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Die Safra-Gruppe, die Vermögenswerte in Höhe von 253 Milliarden Dollar verwaltet, wird von zwei der vier Kinder von Patriarch Joseph Safra (82) geleitet. David ist für das Brasilien-Geschäft und die Banco Safra, die fünftgrösste Bank des Landes, zuständig, während Jacob, der ältere seiner Söhne, in Genf der Sparte Internationales vorsteht. Die Gruppe, die weltweit an über 160 Standorten präsent ist, besitzt auch rund 200 Geschäfts- und Wohnimmobilien wie die ikonische «Gherkin» in London oder das Gebäude «660 Madison Avenue» in New York. Der Familienkonzern beschäftigt rund 35'000 Mitarbeitende.
In der Schweiz hat sich das Unternehmen mit 51 Prozent beziehungsweise 120 Millionen Franken an IWG Switzerland beteiligt, der Lizenznehmerin von Regus und Spaces, die an über 50 Standorten flexible Büroräumlichkeiten betreiben. Im September wurde im Bankenviertel von Genf ein neuer Coworking Space eröffnet. «Signature» heisst dieses exklusive Arbeitsumfeld, das neben dem Restaurant Monsieur Bouillon von Starkoch Philippe Chevrier mit einer Lounge-Bar, einem Fitnesscenter und sogar einem Kino auftrumpft.
Die Bank J. Safra Sarasin vermochte im Vorjahr die Rentabilität um zehn Prozent zu steigern. Zweigniederlassungen wurden in Amsterdam und Istanbul eröffnet. Ferner wurde sie für ihre Nachhaltigkeitsstrategie und die gute Governance von der UNO gemäss deren Prinzipien für verantwortliches Investieren (PRI) mit der Höchstnote ausgezeichnet.
(Stand: November 2020)