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Bei der Hepatozoonose handelt es sich um eine parasitäre Infektionskrankheit.
Erreger
Der Parasit heisst Hepatozoon canis. Er kommt beim Hund, Rotfuchs, Schakal, Hyäne und anderen Hundeartigen vor. Es können auch Katzen Träger dieses Parasiten sein.
Verbreitung
Der Erreger ist in den Tropen und Subtropen, besonders in Asien, Afrika und Südeuropa, wo die Braune Hundezecke gehäuft vorkommt, verbreitet. In Europa infizieren sich Hunde meist in den Küstenländern des Mittelmeeres.
Übertragung
Damit ein Tier erkrankt, muss es eine infizierte Braune Hundezecke zerbeissen und hinunterschlucken. Der Parasit dringt in die Darmwand ein und gelangt mit dem Blut in verschiedene Organe.
Die Mutter kann den Parasiten an ihre Welpen weitergeben.
Symptome
Die Infektion kann asymptomatisch verlaufen, aber auch mittel- bis hochgradige, auch tödliche Erkrankungen verursachen. Der Parasit kann in den befallenen Organen Entzündungen auslösen (z.B. Leberentzündung, Lungenentzündung, krankhafte Schwellung der Lymphknoten, Nierenentzündung, Muskelentzündung). Diese Entzündungen haben verschiedene Symptome zur Folge, wie unregelmässiges Fieber, Teilnahmslosigkeit, Abmagerung, Nasen- und Augenausfluss, Durchfall und Muskelschmerzen mit Lahmheit.
Diagnostik
Der direkte Erregernachweis im Blut, mittels Blutausstrich, kann frühestens vier Wochen nach der Infektion erfolgen.
Die sichere Methode ist der Erregernachweis mittels PCR, d.h. es wird nur wenig genetisches Material des Erregers benötigt, um eine Infektion nachzuweisen.
Therapie
Die Behandlung einer Hepatozoonose ist schwierig. Es braucht die Kombination verschiedener Medikamente. Die Tiere müssen so lange therapiert werden, bis keine Erreger mehr nachzuweisen sind.
Prophylaxe
Meiden Sie Gebiete, in denen Hepatozoon vorkommt. Schützen Sie Ihr Tier vor Zecken und suchen Sie Ihr Tier regelmässig nach Zecken ab.