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Laaksonen spielte gegen Medwedew (ATP 16) als klarer Aussenseiter zwei Sätze lang stark auf. Der 26-Jährige war fast zwei Stunden lang der bessere Spieler. Er dominierte die Ballwechsel oft, machte viel Druck und leistete sich dabei wenig Fehler. Der Lohn war der Gewinn des zweiten Satzes, nachdem er im Tiebreak einen Matchball abgewehrt hatte.
Hätte er seine Chancen konsequenter genutzt, wäre schon der erste Umgang an ihn gegangen. Laaksonen führte 3:1 und besass zwei Möglichkeiten zu einem zweiten Servicedurchbruch. Später im Tiebreak vergab er einen 3:0-Vorsprung und bei 8:7 einen Satzball.
Im Entscheidungssatz konnte Laaksonen sein Niveau nicht halten. Die Fehlerquote stieg, und er agierte nicht mehr mit der Überzeugung, die ihn lange Zeit ausgezeichnet hatte. Er musste seinen Aufschlag zweimal abgeben und sich nach zweieinhalb Stunden geschlagen geben.
Im zweiten Einzel stehen sich Marc-Andrea Hüsler (ATP 337) und Karen Chatschanow (ATP 11) gegenüber.