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In Asien, insbesondere in Indien, wird Ayurveda als Heilmethode auch wissenschaftlich gelehrt und von der Bevölkerung akzeptiert. Im westlichen Kulturkreis dagegen setzt man Ayurveda zumeist für Wellness-Zwecke ein, was in Asien erst durch den wachsenden Tourismus zum Thema wurde. Ayurveda ist keine therapeutische Einzelmaßnahme, sondern untersteht immer einem ganzheitlichen Ansatz.
Die Behandlungsarten im Ayurveda sind umfangreich, sie basieren auf Massagen mit nährenden warmen Ölen, Ernährungslehre, Kräuterheilkunde und Reinigungsverfahren, um den Körper zu entgiften und in sein Gleichgewicht zu bringen.
Das Ayurvedische Prinzip beruht auf dem Konzept der drei Doshas (Lebensenergien): Das Drei-Dosha-Konzept erklärt, wie die fünf Elemente, welche den Körper aufbauen und erhalten, durch die drei Prinzipien gesteuert werden.
VATA = Luft und Äther (Raum)
PITTA = Feuer und Wasser
KAPHA = Erde und Wasser
Jeder von uns verfügt über alle drei Doshas, jedoch sind sie unterschiedlich stark ausgeprägt. Wenn nun eines dieser drei Prinzipien (Doshas) zu stark oder zu schwach wird, entsteht ein Ungleichgewicht im Körper und dieses Ungleichgewicht kann längerfristig zu Krankheiten führen.
Das Ayurvedische System und gehört in den Bereich der traditionellen Alternativmedizin.