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Seit Tagen gab es in Myanmar Gerüchte über einen möglichen, bevorstehenden Militärputsch. Die Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi hatte sich bei der Parlamentswahl im November eine zweite Amtszeit gesichert. Ihre Partei NLD holte nach offiziellen Angaben die absolute Mehrheit, die Wahlbeteiligung lag über 70%. Doch auch nach der Wahl blieb Suu Kyi auf das Militär angewiesen. Ein Viertel der Parlamentssitze blieb für die Armee reserviert. So steht es in der Verfassung von 2008, welche die Junta aufgesetzt hatte. Wegen einer anderen Klausel kann Suu Kyi nicht Präsidentin werden, sondern regiert als Staatsrätin und somit De-Facto-Regierungschefin. (swisstxt)
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