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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2013.00311 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiberin Naef Urteil vom 30. Juni 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Fürsprecher Sararard Arquint Walchestrasse 17, 8006 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1981, trat am 14. April 2008 in die Justizvollzugsanstalt Y.___ ein (Urk. 7/2). Er meldete sich am 21. Februar 2012 wegen seit dem 22. November 2000 aufgrund eines Verkehrsu nfalls bestehende r Schmerzen im oberen Brustbereich, Atemnot und Schlafstörungen bei der Eidgenössischen In validenversicherung an ( Urk. 7/4). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm medizinische und erwerbliche Abklärungen vor (Urk. 7/6, Urk. 7/9, Urk. 7/17 ) und zog die Akten der Suva bei (Urk. 7 /15/3). Mit Vorbescheid vom 21. August 2012 stellte die IV-Stelle eine Abweisung des B egeh rens in Aussicht (Urk. 7/19). Dagegen erhob der Versicherte a m 1. Oktober 2012 Einwand (Urk. 7/23). Nach Vorliegen von Bericht en der Rheumaklinik des S pitals Z.___ vom 21. November und 28. Dezember 2012 (Urk. 7/27, Urk. 7/28) teilte die IV-Stelle dem Versicherten m it weiterem Vor bescheid vom 31. Januar 2013 mit, dass das Leistungs begehren abgewiesen werde, da kein versicherungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden ausge wiesen sei (Urk. 7/31). Gegen diesen Vorbescheid erhob der Versicherte am 25. Fe bruar 2013 erneut Einwand (Urk. 7/33). Mit Verfügung vom 13. März 2013 entschied die IV-Stelle i m Sinne ihres Vorbescheid s (Urk. 2). 2. Dagegen erhob der Versicherte am 4. April 2013 Beschwerde (Urk. 1). Am 10. Mai 2013 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Verfügung vom 13. Mai 2013 wurde ein zweiter Sc hriftenwechsel angeordnet (Urk. 8). Am 5. Juni 2013 liess der Versicherte, nun vertreten durch Fürsprecher Arquint, ein Gesuch um unentgeltliche Prozess führung und Rechtsve rbeiständung stellen und am 14. August 2013 liess er die Replik erstatten, wobei er eine Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Anordnung weiterer Abklärungen beantragte (Urk. 10, Urk. 14). Am 20. August 2013 wurde der Versicherte aus der Justizvollzugsan stalt Y.___ entlassen (Urk. 17) und gemäss seinem Rechtsvertreter anschliessend direkt in sein Heimatland A.___ ausgeschaf ft (Urk. 15). Mit Verfügung vom 5. September 2013 wurde dem Versicherten die unentgeltliche Prozessführung bewilligt und ihm in der Person von Fürsprecher Arquint ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bestellt (Urk. 19). Am 4. Oktober 2013 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf eine Duplik, was dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 8. Okto ber 2013 mitge teilt wurde (Urk. 21). Auf die einzelnen Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten, wird soweit nötig, in den nachfolgenden Erwägungen Bezug genommen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder tei lweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teils des Sozialversicherungsrechts [ ATSG ] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden au sgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Si cht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversi cherung [ IVG ] ). 1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 2. 2.1 Die IV-Stelle führte in der Verfügung vom 13. März 2013 aus, der aktuelle Arztbericht der Rheumaklinik des S pitals Z.___ enthalte keine Diagnose, welche auf eine Beeinträchtigung der funktionellen Leistungsfähigkeit hinweise. Somit sei für die Invalidenversicherung kein relevanter Gesundheitsschaden ausgewiesen. Bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit werde auf die angestammte Tätigkeit als Hilfsarbeiter abgestellt, welche dem Versicherten aus medizinisch-theoretischer Sicht une ingeschränkt zumutbar sei (Urk. 2). 2.2 Der Versicherte bemängelte in der Beschwerde, er sei nie von einem Vertrauens arzt der IV-Stelle untersucht worden. Bei den Untersuchungen, welche stattge funden hätten, sei es nicht um die Frage gegangen, ob die IV-Stelle Leistungen zu erbringen habe. Er leide sowohl beim Schlafen als auch während der Arbeit unter Schmerzen im Brustbereich. Leistungen der Invalidenversicherung habe er erst jetzt und nicht bereits unmittelbar nach dem Unfall im Jahr 2001 oder 2002 beantragt, da sein Zustand sich verschlechtert habe (Urk. 1). Der Rechtsvertreter des Versicherten führte i n der Replik vom 14. August 2013 aus, die Schmerzen seien klinisch nachvollziehbar und müssten als chronifiziert gelten. Aufgrund der vorhandenen Schmerzsymptomatik und der auffälligen Aspekte in der psychiatrischen Biographie müsse abgeklärt werden, ob diese Schmerzen mit einer psychischen Störung zusammenhingen. Der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und eine psychiatrische Begutacht ung anzuordnen (Urk. 14). 3. 3.1 Gemäss dem Bericht der Rheumaklinik und des Instituts für Physikalische Medi zin des S pitals Z.___ vom 12. Januar 2002 lag ein Thorakovertebralsyndrom bei mehrsegmentaler D y sfunktion mit konsekutiver Rippenblockade und entsprechender sternocostaler Schmerzsymptomatik der dritten Rippe rechts vor. Die Schmerzen seien tendenziell am Abklingen und in der Computertomo graphie sei keine Pathologie erkennbar (Urk. 7/10/1). Dr. med. B.___ von der Suva führte am 18. Mai 2004 aus, nach dem Verkehrsu nfall vom 22. November 2000 habe kein pathologischer Befund erhoben werden können, und der Versicherte sei ab dem 11. Januar 2001 wieder voll arbeitsfä hig gewesen (Urk. 7/15/8). 3.2 Laut dem Bericht von Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Medizin der Justiz vollzugsanstalt Y.___, vom 10. April 2012, bestehen die vom Auto unfall herrührenden Schmerzen gemäss Angaben des Versicherten seit dem Jahr 2001. In der Justiz vollzugsanstalt Y.___ sei keine längerdauernde Arbeits unfähigkeit aufgetreten, wobei „Gefängnisarbeit“ nicht mit einer Arbeit im freien Arbeitsmarkt verglichen werden könne (Urk. 7/9/1-4). Der behandelnde Arzt Dr. med. D.___, Facharzt für Orthop ädische Chirurgie, hielt am 15. Juni 2010 fest, der Versicherte habe über eine seit Jahren beste hende Sympto mato logie berichtet, welche eher etwas zunehmend sei. Aus seiner Sicht müsse der Versicherte lernen, mit den Beschwerden zu leben, welche gemäss der Schilderung des Versicherten jeweils nur kurzfristig auftrete n wür den. Die Einatmungsstörung sei nicht genügend erklärt und er sei sich nicht sicher, ob sich dahinter eine gewisse Überlagerungsproblematik verstecke (Urk. 7/3/2). Im Bericht der K linik E.___ vom 13. September 2012 wurde der Verdacht auf ein Tietze-Syndrom geäussert und eine erneute rheumatologische Begut achtung empfohlen (Urk. 7/22/2-3). 3.3 Nach erfolgter Untersuchung wurde im Bericht der Rheumaklinik des S pitals Z.___ vom 21. November 201 2 festgehalten, die Beschwerden beständen seit dem Autounfall im Jahr 2000, wobei in den letzten zehn Jahr en keine wesentliche Besserung erfolgt sei. Beim Versicherten bestehe ein persis tierendes costosternalvertebrales Syndrom mit en t sprechender sternocostaler Schmerzsymptomatik des dritten Sternocostalgelenks rechts. Gegenüber den früheren Beurteilungen im Jahr 2001 würden sich keine neuen Aspekte ergeben (Urk. 7/28). V on Dr. med. F.___ von der Rheumaklinik des S pitals Z.___ wurde am 28. Dezember 2012 i n einem Bericht festgehalten, es bestehe auch ein e volle Arbeitsfähigkeit für schwere körperliche Tätigkeiten (Urk. 7/27/2). Derselbe Arzt gab in dies em Bericht an, dass dem Versich erten gewisse Tätigkeiten nicht mehr zumutbar seien, ohne dies zu begründen (Urk. 7/27/4). 3.4 Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, vom Regionalen Ärztli chen Dienst (RAD) hielt in seiner Stellungnahme vom 18. August 2012 fest, es liege kein objektiver klinischer oder radiologischer Befund vor, welcher eine Arbeitsunfähigkeit be gründe (Urk. 7/18/2). Am 28. Januar 2013 erklärte er, auch der aktuelle Arztbericht der Rheumaklinik des S pitals Z.___ enthalte keinen Befund, welcher eine Beeinträchtigung der funktionellen Leis tungsfähigkeit beinhalte, und somit sei weiterhin kein invalidisierender Gesundheits schaden ausgewiesen ( Ur k. 7/29/2). 4. 4.1 Der Versicherte verletzte sich im Jahr 2000 im Alter von 19 Jahren bei einem Autounfall. Wie sich den Auszügen aus dem Individuellen Konto (IK-Auszüge) entnehmen lässt, war der Versicherte nach d iesem Unfall durchaus weiterhin erwerbstätig, wobei er nach einer Phase der Arbeitslosigkeit in den Jahren 2004 und 2005 vom Jahr 2005 bis ins Jahr 2007 hinein einer Erwerbstätigkeit nach ging (Urk. 7/17). Er war somit in der Zeit zwischen dem Unfall vom 22. November 2000 und dem Beginn seine s Aufenthalt es in der Justiz vollzugs anstalt Y.___ am 14. April 2008 erwerbstätig oder erhielt Leistungen der Arbeitslosenversicherung, galt also als vermittelbar. Es fehl t in den Akten und Ausführungen des Versicherten an Hinweise n für eine längerdauernde Arbeits unfähigkeit. Auch in der Justiz vollzugsanstalt Y.___ konnte der Versicherte einer Beschäftigung nachgehen (Urk. 7/9/1-4). In der Anmeldung zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung vom 21. Februar 2012 erklärte er, seit dem Unfall vom 22. November 2000 unter Beschwerden zu leiden. E ine Ver schlechterung seines gesundheitlichen Zu stands erwähnte er nicht (Urk. 7/4). Dr. D.___ hielt in seinem Bericht vom 15. Juni 2010 (Urk. 7/3/2) lediglich fest, der Versicherte berichte über zunehmende Schmerzen, ohne diese Aussagen zu werten oder zu objektivieren. W ie sich aus dem überzeugenden Bericht der Rheumaklinik des S pitals Z.___ vom 21. November 2012 (Urk. 7/28) ergibt, hat sich der somatische Gesundheitszustand seit dem Jahr 2001 nicht massgeblich verändert. 4.2 Mittels bildgebender Untersuchungen konnte kein pathologischer Befund eruiert werden ( Urk. 7/28). Was die klinisch feststellbare Schwellung auf der Höhe der dritten R ippe betrifft (vgl. Urk. 7/10/1, Urk. 7/22/2, Urk. 7/28), so stellte die Klinik E.___ die Verdachtsdiagnose eine s Tietze-Syndroms (Urk. 7/22/2-3). Bei einem Tietze-Syndrom handelt es sich um eine druckschmerzhafte Schwel lung unbekannter Ursache, die meist im Bereich des Brustbeinansatzes der zweiten oder dritten Rippe auftritt und bei welcher keine Anzeichen für eine Entzündung vorhanden sind. Unabhängig davon, ob diese Verdachtsdiagnose zutrifft oder nicht, begründet eine solche Schwellung keine Arbeitsunfähigkeit. Dr. D.___ führte zudem basierend auf den Aussagen des Versicherten selbst aus, die Beschwerden träten jeweils nur für kurze Zeit auf (Urk. 7/3/2), was ebenfalls aufzeigt, dass diese Beschwerden die Arbeitsfähigkeit nicht in relevanter Hin sicht beeinträchtigen. Die betreffende Schwellung bes tand im Übrigen bereits im Jahr 2002 (Urk. 7/10/1), als der Versicherte noch arbeitstätig war (Urk. 7/17/3). Es steht somit fest, dass in somatischer Hinsicht kein invalidisierender Gesundheitsschaden ausgewiesen ist. Dies wird vom Versicherten in der Replik vom 14. August 2013 (Urk. 14) im Übrigen gar nicht m ehr geltend gemacht, sondern da rin wird ausdrücklich a nerkann t, dass die aktenkundig vorhandenen Diagnosen keine invalidenversicherungsrechtlich releva nte Arbeitsunfähigkeit begründ en. In somatischer Hinsicht besteht somit kein weiterer Abklärungsbedarf und es ist festzuhalten, dass keine versicherungsrechtlich relevanten somatischen Beschwerden vorliegen. 4. 3 Es bleibt zu prüfen, ob der Beschwerdeführer, wie von ihm in der Replik vom 14. August 2012 (Urk. 14) geltend gemacht, psychiatrisch abzuklären ist. Die Tatsach e allein e, dass nicht alle geklagten Schmerzen somatisch erklä rbar sind, vermag für einen Verdacht auf eine relevante psychische Störung nicht zu ge nügen. In den Arztberichten findet sich im Hinblick auf psychische Beschwer den einzig die Anmerkung von Dr. D.___ im Bericht vom 15. Juni 2010, dass er die momentane Einatmungsstörung nicht genügend erklären könne und sich nicht sicher sei, ob sich da eine gewisse Überlagerungsthematik verstecke (Urk. 7/3/2). Dies genügt nicht als Anhaltspunkt für das mögliche Vorliegen eine r invalidenversicherungsrechtlich relevante n psychische n Problematik. Beim Versicherten, welcher sich sechs Jahre lang im Strafvollzug und dort in ärztli cher Behandlung befand, wäre beim Verdacht auf psychische Beschwerden durch die behandelnden Ärzte der Justiz vollzugsanstalt s icherlich eine entspre chende Ab klärung eingeleitet worden, um solche Beschwerden im Falle ihres Vorhandensein s mittels Medikamenten und The rapie entsprechend behandeln zu können. Weiter war der Versicherte wie bereits ausgeführt (vergleiche E. 4.1) vor Antritt seiner Strafe in der Lage, einer Arbeitstätigkeit nachzugehen und ging auch im Rahmen des Strafvollzugs stets einer Beschäftigung nach. Dies war ihm möglich ohne medikamentöse Behandlung von psychische n Beschwer den - er nahm lediglich das Schmerzmittel Mefenacid 500 mg ein und verwen dete die Pflaster Flector Tissugel ( Urk. 7/27/2) - und ohne eine psychiatrische Therapie, was gegen das Vorhandensein einer versicherungsrechtlich relevanten psychischen Störung spricht. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers führte aus, in der psychiatrischen Biographie seie n auffällige Aspekte vorhanden und diesbezüglich könne ein Vergleich mit dem Strafverfahren erfolgen (Urk. 14). Die Tatsache einer straf rechtlichen Verurteilung allein ist kein Hinweis auf vorhandene psychische Beschwerden. Wäre im Strafverfahren eine relevante psychische Störung als Befund erhoben worden, so hätte der Versicherte im Strafv ollzug sicherlich eine Therapie durchlaufen oder Medikamente verschrieben erhalten, was wie soeben ausgeführt, offensichtlich nicht der Fall war. Ein entsprechender Beizug der Strafakten erübrigt sich trotz geltender Untersuchungsmaxime insbesondere deshalb, da diese mehr als sechs Jahre alt sind, der Versicherte jedoch für allfäl lige Leistungsansprüche aktuelle Beschwerden in dieser Hinsicht aufweisen müsste. Zusammengefasst ist festzuhalten, dass sich in den Akten keine Hin weise auf versicherungsrechtlich relevante psychische Beschwerden des Versi cherten finden, weshalb sich eine Rückweisung zur psychiatrischen Begutach tung als nicht angebracht erweist. 4.4 Die IV-Stelle hat das Leistungsbegehren des Beschwerdeführers mit der Verfü gung vom 13. März 2013 zu Recht abgewiesen (Urk. 2). W eitere medizinische Abklärungen erweisen sich wie dargelegt als nicht notwendig, da der Sachver halt genügend abgeklärt wurde. Die Beschwerde ist daher abzuweisen. 5. 5.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen der gesetzlichen Vorgabe (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) auf Fr. 600.-- anzusetzen. Die Kosten sind dem unterlie genden Beschwerde führer aufzuerlegen. Infolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung sind sie einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. 5.2 Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Fürsprecher Sararard Arquint, hat keine Kostennote eingereicht, weshalb seine Entschädigung unter Berücksichtigung des Umfangs und der Komplexität des Verfahrens sowie seines Aufwands auf Fr. 1‘300.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) festzusetzen ist. Dieser Betrag ist aus der Gerichtskasse auszuzahlen Der Beschwerdeführer ist darauf hinzuweisen, dass er diesbezüglich ebenso wie bezüglich der Gerichts kosten laut § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) zur Nachzahlung verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. D er Beschwerdeführer wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Fürsprecher Sararard Arquint, Zürich, wird mit Fr. 1‘300.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse entschädigt. D er Beschwerdeführe r wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Fürsprecher Sararard Arquint - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GrünigNaef

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2013.00311 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiberin Naef Urteil vom 30. Juni 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Fürsprecher Sararard Arquint Walchestrasse 17, 8006 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1981, trat am 14. April 2008 in die Justizvollzugsanstalt Y.___ ein (Urk. 7/2). Er meldete sich am 21. Februar 2012 wegen seit dem 22. November 2000 aufgrund eines Verkehrsu nfalls bestehende r Schmerzen im oberen Brustbereich, Atemnot und Schlafstörungen bei der Eidgenössischen In validenversicherung an ( Urk. 7/4). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm medizinische und erwerbliche Abklärungen vor (Urk. 7/6, Urk. 7/9, Urk. 7/17 ) und zog die Akten der Suva bei (Urk. 7 /15/3). Mit Vorbescheid vom 21. August 2012 stellte die IV-Stelle eine Abweisung des B egeh rens in Aussicht (Urk. 7/19). Dagegen erhob der Versicherte a m 1. Oktober 2012 Einwand (Urk. 7/23). Nach Vorliegen von Bericht en der Rheumaklinik des S pitals Z.___ vom 21. November und 28. Dezember 2012 (Urk. 7/27, Urk. 7/28) teilte die IV-Stelle dem Versicherten m it weiterem Vor bescheid vom 31. Januar 2013 mit, dass das Leistungs begehren abgewiesen werde, da kein versicherungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden ausge wiesen sei (Urk. 7/31). Gegen diesen Vorbescheid erhob der Versicherte am 25. Fe bruar 2013 erneut Einwand (Urk. 7/33). Mit Verfügung vom 13. März 2013 entschied die IV-Stelle i m Sinne ihres Vorbescheid s (Urk. 2). 2. Dagegen erhob der Versicherte am 4. April 2013 Beschwerde (Urk. 1). Am 10. Mai 2013 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Verfügung vom 13. Mai 2013 wurde ein zweiter Sc hriftenwechsel angeordnet (Urk. 8). Am 5. Juni 2013 liess der Versicherte, nun vertreten durch Fürsprecher Arquint, ein Gesuch um unentgeltliche Prozess führung und Rechtsve rbeiständung stellen und am 14. August 2013 liess er die Replik erstatten, wobei er eine Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Anordnung weiterer Abklärungen beantragte (Urk. 10, Urk. 14). Am 20. August 2013 wurde der Versicherte aus der Justizvollzugsan stalt Y.___ entlassen (Urk. 17) und gemäss seinem Rechtsvertreter anschliessend direkt in sein Heimatland A.___ ausgeschaf ft (Urk. 15). Mit Verfügung vom 5. September 2013 wurde dem Versicherten die unentgeltliche Prozessführung bewilligt und ihm in der Person von Fürsprecher Arquint ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bestellt (Urk. 19). Am 4. Oktober 2013 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf eine Duplik, was dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 8. Okto ber 2013 mitge teilt wurde (Urk. 21). Auf die einzelnen Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten, wird soweit nötig, in den nachfolgenden Erwägungen Bezug genommen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder tei lweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teils des Sozialversicherungsrechts [ ATSG ] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden au sgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Si cht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversi cherung [ IVG ] ). 1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 2. 2.1 Die IV-Stelle führte in der Verfügung vom 13. März 2013 aus, der aktuelle Arztbericht der Rheumaklinik des S pitals Z.___ enthalte keine Diagnose, welche auf eine Beeinträchtigung der funktionellen Leistungsfähigkeit hinweise. Somit sei für die Invalidenversicherung kein relevanter Gesundheitsschaden ausgewiesen. Bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit werde auf die angestammte Tätigkeit als Hilfsarbeiter abgestellt, welche dem Versicherten aus medizinisch-theoretischer Sicht une ingeschränkt zumutbar sei (Urk. 2). 2.2 Der Versicherte bemängelte in der Beschwerde, er sei nie von einem Vertrauens arzt der IV-Stelle untersucht worden. Bei den Untersuchungen, welche stattge funden hätten, sei es nicht um die Frage gegangen, ob die IV-Stelle Leistungen zu erbringen habe. Er leide sowohl beim Schlafen als auch während der Arbeit unter Schmerzen im Brustbereich. Leistungen der Invalidenversicherung habe er erst jetzt und nicht bereits unmittelbar nach dem Unfall im Jahr 2001 oder 2002 beantragt, da sein Zustand sich verschlechtert habe (Urk. 1). Der Rechtsvertreter des Versicherten führte i n der Replik vom 14. August 2013 aus, die Schmerzen seien klinisch nachvollziehbar und müssten als chronifiziert gelten. Aufgrund der vorhandenen Schmerzsymptomatik und der auffälligen Aspekte in der psychiatrischen Biographie müsse abgeklärt werden, ob diese Schmerzen mit einer psychischen Störung zusammenhingen. Der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und eine psychiatrische Begutacht ung anzuordnen (Urk. 14). 3. 3.1 Gemäss dem Bericht der Rheumaklinik und des Instituts für Physikalische Medi zin des S pitals Z.___ vom 12. Januar 2002 lag ein Thorakovertebralsyndrom bei mehrsegmentaler D y sfunktion mit konsekutiver Rippenblockade und entsprechender sternocostaler Schmerzsymptomatik der dritten Rippe rechts vor. Die Schmerzen seien tendenziell am Abklingen und in der Computertomo graphie sei keine Pathologie erkennbar (Urk. 7/10/1). Dr. med. B.___ von der Suva führte am 18. Mai 2004 aus, nach dem Verkehrsu nfall vom 22. November 2000 habe kein pathologischer Befund erhoben werden können, und der Versicherte sei ab dem 11. Januar 2001 wieder voll arbeitsfä hig gewesen (Urk. 7/15/8). 3.2 Laut dem Bericht von Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Medizin der Justiz vollzugsanstalt Y.___, vom 10. April 2012, bestehen die vom Auto unfall herrührenden Schmerzen gemäss Angaben des Versicherten seit dem Jahr 2001. In der Justiz vollzugsanstalt Y.___ sei keine längerdauernde Arbeits unfähigkeit aufgetreten, wobei „Gefängnisarbeit“ nicht mit einer Arbeit im freien Arbeitsmarkt verglichen werden könne (Urk. 7/9/1-4). Der behandelnde Arzt Dr. med. D.___, Facharzt für Orthop ädische Chirurgie, hielt am 15. Juni 2010 fest, der Versicherte habe über eine seit Jahren beste hende Sympto mato logie berichtet, welche eher etwas zunehmend sei. Aus seiner Sicht müsse der Versicherte lernen, mit den Beschwerden zu leben, welche gemäss der Schilderung des Versicherten jeweils nur kurzfristig auftrete n wür den. Die Einatmungsstörung sei nicht genügend erklärt und er sei sich nicht sicher, ob sich dahinter eine gewisse Überlagerungsproblematik verstecke (Urk. 7/3/2). Im Bericht der K linik E.___ vom 13. September 2012 wurde der Verdacht auf ein Tietze-Syndrom geäussert und eine erneute rheumatologische Begut achtung empfohlen (Urk. 7/22/2-3). 3.3 Nach erfolgter Untersuchung wurde im Bericht der Rheumaklinik des S pitals Z.___ vom 21. November 201 2 festgehalten, die Beschwerden beständen seit dem Autounfall im Jahr 2000, wobei in den letzten zehn Jahr en keine wesentliche Besserung erfolgt sei. Beim Versicherten bestehe ein persis tierendes costosternalvertebrales Syndrom mit en t sprechender sternocostaler Schmerzsymptomatik des dritten Sternocostalgelenks rechts. Gegenüber den früheren Beurteilungen im Jahr 2001 würden sich keine neuen Aspekte ergeben (Urk. 7/28). V on Dr. med. F.___ von der Rheumaklinik des S pitals Z.___ wurde am 28. Dezember 2012 i n einem Bericht festgehalten, es bestehe auch ein e volle Arbeitsfähigkeit für schwere körperliche Tätigkeiten (Urk. 7/27/2). Derselbe Arzt gab in dies em Bericht an, dass dem Versich erten gewisse Tätigkeiten nicht mehr zumutbar seien, ohne dies zu begründen (Urk. 7/27/4). 3.4 Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, vom Regionalen Ärztli chen Dienst (RAD) hielt in seiner Stellungnahme vom 18. August 2012 fest, es liege kein objektiver klinischer oder radiologischer Befund vor, welcher eine Arbeitsunfähigkeit be gründe (Urk. 7/18/2). Am 28. Januar 2013 erklärte er, auch der aktuelle Arztbericht der Rheumaklinik des S pitals Z.___ enthalte keinen Befund, welcher eine Beeinträchtigung der funktionellen Leis tungsfähigkeit beinhalte, und somit sei weiterhin kein invalidisierender Gesundheits schaden ausgewiesen ( Ur k. 7/29/2). 4. 4.1 Der Versicherte verletzte sich im Jahr 2000 im Alter von 19 Jahren bei einem Autounfall. Wie sich den Auszügen aus dem Individuellen Konto (IK-Auszüge) entnehmen lässt, war der Versicherte nach d iesem Unfall durchaus weiterhin erwerbstätig, wobei er nach einer Phase der Arbeitslosigkeit in den Jahren 2004 und 2005 vom Jahr 2005 bis ins Jahr 2007 hinein einer Erwerbstätigkeit nach ging (Urk. 7/17). Er war somit in der Zeit zwischen dem Unfall vom 22. November 2000 und dem Beginn seine s Aufenthalt es in der Justiz vollzugs anstalt Y.___ am 14. April 2008 erwerbstätig oder erhielt Leistungen der Arbeitslosenversicherung, galt also als vermittelbar. Es fehl t in den Akten und Ausführungen des Versicherten an Hinweise n für eine längerdauernde Arbeits unfähigkeit. Auch in der Justiz vollzugsanstalt Y.___ konnte der Versicherte einer Beschäftigung nachgehen (Urk. 7/9/1-4). In der Anmeldung zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung vom 21. Februar 2012 erklärte er, seit dem Unfall vom 22. November 2000 unter Beschwerden zu leiden. E ine Ver schlechterung seines gesundheitlichen Zu stands erwähnte er nicht (Urk. 7/4). Dr. D.___ hielt in seinem Bericht vom 15. Juni 2010 (Urk. 7/3/2) lediglich fest, der Versicherte berichte über zunehmende Schmerzen, ohne diese Aussagen zu werten oder zu objektivieren. W ie sich aus dem überzeugenden Bericht der Rheumaklinik des S pitals Z.___ vom 21. November 2012 (Urk. 7/28) ergibt, hat sich der somatische Gesundheitszustand seit dem Jahr 2001 nicht massgeblich verändert. 4.2 Mittels bildgebender Untersuchungen konnte kein pathologischer Befund eruiert werden ( Urk. 7/28). Was die klinisch feststellbare Schwellung auf der Höhe der dritten R ippe betrifft (vgl. Urk. 7/10/1, Urk. 7/22/2, Urk. 7/28), so stellte die Klinik E.___ die Verdachtsdiagnose eine s Tietze-Syndroms (Urk. 7/22/2-3). Bei einem Tietze-Syndrom handelt es sich um eine druckschmerzhafte Schwel lung unbekannter Ursache, die meist im Bereich des Brustbeinansatzes der zweiten oder dritten Rippe auftritt und bei welcher keine Anzeichen für eine Entzündung vorhanden sind. Unabhängig davon, ob diese Verdachtsdiagnose zutrifft oder nicht, begründet eine solche Schwellung keine Arbeitsunfähigkeit. Dr. D.___ führte zudem basierend auf den Aussagen des Versicherten selbst aus, die Beschwerden träten jeweils nur für kurze Zeit auf (Urk. 7/3/2), was ebenfalls aufzeigt, dass diese Beschwerden die Arbeitsfähigkeit nicht in relevanter Hin sicht beeinträchtigen. Die betreffende Schwellung bes tand im Übrigen bereits im Jahr 2002 (Urk. 7/10/1), als der Versicherte noch arbeitstätig war (Urk. 7/17/3). Es steht somit fest, dass in somatischer Hinsicht kein invalidisierender Gesundheitsschaden ausgewiesen ist. Dies wird vom Versicherten in der Replik vom 14. August 2013 (Urk. 14) im Übrigen gar nicht m ehr geltend gemacht, sondern da rin wird ausdrücklich a nerkann t, dass die aktenkundig vorhandenen Diagnosen keine invalidenversicherungsrechtlich releva nte Arbeitsunfähigkeit begründ en. In somatischer Hinsicht besteht somit kein weiterer Abklärungsbedarf und es ist festzuhalten, dass keine versicherungsrechtlich relevanten somatischen Beschwerden vorliegen. 4. 3 Es bleibt zu prüfen, ob der Beschwerdeführer, wie von ihm in der Replik vom 14. August 2012 (Urk. 14) geltend gemacht, psychiatrisch abzuklären ist. Die Tatsach e allein e, dass nicht alle geklagten Schmerzen somatisch erklä rbar sind, vermag für einen Verdacht auf eine relevante psychische Störung nicht zu ge nügen. In den Arztberichten findet sich im Hinblick auf psychische Beschwer den einzig die Anmerkung von Dr. D.___ im Bericht vom 15. Juni 2010, dass er die momentane Einatmungsstörung nicht genügend erklären könne und sich nicht sicher sei, ob sich da eine gewisse Überlagerungsthematik verstecke (Urk. 7/3/2). Dies genügt nicht als Anhaltspunkt für das mögliche Vorliegen eine r invalidenversicherungsrechtlich relevante n psychische n Problematik. Beim Versicherten, welcher sich sechs Jahre lang im Strafvollzug und dort in ärztli cher Behandlung befand, wäre beim Verdacht auf psychische Beschwerden durch die behandelnden Ärzte der Justiz vollzugsanstalt s icherlich eine entspre chende Ab klärung eingeleitet worden, um solche Beschwerden im Falle ihres Vorhandensein s mittels Medikamenten und The rapie entsprechend behandeln zu können. Weiter war der Versicherte wie bereits ausgeführt (vergleiche E. 4.1) vor Antritt seiner Strafe in der Lage, einer Arbeitstätigkeit nachzugehen und ging auch im Rahmen des Strafvollzugs stets einer Beschäftigung nach. Dies war ihm möglich ohne medikamentöse Behandlung von psychische n Beschwer den - er nahm lediglich das Schmerzmittel Mefenacid 500 mg ein und verwen dete die Pflaster Flector Tissugel ( Urk. 7/27/2) - und ohne eine psychiatrische Therapie, was gegen das Vorhandensein einer versicherungsrechtlich relevanten psychischen Störung spricht. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers führte aus, in der psychiatrischen Biographie seie n auffällige Aspekte vorhanden und diesbezüglich könne ein Vergleich mit dem Strafverfahren erfolgen (Urk. 14). Die Tatsache einer straf rechtlichen Verurteilung allein ist kein Hinweis auf vorhandene psychische Beschwerden. Wäre im Strafverfahren eine relevante psychische Störung als Befund erhoben worden, so hätte der Versicherte im Strafv ollzug sicherlich eine Therapie durchlaufen oder Medikamente verschrieben erhalten, was wie soeben ausgeführt, offensichtlich nicht der Fall war. Ein entsprechender Beizug der Strafakten erübrigt sich trotz geltender Untersuchungsmaxime insbesondere deshalb, da diese mehr als sechs Jahre alt sind, der Versicherte jedoch für allfäl lige Leistungsansprüche aktuelle Beschwerden in dieser Hinsicht aufweisen müsste. Zusammengefasst ist festzuhalten, dass sich in den Akten keine Hin weise auf versicherungsrechtlich relevante psychische Beschwerden des Versi cherten finden, weshalb sich eine Rückweisung zur psychiatrischen Begutach tung als nicht angebracht erweist. 4.4 Die IV-Stelle hat das Leistungsbegehren des Beschwerdeführers mit der Verfü gung vom 13. März 2013 zu Recht abgewiesen (Urk. 2). W eitere medizinische Abklärungen erweisen sich wie dargelegt als nicht notwendig, da der Sachver halt genügend abgeklärt wurde. Die Beschwerde ist daher abzuweisen. 5. 5.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen der gesetzlichen Vorgabe (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) auf Fr. 600.-- anzusetzen. Die Kosten sind dem unterlie genden Beschwerde führer aufzuerlegen. Infolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung sind sie einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. 5.2 Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Fürsprecher Sararard Arquint, hat keine Kostennote eingereicht, weshalb seine Entschädigung unter Berücksichtigung des Umfangs und der Komplexität des Verfahrens sowie seines Aufwands auf Fr. 1‘300.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) festzusetzen ist. Dieser Betrag ist aus der Gerichtskasse auszuzahlen Der Beschwerdeführer ist darauf hinzuweisen, dass er diesbezüglich ebenso wie bezüglich der Gerichts kosten laut § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) zur Nachzahlung verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. D er Beschwerdeführer wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Fürsprecher Sararard Arquint, Zürich, wird mit Fr. 1‘300.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse entschädigt. D er Beschwerdeführe r wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Fürsprecher Sararard Arquint - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GrünigNaef

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2013.00311 IV.2013.00311

IV.2013.00311 I. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende

Sozialversicherungsrichter Spitz

Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter

Gerichtsschreiberin Naef

Urteil vom 30. Juni 2014

Urteil vom 30. Juni 2014 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Fürsprecher Sararard Arquint

vertreten durch Fürsprecher Sararard Arquint Walchestrasse 17, 8006 Zürich

Walchestrasse 17, 8006 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1981, trat am 14. April 2008 in die Justizvollzugsanstalt Y.___ ein (Urk. 7/2). Er meldete sich am 21. Februar 2012 wegen seit dem 22. November 2000 aufgrund eines Verkehrsu nfalls bestehende r Schmerzen im oberen Brustbereich, Atemnot und Schlafstörungen bei der Eidgenössischen In validenversicherung an ( Urk. 7/4). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm medizinische und erwerbliche Abklärungen vor (Urk. 7/6, Urk. 7/9, Urk. 7/17 ) und zog die Akten der Suva bei (Urk. 7 /15/3). Mit Vorbescheid vom 21. August 2012 stellte die IV-Stelle eine Abweisung des B egeh rens in Aussicht (Urk. 7/19). Dagegen erhob der Versicherte a m 1. Oktober 2012 Einwand (Urk. 7/23). Nach Vorliegen von Bericht en der Rheumaklinik des S pitals Z.___ vom 21. November und 28. Dezember 2012 (Urk. 7/27, Urk. 7/28) teilte die IV-Stelle dem Versicherten m it weiterem Vor bescheid vom 31. Januar 2013 mit, dass das Leistungs begehren abgewiesen werde, da kein versicherungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden ausge wiesen sei (Urk. 7/31). Gegen diesen Vorbescheid erhob der Versicherte am 25. Fe bruar 2013 erneut Einwand (Urk. 7/33). Mit Verfügung vom 13. März 2013 entschied die IV-Stelle i m Sinne ihres Vorbescheid s (Urk. 2).

1. X.___, geboren 1981, trat am 14. April 2008 in die Justizvollzugsanstalt Y.___ ein (Urk. 7/2). Er meldete sich am 21. Februar 2012 wegen seit dem 22. November 2000 aufgrund eines Verkehrsu nfalls bestehende r Schmerzen im oberen Brustbereich, Atemnot und Schlafstörungen bei der Eidgenössischen In validenversicherung an ( Urk. 7/4). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm medizinische und erwerbliche Abklärungen vor (Urk. 7/6, Urk. 7/9, Urk. 7/17 ) und zog die Akten der Suva bei (Urk. 7 /15/3). Mit Vorbescheid vom 21. August 2012 stellte die IV-Stelle eine Abweisung des B egeh rens in Aussicht (Urk. 7/19). Dagegen erhob der Versicherte a m 1. Oktober 2012 Einwand (Urk. 7/23). Nach Vorliegen von Bericht en der Rheumaklinik des S pitals Z.___ vom 21. November und 28. Dezember 2012 (Urk. 7/27, Urk. 7/28) teilte die IV-Stelle dem Versicherten m it weiterem Vor bescheid vom 31. Januar 2013 mit, dass das Leistungs begehren abgewiesen werde, da kein versicherungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden ausge wiesen sei (Urk. 7/31). Gegen diesen Vorbescheid erhob der Versicherte am 25. Fe bruar 2013 erneut Einwand (Urk. 7/33). Mit Verfügung vom 13. März 2013 entschied die IV-Stelle i m Sinne ihres Vorbescheid s (Urk. 2). 2. Dagegen erhob der Versicherte am 4. April 2013 Beschwerde (Urk. 1). Am 10. Mai 2013 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Verfügung vom 13. Mai 2013 wurde ein zweiter Sc hriftenwechsel angeordnet (Urk. 8). Am 5. Juni 2013 liess der Versicherte, nun vertreten durch Fürsprecher Arquint, ein Gesuch um unentgeltliche Prozess führung und Rechtsve rbeiständung stellen und am 14. August 2013 liess er die Replik erstatten, wobei er eine Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Anordnung weiterer Abklärungen beantragte (Urk. 10, Urk. 14). Am 20. August 2013 wurde der Versicherte aus der Justizvollzugsan stalt Y.___ entlassen (Urk. 17) und gemäss seinem Rechtsvertreter anschliessend direkt in sein Heimatland A.___ ausgeschaf ft (Urk. 15). Mit Verfügung vom 5. September 2013 wurde dem Versicherten die unentgeltliche Prozessführung bewilligt und ihm in der Person von Fürsprecher Arquint ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bestellt (Urk. 19). Am 4. Oktober 2013 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf eine Duplik, was dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 8. Okto ber 2013 mitge teilt wurde (Urk. 21).

2. Dagegen erhob der Versicherte am 4. April 2013 Beschwerde (Urk. 1). Am 10. Mai 2013 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Verfügung vom 13. Mai 2013 wurde ein zweiter Sc hriftenwechsel angeordnet (Urk. 8). Am 5. Juni 2013 liess der Versicherte, nun vertreten durch Fürsprecher Arquint, ein Gesuch um unentgeltliche Prozess führung und Rechtsve rbeiständung stellen und am 14. August 2013 liess er die Replik erstatten, wobei er eine Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Anordnung weiterer Abklärungen beantragte (Urk. 10, Urk. 14). Am 20. August 2013 wurde der Versicherte aus der Justizvollzugsan stalt Y.___ entlassen (Urk. 17) und gemäss seinem Rechtsvertreter anschliessend direkt in sein Heimatland A.___ ausgeschaf ft (Urk. 15). Mit Verfügung vom 5. September 2013 wurde dem Versicherten die unentgeltliche Prozessführung bewilligt und ihm in der Person von Fürsprecher Arquint ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bestellt (Urk. 19). Am 4. Oktober 2013 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf eine Duplik, was dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 8. Okto ber 2013 mitge teilt wurde (Urk. 21). Auf die einzelnen Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten, wird soweit nötig, in den nachfolgenden Erwägungen Bezug genommen.

Auf die einzelnen Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten, wird soweit nötig, in den nachfolgenden Erwägungen Bezug genommen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder tei lweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teils des Sozialversicherungsrechts [ ATSG ] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden au sgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Si cht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder tei lweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teils des Sozialversicherungsrechts [ ATSG ] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden au sgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Si cht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversi cherung [ IVG ] ).

1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversi cherung [ IVG ] ). 1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 2.

2. 2.1 Die IV-Stelle führte in der Verfügung vom 13. März 2013 aus, der aktuelle Arztbericht der Rheumaklinik des S pitals Z.___ enthalte keine Diagnose, welche auf eine Beeinträchtigung der funktionellen Leistungsfähigkeit hinweise. Somit sei für die Invalidenversicherung kein relevanter Gesundheitsschaden ausgewiesen. Bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit werde auf die angestammte Tätigkeit als Hilfsarbeiter abgestellt, welche dem Versicherten aus medizinisch-theoretischer Sicht une ingeschränkt zumutbar sei (Urk. 2).

2.1 Die IV-Stelle führte in der Verfügung vom 13. März 2013 aus, der aktuelle Arztbericht der Rheumaklinik des S pitals Z.___ enthalte keine Diagnose, welche auf eine Beeinträchtigung der funktionellen Leistungsfähigkeit hinweise. Somit sei für die Invalidenversicherung kein relevanter Gesundheitsschaden ausgewiesen. Bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit werde auf die angestammte Tätigkeit als Hilfsarbeiter abgestellt, welche dem Versicherten aus medizinisch-theoretischer Sicht une ingeschränkt zumutbar sei (Urk. 2). 2.2 Der Versicherte bemängelte in der Beschwerde, er sei nie von einem Vertrauens arzt der IV-Stelle untersucht worden. Bei den Untersuchungen, welche stattge funden hätten, sei es nicht um die Frage gegangen, ob die IV-Stelle Leistungen zu erbringen habe. Er leide sowohl beim Schlafen als auch während der Arbeit unter Schmerzen im Brustbereich. Leistungen der Invalidenversicherung habe er erst jetzt und nicht bereits unmittelbar nach dem Unfall im Jahr 2001 oder 2002 beantragt, da sein Zustand sich verschlechtert habe (Urk. 1). Der Rechtsvertreter des Versicherten führte i n der Replik vom 14. August 2013 aus, die Schmerzen seien klinisch nachvollziehbar und müssten als chronifiziert gelten. Aufgrund der vorhandenen Schmerzsymptomatik und der auffälligen Aspekte in der psychiatrischen Biographie müsse abgeklärt werden, ob diese Schmerzen mit einer psychischen Störung zusammenhingen. Der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und eine psychiatrische Begutacht ung anzuordnen (Urk. 14).

2.2 Der Versicherte bemängelte in der Beschwerde, er sei nie von einem Vertrauens arzt der IV-Stelle untersucht worden. Bei den Untersuchungen, welche stattge funden hätten, sei es nicht um die Frage gegangen, ob die IV-Stelle Leistungen zu erbringen habe. Er leide sowohl beim Schlafen als auch während der Arbeit unter Schmerzen im Brustbereich. Leistungen der Invalidenversicherung habe er erst jetzt und nicht bereits unmittelbar nach dem Unfall im Jahr 2001 oder 2002 beantragt, da sein Zustand sich verschlechtert habe (Urk. 1). Der Rechtsvertreter des Versicherten führte i n der Replik vom 14. August 2013 aus, die Schmerzen seien klinisch nachvollziehbar und müssten als chronifiziert gelten. Aufgrund der vorhandenen Schmerzsymptomatik und der auffälligen Aspekte in der psychiatrischen Biographie müsse abgeklärt werden, ob diese Schmerzen mit einer psychischen Störung zusammenhingen. Der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und eine psychiatrische Begutacht ung anzuordnen (Urk. 14). 3.

3. 3.1 Gemäss dem Bericht der Rheumaklinik und des Instituts für Physikalische Medi zin des S pitals Z.___ vom 12. Januar 2002 lag ein Thorakovertebralsyndrom bei mehrsegmentaler D y sfunktion mit konsekutiver Rippenblockade und entsprechender sternocostaler Schmerzsymptomatik der dritten Rippe rechts vor. Die Schmerzen seien tendenziell am Abklingen und in der Computertomo graphie sei keine Pathologie erkennbar (Urk. 7/10/1).

3.1 Gemäss dem Bericht der Rheumaklinik und des Instituts für Physikalische Medi zin des S pitals Z.___ vom 12. Januar 2002 lag ein Thorakovertebralsyndrom bei mehrsegmentaler D y sfunktion mit konsekutiver Rippenblockade und entsprechender sternocostaler Schmerzsymptomatik der dritten Rippe rechts vor. Die Schmerzen seien tendenziell am Abklingen und in der Computertomo graphie sei keine Pathologie erkennbar (Urk. 7/10/1). Dr. med. B.___ von der Suva führte am 18. Mai 2004 aus, nach dem Verkehrsu nfall vom 22. November 2000 habe kein pathologischer Befund erhoben werden können, und der Versicherte sei ab dem 11. Januar 2001 wieder voll arbeitsfä hig gewesen (Urk. 7/15/8).

Dr. med. B.___ von der Suva führte am 18. Mai 2004 aus, nach dem Verkehrsu nfall vom 22. November 2000 habe kein pathologischer Befund erhoben werden können, und der Versicherte sei ab dem 11. Januar 2001 wieder voll arbeitsfä hig gewesen (Urk. 7/15/8). 3.2 Laut dem Bericht von Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Medizin der Justiz vollzugsanstalt Y.___, vom 10. April 2012, bestehen die vom Auto unfall herrührenden Schmerzen gemäss Angaben des Versicherten seit dem Jahr 2001. In der Justiz vollzugsanstalt Y.___ sei keine längerdauernde Arbeits unfähigkeit aufgetreten, wobei „Gefängnisarbeit“ nicht mit einer Arbeit im freien Arbeitsmarkt verglichen werden könne (Urk. 7/9/1-4).

3.2 Laut dem Bericht von Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Medizin der Justiz vollzugsanstalt Y.___, vom 10. April 2012, bestehen die vom Auto unfall herrührenden Schmerzen gemäss Angaben des Versicherten seit dem Jahr 2001. In der Justiz vollzugsanstalt Y.___ sei keine längerdauernde Arbeits unfähigkeit aufgetreten, wobei „Gefängnisarbeit“ nicht mit einer Arbeit im freien Arbeitsmarkt verglichen werden könne (Urk. 7/9/1-4). Der behandelnde Arzt Dr. med. D.___, Facharzt für Orthop ädische Chirurgie, hielt am 15. Juni 2010 fest, der Versicherte habe über eine seit Jahren beste hende Sympto mato logie berichtet, welche eher etwas zunehmend sei. Aus seiner Sicht müsse der Versicherte lernen, mit den Beschwerden zu leben, welche gemäss der Schilderung des Versicherten jeweils nur kurzfristig auftrete n wür den. Die Einatmungsstörung sei nicht genügend erklärt und er sei sich nicht sicher, ob sich dahinter eine gewisse Überlagerungsproblematik verstecke (Urk. 7/3/2).

Der behandelnde Arzt Dr. med. D.___, Facharzt für Orthop ädische Chirurgie, hielt am 15. Juni 2010 fest, der Versicherte habe über eine seit Jahren beste hende Sympto mato logie berichtet, welche eher etwas zunehmend sei. Aus seiner Sicht müsse der Versicherte lernen, mit den Beschwerden zu leben, welche gemäss der Schilderung des Versicherten jeweils nur kurzfristig auftrete n wür den. Die Einatmungsstörung sei nicht genügend erklärt und er sei sich nicht sicher, ob sich dahinter eine gewisse Überlagerungsproblematik verstecke (Urk. 7/3/2). Im Bericht der K linik E.___ vom 13. September 2012 wurde der Verdacht auf ein Tietze-Syndrom geäussert und eine erneute rheumatologische Begut achtung empfohlen (Urk. 7/22/2-3).

Im Bericht der K linik E.___ vom 13. September 2012 wurde der Verdacht auf ein Tietze-Syndrom geäussert und eine erneute rheumatologische Begut achtung empfohlen (Urk. 7/22/2-3). 3.3 Nach erfolgter Untersuchung wurde im Bericht der Rheumaklinik des S pitals Z.___ vom 21. November 201 2 festgehalten, die Beschwerden beständen seit dem Autounfall im Jahr 2000, wobei in den letzten zehn Jahr en keine wesentliche Besserung erfolgt sei. Beim Versicherten bestehe ein persis tierendes costosternalvertebrales Syndrom mit en t sprechender sternocostaler Schmerzsymptomatik des dritten Sternocostalgelenks rechts. Gegenüber den früheren Beurteilungen im Jahr 2001 würden sich keine neuen Aspekte ergeben (Urk. 7/28).

3.3 Nach erfolgter Untersuchung wurde im Bericht der Rheumaklinik des S pitals Z.___ vom 21. November 201 2 festgehalten, die Beschwerden beständen seit dem Autounfall im Jahr 2000, wobei in den letzten zehn Jahr en keine wesentliche Besserung erfolgt sei. Beim Versicherten bestehe ein persis tierendes costosternalvertebrales Syndrom mit en t sprechender sternocostaler Schmerzsymptomatik des dritten Sternocostalgelenks rechts. Gegenüber den früheren Beurteilungen im Jahr 2001 würden sich keine neuen Aspekte ergeben (Urk. 7/28). V on Dr. med. F.___ von der Rheumaklinik des S pitals Z.___ wurde am 28. Dezember 2012 i n einem Bericht festgehalten, es bestehe auch ein e volle Arbeitsfähigkeit für schwere körperliche Tätigkeiten (Urk. 7/27/2). Derselbe Arzt gab in dies em Bericht an, dass dem Versich erten gewisse Tätigkeiten nicht mehr zumutbar seien, ohne dies zu begründen (Urk. 7/27/4).

V on Dr. med. F.___ von der Rheumaklinik des S pitals Z.___ wurde am 28. Dezember 2012 i n einem Bericht festgehalten, es bestehe auch ein e volle Arbeitsfähigkeit für schwere körperliche Tätigkeiten (Urk. 7/27/2). Derselbe Arzt gab in dies em Bericht an, dass dem Versich erten gewisse Tätigkeiten nicht mehr zumutbar seien, ohne dies zu begründen (Urk. 7/27/4). 3.4 Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, vom Regionalen Ärztli chen Dienst (RAD) hielt in seiner Stellungnahme vom 18. August 2012 fest, es liege kein objektiver klinischer oder radiologischer Befund vor, welcher eine Arbeitsunfähigkeit be gründe (Urk. 7/18/2). Am 28. Januar 2013 erklärte er, auch der aktuelle Arztbericht der Rheumaklinik des S pitals Z.___ enthalte keinen Befund, welcher eine Beeinträchtigung der funktionellen Leis tungsfähigkeit beinhalte, und somit sei weiterhin kein invalidisierender Gesundheits schaden ausgewiesen ( Ur k. 7/29/2).

3.4 Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, vom Regionalen Ärztli chen Dienst (RAD) hielt in seiner Stellungnahme vom 18. August 2012 fest, es liege kein objektiver klinischer oder radiologischer Befund vor, welcher eine Arbeitsunfähigkeit be gründe (Urk. 7/18/2). Am 28. Januar 2013 erklärte er, auch der aktuelle Arztbericht der Rheumaklinik des S pitals Z.___ enthalte keinen Befund, welcher eine Beeinträchtigung der funktionellen Leis tungsfähigkeit beinhalte, und somit sei weiterhin kein invalidisierender Gesundheits schaden ausgewiesen ( Ur k. 7/29/2). 4.

4. 4.1 Der Versicherte verletzte sich im Jahr 2000 im Alter von 19 Jahren bei einem Autounfall. Wie sich den Auszügen aus dem Individuellen Konto (IK-Auszüge) entnehmen lässt, war der Versicherte nach d iesem Unfall durchaus weiterhin erwerbstätig, wobei er nach einer Phase der Arbeitslosigkeit in den Jahren 2004 und 2005 vom Jahr 2005 bis ins Jahr 2007 hinein einer Erwerbstätigkeit nach ging (Urk. 7/17). Er war somit in der Zeit zwischen dem Unfall vom 22. November 2000 und dem Beginn seine s Aufenthalt es in der Justiz vollzugs anstalt Y.___ am 14. April 2008 erwerbstätig oder erhielt Leistungen der Arbeitslosenversicherung, galt also als vermittelbar. Es fehl t in den Akten und Ausführungen des Versicherten an Hinweise n für eine längerdauernde Arbeits unfähigkeit. Auch in der Justiz vollzugsanstalt Y.___ konnte der Versicherte einer Beschäftigung nachgehen (Urk. 7/9/1-4). In der Anmeldung zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung vom 21. Februar 2012 erklärte er, seit dem Unfall vom 22. November 2000 unter Beschwerden zu leiden. E ine Ver schlechterung seines gesundheitlichen Zu stands erwähnte er nicht (Urk. 7/4). Dr. D.___ hielt in seinem Bericht vom 15. Juni 2010 (Urk. 7/3/2) lediglich fest, der Versicherte berichte über zunehmende Schmerzen, ohne diese Aussagen zu werten oder zu objektivieren. W ie sich aus dem überzeugenden Bericht der Rheumaklinik des S pitals Z.___ vom 21. November 2012 (Urk. 7/28) ergibt, hat sich der somatische Gesundheitszustand seit dem Jahr 2001 nicht massgeblich verändert.

4.1 Der Versicherte verletzte sich im Jahr 2000 im Alter von 19 Jahren bei einem Autounfall. Wie sich den Auszügen aus dem Individuellen Konto (IK-Auszüge) entnehmen lässt, war der Versicherte nach d iesem Unfall durchaus weiterhin erwerbstätig, wobei er nach einer Phase der Arbeitslosigkeit in den Jahren 2004 und 2005 vom Jahr 2005 bis ins Jahr 2007 hinein einer Erwerbstätigkeit nach ging (Urk. 7/17). Er war somit in der Zeit zwischen dem Unfall vom 22. November 2000 und dem Beginn seine s Aufenthalt es in der Justiz vollzugs anstalt Y.___ am 14. April 2008 erwerbstätig oder erhielt Leistungen der Arbeitslosenversicherung, galt also als vermittelbar. Es fehl t in den Akten und Ausführungen des Versicherten an Hinweise n für eine längerdauernde Arbeits unfähigkeit. Auch in der Justiz vollzugsanstalt Y.___ konnte der Versicherte einer Beschäftigung nachgehen (Urk. 7/9/1-4). In der Anmeldung zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung vom 21. Februar 2012 erklärte er, seit dem Unfall vom 22. November 2000 unter Beschwerden zu leiden. E ine Ver schlechterung seines gesundheitlichen Zu stands erwähnte er nicht (Urk. 7/4). Dr. D.___ hielt in seinem Bericht vom 15. Juni 2010 (Urk. 7/3/2) lediglich fest, der Versicherte berichte über zunehmende Schmerzen, ohne diese Aussagen zu werten oder zu objektivieren. W ie sich aus dem überzeugenden Bericht der Rheumaklinik des S pitals Z.___ vom 21. November 2012 (Urk. 7/28) ergibt, hat sich der somatische Gesundheitszustand seit dem Jahr 2001 nicht massgeblich verändert. 4.2 Mittels bildgebender Untersuchungen konnte kein pathologischer Befund eruiert werden ( Urk. 7/28). Was die klinisch feststellbare Schwellung auf der Höhe der dritten R ippe betrifft (vgl. Urk. 7/10/1, Urk. 7/22/2, Urk. 7/28), so stellte die Klinik E.___ die Verdachtsdiagnose eine s Tietze-Syndroms (Urk. 7/22/2-3). Bei einem Tietze-Syndrom handelt es sich um eine druckschmerzhafte Schwel lung unbekannter Ursache, die meist im Bereich des Brustbeinansatzes der zweiten oder dritten Rippe auftritt und bei welcher keine Anzeichen für eine Entzündung vorhanden sind. Unabhängig davon, ob diese Verdachtsdiagnose zutrifft oder nicht, begründet eine solche Schwellung keine Arbeitsunfähigkeit. Dr. D.___ führte zudem basierend auf den Aussagen des Versicherten selbst aus, die Beschwerden träten jeweils nur für kurze Zeit auf (Urk. 7/3/2), was ebenfalls aufzeigt, dass diese Beschwerden die Arbeitsfähigkeit nicht in relevanter Hin sicht beeinträchtigen. Die betreffende Schwellung bes tand im Übrigen bereits im Jahr 2002 (Urk. 7/10/1), als der Versicherte noch arbeitstätig war (Urk. 7/17/3). Es steht somit fest, dass in somatischer Hinsicht kein invalidisierender Gesundheitsschaden ausgewiesen ist. Dies wird vom Versicherten in der Replik vom 14. August 2013 (Urk. 14) im Übrigen gar nicht m ehr geltend gemacht, sondern da rin wird ausdrücklich a nerkann t, dass die aktenkundig vorhandenen Diagnosen keine invalidenversicherungsrechtlich releva nte Arbeitsunfähigkeit begründ en. In somatischer Hinsicht besteht somit kein weiterer Abklärungsbedarf und es ist festzuhalten, dass keine versicherungsrechtlich relevanten somatischen Beschwerden vorliegen.

4.2 Mittels bildgebender Untersuchungen konnte kein pathologischer Befund eruiert werden ( Urk. 7/28). Was die klinisch feststellbare Schwellung auf der Höhe der dritten R ippe betrifft (vgl. Urk. 7/10/1, Urk. 7/22/2, Urk. 7/28), so stellte die Klinik E.___ die Verdachtsdiagnose eine s Tietze-Syndroms (Urk. 7/22/2-3). Bei einem Tietze-Syndrom handelt es sich um eine druckschmerzhafte Schwel lung unbekannter Ursache, die meist im Bereich des Brustbeinansatzes der zweiten oder dritten Rippe auftritt und bei welcher keine Anzeichen für eine Entzündung vorhanden sind. Unabhängig davon, ob diese Verdachtsdiagnose zutrifft oder nicht, begründet eine solche Schwellung keine Arbeitsunfähigkeit. Dr. D.___ führte zudem basierend auf den Aussagen des Versicherten selbst aus, die Beschwerden träten jeweils nur für kurze Zeit auf (Urk. 7/3/2), was ebenfalls aufzeigt, dass diese Beschwerden die Arbeitsfähigkeit nicht in relevanter Hin sicht beeinträchtigen. Die betreffende Schwellung bes tand im Übrigen bereits im Jahr 2002 (Urk. 7/10/1), als der Versicherte noch arbeitstätig war (Urk. 7/17/3). Es steht somit fest, dass in somatischer Hinsicht kein invalidisierender Gesundheitsschaden ausgewiesen ist. Dies wird vom Versicherten in der Replik vom 14. August 2013 (Urk. 14) im Übrigen gar nicht m ehr geltend gemacht, sondern da rin wird ausdrücklich a nerkann t, dass die aktenkundig vorhandenen Diagnosen keine invalidenversicherungsrechtlich releva nte Arbeitsunfähigkeit begründ en. In somatischer Hinsicht besteht somit kein weiterer Abklärungsbedarf und es ist festzuhalten, dass keine versicherungsrechtlich relevanten somatischen Beschwerden vorliegen. 4. 3 Es bleibt zu prüfen, ob der Beschwerdeführer, wie von ihm in der Replik vom 14. August 2012 (Urk. 14) geltend gemacht, psychiatrisch abzuklären ist. Die Tatsach e allein e, dass nicht alle geklagten Schmerzen somatisch erklä rbar sind, vermag für einen Verdacht auf eine relevante psychische Störung nicht zu ge nügen. In den Arztberichten findet sich im Hinblick auf psychische Beschwer den einzig die Anmerkung von Dr. D.___ im Bericht vom 15. Juni 2010, dass er die momentane Einatmungsstörung nicht genügend erklären könne und sich nicht sicher sei, ob sich da eine gewisse Überlagerungsthematik verstecke (Urk. 7/3/2). Dies genügt nicht als Anhaltspunkt für das mögliche Vorliegen eine r invalidenversicherungsrechtlich relevante n psychische n Problematik. Beim Versicherten, welcher sich sechs Jahre lang im Strafvollzug und dort in ärztli cher Behandlung befand, wäre beim Verdacht auf psychische Beschwerden durch die behandelnden Ärzte der Justiz vollzugsanstalt s icherlich eine entspre chende Ab klärung eingeleitet worden, um solche Beschwerden im Falle ihres Vorhandensein s mittels Medikamenten und The rapie entsprechend behandeln zu können. Weiter war der Versicherte wie bereits ausgeführt (vergleiche E. 4.1) vor Antritt seiner Strafe in der Lage, einer Arbeitstätigkeit nachzugehen und ging auch im Rahmen des Strafvollzugs stets einer Beschäftigung nach. Dies war ihm möglich ohne medikamentöse Behandlung von psychische n Beschwer den - er nahm lediglich das Schmerzmittel Mefenacid 500 mg ein und verwen dete die Pflaster Flector Tissugel ( Urk. 7/27/2) - und ohne eine psychiatrische Therapie, was gegen das Vorhandensein einer versicherungsrechtlich relevanten psychischen Störung spricht.

4. 3 Es bleibt zu prüfen, ob der Beschwerdeführer, wie von ihm in der Replik vom 14. August 2012 (Urk. 14) geltend gemacht, psychiatrisch abzuklären ist. Die Tatsach e allein e, dass nicht alle geklagten Schmerzen somatisch erklä rbar sind, vermag für einen Verdacht auf eine relevante psychische Störung nicht zu ge nügen. In den Arztberichten findet sich im Hinblick auf psychische Beschwer den einzig die Anmerkung von Dr. D.___ im Bericht vom 15. Juni 2010, dass er die momentane Einatmungsstörung nicht genügend erklären könne und sich nicht sicher sei, ob sich da eine gewisse Überlagerungsthematik verstecke (Urk. 7/3/2). Dies genügt nicht als Anhaltspunkt für das mögliche Vorliegen eine r invalidenversicherungsrechtlich relevante n psychische n Problematik. Beim Versicherten, welcher sich sechs Jahre lang im Strafvollzug und dort in ärztli cher Behandlung befand, wäre beim Verdacht auf psychische Beschwerden durch die behandelnden Ärzte der Justiz vollzugsanstalt s icherlich eine entspre chende Ab klärung eingeleitet worden, um solche Beschwerden im Falle ihres Vorhandensein s mittels Medikamenten und The rapie entsprechend behandeln zu können. Weiter war der Versicherte wie bereits ausgeführt (vergleiche E. 4.1) vor Antritt seiner Strafe in der Lage, einer Arbeitstätigkeit nachzugehen und ging auch im Rahmen des Strafvollzugs stets einer Beschäftigung nach. Dies war ihm möglich ohne medikamentöse Behandlung von psychische n Beschwer den - er nahm lediglich das Schmerzmittel Mefenacid 500 mg ein und verwen dete die Pflaster Flector Tissugel ( Urk. 7/27/2) - und ohne eine psychiatrische Therapie, was gegen das Vorhandensein einer versicherungsrechtlich relevanten psychischen Störung spricht. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers führte aus, in der psychiatrischen Biographie seie n auffällige Aspekte vorhanden und diesbezüglich könne ein Vergleich mit dem Strafverfahren erfolgen (Urk. 14). Die Tatsache einer straf rechtlichen Verurteilung allein ist kein Hinweis auf vorhandene psychische Beschwerden. Wäre im Strafverfahren eine relevante psychische Störung als Befund erhoben worden, so hätte der Versicherte im Strafv ollzug sicherlich eine Therapie durchlaufen oder Medikamente verschrieben erhalten, was wie soeben ausgeführt, offensichtlich nicht der Fall war. Ein entsprechender Beizug der Strafakten erübrigt sich trotz geltender Untersuchungsmaxime insbesondere deshalb, da diese mehr als sechs Jahre alt sind, der Versicherte jedoch für allfäl lige Leistungsansprüche aktuelle Beschwerden in dieser Hinsicht aufweisen müsste. Zusammengefasst ist festzuhalten, dass sich in den Akten keine Hin weise auf versicherungsrechtlich relevante psychische Beschwerden des Versi cherten finden, weshalb sich eine Rückweisung zur psychiatrischen Begutach tung als nicht angebracht erweist.

Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers führte aus, in der psychiatrischen Biographie seie n auffällige Aspekte vorhanden und diesbezüglich könne ein Vergleich mit dem Strafverfahren erfolgen (Urk. 14). Die Tatsache einer straf rechtlichen Verurteilung allein ist kein Hinweis auf vorhandene psychische Beschwerden. Wäre im Strafverfahren eine relevante psychische Störung als Befund erhoben worden, so hätte der Versicherte im Strafv ollzug sicherlich eine Therapie durchlaufen oder Medikamente verschrieben erhalten, was wie soeben ausgeführt, offensichtlich nicht der Fall war. Ein entsprechender Beizug der Strafakten erübrigt sich trotz geltender Untersuchungsmaxime insbesondere deshalb, da diese mehr als sechs Jahre alt sind, der Versicherte jedoch für allfäl lige Leistungsansprüche aktuelle Beschwerden in dieser Hinsicht aufweisen müsste. Zusammengefasst ist festzuhalten, dass sich in den Akten keine Hin weise auf versicherungsrechtlich relevante psychische Beschwerden des Versi cherten finden, weshalb sich eine Rückweisung zur psychiatrischen Begutach tung als nicht angebracht erweist. 4.4 Die IV-Stelle hat das Leistungsbegehren des Beschwerdeführers mit der Verfü gung vom 13. März 2013 zu Recht abgewiesen (Urk. 2). W eitere medizinische Abklärungen erweisen sich wie dargelegt als nicht notwendig, da der Sachver halt genügend abgeklärt wurde. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.

4.4 Die IV-Stelle hat das Leistungsbegehren des Beschwerdeführers mit der Verfü gung vom 13. März 2013 zu Recht abgewiesen (Urk. 2). W eitere medizinische Abklärungen erweisen sich wie dargelegt als nicht notwendig, da der Sachver halt genügend abgeklärt wurde. Die Beschwerde ist daher abzuweisen. 5.

5. 5.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen der gesetzlichen Vorgabe (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) auf Fr. 600.-- anzusetzen. Die Kosten sind dem unterlie genden Beschwerde führer aufzuerlegen. Infolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung sind sie einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.

5.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen der gesetzlichen Vorgabe (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) auf Fr. 600.-- anzusetzen. Die Kosten sind dem unterlie genden Beschwerde führer aufzuerlegen. Infolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung sind sie einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. 5.2 Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Fürsprecher Sararard Arquint, hat keine Kostennote eingereicht, weshalb seine Entschädigung unter Berücksichtigung des Umfangs und der Komplexität des Verfahrens sowie seines Aufwands auf Fr. 1‘300.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) festzusetzen ist. Dieser Betrag ist aus der Gerichtskasse auszuzahlen Der Beschwerdeführer ist darauf hinzuweisen, dass er diesbezüglich ebenso wie bezüglich der Gerichts kosten laut § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) zur Nachzahlung verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist.

5.2 Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Fürsprecher Sararard Arquint, hat keine Kostennote eingereicht, weshalb seine Entschädigung unter Berücksichtigung des Umfangs und der Komplexität des Verfahrens sowie seines Aufwands auf Fr. 1‘300.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) festzusetzen ist. Dieser Betrag ist aus der Gerichtskasse auszuzahlen Der Beschwerdeführer ist darauf hinzuweisen, dass er diesbezüglich ebenso wie bezüglich der Gerichts kosten laut § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) zur Nachzahlung verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. D er Beschwerdeführer wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. D er Beschwerdeführer wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Fürsprecher Sararard Arquint, Zürich, wird mit Fr. 1‘300.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse entschädigt. D er Beschwerdeführe r wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Fürsprecher Sararard Arquint, Zürich, wird mit Fr. 1‘300.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse entschädigt. D er Beschwerdeführe r wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Fürsprecher Sararard Arquint

Fürsprecher Sararard Arquint - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse

Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GrünigNaef