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Eine Geschichte von Lea
Hartmann, 11 Jahre, Schweiz
Der komische Ausbruch
Es war einmal ein Elefant,
der wollte unbedingt aus dem Zoo ausbrechen. Er hatte schon
viele Leute gesehen, die aus der Stadt kommen. Darum fragt
er eines sonnigen Morgens die Nachbarn seines Käfigs, die
Spitzmäuse:
"Möchte mir jemand beim
Ausbruch aus dem Zoo helfen?"
Niemand meldete sich ausser
einem kleinen Spitzmausbaby, das noch ganz klein war.
"Ich lass dich nie im Leben
in die Stadt!" rief seine Mutter
"Aber ich gehe trotzdem!“
antwortete das Spitzmausbaby.
So planten sie dann den
ganzen Tag an dem Plan , wie sie ausbrechen sollen. Als es
langsam eindunkelte, besprachen sie noch einmal den Plan:
"Also", sagte der Elefant,
"du gehst als Dame verkleidet, und ich spiele dein
Söhnchen."
"Ja", sagte die Spitzmaus,
und sie gingen los. Bei der Kasse angekommen, ging die
Spitzmaus, eben wie eine feine Dame, durch die Kasse und
sagte:
"Guten Abend, wir haben ganz
vergessen, das um 18 Uhr der Zoo schliesst, mein kleines
Söhnchen muss unbedingt heim und etwas essen.“
Der Zookassierer guckte sie
sehr lange an und fiel dann zu Boden.
„Typisch, Männer fallen bei
allen Schönheiten wie mir gleich zu Boden...
“Dann können wir ja gehen“,
sagte der Elefant
"Ja, ich habe Hunger. Willst
du lieber in ein nobles Restaurant oder in den MC Donald?“
Der Elefant wollte in den MC
Donald. So assen die 2 ihres Happy Meal und genossen das
Leben.

Eine Geschichte von Lea
Hartmann, 11 Jahre, Schweiz
Das Unglück vom Nikolaus
An einem schönen, warmen
Frühlingsmorgen, an dem es den Krokodilen zum Glück zu heiss
wurde, schwamm ein Mann Namens Raphael durch den Nil. Der
Nil, das sollte jeder wissen, liegt in Afrika. In Ägypten.
Dieser Raphael schwamm ganz normal, na ja fast, durch den
Nil. Normal ist er wirklich nicht, oder ist man normal, wenn
man in Herzformen durch die Lebensader Ägyptens schwimmt?
Fahren wir fort, also, dieser Raphael, dieser etwas komische
Raphael, schwamm seelenruhig daher, und dachte, was jeder
dachte, wenn er in Herzformen durch den Nil schwamm, wo
seine herzallerliebste Schnuggiputzi wohl sei. Ob gerade in
der Schlamm-Schönheitskur, oder in der Stein-Massage, (war
beides nen Blödsinn), oder ob sie gerade die japanische
Nadelstecherei, zur Heilung etwas nicht Vorhandenem, machte.
Raphael hatte Kummer. Sogar mehr Kummer, als ihm die
Krokodile Kummer machten, aber die Krokodile, bekommen sonst
auch Liebeskummer... So was denkt nur ein Tierfreund, was
Raphael ganz und gar ist! Kommen wir mal zum Wichtigen. Als
er so daher schwamm (das habe ich jetzt schon dreimal
gesagt) hörte er hinter sich ein Blubbern. Ja ein Blubbern.
WAS, EIN BLUBBERN, HILFE! Kannst du Gedanken lesen? Nicht,
dann sag ich dir, was er während diesem Schrei gedacht
hatte: Hilfe, ein Hai!
Jetzt weisst du‚s. Währst du,
wie Raphael, wie ein Pfeil davon gepfeilt? Ich schon, das
machte er auch. Also schwamm er nicht mehr in Herzform
sondern in Stromkabelform davon. Bis er Land sah. Dieses
Land benutzte er auch, er sprang nämlich wie der Blitz
darauf, und dachte er sei gerettet. Jetzt denkst du, ich
habe vergessen zu schreiben, das er hinter sich Schaut, aber
nicht ich, sondern Raphael vergas es. Und wenn er hinter
sich geschaut hätte, hätte er die Haiflosse gesehen, die rot
, ja rot war. Nun schaute er erst jetzt auf diese Haiflosse,
und sah, dass diese Haiflosse rot war. Ich habe zu wenig
Karotten gegessen, stellte er fest, ich sehe ja rot statt
grau. Aber als Raphael dachte, der Hai kehrt um, tat er dies
nicht.
Er kam aus dem Wasser und...
...Es ist ja gar kein Hai,
ein......Nikolaus! Aber, wieso bist du hier?
Äh, Wot du, äh, fink happy birthday, oder
so. Ich rede Deutsch, bemerkte da der Nikolaus scheu.
Da bin ich ja froh, entgegnete Raphael. Und eine Antwort auf
deine Frage kann ich auch geben, ich habe am 17. Februar
Geburtstag. Und wenn du meine Geschichte hören willst, wie
ich hier her gekommen bin, sagst du einfach ja. Ja. Ja? Ja,
ganz sicher. Gut, ich fliege so über Australien, bin froh
das die Geschenke jetzt dann alle verteilt sind und ich nur
noch in die USA und nach Ägypten muss. Auf dem Weg in die
USA, zu der Freiheitsstatue, flieg ich schon etwas tief, zu
tief. Ich will gerade über die Freiheitsstatue fliegen, da,
bleibe ich in der Luft plötzlich stehen. Hilfe, denke ich
und schaue in die Tiefe. Hu, ich sitz ja auf der
Freiheitsstatue, nein, oh weh. Da kommen auch schon einige
Touristen, Fotos machen und so. Das wär ja nicht so schlimm,
aber dann kam die Polizei, und wollte mich runterholen, und,
und, hu, hu, schluchz...
Du musst nicht weinen sagte
da Raphael, du bist ja jetzt da und alles ist gut. Nein, sie
haben mir für ein Jahr, den Rentierschlitten-Führerschein
weggenommen. Ja, und wie kommst du den hier her? Ich war so
böse, da schwamm ich wie ein Hai durch das Meer, und
erschreckte Leute, so wie ich dich erschreckt habe. Und was
ist mit den übrigen Geschenken? Fragte Raphael neugierig.
Die haben die Polizisten für sich behalten.
Und möchtest du wieder heim?
Fragte Raphael. Ja, weisst du wie man an den Nordpol
gebracht werden kann? Ja klar, komm mit, für einsame
Nikoläuse machen die Flugzeuge sicher eine Fahrt zum
Nordpol!