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Bravo Schweizer Crawler! Im ersten olympischen Staffel-Final mit Schweizer Beteiligung im Schwimmen gelingt der 4 x 200 m Crawl-Staffel in 7:06,12 Minuten nochmals ein Schweizer Rekord.
Schon am Dienstag hatten Antonio Djakovic, Nils Liess, Noè Ponti und Roman Mityukov die alte Schweizer Bestleistung um viereinhalb Sekunden torpediert. Im Final steigerten sich die «jungen Wilden» nochmals um fast eine halbe Sekunde. Antonio Djakovic verbesserte als Startschwimmer zudem den 13 Jahre alten Schweizer Rekord über 200 m Crawl von Dominik Meichtry um drei Hundertstel auf 1:45,77 Minuten.
Die grossartige Schweizer Leistung reichte zu Platz 6. Die Medaillen gewannen Grossbritannien (Gold), die Russen (Silber) und Australien (Bronze). Zu den Medaillenrängen fehlten den vier jungen Schweizern 4,3 Sekunden.
Aber die Schweizer Crawl-Staffel schlug bei drei Auftritten in Tokio (einer über 4 x 100 m) in jedem Rennen die einstige Schwimm-Grossmacht Deutschland.
Zwei Stunden vorher stand aus dem Schweizer Quartett Roman Mityukov schon im Einsatz. Im Halbfinal über 100 m Crawl wurde er in 48,53 Sekunden Letzter in seinem Lauf und 16. insgesamt.
Für den 20-jährigen Genfer lag indes nicht viel mehr drin. Der Bronzemedaillengewinner über 200 m Rücken an den letzten Europameisterschaften wäre auch nur 15. geworden, hätte er seinen Schweizer Rekord (48,20) egalisiert. Um den Final zu erreichen, hätte Mityukov die 100 m in 47,82 Sekunden schwimmen müssen.
sda