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Drei ehemalige Verantwortliche des Eishockeyclubs Lugano (HCL) sind vom Strafgericht Lugano wegen Schwarzgeldzahlungen zu bedingten Strafen verurteilt worden.
Während rund zehn Jahren kassierten beim HCL rund zwanzig, vor allem ausländische Spieler einen Teil ihrer Löhne schwarz. Das entsprechende Konto verwaltete ein 61-jähriger ehemaliger Bankier, der beim Klub auch im Vorstand tätig war. Er wurde vom Strafgericht zu 30 Tagessätzen à 300 Franken verurteilt.
Die ehemaligen HCL-Chefs Fabio Gaggini und Beat Kaufmann sind wegen Steuerbetrugs zu einer bedingten Freiheitsstrafe von je 14 Monaten verurteilt worden. Sie hatten zwischen 1996 und 2005 insgesamt 3,5 Mio. Franken an Kantons- und Bundessteuern hinterzogen.
Zudem hatte der Klub in diesem Zeitraum 1,5 Mio. Franken zu wenig in die AHV-Kasse einbezahlt.
Die drei Männer hätten nicht wie angegeben aus Liebe zum Club gehandelt, sondern um jeden Preis gewinnen wollen, urteilte Einzelrichter Claudio Zali. Dies rechtfertige eine solche Tat nicht.