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Die im Folgenden beschriebenen Kurzwellen-Empfänger - aufgenommen sind nur Geräte die den kompletten Kurzwellenfrequenzbereich bis 30 MHz abdecken - sind als sogenannte Stationsempfänger in der Lage, bei geeigneten Empfangsbedingungen und ausreichender Senderstärke, Kurzwellensender aus allen Winkeln der Erde hörbar zu machen. Einen Überblick über die Entwicklung der Stationsempfänger verschafft die entsprechende Zeitleiste.
Ich verzichte darauf, „Scanner“ die auch erweiterte Frequenzbereiche oberhalb von 30 MHz abdecken und somit nebem dem UKW-Rundfunk auch den Empfang von Flugfunk, BOS-Funk und in diesem Bereich aktiven Funkamateuren ermöglichen, darzustellen. Zu diesem Thema gibt es umfassende Websites.
Ältere Empfänger die mit Röhrentechnik arbeiten, die liebevoll als "Boatanchors" bezeichnet werden, sind in der entsprechenden Sektion zu finden.
|Hersteller||Typische Geräte|
|Stationsempfänger von AOR||Die zunächst nur durch ihre Scanner bekannte japanische Firma AOR brachte in den Neunzigerjahren einige bemerkenswerte Kurzwellenmpfänger heraus.|
|Stationsempfänger von Drake||R. L. Drake stellte ab den späten Fünfzigerjahren Amateurfunkempfänger und -transceiver her, die später zunehmend auch im kommerziellen Bereich eingesetzt wurden, in den Neunzigerjahren hatte Drake eine Reihe moderner Stationsempfänger im Katalog.|
|Stationsempfänger von Icom||Die Firma Inoue Electric Factory Company Ltd. wurde 1964 gegründet und machte sich mit transistorisiertem Amateurfunkequipment zunächst im VHF-Bereich einen Namen. Nach portablen Sendeempfängern präsentierte Icom 1982 mit dem IC R-70 den ersten einer ganzen Reihe erfolgreicher Empfänger.|
|Stationsempfänger japan. Hersteller||Verschiedene japanische Hersteller für Amateurfunkgerät brachten in den Siebziger- Neunzigerjahren verschiedene Allwellenempfänger auf den Markt, welche sich oft durch den günstigen Preis und Zugänglichkeit für Modifikationen auszeichneten.|
|Stationsempfänger von JRC||Die Japan Radio Company hatte sich als bedeutender japanischer Hersteller von qualitativ hochstehenden Empfängern und Sendern im Seefunkbereich einen Namen gemacht, bis sie 1977 mit einer für den Amateurfunkmarkt konzipierten Linie sauber verarbeitete Profitechnik zu akzeptablem Preis anbot.|
|Stationsempfänger von Kenwood (Trio-Kenwood Communications)||Die japanische Firma Trio Company begann Mitte der 50er Jahre mit der Herstellung von Kurzwellenempfängern für den Heim- und Amateurmarkt, die zunächst unter Labeln anderer Firmen wie Lafayette und Jennen angeboten wurden, 1986 erfolgte die Umbenennung in Kenwood.|
|Stationsempfänger von Lowe||Die englische Firma Lowe Electronics vertrieb zunächst Amateurfunkzubehör und bot ab Beginn der 80er Jahre mit dem SRX30 auch einen Kurzwellenempfänger aus japanischer Produktion unter seinem Label an. Ab 1987 hatte Lowe verschiedene eigens entwickelte Kurzwellenempfänger im Programm.|
|Stationsempfänger von Philips||Die holländische Firma Philips gehörte zu den ersten Herstellern von Rundfunkgeräten. Philips hat sich stets auf den Endverbrauchermarkt konzentriert, die wenigen kommerziellen Kommunikationsempfänger waren fast genauso wenig erfolgreich, wie die verschiedenen Weltempfänger.|
|Stationsempfänger von Realistic DX / Tandy||Über die Ladenketten des amerikanischen Electronik-Discounters RadioShack wurden unter der Bezeichnung Realistic DX mit dem eigenen Label versehene teils abgespeckte oder andersweitig modifizierte Empfänger aus der Fertigung von japanischen, koreanischen oder chinesischen Herstellern angeboten.|
|Stationsempfänger von Yaesu||Von einem japanischen Amateurfunker gegründet, stellte Yaesu zunächst Sendegerät für den Amateurfunkmarkt her. Nach den Empfängern FRdx400 und FR-101, die nur die Amateurfunkbänder abdeckten, kam Yaesu 1977 mit dem FRG-7 auf den Markt, der volltransistorisierte Dreifachsuper baute auf der Wadley-Loop-Technik auf und war einer der ersten einer Reihe erfolgreicher Allwellenempfänger.|