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Die Wettkämpfe werden insbesondere Aufschluss über den Formstand der Chinesen geben. Die Asiaten heben erstmals seit Ausbruch der Coronavirus-Krise wieder ab. Zweieinhalb Monate später im Zeichen der fünf Ringe zählen aber nicht nur China und Russland, sondern auch die Schweiz zu den Medaillen-Kandidaten. Die grössten Chancen werden der Mixed-Mannschaft bei der Olympia-Premiere sowie Noé Roth im Einzel eingeräumt.
Der Zuger verfügt mit dem Hurricane (drei Salti mit fünf Schrauben) über einen Sprung im Repertoire, der ihn zum Mitfavoriten macht. Dieses Niveau ist erforderlich, um an der Spitze ein Wort mitzureden. Das zeigte sich vergangenen März an der WM in Almaty, wo Pirmin Werner als Vierter mit einem Dreifach-Salto mit vier Schrauben nicht mit den Schwierigkeitsgraden der Medaillengewinner mithalten konnte.
Schweiz dürfte um Bronze kämpfen
Es ist nicht davon auszugehen, dass Chinas Top-Springer noch schwierigere Sprünge aus dem Hut zaubern werden. Denn zum Hurricane kann eigentlich nur bei ruhigen Verhältnissen abgehoben werden. Der Wettkampf unterteilt sich mit Qualifikation, erstem und zweiten Finaldurchgang in drei Phasen, für den letzten Umgang bleibt noch ein Sextett übrig. Jedes Mal muss ein anderer Sprung gezeigt werden.
Roth sowie einer aus dem Duo Werner/Nicolas Gygax gelten als Anwärter für einen Platz im Mixed-Wettkampf. Die Equipe wird durch eine Frau komplettiert. In der Pole-Position steht Carol Bouvard. Für Peking zeichnet sich ein Fünfkampf ab, wobei die Schweiz wohl mit den USA und Weissrussland um Bronze kämpft. China und Russland sind stärker einzustufen.