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Do, 06.09.2018, 20:00
Eintritt: 20 / 10 (red.)Links: https://soundcloud.com/klissay
Tickets: Vorverkauf und Abendkasse
Kara-Lis Coverdales Werk verbindet virtuos klassische Instrumente wie Klaviere und Orgeln mit elektronischen Prozessen und digitalen Medien. Sie verbindet gekonnt klassische Harmonien mit elektronischen Klängen und erweitert so die Grenzen der Musik.
Ihr jüngstes Werk, Grafts (Boomkat, 2017), ist ein Set von drei Stücken, die ihren ausgeprägten Ansatz zum digitalen Ratio-Tuning unterstreichen. Frühere Veröffentlichungen umfassen unter anderem Aftertouches (2015, Sacred Phrases), eine Reihe narrativer experimenteller Miniaturen, die sich auf Kara-Lis' Vorliebe für holografische Klangfarben konzentrieren und A 480 (2014, Constellation Tatsu), eine Reihe von Studien, die von Partituren begleitet werden, die vollständig von einer gerenderten Stimme stammen.
Die Kanadierin Kara-Lis studierte Musikwissenschaften und Komposition. Später arbeitete sie als Organistin und Musikdirektorin in verschiedenen Kirchen Kanadas, wo sie auch als Chorleiterin tätig war. Im Jahr 2017 spielte Kara-Lis über vierzig Shows in Europa, Nordamerika und Australien.
Der Schweizer Künstler Marcel Zaes produziert Installationen sowie interdisziplinäre und konzeptionelle Arbeiten, die international gezeigt werden. Sein künstlerisches Interesse gilt der Wahrnehmung von Raum und Zeit. Dazu erforscht er die elementare Sinuswelle mit ihrer rauen Klangqualität. Die Sinuswelle nimmt dabei neue Formen an, ergänzt durch Klänge traditioneller Instrumente.
Mit PULSATIONS[BITUMEN] präsentiert er ein transkontinentales Musikprojekt, das eine Verschmelzung von elektronischen und klassischen Klängen ist; eine audiovisuelle Performance, die generative digitale Musik mit vier Bratschenspielern und einem Live-Algorithmus kombiniert. Das Ergebnis ist eine groovige und doch minimalistische Klangwelt. Für diese Arbeit stellt Marcel ein neuartiges graphisches Notationssystem vor, das unvollkommen ist und nur ein bestimmtes rhythmisches Muster darstellen kann. „BITUMEN“ steht für Asphalt und betont die Interaktion zwischen dem digitalen Algorithmus und den Bratschisten: Maschinenähnliche Regelmässigkeit trifft auf natürliche Unregelmässigkeiten und bildet eine techno-organische Oberfläche. Die vier Bratschisten sind Jordan Dykstra (USA), Ashley Frith (USA), Zsolt Sőrés (HU) und David Schnee (CH).
PULSATIONS[BITUMEN] wird unterstützt von der Ernst Göhner Stiftung, der UBS Kulturstiftung and der Fondation Nicati-de Luze.
Tickets: Vorverkauf und Abendkasse