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Japans Airline-Markt wird von den beiden grossen nationalen Fluggesellschaften JAL und ANA dominiert. Daneben gibt es aber noch eine Vielzahl kleiner Konkurrenten. StarFlyer ist solch eine Fluggesellschaft, die seit über 10 Jahren existiert und trotzdem nur wenige kennen. Ihre Basis ist der Flughafen Kitakyushu (Asienspiegel berichtete). ANA besitzt eine Beteiligung an dieser Mini-Airline, die ein halbes Dutzend Flughäfen in Japan anfliegt, wobei sie vornehmlich die Grossstädte Tokio, Nagoya und Osaka bedient.
Dabei fällt auf, dass diese Fluggesellschaft ein ganz anderes Konzept als die bunten Billig-Airlines fährt. Die Flugzeuge wie auch die Check-in-Schalter von StarFlyer sind ganz in schwarz. Das Interieur besteht aus Ledersitzen, die alle mit Monitoren ausgestattet sind. Die Sitzplätze bieten sogar Steckdosen. Die Geschäftsleute sollen sich hier wohlfühlen.
Auch die Sicherheitsfilme vor dem Abflug haben seit Jahren einen eigenwilligen Charakter. Neu informiert der Roboter Starflyer Man die Passagiere über die Sicherheit an Bord (siehe Video oben). Das Video zeigt, wie StarFlyer Man eine Sauerstoffmaske überzieht, eine Rettungsweste trägt und die richtige Klemmhaltung für den Notfall einnimmt. Die Figur erinnert ein bisschen an den Anime Gundam (Asienspiegel berichtete). Die Aufmerksamkeit der Passagiere ist ihm mit diesem futuristischen Ansatz gewiss.
Die Ninja-Truppe
Es ist nicht das erste Mal, dass StarFlyer einen etwas anderen Sicherheitsfilm produziert hat. Vor einigen Jahren hatte eine Salarymen-Ninja-Truppe ihren grossen Auftritt (siehe erstes Video unten). Später war es ein Jazz-Film (siehe zweites Video unten). StarFlyer Man ist nun aber der erste neue Film seit drei Jahren, wie die Nikkei Shimbun berichtet. Die Airline ist sogar so überzeugt von dieser Figur, dass sie künftig auch Souvenirs von Starflyer Man verkaufen will.