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- Kwiatkowski gewinnt erstmals ein Monument
- Sagan wie Cancellara: Der Stärkste verpasst den Sieg
- Schweizer Fahrer ohne Chance auf Überraschung
Der Sieger des ersten Klassikers der Saison heisst Michal Kwiatkowski vom Team Sky. Der 26-Jährige entschied den Sprint gegen seine beiden Widersacher Peter Sagan und Julian Alaphilippe hauchdünn für sich. Das Trio überquerte den Poggio, das letzte der wenigen Hindernisse auf den 291 km, gemeinsam an der Spitze. Sagan versuchte vergebens anzugreifen.
Für Kwiatkowski ist es der erste Sieg bei Mailand-Sanremo. Der Weltmeister von 2014 gehörte zum erweiterten Favoritenkreis, hatte er doch vor 2 Wochen bereits das Vorbereitungsrennen Strade Bianche für sich entschieden.
Sagan erneut geschlagen
Weiter auf seinen ersten Sieg an «La Primavera» muss Peter Sagan warten. Der Slowake wurde im Sprint von Kwiatkowski hauchdünn bezwungen. Im Finale fehlten dem 27-Jährigen die letzten Energiereserven, welche er womöglich bei seinem verpufften Angriff am Poggio verbraucht hatte. Somit wurde der zweifache Strassenweltmeister Sagan zum zweiten Mal in Serie nur Zweiter bei Mailand-Sanremo.
Schweizer in der Helferrolle
Die sechs gestarteten Schweizer spielten im Finale des ersten von 5 Radsport-Monumenten erwartungsgemäss keine Rolle. Als einzige phasenweise in den vorderen Positionen zu sehen waren Silvan Dillier und Gregory Rast. Sie versuchten ihre Captains Greg van Avermaet, respektive John Degenkolb in eine gute Position zu bringen.
Sendebezug: SRF info, sportlive, 18.03.2017, 15:00 Uhr