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Typische Schnittmodelle für Damen sind z.B. die Schlagjeans oder Boot Cut Jeans. Nicht erst seit den 1970er Jahren sind diese Schnitte beliebt und werden auch heute noch gerne getragen. Besondere Merkmale dieser Passform sind der relative enge Sitz und die, ab Kniehöhe ausgestellte Beinform. Neben modischen Aspekten ist das weit ausgeschnittene Bein praktisch beim Tragen von Stiefeln. Durchgehend eng geschnitten, mit einem Sitz wie eine zweite Haut, sind Röhrenjeans. Diese Modelle haben meist einen Anteil an Elasthan, um die Körperbetonung zu unterstreichen und trotzdem einen bequemen Sitz zu ermöglichen. Zu den Klassikern der Jeansgeschichte gehört die Gerade, manchmal mit der Zusatzbezeichnung Regular Fit versehen. Ein bekanntes Beispiel für diese Passform ist die Levis mit der berühmten Produktionsnummer 501.
Auch bei den Modellen für Herren unterliegt der Schnitt häufig den jeweiligen Modeerscheinungen. Als Symbol für die Hip-Hop Kultur der späten 1980er Jahre gelten hier sehr weit geschnittene Modelle, die Baggy Pants. Körpernah geschnittene Passformen für Herren sind Jeans aus der Reihe Slim Fit. Legere und weiter geschnittene Modelle werden mit Regular oder Loose Fit bezeichnet. Manche Passformen sind für Damen und Herren gleichermassen geeignet. Dazu gehören Boot Cut Jeans und Regular Fit.
Neben den Passformen sind auch die Leibhöhen ein wichtiger Aspekt zur Wahl des geeigneten Schnittes. Modelle wie die Baggy Pant oder die berühmte Schlaghose haben meist eine niedrige Leibhöhe, hier sitzt der Bund unterhalb des Bauchnabels. Normale bis höhere Leibhöhen sitzen auf bzw. oberhalb der Hüfte. Die mittlere Leibhöhe entspricht den ersten Jeansschnitten, auch hier ist es die legendäre Levis 501 die ausschliesslich nach diesem Schnittmuster gefertigt wurde und wird.