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Von Urlaub konnte man wohl im 15. Jahrhundert, als die Karibik von den Seefahrern Europas nach und nach entdeckt und kartographiert wurde wohl nicht reden. Denn die Seefahrer kamen im Auftrag der Könige in die Region, in deren Dienst sie standen, und zwar mit dem Ziel, das Land, auf das sie trafen zu annektieren und dort die Fahne des Königs zu hissen. Welche Folgen das für die dort heimische Bevölkerung hatte, das war den Kolonialmächten egal. Sie wollten Land und Leute vor allem ausbeuten. Dabei war vor allem die Karibik berüchtigt wie zum Beispiel das Bermuda-Dreieck, wo sicherlich schon vor den Aufzeichnungen der Seefahrer Schiffe auf nie mehr wiedersehen verschwunden sind. Doch nicht nur mit der See hatte man zu kämpfen. Die Kariben erwiesen sich auch als äußerst kämpferisch und waren nur schwer zu besiegen. Von den Europäern wirklich besiedelt wurden die Inseln der Karibik daher nie. Aus diesem Grund sind Karibik Ferien aber heute auch so beliebt. Denn die Inseln haben sich viel von ihrer Ursprünglichkeit erhalten können.
In der Hand der Piraten
Daher kam es auch, dass viele Europäer zwar sich in der Karibik niederließen, aber dort nicht Landwirtschaft oder Handel betrieben, sondern sich mit der Piraterie befassten. Wer nun diese Piraten wirklich waren, welcher Nation sie angehörten, das war recht schwer herauszufinden. Doch die meisten waren der englischen oder / und der französischen Sprache mächtig und konnten sich daher mit den Engländern und Franzosen, die hier in den Gewässern mit ihren großen Schiffen unterwegs waren auch verständigen bzw. diese in ihrer Sprache sogar auffordern ihnen das Schiff, die Besatzung und vor allem die Ladung zu überlassen.
Einzug des Tourismus
Im 17. und 18. Jahrhundert schließlich kamen auch die ersten Touristen in die Karibik. Sie erforschten die Inseln aber nur. Wie zum Beispiel die Großen Antillen, insbesondere die Dominikanische Republik und Haiti von englischen Forschern durchzogen wurden. Diese legten damals den Grundstein für einen Tourismus, wie er heute in der Karibik blüht. Viele Menschen, deren Vorfahren Sklaven oder Piraten waren, leben heute von der Tourismusbranche. Und das recht gut, wie einige finden. Denn die Karibik gehört zu den Fernreisezielen, wenn man das von Mitteleuropa aus betrachtet.