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Wegen der unablässigen Regenfälle und Überflutungen war das Ausmass der Schäden noch nicht absehbar. Die Meteorologische Behörde gab für rund 650'000 Haushalte in den drei auf Kyushu gelegenen Präfekturen Fukuoka, Saga und Nagasaki sowie der im Westen Japans gelegenen Präfektur Hiroshima die höchste Warnstufe aus. Die Bewohner sind aufgefordert, sich vor möglichen Überschwemmungen und Erdrutschen in Sicherheit zu bringen.
In der Präfektur Nagasaki in der Stadt Unzen war eine Frau infolge eines Erdrutsches ums Leben gekommen. Bergungskräfte suchten in den Schlammmassen weiter nach ihrem Mann und ihrer Tochter. Auch in den kommenden Tagen wird mit Niederschlägen gerechnet, die sich bis in den Nordosten ausbreiten sollen. Infolge der globalen Klimaerwärmung wird Japan zunehmend von starken Regenfällen heimgesucht. Dadurch kommt es in dem bergigen Land auch immer häufiger zu Erdrutschen.