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Leserbrief zum Thema „Völkerrechtlich gar nicht eindeutig“ in der Neuen Zugerzeitung vom 19.03.2014
Ich möchte Herrn Röthlisberger danken, dass er das Thema so ausführlich behandelt hat. Speziell der Gedanke, dass Putin sehr klar begriffen hat, dass er nichts zu befürchten hat, denn er war taktisch gut vorgegangen.
Erst hat er das Gebiet mit seinen Leuten angesiedelt. Dann hat er den Ansiedlern das Bürgerrecht verschafft. Und zuletzt mit einer Volksabstimmung, durch die anwesenden Doppelbürger die Einverleibung gesichert.
Meine Frage: Könnte das nicht auch mit der Schweiz passieren? Zum Beispiel, durch die freie Zuwanderung und die grosszügige Erteilung des Bürgerrechtes an EU-Bürger.
Wurde jemals die Frage gestellt: Wie viele Doppelbürger hat die Schweiz? Wie viele Doppelbürger sind in unseren Parlamenten tätig? Wenn diese Leute sich als Schweizer fühlen, warum haben sie dann das zweite Bürgerrecht nicht abgeben? Sind hier wenn möglich auch die Gedanken der „Umbesetzung Schweiz in die EU“ im Spiel? Das heisst, sind wir bald in der gleichen Situation wie die Einwohner der Krim? Gerne würde ich diesbezüglich mehr erfahren.
René Bär,
Cham (ZG)