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- In Kenia steigt Oppositionsführer Raila Odinga aus dem Rennen um die Präsidentschaft aus.
- Der Rivale von Amtsinhaber Uhuru Kenyatta erklärte am Dienstag, er werde bei der für den 26. Oktober angesetzten Neuwahl des Staatschefs nicht antreten.
- Der Oberste Gerichtshof hatte den Wahlsieg Kenyattas von Anfang August wegen Rechtsverstössen für ungültig erklärt, so dass Neuwahlen angesetzt werden mussten.
Nach der Wahl im August war der seit 2013 amtierende Uhuru Kenyatta zum Sieger erklärt worden. Herausforderer Raila Odinga warf ihm Wahlbetrug vor und focht die Wahl vor Gericht an. Erfolgreich: Überraschend annullierte das Oberste Gericht die Abstimmung und nannte als Grund schwerwiegende Fehler der Wahlkommission.
Nun will Odinga bei den Neuwahlen am 25. Oktober nicht mehr antreten. Er begründete seinen Schritt damit, dass notwendige Wahlreformen nicht umgesetzt worden seien.
Gewalt forderte mehr als 30 Tote
Nach der Präsidentenwahl vor zwei Monaten hat es Menschenrechtlern zufolge 37 Todesopfer gegeben. Die meisten seien durch Polizeigewalt umgekommen, sagte eine Sprecherin der Kenianischen Menschenrechtskommission (KNCHR) am Montag.