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Die Direktorin des Stadttheaters Sursee Isabelle Ruf-Weber erhält die höchste Auszeichnung der Schweizer Blasmusikszene: den Stephan-Jäggi-Preis. Sie ist die erste Frau, diesen Preis bekommt.
Der Stiftungsrat hat entschieden, den «Preis der Schweizer Musikanten in memoriam Stephan Jäggi» an Isabelle Ruf-Weber zu vergeben. Ruf-Weber dirigiert noch bis Ende dieses Jahres das renommierte Blasorchester der Landwehr in Freiburg. Der Preis ist die höchste Auszeichnung in der schweizerischen Blasmusikszene und ehrt Musiker für herausragende Leistungen in diesem Bereich.
Isabelle Ruf-Weber ist die erste weibliche Preisträgerin. Der Preis erinnert an den Schweizer Komponisten Stephan Jäggi, der zahlreiche Werke geschrieben hat, die heute noch gespielt werden, unter anderem den General-Guisan- Marsch.
Der Preis wird Isabelle Ruf-Weber offiziell am 9. Dezember 2017 anlässlich des diesjährigen Galakonzertes der Landwehr in Freiburg überreicht, wie das Stadttheater Sursee mitteilt.
Isabelle Ruf-Weber hat schon verschiedenste Orchester und Projekte geleitet. Unter anderem dirigierte sie 25 Jahre lang das Blasorchester Neuenkirch (1988–2013), leitete das Orchester Sursee (2000–2003) und anschliessend den Orchesterverein Malters (2003–2007). Ende 2007 übernahm sie die musikalische Leitung des schweizweit bekannten Blasorchesters Landwehr Fribourg. Während zwölf erfolgreichen Jahren wirkte sie bis 2013 als künstlerische Leiterin des Landesblasorchesters Baden-Württemberg.
Am Stadttheater Sursee übernahm sie 2001 die musikalische Leitung, seit 2013 ist sie dessen künstlerische Direktorin. Zudem ist Isabelle Ruf-Weber Gastdirigentin und Musikpädagogin: Sie unterrichtet seit 2006 als Gastdozentin an der Bundesakademie in Trossingen (D) und von 2009 bis 2014 lehrte sie als Dozentin für Blasmusik-Direktion an der Musikhochschule Luzern. An Dirigier- und Musikwettbewerben im In- und Ausland ist sie ein viel gefragtes Jurymitglied.
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