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Doris Mende (Oboe)
Die in München geborene Doris Mende machte schon als Jugendliche mit zahlreichen Preisen bei dem Wettbewerb «Jugend musiziert» auf sich aufmerksam und wurde 1995 Mitglied des Bundesjugendorchesters Deutschland. Bereits im jungen Alter von 16 Jahren studierte sie im Hauptfach Oboe an der Hochschule für Musik und Theater in München, wo sie ihre Ausbildung bei den Professoren Hagen Wangenheim und Günther Passin vervollständigte und mit der Meisterklasse abschloss. Studien u.a. bei Albrecht Mayer, Hans-Jörg Schellenberger, Heinz Holliger und Christian Hommel folgten. Sie war Stipendiatin der «Villa musica» und der Yehudi Menuhin Stiftung «Live Music Now». Im Jahr 2003 war sie stellvertretende Solo-Oboistin des Staatstheaters Kassel, dann 2004 Solo-Oboistin des Staatstheaters Karlsruhe. Von 2005 bis 2011 war sie stellvertretende Solo-Oboistin der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Als Solo-Oboistin gastierte sie mit zahlreichen namhaften Orchestern u.a. dem Philharmonischen Orchester Hamburg, den Bochumer Sinfonikern und dem Württembergischen Kammerorchester. Darüber hinaus ist sie gefragte Kammermusikpartnerin und Solistin vieler Konzertreihen, wie 2010 beim Friedberger Musiksommer als Solistin zusammen mit Reinhold Friedrich und Mitgliedern der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Karl-Heinz Steffens, 2014 als Solistin bei Murten Classics und 2013 und 2016 als Solistin mit dem Berner Sinfonieorchester unter der Leitung von Ion Marin und Mario Venzago. Seit September 2011 ist sie Solo-Oboistin des Berner Symphonieorchesters.