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Für den FC Winterthur geht das Warten auf den ersten Sieg in der Super League seit 37 Jahren weiter. Der Aufsteiger konnte die Young Boys etwas ärgern, kassierte aber dennoch ein deutliches 1:5.
Vorsprung nicht ausgebaut
Zum bereits vierten Mal gingen die Winterthurer in dieser Saison mit 1:0 in Führung. In den Startminuten erwischten sie die Berner mit einem Konter, der schliesslich zu einem für YB unglücklichen Handspenalty führte. Roman Buess verwertete, Winterthur kontrollierte danach eine Weile lang das Spiel, bis Meschack Elia in der 17. Minute das 1:1 erzielte.
Nach der Pause machten die Young Boys rasch alles klar. Zuerst war Jean-Pierre Nsame nach einer schönen Kombination über Cedric Zesiger, Elia und Filip Ugrinic erfolgreich (50.). Die Winterthur traf bei diesem Gegentor keine Schuld.
Passive Winterthurer
Hingegen beim dritten dann sehr wohl: Viel zu passiv verteidigten sie zwei Minuten nach dem Tor von Nsame einen Auskick von David von Ballmoos. Der lange Ball des YB-Keepers flog ungehinderte in den Lauf von Ugrinic, der seinen ersten Ligatreffer für seinen neuen Klub erzielte. Später nutzte der eingewechselte Cedric Itten seine halbe Stunde Spielzeit zu den zwei Toren zum 5:1.
(sda/roa)