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Am vergangenen Wochenende starteten mit Svea Kaufmann, Vanessa Thommen, Alina Emmenegger, Noah Hasler, sowie Elijah und Nevis Thommen sechs Athletinnen und Athleten der LGO an der Hallen SM Nachwuchs in Magglingen. Sie absolvierten total 12 Starts.
Den Anfang machten Vanessa und Svea im Kugelstossen der U16W. Als führende der nationalen Bestenliste durfte sich Vanessa Hoffnung auf einen Podestplatz machen. Für beide war es die erstmalige Teilnahme an einer Hallen SM, was wir als Betreuer von aussen sehr gut sahen. Beide suchten nach den Stössen immer wieder das Gespräch mit Käspi.
Beide zeigten einen soliden Wettkampf, Vanessa mit 10.47 m , Svea mit 10.27 m, was leider nicht für den Final der besten 8 reichte.
Anschliessend waren Alina im Weitsprung und Nevis im Stabhochsprung im Einsatz. Alina begann mit einem Sprung auf 5.30 m und steigerte sich bis auf 5.36 m im fünften Versuch. Damit erzielte sie den 8 Platz, sowie eine neue Saisonbestleistung. Die Steigerung gegenüber den letzten Wettkämpfen, dürfte ihr mumm geben für den weiteren Verlauf der Saison.
Nevis startete erstmals an einer SM im Stabhochsprung. Am einzigen Vorbereitungswettkampf erzielte er eine Höhe von 3.80 m. Das Ziel für die SM war klar, 4.00m sollten es mindestens sein. Den Wettkampf begann er auf 3.55 m. Die Einstiegshöhe meisterte er im zweiten Versuch. Die nächsten Höhen, 3.70 m und 3.80 m übersprang er ebenfalls im zweiten Versuch. Die 3.90 m übersprang er mit einem technisch sauberen Sprung im ersten Versuch. Anschliessend sprang er im zweiten Versuch über 4.00 m. die anschliessende höhe von 4.10 m verpasste er im dritten Versuch sehr knapp. Mit der neuen PB von 4.00 m erreichte Nevis den fünften Platz. Er muss in Zukunft versuchen, möglichst viele Höhen im ersten Versuch zu überspringen, damit er bei bei den entscheidenden Höhen noch genügend Kraft hat.
Noah Hasler startete anschliessend als grosser Favorit (gem. Bestenliste) in den Weitsprungwettkampf. Mit einer Weite von 6.79 m startete er sehr gut in den Wettkampf, allerdings hatte er noch viel Marge am Balken. Bereits im ersten Versuch wurde er von Levi Gyger herausgefordert, der auf 6.91 m sprang. Erst im vierten Versuch gelang im mit 6.92 m der Sprung auf Rang 1 im Zwischenklassement. Im fünften Versuch passte dann wirklich alles zusammen und er konnte seine PB auf 7.13 m steigern und den Wettkampf letztlich überlegen gewinnen. Mit diesem Sprung hat er erstmals die Schallmauer von 7.00 m übersprungen, was für einen 16 jährigen ein herausragendes Resultat ist.
Anschliessend war wieder Alina, diesmal im Kugelstossen im Einsatz. Mit der erzielten Weite von 11.78 m war sie nahe an ihrer Bestleistung, leider reichte das nur zum zehnten Platz.
Den Abschluss aus unserer Sicht machte Elijah Thommen im Weitsprung der U20M. Er eröffnete seinen Wettkampf mit einem Sprung auf 5.88 m (Saisonbestleistung). Leider waren die beiden nächsten Sprüngen ungültig. Die erzielte Weite reichte zum 12. Rang.
Am Sonntag standen Dreisprung, 60m Hü, 200m auf dem Programm unserer Athleten.
Den Anfang machte Elijah im Dreisprung. Mit einem Sprung auf 11.77 m kam er nahe an seine Bestleistung von 11.85 m heran.
Anschliessend war Nevis über 60 m Hü an der Reihe. Eingeteilt in den ersten VL erzielte er mit 8.14 sec eine neue PB und siegte überlegen. Mit der drittbesten Vorlaufzeit qualifizierte er sich sich für den A-Final. In diesem steigerte er seine PB nochmals auf 8.10 sec, leider reichte ihm diese Zeit nur zum undankbaren vierten Platz.
Alina und Noah waren anschliessend über 200 m am Start. Als Saisonbester konnte sich Noah berechtigte Hoffnung auf eine Medaille machen.
Für Alina war nach dem Vorlauf, den sie in 27.23 sec absolvierte leider Schluss.
Noah war im siebten Vorlauf eingeteilt. Er gewann den Vorlauf in einer Zeit von 22.73 sec was eine neue PB bedeutete. Mit der viertbesten Zeit qualifizierte er sich für den A-Final.
In diesem Lauf, wurde er um 4/100 sec auf den undankbaren vierten Platz verwiesen.
Unsere Athletinnen und Athleten können mit Stolz auf die Hallen SM zurückblicken. Leider haben Noah und Nevis mit ihren vierten Rängen das Podium knapp verpasst.
Wir Trainerinnen und Trainer sind Stolz auf euch und gratulieren ganz herzlich.