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Grosser Österreichischer Staatspreis für Furrer
Dem 1954 in Schaffhausen geborenen Komponisten Beat Furrer ist der Grosse Österreichische Staatspreis zuerkannt worden. Die Preisverleihung findet voraussichtlich im November in Wien statt.
In seiner Stellungnahme begründet der Kunstsenat seine Empfehlung mit Furrers «unverwechselbarem Stil, der geprägt ist von der menschlichen Stimme und der Wechselbeziehung von Klang, Sprache und Optik, auf Basis anspruchsvoller Texte». Furrer gehöre heute international zu den geachtetsten Komponisten, und seine Werke würden von renommierten Konzertinstitutionen, Festivals und Opernhäusern wahrgenommen.
Beat Furrer zog 1975 nach Wien, wo er Komposition und Dirigieren studierte, 1985 gründete er das Klangforum Wien, das er bis 1992 leitete und dem er seitdem als Dirigent verbunden ist. Seit 1991 ist Furrer Professor für Komposition an der Kunstuniversität Graz.
Vor allem seine Musiktheaterwerke (unter anderen Die Blinden, Narcissus, Begehren oder FAMA, Wüstenbuch) haben Anerkennung gefunden. Gegenwärtig arbeitet er an Projekten für die Opernhäuser in Hamburg und Berlin.