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Im Januar 2020 habe man in der Schweiz 669 Brutpaare gezählt, erklärt Peter Enggist, Geschäftsführer von Storch Schweiz, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Ein Jahr zuvor seien es noch 566 gewesen. Die Zahl der Brutpaare sei hierzulande innerhalb von nur einem Jahr um 18 Prozent gestiegen. Es seien über 1000 Jungtiere gezählt worden.
Vor 70 Jahren war der Storch in der Schweiz ausgerottet gewesen. In den 1960er-Jahren wurde in Altreu SO mit der Auswilderung von jungen Störchen begonnen. In den letzten zehn Jahren ist die Storchenpopulation in der Schweiz jährlich um zehn Prozent gestiegen.
Von der Westpopulation der Störche überwintert fast kein Tier mehr in Afrika, sondern auf Mülldeponien in der Schweiz und in Spanien. Das Futterangebot auf den Deponien ist üppig und die Störche riskieren nicht in der Sahelzone zu verhungern oder gejagt zu werden. Im vergangenen Winter seien rund 600 Störche in der Schweiz geblieben, sagt Peter Enggist.