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Stoffel im Orient
Remo Stoffel, der mit der unfreundlichen Übernahme der Therme Vals und Hochhaus-Träumen für Aufsehen gesorgt hat, verlässt die Schweiz «per sofort» Richtung Dubai.
Remo Stoffel ist in den Orient ausgewandert. Der Geschäftsmann mit der grossen schwarzen Brille hat 2012 in einer Aufsehen, Unfrieden und Spektakel erregenden Aktion die Therme Vals von der Gemeinde übernommen. Er tat dies mit viel salbungsvollen Worten, die Heimat zu retten. Und hat seither nicht nachgelassen mit Ankündigungen – ein Steingarten von Tadao Ando in der Talebene von Vals, dem Dorf seiner Kindheit, einen Wolkenkratzer von Thom Mayne bei Zumthors Felsentherme, beides Papierarchitektur geblieben – und komplexe Transfers in seinen Immobilien- und Baugeschäften. Was ich anfügen muss – er hat in der Therme viel Geld für nötige Renovationen bezahlt. Nun hat er in der Bündner Zeitung angekündigt, dass er seine neue 5-Mio-Villa in Chur verlassen und mit Frau und vier Kindern «per sofort» nach Dubai auswandern wird. Er besitzt dort die Firma Farnek, 9000 Leute arbeiten für ihn im Gebäudeunterhalt. Sein Besitz in der Schweiz, so die immobile Hinterlassenschaft der Swissair in Balsberg und die Therme in Vals, blieben vom Entscheid «unberührt».