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Die Freiburger Regierung ist sich bewusst, dass die Wirtschaftsförderung ihre Bemühungen um neue Arbeitsplätze mit hoher Wertschöpfung fortsetzen und verstärken muss. Dies hält sie in ihrer Antwort auf ein Postulat von Beat Vonlanthen (CVP, St. Antoni) und Claudia Cotting (FDP, Senèdes) fest. «Der Staatsrat wird seine Strategie zusammen mit einer eingehenden Analyse besonders über folgende Bereiche bekannt geben: Image und Positionierung des Kantons Freiburg, Besteuerung juristischer und natürlicher Personen, Förderung der Innovation und des Technologietransfers sowie Mittel der Wirtschaftsförderung», schreibt er in seiner Antwort auf das Postulat weiter.
Der Staatsrat will so dem Vorstoss der beiden Grossräte entsprechen. In der Begründung ihres Postulats riefen sie dem Staatsrat die Regierungsrichtlinien 2002-2006 in Erinnerung. Darin habe er versprochen, eine Offensivstrategie zu lancieren, um Arbeitsplätze mit hoher Wertschöpfung zu schaffen.
Folgen der Globalisierung
In seiner Antwort gibt der Staatsrat weiter zu verstehen, dass die 90er Jahre von den Folgen der Globalisierung und der Rezession der Weltwirtschaft geprägt waren. «Die negativen Auswirkungen der Globalisierung schlugen sich im Kanton Freiburg vor allem im Dienstleistungs- und insbesondere im Banken-, Versicherungs- und Beratungssektor nieder. Zahlreiche gut und hoch qualifizierte Arbeitsplätze wurden dabei abgebaut und hauptsächlich in die Wirtschaftszentren Lausanne, Genf, Bern und Zürich verlagert», hält der Staatsrat weiter fest.