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Trotz Rückenbeschwerden fährt Lara Gut-Behrami im Super-G von Crans-Montana in einer eigenen Liga, nimmt der gesamten Konkurrenz viel Zeit ab und gewinnt. Priska Nufer überrascht mit Platz 6.
Gut-Behrami sorgte für den perfekten Abschluss eines Renn-Wochenendes, das für sie mit dem 16. Rang in der ersten Abfahrt mit einer Enttäuschung begonnen hatte, an dem sie mit dem 2. Platz am Samstag aber bereits die Wende zum Guten eingeleitet hatte. Die Tessinerin triumphiert mit einer knappen Sekunde Vorsprung vor der Österreicherin Tamara Tippler.
Mit ihrem Sieg untermauerte Gut-Behrami ihren aktuellen Nummer-1-Status im Super-G. In dieser Disziplin hatte sie schon das letzte Rennen vor zwei Wochen in St. Anton auf einem ähnlich schwierigen Kurs gewonnen. In der Super-G-Wertung baute sie Führende ihren Vorsprung deutlich aus.
Hinter den Italienerinnen Federica Brignone und Francesca Marsaglia sowie der Österreicherin Christine Scheyer wurde Priska Nufer Sechste und war damit so gut wie noch nie klassiert in einem Weltcup-Rennen. Im Super-G war die Obwaldnerin, die am Freitag in der ersten Abfahrt Siebente war, hatte sie den vor gut vier Jahren in Val d'Isère erreichten 12. Platz als Bestergebnis ausgewiesen.
Corinne Suter vermochte wie in den beiden Abfahrten nicht ihre gewohnte Leistung abzurufen. Die Schwyzerin wurde Neunte. Joana Hählen schaffte als Elfte ihr mit Abstand bestes Resultat in dieser Saison.