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Die relative Risikoreduktion beschreibt, um wie viel das relative Risiko durch eine Intervention im Vergleich zu einer anderen Intervention reduziert wird.
Beispiel:
Das relative Risiko einer Blutung für Patienten mit der Aspirintherapie beträgt im Vergleich zu den Patienten mit einer oralen Antikoagulation 3.8%/11.2% = 0.34 oder 34%. In der Aspiringruppe traten demnach 1-0.34 = 0.66 oder 66% weniger Blutungen auf. Dieser Wert sagt aber nichts darüber aus, wie viele Ereignisse wirklich durch eine Behandlung verhindert werden, sondern nur, wie viel seltener die Ereignisse in der Behandlungsgruppe im Vergleich, resp. relativ zur Vergleichsgruppe sind.