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Was du an einen Mitarbeitenden beklagst, löst du selbst mit aus!
Sind die Mitarbeitenden im Widerstand? - Kann es sein, dass du Druck machst?
Sind die Mitarbeitenden unselbständig? - Kann es sein, dass du zeigst wie es geht?
Herrscht Misstrauen? - Kann es sein, dass du nicht immer machst was du sagst?
Die Liste lässt sich lange weiterführen...
Ungewünschtes Verhalten (des MA) wird sehr oft unwillkürlich durch die Führungskraft mit ausgelöst. Widerstand ist eine (verständliche) Reaktion des MA auf Druck, den er nicht nachvollziehen kann. Unselbständigkeit ist eine logische Reaktion auf zu frühe Hilfestellung ("Ich warte mal ab, am Schluss macht es der Chef sowieso wie er es will")
Deshalb lohnt es sich, bei sich als Führungskraft zu schauen: Bin ich zu fordernd, bin ich unklar? Bin ich zu ungeduldig?
Auch wenn ich als Führungskraft überzeugt bin, dass der MA doof, kindisch, unpassend agiert - vier wirksamer als: "was müsste er tun" ist die Frage: "was hilft, das gewünschte Verhalten zu erzeugen?" Druck ist es selten.
Bei sich selbst zu schauen fühlt sich manchmal falsch an, wie ein Schuldeingeständnis. Darum geht es nicht. Es geht darum, die Blockade zu überwinden. Und eine(r) muss damit anfangen.
Quellen und Weiterführende Links
Entfernt inspiriert durch das Konflikt-Konzept von Fritz Glasl.
Verwandt mit Schmidt's Absicht und Wirkung
Widerstand ist nicht Kindisch - sondern Lymbisch
Eine andere Sichtweise auf das Selbe: Realität ist individuell