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Der US-Flugzeugbauer Boeing trennt sich nach einem Krisenjahr von seinem Konzernchef Dennis Muilenburg. Doch nun wurde bekannt: Seinen Abgang wird er zumindest finanziell verschmerzen können.
Der Vorstandschef des US-Luftfahrtriesen Boeing, Dennis Muilenburg, tritt im Zuge der Krise um den Flugzeugtyp 737 Max zurück. Zum Nachfolger ernannte der Konzern bereits den bisherigen Verwaltungsratschef David Calhoun.
Muilenburg könnte bei seinem Abschied 39 Millionen Dollar erhalten – in bar und in Aktien. Das verriet eine Unternehmensquelle dem Sender «ABC News».
Laut «ABC News» wäre das 270 Mal so viel Geld, wie die Opferfamilien der beiden letzten Flugzeugunglücke des Boeings-Modells zusammen bekommen. Sie würden eine Entschädigung von etwa 144'000 US-Dollar erhalten. Ein zweiter 50-Millionen-Dollar-Fonds soll ebenfalls «auf die Bedürfnisse der Familien und der Gemeinschaft der von den Tragödien Betroffenen» eingehen.
Bei den zwei Abstürzen von 737-Max-Maschinen in Indonesien und Äthiopien starben insgesamt 346 Menschen. Boeing steht im Verdacht, das Flugzeugmodell überstürzt auf den Markt gebracht zu haben.
(t-online.de/mwe)