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Frakturen der Schulter
Eine sogenannte 4-Part Fraktur, bei der der Oberarm in 4 Teile gebrochen ist.
Eine solche Fraktur braucht eine operative Versorgung mit einer spezialisierten Platte.
Was ist das Problem:
Der Oberarmknochen kann in der Mitte (Schaft) oder am Ende (Schulter) brechen. Im Alter wird der Knochen innen zunehmend hohl, sodass Frakturen häufiger und auch bei weniger grossen Unfällen passieren. Oft ist es ein einfacher Stolpersturz auf den ausgestreckten oder angelegten Arm.
Konservative Behandlung:
Wenn der Bruch nicht verschoben ist und die Frakturform eine weiter Verschiebung nicht begünstigt, kann mit einer Ruhigstellung für wenige Wochen und einer frühen Physiotherapie ein sehr gutes Ergebnis erreicht werden.
Operative Behandlung:
Operiert werden müssen die komplexen Brüche, die verschobenen Frakturen und die Frakturen die ins Gelenk reichen. Dabei kann entweder der Bruch verschraubt werden, oder - bei grossflächiger Zerstörung der Schulter - das Gelenk direkt ersetzt werden.
Krankenhausaufenthalt:
Selbst bei den grossen Frakturen reicht zumeist ein Krankenhausaufenthalt von wenigen Tagen.
Wie geht es weiter? Was gibt es zu beachten?
Nach der Behandlung eines Bruches muss der Knochen heilen und es braucht für 4 Wochen eine Schlinge (ähnlich dieser Art). Die Bruchheilung gelingt nicht immer und es braucht manchmal einen weiteren Eingriff. Nach der Verschraubung einer Fraktur können Schrauben und Platten stören oder schmerzen und werden dann entfernt. Bei grossen Brüchen kann Steifigkeit oder eine spätere Arthrose Probleme bereiten, die ein weitere Behandlung brauchen.
Bei bestimmten Frakturformen, und bei jüngeren Patienten kann auch eine Verschraubung der Fraktur im Rahmen einer Arthroskopie erfolgen. Das erlaubt die Schrauben punktgenau einzusetzen und reduziert zusätzliches Trauma des Gewebes (das eh schon durch die Fraktur geschädigt ist)