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Die Kriegswirren vor einem Jahrzehnt haben die Bevölkerung in der Gegend um Masi-Manimba in eine schwierige Lebenslage gebracht.
In der Projektregion ist die Nahrungssituation sehr schwierig. Die Qualität des lokalen Saatgutes ist mangelhaft, die biologische Vielfalt von Nahrungspflanzen sehr eingeschränkt. Der Klimawandel beeinflusst spürbar die Jahreszeiten und Ernten. Eiweisslieferanten wie beispielsweise durch Kleintierhaltung oder Fischzucht sind noch nicht in ausreichendem Mass vorhanden.
Kleinvieh wurde nur noch sehr reduziert gezüchtet, das Saatgut war degeneriert und konnte den Nahrungsbedarf der Menschen nicht mehr decken. Die Verkehrswege ausserhalb der Hauptstrassen sind noch immer in miserablem Zustand.
Die Gesundheit der Menschen wird durch Malaria, verunreinigtes Trinkwasser und die Verbreitung von HIV/AIDS stark beeinträchtigt. Die lokalen Partner von Fastenopfer bilden Frauen- und Bauerngruppen darin aus, durch eigene Aktionen ihre Lebensgrundlage zu verbessern. Zentraler Bestandteil des Projektes sind optimiertes Saatgut, die Aufwertung der Kleintier- und Fischzucht, sauberes Trinkwasser sowie der Aufbau von Reserven für Saatgut und Nahrung. Solidaritätskassen unterstützen Familien im Fall von Krankheit, bei sozialen Problemen oder bei der Einschulung der Kinder.
150 Dorfgruppen sind am Projekt beteiligt. Sie alle sind in lokalen Netzwerken zusammengeschlossen. Das ermöglicht den Austausch zwischen den Dorforganisationen aber auch die Realisierung gemeinsamer Projekte.