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Der 24-jährige Niederländer siegte auf der 4,381 km langen Strecke in Mogyorod, auf der Überholen nicht einfach ist, bei schwierigen Bedingungen dank einer perfekten Reifen-Strategie. Am Ende der 70 Runden distanzierte Verstappen die Konkurrenz um sieben und mehr Sekunden.
Mit auf dem Podest standen die beiden Fahrer von Mercedes. Der siebenfache Weltmeister Lewis Hamilton, der auf dieser Strecke schon acht Siege feierte, hatte ebenfalls die bessere Reifen-Strategie als sein Teamkollege George Russell, der sich nach seiner ersten Pole-Position mit Rang 3 begnügen musste.
Einmal mehr kassierte die Ferrari-Crew in Sachen Strategie eine Ohrfeige. Obwohl in den Trainings sowohl Charles Leclerc wie auch Carlos Sainz zu den Schnellsten gehörten, reichte es dem Duo im Rennen nur zu den Rängen 4 (Sainz) und 6 (Leclerc).
Vor allem der Monegasse Leclerc, der zwischenzeitlich das Rennen angeführt hatte, dürfte sich einmal mehr grün und blau geärgert haben. Diesmal nicht über eigenes Missgeschick, sondern weil er nach 40 Runden und zwei Sätzen Medium-Reifen die harte Mischung (statt die weichen Softs) montiert bekommen hat.
Zu diesem Zeitpunkt war aber klar, das dies bei den tiefen Asphalt-Temperaturen (27 Grad gegenüber bis zu 57 am Freitag/Samstag) nicht funktioniert. Die Fahrer von Alpine-Renault (Alonso, Ocon) und Alfa Romeo-Sauber (Bottas, Zhou), die mit einer Zweistopp-Strategie lange vor Leclerc die Reifen wechselten, verloren nach dem Boxenstopp Rang um Rang.
In der Weltmeisterschaft liegt Leclerc nach 13 von 22 Saisonrennen schon 80 Zähler zurück (178:258). Auf Rang 3 liegt Sergio Perez mit 173 Punkten. Der Mexikaner, bei dem am Red Bull wie bei Verstappen vor dem Start ein neuer Motor eingebaut wurde, verbesserte sich im Rennen von Rang 11 auf 5.
Zum vierten Mal in Serie blieben die Fahrer des Hinwiler Teams Alfa Romeo-Ferrari mit ihrer Zweistopp-Strategie ohne WM-Zähler. Der Trainings-Achte Valtteri Bottas blieb drei Runden vor Schluss an 12. Stelle liegend stehen, Teamkollege Zhou Guanyu wurde 13. (sda)
Für Suter war es im 146. Weltcup-Rennen der Karriere der fünfte Sieg, der zweite im Super-G nach demjenigen im Februar 2020 in Garmisch-Partenkirchen.