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Die Swiss Showdown Vereinigung organisierte vom 23. bis 27. November 2022 das erste Internationale Showdown Turnier in der Schweiz. Das Sportereignis fand im Hotel ibis Styles Zurich City Center statt.
Teilnehmerfeld
Das Teilnehmerfeld wurde bei der Planung, aufgrund der örtlichen Platzverhältnisse auf 55 Spielende festgelegt. Zur grossen Freude der Organisierenden waren die Startplätze sehr begehrt. So fanden sich am Mittwochabend sieben europäische Delegationen und eine aus Südkorea zur Eröffnungsfeier ein.
Damen
Die 24 gemeldeten Damen, darunter die Schweizerinnen Rita Dütsch, Barbara Trudel, Brigitte von Wartburg und Janine Keller wurden aufgrund ihrer Weltranglistenpunkte in eine der sechs Vierergruppen eingeteilt.
Das Eröffnungsspiel am Donnerstagmorgen um 08:00 Uhr im Zimmer Geneva bestritt Barbara Trudel gegen die Belgierin Pauline Eilers. Beim äusserst knappen Spielausgang verlor Barbara Trudel das Spiel mit 9:12, 11:7 und 8:12.
Rita Dütsch und Brigitte von Wartburg starteten in derselben Gruppe und so wurde ihr erstes Spiel zur rein schweizerischen Ausmarchung, die Rita Dütsch in zwei Sätzen mit 11:9 Und 11:4 gewann.
Janine Keller bestritt ihr erstes Spiel an einem Internationalen Turnier. Dabei zahlte sie Lehrgeld und verlor ihr Auftaktspiel gegen die Slowakin Kristina Cesnakova äusserst knapp in drei Sätzen mit 6:11, 11:7 und 8:11.
Rita Dütsch qualifizierte sich als Gruppenerste für die Zwischenrunde mit einem überraschenden Sieg gegen die Deutsche Bettina Steffan mit 11:7 und 11:3. Nach Niederlagen gegen zwei Polinnen erspielte sich die Schweizermeisterin in der nachfolgenden Platzierungsrunde den sehr guten 12. Rang.
Die übrigen drei Schweizerinnen spielten im weiteren Verlauf des Turniers um die Plätze 19 bis 24. Das Platzierungsspiel um Rang 19 verlor Janine Keller mit 11:2, 9:11 und 2:12 gegen Clémence Lebreton aus Frankreich. Brigitte von Warburg schloss das Turnier auf dem 22. Rang mit einer Dreisatzniederlage gegen Andrea Rippich von unserer befreundeten deutschen Mannschaft mit 11:14, 11:7 und 6:11 ab.
Barbara Trudel sicherte sich den 23. Rang mit einem Sieg über die Spanierin Sheila Fernandes Rodrigo mit 9:11, 11:2 und 13:10.
Im Finalspiel der Damen besiegte die Französin Elvina Vidot die Polin Domenika Czuj in drei Sätzen 11:6, 11:7 und 11:6
Herren
Die 29 Herren begannen ihr Turnier in fünf Vierer- und drei Dreiergruppen. Leider musste Justin Bauer, unsere grosse Nachwuchshoffnung, aufgrund einer Handgelenkverletzung Forfait erklären. Der amtierende Schweizer Meister Marc Sommer gewann sein Auftaktspiel gegen den Spanier Antonio David Aguilera Gamiz mit 11:7 und 11:2.
Kurt Halbheer, der zweite Schweizer im Feld verlor sein Einstiegspiel gegen Stefan Marcin aus der Slowakei mit 11:4 und 12:7. Das nachfolgende Spiel gegen den Franzosen Madjid Guitoune gewann Kurt in drei Sätzen mit 11:7, 7:12 und 11:0.
Mit den beiden zweiten Plätzen in der Vorrundengruppe hatten Marc Sommer und Kurt Halbheer eine Platzierung unter den besten sechzehn auf sicher. In den nachfolgenden Vierergruppen belegte Marc Sommer den dritten, Kurt Halbheer den vierten Rang. So Spielte Marc Sommer um die Platzierung um den Rang 9, während Kurt um den Rang 13 kämpfte. Leider verloren die beiden Protagonisten alle ihre drei Spiele. In der Schlussrangliste stand Marc Sommer auf dem guten 12. und Kurt Halbheer auf dem etwas überraschenden 16. Platz.
Im spannenden und auf hohem Niveau gespielten Herrenfinal begegneten sich der Koreaner Jong Kyeong Lee und der Slowake Stefan Marcin. Nach dem Gewinn des ersten Satzes durch Stefan Marcin mit 11:6, gewann der Koreaner die nachfolgenden drei Sätze mit 13:11, 12:6 und 11:3. Zur grossen Überraschung hatte das erste Internationale Showdown Turnier in der Schweiz einen Sieger aus Asien.
Die abschliessende Siegerehrung, hervorragend moderiert durch Stephan Dütsch, bildete einen weiteren Höhepunkt im Turnierablauf. Allen Teilnehmenden, Coaches und Schiedsrichtern wurde ein kleines süsses Präsent übergeben. Die drei erstplatzierten Damen und Herren erhielten zusätzlich eine Trophäe in Form einer Glasscheibe. Das Abspielen der koreanischen wie auch der französischen Nationalhymne weckte viele Emotionen im Saal.
Bei der Siegerehrung durften wir in viele glückliche Gesichter blicken. Egal hinter welchem Rang der eigene Namen stand, alle wussten, in den vergangenen drei Tagen ihr Bestes gegeben zu haben.
Die Abfolge und der Verlauf der Spiele, sowie die Schlussrangliste sind unter dem folgenden Link zugänglich:
Dank
Ein grosser Dank geht an die vielen freiwilligen Helfenden die die Turnierteilnehmenden von der Ankunft am Flughafen oder Hauptbahnhof bis hin zum Abreisetag am Sonntag aufmerksam und äusserst freundlich unterstützten.
Gedankt sei hier auch den 3 Schiedsrichterinnen und 5 Schiedsrichtern aus den Niederlanden, Italien, Litauen, Polen und der Schweiz. Unter der Leitung von Koni Schlatter leiteten sie alle 199 Partien umsichtig und mit grosser Kompetenz. Dank einer durch Stephan Dütsch entwickelter Smartphone App konnte jeder erzielte Punkt im Live-Ticker und Live-Stream umgehend mitverfolgt werden.
Allen Sponsoren und Gönnern gehört hier unser aufrichtiger Dank. Ohne die Grosszügigkeit aller hätte das Turnier in diesem Rahmen und dieser Ausprägung nicht durchgeführt werden können.
Replay Live-Stream
Impressionen
Für das Organisationskomitee
Josef Stöckli