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Die «Anaconda» kreuzte einst als stolzer Luxusliner über die Weltmeere. Seit einigen Jahren jedoch zieht sie mit minimaler Besatzung und jeweils nur wenigen Passagieren von Gewässer zu Gewässer. Seit numehr einem halben Jahr wird sie gar nur noch vom Kapitän und dem ersten Offizier gesteuert. Ein paar wenige Stammgäste verlieren sich auf den weiten Decks. Einem Geisterschiff ähnlich pflügt sich die «Anaconda» durch die Wellen. Dank vernachlässigtem Unterhalt droht sie nun sogar auseinanderzubrechen.
von 2b am 27. Juni 2009