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Die alpine Ski-WM im Norden Italiens wird voraussichtlich ein Jahr später stattfinden als geplant. Das lokale Olympische Komitee (Coni) ersuchte den Ski-Weltverband, die für den 8. bis 21. Februar 2021 angesetzten Titelkämpfe erst im März 2022 austragen zu dürfen. Das verkündete Coni-Präsident Giovanni Malago im Gespräch mit dem TV-Sender RAI 2. Die FIS will am 1. Juli darüber entscheiden.
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die unsicheren Perspektiven einer Wiederaufnahme der Sportevents hätten das Coni dazu bewogen, die Verschiebung der Ski-WM zu beantragen, sagte Malago. Die WM soll demnach aufgrund der unvorhersehbaren Entwicklung des Virus erst nach den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking ausgetragen werden.
Schon die Hauptprobe platzte
Cortina hatte wegen der Pandemie bereits auf das Weltcup-Finale im vergangenen März und damit auf die Generalprobe für die WM 2021 verzichten müssen. Die Region Venetien, in der Cortina liegt, ist eine der am stärksten vom Erreger Covid-19 betroffenen Regionen.