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VZW Diving Event 2007
03.12.2007 - Isabelle Stadelmann-Steffen:
Der VZW-Diving Event vom vergangenen Wochenende stellte eine Premiere dar: Zum ersten Mal wurden die Ergebnisse aller Kategorien und beider Geschlechter durch die Anwendung eines ?Handicaps? vergleichbar gemacht. Dieses wurde auf Grund des Leistungsniveaus der jeweiligen Springerinnen und Springer berechnet und zum effektiven Punktetotal dazu addiert. Gesamtsieger wurde [fett]Matthias Appenzeller [/fett](VZW) vor [fett]Sibylle Eckert[/fett] (VZW) und [fett]Guillaume Dutoit[/fett] (Lausanne Natation).
Der Vorkampf hatte Sibylle Eckert noch für sich entschieden. Mit einer sehr guten und konstanten Leistung erreichte sie das hohe Total (ohne Handicap) von 276.15 und zeigte damit, dass sie hinsichtlich der Saisonhöhepunkte vom nächsten Jahr auf dem richtigen Weg ist. Auch wenn sie als Einzige ein Programm vom 10m-Brett zeigte und damit von etwas höheren Schwierigkeitsgraden ?profitieren? konnte, ist doch bemerkenswert, dass sie das restliche Damenfeld (in Abwesenheit von Joséphine Rapit) um über 100 Punkte distanzierte.
Auch wenn sich Sibylle Eckert im Finaldurchgang noch einmal über 270 Punkte ersprang, reichte es nicht zu Sieg. Überholt wurde sie vom 13-jährigen Matthias Appenzeller, der im Final der besten sechs einen konstanten Wettkampf zeigte und auf Grund des höheren Handicaps an Sibylle Eckert vorbeiziehen konnte.
Der Versuch, einen Wettkampf mit Handicap durchzuführen, wurde sowohl von den Organisatoren und als auch vom Publikum als sehr gelungen betrachtet. Für einmal war der Pool der möglichen Sieger nicht von Beginn weg auf einige wenige Athletinnen und Athleten beschränkt, sondern das Rennen gestaltete sich bis zum Schluss offen. Überdacht werden muss möglicherweise die Handicap-Berechnung. So qualifizierten sich etwa die drei besten Herren (ohne Handicap), Quentin Stoudmann, Andréa Aloisio (beide Lausanne Natation) sowie Jonathan Malusardi (Genève Natation,) auf Grund ihrer sehr niedrigen Handicap-Werte nicht für den Finaldurchgang. Dies, obwohl gerade die beiden Lausanner einen guten Wettkampf gezeigt hatten.
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