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Die schwer angeschlagene Credit Suisse wird von ihrer Konkurrentin UBS für 3 Milliarden Franken übernommen. Die Antworten auf die wichtigsten Fragen:
Aktionäre:
- Die Übernahme der Credit Suisse wird über einen Aktientausch realisiert: Für 22,48 CS-Aktien erhalten Aktionärinnen und Aktionäre der Credit Suisse eine UBS-Aktie. Die CS-Aktionäre müssen einen Schnitt von 60 Prozent zum Aktienwert hinnehmen. Oder: Die Aktionäre erhalten 76 Rappen pro CS-Aktie, am Freitag stand sie bei 1 Franken 86.
- UBS: Die Dividende wird nicht gestrichen; das wäre nur der Fall, wenn die Bank staatliche Hilfe beanspruchen würde. Hier handelt es sich aber um ein Zusammengehen zweier Privatfirmen unter Begleitung der Schweizer Behörde. Das UBS-Management beantragt der Generalversammlung eine Erhöhung von 0,50 auf 0,55 Dollar je Aktie für 2022.
- Das Aktien-Rückkauf-Programm der UBS wird bis auf weiteres ausgesetzt.
- Die Credit Suisse wird mit einem Hilfskredit über 50 Milliarden Franken unterstützt, ergo darf die Bank in dessen Laufzeit keine Dividende auszahlen. Die CS-Leitung hat kürzlich eine Dividende von 0.05 Franken je Aktie beantragt.
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