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Die ersten Zeugnisse und Unterlagen über Terra Vecchia, das früher Raxa hiess, gehen auf das Jahr 1379 zurück. Aus der Erforschung der häufigsten Familiennamen ist zu schliessen, dass die Bewohner aus dem unteren Centovalli stammten. Zu den Gebäuden gehörten fünfundzwanzig recht stattliche Mauerwerke unterschiedlicher Grösse und Stallungen. Das Dorf war von terrassenförmigen Grundstücken umrahmt.
Aus mehreren Schriftstücken ist zu entnehmen, dass einige der Einwohner von Raxa ab dem 15. Jahrhundert als Hafenarbeiter in Livorno gearbeitet haben. Dank dieser Arbeit während des Sommers ging es ihnen finanziell besser und sie konnten zur Entwicklung des Dorfes und zur Schaffung einer unabhängigen Kirchgemeinde beitragen.
Ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts haben sich zahlreiche Familien im heutigen Rasa niedergelassen, das damals noch Digessio hiess, und die in Ruinen gefalle Ortschaft verlassen, die heute den Namen Terra Vecchia trägt.
Am Ende der sechziger Jahre beginnt die Stiftung mit den Arbeiten zum Wiederaufbau. Soweit wie möglich wird einheimisches Material (Steine) benutzt, bestehende Teile (Balken und Stützpfeiler) werden wiederverwendet und einige Elemente aus anderen Teilen der Schweiz eingeführt.
Heute ist der Wiederaufbau von Terra Vecchia praktisch abgeschlossen. Während der Arbeiten wurde grösste Aufmerksamkeit auf die Erhaltung des Dorfkerns gelegt, d.h. auf die Kirche, das Kloster, die Häuser, die Ställe und das Trockenmauerwerk.
Die Aufbauarbeiten haben unter strenger Berücksichtigung der Charakteristika der früheren Gebäude und der traditionellen Häuser der Region stattgefunden: Dächer mit schweren Steinplatten, auch « piode » genannt, ziemlich kleine Fenster, Fassaden mit Balkonen und Logen.