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«Ein Systemverarbeitungsexperte macht sich selbst zum Versuchsobjekt für seine Erfindung, mit der er Gegenstände durch computergesteuerte Programme auflösen und transportieren kann. Dabei wird sein Körper mit der Molekularstruktur einer Fliege vermischt, so dass er sich in ein monströses Insektenwesen verwandelt. Cronenbergs Film (ein Remake von The Fly von 1958) bewegt sich in der naturalistischen Darstellung des bestürzenden, ekelhaften Verwandlungsprozesses auf einem schmalen Grat zwischen Abscheu und Faszination; die konsequent gesteigerte Spannungsdramaturgie, der Einsatz perfekter filmischer Mittel und verblüffender maskenbildnerischer Fähigkeiten sowie die symbolisch anmutende, eindrucksvoll durchkomponierte Filmmusik machen ihn unter cineastischen Gesichtspunkten zu einem ‹Leckerbissen›.» (Lexikon des int. Films)
«Das Horror-Genre schützt mich: Wäre ich zu einem grossen Studio gegangen mit dem Vorschlag, ‹Ich will eine Geschichte über zwei Menschen machen, die sich kennenlernen und verlieben, und dann wird einer von ihnen schwer krank und geht langsam und grässlich zugrunde und muss von seiner Geliebten umgebracht werden›, hätten die gesagt, ich sei verrückt. Aber so hat niemand diesen Aspekt von The Fly in Frage gestellt.» (David Cronenberg im Gespräch mit Michel Bodmer, 20.11.1986 – siehe Filmpodium-Blog)
Das Original steht in der Reihe «Remake» ebenfalls auf dem Programm.
REMAKE-SONDERANGEBOT: Wer einen Film besucht, von dem das Filmpodium auch ein Original oder ein Remake zeigt, kann letzteres zum Halbtax-Preis sehen. Ticket behalten und beim zweiten Besuch vorweisen.
Drehbuch: David Cronenberg, Charles Edward Pogue, nach der Kurzgeschichte von George Langelaan
Kamera: Mark Irwin
Musik: Howard Shore
Schnitt: Ronald Sanders
Mit: Jeff Goldblum (Seth Brundle), Geena Davis (Veronica Quaife), John Getz (Stathis Borans), Joy Boushel (Tawny), Leslie Carlson (Dr. Brent Cheevers), George Chuvalo (Marky), Carol Lazare (Krankenschwester), David Cronenberg (Gynäkologe)
95 Min., Farbe, 35 mm, E/d/f