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Ein kostbarer Schatz ist die vom Silbermannschüler Johann Hug (Freiburg i.Br.) erbaute Chororgel aus dem Jahr 1767. Die gesamte Mechanik, die Windlade und das Pfeifenwerk sind original erhalten! Nachdem die Orgel ab dem Jahr 2001 immer unspielbarer wurde, musste im Juli 2002 die Generalrevision in Auftrag gegeben werden. Diese wurde vollumfänglich mit dem Beitrag der christkath. Landeskirche des Kantons Aargau finanziert. An eine Rückführung zu ihrem historischen Vorbild von 1767 war noch nicht zu denken, da die Kirchengemeinde nicht in der Lage war, die von der Denkmalpflege nicht gedeckten Kosten zu übernehmen. Dank Beiträgen aus dem Lotteriefonds des Kantons Aargau und der Vereinigung Hortus Dei bei Olsberg konnte die Finanzierung der restlichen Kosten gedeckt werden, entsprechend der Vorgaben der Denkmalpflege, die Rückführung in den Originalzustand von 1767 vorzunehmen. Am Bettag 2005 konnte in einem Konzert die Orgel der Öffentlichkeit vorgestellt werden
Das originell tönende Werk hat fünf Register:
Koppelflöte 8', Rohrflöte 4', Prinzipal 4', Oktav 2' und Mixtur 3fach.
Außerdem gibt es eine eigentümliche Konstruktion eines "Tremulanten" mit
Stein und Draht ...
Die 12 Tasten des Pedals sind angehängt an das Manual und verfügen über kein eigenes
Pfeifenwerk.
Eine weitere Besonderheit stellt die restaurierte Balganlage mit dem System eines mechanischen Wechselbalgs mit Seilzügen dar. Dies bedeutet, dass das Instrument auch ganz ohne elektrischen Strom zu spielen ist.
(siehe unten die Bildergalerie)