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Planet of the Apes (2001)
Planet der Affen
Planet of the Apes (2001) Planet der Affen
Oder: *eeee*iiiiiekiek*grunz*eeeekekekeke*
2029, irgendwo im tiefen, dunklen Weltraum unseres Sternensystems. An Bord des Raumschiffs USAF Oberon wird fleissig wissenschaftliche Daten gesammelt. Captain Leo Davidson ('Marky' Mark Wahlberg) bringt Schimpansen das Space-Pod-fliegen bei. Besonders der kleine Pericles scheint das 1-Mann-Raumschiffchen im Griff zu haben. Deshalb ist er erste Wahl, als es einen elektromagnetischen Sturm zu erforschen gillt. Doch oh heilige Mutter aller Affen: Der Kleine verschwindet auf mysteriöse Weise mitsammt seinem Raumschiff! Klar, dass da Leo seinem kleinen Liebling hintennach fliegen muss - auch wenn er dabei gegen die Befehle des Commanders handelt.
Es kommt wie's die Vorsehung - in diesem Falle die Filme aus den 68er Jahren - vorsieht: Inmitten des Sturmes verliert Leo die Kontrolle üeber sein Schiff und vollführt eine 1-a Bruchlandung auf einem nahen Planeten. Der Rest sollte eigentlich altbekannt sein: Affen beherrschen diesen Planeten und halten sich dumme Menschen als ihre Sklaven. Kaum gelandet wird Leo auch prompt während einer Meschenhetzjagd gefangen und zusammen mit anderen Exemplaren der Gattung homo sapiens sapiens, unter anderen Stammfürer Karubi (Kris Kristofferson) und seiner heissen Tochter Daena (Estella Warren), in die nächste Stadt verfrachtet.
Dort kauft die menschenfreundlichen Senatorstochter Ari (Helena Bonham-Carter) Leo und Daena. Ari ist langsam aber sicher vom menschenverachtlichen Verhalten ihrer Artgenossen angwidert. In der Hoffnung, endlich ein friedliches Beisammenleben beider Rassen zu ermöglichen, flieht sie zusammen mit ihrem loyalen Bodyguard Krull (Cary-Hiroyuki Tagawa) und der handvoll Menschen in Richtung einer mysteriösen uralten Stadt.
Doch der Bösewicht General Thade (Tim Roth) und seinen rechten Fuss, Captain Attar (Michael Clarke) sind mit ihrer Armee den Rebellen auf den Fersen. Ihr Ziel ist gesetzt: Die totale Herrschaft der Affen...
Film-Rating
Hmm... sind das wirklich Schauspieler? Oder gut trainierte Affen? Die Kostüme, Kulissen und Masken sind genial gemacht. Und doch, Planet of the Apes überzeugte mich leider nicht...
Vielleicht ist es Mark Wahlberg, dem die Rolle des Helden Leo's einfach nicht zugeschnitten ist. Er, der perfekte Schwiegersohn aller Mütter; er, der kein Wässerchen trüben kann, und keine Miene zeigt... Er passt nicht in diese Heldenrolle. Liegt wohl am Script welches ursprünglich auf Matt Damon zugeschrieben wurde.
Vielleicht liegts an einem wichtigen Unterschied zum Original: Während damals die Menschen auf dem Planeten keine Sprache hatten, kommunizieren sie in der neuen Fassung fliessendes und perfektes amerikanisches Englisch. Ganz mal davon abgesehen, dass sich eine Sprache innerhalb von 500 Jahren entwickelt, sollte mit der Hilfe der Sprache es den Affen und Menschen auch möglich gewesen sein eine friedliche Lösung zu finden. Oder? *grunz*
Vielleicht aber auch die Enttäuschung ob der simplen, stets voraussehbaren Handlung. Und nein, an die Originalhandlung kann ich mich leider nur noch vage erinnern, daran liegts nicht. Planet of the Apes kommt ohne Handlungswendungen, ohne Überraschungen, ohne Pfiff. Selbst hochgelobte, superüberaschende Ende - das angeblich in fünf verschiedenen Fassungen zur Wahrung des Geheimnisses abgedreht sein sollte - überrascht keineswegs, im Gegenteil fand ich es ziemlich lächerlich.
Aber naja. Das ist mal wieder ein Film der Sorte entweder-man-liebt-ihn-oder-man-hasst-ihn. Eins jedoch dürfte klar sein: die neue Fassung ist der alten keinesfalls ebenbürtig.
The big Monkey has spoken! *iiike-ik-ke*
OutNow.CH:
24.07.2001 / th
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