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Auf der weiteren Fahrt Richtung Atlanta IL vorbei an Ackerland und weiteren Getreidesilos, hat man die Historic 66 einmal auf der rechten, dann wieder auf der linken Seite. Die Telegrafenmasten folgen der alten Strasse auch einmal auf der rechten, dann wieder auf der linken Seite. Ein charakteristisches Bild der Historic Route 66. Mittlerweile haben wir aufgehört, die „Road Ends“-Tafel zu zählen.
Lexington
Diese Ortschaft, die nur 2000 Seelen zählt, hat die nordwärts führende und gesperrte Originalstrecke auf einer Länge einer Meile, in eine sehenswerte Memory Lane verwandelt. Trotz starkem Regen und schlechter Sicht steigen wir aus, verzichten dann aber auf einen längeren Fussmarsch und auf eine Besichtigung des Dorfes, da dort kaum weitere Erkenntnisse zur Route 66 gefunden werden können.Beim Ortsausgang passieren wir einen verrosteten Autounterstand, der zum Oasis Drive Inn gehört, fas von 1960-1988 in Betrieb gewesen sein soll.
Towanda
Obwohl Towanda nur 500 Einwohner zählt, haben sie eine 2 1/2 Meilen lange „Walking Tour“ gestaltet, mit einer auf die Strasse gemalte Karte der Historic Route 66. Eine Durchfahrt mit dem Auto ist verboten und in Anbetracht des Regens verzichten wir auf einen längeren Fussmarsch.
Normal-Bloomington
Hier hat nur gerade die 1931 im Tudor Stil erbaute Tankstelle unsere Aufmerksamkeit gefunden. Ungewöhnlich ist, dass über der Tankstelle noch eine Wohnung für den Hauswart gebaut wurde. Dieses schön restaurierte Objekt finden wir im National Register.Normal, IL:
Wie Derek Beigh auf <email-pii> berichtet, hat die Stadt Bloomington verschiedene Projekte gestartet und unter anderem auch dieses Gebäude gekauft. Einzelne Gebäudeteile wurden abgebrochen, da sie nicht dem ursprünglichen Zustand entsprachen. Nun wird im Innern umgebaut. Der frühere Besitzer wird in der Wohnung bleiben und im Erdgeschoss einen Souvenir-Shop betreiben. Eröffnung voraussichtlich im Mai 2017.
Parkview Inn: Wie Ron Warnick in „Route 66 News“ berichtet, hat am Freitag, 21. Oktober 2016, ein Feuer das älteste Restaurant der Stadt, das Parkview Food and Pub Restaurant, das ehemalige Parkview Inn, schwer zerstört. Das 1928 erbaute Lokal liegt an der Morris Avenue, der Route 66 Linienführung von 1930 bis 1940.
Funks Grove
Funks Grove ist ebenfalls ein „must stop“. Es regnet nicht mehr, aber die ganze Gegend ist fürchterlich nass.Wie die Briefkästen zeigen, ein kleiner Ort mit einem hergeholten und schön restaurierten Bahndepot. Hinter den Bäumen aber viele alte zerfallende Gebäude.
Auf der anderen Strassenseite kann man den Weg zum Geschäft nicht übersehen, wo reiner Ahornsirup verkauft wird. Absolut zu empfehlen. Im Hinblick auf die vor uns liegende Strecke haben wir nur ein kleineres Glas erworben. Wir haben noch lange davon gezehrt! Zum Glück haben wir nach einiger Zeit von Freunden aus Amerika Nachschub erhalten.
Auf der anderen Seite des „Timber Creek“ sind noch zwei Teilstücke der Route 66 aus den Jahren 1926-30 vorhanden, allerdings bei Nässe nicht so einladend.
Ausserhalb des Dorfes soll es einen Rastplatz geben, mit einem grossen Route 66 Zeichen in Beton. Vermutlich ist dieser Ort in der Zwischenzeit überwachsen. Wir finden trotz mehrmaligen Hin- und Zurückfahren nichts.
Das Amt für Tourismus in Illinois informierte im Juli 2016 in einer neuen Serie über Funks Grove Ahornsirup als eines von acht einheimischen Unternehmen mit exklusiven Web-Inhalten und Reise-Ideen.
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Wie Ron Warnick in seinem Bericht in „Route 66 News“ vom 12. März 2017 mitteilt, sank die jährliche Safternte bei Funks Grove Ahornsirup nach einem ungewöhnlich warmer Winter um einen Drittel! Der Februar dieses Jahres soll aktenkundig der wärmste gewesen sein. Die Produzentenfamilie, die dieses Geschäft seit fast 200 Jahren betreibt, fragt sich, wie Menschen den Klimawandel als ein echtes Problem leugnen können.
McLean
Seit 1928 besteht in McLean das Dixie Trucker’s Home mit einem riesigen Parkplatz für die grossen Trucks. Wir machen Mittagspause und sehen uns das kleine Museum im Haus an.
Gegenüber steht der Depot Train Shop. Es handelt ich um eines der ältesten Zugsdepots, erbaut 1853 nördlich von Springfield, das 2011 hier wieder aufgebaut wurde. Es ist ein Modellbahn-Verkaufsladen. Der Besitzer hätte mir gerne die ganze Geschichte erzählt. Wir entschuldigen uns mit dem Rückstand auf unsere Marschtabelle.
Atlanta IL
Es hat endlich aufgehört zu regnen! Wir starten zu einem empfehlenswerten Rundgang Man spurt sofort, dass dieser 2000-Seelen Ort grosse Anstrengungen unternommen hat, sich als Route 66 Destination zu präsentieren.
Sehenswert sind die verschiedenen Murals, die achteckige Atlanta Library mit dem frei stehenden Glockenturm und der Grain Elevator. Ein interessantes Detail zu den Veränderungen mit der Entwicklung der Route 66: Das im Jahre 1934 eröffnete „Palms Grill Cafe“ wurde in den späten 60-er Jahren geschlossen und erlebte später eine Wiedereröffnung, um den kommenden Generationen die Vorteile gegenüber der „fast food“ zu zeigen.
Nicht vergessen darf man den Bunion Man, dem zweiten Muffler Man, dem wir begegnen. Er wirbt zwar nicht mehr für ein Restaurant, was er früher während 40 Jahren bei einem Lokal in Ogden tat.
Das Amt für Tourismus in Illinois informierte im Juli 2016 in einer neuen Serie über Funks Grove Ahornsirup als eines von acht einheimischen Unternehmen mit exklusiven Web-Inhalten und Reise-Ideen.
Obwohl der Himmel noch stark bewölkt ist, freuen wir uns zusammen mit dem zum 150 jährgen Stadtjubiläum neu gestrichenen „Smiley Face Water Tower“ auf unsere Weiterfahrt.
Wie HeraldNews.com zu entnehmen ist, hat „Tall Paul“ ein „Makeover“ erhalten. Danke allen Freiwilligen, die mitgearbeitet haben. Es motiviert, Atlanta wieder einmal zu besuchen.