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Man kann annehmen, dass unsere Gegend schon um das Jahr 650 christlich war. Gommiswald gehörte ursprünglich zu Benken. Als der Hof Benken im 11. Jahrhundert dem Damenstift Schänis geschenkt wurde, gelangte Gommiswald in kirchlicher Beziehung unter dieses Kloster. In der Papsturkunde von 1178 lässt sich das Stift Schänis seine Zehntenrechte in Gommiswald bestätigen.
Anno 1500 trennte sich Gommiswald von der Mutterpfarrei Benken und wurde eine selbständige Pfarrei.
Unser Wappen
Das Wappen der Gemeinde Gommiswald ziert eine goldene Schwurhand aus schwarzem Ärmel mit silbernem Kreuzchen. Das Schildbild geht auf zwei spätgotische Armreliquiare zurück, die zum Kirchenschatz der Pfarrkirche St. Jakobus gehören. Die beiden rechteckigen Nischen für Reliquien sind leer. Die Armreliquiare weisen Brandspuren auf, weil sie zur Reformationszeit während des Bildersturmes auf einem Haufen verbrannt werden sollten. Einigen „beherzten Gauchnern“, wie Josef Widmer in der Geschichte von Gommiswald (Uznach 1923, S. 9) schreibt, ist es gelungen im Gasterland „zwei bereits angebrannte Arme, an deren Händen die Schwörfinger erhoen sind, aus einem zum Feuer bestimmten Haufen kirchlicher Gegenstände herauszureissen und mit sich fort heimzutragen“.
Weitere geschichtliche Ausführungen sind zu finden auf der Homepage der Politischen Gemeinde Gommiswald