Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03121.jsonl.gz/3250

Der Teufel wettet mit Gott, dass er den nach Wahrheit strebenden Dr. Faust zum Bösen bekehren kann. Faust wiederum wettet mit dem Teufel: wenn es diesem gelänge, Faust von seinem Streben nach der Erkenntnis der letzten Dinge abzubringen, dann könne er dessen Seele erhalten. Doch der Teufel wäre nicht der Teufel, hätte er nicht einen teuflischen Plan. Da ist das junge Gretchen... Goethes “Faust” gilt als die deutsche Tragödie schlechthin. In dieser Ausgabe wurde das grosse Werk so gekürzt, dass die Lektüre einfach und flüssig wird. Heute nicht mehr gängige Begriffe werden leicht verständlich in Fussnoten erklärt. Ideal zum Kennenlernen des Stücks oder als Vorbereitung auf einen Theaterabend. Oder einfach nur, um mitreden zu können.
Portrait
Johann Wolfgang von Goethe wurde am 28. August 1749 in Frankfurt am Main als Sohn des vermögenden, aber nicht praktizierenden Dr. jur. Johann Caspar Goethe und dessen Frau Catharina Elisabeth, geb. Textor, geboren. Zu Hause erfuhr er eine strenge, aber umfangreiche Ausbildung. Auf Wunsch seines Vaters begann er 1765 ein Jurastudium in Leipzig. 1768 kehrte er wegen einer lebensbedrohlichen Krankheit nach Frankfurt zurück und begann 1771 eine Tätigkeit als Anwalt. 1776 folgte er dem Ruf des Herzogs Karl August von Sachsen-Weimar und trat in Weimar in den Staatsdienst ein. Friedrich Schiller lernte er erstmals 1788 in Rudolstadt kennen. Dieser sollte später zu einem seiner engsten Freunde zählen. 1791 übernahm Goethe die Leitung des Weimarer Hoftheaters. Er starb am 22. März 1832 in Weimar.