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1941 hielt C. S. Lewis seine – nun ja, er nannte es Predigt, ich würde es eher einen brillanten Vortrag nennen. In der deutschen Sprache lautet ihr Titel “Das Gewicht der Herrlichkeit”. Bei Larry habe ich den Auszug aus dem berühmten Anfang gefunden.
Bei den meisten modernen Menschen steckt die Vorstellung im Unterbewusstsein, es sei schlecht, sich etwas Gutes zu wünschen und auf den Genuss zu hoffen. Ich behaupte jedoch, dass sich diese Idee über Kant und die Stoiker eingeschlichen hat und nicht zum christlichen Glauben gehört.
Wenn wir uns nämlich ansehen, wie unverschämt viel Belohnung uns versprochen wird und wie atemberaubend der in den Evangelien verheißene Lohn ausfällt, sieht es doch ganz so aus, dass unser Herr unsere Sehnsüchte nicht als zu stark, sondern als zu schwach empfindet. Wir halbherzigen Geschöpfe spielen mit Alkohol und Sex und Ehrgeiz herum, wo uns doch unendliche Freude angeboten wird. Dabei verhalten wir uns wie ein unwissendes Kind in einem Slum, das Matschkuchen backt, weil es sich nicht vorstellen kann, was es bedeutet, Ferien am Meer angeboten zu bekommen. Wir sind viel zu leicht zufriedenzustellen.
Meine Empfehlung:
- Man lese die Predigt im Original in Ruhe durch und höre sie sich an.
- Justin Taylor hat die historischen Hintergründe inkl. Fotos zusammengestellt.
- Zudem hat Taylor etwas getan, was ich in Gedanken oder schriftlich oft tue: Er fasste den Gedanken jedes Abschnitts zusammen.
Es gibt die Predigt auch in deutscher Sprache.