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Bürgerliche Kantonsräte fordern die Verbannung des Frühfranzösischs aus der Primarschule. Die Schüler seien überfordert mit zwei oder mehr Fremdsprachen.
Die Kantonsräte Jürg Messmer (SVP, Zug), Andreas Hostettler (FDP, Baar) und Philip C. Brunner (SVP, Zug) haben am Mittwoch eine Motion bei der Zuger Staatskanzlei eingereicht. Sie wollen, dass die Schüler erst auf der Sekundarstufe 1 Französisch lernen.
Auf der Primarstufe solle als erste Fremdsprache Englisch unterrichtet werden. Es sei die Weltsprache. Französisch könnte nach dem Willen der Motionäre künftig als Freifach ab der 5. Klassen angeboten werden. Obligatorisch würde der Französischunterricht erst in der Sekundarschule.
Primarschüler überfordert?
Viele Primarschüler seien mit zwei Fremdsprachen überfordert, argumentieren die Kantonsräte. Migrantenkinder, die Deutsch und Mundart lernen müssten, seien nebst Englisch meist nicht in der Lage, gleichzeitig auch noch eine vierte oder fünfte Sprache zu lernen.
«Auch einheimische Kinder sind mit zwei Fremdsprachen oft überfordert», schreiben die Motionäre. Sie berufen sich dabei auf eine Aussage von Beat Zemp, Zentralpräsident des Dachverbands Lehrerinnen und Lehrer Schweiz.
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