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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00281 V. Kammer Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Sozialversicherungsrichterin Senn Gerichtsschreiber Kübler Urteil vom 17. August 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführer gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1972, verfügt über keine abgeschlossene Berufsausbildung und war seit dem 1. Januar 2008 bei der Y.___ als Betriebs mit arbeiter Logistik angestellt. Am 5. Juli 2011 meldete er sich unter Hinweis auf eine rheumatische Erk rankung (Spondylitis a nkylosans) bei der Sozialver siche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2). Mit Verfügung vom 2. März 2012 wurde das Rentenbegehren des Versicherten abge wiesen (Urk. 6/25). 1.2 Am 17. März 2017 meldete sich der Versicherte bei der IV-Stelle zur Früher fas sung (Urk. 6/3 0 ) und am 18. April 2017, unter Hinweis auf einen Morbus Bechterew und starke Rückenschmerzen, erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 6/39 ). Mit Mitteilung vom 20. Juli 2017 gewährte die IV-Stelle dem Ver sicherten Frühinterventionsmassnahmen in Form von Beratung und Unterstüt zung bei der Stellensuche (Urk. 6/59, vgl. Schlussberichte vom 23. August 2017 und vom 24. Januar 2018 [Urk. 6/63, Urk. 6/70] ). Mit Mitteilung vom 12. Februar 2018 gewährte die IV-Stelle Kostengutsprache für ein Arbeitstraining vom 22. Januar 2018 bis am 21. Juli 2019 bei der Z.___ AG als Anzeigenverkäufer im Aussendienst mitsamt Unterstützung bei der Stellensuche sowie Nachbetreuung nach einer Festanstellung (Urk. 6/76, vgl. Urk. 6/80, vgl. Zwischenbericht vom 20. April 2018 [Urk. 6/82] ). Per 21. Juni 2018 wurde das Arbeitstraining frühzeitig abgebr ochen (Urk. 6/92 ). A m 25. Juni 2018 trat der Versicherte als Zusteller für Betreibungsurkunden eine angepasste Tätigkeit bei seiner bisherigen Arbeitgeber in im 50 %-Pensum an (Urk. 6/89 ). P arallel dazu begann er das Validierungsverfahren zur Erlangung des Eidgenössischen Fähig keitszeugnisses als Logistiker (Urk. 6/102). Mit Mitteilung vom 22. Oktober 2018 setzte die IV-Stelle den Versicherten über den Abschluss der Arbeitsvermittlung in Kenntnis (Urk. 6/103). Mit Verfügung vom 11. März 2019 verneinte die IV-Stelle – wie vorbeschieden (Urk. 6/112) – einen Anspruch auf eine Invalidenrente (Urk. 2 = Urk. 6/ 114). 2. Gegen die Verfügung vom 11. März 2019 erhob der Versicherte am 9. April 2019 Beschwer d e und beantragte die Zusprache mindestens einer halben Rente der Invalidenversicherung. Eventualiter beantragte er eine Umschulung im Büro- oder Informatikbereich (Urk. 1). Seiner Beschwerde legte der Versicherte weitere medizinische Berichte bei (Urk. 3/2, Urk. 3/4-5). Mit Beschwerdeantwort vom 15. Mai 2019 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5) und reichte eine Stellungnahme des regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) vom 14. Mai 2019 zu den Akten (Urk. 7 ). Mit Eingabe vom 10. Juni 2019 nahm der Beschwer de führer – aufforderungsgemäss (Urk. 8) – dazu Stellung (Urk. 10). Die Beschwer de gegnerin verzichtete daraufhin auf die Erstattung einer Stellungnahme (Urk. 13 ), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 1. Juli 2019 angezeigt wurde (Urk. 14). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den An spruch erheblichen Weise geändert hat. Ergibt die Prüfung durch die Verwaltung, dass die Vorbringen der versicherten Person nicht glaubhaft sind, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der ver sicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. au ch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die fest gestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidi tät zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Anspruch a uf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin führte in ihrem Entscheid aus, der Beschwerdeführer sei in seiner angestammten Tätigkeit als Paketbote zu 100 % arbeitsunfähig. Da in einer angepassten Tätigkeit (Tragebelastung von maximal 10 kg, Möglichkeit zur Wechselbelastung) aber eine Arbeitsfähigkeit von 100 % bestehe, ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 1 % und damit kein Anspruch auf eine Invalidenrente (Urk. 2). 2.2 Dagegen brachte der Beschwerdeführer vor, sein Gesundheitszustand habe sich weiter verschlechtert, da ein Medikament, welches er für seine Ursprungser krankung habe einnehmen müssen, seine komplette Speiseröhre, den Magen, den Dünn- sowie den Dickdarm entzündet habe. Zudem sei im Dünndarm ein Mec kel-Divertikel entdeckt worden. Dadurch könne er die Rheumatabletten nicht mehr einnehmen und müsse einen Probelauf mit einem noch stärkeren Mittel durch laufen, wobei unsicher sei, ob sein Körper dies vertrage. Bis zum heutigen Tag sei er von seinem Vertrauensarzt zu 100 % krankgeschrieben und sei nicht imstande, ein 100 %-Pensum als Logistiker oder Paketbote zu leisten (Urk. 1, Urk. 10 ). 2.3 Streitig ist der Anspruch des Beschwerdeführer s auf eine Invalidenrente. Dabei steht fest, dass die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung des Beschwerde führer s vom 18. April 2017 (Urk. 6/39) eingetreten ist. Letztmals materiell beur teilt wurde dessen Gesundheitszustand mit Verfügung vom 2. März 2012 (Urk. 6/25 ), mit welcher der Anspruch auf eine Invalidenrente verneint wurde. Zu prüfen ist somit, ob sich der massgebliche Sachverhalt zwischen der Verfügung vom 2. März 2012 und der angefochtenen Verfügung vom 11. März 2019 (Urk. 2) in für den Rentenanspruch erheblicher Weise geändert hat. 3. 3.1 Im Zeitpunkt der Verfügung vom 2. März 2012 präsentierte sich die medizinische Aktenlage im Wesentlichen wie folgt: 3.1.1 Im Bericht der Universitätsk linik A.___ vom 3. August 2011 wurde eine Spon dyl arthropathie diagnostiziert. Der Beschwerdeführer leide seit einem Jahr an schubweise auftretenden Kreuzschmerzen. In den letzten vier Wochen sei es zu einer deutlichen Beschwerdezunahme gekommen. Es handle sich um Dauer schmerzen mit Exazerbation in der zweiten Nachthälfte. Es bestehe eine Morgen steifigkeit von circa 1 Stunde. Die Beweglichkeit der HWS und der BWS sei allseits zu einem Drittel eingeschränkt. Die LWS-Flexion sei zu zwei Drittel n eingeschränkt. Es sei mit persistierenden Beschwerden zu rechnen. Es bestehe eine Medikation mit NSAR, im Zeitpunkt der letzten Konsultation hätte noch keine Medikation mit Biologica bestanden. Die Schmerzen am Bewegungsapparat und die Funktionseinschränkungen würden sich bei der Arbeit auswirken. Die bis herige Tätigkeit sei aus medizinischer Sicht auch unter Einsatz von Biologica nicht mehr zumutbar. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei halbtags mög lich. Unter Einsatz von Biologica sei von einer vollen Arbeitsfähigkeit für eine leichte körperliche Arbeit auszugehen. Die bisherige Tätigkeit sei auch unter Einsatz von Biologica nicht mehr zumutbar (Urk. 6/10). 3.1.2 Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, stellte in seinem Bericht vom 18. August 2011 die Diagnose einer Spondylarthropathie. Der Beschwerde führer leide seit circa einem Jahr an schubweisen lumbalen Rückenschmerzen mit Zunahme in den letzten Wochen. Weiter habe er Rückenschmerzen mit Erwachen um drei oder vier Uhr morgens und auch Schmerzen beim Aufstehen. Er habe weniger Beschwerden tagsüber. Seit einem Monat bestünden allerdings lokale Schmerzen am rechten Beckenkamm und an der rechten Leiste. Er habe Be schwerden beim Heben von Lasten während der Arbeit. Sitzen und längeres Stehen seien ungün stig. Aktuell nehme der Beschwerdeführer Brufen 800 und Vitamin D3 Tropfen ein. Für die zukünftige Therapie werde eventuell ein TNF-Alpha Blocker empfohlen. In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 23. Mai bis am 5. Juni 2011 und eine solche von 50 % vom 24. Juni 2011 bis auf weiteres. Wegen der dokumentierten lum balen degenerativen und entzündlichen Veränderungen würden Schmerzen beim Tragen von Lasten bestehen. Eine angepasste Tätigkeit ohne Heben von Lasten über 10 kg sei zu 100 % möglich (Urk. 6/12/5-6). 3.2 Im Rahmen der vorliegenden Neuanmeldung wurden insbesondere folgende Arzt berichte aufgelegt: 3.2. 1 In seinem Bericht vom 13. August 201 7 diagnostizierte Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Rheumatologie und Allgemeine Innere Medizin, eine Spon dyl arthritis sowie ein lumbovertebrales-spondylogenes Schmerzsyndrom bei Dege nerationen. Die bisherige Tätigkeit als Paketbote sei dem Beschwerdeführer auf Dauer nicht mehr zumutbar. Eine körperlich leichte Tätigkeit (Gewichte bis 10 kg) mit Wechselbel astungen sei zu 100 % zumutbar (Urk. 6/107/10). 3.2.2 Dr. C.___ wies i n seinem Bericht vom 23. September 2018 auf eine Spon dylarthritis mit Fehlform/ -Fehlhaltung hin und diagnostizierte eine Spondylitis ankylosans. Für eine angepasste Tätigkeit (maximale Gewichte bis 10 kg selten, Möglichkeit der Wechselbelastung) bestehe ab dem 22. Januar 2018 eine 80%ige und ab dem 1. März 2018 eine volle Arbeitsfähigkeit. Für eine Tätigkeit als Paketbote bestehe auf Dauer eine volle Arbeitsunfähigkeit. Gegenwärtig würde eine Behandlung unter TNF-alpha-Hemmer n durchgeführt, wodurch ein Rück gang der Entzündungsaktivität resultiere. Durch die Erkrankung respektive deren Folgen mit Einschränkungen der Beweglichkeit (insbesondere auch Rotation, Be teiligung der Facettengelenke) sowie der Wirbelsäulenfehlform und - fehlhaltung würden Einschränkungen bei gewissen Täti gkeiten wie Paketbote bestehen (Urk. 6/107/6-7). 3.2. 3 Aus dem Kurzaustrittsbericht des Spitals D.___ vom 7. Dezember 2018 geht her vor, dass der Beschwerdeführer a ufgrund einer Hämatochezie notfa llmässig stationär aufgenommen wurde. Während der initialen Überwachung auf der Notfallstation habe er synkopier t, die Ursache dafür sei am ehesten im Rahmen einer hämodynamisch relevanten gastrointestinalen Blutung gesehen worden. Im durchgeführten CT Abdomen habe sich ein hochgradiger Verdacht auf eine Meckel-Divertikulitis ohne Hinweis auf eine aktive Blutung gezeigt, so dass eine antibiotische Therapie mit Co-Amoxicillin begonnen und bei fehlenden Ent zün dungszeichen wieder gestoppt worden sei. Zur Suche der Blutungsquelle sei eine Gastro- und Koloskopie durchgeführt worden, welche Erosionen im Magen und Duodeum, eine Ileitis terminalis mit Ulzera sowie eine Prokto -Kolitis ohne aktive Blutungsquelle nahegelegt hätten. Die histologische Untersuchung der Magen biopsie habe eine ausgeprägte chronisch mässig aktive Entzündung mit Nachweis von Helicobater pylori ergeben, während die Untersuchung der Biopsien im Dünn - und Dickdar m die Genese eines Morbus Crohn oder einer Colitis ulcerosa als unwahrscheinlich, jedoch als Medikamenten-assoziierte Ileitis/Colitis im Rahmen der vorangehenden NSAR- und Etanercept -Einnahme habe erscheinen lassen. Aufgrund der unklaren Blutungsquelle sei in Rücksprache mit den Kollegen der Chirurgie auf eine operative Intervention verzichtet worden, so dass zur weiteren Diagnostik eine Szintigraphie erfolgt sei, welche ein morphologisches Korrelat einer Blutungsquelle im Coecum nicht habe bestätigen k önnen. Infolge dessen sei eine Kapselendosko pie erfolgt, welche den hochgradigen Verdacht auf ein Meckel divertikel bestätigt habe. Da durch die vorangehende Szintigraphie vom 26. November 2018 dieser Verdacht nicht habe bes tätigt werden können, sei eine m eckeldivertikel -spezifische Szintigraphie durchgeführt worden, welche wiede rum keine Hinweise hierfür gezeigt habe. Aufgrund der neu aufgetretenen Hypo phosphatämie, welche am ehesten nutritiv bedingt sei, sei eine Substitutions therapie begonnen worden. Zur Analgesie der Rückenschmerzen im Rahmen der Spondylarthropathie mit Sakroiliitis sei dem Beschwerdeführer Paracetamol sowie Novalgin ve rabreicht worden, worunter eine suffiziente Schmerzlinderung habe erreicht werden können. Die Einnahme jeglicher nichtsteroidaler Antirheu matika sei dem Beschwerdeführer strikt verboten worden. Die PPI-Therapie werde bis auf weitere s weitergeführt (Urk. 3/2). 3.2.4 Im Bericht der Sprechstunde Gastroenterologie und Hepatologie des Spitals D.___ vom 21. Februar 2019 wurden folgende Diagnosen gestellt (Urk. 3/4) : - Hochgradiger Verdacht auf Meckel-Divertikel - Helicobacter pylori-Gastritis - Spondylarthropathie mit Sakroiliitis Hinweise für eine Blutung würden anamnestisch aktuell nicht vorliegen. Im Labor habe sich keine Anämie mehr gezeigt ohne relevanten Eisenmangel. Da die rheu matischen Schmerzen aktuell ungenügend eingestellt seien, werde der Beschwer deführer in Kombination mit Esomeprazol wieder einen Therapieversuch mit Ibu profen 2 x 800 mg durchführen. Falls es im Verlauf zu einer erneuten Blu tungs episode komme, müsse eine operative Versorgung des Mecke l -Divertikels ins Auge gefasst werden. Da der Beschwerdeführer wieder NSAR einnehmen werde, werde eine Dauer-PPI-Therapie empfohlen, solange NSAR eingenommen werde (Urk. 3/4). 3.2.5 Am 21. Februar 2019 wurde in der Universitätsklinik A.___ ein MR I des Beckens sowie ein MRI der LWS durchgeführt. Die deutlichen Knochen mark ödeme der Segmente L1/L2, L2/L3 und L4/L5 sprächen aktuell für eine Aktivität der Spondylarthritis in ähnlicher Ausprägung wie anlässlich der Vorunter su chung vom 5. April 2017 festgestellt. Es liege ein vollständig ankylosiertes ISG beidseits vor. Es sei keine ossäre Läsion des rechten Beckens abgrenzbar. Die Knochenläsion im linken Os ilium entspreche am ehesten einer kleinen Korti kalisinsel, es sei keine malignomsuspekte Knochenläsion des Beckens abgrenzbar (Urk. 3/5). 3.2.6 Med. pract. E.___, Fachärztin FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, hielt in ihrer RAD-Stellungnahme vom 14. Mai 2019 fest, nach der Behandlung vom 19. November bis am 7. Dezember 2018 aufgrund einer gastrointestinalen Blutung seien im weiteren Verlauf keine unerwünschten Ereignisse mehr eingetreten. Die Schmerztherapie mit Ibuprofen habe wiederaufgenommen werden können. Der Bericht der Universitätsklinik A.___ vom 21. Februar 2019 über ein MRI der LWS und des Beckens beschreibe eine gegenüber April 2017 ähnliche Aktivität der bekannten Spondylitis anky losans (Urk. 7). 3.2.7 Dr. C.___ hielt in seinem Bericht vom 29. Mai 2019 fest, NSAR sei nicht mehr eingesetzt worden, da diese nach Rücksprache mit Fachärzten der Gastroen te rologie auch unter PPI-Einnahme eher kontraindiziert sei en. Der Vergleich der MRI-Untersuchungen vom 21. Februar 2019 mit den Voraufnahmen vom April 2017 sei zwar geeignet, Hinweise über die bildgebend zur Darstellung kommende Entzündungsaktivität zu erhalten, vermöge aber keine Hinweise bezüglich den Schmerzen und den Einschränkungen auf der Funktions- und der Partizipa tionsebene zu geben. Im Übrigen zeige die MRI-Untersuchung vom Februar 2019 auch nur Ausschnitte vom ISG und der LWS, wobei beim Beschwerdeführer auch eine Beteiligung der übrigen Wirbelsäule (HWS, BWS) wie auch Enthesitiden an peripheren Lokalisationen bestehen würden. Zusammenfassend bestehe beim Be schwerdeführer eine weiterhin entzündungsaktive Spondylitis ankylosans, bestä tigt durch die nachvollziehbaren Schmerzen und durch die Bildgebung, ferner seien durch die jahrelange Entzündungsaktivität Haltungsschäden und Bewe gungs einschränkungen feststellbar. Die Belastbarkeit sei dadurch eingeschränkt. Die Tätigkeit im Paketzustelldienst sei auf Dauer nicht zumutbar (Urk. 11/1). 4. 4. 1 In Bezug auf das rheumatische Leiden ist anhand einer Gegenüberstellung des medizinischen Sachverhaltes in den Vergleichszeitpunkten (E. 1.1, E. 2.3 ) keine wesentliche Veränderung festzustellen. So liegt nach wie vor eine entzündungs aktive Spondylarthropathie ( Spondylitis ankylosans ) vor. Den im Rahmen der Neuanmeldung aufgelegten Berichten von Dr. C.___ ist zu entnehmen, dass dieser den Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit in der Zeitspanne vom 22. Januar bis am 1. März 2018 als zu 20 % eingeschränkt erachtete. Dane ben ging er durchwegs von einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit in einer leidensang epassten Tätigkeit aus (E. 3.2.1 -3.2. 2 ; Urk. 6/110). Diese Einschätzung revidierte er sodann auch nicht in Kenntnis der beschwerdeweise eingereichten Berichte mitsamt dem MRI der LWS und des Beckens vom 21. Fe bruar 2019 (vgl. E. 3.2.3-3.2.5), sondern wies ausschliesslich auf Einschränkungen in der bishe rigen Tätigkeit hin ( E. 3.2.7 ). Im Kurzaustrittsbericht des Spitals D.___ vom 7. Dezember 2018 wurde festgehalten, beim Beschwerdeführer habe unter Verab reichung von Paracetamol sowie Novalgin eine suffiziente Schmerzlinderung erreicht werden können (E. 3.2.3 ), was – insbesondere unter Berücksichtigung, dass im Bericht der Universitätsklinik A.___ vom 3. August 2011 noch ein fehlendes substantielles Ansprechen auf die rheumatolog ische Medikation fest gehalten wo rde n war ( Urk. 6/10 ) – ebenfalls nicht auf eine massgebliche Ver schlech terung des Rückenleidens schliessen lässt. Wie dem Bericht des Spitals D.___ vom 21. Februar 2019 zu entnehmen ist, wurde die Behandlu ng mit Ibu profen wieder aufgenommen (Urk. 3/4). Soweit der Beschwerdeführer zur Begrün dung einer Verschlechterung seines Gesundheitszustandes vorbringt, er sei bis zum heutigen Tag von seinem Vertrauensarzt zu 100 % krankgeschrieben (Urk. 10), ist ihm entgegenzuhalten, dass die betreffenden Atteste von Dr. C.___ zuhanden der Krankentaggeldversicherung erstattet wurden und sich nur auf die bisherige Tätigkeit als Paket bote beziehen (vgl. Urk. 3/1, Urk. 6/107). Eine andauernde Einschränkung in einer leidensangepassten Tätigkeit wurde von Dr. C.___ verneint (E. 3.2.1-3.2.2, Urk. 6/110). Ferner schadet es nicht, dass sich das in der Universitätsklinik A.___ erstellte MRI auf die LWS und das Becken beschränkt (vgl. E. 3.2.7). So wirkten sich die Bewegungseinschr änkungen im Vergleichszeitpunkt im Bereich der LWS am stärksten aus (vgl. E. 3.1.1) und haben sich anhand der neuen Berichte, insbesondere aufgrund der fachärztlichen Einschätzung der funktionellen Leistungsfähigkeit durch den behandelnden Arzt, keine Hinweise auf neue massgebliche Limitierungen ergeben. Dementsprechend ist in diesem Zusammenhang kein weiterer medizinischer Abklärungsbedarf aus zu machen. Damit ist anhand der medizinischen Aktenlage erstellt, dass sich die Spondyl arthropathie beim Beschwerdeführer lediglich in der angestammten T ätigkeit als Paketbote auswirkt. I n einer körperlich angepassten, leichten Tätigkeit ohne Heben und Tragen von Lasten über 10 kg schränkt sie seine Arbeitsfähigkeit hin gegen nach wie vor nicht langandauernd ein. Diesbezüglich liegt somit keine Veränderung in den tatsächlichen Verhältnissen vor (vgl. E. 1.1). 4.2 Am 19. November 2018 wurde der Beschwerdeführer aufgrund einer Hämato chezie notfallmässig im Spital D.___ aufgenommen und hielt sich dort bis am 7. Dezember 2018 auf (Urk. 3/2). Trotz umfassenden Untersuchungen (CT Abdo men, Gastro- und Koloskopie, histologische Untersuchung der Biopsien von Magen, Dünn- und Dickdarm, Szintigraphie, erneute Koloskopie, Kapselen dos kopie, meckeldivertikel -spezifische Szintigraphie) konnte keine Blutungsquelle eruiert werden. Die Ärzte diagnostizierten einen Verdacht auf Meckel-Divertikel, eine Helicobacter pylori Gastr itis sowie eine normochrome, normozytäre Anämie (Urk. 3/2). Damit liegen zwar neue – im Vergleichszeitpunkt noch nicht be stehende – Diagnosen vor. Daraus kann jedoch nicht automatisch auf eine rele vante Änderung der tatsächlichen Verhältnisse geschlossen werden. Aus inva lidenversicherungs rechtlicher Sicht entscheidend ist nicht die Diagnose, sondern einzig, welche Auswirkungen einer Erkrankung auf die Arbeitsfähigkeit zukommt (BGE 136 V 279 E. 3.2.1). Eine Verdachtsdiagnose vermag sodann eine Erkran kung nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr schein lichkeit nachzuweisen (Urteil des Bundesgerichts 8C_454/2013 vom 24. Septem ber 2013 E. 6.3 mit Hinweis). Die neuen Diagnosen bewirken vorliegend keine andauernde zusätzliche funktionelle Beeinträchtigung des Beschwerdeführer s in einer leidensangepassten Tätigkeit, zumal solches weder von den Ärzten der Gast roenterologie noch von Dr. C.___ festgehalten wurde (E. 3.2.3-3.2.5, E. 3.2. 7 ). Gemäss dem Sprechstundenbericht v om 21. Februar 2019 fanden sich bereits am 20. Februar 2019 keine Hinweise mehr für eine Blutung und war anhand der Laborwerte auch keine Anämie mehr auszumachen (E. 3.2.4). Vor diesem Hintergrund erweist sich die Einschätzung in der RAD-Stellungnahme vom 14. Mai 2019, wonach sich auch anhand der beschwerdeweise eingereichten Berichte zu den gastrointestinalen Abklärungen keine Hinweise auf dauerhafte anspruchsrelevante Veränderungen des medizinischen Sachverhaltes ergeben hätt en ( Urk. 7 ), als nachvollziehbar und es kann darauf abgestellt werden. 4.3 Aus dem Gesagten ergibt sich, dass eine massgebliche Veränderung in den tat sächlichen Verhältnissen seit der letztmaligen V erneinung eines Rentenanspruchs nicht ausgewiesen ist. Die von Dr. C.___ attestierte Arbeitsunfähigkeit von 20 % in einer angepassten Tätigkeit vom 22. Januar bis am 28. Februar 2018 (E. 3.2. 2 ) sowie auch die volle Arbeitsunfähigkeit während des stationären Auf enthaltes im Spital D.___ vom 19. November bis am 7. Dezember 2018 ( Urk. 3/2 ) waren nicht von längerer Dauer und fallen deshalb ausser Betracht. Da sich im massgeblichen Zeitraum beim Grad der Arbeitsunfähigkeit in adaptierter Tätigkeit keine we sentliche Änderung ergeben hat, erübrigt sich die Durchführung eines neuerlichen Einkommensvergleichs (Urteil des Bundesgerichts 8C_259/2014 vom 31. Juli 2014 E. 4). Damit hat die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspr uch zu Recht wiederum verneint. 4.4 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechts verhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige Ver waltung sbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfügung – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise weiter ziehbaren Anfechtungsgegensta nd. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungs gegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung ergangen ist (BGE 119 Ib 33 E. 1b, 118 V 31 1 E. 3b, je mit Hin weisen). Hinsichtlich de s Begehrens des Besc hwerdeführers auf G ewährung beruflicher Massnahmen (Umschulung ) hat die Beschwerdegegnerin nicht verfügt, weshalb ein diesbezüglicher Anspruch nicht Gegenstand des vorliegenden Beschwerde verfahrens bilden kann. Auf die Beschwerde ist insoweit nicht einzutreten. 5. Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten in der Höhe von Fr. 600.-- dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit auf sie eingetreten wird. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber VogelKübler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00281 V. Kammer Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Sozialversicherungsrichterin Senn Gerichtsschreiber Kübler Urteil vom 17. August 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführer gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1972, verfügt über keine abgeschlossene Berufsausbildung und war seit dem 1. Januar 2008 bei der Y.___ als Betriebs mit arbeiter Logistik angestellt. Am 5. Juli 2011 meldete er sich unter Hinweis auf eine rheumatische Erk rankung (Spondylitis a nkylosans) bei der Sozialver siche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2). Mit Verfügung vom 2. März 2012 wurde das Rentenbegehren des Versicherten abge wiesen (Urk. 6/25). 1.2 Am 17. März 2017 meldete sich der Versicherte bei der IV-Stelle zur Früher fas sung (Urk. 6/3 0 ) und am 18. April 2017, unter Hinweis auf einen Morbus Bechterew und starke Rückenschmerzen, erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 6/39 ). Mit Mitteilung vom 20. Juli 2017 gewährte die IV-Stelle dem Ver sicherten Frühinterventionsmassnahmen in Form von Beratung und Unterstüt zung bei der Stellensuche (Urk. 6/59, vgl. Schlussberichte vom 23. August 2017 und vom 24. Januar 2018 [Urk. 6/63, Urk. 6/70] ). Mit Mitteilung vom 12. Februar 2018 gewährte die IV-Stelle Kostengutsprache für ein Arbeitstraining vom 22. Januar 2018 bis am 21. Juli 2019 bei der Z.___ AG als Anzeigenverkäufer im Aussendienst mitsamt Unterstützung bei der Stellensuche sowie Nachbetreuung nach einer Festanstellung (Urk. 6/76, vgl. Urk. 6/80, vgl. Zwischenbericht vom 20. April 2018 [Urk. 6/82] ). Per 21. Juni 2018 wurde das Arbeitstraining frühzeitig abgebr ochen (Urk. 6/92 ). A m 25. Juni 2018 trat der Versicherte als Zusteller für Betreibungsurkunden eine angepasste Tätigkeit bei seiner bisherigen Arbeitgeber in im 50 %-Pensum an (Urk. 6/89 ). P arallel dazu begann er das Validierungsverfahren zur Erlangung des Eidgenössischen Fähig keitszeugnisses als Logistiker (Urk. 6/102). Mit Mitteilung vom 22. Oktober 2018 setzte die IV-Stelle den Versicherten über den Abschluss der Arbeitsvermittlung in Kenntnis (Urk. 6/103). Mit Verfügung vom 11. März 2019 verneinte die IV-Stelle – wie vorbeschieden (Urk. 6/112) – einen Anspruch auf eine Invalidenrente (Urk. 2 = Urk. 6/ 114). 2. Gegen die Verfügung vom 11. März 2019 erhob der Versicherte am 9. April 2019 Beschwer d e und beantragte die Zusprache mindestens einer halben Rente der Invalidenversicherung. Eventualiter beantragte er eine Umschulung im Büro- oder Informatikbereich (Urk. 1). Seiner Beschwerde legte der Versicherte weitere medizinische Berichte bei (Urk. 3/2, Urk. 3/4-5). Mit Beschwerdeantwort vom 15. Mai 2019 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5) und reichte eine Stellungnahme des regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) vom 14. Mai 2019 zu den Akten (Urk. 7 ). Mit Eingabe vom 10. Juni 2019 nahm der Beschwer de führer – aufforderungsgemäss (Urk. 8) – dazu Stellung (Urk. 10). Die Beschwer de gegnerin verzichtete daraufhin auf die Erstattung einer Stellungnahme (Urk. 13 ), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 1. Juli 2019 angezeigt wurde (Urk. 14). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den An spruch erheblichen Weise geändert hat. Ergibt die Prüfung durch die Verwaltung, dass die Vorbringen der versicherten Person nicht glaubhaft sind, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der ver sicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. au ch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die fest gestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidi tät zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Anspruch a uf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin führte in ihrem Entscheid aus, der Beschwerdeführer sei in seiner angestammten Tätigkeit als Paketbote zu 100 % arbeitsunfähig. Da in einer angepassten Tätigkeit (Tragebelastung von maximal 10 kg, Möglichkeit zur Wechselbelastung) aber eine Arbeitsfähigkeit von 100 % bestehe, ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 1 % und damit kein Anspruch auf eine Invalidenrente (Urk. 2). 2.2 Dagegen brachte der Beschwerdeführer vor, sein Gesundheitszustand habe sich weiter verschlechtert, da ein Medikament, welches er für seine Ursprungser krankung habe einnehmen müssen, seine komplette Speiseröhre, den Magen, den Dünn- sowie den Dickdarm entzündet habe. Zudem sei im Dünndarm ein Mec kel-Divertikel entdeckt worden. Dadurch könne er die Rheumatabletten nicht mehr einnehmen und müsse einen Probelauf mit einem noch stärkeren Mittel durch laufen, wobei unsicher sei, ob sein Körper dies vertrage. Bis zum heutigen Tag sei er von seinem Vertrauensarzt zu 100 % krankgeschrieben und sei nicht imstande, ein 100 %-Pensum als Logistiker oder Paketbote zu leisten (Urk. 1, Urk. 10 ). 2.3 Streitig ist der Anspruch des Beschwerdeführer s auf eine Invalidenrente. Dabei steht fest, dass die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung des Beschwerde führer s vom 18. April 2017 (Urk. 6/39) eingetreten ist. Letztmals materiell beur teilt wurde dessen Gesundheitszustand mit Verfügung vom 2. März 2012 (Urk. 6/25 ), mit welcher der Anspruch auf eine Invalidenrente verneint wurde. Zu prüfen ist somit, ob sich der massgebliche Sachverhalt zwischen der Verfügung vom 2. März 2012 und der angefochtenen Verfügung vom 11. März 2019 (Urk. 2) in für den Rentenanspruch erheblicher Weise geändert hat. 3. 3.1 Im Zeitpunkt der Verfügung vom 2. März 2012 präsentierte sich die medizinische Aktenlage im Wesentlichen wie folgt: 3.1.1 Im Bericht der Universitätsk linik A.___ vom 3. August 2011 wurde eine Spon dyl arthropathie diagnostiziert. Der Beschwerdeführer leide seit einem Jahr an schubweise auftretenden Kreuzschmerzen. In den letzten vier Wochen sei es zu einer deutlichen Beschwerdezunahme gekommen. Es handle sich um Dauer schmerzen mit Exazerbation in der zweiten Nachthälfte. Es bestehe eine Morgen steifigkeit von circa 1 Stunde. Die Beweglichkeit der HWS und der BWS sei allseits zu einem Drittel eingeschränkt. Die LWS-Flexion sei zu zwei Drittel n eingeschränkt. Es sei mit persistierenden Beschwerden zu rechnen. Es bestehe eine Medikation mit NSAR, im Zeitpunkt der letzten Konsultation hätte noch keine Medikation mit Biologica bestanden. Die Schmerzen am Bewegungsapparat und die Funktionseinschränkungen würden sich bei der Arbeit auswirken. Die bis herige Tätigkeit sei aus medizinischer Sicht auch unter Einsatz von Biologica nicht mehr zumutbar. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei halbtags mög lich. Unter Einsatz von Biologica sei von einer vollen Arbeitsfähigkeit für eine leichte körperliche Arbeit auszugehen. Die bisherige Tätigkeit sei auch unter Einsatz von Biologica nicht mehr zumutbar (Urk. 6/10). 3.1.2 Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, stellte in seinem Bericht vom 18. August 2011 die Diagnose einer Spondylarthropathie. Der Beschwerde führer leide seit circa einem Jahr an schubweisen lumbalen Rückenschmerzen mit Zunahme in den letzten Wochen. Weiter habe er Rückenschmerzen mit Erwachen um drei oder vier Uhr morgens und auch Schmerzen beim Aufstehen. Er habe weniger Beschwerden tagsüber. Seit einem Monat bestünden allerdings lokale Schmerzen am rechten Beckenkamm und an der rechten Leiste. Er habe Be schwerden beim Heben von Lasten während der Arbeit. Sitzen und längeres Stehen seien ungün stig. Aktuell nehme der Beschwerdeführer Brufen 800 und Vitamin D3 Tropfen ein. Für die zukünftige Therapie werde eventuell ein TNF-Alpha Blocker empfohlen. In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 23. Mai bis am 5. Juni 2011 und eine solche von 50 % vom 24. Juni 2011 bis auf weiteres. Wegen der dokumentierten lum balen degenerativen und entzündlichen Veränderungen würden Schmerzen beim Tragen von Lasten bestehen. Eine angepasste Tätigkeit ohne Heben von Lasten über 10 kg sei zu 100 % möglich (Urk. 6/12/5-6). 3.2 Im Rahmen der vorliegenden Neuanmeldung wurden insbesondere folgende Arzt berichte aufgelegt: 3.2. 1 In seinem Bericht vom 13. August 201 7 diagnostizierte Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Rheumatologie und Allgemeine Innere Medizin, eine Spon dyl arthritis sowie ein lumbovertebrales-spondylogenes Schmerzsyndrom bei Dege nerationen. Die bisherige Tätigkeit als Paketbote sei dem Beschwerdeführer auf Dauer nicht mehr zumutbar. Eine körperlich leichte Tätigkeit (Gewichte bis 10 kg) mit Wechselbel astungen sei zu 100 % zumutbar (Urk. 6/107/10). 3.2.2 Dr. C.___ wies i n seinem Bericht vom 23. September 2018 auf eine Spon dylarthritis mit Fehlform/ -Fehlhaltung hin und diagnostizierte eine Spondylitis ankylosans. Für eine angepasste Tätigkeit (maximale Gewichte bis 10 kg selten, Möglichkeit der Wechselbelastung) bestehe ab dem 22. Januar 2018 eine 80%ige und ab dem 1. März 2018 eine volle Arbeitsfähigkeit. Für eine Tätigkeit als Paketbote bestehe auf Dauer eine volle Arbeitsunfähigkeit. Gegenwärtig würde eine Behandlung unter TNF-alpha-Hemmer n durchgeführt, wodurch ein Rück gang der Entzündungsaktivität resultiere. Durch die Erkrankung respektive deren Folgen mit Einschränkungen der Beweglichkeit (insbesondere auch Rotation, Be teiligung der Facettengelenke) sowie der Wirbelsäulenfehlform und - fehlhaltung würden Einschränkungen bei gewissen Täti gkeiten wie Paketbote bestehen (Urk. 6/107/6-7). 3.2. 3 Aus dem Kurzaustrittsbericht des Spitals D.___ vom 7. Dezember 2018 geht her vor, dass der Beschwerdeführer a ufgrund einer Hämatochezie notfa llmässig stationär aufgenommen wurde. Während der initialen Überwachung auf der Notfallstation habe er synkopier t, die Ursache dafür sei am ehesten im Rahmen einer hämodynamisch relevanten gastrointestinalen Blutung gesehen worden. Im durchgeführten CT Abdomen habe sich ein hochgradiger Verdacht auf eine Meckel-Divertikulitis ohne Hinweis auf eine aktive Blutung gezeigt, so dass eine antibiotische Therapie mit Co-Amoxicillin begonnen und bei fehlenden Ent zün dungszeichen wieder gestoppt worden sei. Zur Suche der Blutungsquelle sei eine Gastro- und Koloskopie durchgeführt worden, welche Erosionen im Magen und Duodeum, eine Ileitis terminalis mit Ulzera sowie eine Prokto -Kolitis ohne aktive Blutungsquelle nahegelegt hätten. Die histologische Untersuchung der Magen biopsie habe eine ausgeprägte chronisch mässig aktive Entzündung mit Nachweis von Helicobater pylori ergeben, während die Untersuchung der Biopsien im Dünn - und Dickdar m die Genese eines Morbus Crohn oder einer Colitis ulcerosa als unwahrscheinlich, jedoch als Medikamenten-assoziierte Ileitis/Colitis im Rahmen der vorangehenden NSAR- und Etanercept -Einnahme habe erscheinen lassen. Aufgrund der unklaren Blutungsquelle sei in Rücksprache mit den Kollegen der Chirurgie auf eine operative Intervention verzichtet worden, so dass zur weiteren Diagnostik eine Szintigraphie erfolgt sei, welche ein morphologisches Korrelat einer Blutungsquelle im Coecum nicht habe bestätigen k önnen. Infolge dessen sei eine Kapselendosko pie erfolgt, welche den hochgradigen Verdacht auf ein Meckel divertikel bestätigt habe. Da durch die vorangehende Szintigraphie vom 26. November 2018 dieser Verdacht nicht habe bes tätigt werden können, sei eine m eckeldivertikel -spezifische Szintigraphie durchgeführt worden, welche wiede rum keine Hinweise hierfür gezeigt habe. Aufgrund der neu aufgetretenen Hypo phosphatämie, welche am ehesten nutritiv bedingt sei, sei eine Substitutions therapie begonnen worden. Zur Analgesie der Rückenschmerzen im Rahmen der Spondylarthropathie mit Sakroiliitis sei dem Beschwerdeführer Paracetamol sowie Novalgin ve rabreicht worden, worunter eine suffiziente Schmerzlinderung habe erreicht werden können. Die Einnahme jeglicher nichtsteroidaler Antirheu matika sei dem Beschwerdeführer strikt verboten worden. Die PPI-Therapie werde bis auf weitere s weitergeführt (Urk. 3/2). 3.2.4 Im Bericht der Sprechstunde Gastroenterologie und Hepatologie des Spitals D.___ vom 21. Februar 2019 wurden folgende Diagnosen gestellt (Urk. 3/4) : - Hochgradiger Verdacht auf Meckel-Divertikel - Helicobacter pylori-Gastritis - Spondylarthropathie mit Sakroiliitis Hinweise für eine Blutung würden anamnestisch aktuell nicht vorliegen. Im Labor habe sich keine Anämie mehr gezeigt ohne relevanten Eisenmangel. Da die rheu matischen Schmerzen aktuell ungenügend eingestellt seien, werde der Beschwer deführer in Kombination mit Esomeprazol wieder einen Therapieversuch mit Ibu profen 2 x 800 mg durchführen. Falls es im Verlauf zu einer erneuten Blu tungs episode komme, müsse eine operative Versorgung des Mecke l -Divertikels ins Auge gefasst werden. Da der Beschwerdeführer wieder NSAR einnehmen werde, werde eine Dauer-PPI-Therapie empfohlen, solange NSAR eingenommen werde (Urk. 3/4). 3.2.5 Am 21. Februar 2019 wurde in der Universitätsklinik A.___ ein MR I des Beckens sowie ein MRI der LWS durchgeführt. Die deutlichen Knochen mark ödeme der Segmente L1/L2, L2/L3 und L4/L5 sprächen aktuell für eine Aktivität der Spondylarthritis in ähnlicher Ausprägung wie anlässlich der Vorunter su chung vom 5. April 2017 festgestellt. Es liege ein vollständig ankylosiertes ISG beidseits vor. Es sei keine ossäre Läsion des rechten Beckens abgrenzbar. Die Knochenläsion im linken Os ilium entspreche am ehesten einer kleinen Korti kalisinsel, es sei keine malignomsuspekte Knochenläsion des Beckens abgrenzbar (Urk. 3/5). 3.2.6 Med. pract. E.___, Fachärztin FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, hielt in ihrer RAD-Stellungnahme vom 14. Mai 2019 fest, nach der Behandlung vom 19. November bis am 7. Dezember 2018 aufgrund einer gastrointestinalen Blutung seien im weiteren Verlauf keine unerwünschten Ereignisse mehr eingetreten. Die Schmerztherapie mit Ibuprofen habe wiederaufgenommen werden können. Der Bericht der Universitätsklinik A.___ vom 21. Februar 2019 über ein MRI der LWS und des Beckens beschreibe eine gegenüber April 2017 ähnliche Aktivität der bekannten Spondylitis anky losans (Urk. 7). 3.2.7 Dr. C.___ hielt in seinem Bericht vom 29. Mai 2019 fest, NSAR sei nicht mehr eingesetzt worden, da diese nach Rücksprache mit Fachärzten der Gastroen te rologie auch unter PPI-Einnahme eher kontraindiziert sei en. Der Vergleich der MRI-Untersuchungen vom 21. Februar 2019 mit den Voraufnahmen vom April 2017 sei zwar geeignet, Hinweise über die bildgebend zur Darstellung kommende Entzündungsaktivität zu erhalten, vermöge aber keine Hinweise bezüglich den Schmerzen und den Einschränkungen auf der Funktions- und der Partizipa tionsebene zu geben. Im Übrigen zeige die MRI-Untersuchung vom Februar 2019 auch nur Ausschnitte vom ISG und der LWS, wobei beim Beschwerdeführer auch eine Beteiligung der übrigen Wirbelsäule (HWS, BWS) wie auch Enthesitiden an peripheren Lokalisationen bestehen würden. Zusammenfassend bestehe beim Be schwerdeführer eine weiterhin entzündungsaktive Spondylitis ankylosans, bestä tigt durch die nachvollziehbaren Schmerzen und durch die Bildgebung, ferner seien durch die jahrelange Entzündungsaktivität Haltungsschäden und Bewe gungs einschränkungen feststellbar. Die Belastbarkeit sei dadurch eingeschränkt. Die Tätigkeit im Paketzustelldienst sei auf Dauer nicht zumutbar (Urk. 11/1). 4. 4. 1 In Bezug auf das rheumatische Leiden ist anhand einer Gegenüberstellung des medizinischen Sachverhaltes in den Vergleichszeitpunkten (E. 1.1, E. 2.3 ) keine wesentliche Veränderung festzustellen. So liegt nach wie vor eine entzündungs aktive Spondylarthropathie ( Spondylitis ankylosans ) vor. Den im Rahmen der Neuanmeldung aufgelegten Berichten von Dr. C.___ ist zu entnehmen, dass dieser den Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit in der Zeitspanne vom 22. Januar bis am 1. März 2018 als zu 20 % eingeschränkt erachtete. Dane ben ging er durchwegs von einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit in einer leidensang epassten Tätigkeit aus (E. 3.2.1 -3.2. 2 ; Urk. 6/110). Diese Einschätzung revidierte er sodann auch nicht in Kenntnis der beschwerdeweise eingereichten Berichte mitsamt dem MRI der LWS und des Beckens vom 21. Fe bruar 2019 (vgl. E. 3.2.3-3.2.5), sondern wies ausschliesslich auf Einschränkungen in der bishe rigen Tätigkeit hin ( E. 3.2.7 ). Im Kurzaustrittsbericht des Spitals D.___ vom 7. Dezember 2018 wurde festgehalten, beim Beschwerdeführer habe unter Verab reichung von Paracetamol sowie Novalgin eine suffiziente Schmerzlinderung erreicht werden können (E. 3.2.3 ), was – insbesondere unter Berücksichtigung, dass im Bericht der Universitätsklinik A.___ vom 3. August 2011 noch ein fehlendes substantielles Ansprechen auf die rheumatolog ische Medikation fest gehalten wo rde n war ( Urk. 6/10 ) – ebenfalls nicht auf eine massgebliche Ver schlech terung des Rückenleidens schliessen lässt. Wie dem Bericht des Spitals D.___ vom 21. Februar 2019 zu entnehmen ist, wurde die Behandlu ng mit Ibu profen wieder aufgenommen (Urk. 3/4). Soweit der Beschwerdeführer zur Begrün dung einer Verschlechterung seines Gesundheitszustandes vorbringt, er sei bis zum heutigen Tag von seinem Vertrauensarzt zu 100 % krankgeschrieben (Urk. 10), ist ihm entgegenzuhalten, dass die betreffenden Atteste von Dr. C.___ zuhanden der Krankentaggeldversicherung erstattet wurden und sich nur auf die bisherige Tätigkeit als Paket bote beziehen (vgl. Urk. 3/1, Urk. 6/107). Eine andauernde Einschränkung in einer leidensangepassten Tätigkeit wurde von Dr. C.___ verneint (E. 3.2.1-3.2.2, Urk. 6/110). Ferner schadet es nicht, dass sich das in der Universitätsklinik A.___ erstellte MRI auf die LWS und das Becken beschränkt (vgl. E. 3.2.7). So wirkten sich die Bewegungseinschr änkungen im Vergleichszeitpunkt im Bereich der LWS am stärksten aus (vgl. E. 3.1.1) und haben sich anhand der neuen Berichte, insbesondere aufgrund der fachärztlichen Einschätzung der funktionellen Leistungsfähigkeit durch den behandelnden Arzt, keine Hinweise auf neue massgebliche Limitierungen ergeben. Dementsprechend ist in diesem Zusammenhang kein weiterer medizinischer Abklärungsbedarf aus zu machen. Damit ist anhand der medizinischen Aktenlage erstellt, dass sich die Spondyl arthropathie beim Beschwerdeführer lediglich in der angestammten T ätigkeit als Paketbote auswirkt. I n einer körperlich angepassten, leichten Tätigkeit ohne Heben und Tragen von Lasten über 10 kg schränkt sie seine Arbeitsfähigkeit hin gegen nach wie vor nicht langandauernd ein. Diesbezüglich liegt somit keine Veränderung in den tatsächlichen Verhältnissen vor (vgl. E. 1.1). 4.2 Am 19. November 2018 wurde der Beschwerdeführer aufgrund einer Hämato chezie notfallmässig im Spital D.___ aufgenommen und hielt sich dort bis am 7. Dezember 2018 auf (Urk. 3/2). Trotz umfassenden Untersuchungen (CT Abdo men, Gastro- und Koloskopie, histologische Untersuchung der Biopsien von Magen, Dünn- und Dickdarm, Szintigraphie, erneute Koloskopie, Kapselen dos kopie, meckeldivertikel -spezifische Szintigraphie) konnte keine Blutungsquelle eruiert werden. Die Ärzte diagnostizierten einen Verdacht auf Meckel-Divertikel, eine Helicobacter pylori Gastr itis sowie eine normochrome, normozytäre Anämie (Urk. 3/2). Damit liegen zwar neue – im Vergleichszeitpunkt noch nicht be stehende – Diagnosen vor. Daraus kann jedoch nicht automatisch auf eine rele vante Änderung der tatsächlichen Verhältnisse geschlossen werden. Aus inva lidenversicherungs rechtlicher Sicht entscheidend ist nicht die Diagnose, sondern einzig, welche Auswirkungen einer Erkrankung auf die Arbeitsfähigkeit zukommt (BGE 136 V 279 E. 3.2.1). Eine Verdachtsdiagnose vermag sodann eine Erkran kung nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr schein lichkeit nachzuweisen (Urteil des Bundesgerichts 8C_454/2013 vom 24. Septem ber 2013 E. 6.3 mit Hinweis). Die neuen Diagnosen bewirken vorliegend keine andauernde zusätzliche funktionelle Beeinträchtigung des Beschwerdeführer s in einer leidensangepassten Tätigkeit, zumal solches weder von den Ärzten der Gast roenterologie noch von Dr. C.___ festgehalten wurde (E. 3.2.3-3.2.5, E. 3.2. 7 ). Gemäss dem Sprechstundenbericht v om 21. Februar 2019 fanden sich bereits am 20. Februar 2019 keine Hinweise mehr für eine Blutung und war anhand der Laborwerte auch keine Anämie mehr auszumachen (E. 3.2.4). Vor diesem Hintergrund erweist sich die Einschätzung in der RAD-Stellungnahme vom 14. Mai 2019, wonach sich auch anhand der beschwerdeweise eingereichten Berichte zu den gastrointestinalen Abklärungen keine Hinweise auf dauerhafte anspruchsrelevante Veränderungen des medizinischen Sachverhaltes ergeben hätt en ( Urk. 7 ), als nachvollziehbar und es kann darauf abgestellt werden. 4.3 Aus dem Gesagten ergibt sich, dass eine massgebliche Veränderung in den tat sächlichen Verhältnissen seit der letztmaligen V erneinung eines Rentenanspruchs nicht ausgewiesen ist. Die von Dr. C.___ attestierte Arbeitsunfähigkeit von 20 % in einer angepassten Tätigkeit vom 22. Januar bis am 28. Februar 2018 (E. 3.2. 2 ) sowie auch die volle Arbeitsunfähigkeit während des stationären Auf enthaltes im Spital D.___ vom 19. November bis am 7. Dezember 2018 ( Urk. 3/2 ) waren nicht von längerer Dauer und fallen deshalb ausser Betracht. Da sich im massgeblichen Zeitraum beim Grad der Arbeitsunfähigkeit in adaptierter Tätigkeit keine we sentliche Änderung ergeben hat, erübrigt sich die Durchführung eines neuerlichen Einkommensvergleichs (Urteil des Bundesgerichts 8C_259/2014 vom 31. Juli 2014 E. 4). Damit hat die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspr uch zu Recht wiederum verneint. 4.4 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechts verhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige Ver waltung sbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfügung – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise weiter ziehbaren Anfechtungsgegensta nd. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungs gegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung ergangen ist (BGE 119 Ib 33 E. 1b, 118 V 31 1 E. 3b, je mit Hin weisen). Hinsichtlich de s Begehrens des Besc hwerdeführers auf G ewährung beruflicher Massnahmen (Umschulung ) hat die Beschwerdegegnerin nicht verfügt, weshalb ein diesbezüglicher Anspruch nicht Gegenstand des vorliegenden Beschwerde verfahrens bilden kann. Auf die Beschwerde ist insoweit nicht einzutreten. 5. Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten in der Höhe von Fr. 600.-- dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit auf sie eingetreten wird. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber VogelKübler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2019.00281 V. Kammer Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Sozialversicherungsrichterin Senn Gerichtsschreiber Kübler Urteil vom 17. August 2020

IV.2019.00281

IV.2019.00281

IV.2019.00281 V. Kammer

V. Kammer

Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Sozialversicherungsrichterin Senn Gerichtsschreiber Kübler

Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Sozialversicherungsrichterin Senn Gerichtsschreiber Kübler

Urteil vom 17. August 2020

Urteil vom 17. August 2020 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1972, verfügt über keine abgeschlossene Berufsausbildung und war seit dem 1. Januar 2008 bei der Y.___ als Betriebs mit arbeiter Logistik angestellt. Am 5. Juli 2011 meldete er sich unter Hinweis auf eine rheumatische Erk rankung (Spondylitis a nkylosans) bei der Sozialver siche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2). Mit Verfügung vom 2. März 2012 wurde das Rentenbegehren des Versicherten abge wiesen (Urk. 6/25).

1.1 X.___, geboren 1972, verfügt über keine abgeschlossene Berufsausbildung und war seit dem 1. Januar 2008 bei der Y.___ als Betriebs mit arbeiter Logistik angestellt. Am 5. Juli 2011 meldete er sich unter Hinweis auf eine rheumatische Erk rankung (Spondylitis a nkylosans) bei der Sozialver siche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2). Mit Verfügung vom 2. März 2012 wurde das Rentenbegehren des Versicherten abge wiesen (Urk. 6/25). 1.2 Am 17. März 2017 meldete sich der Versicherte bei der IV-Stelle zur Früher fas sung (Urk. 6/3 0 ) und am 18. April 2017, unter Hinweis auf einen Morbus Bechterew und starke Rückenschmerzen, erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 6/39 ). Mit Mitteilung vom 20. Juli 2017 gewährte die IV-Stelle dem Ver sicherten Frühinterventionsmassnahmen in Form von Beratung und Unterstüt zung bei der Stellensuche (Urk. 6/59, vgl. Schlussberichte vom 23. August 2017 und vom 24. Januar 2018 [Urk. 6/63, Urk. 6/70] ). Mit Mitteilung vom 12. Februar 2018 gewährte die IV-Stelle Kostengutsprache für ein Arbeitstraining vom 22. Januar 2018 bis am 21. Juli 2019 bei der Z.___ AG als Anzeigenverkäufer im Aussendienst mitsamt Unterstützung bei der Stellensuche sowie Nachbetreuung nach einer Festanstellung (Urk. 6/76, vgl. Urk. 6/80, vgl. Zwischenbericht vom 20. April 2018 [Urk. 6/82] ). Per 21. Juni 2018 wurde das Arbeitstraining frühzeitig abgebr ochen (Urk. 6/92 ). A m 25. Juni 2018 trat der Versicherte als Zusteller für Betreibungsurkunden eine angepasste Tätigkeit bei seiner bisherigen Arbeitgeber in im 50 %-Pensum an (Urk. 6/89 ). P arallel dazu begann er das Validierungsverfahren zur Erlangung des Eidgenössischen Fähig keitszeugnisses als Logistiker (Urk. 6/102). Mit Mitteilung vom 22. Oktober 2018 setzte die IV-Stelle den Versicherten über den Abschluss der Arbeitsvermittlung in Kenntnis (Urk. 6/103). Mit Verfügung vom 11. März 2019 verneinte die IV-Stelle – wie vorbeschieden (Urk. 6/112) – einen Anspruch auf eine Invalidenrente (Urk. 2 = Urk. 6/ 114).

1.2 Am 17. März 2017 meldete sich der Versicherte bei der IV-Stelle zur Früher fas sung (Urk. 6/3 0 ) und am 18. April 2017, unter Hinweis auf einen Morbus Bechterew und starke Rückenschmerzen, erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 6/39 ). Mit Mitteilung vom 20. Juli 2017 gewährte die IV-Stelle dem Ver sicherten Frühinterventionsmassnahmen in Form von Beratung und Unterstüt zung bei der Stellensuche (Urk. 6/59, vgl. Schlussberichte vom 23. August 2017 und vom 24. Januar 2018 [Urk. 6/63, Urk. 6/70] ). Mit Mitteilung vom 12. Februar 2018 gewährte die IV-Stelle Kostengutsprache für ein Arbeitstraining vom 22. Januar 2018 bis am 21. Juli 2019 bei der Z.___ AG als Anzeigenverkäufer im Aussendienst mitsamt Unterstützung bei der Stellensuche sowie Nachbetreuung nach einer Festanstellung (Urk. 6/76, vgl. Urk. 6/80, vgl. Zwischenbericht vom 20. April 2018 [Urk. 6/82] ). Per 21. Juni 2018 wurde das Arbeitstraining frühzeitig abgebr ochen (Urk. 6/92 ). A m 25. Juni 2018 trat der Versicherte als Zusteller für Betreibungsurkunden eine angepasste Tätigkeit bei seiner bisherigen Arbeitgeber in im 50 %-Pensum an (Urk. 6/89 ). P arallel dazu begann er das Validierungsverfahren zur Erlangung des Eidgenössischen Fähig keitszeugnisses als Logistiker (Urk. 6/102). Mit Mitteilung vom 22. Oktober 2018 setzte die IV-Stelle den Versicherten über den Abschluss der Arbeitsvermittlung in Kenntnis (Urk. 6/103). Mit Verfügung vom 11. März 2019 verneinte die IV-Stelle – wie vorbeschieden (Urk. 6/112) – einen Anspruch auf eine Invalidenrente (Urk. 2 = Urk. 6/ 114). 2. Gegen die Verfügung vom 11. März 2019 erhob der Versicherte am 9. April 2019 Beschwer d e und beantragte die Zusprache mindestens einer halben Rente der Invalidenversicherung. Eventualiter beantragte er eine Umschulung im Büro- oder Informatikbereich (Urk. 1). Seiner Beschwerde legte der Versicherte weitere medizinische Berichte bei (Urk. 3/2, Urk. 3/4-5). Mit Beschwerdeantwort vom 15. Mai 2019 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5) und reichte eine Stellungnahme des regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) vom 14. Mai 2019 zu den Akten (Urk. 7 ). Mit Eingabe vom 10. Juni 2019 nahm der Beschwer de führer – aufforderungsgemäss (Urk. 8) – dazu Stellung (Urk. 10). Die Beschwer de gegnerin verzichtete daraufhin auf die Erstattung einer Stellungnahme (Urk. 13 ), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 1. Juli 2019 angezeigt wurde (Urk. 14).

2. Gegen die Verfügung vom 11. März 2019 erhob der Versicherte am 9. April 2019 Beschwer d e und beantragte die Zusprache mindestens einer halben Rente der Invalidenversicherung. Eventualiter beantragte er eine Umschulung im Büro- oder Informatikbereich (Urk. 1). Seiner Beschwerde legte der Versicherte weitere medizinische Berichte bei (Urk. 3/2, Urk. 3/4-5). Mit Beschwerdeantwort vom 15. Mai 2019 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5) und reichte eine Stellungnahme des regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) vom 14. Mai 2019 zu den Akten (Urk. 7 ). Mit Eingabe vom 10. Juni 2019 nahm der Beschwer de führer – aufforderungsgemäss (Urk. 8) – dazu Stellung (Urk. 10). Die Beschwer de gegnerin verzichtete daraufhin auf die Erstattung einer Stellungnahme (Urk. 13 ), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 1. Juli 2019 angezeigt wurde (Urk. 14). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den An spruch erheblichen Weise geändert hat.

1.1 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den An spruch erheblichen Weise geändert hat. Ergibt die Prüfung durch die Verwaltung, dass die Vorbringen der versicherten Person nicht glaubhaft sind, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der ver sicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. au ch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die fest gestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidi tät zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).

Ergibt die Prüfung durch die Verwaltung, dass die Vorbringen der versicherten Person nicht glaubhaft sind, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der ver sicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. au ch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die fest gestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidi tät zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Anspruch a uf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die:

1.3 Anspruch a uf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin führte in ihrem Entscheid aus, der Beschwerdeführer sei in seiner angestammten Tätigkeit als Paketbote zu 100 % arbeitsunfähig. Da in einer angepassten Tätigkeit (Tragebelastung von maximal 10 kg, Möglichkeit zur Wechselbelastung) aber eine Arbeitsfähigkeit von 100 % bestehe, ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 1 % und damit kein Anspruch auf eine Invalidenrente (Urk. 2).

2.1 Die Beschwerdegegnerin führte in ihrem Entscheid aus, der Beschwerdeführer sei in seiner angestammten Tätigkeit als Paketbote zu 100 % arbeitsunfähig. Da in einer angepassten Tätigkeit (Tragebelastung von maximal 10 kg, Möglichkeit zur Wechselbelastung) aber eine Arbeitsfähigkeit von 100 % bestehe, ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 1 % und damit kein Anspruch auf eine Invalidenrente (Urk. 2). 2.2 Dagegen brachte der Beschwerdeführer vor, sein Gesundheitszustand habe sich weiter verschlechtert, da ein Medikament, welches er für seine Ursprungser krankung habe einnehmen müssen, seine komplette Speiseröhre, den Magen, den Dünn- sowie den Dickdarm entzündet habe. Zudem sei im Dünndarm ein Mec kel-Divertikel entdeckt worden. Dadurch könne er die Rheumatabletten nicht mehr einnehmen und müsse einen Probelauf mit einem noch stärkeren Mittel durch laufen, wobei unsicher sei, ob sein Körper dies vertrage. Bis zum heutigen Tag sei er von seinem Vertrauensarzt zu 100 % krankgeschrieben und sei nicht imstande, ein 100 %-Pensum als Logistiker oder Paketbote zu leisten (Urk. 1, Urk. 10 ).

2.2 Dagegen brachte der Beschwerdeführer vor, sein Gesundheitszustand habe sich weiter verschlechtert, da ein Medikament, welches er für seine Ursprungser krankung habe einnehmen müssen, seine komplette Speiseröhre, den Magen, den Dünn- sowie den Dickdarm entzündet habe. Zudem sei im Dünndarm ein Mec kel-Divertikel entdeckt worden. Dadurch könne er die Rheumatabletten nicht mehr einnehmen und müsse einen Probelauf mit einem noch stärkeren Mittel durch laufen, wobei unsicher sei, ob sein Körper dies vertrage. Bis zum heutigen Tag sei er von seinem Vertrauensarzt zu 100 % krankgeschrieben und sei nicht imstande, ein 100 %-Pensum als Logistiker oder Paketbote zu leisten (Urk. 1, Urk. 10 ). 2.3 Streitig ist der Anspruch des Beschwerdeführer s auf eine Invalidenrente. Dabei steht fest, dass die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung des Beschwerde führer s vom 18. April 2017 (Urk. 6/39) eingetreten ist. Letztmals materiell beur teilt wurde dessen Gesundheitszustand mit Verfügung vom 2. März 2012 (Urk. 6/25 ), mit welcher der Anspruch auf eine Invalidenrente verneint wurde. Zu prüfen ist somit, ob sich der massgebliche Sachverhalt zwischen der Verfügung vom 2. März 2012 und der angefochtenen Verfügung vom 11. März 2019 (Urk. 2) in für den Rentenanspruch erheblicher Weise geändert hat.

2.3 Streitig ist der Anspruch des Beschwerdeführer s auf eine Invalidenrente. Dabei steht fest, dass die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung des Beschwerde führer s vom 18. April 2017 (Urk. 6/39) eingetreten ist. Letztmals materiell beur teilt wurde dessen Gesundheitszustand mit Verfügung vom 2. März 2012 (Urk. 6/25 ), mit welcher der Anspruch auf eine Invalidenrente verneint wurde. Zu prüfen ist somit, ob sich der massgebliche Sachverhalt zwischen der Verfügung vom 2. März 2012 und der angefochtenen Verfügung vom 11. März 2019 (Urk. 2) in für den Rentenanspruch erheblicher Weise geändert hat. 3.

3. 3.1 Im Zeitpunkt der Verfügung vom 2. März 2012 präsentierte sich die medizinische Aktenlage im Wesentlichen wie folgt:

3.1 Im Zeitpunkt der Verfügung vom 2. März 2012 präsentierte sich die medizinische Aktenlage im Wesentlichen wie folgt: 3.1.1 Im Bericht der Universitätsk linik A.___ vom 3. August 2011 wurde eine Spon dyl arthropathie diagnostiziert. Der Beschwerdeführer leide seit einem Jahr an schubweise auftretenden Kreuzschmerzen. In den letzten vier Wochen sei es zu einer deutlichen Beschwerdezunahme gekommen. Es handle sich um Dauer schmerzen mit Exazerbation in der zweiten Nachthälfte. Es bestehe eine Morgen steifigkeit von circa 1 Stunde. Die Beweglichkeit der HWS und der BWS sei allseits zu einem Drittel eingeschränkt. Die LWS-Flexion sei zu zwei Drittel n eingeschränkt. Es sei mit persistierenden Beschwerden zu rechnen. Es bestehe eine Medikation mit NSAR, im Zeitpunkt der letzten Konsultation hätte noch keine Medikation mit Biologica bestanden. Die Schmerzen am Bewegungsapparat und die Funktionseinschränkungen würden sich bei der Arbeit auswirken. Die bis herige Tätigkeit sei aus medizinischer Sicht auch unter Einsatz von Biologica nicht mehr zumutbar. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei halbtags mög lich. Unter Einsatz von Biologica sei von einer vollen Arbeitsfähigkeit für eine leichte körperliche Arbeit auszugehen. Die bisherige Tätigkeit sei auch unter Einsatz von Biologica nicht mehr zumutbar (Urk. 6/10).

3.1.1 Im Bericht der Universitätsk linik A.___ vom 3. August 2011 wurde eine Spon dyl arthropathie diagnostiziert. Der Beschwerdeführer leide seit einem Jahr an schubweise auftretenden Kreuzschmerzen. In den letzten vier Wochen sei es zu einer deutlichen Beschwerdezunahme gekommen. Es handle sich um Dauer schmerzen mit Exazerbation in der zweiten Nachthälfte. Es bestehe eine Morgen steifigkeit von circa 1 Stunde. Die Beweglichkeit der HWS und der BWS sei allseits zu einem Drittel eingeschränkt. Die LWS-Flexion sei zu zwei Drittel n eingeschränkt. Es sei mit persistierenden Beschwerden zu rechnen. Es bestehe eine Medikation mit NSAR, im Zeitpunkt der letzten Konsultation hätte noch keine Medikation mit Biologica bestanden. Die Schmerzen am Bewegungsapparat und die Funktionseinschränkungen würden sich bei der Arbeit auswirken. Die bis herige Tätigkeit sei aus medizinischer Sicht auch unter Einsatz von Biologica nicht mehr zumutbar. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei halbtags mög lich. Unter Einsatz von Biologica sei von einer vollen Arbeitsfähigkeit für eine leichte körperliche Arbeit auszugehen. Die bisherige Tätigkeit sei auch unter Einsatz von Biologica nicht mehr zumutbar (Urk. 6/10). 3.1.2 Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, stellte in seinem Bericht vom 18. August 2011 die Diagnose einer Spondylarthropathie. Der Beschwerde führer leide seit circa einem Jahr an schubweisen lumbalen Rückenschmerzen mit Zunahme in den letzten Wochen. Weiter habe er Rückenschmerzen mit Erwachen um drei oder vier Uhr morgens und auch Schmerzen beim Aufstehen. Er habe weniger Beschwerden tagsüber. Seit einem Monat bestünden allerdings lokale Schmerzen am rechten Beckenkamm und an der rechten Leiste. Er habe Be schwerden beim Heben von Lasten während der Arbeit. Sitzen und längeres Stehen seien ungün stig. Aktuell nehme der Beschwerdeführer Brufen 800 und Vitamin D3 Tropfen ein. Für die zukünftige Therapie werde eventuell ein TNF-Alpha Blocker empfohlen. In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 23. Mai bis am 5. Juni 2011 und eine solche von 50 % vom 24. Juni 2011 bis auf weiteres. Wegen der dokumentierten lum balen degenerativen und entzündlichen Veränderungen würden Schmerzen beim Tragen von Lasten bestehen. Eine angepasste Tätigkeit ohne Heben von Lasten über 10 kg sei zu 100 % möglich (Urk. 6/12/5-6).

3.1.2 Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, stellte in seinem Bericht vom 18. August 2011 die Diagnose einer Spondylarthropathie. Der Beschwerde führer leide seit circa einem Jahr an schubweisen lumbalen Rückenschmerzen mit Zunahme in den letzten Wochen. Weiter habe er Rückenschmerzen mit Erwachen um drei oder vier Uhr morgens und auch Schmerzen beim Aufstehen. Er habe weniger Beschwerden tagsüber. Seit einem Monat bestünden allerdings lokale Schmerzen am rechten Beckenkamm und an der rechten Leiste. Er habe Be schwerden beim Heben von Lasten während der Arbeit. Sitzen und längeres Stehen seien ungün stig. Aktuell nehme der Beschwerdeführer Brufen 800 und Vitamin D3 Tropfen ein. Für die zukünftige Therapie werde eventuell ein TNF-Alpha Blocker empfohlen. In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 23. Mai bis am 5. Juni 2011 und eine solche von 50 % vom 24. Juni 2011 bis auf weiteres. Wegen der dokumentierten lum balen degenerativen und entzündlichen Veränderungen würden Schmerzen beim Tragen von Lasten bestehen. Eine angepasste Tätigkeit ohne Heben von Lasten über 10 kg sei zu 100 % möglich (Urk. 6/12/5-6). 3.2 Im Rahmen der vorliegenden Neuanmeldung wurden insbesondere folgende Arzt berichte aufgelegt:

3.2 Im Rahmen der vorliegenden Neuanmeldung wurden insbesondere folgende Arzt berichte aufgelegt: 3.2. 1 In seinem Bericht vom 13. August 201 7 diagnostizierte Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Rheumatologie und Allgemeine Innere Medizin, eine Spon dyl arthritis sowie ein lumbovertebrales-spondylogenes Schmerzsyndrom bei Dege nerationen. Die bisherige Tätigkeit als Paketbote sei dem Beschwerdeführer auf Dauer nicht mehr zumutbar. Eine körperlich leichte Tätigkeit (Gewichte bis 10 kg) mit Wechselbel astungen sei zu 100 % zumutbar (Urk. 6/107/10).

3.2. 1 In seinem Bericht vom 13. August 201 7 diagnostizierte Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Rheumatologie und Allgemeine Innere Medizin, eine Spon dyl arthritis sowie ein lumbovertebrales-spondylogenes Schmerzsyndrom bei Dege nerationen. Die bisherige Tätigkeit als Paketbote sei dem Beschwerdeführer auf Dauer nicht mehr zumutbar. Eine körperlich leichte Tätigkeit (Gewichte bis 10 kg) mit Wechselbel astungen sei zu 100 % zumutbar (Urk. 6/107/10). 3.2.2 Dr. C.___ wies i n seinem Bericht vom 23. September 2018 auf eine Spon dylarthritis mit Fehlform/ -Fehlhaltung hin und diagnostizierte eine Spondylitis ankylosans. Für eine angepasste Tätigkeit (maximale Gewichte bis 10 kg selten, Möglichkeit der Wechselbelastung) bestehe ab dem 22. Januar 2018 eine 80%ige und ab dem 1. März 2018 eine volle Arbeitsfähigkeit. Für eine Tätigkeit als Paketbote bestehe auf Dauer eine volle Arbeitsunfähigkeit. Gegenwärtig würde eine Behandlung unter TNF-alpha-Hemmer n durchgeführt, wodurch ein Rück gang der Entzündungsaktivität resultiere. Durch die Erkrankung respektive deren Folgen mit Einschränkungen der Beweglichkeit (insbesondere auch Rotation, Be teiligung der Facettengelenke) sowie der Wirbelsäulenfehlform und - fehlhaltung würden Einschränkungen bei gewissen Täti gkeiten wie Paketbote bestehen (Urk. 6/107/6-7).

3.2.2 Dr. C.___ wies i n seinem Bericht vom 23. September 2018 auf eine Spon dylarthritis mit Fehlform/ -Fehlhaltung hin und diagnostizierte eine Spondylitis ankylosans. Für eine angepasste Tätigkeit (maximale Gewichte bis 10 kg selten, Möglichkeit der Wechselbelastung) bestehe ab dem 22. Januar 2018 eine 80%ige und ab dem 1. März 2018 eine volle Arbeitsfähigkeit. Für eine Tätigkeit als Paketbote bestehe auf Dauer eine volle Arbeitsunfähigkeit. Gegenwärtig würde eine Behandlung unter TNF-alpha-Hemmer n durchgeführt, wodurch ein Rück gang der Entzündungsaktivität resultiere. Durch die Erkrankung respektive deren Folgen mit Einschränkungen der Beweglichkeit (insbesondere auch Rotation, Be teiligung der Facettengelenke) sowie der Wirbelsäulenfehlform und fehlhaltung würden Einschränkungen bei gewissen Täti gkeiten wie Paketbote bestehen (Urk. 6/107/6-7). 3.2. 3 Aus dem Kurzaustrittsbericht des Spitals D.___ vom 7. Dezember 2018 geht her vor, dass der Beschwerdeführer a ufgrund einer Hämatochezie notfa llmässig stationär aufgenommen wurde. Während der initialen Überwachung auf der Notfallstation habe er synkopier t, die Ursache dafür sei am ehesten im Rahmen einer hämodynamisch relevanten gastrointestinalen Blutung gesehen worden. Im durchgeführten CT Abdomen habe sich ein hochgradiger Verdacht auf eine Meckel-Divertikulitis ohne Hinweis auf eine aktive Blutung gezeigt, so dass eine antibiotische Therapie mit Co-Amoxicillin begonnen und bei fehlenden Ent zün dungszeichen wieder gestoppt worden sei. Zur Suche der Blutungsquelle sei eine Gastro- und Koloskopie durchgeführt worden, welche Erosionen im Magen und Duodeum, eine Ileitis terminalis mit Ulzera sowie eine Prokto -Kolitis ohne aktive Blutungsquelle nahegelegt hätten. Die histologische Untersuchung der Magen biopsie habe eine ausgeprägte chronisch mässig aktive Entzündung mit Nachweis von Helicobater pylori ergeben, während die Untersuchung der Biopsien im Dünn - und Dickdar m die Genese eines Morbus Crohn oder einer Colitis ulcerosa als unwahrscheinlich, jedoch als Medikamenten-assoziierte Ileitis/Colitis im Rahmen der vorangehenden NSAR- und Etanercept -Einnahme habe erscheinen lassen. Aufgrund der unklaren Blutungsquelle sei in Rücksprache mit den Kollegen der Chirurgie auf eine operative Intervention verzichtet worden, so dass zur weiteren Diagnostik eine Szintigraphie erfolgt sei, welche ein morphologisches Korrelat einer Blutungsquelle im Coecum nicht habe bestätigen k önnen. Infolge dessen sei eine Kapselendosko pie erfolgt, welche den hochgradigen Verdacht auf ein Meckel divertikel bestätigt habe. Da durch die vorangehende Szintigraphie vom 26. November 2018 dieser Verdacht nicht habe bes tätigt werden können, sei eine m eckeldivertikel -spezifische Szintigraphie durchgeführt worden, welche wiede rum keine Hinweise hierfür gezeigt habe. Aufgrund der neu aufgetretenen Hypo phosphatämie, welche am ehesten nutritiv bedingt sei, sei eine Substitutions therapie begonnen worden. Zur Analgesie der Rückenschmerzen im Rahmen der Spondylarthropathie mit Sakroiliitis sei dem Beschwerdeführer Paracetamol sowie Novalgin ve rabreicht worden, worunter eine suffiziente Schmerzlinderung habe erreicht werden können. Die Einnahme jeglicher nichtsteroidaler Antirheu matika sei dem Beschwerdeführer strikt verboten worden. Die PPI-Therapie werde bis auf weitere s weitergeführt (Urk. 3/2).

3.2. 3 Aus dem Kurzaustrittsbericht des Spitals D.___ vom 7. Dezember 2018 geht her vor, dass der Beschwerdeführer a ufgrund einer Hämatochezie notfa llmässig stationär aufgenommen wurde. Während der initialen Überwachung auf der Notfallstation habe er synkopier t, die Ursache dafür sei am ehesten im Rahmen einer hämodynamisch relevanten gastrointestinalen Blutung gesehen worden. Im durchgeführten CT Abdomen habe sich ein hochgradiger Verdacht auf eine Meckel-Divertikulitis ohne Hinweis auf eine aktive Blutung gezeigt, so dass eine antibiotische Therapie mit Co-Amoxicillin begonnen und bei fehlenden Ent zün dungszeichen wieder gestoppt worden sei. Zur Suche der Blutungsquelle sei eine Gastro- und Koloskopie durchgeführt worden, welche Erosionen im Magen und Duodeum, eine Ileitis terminalis mit Ulzera sowie eine Prokto -Kolitis ohne aktive Blutungsquelle nahegelegt hätten. Die histologische Untersuchung der Magen biopsie habe eine ausgeprägte chronisch mässig aktive Entzündung mit Nachweis von Helicobater pylori ergeben, während die Untersuchung der Biopsien im Dünn - und Dickdar m die Genese eines Morbus Crohn oder einer Colitis ulcerosa als unwahrscheinlich, jedoch als Medikamenten-assoziierte Ileitis/Colitis im Rahmen der vorangehenden NSAR- und Etanercept -Einnahme habe erscheinen lassen. Aufgrund der unklaren Blutungsquelle sei in Rücksprache mit den Kollegen der Chirurgie auf eine operative Intervention verzichtet worden, so dass zur weiteren Diagnostik eine Szintigraphie erfolgt sei, welche ein morphologisches Korrelat einer Blutungsquelle im Coecum nicht habe bestätigen k önnen. Infolge dessen sei eine Kapselendosko pie erfolgt, welche den hochgradigen Verdacht auf ein Meckel divertikel bestätigt habe. Da durch die vorangehende Szintigraphie vom 26. November 2018 dieser Verdacht nicht habe bes tätigt werden können, sei eine m eckeldivertikel -spezifische Szintigraphie durchgeführt worden, welche wiede rum keine Hinweise hierfür gezeigt habe. Aufgrund der neu aufgetretenen Hypo phosphatämie, welche am ehesten nutritiv bedingt sei, sei eine Substitutions therapie begonnen worden. Zur Analgesie der Rückenschmerzen im Rahmen der Spondylarthropathie mit Sakroiliitis sei dem Beschwerdeführer Paracetamol sowie Novalgin ve rabreicht worden, worunter eine suffiziente Schmerzlinderung habe erreicht werden können. Die Einnahme jeglicher nichtsteroidaler Antirheu matika sei dem Beschwerdeführer strikt verboten worden. Die PPI-Therapie werde bis auf weitere s weitergeführt (Urk. 3/2). 3.2.4 Im Bericht der Sprechstunde Gastroenterologie und Hepatologie des Spitals D.___ vom 21. Februar 2019 wurden folgende Diagnosen gestellt (Urk. 3/4) :

3.2.4 Im Bericht der Sprechstunde Gastroenterologie und Hepatologie des Spitals D.___ vom 21. Februar 2019 wurden folgende Diagnosen gestellt (Urk. 3/4) : - Hochgradiger Verdacht auf Meckel-Divertikel

Hochgradiger Verdacht auf Meckel-Divertikel - Helicobacter pylori-Gastritis

Helicobacter pylori-Gastritis - Spondylarthropathie mit Sakroiliitis

Spondylarthropathie mit Sakroiliitis Hinweise für eine Blutung würden anamnestisch aktuell nicht vorliegen. Im Labor habe sich keine Anämie mehr gezeigt ohne relevanten Eisenmangel. Da die rheu matischen Schmerzen aktuell ungenügend eingestellt seien, werde der Beschwer deführer in Kombination mit Esomeprazol wieder einen Therapieversuch mit Ibu profen 2 x 800 mg durchführen. Falls es im Verlauf zu einer erneuten Blu tungs episode komme, müsse eine operative Versorgung des Mecke l -Divertikels ins Auge gefasst werden. Da der Beschwerdeführer wieder NSAR einnehmen werde, werde eine Dauer-PPI-Therapie empfohlen, solange NSAR eingenommen werde (Urk. 3/4).

Hinweise für eine Blutung würden anamnestisch aktuell nicht vorliegen. Im Labor habe sich keine Anämie mehr gezeigt ohne relevanten Eisenmangel. Da die rheu matischen Schmerzen aktuell ungenügend eingestellt seien, werde der Beschwer deführer in Kombination mit Esomeprazol wieder einen Therapieversuch mit Ibu profen 2 x 800 mg durchführen. Falls es im Verlauf zu einer erneuten Blu tungs episode komme, müsse eine operative Versorgung des Mecke l -Divertikels ins Auge gefasst werden. Da der Beschwerdeführer wieder NSAR einnehmen werde, werde eine Dauer-PPI-Therapie empfohlen, solange NSAR eingenommen werde (Urk. 3/4). 3.2.5 Am 21. Februar 2019 wurde in der Universitätsklinik A.___ ein MR I des Beckens sowie ein MRI der LWS durchgeführt. Die deutlichen Knochen mark ödeme der Segmente L1/L2, L2/L3 und L4/L5 sprächen aktuell für eine Aktivität der Spondylarthritis in ähnlicher Ausprägung wie anlässlich der Vorunter su chung vom 5. April 2017 festgestellt. Es liege ein vollständig ankylosiertes ISG beidseits vor. Es sei keine ossäre Läsion des rechten Beckens abgrenzbar. Die Knochenläsion im linken Os ilium entspreche am ehesten einer kleinen Korti kalisinsel, es sei keine malignomsuspekte Knochenläsion des Beckens abgrenzbar (Urk. 3/5).

3.2.5 Am 21. Februar 2019 wurde in der Universitätsklinik A.___ ein MR I des Beckens sowie ein MRI der LWS durchgeführt. Die deutlichen Knochen mark ödeme der Segmente L1/L2, L2/L3 und L4/L5 sprächen aktuell für eine Aktivität der Spondylarthritis in ähnlicher Ausprägung wie anlässlich der Vorunter su chung vom 5. April 2017 festgestellt. Es liege ein vollständig ankylosiertes ISG beidseits vor. Es sei keine ossäre Läsion des rechten Beckens abgrenzbar. Die Knochenläsion im linken Os ilium entspreche am ehesten einer kleinen Korti kalisinsel, es sei keine malignomsuspekte Knochenläsion des Beckens abgrenzbar (Urk. 3/5). 3.2.6 Med. pract. E.___, Fachärztin FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, hielt in ihrer RAD-Stellungnahme vom 14. Mai 2019 fest, nach der Behandlung vom 19. November bis am 7. Dezember 2018 aufgrund einer gastrointestinalen Blutung seien im weiteren Verlauf keine unerwünschten Ereignisse mehr eingetreten. Die Schmerztherapie mit Ibuprofen habe wiederaufgenommen werden können. Der Bericht der Universitätsklinik A.___ vom 21. Februar 2019 über ein MRI der LWS und des Beckens beschreibe eine gegenüber April 2017 ähnliche Aktivität der bekannten Spondylitis anky losans (Urk. 7).

3.2.6 Med. pract. E.___, Fachärztin FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, hielt in ihrer RAD-Stellungnahme vom 14. Mai 2019 fest, nach der Behandlung vom 19. November bis am 7. Dezember 2018 aufgrund einer gastrointestinalen Blutung seien im weiteren Verlauf keine unerwünschten Ereignisse mehr eingetreten. Die Schmerztherapie mit Ibuprofen habe wiederaufgenommen werden können. Der Bericht der Universitätsklinik A.___ vom 21. Februar 2019 über ein MRI der LWS und des Beckens beschreibe eine gegenüber April 2017 ähnliche Aktivität der bekannten Spondylitis anky losans (Urk. 7). 3.2.7 Dr. C.___ hielt in seinem Bericht vom 29. Mai 2019 fest, NSAR sei nicht mehr eingesetzt worden, da diese nach Rücksprache mit Fachärzten der Gastroen te rologie auch unter PPI-Einnahme eher kontraindiziert sei en. Der Vergleich der MRI-Untersuchungen vom 21. Februar 2019 mit den Voraufnahmen vom April 2017 sei zwar geeignet, Hinweise über die bildgebend zur Darstellung kommende Entzündungsaktivität zu erhalten, vermöge aber keine Hinweise bezüglich den Schmerzen und den Einschränkungen auf der Funktions- und der Partizipa tionsebene zu geben. Im Übrigen zeige die MRI-Untersuchung vom Februar 2019 auch nur Ausschnitte vom ISG und der LWS, wobei beim Beschwerdeführer auch eine Beteiligung der übrigen Wirbelsäule (HWS, BWS) wie auch Enthesitiden an peripheren Lokalisationen bestehen würden. Zusammenfassend bestehe beim Be schwerdeführer eine weiterhin entzündungsaktive Spondylitis ankylosans, bestä tigt durch die nachvollziehbaren Schmerzen und durch die Bildgebung, ferner seien durch die jahrelange Entzündungsaktivität Haltungsschäden und Bewe gungs einschränkungen feststellbar. Die Belastbarkeit sei dadurch eingeschränkt. Die Tätigkeit im Paketzustelldienst sei auf Dauer nicht zumutbar (Urk. 11/1).

3.2.7 Dr. C.___ hielt in seinem Bericht vom 29. Mai 2019 fest, NSAR sei nicht mehr eingesetzt worden, da diese nach Rücksprache mit Fachärzten der Gastroen te rologie auch unter PPI-Einnahme eher kontraindiziert sei en. Der Vergleich der MRI-Untersuchungen vom 21. Februar 2019 mit den Voraufnahmen vom April 2017 sei zwar geeignet, Hinweise über die bildgebend zur Darstellung kommende Entzündungsaktivität zu erhalten, vermöge aber keine Hinweise bezüglich den Schmerzen und den Einschränkungen auf der Funktions- und der Partizipa tionsebene zu geben. Im Übrigen zeige die MRI-Untersuchung vom Februar 2019 auch nur Ausschnitte vom ISG und der LWS, wobei beim Beschwerdeführer auch eine Beteiligung der übrigen Wirbelsäule (HWS, BWS) wie auch Enthesitiden an peripheren Lokalisationen bestehen würden. Zusammenfassend bestehe beim Be schwerdeführer eine weiterhin entzündungsaktive Spondylitis ankylosans, bestä tigt durch die nachvollziehbaren Schmerzen und durch die Bildgebung, ferner seien durch die jahrelange Entzündungsaktivität Haltungsschäden und Bewe gungs einschränkungen feststellbar. Die Belastbarkeit sei dadurch eingeschränkt. Die Tätigkeit im Paketzustelldienst sei auf Dauer nicht zumutbar (Urk. 11/1). 4.

4. 4. 1 In Bezug auf das rheumatische Leiden ist anhand einer Gegenüberstellung des medizinischen Sachverhaltes in den Vergleichszeitpunkten (E. 1.1, E. 2.3 ) keine wesentliche Veränderung festzustellen. So liegt nach wie vor eine entzündungs aktive Spondylarthropathie ( Spondylitis ankylosans ) vor. Den im Rahmen der Neuanmeldung aufgelegten Berichten von Dr. C.___ ist zu entnehmen, dass dieser den Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit in der Zeitspanne vom 22. Januar bis am 1. März 2018 als zu 20 % eingeschränkt erachtete. Dane ben ging er durchwegs von einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit in einer leidensang epassten Tätigkeit aus (E. 3.2.1 -3.2. 2 ; Urk. 6/110). Diese Einschätzung revidierte er sodann auch nicht in Kenntnis der beschwerdeweise eingereichten Berichte mitsamt dem MRI der LWS und des Beckens vom 21. Fe bruar 2019 (vgl. E. 3.2.3-3.2.5), sondern wies ausschliesslich auf Einschränkungen in der bishe rigen Tätigkeit hin ( E. 3.2.7 ). Im Kurzaustrittsbericht des Spitals D.___ vom 7. Dezember 2018 wurde festgehalten, beim Beschwerdeführer habe unter Verab reichung von Paracetamol sowie Novalgin eine suffiziente Schmerzlinderung erreicht werden können (E. 3.2.3 ), was – insbesondere unter Berücksichtigung, dass im Bericht der Universitätsklinik A.___ vom 3. August 2011 noch ein fehlendes substantielles Ansprechen auf die rheumatolog ische Medikation fest gehalten wo rde n war ( Urk. 6/10 ) – ebenfalls nicht auf eine massgebliche Ver schlech terung des Rückenleidens schliessen lässt. Wie dem Bericht des Spitals D.___ vom 21. Februar 2019 zu entnehmen ist, wurde die Behandlu ng mit Ibu profen wieder aufgenommen (Urk. 3/4). Soweit der Beschwerdeführer zur Begrün dung einer Verschlechterung seines Gesundheitszustandes vorbringt, er sei bis zum heutigen Tag von seinem Vertrauensarzt zu 100 % krankgeschrieben (Urk. 10), ist ihm entgegenzuhalten, dass die betreffenden Atteste von Dr. C.___ zuhanden der Krankentaggeldversicherung erstattet wurden und sich nur auf die bisherige Tätigkeit als Paket bote beziehen (vgl. Urk. 3/1, Urk. 6/107). Eine andauernde Einschränkung in einer leidensangepassten Tätigkeit wurde von Dr. C.___ verneint (E. 3.2.1-3.2.2, Urk. 6/110). Ferner schadet es nicht, dass sich das in der Universitätsklinik A.___ erstellte MRI auf die LWS und das Becken beschränkt (vgl. E. 3.2.7). So wirkten sich die Bewegungseinschr änkungen im Vergleichszeitpunkt im Bereich der LWS am stärksten aus (vgl. E. 3.1.1) und haben sich anhand der neuen Berichte, insbesondere aufgrund der fachärztlichen Einschätzung der funktionellen Leistungsfähigkeit durch den behandelnden Arzt, keine Hinweise auf neue massgebliche Limitierungen ergeben. Dementsprechend ist in diesem Zusammenhang kein weiterer medizinischer Abklärungsbedarf aus zu machen.

4. 1 In Bezug auf das rheumatische Leiden ist anhand einer Gegenüberstellung des medizinischen Sachverhaltes in den Vergleichszeitpunkten (E. 1.1, E. 2.3 ) keine wesentliche Veränderung festzustellen. So liegt nach wie vor eine entzündungs aktive Spondylarthropathie ( Spondylitis ankylosans ) vor. Den im Rahmen der Neuanmeldung aufgelegten Berichten von Dr. C.___ ist zu entnehmen, dass dieser den Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit in der Zeitspanne vom 22. Januar bis am 1. März 2018 als zu 20 % eingeschränkt erachtete. Dane ben ging er durchwegs von einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit in einer leidensang epassten Tätigkeit aus (E. 3.2.1 -3.2. 2 ; Urk. 6/110). Diese Einschätzung revidierte er sodann auch nicht in Kenntnis der beschwerdeweise eingereichten Berichte mitsamt dem MRI der LWS und des Beckens vom 21. Fe bruar 2019 (vgl. E. 3.2.3-3.2.5), sondern wies ausschliesslich auf Einschränkungen in der bishe rigen Tätigkeit hin ( E. 3.2.7 ). Im Kurzaustrittsbericht des Spitals D.___ vom 7. Dezember 2018 wurde festgehalten, beim Beschwerdeführer habe unter Verab reichung von Paracetamol sowie Novalgin eine suffiziente Schmerzlinderung erreicht werden können (E. 3.2.3 ), was – insbesondere unter Berücksichtigung, dass im Bericht der Universitätsklinik A.___ vom 3. August 2011 noch ein fehlendes substantielles Ansprechen auf die rheumatolog ische Medikation fest gehalten wo rde n war ( Urk. 6/10 ) – ebenfalls nicht auf eine massgebliche Ver schlech terung des Rückenleidens schliessen lässt. Wie dem Bericht des Spitals D.___ vom 21. Februar 2019 zu entnehmen ist, wurde die Behandlu ng mit Ibu profen wieder aufgenommen (Urk. 3/4). Soweit der Beschwerdeführer zur Begrün dung einer Verschlechterung seines Gesundheitszustandes vorbringt, er sei bis zum heutigen Tag von seinem Vertrauensarzt zu 100 % krankgeschrieben (Urk. 10), ist ihm entgegenzuhalten, dass die betreffenden Atteste von Dr. C.___ zuhanden der Krankentaggeldversicherung erstattet wurden und sich nur auf die bisherige Tätigkeit als Paket bote beziehen (vgl. Urk. 3/1, Urk. 6/107). Eine andauernde Einschränkung in einer leidensangepassten Tätigkeit wurde von Dr. C.___ verneint (E. 3.2.1-3.2.2, Urk. 6/110). Ferner schadet es nicht, dass sich das in der Universitätsklinik A.___ erstellte MRI auf die LWS und das Becken beschränkt (vgl. E. 3.2.7). So wirkten sich die Bewegungseinschr änkungen im Vergleichszeitpunkt im Bereich der LWS am stärksten aus (vgl. E. 3.1.1) und haben sich anhand der neuen Berichte, insbesondere aufgrund der fachärztlichen Einschätzung der funktionellen Leistungsfähigkeit durch den behandelnden Arzt, keine Hinweise auf neue massgebliche Limitierungen ergeben. Dementsprechend ist in diesem Zusammenhang kein weiterer medizinischer Abklärungsbedarf aus zu machen. Damit ist anhand der medizinischen Aktenlage erstellt, dass sich die Spondyl arthropathie beim Beschwerdeführer lediglich in der angestammten T ätigkeit als Paketbote auswirkt. I n einer körperlich angepassten, leichten Tätigkeit ohne Heben und Tragen von Lasten über 10 kg schränkt sie seine Arbeitsfähigkeit hin gegen nach wie vor nicht langandauernd ein. Diesbezüglich liegt somit keine Veränderung in den tatsächlichen Verhältnissen vor (vgl. E. 1.1).

Damit ist anhand der medizinischen Aktenlage erstellt, dass sich die Spondyl arthropathie beim Beschwerdeführer lediglich in der angestammten T ätigkeit als Paketbote auswirkt. I n einer körperlich angepassten, leichten Tätigkeit ohne Heben und Tragen von Lasten über 10 kg schränkt sie seine Arbeitsfähigkeit hin gegen nach wie vor nicht langandauernd ein. Diesbezüglich liegt somit keine Veränderung in den tatsächlichen Verhältnissen vor (vgl. E. 1.1). 4.2 Am 19. November 2018 wurde der Beschwerdeführer aufgrund einer Hämato chezie notfallmässig im Spital D.___ aufgenommen und hielt sich dort bis am 7. Dezember 2018 auf (Urk. 3/2). Trotz umfassenden Untersuchungen (CT Abdo men, Gastro- und Koloskopie, histologische Untersuchung der Biopsien von Magen, Dünn- und Dickdarm, Szintigraphie, erneute Koloskopie, Kapselen dos kopie, meckeldivertikel -spezifische Szintigraphie) konnte keine Blutungsquelle eruiert werden. Die Ärzte diagnostizierten einen Verdacht auf Meckel-Divertikel, eine Helicobacter pylori Gastr itis sowie eine normochrome, normozytäre Anämie (Urk. 3/2). Damit liegen zwar neue – im Vergleichszeitpunkt noch nicht be stehende – Diagnosen vor. Daraus kann jedoch nicht automatisch auf eine rele vante Änderung der tatsächlichen Verhältnisse geschlossen werden. Aus inva lidenversicherungs rechtlicher Sicht entscheidend ist nicht die Diagnose, sondern einzig, welche Auswirkungen einer Erkrankung auf die Arbeitsfähigkeit zukommt (BGE 136 V 279 E. 3.2.1). Eine Verdachtsdiagnose vermag sodann eine Erkran kung nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr schein lichkeit nachzuweisen (Urteil des Bundesgerichts 8C_454/2013 vom 24. Septem ber 2013 E. 6.3 mit Hinweis). Die neuen Diagnosen bewirken vorliegend keine andauernde zusätzliche funktionelle Beeinträchtigung des Beschwerdeführer s in einer leidensangepassten Tätigkeit, zumal solches weder von den Ärzten der Gast roenterologie noch von Dr. C.___ festgehalten wurde (E. 3.2.3-3.2.5, E. 3.2. 7 ). Gemäss dem Sprechstundenbericht v om 21. Februar 2019 fanden sich bereits am 20. Februar 2019 keine Hinweise mehr für eine Blutung und war anhand der Laborwerte auch keine Anämie mehr auszumachen (E. 3.2.4).

4.2 Am 19. November 2018 wurde der Beschwerdeführer aufgrund einer Hämato chezie notfallmässig im Spital D.___ aufgenommen und hielt sich dort bis am 7. Dezember 2018 auf (Urk. 3/2). Trotz umfassenden Untersuchungen (CT Abdo men, Gastro- und Koloskopie, histologische Untersuchung der Biopsien von Magen, Dünn- und Dickdarm, Szintigraphie, erneute Koloskopie, Kapselen dos kopie, meckeldivertikel -spezifische Szintigraphie) konnte keine Blutungsquelle eruiert werden. Die Ärzte diagnostizierten einen Verdacht auf Meckel-Divertikel, eine Helicobacter pylori Gastr itis sowie eine normochrome, normozytäre Anämie (Urk. 3/2). Damit liegen zwar neue – im Vergleichszeitpunkt noch nicht be stehende – Diagnosen vor. Daraus kann jedoch nicht automatisch auf eine rele vante Änderung der tatsächlichen Verhältnisse geschlossen werden. Aus inva lidenversicherungs rechtlicher Sicht entscheidend ist nicht die Diagnose, sondern einzig, welche Auswirkungen einer Erkrankung auf die Arbeitsfähigkeit zukommt (BGE 136 V 279 E. 3.2.1). Eine Verdachtsdiagnose vermag sodann eine Erkran kung nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr schein lichkeit nachzuweisen (Urteil des Bundesgerichts 8C_454/2013 vom 24. Septem ber 2013 E. 6.3 mit Hinweis). Die neuen Diagnosen bewirken vorliegend keine andauernde zusätzliche funktionelle Beeinträchtigung des Beschwerdeführer s in einer leidensangepassten Tätigkeit, zumal solches weder von den Ärzten der Gast roenterologie noch von Dr. C.___ festgehalten wurde (E. 3.2.3-3.2.5, E. 3.2. 7 ). Gemäss dem Sprechstundenbericht v om 21. Februar 2019 fanden sich bereits am 20. Februar 2019 keine Hinweise mehr für eine Blutung und war anhand der Laborwerte auch keine Anämie mehr auszumachen (E. 3.2.4). Vor diesem Hintergrund erweist sich die Einschätzung in der RAD-Stellungnahme vom 14. Mai 2019, wonach sich auch anhand der beschwerdeweise eingereichten Berichte zu den gastrointestinalen Abklärungen keine Hinweise auf dauerhafte anspruchsrelevante Veränderungen des medizinischen Sachverhaltes ergeben hätt en ( Urk. 7 ), als nachvollziehbar und es kann darauf abgestellt werden.

Vor diesem Hintergrund erweist sich die Einschätzung in der RAD-Stellungnahme vom 14. Mai 2019, wonach sich auch anhand der beschwerdeweise eingereichten Berichte zu den gastrointestinalen Abklärungen keine Hinweise auf dauerhafte anspruchsrelevante Veränderungen des medizinischen Sachverhaltes ergeben hätt en ( Urk. 7 ), als nachvollziehbar und es kann darauf abgestellt werden. 4.3 Aus dem Gesagten ergibt sich, dass eine massgebliche Veränderung in den tat sächlichen Verhältnissen seit der letztmaligen V erneinung eines Rentenanspruchs nicht ausgewiesen ist. Die von Dr. C.___ attestierte Arbeitsunfähigkeit von 20 % in einer angepassten Tätigkeit vom 22. Januar bis am 28. Februar 2018 (E. 3.2. 2 ) sowie auch die volle Arbeitsunfähigkeit während des stationären Auf enthaltes im Spital D.___ vom 19. November bis am 7. Dezember 2018 ( Urk. 3/2 ) waren nicht von längerer Dauer und fallen deshalb ausser Betracht. Da sich im massgeblichen Zeitraum beim Grad der Arbeitsunfähigkeit in adaptierter Tätigkeit keine we sentliche Änderung ergeben hat, erübrigt sich die Durchführung eines neuerlichen Einkommensvergleichs (Urteil des Bundesgerichts 8C_259/2014 vom 31. Juli 2014 E. 4). Damit hat die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspr uch zu Recht wiederum verneint.

4.3 Aus dem Gesagten ergibt sich, dass eine massgebliche Veränderung in den tat sächlichen Verhältnissen seit der letztmaligen V erneinung eines Rentenanspruchs nicht ausgewiesen ist. Die von Dr. C.___ attestierte Arbeitsunfähigkeit von 20 % in einer angepassten Tätigkeit vom 22. Januar bis am 28. Februar 2018 (E. 3.2. 2 ) sowie auch die volle Arbeitsunfähigkeit während des stationären Auf enthaltes im Spital D.___ vom 19. November bis am 7. Dezember 2018 ( Urk. 3/2 ) waren nicht von längerer Dauer und fallen deshalb ausser Betracht. Da sich im massgeblichen Zeitraum beim Grad der Arbeitsunfähigkeit in adaptierter Tätigkeit keine we sentliche Änderung ergeben hat, erübrigt sich die Durchführung eines neuerlichen Einkommensvergleichs (Urteil des Bundesgerichts 8C_259/2014 vom 31. Juli 2014 E. 4). Damit hat die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspr uch zu Recht wiederum verneint. 4.4 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechts verhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige Ver waltung sbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfügung – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise weiter ziehbaren Anfechtungsgegensta nd. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungs gegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung ergangen ist (BGE 119 Ib 33 E. 1b, 118 V 31 1 E. 3b, je mit Hin weisen).

4.4 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechts verhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige Ver waltung sbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfügung – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise weiter ziehbaren Anfechtungsgegensta nd. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungs gegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung ergangen ist (BGE 119 Ib 33 E. 1b, 118 V 31 1 E. 3b, je mit Hin weisen). Hinsichtlich de s Begehrens des Besc hwerdeführers auf G ewährung beruflicher Massnahmen (Umschulung ) hat die Beschwerdegegnerin nicht verfügt, weshalb ein diesbezüglicher Anspruch nicht Gegenstand des vorliegenden Beschwerde verfahrens bilden kann. Auf die Beschwerde ist insoweit nicht einzutreten.

Hinsichtlich de s Begehrens des Besc hwerdeführers auf G ewährung beruflicher Massnahmen (Umschulung ) hat die Beschwerdegegnerin nicht verfügt, weshalb ein diesbezüglicher Anspruch nicht Gegenstand des vorliegenden Beschwerde verfahrens bilden kann. Auf die Beschwerde ist insoweit nicht einzutreten. 5. Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

5. Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten in der Höhe von Fr. 600.-- dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.

6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten in der Höhe von Fr. 600.-- dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit auf sie eingetreten wird.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit auf sie eingetreten wird. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___

X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

VogelKübler