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Nachdem das „Acanthes“-Team im Mai in Paris im „Archives Matisse“ zu Gast war, besuchten im Gegenzug Wanda de Guébriant, Leiterin des „Archives Matisse“ und Georges Matisse, Enkel von Henri Matisse, die Fondation Beyeler.
Das „Archives Matisse“ ist das wichtigste Zentrum zu Leben und Werk von Matisse.
Es beherbergt grosse Teile des schriftlichen Nachlasses sowie umfangreiche fotografische und schriftliche Dokumentationen.
Während des Besuchs entstand ein fruchtbarer und anregender Austausch, bei dem unter anderem die wichtigsten Fragen zu Provenienzen, Entstehungsprozessen und Zeitpunkt der Montierung der Werke auf Leinwand in Paris diskutiert wurden.
In grosszügigster Weise überliessen Frau de Guébriant und Herr Matisse der Fondation Beyeler eine Auswahl von originalen, farbig bestrichenen Papieren. Matisse hat weggeschnittene Teile nicht weggeworfen sondern glücklicherweise aufgehoben. Die seit seinem Tod 1954 in Schubladen lichtgeschützt aufbewahrten Papiere sind eine äusserst wichtige Referenz. Zum einen können beispielsweise die Oberflächenstruktur und Zusammensetzung der Papiere genauer untersucht werden. Zum anderen dienen die Gouachefarben als Referenz für die analytischen Untersuchungen der Farben von „Acanthes“ und den anderen papiers découpés der Fondation Beyeler.