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Die Serpentine
Wer den seeseitigen, unteren Eingang wählt, bekommt die Erhabenheit des Schlosses zu spüren. Das Erklimmen des Hügels kann jedoch im Schatten der begleitenden Baumreihe erfolgen. Diese weist als weitherum sichtbares Zeichen in der Landschaft darauf hin, dass der Weg zu einem bedeutenden Punkt, dem Schloss, führt. Während der Serpentinenweg noch weitgehend mit dem Original-plan übereinstimmt, ist nicht überliefert, welche Bäume den Weg säumten. Der Wegbelag ist ein überaus wichtiger Stimmungsträger. Entsprechend ist die ursprüngliche Chaussierung anstelle der heutigen Asphaltdecke wiederherzustellen.
Judith Rohrer, Leiterin Fachstelle Gartendenkmalpflege Grün Stadt Zürich
Die Lage der Serpentine ist auf dem Plan aus dem Jahre 1861 klar dokumentiert, die Baumpflanzungen sind auf verschiedenen historischen Stichen ersichtlich. Heute führen nur noch Überreste dieses Weges die Anhöhe hinauf. Die Serpentine wird nun neu angelegt, durch eine Chaussierung mit Entwässerung dauerhaft neu gebaut. An den Seiten entsteht im unteren geraden Bereich eine neue Allee, im Bereich hangaufwärts wird eine hangseitige Baumreihe angelegt. Das Bachtobel wird durch einen schmalen Trampelpfad im recht steilen Hang erlebbar gemacht.
Thomas Hasler, Staufer & Hasler Architekten
Die Projekte und Massnahmen im EinzelnenProjektbeschrieb (2 MB)
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