Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/257946

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Arbeiten der Finanzbranchen bezüglich Ausrichtung der privaten Finanzflüsse an die Ziele des Klimaabkommens von mittels Ko-Regulierung zu verstärken und deren Verbindlichkeit zu fördern. Eine subsidiäre staatliche Regelung soll greifen, falls bis 2028 weniger als 80 Prozent der Finanzflüsse von Schweizer Finanzmarktinstituten auf einem Pfad hin zu einer Treibhausgasreduktion gemäss Übereinkommen von Paris sind.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Bundesgesetz über die Ziele im Klimaschutz, die Innovation und die Stärkung der Energiesicherheit beauftragt den Bund dafür zu sorgen, dass der Schweizer Finanzplatz einen effektiven Beitrag zur emissionsarmen und gegenüber dem Klimawandel widerstandsfähigen Entwicklung leistet. Vor dem Hintergrund dieses gesetzlichen Auftrages resp. des Volkswillens unterstützt der Bundesrat die Motion, deren Umsetzung die Ambition der Klimaverträglichkeit von Finanzflüssen auf grundsätzliche Weise adressieren kann, insbesondere auch bisher regelmässig und partikulär vorgetragene Anliegen im Bereich der nachhaltigen Finanzen. Bei der Umsetzung subsidiärer, also z.B. auch der verbindlichen Selbstregulierung nachgeordneter staatlicher Massnahmen, soll der Fokus auf Best-Practices, u.a. zur Schaffung von Kostenwahrheit und Transparenz bezüglich Treibhausgasemissionen bei Finanzentscheiden gelegt werden. Die Handhabe zur Beurteilung der Umsetzung der Klimaziele durch den in der Motion genannten Schwellenwert hängt ab von verlässlichen und vergleichbaren Daten und Standards sowie der Beurteilbarkeit von technologischen Entwicklungen.</p>