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Wasserversorgung
Trinkwasser wird in der Schweiz entweder oberirdisch aus Flüssen, Seen oder Wassertürmen oder unterirdisch via im Grundwasser installierter Tauchpumpe gefördert.
Verteilung Trinkwasser
Durch ein Wasserleitungsverteilsystem gelangt das Wasser über den Hausanschluss in die privaten Haushalte. Die öffentlichen Rohre verlaufen unter Strassen und Wegen. Rückschlagventile verhindern, dass das Wasser von der privaten Hausleitung wieder in die Hauptleitung zurückfliesst. Ein Filter reinigt das geförderte Trinkwasser und ein Druckkessel sorgt für einen ausgeglichenen Wasserdruck. Die Wasserleitungen führen in den Technikraum oder Keller, wo das Hauptabsperrventil und der Wasserzähler gut zugänglich installiert sind.
Das Leitungsnetz der Schweiz misst heute rund 53 000 Kilometer. Damit sind nahezu 100 Prozent der Schweizer Haushalte an die öffentliche Trinkwasserverteilung angeschlossen.
Trinkwasserqualität
Da in den Wasserleitungen Trinkwasser fliesst gelten die gesetzlichen Anforderungen des Lebensmittelgesetzes (LGV). Artikel 34 des LGV besagt, dass Bedarfsgegenstände an Lebensmittel nur Stoffe abgeben dürfen, die:
- Gesundheitlich unbedenklich oder
- technisch unvermeidbar sind und
- keine Veränderung der Zusammensetzung oder der organoleptischen Eigenschaften des Lebensmittels herbeiführen.
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