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Vor eineinhalb Jahren erhielt die Schweizerische Volkspartei (SVP) einen Wähleranteil von 29% im Parlament. Heute käme sie laut Politbarometer noch auf 22,8%.Dieser Inhalt wurde am 15. Februar 2009 - 15:17 publiziert
Mit der Wählergunst stehe es zur Zeit bei der Schweizerischen Volkspartei (SVP) nicht zum Besten, schreibt die SonntagsZeitung. Sie sei laut Politbarometer (Isopublic) auf den Stand der Wahlen von 1999 zurückgefallen, nachdem sie vor eineinhalb Jahren an den Parlamentswahlen glanzvolle 29% erklommen hatte.
Erstaunlich gut schlage sich demgegenüber die neue Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP), die SVP-dissidente Partei von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf.
Die anderen Parteien, die drei Bundesrats-Parteien SP, FDP, und CVP blieben laut Politbarometer stabil, ebenso wie die Grünen. Die Freisinnig-demokratische Partei habe wegen der Fusion mit den Liberalen ihren Vorsprung auf die Christlichdemokratische Volkspartei vergrössern können.
Die Wähleranteile gelten in der Schweiz für die Parteien immer auch als Kriterium für die Sitze in der Regierung, sprich Bundesrat. Wegen der FDP-Fusion mit dem Liberalen könnte es deshalb für die CVP schwieriger werden, ihren Anspruch auf einen zweiten Sitz in der Regierung zu legitimieren.
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