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Giovanni, ital. Bildhauer, geb. 28. Nov. 1806 zu Varallo im Sesiathal, widmete sich seiner Kunst an den Akademien
zu Mailand und Turin, bis er mit Hilfe eines Preises nach Rom ging, wo er Schüler von Thorwaldsen ward und 16 Jahre
blieb. Später an die Akademie in Turin berufen, schuf er hier ein Grabdenkmal der Königin Maria Christine sowie mehrere treffliche
Porträtstatuen, z. B. 1860 die des Philosophen Vincenzo Gioberti (gest. 1848) auf der Piazza Carignano,
des Arztes Alessandro Riberi im Hof der Universität, des Mathematikers Lagrange, die Statue des Ackerbaus an der Fassade des Palastes
Carignano und andre Bildwerke auf dem dortigen Campo santo.
Cavaliere Giovanni, ital. Bildhauer und Professor der Skulptur in Turin,
geb. 28. Nov. 1806 zu Varallo im Sesiathal (Piemont), erlernte die Kunst zuerst auf den Akademien
zu Mailand und Turin und ging, nachdem er in einer Konkurrenz den Preis davongetragen, nach Rom, wo er Thorwaldsens Schüler
wurde und 16 Jahre blieb, bis ihn die Königin Marie Adelaide nach Turin berief, wo er zunächst das
herrliche Grabdenkmal der Königin Maria Christina (Cistercienserabtei Haute-Combe in Savoyen) u.
für Turin die kolossalen Statuen des Philosophen und Patrioten Gioberti (gest. 1852) und des
in Turin gebornen Mathematikers Lagrange (enthüllt 1867) schuf. Andre treffliche Arbeiten von ihm sind:
eine Jägerin aus dem Gefolge der Diana und (im Gebäude der Turiner Universität) der Arzt Alessandro Riberi, die Statue
des Ackerbaus am Palast Carignano u. mehrere Grabdenkmäler auf dem dortigen Campo Santo. Viele
seiner Werke sind in Rußland, England und Amerika.