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Zwischen 2010 und 2012 holte Reto Schmidiger vier Medaillen an Junioren-Weltmeisterschaften und dutzende Podestplätze an FIS-Rennen oder im Europacup. Gross waren dementsprechend die Erwartungen, als Schmidiger regelmässig im Weltcup startete. Doch es kam vieles anders.
Der Nidwaldner dümpelte in den letzten Jahren zwischen Ski-Rennen auf verschiedener Stufe umher. In den letzten zwei Saisons fuhr er im Weltcup-Slalom nur zweimal in die Top 30. Oft schied er bei Rennen aus oder qualifizierte sich nicht für den zweiten Lauf.
Das Feuer verging nie
Trotz mageren Jahren arbeitete der 24-Jährige weiter an seinen Fähigkeiten und kämpfte sich im Europacup nach vorne. «Ich bin mental, aber auch auf den Skiern besser geworden. Ich habe eine schwierige Zeit durchgemacht und kenne nun auch die weniger erfolgreiche Seite des Sports», sagt der Hergiswiler.
Dass er es eigentlich hätte besser machen können, aber im Weltcup regelmässig scheiterte, nagte an Schmidigers Selbstvertrauen. Schritt für Schritt kämpfte er sich zurück und möchte nun diese Saison endlich im Weltcup Fuss fassen. Er ist und bleibt ein Optimist, der sehr wohl weiss, was er erreichen kann.
Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr