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Der Sprung ins Glück
Der Sprung erfolgt nicht durch Muskelkraft, sondern hydraulisch. Der Druck der Körperflüssigkeit (Hämolymphe) wird erhöht und schlagartig in die Sprungbeine geleitet. Diese strecken sich dadurch innert weniger 1/1000 Sekunden und lösen den Sprung aus. Durch variieren des Druckes wird die Sprungdistanz gesteuert. Diese kann ein vielfaches der Körperlänge betragen.
Die meisten Springspinnenarten sichern ihren Sprung mit einem Seidenfaden der am Untergrund verankert wird. Flüchtet die Beute, oder verfehlen sie das Ziel, können sie daran zum Ausgangspunkt zurück klettern.
Es wird auch vermutet, dass der Seidenfaden zur Stabilisierung der Fluglage während des Sprungs dient, damit die Beute optimal angesprungen und gepackt werden kann.