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Das Jahr 2008 ist das Jahr der Kartoffel. Von den Spaniern in den Anden entdeckt, kam die Knolle nach Europa. Heute ist sie weltweit ein unverzichtbares, existenzielles Basisnahrungsmittel auch in der Algarve geworden.
Grund für die UNESCO das Jahr 2008 zum Kartoffeljahr zu erklären und
gleichzeitig auf die Wichtigkeit der Kartoffel im Kampf gegen den
Hunger aufmerksam zu machen.
An der Algarve und in Portugal ist die Kartoffel längst heimisch.
Bereits um 1647 wird die Kartoffel in einem portugiesischen Wörterbuch erstmalig erwähnt. Im Jahre 1780 werden erstmalig „Batatas“ in Portugal und an der Algarve gepflanzt.
Von der spanischen Bezeichnung „Patata“ wurde der portugiesische Begriff nur weich abgewandelt: „Batata“.
Hauptanbaugebiete sind in Portugal der Beira Litoral. Es ist eine alte Bezeichnung für die heutigen portugiesischen Distrikte Aveiro, Coimbra und Teile der Distrikte Leiria und Santarém.
Die besten Bedingungen für Kartoffelanbau soll es in Trás os Montes geben.
Während wir die Kartoffel an der Algarve meist in Chipsform, frittiert oder gekocht auf unseren Tellern serviert bekommen, gibt es zwei traditionelle Kartoffelgerichte.
Die Batata à portuguesa ähnelt Bratkartoffeln mit Paprikagemüse. Bei der Batata portuguesa handelt es sich um in Scheiben geschnittene Kartoffeln, die in Milch gekocht, mit Käse überbacken und mit Salz und Muskat gewürzt werden, um dann im Ofen zu schmoren.
Mehr Informationen zur Kartoffel gibt es bei einer Ausstellung bis 15. November auf der Quinta do Peral bei São Bras (Algarve).