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Kichberg-Sieger: Stucki Christian, Ottiswil (BE) mit 59.00 Punkten
Anzahl Schwinger 60
Anzahl Zuschauer 13000
Der auf 15 Minuten angesetzte Schlussgang zwischen Christian Stucki und Matthias Sempach endet unentschieden. Christian Stucki gewinnt mit einer Punktzahl von 59.00. Matthias Sempach klassiert sich mit 58.50 Punkten im zweiten Rang.
Matthias Sempach wird zudem mit dem Schönschwingerpreis ausgezeichnet, welcher von den Ehrenmitgliedern des ESV und den Schwingerkönigen vergeben wird.
Die Geschichte des Direktduells der beiden klar besten und variabelsten Schwinger ist schnell erzählt, weil die Ausgangslage klar war: Matthias Sempach musste gewinnen, um Stucki noch von der Spitze zu verdrängen, der zuvor makellose Seeländer konnte sich ein «Unentschieden» erlauben.Anfänglich war es Stucki, der die Entscheidung suchte, ab der Hälfte des finalen Kampfes hatte Sempach die besseren Momente. «Der sechste Gang kam mir sehr lange vor», konstatierte Stucki. «Wir waren beide kaputt.»Mit Maximal-Punktzahl in den Schlussgang
Der Sieg von Stucki ist absolut verdient.
Der Seeländer gewann seine ersten fünf Kämpfe mit der Maximalpunktzahl und zog als erster Schwinger der Geschichte mit 50 Punkten in den Schlussgang ein.Der 140-Kilogramm-Brocken Stucki besiegte der Reihe nach die Innerschweizer Martin Grab und Thomas Arnold sowie den Nordwestschweizer Thomas Zindel, den Nordostschweizer Toni Rettich und den Südwestschweizer Stefan Zbinden.Sempach mit fünf Siegen
Sempach hatte als einziger neben Stucki ebenfalls die ersten fünf Kämpfe gewonnen. Der gestellte Schlussgang reichte ihm nicht, da er gegen Christoph Bieri und Philipp Laimbacher «nur» mit 9,75 Punkten gewann. Gegen Daniel Bösch, Ueli Banz und Stefan Fausch konnte er sich auch einen Zehner notieren lassen.
Schillig überrascht
Die Überraschung ist der drittplatzierte Alois Schillig. Der 35-jährige Innerschweizer verlor zwar zu Beginn gegen Daniel Bösch, konnte danach aber fünf Siege in Folge - drei davon mit 10 Punkten - feiern. Unter anderem schlug er Thomas Sempach und Matthias Glarner und wurde bester Innerschweizer.
Nordostschweizer geschlagen
In Abwesenheit ihres verletzten Aushängeschildes Jörg Abderhalden sind die Nordostschweizer die grossen Geschlagenen. Im vierten Gang verlor Stefan Fausch den Kontakt zur Ranglistenspitze, nachdem er Matthias Sempach unterlag. Zuvor stellte er bereits gegen Hanspeter Pellet. Fausch war allerdings handicapiert ins Fest gegangen; er litt an einer Rippenverletzung. Auch Routinier Arnold Forrer enttäuschte. Er verlor die ersten beiden Gänge und fiel rasch aus der Entscheidung.
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