Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/255193

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine Strategie auszuarbeiten, die es dem Schweizer Gesundheitssystem ermöglicht, bis 2030-2040 klimaneutral zu werden und die planetaren Grenzen einzuhalten.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat am 27. Januar 2021 die langfristige Klimastrategie des Bundes verabschiedet. Sie zeigt auf, wie sich die Emissionen in den sehr grob eingeteilten Sektoren Verkehr, Gebäude, Industrie entwickeln müssen, um das Netto-Null-Ziel per 2050 zu erreichen. Der Gesundheitsbereich trägt direkt oder indirekt zu den Emissionen in verschiedenen der genannten Sektoren bei. Es wäre systemfremd und auch nicht sinnvoll, einem einzelnen Bereich separate und strengere Ziele aufzuerlegen, wie dies die Motion fordert. Zudem bestehen mit dem Klima- und Innovationsgesetz (KIG), welches am 18. Juni 2023 zur Abstimmung kommt, die notwendigen Grundlagen für die Branchen und Unternehmen, um die Zielsetzung der Klimaneutralität voranzutreiben.</p><p>Es gibt zudem heute bereits Grundlagen und Beispiele, die die Akteure des Gesundheitswesens unterstützen. Verwiesen sei zum Beispiel auf das Projekt Green Hospitals, das vom Schweizer Nationalfonds im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms "Nachhaltige Wirtschaft" unterstützt wurde. Es liefert wichtige Ergebnisse, wie ein Spital seine Prozesse umweltverträglicher gestalten kann.</p><p>Aus den oben dargelegten Gründen sieht der Bundesrat in der Annahme der Motion keinen Mehrwert.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.