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So 13. November | Konzert | 11h
CHF 35/20 (ermässigt)
Es wird darin geliebt und gehasst, gefleht und verlassen, gemordet und gestorben. Das ist Oper.
Laut «Loriot's kleinem Opernführer» sind Opern erst nach Klärung des Inhalts zu geniessen. Auch vor dem Besuch von Verdi's «Don Carlos», z.B.:
«,Sie hat mich nie geliebt', klagt der König von Spanien. Er meint Elisabeth, die Verlobte seines Sohnes, der seinerseits eine Prinzessin Eboli nie geliebt hat, die ihn jedoch liebt, wohl weil der König sie nie geliebt hat. Kommt hinzu, dass Elisabeth Frau Eboli nicht liebt und weder Don Carlos vom Vater noch der Vater vom Sohn geliebt wird...»
Manuela Hager singt, das Zuger Bläserquintett spielt. Nicht eine Oper, aber aus Opern.
Dabei beschäftigt uns die Frage, ob es neben den «grossen Gefühlen», mit denen grossspurig um Opernbesucher geworben wird, auch die «kleinen Gefühle» eine Opernrolle spielen?
Manuela Hager ist in Zug geboren und aufgewachsen. Ihre erste musikalische Berufsausbildung absolvierte sie in Kirchenmusik an den Musikhochschulen Zürich und Luzern.
Es folgte die professionelle Ausbildung zur Sängerin mit Schwerpunkt Lied und Oratorium und zur Gesangspädagogin an der Schola Cantorum Basiliensis und der Hochschule für Musik Basel, wo sie 2006 mit Auszeichnung abschloss. Wichtige Impulse bekommt sie immer wieder von Sibylla Rubens (Tübingen).
Manuela Hager ist als freischaffende Konzertsängerin und Paukistin tätig und wirkt in verschiedenen Orchestern mit. Sie ist Dozentin für Gesang an der Pädagogischen Hochschule Schwyz, Lehrerin für Sologesang an der Musikschule Rapperswil-Jona, Stimmbildnerin und Chorleiterin in den Klöstern Fahr und Ingenbohl, sowie Dirigentin des Vokalensembles Messa di Voce.
Mit Manuela Hager (Sopran)
Zuger Bläserquintett
Hans Röllin (Flöte), Anna Linder (Oboe), Xaver Fässler (Klarinette), Alois Hugener (Horn), Hansjörg Flury (Fagott)