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durchgeführt. Eine gute und kurze Charakteristik der Grauen Hörner als Ganzes gibt Prof. Becker: «Wenn
einmal ein Name treffend gewählt ist, so ist es hier der Fall: von welcher
Seite man sich dieser Gruppe nähert, nichts als
Hörner, keine
Spitzen, Stöcke, Köpfe, alles veritable
Hörner und alle sind grau, schwarzgrau oder weissgrau,
wie so eine Versammlung von Klubveteranen ... In einem Raume von kaum einer Quadratstunde zählen wir über 30
Hörner, vom
Zentrum aus gehen 4 Hauptkämme, die sich ihrerseits wieder in eine Anzahl Zweige gliedern; so gabelt sich z. B. der
Kamm
der
Zanayhörner siebenfach. Alles graue Hörner, an die sich graue Schutthalden anlegen; wandert man
über diese hin, so wird man selbst ganz grau. Ist man einmal so recht drinnen, so empfindet man vollständig den wilden,
rauhen Charakter des Hochgebirges. Wie um das Auge etwas zu erquicken oder zu versöhnen, erscheinen in dieser Wildnis drei
herrliche Seelein, der grünblaue
Wildsee, der weissblaue
Schottensee und der schwarzblaue
Schwarzsee. Um
das
Bild des Hochgebirges zu vollenden, liegt in einem kleinen
Kessel der kleine
Pizsolgletscher, so dass es kaum ein anderes
Gebiet geben kann, das mit dieser relativ geringen Erhebung so vollständig das
Wesen des Hochgebirges trägt.» (Becker, F.
GraueHörner-Calanda-Ringelspitz; Itinerarium für das Exkursionsgebiet des S. A. C. 1888.Glarus
1888).
823 m. Bewaldete Anhöhe, letzter Ausläufer des am rechten Ufer
der
Aare nahe deren Knie bei
Zollikofen gelegenen Berggebietes.
Der
Wald ist zum grossen Teil Eigentum der Burgergemeinde Bern
und
wird von der von Bern
in den Kanton Solothurn
und den
Ober Aargau führenden alten Strasse durchzogen. In der sumpfigen Lichtung «Im
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mehr
Sand» (am N.-Rand des Waldes) fand am der bekannte Unglückskampf der unter Karl Ludwig von Erlach und dem greisen
Schultheissen Nikolaus v. Steiger stehenden Berner gegen die von Solothurn
herkommenden französischen Truppen des Generales Schauenburg
statt.
Auf Anregung der kantonalen Berner Offiziersgesellschaft ist hier zum Andenken an dieses Ereignis 1886 ein
Denkstein gesetzt worden.
Schiessplatz. Remontenstall.
Grabhügel aus der Steinzeit;
Fund von Knöpfen mit goldenen Verzierungen.
Ueber den Kampf im Grauholz vergl.
Müller, Karl. Die letzten Tage des altenBern;
Denkschrift.