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Nach dem Skandal beim EM-Qualifikationsspiel zwischen Montenegro und Russland will der russische Fussballverband Beschwerde bei der UEFA einlegen. Das sagte Verbandschef Nikolai Tolstych nach dem abgebrochenen Spiel einem russischen TV-Sender.
Nach wenigen gespielten Sekunden zünden einheimischen Fans Pyros und treffen den russischen Torhüter Igor Akinfejew mit einem Feuerwerkskörper am Hinterkopf.
Der deutsche Schiedsrichter Deniz Aytekin beordert daraufhin beide Teams zurück in die Kabinen. Nach einem 35-minütigen Unterbruch wird die Partie fortgesetzt, Akinfejew wird durch Juri Lodygin ersetzt. Nach 66 Minuten ist dann endgültig Schluss und die Partie wird abgebrochen.
«Das Spiel hätte nicht fortgesetzt werden dürfen, nachdem Akinfejew von dem Feuerwerkskörper getroffen wurde», kritisierte Russlands Nationaltrainer Fabio Capello. Akinfejew erlitt eine Nackenblessur und kleinere Brandverletzungen.
Für Montenegro dürfte der Skandal ein Nachspiel haben. Beobachter erwarten, dass die UEFA das Spiel nachträglich zu Gunsten Russlands wertet. So war bereits früher in ähnlichen Fällen entschieden worden. Die UEFA teilte mit, sie werde die Rapporte der Delegierten und des Schiedsrichter abwarten, ehe ein disziplinarisches Verfahren eröffnet würde.
Vor der Partie haben beide Fangemeinden bereits für Furore gesorgt und eine amerikanische Flagge verbrannt. (twu/si/dpa/cma)
Atalanta Bergamo und RB Leipzig gehen als Aussenseiter mit guten Chancen in die Achtelfinal-Duelle vom Mittwoch. Die Italiener messen sich mit Valencia, Leipzig gastiert bei Tottenham.
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Sie lieferten auf dem Weg zur besten Meisterschafts-Klassierung der Vereinsgeschichte einen Steigerungslauf, nachdem sie mit nur einem Sieg aus den ersten acht Runden gestartet waren.
Ganz ähnlich verlief die Gruppenphase …