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Generator für soziale Interkationen
Pro-GIS – Prototyp eines Generators für soziale Interaktionen für Menschen mit geistigen Behinderungen
Projekttyp: Prototyp
Betroffene Behinderung: Geistige Behinderung
Themenbereiche: Kommunikation, Fortbewegung, Bildung, Zwischenmenschliche Beziehungen
Status: Fertiggestellt
Der Prototyp stellt die Weiterentwicklung eines bestehenden Programms dar, das sich an Jugendliche mit geistiger Behinderung (ID) richtet und das Lernen in virtueller Realität (VR) ermöglicht, sich im öffentlichen Raum zu bewegen.
Der Prototyp ist eine Weiterentwicklung eines bestehenden Programms für Jugendliche mit geistiger Behinderung (ID), mit dem sie in virtueller Realität (VR) lernen können, sich im öffentlichen Raum zu bewegen. Der neue Prototyp soll die Bandbreite der sozialen Interaktionen zwischen einem Avatar und dem Benutzer (12-18 Jahre alt, der die Übung durchführt) im Rahmen der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel (Bus und Bahn) erweitern. Dieser Prototyp wurde partizipativ mit 26 Schülerinnen und Schülern aus zwei Schulen (9 Mädchen und 17 Jungen) entwickelt.
Der partizipative Ansatz bestand aus drei Workshops: 1) Identifizierung von Stresssituationen, die zu Szenarien entwickelt werden könnten, um den Umgang mit sozialen Interaktionen zu lernen; 2) Konfiguration der Avatare durch die Jugendlichen, um sie so realistisch wie möglich im Hinblick auf ihre Wahrnehmung der Stresssituationen zu gestalten; 3) Validierung der Avatare und eines endgültigen Szenarios (Prototyp) durch die Jugendlichen.
20 Szenarien wurden von den Jugendlichen identifiziert und in 5 Kategorien eingeteilt: Hilfegesuche, Interaktionen, die von Unbekannten initiiert wurden, Interaktionen mit anderen Fahrgästen, Interaktionen mit dem Schaffner, Sicherheit.
Die meisten der von den Jugendlichen entworfenen Avatare sind realistische Figuren; ein Teil der Jugendlichen zog es vor, beeindruckendere Avatare zu entwerfen, die Stresssituationen besser verkörpern. Es wurden drei Szenarien entwickelt: ein Avatar, der vor dem/der Jugendlichen sitzt und ihn/sie anschaut, ein Avatar, der sich vor den/die Jugendliche/n setzt und ihn/sie anschaut, ein Avatar, der den/die Jugendliche/n anspricht und ihm/ihr anbietet, ihm/ihr zu folgen. Die Schülerinnen und Schüler hielten die Szenarien überwiegend für realistisch und geeignet, ihnen beim Erlernen angemessener Verhaltensweisen zu helfen, schlugen jedoch einige Verbesserungsmöglichkeiten vor, damit die Szenarien der Realität ähnlicher würden.