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Klinkerboden mit Sonderteilen
Schulhaus Gubel
Wertvolles Baudenkmal des 19. Jahrhunderts
Die Kirche Erlenbach wurde 1890 vom Architekten Friedrich Wehrli im neugotischen Stil erbaut. Der originale Bodenbelag war seit 30 Jahren unter einem Teppich verborgen. Nach Baubeginn im Januar 2004 wurde der Boden freigelegt und der Entschluss gefasst, die fehlenden Flächen zu ersetzen.
Aufgrund geänderter Rohstoffe war es erforderlich in aufwendigen Versuchsreihen die Farben der Originalplatten nachzubilden. Nebst der Farbe war die Massgenauigkeit eine grosse Herausforderung. Die Platten mussten den heutigen technischen Anforderungen entsprechen, was nur mit hohen Brenntemperaturen erreicht werden konnte. In diesem Temperaturbereich verändert sich der Tonschwund bei kleinen Abweichungen, was die Einhaltung der Masse stark erschwerte.
Die Platten wurden, genau wie damals um 1900, halbtrocken im RAM Verfahren gepresst. Bei dieser Technik wird plastischer Ton in eine Gips-Stahlform gefüllt und mittels starker, hydraulischer Pressen zu Fliesen gepresst.