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An rund 700 Ferkeln wurde geprüft, ob die örtliche Betäubung vor der Kastration unter Praxisbedingungen durchführbar ist. Die Injektion von je 0.5 ml Lidocain 2% in beide Hoden führte bei keinem der ein- bis zweiwöchigen Ferkeln zu Nebenwirkungen. Der Zeitaufwand für die Lokalanästhesie und die 10 Minuten später erfolgende Kastration war schätzungsweise doppelt so hoch wie für die Kastration ohne Lokalanästhesie. Um die schmerzhemmende Wirkung der Lokalanästhesie zu prüfen, wurde bei 156 Ferkeln nur ein Hoden anästhesiert und bei der anschliessenden Kastration wurden die Lautäusserungen auf das Durchschneiden des Samenstrangs geprüft. Keine Lautäusserungen, leichtes beziehungsweise schrilles Schreien – letzteres ein eindeutiges Anzeichen von Schmerz – erfolgte in 66, 24 und 10 Prozent beim Durchschneiden des Samenstrangs nach Lokalanästhesie und in 14, 50 und 36 Prozent beim Durchtrennen des Samenstrangs ohne Lokalanästhesie. Die Untersuchung zeigt, dass die Lokalanästhesie in der Praxis einfach durchführbar ist und dass durch diese Massnahme die Schmerzreaktion der meisten Ferkel deutlich reduziert wird, wobei in mindestens zehn Prozent der Fälle trotz der Injektion von Lidocain deutliche Schmerzreaktionen auftreten.
Durch die Fütterung von Schweinen mit Lebensmittelabfällen wird weder die Wachstumsleistung noch die Zusammensetzung des Schlachtkörpers beeinträchtigt. Eine vielversprechende Lösung zur Verringerung von Food Waste.
Pferde werden auf verschiedenen Böden bewegt, welche die Aufprallkräfte auf Hufe, Gliedmassen und den gesamten Pferdekörper unterschiedlich aufnehmen. Die objektive Messung funktioneller Eigenschaften von Reitplatzböden ist daher sehr wichtig.
Nutztiere sind in der Lage, Grasland und Nebenprodukte in wertvolle Lebensmittel umzuwandeln. Doch wie viele Tiere braucht die Schweiz noch, wenn die Ackerflächen statt für Futtermittel primär für die Produktion von Lebensmitteln genutzt würden?