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Urs Bihler
Urs Bihler, aufgewachsen in Basel, absolvierte nach der Matura die Schauspielausbildung am Bühnenstudio Zürich, heute ZHdK, wo er später als Dozent für Szenisches Rollenstudium tätig war. Zunächst am Basler Theater bei Werner Düggelin und Hans Hollmann engagiert, führten ihn weitere Engagements unter anderem zu Peter Brook’s Centre International de Créations Théâtrales in Paris. Es folgten unter anderem eine Welttournée mit Brooks «Mahabharata», Engagements in Berlin an der Schaubühne am Lehninerplatz bei Peter Stein («Der Dibbuk»), wieder in Basel bei Frank Baumbauer – zum Beispiel Arbeiten mit Christoph Marthaler -- und am Theater Neumarkt in «Top Dogs» von Urs Widmer.
In den neunziger Jahren war freischaffend bei Film- und Fernsehen tätig, sowie als Gast am Bayerischen Staatsschauspiel, am Luzerner Theater, und am Schauspielhaus Zürich («Hotel Angst»). Ausserdem stand er mit Urs Widmers Monolog «Der Geliebte der Mutter» an mehreren Theatern auf der Bühne. Von 2002 bis 2012 war er festes Ensemblemitglied am Theater Basel. Seither ist er wieder freischaffend tätig und gehört zum Ensemble des Theater Fauteuil in Basel. 2014 war er als Gast in Hector Berlioz‘ Oper «La damnation de Faust» sowie in Philipp Stölzl’s Adaptation von Mary Shelley’s Roman «Frankenstein» wieder am Theater Basel zu sehen. 2015 folgte eine Arbeit mit Romeo Castellucci in The Metopes of the Parthenon – eine Koproduktion von Theater Basel, La Villette und Festival d’Automne Paris. 2015 bis 2017 spielte er den Mephistopheles in Goethes «Faust 1 und 2» am Goetheanum Dornach. 2016 war er in «Fleisch und Blut», einem Schauspiel nach dem Roman von Susanna Schwager in der Regie von Hansjörg Betschart in Dornach, zu sehen. Es folgten die Theaterperformance «Meine Heidi – Deine Heidi» in der Regie von Ute Sengenbusch, 2017, und «Nachspielzeit» von Jan Sobrie am Jungen Schauspielhaus Zürich, 2018. Zuletzt war er in «Jetzt oder nie!» von Stefan Vögel im Theater Fauteuil Basel und in «Popoch oder Die Arbeit des Lebens» von Hanoch Levin im neuestheater.ch in der Regie von Georg Darvas sowie in «Alissa» von Charles Lewinski am Theater Ueberland in der Regie von Reto Lang 2019, zu sehen. 2020 folgt eine Neuinszenierung vom «Faust» am Goetheanum.
In der Spielzeit 20/21 ist Bihler in der Rolle des Firs in Tschechows «Kirschgarten» unter der Regie von Christos Passalis und Angeliki Papoulia am Luzerner Theater zu sehen.
Spieldaten von Urs Bihler
Mit Christos Passalis (Regisseur), Márton Ágh (Bühnen- und Kostümbildner) und Nikolai Ulbricht (Dramaturg). Anmeldung an der Billettkasse
Eine Kooperation von Peterskapelle und Luzerner Theater. Mit Florian Flohr und Sandra Küpper. Anmeldung an der Billettkasse erforderlich