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Die Vancouver Canucks verpassen die Überraschung gegen Nashville knapp. Die Predators holen sich den 4:3-Sieg gegen den Zweitletzten des Westens erst in der Verlängerung.
Bis rund zwei Minuten vor Ende des dritten Drittels sah es so aus, als könnten die Vancouver Canucks die Siegesserie der Nashville Predators nach sechs Spielen stoppen; hatte sich das Team mit dem Schweizer Sven Bärtschi gegen den Leader des Westens vor heimischem Publikum zweimal eine Führung erarbeitet. Doch die Predators, bei denen vom Schweizer Trio Roman Josi, Yannick Weber und Kevin Fiala nur letzterer zum Einsatz kam, bewiesen starke Moral. Captain Josi und Verteidiger Weber wurden von Coach Peter Laviolette gegen die Canucks ebenso geschont wie Stammgoalie Pekka Rinne.
Zweimal konnten die Predators einen Rückstand wettmachen und am Ende dank eines Treffers des Schweden Kalle Järnkrok den Sieg sicherstellen. Der 21-jährige St. Galler Fiala hatte Nashville davor bereits einmal zurück in die Partie gebracht. In der 51. Minute war er für den Treffer zum 2:2 besorgt. Allerdings, nur 112 Sekunden nach Fialas Ausgleich brachte Daniel Sedin, der 37-jährige Stürmer der Canucks, Vancouver wieder in Front. Diese Führung hielt dann bis zu Ryan Ellis' Treffer, der die Verlängerung bedeutete.
Neben der Niederlage haben die Canucks auch den Ausfall von Stürmer Bärtschi wegzustecken. Der 25-jährige Stürmer verletzte sich im zweiten Drittel nach einem Check an der Schulter und konnte nicht mehr aufs Eis zurückkehren.
Eine harte Zeit durchlebt Luca Sbisa derzeit mit den Vegas Golden Knights, dem Überraschungsteam dieser Saison. Das Newcomer-Team der NHL kassierte gegen die Ottawa Senators (4:5) die dritte Niederlage in Folge. An der Niederlage konnte der 28 Jahre alte Sbisa nichts ändern, da er seinem Team bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr wegen einer Verletzung nicht zur Verfügung steht.
SDA-ATS