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Der Vorschlag, die Definition des “landwirtschaftlichen Gewerbes” über eine Erhöhung des Mindestarbeitsbedarfs zu revidieren (Botschaft zur Agrarpolitik 2007), ist letztes Jahr heftig kritisiert worden. Diese Grösse ist massgeblich für den Anspruch der Erbenden auf Übernahme eines Land wirtschaftsbetriebs zum Ertragswert. Im Gesetzespaket, welches dem Parlament zur Abstimmung vorgelegt wurde, ist dieser Revisionsvorschlag nicht mehr enthalten. Möglicherweise fehlten für die parlamentarische Diskussion notwendige Entscheidungsgrundlagen. Ziel der in diesem Artikel vorgstellten Arbeit ist es, anhand einer Analyse des landwirtschaftlichen Bodenmarktes Entscheidungsgrundlagen für die landwirtschaftliche Bodenpolitik zu erarbeiten. Die Resultate zeigen, dass die landwirtschaftlichen Bodenpreise weder allein von “landwirtschaftlichen” noch allein von “nicht-landwirtschaftlichen” Faktoren bestimmt werden. Im Mittelland ist der “Agglomerationsdruck” eine dominierende Preisbestimmungsgrösse. Gleichzeitig ist die Handelswahrscheinlichkeit für Parzellen, die in Gemeinden mit einem hohen Siedlungsanteil liegen, signifikant geschrumpft. Dei Höchstpreisvorschrift könnte verantwortlich für das Erliegen des landwirtschaftlichen Bodenmarktes in diesen Gemeinden sein. Diese und andere Ergebnisse liefern mehrere Argumente für ein Überdenken der Kriterien für die Übernahme landwirtschaftlicher Betriebe zum Ertragswert und für eine strikte Trennung zwischen landwirtschaftlichen und nicht-landwirtschaftlichen Infrastrukturen in der Landwirtschaftszone.
Rindfleisch kann auf verschiedene Weise erzeugt werden. Die Intensivmast ist produktiver, die extensive Bio-Weidemast erzielt höhere Preise – doch was ist wirtschaftlicher? Agroscope hat die beiden Produktionssysteme miteinander verglichen.
In einer Online-Umfrage haben Agroscope-Forschende die Einstellungen der Schweizer Bevölkerung zu agrarpolitischen Zielen in allen drei Sprachregionen untersucht. Die Ergebnisse sollen helfen, die Agrarpolitik besser zu gestalten.
Bei der Agri-Photovoltaik wird dieselbe Fläche für die Energieerzeugung und die landwirtschaftliche Produktion genutzt. Das Interesse an diesem Ansatz wächst, aber der Erfolg hängt von vielen Faktoren ab und es muss noch geklärt werden, welche Kulturen sich am besten dafür eignen.