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Änderung des Erwebsersatzgesetzes ("Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub")
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Ziel des indirekten Gegenvorschlags
Bei der Annahme der Gesetzesänderung würde ein zweiwöchiger Vaterschaftsurlaub eingeführt. Bei der Ablehnung des indirekten Gegenvorschlags, und falls das Initiativkommitee diese nicht zurückgezogen hat, wird zu einem späteren Zeitpunkt über die Vaterschaftsurlaubsinitiative abgestimmt, welche vier Wochen Vaterschaftsurlaub vorsieht.
Wichtigste Änderungen
Es wird ein zweiwöchiger, über die Erwerbsersatzordnung EO finanzierter Vaterschaftsurlaub eingeführt. Dieser würde im Jahr 2022 ungefähr 230 Millionen Franken kosten, womit der EO-Beitragssatz um 0,06% auf das aktuelle Maximum von 0,5% angehoben werden müsste. Die zwei Wochen sind tageweise oder am Stück, aber in jedem Fall innerhalb von sechs Monaten nach der Geburt des Kindes zu beziehen.
Argumente dafür
- Um neuen Familienbildern gerecht zu werden, bräuchte es auch entsprechende gesetzliche Veränderungen. Damit würde die Schweiz auch vielen anderen Ländern gleichziehen, welche in Sachen Gleichstellung fortschrittlicher als die Schweiz seien.
- Zudem steigere der Vaterschaftsurlaub die Attraktivität von KMU, da diese dann gleichauf mit grösseren Unternehmen seien.
Argumente dagegen
- Gegner kritisieren vor allem die Zunahme an Lohnabgaben. Ausserdem gerieten die Sozialwerke AHV und IV langfristig unter Druck, womit der Vaterschaftsurlaub eine zusätzliche Last darstellen würde.
- Zudem seien andere Massnahmen, wie etwa der Ausbau der Kinderbetreuungsangebote, u.a. aufgrund eines besseren Kosten-Nutzen-Verhältnisses zu priorisieren.
Parolenspiegel:
BDP:JA
CVP: JA
EVP: JA
FDP: NEIN
GLP: JA
Grüne: JA
SP: JA
SVP: NEIN
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