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Benjamin Zander ist der Dirigent des Boston Philharmonic Orchestra und tritt überall auf der Welt als Gastdirigent auf. Mit Londons berühmtem Philharmonia Orchestra spielte er den kompletten Mahler-Sinfonien-Zyklus für Telarc ein, Aufnahmen, die bei der Kritik auf sehr grossen Beifall stiessen und verschiedene Auszeichnungen erhielten. Seine jüngste Einspielung von Bruckners 5. Sinfonie mit demselben Orchster wurde 2010 für einen Grammy nominiert und von der Kritik begeistert aufgenommen, sowohl der künstlerlischen Leistung als auch der inzwischen berühmten Langspiel-CD wegen, auf der Zander die Musik einem Laienpublikum erklärt. Im Januar 2012 hat er Mahlers 2. Sinfonie eingespielt, die noch in diesem Jahr erscheinen soll.
Ab 1967 unterrichtete Zander am New England Conservatory, wo er Interpretationsklassen leitete und das Youth Philharmonic Orchestra und andere Orchester des Konservatoriums dirigierte. In den vergangenen 28 Jahren war er der künstlerische Leiter des gemeinsamen Programms der New England Conservatory´s Preparatory School und der Walnut Hill School for the Performing Arts in Natick, Massachusetts.
Benjamin Zander ist ein weltweit sehr gesuchter Referent. Er hielt schon die Eröffnungsrede am Weltwirtschaftsforum in Davos, wo er bei anderer Gelegenheit für «seine aussergewöhnlichen Leistungen in Kunst und internationalen Beziehungen» mit dem Crystal Award ausgezeichnet wurde. 2002 erhielt er den «Caring Citizen of the Humanities Award» vom International Council for Caring Communities der Vereinten Nationen. Zu Ehren seines 70. Geburtstages und seiner 44-jährigen Lehrtätigkeit hat ihn das New England Conservatory vor kurzem zum Ehrendoktor ernannt.
Zusammen mit seiner Frau Rosamund Zander veröffentlichte er den Bestseller «The Art of Possibility», der in fünfzehn Sprachen übersetzt wurde.