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Unter den weltgrößten Pensionsfonds schwindet der Glaube an Aktien als langfristiges Anlageinstrument: Fünf der zehn größten Fonds weltweit haben ihre Aktienquote aus Angst vor weiteren Verlusten weiter gesenkt, schreibt die Financial Times Deutschland. Die beiden größten amerikanischen Pensionsfonds haben ihre geplante Zielgewichtung von Aktien in diesem Jahr ebenso gesenkt wie Vermögensverwalter, die für Pensionskassen aus den Niederlanden und Südkorea arbeiten.
So haben britische Pensionsfonds den Aktienanteil in ihren Portefeuilles auf den niedrigsten Stand seit 1974 herabgesetzt. Vermögensverwalter, die Altersvorsorge-Gelder von Oxford- und Cambridge-Professoren betreuen, verkauften Aktien, obwohl die Weltbörsen seit Anfang März wieder 55 Prozent zugelegt haben. "Angesichts des Sturms, den wir an den Finanzmärkten erlebt haben, dreht sich jetzt alles um Risikomanagement", sagt Dirk Popielas von der Pension Advisory Group bei JP Morgan Chase & Co. in Frankfurt. Die Mehrheit der Pensionsfonds habe nicht damit aufgehört, das Risiko zu senken. Manche hätten noch nicht einmal damit begonnen. "Die Pensionsfonds wollen die Volatilität, die es zuletzt gegeben hat, vermeiden", sagt Louise Kay, Leiterin Verkauf im Bereich Institutionelle Investoren bei Standard Life Investments in Edinburgh.
Zu den mehrheitlich noch in Aktien investierten Pensionsfonds gehören der Staatsfonds in Norwegen (60% Aktien), der Pensionsfonds des Staates New York (51%) und die Pensionskasse des Staates Florida (56%). Zu den Pensionsfonds, die Kürzungen bekannt gaben, zählen ABP Netherlands, California Public Employees U.S., National Pension Korea und California State Teachers U.S.