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Der Schattenfürster
Es war einmal vor langer lange Zeit in einem Dorf namens Untersiggenthal
Der KLEINER Dracula, ein Alleinerziehender Vater einer Tochter namens Mavcindy, die er vor „menschlichem Abschaum“, wie er normale Menschen nennt, beschützen will. Zu diesem Zweck lässt er ein Schloss in Untersiggenthal bauen, ein Hotel, in das jedes Jahr die Räbefoniker einchecken, die Ruhe vor Menschen haben wollen. Regelmäßige Besucher sind dabei Kleinerdraculas Freunde Yvenstein mit seiner Frau Angelastein, Ronnmumia mit Gattin Schweremum, der Unsichtbare Griffin und Papawolf mit Mamawerwolf und ihrer Tochter Wölflein.
Als Mavcindy’ 118. Geburtstag bevorsteht, möchte sie nichts mehr, als die Welt zu erkunden. Als ihr Vater es ihr erlaubt, verwandelt sie sich in die Fledermaus Mavkarina um in ein im Tal liegendes Dorf zu fliegen. Dort wird sie jedoch von Dorfbewohnern mit Mistgabeln und brennenden Fackeln vertrieben, ohne zu ahnen, dass alles von ihrem Vater arrangiert war, um ihre Angst vor den Menschen weiter zu schüren.
Wieder im Schloss angekommen, gesteht sie ihrem Vater, dass er recht hatte, womit für diesen alle Probleme gelöst scheinen. Jedoch tun sich weit größere für ihn auf, als plötzlich ein junger Mann mit einem übergroßen Rucksack in der Hotelhalle steht. Der Mensch namens Kevin-Jonathan ist auf Abenteuersuche und hält zunächst alles für ein Kostümfest. Um das Versagen seiner ausgeklügelten Sicherheitsmaßnahmen zu vertuschen, verkleidet Dracula den Menschen als Pädistein Junior, Yvensteins angeblich lange verschollenen Cousin, den er engagiert habe, um MavCindys’ Geburtstagsparty zu organisieren.
Als Mavcindy Kevin-Jonathan begegnet, ist sie sofort von ihm entzückt, was ihrem Vater zutiefst missfällt. Obwohl Pädistein im Hotel für Begeisterung sorgt, als er den zahlreichen Gästen Rockmusik und lustige Spiele im Swimmingpool näher bringt, versucht der traditionsbewusste FlädBäumlit dies zu verhindern. Er führt Pädistein in einen Raum, in dem ein Bild von ihm und seiner Frau Hexe Ricca hängt, und erzählt, dass sie damals von Menschen getötet wurde und er nur Mavcindy retten konnte. Somit versteht KEVIN-Jonathan nun seine Abneigung gegen Menschen, entgegnet jedoch, Menschen seien nicht mehr so wie früher, was KLEINER Dracula nachdenklich macht. Schließlich findet der Vampir doch noch Gefallen an Kevin-Jonathan Aktionen, so dass einer perfekten Party eigentlich nichts im Weg stehen sollte.
Doch plötzlich erscheint der Hotelköchin Linda de Maag dessen Maus die Stillefürstin Kevin-Jonathan von Anfang an durch dessen Geruch als Menschen erkannt hat, und eröffnet den schockierten Gästen die Wahrheit. Dabei muss KLEINER Dracula Mavcindy auch seine List mit dem Dorf beichten, was diese zutiefst enttäuscht. Dennoch gesteht sie KEVIN-Jonathan ihre Zuneigung, doch dieser hat Angst vor den blutigen Vampiersbrüdern Maurer und Kusi und wirft ihr vor, sie sei ein Monster und er hasse Monster, was sie endgültig am Boden zerstört. Die Hotelgäste fühlen sich indes ebenfalls getäuscht und wollen unverrichteter Dinge abreisen.
KleinerDracula wirft einen Blick in das Buch, das er von seiner Frau für Mavcindys’ Geburtstag aufgehoben hat. Mavcindis’ Mutter schreibt an ihre Tochter, sie solle das, was sie liebt, unbedingt festhalten. Der Dracula versteht nun, wie wichtig KEVIN-Jonathan für seine Tochter ist. Er kann seine Gäste zum Bleiben überreden und macht sich mit Schleimimeini,der toten Hiltmann und Grafzombi mit ihrem Bruder Zombi von Hauswirth auf den Weg zum Flughafen, um Kevin-Jonathan zurückzuholen. Als sie dabei im Dorf ankommen, stellen sie fest, dass hier ein Fest zu Ehren von Monstern gefeiert wird und die Leute inzwischen Monster lieben. Durch diese Erkenntnis ermutigt, erreicht KleinerDracula den Flughafen, doch die Maschine hat bereits abgehoben. In Fledermausgestalt fliegt er hinterher, hypnotisiert den Piloten, spricht durch ihn über die Bordsprechanlage und entschuldigt sich bei KEVIN-Jonathan, der die Entschuldigung annimmt. Somit kann Mavcindys’ Geburtstagsparty nun stattfinden, und beide feiern ausgelassen mit ihren Freunden.
Und wen sie nicht gestorben sind, Feiern und spielten sie noch weiter.