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Die Daten aus einer von Inskin Media durchgeführten Umfrage unter 220 Branchenexperten ergaben, dass 57% der Meinung waren, dass die kommerziellen Bedürfnisse des Unternehmens, dem die Forschung gehört, das grösste Hindernis für die Produktion nützlicher Inhalte darstellen. 23% gaben an, dass sie kommerzielle Forschungsprojekte meist nicht beachten während ganze 19% die Mehrheit dieser Projekte für absolut nutzlos halten.
Somit überrascht es wohl nicht, dass die Forschungsinhalte von Forschungseinrichtungen die höchste Qualität aufweisen, während die schlimmsten Inhalte von Medienkäufer und Medienverkäufer stammen.
„Die Branche wurde in den letzten zehn Jahren von Studien über digitale Werbung überschwemmt, von denen die meisten als Trojaner für Verkaufsagenda genutzt werden“, sagte Steve Doyle, CCO von Inskin Media.
„Leider ist vieles davon nicht für den Zweck geeignet und es tendiert dazu, jeden mit dem gleichen Pinsel zu tarnen. Paradoxerweise ist es auch das Problem, echte Ergebnisse zu unterminieren, selbst wenn das Unternehmen, das die Forschung betreibt, ein kommerzielles Interesse daran hat, diese zu beweisen, so dass die Ergebnisse irrtümlicherweise ignoriert werden.“
Doyle fügte hinzu, dass er sich der „Ironie der Erstellung einer Forschungsstudie, die sagt, dass die Forschungsqualität unzureichend ist“, durchaus bewusst war.
Erklären der Methode
Also, was hat die aktuelle kommerzielle Forschung versäumt zu tun? 61% der Befragten geben an, dass Qualität und Details die wichtigsten Faktoren sind, um die Forschung zu einem guten Inhalt zu machen. 54% nannten Relevanz als wichtigster Faktor.
Einige Vorschläge als Methoden zur Verbesserung der Qualität fanden bei den Befragten wirklich Zustimmung. 71% sagten, dass ein unabhängiges Gütesiegel der Industrieeinrichtung nützlich wäre, während 70% wünschen würden, dass detaillierte Methodenteilbereiche Standard werden.
„Der Anstieg der Online-Umfrage-Plattformen bedeutet, dass jeder mit ein paar hundert Pfund eine produzieren kann. Hoffentlich aber wird die Industrie anfangen, viel strenger und detaillierter über die Methodik nach zu fragen, sowie das Programm des produzierenden Unternehmens stärker zu berücksichtigen“, sagt Doyle.
„In der Tat erinnert die Unterstützung für ein unabhängiges Gütesiegel an das, was in Deutschland passiert ist. Gemeinsam mit Google und Facebook lancierten die grossen Handelsorganisationen die „Qualitätsinitiative Werbewirkungsforschung“ – eine Initiative zur Steigerung von Transparenz und Qualität in der Werbewirkungsforschung.“
Die befragten Medien- und Marketingfachleute ziehen es vor, Einblicke in die Forschung in persönliche Präsentationen (56%), in Infografiken (45%) und Fachzeitschriften (37%) zu erhalten. Von allen genannten Methoden waren Webinare mit 14% am wenigsten beliebt.
Quelle: marketingtechnews.net – übersetzt durch marketing.ch