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Im Juli 2015 fegte der Monsun als Folge des Zyklons Komen mit besonderer Heftigkeit über Myanmar, insbesondere über die Chin Region. Über 1,1 Millionen Burmesen waren von dieser Naturkatastrophe betroffen und über 15‘000 Häuser wurden zerstört.
Beginn: Juli – Dezember 2015
Ort: Kalaymyo und Falam, Chin Staat
1. Hintergrund
In der Chin Region, unserem Projektgebiet, hatte der kontinuierliche Regen im Juli 2015 Brücken, Häuser und Strassen weggeschwemmt. Mehr als 150’000 Bewohner waren betroffen, deren Häuser unter Wasser standen oder komplett zerstört wurden. Die meisten hatten ihre Häuser verlassen müssen um sich in Sicherheit zu bringen. Viele Gebiete waren von der Aussenwelt abgeschnitten, weshalb es schwierig war, Nothilfe zu leisten. Die Regierung von Myanmar musste den Notstand ausrufen.
Aufgrund der immensen Überschwemmungen, sind auch Hektaren von Reisplantagen zerstört worden. Die Aussaat des Reises hatte bereits begonnen, sodass tausende von Bauern haben ihr Saatgut verloren. Das heisst, dass das Einkommen dieser Bauern in den nachfolgenden Wintermonaten nicht gewährleistet ist. Eine weitere Armutsspirale für viele Familien.
In Burma brach eine grosse Solidaritätswelle aus, viele lokale Organisationen boten ihre Hilfe an, diverse Spendenaufrufe waren am Laufen. Chins und Burmesen im Exil sammelten weltweit Geld um die Not zu lindern.
2. Massnahmen
Wir hatten sofort Spendenbriefe geschrieben und konnten so eine beachtliche Summe Geld für Sofortmassnahmen nach Myanmar schicken.
Unsere Partnerorganisation „Chin Relief Commitee Falam“ (CRCF) unter der Leitung von Dr. Joel Za Hlei Kap hat mit viel Erfolg folgende Massnahmen umgesetzt:
- Es gab eine unmittelbare Nahrungsmittelknappheit, weshalb Reissäcke zuerst gratis verteilt wurden
- Datenerhebung zur Situationsanalyse: Studenten wurden in alle umliegenden Dörfer geschickt um die Schäden und Verluste zu messen
- Unterstützung für diejenigen, die ihre Häuser verloren hatten
- Erste Arbeiten an zerstörten Brücken und Strassen
- Mithilfe in der Koordination zur Umsiedelung von zerstörten Dörfern.
3. Unterstützen Sie uns
Wir konnten rund 40’000 CHF an Spenden auftreiben. Dafür sind wir sehr dankbar.
Das Nothilfeprojekt wurde im Dezember 2015 abgeschlossen.
4. Kontakt
Für weitere Informationen wenden Sie sich an Thawm Mang: email hidden; JavaScript is required