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In den ursprünglichen Schweizer und alemannischen Dialekten werden Tümpel, Pfützen, Teiche und Weiher als Gumpen bezeichnet.
Heute sind Gumpen beckenartige Strudeltöpfe, welche sich am Fuss von Wasserfällen oder reissenden Gebirgsbächen im felsigen Untergrund des Bachbetts bilden. Oft entstehen so dicht aufeinander folgende Gumpen und enden in weiteren Wasserfällen.
Seltener werden als Gumpen auch reine Kolke, also kesselartige Mulden im Grund flacher Fließgewässer bezeichnet: man findet sie hinter Felsbrocken, nach Einmündungen von Nebenflüssen, hinter Wehren oder unter Prallufern an den Außenkurven der Flüsse. Oft halten sich dort Fische auf (gute Angelstellen).
Kolke sind den Gumpen sehr ähnlich. Sie entstehen durch im Wasser wirbelnde Steine im engen, reissenden Flussbett, unterhalb von Wasserfällen, an steilen Ufern oder auch bei Brückenpfeilern. Die starken Wirbel führen auch Futterpflanzen u.ä. herbei. So entstehen ideale Fisch-Futterplätze.
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In den ursprünglichen Schweizer und alemannischen Dialekten werden Tümpel, Pfützen, Teiche und Weiher als Gumpen bezeichnet.Von Viola
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