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Drei Monate nach dem Georgien-Krieg sind alle Konfliktparteien erstmals zu direkten Gesprächen zusammengekommen. Acht Delegationen berieten am Mittwoch in Genf über die Lage der Flüchtlinge und Sicherheitsfragen.
An den Gesprächen beteiligten sich die Regierung von Russland und Georgien sowie Vertreter der Separatisten in Abchasien und Südossetien. Sie vereinbarten ein weiteres Treffen im Dezember.
Ein erster Anlauf zu Verhandlungen war im September noch gescheitert, weil Russland auf einer Einbeziehung der Separatisten bestand. Georgien betrachtet Abchasien und Südossetien weiter als Teil des eigenen Territoriums.
Russland hingegen hat die Unabhängigkeit der beiden Regionen anerkannt. An den jetzigen Gesprächen sind auch die Vereinten Nationen, die USA, die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sowie die EU als Vermittler beteiligt.