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In der Schweiz erfolgt die Einstallung von Mastkälbern im Alter von vier bis sieben Wochen und findet somit in der Übergangsphase von der passiven zur aktiven Immunität statt. In einem Versuch wurde der Einfluss unterschiedlicher Einstallalter auf die Gesundheit von Mastkälbern untersucht. Drei Gruppen von 30 Kälbern im Alter von zwei bis vier, von fünf bis sieben und von acht bis zehn Wochen wurden gleichzeitig eingestallt. Die klinischen Befunde und die Pneumonieinzidenz wurden durch die unterschiedlichen Einstallalter nicht beeinflusst. Anzahl, Dauer und Erfolgsrate der antibiotischen Behandlungen waren in den drei Gruppen gleich. Die Einstallung von Mastkälbern hatte während der Phase der Immunitätsumstellung keinen negativen Einfluss auf die Gesundheit.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.
Eine Vetsuisse-Studie zeigt, dass mit dem Konzept Freiluftkalb der Antibiotikaverbrauch in der Käl-bermast um 80 % reduziert wird. AGRIDEA hat die Wirtschaftlichkeit der Freiluftkalbhaltung geprüft und festgestellt, dass sie nicht mit der herkömmlichen Kälbermast mithalten kann.
Im Gegensatz zu Schweinen wird Milchvieh bisher kaum proteinreduziert gefüttert. Studien zeigen, dass es auch beim Rindvieh Potential zur Proteineinsparung und damit zur Reduktion von Ammoniak-Emissionen gibt.