Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03327.jsonl.gz/1334

Externer Inhalt
Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.
Golf - Nicht Phil Mickelson, der drei Runden lang geführt hat, sondern der Engländer Justin Rose gewinnt das 113. US Open in Ardmore. Er verweist Mickelson in der dramatischen Schlussrunde auf den 2. Platz.
Der 32-jährige Rose verdiente seinen ersten Triumph an einem Majorturnier vollauf. Er lieferte in der Schlussrunde auf dem schwer bespielbaren Platz im Merion Golf Club bei Philadelphia mit 70 Schlägen (Par) die beste Leistung aller noch im Rennen verbliebenen Titelanwärter ab und liess sich als erst zweiter englischer US-Open-Sieger (nach Tony Jacklin 1970) feiern. Mit dem Total von 281 Schlägen (1 über Par) distanzierte er Mickelson und den jungen Australier Jason Day, der am US Masters im April Dritter geworden war, um zwei Schläge.
An seinem 43. Geburtstag konnte sich Phil Mickelson den Traum vom ersten US-Open-Triumph nicht erfüllen. Seine 74er-Runde war - anders als die ersten drei Umgänge - von zu viel Auf und Ab geprägt. So unterliefen ihm schon auf den ersten fünf Löchern zwei Doppelbogeys. Er, der Meister des kurzen Spiels, hatte mit den schnellen, welligen Greens und dem dicken Gras neben den Spielbahnen seine liebe Mühe.
Am 3. Loch beispielsweise benötigte Mickelson aus rund 30 Metern von ausserhalb des Greens vier Schläge. Selbst ein Traumschlag am 10. Loch - er traf aus über hundert Metern aus dem Gras zum Eagle (2 unter Par) - half ihm letztlich nicht. Die letzte Chance vergab Mickelson am 16. Loch, wo er aus rund vier Metern das Birdie verpasste. Er büsste schliesslich am 18. Loch einen weiteren Schlag ein und liess sich von Day einholen. Bei seiner 23. US-Open-Teilnahme musste der viermalige Majorturnier-Sieger Mickelson nunmehr zum sechsten Mal mit dem Ehrenplatz vorliebnehmen. Er baute damit seinen eigenen, ungeliebten Rekord aus.
Weitere namhafte Golfer, die vor der Schlussrunde noch der dicht gedrängten Spitzengruppe angehört hatten, fielen relativ früh aus der Entscheidung. Zu ihnen zählen der Engländer Luke Donald, der Südafrikaner Charl Schwartzel und der Amerikaner Steve Stricker.
Tiger Woods und Rory McIlroy, die Nummern 1 und 2 der Weltrangliste, waren bereits in der 3. Runde hoffnungslos zurückgefallen. Sie belegten schliesslich die Ränge 32 respektive 41. McIlroy regte sich ob seines Spiels dermassen auf, dass er nach einem total misslungenen Schlag seinen Schläger demolierte.
SDA-ATS