Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03437.jsonl.gz/660

Der Chef von Italiens rechter Lega, Matteo Salvini, ist am Mittwoch wegen einer Nierenkolik ins Spital der friaulischen Stadt Monfalcone eingeliefert worden. Er wurde zirka eine Stunde lang behandelt und klinischen Untersuchungen unterzogen. Danach wurde er entlassen.
Der 46-jährige Salvini sei in guter Fassung, teilte seine Pressestelle am Mittwoch mit.
Der Ex-Innenminister war in Richtung Triest unterwegs, wo er an der Trauerzeremonie für die beiden am 4. Oktober in einem Polizeipräsidium getöteten Polizisten teilnehmen wollte. Salvini bedauere, dass er sich wegen seiner Gesundheitsproblemen nicht an der Zeremonie beteiligen konnte, hiess es.
Salvini hatte am Dienstagabend an einem von RAI 1 gesendeten TV-Duell mit dem Ex-Premier Matteo Renzi teilgenommen. Fast 4.6 Millionen Zuschauer verfolgten das Fernsehduell zwischen den beiden italienischen Spitzenpolitikern im Rahmen der Polit-Show «Porta a Porta». (aeg/sda/apa)
Carola Rackete erlangte über Nacht Bekanntheit, weil sie das Rettungsschiff «Sea-Watch 3» mit 53 Flüchtlingen an Bord trotz Verbot in den Hafen von Lampedusa steuerte. Jetzt äusserte sie sich im SRF-«Club» zum Thema soziale Gerechtigkeit.
Im Juni 2019 irrte das Flüchtlingsschiff «Sea-Watch 3» im Mittelmeer umher. An Board befanden sich 53 Flüchtlinge, die von der Besatzung aus dem Mittelmeer gerettet wurden. Darunter befanden sich auch Kinder. Das Problem: Kein Land wollte das Schiff in einen Hafen einlaufen lassen – und das Ärzteteam an Board war über den Gesundheitszustand der Flüchtlinge besorgt. Die Kapitänin – die deutsche Carola Rackete – entschied sich dafür, im Hafen von Lampedusa anzulegen.
Die italienische Regierung …