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Offensichtlich wollte jede
Gemeinde mit einem Motiv aus seinem bisherigen Wappen auch im neuen
vertreten sein. Dementsprechend wirkt das neue Wappen überladen. Da sich vor
14 Jahren bereits Montécu an Bonnefontaine anschloss und das Wappen mit dem
Tatzenkreuz ergänzt wurde, müsste eigentlich auch jede frühere Gemeinde im
neuen Wappen vertreten sein. Offenbar war nach 14 Jahren das Bedürfnis dazu
nicht mehr vorhanden. Da fragt man sich, warum auch dieses Mal jede Gemeinde
im Wappen vertreten sein musste. Die bisherigen Wappen und Fahnen sind
geistiges Eigentum der Einwohner der betreffenden Dörfer uns sollen auch
weiterhin benützt werden. Warum wurde denn nicht ein völlig neues Wappen
geschaffen?
Seit dem Aufkommen der Wappen
wurde darauf geachtet, dass es auch aus grösserer Entfernung erkennbar ist.
Das ist nur möglich, wenn die Figuren möglichst gross und stark stilisiert
dargestellt werden. Auf dem Stempel der Gemeinde sollen die Figuren trotz
der starken Verkleinerung noch gut erkennbar sein. Auch auf der Fahne, die
sich im Wind doch stark bewegt, sollen die Figuren ebenfalls erkennbar sein.
Blasonierung des neuen Wappens:
Schräg geviert, die Teilungslinien überdeckt von zwei gekreuzten schwarzen
Pfeilen.
1 in Rot liegender weisser Laurentiusrost. 2 in Gelb grüne
Tanne. 3 in Gelb aufrechter schwarzer, rotgezungter Bär. 4 in Rot
weisser zweiröhriger Brunnen.