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Leder, dichtes, festes Atlasgewebe aus Baumwolle von hartem Kettengarn und feinerm Einschlag, kommt meist ungefärbt,
aber auch verschieden gefärbt vor und dient zu Beinkleidern, Schnürleibern, Schuhen etc.;
s. Barchent.
Leder heißt ein ursprünglich englisches, doch längst auch in Deutschland gefertigtes
dichtes und festes geköpertes und weißgebleichtes Baumwollzeug von hartem Kettgarn und feinem Einschlag, der wechselweise
3-Kettfäden bedeckt, wodurch der Stoff einen schwachen Atlasglanz erhält. Er kommt in verschiednen Breiten und Qualitäten
vor, heißt öfter auch Sateen und Satinet, ist meistens weiß, doch auch einfach in verschiednen Kouleuren
gefärbt.
Man verwendet ihn zu Beinkleidern, Westen,
Schnürleibern, Schuhen etc. -
Zolltarif Nr. 2 d. 1-3.