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Sollte die Schweiz ihren Halbfinal gegen Italien gewinnen, heisst der Finalgegner Frankreich. Jo-Wilfried Tsonga und Richard Gasquet gewannen gegen Titelverteidiger Tschechien auch das Doppel und führen uneinholbar 3:0.
Die Wahl des Stade Roland Garros und von Sand als Unterlage erwies sich für Frankreich als goldrichtig. Nach den beiden souveränen Einzel-Erfolgen am Freitag liessen Jo-Wilfried Tsonga und Richard Gasquet auch im Doppel nichts anbrennen. Die Tschechen Tomas Berdych und Radek Stepanek verloren mit 7:6, 4:6, 6:7, 1:6 erst zum zweiten Mal nach dem Final 2009 in Spanien ein Davis-Cup-Doppel. Die Franzosen konnten mit ihrem enorm breiten Kader auch die Absenz des verletzten Doppelspezialisten Michaël Llodra problemlos verkraften.
Die Tschechen verpassten damit das Triple. Als erstes Team seit Einführung der Weltgruppe 1981 hätten sie den Wettbewerb zum dritten Mal in Serie gewinnen können. Die Franzosen hingegen hoffen nun auf einen Schweizer Sieg heute Sonntag. Dann könnten sie nämlich zum Final vom 21. bis 23. November zu Hause antreten, voraussichtlich im Fussballstadion von Lille, das über ein schliessbares Dach verfügt. Die «Grande Nation» strebt ihren ersten Davis-Cup-Erfolg seit 2001 an. (si)
Die drei um den Aufstieg in die Super League spielenden Mannschaften kamen in der 29. Challenge-League-Runde zu Siegen. Nach Leader Lugano gestern in Winterthur, gewannen heute Wohlen in Schaffhausen und Servette das Léman-Derby gegen Lausanne.
Die Genfer gewannen vor 8562 Zuschauern klar mit 4:2. Benjamin Besnard, Nachwuchs-Nationalspieler Kevin Bua (2) Ex-Natistar Johan Vonlanthen schossen die Tore bis zur komfortablen 4:0-Führung, ehe Lausanne noch zwei Ehrentreffer gelangen.
Wohlen, das …