Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03171.jsonl.gz/2567

Übermässiges Schwitzen
Um was handelt es sich?
Bei übermässigem Schwitzen, auch Hyperhidrose genannt, kann es sich um ein lokalisiertes Schwitzen, meist an Händen, Füssen und Achselhöhlen, aber auch um ein generalisiertes Schwitzen handeln. Vorallem wenn es ums generalisierte Schwitzen handelt, könnten internistische Grunderkrankungen der Kern sein. Zu diesen Erkrankungen kann es zum Beispiel mit einer Schilddrüsenfehlfunktion zu tun haben.
Für die Behandlung verwenden wir das Botulinumtoxin Typ A, auch bekannt als "Botox". Häufig wird dieser Typ A auch für kosmetische Zwecke verwendet, beispielsweise zur Behandlung von Falten. Seit dem Jahr 2014 ist das Botulinumtoxin Typ A auch gegen starkes Schwitzen zugelassen.
Anwendung von Botulinumtoxin
Die Botox Behandlung gegen das starke Schwitzen wird angewendet, wenn lokale Therapien wie Medikamente oder Antitranspantien nicht geholfen haben. Die Behandlung wirkt, wenn es für kleinere Körperbereiche durchgeführt wird. Demzufolge ist die Methode der Hyperhidrose-Behandlung mit Botox nicht für den ganzen Körper in betracht zu ziehen.
Ist Ihre Lebensqualität durch das starke Schwitzen beeinträchtigt? Dann sollten Sie diese Behandlung als Option betrachten.
Wie funktioniert dieser Prozess im Körper?
Damit der Körper Schweiss produzieren kann, werden die Schweissdrüsen durch einen chemischen Boten aktiviert. Botulinumtoxin blockiert diesen laufenden Prozess des Boten. Er hindert den chemischen Stoff daran, die Schweissdrüsen zu erreichen. Wenn die chemische Boten nicht an die Schweissdrüse gelangen, wird auch kein Schweiss produziert. Das Botulinumtoxin wird jedoch vom Körper innert 7 - 8 Monaten wieder verarbeitet und das Schwitzen fängt wieder an. Das heisst, dass die Behandlung wiederholt werden muss.