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The North Face
Firmenportrait
1966 von Douglas Tompkins gegründet, gehört The North Face heute zu den weltweit führenden Marken im Bereich Outdoor-Bekleidung. Die aufregende Legende beginnt ironischerweise an einem Strandabschnitt in San Francisco mit einem Einzelhandelsgeschäft für Extremkletterer- und Bergsteigerausrüstung. Allerding war es Nachfolger Kenneth Klopp, der 1968 erstmals Produkte unter der hauseigenen Marke The North Face herstellen liess und somit den Outdoor-Laden zum Gipfelstürmer machte. Bereits zwei Jahre nach der Ladeneröffnung übernahm er die Geschäfte. Zunächst entwickelte er raffinierte Zelte, später neuartig konstruierte Synthetik-Schlafsäcke und Anfang der 80er auch noch Skibekleidung.
In den 70er Jahren begann das Unternehmen mit zahlreichen Sponsoring Expeditionen zu einigen der entlegensten, noch weitgehend unberührten Ecken der Welt. Das war die die Geburtsstunde einer stolzen Tradition und der Grund für die Entstehung des authentischen Brand Mantras „Never Stop Exploring“. Auch der Name war Programm: The North Face – die Nordwand. Diese gilt unter Bergsteigern als die eisigste und anspruchsvollste Wand eines Berges. Wer in eine Nordwand einsteigt, muss auf dem Weg nach oben zahlreiche Herausforderungen bewältigen. Der thematische Hintergrund hinter dem Firmennamen spiegelt sich auch in der Gestaltung des Firmenlogos wider. Es stellt in abstrakter Form die markante Felssilhouette des Half Domes im Yosemite-Nationalpark, dar.
1990 verkaufte Firmengründer Douglas Tompkins seine Anteile des Unternehmens und erwirbt seither in Patagonien (südliches Argentinien und Chile) riesige Gebiete, um Nationalparks zu schaffen. 1991 kaufte Douglas Tompkins die Reñihué-Ranch in der Absicht, das mit Regenwald bewachsene Gelände zu schützen. In den Folgejahren erwarb er mit der US-amerikanischen Umweltstiftung The Conservation Land Trust weitere zusammenhängende Flächen. Bei seiner Umweltphilosophie beruft sich Tompkins auf den norwegischen Umweltschützer Arne Næss und hofft auf viele Nachahmer unter den Reichen.
Heute gilt The North Face 40 Jahre nach der Firmengründung als Wegbereiter zahlreicher Innovationen, die sich durchgesetzt haben und inzwischen als Standard gelten. In diesem Sinne arbeitet The North Face ständig weiter daran, die Grenzen der Technologie voranzutreiben. Aufwändige Forschungs- und Entwicklungsarbeit, gepaart mit Praxiserfahrungen des The-North-Face-Athletenteams, spiegeln sich in einer umfangreichen Produktpalette hochfunktioneller Outdoor- und Skibekleidung sowie in Schlafsäcken, Rucksäcken, Zelten und Schuhen wider. Zu den Kunden gehören heute unter anderem die weltbesten Kletterer, Bergsteiger, Snowboarder, Läufer und Extrem-Skifahrer – sie vertrauen auf den hohen Qualitätsstandard der The North Face Produkte. Getreu dem Firmenmantra „Never Stop Exploring“ verspricht das Unternehmen, seiner Historie treu zu bleiben und auch in Zukunft massgebliche Grenzen zu verschieben, Türen zu öffnen und somit den Sportlern die Möglichkeit zu geben, für sich selbst die eigenen Grenzen neu zu definieren.
Der offizielle Blog der The North Face Community
Hauptsitz:
San Leandro, Kalifornien
Fertigung in:
Diverse Länder wie beispielsweise El Salvador
Seit August 2008 ist The North Face bluesign-Mitglied. bluesign-Standards garantieren, dass die Produkte in der kompletten Herstellungskette ausschliesslich Komponenten enthalten und Verfahren durchlaufen, die für Mensch und Umwelt unbedenklich sind.
(Prozentsatz der bluesign-zertifizierten Produkte: 21 % in 2010, 28 % in 2011)
Seit über 10 Jahren bezieht The North Face Daune vom gleichen Lieferanten „Allied Feather & Down“. In dieser Zeit wurde kein Lebendrupf angewendet, wie auch keine Zwangsernährung. Die The North Face Daune ist ein Nebenprodukt der Fleischindustrie.
The North Face ist Mitglied der Outdoor Industry Association, die den „Eco-Index“ entwickelt hat: Der Eco-Index umfasst Umweltrichtlinien, Indikatoren für ökologische Leistung und Berechnungsmittel für den ökologischen Fussabdruck. Er ist für die gesamte Outdoor-Industrie mit ihren Produktkategorien Bekleidung, Ausrüstung und Schuhe gedacht. Er erfasst die Umweltauswirkungen auf sechs Produktlebenszyklusstufen: Material, Herstellung/Montage, Verpackung, Transport/Distribution, Nutzung sowie Entsorgung. Es fliessen die Aspekte Landnutzung, Wasser, Abfall, Biodiversität, Chemikalien mit Auswirkung auf Mensch und Umwelt sowie Energieverbrauch/CO2-Emissionen ein. The North Face wird auch in Zukunft nur die bestmöglichen Produkte anbieten, die vollkommen sicher zu verwenden sind.