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Im September 1971 wurde mit den Installationsarbeiten begonnen. Am 12.12.1980 wurde der Seelisbergtunnel offiziell eingeweiht und dem Verkehr übergeben.
Die Herstellung der beiden Tunnelröhren erfolgte in drei Baulosen. Das Los Rütenen (Los Nord), umfasste 2×4300 Meter Tunnel und die Lüftungszentralen Rütenen und Hattig. Es hatte seinen Angriffspunkt für den Tunnelvortrieb beim Nordportal.
Das Los Büel (Los Süd) mit dem Angriffspunkt am Südportal beinhaltete 2×2900 Meter Tunnel und die Lüftungszentrale Büel. Beide Lose hatten als Ausbruchquerschnitt ein Hufeisenprofil mit 88 bis 125 m² Fläche und wurden im bergmännischem Sprengvortrieb errichtet.
Das Los Huttegg (mittleres Los) umfasste 2×2000 Meter Tunnel und die Lüftungszentrale Huttegg. Der Angriffspunkt war der spätere Lüftungsstollen. Der Vortrieb des Kreisprofils von 111 bis 115 m² Fläche erfolgte mit einem amerikanischen Tunnelschild mit einem Reisszahnbagger und einer Tübbingversetzmaschine. Maximal 230 Mineure arbeiteten im Tunnel. Sämtliche Lose wurden gleichzeitig in Angriff genommen.
Die Baukosten betrugen rund 610 Mio. Franken.