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Der Tag der bedrohten Arten hat zwar vor allem in den USA Bedeutung. Doch er kann auch uns daran erinnern, welche immensen Herausforderungen hier anzupacken sind. Die Fondation Franz Weber packt sie an.
Zwei Beispiele, wo die FFW an vorderster Front aktiv ist, sind der Afrikanische Elefant und der Banggai-Kardinalfisch. Die beiden Arten werden bei der nächsten Konferenz des Washingtoner Artenschutz-Abkommens (CITES, siehe unten) aufs Tapet kommen.
So soll der Elefant neu ausschliesslich in CITES-Anhang I, also mit dem strengsten Schutzstatus gelistet sein, um endlich wirksam die Elfenbein-Wilderei eindämmen zu können. Und der Banggai-Kardinalfisch, der bislang überhaupt keinen Schutzstatus hatte, soll neu in Anhang II gelistet sein.
Die EU hat, unterstützt durch eine Studie der FFW, einen Antrag hierzu eingereicht. Dies würde den kommerziellen Handel mit dem durch die Aquarien-Fischerei stark gefährdeten Korallenfisch aus Indonesien einschränken.
Die FFW ist auch stolz, die Länder der Afrikanischen Elefanten-Koalition AEC mit aller Kraft zu unterstützen. Die 27 Mitgliedländer der AEC fordern ein weltweites, kategorisches Handelsverbot von Elfenbein.
Bleibt zu hoffen, dass die CITES-Vertragsstaaten im Herbst in Johannesburg, Südafrika, diese Anträge dann auch wirklich annehmen. Die FFW wird sich hierfür aktiv und auch vor Ort nach Kräften einsetzen.
Die Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora (kurz CITES, deutsch Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen) ist eine internationale Konvention, die einen nachhaltigen, internationalen Handel mit den in ihren Anhängen gelisteten Tieren und Pflanzen gewährleisten soll.