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Richard Barenberg studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Anschliessend führten ihn Engagements u.a. ans Nationaltheater Weimar, Maxim Gorki Theater Berlin, Theater Oberhausen, Volkstheater Rostock und die Komödie am Ku‘damm. In den letzten Jahren arbeitet er auch vermehrt als Sprecher.
Inhalt aus dem Klappentext: Der Astronaut Mark Watney war einer der ersten Menschen, die je den Mars betreten haben. Nun, sechs Tage später, scheint er der erste Mensch zu werden, der auf dem Roten Planeten sterben wird: Nach einem Sandsturm wird Mark von seinem Team für tot gehalten und alleine... Inhalt aus dem Klappentext: Der Astronaut Mark Watney war einer der ersten Menschen, die je den Mars betreten haben. Nun, sechs Tage später, scheint er der erste Mensch zu werden, der auf dem Roten Planeten sterben wird: Nach einem Sandsturm wird Mark von seinem Team für tot gehalten und alleine zurückgelassen. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Es ist der Beginn eines beispiellosen Überlebenskampfes ... Mit viel Einfühlungsvermögen und großem Gefühl für Spannung eingelesen von Richard Barenberg. Meinung: Andy Weirs Roman "Der Marsianer" steht schon ewig auf meiner Wunschliste. Als ich dann noch den ersten Trailer gesehen hatte, wollte ich es umso dringender lesen, doch die Zeit fehlte einfach. Jetzt habe ich zum Hörbuch gegriffen und diese wundervolle Geschichte endlich nachgeholt. Der Inhalt ist schnell erzählt. Mark Watney strandet auf dem Mars, nachdem er bei einem Sandsturm verletzt wurde und seine Crew die Mission abgebrochen hat. Diese ging davon aus, dass Watney gestorben ist, da das Modul mit seinen biometrischen Daten bei Watneys Unfall zerstört wurde. Doch Watney war nur ohnmächtig, kann aber die Reaktion seiner Kameraden nachvollziehen und macht ihnen keinen Vorwurf, dass sie sich an den Plan gehalten haben. Leider kann Watney keinen darüber informieren, dass er noch lebt, denn das Kommunikationssystem mit der Erde ist ausgefallen und nicht reparabel. Da er weiß, dass die nächste Marsmission bereits fest steht, muss Watney nun überlegen und planen, wie er so lange auf dem Mars überlebt, denn neben den feindlichen Bedingungen hier hat er ein weiteres Problem: Wo soll er genügend Nahrung hernehmen, um nicht zu verhungern? Woher das Wasser nehmen? Und was, wenn etwas kaputt geht? Aber Watney nimmt seine Situation mit viel Humor und legt einiges an Erfindungsreichtum an den Tag in seinem Kampf ums Überleben. Mark Watney ist ein wirklich wundervoller Protagonist. Seine leicht sarkastische Ader hat mir oft einen Lacher entlocken können und die eigentlich düstere Thematik in diesem Buch richtig aufgelockert. Manchmal hat er mir richtig leidgetan, da es schon hart sein muss, keine menschlichen Kontakte um sich rum zu haben und sich nur mit Discomusik aus den 70ern und Agatha Christie Romanen seine Freizeit gestalten kann. Aber sein Überlebenswille, sein Mut und vor allen sein Humor sind bewundenrswert. Ich glaube nicht, dass ich an seiner Stelle genauso hätte reagieren können. Watneys Überlebenskampf zu verfolgen ist einfach nur spannend und fesselnd. Zwar haut der Autor einem sehr viel technisches Wissen um die Ohren, kann es aber nachvollziehbar und spannend erklären. Genau so hätte ich mir den naturwissenschaftlichen Unterricht zu Schulzeiten gerne gewünscht. Ich bin immer noch ganz verblüfft über die Detailgenauigkeit und die logischen Ansätze und Erklärungen, die dieses Buch so stimmig machen. Dem Sprecher Richard Barenberg zuzuhören ist wirklich ein Genuss. Er kann wahnsinnig toll und einnehmend erzählen. Kapitel um Kapitel habe ich gebannt seiner Stimme gelauscht, mit Watney mitgefiebert, gehofft und gebangt, dass Watney überlebt und heil zurück nach Hause kommt. Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Watneys Geschichte dürfen wir meist aus der Ich-Perspektive als Log-Buch-Einträge hören, die der anderen Protagonisten auf der Erde und dem Raumschiff von Watneys Crew werden in der dritten Person erzählt. Die einzelnen Hörbuchkapitel sind gut aufgeteilt und haben eine angenehme Länge. Viel zu schnell ging Watneys Abenteuer zu Ende und ich hoffe, dass der Autor uns weitere Geschichten liefert, denn der Marsianer hat mir unheimlich gut gefallen. Fazit: Ich bin immer noch ganz geflasht von diesem spannenden Hörbuch. Zwar habe ich hier die gekürzte Version gehört, trotzdem hat der Geschichte nichts gefehlt. Spannend bis zu letzten Minute, unterhaltsam, witzig und wundervoll logisch aufgebaut, fesselt Mark Watneys Überlebenskampf einen an diese Geschichte. Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.
Mark Watney - Botaniker und Astronaut auf dem Mars - wacht auf und ist allein. Allein auf dem Mars. Man kann wohl nachvollziehn, dass er keine sonderlich gute Laune hat. Seine Crew ist mit dem Shuttle abgereist, nachdem sie dachten, er hätte den Sandsturm nicht überlebt. Doch das hat... Mark Watney - Botaniker und Astronaut auf dem Mars - wacht auf und ist allein. Allein auf dem Mars. Man kann wohl nachvollziehn, dass er keine sonderlich gute Laune hat. Seine Crew ist mit dem Shuttle abgereist, nachdem sie dachten, er hätte den Sandsturm nicht überlebt. Doch das hat er. Und er will auch weiterhin noch überleben. Also muss er Nahrung anbauen. Ein Botaniker wird das doch wohl hinkriegen. Auch wenn es auf dem Mars ist... Der Marsianer ist ein grandioses und spannendes Szenario, das sich niemand ausmalen möchte. Der einzige Mensch auf einem nicht bewohnbaren Planeten zu sein, ist schockierend und fesselnd zugleich. Aus der Ich-Perspektive beschreibt der Protagonist sein Überleben in einem Logbuch - und kann seinen trockenen Galgenhumor schlechtweg nicht zurückhalten. Doch wer denkt, er kriege mit diesem Buch nur eine langweilige Aneinanderreihung von beschriebenen Ereignissen, der täuscht sich. Denn die NASA entdeckt auf Satelitenbildern, dass Mark doch nicht tot ist. Im Gegenteil, er ist sogar sehr lebendig und versucht das auch zu bleiben, bis jemand kommt und ihn wieder rausholt. In einem spannenden Nebenstrang wird aus der Sicht der Erde der spannende Kampf ums Überleben des Marsianers erzählt. Ich liebe dieses Buch jetzt schon!
Tja, was würde MacGyver tun, wenn er mit einem defektem Raumazug, verwundet und völlig alleine auf dem Mars zurückgelassen worden wäre? Vermutlich würde er (nachdem er mit einem Kaugummi seinen Anzug und seine klaffende Fleischwunde geflickt hätte) den Marsrover zu einem Fusionsreaktor umbauen und damit in letzter Sekunde von... Tja, was würde MacGyver tun, wenn er mit einem defektem Raumazug, verwundet und völlig alleine auf dem Mars zurückgelassen worden wäre? Vermutlich würde er (nachdem er mit einem Kaugummi seinen Anzug und seine klaffende Fleischwunde geflickt hätte) den Marsrover zu einem Fusionsreaktor umbauen und damit in letzter Sekunde von der Oberfläche entkommen, bevor eine gewaltige Vulkanexplosion den Roten Planeten für immer zerstört ... Mark Watney ist jedoch nicht MacGyver, aber dennoch nicht weniger erfindungsreich! Es bleibt ihm auch gar nichts anderes übrig: allein, ohne taugliche Ausrüstung und für tot erklärt ist er auf dem Mars "gestrandet". Und damit beginnt ein spektakulärer und sehr lesenswerter Überlebenskampf! Der Autor Andy Weir wählt einen schnörkellosen, authentischen und unterhaltsamen Erzählstil, der die Geschichte trägt und sie voll zur Geltung kommen lässt. Ein Großteil des Buches besteht aus den Logbucheintragungen des gestrandeten Protagonisten, der seine ausweglose Situation mit einer genialen Mischung aus schlichter Sachverhaltsdarstellung und derbem Techniker-Humor zu Papier bringt. Bemerkenswert ist auch die Gestaltung des Protagonisten Mark Watney: Er ist eher der Anti-Held. Er ist kein tollkühner Pilot, kein hyperintelligenter Wissenschaftler - er ist einfach der Botaniker und Bordmechaniker der Mission; ein umgänglicher, witziger, einfach gestrickter Kerl, mit dem man gern mal auf ein Bier gehen würde. Auf der anderen Seite ist Watney mit einem Überlebenswillen, einem Improvisationstalent und vor allem einer so unglaublich hohen Frustrationstoleranz gesegnet, dass man ihm unweigerlich Respekt und Sympathie entgegen bringen muss, ihm die Daumen drückt und mitfiebert, ob er es schaffen wird vom Mars zu "entkommen". Einfach unglaublich für ein Erstlings-Werk! Lesen, lesen, lesen!