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Neuland
Theodor Herzl in der zeitgenössischen Kunst
18. August bis 10. September 2017
Im August 1897 rief Theodor Herzl, ein jüdischer Schriftsteller und Journalist aus Wien, seine Glaubensgenossen zum Kongress in Basel zusammen, um sich ihre Unterstützung für die Gründung eines Jüdischen Staates zu sichern. Vom Enthusiasmus beflügelt, vertraute er folgende Zeilen seinem Tagebuch an: „In Basel habe ich den Judenstaat gegründet. Wenn ich das heute laut sagte, würde mir ein universelles Gelächter antworten. Vielleicht in fünf Jahren, jedenfalls in fünfzig, wird es Jeder einsehen.“ 1948, fünfzig Jahre und achteinhalb Monate später, wurde der Staat Israel ausgerufen.
Die Ausstellung zum 120. Jahrestag des ersten Zionistenkongresses der Botschaft des Staates Israel und des Jüdischen Museums der Schweiz widmet sich Herzls Erbe und Charisma aus der Perspektive von zeitgenössischen Künstlern. Gleichzeitig reflektiert sie die Rolle von Künstlern, die durch ihre Bilder Menschen zu Ikonen machen.
Die Ausstellung wurde von der Botschaft des Staates Israel in Kooperation mit dem Jüdischen Museum der Schweiz konzipiert