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Horst Schöll, dessen ersten Band eine autobiografische Erzählung über die Kindheit und Jugend auf den Strassen Magdeburgs in den 20er und 30er Jahren darstellte, behandelt im zweiten Band das Schicksal eines deutschen Fallschirmjägers im Zweiten Weltkrieg. Der Soldat erlebt nach Einsätzen in Frankreich die schweren Kämpfe auf Sizilien in Italien mit. Beeindruckend schildert Horst Schöll die Bombardierung des weltbekannten Klosters am Monte Cossino. Der Krieg endet für den Fallschirmjäger mit der Flucht über die Ötztaler Alpen, der amerikanischen Gefangenschaft und der Heimkehr in das zerstörte Magdeburg.
Das Buch ist ein Zeugnis der furchtbaren Kriegsschrecken, der sinnlosen Zerstörungen, aber auch der Überlebenshoffnungen, die jeder Einzelne immer wieder neu schöpft.