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Die Registerkarte Systemsicherheitsfunktionen, ein Teil der Registerkarte Systemsicherheit, enthält diese Funktionen:
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Antivirus testen: Bösartige Software auf Ihrem Computer kann Ihr Antivirenprogramm ausschalten, ohne dass Sie es bemerken würden. Dieser Test ist darauf ausgelegt, dies zu erkennen. Die Funktion schreibt eine EICAR-Datei in das temporäre Verzeichnis, eine Standarddatei, die von jedem guten Antivirenprogramm erkannt werden sollte. Wenn Ihr Scanner richtig arbeitet, sollte er eine Meldung über den Fund anzeigen, eventuell nach einigen Sekunden Verzögerung. Hinweis: Die EICAR-Datei ist völlig harmlos, sie ist eine Norm und offiziell als Testdatei gedacht.
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Sicherheits-Scanner ausführen: Microsoft hat ein Tool namens "Microsoft Support Emergency Response Tool" programmiert, das Ihren Computer auf Malware scannen kann. Es wird nur scannen, aber nichts entfernen. Es handelt sich nur um einen Test der zweiten Stufe, nicht um einen Ersatz für einen richtigen Virenscanner. Seine Bedingungen besagen, dass nach 10 Tagen der Nutzung eine frische Kopie heruntergeladen werden muss (Grösse ca. 128 MB). Diese Funktion kümmert sich um dieses Zeitintervall und lädt automatisch eine frische Kopie herunter, wenn die Zeit abgelaufen ist, und führt dann das Tool aus. Sie können auch wählen, ob ein frischer Download erzwungen werden soll.
- Malware-Entfernung ausführen: Dieses Microsoft-Tool scannt nach bösartiger Software auf Ihrem Computer und kann auch einige davon entfernen. Es ist aber sehr langsam und kein Ersatz für ein vollwertiges Programm. In einem Befehlsfenster wird nach dem Kennwort des Administrators gefragt. Wenn danach nichts passiert, ist es sehr wahrscheinlich, dass MRT.exe nicht im Systemordner Ihres Systems gefunden wurde. Sie können versuchen, Ihr System mit 'Windows Update' zu aktualisieren. Wenn es immer noch nicht läuft, könnte Ihr System zu alt sein. Sie können versuchen, das MRT-Tool von hier herunterzuladen und es in Ihrem Systemordner zu speichern (normalerweise "C:\Windows\system32").
- Zufallszeichenkette erzeugen: Diese Funktion kann verwendet werden, um Passwörter, Zufallszahlen oder zufällige Dateinamen zu erzeugen. Sie können die Länge angeben und auch, welche Zeichen erlaubt sind (bis aufs einzelne Zeichen).
Für die Auswahl der Zeichen verwendet Mighty Desktop eine spezielle Strategie, um die notwendigen Zufallszahlen zu erzeugen, damit sie wirklich zufällig sind. Es wird nicht einfach eine vordefinierte, im System vorhandene Pseudozufallsfunktion verwendet. Das macht die resultierenden Wörter noch unknackbarer. Je weniger bekannt ein Algorithmus ist, desto besser für seine Sicherheit. Wenn Sie sich in einer anderen App befinden und viele neue Zufallszeichenfolgen benötigen, können Sie einfach das Kontrollkästchen "Auto" aktivieren. Dies wird die Anzahl der notwendigen Klicks stark reduzieren.
- Seed Enigma™ lässt sie das Seed einer Kryptowährungswallet extrem sicher aufbewahren indem Sie es mit einem persönlichen Passwort verschlüsseln. Komplette Beschreibung dazu hier. Eine Zusammenstellung von mehreren Punkten, was sie machen können, um den Schutz Ihrer Krypto-Wallets zu vergrössern, finden sie hier.
- Ungenutzten Speicherplatz löschen: Gelöschte Daten können in unbenutzten Blöcken auf einem Laufwerk zurückbleiben. Diese können von Spionageprogrammen wieder lesbar gemacht werden. Diese Funktion löscht sie, indem sie zufällige Daten darüber schreibt. Da dieser Prozess eine ganze Weile dauern kann, wurde er so konstruiert, dass er unterbrochen werden kann (siehe Prozess-Warteschlange). Warnung: Minimieren Sie die Verwendung auf SSDs oder USB-Sticks, da dies deren Lebensdauer etwas verkürzt. Bitte beachten Sie, dass andere Prozesse, die gleichzeitig mit dem Laufwerk arbeiten, abstürzen könnten, weil auf dem Laufwerk kurzzeitig kein Platz mehr zur Verfügung steht.
Diese Funktion kann auch zum sicheren Löschen einer ganzen Festplatte verwendet werden. Schliessen Sie das Laufwerk einfach an ein funktionierendes System an, formatieren Sie das Laufwerk im schnellstmöglichen Modus und lassen Sie diese Funktion auf dem leeren Datenträger laufen.
- Laufwerkskapazität testen: Wenn Sie ein neues Laufwerk kaufen, besteht immer das Risiko, dass es sich um eine Fälschung (sog. Fake) handeln könnte. Diese Laufwerke sind beschriftet mit einer viel grösseren Bytezahl als sie tatsächlich aufnehmen können. Ein weiterer Anwendungsfall ist, dass man sehen möchte, wie viel vom Benutzer benutzbare Daten ein Laufwerk speichern kann, denn die Verwaltung nimmt ja auch noch etwas Platz weg. Und letztlich können durch diesen Test auch defekte Blöcke aufgedeckt werden. Am Ende des Tests weiss man genau, wie viel Daten man maximal auf dem Laufwerk effektiv und sicher speichern kann. Da dieser Prozess eine ganze Weile dauern kann, wurde er so konstruiert, dass er unterbrochen werden kann (siehe Prozess-Warteschlange). Ausserdem wurde er so gebaut, dass es für einen Fake-Drive unmöglich ist, den Test auszutricksen, was bei einigen anderen Programmen, die ich zuvor ausprobiert hatte, nicht der Fall war.
- Leeren des Papierkorbs eines bestimmten Laufwerks: Manchmal möchten Sie nur auf einem Laufwerk Speicherplatz freigeben, aber nicht alle Daten im Papierkorb der anderen Laufwerke verlieren. Diese Funktion kann das und zeigt an, wie viel Platz freigegeben wurde. Die Funktion kann auch auf einem Laufwerksymbol im Dateiexplorer oder per Symbol im Windows-Infobereich ausgelöst werden.
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Zwischenablage fluten: Kopiert mehrmals eine zufällige Folge von Wörtern in die Zwischenablage. Da Spionageprogramme, die die Zwischenablage verfolgen, typischerweise eine begrenzte Liste von Einträgen haben, die sie speichern können, wird es alle zuvor kopierten persönlichen Daten aus ihrem Cache spülen oder es wird sie zumindest dazu zwingen, ihre Liste zu vergrössern, was dazu führen könnte, dass sie zu gross wird, um sie zu übertragen, oder es könnte die Programme durch hohe Prozessorauslastung auffliegen lassen, wenn Sie die "%"-Spalte in der "Prozessliste" genau beobachten. Um es dem Spionageprogramm schwer zu machen, ist die kopierte Zeichenfolge unterschiedlich lang und sieht genauso aus wie normaler Text.
Tipp: Wann immer Sie ein Kennwort kopieren, versuchen Sie, es nicht in voller Länge zu kopieren. Machen Sie zwei oder drei Teile und lassen Sie einige Zeichen weg. Fügen Sie dann die Teile in zufälliger Reihenfolge am Zielort ein und ergänzen Sie schliesslich die fehlenden Zeichen, indem Sie sie eintippen. Dies stellt sicher, dass ein Angreifer niemals das vollständige Kennwort zu sehen bekommt, weder aus der Zwischenablage noch von der Tastatur. Wenden Sie nach dieser Prozedur die Funktion "Zwischenablage fluten" an, um die Zwischenablage zu leeren. Die Funktion kann auch durch das Symbol im Windows-Infobereich ausgelöst werden.
- 'Autoruns' ausführen: Microsoft hat ein Tool namens 'Autoruns' programmiert, das Ihren Computer scannt und jede Software anzeigt, die beim Starten Ihres Computers gestartet wird. Dies kann schädliche Programme aufdecken, die sich auf Ihrem Computer installiert haben. Mighty Desktop lädt nach einem Monat automatisch eine neue Kopie herunter. Sie können einen neuen Download erzwingen, indem Sie die [Alt]-Taste gedrückt halten.
- 'Prozess-Explorer' ausführen: Mit dem Tool Process Explorer von Microsoft kann jede Software, die derzeit ausgeführt wird, daraufhin überprüft werden, ob sie eine Bedrohung für Ihr System darstellen könnte. Mighty Desktop lädt nach einem Monat automatisch eine neue Kopie herunter. Sie können einen erneuten Download erzwingen, indem Sie die [Alt]-Taste gedrückt halten.
- 'Process Monitor' ausführen: Mit dem Tool Process Monitor von Microsoft werden alle Datei- und Zugriffsoperationen angezeigt, die derzeit ausgeführt werden. Dies könnte ein bösartiges Programm aufdecken. Mighty Desktop lädt nach einem Monat automatisch eine neue Kopie herunter. Sie können einen erneuten Download erzwingen, indem Sie die [Alt]-Taste gedrückt halten.
- Systemdatei-Überprüfung: Überprüft alle Systemdateien und vergleicht die Prüfsummen mit den richtigen, um beschädigte Systemdateien zu finden. Beachten Sie, dass das Windows-Tool eine spezielle Prüfung durchführt, ob der aktuelle Benutzer erhöhte Zugriffsrechte hat. Es reicht nicht aus, einer der Administratoren zu sein. Sie müssen den Namen und das Kennwort des eingebauten Administrator-Benutzers eingeben. Dieser hat standardmässig kein Passwort und muss erst mit einem Passwort versehen werden. Alternativ können Sie Mighty Desktop im Admin-Modus starten oder die [Umschalttaste] gedrückt halten, während Sie die Schaltfläche drücken. In letzterem Fall wird das Tool in einem separaten Konsolenfenster ausgeführt und die Erhöhungsabfrage des Systems kann angezeigt werden. Ein Nachteil dabei ist, dass die Ausgabe nicht in Mighty Desktop angezeigt und gespeichert wird. Halten Sie die [Alt]-Taste gedrückt, um nur einen Prüflauf durchzuführen, der nichts repariert, wenn eine Beschädigung festgestellt wird.
- De/Installations-Reparatur: Wenn bei der Installation oder Deinstallation eines Programms ein Fehler aufgetreten ist, gibt es von Microsoft ein Reparaturtool, das manchmal helfen kann. Diese Schaltfläche lädt die neueste Version herunter und führt sie aus.
- Windows Update reparieren: Führt das integrierte DISM-Tool von Microsoft aus, um häufige Probleme zu beheben, die bei der Installation oder Deinstallation eines Windows Update-Pakets auftreten können.
- ClipboardGuard™: Kann Sie warnen, wenn der Inhalt der Zwischenablage unmittelbar nach einem Kopiervorgang ersetzt wird. Dieser Trick wird bekanntermassen von einigen bösartigen Programmen verwendet. Sie ersetzen eine Kryptowährungs-Zahlungsadresse, die Sie gerade kopiert haben, um sie an einen Bezahler zu senden, durch eine eigene. ClipboardGuard™ kann eine der Mighty-Aktionen ausführen, die in der Registerkarte Aktionen definiert sind, wenn er dies erkennt. Dies funktioniert nicht nur für Texte, sondern auch für Bilder, wenn zB. ein QR-Code für eine Kryptowährungszahlung durch einen anderen ersetzt wurde.
- Anzeige des Netzwerkverbindungsstatus: Windows sendet oft eine Abfrage an Microsoft, um zu erkennen, ob Ihr Netzwerk verbunden ist. Für den Schutz Ihrer IP-Adresse kann es hilfreich sein, dies abzuschalten. Seien Sie aber gewarnt, dass einige Drittanbieter-Apps dann einen ungültigen Status der Internetverbindung anzeigen können.