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Das weltgrösste Soziale Netzwerk will Facebook mit einem eigenen Sprachassistenten reüssieren. Mit dem Weckwort "Hey Facebook" könnten Anwender vorerst auf den VR-Brillen der Tochterfirma Oculus einzelne Funktionen der Software auslösen. Auch beim Videokommunikations-Gerät "Portal" wird "Hey Facebook" jetzt als Alternative zum bisherigen Auslöser "Hey Portal" vorgeschlagen.
Sprachassistenten
Der US-amerikanische Online-Versandhandelsriese Amazon will seine Sprachassistentin Alexa weiterentwickeln. Konkret soll Alexa einer natürlichen Konversation angenähert werden, indem sie etwa errät, was man als Nächstes brauchen könnte. Als Beispiel wird angeführt, dass sich der Anwender bei Alexa nach der Kochdauer von Tee erkundigt. Alexa soll antworten und dann womöglich fragen, ob die virtuelle Eieruhr gestellt werden soll.
Der US-amerikanische Online-Versandhandelsriese Amazon will seine Sprachassistentin Alexa funktional aufrüsten. Einerseits soll die Software mehr wie ein Mensch klingen, erklärte Amazon-Manager Rohit Prasad. Andererseits soll Alexa auch in einfache Gespräche im Haushalt eingebunden werden können. Amazon demonstrierte die Neuerungen anhand einer Situation, in der eine Pizza ausgewählt und bestellt wird. Alexa listete dabei die Optionen auf und reagierte auf Entscheidungen der Nutzer. Die Updates sollen zunächst auf Englisch verfügbar sein.
Forscher an der University of Illinois haben mit "Voloc" ein System entwickelt, mit dem Amazons Sprachassistent Alexa die Position des Sprechers relativ genau erfassen kann. Mithilfe von Alexas Mikrofonen wird die Richtung der Echos der Sprecherstimme lokalisiert. Das von Sheng Shen und seinem Team konzipierte Verfahren setzt hierbei auf die sogenannte Triangulation. Die gleiche Technik wird beispielsweise bei der Ortung von Funktelefonen verwendet.
Zwar bieten mehrere Unternehmen in der Schweiz Apps für Sprachassistenten an. Jedoch sind die entsprechenden Geräte in der Schweiz noch dünn gesät. Gemäss einer Studie der Universität Luzern und der Agentur Farner nutzten im Herbst 2018 erst ein Prozent der Schweizer sogenannte Smart Speaker und 13 Prozent planten dies für die nächsten zwölf Monate.
Google hat eine neue Auflage seines kleinen Smartspeakers vorgestellt. Aus dem Home Mini wird der Nest Mini. Gemäss den Angaben von Google liefert der Nest Mini durch neue Verstärker und Lautsprecher einen besseren und lauteren Sound mit mehr Bass, als das Vorgängermodell. Ferner kann er mit einem zweiten Nest Mini ein Stereopaar bilden. Um Platz zu sparen, kann man den kleinen Smartspeaker auch an die Wand hängen.
Die Smartphone-Apps zu Google Maps sollen blinden und sehbehinderten Fussgängern künftig helfen, leichter sicher an ihr Ziel zu kommen. Dazu haben sie einen Modus bekommen, der Nutzer auf ihrem Weg mit detaillierten Sprachanweisungen unter anderem zur Richtung und vor potenziell gefährlichen Kreuzungen unterstützt. Das neue Feature ist zunächst auf Englisch für die USA und Japanisch für Japan gestartet, soll aber ausgeweitet werden.
Sprachassistenten haben das Potential, den E-Commerce umzukrempeln. Auch auf die textbasierten Chatbots setzt die Handelsbranche grosse Hoffnungen. Welche Rolle können diese disruptiven Technologien aber tatsächlich spielen und wo liegen ihre Grenzen? Fragen, die für den künftigen Erfolg von Handelsunternehmen von zentraler Bedeutung sind.