Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03119.jsonl.gz/595

Externer Inhalt
Bern - Nach dem Zürcher Hauptbahnhof und dem Berner Gäbelbachquartier wird dieses Jahr das Stadtzentrum von Basel Schauplatz einer Operninszenierung des Schweizer Fernsehens. "Aida am Rhein" spielt auf der Mittleren Brücke, im Hotel Les Trois Rois und am Rheinufer.
Wegen der Aussenaufnahmen ist die neue Inszenierung - die vorerst letzte ihrer Art - noch etwas aufwendiger als die Produktionen der Vorjahre. Bei Regen oder gar Hochwasser müssten die Macher kurzfristig umdisponieren, heisst es im Communiqué des Theaters Basel und des Schweizer Fernsehens vom Freitag.
Inszeniert wird die TV-Produktion von Basels Theaterdirektor Georges Delnon, Gabriel Feltz dirigiert das Sinfonieorchester Basel. Durch die TV-Sendung am 1. Oktober führt Sandra Studer.
Neben dem Rhein, der zum Nil wird, spielt Angeles Blancas in dem populären Werk von Giuseppe Verdi die Hauptrolle. Sie gibt die aus Äthiopien nach Ägypten verschleppte Prinzessin Aida, Sergej Khomov übernimmt die Rolle ihres Geliebten Radames. Michelle de Young ist als Aidas Rivalin Amneris zu sehen und zu hören.
Die wettergeschützte Premiere von "Aida" am Theater Basel, dem Opernhaus des Jahres 2009, findet am 14. September statt. Die Besetzung ist dieselbe, Regie führt hier aber der Regisseur Calixto Bieito, die musikalische Leitung obliegt Maurizio Barbacini.
Das Schweizer Fernsehen hat mit den Opernproduktionen der Vorjahre, "La Traviata am Hauptbahnhof" und "La Bohème im Hochhaus", auch international für Aufsehen gesorgt und Preise eingesammelt.
Man könne das Aussergewöhnliche jedoch "nicht zur Regel machen", erklärte Redaktionsleiter Christian Eggenberger. Deshalb sei "Aida am Rhein" zumindest "vorerst der letzte Opernevent dieser Art".
SDA-ATS