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Rückblick crea-Gottesdienst, 25. Februar 2018
Die Geschichte von Barmherzigen Samariter neu gesehen…
… am crea-tief-Gottesdienst .
Nach der Begrüssung und dem ersten Lied stellte sich der Mann, der von Jerusalem nach Jericho ging, gleich selber vor. Weil er den ganzen Weg zu Fuss zurücklegen musste, legte er eine Rast ein – und wurde dort überfallen und ausgeraubt.
Verschiedene Leute, die ebenfalls auf diesem Weg unterwegs waren, sahen ihn. Die eine hatte keine Zeit, zwei andere hatten enorm wichtige Termine, die vielleicht wesentliche Beiträge zur Rettung der Welt einfädeln würden und die eine höhere Priorität hatten als der verletzte Mann. Eine andere Passantin hatte Angst, die Räuber könnten noch in der Nähe sein und sie ebenfalls überfallen, und eine weitere Passantin wollte zwar helfen, fühlte sich dabei aber so überfordert, dass sie bedauernd weiter ging.
Schliesslich wollte die zuletzt zum Verletzten kommende Passantin den Krankenwagen rufen, doch sie musste erst einen Platz suchen, an dem ihr Handy Empfang hatte. Bis sie den Zustand des Verletzten abgeklärt hatte, war dieser bereits gestorben.
Anhand der Geschichte, wie sie Jesus erzählt hatte, fragte der Verletzte, wer denn nun sein Samariter wäre. Um diese Frage zu klären, verteilten Leute aus der Jugendgruppe an alle Besucher einen kleinen – Spiegel!
Auf den Gottesdienst folgte im Saal die Suppe, zu der am Samstag Nachmittag Jugendliche aus dem PH das Gemüse geschnetzelt hatten.
Wie immer haben viele aktiv Mitwirkende zu diesem Anlass beigetragen – ein herzlicher Dank an sie alle!
Pfr. Urs Klingler