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So werden Referenzen richtig angegeben
Ihre Bewerbungsmappe ist vollständig und wirkt auf Sie überzeugend. Doch wird sie auch den Personaler überzeugen? Mit Referenzen könnten Sie aus der Masse herausstechen. Wie Sie diese richtig angeben, erfahren Sie hier.
Unterschiedliche Referenzen
Unter Referenzen kann ein Referenzschreiben oder ein/e Referenzgeber/in gemeint sein. In einem Referenzschreiben hebt ein beruflicher Kontakt Ihre persönlichen Fähigkeiten hervor, was in der Bewerbungsmappe als zusätzliches Dokument ersichtlich ist. Ein/e Referenzgeber/in hingegen ist eine Person, die Sie empfiehlt. Für Ihre Bewerbungsmappe müssen Sie die Kontaktdaten des Referenzgebers angeben. Schlussendlich haben beide Referenzarten das gleiche Ziel: Dritte bürgen gegenüber dem Personaler für Ihre persönlichen Stärken.
Wen sollte man als Referenzgeber angeben?
Sie sollten keine Freunde oder Verwandte angeben, da sonst der Personaler der Referenzperson misstraut und die Referenz lediglich als Akt der Freundschaft und somit als unehrlich empfindet. Empfohlen sind Menschen, welche in der Hierarchieebene über Ihnen stehen und eine möglichst lange Zeit möglichst eng mit Ihnen zusammengearbeitet haben. Beispielsweise Vorgesetzte, Auftraggeber oder auch Professoren und Mentoren.
Wo sollte man Referenzen angeben und wie viele?
Ein Referenzschreiben gehört in der Bewerbungsmappe hinter den Lebenslauf und vor die Zeugnisse. Bei den Referenzgeber/innen hat man verschiedene Möglichkeiten:
- Sie verweisen im Anschreiben auf eine oder mehrere Referenzpersonen, etwa mit: "Max Muster, Marketingleiter bei Muster GmbH (Tel. ...), bestätigt Ihnen gerne mein Organisationstalent und meine Leistungsbereitschaft."
- Sie erstellen eine Referenzliste auf einem separaten Blatt, welches Sie wie ein Referenzschreiben zwischen Lebenslauf und Zeugnissen einordnen. Die einzelnen Referenzpersonen sind stichpunktartig mit Namen, Position, Unternehmen, E-Mail-Adresse und Telefonnummer angegeben.
- Sie nennen Ihre Referenzgeber am Ende Ihres Lebenslaufs unter "Referenzen" mit den gleichen Angaben wie in einer Referenzliste.
- Sie geben die Referenzpersonen mit Kontaktdaten bei der jeweiligen Station Ihres Lebenslaufs an.
Es ist ausserdem sehr wichtig, beim Referenzgeber oder der Referenzgeberin die Erlaubnis eingeholt zu haben, um diese Person in der Bewerbungsmappe als Referenz anzugeben. Zudem muss man dem Referenzgeber oder der Referenzgeberin sagen wer möglicherweise anruft, sonst darf der/die Referenzgeber/in keine Auskunft geben.
Bei der Anzahl Referenzgeber/innen gilt die Faustregel: Besser keine als nur eine. Sie sollten für die letzten fünf Jahre Ihres Berufslebens für jede Station eine passende Referenzperson angeben. Als Berufseinsteiger kann man natürlich noch nicht viel aufweisen, falls doch sollten es mindestens zwei Referenzen sein.
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Quelle: e-fellows.net