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Künstler
DANIEL HOPE
Der Geiger Daniel Hope ist seit 25 Jahren als Solist auf den Bühnen der Welt unterwegs. Der Gewinner des Europäischen Kulturpreises 2015 ist für seine musikalische Kreativität und für sein Engagement für humanitäre Zwecke weltweit bekannt. Hope war Schüler des legendären Geigenpädagogen Zakhar Bron sowie von Yehudi Menuhin. Von 2002 bis 2008 war er jüngstes Mitglied des legendären Beaux- Arts Trios, mit dem er weltweit über vierhundertmal konzertierte.
Für seine inzwischen mehr als 25 Aufnahmen erhielt Daniel Hope internationale Auszeichnungen wie den Deutschen Schallplattenpreis, den französischen Diapason d’Or, sieben ECHOKlassik- Preise und zahlreiche Grammy-Nominierungen. Seit Beginn der Saison 16/17 ist Daniel Hope Musikdirektor des Zürcher Kammerorchesters, mit dem er auch sein aktuelles Album „Journey to Mozart“ für die Deutsche Grammophon einspielte, bei der er seit 2007 als Exklusivkünstler unter Vertrag steht.
Ebenso ist er seit 2018/19 Artistic Director des New Century Chamber Orchestra in San Francisco sowie mit Beginn des Jahres 2019 Künstlerischer Leiter der Frauenkirche Dresden, mit einem jährlichen Konzertprogramm von über 60 Konzerten.
Daniel Hope tritt regelmäßig in den bedeutenden Konzertsälen wie der Alten Oper Frankfurt, der Carnegie Hall, dem Pariser Théâtre des Champs-Élysées, der Londoner Wigmore Hall oder dem Amsterdamer Concertgebouw auf und ist regelmäßiger Gast bei allen großen internationalen Festspielen wie BBC Proms, Lucerne Festival, Salzburger Festspiele, Schleswig-Holstein Musik Festival oder Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, bei denen er von 2011 bis 2013 künstlerischer Direktor war. Er arbeitet mit Dirigenten wie Christian Thielemann, Thomas Hengelbrock und Kurt Masur zusammen und spielt mit den international renommiertesten Orchestern.
Seine künstlerische Vielseitigkeit spiegelt sich auch in themenbezogenen Projekten mit Künstlern wie Klaus Maria Brandauer oder Sting sowie in Rundfunk- und Fernsehmoderationen wieder. Auch als Buchautor ist Daniel Hope erfolgreich und hat inzwischen vier Bestseller beim Rowohlt-Verlag veröffentlicht. Er spielt die Guarneri del Gesù „Ex-Lipinski“ von 1742, die ihm zur Verfügung gestellt wird. Seit Januar 2016 lebt Daniel Hope mit seiner Familie in Berlin.
DARIA ZAPPA
Die Tessinerin Daria Zappa ist heute Stimmführerin im Zürcher Kammerorchester, mit welchem sie auch als Solistin neben Daniel Hope, Enrico Donofri, Vadim Repin oder Maurice Steger spielt. Im 2019 wird sie mit dem ZKO wieder in Nord Amerika und in Asien auf grosser Tournee sein.
Von 2004 bis 2012 war sie erste Geige des casalQuartetts und hat mit diesem Ensemble Konzerte in aller Welt an hochkarätigen Zyklen und Festivals gegeben. Mit "Birth of the String Quartet" gewann das casalQuartett 2010 den Echo Klassik Preis in der Kategorie "Kammermusik-Einspielung des Jahres".
Sie war Schülerin von Susanne Holm in Lugano, studierte nach der Matura an der Musikhochschule Freiburg in Br. zuerst bei Prof. Jörg Hofmann, dann in der Solistenklasse von Prof. Rainer Kussmaul.
Als Solistin hat Daria Zappa mit renommierten Orchestern in der Schweiz, Italien, Süd- und Nord Amerika gespielt. In der Zeit von 2004-2016 war sie Lehrerin an der Musikschule Konservatorium Zürich und bis 2011 Assistentin von Benjamin Schmid an der Hochschule der Künste in Bern.
Zusammen mit ihrem Bruder Mattia und ihrem Vater Marco, Liedermacher, spielt und improvisiert sie Blues und Jazz.
Daria Zappa und ihr Mann Massimiliano Matesic gründeten das Festival der Stille 2008 und sind für die künstlerische und organisatorische Leitung verantwortlich und leben zusammen mit ihrem Sohn auch in Kaiserstuhl AG.
MASSIMILIANO MATESIC
geb. 1969 in Florenz aus einer dalmatischen-italienischen Familie stammend, ist als Dirigent, Komponist und Musiker tätig. Nach dem Studium am Florentiner Konservatorium (u.a. Komposition bei S. Sciarrino) und an der Hochschule für Musik Freiburg in Br. bekam er wichtige Impulse von David Zinman und Jorma Panula an der Academy of Conducting in Aspen. 1992-95 war er Korrepetitor bei dem Festival Cantiere Internazionale d’Arte von Montepulciano, 1997-2002 Leiter des Kammerorchesters der Hochschule für Musik Freiburg sowie Assistent von Prof. Peter Gülke. 2000 war Massimiliano Matesic Preisträger beim internationalen Dirigierwettbewerb Prager Frühling. Als Gastdirigent trat er mit verschiedenen Orchestern in Europa auf, u.a. mit dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Orchestre Philharmonique de Montecarlo, dem Orchestra della Svizzera Italiana, dem Zürcher Kammerorchester, der Nord Tschechischen Philharmonie, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim und dem Berner Sinfonieorchester. Er machte Rundfunkaufnahmen für das RSI (Radio della Svizzera Italiana) und für das Label Guild. Er ist Professor für Orchesterleitung an der Hochschule für Musik Freiburg in Breisgau und leitet das Orchester der Showa Aka- demie (Hochschule für Musik) in Kawasaky, wo er seit 2010 Gastprofessor ist. Im Juni 2015 hat Matesic als Assistent des Komponisten Peter Ruzicka die Schweizer Erstaufführung der Oper HÖLDERLIN am Theater Basel geleitet. Als Komponist erlebte er im Oktober 2016 die Première seiner neu komponierten Oper „Katze Ivanka“ am Opernhaus Hamburg – mit grossem Erfolg. Im November 2017 wurde seine „Katze Ivanka“ am Festspielhaus Baden- Baden inszeniert und wird dieses Jahr noch in Sofia an der National Opera folgen. 2008 gründete er zusammen mit seiner Frau Daria Zappa das Festival der Stille in Kaiserstuhl AG. www.massimilianomatesic.ch
NATALIA ALEXANDROVA MOSCA
Natalia Alexandrova Mosca wurde in Novosibirsk (Russland) geboren. Sie studierte zuerst an der Musikschule für begabte Kinder bei Prof. Yuri Mazchenko und später an der Musikakademie der Stadt Basel bei Prof. Hatto Beyerle.
Ihr Studium schloss Sie mit dem Solistendiplom ab. Natalia Mosca ist Mitglied des Orchesters Oper Zürich und Barockorchester „La scintilla“.
Sie lebt in der Nähe von Zürich mit ihrem Mann, Nicola Mosca und drei Kindern.
NICOLA MOSCA
Nicola Mosca wurde 1976 in Turin geboren, studierte zunächst am dortigen Konservatorium parallel Cello und Harfe und erhielt 1996 für beide Instrumente die Lehrdiplome mit Auszeichnung. Er setzte seine Studien an der Musikakademie Basel fort, wo er 1999 das Solistendiplom für Harfe und 2000 das Konzertreifediplom für Cello erlangte.
Er war Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und trat als Solist mit zahlreichen Orchestern wie dem Orchestra da camera di Salerno, dem Basler Sinfonieorchester und dem Münchener Rundfunkorchester unter der Leitung von Bobby McFerrin auf.
Als Kammermusikpartner musizierte er mit Künstlerpersönlichkeiten wie Giuliano Carmignola und Rudolf Buchbinder. Seit 2001 ist er Solocellist des Zürcher Kammerorchesters.
YULIA MILOSLAVSKAYA
Yulia Miloslavskaya gehört zu der jungen Generation aufstrebender Pianistinnen.
Bereits während ihrer Ausbildung am Moskauer Konservatorium und der Zürcher Hochschule der Künste bewährte sie sich als Musikerin mit strahlendender Präsenz und musikalischer Individualität.
Yulia entstammt einer Musikerfamilie und zeigte bereits in jungen Jahren großes musikalisches Interesse. Nach Abschluss des Musikgymnasiums im Jahre 2004 begann sie ihr Studium am Moskauer Konservatorium; die bekannten Pianisten Prof. Naum Shtarkman und Prof. Ruvim Ostrovsky gehören dort zu ihren Lehrern.
Seit 2010 lebt Yulia in der Schweiz, wo sie ihre musikalische Ausbildung in den Klassen von Konstantin Scherbakov und Peter Solomon (Orchesterklavier, Cembalo und Orgel) fortsetzte. Die Beherrschung eines umfassenden Repertoires und ihre herausragenden Fähigkeiten wurden bei diversen renommierten internationalen Wettbewerben mit Preisen gewürdigt. (Sie gewann den ersten Preis am Adilia Alieva Wettbewerb, Gaillard; den zweiten Preis am Jean Francaix Wettbewerb, Paris; den ersten Preis am Kiwanis-Wettbewerb und den zweiten Preis am LandoltWettbewerb, Zürich; den ersten Preis der Kiefer Hablitzel Stiftung, Bern; den dritten Preis am IBLA-Wettbewerb, Ragusa Ibla (Italien); den ersten Preis am Concours musical de France, Paris).
Als Solistin und Kammermusikerin nimmt sie an den solchen Festivals wie Rainbow 21 im Suntory Hall Tokyo, Menuhin Festival in Gstaad, Zürcher Festspiele, BSI Festival Engadin, Herbst in der Helferei in Zürich, Musiksommer am Zürichsee, Pro Nota-Konzerte Nordhorn teil. Regelmässig konzertiert sie in Russland, Ukraine, Schweiz, Frankreich, Deutschland, Brasilien, Japan und Italien. Sie nahm an zahlreichen Meisterkursen teil (Konstantin Scherbakov, Vera Gornostaeva, Liliya Zilberstein, Robert Levin, Dmitri Bashkirov, Homero Francesch, Ulrich Koella, Henri Sigfridsson, David Zinman, u.a.) und spielte als Solistin mit der Jenaer Philharmonie, mit dem Kazan Kammerorchester “Romantik” (Russland), mit dem Orchester der TU Darmstadt, dem Giraud Ensemble Zürich und mit dem Orchester der Zürcher Hochschule der Künste.
Der musikalische Schwerpunkt der Pianistin liegt nicht nur im Bereich der solistischen Tätigkeit, Yulia ist auch Mitglied verschiedenster Kammermusikensembles; diverser Duette, Trios und anderer Formationen: so trat sie zusammen mit Konstantin Scherbakov (Klavier), Rainer Seegers (Schlagzeug), Alexander Rudin (Cello), Kristjan Johansson(Gesang), Emanuel Ax (Klavier), Ilya Gringolts (Violine) , Stefan Tarara (Violine) auf.
Tätigkeit als Organistin in der Reformierten Kirche Wildberg ZH und musikalische Assistenz mit Verpflichtung als Korrepetitorin und Cembalistin beim OperOderSpree Festival (DE) dokumentieren ihre Vielseitigkeit. Als Orchestermusikerin spielte sie unter Dirigenten wie David Zinman,Franz Welser-Möst, Karl-Heinz Steffens, Manfred Honeck, Esa-Pekka Salonen, Marc Kissoczy, Pierre-André Valade, Lionel Bringuier.
RUBÉN OLIVAREZ
Der chilenische Tenor hat seine Ausbildung in seiner Heimatstadt Santiago de Chile mit Prof. del Pozo und an der Hochschule für Musik in Freiburg in Br. mit Prof. Pinheiro im Juli 2019 abgeschlossen. Er sang Rollen in Opern wie Carmen, Il Trovatore, Le nozze di Figaro, Gianni Schicchi, la Bohème, usw. und Auftritte in verschiedenen Barock Gruppen.
Seine wahre Leidenschaft seit seiner frühesten Kindheit aber bleibt die Latino Musik (Salsa, Samba und Bossa Nova), die er mit seiner Band singt und damit das Publikum zum Tanzen bringt.
JANE BERTHE
Schon als kleines Mädchen ist Jane Berthe fasziniert vom „Instrument der Engel“, der Harfe, eines der ältesten Musikinstrumente der Menschheit. Kein Wunder, dass die talentierte Musikerin schon mit sieben Jahren das Harfenstudium am renommierten Nationalkonservatorium von Douai (Frankreich) aufnimmt. Später kommen Geige, Komposition und Harmonielehre dazu.
Ausgezeichnet mit einer Goldmedaille im Fach Harfe verlässt Berthe im Alter von 18 Jahren die Hochschule und folgt der Einladung ihrer Lehrerin und Mentorin Ursula Hollinger an die Musikhochschule in Freiburg im Breisgau. Dort studiert sie vier weitere Jahre und vervollkommnet ihr Harfenspiel.
Ob im Ensemble oder solistisch auf der Bühne ist Jane Berthe in Ihrem Element. Durch ihre hohe Sensibilität und verblüffende Spielsicherheit werden ihre musikalischen Auftritte zu einem genussvollen Erlebnis für Publikum und Ensemble. Dabei ist sie aufgrund ihrer musikalische Neugier und ihrer soliden Ausbildung, in der Klassik, dem Barock und der zeitgenössischen Musik ebenso zuhause wie im Jazz oder Pop.
Jane Berthe spielt in namhaften Klangkörpern wie dem WDR Sinfonieorchester, dem Bonner Beethoven Orchester, dem Staatsorchester Wiesbaden oder dem Konzerthausorchester Berlin u.a. Konzertreisen führen sie nicht nur durch ganz Europa und auch nach Nordamerika, Südamerika, Asien und Russland.
Solistisch oder als Kammermusikmitwirkende wird sie eingeladen von den Freiburger Barocksolisten, dem Saarländischen Rundfunk, der Badischen Staatskapelle, wo sie Werke wie André Caplet „Conte Fantastique“, Debussy „Tänze“ und verschiedene Solokonzerte spielt.
Die attraktive Künstlerin ist aber nicht nur konzertant unterwegs, sie spielt auch auf der Opernbühne, wie in der spektakulären Inszenierung von Händels „Saul“ unter der Regie von Dietrich Hilsdorf als „David’s himmlische Harfe“, oder als „Muse“ in „Giulio Cesare“ von Händel unter der Regie von Markus Bothe.
Inzwischen lebt Jane Berthe als freischaffende Harfenistin in einer alten Villa vor den Toren Berlins.
DUO ZÉPHYR
Das Duo Zéphyr ist sozusagen im März 2018 in San Francisco geboren worden: Während einer Tournee des Zürcher Kammerorchesters durch die USA beschliessen die Tessinerin Daria Zappa und die Französin Jane Berthe eine gemeinsame Reise durch das bezaubernde Repertoire für Violine und Harfe gemeinsam zu unternehmen.
Der Name Zéphyr bezieht sich auf einen der Anemoi (Windgottheit ) aus der griechischen Mythologie, welche den (milden) Westwind verkörperte: In der Antike wurde Zéphyr als Frühlingsbote und sogar als Träger der Venus verehrt.
Das schimmernde Licht der Kerzen mit der magischen Musik von Debussy, Saint-Saëns, Fauré, Satie, Massenet et Tournier werden dem Publikum ein einzigartiges Erlebnis bescheren.
Und als kleine Überraschung wird das neu komponierte „Wiegenlied“ vom italienischen Komponisten Michele Ignelzi (sein Akkordeokonzert wurde 2015 mit dem ZKO und Vukasinovic beim Festival der Stille uraufgeführt) in dieser fabelhaften Atmosphäre wunderschön reinpassen.
MARIA CHABOUNIA
Recently Maria Chabounia had her debut in Malmö Opera as Gilda in the new production of Rigoletto directed by Kasper Holten. She returned to Bolshoi Theater of Belarus as Gilda and Marfa in Tsar's Bride , and did her Baden-Baden Festspielhaus debut with the title role of Katze Ivanka composed by Massimiliano Matesic and staged by Vera Nemirova.
In Hamburg Staatsoper Chabounia sung Barbarina in Stefan Herheim’s production of Le Nozze di Figaro with Maestro Ottavio Dantone, Papagenaunder the baton of Jean-Christophe Spinosi, Clorinda in La Cenerentola, Juliette in die Tote Stadt, Voce del Cielo in Don Carlos and Euridyce in Teleman's Orpheus.
Maria Chabounia is prize winner of numerous competitions such as Debut Competition 2014 (Weikersheim, 2nd. prize), Minsk Christmas Competition 2015 ( Minsk, 1st. prize), Marmande Competition 2015 (Marmande, special jury prize) and Belcanto competition 2012( Nalencow, Grand-prix)
Chabounia was born in 1992 in Minsk, where she begun her musical studies as a pianist at the age of 5. In 2016 she graduated from Belarusian State Academy of Music. During her studies she participated in masterclasses of Mietta Siegele and Dmitri Hvorostovsky and still working Italian repertoire with Danilo Rigosa and Krasimira Stoyanova.
NIKLAUS STEINER
1960 in Winterthur geboren und aufgewachsen. Nach der Grund- und Handels- schule (Sekretärendiplom) schloss Peter Niklaus Steiner 1981 die Schau- spiel Akademie Zürich als Schauspieler ab. Es folgten Engagements an den Stadttheatern in Bremen, Frankfurt a.Main, Bochum und Tübingen (LTT). Von 1990 bis 2003 gehörte er zum Ensemble des Schauspielhauses Zürich. 1990 gründete er das turbine theater in Langnau am Albis, das er bis heute leitet. 1993 wurde er mit der Thomas Hürlimann Förderungsabgabe der J. W. v. Goethe Stiftung in Basel für seine Arbeit als Theatergründer, Stückeschreiber und Schauspieler ausgezeichnet. Seit 2003 arbeitet er in der freien Theaterszene und gibt daneben Theaterkurse und Schauspielunterricht an der SAMTS in Adliswil. Seit 2006 arbeitet er auch regelmässig im Laxdal-Theater in Kaiserstuhl AG, in dem er spielt und inszeniert. Am Festival der Stille wirkt er am Berliner Abend mit: Von Kopf bis Fuss auf Liebe eingestellt.