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Der Emmy ist der wichtigste Fernsehpreis der USA und im Vorfeld der grossen Verleihung am 17. September 2017 wurden bereits die Preise in den kleineren Kategorien verliehen. Der VR-Film „The People’s House“ konnte einen Emmy gewinnen.
VR-Filme besitzen momentan noch keine eigene Kategorie, aber sie werden unter „Outstanding Interactive Program“ geführt, das aus fünf Bereichen besteht. „The People’s House: Inside the White House with Barack and Michelle Obama“, so der vollständige Name, hat in „Outstanding Original Interactive Program“ gewonnen. Dort konnte sich der 360-Grad-Film gegen zwei weitere VR-Inhalte durchsetzen: „Dear Angelica“ und „Mission: ISS“. Die beiden anderen Nominierungen waren keine VR-Produktionen.
Alle drei VR-Projekte wurden übrigens von Oculus mitgetragen. In „The People’s House“, das kostenlos für Oculus Rift (auch über YouTube) und Samsung Gear VR verfügbar ist, führen uns Barack und Michelle Obama durch das Weisse Haus und erzählen dabei interessante Geschichten. Der VR-Film „Pearl“ hat zudem in der Kategorie „Outstanding Innovation in Interactive Programming“ gewonnen. „Pearl“ war als 2D-Version sogar schon für den Oscar nominiert.
„Pearl“ ist ein animiertes VR-Roadmovie, das knapp sechs Minuten geht. Man erlebt das Geschehen vom Beifahrersitz eines alten Chevys aus. Es geht um eine Vater-Tochter-Beziehung, die den Zeitraum von 20 Jahren abdeckt. Die emotionale VR-Erfahrung ist für HTC Vive über Viveport und auch bei YouTube verfügbar.
Quelle: VRODO