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Die Misa Criolla ist eine Messe des argentinischen Komponisten Ariel Ramírez für 2 Solo-Tenöre, gemischten Chor, Schlagzeug, Klavier und traditionelle Instrumente der Andenregion.
Ariel Ramírez komponierte die Messe in den Jahren 1963 und 1964.
Die Misa Criolla wird zusammen mit Navidad Nuestra als bekannteste Komposition von Ramírez gesehen und gilt aufgrund ihrer Bekanntheit weit über die Grenzen Südamerikas hinaus als bedeutendstes Werk argentinischer Sakralmusik. In Lateinamerika ist sie eines der populärsten Werke christlicher Musik.
Die erste Idee zur Misa criolla („Kreolische Messe“) erhielt Ariel Ramírez während eines Klosteraufenthalts in Würzburg. Zwei Schwestern erzählten ihm, dass sie in der Zeit des Nationalsozialismus Gefangene eines in Sichtnähe gelegenen Konzentrationslagers über Monate mit Lebensmitteln versorgt hatten. Der Mut und die Barmherzigkeit der beiden Schwestern bewegte Ramirez zutiefst und so widmete er die Messe ihnen:
«Als die beiden Beschützerinnen ihre Geschichte beendet hatten, verspürte ich den Wunsch ein Werk zu schreiben, ein tiefes, religiöses Werk, das das Leben preist, ein Werk für alle Menschen unabhängig ihrer Glaubensrichtung, ihrer Rasse, Farbe oder Herkunft. Das sich auf den Menschen bezieht, auf seine Würde, seinen Wert, seine Freiheit, die Achtung des Menschen und seinen Bezug zu Gott, seinen Schöpfer.»
Aus diesem Vorhaben entstand 1963/64 die Misa criolla nach dem Text der offiziellen spanischen Messliturgie. Ramirez hat diesen Text jedoch etwas adaptiert, damit er noch persönlicher, noch inniger wirkt. So eröffnet z. B. das Kyrie mit dem Ruf «Herr, hab’ Erbarmen mit uns!», was im Gegensatz zum deutschen Ordinariumstext «Herr, erbarme Dich» eindringlicher und in Verbindung mit der Musik noch flehender wirkt. In Gloria und Credo werden manche Pluralformen, Wiederholungen und Umschreibungen benutzt, die eine Glauben bezeugende Steigerung darstellen. Auch die im Credo eingefügten Freudenrufe «a-ra la-ra» folgen in bekennender Absicht direkt nach dem Textabschnitt «hinabgestiegen in das Reich des Todes» und äussern unmittelbar die grosse Freude über die kommende Auferstehung.
Ihre einzelnen Teile sind jedoch jeder mit einem anderen Rhythmus interpretiert, der jeweils aus einer anderen Region Argentiniens stammt:
Kyrie: Baguala-Vidala (Tucumán)
Gloria: Carnavalito (Anden)
Credo: Chacarera trunca (Santiago del Estero)
Sanctus: Carnaval cochabambino (Cochabamba)
Agnus Dei: Estilo pampeano (La Pampa)
Navidad Nuestra („Unsere Weihnacht“) ist eine Weihnachtskantate komponiert auf den Text von Félix Luna.
Die Weihnachtsgeschichte wird dabei in den südamerikanischen Kulturraum übertragen, so ist die Kantate zum Beispiel mit südamerikanischen Musikinstrumenten orchestriert.
Die Kantate besteht aus sechs Liedern, von denen jedes im Rhythmus eines anderen südamerikanischen Tanzes komponiert ist:
La anunciación („Die Verkündigung“), der Engel Gabriel und Maria – Chamamé
La peregrinación („Die Pilgerreise“), Josef und Maria auf der Herbergsuche – Huella
El nacimiento („Die Geburt“) – Vidala catamarqueña
Los pastores („Die Hirten“) – Chaya
Los reyes magos („Die Heiligen Könige“) – Takirari
La huida („Die Flucht“) – Vidala tucumana
Nicht nur die Melodien, auch die von Félix Luna verfassten Texte stellen die Weihnachtsgeschichte in eine südamerikanische Welt: Maria und Josef reisen durch die eisige Pampa mit Dornen und Brennnesseln, die Hirten kommen aus ganz Argentinien und bringen dem Kind kleine Käselaibe, Basilikum und Thymian, die Könige bringen als Geschenk einen weißen Poncho aus echtem Alpaka.
Ramírez und Luna haben das Werk im Herbst 1963 geschrieben.
Im Zentrum unseres kommenden Konzertes am 14.Mai 2022 steht die Messe solennelle von Louis Vierne (1870 - 1937), ein faszinierendes und bezauberndes Werk für gemischten Chor und zwei Orgeln.
Im Jahr 2020, in welchem der reguläre Konzertbetrieb wegen der Pandemie schwer gelitten hat, jährte sich der Geburtstag von Louis Vierne zum 150. Mal. Wir gedenken dieses Anlasses nun etwas später. Unser Konzert findet zudem 85 Jahre nach Viernes Tod statt.
Viernes Leben war gezeichnet durch viele Schicksalsschläge. Er kam am 8.Oktober 1870 in Poitiers mit einer schweren Sehbehinderung zur Welt und erblindete während seines Lebens sogar ganz.
Mit 10 Jahren hörte er das Orgelspiel von César Franck (1822-1890), was für ihn einer „Offenbarung“ glich. („Ich war fassungslos und geriet in eine Art Ekstase”)
Daher erlernte er das Klavierspiel und studierte bei Franck sowie Charles-Marie Widor (1844-1937) Orgelspiel und Improvisation. Sein herausragendes Können hat einen raschen Aufstieg ermöglicht: 1892 wurde er Stellvertreter an der weltberühmten und bis heute kaum veränderten Cavaillé-Coll-Orgel in der Saint-Sulpice Kirche in Paris. Er wirkte als Assistent und später als Nachfolger von Ch.M. Widor in der Orgelklasse des Pariser Konservatoriums (Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris), bis er schliesslich im Jahr 1900 Titularorganist der Kathedrale Notre-Dame in Paris wurde. Dieser Berufung (eine prestigeträchtige, aber schlecht bezahlte Stelle) ging er bis zum Tag seines Todes während seines 1750. Konzertes in Notre-Dame am 2. Juni 1937 nach.
Maurice Duruflé, dessen wir als Viernes Schüler im Konzert ebenso mit zwei kleineren Werken gedenken, erinnerte sich:
„Vierne hatte soeben mit grossem Ausdruck sein letztes Werk, das „Triptyque“, gespielt. Ich stand neben ihm, um zu registrieren. Als er den letzten Satz des Triptyque („Stèle pour un enfant défunt“) begann, wurde er blass, seine Finger hingen förmlich an den Tasten und als er seine Hände nach dem Schlussakkord abhob, brach er auf der Orgelbank zusammen: Ein Gehirnschlag hatte ihn getroffen. An dieser Stelle des Programms sollte er über das gregorianische Thema „Salve Regina“ improvisieren. Aber anstelle dieser Hommage der Patronin Notre-Dame’s hörte man nur eine einzige lange Pedalnote: Sein Fuss fiel auf diesen Ton und erhob sich nicht mehr.“
Während seines Trauergottesdienstes war nach Viernes letztem Willen „seine“ Orgel in schwarz verhüllt und schwieg. Zu hören war lediglich Gregorianik, der Ursprung aller Kirchenmusik. Diese zitieren wir mit zwei Stücken aus „Quatre Motets sur des Thèmes Grégoriens op. 10“ von Maurice Duruflé, Viernes Schüler.
Louis Vierne wurde auf dem Friedhof Montparnasse in der Nähe von César Franck, dessen feierlicher Psalm 150 in unserem Konzert ebenso erklingt, beigesetzt.
Seine breitgefächerte Kunst (Orgelspiel, Orgelimprovisation und Komposition) im kühn originellen spätromantischen Still beeindruckt umso mehr, als er eine laut seiner eigenen Schilderung „pure Aneinanderreihung von Katastrophen” zu bewältigen hatte: Neben seiner gescheiterten Ehe und dem tragischen Tod seines Sohnes erlitt er mit 36 Jahren einen komplizierten Beinbruch und musste seine Pedaltechnik ganz neu erlernen. Ein Jahr später erkrankte er schwer an Typhus, später an grünem Star und erblindete gänzlich. Trotz all dieser äusserst schweren Schicksalsschläge setzte er seine Tätigkeit als Komponist fort, konzertierte gar intensiv - gefeiert als brillanter Improvisator - in Europa und Amerika.
Als Komponist hat er sich natürlich „seinem“ Instrument, der Orgel, am intensivsten gewidmet und hat die Kunst der Orgelsymphonie zu ihrem Höhepunkt geführt.
Ebenso hat der Umstand, dass es in den französischen Kirchen meistens eine grosse Orgel auf der Empore und eine Chororgel beim Altar gibt, für ihn eine grosse Rolle gespielt. Dies zeigt sich exemplarisch in unserer „Messe solennelle en ut dièse mineur pour chœur à quatre voix mixtes et deux orgues“ op.16 aus dem Jahr 1900. Vierne hatte ursprünglich an eine Orchesterbegleitung gedacht. Aus praktischen Gründen und auf Anraten von Ch.M. Widor hat er sich jedoch für die Fassung für Chor und zwei Orgeln entschieden. Bei der Uraufführung 1901 in der Kirche Saint-Sulpice spielte Widor die Hauptorgel und Vierne selber die Chororgel.
In unserem Konzert wird die Messe solennelle in einen Kontext gesetzt, der Viernes Leben und Werk gut illustriert. Neben Viernes berühmten Carillon de Westmister für Orgel Solo erklingen kleinere Chorwerke von Gabriel Fauré und Maurice Duruflé. All diese Komponisten galten als Meister der Orgelkunst. Da dadurch mit Kirchenmusik in starker Verbindung, finden wir in ihren Œvre eine Vielzahl an kirchenmusikalischen Werken, die für Chor bestimmt sind.
César Franck, dessen 200.Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird, war Viernes erste und vielleicht gar grösste Inspirationsquelle und Lehrer, welcher durch sein Können auf Vierne einen eminenten Einfluss ausübte. Von Cyrill Schmiedlin gespielt hören wir neben Viernes Carillon de Westminster Francks fulminantes Orgelwerk Pièce héroïque aus Trois pièces pour grand orgue. Ebenso erklingt sein Psalm 150, eines der bekanntesten und beliebtesten Werke Francks für Chor und Orgel.
Olga Pavlu
Gay landscapes / Gardens of Roses
Sonntag, 7. November 2021, 17 Uhr, Landgasthof Riehen
Musik aus England, Schottland, Irland und Wales (J. Dowland, L. van Beethoven, L. Kozeluch, G. Arch)
John Dowland: Ayres
Ludwig van Beethoven: Schottische, irische und walisische Lieder
Gwyn Arch: Irische Volkslieder
Leopold Kozeluch: Ausschnitte aus schottischen Klaviertrios
Leitung und Mezzosopran: Olga Pavlu
Gerade in der durch Corona erzwungenen Reisepause waren diese Lieder eine noch so willkommene Reisemöglichkeit. Und dies in Länder, die sonst einen Flugzeugsprung entfernt sind und nun doch so unerreichbar wurden. Plötzlich schienen sie noch weiter weg als je zuvor. Oder fast so entfernt wie für Beethoven zu seiner Zeit.
Umso lieber haben wir uns mit der Einstudierung dieses Programms (grossenteils in Onlineproben) befasst, um somit die Reisefreuden nicht entbehren zu müssen.
John Dowlands (England, 1563-1626) Lieder, teils für Solostimmen, teils für mehrere Stimmen mit oder ohne Lautenbegleitung konzipiert, sind während der Jahrhunderte schon fast zum „national treasure“ Englands geworden. Generation nach Generation der Zuhörer bezaubern und verführen sie durch ihre innige Melancholie, Sehnsucht, Lebensfreude und Leid sowie durch die Schönheit der Textkunst wie der Klangästhetik des 16.Jahrhunderts, der englischen Renaissance.
Im 19.Jahrhundert gab es in den meisten europäischen Ländern eine Bewegung des Nationalbewusstseins. Hierzu gehörte u.a. die Bewegung zur Sammlung und Erhaltung von Volksliedern und Geschichten. So auch auf den britischen Inseln. In Schottland war es George Thomson (1757-1851), ein Verleger aus Edinburgh, der zuerst Peyel, Kozeluch und Haydn damit beauftragte, die von ihm zugesandten Volksmelodien zu bearbeiten. Nach dem diese Komponisten jedoch abgesagt oder ihre Tätigkeit eingestellt haben, hat er sich an Ludwig van Beethoven (1770-1827) gewandt. Beethoven hat die Anfrage angenommen. Doch die Kommunikation zwischen Edinburgh und Wien erwies sich als äusserst langwierig. Angesichts der während der napoleonischen Kriege noch fehlenden Dienstleistern wie DHL und der unverlässlichen Postboten und Schmugglern sind mehrere Sendungen verloren gegangen.
So sind die in 11 Jahren zwischen 1809 und 1920 entstandenen 179 schottischen, walisischen und irischen Volkslieder erst nach und nach von Beethoven zu Thomson gelangt.
Da Beethoven für viele der zu bearbeitenden Melodien keinen Text erhielt, bearbeitete er sie quasi blind. Erst nachträglich beauftragte G. Thomson namhafte DichterInnen mit einer Nachdichtung einzelner Lieder, so etwa Robert Burns, Lord George Byron oder Anne Grant.
Trotzdem, dass Beethoven nie die britischen Inseln besucht hatte, vermittelt uns seine einzigartige Bearbeitung dieser Lieder in einer Begleitung durch klassisches Klaviertrio einen wundervollen Einblick in die Volksmusik der verschiedenen schottischen, irischen und walisischen Regionen.
Wir tauchen in die schottischen Highlands, ins „beloved Erin“ (gälischer Name für Irland), bewundern die Berge, die Kindheitstage im geliebten Tal, den See, die Flussufer, an denen man so manche freudigen Stunden verbracht hat. Die Soldaten besinnen sich der gefallenen Kameraden, die für ihr Heimatland ihr Leben opferten, ihrer Kommandanten im Krieg, fragen, ob jemand den Boni (Napoleon Bonaparte, gegen den sie kämpften) gesehen hatte, wie sie im Pub das Leben, den heute überlebten Tag genossen, ihre täglichen Kriegstraumata im Weinkelch versenkt haben, sich auf ihren Schatz gefreut haben, von ihrem Lächeln träumten…
Gwyn Arch’s Irish Folk-Songs sind Chorbearbeitungen von beliebten Melodien aus irischen Pubs. Arch hat auf diese populäre Weise unzählige Lieder Chören sowie ihrem Publikum zugänglich gemacht. Darunter sind Liebes-, Heimat- und Trinklieder mit melancholischen, sehnsuchtsvollen und frechen Texten.
Der bereits oben erwähnte, in Prag und Wien wirkende Komponist Leopold Kozeluch (1747-1818) hat sich am Rande seines umfangreichen Schaffens (über 400 Kompositionen, darunter Opern, Sinfonien, Kammermusik) im Stil, welchen wir heute als „Wiener Klassik“ bezeichnen, auch mit den von George Thomson eingesandten Melodien befasst. Dies allerdings für die Besetzung eines Klaviertrios (Violine, Violoncello, Klavier). Gerne spielen wir ihnen Ausschnitte aus zwei dieser „Schottischen Trios“, vom Komponisten als „Sonatas“ bezeichnet, vor: Aus dem G-Moll sowie dem A-Dur Trio jeweils die dritten Sätze. Sicherlich erkennen Sie darin das eine oder andere Lied, welches wir in Bearbeitung von Beethoven mit dem Chor vortragen.
Um die Klangcharakteristik der britischen Inseln in unserem Konzert vollkommener zu gestalten, haben wir den Basler Bagpipes (Dudelsack)- Künstler Stephan Züger gewinnen können, mit uns zu spielen.
Am Klavier werden wir von Dominic Chamot, an der Violine Simone Schmidlin und Violoncello Michele Marrini, alle Basler Künstler, begleitet.
Viel Spass beim Zuhören!
Olga Pavlu
Wegen Corona nicht aufgeführt: Das Abschiedskonzert von Walter Riethmann
Sonntag, 5. April 2020, 17 Uhr, Martinskirche Basel / Verschoben auf 18. Oktober 2020 / Schliesslich abgesagt
Ernst Theodor Amadeus Hoffmann: Miserere
Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem
Orchester «La Banda Augsburg» auf historischen Instrumenten
Andreas Schönenberger, Orgelpositiv
Leitung: Walter Riethmann
L' ESPRIT FRANCAIS
Samstag, 19. Januar 2019, 19:30 Uhr, Union Basel Grosser Saal
Chorwerke, Kammermusik und Lieder von Claude Debussy,
Maurice Ravel, Lili Boulanger und Francis Poulenc
Vertiefte Informationen finden Sie im Textheft.
Sibelius, Gade, Grieg
Jean Sibelius: Karelia-Ouvertüre; Snöfrid
Niels Wilhelm Gade: Frühlingsbotschaft
Evard Grieg: Olav Tryvason
Neumünster Zürich, 4. November 2017, 19:30 Uhr *
Martinskirche Basel, 12. November 2017, 17 Uhr *
Johannes Brahms: Ein Deutsches Requiem
Peterskirche Basel, 2. April 2017
Leoš Janáček: Otčenáš
Antonín Dvořák: Messe D-Dur
Reformierte Kirche Arlesheim, 19. November 2016
Georg Friedrich Händel: The Messiah
Martinskirche Basel, 12. März 2016
O Heiland, reiss die Himmel auf: Weihnachten mit Cantus Basel
Weihnächtliche Musik von Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms, Felix Mendelssohn, Max Bruch, Robert Schumann, Henryk Mikołaj Górecki und Arvo Pärt
Theodorskirche Basel, 12. Dezember 2015, 17 Uhr
Miserere und Requiem
Charles Hubert Gervais und André Campra
Theodorskirche Basel, 28. März 2015, 19:30 Uhr
Magnificat: Weihnachten mit Cantus Basel
Werke von Johann Joseph Fux, Heinrich Schütz, Andreas Hammerschmidt, Adriano Banchieri, Giovanni Gabrieli, Sethus Calvisius
Theodorskirche Basel, 13. Dezember 2014, 17 Uhr
Das verlorene Paradies
Werke von Wilhelm Peterson-Berger, Claude Debussy, Johannes Brahms, Wilhelm Stenhammar, Camille Saint-Saëns, Gabriel Fauré, Ethel Smyth, Alexander Skrjabin
Cantus Basel, Chor
Reto Reichenbach, Klavier
Leitung: Walter Riethmann
Peterskirche Basel, 17. Mai 2014, 20 Uhr
Weihnachtshistorie: Weihnachten mit Cantus Basel
Werke von Heinrich Schütz
Theodorskirche Basel, 14. Dezember 2013, 17 Uhr
Komponistinnen
|Vittoria Aleotti:||Madrigale und Motetten für Chor a cappella|
|Fanny Hensel-Mendelssohn:||Weltliche a cappella-Chöre (1846 / 1848)|
|Mel Bonis:||Motetten für Chor a cappella|
|Chiara Margarita Cozzolani:||Missa a 4 für Chor und Orgelcontinuo|
|Thea Musgrave:||Vier Madrigale auf Gedichte von Thomas Wyatt, für Chor a cappella|
Peterskirche Basel, 20. April 2013, 20 Uhr
«Komponieren ist Männersache.» (Richard Strauss)
Bis heute wird es weithin als selbstverständlich hingenommen, dass Konzertprogramme zumeist dem musikalischen Schaffen von Männern vorbehalten sind. Zu allen Zeiten haben jedoch Frauen komponiert, wie sehr sie damit auch gegen teils religiös begründete Voreingenommenheit oder lähmende Rollenerwartungen anstiessen. So blieb Komponistinnen nicht selten eine professionelle Ausbildung verwehrt, und sie hatten Mühe, ihre Werke verlegen zu können. Manche waren gar gezwungen, ihr Schaffen unter einem Pseudonym zu veröffentlichen. Cantus Basel hat Musik von Komponistinnen aus drei Epochen ausgegraben und hat Werke des Frühbarock, der Romantik und des 20. Jahrhunderts aufgeführt.
Christmas! Weihnachten mit Cantus Basel
Benjamin Britten: A Ceremony of Carols
Werke von William Byrd, Charles Villiers Stanford, John Thomas und John Parry
Englische Weihnachtsmusik für Chor und Harfe
Theodorskirche Basel, 15. Dezember 2012, 17 Uhr
John Rutter: Requiem
Gesualdo di Venosa: Sacrae Cantiones
Martinskirche Basel, 17. März 2012, 20 Uhr
Liszt, Janáček, Dvořák
Franz Liszt: Der 13. Psalm
Leoš Janáček: Amarus
Antonín Dvořák: Die Erben des weissen Berges
Neumünster Zürich, 5. November 2011, 19:30 Uhr *
Martinskirche Basel, 12. November 2011, 20 Uhr *
In dem Himmel: Chorwerke von Alessandro Scarlatti, Felix Mendelssohn, Josef Rheinberger, Julius Spengel, Henryk Mikolai Górecki und Francis Poulenc
Peterskirche Basel, 21. Mai 2011, 20 Uhr
Noël: Weihnachten mit Cantus Basel
Marc-Antoine Charpentier: Messe de Minuit
Francis Poulenc: Quatre Motets pour le Temps de Noël
Weihnächtliche Chormusik aus Frankreich
Theodorskirche Basel, 11. Dezember 2010, 17 Uhr
Bruckner: Motetten
Frescobaldi: Toccaten für Orgel (Basel)
Mendelssohn: Kyrie, Gloria und Sanctus für Doppelchor (Solothurn)
Brahms: Vier Choralvorspiele für Orgel (Solothurn)
Peterskirche Basel, 29. Mai 2010, 20 Uhr
Marienkirche Solothurn, 30. Mai 2010, 17 Uhr
Lesen Sie die Kritik der Badischen Zeitung
Hören Sie uns zu:
Bruckner: Pange Lingua (Schluss)
Mendelssohn: Sanctus
Joy to the World: Christmas Carols und weihnächtliche Chormusik
Werke von John Taverner und Thomas Tallis sowie englische Christmas Carols in Fassungen von Gustav Holst, Ralph Vaughan-Williams und William Walton
Theodorskirche Basel, 12. Dezember 2009, 17 Uhr
In dulci jubilo: Weihnachtslieder zum Zuhören und Mitsingen
Werke von Felix Mendelssohn, Josef Rheinberger, Adriano Banchieri, Claudio Merulo, Samuel Scheidt, Arvo Pärt, Johannes Brahms und Peter Cornelius
Theodorskirche Basel, 13. Dezember 2008, 17 Uhr
meer musik
Ludwig van Beethoven: Meeresstille und glückliche Fahrt
Charles Villiers Stanford: The Revenge
Max Bruch: Szenen aus Odysseus
Martinskirche Basel, 31. August 2008, 17 Uhr *
Neumünster Zürich, 6. September 2008, 19:30 Uhr *
Erstaufführung: Friedrich Theodor Fröhlich An Babels Strömen
Felix Mendelssohn Infelice, Konzertarie Op. 94
Luigi Cherubini Messa Solenne, Krönungsmesse für Louis XVIII
Kirche Neumünster Zürich, 28. Oktober 2006, 19.30 Uhr *
Martinskirche Basel, 29. Oktober 2006, 17 Uhr *
Lili Boulanger Chorwerke und Lieder
Johannes Brahms Zigeunerlieder
Landgasthof Riehen, 4. Juni 2005
Kultursaal Museum BL Liestal, 5. Juni 2005
Arnold Schönberg Ein Überlebender aus Warschau
Johannes Brahms Ein Deutsches Requiem
Stadtcasino Basel, 2. Dezember 1999
Wolfgang Amadeus Mozart Missa in C (Krönungsmesse)
Edward Elgar The light of life
Stadtcasino Basel, 17. Januar 1999 *
Gioacchino Rossini Petite Messe Solennelle
für Soli, Chor, Klavier und Harmonium
Martinskirche Basel, 1. Februar 1998
Maurice Ravel
Les Bayadères
La Nuit
L'Aurore
Tout est Lumière
Dazu auch ein Artikel in "Das Journal"
Charles Gounod Messe Solennelle Sainte-Cécile
Stadtcasino Basel, 5. Januar 1999 *
Tonhalle Zürich, 5. Februar 1999 *
Georg Friedrich Händel Coronation Anthems
Martinskirche Basel, 28. April1996
Musica Venetiana di San Marco
Werke von Heinrich Schütz, Andrea und Giovanni Gabrieli, Claudio Monteverdi, Adriano Banchieri
Martinskirche Basel, 12. November 1995
Wolfgang Amadeus Mozart Requiem
Michael Haydn Requiem
Martinskirche Basel, 19. November 1994 *
* mit Cantus Zürich