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28.11.2022, 12:03 Uhr
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Die Restrukturierung von Credit Suisse CEO Tidjane Thiam erfolgt nicht ohne personelle Veränderung. Mit Robert Shafir verlässt ein langjähriger Manager das Unternehmen.
Der ehemalige Co-Chef des Private Banking, Robert Shafir, verlässt die Credit Suisse definitiv. Gemäss des Mediensprechers der CS werde Shafir Ende Juni gehen. Der Sprecher bestätigte somit eine Meldung des «Wall Street Journal». Wohin es Shafir zieht ist zum jetztigen Zeitpunkt nicht bekannt, er werde sich nach einer Aufgabe ausserhalb des Bankengeschäfts umsehen.
Der US-Amerikaner kam 2007 von Lehman Brothers zur CS und hatte seither verschiedene Führungspositionen bei der Schweizer Grossbank inne. Mit einem Gehalt von 7,88 Millionen Franken war Sharif 2015 der höchstbezahlte Manager des Executive Board.
Bis Oktober war Shafir, der als Vertrauter des ehemaligen CEO Brady Dougan galt, Co-Chef des Vermögensverwaltungsgeschäfts und Chef der Region Amerika. Im Zuge der Restrukturierung unter dem neuen Konzernchef Tidjane Thiam verlor Shafir diese Aufgaben sowie den Sitz in der Konzernleitung.