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Wenn die Credit Suisse keine strategischen Anpassungen vornimmt, muss sie gemäss der «NZZ am Sonntag» in den nächsten Jahren Wandelanleihen im Wert von 21 Milliarden Franken ausgeben, um ihre Kapitalbasis zu stärken.
Die Zeitung hat die Summe unter der Annahme berechnet, dass die CS künftig nach «Basel III» risikogewichtete Aktiven im Umfang von 280 Milliarden Franken verwaltet, was die zweitgrösste Schweizer Bank selbst für Ende 2013 als Ziel formuliert hat.
Im Oktober 2013 will der Staatsfonds von Katar 4,1 Milliarden Franken an bestehendem Hybridkapital der CS in CoCo-Bonds umzutauschen. Für den Restbetrag von 16,9 Milliarden Franken muss die CS noch Investoren finden.
Weil die UBS ihre risikogewichteten Aktiven stark reduziert, wird sie voraussichtlich deutlich weniger CoCo-Bonds emittieren müssen, um die Eigenkapitalvorschriften zu erfüllen.
«Es wäre im besten Interesse der Aktionäre und der Schweiz, wenn die CS eine ähnliche Restrukturierung vornähme wie die UBS», sagt Kian Abouhossein, Bankenexperte bei JP Morgan.