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Das Schweizerische Kooperationsbüro Gaza und Westbank wurde 1994 gegründet und trägt seit fast drei Jahrzehnten zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung in den besetzten palästinensischen Gebieten bei. Die Förderung eines inklusiven Dialogs, der Menschenrechte und der Achtung des humanitären Völkerrechts zur Minderung der negativen Auswirkungen der Besatzung und der innerpalästinensischen Spaltung sind zentrale Anliegen des Engagements.
Das Kooperationsprogramm für die oPt 2021-2024 legt die strategischen Prioritäten der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und der Abteilung Frieden und Menschenrechte (PHRD) des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) für die kommenden Jahre fest. Es basiert auf den Themenschwerpunkten der Schweizer Strategie für den Mittleren Osten und Nordafrika (MENA-Strategie).
Das Programm kombiniert bi- und multilaterale Engagements im Bereich der Friedensförderung, der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe. Das übergeordnete Ziel ist es, die Resilienz der Bevölkerung zu stärken und die Aussichten auf eine Verhandlungslösung des israelisch-palästinensischen Konflikts zu verbessern. Das Jahresbudget von 40 Millionen Schweizer Franken beinhaltet substanzielle Beiträge an das Hilfswerk der Vereinten Nationen (UNRWA) und andere internationale humanitäre Akteure wie das IKRK, die WHO und OCHA.