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Die schwarze Spinne
Jeremias Gotthelf
Flussfelsen Maggia & Bronze
Die Figuren stellen eine Szene aus der Novelle von Jeremias Gotthelf (1797―1854) dar. Sie basiert auf einer alten, aus der Zeit der Pest stammenden Sage.
Der Teufel in Gestalt eines Jägers bietet den von Rittern unterdrückten Bewohnern eines Dorfes im Emmental seine Hilfe an. Als Lohn für seine Hilfe soll ihm das nächste neugeborene Kind ungetauft überlassen werden.
Während die Männer zaudern, geht die Bäuerin Christine den Pakt mit dem Teufel ein. Als Pfand gibt dieser ihr einen Kuss auf die Wange. Nach der ersten Geburt beginnt auf ihrer Wange ein schwarzer Fleck zu wachsen, nach der zweiten wächst aus diesem eine sich rasch vermehrende Kreuzspinne, da beide Neugeborenen sofort getauft werden.
Als Christine das dritte Kind dem Teufel übergeben will, eilt im letzten Moment der Pfarrer herbei und besprengt das Kind mit Weihwasser. Der Teufel flieht und Christine wird zur Spinne, unter ihr ist das Kind.
Diese Szene wird in der Skulptur dargestellt.
Der Teufel und der Pfarrer wurden beschädigt und deshalb vorübergehend entfernt.