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Der in Aarau geborene Pianist und Komponist Jean-Jacques Dünki, Jahrgang 1948, absolvierte sein Instrumentalstudium zunächst an der Musikakademie Basil bei Rolf Mäser; später setzte er die Ausbildung bei Leon Fleisher, Peter Feuchtwanger und Charles Rosen fort und nahm an Kursen von Maurizio Pollini, Claude Helffer und Edith Picht-Axenfeld teil. Ausserdem studierte er Musikwissenschaft bei Carl Dahlhaus, Analyse bei Hans Keller in London sowie englische und altgriechische Literatur an der John Hopkins University in Baltimore. Als Komponist weitgehend ein Autodidakt, wurde Dünki 1981 mit dem Arnold-Schönberg-Preis in Rotterdam ausgezeichnet. Er ist regelmässiger Gast bei bedeutenden Festivals für zeitgenössische Musik, mit seinen Werken wie auch als Interpret: Genannt seien die Donaueschinger Musiktage, die Styriarte in Graz oder Ultraschall in Berlin. In jüngerer Zeit beschäftigte er sich auch intensiv mit dem Spiel des Hammerklaviers und des Clavichords. Seit 1984 leitet Jean-Jacques Dünki eine Klasse für Klavier und Kammermusik an der Musikakademie Basel.
Juli 2009