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Insbesondere das Geschäft mit Blumen und Fruchtsäften sei gewachsen, wie die Fairtrade-Organisation am Donnerstag, 4. Juni 2009 in einer Medienmitteilung schreibt. Der Hauptumsatzträger Bananen konnte das hohe Niveau halten. Der Marktanteil von über 50 Prozent sei einmalig auf der Welt. Besonders erfreulich habe sich zudem der Gastronomiekanal entwickelt, heisst es weiter. Die Schweiz bleibe das Land mit dem höchsten Fairtrade-Pro-Kopf-Konsum. Über 700 Artikel würden heute das Max Havelaar-Label tragen.
Produzenten, die Max Havelaar-zertifizierte Waren in die Schweiz verkauften, erzielten damit 2008 Direkteinnahmen von 61 Mio. Franken. Dieser Betrag ist laut Max Havelaar rund 14 Prozent höher als er im konventionellen Handel gewesen wäre. Das Prämienvolumen von 5,7 Mio. Franken sei von den Produzenten in Projekte wie Ausbildung, medizinische Versorgung und Verbesserung der Infrastruktur investiert worden. Ein jüngst publizierte Studie der Fairtrade Foundation zeige auf, dass sich die Situation der Kleinbauern im globalen Süden 2008 massiv verschlechtert hat. Hohe Lebensmittelpreise verschärften die an sich schon prekäre Versorgungssituation. Hinzu kämen jetzt die Auswirkungen der Rezession. Gerade in der Krise sei darum Fairtrade mit seinen Instrumenten wie Mindestpreisen, Prämien und Vorfinanzierungen sowie den langjährigen Handelsbeziehungen wichtiger denn je.