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Die Thurgauer SVP tritt am 15. März mit Urs Martin zur Regierungsratswahl an. Der Romanshorner gewann an der Delegiertenversammlung am Donnerstagabend sehr knapp mit 115 Stimmen gegen Urs Schrepfer. Urs Martin hatte nur 7 Stimmen mehr.
Vor der Abstimmung am Donnerstagabend wurde intensiv diskutiert. Über Urs Martin wurde gesagt, dass er eine klare SVP-Position vertrete und von Urs Schrepfer hiess es, dass er mit seiner konzilianten Art auch über die Parteigrenzen hinaus Stimmen holen könne.
Das muss nun Urs Martin leisten, denn er wird vermutlich gegen einen Kandidaten der Grünen Partei antreten müssen, die im Januar nominieren wollen. Um diese Wahl zu gewinnen, muss Urs Martin bei dieser Ausgangslage auch unbedingt Stimmen der FDP und der CVP gewinnen, um den Sitz von Jakob Stark zu verteidigen.
Auch Monika Knill nominiert
In der Thurgauer Regierung ist die SVP seit Jahren mit zwei Mitgliedern vertreten, deshalb gilt die Wahl von Urs Martin als wahrscheinlich. Nebst Martin nominierten die Delegierten auch die Bisherige Regierungsrätin der SVP, Monika Knill, und zwar einstimmig.