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Der Begriff 'Spam' entstammt einem Sketch der britischen Comedy-Truppe Monty Python, die darin eine amerikanische Firma für Dosenfleisch mit dem gleichnamigen Firmennamen benannt hatte. Als Spam bezeichnet man generell eine Anhäufung völlig irrelevanter, sich häufig wiederholender Informationen.
Spam gibt es nicht nur in Form von Spam-Mail (auch Junk-Mail), sondern es existiert auch in Chatrooms, wenn etwa ein Benutzer den Chatroom durch sogenanntes Spammen unbrauchbar macht. Dabei reicht es schon, immer und immer wieder den gleichen Satz zu wiederholen, dass somit die Nachrichten der anderen User schlicht überrollt werden.
Heute bezieht sich der Begriff Spam gemeinhin fast ausschlieÜŸlich auf Werbe- und Viren-E-Mails, deren extreme Häufigkeit für viele Menschen die Benutzung von E-Mail beinahe unmöglich macht. Mit Spamfiltern lässt sich das Spam-Aufkommen zwar verringern, jedoch muss man sich derzeit damit abfinden, dass ein groÜŸer Teil des weltweiten E-Mail-Aufkommens aus unnützem Mail-Müll besteht.
Da Spam ein groÜŸes Ärgernis darstellt, existieren sogenannte Blacklists, die zwar Abhilfe schaffen, indem sie als Spam markierte Nachrichten für die Zukunft blokieren, jedoch allzu oft auch 'unschuldige' Mailserver blockieren, da Spammer oftmals mit falschen Adressen arbeiten. Das Prinzip von Blacklists funktioniert, jedoch sollten sie niemals zu rigoros greifen, da sonst auch der normale, gewünschte E-Mail-Verkehr lahm gelegt werden kann.