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Es ist nicht leicht, für die Hinterbliebenen eines Verstorbenen die richtigen Worte zu finden - und doch möchte man sein Mitgefühl zum Ausdruck bringen. Einfühlsame, Trost spendende Texte helfen, der Sprachlosigkeit entgegenzutreten. Die Autorin Kristiane Allert-Wybranietz ist bekannt dafür, mit nur wenigen Worten mitten ins Herz zu treffen. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Fotografen Volker Wybranietz, ist ihr hier eine wunderbare Verknüpfung von Wort und Bild gelungen.
Portrait
Kristiane Allert-Wybranietz wird am 6.11.1955 in Obernkirchen (Niedersachsen) geboren. Sie besucht die Realschule und absolviert anschliessend eine Lehre als Rechtsanwalts- und Notargehilfin. Sie arbeitet sieben Jahre als Sekretärin und nimmt dann verschiedende Tätigkeiten in einem Industriebetrieb und einem Krankenhaus auf, um andere Arbeitsmilieus kennenzulernen. 1973 beginnt sie erstmals zu schreiben: Tagebuchnotizen und vor allem Gedichte. Zwei Jahre später erscheinen erste Beiträge und Gedichte in Zeitschriften, 1980 folgen ihre ersten "Verschenktexte". Mittlerweile sind fünf Bände von ihnen erschienen. Kristiane Allert-Wybranietz sieht sich dennoch nicht als Lyrikerin: "In erster Linie verstehe ich mich in allen Konsequenzen als Mensch - und das ist Aufgabe für ein ganzes Leben." Die Autorin lebt in Auetal-Rolfshagen im Kreis Schaumburg. Mit ihren Verschenk-Texten wurde sie zur erfolgreichsten Poetin der achtziger Jahre.