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Heiri Strub
Das Walross und die Veilchen
Atlantis Verlag, Orell Füssli, 2011
Der Gärtner tritt den Beweis an. So kommt es, dass ein Walross die süssen Früchte kennenlernt und bald schon herumfragt: «Kennst du das Land, wo die Melonen blühen?» – Die Geschichte nimmt ihren Lauf, das Walross schwimmt nach Süden. Später folgt es einer Dame, die nach Veilchen riecht, gerät in eine Falle und, und, und ...
Heiri Strub hat «Das Walross und die Veilchen» 1951 veröffentlicht; frisch fabuliert und witzig illustriert. Da der heute 94-jährige Grafiker und Maler ein politisch engagiertes Leben führte, interessierten sich auch die Behörden für das «Walross». Das ist eine noch verrücktere Geschichte. Hier und heute geht es um die Kindergeschichte, eines der komischsten Schweizer Kinderbücher überhaupt.
Aus: Heiri Strub. Das Walross und die Veilchen. Atlantis Verlag, Orell Füssli, 2011
Ein Professor und ein Gärtner bekamen einmal Streit. Der Professor sagte: «Melonen sind Früchte des Südens und können nur dort wachsen.» Der Gärtner aber sagte: «Wenn man Pflanzen richtig pflegt, wachsen sie überall. Man kann am Nordpol sogar Melonen und Veilchen pflanzen.»
(Aus: Das Walross und die Veilchen)