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Bei der Erkennung einer konkreten Attacke auf das eigene Unternehmen und der Reaktion darauf fühlen sich die befragten KMU-Mitarbeitenden relativ hilflos. Sie gehen in einem solchen Fall jedoch davon aus, dass Spezialistinnen und Spezialisten helfen würden. Diese Annahme kann eine gewisse Passivität fördern und Mitarbeitende dazu verleiten, die eigene Rolle bei der Minimierung von Cyberrisiken zu unterschätzen. Gleichzeitig zeigen die Studienresultate, dass KMU über eine Unternehmenskultur mit stark ausgeprägter Lösungsorientierung verfügen. Die Mitarbeitenden agieren entsprechend meist proaktiv und würden in einem konkreten Schadensfall bei dessen Bewältigung mithelfen wollen.
Um die Risiken und Auswirkung einer Cyberattacke zu reduzieren, geben die Autoren der Untersuchung eine Reihe von Empfehlungen: Diese umfassen unter anderem Informationsmassnahmen innerhalb der KMU, die Mitarbeitende für die objektive Bedrohung sensibilisieren und ihnen aufzeigen, wie sie zu deren Abwehr beitragen können. Weiter sollten die Unternehmen Strategien erarbeiten, um allfällige Attacken und damit verbundene Ausfälle von IT-Systemen zu bewältigen und diese Szenarien trainieren. Bei der Entwicklung entsprechender Lösungsstrategien sollten die Firmen ihre Mitarbeitenden aktiv einbeziehen und deren engagierte Arbeitshaltung nutzen.