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Schau mal auf #14595 und #14594. Da habe ich Ende Juli einen Cashbestand von 300 Mio für Ende 2021 vorhergesagt. Du hast dies nicht für möglich gehalte :) Jetzt sind wir sogar bei 315 MIO Euro gelandet!
Extrem gutes Jahr. Freenet wird zu einer noch größeren Cash Maschine.
Wenn ich das höre, frage ich mich wirklich, wie diese "Analyse" zustande kommt. Die ist das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben wird. Ich denke, dass es im Wesentlichen Marktbeeinflussung ist, um günstig einkaufen zu können oder weil man zuvor Derivate gekauft hat. Ich habe das schon öfter beobachtet, dass diese Leute oft nicht wissen, wovon sie sprechen, insbesondere wenn es darum geht, was bestimmt Firmen konkret machen. Das ist oberflächliches Halbwissen.
Wenn ich das höre, frage ich mich wirklich, wie diese "Analyse" zustande kommt. Die ist das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben wird. Ich denke, dass es im Wesentlichen Marktbeeinflussung ist, um günstig einkaufen zu können oder weil man zuvor Derivate gekauft hat. Ich habe das schon öfter beobachtet, dass diese Leute oft nicht wissen, wovon sie sprechen, insbesondere wenn es darum geht, was bestimmt Firmen konkret machen. Das ist oberflächliches Halbwissen.
13.4.21 auf 19 belassen 8,11.21 von 17 auf 19 angehoben 12.8.21 17 belassen 19.5.21 von 16 auf 17 angehoben 6.5.21 auf 16 belassen
Na, wer erkenn hier ein Muster? Die können nicht einfach auf 25 erhöhen, dass wäre ein Eingeständnis komplett falsch gelegen zu haben. Das nächste Kursziel wird dann lauten von 19 auf 2x angehoben, wettet jemand dagegen :)
... kann der "goldene Lee" noch jahrelang mit seiner Studie falsch liegen, gern auch mit weiter wachsendem Gap;-)
Eine Frage habe ich an unsere Zahlenexperten: der Dividendenvorschlag ist ja nun doch 1,57 Euro. Warum? Klar, man bildet aus zwei Zahlen irgendwie eine Division... Aber 1,55 wäre noch eine Art Zahlenreihe gewesen (1,50 erhöht auf 1,55 nach 0,15 "Zuschlag" letztens...). Oder 1,60 wäre eine runde Zahl: deutliche Erhöhung der "Grunddividende", nicht ganz die 1,65 vom letzten Jahr, aber immerhin 1,60.
Nicht falsch verstehen, ich nehme die Kohle dankbar mit ('steuerfrei' und bei mir wird auch nix an irgendwelchen Einstandskursen gefrickelt...), aber 1,57 wirkt so ein bisschen willkürlich oder wie gewollt und nicht gekonnt...
dann guck bitte nochmal in den Abschluss von FNT. Der Cashbestand sind 286,3 Mio. Und damit wie von mir kolportiert deutlich unter 300 Mio. Der Abstand zu deinen 320 Mio. sind über 10%. Das sind m. E. Welten.
Daher mein Tipp für dich, dass du das Leasing nicht außen vorlässt. Ohne Leasing schrieb ich wären wir bei ca 315 Mio. gelandet. Tatsächlich sind es aber nur 286,3 Mio. Better luck next time.
@Roggi eure Beiträge vom 29.3 habe ich gelesen. Aber das war 2 Tage vor dem Ende des ARP. Da hätte man die 7 Mio. durch Limiterhöhung am 30. und 31. auch noch ausgeben können. Daher hatte ich eine Schlussmeldung erwartet auch hier im Thread.
@Jef85 deine Einschätzung zur CashCow teile ich. Der neue Vertrag mit DT scheint da gut zu tun...
Mal sehen was CV mit den gesparten 7,3 Mio aus dem ARP macht. Da wird ja spätestens zur HV was gesagt...
dieselbe Formulierung gab es bei der HV 2020 TOP 9 Unter 2 f Die ist Standard und zählt ja nur die Möglichkeiten auf, wozu die Aktien verwendet werden dürfen. Und Einziehung ist eine von mehreren Möglichkeiten.
Der Deutsche Link zur Einladung zur HV 2020 liefert bei mir nur die Abstimmungsergebnisse der HV vom 18.06.2021 Da ist ein Fehler auf der Homepage.
Letztendlich kann der Vorstand jederzeit die Aktien einziehen. Nur gemacht hat man es seit nunmehr 18 Monaten nicht. Entweder man will die 9 Mio. Aktien doch noch mal als "Bargeld" verwenden. Ansonsten macht die neue Ermächtigung keinen Sinn. Man kann ja kaum noch kaufen... Wobei halt 9,16 Mio. die für schätzungsschweise 180 Mio.(incl. Nebenkosten) erworben wurden, jetzt 230 Mio. und somit 50 Mio. mehr wert sind.
„ Und das Schmankerl zum Schluss: Ende 21 wird Freenet nach Abzug ARP, DIV 21, Schuldenrückzahlung ca. 265 Mio in 21 noch fast 300 Mio Euro an Cash haben. Nach DIV Zahlung in 22 Ende Juni 22 werden über 220 Mio an Cash noch da sein. Zu viel, um dieses Geld mit Minuszinsen liegen zu lassen.“
Statt den ca. 265 Mio Tilgung hat Freenet seine Finanzschulden 21 um 291,4 Mio getilgt.
Die Annahme von Ende Juli 21 wurde somit um 26 Mio „verfehlt“.
Ohne Tilgung dieser zusätzlichen 26 Mio lägen wir Ende 21 beim Cashbestand von ca. 312 Mio Euro.
Meine eigene optimistische Annahme von „fast“ 300 Mio Cash Ende 21 wurde auch dank des ARP Guthabens deutlich übertroffen. Die Leasingverbindlichkeiten habe ich auf dem Schirm.
Lieber muppets158, du bist ein sehr genauer und sehr guter Kenner der Telko Branche.
Ist doch gut für uns alle, wenn Freenet deine fundierten Prognosen übertrifft und auch deine Kursziele deutlich höher gestalten kann :)
ja letztlich hat man 22 Mio. für ein ARP nicht ausgegeben und dafür 26 Mio. mehr getilgt. Sind 4 Mio. mehr ausgegeben. Macht dann 290 Mio. immer noch weit weg von deinen zuletzt kolportierten 320 Mio. Letztendlich hat Freenet ca. 20 Mio. mehr FCF in 2021 verdient als von mir angenommen (234 statt 215 Mio. die ich angenommen hatte). Und trotzdem bleibt der Cashbestand unter deinen Prognosen, wo du sicherlich mit 220 Mio. gerechnet hast.
Letztendlich hat man zum 31.12.20 206 Mio. kurzfristige Finanzschuzlden und 85 Mio. Leasingverbindlichkeiten. In Summe 291,2 Mio. In etwa das was man tatsächlich getilgt hat.
Ende Juli 21 war meine Vorhersage für den Cashbestand Ende 21 bei „fast“ 300 Mio. Damals habe ich das volle ARP Volumen und KEINE Schuldentilgung unterstellt. Ergebnis nach dieser Logik: 290 Mio Euro
290 Mio Euro passt zur Kategorie „fast 300 Mio“ :)
Die 320 Mio Cashbestand habe ich kurz vor dem Jahresbericht im März vorhergesagt. Da habe ich das ARP Guthaben von 7 Mio berücksichtigt und hatte keine Finanztilgung angenommen. Ergebnis nach dieser Logik: 315 Mio. Das ist nicht weit entfernt von 320 Mio.
Vermisch bitte nicht meine „Prognosen“ zu ganz unterschiedlichen Zeitpunkten :)
Ende Juli 21 sagte ich fast 300 Mio an Cash bei vollem ARP und ohne Tilgung
Kurz vor dem GB 21 Ende März sagte ich 320 Mio. Annahme KEINE weitere Tilgung.
Diese beiden Prognosen sind beide in etwa eingetroffen.
Ebenso wie meine Kursziele letztes Jahr bei 25-26. Ist doch so etwa gekommen :)
dann verstehe ich dich nicht. Du sagst zu Ende 2021 320 Mio. Cash voraus im März. Da war bekannt, dass man 22 Mio. vom ARP nicht ausgegeben hat. Jetzt Ende März sind immer noch 7 über. Aber die 15 wurden in Q1 22 ausgegeben. Deine 320 liegen von 286,3 lt. Bericht nun mal 33,7 Mio. und somit über 10% weg. Ich weiß nicht, warum du mit 315 statt 320 argumentierst. Den Cashbestand zum 31.3.22 sehen wir ja erst, wenn die Q1 Zahlen kommen. Der kann ggf. sogar höher als 320 Mio. sein
Deine Vorhersage aus dem Juli 2021 mit fast 300 Mio. passt da besser. Leidet aber letztendlich auch darunter, dass man 20 Mio. mehr FCF generiert hat (234 statt 215) und man 22 Mio. beim ARP nicht ausgeben konnte. Im Sommer 21 war noch davon auszugehen, dass das ARP komplett ausgereizt wird. Das sind dann auch 44 Mio zu deinen Gunsten. Ziehe ich die als Cash vom tatsächlichen Bestand ab, weil nicht prognostiziert bzw. schon als ARP ausgegeben, wäre der Cashbestand zum 31.12.21 nur 244 Mio. gewesen und damit noch deutlicher von den 300 Mio. entfernt.
Beide Szenarien zeigen, dass du einfach zu optimistisch unterwegs warst.
Und die durchgeführte Tilgung führt ja letztendlich zu 2 nicht zu vernachlässigenden Punten. 1. man spart Strafzinsen, die es aktuell noch gibt, 2. man zahlt weniger Zinsen auf Darlehen. Beides verbessert das EPS, wenn auch nur marginal. Und das ist doch für uns beide positiv.
Letzendlich muss man zum Jahresende 200 Mio. auf der Bank haben, um im Mai entspannt die Dividende zahlen zu können. Wenn der FCF über 250 Mio. geht und man ergo mehr als 200 Mio. Dividende zahlt (80%) darf es auch ein Schnaps mehr sein. Insofern reicht mir persönlich zum Jahresende ein Cashbestand von 250 Mio.
Meine Cash Prognose im März vor dem GB waren 320 Mio Cash Ende 21. Ich wusste da ja schon, dass 22 Mio ARP Guthaben zum 31.12.21 bleiben. Was ich aber nicht wusste war die Tilgung von Freenet seiner Finanzschulden in Q4. Das waren 29,1 Mio Euro.
Offiziell sind es 286 Mio Cash Ende 21. Hätte Freenet in Q4 keine Finanzschulden getilgt, wären zum Jahresende 315 Mio an Cash gewesen (286+29 Mio). Ich hatte bei meiner Prognose von 320 Mio genau das unterstellt, keine Tilgung in Q4. Somit wären es ohne Tilgung tatsächlich knapp etwas über 315 Mio an Cash gewesen und somit nur 5 Mio weniger als von mir erwartet.
Stell dir vor, Freenet hätte in Q4 statt 29 Mio 129 Mio Schulden getilgt. Dann wäre der Cash Ende 21 bei 186 Mio. In meinen Prognosen sind nie Tilgungen von Finanzschulden enthalten.
Und die Prognose Ende Juli mit fast 300 Mio Cash Ende 21. Ich unterstellte, dass das volle ARP ausgenutzt wird aber nix an Schulden getilgt wird. Getilgt wurden jedoch 12 Mio in Q3 und 29 Mio in Q4. Sind 41 Mio, die getilgt wurden. Wenn du die 22 Mio ARP gegenrechnest, sind das immer noch 19 Mio „mehr Tilgung“
Tilgung Q3 12 Mio+Tilgung Q4 29 Mio - ARP Guthaben 22 Mio sind 19 Mio mehr ausgegeben für Schuldentilgung als erwartet. Ohne diese 19 Mio wäre der Cashbestand über 300 Mio gewesen. Also wenn das ARP voll erschöpft würde und in Q3 und Q4 keine Tilgung erfolgt wäre.
Ich habe bereits Ende Juli einen höheren CF als prognostiziert angenommen und daher war die optimistische Annahme nicht verkehrt.
Nochmal kurz zur Verdeutlichung.
Hätte Freenet in Q4 zu den getilgten Schulden noch zusätzliche 286 Mio getilgt dann wäre der Cashbestand bei 0 gewesen. Diese Tilgungen kann man nicht vorhersehen. .
okay jetzt habe ich deine Rechnung verstanden. Aber das ist natürlich so nicht richtig.
Die kurzfristigen Finanzschulden zum 31.12.20 i. H. v. 206.001 mussten in 2021 alle getilgt werden, da sie binnen 12 Monaten fällig wurden. Da man aktuell immer 200 Mio. auf den Konten hat, wird man vorzugsweise anfangen zu tilgen.
Ich habe mir jetzt mal die Tilgung aus der KapFlussrechnung angeschaut:
Q1/21 200 Mio. getilgt, die kurzf. Finanzschulden sinken nur um 152 Mio. Ergo es entstehen 48 Mio. die bis März 2022 fällig sind Q2/21 49Mio. getilgt, die kurzf. Finanzschulden bleiben in etwa unverändert. Ergo hier wurde eine Sondertilgung für ein später fälliges Darlehen durchgeführt. Q3/21 15Mio. getilgt, die kurzf. Finanzschulden steigen um knapp 3 Mio. Ergo die Tilgung der Schuldscheintranche aus 2018 war sicherlich auch erst in 2023 fällig. Q4/21 24,5 Mio. getilgt, die kurzf. Finanzschulden steigen jedoch um 86,5 Mio. Ergo es entstehen 110 Mio. die bis Dezember 2022 fällig sind.
Fazit: Es wurden tatsächlich zusätzliche Tilgungen in Q2 und Q3 vorgenommen, die Summe der zu tilgenden Beträge für 2022 (Summe oben 158 Mio.) übersteigt die Summe der kurzfristigen Schulden (143,6 Mio.) um ca 14 Mio. Ich vermute, dass die Tilgung in Q4/21 also zu 14 Mio. für später ist und die anderen 10 Mio. sofort fällig waren. In Summe wären das 210 Mio. für 2021 fällige Zahlungen (ausgewiesen mit 206.001 als kurzfristige Schuld zum 31.12.20) und 79,5 Miofür spätere Zahlungen
Fakt ist, dass man keine neuen Schulden aufgenommen hat, sondern aktuell nur tilgt. Das wird auch, wenn es keine neuen Projekte gibt so bleiben (Strafzinsen und Schulden werden dadurch gespart).
Fakt ist, dass in 2022 wieder Tilgung von ca 145. Mio. fällig sind, die vermutlich mit 45 bis 50 Mio. in Q1 2022 fällig sind und der Rest dann in Q4. Tilgungen zwischendurch wären dann wieder zusätzliche Sondertilgungen, die ich aktuell nicht sehe, da der Cashbestand ja um 220 Mio. abgenommen hat.
Also beim Cashbestand zum 31.3.22 neben den 15 Mio. für das ARP auch 45 Mio. für Tiglung abziehen, dazu den CF für Q1/22 und wir liegen wieder bei ca. 280 Mio. EUR
muppets158, unser Ausgangsgespräch Ende Juli 21 drehte sich um den zu erwartenden FCF für 21. Da war ich wesentlich optimistischer als du und meine Erwartungen wurden sogar übererfüllt:)
Du macht eine kleine Doktorarbeit draus und daher ist es ok für mich, wenn ich aus deiner Sicht falsch liege :)
Im Vergleich zu früheren Jahren und vor allem ab 2017 betrachtet ist der Cashbestand bei Freenet trotz geringerer Verschuldung wesentlich höher.
Und ich denke, dass der Cashbestand Ende 22 höher sein wird als Ende 21. Heute noch nicht geplante bzw. unbekannte Investitionen (stärkerer Ausbau Waipu oder neuer ARP) sind in meiner Prognose nicht enthalten.
dass du mit deiner Prognose beim FCF (damals über der Prognose vom Vorstand) besser lagst als ich, hatte ich schon geschrieben.
Ich wollte keine Doktorarbeit draus machen, sondern darauf hinweisen, dass man überschüssiges Geld nicht nur ausschütten, sondern auch damit tilgen kann, da man damit 2 Aufwendungen (Zins und Verwahrentgelt) sich erspart.
Der Cashbestand ist insbesondere dadurch besser, dass man einen dicken Gewinn aus der Beteiligung Sunrise (400 Mio) generiert hat und dadurch die Verschuldung massiv senken konnte. Die 700 Mio. Vollfinanzierung der Beteiligung wurde getilgt und darüber hinaus hatte man weitere 400 Mio. für ARP, neue Dividende und weitere Schuldentilgung.
Beim Cashbestand halte ich mal dagegen, dass man versuchen wird, den nicht über 300 Mio. anwachsen zu lassen. Die fälligen Finanzschulden vom 31.12.21 143, 6 Mio. wollen in 2022 getilgt werden.
Also Cash 31.12.21 286 Mio. zzgl. FCF 240 Mio abzgl. 187 Mio. Ausschüttung abzgl. 143 Mio. Schuldentilgung macht bei mir einen Kontenstand von ca. 200 Mio. Dafür aber eine Verschuldungs von ca 1,4 fache des EBITDA. Und falls man investieren sollte, kann der Cashbestand noch weniger werden. Egal ob man Beteiligungen (Ceconomy, die Spielebude, Exaring oder was anderes aufstockt), oder ggf. auch Vorauszahlungen an einen Provider leistet, um zukünftig günstige Konditionen für Telefonie und Co. zu haben. Die Provider können ggfs. Cash für den Netzaufbau gebrauchen. Auch Waipu und ARP sind als Cashabflüsse möglich. Da bin ich voll bei dir.