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BASILIKA NOTRE-DAME
DIE BASILIKA NOTRE-DAME IST DIE ÄLTESTE KIRCHE FREIBURGS, SIE WURDE ANFANG DES XIII. JAHRHUNDERTS ERBAUT. DAS AKTUELLE DEKOR STAMMT AUS DEM XVIII. JAHRHUNDERT. ZU IHREN SCHÄTZEN ZÄHLT EINE NEAPOLITANISCHE KRIPPE.
Im XV. Jahrhundert wurde das Gebäude bedeutenden Umbauarbeiten unterzogen. Heute ist das Chorgestühl aus dem Jahr 1508 das einzige Überbleibsel des liturgischen Mobiliars aus dieser Zeit.
Durch eine vollständige Renovierung der Basilika im XVIII. Jahrhundert wurde sie an den Stil der Zeit angepasst («Ludwig XVI.»). Die klassische Fassade, der Glockenturm, die fünf ungleichen Joche mit verzierter Decke, die Innenauskleidung und die mit Staff (Gipsfaser, in dieser Epoche verwendetes Baumaterial) ummantelten Säulen stammen aus dieser Zeit. Der deutschstämmige Rokoko-Maler Gottfried Locher realisierte die Fresken und die Altargemälde (1786). Der Gisant aus dem I. Jahrhundert, den man im Schiff bewundern kann, ist von einer lateinischen Inschrift in Unzialen umrahmt.
Im Rahmen bedeutender Umbauarbeiten, die ganze 25 Jahre dauerten und 2011 fertiggestellt wurden, wurden zahlreiche Werke in Szene gesetzt.
Die neapolitanische Krippe in der Nähe des Eingangs ist einzigartig. Sie besteht aus 75 Figuren, die ältesten stammen aus dem XVIII. Jahrhundert. Die Körper aus Stroh, die Gliedmassen aus Holz und die Köpfe aus Terrakotta werden von einem Metallgerüst zusammengehalten. Sie wurden von berühmten Bildhauern und Schnitzern angefertigt, Dekor und Anordnung sind das Werk von Regisseuren. Man sieht die Geburtsszene und die Heiligen Drei Könige vor einer romanischen Ruine: Sie stammt aus der Zeit der Entdeckung von Herculaneum und Pompei.
Auf der rechten Seite der Krippe werden Szenen aus dem Alltagsleben dargestellt: eine Taverne, ein Markt und sogar Kurtisanen auf einem Balkon!