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1986 Gebühren für Fahrräder im kantonalen Vergleich
1986 Gebühren für Fahrräder im kantonalen Vergleich
Im internen Papier «Fahrradkennziechen», welches die Arbeitsgruppe der Vereinigung der Strassenverkehrsämter VSA am 22. September 1986 verfasst, wird auch eine Übersicht «Gebühren der Fahrräder im kantonalen Vergleich» aufgeführt [DOKUMENT].
Verglichen mit den in unserem Archiv vorhandenen Übersichten aus den Jahren 1940 und 1972 stellt sich heraus, dass der Kanton Fribourg, wie bereits 1972, mit inzwischen CHF 16.00 immer noch auf dem ersten Platz steht. Diesen muss er sich nun allerdings mit dem Kanton Tessin teilen, welcher 1940 noch alleine an der Spitze lag. Gefolgt vom Kanton Thurgau mit CHF 14.00, welcher 1940 und 1972 noch einer der günstigsten war.
Im Kanton Thurgau scheint nun definitiv ein anderer Wind als noch 1903, bei der mehr als zögerlichen Debatte um die Einführung der Velonummern zu blasen. Damals ging dem Regierungsrat die Einführung von Ausweiskarten und Nummernschildern für Fahrräder zu weit. Er war der Ansicht, diese fiele Schülern, Fabrikarbeitern und allen denjenigen lästig, welche sich für ihre Geschäfte täglich des Fahrrades bedienen. D.h. man wollte damals aus sozialen Überlegungen ganz auf die Erhebung von Velo-Gebühren verzichten. Hätten sich nicht rechtliche und fiskalische Probleme im Verkehr mit den angrenzenden Kantonen ergeben, wäre man damals sicher auch dabeigeblieben.
Am günstigsten ist das Velofahren inzwischen in den Kantonen Genève (CHF 7.00), Zug und Zürich (CHF 8.00), sowie den Kantonen Schwyz und Solothurn (CHF 8.50).
Mehr Informationen finden Sie im Schweizer Velonummern Museum: Geschichte der Schweizer Fahrradkennzeichen