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Zarboth ist in erster Linie ein Duo, welches nicht eingeordnet werden kann. Etienne Gaillochet und Phil Reptil mischen seit 10 Jahren improvisierte und experimentelle Rockmusik auf drei veröffentlichten Alben. Seit ihrem dritten Album bilden sie mit dem Performer, Maler, Trompeter und Rapper Macdara Smith ein Trio. Dank ihm nehmen die Konzerte einen wilden, absurden und happeningartigen Stil an.
Alle drei hinterfragen Freiheit, Rockgesten, die Standardisierung der Konzertform. Muss man ein Bühnentier sein, soll man Vermittler eines veralteten Bildes sein? Sollen wir Richtlinien annehmen, um eine Form zu fördern, die sich von ebenjenen befreien will? Soll der freie Geist immer in Übereinstimmung enden?
“Making new shit with old crap” – Alles kann passieren, aber so wird es nicht laufen. Performance ist die Form der Kunst die erwacht, wenn alle Auswege blockiert sind. Sie ist das Verhältniss zu Anderen, hier und jetzt, der direkte Kontakt. Musst man Alben produzieren? Ist es Zeit für die Show? Wo sind die Profis? Auf der Bühne? Im Konzertsaal? Ist ihre Musik improvisiert oder geschrieben? Ist er ein Poet? Werden sie alles kaputtschlagen? Wird gar jemand auf der Bühne seinen Darm entleeren? Nein. Es wurde bereits alles getan. Auch die Provokation ist einheitlich geworden.