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Basel (awp) - Die US-Behörden stellen offenbar ein Zivilverfahren gegen die Panalpina Welttransport (Holding) AG ein. Man habe sich mit den US-Behörden bezüglich einer vor Jahren eingereichten Zivilklage geeinigt, teilte das Logistikunternehmen am Montag mit. Im Rahmen eines Vergleichs werden den Behörden nun 375'000 USD bezahlt.
Die gegen Panalpina eingereichte Zivilklage betreffe nominelle Bewirtungsspesen, welche angeblich von einem ehemaligen Panalpina-Mitarbeiter für Angestellte des Unternehmens Kellogg, Brown and Root (KBR) übernommen worden seien. In dem nun abgeschlossenen Vergleich würden weder die US-Behörden noch Panalpina die Vorwürfe anerkennen oder bestreiten. Die Parteien hätten sich aber darauf geeinigt, die Untersuchung einzustellen und die von "qui tam"-Zivilklägern eingereichte Klage abzuweisen.
Diese Summe sei substantiell tiefer als die Vergleichszahlungen anderer in diesem Verfahren involvierter Beklagter, so Panalpina. Die vergleichsweise geringe Summe würdige die "Zusammenarbeit mit den Behörden sowie das sehr strenge Compliance-Programm des Unternehmens". Zudem seien die behaupteten Aktivitäten von einem ehemaligen Mitarbeiter ohne Wissen, Zustimmung und Beteiligung der heutigen Führungskräfte vorgenommen worden.
cf/uh
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