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Die Betriebsbewilligung für die veraltete Eisanlage im Eglisee läuft aus, weshalb die Basler Regierung dem Grossen Rat jetzt einen Projektierungskredit von 1,1 Millionen Franken beantragt. Nach der Evaluation mehrerer Varianten habe sie sich für ein neu zu erstellendes Naturrasen-Kunsteisfeld und daneben die Winter-Traglufthalle über dem grossen Sportbecken entschieden.
Laut Regierung erfüllt diese Ballonhalle einen langjährigen Wunsch der Sportschwimmenden nach einer wintertauglichen Sportstätte. Der Schwimmverein beider Basel hatte eine Schwimmhalle im 50-Meter-Wettkampfformat neben der St.-Jakob-Eishalle vorgeschlagen; zudem gibt es Ideen für eine solche neben der Badehalle Aquabasilea in Pratteln.
Kühlrohre unter der Wiese
Für das im letzten Winter erfolgreich getestete neuartige Rasen-Eisfeld werden Kühlrohre direkt unter die Pflanzenschicht der Liegewiese verlegt, was saisonale Umbauten erübrigt - letztere kosteten bisher 200'000 Franken im Jahr. Im Sommer sollen die Rohre zudem helfen, das Badewasser aufzuheizen. Derweil soll das Eishockeyfeld am bisherigen Standort betrieben werden.
Anfang Februar hatte der Grosse Rat ein CVP-Budgetpostulat deutlich abgelehnt, das für eine 50-Meter-Schwimmhalle 16 Millionen Franken ins Budget stellen wollte. Erziehungsdirektor Christoph Eymann hatte damals die Eglisee-Lösung angekündigt - ökologisch vertretbar sei eine solche Ballonhalle nur mit Abwärmenutzung wie nun geplant.