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Die St. Ursen-Kathedrale gilt als bedeutendstes schweizerisches Bauwerk des Frühklassizismus und wurde in hellem „Solothurner Marmor“ errichtet. Die Kathedrale gilt auch als Meisterwerk der „magischen Elf“. Die imposante Treppe führt in drei Mal elf Stufen empor zur Kathedrale. Im Innern gibt es elf Altäre und der Turm ist sechs Mal elf Meter hoch und hat elf Glocken. Dritter völliger Neubau an dieser Stelle erfolgte von 1762 bis 1773 nach Plänen von Gaetano Matteo Pisoni aus Ascona und dauerte exakt 11 Jahre. Sein Neffe, Paolo Antonio Pisoni, leitete den Bau in den späteren Phasen. Elf Glocken der Giesserei Kaiser in Solothurn (1764 – 1768) hängen hinter grossen Schallöffnungen. Hochaltar in Sarkophagform von Carlo Luca Pozzi.
Der Domschatz ist im Erdgeschoss des Turmes untergebracht. Zum umfangreichen Domschatz gehören unter anderem das Hornbacher Sakramentar, eine Marienstatue und eine Handschrift, die um 983 im Kloster Reichenau entstanden ist.
Die Fassade mit der imposanten Freitreppe beeindruckt. Der 66 Meter hohe Zwiebelturm, der lange Zeit von einem Turmwächter bewohnt worden war, kann bei schönem Wetter von Ostern bis Allerheiligen bestiegen werden und bietet eine gute Aussicht über die Altstadt und Aare.