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Carter Hart ist Torhüter der kanadischen U20-Auswahl. Und offensichtlich ist er auch ein Mann mit festgelegten Ritualen. So will der 19-Jährige nach jedem Drittel stets der letzte Spieler sein, der das Eis in Richtung Garderobe verlässt.
Im WM-Viertelfinal gegen die Schweiz (8:2 für Kanada) will Hart dies ebenso handhaben. Doch er hat die Rechnung ohne Matteo Ritz gemacht. Der Schweizer Ersatztorhüter bleibt nämlich ebenfalls auf dem Eis, was den Kanadier dazu veranlasst, auf dem Eis beim Ausgang zu warten. Derweil dreht der Zamboni bereits gemütlich seine Runden.
Rund vier Minuten sind seit dem Ende des Drittels bereits verstrichen, als Carter Hart vermeintlich das Handtuch wirft. Der kanadische Goalie verlässt das Eis, bleibt aber im Kabinengang stehen. Als kurz darauf Ritz ebenfalls verschwindet, kehrt Hart kurz aufs Eis zurück, ehe er definitiv in die Garderobe geht.
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Doch wer hat nun dieses Wartespiel gewonnen? Wir finden ja, der Sieg geht an den Schweiz. Auch wenn Hart nicht in die Garderobe geht und nochmals zurückgekommen ist, so hat er das Eis dennoch vor Ritz verlassen. (abu)
Das WM-Abenteuer ist bereits in der ersten K.o.-Runde zu Ende. Wie immer. Die Eishockey-Nationalmannschaft ist besser. Weil die Fussballer nach wie vor offensive Hinterbänkler sind. Eine Polemik.
Hinkt ein Vergleich zwischen einer Fussball- und Eishockey-WM? Auf den ersten Blick ja. Weil Fussball ein globaler Sport ist. Im Eishockey ist die Weltklasse hingegen auf weniger als zehn Länder auf der nördlichen Halbkugel beschränkt.
Auf den zweiten Blick macht ein Vergleich hingegen Sinn. Denn am Ende, wenn die Titanen unter sich sind, ist es im Eishockey gleich schwierig wie im Fussball, bei einem Titelturnier weiterzukommen. Ja, die Hierarchie ist im internationalen Eishockey eher noch …