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Der Mann hat Ideen! Jemand entdeckt im 71/2. Stock eines Bürogebäudes eine kleine Tür, die direkt in John Malkovichs Kopf führt; ein aufrecht gehender, sprechender Hund mit Gipsbein und einem schrottigen Ghettoblaster, aus dem Daft Punks erster Hit «Da Funk» scheppert, humpelt einsam durch New York City; ein Mann verliebt sich in ein Stück Software, eine einfühlsame Computerstimme, um genauer zu sein; in den Suburbs ist so einiges diffus: Du begreifst nicht recht, wie die Teens erwachsen werden und ob dort jetzt Krieg ist, und eine Horde Vollidioten lässt sich von wilden Tieren, Superglue, Tasern oder Footballs traktieren – ja, er war auch ein Miterfinder von «Jackass».
Kurzum: Die Film- und Musikvideo-Welt wäre um einiges öder ohne Spike Jonze, der heute seinen 45. Geburtstag feiert.
Autor und Musiker Jürg Odermatt präsentiert Ihnen regelmässig den Song zum Tag. Also lehnen Sie sich zurück, hören Sie zu, entdecken Sie Neues und entdecken Sie vor allem Altes wieder!
In der «Der Name der Rose»-Verfilmung spielte der am 8. Oktober 1928 geborene Helmut Qualtinger einen Mönch. Dieser gesteht angesichts der Drohung, gefoltert zu werden, vom Teufel besessen zu sein. Etwas Unheimliches, eine Art von Besessenheit ging von Qualtinger zeitlebens aus.
Der massige Mann mit den treuherzig blickenden Augen erfand als Kabarettist, Schriftsteller, Schauspieler und Rezitator Charaktere, die das Gemütliche mit dem Brutalen vereinen. In seinem berühmten Ein-Personen-Stück …