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Crossminton – Dieses Wochenende fanden die Crossminton (früher Speed Badminton) Weltmeisterschaften in Warschau statt. Severin Wirth von den Sunspeedern Kreuzlingen konnte sich dabei eine Bronze Medaille sichern.
Bereits zum 4. Mal fand die alle zwei Jahre stattfindende Crossminton Weltmeisterschaft statt. Severin Wirth, (Sunspeeder Kreuzlingen) überstand die Gruppenphase der Open-Division-Einzelkategorie knapp in umkämpften Matches. In der KO-Runde bekam es Wirth, die Nummer zwölf der Welt, ebenfalls mit sehr starken Spielern zu tun. Mit Patrick Schüsseler (GER) traf Wirth auf einen bestens bekannten Gegner. Knapp, in drei Sätzen, setzte sich Wirth gegen Schüsseler durch. Es folgte ein weiterer Deutscher im 1/8-Final. Boubacar Diallo (GER) war ebenfalls hartnäckig. Wirth musste erneut über drei Sätze und erkämpfte sich schliesslich den verdienten Sieg. Da die Weltnummer vier Melker Ekberg (SWE) überraschend im 1/8-Final scheiterte, bekam es Wirth im 1/4-Final mit Petr Makrlik (CZE) zu tun. Auch diese Partie ging über die volle Distanz. Wirth siegte mit 7:16, 16:9, 16:14. Damit hatte Wirth bereits eine Medaille auf sicher.
Im Halbfinal stand Wirth kein Geringerer als die Weltnummer zwei, Per Hjalmarson (SWE), gegenüber. Wirth startet stark in die Partie und führte zwischenzeitlich 9:2 im 1. Satz. Doch Hjalmarson wusste zu reagieren und holte Punkt für Punkt auf. Knapp entschied der Schwede den 1. Satz mit 16:14 für sich. Auch der 2. Satz war eng. Wirth spielte druckvoll und erzielte fantastische Punkte. Hjalmarson gewann schlussendlich auch den 2. Satz mit 16:14 und stand damit im Final. Hjalmarson dominierte in der Endrunde und sicherte sich nach 2011 und 2015 den Weltmeistertitel bereits zum 3. Mal. Wirth freute sich über die hochverdiente Bronzemedaille.
Ein Novum – noch nie holte die Schweiz an einer Weltmeisterschaft eine Open-Division Einzelmedaille. Für Wirth ist es, nach dem Doppel-Silber 2013, zusammen mit Ivo Junker (Sunspeeder Kreuzlingen), bereits die zweite Weltmeisterschafts-Medaille.
Im Open-Doppel trat Wirth dieses Jahr mit Martin Schenker (Grischa Speeders) an. Die beiden erreichten den 9. Rang. Ebenso erging es Junker mit seinem U18-Doppelpartner Morris Haab (Speeders Zürich).
Dem Junior Haab war eine Medaille zuzutrauen. Doch die Konkurrenz war für den sonst mehrheitlich Tennisspielenden Zürcher in der U18-Kategorie zu stark. Haab überstand die Gruppenphase problemlos. Mit offensivem Spiel und Ausdauer erreichte der erst 15-Jährige die Runde der besten 4. Im Halbfinal unterlag Haab dem späteren Weltmeister Jasa Jovan (SLO) mit 16:12 und 16:14. Haab erreichte den 3. Rang und holte sich damit seine zweite WM-Bronzemedaille nach dem 3. Rang vor zwei Jahren in der U14-Kategorie.