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Die Mediationsakte vom 19. Februar 1803 bildete bis 1813 die verfassungsrechtliche Grundlage der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Nach dem Zusammenbruch der Helvetischen Republik (1798–1803) trat Napoleon Bonaparte als Vermittler (franz. médiateur) zwischen den zerstrittenen Föderalisten und Unitariern auf und legte eine Verfassung vor, die nach fünf Jahren Zentralstaat wieder föderalistische Strukturen festschrieb. Das neue Grundgesetz beinhaltete somit in erster Linie die Kantonsverfassungen. Modern-repräsentative Verfassungen erhielten die neuen Kantone St. Gallen, Aargau, Thurgau, Tessin und Waadt; in Graubünden wurden die drei Bünde mit ihren Hochgerichten wiederhergestellt.