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Der Hersteller von Netzwerkkomponenten Cisco Systems will das Marktpotenzial in Schwellenländern nutzen. Um "Prozesse und Ressourcen auf die Bedürfnisse jener Länder auszurichten, die derzeit stark in Netzwerktechnologie investieren" wurde die neue Vertriebsregion "Märkte der Schwellenländer" gebildet. Darunter versteht Cisco Länder und Gebiete wie Lateinamerika, die Karibik, den Nahen Osten, Afrika, Russland und andere Mitglieder der ehemaligen Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) sowie osteuropäische Länder.
Die Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) gibt es demnach nicht mehr. Zwei weitere Vertriebsregionen, die gebildet wurden, sind "Europäische Märkte" (umfasst mehr als 20 Länder, darunter Deutschland, Frankreich, Grossbritannien und Italien) und "USA und Kanada". Die neuen Manager übernehmen per sofort ihre Position, um am 1. August, bei Beginn des Geschäftsjahres, bereits integriert zu sein.
Ziel der neuen ungewöhnlichen Einteilung von Vertriebsregionen ist gemäss Cisco langfristiges Wachstum, Verbesserung des Service für die Kunden und "Nutzung von Marktpotenzialen in Schwellenländern". Bis anhin teilte Cisco die Weltkugel in fünf Regionen auf: USA, Americas International, EMEA, Asia Pacific und Japan. Mehr als die Hälfte der gesamten Aufträge von Cisco stammt aus Märkten ausserhalb der Vereinigten Staaten.
Um Investoren vergleichbare Zahlen zu präsentieren, wird Cisco bei seinen Quartalsergebnissen seine Umsätze weiterhin nach geografischen Regionen ausweisen. Weitere Details zur Ausweisung von Geschäftszahlen nach Regionen wird Cisco im August bekannt geben. (mim)