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Ziegel aus Vulkanasche
Gefäss:
Auf La Angostura im Süden Argentiniens ist vor rund zwei Wochen massenweise Asche des Vulkans Puyehue niedergegangen. Nun will man das Beste daraus machen und daraus Ziegelsteine herstellen.
Quelle:
Nasa
Der Ausbruch des Puyehue am vom 14. Juni.
Seit dem Ausbruch des Puyehue im benachbarten Chile am 4. Juni gingen auf La Angostura laut Ariel Dominguez, Chef der Stadtverwaltung, rund 4,5 Millionen Kubikmeter Vulkanasche nieder. Nun plant die 14'000-Einwohner-Stadt aus der Asche Ziegel herzustellen. Dies solle den Bewohnern des Städtchens Arbeit verschaffen, die wegen der Asche derzeit nicht im Tourismus arbeiten könnten, so Dominguez. Man verspricht sich viel von den Vulkanziegeln: Während das Nationale Institut für Industrietechnologie noch testet, ob die aus Zement und Asche hergestellten Steine auch tatsächlich als Baumaterial verwendet werden können, wird bereits ein Pilotprojekt zur Produktion der Backsteine in zwei Kooperativen ausgearbeitet. Auch die Behörden von Bariloche - des Haupttouristenortes der Region – planen, Vulkanasche als Baustoff einzusetzen.
Vielleicht liesse sich die Asche auch noch für andere Zwecke verwenden: Laut Experten enthält sie keine Schadstoffe, dafür aber wertvolle Mineralien, die den Boden in drei bis fünf Jahren fruchtbarer machen könnten. (mai/sda)