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Auf der indonesischen Insel Sumatra ist ein schwangerer Elefant vermutlich vergiftet worden. Der Kadaver des 25-jährigen seltenen Sumatra-Elefanten sei in einer Palmölplantage gefunden worden, sagte der Chef des Naturschutzzentrums Aceh, Sapto Aji Prabowo, am Mittwoch. «Bei der Autopsie haben wir gesehen, dass sich seine Verdauungsorgane schwarz gefärbt haben», teilte er mit. Das sei ein Anzeichen für eine Vergiftung.
Das Elefantenweibchen war demnach bei seinem Fund am vergangenen Freitag seit etwa zehn Tagen tot. Es sei im 13. Monat schwanger gewesen. Anwohner hatten den Behörden mitgeteilt, einige Tage vor dem Fund des Weibchens hätten Landwirte sich darüber beschwert, dass ein Elefant ihr Düngemittel gefressen hätte.
Alleine in diesem Jahr starben mindestens elf wild lebende Elefanten in der Provinz Aceh, von denen die meisten von Menschen getötet wurden, wie Prabowo mitteilte. Sumatra-Elefanten sind vom Aussterben bedroht. Für Plantagen wird jedoch immer mehr ihres natürlichen Lebensraums abgeholzt. (whr/afp)