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«Es gibt Menschen, die noch nie mit Drogen zu tun hatten, wenn Sie ihnen welche unter die Nase halten, dann probieren sie sie auch, das Unbekannte und Tabuisierte reizt. Das hat nichts mit Angebot und Nachfrage zu tun. Dieser Mechanismus hat viel früher begonnen, mit Levi’s Strauss, mit Kompensationskäufen, mit Marken.
Das Smartphone bringt einen auch in eine Art Abhängigkeit, man macht uns glauben, dass wir dieses Teil brauchen. Weshalb? Für ein Grüsschen hier, Facebook da…
Die Arbeit wurde bereits vorher getan. Es ist viel leichter, jemandem mit Markenkleidern Drogen zu verkaufen, der ist in diesem Game schon drin. Unsere Gesellschaft ist anfällig für Drogen.
Sind wir im 21. Jahrhundert angekommen, Sokrates und andere lesend, um uns so zu verhalten wie die Gesellschaft heute? Gibt es Leute, die für ein preisgekröntes Buch, das neue Ideen publiziert, vor einem Laden übernachten? Nein.
Mein Vater hat immer gesagt, «Ich kaufe niemals einen TV auf Raten. Entweder gehört er mir oder nicht». Leasing ist heutzutage das Übliche, auch das eine Form von Abhängigkeit.
Etwas nötig haben, das ist auch eine Leere füllen. Und wenn Du diese nicht füllen kannst, hast Du ein Problem.
Es ist nicht so wichtig, wie coole Kleider man anhat, saubere Kleidung reicht. Es kommt aber auf das Innere einer Person an. Wenn die Leute dies nur verstehen würden…»