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Derzeit ist die Mediengruppe zu einem knappen Drittel im Besitz der Fondsgesellschaft Alden Global Capital, ein Viertel der Aktien gehört dem kalifornischen Milliardär Patrick Soon-Shiong (der auch die «Los Angeles Times» besitzt).
Alden machte in der letzten Woche ein Angebot zur vollständigen Übernahme – die nun aber durch das Duo Bainum und Wyss konkurrenziert wird. Mit den letzten Offerten wird die Tribune-Gruppe zu rund 650 Millionen Dollar bewertet.
Wyss wie Bezos wie Jobs?
Wie Hansjörg Wyss verlauten liess, plant er eine Aufteilung mit Bainum: Der Schweizer würde die «Chicago Tribune» übernehmen, während der Hotel-Manager aus Maryland den Hauptharst der anderen Titel verantworten würde – darunter auch «The Baltimore Sun», den «Orlando Sentinel» und die «New York Daily News».
In den USA wurden bereits zahlreiche traditionelle Medien durch Milliardäre mit mäzenatischen oder politischen Hintergedanken übernommen – so die «Washington Post» durch Amazon-Gründer Jeff Bezos, «The Atlantic» durch Laurene Powell Jobs oder die «Los Angeles Times» durch den Pharma-Entrepreneur Patrick Soon-Shiong.
(rap)