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Gervonta Davis gegen Ryan Garcia – beide ungeschlagene Leichtgewichts-Boxer und Knockout-Spezialisten. Ihren Kampf am Sonntag zelebrierten sie als ein Vermächtnis, einen «Kampf um die Rettung des Boxsports», wie es Garcia-Promoter Oscar De La Hoya ausdrückte.
Nachdem Davis seinen Gegner «King Ry» schon in der zweiten Runde mit einem Aufwärtshaken zu Fall gebracht hatte, machte der «Tank» in Runde sieben dann den Sack komplett zu: Nach einem Körpertreffer von Davis war Garcia nicht mehr in der Lage, weiterzukämpfen.
So gewann Davis (29-0 mit 27 K. o.) in der mit 20'842 Zuschauern ausverkauften T-Mobile-Arena in Las Vegas mit einem technischen K.-o.-Sieg über Garcia (23-1 mit 19 K. o.). Es war genau so, wie Davis es bereits im April vorhergesagt hatte, als er prognostizierte, dass er Garcia in der «siebten oder achten Runde» ausschalten würde.
«Es war ein guter Treffer, ganz sicher. Ich dachte, er würde aufstehen, aber ich spiele gerne Psychospielchen, und als er mich ansah, habe ich ihn angeschaut und versucht, ihm zu sagen: Steh auf! Doch er schüttelte nur den Kopf», erklärte Davis nach seinem Sieg.
Zum Zeitpunkt des zweiten Niederschlags lag Davis auch auf den Punktzetteln mit 58:55, 59:56 und 59:55 vorne. Der 28-Jährige war bis dahin dank seiner Technik, seiner Ringintelligenz und seiner Schlagkraft klar der überlegene Boxer im Ring. Garcia hatte seine besten Momente des Kampfes in der fünften und sechsten Runde.
Sein 29. Sieg könnte Davis zu einem Showdown mit dem bislang ungeschlagenen Devin Haney führen. Der 24-jährige US-Amerikaner wird im Mai auf den ehemaligen Champion Vasiliy Lomachenko treffen. (pre/yam)
Tennis-Star Roger Federer ist schon Olympiasieger. 2008 gewann er mit Stan Wawrinka die Doppel-Konkurrenz in Peking.