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Juan lebt mit seiner Familie in der mexikanischen Provinz, wo die Welt in zwei Teile geteilt ist. Was hat es damit auf sich?
Mexikanisches Beziehungsdrama von Carlos Reygadas («Stilles Licht»): Juan lebt mit seiner Familie in der mexikanischen Provinz, wo die Welt in zwei Teile geteilt ist. Was hat es damit auf sich? Werden die zwei Welten getrennt bleiben, wieder zusammenfinden oder sich gegenseitig zerstören?
Juan und Natalia sind ein offensichtlich wohlhabendes Paar mit zwei kleinen Kindern, Rut und Eleazar, die sich ein schönes Anwesen auf dem Land gekauft haben, um dort zu leben. Während die Kinder das Leben in der Natur geniessen, gibt es Brüche in der Beziehung der Eltern, Missverständnisse, Vorwürfe, die sich vor allem immer wieder um das Sexualleben der beiden drehen, das Juan als langweilig und lustlos empfindet. Ausserdem zeigt Juan manchmal seltsame Anwandlungen, auf die Hunde einzuprügeln, die zum Anwesen gehören - und zwar bevorzugt auf eines der Tiere, jenes, das er am meisten liebt. Die Sehnsucht nach einer Idylle und nach einem Leben in Harmonie mit der Natur erweist sich als trügerisch, denn das Haus wird (im ganz wörtlichen und bildhaften Sinne) von einem Dämon heimgesucht.