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(grch.), Geruchlosigkeit, Mangel der Geruchsempfindung, kann vom Fehlen oder Gelähmtsein der Geruchsnerven herrühren,
aber auch von örtlichen Affektionen in der Nasenhöhle, z.B.
Verstopfung derselben, Katarrh der Nasenschleimhaut u. dgl.
Im letztern Fall ist sie meist vorübergehend, im ersten dauernd und sogar oft angeboren.
Auch die örtliche
Anwendung mancher Arzneimittel, z. B. der Alaunlösung, kann
Anosmie bewirken.
Mit dem Geruch geht in der Regel auch der Geschmack
verloren.
(griech. Anosmie), Verlust der Geruchsempfindung. Es gibt Menschen, welche mit diesem
Übel geboren werden;
bei andern entsteht es aber auch infolge von Lähmung der Riechnerven.
Zuweilen ist es bloß Symptom andrer
Krankheiten, z. B. des Schnupfens.