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¿Ich hatte mich sehr darauf gefreut, den einen oder anderen geharzten Weinschlauch zu leeren. Vielleicht wäre es mir sogar gelungen, die schöne Lubentina vor ihren anderen zahlreichen Liebhabern abzuschirmen und das grosse Fest auf höchst angenehme Weise in ihrem Bett zu beenden. Doch ich hatte meine Rechnung ohne einen der kleineren Götter gemacht. Statt mir schweren Wein und eine sinnliche Sklavin zu verschaffen, legte er mir einen toten Mann vor die Füsse.¿
Leider muss der Bibliothekar Aelius Cessator auf die Freuden des Saturnalien festes im römischen Köln verzichten ¿ im Keller des Praetoriums wird eine Leiche gefunden, und ausgerechnet er soll den Mörder finden.
Ironisch und mit leichter Hand schildert Rademacher die historische Umgebung, in der schliesslich den Täter sein verdientes Schicksal ereilt.