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Es war eine Offenbarung für die Schweizer Liga, was der Genfer Goalie Jérémy Frick nach dem 0:2 im Wankdorf im Interview mit dem Schweizer Fernsehen SRF sagte: «Ich hatte das Gefühl, dass YB heute nur 80 Prozent gegeben hat.» Trotzdem reichte es für den Meister und souveränen Leader der Super League zu einem nie gefährdeten 2:0-Sieg gegen Servette, das aus den ersten beiden Saisonduellen mit YB immerhin vier Punkte mitgenommen hat.
Die Genfer sorgten durch Fehler früh dafür, dass die Mannschaft von Gerardo Seoane im Hinblick auf den wichtigen Einsatz am Donnerstag im Sechzehntelfinal-Rückspiel der Europa League bei Bayer Leverkusen Kräfte schonen konnte. In der 4. Minute spedierte Steve Rouiller einen Corner von Miralem Sulejmani ins eigene Tor. Vier Minuten vor der Pause war es erneut der Genfer Verteidiger, der bei einer Flanke von Quentin Maceiras Ligatopskorer Jean-Pierre Nsame aus den Augen verlor.
Mit dem Vorsprung im Rücken liefen die Berner nach der Pause nie Gefahr, die Partie aus der Hand zu geben. Dass YB im Verlgeich zum Europacup-Hinspiel vom Donnerstag (4:3) auf sieben Positionen verändert antrat, fiel gegen das blasse Servette ebenso nicht ins Gewicht.