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US-Marines, Bell-Boeing MV-22 Osprey. Bild: Marine Corps photo, Sgt. Mark Fayloga, gemeinfrei.
Seit nunmehr zehn Jahren setzt das US Africa Command (AFRICOM) amerikanische Interessen auf dem schwarzen Kontinent durch
Zehn Flugzeugträgerkampfgruppen der US Navy patrouillieren heute unter der Fahne des Amerikanischen Exzeptionalismus auf den Weltmeeren, während ein Netzwerk aus US-Militärstützpunkten den Globus umspannt. Mit diesen Werkzeugen der Machtprojektion wollen die USA nach eigenem Bekunden “… auf Krisen reagieren, zur Abschreckung beitragen und die regionale Stabilität stärken”. Die USA haben die Welt eigens dazu in sechs geografische Militärbezirke unterteilt, und seit dem 1. Oktober 2008 agiert AFRICOM als separate Partition: ein eigenständiges Regionalkommando mit dem Wirkungsbereich Afrika – Ägypten ausgenommen, für das nach wie vor das Central Command (CENTCOM) zuständig ist.