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Mit der Zwischenbilanz von je zwei Siegen und Niederlagen ist für Nicole Schwägli, Marisa Winkelhausen, Nadine Lehmann und Skip Alina Pätz von Baden Regio noch längst nichts verloren. Wenn sie sich aber Chancen auf den Titel oder zumindest auf eine Medaille ausrechnen wollen, müssen sie bedeutend mehr Konstanz in ihre Auftritte bringen.
Die Niederlage gegen die zu den krassen Aussenseiterinnen zählenden Finninnen um Skip Oona Kauste war sehr bitter. Die Schweizerinnen erarbeiteten sich zu Beginn einen Vorsprung (2:0), den sie gegen des bescheidene Team aus dem Norden normalerweise nicht aus der Hand geben dürfen. Aus Schweizer Sicht ist es vielleicht ein gutes Omen, dass das Flimser Team von Binia Feltscher vor einem Jahr in Champéry in der Vorrunde gegen Finnland – damals gegen die Formation von Sanna Puustinen – ebenfalls verlor. Die Schweizerinnen liessen sich am Schluss als Europameisterinnen feiern.
Im Match gegen die von Dorottya Palancsa angeführten Aufsteigerinnen aus Ungarn dominierten die Schweizerinnen von Anfang an. In den ersten beiden Ends stahlen sie je einen Stein zur 2:0-Führung. Etwas Seltenes gelang ihnen im 5. End: Ohne Vorteil des letzten Steins liessen sie ein Sechserhaus notieren. Die Ungarinnen trugen mit fehlerhaftem Spiel ihren Teil dazu bei. Nach dem 6. End, zum frühestmöglichen Zweitpunkt, gaben sie auf.
Ungarns Frauen waren erst einmal – 2012 – im EM-A-Turnier vertreten. Die damalige Crew von Ildiko Szekeres, die vor allem als Bodybuilderin Ansehen und Preise gewonnen hatte, stieg jedoch umgehend wieder ab.
(SI)