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Im vierten Quartal 2008 sind die Absatzzahlen im Handy-Markt um 12,6 Prozent auf 289 Millionen Stück zurückgegangen, wie die jüngste IDC-Studie zeigt. Einzig die Smartphones konnten überzeugen, dort stieg das Absatzvolumen im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 22,5 Prozent. Laut Ramon Llamas, leitender Analyst für Mobilgeräte bei IDC, ist "eine Kombination aus schwacher Verbrauchernachfrage, der gegenwärtigen Unsicherheit und der begrenzten Verfügbarkeit von Krediten" schuld am Rückgang. Eine Erholung des Marktes sei erst in der zweiten Hälfte 2009 oder gar erst 2010 zu erwarten. Ryan Reith von IDC geht derweil davon aus, dass zumindest der Smartphone-Markt weiter wachsen wird, solange die Mobilfunkprovider Subventionen zahlen und der Funktionsumfang der Geräte zunimmt.
Marktführer ist mit einem Marktanteil von 39,1 Prozent weiterhin Nokia, gefolgt von Samsung (18,3%) und LG (8,9%). Rang vier geht an Sony Ericsson mit einem Anteil von 8,4 Prozent, Platz fünf belegt Motorola mit 6,6 Prozent. LG und Samsung mussten als einzige Hersteller keine Einbussen bei den Verkaufszahlen hinnehmen. LG verkaufte 8,4 Prozent mehr Mobiltelefone, Samsung gar 14,1 Prozent.