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minicooper
: Boe startet ein temporäres QE-Programm
Andere Zentralbanken werden folgen....
Die Bank of England interveniert Aufgrund des massiven Anstiegs der Renditen der Staatsanleihen sah sich die Bank of England gezwungen von ihrer ursprünglichen Position abzukehren und kündigte heute Mittag an, ab dem 28. September langfristige Staatsanleihen auf dem Sekundärmarkt aufkaufen zu wollen. Ein neues QE-Programm:
„Die Bank wird ab dem 28. September vorübergehend britische Staatsanleihen mit langer Laufzeit kaufen. Der Zweck dieser Käufe wird darin bestehen, geordnete Marktbedingungen wiederherzustellen. Die Käufe werden in jedem Umfang durchgeführt, der erforderlich ist, um dieses Ergebnis zu erzielen.“
Bank of England Die Bank of England kauft britische Staatsanleihen und senkt damit die Zinsen von diesen. Kurz nach der Ankündigung fielen bereits die Renditen der zehnjährigen Staatsanleihen von 4,5% auf 4,2%.
Bis zum 14. Oktober möchte die BoE unbegrenzt langfristige Staatsanleihen aufkaufen. Pro Operation sollen Staatsanleihen im Wert von 5 Milliarden Pfund gekauft werden. Es kann erwartet werden, dass die Bank of England eine unbegrenzte Anzahl von Staatsanleihen bis zum 14. Oktober aufkaufen wird, bis die Renditen wieder in einem nachhaltigen Bereich liegen. Gleichzeitig bekräftigte die BoE aber ihr Ziel, die Zinsen weiter anzuheben und die Inflation langfristig auf 2% senken zu wollen.
Die Bitcoiner hatten Recht Schon seit der ersten Zinserhöhung durch die Fed wurde diskutiert, wie lange die Zentralbanken die monetäre Straffung durchhalten werden. Im derzeitigen Geldsystem ist die Schaffung von neuem Geld direkt mit der Entstehung von Schulden gepaart. Die Staaten sind zur Refinanzierung ihrer Schulden auf die Ausweitung der Geldmenge angewiesen. Steigt die Geldmenge, steigt auch der Verschuldungsgrad innerhalb einer Wirtschaft. In Großbritannien stieg nur in den letzten 15 Jahren die Staatsschulden im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt von 35% auf 95% an.
Aus diesem Grund dürfen langfristig die Zinsen auf Staatsanleihen nicht zu hoch ausfallen. Die Bitcoin-Community rätselte deshalb schon länger darüber, wann die Zentralbanken umschwenken und die monetäre Lockerung wieder beginnt. Letzte Woche begann die Bank of Japan aktiv in den Währungsmarkt einzugreifen, um den japanischen Yen zu stabilisieren. Das QE-Programm der Bank of England ist das nächste Zeichen, dass die monetäre Straffung ihr Limit erreicht hat. Die BoE versucht zwar, mit Zinserhöhungen noch die Inflation zu bekämpfen, allerdings ist das neue QE-Programm ein klares Indiz dafür, dass die Zentralbanken nur bis zu einem gewissen Punkt die monetären Zügel anziehen können.
Weitere Zentralbanken könnten der Bank of England folgen. Die EZB stellte bereits ihr Anti-Krisen Programm (TPI) vor, mit welchem einem Anstieg der Renditen von südeuropäischen Anleihen entgegengewirkt werden sollen. Sollten diese Schritte nicht ausreichen, wären weitere Maßnahmen denkbar. Auch die angespannte Lage auf den Energiemärkten könnte die EZB zu einer Kursänderung zwingen.
Dagegen wird die Fed vermutlich die letzte Zentralbank sein, welche von ihrem aggressiven Kurs abrücken muss. In den USA ist derzeit nämlich noch eine stark straffende Geldpolitik (QT) an der Tagesordnung. Die Kontrolle über die Weltreservewährung gibt der Fed einen größeren wirtschaftlichen Spielraum für ihre monetären Entscheidungen.
Folgen für den Bitcoin-Preis Die geldpolitische Lockerung ist ein positives Zeichen für die zukünftige Entwicklung des Bitcoin-Kurses. Über die letzten 12 Monate konnte beobachtet werden, dass der Bitcoinpreis mit der Geldmenge korreliert. Die Anleihenkäufe der Bank of England werden unvermeidlich die Geldmenge ausweiten, weshalb zu erwarten ist, dass die Entscheidung der BoE ein bullisches Signal für den Bitcoin Kurs sein wird, zumindest im Vergleich zum britischen Pfund.
Der wirkliche Befreiungsschlag für den Bitcoin-Preis wird dann die Rückkehr der Fed zu ihrer expansiven Geldpolitik sein. Zwar unternimmt die Fed derzeit noch alles, die Inflation zu senken, allerdings steigt der Druck auf sie immer weiter. Die aggressive Herangehensweise der Fed könnte zu weiteren Turbulenzen auf dem Währungsmarkt führen und immer mehr Zentralbanken zwingen, interventionistische Maßnahmen gegen den US-Dollar einzuleiten. Es ist noch zu früh von einem Währungskrieg zu sprechen, allerdings können erste Tendenzen beobachtet werden. Ein zu starker US-Dollar ist auch nicht unbedingt förderlich für die US-Unternehmen, da die Umsätze die sie im Ausland einnehmen in US-Dollar gemessen stark zurückgehen.
Bitcoin als der einzig nachweisbar begrenzte Vermögenswert könnte zunächst von der zusätzlichen Liquidität durch die Zentralbanken profitieren. Im Gegensatz zu den anderen Vermögenswerten löst aber der Bitcoin zugleich langfristig die Probleme des derzeitigen Fiat-Systems. Das Hauptproblem des Fiat-Standards besteht in der Geldschöpfung aus dem Nichts. Bitcoin funktioniert nach anderen Regeln. Neue Bitcoins entstehen nicht durch Kredite, sondern durch die Miner, die einen Arbeitsaufwand erbringen müssen. Deshalb wären interventionistische Maßnahmen durch Zentralbanken mit Bitcoin als Geld nicht möglich.
Kornblume
: Bitcoin schadet dem Klima so sehr wie Rindfleisch
oder Rohöl
Zitat
Die Umweltschäden, die durch die Kryptowährung Bitcoin ausgelöst werden, lassen sich mit jenen der Öl-Industrie oder Rindfleischherstellung vergleichen. Das ergibt eine Studie von 3 Forschern der University of Mexico. Die Studie, die im Fachjournal Nature veröffentlicht wurde, gibt dabei auch Dollar-Werte an.
35 Cent Schaden pro umgesetzten Dollar Laut den Wissenschaftler verursachte zwischen 2016 und 2021 jeder Dollar, der durch Bitcoin umgesetzt wurde, ein Äquivalent von etwa 35 Cent an Umweltschäden. Zum Vergleich: Die Herstellung und Verbrennung von Benzin aus Rohöl verursacht einen Schadenswert von 41 Cent pro Dollar, bei der Rindfleischproduktion wurde ein Wert von 33 Cent pro Dollar angegeben.
Das "digitale Gold" soll außerdem deutlich schlechtere Auswirkungen auf das Klima haben als physisches Gold. "Wenn wir es mit Goldschürfen vergleichen, sind die Umweltschäden durch Bitcoin fast 10 Mal größer", sagt Co-Autor Andrew Goodking gegenüber dem Medium The Verge.
sind rein gefährlich. sie verstrahlen soviel negative energie, das ich davon ausgehen muss, das ihr privates und gesellschaftliches umfeld auch darunter leidet. wird es bald ein gesetz geben, was diese negative energie verbietet ?
aber jeder profitiert eben von bitcoin auf seine eigene art und weise. besonders profitabel scheint es im nachbarforum zu laufen, das sie ihre ursprüngliche positive in negative energie umsetzen. eventuell erspart sich bitcoin mal die anschaffung eines wanders , weil ihr das so gut könnt. HUT AB
aber ich verspreche euch, ihr werdet die zukunft nicht aufhalten. denn was hier ist und bleibt das SICHERSTE NETZWEK DER WELT !
minicooper
: Yep, kryptos sind die Rettung, der letzte anker
Für die bevölkerung in vielen totalitären Staaten.....
Das Geldsystem im Libanon steht vor dem Zusammenbruch. Die Rettung für Bürger: Stablecoins. Das berichtet Reuters. Immer mehr, vor allem junge und technologieaffine Menschen im Land, sollen ihr Vermögen in digitalen Währungen parken, allen voran USDT, dem größten Stablecoin. Er ist wie andere seiner Art auch an den Wert des US-Dollars gekoppelt. Die libanesische Regierung hat ohne Vorwarnung alle lokalen Banken geschlossen. Menschen können ihr Vermögen nur mit erheblichen Kosten abheben oder US-Dollar-Checks, die nur 20 Prozent des Werts entsprechen. Kryptowährungen seien “100 Prozent echter” als die eigene Landeswährung, die man auf der Bank halte, so ein libanesischer Trader gegenüber Reuters. Der Wert des landeseigenen libanesischen Pfundes sinkt täglich. Auch in anderen Ländern in finanziellen Schwierigkeiten werden Kryptowährungen für die Bevölkerung immer beliebter, beispielsweise der Türkei.
minicooper
: Finanzkrise 2.0...es geht so langsam los...
Britisches Pfund in der Krise Erste britische Banken verhängen Kreditstopp Das britische Pfund fiel in den vergangenen Tagen auf einen Tiefststand, die Notenbank erhöht die Zinsen. Nun setzen erste Banken auf der Insel die Vergabe von einigen Krediten aus.
Bitcoin und Euro Handelsvolumen auf Allzeithoch: Warum kaufen die Anleger nach?
Das tägliche Bitcoin/Euro Handelsvolumen erreichte vor kurzem einen neuen Spitzenwert. Laut der Krypto-Analysefirma Messari ist das ein Indiz dafür, dass Bitcoin gegenüber Fiatwährungen an Gewicht gewinnen könnte. Die Lockerung der Geldpolitik der britischen Zentralbank wirkt sich offensichtlich negativ auf das Vetrauen in den Pfund aus.