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Zum Abschluss der Titelkämpfe in Eugene, Oregon gab es zwei Weltrekorde. Stabhochspringer Armand Duplantis siegte mit einer Höhe von 6,21. Der Schwede verbesserte zum sechsten Mal den Weltrekord, zum dritten Mal in diesem Jahr.
Über 100 m Hürden gewann die Nigerianerin Tobi Amusan die Goldmedaille, nachdem sie im Halbfinal den Weltrekord um acht Hundertstel verbessert hatte. Die Schweizerinnen Ditaji Kambundji (13.) und Noemi Zbären (20.) schieden nach guten Leistungen in den Halbfinals aus.
Die Schweizer 4x400 m Staffel belegte im Final mit einer guten Zeit den achten und letzten Platz. Gastgeber USA gewann die Staffeln sowohl bei den Männern wie bei den Frauen.
Kevin Mayer hat sich wie an der WM 2017 zum «König der Leichtathleten» gekrönt. Der 30-jährige Franzose gewann den Zehnkampf mit der Saisonbestleistung von 8816 Punkten, deutlich vor Pierce Lepage (CAN/8701) und Zachery Ziemek (USA/8676). Titelverteidiger Niklas Kaul aus Deutschland musste sich mit Platz 6 bescheiden. Topfavorit Damian Warner (CAN) war am ersten Tag verletzt ausgeschieden.
Jakob Ingebrigtsen holte WM-Gold über 5000 Meter. Der norwegische 1500-m-Olympiasieger dominierte auf der Schlussrunde die Konkurrenz und siegte in 13:09,24 Minuten. Silber-Gewinner Jacob Krop (KEN) büsste bereits 74 Hunderstel ein, Oscar Chelimo (UGA) fast eine Sekunde. Die Äthiopier mit Titelverteidiger Muktar Edris gingen leer aus.
Topfavoritin Athing Mu (USA) ist im 800-m-Rennen den Erwartungen des Heimpublikums gerecht geworden. Die Olympiasiegerin siegte in der Jahres-Weltbestzeit von 1:56,30 Minuten, musste sich aber heftigst der Angriffe von Keely Hodgkinson (GBR) erwehren, die bis auf 8 Hundertstel an Mu herankam. Bronze ging an Mary Moora (KEN).
Malaika Mihambo hat wie 2019 in Doha und letztes Jahr an den Olympischen Sommerspielen Gold im Weitsprung gewonnen. Mit 7,12 m verwies die Deutsche die Nigerianerin Ese Brume (7,02) und Leticia Oro Melo (BRA/6,89) auf die Plätze. Mihambo musste nach zwei Übertretern allerdings um die zweite Finalphase zittern und legte im dritten Versuch einen «Sicherheitssprung» hin. (abu/sda)
Alle Mikrofone sind angeschaltet, als Xherdan Shaqiri auf dem Trainingsgelände der Schweizer in die Mixed Zone zum Interview kommt. So viele Journalisten, etwa 35, hatte es hier noch nie – auch aus Portugal sind sie gekommen. Das verwundert kaum, zumal sich der 31-Jährige nach 111 Länderspielen wieder ein paar neue Einträge in die Geschichtsbücher notieren liess. Shaqiri ist neben Lionel Messi und Cristiano Ronaldo der einzige Fussballer auf dem Planeten, der an der WM 2014, 2018 und 2022 traf. Der einzige Schweizer, der an drei Weltmeisterschaften einen Treffer erzielte, ist der Zauberzwerg sowieso. Und mit elf Auftritten ist Shaqiri auch gleich WM-Rekordspieler (mit Rodriguez und Xhaka) der Schweiz, zudem hat er seit 2014 an jedem Grossanlass getroffen. Einzig Schweizer WM-Rekordschütze ist er (noch) nicht: Josef Hügi traf 1954 sechsmal – Shaqiri hat bislang fünf WM-Treffer.