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Nach dem erfolgreichen Weltcupauftakt in Heerenveen, habe ich die Station in Stavanger ausgelassen, um mich voll und ganz auf die beiden wichtigsten Quali-Wettkämpfe in Calgary und Salt-Lake-City vorbereiten zu können. Diese Strategie scheint sich in Calgary ausbezahlt zu haben.
Der erste Wettkampftag am Freitag stand im Zeichen, den Schweizerrekord über 5000 Meter aus Heerenveen nochmals deutlich zu verbessern. Für eine Olympia-Quali über 5 Kilometer war dies auch unerlässlich. Mit 6.14.51 Minuten gelang mir dann auch tatsächlich ein super Lauf. Zwar steht im Gegensatz zum Massenstart noch nicht fest, ob dieser neue Schweizerrekord auch tatsächlich reichen wird - das wird sich erst nach Salt-Lake herausstellen - aber die Art und Weise des Rennens und die Zeit bedeuten mir schon sehr viel.
Am Samstag ging es dann erneut darum sich im Halbfinale des Massenstarts für den Final zu qualifizieren, was mir gelang. Der Fokus des zweiten Tages galt aber vorwiegend den 1500 Meter. Nachdem ich in Heerenveen den Lauf bereits nach wenigen Meter wegen eines Materialdefekts wieder abbrechen musste, galt es nun ernst auch hier zu zeigen, was möglich ist. Ganz zu frieden, war ich zwar nicht, aber mit 1.45.44 konnte ich meinen Schweizerrekord ebenfalls verbessern.
Abgeschlossen habe ich das Wochenende am Sonntag zuerst mit einem 1000 Meter und einem dritten Schweizerrekord, bevor ich im Massenstart nach dem 5. Platz in Holland einen 6. Platz erreichte. Ich versuchte aktiv zu laufen und präsent zu sein. Den entscheidenden Vorstoss habe ich dann aber doch verpasst. Trotzdem kann ich mit dem 6. Platz sowie dem 5. Platz in der Weltcup-Zwischenwertung sehr zufrieden sein.
Nun geht es los nach Salt-Lake-City, wo nächstes Wochenende der letzte Quali-Weltcup stattfindet. Ich bin zuversichtlich und freue mich schon sehr darauf.