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Zürich
Studienauftrag Schirmhaus
Studienauftrag Schirmhaus
Das Schrimhaus fügt sich in die Raumsequenzen des Quartiers und ergänzt das Spiel der weiten und engen Räume. Die Fassaden thematisieren die subtil gestaltete Einheitlichkeit und Rhythmik der Nachbarn, begrenzen die Weite des Schiffbauplatzes und eröffnen dennoch unterschiedliche Durchblicke in der Materialität des Muralen. Der im Programm als Hypothek ausgewiesene Fahrradweg wird zum Auftakt der Haupteingänge des Schirmhauses. Der Bauspringt im erdgeschossigen Bereich zur Hardstrasse und zum Schiffbauplatz zurück und akzentuiert die Hauptadresse. Hier erfährt der Bau einen Schnitt, horizontal wie vertikal bricht der liegende Körper in sich auf ohne zu zerbrechen. Durchblicke entstehen, der Bau wird auf Stadtebene permeabel, schafft sich seinen eigenen urbanen Hof, der nach Norden über Terrassen seinen Abschluss findet und so die Umgebung miteinbezieht. Eine Freitreppe von der Giessereistrasse erschliesst das erste Obergeschoss und schafft die Möglichkeit diesen erhobenen Aussenraum bereits den Büromietern zuzuschlagen. Das Thema der Terrassen wird weiter entwickelt und erklärt zusätzlich die wesentlichen volumetrischen Staffelungen des Gebäudes innerhalb des städtischen Kontexts. Auf verschiedenen Niveaus angelegte Aussenräume bilden die räumliche Erweiterung der Bürobereiche nach Aussen und schaffen den nötigen räumlichen Massstab zu den Nachbarn. Auf das Ausbilden von Attikageschossen wird bewusst verzichtet. Die im Gebäude erlebbaren gestaffelten Rücksprünge ersetzen die üblichen Dachaufbauten.