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Wie weit sich die Schiesstätigkeit der Leuggelbacher Schützen verfolgen lässt, ist eigentlich nicht so genau zu erforschen. Nach der Gründung des Feldschützenvereins Nidfurn im Jahre 1876 schlossen sich einige Leuggelbacher diesem Verein an. So wurde im Jahre 1881 Lehrer Schuler zum Aktuar gewählt, dieses Amt hatte er bis 1890 inne. Im Jahr 1881 wurde Fritz Hefti, Wachtmeister Schützenkönig. Es war auch gang und gäbe, dass die Leuggelbacher Schützen zum Endschiessen abgeholt wurden, dabei wurde aber in allen drei Wirtschaften eingekehrt. Laut Beschluss der Hauptversammlung im Jahre 1905 durften nur noch zwei Wirtschaften besucht werden, um eine zeitliche Rückkehr zu ermöglichen. Dies sollt ein guter Beschluss gewesen sein, wurde doch Tagwenvogt Fritz Speich im selben Jahr, dank der frühen Rückkehr, Tagesschützenkönig. Am 20. März 1912 versammelte sich das Comité zur ersten Sitzung. Sie diente zur Vorbereitung der Hauptversammlung. Das Schiessprogramm wird in folgendermassen festgelegt: „ Die Abhaltung von fünf Schiessen als freie Übungen mit 70 Schüssen, verbunden mit dem Obligatorischen Bedingungsschiessen. Die Punktzahl der letzten 6 Schüssen der jeweiligen Übung des Bedingungsschiessens, mit der Punktzahl der freien Übungen in Berechnung zu ziehen. Ferner dem Kurzgewehr und Karabiner in Bedingungen für die Berechnung der Punktzahl 10% Zuschlag zu gestatten. “Der Jahresbeitrag wird auf Fr. 2.—festgelegt. Der Zeiger wird mit Fr. 20.00 pro Saison entlöhnt. Das Verkleben soll durch die Mitglieder organisiert werden. Es sei noch vermerkt, dass ein gewisser Herr Schölkopf, Bräutigam der Fräulein Elisabeth Hefti, Rütistalden, die Schützengesellschaft mit Fr. 20.00 bescherte und somit der Grundstein der bedürftigen Kasse gebildet wurde. Heute zählt die Schützengesellschaft Leuggelbach rund 50 Mitglieder und ist aufgrund des erreichen des goldenen Lorbeerkranzes am Kantonalen Schützenfest 2001 in die Stärkeklasse 3 aufgestiegen!
(Quelle : Chronik von Heinrich Hefti Leuggelbach)