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Bericht von Swiss Showdown Headreferee Stephan Dütsch
Das Schweizer Team, bestehend aus leider nur sechs Personen, nämlich einer Judo-Kämpferin mit Trainerin sowie einem Showdown-Team mit drei Mitglieder:innen und einem Coach, teilte sich eine 6-Zimmer-Wohnung im Studentendorf. Die Showdown-Wettkämpfe erstreckten sich vom 23. bis 25. August und zogen 35 Männer und 28 Frauen an. Das Teaching and Learning Building der Universität bot ideale Bedingungen für die Wettkämpfe. Die geräumigen Vorlesungs- und Kursräume boten perfekte Bedingungen für die Spiele, die Aufenthaltsräumlichkeiten boten Gelegenheiten für Pausen und Entspannung.
In der Vorrunde der Showdown-Wettkämpfe konnte jeder der Schweizer Sportler:innen mindestens ein Spiel gewinnen, während Rita sogar zwei Siege verbuchen konnte. Rita schrammte knapp an der Zwischenrunde der Top 12 vorbei. Die Platzierungsspiele brachten einzelne Satzgewinne, aber leider keine weiteren Siege. Rita landete auf dem 18. Platz, Luana auf dem 24. und Roland auf dem 32. Platz.
Im Team-Wettbewerb, an dem sich 12 Teams beteiligten, erreichte das Schweizer Team leider den letzten Rang. Dennoch zeigte das letzte Spiel gegen die Briten trotz der Niederlage vielversprechende Ansätze für die Zukunft. In den Finalspielen der Frauen triumphierte Ela Mielczarek aus Polen über die finnische Seriensiegerin der letzten Jahre, Hanna Vilmi, in drei Sätzen mit 11-8, 11-7, 11-7. Bei den Männern gewann Deniss Ovsjannikovs, die Nummer 1 des Turniers, in einem hochklassigen Spiel gegen Kristian Kisiel, die Nummer 2, mit 8-11, 11-9, 13-11, 11-4.
Insgesamt waren die Spiele ein grosser Erfolg und boten eine einmalige Gelegenheit, Teil dieses grossen Events zu sein. Auch wenn die Kontakte zu Teilnehmer:innen aus anderen Nationen hauptsächlich unter den Showdown-Spieler:innen lagen, spürte man die Atmosphäre eines bedeutsamen Anlasses. Für die beiden Neulinge, Luana und Roli, die erstmals an einem Turnier teilnahmen, ging es vor allem darum, Erfahrungen zu sammeln. Dass dabei auch Siege heraussprangen, war eine erfreuliche Überraschung. Die erfahrene Rita bewies ihre Stärke und platzierte sich, wie aufgrund der Setzliste zu erwarten, im Mittelfeld.
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