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Im laufenden Fiskaljahr 2003 waren es nur USD 456 Mio. gewesen. Die Zustimmung erfolgte im Rahmen der Freigabe des Budgetpostens von USD 27,3 Mrd. für die Entwicklung von Energie- und Wasserressourcen. Der von den Kernkraftwerksbetreibern mit jährlich fast USD 750 Mio. gespeiste Entsorgungsfonds soll 2004 USD 190 Mio. an die Auslagen für Yucca Mountain beitragen. Die übrigen USD 390 Mio. werden aus Mitteln des Verteidigungsbudgets stammen.
Wie das Nuclear Energy Institute (NEI) in einem Kommentar festhält, sollte es die praktisch ungekürzte Budgetzuteilung dem für Yucca Mountain zuständigen Department of Energy ermöglichen, das Gesuch um die Genehmigung des Langzeitlagerprojekts bei der zuständigen Bewilligungsbehörde, der Nuclear Regulatory Commission, fristgerecht Ende 2004 einzureichen. Die Budgetkürzung für das Fiskaljahr 2003 hatte das NEI veranlasse vom Kongress eine besondere Gesetzgebung zu einer von der jährlichen Budgetdebatte unabhängigen Langzeitfinanzierung von Yucca Mountain vorzuschlagen. Dieser Vorschlag liegt inzwischen in Form eines Antrags beim Repräsentantenhaus. Er wurde indessen noch nicht behandelt und die Budgetfreigabe für 2004 erfolgte nach dem bisherigen Verfahren.
Quelle
P.B. nach Medienmitteilung des Nuclear Energy Institute, 19. November 2003, und NucNet, 3. November 2003