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British Airways (BA) hat die Erhöhung von Frequenzen ab den Londoner Flughäfen Heathrow und Gatwick zu diversen Langstreckenzielen angekündigt. Jene ab Gatwick haben mit herkömmlicher Winterplanung zu tun und wurden bereits vorletzte Woche kommuniziert. So wird im Winter 2020/2021 vermehrt nach St. Lucia, Cancun und Kapstadt geflogen. Nach St. Lucia wird BA nach der Aufgabe der Flüge durch Virgin Atlantic (per 8. Juni 2020) bald ein Monopol haben; neu wird im Winter dann 9x pro Woche geflogen (bislang 7x/Woche; im Sommer wird weiterhin 7x/Woche geflogen). Nach Cancun wird ab dem 6. Dezember 6x pro Woche geflogen (statt 5x) und nach Kapstadt wird ab dem 10. Januar 2021 dann 19x pro Woche geflogen, also zwei wöchentliche Flüge mehr als bisher.
Nun wird aber auch ab Heathrow ausgebaut. Ab dem 1. April und bis zum 31. Mai wird Miami neu 3x statt 2x pro Tag bedient, und Seattle wird vom 1.-31. Mai ebenfalls 3x statt 2x täglich angeflogen. Darüber hinaus wird die Strecke nach Kapstadt vom 30. März bis 19. April neu 10x wöchentlich bedient. Hier zeichnet sich deutlich ab, wie British Airways freiwerdende Asien-Kapazität zu besonders gut nachgefragten Langstreckenzielen auf anderen Kontinenten shiftet.
BA hat ihre Flüge nach Hong Kong halbiert und jene nach Peking und Shanghai bis mindestens Ende März ausgesetzt, natürlich wegen der Coronavirus-Krise. Neil Chernoff (Director of Network and Alliances, British Airways) erklärt in einer Medienmitteilung: «Wir wissen, dass die Ziele [Seattle, Miami, Kapstadt] besonders gut nachgefragt sind, insbesondere im Frühling, weshalb wir froh sind, dorthin nun mehr Flüge bieten zu können.» Ob sich damit die Ausfälle nach Asien kompensieren lassen?