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Krankheiten der Rispenhirse (Panicum miliaceum)
Der Anbau von Rispenhirse (englisch proso millet) war früher in der Schweiz weit verbreitet. Später wurde die Rispenhirse von Weizen und Kartoffeln weitgehend verdrängt. Dank ihrer geringen Ansprüche an die Nährstoff- und Wasserversorgung sowie ihrer kurzen Vegetationszeit könnte sie für Schweizer Landwirte eine wertvolle Alternative in getreidebetonten Fruchtfolgen bieten. Rispenhirse ist wenig anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Trotzdem können regelmässig Blattflecken (verursacht durch Magnaporthe grisea) und Hirsenbrand (Sporisorium destruens) beobachtet werden.