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Nordkorea hat am Montag (Ortszeit) nach Berichten des südkoreanischen Militärs erneut eine ballistische Rakete abgefeuert. Wie die Agentur Yonhap mitteilte, berief Präsident Moon Jae In daraufhin in Seoul eine Sitzung des nationalen Sicherheitsrats ein.
Das Geschoss ging offenbar in japanischen Gewässern nieder. Japans Regierung verurteilte den Abschuss umgehen. Ein Sprecher sagte, die Rakete stelle ein Risiko für Flugzeuge und Schiffe dar. Informationen zu Schäden lägen keine vor.
Mehrere UNO-Resolutionen verbieten Nordkorea den Test von Raketen, die je nach Bauart auch Atomsprengköpfe tragen können. Trotz dieser Resolutionen startet Pjöngjang immer wieder neue Raketen, in den vergangenen Wochen waren es bereits zwei Mittelstreckenraketen. (sda/dpa/reu)