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Harald Hirschsprung
* 14. Dezember 1830 in Kopenhagen; † 11. April 1916
Harald Hirschsprung, ein dänischer Pädiater, ist am 14. Dezember 1830 in Kopenhagen geboren. 1848 beendet er das Abitur mit Bestnoten in allen Fächern außer Geschichte. 1855 besteht er das medizinische Staatsexamen in Kopenhagen. Er interessiert sich für Gastroenterologie und stellt 1861 seine Doktorarbeit über das Thema Atresie der Speiseröhre und des Dünndarms vor. 1870 wird Hirschsprung an ein Krankenhaus für Neugeborene berufen, womit er der erste Kinderarzt in Dänemark wird. 1879 eröffnet das Königin Louisa Kinderkrankenhaus und er wird der erste Leitende Arzt. Das Krankenhaus erringt auf Grund seiner Leitung international einen hervorragenden Ruf auf dem Gebiet der pädiatrischen Forschung. Harald Hirschsprung wird 1891 zum Professor für Kinderheilkunde berufen. Neben seinen großen Leistungen in der akademischen Forschung bewährt sich Hirschsprung auch als sehr geschätzter Kliniker, sowohl im Krankenhaus als auch in seiner privaten Praxis. Das von ihm erstmals beschriebene Erscheinungsbild Megacolon congenitum wird auch Hirschsprungsche Krankheit (Morbus Hirschsprung) genannt. 1904 muss Harald Hirschsprung krankheitsbedingt von seinen klinischen und akademischen Verpflichtungen zurücktreten. Er stirbt am 11. April 1916.
Bekannt ist Harald Hirschsprung durch das Eponym Hirschsprungsche Krankheit (Morbus Hirschsprung, Megacolon congenitum).
Bekannt ist Harald Hirschsprung durch den Fachbegriff Shah-Waardenburg syndrome.
Quellen:
malling-hansen.org
http://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Hirschsprung
http://www.whonamedit.com/doctor.cfm/1137.html