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Der 51-jährige Italiener unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2023.
Tramezzani coachte Sion schon zu Beginn der Saisons 2017/18 und 2020/21. 2017 hatte Präsident Christian Constantin Tramezzani vom FC Lugano abgeworben. Dennoch musste er den Posten in Sitten nach 16 Spielen räumen. 2020 war nach 13 Pflichtspielen Schluss, obwohl er die Mannschaft nach dem Corona-Stillstand erfolgreich aus der Abstiegsgefahr zum Ligaerhalt geführt hatte.
Nun kehrt Tramezzani aus Saudi-Arabien in die Schweiz zurück. Dort hatte er erst im Juli mit einem Einjahresvertrag den Trainerposten beim Erstligisten Al-Faisaly Harmah angetreten. Eine weitere Station nach dem zweiten Gastspiel in Sitten war Anfang des Jahres während vier Monaten Hajduk Split. Länger als die 24 Spiele in Kroatien hielt sich Tramezzani als Cheftrainer bislang einzig 2018/19 bei APOEL Nikosia im Amt. In zehn Monaten brachte er es dort auf 31 Pflichtspiele.
Wie Decastel, Bigon und Roussey
Ein Novum ist das dreimalige Engagement des gleichen Trainers im Wallis nicht: Vor Tramezzani hatten auch Michel Decastel (1995/96, 2012, 2013), Alberto Bigon (1996/97, 2007, 2008) und Laurent Roussey (2001/02, 2011/12, 2013/14) den FC Sion in drei verschiedenen Amtsperioden gecoacht.
Von Tramezzanis Vorgänger Marco Walker hatte sich Constantin am Freitag aufgrund der durchwachsenen Resultate in den letzten Wochen nach sieben Monaten getrennt. Aus den neun Ligaspielen dieser Saison resultierten neun Punkte und 22 Gegentore. Zuletzt setzte es in der Meisterschaft ein 2:6 gegen den FC Zürich und ein 1:3 gegen die Grasshoppers ab sowie ein 0:4 im Cup gegen den Challenge-League-Klub Stade Lausanne-Ouchy. Der Kredit aus der letzten Rückrunde, in der Walker die Mannschaft erfolgreich zum Ligaerhalt geführt hat, war damit aufgebraucht.
Der Beigeschmack von etwas Unvollendetem
«Wir kennen seine Qualität, seine Härte und Offenheit. Er hat einen klaren Spielplan und weiss genau, was er mit unserem Team machen möchte», erklärt Sion Sportchef Barthélémy Constantin in der über Tramezzanis Rückkehr. «Im Sommer 2020 blieb nach der Rettung der Beigeschmack von etwas Unvollendetem. Heute freuen wir uns, ihn für den Start eines neuen gemeinsamen mittelfristigen Projekts zurück zu haben.»