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Proxim zahlungsunfähig13. Juni 2005 um 15:36
Aber ein Investor hat sich schon gemeldet
Aber ein Investor hat sich schon gemeldet.
Proxim will wegen Zahlungsunfähigkeit Gläubigerschutz nach dem US-"Chapter 11"-Statut beantragen, hat sich aber mit Moseley Associates bereits über einen Verkauf des grössten Teils der Unternehmenswerte geeinigt. Die Beantragung der Unterstellung unter den Chapter 11-Status ist gemäss Proxim ein Teil der Abmachungen mit Moseley - Moseley muss so die Nettoverschuldung von Proxim, die mehr als doppelt so hoch wie der vereinbarte Kaufpreis ist, nicht mitübernehmen.
Proxim, Hersteller von Komponenten für drahtlose Datenübertragung, ist vor allem für seine "Orinoco"-Produktfamilie von WLAN-Komponenten bekannt. Moseley will 21 Millionen Dollar für die Übernahme bezahlen, davon bis zu 6,2 Millionen als Übergangshilfe, bis das Geschäft abgeschlossen werden kann. Dieses muss allerdings vom zuständigen Konkursgericht genehmigt werden und könnte zum Beispiel auch von einem anderen Investor überboten werden. Nach einer Übernahme, so proxim, würde Moseley die "meisten" Geschäftsteile von Proxim weiter betreiben.
Moseley Associates beschäftigt sich mit seinen Tochterfirmen Moseley Broadband, Axxcelera, MDS und CarrierComm mit vielerlei Arten von Technologien für die Funkübertragung, von Radiosendern bis zu Infrastruktur für Carrier. (hjm)
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