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Maskieren
(franz.), mit einer Maske versehen, verkleiden; in der Befestigungskunst: eine Batterie oder Truppenaufstellung dem Feind so verbergen, daß sie erst sichtbar wird, wenn sie in Thätigkeit tritt;
in der Kochkunst: angerichtete Speisen mit Sauce überziehen.
In der Biologie bezeichnet man damit die Verkleidung, welche manche Tiere anlegen, um ihren Feinden oder Beutetieren schwer erkennbar zu werden. So besetzen gewisse Meerspinnen (Maja-Arten) ihren Rücken dicht mit abgekniffenen Zweigen von Algen, [* 2] die Wollkrabbe (Dromia) versteckt sich unter einem lebhaft orangeroten Schwamm, den sie auf ihren Rücken pflanzt, viele Insektenlarven bedecken sich mit Kot oder Staub, eine Chrysopenlarve, die auf Baumrinde lebt, mit den Körnchen der grünen Rindenalgen. Letztere ist ebenso wie die Meerspinne mit sogen. Angelhaaren, an der Spitze hakenförmig umgebogenen Haaren, besetzt, um die Fremdkörper festzuhalten, und einzelne Krabbenarten haben besondere Rückenfüße, um sie bequem anzubringen.