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Während eines Jahrzehnts war Flavia Rigamonti das Aushängeschild des Schweizer Schwimmsports. Die Tessinerin eroberte über 1500 Meter Freistil unter anderem 3 WM-Silbermedaillen. Bevor sie 27-jährig an den Olympischen Spielen 2008 in Peking ihre (erfolglose) Dernière auf Wettkampf-Ebene gab, trumpfte sie noch einmal auf.
Revanche für die 800 m
An den Europameisterschaften in Eindhoven untermauerte Rigamonti ihren Favoritenstatus über die lange Freistil-Distanz. Nachdem die Schweizerin zuvor über 800 Meter am Podest vorbeigeschwommen war, zeigte sie es über 1500 Meter allen – und gewann am 23. März 2008 zum zweiten Mal in ihrer Karriere EM-Gold.
Trotz ihres grossen Namens kann dieser Triumph kaum hoch genug eingestuft werden. Fernab ihrer Topform stand Rigamonti kurz vor dem Karriereende – eine mentale Bürde für sie. Doch die Wahlamerikanerin trotzte allen Widerständen und erweiterte ihrer beispiellosen Karriere um einen Meilenstein.