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Projekt 1134B Berkut B KARA-KLASSE, ist eine Kreuzerklasse der sowjetischen- und später der russischen Marine. Diese Schiffsklasse ist für die U-Bootjagd konzipiert. Dafür ist sie mit einem Rumpfsonar und einem Tauchsonar (VDS) ausgestattet. Sie verfügen über U-Jagd-Raketenwerfer des Typs SS-N-14 Silex und über Wasserbombenwerfer der Typen RBU-1000 und RBU-6000. Gegen Luftziele sind sie mit verschiedenen Flugkörpern und Rohrwaffensystemen bewaffnet. Da die Schiffe nur über je einen Hubschrauber verfügen, sind ihre Einsatzmöglichkeiten begrenzt. Die Schiffe der KARA-KLASSE entstanden als um etwa ein Drittel vergrößerte Versionen der KRESTA I-KLASSE und KRESTA II-KLASSE. Im Vergleich dazu verfügten die Schiffe der KARA-KLASSE über verbesserte Fernmelde- und Führungseinrichtungen. Als Antrieb wurden Gasturbinen eingesetzt. Der Rumpf der Schiffe besteht aus verschweißtem Stahl, während die Aufbauten aus einer Aluminiumlegierung bestehen. Gebaut wurden die Kriegsschiffe in einer Schiffswerft in Mykolajiw in der heutigen Ukraine. Der Serienbau wurde zu Gunsten der SLAVA-KLASSE abgebrochen. Die KARA-KLASSE verfügt – seinerzeit neuartig für große Kampfschiffe – über einen COGAG-Antrieb, eine Kombination aus Gasturbinen für Hochleistung und Gasturbinen für Marschfahrt. Vier Hauptturbinen GTU-12A zu je 20.000 PS und zwei Marschturbinen M-5 zu je 8.000 PS ergeben eine zusammengeschaltete Maximalleistung von effektiv 92.000 PS für 32 kn Höchstfahrt. Die Seeausdauer mit den Marschturbinen beträgt 6.500–7.100 sm bei 18 kn, mit den Hauptturbinen 3.000 nm bei hoher Fahrt von über 30 kn. Spätere Schiffe haben einen zusätzlichen Vorbau vor der Brücke sowie andere Plattformen und Radome am Hauptmastturm. Die "KERCH" erhielt 1988/89 das neue MR-700-Hauptsuchradar (NATO-Bezeichnung: "Flat Screen"), sie ist auch die einzige 2012 noch aktive Einheit. Die "PETROPAVLOVSK" hattte einen höheren Hangar für den Hubschraubertyp Ka-27 Helix und zusätzliche ECM-Anlagen an dessen Seiten statt der hier fehlenden RBU-1000-Werfer. Sie verfügte auch über den UPK-5-"Rastrub"-Raketentorpedo statt des UPRK-3 "Metel" wie in den anderen Einheiten. Die "KERCH" wurde auch mit UPK-5 "Rastrub" nachgerüstet. Die "AZOV" weichte als Versuchsschiff für das SA-N-6-Grumble-System im Achterschiff erheblich ab und verfügte auch nur über Zwillings-Torpedorohrsätze, während die anderen Einheiten Fünffach-Torpedorohrsätze hatten.