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Claire Huangci © Priska Ketterer
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Claire Huangci © Priska Ketterer
20.
Nov
Mittwoch
12.15
Debut 1
Claire Huangci
«Wunderkinder» haben es schwer, wenn sie erwachsen werden und der zirkushafte Reiz des Spektakulären, der ihren Anfängen innewohnte, verflogen ist. Claire Huangci, die 1990 im amerikanischen Rochester geborene Tochter zweier chinesischer Wissenschaftler, gehört zu den Glücklichen, die ihren frühen Ruhm später noch übertreffen konnten. Schon als Neunjährige gewann sie internationale Klavierwettbewerbe, mit zehn spielte sie vor US-Präsident Bill Clinton, und als sie sechzehn war, attestierte ihr der Pianistenkollege Vladimir Krainev, «die schnellsten Finger der Welt» zu haben. Doch Huangci verliess sich nicht auf ihre virtuosen Kapazitäten allein. Nach ihrem Studium bei Gary Graffman in Philadelphia setzte sie die Ausbildung bei Arie Vardi in Hannover fort und entwickelte sich «zur reifen Künstlerin», wie es die Jury des «Concours Géza Anda» formulierte, als sie ihr 2018 den Ersten Preis verlieh. Mittlerweile hat Claire Huangci schon vier preisgekrönte CDs vorgelegt und gastiert in den grossen Konzertsälen der Welt, vom Wiener Konzerthaus bis zur New Yorker Carnegie Hall.