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Die Ostschweiz liegt heute erneut am Ostrand eines Kaltlufttropfens, der im Westen für konvektive Atkivität sorgen wird. Sein Einfluss auf die Ostschweiz ist allerdings eher gering. Über Süddeutschland befindet sich ein schwaches Bodentief, welches dort ebenfalls für Konvektion sorgen wird.
Die Lage ist relativ ähnlich wie gestern mit dem Unterschied, dass heute der Alpenraum unter schwächerem Hochdruckeinfluss liegt, wie gestern. Damit dürfte Konvektino eher stattfinden. Die untere Troposphäre ist ziemlich feucht, was die Gewitterbildung ermöglicht. Dabei bilden sich bei geringer Windscherung über dem Gebrige Einzelzellen, die ausnahmsweise nach Nordwesten ins Mittelland hinausziehen. Die CAPE-Werte erreichen rund 1000 J/Kg und die Troposphäre ist mit PWAT-Werten um 35 mm sehr feucht.
Wahrscheinlich bilden sich gegen den späteren Nachmittag über den Bergen Gewitter, die sich nach Nordwesten verlagern. Dabei besteht vor Allem die Gefahr von Starkregen um 30 mm in kurzer Zeit und lokalen Überflutungen. Grosse Hagelkörner sind nicht zu erwarten, dafür möglicherweise grössere Megnen an Kleinhagel. Vereinzelt sind auch Sturmböen möglich, wobei die Hauptgefahr nicht davon ausgeht. Die Gewitter ziehen anschliessend ins Mittelland hinaus.
WICHTIG: Die Gewittervorhersage ist immer sehr schwierig und auch heute ist die Lage wieder unsicher, grössere Abweichung von der Vorhersage sind möglich.