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Der Sturm erreichte mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von bis zu 110 Kilometern pro Stunde bereits nahezu Hurrikan-Niveau, als er sich am Montagabend (Ortszeit) dem Westen Kubas näherte und dort für starken Wind und Regen sorgte. Aus Küstengebieten der Provinz Pinar del Río meldeten Lokalmedien Überschwemmungen und Evakuierungen. Mancherorts sei zudem der Strom ausgefallen. In der für die Tabakproduktion wichtigen Region des Inselstaates hatte es beim Durchzug des Hurrikans «Ian» Ende September des vergangenen Jahres schwere Schäden gegeben.
Die Einwohner Floridas sollten sich «jetzt auf starke Regenfälle, Überschwemmungen und Stromausfälle vorbereiten», schrieb der Gouverneur des Bundesstaates, Ron DeSantis, am Montag beim Kurznachrichtendienst X. Für 46 Bezirke erklärte er vorsorglich den Notstand, in 21 davon galten Anordnungen zur Evakuierung. Für eventuelle Rettungseinsatze stünden bis zu 5500 Mitglieder der Nationalgarde bereit, ergänzte er.
Der Flughafen in Tampa teilte mit, wegen «Idalia» den Flugbetrieb von Dienstag an vorübergehend einzustellen. US-Präsident Joe Biden sicherte dem Bundesstaat volle Unterstützung zu. Heftige Regenfälle und Sturm werden auch im Landesinneren und an der Ostküste Floridas erwartet. Hurrikan «Ian» hatte vergangenes Jahr in dem Bundesstaat gewaltige Schäden angerichtet, Dutzende Menschen kamen ums Leben.