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Der Begriff «Moxa» stammt aus dem Japanischen und steht für eine Heiltherapie mit Feuer unter Verwendung einer Pflanze namens «Beifuss» («Artemisia vulgaris»). Aus dem Moxakraut kann Moxawolle gewonnen werden, welche für spezifische Wärmetherapien verwendet wird.
Das Moxakraut wird auf einer Akupunkturnadel befestigt oder als Moxazigarre in die Nähe eines Akupunkturpunktes gehalten.
Die Moxatherapie wird bei Kälte- und Leere-Erkrankungen, bei Stagnationen, Schleim und Feuchtigkeit eingesetzt. Sie fördert die Durchblutung, regt die Erythropoese (Bildung roter Blutkörperchen) an und verbessert dadurch die Sauerstoffversorgung des Gewebes. Moxa reguliert den pH-Wert des Gewebes, wirkt desinfizierend, reguliert das Nervensystem und wirkt somit beruhigend. Ebenso stärkt Moxa das Immunsystem und die Yang Energie, vertreibt Kälte und Feuchtigkeit aus den Meridianen.