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Als echte Grippe wird eine virale Infektion des Nasen-Nasennebenhöhlen-Rachenbereiches und der Luftwege durch Influenza- oder Parainfluenza-Viren bezeichnet. Deshalb wird die Grippe in der Fachsprache auch Influenza genannt. Sie tritt meist saisonal im Winter auf und verbreitet sich schnell (Grippe-Epidemien). Die Schweinegrippe und die Vogelgrippe sind spezielle Unterformen der Grippe.
Die Grippe, auch Influenza genannt, ist eine viraler Erkrankung des Nasen-Nasennebenhöhlen-Rachenbereiches und der Atemwege, also insgesamt des Atmungssystems des Menschen. Sie ist hoch ansteckend und verbreitet sich normalerweise durch Niesen und Husten einer infizierten Person. Eine Person kann eine Grippe auch bekommen, indem sie die Hände einer anderen infizierten Person schüttelt. Erwachsene sind ein bis zwei Tage vor dem Auftreten von Symptomen und bis zu sieben Tage nachdem sie krank geworden sind ansteckend. Dies bedeutet, dass eine Person das Virus verbreiten kann, bevor sie überhaupt wissen, dass sie infiziert ist. Mehr als 200'000 Menschen werden jedes Jahr aufgrund von Grippekrankheiten hospitalisiert und Tausende sterben jedes Jahr daran. Eine Grippeepidemie kann mehrere Wochen in einem Land dauern.
Bei jungen gesunden Personen ist die Infektion meist ungefährlich und klingt innert eins bis zwei Wochen ab. In einigen Fällen kann ein trockener Reizhusten länger bestehen. Ältere Personen oder solche mit Vorerkrankungen weisen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf auf, weshalb eine Impfung dieser Personengruppen empfohlen wird. Schweine- und Vogelgrippe sind zwar durch leicht veränderte Grippeviren verursacht, zeigen aber dieselben Beschwerden. Typisch bei der Grippe ein rascher Beginn, Fieber mit/ohne Schüttelfrost, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, ein trockener schmerzhafter Husten, Halsschmerzen und eine Abgeschlagenheit oder Müdigkeit. Wichtig ist die Unterscheidung zur Erkältung, auch grippaler Infekt genannt, welche häufig ebenfalls durch Viren verursacht wird, jedoch deutlich mildere Krankheitszeichen verursacht.
Bei Vorerkrankten oder älteren Menschen kann die Grippe noch heute fatale Auswirkungen haben und einen Krankenhausaufenthalt mit intensivmedizinischen Massnahmen erfordern. Normalerweise klingt sie jedoch von selber wieder ab. Therapeutisch kann vom Arzt ein Grippemittel verschrieben werden, welches den Grippeverlauf bei früher Einnahme abkürzen kann. Meistens genügen Bettruhe und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Medikamente wie Ibuprofen oder Aspirin können das Fieber senken und die Beschwerden lindern, verkürzen aber nicht den Verlauf und sind bei Kindern mit Vorsicht zu benutzen. Die Grippe-Impfung wird vor allem den folgenden Risikogruppen empfohlen: Säuglingen, Personen über 60 Jahren, Personen mit geschwächtem Körperabwehrsystem (Immunsystem) und Schwangeren.
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