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Namasté liebe Spenderinnen und Spender,
Im 19. Jahrhundert schrieb der Reisende Ferdinand Tugnod de Lanoye
“Es gibt 100 Tore um nach Indien zu gelangen aber keines um Indien zu verlassen!“
Mir ging es wieder einmal so, als ich Anfang März von einem Besuch in Kolkata nach Hause kam. Weiterlesen
Seit Januar 2017 hat Calcutta Rescue einen neuen Geschäftsführer. Nach seinem Masterabschluss in Finance in London arbeitete Jaydeep Chakraborty als Berater und Finanzanalyst in London. Seit 10 Jahren ist Jaydeep nun schon in Indien und Verfolgte verschiedene Projekte um gegen die Armut vorzugehen. Als Geschäftsführer von Calcutta Rescue ist es sein Ziel mit Bildung und Förderung und der nötigen medizinischen Unterstützung sicherzustellen, dass den Armen geholfen wird.
Dr. Jack, Kolkatas „Pavement Doctor“, wird zum ersten Westler, der bei den Asian Awards geehrt wird
Dr. Jack Preger MBE wurde zum Philanthrop des Jahres bei dieser asiatischen Preisverleihung in London (Freitag, 5. Mai 2017) benannt. Weiterlesen
Wolfgang Köhler, pensionierter Lehrer und Mitglied der deutschen Unterstützungsgruppe von Calcutta Rescue, verbrachte Anfang Jahr mehrere Wochen in Kolkata. Hier sein Bericht über seinen Aufenthalt:
Zurück aus Kolkata…
…nach sieben Wochen in dieser riesigen, oft chaotischen, lauten, ungemein farbigen und stets gastfreundlichen Stadt, mit vielen Besuchen und Gesprächen in den beiden Schulen von Calcutta Rescue und den anderen Projekten. Weiterlesen
Es gibt keine bessere Art, die harsche Lebensrealität im Slum von Dakshineswar zu verstehen, als die Kinder beim Holen von Trinkwasser zu begleiten. Die Siedlung liegt am nördlichen Rand von Kolkata zwischen einer Strasse und einem Bahngleis. Mit einem Arsenal an Plastikbehältern bepackt suchen sich die Kinder einen Weg über eine vielbefahrene Strasse, von wo sie sich mithilfe von zusammengeknüpften Seilen über eine steile, sechs Meter hohe Betonböschung abseilen.Wenn sie ihre Behälter an einer Wasserpumpe aufgefüllt haben, müssen sie mit diesen die Böschung wieder erklimmen und die Strasse überqueren. Schon tagsüber ist das gefährlich und nachts noch viel mehr. Es erstaunt nicht, dass einige von ihnen schon von Lastwagen oder Autos angefahren worden sind. Auf der anderen Seite der Siedlung befindet sich die Haupttoilette – das Bahngleis. Vor ein paar Wochen wurde hier ein Junge von einem Zug erfasst. Weiterlesen
Man geht davon aus, dass Tausende von Menschen in den Slums von ganz Kolkata vom zweiten Strassenmedizin-Bus von Calcutta Rescue profitieren werden, welcher am Freitag 17. Februar 2017 eingeweiht worden war. Die neue Ambulanz im Wert von CHF 24’000 wurde von der grössten indischen Bank, der State Bank of India, gestiftet.
Ein 8-köpfiges Team von Calcutta Rescue fährt mit dem Bus in mehrere Slums und besucht diese wöchentlich. Ziel ist es, den Wirkungsradius in den kommenden Monaten auf 10 Slums auszudehnen. Weiterlesen
Sean Duggan ist langjähriges Mitglied der englischen Unterstützungsgruppe von Calcutta Rescue und Journalist. Er hat im Februar 2017 die Projekte von Calcutta Rescue besucht und eine Serie von bewegenden Geschichten unter dem Stichwort „Mein Zeugnis“ („I witness“) geschrieben. Hier ist die siebte Geschichte dieser Serie:
Beharrlichkeit zahlt sich aus für das Strassenmedizin-Programm von Calcutta Rescue
Zehn Minuten nach Ankunft des Strassenmedizin-Busses von Calcutta Rescue im riesigen Slum von Canal West hängt bereits eine Reihe von Gesundheitserziehungs-Plakaten an einer Leine zwischen zwei Pfosten, ist ein Vordach am Heck des Busses aufgespannt und warten die ersten Kranken auf einer Holzbank im Schatten auf die ärztliche Konsultation. Weiterlesen
Im Februar trafen sich Delegierte der Unterstützungsgruppe (SG) direkt vor Ort in Kolkata. Auch unserer Präsidentin Isabelle Hug und Ursula Gauch waren anwesend. Isabelle berichtet von ihrem Aufenthalt. „Das zweitägige International Meeting hat mich wieder einmal daran erinnert, wie wichtig unserer Arbeit ist. Ich habe so viel Inspiration und Kraft aus den Gesprächen mit den anderen SGs geschöpft. Zudem hatte ich dieses Jahr endlich die Möglichkeit nach Malda zu fahren. Weiterlesen
Karin Bettschen, Pflegefachfrau aus der Schweiz, arbeitete während zwei Monaten als Volontärin bei Calcutta Rescue in Kolkata. Ihre Eindrücke beschreibt sie wie folgt:
Es war wohl etwas „überheblich“ von mir zu denken, dass ich mich mit meinen Erfahrungen, die ich während meinen verschiedenen Indienreisen sammeln konnte, rasch ans Arbeitsleben von Calcutta Rescue gewöhnen kann. Es ist a l l e s anders in Indien und in Kolkata, wenn man hier arbeitet. Weiterlesen
Kinostart in der Deutschschweiz im Herbst 2017!
Der Film „Doctor Jack“ zeichnet den Weg von Dr. Jack Preger, eines Mannes mit einem aussergewöhnlichen Schicksal, eines britischen Landwirts, der mit 35 Jahren beschloss, Arzt zu werden. Der Film nimmt uns mit in die Welt von Jack Preger, der mittlerweile über 84 Jahre alt ist und jeden Morgen aufsteht, um Leben zu retten. Die Kamera begleitet ihn zu seinen Einsatzorten in ambulanten Kliniken und auf den Strassen von Kolkata in Indien und gibt unbekannten Personen ein Gesicht.
1979 begann der britische Arzt Jack Preger, die Armen von Kolkata in einer informellen, auf dem Trottoir aufgeschlagenen Klinik kostenlos medizinisch zu behandeln. Im Laufe der Zeit und mit der Hilfe von Unterstützungsgruppen in Europa, Kanada und den USA hat sich die humanitäre Pionierarbeit von Dr. Jack zu einer grossen und erfolgreichen Nichtregierungsorganisation entwickelt. Weiterlesen
Wir suchen Apotheker, Krankenschwestern, Hebammen, Physiotherapeuten und Pädagogen, die für sechs Monate nach Kalkutta gehen möchten. Weitere Informationen und Erfahrungsberichte finden Sie hier
Freiwillige Arbeit in Indien
etc.
Motivationsbrief sowie Lebenslauf auf Englisch erwarten wir gerne auf <email-pii> (Kontakt: Ursina Müller)
Indien wird immer noch auf den 130. Rang des Human Development Index platziert, eine Verbesserung zum 135. Platz von 188 des letzten Jahres. Die höhere Lebenserwartung und das Bruttonationaleinkommen in Indien haben zur Verbesserung der Entwicklung geführt. Jedoch wird Indien von der Stagnierung in Ausbildung und Unterstützung für Frauen, wie auch der Armut, weiter hinab gezogen. Indiens HDI Wert für das Jahr 2014 ist 0.609, (dieser Wert platziert Indien in die mittlere Menschen-Entwicklungs-Kategorie), dies positioniert das Land auf den Platz 130 von insgesamt 188 Ländern.
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Im Programm von
Nebenrolle Natur Film Festival – NNFF
Sonntag, 19. März 2017 (11:30) in der Roten Fabrik (Clubraum) Zürich
„Der Dokumentarfilm DOCTOR JACK über den britischen Arzt Jack Preger, der sich seit vielen Jahrzehnten um die ärmsten der Armen in Kalkutta kümmert, wurde dieses Jahr mit dem PRIX DU PUBLIC der Solothurner Filmtage ausgezeichnet.“
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Die häufigsten Todesursachen bei Kindern in Entwicklungsländern sind Lungenentzündung, Masern, Malaria, Durchfall, HIV/AIDS und Mangelernährung. Die Kinder sterben aber eigentlich, weil sie arm sind. Sie haben keinen Zugang zu Gesundheitsprogrammen und Routineimpfungen, sie leben in einer Umgebung, die Krankheiten, vor allem Infektionskrankheiten, begünstigt.
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Mit ihrem Theaterstück möchten die Schulkinder von Calcutta Rescue das Interesse für die Kampagne „Swach Bharat Avijaan“ wecken.
„Swach Bharat Avijaan“ ist eine Kampagne der indischen Regierung zum Thema Sauberkeit und wurde auf Initiative von Premierminister Narendra Modi lanciert. Sie soll mithelfen, die Vision eines sauberen Indiens zu verwirklichen. Inspiriert von der Kampagne wurden die Schulkinder der Schule Nr. 10 von Calcutta Rescue, welche mehrheitlich aus Slums und sozial benachteiligten Familien stammen, selber aktiv und führten ein Theaterstück zum Thema Sauberkeit auf.
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Namasté, liebe Spenderinnen und Spender
Im Advent vor Jahren bekam ich eine Rose von Jericho. Ich legte diese in eine hübsches, rundes Gefäss, gab ihr ein bisschen Wasser, beobachtete wie sie sich entfaltete, grün wurde, gab etwas Wasser nach und freute mich. Mit jeder Stunde veränderte sich die Rose. Von einem dürren, spröden Knäuel wurde sie zu einer schönen, grünen, sterneartigen Pflanze.
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Am 4. August 2009 verabschiedete das indische Parlament den „Right of Children to Free and Compulsory Education Act“ (auch „Right to Education Act“ genannt, abgekürzt RTE), also das Gesetz über das Recht von Kindern auf kostenlose und obligatorische Schulbildung. Es regelt die Modalitäten der Schulbildung für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren und trat am 1. April 2010 in Kraft.
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Ein Patient der Talapark-Klinik erläutert den anderen Teilnehmenden seine Ernährungsweise.
Die Talapark-Klinik von Calcutta Rescue organisierte zum Welt-Herz-Tag eine Begegnung zwischen den Ärztinnen und Ärzten und den Patientinnen und Patienten der Klinik. Thematisiert wurden insbesondere die verschiedenen Risikofaktoren für Herzkreislauf-Erkrankungen und die Wichtigkeit von körperlicher Betätigung und gesunder Ernährung zur Verhinderung von Krankheiten wie Schlaganfall und Herzinfarkt.
Raksha Bandhan ist ein hinduistisches Fest, an dem die Verbundenheit und Verpflichtungen zwischen Geschwistern, aber auch zwischen Freunden gefeiert werden.
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Mitglieder von Urotaar in Aktion mit den Kindern im Theaterkurs.
Calcutta Rescue führt neu jeden Donnerstag einen Theaterkurs für die Kinder im Behindertenprogramm durch. Mithilfe des Theaters können die Kinder spielerisch lernen, Gefühle zu erkennen und auszudrücken, sich mit Gesten und Augenkontakt zu verständigen zuzuhören und sich sprachlich auszudrücken und mit verschiedenen sozialen Situationen umzugehen. Im Kurs üben sie auch für den Auftritt am internationalen Behindertentag am 3. Dezember. Urotaar, eine bekannte Nichtregierungsorganisation, welche im kulturellen Bereich mit Strassentheater arbeitet, begleitet den Theaterkurs.