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An COVID-19 erkrankte Menschen sind oft über längere Zeit, auch nach ihrer Genesung, eingeschränkt in ihrer Leistungs-fähigkeit, das Atmen fällt schwer.
Wie bei allen Lungenerkrankungen dauert es lange, bis sich das erkrankte Gewebe erholt und wieder für den Gas-austausch (Sauerstoffaufnahme) zur Verfügung steht. Die Folgen sind Müdigkeit und rasche Erschöpfung nach kurzer körperlicher oder geistiger Aktivität. Alltägliches wird schwer.
Atemtherapie kann zum Verständnis für die aktuelle Situation beitragen und mit gezielten Übungen das Atmen erleichtern. Die Körperwahrnehmung und die damit verbundene Wahrnehmung der Atembewegung stärkt das Vertrauen in die eigene Kraft und verbessert die Eigenverantwortlichkeit und Selbstwirksamkeit. Das Festgefahrene kann sich lösen und die Erfahrung von Weite und Befreiung kann spürbar werden.
Unterschiedliche Formen von Krebs oder andere schwerwiegende Krankheiten belasten viele Menschen. Oft ist die Atmung eingeschränkt, sei es durch Schmerzen, Folgen von Operationen, von Chemo- und Bestrahlungstherapien oder Ängsten und Sorgen, die die Atmung zusätzlich behindern. Hier bietet die Atemtherapie einen ganzheitlichen Ansatz, um mit den Problemen und Folgen besser umgehen zu können und die Lebensqualität zu verbessern.