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Der Londoner Händler Marchant arbeitet mit Christie’s zusammen, um acht Stücke imperialen chinesischen Porzellans zu verkaufen und den westlichen Markt für diese Keramik wiederzubeleben. Die zum Verkauf stehenden Stücke stammen aus der Regierungszeit von Wanli (1573-1620), einer Zeit, die für ihre bemerkenswerte Porzellanproduktion während der späten Ming-Dynastie bekannt ist. Aufgrund von Kriegen und Rebellionen gegen Ende von Wanlis Herrschaft sank die Qualität der Porzellanproduktion, wodurch nur wenige makellose Beispiele aus dieser Ära existieren. Das Highlight des Verkaufs ist das Keswick “Hundert Hirsch” Gefäß, das auf einen Preis von 700.000-900.000 US-Dollar geschätzt wird. Der Ursprung des Gefäßes kann bis zum 19. Jahrhundert zurückverfolgt werden und gehört dem prominenten britischen Geschäftsmann William Keswick, der in Hongkong lebte. Die anderen sieben Stücke der Sammlung sind ebenfalls selten und gehören zu Museumssammlungen. Der Verkauf findet im Rahmen der neunten Asiatischen Kunstwoche bei Christie’s statt, die vom 19. bis 28. September stattfindet und fünf Verkäufe chinesischer Kunstwerke umfasst. Marchant ist der Meinung, dass die Sammlung von erheblicher wissenschaftlicher und akademischer Bedeutung ist und hofft, dass die Exposition bei Christie’s Institutionen oder Museen anzieht. Der Markt für chinesisches Porzellan hat sich im Laufe der Zeit verändert, wobei frühere bedeutende Sammler unter anderem Industriegiganten wie Rockefeller und J.P. Morgan sowie König Gustaf VI. Adolf von Schweden waren. Die Hauptkäufer von imperialem chinesischem Porzellan haben sich seit den 80er und 90er Jahren vom Westen nach Japan und China verlagert. Der Verkauf zielt darauf ab, festzustellen, ob es immer noch Interesse und Wert an seltenem und empfindlichem chinesischem Porzellan in einem Markt gibt, der sich auf multimillionenschwere Gemäldeverkäufe und Instagram-momente konzentriert.
Die Zusammenarbeit zwischen Marchant und Christie’s
In einem Versuch, den westlichen Markt für kaiserliches chinesisches Porzellan wiederzubeleben, hat sich der in London ansässige Händler Marchant mit Christie’s zusammengetan, um acht seltene Porzellanstücke zu verkaufen. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Schönheit und Bedeutung dieser Keramik im westlichen Sammlermarkt wieder ins Bewusstsein zu rufen.
Die Herrschaft von Wanli und kaiserliches chinesisches Porzellan
Die zum Verkauf stehenden Porzellanstücke stammen aus der Herrschaft von Wanli (1573-1620), einer Epoche bekannt für die bemerkenswerte Porzellanproduktion während der späten Ming-Dynastie. Marchant wird die Unterschiede zwischen frühem, mittlerem und spätem Ming-Dynastie-Porzellan erläutern und Einblick in die Bedeutung von kaiserlichem Porzellan aus der Qing-Dynastie geben.
Seltenheit von makellosem Porzellan aus der späten Ming-Dynastie
Aufgrund von Kriegen und Rebellionen gegen Ende von Wanlis Herrschaft nahm die Qualität der Porzellanproduktion ab, was zu sehr wenigen makellosen Beispielen aus dieser Ära führte. Marchant wird die Auswirkungen historischer Ereignisse auf die Erhaltung und Verfügbarkeit dieser seltenen Porzellanstücke erklären.
Das Highlight des Verkaufs: Die Keswick “Hundred Deer” Jar
Der Keswick “Hundred Deer” Jar ist das Highlight des Verkaufs und wird auf einen Preis von 700.000 bis 900.000 US-Dollar geschätzt. Marchant hat die Besitzrechte des Gefäßes bis auf William Keswick zurückverfolgt, einen prominenten englischen Geschäftsmann des 19. Jahrhunderts, der in Hongkong ansässig war. Dieses außergewöhnliche Stück zeigt die Kunstfertigkeit und Handwerkskunst des kaiserlichen chinesischen Porzellans.
Die anderen seltenen Stücke in der Sammlung
Die Sammlung umfasst auch sieben weitere seltene Stücke aus kaiserlichem chinesischem Porzellan, von denen alle zu Museumssammlungen gehören. Ein bemerkenswertes Beispiel ist eine große Schüssel mit Lotus und “acht buddhistischen Schätzen” mit dem Titel Doucai Bajixiang. Marchant wird Einblicke in die historische und künstlerische Bedeutung jedes Stückes geben.
Die Bedeutung der wissenschaftlichen und akademischen Erhaltung
Marchant ist der Ansicht, dass diese Sammlung von erheblicher wissenschaftlicher und akademischer Bedeutung ist. Durch die Zusammenarbeit mit Christie’s und die Anziehung von Institutionen oder Museen soll die Erhaltung und Erforschung dieser wertvollen Stücke für zukünftige Generationen gewährleistet werden.
Trends auf dem asiatischen Kunstmarkt
Der Markt für chinesisches Porzellan hat im Laufe der Zeit Schwankungen erlebt. Frühere kostbare Sammler von kaiserlichem chinesischem Porzellan waren industrielle Giganten wie Rockefeller und J.P. Morgan sowie König Gustaf VI. Adolf von Schweden. Marchant wird über den Wechsel der Hauptkäufer vom Westen nach Japan und China seit den 80er und 90er Jahren sprechen.
Bewertung des Werts und Interesses an chinesischem Tafelgeschirr
Der Verkauf zielt darauf ab festzustellen, ob es immer noch Interesse und Wert an seltenem und zartem chinesischem Tafelgeschirr in einem Markt gibt, der sich hauptsächlich auf millionenschwere Gemäldeverkäufe und Instagram-würdige Momente konzentriert. Marchant und Christie’s hoffen, eine Wertschätzung für die exquisite Schönheit und historische Bedeutung des kaiserlichen chinesischen Porzellans neu zu entfachen.
Die Asiatische Kunstwoche bei Christie’s
Der Verkauf dieser seltenen Stücke aus kaiserlichem chinesischem Porzellan ist Teil einer neuntausend Auktionen umfassenden Asiatischen Kunstwoche bei Christie’s, die vom 19. bis 28. September stattfindet. Diese Veranstaltung umfasst fünf Versteigerungen chinesischer Kunstwerke und bietet Sammlern und Enthusiasten einen umfassenden Überblick über den asiatischen Kunstmarkt.[ad_2]
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