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Nachträgliche Bestrafung von acht Fahrern
Das offizielle Ergebnis des Grand Prix von Österreich steht erst fünfeinhalb Stunden nach Rennschluss fest. Die Stewards sanktionieren nachträglich acht Fahrer.
Das offizielle Ergebnis des Grand Prix von Österreich steht erst fünfeinhalb Stunden nach Rennschluss fest. Die Stewards sanktionieren nachträglich acht Fahrer.
Die Strafen wurden in Form von Zuschlägen von fünf bis 30 Sekunden auf die Fahrzeit ausgesprochen. Betroffen von den Sanktionen waren Esteban Ocon und Pierre Gasly in den Alpine, Carlos Sainz im Ferrari, Lewis Hamilton im Mercedes, Alexander Albon und Logan Sargeant in den Williams sowie Nyck de Vries und Yuki Tsunoda in den AlphaTauri. Entsprechend umfassend waren die Umwälzungen im Schlussklassement.
Die Stewards hatten die Untersuchungen nach einem Protest der Verantwortlichen des Teams Aston Martin vorgenommen, die auf viele ungeahndete Verstösse hinwiesen und das Klassement infrage stellten.
Bei den Verstössen handelte es um das Nicht-Einhalten von Streckenbegrenzungen, innerhalb derer sich die Fahrer mit ihren Autos gemäss Vorgabe hätten bewegen müssen. Bei Aston Martin hatten sie festgestellt, dass verschiedene Fahrer wegen zahlreichen Vergehen nicht belangt worden.
Die Nachbetrachtung förderte eine Flut von ungeahndeten Zwischenfällen zutage. Gezählt wurden 1200 fragwürdige Situationen, von denen die Rennleitung jene mit den grössten Verdachtsmomenten prüfte. Beim Internationalen Automobil-Verband FIA sprachen sie von einer «beispiellosen Situation», die entstanden sei, weil wegen der ungemein hohen Zahl von potenziellen Regelverstössen nicht jedes Zuwiderhandeln während des Rennens habe geprüft werden können.