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Das Material wurde im Verlauf des letzten Jahres in zwölf Lieferungen von Aktau am Kaspischen Meer 3000 km weiter nach Ostkasachstan in ein neues sicheres Langzeitlager gebracht. Die ausgedienten Brennelemente befinden sich dort weiterhin unter der Aufsicht der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO). Laut NNSA würde das Material theoretisch genügen, um 775 Atomwaffen herzustellen.
Die Transporte wurden im Rahmen der internationalen Global Threat Reduction Initiative (GTRI) in enger Zusammenarbeit mit dem kasachischen Industrie- und Technologieministerium sowie weiteren Behörden durchgeführt.
Mitte 1999 hatte die kasachische Regierung beschlossen, den BN-350 mit internationaler Hilfe stillzulegen.
Quelle
M.A. nach NNSA, Medienmitteilung, 16. November 2010