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Zeichnerin
Uhrenfabrik in Glovelier
- Wettbewerb
- Projektierung
- Ausführung
- Realisation
Die neue Uhrenfabrik von Glovelier befindet sich in einem Industriegelände am Rande des Dorfes.
Die Abmessungen des Gebäudes werden durch die für die Produktion benötigten Fläche vorgegeben. Die Bodenfläche beträgt 5400 m². Das Gebäude ruht auf einer Sohle, welche die durch die Stanzpressen verursachten Lasten aufnehmen Druckbelastungen aufnehmen und die Gefahr des Eindringens von Wasser infolge eines Anstiegs des Grundwasserspiegels einschränken kann.
Die Fabrik ist in zwei getrennte Teile eingeteilt, die von einer schlichten, sich wiederholenden Fassade eingefasst sind. Der erste Teil ist der Verwaltungstrakt, der sich über zwei Geschosse erstreckt, während die Produktion eine grosse Halle ohne Träger einnimmt.
Der administrative Teil wurde in bewehrtem Sichtbeton ausgeführt. Die Mauern sind mit bewehrten Bakelit-Schalungen (Typ 4.14) aus hellgrauem Beton gebaut. Der Eingang zur Fabrik liegt in einem überdachten Vorhof, der durch den Bau der auskragenden Verwaltungsetage entstanden ist. Um dieses Bauteil ohne Säulen und innere Schale ausführen zu können, sind vorgespannte Träger unter der Decke angebracht und in die abgehängte Technickdecke integriert worden.
Die Konstruktion der Halle unterscheidet sich vom Rest des Gebäudes durch die Verwendung von metallischen Gitterträgern vom Typ Warren. Die Gitter haben eine Spannweite von 40 m und sind 2,70 m hoch und 7,50 m voneinander entfernt, Sie bestehen aus Kreuzprofilen RRW mit einer 25 cm Kante, die ihnen eine gewisse Leichtigkeit verleihen.
Die grosse Halle enthält sensible Bereiche, die Pavillons erfordern. Diese in einer Leichtbauweise ausgeführt, die Auf- und Abbau erleichtert. Diese Konstruktion besteht aus einem Stahl-Holz-Tragwerk, das Spannweiten von mehr als 9 m überquert und dem Benutzer totale Flexibilität garantiert.Teilen