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US Open Tagesticker – Tag 12 – Hingis und Murray gewinnen zweiten Grand-Slam-Titel – Brutaler Balljunge tötet Motte
admin,
Das letzte Major-Turnier des Jahres steht auf dem Programm: Hier halten wir Sie über die wichtigsten Geschehnisse rund um das Turnier in Flushing Meadows auf dem Laufenden.
Hingis und Murray gewinnen zweiten Grand-Slam-Titel
Zusammen mit Jamie Murray, dem Bruder von Andy, setzte sich Hingis im Final gegen das taiwanesisch- neuseeländische Duo Chan Hao-Ching/Michael Venus mit 6:1, 4:6, 10:8 durch. Im Champions-Tiebreak, der im Mixed den üblichen Entscheidungssatz ersetzt, bewiesen Hingis und Murray einmal mehr in dieser Woche Nervenstärke: Sie gewannen nach 7:8-Rückstand die letzten drei Punkte. Im Achtelfinal hatten sie gegen Kveta Peschke/Marcelo Demoliner einen Matchball abgewehrt, im Viertelfinal gegen Abigail Spears/Juan Sebastian Cabal das Champions-Tiebreak mit 10:8 gewonnen.
Hingis und Murray verteidigten in New York ihre Ungeschlagenheit. Seit sie sich für Wimbledon zusammengetan haben, gewannen sie alle zehn Matches und sicherten sich zwei Grand-Slam-Titel. Im Mixed ist es für Hingis der siebte Major-Titel. Dazu kommen fünf im Einzel und zwölf im Doppel. Im Doppel könnte am Sonntag ein weiterer dazugekommen. Zusammen mit Chan Yung-Jan, der älteren Schwester ihrer Finalgegnerin im Mixed, trifft sie auch das tschechische Duo Lucie Hradecka/Katerina Siniakova.
Brutaler Balljunge tötet Motte
Verrückte Szene im ersten Satz des Halbfinals zwischen Nadal und Del Potro. Der Spanier unterbricht den Service-Anlauf seines Gegners, weil er offenbar von einer Motte gestört wird. Nadal ruft kurzerhand einen Balljunge zu sich, der sich um den unerwünschten Gast kümmern soll.
Die Motte spielt mit dem Jungen – wenn man dem überhaupt noch so sagen darf, die Ball Boys sind in New York nämlich oft erwachsene Männer – aber Katz und Maus und lässt sich nur sehr schwer einfangen.
Irgendwann wird es dem Balljungen zu bunt, er haut die Motte mit der flachen Hand tot! Um sicher zu gehen, dass das Insekt Nadal auch wirklich nicht noch einmal nervt, stampft der Ball Boy sogar noch einmal kräftig mit seinem Schuhwerk nach. Brutal...
Nadal: «Glücklich sein ist wichtiger als ein Grand-Slam-Titel»
Rafael Nadal hat nach dem Einzug in den US-Open-Final die Chance, seinen zweiten Grand-Slam-Titel des Jahres und 16. überhaupt einzufahren. Für ihn bedeuten Major-Siege aber nicht die Welt, sagt der Spanier nach seinem Viersatz-Erfolg über Juan Martin del Potro.
«Glücklich sein bedeutet für mich mehr als Grand Slams zu gewinnen», so Nadal. «Ich bin glücklich, wenn ich gesund bin und mich kunkurrenzfähig fühle, wie in den meisten Wochen in diesem Jahr.» So sei er auch froh und dankbar, in dieser Saison bereits einige Turniere gewonnen zu haben. «Ich bin sehr glücklich, dass ich hier den Final erreicht habe. Natürlich ist es etwas anderes, ob ich ihn gewinne oder verliere. Aber ich bin froh, dass bisher alles so gut gelaufen ist», sagt Rafa.
Jetzt werde er kämpfen, um im Endspiel gegen Kevin Anderson seinen ersten US-Open-Titel seit 2013 zu holen. Es wäre sein dritter Triumph in Flushing Meadows. Nadal: «Auch bei einer Niederlage wäre es immer noch eine grossartige Saison für mich. Aber natürlich wäre ich noch ein bisschen glücklicher, wenn ich den Final am Sonntag gewinne».
Nadal besiegt Del Potro und steht im Final
Rafael Nadal steht im Endspiel der US Open. Der Spanier schlägt Juan Martin del Potro im Halbfinal in vier Sätzen 4:6, 6:0, 6:3, 6:2 und spielt am Sonntag um seinen dritten Titel in Flushing Meadows.
Del Potro konnte zu Beginn noch wacker mithalten und gewann den Startsatz, ohne seinen Service abgeben zu müssen. Im zweiten Durchgang schaltete die Weltnummer 1 aber einen Gang höher und liess gegen den zu fehlerhaft agierenden Argentinier nichts mehr anbrennen.
Im Final trifft Nadal auf Kevin Anderson, der seinen Halbfinal gegen Pablo Carreno Busta ebenfalls in vier Sätzen gewann.
Anderson ist der erste Finalist
Der Südafrikaner Kevin Anderson (ATP 32) gewinnt den Halbfinal gegen Pablo Carreno Busta (ATP 19) aus Spanien in vier Sätzen 4:6, 7:5, 6:3, 6:4 und zieht in den US-Open-Final ein.
Anderson verlor den ersten Satz zwar, bestimmte die Partie dann aber vor allem bei eigenem Service klar und erreicht am Ende verdient zum ersten Mal ein Grand-Slam-Endspiel.
Im Final trifft Anderson auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen Rafael Nadal und Juan Martin del Potro.