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Mehrere der gestern vom Strafgericht des Seebezirks vorgeladenen Zeugen hatten sich zu den Verhältnissen zwischen Ärzten am Bezirksspital zu äussern.
François Godat hat seinen Vertrag am Bezirksspital nicht mehr erneuert, weil er nicht mehr unter einem Vorgesetzten arbeiten wollte, gegen den ein Strafverfahren läuft.
Differenzen zwischen den beiden gab es aber bereits vorher. Gemäss Godat hatte er nach Rücksprache mit Amberg eine Sonde für Echokardiographie gekauft; als es aber darum ging, dass das Spital dafür bezahlen sollte, so hätte Amberg sich davon distanziert.
Das Verhältnis zum Chefarzt habe sich aber vor allem aufgrund von Gegebenheiten verschlechtert, die ihm eine Oberärztin mitgeteilt hatte.
Erwähnt wurde auch, dass Hans-Ulrich Amberg in den 80er Jahren einmal gekündigt worden war. Damals war ein Konflikt mit der Oberschwester dafür verantwortlich gewesen.
Der zweite Stellvertreter, Gerhard Baumgartner, sagte aus, dass generell Probleme bezüglich des kollegialen Umgangs von François Godat bestünden. Dieser habe Spitalpatienten entgegen der Standesordnung zur Weiterbehandlung in seine Praxis umgeleitet. Auch Dr. Baumgartner arbeitet nun nicht mehr für das Spital. Dies wegen einer neuen Art der Rechnungsstellung.