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Angesichts dieser Erkenntnis ist es eigentlich schon fast ein Wunder das Ebola noch nicht nach Europa eingeschleppt wurde.
Hoffen wir das es so bleibt und Ebola auch in Afrika endlich ausgerottet werden kann.
16 Monate lang war ein britischer Patient mit dem Coronavirus infiziert, dann starb er an Covid-19. Entdeckt haben diesen traurigen «Covid-Rekord» Forscher des King's College in London in einer neuen Studie. Sie untersuchten über Monate die Viren von neun Patienten mit einer Abwehrschwäche des Immunsystems.
Dies, weil chronische Infektionen von Menschen mit einer Immunabwehrschwäche als mögliche Brutstätte für neue Virusvarianten gelten.
«Neue Varianten von Sars-CoV-2 sind während der ganzen Pandemie aufgetaucht», sagt Studienleiter Luke Snell. Einige dieser Varianten sind leichter von Mensch zu Mensch übertragbar, verursachen schwerere Krankheiten oder machen die Impfstoffe weniger wirksam. Snell sagt:
Die Forscher wollten herausfinden, welche Mutationen sich im Körper dieser Patienten ergeben und ob sich daraus gefährliche Varianten entwickeln könnten.
Die regelmässige Entnahme von Proben und die genetische Analyse des Coronavirus zeigten, dass fünf der neun Patienten zumindest eine Mutation entwickelt hatten. Einige Patienten sogar mehrere, die mit Mutationen besorgniserregender Varianten verwandt sind, also mit den Alpha-, Delta- und Omikron-Varianten. Bei einem der neun Patienten sind im Verlauf seiner chronischen Covid-Infektion zehn Mutationen aufgetreten. Niemals aber der komplette Satz, der eine neue Variante definieren würde.
Das beweist nach Snell, dass die Mutationen, die in gefährlichen Varianten vorkommen, auch bei immungeschwächten Personen auftreten. Somit könnten sich bei solchen Patienten neue Varianten entwickeln. Allerdings betont der Studienleiter: «Keiner der untersuchten Patienten hat neue Varianten entwickelt, die sich in der Umgebung ausgebreitet haben und Anlass zur Sorge wären.»
Die neun Covid-Patienten, die zwischen März 2020 und Dezember 2021 untersucht worden sind, leiden entweder an HIV, Krebs oder mussten nach einer Organtransplantation Medikamente einnehmen, um das Immunsystem zu unterdrücken. Von diesen Patienten sind inzwischen vier an Covid-19 verstorben. Von den Überlebenden haben sich zwei Personen ohne Behandlung vollständig erholt, zwei Personen werden noch immer mit Coronamedikamenten und Antikörper-Therapien behandelt. Einer dieser Covid-Patienten war bis zum letzten PCR-Test bereits 412 Tage infiziert, also über ein Jahr. Er wird mit monoklonalen Antikörpern behandelt. Bleibt diese Person trotzdem noch drei Monate infiziert, wird sie die bisher längste Coronainfektion von 505 Tagen überdauern.
«Immungeschwächte Patienten mit chronischer Infektion haben eine schlechte Prognose. Deshalb werden dringend neue Behandlungsstrategien benötigt, um ihre Infektion zu beseitigen. Dies könnte auch das Auftreten von Varianten verhindern», sagt Co-Studienautor Gaia Nebbia.
Zudem haben die britischen Forscher bei einem dieser Patienten einen Fall einer maskierten, okkult genannten Coronainfektion entdeckt. Der Patient schien sich erholt zu haben, seine PCR-Tests waren negativ. Monate später war er plötzlich, aber wieder positiv. Dabei hat es sich nicht um eine Reinfektion gehandelt, wie die Forscher festhalten. Der Patient hatte sich mit der Alpha-Variante angesteckt und auch der spätere Test zeigte die Infektion mit der Alpha-Variante. Diese zirkulierte zu diesem Zeitpunkt in England aber gar nicht mehr.
Solche okkulten Infektionen gebe es auch bei Ebola und Hepatitis-B, erklären die Forscher. Das sei nicht zu verwechseln mit Long Covid, bei der das Virus generell nicht mehr im Körper ist, aber die Covid-Symptome weiterhin spürbar bleiben. Sars-CoV-2-Infektionen können also auch unbemerkt lange im Körper bleiben, zumindest bei schwer vorerkrankten Menschen. (aargauerzeitung.ch)
Der Schweizer Overshoot Day hat sich leicht nach hinten verschoben. Vor drei Jahren fiel er noch auf den 7. Mai, jetzt ist es der 13. Mai. Sprich: Würden alle Menschen auf der Erde so leben, wie die Schweizerinnen, wären heute alle Ressourcen fürs laufende Jahr aufgebraucht. Mit dem Schweizer Lebensstil bräuchten wir 2,8 Erden. Damit liegen wir deutlich über dem weltweiten Schnitt von 1,75 Erden.