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Treibhausgasemissionen 2016 leicht höher als 2015
Entwicklung der gesamten Treibhausgasemissionen seit 1990, inklusive Ziel nach CO2-Gesetz für das Jahr 2020. Die Werte verstehen sich als Bruttoemissionen. Die Treibhausgasbilanz der Wälder und im Ausland erworbene Emissionsminderungszertifikate sind nicht berücksichtigt. Die Daten basieren auf dem Treibhausgasinventar vom April 2018.
Grafik BAFU
Die Treibhausgasemissionen des Gebäudesektors betrugen im Jahr 2016 13,2 Mio. Tonnen CO2-Äquivalente (CO2eq). Die Gebäudeemissionen weisen seit 2005 eine sinkende Tendenz auf. Allerdings schwanken sie von Jahr zu Jahr beträchtlich, was auf die Witterung im Winter und den damit zusammenhängenden Heizbedarf zurückzuführen ist.
Diese Schwankungen sind ein Anzeichen dafür, dass der Gebäudesektor nach wie vor stark von fossilen Brennstoffen abhängt. Aufgrund der kühleren Wintertemperaturen sind die Gebäudeemissionen 2016 gegenüber dem Vorjahr um 3,6% gestiegen. Dennoch liegen sie noch immer unter dem Zwischenzielwert von minus 22%, der für das Jahr 2015 galt. Witterungsbereinigt gingen die Emissionen aus dem Gebäudesektor gegenüber dem Vorjahr zurück.
Nachholbedarf beim Verkehr
Die Industrie emittierte im Jahr 2016 10,9 Mio. Tonnen CO2eq und somit 16% weniger als 1990. Die Emissionen blieben gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert. Eine leichte Zunahme der Emissionen aus der Kehrichtverbrennung und der Fernwärmeproduktion wurde durch eine Abnahme der Emissionen aus der Erdölraffination ungefähr ausgeglichen.
Im Verkehrsbereich stiegen die Emissionen bis 2008 auf ein Niveau an, das 13% über dem Stand von 1990 lag. Seit 2008 nehmen sie aufgrund der rückläufigen CO2-Emissionen pro Kilometer ab. Dieser Trend wird aber grösstenteils durch die Zunahme der zurückgelegten Kilometer aufgewogen. 2016 betrugen die Emissionen des Verkehrssektors 15,3 Mio. Tonnen CO2eq, 3% mehr als 1990.
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