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"Dafür, dass du den einen Unfall bezüglich Tesla täglich als großes Debakel stilisierst, ..."
Ich rede nicht von diesem einen J. Brown Unfall, sondern welche Lehren daraus für autonome Fahrassistenten im Allgemeinen zu ziehen sind.
Die NHTSA meint: Keine, weil es ja in der Gebrauchsanweisung stand, und ansonsten die Tesla-Autos mit AP sowieso 40% sicherer seien als ohne AP. (Ziemlich idiotisch, wie oft genug in den letzten Tagen ausgeführt).
Das NTSB meint, dass es so nicht geht. Man kann den Leuten nicht einfach sicherheitsrelevante Features andrehen, die nicht funktionieren. Man ist nicht aus dem Schneider, wenn man in die Gebrauchsanweisung schreibt, dass die Dinger Scheiße sind. Sondern man muss dann technisch von Herstellerseite aus dafür sorgen, dass ihre Versagen nicht eintreffen können.
Letzteres kommt mir klug vor.
Stell dir mal vor, du kaufst dir den allerneuesten Hyper-Super-Fernseher der Welt. Geniale Auflösung, 3D, Internet-Anschluss, Streaming, alle Video-Clouds der Welt, todschickes Design, Terrabytes Speicher für Aufzeichnungen. Video-Feedback deiner Gefühle beim Schauen, Mitgliedschaft in einer Community dieses Fernsehers.
Im Kleingedruckten steht aber: "Sie sollten das Gerät nicht länger als sechs Stunden betreiben, weil es sonst in Flammen aufgehen und ihre Wohnung in Brand setzen könnte".
Die NHTSA würde sagen: "OK, steht ja in der Gebrauchsanweisung".
Das NTSB würde sagen: Nein. Das geht nicht.