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Am 23. August 2020 startete ich eine zehntägige Italienreise über Rom, Neapel, Pisa und die Cinque Terre.
Inhalt
Rom
Tag 1 – Fahrt von Sargans nach Rom
Morgens um 05:37 Uhr nahm ich den Zug RE 3456 von Sargans nach Zürich HB. Dort wechselte ich auf den EC 313 bis nach Chiasso an der schweizerisch-italienischen Grenze. Die S 11 25037 brachte mich von Chiasso nach Milano Porta Garibaldi. Zu Fuss benötigte ich etwa 30 Minuten zum Bahnhof Milano Centrale, wo mein Anschlusszug ES 9535 nach Roma Termini fuhr. Ich erreichte die Unterkunft Appartamento Santi Quattro in Rom um etwa 16:30 Uhr. Die Unterkunft befindet sich nur etwa 100 Meter vom Kolosseum entfernt. Im nahegelegenen kleinen Supermarkt kaufte ich ein paar Lebensmittel und etwas zu trinken, im gegenüberliegenden Souvenirladen ein paar Postkarten.
Tag 1 – Sonnenuntergang beim Kolosseum
Nach dem Abendessen ging ich zum Kolosseum und umrundete das Bauwerk zu Fuss. Nachdem ich durch den Parco del Colle Oppio nördlich des Kolosseums gelaufen war, kehrte ich kurz vor dem Sonnenuntergang zum Kolosseum zurück.
Das Kolosseum ist das grösste je gebaute Amphitheater der Welt. Es bot nach heutigen Berechnungen Platz für mindestens 50’000 Zuschauer. Errichtet wurde das Bauwerk in den Jahren 72 bis 80 unter den Flaviern, ein römisches Herrschergeschlecht, das drei römische Kaiser stellte. Dies erklärt auch den ursprünglichen, antiken Namen Amphitheatrum Flavium. Im Kolosseum wurden meist sehr grausame Veranstaltungen zur Unterhaltung des Volkes ausgetragen. Dazu gehörten Gladiatorenkämpfe oder nachgestellte Seeschlachten. Bei den hunderttägigen Eröffnungsspielen im Jahr 80 wurden tausende Tiere in der Arena getötet. Das Kolosseum war als Arena fast 450 Jahre in Betrieb, nur unterbrochen in den Jahren 217 bis 238, als es nach einem Brand renoviert werden musste.
Heute ist das Kolosseum die wohl bekannteste Attraktion und Wahrzeichen Roms. Es dient ausserdem als Denkmal gegen die Todesstrafe. Immer wenn ein Staat die Todesstrafe abschafft oder eine Todesstrafe ausgesetzt wird, wird das Kolosseum 48 Stunden lang bunt angestrahlt. Das Gebäude ist 156 Meter breit, 188 Meter lang und 48 Meter hoch. Der Umfang beträgt 527 Meter. Es gehört zu den neuen sieben Weltwundern und seit 1980 zusammen mit der Altstadt Roms und dem Vatikan zum UNESCO Weltkulturerbe.
Tag 2 – Kolosseum
Nachdem ich am Vortag das Kolosseum nur umrundet hatte, hatte ich für den heutigen Tag eine Tour ins Innere des Bauwerks gebucht, wo sich heute auch ein Museum befindet. Die Tour startete um 11:30 Uhr bei der U-Bahn-Station Colosseo. Unser Tourguide Claudia, ursprünglich aus Köln, erzählte uns einiges über die Geschichte des Kolosseums und die römische Königs- sowie Kaiserzeit. Wir verbrachten eine gute Stunde im Kolosseum.
Tag 2 – Palatinhügel und Forum Romanum
Danach ging unsere Gruppe, bestehend aus 15 Personen, weiter zum Palatinhügel. Der 51 Meter hohe Hügel bietet eine schöne Aussicht auf das Forum Romanum im Norden und auf das Kolosseum im Nordosten.
Der Palatinhügel und das Forum Romanum befinden sich südwestlich und westlich des Kolosseums und sind in kurzer Zeit zu Fuss erreichbar. „Rom wurde auf sieben Hügeln erbaut“, ist ein oft gehörter Spruch. Der Palatinhügel ist einer davon und gilt als ältester bewohnter Teil und Gründungsort der Stadt. Hier gab es bereits im zehnten Jahrhundert v. u. Z. erste Ansiedlungen. Ab dem zweiten Jahrhundert wurden mehrere Tempel errichtet, von denen es heute zum Teil noch Überreste gibt. Der Palatinhügel war das Wohnviertel wohlhabender Römer und auch von Kaisern, die hier ihre Paläste bauten. Die Paläste auf dem Palatinhügel trugen alle den Namen Palatium, aus dem sich der italienische Begriff Palazzo, der deutsche Palast, der französische Palais und der englische Palace entwickelt haben. Im 16. Jahrhundert wurden auf dem Hügel die farnesinischen Gärten angelegt, die aufgrund der archäologischen Ausgrabungen nur zu einem Teil heute noch existieren.
Das Forum Romanum liegt zwischen den Hügeln Palatin, Kapitol und Esquilin. Hier war einst ein Sumpf, der erst mit dem Bau der Cloaca Maxima, einem Abwasserkanal, trockengelegt werden konnte. Das Forum war der älteste römische Marktplatz mit vielen bedeutenden Denkmälern, Tempeln, Geschäften und politischen Gebäuden wie Gerichtshöfen oder Gefängnissen. Das Forum erreichte solche Ausmasse, dass es als das Zentrum Roms angesehen wurde. Mit dem Verfall Roms wurde das Forum stark beschädigt. Während des Mittelalters verwandelte es sich in ein Weideland für Viehherden und wurde später vergessen. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Ausgrabungen gemacht, so dass die Bauten der Vergangenheit wieder ans Licht traten.
Tag 2 – Piazza Venezia und Ponte Garibaldi
Nach der Führung lief ich zum nahegelegenen Piazza Venezia, an dessen Südseite das Nationaldenkmal für Viktor Emanuel II. steht. Der italiniesche Name des Denkmals lautet Monumento Nazionale a Vittorio Emanuelle II, oder kurz Vittorio. Das Monument ist dem ersten König des neugegründeten Königreichs Italien gewidmet, das von 1861 bis 1946 existierte. Ich lief weiter über die Ponte Garibaldi, eine Brücke über den Fluss Tiber, die dem Freiheitskämpfer Giuseppe Garibaldi gewidmet ist. Von der Brücke aus ist die Tiberinsel sowie in der Ferne der Petersdom sichtbar.
Tag 2 – Gianicolo und Circo Massimo
Ich lief weiter zum Aussichtspunkt Gianicolo auf der westlichen Seite des Tibers im Stadtteil Trastevere. Der 82 Meter hohe Hügel bietet einen weiten Stadtblick. Auf dem Rückweg zum Hotel lief ich noch am berühmten Circo Massimo (Circus Maximus) vorbei. Der Circo Massimo war eine Rennbahn, auf der bis ins 6. Jahrhundert Wagenrennen veranstaltet wurden. Er war mit 600 Metern Länge der grösste Circus des antiken Roms und die Tribünen boten bis zu 250.000 Menschen Platz.
Tag 3 – Vatikanstadt
Heute stand ich um 06:15 Uhr auf, da ich um 08:00 Uhr eine Tour durch den Vatikan gebucht hatte. Es war mein erster Besuch des Vatikans, dem mit einer Fläche von 0.44 Quadratkilometern kleinsten allgemein anerkannten Staat der Welt. Ich wollte etwas früher da sein und musste etwa 50 Minuten laufen. Darum verliess ich um 06:30 Uhr das Hotel. Die Tour war zweigeteilt und dauerte etwa zwei Stunden. Als erstes brachte unser Guide Robert uns zur Kuppel der Basilika Sankt Peter im Vatikan, im deutschen Sprachraum meist Petersdom genannt. Das Gebäude ist 133 Meter hoch. Wir erreichten die Aussichtsplattform über einen Aufzug und mehrere schmale Treppen mit insgesamt über 300 Stufen. Der zweite Teil der Tour führte ins Innere der Basilika St. Peter, einer der grössten und bedeutendsten Kirchen der Welt.
Tag 3 – Castel Sant‘ Angelo und Ponte Umberto
Östlich des Vatikans steht die Engelsburg (Castel Sant‘ Angelo), an der ich nur vorbeilief. Noch ein paar Meter weiter befindet sich die Ponte Umberto I, die den Tiber überspannt. Hier gibt es einen relativ bekannten Fotospot, an dem man den Tiber mit dem Vatikan im Hintergrund einfangen kann.
Tag 3 – Green Line Tours Hop On Hop Off
Das Unternehmen Big Bus, mit dem ich schon oft in verschiedenen Städten Hop on Hop Off Touren gemacht hatte, hatte den Betrieb wegen Covid-19 eingestellt. Green Line Tours bot aber weiterhin solche Touren an. Ich stieg gegenüber der Engelsburg an der Haltestelle „6 – St. Peter’s“ zu und fuhr eine komplette Runde, was eine gute Stunde dauerte. Dann blieb ich sitzen und fuhr einen Teil der Runde ein zweites Mal, um an der Haltestelle „3 – Colosseo“ auszusteigen. Ich ging dann zurück zum Hotel für eine Pause und ein verspätetes Mittagessen.
Tag 3 – Vittoriano
Gegen Abend lief ich noch einmal zum bereits erwähnten Denkmal für Vittorio Emanuele, das wegen seiner Form von den Römern scherzhaft auch „Macchina da scrivere“ (Schreibmaschine) genannt wird. Das Denkmal ist 81 Meter hoch und hat eine Aussichtsplattform. Während des Sonnenuntergangs machte ich hier ein paar Fotos.
Tag 4 – Aventinhügel
Heute stand ich wieder um 06:15 Uhr auf und verliess das Hotel kurz vor 06:30 Uhr. Auf dem Weg zum Aventinhügel ging die Sonne auf, als ich gerade am Circus Maximus vorbeilief. Der Aventinhügel ist der südlichste der sieben Hügel, auf denen das antike Rom erbaut wurde. Am Piazza dei Cavalieri di Malta gibt es das Schlüsselloch mit dem berühmten Blick. Durch das Schlüsselloch, auch Aventine Keyhole genannt, erkennt man den Petersdom. Direkt östlich daneben befindet sich der Giardino degli Aranci (Orangengarten), der einen schönen Ausblick auf Rom bietet.
Tag 4 – Pantheon
Ich lief weiter zum Pantheon, einem antiken Bauwerk, erbaut im Jahre 27 v. u. Z. Das Pantheon war ein Tempel für alle Gottheiten. Der Name ist aus dem Griechischen „ta panta“ (alles) und „théos“ (Gott) abgeleitet. Im 7. Jahrhundert wurde das Gebäude als Kirche geweiht. Als ich beim Pantheon ankam, war das Gebäude noch geschlossen und ich ging weiter zum Trevi-Brunnen.
Tag 4 – Trevi-Brunnen und spanische Treppe
Der Trevi-Brunnen ist mit einer Höhe von 26 Metern und einer Breite von 50 Metern der grösste Brunnen Roms und einer der bekanntesten Brunnen der Welt. Da ich frühmorgens während der Covid-Krise hier war, war es erstaunlich ruhig. Ich machte ein paar Fotos und lief dann weiter zur spanischen Treppe. Die spanische Treppe wurde ab dem Jahr 1723 erbaut und ist eine der bekanntesten Freitreppen der Welt. Der deutsche Name leitet sich vom südlich der Treppe gelegenen Piazza di Spagna ab. Der italienische Name der Treppe lautet Scalinata di Trinità dei Monti.
Tag 4 – Terrazza del Pincio
Ich lief die Stufen der spanischen Treppe hoch und dann noch etwas weiter zur Aussichtsplattform Terrazza del Pincio. Diese befindet sich an der südwestlichen Ecke der Parkanlage Villa Borghese. Direkt unter der Terasse befindet sich der Piazza del Popolo. Von dort lief ich zum Hotel zurück.
Tag 4 – Aventinhügel
Am Abend kehrte ich rechtzeitig zum Sonnenuntergang noch ein zweites Mal zum Orangengarten auf dem Aventinhügel zurück, um ein paar Fotos zu machen.
Neapel
Tag 5 – Fahrt von Rom nach Neapel
Heute nahm ich um 09:25 Uhr den ES 9603 von Roma Termini ohne Halt bis Napoli Centrale. Um 10:33 Uhr hätte ich nach einer guten Stunde bereits in Neapel ankommen sollen. Wegen technischer Probleme stand unser Zug aber über eine Stunde vor dem Bahnhof. So kam ich erst nach zwölf Uhr am Hotel UNAHOTELS an, das nur etwa 200 Meter vom Bahnhof entfernt liegt.
Tag 5 – Castel Sant’Elmo und Chiesa di Sant’Antonio a Posillipo
Heute lief ich wieder einige Kilometer durch Neapel. Vom Hotel aus lief ich etwa eine Stunde nach Westen zum Castel Sant’Elmo, das auf dem fast 200 Meter hohen Vomero-Hügel liegt. Der Aufstieg bei heissem Wetter war sehr anstrengend, aber für nur 2.50 EUR hat man auf der Festung eine grandiose Aussicht in alle Richtungen. Später lief ich dann noch einmal eine gute Stunde zu einem weiteren Aussichtspunkt neben der Kirche Chiesa di Sant’Antonio a Posillipo. Man sieht hier einen Grossteil Neapels und den Vesuv in der Ferne. Für den Rückweg zum Hotel nahm ich dann ein Taxi vom nahegelegenen Bahnhof Napoli Mergellina.
Tag 6 – Pompei und Vesuv
Eine Tagestour nach Pompei und zum Vesuv stand heute auf dem Programm. Etwas verspätet wurde ich kurz nach 10:30 Uhr direkt beim Hotel abgeholt. Die Fahrt nach Pompei dauerte weniger als 30 Minuten. Dort hatten wir eine anderthalbstündige Führung. Pompei war eine antike römische Stadt, die beim Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 unter Vulkanasche verschüttet wurde. Über die Generationen ist die Existenz der Stadt in Vergessenheit geraten. Die Einwohnerzahl Pompeis wird zur Zeit des Untergangs auf etwa 8’000 bis 10’000 geschätzt. Erst im 18. Jahrhundert wurde die Stadt wiederentdeckt und ausgegraben. Heute ist Pompei eine der am besten erhaltenen Ruinen-Städte der Antike.
In einem nahegelegenen Restaurant war eine Pizza Margherita und ein Getränk als Mittagessen im Tourpreis inbegriffen. Danach fuhren wir in den Parco Nazionale del Vesuvio. Die Strasse führt auf eine Höhe von ziemlich genau 1’000 Metern über Meer. Der Vesuv ist heute 1’281 Meter hoch, war aber vor dem Ausbruch im Jahr 79 höher. Der Vulkan war nach dem Jahr 79 jahrhundertelang aktiv, befindet sich aber seit dem letzten Ausbruch im Jahr 1944 in einer Ruhepause. Wir hatten anderthalb Stunden Zeit, um vom Parkplatz zum Kraterrand und wieder zurück zu laufen, was genügend Zeit war. Die Fahrt zurück nach Neapel dauerte etwa 40 Minuten.
Tag 7 – Positano, Amalfi und Ravello
Heute war ich auf einer Tagestour an die Amalfiküste. Dieses mal wurde ich pünktlich um 08:30 Uhr beim Hotel Terminus, etwa 200 Meter von meinem Hotel entfernt, abgeholt. Mit dabei waren insgesamt acht Leute aus Italien, der Niederlande und der UK. Unser Guide Gabriele fuhr mit uns erst einmal auf der E45 und der SS145 nach Süden, am Vesuv und Pompei vorbei bis nach Castellammare di Stabia, wo wir einen Halt an einem Aussichtspunkt machten. Hier hatten wir einen schönen Blick auf den Golf von Neapel und den Vesuv. Bei einem weiteren Stop konnten wir den lokal hergestellten Limoncello-Likör probieren. Weiter ging die Fahrt mit einigen Fotostopps über Positano und Praiano bis nach Conca dei Marini, wo es ein Mittagessen gab. Danach fuhren wir nach Amalfi und hatten dort anderthalb Stunden freie Zeit. Ich tat mich mit Joy aus der Niederlande zusammen und wir schwammen eine Runde im Meer, kauften ein paar Souvenirs und tranken etwas in einer Bar.
Der letzte Stop des Tages war Ravello, bevor wir über die Strasse SP1 nach Neapel zurückfuhren. Abends traf ich mich dann nochmals mit Joy für das Abendessen. Danach liefen wir etwas am Hafen entlang und durch das historische Stadtzentrum. Um etwa 23:00 Uhr war ich dann im Bett.
Pisa
Tag 8 – Fahrt von Neapel nach Pisa
Nach dem Auschecken lief ich zum Bahnhof Napoli Centrale und nahm um 08:09 Uhr den Zug 9414 über Roma Termini nach Firenze Santa Maria Novella. Von dort fuhr ich dann weiter nach Pisa Centrale, wo ich kurz vor 13:00 Uhr im Hotel Bologna eincheckte.
Tag 8 – Der schiefe Turm von Pisa
Am Nachmittag lief ich zum schiefen Turm von Pisa, das Wahrzeichen der Stadt. Das Gebäude war als Glockenturm geplant, als man 1173 mit dem Bau begann. 12 Jahre später wurde der Bau unterbrochen, als man bei der dritten Etage angekommen war, da sich das Gebäude bereits damals Richtung Südosten neigte. 100 Jahre passierte nichts, bis weitere vier Stockwerke mit einer korrigierten Neigung hinzugebaut wurden. 1372 wurde der Turm schliesslich vollendet. Wegen der Schieflage des Turms und der Einsturzgefahr war es Besuchern zwischen 1990 und 2001 nicht erlaubt, den Turm zu besteigen. Durch aufwendige Sanierungsarbeiten wurde die Neigung des Turms jedoch verringert und beträgt heute etwa 4 Grad. Seit 1987 gehört der Turm, der Dom, das Baptisterium und der Friedhof zum UNESCO Weltkulturerbe.
Tag 9 – Noch einmal der schiefe Turm
Heute morgen stand ich um 5:45 Uhr auf, weil ich noch einmal zum schiefen Turm von Pisa laufen wollte, um ein paar Fotos zu machen. Leider war es zu bewölkt, um den Sonnenaufgang zu fotografieren, aber trotzdem konnte ich ein paar Fotos ohne die Touristenmassen machen.
La Spezia
Tag 9 – Fahrt von Pisa nach La Spezia
Ich lief zurück zum Hotel, um auszuchecken, und danach weiter zum Bahnhof. Die Fahrt nach La Spezia mit nur einem Halt in Massa Centro dauerte eine knappe Stunde. Um etwa 10:00 Uhr checkte ich im Hotel Albergo Teatro in La Spezia ein.
Tag 9 – Wanderung von Monterosso nach Corniglia
Am Nachmittag wollte ich eine der bekanntesten Wanderungen in der Cinque Terre machen. Die Wanderung beginnt in Monterosso und endet in Vernazza, weshalb ich den Zug nach Monterosso nehmen wollte. Leider erwischte ich fälschlicherweise den IC nach Genua, der in Monterosso nicht hielt und bis nach Chiavara durchfuhr. So musste ich zwei weitere Züge zurück nach Monterosso nehmen, was mich insgesamt etwa zwei Stunden kostete. Dann konnte ich meine Wanderung nachmittags um etwa 13:30 Uhr endlich doch noch starten. Der Wanderweg führt am Meer entlang und ist zu Beginn relativ steil. Da ich in Vernazza noch genügend Kräfte hatte, lief ich weiter nach Corniglia, das dritte der fünf Dörfer der Cinque Terre. Von dort nahm ich dann den Zug nach Manarola, dem vierten Dorf. Das fünfte Dorf namens Riomaggiore besuchte ich dann nicht mehr und ich nahm den Zug direkt zurück nach La Spezia.
Tag 10 – Fahrt von La Spezia nach Sargans
Tag 10 war der Tag der Heimreise. Um 07:38 Uhr nahm ich den IC 35062 von La Spezia Centrale nach Milano Centrale. Dort wechselte ich nach einem fast zweistündigen Aufenthalt auf den RE 25518 nach Bellinzona. Mit dem Bus fuhr ich nach Chur und um 17:21 Uhr war ich wieder zu Hause.
Mehr Bilder zu diesem Beitrag gibt es in meinem Flickr-Profil im Album: Italien (August/September 2020)