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Seit 2011 ist Qualitätssicherung an den Schweizer Hochschulen eine gesetzlich verankerte Pflicht. Auf den ersten Blick einleuchtend, wirft dies auf den zweiten zahlreiche Fragen auf: Kann wissenschaftliche Qualität überhaupt gemessen werden? Wenn ja: wie und von wem? Wer profitiert davon? Welche unerwünschten Nebeneffekte haben Qualitätssicherungssysteme und könnten solche vermieden werden? Welches Verhältnis von Aufwand und Ertrag lässt sich rechtfertigen? Können Evaluationen die an sie geknüpften Versprechen – etwa auf bessere Sichtbarkeit von wissenschaftlichen Ergebnissen oder auf Erhöhung des Vertrauens seitens der Gesellschaft – einlösen? Am 19. Januar 2016 hat die SGG diese Fragen im Rahmen eines Workshops diskutiert.