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Grund für das Grounding ist eine Umstrukturierung bei der Junkers Flugzeugwerke AG. Dieses Unternehmen sollte das historische Flugzeug HB-HOS aus dem Jahr 1939 in Altenrhein SG wieder flugtauglich machen. Ein Teil der Belegschaft wird nun aber entlassen, wie das Branchenmagazin "Skynews" Ende Juni schrieb.
Der Chef der Flugzeugwerke sagte in dem Artikel, dass er deshalb nicht davon ausgehe, dass die Maschine wieder flugtauglich werde. Die HB-HOS wird voraussichtlich dem Verein der Freunde der Schweizerischen Luftwaffe (VFL) in Dübendorf zurückgegeben.
"Ich persönlich glaube, die Chance, dass die Ju-Air wieder fliegen wird, ist sehr klein", sagte Christian Gartmann, Sprecher der Ju-Air, am Montag dem "Regionaljournal Zürich-Schaffhausen" von Radio SRF1. "Das wäre sehr bedauerlich." Viele Aviatikfans und Liebhaber der Militärluftfahrt hätten sich auf die Möglichkeit, mit der Ju-52 zu fliegen, gefreut.
Eine andere Ju-52-Maschine war am 4. August 2018 am Piz Segnas abgestürzt. 17 Passagiere und drei Besatzungsmitglieder starben. Seither gilt für die verbliebenen beiden Maschinen der Ju-Air ein Flugverbot.
(sda)