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Koblenz gehört zu den wenigen Aargauer Gemeinden, deren Namen einen eindeutig römischen Ursprung hat. Die Lage an der Mündung der Aare in den Rhein gab dem Ort den Namen. Lateinisch "confluentia" bedeutet nichts anderes als "Zusammenfluss". Im "Einschlag" wurden Reste der Badeanlage eines römischen Gutshofes gefunden, der vom 1. bis ins 4. nachchristliche Jahrhundert besiedelt war. Ferner legten Archäologen im "Rütenen" die Grundmauern eines römischen Wachtturmes frei; ein solcher soll ebenso im "Frittelhölzli" bestanden haben. Das wichtigste und heute im Gemeindebann, zugleich einzige noch im Gelände sichtbare Zeugnis aus römischer Zeit ist jedoch der Wachtturm an der einzigartigen, weitgehend unberührt gebliebenen Flusslandschaft "Laufen". Sein Namen "summa rapida" (oberste Stromschnelle) ist durch eine Inschrift am Turm selbst überliefert.
Die zweite Hälfte der achtziger Jahre stand im Zeichen des Verkehrs. Trotz der 1987 eröffneten SBB-Haltestelle Koblenz-Dorf bleiben allerdings die Spiesse zwischen öffentlichem und privatem Verkehr ungleich lang. Bedenklich in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass die SBB im Frühling 1994 aus Rentabilitätsgründen die Linie Koblenz – Laufenburg für den Personenverkehr aufhoben. Der seither bestehende Bus-Ersatz ist keine valable Alternative für all jene, die über Laufenburg hinaus, beispielsweise nach Basel, reisen möchten.
Die ebenfalls 1987 auf einem Damm erstellte Nordumfahrung entlastete den Dorfkern wesentlich. Zusätzlich bot der Damm Schutz vor Überschwemmungen, unter denen das Dorf bis anhin jahrhundertelang zu leiden gehabt hatte. Die Nordumfahrung konnte anderseits das Problem des weiterhin stetig ansteigenden Grenzverkehrs auf der Strasse nicht lösen.