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Italo-Western
Der seine Helden in den Schmutz zieht
Der Spaghetti-Western aus Italien
Zu Beginn der sechziger Jahre greifen die italienischen Regisseure auf den Italo-Western zu, die einen neuen Massstab an Brutalität setzte, um damit wieder neues Publikum zu gewinnen. Ab dieser Zeit sind die Cowboys heimtückisch, unrasiert, zynisch und unglaublich geschickt beim Schiessen. Hier gibt es keinen Unterschied mehr zwischen Gut und Böse...
Die Helden waren überhaupt keine Helden mehr, reduzierten sich auf mystische Gestalten, die keinen Funken Mitleid hatten und töteten, wo sich die Gelegenheit dazu bot oder zumindest ein Profit heraussprang.
Das einzig Menschliche an ihnen war der sardonische Humor, den ein Django oder Mann-ohne-Namen an den Tag legte.
Die Geschichte für "Für eine Handvoll Dollar" fand der Regisseur "Sergio Leone", als er den Samuraifilm "Yojimbo" gesehen hatte. Wider Erwarten wurde der Film zu einem Welterfolg. Für den grossen Erfolg war auch "Ennio Morricone" verantwortlich, ein begnadeter Komponist, der mit einer vollkommen neuen Art von Filmmusik aufwartete.
Wichtigste Filme:
Für eine Handvoll Dollar
Der erste Teil der Dollar-Trilogie
Regie: Sergio Leone
Der Mann aus Virginia
Endstimmung des Bürgerkrieges
Regie: Michele Lupo