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Heute ist Englisch die meist gesprochene Sprache der Welt – insbesondere wenn man beachtet, dass viele Menschen diese Sprache als Zweitsprache beherrschen. Man geht heute davon aus, dass Englisch auch in Zukunft die Sprache von Politik, Tourismus und Wirtschaft bleiben wird. Immer mehr Menschen bilden sich im Rahmen von einem Sprachaufenthalt Englisch weiter, was nicht nur in England möglich ist, sondern auch in Australien, Kanada und den USA. Der Weg zur Weltsprache und damit das Erreichen des heutigen Status der Sprache als Weltsprache begann im 19. Jahrhundert, als das Britische Empire noch groß war, weil es die größte Kolonialmacht der Welt war. Englischsprachige Seefahrer und Entdecker sowie Siedler haben für die Verbreitung der englischen Sprache gesorgt.
Die Macht der Kolonialmacht
Die Kolonialherren vor Ort zwangen zwar den Einheimischen nicht die Englische Sprache auf. Doch wenn diese sich unterhalten wollten oder sich registrieren, mussten sie Englisch sprechen. So wurde Englisch durch die Hintertür meist die Amtssprache in den eroberten Gebieten, und zwar bis heute, da viele Länder dies auch nach der Unabhängigkeit von Großbritannien beibehalten haben. Zu kompliziert wäre es gewesen die indigen Sprachen wieder aufleben zu lassen. Dabei missbrauchte das Britische Empire niemals seine Macht als Kolonialherr, dass Sprachen ausgerottet wurden. Anders erging es nach dem Abzug der Briten den Eingeborenen von Südafrika . Deren Sprache wurde massiv durch die neue Regierung in Umerziehungslagern ausgetrieben.Dies sieht man heute aber selbst in Südafrika vereinzelt als kulturelle Ausrottung und Fehler an.
Einfluss der Großhandelsmacht USA
Das Ende der Kolonialzeit von Großbritannien war allerdings ein Prozess, der schleppend über mehrere Jahrzehnte ging. Die letzten Kolonien wurden in den 1980er Jahren unabhängig. Einen sehr großen Einfluss auf die Verbreitung der englischen Sprache hatte in der Zwischenzeit ein anderes Land – die USA. Denn sie waren es, die nach dem 2. Weltkrieg den Handel auf der ganzen Welt anheizten. Schließlich waren ihre Ressourcen nicht durch den Krieg zerstört worden. Und man suchte eine gemeinsame Handelssprache, um letztlich auch Länder wie Japan und China anzusprechen. Heute trägt die Englische Sprache maßgeblich dazu bei, dass im Handel und auch in der Politik keine Missverständnisse mehr auftreten.