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Montreux Jazz Festival 2023
Stars ohne Ende
Vom 3o. Juni bis 15. Juli 2023 findet das Montreux Jazz Festival zum 57. Mal statt. Unter den Musikern sind auch folgende Blues Grössen zu finden: Mavis Staples, Buddy Guy und Joe Bonamassa. Stars mit Milliarden von Streams, Legenden der Sixties und Seventies, Jazz-Monumente und zukünftige Sensationen, die man nicht verpassen sollte!
Mavis Staples
Sie ist eine Legende, die mehr denn je den Zeitgeist trifft. Mavis Staples ist seit den 60er Jahren ein Monument des Soul und Gospel und begann ihre Karriere bei den Staple Singers. Zusammen mit ihrem Vater und ihren Schwestern landete sie Hits wie «This May Be The Last Time», das später von den Rolling Stones gecovert wurde, und kämpfte an der Seite von Martin Luther King, indem sie mehrere Freiheitslieder aufnahm. Die Musikwelt ist auch heute noch begeistert von der Stimme von Mavis Staples. In den letzten fünf Jahren haben Ben Harper, Aloe Blacc, Buddy Guy, Sheryl Crow, Nick Cave, Arcade Fire, Gorillaz und Jon Batiste mit ihr gearbeitet. Und dann ist da noch Norah Jones. Im Zuge der Zusammenarbeit im Studio und auf der Bühne haben die beiden Frauen eine wunderbare freundschaftliche Beziehung entwickelt, die diesen Sommer in Montreux fortgesetzt wird.
Buddy Guy
Buddy Guy ist eine Legende des Chicago Blues, seine Geschichte jedoch beginnt in Louisiana. Buddy Guy wurde 1936 auf einer Plantage, 140 Meilen von New Orleans entfernt geboren. Er war gerade sieben Jahre alt, als er seine erste selbstgebaute Gitarre mit zwei Saiten baut, die an einem Stück Holz befestigt war und mit Haarnadeln seiner Mutter zusammengehalten wurde. Im Jahre 1957 ging er nach Chicago und nahm an der Seite von Howlin‘ Wolf und Muddy Waters an zahlreichen Sessions für Chess Records teil. Bekannt für seinen brennenden Gitarrenstil wurde er vom Rolling Stone Magazin in die Liga der 25 besten Spieler aller Zeiten gewählt. Er beeinflusste eine ganze Generation von Blues-Rock-Gitarristen, darunter Eric Clapton, Jimi Hendrix und Stevie Ray Vaughan. Die Geschichte von Buddy Guy in Montreux geht auf das Jahr 1974 zurück. Damals begleitete er Muddy Waters an der Seite seines treuen Mundharmonikaspielers Junior Wells und dem Bassisten der Rolling Stones, Bill Wyman. Fast fünfzig Jahre später wird er an der 13. Ausgabe des Festivals teilnehmen.
Joe Bonamassa
«Du wirst eine Legende sein, noch bevor du 25 bist», prophezeite B.B. King, als Bonamassa gerade erst 12 war. Dreissig Jahre später rockt der amerikanische Guitar Hero den Blues-Rock-Planeten weiterhin in rasendem Tempo. Seine Gitarren (denn nur eine steht für den passionierten Sammler ausser Frage) spielt er mal kraftvoll und bedrohlich, mal unruhig zusammen mit der Supergroup Black Country Communion, zärtlich und melodiös mit Beth Hart oder verrucht und groovig als Teil der Rock Candy Funk Party. Joe Bonamassa zollt seinen Helden regelmässig Tribut: den «3 Kings» (Albert, Freddie und B.B.) auf dem Album Live at the Greek Theatre oder seinen Vorbildern Clapton, Beck und Page auf dem Album British Blues Explosion. Im Jahr 2012 beteiligte er sich an Re-Machined, einer Neuinterpretation des legendären Deep Purple Albums, das an einem Ort aufgenommen wurde, der Ihnen bekannt vorkommen müsste. Diesen Sommer wird Joe Bonamassa zum dritten Mal auf dem Montreux Jazz Festival auftreten.
Weitere Infos: www.montreuxjazzfestival.com