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Nutzung: Wohnen: Mehrfamilienhaus; Gebäudehöhe: Hochhaus; Kanton Graubünden
Im vertikalen Fluchtweg von Hochhäusern gilt für Baustoffe die Anforderung RF1 (siehe Brandschutzrichtlinie 14-15 Verwendung von Baustoffen Ziffer 4.2 ).
Ihre Frage bezieht sich auf die Brandkennziffern nach VKF. Parallel dazu gibt es die europäischen Klassifizierungen nach SN EN 13501-1. Damit beide Klassierungssysteme einer Anwendung gemäss den Brandschutzvorschriften zugeordnet werden können, werden sie einer Brandverhaltensgruppen (RF1 bis RF4) zugeteilt.
Objekt: Mehrfamilienhaus, bis 11 m hoch
Es ist richtig, dass an die Stahlstützen im Erdgeschoss keine Anforderungen gestellt werden. Die VKF hat diese Frage in der FAQ 15-005 beantwortet.
Die Situation: Im Dachgeschoss eines Satteldaches ist eine Galerie vorgesehen, beides wird als Lagerfläche genutzt (Brandlast <1000 mJ/m2). Die gesamte Dach-Tragkonstruktion inklusive Galerie soll im Holzbau umgesetzt werden. Die Fläche der Galerie ist kleiner als 50% der projizierten Raumfläche. Dazu zwei Fragen:
Die Situation: Ein Mehrfamilienhaus mit 3 Geschossen wird über eine Aussentreppe und Laubengänge erschlossen. Die Breite des Laubengangs und somit auch der Abstand zum Treppenhaus beträgt 1,6 m.
Die Konstruktion des Laubengangs ist aus Stahl angedacht, wobei die Gehfläche aus einer Brandschutzplatte EI30-RF1 auf tragende Stahlrippen montiert wird. Der Anschluss der Platte an die Gebäudefassade kann entsprechend feuerwiderstandsfähig ausgeführt werden. Betreffend Materialisierung bzw. Tragfähigkeit gehen bei diesem Thema die Expertenmeinungen auseinander.