Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03196.jsonl.gz/2000

Es sei “ein kapitaler Rehbock” gewesen, und er sei “fachmännisch erlegt” worden, sagte Werner Schaub, Sprecher der Kantonspolizei Zürich. Wann genau das Tier getötet worden war, ist unklar. Gefunden wurde es am frühen Samstagnachmittag. Laut Polizei wurde vermutlich von einem nahen Birkenwäldchen aus geschossen.
Das Tier war in einem Natur- und Landschaftsschutzgebiet geschossen worden. Dort ist die Jagd verboten, sogar das Betreten des Gebietes mit einem Gewehr ist gesetzlich untersagt, sagte Schaub.
Auf das gewilderte Tier stiess ein Reservatsaufseher. Laut Mitteilung erblickte er auf einem Kontrollgang mit dem Feldstecher eine “Person, die sich ungewöhnlich verhielt”. Die beobachtete Person hätte laut Schaub gar nicht dort sein dürfen. Der nächste Weg verlaufe relativ weit entfernt und das Wäldchen decke die Wiese noch zusätzlich ab.
Als der Aufseher zu der Stelle kam, war der Unbekannte verschwunden. Aber da lag das erschossene Reh. Die Behörden haben Ermittlungen aufgenommen. Spezialisten des Dienstes Tier- und Umweltschutz der Kantonspolizei Zürich arbeiten zu diesem Zweck mit der kantonalen Fischerei- und Jagdverwaltung zusammen.
Laut Schaub ist die Rolle der unbekannten Person nicht klar. Sie sei vermutlich nicht selbst der Wilderer. Aber eventuell wisse sie etwas, habe etwas beobachtet.
(SDA)