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Schmitta
[Schmiede]
Die klassische handwerkliche Schmiede, wie sie früher in jedem Dorf anzutreffen war, ist mittlerweile fast völlig von der Bildfläche verschwunden. Wichtigster Einrichtungsteil ist die Esse, in der die entzündete Schmiedekohle (Fettkohle) zur Erwärmung des Werkstücks mit Hilfe eines Blasebalgs auf maximale Temperaturen von ca. 1250 °C gebracht wird. In manchen Schmieden wird die Esse auch mit Koks betrieben. Oberhalb der Feuerstelle befindet sich der Rauchfang, der als Abzug für giftigen Rauch und Funken dient.
Die Dorfschmiede von Reckignen um 1950 gezeichnet von Hans Schmidt.
Hammerbrett
Schmitta
Die Dorfschmiede von Reckignen um 1950 gezeichnet von Hans Schmidt.
Arten: Hammerschmitta mechanische Schmiedewerkstatt zur groben Bearbeitung; Iisuschmitta, Werkstatt für die Verarbeitung von Eisen, Werkzeuge; Doorfschmitta, Dorfschmiede, meist von einem Generalisten geführt, der all die metallenen Produkte des Alltags von Räderreifen über Werkzeuge zu Hufeisen bearbeitete oder reparierte; Fääldschmitta, transportable Feldschmiede um Arbeiten auf der Stör vor Ort durchzuführen.
Auch zu diesem Thema hat uns Hans Schmidt in seinen gezeichneten Erinnerungen "Bsinnscht di nu?" einige erklärende Bilder geliefert.