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Unsere Entstehungsgeschichte
Am Freitag, 1. März 1974 um 21.00 Uhr trafen sich 15 Reiter im Restaurant Krone in Gempen, wo der Reiterverein-Dorneckberg ins Leben gerufen wurde.
Der Vorstand setzte sich damals aus folgenden Personen zusammen:
Präsident: Bolliger Harry
Vizepräsident: Stolz Christian
Aktuar: Locher Heinrich
Kassier: Lander Kurt
Übungsleiter: Berger Josef
Zu dieser Zeit organisierte der Reiterverein-Dorneckberg bereits viele reiterliche Anlässe, unter anderem auch das Vereinsspringen und die Gempenjagd, welche für lange Zeit traditionell am ersten Sonntag im September durchgeführt wurde. Leider mangelte es immer mehr an Interesse für das Springen und schlussendlich auch für die Gempenjagd. Nachdem die Jagd vermehrt, mangels Teilnehmer, abgesagt werden musste, wurde sie auf Eis gelegt.
Im Jahre 1980, entschloss sich der Reiterverein-Dorneckberg, dem Reiterclub beider Basel beizutreten. Mit einer Mitgliederzahl von über 2000, hatte der Reiterclub beider Basel Gewicht und konnte die Interessen der Reiter in der ganzen Region gut vertreten.
Mit der Gründung des Pferdesportverbandes Nordwestschweiz (PNW), als Mitglied des Schweizerischen Pferdesportverbandes (SVP), entschloss sich der Vorstand des Reiterclub der beiden Basel die Sektion aufzulösen und nur noch Einzelmitglieder aufzunehmen.
Nach heftigen Diskussionen, während eines Jahres, trennten sich die meisten Sektionen vom Reiterclub beider Basel ab und gründeten eigene Vereine, welche sich dann dem PNW anschlossen. Darunter war auch unser Verein, der Reiterverein-Dorneckberg.
Seit dem 1. Januar 1996 sind wir wieder ein eigenständiger Verein, welcher seither immer ca. 60 Mitglieder zählen darf.
Die meisten, unserer aktiven Vereinsmitglieder, haben ein oder gar mehrere Pferde. Die meisten der Pferdebesitzer, haben eigene Stallungen und ihre Pferde somit zu Hause. Dies ist sicher auch eines der Hauptmerkmale, welches unseren Verein von den Vereinen im Unterbaselbiet unterscheidet.
In unserem Verein befinden sich mehrheitlich sogenannte Freizeitreiter, bei welchen die sportlichen Ambitionen nicht mehr so hoch liegen. Im professionellen Turniersport sind nur noch vereinzelt Reiter/innen anzutreffen. Diese wenigen Turnierbesucher kämpfen dafür umso härter.
Die restlichen Mitglieder sind vermehrt auf dem Feld und im Wald anzutreffen, was aber nicht heisst, dass diese Reiter/innen weniger gut reiten können als Mitglieder anderer Vereine. Der Schwerpunkt liegt einfach woanders.
Dass wir vermehrt zu den Freizeitreitern gehören, zeigt auch unser Jahresprogramm.
Anfangs Januar findet der Neujahrsritt statt, welcher meistens auf den Eigenhof führt, wo wir gemeinsam das Mittagessen geniessen.
Im März, um den Frühlingsbeginn herum, freuen wir uns auf den Eröffnungsritt, der meist ins Bergrestaurant Stierenberg führt.
Unser Jahresprogramm beinhaltet auch zwei Reitkurse. Dies wäre einerseits im Frühling der Gymnastikkurs und andererseits nach den Schulsommerferien der Sommerreitkurs, bei welchem der Schwerpunkt in der Dressur liegt. Für diese Kurse mieten wir einen Reitplatz und setzen uns mit einer diplomierten Reitlehrerin oder einem Reitlehrer in Verbindung, welche/r uns unterrichtet. Dieser Kurs besteht aus 2 Stunden mit je 4 bis 5 Teilnehmer/innen und stösst, auch bei Nichtmitgliedern, immer wieder auf reges Interesse.
Jedes zweite Jahr organisieren wir ein Gymkhana oder einen Patrouillenritt und alternierend dazu jedes zweite Jahr das Ride und Bike. Beide Anlässe werden immer wieder gerne vom jüngsten bis zum ältesten Reiter besucht.
Jährlich wird auch der Tagesritt durchgeführt, welcher meistens ein Pick Nick beinhaltet, wenn das Wetter mitspielt.
Alle paar Jahre wird auch das Pferdesegnen in das Jahresprogramm aufgenommen.
Wenn die Nächte dann kälter und kürzer werden, treffen wir uns zum Samichlausenritt, welcher auch als Racletteritt bekannt ist. Da treffen wir uns jeweils bei einer Feuerstelle, in einer Beiz oder auf dem Hof eines Mitglieds und warten bis der Samichlaus vorbeikommt und über die schönsten Episoden unserer Reiter/innen berichtet.
Wir halten unsere Vereinsmitglieder immer wieder zu rücksichtsvollem Reiten und Fahren im Gelände an. Auch
unsere Reitkurse sollen dazu dienen, dass jeder von uns sein Pferd im Gelände gut unter Kontrolle hat.
Wir bemühen uns den Dialog zwischen Gemeinden, Förstern und anderen Waldbenützern stets aktiv zu erhalten. Selber sind wir offen für neue Ideen und Anregungen.
Nebst den Aktivmitgliedern sind auch Passivmitglieder und Gönner in unserem Verein herzlich willkommen.