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Gender-based violence (GBV) ist eine Herausforderung für nachhaltige Entwicklung. Mehr als 30% der Frauen weltweit haben physische Gewalt, sexuelle Gewalt oder beides erlebt. UN Women schätzt die jährlichen Gesamtkosten von Gewalt gegen Frauen auf etwa 1,5 Billionen USD, was ungefähr zwei Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) entspricht. Aus diesem Grund nehmen die Prävention von GBV einen wichtigen Platz in der "Agenda 2030" der Vereinten Nationen ein. Zwei Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG 5 und SDG 16) befassen sich direkt mit Gewalt gegen Frauen und Männer und erkennen damit auch an, dass solche Gewalt vermeidbar ist.
Ziel dieses Seminars ist es, die drei Säulen der Nachhaltigkeit mit dem Thema GBV zu verknüpfen und zu diskutieren, warum und wie GBV nachhaltige Entwicklung bremst und das Erreichen der SDG’s verzögert. Mittels innovativer didaktischer Methoden werden Lerninhalte zum Thema GBV und nachhaltige Entwicklung vermittelt, um ergiebige Diskussionen zu ermöglichen.
Jede Sitzung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Im theoretischen Teil präsentieren die Studierenden die wichtigsten Fakten der Sitzung. Im praktischen Teil wenden sie "neue" Methoden an, um die Diskussion zu fördern. Darüber hinaus werden externe Expert*innen eingeladen, um zu erfahren, wie GBV-Projekte in der Praxis umgesetzt werden.
Semesters:
Stufe:
MA
Temi:
ETCS:
5
Materie:
Gender Studies, Diskriminierungsforschung
Tipo di scuola superiore:
UH