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Um die raumakustischen Anforderungen möglichst gut quantifizieren zu können, wurden in einer ersten Phase Messungen der Nachhallzeit und der Sprachverständlichkeit (STI) in einem bestehenden Referenzklassenzimmer der Primarschule Erlenmatt, Basel durchgeführt. Durch die Auswertung der Messungen liessen sich weiterführend Zielwerte bezüglich der Nachhallzeit und der Sprachverständlichkeit für die neuen Klassenzimmer der Primarschule Lysbüchel formulieren. Die Raumakustik des geplanten Klassenzimmers wurde anschliessend mit der initial angedachten Materialisierung simuliert. Da die Absorption einseitig verteilt war, lieferte die Simulation erwartungsgemäss eine deutliche längere Nachhallzeit als dies für einen rechnerischen Nachweis der Fall gewesen wäre.
In Absprache mit den Architekten wurden unterschiedliche Materialisierungsvarianten simuliert und mit den gemessenen Zielwerten des Klassenzimmers Erlenmattstrasse verglichen. Durch die unterschiedlichen Simulationsszenarien konnte die Prona AG konkrete Materialisierungsvarianten empfehlen, die zum Erreichen der gewünschten raumakustischen Qualität führen. Die Simulation ermöglichte überdies nicht nur eine genauere Prognose der zu erwartenden Nachhallzeit, sondern auch zur räumlichen Verteilung der Sprachverständlichkeit.