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Das Wasser gehört zu unseren wichtigsten Ressourcen. Schon vor vielen Jahrzehnten wurden daher mit dem Bau von Kanalisationen und Kläranlagen in grösserem Umfang Anstrengungen zum Schutz des Wassers bzw. der Gewässer unternommen. Der Gewässerschutz ist derjenige Bereich im Umweltschutz mit der ältesten Geschichte und in der Regel auch mit der grössten Akzeptanz bei der Bevölkerung.
Die Aufgaben des Gewässerschutzes haben sich im Laufe der Jahrzehnte jedoch gewandelt und erweitert. Heute bedeutet Gewässerschutz nicht mehr nur den Schutz der Gewässer vor Verschmutzung - auch wenn diesem Aspekt nach wie vor eine wichtige Bedeutung zukommt. Zusätzlich soll jedoch auch der gesamte Lebensraum Gewässer mit all seinen natürlichen Einflussfaktoren erhalten resp. verbessert werden. So zielt das revidierte Gewässerschutzgesetz von 1991 neben dem qualitativen Schutz auch auf einen besseren Schutz des Grundwassers, schützt die Fliessgewässer vor Eindolungen und Verbauungen und fördert Offenlegungen und Renaturierungen, verstärkt den Gewässerschutz in der Landwirtschaft, stellt bei Wasserentnahmen angemessene Restwassermengen sicher und fördert die Trennung des verschmutzten vom nicht verschmutzten Abwasser sowie die Versickerung.