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Jede Wahlmaschine kann gehackt werden
Der überraschende Ausgang der US-Präsidentschaftswahl, den keine Wahlprognose vorhergesagt hatte, und der knappe Vorsprung von Donald Trump in einigen Swing States hat Zweifel gesät, ob das Wahlergebnis korrekt zustande gekommen ist. Jill Stein, die Präsidentschaftskandidatin der Green Party, beantragte daraufhin die Neuauszählung der Stimmen in Wisconsin, Michigan und Pennsylvania, das Trump-Lager hat dagegen geklagt.
In seinem Roman The Lafayette Campaign: a Tale of Deception and Electionsbeschrieb der Autor Andrew Updegrove den Aufstieg eines zunächst für unwählbar gehaltenen Kandidaten zum Präsidenten. Möglich wurde das durch kontinuierliche Manipulationen der Meinungsumfragen und Vorwahlen durch Hacker. Einige Parallelen zur Debatte um die Wahl Trumps und ihren korrekten Verlauf sind überraschend.
Updegrove hat sich intensiv mit den Manipulationsmöglichkeiten von Wahlmaschinen beschäftigt und als Anwalt über 35 Jahre lang Technologie-Unternehmen und -Organisationen vertreten, die sich mit der Abwehr von Cyberattacken beschäftigen. Im Interview nimmt er zu möglichen Manipulationen der Wahl Stellung.
Dienstag, 13. Dezember 2016
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