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Tepco hat am 22. Juli zum ersten Mal zugegeben, dass das kontaminierte Wasser doch vom Gelände des AKW Fukushima I ins Meer gelangt war. Der AKW-Betreiber hatte einen Zusammenhang zwischen dem Wasserstand im Brunnen und dem Gezeitenhub des Meers untersucht und eine Verbindung zwischen den beiden festgestellt. Am 8. Juli war die Konzentration des radioaktiven Tritiums mit 630’000 Bq/l so hoch noch nie; das Zehnfache des Grenzwertes.
Vor der Küste der Präfektur Fukushima wurde der Fischfang nach dem Atomunfall eíngestellt. Ab September wollte eine Fischereigenossenschaft ihre Arbeit probeweise wieder aufnehmen, aber wegen des Vorfalls will sie den Plan nochmals überprüfen.
Am 25. Juli reichte der Vertreter der Fischerei-Organisationen der drei betroffenen Präfekturen, Fukushima, Miyagi und Ibaraki, eine scharfe Protestnote bei Tepco ein.