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Fabrice Hayoz
Fabrice Hayoz begann sein Gesangsstudium bei Marie-Françoise Schuwey am Konservatorium Freiburg. Er vertiefte seine Ausbildung bei Scot Weir an der Musikhochschule in Zürich. Während des Studiums bei Michel Brodard und Christoph Prégardien bildete er sich auch in Paris bei Malcolm King und in der Liedklasse von Hartmut Höll weiter. Parallel zum Studium nahm er an verschiedenen Meisterkursen bei Kurt Widmer, Dietrich Fischer-Dieskau, Margreet Honig und Anne Le Bozec teil.
Als Solist trat er bei Festivals wie La Folle Journée in Nantes, den Magic Mozart Moments in Salzburg, dem Festival de Musique Baroque in Lyon, Les Heures Musicales in Lessay oder dem Festival de La Chaise-Dieu auf sowie an weiteren Aufführungsorten von Annecy bis Bilbao und Tokio auf. In der Schweiz war er in der Victoria Hall Genf, im Auditorium Stravinski Montreux, im Kultur Casino Bern, in der Leonhardskirche Basel, in der Kirche St. Johann Schaffhausen und in den Tonhallen St. Gallen und Zürich zu hören.
Sein Repertoire erstreckt sich von Charpentier (Te Deum) bis Martin (Et la vie l'emporta, Le vin herbé), über Bach, für den er eine besondere Vorliebe hegt (H-Moll-Messe, Johannes- und Matthäus-Passion, diverse Messen und Kantaten), Händel (Solomon), Haydn (Die Schöpfung, Paukenmesse, Stabat Mater), Brahms (Ein deutsches Requiem), Mendelssohn (Paulus) und Rossini (Petite messe solennelle).
Zugleich gilt seine Leidenschaft dem Liedrepertoire. So gab er Rezitals wie Die schöne Müllerin von Schubert, Dichterliebe von Schumann und La Bonne Chanson von Fauré.
2009 arbeitete er bei der Aufnahme der Sept Paroles du Christ sur la Croix von César Franck (Mirare) mit dem Ensemble Vocal de Lausanne unter Leitung von Michel Corboz zusammen. Seit 2007 wirkt er bei der Aufnahme des Gesamt-Vokalwerkes von Bach durch Chor und Orchester der J.S. Bach-Stiftung unter Leitung von Rudolf Lutz mit. In der nächsten Zeit wird er mit dem Requiem von Mozart, der Petite messe solennelle von Rossini, den Messen in G-Dur und h-Moll von Bach sowie Dido and Aeneas von Purcell (mit La Fenice unter Leitung von Jean Tubéry) auftreten.