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Verkehrssicherheit
Die physische Sicherheit und der Schutz der Gesundheit gehören zu den Grundbedürfnissen des Menschen, dies gilt auch im Bereich der Mobilität. Die Entwicklung der Verkehrsunfälle ist ein Gradmesser dafür, inwieweit diesem Bedürfnis im Individualverkehr entsprochen wird. Der Indikator spiegelt nicht nur das Fahrverhalten, er kann auch Hinweise zum Zustand der Verkehrsinfrastruktur geben.
Beobachtete Entwicklung

Im Jahr 2017 werden auf den Strassen im Kanton Luzern pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner 242 Verkehrsunfälle mit Personenschaden gezählt. Im Mittel der drei jüngsten Jahre 2015 bis 2017 ist die Zahl der Verkehrsunfälle rund ein Drittel tiefer als im Mittel der Jahre 2000 bis 2002 zu Beginn der Referenzperiode.
Schweizweit ereignen sich pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner 209,8 Verkehrsunfälle mit Personenschaden (2017).
Angestrebte Entwicklung und Beurteilung

Die Prävention bezweckt gemäss Luzerner Gesundheitsgesetz die Verhütung von bestimmten Krankheiten und Unfällen und soll deren Häufigkeit und Schwere vermindern. Sie umfasst Massnahmen zur Früherkennung von Krankheiten und zur Abschwächung von Krankheits- und Unfallfolgen.
Die Beurteilung erfolgt aufgrund folgender Kriterien:

Die rückläufige Entwicklung der Strassenverkehrsunfälle mit Personenschaden wird positiv beurteilt.
Definition
Der Indikator gibt die Anzahl der Strassenverkehrsunfälle mit Personenschäden pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohnern an.
Daten
Luzern:
Schweiz: