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Liya Petrova
Liya Petrova gewann 2016 den 1. Preis beim Internationalen Carl Nielsen Violinwettbewerb in Dänemark. Sie wird für ihre «natürliche Virtuosität» (The Strad), ihre «aussergewöhnliche Klangfarbenvielfalt» (Gramophone) und ihren «grossartigen, reifsilbrigen Klang» (The Times) gelobt. Zuvor war sie Preisträgerin der Violinwettbewerbe Tibor Varga in Sion, Louis Spohr in Weimar sowie Vaclav Huml in Zagreb und wurde beim Deutschen Musikwettbewerbs 2015 mit einem Stipendium und einem Sonderpreis ausgezeichnet sowie in der Künstlerliste «Solisten» des DMR aufgenommen.
Als Solistin spielte sie mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France, Orchestre Philharmonique Luxembourg, der Filharmonie Antwerp, dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, der Sinfonia Varsovia, der Brussels Philharmonic, dem Orchestre National Montpellier, dem Orchestre de Chambre de Lausanne, der Staatskapelle Weimar, der KlassikPhilharmonie Hamburg, der Sofia Philharmonic, der Norddeutschen Philharmonie Rostock und dem Kansai Philharmonie Orchester. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Philippe Herreweghe, Krzysztof Penderecki, Yan Tortelier, Nikolas Szeps- Znaider, Mihhail Gerts, Kristiina Poska, Xian Zhang und Michel Tabachnik. Ausserdem unternimmt Liya Petrova regelmässig mit dem bulgarischen Kammerorchester «Sofia Solisten» Tourneen durch Japan, welche sie bisher in mehr als zwanzig japanische Städte geführt haben. Ihr erstes für Orchid Classics (2018) eingespieltes Soloalbum mit dem Odense Symphony Orchstra unter der Leitung von Kristiina Poska, mit Werken von Nielsen sowie Prokofiews erstem Violinkonzert, hat ihr internationale Anerkennung eingebracht. 2016 wurde Liya zum zweiten Mal zur Konzertreihe «Martha Argerich and friends» mit Martha Argerich, Yuri Bashmet und Mischa Maiskynach Frankreich eingeladen. Weitere Kammermusikpartner waren Ivry Gitlis, Renaud Capuçon, Augustin Dumay, James Ehnes, Nicholas Angelich, Frank Braley, Yuja Wang, Gerard Caussé, Antoine Tamestit, Gary Hoffman und Gautier Capuçon. Die Violinistin gastierte unter anderem bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommen, dem Rheingau Musik Festival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, La Folle Journée in Nantes, dem Festival de Pâques in Aix-en-Provence, dem Festival de Radio France Montpellier, dem Festival de Menton und Les Rencontre Musicale d'Evain.
Liya Petrova wurde in Bulgarien in eine Musikerfamilie hineingeboren. Im Alter von elf Jahren begann sie Ihre Studium in Deutschland als Jungstudentin bei Petru Munteanu an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock. Von 2010 bis 2013 studierte sie an der Chapelle Musicale Reine Elisabeth in Belgien bei Augustin Dumay,anschliessend bei Antje Weithaas an die Hochschule für Musik «Hanns Eisler» Berlin.
Liya Petrova spielt eine 1737 von Carlo Bergonzi gebaute Violine,eine grosszügige Leihgabe von Xavier und Joséphine Moreno.
Saison 2020/21