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Die Pharmafirma hat im vergangenen Jahr mehr eingenommen. Die Kosten für die Markteinführung eines Antibiotikums vergrösserten jedoch den Konzernverlust.
Das Pharmaunternehmen Basilea hat die Erträge im vergangenen Jahr zwar leicht steigern können. Vor allem wegen höherer Aufwände für die Markteinführung des Antibiotikums Ceftobiprol vergrösserte sich der Konzernverlust aber um gut einen Viertel auf 41,5 Millionen Franken.
Der Forschungs- und Entwicklungsaufwand stieg hingegen nur leicht von 53,3 auf 54,4 Millionen Franken. Per Ende 2014 verfügte das Unternehmen über liquide Mittel und kurzfristige Finanzanlagen von 226,1 Millionen Franken, wie Basilea mitteilte. Das sind 47,8 Millionen Franken weniger als ein Jahr zuvor. Die Einnahmen legten dagegen um 2,9 Prozent auf 42,6 Millionen Franken zu.
Lungenentzündung und Schimmelpilzinfektion
Im Dezember 2014 brachte Basilea das Antibiotikum Ceftobiprol unter dem Handelsnahmen Zevtera in Deutschland in den Verkauf. Ceftobiprol ist aktuell in 13 europäischen Ländern zur Behandlung von ambulant erworbener Lungenentzündung (CAP) und im Spital erworbener Lungenentzündung (HAP) bei Erwachsenen zugelassen. Dieses Jahr soll es in weiteren europäischen Ländern eingeführt werden.
Die Zulassungsanträge für das Antimykotikum Isavuconazol zur Behandlung einer schweren Schimmelpilzinfektion sind in den USA und in Europa in Prüfung. In den USA erwartet Basilea eine Entscheidung im ersten Quartal und in Europa im vierten Quartal. 2015 rechnet die Firma mit einem durchschnittlichen monatlichen Betriebsverlust von rund 4 Millionen Franken.
(sda/tno/ama)