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Um 7:58 Uhr am Morgen des 18. Junis 2018 wurde in Osaka ein Erdbeben der Magnitudenstärke 6,1 gemessen (Stärke 6 von 7 auf der japanischen Skala). Das Epizentrum befand sich im Norden der Präfektur Osaka. Auch in den Präfekturen Kyoto, Hgoyo, Shiga und Nara waren die Erschütterungen zu spüren. In der gesamten Region wurden mindestens 4 Tote und 336 Verletzte gezählt, wie NHK News berichtet. Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Tsunami-Gefahr.
Unmittelbar nach dem Beben kam es vereinzelt zu Feuerausbrüchen. Mehrere Häuser in der Region erlitten kleinere und grössere Schäden. Wände und Decken fielen zu Boden. Eine Schulmauer in der Stadt Takatsuki, die zu Boden kippte, erfasste ein 9-jähriges Mädchen tödlich. Es kam auch zu Wasserschäden. An den Aussenwänden des Teehauses Tai-an in Yamazaki bei Kyoto kam es zu Rissen. Das Gebäude ist als nationaler Kulturschatz registriert.
Shinkansen wieder in Betrieb
Der öffentliche Verkehr kam an zahlreichen Orten zum Stillstand. Auch der Shinkansen war zeitweilig betroffen. Der Tōkaidō-Shinkansen (Tokyo bis Osaka) nahm den Betrieb um 13 Uhr wieder auf, der Sanyō-Shinkansen (Osaka – Hakata / Fukuoka) war um 15 Uhr wieder startklar. Die Region hatte wohl Glück im Unglück, gerade wenn man die Stärke des Erdbebens betrachtet. Für die Präfektur Osaka war es seit Beginn der Messungen 1923 das erste Erdbeben dieser Stärke. Es ist in den nächsten Tagen mit weiteren Nachbeben zu rechnen.