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Einführung
Das Planarchiv dokumentiert in grosser Breite die städtebauliche Entwicklung Basels im 19. und 20. Jahrhundert. Im Zentrum stehen dabei die Gebäude der historischen Altstadt beidseits des Rheins, aber auch die Bebauungspläne der grossen Industrieareale und Neubauviertel des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Im einzelnen findet man: Karten von Basel und Umgebung, Katasterpläne, Vermessungspläne, Projektpläne (Stadtentwicklung), Architekturwettbewerbe, Pläne öffentlicher Anlagen, Bau- und Detailpläne von Häusern, Gebäuden, Brunnen, Denkmälern etc. sowie Architekten-Nachlässe.
Abteilungen
Das Planarchiv ist in die beiden Abteilungen "Alte Systematik" (bis 2000) und "Neue Systematik" (ab 2001) unterteilt. Die ältere Abteilung umfasst alle im alten Katalog erschlossenen Bestände. Die neuere Abteilung beinhaltet alle seitdem in neuer Erschliessungskonvention bearbeiteten Bestände, Findmittel ist der Archiv-Katalog.
Den grössten Teil der älteren Abteilung bildet der sogenannte Hauptbestand, der vollständig durch den alten Katalog erschlossen wird. Ihn ergänzen kleinere Sonderbestände, die nur zum Teil im Katalog erfasst sind. Sie entstammen privaten Ablieferungen und sind zumeist über das Repertorium erschlossen. Teilweise besteht aber auch nur eine lokale Übersicht. Die Sammlungen der Historisch-Antiquarischen Gesellschaft haben separate Registerbände.
Die „Alte Systematik" im Überblick
Hauptbestand, Faltpläne, Sammlungen der Historisch-Antiquarischen Gesellschaft, Pläne aus Privatarchiven, Klosterarchive Spital, Zunftarchive, Basler Bauten im 18. Jahrhundert, Bürgerhaus Basel, Pläne aus Haupt- und Nebenarchiven, Pläne aus der Bibliothek, einzelne Stammbäume, Karten.
Die Signatur im Hauptbestand lautet (Beispiel: StABS, Planarchiv A 1,17).
„Die neue Systematik"
Die neue Systematik ist in Bestände unterteilt. Dabei handelt es sich in der Regel um einzelne Ablieferungen, bei denen alle Kontextinformationen festgehalten sind. Künstlich geschaffen wurden die Bestände PLA 15 und 16, die Stadt- und Ortspläne sowie Karten von Basel und Umgebung wie auch Karten der Schweiz und Europas enthalten.
Auf eine hierarchische Ordnungsstruktur wurde verzichtet. Die Bestände sind numerisch aneinandergereiht. Die Signatur lautet (Beispiel: StABS, PLA 1).