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«Wir können gerne über Technik oder Taktik sprechen. Aber es war ganz einfach einer dieser Tage, an denen ich absolut kein Gespür für das Spiel hatte», gab ein etwas zerknirschter Rafael Nadal zu Protokoll. Der Spanier war im Halbfinal des ATP-1000-Turniers in Monte Carlo ausgeschieden. Das 4:6, 2:6 gegen Fabio Fognini war seine erste Niederlage im Fürstentum seit 2015.
Über seine Form muss ich nichts sagen.
«Es war eines meiner schlechtesten Spiele auf Sand seit 14 Jahren», kommentierte Nadal selbstkritisch. Ein Tag, an welchem alles schief gelaufen sei. Einerseits sei Fognini ein harter Gegner gewesen, andererseits habe er zuletzt «schwierige Phasen durchgemacht – mit Verletzungen und auch im mentalen Bereich».
Die Frage, ob sein Widersacher ausser Form sei, wollte Fognini nicht beantworten: «Dazu muss ich nichts sagen. Ich sage nur, dass ich einen unglaublichen Match gespielt habe.» Im Endspiel erwartet Fognini mit Dusan Lajovic ein Überraschungsmann. Der Serbe, die Nummer 48 des ATP-Rankings, ist der am niedrigsten platzierte Finalist seit Hicham Arazi 2001 (ATP 53).