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Die Stadt Zürich bekommt einen Emilie-Lieberherr-Platz. Ein Platz an der Langstrasse werde nach der Frauenrechtlerin benannt, teilte die Stadt mit. Emilie Lieberherr kämpfte zeitlebens für die Gleichstellung von Mann und Frau, was damals vor allem bedeutete, für das Frauenstimmrecht einzustehen. Sie war SP-Mitglied und wurde 1970 als erste Frau überhaupt in die Zürcher Stadtregierung gewählt. Lieberherr war 24 Jahre lang Vorsteherin des Sozialdepartements. Sie war unter anderem beteiligt an der Einführung der kontrollierten Heroinabgabe. Zu ihren Pionierleistungen zählten auch die Alimentenbevorschussung oder die Einrichtung von Jugendtreffpunkten. (swisstxt)
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