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Buslinie 28: Gemeinderat gegen Aufhebung des Abendbetriebs zwischen Zollgasse und Brunnadernstrasse
inf. Der Gemeinderat hat im Rahmen des Mitwirkungtsverfahrens zur Neukonzeption der Buslinie 28 Stellung genommen. In seiner Stellungnahme gegenüber der Regionalen Verkehrskonferenz Bern-Mittelland (RVK 4) unterstützt er folgende Konzept-Elemente:
- Verlängerung der Buslinie 28 zur S-Bahn-Station Wankdorf (auf Fahrplanwechsel Dezember 2004);
- Aufhebung der Anschlusssicherung zwischen den Buslinien 28 und A (sofern nötig);
- Führung der Buslinie 28 in beiden Richtungen via Kirchenfeldstrasse (sofern kostengünstig realisierbar);
- Einführung des Ganztagesbetriebs zwischen Brunnadernstrasse und Eigerplatz.
Klar hingegen lehnt der Gemeinderat die vorgeschlagene Aufhebung des Abendbetriebs zwischen Zollgasse und Brunnadernstrasse ab. Ein derartiger Angebotsabbau dürfe dem betroffenen Quartier, das zu den aufstrebenden Wohngebieten gehört, nicht zugemutet werden. Er hätte zur Folge, dass auch tagsüber die Frequenzen zurück gingen, weil sich die Fahrgäste neu organisieren müssten und vermehrt aufs Auto umsteigen würden. Statt einer Betriebseinstellung müsste nach Ansicht des Gemeinderats geprüft werden, wie mit dem Einsatz eines einzelnen Fahrzeugs ein attraktiverer Fahrplan angeboten und mindestens versuchsweise eingeführt werden könnte.
Im weitern ersucht der Gemeinderat darum, die Attraktivität der Buslinie 28 durch verbesserte Information im Raum Burgernziel-Brunnadernstrasse zu erhöhen (Haltestelleninformation, Lautsprecherdurchsagen über Anschlussmöglichkeiten etc.).