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Unter dem Begriff «Pipeline-Effekt» versteht man den Effekt, dass vor dem eigentlichen Abverkauf an die Endkunden die Lager des Handels (Absatzmittler) aufgefüllt werden, ohne das schon entsprechende Verkäufe an die Endkunden getätigt werden. Bzw. nur die Lager des Handels werden mit Ware aufgefüllt.
Die Verkäufe vom Hersteller an den Handel (in die Lager der Absatzmittler) kann so zu Beginn einen Umsatzerfolg beim Hersteller vortäuschen, der nicht gegeben ist, da die Verkäufe an den Endkonsumenten noch gar nicht begonnen haben.