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Mit einer nationalen Anpassungsstrategie möchte der chilenische Energiesektor für die Herausforderungen des Klimawandels gewappnet sein und mögliche Chancen nutzen. EBP entwickelte die Strategie zusammen mit Partnern in einem partizipativen Prozess.
Chile erarbeitete 2015 eine nationale Strategie zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. 2017 ergänzte die Regierung einen Aktionsplan für sechs Jahre, der notwendige Massnahmen in den betroffenen Sektoren benennt.
Basierend auf der Strategie und dem Aktionsplan werden aktuell die Anpassungsstrategien in den einzelnen Sektoren erarbeitet.
Mögliche Anpassungsmassnahmen für den Energiesektor
Im Auftrag des chilenischen Energieministeriums erarbeitete EBP zusammen mit den chilenischen Firmen Eridanus, Pöyry und CBI die nationale Anpassungsstrategie des Energiesektors.
In einem ersten Schritt identifizierten wir die Auswirkungen des Klimawandels und die daraus resultierenden Herausforderungen und Chancen in den Bereichen Energieproduktion, -verteilung, und -nachfrage und priorisierten diese.
In einem zweiten Schritt definierten wir mögliche Anpassungsmassnahmen auf nationaler Ebene für die priorisierten Auswirkungen. Dies umfasste die konkrete Beschreibung der Massnahmen, der Verantwortlichkeiten, des Zeitrahmens, des notwendigen Budgets und der möglichen Finanzierungsquellen.
Breit abgestützter Partizipationsprozess
Zur Erarbeitung dieses Projekts nutzten wir eine integrale Methodik, die eine vertiefte nationale und internationale Literaturanalyse, Experteninterviews und einen partizipativen Prozess in drei Städten (Antofagasta, Santiago de Chile und Concepción) beinhaltete. Dabei wurden die Resultate mit den verschiedensten betroffenen Akteuren diskutiert – von staatlichen und regionalen Organisationen über Universitäten bis hin zum Privatsektor.
Dadurch konnten wir das bestehende, breite Wissen des Projektteams auf nationaler und internationaler Ebene mit punktuellen Experteneinschätzungen und Kenntnissen der regionalen Gegebenheiten ergänzen.