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Nicht alle, die tiefe Eisenwerte haben, brauchen eine Behandlung.
Warum hat man zu wenig Eisen? Was erhöht Eisenaufnahme?
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen können die Ursache dafür sein, dass der Körper zu wenig Eisen aufnimmt. Dass sie deswegen Beschwerden oder Mangelerscheinungen haben, ist aber nicht gesagt, denn viele leben mit sehr niedrigen Eisenwerten sehr gut.
Immer dann, wenn Patienten unter Blutarmut leiden, also die Konzentration an Blutfarbstoff zu gering ist.
Erst bei Unverträglichkeit oder mangelndem Ferritinanstieg sollte eine – moderat dosierte – Eiseninfusion gemacht werden. Diese erhöht die Eisenaufnahme.
Infusionen sind ein sehr gutes Geschäft. Ein lohnenswerter Absatzmarkt, denn Infusionen kosten rund fünfmal mehr als herkömmliche Eisenpräparate. Eine Tablettentherapie jedoch zieht sich über Monate hin.
Vorzeitige Kontrollen sind nur angezeigt, wenn die Symptome nicht innert weniger Wochen besser werden oder verschwinden.
Frauen brauchen zirka 15, Männer zirka 10 Milligramm Eisen pro Tag. Diese Mengen lassen sich über die Nahrung aufnehmen.