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Das Lausanner Jungunternehmen Mindmaze gibt den Abschluss einer Finanzierungsrunde in der Höhe von 105 Millionen Dollar bekannt. Das 2012 gegründete Unternehmen bietet Soft- und Hardware-Lösungen für die Behandlung von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und Bewegungsdefiziten, etwa nach einem Schlaganfall.
Das Kapital solle für die Finanzierung des weiteren Wachstums inklusive möglicher Akquisitionen genutzt werden, heisst es in einer Mitteilung. "Diese Finanzierung ermöglicht es uns, die kommerziellen Aktivitäten zu steigern und unsere Präsenz in den USA zu erweitern", sagt Tej Tadi, Gründer und CEO von Mindmaze.
Die Finanzierung wurde von der amerikanischen Private-Equity-Gesellschaft Concord Health Partners, dem europäischen Investor Albacore Capital Group sowie Hambro Perks durchgeführt.
Im Zuge der Investition von Concord werde Mindmaze eine Partnerschaft mit der American Hospital Association (AHA) eingehen, heisst es weiter. Damit gewinne man Zugang zu einem strategischen Partner. Denn der AHA gehören demnach fast 90% aller US-amerikanischer Krankenhäuser, Gesundheitssysteme und andere Gesundheitsorganisationen an.
Erst im Herbst 2021 meldete das Lausanner Unicorn den Abschluss einer Finanzierungsrunde über 125 Millionen Dollar. Damals schätzte 'Bloomberg' den Wert von Mindmaze auf 1,5 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen plane, sich in Zukunft öffentlich zu notieren, erklärte CEO Tadi im Herbst.
Man habe aber noch keine Entscheidung darüber getroffen, ob Mindmaze eine traditionelle Notierung oder eine Fusion mit einer Zweckgesellschaft anstrebe.