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In der heutigen Zeit wird Tinnitus häufig als alltägliches Problem betrachtet und nicht immer ernst genommen. Doch mit einigen Anpassungen im Lebensstil oder der Behandlung kann die Intensität des Tinnitus oft reduziert oder in manchen Fällen sogar vollständig behandelt werden!
Mögliche Gründe für den Tinnitus:
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Innenohrschädigung durch:
- Akutes Lärmtrauma: Verursacht durch eine kurzzeitige, extrem laute Geräuschbelastung. Kann z.B. durch ein Besuch bei einem lauten Konzert auftreten und verschwindet oft nach einer Weile.
- Lärmschwerhörigkeit: Dauerhafter Hörschaden, der durch langfristige oder wiederholte Belastung mit lauten Geräuschen entsteht, wie z.B. durch die Arbeit an lauten Maschinen oder das zu laute Hören von Musik.
- Hörsturz: Plötzliche, meist einseitige Hörminderung oder Taubheit ohne erkennbare äußere Ursache, die häufig von Tinnitus begleitet wird.
- Morbus Menière (Anfallartiger Drehschwindel): Erkrankung des Innenohrs, charakterisiert durch wiederkehrende Anfälle von Schwindel, Hörverlust, Tinnitus und einem Druckgefühl im Ohr.
- Otosklerose: Fortschreitende Erkrankung des Mittelohres, bei der eine abnormale Knochenbildung um die Steigbügelfußplatte zu einer schrittweisen Verschlechterung des Hörvermögens führt.
- Infektionen (z.B. Chlamydien): Lösen Entzündungen im Körper aus, die sich auf das Ohr ausdehnen kann; sie können die Eustachische Röhre (die das Mittelohr mit dem Nasenrachenraum verbindet), das Mittel- oder Innenohr betreffen, was zu einer Beeinträchtigung der Schallübertragung oder zu einer direkten Schädigung der Hörstrukturen führen kann.
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Minderdurchblutung des Ohrs:
Hier finden Sie eine Auflistung einiger Krankheiten, die die Durchblutung beeinträchtigen und so auch die Haarzellen im Innenohr beeinflussen können, was zu einer Verschlechterung des Gehörs führt. Diese Beispiele dienen dazu, Ihnen einen Einblick zu geben, welche Krankheiten zu einer verminderten Durchblutung des Ohrs führen können und auf welche Weise dies geschieht. Es gibt daher mehr Krankheiten, die die Durchblutung des Körpers betreffen können!
- Hypotonie: Niedriger Blutdruck, der eine unzureichende Blutversorgung des Körpers, einschließlich des Innenohrs, zur Folge haben kann. Diese mangelhafte Durchblutung kann die empfindlichen Strukturen des Innenohrs beeinträchtigen und zu Hörproblemen führen, indem sie die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der Haarzellen, die für die Schallumwandlung verantwortlich sind, reduziert und so deren Funktion beeinträchtigt.
- Hypertonie: Das ist im Gegensatz zur Hypotonie ein erhöhter Blutdruck, welcher zu langfristigen Schäden der Blutgefäße im Innenohr führt.
- Anämie: Hierbei ist die Anzahl der roten Blutkörperchen oder deren Hämoglobingehalt unzureichend.
- Diabetes mellitus: Verminderte Durchblutung durch die Schädigung der kleinen Blutgefäße.
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Erkrankungen wie Arteriosklerose (Verhärtung der Arterien) können die Blutzirkulation einschränken.
- Autoimmunerkrankungen: Bestimmte Autoimmunerkrankungen können Entzündungen in den Blutgefäßen verursachen.
- Hyperlipidämie: Hohe Cholesterinwerte können zur Verstopfung und Verengung der Arterien führen, einschließlich jener, die das Ohr versorgen.
- Chronische Nierenerkrankungen: Diese können zu Veränderungen im Blutdruck und in der Zusammensetzung des Blutes führen.
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Gründe aus dem Alltag:
- Falsches Kissen: Dies kann das Gehör indirekt beeinträchtigen, indem es zu einer schlechten Kopf- und Nackenpositionierung während des Schlafes führt. Eine ungünstige Position kann Druck auf die Nackenmuskulatur und die Blutgefäße ausüben, was wiederum die Blutzirkulation beeinträchtigen kann.
- Verspannter Nacken: Kann z.B. durch eine schlechte Sitzposition oder ein falsches Kissen entstehen. Durch einen verspannten Nacken kann die Blutzirkulation und Nervenfunktion gestört werden.
- Verwendung von Ohrenstöpseln oder Wattestäbchen: Beides kann zu Verstopfungen durch Ohrenschmalz führen oder das Trommelfell beschädigen.
- Schlafmangel und Erschöpfung: Mangelnder Schlaf kann zu Stress und dessen negativen Auswirkungen auf das Gehör führen.
Was Hilft bei Tinnitus?
- Gingko: Hilft bei niedrigen Blutdruck, indem das Blut verdünnt und so die Durchblutung beschleunigt wird.
- Blutegel hinter dem Ohr: Verdünnt das Blut und beschleunigt so die Durchblutung.
- Nacken-/Kopfmassage: Löst Muskelverspannungen und erweitert die Blutgefäße, was die Blutzirkulation fördert.
- Baundscheidtieren: Dabei wird die Haut an bestimmten Stellen leicht angeritzt und anschließend ein spezielles Öl aufgetragen. Dadurch entsteht eine leichte Entzündung, die die Blutzirkulation anregt.
- Schröpfen: Glockenförmige Gläser werden auf die Haut gesetzt und ein Unterdruck erzeugt, der die Haut leicht nach oben zieht, was die Durchblutung fördert.
- Blutschröpfen: Hierbei wird vor dem Schröpfen die Haut an der behandelten Stelle angeschnitten, wodurch schlechtes Blut hervortritt und Platz für neues, frisches Blut geschaffen wird, was die Durchblutung in der behandelten Region fördert.
- Anpassung der Ernährung: Eine reduzierte Aufnahme von Gluten, Milchprodukten und Rotfleisch kann mittelbar die Durchblutung verbessern, hauptsächlich indem sie Entzündungen minimiert und die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems fördert.