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Das frisch knoblauchartig riechende, nach dem Trocknen geruchlose, anhaltend scharf und bitter schmeckende Rhizom
[* 5] ist offizinell
und scharf giftig; es enthält als wirksamen Bestandteil Jervin, Veratroidin, Veratramarin und eine dem
Veratrin der Sabadillsamen sehr ähnliche Substanz. Es wird gegenwärtig nur noch äußerlich gegen Läuse, als Niesmittel etc.
angewandt. Veratrum nigrumL., in Bergwäldern, auf trocknen Gebirgswiesen in Mittel- und Südeuropa, auch im südlichen Sibirien,
mit schwarzvioletten Brüten in langer, reicher Endrispe, kommt, wie die vorige Art, öfters als Zierpflanze
in Gärten vor. Das Rhizom ist dem von Veratrum album ähnlich, aber weniger wirksam. Veratrum Sabadilla oder Veratrum officinale, s. Sabadilla.