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Marie-Bernadette Dufourcet wurde in Bayonne (Frankreich) geboren. Sie promovierte über ein musikwissenschaftliches Thema an der Sorbonne und habilitierte sich ebendort. Dort unterrichtete sie Harmonielehre, bis sie einem Ruf als „Maître de Conférences“ an die Universität Bordeaux folgte, wo sie Musikgeschichte lehrt. Sie war nacheinander Schülerin von Susan Landale, Marie-Claire Alain und Jean Langlais und studierte am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris. Dort errang sie erste Preise in den Fächern Orgelspiel, Improvisation, Harmonielehre und Kontrapunkt, sowie zweite Preise in Komposition (Fuge), Instrumentation und Orchestrierung unter der Leitung von Rolande Falcinelli, Jeanine Rueff, Jean-Claude Henry, Marcel Bitsch, Serge Nigg und Paul Mefano. Sie verfügt ferner über ein Dipom in Orgelspiel des „Trinity College of Music“ in London. Erste Preise für Orgelspiel und Improvisation errang sie bei den Internationalen Wettbewerben in Rennes (Frankreich) und St. Albans (Grossbritannien), Beauvais (Frankreich). Sie ist Titular-Organistin an der Cavaillé-Coll-Orgel von „Notre-Dame-des-Champs“ in Paris und nimmt als Gastorganistin oder Dozentin an europäischen und amerikanischen Festivals teil, ferner als Jury-Mitglied an internationalen Wettbewerben.