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Eine Invasion der USA und Israels in Iran wird bis Ende dieses Jahres erfolgen, berichtet die Tageszeitung «Kommersant» am Mittwoch unter Berufung auf einen ranghohen Mitarbeiter des Aussenministeriums Russlands.
«Die Israeli erpressen Obama», zitiert die Zeitung den Diplomaten. «Er soll den Krieg unterstützen – oder er wird die Unterstützung (der einflussreichen jüdischen Lobby) einbüssen.»
«US-Aussenamtschefin Hillary Clinton soll den russischen Amtskollegen bei ihren Verhandlungen am Montag in New York gebeten haben, die iranische Regierung darüber in Kenntnis zu setzen, dass die für den April geplanten Verhandlungen Irans mit der Sechsergruppe der internationalen Vermittler die letzte Chance für Teheran ist, einen Krieg zu verhindern», schreibt das Blatt.
Russland habe sich für den Fall eines Kriegsbeginns bereits festgelegt. «Für diesen Fall besteht eine Mobilisationsbereitschaft», hiess es. «Wir haben unsere Handlungen für den Fall eines Kriegs mit Iran durchkalkuliert», zitiert «Kommersant» einen Beamten des Verteidigungsministeriums. Wie er feststellte, könnten die Kampfhandlungen in Iran «die ohnehin komplizierte Situation im Kaukasus weiter erschweren».
Auch ein ranghoher Diplomat habe bestätigt, dass Moskau «für den Fall, wenn gegen Iran ein Schlag unternommen wird, seinen Aktionsplan hat». «Ein entsprechendes Programm wurde von einer interbehördlichen Kommission konzipiert und betrifft den Schutz der Bürger Russlands», sagte er.
Der US-Präsident und Vertreter seiner Administration betonen ständig, dass sie zwar keine Szenarien in bezug auf Iran ausschliessen, aber eine diplomatische Regelung des Problems vorziehen würden. Indessen erscheinen in den Medien immer häufiger Beiträge darüber, dass die USA und Israel eine Militäroperation gegen Iran planen.
Die am Dienstag veröffentlichten Resultate einer Umfrage der unabhängigen Organisation World Public zeugen davon, dass eine Mehrheit der Amerikaner eine Gewaltanwendung gegen Iran nicht unterstützt. Nach ihrer Meinung sollen die USA neutral bleiben und ihren diplomatischen Druck fortsetzen. •
Quelle: Ria Novosti, 14.3.2012
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