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- Nordkorea treibt sein Atomwaffenprogramm nach Informationen der «New York Times» voran – trotz der Abrüstungsgespräche mit den USA.
- Die Zeitung beruft sich auf eine Untersuchung der US-Denkfabrik «Zentrum für strategische und internationale Studien».
- Laut deren Bericht befinden sich in ganz Nordkorea verteilt unterirdische Stützpunkte.
Die Ergebnisse der Studie basieren auf der Auswertung von Satellitenbildern, Interviews mit Überläufern sowie mit Geheimdienst- und Regierungsmitgliedern.
Eigenschaften der Stützpunkte
- Nach Angaben des Forschungszentrums befinden sich im ganzen Land verteilt unterirdische Stützpunkte in engen Bergtälern.
- Sie seien so gebaut, dass mobile Raketenwerfer schnell aus Tunneln geholt und an zuvor vorbereitete Abschussplätze transportiert werden können.
- Ein im Bericht detailliert dargestellter Stützpunkt liegt nur 135 Kilometer nordwestlich von Südkoreas Hauptstadt Seoul.
Die USA verlangen von Nordkorea eine vollständige atomare Abrüstung und wollen bis dahin ihre Sanktionen beibehalten. Dies lehnt Pjöngjang ohne Gegenleistung ab. Nordkorea drohte zuletzt mit der Wiederaufnahme seines Atomprogramms, sollte Washington die Wirtschaftssanktionen nicht aufheben.
Ein für letzte Woche geplantes Treffen von US-Aussenminister Mike Pompeo mit ranghohen nordkoreanischen Vertretern war kurzfristig abgesagt worden.