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Die Arbeitsgruppe soll einen Vorschlag ausarbeiten, wie sich die ESTM AG in Zukunft organisieren soll. Dazu könnte eine Anpassung der Statuten notwendig werden, allenfalls auch eine Anpassung der Leistungsvereinbarung mit den Gemeinden. Bis zu einer Generalversammlung im Frühjahr soll auch der Verwaltungsrat der ESTM AG neu bestimmt werden. Das momentan im Amt stehende Gremium hat aufgrund der Vorkommnisse der letzten Monat seine Ämter auf die ordentliche GV am 16. April zur Verfügung gestellt. Geplant ist, dass sobald der neue Verwaltungsrat gewählt ist, zusammen mit den Gemeinden eine Workshop stattfindet, in welchem die Tourismusstrategie definiert wird. Auch die Wahl eines neuen CEO soll an die Hand genommen werden.
Anlässlich der Präsidentenkonferenz haben die beiden Gemeindepräsidenten Christian Brantschen (Celerina) und Andrea Gilli (Zuoz), zwei mögliche Vorschläge zur Zukunft der ESTM AG präsentiert. Eine Organisationsstruktur sieht vor, dass die Leistungsträger-Gruppen 60 Prozent der Aktien zugteteilt erhalten und zusammen mit den Gemeinden (40 Prozent aber eine Sperrminorität) das Aktionariat bilden. Bei beiden Varianten ist geplant, dass ein «Think Tank» gebildet wird, welcher die ESTM AG begleitet, ohne direkten Einfluss nehmen zu können.