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War vor einigen Jahren das Tragen eines Bartes noch out, so sieht man heute wieder mehr junge Männer einen Bart tragen. Wer keinen Bart hat, oder nur wenig Bartwuchs und gerne etwas dagegen unternehmen möchte, hat im Prinzip die gleiche Problematik wie die Patienten die von wenig Haaren auf dem Oberkopf betroffen sind. Es gibt letztendlich keine Medikamente, die einen Bartwuchs fördern, bzw. dort etwas wachsen lassen, an welchen Stellen bisher nichts gewachsen ist.
Ähnlich wie auf dem Oberkopf kann aber auch beim Bart die Haartransplantation helfen zu einem volleren Bart zu erlangen (Barttransplantation). Das Prinzip einer sogenannten Bart-Haartransplantation oder Bart-Transplantation ist dabei das Gleiche wie bei normalen Haartransplantationen. Es werden Haare umverpflanzt und dort wo die Haare entnommen wurden wächst nichts mehr nach.
Zur Rekonstruierung bzw. Bepflanzung des Bartes kann man Haare aus dem normalen Haarkranz entfernen, oder aber vom Körper, wie Bein-,Brust-,Rückenhaare, oder auch unterhalb des Kinns oder am Hals und dann auf die lichten oder kahlen Gesichtsbereiche umverpflanzen/umverteilen.
Sicher braucht der Haarchirurg Erfahrungen in diesem speziellen Bereich. Doktor Feriduni stellt nachfolgend ein Resultat vor, mit der Bepflanzung einer Oberlippe (Mund-Kiefer-Gaumenspalte) und dem Einsetzen von 180 Transplantaten (mittels einer FUT Haartransplantation):