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Bisher: AMZUBisher kannte man im Zusammenhang mit der AMZU vier verschiedene Stufen mit der entsprechenden Zulage: Stufe 0 = keine Zulage, Stufe 1 = 1200 Franken, Stufe 2 = 2400 Franken und Stufe 3 = 4800 Franken. Die Zuteilung der Gemeinden zu einer Stufe erfolgte früher nicht nach wirtschaftlichen Kriterien, sondern eher willkürlich.
Künftig: LohnregionenDie vier Lohnregionen im neuen GAV bilden regional unterschiedliche Lohnniveaus auf der Basis der Raumgliederung des Bundesamtes für Statistik ab. Die Lohnregion A umfasst die drei grossen Wirtschaftszentren Zürich, Basel und Genf mit einem ausgeprägtem Lohnniveau (steuerbares Einkommen pro Person als Referenz). Die Gemeinden der angrenzenden Agglomerationen gehören zur Lohnregion B, die an diese angrenzenden Gemeinden zur Lohnregion C und die übrigen Gemeinden zur Lohnregion D. Die untere bzw. obere Lohnbandgrenze der Lohnregionen unterscheiden sich im Ausmass der heutigen AMZU.
Analog der vier Lohnregionen gibt es neu 4 Lohnbänder pro Funktionsstufe. Die Lohnfestlegung innerhalb des Lohnbandes berücksichtigt einerseits die Situation am Arbeitsmarkt, andererseits das Leistungsniveau und das Potenzial (Kompetenzen) der neuen Mitarbeitenden. Durch die Zuteilung der Gemeinden in die neuen Lohnregionen gibt es zahlreiche Verschiebungen gegenüber der heutigen Lösung. Eine Gemeinde kann entweder gleich eingestuft bleiben wie bisher, in eine höhere oder in eine tiefere Lohnregion fallen.
Auswirkungen der neuen LohnregionenDie neue Zuteilung der Gemeinden in die vier Lohnregionen hat auf den Lohn der bisherigen Mitarbeitenden keine Auswirkungen, denn die bisherige AMZU wird im Sinne der Garantie des aktuellen Lohnes eingebaut. Das heisst, es verliert niemand einen Betrag, auch wenn die Gemeinde in eine tiefere Lohnregion wechselt. Im Gegenzug heisst dies natürlich auch, dass niemand etwas gewinnt, wenn die Gemeinde neu einer höheren Lohnregion angehört. Wir haben die Statistik erstellt: Für rund 53 Prozent der Mitarbeitenden hat die neue Gemeindeeinteilung keine Auswirkung. Je rund ein Viertel der Mitarbeitenden hätte eine Verschiebung nach unten bzw. nach oben gewärtigen müssen. Dank der Lohngarantie gibt es keine Gewinner und keine Verlierer. Alle bisherigen Mitarbeitenden haben also auch trotz dem Systemwechsel gleichviel Lohn wie vorher.
Lage der Löhne bei der ÜberführungMit der Überführung der Löhne (inklusive AMZU) in die Lohnbänder der neuen Lohnregionen ergibt sich bezüglich der Lage der Löhne folgende Situation: Unter dem Minimum des Lohnbandes sind 1% der Mitarbeitenden, im Band 81% und über Band 18%. Die hohe Zahl von 18% der Mitarbeitenden über Band ergibt sich nicht nur wegen dem Wechsel des Arbeitsortes (Gemeinde) in eine andere Lohnregion, sondern massgeblich wegen der um 10% tieferen Lohnbandobergrenze der Funktionsstufen 4 bis 7 in den Funktionsketten 301 und 313 bei Poststellen und Verkauf. Im Sinne der erwähnten Garantie der Löhne der bisherigen Mitarbeitenden werden die über Band liegenden Löhne auf dem Stand 31.12.2015 solange eingefroren, bis sie durch die Lohnentwicklung (etwa Teuerungsausgleich oder generelle Lohnerhöhungen) wieder eingeholt werden.
Im Moment laufen die Umsetzungsarbeiten (Systemanpassungen, Reglemente, etc.) für die neuen GAV. Damit verbunden sind auch Informationen und Schulungen über die Details der Umsetzung, die zwischen September und November grossflächig durchgeführt werden.
Einsatzbereiche
Die Schweizerische Post, Poststellen und Verkauf, PostMail, PostLogistics, PostAuto AG, PostFinance AG
Die Schweizerische Post, Poststellen und Verkauf, PostMail, PostLogistics, PostAuto AG, PostFinance AG