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Aus unserer Serie „Erwiderungen auf typische Vorurteile gegen eine Trennung von Staat und Kirche im Wallis“:
Der 1. August (Bundesfeiertag) ist der einzige eidgenössische Feiertag. Er ist arbeitsgesetzlich den Sonntagen gleichgestellt. Nach Art. 20a des Arbeitsgesetzes dürfen die Kantone höchstens acht weitere Feiertage den Sonntagen gleichstellen. An den gesetzlich anerkannten Feiertagen darf grundsätzlich nicht gearbeitet werden. Die ausgefallene Arbeitszeit muss nicht nachgeholt, aber in der Regel ausbezahlt werden. Umgekehrt gibt es auch kein Recht auf Nachbezug von Feiertagen, die auf einen arbeitsfreien Tag fallen.
Die Situation des Wallis lässt sich aus den behördlichen Dokumenten entnehmen. Das Wallis verhängt an 8 Feiertagen neben dem Nationalfeiertag ein sonntägliches Arbeitsverbot: Weder der Papst, das Bistum, noch eine Pfarrei finanzieren den wirtschaflichen Ausfall, der durch diese kantonale Sonn- und Feiertage entsteht. Sie diktieren dem Gewerbe Verluste, um eine religiöse Bevorzugung zu gewährleisten: Arbeitnehmende haben heute das Recht, an nicht gesetzlich anerkannten religiösen Feiertagen die Arbeit auszusetzen. Sie müssen dies jedoch dem Arbeitgeber spätestens drei Tage im Voraus anzeigen (Art. 20a…
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