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Die Planung der Kirche stammt von dem bekannten Zürcher Architekten Ernst Gisel, errichtet wurde sie zwischen 1959 und 1961. Sie liegt auf einem kleinen Hügel, dem Rebbuck, in direkter Nachbarschaft zum verkehrstechnisch bedeutenden Bahnhof. Während sich der eigentliche Kirchenbau noch relativ harmonisch in das Gelände einfügt, ragt der frei stehende Glockenturm unbekümmert und forsch in den Himmel – um nicht zu sagen: provozierend. Genauso wurde er damals in der Gemeinde aufgenommen: als ungeheure Provokation, die zu erbitterten und Jahrzehnte währenden Streitigkeiten führte.
Das Bischöfliche Schloss in Chur (Kanton Graubünden) ist ein Bestandteil des sogenannten Hof-Komplexes, einer römisch-katholischen Enklave in der Stadt. Das Ensemble, zu dem sich noch eine Reihe ehemaliger Domherrenhäuser gesellt, gruppiert sich um einen dreieckigen Platz hoch über der Churer Altstadt. Das Schloss selbst steht auf der Liste der Kulturgüter von nationaler Bedeutung und gehört zu den bedeutendsten Profanbauten im Kanton. Es ist Sitz des Diözesanbischofs von Chur, der bischöflichen Kanzlei und des Offizialats.
Die Geschichte
Die heutige „Marienkirche“ wurde von dem renommierten Schweizer Architekten August Hardegger (geboren am 1. Oktober 1885 in St. Gallen, gestorben am 12. Januar 1927 in Luzern) von 1892 bis 1894 erbaut, im Jahre 1962 erstmals renoviert sowie 1978 komplett erneuert.
Von aussen würde das Publikum gar nichts von den emsigen Arbeiten erfahren, wenn nicht die Eingangstüren der Kirche mit Holzplatten verschlossen wären. Innerhalb des Gotteshauses jedoch bietet sich dem Betrachter ein anderes Bild, denn meterhohe Gerüste ermöglichen es, die gesamte Kirche bis hinauf zur Kuppel zu restaurieren. Diese zum Teil sehr staubigen Arbeiten hinterlassen ihre Spuren, wobei der Hochaltar und die Seitenaltäre zum Schutz mit Plastik abgedeckt wurden.
Konsequent durchgeführt haben diese Vorhaben zur Sanierung des Centre Le Corbusier laut der Stiftung zur Förderung der Denkmalpflege eine irreversible Zerstörung zur Folge.
Der offene Wettbewerb hatte zahlreiche Interessenten auf den Plan gerufen. Laut Angaben der Verwaltung Greifensee wurden die Ausschreibungsunterlagen etwa 150 Mal bestellt. Am Ende gingen 87 Vorschläge und Entwürfe zur Begutachtung ein, die den Ansprüchen der Gemeinde sowie den Behörden der Denkmalpflege gerecht wurden. Die Präsentation konnte übrigens aus Platzgründen nicht in Greifensee stattfinden und wurde deshalb an die Gewerbestrasse in Nänikon verlegt.
Nun muss das denkmalgeschützte Objekt saniert werden. Bis 2040 sollen Sanierungsarbeiten mit einem Aufwand von rund 20 Millionen Franken etappenweise realisiert werden.
In der nachfolgenden Liste sind die kantonalen Fachstellen für Denkmalpflege in der Schweiz aufgeführt.