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Zürich (awp) - Der Batteriehersteller Leclanché SA hat im ersten Halbjahr den Gruppen-Umsatz um 19,7% auf 7,42 (Vorjahr 6,20) Mio CHF gesteigert. Dabei resultierte ein Verlust von 4,74 Mio CHF nach einem solchen von 3,31 Mio CHF in der Vorjahresperiode, wie Leclanché am Donnerstag mitteilte.
Der Grossteil des Umsatzwachstums sei auf Projekte für grosse Industrieunternehmen zurückzuführen, schreibt Leclanché. Der Auftragsbestand per Ende Juni 2010 belief sich auf 7,20 Mio CHF. Davon entfielen 4,51 Mio CHF auf die Business Unit Integration und 2,69 Mio CHF auf die Produktion von Zellen.
Der Semesterverlust sei durch den fortgesetzten Ausbau der Produktionsanlagen bedingt gewesen. Die Spezialisierung auf die Produktion von grossformatigen Lithium-Ionen-Zellen habe weitere Investitionen erfordert. Zudem belastete die Schliessung der Produktionsstätte in Itzehoe, die langfristig aber zu einer höheren Profitabilität beitragen soll.
Bis Ende des Jahres wird Lechlanché eine Investitionsentscheidung für eine Produktionslinie mit einer Gesamtkapazität von zwei Mio Zellen treffen. Zur Finanzierung dieses Ausbaus plant der Verwaltungsrat maximal 80 Mio CHF neues Eigenkapital aufzubringen und im vierten Quartal eine Kapitalerhöhung von max. 2 Mio neuen Aktien durchzuführen.
Bei der Kapitalerhöhung sollen die Bezugsrechte der Aktionäre gewahrt werden. Alle Aktien sollen zum Marktpreis angeboten werden, so Leclanché. Der grösste Leclanché-Aktionär, die EnergyGroup Holding, habe zu erkennen gegeben, dass er die Ausübung der Bezugsrechte nicht beabsichtige.
Die Aktien sollen sowohl aus dem bestehenden genehmigten Kapital wie auch mittels einer ordentlichen Kapitalerhöhung geschaffen werden, wie es weiter heisst. Über die ordentliche Kapitalerhöhung sollen die Aktionäre an einer ausserordentlichen Generalversammlung am 22. Oktober entscheiden. Die Kapitalerhöhung werde voraussichtlich bis Mitte November 2010 abgeschlossen sein.
tp/uh
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