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EU-Gelder für alternative Brennstoffversorgung russischer Druckwasserreaktoren
Ein Konsortium aus acht europäischen Partnern und der Westinghouse erhält von der EU Fördermittel im Umfang von EUR 2 Mio. (CHF 2,08 Mio.). Sie werden für das Projekt ESSANUF (European Supply of Safe Nuclear Fuel) eingesetzt. Dieses hat zum Ziel, die Brennstoffversorgung von Druckwasserreaktoren russischer Bauart in der EU zu diversifizieren und damit die Versorgungssicherheit zu stärken.
Koordiniert wird das Projekt von der Westinghouse. Weitere Konsortiumspartner sind die spanische Enusa Industrias Avanzadas, das Institute for Transuranium Elements des EU Joint Research Centre (JRC-ITU), die finnische Lappeenranta University of Technology, das britische National Nuclear Laboratory, die slowakische Vuje AS, die tschechische UJV Rez AS sowie das ukrainische National Science Centre Kharkov Institute of Physics and Technology. «Die Entscheidung der EU, dieses Projekt zu finanzieren, ist bedeutend», meinte Yves Brachet, Westinghouse-Präsident für Europa, den Mittleren Osten und Afrika. «Es zeigt, dass es der EU wichtig ist, ihre Versorgungssicherheit durch eine Diversifikation ihrer nuklearen Brennstoffquellen zu stärken.» Zurzeit betreiben fünf EU-Mitgliedstaaten – Bulgarien, Finnland, die Slowakei, die Tschechischen Republik und Ungarn – insgesamt 18 Druckwasserreaktoreinheiten russischer Herkunft. Bisher sind diese zu ihrer Brennstoffversorgung wesentlich von russischen Lieferanten abhängig.