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Wurde ein Willensvollstrecker eingesetzt, so erhält er eine Anfrage, ob er das Amt annehmen will. Nach Art. 517 Abs. 2 ZGB wird eine Frist von 14 Tagen eingeräumt, um die Annahme des Auftrages mitzuteilen, wobei Stillschweigen als Annahme gilt.
Der Willensvollstrecker hat den Willen des Erblassers zu vertreten und ist beauftragt, die Erbschaft zu verwalten, die Schulden des Erblassers zu bezahlen, die Vermächtnisse aus-
zurichten und die Teilung nach den vom Erblasser getroffenen Anordnungen oder nach Vorschrift des Gesetzes auszuführen. Er erhält auf Anfrage ein Willensvollstrecker-
zeugnis.