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Das Wichtigste in Kürze
- Der Schweizer Tiefseeforscher Jacques Piccard stellte 1960 einen Tiefenrekord auf.
- Er erreichte in seinem U-Boot eine Tiefe von 10'916 Metern.
- Der 2008 verstorbene Piccard wäre am Donnerstag 100 Jahre alt geworden.
Der Schweizer Tiefseeforscher Jacques Piccard (†2008) stellte 1960 einen Tiefenrekord im Marianengraben auf. Am Donnerstag, 28. Juli, wäre er 100 Jahre alt geworden.
Schon sein Vater war ähnlich abenteuerlich unterwegs. Ende Mai 1931 stellte dieser einen eigenen Rekord auf. Jedoch ging es für Auguste Piccard nicht in die Tiefe, sondern 15'781 Meter per Ballon in die Höhe.
Fast 30 Jahre später, im Januar 1960, taucht sein Sohn Jacques Piccard 10'916 Meter in der Tiefe des Marianengrabens ab. Der heutige Rekord liegt mit 10'928 Metern nur knapp darüber.
Laut dem «WDR» wäre er bei seiner Tauchfahrt fast nicht dabei gewesen. Eigentlich sollten damals nur Amerikaner in Piccards U-Boot namens Trieste einsteigen, obwohl ihm eine Mitfahrt vertraglich zugesichert wurde. Glücklicherweise hatte er seinen Vertrag dabei und durfte doch noch mitfahren.