Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03100.jsonl.gz/167

Externer Inhalt
Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.
San Francisco - Wer eines der Mini-Programme für Apple-Geräte wie das Internet-Handy iPhone oder den Flach-Computer iPad programmiert, hat es künftig einfacher und kann womöglich mehr Geld verdienen. Der Apple-Konzern lockert die strengen Vorgaben für die Apps seiner Geräte.
Vorgaben zur Verwendung bestimmter Programmier-Werkzeuge fallen demnach künftig weg, wie das Unternehmen am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. Bisher war es den Entwicklern verboten, für die Apple-Mini-Programme bestimmte Werkzeuge zu benutzen.
Damit mussten sie ihre Apps oft doppelt programmieren, wenn sie diese sowohl für das iPhone als auch für konkurrierende Systeme wie das Google-Handy-Betriebssystem Android anbieten wollten. Für die Entwickler war die Arbeit an den Mini-Programmen durch die Mehrarbeit weniger lukrativ.
Apple hat aber ein Interesse daran, möglichst viele Apps anzubieten. Die Verfügbarkeit der Mini-Programme ist entscheidend für den Verkaufserfolg auf den hart umkämpften Märkten der Internet-Handys und Tablet-Computer. Apple bietet derzeit mit rund 250'000 Apps mehr der kleinen Programme an als jeder Konkurrent. Google holte zuletzt mit seinem Android-System aber auf.
Vage Aussagen zu RichtlinienZugleich kündigte Apple an, die bisher geheimen Richtlinien transparenter zu machen, nach denen der Konzern entscheidet, welche Apps er in sein Programm aufnimmt. Die Ankündigungen der Firma blieben aber vage: "Wenn Ihre App nicht etwas Nützliches tut oder nicht über einen längeren Zeitraum hin unterhaltsam ist, besteht die Gefahr, dass sie abgelehnt wird", erklärte Apple.
Zudem erklärte das Unternehmen, es werde keine App annehmen, die eine "Grenze überschreitet". Welche Grenzen dies sind, teilte Apple aber nicht mit.
SDA-ATS