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Optimale Bedingungen findet die Schwarzerle in den sommerwarmen, luftfeuchten und grundwasserreichen Niederungen Nordosteuropas. Da sie von allen Baumarten stehendes Wasser und Staunässe am besten erträgt, kommt sie vor allem auf dauernd nassen Standorten mit ausreichender Basenversorg zur Herrschaft. Solche Standorte sind in der Schweiz naturgemäss nicht sehr häufig und im Mittelland wurden sie zum grössten Teil entwässert.
Ihre stärkste Verbreitung hat die Schwarzerle trotzdem noch im Mittelland sowie im Tessin. Diese Baumart der Tieflagen gedeiht zu 60% unterhalb 600 m ü.M.
Die Schwarzerle besiedelt mehrheitlich ebenes Gelände, benötigt reichlich Nährstoffe und ist wie die Buche gleichermassen auf basischen wie auf sauren Böden verbreitet.
Textquelle Brändli 1996
LFI-Probeflächen mit Vorkommen