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Was zunächst nach einer weiteren Demonstration Rafael Nadals im Foro Italico aussah, entwickelte sich ziemlich unerwartet doch zu einem zweieinhalbstündigen Gipfeltreffen zwischen dem spanischen Weltranglisten-Zweiten und dem serbischen Weltranglisten-Ersten. Nadal gewann den ersten Satz 6:0, und es schien, als zahlte Novak Đoković den Tribut für die hart erkämpften Siege gegen Juan Martin Del Potro und Diego Schwartzman in den Runden zuvor.
Doch Đoković kämpfte sich noch einmal heran und gewann den zweiten Satz dank seines einzigen Breaks zum 6:4. Erst dann liess ihn die Kondition allmählich im Stich. Rafael Nadal, der auf dem Weg in den Final bloss 13 Games abgegeben hatte und damit 23 weniger als sein Finalgegner, nahm Đoković sogleich den Service ab und marschierte in der Folge doch noch zum ungefährdeten neunten Triumph in Rom.
Nadal rechtzeitig in Form
Gerade noch rechtzeitig vor den in einer Woche beginnenden French Open hat der 32-jährige Sandkönig seine Form gefunden und seinen ersten Turniersieg 2019 eingefahren. Vier seiner fünf Gegner nahm Rafael Nadal in Italiens Hauptstadt einen Satz zu null ab. In Monte Carlo, Barcelona und Madrid hatte Nadal sich jeweils vor dem Final geschlagen geben müssen.
Plíšková erste tschechische Rom-Siegerin seit 1978
Bei den Frauen feierte Karolina Plíšková mit dem 6:4, 6:3-Finalsieg gegen die Britin Johanna Konta nicht nur den bisher grössten Sandplatz-Titel ihrer Karriere.
Die ehemalige Weltranglisten-Erste ist auch die erste Tschechin seit Regina Maršíková vor 41 Jahren, die sich als Siegerin von Rom feiern lassen konnte. Dank des 13. Turniersiegs rückt Plíšková im WTA-Ranking vom 7. auf den 2. Platz vor.