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Das Handgelenk und die Hand
Die Hand ist ein multifunktionales Körperteil, das eine unglaubliche Vielzahl von hoch entwickelten Funktionen birgt und nicht umsonst als Sinnesorgan bezeichnet wird. Die Zusammensetzung aus Gelenken, Knochen, Muskeln, Nerven, Sehnen sowie Blutgefäßen macht sie jedoch zu einem sehr komplizierten und verletzlichen Organ. Das Vorhandensein so vieler verschiedener anatomischer Strukturen setzt daher umfangreiche Fachkenntnisse voraus, um Erkrankungen und Verletzungen der Hand erfolgreich behandeln zu können.
Die häufigsten Erkrankungen an den Händen sind Entzündungen der Sehnenscheiden, Nervendrucksyndrome (z.B. das Carpaltunnelsyndrom), schmerzhaftes Schnappen von Fingern, Verschleissprozesse an den Gelenken (z. b. Rhizarthrose), Ganglien («Überbeine») und Handverletzungen. In vielen Fällen reichen konservative Methoden zur Behandlung aus, operative Eingriffe haben allerdings oft den Vorteil einer sofortigen Funktionsverbesserung und einer kürzeren Heilungsphase.