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Endovenöse Lasertherapie
Die endovenöse Lasertherapie (ELT) ist eine weniger verletzende Alternative zum Stripping. Die erkrankte Stammvene wird mittels Laser kontrolliert erhitzt. Bei der endovenösen Lasertherapie (ELT) wird ein feiner Katheter aus Glasfasern in die erkrankte Stammvene eingeführt und im Innern der Vene unter Ultraschallkontrolle bis zur Leiste vorgeschoben.
Das über die Glasfaser geleitete Laserlicht bewirkt eine kontrollierte Erhitzung der erkrankten Stammvene, was zu einer gewollten und meist irreversiblen Schädigung dieser Vene führt. Jene verstopft, schrumpft und wird vom Köper zuletzt durch den Umbau des Gewebes vollständig abgebaut, das heisst eliminiert. Im benachbarten Gewebe bleibt die Erwärmung gering, weil das verwendete Laserlicht mit einer Wellenlänge von 940 Nanometer hauptsächlich von den roten Blutkörperchen absorbiert wird. Die Umgebung wird zusätzlich durch ein stark verdünntes örtliches Betäubungsmittel gekühlt, welches in die Umgebung der erkrankten Vene eingespritzt wird und so zur Schmerzfreiheit führt.