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Der so zubereitete Kaffee ist ein Genuss für den Gaumen, aber auch die Zubereitung selbst - als reine Handarbeit - erfreut die Sinne. Gefilterter Kaffee weist eine Aromavielfalt auf, die seinesgleichen sucht. Kaffeeöle werden im Filter zurückgehalten, der Kaffee schmeckt daher sehr leicht.
Bei dieser sehr kreativen Methode können Sie experimentieren, alles liegt in Ihrer Hand. Je nachdem haben Sie ganz unterschiedliche Ergebnisse in der Tasse.
Pro 100ml benötigen Sie zwischen fünf und sechs Gramm Kaffee. Beste Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie den Kaffee erst kurz vor der Zubereitung mittelgrob mahlen. Ein feinerer Mahlgrad betont
Zartbitternoten, ein gröberer die Fruchtsäuren.
Halten Sie den Papierfilter unter fliessendes Wasser, um den typischen Papiergeschmack zu verhindern. Füllen Sie nun das Pulver gleichmässig in den Filter. Das Pulver soll nicht zu einem Kegel aufgeschüttet werden, sondern eine plane Fläche aufweisen.
Das Wasser, das Sie nun benötigen, soll zwischen 90°C und 95°C heiss sein. Das ist dann erreicht, wenn Sie kochendes Wasser (ca. 98°C bei 500m über Meer) eine halbe Minute stehen lassen.
Benetzen Sie das Pulver mit wenig Wasser, gerade soviel, dass möglichst kein Wasser durchsickert. Nach etwa 30 Sekunden ist das Kaffeemehl stark aufgequillt und Aromen sind gelöst.
In kreisenden Bewegungen, von innen nach aussen, giessen Sie nun das Wasser langsam über das Pulver, brechen den Vorgang aber sofort ab, wenn sich der Wasserpegel einen Zentimeter über dem Kaffeepulver einpendelt. Achten Sie nun darauf, dass der Lauf des Kaffees in den Krug nicht unterbricht. Giessen Sie immer wieder Wasser ein, aber eben maximal einen Zentimeter höher als das Pulver.
Der ganze Vorgang dauert zwischen zwei und maximal fünf Minuten, abhängig vom Mahlgrad und der Menge, die Sie filtern.