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In Bellinzona hat das Gericht einen Angestellten der Credit Suisse, welcher Kundendaten auf CD für zwei Millionen Franken nach Deutschland verkauft hat, zu einer bedingten Gefängnisstrafe und einer Busse von Fr. 3‘000.– verurteilt. Er kassiert also Fr. 2‘000‘000.– und erhält eine effektive Strafe Fr. 3‘000.–.
In Zürich hat das Gericht den Finanzchef von EKT, der strafbar eine Provision von SFr 1.2 Mio für eine Geldanlage bekommen hat, zu einer bedingten Gefängnis Strafe und zu einer Busse von SFr 1.000 verurteilt. Er kassiert also Fr. 1‘200‘000.– und erhält eine effektive Starfe von Fr. 1‘000.–.
Hat sich die kriminell strafbare Tat gelohnt? Statt angemessen zu bestrafen, fördert die Justiz mit solch richterlichen Urteilen die Kriminalität!
Harry Pollak,
Netstal GL