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Erkrankungen, Verletzungen und chronische Schmerzen Ihrer Hände schränken Sie im Alltag und in Ihrer Selbständigkeit ein.
Lassen Sie versuchsweise beide Hände in Ihren Hosentaschen und versuchen Sie sich auf diese Weise durch den Alltag zu finden. Schon nach kurzer Zeit werden Sie merken, dass Sie Hilfe brauchen.
Patienten mit chronischen Handschmerzen suchen häufig erst nach vielen Jahren und damit viel zu spät einen Spezialisten auf. Betroffene ignorieren z. B. Taubheit sowie nächtliches Einschlafen einzelner Finger oder einen schrumpfenden Daumenballen, dessen Muskel langsam verkümmert. Auch ein ein Sturz auf die Hand mit nachfolgender Schwellung und Bewegungsschmerzen sollte frühzeitig fachärztlich untersucht werden.
Nicht jede Handerkrankung bedarf einer chirurgischen Massnahme. Die meisten Handerkrankungen und Verletzungs-Folgen sind heilbar. Nach spezialisierter Handdiagnostik sind unsere Therapieziele der Funktionserhalt Ihrer Hand und die Behandlung Ihrer Schmerzen.
Wir haben jahrelange Erfahrung in der konservativen sowie operativen Hand- und Handgelenks-Therapie.
Das Karpaltunnelsyndrom ist eine Erkrankung, die durch einen erhöhten Druck auf den mittleren Armnerv (Nervus medianus) verursacht wird, wenn er durch den Karpaltunnel im Handgelenk verläuft. Der Karpaltunnel ist ein enger Kanal, der aus Knochen und Bindegewebe besteht, und der sich zwischen den Handwurzelknochen und dem Band befindet, das sie verbindet.
Das Karpaltunnelsyndrom kann zu Symptomen wie Taubheit, Kribbeln, Schmerzen oder Schwäche in der Hand führen. Diese Symptome treten häufig in Daumen, Zeige-, Mittel- und Ringfinger auf. Die Symptome können in der Regel schlimmer werden, wenn die Hand lange Zeit in einer Position gehalten wird, oder wenn man wiederholte Bewegungen mit der Hand ausführt.
Die Diagnose des Karpaltunnelsyndroms wird oft durch körperliche Untersuchungen, Nervenleitgeschwindigkeitstests und gegebenenfalls Bildgebungstests gestellt. Die Behandlung kann von Schmerzmitteln und entzündungshemmenden Medikamenten bis hin zu physikalischen Therapien und chirurgischen Eingriffen reichen, abhängig von der Schwere der Symptome und der zugrunde liegenden Ursache.
Eine Sehnenscheidenentzündung der Hand tritt auf, wenn die Sehnenscheide entzündet und gereizt ist. Die Sehnenscheide ist eine Art Schutzhülle, die die Sehnen umgibt und hilft, sie geschmeidig zu halten, wenn sie sich durch Gelenke und Gewebe bewegen. Eine ehnenscheidenentzündung wird durch monotone Überlastung der Hand verursacht. Alltäglich gleiche manuelle Tätigkeit, ein unergonomischer Computer-Arbeitsplatz oder Fliessbandarbeit können zur Entzündung der Sehnenscheide im Handbereich führen.
Typische Symptome einer Sehnenscheidenentzündung der Hand können Schmerzen, Schwellungen, Steifheit, Taubheit oder Kribbeln im betroffenen Bereich sein. Eine Sehnenscheidenentzündung kann durch Überbeanspruchung der Hand verursacht werden, insbesondere durch wiederholte Bewegungen oder Anstrengungen, die die Sehnen belasten, wie z.B. durch eine intensive Computernutzung, das Spielen von Musikinstrumenten oder durch handwerkliche Tätigkeiten.
Um eine Sehnenscheidenentzündung zu diagnostizieren, füren wir eine Handuntersuchung durchführen, um den betroffenen Bereich einzugrenzen. In manchen Fällen können auch Röntgenaufnahmen oder MRT-Scans durchgeführt werden, um die Diagnose zu bestätigen.
Die Behandlung einer Sehnenscheidenentzündung kann eine Kombination aus Ruhe, physikalischer Therapie und Medikamenten umfassen. Ruhe und Vermeidung von Tätigkeiten, die die Sehnen beanspruchen, können dazu beitragen, die Entzündung zu reduzieren. Die physikalische Therapie kann spezielle Übungen umfassen, um die betroffenen Muskeln zu stärken und die Beweglichkeit der Hand zu verbessern. Schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente können ebenfalls verschrieben werden, um die Symptome zu lindern. In schweren Fällen kann auch eine Operation in Betracht gezogen werden, um die Sehnen zu entlasten und die Entzündung zu reduzieren.
Das Sattelgelenk ist ein komplexes Gelenk im Bereich der Handwurzelknochen, das für die Beweglichkeit und Stabilität der Handgelenks- und Daumenbewegungen von entscheidender Bedeutung ist. Eine Sattelgelenksarthrose tritt auf, wenn sich die Knorpelschicht, die das Gelenk umgibt, abnutzt oder beschädigt wird, was zu Schmerzen, Steifheit und Bewegungseinschränkungen führt.
Die Ursachen für eine Sattelgelenksarthrose können altersbedingt sein, d.h. im Laufe der Zeit kann der Knorpel im Gelenk durch normale Abnutzung und Alterung verschleissen. Eine Sattelgelenksarthrose kann jedoch auch durch Verletzungen, Überbeanspruchung oder Fehlbildungen des Gelenks verursacht werden.
Die Symptome einer Sattelgelenksarthrose können Schmerzen, Schwellungen, Steifheit und Bewegungseinschränkungen im Daumen und im Handgelenk sein. Eine Veränderung der Gelenkform kann sichtbar oder fühlbar sein. Im fortgeschrittenen Stadium kann es auch zu einer Schwächung der Griffkraft kommen.
Die Diagnose einer Sattelgelenksarthrose wird oft durch eine körperliche Untersuchung, Röntgenaufnahmen und gegebenenfalls weitere Bildgebungstests gestellt. Die Behandlung kann von Schmerzmitteln und entzündungshemmenden Medikamenten bis hin zu physikalischen Therapien und chirurgischen Eingriffen reichen, abhängig von der Schwere der Symptome und der zugrunde liegenden Ursache. In schweren Fällen kann auch eine Gelenkrekonstruktion oder eine Gelenkversteifung in Betracht gezogen werden. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung kann dazu beitragen, dass die Symptome reduziert und eine weitere Verschlechterung des Gelenks verhindert wird.
Ein Springfinger, auch als schnappende Finger oder Schnappfinger bezeichnet, ist eine Erkrankung, bei der sich ein Finger oder Daumen beim Beugen und Strecken verhakt oder plötzlich schnappt. Der Zustand tritt auf, wenn eine Sehne, die den Finger beugt oder streckt, entzündet oder verdickt ist und sich nicht mehr frei durch ihre Sehnenscheide bewegen kann.
Typische Symptome eines Springfingers sind ein plötzliches oder wiederkehrendes "Schnappen" oder "Klicken" des Fingers beim Beugen und Strecken, Schmerzen und Empfindlichkeit im Bereich des betroffenen Fingers, sowie eine Schwellung und eine eingeschränkte Beweglichkeit des betroffenen Fingers oder Daumens.
Ein Springfinger kann durch Überbeanspruchung, wiederholte Bewegungen oder durch Verletzungen der Hand oder der Finger verursacht werden. Menschen mit Diabetes oder rheumatoider Arthritis haben ein erhöhtes Risiko, an einem Springfinger zu erkranken.
Die Behandlung eines Springfingers hängt von der Schwere der Symptome ab. In milden Fällen können Ruhe, physikalische Therapie und entzündungshemmende Medikamente helfen, die Symptome zu lindern. In schwereren Fällen kann eine Kortison-Injektion in die betroffene Sehnenscheide zur Linderung der Entzündung beitragen. Wenn die Symptome nicht auf diese Behandlungen ansprechen oder sehr schwerwiegend sind, kann eine Operation in Betracht gezogen werden, um die betroffene Sehne oder Sehnenscheide zu öffnen oder zu reparieren.
Ein Nagelumlauf, auch Paronychie genannt, ist eine Infektion der Nagelhaut, die das Gewebe rund um den Nagelbett betrifft. Es kann durch eine Verletzung oder eine Infektion verursacht werden und tritt häufig an den Fingern auf. Die Infektion kann akut oder chronisch sein und ist in der Regel schmerzhaft und entzündet.
Die Symptome eines Nagelumlaufs können Rötung, Schwellung und Empfindlichkeit der betroffenen Haut um den Nagel herum, Schmerzen und Eiterbildung sein. In einigen Fällen kann sich die Infektion auf den Nagel ausbreiten und ihn beeinträchtigen, was zu Verdickungen oder Verfärbungen führt.
Die Behandlung eines Nagelumlaufs hängt von der Schwere der Infektion ab. In milden Fällen kann das Einweichen des betroffenen Fingers in warmem Wasser und die Anwendung einer antibiotischen Salbe helfen, die Infektion zu lindern. In schwereren Fällen kann eine orale Antibiotikatherapie erforderlich sein. In manchen Fällen muss die Infektion chirurgisch behandelt werden, um den Eiter abzulassen und das betroffene Gewebe zu entfernen.
Um einem Nagelumlauf vorzubeugen, sollten Sie vermeiden, Ihre Nägel zu beissen oder zu kauen und dafür sorgen, dass Ihre Hände und Füsse sauber und trocken bleiben. Bei der Nagelpflege sollten Sie auch darauf achten, die Nagelhaut nicht zu stark zurückzuschieben oder zu entfernen, um Verletzungen zu vermeiden.
Ein Skidaumen, auch bekannt als Gamekeeper's Daumen, ist eine Verletzung des ulnaren Seitenbandes am inneren Gelenk des Daumens. Es tritt häufig bei Skifahrern auf, wenn der Daumen nach aussen gebogen wird und der Skistock den Daumen nach innen drückt. Durch direkten Sturz auf den Daumen wird dieser in Streckstellung überdehnt. Dabei reisst das kleinfingerseitige (ulnare) Seitenband am Daumengrundgelenk.
Die Folge sind Instabilität und Schmerzen bei Greifbewegungen. Der Rundgriff ist nur eingeschränkt demonstrierbar. Weitere typische Symptome eines Skidaumens sind Schmerzen, Schwellung und Bluterguss im Bereich des Daumengelenks, sowie eine eingeschränkte Beweglichkeit des Daumens. In schwereren Fällen kann es zu Instabilität des Gelenks kommen.
Die Behandlung eines Skidaumens hängt von der Schwere der Verletzung ab. In milden Fällen kann die Anwendung von Eis und das Tragen eines Daumenverbandes helfen, die Schmerzen zu lindern und die Schwellung zu reduzieren. In schwereren Fällen kann eine Röntgenaufnahme oder MRT erforderlich sein, um zu überprüfen, ob Knochenbrüche oder andere Schäden vorliegen. Eine chirurgische Behandlung kann notwendig sein, um das beschädigte Band zu reparieren oder zu ersetzen, insbesondere wenn das Gelenk instabil ist oder der Daumen nicht vollständig bewegt werden kann.
Eine Handgelenksfraktur ist ein Bruch eines oder mehrerer der acht Handwurzelknochen im Bereich des Handgelenks. Es kann durch eine Vielzahl von Ursachen wie Stürze, Trauma oder Überbeanspruchung verursacht werden. Die distale Radiusfraktur ist eine der häufigsten Brüche des Menschen. Bei älteren Menschen kommt es aufgrund von Osteoporose bis zu siebenmal häufiger zu einer distalen Radiusfraktur. Sie entsteht traumatisch, durch Sturz auf das überstreckte (Colles-Fraktur), seltener auf das gebeugte Handgelenk (Smith-Fraktur). Während die distale Radiusfraktur bei Kindern und Jugendlichen vor allem beim Sport (Snowboardfahren, Inlineskaten, Fussball, Handball u.a.) auftritt, kommt es beim älteren Menschen meistens aufgrund eines Stolpersturzes auf unebenen oder glatten Untergrund zur Fraktur.
Die Symptome einer Handgelenksfraktur können Schmerzen, Schwellungen, Blutergüsse, Bewegungseinschränkungen und eine Verformung des Handgelenks umfassen. In einigen Fällen kann das Handgelenk auch taub werden oder eine verminderte Durchblutung aufweisen. Die Diagnose einer Handgelenksfraktur erfolgt in der Regel durch eine körperliche Untersuchung und eine Röntgenaufnahme. Je nach Art und Schweregrad des Bruchs kann eine Behandlung mit Gips, Schienen oder einer Operation erforderlich sein.
Es ist wichtig, eine Handgelenksfraktur schnell zu behandeln, um eine vollständige Heilung und die Vermeidung von Komplikationen wie Arthritis oder chronischen Schmerzen zu fördern. Rehabilitation und Physiotherapie können auch hilfreich sein, um die Beweglichkeit und Stärke des Handgelenks wiederherzustellen.
Eine Fingerfraktur bezieht sich auf einen Knochenbruch in einem der Finger. Die meisten Fingerfrakturen werden durch direkte Verletzungen, wie z.B. einen Schlag oder Sturz auf die Hand, verursacht. Symptome können Schmerzen, Schwellungen, Blutergüsse und eine Verformung des Fingers umfassen.
Die Diagnose einer Fingerfraktur erfolgt in der Regel durch eine körperliche Untersuchung und eine Röntgenaufnahme des betroffenen Fingers. Abhängig von der Art und Schwere des Bruchs kann eine Behandlung mit Gips, einer Schiene oder einer Operation erforderlich sein.
Es ist wichtig, eine Fingerfraktur so schnell wie möglich behandeln zu lassen, um eine vollständige Heilung und die Vermeidung von Komplikationen wie Steifheit, Fehlstellungen oder chronischen Schmerzen zu fördern. Rehabilitation und Physiotherapie können auch hilfreich sein, um die Beweglichkeit und Stärke des Fingers wiederherzustellen.
Morbus Dupuytren ist eine Erkrankung, die die Handfläche und die Finger betrifft. Sie tritt auf, wenn sich das Bindegewebe unter der Haut der Handfläche verdickt und verkürzt, was zu einer Einschränkung der Beweglichkeit der Finger führt.
Die Ursache von Morbus Dupuytren ist nicht vollständig geklärt, aber es gibt einige Faktoren, die das Risiko erhöhen können, wie z.B. das Alter, Geschlecht, Tabakkonsum, Diabetes und familiäre Veranlagung.
Die Symptome von Morbus Dupuytren können schmerzlos sein, aber sie können auch Schmerzen, Schwellungen, Knotenbildung und eine Verkrümmung der Finger verursachen. In fortgeschrittenen Fällen kann es schwierig oder unmöglich sein, die Finger vollständig auszustrecken oder zu beugen.
Die Diagnose von Morbus Dupuytren erfolgt in der Regel durch eine körperliche Untersuchung und eine Anamnese des Patienten. Eine Behandlung ist nicht immer erforderlich, insbesondere wenn die Symptome mild sind. Wenn jedoch eine Behandlung notwendig ist, können Optionen wie Medikamente, Injektionen, physikalische Therapie oder eine Operation in Betracht gezogen werden.
Die Prognose von Morbus Dupuytren hängt von der Schwere der Erkrankung ab. In vielen Fällen kann die Beweglichkeit der Finger durch geeignete Behandlung erhalten bleiben.
Ein Gelenkganglion ist eine gutartige Gelenkzyste, die sich in der Nähe eines Gelenks, insbesondere im Handgelenk oder an der Basis eines Fingers, bildet. Es ist mit einer klaren, zähen Flüssigkeit gefüllt und kann eine Grösse von nur wenigen Millimetern bis hin zu einigen Zentimetern erreichen.
Die Ursache für Gelenkganglien ist unbekannt, obwohl wiederholte Belastungen oder Verletzungen an den betroffenen Gelenken als mögliche Auslöser angesehen werden können. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.
Symptome eines Gelenkganglions können Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen in der betroffenen Hand verursachen. Einige Menschen haben jedoch keine Symptome und die Zyste wird möglicherweise nur durch Zufall entdeckt.
Die Diagnose eines Gelenkganglions erfolgt in der Regel durch eine körperliche Untersuchung und eine bildgebende Untersuchung wie eine Röntgenaufnahme, Ultraschall oder Magnetresonanztomographie (MRT).
Die Behandlung von Gelenkganglien hängt von der Schwere der Symptome ab. In vielen Fällen werden keine Behandlungen benötigt, da die Zyste von selbst verschwinden kann. In anderen Fällen können jedoch Massnahmen wie Aspiration (Absaugen der Flüssigkeit) oder eine Operation erforderlich sein, um die Zyste zu entfernen und mögliche Komplikationen wie Schmerzen und Bewegungseinschränkungen zu lindern.
Es gibt verschiedene Arten von Tumoren, die in der Hand vorkommen können, wie z.B. gutartige Tumoren wie Ganglien, Riesenzelltumoren und Myxome sowie bösartige Tumoren wie Sarkome und Karzinome. Die meisten Handtumoren sind gutartig.
Symptome von Handtumoren können Schmerzen, Schwellungen, Knotenbildung oder Verformungen der Hand oder Finger verursachen. In einigen Fällen können Handtumoren auch neurologische Symptome verursachen, wie Taubheitsgefühl oder Schwäche in der Hand.
Die Diagnose von Handtumoren erfolgt in der Regel durch eine körperliche Untersuchung und eine bildgebende Untersuchung wie Röntgenaufnahmen, Ultraschall, MRT oder CT-Scans. Eine Gewebeprobe (Biopsie) kann auch erforderlich sein, um festzustellen, ob der Tumor gutartig oder bösartig ist.
Die Behandlung von Handtumoren hängt von der Art des Tumors und der Schwere der Symptome ab. Bei gutartigen Tumoren können Massnahmen wie Aspiration (Absaugen von Flüssigkeit) oder Operationen in Betracht gezogen werden, um die Zyste oder den Tumor zu entfernen und mögliche Komplikationen zu verhindern. Bei bösartigen Tumoren kann eine Kombination aus Operation, Strahlentherapie und Chemotherapie erforderlich sein.
Die Prognose von Handtumoren hängt von der Art des Tumors und dem Stadium der Erkrankung ab. Frühe Diagnose und Behandlung können jedoch helfen, die Prognose zu verbessern und mögliche Komplikationen zu vermeiden.
Rheumatische Veränderungen in der Hand können verschiedene Ursachen haben und können sich auf unterschiedliche Weise manifestieren. Die häufigsten rheumatischen Erkrankungen, die die Hand betreffen, sind rheumatoide Arthritis, Psoriasis-Arthritis, systemischer Lupus erythematodes, Sklerodermie und Gicht.
Die rheumatoide Arthritis ist eine entzündliche Erkrankung, die oft die kleinen Gelenke der Hand betrifft. Typische Symptome sind Schmerzen, Schwellungen, Steifheit und Bewegungseinschränkungen der betroffenen Gelenke.
Die Psoriasis-Arthritis ist eine Form von Arthritis, die bei Menschen mit Psoriasis auftritt. Sie kann auch die Handgelenke und Finger betreffen und ähnliche Symptome wie rheumatoide Arthritis verursachen.
Systemischer Lupus erythematodes ist eine Autoimmunerkrankung, die verschiedene Organe und Gewebe im Körper betreffen kann, einschliesslich der Gelenke. Lupus-Arthritis kann Schmerzen, Schwellungen und Steifheit in den Fingern und Handgelenken verursachen.
Sklerodermie ist eine seltene Autoimmunerkrankung, die das Bindegewebe des Körpers angreift und zu Verhärtungen und Veränderungen in der Haut, Muskeln und Gelenken führen kann. In einigen Fällen können Sklerodermie-bedingte Veränderungen auch die Hand betreffen.
Gicht ist eine schmerzhafte Art von Arthritis, die durch die Ansammlung von Harnsäurekristallen in den Gelenken verursacht wird. Gicht kann in jedem Gelenk im Körper auftreten, einschliesslich der Finger und Handgelenke.
Eine Verletzung der Hand kann auf verschiedene Weise auftreten, wie z. B. durch einen Sturz, einen Unfall oder eine Überbeanspruchung. Die Verletzung kann unterschiedlich schwerwiegend sein, von leichten Prellungen bis hin zu schweren Frakturen oder Sehnenverletzungen.
Die Symptome einer Handverletzung können Schmerzen, Schwellungen, Blutergüsse, Bewegungseinschränkungen oder eine eingeschränkte Funktionalität der Hand sein. Bei schweren Verletzungen kann es auch zu Taubheit, Kribbeln oder einer eingeschränkten Durchblutung kommen.
Je nach Art und Schwere der Verletzung können verschiedene Behandlungsmöglichkeiten in Frage kommen, wie z. B. Schmerzmedikamente, Ruhigstellung mit Schienen oder Gipsverbänden, Physiotherapie oder in schweren Fällen eine Operation. Es ist wichtig, eine genaue Diagnose zu erhalten, um die richtige Behandlungsoption zu wählen.
Um Handverletzungen zu vermeiden, sollten Sie bei der Arbeit oder in Freizeitaktivitäten angemessene Schutzausrüstung tragen, z. B. Handschuhe oder Handgelenkschutz. Es ist auch wichtig, auf eine korrekte Haltung und ergonomische Arbeitsbedingungen zu achten, um Überbeanspruchungen und wiederkehrende Belastungen zu vermeiden.