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In 320 m Luftlinie genau nördlich vom Bunkereingang liegt übrigens das Militärgeografische Instititut, wo man veraltete, aber noch sehr brauchbare Top-Karten aller Maßstäbe kaufen kann.GjergjD hat geschrieben:
Für Besucher:
Der Eingang zum Militärgelände und zum Bunker befindet sich im 4. Bezirk von Tirana in der gut asphaltierten Straße "Teki Selenica" bei der Koordinate 41.352183,19.850578
Das Institut ist Teil einer Kaserne, der Kontrollpunkt liegt etwa bei 41°21'21.88"N, 19°50'54.28"E. Von dort informiert man die Institutsmitarbeiter und man wird abgeholt. Besser dürfte aber sein, sich vorher anzumelden, meine Nummern sind allerdings drei Jahre alt 363427, 068 4022575 (Institutsdirektorat).Lars hat geschrieben:Kann man da einfach reinlaufen und Karten kaufen?
Selbst im Krisenwinter 1942, als die Schlacht um Stalingrad tobte, gab die Sowjetunion am 14. November den Auftrag eine neue Luxuslimousine zu entwickeln. Die Fahrzeuge sollten zu Stalins Fahrbereitschaft und für hochgestellte Führungspersönlichkeiten zur Verfügung stehen. Andrey N. Ostrovtsev wurde als Chefkonstrukteur mit dieser Aufgabe betraut. Er arbeitete vorher bei der „KIM-Firma“ in Moskau als Chefdesigner. Der Fahrzeugtyp wurde ZIS 110 genannt - die gepanzerte Version ZIS 115.
Stalins Staatskarosse ZIS 115
Als Vorbild diente die amerikanische Limousine „Packard 180“. Die Ähnlichkeit mit der sowjetischen Limousine ZIS 110 ist frappierend. Man hat aber nicht blind kopiert, sondern brachte kreative Änderungen und Verbesserungen ein. Die Ersatzräder verschwanden im Kofferraum, die Trittbretter im Inneren des Wagens. Die Rückseite des Fahrzeugs wurde dynamischer gestaltet. Der ZIS 115 hat sieben Sitze und eine Panzerung von 4 -8,6 mm. Das Glas ist 75 mm stark. Vor dem Einbau wurde es auf Schussfestigkeit geprüft. Die Fensteröffnung geht hydraulisch. Zusätzlich zu den gebräuchlichen Türschlössern wurden die beiden hinteren Türen und die rechte Fronttür mit Sicherheitsketten ausgestattet um zu verhindern, dass bei einem Unfall sich die Tür öffnet. Die Sitze hatten Daunenfüllung und sind mit einem teuren Baumwollstoff bezogen. Die Vordersitze haben Lederbezüge.
Am 20. September 1944 war es endlich soweit und der ZIS 110 und 115 konnten in Serie gehen. Die Reifengröße war 7.50 – 16. Auf der vorderen Stoßstange ist eine Nebellampe befestigt. Eine Flaggenhalterung ist angebracht. Das Fahrzeug hat eine Klimaanlage und wiegt 3100 kg, der ZIS 115 bringt 5.280 kg auf die Waage.