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- Beim ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump soll schon vor einer Fernsehdebatte mit Joe Biden im vergangenen Jahr ein Corona-Test positiv ausgefallen sein.
- Das schreibt Trumps damaliger Stabschef Mark Meadows in einem noch unveröffentlichten Buch, aus dem die britische Zeitung «Guardian» zitiert.
In einer Stellungnahme erklärte Trump, «die Geschichte, dass ich vor oder während der ersten Debatte Covid hatte, ist Fake News». Das TV-Duell vor der Wahl fand am 29. September 2020 statt. Am 2. Oktober gab das Weisse Haus bekannt, dass sich Trump mit dem Coronavirus angesteckt hatte.
Falsche Tests vorgelegt?
Meadows zufolge soll ein Test drei Tage vor der Debatte positiv ausgefallen sein, was einen Ausschluss bedeutet hätte. Trump sei aber «durch nichts» abzuhalten gewesen und habe kurz darauf ein negatives Ergebnis eines anderen Tests vorgelegt.
Trumps Corona-Erkrankung
Der 74-jährige Trump war nach eigenen Angaben am 1. Oktober 2020 positiv auf das Coronavirus getestet worden. Trump erkrankte an Covid-19 und wurde ab dem 2. Oktober drei Tage in einem Militärkrankenhaus behandelt. Dort gaben ihm Ärzte unter anderem das antivirale Medikament Remdesivir, Entzündungshemmer und einen experimentellen Antikörper-Cocktail. Die aggressive Behandlung liess vielen Experten zufolge – entgegen der Darstellung des Weissen Hauses – auf eine ernstere Erkrankung schliessen.
Am 10. Oktober gab sein Leibarzt Sean Conley bekannt, dass der jüngste Coronavirus-Test nach «gegenwärtig anerkannten Standards» gezeigt habe, dass Trump «kein Übertragungsrisiko für andere mehr darstellt».
Trump soll gemäss Meadows in den Tagen bis zur Debatte etwas angeschlagen gewirkt haben. Auch unmittelbar vor dem TV-Duell mit Biden soll Trump Meadows zufolge etwas geschwächt gewirkt haben. Der damalige Moderator Chris Wallace sagte später, die Kandidaten seien nicht unmittelbar vor dem Duell getestet worden.