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Kinder spielend partizipieren lassen
Eine Methodensammlung für die Partizipation mit Kindern in der Sozialen Arbeit
Kinderpartizipation: Ein wichtiger Begriff für die Soziale Arbeit, von dem die Fachpersonen jedoch unterschiedliche Vorstellungen haben. Entsprechend verschiedenartig werden partizipative Prozesse mit Kindern gestaltet. Diese reichen von Veranstaltungen, bei denen sich die Kinder auch mal äussern dürfen, dabei von Erwachsenen aber mehrheitlich für niedlich befunden und belächelt werden, bis hin zu ernstzunehmenden Beteiligungen aufgrund einer entsprechenden Grundhaltung der Initiantinnen und Initianten.
Eine ernsthafte Beteiligung von Kindern entpuppt sich jedoch nicht bloss aufgrund deren Entwicklungsstände häufig als äusserst anspruchsvoll, sondern sorgt im Weiteren für eine Verrückung der Machtverhältnisse. Dadurch wiederum sehen sich die Erwachsenen mit einer Einschränkung ihrer Entscheidungsbefugnis konfrontiert, welche nicht alle zuzulassen bereit sind.
Vorliegende Arbeit beleuchtet die Thematik der Kinderpartizipation aus Sicht der Sozialarbeit und der Soziokulturellen Animation. Beide Professionen verpflichten sich der Förderung der Demokratie und des Schaffens eines gesellschaftlichen Ausgleichs und werden daher zwangsläufig immer wieder mit besagter Thematik konfrontiert (werden). Die Arbeit geht in erster Linie der Frage nach, wo Kinderpartizipation in der Sozialen Arbeit bereits umgesetzt wird und welche Möglichkeiten und Risiken sich bei der Umsetzung ergeben. Weiter interessiert, was die Beteiligung von Kindern in deren Persönlichkeitsentwicklung bewirkt. Da die Arbeit möglichst praxisnah gestaltet wurde, endet sie mit einer Sammlung von spielerischen Methoden, welche in partizipativen Prozessen mit Kindern umgesetzt werden können.