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Die «Weltwoche» bekommt einen neuen Bundeshausredaktor. Ab sofort ist der Journalist und Historiker Markus Schär (Bild) für die Schweizer Wochenzeitung tätig. Ab Anfang nächsten Jahres arbeitet er fest angestellt als Bundeshausredaktor.
Schär tritt die Nachfolge des langjährigen «Weltwoche»-Bundeshausjournalisten Urs Paul Engeler an, «der dem Blatt als Autor in vermindertem Pensum weiterhin zur Verfügung stehen wird», wie die Wochenzeitung mitteilte.
Schär promovierte an der Universität Zürich bei Professor Rudolf Braun mit einer Arbeit über «Seelennöte der Untertanen: Selbstmord, Melancholie und Religion im Alten Zürich 1500-1800» und war als Oberassistent tätig.
Zusätzlich war er politisch aktiv, unter anderem als Präsident der Sozialdemokratischen Partei des Kantons Thurgau. Schär machte sich als politischer und wirtschaftspolitischer Journalist bei unterschiedlichen Medien einen Namen. Von 2004 bis 2006 war er bereits einmal als Redaktor bei der «Weltwoche» tätig, ehe er als Mitarbeiter und Autor zum liberalen Thinktank Avenir Suisse wechselte, schreibt die «Weltwoche» über seinen Lebenslauf.