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Common Law nennt man das Rechtssystem, das in den meisten englischsprachigen Ländern vorherrscht (Grossbritannien, USA, Australien usw.). Das kontinentaleuropäische Rechtssystem wird dagegen als Civil Law bezeichnet. Das Common Law basiert zwar wie das Civil Law auch auf Gesetzen, jedoch spielen richterliche Urteile (Präzedenzfälle) wie auch die richterliche Auslegung eine viel gewichtigere Rolle als im Civil Law. So basiert die Rechtsfindung beim Common Law auf Analogien zwischen bereits entschiedenen Einzelfällen, während das Civil Law methodisch auf dem Abstraktionsprinzip beruht.
Das Common Law versucht also das Recht zu finden, indem es auf bereits ähnliche Fälle zurückgreift und vergleicht – während das Civil Law zwar auch auf ähnliche Fälle abstellt, aber die Entscheidungsfindung in erster Linie auf dem abstrakten Gesetzestext beruht.
Wer beschuldigt wird, eine Straftat begangen zu haben, sollte sich unweigerlich mit der Schweizer Strafprozessordnung vertraut machen. Guider räumt für Beobachter-Abonnenten nicht nur beim Fachjargon der Gerichtssprache auf, sondern zeigt darüber hinaus mittels Checkliste, welche Punkte man generell beachten sollte, um in der Strafuntersuchung nicht unter die Räder zu kommen.