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Die Drogenschmuggler im Amazonasgebiet werden immer kreativer: Im brasilianischen Bundesstaat Pará hat die Polizei ein kleines U-Boot der «Marke Eigenbau» beschlagnahmt, das in einem Tropenfluss unterwegs war, um Drogen ausser Landes zu bringen.
Auch in Kolumbien kommt es immer häufiger zum Einsatz von U-Booten. Hier sind seit kurzem zwei frühere U-Boote der deutschen Marine im Einsatz, um den Kokainschmuggel einzudämmen. Die Boote sollen vor allem den Golf von Urabá sicherer machen.
Diese 25 Kilometer schmale Meeresstrasse ist zu einer wichtigen Route des «Narcotrafico» geworden, um Kokain nach Panama und in andere mittelamerikanische Länder zu transportieren. Präsident Juan Manuel Santos hat die Boote auf die Namen «ARC Intrépido» (Unerschrocken) und «ARC Indomable» (Unbeugsam) getauft. (wst/sda/dpa)