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Partner Health, die erste HTA zugelassene Biobank Europas
Der klinische Rat des American College of Obstetricians and Gynecologists (ACOG) lässt vermuten, dass schwangere Frauen kein erhöhtes Risiko haben, sich mit COVID-19 anzustecken. Sie warnen jedoch davor, dass schwangere Frauen schwere Symptome entwickeln könnten, wenn sie sich anstecken würden. Das liegt daran, dass die während der Schwangerschaft auftretenden Veränderungen das Immunsystem schwächen und Herz und Lunge stärker belasten.
Wenn Sie schwanger sind, müssen Sie strenge Vorsichtsmassnahmen treffen, um eine Exposition gegenüber COVID-19 zu vermeiden. Wenn Sie schwanger sind und denken, dass Sie möglicherweise COVID-19 haben, sollten Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin sofort informieren.
Wenn die Mutter während der Schwangerschaft ernsthaft erkrankt, besteht möglicherweise ein erhöhtes Risiko einer Fehlgeburt oder vorzeitigen Wehen. Auch hier gilt: Wenn Sie schwanger sind und denken, dass Sie möglicherweise COVID-19 haben, sollten Sie dies sofort Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin mitteilen.
In den meisten Fällen verhindert die Plazenta bereits im Mutterleib die Übertragung von Krankheiten und Infektionen von der Mutter auf das Kind. In einer grossen Krankenhausstudie gab es keinen Hinweis auf eine transplazentare Übertragung der Grippe von der Mutter auf das Kind. Im Fall von COVID-19 deuten frühe Studien in China darauf hin, dass das Coronavirus manchmal von der Mutter auf das Baby übertragen werden kann, doch sind weitere Studien erforderlich, um dies zu bestätigen.
Es ist auch wichtig, daran zu erinnern, dass COVID-19 nach der Geburt durch engen Kontakt von der Mutter an das Kind übertragen werden kann. Drei Neugeborene entwickelten leichte Anzeichen von COVID-19, aber alle erholten sich innerhalb der ersten zwei Lebenswochen.
In diesem Fall wird der Mutter empfohlen, ihre Milch abzupressen und das Kind von einer anderen Person pflegen und füttern zu lassen, bis sich die Mutter erholt hat. Es gibt noch keinen Beweis dafür, dass COVID-19 über die Muttermilch weitergegeben werden kann.
Bisherige Studien zeigen, dass Nabelschnurblut kein COVID-19 tragen kann, selbst wenn sich die Mutter während der Schwangerschaft damit infiziert. Aus diesem Grund empfiehlt die FDA nicht, bei Blutspendern auf COVID-19 zu testen, und Sie dürfen Nabelschnurblut-Stammzellen für Ihr Kind einlagern.
In einer Studie über neun Geburten in Wuhan, China, litten alle neun Mütter an COVID-19, und ihre Babys wurden per Kaiserschnitt entbunden. Noch während sich die Babys im sterilen Operationssaal befanden, wurden Proben ihres Fruchtwassers und Nabelschnurblutes entnommen. Alle neun Proben wurden negativ auf COVID-19 getestet, so dass die Mütter sich keine Sorgen über das Vorhandensein des Virus in ihrem Blut oder Nabelschnurgewebe machen mussten.
Während Ihr Baby in der Gebärmutter wächst, schützt die Plazenta es vor Krankheiten, indem sie mütterliche Antikörper in das Blut des Babys eindringen lässt. Das Kind erbt das Immunsystem und die Resistenz seiner Mutter bis zum Alter von etwa sechs Monaten.
Wenn eine Frau mit dem Coronavirus infiziert wurde und sich davon erholt hat, trägt sie schützende Antikörper mit sich, die an das Baby weitergegeben werden. Eine kleine Studie in Wuhan, China, bestätigte, dass sechs Frauen, die an COVID-19 erkrankten, ein Baby zur Welt brachten, dessen Blut Antikörper gegen COVID-19 enthielt.
Die globale Ausbreitung und die Auswirkungen des Coronavirus haben viele Eltern dazu veranlasst, sorgfältiger darüber nachzudenken, wie sie die zukünftige Gesundheit ihrer Kinder schützen können. Infolgedessen nehmen die Anfragen zur Einlagerung von Nabelschnurblut-Stammzellen zu.
Obwohl es einige vorläufige Studien zu Stammzellen und Coronavirus gibt, gibt es keinen Beweis für einen präventiven Zusammenhang. Die Motivation für die Einlagerung von Nabelschnurblut bleibt jedoch die gleiche. Wenn Sie sich für eine Privatbank entscheiden, bietet dieser Service Ihrem Kind eine reichhaltige Quelle an Stammzellen, die konserviert und gelagert werden können, um mögliche zukünftige Krankheiten zu behandeln.
Ja, normalerweise werden Mütter routinemässig auf Krankheiten oder Infektionen getestet, die die Entnahme von Blut oder Nabelschnurgewebe bei der Geburt beeinträchtigen können. Alle Banken, ob privat oder öffentlich, überprüfen auch die Krankengeschichte ihrer Kunden auf das Risiko von COVID-19.
Daher arbeiten Nabelschnurblutbanken normal. Sie sollten sich jedoch bei Ihrem Arzt, Ihrer Hebamme oder Ihrem Krankenhaus erkundigen, welche Dienstleistungen für die Sammlung zur Verfügung stehen.
Unabhängig davon, ob die Probe Ihres Kindes in einer privaten oder öffentlichen Bank aufbewahrt wird, besteht kein Risiko einer COVID-19-Kontamination. Die meisten Proben wurden lange vor Beginn der Pandemie gesammelt und sicher kryokonserviert.
Man geht davon aus, dass der flüssige Stickstoff in der Dampfphase, der jede Probe umgibt, auch die Übertragung von Viren und anderen Schadstoffen verhindert. Eine weitere Vorsichtsmassnahme: Öffentliche Banken prüfen potentielle Spender und private Banken prüfen Familien, die neue Verträge abschliessen, um sicherzugehen, dass sie kein Risiko für COVID-19 haben.
Es liegen keine bekannten Berichte über eine Übertragung des Coronavirus bei einer Transplantation vor. Tatsächlich gibt es keine dokumentierten Fälle, in denen Atemwegsviren durch Transplantation, Implantation oder Infusion von Zellen oder Geweben auf einen Patienten übertragen wurden.
Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe werden derzeit untersucht, um herauszufinden, ob sie zur Herstellung von Zelltherapien zur Bekämpfung von COVID-19 verwendet werden könnten. Es gibt jedoch noch keine eindeutigen Beweise.
Vielversprechende klinische Studien laufen derzeit in Asien, Europa und den Vereinigten Staaten, in denen Zelltherapien mit mesenchymalen Stammazellen (MSC) untersucht werden. Diese könnten Patienten mit akutem Atemnotsyndrom (ARDS) helfen, das oft eine tödliche Komplikation von COVID-19 darstellt.
> Châtel-St-Denis
Future Health, die erste HTA zugelassene Biobank Europas, ist im Bereich der Zelltherapie aktiv und bietet den Familien die Möglichkeit an, die Stammzellen aus dem Nabelschnur und Zahnmark ihrer Kinder zu bewahren.