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In der Ausstellung werden Arbeiten von zeitgenössischen Künstlern und Künstlerinnen gezeigt, die verschiedenste Positionen des künstlerischen Umgangs mit dem Medium Video vertreten. So hat zum Beispiel Zilla Leutenegger (geb. 1968) mit ihren Zeichenvideos eine neue Darstellungsform innerhalb des Mediums entwickelt und vermag in diesen wie auch in ihren anderen Videoarbeiten anhand einer motivischen Beschränkung Räume des emotionalen Empfindens und der Selbst-Reflexion zu eröffnen. Erik Steinbrecher (geb. 1963) bedient sich für seine Arbeiten oft an bereits vorhandenen Bildern aus Filmen, Fernsehen und Printmedien, die er systematisch sammelt und vor allem mit der Verwendung von Wiederholungsstrategien zu einer bewussteren Wahrnehmungsebene führt. Marcel Odenbach (geb. 1953) verwendet das Medium Video für seine Auseinandersetzung mit sozioökonomischen und politischen Themen, wobei er die scheinbare dokumentarische Ästhetik durch Nuancen verändert und differenziert. Christine & Irene Hohenbüchler (geb. 1964) ihrerseits überlassen in ihrer Arbeit „...1815 - 2000..." all jenen Ereignissen die Handlung, die sich in ihrem Garten abspielen. Wort-Einblendungen in ihrer selbst gestalteten Schrift werden in diese eingebunden. Rosemarie Trockel (geb. 1952) verfolgt in ihren Videoarbeiten dagegen einen filmischen Ansatz, der mit narrativ ausgelegten Bildern Aspekte der Erinnerung, des menschlichen Verhaltens und seine Vertraut- oder Fremdheiten befragt.
Die Arbeiten werden als Rauminstallation, Videoskulptur oder Monitorarbeit präsentiert.