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Hotz Tanja
Klavier
Tanja Hotz, geboren in Haifa, Israel, kam in ihrer frühen Kindheit in Kontakt mit der Musik, erhielt spielerisch Musik- und Klavierunterricht bei ihrer Mutter und unternahm erste Versuche in Komposition. Die schweizerisch/isländische Pianistin und Komponistin wuchs im Kanton Zug auf und war langjährige Schülerin an der Musikschule der Stadt Zug. Die Neugierde, verschiedene Instrumente erlernen zu wollen, war mit dem Interesse an Komposition verbunden. Neben ihrem Hauptinstrument Klavier belegte sie die Musikfächer Violine, Querflöte, Gesang und Violoncello sowie Musiktheorie und Komposition. Sie war mehrfache Preisträgerin des schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs in Klavier und in Komposition.
Nach der Matura studierte sie zunächst Klavier bei Adrian Oetiker an der Hochschule für Musik Basel FHNW mit den Wahlfächern Komposition und Improvisation. Ihr Bachelorstudium schloss sie 2014 mit Auszeichnung ab. Ihren darauffolgenden Master in Klavier Performance absolvierte sie 2016 an der Hochschule für Musik und Theater München ebenfalls mit Bestnote. Es folgte ein zweijähriges Kompositions- und Musiktheoriestudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Martin Lichtfuss und zeitgleich eine Vertiefung ihrer pianistischen Ausbildung bei Lilya Zilberstein. Weitere musikalische Impulse erhielt sie in verschiedenen Klaviermeisterkursen u.a. bei François Killian, Adrian Oetiker, Dmitri Alexeev, Lilya Zilberstein, Pascal Devoyon und Felix Gottlieb. In Konzerten und Projekten wirkte sie, sowohl solistisch als auch kammermusikalisch, in der Schweiz, in Deutschland, Österreich und Island mit.
Eine besondere Form der Aufführung besteht aus einer Kombination ihrer interpretatorischen, kompositorischen und bildnerisch künstlerischen Tätigkeit. Als Master-Projekt an der Zürcher Hochschule der Künste, wo sie 2020 schliesslich ihren pädagogischen Masterabschluss bei Eckart Heiligers erlangte, vereinte sie Musik, Poesie und Kunst in einem Konzert, in dem sie Maurice Ravels „Gaspard de la Nuit“ und Robert Schumanns „Sinfonische Etüden“ interpretierte und gleichzeitig ihre eigenen Gemälde dazu erscheinen liess. Denn neben der Musik begeistert sie sich für Kunst in jeder Hinsicht. In ihrer Freizeit hält sie sich gerne in der Natur auf, beobachtet Strukturen, Formen und Farben, fotografiert, zeichnet, und malt.
Seit August 2020 teilt Tanja Hotz ihre Leidenschaft und ihr Wissen als Klavierlehrerin an der Musikschule Basel.
tanja.hotz@mab-bs. ch