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Die Young Boys haben für die Gruppenphase der Europa League das attraktivste Los der drei Schweizer Vertreter gezogen. Sowohl Basel wie auch Lugano haben kein Team gezogen, das das Stadion automatisch füllt.
Die Young Boys treffen in der Gruppenphase der Europa League auf den FC Porto, Feyenoord Rotterdam und die Glasgow Rangers. Es ist das attraktivste Los der drei Schweizer Vertreter.
Basel, das im ersten Topf gesetzt war, bekommt es mit dem FK Krasnodar aus Südrussland, Getafe und Trabzonspor zu tun. Mit dem aktuellen Leader der russischen Meisterschaft und Dritten der letzten Saison, den in der Europa League traditionell unabhängig vom Namen starken Spaniern und den unbequemen Türken ist die Aufgabe auch aus sportlicher Sicht knifflig.
Auch Lugano hoffte vergebens auf attraktive Gegner aus England, Deutschland oder Italien und hat weite Reisewege vor sich. Die Tessiner wurden in die Gruppe B mit Dynamo Kiew, dem FC Kopenhagen und Malmö gelost. Für die Tessiner war die Chance auf einen attraktiven Klub aus Topf 1, etwa Manchester United oder Arsenal, intakt. Aus den unteren Töpfen wären ausserdem Mannschaften wie Borussia Mönchengladbach oder Eintracht Frankfurt möglich gewesen.
Für die Schweizer Vertreter gilt es, möglichst viele Punkte für den UEFA-Koeffizienten zu sammeln. Im Fünfjahres-Ranking, über welches die Anzahl Plätze in den europäischen Wettbewerben vergeben werden, rutschte die Schweiz innert zwei Jahren vom 12. auf den 21. Platz ab. Bleibt sie ausserhalb der Top 17, muss der hiesige Meister nächste Saison schon in der ersten der vier Qualifikationsrunden zur Champions League antreten. Der Zweite müsste gleich viele Runden überstehen, nur um in der Europa League dabei zu sein. (ram/sda)