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Laut den Worten von Sergio Marchionne benötigt das Unternehmen Fiat kein neues Kapital für die Uebernahme von Chrysler. Es gibt keinen unmittelbaren Bedarf an frischem Geld denn Fiat und Chrysler besässen zusammen 21 Milliarden Euro an liquiden Mitteln, die man auch für Akquisitionen nutzen kann.
Marchionne wies mit Wucht alle Gerüchte und Hinweise zurück, man befinde sich in Gesprächen mit Kapitalgebern um 10 Milliarden Euro aufzunehmen.
Fiat hält bereits 58,5 Prozent an Chrysler. Die restlichen 41,5 Prozent sind in Händen des US-Gewerkschaftsfonds Veba, der die Krankenkassen-Kosten der Chrysler-Rentner trägt. Laut Morgan-Stanley müsste Fiat für den Kauf der restlichen Anteile rund 2,7 Milliarden Euro auf den Tisch legen.