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|Nachlassende Dynamik||
28.02.2019 14:42:47

US-Wirtschaft wächst im vierten Quartal stärker als erwartet
Im ersten Quartal war das US-BIP um 2,2 Prozent gewachsen, im zweiten Quartal um 4,2 Prozent und im dritten Quartal um 3,4 Prozent.
Der von der US-Notenbank als Inflationsmass favorisierte Deflator für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) stieg um 1,5 Prozent nach einem Plus von 1,6 Prozent im Vorquartal.
Der BIP-Deflator betrug 1,8 Prozent, der gleiche Wert wie im Vorquartal, was den Erwartungen von Volkswirten entsprach. Der BIP-Deflator misst die Preisentwicklung anhand aller produzierten Waren und Dienstleistungen. Die Verbraucherpreise werden dagegen mittels eines repräsentativen Warenkorbs erhoben.
Ursprünglich sollten die erste BIP-Schätzung Ende Januar publiziert werden. Wegen des teilweisen Stillstands der Bundesbehörden fiel dieser Termin jedoch aus und die Veröffentlichung wurde jetzt nachgeholt. Statt der ersten und zweiten Veröffentlichung wurde ein sogenannter Erstmaliger Bericht ("Initial Report") veröffentlicht.
Im Gesamtjahr legte das US-BIP um 2,9 Prozent zu. Viele Ökonomen erwarten für 2019 ein gedämpfteres Wachstumstempo aufgrund des schwächeren globalen Wachstums und der nachlassenden Auswirkungen der Steuersenkungen von 2017, obwohl die US-Wirtschaft nach wie vor starke Unterstützung durch niedrige Arbeitslosigkeit und steigende Einkommen hat. Die Federal Reserve prognostiziert für 2019 ein Wachstum von 2,3 Prozent.
WASHINGTON (Dow Jones)
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