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Die Niederlande erreichen das dritte Jahr in Folge den ersten Platz im Melbourne Mercer Global Pension Index. Australien hat aufgeholt und steht nun wieder an zweiter Stelle, gefolgt von der Schweiz. Die Schweiz hat gegenüber dem Vorjahr einen Rang verloren und erreicht mit einer Punktzahl von 72,7 den dritten Platz. Die Schlusslichter sind Indien und China.
Dies ist das Ergebnis des Melbourne Mercer Global Pension Index 2011. Im Rahmen dieser Studie, die das internationale Beratungsunternehmen Mercer zusammen mit dem Australian Centre for Financial Services nun bereits zum dritten Mal durchgeführt hat, wurden die Vorsorgesysteme von 16 Ländern bewertet. Zur Beurteilung der Vorsorgesysteme wurden 40 Indikatoren ausgewertet. Diese basieren auf den Kriterien „Leistungen“, „Finanzierung“ und „Rahmenbedingungen“.
Als grösste Herausforderung für das Schweizer Vorsorgesystem gilt nach wie vor das im Vergleich zur Lebenserwartung tiefe Rentenalter. Dies wird durch die neuen Statistiken belegt, welche einen deutlichen Anstieg der Lebenserwartung in den letzten 10 Jahren zeigen. Zudem muss bei Pensionierung keine Rente bezogen werden, was für die Kapitalbezüger heisst, dass sie kein sicheres Mindesteinkommen haben.
Der Index verdeutlicht, dass es kein perfektes Vorsorgesystem gibt. Kein Land wurde mit der Note A bewertet und zehn Länder erhielten entweder die Note C (erhebliche Risiken bzw. Nachteile) oder D (erhebliche Schwächen und Versäumnisse).