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Die verordneten Einschränkungen im öffentlichen Leben im Zusammenhang mit der «Corona-Krise» betreffen nicht nur den gewerbsmässigen Luftverkehr sondern auch den privaten Einsatz von «General Aviation» Luftfahrzeugen. Dieser ist stark zurück gegangen, sei es weil Vereinsaktivitäten von Fluggruppen ruhen oder die Prioritäten privater Piloten und Luftfahrzeughalter aktuell anders gerichtet sind.
In diesem Zusammenhang wurden Luftfahrzeuge faktisch stillgelegt oder zumindest die Betriebszeiten der Kolbenmotoren stark reduziert. Um entsprechende Schäden an den Kolbentriebwerken präventiv entgegnen zu können, verweisen wir auf ein aufschlussreiches Dokument der Australischen Luftfahrtaufsichtsbehörde (Australian Government Civil Aviation Safety Authority) mit dem Titel «Piston Engine Low Utilisation Maintenance Practices». Darin werden die Ursachen für Korrosionsschäden infolge chemischer und physikalischer Vorgänge im Triebwerk im Zusammenhang mit längeren Standzeiten aufgezeigt. Ferner werden wirksame Mittel/Instandhaltungsmassnahmen zur Prävention derartiger Korrosionsschäden aufgezeigt und auch kontraproduktive Massnahmen erörtert.
Natürlich ist dieses Dokument nicht nur in Zeiten der «Corona-Krise» von Bedeutung. Im Prinzip sind die Erwägungen und Schlussfolgerungen für sämtliche verlängerten Standzeiten von Relevanz, insbesondere für die Wintermonate.