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Geschichte
Altertum, Mittelalter, Neuzeit
Der Ursprung war vermutlich eine Keltensiedlung und wurde erstmals urkundlich um 1225/26 als „Haldenwang“ erwähnt. Dies bedeutet im althochdeutschen „Wiese an der oder über der Halde“ - aus diesen Bezeichnungen entstand der Name „Holderbank“.
Im frühen Mittelalter stand Holderbank unter der Herrschaft der Bechburger. Aus dieser Zeit steht heute noch die Ruine Alt Bechburg als Zeitzeuge. Anstelle von Steuern wurde der sogenannte „Zehnten“ entrichtet. Ein damaliger Vogt legte den Grundstein für eine Volksschule mit 800 Gulden. Die „Zehntenscheune“ stand bis 1930 in ihrer ursprünglichen Form, bevor diese umgebaut wurde zu Haus Nr. 2, bei der Bäckerei Bader.
Um 1798 erlebte die Vogtherrschaft ein jähes Ende, mit dem Anbruch einer neuen Zeit begann sich allmählich unsere heutige Ordnung anzubahnen. Zum Zeitpunkt der französischen Revolution 1798 betrug die Einwohnerzahl 360, in nur gerade 57 Häusern.
Um 1820 wurde eine neue Hauensteinstrasse geplant, welche dann am 01. Januar 1834 dem Verkehr übergeben wurde. Die Kosten der Strasse von 1,2 Millionen Franken wurden durch die interessierten Kantone Solothurn, Basel und Bern aufgebracht. Bis 1917 wurde die Personenbeförderung mit Pferdepost betrieben. Im gleichen Jahr wurde die Pferdepost durch Postautos abgelöst. Die heutige Hauensteinstrasse hat nichts an Bedeutung verloren, vor allem bei Staus auf der A1 wird die Strasse rege benutzt.