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1984, 1986 und 1988 fanden im internationalen Videowochen im Wenkenpark in Riehen nahe Basel statt. Die mehrtätige, festivalartige Zusammenkunft der damals noch jungen Videokunst brachte massgebliche Impulse und trug zur Etablierung des Mediums. Die eingeladenen KünstlerInnen realisierten unterschiedliche Workshops, Videoproduktionen und Dokumentationen der Video-Live-Auftritte, Vorträge und umfangreichen Interviews. Davon zeugen die überlieferten Videodokumente der vorliegenden Sammlung. Das gesamte Spektrum der Videokunst wurde präsentiert, wobei Produktionen und Präsentationen, Gesprächen und Workshops eine breitgefächerte Diskussion zur Videokunst in Gang setzten.
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Beschreibung
Die Videowochen im Wenkenpark bildeten in den 1980er Jahren ein internationales Forum für die Videokunst, das mit den Schwerpunkten Produktion, Ausbildung, Vermittlung und Präsentation von Videoarbeiten, Installationen sowie Performances, den damaligen Bedürfnissen entsprach. Die Veranstaltungen setzten massgebliche Impulse und trugen zur Etablierung des Mediums im Kunstkontext bei.
Die Sammlung umfasst 42 Titel (39 Videoarbeiten und 3 Fotodokumente).
Das Verzeichnis umfasst 42 Werke, die auf 79 Originalbändern gespeichert waren. Die Anzahl dieser Originalbänder variiert gegenüber der Anzahl der Werke, da auch die Originalbänder von Mehrkanal-Installationen und Performanceauftritten enthalten sind, die nun als Werk zusammengeführt und dokumentiert wurden. Sie sind häufig auf mehrere Zuspielbänder verteilt (vww-8408, vww-8409, vww-8411, vww-8609, vww-8808) oder bei Interviews, die mehrere Kassetten füllen (vww-8610, vww-8611, vww-8612, vww-8613, vww-8614). 2 Werke lagen hingegen auf der gleichen Originalkassette vor (vww-8402). Von 1 Werk (vww-8806) existieren 7 Kassetten. Es wurde aufgrund seiner räumlichen und zeitlichen Komplexität im Digital vollständig zu einem aufwendigen Doppelbild in HD aufgearbeitet. Von 6 restaurierten Bänder wird aus rechtlichen Gründen nur 1 Arbeit aufgeführt (vww-8804). Von 2 Werken (Installationen) existieren nur Fotografien und 1 Bandarbeit fehlt (vww-8603).
Die öffentlich zugängliche Metadatenmaske enthält Standard-Metadaten, die auf Dublin Core und, soweit möglich, auf MARC21 gemappt werden; hinzu kommen technische und konservatorische Metadaten, die nur für eingeloggte User ersichtlich sind. Jene enthalten umfangreiche Informationen zur Geschichte des Bestandes, seiner Bearbeitung und der Zugänglichkeit. Auch das Mapping zu den Originalbändern und den Publikations-IDs ist so gegeben.
René Pulfer und Reinhard Manz haben die vollständigen Nutzungsrechte der Produktionen. Die Urheberrechte der Werke liegen bei den KünstlerInnen. Die Nachnutzung ist gemäss historischer Angaben im Produktionsprozess geklärt worden und wird auf Werkebene bei der Wiedergabe im Rechercheinterface umgesetzt.
Die Metadaten der Werke und Produktionen sowie die bereits publizierten Screenshots sind uneingeschränkt online recherchier- und einsehbar. Auch viele Video und deren Derivate sind online einsehbar. Von Werken und Produktionen, deren Nutzung restriktiver behandelt werden müssen, können die jeweiligen Videos in der Mediathek der HGK FHNW HGK in Basel eingesehen werden.
- Video Rewind, Basel: Christoph Merian Verlag, 2013. ISBN:978-3-85616-616-8