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Die Methodistengemeinden in Algerien sind Teil der jährlichen Konferenz Schweiz-Frankreich. Die fünf Gemeinden müssen sich immer wieder neu mit ihrem islamischen Umfeld arrangieren. Die gesetzlich vorgeschriebene Registrierung wurde zwar schon vor Jahren eingeleitet, konnte bisher aber für keine Gemeinde abgeschlossen werden. Es besteht aber Hoffnung, dass dieser langwierige Prozess mittelfristig doch noch abgeschlossen werden kann. Eingeschränkt wird das Gemeindeleben auch durch die Tatsache, dass jegliche evangelistische Aktivität ausserhalb des Kirchengrundstücks verboten ist. Die Arbeit erfolgt folglich durch persönliche Beziehungen der Gemeindemitglieder.
Die Eglise Méthodiste Unie ist eine der grösseren protestantischen Kirchen des Landes. Sie umfasst insgesamt vier Episkopalregionen (Nord-Katanga, Süd-Kongo und Sambia, Zentral-Kongo und Ost-Kongo). Die Kirchgemeinden haben rege Tätigkeiten entwickelt, die der gesamten Bevölkerung zugutekommen. Sie reichen von der Evangelisation über theologische Ausbildungsstätten bis hin zu Spitälern und sozial-diakonischen Projekten.
Der Islam ist in Tunesien Staatsreligion. 98 Prozent der Bevölkerung bekennen sich zum Islam, die meisten sind Sunnit:innen. Christen und Juden bilden kleine Minderheiten. Die Verfassung sieht die freie Ausübung des Glaubens vor, solange diese nicht die öffentliche Ordnung stört. Dieses Grundrecht wird von der tunesischen Regierung in der Regel respektiert. Die reformierten Gottesdienste am Sonntag werden jeweils von über 100 Personen besucht. Die Mehrheit von ihnen stammt aus Ost-, West- und Zentralafrika.