Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03466.jsonl.gz/1744

Der Name Hohenecker oder Hohenegger kommt von Burgen, Schlössern die auf einem „Hohen Eck“ standen oder Gebäuden mit hohen Ecktürmen. Die Geschlechter der Hohenecker / Hohenegger / Hochenegger / Hohenegg / Hochenegg und Honegger sind jedoch nur auf zwei Burgen zurückzuführen. Der Burg Hoheneck im Stadtteil Hoheneck in Kaiserslautern und der Burg Hohenegg in der Gemeinde Ebratshofen bei Kempten im Allgäu. Weitere Hohe Ecken oder Hohe Eggen gibt es noch in Ludwigsburg und Pforzheim. Auch gibt es in der ehemaligen DDR ein Frauengefängnis „Hoheneck“. Auch eine Alp im Vorarlberg, die sich „Hohenegg“ nennt. Der Hof „Hohenecken“ in Reischach bei Altötting, von dem die Hohenecker der bayrisch-österreichischen Linie abstammen, ist am aller ehesten mit den Hohenecker von Kaiserslautern in Verbindung zu bringen. Eine Verbindung zu den Hohenegger im Allgäu ist nicht wahrscheinlich.
Diese Burg wird 1270 erstmals erwähnt. 1291 auch ein dazu gehörender Burgweiher. Die Burg wechselte mehrere Male den Besitzer. Ab 1340 wurde als Inhaber Johann von Rechberg erwähnt. Im Zusammenhang mit dieser Burg wurden keine Hohenecker gefunden.
Die Burg Hoheneck ist ein Burgrest auf dem Hämmerlesberg, im Stadtteil Dillweissenstein in Pforzheim. Die Höhenburg war im Besitze der Nix von Hoheneck. Der Bekannteste war Johannes Nix von Hoheneck. Er war Bischof in Speyer. Dieses Geschlecht hat mit denen von Hoheneck nichts zu tun.
Dieses schöne Schloss war ein gefürchtetes Frauengefängnis zu DDR-Zeiten. Obwohl in Teterow und Crimmitschau Hohenegger, zu Hause sind kann ich Diese mit Stollberg nicht in Verbindung bringen.
Der Anfang des Ältesten Hohenecker Geschlechtes ist wohl hier zu suchen. An der Kapelle dieses Schlosses ist das Wappen und nebenbei die Jahreszahl 808 zu sehen. Da ist der älteste Hohenecker Nachweis. Gründer jedoch war Baron Reinhardus von Lutra, der sich später von Hoheneck nannte. Über diesen Hoheneckerzweig gibt es eine Ahnengeschichte. Leider ist diese nicht Vollständig und Ungenau. Die Rheinische Linie.
Auf einem langgezogenen Höhenrücken gelegen von Reischach Richtung Ecking stehen zwei stattliche Bauerhöfe. Einöde Hoheneck genannt. Aus diesem Hof entstammt ein Adeslgeschlecht, das es vom Ritter zum Freiherr und letztlich bis in den Grafenstand brachte. Ihr Begründer war Herrmann von Hoheneck. Die bayrisch-österreichische Linie.
Gründer und Alter der Burg Hohenegg sind nicht bekannt. Die eigentliche Geschichte der Hohenegger beginnt im frühen 12. Jahrhundert. Zwei Brüder des Stammes von Rettenberg haben sich von diesen abgetrennt. Der eine übernahm die Trauchburg zu der auch Hohenegg gehörte. Bei einer abermaligen Teilung fiel die Hohenegg an Heinrich. Heinrich verstarb 1173 kinderlos. Die Burg fiel dann auf die drei Brudersöhne. Berthold, Konrad und Walter. Die Enkel von Berthold (Andreas, Berthold und Hans) verkauften Hohenegg 1359 an den Grafen von Monfort. Das Geschlecht stirbt mit Johann Franz im Jahre 1671 aus. Die Allgäuer Linie. Ebratshofen wurde der heutigen Gemeinde Grünenbach eingemeindet.
Hohenegg
(Alp in Vorarlberg)
Vermutlich ein Besitz der Hohenegger der Allgäuer Linie.
Schloss
Hohenegg bei Hafnerbach (Niederösterreich)
Verbreitung
des Geschlechts (Allgäuer Linie)
Über ein Familienwappen, das ende des 15. Jahrhunderts den Honegger aus Bremgarten verliehen wurde, konnte ich entnehmen, dass Rudolphus Hohenegger im Jahre 1452 als Grossweibel vom damaligen Habsburgerkaiser in Bremgarten eingesetzt wurde. Das damalige Bremgarten, eingeschlossen zwischen den eidgenössischen Kantonen Zug und Luzern, sowie den zugewandten Kantonen Zürich und Bern gehörte zu den sogenannten freien Ämtern. Heute das Freiamt im Kanton Aargau. Dass Diese sich von Bremgarten aus verbreiteten muss ich jedoch sehr bezweifeln. Weil: Die Hohenegger aus Bremgarten wurden nur noch Honegger geschrieben. Urkundler, Pfarrherren und alles was lesen und schreiben konnte schrieben in Ihren Dokumenten die Namen wie sie gehöhrt wurden. Wo wurde aus dem Hohenegger schnell ein Honegger. Das es sich jedoch um Nachfahren von Berthold von Hohenegg handelt ist unumstritten. Es waren zweifelsohne edle, wohlhabende Leute die etwas galten und etwas zu sagen hatten. Die zirka 300 Jährige Mitgliedschaft in den grossen und kleinen Räten des nachmaligen Kantons Aargau und die Schultheissen von Bremgarten sind Zeugen davon. In der restlichen Schweiz konnte ich nur noch einen Hohenegger ausmachen. (Pfarrer Joachim Hohenegger aus Toggenburg) Leider habe ich bis jetzt noch nicht herausgefunden aus welcher Ortschaft.
Die Hohenegger im oberen Vinschgau sind vermutlich über das Inntal nach Naudersberg, wie sich damals der ganze Bezirk nannte, eingewandert. Die Ritter Berthold und Andreas von Hohenegg hatten schon um 1350 Ländereien und Höfe im Ötztal und Passeiertal. Die Hohenegger im Münstertal und der Westschweiz (Sierre) stammen aus dem Vinschgau.
Die Hohenegg in den Gemeinden Ehrwald und Reutte könnten meiner Meinung nach die engsten Nachkommen der Hohenegger aus Vilsegg sein. Kriege, Feuersbrunsten und die Pest vernichteten viele Nachweise was meine Theorien zur Geduldsarbeit machen lässt.
Ob die Hohenegger in Nieder-
und Oberösterreich zum Allgäuer Stamm gehören, werde ich abklären. Zur
Rheinisch-österreichischen Linie gehören jedenfalls nicht, das diese
ausgestorben ist. Das gleiche gilt für alle in Bayern lebenden Hoheneggern. Bei
den Hohenegger in Teterow und Crimmtschau sind viele Antworten möglich. Besuche
in erschieden Archiven werden mehr Aufklärung bringen.
Auf der Suche nach
dem „Hohenegger’schen“ Familienwappen entdeckte meine Frau dieses am
Wohnhaus der Familie Hohenegger, Arvenmöbelschreinerei, in Fuldera (Kt. Graubünden)
Schweiz. Frau Hohenegger überliess uns dann auch freundlicherweise einen Abzug
mit den Informationen über die Herkunft dieses Wappens. Das war lange bevor ich
auf die Idee kam, diesen Familiennamen zu erforschen. Dieses Wappen, von meiner
Frau nachgezeichnet und koloriert ziert auch die Anfangsseite dieser Homepage.
Es entstand um ca. 1500 und wurde den „Honeggern“ von der damaligen
Obrigkeit verliehen.

Erstes Wappen der
Honegger aus Bremgarten. Auszug aus
Die Ausstellung von
Familienwappen wurde später von Wappenmalern gegen gutes Entgelt übernommen.
Meistens wurden geschichtliche und geographische Anhaltspunkte zusammengereimt
oder irgendwelche Theorien erfunden. So ähneln zum Beispiel andere
Hoheneggerwappen aus dem Zürcher Oberland demjenigen von Bremgarten, obwohl
diese Nachweisbar verwandtschaftlich nichts miteinander verbindet. Die Zürcher
Oberländer Honegger wurden schon ca. 1360 erwähnt. Die Bremgartner erst
hundert Jahre später.

Dieses Beispiel aus einem
Schweizer Wappenbuch.
Die Beschreibung der
Hohenegger-Wappen von Ernst Zogg, Wappenmaler aus Au, St. Gallen:
Hohenegger heute, im 13.
und 14. Jahrhundert (von Hoheneck). Altes
schwäbisches Geschlecht das schon im 13. Jahrhundert erwähnt wurde, und die
Burg Hoheneck besass. 1452 kamen Zweige davon nach der Schweiz, nach Bremgarten,
von wo aus sich die Hohenegger verbreiteten. Im 15. Jahrhunder wurde das „Von
Hoheneck“ abgeändert, indem das „von“ weggelassen wurde, und das
Geschlecht das „ck“ in zwei „gg“ umschrieb. Von da an hiess es
Hohenegger. Aus dem Geschlecht stammen eine ganze Reihe Schultheissen, Stadträte,
hohe Offiziere und Kanzler.
Wappen deren von Hohenegg
Der Kult eines eigenen Wappens begann mit dem frühen Rittertum. An Tournieren in ganz Europa duellierten sich "Edle" und öfter auch weniger Edle. Viele bezahlten diese Tourniere mit dem Leben oder mit Verstümmelungen. Die Gewinner teilten sich dann auch die Besitztümer der Verlierer. Das Tragen eines Wappenrockes und das Halten einer Fahne oder Standarte gehörte zum guten Ton jedes Adelsgeschlechtes. Die Sujets wurden von den Trägern selbst ausgewählt. So verwendeten die Hohenegger (Berthold) das Wappen der Rettenberger, von denen sie ja auch abstammten. Dabei wurden vom Wappen des Rettenbergischen Stieres nur die Farben verändert.
|In Bearbeitung ... folgt||In Bearbeitung ... folgt|
|Rettenberger -Wappen||Hohenegger-Wappen|
Mit der Zeit erfuhren die Wappen leichte Veränderungen. So ist im Gemeindewappen der Allgäuer Gemeinde Grünenbach der Hohenegger'sche Stier vorhanden. Das dreigeteilte Wappen, entstanden beim Zusammenschluss 1972 verschiedener Gemeinden darunter auch Ebratshofen auf dessen Gebiet die Hohenegg stand, mit Grünenbach.
|Die Gemeinde Grünenbach besteht seit 1972 aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Grünenbach mit Schönau und Ebratshofen. Das Wappen geht auf die Geschichte aller drei Orte ein.Das ehemalige Wappen der Gemeinde Grünenbach von 1937, das als Gemeindesiegel durch Abdruck seit 1737 belegt ist, zeigte einen redenden Schräglingsbalken und den Grossbuchstaben G. Der Sierrumpf stammt aus dem Wappen der Hohenegger. Die Herrschaft Hohenegg hatte einen der vier Sitze in Ebratshofen. Schönau war Teil der Herrschaft Laubenberg, die seit 1390 als österreichisches Lehen im Besitz der Reichsritter von Laubenberg war.|
Auch die Stadt Vils bediente sich dem Hohenegger-Wappen. Es entstand zur oder nach der Zeit als die Hohenegger auf der Burg Vilsegg weilten und somit auch der Stadt Vils vorstanden.
|Der älteste erhaltene Sieglabdruck von 1509 und auch spätere Sieglabdrücke zeigen in einem ungeteilten Schild einen Ochsenkopf mit Zunge über einem den Schildfuß bildenden Fluss. Im Vilser Wappen, das die Stadt im 15. Jahrhundert für sich annahm, spiegelt sich die frühere Abhängigkeit von den Herren von Hohenegg: Diese führten einen schwarzen Ochsenkopf mit roter Zunge in goldenem Schild. Im 19. Jahrhundert ging der Unterschied zwischen beiden Wappen verloren. Als Stadtwappen wurde allein das Hohenegger Wappen, dem der Fluss fehlt, verwendet.|