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Kleider machen Menschen: David I. York und Tina Weber
Redaktion: Jacqueline Krause-Blouin, Barbara Loop (Text); Daniella Gurtner (Mode) Mitarbeit: Kerstin Hasse Fotos: Dan Cermak
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Tina Weber (33), Model
Hören Sie Tina Weber in einem Audio-Mitschnitt aus dem Interview:
Was haben Sie an Ihrem ersten Date getragen?
TINA: Er trug eine Barbour-Jacke und einen riesigen Bart. Es gefiel mir, dass sein Äusseres etwas Spielerisches hatte. Alle meine Freunde hatten Stil, sonst wären sie nur Liebhaber geworden (lacht).
DAVID: Ich kann mich nicht erinnern.
TINA: Ich trug schwarze Leggins mit weissen Bambusstangen als Streifen, ein Shirt mit einem Hirsch drauf und eine Mickey-Mouse-Jacke.
Welches Kleidungsstück Ihres Partners mögen Sie besonders?
TINA: Diese schwarzen abgeschnittenen Jeans und das T-Shirt, auf dem «Dreamboys» steht und nackte Jungs beim Baden zu sehen sind. Ich finde ja, dass er aussieht wie ein schwuler Bär, weil er so viele Haare hat und einen Schnauz.
DAVID: Tina mag ich am liebsten ohne Make-up. Ich mag ihre Kette und den Ring, der aus einem 2000-jährigen Schlüssel gefertigt wurde. Und die roten Kniesocken.
Wer hat Sie modisch am meisten beeinflusst?
TINA: Das Fernsehen. Ich wollte aussehen wie Tank Girl, aber meine Mutter hat mir den Haarschnitt verboten.
DAVID: Mein Skater-Punk-Stil kommt von meinem Halbbruder. Ich habe aber auch eine sehr propere Seite von meinem Vater. Er ist Golfer, immer formell gekleidet, und gleichzeitig trägt er diese extravaganten Farben. «Real men wear pink!», sagt er. Seine Freiheit in Sachen Stil hat mich immer interessiert. Nichts provoziert die Menschen mehr, als wenn sie einen nicht sofort in eine Schublade stecken können.