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Andere Namen: Französisch: für den Oberlauf Boersegraben. In älterer baseldeutscher Mundart Birsi ohne 'g'
Hydrologie: Über die eigentliche Quelle der Birsig sind sich die Hydrologen nicht ganz einig. Auf französischer Seite hält man den Boersegraben als den Quellfluss. Dieser entspringt bei Wollschwiller F und vereinigt sich mit dem zweiten Quellarm der Birsig, der am Galgenfels oberhalb dem Weiler Burg BL entspringt und sich bei Rodersdorf mit dem Boersegraben vereinigt. Auf der Landeskarte 1066 trägt der schweizerische Quellarm allerdings keinen Namen. Nach Schweizer Auffassung ist dieser aber der eigentliche Quellarm der Birsig, da er ein wenig länger ist. Die salomonische Lösung heisst daher: Die Birsig hat zwei etwa gleichwertige Quellbäche in Frankreich und in der Schweiz. Die Birsig ist 20 km lang und mündet in Basel in den Rhein. Sie hat ein Einzugsgebiet von 82 km² und bei der Mündung eine Wasserführung von vielleicht etwa 1-2 m³ pro Sekunde.
Etymologie: Die Bezeichnung Birsig ist keltisch und mit 'die kleine Schnelle' gedeutet werden könnte. Der Name ist somit eng verwandt mit jener der Birs und betont das kleinere Wesen der Birsig im Vergleich zur Birs. Die Bersimatt weist auf eine ältere Schreibweise 'Bersig' hin, die nicht überliefert ist.