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An der früheren Alten Landstrasse steht das ehemalige Weinbauernhaus «Zum Grüthof», das 1689 erbaut und 1765 herrschaftlich erweitert wird. Weinbauernhäuser widerspiegeln den Wohlstand ihrer Besitzer. Auf die gleiche Bodenﬂäche bezogen kann im Rebbau ein bis zu viermal grösserer Ertrag erzielt werden als im Ackerbau.
Das Gebäude dominiert den kleinen Platz im Obergrüt und wird 1977 renoviert, wobei je zwei Gross- und Kleinwohnungen entstehen. Das Grundstück des Grüthofs umfasst anfangs des 20. Jahrhunderts ein Areal, das durch die heutige Bölstrasse, Sunnhaldenstrasse-West, den Sunnhaldenweg und den untersten Teil der Geissbüelstrasse begrenzt wird. Im 20. Jahrhundert entstehen im Park mehrere Landhäuser. Um den Grüthof von der Villa Grüthof leichter zu unterscheiden, wird er auch «Alter Grüthof» genannt.