Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03512.jsonl.gz/17

Behandlung.
Zunächst klären wir über die Resultate der Untersuchungen und die gestellten Diagnosen auf. Da neben biologischen Faktoren auch psychosoziale Belastungen zu Funktionsstörungen des Hirns führen, setzen wir neben Medikamenten sowohl neurotherapeutische als auch psychologische Methoden in der Therapie ein.
Die Neurotherapie beinhaltet die Beeinflussung psychischer Symptome durch physikalisch-technische Methoden, mit deren Hilfe die Funktion der Nervenzellen bzw. von Nervenzellverbänden beeinflusst wird: repetitive Transkranielle Magnetstimulation (rTMS), transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS), externe Trigeminus-Nerv-Stimulation (e-TNS) und Neurofeedback (NFB). Ein grosser Vorteil dieser Methoden besteht darin, dass kaum Nebenwirkungen auftreten.
In der Neuropsychologischen Therapie werden kognitive Defizite wie Konzentrations- und Gedächtnisstörungen durch gezielte Übungen verbessert.
Ziel der verhaltenstherapeutisch orientierten Psychotherapie ist es, mit Hilfe von Veränderungen in Denken, Fühlen und Handeln die Hirnfunktion wieder zu normalisieren.