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Was sollte vor dem ersten Treffen klar sein?
Sei dir im Klaren darüber, was die Ziele deines Sprachtandems sind und was du von deinem Lernpartner erwartest. Bist du daran interessiert, frei zu reden oder möchtest du ganz bestimmte Dinge lernen? Beim ersten Treffen sollten diese Dinge diskutiert werden. Es lohnt sich, dein Niveau und deine Vorstellungen bereits in deiner Beschreibung mitzuteilen.
Wie oft soll man sich treffen?
Um Fortschritte zu erzielen, braucht es regelmässige Treffen. Es lohnt sich, dieses Thema spätestens beim ersten Zusammenkommen – besser noch zuvor – zu besprechen. Einmal pro Woche wäre sicher von Vorteil, aber wenn es nicht anders geht, ist es auch möglich, sich nur zwei Mal im Monat zu treffen. Egal wie regelmässig die Treffen erfolgen; das Wichtigste ist, dass ihr dabei Spass habt.
Wie lange sollte der Sprachaustausch dauern?
Mindestens eine Stunde ist sicher empfehlenswert. Wie ihr die Zeit aufteilen wollt, ist euch überlassen. Die einfachste Möglichkeit ist, die Hälfte der Zeit ausschliesslich in der einen Sprache zu reden und danach die Sprache zu wechseln. Dafür könnt ihr euch z.B. einen Timer stellen. Eine fortgeschrittene Variante ist, dass beide in der für sie fremden Sprache sprechen. Das bedeutet, dass man nicht in seiner jeweiligen Muttersprache spricht und bedarf daher viel Disziplin.
Wo sollten die Treffen stattfinden?
Überlegt euch zuvor, welcher Ort für euch in Frage kommt. Ganz klar empfehlenswert ist ein öffentlicher Ort z.B. ein ruhiges Café, eine Bar oder ein Park. Natürlich könnt ihr euch
auch treffen, um zusammen ein Museum oder eine Ausstellung zu besuchen. Daraus ergeben sich neue Gesprächsthemen.
Muss ich die Sprache, welche ich lernen will,
bereits ein wenig beherrschen?
Sprachtandem kann keine Sprachschule ersetzen, darum ist Basis-Wissen von Vorteil. Ideal ist ein Sprachaustausch, wenn man das bereits Erlernte in der Konversation anwenden möchte. Dafür braucht man allerdings einen gewissen Wortschatz. Gut ist sicher, wenn das Niveau beider Sprachpartner etwa gleich ist, damit keiner bevor- bzw. benachteiligt wird. Falls du das Gefühl hast, zu kurz zu kommen, ist es wichtig, dies anzusprechen. Fehler zu machen ist normal und Teil des Lernprozesses.