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Chemins de fer électriques Veveysans
|Kürzel||CEV|
|Bahntyp||Schmalspurbahn|
|Betriebseröffnung||1902-10-01|
|Mutiert||Ab 1966-05-21 Blonay–Chamby|
|Betriebseinstellung||1966-05-21|
|Daten vorhanden||ja|
Daten
Allgemeine Bemerkungen
Die Kommentare sind bewusst kurz gehalten. Sie dienen in erster Linie dem Zweck, gewisse Daten oder auch Datenlücken verständlicher zu machen, wobei das Hauptaugenmerk auf die Finanzzahlen fällt. Primäre Quelle bilden die Eisenbahnstatistik respektive die dortigen «Bemerkungen betreffend die einzelnen Bahnunternehmungen», die jeweils am Schluss der Bände stehen. Auf weitere Quellen- oder Literaturangaben wird verzichtet, obwohl solche teilweise mit eingeflossen sind. Die Kommentare sind der Einfachheit halber grundsätzlich in der Vergangenheitsform verfasst. Es heisst also beispielsweise: Bahn X «war» eine Aktiengesellschaft, auch wenn dies noch heute der Fall sein sollte.
Kommentar
Die von Beginn an elektrifizierten (Gleichstrom), 1902 eröffneten CEV wurden in der Statistik anfangs als «Vevey–Chamby» tituliert und waren Eigentum einer Aktiengesellschaft. Sie führten zunächst von Vevey über St-Légier und Blonay nach Chamby, wo (später) Anschluss an die 1905 in Betrieb genommene Montreux–Oberland bernois (MOB) bestand. 1904 kam die Linie St-Légier–Châtel-St-Denis hinzu und somit die Verbindung mit den Chemins de fer électriques de la Gruyère (CEG, Châtel-St-Denis–Bulle). Im Weiteren gehörte die 1911 eröffnete Zahnradbahn Blonay–Les Pléiades (BP) den CEV. Auf den Teilstücken Blonay–Chamby und St-Légier–Châtel-St-Denis wurde der ordentliche Betrieb 1966 bzw. 1969 eingestellt (seit 1968 teils Museumsbahn mit historischen Fahrzeugen). Gemäss der Statistik von 1910 bedienten die CEV 17 Stationen, die Folgebände wiesen bei gleich bleibender Betriebslänge jedoch nur mehr 6 aus, weil offensichtlich die Haltestellen ohne nähere Begründung nicht mehr mitgezählt wurden. Wir haben ab 1911 ff. die Haltestellen weiterhin berücksichtigt.
Die Betriebsergebnisse der primär auf den Personenverkehr ausgerichteten CEV verbesserten sich bis 1913 von Jahr zu Jahr und reichten aus, die Zinsen zu decken. 1911 und 1912 konnten sie sogar eine bescheidene Dividende ausrichten. Der Kriegsausbruch 1914 brachte zwar einen empfindlichen Dämpfer, aber dies nur kurzfristig. Sowohl die Eträge aus dem Personen- wie aus dem Güterverkehr zogen danach wieder markant an. Gleiches galt allerdings nicht minder für den Betriebsaufwand.
Die Bilanz- und Rechnungszahlen der CEV werfen insbesondere mit Blick auf die schwebenden Schulden einige Fragen auf, doch bot die Statistik dazu keine Kommentare. Jedenfalls wandelten die CEV im Jahr 1911 schwebende Schulden in feste Anleihen um. Auch woher ab 1908 die Bausubvention von 133'200 Franken stammte, erläuterte die Statistik nicht.
Erwähnungen
Diese Bahn wird auch in den Kommentaren folgender Bahnen erwähnt: