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Aktuell rekrutierende klinische Studien bei Menschen mit
HIV/AIDS in der Schweiz
Die SHCS erfasst seit 1988 prospektiv epidemiologische, klinische und labormässige Daten von HIV-infizierten Teilnehmern. Bis im Mai 2006 wurden über 14'000 PatientInnen eingeschlossen. Die Studie ist repräsentativ für die Schweiz - von den 5532 bis Ende 1996 dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) gemeldeten Aids-Fälle waren 73% auch in der SHCS dokumentiert. Anhand der SHCS-Daten konnte kürzlich ein eindrücklicher Rückgang der Morbidität und der Sterblichkeit als Folge der besseren Therapien und prophylaktischen Behandlungen gezeigt werden. Daneben dient die SHCS als Basis für die Durchführung grosser multizentrischer Studien, mit denen neue prophylaktische Behandlungen und in letzter Zeit zunehmend neue antiretrovirale Strategien untersucht werden. Durch die gesamtschweizerische Standardisierung der Diagnostik und der Therapie trägt die SHCS entscheidend zum hohen Niveau der Betreuung aller HIV-infizierten Personen in der Schweiz bei.
Auskunft
Multinationale,
prospektive epidemiologische Studie von total 11'230 PatientInnen
aus 80 Zentren in 29 Ländern Europas (davon 585 HIV-Patienten aus der Schweiz).
Konsekutive Rekrutierung 02.05.1994 - 13.06.94, jährliche Neu-Rekrutierung zur
Kompensation von Verstorbenen und Drop-Outs.
Auskunft
Multinationale
prospektiver Studie (Data collection on Adverse events of anti-HIV Drugs) in Ergänzung zur Schweizerischen und
anderen HIV-Kohortenstudien zur Erfassung kardiovaskulärer
Komplikationen der antiretroviralen Therapie.
Auskunft
Last update 05.01.2015