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1899
Mit der zweiten Gründung des kynologischen Vereins «Berna» hat die Idee der Rassehundezucht auch im Kanton Bern Fuss gefasst.
1902
Erstmals werden an der Schweizerischen Hundeschau der Berna in Ostermundigen unter Fritz Probst vier Dürrbächler ausgestellt.
1904
An der internationalen Hundeausstellung in Bern werden fünf Dürrbachrüden und eine Hündin ausgestellt. Vier davon werden prämiert und im SHSB Band 9 eingetragen. «Die farbenprächtigen, sonst im Ganzen an den leichten Neufundländer erinnernden Tiere, erregten grosses Interesse. Der Dürrbächler war für die Kynologie erobert und feierte mit seinem Einzug in das Schweizerische Hundestammbuch die Entstehung einer reingezüchteten Rasse.»
1905/06
Gottfried Mumenthaler zusammen mit Emil Günther und Max Schafroth kaufen die ersten Zuchthunde.
1907
An der internationalen Hundeausstellung in Luzern werden acht Dürrbächler vorgestellt. Prof. Dr. Albert Heim amtet als Richter und veröffentlicht eine erste ausführliche Rassebeschreibung im «Centralblatt für Jagd- und Hundeliebhaber». Darin kritisiert er die Spaltnase als gefährliche Missbildung. Nach der Ausstellung, vermutlich am 15. November, wird von den Herren Schafroth, Mumenthaler, Günther, Heiniger, Schertenleib, Haldimann, Ritz, Gsteiger, Lüthi und Bracher der Schweizerische Dürrbach-Klub mit Sitz in Burgdorf gegründet. Der Klub zählt 16 Mitglieder. Mumenthaler wird zum ersten Präsidenten gewählt. Der erste Rassestandard wird aufgestellt.
1908
An der schweizerischen Hundeschau in Interlaken werden 28, an der internationalen Hundeausstellung in Langenthal 22 Dürrbächler vorgeführt. Langhaarige und kurzhaarige Rassevertreter werden in zwei getrennten Klassen gerichtet. Nach Albert Heim sollte der Dürrbächler langhaarig sein. In Langenthal werden die zwei kurzhaarigen Rüden als grosse Schweizer Sennenhunde bezeichnet. Albert Heim schlägt vor, statt des Namens «Dürrbächler» den Namen «Berner Sennenhund» zu gebrauchen, denn die Rasse war ursprünglich im ganzen Kanton Bern verbreitet. Die neue Bezeichnung bringt den Hund zugleich in die Gruppe der Sennenhunde. Damit ist der Klub aber lange nicht einverstanden. Vor allem die Bezeichnung «Sennenhund» erregt Anstoss, da der Dürrbächler nie ein Küherhund war.
1909
Der Klub arbeitet vortrefflich. Der Berner Sennenhund findet im weiteren Umkreis Anklang. An der Ausstellung in Basel werden 17 Berner Sennenhunde gezeigt, Richter ist Albert Heim. An der Hauptversammlung wird beschlossen, dass Hündinnen nur an Klubmitglieder verkauft werden dürfen.
1910
Am 24. April 1910 organisiert der Klub in Burgdorf eine Spezialschau für Berner Sennenhunde, die für die Aussteller unentgeltlich ist und schöne Preise in Aussicht stellt. Der Zweck liegt darin, so weit herum alles zusammenzubringen, um einen Überblick über das gesamte «Zuchtmaterial» zu erhalten. 107 Tiere erscheinen, die tatsächlich schon eine reinrassige Ausgeglichenheit zeigen. 80 davon können als typisch und somit zur Zucht geeignet eingestuft werden.
1912
An der Klubversammlung werden verbindliche Beschlüsse gefasst, u.a. betreffend Deckgebühren: Mitglieder zahlten Fr. 20.– Deckgeld, Nichtmitglieder Fr. 30.–.
1913
Der «Dürrbach-Klub» wird definitiv zum «Klub für Berner Sennenhunde» umbenannt.
1914
Der Klub hat inzwischen 40 Mitglieder. Aus Anlass der schweizerischen Landesausstellung veröffentlicht Albert Heim seine Schrift «Die Schweizer Sennenhunde», mit der er dem Schweizer Volk die Pflege und Zucht der einheimischen Rassen näher bringen will.
1914 bis 1918
Wegen des ersten Weltkrieges gehen Zuchtbestand und Mitgliederzahl des Klubs stark zurück. Zwingernamen werden eingeführt, und es wird empfohlen, ganze reingezüchtete Würfe und nicht nur prämierte Hunde ins SHSB der SKG einzutragen.
1918 und 1919
Ende des Krieges zählt der Klub nur noch 15 Mitglieder. An der Hundeausstellung in Langenthal werden gerade noch 12 Berner Sennenhunde gezeigt. Doch es geht wieder aufwärts mit der Zucht. Neue Mitglieder, die vermutlich vorher gezüchtet haben, ohne dem Klub zuzugehören, schliessen sich an. Immer regelmässiger werden Hunde ins SHSB eingetragen.
1922
Am 26. Februar 1922 demissioniert der erste Klubpräsident Gottfried Mumenthaler, der 15 Jahre lang am Aufbau von Klub und Rasse mitgewirkt hat.
1923
Eintragung und Schutz eines Zwingernamens kosten Fr. 2.–. In Deutschland wird der «Schweizerische Sennenhunde-Verein für Deutschland SSV» gegründet.
1927
Der Klub wächst über die Kantonsgrenze hinaus. Die Züchter stellen selber Stammbäume aus und lassen diese vom Klub abstempeln. Der Klub hat etwa 40 Mitglieder.
1928
Damit der Name Dürrbächler nicht verloren geht, wird an der Hauptversammlung beschlossen, dem Klubnamen den Anhang «vormals Dürrbachklub, gegr. 1907» anzufügen.
1930 bis 1939
Der Klub hat über 100 Mitglieder. Jährlich werden zwischen 180 und 250 Welpen ins SHSB eingetragen. Immer mehr nehmen Züchter auch an ausländischen Ausstellungen teil, um den Berner Sennenhund bekannt zu machen. Zuchtvorschriften kennt man noch nicht, jeder züchtet wie er will. Als einzige Regelung gilt: Hündinnen werden nur an Klubmitglieder verkauft. Drei Berner Sennenhunde kommen erstmals nach Holland.
1937
Der grosse Förderer der Rasse, Prof. Dr. Albert Heim, stirbt im Alter von 88 Jahren. Erstmals werden Berner Sennenhunde nach Amerika und England exportiert.
1939-1945
Der zweite Weltkrieg hinterlässt seine Spuren. Die Mitgliederzahl sinkt bis auf 62, steigt dann aber dank der Werbetätigkeit von Hans Stadtmann und A. Krebs wieder auf 150. Pro Jahr werden nur noch 60 bis 120 Welpen eingetragen.
1942
H. Müller, K. Straumann und H. Stadtmann machen erste Dressurprüfungen mit ihren Berner Sennenhunden.
1943
Eine Holzplastik, die aus der Erbschaft von Heim stammt, wird wieder als Wanderpreis eingesetzt.
1944
In Bern wird eine Sonderausstellung gezeigt: «40 Jahre Dürrbächler». Die Schrift von Albert Heim erscheint in einer Neuauflage, mit Ergänzungen von L. Egg und A. Krebs.
1946
Auf Initiative von H. Stadtmann entsteht die «Blässpost», eine klubeigene Zeitschrift, die bis 1956 alle drei Monate erscheint. Die Mitgliederzahl steigt sprunghaft auf 220 an, 216 Hunde werden eingetragen. Durch Urabstimmung unter den Mitgliedern wird erstmals ein Zuchtreglement in Kraft gesetzt. Es regelt die Höhe der Decktaxe (Fr. 40.– plus Fr. 10.– pro Welpen) und legt fest, dass Zuchtrüden nur SKG-Mitgliedern zur Verfügung gestellt werden dürfen. Pro Wurf dürfen nur sechs Welpen aufgezogen werden, wovon höchstens zwei Hündinnen. Der Standard von 1910 wird beibehalten: Grösse: Rüden 58 bis 70 cm, Hündinnen 53 bis 66 cm. Weisse Abzeichen erwünscht, jedoch nicht Bedingung; Halsring, Nackenfleck und weisse Stiefel gestattet. Ein Zuchtberater wird eingesetzt.
1947
An der Jubiläumsausstellung an der IHA Basel feiert man «40 Jahre Klub für Berner Sennenhunde» mit der Ausstellung: «5 Generationen Dürrbächler».
1948
Der Neufundländer «Pluto v. Erlengrund» deckt die Berner Sennenhündin „Christine v. Lux“. Einer der sieben Welpen, die Hündin «Babette» kommt in die Berner Sennenhundezucht. Die dem Neufundländer ähnliche Hündin wird dreijährig mit dem Berner Sennenrüden «Aldo v. Tieffurt» gepaart. Zwei der Welpen hatten die typischen Abzeichen des Berner Sennenhundes.
1952
«Alex v. Angstdorf», ein Urenkel aus der Kreuzung Neufundländer und Berner Sennenhund, wird geworfen. Er wird später Weltsieger und beeinflusst mit 51 Würfen die Zucht erheblich.
1954
Es werden mehr Berner Sennenhunde gezüchtet, als abgesetzt werden können. Auch Zuchtprobleme machen dem Vorstand zu schaffen: scheue Hunde, unschön gezeichnete, untypische und solche mit Gebissfehler werden von Käufern beanstandet. geeignet ist oder nicht. Eine Zuchtkommission wird geschaffen, um die Kontrollen durchzuführen.
1955
Die Hauptversammlung beschliesst die Schaffung eines klubeigenen Zuchtbuches für Berner Sennenhunde, um einen besseren Überblick über die Zuchttiere zu erhalten. Die Wurfkontrolle wird für alle KBS-Züchter obligatorisch. Ins Zuchtbuch werden nur Jungtiere aus kontrollierten Würfen eingetragen. Das Stammbuchsekretariat der SKG darf nur noch Stammbäume für Hunde ausstellen, die vom Klub anerkannt sind.
1956
Ende 1956 wird die klubeigene Zeitschrift «Blässipost» aufgegeben. Ab 1. Januar 1957 erscheint sie einmal pro Monat, integriert in der SKG-Zeitschrift «Schweizer Hundesport».
1957
An der IHA Bern wird eine Spezialschau zum 50-Jahr-Jubiläum des KBS durchgeführt, anschliessend gibt es ein Bankett im Kursaal. Hans Stadtmann und Jules Halter kreieren eine Jubiläumsschrift. Die bisher freiwillige Zuchtmusterung hat sich bewährt. Da aber die Züchter nur beraten werden, wird trotzdem mit ungeeigneten Hunden weiter gezüchtet. In erster Linie werden scheue Hündinnen, schlechte Zeichnungen, Gangwerke und Gebisse beanstandet. Die Hauptversammlung beschliesst die obligatorische Zuchtmusterung. Jungtiere von nicht gemusterten Eltern sollen nicht mehr eingetragen werden.
1958
Zum ersten Mal wird ein Rüdenverzeichnis herausgegeben.
1963
Scheue Hunde sind immer noch ein Problem. Da solche Hunde immer noch in der Zucht stehen, wird die Ausarbeitung einer speziellen Wesensprüfung beschlossen.
1964
Die Generalversammlung erklärt die Wesensprüfung für angehende Zuchttiere als obligatorisch. Andere Länder zeigen Interesse am Berner Sennenhunde. Vermehrt werden Hunde nach Deutschland, Holland, Dänemark, Schweden, Frankreich, Spanien und in die USA exportiert.
1967
In Anpassung an die Zuchtbestimmungen der SKG wird die Beschränkung auf zwei Hündinnen pro Wurf aufgehoben. Es dürfen sechs Welpen aufgezogen werden, ungeachtet des Geschlechts. Erstmals wird das Problem der Hüftgelenksdysplasie diskutiert. Die 1959 gegründete Regionalgruppe Bern wird nun offiziell von der Hauptversammlung des KBS anerkannt. Das 60-Jahr-Jubiläum wird mit einer Zuchtschau in Langnau und einer Jubiläumsschrift von Ernst Tschanz und Hans Stadtmann gefeiert.
1970
Auch die Romands gründen eine Regionalgruppe und werden anerkannt.
1971
Die Regionalgruppe Ostschweiz entsteht. Die Generalversammlung beschliesst, das Röntgenobligatorium für Zuchttiere einzuführen. Hunde mit HD über Grad 2 werden nicht mehr zur Zucht zugelassen.
1972
Die RG Dürrbach wird anerkannt. Der Standard wird revidiert. Grösse: Rüden 64 bis 70cm, Hündinnen 58 bis 66cm. Weisse Halsringe, grosse Nackenflecke, Stiefel und stark asymmetrische Zeichnungen werden nicht mehr toleriert.
1976
Die Regionalgruppe Zentralschweiz wird gegründet. In Lausanne findet die letzte Generalversammlung des KBS statt. Der Klub hat mehr als 1581 Mitglieder. Statt der Generalversammlung werden Vertreter der fünf Regionalgruppen und der Einzelmitglieder an die jährliche Delegiertenversammlung entsandt. (ein Delegierter pro 20 Mitglieder). Die DV beschliesst eine Verschärfung der Bestimmung der Hüftgelenksdysplasie. Es darf nur noch mit Hunden bis höchstens HD-Grad 1 gezüchtet werden.
1977
Das 70-Jahr-Jubiläum wird mit einer KBS-Zuchtschau in der Markthalle Burgdorf gefeiert.
1980
In Sand bei Schönbühl findet die erste Rüdenschau statt.
1981
Mit 1900 Mitgliedern ist der KBS der zweitgrösste Rassehundeklub der Schweiz.
1982
Zum 75-Jahr-Jubiläum wird in Langenthal eine Jubiläumsschau mit Festakt und Umzug abgehalten. Die Zeitschrift Hundesport der SKG gibt ein Jubiläumsheft heraus, das dem Berner Sennenhund gewidmet ist.
1984
In Langenthal wird die zweite Rüdenschau durchgeführt. Das Tätowieren der Welpen wird obligatorisch. Der Mitgliederbestand erreicht mit etwa 2200 Mitgliedern einen Höhepunkt.
1985
Der KBS führt seine erste klubeigene Arbeitsprüfung durch mit einer Rekordbeteiligung von 38 Berner Sennenhunden.
1987
Zum 80-Jahr-Jubiläum findet in Montricher eine KBS-Zuchtschau statt.
1991
Die HD-Bestimmungen werden nochmals verschärft. Neu dürfen Hunde mit HD 1 nur noch mit HD-freien Partnern gepaart werden.
1992
Das Röntgenobligatorium für Ellbogen wird eingeführt. Es werden nur noch Hunde mit höchstens ED 1 zur Zucht zugelassen. Zuchthunde unter fünf Jahren müssen nachgeröntgt werden. Hunde mit ED 2 oder mehr werden abgekört.
1994
Am 1. Juli tritt das neue Zucht- und Körreglement in Kraft. HD- und ED-Werte der Nachkommen werden publiziert. Die Beschränkung auf sechs Welpen pro Wurf wird aufgehoben. Wenn genügend Platz und Zeit vorhanden ist, können alle Welpen aufgezogen werden. Am 3. und 4. Dezember 1994 findet in Baden unter der Leitung des damaligen Zuchtkommissionspräsidenten Friedrich Schweizer eine internationale Richtertagung statt, zu der Ausstellungsrichter aus ganz Europa angereist kommen.
1995
Als Anlaufstelle für potentielle Welpenkäufer und Ratsuchende wird im Frühjahr eine zentrale Welpenvermittlungsstelle geschaffen.
1996
Am 13. Juni treten Statutenänderungen in Kraft. Auf Initiative der Zuchtkommission findet am 30. November die erste Züchtertagung statt. Aufgrund des grossen Interesses wird seitdem jedes Jahr ein solcher Anlass durchgeführt.
1997
Die Jubiläumsaktivitäten zum 90-jährigen Bestehen des KBS beginnen am 15. Juni mit einem Festumzug und der Eröffnung einer Sommerausstellung auf dem Bühlberg ob Lenk. Als Rahmenprogramm finden an sieben Sonntagen verschiedene Anlässe mit Berner Sennenhunden statt. Zum ersten Mal wird in Lenk eine KBS-Hündelerwoche durchgeführt. Die Begeisterung der Teilnehmer ist so gross, dass die KBS-Hündelerwocheseitdem jährlich durchgeführt wird. In Thun findet in Verbindung mit dem Zuchtverband der Schweizerischen Hunderassen eine Jubiläumsausstellung mit Festabend statt. Ein Team realisiert eine umfangreiche und informative Festbroschüre. Am 25. Januar wird im Schweizer Fernsehen eine Tierreportsendung ausgestrahlt. Aufgrund absolut falscher Behauptungen und mit Filmmaterial von teilweise stammbaumlosen Hunden wird ein ganz negatives Bild über die Berner Sennenhunde und ihre Zucht vermittelt. Der KBS wehrt sich mit einer Richtigstellung in HUNDE und mit Leserbriefen gegen dieses Negativbild und die falschen Information, die auf fehlerhafte Recherchen zurückzuführen sind. Die zentrale Welpenvermittlungsstelle wird definitiv geschaffen.
1998
Am 13. September wird nach jahrelanger Pause in Langenthal wieder eine Klubschau durchgeführt. Mit 300 gemeldeten Hunden und einer Show-Darbietung wird dieser Anlass zu einem sensationellen Erfolg.
1999
März: Der «Fonds zur Gesundheitsförderung» wird eingerichtet. Die Delegiertenversammlung heisst die entsprechende Ergänzung der KBS-Statuten gut. Am 25. April findet in Aetigkofen nach langer Zeit wieder eine Rüdenschau statt. Die Zuchtkommission stellt ein umfassendes Zucht-und Körbuch zusammen, das von allen Interessierten gekauft werden kann. Inhalt: alle in einem Jahr angekörten Hunde mit Foto, Stammbaum, Kör- und Richterberichten; die aktuelle Deckrüdenliste; eine Liste aller geröntgten Hunde, HD- und ED-Nachkommenszeugnisse der Deckrüden, Wurf-, HD- und ED- Statistik nach Geburtsjahren, Zuchtwertschätzung für HD/ED für Zuchthunde, Wurflisten mit den Angaben aus den Wurfabnahmerapporten der Kontrolleure und die allgemeinen Zuchtstatistiken.
2000
Der KBS geht online. Anfangs Jahr wird die KBS-Homepage gestartet. Vom 16. Juni bis 12. September wird in der Schaukäserei in Affoltern i.E. eine umfangreiche Ausstellung über den Berner Sennenhund und seine Geschichte gezeigt. Im ganzen Ausstellungsblock eingebunden sind vielfältige Darbietungen der Regionalgruppen, die der Öffentlichkeit die Vielfältigkeit, den Arbeitswillen und den guten Charakter unserer Hunde demonstrieren. Am 9. September wird das erste internationale Symposium der Schweiz durchgeführt, zu dem zahlreiche Funktionäre von 15 ausländischen Klubs anreisen.Am 10. September wird wiederum eine Klubschau in Langenthal durchgeführt.
2001
Am 2. September findet in Birmensdorf ZH eine Rüdenschau statt. Da sich Tierschutzgesetz und Weisungen der SKG geändert haben, drängt sich eine umfassende Statutenrevision auf. Im Sommer wird eine Statutenkommission bestimmt, die diese Arbeit in Angriff nimmt.
2002
Ab 1. Januar gilt das neue Zucht-und Körreglement. Wichtigste Änderungen: Wurfbeschränkung für Deckrüden auf zehn Würfe pro Kalenderjahr. Ausstellungsobligatorium für Hunde, bevor sie zur Körung zugelassen werden. Mindestbewertung muss ein «Sehr gut» sein. Die Tätowierung wird durch den Mikrochip ersetzt. Die Delegiertenversammung sagt Ja zur vorgelegten Statutenrevision. Sie ist nach der Genehmigung durch die SKG verbindlich. Auch das revidierte Klubpreisreglement für Arbeitshunde wird gutgeheissen. Nach den zwei erfolgreichen Klubschauen in Langenthal hat es sich eingebürgert, dass der KBS alle zwei Jahre eine CAC-Ausstellung organisiert. Dieses Jahr findet sie am 29. Sept. in Lenzburg AG statt. Anlässlich dieser Veranstaltung wird am 28. Sept. das zweite internationale Symposium durchgeführt, an dem Vertreter aus 21 Ländern teilnehmen. Die Zuchtkommission wird neu konstituiert und in sieben Ressorts aufgeteilt. Damit wird für die Mitglieder eine klare Arbeitszuteilung definiert. Eine Gruppe Berner Sennenhunde zeigt an der «Expo agricole» eine beachtliche Darbietung.
2003
Im Mai tritt ein überarbeiteter Rassestandard in Kraft, der dem veränderten Schema der FCI angepasst ist. Er bringt keine wesentlichen Änderungen, doch jede Position wird genauer im Detail beschrieben. Am 28. September wird in Langenthal eine Rüdenschau abgehalten. Die Mitgliederzahl sinkt seit 1984 von Jahr zu Jahr und es wird immer schwieriger, engagierte Leute für die Klubämter zu finden.
2004
Die Revision des Zucht- und Körreglements kommt in die Vernehmlassung. Ein Spezialistenteam programmiert eine elektronische Datenbank für Zuchtdaten. Die Klubschau findet am 5. September in Langenthal statt. Der KBS tritt aus dem Zuchtverband für Schweizer Hunderassen aus.
2005
Die Delegiertenversammlung befindet über erneute Statutenänderungen. Wichtigste Neuerung: Der Zentralvorstand wird verkleinert. Die Verantwortlichen für Ausstellung, Ausbildung/Erziehung, Propaganda und Redaktion «Blässipost» amten neu als Funktionäre. Am 11. April wird zum ersten Mal ein KBS-Übungsleiterkurs durchgeführt, mit dem Ziel, dass sich die Übungs- und Erziehungskursleiter der Regionalgruppen zusätzliches Wissen aneignen und neue Impulse holen können. Am 11. September treffen sich die Aussteller zur Klubschau in Birmensdorf ZH. Die Zuchtkommission gibt eine neue Welpenbroschüre sowie eine Broschüre für Deckrüdenbesitzer heraus. Für die Vorbereitung der Festaktivitäten zum 100-Jahr-Jubiläum wird ein sechsköpfiges Organisatonskomitee einberufen.
2006
Die neuen Statuten treten in Kraft. Das Problem der ausbleibenden Meldungen von Todesursachen der Zuchthunde wird strenger angefasst. Die neuen Richtlinien der SKG erlauben neu Geldbussen für Nichteinhalten des Zuchtreglements. Eine neue, überarbeitete Homepage löst die alte ab. Sie erlaubt eine aktuellere Information. Bei den Mitgliedern der Kommission des Gesundheitsfonds herrschen unterschiedliche Vorstellungen, in welchem Grad diese Kommission in den KBS eingegliedert sein soll und wieviel Einsatz von den einzelnen Kommissionsmitgliedern erwartet werden kann. Eine weitere Zusammenarbeit scheint nicht möglich. Die Kommission muss deshalb neu konstituiert werden. Der ZV sowie die RGO unterbreiten an der DV 2007 je eine Vorlage für geänderte Fondsstatuten, die aber nicht angenommen werden.
Quelle: Margret Bärtschi: Kleine Klubgeschichte in Sonderausgabe «Schweizer Hundesport» 17/1982
Ueberarbeitung und Ergänzungen: Bernadette Syfrig/Margret Bärtschi
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