Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03369.jsonl.gz/924

Wichtigste in Kürze
• Österreichischer Meister 2003, 2012
• Vereinsfarben: schwarz, petrol, orange
• Stadion: KeineSorgen EisArena
• Saison 17/18: 3. Platz Vorrunde - Ausscheiden Playoff ½-Final gegen den EC Red Bull Salzburg
Geschichte
Der EHC Black Wings Linz wurde im Jahr 1992 gegründet, nachdem der UEC Linz bzw. UEC Oberösterreich (in Fusion mit einem Verein aus Steyr) sich finanziell nicht am Leben halten konnten. Nach einigen Jahren in der Regional- und Oberliga spielten die Black Wings ab der Saison 1997/98 in der 2. Division. Die erste Bundesliga-Saison des neuen Vereins war 2000/01, man erreichte den 3. Platz des Grunddurchganges und scheiterte im Play-Off am EC VSV.
Nach einem Vizemeistertitel in der folgenden Saison (Niederlage im Finale gegen den EC VSV) errangen die Linzer in der Saison 2002/03 den Bundesliga-Meistertitel. In der folgenden Saison erreichten die Linzer auch das Europacup-Halbfinale.
Im April 2005 mussten die Black Wings erneut Konkurs anmelden, da die Vereinsführung nach dem Meistertitel im Jahr 2003 zu viel Geld für neue Spieler investierte, der sportliche Erfolg aber ausblieb. Der Verein wurde unter dem Namen EHC LIWEST Black Wings Linz neu gegründet. Dies machte der Linzer Kabelnetzbetreiber Liwest möglich, indem er Hauptsponsor des Vereins wurde.
In der Saison 06/07 stand der EHC LIWEST Black Wings Linz erstmals unter neuer Vereinsführung wieder in den Playoffs. Im Grunddurchgang konnte trotz anfänglicher Schwierigkeiten der dritte Platz behauptet werden.
In der Saison 07/08 sicherten sich die Black Wings bereits eine Runde vor Ende der regulären Saison überraschend Rang 1 und gingen mit 4 Bonuspunkten in die Platzierungsrunde. Mit dieser Leistung konnten sich die Oberösterreicher schon vor dem Jahreswechsel 2007/08 ihre Teilnahme an den Playoffs sichern und zählten zum erweiterten Favoritenkreis auf den Meistertitel. Die Platzierungsrunde beendeten die Black Wings auf Platz 3 hinter den Vienna Capitals und dem EC KAC.
In der Saison 08/09 wurde bei den Linzern ein Farmteam auf die Beine gestellt, das seine Spiele in der Oberliga austrug. Im letzten Spiel des Grunddurchganges der ersten Mannschaft fiel die Entscheidung im direkten Duell, ob der EC VSV oder die Linzer Platz vier belegen würden. Das Spiel gewann Villach in Linz mit 2:5. Im Viertelfinale setzen sich die Black Wings in der „Best of Seven“-Serie mit 4:2 durch. Die Halbfinale-Serie gewann der EC KAC klar mit 4:0 gegen den EHC Linz.
In der Saison 09/10 beendeten die EHC Liwest Black Wings den Grunddurchgang auf Rang 4 und spielten im Viertelfinale gegen Villach, wobei sie dieses mit 4:1 Siegen für sich entschieden. Im Halbfinale gegen die Vienna Capitals gelang es ihnen als erster Mannschaft im Österreichischen Profieishockey einen 0:3-Rückstand noch in einen Sieg der Playoffserie "Best of seven" umzuwandeln. Letztlich konnten sie sich noch mit 4:3 durchsetzen und spielten danach im Finale gegen die Mannschaft des EC Red Bulls Salzburg um die Meisterschaft 2009/2010. In diesem unterlagen sie jedoch trotz einer 2:0-Führung in Spielen den immer stärker werdenden Salzburgern und wurden somit Vizemeister.
In der Saison 2010/11 konnten die Black Wings die Erwartungshaltung der Fans aus der letzten Saison nicht halten. Nach einem schwachen Beginn im Herbst und zwischenzeitlichem Tabellenende konnten sich die Linzer erst im Frühjahr in die Tabellenmitte zurückkämpfen. Nach einigen guten Serien kämpfte man sogar um Platz 4 des Grunddurchgangs, was das Heimrecht gegen den EC VSV im Viertelfinale bedeutet hätte. Als schlussendlich Fünfter musste man auf dieses verzichten und verlor in der ersten Playoff-Runde gegen Villach klar mit 1:4.
Schon vor der Saison 2011/12 gestaltete der Trainer die Mannschaft massiv um, was sich bei nicht weniger als 12 Neuverpflichtungen bemerkbar machte. Ziel des neuen Cheftrainers war es eine gute Mischung aus jungen Nachwuchsspielern und erfahrenen Stützen zu finden. Dass dieses System Früchte trug, zeigte sich schon von Beginn der Saison an. Die ersten acht Runden lag man hinter dem EC KAC durchgehend auf Platz 2 der Tabelle, bevor man ab der neunten Runde die Tabellenführung übernahm und bis zum Ende der Saison nicht mehr hergab. In den Play-Offs hatten die Stahlstädter lediglich in der ersten Runde Probleme mit den Vienna Capitals, die sich im letzten Spiel der Zwischenrunde gerade noch als Achter für die Endrunde qualifizierten. Gegen die kämpfenden Hauptstädter gelang durch ein 4:3 der Aufstieg ins Halbfinale. Die folgenden 4:1 Siege gegen die Laibacher und den EC KAC fielen deutlich klarer aus. Nach 2003 holten sich somit die Black Wings ihren zweiten Meistertitel.
Foto der Meisterschaftsfeier beim zweiten Meistertitel.
Der Meisterkader blieb 2012/13 nahezu unverändert. Es konnte direkt das Play-off erreicht werden, wo die Linzer im Viertelfinale über den EC VSV triumphierten. Im Halbfinale schieden sie dann gegen den späteren Meister EC KAC aus. Am 14. Mai 2014 wurde bekannt gegeben, dass der Verein in Zukunft mit den HC Steelers Kapfenberg kooperieren wird. Dabei sollten beide Vereine profitieren indem die Kapfenberger Spieler ausleihen können und Linzer Spieler mehr Spielpraxis bekommen. Die Kapfenberger dürfen pro Ligaspiel in der Inter-National-League 3 Spieler aus Linz aufstellen.
In der nächsten Saison gab es einen erneuten grösseren Kaderwechsel. Mit dem zweiten Platz der Hauptrunde kam der Verein erneut direkt die Playoffs, wo im Viertelfinale ein Sieg gegen Orli Znojmo folgte. Im Halbfinale unterlag man aber gegen EC Red Bull Salzburg.
Auch in den Jahren danach waren die Linzer stets in den Playoffs mit dabei. Jedoch ging es nie weiter als in den Halbfinal. Auch in der letzten Saison hiess es nach einer guten Saison wieder Ende im Viertelfinale gegen die Salzburger.
Stadion
Die Aussenansicht der Keine Sorgen Eis Arena.
Wichtiges in Kürze:
• Eröffnung: 1986
• Renovierung: 2003
• Erweiterung: 2014
• Kosten: 6.3 Mio. Euro
• Architekt: Scheitlin Syfrig Architekten
• Kapazität: 4863 Plätze, davon etwa 1000 Sitzplätze
Geschichte:
Die Linzer Eissporthalle, auch bekannt als Donauparkhalle, ist eine Eissporthalle in Linz. Die Halle ist die Heimstätte des Eishockeyvereins EHC Black Wings Linz. Seit 2014 fasst sie 4.863 Zuschauer, davon etwa 1000 auf Sitzplätzen.
1986 wurde die Halle im Auftrag der Stadt Linz erbaut, die Kosten beliefen sich hierbei auf umgerechnet 6,3 Millionen Euro. Ihre Eisfläche hat eine Größe von 60 × 30 m. Lange Zeit fanden jedoch keine größeren Umbauarbeiten statt.
Im Jahr 2003 wurde die Linzer Eissporthalle aus- und umgebaut, mit Gesamtkosten von rund 1,6 Mio €. Es wurden, rechtzeitig zu Beginn der Eishockey-Meisterschaft zwei Zusatztribünen fertiggestellt, welche balkonartig ausgeführt wurden und insgesamt 136 Sitzplätze bieten. Aufgrund verschiedener Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen konnte die Kapazität der Halle in den folgenden Jahren von 3000 auf nahezu 3800 erhöht werden.
Durch einen Sponsoringvertrag mit einer österreichischen Versicherung heißt die Halle seit 2008 „KeineSorgen EisArena“.
Nach dem Meistertitel 2012 wurde beschlossen die Halle auszubauen, zukünftig sollten bis zu 4.700 Zuschauer Platz finden. Letztlich stieg die Kapazität auf 4863 Zuschauer.
Liga
Logo der Erste Bank Eishockey Liga.
Die Erste Bank Eishockey Liga ist die höchste Spielklasse im österreichischen Eishockey und existiert in ihrer aktuellen Form seit der Saison 1965/66. Parallel zum Ligagewinn wird unter den österreichischen Teilnehmern der österreichische Meisterausgespielt. Bis zur Saison 2005/06 handelte es sich um eine rein österreichische Liga, seit der Spielzeit 2006/07 nehmen auch Vereine aus dem umliegenden Ausland daran teil. 2017/18 handelt es sich um Teams aus Kroatien, Ungarn, Italien und der Tschechischen Republik.
Vorgänger der heutigen Liga waren seit 1923 verschiedene Meisterschaften, deren Gewinner auch heute als offizielle Träger des Titels Österreichischer Meister geführt werden. In den Jahren 1936 bzw. 1939 bis 1945 fand keine Meisterschaft statt. Während des Zweiten Weltkrieges nahmen einige Vereine an der Deutschen Eishockey-Meisterschaft teil, weshalb der Wiener EV (1940) und der EK Engelmann Wien (1939) in ihrer Vereinsgeschichte auch einen Deutschen Meistertitelaufweisen können.
Mit der Saison 2005/06 wurde die Gründung als eigenständiger Verein und internationale Liga unter dem Namen "Erste Bank Eishockey Liga" realisiert. Im Jahr 2010 wurde die Liga außerdem in die Ligenvereinigung Hockey Europe aufgenommen, welche die sieben stärksten europäischen Ligen vereint und der gegenseitigen Unterstützung und der besseren Vermarktung des europäischen Eishockeys dient.
Rekordmeister war seit der Gründung der EBEL der EC Red Bull Salzburg mit 7 Titeln. Wenn man jedoch seit der Ligagründung rechnet, ist der EC KAC aus Klagenfurt Rekordmeister mit insgesamt 30 Meistertiteln.
Logo
Logo des EHC Liwest Black Wings Linz.
Bedeutende ehemalige Spieler
• Pavel Nešťák (2001–2006, Torhüter)
• Viktors Ignatjevs (2004–2008, Verteidigung)
• Christian Perthaler (2001–2008, Angriff)
• Rick Nasheim (2000–2003, Angriff)
• Mark Szücs (2000–2010, Angriff)
Literaturquellen
• https://de.wikipedia.org/wiki/EHC_Linz
• https://de.wikipedia.org/wiki/Linzer_Eissporthalle
• https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreichische_Eishockey-Liga
Bildquellen
• https://korfcgi.deviantart.com/art/Black-Wings-Linz-walllpaper-365179529
• https://de.wikipedia.org/wiki/EHC_Linz#/media/File:Black-Wings-Meister-2012.jpeg
• http://www.linzwiki.at/w/images/6/67/Keine_Sorgen_EisArena_-_Bild_von_Otmar_Helmlinger.JPG
• https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreichische_Eishockey-Liga#/media/File:%C3%96sterreichische_Eishockey-Liga_Logo.svg
• https://twitter.com/blackwingslinz