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Dieser Mann singt den Blues, spielt Gitarre, hat als Schauspieler auf der Bühne und im Film Furore gemacht. Und er ist der Sohn berühmter Eltern: Guy Davis aus New York City (58) ist nämlich der Sohn des legendären Schauspieler-Paars Ossie Davis und Ruby Dee, die zu den couragiertesten afro-amerikanischen Bürgerrechtlern aus dem Umfeld von Martin Luther King gehörten.
Guy Davis wurde früh durch einen Bühnenauftritt von Buddy Guy mit dem Bluesvirus infiziert und veröffentlichte 1978 sein Debutalbum „Dream About Life“.
Der Vielbegabte machte dann die Schauspielerei zum Beruf. Und verkörperte beispielsweise in der gefeierten Off-Broadway-Produktion “Robert Johnson: Trick the Devil“ den grandiosen Bluespionier. Für diese Leistung erhielt er 1993 den „Keeping the Blues Alive Award“ der Blues Foundation.
1995 spielte Davis das Live-Album „Stomp Down Rider“ ein, das dem Country Blues huldigte. Seither konzentriert er sich im Wesentlichen auf die Musik, mit grossem Erfolg: Mehrere seiner Alben wurden für weitere „ W.C. Hand Awards“ vorgeschlagen und 2009 ist seine bisher letzte CD erschienen: „Sweetheart Like You“.