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In Stavanger (Norwegen) beim North Sea Meet der Schwimmer resultierten für den SC Schaffhausen vier Podestplätze in den Super- finals, acht Medaillen, fünf Clubrekorde, elf A-Finals und drei B-Final-Einzüge.
SCHWIMMEN
Gegen 10 Nationen, darunter die Europameister Luca Dotto (I) und Franziska Hentcke (D) sowie 14 Olympiateilnehmer von Rio 2016, kämpften auch vier Eliteschwimmer des SC Schaffhausen in Norwegen um Medaillen und persönliche Bestzeiten. Herausragende Leistungen zeigte der 18-jährige Timothy Schlatter über alle drei Wettkampftage. In der Jahrgangswertung 1998/99 gewann er Gold in sämtlichen sieben Rennen (100 m, 200 m Lagen, 50 m,100 m, 200 m Rücken, 50 m und 100m Delfin). In den Super Finals (offene Wertung) konnte Schlatter über 200 m Lagen einen neuen Clubrekord realisieren und landete auf dem sehr guten 5. Rang. Dies gelang ihm ebenso souverän als Vierter über 50 m Delfin. Über 200 m Rücken explodierte Schlatter förmlich, unterbot im Vorlauf den Clubrekord von Elijah Stolz und beendete das Rennen zeitgleich (1.58,14) auf Rang 1 mit dem Olympioniken Robert Glinta, dem Talent aus Rumänien. Schlatter verzichtete aber auf den kräftezehrenden 200-m-Rücken-Superfinal, um mehr Energie für die 100-m-Delfin und 100-m-Lagen-Finals am selben Abend zu haben. Trotz neuem Clubrekord verpasste er über 100 m Lagen einen Podestplatz nur ganz knapp (4. Platz), aber die Freude über drei bronzene Medaillen über 100 m Rücken, 50 m Rücken und 100 m Delfin in den offenen Wertungen waren umso grösser. Cheftrainer Gerhard Innerhofer äusserte sich höchst zufrieden über die Leistungen und die Vielseitigkeit seines Schützlings. Lisa Stamm leicht angeschlagen
Lisa Stamm freute sich ebenso über die realisierte Bronzemedaille über 400 m Lagen. Gesundheitlich war sie etwas angeschlagen, daher war es für sie schwierig, bei solcher Konkurrenz auf das Podest zu schwimmen. Stamm zeigte sich den Umständen entsprechend zufrieden mit dem 4. Rang über 200 m Delfin und dem 5. Platz über 200 m Lagen und hofft nun, bis in zwei Wochen vollständig gesund an die Schweizer-Meisterschaft nach Savosa TI zu reisen. Christian Sidler vermochte ebenfalls seine geschwommenen Zeiten von letzter Woche in Chur zu verbessern. So gelang ihm über 50 m sowie 100 m Freistil und 50 m Rücken der Einzug in den B-Final. Über 100 m Delfin schaffte er gar den A-Final-Einzug, in dem Sidler auf den ausgezeichneten 6. Schlussrang schwamm. Erstmals nach Norwegen mitgereist war der Nachwuchs-Eliteschwimmer Marc Fois. Zur Freude des Schaffhauser Trainers Innerhofer unterbot er seine persönlichen Bestzeiten in jeder seiner geschwommenen Disziplinen sehr deutlich, über 100 m Lagen gar um drei Sekunden. Neben Schlatter zeigte Marc Fois die grösste persönliche Leistungssteigerung aus Schaffhauser Sicht. (bas)
Copyright 08.11.2016
erschienen in der SN