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Konzertsaison 22/23
IMPRESSIONEN
Geschichte
Die Anfänge des Thuner Stadtorchester gehen zurück ins Jahr 1896, als das Liebhaberorchester unter dem Namen Orchesterverein Thun im Saal des damaligen Hotel Falken im Bälliz erstmals öffentlich auftrat. Der Dirigent August Oetiker prägte die ersten 40 Jahre des Orchesters, und das Thuner Musikleben dieser Zeit überhaupt: Er leitete neben dem Orchester auch den Cäcilienverein (den heutigen Cäcilienchor).
Ab 1942 begann im Thuner Stadtorchester die Tradition der Abonnementskonzerte. Erst damit wurde das Orchester zu der Konstante im Thuner Kulturleben, als die es heute noch gilt. Die Leitung ging in diesen Jahren über an Alfred Ellenberger, der auch als Musiklehrer am Lehrerinnenseminar und am Gymnasium wirkte und seine Schülerinnen und Schüler für die Konzerte des Stadtorchesters motivierte.
Alfred Ellenberger starb 1970, und danach leitete über 20 Jahre lang François Pantillon das Orchester. Nach seinem Rücktritt komponierte er, der sich auch als Komponist einen Namen gemacht hat, im Auftrag des Orchesters ein Violinkonzert, das im Jahre 2006 mit Alexandre Dubach erfolgreich uraufgeführt wurde. Eine Tradition des Thuner Stadtorchester bilden auch die Aufführungen von Oratorien mit den Thuner Chören, in erster Linie mit dem Cäcilienchor.
Ein besonderes Highlight erlebte das Orchester beim Schlusskonzert zum 750-Jahre-Jubiläum der Erteilung der Stadtrechte an die Stadt Thun im Jahre 2014. Das Konzert mit einem reinen Brahms-Programm hörten sich an drei Aufführungen rund anderthalbtausend Leute an.
Heute ist das Thuner Stadtorchester unter der Leitung von Laurent Gendre ein lebendiges und innovatives Orchester mit stetig wachsender musikalischer, wie auch kollegialer Qualität. Das Orchester besteht vorwiegend aus engagierten und musikalisch versierten Amateur Musikerinnen und Musiker. Die Stimmführer sowie Bläsersolisten sind Profis.