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Anfrage über die eingeschränkte Erreichbarkeit des Amtes für Migration (Amigra)
Archiv: 8. Mai 2018
Stutz Hans und Mitunterzeichnende stellen dem Regierungsrat Fragen zur eingeschränkten Erreichbarkeit des Amtes für Migration (Amigra).
Auf der Internetseite https://migration.lu.ch/ ist seit über drei Wochen folgende Ankündigung zu lesen: «Derzeit ist das Amt für Migration per Telefon nur eingeschränkt erreichbar. Die Gründe sind krankheitsbedingte Absenzen, die grosse Anzahl der Anfragen und die damit verbundene höhere Belastung der Mitarbeitenden in diesem Bereich.»
Unterzeichnet vom Leiter Amt für Migration. Die Klientinnen und Klienten werden angehalten «dringende Anfragen» per E-Mail ans Amt zu senden. Datiert ist die Ankündigung vom 5. April 2018.
Fragen:
- Welche Auswirkungen hat diese Massnahme für die Klientinnen und Klienten des Amtes für Migration, insbesondere auf jene, welche über keinen oder nur beschränkten Zugang zu elektronischen Medien haben?
- Wie entwickelte sich seit der Einführung dieser Massnahme die Zahl der Pendenzen?
- Hat die Regierung für länger erkrankte Personen die Arbeitsstellen (provisorisch oder definitiv) mit anderen Mitarbeitenden besetzen können?
- Sind die Erkrankungen von Mitarbeitenden, die zu längeren Absenzen führten, eine Folge der hohen Arbeitsbelastung im Amt für Migration?
- Hat die Regierung bereits Massnahmen getroffen, damit die eingeschränkte telefonische Erreichbarkeit wieder aufgehoben wird? Und wenn ja, welche?
- Wie lange wird dieser unerfreuliche Zustand noch andauern?