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Die polarisierenden Gruppen haben die Parlamentswahlen im Kanton Genf gewonnen. Die Linksaussen-Parteien gewinnen neun Sitze hinzu und kehren nach acht Jahren Abwesenheit wieder zurück in den Grossen Rat. Das rechtspopulistische Mouvement Citoyen Genevois (MCG) hat neu drei Sitze und wird die zweitstärkste Kraft im Parlament.
Debakel für die Grünen
Stark geschwächt gehen jedoch die Grünen aus der Wahl hervor. Mit einem Verlust von sieben ihrer siebzehn Grossratssitze gehören sie zu den Verlierern der Wahl. Auch die FDP verliert sieben Sitze und stellt neu noch vierundzwanzig Grossräte. Sie bleibt aber die stärkste Partei.
Die SVP hingegen gewinnt zwei Sitze hinzu und hat neu elf Vertreter im Parlament. Ihr ist es wieder nicht gelungen, in Genf dieselbe Stärke wie in der übrigen Schweiz zu erreichen. SP und CVP bleiben unverändert auf fünfzehn und elf Sitzen.
Grünliberale, BDP und die Piratenpartei erreichen das Quorum von sieben Prozent voraussichtlich nicht.
Damit sind die Rechts-, Mitte-, und Linksparteien im Genfer Grossen Rat nun beinahe gleich stark. SVP und MCG kommen auf 32 Mandate, der linke Flügel auf 34 - dort allerdings mit starken Sitzverschiebungen.