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Als Café Racer werden eine bestimmte Gruppe von Bikern mit ihren Motorrädern bezeichnet.
Der Begriff hat seinen Ursprung in der britischen Rocker-Gegenkultur in den 60er-Jahren. Der Legende nach rannten die Fahrer aus dem Café, nachdem sie eine Schallplatte in der Jukebox ausgewählt hatten.
Ziel des Cafe Racing war es, zurück zu kommen, bevor die Platte zu Ende gespielt war. So etwas schafft man nicht mit einem alten Fahrrad, dafür war eine starke und hoch individualisierte Maschine notwendig – ein Café Racer Motorrad.
Kleine Geschichte der Café Racer
Um während der Laufzeit einer Schallplatte eine bestimmte Strecke zurück zu legen, mussten oft Geschwindigkeiten von über 100 Meilen pro Stunde gefahren werden.
Zu Anfang der Café Racers beherrschten britische Marken wie BSA, Norton und Triumph die Arena.
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Beantworten Sie nur diese 4 Fragen:
Vorrangiges Ziel eines Café Racers war es, ein Café zu verlassen, bis zu einem festgelegten Punkt zu rasen und zurückzukehren, ehe die Jukebox das Lied zu Ende gespielt hatte.
In den 60er-Jahren konnten die meisten erschwinglichen Motorräder diese erforderliche Leistung nicht erreichen. Daher mussten die Biker ihren Maschine tunen und ein paar Renn-Optionen hinzufügen.
Diese Tuning-Teile waren jedoch leicht verfügbar, was die Aufrüstung erheblich vereinfachte. Die Biker mussten nur die Teile hinzufügen, die ihr Budget hergab. In dieser Zeit entwickelte sich der ultimative Café-Racer Look.
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Mitte der 90er-Jahre begannen japanische Hersteller sich für den englischen Markt zu interessieren. In dieser Zeit wurden die Aluminium-Kraftstofftanks aus den 60er-Jahren auch bei den Café Racern durch schmale Glasfasertanks ersetzt. Andere Hersteller begannen das Design nachzuahmen, was zu einer erhöhten Produktion von Café Racer Bikes führte.
In den 80er-Jahren wurde die Marke Kawasaki in der Cafe-Racer Arena sehr beliebt. Der Hersteller machte mit seinen Zweitakt- und Viertaktmotorrädern den besten Eindruck.
Besonders interessant war, dass einige japanische Motorradhersteller versuchten, das Aussehen der alten britischen Modelle der 60er-Jahre zu imitieren. Doch dieses Experiment verlief nicht wie geplant.
Der Trend, traditionelle Motorräder in Café Racers umzubauen, entwickelte sich in den 70er-Jahren und nahm in den 80er und 90er Jahren an Fahrt auf. Viele europäische Hersteller, wie BMW, Bultaco, Banelli und Derbi, begannen mit der Herstellung von Café Racer Versionen ihrer traditionellen Motorräder.
Das führte zu einer Steigerung der Beliebtheit und erhöhte die Nachfrage nach diesen Motorrädern.
Die Kultur der damaligen Zeit spielte auch eine wichtige Rolle, um Café Racer populär zu machen. Viele der Café Racers sind Fans von Rockmusik und besuchten legendäre Cafés wie das berühmte Ace Café in London.
Den Rockfans machte es Spass, mit schnellen Motorrädern von Café zu Café zu fahren. Sie nutzten Café Racer Bikes zum Fahren auf den neu errichteten Autobahnen und in den britischen Städten.
Was ist ein Café Racer-Motorrad?
Das Café Racer ist ein leichtes Motorrad, das auf optimale Geschwindigkeit und leichtes Handling ausgelegt ist. Es ist ideal für kurze Strecken.
Was das Café Racer von anderen Motorradtypen unterscheidet, ist der verlängerte Kraftstofftank, der niedrige Rennlenker und die Sitzverkleidung.
Oft waren diese Maschinen so konstruiert, dass sich die Knie des Fahrers am Kraftstofftank befanden. Neben einem Motor mit geringem Benzinverbrauch und geringem Gewicht gab es noch weitere ergonomische Merkmale.
Die Serienmotorräder von BSA, Norton und Triumph mit ein bis drei Zylindern waren die Vorbilder für den Umbau. Später kamen japanische Modelle zum Beispiel von Yamaha hinzu.
Allen gemeinsam war der polierte Kraftstofftank, Einzelsitze, ein grosser Scheinwerfer und der Stummellenker. Die Rückspiegel wurden oft demontiert. So gab es zum Beispiel Konstruktionen aus einem Rahmen von Norton und einem Motor von Triumph.
Nach dem Niedergang der englischen Motorrad-Hersteller in den 70er-Jahren wird der Designstil der Café Racer von anderen Herstellern aufgegriffen. Seit der Neueröffnung des Ace Café in London (2001) trifft sich dort einmal pro Jahr die Biker-Szene zum Ace Day. Von dem Café gibt es mittlerweile Ableger in Luzern und weltweit in vielen anderen Städten.
Warum wurden die Motorräder umgerüstet?
Der wichtigste Grund für die Umrüstung traditioneller Motorräder auf Café Racers ist die Steigerung von Geschwindigkeit, Leistung und Handling.
Darüber hinaus sieht ein Café Racer im Vergleich zu herkömmlichen Motorrädern stilvoller aus. Weil sie den Wert dieser Motorräder verstehen, investieren Enthusiasten viel Zeit, Geld und Mühe bei der Umwandlung traditioneller Motorräder in Café Racers.
Eine der Schlüsselkomponenten für ein Café-Rennen ist die aerodynamische Position des Fahrers. Die niedrigen und frisierten Maschinen mit ihren Stummellenkern erreichten schnell ihre Höchstgeschwindigkeit von etwa 160 km/h.
Beliebte Café Racer Motorräder
Die ersten Modelle von Honda, wie die Honda CB 350 und die Honda CB 6650, wurden gerne für die Umwandlung zu einem Café Racer verwendet.
Der Grund ist, dass diese Maschinen weit verbreitet sind und leicht modifiziert werden können.
Zu den beliebtesten Race Bikes gehörte die Triumph Thruxton, ein Allround-Motorrad. Dank des aggressiven ergonomischen Designs und des günstigen Preises ist die Maschine eine gute Wahl für Anfänger.
Für Fahrer, die ihre Bikes mit geringem Budget in Café Racers umrüsten möchten, sind die Motorräder Suzuki SV650, Suzuki S40 und Kawasaki Z1 ideale Maschinen. Alle diese Bikes sind für Anfänger geeignet, erschwinglich und weit verbreitet. Wenn Sie nach einem Café Racer für Rennzwecke suchen, sollten Sie sich bei Herstellern wie BMW, Derbi und Kawasaki umsehen.
Wenn Sie nach einem Multifunktionsmotorrad suchen, ist die Yamaha FZ6 die richtige Maschine für Sie. Das Motorrad verfügt über eine aufrechte Sitzposition und der Auspuff unter dem Sitz machte die Maschine zu einem Hit bei den Fans von Café Racer auf der ganzen Welt.
Auch die Suzuki Katana hat viele Designänderungen durchlaufen, bis die Maschine bei den Café Racern beliebt wurde.
Fazit
Auch heute, nach 50 Jahren, ist der Trend zu Café Racern immer noch sehr stark. Im Laufe der Zeit hat sich der Look durch eine Vielzahl von Bikes in verschiedenen Formen und Grössen etwas verzerrt.
Bei einem Café Racer geht es um Geschwindigkeit und Handling und nicht um Komfort.
Die Fans von Café Racer glauben immer noch, dass es die Zeit, Mühe und das Geld wert ist, ein traditionelles Motorrad in ein Café Racer zu verwandeln. Sie sind der Meinung, dass die Kombination aus einem ergonomischen Design, mit einem guten Handling und einem leichten Rahmen und hoher Geschwindigkeit bei keinem herkömmlichen Motorrad zu finden ist.