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Wann wird endlich diese Verbrecherhöhle in Brüssel ausgeräuchert? Wann wird endlich diese antidemokratische, menschenfeindliche Verbrecher-Mischpoke vor Gericht gestellt? Wie lange soll die noch mit unseren Steuergeldern gemästet werden?
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Freunde der Erde
30. April 2015
aus dem Spanischen: Einar Schlereth
Wohl bekomm’s!
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Die Freigabe erfolgt zeitgleich mit den Verhandlungen über TTIP und in Missachtung aller Untersuchungen zu GMOs, die das Potential von Glyphosat für Krebserzeugung aufzeigen.
– Die Kultivierung von GMO-Pflanzen mit Resistenz gegen Herbizide wie Glyphosat bedeutet eine größere Präsenz von giftigen chemischen Resten in unseren Nahrungsmitteln. – Von den 17 freigegebenen Feldfrüchten sind 15 resistent gegen Herbizide und 8 gegen Glyphosat.
Die LANDPLATTFORM zusammen mit 30 ökologischen, landwirtschaftlichen und Verbraucher-Organisationen verurteilen die Freigabe durch die Europäische Kommission für Europa von 17 GMO-Feldfrüchten für den Verzehr, da dies eine schwere Bedrohung für die Nahrungssicherheit in der EU darstellt. Eine übereilte Entscheidung, die am 24. April getroffen wurde und die weder die kürzliche Einordnung von Glyphosatals „wahrscheinlich krebserregend“berücksichtigt, noch die Ablehnung mehrerer Regierungen, kann nur verstanden werden als ein Nachgeben gegenüber dem Druck der Industrie bei den TTIP-Verhandlungen.
Diese Entscheidung der Europäischen Kommission ist aus zwei grundlegenden Punkten außerordentlich unangemessen. Erstens in Hinsicht auf den Entscheidungs-Prozess, der das betrübliche demokratische Defizit der EU bestätigt, was die Handhabung der Authorisierung von GMO-Pflanzen betrifft. Diese Handhabung erlaubt es der Kommission, für die Einführung neuer GMO-Pflanzen grünes Licht zu geben, obwohl es im Rat selbst keine Übereinstimmung gibt – d. h. selbst wenn eine Mehrheit der Mitgliedsstaaten sich der Billigung widersetzt.
Das EU-Gericht in Luxemburg hat den Vertrieb und den Anbau der Gentechnik-Kartoffel „Amflora“ verboten. Grund seien Verfahrensfehler der EU-Kommission bei der Zulassung als Futtermittel und für die industrielle Verwendung, teilte das in Luxemburg ansässige Gericht mit.
Das Unmögliche ist wahr geworden: Dem nördlichen Maiswurzelboher schmeckt der giftige GMO-Mais von MONSANTO ausgezeichnet. Die Verluste werden enorm sein. Aber Syngenta wird enorme Profite machen.
Monsanto hat Milliarden Dollar in die Entwicklung einer GMO-Maisart gesteckt, die für den Maiswurzelbohrer giftig ist.
Jetzt ist eingetroffen, was wir Laien vorhergesehen haben, was aber von den GMO-Forschern auf das Bestimmteste zurückgewiesen wurde.
Jetzt zeigt sich nämlich, dass der Maiswurzelbohrer im mittleren Westen der USA gegen die Maissorte, die am längsten angebaut wird, resistent geworden ist.
Statt etwas anderes anzubauen oder eine andere Maissorte zu verwenden, bringen die Bauern jetzt noch mehr Pflanzengifte ein, da das manipulierte Gift-Gen nicht mehr funktioniert. Das ist nichts weniger als eine ökologische Katastrophe mit nicht vorhersehbaren Konsequenzen.
Maiswurzelbohrer haben gründliche Arbeit geleistet.
Aber für Syngenta, die im Besitz von AstraZeneca ist, hat der Verkauf von Pestiziden einen enormen Aufschwung genommen. Der Umsatz ist in den vergangenen zwei Jahren um 50 Prozent gestiegen.
Das Vorkommen des Nördlichen Maiswurzelbohrers oder northern corn rootworm auf Englisch ist stark gestiegen, da man nicht mehr Wechselanbau betreibt, sondern den Mais auf denselben Feldern jahrzehntelang anbaut. Das begünstigt alle Arten von Schädlingen.
Der Schaden entsteht, indem die Larven die Maiswurzeln fressen. Der voll entwickelte Käfer ernährt sich dann von Blättern und Maiskolben, was den Ertrag
erheblich senkt.
Die Entdeckung einer von Monsanto geschaffenen, genetisch modifizierten Weizen-Züchtung in den USA – die niemals vom US-Landwirtschaftsministerium zugelassen wurde – gefährdet die US-Exporte sowie die Lebensmittelsicherheit der ganzen Welt.
Japanische Behörden haben bereits Ausschreibungen für den Kauf amerikanischen Weizens zurückgezogen und einen Importstopp sowohl bei Futterweizen wie auch für Weizen für die Lebensmittelindustrie verhängt, berichtete Reuters am Donnerstag.
„Wir verzichten derzeit auf den Kauf von west-Weizen und Futterweizen“ erklärte Toru Hisadome, ein Beamter des japanischen Farm-Ministeriums, der für den Weizenhandelcharge verantwortlich ist, meldet die Agentur.
Japan, der größte Käufer von US-Weizen nach Mexico, will weiterhin den harten roten Winter- und Frühjahrsweizen aus den USA wie auch kanadisches Getreide abnehmen, um es für die Herstellung von Brot und Nudeln zu verwenden.
Hisadome berichtete, daß seine Regierung die US-Behörden auch darum ersucht hätte, mehr Details ihrer anhaltenden Untersuchungen zur Verfügung zu stellen und daß Japan seinen Kaufstopp solange fortführen werde, bis ein Testverfahren entwickelt worden ist, mit dem man genetisch veränderte Produkte schnell und sicher identifizieren kann.