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Nach sintflutartigen Monsun-Regenfällen und Erdrutschen sind in Südasien nach Behördenangaben vom Samstag in den vergangenen zwei Tagen mindestens 40 Menschen gestorben. Besonders betroffen waren der Osten und der Süden Nepals.
Dort kamen 27 Menschen ums Leben. In der Hauptstadt Kathmandu starben drei Menschen, als eine Wand einstürzte. Nach Angaben des nepalesischen Polizeisprechers Bishwaraj Pokharel wurden elf Menschen verletzt und 15 weitere vermisst.
«Unsere Priorität sind jetzt lebensrettende Massnahmen. All unsere Kräfte befinden sich im Einsatz», sagte Umakanta Adhikari, ein Vertreter des Heimatministeriums, der Nachrichtenagentur AFP.
Hochwasser überflutete in Nepal ganze Siedlungen. Die Polizei brachte Bewohner mit Booten in Sicherheit. Die nepalesische Wetterbehörde rief am Samstag die höchste Alarmstufe für den Fluss Sapta Koshi im Süden des Landes aus.
Auch im Nachbarstaat Indien richtete der Monsun schwere Schäden an. In den nordostindischen Bundesstaaten Assam und Arunachal Pradesh starben elf Menschen, wie die Behörden am Freitag mitteilten. Von Überflutungen in 21 Bezirken in Assam waren demnach Tausende betroffen.
In den Flüchtlingslagern im Südosten Bangladeschs verteilten Hilfsorganisationen Rationen an geflüchtete Rohingya aus Myanmar. Das Uno-Welternährungsprogramm teilte am Freitag mit, dass dort zwei Menschen gestorben seien, darunter ein Kind.
Die Monsun-Saison dauert von Juni bis September. Im vergangenen Jahr starben in Südasien mehr als 1200 Menschen infolge der heftigen Regenfälle. Im südindischen Bundesstaat Kerala gab es damals die schwersten Überflutungen seit fast hundert Jahren.