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Nairobi - Somalia, der Sudan und Irak sind weltweit die gefährlichsten Staaten für Angehörige ethnischer und religiöser Minderheiten. Das geht aus einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Minority Rights International hervor.
"In Somalia sind Minderheiten ausserhalb der grossen Clans besonders gefährdet", sagte Organisationssprecherin Marusca Perazza in der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Die aufgestellte Liste zeige, dass bestehende Konflikte - unter denen die gesamte Bevölkerung leidet - die Sicherheit für Minderheiten häufig besonders dramatisch verschlechtere.
"Im Sudan sind Minderheitengruppen durch die andauernde politische Instabilität Risiken ausgesetzt", sagte Perazza. Das gelte nicht nur für die schwarzafrikanische Bevölkerung der Fur, Zaghawa oder Massalit in der westsudanesischen Konfliktregion Darfur, sondern auch für Dinka, Nuer und andere ethnische Gruppen im Südsudan. Dort kamen im vergangenen Jahr mehr als 2500 Menschen bei Stammeskämpfen ums Leben.
Mehr als die Hälfte der für Minderheiten besonders bedrohlichen Staaten liegen dem Bericht zufolge in Afrika - darunter Äthiopien, Kongo, Nigeria und Tschad. Daneben werden die russischen Kaukasusregionen, Afghanistan und Pakistan aufgelistet.
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