Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03096.jsonl.gz/783

So stieg der Umsatz um 15 Prozent auf 5,32 Milliarden Franken. In Lokalwährungen wären die Verkäufe um 14,1 Prozent gewachsen, teilte Sika am Donnerstag mit.
Höhere Rohstoffpreise und Sonderaufwendungen für die Integration von akquirierten Firmen konnte Sika aber nur teilweise ausgleichen. Das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich in der Folge leicht unterproportional zum Umsatz um 9 Prozent auf 728,9 Millionen Franken.
Ohne die Kosten für die Lösung der Übernahmestreits wäre der operative Gewinn aber um 12,4 Prozent gewachsen, hielt Sika fest. Die Lösung des Konflikts im Frühjahr kostete beim EBIT 23 Millionen Franken. Der Reingewinn schliesslich erhöhte sich um 10,5 Prozent auf 527,7 Millionen.
Damit hat Sika die Schätzungen der Analysten ziemlich genau getroffen. Die Experten rechneten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 5,31 Milliarden, einem EBIT von 729 Millionen und einem Reingewinn von 527 Millionen Franken.
2018 will Sika unverändert mit über 10 Prozent wachsen und erstmals die Umsatzmarke von 7 Milliarden Franken knacken. Der EBIT und der Gewinn sollen zweistellig steigen. Bisher hatte Sika ein leicht überproportionales Wachstum in Aussicht gestellt. Eine Herausforderung stellen laut Sika die steigenden und volatilen Rohstoffpreise dar.
Sika hat damit den zweiten Zwischenbericht vorgelegt, seit die "Causa Saint-Gobain" ad acta gelegt werden konnte. Im Mai beendeten Sika, die Familienholding Schenker-Winkler (SWH) und Saint Gobain ihren langjährigen Streit um die Kontrolle des Unternehmens.
(AWP)