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Der Akkusativ der Adjektive richtet sich wie bei allen anderen Fällen immer in Zahl und Geschlecht nach dem Substantiv auf das sie sich beziehen. Im Akkusativ verwenden wir nicht nur Akkusativendungen sondern auch Genitiv- und Nominativendungen.
Meine Russischlehrerin möchte immer gern, dass ich kurze russische Texte schreibe. Dieser Übungstext „Мы организуем показ мод – Wir organisieren eine Modenschau“ entstand vor ein paar Tagen und nachdem wir ihn gemeinsam korrigiert hatten, dachte ich mir, dass ihr mit ihm euer Textverständnis trainieren könnt. Dazu beantwortet ihr die Fragen am Ende der Geschichte. Eine kleine Vokabelhilfe findet ihr ebenfalls dort.
Мы организуем показ мод
Таня, Сара, Пётр и Том хотят организовать показ мод. Они спрашивают свою учительницу Госпожу Мейер и своих родителей. Взрослые в восторге. Госпожа Мейер спрашивает директора школы, можно ли провести ли его в актовом зале. Директор согласен.
Они встречаются вместе вечером и обсуждают детали. Отец Сары будет строить примерочную и место для макияжа. Мама Тома будет искать большое зеркало и купит косметику. Она будет делать макияж детям. Для подиума у них есть длинный ковёр. Им ещё нужны столы и стулья. Это им даст школа. Мама Тани напишет приглашения и оформлит афиши. Мама Петра и Отец Тани будут выбирать одежду вместе с детьми. Отец Тома ответственный за музыку.
Дети встречаются в квартире Петра. Там они выбирают одежду. Каждый принёс свою любимую одежду. Также здесь Мама Тома. Ей надо знать, у кого какого цвета одежда, чтобы выбрать подходящую косметику. Каждый ребёнок представляет два разных наряда. Таня хочет летний аутфит с белой юбкой и яркой блузкой. Том выбирает спортивный стиль. Это футболка, спортивные брюки и кроссовки. Для второго аутфита он только привёз черные брюки. Отец Тома говорит, что чёрная рубашка и белая шляпа подходят к чёрным брюкам. Тому нравится эта идея. Пётр очень любит носить шорты с футболкой. Но со вторым нарядом он хочет надеть длинные брюки и белый свитер. Сара любит платки. Она хочет надеть красный платок, светлую юбку и элегантную блузку. Второй аутфит должен быть классическим. Она выбирает чёрное платье.
Сегодня важный день. Некоторые учителя и одноклассники помогают готовить актовый зал. Мама Тома делает макияж моделям. Мама Петра и Папа Тани смотрят, что одежда удобна. Модели очень взволнованны. Том ищет свою шляпу. Он думает, что забыл её дома. Сара не может решить выступать в платке или без платка. Все пробуют успокоить детей. Актовый зал заполняется. Пётр стоит за занавесом и думает: “Ой, так много людей.” Между тем Папа Сары нашёл шляпу. Все надевают их первый аутфит и красятся. Звучит музыка и Сара выходит первая на подиум. Сейчас все идут, как планировали. После первого выступления, каждый быстро переодевается, чтобы подготовиться для следующего выступления. Когда все готовы, они вместе выходят и благодарят зрителей. Показ мод имел большой успех. Госпожа Мейер приготовила маленький сюрприз для каждого участника. Также директор поблагодарил всех за красивый день.
Vokabelhilfe
|быть в восторге||-||begeistert sein|
|примерочная||-||Umkleidekabine|
|подиум||-||hier: Laufsteg|
|оформлять||-||gestalten|
|наряд / aутфит||-||Outfit|
|aтовый зал||-||Aula|
|красить||-||schminken|
|платок||-||Tuch|
|взволнованный||-||aufgeregt|
|успокоить||-||beruhigen|
|выступление||-||Auftritt|
Fragen zum Textverständnis
Что нашёл Отец Сары?
Во сколько дети организуют показ мод?
Что спрашивает Госпожа Мейер директора?
Кто напишет приглашения?
Сколько аутфитов/нарядов носит каждый ребёнок?
Wer bereits in Russland war, hat sicher bemerkt, dass dort viel dunkles Brot gegessen wird. Eine Spezialität ist das sehr dunkle und würzige Borodinski-Brot. Da es etwas Besonderes ist, wollte ich euch das gern vorstellen. So entstand mit dem Blog „cocotte.de“ die Idee für ein gemeinsames Projekt. Wir trafen uns im Mai diesen Jahres zum gemeinsamen Backen, dabei versprach ich etwas über die Geschichte des Brots in Russland zu schreiben. Cocotte.de war schneller als ich und veröffentlichte den Beitrag bereits im Juni.
Geschichte des Brotes in Russland
Brot nahm in der Geschichte der Menschheit einen besonderen Platz ein. Bei den slawischen Stämmen gab es die Sitte, dass wenn man das Brot miteinander gebrochen hatte, Freunde fürs Leben war. Brot galt als Bindeglied zwischen den Völkern und auch heute noch wird als Willkommensgruß in Russland Brot und Salz gereicht.
Die Herstellung des Brotes war im alten Russland eine sehr ehrenwerte Angelegenheit. Die Brotherstellung galt als schwierig, deshalb wurde bereits im 16. Jahrhundert im „Domostroi“, einem russischen Gesetzeskodex, die Herstellung des Brotes beschrieben.
Der „Domostroi“ zählt auf, was die Meister über die Brotherstellung wissen sollten: „Wie man das Mehl sieben muss, wie hoch die Ausbeute ist, wie man den Teig säuern und kneten, wie man die Teigstücke rollen und backen und wieviel Mehl man für die Herstellung der benötigten Brotmenge nehmen muss.“ Quelle: Хлеб в нашем доме, 1982
In einem „Zarenerlass von 1626“ wurden die Preise für 56 Brotsorten festgelegt. Spezielle Polizisten kontrollierten die Einhaltung des Erlasses. Wenn das Brot nicht dem festgelegten Gewicht oder Preis entsprach, dann mussten die Schuldigen eine Geldstrafe zahlen, die sich bei jedem weiteren Vergehen erhöhte. Im Jahr 1724 wurden die Strafen in einem neuen Erlaß noch einmal erhöht. Jetzt konnten die Schuldigen auch mit Stöcken oder Ochsenziemern geschlagen werden. Das galt ebenfalls, wenn das Brot nicht gut durchgebacken war oder Fremdkörper enthielt. Die Brotkontrolle galt als ehrenvolle gesellschaftliche Verpflichtung mit der sich auch Adlige, reiche Kaufleute und Offiziere befaßten.
Schon im 17. Jahrhundert gab es in Russland große Bäckereien, unter anderem in Moskau, in den Klostern und im Kreml. Allein die Bäckerei im Troiza-Sergius-Kloster versorgte täglich 900 Menschen. Man unterschied zwischen Brothütten und Brotpalästen. Eine Hütte in Moskau hatte 4 Backöfen für Weizen- und Roggenbrot, sowie einen für Kuchen und Watruschki (Quarkkuchen). Die Bäckerei im Zarenhof wurde „Brotpalast“ genannt. Dieser war in verschiedene Kammern mit Backöfen unterteilt. In einer in dieser Kammern standen 8 Öfen zum Brotbacken. Auch im Kreml gab es einen „Brotpalast“. Hier arbeiteten mehr als 70 Bäcker, welche bis zu 5 Tonnen Brot am Tag für die Zarenfamilie und ihre Dienerschaft buken.
Borodinski-Brot
Es ist immer etwas schwierig Material zu finden, mit dem man auch als Anfänger das Hörverstehen in Russisch trainieren kann. Filme sind gerade für Anfänger meist zu lang und Lernvideos gibt es oft nur mit englischen Untertiteln. Durch Zufall bin ich auf die Trickfilmserie „Три кота“ gestoßen. Viele dieser Videos sind dauern nicht länger als 5 Minuten und da sie für kleine Kinder sind, auch einfach zu verstehen. Alle Videos findet ihr auf diesem Youtube-Kanal: Три Кота. Hier die Folge: „Морские игры“.
Sehr zum Empfehlen sind auch die Videos von 3ears.com. Das ist ein Sprachenprojekt, indem Russischlehrer auf der ganzen Welt Youtube-Videos untertiteln oder eigene Videos erstellen. Darunter sind unter anderem die Übersetzungen von Liedern, Fernsehserien oder von Nachrichten. Leider sind alle Untertitel und auch die selbsterstellten Lernvideos nur in Englisch verfügbar.
INFO: Dieser Beitrag ist von Anna Kabanova aus Moskau.
Ich schreibe, wie es in Moskau ist. In anderen Städten kann es ein bisschen anders sein.
In jedem Wohnviertel in Moskau gibt es 2-3 Kindergärten. Jedes Kind, das am 1. September 2 Jahre und 9 Monate alt ist, muss einen Platz im Kindergarten erhalten.„Детский сад – Kindergarten in Moskau“ weiterlesen
Unsere Kleidung beschreiben wir mit Sätzen wie: „Das ist eine gelbe Bluse.“ oder „Wir tragen Jeans.“ – Um diese Sätze zu bilden, benötigen wir erst die Vokabeln für einige Kleidungsstücke und natürlich ein paar Adjektive.„Kleidung – Одежда“ weiterlesen
Den Akkusativ (Винительный падеж), benötigen wir unter anderem, wen wir nach dem Objekt des Satzes fragen. Dazu verwenden wir im Russischen die Fragen „кого?“ oder „что?“. Das kennen wir aus dem Deutschen. Zum Beispiel: „der lange Text“ – Nominativ, aber „Ich sehe einen roten Kater.“ – Akkusativ. Wir fragen: „Ich sehe wen oder was“?
Ich habe für euch zwei Übungen entworfen, in denen ihr euch an der Anwendung der russischen Possessivpronomen versuchen könnt. Die Grundlagen könnt ihr hier nachlesen: Possessivpronomen.
Die erste Übung:
Hier sollt ihr den Satz so umformulieren, dass ihr ein Possessivpronomen verwenden müsst. Damit es etwas einfacher wird, gebe euch die deutsche Übersetzung der Lösung und natürlich auch des russischen Satzes der Aufgabe.
Ich freue mich, dass Anna uns in einigen Artikeln auch den Alltag in Russland vorstellt, diesmal die digitalen Dienstleistungen. Während das zwar in Deutschland stark diskutiert, aber doch noch eher selten angeboten wird, ist das in Moskau schon Normalität. Wie das genau funktioniert, beschreibt euch dieser Beitrag.
In Russland insgesamt und insbesondere in Moskau sind digitale Dienstleistungen sehr weit entwickelt.
Es gibt ein spezielles öffentliches Dienstleistungsportal.