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In Venezuela dauern die Spannungen nach tagelangen massiven Protesten gegen die linke Regierung an. Staatschef Nicolás Maduro machte auch den US-Sender CNN für die aufgeheizte Stimmung verantwortlich und drohte dem Kanal mit der Abschaltung im Kabelnetz. Maduro kritisierte, CNN wolle der Welt zeigen, dass es in Venezuela einen Bürgerkrieg gebe, und so ein Eingreifen der "Gringo-Armee" (USA) provozieren.
Es sei ein Verfahren eingeleitet worden, das eine Abschaltung des Senders vorsehe, wenn dieser seinen Kurs nicht ändere. Die Behörden zogen am Freitag die Akkreditierung der CNN- Korrespondentin in Venezuela, Osmary Hernández, zurück, wie der Sender auf seiner Internet-Seite mitteilte. Erst am Wochenende war der kolumbianische Sender NTN24 aus dem Kabelnetz entfernt worden. Wie Generalstaatsanwältin Luisa Ortega am Freitag mitteilte, starben in den vergangenen zehn Tagen acht Menschen bei den Protesten. 134 seien verletzt worden. (aeg/sda)