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Wie trade ich es? · Worauf muss ich achten? · Welche Level sind entscheidend? · Wie sollten die Indikatoren aussehen?
Das Descending Triangle (oder auch absteigendes Dreieck genannt) ist ein bärisches Pattern. Aber wie erkennt man es?
Als Erstes müssen wir einen Boden finden, welcher uns als stetiger Support bestätigt wird.
Beim Boden sollte man auf folgende Punkte achten:
Sobald wir den Boden gefunden haben, müssen wir den Blick auf die Highs richten.
Wenn wir also jeweils tiefere Highs bilden, gibt uns der Markt ein klares Zeichen von einem Downtrend an. Die Bullen versuchen stets nach oben zu drücken, jedoch positionieren sich die Bären jeweils wieder an der oberen diagonalen Trendlinie des Descending Triangle.
Am bestätigten Boden akkumulieren die Bullen und gleichzeitig realisieren die Bären jeweils Gewinne ihrer Shorts. Dies wird in der Regel in den ersten 2/3 des Patterns so gemacht, bis die Bären am Supportlevel der Bullen genügend Gewinne realisiert haben und sie die Kraft haben nach unten durchzubrechen.
Nach diesen ersten drei Berührungen an der oberen Trendlinie des Descending Triangle, haben wir die Bestätigung des Patterns und gleichzeitig eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass wir nach unten ausbrechen werden. Wichtig ist, dass beim diagonalen Widerstand die Dolche eingerechnet werden müssen, um das Target möglichst genau zu bestimmen.
Wenn wir nun noch die Indikatoren als Entscheidungshilfe dazu holen, erhalten wir weitere Sicherheiten um das Pattern erfolgreich zu traden.
Die RSI
Wir sehen, dass die RSI im goldenen Schnitt liegt und somit schnell nach oben oder unten korrigieren kann.
Die MACD gibt uns einen weiteren Downtrend an.
Unsere EMA – Jay Ribbon hat gleich mehrere interessante Anzeichen. Zum einen beginnt die blaue Linie einen neuen Anlauf auf ein Flippening zur schwarzen, was ein bärisches Zeichen ist. Gleichzeitig haben wir mehrfach die EMA 200 angetestet und wurden erfolgreich wieder abgelehnt.
Das technische Target wird nicht wie im Schulbuch vom ersten oberen Dolch gerechnet, sondern dort wo im mittleren Bereich des Patterns das Volumen am höchsten war.
Denn so bekomme ich ein plausibles und konservatives Target.
Damit wir jetzt sauber arbeiten können benötigen wir jedoch noch die Fibonacci Retracement.
Die Fibonacci Retracement setze ich an der ersten Stelle vom Berührungspunkt der oberen Trendlinie des Descending Triangels an. Dies ist die Eröffnung des Patterns. Hier ziehen wir die Fibonacci bis auf das technische Target runter. Jetzt sehen wir das wichtigste Level der Fibonacci, wenn es um Ausbrüche aus einem Pattern geht, nämlich das 0.382er.
Hier wurde jeweils immer wieder Support geliefert. Und erst wenn dieses Level durchbrochen wurde, haben wir eine Bestätigung vom Ausbruch des Patterns.
Sollte dies nicht passieren, können wir immer wieder zurück ins Pattern fallen. Dann wird dieser Ausbruch als ein «Fake-Out» betitelt.
Auch ein erneuter Versuch auszubrechen, wird erstmal mit der 0.382er bestätigt.
Bis wir es dann endgültig schaffen nach unten auszubrechen.
Gefolgt von einer Bullflag, welches als ein Fortführungspattern betrachtet wird, holen wir gleich einen Retest an der ehemaligen Supportlinie des Descending Triangles ab und bestätigten zugleich den neuen Widerstand! Somit ist ein Flippening von Support zu Widerstand erfolgt. Die Bären haben dieses Level für sich erobert.
Das Zieltarget wurde nun erfolgreich erreicht, die Bären realisieren ihren Gewinn und steigen in der Regel beim 0.236er erneut ein.
Wir drehen ab jetzt die Fibonacci mit dem Menupunkt «Invert» und holen noch drei weitere Levels dazu 1.272, 1.414 und das 1.618er.
Die Bären holen also am ehemaligen 0.236er oder dem neuen 0.786er neue Einstiege!
Wir sind nun bis zum 1.414er durchgebrochen und fangen an die Long-Einstiege mit der Fächerstratgie vorzubereiten, damit wir ab dem Level 1.618er bei 24.000$ anfangen uns zu akkumulieren.
Es gibt mehrere Varianten es zu traden.
Die sicherste ist es, abzuwarten bis der Retest bei dem Support/Widerstandslinie erbracht wurde.
Profitrader nutzen allerdings eine etwas vielseitigere Strategie.
Sie fächern ihre Short-Einstiege nach der zweiten Berührung der oberen Trendlinie des Descending Triangle. Hierbei beginnen sie mit dem Short ab dem 0.5er Fibonacchi Level und fächern diesen wieder hoch bis zur oberen Trendlinie des Triangles. Auch hier ist es ratsam mit kleinen Beträgen reinzugehen und den Trade stetig aufzubauen, sowie ein WorstCase Szenario mit einem doppelten Rebuy +/- beim 0er resp. beim 1er Fibonacci Level (Preis 32.375$ Bild) vorzubereiten.
Profite sollte man jeweils 25-30% ziehen nachdem man zwischen 7-10% im Gewinn ist.
So gut es geht den Trade dem Trend folgend offenhalten, um ein mögliches Compounding vorzubereiten.
In unserem Coaching erfährst du natürlich noch viel mehr über das Descending Triangle, andere Pattern und Indikatoren.
Du bist noch skeptisch? Dann melde dich doch ganz unverbindlich zu einem 20-minütigen Schnuppercoaching an