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Die topgesetzten Hingis/Mirza brauchten 1:23 Stunden, um die als Nummer 3 gesetzten taiwanesischen Chan-Schwestern Hao-Ching und Yung-Jan 6:4, 6:2 zu bezwingen. Insgesamt gelangen dem überlegenen schweizerisch-indischen Duo sechs Breaks, so auch im letzten Game der Partie.
Hingis bekannte danach, dass die frühe Spielzeit kurz nach Mittag nicht gerade nach ihrem Geschmack war. “Ich bin ein Morgenmuffel. Aber Sania ist eine unglaublich positive Person und hat mich getragen. Deshalb konnten wir den ersten Satz noch drehen.” Da lagen Hingis/Mirza 1:3 im Rückstand, gewannen in der Folge aber 11 der nächsten 14 Games. “Als ich dann richtig wach war, machte es klick”, meinte die 35-jährige Ostschweizerin strahlend.
Es war bereits der 21. Sieg in Serie der beiden seit Ende August. Hingis erreichte zum dritten Mal den Final des Masters am Jahresende. 1999 und 2000 hatte sie zusammen mit Anna Kurnikowa gewonnen. Gegnerinnen im Final sind am Sonntagmorgen (8.30 Uhr) die Spanierinnen Garbiñe Muguruza/Carla Suarez Navarro. Muguruza rappelte sich nach einer bitteren Niederlage im Einzel auf eindrückliche Weise auf. Hingis und Mirza sind in ihrem zehnten Final, seit sie sich im vergangenen März zusammengetan haben, dennoch klare Favoriten. Acht dieser Finals haben sie für sich entschieden.
(SI)