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Tarot
Einer Legende nach stammt das Tarot aus dem alten Ägypten. Als das Reich vorr der Zerstörung stand, einigten sich die Weisen des Landes darauf, das Wissen des Reiches auf Karten abzubilden.
Tarot ist ein Kartenwerkzeug, das zu wahrsagerischen und psychologischen Zwecken benutzt wird. Es besteht aus 78 Blatt-Karten. Es wird eingeteilt in die großen Arkana, die aus 22 Karten bestehen. Auf diesen 22 Trumpfkarten sind Sinnbilder wie beispielsweise Narr, Tod, Teufel und Kraft abgebildet.
Die kleinen Arkana bestehen aus 56 Karten, unterteilt in viermal-vierzehn Karten in vier unterschiedlichen Farben. Jede Farbe besteht aus zehn Zahlenkarten und einer Hofkarte, auf der Personen wie König, Königin, Ritter oder Page abgebildet sind. Es gibt verschiedenste esoterische Systeme und Legearten. Diese werden zum Kartenlegen benötigt.
Psychologen sehen in der Tarotlegung ein projektives Verfahren: Die Karten, die grundlegende und allgemeine menschliche Erfahrungen verkörpern, bilden quasi die innere Situation des Betroffenen ab und lassen sich so wie ein individuelles Gleichnis deuten und haben nichts mit Mystik zu tun. Eine weitere Deutung stützt sich auf den Psychoanalytiker Carl Gustav Jung. Demnach gibt es Parallelen zwischen dem Leben der fragenden Person und dem, was die Kartenlegung zeigt. Dies kann v.a. sehr große Auswirkungen beim Liebestarot haben - oft ist dies sehr bedeutsam.