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Süssungsmittel
Was sind Süssungsmittel?
Süssungsmittel sind Lebensmittelzusatzstoffe, die Nahrungsmitteln zugesetzt werden, um diese zu süssen. Im Gegensatz zu Haushaltszucker wirken Süssungsmittel nicht-kariogen (verursachen kein Karies). Dabei werden sie in Zuckeraustauschstoffe und Süssstoffe unterteilt.
Während Süssstoffe (z. B. Aspartam (E 950), Cyclamat (E 952), Saccharin (E 954), Thaumatin (E 957)) in der Regel nur wenig Kalorien aufweisen, nicht den Blutzuckerspiegel erhöhen und eine deutlich höhere Süsskraft als Haushaltszucker besitzen, haben Zuckeraustauschstoffe (Sorbit (E 420), Isomalt (E 953), Mannit (E 421), Xylit (E 967)) einen höheren Kaloriengehalt. Ausserdem erhöhen Zuckeraustauschstoffe den Insulin- und Blutzuckerspiegel des menschlichen Organismus.
Süssungsmittel, die in Deutschland in Lebensmittelprodukten verwendet werden dürfen, müssen vorerst von der EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) als unbedenklich erklärt und zugelassen werden. Dennoch kann es vorkommen, dass besonders empfindliche oder an Stoffwechselkrankheiten und Allergien leidende Personen Süssungsmittel nicht vertragen und daher meiden sollten. Ausserdem kann ein übermässiger Verzehr an Süssungsmitteln Probleme mit Magen und Darm hervorrufen, sodass auf eine mässige Aufnahme dieser Zusatzstoffe geachtet werden sollte.
Wer Haushaltszucker aus dem Speiseplan streichen, aber die mit manchen Süssungsmitteln verbundenen Risiken nicht in Kauf nehmen will, muss dennoch nicht auf Süsse zu verzichten. Sowohl für Raffinadezucker als auch für künstliche Süssungsmittel ist Stevia eine natürliche Alternative.
Dieser Artikel dient ausschliesslich zu Ihrer Information. Er stellt keine produktbezogenen Aussagen dar und dient keinem werblichen Zweck. Unsere Beiträge werden auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse ständig aktualisiert.