Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03398.jsonl.gz/1528

0.000’000’000’000’000’001 Meter klein sind sie, die Elementarteilchen. Sie sind die allerkleinsten Teilchen, die es nach dem heutigen Stand der Wissenschaft gibt. Eine Zahl so klein, dass es schwierig ist, sich etwas darunter vorzustellen. Lass es uns mit einem Modell versuchen: Stellen wir uns vor, ein Elementarteilchen wäre so gross wie ein Salzkorn, mit einem Durchmesser von ungefähr einem halben Millimeter. Dann hätte ein Salzkorn vergleichsweise einen Durchmesser von 250 Millionen Kilometer, also ungefähr so gross, wie der Durchmesser der Umlaufbahn der Erde um die Sonne. Oder anders gesagt, 20’000 Mal so gross wie der Durchmesser der Erde. Oder eben: Elementarteilchen sind unvorstellbar klein! Thomas Becher, Professor für theoretische Physik an der Universität Bern, erklärt im Gespräch mit Ralph Natter, was es mit ihnen auf sich hat, warum man sie aufeinander knallen muss, um sie beobachten zu können, und warum diese Kollisionen mit interessanten Autounfällen zu vergleichen sind.
Korrigendum: Im Modell, das wir im Talk verwendeten, um die Grössenordnungen zu besprechen, sagten wir, dass der Durchmesser eines menschlichen Haares vergleichsweise ungefähr 250 Millionen Kilometer wäre. Das ist falsch. Er wäre ungefähr 50 Millionen Kilometer, also ungefähr 4’000 mal so gross wie der Durchmesser der Erde.
Weiterführender Link: Tanz der Elementarteilchen