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Kylian Mbappé wechselt wie erwartet innerhalb der Ligue 1 von Meister Monaco zu Paris Saint-Germain.
Der umworbene Teenager wird zunächst für eine Saison ausgeliehen. Anschliessend soll Mbappé laut Medienberichten für rund 180 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen mit einem Vertrag bis 2022 definitiv transferiert werden. Durch die einjährige Ausleihe will PSG Sanktionen wegen dem Verstoss gegen das Financial Fairplay der UEFA vermeiden.
Kommt es im nächsten Sommer zur definitiven Übernahme, avanciert der Sohn eines Kameruners und einer Algerierin zum zweitteuersten Transfer der Geschichte. Vor wenigen Wochen hatte PSG für 222 Millionen Euro bereits den Brasilianer Neymar vom FC Barcelona verpflichtet.
Mbappé, der in der Pariser Banlieue Bondy aufwuchs, hatte im Dezember 2015 kurz vor seinem 17. Geburtstag sein Debüt für Monaco gegeben und in der vergangenen Saison in 44 Pflichtspielen 26 Tore erzielt. "Für jeden Jungen aus der Region von Paris ist es ein Traum, das rote-blaue Trikot zu tragen und die einzigartige Atmosphäre im Parc des Princes zu erleben", wird Mbappé auf der Webseite von PSG zitiert. Der französische Internationale und U19-Europameister von 2016 soll in Paris pro Saison 18 Millionen Euro netto verdienen.
Für Monaco mit dem Schweizer Torhüter Diego Benaglio, das in der letzten Saison neben dem Gewinn des Meistertitels auch die Halbfinals in der Champions League erreichte, ist Mbappé nach Benjamin Mendy, Bernardo Silva und Tiemoué Bakayoko bereits der vierte gewichtige und einträgliche Abgang in diesem Sommer.
SDA-ATS