Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/256176

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einen Bericht vorzulegen, welche Massnahmen ergriffen werden müssen, um die zeitnahe ambulante Versorgung der Diagnostik und multimodalen Therapie von ADHS-Patient*innen zu gewährleisten. Insbesondere soll in Absprache mit den Kantonen geprüft werden, inwiefern eine Verbesserung der finanziellen Rahmenbedingungen die momentan unzumutbaren Wartezeiten verkürzen und den Fachkräftemangel entschärfen kann, damit ADHS-Patient*innen adäquat versorgt werden können.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Versorgungssituation in der Kinder- und Jugendpsychiatrie ist zurzeit grundsätzlich angespannt. Dies betrifft auch Kinder und Jugendliche mit ADHS. Grundsätzlich sind die Kantone für die Versorgung zuständig. Der Bundesrat ist jedoch bereit, in einem Bericht die Situation zu analysieren und basierend darauf mögliche Massnahmen vorzuschlagen. Zu berücksichtigen ist, dass die Einführung des Anordnungsmodells für die psychologische Psychotherapie per 1. Juli 2022, die der Bundesrat am 19. März 2021 beschlossen hat, möglicherweise zu einer Entschärfung der Situation führen wird.</p>