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Der Australier Simon Gerrans hat die 100. Austragung des Klassikers Lüttich – Bastogne – Lüttich für sich entschieden. Er setzte sich nach 263 Kilometern durch die Hügel der belgischen Ardennen vor Alejandro Valverde (Spanien) und Michal Kwiatkowski (Polen) durch.
Die Entscheidung in der «Doyenne», dem ältesten noch ausgetragenen Eintagesrennen der Welt, fiel in einem begeisternden Finish auf dem letzten Kilometer. Die beiden Italiener Giampaolo Caruso und Domenico Pozzovivo fuhren vor den meistgenannten Favoriten und schienen den Sieg unter sich ausmachen zu können. Vor der letzten Kurve 200 Meter vor dem Ziel stellte Vorjahressieger Daniel Martin zunächst Pozzovivo und setzte zur Ein- und Überholung Carusos an, als er jedoch ausglitt und stürzte. Auf den letzten Metern sprinteten Gerrans, Valverde und Kwiatkowski noch am Italiener vorbei.
Pirmin Lang aus der Schweizer IAM-Equipe hatte lange zu einer Fluchtgruppe gehört, die bis zu einer Viertelstunde Vorsprung auf das Feld aufwies. Sieben Kilometer vor dem Ziel konnte sich auch Langs österreichischer Teamkollege Stefan Denifl mit einer Attacke in Szene setzen, doch nach mehr als 250 Kilometern verfügte er nicht mehr über genügend Kraftreseven, um durchziehen zu können. Als beste Schweizer klassierten sich die IAM-Fahrer Sébastien Reichenbach und Mathias Frank auf den Rängen 22 und 27. (ram)
Verstopfte Strassen und Abgas-Wolken – das gehört zusammen wie die Hipster und ihre seltsamen Kånken-Fjällräven-Rucksäcke? Nicht ganz. Oder besser: Nicht in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen, die sich als Velo-Stadt einen Namen gemacht hat. Weshalb, das untermauern Zeitraffer-Videoaufnahmen, die ein Bike-Shop veröffentlicht hat. Sie zeigen die morgendliche Rush Hour um 8 Uhr, wenn Hunderttausende Menschen auf zwei Rädern zur Arbeit oder in die Schule fahren. Auf jedes Auto kommen …