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Jury 2021
Die Jury
Der
Wettbewerb
2021 markiert das Jahr des 100. Geburtstags Géza Andas und der 15. Ausgabe des internationalen Klavierwettbewerbs.
Finden Sie hier den Ablauf sowie wesentliche Informationen zum Concours Géza Anda im Jahr 2021.
Ablauf
Zur Teilnahme berechtigt sind Pianist/innen aller Nationalitäten, welche nach dem 27. Mai 1989 geboren sind.
Die Anmeldung muss im Zeitraum vom 1. Dezember 2020 bis spätestens 31. Januar 2021 elektronisch auf www.geza-anda.ch erfolgen.
Die Anmeldung erhält ihre Gültigkeit mit der Einzahlung der Einschreibegebühr von CHF 300.- an
Privatbank IHAG Zürich AG
CH-8002 Zürich
Konto der Géza Anda-Stiftung Nr. 11562561.2002
IBAN <iban-pii>
BC 8528 / Swift IHZUCHZZXXX
Ref.: «Concours Géza Anda 2021»
Die Teilnehmenden anerkennen mit der Anmeldung die Jury sowie die Ausschreibung und die Bedingungen des Wettbewerbs.
Die Kandidat/innen erhalten bis 31. März 2021 Bescheid, ob sie zum Vorspiel (1. Runde) zugelassen werden.
Einschreibung der Teilnehmerin/innen und Auslosung der Reihenfolge für die Auftritte bei Vorspiel (1. Runde) und Rezital (2. Runde). Die ausgeloste Reihenfolge der Auftritte bleibt für beide Runden gleich.
Die zugelassenen Teilnehmenden spielen während jeweils ca. 25 Minuten die bei der elektronischen Anmeldung aus der «Repertoireliste für das Vorspiel (1. Runde)» ausgewählten Werke von Bach bzw. Scarlatti, Mozart bzw. Beethoven, Chopin bzw. Liszt.
Bei der elektronischen Anmeldung wählen die Kandidat/innen für den 1. Teil des Vorspiels (1. Runde) aus der «Repertoireliste für das Vorspiel (1. Runde)» entweder zwei Scarlatti-Sonaten oder zwei Bachpartiten oder je eine Scarlatti-Sonate und eine Bach-Partita aus; für den 2. Teil des Vorspiels (1. Runde) wählen sie entweder zwei Mozart-Sonaten oder zwei Beethoven-Sonaten oder je eine Mozart- und eine Beethoven-Sonate. Für den 3. Teil des Vorspiels (1. Runde) wählen die Kandidat/innen bei der elektronischen Anmeldung aus der «Repertoireliste für das Vorspiel (1. Runde)» entweder zwei Chopin-Etüden oder zwei Liszt-Etüden oder je eine Chopin- und eine Liszt-Etüde.
Die Jury entscheidet am Vorabend eines jeden Tages des Vorspiels (1. Runde) – also am Abend des 26., 27., 28. Mai -, welche der von den Teilnehmenden in der elektronischen Anmeldung vorgeschlagenen Werke sie hören möchte: eine Scarlatti-Sonate oder einen Satz aus einer Bach-Partita, eine Mozart-Sonate oder eine Beethoven-Sonate, eine Etüde von Chopin oder eine Etüde von Liszt.
Während des Vorspiels (1. Runde) kann die Jury den Vortrag eines Werkes unter- oder abbrechen.
Werke, welche bereits teilweise oder vollständig auf der mit der elektronischen Anmeldung eingereichten Videoaufnahme enthalten sind, dürfen im Vorspiel (1. Runde) nicht mehr vorgetragen werden.
Am Abend des 29. Mai gibt die Jury auf der Webseite www.geza-anda.ch bekannt, wer zum Rezital (2. Runde) zugelassen wird.
Die Jury bespricht mit den zum Rezital (2. Runde) zugelassenen Teilnehmenden das Rezitalprogramm, welches ca. 55 Minuten dauern soll und grundsätzlich aus folgenden Teilen besteht:
- a) einer von drei bei der elektronischen Anmeldung aus der «Repertoireliste für das Rezital (2. Runde)» ausgewählten kompletten Sonaten von Mozart, Beethoven, Schubert, Chopin, Liszt, Brahms, Bartók
- b) einem oder mehreren weiteren bei der elektronischen Anmeldung aus der «Repertoireliste für die 2. Runde (Rezital)» ausgewählten Werken (ausser Sonaten)
- c) einem bei der elektronischen Anmeldung angegebenen, kurzen ergänzenden Stück nach freier Wahl („encore“).
Werke, welche bereits teilweise oder vollständig auf der mit der elektronischen Anmeldung eingereichten Videoaufnahme enthalten sind, dürfen im Rezital (2. Runde) nicht mehr vorgetragen werden.
Werke, welche bereits teilweise oder vollständig im Vorspiel (1. Runde) vorgetragen worden waren, dürfen im Rezital (2. Runde) nicht mehr dargeboten werden.
Das Rezital (2. Runde) ist öffentlich. Die Bekanntgabe durch die Jury der Teilnehmenden, die zum Mozart-Semifinale mit Orchester zugelassen sind, erfolgt hingegen unter Ausschluss der Öffentlichkeit und per Briefübergabe im Anschluss an das letzte Rezital (2. Runde) auf der Bühne des MKZ.
Die Teilnehmenden spielen ein Klavierkonzert von Mozart, welches sie bei der elektronischen Anmeldung aus der «Repertoireliste für das Mozart-Semifinale mit Orchester» ausgewählt hatten.
Es begleitet das Musikkollegium Winterthur, Dirigent Stefan Blunier.
Die Proben- und Auftrittszeiten der Teilnehmenden werden vom Dirigenten in Absprache mit dem Jurypräsidenten festgelegt.
Am 3. Juni gibt die Jury im Anschluss an den 2. Teil des Mozart-Semifinales mit Orchester unter Ausschluss der Öffentlichkeit die Resultate bekannt und übereicht den Semifinalist/innen ihr Diplom.
In Absprache mit den Finalist/innen legt die Jury die einzelnen Werke, die Reihenfolge der Proben und die Abfolge des Schlusskonzertes (Finalrunde) fest.
Das Schlusskonzert (Finalrunde) wird vom Tonhalle-Orchester Zürich begleitet. Dirigent: Gergely Madaras.
Bei der elektronischen Anmeldung wählen die Teilnehmenden zwei Klavierkonzerte aus verschiedenen Gruppen der «Repertoireliste und Pflichtstücke für das Schlusskonzert (Finalrunde)» aus (Beethoven, Bartók, Liszt).
Die Klavierkonzerte von Liszt müssen zusätzlich mit einem weiteren Werk von Liszt oder Dohnányi aus den «Pflichtstücken für das Schlusskonzert (Finalrunde)» kombiniert werden.
Für das Schlusskonzert bereiten die Teilnehmenden somit zwei Klavierkonzerte von unterschiedlichen Komponisten vor. Falls es sich bei einem der Klavierkonzerte um eines der Konzerte von Liszt handelt, bereiten sie insgesamt drei Werke vor.
Die Jury legt im Anschluss an das Mozart-Semifinale mit Orchester die Konzerte fest, welche von den Teilnehmenden im Schlusskonzert gespielt werden.
Nach der Jurybesprechung im Anschluss an das Schlusskonzert gibt der Jurypräsident auf der Bühne der Tonhalle Maag die Resultate des Concours Géza Anda 2021 öffentlich bekannt.
Die Jury ist nicht verpflichtet, Preise zu verleihen. Die Entscheidungen der Jury sind unwiderruflich.
Preise
Die Géza Anda-Stiftung vermittelt für alle drei Preisträger in der Zeit von 2021 bis 2024 eine beachtliche Zahl von Konzertauftritten und übernimmt verbindlich das kostenlose Konzertmanagement während 3 Jahren. Die Preisträger ihrerseits verpflichten sich, die zugesagten Konzertauftritte einzuhalten.
Sonderpreise
Sonderpreis Liszt – Bartók
Der Preis wird an die beste Interpretation eines Werken von F. Liszt oder B. Bartók an einen Kandidaten vergeben. Der Preis ist mit CHF 10.000-. dotiert.
Mozart-Preis des Musikkollegium Winterthur
Die Jury vergibt in Absprache mit dem Musikkollegium Winterthur den Mozart-Preis an einen der Semifinalisten für die beste Mozart-Interpretation in der Mozart-Runde des Concours Géza Anda 2021. Der vom Musikkollegium Winterthur gestiftete Mozart-Preis besteht aus einem Konzertauftritt mit dem Orchester und einer Gage von CHF 6.000.- .
Géza Anda – Publikumspreis
Dieser Preis zeichnet jenen Finalisten aus, der die Besucher des Schlusskonzertes am stärksten mit seiner Persönlichkeit und seiner musikalischen Gestaltungskraft zu begeistern vermag. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich der Publikumspreis im Gegensatz zum offiziellen Jury- Entscheid, welcher die künstlerische Leistung aller vier Prüfungsrunden berücksichtigt, lediglich auf die Darbietung der Finalisten am Abend des Schlusskonzertes vom 5. Juni 2021 in der Tonhalle Zürich bezieht. Der Publikumspreis wird von der Privatbank IHAG Zürich AG gestiftet und beinhaltet einen Konzertauftritt.
Hortense Anda-Bührle-Förderpreis
Die Géza Anda-Stiftung vergibt einem jungen Wettbewerbsteilnehmer den Hortense Anda-Bührle-Förderpreis für eine vielversprechende künstlerische Leistung während des Wettbewerbs. Der Preis besteht aus einer Prämie von CHF 3.000.-.