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Die 1994 gegründete EQT gehört - wie in der Branche üblich - ihren Managern, die nun zum Teil Kasse machten. Von den Gesamterlösen flossen rund 540 Millionen Euro an das Unternehmen selbst, der Rest ging an die Altaktionäre. Künftig befinden sich gut 21 Prozent der Aktien im Streubesitz. Die Investmentfirma der schwedischen Familie Wallenberg, Investor AB, bleibt mit einem Minderheitsanteil von rund 18 Prozent der grösste Einzelinvestor.
In den vergangenen Jahren haben mehrere Beteiligungsfirmen den Sprung an die Börse gewagt, allerdings vorwiegend in den USA: Blackstone, KKR, Carlyle und Apollo wollten sich damit weniger abhängig von den Anlegern in ihren geschlossenen Fonds machen. In Europa sind die schweizerische Partners Group und die britische 3i an der Börse gelistet.
In den EQT-Fonds stecken rund 40 Milliarden Euro. Dem Investor gehören Unternehmen mit zusammen 19 Milliarden Euro Umsatz und 110.000 Mitarbeitern. Der deutschsprachige Raum zählt zu den bevorzugten Regionen, in denen EQT nach Firmen sucht. In der Schweiz hatte EQT etwa 2016 Kuoni übernommen. Im Mai hatte Nestlé den Verkauf seine Hautpflegesparte für mehr als 10 Milliarden Franken an ein Konsortium aus EQT und der Abu Dhabi Investment Authority (ADIA) angekündigt. In Deutschland gehört den Schweden unter anderem eine Minderheits-Beteiligung am weltgrössten Prothesen-Hersteller Ottobock sowie die Mehrheit am Linux-Anbieter Suse.
(AWP)