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Der Deutsche Schäferhund ist der beliebteste und wohl vielseitigste aller Hunde. Er wird eingsetzt in Sport, Dienst, Therapie, Rettung und als Familienhund.
Der Deutsche Schäferhund ist mittelgross, leicht gestreckt, kräftig und gut bemuskelt, die Knochen trocken und das Gesamtgefüge fest. Die Widerristhöhe beträgt für Rüden 60 cm bis 65 cm, bei Hündinnen 55 cm bis 60 cm. Die Rumpflänge übertrifft das Mass der Widerristhöhe um etwa 10 – 17%.
Der Deutsche Schäferhund muß vom Wesensbild her ausgeglichen, nervenfest, selbstsicher, absolut unbefangen und (außerhalb einer Reizlage) gutartig sein, dazu aufmerksam und führig. Er muß Triebverhalten, Belastbarkeit und Selbstsicherheit besitzen, um als Begleit-, Wach-, Schutz-, Dienst- und Hütehund geeignet zu sein.
Sein Name beantwortet die Herkunftsfragen: Die Rasse Deutscher Schäferhund geht auf Hütehunde zurück, die nicht nur ein Auge auf die Schafe halten mussten, sondern zugleich auch den Besitz des Schäfers bewachen sollten. So definierte Urtypen des Schäferhundes sind seit dem 7. Jahrhundert belegt. Der Zuchtpionier, der Dresdener Hauptmann Max von Stephanitz, entwickelte die Rasse aus stock- und kurzhaarigen Hütehunden und formulierte 1891 den ersten Standard. Der Stammvater der modernen Rasse hörte auf den Namen „Horand von Grafrath“, Zuchtziel war ein robuster und intelligenter Gebrauchshund, Schönheitsideale waren zunächst zweitrangig. Zwischenzeitlich zählt der Deutsche Schäferhund zu den beliebtesten Hunderassen weltweit. Nach Australien durften die Tiere lange Zeit allerdings nicht eingeführt werden. Man befürchtete Vermischungen mit Dingos und somit Gefahr für die Schafherden.
Deshalb sollten Deutsche Schäferhunde unbedingt zu möglichst erfahrenen Hundehaltern, die bereit sind viel mit ihrem Hund zu arbeiten. Ob beim Sport, bei der kontinuierlichen Erziehung oder durch ständig neue geistige Aufgaben/Herausforderungen: Für aktive Menschen, die viel Zeit und Geduld mitbringen, ist diese Rasse sehr gut geeignet.
Bezüglich der Haltung wäre natürlich ein Haus mit Garten am besten, sodass der Schäferhund auch zwischen den Spaziergängen herumtollen kann. Wichtig sind aber vor allem viele Grünflächen (Wald, Park, See), die mehrfach am Tag ausgiebig für die Spaziergänge genutzt werden. Dazu sollte Hundesport betrieben werden – vor allem, wenn der Vierbeiner nur als Familienhund gehalten wird – um ihn richtig auszulasten.
Und wenn Sie Ihrem Schäferhund das alles bieten, dann gewinnen Sie mit ihm einen unglaublich treuen Gefährten, der gerne mit seinem Menschen zusammen ist und mit ihm arbeitet.