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Die Wasserversorgung für Bevölkerung und Landwirtschaft in Südostmazedonien steht unter Druck. Im Auftrag der Weltbank haben wir für die mazedonischen Behörden untersucht, welches geeignete Massnahmen zur Sicherung einer zuverlässigen Wasserversorgung sind.
Mit dem Klimawandel werden in der Mittelmeerregion im Sommer vermehrt Trockenperioden erwartet, so auch in Mazedonien. Die Wasserressourcen in Südostmazedonien sind schon heute knapp. Die landwirtschaftlichen Böden sind gut, benötigen aber häufig eine Bewässerung. Das Trinkwasser muss für viele Dörfer und Städte über grössere Distanzen herangeführt werden.
Im Auftrag der Weltbank haben wir für vier ausgewählte Regionen in Südostmazedonien untersucht, wie stark der Druck auf die Wasserressourcen bis ins Jahr 2050 ansteigen wird und wie eine zuverlässige Wasserversorgung für die Bevölkerung und die Landwirtschaft gesichert werden kann. Gestützt auf unsere Untersuchung haben wir rechtliche, organisatorische und bauliche Massnahmen vorgeschlagen. Weiter haben wir aufgezeigt, wie die Massnahmen finanziert werden könnten.
Unsere Studie dient den mazedonischen Behörden dazu, prioritäre Massnahmen zur Sicherung der Wasserversorgung auszuwählen. Die Studie hilft Mazedonien ausserdem, sich der EU-Wasserrahmenrichtlinie anzunähern und damit einen weiteren Schritt Richtung EU-Mitgliedschaft zu machen.