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Daten und Worte zu Akteuren des FC St. Gallen.
1. Juli 2014 bis 7. Juli 2015 im FCSG. -- 14 (13 NLA/1 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 19.07.2014 beim 2:2 gegen die Young Boys.
Nisso Kapiloto kam von Beitar Jerusalem in die Ostschweiz und war der erste Israeli im FCSG, nachdem in den 12 Monaten zuvor gleich mehrere Landsleute zu anderen Super-League-Klubs wechselten. -- Der Abwehrspieler hatte zu Beginn seinen Platz in einer Mannschaft, die wiederholt mit Problemen in der Defensive zu kämpfen hatte. Auch er selbst hatte mit vereinzelten "Blackouts" zu kämpfen, die den insgesamt positiven Eindruck trübten. -- Als Kapiloto im Herbst verletzt ausfiel und Daniele Russo ein solides Comeback feierte, setzte der FCSG zu einer positiven Serie an. -- Danach musste sich Kapiloto damit abfinden, nur noch dritte Wahl zu sein. -- Der Zweijahresvertrag wurde im Sommer 2015 vorzeitig aufgelöst, Kapiloto kehrte zu Beitar zurück. -- Ein Jahr später, im Sommer 2016, zum Ligakonkurrenten Hapoel Haifa.
Der Innenverteidiger schaffte bei Maccabi Tel-Aviv als Junior den Sprung ins Fanionteam. Im Dezember 2006 gab er sein Debüt in einem Cupspiel, ab der Saison 2007/08 gehörte er zum Profikader, und noch vor seinem 18. Geburtstag kam er zu seinem ersten Match im UEFA-Cup. -- Anfang 2011 wurde Kapiloto an Moadon Sport Ashdod ausgliehen, für die Saison 2011/12 dem Hapoel Ironi Akko FC, wo er erstmals langfristig Stammspieler war. -- Im Sommer 2012 wechselte Kapiloto nach Zypern zum Alki Larnakas FC, für den er 23 Spiele in der Division A bestritt. -- 2013/14 beim Beitar Jerusalem FC (27 Spiele in der Liga Ha'al).
Kapiloto war ab der U17 israelischer Nachwuchs-Internationaler und bestritt zwei Spiele in der U21.
15. Februar bis 30. Juni 2016 im FCSG. -- 7 NLA-Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 13. März 2016 bei der 2:4-Niederlage in Basel.
Der 1,92 m grosse kräftige Stürmer spielte zuvor bei Sivasspor, wo der Vertrag Ende Januar aufgelöst worden war. Er soll bis dahin monatelang klubintern gesperrt gewesen sein, aus disziplinarischen Gründen. -- Verschiedene Eskapaden gehörten in der Türkei ebenso zu seiner Biografie wie der Ruf des grossen Talents, das ihn sehr jung ereilte - und später wohl auch ein wenig belastete.
Mit 15 erhielt Batuhan beim Besiktas J.K. Istanbul seinen ersten Profivertrag. -- 16-jährig debütierte er am 1. August 2007 im Qualifikationsspiel zur Champions League gegen Sheriff Tiraspol und 19. August 2007 gegen den Stadtrivalen Kasimpasa in der Süper Lig. Und noch einmal eine Woche später feierte er den ersten Torerfolg: Beim Auswärtsspiel gegen Gaziantepsport wurde er für den in der Schweiz aus Basler Zeiten bekannten Matias Delgado eingewechselt. Und erzielte in der Nachspielzeit das 1:0. -- Im Januar 2008 wollte ihn Besiktas dem 1. FC Köln ausleihen, damit er dort zu mehr Spielpraxis käme. Die Bestimmungen untersagten jedoch einen internationalen Transfer für einen Minderjährigen. -- Nach Einsätzen in der U16, U17 und U21 wurde er im Herbst 2008 ins "richtige" Nationalteam aufgeboten und kam 11. Oktober 2008 im WM-Qualifikationsspiel gegen Bosnien-Herzegowina zum Debüt. Ein zweites Länderspiel bestritt Batuhan im Herbst 2009.
Im Januar 2009 wurde Batuhan an Eskisehirspor ausgeliehen, um in der Süper Lig regelmässig zum Einsatz zu kommen. -- Bei Klub aus Anatolien schlug er ebenfalls grossartig ein und erzielte 4 Tore in den ersten 3 Spielen. -- Batuhan kehrte im Sommer zu Besiktas zurück, litt aber unter einer Schulterverletzung. -- 2010 übernahm ihn Eskisehirspor, bis 2013 schoss er für die Rot-Schwarzen 36 Tore in 69 Meisterschaftsspielen, dazwischen war er im Sommer 2012 noch einmal ein halbes Jahr bei Besiktas, wo sein Gastspiel aber mit einer ersten langen Suspendierung endete. -- Trabzonspor (2013/14) und Elazigspor (2014) waren seine nächsten Clubs, ehe er im Sommer 2014 zu Sivasspor zog, für den er in 33 Matches 7 Tore erzielte.
1. Juli 2013 bis Juli 2015 im FCSG. -- 73 (59 NLA/8 Europacup/6 Cup) Spiele und 27 (18 NLA/4 Europacup/5 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 14. Juli 2013 bei der 0:2-Heimniederlage gegen die Grasshoppers.
Goran Karanovic kam vom Absteiger Servette FC zu den Espen. -- Bei seinem zweiten Einsatz in der Startformation, beim 2:0 gegen Lausanne-Sport, erzielte der Stürmer sein erstes Tor für den FCSG. Das frühe Führungstor ebnete im vierten Spiel den weg zum ersten Saisonsieg. -- Zweieinhalb Wochen später kam der grosse Abend, mit dem sich Karanovic in die FCSG-Geschichte schoss. -- Die Espen gerieten beim Rückspiel gegen Spartak Moskau in der Qualifikation zur Europa League kurz nach Anpfiff in Rückstand. -- Dann aber erzielte Karanovic innerhalb einer Viertelstunde (17./32.) die Tore zur Wende, der FCSG gewann am Ende 4:2 und schaffte den Einzug in die Gruppenphase. -- Drei Tage nach dem historischen Sieg in der Moskauer Vorstadt Chimki trumpfte der Stürmer auch in der Super League erstmals ganz gross auf und erzielte den ersten Hattrick seiner Karriere. Der FCSG schlug Luzern 4:1.
Karanovic traf auch im ersten Gruppenspiel der Europa League gegen Kuban Krasnodar (2:0) zur Führung. -- Er hätte zwei Wochen später auch im zweiten Spiel zur grossen Figur werden können. In Swansea aber vergab er die Chance vom Penaltypunkt aus. Später prallte er mit dem gegnerischen Goalie und einem Verteidiger zusammen, zog sich eine leichte Hirnerschütterung zu und musste in der Pause ausgewechselt werden. -- Das zwischenzeitliche 2:1 beim 2:3 im Heimspiel gegen Valencia war sein 4. Europacup-Goal - nur Charles Amoah hat auf dieser Stufe ein Tor mehr erzielt.
Wie dem ganzen Team lief es auch Karanovic im Frühling 2014 nur noch mässig. -- Nach 7 sieglosen Spielen in Serie gewann der FCSG Anfang April gegen Aarau 4:1, Karanovic war fast im Alleingang mit einem weiteren Hattrick dafür besorgt. -- In der zweiten Saison kam der Stürmer fast nur noch zu Teileinsätzen. Hier und da wurde von seiner Unzufriedenheit berichtet. -- Sein einziges Meisterschaftstor im Herbst 2014 sicherte das 1:1 auswärts gegen den FC Zürich. -- Im Frühling 2015 fiel Karanovic mehrere Wochen aus. Als er am 11. April in der Schlussphase gegen die Young Boys eingewechselt wurde, traf er mit der ersten Ballberührung zum 3:1-Endstand. Eine Woche später sorgte er mit einer Doublette zum 2:1-Auswärtssieg beim FC Zürich.
Trotzdem brach in jenen Wochen ein Konflikt auf um die Gültigkeit des Vertrags. Mit einer gewissen Anzahl Spiele sollte sich der Kontrakt automatisch verlängern. Aus Sicht der Clubverantwortlichen würden die Spiele in der Verletzungspause abgezogen und der Vertrag damit verlängert sein, Karanovic und sein Berater widersprachen. -- Trotzdem sorgte Karanovic in der vorletzten Runde noch einmal für einen grossen Nachmittag in der AFG-Arena. Gegen den FC Aarau hatte er 4 Tore zum 5:1-Sieg beigetragen, 3 davon innert 7 Minuten, nachdem Aarau zwischenzeitlich ausgeglichen hatte.
Karanovic rückte zum Trainingsstart nicht ein, der Vertragsstreit liess nun beide Seiten in etwas schlechtem Licht erscheinen. -- Am 1. August 2015 wurde sein Engagement vom SCO Angers bekanntgegeben. Der Sporting Club de l'Ouest (SCO) war zuvor nach 21 Jahren Zweit- und Drittklassigkeit in die Ligue 1 zurückgekehrt. -- Drei Wochen später kam es zu einer aussergerichtlichen Einigung zwischen dem Spieler und dem FCSG. -- Karanovic verliess die Schweiz mit einem Total von 119 Super-League-Spielen und 33 Toren, inklusive Challenge League 245 Meisterschaftsspielen und 63 Toren. in beiden St. Galler Jahren war er bester Saisontorschütze: 2013/14 mit 9 Goals in der Super League, 17 total und 2014/15 ebenfalls 9 SL/10 total (im Total waren Dzengis Cavusevic und Yannis Tafer mit je 8 SL/2 Cup gleichauf).
Karanovic war anfangs nicht spielberechtigt, Angers aber startete gut in die Meisterschaft. Das erschwerte es dem Stürmer, einen Platz in der Mannschaft zu finden. -- In rund der Hälfte der Spiele befand er sich nicht im Aufgebot, 12 Mal wurde er in der Ligue 1 eingewechselt (und erzielte ein Tor), einzig im Ligacup-Spiel gegen Tours Ende Oktober stand er in der Startformation. Der SCO unterlag dem Unterklassigen. -- Im Sommer 2016 wurde Karanovic für ein Jahr dem FC Sochaux-Montbéliard aus der Ligue 2 ausgeliehen. Angers hatte zuvor zwei neue Stürmer aus ebendieser Ligue 2 engagiert, darunter Karl Toko-Ekambi von Sochaux.
Goran Karanovic wurde schon als 16-jähriger Junior des FC Wohlen zum Training ins Fanionteam geholt. -- Am 22. März 2005 debütierte der damalige Kantonsschüler im Alter von 17 Jahren in der Challenge League auswärts gegen Vaduz (0:3-Niederlage). -- Als unbekümmerte Nachwuchshoffnung musste er sich in der folgenden Saison bis zur 16. Runde gedulden, ehe er wieder mit den Profis auflaufen durfte. Nun beeindruckte er gleich als Doppeltorschütze: In der 75. Minute eingewechselt, baute er gegen Locarno innerhalb von 9 Minuten die Führung von 3:0 auf 5:0 aus. Bis zum Saisonende erzielte das Talent weitere vier Tore, in den folgenden zwei Saisons insgesamt 10. -- Dies brachte ihm 2008 einen Dreijahres-Vertrag in Luzern ein. -- Beim FCL war ihm jedoch kein Glück beschieden. -- Bald wurde Ciriaco Sforza als Trainer abgelöst. -- Dessen Nachfolger (Roberto Morinini und Rolf Fringer) wollten im Abstiegskampf nicht auf den Neuling setzen. -- Dann musste er im Training auch noch eine schwere Gesichtsverletzung (u.a. mehrfacher Jochbein- und doppelter Kieferbruch) einstecken. -- Mit nur zwei Einsätzen in der Super League in seinem Palmarès wurde Karanovic im Januar 2009 dem FC Wohlen ausgeliehen. -- Im Sommer 2009 lieh ihn Luzern Challenge-League-Aufsteiger SC Kriens aus, für den er in 23 Spielen 5 Tore erzielte - darunter beide Trefer beim 2:1-Sieg in Genf, das ihm das Interesse und im Sommer 2010 das Vertrags-Angebot von Servette einbrachte.
Drei Jahre stürmte Karanovic für die Genfer, mit denen er in der ersten Saison mit starker Rückrunde den Aufstieg in die Super League schaffte - Karanovic trug 8 Tore zur Rückkehr bei. -- Er nutzte seine zweite Chance, sich in der höchsten Liga zu beweisen. Servette erlebte trotz aufkommender Unsicherheiten um Präsident Majid Pishyar und drohendem Konkurs nach dessen Rücktritt den 4. Platz und schaffte so als Aufsteiger die Europacup-Qualifiktion. -- Seine dritte Saison in Genf verlief weniger rund, einerseits litt die Mannschaft unter der finanziell angespannten Situation, die Grenats waren von Beginn am Tabellenende. Andernseits hatte auch Karanovic im Herbst nicht mehr an seine Leistungen in den Vorjahren ankünpfen können. -- Nach der Winterpause steigerten sich sowohl Servette als auch Karanovic, der 6 seiner 7 Super-League-Saisontore im Frühling schoss. -- Challenge League eingerechnet, traf Karanovic in 84 Meisterschaftsspielen für Servette 23 Mal (Super League 15 Tore in 58 Spielen).
Im Juni und August 2007 kam Karanovic zu zwei Einsätzen in der U21-Länderspiel-Nati, später bestritt er weitere Matches in der U20-Auswahl des SFV. -- Sein erster Junioren-Klub war der FC Dottikon.
1. Juli 2013 bis 31. Dezember 2014 im FCSG. -- 30 (20 NLA/7 Europacup/3 Cup) Spiele und 7 (4 NLA/3 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 14. Juli 2013 bei der 0:2-Heimniederlage gegen die Grasshoppers.
Alhassane Keita wechselte vom Dubai Cultural Sports Club nach St. Gallen und hatte sich zuvor in fünf Jahren im FC Zürich einen guten Namen gemacht. -- Keita wurde schon Ende April als erste Neuverpflichtung für die Saison 2013/14 geholt. -- Da er in Dubai seit Februar nicht mehr spielte, begann er noch in der alten Saison mit dem Aufbautraining in St. Gallen.
Keita war nicht nur erster Torschütze des ersten Vorbereitungsspiels der Saison (beim FC Staad). Er begann auch in der Meister vielversprechend. So hatte er im zweiten Meisterschaftsspiel auswärts gegen Thun in kaltblütiger Weise den Ausgleich zum 1:1 erzielt. Der Stürmer deutete seinen "Killer-Instinkt" an. -- Im nächsten Spiel fehlte er verletzt, St. Gallen holte den ersten Saisonsieg und kam langsam auf Touren. Im August spielte sich auch Goran Karanovic immer besser in Form und verdrängte Keita in der Hierarchie. -- Der Guineer musste sich nun häufig mit Teileinsätzen begnügen und konnte sich nur selten aufdrängen - auch nachdem mit Dzengis Cavusevic der andere wichtige Konkurrent längerfristig verletzt ausfiel. -- Als Keita Anfang November in Lausanne nach der Pause für Karanvoic eingewechselt wurde, in der Schlussphase zuerst vom Penaltypunkt aus das 2:0 und dann auch noch das 3:0 erzielte, schien er auch die Herzen der anwesenden FCSG-Fans zurückgewonnen zu haben. Eine Woche später schoss er die Espen im Cup-Achtelfinal gegen Aarau in Führung - es sollte bereits sein letzter Treffer in seinem neuen Klub gewesen sein.
Der Knick folgte in der nächsten Cup-Runde. Zuhause gegen "seinen" FCZ vergab er die Chance zur Führung kläglich. Mit kleinen Schrittchen Anlauf nehmend wollte er einen Foulpenalty verwandeln, doch konnte der gegnerische Goalie seinen Schuss fast mühelos festhalten. -- Im Frühling kam Alhassane Keita nur noch in 5 Spielen zum Einsatz, obwohl der FCSG keinen treffsicheren Stürmer mehr hatte. -- Schliesslich suchten die Verantwortlichen in der Sommerpause (und darüber hinaus) einen Abnehmer für Keita, es fand sich jedoch keine Lösung. -- Längst hatte Keita die Fröhlichkeit verloren, eine Wiederaufnahme ins Kader war zu keiner Zeit mehr ein Thema, er nahm nur noch am Training der U21 teil. -- Am Silvester 2014 vermeldete der FCSG die Vertragsauflösung, Keita soll seine Karriere beim Jacksonville Armada FC aus der NASL (zweithöchste Liga der USA) fortsetzen. -- Für das Team aus Florida zeichnete sich der Stürmer gleich im ersten Meisterschaftsspiel gegen den FC Edmonton als Torschütze aus (am 5. April 2015/3:1-Sieg). -- In eineinhalb Jahren brachte es Keita auf 14 Tore in 43 Pflichtspielen für die Aramada. -- Im Herbst 2016 wurde der Vertrag nicht verlängert.
Vor dem FCSG: Glanzvolle Zeiten beim FCZ
Der 1,69 m grosse, wirblige und schnelle Stürmer wechselte im Sommer 2001 aus Marokko auf Empfehlung des damaligen FCZ-Verteidigers Tariq Chihab in die Schweiz. Er trug einiges zur Renaissance der Zürcher bei, die mit ihm 2006 den ersten Meistertitel seit 25 Jahren feierten. Keita war beim Triumph in Basel, als der FCZ mit dem Siegtreffer in der 93. Minute (durch Iulian Filipescu) Serienmeister Basel den Titel entriss Schütze des 1:0-Führungstreffers. Es war sein 20. Saisontreffer, der ihn auch zum Torschützenkönig der Super League machte. -- Insgesamt hatte Keita 58 Tore in 131 NLA-Spielen für den FC Zürich erhzielt.
Keita kam im Sommer 2001 von Olympique de Khourigba, damals immerhin Fünfter der "Botola" (höchste Liga), in den Letzigrund. Sein NLA-Debüt gab er am 20. Oktober 2001 beim Auswärtsspiel in Basel (1:2-Niederlage), bei dem er bereits seine Torgefährlichkeit andeutete, den Ausgleich aber verpasste. -- Der "kleine Prinz" sollte im Lauf seiner Zeit beim FCZ die Fans auch öfter zur Verzweiflung gebracht haben ob seiner vergebenen Chancen. -- Das erste Pflichtspieltor in der Schweiz glückte Keita in seinem fünften NLA-Einsatz, am 20. April 2002 im ... Espenmoos. Keita erzielte 6 Minuten nach seiner Einwechslung den 1:0-Siegtreffer. Der FCZ blieb in der Finalrunde zuvor auswärts ohne Punkte.
Das Espenmoos muss Keita gefallen haben. Zum Saisonstart zeichnete sich der Stürmer am 3. Juli 2002 erstmals als Doppeltorschütze aus (die Tore zum 2:0 und 3:0-Endstand), am 2. April 2005 beim 5:4-Sieg der Zürcher erzielte er ebenfalls eine Doublette. Zudem erzielte er am 14. September 2002 beide Tore zum 2:1-Heimsieg gegen die Espen. -- Mit 17 Treffern war Keita am Ende seiner ersten "richtigen" NLA-Saison zusammen mit Leandro (damals Xamax) bereits die Nummer 5 der NLA. -- 2003/04 beendete er mit nur 4 Meisterschaftstoren, ein Jahr später wurden es immerhin 11. -- Alhassane Keita verhalf dem FC Zürich auch massgeblich zum siebten Gewinn des Schweizer Cups: ab dem Achtelfinal traf er in jeder Runde mindestens einmal, im 3:1 gewonnenen Final gegen Luzern erzielte er das 2:0.
Nach dem Meistertitel träumte der FCZ von der Champions League, verpasste die Qualifikation aber durch ein 0:2 in Salzburg. Im Hinspiel gewannen die Zürcher 2:1, Keita hatte schon in der 2. Minute den Führungstreffer erzielt. -- Der Guineer, in den ersten zwei Meisterschaftsspielen der Saison 2006/07 jeweils Doppeltorschütze, träumte nun davor, seinen Erfolg zu vergolden. Keita drängte auf einen Transfer. Und wechselte am 10. August 2006 zu Al-Ittihad nach Jeddah. Der Verein aus der Hauptstadt Saudi-Arabiens soll dem FCZ rund 4 Millionen Franken überwiesen haben.
Alhassane Keita gewann mit Al-Ittihad 2007 einen nächsten Meistertitel. -- 2008 wechselte er nach Spanien zum RCD Mallorca. In zwei Jahren erzielte Keita in der Primera Division in 47 Spielen 8 Tore. -- 2010 an den Valladolid CF ausgeliehen (nur 6 Spiele in der "Segunda"). -- Im Januar 2011 Wechsel zurück nach Saudi-Arabien, zum Al Shabab FC. -- Für den Klub aus Riad traf er im Spiel der asiatischen Champions League gegen den Emirates Club zweimal. -- Vier Monate später, im August 2011, wurde Keita selber Spieler des Emirates Club. -- 2012 schliesslich der Transfer zum Dubai CSC.
Als Junior soll Keita in seiner Heimat für den Giani FC (Zérékoré) und den Makona FC (Guéckédou) und schliesslich von 1998 bis 2000 für den Horoya Athlétique Club in der Hauptstadt Conakry gespielt haben, ehe er nach Marokko zog.
2005 bis 2011 und in der Saison 2012/13 im FCSG-Nachwuchs.
Florian Kloser befand sich im Frühling 2011 für zwei NLA-Spiele als Ersatzgoalie im Team, nachdem sich Germano Vailati einer Leistenoperation unterziehen musste. -- In der Saison 2011/12 vorübergehend im FC Diepolsau-Schmitter (2. Liga interregional), dann noch einmal eine Saison in der U21 des FCSG, ehe Kloser im Sommer 2013 zum SC Bregenz (Regionalliga), der sich mittlerweile wieder Schwarz-Weiss Bregenz nennt, wechselte. -- Erste Nachwuchsvereine in Vorarlberg waren der FC Hard und Schwarz-Weiss Bregenz.
3. Januar bis 30. Juni 1995 im FCSG. -- 11 NLA-Spiele und 2 Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 24. März 1995 beim 1:0-Heimsieg in der Auf-/Abstiegsrunde gegen den SC Kriens.
Peter Knäbel kam vom TSV 1860 München aufs Espenmoos. -- Der FC St. Gallen soll sich bereits im Sommer 1993 um den Mittelfeldspieler bemüht haben. -- Der Meisterschaftsstart verzögerte sich aufgrund der winterlichen Verhältnisse, fünf Anläufe benötigte der FCSG, um Knäbel endlich das Debüt zu ermöglichen. -- Schon in der 9. Minute erzielte der Spielmacher den Siegtreffer gegen Kriens, doch auch sonst bewies er, dass er die nötige Bereicherung für die St. Galler war. -- Sein zweites Tor feierte er beim 3:0 in Solothurn, als er schon in der 1. Minute traf. -- Den Klassenerhalt schafften die Espen solide. Trotzdem wurde die Vertragsoption mit Knäbel nicht eingelöst. -- Er verliess den FCSG wegen der finanziellen Sorgen des Clubs, wie ein paar andere Spieler auch.
Peter Knäbel ging zurück nach Deutschland und unterschrieb in der 2. Bundesliga beim 1. FC Nürnberg. -- Mit dem "Club" stieg er ein Jahr später in die Regionalliga ab und schaffte 1997 umgehend die Rückkehr in die 2. Bundesliga. -- Als im Herbst 1997 Felix Magath Trainer in Nürnberg wurde, war Knäbel seinen Stammplatz los und nicht mehr Captain. -- Im Mai 1998 wurde Knäbel vom in die 1. Liga abgestiegenen FC Winterthur als Spielertrainer verpflichtet. -- Er schaffte 1999 die sofortige Rückkehr in die NLB. -- Im Mai 2000 hörte Knäbel als Spielertrainer auf und wurde Technischer Leiter der Winterthurer Nachwuchs-Abteilung. -- Im Sommer 2003 holte ihn der FC Basel als neuen Nachwuchs-Chef. -- Unter seiner Führung wurde Basel auch im Nachwuchsbereich zur Nummer 1 in der Schweiz. -- Am 1. September 2009 wurde Knäbel Technischer Direktor des SFV. -- Sein Amts-Vorgänger Hansruedi Hasler hatte seit 1995 die Nachwuchs-Arbeit im Verband zu einer der anerkanntesten in Europa gemacht. -- In Knäbels Amtszeit fielen der U17-Weltmeistertitel kurz nach seinem Amtsantritt, die U21-EM in Dänemark 2011 (Finalist) und die damit erreichte erstmalige Teilnahme seit 1924 an Olympischen Spielen 2012 (London) und zwei WM-Qualifikationen der A-Nati. Nicht nur der Erfolge wegen galt Knäbel als kaum ersetzbar, als er sich im Herbst 2014 mit dem Wechsel in die Bundesliga beschäftigte. -- Am 1. Oktober 2014 wurde er Sportdirektor der Hamburger SV, bei dem er am 22. März 2015 auch den Posten des Cheftrainers übernahm.
In Witten im Herzen des Ruhrgebiets aufgewachsen, war Peter Knäbel als Junior zuerst bei Borussia Dortmund und dann beim VfL Bochum. -- In Bochum stieg der Mittelfeldspieler ins Fanionteam auf und debütierte im September 1984 in der Bundesliga. -- Nachdem er beim (verlorenen) Cupfinal gegen Eintracht Frankfurt 1988 nicht aufgestellt wurde, wechselte Knäbel nach Hamburg zum Bundesliga-Aufsteiger FC St. Pauli, wo er nach eigener Aussage seine beste Zeit als Profi erlebte. -- 1991 Abstieg in die 2. Bundesliga, 1993 Abschied aus Hamburg und für ein Jahr zum 1. FC Saarbrücken, der davor aus der Bundesliga abgestiegen war. -- Ein Jahr später unterschrieb Knäbel noch einmal bei einem Bundesliga-Aufsteiger. -- Doch der Wechsel zum TSV 1860 brachte ihm wenig Freude, nur in zwei Spielen setzte ihn Trainer Werner Lorant ein.
9. Januar 2009 bis 28. Januar 2011 im FCSG. -- 3 NLA-Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 28. Oktober 2009 beim 1:0-Heimsieg gegen die Grasshoppers.
Knöpfel war im FCSG-Nachwuchs und ging 2005 nach Gossau, wo er in zwei Saisons zweimal aufstieg (von der 2. Liga interregional in die Challenge League). -- Die Espen versuchten den Mittelfeldspieler schon im Sommer 2008 zu verpflichten. -- In der Winterpause 08/09 kam es schliesslich zu Uli Fortes Wunschtransfer. Knöpfel aber fiel noch in der Vorbereitung wegen Rückenbeschwerden aus und hatte in der Sommerpause 2009 erneute Rückschläge. -- Das Verletzungspech war ihm stets treu.
Im Janaur 2011 zum FC Schaffhausen in die Challenge League. -- Knöpfel bestritt 12 Spiele für die Schaffhauser, konnte aber den Abstieg nicht verhindern. -- Sein einziges Tor für den FCS war der (vorläufig) letzte Treffer der Schaffhauser im Profifussball, zum 2:5-Endstand auswärts in Wohlen. -- Der Mittelfeldspieler blieb in der Liga, wechselte zum Aufsteiger SC Brühl. -- Nach 10 Einsätzen für die Kronen wurde der Vertrag im Dezember 2011 aufgelöst. -- Knöpfel kehrte darauf Anfang Januar 2012 zum FC Gossau zurück.
Ab 1. Juli 2017 im FCSG.
Philippe Koch kam aus Novara nach St. Gallen. Für den Verein aus der italienischen Serie B bestritt er in einem Jahr nur 6 Ernstkämpfe, davon 3 Meisterschaftsspiele. Koch sollte die Lücke des Luxemburgers Mario Mutsch schliessen.
Vor seinem Abstecher nach Norditalien spielte Philippe Koch ab 2007 neun Jahre für den FC Zürich, zu Beginn mit der U21 in der 1. Liga. Den Sprung ins Fanionteam schaffte er in seiner zweiten Zürcher Saison. Am 1. März 2009 bestritt Koch seinen ersten Super-League-Match (5:0-Heimsieg gegen Vaduz), die letzten acht Spiele der Saison bestritt er alle - und durfte am Ende nach einem 2:1-Sieg gegen den Stadtrivalen Grassoppers bereits den ersten Meistertitel feiern. Das Debüt im Fanionteam gab er indes schon im Sommer davor. Im Qualifikationsspiel zur Europa League auswärts gegen Sturm Graz wechselte ihn zu Beginn der Verlängerung für Hannu Tihinen ein. Der FCZ setzte sich im Penaltyschiessen durch.
201 Spiele bestritt Philippe Koch für den FCZ in der Super League, total wurden es 254 Pflichtspiele. Darunter auch alle sechs Gruppenspiele in der Champions League im Herbst 2009, als der FCZ auf Real Madrid, Olympique de Marseille und die AC Milan traf (und die Mailänder in San Siro nach dem berühmten Tor Tihinens 1:0 schlug). -- Zweimal wurde der Defensivspieler Cupsieger: 2014 führte er die Mannschaft als Captain zum 2:0-Sieg im Final gegen den FC Basel. 2016 sollte der 1:0 gewonnene Cupfinal gegen Lugano im eigenen Letzigrund sein letzter Match sein für den FCZ. Ein paar Tage zuvor wurde der Abstieg der Zürcher besiegelt. -- Anfang Juli gab er den Wechsel zu Novara Calcio bekannt, wo bereits sein früherer Teamkollege David Da Costa spielte.
Philippe Koch spielte auch ab 2006 in SFV-Auswahlen. 2008 kam er an der U17-EM-Endrunde in der Türkei - gemeinsam mit dem St. Galler Michael Lang - in allen drei Spielen zum Einsatz. -- Ein Jahr später war Koch mit Lang auch an der U19-EM in der Ukraine Stammspieler. -- Schliesslich bracht es Philippe Koch auf 25 U21-Länderspiele. Höhepunkt war die EM 2011 in Dänemark, bei der die Schweizer erst im Final von Spanien gebremst wurden und sich für das olympische Fussballturnier von London qualifizierten. -- Wie sein Bruder stand auch Philippe auf der 50 Spieler umfassenden Kandidatenliste für Olympia, beide wurden später aber gestrichen.
Erster Juniorenklub von Philippe Koch war der FC Biberist, ab 2002 spielte er im Nachwuchs des FC Solothurn. --
Sein ein Jahr jüngerer Bruder Raphael kam 2009 ebenfalls vom FC Solothurn zum FCZ und kam ab 2010 auf 62 Spiele in der höchsten Liga. Raphaels Vertrag wurde nach langwierigen Verletzungen 2015 nicht mehr verlängert. Davor war er ebenfalls Nachwuchs-Internationaler, bestritt 6 U21-Länderspiele. -- Seit 2016 spielt er wieder für Solothurn in der 1. Liga.
1. Juli 1992 bis 30. Juni 1997 im FCSG. -- 157 (114 NLA/28 NLB/10 Cup/5 Intertoto-Cup) Spiele und 4 (3 NLA/1 Intertoto-Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 28. Juni 1992 bei der 0:1-Auswärtsniederlage in Nieukerk gegen Bayer Uerdingen im Intertoto-Cup.
Heribert Koch kam vom FC Aarau aufs Espenmoos. -- Im ersten NLA-Spiel (18. Juli 1992) beim 1:1 gegen Lugano Torschütze. -- Als Innenverteidiger war der Solothurner von Beginn weg eine feste Grösse, konnte aber den Abstieg nach der ersten Saison nicht verhindern. -- Koch blieb dem FCSG treu und feierte den sofortigen Wiederaufstieg. -- Im Frühling 1997 fiel Koch nach dem vierten Spiel verletzt aus und kehrte nicht mehr in die Mannschaft zurück.
Heribert Koch wechselte im Sommer 1997 zum SC Schwarz-Weiss Bregenz in die 2. Division Österreichs. -- Bereits im ersten Training zog er sich eine Knieverletzung zu und verpasste nach einer Operation die erste Saisonhälfte. -- Später in der 1. Liga im FC Vaduz und ab Februar 2001 im FC Gossau.
Koch wechselte 1988 von seinem Stammklub FC Schönenwerd zu den Junioren des FC Aarau. -- Sein Debüt im Fanionteam des FCA gab er am 25. März 1990 gegen Chênois. -- Im Sommer 1990 erhielt Koch den ersten Profivertrag. -- Vor seinem Aufstieg nach Aarau soll Koch in Schönenwerd regelmässig in der 3. Liga als Goalie und am selben Tag mit den Junioren als Libero gespielt haben.
1. Juli 2008 bis 31. Dezember 2009 im FCSG. -- 28 (25 NLB/3 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 26. Juli 2008 beim 2:0-Sieg gegen Concordia Basel.
Sebastian Kollar feierte mit dem FCSG den Wiederaufstieg 2009. -- Der Mittelfeldspieler konnte vom FC Zürich ausgeliehen werden, war zuvor ein halbes Jahr in Wil mit Trainer Uli Forte. -- Kollar zog sich in der Vorbereitung im Sommer 2009 eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu, verpasste deswegen die ganze erste Saisonhälfte. -- Im Dezember 2009 wurde auf eine Verlängerung des Leihvertrags verzichtet. -- Im FC Zürich in eininhalb Saisons 17 NLA-Spiele. -- Davor bei Concordia Basel, wo er als am 28. November 2004 gegen YF Juventus Zürich als 17-jähriger erstmals in der NLB spielte.
1. Januar 1999 bis 9. Januar 2002 Trainer des FCSG. -- Für 129 (108 NLA/12 Europacup/9 Cup) FCSG-Spiele an der Seitenlinie verantwortlich. -- Erstes Pflichtspiel als FCSG-Trainer am 28. Februar 1999 beim 2:0-Auswärtssieg gegen den FC Zürich.
Marcel Koller, der als Spieler bei den Grasshoppers zur Legende wurde, kam als Nachfolger von Roger Hegi, den es seinerseits zu GC zog. -- Koller war zuvor seit 1997 eineinhalb Jahre lang in der NLB Trainer des FC Wil. Bei seiner ersten Stelle als Cheftrainer hatte er Wil in der zweiten Saison souverän in die Auf-/Abstiegsrunde geführt.
Nach zwei Siegen zum Start in die Finalrunde blieb der FCSG in den verbleibenden zwölf Spielen bis zum Saisonende ohne Vollerfolg. -- Den FCSG "irgendwann einmal in den UEFA-Cup führen" nannte Koller im Frühling 1999 sein Ziel und äusserte sich begeistert über die Verbundenheit der Bevölkerung mit ihrem FC. -- Dass St. Gallen die Finalrunde auf dem letzten Platz abschloss, irritierte niemanden.
Aber dass Koller den Frühling 1999 als Grundlage nutzte, um die Espen zum Meistertitel zu führen, verblüffte dann doch jedermann. -- Als Verstärkungen holte Koller aus Wil Patrick Winkler und Charles Amoah, dazu den bei GC ausgemusterten Giuseppe Mazzarelli, später als weiteren Stürmer Ionel Gane. Bereits in der Winterpause hatte Koller mit Jairo den Spielmacher der künftigen Erfolgsmannschaft mit aufs Espenmoos genommen. -- Es waren wenige, dafür erfolgreiche Transfers, die Koller den Weg zu einem guten Saisonstart ebneten. -- Er selbst sagte auch, dass es ein halbes Jahr brauche, bis alle wüssten, wie der Trainer denke. Koller sprach davon, dass anfangs "die Kultur des Miteinanders" nicht so war, wie er es sich vorstellte. Da habe er einzugreifen versucht und viele Gespräche geführt, bis er überzeugt war, dass die Kultur stimme. -- Kit in der Mannschaft, Teamgeist als wichtigstes Element zum Erfolg für einen bescheidenen Verein wie den FCSG, der damals mit dem offiziell drittkleinsten Budget der Liga arbeitete, das war Kollers Überzeugung. -- Die 45 Punkte, die die Espen in der Qualifikation holten, waren ebenso zweitbester erzielter Wert in der NLA wie die 8 Zähler Vorsprung auf den Zweiten. -- Und doch trat der Trainer gegenüber seiner Mannschaft regelmässig auf die "Euphoriebremse". -- Gleichzeitig ging Koller mit dem steigenden Erwartungsdruck in der Öffentlichkeit scheinbar locker um.
Als letzten Neuzugang holte Koller in der Winterpause mit Daniel Imhof noch einmal einen Spieler aufs Espenmoos, den er schon in Wil förderte. Der Kanada-Schweizer sollte auch bei seinen späteren Stationen stets ein Wunschspieler des St. Galler Meistertrainers bleiben. -- Koller blieb mit seinem Team in der Finalrunde souverän. -- Zum Auftakt bewiesen die Espen Moral, als sie in einem sagenhaften Match nach frühem 0:3-Rückstand auf dem Hardturm noch einen Punkt holten (4:4). Erst in der 10. Runde gab es im Spitzenkampf in Basel die erste Niederlage - aber da betrug das Polster auf den FCB schon acht Punkte. -- Neun Tage später strauchelte Basel in Genf, was dem FCSG den ersten Meistertitel seit 96 Jahren und Koller den zweiten als Trainer sicherte. -- Den ersten hatte er sich, wie er schon im Herbst mit Augenzwinkern anmerkte, 1993 mit den C-Junioren der Grasshoppers geholt. -- Marcel Koller wurde zudem zum Trainer des Jahres gekrönt.
Mit dem Meistertitel hatte Marcel Koller die Chance, den FCSG in die Champions League zu führen. -- Mit Galatasaray Istanbul wurde ein auf dem Papier übermächtiger Qualifikations-Gegner zugelost, der ein paar Wochen zuvor den UEFA-Cup gewann (allerdings wären auch alle anderen denkbaren Gegner von mindestens ähnlichem Kaliber gewesen). -- Die Espen scheiterten, hatten aber nach der 1:2-Niederlage im Hinspiel auswärts in Istanbul nach 0:2-Rückstand ein 2:2 aufgeholt und die Sensation mehrmals auf dem Fuss - vor allem Charles Amoah. -- Darauf wurde im UEFA-Cup mit Chelsea erneut ein grosser Brocken zugelost. Doch nun wuchs Kollers Mannschaft über sich hinaus und hatte im Zürcher Hardturm die 0:1-Niederlage vom Hinspiel schon in der ersten Halbzeit wettgemacht. Ein Auswärtstor der "Blues" hätte bei der 2:0-Führung das Spiel gekippt, doch hielt der FCSG stand und sorgte für den grössten internationalen Sieg der Klubgeschichte. -- Beim Out in letzter Sekunde in der nächsten Runde gegen den Club Brügge erlebte das St. Galler Publikum noch einmal ein dramatisches Spiel.
Auch in der Meisterschaft spielten die Espen wieder eine gute Saison, mussten aber im Januar den Abgang von Charles Amoah verkraften. -- Der FCSG spielte erneut um den Titel, musste sich letztlich in einer "Finalissima" auf dem Espenmoos den Grasshoppers geschlagen geben. -- Im Sommer 2001 konnten zuerst Marco Zwyssig, später auch Jörg Stiel und im Herbst Marc Zellweger ins Ausland wechseln. Der Stamm der Meistermannschaft bröckelte weg, der FCSG konnte nicht mehr an der Spitze mithalten, dazu musste Koller erfahren, dass mancher Transferwunsch nicht erfüllbar war. -- Im UEFA-Cup scheiterten die Espen am SC Freiburg, nachdem der FCSG im Hinspiel als erstes Schweizer Team einen Auswärtssieg bei einem deutschen Bundesligisten feierte.
Bei den Grasshoppers war schon im Oktober klar, dass es zu einem Trainerwechsel kommen würde und Marcel Koller Wunschkandidat ist. -- Mitte Dezember wurde bekannt, dass GC den Vertrag mit seinem bisherigen Trainer Hanspeter Zaugg nicht verlängern und Koller ab Sommer 2002 sein Nachfolger sein wird. -- Die Zürcher wurden aber ungeduldig, arbeiteten daran, Koller aus dem Vertrag mit dem FCSG loszulösen und konnten ihn schliesslich sofort übernehmen. -- Im ersten Anlauf wurde Koller mit GC Zweiter hinter Basel und scheiterte auch im Cupfinal am FCB. -- 2003 aber gewannen die Grasshoppers mit Koller den 27. (und bisher letzten) Meistertitel. -- Das Scheitern in der Qualifikation zur Champions League (1:0 und 1:3 gegen AEK Athen) hinterliess bei GC tiefe Spuren. -- Auch in der NLA geriet das Team aus der Bahn, nach dem Out in Athen gab es eine 0:4-Heimniederlage gegen Basel. Eine offene Auseinandersetzung des uruguayischen Stars Richard Nuñez mit Koller kratzte am Ruf des Trainers. Nach einer 1:2-Niederlage in Wil trat Koller schliesslich von sich aus zurück.
Noch im November 2003 erhielt Koller die Chance beim 1. FC Köln, der nach schlechtem Saisonstart auf einem Abstiegsrang klassiert war. -- Sein Einstand missriet, die "Geissböcke" verloren in Bochum 0:4. -- Zwar konnte er die Kölner vorübergehend stabilisieren, am Ende stiegen sie trotzdem ab. -- Koller hatte einen auch für die 2. Bundesliga gültigen Vertrag. Als aber Vereinslegende Wolfgang Overath im Juni zum Präsidenten gewählt wurde, entliess er als erste Amtshandlung den Trainer. -- Später dürften die Kölner dem Schweizer wenigstens dankbar dafür gewesen sein, dass er Lukas Podolski in der Bundesliga lancierte.
Koller wurde immer wieder in der Schweiz als Kandidat für offene Stellen gehandelt, wartete aber geduldig auf die Chance, sich nochmals in Deutschland beweisen zu können. -- Im Mai 2005 schliesslich verpflichtete ihn der in die 2. Bundesliga abgestiegene VfL Bochum. -- Koller schlug im Ruhrgebiet wie schon in Köln einige Skepsis entgegen, doch er überzeugte auch die Kritiker und führte Bochum zurück in die Bundesliga. -- Mit Daniel Imhof hatte er einen Ex-St. Galler auf dem Platz. Ionel Gane wäre der zweite gewesen, doch stoppte den Rumänen eine Verletzung. -- Mit Koller wurde der VfL 2007 Achter (zweitbeste Klassierung der Vereinsgeschichte), zudem war mit dem Griechen Theofanis Gekas der Bundesliga-Torschützenkönig (20 Goals) ein Bochumer. -- Gekas konnte nicht gehalten werden, Koller und Bochum schafften in den folgenden beiden Jahren gleichwohl den Klassenerhalt. -- Im September 2009 aber wurde Koller nach einer 2:3-Heimniederlage gegen Mainz entlassen. Gewalt androhende Fans hatten zuvor massiv Stimmung gegen ihn gemacht. -- Mit Kollers Nachfolgern ging es nicht aufwärts, der VfL stieg im Sommer 2010 ab.
Anfang Oktober 2011 wurde Marcel Koller als Nationaltrainer Österreichs engagiert. -- Seine Wahl überraschte, Altstars wie Kurt Jara und Herbert Prohaska reagierten beleidigt, weil kein "Einheimischer" verpflichtet wurde. -- In die erste WM-Qualifikation startete Koller im Herbst 2012 gegen Deutschland. Österreich verlor sehr unglücklich 1:2. -- Das erste Jahr als "Teamchef" beendete Koller mit einer durchzogenen Bilanz, gleichwohl waren Fortschritte im ÖFB-Team zu erkennen, was Koller immer mehr Anerkennung brachte.
Karriere als Spieler
Nach zwei Jahren bei den Junioren des FC Schwamendingen (Zürich) wechselte Marcel Koller 1972 zum Nachwuchs der Grasshoppers. -- Sein NLA-Debüt gab der Mittelfeldspieler am 8. April 1979 beim 4:0-Heimsieg gegen Chiasso. -- Noch im selben Jahr musste er wegen eines Sehnenabrisses im linken Oberschenkel erstmals lange pausieren. Es sollte eine von vielen schweren Verletzungen in Kollers Karriere sein, die schlimmste erlitt er zum Saisonstart im Juli 1991: Ein Schienbein- und doppelter Wadenbeinbruch, verursacht durch ein grobes Foul des Aarauers Roger Wehrli. 18 Monate fiel Koller aus - und sammelte in dieser Zeit erste Trainererfahrungen. -- Im Mai 1996 beendete Koller seine Karriere als GC-Captain mit seinem siebten Meistertitel. Dazu feierte er fünf Cupsiege und kann sich so zu den erfolgreichsten Spielern im Schweizer Fussball zählen. -- Im Europacup brachte es Koller zu 41 Einsätzen, Höhepunkt dürfte die Champions-League-Teilnahme 1995 gewesen sein. -- Koller war ab der Saison 1996/97 Assistenztrainer von Christian Gross - und kam schon im Juli unerwartet zu einem Comeback als Spieler, nachdem GC mehrere Verletzte beklagte. -- Weitere 9 NLA-Spiele bestritt Koller zwischen Juli und September 1996, zudem wurde er in der Champions League beim 3:0 gegen die Glasgow Rangers und beim 1:0-Auswärtssieg bei Ajax Amsterdam noch einmal eingewchselt. -- Am Ende standen 435 NLA-Spiele und 58 Tore zu Buche. -- 25 Jahre Klubtreue - ein Wechsel interessierte Koller nie. Nach eigener Aussage soll ihn Mitte der Achtziger Jahre einmal der FCSG gelockt haben.
Marcel Koller bestritt 56 Länderspiele und erzielte 3 Tore - darunter das 1:0 beim 2:1-Auswärtssieg im EM-Qualifikationsspiel gegen die Türkei in Istanbul im Dezember 1994. Das ebnete den Schweizern den Weg zur Euro 96 in England, bei der Koller zu zwei Einsätzen kam. Bei der WM 1994 war Koller nicht im Aufgebot. -- Sein Länderspieldebüt gab er am 9. März 1982 in Balzers gegen Liechtenstein (1:0-Sieg). Erst 2009 erklärte der SFV jene Partie zum offiziellen Länderspiel. -- Koller wurde in Balzers ebenso für Roger Wehrli eingewechselt wie bei seinem zweiten Länderspiel, als die Schweiz im September 1982 im Espenmoos 3:2 gegen Bulgarien gewann. -- Einmal wurde gar eigens für Koller ein Länderspiel kurzfristig organisiert: Damit er eine Sperre absitzen konnte, spielte die Schweiz im März 1991, ebenfalls in Balzers gegen Liechtenstein. So durfte Koller ein paar Wochen später im EM-Qualifikationsspiel gegen Rumänien wieder dabei sein.
1. Juli 2005 bis 30. Juni 2010 im FCSG. -- 144 (123 NLA/2 Barrage/8 NLB/11 Cup) Spiele und 12 (9 NLA/3 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 16. Juli 2005 bei der 1:3-Heimniederlage gegen den FC Zürich.
Jiri Koubsky kam vom FC Tescoma Zlin, für den er in Tschechiens höchster Liga in drei Jahren 68 Spiele bestritt (dazwischen 2 Spiele für Sparta Prag), zum FCSG. -- Der 195 cm grosse Innenverteidiger hatte von Beginn weg einen Stammplatz und verschaffte sich in der Super League schnell den nötigen Respekt. Nicht zuletzt durch immer wieder neu "erfundenen" speziellen Jubel war Koubsky im eigenen Publikum äusserst populär. -- Nach dem Abstieg 2008 hatte Koubsky wiederholt mit Verletzungssorgen zu kämpfen und kam nur zu wenigen Einsätzen in der NLB. -- Koubsky fand dann im Sommer 2009 in der NLA zurück ins Team, schien damals aber an Selbsticherheit eingebüsst zu haben. -- Er bestritt nochmals 28 der 36 NLA-Spiele, erhielt im Frühling 2010 aber kein Angebot mehr - wohl auch, weil sich finanzielle Sorgen im FCSG anbahnten.
Der Tscheche wechselte zurück in seine Heimat zum SK Slavia Prag. -- Im Sommer 2011 Transfer zum slowakischen Spitzenklub FC Spartak Trnava. -- Anfang Januar 2013 kehrte Koubsy in die Schweiz zurück und unterschrieb beim FC Aarau, wo er mit René Weiler den Trainer vorfand, der ihn einst als Sportchef zum FCSG holte. -- Gemeinsam feierten sie im Mai 2013 die Rückkehr in die Super League. Weil der Trainer in der höchsten Liga nicht mehr auf Koubsky setzen wollte, wechselte er nach Saisonstart im Juli 2013 im Tausch mit Kim Jaggy für ein Jahr zum FC Wil. Dort kam er zwar zu 25 Einsätzen in der Challenge League, mehrheitlich aber nur als Joker. -- Ab Juli 2014 beim ambitionierten FC Köniz (Promotion League).
Koubsky machte in der Schweiz in der U21-EM-Barrage im Herbst 2003 erstmals auf sich aufmerksam: er erzielte im Hinspiel in Basel den 2:1-Siegtreffer für Tschechien. Beim Rückspiel in Ostrava brachte der Verteidiger sein Team in Führung und rettete später die Schweizer mit einem Eigentor in die Verlängerung. Die Schweizer Equipe mit Tranquillo Barnetta gewann schliesslich das Penaltyschiessen und qualifizierte sich für die Endrunde in Deutschland.
11. Februar bis 30. Juni 2013 im FCSG. -- Ohne Einsatz im Fanionteam der Espen.
Savo Kovacevic wurde nach Mikael Ishak als zweiter Stürmer im Winter 2013 verpflichtet. -- Der Serbe war bereits im Trainingslager in der Südtürkei zu den Espen gestossen. -- Er erhielt einen Vertrag bis Saisonende mit Option auf Verlängerung und sollte in der U21 aufgebaut werden. -- Dem Nachwuchsteam verhalf er zum Klassenerhalt in der 1. Liga Promtion, als Torschütze konnte er sich einzig im "kleinen Stadtmatch" gegen Brühl auszeichnen, als er die ersten zwei Treffer zum wichtigen 3:1-Sieg erzielte. -- Nach einem halben Jahr ohne Klub schloss sich Kovacevic Anfang 2014 FC Spartak Semei, Aufsteiger in die kasachische Premer Liga, an.
Kovacevic spielte zuvor in seiner Heimat für den FK Sloboda Uzice in der SuperLiga. Besonders in der Saison 2011/12 zeichnete er sich als zuverlässiger Torschütze aus, als er in 26 Meisterschaftsspielen 12 Treffer erzielte (davon 8 in den letzten 10 Runden).
Kovacevics Juniorenklub war der FK Vojvodina Novi Sad, in der Saison 2009/2010 wurde er dem FK Proleter Novi Sad ausgeliehen, für den er in der Prva Liga (zweithöchste Liga) 8 Tore erzielte. -- Ab Januar 2011 beim FK Sloboda Point Sevojno, der im November 2011 in FK Sloboda Uzice umbenannt wurde.
1. Juli 2006 bis 30. Juni 2007 im FCSG. -- 10 (8 NLA/2 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 19. Juli 2006 beim 1:1 in Schaffhausen.
Samir Kozarac wechselte vom FC Winterthur aufs Espenmoos. -- Als Ergänzungsspieler verpflichtet, bestritt der Mittelfeldspieler nur ein Spiel über 90 Minuten (am 4. November 2006 beim FC Zürich) und musste sich sonst mit meist mit Kurzeinsätzen begnüngen.
Im Sommer 2006 wurde Kozarac vom SC Kriens verpflichtet, für den er allerdings nur 11 NLB-Spiele bestreiten konnte. -- Danach eine Saison im FC Wohlen (12 NLB-Spiele). -- Nochmals ein Jahr später, im Sommer 2008, zog es Kozarac nach Holland. -- Für Fortuna Sittard lief Kozarac in der "Eerste Divisie" (zweithöchste Liga) 29 Mal auf, wollte aber seinen Vertrag nicht verlängern. -- Nach einem halben Jahr ohne Klub schloss er sich im Winter 2010 dem norddeutschen Regionalliga-Verein (vierthöchste Liga) SV Wilhelmshaven an, mit dem er den Klassenerhalt schaffte. -- Ab Sommer 2010 beim SV Elversberg (Regionalliga West), bei dem er im Januar 2012 nach einem Trainerwechsel zum Captain befördert wurde, im März von demselben Trainer aussortiert. -- Ende August 2012 schloss sich Kozarac dem ambitionierten FC Dietikon (2. Liga interregional) an, mit dem er 2014 den Aufstieg in die 1. Liga feierte. -- Ende 2014 wurde Kozarac in Dietikon freigestellt.
Samir Kozarac' Juniorenclubs waren der SC Emmen, ab 1996 für drei Jahre der SC Kriens und 1999/2000 die Kickers Luzern. -- 2000 für eine Saison im Nachwuchs der Grasshoppers, ehe er in der Saison 2001/2002 mit dem FC Baden in der NLB debütierte. -- Ab 2003/04 im FC Winterthur. -- Total 148 NLB-Spiele.
Seit 2011 im Nachwuchs des FCSG. -- Bisher 1 NLA-Spiel für die Espen. -- FCSG-Debüt am 7. Februar 2016 bei der 1:2-Heimniederlage gegen den FC Thun.
Sanijel Kucani war gehörte beim Rückrundenstart erstmals dem Aufgebot des Fanionteams an und ersetzt in der 64. Minute den angeschlagenen und nochmals ein Jahr jüngeren Aussenverteidiger Silvan Hefti eingewechselt.
Der eigentliche Offensivspieler Kucani stammt vom FC Uzwil und war davor auch in Juniorenteams des FC Wil.
Ab 1. Juli 2017 im FCSG.
Stjepan Kukuruzovic kam vom Absteiger FC Vaduz nach St. Gallen. -- In Vaduz hatte ihn zuvor bereits Giorgio Contini trainiert. Gemeinsam schafften sie in der ersten Saison recht souverän den Klassenerhalt. -- Kukuruzovic bestritt für Vaduz 70 von 72 möglichen Super-League-Spielen und erzielte in der Zeit 9 Tore. Dazu feierte er zwei Cupsiege und bestritt 8 Europacup-Spiele (Qualifikation zur Europa League).
Start in Thun
Kukuruzovic war Junior im FC Thun und rückte nach dem Abstieg 2008 in die 1. Mannschaft. Seinen ersten Ernstkampf im Profifussball gab er am 15. August 2008 beim 3:1-Auswärtssieg in Winterthur. Ab der Rückrunde kam er regelmässig zum Einsatz, ein Jahr später war er erstmals im Gespräch beim FC Zürich. -- Kukurzovic blieb noch ein halbes Jahr im Berner Oberland und feierte im Sommer 2010 den Wiederaufstieg. -- Der Wechsel zum FC Zürich dürfte bereits zuvor festgestanden haben.
Am 20. Juli 2010 bestritt "Kuki" beim 2:3 in Basel sein erstes Super-League-Spiel, eine Woche später zeichnete er sich im Derby gegen die Grasshoppers, ebenfalls eingewchselt, erstmals als Torschütze aus. Der meist im defensiven Mittelfeld eingesetzte Kukurzovic musste sich meist mit der Jokerrolle begnügen, war aber eine feste Grösse in der Mannschaft von Urs Fischer. -- Den schwersten Rückschlag musste er im August 2011 einstecken. Der FCZ gewann mit ihm auswärts in Basel, Kukuruzovic fiel aber verletzt aus - mit einem Kreuzbandriss im rechten Knie. -- Erst im Mai 2012 kam er zu seinem Comeback -- Inzwischen hatte Urs Meier Nachfolger von Fischer. Kukuruzovic kämpfte sich zurück und stand fortan öfter in der Startformation. -- Höhepunkt des FCZ in jener Zeit war der Cupsieg 2014 mit einem 2:0 im Final gegen den FC Basel - Kukurzovic wurde im Endspiel aber nicht eingesetzt. Sein Vertrag wurde nicht verlängert. Er verliess den FCZ nach 82 NLA-Spielen und 8 Toren.
Schliesslich wechselte er im Sommer 2014 zum Ferencvaros TC Budapest. -- Unter Trainer Thomas Doll kam er aber nur zu Beginn regelmässig zum Einsatz (in 8 der ersten 9 Runden, danach nur noch in 3 Meisterschaftsspielen). -- Die grün-weissen "Fradi" wurden am Ende der Saison Cupsieger, aber auch hier kam der Thuner im Final nicht zum Einsatz. -- Im Sommer 2015 kam er zurück in die Super League.
Erster Juniorenklub war der FC Lerchenfeld aus Thun.
Juli 2007 bis 7. März 2008 im FCSG. -- 3 Spiele (1 NLA/2 UI-Cup) für die Espen. -- FCSG-Debüt am 7. Juli 2007 beim 1:0-Auswärtssieg im UI-Cup gegen Dacia Chisinau.
Serdal Kül war als Nachfolger von Pascal Cerrone als linker Aussenverteidger vorgesehen. -- Doch kurz nach Saisonstart verliess die Verantwortlichen der Mut, einem damals 19-jährigen das Vertrauen zu geben und holten auch noch Fernando. -- Und so wurde er nach kurzer Zeit wieder aus der 1. Mannschaft verdrängt. -- Im März 2008 wurde Kül zu Concordia Basel ausgeliehen. Schon im ersten Einsatz zog er sich eine schwere Verletzung zu und fiel für den Rest der Saison aus. -- Im Herbst 2008 wieder in St. Gallen und in einigen Spielen mit der U21 eingesetzt. -- Die Rückkehr in den Profifussball schafte Serdal Kül nicht mehr. Anfang 2011 schloss er sich dem FC Birsfelden an, bei dem er einst als Junior begann.
Kül kam aus der U21 des FC Basel und soll auch im U21-Nationalteam der Türkei eingesetzt worden sein.
ergänzt 25. Juni 2012
Ehemaliger FCSG-Nachwuchsspieler. -- 1 NLA-Spiel für die Espen am 12. August 1989 bei der 1:2-Auswärtsniederlage in Lugano.
Murat Kurtulus spielte später, mindestens ab Frühling 1992, beim FC Wettingen in der NLB. -- Im Herbst 1992 wurde er bei den in finanzieller Not steckenden Ost-Aargauern auf die Transferliste gesetzt. -- Als er im Juni 2013 als Trainer der U21-Juniorinnen des FC Zürich vorgestellt wurde, nannte sein neuer Club auch den FC Herisau und FC Freienbach als ehemalige Clubs. Sicher stürmte Kurtulus später lange Jahre beim Stadtzürcher Quartier-Verein FC Witikon, bei dem er bis 2012 auch als Junioren-Trainer tätig war. -- Danach bei den Frauen der Grasshoppers (NLA) Co-Trainer und im Frühling 2013 interimistisch Cheftrainer.