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26.04.2001 - Solothurn - Der "Güggelstutz", wie die Engestrasse zwischen Zuchwilerstrasse und Schlössliweg in Solothurn genannt wird, soll mit dem Bau eines Kreisels für beide Fahrrichtungen geöffnet werden. Die Kosten für den Bau des Kreisels betragen 790'000 Franken. Mit den Bauarbeiten wurde diese Woche begonnen. Damit soll ein Unfallschwerpunkt entschärft werden. Gleichzeitig wird die Biberiststrasse vom Durchgangsverkehr entlastet. Mit dem Ausbau der Strasse werden auch diverse dringend notwendige Lärmschutzmassnahmen umgesetzt. Die Arbeiten dauern je nach Witterungsverhältnissen voraussichtlich bis Mitte Dezember dieses Jahres.
Die Hauptverbindung zwischen den Gemeinden Zuchwil und Biberist führt heute über die Zuchwilerstrasse, die Kreuzung Tivoli und über die Biberiststrasse. Das bedeutet für die Fahrzeuge einen Umweg und für die Anwohner grössere Lärmimmissionen. Mit der Realisierung eines Kreisels können die Wege verkürzt werden.
Neben dem Bau des neuen Kreisels werden auch die Einmündungen Biberiststrasse, Wassergasse und Schlössliweg in die Engestrasse dem neuen Verkehrskonzept angepasst. Gleichzeitig mit den Strassenbauarbeiten werden diverse Werkleitungen verlegt und wo erforderlich erweitert. Für die Zuchwilerstrasse wurde auch ein Lärmsanierungsprogramm erarbeitet. Neben der Konzentration des Verkehrs auf eine Achse (Entlastung eines Quartiers) ist die Errichtung einer Lärmschutzwand, der Einbau eines lärmdämmenden Belags sowie das Anbringen von Schallschutzfenstern bei diversen Gebäuden vorgesehen.
Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Dezember. Der Deckbelag wird erst im Sommer 2002 eingebaut. Der Verkehr wird analog dem heutigen Verkehrsregime, möglichst ohne Lichtsignalanlage, über die Baustelle geführt. Erst wenn der "Güggelstutz" für beide Richtungen geöffnet ist, werden die Arbeiten im Bereich Wassergasse und Schlössliweg in Angriff genommen.
Die Kosten für den Bau des Kreisels betragen 790'000 Franken. Für die Anpassungen der Einmündungen Biberiststrasse, Wassergasse und Schlössliweg ist mit weiteren 500'000 Franken zu rechnen. Für den provisorischen Rückbau der Kreuzung Tivoli sind 90'000 Franken vorgesehen.
Für Lärmschutzmassnahmen (Einbau von Lärmschutzfenstern, Lärmschutzwand) vom Restaurant Tivoli bis in den Bereich des Kreisels werden rund 1,1 Millionen Franken investiert. An diese Kosten leistet der Bund im Rahmen der flankierenden Massnahmen zur A5 einen Beitrag von 50 Prozent.
Bauherr der Strassenbauarbeiten und der Lärmschutzwand ist der Kanton Solothurn.