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Der Götterbaum gilt als invasive Art und führt durch sein immer häufigeres Vorkommen zu Problemen und Mehrkosten. Helfen Sie mit, die Forschung um den Götterbaum weiter zu verbessern, um den negativen Effekten entgegenzuwirken.
Der Götterbaum (Ailanthus altissima) besiedelt immer grössere Gebiete und breitet sich stark aus, wie die Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL mitteilt. Dies führt auf verschiedenen Ebenen zu Problemen. Im Schutzwald behindert sein dominantes Verhalten die Verjüngung der vorhandenen Schutzwaldbaumarten und die Vielfalt der Baum- und Krautarten nimmt tendenziell ab. Ausserhalb des Waldes kann der Baum im urbanen Gebiet erhöhte Unterhaltskosten und Schäden an Bauten verursachen. Allgemein ist seine Kontrolle durch die enormen Wachstumsraten und das hohe Vermehrungspotenzial mit einem hohen Aufwand verbunden.
Um differenzierte Managementstrategien zu entwickeln, bedarf es weiterer Forschung zum genauen Vorkommen des Götterbaums, zu dessen Wechselwirkungen mit anderen Arten und verschiedenen Standortsbedingungen sowie zu den Möglichkeiten, seine Ausbreitung zu regulieren. Eine weitere Verbesserung der Datengrundlage soll es ermöglichen, die zukünftige Verbreitung der Art abzuschätzen, sowohl unter heutigem Klima als auch für zukünftige Klimaszenarien. Dabei bildet eine möglichst aktuelle Karte mit den Vorkommen des Götterbaumes die Grundlage für ein gezieltes Management dieser Art. Zur Verfeinerung und Verbesserung der Karte ist auch die Mithilfe der Bevölkerung gefragt. Die WSL ist dankbar für Meldungen von Götterbaum-Beobachtungen mit Koordinaten und Kurzbeschrieb.