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Es ebnet den völkerrechtlichen Weg zur Umsetzung eines im letzten Jahr abgeschlossenen Vertrags zwischen der staatlichen argentinischen Firma Invap und der Australian Nuclear Science and Technology Organisation (Ansto) über den Bau einer Ersatzeinheit für den bestehenden Forschungsreaktor von Lucas Heights in Sydney. Dieser Auftrag hat ein Volumen von umgerechnet rund SFr. 240 Mio. und stellt für Australien die grösste je für Forschungszwecke getätigte Einzelinvestition dar.
Das neue Nuklearabkommen regelt die Nonproliferations-Überwachung und deckt ein breites Spektrum von Aktivitäten weit über den Forschungsbereich hinaus ab. So wäre es jetzt grundsätzlich möglich, dass Australien in Argentinien bestrahlte Kernbrennstoffe wiederaufarbeiten liesse. Wie in Canberra dazu ausdrücklich kommentiert wurde, hat diese Vertragsbestimmung nichts mit dem jüngsten Rechtsstreit um den Import von Kernbrennstoff in Frankreich zu tun. Es handle sich um ein rein zufälliges Zusammentreffen von Ereignissen.
Quelle
P.B. nach NucNet, 27. und 28. März 2001