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Nein, ist es nicht, und das lässt sich durch die eigenen Daten des CSPI belegen.
Das CSPI versucht seit 2002 beharrlich, die Öffentlichkeit diesbezüglich zu täuschen, und es überrascht nicht, dass es dabei keine Unterstützung aus Wissenschaftskreisen und von Ernährungsgemeinschaften erhalten hat. Denn Quorn hat seit seiner Markteinführung im Jahr 1985 über 5 Milliarden Portionen verkauft und es wäre für Gesundheitsexperten und die Kunden selbst ziemlich offensichtlich, wenn die Behauptung des CSPI auch nur ansatzweise wahr wäre.
Das CSPI richtete 2002 eine Website ein, um Fälle von allergischen Reaktionen auf Quorn zu erfassen, und 312 wurden in den folgenden 16 Jahren gemeldet. Dies stimmt ziemlich genau mit den Daten überein, die wir über das Quorn Foods-Kundenserviceteam sammeln, und entspricht ungefähr einer allergischen Reaktion pro 24 Millionen Quorn-Portionen. Bei der Präsentation auf der Jahreskonferenz der Amerikanischen Gesellschaft für Ernährung im Juni 2018 erklärte Dr. Steve Taylor, Mitbegründer und Co-Direktor des Forschungs- und Ressourcenprogramms für Lebensmittelallergien am Institut für Landwirtschaft und natürliche Ressourcen der Universität von Nebraska-Lincoln: „Quorn ist aus meiner Expertensicht angesichts der sehr geringen Prävalenz von beanstandeten allergischen Reaktionen sicherer als viele andere Proteinquellen.“
Das CSPI wurde auch dabei ertappt, die Ergebnisse des eigenen Forschungsunternehmens falsch darzustellen, um seine völlig haltlose Behauptung bezüglich Quorn zu untermauern:
- TNS Intersearch, ein renommiertes globales Forschungsunternehmen, das vom CSPI im Jahr 2003 beauftragt wurde, öffentliche Meinungsdaten über allergische Reaktionen auf Quorn und andere Lebensmittel zu sammeln, erklärte, seine Ergebnisse seien vom CSPI „ungenau dargestellt“ worden.
- In einem scharf formulierten Brief an das CSPI erklärte TNS, dass die Darstellungen des CSPI „nicht genau die Ergebnisse seiner Untersuchung widerspiegelten“.
- TNS merkte an, dass die Daten, die es zu Quorn zusammengetragen hatte, auf einer Stichprobe von ausschliesslich Quorn-Verbrauchern beruhten. Das CSPI veröffentlichte sie jedoch fälschlicherweise so, als bezögen sie sich auf eine Stichprobe aus der allgemeinen Bevölkerung. Dadurch hat das CSPI die Statistik unverantwortlich aufgebläht und den falschen Eindruck einer wesentlich stärkeren allergenen Reaktion auf Quorn-Produkte erweckt.
- Der Brief von TNS bezeichnete die Überschrift der Pressemitteilung des CSPI als „sachlich inkorrekt“ und tadelte den Gründer des CSPI, Michael Jacobson: „Sie haben offensichtlich Daten verglichen, die nicht vergleichbar sind“. Desweiteren stünde TNS „nicht hinter Ihren Aussagen...“. Klicken Sie hier, um den von TNS verfassten Brief zu lesen.
Wir geben klar an, dass Menschen, die auf proteinreiche Lebensmittel empfindlich reagieren, gegenüber Quorn intolerant sein können, und dass es in sehr seltenen Fällen zu allergischen Reaktionen kommen kann. Allerdings sind Quorn-Lebensmittel erwiesenermassen deutlich weniger allergieauslösend als Krustentiere, Nüsse, Soja und Milchprodukte. Wie das CSPI zu behaupten, dass Quorn-Produkte stark allergieauslösend wirken, ist unverantwortlich und schlichtweg falsch.