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In der Runde der letzten 16 traf Nowak Djokovic auf Roberto Bautista Agut. Der Spanier liess die Weltnummer 1 aber nicht so einfach ins Viertelfinale einziehen.
Nach drei Stunden und drei Minuten war es überstanden. Das Glanztennis, das Roberto Bautista Agut gezeigt hat, und mit dem der Spanier Nowak Djokovic fast zur Verzweiflung trieb, reicht nicht für den Sieg. Die Weltnummer 1 schlug den Aussenseiter mit 6:3, 4:6, 6:4, 6:3.
Djokovic hatte in der Night-Session im Arthur-Ashe-Stadion mehr zu kämpfen, als ihm lieb war. Im zweiten Satz vergab er Breakbälle zur 5:2-Führung, worauf er in der Folge seinen ersten Satzverlust an diesem Turnier hinnehmen musste. Im dritten Satz reichte ihm ein Break zum Gewinn des Durchgangs, der vierte Satz entwickelte sich zu einem wahren Breakfestival.
Nach gut drei Stunden verwertete die Weltnummer 1 den ersten Matchball zum Sieg. Dank dem Sieg gegen Bautista Agut steht Djokovic zum 26. Mal in Folge an einem Major-Turnier in der Runde der letzten acht. In dieser Statistik liegen nur noch Roger Federer (36) und Jimmy Connors vor dem Serben, der letztmals 2009 an einem Grand-Slam-Turnier frühzeitig gescheitert war. In New York erreichte der Sieger von 2011 in den letzten acht Jahren immer den Halbfinal.
Der nächste Gegner Djokovics ist am Dienstag mit Feliciano Lopez erneut ein Spanier. Der 33-Jährige gewann seine Partie gegen den Nadal-Bezwinger Fabio Fognini 6:3, 7:6 (7:5), 6:1. Linkshänder Lopez schaffte erstmals den Einzug in die Viertelfinals von Flushing Meadows, nachdem er bereits dreimal in Wimbledon unter den letzten acht gestanden hatte. Die bisherigen fünf Vergleiche gegen Djokovic verlor er alle. Der Sieger dieser Partie trifft im Halbfinal entweder auf Titelverteidiger Marin Cilic oder Jo-Wilfried Tsonga.
Titelverteidiger Cilic siegte gegen Jérémy Chardy 6:3, 2:6, 7:6 (7:2), 6:1, womit sich der Kroate zum vierten Mal in Flushing Meadows für die Viertelfinals qualifizierte. Tsonga gewann das französische Duell gegen Benoît Paire klar in drei Sätzen. Der im Waadtland wohnende Tsonga, der in New York im Gegensatz zu allen anderen Grand-Slam-Turnieren noch nie die Halbfinals erreichte, hat im Verlauf des Turniers noch keinen Satz und kein Servicegame abgegeben. (dwi/si)
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