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Als letzter der vier möglichen Zukünftigen stellt sich Lars Moller vor. Er kommt aus Dänemark. Seine Musik ist geprägt von der melodischen nordischen Tradition, ist aber auch tief in der amerikanischen Musikgeschichte verwurzelt. Durch seinen langjährigen Aufenthalt in New Delhi ist seine musikalische Sprache beeinflusst von indischer Melodie-Raffinesse. So schafft Møller einen ganz eigenen, lyrischen und kraftvollen Ausdruck, der neue Wege findet, unterschiedliche Kulturen über Kontinental- und Genre-Grenzen hinweg zu kombinieren. Er scheut sich nicht, über die gewohnten Einsatzgebiete der Big Band hinaus zu denken, Besetzungen zu ergänzen und ungeahnte Möglichkeiten dieses Klangkörpers zu nutzen – immer im Bewusstsein um seine musikalische Herkunft. Es werden Auszüge aus seinem Strawinsky-Tribute «ReWrite Of Spring» und aus seiner neuesten Big-Band-Orchester-Veröffentlichung «Glow Of Benares» zu hören sein.
Lars Møller
Der dänische Saxophonist, Komponist und Dirigent Lars Møller (*1966) ist in Skandinavien eine bekannte Grösse im Jazz. Nachdem er von 1987 bis 89 in New York gelebt und mit einer Reihe legendärer Jazzmusiker gespielt hatte, verbrachte Lars Møller in den frühen 90er Jahren längere Zeit in New Delhi und assimilierte die hochemotionale indische klassische Musik. Seitdem hat er in Europa, den USA, Asien, Australien und Südamerika gespielt und mehrere Auszeichnungen erhalten. Von 2012 bis 2015 war er künstlerischer Leiter des Aarhus Jazz Orchestra (AJO) und entwickelte die Band erfolgreich zu einer der führenden europäischen Big Bands. Von 2016 bis 2017 arbeitete er als Composer in Residence beim AJO. Derzeit verbindet er seine internationale Arbeit mit dem Aufbau seiner neuen Organisation «Global Jazz Explorer Institute».
www.larsmoller.com