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Strassen- und Bahnrechnungen 2008 mit Überschüssen
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Die Infrastrukturkosten des motorisierten Privatverkehrs werden zu 118 Prozent von den Verkehrsteilnehmenden gedeckt. Die Strassen- wie die auch Bahnrechnung 2008 weisen Überschüsse aus - auf den ersten Blick.
Für das Jahr 2008 weist die Strassenrechnung (Kapitalrechnung) 8,4 Milliarden Franken Einnahmen und 7,2 Milliarden Franken Kosten aus. Die Infrastrukturkosten des motorisierten Privatverkehrs werden zu 118 Prozent von den Verkehrsteilnehmenden gedeckt, wie das Bundesamt für Statistik am Donnerstag mitteilte. 2007 betrug dieser Deckungsgrad 119 Prozent.
Bei der Strassenrechnung handelt es sich in erster Linie um eine Infrastrukturrechnung. Sie gibt Auskunft über die Einnahmen und Ausgaben der öffentlichen Hand im Zusammenhang mit dem motorisierten Strassenverkehr. In der Strassenrechnung werden die externen Kosten (für Sicherheit, Umwelt) im Umfang von 8 Milliarden Franken pro Jahr nicht berücksichtigt.
Die schweizerischen Eisenbahnen wiesen 2008 gemäss der betriebswirtschaftlichen Rechnung insgesamt einen Überschuss von 558,9 Mio. Franken aus. Zusammen mit den Subventionen durch die öffentliche Hand erwirtschafteten sie einen Ertrag von 9,73 Mrd. Franken. Dem stand ein Aufwand von 9,18 Mrd. gegenüber.
Der Kostendeckungsgrad betrug für die betriebswirtschaftliche Rechnung 106,1 Prozent. Seit 2001 liegt dieser meist über 100 Prozent, 2007 waren es 101,7 Prozent. Die volkswirtschaftliche Rechnung der Bahnen weist demgegenüber einen Ertrag von 6,86 Mrd. Franken und einen Aufwand von 15,81 Mrd aus, was einen Eigenwirtschaftlichkeitsgrad von rund 43 Prozent ergibt. Das ist gleich hoch wie im Vorjahr.
Die volkswirtschaftliche Rechnung eruiert, wie hoch die Kosten der Eisenbahnen für die Gesellschaft tatsächlich sind. Die Subventionen werden hier nicht als Ertrag angerechnet, Spezialfinanzierungen (wie die NEAT) werden zu den Ausgaben gezählt. (sda)