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Mit ihren 36 Hektaren Anbaufläche, die auf fünf zauberhafte Domänen verteilt sind, ist die Stadt Lausanne die wichtigste öffentliche Weinbergbesitzerin der Schweiz. Die Weinberge werden nach den Prinzipien der integrierten Produktion bewirtschaftet, man schützt die Umwelt und respektiert sie.
Seit 1803 werden diese Weine nach einer Keller-Degustation im Rathaus von der Stadt Lausanne öffentlich versteigert, und zwar jeweils am zweiten Samstag des Monats Dezember. Dort wo heute der weisse Wein Mont-sur-Rolle Abbaye de Mont wächst, haben die Zisterziensermönche von Bonmont zwischen 1165 und 1177 gerodet und den Boden für den Weinbau bereitet. Die Stadt Lausanne hat diese Domäne 1802 erstanden, nachdem sie seit 1536 unter der Verwaltung des Landvogtes von Bern unzählige Male verschenkt, verstümmelt und flurbereinigt wurde.
Dieses 13,57 Hektaren grosse Weingut und seine Terrassen erstrecken sich über eine Moräne mit vorherrschendem Tongehalt und einem durchschnittlichen Gefäll von 12%.