Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03593.jsonl.gz/1743

Der italienische Autokonzern Fiat-Chrysler wird nach seiner Verschmelzung womöglich seinen Firmensitz in die Niederlande verlegen. Diese Möglichkeit deutete Konzernchef Sergio Marchionne am Dienstag an und er nahme dabei Bezug auf die Möglichkeiten in den Niederlanden.
Mit diesem Schritt würde das Traditionsunternehmen der Konzernschwester Fiat Industrial folgen, denn sobald der Nutzfahrzeughersteller sich mit der US-Tochter CNH verbunden hat, werde man die Zentrale in den Niederlanden ansiedeln.
Dort zieht es viele ausländische Unternehmen hin, weil sie sich davon steuerliche Vorteile versprechen. Ende Monat wird es vom Gericht in den Staaten einen Entscheid geben, ob die Krankenkasse VEBA den Aktienpreis selbst festsetzen kann oder sich mit Fiat einigen muss. Veba hält noch 41.5 % an Chrysler und Fiat würde die Anteile kaufen, wenn man dann dürfte.