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Toughe Lehrerin bringt Ghetto-Kids auf den Pfad der Tugend
Die Story von Dangerous Minds soll angeblich von einer wahren Gegebenheit inspiriert worden sein. Um Sekundarschullehrerin zu werden, absolviert Lou Anne Johnson (Michelle Pfeiffer) zehn Jahre Militärdienst bei den Marines. Sie schafft es mit viel Einfühlungsvermögen und Standhaftigkeit, die desillusionierten und kriminellen Jugendlichen ihrer Grossstadt-Schulklasse in den Griff zu kriegen. Dabei greift sie mitunter zu unkonventionellen Methoden und heimst sich prompt herbe Kritik von der Schulleitung ein. Unter anderem lockt sie die renitenten Schüler mit Esswaren, beglückt sie mit einem Ausflug in den Vergnügungspark und konfrontiert sie mit Liedtexten von Flower Power-Ikone Bob Dylan. Aber wie heisst es so schön: "The end justifies the means" - Der Zweck heiligt die Mittel.
Mit "Dangerous Minds" kommt nach "Renaissance Man" wieder eine Variante des altbekannten "Lehrer motiviert schwierige Schüler"-Plot ins Kino. Die meisten dieser Filme waren bestenfalls mittelmässig. "Dangerous Minds" führt diese Tradition konsequent fort. Daran können leider auch die oftmals reichlich unmotiviert eingestreuten Songs von der gut gelungenen Soundtrack-CD nichts ändern.
Angaben zum Film