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«Rotary ist, was wir für andere und unsere Freundschaft tun»
«Service above self - Selbstloses Dienen» ist der Wahlspruch der rund 1,2 Millionen Rotarierinnen und Rotarier in aller Welt, die sich in 32'500 Clubs aus 166 Ländern zusammengeschlossen haben. Sie bilden eine weltanschaulich nicht gebundene, überparteiliche Vereinigung von Frauen und Männern, die sich über alle Grenzen hinweg für humanitäre Hilfe und Völkerverständigung einsetzen. Zu den Tätigkeitsschwerpunkten von Rotary International gehören die Polio Plus-Kampagne zur Ausrottung der Kinderlähmung sowie das weltweit grösste private Programm für den internationalen Jugendaustausch.
Rotary International wurde 1905 in Chicago vom Rechtsanwalt Paul Harris gegründet und ist heute der weltweit älteste existierende Service-Club. Sitz der Hauptverwaltung ist Evanston bei Chicago in den USA.
Die rotarische Welt teilt sich in 34 Zonen und 530 Distrikte, in denen jeweils ca. 50 Clubs zusammengefasst sind. In der Region Schweiz/Liechtenstein gibt es 3 Distrikte mit 207 Clubs und 11'421 Mitgliedern, darunter 669 Frauen (5,9 %). An der Spitze eines Distrikts steht der jeweils für ein Jahr gewählte Governor, der während seiner Amtszeit Mitglied im Schweizer Governorrat ist.
Als Organisation, die sich selbstloses Dienen auf ihre Fahnen geschrieben hat, stellt Rotary über seine Clubs und seine Stiftung jedes Jahr beträchtliche Mittel für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung. Im Rotary-Jahr 2002/2003 haben die schweizerischen und liechtensteinischen Clubs beispielsweise im Rahmen des bereits erwähnten Programms «PolioPlus» mit Aktivitäten aller Art insgesamt US$ 1,2 Millionen für den Kampf gegen die Kinderlähmung zur Verfügung gestellt. Seit 1985 erreichen diese weltweit gespendeten Mittel über US$ 500 Millionen, mit denen bereits mehr als 2 Milliarden Kinder vor dieser gefährlichen Krankheit geschützt werden konnten.
Ferner spendet die Rotary MINE-EX-Stiftung Schweiz / Liechtenstein im Rahmen ihres Programms «MINE-EX» der WHO alljährlich CHF 500'000 zur aktiven Betreuung von Minenopfern in Kambodscha. Seit 10 Jahren wurden dort insgesamt 30'000 Minenopfer versorgt und betreut.