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(Kt. Schwyz,
Bez. Einsiedeln).
1198 m. Berggrat, zwischen den Thälern der Alp und
Biber; nördl. davon der
Katzenstrick und w. davon der
Günzlis. Am
S.-Hang der Ketzerenboden. Ausgezeichnete Alpweiden, mit Pferden bezogen. Schöne
Aussicht auf Zentral- und Ostalpen und daher von
Einsiedeln aus viel besucht.
(Kt. Aargau,
Bez. Aarau).
474 m. Schön abgerundete und bewaldete Anhöhe, n.
Aarau über dem linken Ufer
der
Aare. Am
S.-HangReben. Schöne Aussicht auf das Aarethal,
Mittelland und die
Alpen. Gasthof. Joh.
Rud. Meyer aus
Aarau (1739-1813)
liess hier einen Spazierweg anlegen, der heute noch seinen Namen trägt. Am
S.-Hang die «Blumenhalde», das von Heinrich Zschokke 1817 erbaute
Landhaus.
Der Eingang zur
Höhle
befindet sich an der senkrechten Felswand, die auf der Siegfriedkarte
Six des Fées genannt wird, in einer
Höhe von mehr als 220 m über dem Thal und über unzugänglichen Steilabfällen, sodass man nur mit Hilfe von
Leitern und
Seilen zu ihm gelangen kann.
Nach Lutz soll die
Höhle einst einem Einsiedler zur Wohnung gedient haben,
nachdem schon früher eine von allen Orten verjagte Hunnen (oder Kelten-) familie hier ihren Aufenthalt genommen habe.
Tatsache
ist nur, dass am Eingang sich etwas Mauerwerk findet und dass man auch sonst
noch einige Spuren davon sieht, dass die
Höhle
einst bewohnt gewesen ist.
694-649 m. Bauernhöfe,
am Hang links über dem
Sempachersee zerstreut gelegen und 2,5 km s. der Station
Nottwil der Linie
Luzern-Olten. 12
Häuser, 54 kathol.
Ew. Acker- und Obstbau, Viehzucht und Milchwirtschaft. 1235: Hunprechtingen.
Richtung in den Zürichsee vor und teilt diesen in den Obersee und Untersee (oder Zürichsee im engeren Sinne). Wird von der
Linie Rapperswil-Goldau der Länge nach durchzogen. 2 km lang und 500 m breit. Bildet in geologischer Beziehung den Rest einer
alten Endmoräne des einstigen Linthgletschers und hat sich seither durch angeschwemmtes Material wieder
vergrössert. An der Wurzel der Halbinsel (im SO.) grosse Kiesablagerungen, die einst Reben trugen, dann aber stark ausgebeutet
worden sind.
Heute stehen auf der Halbinsel Reben, Wiesen und Obstbäume. Am NO.-Ende das kleine Fischerdörfchen Hurden. Hurden wurde vom
Kaiser Otto I. 965 dem Kloster Einsiedeln geschenkt und stand wie dieses unter der Kastvogtei der Grafen
von Rapperswil und später der Grafen von Habsburg. 1345 ertranken zwischen Rapperswil und Hurden 40 Pilger. Die Herzoge Rudolf
und Albrecht von Oesterreich liessen 1358 zwischen diesen beiden Orten eine 1425 m lange Holzbrücke erbauen. Hurden wurde 1388 von
Zürich
erobert, kam dann im Friedenstraktat von 1389 wieder an Oesterreich, um aber schon 1412 neuerdings an
Zürich
zu fallen. Im Frieden von 1440 endlich musste Zürich
die «Höfe» Pfäffikon, Wollerau, Hurden und Ufenau an Schwyz
abtreten.
Der Pfarrvikar auf der Ufenau erhob wie das Kloster Einsiedeln selbst von jedem Fischer von Hurden eine
Kopfsteuer und erhielt von jedem Fischzug seinen Anteil. Am legten die Zürcher das Dörfchen in Asche, worauf
die Schwyzer die Holzbrücke nach Rapperswil zerstörten. Diese wurde aber bald wieder hergestellt. 1878 trug man die alte
Brücke ab und verband Hurden und Rapperswil durch einen Damm, über den heute eine Fahrstrasse und eine
Eisenbahnlinie führen.