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Inwieweit der Mensch in jener Zeit gemäss unseren Vorstellungen bereits dachte, dürfte eine offene Frage bleiben, für immer. Vor Blitz und Donner hatte er wie alle Tiere Angst und machte daraus keinen Gott. Um zu jagen, organisierte er sich wie Wölfe und Löwen als Meute. Das geschichtliche Carnac liegt historisch in einer Zeit, als der Mensch mit Reusen, Speeren mit Steinspitzen und Keulen als Schlagwerkzeug jagte und sein Überleben sicherte. Der Stein bot ihm Schutz wie auch die Höhle den Schutz, den er auf die Dolmen übertrug. Es ist für uns Menschen von heute sehr schwer nachvollziehbar, unter welchen Bedingungen die Menschen damals lebten. Geldwirtschaft dürfte ihnen fremd gewesen sein; ganz zu schweigen von Supermärkten, Shoppingallee, Medical-Center und Altersrente.
Eine ganz besondere Leistung bestand bereits darin, damals, die Steinkreise, welche die Platten über den Toten trugen, und die Cairns mit ihren zum Teil hoch aufgeschichteten Steinmauern zu schaffen. Doch der Stein, der sich nicht wie ein Fisch über die Toten legte, sondern für sich selber stehend sich in die Höhe reckte, das war ein anderes Ding als das, was die Höhle bot.
Zurück nach aller Theorie nach Carnac? Dort bestechen den Betrachter die nach wie vor Kilometer langen und etliche Linien breiten Alignements, welche weithin über lange Strecken sichtbar bleiben. Auf die entsprechende Frage wird eine Führerin, welche die Touristengruppe durch die Felder begleitet, antworten, man könne davon ausgehen, dass die Alignements nicht zwischen Bäumen standen. Das Schleppen, der Transport und das Aufrichten der Steine brauchte Raum und wird dem Erdreich derart zugesetzt haben, dass dort für einige Zeit keine grössere Vegetation wuchs. Die Steinreihen waren, man könne davon ausgehen, weithin sichtbar.
Warum?