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Die Greifenseeregion war von der Jungsteinzeit an besiedelt,
wie Funde von Steinbeilklingen, Harpunenpfeilspitzen und
Überreste von Ufersiedlungen (Pfahlbauten) in der Höhe der Weierwiesen,
bei der Schifflände, der Kläranlage Maur und in Uessikon beweisen.
Auch die Bronze- und Eisenzeit hinterliessen mit der Wallanlage beim Bänkelsteg,
den Grabhügeln im Maurholz und bei der Rossweid ihre Spuren.
Später besiedelten die Römer die Gemeinde,
wie Ausgrabungen in Maur und Ebmatingen zeigen.
Die Entdeckung einer Merowingischen Goldmünze im Dorfbach Maur,
sowie Schwertfunde im Rainholz in Ebmatingen stammen aus der Zeit des Frühmittelalters.
Als die Grundherrschaft an die Fraumünsterabtei Zürich überging,
betraute diese einen Meier mit dem niederen Gericht und mit Verwaltungsaufgaben,
in deren Zusammenhang die Burg als einfacher Wohnturm errichtet wurde.
Von der Aufhebung der Abteil (1524) bis 1775 bestand
in der Folge die private Gerichtsherrschaft Maur,
die nur einen Teil des heutigen Gemeindegebietes umfasste.
Mit dem Revolutionsjahr 1798 entstand die politische Gemeinde Maur,
die ihre heutige Form mit dem kantonalen Gemeindegesetz von 1926 erhielt.
Erste schriftliche Erwähnungen über die Kirche Maur stammen aus dem Jahr 963.
Ausgrabungen haben jedoch ergeben,
dass an dieser Stelle schon im 7. Jahrhundert ein Kirchenbau gestanden sein muss.
Fundamentteile aus dem frühmittelalterlichen Bau
und romanisches Mauerwerk sind in der spätgotischen Kirche,
die heute das Ortsbild von Maur prägt, erhalten.
quelle maur.ch