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Die beiden treffen somit in der Stichwahl vom 7. Mai aufeinander. Der konservative Kandidat François Fillon lag nach Auszählung aller Stimmen mit 19,91 Prozent auf Rang drei, wie das französische Innenministerium am Montagmorgen mitteilte. Der Linkspolitiker Jean-Luc Mélenchon erreichte 19,64 Prozent.
Die Kandidaten der 60 Jahre lang das Staatsoberhaupt stellenden Konservativen oder Sozialisten schafften es nicht in die zweite Runde. Für diese sagten die noch am Abend veröffentlichte Umfragen dem unabhängigen Macron fast eine Zwei-Drittel-Mehrheit vorher. Macron kündigte an, er wolle das europäische Projekt erneuern und sich rasch eine Mehrheit im Parlament verschaffen.
Insgesamt waren rund 47 Millionen Franzosen zur Abstimmung aufgerufen. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 80 Prozent. Politiker der unterlegenen Lager riefen zur Wahl Macrons in der zweiten Runde auf. So appellierte der sozialistische Regierungschef Bernard Cazeneuve an seine Landsleute, für Macron zu stimmen und dem Front National eine Niederlage zu bereiten. Auch mehrere Politiker in Europa drückten ihm ihre Unterstützung aus. Der 39-Jährige könnte der jüngste Präsident werden, der in den Elysée-Palast einzieht.