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Alex Wilson hatte schon im Vorfeld angekündigt, dass sein Fokus an der WM in Doha auf dem 200-m-Wettkampf liegt. Die 100 m sollten mehr ein Aufwärmen sein. In seinem Vorlauf kam der Basler dann auch gar nicht auf Touren.
Wilson fand sich schnell an letzter Position und konnte den Turbo nie zünden. Die Zeit von 10,38 Sekunden und der letzte Platz waren eine Enttäuschung. Bei seinem Schweizer Rekord im Juni 2019 war er 0,3 Sekunden schneller gelaufen.
Ich war nicht motiviert, wenn ich ehrlich bin.
«Ich hatte schon vorher gesagt, dass ich über 100 Meter nicht bereit bin. Deshalb war ich auch nicht wirklich motiviert, wenn ich ehrlich bin», so der 29-Jährige im Interview. «Beim Start bin ich nicht gut weggekommen und dann kannst du nichts mehr machen. Ich freue mich jetzt auf die 200 Meter.»
Favoriten ohne Probleme
Christian Coleman entschied den Heat des Schweizers souverän für sich. Der Jahresschnellste aus den USA stellte in 9,98 Sekunden die Bestzeit aller Vorläufe auf.
Auch die anderen Favoriten gaben sich keine Blösse. Der amtierende Weltmeister Justin Gatlin (USA) entschied seinen Heat vor Andre De Grasse (CAN) für sich. Ebenso problemlos in den Halbfinal zogen Yohan Blake (JAM), Jimmy Vicaut (FRA) und Zharnel Hughes (GBR) ein.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 27.09.19, 15:50 Uhr