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Die Dermatitis allergica ist eine schwer heilbare, rezidivierende Krankheit.
Dermatitis allergica
Hautentzündung
Die Dermatitis allergica ist eine schwer heilbare, rezidivierende Krankheit. Die Hautentzündung führt einen starken Juckreiz herbei und beeinträchtigt erheblich das Lernen, die Arbeit, die Lebensqualität und die Psyche.
Familiäre Belastung
Bei den meisten Betroffenen findet sich eine familiäre Belastung mit allergischen Erkrankungen. Auch ein polygenetischer Erbgang sowie Umweltfaktoren spielen bei der Erkrankung eine entscheidende Rolle.
Symptome
Die Hautentzündung geht oft mit Heuschnupfen, mit einer permanenten allergischen Rhinitis über das ganze Jahr, mit Asthma, Nesselsucht und Ekzem einher. Bei 3% bis 20% der Patienten kommen gar während der Kindheit Grauer Star sowie eine konische Hornhaut vor. 8% der Patienten klagen über Linsentrübung.
Dermatitis allergica tritt insbesondere bei Frauen zwischen 30 und 40 auf. Trockene Haut ist ihr Hauptsymptom. Deren Ursache liegt im nachlassenden Barriere-Mechanismus der Haut, welcher zur Folge hat, dass die Haut Feuchtigkeit schlechter halten kann und mehr Wasser verliert.
Sicht der TCM
Aus Sicht der TCM werden für die Entstehung der Krankheit folgende Ursachen in Betracht gezogen: eine angeborene schwache Konstitution; die Milz kann ihrer transportierenden Funktion nicht nachkommen; Pathogene wie Wind, Feuchtigkeit und Hitze befallen die Haut.
Unangemessenes Essverhalten der Mutter während der Schwangerschaft, falsche Ernährung des Babys können zu unausgewogener Versorgung mit Nährstoffen führen und Schleim hervorrufen.
Dieser sammelt sich an und blockiert den Fluss von Qi, Blut und den Säften. Als Folge davon kann die Haut nicht genügend ernährt werden und wird trocken.
Bei übermässigem Genuss von scharf gewürzten Speisen, Meeresfrüchten, fettreichen Nahrungsmitteln und Süssigkeiten kann sich Feuchtigkeit ansammeln und Hitze stauen, so dass die Entzündung lange anhält und nicht abklingt. Dies ruft Leber-Schwäche und trockene Hitze im Blut hervor.
Behandlung
Für die Behandlung setzt unser TCM-Fachspezialist Herr Wenhua Zhang Phytotherapie für die innere wie äussere Anwendung ein, kombiniert mit Akupunktur, Schröpfen sowie Aderlassen. Die Therapie hat guten Erfolg und keine Nebenwirkungen.
Während einer akuten Phase steht die Beseitigung von Hitze, Wind und Feuchtigkeit im Vordergrund.
Während einer chronischen Phase dient die Therapie hingegen hauptsächlich zur Unterstützung der Milz, zur Stärkung von Blut sowie zur Befeuchtung gegen trockene Hitze. Dadurch soll die Barriere-Funktion der Haut sukzessiv rehabilitiert werden.
lgE-Wert / lgA-Mangel
Dermatitis allergica hängt mit lgE zusammen. Die Höhe des lgE-Wertes steht in einem engen Zusammenhang mit dem Schweregrad der Entzündung sowie dem Ausmass deren Ausbreitung.
Eine Studie hat ergeben, dass zwischen 50 bis 75 Prozent der Patienten beim Hauttest auf ein oder mehrere Allergene positiv reagierten. Die Allergene sind variierbar. Bei Säuglingen, die allergische Erkrankungen in der Familie haben, ist lgA bis zum dritten Lebensmonat vorübergehend reduziert und steigt bis zum ersten Lebensjahr wieder bis in den Normbereich an.
Aufgrund des lgA-Mangels können die Schleimhäute ihre Schutzfunktion gegenüber Allergenen nicht wahrnehmen, welche durch Einnahme oder Einatmen in den Körper gelangen. Daher steht während dieser Zeit Nahrungsmittel-Allergie im Vordergrund.
Folglich sollen Speisen vermieden werden, die zu Allergie führen können wie zum Beispiel Milch, Eier, Fisch und Krevetten.
Im erwachsenen Alter wird Allergie oft durch Einatmen der Allergene wie Staubmilben, Hausstaub, Pollen und Pilz, oder durch Kontakt mit Tierhaaren, ausgelöst. Folglich kommt der Umgestaltung und Sauberhaltung der Umgebung eine entscheidende Rolle zu.
Hauptallergene
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Hausstaubmilben: Durch deren Einatmen oder Kontakt mit ihnen wird Dermatitis allergica ausgelöst.
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Nahrungsmittel: Eine Studie mit 250 Patienten im Kinderalter hat ergeben, dass 96% der an Dermatitis allergica schwer Erkrankten auch auf gewisse Nahrungsmittel allergisch reagierten. Sobald die für sie problematischen Nahrungsmittel vermieden worden sind, hat sich bei ihnen eine Besserung unterschiedlichen Grades eingestellt. Einer Veröffentlichung des Komitees für Internationales Lebensmittelrecht im Jahre 1999 ist zu entnehmen, dass klinisch 90% der Nahrungsmittelallergie auf folgende 8 Sorten zurückgeführt werden können: Eier, Fisch, Muscheln, Milch, Erdnüsse, Bohnen, Nussfrüchte und Weizen.
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Infektiöse Allergene: Eine Infektion der Haut oder anderer Krankheitsherde kann den Zustand verschlechtern, insbesondere wenn die Infektion durch Staphylokokken, Bakterien, Viren oder Pilz hervorgerufen ist.
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Pollen können mittels Einatmen oder Kontakt die Allergie verursachen.
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Kontakt mit Reizmitteln oder Allergenen. Nach dem Kontakt mit Wollkleidern kann die Toleranz der zu Trockenheit neigenden Haut abnehmen. Aufgrund deren gestörten Barriere-Funktion wird die Haut der Patienten empfindlicher auf Reizungen durch Lösungen und Desinfektionsmittel. Bei Kontakt mit harmlosen Mitteln wie Nickel, Kobalt, Peruanischer Creme, Duftessenz, Lanolin nimmt die Rate einer allergischen Reaktion von Typ IV zu.
Umweltfaktoren für Dermatitis allergica
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Klima: Bei den meisten Patienten (60%-90%) spielt die Jahreszeit eine Rolle. In der Regel ist ihr Zustand im Sommer besser und im Winter schlechter. Zur Verschlechterung im Winter dürften die Kälte, wenig Sonne, mechanische Reizung der Wollkleider, Staub, Milben und Pilz beitragen.
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Psyche: Erschöpfung, emotionale Aufregungen sowie psychische Anspannungen können die Krankheit auslösen.
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Temperaturunterschied: Plötzlicher, heftiger Wechsel der Temperatur, der Wetterlage und der Umgebung sowie starkes Schwitzen können ebenfalls die Hautentzündung auslösen oder verschlimmern.
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Beruf: Unter Leuten, die bei der Arbeit mit Wolle und Textilien in Kontakt kommen und dem Staub ausgesetzt sind, ist die Erkrankungsrate für allergische Hautentzündung erhöht. Ebenso ungünstig wirkt hohe Temperatur bei der Arbeit auf die Krankheit aus.
Prävention
In der TCM wird unterstrichen, dass die Therapie einer Krankheit zu 30% auf der Behandlung und zu 70% auf der Pflege beruhe. Es gilt für die Betroffenen, auf die Ernährung, die Pflege sowie auf die Umgestaltung der Umgebung zu achten.
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Äussere Reizungen sind möglichst zu vermeiden. Die Kleider sollen leicht, weich und locker sein. Die Haut soll nicht mit Seide, Wolle oder Synthetik direkt in Kontakt kommen. Nicht fest kratzen oder reiben.
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Häufiges Waschen, insbesondere unter warmem, heissem Wasser, mit Seife oder Desinfektionsmitteln, ist zu vermeiden. Kleider und Bettwäsche sind häufig zu wechseln. Von lokalem Wickeln mit Gummiband und Plastiktuch ist abzuraten.
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Angemessene Temperatur. Die Raumtemperatur soll nicht zu hoch sein, man soll sich nicht zu warm anziehen oder beim Schlafen zu viel zudecken. Damit lässt sich der Reiz durch die Schweissabsonderung reduzieren.
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Die Umgebung ist nach Möglichkeiten von Allergenen zu befreien. Hausstaub, Milben, Tierhaare, Synthetik und Pilze gelten als Hauptallergene für die Hautentzündung, insbesondere Staubmilben. Je höher die Staubmilbendichte in der Luft im Raum ist, umso wahrscheinlicher wird die Krankheit ausgelöst. Folglich soll die Umgebung angemessen umgestaltet und die Raumtemperatur reduziert werden, um die Fortpflanzung der Milben zu kontrollieren. ( Details siehe „Schaden der Milben und Schutz dagegen“ )
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Achten auf die Eigenschaft der Nahrungsmittel, deren Zubereitung sowie den Abstand zwischen Stillen und Füttern des Babys. Allergische Reaktionen von Patienten im Kindesalter genau beobachten, um fragliche Nahrungsmittel herauszufinden und zu vermeiden. Oder das Kind einer Desensibilisierungstherapie unterziehen.
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Allergene aus Nahrungsmitteln sind zu vermeiden. Milch soll länger aufgekocht werden, um ihre Antigene zu vermindern. Während der Stillzeit soll die Mutter auf Eier, Milch, Fisch, Krevetten und andere Nahrungsmittel mit starken Antigenen verzichten. Aus dem Menüplan zu streichen sind hochwertige, zur Reizung neigende Speisen, Meeresfrüchte, scharf gewürzte Speisen, fettreiche Nahrungsmittel, Süssigkeiten, starker Tee, Kaffee und Alkohol.
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Betroffenen Babys kann man für den Schlaf ein Käppchen aus Baumwolle aufsetzen, um die Reibung am Hinterkopf zu dämpfen; man kann ihnen auch Handschuhe anziehen, damit sie sich nicht kratzen.
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Bauchmassage regelmässig durchführen, um eine normale Magen-Darm-Funktion zu gewährleiten und Verstopfung vorzubeugen.
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Für eine ausgeglichene Gemütslage sorgen, psychische Anspannungen abbauen, Überlastungen vermeiden und genügend schlafen; der Lebensrhythmus im Alltag, bei der Arbeit und beim Lernen soll nicht zu schnell sein, so dass man sich zwischen durch auch entspannen kann.
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Hallenbad soll gemieden werden, da das Wasser dort Chlor enthält und der Haut nicht bekommt.
Nahrungsmittel empfohlen
Für allergische Hautentzündung sind folgende Nahrungsmittel zu empfehlen: Taglilie, Wassersellerie, Wassermelone, Yamswurzel, Hiobstränensamen, Lilie, Wohlriechende Weisswurz, Azukibohnen, Mungobohnen, Helmbohnensamen, Judasohr, Birne, Apfel, Pok Choi, Karotte, Tomate und Erbsensämling.
Nahrungsmittel vermeiden
Während einer akuten Phase der Krankheit sind folgende Nahrungsmittel zu vermeiden: Flussaal, Lammfleisch, Rindfleisch, Poulet, Krebs, Krevetten, Eier, Kirschen, Schnittlauch, Peperocini, Zwiebel, Knoblauch, Senf, Pfeffer, Zimt, chinesischer Lauch, Bambussprossen, Austern, Algen, Qualle, Rotalge.
Symptome