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Anaerobe Energiegewinnung beim Laufen: Wenn du dich sportlich betätigst, gewinnt dein Körper die Energie aus unterschiedlichen Energiequellen. Darum musst du dich überhaupt nicht kümmern. Wenn du aber nicht nur im Gesundheits-Tempo läufst, ist es gut, wenn du weisst, wie die Energiegewinnung abläuft. Das hilft dir, dein Training optimal zu gestalten und an Wettkämpfen deinen Energie nicht gleich am Anfang zu „verpuffen“.
Anaerobe Energiegewinnung beim Laufen
Deine Muskeln beziehen ihre Energie vor allem aus dem Abbau von Kohlenhydraten. Ist genügend Sauerstoff zum Abbau von Kohlenhydraten vorhanden, so spricht man von aeroben Bedingungen. Erhöhst du aber die Laufintensität, so wird das Sauerstoffangebot immer knapper und der Körper muss auch Kohlenhydrate ohne Sauerstoff (anaerob) abbauen. Dabei entsteht Milchsäure (Laktat), welche in der Leber, dem Herz und der Niere abgebaut werden muss. Die Leber kann aus dem Laktat wieder Glykogen (Leberstärke) herstellen und der Herzmuskel kann Milchsäure sogar als „Brennstoff“ verwenden.
Erhöhst du die Laufintensität nochmals, kann der Körper nicht mehr alles anfallende Laktat abbauen und dieses behindert die chemische Reaktion der Muskelkontraktion. Deine Muskeln „übersäuern“ und du musst deine Belastungsintensität massiv reduzieren.
(ohne Sauerstoff, bzw. mit zu wenig Sauerstoff – rote Kurve)
» Energiestoffwechsel beim Joggen (Übersicht)
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