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Kriens, um 1975
Hersteller: Alpina Lampen AG, Kriens
Glas, Messing; Wellkarton, Packpapier
H. 22 cm, Dm. 10,5 cm
2012.31.
Wer heute in den Läden nach klassischen Glühbirnen sucht, wird nicht mehr fündig. Glühbirnen gibt es in den meisten Ländern Europas nicht mehr zu kaufen. Das Schicksal der Glühbirne wurde im Jahr 2007 besiegelt. Die EU sprach sich für ihre Abschaffung aus. Die Schweiz übernahm die entsprechende EU Energieverordnung, so dass es auch bei uns heute keine Glühbirnen mehr zu kaufen gibt. Die sukzessive Abschaffung der Glühbirne erfolgte in mehreren Schritten über einen Zeitraum von vier Jahren. Seit dem 1. September 2012 ist der Verkauf von Glühbirnen komplett verboten. Da Glühbirnen nur eine durchschnittliche Lebensdauer von rund tausend Stunden haben, ist es nur eine Frage der Zeit bis auch der letzte Glühfaden durchgebrannt ist.
Die hier gezeigte 500-Watt-Glühbirne ist schon länger nicht mehr in Gebrauch. Sie hing bis 1977 in der Barfüsserkirche, wahrscheinlich auf einer der Seitenschiffemporen. Für die Wiedereröffnung der renovierten Barfüsserkirche 1981 wurden die Seitenschiffemporen abgebrochen. Dadurch wurde auch die vorliegende Glühbirne obsolet. Sie war wohl ein wahrer Stromfresser, wenn man bedenkt, dass Glühbirnen nur in der Lage sind etwa vier Prozent der aufgewendeten Energie in Licht umzuwandeln. Der Rest der Energie wird als Wärme abgestrahlt.