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Magny Cours, 29. September 2019
Ein actiongeladenes Wochenende, das am Freitag mit sehr instabilem Wetter begann und am Samstag in ähnlicher Weise weiterging. Krummenacher fuhr in einer nassen Superpole auf den sechsten Platz. Das letzte europäische Rennen der Meisterschaft fand heute statt, die Serie geht am Wochenende vom 11. bis 13. Oktober in Argentinien weiter. Die Endrunde findet schliesslich in Doha, Katar statt, bei einem nächtlichen Finale am 26. Oktober.
Krummenacher, der als Tabellenführer nach Frankreich kam, mit zehn Punkten Vorsprung vor Teamkollege Federico Caricasulo, wird mit den Gleichen Voraussetzungen auch nach Argentinien reisen, er konnte seine Führung halten. Um 12.15 Uhr Ortszeit begann das zehnte Rennen der Saison, wurde aber nach einem Vorfall mit drei Fahrern weiter hinten im Feld fast unmittelbar mit einer roten Flagge gestoppt. Bald darauf kehrten die Fahrer auf die Strecke zurück, wobei die Lichter um 12.40 Uhr zum zweiten Mal zu einem Supersport-Rennen ausging, das nunmehr auf 12 Runden reduziert wurde, verglichen mit ursprünglich geplanten 19.
Krummenacher, der vom sechsten Platz startete, konnte die erste Runde nicht beenden. Der Schweizer Fahrer wurde in Kurve 9 Opfer eines Sturzes, welcher ihn zur Aufgabe zwang. Dennoch bleibt Krummenacher Tabellenführer, denn auch Teamkollege Caricasulo, Zweiter in der Gesamtwertung, ist gestürzt und konnte somit keine Punkte sammeln, wodurch Krummenacher seinen 10-Punkte-Vorsprung behält.
Die verbleibenden Runden, bei denen der Supersport 600 Weltmeister ermittelt wird, versprechen angesichts des Verlaufs des Wochenendes sehr spannend zu werden. Krummenacher wird sich nun darauf konzentrieren, wieder in Topform zu kommen, um am 13. Oktober auf dem Circuit San Juan sein volles Potenzial auszuschöpfen.
#RK21: "Es ist natürlich nicht das Ergebnis, das ich erwartet habe, ich bin in Runde eins gestürzt und konnte nicht weiterfahren. Ein Crash, der schwer zu erklären ist, doch glücklicherweise bin ich mit einigen Prellungen davongekommen. Ich hatte Pech, aber auch Glück, denn mein Vorteil gegenüber meinem Teamkollegen ist unverändert geblieben und so führe ich immer noch die Meisterschaft an. Jetzt habe ich etwa zehn Tage Zeit, bevor ich nach Argentinien abreise, und ich werde mich darauf konzentrieren, wieder in Form zu kommen, da ich nach dem Unfall von Portimao immer noch nicht zu 100% fit bin. Ich danke meinem Team, meiner Familie und meinen Sponsoren für all ihre Unterstützung, dank der ich weiter um den Weltmeistertitel kämpfen kann".