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Zum Abschluss der Wintersaison verpasst Lena Müller an den Junioren-Weltmeisterschaften den Finaldurchgang der besten Zehn in ihrer Paradedisziplin ärgerlich knapp.
In Kläppen, rund 400 Kilometer nordwestlich von Stockholm an der Grenze zu Norwegen, wurden Mitte April die WeltmeisterInnen im U18-Bereich (Jahrgang 2001 und jünger) gekürt. Lena Müller, die auch in den kommenden beiden Jahren noch im Nachwuchsbereich startberechtigt ist, vertrat mit zwei Landsfrauen die Schweiz.
Die Lernende der St. Galler 18er-Klasse startete in den Disziplinen Slopestyle und Big Air. Im Slopestyle, bei dem eine Art Parcours über Sprünge und Rails absolviert wird, lief es Lena nicht nach Wunsch. Die 16-Jährige stürzte in beiden Läufen, musste dadurch grosse Abzüge der dreiköpfigen Jury hinnehmen und hatte keine Chance auf den Final-Contest der besten Zehn. Der 36. Rang unter 44 Teilnehmerinnen entsprach weder den Ansprüchen noch den Möglichkeiten der Ostschweizerin.
Deutlich besser erging es Lena im vier Tage später ausgetragenen Big-Air-Wettkampf. Dort konzentriert sich alles auf einen einzigen Sprung über eine gigantische Schanze. Nach Heat 1 und der Hälfte der Qualifikation gehörte Lena in ihrer Gruppe noch zu den besten Snowboarderinnen. Weil aber einige Konkurrentinnen im zweiten Umgang nochmals zulegen konnten, musste auch Lena riskieren – und konnte ihren Sprung schliesslich nicht wunschgemäss stehen. Dadurch verbesserte sie ihr Skore auch nicht und verpasste als Siebte ihrer Gruppe die ersten Fünf und damit den Finaldurchgang um zwei Punkte knapp.
Mit Schlussrang 13 und der Gewissheit, dass nur fünf gleichaltrige oder jüngere Athletinnen besser sprangen, verabschiedet sich Lena nun in den Sommer.
Quelle: 17B