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Aufgrund eines unkonzentrierten Auftritts in der ersten Halbzeit und einigen unglücklichen Aktionen blieb der FC Gelterkinden im Duell mit dem FC Aesch erfolglos. Dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte gelang dem FC Gelterkinden der Anschlusstreffer, welcher aber nichts am Sieg des FC Aesch ändern konnte.
Offside-Tor schon nach 4 Minuten
Der FC Gelterkinden gestaltete die Anfangsminuten offensiv und kam nach einer guten Passstafette zu einer vielversprechenden Chance. Diese wurde jedoch nicht verwertet. Der anschliessende Eckball sollte für längere Zeit die letzte Offensivaktion bleiben. Der FC Aesch riss das Spielgeschehen an sich und erzielte in der 4. Minute das erste Tor. Nach Rücksprache mit dem Linienrichter annullierte der Spielleiter das Tor aufgrund einer Offsidestellung des vermeintlichen Torschützen. Der Druck der Heimmannschaft blieb auch nach diesem aberkannten Tor hoch und zahlte sich in der 13. Minute durch den Führungstreffern von Yves Meier aus. In der Folge intensivierte der FC Gelterkinden seine Angriffsbemühungen. Da die Räume im Mittelfeld sehr eng waren, versuchte das Gästeteam mit langen Bällen die schnellen Flügel in Aktion zu setzen. Die Aescher Verteidigung verhielt sich sehr abgeklärt und konnte die Versuche des FC Gelterkinden jeweils früh unterbinden. Die Gastgeber hatten das Spiel weitgehend unter Kontrolle. Mit schnellen Passtaffeten im Mittelfeld wurde der FC Gelterkinden immer wieder unter Druck gesetzt. Ein für das Spiel von Aesch eher untypischer “langer Ball” führte dank einer starken Einzelleistung von Ristivojevic zum verdienten Ausbau der Führung. In der Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit konnte Aesch das 2:0 erfolgreich verwalten.
Anschlusstreffer und versuchte Aufholjagd
Wie anfangs der ersten Halbzeit startete Gelterkinden offensiv und war um eine Leistungssteigerung im Vergleich zur ersten Halbzeit bemüht. Doch schon nach wenigen Minuten übernahm der FC Aesch erneut das Spielgeschehen. Ein Steilpass spielte die Verteidigung des Gästeteams aus und führte in der 49. Minute durch Schultz zum 3:0. Nach diesem deutlichen Rückstand ging ein Ruck durch den FC Gelterkinden. In der Folge gewannen die Gäste vermehrt die Zweikämpfe im Mittelfeld. Sie liessen durch schnelle Passstafetten das fussballerische Können des Teams aufblitzen. Ein solch öffnender Pass in die Tiefe führt sogar zum vermeintlichen Anschlusstreffer, der jedoch aufgrund einer Offsidestellung aberkannt wurde. Weitere vielversprechende Chancen wurden kreiert, welche leider nicht genutzt werden konnten. Der FC Aesch wurde in der Defensive immer anfälliger. In der 74. Minute konnte der Gästetorhüter ein Weitschuss von Gian Vaterlaus nur ungenügend abwehren. Der Abpraller wurde von Mirko Schuhmacher zum Anschlusstreffer eingenetzt. Die Schlussminuten waren intensiv. Der FC Gelterkinden lancierte immer wieder Offensivfaktionen, welche allesamt erfolglos blieben. Somit endete das Spiel zwischen dem FC Aesch und dem FC Gelterkinden mit 3:1.
Bedingt durch dieses Ergebnis haben die folgenden Spiele für den FCG mehr an Bedeutung gewonnen. Gewinnt das Team von Bart Van Riemsdijk die Direktduelle mit dem FC Dardania und dem FC Wallbach-Zeiningen kann es sich einen Platz im vorderen Mittelfeld sichern. Ansonsten gehen die Oberbaselbieter mit dem Abstiegsstrich im Rücken in die Winterpause.
Gian Vaterlaus
Matchtelegramm 2. Liga regional: FC Aesch – FC Gelterkinden 3:1 (2:0)
Sportplatz: Löhrenacker, Aesch
Zuschauer: ca. 100
Schiedsrichter: Jeremy Héritier
Tore: 13’ Meier 1:0, 33’ Ristivojevic 2:0, 49’ Schultz 3:0, 74’ Schuhmacher 3:1.
FC Aesch: Lazic, Palmieri, Meier(C), Pavkovic (78. Rexhaj), Ameti (46. Talic), Limardi, Thüring (87. Castro), Fernadez (69. Bitto), Ristivojevic, De Colle, Schultz (60. Lilic).
FC Gelterkinden: Saladin, Martin (78. Zurflüh), Pierer, Schaub, Belser, Spinella (65. Vaterlaus), Dudler, Fleury, Rauch, Schuhmacher, Mujkanovic (65. Kaufmann).
Bemerkungen: Verwarnungen für Marco Palmieri. FC Aesch ohne Durante, Sahin, Tasholli, Oehler, Janicijevic, Ferrari, Basha, Abazi. Gelterkinden ohne Burkhardt (verletzt), Wyttenbach (verletzt), Schmidli, Lutz (verletzt), Di Biase (verletzt).