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Anfänge
1926 hatte der Weinhändler, Jude und Schwager Franz Werfels, Ferdinand Rieser, die Aktienmehrheit der Pfauengenossenschaft, zusammen mit seinem Bruder, einem Rechtsanwalt, an seine Familie gebracht und machte daraus die "Zürcher Schauspielhaus AG". Sein Ziel war ein von ihm betriebenes eigenständiges Theater. Die bestehende Verbindung mit dem damaligen Stadttheater (heute Opernhaus) wurde gelöst.
Als Geschäftsmann sah er genau auf die Rendite und stellte nach einem Umbau mit bequemer gestaltetem Zuschauerraum seinen Spielplan auf "anspruchsvollere Salonkomödie" ein. Für Klassiker gab es noch kein Zürcher Publikum, musste er sich nach einem gescheiterten Versuch mit Kleists "Amphitryon" 1927 zu dessen 150. Geburtstag eingestehen.
Ernst Ostertag, Oktober 2004