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An der Obsthaldenstrasse in Zürich-Affoltern wurden drei Mehrfamilienhäuser als Ersatzneubauten realisiert. Die bestehenden Gebäude wurden dabei komplett rückgebaut. Das Projektgebiet befand sich an leichter Hanglange was für die geplanten Gebäude unterschiedlich tiefe Einschnitte erforderlich machte.
Die vorliegenden Baugrundverhältnisse setzten sich aus Gehängelehm, der verwitterten Moräne und der tragfähigen, kompakten Moräne zusammen. Das projektierte Fundationsniveau lag dabei mehrheitlich in der verwitterten Moräne, welche für den Abtrag der Lasten ungeeignet war. Da der Baugrund durch die bestehenden Gebäude teilweise schon vorbelastet wurde, bestand die Gefahr von differenziellen Setzungen.Nach einem Variantenstudium erwies sich die Baugrundverbesserung mit dem Rüttelstopfverfahren als wirtschaftlichste Variante. Der verbesserte und homogenisierte Baugrund ermöglichte dadurch eine Flachgründung der Neubauten. Aufgrund der unterschiedlichen Arbeitsebenen und dem Schichtverlauf der kompakten Moräne, variierten die realisierten Säulenlängen. Bei der Herstellung der Schottersäulen konnte jedoch im gesamten Projektgebiet die tragfähigen Schichten erreicht werden.