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Den Kern des Gebiets bildet das ehemalige Schlamm-Absetzbecken einer Kiesgrube. Dieses Kleingewässer ist – hauptsächlich wegen der ansässigen Kreuzkrötenpopulation – ein Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung und Lebensraum von mehr als 20, teils seltenen Libellenarten. Wasserralle und Zwergtaucher nisten regelmässig im Schilf- und Rohrkolbengürtel, auf der angrenzenden Ruderalfläche brütet der Flussregenpfeifer. Eine eigens für diese Art aufgeschütteten Brutwand beherbergt eine Uferschwalbenkolonie. Die Bärmatten sind zudem einen regional bedeutender Limikolenrastplatz.
Grösse: 2.67 ha.
Höhe: 512 m.ü.M.
Betreuer: Samuel Bachmann
Im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Bahnlinie und der damit verbundenen Verlegung der A1 bei Hindelbank plante man in den 1990er-Jahren, das am Rand der Autobahn liegende Schlamm-Absetzbecken trockenzulegen und zu rekultivieren. Interventionen von Naturschützern retteten den Lebensraum. Als NSG Bärmatten wurde er 2003 unter Schutz gestellt. Der im Jahr 2005 gegründete Stiftung BUFO gelang es später, auch das angrenzende Kiesgrubenareal vor einer Rekultivierung zu bewahren und in das NSG Bärmatten zu integrieren. In der Folge erwarb die Stiftung das Areal des alten Schlammbeckens und weitere Teile des Kiesgrubengeländes.
Wegen der hohen Kosten für administrative Auflagen beschloss der Stiftungsrat 2015, die Stiftung BUFO aufzulösen und die Parzelle der Berner Ala zu schenken. Die Pflege und Betreuung des Gebiets wird weiterhin durch die Mitglieder des ehemaligen BUFO-Stiftungsrats gewährleistet.
Zwergtaucher, Wasserralle, Teichhuhn, Blässhuhn, Stockente, Teichrohrsänger, Neuntöter, Flussregenpfeifer regelmässig sowie gelegentlich Rohrammer, Reiherente, Tafelente und Zwergdommel.
Löffelente, Krickente, Turteltaube, Beutelmeise. Zudem wurden zu den Zugzeiten bisher 21 Limikolenarten beobachtet.