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Sport
Als beste Nationenpreis-Reiterin ausgezeichnet
Verhalf der Schweiz an der EM der Jungen Reiter mit zwei fehlerfreien Ritten zur Silbermedaille: Annina Züger (Galgenen) mit Liatos. Bild Florian Brauchli
An der Europameisterschaft der Jungen Reiter holte die Schweiz mit Annina Züger (Galgenen) und Liatos die Silbermedaille. In der Einzelwertung fiel die Galgenerin nach guter Ausgangslage noch auf den 20. Platz zurück.
Von Katja Stuppia
Reiten. – Was für eine Leistung. An den Europameisterschaften der Jungen Reiter in Österreich brillierte die Galgenerin Annina Züger mit Liatos im Nationenpreis am Donnerstag und Freitag mit zwei fehlerfreien Ritten und verhalf der Schweizer Mannschaft zur Silbermedaille. Weil sie im zweiten Umgang am schnellsten geritten war, erhielt sie gar eine Auszeichnung für die beste Nationenpreis-Reiterin. So gab es nicht nur eine Silbermedaille – die sie gemeinsam mit ihren Mannschaftskollegen Martin Fuchs, Martina Meroni und Aurelie Wettstein gewonnen hatte – sondern auch noch einen Glasteller und die Schweizer Hymne – ganz allein für Annina Züger.
Patzer am Wassergraben
Nach einer verdienten Pause am Samstag ging es gestern Sonntag nun um Einzelgold. Die Schweizer Martin Fuchs (Bietenholz) mit Principal und Annina Züger mit Liatos lagen auf den ausgezeichneten Zwischenrängen zwei und drei, direkt hinter der Französin Maelle Martin. Entsprechend gingen die drei Besten zum Schluss an den Start. Der Parcours klassierte stark, lediglich zwei Reiterinnen blieben fehlerfrei, Martin Fuchs verbuchte einen Punkt für Zeitüberschreitung. Liatos und Annina Züger patzten am Wassergraben und mussten in der Folge noch einen Abwurf in Kauf nehmen. Mit diesen acht Punkten fiel das Paar auf Zwischenrang acht zurück, hatte aber noch Chancen auf einen Podestrang, weil auch die Französin einen Abwurf hatte hinnehmen müssen. Im zweiten, etwas verkürzten Umgang über Hindernisse bis 150 Zentimetern
Höhe blieben vier Paare ohne Fehler, darunter auch Martin Fuchs, der sich damit souverän die Goldmedaille
sicherte. Annina Züger und Liatos verzeichneten einen Abwurf an einem Steilsprung, der die beiden so aus dem Konzept brachte, dass sie in der schwierigen Schlusslinie, die über
einen Steilsprung, die Dreifach-Kombination und einen Oxer führte, nochmals drei Abwürfe kassieren mussten. Dadurch fiel die Galgener Reiterin noch auf den 20. Schlussrang zurück.
Auch 2013 bei Jungen Reitern
Obwohl die Enttäuschung gestern noch überwog, vollbrachte das Paar in Magna Racino (Österreich) Grossartiges. Und bestimmt dürfte Anninas älterer Bruder Philipp an der Siegerehrung des Nationenpreises an seine eigenen Erfolge mit Ausnahmepferd Liatos zurückgedacht haben. Vor vier Jahren hatte er in Prag bei den Jungen Reitern die Goldmedaille mit dem Team und im Einzel gewonnen. Nächstes Jahr wird Annina Züger nochmals eine Saison bei den Jungen Reitern an den Start gehen können – dass sie alles daran setzen wird, an den diesjährigen Erfolg anzuknüpfen, steht ausser Frage
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