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Einfach, schnell und absolut schmerzlos.
Die Bedeutung der Ozonbehandlung können wir nur dann verstehen, wenn wir einige wichtige Tatsachen klären.
Was ist Karies?
Die Zahnfäule (Karies) ist ein mit Zerstörung des Zahnsubstanz einhergehender fortgeschrittener Vorgang, der von den Bakterien und den beim Kohlenhydratabbau entstehenden Säuren verursacht wird. In der Mundhöhle befindet sich eine mikrobielle Flora von unterschiedlichster Zusammensetzung mit den meisten Bakterien, was bei der Entstehung von Karies eine große Rolle spielt.
Was ist Ozon?
Das Ozon ist ein aus drei Sauerstoffatomen bestehendes Molekül, das sehr instabil ist und leicht in O + O2 zerfällt. Es ist ein bläuliches Gas mit charakteristischem Geruch, das beispielsweise auch in den Kopiersalons entsteht. In der Industrie wird es meist zur Reinigung verwendet. Für den menschlichen Organismus ist es schädlich, wenn seine Konzentration in der Luft zu hoch ist (über 150 Mikrogramm/m3). Gelangt es aber in sehr geringer Konzentration auf die Haut oder in den Blutkreislauf, dann entfaltet es eine segensreiche Wirkung, die auch zu therapeutischen Zielen genutzt werden kann. Es können also sehr viele Erkrankungen mit einer Ozon- und Oxigentherapie behandelt werden.

Beispiele für Krankheiten, die mit Ozon behandelt werden können:

Wie behandeln wir die Karies?
Die bisher gängige Praxis war, dass wir das von Karies befallene Gebiet freilegten, mit verschiedenen Bohrern entfernten wir möglichst vollständig das erkrankte Gewebe und gleichzeitig damit die für die Karies verantwortlichen Bakterien, anschließend versorgten wir den entstandenen Hohlraum mit unterschiedlichen Füllmaterialien. Erreichte die Karies den Wurzelkanal, der die den Zahn versorgenden Nerven und Gefäße enthält, führten wir eine Wurzelbehandlung durch. Das bedeutet, dass wir die eventuell noch vorhandenen Gefäße, Nerven und die infizierte Zahnsubstanz entfernten und den Wurzelkanal mit einer Füllung versahen.
Was ist die Ozon-Zahnmedizin? Warum ist sie bei Karies wirkungsvoller als andere Behandlungen?
Bei der Ozon-Zahnmedizin vernichten wir die Bakterien, die die Karies verursachen, in der Weise, dass wir unnötig kein Zahngewebe entfernen, das heißt wir bohren nicht, sondern machen die Bakterien mit Ozon unschädlich.
Um die Behandlung zu beginnen, ist eine gründliche, professionelle Reinigung des Zahns notwendig, die vom Zahnarzt oder dem Dentalhygieniker mit einem zu diesem Zweck entwickelten, speziellen „Sandstrahlgebläse“ durchgeführt wird. Dieses Gerät bombardiert die Zahnoberfläche mit mikroskopisch kleinem Kies. Die Behandlung ist vollkommen schmerzlos. Danach wird mit einem Laserdetektor überprüft, wie weit das betroffene Gebiet von Karies befallen ist.
Dem Ausmaß des Kariesbefalls weist das Gerät eine Indexnummer zu. In Abhängigkeit davon muss die Behandlung durchgeführt, und bei den Kontrolluntersuchungen das Maß der Heilung kontrollieren werden. Dem erhaltenen Wert entsprechend muss die Dauer der Ozonbehandlung zwischen 20-60 Sekunden eingestellt werden. Bei der Behandlung wird der Zahn mit einer kleinen Silikonkappe bedeckt, die die gegebene Oberfläche hermetisch abschließt und gleichzeitig das Ozon im Zahninneren hält. Wenn die Kappe nicht entsprechend schließt, wird die Ozonzufuhr unterbrochen. Durch die Einwirkung werden in dem von Karies befallenem Gebiet 99,9 % der Bakterien vernichtet.
Die Zähne müssen nur in solchen Fällen präpariert werden, wenn das Gebiet noch bedeckt ist und deshalb das Ozon nicht eindringen kann. Das ist aber völlig schmerzlos, da die Entfernung des Zahngewebes nicht durch Bohren, sondern durch das vorher erwähnte Sandstrahlgebläse erfolgt. Nachdem das Gebiet völlig bakterienfrei ist, ist der Zahn fähig, aus seiner Umgebung mineralische Salze aufzunehmen und die Mineralien zu ersetzen, die infolge der Wirkung der bei der Kohlehydratabbau entstandenen Säuren von den Bakterien gelöst wurden.
Dadurch wir das erweichte, kariöse Gebiet wieder gehärtet.
Anschließend ist das Füllen des durch die Karies entstandenen Lochs in gleicher Weise notwendig, wie bei der herkömmlichen Behandlung. Ein wichtiger Unterschied ist aber, dass bei der Ozon-Zahnmedizin das ursprünglich entstandene „Loch“ nicht noch durch Bohren vergrößert wird.

Wann kann das Ozon verwendet werden?

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