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Im Zürcher Kantonsrat wurde am 30.1.2023 über den Schutz und die Förderung der Dunklen Biene (mellifera mellifera) debattiert. Mit einem Postulat fordern die AL, Grüne, GLP und FDP die Unterstützung und Förderung der vom Aussterben bedrohten heimischen Honigbiene, um damit einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und Biodiversität zu leisten. Es soll weiter geprüft werden, wie Imkerinnen und Imker, die die Dunkle Biene halten, unterstützt und bestärkt werden können, damit diese endemische Honigbienenart wieder verbreitet angesiedelt werden kann.
Es folgten engagierte Voten, insbesondere von Judith Stofer (AL), die darauf hinwies, dass die Schweiz das internationale Abkommen zum Schutz der biologischen Vielfalt unterschrieben hat und das BAFU jüngst in einem Bericht festhielt, dass die Dunkle Biene sowohl ein Nutztier, als auch ein Wildtier sei. Hiesige Imkerinnen und Imker würden sich mit viel ehrenamtlicher Arbeit für Erhaltungszucht der Dunklen Biene einsetzen. Eine Unterstützung von kantonaler Seite mit der Sicherung der Belegstellen sei angezeigt. Zudem lege die Dunkle Biene während Trachtlücken einen Brutstopp ein, was dazu führe, dass sie weniger in Nahrungskonkurrenz zu den Wildbienen stünde. Barbara Franzen (FPD) wies zudem darauf hin, dass die Dunkle Biene im letzten Agrarreformpaket 2022, das die Tierzuchtbeiträge für bedrohte Tierarten regelte, leer ausging.
Das Postulat wurde nach einer halbstündigen Debatte mit 116 zu 54 Stimmen angenommen. Interessierte finden die Debatte unter https://vimeo.com/794070481 ab 1:46 h.