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Die universellen Proportionen der „Heiligen Geometrie“ in der Raumgestaltung
Natur folgt klaren Regeln. Nichts ist dem Zufall überlassen. Die Muster der Natur zeigen sich in den immer gleichen Proportionen. Der Mensch, der sich von der Natur entfernt, verliert den Zugang zu diesen Gesetzmässigkeiten. Aufgrund der Vielfalt meint man, es herrsche keine Ordnung. Weit gefehlt! Hier erfahren Sie, worauf es bei der Bestimmung von Proportionen zu achen gilt.
Kennen Sie die Fibonacci-Zahlenreihe? Wenn nein, hier nur ganz kurz zur Erinnerung: Wenn man jede Zahl mit der nächsten addiert, ergibt sich eine neue Zahl, die man dann wieder addiert. Beispiel: 1+2=3 / 2+3=5 / 3+5=8 und so weiter. Es wird also immer die erste Zahl zur zweiten dazu gezählt. Diese Zahlenfolge nennt man Fibonacci-Reihe: 1 – 3 – 5 – 8 – 13 – 21 – und so weiter. Die Fibonacci-Zahlen bilden die Grundlage für den „Goldenen Schnitt.“ Wenn man eine Fibonacci-Zahl durch die vorhergehenden Zahl teilt, ergibt sich immer das Resultat 1,6 mit unendlicher Zahlenreihe nach dem Komma. Darum nennt man die Proportion von 1 zu 1.618 den „Goldene Schnitt.“ Am besten erkläre ich Euch das Prinzip mit diesem kurzen Video. (3 Minuten)
Harmonie mit den Mustern der Natur
Benannt ist die Fibonacci-Reihe nach dem Italiener Leonardo Fibonacci, der dieses Phänomen schon im Jahr 1202 entdeckt hat. Selbstverständlich wussten alle früheren Hochkulturen bereits darüber Bescheid. In Indien, China und auch bei den Griechen war diese mathematische Formel bereits früher bekannt. Nimmt man nun eine Linie und und trennt diese in 1 : 1,618 ergibt sich daraus die Formel, die man als „Goldenen Schnitt“ bezeichnet. Interessant ist, dass sich diese Formel in vielen Bereichen der Natur finden lässt. Die Anzahl der Blätter von Blüten, die Proportion der Grössen von Blättern und die Längenverhältnisse von Körpern. Auch der Mensch entspricht in seinem Körperbau diesen Regeln.
Baumeister verwenden den „Goldenen Schnitt“
Haben Sie sich auch schon gefragt, warum gewisse Häuser eine ganz besondere Wirkung haben und andere nicht? Wenn Sie eine alte gothische Kathedrale betreten, erfasst Sie ein ganz spezielles Fluidum, das sich auf Ihr Bewusstsein auswirkt. Sie kommen unweigerlich in eine andere Stimmung. Wenn Sie die Proportionen des Grundrisses und der Höhen und Breiten berechnen würden, finden Sie immer die gleichen Grössenverhältnisse. Der „Goldene Schnitt“.
Bewusstsein in Resonanz mit der Natur
Im alten China wusste man, dass Harmonie nur in Einheit mit der Natur möglich ist. Die Frequenzen des Standortes müssen adaptiert werden, damit ein Haus von der Energie des Ortes profitieren kann. Daraus ergibt sich eine Frequenz, die einen Effekt auf das Bewusstsein der Bewohner ausübt. Ob Frieden, Harmonie, Ausgeglichenheit, Zuversicht oder Liebe in einem Haus vorkommt, hängt stark von der Umgebungs-Frequenz ab. Dort wo sich Streit, Missgunst, Angst und fehlendes Vertrauen zeigt, wird auch die Harmonie des Ortes oder die Proportion des Gebäudes nicht im Einklang befinden. Schade, dass die Architekten dieses Wissen nicht mehr anwenden, um so für die Menschen Kraftplätze zu schaffen.
Produkte und Logos im „Goldenen Schnitt“
Die Wirkung dieser Proportionenlehre ist aber nicht nur für Gebäude anwendbar. Auch Produkte, ja sogar Firmen-Logos sind nur dann wirklich kraftvoll, wenn sie nach diesen Mustern gestaltet sind. Das beste Beispiel dafür ist das Logo von „Apple“. Steve Jobs hat den „Apfel“ perfekt nach diesen Kriterien gestalten lassen. Der „Abfallhai“, der innert 10 Jahren in der Schweiz einen Marktanteil von über 80% erobert hat, konnte den Marktführer „Ochsner“ vom Markt verdrängen. Auch dieses Produkt wurde ganz bewusst nach den Vorgaben des Goldenen Schnitts designt. Sicher braucht es auch noch sehr viel Herzblut, aber die Erfolge sprechen Bände. Es lohnt sich also, dieses Prinzip bei allen Entscheidungen mit einzubeziehen.
Günstige Masseinheiten der Chinesen
Die Taoistischen Meister haben dieses Ordnungsprinzip noch erweitert und die Feng Shui-Elle entwickelt. Eine Elle beträgt 42,96 cm. Diese Feng Shui Elle unterteilt sich in 4 günstige und 4 ungünstige Bereiche. Kein Wunder kannte man früher Einheiten wie „Fuss“ oder „Elle“ als Messgrössen, weil auch sie den Vorgaben der Natur entsprachen. Das heutige Dezimal-System bringt die Menschen weg von diesen harmonischen Vorgaben, mit den uns bekannten Problemen, die daraus entstehen. Darum ist es empfehlenswert, diese uralten Gesetze der Harmonie, die auch in der Musik ihre Anwendung finden, zu befolgen.
Wer mehr über den „Goldenen Schnitt“ erfahren, oder das praktische Messinstrument für die Anwendung haben möchte, findet hier einen leicht verständlichen Fachartikel als PDF zum herunterladen und die Bezugsquelle.
Dies ist ein Auszug aus dem neusten Neumondbrief Nr. 144 von Wendelin Niederberger, Leiter der Feng Shui Schule Schweiz FSS. (Ganzheitliches Institut für persönliche Weiterentwicklung auf der Basis Taoistischer Weisheitslehren) Wenn Sie den ganzen Brief gerne lesen möchten, finden Sie hier das PDF der aktuellen Ausgabe vom August 2016:
Die Einstiegsfrage zu diesem Neumondbrief lautete: „Was wärst du lieber, – ein Ventilator oder ein Helikopter?“
Das „Bravo des Monats“ in diesem Brief wurde verliehen an: Bernd Hückstädt und Margret Baier.
Die Überschuldung der Staatshaushalte ist gigantisch. Das aktuelle Wirtschafts-System hat ausgedient. Es belastet die Umwelt und macht die Menschen krank. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer grösser. Die Frage ist nicht, „ob“ das System kollabiert, sondern „wann“? Aber was kommt danach und wie hart wird der Aufprall sein? Bernd Hückstädt und Margret Baier entwickelten „Gradido“ ein Wirtschafts-System zu weltweitem Wohlstand und Frieden.
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