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Die Therapie mit Zinbryta® muss durch einen in der Behandlung von MS-Betroffenen erfahrenen Neurologen begonnen und überwacht werden. Vor Beginn der Behandlung, einmal monatlich während und bis vier Monate nach der Behandlung muss eine Blutkontrolle erfolgen. Der Wirkstoff «Daclizumab beta» gehört zu der Gruppe der monoklonalen Antikörper. Zinbryta® wird einmal im Monat unter die Haut (subkutan) gespritzt.
In den Zulassungsstudien konnte Daclizumab beta die Schubrate sowie die Entstehung neuer Läsionen in Gehirn reduzieren und das Voranschreiten der Behinderung verlangsamen. Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen: Infektionen der oberen Atemwege, Hautausschlag, Anstieg der Leberwerte, Depression, Schilddrüsenknotenschwellung sowie Schmerzen im Mund- und Rachenbereich. In der Schweiz ist Zinbryta® ab dem 1. März 2017 kassenzulässig.