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Die Ölminister der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) kommen am Mittwoch für Verhandlungen zu einer möglichen Produktionskürzung zusammen. In Wien will das Kartell über die künftige Förderpolitik beraten. Ziel ist es, mit einer Drosselung der Produktion die Preise steigen zu lassen. Eine Einigung wackelt nach Ansicht von Marktbeobachtern aber.
Vor allem der Iran stellt sich nach dem Ende der Wirtschaftssanktionen gegen eine Kürzung. Auch der Versuch, andere wichtige Förderländer und nicht Opec-Staaten wie Russland an Bord zu holen, schien zuletzt nicht erfolgreich zu sein.
Eine "Ölschwemme", ein Überangebot am Weltmarkt, hatte die Preise seit 2014 drastisch einbrechen lassen. Seither hat sich der Ölpreis auf vergleichsweise niedrigem Niveau wieder gefangen. Zur Zeit ist ein Barrel (159 Liter) für etwa 47 US-Dollar zu haben.
Im September hatte die Opec für viele Experten überraschend einen wichtigen Schritt hin zu einer Förderkürzung gemacht. Sie beschloss grundsätzlich eine Beschränkung des täglichen Produktionsvolumens auf 32,5 bis 33 Millionen Barrel, nach zuletzt geschätzten 33,6 Millionen Barrel pro Tag im Oktober. Die Öl-Minister müssen dies in Wien aber noch formell absegnen.
(AWP)