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Ich hatte schon sehr lange kein Buch mehr, dass mich so gefesselt hat wie „Rebecca“. Obwohl anfangs eigentlich nicht viel geschieht, hat mich die bedrückende Atmosphäre, die während der ganzen Geschichte vorhanden ist, nicht losgelassen. Das Ende des Buches hat mich noch mehr gefesselt, auf den letzten 100 Seiten konnte ich das Buch nicht weglegen. Ein wirklich unglaubliches Buch!
Die Charaktere sind sehr speziell, deshalb möchte ich noch auf einige eingehen.
Die Ich-Erzählerin wird im Buch immer nur als Mrs. de Winter betitelt. Man weiss über Sie, dass sie einen Namen hat, den viele falsch schreiben, erfährt aber nie welchen. Am Anfang des Buches ist Mrs. de Winter sehr kindlich, etwas naiv und hat eine unglaubliche Vorstellungskraft. Diese Vorstellungskraft behält sie das ganze Buch durch bei. Aber als Person macht sie eine grosse Veränderung durch. Am Ende des Buches ist sie eine erwachsene Frau, die ihrem Mann ebenbürtig ist.
Mrs. Danvers hat einen sehr speziellen Charakter. Ich wusste im ganzen Buch nicht so recht, wie ich sie einschätzen muss. Das einzige klare an dem Charakter war, dass man sich vor ihr in Acht nehmen muss.
Maxim de Winter hatte eine sehr durchwachsene Persönlichkeit. Manchmal war er fröhlich, manchmal war er betrübt. Allgemein war er doch sehr launisch. Durch sein Verhalten seiner neuen Frau gegenüber hatte ich immer wieder das Gefühl, dass er Rebecca nicht vergessen kann.
Obwohl das Buch bereits 1938 geschrieben wurde, hatte es einen sehr angenehmen Schreibstil. Ich weiss allerdings nicht, ob das an der neuen Übersetzung liegt, oder ob das Buch allgemein gut zu lesen wäre.