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Als er wegen Brandstiftung schuldig gesprochen wird, nimmt er den Kopf zwischen die Hände und steckt sich offenbar etwas in den Mund. Kurz darauf stirbt der ehemalige US-Banker unter Krämpfen. Ermittl
Nach einem Schuldspruch wegen Brandstiftung hat sich ein Mann in den USA noch auf der Anklagebank offenbar selbst vergiftet. Nachdem die Geschworenen den 53-Jährigen schuldig gesprochen hatte, nahm dieser verzweifelt seinen Kopf zwischen die Hände und verabreichte sich dann offenbar heimlich etwas.
Dies ist auf einem Video der Anhörung zu sehen, die der Fernsehsender Fox 10 am Freitag (Ortszeit) ausstrahlte. Kurz darauf lief das Gesicht des Angeklagten rot an, er wurde von Krämpfen geschüttelt und stöhnte. Sein Tod wurde noch auf dem Weg ins Spital festgestellt.
Die Ermittler gehen von einem Vergiftungstod aus, wie die Zeitung «Arizona Republic» unter Berufung auf die Polizei berichtete. Der Staatsanwaltschaft zufolge hatte der angeklagte Ex-Banker der Wall Street im Juli 2009 aus Geldsorgen sein Haus in Brand gesteckt.
Laut «blick.ch» war der 53-Jährige Vater von vier Kindern, Grossvater, blickte auf eine erfolgreiche Karriere zurück, hatte eine stattliche Kunstsammlung aufgebaut, den Mount Everest erklommen und es sogar bis zum Millionär gebracht. Dann sei es für ihn jedoch finanziell bergab gegangen, bis er die Hypothek für sein Anwesen im Wert von umgerechnet 3,3 Millionen Franken nicht mehr habe bezahlen können.
(tno/sda)