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Programm
Wir setzen da an, wo die Behörden oder auch die Gesellschaft aufgrund mangelnden Ressourcen (sei das wegen fehlender Infrastruktur im Bereich der Lehrinstitute, nicht vorhandenen finanziellen Mitteln oder Setzung anderer Prioritäten) nicht weiterhelfen können
In unseren Projekten nehmen wir Mädchen auf, welche mindesten die Primarschule abgeschlossen haben und nun aus finanziellen Engpässen auf Familienseite ihre Ausbildung nicht weiterverfolgen können. Dank Pulsos de Esperanza können die Mädchen die Oberstufe sowie das Gymnasium abschliessen und sich zu jungen intelligenten Frauen entwickeln, die eine Chance haben, den Kreislauf der Armut und Auswegslosigkeit zu durchbrechen und einen Beruf zu erlernen, der ihnen eine gewisse finanzielle Sicherheit und Freiheit gibt. In welchem Oberstufen - Ausbildungsjahr sich die Mädchen befinden, ist für die Aufnahme bei Pulsos de Esperanza nicht relevant. Die Mädchen werden nach einem von uns definierten Auswahlverfahren selektioniert und wirtschaftliche Situation der Familie immer wieder überprüft.
Was beinhaltet die Unterstützung von Pulsos de Esperanza?
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Stipendien für den Schulunterricht (Einschreibgebühren, Schulgeld, Schulsachen) der Oberstufe und dem Gymnasium (Total 6 Jahre)
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Kosten der Schuluniform
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allfällige Transportkosten
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Organisation von Workshops für die persönliche Entwicklung der Mädchen
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Betreuung und Unterstützung in jeglichen schulischen Belangen und der Berufswahl
Wieso Guatemala?
Guatemala ist eines der ärmsten Länder in Lateinamerika. Gemäss UNESCO liegt die Rate der Analphabeten des Landes immer noch bei mindestens 15 %. Besonders alarmierend ist, dass die Frauenquote bei den Analphabeten doppelt so hoch ist, wie die der Männer.
Obwohl Guatemala in den letzten Jahren viel in die Schulbildung investiert und verschiedene Richtlinien erlassen und Programme eingeführt hat, ist die fehlende Schulbildung immer noch allgegenwärtig. USAID gibt an, dass zwar mittlerweile beinahe 100 % der Kinder in der Primarschule eingeschrieben wurden, jedoch nur 80 % der Jungen und 73 % der Mädchen diese auch abschliessen. In der Sekundarschule sieht das Bild noch verheerender aus, da nur noch durchschnittlich
40 % diese besuchen. Zu diesen besorgniserregenden Zahlen kommen noch die bedeutenden Unterschiede zwischen ländlichen und städtischen Gegenden. Es kann angenommen werden, dass die aktuelle Situation in den ländlichen Gegenden um ein Vielfaches schlimmer ist, wie die %-Zahlen es vermuten lassen.
Guatemala, Jahr 2019
Hier finden Sie eine kurze Vorstellung der Mädchen welche wir aktuell unterstützen.