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Häufige Fragen zur Gestaltung der Oberfläche
Der motorisierte Individualverkehr und die Parkplätze dominieren das Erscheinungsbild des Quartiers. Die Aufenthaltsqualität in diesem öffentlichen Strassenraum ist ungenügend und soll verbessert werden. Die Bepflanzung ist sehr uneinheitlich.
Die Verkehrssicherheit ist teilweise eingeschränkt, insbesondere in der Dornacher-, Franken-, Murbacher- und Sempacherstrasse mit ihren schrägen Parkfeldern. Gleichzeitig forderte das Quartier Nutzungsanpassungen. Die Anliegen der Behinderten sind nicht berücksichtigt.
Hauptziel ist es, die Qualität des heute gut funktionierenden Quartiers zu sichern und zu unterstützen. Damit verbunden ist eine neue Raumaufteilung, die den heutigen und künftigen Bedürfnissen an den öffentlichen Raum angepasst ist.
Mit seiner homogenen Bebauungsstruktur weist das Quartier eine grosse städtebauliche Qualität auf. Diese soll gestärkt werden, ebenso die wirtschaftliche Kraft der Erdgeschossbereiche.
Das Hirschmattquartier mit seiner Blockrandbebauung weist eine strenge Geometrie auf. Den Grundstein dafür legte der «Gründerplan Hirschmatt» von Heinrich Meili-Wapf (um 1890). Meili schaffte keine öffentlichen Plätze, sondern grosse, umlaufende Trottoirbereiche, wo sich das öffentliche Leben abspielte. Mit dem Gestaltungskonzept wird dieser Zustand (vor 1970) wieder hergestellt.
Die Gestaltung orientiert sich am Gründerplan von Meili mit den grossflächigen Trottoirbereichen. Dieser Zustand wird wieder hergestellt. Es sollen breite Trottoirs entstehen, welche die Parkplätze einbeziehen. Dadurch wird die Strasse optisch verkleinert und der öffentliche Raum erweitert.
Das Quartier wird für Fussgängerinnen und Fussgänger durchlässiger und mit einer einheitlichen Baumbepflanzung aufgewertet. Die Behinderten können dank der Umgestaltung problemlos im Quartier zirkulieren. Diese Oberflächengestaltung schafft gleichzeitig die Basis für eine grössere Nutzungsvielfalt des öffentlichen Raums.
Nein. Es ist ein langfristiger Gestaltungsplan, der schrittweise umgesetzt werden soll. Bis 2017 werden nur jene Strassen neu gestaltet, die durch die Sanierung der Werkleitungen zur Baustelle werden.
Die Oberfläche der anderen Strassen (Zentralstrasse, Hirschmattstrasse, Murbacherstrasse, Habsburgerstrasse und Waldstätterstrasse) werden nicht umgestaltet. Ausnahmen sind die beiden Strassenabschnitte vor Migros und Coop.
Die umfassenden und komplexen Arbeiten im Untergrund sowie die intensive Bauweise erfordern viel Platz für Baumaschinen und Material sowie eine freie «Arbeitsfläche». Die Bäume in den betroffenen Strassen müssen gefällt werden. Danach werden wieder Bäume gepflanzt. Im Quartier stehen nach der Gesamterneuerung 17 Bäume mehr als heute.