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PC-7 der Schweizer Armee in den Berner Alpen abgestürztSchreiben Sie einen Kommentar
Nach Angaben von Schellenberg hob das Propellerflugzeug etwa um 8.30 Uhr vom Flugplatz Payerne VD ab und hätte nach 9 Uhr in Locarno TI eintreffen sollen. Dort sei es aber nicht planmässig angekommen.
Daraufhin sei eine Suchaktion gestartet worden, an welcher sich drei Helikopter, eine PC-7 und die Jets des Luftpolizeidienstes beteiligten, sagte Schellenberg. Etwa um 16 Uhr konnte die Maschine im Gebiet Schreckhorn in den Berner Alpen geortet werden. Der Pilot wurde noch nicht gefunden, wie Schellenberg sagte. Die Suchaktion werde fortgesetzt, werde aber durch die schwierigen Wetterverhältnisse behindert.
Das sagen Vertreter der Schweizer Luftwaffe zum Vorfall:
An Bord der Maschine war nur eine Person. Es handle sich um einen erfahrenen Piloten. Die Propellerflugzeuge, die bis zu zwei Personen Platz bieten, werden nicht permanent mit einem Radar überwacht. Der Pilot meldet sich am Abflugort ab und danach am Ankunftsort wieder an. Über einen Schleudersitz verfügen die Flugzeuge nicht.
RADIO TOP-Beitrag zum Absturz der Armeemaschine:
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Die Pilatus PC-7 dienen der Armee vor allem als Schulflugzeuge. Mit dem PC-7-Team unterhält die Schweizer Luftwaffe auch eine Kunstflugformation, die bei Flugshows im In- und Ausland auftritt.
Die Staffel geriet im Februar dieses Jahres bei einem Zwischenfall an den Ski-Weltmeisterschaften in St. Moritz GR in die Schlagzeilen, als eines der Flugzeuge ein Zugseil einer Seilbahnkamera touchierte. Die Seilbahnkamera stürzte dabei ins Zielgelände, ohne jemanden zu verletzen. Die PC-7 konnte nach dem Zwischenfall sicher auf dem Flugplatz Samedan landen, doch die Auftritte der Staffel wurden während über zwei Monaten sistiert.