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Zellhaut:
Die Zellhaut gibt der Hefe Stabilität und Form.
Zellmembran:
Die Zellmembran ist selektiv permeabel, d.h. die Nährstoffe können sie nur nach innen und die Abbauprodukte nur nach aussen durchwandern.
Zellplasma:
Alle Stoffwechselvorgänge finden im Zellplasma statt, die Gewinnung von Energie und die Bildung von Eiweissen, Vitaminen und Stoffwechselprodukten.
Zellkern:
Der Zellkern ist Träger der Erbanlagen DNA.
Vakuolen:
Speicherung von Reservestoffen
Hefe kann sich vegetativ durch Sprossung vermehren. An der Wand der Mutterzelle bildet sich eine kleine Ausstülpung oder Sprossung. Gleichzeitig setzt die Zellkernteilung ein, indem sich die 16 Chromosomenpaare verdoppeln und jeweils ein Paar in die Sprosse gelangt. Dieser Vorgang dauert abhängig vom Nährmedium und den Züchtungsparametern einige Stunden.
Sobald die neu gebildete Tochterzelle eine bestimmte Grösse erreicht hat, trennt sie sich von der Mutterzelle. Diese Tochterzelle ist sofort vermehrungsfähig und der Vermehrungsprozess geht weiter.
Damit sich die Hefezelle vegetativ vermehren kann, müssen bestimmte Nährstoffe zur Verfügung stehen: Zucker aus Rüben- bzw. Rohrzuckermelasse, Malzzucker usw.. Ebenfalls werden organische und anorganische Stickstoffverbindungen und mineralische Stoffe wie Phosphor, Kalium, Magnesium, Kalzium sowie Vitamine der B-Gruppe benötigt.
Wird genügend Sauerstoff zugeführt, beginnt eine starke Hefevermehrung. Diese Art des Stoffwechsels nennt man Atmung. Bei der Atmung entsteht kein Alkohol, sondern Wasser und CO2.