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Gedurch das Gewicht des in der Volumeneinheit Luft befindlichen Wasserdampfes (absolute
Lufft).
Statt des Gewichts pflegt man in der Meteorologie aber die Spannung des Wasserdampfs zur Charakterisierung der absoluten Feuchtigkeit (s. d.) anzugeben und drückt diese in Millimetern Quecksilbersäule aus.
Man spricht dann kurz vom Dunstdruck (s. d.).
Ein weiteres
Maß der
Lufft bietet der
Taupunkt (s. d.).
Auch pflegt man als klimatisch besonders wichtige Größe die relative Feuchtigkeit (s. d.) und neuerdings das Sättigungsdeficit (s. d.) anzugeben.
Die Bestimmung der
Lufft geschieht durch die
Hygrometer (s. d.);
der Hygrograph (s. d.) zeichnet sie selbstthätig auf.
Die
Lufft spielt eine große Rolle in den atmosphärischen Vorgängen.
Von der größern oder geringern Menge derselben hängen in erster Linie die Niederschlagsverhältnisse ab.
Ausscheidungen von Wasser flüssiger oder fester Form, wie Nebel, Wolken, Regen, Schnee [* 3] u. s. w., werden um so leichter erfolgen, je mehr Wasserdampf die Luft enthält oder richtiger je größer die relative Feuchtigkeit ist.
Von der letztern hängt das Wohlbefinden des Menschen ab, sie muß in unsern Wohnräumen einen bestimmten Wert haben. -
Vgl. Koppe, Die Messung des Feuchtigkeitsgehalts der Luft mit besonderer Berücksichtigung des neuen Prozenthygrometers mit Justiervorrichtung (Zür. 1878).