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Über das Wesen der psychotischen Halluzinationen: Eine lacansche Sichtweise
DOI:https://doi.org/10.18754/jfp.53.8
Schlagworte:Lacan, Halluzination, Psychose, Psychoanalyse, Wahrnehmung
AbstractDieser Aufsatz gibt eine Übersicht über die von Lacan in den 1950er-Jahren entwickelte Theorie der Halluzinationen. Lacan bricht mit der traditionellen Sichtweise, welche von der Unwirklichkeit der halluzinatorischen Wahrnehmung ausgeht und untersucht stattdessen die Auswirkungen von psychotischen Halluzinationen auf die Person, welche sie erlebt. Er entwickelt ein alternatives theoretisches Bezugssystem, aus welchem hervorgeht, dass die Psychose durch die Unfähigkeit gekennzeichnet ist, die eigene Existenz als Subjekt in Beziehung zum Andern zu signifizieren. Lacans Theorie wird sowohl auf der konzeptuellen wie auch auf der klinischen Ebene erörtert, zum einen anhand von Material aus einer seiner klinischen Falldarstellungen und zum anderen anhand von Ausschnitten seiner Diskussion des Falles Schreber.
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Veröffentlicht
2012-12-01
Zitationsvorschlag
Vanheule, S. (2012). Über das Wesen der psychotischen Halluzinationen: Eine lacansche Sichtweise. Journal für Psychoanalyse, (53), 93–111. https://doi.org/10.18754/jfp.53.8
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