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21 Gasballons aus dreizehn Ländern waren am Freitagabend vom Flugplatz Epagny aus gestartet, um einen möglichst weiten Weg zurückzulegen. Für die beiden Freiburger Piloten Nicolas Tièche und Laurent Sciboz war das Abenteuer Gordon-Bennett-Cup bereits am Samstagabend um 22.06 Uhr zu Ende. Sie landeten kurz vor der russischen Exklave Kaliningrad, die als No-fly-Zone gilt und von den Ballons deshalb nicht überflogen werden darf. 1308 Kilometer hatten die Freiburger in den gut 24 Stunden zurückgelegt. Zwischenzeitlich belegten sie den zweiten Rang. Als die Freiburger landeten, waren die meisten Ballons noch immer in der Luft und versuchten weiterhin, den schmalen Streifen zwischen den beiden No-fly-Zonen Kaliningrad und Weissrussland zu erwischen, um nach Litauen zu gelangen.
Letztlich mussten die beiden Freiburger gestern mit ansehen, wie sie noch von zwei weiteren Ballons überholt wurden und damit den Podestplatz verpassten. Gewonnen hat das Rennen das französische Duo Vincent Leys/Christophe Houver, das letztlich als einziges die Lücke zwischen Kaliningrad und Weissrussland fand, mit 1835 Kilometern klar am weitesten flog und erst in Estland landete. Auf Rang zwei flog das Schweizer Duo Frieden/Witprächtiger mit 1366 Kilometern. Dritte wurden die Spanier Gonzalez/Aguirre mit 1334 Kilometern.