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Ohne Strom ist das ohnehin mühsame Leben im Gazastreifen noch schwerer. (Foto: REUTERS/Mohammed Salem)
Seit Jahren leidet die Bevölkerung des Gazastreifens unter einer schwerwiegenden Energiekrise. Die Stromversorgung schwankt zwischen vier und sechs Stunden täglich. Zu seinen Glanzzeiten konnte das Elektrizitätswerk von Gaza der Einwohnerschaft acht, manchmal gar zehn Stunden Strom am Tag liefern, allerdings auch dies nur in Kombination mit Stromimporten aus Israel und Ägypten. Nicht zum ersten Mal wurde das E-Werk während des Krieges im Sommer 2014 schwerstens beschädigt. Die Stromversorgung brach zusammen und wurde bis auf den heutigen Tag nicht wieder im alten Umfang hergestellt, obwohl das Kraftwerk repariert worden ist. Dies liegt daran, dass der Betrieb völlig von Treibstofflieferungen abhängt, die primär aus Israel, zu einem geringeren Teil aus Ägypten importiert werden müssen. Ägypten aber beteiligt sich aktiv an der Blockadepolitik.
Die israelische Regierung drosselt regelmäßig ihre Lieferungen oder stellt sie im….