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Wer beim Bauch-Workout lediglich Crunches oder Sit-ups absolviert, wird nicht den gewünschten Erfolg erzielen. So erstaunlich es auch klingen mag, mitausschlaggebend für den Anteil des Bauchfetts ist die Beinmuskulatur. Diesen Fact haben erneut aktuelle Studien aus Japan untermauert, die gezeigt haben, dass Probanden mit kräftigen Beinen einen deutlich geringeren Bauchfettanteil besassen als diejenigen mit schwachen Beinen. Die Erklärung der Forscher: Die Muskelgruppen an den Beinen sind besonders gross und benötigen damit viel mehr Energie. Mit anderen Worten: Das Fett wird bei kräftiger Beinmuskulatur verbrannt, bevor es sich am Bauch festsetzen kann.
Vom Bauch-Workout allein erhält leider niemand schön definierte Muskeln. Denn ausschlaggebend ist auch der Körperfettanteil und dieser hängt massgeblich von der Ernährung ab. Das heisst nun nicht, dass du auf Fett verzichten sollst. Das A und O ist eine ausgewogene Ernährung mit ca. 25 Prozent gesunden Fetten, 20 Prozent Eiweiss und 55 Prozent komplexe Kohlehydrate (kein Zucker und Weissmehl).
Sehr schlecht für eine schön definierte Bauchmitte sind übrigens auch Radikaldiäten, die die Verdauung verlangsamen und die stoffwechselregulierenden Wachstumshormone und Leptin reduzieren.
Klar erkennbar ist ein Sixpack übrigens in der Regel ab einem Körperfettanteil unter 20 Prozent bei Frauen und unter 15 Prozent bei Männern.