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Irritationsfähigkeit
Verstehen, Erkenntnis, Intervention, Wirkung? All diese selbstverständlich benutzten Begriffe suggerieren spezifische Möglichkeiten. Damit wird auch eine Wirklichkeit konstruiert, die bei näherer Betrachtung in sich zusammenfällt. Genauer versucht die Systemtheorie das mit diesen Begriffen verbundene Phänomen zu fassen. Der zentrale Begriff dafür ist „Irritation“. Soll das "Dazwischen" von Individuum und Gesellschaft erfasst werden, so ist Irritation ein unabdingbares Merkmal des Untersuchenden. Erkenntnis, Verstehen und Lernen basieren immer auf der Irritationsfähigkeit eines Systems. Die grösste Irritationsquelle für ein Individuum ist Kommunikation.
Über mich
Hintergrund meiner Texte und drei publizierten Monografien über Prävention, Soziokultur und Individuationsprozess, bilden die von mir abgeschlossenen Studien in Soziologie, Psychologie und Medienwissenschaften (Uni Basel) sowie in Sozialer Arbeit (FH Luzern).
Meine Tätigkeitsschwerpunkte als Senior Consultant von BCP Business Consulting Parter, Basel sind: Organisationsgestaltung, Strategieentwicklung, Projekt- und Strategiemanagement, Führungsentwicklung und Coaching. Rund 15 Jahre war ich als Geschäftsführer in nationalen Fachorganisationen im Behindertenbereich tätig. Zuvor habe ich in verschiedenen wirtschaftlichen Unternehmen gearbeitet.
von Michel Voisard Die Schwierigkeit, das Phänomen der Macht zu fassen kann mit Hilfe zweier Begriffe erklärt werden: ‚Zirkularität’ und ‚Paradoxie’. Macht erweist sich als zirkulärer Mechanismus, der Ebenen auflöst, und damit Einteilungen, etwa in Mikro- oder Makroprozesse, oder – wie in dieser Arbeit als Hilfskonstrukt zur Strukturierung vorgenommen – Versuche,…