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Finanzierung
Das Geld für den Bau der Neuen Eisenbahn-Alpentransversalen (NEAT) stammt aus dem Bahninfrastrukturfonds (BIF). Dieser löste 2016 den FinöV-Fonds ab, der befristet war.
Der FinöV-Fonds war 1998 zur Finanzierung der NEAT und von drei weiteren Eisenbahn-Grossprojekten geschaffen worden. Er wurde aus der Leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA), der Mehrwertsteuer und der Mineralölsteuer gespeist. Nach langem politischem Ringen um die Finanzierung der NEAT brachte der FinöV-Fonds die nötige finanzielle Stabilität für die NEAT:
- Er stellte schon vor Baubeginn die Finanzierung des Gesamtwerks sicher. Anders als bei Ausbauprojekten im Ausland gab es damit keine Unsicherheiten über die Freigabe von weiteren Kredittranchen.
- Die LSVA stellte nicht nur die Hauptfinanzierungsquelle für die NEAT dar. Sie führte auch zu faireren Rahmenbedingungen zwischen Schiene und Strasse, indem sie die ungedeckten Kosten des Strassengüterverkehrs erfasste und Kostenwahrheit herstellte.
Der BIF ist unbefristet und verfügt über zusätzliche Finanzquellen (Beiträge von Bund und Kantonen, Plafonierung des Pendlerabzugs in der Bundessteuer) und wird durch die Erhöhung der Trassenpreise entlastet. Er finanziert nicht nur Grossprojekte wie die NEAT, sondern die gesamte Bahninfrastruktur (inkl. Betrieb und Substanzerhalt).