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Teilnehmen werden demnach Mitglieder der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) sowie Nicht-Mitglieder, zu denen auch Russland zählt. In der vergangenen Woche hatten die grossen Ölstaaten im Kampf gegen den Preisverfall des Rohstoffs beschlossen, erstmals seit acht Jahren ihre Fördermenge zu reduzieren.
Ab dem 1. Januar sollen Opec-weit täglich 32,5 Millionen Barrel gefördert werden, 1,2 Millionen Barrel weniger als bisher. Allerdings gibt es für einige Mitglieder Ausnahmen: Der Iran, Nigeria und Libyen müssen ihre Ölfördermenge nicht senken.
Dagegen kündigte Russland als bedeutendes Ölland ausserhalb der Opec an, die eigene Förderung im ersten Halbjahr 2017 um 300'000 Barrel pro Tag zu senken. Nowak forderte damals weitere Ölstaaten auf, sich an der Reduzierung zu beteiligen.
Der Einigung in der vergangenen Woche waren lange und zähe Verhandlungen vorausgegangen. Die Vereinbarung bedeutet eine scharfe Abkehr von der im Jahr 2014 auf Initiative des Opec-Schwergewichts Saudi-Arabiens begonnenen Strategie, die Märkte regelrecht zu fluten. Damit sollten neue Konkurrenten, insbesondere Fracking-Unternehmen in den USA, aus dem Markt gedrängt werden.
In der Folge sank der Ölpreis von mehr als hundert Dollar pro Barrel im Juni 2014 auf unter 30 Dollar Anfang dieses Jahres. Der Preisverfall machte dabei zunehmend auch den traditionellen Ölförderländern zu schaffen. Konsumenten konnten sich allerdings über niedrige Benzin- und Heizkosten freuen.
(AWP)