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Wenn eine Katastrophe passiert, braucht es schnelle Hilfe. Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) verfügt über viel Erfahrung und umfassendes Wissen, um im Notfall zu helfen. Die Mitarbeitenden des SRK sind dann zur Stelle, wenn die Not am grössten ist. Im Ausland, aber auch in der Schweiz.
Die Wassermassen trafen die Menschen im Val-de-Ruz unvorbereitet. Das Unwetter im Kanton Neuenburg im Juni 2019 hatte in diesen Dimensionen niemand voraus gesehen. Innert weniger Stunden stürzte das Gewitter ein ganzes Tal in grosse Not. Bäche traten über die Ufer, Keller wurden überflutet, Autos weggeschwemmt, Infrastruktur zerstört. Dabei ist eine Person gestorben, drei Personen wurden verletzt. In solchen Fällen ist das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) von der Glückskette dafür beauftragt, den Betroffenen zur Seite zu stehen. Im Val-de-Ruz stand es der Bevölkerung für Fragen zur Verfügung, unterstützte die Behörden in der Bewältigung der Katastrophe und bearbeitet nun Gesuche um finanzielle Unterstützung von Menschen, die vom Hochwasser getroffen wurden.
Nothilfe nach Tropensturm
Auch in Mosambik war das SRK dieses Jahr im Notfall rasch zur Stelle. Nach dem verheerenden Zyklon Idai im März entsandte das SRK umgehend ein siebenköpfiges Notfallteam in den Süden Afrikas. Das Team leistete logistische Unterstützung bei der Verteilung der Nothilfe. Es galt, über 40 Tonnen Material und Hilfsgüter des SRK und der Humanitären Hilfe der DEZA zu Menschen in Not zu bringen. In den ersten drei Monaten nach der Katastrophe waren rund 20 Personen des SRK abwechselnd vor Ort.