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Was ist hartes Wasser?
Zuerst stellt sich die Frage, was hartes Wasser eigentlich ist? Man bezeichnet Wasser als hart, wenn viele Kalzium- und Magnesium-Ionen im Wasser vorhanden sind - diese sind für die Wasserhärte verantwortlich. In der Schweiz wird die Wasserhärte in französischen Härtegraden gemessen. Wasser wird als hart bezeichnet, wenn es die Grenze 25 °fH überschreitet und somit mehr als 250 mg Kalk pro Liter beinhaltet.
Ein Beispiel: Liegt die Wasserhärte bei 30°fH, dann entspricht das 300g Kalk pro m3.
Warum ist hartes Wasser schlecht für die Haut?
So wie sich Kalk im Wasserkocher oder auf den Badfliesen ablagert, kann er auch auf der Haut zurückbleiben. Manche Menschen bemerken den Unterschied zwischen weichem und hartem Wasser gar nicht, andere reagieren sehr stark darauf. Britische Forscher haben herausgefunden, dass hartes Wasser für die Haut ungesund sein kann.
Es ist für trockene, rissige und juckende Hautstellen, sondern auch für Hautkrankheiten und Ekzeme verantwortlich. Die in hartem Wasser enthaltenen Mineralstoffe legen sich auf der Haut ab und trocknen sie aus. Weil die notwenigen Fette und Öle fehlen, bilden sich minimale Risse, wo Schmutzpartikel eindringen können. Auf diese Weise entstehen leichter Unreinheiten, Pickel und Ekzeme.
Daher greifen viele auf Pflegeprodukte zurück. Diese nützen aber nur wenig, da der hohe Gehalt an Mineralien in hartem Wasser einen feinen Mineralien-Film auf der Haut bildet, der die Hautbarrierefunktion stört und so die Feuchtigkeitscremen nicht mehr so gut eindringen können. "Mehr ist mehr" ist hier also keine Lösung.
Was kann ich gegen hartes Wasser tun?
Es gibt mehrere Möglichkeiten, gegen Haut-Probleme etwas zu unternehmen. Zum Beispiel, nicht zu lange zu duschen, denn je heisser das Wasser ist, desto mehr trocknet es die Haut aus. Direkt eincremen nach der Dusche ist eine weitere Möglichkeit. Oder spezielle dermatologische Pflegeprodukte.
Die beste Lösung ist aber, das Problem von Grund auf zu lösen. Je nach Härte des Wassers ist es sinnvoll, einen Wasserenthärter im Haus einzubauen. Wasserenthärtungsanlagen tauschen Kalzium- und Magnesium-Ionen durch Natrium-Ionen aus, so wird das Wasser weich und schont die Haut. Wasserenthärter arbeiten vollautomatisch und werden bei der Hauswasserinstallation integriert. Eine Enthärtungsanlage ist nicht grösser als eine Waschmaschine.
Wie kalkhaltig ist mein Wasser?
Wie kalkhaltig das Wasser in Ihrem Zuhause ist, können Sie ganz einfach mit unserem Wasserhärte-Teststreifen bestimmen. Sie müssen den Teststreifen in ein Glas Wasser eintauchen, 1 Minute warten und schon wird Ihnen das Ergebnis angezeigt.