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Juli 2014: Le Parkour
Möchtest du dich schnell und effizient fortbewegen? Dann ist Parkour die ideale Sportart für dich!
Was ist Le Parkour?
Le Parkour ist eine Sportart zur schnellen aber auch eleganten Fortbewegung ohne Hilfsmittel. Le Parkour wurde vom Franzosen David Belle erfunden, der sie aus der Méthode naturelle entwickelte. Er begegnete dieser Methode durch seinen Vater, welcher ein Vietnamsoldat war. Sie wird heute noch als Training für das französische Militär benutzt und ähnelt den bei uns bekannten Vitaparcours.
Le Parkour findet oft in urbanem Raum statt: Dadurch werden architektonische und raumgestaltende Elemente wie Mauern, Geländer, Wände, Stufen, Unterführungen, Stangen oder Randsteine einer völlig neuen Bedeutung zugeordnet. Die Traceuse oder der Traceur (so wird ein Sportler genannt, der Parkour betreibt) wählt einen möglichst effizienten und direkten Weg durch die Hindernisse einer Stadt. Geländer werden mühelos überwunden, Wände in Sekundenschnelle überrannt und Unterführungen übersprungen.
Es gibt zahlreiche Basissprünge mit entsprechenden französischen Bezeichnungen:
- die Roulade (Rolle)
- das Passement (springende Überwindung von Hindernissen)
- Demi-tour (Stützsprung mit halber Drehung)
- Saut de chat (weite Sprunghocke)
- Reverse (rückwärtiger Stützsprung)
- Saut de détente (einbeiniger Weitsprung)
- Saut de précision (zweibeiniger Präzisionssprung)
- Passe muraille (Mauerüberwindung)
- Saut de fond (Sprung aus der Höhe)
- Saut de bras (Armsprung)
- Tic-Tac (von der Wand einbeinig abstossender Sprung)
- Lâché (Loslassen)
- Planche (Hochziehen und –stemmen)
- Franchissement (unterschwungartiger Durchbruch)
Vierpunktlandung
Eine sichere Variante der Landung ist die Vierpunktlandung. Sie wird vor allem dann angewendet, wenn der Landeplatz für eine Rolle nicht ausreicht. Bei der Vierpunktlandung landet man auf Beinen und Händen.
Voraussetzungen für Parkour
Le Parkour verlangt ein hohes Mass an Körperbeherrschung, Selbsteinschätzung und Disziplin sowie Konzentration und geistige Stärke. Es geht darum seinen Körper zu trainieren, zu fordern aber nicht zu überfordern.