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Seit etwa dem 11. Jahrhundert haben auf dieser Geländeterrasse auf rund 700 m Höhe Siedlungsleute den Wald gereutet und den Boden urbar gemacht. 1331 wird im Einsiedler Urbar das «guot in der Ruiti» erwähnt. Das Gut ist ein ehemaliger Kehlhof (zinspﬂichtiges Hofgut) des Klosters Einsiedeln. Um 1536 erwirbt der Grüninger Untervogt Hans Egli den «Hof Rüti, genannt Sennhof».
Heute ist das älteste Gebäude ein Doppelwohnhaus am Hasenacherweg 5/7 aus den Jahren 1650 resp. 1800. Kurz vor der Abzweigung Forchstrasse/Wolfsgruebweg beﬁndet sich bis in die 1940er Jahre ein Löschbecken. Das Spritzenhäuschen im Spickel dieser beiden Strassen und die Milchhütte sind im gleichen Gebäude aus dem Jahr 1912 untergebracht.
An den Olympischen Sommerspielen 2012 in London holt sich der seit 2007 im Rütihof wohnhafte jurassische Springreiter Steve Guerdat mit dem Franzosen-Wallach «Nino des Buissonnets» die Goldmedaille und wird damit, neben dem Bobfahrer Erich Schärer, der zweite Olympiasieger aus Herrliberg. Steve Guerdat ist seit 1924 der zweite Schweizer Einzel-Olympiasieger im Springreiten.