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Der Gesetzgeber unterscheidet zwischen Imissionsgrenzwerten (Belastungsgrenzwerten) und Emissionsgrenzwerten. Die Belastungsgrenzwerte definieren, wie hoch der Schallpegel am Einwirkungsort (z.B. in einer Wohnung) sein darf. Die Emissionsgrenzwerte legen fest, wieviel Schall z.B. ein Fahrzeug maximal an die Umwelt abgeben darf.
Lärm ist störender Schall. Das physikalische Mass für den Schall ist das Dezibel (dB). Das Dezible ist ein logarithmisches Mass. Konkret heisst das:
- Eine Erhöhung um 10dB entspricht einer Verdoppelung der empfundenen Lautstärke.
- Kommen zwei gleich laute Lärmquellen zusammen, erhöht sich der Pegel um 3dB.
Die Imissionsgrenzwerte (Belastungsgrenzwerte) sind mit den Schallpegeln der einzelnen Geräusche nur bedingt vergleichbar, da für die Beurteilung einer Lärmsituation der korrigierte, sogenannte Beurteilungspegel massgebend ist.
Die subjektive Wertung des Schalls als unerwünschte Störung hängt von Lautstärke, Frequenz, Tonalität, Impulshaltigkeit, Zeitpunkt des Auftretens und Dauer des Schalls ab. Die Empfindung von Lärm ist auch von persönlichen Faktoren abhängig wie z.B. individuelle sowie gesellschaftliche Einstellung und Werturteile zur Lärmquelle oder psychische Situation und gegenwärtige Aktivität des Betroffenen.
Letzte Änderung 09.06.2017