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Die Gebäudehülle der Wohnsiedlung Zurlinden im Quartier Sihlfeld ist in einem schlechten Zustand: Die Kamine sind teilweise beschädigt, Fenster, Fensterläden, Dachränder und Balkongeländer verwittert. Um die Schäden beheben und die Gebäudehülle für die nächsten 15 bis 20 Jahre wieder gebrauchstauglich machen zu können, hat der Stadtrat gebundene Ausgaben von 3,32 Millionen Franken bewilligt. Ebenfalls bewilligt hat er neue Ausgaben von 770 000 Franken, unter anderem für Massnahmen zur Hitzeminderung. So soll die asphaltierte Fläche in einem der drei Innenhöfe entsiegelt werden, und das Wasser soll künftig vor Ort versickern können, sodass nur noch ein Teil über die Kanalisation abfliesst. Zudem wird ein überdachter Velounterstand für etwa 40 Velos erstellt. Insgesamt belaufen sich die Ausgaben auf 4,09 Millionen Franken. Die Mietzinse der 179 Wohnungen bleiben unverändert. Der Beginn der Bauarbeiten ist für August 2021 vorgesehen, der Abschluss für Dezember 2022.
Schutzobjekt von kommunaler Bedeutung
Die Wohnsiedlung Zurlinden wurde 1919 erbaut und ist sowohl im Inventar der Kultur- und Schutzobjekte von kommunaler Bedeutung als auch im kommunalen Inventar der Gartendenkmalpflege aufgeführt. In den Jahren 2006 und 2007 wurde sie zurückhaltend modernisiert und instandgesetzt mit dem Ziel, den preisgünstigen Wohnraum und das Erscheinungsbild zu erhalten. Sie besteht aus drei Wohnblöcken mit je einem Hof, erschlossen wird sie über Zugänge an der Zurlinden-, der Badener-, der Fritschi-, der Zentral und der Zypressenstrasse.