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https://www.chemievorlesung.uni-kiel.de/1992_umweltbelastung/metal2.htmFrüher war es üblich, Saatgetreide mit "Beizen" zu behandeln, die Methylquecksilber enthielten. Vergiftungen durch unsachgemäße Handhabung traten dabei zwar auf, viel gravierender waren jedoch die Fälle, wo Vergiftungen die Folge eines irrtümlichen Verzehrs von gebeiztem Saatgetreide waren. Im Irak wurden im Winter 1971/72 über 6000 Menschen mit Vergiftungserscheinungen nach einem Verzehr von Brot, das aus gebeiztem Saatgetreide gebacken war, in die Kliniken eingeliefert. 459 Menschen starben an der Vergiftung.
Als es in Schweden zu einem Massensterben von Wildvögeln durch mit Methylquecksilber gebeiztes Saatgetreide kam, wurde diese Form der Saatbeize 1966 dort verboten. Viele andere Länder schlossen sich an, so daß diese Form der Beize heute nicht mehr gebräuchlich ist.
https://www.sylt-gesund-leben.de/texten/milch.htmDa Milch am Ende der Nahrungskette steht, häufen sich in ihr Schadstoffe an: Pestizide aus dem Futter, Hormone, Antibiotika und andere Medikamente aus der Tierhaltung, jede Menge Umweltgifte wie PCBs, Dioxine und Schwermetalle: Cadmium, auch aus dem Phosphatdünger, Quecksilber aus Futtergetreide (Saatbeize), Aflatoxine (Schimmelpilzgifte) aus dem Kraftfutter (3. Welt), Radioaktivität (Strontium 90, Caesium 137), nicht erst nach Tschernobyl.
https://taz.de/blogs/hausmeisterblog/2006/07/10/von-bienen-und-imkern/...erzählte die Weddinger Imkerin Ramona Mai, der 2002/2003 fast die Hälfte ihrer Bienenvölker einging, dass sie die Stöcke in der Nähe von Mais- und Rapsfeldern aufgestellt hätte, deren Saatgut mit einem starken Gift gebeizt worden war. Nachdem sich ihr Mann mit dem dabei verwendeten Pflanzenschutzmittel näher befaßt und darüber auch mit französischen Imkern korrespondiert hatte, besaß sie genug Beweise für ihren Anfangsverdacht, “dass diese Mittel für Bienen schädlich sind”....