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Nous vivons dans un monde. C’est un monde où les enseignements sont nombreux. Zazen, s’asseoir en concentration au-dessus de l’objet, est une voie de pratique précieuse qui nous aide à garder les pieds sur terre dans la multitude.
Textes
Au Vitae de Hugo Makibi Enomiya-Lassalle (* 11. November 1898 – † 7. Juli 1990) Le Père Lassalle a été le premier enseignant de Pia Gyger et Niklaus Brantschen sur la voie du zen et un témoin crédible qu’un chemin… Lire la suite »Père Hugo Enomiya Lassalle SJ (1898 – 1990)
Bernie Glassman Rõshi a nommé Pia Gyger et Niklaus Brantschen comme Rõshi dans sa lignée. En tant que personnalité charismatique elle-même se tenant souvent à la frontière entre la tradition et la stratification sociale, il a encouragé et autorisé les… Lire la suite »Bernie Tetsugen Glassman Rõshi (1939 – 2018)
Bernie Glassman Rõshi a nommé Pia Gyger et Niklaus Brantschen comme Rõshi dans sa lignée. En tant que personnalité charismatique elle-même se tenant souvent à la frontière entre la tradition et la stratification sociale, il a encouragé et autorisé les… Lire la suite »Bernie Tetsugen Glassman Rõshi (1939 – 2018)
Auf unseren Angebotseiten haben wir eine Ergänzung vorgenommen. Neu finden sie auf der Unterseite Anleitung für die Praxis des Zazen ein Video für die Übung zu Hause. Das Video richtet sich an Menschen die am Anfang ihres Übungsweges stehen und… Lire la suite »Anleitung für die Meditation (Zazen) Zuhause
Lehrgang Kontemplationslehrer*in via integralis 2021 – 2023 Vom 23.-25. Oktober 2020 nahmen elf Interessierte aus der Schweiz und aus Deutschland am Informationswochenende in Wislikofen teil. Trotz Masken und Abstand gelang es, die via integralis kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen… Lire la suite »Veranstaltungshinweise
RG: Jürgen, schon einmal haben wir uns zu einem Interview getroffen. Das war im November 2016 am Bahnhof in Zürich … erinnerst du dich noch? – Im Medizinischen würde man von einer `Zwischenanamnese` sprechen: was hat sich bei Dir in grossen Zügen seit dem 14. Oktober 2016 ereignet? JL: Du sprichst von dem Interview, welches wir beide nach der Vereinsgründung der via integralis geführt haben. Damals wie heute ist es mir ein Anliegen, Menschen die Erfahrung des Aufgehoben-Seins zu ermöglichen. In Bezug auf unsere Gemeinschaft der Kontemplationslehrenden bedeutete dies, dass wir zusammen die via integralis als Verein etablieren. Ich sprach damals von Organisationsstrukturen, die, in Analogie zum knöchernen Skelett, unserem Organismus den notwendigen Halt geben. Heute freue ich mich über diesen sehr lebendigen Verein, in dem weiterhin Wachstum geschieht.
Wieso komme ich dazu, einen Text über den Alpsegen zu gestalten? Dies wohl, weil ich zu Beginn der Coronazeit gefragt wurde, ob ich nicht einen Stadtsegen (Alpsegen, in der Stadt gerufen, und an die Coronaverhältnisse angepasst) auf dem Dach der ökumenischen Haldenkirche in St. Gallen rufen würde. Damals habe ich sofort zugesagt, obwohl ich über den Hintergrund des Alpsegens gar nicht viel wusste. Wer einen tiefen Glauben an die heilvolle Wirkung des Segensrufes auf der Alp hat, kann durchaus diese Art Gebetsrezitation in die Stadt übertragen. Wie auf der Alp, wo neben dem Sennen vielleicht keine Menschenseele in der Nähe ist, so kann der Stadtsegen auch in die laute Stadt gerufen werden und ein ganzes Quartier einhüllen.
Nach dem Jahrestreffen der Lehrerinnen und Lehrer der Kontemplationsschule via integralis im Februar 2020 spürte Claudia Nothelfer einmal mehr, wie gut die Verbundenheit untereinander tut und wie stark das Kraftfeld ist, das sich im gemeinsamen Meditieren in einer grossen Gruppe aufbaut. Daraus erwuchs das Bedürfnis, dieses Potenzial zu nutzen, eine zusätzliche Form der Verbundenheit unter den Lehrenden zu schaffen und Meditierende von aussen mit einzubeziehen. Es war die Zeit, in der das Corona-Virus Europa erreicht hatte und aus anderen Ländern tief berührende Nachrichten über schwer Erkrankte und Sterbende kamen.