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Klimawandel: Auswirkungen auf Schneehuhn und Schneehase
Neueste Untersuchungen zeigen: Der Klimawandel stellt für die alpine Artenvielfalt eine ernsthafte Bedrohung dar.
Der globale Klimawandel führt zu Verschiebungen im Verbreitungsgebiet bei Pflanzen und Tieren und bedroht damit die biologische Vielfalt. Es ist davon auszugehen, dass alpine Arten den Höhenbereich ihrer Verbreitungsgebiete an die durch den globalen Klimawandel verursachten Veränderungen verschiedener Klimavariablen anpassen werden. Um die Auswirkungen des Klimawandels auf alpine Arten zu untersuchen, wurden Jagdstrecke, Klima und biogeografische Daten von zwei Raufusshuhnarten (Birkhuhn, Alpenschneehuhn) und zwei Hasenarten (Feldhase, Alpenschneehase) im Kanton Graubünden über einen Zeitraum von 30 Jahren analysiert. Alle vier Taxa reagierten auf den Klimawandel, aber Lebensraumgeneralisten schneller als Lebensraumspezialisten. Die Verlagerung des Verbreitungsgebiets in höhere Lagen aufgrund des globalen Klimawandels wird zu einer Verringerung des Lebensraums für an den Schnee angepasste Arten führen. Der Klimawandel stellt somit eine ernsthafte Bedrohung für die alpine Artenvielfalt dar. Regionen, die reich an alpinen Lebensräumen sind, werden zukünftig eine erhöhte Verantwortung für die Erhaltung dieser Arten haben.
Die Studienergebnisse (in englischer Sprache) finden Sie hier.
Quelle: wildtier.ch, Foto: Markus P. Stähli