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Ohne den Einsatz von Freiwilligen könnte die Unterstützung von hilfsbedürftigen Personen im Erwachsenenschutzrecht nicht sichergestellt werden. Die KESB sind auf das Engagement von Privatpersonen angewiesen, die eine Beistandschaft übernehmen.
Voraussetzungen für die Übernahme einer Beistandschaft sind, dass sich die Privatperson für das Mandat eignet, über die nötige Zeit verfügt und die Aufgaben daraus selbst wahrnimmt. Für die Ernennung einer Beiständin oder eines Beistands ist die KESB zuständig. Sie bestimmt auch die Aufgaben der Beiständin oder des Beistands. Private Mandatsträgerinnen und Mandatsträger werden vorwiegend eingesetzt für ältere und andere hilfsbedürftige erwachsene Personen, welche die Hilfestellung akzeptieren und kooperieren. Kindesschutzmassnahmen und komplexere Erwachsenenschutzmassnahmen (z.B. Personen mit Suchtmittelabhängigkeit, schwerer psychischer Krankheit oder komplexen finanziellen Verhältnissen) werden in der Regel von Berufsbeiständen geführt.
Die Mandatsträgerinnen und Mandatsträger haben Anspruch auf eine Entschädigung für ihre Tätigkeit. Im Vordergrund sollte aber das Interesse an einem gemeinnützigen Engagement stehen.
Privatpersonen, die sich bereit erklären, ein Mandat auszuüben, werden im Rahmen einer Schulung auf ihre Aufgabe vorbereitet und von der KESB bei Schwierigkeiten beraten und unterstützt. Im Übrigen wird auch eine Fortbildung für langjährige Mandatsträgerinnen und Mandatsträger angeboten.