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Der Boden erwärmt die Luft
Die kurzwellige Strahlung der Sonne mag die Luft nur gering erhitzen, diese Sonnenstrahlung wärmt vor allem den Boden auf. Die Luft wird folglich durch den darunter liegenden Boden erwärmt. Da die Sonne auch nach ihrem Höchststand die Oberflächen weiterhin aufheizt, steigen die Temperaturen auch am Nachmittag noch an. Somit wird die höchste Temperatur des Tages jeweils erst zwischen 16 und 18 Uhr erreicht.
Dies leuchtet schnell ein, wenn man sich die Erde als Zimmer und die Sonne als Heizung vorstellt: Man stellt in einem kühlen Zimmer die Heizung langsam auf die maximale Stufe und danach wieder schrittweise zurück. Im Raum ist es nicht dann am wärmsten, wenn der Heizungs-Regler auf dem Maximum steht, sondern natürlich erst eine Weile später.