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BEHÖRDEN VERWALTUNG
Der Schnee
Schnee besteht aus feinen Eiskristallen und ist die häufigste Form des festen Niederschlags. Er entsteht, wenn sich in den Wolken feinste Tröpfchen unterkühlten Wassers an Kristallisationskeimen (zum Beispiel Staubteilchen) anlagern und dort gefrieren. Dies ist erst bei Temperaturen unter −12 °C der Fall. Das Wasser kann bei Fehlen von Kristallisationsansätzen bis zu −48 °C flüssig bleiben.
Die Eiskristalle, weniger als 0,1 mm gross, fallen durch zunehmendes Gewicht nach unten und wachsen durch den Unterschied des Dampfdrucks zwischen Eis und unterkühltem Wasser weiter an. Auch der in der Luft enthaltene Wasserdampf geht direkt in Eis über und trägt zum Kristallwachstum bei. Es bilden sich die bekannten sechseckigen Formen aus.
Liegt nun die Lufttemperatur nahe am Gefrierpunkt, werden die einzelnen Eiskristalle durch kleine Wassertropfen miteinander verklebt und es entstehen an einen Wattebausch erinnernde Schneeflocken.
Der Schnee ist weiss, weil er aus Eiskristallen besteht. Jeder einzelne Kristall ist transparent (wie Eis). Das Licht aller sichtbaren Wellenlängen wird an der Grenze zwischen Kristall und umgebender Luft reflektiert und gestreut. Sammelt sich eine grosse Zahl von Eiskristallen in einer zufälligen Lagebeziehung zueinander, führt dies zu einer diffusen Reflexion. So erscheint er weiss.
Schneeflocken haben eine grosse Oberfläche und haben deshalb einen hohen Luftwiderstand. Sie fallen aus diesem Grund mit ca. 4 km/h - also verhältnismäßig langsam (Regen fällt mit ca. 20 km/h).
Mit Schnee einher geht eine Landschaftsveränderung, die für die Menschen eine ästhetische Bedeutung hat. Schnee steht auch als Metapher für den Winter. In Zeiten mit Schnee verändern sich Sinneseindrücke, Freizeitgestaltung und Lebensgewohnheiten. Eine bedeutende Rolle spielt der Schnee für den Tourismus (Wintersport). Nicht zu unterschätzen ist auch die akustische Wirkung von Schnee. Er wirkt schalldämmend, wenn er locker ist, da viel eingeschlossene Luft zwischen den einzelnen Flocken vorhanden ist. Die Winterstille ist durchaus real zu verstehen.
Auch wenn es draussen kalt und frostig ist: einen Spaziergang im Schnee lässt den Alltag vergessen. Schon ausprobiert?