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Millionen Kunstobjekte wurden während des Zweiten Weltkrieges in Europa von den Deutschen geraubt. Den «Schatzsuchern der Kultur», einer US-Spezialeinheit, gelang es gegen Kriegsende, etliche davon zu retten.
Die «Monuments Men» waren eine Armee-Sektion der Alliierten. Ihr Auftrag: Kirchen, antike Ruinen und Kulturdenkmäler vor Kampfhandlungen schützen. Ausserdem sollten sie Meisterwerke der Kunstgeschichte aus den Händen der Nationalsozialisten befreien und sie ihren rechtmässigen Besitzern zurückgeben.
Eine schwierige Mission: Die Kunstwerke befanden sich hinter feindlichen Linien und die Wehrmacht hatte den Befehl, alles zu zerstören, bevor das Dritte Reich unterging. In verschiedenen Raubkunstdepots in ganz Europa spürten die «Monuments Men» tausende Kunstwerke auf.
Auf diesen historischen Begebenheiten basiert der Film «The Monuments Men – Ungewöhnliche Helden». Er handelt von sieben Museumsdirektoren, Kuratoren und Kunsthistorikern, die in den letzten Tagen des Krieges versuchen, Jahrhunderte alte Kunstwerke vor der Vernichtung zu bewahren.
Die Dreharbeiten der deutsch-amerikanischen Koproduktion fanden fast komplett in Deutschland statt. Gedreht wurde im Studio und an über 40 Orten rund um Berlin, Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Neben der Starbesetzung spielen insgesamt 10'200 Statisten mit, die alle vor Ort gecastet wurden.
Regie führt George Clooney, ebenso fungiert er als Drehbuchautor, Produzent und Hauptdarsteller. Die internationale Premiere des Kunstraub-Thrillers wird im offiziellen Programm der 64. Internationalen Filmfestspiele Berlin präsentiert. (ala)