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Die Radiokarbon-Methode beruht auf der Annahme, dass geringe Mengen von C-14 (schwach radioaktiver Kohlenstoff), welche durch die kosmische Strahlung in der oberen Atmosphäre entstehen, im Gewebe der meisten Lebewesen eingebaut werden.
Nach dem Tod gelangt in der Regel kein weiteres C-14 mehr in den Körper hinein oder heraus. Das C-14 zerfällt mit einer Halbwertszeit von 5700 Jahren.
(josh: dies entspricht kurioserweise der jüdischen Zeitrechnung…)
Durch Messen der Restmenge von C-14 in den fossilen Lebewesen soll sich also ihr Alter berechnen lassen.
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Dabei muss man eine weitere Annahme machen, nämlich dass der C-14 Gehalt der Atmosphäre während der letzten 60.000 Jahre auf dem heutigen Stand geblieben ist. Diese Annahme hat sich als Erstes als falsch erwiesen.
Das radioaktive C-14 wird wie erwähnt durch die Höhenstrahlung in der oberen Erdatmosphäre gebildet. Also müsste auch diese Höhenstrahlung während der letzten 60.000 Jahre stabil geblieben sein. Sie wird jedoch durch das Erdmagnetfeld beeinflusst. In der Vergangenheit war das Magnetfeld der Erde stärker als heute. Dadurch wurde die Höhenstrahlung damals stärker von der Erde abgelenkt.
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Das bedeutet, dass weniger C-14 gebildet werden konnte. Vor allem mehrere tausend Jahre alte Proben zeigen daher ein viel zu hohes Alter. Nun kommt eine weitere Fehlerquelle hinzu:
Viele Vulkane stossen Kohlendioxyd aus dem Erdinnern aus, das kein C-14 enthält und dadurch als “unendlich” alt erscheint. Dieses Kohlendioxyd wird von den Pflanzen und Bäumen, die in der Gegend solcher Vulkane wachsen, zusammen mit dem atmosphärischen Kohlendioxyd in ihr Gewebe eingebaut. Wird das radiometrische Alter eines solchen Baumes bestimmt, so ergibt sich ein zu hoher Wert. Je nach dem Anteil des vulkanischen Kohlendioxyds, das der Baum zu seiner Lebenszeit aufgenommen hat, ist das berechnete Alter mehr oder weniger zu hoch.
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In der Toscana, Italien, wurden Proben gemessen, die von Bäumen stammen, welche mehrere Kilometer von einem aktiven Vulkan entfernt gewachsen sind. Diese Proben zeigten ein so hohes Alter, dass sie keiner Zivilisation zugeordnet werden können, weil es so frühe Zivilisationen in Italien nie gegeben hat.
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Quelle: F A C T U M – M A G A Z I N vom 26. 2. 2002