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Die aufgeführten Besucherzahlen stellen dar, was für diesen Film seit dem Starttag bei ProCinema gemeldet und erfasst wurde.
Beppe Caschetto
Pier Giorgio Bellocchio
Alba Rohrwacher. Lidiya Liberman
Seit 1.1.2013 werden alle Filme, welche in Kinos öffentlich vorgeführt werden von der "Schweizerischen Kommission Jugendschutz im Film" nach Alterskategorien eingestuft. Das Alter "Zugelassen ab" bedeutet, dass ein Kind/Jugendlicher durch das anschauen des Films keinen Schaden erleiden sollte. Ein Kind/Jugendlicher, welches(r) dieses Alter erreicht hat, wird alleine zugelassen. In Begleitung einer erziehungsberechtigten Person, kann dieses Alter um maximal zwei Jahre unterschritten werden (z.B. Zugelassen ab: 10, ein(e) 10-jährig(e)r wird alleine zugelassen. ein(e) 8-jährig(e)r wird in Begleitung einer Erziehungsberechtigen Person zugelassen.
"Empfohlen ab" bedeutet, dass Ein Kind/Jugendlicher den Inhalt des Films verstehen kann.
Weitere Informationen unter: filmrating.ch
INHALT
Ein Kloster im norditalienischen Bobbio im Jahr 1630. Hier nahm sich ein Priester das Leben, nachdem ihn eine Nonne namens Benedetta verführt hatte. Somit kann er nicht in geweihter Erde bestattet werden – ausser die Nonne würde zugeben, dass sie einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat. Federico, der Zwillingsbruder des Priesters, reist an, um diesen zu rehabilitieren. Auch er kann sich dem Zauber von Benedetta nur schwer entziehen.
Jahrhunderte später – in der Gegenwart – klopft ein Steuerbeamter, der ebenfalls Federico heisst, an die Pforte des längst aufgegebenen Klosters. Er arbeitet für einen russischen Millionär, der die Ruine kaufen und ein Luxushotel eröffnen will. Federico stellt fest, dass ein geheimnisvoller Graf im Gebäude wohnt. Dieser zeigt sich nur nach Sonnenuntergang und sträubt sich gegen jegliche Modernisierung…
Wie präsent ist die Vergangenheit in der Gegenwart? Um diese Frage kreist der aktuelle Film der italienischen Regie-Legende Marco Bellocchio («I pugni in tasca»). Er verbindet zwei in verschiedenen Zeitaltern spielende Geschichten und spickt sie mit subtilen gesellschaftskritischen Kommentaren. «Sangue del mio sangue», am Festival in Venedig mit dem Kritiker-Preis ausgezeichnet, ist ein vielschichtiger Film, der mit Publikumserwartungen spielt und wunderbare Bilder auf die Leinwand bringt.
BILDER
© Filmcoopi Zürich AG