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Zahnringpumpe oder Peristaltikpumpe? Was sind die Unterschiede?
Zahnringpumpen sind Verdrängerpumpen, die häufig in Labor- und industriellen Anwendungen eingesetzt werden. Im Gegensatz zu Peristaltikpumpen, die durch Drücken und Quetschen eines Schlauchs arbeiten, bewegen Zahnringpumpen Flüssigkeiten durch die Bewegung von Zahnrädern innerhalb eines zylinderförmigen Gehäuses.
Die Vorteile von Zahnringpumpen liegen in ihrer Fähigkeit, Flüssigkeiten gleichmäßig und kontinuierlich zu fördern, ohne dabei zu pulsieren. Dadurch eignen sie sich besonders für Anwendungen, bei denen eine sehr konstante Flüssigkeitszufuhr erforderlich ist, beispielsweise in der Chemie- oder Pharmaziebranche.
Zahnringpumpen können höhere Saugleistungen als Peristaltikpumpen erzeugen und sind dazu in der Lage, höhere Drücke von mehreren bar zu erzeugen. Sie können auch für Flüssigkeiten mit höheren Viskositäten geeignet sein. Für Flüssigkeiten mit Feststoffgehalten sind sie hingegen gar nicht zu empfehlen, da dadurch das Zahnrad oder der Zahnring beschädigt werden können. Hier ist eine Peristaltikpumpe ein Muss.
Peristaltikpumpen eignen sich besser für Anwendungen, bei denen eine kontaminationsfreie oder gar sterile Flüssigkeitsförderung erforderlich ist. Sie eignen sich für Anwendungen, bei denen ein sehr variabler Fluss benötigt wird, da sie noch einfach anpassbar sind. Sie haben jedoch eine begrenzte Druckkapazität von meist unter einem bar Druck und können für viskose Flüssigkeiten weniger geeignet sein.
Insgesamt bieten Zahnringpumpen eine kontinuierlichere Flüssigkeitsförderung, während Peristaltikpumpen flexibler in der Anwendung sind und insbesondere für kontaminationsfreie Anwendungen geeigneter sind. Die Wahl hängt damit von den spezifischen Anforderungen der Anwendung ab.
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