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Die Leihmutterschaft ist in der Schweiz verboten und viele sog. «Wunscheltern» bestellen deshalb Kinder im Ausland. Wie viele Leihmutterschaftsbabys von der Schweiz aus bestellt und hergeholt wurden, ist unbekannt. Die Bundesämter sammeln bisher keine Zahlen.
Eine Statistik des Kantons Zürich zeigt aber, dass seit 2016 14 von 26 bekannt gewordenen Leihmutterschaften in den USA stattfanden. Die Zahlen betreffen Elternpaare deren Heimatkanton Zürich ist, unabhängig vom Wohnsitz. Aus den 26 Leihmutterschaften gingen 32 Kinder hervor. Ehepaare und eingetragene gleichgeschlechtliche Paare halten sich als Auftraggeber die Waage. Auch ein Single-Mann und eine Single-Frau gehörten dazu. Nur diese Frau griff auf Samen eines Mannes zurück, der nicht „Wunschvater“ ist. Dafür lieferte sie ihr eigenes Ei. Nur bei 11 der 32 Kinder ist die genetische Mutter bekannt und lediglich bei 6 Kindern ist bekannt, dass die genetische Mutter auch die Auftraggeberin ist. Zudem machten nicht abgeholte Leihmutterschaftsbabys in der Ukraine kürzlich grosse Schlagzeilen.
(idea)