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Patientenfluss
Die Bedeutung einer gut organisierten Notaufnahme, als erste Anlaufstation im Krankenhaus, wird von krankenhausinternen Entscheidungsträgern zunehmend erkannt.
In den folgenden drei Artikeln wird anhand von Fallbeispielen geschildert, wie das Pflegepersonal versucht, die Effizienz zu steigern und gleichzeitig die Kosten zu reduzieren. – Wie können, mit Blick auf den Patientenfluss, die Prozesse in der Notaufnahme verbessert werden?
Schlüssel zum Erfolg ist das Verstehen der Herausforderung in der Notaufnahme
Das Beth Israel Deaconess Medical Center, ein Lehrkrankenhaus der Harvard Medical School, ist ein Vorreiter der Prozessoptimierung. Kernpunkte sind die Rückverfolgbarkeit von Patientendaten, klar definierte und evidenzbasierte Abläufe, umfassende medizinische Informatiklösungen und abteilungsübergreifende Zusammenarbeit. In diesem Krankenhaus wurde die Anzahl der Herzinfarktpatienten, die nach nationalen Richtlinien innerhalb der zeitlichen Vorgabe behandelt wurden, von 53% auf 86% heraufgesetzt.
Der Patientenfluss sollte an die Bedürfnisse der Patienten angepasst werden
Überfüllte Notaufnahmen wecken den Unmut der Patienten, verursachen Stress beim Personal und stellen ein wachsendes Kostenproblem für die Gesellschaft dar. Das Herlev Hospital in Dänemark sieht verschiedene Verbesserungsmöglichkeiten, u.a. die Neugestaltung der Prozesse im Behandlungsablauf und ein erhöhtes Vertrauen der Ärzte in die Testergebnisse.
Notfallmedizin in den Niederlanden
Obschon unter den Ländern mit der besten medizinischen Versorgung weltweit, befinden sich die Niederlande, in Bezug auf die Notfallmedizin, immer noch in einem Aufbauprozess. Faktisch stellt die Notfallmedizin dort keinen eigenen medizinischen Bereich dar. Dennoch gilt es, den üblichen Herausforderungen des Notfalls zu begegnen.