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Weg-Wort vom 30. März 2021
«Wie schaffen wir die Transformation von einer Wirtschaft, die wächst – unabhängig davon, ob es uns gut geht – zu einer Wirtschaft, in der es uns gut geht, unabhängig davon, ob sie wächst?» Ich glaube, dieser Frage müssen wir nachgehen und auf dem Weg dahin vieles ausprobieren, um die Chance zu erhöhen, ein neues Normal in der Wirtschaft zu erfinden.
Ich habe keine Quellenangabe für diesen Text. Eine Freundin hat ihn aus einer Zeitung fotografiert und ihn uns geschickt.
Ich suche für mich persönlich eine Antwort auf diese Frage. Ich möchte mich von der Annahme lösen, dass Besitz und Geld dafür sorgen, dass ich in dieser Welt sicher und froh leben kann und dass mein Lebensglück wächst, wenn mein Vermögen wächst. Ich möchte vorrangig auf Beziehungen setzen können. Ich möchte meinen Freundinnen und Freunden, meinen Bekannten und Nachbarinnen und Kollegen sagen:
Wir leben in dieser Welt nahe beieinander. Ich bin mit dem, was ich besitze und kann, für Dich und für Euch da, wenn etwas ist. Ich bin bereit zu arbeiten, für das, was ich zum Leben brauche, und ich bin bereit zu helfen, wenn es nötig ist. Wenn jemand von Euch in Not ist, gebe ich ab.
Ich meine damit, dass ich teile und nicht, dass ich verleihe und Zinsen verlange. Das, was ich brauche, um so handeln zu können, ist Eure Zusicherung, dass Ihr das Gleiche für mich tut.
So möchte ich dem Kreislauf des Geldanhäufens entgehen. Die Bank, die für mich zählen soll, ist die, auf der Freunde miteinander sitzen. Diese Art der Ersparnis ist die Einzige, die Wert hat, wenn Geld seinen Wert verliert, und die über den Tod hinaus Bestand hat.