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Fotografie nach 1950
Selbstportrait. Gemälde von Franz Gehri (Privatbesitz)
Franz Gehri (15.4.1882-18.2.1960)
Kunstmaler & Radierer
Franz Gehri ist am 15.4.1882 in Seedorf geboren und wuchs ab 1886 in Münchenbuchsee auf.
Ab 1914 fand der Künstler bleibende Heimstatt in Hohfluh auf dem Hasliberg, wo er sich mit Elsa Bannholzer verheiratete. Im Atelier seines Vaters Karl Gehri in Münchenbuchsee fand Franz Gehri frühe Anregung und Förderung seines zeichnerischen Talents. Unter väterlicher Leitung erhielt er seine erste richtige Schulung im Zeichnen.
Er besuchte später die Kunstgewerbeschule in Bern und wurde anschliessend an der Münchner-Kunstakademie aufgenommen. Durch seinen Lehrer Peter Halm fand er dort bedeutende Förderung und Klärung seines Schaffens. Nach erfolgreichem Abschluss ermöglichte ihm ein Bundesstipendium einen Jahresaufenthalt in Paris. Die Bilder jener Zeit zeigen noch die gedämpfte Farbigkeit eines ruhigen gemässigten Realismus.
Danach widmet sich Franz Gehri noch einmal ganz der Radierkunst. Die Begeisterung für die Schwarz-Weiss-Kunst hatte ihn dermassen ergriffen, dass er draussen in freier Natur spontan Landschaften auf die Kupferplatte radierte. Die Radierungen erregten Aufsehen, waren geschätzt und fanden den Weg in Kupferstichkabinette und Sammlungen. Am 18.2.1960 verstarb er in Hohfluh / Hasliberg.
Franz Gehri beim Arbeiten.
Gemälde von Karl Gehri (Privatbesitz)