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Verstappens Premiere im Chaos von Melbourne
Max Verstappen gewinnt zum ersten Mal den GP von Australien. Der Weltmeister im Red Bull siegt nach einer chaotischen Schlussphase vor Lewis Hamilton im Mercedes und Fernando Alonso im Aston Martin.
Max Verstappen gewinnt zum ersten Mal den GP von Australien. Der Weltmeister im Red Bull siegt nach einer chaotischen Schlussphase vor Lewis Hamilton im Mercedes und Fernando Alonso im Aston Martin.
Das dritte Rennen der Saison ging hinter dem Safety-Car zu Ende. Die Neutralisation war eine Runde vor Schluss nötig geworden, nachdem es nach einem Neustart zu mehreren Unfällen gekommen war. Wegen verschiedener Zwischenfälle wurde das Rennen insgesamt drei Mal unterbrochen und wieder neu gestartet.
Sich aus all dem Trubel heraushalten konnte Max Verstappen, der ein erstes Mal in Melbourne siegte. Zwar musste sich der aus der Pole-Position losgefahrene Niederländer unmittelbar nach dem Start von den Mercedes-Fahrern George Russell und Lewis Hamilton überholen lassen, letztlich kam er aber souverän zu seinem 37. Sieg in der Formel 1, dem zweiten in diesem Jahr nach jenem beim Saisonauftakt in Bahrain.
Weltmeisterliches Podest
Damit baute Verstappen seine Führung in der WM-Gesamtwertung gegenüber seinem auf Platz 2 geführten Teamkollegen Sergio Perez auf 15 Punkte aus. Zwei Wochen nach seinem Start-Ziel-Sieg in Saudi-Arabien zeigte der Mexikaner im Albert Park eine starke Aufholjagd und fuhr nach seinem verkorksten Qualifying und dem Start aus der Boxengasse noch auf Platz 5. Dazu sicherte sich Perez den Zusatzpunkt für die schnellste Rennrunde.
Auf dem Podium standen mit Verstappen, Hamilton und Alonso allesamt Weltmeister. Während der 2. Rang von Hamilton nach einem für Mercedes enttäuschend verlaufenden Saisonstart als starkes Zeichen gewertet werden kann, beeindruckte Alonso erneut mit Konstanz und steuerte seinen Aston Martin im dritten Rennen zum dritten Mal auf Platz 3. Hamiltons Mercedes-Teamkollege George Russell wurde nach gut einem Renndrittel durch einen Motorschaden zur Aufgabe gezwungen.
Ferrari enttäuscht, Alfa Romeo profitiert
Eine grosse Enttäuschung setzte es auch für Ferrari ab, das ohne Punkte blieb. Während Vorjahressieger Charles Leclerc nach einer Berührung mit Lance Stroll (4.) bereits in der ersten Runde ausschied, fiel Carlos Sainz nach Rennschluss noch aus den Punkten. Der Spanier wurde nach einer von ihm verschuldeten Kollision mit Alonso mit einem Zuschlag von fünf Sekunden auf die Fahrzeit bestraft und fiel dadurch nach vom 4. auf den 12. Platz zurück.
Davon und zusätzlich von den acht Ausfällen profitierte letztlich auch das Team Alfa Romeo. Zhou Guanyu sicherte dem Hinwiler Rennstall als Neunter zwei WM-Punkte. Valtteri Bottas, der aus der Boxengasse gestartet war, wurde Elfter und damit Vorletzter.