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Als letzter Spieler im diesjährigen US Open verlor auch Rafael Nadal einen Satz. Er war jedoch weit davon entfernt, seinen Achtelfinal gegen Marin Cilic zu verlieren. Nachdem der als Nummer 22 gesetzte Kroate, US-Open-Champion von 2014, mit dem Gewinn des zweiten Satzes ausgeglichen hatte, schaltete Nadal scheinbar mühelos einen Gang höher.
Nach 2:48 Stunden zog der Spanier – von Golf-Superstar Tiger Woods in seiner Box unterstützt – mit 6:3, 3:6, 6:1, 6:2 beim neunten Grand-Slam-Turnier in Folge in die Viertelfinals ein.
Nach dem 1,98 m grossen Cilic wartet dort nun ein ganz anderes Kaliber. Diego Schwartzman (ATP 21) ist mit 1,70 m einer der kleinsten Spieler auf der Tour und ein guter Freund und häufiger Trainingspartner Nadals.
Der 27-jährige Argentinier setzte sich zwar gegen die Nummer 6 Alexander Zverev – der noch immer auf die erste Halbfinal-Qualifikation seiner Karriere bei einem Grand-Slam-Turnier wartet – durch und steht nach dem US Open 2017 und dem French Open 2018 immerhin zum dritten Mal in einem Grand-Slam-Viertelfinal. Schwartzman ist aber gegen Nadal klarer Aussenseiter. Der Linkshänder aus Mallorca gewann alle sieben bisherigen Duelle. Sogar der stets vorsichtige Nadal sagte im Platz-Interview: «Meine Chancen auf den Halbfinal-Einzug stehen gut.»
Im anderen Viertelfinal der unteren Tableau-Hälfte trifft der bisher sehr überzeugende Franzose Gaël Monfils (ATP 13) auf Matteo Berrettini (ATP 25). Der 23-jährige Römer zog mit einem Dreisatz-Sieg über den noch zwei Jahre jüngeren Russen Andrej Rublew in die Viertelfinals des US Open ein. Sein Erfolg hat historische Dimensionen. Berrettini ist erst der zweite Italiener nach Corrado Barazzutti 1977, der in der Profiära (seit 1968) die Viertelfinals des US Open erreicht. (ram/sda)