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Höhenkrankheit: Informationen und Tipps
Die Höhenkrankheit ist auch unter dem Namen akute Bergkrankheit bekannt. Sie tritt in der Regel in Höhenlagen über 2’500 m aufgrund von Sauerstoffmangel auf.
Die Symptome sind denen eines Katers recht ähnlich …
Die Schwere der Symptome hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab:
- die Geschwindigkeit, mit der die Person in die Höhe aufsteigt
- die in der Höhe verbrachte Zeit
- Alter
- Gewicht
- Blutdruck
- Atemkapazität.
Wenn Sie bereits vorbestehende medizinische Probleme haben, sollten Sie vor der Abreise unbedingt Ihren Arzt konsultieren, bevor Sie in grössere Höhen aufsteigen. Im Allgemeinen haben Menschen mit Lungen- oder Herzerkrankungen, die gut unter Kontrolle sind, keine besonderen Probleme.
In einigen Fällen kann die Höhenkrankheit jedoch zu schwerwiegenderen Komplikationen führen, wie z. B. dem Höhenhirnödem (HACE), einer Schwellung des Gehirns aufgrund von Sauerstoffmangel, oder dem Höhenlungenödem (HAPE), bei dem es zu einer Flüssigkeitsansammlung in der Lunge kommt.
Es gibt keinen zuverlässigen Test, um diesem Risiko vorzubeugen, auch körperliches Training hat keinen Einfluss darauf.
Wenn Sie unter Höhenkrankheit leiden: Halten Sie an, wenn möglich mehrere Stunden (oder sogar eine Nacht), um sich körperlich zu erholen und vor allem Ihrem Körper Zeit zu geben, sich an den Sauerstoffgehalt der Höhe, in der Sie sich befinden, anzupassen. Sobald Sie sich vollständig erholt haben, können Sie weiter aufsteigen.
Wenn Sie sich nicht innert 24 Stunden nach Auftreten der Symptome erholen, steigen Sie mindestens 500 m wieder ab. Suchen Sie einen Arzt auf, wenn die Symptome nach 2 bis 3 Tagen nicht verschwunden sind.
Der beste Tipp ist, beim Aufstieg Pausen mit Zwischenstationen einzulegen: Bleiben Sie von Zeit zu Zeit 1 Tag am selben Ort, während Sie aufsteigen. Geben Sie Ihrem Körper Zeit, sich an die neue Umgebung anzupassen: Wenn Sie sich hetzen, ist es wahrscheinlicher, dass Sie ein Problem bekommen.