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Für den Gouverneur von Arizona gehören Golfplätze zur Grundversorgung. Deshalb wird trotz Coronavirus auch die «Cactus Tour», die dritthöchste Kategorie der US-Profigolferinnen, fortgesetzt. In Sun City setzte sich die 21-jährige Haley Moore durch. Das wäre normalerweise nicht der Rede wert, doch Moores Geschichte ist eine besondere.
Wegen ihres Übergewichts wurde sie jahrelang von Mitschülern, Konkurrentinnen auf dem Golfkurs und sogar von deren Eltern derart gemobbt, dass sie mehrfach ans Aufhören dachte. Betrugsvorwürfe, Zweifel an ihrem Geburtsdatum und soziale Ausgrenzung prägten ihre Karriere.
Es war wie eine Vendetta gegen Haley Moore
Doch die talentierte Golferin blieb am Ball, führte die University of Arizona zum College-Titel, rückte auf Rang 21 der Amateur-Weltrangliste vor und wurde letzten Sommer Profi. Trotz ihrer Erfolge hat Moore bisher keinen Sponsor gefunden, der sie als Aushängeschild verpflichten möchte.
Unter diesen Umständen sind auch die 2500 Dollar Preisgeld von Sun City viel wert – auch wenn sie sich im Vergleich zu den Millionen auf der PGA-Tour gering ausnehmen.