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Ziel des Monitorings sei es, einen Einblick in die Bildungsbiografien, Lebensverhältnisse sowie in die gesellschaftlichen und politischen Orientierungen der jungen Erwachsenen in der Schweiz zu erhalten, mögliche Veränderungen zu erfassen und damit Trends und Tendenzen in der Lebenshaltung bei den 19-jährigen Schweizerinnen und Schweizern aufzuzeigen, so das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS in einer Medienmitteilung.
Der Überblick über die Daten der Dekade zeige, dass die Stabilität bei den betrachteten Kernindikatoren für die Befindlichkeit der jungen Schweizer Erwachsenen überwiege. Sprunghafte Veränderungen bei der Lebenszufriedenheit, den sozio-politischen Einstellungen, bei der Wahl der Bildungswege oder auch bei wichtigen Wertvorstellungen bildeten die Ausnahme.
Das Gesamtbild, das sich präsentiere, sei das von mehrheitlich mündigen jungen Erwachsenen, die mit ihrem Leben im Grossen und Ganzen zufrieden seien, von Menschen, welche die physischen, psychischen und bildungsmässigen Voraussetzungen mitbrächten, um ein glückliches Erwachsenenleben zu führen und allfällige Schwierigkeiten zu meistern, denen sie zweifellos begegnen würden. Das sei sehr erfreulich.
Einzelne Entwicklungen, die sich während den betrachteten zehn Jahren verstärkten, könnten diesen grundsätzlich positiven Gesamteindruck punktuell trüben. So sei beispielsweise die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben im Mittel nach wie vor hoch (2018/19: 79%), die Minderheit der Unzufriedenen und Unentschlossenen sei jedoch heute deutlich grösser als noch vor zehn Jahren (2010/11: 10%, 2018/19: 21%). Sie sei vor allem bei denjenigen soziodemographischen Gruppen auszumachen, die am vulnerabelsten sind und die letztlich die schlechtesten Voraussetzungen fürs Meistern von Schwierigkeiten mitbrächten.
Die Befragung fand bei 100´000 jungen Menschen im Alter von 19 Jahren statt. Alle vier Jahre werden demnach gleichbleibende Fragen zu den Lebensbereichen Bildung, Arbeit, Beruf, Gesundheit, Sport, Politik, zivile Verantwortung sowie zu den Werten und Möglichkeiten der jungen Bürgerinnen und Bürgern gestellt.