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2015 hatte die Teuerungsrate noch bei knapp 13 Prozent gelegen. Relativ niedrig war der Anstieg der Konsumentenpreise zuletzt 2011 ausgefallen, mit rund sechs Prozent. Doch vor allem 2014 und 2015 stiegen die Preise stark, vor allem wegen des Verfalls des Rubel.
Die russische Währung gab wegen des schwachen Ölpreises und der Sanktionen des Westens gegen Russland wegen der Ukraine-Krise nach. Vor allem importierte Waren wurden sehr viel teurer.
Die Kaufkraft in Russland ist gesunken, entsprechend ging die Nachfrage zurück. Das wirkte sich auf die Inflation aus. Für Präsident Wladimir Putin kommt die niedrige Preissteigerungsrate gelegen. Anfang 2018 stehen Präsidentschaftswahlen an.
(AWP)