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Am «Röschtigraben»
500 – 700 n. Chr.
Das Gebiet des Kantons Solothurn gehörte im Frühmittelalter zwei verschiedenen Kulturgruppen an. Dies kann man anhand der Beigaben in den Gräbern sehen. Der Norden und der Westen sind vorwiegend romanisch, der Osten alemannisch geprägt. Die Romanen sind die Nachfahren der alteingesessenen, gallorömischen Bevölkerung. Die Alemannen siedelten sich im Laufe des 7. Jahrhunderts von Norden und Osten herkommend im Schweizer Mittelland an. Östlich von Solothurn verlief damals auch die Sprachgrenze zwischen Romanisch und Alemannisch – also zwischen Welsch und Deutsch. Im Laufe der Jahrhunderte verschob sich diese Grenze weiter nach Westen.