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Schwerpunkte der Arbeiten von Clausdieter Schott waren germanische Stammesrechte, mittelalterliche Rechtsbücher sowie Privatrechtsgeschichte und Rechtsikonographie.
Clausdieter Schott studierte Rechts- und Wirtschaftswissenschaften in Freiburg i.Br., München und Hamburg. 1964 promovierte er mit einer Dissertation über die Gutachter- und Spruchtätigkeit der Juristenfakultäten. 1970 habilitierte er mit einer Arbeit über die mittelalterliche Treuhand.
Clausdieter Schott wurde 1975 als Professor für Rechtsgeschichte und Privatrecht an die Universität Zürich berufen. Seine Forschungsschwerpunkte waren germanische Stammesrechte, mittelalterliche Rechtsbücher, Kodifikations- und Methodengeschichte sowie Privatrechtsgeschichte und Rechtsikonographie. Gleichzeitig war Schott Leiter der Forschungsstelle für Rechtsgeschichte der UZH und kümmerte sich um den Aufbau der rechtshistorischen Bildstelle. 2004 wurde er emeritiert.
Ein besonderes Anliegen war ihm die Verbreitung neuer juristischer Erkenntnisse über den engen Kreis der Spezialisten hinaus, so betreute er die Zürcher Ausspracheabende für Rechtsgeschichte. Seine Dienste stellte Schott auch der Fakultät und der Universität zur Verfügung und amtierte von 1992 bis 1994 als Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.