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1. Juli 2004 bis 27. Februar 2007 und 1. Juli 2011 bis 14. Januar 2015 im FCSG. -- 175 (126 NLA/29 NLB/6 Europacup/14 Cup) Spiele und 8 (5 NLA/3 NLB) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 17. Juli 2004 beim 3:3 im Heimspiel gegen den BSC Young Boys.
Philippe Montandon wechselte nach dem Abstieg des FC Wil ins Espenmoos. -- Sowohl als Innenverteidiger als auch im Mittelfeld einsetzbar, schaffte es Montandon in der 1. Saison zum Stammspieler. -- Unter Ralf Loose schien sich Montandon zum Führungsspieler zu entwickeln. -- Zu Beginn der Saison 2006/07 wurde er aus der Startformation verdrängt, Marcos Gelabert im Mittelfeld und das Duo Koubsky/Garat im Abwehrzentrum waren gesetzt. Nachdem sich Juan-Pablo Garat verletzte, kehrte Montandon bereits in der 3. Runde zurück. -- Nach der Winterpause war Garat wieder fit, Montandon hatte unter Rolf Fringer keinen Rückhalt und wurde an den FC Schaffhausen ausgeliehen.
Montandon blieb nach dem Abstieg eine weitere Saison in Schaffhausen (14 NLA/33 NLB-Spiele für den FCS). -- Im Sommer 2008, nach dem Abstieg des FCSG, scheiterte ein Wechsel zurück nach St. Gallen, obwohl der Spieler selbst gerne gekommen wäre. -- Montandon ging zum FC Lugano. Der Transfer wurde über den italienischen Serie-A-Club Chievo Verona abgewickelt, auch wenn von Anfang an klar war, dass er für die Bianconeri spielen sollte. -- Lugano war mit Montandon für den FCSG einziger echter Herausforderer im Aufstiegsrennen und scheiterte dann in der Barrage. -- Im August 2009 erkrankte er an Prostata-Krebs, noch im November konnte Montandon sein Comeback geben. -- Lugano scheiterte aus jeweils guter Ausgangslage im Frühling 2010 genauso wie 2011. 82 Pflichtspiele (78 in Challenge League und Barragen) bestritt der Verteidiger für Lugano.
Schliesslich kehrte Philippe Montandon nach dem nächsten Abstieg im Sommer 2011 zurück zum FCSG. Er war nun der erhoffte Führungsspieler und durfte am Ende der Saison endlich auch einen Aufstieg feiern. -- Nach dem Rücktritt von Daniel Imhof wurde Montandon im Sommer 2012 von Jeff Saibene zum Captain ernannt. Wobei "Monti" mehr als nur die logische Wahl für dieses Amt war. -- Das Comeback in der Super League verlief hervorragend, die Espen waren zwischenzeitlich sogar wieder einmal Leader und qualifizierten sich ziemlich souverän für die Europa League. -- Im Frühling 2013 schied der Captain mit einer Gehirnerschütterung aus, fehlte ein paar Spiele - und musste sich in der Vorbereitung im Sommer langsam wieder herankämpfen. -- Es folgten glanzvolle Europacup-Spiele, ein starker Herbst, und für Montandon eine nächste Gehirnerschütterung. -- Wiederholt kämpfte sich der Abwehrspieler nochmals zurück, aber mit jeder weiteren Kopfverletzung wurde die Wahrscheinlichkeit grösser, dass er zur Aufgabe gezwungen wird. -- Nachdem Montandon kurz nach Trainingsstart feststellen musste, dass er wieder unter Kopfschmerzen leidet, musste er den Rücktritt erklären.
Philippe Montandon stammte ursprünglich wie Uli Forte vom FC Brüttisellen. Er ging 1996 als Junior zum FC Winterthur, für den er in der Saison 1999/2000 erste Einsätze in der NLB bestritt und mit Pascal Cerrone und Salvatore Calo im Nachwuchs-Cupfinal stand (0:4 gegen die Grasshoppers verloren). -- Ab 2002 beim FC Wil, für den er in zwei Jahren 50 NLA-Spiele absolvierte. -- Montandon war Nachwuchs-Internationaler, lief 8-mal mit der U21 auf, darunter an der EM-Endrunde 2004 in Deutschland (1 Einsatz).