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Nachdem bereits am Morgen das Rennen unterbrochen und wieder neu gestartet wurde, weil einige Reiter «falsch gelotst» wurden, kam am Abend dann das definitive Aus. Zuerst wurde nochmals über 120 Kilometer gestartet. Von den vier Schweizerinnen zogen Barbara Lissarrague und Andrea Amacher nach der ersten Runde zurück und Sandra Bechter wurde eliminiert. Einzig Patricia Schilliger konnte noch einmal eine Schlaufe in Angriff nehmen.
Zwischenzeitlich hatte ein starkes Gewitter für viel Regen und hohe Luftfeuchtigkeit gesorgt, was dann im Endeffekt zum Abbruch um ca. 18 Uhr Lokalzeit geführt hat. An der Spitze des Rennens duellierten sich vor allem die Spanier und die Franzosen. Von den Favoriten aus den Staaten des Nahen Ostens, wie beispielsweise den Vereinigten Arabischen Emiraten, war wenig zu sehen.
Thomas Timmons, Präsident der Vet-Kommission: «Es war eine schwierige Entscheidung, aber zu Gunsten des Pferdes und der Reiter mussten wir so entscheiden. Die äusseren Bedingungen nach dem Regen resultierten in einem gefährlichen Mix von hohen Temperaturen und Luftfeuchtigkeit.»
Die zweifelhaften Umstände des Starts am Morgen, die zu einem Unterbruch und Neustart führten, werden nun von der unabhängigen «Equestrian Community Integrity Unit» (ECIU) untersucht. Es gilt nun für diese Institution rigoros aufzudecken, ob – wie Gerüchten zu Folge zu vernehmen – einige Reiter bewusst durch Abkürzungen das Rennen zu manipulieren versuchten.
Während des kürzlichen Weltcupturniers in Helsinki gab der renommierte deutsche Parcoursbauer Olaf Petersen ein Seminar über den Parcoursbau der letzten Jahrzehnte. Es war zwangsläufig ein...
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