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Das geht aus einem am Freitag publizierten Brief von GAM an die Investoren hervor. Nach der Suspendierung von Fondsmanager Tim Haywood durch GAM hatten viele Anleger Gelder aus den Fonds der von Haywood verwalteten "Absolute Return Bond-Strategie mit uneingeschränktem Anlageansatz" abgezogen.
GAM sieht für die Anleger mit der Liquidation die Möglichkeit, die Erlöse schneller zu erhalten. Ausserdem werde die Gleichbehandlung sichergestellt. Alle Fondseigner würden periodisch ihre proportionalen Anteile in bar erhalten, sobald diese während des Liquidationsprozesses zur Verfügung stünden, heisst es im Brief. Die Liquidation erfolge vorbehältlich der nötigen Genehmigungen von Aufsichtsbehörden und Fondseignern sowie der entsprechenden Fondsbestimmungen.
Von der Liquidation betroffen sind insgesamt neun Fonds. Laut Angaben von Anfang August umfassten die Vermögen der betroffenen Fonds per Ende Juli insgesamt 7,3 Milliarden Franken. Gemäss GAM sind aus dem Verhalten von Haywood für die Kunden "keine materiellen Nachteile" entstanden.
Der Fondsmanager Tim Haywood war nach einer internen Untersuchung suspendiert worden, in der es laut GAM um das "Risikomanagementverfahren sowie um die Dokumentationspflichten" ging. Er habe es versäumt, eine ausreichende Due Diligence bei einigen Investitionen vorzunehmen, so GAM. Zudem habe er "möglicherweise gegen die Unterschriftenrichtlinie" verstossen und die "Richtlinie für Geschenke und Unterhaltung des Unternehmens" verletzt, schrieb GAM in einem früheren Investorenbrief.
(AWP)