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Weihrauch kann die Beschwerden von Rheuma und Arthrose massgeblich lindern. So können die Gelenkentzündungen verringert und möglicherweise vorgebeugt sowie Schmerzen gelindert werden. Während der Studie einer indischen Universität haben Forscher Arthrose-Patienten Boswellia serrata – indischen Weihrauch – verabreicht. Alle Teilnehmer berichteten von verringerten Schmerzen im Knie und einer verbesserten Beweglichkeit des Gelenks. Zudem konnten sie beim Laufen längere Strecken zurücklegen. Die Wissenschaftler empfehlen deshalb den Wirkstoff des Weihrauchs – die Boswelliasäuren – als eine Therapie bei Arthrose sowie rheumatischen Erkrankungen zur Verbesserung von Gelenkschmerzen.
Weihrauch soll eine entzündungshemmende Wirkung zeigen. Diese ist insbesondere auf den Inhaltsstoff Boswelliasäure zurückzuführen. Dadurch kann Weihrauch bei diversen entzündlichen Erkrankungen, nicht nur in Gelenken, eingesetzt werden. In einer iranischen Studie wurden beispielsweise 80 Schlaganfall-Patienten untersucht, die erhöhte Entzündungswerte aufzeigten. Nach einer einmonatigen Therapie mit Boswelliasäuren konnte eine signifikante Senkung von Entzündungsmarkern im Blut der Studienteilnehmer festgestellt werden, die Weihrauch eingenommen hatten. Ihre neurologischen Funktionen haben sich maßgeblich erholt im Gegensatz zur Placebo-Gruppe.
Es gibt unterschiedliche Gründe für eine Magen-Darm-Erkrankung. Viren oder eine Vergiftung können eine Ursache sein. Jedoch kann es auch zu entzündlichen Krankheiten kommen wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn. Weihrauch soll laut Forschungsergebnissen bei diesen Beschwerden Linderung verschaffen. In einer Studie des indischen Government Medical College wurde Patienten mit einer chronischen Darmentzündung Boswellia serrata gegeben. Bei 82% der Teilnehmer konnte ein Rückgang der Entzündung festgestellt werden. Das war ein besseres Ergebnis als in der Kontrollgruppe, die ein Medikament bekommen hat.
Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die im zentralen Nervensystem verläuft. Forscher des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf konnten in einer Studie feststellen, dass die Boswelliasäure AKBA Zellen und Entzündungsmarker, die in Verbindung mit Multipler Sklerose gebracht werden, hemmen können. Sie nehmen daher an, dass der Wirkstoff des Weihrauchs viel Potential hat, bei Krankheiten zu unterstützen, wo Entzündungen auf die gleiche Weise entstehen. Allerdings kann Weihrauch nicht besonders gut vom Körper aufgenommen werden. Daher empfiehlt es sich für die unterstützende Behandlung von Erkrankungen auf hochdosiertes Mizellen Weihrauch mit erhöhter Bioverfügbarkeit der wichtigsten Boswelliasäure AKBA zurückzugreifen. Diese Weihrauch Kapseln sind durch die besondere Mizellen-Formulierung besonders effektiv.
Weihrauch soll eine Linderung bei Asthma bronchiale bringen. Wissenschaftler der Universität Tübingen konnten in einer Untersuchung feststellen, dass das Gummiharz der Weihrauchsorte Boswellia serrata bei Asthma-Patienten die Symptome verringern kann. Während der Studie konnte eine 70%-ige Verbesserung des gesundheitlichen Zustandes festgestellt werden, darunter weniger Atemnot, Rasselgeräusche und Asthmaanfälle.
Cortison wird in der Regel verabreicht, wenn die Entzündung im Körper minimiert werden muss. Auf kurze Sicht ist dies kein Problem. Wer Cortison aber länger einnehmen muss, hat oftmals mit Nebenwirkungen zu kämpfen. Weihrauch hingegen ist bekannt dafür, dass es die Entzündungsmediatoren beeinflusst und diese so unterdrückt. Dabei hat Weihrauch allerdings den Vorteil, dass nur selten Nebenwirkungen auftreten können. Auch hier ist eine Einnahme von Mizell-Weihrauch Tabletten sehr empfehlenswert.
Weihrauch kann zwar keinen Krebs heilen, jedoch gibt es Untersuchungen, die zeigen, dass er das Potenzial hat eine Krebsbehandlung zu unterstützen. Forscher der Hamadan University of Medical Sciences konnten in einer Studie zeigen, dass ein Boswellia serrata Extrakt die Verbreitung von Darmkrebszellen signifikant hemmen und sie reduzieren kann. Diese Ansätze aus vorklinischen Studien geben Aussicht auf mögliche neue Behandlungsmethoden bei Krebserkrankungen, erfordern jedoch weitere Untersuchungen.
Weihrauch soll eine beruhigende Wirkung auf die Psyche ausüben sowie die Gedächtnisfunktion unterstützen. In vorklinischen Studien konnte festgestellt werden, dass Boswelliasäuren sowohl das räumliche Gedächtnis, als auch das Kurzzeitgedächtnis positiv beeinflussen können. Zudem soll sich der Weihrauch-Inhaltsstoff Incensol stimmungsaufhellend auswirken. In einer Studie aus dem Jahr 2019 konnten die Forscher aus Deutschland und Oman feststellen, dass dieser Wirkstoff bei Ängsten und Depressionen unterstützend wirken kann.
Bei Personen mit Schuppenflechte und Neurodermitis kommt das „Entzündungs-Enzym“ Cathepsin G in hoher Anzahl vor. Weihrauch bzw. die Boswelliasäuren im Weihrauch hemmen dieses Enzym, sodass die Entzündung auf der Haut schnell abklingt und somit eine rasche Linderung bei den Symptomen verschafft. In einer Studie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt konnte gezeigt werden, dass die Einnahme von einem Weihrauch-Extrakt das Cathepsin G signifikant senken konnte. Damit würde sich die anti-inflammatorische Wirkung der Boswelliasäuren erklären. So kann Weihrauch-Creme die Irritationen auf der Haut lindern und das Hautbild verbessern.
Quellen:
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