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Hochgeachteter Herr Schultheiß!
Indem ich Ihnen in Beilage die mir gef. übersandten Briefe Du Coster's wieder übermittle, spreche ich meine Ansicht dahin aus, daß der richtige Weg zu Verhandlungen mit Preußen in Unterredungen Du Costers mit Hrn. v. Usedom nicht zu finden sein dürfte.
Ich habe nur die beiden ersten Tage der Session dem Nationalrathe beigewohnt. Nachher hat mich der schwere Trauerfall, der mich betroffen hat, in Zürich festgehalten. Ich bin in folge dessen über die Alpenbahnstimmungen der Bundesversammlung & über die Situation im Ctn. Tessin | nicht so orientiert, wie Sie es vielleicht voraussetzen. In den nächsten Tagen werde ich aber in dieser Beziehung in's Klare gesetzt sein & ich werde mir dann erlauben, Ihnen eine mündliche Besprechung vorzuschlagen.
Empfangen Sie meinen herzlichen Dank für die warme Theilnahme, die Sie mir bei dem neuen Leide, das mich betroffen, an den Tag zu legen die Güte haben, & genehmigen Sie die erneuerte Versicherung ausgezeichneter Hochachtung von
Ihrem freundschaftlich ergebenen
Dr A Escher
Belvoir 26. Juli 1868.