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Inseln im Distrikt Ibirapitanga sind: “Ilha de Âmbar” und “Ilha do Papagaio”
Das Gebiet der “Área de Proteção Ambiental (APA) do Pratigi” (Naturschutzgebiet von Pratigi) erstreckt sich auf einer Fläche von 85.686 Hektar im südlichen Bahia, über die Distrikte “Ibirapitanga, Igrapiúna, Ituberá, Nilo Peçanha“ und “Piraí do Norte“. Es wurde im April 1998 gegründet, um den zentralen Restbestand des Atlantischen Regenwaldes, zusammen mit grossen Strandabschnitten, Restingas, Mangroven und Überbleibsel des dichten, ombrophylen Waldes, zu schützen – und ausserdem die ländliche und urbane Entwicklung der von ihm tangierten Distrikte zu fördern.
Die APA von Pratigi kann man in drei unterschiedliche geo-morphologische Gebiete unterteilen, die man “Ökopole“ getauft hat. Der erste setzt sich aus vier Bergketten zusammen, mit Gipfelhöhen über 680 Metern – der zweite Ökopol besteht aus einer Tiefebene mit grossen Flächen des Atlantischen Regenwaldes – und der dritte präsentiert die Küstenebene, in der Restingas und Mangroven-Dschungel vorherrschen. In der gesamten APA findet man umfangreiche Restbestände sehr gut erhaltenen Atlantischen Regenwaldes, in einer Region, die eine der vielfältigsten Biodiversifikationen unseres Planeten enthält. Auch die Fauna ist dort unvergleichlich vielfältig – mit diversen Arten von Vögeln, Amphibien, Reptilien und Säugetieren. Einige davon sind vom Aussterben bedroht.
Auf der “Ilha de Âmbar“ bildet der ausgedehnte Mangrove-Dschungel einen starken Kontrast zu den schönen Stränden mit weissem Sand, begrenzt von Kokospalmen und einem ruhigen Meer davor. Lediglich am Strand “Pontal do Contrato“ gibt es eine kleine Fischer-Kommune, die anderen beiden – “Ponta do Santo“ und “Tubarão“ – sind verlassen, ideal für denjenigen, der Ruhe und Stille sucht. Die Insel gehört zum Naturschutzgebiet Pratigi und trennt die Camamu-Bucht vom Serinhaém-Kanal. Sie befindet sich 15 km entfernt von “Ituberá“ und 12 km von “Camamu“.
Innerhalb des erwähnten Serinhaém-Kanals liegt die “Ilha do Papagaio“, die Papageieninsel – sie ist vollständig umgeben von Mangroven und hat einen Flussstrand. In der kleinen Fischerkommune leben gastfreundliche Menschen, die dem Besucher gerne ihre traditionellen Fischfang-Methoden zeigen.
So kommt man nach Ibirapitanga: Anflughafen Salvador – weiter 350 Kilometer in Richtung Süden nach “Camamu“. Von dort per Boot zu den einzelnen Inseln.