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Angefangen hat alles im DFB-Pokal-Spiel gegen St. Pauli vor einer Woche im Hamburger Millerntor. Nach seinem Treffer beim 3:0-Sieg hält sich Marco Reus mit ausgestreckten Händen die Augen zu.
Am Samstag trifft der BVB-Superstar auch beim 1:2 im deutschen Gigantentreffen gegen Bayern München. Diesmal hält er sich beim Jubeln die Ohren zu. Die Interpretation: Reus will von den Wechselgerüchten um seine Person nichts mehr hören.
Falsch, total falsch.
Nach dem gestrigen Champions-League-Spiel – Reus jubelt nach seinem Treffer mit beiden Händen vor dem Mund – enthüllt der Flügelstürmer den wahren Grund für die seltsamen Jubel-Botschaften. «Das war eine Wette mit zwei Freunden von mir. Die habe ich nun eingelöst», sagt er nach der Partie beim Interview mit dem Bezahl-Sender «Sky».
Reus musste jubeln wie die drei Affen, die man bei uns vor allem aus WhatsApp kennt. Ihren Ursprung haben sie in einem japanischen Sprichtwort. «Nichts (Böses) sehen, nichts (Böses) hören, nichts (Böses) sagen» ist Bestandteil der Lehre des buddhistischen Gottes Vadjra.
Gemäss Wikipedia wird die grammatische Form (ざる, zaru) (Verneinung einer Tätigkeit) im klassischen Japanisch ähnlich ausgesprochen wie Affe (猿, saru). Daher wird der Spruch häufig mit drei Affen veranschaulicht.