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Argentinien hat bei der Copa América in Chile den angestrebten Auftaktsieg verpasst. Lange sieht die mit Superstars gespickte Albiceleste gegen Paraguay wie der sichere Sieger aus, doch dank einem Last-Minute-Treffer holt sich das Team von FCB-Stürmer Derlis Gonzalez, der für die zweite Halbzeit eingewechselt wird, noch einen Punkt.
Sergio Agüero erzielt in der 29. Minute nach fürchterlichem Fehlpass in der paraguayischen Abwehr und einem Alleingang das 1:0. Eine Viertelstunde später fällt Angel di Maria im Strafraum und bekommt einen zweifelhaften Foulelfmeter zugesprochen, den Captain Lionel Messi sicher verwandelt.
In der zweiten Hälfte kontert Paraguay geschickt und erzielt durch Ex-Bundesliga-Stürmer Nelson Valdez nach einer Stunde den Anschlusstreffer. Aus rund 22 Metern hämmert er den Ball herrlich in die hohe Torecke.
Argentinien sucht nun vehement das dritte Tor, doch auch die Einwechslungen der Offensivkräfte Higuaín und Carlos Tevez bringen nicht die endgültige Entscheidung. Stattdessen kommt bei Paraguay der Ex-Dortmunder Lucas Barrios für Roque Santa Cruz ins Spiel und trifft in der 90. Minute per Flachschuss noch zum Ausgleich.
Uruguay dagegen ist mit einem Arbeitssieg in die Copa America gestartet. Der Rekordsieger setzte sich in Antofagasta 1:0 gegen Jamaikadurch und steht vorerst an der Spitze der Gruppe B. Cristian Rodriguez erzielte in der 52. Minute den Siegtreffer. Jamaika ist neben Mexiko eine von zwei Nationen, die auf Einladung an der Copa América teilnehmen.
Im Vorfeld hatte Edinson Cavani mit geografischen Wissenslücken für Gesprächsstoff gesorgt. Der 28-Jährige Stürmer vom französischen Meister Paris St.Germain hatte die jamaikanische Mannschaft als Afrikaner bezeichnet. «Jamaika wird wie jedes andere afrikanische Team sehr stark sein», hatte Cavani vor dem Duell gesagt. Mittlerweile hat er sich für seinen Fauxpas entschuldigt. (pre/si)
104 Athletinnen und Athleten aus Österreich reisen an die Olympischen Winterspiele von Peking. Damit ist die Austria-Delegation deutlich kleiner als diejenige der Schweiz: Swiss Olympic wird mit 168 Sportlerinnen und Sportlern in China vertreten sein. Hauptgrund dafür ist, dass Österreich weder im Hockeyturnier der Frauen, noch der Männer vertreten ist.