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Die für die Wahrnehmung des menschlichen Auges massgebende Grösse ist die Leuchtdichte des beleuchteten Objektes.
Durch Bündeln des Lichtstromes auf einen kleineren Raumwinkel W (Scheinwerfer-Prinzip) lässt sich die Lichtstärke I der Glühlampe erhöhen. Die Beleuchtungsstärke E, welche dann auf dem beleuchteten Objekt (hier Schreibtisch) erzeugt wird, hängt von der Lichtstärke der Glühlampe und deren Abstand r zum Objekt ab (photometrisches Entfernungsgesetz). Die daraus resultierende Leuchtdichte des Schreibtisches, der somit wiederum selbst zum Leuchtkörper wird, hängt dann nur noch vom Reflexionsvermögen R der Oberfläche ab (weisses Papier erzielt demnach eine höhere Leuchtdichte, als die hölzerne Schreibtischplatte). Die Erkennbarkeit von Gegenständen im Raum ist in erster Linie von deren Leuchtdichteunterschied zur Umgebung abhängig.
Für normale bis schwierige Sehaufgaben sollte die Beleuchtungsstärke zwischen 500 und 1000 lx liegen. Dabei sollte die beleuchtete Oberfläche eine Leuchtdichte von mindestens 200 cd/m2 aufweisen (siehe Kennwerte unten).