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Bereits am zweiten Tag, als wir von Brebu nach Resita fuhren, mussten wir auf unserer Zufahrtsstrasse anhalten und Hilfe leisten.
Schon von weitem sahen wir einen verdächtigen Müllsack am Strassenrand liegen. Normalerweise achtet man auf Müll am Strassenrand gar nicht mehr, denn in Rumänien liegt leider sehr viel Abfall rum. Aber dieser Sack war irgendwie anders. Wir hielten an und fanden eine junge Hündin. "Netterweise" hat man ihr noch ein Stück Käse und ein Ei auf die "Reise" mitgegeben.
Georgia, wie wir sie nun nennen, sah uns mit grossen Kulleraugen an. Als sie merke, dass wir ihr helfen, taute sie sofort auf und stieg beinahe freiwillig in unseren Bus ein. Wir brachten sie als erstes zu unseren Tierärzten. Sie ist etwas mager, aber sonst scheint es ihr gut zu gehen. Sie wurde gleich gegen Parasiten behandelt. Mit der Impfung warten wir noch ein paar Tage.
Zurück auf unserem Tierheimgelände setzen wir sie zur Gruppe mit Felix, Ulan, Sina, Hope, Zarko und Zora dazu. Wie wir bereits vermuteten, fand sie problemlos Anschluss und tobte den ganzen Abend mit Sina herum. Nachts weinte sie noch etwas, aber wir sind sicher, dass sie die schlimmen Erinnerungen bald vergessen hat.
Wir suchen für Georgia einen Startpaten (einmalige Spende von 100 Franken), damit wir alle nötigen Impfungen und die Kastration finanzieren können. Als kleines Dankeschön erhalten Sie eine Urkunde mit einem Foto von Georgia.
Wer hilft Georgia bei Start in ein besseres Leben? Bitte einfach eine kurze E-mail an <email-pii>.