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Professor für Umweltgeisteswissenschaften
Was langweilt Sie?
Warten! Auf den Bus, den Zug oder die Tram.
Worin sollten Sie sich üben?
In Geduld wohl!
Was bereuen Sie in ihrem Leben?
Dass ich während meinem Doktorat nie länger an einer angelsächsischen Universität studiert habe.
Wovon haben Sie keine Ahnung?
Von den meisten Dingen. Deshalb ist mir die Zusammenarbeit mit anderen Expertinnen und Experten so wichtig.
Woran glauben Sie?
Ich gebe die Hoffnung nie auf, dass wir die Welt irgendwie verbessern können.
Ihre wichtigste Charaktereigenschaft in Bezug auf Ihre Arbeit?
Ich denke, ich bin einigermassen konsequent in dem, was ich erreichen will.
Haben Sie einen Tick? Wenn ja, welchen?
Ich will häufig zuviel und gebe mich nie zufrieden.
Welche Frage stellen Sie sich immer wieder?
Ich frage mich immer wieder, welche ethischen Herausforderungen in unseren politischen Entscheidungen und privaten Überzeugungen verborgen liegen.
Wovor haben Sie Angst?
Ich fürchte, wir werden es nicht schaffen, den Klimawandel in einem Masse zu kontrollieren, dass unsere Nachkommen auch in zweihundert Jahren noch ein würdiges, menschliches Leben führen können.
Möchten Sie lieber sterben oder als Tier weiterleben? Falls als Tier, als welches?
Keine Ahnung. Werde ich aber als Tier weiterleben müssen, dann hoffentlich nicht als Faultier mit dem ungeduldigen Geist, der mir eigen ist.
Was bringt Sie zum Weinen?
Wenn ich mich zutiefst missverstanden fühle. Aber das schafft nur mein allernächstes Umfeld.
Ihre liebste Tageszeit?
Schön wäre, wenn es der früheste Morgen wäre, leider wird es häufig die späteste Nacht.
Eine Fähigkeit, die Sie gerne hätten?
Aufsätze und Bücher in minutenschnelle zu lesen, zu verstehen und zu memorieren, um den Erkenntniszuwachs ebenso schnell aber eleganter in meine eigenen Forschungsergebnisse umzusetzen.