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Neurodermitis, eine nicht heilbare aber behandelbare Hauterkrankung, kann das Leben Betroffener beträchtlich erschweren. Medikamente mindern zwar das Leiden, gehen aber oft mit vielen Nebenwirkungen einher. Neurodermitis ist eine chronische, nicht ansteckende Hautkrankheit, diagnostizierbar durch gerötete, schuppende Ekzeme sowie den meist als unanangenehmstes Symptom geltenden starken Juckreiz. Problematisch bei der Erforschung von Neurodermitis ist der individuell stark differierende Verlauf sowie eine häufige Veränderung der Symptomatik innerhalb der verschiedenen Lebensabschnitte.
Wissenschaftler nehmen an, dass der Auslöser der Neurodermitis ein Zusammenspiel aus einer Abnormalität des menschlichen Organismus, genetischen Faktoren und der Umwelt (körperlicher und psychischer Stress, jahreszeitliche Unterschiede, starke Hitze oder Kälte) ist.
Wissenschaftler gingen schon lange davon aus, dass Stutenmilch eine natürliche Option gegen Neurodermitis sein könnte. Im asiatischen Raum wird die Stutenmilch auch schon seit Jahrhunderten bei entzündlichen Erkrankungen verwendet. Lange Zeit wurde jedoch in klinischen Tests ein Zusammenhang nie abschliessend bewiesen, bis die Universität Jena ein Zusammenhang in einer Studie beweisen konnte.