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Eine grosse Mehrheit der Anleger hoffte auf eine US-Präsidentin Clinton, da ihre Politik sehr viel berechenbarer ist als diejenige von Donald J. Trump.
Zu viel Widersprüchliches gab der designierte Präsident von sich, so dass man keine klare Linie erkennen kann. Dazu kommen beunruhigende Aussagen wie der von Trump geforderte Protektionismus, höhere Handelsbarrieren für China oder die möglichen Neuverhandlungen des Nordamerikanischen Freihandelsabkommen NAFTA.
Alle diese Faktoren sorgten in den Wochen und Monaten vor dem 8. November für Unsicherheiten auf den Finanzmärkten.
Zumindest am Mittwoch nach dem (deutlichen) Wahlsieg Trumps war die Finanzwelt aber noch ganz in Ordnung und steckte den überraschenden Sieg des republikanischen Kandidaten gut weg.
Der SMI verzeichnete am Ende des Tages ein Plus von 1,99%. Hauptgrund dafür war der Höhenflug der Pharma-Aktien Novartis (+4,4%), Roche (+5,0%) und Actelion (+5,7%). Ein Sieg Clintons hätte mit aller Wahrscheinlichkeit eine stärkere Regulierung der Medikamentenpreise bedeutet. Dieses Szenario tritt mit Präsident Trump nun nicht ein.
Auch die anderen grossen Aktienindizes wie der DAX (+1,56%) oder der Dow Jones (+1,40%) konnten zulegen. Der japanische Nikkei-Index fiel am Tag der Wahl zwar um 5,36%, befindet sich aber am Donnerstagmorgen mit +6,72% auf einem höheren Niveau als vor dem Wahltag in den USA.