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Die französische Familie Louis-Dreyfus kontrolliert die „Louis Dreyfus Company“ (LDC), einer der weltweit grössten Agrarkonzerne. Derzeit wird das Familienvermögen auf 3,5 Milliarden US-Dollar geschätzt (Quelle). 2014 besass Margarita Louis-Dreyfus noch 8,1 Milliarden und Monique Louis-Dreyfus 1,5 Milliarden (Quelle).
Der französisch-jüdische Geschäftsmann Léopold Louis-Dreyfus (1833-1915) gründete 1851 ein Unternehmen, das mit Getreide handelte. Daraus entwickelte sich der heutige Agrarkonzern „Louis Dreyfus Company“ (LDC). Dieser gehört zu den fünf führenden Agrarkonzernen, die inzwischen einen Grossteil der weltweiten Agrarindustrie kontrollieren (Quelle). LDC gehört zu den weltweit grössten Händlern von Weizen, Getreide, Zucker, Reis, Sojaprodukten und Baumwolle. Das Unternehmen gehörte bereits seit Beginn des 20. Jahrhunderts zu den führenden Agrarkonzernen.
LDC wird noch immer von der Louis-Dreyfus Familie kontrolliert, die noch bis vor kurzem 90% der Anteile besass. Vor kurzem verkauften sie 45% ihrer Aktien an die Holding ADQ aus Abu Dhabi. Der derzeitige Vorsitzende von ADQ kommt aus der Königsfamilie Abu Dhabis.
Die LDC hat ihren Sitz in den Niederlanden. Die Niederlande besetzten 2020 Platz 8 auf dem Schattenfinanzindex und entwickelte sich in den letzten zehn Jahren immer mehr zu einer Steueroase (Quelle).
LDC ist auch in der Frachtschifffahrt aktiv.
Über die Tochterfirma LDC Metals mit Sitz in der Schweiz stiegen sie 2006 in den Metallhandel ein. 2016 gehörte LDC Metals zu den fünf grössten Metallhändlern der Welt (Quelle). 2018 wurde die Tochterfirma verkauft und in IXM umbenannt. IXM handelt mit Kupfer, Zink, Aluminium, Blei und Nickel.
Über die 1997 gegründete Tochterfirma „Castleton Commodities International“ war die Familie auch in der Öl- und Gasindustrie aktiv. Nach der Jahrtausendwende gehörte sie zu den zehn grössten Erdgasvermarktern in den USA (Quelle). 2012 wurde die Tochterfirma an eine Gruppe Investoren verkauft, angeführt von den beiden US-amerikanischen Hedgefonds-Managern Glenn Dubin und Paul Tudor Jones. Der Milliardär Glenn Dubin soll aktives Mitglied des mit Jeffrey Epstein verbundenen Jugendprostitutionsrings gewesen sein (Quelle). Seine Frau Eva hatte vor ihrer Ehe eine romantische Beziehung mit Jeffrey Epstein. Eva war oder ist noch immer mit Ghislaine Maxwell befreundet, die als Epsteins beste Freundin galt und für ihn Mädchen beschaffte. Maxwell ist übrigens die Tochter des verstorbenen britischen Politikers und Medienunternehmers Robert Maxwell (war höchstwahrscheinlich Agent des Mossad). Nachdem Epstein 2010 aus dem Gefängnis entlassen wurde, hatte Eva Dubin weiterhin Kontakt zu ihm. In einer E-Mail an Epsteins Bewährungshelfer schrieb Eva: „Ich fühle mich mit Jeffrey Epstein um meine Kinder zu 100% wohl“. (Quelle)
Bemerkenswerte Familienmitglieder
Robert Louis-Dreyfus (1946-2009) war jahrelang Chef von Adidas. Er war Hauptaktionär des französischen Fussballclubs Olympique Marseille. Adidas ist fest mit dem Fussball verbunden. Nach einer Recherche des Spiegels war Robert die zentrale Figur beim mutmasslichen Kauf der WM 2006 (Quelle). Auch wenn es bis heute nicht eindeutig bewiesen ist, kann man davon ausgehen, dass Bestechungsgelder Einfluss darauf hatten, als sich die FIFA dafür entschied, die WM 2006 in Deutschland abzuhalten.
Robert wurde vom britischen Bankier Siegmund Warburg ausgebildet (Quelle), der aus der deutsch-jüdischen Bankiersfamilie Warburg kam. Robert kannte Arnaud Lagardere (Foto). Die Lagardère Familie führt einen der grössten Medienkonzerne Frankreichs.
Robert arbeitete für Saatchi & Saatchi, eine international tätige Werbeagentur aus den USA, zu deren Kundschaft viele Grosskonzerne gehören. Sie wurde von den irakisch-jüdischen Saatchi Brüder gegründet, die mit der britischen Elite verbunden sind.
Robert heiratete Margarita (*1962). Sie ist die derzeitige Vorsitzende der Louis Dreyfus Company. Sie lebt in der Schweiz und ist seit 2013 in einer romantischen Beziehung mit dem Schweizer Philipp Hildebrand. Dieser ist stellvertretender Vorsitzender von Black Rock, der zurzeit zu den mächtigsten Finanzkonzernen der Welt gehört. Hildebrand war Vorsitzender der Schweizer Zentralbank SNB und Direktor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Die BIZ hat ihren Sitz in der Schweiz und gilt als Zentralbank aller Zentralbanken. Hildebrand war auch Schweizer Gouverneur des Internationalen Währungsfonds (IWF) und Mitglied des Financial Stability Board, beides einflussreiche Finanzorganisationen. Er ist Mitglied der Group of Thirty, die wohl mächtigste Lobbyorganisation der Zentralbanken (wurde von den Rockefellers gestiftet). (Quelle)
Als Chef der Schweizer Zentralbank war er die Hauptfigur in der Affäre Hildebrand. In den drei Jahren bevor er der Schweizer Zentralbank beitrat, gehörte er zur Führung der Schweizer Privatbank Union Bancaire Privée (Quelle). Diese gehört zu den führenden Privatbanken der Welt und konzentriert sich auf wohlhabende Kunden. Die Schweiz gilt als die gefragteste Steueroase der Welt. Die Union Bancaire Privée wurde 1969 von der Picciotto Familie gegründet, welche die Bank bis heute führt. Die Picciotto Familie lebt in der Schweiz, kommt ursprünglich aus dem Libanon und Syrien und hat sephardisch-jüdische Wurzeln. Die Picciotto Familie ist schon seit 400 Jahren (10 Familiengenerationen) im Finanzwesen tätig (Quelle). Sie sind Milliardäre (Quelle).
Philipp Hildebrand begann seine Karriere beim Weltwirtschaftsforum (WEF) und arbeitete für Klaus Schwab (Gründer und Vorsitzender des WEF). Schwab beauftragte Hildebrandt den berühmtem Finanzinvestor George Soros für das Forum zu gewinnen, was ihm auch gelang. Er lernte dadurch Rob Johnson kennen, der Manager bei Soros Hedgefonds Quantum war. Philipp Hildebrand und Rob Johnson arbeiteten später gemeinsam beim Hedgefonds „Moore Capital Management“. Dessen Gründer und Chef, der US-Milliardär Louis Bacon, schätzte Hildebrandt sehr. Philipp Hildebrand war CIO der schweizerischen Bank Vontobel, die sich auf Vermögungsverwaltung konzentriert. (Quelle)
Louis Louis-Dreyfus (1867-1940) war in der französischen Politik und besass die nicht mehr existente Zeitung L’Intransigeant. Seine Frau kam mütterlicherseits aus der deutsch-jüdischen Worms Familie (Quelle). Diese wurde in den österreichischen und britischen Adel aufgenommen. Der erste Baron aus der Worms Familie war Solomon Benedict Worms (1801-1882), der mütterlicherseits aus der Rothschild Familie kam (Quelle).
Philippe Louis-Dreyfus (*1945) heiratete die Tochter des französischen Politikers Jean Boinvilliers, der zum „Office de Radiodiffusion Télévision Française“ gehörte, der ehemaligen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt Frankreichs.
Danièle Louis-Dreyfus heiratete Jean Sudreau, der Sohn des französischen Politikers Pierre Sudreau.
Anmerkung: Ich geh aktiv gegen Urheberrechtsverletzungen vor.