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Innerhalb der gegenwärtigen kulturtheoretischen Diskussion gewinnt der postkoloniale Diskurs immer mehr an Profil und Einfluß. Angesichts einer Welt, die durch westliche Vorstellungen geistig wie materiell dominiert wird, versucht die sogenannte Dritte Welt, sich der eigenen kulturellen Identität zu versichern, zu ihr zurückzukehren oder sie neu zu konstituieren. Die Interdependenzen zwischen der Ersten und der Dritten Welt, die politischen, sozialen und Identitätsschwierigkeiten von Ländern Lateinamerikas, Afrikas und Asiens sind Thema der hier versammelten Reiseberichte, Tagebucheintragungen, Briefe und Reportagen.Autoren wie Hans Christoph Buch, Eva Demski, Hubert Fichte, Günter Grass, Bodo Kirchhoff oder Martin Walser wollen bei sich und Ihrem Lesepublikum das Bewußtsein von den Problemen der von ihnen besuchten Länder schärfen, wollen Vorurteile über fremde Kulturen abbauen, ohne die negativen Seiten in deren Traditionen zu übersehen.
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