober 2015 E. 3.2 ). In ganz besonderen Ausnahmefällen hat die Recht sprechung dennoch nach lang jährigem Rentenbezug trotz medizinisch (wie der) ausge wiesener Leistungsfähigkeit vorderhand weiterhin eine Rente zugesprochen, bis mit Hilfe von medizinisch-rehabilitativen und/oder beruf lich-erwerblichen Massnahmen das theoretische Leistungspotential ausge schöpft werden kann. Es können im Ein zelfall Erfordernisse des Arbeits marktes der An rech nung einer medizinisch vor handenen Leistungsfähigkeit und medizinisch zu mutbaren Leistungsentfaltung entgegenstehen, wenn aus den Akten ein wandfrei hervorgeht, dass die Verwer tung eines bestimmten Leistungspoten tials ohne vorgängige Durchführung befähigender Massnah men allein ver mittels Eigenanstrengung der versicherten Person nicht mög lich ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_163/2009 vom 10. September 2010 E. 4.2.2). Diese Rechtsprechung hat das Bundesgericht im Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 dahingehend präzisiert, dass die revisions- oder wiederer wä gungsweise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente bei versicher ten Personen, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, nur zulässig ist, wenn die Beschwerdegegnerin zuvor Eingliederungsmassnahmen durchgeführt hat (E. 3.3). Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass solche versicherte Perso nen aufgrund des fortgeschrittenen Alters oder der langen Rentendauer und der daraus folgenden langjährigen Arbeitsabstinenz in der Regel nicht selber in der Lage sind, sich dem Arbeitsmarkt zu stellen und sich dort selber wie der einzugliedern. Dies führt zwar für die Betroffenen nicht zu einer Art Besitzstandsgarantie. Es wird ihnen lediglich, aber immerhin zugestanden, dass die Rente grund sätzlich erst nach geleisteter Eingliederungshilfe eingestellt werden darf (vgl. erwähntes Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 E. 3.5). 6.2 Im Zeitpunkt der Renteneinstellung (vgl. die angefochtene Verfügung vom 1. März 2016 [Urk. 2]) war der 1955 geborene Beschwerdeführer beinahe 61 Jahre alt (Urk. 6/14/1). Damit fällt er unter den vom Bundesgericht beson ders geschützten Bezügerkreis. Vor der Renteneinstellung prüfte die Beschwerdegegnerin Eingliederungs massnahmen und gelangte zum Schluss, dass keine solche Massnahmen durchzuführen seien. Sie führte dazu aus, dass beim Beschwerdeführer ge mäss den B.___-Gutachtern ein klar aggravatorisches Verhalten gegeben sei. Zudem habe er die früher attestierte Restarbeitsfähigkeit von 50 % bisher nie ver wertet (Urk. 6/151/4). Dem ist im Ergebnis zuzustimmen. Zu berücksichtigen ist, dass dem Be-schwer deführer mit A.___-Gutachten vom 20. August 2009 eine Arbeits fä higkeit von 50 % attestierte wurde (Urk. 6/50/22). Zur Begründung ver wiesen die Gutachter auf die beim Beschwerdeführer beobachtete Symptom aus- wei tung, seine starke Selbstlimitierung und sein starkes Schonverhalten mit subjektiv sehr tiefer Bewertung der eigenen Leistungsfähigkeit (Urk. 6/50/43-44). Damit bestand bereits damals eine er hebliche Restarbeits fähigkeit. Dies gilt selbst dann, wenn unberück sichtigt bleibt, dass die An nahme einer Unzumutbarkeit der willent lichen Schmerzüberwindung offen sichtlich unrichtig war (E. 4 vorstehend). Ein gliederungsmassnahmen sind nicht not wendig, da der Beschwerde führer in seiner angestammten Tätigkeit als Chauffeur arbeitsfähig war und ist (vgl. Urteil 9C_163/2009 vom 10. September 2010 E. 4.2.2). Angesichts des vom Beschwerdeführer bei den Untersuchungen im B.___ gezeigten Verhaltens (vgl. E. 5 vorstehend) dürf ten sich Eingliederungsmassnahmen zudem als unwirksam erweisen. 7. 7.1 In der Rechtsprechung wird das fortgeschrittene Alter, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgegelichenen Arbeitsmarkt realistischer nicht mehr zumutbar ist (BGE 138 V 457 E. 3.1). Für die Beantwortung der Frage, ob die Restarbeitsfähigkeit trotz vorgerücktem Alter verwertbar ist, ist das Feststehen der medizinischen Zumutbarkeit einer (Teil-)Erwerbstätigkeit massgebend (BGE 138 V 457 E. 3. 3 ). 7.2 Aufgrund des B.___-Gutachtens vom 10. August 2015 (Urk. 6/148) ist von einem aggravatorischen Verhalten des Beschwerdeführers auszu gehen. Des wegen ist ein invalidisierender Gesundheitsschaden zu verneinen (E. 5 vor stehend). Die Untersuchungen im B.___ fanden im Juni und Juli 2015 statt (Urk. 6/148/4). Damals war der Beschwerdeführer bereits 60 Jahre alt (vgl. Urk. 6/148/4). Weil aber bereits zuvor ein aggravatorisches Ver halten des Beschwerdeführers festgestellt wurde (E. 5.3.3 vorstehend), ist bezüglich Erwerbsfähigkeit nicht auf den Sommer 2015 abzustellen. Es muss davon ausgegangen werden, dass schon zuvor kein invalidisierender Gesund heits schaden bestanden hat und dem Beschwerdeführer eine Erwerbstätigkeit zuzumuten gewesen wäre. Zudem ist der Beschwerdeführer auch in seiner angestammten Tätigkeit arbeitsfähig, was ihm die Wiederein gliederung erleichtert. Das Alter des Beschwerdeführers steht einer Ver wertung seiner Arbeitsfähigkeit mithin nicht entgegen. 8. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Rentenverfügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) zweifellos unrichtig war. Ein invalidi sierender Gesund heitsschaden liegt aktuell nicht vor, weshalb kein Rentenanspruch (mehr) besteht. Trotz seines vor ge rückten Alters ist die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers ohne weitere Eingliederungsmassnahme verwert bar. Damit erweist sich die Aufhebung der bisheri gen Dreiviertelsrente als rech tens und die Beschwerde ist abzuweisen. 9. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 1‘000.-- festzulegen und ausgangsge mäss vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - lic. iur. Y.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesge richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstHübscher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2016.00450

IV.2016.00450 IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Hübscher

Urteil vom 30. Juni 2017

Urteil vom 30. Juni 2017 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch lic. iur. Y.___

vertreten durch lic. iur. Y.___ Erdös & Lehmann Rechtsanwälte

Erdös & Lehmann Rechtsanwälte Kernstrasse 37, 8004 Zürich

Kernstrasse 37, 8004 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1955, ursprünglich aus Mazedonien, arbeitete seit 1984 als Saisonnier in der Schweiz. Im Jahr 1988 reiste er in die Schweiz ein (Urk. 6/14/1). Er war von 1984 bis 2008 (letzter effektiver Arbeitstag: im April 2007 [Urk. 6/31/2]) bei der Z.___ als Chauffeur eines Wechselladekippers tätig (Urk. 6/31/2, Urk. 6/24/51, Urk. 6/24/55 ). X.___ stürzte am 23. April 2007 aus ca. 1,5 m Höhe von seinem Fahr zeug, wobei er gemäss den erstbehandelnden Ärzten ein Schädel-Hirn-Trauma Grad I, eine nicht dislozierte Nasenbeinfraktur, eine Rissquetsch wunde über der Nasenwurzel sowie Prellungen am Knie rechts, am Ellbogen rechts, an der Hand links sowie der Halswirbelsäule (HWS) erlitt (Urk. 6/13/10). Am 17. Juli 2008 meldete er sich unter Hinweis auf seit diesem Unfall bestehende gesundheitliche Beschwerden bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/14, Urk. 6/19). Im Zuge ihrer Abklärungen holte die IV-Stelle insbesondere das Gutachten der A.___ vom 20. August 2009 (Urk. 6/50) ein. Nach ihren Abklärungen sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 10. Juni 2010 wegen einer chro nischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren und einer mittelgradigen depressiven Störung mit Wirkung ab dem 1. April 2008 eine Dreiviertelsrente zu (Urk. 6/78).

1.1 X.___, geboren 1955, ursprünglich aus Mazedonien, arbeitete seit 1984 als Saisonnier in der Schweiz. Im Jahr 1988 reiste er in die Schweiz ein (Urk. 6/14/1). Er war von 1984 bis 2008 (letzter effektiver Arbeitstag: im April 2007 [Urk. 6/31/2]) bei der Z.___ als Chauffeur eines Wechselladekippers tätig (Urk. 6/31/2, Urk. 6/24/51, Urk. 6/24/55 ). X.___ stürzte am 23. April 2007 aus ca. 1,5 m Höhe von seinem Fahr zeug, wobei er gemäss den erstbehandelnden Ärzten ein Schädel-Hirn-Trauma Grad I, eine nicht dislozierte Nasenbeinfraktur, eine Rissquetsch wunde über der Nasenwurzel sowie Prellungen am Knie rechts, am Ellbogen rechts, an der Hand links sowie der Halswirbelsäule (HWS) erlitt (Urk. 6/13/10). Am 17. Juli 2008 meldete er sich unter Hinweis auf seit diesem Unfall bestehende gesundheitliche Beschwerden bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/14, Urk. 6/19). Im Zuge ihrer Abklärungen holte die IV-Stelle insbesondere das Gutachten der A.___ vom 20. August 2009 (Urk. 6/50) ein. Nach ihren Abklärungen sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 10. Juni 2010 wegen einer chro nischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren und einer mittelgradigen depressiven Störung mit Wirkung ab dem 1. April 2008 eine Dreiviertelsrente zu (Urk. 6/78). 1.2 Am 25. November 2010 (Eingangsdatum) beantragte der Versicherte eine Rentenrevision und machte eine Verschlechterung seines Gesundheitszustan des geltend (Urk. 6/82/1). Nachdem die IV-Stelle Berichte der behandelnden Ärzte einge holt hatte (vgl. Urk. 6/87-88), stellte sie ihm mit Vorbescheid vom 18. Mai 2011 die Abweisung seines Rentenerhöhungsgesuchs in Aussicht (Urk. 6/91). Dagegen liess er am 17. Juni 2011 Einwand erheben (Urk. 6/92). Darauf hin veranlasste die IV-Stelle das Verlaufsgutachten des A.___ vom 23. Mai 2012 (Urk. 6/101). Am Gutachten waren Ärzte der Fachrichtungen Allgemeine Innere Medizin, Psychiatrie, Rheumatologie und Neurologie beteiligt (vgl. Urk. 6/101/3). Es entwickelte sich ein rund drei Jahre dauern der Schriften wechsel, in welchem die Rechtsvertreterin des Versicherten und der behandelnde Psychiater mit mehreren Ein gaben im Wesentlichen eine neue psychiatrische Begutachtung des Versicherten verlangten (vgl. Urk. 6/103, Urk. 6/107, Urk. 6/110, Urk. 6/118-119, Urk. 6/132-133). Der Regionale Ärzt liche Dienst (RAD) der IV-Stelle hielt am 30. Januar 2015 fest, dass der zeit liche Abstand zum A.___-Gutachten vom 23. Mai 2012 sowie die darauf folgende Diskussion für eine erneute Begutachtung des Versicherten sprechen würden (Urk. 6/150/8-9). Daraufhin teilte die IV-Stelle dem Versi cherten am 6. Februar 2015 mit, dass eine polydisziplinäre medizinische Untersuchung (Allge meine Innere Medizin, Rheumatologie, Psychiatrie, Neuropsychologie) not wendig sei (Urk. 6/142). Der Versicherte wurde im B.___ untersucht, welches sein Gutachten am 10. August 2015 er stattete (Urk. 6/148).

1.2 Am 25. November 2010 (Eingangsdatum) beantragte der Versicherte eine Rentenrevision und machte eine Verschlechterung seines Gesundheitszustan des geltend (Urk. 6/82/1). Nachdem die IV-Stelle Berichte der behandelnden Ärzte einge holt hatte (vgl. Urk. 6/87-88), stellte sie ihm mit Vorbescheid vom 18. Mai 2011 die Abweisung seines Rentenerhöhungsgesuchs in Aussicht (Urk. 6/91). Dagegen liess er am 17. Juni 2011 Einwand erheben (Urk. 6/92). Darauf hin veranlasste die IV-Stelle das Verlaufsgutachten des A.___ vom 23. Mai 2012 (Urk. 6/101). Am Gutachten waren Ärzte der Fachrichtungen Allgemeine Innere Medizin, Psychiatrie, Rheumatologie und Neurologie beteiligt (vgl. Urk. 6/101/3). Es entwickelte sich ein rund drei Jahre dauern der Schriften wechsel, in welchem die Rechtsvertreterin des Versicherten und der behandelnde Psychiater mit mehreren Ein gaben im Wesentlichen eine neue psychiatrische Begutachtung des Versicherten verlangten (vgl. Urk. 6/103, Urk. 6/107, Urk. 6/110, Urk. 6/118-119, Urk. 6/132-133). Der Regionale Ärzt liche Dienst (RAD) der IV-Stelle hielt am 30. Januar 2015 fest, dass der zeit liche Abstand zum A.___-Gutachten vom 23. Mai 2012 sowie die darauf folgende Diskussion für eine erneute Begutachtung des Versicherten sprechen würden (Urk. 6/150/8-9). Daraufhin teilte die IV-Stelle dem Versi cherten am 6. Februar 2015 mit, dass eine polydisziplinäre medizinische Untersuchung (Allge meine Innere Medizin, Rheumatologie, Psychiatrie, Neuropsychologie) not wendig sei (Urk. 6/142). Der Versicherte wurde im B.___ untersucht, welches sein Gutachten am 10. August 2015 er stattete (Urk. 6/148). Hernach kündigte die IV-Stelle dem Beschwerdeführer mit Vorbescheid vom 21. Januar 2016 die wiedererwägungsweise Aufhebung der bisherigen Drei viertelsrente an (Urk. 6/152). Der Versicherte ersuchte um Zustellung des B.___-Gutachtens vom 10. August 2015 (vgl. Urk. 6/153), erhob gegen den Vorbescheid jedoch keinen Einwand. Mit Ver fügung vom 1. März 2016 hob die IV-Stelle die Rentenverfügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) wiederer wägungsweise auf und stellte die bisherige Dreiviertelsrente des Versicherten auf Ende des der Zustellung der Verfügung vom 1. März 2016 folgenden Monats ein. Einer allfälligen Beschwerde gegen diesen Entscheid ent zog sie die aufschiebende Wirkung (Urk. 2).

Hernach kündigte die IV-Stelle dem Beschwerdeführer mit Vorbescheid vom 21. Januar 2016 die wiedererwägungsweise Aufhebung der bisherigen Drei viertelsrente an (Urk. 6/152). Der Versicherte ersuchte um Zustellung des B.___-Gutachtens vom 10. August 2015 (vgl. Urk. 6/153), erhob gegen den Vorbescheid jedoch keinen Einwand. Mit Ver fügung vom 1. März 2016 hob die IV-Stelle die Rentenverfügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) wiederer wägungsweise auf und stellte die bisherige Dreiviertelsrente des Versicherten auf Ende des der Zustellung der Verfügung vom 1. März 2016 folgenden Monats ein. Einer allfälligen Beschwerde gegen diesen Entscheid ent zog sie die aufschiebende Wirkung (Urk. 2). 2. Dagegen erhob X.___ am 18. April 2016 Beschwerde und bean trag te, in Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 1. März 2016 seien ihm die gesetzlichen Leistungen gemäss IVG zu erbringen. Die Dreiviertelsrente sei ihm bis zum Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich weiterhin zu erbringen. Eventualiter sei die Sache, “mit der Ver pflichtung einen rechts-kon formen Entscheid zu erlassen“, an die Beschwer degegnerin zurückweisen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 11. Mai 2016 beantragte die Beschwerde geg nerin Abweisung der Beschwerde (Urk. 5, unter Beilage ihrer Akten [Urk. 6/1-163]).

2. Dagegen erhob X.___ am 18. April 2016 Beschwerde und bean trag te, in Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 1. März 2016 seien ihm die gesetzlichen Leistungen gemäss IVG zu erbringen. Die Dreiviertelsrente sei ihm bis zum Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich weiterhin zu erbringen. Eventualiter sei die Sache, “mit der Ver pflichtung einen rechts-kon formen Entscheid zu erlassen“, an die Beschwer degegnerin zurückweisen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 11. Mai 2016 beantragte die Beschwerde geg nerin Abweisung der Beschwerde (Urk. 5, unter Beilage ihrer Akten [Urk. 6/1-163]). Mit Gerichtverfügung vom 19. Mai 2016 wurde das Gesuch des Beschwerde führers um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde gegen die Verfügung vom 1. März 2016 abgewiesen und dem Beschwerde führer das Doppel der Beschwerdeantwort vom 11. Mai 2016 (Urk. 5) zuge stellt (Urk. 7).

Mit Gerichtverfügung vom 19. Mai 2016 wurde das Gesuch des Beschwerde führers um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde gegen die Verfügung vom 1. März 2016 abgewiesen und dem Beschwerde führer das Doppel der Beschwerdeantwort vom 11. Mai 2016 (Urk. 5) zuge stellt (Urk. 7). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die bisherige Drei vier telsrente des Beschwerdeführers zu Recht auf Ende des der Zustellung der angefochtenen Verfügung vom 1. März 2016 (Urk. 2) folgenden Monats ein gestellt hat.

1.1 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die bisherige Drei vier telsrente des Beschwerdeführers zu Recht auf Ende des der Zustellung der angefochtenen Verfügung vom 1. März 2016 (Urk. 2) folgenden Monats ein gestellt hat. 1.2 Die Beschwerdegegnerin begründet die Aufhebung der bisherigen Dreivier telsrente im Wesentlichen damit, dass die Rentenverfügung vom 10. Juni 2010 im widererwägungsrechtlichen Sinn zweifellos unrichtig sei. Statt des dieser Verfügung zugrunde liegenden Einkommensvergleichs hätte richtiger weise ein Prozentvergleich durchgeführt werden müssen. Auch der leidensbe dingte Abzug in der Höhe von 20 % wäre nicht zulässig gewesen. Bei kor rekter Vornahme hätte der IV-Grad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit von 50 % entsprochen. Damit hätte lediglich Anspruch auf eine halbe Rente bestanden. Da es sich bei Rentenleistungen um periodisch wiederkehrende Leistungen handle, sei die Berichtigung der Verfügung zudem von erheb li cher Bedeutung. Gemäss den B.___-Gutachtern sei der Beschwerdeführer aus somatischer Sicht arbeitsfähig. In psychischer Hinsicht würden sie dem Beschwerdeführer eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestieren. Diese Einschät zung sei jedoch nicht plausibel, denn die Durchsicht des gesamten B.___-Gutachtens vom 10. August 2015 ergebe eine eindeutige Aggra-vation durch den Beschwer deführer. Da die geklagten Einschränkungen auf einer Aggra v ation des Beschwerdeführers beruhen würden, liege kein versicherter Ge sundheitsschaden vor (Urk. 2, Urk. 6/151/3).

1.2 Die Beschwerdegegnerin begründet die Aufhebung der bisherigen Dreivier telsrente im Wesentlichen damit, dass die Rentenverfügung vom 10. Juni 2010 im widererwägungsrechtlichen Sinn zweifellos unrichtig sei. Statt des dieser Verfügung zugrunde liegenden Einkommensvergleichs hätte richtiger weise ein Prozentvergleich durchgeführt werden müssen. Auch der leidensbe dingte Abzug in der Höhe von 20 % wäre nicht zulässig gewesen. Bei kor rekter Vornahme hätte der IV-Grad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit von 50 % entsprochen. Damit hätte lediglich Anspruch auf eine halbe Rente bestanden. Da es sich bei Rentenleistungen um periodisch wiederkehrende Leistungen handle, sei die Berichtigung der Verfügung zudem von erheb li cher Bedeutung. Gemäss den B.___-Gutachtern sei der Beschwerdeführer aus somatischer Sicht arbeitsfähig. In psychischer Hinsicht würden sie dem Beschwerdeführer eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestieren. Diese Einschät zung sei jedoch nicht plausibel, denn die Durchsicht des gesamten B.___-Gutachtens vom 10. August 2015 ergebe eine eindeutige Aggra-vation durch den Beschwer deführer. Da die geklagten Einschränkungen auf einer Aggra v ation des Beschwerdeführers beruhen würden, liege kein versicherter Ge sundheitsschaden vor (Urk. 2, Urk. 6/151/3). 1.3 Der Beschwerdeführer macht demgegenüber im Wesentlichen geltend, die Aufhebung der Rente sei zu Unrecht erfolgt, da weder ein Wie derwägungs- noch ein Revisionsgrund gegeben sei (Urk. 1 S. 6 ff.). Mit Verfügung vom 10. Juni 2010 habe die Beschwerdegegnerin im Rahmen des Ermessens rechtskonform und ohne Willkür einen leidensbedingten Abzug von 20 % vorgenommen. Es liege keine falsche Rechtsanwendung vor. Zudem habe das B.___ in seinem Gutachten vom 10. August 2015 eine Einschränkung sei nes Belastungsprofils bestätigt (Urk. 1 S. 7). Die B.___-Gutachter hätten sodann bestätigt, dass sich sein Gesundheitszustand seit 2009 nicht wesent lich verändert habe. Laut diesen Gutachtern sei er in seiner angestammten Tätigkeit und in einer Verweisungstätigkeit weiterhin bloss zu 50 % arbeits fähig (Urk. 1 S. 8). Daher bestehe nach wie vor Anspruch auf die bisherige Dreiviertelsrente (Urk. 1 S. 2).

1.3 Der Beschwerdeführer macht demgegenüber im Wesentlichen geltend, die Aufhebung der Rente sei zu Unrecht erfolgt, da weder ein Wie derwägungs- noch ein Revisionsgrund gegeben sei (Urk. 1 S. 6 ff.). Mit Verfügung vom 10. Juni 2010 habe die Beschwerdegegnerin im Rahmen des Ermessens rechtskonform und ohne Willkür einen leidensbedingten Abzug von 20 % vorgenommen. Es liege keine falsche Rechtsanwendung vor. Zudem habe das B.___ in seinem Gutachten vom 10. August 2015 eine Einschränkung sei nes Belastungsprofils bestätigt (Urk. 1 S. 7). Die B.___-Gutachter hätten sodann bestätigt, dass sich sein Gesundheitszustand seit 2009 nicht wesent lich verändert habe. Laut diesen Gutachtern sei er in seiner angestammten Tätigkeit und in einer Verweisungstätigkeit weiterhin bloss zu 50 % arbeits fähig (Urk. 1 S. 8). Daher bestehe nach wie vor Anspruch auf die bisherige Dreiviertelsrente (Urk. 1 S. 2). 2.

2. 2.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgeho ben ( Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] ). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentli che Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Inva liditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustan des, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerb lichen Auswirkun gen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesund heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beur teilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert ge bliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Ver gleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9 C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2. 1 mit Hinweisen).

2.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgeho ben ( Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] ). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentli che Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Inva liditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustan des, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerb lichen Auswirkun gen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesund heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beur teilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert ge bliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Ver gleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9 C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2. 1 mit Hinweisen). 2.2 Lässt sich eine massgebliche Sachverhaltsänderung als Voraussetzung für eine revisionsweise Rentenherabsetzung oder -aufhebung nicht nachweisen, so kann die Verwaltung eine rechtskräftig zu gesprochene Rente nur herab setzen oder aufheben, wenn die Voraus setzun gen für eine Wiedererwägung erfüllt sind. Dies ist dann der Fall, wenn sich eine formell rechtskräftige Rentenverfügung, die nicht Gegenstand einer materiellen richterlichen Beur teilung gewesen ist, als zweifellos unrichtig erweist und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (vgl. Art. 53 Abs. 2 ATSG).

2.2 Lässt sich eine massgebliche Sachverhaltsänderung als Voraussetzung für eine revisionsweise Rentenherabsetzung oder -aufhebung nicht nachweisen, so kann die Verwaltung eine rechtskräftig zu gesprochene Rente nur herab setzen oder aufheben, wenn die Voraus setzun gen für eine Wiedererwägung erfüllt sind. Dies ist dann der Fall, wenn sich eine formell rechtskräftige Rentenverfügung, die nicht Gegenstand einer materiellen richterlichen Beur teilung gewesen ist, als zweifellos unrichtig erweist und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (vgl. Art. 53 Abs. 2 ATSG). Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung ist die zweifellose Unrichtigkeit als Vor aussetzung für eine Wiedererwägung nur unter restriktiven Bedingungen zu bejahen, da die Wiedererwägung andernfalls zum Instrument für eine jederzei tige voraussetzungslose Neubeurteilung von rechtskräftig zugespro che nen Dau erleistungen würde (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 551/03 vom 30. Dezember 2003 E. 2.2.1). Nicht jede Unrichtigkeit, sondern nur eine qua li fizierte, offen sichtliche Unrichtigkeit berechtigt somit zur wiedererwä gungsweisen Herabset zung oder Aufhebung einer rechtskräftig zugesproche nen Dauer leistung.

Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung ist die zweifellose Unrichtigkeit als Vor aussetzung für eine Wiedererwägung nur unter restriktiven Bedingungen zu bejahen, da die Wiedererwägung andernfalls zum Instrument für eine jederzei tige voraussetzungslose Neubeurteilung von rechtskräftig zugespro che nen Dau erleistungen würde (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 551/03 vom 30. Dezember 2003 E. 2.2.1). Nicht jede Unrichtigkeit, sondern nur eine qua li fizierte, offen sichtliche Unrichtigkeit berechtigt somit zur wiedererwä gungsweisen Herabset zung oder Aufhebung einer rechtskräftig zugesproche nen Dauer leistung. Die Wiedererwägung dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechts an wendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Wür digung des Sachverhalts (Urteil des Bundesgerichts 8C_33/2011 vom 16. Mai 2011 E. 2.2). Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit ist in der Regel erfüllt, wenn eine Leistungszusprache aufgrund falsch oder unzutreffend verstan de ner Rechtsre geln erfolgt ist oder wenn massgebliche Bestimmungen nicht oder unrichtig an gewandt wurden. Anders verhält es sich, wenn der Wieder erwägungsgrund im Bereich materieller Anspruchsvoraussetzungen liegt, deren Beurteilung notwen digerweise Ermessenszüge aufweist. Erscheint die Beurteilung einzelner Schritte bei der Feststellung solcher Anspruchsvo raus setzungen (Invaliditätsbemessung, Arbeitsunfähigkeitsschätzung, Be weiswür digung, Zumutbarkeitsfragen) vor dem Hintergrund der Sach- und Rechts lage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechtskräf tigen Leistungszuspre chung dar boten, als vertretbar, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtig keit aus. Zweifellos ist die Unrichtigkeit, wenn kein ver nünftiger Zweifel da ran mög lich ist, dass die Verfügung unrichtig war. Es ist nur ein einziger Schluss - derjenige auf die Unrichtigkeit der Verfügung - denkbar. Insbeson dere ist eine auf keiner nachvollziehbaren ärztlichen Einschätzung der mass geblichen Arbeitsfähigkeit beruhende Invaliditätsbemessung nicht rechtskonform und die entsprechende Verfügung zweifellos unrichtig im wiedererwägungsrecht lichen Sinne (Urteil des Bundesgerichts 8C_33/2011 vom 16. Mai 2011 E. 2.2 mit Hinweisen).

Die Wiedererwägung dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechts an wendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Wür digung des Sachverhalts (Urteil des Bundesgerichts 8C_33/2011 vom 16. Mai 2011 E. 2.2). Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit ist in der Regel erfüllt, wenn eine Leistungszusprache aufgrund falsch oder unzutreffend verstan de ner Rechtsre geln erfolgt ist oder wenn massgebliche Bestimmungen nicht oder unrichtig an gewandt wurden. Anders verhält es sich, wenn der Wieder erwägungsgrund im Bereich materieller Anspruchsvoraussetzungen liegt, deren Beurteilung notwen digerweise Ermessenszüge aufweist. Erscheint die Beurteilung einzelner Schritte bei der Feststellung solcher Anspruchsvo raus setzungen (Invaliditätsbemessung, Arbeitsunfähigkeitsschätzung, Be weiswür digung, Zumutbarkeitsfragen) vor dem Hintergrund der Sach- und Rechts lage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechtskräf tigen Leistungszuspre chung dar boten, als vertretbar, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtig keit aus. Zweifellos ist die Unrichtigkeit, wenn kein ver nünftiger Zweifel da ran mög lich ist, dass die Verfügung unrichtig war. Es ist nur ein einziger Schluss - derjenige auf die Unrichtigkeit der Verfügung - denkbar. Insbeson dere ist eine auf keiner nachvollziehbaren ärztlichen Einschätzung der mass geblichen Arbeitsfähigkeit beruhende Invaliditätsbemessung nicht rechtskonform und die entsprechende Verfügung zweifellos unrichtig im wiedererwägungsrecht lichen Sinne (Urteil des Bundesgerichts 8C_33/2011 vom 16. Mai 2011 E. 2.2 mit Hinweisen). 2.3 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgeset zes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsun fähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs möglich keiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu be rücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

2.3 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgeset zes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsun fähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs möglich keiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu be rücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.4

2.4 2.4.1 Gemäss der mit BGE 130 V 352 begründeten und seither stetig weiter entwi ckelten Rechtsprechung vermochten eine fachärztlich (psychiatrisch) diag nostizierte somatoforme Schmerzstörung und vergleich bare psychosomati sche Leiden ( BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3 ) in der Regel keine lang dauernde, zu einer Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG führende Arbeitsunfähigkeit zu bewirken. Vielmehr bestand die Vermutung, dass solche Beschwerdebilder oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensan strengung überwindbar seien und nur bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumut bar machten, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt (zur Entste hungsgeschichte dieser Praxis: BGE 135 V 201 E. 7.1.2; Urteil des Bundesge richtes 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 2.1 ). Ob ein solcher Aus nahmefall vorlag, entschied sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien (so genannte „Foerster-Kriterien“, vgl. BGE 130 V 352, BGE 131 V 39 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3.2.3).

2.4.1 Gemäss der mit BGE 130 V 352 begründeten und seither stetig weiter entwi ckelten Rechtsprechung vermochten eine fachärztlich (psychiatrisch) diag nostizierte somatoforme Schmerzstörung und vergleich bare psychosomati sche Leiden ( BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3 ) in der Regel keine lang dauernde, zu einer Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG führende Arbeitsunfähigkeit zu bewirken. Vielmehr bestand die Vermutung, dass solche Beschwerdebilder oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensan strengung überwindbar seien und nur bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumut bar machten, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt (zur Entste hungsgeschichte dieser Praxis: BGE 135 V 201 E. 7.1.2; Urteil des Bundesge richtes 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 2.1 ). Ob ein solcher Aus nahmefall vorlag, entschied sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien (so genannte „Foerster-Kriterien“, vgl. BGE 130 V 352, BGE 131 V 39 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3.2.3). Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht die Überwindbarkeitsvermutung aufgegeben und das bisherige Regel-/Ausnahme-Modell durch einen struktu rierten normativen Prüfungsraster ersetzt. In dessen Rahmen wird im Regel fall anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindi katoren das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen ergebnis offen und symmetrisch beurteilt, indem gleichermassen den äusseren Belastungs fakto ren wie den vorhandenen Ressourcen Rechnung getragen wird (BGE 141 V 574 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2 mit Hinweisen). Die Anerkennung eines rentenbegrün denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus wir kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchs grundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachge wiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wie vor die materiell beweisbelastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2; Urteil des Bundesgerichts 8C_28/2016 vom 15. April 2016 E. 3.2).

Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht die Überwindbarkeitsvermutung aufgegeben und das bisherige Regel-/Ausnahme-Modell durch einen struktu rierten normativen Prüfungsraster ersetzt. In dessen Rahmen wird im Regel fall anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindi katoren das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen ergebnis offen und symmetrisch beurteilt, indem gleichermassen den äusseren Belastungs fakto ren wie den vorhandenen Ressourcen Rechnung getragen wird (BGE 141 V 574 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2 mit Hinweisen). Die Anerkennung eines rentenbegrün denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus wir kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchs grundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachge wiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wie vor die materiell beweisbelastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2; Urteil des Bundesgerichts 8C_28/2016 vom 15. April 2016 E. 3.2). Die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens nach dem dargeleg ten Prüfungsraster erübrigt sich rechtsprechungsgemäss, wenn Aus schluss gründe vorliegen, etwa wenn die Leistungseinschränkung über wiegend auf Aggravation oder einer ähnlichen Erscheinung beruht, welche die Annahme einer gesundheitlichen Beeinträchtigung von vorn herein ausschliessen (BGE 141 V 281 E. 2.2; vgl. Urteile des Bundes gerichts 9C_549/2015 vom 29. Januar 2016 E. 4.1 und 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4).

Die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens nach dem dargeleg ten Prüfungsraster erübrigt sich rechtsprechungsgemäss, wenn Aus schluss gründe vorliegen, etwa wenn die Leistungseinschränkung über wiegend auf Aggravation oder einer ähnlichen Erscheinung beruht, welche die Annahme einer gesundheitlichen Beeinträchtigung von vorn herein ausschliessen (BGE 141 V 281 E. 2.2; vgl. Urteile des Bundes gerichts 9C_549/2015 vom 29. Januar 2016 E. 4.1 und 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4). 2.4.2 Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden somatoformen Schmerz störung oder eines damit vergleichbaren psychoso matischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bundesgericht wie folgt systematisiert hat ( BGE 141 V 281 E. 4.3.1):

2.4.2 Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden somatoformen Schmerz störung oder eines damit vergleichbaren psychoso matischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bundesgericht wie folgt systematisiert hat ( BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie „funktioneller Schweregrad"

Kategorie „funktioneller Schweregrad" - Komplex „Gesundheitsschädigung"

Komplex „Gesundheitsschädigung" - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde

Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz

Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz - Komorbiditäten

Komorbiditäten - Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen)

Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen) - Komplex „Sozialer Kontext"

Komplex „Sozialer Kontext" - Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)

Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver gleich baren Lebensbereichen

gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver gleich baren Lebensbereichen - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei dens druck

behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei dens druck Diese Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungs hindern der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensations poten zialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsver mö gen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundes gerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).

Diese Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungs hindern der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensations poten zialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsver mö gen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundes gerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1). 2.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Ver waltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

2.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Ver waltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 2.6 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medi zinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswer tes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizini schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenen falls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).

2.6 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medi zinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswer tes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizini schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenen falls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 3.

3. 3.1

3.1 3.1.1 Am A.___-Gutachten vom 20. August 2009 waren PD Dr. med. C.___, Allgemeine Innere Medizin FMH, und die Dres. med. D.___, Rheumatologie und Physikalische Medizin/Rehabilitation FMH und E.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, beteiligt (Urk. 6/50/2, Urk. 6/50/25, Urk. 6/50/38, Urk. 6/50/46). Sie stellten folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/50/20):

3.1.1 Am A.___-Gutachten vom 20. August 2009 waren PD Dr. med. C.___, Allgemeine Innere Medizin FMH, und die Dres. med. D.___, Rheumatologie und Physikalische Medizin/Rehabilitation FMH und E.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, beteiligt (Urk. 6/50/2, Urk. 6/50/25, Urk. 6/50/38, Urk. 6/50/46). Sie stellten folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/50/20): - Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Fakto ren (ICD-10: F45.41) mit/bei:

Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Fakto ren (ICD-10: F45.41) mit/bei: - chronifiziertem Panvertebralsyndrom (ICD-10: M54.8)

chronifiziertem Panvertebralsyndrom (ICD-10: M54.8) - Knieschmerzen rechtsbetont (ICD-10: M17.0)

Knieschmerzen rechtsbetont (ICD-10: M17.0) - Mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.1)

Mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.1) Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit führten sie an (Urk. 6/50/21):

Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit führten sie an (Urk. 6/50/21): - Arterielle Hypertonie (ICD-10: I10)

Arterielle Hypertonie (ICD-10: I10) - Ruptur der langen Bizepssehne rechts mit Retraktion (ICD-10: S46.2)

Ruptur der langen Bizepssehne rechts mit Retraktion (ICD-10: S46.2) - Status nach Sturz aus 1,5 m Höhe vom LKW am 23. April 2007 mit Schädel-Hirntrauma Grad I, Kontusion des rechten Knies, des rechten Ellbogens, der linken Hand und HWS-Kontusion sowie nicht-dis lo zierter Nasenbeinfraktur

Status nach Sturz aus 1,5 m Höhe vom LKW am 23. April 2007 mit Schädel-Hirntrauma Grad I, Kontusion des rechten Knies, des rechten Ellbogens, der linken Hand und HWS-Kontusion sowie nicht-dis lo zierter Nasenbeinfraktur 3.1.2 Zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers hielten die A.___-Gutachter fest, dass seine angestammte Tätigkeit als Lastwagenchauffeur als körperlich leicht einzustufen sei. Diese Tätigkeit könne dem Beschwerdeführer aus rein somatischer Sicht voll zugemutet werden. Allerdings liege aufgrund der psy chischen Komorbidität mit Vorliegen einer mittelgradig depressiven Störung und einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50 % vor (Urk. 6/50/22).

3.1.2 Zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers hielten die A.___-Gutachter fest, dass seine angestammte Tätigkeit als Lastwagenchauffeur als körperlich leicht einzustufen sei. Diese Tätigkeit könne dem Beschwerdeführer aus rein somatischer Sicht voll zugemutet werden. Allerdings liege aufgrund der psy chischen Komorbidität mit Vorliegen einer mittelgradig depressiven Störung und einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50 % vor (Urk. 6/50/22). Die A.___-Gutachter führten zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in anderen Berufen aus, dass für sämtliche körperlich leichten, wechsel belasten den Tätigkeiten ohne länger andauernde Arbeiten über Kopf, ohne länger dauernde Rückenflexion, ohne Knien und Hocken, ohne Gehdauer über 15 Minuten, aus rein soma tischer Sicht eine volle Arbeitsfähigkeit bestünde. Aufgrund der psychischen Komorbidität sei aber auch eine derartige Ver weisungstätigkeit dem Be schwerdeführer nur zu 50 % zu zumuten. Sämt liche körperlich schweren und mittelschweren Tätigkeit seien ihm aufgrund der objektivierbaren Befunde im Bereich des Achsenskeletts und des rechten Kniege lenks nicht zuzumuten (Urk. 6/50/23).

Die A.___-Gutachter führten zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in anderen Berufen aus, dass für sämtliche körperlich leichten, wechsel belasten den Tätigkeiten ohne länger andauernde Arbeiten über Kopf, ohne länger dauernde Rückenflexion, ohne Knien und Hocken, ohne Gehdauer über 15 Minuten, aus rein soma tischer Sicht eine volle Arbeitsfähigkeit bestünde. Aufgrund der psychischen Komorbidität sei aber auch eine derartige Ver weisungstätigkeit dem Be schwerdeführer nur zu 50 % zu zumuten. Sämt liche körperlich schweren und mittelschweren Tätigkeit seien ihm aufgrund der objektivierbaren Befunde im Bereich des Achsenskeletts und des rechten Kniege lenks nicht zuzumuten (Urk. 6/50/23). 3.2

3.2 3.2.1 Am B.___-Gutachten vom 10. August 2015 wirkten die Dres. med. F.___, FMH für Allgemeine Innere Medizin, SIM zertifizierter medizi ni scher Gutachter, G.___, FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, SIM zertifizierter medizinischer Gutachter, und H.___, FMH für Rheu matologie, SIM zer tifizierter medizinischer Gutachter, sowie lic. phil. I.___, Fach psychologe für Neuropsychologie FSP, mit (Urk. 6/148/78). Zu den Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähig keit des Beschwer deführers hielten sie folgendes fest (Urk. 6/148/73):

3.2.1 Am B.___-Gutachten vom 10. August 2015 wirkten die Dres. med. F.___, FMH für Allgemeine Innere Medizin, SIM zertifizierter medizi ni scher Gutachter, G.___, FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, SIM zertifizierter medizinischer Gutachter, und H.___, FMH für Rheu matologie, SIM zer tifizierter medizinischer Gutachter, sowie lic. phil. I.___, Fach psychologe für Neuropsychologie FSP, mit (Urk. 6/148/78). Zu den Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähig keit des Beschwer deführers hielten sie folgendes fest (Urk. 6/148/73): - Nicht näher bezeichnete rezidivierende depressive Störung möglich (ICD-10: F33.9)

Nicht näher bezeichnete rezidivierende depressive Störung möglich (ICD-10: F33.9) - Nicht näher bezeichnete Persönlichkeitsstörung möglich (ICD-10: F60.9)

Nicht näher bezeichnete Persönlichkeitsstörung möglich (ICD-10: F60.9) - Entwicklung körperlicher Symptome aus psychischen Gründen (ICD-10: F68.0) mit Aggravation und Selbstlimitierung möglich

Entwicklung körperlicher Symptome aus psychischen Gründen (ICD-10: F68.0) mit Aggravation und Selbstlimitierung möglich - Formal eine schwerste undifferenzierte neuropsychologische Störung, welche mit Sicherheit zu wesentlichen Anteilen auf einer Aggravation beruht

Formal eine schwerste undifferenzierte neuropsychologische Störung, welche mit Sicherheit zu wesentlichen Anteilen auf einer Aggravation beruht - Anhaltende somatoforme Schmerzstörung sehr wahrscheinlich (ICD-10: F 45.4)

Anhaltende somatoforme Schmerzstörung sehr wahrscheinlich (ICD-10: F 45.4) Zudem nannten sie folgende Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfä higkeit (Urk. 6/148/73-74):

Zudem nannten sie folgende Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfä higkeit (Urk. 6/148/73-74): - Status nach Sturz am 23. April 2007 mit Kontusionen des rechten Knie gelenkes, der rechten Schulter, des rechten Ellbogens, der rechten Hand sowie des Rückens, Schädel-/Hirntrauma mit kurzer Bewusst lo sigkeit und nicht-dislozierter Nasenbeinfraktur

Status nach Sturz am 23. April 2007 mit Kontusionen des rechten Knie gelenkes, der rechten Schulter, des rechten Ellbogens, der rechten Hand sowie des Rückens, Schädel-/Hirntrauma mit kurzer Bewusst lo sigkeit und nicht-dislozierter Nasenbeinfraktur - im weiteren Verlauf ausgeprägte Symptomausweitung, Schmerz fehl verarbeitung und Selbstlimitierung

im weiteren Verlauf ausgeprägte Symptomausweitung, Schmerz fehl verarbeitung und Selbstlimitierung - Medial betonte Gonarthrose rechts

Medial betonte Gonarthrose rechts - Periarthropathische Schulterbeschwerden beidseits mit fraglicher Impin gement-Symptomatik

Periarthropathische Schulterbeschwerden beidseits mit fraglicher Impin gement-Symptomatik - Unspezifische Nacken- und Kreuzschmerzen

Unspezifische Nacken- und Kreuzschmerzen - Osteochondrosen Halswirbelkörper (HWK) 6/7, mehr als HWK 4/5 und HWK 5/6

Osteochondrosen Halswirbelkörper (HWK) 6/7, mehr als HWK 4/5 und HWK 5/6 - beginnende Spondylarthrosen, distal-lumbal und Übergangsano ma lie mit Nearthros zwischen dem verbreiterten Quervorsatz Len denwirbelkörper (LWK) 5 rechts und dem Beckenkamm

beginnende Spondylarthrosen, distal-lumbal und Übergangsano ma lie mit Nearthros zwischen dem verbreiterten Quervorsatz Len denwirbelkörper (LWK) 5 rechts und dem Beckenkamm - Anamnestisch Status nach wiederholten Umknick-Traumata am lin ken Sprunggelenk mit Schmerzsyndrom medial

Anamnestisch Status nach wiederholten Umknick-Traumata am lin ken Sprunggelenk mit Schmerzsyndrom medial 3.2.2 Die B.___-Gutachter schrieben in ihrer ‘‘Zusammenfassung und Beurtei lung‘‘, dass sich angesichts der beim Beschwerdeführer sicher gege be nen Aggravation aus neuropsychologischer Sicht zu dessen Arbeits fähig keit keine zuverlässige Aussagen machen liessen. Wie bei der ersten Begutachtung im A.___ im Juni 2009 bestehe in rheumatologischer Hinsicht weiterhin eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit für die angestammte Tätigkeit des Beschwerdeführers und für jede körperlich leichte wechselbe lastende Tätig keit (Urk. 6/148/75). Aus psychiatrischer Sicht könne dem Beschwerdeführer grundsätzlich zugemutet werden, dass er sein Leiden überwinde und sich in eine Arbeit einlasse. Die Arbeitsfähigkeit werde weiter auf 50 % eingeschätzt (Urk. 6/148/76).

3.2.2 Die B.___-Gutachter schrieben in ihrer ‘‘Zusammenfassung und Beurtei lung‘‘, dass sich angesichts der beim Beschwerdeführer sicher gege be nen Aggravation aus neuropsychologischer Sicht zu dessen Arbeits fähig keit keine zuverlässige Aussagen machen liessen. Wie bei der ersten Begutachtung im A.___ im Juni 2009 bestehe in rheumatologischer Hinsicht weiterhin eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit für die angestammte Tätigkeit des Beschwerdeführers und für jede körperlich leichte wechselbe lastende Tätig keit (Urk. 6/148/75). Aus psychiatrischer Sicht könne dem Beschwerdeführer grundsätzlich zugemutet werden, dass er sein Leiden überwinde und sich in eine Arbeit einlasse. Die Arbeitsfähigkeit werde weiter auf 50 % eingeschätzt (Urk. 6/148/76). Gesamtmedizinisch sei festzuhalten, dass der Beschwerdefüh rer, so wie er sich präsentiere, grundsätzlich keinem Arbeitgeber zumutbar sei. Aufgrund der eigenen Feststellungen bei den diversen Untersuchungen sei davon aus zugehen, dass beim Beschwerdeführer eine bewusstseinsnahe Aggravation bestehe. Medizinisch-theoretisch werde die Arbeitsfähigkeit weiterhin auf 50 % für jede körperlich leichte wechselbelastende Tätigkeit geschätzt (Urk. 6/148/76).

Gesamtmedizinisch sei festzuhalten, dass der Beschwerdefüh rer, so wie er sich präsentiere, grundsätzlich keinem Arbeitgeber zumutbar sei. Aufgrund der eigenen Feststellungen bei den diversen Untersuchungen sei davon aus zugehen, dass beim Beschwerdeführer eine bewusstseinsnahe Aggravation bestehe. Medizinisch-theoretisch werde die Arbeitsfähigkeit weiterhin auf 50 % für jede körperlich leichte wechselbelastende Tätigkeit geschätzt (Urk. 6/148/76). 4.

4. 4.1 Strittig und zu prüfen ist zunächst, ob die Beschwerdegegnerin die Renten verfügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) zu Recht in Wiedererwägung ge zo gen hat. Es gilt mithin zu beurteilen, ob diese Rentenverfügung zweifellos unrichtig war. Weil es um die Ausrichtung von Invalidenrenten geht, steht indessen ausser Frage, dass deren Berich tigung im Falle zweifel loser Unrich tigkeit von erheblicher Bedeutung wäre (vgl. Urteil des Bundes gerichts 8C_841/2010 vom 22. Dezember 2010 E. 4.2).

4.1 Strittig und zu prüfen ist zunächst, ob die Beschwerdegegnerin die Renten verfügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) zu Recht in Wiedererwägung ge zo gen hat. Es gilt mithin zu beurteilen, ob diese Rentenverfügung zweifellos unrichtig war. Weil es um die Ausrichtung von Invalidenrenten geht, steht indessen ausser Frage, dass deren Berich tigung im Falle zweifel loser Unrich tigkeit von erheblicher Bedeutung wäre (vgl. Urteil des Bundes gerichts 8C_841/2010 vom 22. Dezember 2010 E. 4.2). 4.2

4.2 4.2.1 In medizinischer Hinsicht stellte die Beschwerdegegnerin bei Erlass der Ver fügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) auf das A.___-Gutachten vom 20. Au gust 2009 (Urk. 6/50) ab (vgl. Urk. 6/66/6). Gemäss den A.___-Gutachtern war der Beschwerdeführer aus somatischer Sicht in seiner angestammten Tätig keit als Lastwagenchauffeur zu 100 % arbeitsfähig. Aufgrund der diag nosti zierten mittelgradig depressiven Störung (bzw. Episode, vgl. Urk. 6/50/42) und einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren gingen sie jedoch von einer Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers von 50 % aus (Urk. 6/50/22). Dies galt sowohl für die angestammte als auch für eine Verweisungstätigkeit (Urk. 6/50/22-23). Zu den Einschränkungen des Beschwerdeführers in psychischer Hinsicht wurde im psychiatrischen Teilgutachten ausgeführt, dass bei ihm neben der psy chi schen Komorbidität (mittelgradige depressive Störung) eine chronische Begleiterkrankung (Femorotibialarth rose, posttraumatische Periarthrosis humeroscapularis), ein Verlust der sozia len Integration (der Beschwerdeführer verlasse kaum noch das Haus, seine Kollegen hätten sich abgewendet), ein mehrjähriger Krankheitsverlauf bei unveränderter Symptomatik ohne länger fristige Remission, bisher unbe frie digende Behandlungsmassnahmen trotz konsequent durchgeführter am bulanter Behandlungsmassnahmen und zum Teil gescheiterter Rehabilita tionsmassnahmen vorliegen würden. Der Beschwerdeführer weise mithin “6 von 7 ‘Försterkriterien‘ auf“, die eine zu mutbare Willensanstrengung (zur Schmerzüberwindung) “eher“ ausschliessen würden (Urk. 6/50/43).

4.2.1 In medizinischer Hinsicht stellte die Beschwerdegegnerin bei Erlass der Ver fügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) auf das A.___-Gutachten vom 20. Au gust 2009 (Urk. 6/50) ab (vgl. Urk. 6/66/6). Gemäss den A.___-Gutachtern war der Beschwerdeführer aus somatischer Sicht in seiner angestammten Tätig keit als Lastwagenchauffeur zu 100 % arbeitsfähig. Aufgrund der diag nosti zierten mittelgradig depressiven Störung (bzw. Episode, vgl. Urk. 6/50/42) und einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren gingen sie jedoch von einer Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers von 50 % aus (Urk. 6/50/22). Dies galt sowohl für die angestammte als auch für eine Verweisungstätigkeit (Urk. 6/50/22-23). Zu den Einschränkungen des Beschwerdeführers in psychischer Hinsicht wurde im psychiatrischen Teilgutachten ausgeführt, dass bei ihm neben der psy chi schen Komorbidität (mittelgradige depressive Störung) eine chronische Begleiterkrankung (Femorotibialarth rose, posttraumatische Periarthrosis humeroscapularis), ein Verlust der sozia len Integration (der Beschwerdeführer verlasse kaum noch das Haus, seine Kollegen hätten sich abgewendet), ein mehrjähriger Krankheitsverlauf bei unveränderter Symptomatik ohne länger fristige Remission, bisher unbe frie digende Behandlungsmassnahmen trotz konsequent durchgeführter am bulanter Behandlungsmassnahmen und zum Teil gescheiterter Rehabilita tionsmassnahmen vorliegen würden. Der Beschwerdeführer weise mithin “6 von 7 ‘Försterkriterien‘ auf“, die eine zu mutbare Willensanstrengung (zur Schmerzüberwindung) “eher“ ausschliessen würden (Urk. 6/50/43). 4.2.2 Zunächst ist auf die psychische Komorbidität (vgl. dazu: BGE 130 V 352 E. 2.2.3) einzugehen. Gemäss der nach BGE 130 V 352 ergangenen Recht sprechung des Bundesgerichts lagen bei mittelgradigen depressiven Episoden keine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare an dau ernde Depression im Sinne eines verselbständigten Gesundheitsschadens vor, die es der betrof fenen Person verunmöglichten, die Folgen der bestehen den Schmerzproblematik zu überwinden. So hat das Bundesgericht schon vor Erlass der hier zu prüfenden Verfügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) ent schieden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_803/2008 vom 29. Mai 2009 E. 5.3.2 mit weiteren Hinweisen). Die beim Beschwerdeführer diagnostizierte mittelgradige depressive Episode hätte daher nicht als psychi sche Komorbi dität angesehen werden dürfen.

4.2.2 Zunächst ist auf die psychische Komorbidität (vgl. dazu: BGE 130 V 352 E. 2.2.3) einzugehen. Gemäss der nach BGE 130 V 352 ergangenen Recht sprechung des Bundesgerichts lagen bei mittelgradigen depressiven Episoden keine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare an dau ernde Depression im Sinne eines verselbständigten Gesundheitsschadens vor, die es der betrof fenen Person verunmöglichten, die Folgen der bestehen den Schmerzproblematik zu überwinden. So hat das Bundesgericht schon vor Erlass der hier zu prüfenden Verfügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) ent schieden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_803/2008 vom 29. Mai 2009 E. 5.3.2 mit weiteren Hinweisen). Die beim Beschwerdeführer diagnostizierte mittelgradige depressive Episode hätte daher nicht als psychi sche Komorbi dität angesehen werden dürfen. Die übrigen Kriterien, welche nach der früheren Rechtsprechung für eine Unzumutbarkeit der willentlichen Schmerzüberwindung gesprochen haben (vgl. dazu: BGE 130 V 352 E. 2.2.3), wären ebenfalls klar zu verneinen gewesen. Als chronische Begleiterkrankung nannte der psychiatrische A.___-Gutachter eine Femorotibialarthrose und eine posttraumatische Periarthrosis humero scapularis (Urk. 6/50/43). Diese somatischen Beschwerden erreichten jedoch das Mass einer chronischen körperlichen Begleiterkrankung mit mehrjähri gem Krankheitsverlauf bei unverändertem oder progredienten Symptomatik ohne längerfristige Remission nicht. Gemäss dem rheumato logischen A.___-Gutachter war dem Beschwerdeführer aufgrund der erho benen Befunde am Bewegungsapparat die angestammte Tätigkeit als Last wagenchauffeur ohne Einschränkungen zumutbar (Urk. 6/50/37; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_747/2009 vom 20. Oktober 2009 mit Hinweis). Des Weiteren gab der Beschwer deführer zwar an, dass seine Bekannten den Kontakt zu ihm meiden würden (Urk. 6/50/41). Es bestanden jedoch Kontakte innerhalb und aus ser halb der Familie. Drei seiner erwachsenen Kindern wohnten noch zu Hause (Urk. 6/50/33, Urk. 6/50/41). Zudem hatte der Beschwerdeführer bei sich zu Hause gelegentlich Besucher (Urk. 6/50/33) und er begab sich in den Jahren 2007, 2008 und 2009 jeweils im Sommer nach Mazedonien in die Ferien (Urk. 6/24/57, Urk. 6/52). Dort besuchte er seine Familie (Urk. 6/52). Dies hatte er schon vor dem Unfall vom 23. April 2007 so getan (vgl. Urk. 6/24/57). Ein sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens hätte daher klar verneint werden müssen (Urteil des Sozialversiche rungs gerichts des Kantons Zürich IV.2012.00102 vom 11. Juni 2013 E. 4.2.3). Gleiches gilt für das Kriterium “verfestigter, therapeutisch nicht mehr angehbarer innerseeli scher Verlauf einer an sich missglückten, psychisch aber entlastenden Kon fliktbe wältigung (primärer Krankheitsge winn [“Flucht in die Krankheit“])“. Laut A.___-Gutachter hätten noch stationäre psychia trisch-psycho somatische Be hand lungsmassnahmen versucht werden sollen (Urk. 6/50/43). Solche hatte der Beschwerdeführer noch nicht absolviert. Deshalb hätte auch das Kriterium “unbefriedigende Behandlungsergebnisse trotz konsequent durch geführter ambulanter und/oder stationärer Behand lungsbemühungen (auch mit unterschiedlichem therapeutischen Ansatz) und gescheiterten Rehabilita tionsmassnahmen bei vorhandener Motivation und Eigenanstren gung der versicherten Person“ eindeutig nicht als erfüllt ange sehen werden müssen.

Die übrigen Kriterien, welche nach der früheren Rechtsprechung für eine Unzumutbarkeit der willentlichen Schmerzüberwindung gesprochen haben (vgl. dazu: BGE 130 V 352 E. 2.2.3), wären ebenfalls klar zu verneinen gewesen. Als chronische Begleiterkrankung nannte der psychiatrische A.___-Gutachter eine Femorotibialarthrose und eine posttraumatische Periarthrosis humero scapularis (Urk. 6/50/43). Diese somatischen Beschwerden erreichten jedoch das Mass einer chronischen körperlichen Begleiterkrankung mit mehrjähri gem Krankheitsverlauf bei unverändertem oder progredienten Symptomatik ohne längerfristige Remission nicht. Gemäss dem rheumato logischen A.___-Gutachter war dem Beschwerdeführer aufgrund der erho benen Befunde am Bewegungsapparat die angestammte Tätigkeit als Last wagenchauffeur ohne Einschränkungen zumutbar (Urk. 6/50/37; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_747/2009 vom 20. Oktober 2009 mit Hinweis). Des Weiteren gab der Beschwer deführer zwar an, dass seine Bekannten den Kontakt zu ihm meiden würden (Urk. 6/50/41). Es bestanden jedoch Kontakte innerhalb und aus ser halb der Familie. Drei seiner erwachsenen Kindern wohnten noch zu Hause (Urk. 6/50/33, Urk. 6/50/41). Zudem hatte der Beschwerdeführer bei sich zu Hause gelegentlich Besucher (Urk. 6/50/33) und er begab sich in den Jahren 2007, 2008 und 2009 jeweils im Sommer nach Mazedonien in die Ferien (Urk. 6/24/57, Urk. 6/52). Dort besuchte er seine Familie (Urk. 6/52). Dies hatte er schon vor dem Unfall vom 23. April 2007 so getan (vgl. Urk. 6/24/57). Ein sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens hätte daher klar verneint werden müssen (Urteil des Sozialversiche rungs gerichts des Kantons Zürich IV.2012.00102 vom 11. Juni 2013 E. 4.2.3). Gleiches gilt für das Kriterium “verfestigter, therapeutisch nicht mehr angehbarer innerseeli scher Verlauf einer an sich missglückten, psychisch aber entlastenden Kon fliktbe wältigung (primärer Krankheitsge winn [“Flucht in die Krankheit“])“. Laut A.___-Gutachter hätten noch stationäre psychia trisch-psycho somatische Be hand lungsmassnahmen versucht werden sollen (Urk. 6/50/43). Solche hatte der Beschwerdeführer noch nicht absolviert. Deshalb hätte auch das Kriterium “unbefriedigende Behandlungsergebnisse trotz konsequent durch geführter ambulanter und/oder stationärer Behand lungsbemühungen (auch mit unterschiedlichem therapeutischen Ansatz) und gescheiterten Rehabilita tionsmassnahmen bei vorhandener Motivation und Eigenanstren gung der versicherten Person“ eindeutig nicht als erfüllt ange sehen werden müssen. 4.3 Unter Berücksichtigung der damaligen Rechtsprechung zur somatoformen Schmerzstörung erweist sich der Schluss der Beschwerdegegnerin, wonach gestützt auf das A.___-Gutachten vom 20. Au gust 2009 (Urk. 6/50) von einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers von 50 % auszu gehen sei, als unhaltbar. Dies umso mehr, als der psychiatrische Gutachter die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit letztlich einzig damit begründete, dass er “bei Vorliegen fast sämtlicher ‘Försterkriterien‘, aber deutlicher Selbstlimitierung im Rahmen der Symptomausweitung“ von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit ausgehe. Auch er verwies zwar auf die starke Selbstlimi tierung und das starke Schonverhalten mit subjektiv sehr tiefer Bewertung der eigenen Leistungsfähigkeit, was nicht der “eigentlichen Arbeitsfähigkeit“ des Beschwerdeführers entspreche, und vermerkte, dass der Beschwerdeführer in der Beobachtung sehr demonstrativ auftrete (vgl. Urk. 6/50/44). Dennoch lässt sein Gutachten eine Auseinandersetzung mit diesen Anzeichen eines zumindest als Verdeutlichung zu qualifizierenden Verhaltens missen und er legte nicht dar, weshalb dem Beschwerdeführer die Überwindung desselbigen aus krankheitswertigen Gründen nicht zumutbar wäre. Damit erweist sich der psychiatrische Teil des Gutachtens vom 20. August 2009 auch als nicht nachvollziehbar. Die Rentenverfügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) ist aus diesen Gründen zweifellos unrichtig im wiedererwägungs rechtlichen Sinn.

4.3 Unter Berücksichtigung der damaligen Rechtsprechung zur somatoformen Schmerzstörung erweist sich der Schluss der Beschwerdegegnerin, wonach gestützt auf das A.___-Gutachten vom 20. Au gust 2009 (Urk. 6/50) von einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers von 50 % auszu gehen sei, als unhaltbar. Dies umso mehr, als der psychiatrische Gutachter die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit letztlich einzig damit begründete, dass er “bei Vorliegen fast sämtlicher ‘Försterkriterien‘, aber deutlicher Selbstlimitierung im Rahmen der Symptomausweitung“ von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit ausgehe. Auch er verwies zwar auf die starke Selbstlimi tierung und das starke Schonverhalten mit subjektiv sehr tiefer Bewertung der eigenen Leistungsfähigkeit, was nicht der “eigentlichen Arbeitsfähigkeit“ des Beschwerdeführers entspreche, und vermerkte, dass der Beschwerdeführer in der Beobachtung sehr demonstrativ auftrete (vgl. Urk. 6/50/44). Dennoch lässt sein Gutachten eine Auseinandersetzung mit diesen Anzeichen eines zumindest als Verdeutlichung zu qualifizierenden Verhaltens missen und er legte nicht dar, weshalb dem Beschwerdeführer die Überwindung desselbigen aus krankheitswertigen Gründen nicht zumutbar wäre. Damit erweist sich der psychiatrische Teil des Gutachtens vom 20. August 2009 auch als nicht nachvollziehbar. Die Rentenverfügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) ist aus diesen Gründen zweifellos unrichtig im wiedererwägungs rechtlichen Sinn. Bei diesem Ergebnis braucht nicht mehr geprüft zu werden, ob von der Be schwerdegegnerin angeführte Wiederwägungsgründe (vgl. E. 1.2) gegeben sind. Ebenso wenig braucht geprüft zu werden, ob angesichts der bereits im Februar 2012 (vgl. Urk. 6/101/3) festgestellten Remission der depressiven Episode (vgl. Urk. 6/101/22) allenfalls auch ein Revisionsgrund nach Art. 17 ATSG gegeben wäre.

Bei diesem Ergebnis braucht nicht mehr geprüft zu werden, ob von der Be schwerdegegnerin angeführte Wiederwägungsgründe (vgl. E. 1.2) gegeben sind. Ebenso wenig braucht geprüft zu werden, ob angesichts der bereits im Februar 2012 (vgl. Urk. 6/101/3) festgestellten Remission der depressiven Episode (vgl. Urk. 6/101/22) allenfalls auch ein Revisionsgrund nach Art. 17 ATSG gegeben wäre. 5.

5. 5.1 Zu prüfen ist weiter, ob beim Beschwerdeführer aktuell noch ein invalidisie render Gesundheitsschaden vorliegt.

5.1 Zu prüfen ist weiter, ob beim Beschwerdeführer aktuell noch ein invalidisie render Gesundheitsschaden vorliegt. 5.2

5.2 5.2.1 Diese Prüfung erfolgt anhand der vom Bundesgericht mit BGE 141 V 281 begründeten Rechtsprechung zur somatoformen Schmerzstörung. Wie festge halten, liegt regelmässig keine versicherte Gesundheitsschädigung vor, wenn die Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Konstella tion beruht. Das strukturierte Beweisverfahren muss in einem solchen Fall nicht durchgeführt werden (vgl. E. 2.4.1 vorstehend).

5.2.1 Diese Prüfung erfolgt anhand der vom Bundesgericht mit BGE 141 V 281 begründeten Rechtsprechung zur somatoformen Schmerzstörung. Wie festge halten, liegt regelmässig keine versicherte Gesundheitsschädigung vor, wenn die Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Konstella tion beruht. Das strukturierte Beweisverfahren muss in einem solchen Fall nicht durchgeführt werden (vgl. E. 2.4.1 vorstehend). 5.2.2 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung trifft dies namentlich zu, wenn eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen und dem gezeigten Verhalten oder der Anamnese besteht, wenn intensive Schmerzen angegeben werden, deren Charakterisierung jedoch vage bleibt, wenn keine medizinische Behandlung und Therapie in Anspruch genommen wird, wenn demonstrativ vorgetragene Klagen auf den Sachverständigen un glaubwürdig wirken oder wenn schwere Einschränkungen im Alltag be hauptet werden, das psychosoziale Umfe ld jedoch weitgehend intakt ist. Ob die ärztlichen Feststellungen auf einen Ausschlussgrund folgern lassen, ist als Rechtsfrage frei überprüfbar (Urteile des Bundesgerichts 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4.1 und 8C_438/2015 vom 13. Oktober 2015 E. 6, je mit Hinweisen).

5.2.2 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung trifft dies namentlich zu, wenn eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen und dem gezeigten Verhalten oder der Anamnese besteht, wenn intensive Schmerzen angegeben werden, deren Charakterisierung jedoch vage bleibt, wenn keine medizinische Behandlung und Therapie in Anspruch genommen wird, wenn demonstrativ vorgetragene Klagen auf den Sachverständigen un glaubwürdig wirken oder wenn schwere Einschränkungen im Alltag be hauptet werden, das psychosoziale Umfe ld jedoch weitgehend intakt ist. Ob die ärztlichen Feststellungen auf einen Ausschlussgrund folgern lassen, ist als Rechtsfrage frei überprüfbar (Urteile des Bundesgerichts 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4.1 und 8C_438/2015 vom 13. Oktober 2015 E. 6, je mit Hinweisen). Wie das Bundesgericht weiter ausgeführt hat, ist im Einzelfall sorgfältig zu prüfen, ob ein Verhalten (nur) verdeutlichend und unter welchen Voraus set zungen die Grenze zur Aggravation und vergleichbaren leistungshindern den Konstellationen überschritten ist. Eine Aggravation zeichnet sich aus durch eine Übertreibung oder Ausweitung von Beschwerden, indem tatsäch lich vorhandene Symptome zur Erreichung eines Ziels (im hier interessieren den Kontext die Zusprechun g einer Rente) verstärkt werden. Externe Moti va tion (Erreichen einer Rente) und Bewusstseinsnähe sind somit starke (in der Praxis allerdings oft schwierig nachzuweisende) Anhaltspunkte für eine an spruchs hindernde Aggravation. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine Aggrava tion umso eher vorliegt, je mehr Hinweise auf eine absichtliche, ge steuerte und in diesem Sinne “ bewus ste“ Symptomerzeugung hindeuten. Für die Beantwortung dieser Frage ist - wiederum - zentral, dass die Gutachter, wie auch die anderen mit der Berichterstattung über die versicherte Person befassten Ärzte, alle verfügbaren Hinweise aus dem Alltag der versicherten Person, insbesondere auch aus dem ausserberuflichen Bereich, berück sich ti gen und auf dieser möglichst breiten Beobachtungsbasis eine Verbindung herstellen zwischen dem festgestellten versicherten Gesundheitsschaden und den dadurch bewirkten funktionellen Einschränkungen einerseits sowie den geschilderten sowie tatsächlichen, gegebenenfalls fremdanamnestisch erho benen Auswirkungen auf Aktivit ät und Partizipation anderseits. Auf dieser Grundlage ist zu plausibilisieren, dass die Inkonsistenzen über das im Rah men einer blossen Verdeutlichung “ Normale “ hinausgehen ( Urteil des Bun desgerichts 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4.2.2 mit weiteren Hin wei sen ).

Wie das Bundesgericht weiter ausgeführt hat, ist im Einzelfall sorgfältig zu prüfen, ob ein Verhalten (nur) verdeutlichend und unter welchen Voraus set zungen die Grenze zur Aggravation und vergleichbaren leistungshindern den Konstellationen überschritten ist. Eine Aggravation zeichnet sich aus durch eine Übertreibung oder Ausweitung von Beschwerden, indem tatsäch lich vorhandene Symptome zur Erreichung eines Ziels (im hier interessieren den Kontext die Zusprechun g einer Rente) verstärkt werden. Externe Moti va tion (Erreichen einer Rente) und Bewusstseinsnähe sind somit starke (in der Praxis allerdings oft schwierig nachzuweisende) Anhaltspunkte für eine an spruchs hindernde Aggravation. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine Aggrava tion umso eher vorliegt, je mehr Hinweise auf eine absichtliche, ge steuerte und in diesem Sinne “ bewus ste“ Symptomerzeugung hindeuten. Für die Beantwortung dieser Frage ist - wiederum - zentral, dass die Gutachter, wie auch die anderen mit der Berichterstattung über die versicherte Person befassten Ärzte, alle verfügbaren Hinweise aus dem Alltag der versicherten Person, insbesondere auch aus dem ausserberuflichen Bereich, berück sich ti gen und auf dieser möglichst breiten Beobachtungsbasis eine Verbindung herstellen zwischen dem festgestellten versicherten Gesundheitsschaden und den dadurch bewirkten funktionellen Einschränkungen einerseits sowie den geschilderten sowie tatsächlichen, gegebenenfalls fremdanamnestisch erho benen Auswirkungen auf Aktivit ät und Partizipation anderseits. Auf dieser Grundlage ist zu plausibilisieren, dass die Inkonsistenzen über das im Rah men einer blossen Verdeutlichung “ Normale “ hinausgehen ( Urteil des Bun desgerichts 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4.2.2 mit weiteren Hin wei sen ). 5.3

5.3 5.3.1 Bei der rheumatologischen Untersuchung im B.___ fanden sich gemäss Dr. H.___ deutliche Zeichen einer Selbstlimitierung (Urk. 6/148/53). Auf Nachfrage habe der Beschwerdeführer die stärksten Schmerzen im Bereich der Präsacralregion lokalisiert. Die erwähnten praktisch als Berührungs schmerzen imponierenden Schmerzen würden aber nicht nur im Bereich der Kreuzregion, sondern eigentlich überall am Körper angegeben. Auch bezüg lich der Fibromyalgie-Druckpunkte würden diese vom Beschwerde führer schon bei deutlich geringerem Druck als üblich bereits als schmerzhaft beschrieben (Urk. 6/148/47). Beim Lasègue-Manöver habe er beidseits ab 30 Grad blockierende Kreuz schmerzen angegeben. Unter Ablenkung habe er jedoch die Langsitzposition ohne Schmerzangabe einnehmen können (Urk. 6/148/46). Bei der Untersu chung sei die Rotation der Halswirbelsäule in Neutralstellung nach rechts nur bis 20 Grad und nach links 10 Grad mit endständiger Schmerzangabe bei deutlich spürbarer Gegenintervention durchführbar gewesen. Im Gespräch hätten jedoch beid seits wiederholt spon tane Rotationsbewegungen bis gut 45 Grad beobachtet werden können. Pas siv sei die Beweglichkeit der Lendenwirbel säule (LWS) und der Brustwirbel säule (BWS) ausgeprägt eingeschränkt ge wesen. Beim Anziehen der Hosen in sitzender Position am Ende der Unter suchung habe der Beschwerdeführer aber mehrmals zügige Bückbewegungen mit deutlicher Flexion der LWS aus geführt. Er habe dabei kein Schmerz empfinden gezeigt (Urk. 6/148/47). Rechts sei eine Greifkraft von 0,07 bar und links von 0,06 bar gemessen worden. Palpatorisch und inspektorisch hätten jedoch keine Gründe für derart tiefe Werte gefunden werden können. Die Flexion beider Hüftgelenke sei bis 80 Grad möglich gewesen, danach sei eine Gegeninter vention feststellbar ge wesen. Im Sitzen habe der Beschwerdeführer vor und nach der Untersu chung aber jeweils problemlos auf 90 Grad beugen können (Urk. 6/148/48).

5.3.1 Bei der rheumatologischen Untersuchung im B.___ fanden sich gemäss Dr. H.___ deutliche Zeichen einer Selbstlimitierung (Urk. 6/148/53). Auf Nachfrage habe der Beschwerdeführer die stärksten Schmerzen im Bereich der Präsacralregion lokalisiert. Die erwähnten praktisch als Berührungs schmerzen imponierenden Schmerzen würden aber nicht nur im Bereich der Kreuzregion, sondern eigentlich überall am Körper angegeben. Auch bezüg lich der Fibromyalgie-Druckpunkte würden diese vom Beschwerde führer schon bei deutlich geringerem Druck als üblich bereits als schmerzhaft beschrieben (Urk. 6/148/47). Beim Lasègue-Manöver habe er beidseits ab 30 Grad blockierende Kreuz schmerzen angegeben. Unter Ablenkung habe er jedoch die Langsitzposition ohne Schmerzangabe einnehmen können (Urk. 6/148/46). Bei der Untersu chung sei die Rotation der Halswirbelsäule in Neutralstellung nach rechts nur bis 20 Grad und nach links 10 Grad mit endständiger Schmerzangabe bei deutlich spürbarer Gegenintervention durchführbar gewesen. Im Gespräch hätten jedoch beid seits wiederholt spon tane Rotationsbewegungen bis gut 45 Grad beobachtet werden können. Pas siv sei die Beweglichkeit der Lendenwirbel säule (LWS) und der Brustwirbel säule (BWS) ausgeprägt eingeschränkt ge wesen. Beim Anziehen der Hosen in sitzender Position am Ende der Unter suchung habe der Beschwerdeführer aber mehrmals zügige Bückbewegungen mit deutlicher Flexion der LWS aus geführt. Er habe dabei kein Schmerz empfinden gezeigt (Urk. 6/148/47). Rechts sei eine Greifkraft von 0,07 bar und links von 0,06 bar gemessen worden. Palpatorisch und inspektorisch hätten jedoch keine Gründe für derart tiefe Werte gefunden werden können. Die Flexion beider Hüftgelenke sei bis 80 Grad möglich gewesen, danach sei eine Gegeninter vention feststellbar ge wesen. Im Sitzen habe der Beschwerdeführer vor und nach der Untersu chung aber jeweils problemlos auf 90 Grad beugen können (Urk. 6/148/48). Dr. H.___ war sodann erstaunt darüber, dass der Beschwerdeführer seinen Stock rechts benutzt hatte. In früheren rheumatologischen Fachgutachten des A.___ vom 29. Juni 2009 und 21. Februar 2012 sei nämlich jeweils festgehal ten worden, dass der Beschwerdeführer den Handstock links benutzt habe (Urk. 6/148/49). Darauf angesprochen habe der Beschwerdeführer erklärt, er könne das rechte Bein besser entlasten. Das rechte Bein schmerze ihn hauptsächlich im Knie bereich. Zuweilen benutze er den Stock auch links, da er auch am linken Sprunggelenk Beschwerden habe (Urk. 6/148/46, Urk. 6/148/49). Gemäss Dr. H.___ hat der Beschwerdeführer jedoch auch beim Gang mit Stock das rechte Bein voll belastet, ohne dabei zu hinken (Urk. 6/148/46, Urk. 6/148/49). Bei der psychiatrischen Untersuchung vom 14. Juli 2015 be nutzte der Be schwerdeführer seinen Stock links (Urk. 6/148/63), bei der neuropsychologischen Untersuchung, welche am sel ben Tag am Nachmittag durchgeführt wurde (Urk. 6/148/60), jedoch wieder rechts (Urk. 6/148/33). In der Praxis des neuropsycho logischen Gutachters lic. phil. I.___ stützte sich der Beschwerde führer mit angespannter und schmerzverzehrter Miene schwer auf diesen Stock. Nach der Unter suchung konnte lic. phil. I.___ beobachten, dass der Beschwerdeführer sich beim Zugehen auf das Taxi und beim Einstei gen kaum mehr auf den Stock abge stützt und sich deutlich schneller, flüssiger und agiler bewegt und dabei auch unauffällig entspannt gewirkt habe (Urk. 6/148/33).

Dr. H.___ war sodann erstaunt darüber, dass der Beschwerdeführer seinen Stock rechts benutzt hatte. In früheren rheumatologischen Fachgutachten des A.___ vom 29. Juni 2009 und 21. Februar 2012 sei nämlich jeweils festgehal ten worden, dass der Beschwerdeführer den Handstock links benutzt habe (Urk. 6/148/49). Darauf angesprochen habe der Beschwerdeführer erklärt, er könne das rechte Bein besser entlasten. Das rechte Bein schmerze ihn hauptsächlich im Knie bereich. Zuweilen benutze er den Stock auch links, da er auch am linken Sprunggelenk Beschwerden habe (Urk. 6/148/46, Urk. 6/148/49). Gemäss Dr. H.___ hat der Beschwerdeführer jedoch auch beim Gang mit Stock das rechte Bein voll belastet, ohne dabei zu hinken (Urk. 6/148/46, Urk. 6/148/49). Bei der psychiatrischen Untersuchung vom 14. Juli 2015 be nutzte der Be schwerdeführer seinen Stock links (Urk. 6/148/63), bei der neuropsychologischen Untersuchung, welche am sel ben Tag am Nachmittag durchgeführt wurde (Urk. 6/148/60), jedoch wieder rechts (Urk. 6/148/33). In der Praxis des neuropsycho logischen Gutachters lic. phil. I.___ stützte sich der Beschwerde führer mit angespannter und schmerzverzehrter Miene schwer auf diesen Stock. Nach der Unter suchung konnte lic. phil. I.___ beobachten, dass der Beschwerdeführer sich beim Zugehen auf das Taxi und beim Einstei gen kaum mehr auf den Stock abge stützt und sich deutlich schneller, flüssiger und agiler bewegt und dabei auch unauffällig entspannt gewirkt habe (Urk. 6/148/33). Schliesslich gab der Beschwerdeführer an, dass er “konstant 24 Stunden“ Schmerzen am Bewegungsapparat habe (Urk. 6/148/42). Er konnte jedoch nicht angeben, wann er zum letzten Mal bei seinem Hausarzt war oder Phy siotherapie absolvierte hatte (Urk. 6/148/31).

Schliesslich gab der Beschwerdeführer an, dass er “konstant 24 Stunden“ Schmerzen am Bewegungsapparat habe (Urk. 6/148/42). Er konnte jedoch nicht angeben, wann er zum letzten Mal bei seinem Hausarzt war oder Phy siotherapie absolvierte hatte (Urk. 6/148/31). 5.3.2 Der neuropsychologische Gutachter lic. phil. I.___ hielt fest, dass der Beschwerdeführer bei der Begrüssung sowie auch später im Untersuchungs-ge spräch weitestgehend den Blickkontakt gemieden und meist am Gutachter vorbei oder vor sich auf den Boden geschaut habe. Nach der Unter suchung habe er aber mit dem Taxifahrer ohne Zögern Blickkontakt aufge nom men (Urk. 6/148/33). Beim Untersuchungsgespräch habe er in seiner Auf fas sung deutlich verzögert und verlangsamt gewirkt. Dabei sei er bewusstseins klar, zu Person und Ort sicher und zu Zeit und Situation unsicher orientiert gewesen. Er habe eine deutliche Affekteinengung und -armut ge zeigt (Urk. 6/148/33). Der bio graphisch-episodische Gedächtniszu griff und -abruf sei dem Beschwerde führer unterschiedlich gut gelungen. Gewisse Ein zel heiten seien ihm ohne Mühe verfügbar gewesen, andere wiederum nicht, obwohl sie chronologisch zeitgleich oder thematisch unmittelbar anverwandt seien (Urk. 6/148/40). So präsentierte sich der Beschwerdeführer auch bei weiteren Untersuchungen im B.___ (vgl. Urk. 6/148/23-27, Urk. 6/148/54-64). Bei der psychia trischen Untersuchung gab er sich über weite Strecken pseudo dement. Er gab beispielsweise an, nicht zu wissen wie alt seine Kinder seien, wo genau er wohne und wie der Gesundheitszustand seiner Frau sei. Ande rerseits gelang ihm aber, zwischen durch kohärente Antworten zu geben oder kohärent von einem Zettel abzulesen, so auch Worte wie Efexor® und Mirtazapin® (Urk. 6/148/63). Sodann konnte er ohne zu zögern bei jedem Medikament die Dosierung an geben (Urk. 6/148/26-27). Als er seine Tasche im Untersu chungs zimmer vergessen hatte, erinnerte er sich daran und ging sie holen (Urk. 6/148/63).

5.3.2 Der neuropsychologische Gutachter lic. phil. I.___ hielt fest, dass der Beschwerdeführer bei der Begrüssung sowie auch später im Untersuchungs-ge spräch weitestgehend den Blickkontakt gemieden und meist am Gutachter vorbei oder vor sich auf den Boden geschaut habe. Nach der Unter suchung habe er aber mit dem Taxifahrer ohne Zögern Blickkontakt aufge nom men (Urk. 6/148/33). Beim Untersuchungsgespräch habe er in seiner Auf fas sung deutlich verzögert und verlangsamt gewirkt. Dabei sei er bewusstseins klar, zu Person und Ort sicher und zu Zeit und Situation unsicher orientiert gewesen. Er habe eine deutliche Affekteinengung und -armut ge zeigt (Urk. 6/148/33). Der bio graphisch-episodische Gedächtniszu griff und -abruf sei dem Beschwerde führer unterschiedlich gut gelungen. Gewisse Ein zel heiten seien ihm ohne Mühe verfügbar gewesen, andere wiederum nicht, obwohl sie chronologisch zeitgleich oder thematisch unmittelbar anverwandt seien (Urk. 6/148/40). So präsentierte sich der Beschwerdeführer auch bei weiteren Untersuchungen im B.___ (vgl. Urk. 6/148/23-27, Urk. 6/148/54-64). Bei der psychia trischen Untersuchung gab er sich über weite Strecken pseudo dement. Er gab beispielsweise an, nicht zu wissen wie alt seine Kinder seien, wo genau er wohne und wie der Gesundheitszustand seiner Frau sei. Ande rerseits gelang ihm aber, zwischen durch kohärente Antworten zu geben oder kohärent von einem Zettel abzulesen, so auch Worte wie Efexor® und Mirtazapin® (Urk. 6/148/63). Sodann konnte er ohne zu zögern bei jedem Medikament die Dosierung an geben (Urk. 6/148/26-27). Als er seine Tasche im Untersu chungs zimmer vergessen hatte, erinnerte er sich daran und ging sie holen (Urk. 6/148/63). Zwar gab der Beschwerdeführer an, dass er seit dem Unfall zweimal pro Monat zu seinem Psychiater gehe, wo sie die Krankheit und Schmerzen “dis kutieren“ würden (Urk. 6/148/58). Die von den B.___-Gutachtern durchge führte Blutuntersuchung zeigte jedoch, dass der Medi kamentenspiegel für die Antidepressiva Efexor® und Mirtazapin® unterhalb des unteren Norm bereichs lag (Urk. 6/148/22).

Zwar gab der Beschwerdeführer an, dass er seit dem Unfall zweimal pro Monat zu seinem Psychiater gehe, wo sie die Krankheit und Schmerzen “dis kutieren“ würden (Urk. 6/148/58). Die von den B.___-Gutachtern durchge führte Blutuntersuchung zeigte jedoch, dass der Medi kamentenspiegel für die Antidepressiva Efexor® und Mirtazapin® unterhalb des unteren Norm bereichs lag (Urk. 6/148/22). Die beim Beschwerdeführer angeblich bestehenden kognitiven Einschränkun gen sind nicht konsistent. So konnte er vor der Unter su chung bei lic. phil. I.___ im Wartezimmer problemlos sein Mobil telefon be nutzen und hat einem An rufer prompt, bestimmt und kurz Antwort gegeben (Urk. 6/148/33). Sodann gab er an, dass er Auto fahre, wenn es ihm gut gehe. Er fahre zum Beispiel zum Einkaufen (Urk. 6/148/25). Bei der Testung der Basisfunktionen wie kognitives Tempo, Aufmerksamkeit und Konzentration resultierte gemäss lic. phil. I.___ aber eine schwer ge störte Antwort reaktionsbereitschaft. Kon sequenterweise dürfte sich der Be schwerdeführer damit als Fussgänger nicht auf die Strasse begeben, geschweige denn sich ans Steuer setzen (Urk. 6/148/35-36).

Die beim Beschwerdeführer angeblich bestehenden kognitiven Einschränkun gen sind nicht konsistent. So konnte er vor der Unter su chung bei lic. phil. I.___ im Wartezimmer problemlos sein Mobil telefon be nutzen und hat einem An rufer prompt, bestimmt und kurz Antwort gegeben (Urk. 6/148/33). Sodann gab er an, dass er Auto fahre, wenn es ihm gut gehe. Er fahre zum Beispiel zum Einkaufen (Urk. 6/148/25). Bei der Testung der Basisfunktionen wie kognitives Tempo, Aufmerksamkeit und Konzentration resultierte gemäss lic. phil. I.___ aber eine schwer ge störte Antwort reaktionsbereitschaft. Kon sequenterweise dürfte sich der Be schwerdeführer damit als Fussgänger nicht auf die Strasse begeben, geschweige denn sich ans Steuer setzen (Urk. 6/148/35-36). 5.3.3 Bereits in früheren Arztberichten und Gutachten finden sich deutliche Hin weise auf ausgeprägtes Schmerzgebaren, Selbstlimitierung und Inkonsis ten zen (vgl. die Berichte des J.___, Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, vom 31. Oktober 2007 [Urk. 6/24/24 ff., insbes. Urk. 6/24/25] sowie des K.___ vom 4. Dezember 2007 [Urk. 6/24/8 ff., insbes. Urk. 6/24/10-11, Urk. 6/24/16 ff.]. Dem A.___-Gutachten vom 20. August 2009 kann ent nom men werden, dass der Beschwerdeführer bei der Unter suchung vorwiegend vor sich auf den Fussboden starrte und keinen Augen kontakt mit dem Gut achter und der Dolmetscherin aufgenommen hat. Er habe sehr verlangsamt und mühsam Auskunft auf die gestellten Fragen gegeben. Bereits nach fünf Minuten sei es zu einem Wechsel der Sitzposition gekommen. Er habe wäh rend der ca. zwei stündigen Untersuchung wiederholt gestöhnt und ständig Mineralwasser getrunken. Während der Untersuchung sei e s zur Schmerz mitteleinnahme mit schmerzverzerrtem Gesicht gekommen. Zum Ende der Untersuchung sei er nur sehr langsam, stark abstützend mit stark verzerrtem Gesicht aufgestanden und habe sich kaum noch bewegen können. Er sei sehr langsam zur Tür gegan gen. Bereits das Untersuchungszimmer verlassend sei das Laufen je doch wieder deutlich flüssiger erschienen (Urk. 6/50/42). Im A.___-Gutachten vom 23. Mai 2012 wurde festgehalten, die Aussage des Beschwerdeführers, er fahre Auto, könne mit den geklagten Beschwerden nicht vereinbart werden. Es sei zu vermuten, dass auch sonst das Niveau des Funktionierens im Alltag höher als geschildert liege (Urk. 6 6/101/22). Der Beschwerdeführer trage an seinem linken Arm einen Stock, was aus rein orthopädisch-rheumatologi scher Sicht nicht nachvoll ziehbar sei (Urk. 6/101/25). Er biete kein Bild einer nach ICD-10 diagnos tizierbaren affektiven Störung, wobei die deutlich überzeichnet vor getragenen Beschwerden bei deutlichen Hinweisen auf ein zumindest aggra vatorisches Verhalten relati viert werden müssten (Urk. 6/101/30, Urk. 6/101/53).

5.3.3 Bereits in früheren Arztberichten und Gutachten finden sich deutliche Hin weise auf ausgeprägtes Schmerzgebaren, Selbstlimitierung und Inkonsis ten zen (vgl. die Berichte des J.___, Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, vom 31. Oktober 2007 [Urk. 6/24/24 ff., insbes. Urk. 6/24/25] sowie des K.___ vom 4. Dezember 2007 [Urk. 6/24/8 ff., insbes. Urk. 6/24/10-11, Urk. 6/24/16 ff.]. Dem A.___-Gutachten vom 20. August 2009 kann ent nom men werden, dass der Beschwerdeführer bei der Unter suchung vorwiegend vor sich auf den Fussboden starrte und keinen Augen kontakt mit dem Gut achter und der Dolmetscherin aufgenommen hat. Er habe sehr verlangsamt und mühsam Auskunft auf die gestellten Fragen gegeben. Bereits nach fünf Minuten sei es zu einem Wechsel der Sitzposition gekommen. Er habe wäh rend der ca. zwei stündigen Untersuchung wiederholt gestöhnt und ständig Mineralwasser getrunken. Während der Untersuchung sei e s zur Schmerz mitteleinnahme mit schmerzverzerrtem Gesicht gekommen. Zum Ende der Untersuchung sei er nur sehr langsam, stark abstützend mit stark verzerrtem Gesicht aufgestanden und habe sich kaum noch bewegen können. Er sei sehr langsam zur Tür gegan gen. Bereits das Untersuchungszimmer verlassend sei das Laufen je doch wieder deutlich flüssiger erschienen (Urk. 6/50/42). Im A.___-Gutachten vom 23. Mai 2012 wurde festgehalten, die Aussage des Beschwerdeführers, er fahre Auto, könne mit den geklagten Beschwerden nicht vereinbart werden. Es sei zu vermuten, dass auch sonst das Niveau des Funktionierens im Alltag höher als geschildert liege (Urk. 6 6/101/22). Der Beschwerdeführer trage an seinem linken Arm einen Stock, was aus rein orthopädisch-rheumatologi scher Sicht nicht nachvoll ziehbar sei (Urk. 6/101/25). Er biete kein Bild einer nach ICD-10 diagnos tizierbaren affektiven Störung, wobei die deutlich überzeichnet vor getragenen Beschwerden bei deutlichen Hinweisen auf ein zumindest aggra vatorisches Verhalten relati viert werden müssten (Urk. 6/101/30, Urk. 6/101/53). 5.3.4 Zwar hielt Dr. H.___ dafür, dass das subjektiv verstärkte Schmerzsyndrom hauptsächlich auf eine Zunahme der Schmerzfehlverarbeitung zurückzu füh ren sei. Verdachtsmomente für eine bewussten Aggravation oder Simula tion hätten für ihn keine bestanden. Er fügte aber an, dass dies im Rahmen einer zweistünden Anamneseerhebung und klinischen Unter suchung schwierig zu beurteilen sei (Urk. 6/148/53). Dessen ungeachtet kann das Ver halten des Beschwer de führers bei den B.___-Untersuchungen nur als Aggravation angesehen werden. Lic. phil. I.___ hielt fest, dass das vom Beschwerdeführer gebotene Leistungsverhalten und -bild unter der Testfähig keitsgrenze gelegen habe. Es würde einer vorbestehenden schweren Intelli genzminderung mit einem IQ unter 30 oder schweren Demenz ent sprechen, so dass lebensalltäg lich eine vollständige Hilflosigkeit und Abhän gigkeit in allen Lebensberei chen bestehen müsste (Urk. 6/148/35, Urk. 6/148/38-39). Zur Authentizität der neuropsycho logischen Befunde führte er aus, dass zwischen dem klini schen Verhalten des Beschwerdeführers und der anamnes tisch feststellbaren Alltagsfunktionalität (gelegentliches Autofahren, alleinige Anreise per Zug und Taxi, promptes Reagieren und Handeln am Mobiltele fon, rasche Abspra che mit dem Taxi fahrer u.a.m.) einerseits und den neuropsychologischen Funktionsschwächen, insbesondere auch deren Aus masse (eigentlich hätten sich beim Beschwerde führer formal nur Funktions ausfälle ergeben), ander seits eine derart ausge prägte Diskrepanz bestehe, dass dem Beschwerdeführer zumindest eine schwere Aggravation unterstellt werden müsse (Urk. 6/148/38). Nach der Beschwerdevalidierung müsse eine bewusstseins nahe Aggravation als ge sichert gelten. Wie bewusstseinsnah sie tatsächlich sei, müsse von psychia trischer Seite her beur teilt werden (Urk. 6/148/41). Der psychiatrische Gutachter Dr. G.___ hielt fest, dass eine lege-artis-Begutach tung wegen psychiatrischer Auffällig keiten, Verhaltens auffälligkeit, Aggra vation und Inkonsistenzen des Beschwerdefüh rers in seiner Kommunikation und in der Art und Weise, wie er sich in die Begut achtung eingegeben habe, nicht möglich gewesen sei (Urk. 6/148/54). Der Beschwerdeführer habe kein Bild einer nach ICD-10 diagnostizierbaren affek tiven Störung geboten. Er habe deutlich überzeichnet vorgetragene Be schwerden bei deutlichen Hin weisen auf zumindest aggrava torisches Verhal ten gezeigt. Aus rein psychiat rischer Sicht hätten beim Beschwerdeführer keine Defizite objektiviert wer den können, welche zu einer Verminderung der Arbeitsfähigkeit führen wür den (Urk. 6/148/67). Es müsse eine Aggravation angenommen werden (Urk. 6/148/68). Der Beschwerde füh rer gebe eine sehr schlechte allgemeine Funktionsfähigkeit vor und aggraviere deutlich (Urk. 6/148/70).

5.3.4 Zwar hielt Dr. H.___ dafür, dass das subjektiv verstärkte Schmerzsyndrom hauptsächlich auf eine Zunahme der Schmerzfehlverarbeitung zurückzu füh ren sei. Verdachtsmomente für eine bewussten Aggravation oder Simula tion hätten für ihn keine bestanden. Er fügte aber an, dass dies im Rahmen einer zweistünden Anamneseerhebung und klinischen Unter suchung schwierig zu beurteilen sei (Urk. 6/148/53). Dessen ungeachtet kann das Ver halten des Beschwer de führers bei den B.___-Untersuchungen nur als Aggravation angesehen werden. Lic. phil. I.___ hielt fest, dass das vom Beschwerdeführer gebotene Leistungsverhalten und -bild unter der Testfähig keitsgrenze gelegen habe. Es würde einer vorbestehenden schweren Intelli genzminderung mit einem IQ unter 30 oder schweren Demenz ent sprechen, so dass lebensalltäg lich eine vollständige Hilflosigkeit und Abhän gigkeit in allen Lebensberei chen bestehen müsste (Urk. 6/148/35, Urk. 6/148/38-39). Zur Authentizität der neuropsycho logischen Befunde führte er aus, dass zwischen dem klini schen Verhalten des Beschwerdeführers und der anamnes tisch feststellbaren Alltagsfunktionalität (gelegentliches Autofahren, alleinige Anreise per Zug und Taxi, promptes Reagieren und Handeln am Mobiltele fon, rasche Abspra che mit dem Taxi fahrer u.a.m.) einerseits und den neuropsychologischen Funktionsschwächen, insbesondere auch deren Aus masse (eigentlich hätten sich beim Beschwerde führer formal nur Funktions ausfälle ergeben), ander seits eine derart ausge prägte Diskrepanz bestehe, dass dem Beschwerdeführer zumindest eine schwere Aggravation unterstellt werden müsse (Urk. 6/148/38). Nach der Beschwerdevalidierung müsse eine bewusstseins nahe Aggravation als ge sichert gelten. Wie bewusstseinsnah sie tatsächlich sei, müsse von psychia trischer Seite her beur teilt werden (Urk. 6/148/41). Der psychiatrische Gutachter Dr. G.___ hielt fest, dass eine lege-artis-Begutach tung wegen psychiatrischer Auffällig keiten, Verhaltens auffälligkeit, Aggra vation und Inkonsistenzen des Beschwerdefüh rers in seiner Kommunikation und in der Art und Weise, wie er sich in die Begut achtung eingegeben habe, nicht möglich gewesen sei (Urk. 6/148/54). Der Beschwerdeführer habe kein Bild einer nach ICD-10 diagnostizierbaren affek tiven Störung geboten. Er habe deutlich überzeichnet vorgetragene Be schwerden bei deutlichen Hin weisen auf zumindest aggrava torisches Verhal ten gezeigt. Aus rein psychiat rischer Sicht hätten beim Beschwerdeführer keine Defizite objektiviert wer den können, welche zu einer Verminderung der Arbeitsfähigkeit führen wür den (Urk. 6/148/67). Es müsse eine Aggravation angenommen werden (Urk. 6/148/68). Der Beschwerde füh rer gebe eine sehr schlechte allgemeine Funktionsfähigkeit vor und aggraviere deutlich (Urk. 6/148/70). 5.3.5 Nach dem Gesagten überwiegen die Anhaltspunkte für eine Aggravation ein deutig und die Grenzen eines bloss verdeutlichenden Verhaltens sind klar überschritten. Dem B.___-Gutachten vom 10. August 2015 (Urk. 6/148) kann nicht ent nommen werden, dass das in zahlreichen Fällen gezeigte aggravatorische Verhalten des Beschwerdeführers auf eine verselbständigte, krankheitswertige psychische Störung zurückzuführen ist. Daher fällt eine versicherte Gesund heitsschädigung ausser Betracht (vgl. Urteile des Bundes gerichts 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4.2.4 und 9C_602/2016 vom 14. Dezem ber 2016 E. 5.2.2.2 mit Hinweis).

5.3.5 Nach dem Gesagten überwiegen die Anhaltspunkte für eine Aggravation ein deutig und die Grenzen eines bloss verdeutlichenden Verhaltens sind klar überschritten. Dem B.___-Gutachten vom 10. August 2015 (Urk. 6/148) kann nicht ent nommen werden, dass das in zahlreichen Fällen gezeigte aggravatorische Verhalten des Beschwerdeführers auf eine verselbständigte, krankheitswertige psychische Störung zurückzuführen ist. Daher fällt eine versicherte Gesund heitsschädigung ausser Betracht (vgl. Urteile des Bundes gerichts 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4.2.4 und 9C_602/2016 vom 14. Dezem ber 2016 E. 5.2.2.2 mit Hinweis). 5.4 Anzufügen ist, dass dem Beschwerdeführer gemäss den B.___-Gutachtern aus rein somatischer Sicht weiterhin jede körperlich leichte wechselbe las tende Tätigkeit zumutbar ist (Urk. 6/148/75). Als solche gilt auch die an ge stammte Tätigkeit des Be schwerdeführers als Chauffeur eines Wechsellade kippers (vgl. E. 3.1.2 ).

5.4 Anzufügen ist, dass dem Beschwerdeführer gemäss den B.___-Gutachtern aus rein somatischer Sicht weiterhin jede körperlich leichte wechselbe las tende Tätigkeit zumutbar ist (Urk. 6/148/75). Als solche gilt auch die an ge stammte Tätigkeit des Be schwerdeführers als Chauffeur eines Wechsellade kippers (vgl. E. 3.1.2 ). 5.5 Die Beschwerdegegnerin hat daher zu Recht festgestellt, dass kein Rentenan spruch (mehr) besteht.

5.5 Die Beschwerdegegnerin hat daher zu Recht festgestellt, dass kein Rentenan spruch (mehr) besteht. 6.

6. 6.1 Das Bundesgericht geht in ständiger Rechtsprechung vom Regelfall aus, dass eine medizinisch attestierte Arbeitsfähigkeit grundsätzlich auf dem Weg der Selbsteingliederung verwertbar ist ( Urteile des Bundesgerichts 9C_163/2009 vom 10. September 2010 E. 4.2.2 mit Hinweis und 8C_597/2014 vom 6. Oktober 2015 E. 3.2 ). In ganz besonderen Ausnahmefällen hat die Recht sprechung dennoch nach lang jährigem Rentenbezug trotz medizinisch (wie der) ausge wiesener Leistungsfähigkeit vorderhand weiterhin eine Rente zugesprochen, bis mit Hilfe von medizinisch-rehabilitativen und/oder beruf lich-erwerblichen Massnahmen das theoretische Leistungspotential ausge schöpft werden kann. Es können im Ein zelfall Erfordernisse des Arbeits marktes der An rech nung einer medizinisch vor handenen Leistungsfähigkeit und medizinisch zu mutbaren Leistungsentfaltung entgegenstehen, wenn aus den Akten ein wandfrei hervorgeht, dass die Verwer tung eines bestimmten Leistungspoten tials ohne vorgängige Durchführung befähigender Massnah men allein ver mittels Eigenanstrengung der versicherten Person nicht mög lich ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_163/2009 vom 10. September 2010 E. 4.2.2).

6.1 Das Bundesgericht geht in ständiger Rechtsprechung vom Regelfall aus, dass eine medizinisch attestierte Arbeitsfähigkeit grundsätzlich auf dem Weg der Selbsteingliederung verwertbar ist ( Urteile des Bundesgerichts 9C_163/2009 vom 10. September 2010 E. 4.2.2 mit Hinweis und 8C_597/2014 vom 6. Oktober 2015 E. 3.2 ). In ganz besonderen Ausnahmefällen hat die Recht sprechung dennoch nach lang jährigem Rentenbezug trotz medizinisch (wie der) ausge wiesener Leistungsfähigkeit vorderhand weiterhin eine Rente zugesprochen, bis mit Hilfe von medizinisch-rehabilitativen und/oder beruf lich-erwerblichen Massnahmen das theoretische Leistungspotential ausge schöpft werden kann. Es können im Ein zelfall Erfordernisse des Arbeits marktes der An rech nung einer medizinisch vor handenen Leistungsfähigkeit und medizinisch zu mutbaren Leistungsentfaltung entgegenstehen, wenn aus den Akten ein wandfrei hervorgeht, dass die Verwer tung eines bestimmten Leistungspoten tials ohne vorgängige Durchführung befähigender Massnah men allein ver mittels Eigenanstrengung der versicherten Person nicht mög lich ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_163/2009 vom 10. September 2010 E. 4.2.2). Diese Rechtsprechung hat das Bundesgericht im Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 dahingehend präzisiert, dass die revisions- oder wiederer wä gungsweise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente bei versicher ten Personen, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, nur zulässig ist, wenn die Beschwerdegegnerin zuvor Eingliederungsmassnahmen durchgeführt hat (E. 3.3).

Diese Rechtsprechung hat das Bundesgericht im Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 dahingehend präzisiert, dass die revisions- oder wiederer wä gungsweise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente bei versicher ten Personen, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, nur zulässig ist, wenn die Beschwerdegegnerin zuvor Eingliederungsmassnahmen durchgeführt hat (E. 3.3). Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass solche versicherte Perso nen aufgrund des fortgeschrittenen Alters oder der langen Rentendauer und der daraus folgenden langjährigen Arbeitsabstinenz in der Regel nicht selber in der Lage sind, sich dem Arbeitsmarkt zu stellen und sich dort selber wie der einzugliedern.

Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass solche versicherte Perso nen aufgrund des fortgeschrittenen Alters oder der langen Rentendauer und der daraus folgenden langjährigen Arbeitsabstinenz in der Regel nicht selber in der Lage sind, sich dem Arbeitsmarkt zu stellen und sich dort selber wie der einzugliedern. Dies führt zwar für die Betroffenen nicht zu einer Art Besitzstandsgarantie. Es wird ihnen lediglich, aber immerhin zugestanden, dass die Rente grund sätzlich erst nach geleisteter Eingliederungshilfe eingestellt werden darf (vgl. erwähntes Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 E. 3.5).

Dies führt zwar für die Betroffenen nicht zu einer Art Besitzstandsgarantie. Es wird ihnen lediglich, aber immerhin zugestanden, dass die Rente grund sätzlich erst nach geleisteter Eingliederungshilfe eingestellt werden darf (vgl. erwähntes Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 E. 3.5). 6.2 Im Zeitpunkt der Renteneinstellung (vgl. die angefochtene Verfügung vom 1. März 2016 [Urk. 2]) war der 1955 geborene Beschwerdeführer beinahe 61 Jahre alt (Urk. 6/14/1). Damit fällt er unter den vom Bundesgericht beson ders geschützten Bezügerkreis.

6.2 Im Zeitpunkt der Renteneinstellung (vgl. die angefochtene Verfügung vom 1. März 2016 [Urk. 2]) war der 1955 geborene Beschwerdeführer beinahe 61 Jahre alt (Urk. 6/14/1). Damit fällt er unter den vom Bundesgericht beson ders geschützten Bezügerkreis. Vor der Renteneinstellung prüfte die Beschwerdegegnerin Eingliederungs massnahmen und gelangte zum Schluss, dass keine solche Massnahmen durchzuführen seien. Sie führte dazu aus, dass beim Beschwerdeführer ge mäss den B.___-Gutachtern ein klar aggravatorisches Verhalten gegeben sei. Zudem habe er die früher attestierte Restarbeitsfähigkeit von 50 % bisher nie ver wertet (Urk. 6/151/4).

Vor der Renteneinstellung prüfte die Beschwerdegegnerin Eingliederungs massnahmen und gelangte zum Schluss, dass keine solche Massnahmen durchzuführen seien. Sie führte dazu aus, dass beim Beschwerdeführer ge mäss den B.___-Gutachtern ein klar aggravatorisches Verhalten gegeben sei. Zudem habe er die früher attestierte Restarbeitsfähigkeit von 50 % bisher nie ver wertet (Urk. 6/151/4). Dem ist im Ergebnis zuzustimmen. Zu berücksichtigen ist, dass dem Be-schwer deführer mit A.___-Gutachten vom 20. August 2009 eine Arbeits fä higkeit von 50 % attestierte wurde (Urk. 6/50/22). Zur Begründung ver wiesen die Gutachter auf die beim Beschwerdeführer beobachtete Symptom aus- wei tung, seine starke Selbstlimitierung und sein starkes Schonverhalten mit subjektiv sehr tiefer Bewertung der eigenen Leistungsfähigkeit (Urk. 6/50/43-44). Damit bestand bereits damals eine er hebliche Restarbeits fähigkeit. Dies gilt selbst dann, wenn unberück sichtigt bleibt, dass die An nahme einer Unzumutbarkeit der willent lichen Schmerzüberwindung offen sichtlich unrichtig war (E. 4 vorstehend). Ein gliederungsmassnahmen sind nicht not wendig, da der Beschwerde führer in seiner angestammten Tätigkeit als Chauffeur arbeitsfähig war und ist (vgl. Urteil 9C_163/2009 vom 10. September 2010 E. 4.2.2). Angesichts des vom Beschwerdeführer bei den Untersuchungen im B.___ gezeigten Verhaltens (vgl. E. 5 vorstehend) dürf ten sich Eingliederungsmassnahmen zudem als unwirksam erweisen.

Dem ist im Ergebnis zuzustimmen. Zu berücksichtigen ist, dass dem Be-schwer deführer mit A.___-Gutachten vom 20. August 2009 eine Arbeits fä higkeit von 50 % attestierte wurde (Urk. 6/50/22). Zur Begründung ver wiesen die Gutachter auf die beim Beschwerdeführer beobachtete Symptom aus- wei tung, seine starke Selbstlimitierung und sein starkes Schonverhalten mit subjektiv sehr tiefer Bewertung der eigenen Leistungsfähigkeit (Urk. 6/50/43-44). Damit bestand bereits damals eine er hebliche Restarbeits fähigkeit. Dies gilt selbst dann, wenn unberück sichtigt bleibt, dass die An nahme einer Unzumutbarkeit der willent lichen Schmerzüberwindung offen sichtlich unrichtig war (E. 4 vorstehend). Ein gliederungsmassnahmen sind nicht not wendig, da der Beschwerde führer in seiner angestammten Tätigkeit als Chauffeur arbeitsfähig war und ist (vgl. Urteil 9C_163/2009 vom 10. September 2010 E. 4.2.2). Angesichts des vom Beschwerdeführer bei den Untersuchungen im B.___ gezeigten Verhaltens (vgl. E. 5 vorstehend) dürf ten sich Eingliederungsmassnahmen zudem als unwirksam erweisen. 7.

7. 7.1 In der Rechtsprechung wird das fortgeschrittene Alter, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgegelichenen Arbeitsmarkt realistischer nicht mehr zumutbar ist (BGE 138 V 457 E. 3.1). Für die Beantwortung der Frage, ob die Restarbeitsfähigkeit trotz vorgerücktem Alter verwertbar ist, ist das Feststehen der medizinischen Zumutbarkeit einer (Teil-)Erwerbstätigkeit massgebend (BGE 138 V 457 E. 3. 3 ).

7.1 In der Rechtsprechung wird das fortgeschrittene Alter, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgegelichenen Arbeitsmarkt realistischer nicht mehr zumutbar ist (BGE 138 V 457 E. 3.1). Für die Beantwortung der Frage, ob die Restarbeitsfähigkeit trotz vorgerücktem Alter verwertbar ist, ist das Feststehen der medizinischen Zumutbarkeit einer (Teil-)Erwerbstätigkeit massgebend (BGE 138 V 457 E. 3. 3 ). 7.2 Aufgrund des B.___-Gutachtens vom 10. August 2015 (Urk. 6/148) ist von einem aggravatorischen Verhalten des Beschwerdeführers auszu gehen. Des wegen ist ein invalidisierender Gesundheitsschaden zu verneinen (E. 5 vor stehend). Die Untersuchungen im B.___ fanden im Juni und Juli 2015 statt (Urk. 6/148/4). Damals war der Beschwerdeführer bereits 60 Jahre alt (vgl. Urk. 6/148/4). Weil aber bereits zuvor ein aggravatorisches Ver halten des Beschwerdeführers festgestellt wurde (E. 5.3.3 vorstehend), ist bezüglich Erwerbsfähigkeit nicht auf den Sommer 2015 abzustellen. Es muss davon ausgegangen werden, dass schon zuvor kein invalidisierender Gesund heits schaden bestanden hat und dem Beschwerdeführer eine Erwerbstätigkeit zuzumuten gewesen wäre. Zudem ist der Beschwerdeführer auch in seiner angestammten Tätigkeit arbeitsfähig, was ihm die Wiederein gliederung erleichtert. Das Alter des Beschwerdeführers steht einer Ver wertung seiner Arbeitsfähigkeit mithin nicht entgegen.

7.2 Aufgrund des B.___-Gutachtens vom 10. August 2015 (Urk. 6/148) ist von einem aggravatorischen Verhalten des Beschwerdeführers auszu gehen. Des wegen ist ein invalidisierender Gesundheitsschaden zu verneinen (E. 5 vor stehend). Die Untersuchungen im B.___ fanden im Juni und Juli 2015 statt (Urk. 6/148/4). Damals war der Beschwerdeführer bereits 60 Jahre alt (vgl. Urk. 6/148/4). Weil aber bereits zuvor ein aggravatorisches Ver halten des Beschwerdeführers festgestellt wurde (E. 5.3.3 vorstehend), ist bezüglich Erwerbsfähigkeit nicht auf den Sommer 2015 abzustellen. Es muss davon ausgegangen werden, dass schon zuvor kein invalidisierender Gesund heits schaden bestanden hat und dem Beschwerdeführer eine Erwerbstätigkeit zuzumuten gewesen wäre. Zudem ist der Beschwerdeführer auch in seiner angestammten Tätigkeit arbeitsfähig, was ihm die Wiederein gliederung erleichtert. Das Alter des Beschwerdeführers steht einer Ver wertung seiner Arbeitsfähigkeit mithin nicht entgegen. 8. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Rentenverfügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) zweifellos unrichtig war. Ein invalidi sierender Gesund heitsschaden liegt aktuell nicht vor, weshalb kein Rentenanspruch (mehr) besteht. Trotz seines vor ge rückten Alters ist die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers ohne weitere Eingliederungsmassnahme verwert bar. Damit erweist sich die Aufhebung der bisheri gen Dreiviertelsrente als rech tens und die Beschwerde ist abzuweisen.

8. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Rentenverfügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 6/78) zweifellos unrichtig war. Ein invalidi sierender Gesund heitsschaden liegt aktuell nicht vor, weshalb kein Rentenanspruch (mehr) besteht. Trotz seines vor ge rückten Alters ist die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers ohne weitere Eingliederungsmassnahme verwert bar. Damit erweist sich die Aufhebung der bisheri gen Dreiviertelsrente als rech tens und die Beschwerde ist abzuweisen. 9. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 1‘000.-- festzulegen und ausgangsge mäss vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG).

9. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 1‘000.-- festzulegen und ausgangsge mäss vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - lic. iur. Y.___

lic. iur. Y.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesge richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesge richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

HurstHübscher