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Ein Wirkungsmodell ist eine vereinfachte Darstellung davon, wie ein Projekt funktioniert resp. funktionieren soll, indem es die Wirkungsziele, die erforderlichen Ressourcen und die Leistungen, die das Projekt erbringt, in eine systematische Beziehung zueinander setzt.[1]
Ein Wirkungsmodell schafft dadurch ein gemeinsames Verständnis der Wirkungsweise des Projektes. Dieses erlaubt es das Projekt auf seine Plausibilität hin zu überprüfen, fördert gemeinsame Lernprozesse und erleichtert die Kommunikation.
Ein Wirkungsmodell bildet aber auch die Basis für eine wirkungsorientierte Projektarbeit und -steuerung. Indem es angenommene Wirkungszusammenhänge sichtbar macht, hilft es festzulegen, was mit einer Wirkungsevaluation oder mit punktuellen Erhebungen überprüft werden soll. Es hilft die richtigen Fragen zu stellen und die richtigen Indikatoren für die Beantwortung dieser Fragen zu finden.
Wirkungsmodelle gibt es in vielen Varianten. Gemeinsam ist ihnen die Aufgabe, die Funktionsweise eines Projekts in vereinfachter Form abzubilden. Unsere Vorlage basiert auf einer Variante des logischen Modells, welche Interface Politikstudien Forschung Beratung GmbH in Zusammenarbeit mit Gesundheitsförderung Schweiz für Projekte im Bereich Bewegung, Ernährung und psychische Gesundheit erarbeitet hat.[2]
[2] Fässler, S.; Studer, S. (2018). Wirkungsevaluation von Interventionen. Leitfaden für Projekte im Bereich Bewegung, Ernährung und psychische Gesundheit. Arbeitspapier 46. Bern und Lausanne: Gesundheitsförderung Schweiz.