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Die Deckenanker sind lange Gewindestangen, welche die Feuerbüchsdecke mit der Stehkesseldecke versteifen. Ohne diese Verbindung würde die kupferne Feuerbüchsdecke bei Betriebsdruck (13 bar) der Belastung von rund 180 Tonnen nicht standhalten. Die Deckenanker werden aus Stahl (ST 52.3 mit Attest) gedreht.
Sie erhalten für die R12 ein fortlaufendes Gewinde M 28 X 2.5 im Bereich der beiden Decken. In der Feuerbüchse wird anstelle des ursprünglichen geschmiedeten Kopfes eine Sechskantmutter mit kupferner Unterlegscheibe angebracht. Um einen Bruch zu erkennen werden die Enden mit einem 4 mm Bohrer etwa 80 mm tief angebohrt. Nach dem Einbau der 88 Deckenanker werden diese noch verstemmt und müssen anschliessend absolut dampfdicht sein.
Die alten Deckenanker im Innern des Kessels, welche unten bei der Feuerbüchse total abgezerrt sind.
Feuerbüchsdecke von der Feuerseite her. Sichtbar die eingebauten Anker mit Mutter und Kupfer-Scheibe und die neu geschnittenen Gewinde.