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letztern antherenlos sind. Dieselben haben nämlich breite, blumenblattartige
Filamente und tragen an beiden Seitenrändern
die parallel stehenden
Antheren. Der
Fruchtknoten wird von mehreren quirlständigen, miteinander und mit dem Blütenboden verwachsenen
Karpellen gebildet und ist daher vielfächerig; jedes
Fach enthält zahlreiche anatrope
Samenknospen auf den Scheidewänden.
Bei den Unterfamilien der Cabombeae und Nelumboneae sind die Karpiden dagegen nicht verwachsen.
Die letztgenannten haben einen kreiselförmigen Blütenboden, auf dessen Oberfläche die
Fruchtblätter in
Gruben eingesenkt
sind. Auf dem
Scheitel des
Fruchtknotens befindet sich eine sitzende oder etwas gestielte, strahlig gestreifte, schildförmige
Narbe. Die
Frucht ist bei den einheimischen Nymphäaceen weich, beerenartig, von der stehen bleibenden
Narbe gekrönt und zerfällt erst allmählich durch
Fäulnis. Die zahlreichen kugeligen oder eiförmigen
Samen
[* 2] liegen in einem
Fruchtbrei und enthalten ein stärkehaltiges
Perisperm, in welches der von dem
Embryosack
[* 3] umgebene, gerade
Keimling eingesetzt
ist.
(griech.), bei den Alten diejenigen Bauwerke, welche die Quellenbehälter
enthielten und unter den
Schutz der
Nymphen gestellt waren.
Sie hatten teils eine grottenartige
Anlage, teils die Form eines
säulengetragenen, gekuppelten Rundbaues und dienten sowohl dem allgemeinen Wasserbedürfnis als auch dem bei Hochzeitsfeierlichkeiten
eingeführten
Gebrauch der
Abwaschung mit heiligem Quellwasser.
Dorf westlich bei
München
[* 15] und mit diesem durch eine Dampfstraßenbahn verbunden, hat ein königliches
Schloß (1663 erbaut) mit den Resten einer einst berühmten
Gemäldegalerie, welche größtenteils in die
Pinakothek nach
München
gekommen ist, 2
Kirchen, ein Erziehungsinstitut und (1885) mit der
Garnison (eine
Eskadron schwere
Reiter
Nr. 2) 2000 Einw. Dabei eine ehemals königliche Porzellanfabrik,
welche 1758 dorthin von Naudeck überführt wurde, Rokokofiguren und Tafelgeschirr mit M. V. und dem bayrischen Rautenschild
als
Marke fabriziert und jetzt Privatunternehmen ist.
Vgl.
Droysen, Der Nymphenburger
Vertrag von 1741 (in den »Abhandlungen zur neuern Geschichte«, Leipz.
1876), und
Heigel, Der österreichische Erbfolgestreit und die Kaiserwahl
Karls VII.
(Nördling. 1877).
und außerdem ist das Alter vom 25.-30. Jahr für Mädchen eine besonders gefährliche Periode. Klima,
[* 20] Sitten und Lebensweise
können das Entstehen von Nymphomanie sehr begünstigen, besonders Verweichlichung und Müßiggang etc.
Die Nymphomanie ist häufig heilbar; im ungünstigen Fall folgt den Erregungen ein langsam fortschreitender Zerfall der Geisteskräfte,
oft abschreckende Unreinlichkeit, Kotschmieren, schließlich völliger Blödsinn.
Vgl. Herpain, Essai
sur la nymphomanie (Par. 1812).