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Hallenbadweg Uster
Die Kanalisation im Hallenbadweg Uster weisste einen schlechten Zustand auf. Im Zusammenhang mit dem Neubau des Hallenbad Usters wurde diese deshalb ersetzt. Die bestehende Kanalisation und ihre Anschlusspunkte waren mit 5 bis 8 Metern Überdeckung in einer ungewöhnlich tiefen Lage. Der gesamte Projektperimeter lag zudem im Bereich eines Grundwassersees in sehr durchlässigem kiesigem Untergrund. Der Grundwasserspiegel lag je nach Wasserstand bei 2 – 3 Metern unterhalb der Terrainoberfläche. Während der Projektierung wurde anhand eines Variantenstudiums ein Microtunneling als Bestvariante ausgeschieden. Um den Vortrieb im Grundwasser zu ermöglichen, wurde eine Tunnelbohrmaschine mit bentonitgstützter Ortsbrust eingesetzt. Die Start – und Zielgruben sind mit 9 Meter langen Spundbohlen erstellt worden. Damit die Gruben dicht erstellt werden konnten, wurden die Spundbohlen in die vorhandene Moräne eingetrieben.Als Vortriebsrohr wurde ein bewehrtes Betonrohr mit einer Wandstärke von 15 cm gewählt. Um die längere Vortriebsstrecke von 140 Metern zu überwinden und die Pressenkräfte im Rahmen zu halten, wurde eine Zwischenpressstation eingebaut.
Nachdem im Oktober 2015 mit der Planung begonnen wurde, wurde das Projekt Ende 2016 abgeschlossen.