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- Zu den grossen Gewinnern des Abends zählen der Film «Black Panther» sowie die Netflix-Serie «Stranger Things» mit jeweils vier Auszeichnungen.
- «Black Panther» erhält Auszeichnungen als bester Film, für die beste schauspielerische Leistung von Hauptdarsteller Chadwick Boseman, den besten Helden sowie den besten Bösewicht.
- «Stranger Things» gilt als beste Show mit der besten schauspielerischen Leistung in einer TV-Serie von Millie Bobby Brown.
- Die Serie zeigt ausserdem das beste On-Screen-Team, die angsteinflössende Szene eines Schauspielers und den besten Musik-Moment.
Reichlich dunkelhäutige Gewinner, ein schwuler Kuss, eine lesbische Preisträgerin: Mit dem immer noch nachklingenden Erfolg des Superheldenfilms «Black Panther» haben die MTV Movie & TV Awards ein Zeichen für Vielfalt unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht und sexuellen Vorlieben gesetzt.
Der Marvel-Hit räumte den Hauptpreis als bester Film sowie drei weitere Auszeichnungen ab. Die Show wurde am Samstagabend aufgezeichnet und Montagabend ausgestrahlt. An dem zweistündigen Abend in Kalifornien machten sich die Preisträger für Afroamerikaner und zugleich für Frauen und Homosexuelle in dem vorwiegend jungen Publikum stark.
Auszeichnung für «richtigen» Held
Mit Komikerin Tiffany Haddish, die als erste schwarze Frau durch die MTV Movie Awards führte, schien der Sender ebenfalls Flagge zeigen zu wollen. «Es ist ein grosses Jahr für schwarze Menschen gewesen», sagte Haddish zum Auftakt. Der Kassenschlager «Black Panther» war bei den Preisen, bei denen Fans per Abstimmung über die Sieger entscheiden, mit sieben Nominierungen als Favorit ins Rennen gegangen. Die Preise wurden dieses Jahr zum 27. Mal verliehen.
«Black Panther»-Star Chadwick Boseman wollte die Begeisterung für Afroamerikaner auch zumindest symbolisch in den Alltag abseits der glamourösen Film- und Fernsehwelt tragen: Als er den Preis als bester Held gewonnen hatte, holte er James Shaw Jr. auf die Bühne. Der Afroamerikaner hatte einem Angreifer die Waffe entrissen, als dieser in einem Restaurant in Nashville vier Menschen erschossen hatte. Boseman bezeichnete Shaw Jr. als «Held im wirklichen Leben» und sagte, die Trophäe solle bei ihm zu Hause stehen.