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Eine lange Geschichte
Gegen Ende der 1980er Jahre ist Doktor Christian Leclerc als Allgemeinmediziner auf dem Land tätig. Während seiner Berufspraxis stellt er Überlegungen an, die sich im Laufe der Zeit immer mehr herauskristallisierten: die meisten Kranken beklagen sich über funktionelle Störungen wie Müdigkeit, Reizbarkeit, Verdauungsbeschwerden...
Lauter Symptome, die er anhand der Schulmedizin, die Krankheiten durch das Verschreiben von Medikamenten nach festgelegten Indikationen behandelt, nicht so lindern kann, wie er es sich wünscht. Seine Kollegen machen die gleiche Feststellung: sie werden häufig aufgrund funktioneller Probleme aufgesucht, denen sie nicht wirklich Abhilfe schaffen können.
Nach und nach kommt Christian Leclerc zu der folgenden Überzeugung: Es muss ein anderer therapeutischer Rahmen gefunden werden, um auf die Anliegen seiner Patienten einzugehen.Mithilfe seiner Kollegen zieht er alle Gebiete in Betracht, die Antworten liefern könnten, und es stellt sich schnell heraus, dass die Ernährung Grundlage einer neuen Disziplin werden soll, die sich damit beschäftigt, anhand von Mikronährstoffen die Gesundheit zu erhalten und zu fördern: die Mikroernährung.
Ernährungsmedizin
Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, essentielle Fettsäuren, Probiotika (...) haben einen Einfluss auf die Gesundheit. Sie heilen nicht, können jedoch von Fall zu Fall Unausgewogenheiten des Organismus korrigieren, die für zahlreiche funktionelle Störungen verantwortlich sind. Diese Gewissheit beruht jedoch nicht allein auf Leclercs Überzeugungen.
Anhaltende Forschungen stellen die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Gesundheit und Vorbeugung heraus. Bestimmte Ergebnisse machen ihn besonders hellhörig: Das Funktionieren des Ökosystems Darm und insbesondere die Rolle, die bestimmte Bakterien der Darmflora spielen, sowie der Einfluss der Alpha-Linolensäure (Omega 3) auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Er stellt fest, dass ein Defizit an Mikronährstoffen, das schnell zu Mangelerscheinungen führt, Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann, wie z.B. Eisenmangel zu Beginn der Schwangerschaft.
Mikrobiom: eine medizinische Intuition wird zur wissenschaftlichen Realität
Das Labor PiLeJe wurde 1991 gegründet. Sein wichtigstes Forschungsgebiet ist die Darmflora. Da ihre hunderttausend Mikroorganismen für die Gesundheit eine zentrale Herausforderung darstellen, legt das Labor besonderen Wert auf das Mikrobiom, das zum ersten Mal in Form eines Nahrungsergänzungsmittels auf Basis von mikrobiellen Stämmen auf den Markt gebracht wird.
Es werden angestrengte (bibliografische, klinische und industrielle) Forschungen vorgenommen, um die probiotischen Stämme zu charakterisieren, ihre Auswirkungen auf die Gesundheit zu definieren und festzulegen, in welchen Dosen sie sich vorteilhaft auswirken.
Diese Vorgehensweise lässt ein breites und stets aktuelles Sortiment entstehen, das im Einklang mit den Ergebnissen der medizinischen und wissenschaftlichen Forschung steht.
Individualisierte Lösungen
Zehn Jahre nach ihrer Entstehung betritt PiLeJe ein neues Fachgebiet, die individualisierte klinische Phytotherapie. Dieses Spezialgebiet benutzt standardisierte Frischpflanzenextrakte (EPS), deren Wirkungen reproduzierbar sind, und es ermöglicht den Phytotherapeuten, die Produkte an die Profile ihrer Patienten anzupassen.
Die Mikroernährung bietet dem Patienten ebenfalls eine individualisierte, an seine spezifische Problematik angepasste Annäherung, denn eine Beratung ist nur dann wirksam, wenn sie den existierenden Bedürfnissen genau entspricht.
Weitere Kernpunkte der Ernährung
2012 ergänzt PiLeJe ihre Tätigkeit mit der medizinischen Ernährung. Diese Ernährungsbegleitung für übergewichtige Personen benutzt die Methode der individuellen verhaltenstherapeutischen Ernährungsberatung, die es dem Patienten erlaubt, ein gesundheitsförderndes Gewicht zu erlangen und dauerhaft beizubehalten.
Dank der Hilfsmittel, die den Allgemeinmedizinern angeboten werden, bietet diese Behandlungsart Ernährungsratschläge und verhaltenstherapeutische Informationen, die berücksichtigen, dass jeder Mensch mit seinem persönlichen Stoffwechselprofil und seinen spezifischen Bedürfnissen einmalig ist. Später wird PiLeJe andere Problematiken der medizinischen Ernährung, wie die Mangelernährung älterer Menschen und die Ernährungsberatung chronisch Kranker, miteinbeziehen.