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Die Entwicklung einer Abhängigkeit
Eine Alkoholabhängigkeit taucht nicht einfach aus dem Nichts auf. Zumeist nistet sie sich ganz allmählich in einem Zyklus von Gewohnheiten, Vergnügen und Vorteilen ein, die einen wiederholten Alkoholkonsum begünstigen. Zu dem Zeitpunkt an dem die Person merkt, dass sie abhängig geworden ist, leidet sie bereits unter langfristigen negativen Auswirkungen auf ihr Verhalten.
Seine Trinkgewohnheiten zu hinterfragen, ist schon der erste Schritt gegen die Entwicklung einer Alkoholabhängigkeit. Es geht darum, sich zu schützen, vorzugreifen bevor die Probleme sichtbar oder kritisch werden, zu beobachten auf welche Weise, wie viel und bei welchen Gelegenheiten wir trinken. Wenn Sie merken, dass Sie Ihren täglichen Sorgen nur mit Hilfe von Alkohol entgegentreten können, dass es Ihnen schwer fällt, sich ohne Alkohol zu amüsieren, dann hat das Getränk bereits so grosse Bedeutung in ihrem Leben, dass ein Risiko der langfristigen Abhängigkeit besteht.
Der Übergang von einem sozusagen problematischen Trinkverhalten zur Sucht ist progressiv. Zeichen dafür sind :
- der starke Wunsch eine psychoaktive Substanz zu benutzen
- der Verlust der Kontrolle über seine Trinkgewohnheiten
- steigender Alkoholkonsum (Entwicklung einer Toleranz)
- Entzugserscheinungen bei Konsumreduzierung oder Entzug
- Vernachlässigung anderer Interessen
- Fortsetzen des Konsums trotz der schädlichen Auswirkungen.
Diese Zeichen müssen nicht unbedingt alle gleichzeitig auftreten, damit man von einer Abhängigkeit sprechen kann. Allein Fachkräfte sind in der Lage dies festzustellen oder, im Gegenteil, eine Abhängigkeit auszuschliessen