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This is a text translated from German to Rumantsch Grischun.
Regierung nimmt zur Gesamtschau FinöV Stellung

Der Kanton Graubünden verlangt bei der Gesamtschau zum Bundesbeschluss über den Bau und die Finanzierung von Infrastrukturvorhaben des öffentlichen Verkehrs (FinöV) verschiedene Anpassungen. Der Bundesrat stellt mit der Vorlage dar, wie das schweizerische Eisenbahnnetz und das Verkehrsangebot im öffentlichen Verkehr weiterentwickelt werden sollen. Des Weiteren soll die zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur (ZEB) mittels neuem Bundesgesetz und Bundesbeschluss über den Gesamtkredit sichergestellt werden.

Im Grundsatz schliesst sich die Regierung in ihrer Vernehmlassung der gemeinsamen Stellungnahme der Konferenz der kantonalen Direktoren des öffentlichen Verkehrs an. Aus Sicht von Graubünden weist die Regierung aber darauf hin, dass die Verschiebung der Ausbauten auf der Achse Zürich - Chur in eine sogenannte Erweiterungsoption den Kanton Graubünden in der Entwicklung hindert. Der Markt verlangt insbesondere auch im Verkehr Basel - Zürich - Graubünden eine Taktverdichtung. Für die Regierung sind die infrastrukturellen Voraussetzungen für eine rasche Einführung des Halbstundentaktes Zürich - Chur weitgehend gegeben.

Problematisch für Graubünden ist auch der Umstand, dass die konzessionierten Transportunternehmen, insbesondere die Rhätische Bahn (RhB), abgeltungstechnisch keinen Personenfernverkehr fahren wie die SBB. Dies hat zur Folge, dass die RhB keinen Anspruch auf Investitionsmittel aus dem FinöV-Fonds hat. Gleichzeitig ist es aber nötig, dass die RhB ihre Angebote auf diejenigen der SBB ausrichtet. Daher ist eine angemessene Einbindung des Regionalverkehrs in die Vorlage ZEB für die Regierung zwingend. Schliesslich verlangt die Regierung, dass als Erweiterungsoption ein umsteigefreier Stundentakt zwischen Konstanz - Rorschach - Sargans - Chur aufzunehmen ist. Grund dafür ist, dass der Kanton Graubünden zurzeit von Süddeutschland mit dem öffentlichen Verkehr nicht attraktiv erreichbar ist.

Vernehmlassung zur Teilrevision der Verordnung zum Krankenpflegegesetz eröffnet

Die Bündner Regierung hat die Teilrevision der Verordnung zum Gesetz über die Förderung der Krankenpflege und der Betreuung von betagten und pflegebedürftigen Personen (Verordnung zum Krankenpflegegesetz) zur Vernehmlassung freigegeben.

Am 13. Juni 2007 hatte der Grosse Rat eine Teilrevision des Gesetzes über die Förderung der Krankenpflege und der Betreuung von betagten und pflegebedürftigen Personen (Krankenpflegegesetz) beschlossen. Die Teilrevision beinhaltet die Einführung einer leistungsbezogenen Finanzierung der Dienste der häuslichen Pflege und Betreuung (Spitex) sowie der Mütter- und Väterberatung durch den Kanton sowie eine Neukonzeption der Investitionsbeiträge des Kantons an Alters- und Pflegeheime und Pflegegruppen.

Die Teilrevision des Krankenpflegegesetzes bedingt in verschiedenen Punkten eine Anpassung der Verordnung zum Krankenpflegegesetz. Neu werden die Bestimmungen, welche einen chancengleichen Zugang zu Leistungen der häuslichen Pflege und Betreuung sowie der Mütter- und Väterberatung für alle betroffenen Menschen im Kanton Graubünden sicherstellen, in die Verordnung eingebaut. Zudem regelt die Verordnung im Bereich der häuslichen Pflege und Betreuung die anerkannten Leistungen in den beitragsberechtigten Leistungskategorien (pflegerische Leistungen, hauswirtschaftliche und betreuerische Leistungen, Mahlzeitendienst) sowie den maximalen beitragsberechtigten Leistungsumfang.

Ferner werden bei der Mütter- und Väterberatung die Minimalstandards zu Art und Umfang der anzubietenden Dienstleistungen vorgegeben. Schliesslich bestimmt die Verordnung den zur Festlegung der kantonalen Leistungsbeiträge für die Dienste der häuslichen Pflege und Betreuung sowie der Maximaltarife im Heimbereich massgebenden Begriff der Wirtschaftlichkeit.

Die Vernehmlassungsunterlagen sind auf der Homepage des Departements für Justiz, Sicherheit und Gesundheit www.djsg.gr.ch abrufbar. Die Frist läuft bis zum 30. September 2007.

Auskunftsperson:

Rudolf Leuthold, Leiter Gesundheitsamt, Tel. 081 257 26 41

Jugendliche erhalten mehr Unterstützung beim Einstieg in die Berufswelt

Der Kanton Graubünden verstärkt die Unterstützung für Jugendliche mit Schwierigkeiten bei der Integration in den Berufs- und Arbeitsmarkt. Die Bündner Regierung hat das entsprechende Konzept Case Management Berufsbildung genehmigt.

Die Schwierigkeiten von Jugendlichen bei der Integration in den Berufs- und Arbeitsmarkt haben in den letzten Jahren auch in Graubünden zugenommen. Eine besondere Problematik ergibt sich im Zusammenhang mit dem gesellschaftlichen Wandel und den damit einhergehenden gestiegenen Anforderungen der Wirtschaft an die Auszubildenden. Für leistungsschwache oder sozial benachteiligte Schulabgehende wird es zunehmend schwieriger, einen beruflichen oder schulischen Ausbildungsplatz zu finden.

Mit der Lancierung des Projekt Case Management Berufsbildung reagiert der Kanton auf diese Situation. Oberstes Projektziel ist es, einer möglichst grossen Zahl von Jugendlichen den Abschluss einer ersten obligatorischen Ausbildung zu ermöglichen und damit die Jugendarbeitslosigkeit zu vermindern beziehungsweise zu verhindern. Mit der Umsetzung wird ab Herbst 2007 gestartet. Dafür werden professionelle Coaches engagiert, die die gefährdeten Jugendlichen während der Phase der Berufsfindung und des Berufseinstiegs unter dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" begleiten. Die Pilotphase ist auf vier Schuljahre ausgerichtet. Die Federführung für das Projekt liegt beim Amt für Berufsbildung. Für die Umsetzung für die Jahre 2007 bis 2011 ist ein Kreditrahmen von 958'600 Franken vorgesehen.

Integration von Ausländern wird gefördert

Die Integration von Ausländerinnen und Ausländern soll verstärkt gefördert werden. Die Bündner Regierung hat die Führung und Koordination im Integrationsbereich des Ausländer- und Asylrechts dem Amt für Polizeiwesen und Zivilrecht zugewiesen. Zudem wird zur Umsetzung sämtlicher im Integrationsbereich des Ausländer- und Asylrechts sowie im Rahmen der Rassismusbekämpfung anfallenden Aufgaben auf den 1. Januar 2008 die Stelle einer oder eines Integrationsdelegierten geschaffen.

Im Rahmen des neuen Ausländergesetzes und der Asylgesetzrevision sowie der dazugehörenden Verordnungen werden im Integrationsbereich die Zuständigkeiten zwischen dem Bund und den Kantonen neu geregelt. Den Kantonen werden der Vollzug und die Umsetzung des Schwerpunktprogramms des Bundes obliegen. Dieser Wechsel stellt neue Anforderungen an die kantonale Integrationspolitik. Analog der Bundesregelung ist nun der Bereich der kantonalen Integrationspolitik im Ausländerbereich beim Amt für Polizeiwesen und Zivilrecht angesiedelt worden. Dieses trägt die Verantwortung für die Führung und Umsetzung der Integrationsförderung. Es verwaltet auch die vom Bund ausbezahlten Integrationsbeiträge im Rahmen eines neu zu schaffenden Integrationsfonds. Der oder die neue Integrationsdelegierte wird die Integrationsmassnahmen für die soziale, berufliche und kulturelle Integration von Flüchtlingen, Schutzbedürftigen mit Aufenthaltsbewilligung und vorläufig Aufgenommenen koordinieren sowie die übrigen Integrationsaufgaben des Kantons umsetzen.

Auskunftsperson:

Heinz Brand, Vorsteher Amt für Polizeiwesen und Zivilrecht, Tel. 081 257 25 21

Regierung begrüsst Änderung der Spielbankenverordnung

Die Bündner Regierung begrüsst sämtliche Massnahmen, die zu einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der Spielbanken in Graubünden führen. Wie die Regierung in ihrer Vernehmlassung zur Änderung der Spielbankenverordnung des Bundes schreibt, wäre eine Schliessung der beiden verbliebenen Bündner Spielbanken mit einem grossen Imageverlust nicht nur für den Tourismuskanton Graubünden, sondern auch für die Schweizer Glückspiellandschaft verbunden. Sie hätte zudem den Verlust von rund fünfzig Arbeitsplätzen zur Folge, was es ebenfalls zu verhindern gilt.

Die Regierung ist deshalb damit einverstanden, dass den Spielbanken erlaubt wird, den Betrieb von Tischspielen an Tagen einzustellen, an denen keine angemessene Rentabilität erzielt werden kann. Die Regierung unterstützt ebenso weitere Massnahmen, um den wirtschaftlichen Erfolg der Tourismuscasinos, von dem auch der Bund und der Kanton profitieren, sicher zu stellen. Um Nachteile der Tourismuscasinos auszugleichen und die positiven Auswirkungen der Casinos für die öffentliche Hand zu erhalten, spricht sie sich ausserdem auch für eine Revision des Spielbankengesetzes im Bereich der Abgabesätze der Casinos aus.

Anpassungen der NFA-Ausführungsverordnungen werden mehrheitlich gutgeheissen

Die Bündner Regierung ist mit den Anpassungen des Verordnungsrechts des Bundes infolge der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) in den überwiegenden Teilen einverstanden. Die vorliegenden Verordnungsentwürfe setzen die Vorgaben aus der NFA-Gesetzgebung im Wesentlichen korrekt um, schreibt die Regierung in ihrer Vernehmlassung an den Bund. Verschiedene Bestimmungen bedürfen indessen punktuell der Klarstellung oder der Korrektur. Dies betrifft unter anderem die Bereiche Wald, Wasser sowie Natur- und Heimatschutz. Die Kantone sollen nach Ansicht der Regierung durch die NFA mehr Selbstständigkeit bei der Aufgabenerfüllung beziehungsweise bei der Realisierung der Projekte erhalten. Sie können die entsprechenden Handlungsspielräume jedoch nur nutzen, wenn sich der Bund im Bereich der verbleibenden Verbundaufgaben konsequent auf die strategischen Vorgaben beschränkt und nicht in allen Details den Kantonen Vorschriften macht. So betrachtet vermögen die vorliegenden Ausführungsverordnungen nicht in allen Punkten zu überzeugen und müssen teilweise noch angepasst werden.

Auskunftsperson:

Urs Brasser, Finanzsekretär Departement für Finanzen und Gemeinden, Tel. 081 257 32 12

Teilrevision der Ausführungsbestimmungen zum Gesetz über die Förderung der familienergänzenden Kinderbetreuung beschlossen

Die Bündner Regierung hat eine Teilrevision der Ausführungsbestimmungen zum Gesetz über die Förderung der familienergänzenden Kinderbetreuung im Kanton Graubünden beschlossen. Angepasst worden ist die bisher gültige Vorgabe einer minimalen Platzierungsdauer in Kindertagesstätten von zwei Halbtagen pro Woche. Aufgrund der Nachfrage nach kürzeren Betreuungsmöglichkeiten ist die bestehende Klausel auf "während mindestens eines Halbtages pro Woche" abgeändert worden. Ferner werden die Normkosten zur Berechnung der Beiträge der öffentlichen Hand neu formuliert und erweitert. Um die Berechnung der Normkosten einheitlicher zu gestalten, wird den Anbietern als Basis für die Berechnung der Normkosten neu ein einheitlicher Kontenplan vorgegeben. Auch im Familienbericht Graubünden wurde im Bereich der familienergänzenden Kinderbetreuung die Erweiterung der Normkosten als Massnahme in erster Priorität angestrebt. Die angepassten Ausführungsbestimmungen treten auf den 1. Januar 2008 in Kraft.

Totalrevision der Verordnung über die Schulzahnpflege

Die Bündner Regierung hat die Totalrevision der Verordnung über die Schulzahnpflege genehmigt. Mit der Totalrevision soll eine wirksame Durchführung der Massnahmen zur Erhaltung der Mundgesundheit für alle Kinder der Kindergärten und der Primarschulstufe inklusive altersgemässe Kleinklassen und Sonderschulen im Kanton Graubünden sichergestellt werden. Nötig ist die Anpassung, weil die Graubündner Zahnärztegesellschaft zur Sicherstellung der Massnahmen zur Erhaltung der Mundgesundheit in den Schulen ein neues Konzept ausgearbeitet hat. Dieses sieht vor, anstelle einer einzigen Schulzahnpflege-Helferin im Kanton ein Netz von ungefähr 20 regionalen Instruktorinnen, die über eine Ausbildung als Dentalassistentin verfügen, aufzubauen. Damit soll eine möglichst hohe Akzeptanz und Effektivität der Massnahmen in allen Regionen des Kantons Graubünden gewährleistet werden. Die neue Verordnung tritt auf den 1. August 2007 in Kraft und findet erstmals für das Schuljahr 2007/2008 Anwendung.

Naturgefahrenmanagement 2007 genehmigt

Die Bündner Regierung hat das Arbeitsprogramm Naturgefahrenmanagement 2007 mit Gesamtaufwendungen von 1'350'000 Franken genehmigt. Das Arbeitsprogramm weist Schwerpunkte im Bereich Gefahreninformationssystem sowie die Weiterführung und Neuerstellung von Gefahrenkarten in diversen Gemeinden auf. Rund 60 Prozent der Arbeiten werden durch den kantonalen Forstdienst geleistet. Spezielle Teilbereiche des Arbeitsvolumens werden an private Büros vergeben. Nach Abzug der zu erwartenden Bundesbeiträge verbleiben dem Kanton Nettoaufwendungen von rund 262'000 Franken.

Aus Gemeinden und Regionen

- Chur: Die Totalrevision der Stadtplanung der Stadt Chur vom 26. November 2006 wird genehmigt.

- Vignogn: Die Verfassung der Gemeinde Vignogn vom 9. Mai 2006 wird mit Ausnahme von Art. 42 Abs. 2 genehmigt.

- Trun: Auf der Oberalpstrasse in der Fraktion Campliun der Gemeinde Trun wird bei der westlichen Dorfeinfahrt die Höchstgeschwindigkeit 60 km/h um ca. 220 Meter in Richtung Disentis/Mustér ausgedehnt.

- Sils i.E./Segl: In der Gemeinde Sils i.E./Segl wird innerorts flächendeckend die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h festgelegt und eine "Tempo-30-Zone" mit Einbezug der Kantonsstrasse eingeführt.

- Davos: In der Gemeinde Davos wird innerorts auf der Scaletta- und der Bobbahnstrasse die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h festgelegt und je eine "Tempo-30-Zone" eingeführt.

- Pratval: In Pratval wird innerorts flächendeckend die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h festgelegt und eine "Tempo-30-Zone" mit Einbezug der Kantonsstrasse eingeführt. Gleichzeitig wird die Geschwindigkeit 50 "generell" zusammen mit der Innerortstafel bei der südlichen Dorfeinfahrt um ca. 100 Meter in Richtung Thusis und bei der östlichen Dorfeinfahrt um ca. 30 Meter in Richtung Almens verschoben.

- Laax: Das Projekt "Erschliessung Alp Uaul" der Gemeinde Laax wird genehmigt. An die Kosten wird ein Beitrag von höchstens 510'000 Franken zugesichert.

Kantonsbeiträge an verschiedene Institutionen

- Wohnheim St. Catharina, Cazis: Das Bauprojekt für den Umbau des 1. und 2. Obergeschosses im Wohnheim St. Catharina, Cazis, wird genehmigt. Der Trägerschaft wird ein kantonaler Baubeitrag von maximal 344'500 Franken in Aussicht gestellt.

- Kulturförderung: Die Regierung hat für die Förderung von 12 kulturellen Veranstaltungen und Werken Beiträge von insgesamt 138'500 Franken gesprochen.

Strassenprojekte

Die Regierung hat insgesamt 1'380'000 Franken für den Bau und die Sanierung des folgenden Strassenabschnitts bewilligt:

- A13 Nationalstrasse: Anpassung elektromechanische Anlagen sowie Stark- und Schwachstrominstallationen Fahrraum Tunnel San Bernardino

Personelles

- Willi Berger, wohnhaft in Chur, Departementssekretär beim Departement für Finanzen und Gemeinden, ist zum Direktor der Kantonalen Pensionskasse Graubünden ernannt worden.

Standeskanzlei Graubünden

Gremium: Regierung

Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden

Data: 05.07.2007

La regenza prenda posiziun davart la vista cumplessiva da la FTP

En connex cun la vista cumplessiva dal conclus federal davart la construcziun e davart la finanziaziun da projects da l'infrastructura dal traffic public (FTP) pretenda il chantun Grischun differentas adattaziuns. Il cussegl federal declera cun quest project, co che la rait da viafier svizra e la purschida dal traffic public duain vegnir sviluppadas vinavant. Ultra da quai duai l'infrastructura futura da la viafier (IFV) vegnir garantida cun agid d'ina nova lescha federala e cun agid d'in conclus federal davart il credit global. Da princip sustegna la regenza en sia consultaziun la posiziun cuminaivla da la conferenza da las directuras e dals directurs chantunals dal traffic public. Dal puntg da vista dal Grischun renviescha la regenza dentant al fatg che la midada da las amplificaziuns sin l'axa Turitg Cuira en ina uschenumnada opziun d'engrondiment impedeschia il chantun en ses svilup. Il martgà pretenda en spezial er tar il traffic Basilea Turitg Grischun ina intensivaziun dal tact. Per la regenza èn las premissas infrastructuralas per gronda part avant maun per introducir en moda speditiva il tact da mes'ura per il traject Turitg Cuira. Problematic per il Grischun è er il fatg che las interpresas da transport concessiunadas, en spezial la viafier retica (VR), n'enconuschan cuntrari a las viafiers federalas (VFF) nagin traffic da persunas a gronda distanza. La consequenza da quai è che la VR n'ha nagin dretg da meds finanzials d'investiziun or dal fond da la FTP. Il medem mument èsi dentant necessari che la VR accordia sia purschida cun quella da las VFF. Pervia da quai sto il traffic regiunal vegnir integrà en il project da la FTP en moda adequata. La finala pretenda la regenza ch'in tact d'ina ura senza midada da tren da Constanza Rorschach Sargans Cuira vegnia integrà en il project sco opziun d'engrondiment. Il motiv è che las colliaziuns dal traffic public tranter la Germania dal sid ed il Grischun n'èn actualmain betg attractivas.

Avert la consultaziun tar la revisiun parziala da l'ordinaziun tar la lescha per promover la tgira da persunas malsaunas

La regenza grischuna ha deliberà per la consultaziun l'ordinaziun tar la lescha per promover la tgira da persunas malsaunas e l'assistenza da persunas attempadas e da persunas che basegnan tgira (ordinaziun tar la lescha per promover la tgira da persunas malsaunas). Ils 13 da zercladur 2007 aveva il cussegl grond concludì ina revisiun parziala da la lescha per promover la tgira da persunas malsaunas e l'assistenza da persunas attempadas e da persunas che basegnan tgira (lescha per promover la tgira da persunas malsaunas). La revisiun parziala prevesa d'introducir ina finanziaziun che sa drizzan tenor la prestaziun dals servetschs da la tgira ed assistenza a chasa (spitex) e dals servetschs da la cussegliaziun per mammas e per babs sco er da concepir da nov las contribuziuns d'investiziun per las chasas da persunas attempadas e da tgira e per las gruppas da tgira. La revisiun parziala da la lescha per promover la tgira da persunas malsaunas pretenda che l'ordinaziun tar la lescha per promover la tgira da persunas malsaunas vegnia adattada en differents puncts. Da nov vegnan integradas en l'ordinaziun las disposiziuns che garanteschan che tut ils umans pertutgads en il chantun Grischun hajan las medemas schanzas per survegnir prestaziuns da la tgira ed assistenza a chasa sco er da la cussegliaziun per mammas e per babs. En il sectur da la tgira ed assistenza a chasa regla l'ordinaziun ultra da quai las prestaziuns renconuschidas en las categorias da prestaziun che han in dretg da contribuziuns (prestaziuns da tgira, prestaziuns da tegnairchasa e d'assistenza, servetsch da pasts) sco er la dimensiun maximala da las prestaziuns che han in dretg da contribuziuns. Tar la cussegliaziun per mammas e per babs vegnan plinavant prescrits ils standards minimals davart il gener e davart la dimensiun dals servetschs che vegnan purschids. La finala definescha l'ordinaziun la noziun decisiva concernent la rentabilitad che furma la basa per fixar las contribuziuns chantunalas da prestaziun per ils servetschs da la tgira ed assistenza a chasa sco er per fixar las tariffas maximalas en il sectur da las chasas da persunas attempadas e da tgira. Ils documents da consultaziun èn avant maun sin la pagina d'internet dal departament da giustia, segirezza e sanadad (www.djsg.gr.ch). La consultaziun dura fin ils 30 da settember 2007.

Persuna che dat infurmaziuns:

Rudolf Leuthold, manader da l'uffizi da sanadad, tel. 081 257 26 41

Dapli sustegn per ils giuvenils che entran en il mund professiunal

Il chantun Grischun rinforza il sustegn dals giuvenils che han difficultads da s'integrar en il martgà professiunal ed en il martgà da lavur. La regenza grischuna ha deliberà il concept respectiv davart il "manaschament da cas concernent la furmaziun professiunala". Las difficultads da giuvenils tar l'integraziun en il martgà professiunal ed en il martgà da lavur èn daventadas pli frequentas er en il chantun Grischun. Ina problematica speziala resulta da las midadas da la societad ed en connex cun quai da las pretensiuns da l'economia ch'èn s'augmentadas per las emprendistas e per ils emprendists. Per scolaras e per scolars cun prestaziuns deblas u cun dischavantatgs socials èsi adina pli difficil da chattar ina plazza da scolaziun, saja quai en ina professiun u en in scola. Cun lantschar il project "manaschament da cas concernent la furmaziun professiunala" reagescha il chantun sin questa situaziun. La finamira la pli gronda dal project è quella da pussibilitar che uschè blers giuvenils sco pussaivel termineschian ina emprima scolaziun obligatorica e da reducir respectivamain d'impedir uschia la dischoccupaziun da giuvenils. Cun la realisaziun da quest project vegn cumenzà l'atun 2007. En quest connex vegnan engaschads coaches professiunals che assistan giuvenils periclitads durant la fasa da tschertgar ina professiun e da cumenzar cun la vita professiunala, e quai cun il motto "agid per gidar sasez". La fasa da pilot è concepida per quatter onns da scola. La responsabladad per quest project ha l'uffizi per la furmaziun professiunala. Per la realisaziun è previs in credit da 958'600 francs per ils onns 2007 fin 2011.

L'integraziun da persunas estras vegn promovida

L'integraziun da persunas estras duai vegnir promovida pli fitg. La regenza grischuna ha surdà la direcziun e la coordinaziun en il sectur da l'integraziun dal dretg da persunas estras e dal dretg d'asil a l'uffizi da fatgs da polizia e da dretg civil. Per realisar tut las incumbensas che resultan en il sectur da l'integraziun dal dretg da persunas estras e dal dretg d'asil sco er en connex cun il cumbat cunter il rassissem vegn ultra da quai stgaffida per il 1. da schaner 2008 ina plazza per ina incumbensada u per in incumbensà d'integraziun. En il rom da la nova lescha davart las persunas estras e da la revisiun da la lescha d'asil sco er da las ordinaziuns respectivas vegnan regladas da nov las cumpetenzas tranter la confederaziun ed ils chantuns en il sectur da l'integraziun. L'execuziun e la realisaziun dal program prioritar da la confederaziun vegnan ad esser chaussa dals chantuns. Da questa midada resultan novas pretensiuns per la politica chantunala d'integraziun. Analogamain a la regulaziun federala è il sectur da la politica chantunala d'integraziun en il sectur da las persunas estras domicilià ussa tar l'uffizi da fatgs da polizia e da dretg civil. Quel porta la responsabladad per manar e per realisar la promoziun da l'integraziun. El administrescha er las contribuziuns d'integraziun che vegnan pajadas da la confederaziun en il rom d'in fond d'integraziun che sto vegnir stgaffì da nov. L'incumbensada u l'incumbensà d'integraziun vegn a coordinar las mesiras concernent ina integraziun sociala, professiunala e culturala da fugitivas e da fugitivs, da persunas cun basegn da protecziun che han ina permissiun da dimora e da persunas ch'èn admessas provisoricamain, sco er a realisar las ulteriuras incumbensas d'integraziun dal chantun.

Persuna che dat infurmaziuns:

Heinz Brand, schef da l'uffizi da fatgs da polizia e da dretg civil, tel. 081 257 25 21

La regenza beneventa las midadas da l'ordinaziun davart las bancas da gieu

La regenza grischuna beneventa tut las midadas che gidan a meglierar la situaziun economica da las bancas da gieu en il Grischun. Sco che la regenza scriva en sia consultaziun tar las midadas da l'ordinaziun federala davart las bancas da gieu fiss il fatg da serrar las duas bancas da gieu grischunas ch'existan anc collià cun ina gronda perdita da la reputaziun betg mo per il Grischun sco chantun turistic, mabain er per la scena svizra da gieus da fortuna. El chaschunass er la perdita da tschinquanta plazzas da lavur, ed er quai vali d'impedir. Pervia da quai è la regenza perencletga ch'i vegnia permess a las bancas da gieu da sistir il manaschi da gieus da maisa ils dis, ils quals i na po betg vegnir cuntanschida ina rentabilitad adequata. La regenza sustegna er ulteriuras mesiras per garantir il success economic dals casinos turistics, dal qual profitan er la confederaziun ed il chantun. Per gulivar ils dischavantatgs dals casinos turistics e per mantegnair ils effects positivs dals casinos per il maun public s'exprima la regenza ultra da quai per ina revisiun dal sectur da las tariffas da las taxas dals casinos en la lescha davart las bancas da gieu.

Las adattaziuns da las ordinaziuns executivas tar la NGF vegnan beneventadas per gronda part

La regenza grischuna è per gronda part perencletga cun las adattaziuns dal dretg d'ordinaziun da la confederaziun en consequenza da la nova concepziun da la gulivaziun da finanzas e da las incumbensas tranter la confederaziun ed ils chantuns (NGF). Ils sbozs da l'ordinaziun avant maun realiseschian las directivas or da la legislaziun davart la NGF per gronda part en moda correcta, scriva la regenza en sia consultaziun a la confederaziun. Differentas disposiziuns basegnian dentant da vegnir decleradas u da vegnir curregidas en tscherts puncts. Quai pertutgia tranter auter ils secturs dal guaud, da l'aua sco er da la protecziun da la natira e da la patria. Tenor l'avis da la regenza duajan ils chantuns survegnir dapli autonomia tras la NGF per ademplir lur incumbensas respectivamain per realisar ils projects. Els possian dentant mo profitar da las libertads d'agir correspundentas, sche la confederaziun sa restrenschia consequentamain a las directivas strategicas en il sectur da las incumbensas communablas e na fetschia naginas prescripziuns als chantuns tar mintga detagl. Da quest puntg da vista na persvadian las ordinaziuns executivas avant maun betg en tut ils puncts e stoppian vegnir adattadas per part.

Persuna che dat infurmaziuns:

Urs Brasser, secretari da finanzas dal departament da finanzas e vischnancas, tel. 081 257 32 12

Concludì la revisiun parziala da las disposiziuns executivas tar la lescha davart la promoziun da la tgira d'uffants cumplementara a la famiglia en il chantun Grischun

La regenza grischuna ha concludì da reveder parzialmain las disposiziuns executivas tar la lescha davart la promoziun da la tgira d'uffants cumplementara a la famiglia en il chantun Grischun. La directiva che valeva enfin ussa davart la durada minimala d'in plazzament en canortas d'uffants da dus mezs dis per emna è vegnida adattada. Pervia da l'interess vi da purschidas da tgira pli curtas è vegnida midada la clausula vertenta a "durant almain in mez di per emna". Ultra da quai vegnan ils custs normads per calcular las contribuziuns dal maun public formulads da nov ed extendids. Per concepir la calculaziun dals custs normads en moda pli unitara vegn prescrit da nov in plan dals contos unitar a las instituziuns che porschan questas prestaziuns, che serva sco basa per calcular ils custs normads. Er en il rapport grischun da famiglia è vegnida visada en emprima prioritad in'extensiun dals custs normads en il sectur da la tgira d'uffants cumplementara a la famiglia. Las disposiziuns executivas adattadas entran en vigur il 1. da schaner 2008.

Revisiun totala da l'ordinaziun davart la tgira da dents en scola

La regenza ha approvà la revisiun totala da l'ordinaziun davart la tgira da dents en scola. Cun la revisiun totala duai vegnir garantida ina realisaziun efficazia da las mesiras per mantegnair la sanadad da la bucca per tut ils uffants da las scolinas e dal stgalim da la scola primara inclusiv las classas pitschnas e las scolas spezialas correspundentas dal chantun Grischun. Questa adattaziun è necessaria, perquai che la societad grischuna da dentistas e da dentists ha elavurà in concept nov per garantir las mesiras che concernan la sanadad da la bucca en las scolas. Empè d'ina unica persuna gidantra da la tgira da dents prevesa quel da stgaffir ina rait da circa 20 instructuras regiunalas u instructurs regiunals che han ina scolaziun sco assistenta u sco assistent da dentista u da dentist. Uschia duain vegnir garantidas in'acceptanza ed in'effectivitad da las mesiras ch'èn uschè grondas sco pussaivel en tut las regiuns dal chantun Grischun. Questa nova ordinaziun entra en vigur il 1. d'avust 2007 e vegn applitgada per l'emprima giada l'onn da scola 2007/2008.

Approvà il manaschament da privels da la natira 2007

La regenza grischuna ha approvà il program da lavur "manaschament da privels da la natira 2007" cun expensas totalas dad 1'350'000 francs. Il program da lavur cuntegna puncts centrals en il sectur dal sistem d'infurmaziun davart privels sco er la cuntinuaziun e la nova redacziun da chartas da privel en diversas vischnancas. Var 60 pertschient da las lavurs vegnan fatgas dal servetsch forestal chantunal. Secturs parzials spezials dal volumen da lavur vegnan surdads a biros privats. Suenter la deducziun da las contribuziuns federalas che pon vegnir spetgadas restan al chantun expensas nettas da var 262'000 francs.

Da vischnancas e da regiuns

- Cuira: La revisiun totala da la planisaziun urbana da la citad da Cuira dals 26 da november 2006 vegn approvada.

- Vignogn: La constituziun da la vischnanca da Vignogn dals 9 da matg 2006 vegn approvada cun excepziun da l'art. 42 al. 2.

- Trun: Sin la via sursilvana en la fracziun da Campliun da la vischnanca da Trun, tar l'entrada dal vitg al vest da Campliun, vegn extendida la zona da sveltezza maximala da 60 km/h per ca. 220 meters en direcziun da Mustér.

- Segl: En la vischnanca da Segl vegn fixada la sveltezza maximala en tut il vitg a 30 km/h ed introducida ina "zona da tempo 30", e quai cun integrar la via chantunala.

- Tavau: En la vischnanca da Tavau vegn fixada la sveltezza maximala en il vitg a 30 km/h ed introducida ina "zona da tempo 30" sin la Scalettastrasse e sin la Bobbahnstrasse.

- Pratval: En il vitg da Pratval vegn fixada la sveltezza maximala a 30 km/h ed introducida ina "zona da tempo 30", e quai cun integrar la via chantunala. Tar l'entrada dal vitg nà dal sid vegn a medem temp spustada la limita generala da 50 km/h ensemen cun la tavla dal cumenzament dal vitg per ca. 100 meters en direcziun da Tusaun e tar l'entrada dal vitg nà dal ost per ca. 100 meters en direcziun dad Almen.

- Laax: Il project "avertura da l'alp Uaul" da la vischnanca da Laax vegn approvà. Als custs vegn garantida ina contribuziun da maximalmain 510'000 francs.

Contribuziuns chantunalas a differentas instituziuns

- Chasa da dimora St. Catharina, Cazas: Il project da construcziun per renovar il 1.ed il 2. plaun da la chasa da dimora St. Catharina, Cazas, vegn approvà. A l'instituziun responsabla vegn garantida ina contribuziun chantunala da construcziun da maximalmain 344'500 francs.

- Promoziun da la cultura: La regenza ha concedì contribuziuns da totalmain 138'500 francs per promover 12 occurrenzas ed ovras culturalas.

Projects da vias

La regenza ha approvà totalmain 1'380'000 francs per construir e per sanar il suandant traject da via: - via naziunala A13: adattaziun dals indrizs electromecanics sco er d'installaziuns da current ferm e da current lev en il sectur da traffic dal tunnel dal San Bernardin

Fatgs dal persunal

- Willi Berger, domicilià a Cuira, secretari dal departament da finanzas e vischnancas, è vegnì nominà sco directur da la cassa da pensiun chantunala dal Grischun.

Chanzlia chantunala dal Grischun

Gremi: regenza

Funtauna: rg chanzlia chantunala dal Grischun

Data: 05.07.2007