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DA SOL, geb. 1989 in Pusan (Südkorea) kam erst als Elfjähriger in Kontakt mit dem Klavier. Die ersten Schritte brachte er sich durch Abhören und Nachspielen von Bartóks Aufnahmen der Kindertänze selbst bei. Er studierte an der Kunstoberschule in Pusan und an der University of National Arts in Seoul bei Jong Phil Lim. Später setzte er sein Klavierstudium an der Hochschule für Musik Leipzig bei Gerald Fauth und an der Hochschule für Musik Hannover bei Karl-Heinz Kämmerling und bei Arie Vardi fort.
Bei internationalen Wettbewerben in Brüssel, Genf, München, Nagoya wird er ausgezeichnet. 2012 erhält er den 2.Preis beim Concours Géza Anda in Zürich und gewinnt den 1.Preis am Kissinger Klavier Olymp. Die Jury des Concours Géza Anda meinte:« Da Sols Darstellung von Ravels Gaspard de la Nuit verblüffte von Anbeginn durch eine mühelose und artistische, jedoch niemals zum Selbstzweck werdende technische Beherrschung, die auf einem Niveau ansetzte, auf dem die meisten Pianisten enden. Dadurch verlieh Da Sol dem Stück neue Perspektiven und Farben und eine Unmittelbarkeit, die das grosse gestalterische Potential dieses Pianisten eindrucksvoll zeigte».
Da Sol spielt mit namhaften Orchestern wie dem MDR-Sinfonieorchester Leipzig oder dem Tonhalle-Orchester, Zürich. In der Berliner Philharmonie debütierte er mit dem Kammerorchester Berlin. Er nimmt am Klavierfestival von La Roque d'Anthéron und am Internationalen Klavierfestival junger Meister 2011 am Bodensee teil. Weitere Stationen sind Budapest, Lyon, Vicenza, Martigny, Seoul, St. Moritz und Brasilien.
Kim Da Sol gehört zu den viel bewunderten Begabungen der jungen Pianisten Generation. Die internationale Presse hebt besonders die spannungsreiche geistige Durchdringung seiner Interpretationen und seine klare feinsinnige Artikulation hervor.