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Algeriens, Abdelaziz Bouteflika, will doch nicht für eine fünfte Amtszeit kandidieren. Das meldete die staatliche Nachrichtenagentur APS.
In einer Botschaft Bouteflikas an das Volk heisst es, die Wahl werde erst im Anschluss an eine «nationale Konferenz» stattfinden. Ihre Aufgabe sei es, das politische System des Landes zu reformieren und bis Ende des Jahres einen Vorschlag für eine neue Verfassung zu erarbeiten.
Bouteflika war erst am Sonntag von einem zweiwöchigem Spitalaufenthalt in Genf nach Algerien zurückgekehrt
Zuvor hatte es wochenlang massive Proteste in Algerien gegen eine mögliche Kandidatur des gesundheitlich stark angeschlagenen Bouteflika gegeben. Die geplante Präsidentenwahl werde verschoben, teilte das Präsidialamt mit.
Nach Einschätzung von Beobachtern handelte es sich um die bislang grössten Demonstrationen seit Beginn der Protestwelle Ende Februar. In der Hauptstadt Algier verlangten Demonstranten, dass der 82 Jahre alte Staatschef auf seine Kandidatur bei der Präsidentenwahl, die ursprünglich für den 18. April angesetzte war, verzichtet.
Die Schweiz müsse ihren Umgang mit China überdenken, sagt Linda Maduz von der ETH Zürich.
Wie umgehen mit China? Diese Frage treibt die Politik derzeit um. Gestern sprach sich der Ständerat dagegen aus, eine China-Strategie vom Bundesrat zu verlangen – weil dieser bereits selbst aktiv geworden sei. Nächste Woche befasst sich der Nationalrat mit der Frage der Investitionskontrollen.
Linda Maduz vom Center for Security Studies der ETH Zürich seziert im Interview das Verhältnis zwischen China und der Schweiz.
Frau Maduz, der Westen ringt gerade sehr mit der Frage, wie er mit China …