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1929
Die eidgenössischen Räte
bewilligen einen Kredit von 1,7 Millionen Franken für den Bau der
beiden Landessender Beromünster und Sottens. Der Sender Beromünster
wird anschliessend im Walterswiler Feld auf dem Gemeindegebiet von
Gunzwil gebaut.
1931
Am
1. Mai 1931
wird die erste Versuchssendung ausgesendet. Die offizielle Eröffnung
der Sendeanlage ist am 11. Juni.
Technische Daten des damaligen Senders: Fabrikat Marconi London, 60
kW Leistung auf der Frequenz 556 kHz, T/Antenne zwischen zwei 125 m
hohen Türmen gespannt.
1935
Erhöhung der Leistung auf 100 kW durch Umbau des Senders, der Sender
wurde vom 27.08 1935 bis zum 16.09.1935 abgeschaltet, während dieser
Zeit strahle der Landessender Sottens die Hälfte seiner Sendungen in
deutscher Sprache aus.
1937
Nach dem Bau einer neuen 215 m hohen Antenne auf dem Blosenberg
ist
der Sender praktisch in ganz Europa zu empfangen. Seinen grössten
Bekanntheitsgrad erlangt Beromünster während des zweiten
Weltkrieges. Die objektiven Nachrichtensendungen werden in ganz
Europa abgehört.
1946 -1948
Dem Gebäude wird
ein Erweiterungsbau angefügt. Darin wird ein 200- kW BBC-Sender
installiert.
1950
Der Wellenplan weist dem Mittelwellensender Beromünster die Frequenz
529 kHz zu.
1951 Ein Aufzug der Firma "Schlieren"
wird am 215 m hohen Blosenbergturm installiert, hier ein Dokument
dazu
1959 - 1995
Die Station Beromünster ist auch verantwortlich für die Aussendung
des Europa-Rundstrahl-Programms über Kurzwelle. Zu diesem Zweck
waren zeitweise bis zu 4 Kurzwellensender in der Station eingebaut.
1961
Wird der in die Jahre gekommene Marconi-Sender durch einen modernen
250- kW BBC-Sender ersetzt. Da sich im Lauf der Jahre immer mehr
Sender im Mittelwellenband festsetzen, wird der Beromünster -
Empfang in den Randregionen immer schlechter.
1968
Wird ein neuer
Sender mit 500 kW Leistung eingebaut und am
3.Mai 1969
in Betreib genommen, so kann Beromünster wieder
in den meisten Teilen der Deutschschweiz empfangen werden. Hier ein
Bericht aus den technischen Mitteilungen der PTT von 1969
1969 - 1992
Ausstrahlung einer zweiten Mittelwellenfrequenz auf 1566 kHz über
eine Steilstrahlantenne.
1973
Wird
1566
kHz von der Station Sarnen ausgesendet mit der Überwachung durch
Beromünster.
1978
Nach dem Wellenplan erhält Beromünster die Frequenz 531 kHz
zugeteilt.
1992
Die Sendungen auf der Frequenz 1566 kHz wurden aus Kostengründen
eingestellt.
1994
Der 500- kW Sender wird
durch einen Sender mit 600 kW ersetzt. Dieser Sender ist in der
neuesten Technik aufgebaut. Das heisst, der Sender wird direkt über
den Gleichrichter mit einem 40stufigen Pulsstufen-Modulator gestuert.
Dies ergab einen wesentlich besseren Wirkungsgrad. Die
Energieeinsparungen betragen ca. 20%.
Dies ist der aktuelle Betriebssender.
1995
Das Europa-Rundstrahl-Programm auf der Frequenz 1566 kHz wird
eingestellt.
1996
Im Frühjahr kommt
ein weiterer Sender nach Beromünster. Dieser Sender von der Firma
Nautel ist ganz mit Halbleitern bestückt. Als Reservesender kann er
bis 200 kW an die Antenne abgeben.
Seit Oktober
1996
ertönt " DRS Musigwelle" von über den Sender Beromünster.
ab dem 28.12.2008 kann die "SRF
Musikwelle" nur noch über DAB, Satellit, Kabel oder Livestream
empfangen werden
2) Landessender Sottens ( mit französischem
Programm ):
Mastsprengung
am 20. August 2014 / dynamitage du mât le 20.08.2014