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Die Entscheidung sei momentan alternativlos. Die Situation habe sich in den vergangenen zwei Jahren «deutlich verschlechtert».
Vor der Corona-Pandemie sei das Festival gut unterwegs gewesen. 2022 habe es einen deutlichen Zuschauerrückgang gegeben, und dieser habe sich 2023 trotz grossen Namen wie Cypress Hill und De La Soul fortgesetzt. Zusammen mit stark gestiegenen Gagen und immer höheren Infrastrukturkosten habe dies zwei Jahre in Folge zu defizitären Ergebnissen im sechsstelligen Bereich geführt.
«Seit 1999 haben wir Jahr für Jahr die Hip-Hop-Kultur in einem kleinem Dorf gefeiert», hiess es im Communiqué. «Rap, Graffiti und Breaking waren immer in unserer DNA, bis heute.» Im Berner Seeland hätten sich jedes Jahr Menschen aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland getroffen, um diese Kultur zu feiern.
Doch inzwischen habe man einsehen müssen, dass das Festival in dieser Form finanziell nicht überleben könne. Dass die Infrastrukturkosten sinken werden, sei unwahrscheinlich. Ausserdem dürften die Gagen für internationale Top-Acts noch weiter steigen.
Zudem sei es immer schwieriger, Sponsoren zu finden, die sich auf ein Spartenfestival konzentrieren möchten. Auch werde der Festivalmarkt insgesamt immer anspruchsvoller. Das Angebot an Veranstaltungen in der Schweiz sei momentan sehr dicht.