Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03157.jsonl.gz/408

Kohlenhydrate
Den grössten Teil Ihres täglichen Kalorienbedarfs decken Sie am gesündesten durch Kohlenhydrate. Man unterscheidet zwischen komplexen und einfachen Kohlenhydraten, von denen die höherwertigen Arten wertvoller sind:
Komplexe Kohlenhydrate
Diese sind in stärkehaltigen Nahrungsmitteln wie zum Beispiel Kartoffeln, Getreideprodukte, Pasta, Reis und Hülsenfrüchte enthalten. Sie sichern die gleichmässige Energieversorgung des Körpers und sind eine gute Quelle für Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe. Vollkornprodukte liefern zum Beispiel bis auf Vitamin C und Kalzium alles, was der Körper braucht. Ein selbstgemischtes Müesli mit Honig und Nüssen und Vitamin-C-haltigem Obst ist in der Schwangerschaft ein hervorragendes Znüni.
Einfache Kohlenhydrate
Einfache Kohlenhydrate werden in zwei verschiedene Kategorien eingeteilt:
- höherwertige einfache Kohlenhydrate in Obst und Gemüse
- einfach-raffinierte Kohlenhydrate zum Beispiel in Zucker, Honig, Kuchen, Süsswaren und Fruchtsaftgetränken
Die einfachen Kohlenhydrate werden schnell vom Magen aufgenommen und sind eine unmittelbare Energiequelle. Schwangere sollten aber immer die höherwertigen einfachen Kohlenhydrate in Obst und Gemüse vorziehen, weil sie für den Körper viel wertvoller sind. Sie liefern eine Menge Ballaststoffe, Mineralien und Vitamine. Einfach-raffinierte Kohlenhydrate in Zucker und Süssigkeiten sind dagegen einfach nur "Dickmacher".
Wissen
Newsticker
Pasta und Brot! | 19.02.2018
"Böse" Kohlenhydrate? Gerade nicht. Eine neue Studie zeigt, das Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch Kohlenhydrate brauchen – wie Getreideprodukte, Reis sowie Hülsenfrüchte wie Bohnen und Erbsen. Eine gerade veröffentlichte Studie amerikanischer Wissenschaftler hat 1.740 Babys mit Neuralrohrdefekten (z.B. dem offenen Rücken) untersucht und mit 9.545 Babys ohne Fehlbildungen verglichen. Das Ergebnis: Babys von Frauen, die ihren Kohlenhydratkonsum während der Schwangerschaft eingeschränkt hatten, kamen bis zu 30 Prozent häufiger mit einem Neuralrohrdefekt auf die Welt. Der Grund ist ein Mangel an Folsäure, was v.a. in den ersten Schwangerschaftswochen für die Entwicklung des zentralen Nervensystems notwendig ist.
Zuckerersatz bringt’s nicht | 06.07.2016
Viele Erwachsene setzen künstliche Süssstoffe zur Gewichtsabnahme ein. Epidemiologische Studien fanden in letzter Zeit aber Hinweise darauf, dass dadurch gerade eine Fetteinlagerung und ein Typ 2-Diabetes gefördert wird. Jetzt kommt eine kanadische Untersuchung zu einem weiteren beunruhigenden Ergebnis: Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft täglich künstliche Süssstoffe konsumiert hatten, waren im Alter von einem Jahr doppelt so häufig übergewichtig wie diejenigen, deren Mütter keine Zuckerersatzstoffe verwendet hatten. Auch nach Berücksichtigung weiterer Faktoren (Übergewicht und Zuckerkrankheit der Schwangeren, Stilldauer und Beikostbeginn) war der Zusammenhang immer noch deutlich sichtbar. Mehr über den Zuckerersatz...
Letzte Aktualisierung : 15-05-16, BH