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Vier Wochen nach dem letzten Rennen auf dem Sachsenring, als Lüthi seinen ersten Ausfall in diesem Jahr zu beklagen hatte, geht der Kampf um den WM-Titel in die zweite Saisonhälfte. Der 30-jährige Emmentaler klassierte sich im trockenen zweiten Training (am Vormittag regnete es in Brünn) zwar nur im 10. Rang, doch auf WM-Leader Franco Morbidelli (6.) verlor der in 34 Zähler zurückliegende Kalex-Fahrer nur gut drei Zehntel.
Direkt vor Lüthi klassierte sich Dominique Aegerter im 9. Rang mit 0,788 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit. Diese fuhr der Italiener Mattia Pasini vor seinem Landsmann Francesco Bagnaia und dem Spanier Xavi Vierge. Der dritte Moto2-Schweizer Jesko Raffin wurde mit schon über zwei Sekunden Rückstand 27.
Von den vier Fahrern, die in der MotoGP in der Gesamtwertung nur durch 10 Punkte getrennt sind, konnte nur Andrea Dovizioso (Ducati) überzeugen. Der WM-Dritte fuhr Bestzeit, Marc Marquez (WM-1.), Maverick Viñales (WM-2.) und Valentino Rossi (WM-4.) klassierten sich nur in den Rängen 10, 11 und 14.
Wechselt Aegerter nach nur einem Jahr im Kiefer-Racing-Team bereits wieder den Rennstall? Interesse am 26-jährigen Oberaargauer hat das deutsche Team Dynavolt, das Ende Saison auf die Dienste von Sandro Cortese verzichten wird und wie Kiefer auf Suter-Motorräder vertraut.
Jürgen Lingg, Technik-Direktor bei Dynavolt, sagte am Rande des Grand Prix von Tschechien in Brünn: «Dominique, mit dem wir schon vor einem Jahr verhandelt haben, ist einer unserer Wunschkandidaten.» Robert Siegrist, Aegerters Manager, erklärte auf Anfrage, dass Dynavolt «eine Option ist, mehr aber noch nicht».