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Zwar begann der Qualifikationstag für die Schweizerin im Speed-Klettern stark. In 8,42 Sekunden unterbot Klingler an der 15-Meter-Wand ihren eigenen Schweizer Rekord um mehr als einen Zehntel und rangierte nach der ersten von drei Teildisziplinen im 10. Rang. Nachdem der Boulder-Weltmeisterin von 2016 auch der Einstieg in ihre Paradedisziplin glückte, brach sie in der Folge ein.
Lediglich die erste von vier Boulder-Routen - hier müssen die Athletinnen vorgegebene Probleme an einer 4,5 m hohen Kletterwand lösen - brachte Klingler erfolgreich zu Ende. Bei der letzten Aufgabe schaffte sie es nicht einmal mehr bis zum ersten Zwischenziel, was ihr nach dem Speed-Klettern auch im Bouldern einen 10. Zwischenrang eintrug.
Bei der letzten Disziplin, dem Lead-Klettern, erreichte Klingler den 16. Griff, ehe sie ins Seil stürzte. Damit beendete sie die letzte Teildisziplin im 14. Rang. Im Gesamtklassement, die Strafpunkte aus den jeweiligen Klassierungen der Disziplinen werden multipliziert, fiel Klingler damit in den enttäuschenden 16. Schlussrang zurück.
(sda)