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1. Österreicherinnen im Schlaraffenland
Den ÖSV-Athletinnen erschien es «wie ein schönes Märchen», dass sie Preise wie Wurst und Schokolade erhielten. In ihrer nach dem Zweiten Weltkrieg besetzten Heimat waren Nahrungsmittel damals nämlich nur rationiert mit Bezugsscheinen erhältlich.
2. 1. Schweizer Gold trotz Sturz
Als Aussenseiterin Hedy Schlunegger aus Grindelwald ins Abfahrtsrennen startete, hatte die österreichische Favoritin Trude Bieser bereits die Bestzeit aufgestellt. Die Schweizerin überquerte die Ziellinie aber als Schnellste und wurde Weltmeisterin – obwohl sie etwa bei Rennhälfte sogar einen Sturz zu verzeichnen hatte.
3. St. Moritz wird weltbekannt
1948 wurde St. Moritz zum ersten Ort, der zwei Mal Olympische Winterspiele beherbergt hatte. Später kamen noch Lake Placid und Innsbruck hinzu. Auch wenn «Grossanlässe» damals noch ungleich kleiner und überblickbarer waren als heute, machten die Wettkämpfe von 1948 die Engadiner Kleinstadt weltweit zu einem Begriff.