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Das Podest
- 1. Lewis Hamilton (GBR, Mercedes)
- 2. Valtteri Bottas (FIN, Mercedes)
- 3. Max Verstappen (NED, Red Bull)
- Out: Charles Leclerc (MON, Ferrari), Sebastian Vettel (GER, Ferrari), Esteban Ocon (FRA, Renault)
Der Rennverlauf
Für den Aufreger beim 2. Rennen auf dem Red Bull Ring sorgten die beiden Ferraris bereits in der 1. Runde (siehe unten). Dass Weltmeister Lewis Hamilton einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg feierte, ging dabei fast etwas unter. Der Brite, der von der Pole Position gestartet war, setzte sich früh ab und holte sich beim GP Steiermark seinen insgesamt 85. Sieg in der Formel 1.
Valtteri Bottas, der vor einer Woche an identischer Stelle den Auftakt in die Formel-1-Saison für sich entschieden hatte, verteidigte seine WM-Führung erfolgreich. 4 Runden vor Schluss schnappte sich der Finne Max Verstappen, der sich am Ende mit dem 3. Platz begnügen musste.
Früher Feierabend für Ferrari
Anstatt dem erhofften Befreiungsschlag nach dem durchzogenen Qualifying erlebte Ferrari im Rennen den Super-GAU. Bereits nach 3 Kurven fuhr Charles Leclerc seinem Teamkollegen Sebastian Vettel ins Heck. Während Vettel seinen Wagen umgehend in der Box stehen lassen musste, ging es für den Monegassen zuerst noch weiter. Trotz neuem Frontflügel war nach 5 Rennrunden auch für Leclerc Schluss.
Alfa Romeo trotz Aufholjagd ohne Punkte
Antonio Giovinazzi, der das Rennen aufgrund eines Getriebewechsels vom letzten Platz in Angriff genommen hatte, konnte sich auf den ersten Runden bis auf Zwischenrang 13 nach vorne arbeiten. Am Ende resultierte Rang 14. Teamkollege Kimi Räikkönen drehte nach verhaltenem Start auf, verpasste mit seinem 11. Schlussrang die Punkteränge aber knapp.
Renault protestiert gegen Racing Point
Die Autos von Racing Point sind Gegenstand einer Untersuchung der FIA. Auslöser ist ein offizieller Protest von Renault. Dieser wurde nach dem GP Steiermark eingereicht. Da der RP20 von Racing Point deutliche Ähnlichkeiten zum Mercedes der letzten Saison hat, soll geprüft werden, ob gegen das Reglement verstossen wurde. Es gilt: Bestimmte Komponenten der Boliden müssen selbst entworfen worden sein. Als gewöhnliches Kundenteam beziehen die Engländer den Antrieb und das Getriebe von Mercedes. (sid)
So geht es weiter
Nach den beiden Rennen in Österreich disloziert der Formel-1-Tross nach Ungarn. Auf dem Hungaroring steht in einer Woche der nächste GP dieser speziellen Saison an.