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Es ist längst nicht allen Lausannern wirklich bewusst, und so mancher Ausländer stellt es mit Erstaunen fest: unsere Stadt verfügt aktuell über ein aussergewöhnlich vielseitiges Theaterangebot im Verhältnis zu ihrer Einwohnerzahl. Hierzu zählen nicht nur die etablierten Häuser (das Théâtre de Vidy unter der Leitung von René Gonzalez mit seinem Assistenten René Zahnd und das Théâtre Kléber-Méleau, von Philippe Mentha gegründet und nach wie vor von diesem geleitet), sondern auch eine ganze Phalanx unabhängiger, an unterschiedlichen Standorten aktiver Formationen, vom Théâtre de l’Arsenic (mit vorwiegend experimenteller Ausrichtung, unter der Leitung von Sandrine Kuster) und den Theatern 2.21 und Pulloff (zeitgenössische Werke, vornehmlich in Kurzfassungen) über das Théâtre Boulimie (satirisches Kabarett, von Lova Golovtchiner gegründet und geleitet) und die Grange de Dorigny (zeitgenössische und klassischere Stücke) bis hin zum Petit Théâtre (für junge Besucher, unter der Leitung von Sophie Gardaz).