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Gutes Resultat
Die Schweiz hat in der vierten FATF-Länderprüfung ein gutes Resultat erzielt. Im Schlussbericht werden dennoch eine Reihe von Empfehlungen zur Verbesserung der Schweizer Geldwäschereibestimmungen und Terrorismusbekämpfungsdispositivs abgegeben, welche die Schweiz umsetzen muss.
In ihrem Executive Summary zählt die FATF sieben Priority Actions auf:
- Die Aufsichtsbehörde soll Ihre Compliance Kontrollen mit Hilfe von Reporting Anforderungen stärken und fehlbare Institutionen sanktionieren.
- Die Aufsichtsbehörde soll ihre Risikound Kontrollanforderungen für Treuhänder und Vermögensverwalter anpassen.
- Die Aufsichtsbehörde soll sicherstellen, dass sie bei schwerer Verletzung von Aufsichtsrecht verhältnismässige und effektive Sanktionen veranlasst.
- Die statistische Datensammlung soll fortgesetzt werden, um die Arbeit der Untersuchungs- und Strafverfolgungsbehörden messen und wo nötig Strafverfolgungsmassnahmen anpassen zu können.
- Die Schweiz soll ihre Analysen zu GW/TF-Risiken betreffend dem Gebrauch von Bargeld und juristischen Personen verstärken. Auf der Basis dieser Analysen soll der Gesetzgeber entsprechende Prozesse zur Kontrolle und dem Management dieser Risiken erlassen.
- Um die internationale GW/Anti-TF Kooperation zu intensivieren, soll die Schweiz die Vertraulichkeit internationaler Rechtshilfegesuche sicherstellen und die Rechtsgrundlage schaffen, damit der limitierte Umfang der Informationen, welche die Meldestelle für Geldwäscherei MROS austauschen darf, erweitert werden kann.
- Die Schweiz soll sicherstellen, dass die angedrohten Strafandrohungen betreffend GW und TF abschreckender ausgestaltet werden.