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Gutes Verhältnis zu Eltern hält Jugendliche von Suchtmitteln ab
Jugendliche, die eine gute Beziehung zu ihren Eltern haben, neigen weniger zu Konsum von Suchtmitteln wie Tabak, Alkohol und Cannabis. Dies zeigt die Auswertung der Studie «Health Behaviour in Schoolaged Children».
Die wichtigsten Resultate sowie Ratschläge für die Eltern hat die Organisation «Sucht Schweiz» in einem neuen Factsheet zum Thema zusammengetragen, wie sie am Donnerstag mitteilte.
Gemäss der Studie glauben acht von zehn der befragten 15-Jährigen, dass ihre Eltern gut darüber Bescheid wüssten, wie und mit wem sie ihre Freizeit verbringen. Von diesen Jugendlichen waren im vorangehenden Monat 8% einmal betrunken. Von den Jugendlichen, deren Eltern eher schlecht informiert sind, tranken im vergangenen Monat fast dreimal so viele mindestens einmal über den Durst.
«Sucht Schweiz» schliesst daraus, dass ein gutes und vertrauensvolles Verhältnis zwischen Jugendlichen und Eltern ein wichtiger Schutzfaktor beim Substanzkonsum sind. In einer solchen Beziehung können Jugendliche ihre Probleme mit Angehörigen besprechen und eine «Strategie im Umgang mit Problemen» entwickeln. Dies könne Jugendliche davon abhalten, sich mit psychoaktiven Substanzen von Problemen abzuhalten.
Die Umfrage wurde unter der Schirmherrschaft der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahr 2014 durchgeführt.
Quelle: SDA