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Das Energiekomplott
Nachdem Ende der 1970-er Jahre die unbrauchbaren Szenarien der Gesamt-Energie-Konzeption des GEK-Berichtes in der Versenkung verschwunden waren, machten ein paar Einzelmasken des Bundes einfach weiter, ansonsten sie brotlos geworden wären.
Aufgrund der in meiner Forschungsunternehmung gemachten Erfahrungen (siehe Rubrik Effizienz), teilte ich dem Bundesrat und und den für die Lehre verantwortlichen Institutionen im Jahr 1979 mit, dass die Ergebnisse über den Energieverbrauch eines Gebäudes, mit den damals üblichen Berechnungen nicht übereinstimmten. Ich fasste meine Kenntnisse und Ergebnisse zu Handen von Bundesrat Willi Ritschard im Bericht „Das Ziel“ zusammen.
Der Bericht, befasste sich mit den Hintergründen und Ursachen des allzu grossen Energieverbrauchs in der Schweiz. Ich habe damals in dem Bericht beschrieben, was alles unternommen werden muss, um nicht in eine Energiekrise reinzuschlittern.
Seltsamerweise sind wir heute keinen einzigen Schritt weiter gekommen, für mich war es, wie wenn ich den Bericht gestern zur Problematik der „Energiestrategie 2050“ verfasst hätte. Weder der Bundesrat, das Parlament, das UREK, das BFE, die ETH, die EMPA, der SIA noch sonst wer, haben irgend etwas zur Klärung des Energiebereichs im Gebäudebereich unternommen.
Darauf schrieb mir Bundesrat Willi Ritschard einen Brief:
Willi Ritschard hoffte zwar, dass es an einer gründlichen Abklärung nicht fehlt, doch er irrte sich. Schon 4 Tage zuvor, am 1. März 1979, wurde von seinen Mitarbeitern, die von ihm unterzeichneten Musternormen für Wärmedämm-Vorschriften an die Kantone verschickt.
In der Folge informierte ich aber weiterhin die Wissenschafts- und Bildungs-Institutionen in der Schweiz über die Untauglichkeit der vorgeschriebenen Wärmedämm-Massnahmen. Die Hauptverantwortlich für diese Musternormen waren: Eduard Kiener, Michel Roux und Hans Luzius Schmid, welche der SP-Schweiz angehörten.
Diese Musternormen werden nun analysiert:
Zuerst gibt man sich eine Legitimation mit einschränkenden Mitteln …
… dann erwähnt man die Wirtschaftlichkeit, ohne je eine Untersuchung über die Wirksamkeit der Musternormen durchgeführt zu haben. Das würde man heute postfaktische Wissenschaft nennen! Heute sind wir bei einem U-Wert von 0.15 W/m2K angelangt und dieser Wert soll noch einmal verschäft werden, obwohl seit Jahren die Hyperbeltragik bekannt ist, und ein U-Wert unter 0.4 W/m2K jenseits von Wirkung und Wirtschaftlichkeit liegt.
Der Schweizerische Ingenieur- und Architekturverein (SIA) war also mit im Boot, und damit auch die ETZH und die EMPA.
Fatalerweise wurde nur die Wärmeleitung favorisiert,
die restlichen sieben energierelevanten Faktoren wurden dabei nicht beachtet. Sie sind Teil von 25 Anforderungen, welche beachtet werden sollten, wenn ein Planer zwei Striche auf einen Plan setzt und meint, das ist eine Aussenwand!
Ich denke, dass der gute Sanitärmonteur und Bundesrat Willi Ritschard weit davon entfernt war zu Wissen, was er unterschrieben hatte.
Am 19. Mai 1980 beendete Bundesrat Leon Schlumpf das energetische Trauerspiel mit seiner Musaterverordnunf für KLantonale Wärmedämmvorschriften. Ob Herr Schlumpf wusste was er unterschrieb, weiss ich nicht, doch das Triumvirat: Eduard Kiener, Michel Roux und Hans Luzius Schmid wussten sehr wohl was sie taten. Es ging aber nicht um Energiesparen oder Geld, NEIN es ging nur um die Macht der SP-Schweiz zu demonstrieren.
Das Triumvirat hat es zusammen mit der ETH, der EMPA und dem SIA geschafft, das Energiekomplott bis zum heutigen Tag aufrecht zu erhalten. Beste Gratulation zu diesem Erfolg!
Zusammen mit NR Rolf Hegetschweiler versuchten wir mit der Motion 02.3757, im Nationalrat etwas zu bewegen.
Wie man aus meinem anschliessenden Kommentar zur Abweisung der Motion durch den Bundesrat entnehmen kann, hat das SP-Energiekomplott – in Federführung von Bundesrat Moritz Leuenberger – vollumfänglich zugeschlagen und die DOKTRIN der herrschenden Lehrmeinung bestätigt.