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Das Bauprogramm 2023 bis 2026, das nun das Kantonsparlament behandeln wird, baut auf den vorangehenden Bauprogrammen auf. Es ist in drei nach Dringlichkeit gegliederte Töpfe aufgeteilt: Im Topf A sind 99 Projekte erwähnt, die realisiert werden sollen, im Topf B 81, die geplant werden sollen, und der Topf C umfasst 30 Vorhaben, die erst später umgesetzt werden.
Nicht alle Projekte umgesetzt
Die Vorhaben des letzten Bauprogramms wurden längst nicht alle umgesetzt. Die Regierung begründet die Verzögerung mit der Corona-Pandemie, dem Fachkräftemangel und neuen rechtlichen Normen. Auch politische Entscheide wirkten sich auf das Bauprogramm 2019-2022 aus. So wurde das umstrittene Projekt Spange Nord in Luzern zurückgezogen.
Nur noch Projekte für Gesamtmobilität
Das von der Regierung für die nächsten vier Jahre vorgelegte Bauprogramm dürfte das letzte seiner Art sein. Künftig werde es ein Programm Gesamtmobilität geben, hiess es in der Mitteilung. Dieses solle die Verkehrspolitik ganzheitlich darstellen und koordinieren.
Grund dafür ist, dass der Kanton Luzern derzeit seine strategischen Grundlagen überarbeitet. So läuft das Projekt «Zukunft Mobilität im Kanton Luzern». Dieses soll planerisch gesellschaftliche, demografische und technologische Entwicklungen, unterschiedliche regionale Mobilitätsbedürfnisse und heute getrennt laufende politische Instrumente (Strassenbauprogramm, ÖV-Bericht, Radroutenkonzept) unter einen Hut bringen.