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Ordnerverwaltung für Pädagogische Psychologie, Woolfolk, Kapitel 9
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Regeln für das Brainstorming:
1. Mit Urteilen zurückhalten
2. Vermeiden sie es, dass Ideen von Sus für sich reklamiert werden.
3. Scheuen sie sich nicht, die Einfälle anderer zu nutzen.
4. Ermuntern sie zu Äusserungen ungezügelter Ideen.
Was können Eltern und Lehrer tun, um diese möglichen Erfinder zu fördern?
Die vier Gefahren nach Ellen Winner, die es zu vermeiden gilt:
1. Kinder sollen keinen starken Druck ausgesetzt werden, der die intrinsische Motivation zerstört. Sie sollten nicht auf äussere Belohnungen aus sein.
2. Man sollte keinen so starken Druck ausüben.
3. Das Kind sollte nicht ausschliesslich Verhaltensformen einüben, die durch technische Perfektion Preise oder andere Auszeichnungen nach sich ziehen.
4. Denken sie daran, dass ein Kind, das in einem Bereich als ein Art Wunderkind gilt, als Erwachsener emotionale Wunden erhält, wenn er dann vergessen ist und nichts anderes Im Leben anfangen kann als weiterhin perfekt zu funktionieren, ohne jemals etwas Neues geschaffen zu haben.
Kritisches Denken:
Schlussfolgerungen bewerten, indem das Problem, die Belege und doe Lösung logisch und systematisch analysiert werden.
Ein Kritischer Denker ist:
Offen und Alternativen berücksichtigend
So gut wie möglich informiert
Die Glaubwürdigkeit von Quellen gut beurteilend
Schlussfolgerungen, Begründungen und Annahmen erkennend
Die Qualität von Argumentationen, die Akzeptanz von Begründungen, Annahmen und Evidenzen gut beurteilend
Kann einen vernünftigen Standpunkt gut entwickeln und verteidigen
Zieht erforderliche Schlussfolgerungen, aber mit Bedacht
Quellenstudium:
Vor dem Lesen der Dokumente die Quellen erkunden und bewerten; die daraus gewonnene Information zur Interpretation und für Schlussfolgerung aus dem Dokumententext heranziehen. Ist die Quelle voreingenommen? Ist sie glaubwürdig?
Textvergleich:
Dir Information aus verschiedenen Texten verknüpfen und Gemeinsamkeiten und Widersprüche herausarbeiten.
Kontextualisierung:
Zeit und Ort der Entstehung, Menschen und Kultur im sozialen Umfeld des Ereignisses, mit all den politischen und sozialen Kräften, die darin wirken betrachten.
Argumentation:
Der Austausch von Begründungen für oder gegen einen bestimmten Standpunkt mit einem Diskussionspartner.
Kinder beachten die Position ihres Opponenten wenig. Adoleszente nehmen diese zwar wahr, aber sie schenken ihren eigenen Argumenten mehr Aufmerksamkeit als denjenigen des Gegendiskutanten, deswegen üben sie auch keine eingehende Kritik am Standpunkt des Gegners.