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Der afrikanische Kontinent besteht aus riesigen, stabilen, kristallinen Grundgebirgen aus sehr altem Gestein, welche aus dem Präkambrium stammen. Dieser Untergrund, oder eben dieses Grundgebirge wurde in der Folgezeit von einer Reihe flach liegender Schichten überdeckt; entlang der Ost-, Nord- und Westküsten gibt es Sedimente aus dem Mesozoikum und Tertiär, die in marginalen Meeresbecken abgelagert wurden.
Das präkambrische Grundgebirge kann grob in drei grosse Blöcke oder Kratone eingeteilt werden, den Kalahari-, den Kongo- und den Westafrikanischen Kraton. Unter Kraton (kratos gr. Kraft, Gewalt) versteht man den Teil der Erdkruste, der sich so verfestigt hat und eine erhöhte Krustendicke aufweist, dass er nicht mehr durch Faltung, sondern nur durch Bruch oder Bruchtektonik verformt werden kann. Diese drei Kratone also sind durch eine Anzahl beweglicher Gürtel voneinander getrennt, die im späten Präkambrium und frühen Paläozoikum aktiv waren.
Links: Geologische Zeitskala ©Wikipedia; die Verbreitung der präkambrischen Kratone auf dem Afrikanischen Kontinent und der zwischen ihnen liegenden panafrikanischen Orogene (Ga=Mrd. Jahre, Ma=Mio. Jahre); Bildquelle Mitte: http://www.geodz.com. Bidquelle Rechts: © Ciaurlec – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
Weil Minerale und Gesteine sowie die darin enthaltenen Edelmetalle, aber auch verschiedene Schmucksteine im Besonderen Diamanten, im Lauf der Zeiten dazu tendieren, in der Erdkruste separiert und verteilt oder im Erdmantel wieder aufgeschmolzen zu werden, sind die ältesten Kratone – seit Urzeiten keinen Veränderungen mehr unterworfen – für Prospektoren und Bergbauunternehmen von grösstem Interesse.
In der rechten Karte sehen wir die Verteilung der präkambrischen Gesteine der Welt. Auffallend ist die Tatsache, dass Afrika nebst Nord-Amerika praktisch nur aus Präkambrischen Gesteinen besteht. So verstehen wir, was die Geologie Afrikas so besonders macht und wieso es heute so stark im Fokus der Industrienationen, allen voran den Chinesen steht.
In den folgenden Beiträgen werde ich immer wieder einen Beitrag zu besonderen Vorkommen schreiben.
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