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Die wichtigsten Kleearten, die im Futterbau zur Anwendung kommen, sind Rotklee, Weissklee, Bastardklee, Esparsette, neuerdings Alexandrinerklee und Perserklee. Die älteste kleeartige Futterpflanze ist die Luzerne. All diese Pflanzen gehören zu den Leguminosen. Sie leben in Symbiose mit den Knöllchenbakterien. Diese Bakterien nisten sich in Knöllchen an den Pflanzenwurzeln ein. Sie sind fähig, den in der Luft vorhandenen Stickstoff zu binden und den Boden mit diesem wichtigen Pflanzennährstoff anzureichern. Davon profitieren neben den Leguminosen auch die anderen Pflanzen, die mit den Leguminosen eine Gemeinschaft bilden. Leguminosen werden zur Grünfütterung, Beweidung, Silierung (Silage) genutzt oder zu Heu getrocknet. Ausserdem sind sie wichtige Glieder einer Fruchtfolge (meist nach Getreide, auch als Gesundungsfrüchte und zur Gründüngung) weil sie Bodenstruktur und Bodenleben fördern.