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Einleitung
Die Entwicklung des Schützenwesens in der Schweiz
Das Schweizerische Schützenwesen gründet auf Überlieferungen, die Jahrhunderte zurückgehen. Die Ausbildung an Pfeil und Bogen, sowie an der Armbrust und am Speer diente der Jagd auf nutzbares Wild aber auch der Verteidigung gegen Raubtiere und gelegentlich Mitmenschen.
Obwohl das Schwarzpulver im 14. Jahrhundert bereits erfunden war, war bis Mitte des 15. Jahrhunderts die Armbrust die dominierende Schuss-waffe. Bei den Burgunderkriegen (1474 – 1477) war erst die Hälfte der Schützen mit Handfeuerwaffen ausgerüstet. In der Schweiz wurden solche 1377 ein erstes Mal namentlich erwähnt (11 Büchsen in St. Gallen).
Bis ins 17. Jahrhundert galt die Armbrust denn auch als «vornehmes» Geschoss. Zu Übungszwecken, aber auch zur Belustigung, wurde damit – vorwiegend an Sonntagen – zum Beispiel auf Scheiben oder hölzerne Tierfiguren geschossen. Aus solchen Anlässen gingen die innerschweizerischen St. Johannischiessen, sowie die schon im 15. Jahrhundert erstmals
dokumentierten Knabenschiessen hervor.
Nicht nur in ländlichen Gebieten, sondern auch in den zum Teil eben erst gegründeten Städten wurde das Schiessen praktiziert. Ab dem 14. Jahrhundert entstanden dort Zünfte, Gilden und Bruderschaften.
Das Scheibenschiessen bot Gelegenheit zu Zusammenkünften und Festigung von nachbarschaftlichen Bündnissen. Bereits 1378 lud Solothurn die «gemein Schjssgsellen» verschiedener eidgenössischer Orte ein. Selbst ins Ausland reisten die Schützen, um an Schiessanlässen teilzunehmen, beispielsweise 1485 nach München oder 1563 nach Wien.
Mit dem Wachstum der Städte ging aber auch die Stärkung der Wehrhaftigkeit gegen aussen einher. Vor dem Hintergrund des alten Zürichkriegs und den Burgunderkriegen erlebte das organisierte Schiesswesen von der Mitte des 15. Jahrhunderts an einen Aufschwung. Das Bestreben nach der Gründung weiterer Gesellschaften wurde von der Obrigkeit mit Blick auf die Verteidigung gegen aussen mit Spenden und Gewährung von Privilegien grosszügig unterstützt. In dieser Zeit entstanden die grossen Schützengesellschaften, wie diejenigen in Bern, Basel oder Genf. Im Ratsprotokoll von Schaffhausen ist 1477 eine Schützengesellschaft erwähnt, die nachweislich auch Frauen aufgenommen hat.
Solche Gesellschaften gelten als die Vorläufer heutiger Schützenvereine.
Zu Übungszwecken trafen sich die Gesellen (Mitglieder) unter ihrem Schützenmeister auf dem Schiessplatz, später im Schützenhaus auf der Schützenmatte. An organisierten Gesellenschiessen trafen sich die gemeinen Schiessgesellen verschiedener Orte zum gemeinsamen Wettkampf und wurde der Anlass auf Freunde, sog. Freigeladene ausgedehnt, wurde das Fest zum Freischiessen.
Der Schweizerische Schützenverein
1789 brach in Paris die Revolution aus. Auch in der Schweiz folgten Unruhen und Aufstände. 1798 löste die Helvetische Republik die alte Eidgenossenschaft ab, es folgten mehrere Staatsstreiche und 1803 wurde die Mediationsakte – ein Diktat Napoleon Bonapartes – verabschiedet, die das alte kantonale System wieder herstellte. Nach Napoleons Niederlage im Russlandfeldzug (1812) und seiner Verbannung übernahmen Ende 1813 wieder die vorrevolutionären Behörden die Macht in der Schweiz und die alten Verfassungen mit ihren sozialen und politischen Ungleich-heiten wurden wieder in Kraft gesetzt.
In den Wirren dieser Zeit fanden Schützenfeste und Zusammenkünfte keinen Platz. Erst der Wienerkongress 1815 brachte nach der Festlegung der Schweizerischen Neutralität geordnete Verhältnisse zurück. Mit dem Bewusstsein, ein freies Vaterland zu haben, bildeten sich überall im Lande neue Schützengesellschaften.
Erste Ideen zum Zusammenschluss der Schützen zu einem eidgenössischen Verbund kamen 1820 auf. 1822, anlässlich des Kantonalschiessens in Aarau, wurde offiziell ein Antrag um Stiftung eines eidgenössischen Schützenvereins gestellt. 1823 erging dann der folgende Beschluss: «Im Jahre 1824 soll das erste Eidgenössische Schützenfest in Aarau stattfinden und auf diesen Anlass der Eidgenössische Schützenverein ins Leben gerufen werden […].» Am 6. März 1824 lud die Schützengesellschaft Aarau alle bekannten Schützenvereine in der Schweiz zur Gründung einer Eidgenössischen Schützengesellschaft ein.
Das erste Eidgenössische Freischiessen in Aarau vom 7. bis 12. Juni 1824 brachte somit auch die Gründung des Schweizerischen Schützenvereins (heute Schweizer Schiesssportverband, SSV).
Das Schützenmuseum
1885 fand in Bern das 31. Eidgenössische Schützenfest statt. Anlässlich dieses Ereignisses wurde von den Organisatoren die Errichtung einer «Schützenstube» beschlossen. Ihr Zweck war es, Schützentrophäen zu sammeln, zur Schau zu stellen und der Nachwelt als wichtige Kulturgüter zu erhalten.
Als Lokal diente das Erdgeschoss des sog. Hallerhauses an der Inselgasse 5 (heute Kochergasse). 1894 wurden die Sammlungen in das neu erbaute Bernische Historische Museum übersiedelt. 1904 übernahm der Schweizerische Schützenverein das Patronat über die Schützenstube und 1914 wurde daraus das Schweizerische Schützenmuseum.
1937 beschloss die Delegiertenversammlung des Schweizerischen Schützenvereins einen Museums-Neubau an der Bernastrasse 5. Bereits 1939 wurde das Schützenmuseum am heutigen Standort in Betrieb genommen.
1987 und 1990 wurde das Museum innen und aussen renoviert. Der Umbau im 2. Obergeschoss wurde 2004 realisiert.
Rundgang durch die Sammlungen
Aussenfassade
Oberhalb des Eingangs ist das freiwillige Schiesswesen in der Schweiz dargestellt, gemalt vom Berner Künstler Friedrich Traffelet (1897 – 1954). Der Fahnenträger, der Greyerzer-Senn sowie der Arbeiter stehen zentral und verkörpern als Gruppe das Schweizer Volk. Rechts daneben sieht man einen weisshaarigen Schützenveteranen, der einen Jungschützen und einen Knaben mit Armbrust auf die Schweizer-fahne hinweist und sie damit zur Treue ans Vaterland erinnert. Die Figuren werden links und rechts von je zwei Soldaten flankiert. Sie symbolisieren den Grenzschutz gegen aussen. Traffelet hat den Figuren teilweise das Antlitz von Mitgliedern der Baukommission für den Museums-Neubau verliehen.
Rechts vom Eingang sind vier Plastiken von verdienten Präsidenten des Schweizerischen Schützenvereins an der Fassade angebracht. Angefertigt wurden sie vom Berner Bildhauer Walter Linck (1903 – 1975), der im Jahr 1943 fast sein ganzes damaliges Werk zerstörte und fortan nur noch mit Metall arbeitete.
Eingangshalle
Auch hier finden sich weitere Wandmalereien von Traffelet. Links der Türe sind ein Schütze aus dem Jahr 1824 mit einem Steinschlossgewehr und rechts ein Schütze aus dem Jahr 1856 mit Uniform und einem Perkussions-gewehr abgebildet.
Eindrücklich ist der geschnitzte Archivschrank des Kantonal Bernischen Schützenvereins von 1899 aus der «Schnitzlerschule Brienz». Gekrönt wird er durch einen Armbrustschützen, auf einem Bären stehend. Mittig sind eine Armbrust, ein Steinschlossstutzer und ein Repetiergewehr aus dem Jahr 1889 sowie ein Revolver «Modell 1882» abgebildet. Eine Darstellung der gängigen Munition und eines Pfeils schliesst die kleine bildliche Waffenkunde ab.
Rechts neben dem Schrank eingebaut ist der alte steinerne Eingang zum Gesellschaftshause «zun Schützen» von 1605, das an der Marktgasse 28 in der Berner Innenstadt stand. Heute ist dort immer noch der Schützenbrunnen, dessen Erstellung auf das Jahr 1543 zurückgeht, zu finden. Die Gesellschaft wurde in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts gegründet und löste sich 1799 auf.
Treppenaufgang
Entlang des Treppenaufgangs ist die Entwicklung der Waffen von Pfeilbogen, Armbrust, Handrohr, Lunten- und Radschlossbüchsen, Feuerstein- und Perkussionsgewehr zu den Hinterladern bis zum modernen Sturmgewehr wiedergegeben. Vom Steinschlossgewehr 1817 bis zum heutigen Sturmgewehr sind auch die gängigsten Ordonanz-Waffen der Schweizer-Armee ausgestellt, welche an den Schützenfesten auch von Sportschützen verwendet werden. Eine Kuriosität ist das Sturmgewehr Modell 57.
Die Spezialanfertigung schiesst um die Ecke. Angefertigt wurde es für einen Film.
An der Wand entlang des Aufgangs sind alte Schützenscheiben angebracht. Verwendet wurden solche Scheiben seit dem 16. Jahrhundert bei besonderen Festen, wie Hochzeiten oder Jubiläumsanlässen. Sie sind verziert mit diversen Szenen aus dem alltäglichen Leben. Erst seit der Gründung des Schweizerischen Schützenvereins und mit Abhaltung von Eidgenössischen Ehr- und Freischiessen wurden zusehends einheitliche Scheibenbilder geschaffen.
1. Obergeschoss: Ehrenhalle
Die sog. Ehrenhalle im 1. Stock bietet Raum für Wechselausstellungen.
PERSPEKTIVE KUNST
Waffen aus den Sammlungen, fotografiert von Hrvoje Pavelic
verlängert bis 6. September 2020
1. Obergeschoss: Grosser Saal
In der Vitrine am Ende des Treppenaufgangs steht ein Schutzpatron der Schützen: der legendäre Schweizer Freiheitskämpfer «Wilhelm Tell». Die Vorlage für die Bronzestatue von Tell mit Sohn Walterli stammt vom Schweizer Bildhauer Richard Kissling (1848 – 1919), der zwischen 1882 und 1895 das grosse Tell-Denkmal in Altdorf geschaffen hat. Als weiterer Schutzpatron der Schützen gilt der heilige Sebastian, in Schützenkreisen auch «Baschi» genannt. Er wurde Anno 288 auf Geheiss von Kaiser Diokletian in Rom mit Pfeilen durchlöchert als er sich zum Christentum bekannte. Die Figur des Märtyrers stammt wahrscheinlich aus dem 16. oder 17. Jahrhundert.
Im Grossen Saal wird die Entwicklung der Eidgenössischen Schützenfeste von 1824 an bis zur heutigen Zeit gezeigt. Beachtenswert sind insbesondere die Bilder der Eidgenössischen Schützenfeste, die fast lückenlos einen wichtigen Teil der Kulturgeschichte dokumentieren.
1829 fand das Eidgenössische Schützenfest in Freiburg statt. Die Geistlichkeit hatte allen Frauen den Zutritt zum Festplatz kategorisch verboten. Weniger streng ging es 1832 in Luzern zu und her. Zum ersten Mal war eine Schützin vertreten. Es war die 14-jährige Aloysia Meyer. Für das Eidgenössische Schützenfest 1836 in Lausanne wurde erstmals eine Schützen-Taschenuhr produziert. Die in Gold gefertigte Uhr ist ein Werk der Uhrenmacherschule in La Chaux-de-Fonds. Am Eidgenössischen Schützenfest 1838 in St. Gallen gab es 10‘888 Teilnehmer. Eine Zählung hat ergeben, dass diese während 8 Tagen 68‘400 Flaschen Wein getrunken haben. Nicht ganz so lustig ging es wohl 1861 in Stans zu und her. Der Priesterkapitel und der Landrat von Nidwalden wollten das Fest wegen sittlicher Gefahren gar verbieten. Auf Rekurs hin entschied der Bundesrat, dass man einem Schiessverein das Schiessen ebenso wenig verbieten könne,
«wie einem Sängerverein das Singen».
In den Tischvitrinen im vorderen Teil des Raumes rechterhand, sind kostbare antike Waffen ausgestellt. Die Prunkwaffen – einige davon Dauerleihgaben des Bernischen Historischen Museums – sind mit eingelegten Arbeiten aus Knochen und Horn verziert. Die Älteste davon datiert von 1564. Weitere Waffen zeugen von der hohen Qualität der Berner Büchsen-macherkunst im 18. Jahrhundert von Franz Ulrich und Christian Schenk.
Prunkwaffen wurden mitunter als Ehrengaben an Schützenfesten an die Gewinner abgegeben. Ein Beispiel ist der reich verzierte Martinistutzer in der Wandvitrine. Konstruiert wurde diese Art von Waffe von Friedrich Ritter von Martini (1833 – 1897). Nach einer Konstruktionszeit von nur wenigen Wochen hatte er den Stutzer von 1869 serienreif. Aus dem Gewehr wurde in kurzer Zeit ein Verkaufsschlager. Weitere prächtige Ehrengaben sind der silbervergoldete Pokal des Deutschen Kaisers Wilhelm II. (1859 – 1941), eine Ehrengabe an das Eidgenössische Schützenfest in Bern 1910 und der grosse Silber-Pokal, den König Wilhelm III. der Niederlande (1817 – 1890) als Geschenk an das Eidgenössische Schützenfest in Lausanne von 1876 anfertigen liess. Der reich verzierte Pokal zeigt die Schlacht bei Murten auf der einen und die Schlacht bei Sempach mit dem legendären Winkelried auf der anderen Seite. Er wiegt 12 kg und vier Arbeiter haben während eines ganzen Jahres daran gearbeitet.
Im hinteren Teil des Saales liegen die Münzen und Taler aller Eidgenössischen Schützenfeste auf. Die Taschenuhren der Eidgenössischen Schützenfeste werden in einer Vitrine auf der linken Seite des Saales präsentiert.
An der Rückwand hängt die zweite sog. «Zentralfahne» des Schweizerischen Schützenverbandes, die um 1857 gefertigt wurde. Fragmente der vermutlich ersten Fahne aus dem Gründungsjahr 1824 wurde im kantonalen Zeughaus Aarau aufgefunden und ging bereits 1939 in die Sammlungen des Schützenmuseums über. Trotz Restaurationsmassnahmen kann sie aus konservatorischen Gründen nicht ausgestellt werden.
Neben den Vitrinen mit den Sportwaffen stehen zwei lebensgrosse Figuren. Der Weltmeister in Lahti, Finnland 2002, Marcel Bürge (geb. 1972), ist in originaler Sportbekleidung mit dazugehöriger Waffe dargestellt. Es handelt sich um ein Standartgewehr der Schweizer Firma Bleiker, mit dem der Schütze einzeln (589 Punkte) und im Team (1744 Punkte) den Weltrekord im Dreistellungswettkampf aufstellte. Neben ihm steht Andrea Brühlmann (geb. 1984) mit ihrer Sportausrüstung. Auch sie hat bis heute etliche Gold-, Silber- und Bronzemedaillen an nationalen und internationalen Wettbewerben gewonnen.
Treppenaufgang
Entlang des Treppenaufgangs vom 1. zum 2. Obergeschoss befindet sich die typologische Waffensammlung von Dr. Reinhold Günther aus Freiburg (1863 – 1919).
An der Decke hängt ein Teil der Fahnen, die verschiedene Vereine und Verbände dem Schützenmuseum zur Aufbewahrung anvertraut haben.
2. Obergeschoss: Grosser Saal
Im diesem Saal befinden sich die Vitrinen der Kantonalverbände (Aargau bis Zürich) in alphabetischer Reihenfolge.
In den Vitrinen entlang des Mittelganges sind Gaben und Schenkungen von bekannten Schützen, welche ihre Sammlungen dem Schützenmuseum vermacht haben, zu sehen. Was der Weltmeister und Olympia-Sieger Konrad Stäheli (1866 – 1931) aus St. Gallen – er ist als lebensgrosse Figur dargestellt – an internationalen Wettkämpfen erreichte, kann kaum mehr übertroffen werden. Alleine an Weltmeisterschaften gewann er mit seinem Martini-Stutzer 69 Medaillen.
Die «Kleider Frey-Schiessanlage» im hinteren Teil des Raumes wurde 1952 als Attraktion für die Kinder der einkaufenden Eltern in den Modegeschäften von «Kleider Frey» ins Leben gerufen. Seit 1989 ist eine der drei Anlagen im Schützenmuseum. Das Kleidergeschäft Frey wurde 1909 in Wangen bei Olten gegründet. Es bestand bis Mitte der 90er Jahre.
Die Figur an der Rückwand ist das sog. «Gatteranni». Ihr Name stammt vom einstigen Stammlokal der burgerlichen Reismusketen-Schützen-gesellschaft Bern, dem Gatterkeller am Nydeggstalden. «Gatteranni» hat dort einst serviert. 1852 wurde das Trinklokal abgebrochen. Durch lustiges Zappeln zeigt das «Gatteranni» dem glücklichen Schützen den Treffer an.
In der Sechseckvitrine im vorderen Teil des Saales sind die vielen Preise und Pokale, die die Schweizer Schützen an internationalen Matches gewonnen haben. Darunter ein Silberpferd auf Marmor, ein Geschenk des argentinischen Präsidenten Perón für den 1. Preis des Stutzermatches 1947 in Stockholm, eine Sèvres-Vase für den 1. Rang mit Kleinkaliberstutzer im Match Franco-Suisse 1950 in Paris sowie das silberne Öltransportschiff und das 4-teilige Tee-Service für den 1. Rang mit dem Armeegewehr kniend oder mit der Matchpistole 1937 in Helsinki.
Auch Lebendpreise gab es 1937 in Helsinki zu gewinnen. Das Bärenfell in der Wandvitrine gehörte einst dem Bären, der 1937 die Schweizer Schützen Albert Salzmann, Marius Ciocco, Emil Grünig, Karl Zimmermann und Otto Horber in Helsinki für den 1. Platz im Armeegewehr-Match erhielten. Sein Name – AMEKO – setzt sich listigerweise aus den Anfangsbuchstaben der Vornamen der Gewinner zusammen. Der Bär lebte bis 1942 im Zürcher Zoo. Nachdem er eingeschläfert werden musste, kam sein Fell ins Schützenmuseum.
Literatur
Jean L. Martin, Historische Uhren der Schweiz, Lausanne 1997
Jean L. Martin, Schützenbecher der Schweiz, Lausanne 1983
Jürg Richter, Die Schützenjetons der Schweiz, Regenstauf 2005
Jürg Richter, Die Schützentaler und Schützenmedaillen der Schweiz, Regenstauf 2005
Schweizerischer Schützenverein (Hrsg.), 100 Jahre Schweizerisches Schützenmuseum 1885 – 1985, Frauenfeld 1985
Schweizerischer Schützenverein (Hrsg.), Schweizerisches Schützenmuseum Bern. Festschrift zur Einweihung am Sonntag den 26. November 1939, Bern 1939
Schweizerischen Schützenverein (Hrsg.), Schweizerischer Schützenverein 1824 – 1924. Gedenkschrift zum 100jährigen Jubiläum des Schweizerischen Schützenvereins 1824 – 1924, Bern und Zürich 1924