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Autonomie auf A4. Wie die Zürcher Jugendbewegung Zeichen setzte. Flugblätter 1979–82
Vom Archivstapel zum Buchblock
Ein Archivbuch über Flugblätter der Zürcher Jugendbewegung verhilft dem historischen Material mit wenigen gestalterischen Eingriffen zu starker Präsenz. Die schwarzen Texte und Zeichnungen der A4-Blätter sind in Originalgrösse auf eine Basis aus dreifachem Weiss gedruckt, die auf den Buchseiten rundherum einen schmalen Rand lässt. Wenn ein Flugblatt beidseitig bedruckt war, wird es auf die Vorder- und Rückseite eines Blatts übertragen. Freie Seiten werden für kurze chronologische Einträge zur Stadtpolitik und Jugendbewegung benutzt, die mit symmetrisch gesetzten Daten und Erläuterungen in Versalien die gestalterische Atmosphäre der Flugblätter bestärken. Es wirkt wie ein raffiniert aufbereiteter Stapel einzelner Blätter, und der Eindruck wird zum einen durch den offenen Buchrücken bestärkt, zum anderen dadurch, dass weitere Texte auf separate Blätter ausgelagert sind: Inhaltsverzeichnis, Einleitung, etc. finden sich in Rot auf dem Umschlag, der vorne und hinten aus je zwei Blättern eines festen Papiers besteht. Essays sind auf einem diskret marmorierten Papier in gleichmässigen Abständen zwischen den reproduzierten Flugblättern eingelegt. Alles ist höchst kontrolliert.