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Die Grundlagen für die Düngung der Gewürz- und Medizinalpflanzen sollen den Beratern sowie den Produzentinnen und Produzenten ermöglichen, eine für diese Kulturen angepasste Düngung zu planen und umzusetzen. Die bisher in den Datenblättern von Agridea veröffentlichten Informationen zur Düngung der Gewürz- und Medizinalpflanzen basieren auf ausländischer Literatur und auf Beobachtungen in den Kulturen. Verschiedene Studien, die in Deutschland (Bomme und Nast, 1998) und in den letzten Jahren in der Schweiz (Carlen et al., 2003) durchgeführt wurden, haben gezeigt, dass diese Normen aktualisiert werden müssen.
Die Tomatenminiermotte Tuta absoluta gehört zu den grössten Schädlingen in Nachtschattengewächsen. Agroscope hat ein statistisches Modell entwickelt, das die Populationsdynamik des Schädlings und einer parasitierenden Schlupfwespe nachbildet und erlaubt, Interventionen optimal zu planen.
Schweizer Rebberge sind oft klein und in einem Mosaik von unterschiedlichen Parzellen und Bewirtschaftungsformen angeordnet. Deshalb kann vermutet werden, dass durch Abdrift regelmässig Pestizide von konventionellen auf biologische Rebberge gelangen. Dennoch werden in Bioweinen meist keine Pestizidrückstände gefunden.
Pflanzenbau
Nay M.M., Grieder C., Frey L.A., Amdahl H., Radovic J., Jaluvka L., Palmé A., Skøt L., Ruttink T., Kölliker R.
Rotklee ist eine der wichtigsten Leguminosen im europäischen Futterbau. In einem mehrjährigen Experiment testeten Forschende die europaweit grösste Sammlung verschiedener Herkünfte von Rotklee an fünf Standorten in Europa.