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Während den geschlossenen Grenzen in der Corona-Zeit, kauften die Konsumenten und Konsumentinnen vermehrt Schweizer Schweinefleisch. Die Hochpreisphase wurde so verlängert und die Schweinehaltenden waren motiviert, die Produktion auf hohem Niveau zu halten. Mit der Grenzöffnung und dem gesellschaftlich bedingten leichten Rückgang des Schweinefleischkonsums wurde die Überproduktion auf einen Schlag Tatsache, schreibt Proviande in einer Mitteilung.
Mitte November 2022 wurden Massnahmen zur Marktentlastung eingeleitet. Mit der freiwilligen Einlagerung von Schweinefleisch, welche vom Bundesamt für Landwirtschaft im Rahmen der Beihilfen Viehwirtschaft unterstützt wurde, konnten knapp 15'000 Schlachtschweine aus dem Markt genommen werden. Als weitere Massnahme wurde der Export von Schweinefleisch in den europäischen Raum organisiert. Für die Finanzierung wurde ein Fonds gebildet. Bis am 19. Februar seien 31'425 Schweine in Hälften exportiert worden. Ausserdem wurden 40 Tonnen Wurstfleisch exportiert.
Die Massnahmen hätten nun Wirkung gezeigt und der Abzug von 20 Rappen pro Kilogramm Schlachtgewicht, werde deshalb je nach Entspannung der Situation bis spätestens Mitte März 2023 aufgehoben, schreibt Proviande weiter.