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Die Herren des UHC Riehen bekamen es im 1/8-Final des Ligacups mit dem den Flying Penguins Niederwil aus der 1. Liga Kleinfeld zu tun.
Riehen startete nicht schlecht ins erste Drittel. Niederwil konnte zwar in der vierten Minute durch einen Fehler der Riehener in Führung gehen, anschliessend schenkten sich beide Teams jedoch nichts, auch eine Platzwunde von Torhüter Waldburger mit anschliessendem Unterbruch konnte Riehen nicht aus der Konzentration bringen. Dies änderte sich in der 18. Minute, als Niederwil das 0:2 erzielte. Riehen war kurz von der Rolle und so fielen innerhalb einer Minute gleich auch noch das 0:3 und das 0:4 zu Ungunsten des Heimteams. Eine Strafe eine Sekunde vor der Pause brachte Riehen zudem mit einem Mann in Unterzahl.
Riehen nahm sich vor, die Konzentration der ersten Viertelstunde wiederzufinden und offensiv etwas mehr in Erscheinung zu treten, musste das zweite Drittel allerdings in Unterzahl beginnen. Das Powerplay nutzte Niederwil mit einem Schuss von der Mittellinie gnadenlos aus. Riehen verlor zwischenzeitlich den Faden, man war nicht mehr so präsent und konzentriert wie in der Startphase des Spiels, was letztendlich dazu führte, dass Niederwil bis zur 35. Minute auf 0:8 davonzog. Dass das Resultat nicht höher ausfiel lag auch an einer tadellosen Leistung von Torhüter Waldburger, welcher Riehen im Spiel hielt und in der 28. Minute noch einen Penalty parierte. In der 37. Minute war es Riehen vergönnt, den letzten Treffer des zweiten Drittels im Powerplay zu verbuchen.
In der zweiten Pause nahm man sich für den dritten Abschnitt vor, nochmals alles hineinzuwerfen und zu sehen, was möglich sein würde. Dies klappte mehr oder weniger. Niederwil liess Riehen etwas mehr Platz als noch in den ersten beiden Dritteln, wodurch Riehen in der Offensive mehr Akzente setzen konnte. Daraus resultierten sich schöne Spielzüge und schöne Tore. Doch auch Niederwil traf in regelmässigen Abständen, woraus sich letztendlich das Schlussresultat von 8:16 ergab.
Alles in allem machte Riehen kein schlechtes Spiel. Niederwil zeigte durch gnadenlose Effizienz jedoch, warum sie in der 1. Liga Kleinfeld spielen.
Kader: Andreas Waldburger (Tor), Mathis Brändlin (2 Tore/2 Assists), Adrian Diethelm (0/1), Aurelio Gaggiotti, Gian Gaggiotti (1/1), Simon Mangold, Adrian Schmutz (1/2), Reto Stauffiger (2/1), Pascal Zaugg (2/0).
Autor des Berichs: Reto Stauffiger