Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03615.jsonl.gz/665

Wer als Kind ein Buch von Erich Kästner liest, wird diese Erfahrung auch als Erwachsener nie mehr vergessen. Denn wie kein anderer Autor hat es Kästner verstanden, Kinder so zu beschreiben, wie sie wirklich sind. Und wie keinem anderen ist es ihm gelungen, sich Kindern mit unvergesslichen Geschichten und einzigartigen Figuren verständlich zu machen. Die jetzt vorliegende, grosszügig gestaltete Neuausgabe in einem hochwertigen Schuber versammelt sämtliche Kinderromane von Kästner in drei Bänden - durchgehend illustriert mit den Originalzeichnungen von Walter Trier und Horst Lemke. Ein Schatz der deutschsprachigen Kinderliteratur, der Leserinnen und Lesern jeden Alters eine Glückserfahrung erster Klasse beschert.
Portrait
Erich Kästner (1899 - 1974) wurde in Dresden geboren. Nach Militärdienst und dem Ende des Ersten Weltkrieges studierte er Geschichte, Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaft und promovierte. Er arbeitete als freier Journalist und Theaterkritiker für verschiedene Zeitungen und Magazine, u.a. für die berühmte "Weltbühne". 1928 veröffentlichte er sein erstes Buch, die zeitkritische Gedichtsammlung "Herz auf Taille", 1929 sein erstes Kinderbuch "Emil und die Detektive". Beide Werke begründeten bereits seinen späteren Weltruhm. Allein "Emil und die Detektive" wurde bisher in Deutschland millionenfach verkauft und in rund 60 Sprachen übersetzt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Erich Kästner aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen, seine Bücher wurden verbrannt. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges widmete sich Erich Kästner vorwiegend dem literarischen Kabarett und der Kinderliteratur, für die er u.a. mit dem internationalen Hans-Christian-Andersen-Preis ausgezeichnet wurde. Längst gehören seine Romane wie "Das doppelte Lottchen", "Pünktchen und Anton" oder "Der 35. Mai", um nur einige zu nennen, zu den Klassikern im Kinderzimmer und faszinieren unvermindert Leser und Publikum, im Buch, auf der Bühne und auf der Kinoleinwand.