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Stressechokardiografie (= Stressherzultraschall)
Bei der Stressechokardiografie wird vor, während und nach einer Belastung die Funktion des Herzmuskels mit dem Ultraschallgerät untersucht, um mögliche Durchblutungsstörungen, z.B. bei Angina Pectoris zu erfassen oder um eine Herzklappe unter Belastung zu beurteilen. Beim gesunden Menschen arbeitet der Herzmuskel während und unmittelbar nach dem Belastungstest mehr als in Ruhe. Besteht jedoch eine Verengung an einem Herzkranzgefäss, so dass es zu einer Durchblutungsstörung kommt, kann dies durch die fehlende Verdickung des Herzmuskels mit dem Ultraschall festgestellt werden.
Die Belastung wird medikamentös mit Dobutamin durchgeführt. Dabei wird über eine Kanüle das Medikament Dobutamin über 5-15 Minuten gegeben. Unter Dobutamin schlägt das Herz stärker und zunehmend schneller, d. h. es wird eine körperliche Belastung simuliert. Steigt die Herzfrequenz ungenügend an, wird ein weiteres Medikament, das sogenannte Atropin in steigender Dosis gegeben.
Die Untersuchung dauert inklusive Vorbereitung und Nachsorge ca. 60 Minuten. Am Untersuchungstag sollten sie keinen Betablocker einnehmen, da dieser die Wirkung von Dobutamin aufhebt.
Bitte beachten sie auch die „Hinweise für Patienten bei Anmeldungen zu kardiologischen Spezialuntersuchungen“.
Herzultraschall in Ruhe und unter Stressbedingungen mit Dobutamininfusion