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Wie das in der NHL bereits gehandhabt wurde, führt die National League auf diese Saison hin die dreidimensionale blaue Linie ein. Bislang stand ein Spieler im Abseits, wenn sich sein hinterer Schlittschuh beim Betreten der Offensivzone zwar auf Höhe der blauen Linie befand, aber das Eis nicht berührte. Neu gilt die blaue Linie als dreidimensional – auch wenn die Kufe in der Luft ist, befindet sich der angreifende Spieler also nicht im Abseits.
Hinter jedem Tor ist neu ein trapezförmiger Bereich markiert. Der Torhüter darf den Puck, sobald dieser hinter der Torlinie ist, nur aus diesem Bereich spielen. Greift der Torhüter ausserhalb der Markierung ins Spielgeschehen ein und unterbindet eine Offensivaktion, wird eine Strafe für Spielverzögerung ausgesprochen.
Torhüter dürfen neu mit gebrochenen Stock weiterspielen. Bis anhin war das nicht erlaubt.
Einige Fouls können neu mit einer 5-Minuten-Strafe geahndet werden, ohne dass diese einen automatischen Restausschluss nach sich ziehen. Dies betrifft die Vergehen: unerlaubter Körperangriff, Bandencheck, Ellenbogencheck, Haken, Behinderung, Beinstellen und Torhüterbehinderung.
Die Coach’s Challenge kann bei mehr Spielsituationen angewendet werden. Bisher war dies bei Offside und Torhüterbehinderung möglich, neu zusätzlich bei einem verpassten Spielunterbruch in der Angriffszone (Handpass, hoher Stock, Puck ausserhalb des Spielfelds). Bei der ersten erfolglosen Challenge wird eine 2-Minuten-Strafe ausgesprochen, bei jeder weiteren erfolglosen Challenge eine 2+2-Minuten-Strafe. Die Coach’s Challenge für Offside-Situationen wird in der Swiss League aufgrund der Kamera-Infrastruktur nicht angewendet.
Auch für die Saison 2021/22 gilt: Es gibt keinen Absteiger aus der National League. Ein Aufstieg aus der Swiss League ist aber weiterhin möglich. Das Bedeutet, dass die National League ab 2022/23 14 Teams umfassen könnte. Dann würde auch der Abstieg wiedereingeführt werden.