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Zwei Schuleinheiten mit jeweils inventarisiertem Gebäudebestand bilden gemeinsam eine Schulanlage, die es zu erweitern gilt. Die versetzte Reihung dreier neuer Längsbauten entlang des Hanges schafft präzis definierte Pausen- und Spielflächen und bindet den Bestand in die neue Gesamtanlage ein. Die nahezu identischen, neuen Klassentrakte der beiden Schulen kommen an den Enden des Areals zu liegen. Der niedrigste Bau enthält die gemeinschaftlichen Nutzungen, besetzt die Mitte des Areals und bildet damit die Schnittstelle zwischen den beiden Schulen. Die Ähnlichkeit der beiden Klassentrakte setzt sich im Inneren fort, wobei eine einfache Grundstruktur unterschiedliche Bespielungen zulässt. Die zwei Schul-Cluster pro Geschoss sind mit einem zentralen Vorraum präzis herausgearbeitet, die zur Erschliessungsschicht offen gestalteten Betreuungsbereiche erweitern diese zu einer s-förmigen Figur. Im mittleren Trakt gelangt man in einen zweigeschossigen, zenital belichteten Eingang, wo zwei Treppen in die vom Schulbetrieb unabhängig nutzbare Sportanlage führen. Die ebenfalls in diesem Trakt angeordneten Kindergärten aktiviert mit ihren Aussenräumen die Dachfläche.
Bauherrschaft Stadt Zürich
Wettbewerb offener Projektwettbewerb, 2021, 7. Preis
Landschaftsarchitektur Albiez de Tomasi GmbH, Zürich