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Mönch
Assoziation: - Rückzug,- spirituelles Leben.
Fragestellung: - Welcher Teil von mir braucht den Rückzug vor den Anforderungen des Lebens?
Allgemein:
Mönch warnt davor, sich zu weit von der Welt und der Realität zurückzuziehen, die weltlichen Dinge zu stark zu vernachlässigen. Der Bettelmönch soll nach alter Traumdeutung vor Verarmung warnen. Es kann aber auch sein, daß er religiöse Belehrungen wünscht oder er möchte eine religiöse Erfahrung machen.
Psychologisch:
Auch der Mönch erinnert an ein Leben des Verzichts und der Entsagung. Ist der Träumer selbst der Mönch, muß er vielleicht im Wachleben auf irgend etwas verzichten, das ihm lieb und wert war. Treffen wir im Traumgeschehen einen Mönch, suchen wir vielleicht Rat und Hilfe bei einem selbstlosen Menschen.
Volkstümlich:
(arab. ) :
- sehen oder sprechen: in Trübsal von einem Geistlichen aufgerichtet werden,- auch: eine Begegnung mit jemanden, durch dessen Hilfe unser Lebensschicksal eine entscheidende Veränderung erfährt,-
- begegnen oder begrüßen: man wird bald Rat und Hilfe von einem Menschen erfahren, von dem man es am wenigsten erwartet hätte,-
- von einem in die Wüste oder zu einem Palmenhain begleitet werden: es steht einem Geborgenheit und Sicherheit durch einen geliebten Partner bevor,-
- sein: du verbirgst etwas vor deinen Freunden,-
- sich selbst als einen sehen: man wird Schwierigkeiten zu meistern haben, die vollste Konzentration verlangen.
(europ.) :
- für Männer, einen Mönche sehen und mit ihnen verkehren: bedeutet, daß man in angenehme Gesellschaft kommt,- auch: man hat in einer Sache ein schlechtes Gewissen,-
- einen sehen: man könnte jemandem begegnen, durch dessen Hilfe das Lebensschicksal eine gute Wende nimmt,-
- selbst sein: man erleidet persönliche Verluste und Krankheiten,-
- sich selbst als einen sehen: Es steht eine Zeit des Alleine seins bevor. Dies kann wohltuend und fruchtbar sein.
(ind. ) :
(Siehe auch 'Geistlicher')
- Träumt dem Kaiser, er sei wie ein Mönch geschoren und eingekleidet worden, wird er Herrschaft und Kaisertum verlieren und bald in Trübsal sterben. Ein Untertan, der solches träumt und erleidet, wird in drückender Armut sein Leben enden. Eine verheiratete Frau wird ihren Mann verlieren, eine unverheiratete ledig sterben.