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Egan Bernal meldet sich erstmals seit seinem schweren Trainingsunfall in seiner Heimat Kolumbien zu Wort.
In einem Tweet berichtete der Tour-de-France-Sieger von 2019 davon, dass er den Sturz beinahe mit seinem Leben bezahlt hätte.
«Nachdem ich eine 95-prozentige Chance hatte, querschnittsgelähmt zu werden und beinahe mein Leben verloren hätte, weil ich das tat, was ich am meisten liebe, möchte ich mich heute bei Gott, der Klinik, all ihren Spezialisten, die das Unmögliche möglich machen, meiner Familie und bei euch allen bedanken», schrieb Bernal auf Twitter.
Die Universitätsklinik in La Sabana, in der der 25-jährige Rad-Star auf der Intensivstation liegt, seitdem er am Montag im Training mit dem Zeitfahrvelo mit einem stehenden Bus kollidiert war, teilte ausserdem mit, dass sich Bernal am Samstag weiteren Operationen unterziehen müsse. Bei den medizinischen Eingriffen geht es darum, einen gebrochenen Mittelhandknochen in seiner rechten Hand sowie Frakturen in seinem Kiefer zu behandeln.
Wie sich bereits herausstellte, brach sich Bernal beim Unfall einige Brustwirbel, seinen rechten Oberschenkel, seine rechte Kniescheibe sowie mehrere Rippen. Hinzu kamen ein Brusttrauma und eine Lungenverletzung.
sda