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Am häufigsten ist mit einer Blasenschwäche der unfreiwillige Harnverlust, die Inkontinenz gemeint. Aber auch für das häufige Wasserlassen am Tage und in der Nacht wird hin und wieder als Blasenschwäche bezeichnet. Eine Blasenschwäche kann bei Frauen und Männern in jedem Lebensalter auftreten, aber auch bereits im Kindesalter beobachtet werden. Durch geeignete Massnahmen kann in jedem Alter einer Blasenschwäche vorgebeugt werden.
Viele Frauen und Männer leiden an einer Blasenschwäche mit unwillkürlichem Harnverlust. Mediziner sprechen von Harninkontinenz und unterscheiden verschiedene Formen der Erkrankung. Belastungsinkontinenz und Dranginkontinenz treten am häufigsten auf. Bei der Belastungsinkontinenz gehen nach körperlicher Anstrengung wie Lachen, Heben oder Husten ein paar Tropfen Urin ab. Die Dranginkontinenz ist durch überfallartigen nicht zu unterdrückenden Harndrang gekennzeichnet. Betroffen sind junge und alte Menschen, Frauen und Männer. Heute können bis zu 80 Prozent der Patienten von diesem Leiden befreit werden. Je nach Form und Schwere der Inkontinenz sind Beckenboden-Training, Elektrostimulation, Bio-Feedback, aber auch Medikamente und Operationen erfolgreiche Behandlungsmethoden.