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Angostura ist ein Bitter, das ursprünglich als hochprozentiges Tonikum gegen Tropenkrankheiten entwickelt wurde. Angosturabitter enthält unter anderem Enzianwurzel, Bitterorange, Gewürznelken, Zimt, Kardamom und Chinarinde. Es wird heute vor allem zum Aromatisieren von Cocktails, Saucen und Desserts verwendet.
Der Barlöffel hat einen sehr langen, in sich gedrehten Stiel. Damit kann der Barkeeper die Zutaten auch in hohen Rührgläsern mischen. Der gedrehte Stiel erhöht die Griffigkeit und quirlt die Zutaten im Rührglas.
Ausserdem kann man den Barlöffel zum so genannten «Floaten» verwenden. Dabei lässt man Spirituosen mit verschiedenen Dichten langsam über den Löffel in ein Glas fliessen. Dadurch bilden die Spirituosen klar abgegrenzte Schichten im Glas. Der Barlöffel ist auch eine Masseinheit für Cocktailzutaten und wird meist mit BL abgekürzt.
Ein Bitter ist eine bitter schmeckende Spirituose, die durch Aromen und Gewürze jeweils einen eigenen, charakteristischen Geschmack erhält. Sie hat mindestens 15 Volumenprozent Alkoholgehalt und wird häufig als Digestiv getrunken. Typische Bitterzutaten sind verschiedene Kräuter und die Angosturarinde, die besonders bitter ist.
Bitter und Magenbitter sind dabei nicht zwangsläufig dasselbe, weil nicht alle Kräuterliköre bitter schmecken.
Bourbon ist ein amerikanischer Whiskey, der aus Mais, Roggen und Gerste hergestellt wird. Der Maisanteil muss dabei mindestens 51% betragen, liegt aber meist deutlich höher. Nach der Destillation wird Bourbon mindestens zwei Jahre in Fässern aus amerikanischer Eiche gelagert.
Cachaça ist eine brasilianische Spirituose, die aus Zuckerrohrsaft hergestellt wird – im Unterschied zum Rum, der aus Zuckermelasse hergestellt wird. Der Alkoholgehalt von Cachaça liegt zwischen 38 und 48 Volumenprozent.
Ein klassisches Cocktailglas ist meist eine flache V-förmige Schale auf einem Stil mit Fuss. Wird manchmal auch als Martiniglas bezeichnet.
In der Gastronomie versteht man unter einem Dash (Plural: Dashes) einen Spritzer. Dash ist also eine Mengenangabe und entspricht ungefähr 1 Milliliter. Dieser Begriff wird vor allem bei der Zubereitung von Cocktails genutzt.
Jigger ist der Fachbegriff für den Bar-Messbecher. Oft hat ein Jigger zwei Becherseiten. Meist fasst eine Seite die Menge von 2 cl, die andere 4 cl. Dies sind die üblichen Standardmengen für Spirituosen. Meist ist der Jigger aus Edelstahl. Zur Überprüfung der Menge hat ein Jigger oft eine innen liegende Skala.
Port, kurz für Portwein, ist ein meist roter, schwerer Süsswein. Echter Port stammt ausschliesslich aus dem Douro-Tal in Portugal, doch dürfen sich andere Weine derselben Richtung auch Port nennen. Bei der Herstellung werden verschiedene Trauben verwendet, die zunächst normal zur Gärung angesetzt werden.
Entscheidend ist das Fortifizieren mit hochprozentigem Weindestillat. Dadurch wird die Gärung gestoppt und der Restzuckergehalt des Ports festgelegt. Obwohl Port keinen festen Platz im Menü hat, wird er meist zum Dessert oder anstatt eines Kaffees gereicht. Alte Portweine werden in Auktionen zu Höchstpreisen gehandelt und sie sind auch nach langer Lagerung noch geniessbar.
In einem Rührglas werden Drinks gemischt, für die das Verrühren der Zutaten über Eis ausreicht, weil es die Aromen feiner verbindet. Das Glas muss besonders dickwandig sein, damit der Barkeeper mit dem Barlöffel kräftig umrühren kann.
Das Umfüllen in das Cocktailglas wird durch eine Ausgiesslippe erleichtert. Alternativ kann der Inhalt auch in einem Shaker-Glas angerührt und dann mit einem Strainer abgegossen werden.