Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/234941

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Aufteilung des AHV-Vermögens zeigt, dass 25,7 Milliarden in ausländischen Wertpapieren und Währungen und 12 Milliarden in CHF angelegt sind. Das heisst rund 70 Prozent der AHV-, IV- und EO-Vermögenswerte liegen bei Banken im Ausland, in entwickelten Ländern wie Grossbritannien und den USA, aber auch in Schwellenländern wie Russland und China.</p><p>Ist es im Vergleich zu anderen institutionellen Anlegerinnen, wie zum Beispiel Pensionskassen, üblich, fast 70 Prozent des Vermögens in ausländische Wertpapiere und Währungen zu investieren?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Annahme, dass Anlagen in Fremdwährungen automatisch im Land der jeweiligen Fremdwährung liegen, trifft nicht zu. Die Anlagestrategie von Compenswiss liegt ausserdem in der alleinigen Verantwortung des Verwaltungsrats. Ziel ist es, ein optimales Gleichgewicht zwischen Sicherheit und einem marktkonformen Ertrag zu gewährleisten und gleichzeitig über ausreichend Liquidität zu verfügen, damit die Ausgleichskassen ihren Verpflichtungen nachkommen können. Die berufliche Vorsorge unterliegt einem Kapitaldeckungsverfahren mit einem anderen Zeithorizont und anderen gesetzlichen Anlagestrategiebestimmungen als die von Compenswiss. Jede Vorsorgeeinrichtung muss eine Anlagestrategie zur Deckung ihrer langfristigen Verpflichtungen festlegen, die die Struktur und die absehbare zukünftige Entwicklung ihrer Versicherten berücksichtigt. Ein Vergleich zwischen der Anlagestrategie des AHV-Ausgleichsfonds und derjenigen der Pensionskassen ist daher nicht zweckmässig.</p>