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Ein Baum bezieht seine Energie aus der Sonne und der Erde.
Die Photosynthese welche in den Blättern eines Baumes stattfinden sind der eigentliche Motor.
Ein Baum kann als Katalysator oder Transformer betrachtet werden, denn über die Blätter nimmt er CO2 (Kohlenstoff) auf und gibt O (Sauerstoff) ebenso über die Blätter ab.
Ein Baum verdunstet aber auch Wasser welches er aus dem Boden und den Blättern aufnimmt ab. Antyziklich der morgendlichen und abendlichen zeiten. Und das sind nicht kleine Mengen mit um die 500 Litern pro Tag.
Holz unterscheide ich unter Hartholz und Weichholz.
Holz ist nicht gleich Holz. Denn als natürlicher Werkstoff verfügt Holz über besondere Eigenschaften die alle weltweit genutzten und bekannten Holzarten nicht nur in sogenannte Laub- und Nadelbäume unterteilt, sondern auch in hartes und weiches Holz.
Eben diese Unterscheidung ist nicht nur für die Klassifizierung der Holzart bedeutend, sondern auch für deren Nutzbarkeit und so sind die Unterschiede zwischen harten und weichen Holzarten entscheidend für jedermann, der mit dem natürlichen Werkstoff Holz zu tun hat.
Unterschiede zwischen harten und weichen Holzarten
Die Unterscheidung von harten und weichen Holzarten ist grundsätzlich einheitlich und denkbar einfach. Denn es sind nicht die klassischen Nadelhölzer oder Laubbäume, die als grundsätzliche und weltweit einheitliche Unterscheidung herangezogen werden, nein es ist die sogenannte Darrdichte des Holzes, die Holz in Hartholz oder Weichholz unterteilt.
Die sogenannte Darrdichte, die Hölzer aller Art in weiches und hartes Holz unterteilt, ist ein Indikator der auf der Faserdichte des Holzes und somit der Enge der sogenannten Gefässstruktur des Holzes beruht und somit festlegt, ob ein Holz in seiner natürlichen Faserstruktur als härter oder weicher zu bezeichnen ist.
Ursprünglich für den Handel als Zollmass eingeführt, unterteilt die Darrdichte in der heutigen Zeit alle Holzarten in sogenannte weiche und harte Hölzer und wird für diese Unterscheidung der Richtwert von 550 Kilogramm je Quadratmeter herangezogen.
Es gilt somit für die Unterteilung:
- Holzarten mit einer Darrdichte unter 550 Kg/m³ gelten als Weichholz, linke Grafik
- Holzarten mit einer Darrdichte über 550 Kg/m³ gelten als Hartholz, rechte Grafik
Weichhölzer, wie Fichte, Tanne, Lärche, Kiefer und Douglasie, wachsen zumeist in den kälteren Regionen der Welt, sind immer grün und in aller Regel Nadelhölzer.
Weichholz ist beispielsweise ein gebräuchliches Bauholz. Es wird im Holzfertigbau als Hauptmaterial eingesetzt und hat durch seinen konstruktiv spezifischen Einbau eine sehr lange Lebensdauer.
Hat man früher vor allem Fichten in Wäldern angepflanzt lernen die einen Waldbesitzer dass Monokultur gefährlich ist und Mischwald die Lösung ist. Da ein Hartholz aber X-Mal länger braucht bis dieses die selbe Höhe hat wie ein Weichholz hat der Gewinnorientierte Waldbesitzer kaum eine Eiche im Wlad. In Affoltern ist es zum Bsp. so, dass Sturm Sabine so richtig abheholzt hat und die 36 Bauern dieses land nur wegen Subfentionen die sie erhalten mit Eichen aufforsten.
Harthölzer sind hingegen vielfältiger als Weichhölzer.
Sie bieten aus der Familie der Laubhölzer, wie Eiche, Buche, Ahorn und Nussbaum, eine grosse Bandbreite an Farben mit zum Teil sehr lebhaften Maserungen. Harthölzer werden bevorzugt im Innenausbau eingesetzt.
Er trägt den Baum mitsamt seinen Blättern und muss zudem bei witterungsbedingten Einflüssen, z. B. Wind- und Schneelast zusätzliche Lasten auffangen und aushalten können.
Der Aufbau und die Ausgestaltung dieses Holzkörpers gestaltet sich durchaus bis ins hohe Alter des Baumes fort. Entscheidend dafür ist aber letztendlich die Vitalität des Baumes, das Alter spielt eigentlich nur eine untergeordnete Rolle.
Für die Statik des Baumes ist aber auch das Verhältnis zwischen Holzkörper und Krone eine entscheidende Grösse. Je nach Eigengewicht, Kronenfläche und Kronenform, muss die statische Fähigkeit des Holzkörpers ausgebildet sein.
Borke: besteht aus abgestorbenen Korkzellen und schützt den Baum vor Temperatureinflüssen wie Hitze und Kälte, sowie vor Wasserverlust und Beschädigungen jeglicher Art.
Die Borke als Ganzes ist wasserdicht und imprägniert, was Schädlingen ein eindringen in den Holzkörper erschwert. Die gebildeten Borkenzellen wachsen nicht mehr weiter, wodurch es beim Dickenwachstum zum aufreißen des Borkenmantels kommt.
- Korkkambium: hier wird ein Mantel aus Kork aufgebaut, der den dahinter lebenden Bastteil schützt und von der abgestorbenen Borke abgrenzt. Zudem werden die Zellen für die aufgerissenen Borkenmäntel gebildet, damit der Borkenmantel mit Korkkambium wieder verschlossen werden kann. Auch das Korkkambium verfügt über die Schutzfaktoren der Borke und ist zudem noch fäulnisresistent.
- Kambium:ist die Zellteilungsschicht und zuständig für das eigentliche Dickenwachstum. Die Splintschicht wird umhüllt von einer dünnen Kambiumlage. Nach innen werden die verschiedenen, benötigten Zelltypen ausgebildet, z. B. Tracheiden, Faserzellen und andere. Nach außen hin bilden sich Siebrohrzellen, Siebzellen oder auch Parenchymzellen. Hormone (Auxine) steuern diesen Vorgang. Die von den Blättern oder Nadeln ausgehenden und durch den Bast transportierten Assimilate sorgen dafür, das Zellwachstum im Kambium ausgelöst wird.
- Bast: hier befindet sich eine lebende Schicht, die für den Transport der Assimilate und deren Speicherung zuständig ist. Der Bast ist die innerste Rinde. Die Weiterleitung der Assimilate findet immer in dem jüngsten Bastjahrgang statt. Durch Zellteilung werden neue Bastzellen nach außen gebildet. Unterscheiden muss man hierbei zwischen Laub- und Nadelgehölzen. Bei Laubgehölzen findet der Transport in Siebröhrenzellen statt, bei Nadelgehölzen in Siebzellen. Sehr wichtig für die Verteilung der Nährstoffe, sind die lebenden Parenchymzellen, die sich zu Strahlen zusammensetzen. Nach außen hin verbinden sie den Bastteil mit dem Kambium, nach innen erfolgt eine Verbindung mit dem Splintholz. Um überhaupt einen Gasaustausch mit der Außenwelt zu ermöglichen, wird ein Teil der Baststrahlen mit der Außenwelt verbunden. So gelangt notwendige Luft herein, Kohlendioxid wird abgegeben. Die äußerlich an den Baststrahlen angebrachten Lentizellen fungieren als Steuerungsventil und Schließmechanismus für diesen Vorgang.Splint:in diesem lebenden Holzteil wird der Wassertransport durchgeführt und die Speicherung von Assimilaten. Als Speicherort fungieren wiederum die lebenden Parenchymzellen. Jedes Jahr wird ein neuer Ring von Splintzellen gebildet. In entsprechender Relation bauen innere Splintschichten ihre wasserführende Aufgabe ab. Verschiedene Abfallprodukte des Stoffwechsels werden in den Zellen und Zellwänden abgelagert. Die tragenden Teile im lebenden Splintholzbereich sorgen mit, für die statische Festigkeit. Es gibt verschiedene Zellen die für diese Aufgabe zuständig sind. Bei den Nadelgehölzen sind es vor allem die Tracheiden, die als verholzte und wasserführenden Wände diese Arbeit übernehmen. Eine zusätzliche Festigkeit erhalten sie durch die Einlagerung von Lignin. Bei den Laubgehölzen sind es die Holzfaserzellen, die für die nötige Stabilität sorgen. Allerdings existieren auch noch einige wenige Laubgehölze, die über funktionsfähige Tracheiden verfügen.
- Kernholz: ist der erste abgestorbene und innenliegende Holzteil. Das Kernholz übt im wesentlichen noch eine statische Funktion aus. In der letzten Lebenshase der im Kernholz vorhandenen Parenchymzellen, haben diese bei einigen Baumarten noch für fäulnishemmende Einlagerung von Phenol gesorgt. Dadurch werden im Kernholz Verfärbungen verursacht.
- Mark: bildet das innerste Zentrum des Holzkörpers. Es ist abgestorben und erfüllt keine Funktion mehr.
Analog unserer weissen Blutkörperchen beim Menschen.
Bob Marley hat 1992 ein Lied geschrieben … If you are the big tree, let me tell you that
We are the small axe, sharp and ready
Ready to cut you down (well sharp)
To cut you down… im Hintergrund zu hören.