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PennHIP Röntgen - HD Früherkennung
Die PennHIP-Methode ist in den USA schon weit verbreitet und bestimmt die Lockerheit der Hüftgelenke. Die ausgeprägte Lockerheit eines Hüftgelenks ist die Hauptursache von Hüftgelenksdysplasie. Eine zu lockere Hüfte erlaubt es, dass der Femurkopf in der Bewegung aus der Pfanne gerät. Dies führt selbst bei schön geformten Hüften, wie sie bei der FCI-Methode erfasst werden, zu erhöhten Verschleisserscheinungen. Zudem kann diese Methode ab der 16. Lebenswoche durchgeführt werden, was eine frühe Beurteilung der Hüften ermöglicht.
Wie wird diese Methode durchgeführt?
Der Hund muss sediert werden, da eine zu hohe Muskelspannung, eine Beurteilung verunmöglicht. Die Sedation wird aber normalerweise sehr gut vertragen und ist mit einer Spritze wieder reversibel.
Anschliessend wird der Hund in 3 Positionen geröngt. Eine gestreckte Aufnahme, um das Vorhandensein von Arthrose zu bestimmen, eine Kompressionsaufnahme, die die Passform der Hüftgelenke bestimmen lässt und eine Distraktionsaufnahme (siehe Bild oben), die die Lockerheit berechnen lässt. Die Röntgenbilder werden auf eine Datenbank zur Beurteilung und Berechnung hochgeladen.
Wer sollte seinen Hund röntgen lassen?
Diese Methode ist für alle geeignet, die eine Standortbestimmung ihres Hundes wünschen. Wenn man HD früh genug erkennt, kann man diätetisch, medikamentös, physiotherapeutisch und mit kontrollierter Bewegung den Verlauf günstig beeinflussen. Gegebenenfalls ist eine frühe operative Intervention angezeigt.
Da man bereits ab der 16. Lebenswoche röntgen kann, ist eine frühe Zuchtauslese möglich. Bei der klassischen FCI-Methode muss damit bis mindestens 12 Monate gewartet werden.
Vereinbaren Sie bei Interesse an der PennHIP-Röntgenmethode gerne einen Termin für ein Beratungsgespräch.