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Strangolapreti
Stragolapreti
Strangolapreti, wörtlich „Priesterwürger“, ist der etwas sonderbare Name für eine delikate Spezialität aus dem Trentino-Südtirol, einer Art gnocchi. Eine von verschiedenen Erklärungen für die eigenartige Bezeichnung ist die, dass Kirchenmänner, denen diese Spezialität auch am Konzil von Trient (zwischen 1545 und 1563) vorgesetzt wurde, diese masslos in sich hineinschlangen, bis sie würgen mussten. Ähnliches wird von den Strozzapreti (Synonym für Strangolapreti) berichtet, einer kurzen, geschwungenen pasta, die mit verschiedenen Saucen zubereitet wird. Allerdings werden die beiden Begriffe oft austauschbar verwendet.
Zutaten und Zubereitung
250 g Brot vom Vortag ohne Rinde
2.5 dl Milch
Brot in kleine Würfel schneiden, in eine Schüssel geben, die Milch darüber giessen und etwas 15 Min. einweichen lassen.
1 EL Butter
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
250 g Blattspinat, geschnitten
Muskatnuss
Salz
Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
In der erwärmten Butter die feingeschnittene Zwiebel und den feingeschnittenen Knoblauch geduldig weich dünsten, den Spinat beigeben und etwa 5 Minuten mitdämpfen, alles mit gemahlener Musaktnuss, Salz und Pfeffer würzen und abkühlen lassen.
2 Eier
125 g ricotta
100 g pecorino
50 g Paniermehl
8 Salbeiblätter
Weissmehl nach Bedarf
Den pecorino grob reiben, die Salbeiblätter fein schneiden, zusammen mit den anderen Zutaten in eine Schüssel geben und kneten. Wenn der Teig zu klebrig wird, Weissmehl dazugeben, so dass eine kompakte Masse entsteht.
Im Kühlschrank etwa 15 Minuten ruhen lassen.
Aus dem Teig Kugeln von etwa 4 cm formen und im knapp siedenden Salzwasser ziehen lassen. Wenn die Strangolapreti an die Oberfläche steigen, diese mit einer Schöpfkelle herausnehmen.
50 g Butter
4 Salbeiblätter
Butter in einer Bratpfanne aufschäumen lassen, den Salbei beigeben, die Strangolapreti darin wenden, auf die Servierteller geben und mit etwas geriebenem pecorino bestreuen.
TIPP::
Übriggebliebene Strangolapreti im Kühlschrank lagern und am Folgetag in heisser Butter braten.