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Drei Themen berühren die EU-Bürger am meisten: Energie und Umwelt, Grenzen und
Immigration, Sozialpolitik und Familie. Von der belgischen
König-Balduin-Stiftung unterstützt, wurde eine Umfrage in ausgewählten
EU-Ländern zu diesen Themen gestartet. 30 Portugiesen, die die portugiesische
Bevölkerung repräsentierten wurden im Institut für Soziale Wissenschaften
(Instituto de Ciências Sociais) befragt.
Tolerant sind die Portugiesen, was neue Familienmodelle
angeht, wie z. B. homosexuelle Eheschliessungen und die dann möglichen
Adoptionen, wenn sie es auch mit der Legalisierung nicht so eilig haben. Wichtig
ist ihnen, Verantwortung für die Familie zu tragen. Gleichzeitig wird die
mangelnde Unterstützung von staatlicher Seite kritisiert.
In punkto
Grenzen und Immigration spiegelt sich wohl die eigene Auswanderungsvergangenheit
der Portugiesen wieder. So zeigen sie sich offen gegenüber Einwanderern und
ihrer Legalisierung, sehen jedoch auch die Notwendigkeit einer guten
Grenzkontrolle.
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Portugiesen
sehr tolerant und solidarisch sind. Sie wünschen sich ein Europa, dass die
Energie- und Umweltprobleme in den Griff bekommt, ein solidarisches Europa, das
Familien fördert und Immigranten als Bürger mit gleichen Rechten anerkennt.
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