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Sprachaufenthalte weltweit
Erfahrungsberichte und Expertentipps
Erfahrungsberichte und Expertentipps
Mein Sprachaufenthalt in Wellington, der Hauptstadt des wunderschönen Neuseelands, übertraf all meine Erwartungen. Ans andere Ende der Welt zog es mich wegen der atemberaubenden Natur, des herrlichen Wetters und der schönen englischen Sprache. Neben Englisch ist auch Maori eine Amtssprache. In der Maori-Sprache heisst Neuseeland „Aotearoa“, was so viel heisst wie „das Land mit den langen weissen Wolken“.
Die Sprachschule in Wellington, das Campbell Institute in der Dixonstreet, liegt zentral im Herzen der 300‘000 Einwohner grossen Stadt. Ich wohnte zirka 30 Minuten mit dem Bus entfernt von der Schule, im Vorort Karori. Die Schule startete jeweils um 9:30 Uhr am Morgen und endete um 15:30 Uhr am Nachmittag. Mein Ziel war, ein Cambridge-Zertifikat zu erlangen. So hiess es, nach der Schule noch oft Hausaufgaben zu erledigen oder einen speziellen Workshop zu besuchen. In diesen Workshops nahm sich ein Lehrer meiner Wahl Zeit für mich, besprach mit mir meine Englisch-Probleme und gab mir Förderunterricht oder behandelte das, wonach mir gerade war.
Falls man keine Hausaufgaben hatte, konnte man nach der Schule diverse Aktivitäten besuchen. Nebst den wöchentlichen Coffee- und Beerclubs wurden jeweils ein bis zwei tolle Ausflüge oder Ähnliches angeboten. Das war jeweils sehr günstig und unter junger und lustiger Leitung. Einige der Events können, wie zum Beispiel an Ostern oder sonstigen verlängerten Wochenenden, mehrere Tage dauern. Am Osterwochenende zum Beispiel hat die Schule einen günstigen Trip auf die Südinsel mit einem Tourguide organisiert. Langweilig wird es einem garantiert nie.
Der Schulalltag sah so aus: Während der Morgen eher auf grammatikalisch korrekte Anwendung des Englischen bezogen ist, wird am Nachmittag eher die kommunikative Seite geschult. In diversen Gruppenarbeiten und Klassendiskussionen lernt man, auf die feine englische Art richtig zu argumentieren und zu diskutieren und vieles mehr zu allgemeinen Themen. Immer sehr amüsant werden solche Diskussionsrunden mit verschiedenen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Ländern. Auch die sogenannte „Kiwi-Culture“ – womit ich Rugby, Kricket und den neuseeländischen Lifestyle meine – kommt nicht zu kurz.
Mein bestes Erlebnis in meinem Sprachaufenthalt in Wellington war ein Wochenende während den SEVENS: einem speziellen, weltweiten Rugby-Turnier mit besonderen Regeln, bei dem die Zuschauer nur sekundär wegen des Rugbys dort sind. Ich durfte es sogar gratis besuchen, da ich die Tickets während eines Verkleidungswettbewerbs im Campbell Institute gewonnen habe (wieder eine tolle Sache, die nebst der Schule von ihnen organisiert wurde).
Ich kann einen Sprachaufenthalt in Wellington nur empfehlen. Ein schönes Englisch, offene Einwohner, fantastische Landschaften und viel Wind laden geradezu ein, um hier Englisch zu lernen. Danke an Boa Lingua für die tolle Vermittlung. Cheers!
Mario