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Über Jahrzehnte wurde der Wind mit sogenannten Schalenkreuzanemometern gemessen. Es waren horizontal aufgestellte Windräder mit drei bis vier halbkugelförmigen Schalen. Diese waren auf Grund von Widerstandsverlusten bei geringen Windgeschwindigkeiten ungenau, und bei sehr hohen Windgeschwindigkeiten kam es im Bereich des Gerätes zu Verwirbelungen, so dass die Messungen auch ungenau wurden. Darum verwendet man heute meist Ultraschallanemometer. Dabei stehen sich jeweils zwei Sensoren senkrecht gegenüber. Aus den Laufzeiten des Schalls kann so Windstärke und Windrichtung berechnet werden.