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Das Wichtigste in Kürze
- Novak Djokovic unterliegt Andrej Rublew in Belgrad in drei Sätzen.
- Damit verpasst der Serbe den Triumph in seiner Heimat.
- Dennoch feierten die Zuschauer ihr Idol nach der Partie mit «Nole, Nole»-Sprechchören.
Beim Heim-Turnier in Belgrad musste sich Djokovic im Endspiel dem Russen Andrej Rublew mit 2:6, 7:6 (7:4), 0:6 geschlagen geben.
Rublew nutzte nach 2:26 Stunden seinen dritten Matchball. Für Djokovic (34) war es die erste Final-Teilnahme in dieser Saison. Weil er nicht gegen das Coronavirus geimpft ist, konnte der Serbe in diesem Jahr an einigen Turnieren nicht teilnehmen.
Vor den Australian Open hatte er einen Gerichtsstreit verloren und Australien vor dem Turnierauftakt verlassen müssen. In Dubai Ende Februar war der 20-malige Grand-Slam-Turniersieger überraschend im Viertelfinale ausgeschieden. In Monte Carlo war für ihn kürzlich nach wochenlanger Zwangspause unerwartet in seinem Auftaktmatch Schluss gewesen.
Vier Wochen vor Beginn der French Open in Paris zeigte Djokovic in seiner Heimat aber ansteigende Form. Dass er in all seinen Partien jedoch über drei Sätze gehen musste, rächte sich im Finale gegen Rublew.
Zwar erkämpfte sich Djokovic mit seinem siebten Satzball im Tiebreak des zweiten Durchgangs den Satzausgleich. Danach liess die Kraft aber nach und Rublew zog unaufhaltsam davon. Dennoch feierten die Zuschauer ihr Idol nach der Partie mit «Nole, Nole»-Sprechchören.