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Das Wichtigste in Kürze
- Der für Guadeloupe verantwortliche Minister ist gestern angereist.
- Heute finden eintägige Verhandlungen mit Gewerkschaften statt.
- Dabei soll es um gesundheitspolitische Aspekte, wie die Impfplicht für Pflege gehen.
Gestern, Sonntag, ist der französische Überseeminister, Sébastien Lecornu, in Pointe-à-Pitre angekommen. Er wird ein Tag in Guadeloupe verbringen. Danach reist er nach Martinique weiter.
Die beiden Länder werden von einer sozialen Krise erschüttert. Viele Bewohner und Gewerkschaftler wehren sich gegen die Impfpflicht die Frankreich auch in den Überseegebieten eingeführt hat. Diese tritt Ende Jahr in Kraft. Die Forderungen weiteten isch jedoch auf grössere Probleme wie Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen aus.
Heute trifft er rund zehn Vertreter der Gewerkschaften in Guadeloupe. Er betonte in einer Medienansprache, dass er «Entschlossenheit» und «Dialogbereitschaft» zeigen wolle. Doch der Minister werde nicht einen «schwachen Staat verkörpern». Er betonte, dass «die Gesetze der französischen Republik auch auf den Französischen Antillen gelten».
Max Evariste von der Gewerkschaft FO zeigt sich pessimistisch. Er glaube nicht, dass innerhalb eines Tages eine Entscheidung getroffen würde. Er verlangt «echte Verhandlungen», wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet.