Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03414.jsonl.gz/2127

Die Schweizer Regierung möchte die Beschränkungen für das Keulen der wachsenden Zahl von Wölfen lockern, die in den Alpenregionen des Landes in erheblichem Umfang leben.
Dieser Inhalt wurde am 9. November 2022 – 12:22 veröffentlicht
SWI, ug
Gemäss dem den Kantonen und Organisationen zur Vernehmlassung vorgelegten Plan soll die Tötung einzelner Wölfe, die Nutztiere ohne Bewilligung des Bundesamtes für Umwelt angreifen, erleichtert werden.
Die neuen Regeln sollen nicht nur für Einzelgänger, sondern auch für Gruppen von Wölfen gelten und könnten im kommenden Sommer in Kraft treten.
Derzeit gibt es mindestens 180 Wölfe und 20 Wolfsrudel, die hauptsächlich in der alpinen Umgebung unterwegs sind. Eine Reihe von Angriffen auf Nutztiere hat zu Aufrufen zur Ausrottung dieser Nutztiere geführt.
Die neuen Regeln sollen eine Übergangszeit abdecken, bevor das Parlament der Gesetzesreform zustimmt.
Vor zwei Jahren weigerten sich die Stimmberechtigten, die Jagdgesetze zu ändern, als es um Kontroversen über die Regulierung der in der Schweiz geschützten Wolfsart ging.
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Mehr: SWI swissinfo.ch Zertifiziert von der Trust in Journalism Initiative
„Kaffeeliebhaber. Leser. Extremer Zombiefanatiker. Professioneller Alkoholanwalt. Lebenslanger Fernsehliebhaber.“