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“No one is born hating another person because of the color of his skin, or his background, or his religion. People must learn to hate, and if they can learn to hate, they can be taught to love, for love comes more naturally to the human heart than its opposite.”
Muhammad Ali, einer der bedeutendsten Athleten aller Zeiten / ausgezeichnet mit der Otto-Hahn-Friedensmedaille in Gold für herausragende Verdienste um Frieden und Völkerverständigung.
Die Ethik beinhaltet die Moralphilosophie der Menschen. Sie legt die Richtlinien fest, an welchen Normen und Zielsetzungen (Zwecken, Werten) die Menschen ihr sittliches Wollen und Handeln in verschiedenen Lebenssituationen orientieren sollen.
Die Ethikcharta verpflichtet bestimmte Regeln einzuhalten. Diese Regeln beruhen auf Prinzipien wie Fairness, Solidarität, Erfüllen der statutarischen Pflichten, Rücksichtnahme und Selbstverantwortung.
Verhaltenskodex / Code de conduite
Der Schweizer Sport basiert auf einer ethischen Grundlage, die ihren Ursprung in der olympischen Idee hat. Die Ethikcharta (Autor: Roland Zolliker, angenommen vom Zentralvorstand am 1. Dezember 2006) verpflichtet bestimmte Regeln einzuhalten. Diese Regeln beruhen auf Prinzipien wie Fairness, Solidarität, Erfüllen der statutarischen Pflichten, Rücksichtnahme und Selbstverantwortung. Als integrierender Bestandteil der Ethikcharta der SKF gelten auch die ethischen Prinzipien von Swiss Olympic sowie der Cool and clean Kampagne. «cool and clean» ist das Präventionsprogramm im Schweizer Sport und setzt sich für fairen und sauberen Sport ein. Sowohl an den Elite-Europameisterschaften 2011 in Zürich-Kloten wie an den Europameisterschaften der U21, U18 und U16 in Zürich war die SKF, Projektleitung und Durchführung: Brigitte Quirici, mit einem starken cool and clean Auftritt präsent. Zudem sprachen beides Mal eine Athletin (2011: Fanny Clavien, 2015: Elena Quirici), Schiedsrichter (2011: Daniel Brunner, 2015: Katherine Broder) den Cool and clean Eid.
Im Mittelpunkt des Karatedo stehen nicht nur Leistungen, sondern Menschen. Die Ethikcharta geht von der Idee der verantwortungsvollen Leitung durch menschlich und fachlich kompetente Personen aus. Die Autorität der Führungsorgane der SKF, ihre Glaubwürdigkeit und der Vorsprung durch Experten- und Erfahrungswissen gegenüber den anderen SKF-Beteiligten soll zu einer Vorbildfunktion führen und damit sie in ihrem Führungsanspruch anerkannt werden.
Gleichwertige und faire Behandlung
In der SKF finden sich Menschen unterschiedlicher sozialer Herkunft/Gruppierungen, verschiedener Nationalitäten, in allen Altersstufen. Keiner dieser Faktoren darf Grund für Diskriminierung, Mobbing, Ausschluss, Gewalt oder andere unverantwortliche Umgangsformen sein. Es wird anerkannt, dass die Leistungsziele (sportlich oder anderweitig) den persönlichen Voraussetzungen zu Grunde liegen. Das erfordert Rücksichtnahme auf die individuelle Leistungs- und Einsatzfähigkeit. Der Gemeinschaftssinn und die Solidarität wird gefördert durch die soziale Kompetenz und der Fähigkeit zu einem respektvollen Umgang. Arbeitsgemeinschaft Schweizer Sportämter
Harmonisierung der Anforderungen mit dem sozialen Umfeld
Für viele Mitglieder ist ihr Engagement, d.h. die Zeit, die für Training, Wettkampf oder eine Tätigkeit im Managementbereich aufgewendet wird, eine Betätigung neben anderen. Junge Menschen stehen in der Ausbildung in Schule, Lehre oder Studium, erwachsene Menschen in einer beruflichen oder familiären Tätigkeit, ältere Menschen in Rente. Den vielfältigen Anforderungen dieser unterschiedlichen Lebens- und Tätigkeitsbereiche wird Rechnung getragen. Es ist nicht nur die Begeisterung für das Karatedo in allen Bereichen zu gewährleisten sondern auch ein gesundes Mass der Harmonisierung von Sport, Beruf/Studium und Familie.
Förderung der Selbst- und Mitverantwortung
Alle Beteiligten sind an allen sie selbst betreffenden Entscheiden zu beteiligen. Minderjährige sind unter Einbezug ihrer Eltern partnerschaftlich in die Entscheidungen mit einzubeziehen. Im Nachwuchsleistungssport ist auf einen sorgfältigen Ausgleich zwischen den Anforderungen von Training und Wettkampf und den besonderen Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen zu achten. Das Mitspracherecht und die Selbstverantwortung gelten auch für den Bereich der medizinischen Betreuung.
Akzeptanz der persönlichen Ziele der Sportler
Grundsätzlich gilt, dass Menschen nicht Zielen geopfert oder zu Leistungen gedrängt werden dürfen, die sie in ihrer körperlichen oder seelischen Integrität verletzen. Der Respekt gegenüber den Sportlern verlangt auch Entscheide zu akzeptieren, die als bedauerlich oder sogar falsch erscheinen. Die optimale Förderung der Sportler darf diese nicht überfordern und womöglich ihre Begeisterung am Sport und ihre Einsatzfreude in Training und Wettkampf beeinträchtigen.
Soziales, faires Verhalten und verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt
Die SKF-Verantwortlichen nehmen ihre wichtige Vorbildfunktion zur Förderung von sozialem und fairem Verhalten wahr, bewerten nicht nur Leistungen sondern insbesondere auch das faire und respektvollen Verhalten und leben das geforderte Verhalten auch selbst konkret vor. Dazu gehört die Sorge zur Natur, die sinnvolle Benützung von öffentlichen Verkehrsmitteln, der respektvolle Umgang mit Pflanzen und Tieren. Ecosport.ch
Gegen Gewalt, Ausbeutung und sexuelle Belästigung
Gewalt, Ausbeutung und sexuelle Belästigung sind Vorkommnisse, die zum Eingreifen verpflichten. An den Ausbildungskursen wird gezielt Prävention betrieben. Es gibt in diesen Bereichen keine Tabuthemen. Die Achtung vor der körperlichen und seelischen Integrität der Sportler verlangt eine besondere Aufmerksamkeit. Die SKF ist Mitglied der Stiftung Kinderschutz Schweiz.
Gegen Doping- und Suchtmittel
Doping- und Suchtmittelmissbrauch sind Delikte, gegen die aktiv vorgegangen wird. Sie haben nicht nur strafrechtlichen Charakter, sie widersprechen auch klar dem Geist des Sportes und der Fairness. Leistungen, die auf diesem Wege zustanden gekommen sind, werden klar abgelehnt. Die Sportler werden regelmässig über die Gefahren für ihre persönliche Gesundheit aufgeklärt. Schon beim kleinsten Verdacht wird umgehend das Gespräch mit den Betroffenen gesucht. Logo: antidoping.ch
Gegen übermässigen Alkoholkonsum
Die SKF akzeptiert, dass Bier und Wein eng mit der Kulturgeschichte des Menschen verbunden sind und ein massvoller Genuss durchaus die Sinne sowie das Zusammensein positiv anregen kann. Alkohol kann Genuss-, Rausch- oder Suchtmittel sein – je nachdem, wie man ihn konsumiert. Ein übermässiger Konsum von Alkohol hat negative Auswirkungen auf den Ruf der SKF. Der exzessive Konsum an Siegesfeiern, Trainingslagern, Wettkämpfen, Trainings, Meetings ist ausdrücklich untersagt. Unter übermässig wird der Konsum von mehr als drei Gläsern Wein, drei 0,3 Liter Stangen Bier sowie die Einnahme von hochprozentigem Alkohol verstanden. An den offiziellen Veranstaltungen der SKF gilt die Regel, dass vor (gleicher Tag) und während Turnieren/Meetings wenig Alkohol konsumiert wird.
Insbesondere wird die Bestimmung des StGB Art. 136 eingehalten, welche besagt, dass Kindern unter 16 Jahren kein Alkohol verabreicht oder zum Konsum zur Verfügung gestellt wird. Gebrannte Wasser (Spirituosen, Liköre, Aperitife und Alkopos) dürfen nicht an unter 18-Jährige abgegeben werden.
Im Vordergrund steht die Eigenverantwortung (keine Nulltoleranz) jedes Einzeln, insbesondere aber die Vorbildfunktion der Führungsorgane und Trainer.
Personen, die sich nicht an diese Regelung halten, müssen mit Sanktionen rechnen, deren Handhabung bis zum Entzug von Funktionen und Aberkennung von J+S Anerkennungen geht. Verhaltensauffällige Personen sind dem ZV zu melden.
Im Sinne einer Einschränkung der Verfügbarkeit von Alkohol kann der ZV die Genehmigung für den Alkoholausschrank an bestimmten Veranstaltungen (während der Veranstaltungsdauer) verweigern. Die Förderung von alkoholfreien Veranstaltungen ist ein wichtiger Bestandteil der Präventionspolitik der SKF. Logo aus der Aktion HALT zur Alkoholprävention. Delegierter Ethik ist Oscar Diaz.
Das Kernstück von Swiss Karate Tomokai sind Vorträge von Fachpersonen aus den Bereichen Psychologie, Sozialarbeit und Polizei, die sich auch intensiv mit Karate beschäftigen. Zudem enthält die Internet Seite eine Anzahl weiterführender Links . Man erfährt auch, wer hinter der Kampagne steht, wie es zu der Kampagne kam und was gemacht wurde. Präsident von Swiss Karate Tomokai ist Pierre Feldmann, Chef-Instruktor Toni Romano.
Statuten SKF
Die Swiss Karate Federation setzt sich für einen respektvollen, fairen und erfolgreichen Sport ein. Sie lebt Fairplay vor, indem sie – sowie ihre Organe und Mitglieder – dem Gegenüber mit Respekt begegnet, transparent handelt und kommuniziert. Die Swiss Karate Federation anerkennt die «Ethik-Charta» des Schweizer Sports und verbreitet die Ethik-Prinzipen bei ihren Landesverbänden und den angeschlossenen Vereinen, Schulen und Klubs.
Logo SKF
Das Logo der SKF darf im Turnierbereich nur für die offiziellen Turniere der SKF verwendet werden. Darunter fallen die Turniere der Swiss Karate League, die anerkannten Punkteturniere (Schweiz) sowie die traditionellen Schweizermeisterschaften Ippon Shobu. Eine weitere Verwendung des Logo ist nur mit ausdrücklicher und schriftlicher Genehmigung durch den Zentralpräsidenten erlaubt. Die Mitgliedsverbände (Sektionen) und Dojo können das Member Logo der SKF benützen.
Berichterstattung Medien
Auf Ihrer Seite Presse/Publikationen publiziert die SKF lesenswerte Berichte über die internationalen und nationalen Turniere. Unkorrekte Texte werden unter Korrigenda richtig gestellt. Gravierende Vorfälle werden im Newsflash und in einem Rundschreiben an alle Adressaten korrigiert.
Ehrenamtlichkeit
In der Swiss Karate Federation sind alle Milizorgane ehrenamtlich tätig. So auch die Mitglieder des Präsidiums und der verschiedenen Kommissionen. Entlöhnt werden Chargen mit Teilzeitmandaten.
Ohne die vielen ehrenamtlichen Leistungsträgern könnte eine Organisation mit 13’000 Mitgliedern mit über 250 Dojo nicht mehr bestehen.
Letzte Aktualisierung: 14. Februar 2015