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Die L. wurde am 3.2.1798 vom Berner Kriegsrat gebildet. Es handelte sich um ein Bataillon berntreuer Freiwilliger aus der Waadt, die nach dem Einmarsch der Franzosen ins Waadtland (27.1.1798) nach Bern emigriert waren (Franzoseneinfall). Das Kommando der L. - auch Légion romande oder Bataillon Rovéréa genannt - wurde dem jungen waadtländ. Adligen Ferdinand Isaak de Rovéréa übertragen. Die vorwiegend aus Bauern und Handwerkern zusammengesetzte Truppe erreichte einen Höchstbestand von 620 Mann, aufgeteilt in fünf Kompanien. Die L. sammelte sich bei Kallnach. Am 5.3.1798 kam es zum Gefecht von St. Niklaus (Gem. Merzligen) gegen Einheiten des franz. Generals Schauenburg. Die Nachricht vom Fall Berns provozierte den Rückzug und drei Tage später die Kapitulation der L.
Literatur
– S. Rial, Vaincre ou périr: la légion fidèle de Rovéréa, 2000
– J. Stüssi-Lauterburg, Vivat das Bernerbiet bis an d'r Welt ihr End!, 2000
Autorin/Autor: Lucas Chocomeli