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Bis zu 25 cm, grösste einheimische Eidechsenart nördlich der Alpen; stumpfe Schnauze; dicker, körperlanger Schwanz; bräunlich; Flanken mit Augenflecken; helle Rückenstreifen; Männchen während Fortpflanzungszeit mit leuchtend grünen Flanken und grüner Kehle.
Jungtiere ohne Rückenzeichnung aber mit deutlichen Augenflecken.
Erscheint im späten Frühling. Weibchen legen Eier in lockere Erde. Jungtiere schlüpfen im August. Brauchen offene, sonnige Stellen, wo sie sich sonnen und rasch verbergen können.
Trockenstandorte und Ödländer. Leben oft in extensiv genutztem Übergangsgelände, häufig auf wenigen Quadratmetern zwischen Strasse oder Waldrand und intensiver Landwirtschaft, an Bahndämmen, Uferverbauungen, Böschungen sowie in Gruben, Hecken und am Rand von Kleinstwäldern mitten im Kulturland. Besiedeln auch Gärten und Grünanlagen.
Nördlich der Alpen weit verbreitet. Im Westen bis NO-Spanien, im Norden bis Mittelengland, Südschweden und in Russland bis über 62 ° nördlicher Breite. Im Osten über den Kaukasus bis zum Baikalsee. Fehlt in Italien und im südlichen Balkan. In der Schweiz unterhalb von 1000 m ü. M.
Gefährdet. Stark auf die Existenz von ungestörten Randflächen im Siedlungsraum angewiesen. Besondere Bedrohung durch Katzen.
Eine Dienstleistung des Naturmuseums St.Gallen