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Beim Absturz eines russischen Frachtflugzeugs im Südsudan sind mindestens zehn Personen ums Leben gekommen. Wie der von der UNO unterstützte Radiosender Miraya berichtete, stürzte das Flugzeug am Mittwoch kurz nach dem Start am internationalen Flughafen von Juba ab.
Über die Opferzahlen bestehen verschiedene, sich teilweise widersprechende Darstellungen. Ein Journalist der Nachrichtenagentur Reuters berichtet von über 40 Leichen. An Bord der Antonov seien neben der 20-köpfigen Besatzung etliche Passagiere gewesen. Zwei Personen, darunter ein Kleinkind, hätten überlebt. Viele der Todesopfer seien durch herabstürzende Trümmerteile ums Leben gekommen.
Andere Quellen bestätigen zwar, dass es Überlebende gegeben hat, sprechen aber von lediglich fünf Crewmitgliedern und sieben Passagieren an Bord und demnach weniger Opfern. Ein Sprecher des Präsidialamtes sagte, die genaue Zahl der Todesopfer sei noch unklar.
Laut Radio Miraya befand sich die Maschine zum Zeitpunkt des Absturzes nur 800 Meter von der Startbahn entfernt. Das Frachtflugzeug sei auf dem Weg nach Paloch im südsudanesischen Bundesstaat Upper Nile gewesen. (tat/sda/reu/afp)