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Die australische Regierung wird in diesem Jahr den Export von Gütern der Land-, Forst- und Fischwirtschaft mit 72,7 Mio A$ (49,5 Mio CHF) zusätzlich fördern. Dies geschehe im Rahmen der „Agri-Business Initiative“, mit der den Exporteuren bei der Expansion ihrer Handelsgeschäfte und Erschließung neuer Märkte geholfen werden solle, erklärte Australiens Landwirtschaftsminister David Littleproud kürzlich in Canberra.
Mit 42,9 Mio A$ (29,2 Mio CHF) soll der grösste Teil der Zusatzmittel in den Ausbau der staatlichen Exportförderorganisation Austrade fließen. Diese dient den mehr als 2000 Agrar- und Lebensmittelexporteuren als Dienstleister und Berater, arbeitet mit Branchenverbänden zusammen und vermittelt Kontakte, damit Unternehmen in Märkten bestehen und wachsen können.
Weitere 18,4 Mio A$ (12,5 Mio CHF) werden in die Erweiterung des Agrarhandels- und Marktzugangsprogramms (ATMAC) der Regierung gesteckt. Dieses hat vorwiegend zum Ziel, den Zugang zu internationalen Märkten zu verbessern, unter anderem durch Forschung, Ausbildung und Kapitalmassnahmen, die eine verbesserte Marktdiversifizierung unterstützen.
Weitere Mittel werden aufgewandt, um das Netz von Beratern für die Exportanforderungen auszubauen sowie Marktforschung und -informationen zu intensivieren. „Ein stetig wachsender Marktzugang ist von grundlegender Bedeutung und der Schlüssel, um bis 2030 einen Agrarsektor mit einem Umsatzziel von 100 Mrd A$ (682 Mio CHF) zu erreichen“, erklärte Littleproud. Hierbei sei die Diversifizierung der Kundenbasis und Exportdestinationen ein entscheidender Faktor. Dafür werde der Staat noch enger mit der Industrie zusammenarbeiten, um damit auch die Märkte für die Farmer zu erhalten und zu erweitern.