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Geschichte
Im letzten Jahrhundert gehörten die wenigen Katholiken im reformierten Prättigau noch zur Pfarrei Zizers. Mit Unterstützung durch die dortigen Kapuziner konnten ab 1872 in Pardisla in einem eigens dafür eingerichteten Raum eines Privathauses Gottesdienste gefeiert werden. Der Bau der Bahnlinie durch das Prättigau brachte katholische Gastarbeiter ins Tal. Einige liessen sich nieder. 1898 kaufte das Bistum Chur in Pardisla ein Stück Land und überliess es den Kapuzinern zum Bau einer Kirche und eines Pfarrhauses. Zwei Jahre später wurde die im neoromanischen Stil erbaute Pfarrkirche dem Heiligen Josef und Fidelis geweiht.
Der Zuzug von Katholiken verstärkte sich mit dem wirtschaftlichen Aufschwung der 60er Jahre. Vor allem in Schiers, wo viele in der Fleischwarenfabrik Spiess arbeiteten, gab es Zuzüge. 1963 erfolgte die Errichtung der Katholischen Kirchgemeinde Vorder- und Mittelprättigau.
Auch in Schiers wurden die Gottesdienste lange in einem Privathaus auf der Chrea gefeiert. Man entschied sich eine eigene Kirche zu bauen. 1965 wurde in Schiers die Bruder-Klausen-Kirche eingeweiht.
In der Zwischenzeit ist die Zahl der Katholikinnen und Katholiken unserer Pfarrei auf über 700 Haushalte mit etwas über 1’200 Personen angewachsen.