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Preistreiber war unter anderem ein Medienbericht über eine mögliche Verlängerung der Förderkürzung wichtiger Ölstaaten. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte unter Berufung auf namentlich nicht genannten Kreise gemeldet, dass sich die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und das wichtige Ölland Russland auf Grundzüge einer Verlängerung der Förderbegrenzung bis Ende 2018 geeinigt haben.
Allerdings müssten beide Seiten noch Details einer neuen Vereinbarung ausarbeiten, berichtete Bloomberg weiter. Der neue Beschluss solle bereits auf dem nächsten Opec-Treffen am 30. November gefasst werden. Zuletzt hatte der russische Energieminister Alexander Nowak bestätigt, dass Russland auf dem kommenden Opec-Treffen bereit sei, über eine Verlängerung der bis kommenden März geltenden Förderbegrenzung zu reden. Allerdings wollte Nowak nicht bestätigen, dass Russland eine schnelle Einigung anstrebe.
Fachleute begründeten den Anstieg beim Preis für amerikanisches Rohöl der vergangenen Tage aber auch mit der teilweisen Stilllegung der grossen Ölpipeline "Keystone". Sie verbindet kanadische Ölfelder mit Raffinerien in den USA. Der Betreiber hatte unlängst mitgeteilt, dass 85 Prozent der Kapazität von insgesamt 590 000 Fass Erdöl je Tag wegen eines Lecks zurzeit nicht zur Verfügung stünden. Das knappere Angebot hebt die Ölpreise./jkr/jsl/oca
(AWP)