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Ein GPS-Gerät liefert regelmässig einen mit Ungenauigkeit behafteten Messwert, der als roter Punkt dargestellt wird. Will man die gelieferten Messwerte glätten, so kann man den Durchschnitt der letzten paar Messungen ermitteln. Der Durchschnitt ist als blauer Punkt dargestellt. Die Glättung wird stärker, wenn die Anzahl Messungen (=n) in den Durchschnitt einbezogen werden.
Bei der Implementierung eignen sich auf den ersten Blick Arrays zur Speicherung der gewünschten Anzahl (=n) Messwerte. Einfacher ist den bisherigen Mittelwert dk mit (n-1) zu multiplizieren und den neusten Messwert mk+1 zu addieren. Zum Schluss wird diese Summe durch n dividiert und ergibt den neuen Durchschnitt dk+1:
Hinweis: In der Simulation kann n (die Anzahl berücksichtigter Messwerte) verändert werden: Touch oder Pfeiltasten.
Mit Easing können Bewegungen geglättet werden.
Im Beispiel werden die Differenzen zwischen den aktuellen Mauskoordinaten (P2) und den vorherigen (P1) berechnet. Die beiden Differenzen x2-x1 und y2-y1 stellen die Bewegung in x- und y-Richtung seit der letzten Messung dar.
Damit der rote Punkt sich weniger sprunghaft bewegt, werden die Differenzen mit einem Faktor f kleiner 1 multipliziert. Dieser Faktor wird als Easing-Faktor bezeichnet. Damit wird nur ein Teil der Bewegung berücksichtigt und zur vorherigen Position dazu gerechnet.
xP2' = x1 + f*(x2-x1)
yP2' = y1 + f*(y2-y1)
Hinweise:
- Die Grösse des Easing-Faktors kann verändert werden: Touch oder mit den Pfeiltasten.
- Mausklick löscht die bisherigen Punkte.