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Durch den Einbau von neuen dichten Fenstern fehlt der Luftaustausch von warmer und feuchter Innenluft gegen kühle und trockene Aussenluft, welcher bei alten undichten Fenstern automatisch stattgefunden hat.
Als Folge steigt die Raumluftfeuchtigkeit schneller an und es fehlt an genügend frischer Luft, was wiederum das Wohnklima verschlechtert. Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Atemwegserkrankungen etc. machen sich bemerkbar.
Während der Heizperiode ist deshalb eine Raumtemperatur von 19 bis 22 Grad Celsius einzuhalten, wobei die Raumluftfeuchtigkeit 50% andauernd nicht übersteigen darf.
Um dies zu erreichen, muss am Morgen, am Mittag, am Abend und vor dem Schlafengehen die Wohnung während ca. 5 Minuten gelüftet werden. Dabei müssen die Fenster ganz geöffnet sein. Während der Heizperiode sollten Fenster nicht in "Kippstellung" gestellt werden, da sie so meistens zu lange offen bleiben. In der Folge kühlt sich der innere Fensterbereich zu stark ab und es entsteht Kondensat an Rahmen und Leibungen.
Bildet sich Kondensat an der raumseitigen Scheibenoberfläche, ist die Raumluft von Feuchtigkeit gesättigt; es muss dringend gelüftet werden!
Möbelstücke sollten eine Handbreite (ca. 10cm) von der Aussenwand entfernt aufgestellt werden, damit dauernd eine Luftzirkulation zwischen Möbel und Aussenwand gewährleistet ist.