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Legionärslager Vindonissa, 4d
Mittwoch, 20. Juni 2018
Ins Leben eines Legionärs eintauchen
Der Legionskommandant des Legionslagers Vindonissa brauchte unsere Hilfe, weil das Legionslager Vindonissa in Gefahr war. Das Wasser im Lager wurde immer knapper.
Mit Legionärsrucksack und Römerpass ausgerüstet machte sich die Klasse 4d auf den Weg, Fragen und Rätsel zu lösen, damit sie das grosse Orakel des Wassergottes Neptun lösen konnte. Mit grossem Geschick wurden die vielen Fragen beantwortet. Das Orakel wurde gelöst und somit Vindonissa gerettet.
Nachdem wir das Rätsel gelöst hatten und der Wassergott Neptun wieder guter Laune war, traten wir die 25 Jahre dauernde Ausbildung zum Legionär an.
Mit Tunika bekleidet wurde das Marschieren unter der Aufsicht des Lagerkommandaten Marcus trainiert.
Der Lagerkommandant «Marcus Invictus» teilte den Legionären die Contubernias (Schlafräume) zu. Acht Legionäre teilten sich ein Contubernium.
Die Legionärsgruppe Jupiter wurde zum Küchendienst bei Belica eingeteilt.
Die andere Legionärsgruppe Neptun genoss bei Marcus die Einführung in die Kampfkunst. Mit Schild und Pilum bewaffnet begann die Kampfausbildung.
Im Legionärslager wurde Feuer gemacht. Karotten und Lauch gewaschen und in Stücke geschnitten. Über dem Feuer wurden die kleingeschnittenen Zwiebeln und der Knoblauch angebraten, danach wurde Wasser und das Gemüse beigefügt.
Die Legionärsgruppe Neptun kam vom Kampfplatz zurück und übernahm den Küchendienst.
Ein paar Legionäre mussten Wasser holen und in Krüge abfüllen. Belica liess das Getreide in die beiden Kochtöpfe verteilen. Eine kleine Gruppe durfte Landjäger und Emmentaler in kleine Stücke schneiden. Nach dem ersten Teil der Kampfausbildung und dem Küchendienst hatten alle Legionäre ihr Nachtessen wohl verdient.
Es gab Getreideeintopf mit oder auch ohne Landjäger und Käse, zum Dessert gab es saftige Apfelschnitze. Jeder Legionär musste sein Geschirr selber abwaschen und in seinem Contubernium versorgen. Danach ging es zum zweiten Teil der Ausbildung. Die Legionäre lernten eine Schildkröte zu bilden.
Zu später Stunde kehrten die erschöpften Soldaten ins Römerlager zurück.
Belica las der Soldatengruppe die Sage von Romulus und Remus vor. Danach durften die Legionäre sich in ihrem Contubernium zur Ruhe legen.
Der Lagerkommandant «Marcus Invictus» blies zur Tagwacht. Nach einer kurzen Nachtruhe mussten sich die Legionäre anziehen und sich in «Reih und Glied» für den Frühsport bereitstellen.
Ein paar Kniebeugen, Hampelmänner und eine kurze Marschübung verscheuchte die letzte Müdigkeit.
Danach musste fürs ganze Lager Fladenbrötchen über dem Feuer gebacken werden. Das römische Frühstück bestand aus heisser Milch oder Wasser, dazu gab es Fladenbrötchen mit Honig, Haselnüssen, frische oder gedörrte Apfelschnitzchen. Nach dem Frühstück musste im Legionärslager Ordnung gemacht werden. Jeder Legionär musste mitanpacken. Die Ausbildungszeit der Legionäre neigte sich dem Ende zu. Die Legionäre wurden nach 25 Jahren Einsatz für den römischen Kaiser mit einem grossen Lob des Lagerkommandaten Marcus in den Ruhestand entlassen.
Den Kindern der Klasse 4d gefielen besonders ...
° Wir fanden es toll, dass wir mit Belica kochen durften.
° Wir fanden es toll, dass wir eine Tunika (Legionärskleidung) anziehen durften.
° Es gefiel uns, dass Belica und Marcus so streng waren.
° Uns gefielen die Marschübungen.
° Wir fanden es toll, dass wir Getreide zu Mehl mahlen konnten.
° Ich fand es sehr toll und lustig.
° Es gefiel uns, dass wir mit Schild und Speer kämpfen konnten.
° Es war toll, dass Marcus und Belica lateinische Wörter brauchten.
° Wir fanden es toll, dass wir wie echte Römer behandelt wurden.
° Mir hat gefallen, dass wir die Schildkrötenformation machten.
° Wir fanden es lustig, dass ein paar Kinder Spitznamen wie «Zopfus», «Plauderus», ... bekommen haben.