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«Wir entfernen vorübergehend die Verwendung des Buchstabens ‹Z› aus den sozialen Kanälen, wo er isoliert erscheint und falsch interpretiert werden könnte», teilte ein Unternehmenssprecher am Sonntag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage mit. Er bestätigte entsprechende Informationen der Nachrichtenagentur Reuters.
Auf Twitter beispielsweise erschien das Unternehmen am Sonntag neu mit dem ausgeschriebenen Wort «Zurich» in weisser Schrift auf blauem Hintergrund. Auf der Konzern-Website war das Logo jedoch weiterhin zu sehen. Man beobachte die Situation sehr genau und werde bei Bedarf weitere Massnahmen ergreifen, hiess es in der Stellungnahme weiter.
Zuerst tauchte der Buchstabe «Z» nur auf russischen Panzern in der Ukraine auf, doch längst ist er in Russland zum Symbol für den Krieg geworden. Mittlerweile prangt das «Z» in Russland auf vielen Autos. In sozialen Netzwerken fügen auch Prominente ein gross geschriebenes «Z» in ihren Namen ein.
Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte, steht das Schriftzeichen für den Slogan «Für den Sieg». Der Ausdruck schreibt sich, ins Englische übertragen, «za pobedoy». Im kyrillischen Alphabet gibt es den Buchstaben allerdings gar nicht, im Deutschen wird er als «S» transkribiert, auch um auf die weiche Aussprache hinzuweisen.