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Erstmals in diesem Jahr besetzt das Ferrari-Team die erste Startreihe in einem Grand Prix. Michael Schumacher schlug Rubens Barrichello in Monza um 27 Tausendstelsekunden. Die achte Reihe bilden die Sauber-Fahrer Salo und Diniz.Dieser Inhalt wurde am 09. September 2000 - 16:16 publiziert
Villeneuve sprengte derweil mit dem BAR als Vierter das McLaren-Duo Häkkinen/Coulthard.
Falls Schumacher wie 1996 und 1998 gewinnen sollte, würde Hochspannung in die für Ferrari bereits verloren geglaubte WM zurückkehren. Häkkinen, der zur Zeit sechs Punkte Vorsprung auf Schumacher besitzt, hat ohnehin schlechte Erinnerungen an Italien. Er wurde sowohl in Monza wie auch in Imola noch nie als Sieger abgewinkt, obschon er hier wie dort schon acht Rennen bestritten hat.
Schumacher, Barrichello und Häkkinen blieben als einzige Fahrer unter 1:24. Der Finne war der Meinung, fahrerisch das Maximum aus dem McLaren-Mercedes herausgeholt zu haben. "Das Handling des Autos war nicht optimal", erklärte Häkkinen, "und auch der Motor liess in gewisser Beziehung ein bisschen zu wünschen übrig."
Michael Schumacher musste sich mit drei Versuchen begnügen, weil er beim ersten einen Fehler begangen hatte. Er verlangsamte hierauf die Fahrt, holte nochmals Anlauf und blieb daher vier statt drei Runden draussen. Zwei Vier-Runden-Turns absolvierte auch Mika Salo mit dem Sauber, er allerdings nach Plan. Seine persönliche Bestzeit fuhr der Finne indes im letzten Versuch, der über drei Runden führte. Pedro Diniz war zwei Tausendstelsekunden langsamer als Salo, mit dem Wagen jedoch weniger zufrieden als am Freitag.
swissinfo und Agenturen
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