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Die Führung der Rennserie begründete dies mit dem gesellschaftlichen Wandel. Der Aufmarsch leicht bekleideter Mädchen als «Grid Girls» neben den Rennwagen widerspreche dem Zeitgeist.
«Brauch ist nicht passend»
«Wir glauben nicht, dass dieser Brauch passend oder bedeutend für die Formel 1 und ihre bisherigen und künftigen Fans in aller Welt ist», sagte Sean Bratches, der neue Besitzer der Rennserie. Dieser Entscheid gelte auch für alle Rennen anderer Klassen an Grand-Prix-Wochenenden.
«Grid Girls» gehörten seit Jahrzehnten zu den Rennen. Die jungen Frauen dienten Werbemassnahmen und trugen meist das (knappe) Outfit eines Sponsors. Unter anderem standen sie in der Startaufstellung und hielten die Schilder mit den Namen der Fahrer hoch.
Das sagt SRF-Formel-1-Kommentator Michael Stäuble:
Ich finde es schade, denn die Grid Girls waren eine Tradition. Viel schöner wäre es, wenn wieder einmal eine Frau im Cockpit sitzt und den Männern Konkurrenz macht. Das halte ich durchaus für möglich.