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Designer: Eidenbenz Hermann, Haas’sche Schriftgiesserei
Entstehungsgeschichte: In den 40er Jahren reduzierte Hermann Eidenbenz die seinerzeit als schwerfällig geltende viktorianische Variante der Clarendeon, eine Schrift, die Robert Beasley ursprünglich im Jahre 1845 in London’s Fann Street Giesserei als erste Version der Clarendon kreiert hatte. Die Schrift fand damals Verwendung in Finanzpublikationen und Nachschlagewerken. Sie wurde von Hermann Eidenbenz gründlich umgearbeitet. Diese fand nach ihrem Erscheinen, 1952, eine derart rasche und rege Nachfrage, nicht nur in der Schweiz und in Deutschland, sondern namentlich auch in den USA, dass sich Haas entschloss, von Eidenbenz eine fette Auszeichnungsschrift dazu zeichnen zu lassen, die nun den Originalschnitt vorteilhaft ergänzt.
Das Projekt umfasst die Erarbeitung eines Inventars aller Schriften, die in der Zeitspanne von 1875 bis 2003 in der Schweiz entworfen, produziert und vertrieben oder von Schweizer Schriftdesignern und -designerinnen entworfen und in anderen Ländern produziert und vertrieben worden sind.