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Abbruch historischer Bauten auf dem Thomi Franck-Areal
aktuell bearbeitete Themen
Obwohl das Geschehen auf dem Thomi und Franck-Areal für die Entwicklung des unteren Kleinbasels zentral ist, möchten Eigentümerschaft (Nestlé SA) und Kanton offenbar eine öffentliche Debatte zur Neunutzung und zur künftigen Bebauung vermeiden. So soll gemäss der aktuellen Baupublikation das historische Zentrum des Geländes ohne Vorliegen eines neuen Projekts abgerissen werden, um das Gelände parzellieren und die Westhälfte verkaufen zu können. Die mit einem solchen Vorgehen zu schaffenden Fakten würden nicht nur den alten Kern des Industriegebiets im unteren Kleinbasel zum Verschwinden bringen (die ältesten vom Abriss bedohten Gebäude stammen aus dem Jahr 1874!), sondern der Bauherrschaft auch eine komplette Neubebauung der ganzen Westhälfte des Areals durch eine grossvolumige und dichte Bebauung ermöglichen. Künftige Einflussnahmen auf die Arealentwicklung blieben damit sehr begrenzt.
Um die undurchsichtigen Vorgänge zu stoppen und eine öffentliche Debatte über die Frage der Bedeutung von Nutzung und Bebauung für die Stadt erst zu ermöglichen, reichten einzelne Mitglieder des NQV Unteres Kleinbasel eine Einsprache ein. Diese wurde im Februar 2022 abgewiesen. Gegen diesen Entscheid rekurriereten einzelne Mitglieder. Wir informieren an dieser Stelle über die weiteren Entwicklungen in dieser Sache.