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von Florian Brauchli //
Janika Sprunger hat im Grossen Preis der Global Champions Tour in Doha (QAT) den fantastischen zweiten Rang belegt. Die Baselbieterin musste sich im Sattel des Niederländerhengstes Bacardi nur dem Einheimischen Bassem Mohammed geschlagen geben. Dritter wurde der schwedische Europameister Peder Fredricson auf Christian K. Martin Fuchs und Clooney belegten Rang acht.
Neun Paare qualifizierten sich im mit 400'000 Euro dotierten letzten Grand Prix der GCT für die Barrage. Janika Sprunger und Bacardi mussten als dritte in die Bahn. Beide ihrer Vorreiter blieben makellos aber die Zeit schien schlagbar. Ihr mächtig springender Hengst Bacardi war auf der Höhe seiner Aufgabe und meisterte unter seiner Reiterin alle verbliebenen Hindernisse fehlerfrei. Mit einer starken Wendung auf den zweitletzten Sprung, einer weissen Planke, und einem forschen Ritt auf den Schlussoxer realisierte Sprunger die Bestzeit - sieben Hundertstel blieb sie vor Peder Fredricson. Der Katarer Bassem Mohammed auf Gunder ritt als erster volles Risiko, und dies zahlte sich aus. Unter dem Jubel der einheimischen Fans verbesserte er die Bestzeit um über zwei Sekunden. An dieser Vorgabe scheiterten alle weiteren Teilnehmer, auch Martin Fuchs und sein Westfale Clooney, die am dritten Hindernis einen Fehler akzeptieren mussten und achte wurden.
So siegte Mohammed im Grand Prix und erhielt 132'000 Euro Siegprämie. Sprunger durfte sich über 80'000 Euro freuen. Für Fuchs gab es immerhin noch 10'000 Euro.
In der Jahreswertung der GCT stand der Niederländer Harrie Smolders bereits vor dem Final als Sieger fest. Mit 278 Punkten sicherte er sich die Jahresprämie von knapp 300'000 Euro. Sein Landsmann Maikel van der Vleuten stiess noch auf Rang zwei vor (263 Punkte). Dritter wurde der Italiener Lorenzo de Luca. Bester Schweizer im Klassement ist Martin Fuchs als siebter, was mit 33'250 Euro belohnt wurde.
Quelle: Pferdewoche