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Bern - Das Image der Schweiz in den USA ist nach wie vor gut, trotz Affären um Bankgeheimnis und UBS. Laut einer Umfrage des Lausanner Hochschulinstituts für Öffentliche Verwaltung (IDHEAP) liegt die Schweiz hinter Grossbritannien auf Platz zwei.
Grossbritannien geniesst das Vertrauen von 75,7 Prozent der befragten 1002 Personen. Die Schweiz liegt in der Gunst der US-Bevölkerung mit 72,7 Prozent nur unwesentlich unter dem Wert von 2000, als das Image der Schweiz noch unter dem Eindruck der nachrichtenlosen Vermögen gestanden hatte. Damals hatten 73,2% einen positiven Eindruck der Schweiz.
Auf den Plätzen hinter der Schweiz finden sich Schweden mit 71, die Niederlande mit 69,7, Deutschland mit 68,7 und an sechster Stelle Singapur mit 54,8 Prozent, wie IDHEAP-Mitarbeiter Martial Pasquier vor den Medien in Bern ausführte.
Die Schweiz wird aber sehr häufig mit dem negativ besetzten Image des Steuerparadieses verbunden. Mit 55 Prozent assoziiert über die Hälfte der Bevölkerung der USA die Begriffe Steuerparadies und Schweiz.
In dieser Rangliste liegt die Schweiz an der Spitze. Bei den Meinungsführern denken gar 65 Prozent an die Schweiz, wenn es um Steuerparadiese geht. 45% von ihnen verbinden mit diesem Begriff die Cayman Inseln. Diese stehen auch bei den befragten Durchschnittsbürgern an zweiter Stelle, aber lediglich mit 28%.
Das Vertrauen in den Finanzplatz Schweiz sei aber vollumfänglich intakt, präzisierte Pasquier. Mit 81 Prozent bei der Bevölkerung und 87 Prozent bei den Meinungsführern liegt die Schweiz dort an der Spitze.
SDA-ATS