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Heinrich Escher (1776-1853) und das Belvoir
Gemäss dem Schweizer Historiker Gagliardi stammte Alfred Escher aus einer Familie, die im 14. Jhdt. ins Bürgerrecht der Stadt Zürich aufgenommen worden war. Der Grossvater von Alfred Escher hatte 1788 durch "kaufmännische Spekulationen" sein Vermögen verloren, war in russische Dienste getreten und machte die napoleonischen Feldzüge mit. Dessen ältester Sohn Heinrich (1776-1853) bildete sich in Genf, Paris und London zum Kaufmann aus. Mit 18 Jahren reiste er im Auftrag einer holländischen Gesellscahft, die in Neu-Georgien Ländereien angekauft hatte, in die Vereinigten Staaten. Dort kaufte er selbst Ländereien. 1800 wurde Escher Teilhaber im Pariser Bankhaus Hottinger. Als Kaufmann bereiste er erneut die USA. Auf Cuba erwarb er eine Kaffeeplantage, was ihm später in Zürich den Ruf eines Sklavenhändlers eintrug. Es folgten weitere Reisen in USA und die Rückkehr nach Europa. Seit 1814 hielt er sich wieder in Zürich auf. Der Reichtum beruhte auf Geschäften mit den Ländereien, Baumwoll- und Tabakhandel, Farbhölzer und weiteren Kolonialwaren. Der Bau des Belvoir (1831 bezogen) wurde aus dem millionenschweren Vermögen finanziert.