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Der Gewinn kletterte in den drei Monaten bis Ende September auch wegen geringerer Steuerabgaben von 68,2 auf 113,9 Millionen Dollar, wie die 115 Jahre alte Ikone der US-Wirtschaft am Dienstag mitteilte. Damit wurden die Prognosen klar übertroffen, die Aktie stieg vorbörslich deutlich.
Im US-Heimatmarkt brachen die Verkäufe allerdings ein. Präsident Trump hatte den US-Kulthersteller wiederholt kritisiert und sogar Boykottaufrufe unterstützt. Trump ist verärgert, weil Harley-Davidson wegen Strafzöllen, die im Zuge des von seiner Regierung angezettelten Handelsstreits verhängt wurden, einen Teil seiner Produktion ins Ausland verlagern will.
"Viele Harley-Davidson-Besitzer planen das Unternehmen zu boykottieren, wenn die Fertigung nach Übersee abwandert. Grossartig!", hatte Trump Mitte August getwittert. Harley kämpft in den USA ohnehin schon länger mit alternder Kundschaft.
(SDA)