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Ted Sarandos, Co-Chef von Netflix, hat bestätigt, dass das Streaming-Unternehmen mit mehreren potenziellen Partnern spreche, um in das Werbegeschäft einzusteigen. Laut dem 'Wall Street Journal' (WSJ) erklärte Sarandos, dass Netflix in Zukunft möglicherweise sein eigenes Werbegeschäft aufbauen werde.
Im Frühjahr bereits wurde bekannt, dass der Streaming-Anbieter eine Abo-Version mit Werbung in Betracht zieht. Damals vermeldete Netflix auch den ersten vierteljährlichen Abonnentenverlust seit mehr als zehn Jahren. Später kamen dann noch erste Medienberichte über mögliche Kooperationen für die technische Abwicklung
hinzu.
Nun wirds in Sachen Werbung konkreter, auch wenn noch nicht bekannt ist, mit welchen Werbefirmen Netflix künftig zusammenarbeiten will. "Wir sprechen gerade mit allen", so der Co-CEO laut 'WSJ'.
"Wir wollen einen ziemlich einfachen Einstieg in den Markt."
Anschliessend werde man sein Angebot weiterentwickeln. "Was wir am Anfang machen, ist nicht repräsentativ für das, was das Produkt letztendlich sein wird. Ich möchte, dass unser Produkt besser ist als das Fernsehen", führte Sarandos aus. Für die Kunden solle es "integrierter und weniger unterbrechend" als herkömmliche TV-Werbung sein.
Weiterer Kunden-Rückgang und Entlassungen
Mit den Ergebnissen des 1. Quartals teilte Netflix mit, dass man auch für das 2. Quartal einen Rückgang der Abo-Zahlen erwarte. Dies hat den Wert der Firma massiv nach unten gedrückt. Lagen die Aktien im Januar noch bei über 600 Dollar, werden sie aktuell für unter 200 Dollar gehandelt.
Nachdem im Mai bereits Kündigungen ausgesprochen worden sind, folgt nun eine weitere Entlassungsrunde. Etwa 300 Angestellte verlieren den Job, bestätigt das Unternehmen gegenüber der US-Zeitschrift 'Variety'.
Weltweit beschäftigt Netflix 10'000 Mitarbeitende.