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Geschichte
Die Geschichte von Grengiols ist nicht ganz einfach nachzuvollziehen. Denn verlässliche schriftliche Dokumente sind praktisch vollumfänglich dem grossen Dorfbrand von 1799 zum Opfer gefallen.
Dass Grengiols schon in der Jungsteinzeit besiedelt war, zeigen Gräberfunde aus dieser Zeit. Auch die Römer hinterliessen ihre Spuren in Form von Verkehrswegen (über den Albrun), Münzen und dem Dorfnamen Grengiols (stammt vermutlich aus dem lateinischen graniola, was soviel heisst wie "zu den Speichern").
Erstmals urkundlich erwähnt wird Grengiols im Jahre 1052 unter dem Namen Graneirolis. In den folgenden Jahrhunderten erlebte Grengiols viele Herren - die Herren von Savoyen, der Bischhof von Sitten, die deutschen Kaiser und die Franzosen.
Das dunkelste Kapital folgte 1799. Nach der französischen Revolution weigerten sich die Grengijer standhaft, Soldaten für Frankreich zur Verfügung zu stellen. Doch lange konnten die Grengijer den Franzosen totz Hilfe Österreichischer und Russischer Truppen nicht widerstehen. Am 15. August 1799 steckten die Österreicher das Dorf auf dem Rückzug aus strategischen Überlegungen in Brand. Nur ein Haus, eine Scheune und zwei Speicher überstehen den Brand. Der Wiederaufbau dauerte Jahrzehnte.
Mit dem Eintritt des Wallis in die Eidgenossenschaft 1815 und der schweizerischen Bundesverfassung von 1848 segelte auch Grengiols in ruhigeren geschichtlichen Gewässern.