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Steine, Sand, Schluff und Ton sind die mineralischen Bestandteile des Bodens. Ihr Anteil entscheidet darüber, ob der Boden als leicht (hoher Anteil an Sand) oder als schwer (hoher Tonanteil) bezeichnet wird. Günstige Ackerböden sind mittelschwer, das heisst, sie weisen ein günstiges Verhältnis von Sand, Schluff und Ton auf.
Schwere Böden können viel Wasser speichern. Sie erwärmen sich im Frühjahr dagegen nur langsam. Leichte Böden hingegen erwärmen sich rasch, trocknen jedoch auch sehr schnell aus. Diese Bodeneigenschaften müssen beim Anbau von Ackerkulturen berücksichtigt werden. So sind leichtere Böden ideal für den Kartoffelanbau. Allerdings benötigen Kartoffeln für ihr Wachstum eine ausreichende Wasserversorgung. Dies führt dazu, dass auf solchen Böden der Bauer früher bewässern muss, wenn der Regen ausbleibt.