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Schreiner-Gleichung
Modifizierter Originaltext von Oliver Maus/www.checkdive.eu
Ein grosser Dank geht an Beat Müller für seine Korrekturhinweise. Als ehemaliger Research Associate von Prof. Bühlmann ist er derjenige, der die Tabellen gerechnet hat.
An dieser Stelle wird eine alternative Sättigungsgleichung vorgestellt, die sich unter dem Namen Schreiner-Gleichung etabliert hat.
Sättigungsberechnung nach Schreiner und Kelly
Das Modell von Bühlmann geht in der Sättigungsgleichung (1) von einem konstanten inspiratorischen Inertgasdruck während des Explorationszeitraumes aus. Um damit ein annähernd reales Tauchgangsprofil abzubilden, muss der Tauchgang dabei in möglichst viele, kleine Schritte zerlegt werden. D. h. der Explorationszeitraum zwischen den einzelnen Messungen sollte möglichst gering werden.
Bereits in den Jahren 1967 und 1971 haben jedoch H. R. Schreiner und P. L. Kelley eine Möglichkeit aufgezeigt, die Gewebesättigung unter der Annahme einer Tauchtiefenänderung mit konstanter Geschwindigkeit zu berechnen (H.R.Schreiner - A Pragmatic View of Decompression).
Berechnung der Dekompression
Modifizierter Originaltext von Oliver Maus/www.checkdive.eu
In der Nullzeitberechnung wurden bereits Fälle diskutiert, in denen die Nullzeit abgelaufen ist. In diesem Fall ist ein direkter Aufstieg zur Oberfläche nur unter Einhalten der angebrachten Aufstiegsgeschwindigkeit nicht mehr möglich. Letztlich ist in mindestens einem Kompartiment die Inertgasspannung höher als der vom entsprechenden Kompartiment tolerierte Wert.
Für die Dekompressionsberechnung wird ausgehend von der aktuellen Tiefe und dem Tauchgangprofil die nächst niedrigere Dekostufe benötigt. Dazu muss die Verweilzeit auf dieser Dekostufe berechnet werden.