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Die FIFA hat ein Disziplinarverfahren gegen den argentinischen Verband wegen der Plakat-Aktion in der vergangenen Woche beim Testspiel gegen Slowenien eingeleitet. Die Spieler hatten vor der Partie ein Banner mit der Aufschrift «Las Malvinas son Argentinas» gezeigt.
«Las Malvinas» ist die spanische Bezeichnung für die Falkland-Inseln, die zum britischen Übersee-Gebiet zählen. 1982 hatten Grossbritannien und Argentinien wegen der Inselgruppe im Südatlantik Krieg geführt. Die FIFA-Disziplinarkommission untersucht nun mögliche Verstösse wegen provozierender Handlungen und eines Fehlverhaltens der Mannschaft.
Die Schweizer Nationalmannschaft hatte Mitte der Neunzigerjahre in einem ähnlichen Fall für Aufsehen gesorgt, als sie in Schweden mit dem Transparent «Stop it Chirac» gegen französische Atombomben-Tests protestierte. Der SFV sah sich damals wegen der Aktion mit einem Verweis der UEFA konfrontiert. (pre/si)
Der Kurznachrichtendienst Twitter verzeichnete während des packenden Achtelfinals zwischen Brasilien und Chile (4:3 n.P.) bis zu 388'985 Tweets pro Minute. Nicht einmal bei der Super Bowl im American Football (381'605) war eine solche Marke erreicht worden.
Während der gesamten Partie wurden 16,4 Mio. Tweets registriert. Diesbezüglich hat die Super Bowl mit 24,9 Mio. die Nase aber noch klar vorne. (pre/si)