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In der Schweiz alle Kinder müssen neun Jahre lang zur Schule gehen. Je nach Kanton oder zum Teil auch je nach Gemeinde sind diese neun Jahre anders aufgeteilt. Unterschiedlich ist auch, welche Schultypen angeboten und wie sie genannt werden. Nach welchen Regeln die Kinder den verschiedenen Schulstufen und Schultypen zugeteilt werden, ist ebenfalls nicht überall gleich.
In Zug besuchen die Kinder ab dem 4. Altersjahr den Kindergarten. Dieser dauert zwei Jahre und gilt als eine Vorstufe zur Primarschule. Ab dem 6. Lebensjahr besuchen die Kinder sechs Jahre lang die Primarschule.
Kinder mit besonderen Schwierigkeiten können integrierten Förderunterricht, d.h. individuellen Zusatzunterricht während der Schulzeit, bekommen. Andere werden einer Kleinklasse zugeteilt. Dort bekommen sie eine intensivere Unterstützung. Nach der 6. Primarklasse (oder der 6. Stufe der Kleinklasse) folgt der Übertritt in die Sekundarstufe I.
Unterstufe des Gymnasiums: für sehr gute SchülerInnen
Sekundarschule: für mittlere - gute SchülerInnen
Realschule: für eher schwache – mittlere SchülerInnen
(Werkschule: für eher schwache SchülerInnen)
Die drei Schularten verfolgen weitgehend gleiche erzieherische Ziele. Allerdings sind die schulischen Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler verschieden, wobei deren Neigungen und Fähigkeiten so gut wie möglich berücksichtigt werden.
Die verschiedenen Typen der Sekundarstufe I sind gegeneinander durchlässig, das heisst z.B.: ein Realschüler kann bei entsprechend guten Leistungen in die Sekundarschule wechseln.
Nach den 9 obligatorischen Schuljahren kann bei entsprechenden Leistungen 3 Jahre lang die Sekundarstufe II besucht werden (Gymnasium, Handelsmittelschule usw. , vgl. Jugend, Schulsystem).
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