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Die Schweizerische Bankgesellschaft eröffnete anfangs der 70-er Jahre an den Schweizerischen Finanzzentren Cafés/Restaurants mit dem Namen Investors’ Club. Die damalige SBG bezweckte damit, interessierten Personen Zugang zu den Geschehnissen an den Börsen und Finanzplätzen zu ermöglichen. Es wurden in der Folge sogenannte „informations-desks“ eingerichtet, an denen man sich über den neuesten Stand informieren und auf dem Laufenden halten konnte. Solche Restaurants gab es in Zürich, Basel, Genf, Lausanne und Lugano. Die Eröffnung des Restaurants „Investors’ Club“ in Basel an der Streitgasse erfolgte Ende Mai 1973.
Aus diesen Börsen-Cafés erwuchs bei Guido Miesch (Anlageberater bei der SBG in Basel) die Idee, „einen Börsen-Club unter interessierten und womöglich im Wertschriftengeschäft tätigen Personen zu gründen“. Gemäss einer Aktennotiz vom 19.1.1973 von Dr. Marcello Läuchli, Direktor und Finanzchef der SBG Basel, unterbreitete er diese Idee Richard Schait in Zürich, Börsenchef der SBG weltweit, der sie „sehr positiv beurteilte“ und „absolut freie Hand erteilte“.
1973, am 12. Februar, fand in kleinem Kreise (Miesch, Läuchli und 2 weitere Herren) eine erste Besprechung über die konkrete Gründung eines Investors’ Club in Basel statt.
Knapp 2 Wochen später, an der Sitzung vom 26.2.1973, nahm die Idee bereits weitere konkrete Gestalt an. Diskutiert wurde bereits u.a. über den möglichen Namen des Vereins: Basler Börsenclub (BBC), Investors Club Basel (ICB), Basler Investors Club (BIC) und Basel Investment Society (BIS) wurden als valabel festgehalten. Es war aber auch schon ein beachtlicher Kreis an Interessierten gefunden worden, und die möglichen Gründungsausschussmitglieder wurden namentlich festgehalten.
Kaum mehr als drei Wochen später, an der Sitzung vom 21.3.1973 im Schloss Binningen, nahm im Kreise bedeutender Wirtschaftsvertreter die Idee zur Schaffung eines Basler Investors Club konkrete Gestalt an, und man kam nach längerer Diskussion nicht nur zum Schluss, dass eine Mitgliederzahl von anfänglich 20, die mit der Zeit auf max. 40 ausgedehnt werden kann, und ein Vorstand von 6-7 sinnvoll seien, sondern es wurden einstimmig der Name „Basler Investors’ Club“ (BIC) und der Ort des monatlichen Treffens „Restaurant Investors Club“ (Streitgasse Basel) beschlossen .
Weitere fünf Monate vergingen, da erhielt Dr. Marcello Läuchli (22. August 1973) vom Börsenchef SBG das definitive ok zur Gründung des Clubs unter Beifügung der Bemerkung, „dass man sich in Zürich nun auch überlege, einen solchen Club aufzuziehen“ (AN vom 22.8.73). Anmerkung Verfasser: Letzteres ist nie erfolgt!
In der Folge traf sich die neun-köpfige gemischte Gründungsgruppe regelmässig zu vorbereitenden Sitzungen, und es lagen bereits über ein Dutzend Anmeldungen von Interessierten vor.
Den vorliegenden Protokollen aus den Gründungsjahren 1973/1974 ist zu entnehmen, dass die Kontoeröffnung, der Druck von Couverts und Briefpapier, aber auch das Abhalten der monatlichen Arbeitssitzungen mit Referenten bereits ein bis zwei Jahre vor der eigentlichen konstituierenden Mitgliederversammlung stattgefunden hatten.
1975, am 6. Mai, wurde nach gründlicher Vorbereitung und dem Sammeln von konkreten Erfahrungen die konstituierende Mitgliederversammlung im Restaurant „Investors Club“ an der Streitgasse in Basel abgehalten.
Der Vorstand, der sich bereits seit Juli 1973 regelmässig traf und die bisherigen Arbeitssitzungen und gar eine Ladies Night im Schloss Bottmingen (finanziert von der SBG) erfolgreich durchgeführt hatte, wurde einstimmig gewählt:
- Präsident: Dr. Max Taeschler, Direktor Sandoz AG Basel
- Vizepräsident: Dr. Marcello Läuchli, Direktor SBG Basel
- Kassier: Dr. Andreas Linn, CMS Basel
- Sekretär: Guido B. Miesch, Prokurist SBG Basel
- Beisitzer: Dieter Forcart, Teilhaber Bank La Roche Basel
- Beisitzer: Fritz Greuter, Direktor Hansa AG Basel.
Der Jahresbeitrag wurde auf CHF 200.- festgelegt, wobei CHF 100.- für eine jährliche Ladies Night reserviert bleiben sollten (Protokoll Nr. 2 vom 6. Mai 1975).
An der Mitgliederversammlung vom 16. Mai 1978 erfolgte eine Erhöhung auf CHF 400.-; diese Höhe konnte seither beibehalten werden dank wohlwollendem Entgegenkommen der Referenten und der UBS Basel.
Die Statuten (siehe Homepage BIC) wurden einstimmig genehmigt.
Anmerkung der Verfasser: Die aktuelle Fassung entspricht noch wortwörtlich der ursprünglichen, mit der Ergänzung der Möglichkeit, einen Ehrenpräsidenten zu ernennen.
Die Funktion Ehrenpräsident hat nun seit 2008 – nach 22 Jahren Vorstand, hiervon
zwei Jahre als Vize-Präsidnet, 16 Jahre als Präsident, vier Jahre als Past-Präsident – Moritz Tschan inne.
zwei Jahre als Vize-Präsidnet, 16 Jahre als Präsident, vier Jahre als Past-Präsident – Moritz Tschan inne.
Arbeitssitzungen:
Dank dem grossen Einsatz des jeweiligen Vorstandes ist es seit der Gründung bis heute gelungen, in geplanter Regelmässigkeit (monatlich) eine Persönlichkeit als Referent/in für die Arbeitssitzung zu gewinnen,
(Details zu den Referenten und Themen siehe Homepage BIC unter „Bisherige Vorträge“).
Arbeitssitzungen mit Partnerinnen:
Ein bis zweimal jährlich wurden und werden auch die Partnerinnen zu den Arbeitssitzungen eingeladen.
Ladies Night:
Seit Beginn war auch die jährlich im Herbst stattfindende Ladies Night ein Höhepunkt des Vereinsjahres.
Jubiläums-Reisen:
Sommer 1995 (20 Jahre BIC) nach Budapest
Sommer 2000 (25 Jahre BIC) nach Prag
Sommer 2004 (30 Jahre BIC) Reise nach Barcelona
Sommer 2009 (35 Jahre BIC) Reise nach Heidelberg
Monatlich treffen sich zwischen einem Dutzend und 20 Pensionierten zum informellen Mittagsstamm in beliebten Restaurants zu einem ausgiebigen Lunch mit Apéro.
Die Sitzungen bis und mit Juni 1997 wurden behelfsmässig im Hotel Victoria abgehalten.
Nach einem positiven “Probelauf“ im Sommer 1997 im feudalen Botta-Gebäude der UBS schaffte es der Präsident, dass wir von der UBS hier bis auf weiteres Gastrecht geniessen konnten.
Nach Verkauf des Botta-Gebäudes im Sommer 1998 wurden wir gezwungen, erneut zu dislozieren, diesmal in das Personalrestaurant der neuen UBS an der St. Alban-Vorstadt.
Ende 2003 wurde auch dieses Gebäude verkauft, und wir fanden per 1.1.2004 als neues Clublokal das Personalrestaurant der Credit Suisse am St. Alban-Graben 3.
Vom 1.1. 2005 bis Ende 2012 war das Restaurant Schützenhaus unser Vereinslokal bevor wir zu Beginn 2013 in unser neues Vereinslokal, dem Hotel Radisson Blu Hotel an der Heuwaage gewechselt haben. Seit 2015 ist die Schlüsselzunft unser neues Vereinslokal.
Siehe „Verein/Vorstand„