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Herz, Kreislauf, Arteriosklerose
Hypotonie / Niedriger Blutdruck
Im Gegensatz zum erhöhten Blutdruck verursacht der zu tiefe Blutdruck keine Gefässschäden. Dennoch können die funktionellen Beschwerden wie schnelle Ermüdbarkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Herzklopfen, Ohrensausen u.w.m. für die Betroffenen eine Einschränkung der Lebensqualität darstellen. Neben den notwendigen Massnahmen in der Lebensführung (körperliche Inaktivität und Stress sind begünstigende Faktoren) kann der Blutdruck durch Weissdorn
(Crataegus oxyacantha) stabilisiert werden.
A. Vogel rät:
- Den Blutdruck mit Weissdorn (Crataegus oxyacantha) stabilieren.
- Vor dem Aufstehen sich kräftig durchstrecken und tief durchatmen.
- Morgens statt Kaffee eine Gemüsebrühe trinken.
- Körperliche Bewegung hilft.
- Täglich Kneippen: Kreislaufkräftigend wirken kalte Wasseranwendungen im oberen Körperbereich, wie z.B. kaltes Armbad, kalte Oberkörperwaschung, Brustguss und Oberkörperguss.
- Regelmässige Einnahme von Karotten (Daucus carota) wirkt günstig.
Essentielle Hypertonie / zu hoher Blutdruck
In den westlichen Industrienationen leidet jeder 5. an überhöhtem Blutdruck. Am häufigsten ist die essentielle Hypertonie, d.h. jene Form, deren Ursache unbekannt ist. Risikofaktoren sind erbliche Belastung, Ernährungsfaktoren
(Salzkonsum, Übergewicht) und hormonelle Einflüsse (ein häufiger Beginn bei Frauen liegt im Klimakterium). Im Gegensatz zum zu tiefen Blutdruck vermag der zu hohe Blutdruck die Lebenserwartung zu verkürzen und die Gefässe zu schädigen. Er muss daher behandelt werden. Zentrale Faktoren hierbei sind Gewichtsregulation und regelmässige Bewegung.
A. Vogel rät:
- Bei leichten Formen vermag Weissdorn (Crataegus oxyacantha) den Blutdruck unterstützend zu normalisieren.
- Salzempfindliche Personen sollten Salzverbrauch reduzieren: Etwa jeder 2. Hypertoniker ist salzempfindlich. Hauptquellen sind Fertiggerichte.
- Körperliche Aktivität kombiniert mit Entspannungstechniken oder Autogenes Training wirken günstig. Die Regelmässigkeit der Übungen ist mitentscheidend.
- Übergewicht reduzieren.
- Alkoholkonsum einschränken.
- Das Rauchen aufgeben.
Beginnende Herzleistungsschwäche
Unter Ruhebedingungen pumpt das Herz jede Minute etwa 5 Liter in die Lungen und den Körperkreislauf. Unter Belastung steigert sich die Herzleistung deutlich. Im Extremfall kann das Herz bis zu 25 Liter Blut pro Minute fördern. Mit zunehmendem Alter sowie bei Überforderung des Herzens durch Bluthochdruck, Koronargefässverengung und anderes, wird diese Anpassungsleistung an erhöhte Anforderungen immer mehr eingeschränkt. Je nach Ursache erfolgt die ärztliche Behandlung. Daneben kann das Herz in seiner Arbeit bereits frühzeitig unterstützt werden. Unterstützung bei beginnender Herzinsuffizienz bietet der Weissdorn (Crataegus oxyacantha).
A. Vogel rät:
- Weissdorn verbessert die Koronardurchblutung, die Sauerstoffversorgung und die Leistungsfähigkeit des Herzmuskels.
- Idealgewicht anstreben.
- Speziell am Abend leichte Mahlzeiten, kaliumreiche (viel Gemüse) kochsalzarme Diät.
Koronarsklerose
Die Herzkranz- oder Koronargefässe versorgen das Herz mit sauerstoffreichem Blut. Wenn sie sich arteriosklerotisch verengen, kommt es zu einer Minderdurchblutung des Herzens, zu einem Missverhältnis zwischen Sauerstoffbedarf und Sauerstoffangebot. Dies führt zu einer Schwächung, im fortgeschrittenen Stadium zu einer Schädigung des Herzmuskels. Der fortschreitende Prozess vermag zum Herzinfarkt zu führen und stellt in Industrieländern die häufigste Todesursache dar.
A. Vogel rät:
- Weissdorn (Crataegus oxyacantha) hilft, die Koronardurchblutung und damit Blut- und Sauerstoff- versorgung des Herzmuskels zu verbessern, und wird daher begleitend eingesetzt.
- Ansonsten wie Arteriosklerose.
Arteriosklerose / Arterienverkalkung
Als Arteriosklerose wird eine krankhafte Veränderung der Gefässwand bezeichnet. Ablagerungen von Cholesterin, Fett, Blutplättchen, Kalzium und anderen Substanzen verdicken und verkalken die inneren Wandschichten. Sie verengen die Arterien, vermindern den Blutstrom und erhöhen die Gefahr, dass sich Blutgerinnsel bilden. Begünstigt wird sie durch Bewegungsmangel, Übergewicht, erhöhte Blutfette, erhöhten Blutdruck, Rauchen und Zuckerkrankheit sowie wiederholte Infektionen. Können diese Faktoren ausgeschaltet oder zumindest reduziert werden, lässt sich auch der Alterungsprozess der Arterien bedeutend verlangsamen.
A. Vogel rät:
- Für die Langzeittherapie sind Knoblauch (Allium sativum) sowie Weissdorn (Crataegus oxyacantha) bewährte Mittel.
- Wichtig für die Gefässgesundheit ist gleichzeitig eine ausreichende Versorgung mit pflanzlichen Zell- und Gefässschutzvitaminen. Mit täglich ca. 300 g frischem Gemüse und Obst sowie pflanzlichen Fetten (z.B. Weizenkeimöl) ist für einen gesunden jungen Erwachsenen dieser Bedarf an Vitaminen E, C, und Betacarotin bzw. Carotinoiden gedeckt. Die Risikogruppen vom Raucher bis zum gestressten Manager brauchen entsprechend mehr.
- Bleiben Sie aktiv: Mit regelmässiger Bewegung lässt sich das Arterioskleroserisiko bedeutend senken. Regelmässiger Sport verringert die Konzentration an gefässchädigenden LDL Cholesterin, dem Arteriosklerosefaktor, und erhöht jene des gefässschützenden HDL Cholesterins. Auch die Verstoffwechselung der Triglyceride, der übrigen Blutfette, wird durch körperliche Aktivität und Sport begünstigt. Zugleich hat körperliche Bewegung eine stressmindernde und entspannende Wirkung und hilft das Wohlfühlgewicht zu erreichen oder zu halten.
- Reduzieren Sie allfälliges Übergewicht: Risikoreich sind Fettablagerungen in der vorderen Bauchregion.
- Sorgen Sie für Ausgleich und Entspannung: Ungesunder Stress treibt die schädlichen Blutfette in die Höhe und begünstigt die Arteriosklerosebildung.
- Essen sie vollwertig mit hohem Anteil an Rohkost.