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Das Bestellformular für die Behandlungsmittel und weitere Informationen zur Bekämpfung der Varroa finden Sie unter News > Downloads.
Die Varroatose (Varroose) schädigt die Bienenbrut. Die Varroamilbe ist ausgewachsen ca. 1.6 mm breit und 1.1 mm lang. Sie vermehrt sich ausschliesslich in der Bienenbrut und hat keinen anderen Wirt als die Honigbiene.
Die Begattung der Varroa-Weibchen findet in der gedeckelten Zelle statt. Mit den schlüpfenden Bienen verlassen die Muttermilbe und die begatteten Varroa-Töchter die Zelle (in der Arbeiterinnen-Brut maximal 2, in der Drohnen-Brut bis zu 3). Die Drohnenbrut wird ca. achtmal häufiger befallen. Die männliche Varroa und die jungen, unbegatteten Töchter sterben nach dem Öffnen der Zelldeckel. Die Milbe überwintert auf den Bienen und kann während ihres Lebens 2 bis 8 Vermehrungszyklen durchlaufen.
Die Varroa-Milbe ist selber Trägerin von Bienenviren. Sie ernährt sich von Hämolymphe (Bienenblut) und überträgt die Viren direkt ins Blut der Biene. Ohne oder mit ungenügender Varroabehandlung schwächt sie die Völker derart stark, dass diese meist innert ein bis zwei Jahren zugrunde gehen.
Anzeichen
- Viele Milben auf dem Beutenboden
- Lückenhaftes Brutnest
- Löcher in den Zelldeckeln
- Verkrüppelte Bienen: zu kurzer Hinterleib; deformierte Flüge
Vorbeugung:
- Regelmässige Diagnose und konsequente Bekämpfung der Varroa
- Jungvölker bilden und gegen die Varroa behandeln.
- Trockener, warmer Standort mit guten Trachtverhältnissen
Der Zuger kantonale Imkerverein empfiehlt allen Mitgliedern dringend, sich an den Zeitplan der koordinierten zweiten Varroabehandlung zu halten, um die Gefahr der Reinvasion zu minimieren.
Zeitpunkt: (nach dem Bettagswochenende) KW 38 und 39.