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Allein die Ernteerwartung für Paraguay wurde um diese Menge auf 7,8 Mio. t gesenkt, während die übrigen Vorhersagen unverändert belassen wurden. So veranschlagen die Fachleute die brasilianische Sojabohnenernte nach wie vor auf den Rekordumfang von 81 Mio. t, was einem Zuwachs von 14,5 Mio. t oder 21,8% gegenüber dem laufenden Jahr entspräche, teilten diese am Dienstag vergangener Woche (11.12.) im veröffentlichten Bericht zum Welt-Ölsaatenmarkt mit. Für Argentinien, den drittgrössten Sojaproduzenten nach Brasilien und den USA, rechnet das USDA weiterhin mit einer Spitzenernte von 55,0 Mio. t. Dies entspräche einem Plus von 14,0 Mio. t oder 34,1%.
Die Schätzung der Ernte im eigenen Land beliessen die Washingtoner Experten bei 80,9 Mio. t. Das dürrebedingte Minus zu 2011 beläuft sich dort demnach auf 3,3 Mio. t oder 4%. In den Jahren 2009 und 2010 hatten die US-Farmer jeweils mehr als 90 Mio. t Sojabohnen eingebracht. Für das Nachbarland Kanada setzte das USDA die Ernteerwartung um gut 0,6 Mio. t auf 4,9 Mio. t herauf, was im Vergleich zur vorherigen Saison einem Plus von ebenfalls 0,6 Mio. t entsprechen würde.
Das globale Sojabohnenaufkommen 2012/13 veranschlagt das USDA jetzt auf knapp 268 Mio. t. Das wären rund 28 Mio. t oder 12%mehr als 2011/12. Eigenen statistischen Auswertungen zufolge wichen die Dezember- Vorhersagen des USDA imMittel der vergangenen 30 Jahre um 5,4 Mio. t von der jeweils letzten Schätzung ab.