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Die Solothurner Filmtage, wie sie ab 1967 heissen, etablierten sich als regelmässige Veranstaltung. Am 11. Juli 1967 gründeten die Organisatoren einen nationalen Trägerverein: die Schweizerische Gesell- schaft Solothurner Filmtage mit dem NZZ-Filmredaktor Martin Schlappner als erstem Präsidenten. Während der zweiten Filmtage konstituierte sich eine Arbeits- gemeinschaft für ein nationales schweizerisches Filmzentrum. 1967 verabschiedete der Solothurner Grossrat ein fortschrittliches Kulturförderungsgesetz,
das den kulturellen Austausch postulierte: «Es werden Begegnungen organisiert zwischen den Vertretern verschiedener kultureller Kreise im Land, vor allem der Deutschschweiz und der Romandie, um das gegenseitige Verständnis zu fördern (...).» Diese Kontakte suchten die Organisatoren aktiv, vor allem Vorstandsmitglied Urs Reinhart, der in Lausanne studiert hatte.
Thomas Schärer
Wir danken der Cinémathèque suisse für die Zusammenarbeit in der Archivierung und Digitalisierung.