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Arnold Lang, Professor für Zoologie am Eidgenössischen Polytechnikum und an der Universität Zürich, von dem die exakte Lagebeschreibung stammt, wurde erst anfangs August telegraphisch über die Knochenfunde informiert und überzeugte sich leicht verspätet vor Ort, dass es sich keineswegs um einen alkoholisierten Scherz der Gasthausgäste handelte.
Im Jahr 1866 wurde die Abteilung für Naturwissenschaften an der ETH Zürich gegründet, die anfänglich den Auftrag einer Fachlehrerausbildung hatte. Später, 1932, bestand die Abteilung Naturwissenschaften aus den Bereichen Biologie, Molekularwissenschaften und Umweltphysik sowie Erdwissenschaften.
Albert Frey-Wyssling (1900-1988) war seit 1938 Professor für allgemeine Botanik an der ETH Zürich und amtierte von 1957-1961 als deren Rektor. Von 1928 bis 1932 arbeitete er als Pflanzenphysiologe an der holländischen Kautschuk-Versuchsanstalt in Medan/Sumatra, die bestrebt war, mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden die Ertragskraft von Kautschuk zu steigern.
Der deutsche Theologe und Botaniker Christian Konrad Sprengel (1750-1816) begründete mit „Entdecktes Geheimniss der Natur im Bau und in der Befruchtung der Blumen“ einen Zweig der biologischen Wissenschaften, der erst Jahrzehnte später seinen heutigen Namen „Blütenökologie“ erhielt.
Albert Frey-Wyssling (1900-1988), Botanikprofessor an der ETH Zürich, schätzte den schnellwüchsigen Tabak als Versuchspflanze für seine Forschungen, nicht aber die gesundheitlichen Gefahren des Genussmittels.
Oswald Heer (1809-1883) studierte zuerst Theologie, widmete sich aber anschliessend den Naturwissenschaften und gilt heute als einer der Begründer der Paläontologie und der Archäo- bzw. Paläobotanik.