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In der Belle Epoque war die Medizin noch nicht so weit. Im ersten Weltkrieg wurde sie erst moderner.
Ein paar Sachen hat man aber in der Belle Epoque neu entdeckt oder erfunden.
Neue Medizinische Geräte dieser Zeit
In der Belle Epoque wurde zum Beispiel das Blutdruckmessgerät von Herr Scipione Riva-Rocci aus Italien erfunden.
Dieses Messgerät ist noch heute sehr wichtig. Wenn man einen zu hohen Blutdruck
hat und viel isst und sich wenig bewegt kann man einen Herzinfarkt machen oder einen Schlaganfall. Bei zu niedrigem Blutdruck wird man schlapp, müde und nie richtig leistungsfähig.
Oder der Röntgenapparat von Herrn Wilhelm Röntgen.
Der Röntgenapparat wurde 1895 bei einem Experiment, wo solche Strahlen erzeugt wurden, von Herr Röntgen erfunden. Diese Strahlen nannte er X-Strahlen. Die Röntgenstrahlen durchdringen weiches Gewebe, zum Beispiel die Haut und die Muskeln. Von Knochen werden sie aber komplett verschluckt, deshalb können wir Knochen auf dem Röntgenbild erkennen.
Wenige Monate später brauchte man das Röntgengerät schon in der Medizin um heraus zu finden, ob der Mensch etwas gebrochen oder einen Krebs hat. In der Technik brauchte man es auch.
Krankheiten und ihre Gegenmittel
Herr Robert Koch wurde 1843 geboren.
Er bemerkte, dass es in der Umgebung um Wollstein Milzbrandausbrüche gab. Deshalb hat er diese Krankheit erforscht.
Milzbrand ist eine Tierseuche, die auch dem Menschen gefährlich werden kann.
Vor Kochs Untersuchungen wussten die Menschen nicht, woher diese tödliche Seuche kam.
Man fand aber schon 25 Jahre vorher im Blut kranker Tiere stäbchenförmige Einzeller,
(Bazillen). Diese gehörten zur Familie der Bakterien. Es sind aber spezielle Bakterien, die sich nicht durch Spaltung sondern durch Bildung von Sporen fortpflanzen.
Koch und Pasteur erfanden den Impfstoff gegen Milzbrand zusammen.
Pasteur ist der, der die Impfung gegen Tollwut erfand und sie auch an Menschen ausprobierte. Viele Lebewesen erkrankten an Tollwut. Tollwut kommt ursprünglich von den Füchsen.Wenn ein tollwütiger Fuchs ein anderes Lebewesen beisst, dann wird dieses Lebewesen auch tollwütig.
Louis Pasteur führte am 6.7.1885 die erste Impfung gegen Tollwut bei Menschen durch.
Heute gibt es die Tollwut nur noch selten.
Erst Jahre später merkt die betroffene Person, dass sie krank ist.
Etwa 90% der Menschen, die diese Tröpfchen eingeatmet haben, erkranken nicht an Tuberkulose, obwohl solche Bakterien in ihnen leben. 10% der Menschen, die diese Tröpfchen eingeatmet haben erkranken.Wenn man diese Infektionskrankheit bekommt, ruft das ähnliche Reaktionen wie bei einer Lungenentzündung hervor: anhaltender Husten, gefärbter, oft blutender Schleimauswurf, Fieber, Müdigkeit, Schmerzen beim Atmen und oft Gewichtsverlust. Die Krankheit entwickelt sich normalerweise sehr langsam.
Vor 100 Jahren war die Tuberkulose weit verbreitet und sehr viele Menschen starben daran. Heute ist die Krankheit in der Schweiz ausgerottet.
Todesursache im ersten Weltkrieg
Im Krieg starben viele Menschen an Giftgas. Die Menschen wollten damit möglichst viel kaputt machen, deshalb schossen sie es in die Luft. Dieses Gas enthielt vor allem Chlorgas.
Weil Giftgas schwerer als Sauerstoff ist, ist es in alle Nischen und Verstecke gekommen. Es macht die Lungen der Menschen kaputt. Irgendwann konnten die Männer im Krieg nicht mehr sehen.
Natürlich starben die Menschen auch sonst im Krieg