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Die Entdeckung von OPC
1947 bekam der junge Pharmakologe Prof. Jack Masquelier, der damals an der Universität Bordeaux arbeitete, den Auftrag, abzuklären, ob die roten Häutchen der Erdnuss unbedenklich zum Verzehr seien. Da damals Erdnussöl in rauen Mengen produziert wurde, wollte man wissen, ob die Reste der Erdnuss und damit auch die roten Häutchen als Viehfutter verwendet werden könnten.
Masquelier stellte bei seinen Forschungen fest, dass die Erdnusshäutchen ungiftig waren. Bei seinen Untersuchungen entdeckte er einen farblosen Stoff, der sich unglaublich auf die Gesundheit des Menschen auswirken konnte. Er entdeckte OPC.
Der erste Erfolg von OPC
Die Frau seines Doktorvaters war zu jener Zeit schwanger und litt unter Ödemen in den Beinen. Bereits 48 Stunden, nachdem sie OPC eingenommen hatte, bildeten sich die Ödeme zurück. Bereits 1950 kam in Frankreich das erste Medikament zur Behandlung von Gefässerkrankungen auf der Basis von OPC auf den Markt. Es trug den Namen Resivit.
Masquelier suchte weiter nach Pflanzen mit einem hohen Anteil an OPC und fand in der Rinde einer maritimen Pinie einen optimalen OPC-Lieferanten. Kurz darauf entwickelte er daraus ein weiteres gefässschützendes Medikament mit dem Namen Flavan.
Wie wirkt OPC und warum wir altern
Unsere Körper sind das ganze Leben lang dem Sauerstoff in unserer Luft ausgesetzt. Sauerstoff verbindet sich gerne mit anderen Elementen. Eisen zum Beispiel beginnt in Anwesenheit von Sauerstoff zu rosten, eine Butter wird ranzig und Äpfel werden an der Luft braun. Diesen Prozess der Verbindung nennt man Oxidation.
Auch das Altern unseres Körpers verdanken wir dem Sauerstoff.
Einen Apfel können wir zum Beispiel vor dieser Oxidation schützen, wenn wir ihn mit Zitronensaft einreiben. Das sich in der Zitrone befindliche Vitamin C, welches schon vor 400 Jahren die Matrosen vor der Krankheit Skorbut schützte, schützt auch den Apfel vor der Oxidation.
Vitamin C ist somit ein Antioxidans, welches auch unseren Körper vor den Angriffen des Sauerstoffes zu schützen vermag. Es ist in der Lage solche Oxidantien, welche auch freie Radikale genannt werden, in unserem Körper zu eliminieren.
Unsere Zellen werden in jeder Sekunde von freien Radikalen angegriffen und dies ist bis zu einem bestimmten Punkt auch normal. Allerdings führen spezielle Lebensumstände wie Rauchen, Stress, ungesunde Ernährung oder Pestizide zu einem erhöhten Angriff durch freie Radikale.
Sogar Sport oder Gymnastik erhöhen die freien Radikale in unseren Zellen.
Wir sind also täglich sogenanntem oxidativem Stress ausgesetzt.
Angriff auf unser Immunsystem
Freie Radikale werden mittlerweile auch aufgrund zahlreicher Studien für die verschiedensten Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Allergien, grauer Star oder entzündliche Prozesse verantwortlich gemacht.
Unser Immunsystem schützt sich gegen diese freien Radikalen mit verschiedensten Antioxidantien wie:
- Vitamin C, stärkt das Immunsystem
- Vitamin E, schützt Herz und Blutgefässe
- Polyphenole zB. im Grüntee, schützen gegen Krebs
- Anthocyane zB. in Heidelbeeren, verbessern den Blutfluss
In der Jugend ist der Körper noch besser in der Lage, sich gegen die Angriffe der freien Sauerstoffradikalen zur Wehr zu setzen. Je älter wir jedoch werden, desto schwerer fällt dies unserem Organismus. Die Folge sind zerstörerische Angriffe auf Blutgefässe und Gewebe.
OPC ist das stärkste Antioxidans
Prof. Masquelier stellte fest, dass OPC aus Traubenkernen oder Pinienrinde 18,4% mal stärker wirkt als Vitamin C.
Die Wirkung ist sogar 40 – 50 mal stärker als die von Vitamin E.
Anwendung von OPC
Viele Erkrankungen haben die gleiche Ursache: der übermässige Angriff dieser freien Radikale. Da diese überall aktiv sind, greifen sie alle Zellen an. Speziell davon betroffen sind die Fettanteile der Zellmembranen. Diese Sauerstoffangriffe lassen unsere Körper regelrecht “ranzig” werden.
Bei folgenden Krankheiten oder körperlichen Prozessen hat sich eine Ergänzung mit OPC als sinnvoll erwiesen:
- OPC ist ein mächtiges Antioxidans das 18 mal stärker wirkt als Vitamin C und deshalb das Immunsystem in hohem Masse stärkt.
- OPC reguliert den Cholesterinspiegel im Blut.
- OPC stärkt die Blutgefässe. Bei Krampfadern oder Besenreisern hat es sich aufgrund seiner Fähigkeit, sich an das Kollagen und Elastin zu binden, als sehr nützlich erwiesen.
- OPC verbessert die Blutzirkulation. Davon profitiert unser Körper bei Sehkraft, Bindegewebe, Gelenken und Schleimhäuten.
- bessere Konzentration und Gedächtnisleistungen.
- Anti-aging durch OPC. Verminderte Faltenbildung, die Haut bleibt länger elastisch und straff.
- Bessere Heilung durch Einnahme von OPC bei Sportverletzungen oder arthritischen Entzündungen.
- OPC beugt allergischen Reaktionen vor.
Vorsicht vor zuviel OPC
Neueste Studien weisen darauf hin, dass unser Körper, zB. beim Ausdauersport, eine gewisse erhöhte Aktivität durch freie Sauerstoffradikale benötigt. Ein Zuviel an Antioxidantien kann den Trainingseffekt und somit auch die Ausdauerleistung und den Muskelaufbau verhindern und den Trainingseffekt zunichte machen.
Halten Sie sich deshalb an die angegebene Verzehrsempfehlung!
Für Gesundheit und Wohlbefinden werden etwa 50mg bis 100mg pro Tag empfohlen. Bei erhöhtem Stress oder chronischen Leiden kann man die Menge auch deutlich steigern (Schweiz: 150mg/Tag, Deutschland: keine Empfehlung).
OPC immer zusammen mit Vitamin C
Es ist äußerst empfehlenswert, OPC zusammen mit Vitamin C einzunehmen, denn OPC vervielfacht die Wirkung von Vitamin C und umgekehrt. Dadurch, dass beide Stoffe sich in ihrer Wirkung potenzieren, wird die antioxidative Leistung wesentlich gesteigert.
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