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1914/1915 suchten protestantische Angestellte der Fortverwaltung nach einer geeigneten Möglichkeit, um ihre Gottesdienste abzuhalten. Damals war die Kirche noch von freiem Feld umgeben. Die Wohnhäuser kamen erst im Laufe des Jahrhunderts hinzu.
Der Bau der Kirche – «dem Soldatenkirchlein» – war dank Spenden der Gotthardbesatzung und anderen Gönnern sowie einer ausserordentlich grossen Konfirmandenabgabe möglich.
Die Kirche besteht aus einem schlichten Kirchenschiff, das von einem Krüppelwalmdach mit einem achteckigen Turm überdeckt wird. Das Vordach am Eingang steht auf Holzsäulen. Auf der Südseite befindet sich ein Anbau mit einem Lesezimmer.