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Hochgeachteter Herr!
Eben ist der erste & Haupttheil des Peyer'schen Berichtes (der allgemeine) mir zugekommen. Ich habe nun sofort nachdem er noch von dem Bevollmächtigten der Francsfüßler, Herrn Bischoff, durchgesehen & genehmigt worden, auf der Eidgenössischen Canzlei dafür gesorgt, daß er unverweilt autographirt (– geht ebensoschnell als das Abschreiben, läßt aber Vervielfältigung zu –) & Ihnen dann täglich so viel, als wieder autographirt worden, zugesandt werde. Gleichzeitig damit wird von einem andern Autographen auf den [Stein?] gebracht, was von den beiden Seiten der Commission mit Beziehung auf die Gesetzesentwürfe usf. angetragen | wird. Herr Bischoff, der noch die Woche hindurch in Bern bleibt, wird den zweiten Speziellen & viel längern Theil der der Peyer'schen Arbeit erhalten & dafür sorgen, daß auch dieser Ihnen in gleicher Weise wie der erste zugesandt werde. Ich habe den Auftrag gegeben, Ihnen jeweilen 3 Exemplare des autographirten Peyer'schen Berichtes zu übersenden, damit Sie, wenn Sie etwa auch noch anderer Gutachten einholen wollen, dieß leicht thun können. Ich will nun gerne auf Ende dieser Woche etwa Ihren Bericht, ob unsere Abtheilung der Münzcommission sich am Samstag über 8 Tage in Zürich versammeln könne, gewärtigen. Ich muß dieses wissen, um nach Abrede noch die nöthigen Einladungen erlassen zukönnen.
Morgen Abend bin ich wieder in Zürich. |
Empfangen Sie die Versicherung meiner
vollkommenen Hochachtung & Ergebenheit.
Dr A Escher
Bern
10. III. 1850.