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Ab einer gewissen Entfernung oder wenn der Weg zur Schule gefährlich ist, haben Freiburger Schüler Anspruch auf kostenlosen Schultransport. Der von den Schulen erzeugte Verkehr wird soweit wie möglich im Rahmen des Angebots der konzessionierten Transportunternehmen bewältigt; dieses wird vom Gemeinwesen finanziert. Wo dies nicht möglich ist, ist ein Schülertransport notwendig. Die Gemeinden sind dafür zuständig, zu entscheiden, ob die Organisation eines solchen Transports notwendig ist oder nicht. Das Amt für Mobilität (MobA) ist die zuständige Behörde für die Erteilung von kantonalen Bewilligungen für diese Verkehrsart.
Auf kantonaler Ebene wird der von den Schulen erzeugte Verkehr so weit wie möglich im Rahmen des Angebots der konzessionierten Transportunternehmen bewältigt; dieses wird vom Gemeinwesen finanziert. In einigen Regionen haben jedoch das Zusammentreffen mehrerer Schulen in einem Schulkreis, die Länge und die besondere Gefährlichkeit bestimmter Strecken und das Fehlen öffentlicher Verkehrsmittel haben, die Bereitstellung von Verkehrsmitteln für Schulkinder erforderlich gemacht.
Der Schülertransport ist bewilligungspflichtig: die Wahl des Fahrzeugs, die Ausbildung von Personen am Steuer, die Sicherheit während der Fahrt, der Versicherungsschutz und Weiteres werden einzeln geprüft.
Nach der geltenden Schulordnung haben Schülerinnen un Schüler Anspruch auf kostenlose Beförderung, wenn sie im Primarschulalter mehr als 2,5 Kilometer und in der Orientierungsstufe mehr als 4 Kilometer bis zum Schulhaus zurücklegen müssen.
Wenn die Fahrt von zu Hause bis zum Schulhaus besonders gefährlich ist, muss der Transport für die Grundschüler organisiert werden.
Es wird auch ein kostenloser Schultransport angeboten, der es den Schülern ermöglicht, an einen anderen Ort innerhalb oder außerhalb des Schulkreises zu reisen, wenn es die Umstände erfordern.
Die Eltern sind für die Fahrten ihres Kindes zwischen Wohnung und Schule oder, wenn es einen Transport gibt, zwischen Wohnung und Betreuungsort (z.B. Bushaltestelle) verantwortlich.
Zusätzlich zu den zehn Minuten Betreuung vor und nach dem Unterricht durch die Lehrerschaft betreuen die Gemeinden die Primarschüler während der Wartezeiten an der Schule, wo ein Schülertransport durchgeführt wird.
Während des Transports stehen die Schüler unter der Verantwortung des jeweiligen Transportunternehmens und der Gemeinde.
Das Amt für Mobilität ist für die Gewährung von kantonalen Bewilligungen für Schülertransporte (Art. 7 der Bundesverordnung vom 4. November 2009 über die Personenbeförderung) zuständig. Das Amt hat auch ein Memorandum über die Beförderung von Schülern geschrieben.