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Als Sohn eines Schweizers und einer Niederländerin bin ich in Peru geboren. Nachdem ich die ersten sechs Jahre in Peru verbracht habe, bin ich in die Niederlande umgezogen. Die Mittelschule habe ich – mit Ausnahme eines Austauschjahres in Thailand – in Bolivien besucht. Seit 2010 wohne ich in der Schweiz.
Meine Erstsprachen sind Niederländisch und Spanisch. Deutsch, bzw. Schweizerdeutsch habe ich sehr früh gelernt und spreche/schreibe sie quasi als Muttersprache. Zudem spreche ich fliessend Englisch (C1). Auf Französisch kann ich mich verständigen (B2). Schliesslich habe ich elementare Thai-, Italienisch- und Portugiesisch-Kenntnisse.
Ich konnte in wenigen Jahren bereits reiche psychologische und psychotherapeutische Erfahrung machen. Während des Studiums machte ich bereits fachliche Erfahrungen in der Psychotherapie-Forschung (insbesondere zu Insomnie und Borderline-Persönlichkeitsstörung) und in der psychotherapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Schweiz, sowie in Bolivien.
Nach dem Studium habe ich zuerst ein halbes Jahr in der Akutstation der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD) gearbeitet. Von 2018 bis 2019 war ich als fallführender Psychotherapeut in der Suchtstation «Südhang» und anschliessend zwei Jahre lang auf der Psychiatriestation in Interlaken (FMI) tätig. Es war mir wichtig, psychotherapeutische Erfahrungen in verschiedenen Arbeitsbereichen zu sammeln. Von Anfang 2021 bis Ende 2022 war ich als delegierter Psychotherapeut in einer Ärztepraxis in Bern tätig.
Engagements
Zusätzlich zu meiner selbstständigen psychotherapeutischen Tätigkeit engagiere ich mich im Verein Trialog und Antistigma Schweiz. Dieser Verein setzt sich zum Ziel, psychische Krankheiten in Schulen zu entstigmatisieren. Meine Aufgabe als Fachperson ist es, Vorträge an Schulen zu halten.
Auch unterstütze ich geflüchtete Menschen. Dies einerseits in meiner psychotherapeutischen Tätigkeit mit der Unterstützung durch die Stiftung «Via Cordis» siehe Angebot. Anderseits führe ich sporadisch einen Improvisationstheater-Workshop in Ferienlager für Geflüchtete der Stiftung «Lared» durch.
Ein wichtiges Anliegen ist mir, fortlaufend auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand zu sein und neue therapeutische Methoden zu erlernen, um meine Patienten, bzw. Patientinnen besser zu unterstützen. Aus diesem Grund nehme ich regelmässig an Fortbildungen und Seminaren teil.
Veröffentlichung
Running Head: SOCIAL INTERACTION IN BORDERLINE PERSONALITY (PDF – 275 Ko)
Signer, S., Estermann Jansen, R., Sachse, R., Caspar, F., & Kramer, U. (2020). Social interaction patterns, therapist responsiveness, and outcome in treatments for borderline personality disorder. Psychology and psychotherapy: theory, research and practice, 93(4), 705-722.