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Die SEC hätte Grayscales Antrag auf Einrichtung des ersten börsengehandelten Bitcoin-Spotfonds genehmigen sollen, entschied ein Berufungsgericht in Washington. Grund seien Ähnlichkeiten zwischen dem Spot-Bitcoin-ETF und einem von der SEC bereits genehmigten Bitcoin-Futures-ETF. Ein Spot-Bitcoin-ETF bietet Anlegern die Möglichkeit, in Kryptowährung zu investieren, ohne sie über eine Börse zu kaufen. Bitcoin-Futures bilden Vereinbarungen zum Kauf oder Verkauf von Bitcoin zu einem im Voraus vereinbarten Preis ab.
Die SEC hatte den Antrag von Grayscale im Juni abgelehnt und das mit dem Schutz von Anlegern begründet. Mit der gleichen Begründung lehnte sie auch Dutzende anderer Anträge für ähnliche Produkte ab, darunter die von den Rivalen Fidelity und VanEck. Diese legten aber keinen Einspruch gegen die Entscheidung ein.
Grayscale und die SEC können nun binnen 45 Tagen Berufung einlegen. Aus dem Urteil folgt nicht unbedingt, dass die SEC einen Bitcoin-ETF genehmigen muss. Allerdings könnte es in Entscheidungen über ähnliche Anträge einfliessen.
(Reuters)