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Wie gesunder und erholsamer Schlaf gefördert werden kann
Wer kennt das nicht? Am Abend, wenn man zu Bett geht, ist man wach und kann nicht einschlafen. Am Morgen hingegen ist man müde und ausgelaugt, würde alles dafür geben, noch ein paar Stunden Schlaf zu finden. Schlafstörungen sind keine Seltenheit. Aus diesem Grund ist es ratsam, wenn Lebensmittel konsumiert werden, die den erholsamen Schlaf fördern. Jene Lebensmittel sollen die Produktion von Melatonin – das sogenannte Schlafhormon – steigern. Bevor Schlaftabletten genommen werden, ist es ratsam, dass mit alternativen Methoden und speziell ausgesuchten Lebensmitteln darauf geachtet wird, den Körper auf natürliche Art und Weise müde zu machen.
Die Produktion von Melatonin muss gesteigert werden
Wer sich nach einem erholsamen und gesunden Schlaf sehnt, sollte darauf achten, dass er genügend Melatonin produziert. Experten empfehlen den natürlichen Lichtwechsel. Das bedeutet, dass Aktivitäten zur Tageszeit im hellen Tageslicht abgehalten werden sollen, während am Abend das künstliche Licht reduziert wird, sodass sich der Körper auf den Schlaf vorbereiten kann. Denn Melatonin – das Schlafhormon – kann nur dann produziert werden, wenn es dunkel ist. Zur Schlafförderung trägt aber auch die Ernährung bei. Tryptophan, eine Aminosäure, fördert die Melatonin-Produktion. Aus diesem Grund gelten all jene Lebensmittel als schlaffördernd, welche viel Tryptophan enthalten. Dazu zählen etwa Erdnüsse, Cashewkerne, Thunfisch, Kirschen, Sojabohnen oder auch Edamerkäse. Auch Koriander und Kardamom (Gewürze) weisen eine ähnliche Wirkung
auf.
Welche Lebensmittel enthalten Melatonin?
Melatonin findet sich auch in Reis, Mais sowie Hafer. Jene Lebensmittel enthalten zwischen 1.000 pg und 1.800 pg Melatonin je Gramm (pg = Pikogramm; 1.000.000 pg entsprechen 1 Milligramm). Hafer findet sich etwa in Haferflocken, Müsliriegel, Haferbot, Haferflockenkekse oder auch bestimmten Müslis. Brauner wie weißer Reis ist empfehlenswert; auch Zuckermais, der gefrorenen oder in Dosen erhältlich ist, kann dahingehend konsumiert werden. Gerste und Ingwer weisen ebenfalls kleine Mengen von Melatonin auf. Ingwer findet sich vorwiegend in Naturkostläden oder in zahlreichen Lebensmittelgeschäften, während Gerste in Bioläden oder in der Suppenabteilung des Supermarkts vorzufinden ist. Weitere Lebensmittel, welche Melatonin enthalten, sind auch japanische Radieschen, Bananen und auch Tomaten. Auch Obst und Gemüse – wie etwa Orangen, Erdbeeren, Äpfel, Spinat, Paprika, Ananas oder auch Kiwis – enthalten Melatonin. Weitere Lebensmittel, welche Melatonin aufweisen, sind Fenchelsamen, Sonnenblumenkerne, Mandeln, Kardamomsamen, Zitronenverbene oder auch Melisse.
Weitere positive Aspekte
Lebensmittel, die Tryptophan enthalten, fördern aber auch nicht nur den gesunden Schlaf, sondern weisen auch andere Vorteile auf. So können – auf Grund der gesteigerten Melatonin-Produktion – Bluthochdruck, Übergewicht und auch Herzkrankheiten vorgebeugt werden. Wer jedoch unter ständiger Schlaflosigkeit leidet bzw. auch nach einer Ernährungsumstellung keine Ruhe in der Nacht findet, sollte selbstverständlich einen Mediziner aufsuchen.