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Wenn Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Depression auf zwei verschiedene Antidepressiva nicht ansprechen, waren weitere therapeutische Optionen bisher sehr begrenzt. Mit Zulassung des neuen Esketamin-Nasensprays kann nun Hoffnung geschöpft werden. Denn der erste neue Wirkmechanismus nach 30 Jahren erreicht in Kombination mit einem oralen Antidepressivum eine signifikante Reduktion der Depressionssymptome.
Bei Pseudospondylolisthese handelt es sich um eine Form von Spondylolisthese (Wirbelgleiten). Meist zeigt sich ein komplexes degeneratives Bild der segmentalen Strukturen. Foraminale und spinale Stenosen sind mögliche Folgen der Wirbeldislokation. Häufig ist die klinische Symptomatik heterogen und unspezifisch. Neben konservativer Therapie, kann eine minimal-invasive Behandlung oder ein operativer Eingriff durchgeführt werden.
Der von AstraZeneca in Zusammenarbeit mit der Universität Oxford entwickelte Impfstoff AZD1222 wird vom Ausschuss für Humanarzneimittel der Europäischen Arzneimittelkommission im Rahmen eines Rolling-Review-Verfahrens geprüft.
In der Schweiz erleidet jede zweite Frau ab 50 im Laufe ihres Lebens eine osteoporosebedingte Fraktur [1]. Dabei ist das Risiko für eine Folgefraktur unmittelbar nach der ersten Fraktur besonders hoch [2,3]. Eine schnelle und wirksame therapeutische Intervention kann das Risiko für Folgefrakturen senken und die damit verbundenen negativen Konsequenzen für die Betroffenen minimieren [2].
Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung und geht einher mit einem erhöhten Risiko für embolische Ereignisse. Routinemässiges Screening erleichtert rechtzeitige Detektion und Behandlung. Als Therapie werden in den meisten Fällen orale Antikoagulantien empfohlen, wobei das Blutungs- und Schlaganfallrisiko mittels spezifischer Scores abgeschätzt werden kann. Der Substanzklasse NOAK/DOAK wird heutzutage ein höherer Stellenwert beigemessen als Vitamin-K-Antagonisten.
Das Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH) der Universitätsmedizin Mainz hat Studienergebnisse im Lancet Respiratory Medicine veröffentlicht: In Nordamerika ist für den Zeitraum 2000 bis 2017 eine sinkende Todesrate aufgrund von Lungenembolie festzustellen. Die Studie „Age-sex specific pulmonary embolism-related mortality in the USA and Canada, 2000–18: an analysis of the WHO Mortality Database and of the CDC Multiple Cause of Death database“ zeigte jedoch auch, dass in den USA seit einigen Jahren wieder mehr Menschen jüngeren und mittleren Alters an Thrombosen und ihren Komplikationen versterben.
Unterstützen auch Sie einen rationalen Umgang mit Blutprodukten in Zeiten von COVID-19 – mit Patient Blood Management (PBM)
PBM ist ein evidenzbasiertes Konzept, das darauf abzielt klinische Ergebnisse zu verbessern, die Sicherheit der Blutversorgung zu gewährleisten, und gleichzeitig Kosten einzusparen. Es basiert auf folgenden 3 Pfeilern1,2
Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) hat nachweisen können, dass nicht nur die Lebensweise eines Menschen für die Verkalkung von Herzkranzgefässen verantwortlich ist. Auch Gen-Varianten des G-Protein-Signalweges sind es. Für ihre Erkenntnisse analysierten die Forschenden über 5 Jahre 3.108 zufällig ausgewählte Teilnehmende der Heinz Nixdorf Recall Studie.
Bei Patientinnen mit Brustkrebs können Metastasen im Gehirn entstehen – das bedeutet eine noch schlechtere Überlebenschance. Womöglich gibt es im Blut Faktoren, mit denen sich diese Metastasierung vorhersagen lässt.
Die neue deutschsprachige S2k-Leitlinie umfasst Empfehlungen zur stationären Therapie von Patienten mit COVID-19. Sie erweitert die bereits seit März 2020 vorliegende intensivmedizinische S1-Leitlinie um den gesamtstationären Bereich und gibt damit Krankenhausärzten erstmals eine ganzheitliche und fächerübergreifende Handlungsanweisung an die Hand. Federführend waren drei Fachgesellschaften an der Erstellung beteiligt – die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN), die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP).
Ein medizinisches Expertengremium hat konsensbasierte Kriterien entwickelt als Entscheidungshilfe für die Triage von Patienten mit vermuteter oder bestätigter SARS-CoV-2-Infektion, die nur leichte Symptome haben. Dies soll dem zuständigen Gesundheitspersonal als Entscheidungshilfe dienen und einer drohenden Überlastung stationärer klinischer Einrichtungen entgegenwirken. Die «HOME-CoV»-Regel ist allerdings nur für Patienten ohne Risikofaktoren für einen schweren COVID-19-Verlauf geeignet.
Häufig sind HausärztInnen die erste Anlaufstelle für Patienten mit Essstörungen. Gezielte Screeningfragen auf der Basis der Diagnosekriterien können eine Hilfestellung sein für das Erkennen einer anorektischen Symptomatik vom restriktiven oder Purging Subtyp. Auch bei der Umsetzung der multimodalen Therapie und Verlaufskontrolle haben Hausärzte eine wichtige Funktion.
Benigne Leberläsionen sind häufige Befunde im Rahmen der abdominellen Bildgebung. In den meisten Fällen verursachen sie keine Symptome und werden zufällig entdeckt. Deshalb ist es schwierig, valide Angaben zur Prävalenz zu machen. In Studien mit grossen Kohorten finden sich Leberläsionen in etwa 6–10% der Fälle, die Zahl steigt auf etwa 15% an, wenn fokale Verfettungsstörungen mitbetrachtet werden.
Verkehrslärm ist ein aktuelles Thema. Die Corona-Krise hat die Menschen gelernt, die Ruhe zu schätzen, welche vielerorts über mehrere Wochen eintrat als Folge der drastisch eingeschränkten Mobilität und des Rückgangs an verkehrsbedingtem Lärm.
Chez un patient de 48 ans, présentant une obésité sévère, est diagnostiqué, au cours d'une évaluation chirurgicale de l'arthrose dans la partie supérieure de l'articulation de la cheville, un syndrome métabolique pleinement développé. Il convient désormais de traiter son hypertension artérielle, sa dyslipidémie, son hyperuricémie, son obésité de grade III et son diabète sucré de type 2 dans le cadre d’une thérapie multifactorielle.
In einem Update des ROSCO-Panels wurde das neue Klassifikationssystem evaluiert und es erfolgte eine Aktualisierung der evidenzbasierten Therapieempfehlungen. Eine symptomorientierte Behandlungsstrategie hat sich in der Praxis bewährt. Hinsichtlich pathophysiologischer Zusammenhänge gibt es einige interessante neue Erkenntnisse.
Bei bis zu 10% aller Diabetiker kommt es im Verlauf des Lebens zu diabetischen Fussulzera. In einer randomisierten kontrollierten Studie konnte nun gezeigt werden, dass eine Behandlung mit kaltem atmosphärischem Plasma die Abheilung von diabetischen Ulzera fördert.
Das nicht kleinzellige Lungenkarzinom ist eine häufig auftretende Krebsart mit in der Regel schlechter Prognose. Wissenschaftlicher Fortschritt hat dazu geführt, dass neue Therapieformen die Chance auf ein Überleben erhöhen. Vor allem die Entwicklung der Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren hat die Möglichkeiten der NSCLC-Behandlung revolutioniert.
Der Kampf des Patienten mit sich selbst und seiner Nikotinsucht stellt sowohl Betroffene als auch Behandler immer wieder vor Herausforderungen. Welche Optionen sind wirksam, um langfristig «clean» zu bleiben? Dieser Frage haben sich amerikanische Wissenschaftler gewidmet und eine Richtlinie entwickelt.
Aktuelle Studiendaten stärken die Rolle von Erenumab als präventive Migränebehandlung. Sie bestätigen den realen und langfristigen Nutzen des CGRP-Inhibitors hinsichtlich der Sicherheit und Wirksamkeit bei Patienten mit episodischer und chronischer Migräne.