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Im vorliegenden Versuch wurde untersucht, ob der Mutterkuh-Typ (Milch- oder Fleischtyp) die Mastleistung von Remonten nach dem Absetzen beeinflusst. Gleichzeitig wurde die Produktion von leichten Schlachtkörpern mit grossrahmigen Tieren getestet. Kastrierte männliche und weibliche Tiere (im Verhältnis 1:1) mit Limousin Vater (Li) und F1-Muttertieren Red Holstein x Li (Li75) oder Li (Li100) wurden während der Ausmast im Laufstall miteinander verglichen. Die Mutterkuhherde wurde bis zum Absetzen der zehn Monate alten Kälber bei ausschliesslicher Grünlandfütterung gehalten. Die ad libitum vorgelegte Grundration der Ausmast bestand aus Mais- und Grassilage, die im Verhältnis 3:1 in der Trockensubstanz (TS) gemischt wurden. Daneben erhielten die Tiere eine vergleichbare Menge TS in Form von Kraftfutter. Der Mutterkuhtyp und die Leistungen der Remonten vor dem Absetzen wirkten sich abgesehen von der Mastdauer nur geringfügig auf ihre generell sehr guten Mastleistungen nach dem Absetzen aus. Die Li75 wiesen beim Absetzen einen Gewichtsvorsprung in der Höhe von 23 % auf, der durch die höhere Milchleistung ihrer F1-Mütter bedingt war. Auch nach dem Absetzen blieb dieser Vorsprung erhalten, wodurch die Ausmastdauer um 37 % und der Gesamtverzehr an TS um 32 % gesenkt werden konnte. In einem Produktionssystem mit Kälberaufzucht und Ausmast, ist insbesondere im Grünlandgebiet Tieren des Typs Li75 der Vorzug zu geben. Bei anderen Bedingungen (nur Ausmast oder in intensiveren Gebieten) ist auch der Typ Li100 gut geeignet. Es ist möglich, mit einer minimalen Energiekonzentration von 7,5 MJ NEV/kg TS in der Ration Schlachtkörper mit einem Gewicht unter 280 kg mit grossrahmigen Tieren zu produzieren, deren Qualität hinsichtlich Ausmastgrad und Fleischigkeit optimal ist.
Das Stallklima hat einen grossen Einfluss auf die Gesundheit der Atemwege von Pferden. Im Rahmen einer Studie über die Qualität des Raumklimas wurden drei verschiedene Lüftungssysteme getestet.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.