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Wenn das Kraut der Rüebli etwa 25 cm lang ist, bedeckt es das ganze Feld. Dadurch kommt nur noch wenig Sonnenlicht bis zum Boden. Ohne Licht kann auch kein neues Unkraut mehr keimen. Die Rüebliwurzeln wachsen jedoch im Boden weiter. In dieser Zeit nehmen sie viel Wasser und Nährstoffe aus dem Boden und der Luft auf und speichern diese in der Wurzel bzw. im Rüebli.
Rüebli, die wachsen, haben eine spitzige Form. Wenn sich diese Spitzen langsam abrunden ist der Zeitpunkt für die Ernte gekommen. Beim Bauern erfolgt die Ernte mit einer Maschine, welche die Rüebli behutsam und möglichst ohne Beschädigungen aus der Erde zieht. Neben dem Fahrer sind auf der Maschine jeweils noch drei bis vier weitere Personen, die direkt die Erde und Steine sowie die kranken und beschädigten Rüebli herauslesen. Danach werden die Rüebli in grosse Holzkisten (genannt Paloxen) gefüllt und ins Lager gebracht.
Von der Saat bis zur Ernte dauert es je nach Sorte zwischen 90 und 150 Tage. Nach der Ernte können Rüebli unter idealen Bedingungen etwa 6 Monate gelagert werden.