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Die Projektverantwortlichen nehmen auf verschiedensten Kanälen immer wieder Anregungen zur Weiterentwicklung des Hochschulgebiets Zürich Zentrum entgegen – sei dies bei Fachveranstaltungen, Dialogveranstaltungen mit unterschiedlichen Zielgruppen oder in Form von Einwendungen im Rahmen der öffentlichen Auflage der Planungsinstrumente. Viele dieser Anregungen können nicht als verbindliche Vorgaben ausgestaltet werden. Somit können sie beispielsweise nicht in den kantonalen Gestaltungsplänen festgehalten werden, deren Inhalt grundeigentümerverbindlich ist. Gestaltungspläne legen ausschliesslich die Zahl, Lage, äussere Abmessungen sowie die Nutzweise und Zweckbestimmung der Bauten innerhalb eines bestimmten Gebiets fest. Aussagen zu Frei- und Zwischenräumen, die darüber hinausgehen, lassen sich darin nicht machen. Die Projektverantwortlichen haben sich daher entschieden, Anregungen, die üblicherweise nicht in Gestaltungsplänen geregelt werden oder deren Abgrenzungen überschreiten, in ein sogenanntes Weissbuch aufzunehmen. Das Weissbuch wird ein Leitfaden zur Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung. Es wird unter anderem langfristig geltende Gestaltungs- und Nutzungsprinzipien beinhalten, zu denen sich die Projektverantwortlichen verpflichten. Es können dies Grundsätze in Bezug auf Themen wie Freiraum, Städtebau oder Verkehrsplanung sein. Das Weissbuch wird später bei den Architekturwettbewerben für die konkreten Bauvorhaben als Orientierungshilfe mitgegeben. Es bildet somit eine einheitliche Klammer um die künftige Entwicklung der Baufelder im Hochschulgebiet.
Im Weissbuch können auch Regeln zum Zusammenspiel der Grün- und Strassenräume verfasst werden.