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Die Schweizerinnen brauchten beim Gastspiel in Norwegen etwas Anlaufzeit, um ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Das Team von Trainerin Lauren Bertolacci begann insbesondere in der Service-Annahme fehlerhaft und geriet im 1. Satz mit 3:8 ins Hintertreffen. Mit einem Zwischenspurt glich die Schweiz zum 10:10 aus und holte den 1. Durchgang letztlich souverän mit 25:18.
Auch im 2. Satz liefen die Schweizerinnen zunächst einem Rückstand hinterher, aber auch da setzte sich letztlich die Klasse der fünfmaligen EM-Teilnehmerinnen durch. Nach rund 70 Minuten war der 25:18, 25:17, 25:10-Pflichtsieg im Trockenen.
Am Sonntag gegen Griechenland
Der zweite Sieg im fünften Spiel in der laufenden Kampagne dürfte letztlich ohne Wert bleiben. Nach den zwei Niederlagen gegen Bosnien-Herzegowonia ist die Chance auf die EM-Qualifikation nämlich nur noch theoretischer Natur. Erst recht, nachdem Bosnien-Herzegowina am Mittwochabend den bereits qualifizierten Griechinnen mit einem 3:0 die erste Niederlage in der laufenden Kampagne zugefügt hat.
Während die Auswahl von Swiss Volley zum Abschluss der Qualifikation am Sonntag in Schönenwerd Griechenland empfängt, dürfen die Bosnierinnen, die bereits drei Punkte mehr auf dem Konto haben, noch zweimal gegen die noch ohne Satzgewinn dastehenden Norwegerinnen antreten. Ein mögliches Schlupfloch beim Verpassen der Top 2 besteht womöglich aber noch. Falls Russland von der EM 2023 ausgeschlossen wird, würde der beste Drittplatzierte der sieben Gruppen nachrücken.