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Die Prostatavergrösserung (benigne Prostatahyperplasie = BPH) ist eine häufige Erkrankung älterer Männer. Nebst den lästigen Beschwerden kann es auf Dauer durch die Störung der Blasenentleerung zu wiederholten Harnwegs-Entzündungen, Blasen-Steinen oder einer Schädigung von Blase und Nieren kommen. Oft ist eine medikamentöse Therapie nicht ausreichend oder muss wegen Nebenwirkungen abgesetzt werden. In diesen Fällen stehen verschiedene effektive Verfahren zur operativen BPH-Behandlung zur Verfügung.
Die bipolare transurethrale Resektion (TURP) und die Enukleation (TUEP) der Prostata stellen seit Jahrzehnten und nach wie vor den Behandlungs-Standard der BPH dar. Eine schonende und vergleichsweise noch weniger invasive Alternative zur Behandlung der Prostatavergrösserung stellt neuerdings die transurethrale, konvektive, interstitielle Wasserdampf-Ablation dar.