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Virunga Ranger, DRC
Der Virunga Nationalpark ist immer wieder von Wilderei betroffen und die Ranger des Parks setzen ihr Leben für den Schutz der Tiere ein. Dazu gehören nicht nur die Gorillas, sondern auch Waldelefanten und die vielen kleineren Tiere, die gerne vergessen gehen.
Die Region Kivu in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) wurde von vielen schweren humanitären Krisen erschüttert. Der Virunga Nationalpark liegt mitten drin. Virunga beschäftigt über 700 Frauen und Männer als Ranger, die sich um den Schutz des Parks, der Gorillas und natürlich auch der Menschen kümmern, die rund um den Park wohnen. Die tägliche Arbeit ist anstrengend und voller Gefahren. Fast 200 Ranger haben seit 1925 mit Ihrem Leben bezahlt und verdienen unseren grössten Respekt und unsere Unterstützung.
Die Ranger werden sorgfältig ausgewählt und müssen anschliessend ein strenges Training durchlaufen, bevor sie für den Dienst bei der Congolese National Park Authority (ICCN) zugelassen werden. Sie stammen alle aus den umliegenden Dörfern.
Helfen Sie mit und unterstützen Sie den Park, die Ranger und die vier Millionen Menschen, die rund um den Park leben, mit einer Spende.
2021 - Virunga Rangers - Zuwendung von USD 10'000
2020 war nicht nur wegen der Pandemie ein schwieriges Jahr für das Virunga Team; leider werden die Virunga Park Ranger auch immer wieder mit schweren bewaffneten Angriffen konfrontiert, die oft tödlich enden.
2020 - Virunga Ranger - Zuwendung von USD 30'000
Der Virunga Nationalpark im Kongo (DRC) liegt uns am Herzen. Wir sind uns bewusst, dass kaum jemand den Park besucht oder kennt, aber was Emmanuel de Merode und die Virunga Ranger jeden Tag leisten, um den ältesten Nationalpark Afrikas am Leben zu erhalten, verdient unseren grössten Respekt.
Emmanuel de Merode, Marlene Zähner - Virunga National Park
Emmanuel de Mérode hat wohl einen der anspruchsvollsten und gefährlichsten Jobs in Afrika. Als Direktor des 7'800 km2 grossen Virunga-Nationalparks im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist er für die Aufrechterhaltung des ältesten Nationalparks Afrikas verantwortlich, ein Weltkulturerbe in einer der volatilsten Regionen der Welt.
De Merode wurde in Tunesien geboren, wuchs in Kenia auf und absolvierte in London seine Ausbildung zum Anthropologen. 1993 kam Pilot und Naturschützer De Merode erstmals in die DRK und promovierte dort mit dem Studium des illegalen Buschfleischhandels. Im August 2008 nahm er den Posten als Direktor des Virunga Nationalparks an, als einziger Ausländer, dem das Privileg und die Herausforderung gewährt wurde, gerichtliche Entscheidungen in Zentralafrika treffen zu dürfen. Der Sohn einer der ältesten und einflussreichsten Hochadelsfamilien Belgiens lebt seit 2008 in einem Zelt neben anderen Rangern im Parkhauptquartier von Rumangabo, etwa 40 Kilometer nördlich der Stadt Goma. Im April 2014 wurde De Merode auf dem Rückweg von Goma nach Rumangabo von bisher unbekannten Tätern fünfmal in die Gegend der Brust und des Abdomen geschossen. Er überlebte, wurde in einem lokalen Krankenhaus in Goma operiert und kehrte kurz darauf wieder zum Virunga Nationalpark zurück, wo er seitdem seine Arbeit als Parkdirektor fortsetzt.
Marlene Zähner ist eine Koryphäe unter den Hundeausbildern. Sie bildet unter anderem Polizisten und deren Hunde im Mantrailing aus. Durch den Individualgeruch können die Hunde eine Fährte auch unter erschwerten Umständen aufnehmen, wie bei kontaminierten Strassen oder fast verschwundenen Spuren. Allein durch das Schnüffeln an einer leeren Patronenhülse können die Bluthunde die Schützen noch auf viele Kilometer Entfernung aufspüren.
Als Emmanuel De Merode auf der Suche nach einer Bluthundestaffel war, wurde er auf sie aufmerksam. Zuerst winkte Zähner ab, zuviel sei notwendig, um Bluthunde in den Kongo bringen zu können. Doch De Merode liess nicht locker. Innerhalb von zwei Monaten suchte Marlene Zähner 6 junge Bluthunde zusammen und reiste mit ihnen in den Kongo, um sie den ahnungslosen Rangern vorzustellen und die Ausbildung zu beginnen. Der Anfang war nicht leicht, die Ranger wussten kaum, wie man einen Hund an der Leine führt. Schnell lernten die motivierten Ranger aber dazu und das Training zeigte Erfolg: „Als ich das erste Mal im Kongo war, wurden jeden Monat ein oder zwei getötete Elefanten gefunden, inzwischen kommt das nur noch einmal im Jahr vor.“
Nach den ersten Einsätzen im Feld kam der Krieg, der 18 Monate dauerte. Zähner war eine der drei Weissen, die blieben, behandelte die Verletzten und gehört seither zur Gemeinschaft dazu. Heute reist sie regelmässig in den Virunga Nationalpark und unterstützt mit ihrer Stiftung Dodo Bahati nicht nur den Schutz der Wildtiere, sondern auch Waisenkinder in den umliegenden Dörfern des Virunga.
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