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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.00171 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiberin Widmer Urteil vom 14. Oktober 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Judith Rhein Geissmann Rechtsanwälte Mellingerstrasse 2a, Postfach 2078, 5402 Baden gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Die 1987 geborene X.___ ist gelernte Köchin und meldete sich am 21. Januar 2010 unter Hinweis auf dauerhafte Schmerzen im Rücken bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Bezug beruflicher Eingliederungs massnahmen an (Urk. 11/4). Mit Verfügungen vom 1 6. Juni 2010 erteilte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, der Versicherten Kos tengutsprache für eine Umschulung beziehungsweise für eine Lehre als Logisti kerin EFZ bei der Y.___ AG und sprach ihr Taggelder zu (Urk. 11/22-23). Die beruflichen Massnahmen wurden indes abgebrochen (Ver fügung vom 22. März 2012, Urk. 11/48). Zwecks Prüfung des Rentenanspruchs (vgl. Urk. 11/48/1) holte die IV-Stelle den Bericht de s Hausarzt e s vom 2 0. April 2012 (Urk. 11/49) sowie eine Stellungnahme ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) dazu ein (Urk. 11/54/3). Gestützt darauf stellte sie der Versi cherten mit Vorbescheid vom 9. August 2012 die Verneinung des Anspruchs auf eine Invalidenrente in Aussicht (Urk. 11/56). Dageg en erhob die Versicherte am 10. September 2012 Einwand (Urk. 11/61). In der Folge nahm die IV-Stelle weitere Berichte der (bisher und neu) behandelnden Ärzte zu den Akten (Urk. 11/64, 11/67-68, 11/70 ) und liess das rheumatologisch-psychiatrische Gutachten von Dr. med. Z.___, Facharzt für Rheumatologie und Innere Medizin, und Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychothera pie, vom 3 1. August 2013 erstellen (Urk. 11/83). Dieses unterbreitete sie dem RAD zur Stellungnahme, welche am 8. Oktober 2013 erging (Urk. 11/84/4-5). Mit Vorbescheid vom 21. November 2013 stellte die IV-Stelle der Versicherten erneut die Abweisung von deren Leistungsbegehren in Aussicht (Urk. 11/86). Dagegen erhob die Versicherte am 7. Januar 2014 Einwand (Urk. 11/90). Mit Verfügung vom 20. Januar 2014 verneinte die IV-Stelle wie angekündigt den Anspruch der Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 11/95 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 2 0. Januar 2014 erhob die Versicherte am 12. Februar 2014 Beschwerde und beantragte, es sei ihr rückwirkend mindestens eine halbe Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter sei vorgängig der materi ellen Beurteilung eine ergänzende psychiatrische Begutachtung durch das Gericht beziehungsweise die Beschwerdegegnerin durchführen zu lassen (Urk. 1 S. 2). In prozessualer Hinsicht beantragte sie die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2-3). Die IV-Stelle schloss in der Beschwerdeantwort vom 2 0. März 2014 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 10). Mit gerichtlicher Verfügung vom 2 6. März 2014 wurde der Beschwer deführerin die unentgeltliche Prozessführung gewährt und es wurde ihr Rechts anwältin Judith Rhein, Baden, als unentgeltliche Rechtsvertreterin bestellt. Zugleich wurde ihr eine Kopie der Beschwerdeantwort zugestellt (Urk. 12). Mit Verfügung vom 1 4. Juli 2015 wurde den Parteien Gelegenheit gegeben, sich unter dem Blickwinkel der neuen Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursache und bei vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 141 V 281 ) erneut zu äussern (Urk. 17). Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 2 5. August 2015 auf eine Stellungnahme (Urk. 19), währenddem die Beschwerdeführerin am 28. August 2015 Stellung nahm (Urk. 20). Am 3 1. August 2015 wurden die Parteien über die Eingabe der jeweiligen Gegenpartei in Kenntnis gesetzt (Urk. 22). Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.4 Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe richtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung auf den Standpunkt, für die Schmerzen liege kein organisches Korrelat vor, weshalb es sich um ein pathogenetisch -ätiologisch unklares syndromales Beschwerdebild ohne nachweisb are organische Grundlage handle, für welches rechtsprechungs gemäss die Vermutung der Überwindbarkeit gelte. Die IV-Stelle prüfte die Foerster-Kriterien und hielt dabei insbesondere fest, b ei der mittelgradigen Depression handle es sich lediglich um eine Begleiterscheinung des Schmerzsyndroms und nicht um eine psychische Komorbidität. Laut sämtlichen psychiatrischen Untersuchungen stünden die Schmerzen im Vo rdergrund. Ins gesamt liege infolge deren Überwindbarkeit kein invalidisierender Gesundheits schaden vor (Urk. 2 S. 2- 4 ). In der Beschwerdeantwort wies die Beschwerdegeg nerin bezüglich der Überwindbarkeit auf Art. 7 Abs. 2 ATSG hin (Urk. 10). 2.2 Die Beschwerdeführerin bringt dagegen unter Hinweis auf das rheumatologisch-psychiatrische Gutachten vom 3 1. August 2013 vor, sie sei sowohl in der ange stammten als auch in einer angepassten Tätigkeit zu maximal 50 % arbeits fä hig. Dabei bestünden nebst der Schmerzstörung zahlreiche weitere Störungen mit eigenem Krankheitswert. Es sei gar überwiegend wahrscheinlich, dass die polymorbiden schweren psychischen Störungen im Laufe der Zeit somatisiert hätten, mithin die Schmerzen Folge der psychischen Störungen seien. Die aktu elle Auffassung der Beschwerdegegnerin erstaune, nachdem sie im Vorbescheid vom 9. August 2012 noch anerkannt gehabt habe, dass sie (die Beschwerdefüh rerin) nicht mehr als Köchin arbeiten könne (Urk. 1 S. 5- 8 ). Ferner hat sie geltend gemacht, selbst wenn die psychischen Störungen als Folge der Schmerz störung anzusehen wären, sei eine hinreichende Komorbidität ausge wiesen (Urk. 1 S. 9-10). Mit der Aufgabe der Überwindbarkeitsvermutung gehe der angefochtene Entscheid erst recht fehl (Urk. 20 S. 2). 3. 3.1 Der Hausarzt Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medi zin, nannte in seinem am 3. Februar 2010 bei der IV-Stelle eingegangenen Bericht ein chronisches rezidivierendes Vertebralsyndrom bei muskulärer Dys balance sowie Spannungskopfschmerzen als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Er gab an, d ie Beschwerdeführerin sei beim langen Stehen so wie beim häufigen Tragen schwerer Pfannen eingeschränkt. In der bisherigen Tätigkeit als Köchin sei sie höchstens zu 50 % arbeitsfähig. Ganztags zumutbar seien ihr nach einer Umschulung wechselbelastende Tätigkeiten mit Heben leichter Lasten (Urk. 11/ 12 /1-4 ). Am 2 0. April 2012 berichtete Dr. B.___, die Beschwerdeführerin habe man gels idealer Arbeit immer wieder Probleme mit dem Rücken und häufige Kopf schmerzen, sodass er sie oft habe krankschreiben müssen. Seit dem 1. Februar 2012 sei sie dauer haft zu 50 % arbeitsunfähig (Urk. 11/49). 3.2 Dem Bericht der Klinik C.___ vom 1. November 2012 ist zu entnehmen, die Beschwerdeführerin leide an einem intermittierenden cervicocephalen Schmerzsyndrom bei kleiner Diskushernie thorakal Th5/6 rechts ohne wesentli che Neurokompression sowie bei Status nach einem Autounfall im Jahr 200 7. Differentialdiagnostisch kämen eine Schleudertrauma-Symptomatik sowie eine Migräne in Frage. Anhand der bildgebenden Untersuchung aus dem Jahr 2011 lasse sich die Beschwerdesymptomatik nicht konklusiv erklären (Urk. 11/ 70/7-8 ). 3.3 Dr. med. D.___, Facharzt für Neurologie, diagnostizierte in sei nem Bericht vom 23. November 2012 eine episodische Migräne ohne Aura, ein c ervi c o c ephales / - myofasziales Schmerzsyndrom linksbetont sowie einen Status nach Autounfall mit HWS-Schleudertrauma im Jahr 200 7. Vordergründig sei die bereits seit der Kindheit oder dem Adoleszenzalter bestehende episodische Migräne ohne Aura. Dazu fänden sich schmerzhafte myofasziale Triggerpunkte im Nackenbereich. Des Weiter n äusserte sich Dr. D.___ zu den Behandlungs möglichkeiten (Urk. 11/ 64/2-4 ). 3.4 Am 2 4. Dezember 2012 gab Dr. B.___ an, er habe die Beschwerdeführerin in die Psychotherapie geschickt und mit Surmontil behandelt, da sicher auch eine psychische Komponente bestehe. Bezüglich der Beschwerden bestehe ein eindeutiger Zusammenhang mit der Arbeitsbelastung, weshalb sie auf eine wechselbelastende Tätigkeit ohne Tragen von schweren Lasten umzuschulen sei (Urk. 11/ 64/1 ). 3.5 Dem Bericht von Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psycho therapie, vom 6. Februar 2013 ist zu entnehmen, die Beschwerdeführerin sei aus psychischen Gründen zu 50 % arbeitsunfähig. Es lägen ein schweres depressives Syndrom (ICD-10: F32.2) mit Suizidversuchen in der Vergangenheit, Bandscheibenprobleme, Migräne sowie Probleme in zwischenmenschlichen Interaktionen vor, die möglicherweise die Intensität einer Persönlichkeitsstörung erreichen würden. Zudem bestünden ausgeprägte, im Alltag hinderliche Angst- und Zwangsgedanken und täglich starke Suizidgedanken. Da erst drei Konsul tationen mit der Beschwerdeführerin stattgefunden hätten, empfehle er eine Beurteilung durch den RAD (Urk. 11/ 67 ). 3.6 Dr. Z.___ gab in der rheumatologischen Beurteilung des bidisziplinären Gutach tens an, von Seiten der Wirbelsäule sei allein von unspezifischen Rücken schmerzen zu sprechen. Relevante gerichtete und schmerzhafte segmentale Befunde habe er trotz diffuser Schmerzangabe im Bereiche des Achsenskelettes nicht lokalisieren können. Schmerzhafte Beckenkammtendinosen beidseits seien allenfalls Ausdruck einer spondylogenen Reaktion bei chronischer statischer Fehlbelastung. Eine funktionelle ISG-Blockade links, die radiologisch feststell baren Befunde einer kleinen Diskushernie Th5/6 sowie wachstumsbedingte Alterationen im unteren Teil der Brustwirbelsäule im Sinne eines Staus nach Morbus Scheuermann seien ohne Belang. Die von ihm veranlassten Röntgen untersuchungen der Lendenwirbelsäule und des Beckens hätten keine relevanten pathologischen Befunde ergeben (Urk. 11/83/28). Die angegebenen sternokos talen sowie die Schmerzen im Bereich des Beckens seien allenfalls im Rahmen eines myofaszialen Syndroms zu interpretieren. Auch diese Befunde seien jedoch weich, unspezifisch und nicht sicher pathologisch. Auch die angegebe nen plantaren Vorfussschmerzen fänden kein klinisches Korrelat, seien aber plausibel beim langen Stehen in der Küche. Die angegebenen Kopfschmerzen seien bereits eingehend neurologisch abgeklärt und klassifiziert worden, seien primärer Art und fänden kein spezifisches somatisches Korrelat. Es liege eine auffallende Chronifizierung der Kopf-, Rücken- und Körperschmerzen vor. Jene der Kopfschmerzen könne durch einen Analgetikaübergebrauch mitverursacht sein, die Chronifizier ung der übrigen Beschwerde sei zumindest teilweise auf der Verhaltensebene zu suchen. Dr. Z.___ schloss seine Beurteilung damit, dass das Beschwerde- und Behinderungsbild auf jeden Fall nicht plausibel werde auf grund der spärli c hen und unspezifischen klinischen Befunde, sodass er als Rheumatologe von einer somatoformen Problematik ausgehen müsse (Urk. 11/ 83/29). 3.7 Dr. A.___ führte im psychiatrischen Teil des bidisziplinären Gutachtens aus, die Beschwerdeführerin sei bereits früh in Angst- und depressive Störungen gera ten. Ein Zeichen für den schweren Grad derselben sei der selektive Mutismus in der Schule gewesen, der schon in der früh e n Primarschulzeit eine längere Psy chotherapie bedingt habe. Er gelte als Symptom von sozialen Phobien. Die Kopfschmerzen und Atembeschwerden in der Kindheit könnten ebenfalls psy chosomatische Aspekte gehabt habe n und Schreien im Schlaf sowie Aufwach lähmungen seien weiter e Hinweise für psychischen Stress gewesen. Im weiteren Lebenslauf hätten die psychischen Störungen zu Komplikationen im sozialen Bereich, in der Ausbildung und im Beruf geführt und sich in diesem Teufelskreis verschlimmert. Während der Zusatzlehre zur Konditorin sei es zu einem Auto unfall gekommen. Danach habe sich die Beschwerdeführerin überfordert gefühlt, sei resigniert und habe die Lehre aus diesen psychischen Gründen auf gegeben. In jener Zeit hätten auch die depressiven Störungen und die bulimi schen Essstörungen eingesetzt. Die Beschwerdeführerin sei in einen Lebe nsüber druss geraten und die sozialen Phobien und die Migräne seien exazerbiert. In der Folge habe sie Arbeitsstellen nie längere Zeit beibehalten können und es sei zu gehäuften Kurzabsenzen und Konzentrationsstörungen gekommen. Die Beschwerdeführerin habe die Rücken- und Kopfschmerzen in den Vordergrund gestellt und die psychischen Beschwerden dissimuliert (Urk. 11/83/38). Aktuell falle psychiatrisch eine Polymorbidität auf, die den Zustand und den Verlauf mit einer allgemein stark reduzierten psychischen Belastbarkeit, einer reduzier ten Arbeitsfähigkeit und weiterhin mit jeweils kurzdauernden Krankheitsabsen zen bestimme. Die Beschwerdeführerin selbst könne psychische Belange schlecht ausdrücken und stelle weiter die Rückenbeschwerden, die Migräne und eine Anklage gegen die ganze Menschheit an die vorderste Stelle. Ihre Angaben seien jedoch im Vergleich zu denjenigen bei Dr. Z.___ und denjenigen in den Akten konsistent. Dr. A.___ gelangte zum Schluss, zum e inen bestehe seit etwa dem achtzehnten Lebensjahr eine chronisch und regelmässig rezidivierende depressive Störung (Urk. 11/83/39). Vom psychopathologischen Zustand und von den Auswirkungen auf den Alltag und die Arbeitsfähigkeit her sei sie über den ganzen Verlauf gesehen als mittelgradig zu qualifizieren (ICD-10: F33.11). Die Bulimie (ICD-10: F50.2) sei eine Auswirkung der depressiven Störung und wirke sich wahrscheinlich ebenfalls auf die Leistungsfähigkeit aus. Den chroni schen Schlafstörungen lägen die depressiven sowie die Angststörungen zugrunde. Von letzteren seien die sozialen Phobien (ICD-10: F40.1) am prominen testen. Sie seien von einem schweren Krankheitsgrad und die Beschwerdeführerin sei überhaupt nicht in der Lage, mit anderen Leuten zu kommunizieren und Kontakt zu pflegen. Darüber hinaus sei eine generalisierte Angststörung (ICD-10: F41.1) zu diagnostizieren, da sie unter intensiven Befürchtungen leide, welche sie wie als Visionen oder Fantasien mit Wirklich keitscharakter erlebe. Infolgedessen müsse sie sich „am sicheren Ort“ zuhause aufhalten. Durch die Befürchtungen gerate sie jeweils in psychische Stresszu stände mit enormer Agitation und dann in Erschöpfung. Im Rahmen der gene ralisierten Angststörung leide sie an psychovegetativer Stresssymptomatik mit rezidivierendem Durchfall. Auch Schmerzsyndrom und Schlafstörungen könn ten hierunter eingeordnet werden. Den Schweregrad der Ängste unterstreiche zudem eine Panikstörung. Die Beschwerdeführerin erleide unter anderen Leuten regelmässig Panikattacken und müsse Einkaufszentren, öffentliche Verkehrs mittel, Restaurants und so weiter absolut meiden. Bei diesen Leiden sowie beim anlässlich der Untersuchung gewonnenen Eindruck der Beschwerdeführerin sei es plausibel, dass sie sich mit der heutigen beruflichen und privaten Lebenssitu ation am Rande ihrer psychischen Bewältigungsfähigkeiten befinde. Die Arbeitsfähigkeit betrage aus psychiatrischer Sicht nicht mehr als 50 % (Urk. 11/83/40-41, Urk. 11/83/43). 3. 8 Dr. Z.___ und Dr. A.___ führten in der bidisziplinären Gesamtbeurteilung aus, die psychische Probl e m a tik habe sich über die Jahre entwickelt und die körper lichen Beschwerden stark beeinflusst. Heute sei die Beschwerdeführerin in ihrer Arbeitsfähigkeit gleichsam durch ein körperliches und ein psychisches Leiden eingeschränkt. Aus bidisziplinärer Sicht bestehe aktuell maximal eine Arbeits fähigkeit von 50 %, sowohl in der angestammten als auch in einer angepassten Tätigkeit. Die Prognose hänge jedoch weitgehend vom psychischen Leiden ab (Urk. 11/83/42). Aus rheumatologischer Sicht bestehe für eine angepasste, kör perlich leicht e bis teilweise mittelschwere Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit. In der angestammten Tätigkeit als Köchin sei eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % ausgewiesen. Aus psychiatrischer Sicht bestehe aufgrund der Komorbidität multipler psychischer Störungen gemäss den obigen Diagnosen, alle mit rele vantem Krankheitswert, eine generelle Arbeitsunfähigkeit von circa 50 %. Der Beginn der Arbeitsunfähigkeit im heutigen Schweregrad sei schwierig festzule gen, gehe aber anhand der Akten mindestens auf den Beginn der psychiatri schen Behandlung im Januar 2013 zurück (Urk. 11/83/44). 3. 9 RAD-Arzt Dr. med. F.___, Facharzt für Allgemein e M edizin, nahm am 8. Okto ber 2013 zum bidisziplinären Gutachten Stellung, wobei er festhielt, durch die Skelettbeschwerden sei eine gewisse Minderung der Belastbarkeit gegeben und die Beschwerdeführerin sei aufgrund der multiplen psychiatrischen Einschränkungen generell nur zu 50 % arbeitsfähig (Urk. 11/84/4 ). 4. 4.1 Im August 2013 wurde die Beschwerdeführerin von Dr. Z.___ und Dr. A.___ im Rahmen einer bidisziplinären Be gutachtung umfassend untersucht. Dabei erho ben die Gutachter die Anamnese sowie die Befunde beziehungsweise den Status und würdigten die Vorakten sowie die geklagten Beschwerden (Urk. 11/83). Als limitierend erwiesen sich in erster Linie die psychischen Beschwerden der Beschwerdeführerin. Dass sie bei den verschiedenen gestellten Diagnosen (vgl. Urk. 11/83/ 43), der sehr geringen psychischen Belastbarkeit (Urk. 11/83/41) und den wenigen Ressourcen für die Bewältigung von psychischen und sozialen Herausforderungen (Urk. 11/83/45) in jeglicher Tätigkeit zu 50 % arbeitsunfähig ist (Urk. 11/83/44), ist nachvollziehbar. Davon ging auch der RAD-Allge mein me diziner Dr. F.___ aus (vgl. vorstehend e E. 3. 9 ). Des Weiteren steht mit der gutachterlichen Beurteilung in Einklang, dass die Beschwerdeführerin effektiv in einem Pensum von 50 % als Köchin tätig ist (Arbeitsvertrag vom 5. Februar 2013, Urk. 3/3 ; Urk. 20 S. 2 Ziff. 3 ). 4.2 4.2.1 Die Beschwerdegegnerin zweifelte den Beweiswert des eingeholten Gutachtens nicht direkt an. Vielmehr stellte sie sich auf den Standpunkt, aus juristischer Sicht sei eine andere Beurteilung vorzunehmen als aus medizinischer. Mangels psychischer K o morbidität seien die Rückenbeschwerden und die Migräne, für welche kein ausreichendes organisches Korrelat vorliege, überwindbar. Das Vorliegen eines vom Schmerzgeschehen losgelösten eigenständigen psychischen Leidens sei zu verneinen, sodass die Folgen der Schmerzproblematik als über windbar gölten (Urk. 11/84/5, Urk. 11/94/2, Urk. 2 S. 4). Die im Gutachten von Dr. A.___ diagnostizierten psychischen Krankheiten bezeichnete sie aus rechtli cher Sicht als invalidenversicherungsrechtlich nicht relevant ( Urk. 2 S. 4 ). Zu diesem Schluss gelangte sie aufgrund einer Überwindbarkeitsprüfung anhand der Foerster-Kriterien (Urk. 2 S. 2-3 ). 4. 2.2 Zutreffend ist der Standpunkt der Beschwerdegegnerin insoweit, als es in sämtli chen Fällen gesundheitlicher Beeinträchtigungen keineswegs allein Sache der mit dem konkreten Einzelfall (gutachtlich) befassten Arztpersonen ist, selber abschliessend und für die rechtsanwendende Stelle verbindlich zu entscheiden, ob das medizinisch festgestellte Leiden zu einer (andauernden oder vorüberge henden) Arbeitsunfähigkeit (bestimmter Höhe und Ausp rägung) führt. Anderer seits stellen die ärztlichen Angaben eine wichtige Grund lage für die juristische Beurteilung der Frage dar, welche Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden können (BGE 140 V 193 E. 3. 1- 2). 4. 2.3 Weicht die rechtsanwendende Behörde vom Gutachten ab, hat sie auf jeden Fall darzulegen, weshalb der gutachterlichen Einschätzung nicht zu folgen ist. In der angefochtenen Verfügung tat die Beschwerdegegnerin dies unter Prüfung der Foerster-Kriterien und unter Hinweis auf die Überwindbarkeitsvermutung (Urk. 2). Zwar wurde die Beschwerdeführerin vorerst jeweils wegen Rücken problemen und Kopfschmerzen krankg eschrieben (vgl. vorstehende E. 3.1). Auch anlässlich der rheumatologischen Begutachtung entstand aufgrund der Angaben der Beschwerdeführerin, welche über vers chiedenste Schmerzen klagte und ihre Arbeitsfähigkeit deswegen für eingeschränkt hielt (Urk. 11/83/20), der Eindruck, die Schmerzen stünden im Vordergrund. Dr. Z.___ hielt das geklagte Beschwerde- und Behinderungsbild aufgrund der spärlichen und unspezifischen klinischen Befunde nicht für plausibel, weswegen er von einer somatoformen Problematik ausging (Urk. 11/ 83/29). Der psychiatrische Gutachter diagnosti zierte jedoch keine somatoforme Störung, sondern verschiedene psychische Störungen, denen er allen relevanten Krankheitswert zumass (Urk. 11/83/43-44). Dass die Beschwerdeführerin Rückenbeschwerden, Migräne und eine Anklage gegen die ganze Menschheit an die vorderste Stelle gestellt habe, erklärte Dr. A.___ überzeugend damit, dass die Beschwerdeführerin die psychi schen Belange schlecht ausdrücken könne (Urk. 11/83/39) und diese dissimulier t hab e (Urk. 11/83/38). Aus d em psychiatrischen Teil des Gutachten s geht hervor, dass die Schmerz syndrome unter die im Rahmen der generalisierten Angststö rung auftretende Symptomatik eingeordnet werden könn t e n (Urk. 11/83/41 oben). Die Angabe der Beschwerdegegnerin, laut sämtlichen psychiatrischen Untersuchungen stünden die Schmerzen im Vordergrund (Urk. 2 S. 3), ist somit mit Blick auf die von Dr. A.___ dargelegten psychischen Krankheiten nicht zu treffend. Im Übrigen hatte auch der behandelnde Psychiater Dr. E.___ Befunde wie Antriebslosigkeit, ausgeprägte Ängste und im Alltag hinderliche Angst- und Zwangsgedanken erhoben (Urk. 11/67/2) und die Diagnose eines schweren depressiven Syndroms (ICD-10: F32.2) gestellt, sodass auch er nicht hauptsäch lich von einer Schmerzproblematik ausging. Nach dem Gesagten kann dem Schluss der Beschwerdegegnerin, es liege einzig ein pathogenetisch -ätiologisch unklares syndromales Beschwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage vor und die übrigen psychischen Beschwerden seien lediglich deren Begleiter scheinungen, nicht gefolgt werden. Vielmehr attestierte Dr. A.___ d ie Arbeits unfähigkeit von 50 % aufgrund der psychis chen Polymorbidität mit sozialen Phobie n, genera lisierter Angststörung, chronisch er Panikstörung, chronischer rezidivierender depressiver Störung mittleren Schwereg rades und Bulimie (Urk. 11/83/ 43-44). Die (mit BGE 141 V 281 ohnehin aufgegebene) Rechtspre chung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare orga nische Ursache und bei vergleichbaren psychosomatischen Leiden gelangt daher nicht zur Anwendung. 4.2.4 Die Beschwerdegegnerin hielt einen verselbständigten psychischen Gesundheits schaden des Weiteren deswegen für ausgeschlossen, weil die Beschwerdeführe rin einen aktiven Tagesablauf aufweise und sich erst seit Januar 2013 in psy chiatrischer Behandlung befinde (Urk. 2 S. 3). Bereits für die Ausübung einer 50%igen Arbeitstätigkeit sind aber in einem gewissen Ausmass eine Tages struktur und persönliche Res sourcen erforderlich. Aus deren Vorhandensein kann nicht entgegen dem Gut achten auf eine höhere Arbeitsfähigkeit aus psy chiatrischer Sicht geschlossen werden. Dass die Beschwerdeführerin sich nicht bereits früher in psychiatrische Behandlung begeben hat, kann damit erklärt werden, dass die Beschwerdeführerin die psychischen Belange dissimulierte und für die Bewältigung einer kausalen psychiatrischen Behandlung nur wenige Ressourcen aufweist (Urk. 11/83/45 unten). Im Übrigen hat sich die polymorbide psychopathologische Entwicklung stetig verschlechtert und der aktuelle Schweregrad wurde von den Gutachtern erst ab dem Beginn der psychiatrischen Behandlung im Januar 2013 als sicher angesehen (Urk. 11/83/ 44). Hinzu kommt, dass die therapeutische Angehbarkeit einer psychischen Störung für sich allein betrachtet nichts über deren invalidisierenden Charakter aussagt, res pektive diesen nicht ohne Weiteres ausschliessen lässt. Für die Entstehung des Anspruchs auf eine Invalidenrente im Besonderen ist immer und einzig voraus gesetzt, dass während eines Jahres (ohne wesentlichen Unterbruch) eine min destens 40%ige Arbeitsunfähigkeit nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG vorliegt und dass eine anspruchsbegründende Erwerbsunfähigkeit gemäss Art. 7 ATSG res pektive eine Invalidität im Sinne von Art. 8 ATSG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 1 lit. c IVG weiterhin besteht (Urteil des Sozialversicherungsgerichts IV.2014.00049 vom 2 8. Mai 2015, E. 3.2). 4.2.5 I n der Beschwerdeantwort (Urk. 10) verwies die Beschwerdegegnerin dann auf Art. 7 Abs. 2 ATSG, wonach e ine Erwerbsunfähigkeit nur vor liegt, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist. Demgemäss ist für die Frage, ob es der versicherten Person zuzumuten ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen, insofern eine objektivierte Betrachtungsweise massgeblich, als es nicht auf ihr subjekti ves Empfinden ankommen kann (BGE 141 V 281 E. 3.7.1). Dr. A.___ hielt die Angaben der Beschwerdeführerin ausdrücklich für konsistent (Urk. 11/83/39). Das Gutachten liefert ferner keine Anhaltspunkte dafür, dass psychosoziale Belastungsfaktoren oder rein subjektive Beeinträchtigungen mitberücksichtigt worden wären. Auch unter diesem Gesichtspunkt ist es nicht gerechtfertigt, ent gegen dem bidisziplinären Gutachten vom Fehlen eines invalidisierenden Lei dens auszugehen. 4. 3 Insgesamt hat vor dem Hintergrund dieser medizinischen Aktenlage das Vorlie gen einer fachpsychiatrisch festgestellten, krankheitswertigen psychischen Stö rung als aus gewiesen zu gelten, und es besteht kein Anlass, von d er gutachterlich attes tier ten Arbeitsunfähigkeit von 50 % in jeglicher Tätigkeit abzu weichen und die invalidisierende Wir kung des vorhandenen Leidens zu verneinen. Die im Gutachten attestierte Arbeitsunfähigkeit gilt mit überwiegender Wahrschein lichkeit ab Januar 2013 (Urk. 11/ 83/44). 4.4 Zur Arbeitsfähigkeit in der Zeit davor äusserten sich die Gutachter nicht. Sie hielten indes fest, die Psychopathologie habe sich stetig verschlechtert (Urk. 11/83/44). Es ist daher und auch aufgrund dessen, dass der Hausarzt Dr. B.___ erstmals in seinem Bericht vom 2 4. Dezember 2012 eine psychi sche Komponente nannte und die Notwendigkeit einer Psychotherapie sowie einer medikamentösen Behandlung der psychischen Leiden festhielt (vgl. vor stehende E. 3.4), für die Zeit bis Ende 2012 keine Einschränkung der Arbeitsfä higkeit aus psychiatrischer Sicht ausgewiesen. Aus orthopädisch-rheumatologi scher Sicht bestand anlässlich der Begutachtung eine 50%ige Arbeitsfähigkeit als Köchin sowie eine volle Arbeitsfähigkeit für eine angepasste, körperlich leicht e bis teilweise mittelschwere Tätigkeit (Urk. 11/83/44). Wesentliche Verän derungen der somatischen Beschwerden im Verlauf sind nicht ersichtlich, sodass - in Übereinstimmung mit der Beurteilung von Dr. B.___ (vgl. vor stehende E. 3.1) - die 50%ige Einschränkung in der angestammten Tätigkeit bei voller Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ab der der Bericht er stat tung durch Dr. B.___ vorangegangenen Untersuchung vom 1 8. Januar 2010 (Urk. 11/12/1) gilt. 5. 5.1 Zu prüfen bleibt, wie sich die festgestellte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Erwerbsbereich auswirkt. Für die Zeit ab Januar 2013 gilt Folgendes: Da s o wohl in einer angepassten Tätigkeit als auch in der angestammten Tätigkeit eine Restarbeitsfähigkeit von 50 % besteht, ist beim Validen- und beim Invaliden einkommen auf dieselben Tabellenlöhne abzustellen, weshalb ein Prozentver gleich vorgenommen werden kann. Bei einer Arbeitsfähigkeit von 5 0 % ergibt sich eine zugleich dem Invaliditätsgrad entsprechende Erwerbseinbusse von 50 %, welche zu einem Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine halbe Invali denrente führt. 5.2 Bezüglich der Zeit vor Januar 2013 ist a us dem damals von der IV-Stelle vorge nommenen Einkommensvergleich (Urk. 11/53) ersichtlich, dass während des Bestehens einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit bei Weitem kein einen Rentenanspruch begründen der Invaliditätsgrad von mindestens 40 % resultiert e. Indessen war das Wartejahr im Januar 2013 zu folge der bereits mehr als ein Jahr andauernden 50%igen Einschränkung in der angestammten Tätig keit als Köchin bereits abgelaufen, und eine durchschnittliche 50%ige Arbeits un fähigkeit im vorangegangenen Jahr, wie die Rechtsprechung sie fordert (vgl. die Urteile des Bundesgerichts 9C_996/2010 und 9C_1005/2010 vom 5. Mai 2011, E. 7.1 mit Hinweisen), war ebenfalls gegeben. Somit entstand der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine halbe Invalidenrente am 1. Januar 201 3. Die Beschwerde ist unter Feststellung dieses Rentenanspruchs gutzuheis sen. 6. 6.1 Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von L eistungen der Invalidenversicherung. Das Verfahren ist daher kosten pflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhän gig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und ermessensweise auf Fr. 8 00. -- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten der Beschwer degegnerin aufzuerlegen. 6.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Die unentgeltliche Rechtsvertreterin Judith Rhein, Baden, machte mit Honorar note vom 2 8. August 2015 einen Gesamtaufwand von 12,57 Stunden und Bar auslagen von Fr. 314.50 gelte nd (Urk. 21 ). Dabei setzte sie einen Stundenansatz von Fr. 220.-- ein. Der Stundenansatz von Fr. 220.-- gilt jedoch praxisgemäss erst für die ab 1. Januar 2015 getätigten Aufwendungen, währenddem die bis Ende 2014 aufgewendete Zeit mit Fr. 200.-- pro Stunde zu entschädigen ist. Des Weiteren wurden die Barauslagen nicht näher spezifiziert, wobei die Auslagen für Fotokopien mit Fr. 279.-- auffallend hoch sind. Da so nicht beurteilt werden kann, wieviele K opien zu welchem Ansatz verrechnet wurden, sind die Barauslagen mit einer angemessenen Kleinspesenpauschale von 3 % abzugelten. M it Ausnahme des Stundenansatzes sowie der Barauslagen ist d er geltend gemachte Aufwand angesichts der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeiten des Prozesses angemessen. Daraus resultiert bei einem Aufwand von 8,83 Stunden zu einem Stunden an satz von Fr. 200.-- (entsprechend Fr. 1‘766.--) sowie einem Aufwand von 3, 74 Stunden à Fr. 220.-- (entsprechend Fr. 822.80) eine Entschädigung von Fr. 2 ‘8 79. 80 ( Fr. 2‘588.80 zuzüglich Barauslagen von 3 % und Mehrwert steuer von 8 % ). Die Beschwerdegegnerin wird entsprechend verpflichtet, Rechtsanw ältin Rhein eine Prozessent schädi gung von Fr. 2‘879.80 (inklusive Mehrwertsteuer und Baraus lagen ) zu bezahlen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 0. Januar 2014 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin mit Wirkung ab 1. Januar 2013 Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der unentgeltlichen Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Judith Rhein, Baden, eine Prozessentschädigung von Fr. 2'879.80 (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Judith Rhein - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GrünigWidmer

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.00171 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiberin Widmer Urteil vom 14. Oktober 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Judith Rhein Geissmann Rechtsanwälte Mellingerstrasse 2a, Postfach 2078, 5402 Baden gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Die 1987 geborene X.___ ist gelernte Köchin und meldete sich am 21. Januar 2010 unter Hinweis auf dauerhafte Schmerzen im Rücken bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Bezug beruflicher Eingliederungs massnahmen an (Urk. 11/4). Mit Verfügungen vom 1 6. Juni 2010 erteilte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, der Versicherten Kos tengutsprache für eine Umschulung beziehungsweise für eine Lehre als Logisti kerin EFZ bei der Y.___ AG und sprach ihr Taggelder zu (Urk. 11/22-23). Die beruflichen Massnahmen wurden indes abgebrochen (Ver fügung vom 22. März 2012, Urk. 11/48). Zwecks Prüfung des Rentenanspruchs (vgl. Urk. 11/48/1) holte die IV-Stelle den Bericht de s Hausarzt e s vom 2 0. April 2012 (Urk. 11/49) sowie eine Stellungnahme ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) dazu ein (Urk. 11/54/3). Gestützt darauf stellte sie der Versi cherten mit Vorbescheid vom 9. August 2012 die Verneinung des Anspruchs auf eine Invalidenrente in Aussicht (Urk. 11/56). Dageg en erhob die Versicherte am 10. September 2012 Einwand (Urk. 11/61). In der Folge nahm die IV-Stelle weitere Berichte der (bisher und neu) behandelnden Ärzte zu den Akten (Urk. 11/64, 11/67-68, 11/70 ) und liess das rheumatologisch-psychiatrische Gutachten von Dr. med. Z.___, Facharzt für Rheumatologie und Innere Medizin, und Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychothera pie, vom 3 1. August 2013 erstellen (Urk. 11/83). Dieses unterbreitete sie dem RAD zur Stellungnahme, welche am 8. Oktober 2013 erging (Urk. 11/84/4-5). Mit Vorbescheid vom 21. November 2013 stellte die IV-Stelle der Versicherten erneut die Abweisung von deren Leistungsbegehren in Aussicht (Urk. 11/86). Dagegen erhob die Versicherte am 7. Januar 2014 Einwand (Urk. 11/90). Mit Verfügung vom 20. Januar 2014 verneinte die IV-Stelle wie angekündigt den Anspruch der Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 11/95 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 2 0. Januar 2014 erhob die Versicherte am 12. Februar 2014 Beschwerde und beantragte, es sei ihr rückwirkend mindestens eine halbe Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter sei vorgängig der materi ellen Beurteilung eine ergänzende psychiatrische Begutachtung durch das Gericht beziehungsweise die Beschwerdegegnerin durchführen zu lassen (Urk. 1 S. 2). In prozessualer Hinsicht beantragte sie die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2-3). Die IV-Stelle schloss in der Beschwerdeantwort vom 2 0. März 2014 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 10). Mit gerichtlicher Verfügung vom 2 6. März 2014 wurde der Beschwer deführerin die unentgeltliche Prozessführung gewährt und es wurde ihr Rechts anwältin Judith Rhein, Baden, als unentgeltliche Rechtsvertreterin bestellt. Zugleich wurde ihr eine Kopie der Beschwerdeantwort zugestellt (Urk. 12). Mit Verfügung vom 1 4. Juli 2015 wurde den Parteien Gelegenheit gegeben, sich unter dem Blickwinkel der neuen Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursache und bei vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 141 V 281 ) erneut zu äussern (Urk. 17). Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 2 5. August 2015 auf eine Stellungnahme (Urk. 19), währenddem die Beschwerdeführerin am 28. August 2015 Stellung nahm (Urk. 20). Am 3 1. August 2015 wurden die Parteien über die Eingabe der jeweiligen Gegenpartei in Kenntnis gesetzt (Urk. 22). Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.4 Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe richtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung auf den Standpunkt, für die Schmerzen liege kein organisches Korrelat vor, weshalb es sich um ein pathogenetisch -ätiologisch unklares syndromales Beschwerdebild ohne nachweisb are organische Grundlage handle, für welches rechtsprechungs gemäss die Vermutung der Überwindbarkeit gelte. Die IV-Stelle prüfte die Foerster-Kriterien und hielt dabei insbesondere fest, b ei der mittelgradigen Depression handle es sich lediglich um eine Begleiterscheinung des Schmerzsyndroms und nicht um eine psychische Komorbidität. Laut sämtlichen psychiatrischen Untersuchungen stünden die Schmerzen im Vo rdergrund. Ins gesamt liege infolge deren Überwindbarkeit kein invalidisierender Gesundheits schaden vor (Urk. 2 S. 2- 4 ). In der Beschwerdeantwort wies die Beschwerdegeg nerin bezüglich der Überwindbarkeit auf Art. 7 Abs. 2 ATSG hin (Urk. 10). 2.2 Die Beschwerdeführerin bringt dagegen unter Hinweis auf das rheumatologisch-psychiatrische Gutachten vom 3 1. August 2013 vor, sie sei sowohl in der ange stammten als auch in einer angepassten Tätigkeit zu maximal 50 % arbeits fä hig. Dabei bestünden nebst der Schmerzstörung zahlreiche weitere Störungen mit eigenem Krankheitswert. Es sei gar überwiegend wahrscheinlich, dass die polymorbiden schweren psychischen Störungen im Laufe der Zeit somatisiert hätten, mithin die Schmerzen Folge der psychischen Störungen seien. Die aktu elle Auffassung der Beschwerdegegnerin erstaune, nachdem sie im Vorbescheid vom 9. August 2012 noch anerkannt gehabt habe, dass sie (die Beschwerdefüh rerin) nicht mehr als Köchin arbeiten könne (Urk. 1 S. 5- 8 ). Ferner hat sie geltend gemacht, selbst wenn die psychischen Störungen als Folge der Schmerz störung anzusehen wären, sei eine hinreichende Komorbidität ausge wiesen (Urk. 1 S. 9-10). Mit der Aufgabe der Überwindbarkeitsvermutung gehe der angefochtene Entscheid erst recht fehl (Urk. 20 S. 2). 3. 3.1 Der Hausarzt Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medi zin, nannte in seinem am 3. Februar 2010 bei der IV-Stelle eingegangenen Bericht ein chronisches rezidivierendes Vertebralsyndrom bei muskulärer Dys balance sowie Spannungskopfschmerzen als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Er gab an, d ie Beschwerdeführerin sei beim langen Stehen so wie beim häufigen Tragen schwerer Pfannen eingeschränkt. In der bisherigen Tätigkeit als Köchin sei sie höchstens zu 50 % arbeitsfähig. Ganztags zumutbar seien ihr nach einer Umschulung wechselbelastende Tätigkeiten mit Heben leichter Lasten (Urk. 11/ 12 /1-4 ). Am 2 0. April 2012 berichtete Dr. B.___, die Beschwerdeführerin habe man gels idealer Arbeit immer wieder Probleme mit dem Rücken und häufige Kopf schmerzen, sodass er sie oft habe krankschreiben müssen. Seit dem 1. Februar 2012 sei sie dauer haft zu 50 % arbeitsunfähig (Urk. 11/49). 3.2 Dem Bericht der Klinik C.___ vom 1. November 2012 ist zu entnehmen, die Beschwerdeführerin leide an einem intermittierenden cervicocephalen Schmerzsyndrom bei kleiner Diskushernie thorakal Th5/6 rechts ohne wesentli che Neurokompression sowie bei Status nach einem Autounfall im Jahr 200 7. Differentialdiagnostisch kämen eine Schleudertrauma-Symptomatik sowie eine Migräne in Frage. Anhand der bildgebenden Untersuchung aus dem Jahr 2011 lasse sich die Beschwerdesymptomatik nicht konklusiv erklären (Urk. 11/ 70/7-8 ). 3.3 Dr. med. D.___, Facharzt für Neurologie, diagnostizierte in sei nem Bericht vom 23. November 2012 eine episodische Migräne ohne Aura, ein c ervi c o c ephales / - myofasziales Schmerzsyndrom linksbetont sowie einen Status nach Autounfall mit HWS-Schleudertrauma im Jahr 200 7. Vordergründig sei die bereits seit der Kindheit oder dem Adoleszenzalter bestehende episodische Migräne ohne Aura. Dazu fänden sich schmerzhafte myofasziale Triggerpunkte im Nackenbereich. Des Weiter n äusserte sich Dr. D.___ zu den Behandlungs möglichkeiten (Urk. 11/ 64/2-4 ). 3.4 Am 2 4. Dezember 2012 gab Dr. B.___ an, er habe die Beschwerdeführerin in die Psychotherapie geschickt und mit Surmontil behandelt, da sicher auch eine psychische Komponente bestehe. Bezüglich der Beschwerden bestehe ein eindeutiger Zusammenhang mit der Arbeitsbelastung, weshalb sie auf eine wechselbelastende Tätigkeit ohne Tragen von schweren Lasten umzuschulen sei (Urk. 11/ 64/1 ). 3.5 Dem Bericht von Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psycho therapie, vom 6. Februar 2013 ist zu entnehmen, die Beschwerdeführerin sei aus psychischen Gründen zu 50 % arbeitsunfähig. Es lägen ein schweres depressives Syndrom (ICD-10: F32.2) mit Suizidversuchen in der Vergangenheit, Bandscheibenprobleme, Migräne sowie Probleme in zwischenmenschlichen Interaktionen vor, die möglicherweise die Intensität einer Persönlichkeitsstörung erreichen würden. Zudem bestünden ausgeprägte, im Alltag hinderliche Angst- und Zwangsgedanken und täglich starke Suizidgedanken. Da erst drei Konsul tationen mit der Beschwerdeführerin stattgefunden hätten, empfehle er eine Beurteilung durch den RAD (Urk. 11/ 67 ). 3.6 Dr. Z.___ gab in der rheumatologischen Beurteilung des bidisziplinären Gutach tens an, von Seiten der Wirbelsäule sei allein von unspezifischen Rücken schmerzen zu sprechen. Relevante gerichtete und schmerzhafte segmentale Befunde habe er trotz diffuser Schmerzangabe im Bereiche des Achsenskelettes nicht lokalisieren können. Schmerzhafte Beckenkammtendinosen beidseits seien allenfalls Ausdruck einer spondylogenen Reaktion bei chronischer statischer Fehlbelastung. Eine funktionelle ISG-Blockade links, die radiologisch feststell baren Befunde einer kleinen Diskushernie Th5/6 sowie wachstumsbedingte Alterationen im unteren Teil der Brustwirbelsäule im Sinne eines Staus nach Morbus Scheuermann seien ohne Belang. Die von ihm veranlassten Röntgen untersuchungen der Lendenwirbelsäule und des Beckens hätten keine relevanten pathologischen Befunde ergeben (Urk. 11/83/28). Die angegebenen sternokos talen sowie die Schmerzen im Bereich des Beckens seien allenfalls im Rahmen eines myofaszialen Syndroms zu interpretieren. Auch diese Befunde seien jedoch weich, unspezifisch und nicht sicher pathologisch. Auch die angegebe nen plantaren Vorfussschmerzen fänden kein klinisches Korrelat, seien aber plausibel beim langen Stehen in der Küche. Die angegebenen Kopfschmerzen seien bereits eingehend neurologisch abgeklärt und klassifiziert worden, seien primärer Art und fänden kein spezifisches somatisches Korrelat. Es liege eine auffallende Chronifizierung der Kopf-, Rücken- und Körperschmerzen vor. Jene der Kopfschmerzen könne durch einen Analgetikaübergebrauch mitverursacht sein, die Chronifizier ung der übrigen Beschwerde sei zumindest teilweise auf der Verhaltensebene zu suchen. Dr. Z.___ schloss seine Beurteilung damit, dass das Beschwerde- und Behinderungsbild auf jeden Fall nicht plausibel werde auf grund der spärli c hen und unspezifischen klinischen Befunde, sodass er als Rheumatologe von einer somatoformen Problematik ausgehen müsse (Urk. 11/ 83/29). 3.7 Dr. A.___ führte im psychiatrischen Teil des bidisziplinären Gutachtens aus, die Beschwerdeführerin sei bereits früh in Angst- und depressive Störungen gera ten. Ein Zeichen für den schweren Grad derselben sei der selektive Mutismus in der Schule gewesen, der schon in der früh e n Primarschulzeit eine längere Psy chotherapie bedingt habe. Er gelte als Symptom von sozialen Phobien. Die Kopfschmerzen und Atembeschwerden in der Kindheit könnten ebenfalls psy chosomatische Aspekte gehabt habe n und Schreien im Schlaf sowie Aufwach lähmungen seien weiter e Hinweise für psychischen Stress gewesen. Im weiteren Lebenslauf hätten die psychischen Störungen zu Komplikationen im sozialen Bereich, in der Ausbildung und im Beruf geführt und sich in diesem Teufelskreis verschlimmert. Während der Zusatzlehre zur Konditorin sei es zu einem Auto unfall gekommen. Danach habe sich die Beschwerdeführerin überfordert gefühlt, sei resigniert und habe die Lehre aus diesen psychischen Gründen auf gegeben. In jener Zeit hätten auch die depressiven Störungen und die bulimi schen Essstörungen eingesetzt. Die Beschwerdeführerin sei in einen Lebe nsüber druss geraten und die sozialen Phobien und die Migräne seien exazerbiert. In der Folge habe sie Arbeitsstellen nie längere Zeit beibehalten können und es sei zu gehäuften Kurzabsenzen und Konzentrationsstörungen gekommen. Die Beschwerdeführerin habe die Rücken- und Kopfschmerzen in den Vordergrund gestellt und die psychischen Beschwerden dissimuliert (Urk. 11/83/38). Aktuell falle psychiatrisch eine Polymorbidität auf, die den Zustand und den Verlauf mit einer allgemein stark reduzierten psychischen Belastbarkeit, einer reduzier ten Arbeitsfähigkeit und weiterhin mit jeweils kurzdauernden Krankheitsabsen zen bestimme. Die Beschwerdeführerin selbst könne psychische Belange schlecht ausdrücken und stelle weiter die Rückenbeschwerden, die Migräne und eine Anklage gegen die ganze Menschheit an die vorderste Stelle. Ihre Angaben seien jedoch im Vergleich zu denjenigen bei Dr. Z.___ und denjenigen in den Akten konsistent. Dr. A.___ gelangte zum Schluss, zum e inen bestehe seit etwa dem achtzehnten Lebensjahr eine chronisch und regelmässig rezidivierende depressive Störung (Urk. 11/83/39). Vom psychopathologischen Zustand und von den Auswirkungen auf den Alltag und die Arbeitsfähigkeit her sei sie über den ganzen Verlauf gesehen als mittelgradig zu qualifizieren (ICD-10: F33.11). Die Bulimie (ICD-10: F50.2) sei eine Auswirkung der depressiven Störung und wirke sich wahrscheinlich ebenfalls auf die Leistungsfähigkeit aus. Den chroni schen Schlafstörungen lägen die depressiven sowie die Angststörungen zugrunde. Von letzteren seien die sozialen Phobien (ICD-10: F40.1) am prominen testen. Sie seien von einem schweren Krankheitsgrad und die Beschwerdeführerin sei überhaupt nicht in der Lage, mit anderen Leuten zu kommunizieren und Kontakt zu pflegen. Darüber hinaus sei eine generalisierte Angststörung (ICD-10: F41.1) zu diagnostizieren, da sie unter intensiven Befürchtungen leide, welche sie wie als Visionen oder Fantasien mit Wirklich keitscharakter erlebe. Infolgedessen müsse sie sich „am sicheren Ort“ zuhause aufhalten. Durch die Befürchtungen gerate sie jeweils in psychische Stresszu stände mit enormer Agitation und dann in Erschöpfung. Im Rahmen der gene ralisierten Angststörung leide sie an psychovegetativer Stresssymptomatik mit rezidivierendem Durchfall. Auch Schmerzsyndrom und Schlafstörungen könn ten hierunter eingeordnet werden. Den Schweregrad der Ängste unterstreiche zudem eine Panikstörung. Die Beschwerdeführerin erleide unter anderen Leuten regelmässig Panikattacken und müsse Einkaufszentren, öffentliche Verkehrs mittel, Restaurants und so weiter absolut meiden. Bei diesen Leiden sowie beim anlässlich der Untersuchung gewonnenen Eindruck der Beschwerdeführerin sei es plausibel, dass sie sich mit der heutigen beruflichen und privaten Lebenssitu ation am Rande ihrer psychischen Bewältigungsfähigkeiten befinde. Die Arbeitsfähigkeit betrage aus psychiatrischer Sicht nicht mehr als 50 % (Urk. 11/83/40-41, Urk. 11/83/43). 3. 8 Dr. Z.___ und Dr. A.___ führten in der bidisziplinären Gesamtbeurteilung aus, die psychische Probl e m a tik habe sich über die Jahre entwickelt und die körper lichen Beschwerden stark beeinflusst. Heute sei die Beschwerdeführerin in ihrer Arbeitsfähigkeit gleichsam durch ein körperliches und ein psychisches Leiden eingeschränkt. Aus bidisziplinärer Sicht bestehe aktuell maximal eine Arbeits fähigkeit von 50 %, sowohl in der angestammten als auch in einer angepassten Tätigkeit. Die Prognose hänge jedoch weitgehend vom psychischen Leiden ab (Urk. 11/83/42). Aus rheumatologischer Sicht bestehe für eine angepasste, kör perlich leicht e bis teilweise mittelschwere Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit. In der angestammten Tätigkeit als Köchin sei eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % ausgewiesen. Aus psychiatrischer Sicht bestehe aufgrund der Komorbidität multipler psychischer Störungen gemäss den obigen Diagnosen, alle mit rele vantem Krankheitswert, eine generelle Arbeitsunfähigkeit von circa 50 %. Der Beginn der Arbeitsunfähigkeit im heutigen Schweregrad sei schwierig festzule gen, gehe aber anhand der Akten mindestens auf den Beginn der psychiatri schen Behandlung im Januar 2013 zurück (Urk. 11/83/44). 3. 9 RAD-Arzt Dr. med. F.___, Facharzt für Allgemein e M edizin, nahm am 8. Okto ber 2013 zum bidisziplinären Gutachten Stellung, wobei er festhielt, durch die Skelettbeschwerden sei eine gewisse Minderung der Belastbarkeit gegeben und die Beschwerdeführerin sei aufgrund der multiplen psychiatrischen Einschränkungen generell nur zu 50 % arbeitsfähig (Urk. 11/84/4 ). 4. 4.1 Im August 2013 wurde die Beschwerdeführerin von Dr. Z.___ und Dr. A.___ im Rahmen einer bidisziplinären Be gutachtung umfassend untersucht. Dabei erho ben die Gutachter die Anamnese sowie die Befunde beziehungsweise den Status und würdigten die Vorakten sowie die geklagten Beschwerden (Urk. 11/83). Als limitierend erwiesen sich in erster Linie die psychischen Beschwerden der Beschwerdeführerin. Dass sie bei den verschiedenen gestellten Diagnosen (vgl. Urk. 11/83/ 43), der sehr geringen psychischen Belastbarkeit (Urk. 11/83/41) und den wenigen Ressourcen für die Bewältigung von psychischen und sozialen Herausforderungen (Urk. 11/83/45) in jeglicher Tätigkeit zu 50 % arbeitsunfähig ist (Urk. 11/83/44), ist nachvollziehbar. Davon ging auch der RAD-Allge mein me diziner Dr. F.___ aus (vgl. vorstehend e E. 3. 9 ). Des Weiteren steht mit der gutachterlichen Beurteilung in Einklang, dass die Beschwerdeführerin effektiv in einem Pensum von 50 % als Köchin tätig ist (Arbeitsvertrag vom 5. Februar 2013, Urk. 3/3 ; Urk. 20 S. 2 Ziff. 3 ). 4.2 4.2.1 Die Beschwerdegegnerin zweifelte den Beweiswert des eingeholten Gutachtens nicht direkt an. Vielmehr stellte sie sich auf den Standpunkt, aus juristischer Sicht sei eine andere Beurteilung vorzunehmen als aus medizinischer. Mangels psychischer K o morbidität seien die Rückenbeschwerden und die Migräne, für welche kein ausreichendes organisches Korrelat vorliege, überwindbar. Das Vorliegen eines vom Schmerzgeschehen losgelösten eigenständigen psychischen Leidens sei zu verneinen, sodass die Folgen der Schmerzproblematik als über windbar gölten (Urk. 11/84/5, Urk. 11/94/2, Urk. 2 S. 4). Die im Gutachten von Dr. A.___ diagnostizierten psychischen Krankheiten bezeichnete sie aus rechtli cher Sicht als invalidenversicherungsrechtlich nicht relevant ( Urk. 2 S. 4 ). Zu diesem Schluss gelangte sie aufgrund einer Überwindbarkeitsprüfung anhand der Foerster-Kriterien (Urk. 2 S. 2-3 ). 4. 2.2 Zutreffend ist der Standpunkt der Beschwerdegegnerin insoweit, als es in sämtli chen Fällen gesundheitlicher Beeinträchtigungen keineswegs allein Sache der mit dem konkreten Einzelfall (gutachtlich) befassten Arztpersonen ist, selber abschliessend und für die rechtsanwendende Stelle verbindlich zu entscheiden, ob das medizinisch festgestellte Leiden zu einer (andauernden oder vorüberge henden) Arbeitsunfähigkeit (bestimmter Höhe und Ausp rägung) führt. Anderer seits stellen die ärztlichen Angaben eine wichtige Grund lage für die juristische Beurteilung der Frage dar, welche Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden können (BGE 140 V 193 E. 3. 1- 2). 4. 2.3 Weicht die rechtsanwendende Behörde vom Gutachten ab, hat sie auf jeden Fall darzulegen, weshalb der gutachterlichen Einschätzung nicht zu folgen ist. In der angefochtenen Verfügung tat die Beschwerdegegnerin dies unter Prüfung der Foerster-Kriterien und unter Hinweis auf die Überwindbarkeitsvermutung (Urk. 2). Zwar wurde die Beschwerdeführerin vorerst jeweils wegen Rücken problemen und Kopfschmerzen krankg eschrieben (vgl. vorstehende E. 3.1). Auch anlässlich der rheumatologischen Begutachtung entstand aufgrund der Angaben der Beschwerdeführerin, welche über vers chiedenste Schmerzen klagte und ihre Arbeitsfähigkeit deswegen für eingeschränkt hielt (Urk. 11/83/20), der Eindruck, die Schmerzen stünden im Vordergrund. Dr. Z.___ hielt das geklagte Beschwerde- und Behinderungsbild aufgrund der spärlichen und unspezifischen klinischen Befunde nicht für plausibel, weswegen er von einer somatoformen Problematik ausging (Urk. 11/ 83/29). Der psychiatrische Gutachter diagnosti zierte jedoch keine somatoforme Störung, sondern verschiedene psychische Störungen, denen er allen relevanten Krankheitswert zumass (Urk. 11/83/43-44). Dass die Beschwerdeführerin Rückenbeschwerden, Migräne und eine Anklage gegen die ganze Menschheit an die vorderste Stelle gestellt habe, erklärte Dr. A.___ überzeugend damit, dass die Beschwerdeführerin die psychi schen Belange schlecht ausdrücken könne (Urk. 11/83/39) und diese dissimulier t hab e (Urk. 11/83/38). Aus d em psychiatrischen Teil des Gutachten s geht hervor, dass die Schmerz syndrome unter die im Rahmen der generalisierten Angststö rung auftretende Symptomatik eingeordnet werden könn t e n (Urk. 11/83/41 oben). Die Angabe der Beschwerdegegnerin, laut sämtlichen psychiatrischen Untersuchungen stünden die Schmerzen im Vordergrund (Urk. 2 S. 3), ist somit mit Blick auf die von Dr. A.___ dargelegten psychischen Krankheiten nicht zu treffend. Im Übrigen hatte auch der behandelnde Psychiater Dr. E.___ Befunde wie Antriebslosigkeit, ausgeprägte Ängste und im Alltag hinderliche Angst- und Zwangsgedanken erhoben (Urk. 11/67/2) und die Diagnose eines schweren depressiven Syndroms (ICD-10: F32.2) gestellt, sodass auch er nicht hauptsäch lich von einer Schmerzproblematik ausging. Nach dem Gesagten kann dem Schluss der Beschwerdegegnerin, es liege einzig ein pathogenetisch -ätiologisch unklares syndromales Beschwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage vor und die übrigen psychischen Beschwerden seien lediglich deren Begleiter scheinungen, nicht gefolgt werden. Vielmehr attestierte Dr. A.___ d ie Arbeits unfähigkeit von 50 % aufgrund der psychis chen Polymorbidität mit sozialen Phobie n, genera lisierter Angststörung, chronisch er Panikstörung, chronischer rezidivierender depressiver Störung mittleren Schwereg rades und Bulimie (Urk. 11/83/ 43-44). Die (mit BGE 141 V 281 ohnehin aufgegebene) Rechtspre chung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare orga nische Ursache und bei vergleichbaren psychosomatischen Leiden gelangt daher nicht zur Anwendung. 4.2.4 Die Beschwerdegegnerin hielt einen verselbständigten psychischen Gesundheits schaden des Weiteren deswegen für ausgeschlossen, weil die Beschwerdeführe rin einen aktiven Tagesablauf aufweise und sich erst seit Januar 2013 in psy chiatrischer Behandlung befinde (Urk. 2 S. 3). Bereits für die Ausübung einer 50%igen Arbeitstätigkeit sind aber in einem gewissen Ausmass eine Tages struktur und persönliche Res sourcen erforderlich. Aus deren Vorhandensein kann nicht entgegen dem Gut achten auf eine höhere Arbeitsfähigkeit aus psy chiatrischer Sicht geschlossen werden. Dass die Beschwerdeführerin sich nicht bereits früher in psychiatrische Behandlung begeben hat, kann damit erklärt werden, dass die Beschwerdeführerin die psychischen Belange dissimulierte und für die Bewältigung einer kausalen psychiatrischen Behandlung nur wenige Ressourcen aufweist (Urk. 11/83/45 unten). Im Übrigen hat sich die polymorbide psychopathologische Entwicklung stetig verschlechtert und der aktuelle Schweregrad wurde von den Gutachtern erst ab dem Beginn der psychiatrischen Behandlung im Januar 2013 als sicher angesehen (Urk. 11/83/ 44). Hinzu kommt, dass die therapeutische Angehbarkeit einer psychischen Störung für sich allein betrachtet nichts über deren invalidisierenden Charakter aussagt, res pektive diesen nicht ohne Weiteres ausschliessen lässt. Für die Entstehung des Anspruchs auf eine Invalidenrente im Besonderen ist immer und einzig voraus gesetzt, dass während eines Jahres (ohne wesentlichen Unterbruch) eine min destens 40%ige Arbeitsunfähigkeit nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG vorliegt und dass eine anspruchsbegründende Erwerbsunfähigkeit gemäss Art. 7 ATSG res pektive eine Invalidität im Sinne von Art. 8 ATSG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 1 lit. c IVG weiterhin besteht (Urteil des Sozialversicherungsgerichts IV.2014.00049 vom 2 8. Mai 2015, E. 3.2). 4.2.5 I n der Beschwerdeantwort (Urk. 10) verwies die Beschwerdegegnerin dann auf Art. 7 Abs. 2 ATSG, wonach e ine Erwerbsunfähigkeit nur vor liegt, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist. Demgemäss ist für die Frage, ob es der versicherten Person zuzumuten ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen, insofern eine objektivierte Betrachtungsweise massgeblich, als es nicht auf ihr subjekti ves Empfinden ankommen kann (BGE 141 V 281 E. 3.7.1). Dr. A.___ hielt die Angaben der Beschwerdeführerin ausdrücklich für konsistent (Urk. 11/83/39). Das Gutachten liefert ferner keine Anhaltspunkte dafür, dass psychosoziale Belastungsfaktoren oder rein subjektive Beeinträchtigungen mitberücksichtigt worden wären. Auch unter diesem Gesichtspunkt ist es nicht gerechtfertigt, ent gegen dem bidisziplinären Gutachten vom Fehlen eines invalidisierenden Lei dens auszugehen. 4. 3 Insgesamt hat vor dem Hintergrund dieser medizinischen Aktenlage das Vorlie gen einer fachpsychiatrisch festgestellten, krankheitswertigen psychischen Stö rung als aus gewiesen zu gelten, und es besteht kein Anlass, von d er gutachterlich attes tier ten Arbeitsunfähigkeit von 50 % in jeglicher Tätigkeit abzu weichen und die invalidisierende Wir kung des vorhandenen Leidens zu verneinen. Die im Gutachten attestierte Arbeitsunfähigkeit gilt mit überwiegender Wahrschein lichkeit ab Januar 2013 (Urk. 11/ 83/44). 4.4 Zur Arbeitsfähigkeit in der Zeit davor äusserten sich die Gutachter nicht. Sie hielten indes fest, die Psychopathologie habe sich stetig verschlechtert (Urk. 11/83/44). Es ist daher und auch aufgrund dessen, dass der Hausarzt Dr. B.___ erstmals in seinem Bericht vom 2 4. Dezember 2012 eine psychi sche Komponente nannte und die Notwendigkeit einer Psychotherapie sowie einer medikamentösen Behandlung der psychischen Leiden festhielt (vgl. vor stehende E. 3.4), für die Zeit bis Ende 2012 keine Einschränkung der Arbeitsfä higkeit aus psychiatrischer Sicht ausgewiesen. Aus orthopädisch-rheumatologi scher Sicht bestand anlässlich der Begutachtung eine 50%ige Arbeitsfähigkeit als Köchin sowie eine volle Arbeitsfähigkeit für eine angepasste, körperlich leicht e bis teilweise mittelschwere Tätigkeit (Urk. 11/83/44). Wesentliche Verän derungen der somatischen Beschwerden im Verlauf sind nicht ersichtlich, sodass - in Übereinstimmung mit der Beurteilung von Dr. B.___ (vgl. vor stehende E. 3.1) - die 50%ige Einschränkung in der angestammten Tätigkeit bei voller Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ab der der Bericht er stat tung durch Dr. B.___ vorangegangenen Untersuchung vom 1 8. Januar 2010 (Urk. 11/12/1) gilt. 5. 5.1 Zu prüfen bleibt, wie sich die festgestellte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Erwerbsbereich auswirkt. Für die Zeit ab Januar 2013 gilt Folgendes: Da s o wohl in einer angepassten Tätigkeit als auch in der angestammten Tätigkeit eine Restarbeitsfähigkeit von 50 % besteht, ist beim Validen- und beim Invaliden einkommen auf dieselben Tabellenlöhne abzustellen, weshalb ein Prozentver gleich vorgenommen werden kann. Bei einer Arbeitsfähigkeit von 5 0 % ergibt sich eine zugleich dem Invaliditätsgrad entsprechende Erwerbseinbusse von 50 %, welche zu einem Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine halbe Invali denrente führt. 5.2 Bezüglich der Zeit vor Januar 2013 ist a us dem damals von der IV-Stelle vorge nommenen Einkommensvergleich (Urk. 11/53) ersichtlich, dass während des Bestehens einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit bei Weitem kein einen Rentenanspruch begründen der Invaliditätsgrad von mindestens 40 % resultiert e. Indessen war das Wartejahr im Januar 2013 zu folge der bereits mehr als ein Jahr andauernden 50%igen Einschränkung in der angestammten Tätig keit als Köchin bereits abgelaufen, und eine durchschnittliche 50%ige Arbeits un fähigkeit im vorangegangenen Jahr, wie die Rechtsprechung sie fordert (vgl. die Urteile des Bundesgerichts 9C_996/2010 und 9C_1005/2010 vom 5. Mai 2011, E. 7.1 mit Hinweisen), war ebenfalls gegeben. Somit entstand der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine halbe Invalidenrente am 1. Januar 201 3. Die Beschwerde ist unter Feststellung dieses Rentenanspruchs gutzuheis sen. 6. 6.1 Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von L eistungen der Invalidenversicherung. Das Verfahren ist daher kosten pflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhän gig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und ermessensweise auf Fr. 8 00. -- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten der Beschwer degegnerin aufzuerlegen. 6.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Die unentgeltliche Rechtsvertreterin Judith Rhein, Baden, machte mit Honorar note vom 2 8. August 2015 einen Gesamtaufwand von 12,57 Stunden und Bar auslagen von Fr. 314.50 gelte nd (Urk. 21 ). Dabei setzte sie einen Stundenansatz von Fr. 220.-- ein. Der Stundenansatz von Fr. 220.-- gilt jedoch praxisgemäss erst für die ab 1. Januar 2015 getätigten Aufwendungen, währenddem die bis Ende 2014 aufgewendete Zeit mit Fr. 200.-- pro Stunde zu entschädigen ist. Des Weiteren wurden die Barauslagen nicht näher spezifiziert, wobei die Auslagen für Fotokopien mit Fr. 279.-- auffallend hoch sind. Da so nicht beurteilt werden kann, wieviele K opien zu welchem Ansatz verrechnet wurden, sind die Barauslagen mit einer angemessenen Kleinspesenpauschale von 3 % abzugelten. M it Ausnahme des Stundenansatzes sowie der Barauslagen ist d er geltend gemachte Aufwand angesichts der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeiten des Prozesses angemessen. Daraus resultiert bei einem Aufwand von 8,83 Stunden zu einem Stunden an satz von Fr. 200.-- (entsprechend Fr. 1‘766.--) sowie einem Aufwand von 3, 74 Stunden à Fr. 220.-- (entsprechend Fr. 822.80) eine Entschädigung von Fr. 2 ‘8 79. 80 ( Fr. 2‘588.80 zuzüglich Barauslagen von 3 % und Mehrwert steuer von 8 % ). Die Beschwerdegegnerin wird entsprechend verpflichtet, Rechtsanw ältin Rhein eine Prozessent schädi gung von Fr. 2‘879.80 (inklusive Mehrwertsteuer und Baraus lagen ) zu bezahlen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 0. Januar 2014 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin mit Wirkung ab 1. Januar 2013 Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der unentgeltlichen Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Judith Rhein, Baden, eine Prozessentschädigung von Fr. 2'879.80 (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Judith Rhein - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GrünigWidmer

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2014.00171 IV.2014.00171

IV.2014.00171 I. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende

Sozialversicherungsrichter Spitz

Ersatzrichter Wilhelm

Gerichtsschreiberin Widmer

Urteil vom 14. Oktober 2015

Urteil vom 14. Oktober 2015 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Judith Rhein

vertreten durch Rechtsanwältin Judith Rhein Geissmann Rechtsanwälte

Geissmann Rechtsanwälte Mellingerstrasse 2a, Postfach 2078, 5402 Baden

Mellingerstrasse 2a, Postfach 2078, 5402 Baden gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Die 1987 geborene X.___ ist gelernte Köchin und meldete sich am 21. Januar 2010 unter Hinweis auf dauerhafte Schmerzen im Rücken bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Bezug beruflicher Eingliederungs massnahmen an (Urk. 11/4). Mit Verfügungen vom 1 6. Juni 2010 erteilte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, der Versicherten Kos tengutsprache für eine Umschulung beziehungsweise für eine Lehre als Logisti kerin EFZ bei der Y.___ AG und sprach ihr Taggelder zu (Urk. 11/22-23). Die beruflichen Massnahmen wurden indes abgebrochen (Ver fügung vom 22. März 2012, Urk. 11/48). Zwecks Prüfung des Rentenanspruchs (vgl. Urk. 11/48/1) holte die IV-Stelle den Bericht de s Hausarzt e s vom 2 0. April 2012 (Urk. 11/49) sowie eine Stellungnahme ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) dazu ein (Urk. 11/54/3). Gestützt darauf stellte sie der Versi cherten mit Vorbescheid vom 9. August 2012 die Verneinung des Anspruchs auf eine Invalidenrente in Aussicht (Urk. 11/56). Dageg en erhob die Versicherte am 10. September 2012 Einwand (Urk. 11/61). In der Folge nahm die IV-Stelle weitere Berichte der (bisher und neu) behandelnden Ärzte zu den Akten (Urk. 11/64, 11/67-68, 11/70 ) und liess das rheumatologisch-psychiatrische Gutachten von Dr. med. Z.___, Facharzt für Rheumatologie und Innere Medizin, und Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychothera pie, vom 3 1. August 2013 erstellen (Urk. 11/83). Dieses unterbreitete sie dem RAD zur Stellungnahme, welche am 8. Oktober 2013 erging (Urk. 11/84/4-5). Mit Vorbescheid vom 21. November 2013 stellte die IV-Stelle der Versicherten erneut die Abweisung von deren Leistungsbegehren in Aussicht (Urk. 11/86). Dagegen erhob die Versicherte am 7. Januar 2014 Einwand (Urk. 11/90). Mit Verfügung vom 20. Januar 2014 verneinte die IV-Stelle wie angekündigt den Anspruch der Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 11/95 = Urk. 2).

1. Die 1987 geborene X.___ ist gelernte Köchin und meldete sich am 21. Januar 2010 unter Hinweis auf dauerhafte Schmerzen im Rücken bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Bezug beruflicher Eingliederungs massnahmen an (Urk. 11/4). Mit Verfügungen vom 1 6. Juni 2010 erteilte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, der Versicherten Kos tengutsprache für eine Umschulung beziehungsweise für eine Lehre als Logisti kerin EFZ bei der Y.___ AG und sprach ihr Taggelder zu (Urk. 11/22-23). Die beruflichen Massnahmen wurden indes abgebrochen (Ver fügung vom 22. März 2012, Urk. 11/48). Zwecks Prüfung des Rentenanspruchs (vgl. Urk. 11/48/1) holte die IV-Stelle den Bericht de s Hausarzt e s vom 2 0. April 2012 (Urk. 11/49) sowie eine Stellungnahme ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) dazu ein (Urk. 11/54/3). Gestützt darauf stellte sie der Versi cherten mit Vorbescheid vom 9. August 2012 die Verneinung des Anspruchs auf eine Invalidenrente in Aussicht (Urk. 11/56). Dageg en erhob die Versicherte am 10. September 2012 Einwand (Urk. 11/61). In der Folge nahm die IV-Stelle weitere Berichte der (bisher und neu) behandelnden Ärzte zu den Akten (Urk. 11/64, 11/67-68, 11/70 ) und liess das rheumatologisch-psychiatrische Gutachten von Dr. med. Z.___, Facharzt für Rheumatologie und Innere Medizin, und Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychothera pie, vom 3 1. August 2013 erstellen (Urk. 11/83). Dieses unterbreitete sie dem RAD zur Stellungnahme, welche am 8. Oktober 2013 erging (Urk. 11/84/4-5). Mit Vorbescheid vom 21. November 2013 stellte die IV-Stelle der Versicherten erneut die Abweisung von deren Leistungsbegehren in Aussicht (Urk. 11/86). Dagegen erhob die Versicherte am 7. Januar 2014 Einwand (Urk. 11/90). Mit Verfügung vom 20. Januar 2014 verneinte die IV-Stelle wie angekündigt den Anspruch der Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 11/95 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 2 0. Januar 2014 erhob die Versicherte am 12. Februar 2014 Beschwerde und beantragte, es sei ihr rückwirkend mindestens eine halbe Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter sei vorgängig der materi ellen Beurteilung eine ergänzende psychiatrische Begutachtung durch das Gericht beziehungsweise die Beschwerdegegnerin durchführen zu lassen (Urk. 1 S. 2). In prozessualer Hinsicht beantragte sie die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2-3). Die IV-Stelle schloss in der Beschwerdeantwort vom 2 0. März 2014 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 10). Mit gerichtlicher Verfügung vom 2 6. März 2014 wurde der Beschwer deführerin die unentgeltliche Prozessführung gewährt und es wurde ihr Rechts anwältin Judith Rhein, Baden, als unentgeltliche Rechtsvertreterin bestellt. Zugleich wurde ihr eine Kopie der Beschwerdeantwort zugestellt (Urk. 12). Mit Verfügung vom 1 4. Juli 2015 wurde den Parteien Gelegenheit gegeben, sich unter dem Blickwinkel der neuen Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursache und bei vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 141 V 281 ) erneut zu äussern (Urk. 17). Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 2 5. August 2015 auf eine Stellungnahme (Urk. 19), währenddem die Beschwerdeführerin am 28. August 2015 Stellung nahm (Urk. 20). Am 3 1. August 2015 wurden die Parteien über die Eingabe der jeweiligen Gegenpartei in Kenntnis gesetzt (Urk. 22).

2. Gegen die Verfügung vom 2 0. Januar 2014 erhob die Versicherte am 12. Februar 2014 Beschwerde und beantragte, es sei ihr rückwirkend mindestens eine halbe Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter sei vorgängig der materi ellen Beurteilung eine ergänzende psychiatrische Begutachtung durch das Gericht beziehungsweise die Beschwerdegegnerin durchführen zu lassen (Urk. 1 S. 2). In prozessualer Hinsicht beantragte sie die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2-3). Die IV-Stelle schloss in der Beschwerdeantwort vom 2 0. März 2014 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 10). Mit gerichtlicher Verfügung vom 2 6. März 2014 wurde der Beschwer deführerin die unentgeltliche Prozessführung gewährt und es wurde ihr Rechts anwältin Judith Rhein, Baden, als unentgeltliche Rechtsvertreterin bestellt. Zugleich wurde ihr eine Kopie der Beschwerdeantwort zugestellt (Urk. 12). Mit Verfügung vom 1 4. Juli 2015 wurde den Parteien Gelegenheit gegeben, sich unter dem Blickwinkel der neuen Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursache und bei vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 141 V 281 ) erneut zu äussern (Urk. 17). Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 2 5. August 2015 auf eine Stellungnahme (Urk. 19), währenddem die Beschwerdeführerin am 28. August 2015 Stellung nahm (Urk. 20). Am 3 1. August 2015 wurden die Parteien über die Eingabe der jeweiligen Gegenpartei in Kenntnis gesetzt (Urk. 22). Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).

Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.4 Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe richtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).

1.4 Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe richtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung auf den Standpunkt, für die Schmerzen liege kein organisches Korrelat vor, weshalb es sich um ein pathogenetisch -ätiologisch unklares syndromales Beschwerdebild ohne nachweisb are organische Grundlage handle, für welches rechtsprechungs gemäss die Vermutung der Überwindbarkeit gelte. Die IV-Stelle prüfte die Foerster-Kriterien und hielt dabei insbesondere fest, b ei der mittelgradigen Depression handle es sich lediglich um eine Begleiterscheinung des Schmerzsyndroms und nicht um eine psychische Komorbidität. Laut sämtlichen psychiatrischen Untersuchungen stünden die Schmerzen im Vo rdergrund. Ins gesamt liege infolge deren Überwindbarkeit kein invalidisierender Gesundheits schaden vor (Urk. 2 S. 2- 4 ). In der Beschwerdeantwort wies die Beschwerdegeg nerin bezüglich der Überwindbarkeit auf Art. 7 Abs. 2 ATSG hin (Urk. 10).

2.1 Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung auf den Standpunkt, für die Schmerzen liege kein organisches Korrelat vor, weshalb es sich um ein pathogenetisch -ätiologisch unklares syndromales Beschwerdebild ohne nachweisb are organische Grundlage handle, für welches rechtsprechungs gemäss die Vermutung der Überwindbarkeit gelte. Die IV-Stelle prüfte die Foerster-Kriterien und hielt dabei insbesondere fest, b ei der mittelgradigen Depression handle es sich lediglich um eine Begleiterscheinung des Schmerzsyndroms und nicht um eine psychische Komorbidität. Laut sämtlichen psychiatrischen Untersuchungen stünden die Schmerzen im Vo rdergrund. Ins gesamt liege infolge deren Überwindbarkeit kein invalidisierender Gesundheits schaden vor (Urk. 2 S. 2- 4 ). In der Beschwerdeantwort wies die Beschwerdegeg nerin bezüglich der Überwindbarkeit auf Art. 7 Abs. 2 ATSG hin (Urk. 10). 2.2 Die Beschwerdeführerin bringt dagegen unter Hinweis auf das rheumatologisch-psychiatrische Gutachten vom 3 1. August 2013 vor, sie sei sowohl in der ange stammten als auch in einer angepassten Tätigkeit zu maximal 50 % arbeits fä hig. Dabei bestünden nebst der Schmerzstörung zahlreiche weitere Störungen mit eigenem Krankheitswert. Es sei gar überwiegend wahrscheinlich, dass die polymorbiden schweren psychischen Störungen im Laufe der Zeit somatisiert hätten, mithin die Schmerzen Folge der psychischen Störungen seien. Die aktu elle Auffassung der Beschwerdegegnerin erstaune, nachdem sie im Vorbescheid vom 9. August 2012 noch anerkannt gehabt habe, dass sie (die Beschwerdefüh rerin) nicht mehr als Köchin arbeiten könne (Urk. 1 S. 5- 8 ). Ferner hat sie geltend gemacht, selbst wenn die psychischen Störungen als Folge der Schmerz störung anzusehen wären, sei eine hinreichende Komorbidität ausge wiesen (Urk. 1 S. 9-10). Mit der Aufgabe der Überwindbarkeitsvermutung gehe der angefochtene Entscheid erst recht fehl (Urk. 20 S. 2).

2.2 Die Beschwerdeführerin bringt dagegen unter Hinweis auf das rheumatologisch-psychiatrische Gutachten vom 3 1. August 2013 vor, sie sei sowohl in der ange stammten als auch in einer angepassten Tätigkeit zu maximal 50 % arbeits fä hig. Dabei bestünden nebst der Schmerzstörung zahlreiche weitere Störungen mit eigenem Krankheitswert. Es sei gar überwiegend wahrscheinlich, dass die polymorbiden schweren psychischen Störungen im Laufe der Zeit somatisiert hätten, mithin die Schmerzen Folge der psychischen Störungen seien. Die aktu elle Auffassung der Beschwerdegegnerin erstaune, nachdem sie im Vorbescheid vom 9. August 2012 noch anerkannt gehabt habe, dass sie (die Beschwerdefüh rerin) nicht mehr als Köchin arbeiten könne (Urk. 1 S. 5- 8 ). Ferner hat sie geltend gemacht, selbst wenn die psychischen Störungen als Folge der Schmerz störung anzusehen wären, sei eine hinreichende Komorbidität ausge wiesen (Urk. 1 S. 9-10). Mit der Aufgabe der Überwindbarkeitsvermutung gehe der angefochtene Entscheid erst recht fehl (Urk. 20 S. 2). 3.

3. 3.1 Der Hausarzt Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medi zin, nannte in seinem am 3. Februar 2010 bei der IV-Stelle eingegangenen Bericht ein chronisches rezidivierendes Vertebralsyndrom bei muskulärer Dys balance sowie Spannungskopfschmerzen als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Er gab an, d ie Beschwerdeführerin sei beim langen Stehen so wie beim häufigen Tragen schwerer Pfannen eingeschränkt. In der bisherigen Tätigkeit als Köchin sei sie höchstens zu 50 % arbeitsfähig. Ganztags zumutbar seien ihr nach einer Umschulung wechselbelastende Tätigkeiten mit Heben leichter Lasten (Urk. 11/ 12 /1-4 ).

3.1 Der Hausarzt Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medi zin, nannte in seinem am 3. Februar 2010 bei der IV-Stelle eingegangenen Bericht ein chronisches rezidivierendes Vertebralsyndrom bei muskulärer Dys balance sowie Spannungskopfschmerzen als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Er gab an, d ie Beschwerdeführerin sei beim langen Stehen so wie beim häufigen Tragen schwerer Pfannen eingeschränkt. In der bisherigen Tätigkeit als Köchin sei sie höchstens zu 50 % arbeitsfähig. Ganztags zumutbar seien ihr nach einer Umschulung wechselbelastende Tätigkeiten mit Heben leichter Lasten (Urk. 11/ 12 /1-4 ). Am 2 0. April 2012 berichtete Dr. B.___, die Beschwerdeführerin habe man gels idealer Arbeit immer wieder Probleme mit dem Rücken und häufige Kopf schmerzen, sodass er sie oft habe krankschreiben müssen. Seit dem 1. Februar 2012 sei sie dauer haft zu 50 % arbeitsunfähig (Urk. 11/49).

Am 2 0. April 2012 berichtete Dr. B.___, die Beschwerdeführerin habe man gels idealer Arbeit immer wieder Probleme mit dem Rücken und häufige Kopf schmerzen, sodass er sie oft habe krankschreiben müssen. Seit dem 1. Februar 2012 sei sie dauer haft zu 50 % arbeitsunfähig (Urk. 11/49). 3.2 Dem Bericht der Klinik C.___ vom 1. November 2012 ist zu entnehmen, die Beschwerdeführerin leide an einem intermittierenden cervicocephalen Schmerzsyndrom bei kleiner Diskushernie thorakal Th5/6 rechts ohne wesentli che Neurokompression sowie bei Status nach einem Autounfall im Jahr 200 7. Differentialdiagnostisch kämen eine Schleudertrauma-Symptomatik sowie eine Migräne in Frage. Anhand der bildgebenden Untersuchung aus dem Jahr 2011 lasse sich die Beschwerdesymptomatik nicht konklusiv erklären (Urk. 11/ 70/7-8 ).

3.2 Dem Bericht der Klinik C.___ vom 1. November 2012 ist zu entnehmen, die Beschwerdeführerin leide an einem intermittierenden cervicocephalen Schmerzsyndrom bei kleiner Diskushernie thorakal Th5/6 rechts ohne wesentli che Neurokompression sowie bei Status nach einem Autounfall im Jahr 200 7. Differentialdiagnostisch kämen eine Schleudertrauma-Symptomatik sowie eine Migräne in Frage. Anhand der bildgebenden Untersuchung aus dem Jahr 2011 lasse sich die Beschwerdesymptomatik nicht konklusiv erklären (Urk. 11/ 70/7-8 ). 3.3 Dr. med. D.___, Facharzt für Neurologie, diagnostizierte in sei nem Bericht vom 23. November 2012 eine episodische Migräne ohne Aura, ein c ervi c o c ephales / - myofasziales Schmerzsyndrom linksbetont sowie einen Status nach Autounfall mit HWS-Schleudertrauma im Jahr 200 7. Vordergründig sei die bereits seit der Kindheit oder dem Adoleszenzalter bestehende episodische Migräne ohne Aura. Dazu fänden sich schmerzhafte myofasziale Triggerpunkte im Nackenbereich. Des Weiter n äusserte sich Dr. D.___ zu den Behandlungs möglichkeiten (Urk. 11/ 64/2-4 ).

3.3 Dr. med. D.___, Facharzt für Neurologie, diagnostizierte in sei nem Bericht vom 23. November 2012 eine episodische Migräne ohne Aura, ein c ervi c o c ephales myofasziales Schmerzsyndrom linksbetont sowie einen Status nach Autounfall mit HWS-Schleudertrauma im Jahr 200 7. Vordergründig sei die bereits seit der Kindheit oder dem Adoleszenzalter bestehende episodische Migräne ohne Aura. Dazu fänden sich schmerzhafte myofasziale Triggerpunkte im Nackenbereich. Des Weiter n äusserte sich Dr. D.___ zu den Behandlungs möglichkeiten (Urk. 11/ 64/2-4 ). 3.4 Am 2 4. Dezember 2012 gab Dr. B.___ an, er habe die Beschwerdeführerin in die Psychotherapie geschickt und mit Surmontil behandelt, da sicher auch eine psychische Komponente bestehe. Bezüglich der Beschwerden bestehe ein eindeutiger Zusammenhang mit der Arbeitsbelastung, weshalb sie auf eine wechselbelastende Tätigkeit ohne Tragen von schweren Lasten umzuschulen sei (Urk. 11/ 64/1 ).

3.4 Am 2 4. Dezember 2012 gab Dr. B.___ an, er habe die Beschwerdeführerin in die Psychotherapie geschickt und mit Surmontil behandelt, da sicher auch eine psychische Komponente bestehe. Bezüglich der Beschwerden bestehe ein eindeutiger Zusammenhang mit der Arbeitsbelastung, weshalb sie auf eine wechselbelastende Tätigkeit ohne Tragen von schweren Lasten umzuschulen sei (Urk. 11/ 64/1 ). 3.5 Dem Bericht von Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psycho therapie, vom 6. Februar 2013 ist zu entnehmen, die Beschwerdeführerin sei aus psychischen Gründen zu 50 % arbeitsunfähig. Es lägen ein schweres depressives Syndrom (ICD-10: F32.2) mit Suizidversuchen in der Vergangenheit, Bandscheibenprobleme, Migräne sowie Probleme in zwischenmenschlichen Interaktionen vor, die möglicherweise die Intensität einer Persönlichkeitsstörung erreichen würden. Zudem bestünden ausgeprägte, im Alltag hinderliche Angst- und Zwangsgedanken und täglich starke Suizidgedanken. Da erst drei Konsul tationen mit der Beschwerdeführerin stattgefunden hätten, empfehle er eine Beurteilung durch den RAD (Urk. 11/ 67 ).

3.5 Dem Bericht von Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psycho therapie, vom 6. Februar 2013 ist zu entnehmen, die Beschwerdeführerin sei aus psychischen Gründen zu 50 % arbeitsunfähig. Es lägen ein schweres depressives Syndrom (ICD-10: F32.2) mit Suizidversuchen in der Vergangenheit, Bandscheibenprobleme, Migräne sowie Probleme in zwischenmenschlichen Interaktionen vor, die möglicherweise die Intensität einer Persönlichkeitsstörung erreichen würden. Zudem bestünden ausgeprägte, im Alltag hinderliche Angst- und Zwangsgedanken und täglich starke Suizidgedanken. Da erst drei Konsul tationen mit der Beschwerdeführerin stattgefunden hätten, empfehle er eine Beurteilung durch den RAD (Urk. 11/ 67 ). 3.6 Dr. Z.___ gab in der rheumatologischen Beurteilung des bidisziplinären Gutach tens an, von Seiten der Wirbelsäule sei allein von unspezifischen Rücken schmerzen zu sprechen. Relevante gerichtete und schmerzhafte segmentale Befunde habe er trotz diffuser Schmerzangabe im Bereiche des Achsenskelettes nicht lokalisieren können. Schmerzhafte Beckenkammtendinosen beidseits seien allenfalls Ausdruck einer spondylogenen Reaktion bei chronischer statischer Fehlbelastung. Eine funktionelle ISG-Blockade links, die radiologisch feststell baren Befunde einer kleinen Diskushernie Th5/6 sowie wachstumsbedingte Alterationen im unteren Teil der Brustwirbelsäule im Sinne eines Staus nach Morbus Scheuermann seien ohne Belang. Die von ihm veranlassten Röntgen untersuchungen der Lendenwirbelsäule und des Beckens hätten keine relevanten pathologischen Befunde ergeben (Urk. 11/83/28). Die angegebenen sternokos talen sowie die Schmerzen im Bereich des Beckens seien allenfalls im Rahmen eines myofaszialen Syndroms zu interpretieren. Auch diese Befunde seien jedoch weich, unspezifisch und nicht sicher pathologisch. Auch die angegebe nen plantaren Vorfussschmerzen fänden kein klinisches Korrelat, seien aber plausibel beim langen Stehen in der Küche. Die angegebenen Kopfschmerzen seien bereits eingehend neurologisch abgeklärt und klassifiziert worden, seien primärer Art und fänden kein spezifisches somatisches Korrelat. Es liege eine auffallende Chronifizierung der Kopf-, Rücken- und Körperschmerzen vor. Jene der Kopfschmerzen könne durch einen Analgetikaübergebrauch mitverursacht sein, die Chronifizier ung der übrigen Beschwerde sei zumindest teilweise auf der Verhaltensebene zu suchen. Dr. Z.___ schloss seine Beurteilung damit, dass das Beschwerde- und Behinderungsbild auf jeden Fall nicht plausibel werde auf grund der spärli c hen und unspezifischen klinischen Befunde, sodass er als Rheumatologe von einer somatoformen Problematik ausgehen müsse (Urk. 11/ 83/29).

3.6 Dr. Z.___ gab in der rheumatologischen Beurteilung des bidisziplinären Gutach tens an, von Seiten der Wirbelsäule sei allein von unspezifischen Rücken schmerzen zu sprechen. Relevante gerichtete und schmerzhafte segmentale Befunde habe er trotz diffuser Schmerzangabe im Bereiche des Achsenskelettes nicht lokalisieren können. Schmerzhafte Beckenkammtendinosen beidseits seien allenfalls Ausdruck einer spondylogenen Reaktion bei chronischer statischer Fehlbelastung. Eine funktionelle ISG-Blockade links, die radiologisch feststell baren Befunde einer kleinen Diskushernie Th5/6 sowie wachstumsbedingte Alterationen im unteren Teil der Brustwirbelsäule im Sinne eines Staus nach Morbus Scheuermann seien ohne Belang. Die von ihm veranlassten Röntgen untersuchungen der Lendenwirbelsäule und des Beckens hätten keine relevanten pathologischen Befunde ergeben (Urk. 11/83/28). Die angegebenen sternokos talen sowie die Schmerzen im Bereich des Beckens seien allenfalls im Rahmen eines myofaszialen Syndroms zu interpretieren. Auch diese Befunde seien jedoch weich, unspezifisch und nicht sicher pathologisch. Auch die angegebe nen plantaren Vorfussschmerzen fänden kein klinisches Korrelat, seien aber plausibel beim langen Stehen in der Küche. Die angegebenen Kopfschmerzen seien bereits eingehend neurologisch abgeklärt und klassifiziert worden, seien primärer Art und fänden kein spezifisches somatisches Korrelat. Es liege eine auffallende Chronifizierung der Kopf-, Rücken- und Körperschmerzen vor. Jene der Kopfschmerzen könne durch einen Analgetikaübergebrauch mitverursacht sein, die Chronifizier ung der übrigen Beschwerde sei zumindest teilweise auf der Verhaltensebene zu suchen. Dr. Z.___ schloss seine Beurteilung damit, dass das Beschwerde- und Behinderungsbild auf jeden Fall nicht plausibel werde auf grund der spärli c hen und unspezifischen klinischen Befunde, sodass er als Rheumatologe von einer somatoformen Problematik ausgehen müsse (Urk. 11/ 83/29). 3.7 Dr. A.___ führte im psychiatrischen Teil des bidisziplinären Gutachtens aus, die Beschwerdeführerin sei bereits früh in Angst- und depressive Störungen gera ten. Ein Zeichen für den schweren Grad derselben sei der selektive Mutismus in der Schule gewesen, der schon in der früh e n Primarschulzeit eine längere Psy chotherapie bedingt habe. Er gelte als Symptom von sozialen Phobien. Die Kopfschmerzen und Atembeschwerden in der Kindheit könnten ebenfalls psy chosomatische Aspekte gehabt habe n und Schreien im Schlaf sowie Aufwach lähmungen seien weiter e Hinweise für psychischen Stress gewesen. Im weiteren Lebenslauf hätten die psychischen Störungen zu Komplikationen im sozialen Bereich, in der Ausbildung und im Beruf geführt und sich in diesem Teufelskreis verschlimmert. Während der Zusatzlehre zur Konditorin sei es zu einem Auto unfall gekommen. Danach habe sich die Beschwerdeführerin überfordert gefühlt, sei resigniert und habe die Lehre aus diesen psychischen Gründen auf gegeben. In jener Zeit hätten auch die depressiven Störungen und die bulimi schen Essstörungen eingesetzt. Die Beschwerdeführerin sei in einen Lebe nsüber druss geraten und die sozialen Phobien und die Migräne seien exazerbiert. In der Folge habe sie Arbeitsstellen nie längere Zeit beibehalten können und es sei zu gehäuften Kurzabsenzen und Konzentrationsstörungen gekommen. Die Beschwerdeführerin habe die Rücken- und Kopfschmerzen in den Vordergrund gestellt und die psychischen Beschwerden dissimuliert (Urk. 11/83/38). Aktuell falle psychiatrisch eine Polymorbidität auf, die den Zustand und den Verlauf mit einer allgemein stark reduzierten psychischen Belastbarkeit, einer reduzier ten Arbeitsfähigkeit und weiterhin mit jeweils kurzdauernden Krankheitsabsen zen bestimme. Die Beschwerdeführerin selbst könne psychische Belange schlecht ausdrücken und stelle weiter die Rückenbeschwerden, die Migräne und eine Anklage gegen die ganze Menschheit an die vorderste Stelle. Ihre Angaben seien jedoch im Vergleich zu denjenigen bei Dr. Z.___ und denjenigen in den Akten konsistent. Dr. A.___ gelangte zum Schluss, zum e inen bestehe seit etwa dem achtzehnten Lebensjahr eine chronisch und regelmässig rezidivierende depressive Störung (Urk. 11/83/39). Vom psychopathologischen Zustand und von den Auswirkungen auf den Alltag und die Arbeitsfähigkeit her sei sie über den ganzen Verlauf gesehen als mittelgradig zu qualifizieren (ICD-10: F33.11). Die Bulimie (ICD-10: F50.2) sei eine Auswirkung der depressiven Störung und wirke sich wahrscheinlich ebenfalls auf die Leistungsfähigkeit aus. Den chroni schen Schlafstörungen lägen die depressiven sowie die Angststörungen zugrunde. Von letzteren seien die sozialen Phobien (ICD-10: F40.1) am prominen testen. Sie seien von einem schweren Krankheitsgrad und die Beschwerdeführerin sei überhaupt nicht in der Lage, mit anderen Leuten zu kommunizieren und Kontakt zu pflegen. Darüber hinaus sei eine generalisierte Angststörung (ICD-10: F41.1) zu diagnostizieren, da sie unter intensiven Befürchtungen leide, welche sie wie als Visionen oder Fantasien mit Wirklich keitscharakter erlebe. Infolgedessen müsse sie sich „am sicheren Ort“ zuhause aufhalten. Durch die Befürchtungen gerate sie jeweils in psychische Stresszu stände mit enormer Agitation und dann in Erschöpfung. Im Rahmen der gene ralisierten Angststörung leide sie an psychovegetativer Stresssymptomatik mit rezidivierendem Durchfall. Auch Schmerzsyndrom und Schlafstörungen könn ten hierunter eingeordnet werden. Den Schweregrad der Ängste unterstreiche zudem eine Panikstörung. Die Beschwerdeführerin erleide unter anderen Leuten regelmässig Panikattacken und müsse Einkaufszentren, öffentliche Verkehrs mittel, Restaurants und so weiter absolut meiden. Bei diesen Leiden sowie beim anlässlich der Untersuchung gewonnenen Eindruck der Beschwerdeführerin sei es plausibel, dass sie sich mit der heutigen beruflichen und privaten Lebenssitu ation am Rande ihrer psychischen Bewältigungsfähigkeiten befinde. Die Arbeitsfähigkeit betrage aus psychiatrischer Sicht nicht mehr als 50 % (Urk. 11/83/40-41, Urk. 11/83/43).

3.7 Dr. A.___ führte im psychiatrischen Teil des bidisziplinären Gutachtens aus, die Beschwerdeführerin sei bereits früh in Angst- und depressive Störungen gera ten. Ein Zeichen für den schweren Grad derselben sei der selektive Mutismus in der Schule gewesen, der schon in der früh e n Primarschulzeit eine längere Psy chotherapie bedingt habe. Er gelte als Symptom von sozialen Phobien. Die Kopfschmerzen und Atembeschwerden in der Kindheit könnten ebenfalls psy chosomatische Aspekte gehabt habe n und Schreien im Schlaf sowie Aufwach lähmungen seien weiter e Hinweise für psychischen Stress gewesen. Im weiteren Lebenslauf hätten die psychischen Störungen zu Komplikationen im sozialen Bereich, in der Ausbildung und im Beruf geführt und sich in diesem Teufelskreis verschlimmert. Während der Zusatzlehre zur Konditorin sei es zu einem Auto unfall gekommen. Danach habe sich die Beschwerdeführerin überfordert gefühlt, sei resigniert und habe die Lehre aus diesen psychischen Gründen auf gegeben. In jener Zeit hätten auch die depressiven Störungen und die bulimi schen Essstörungen eingesetzt. Die Beschwerdeführerin sei in einen Lebe nsüber druss geraten und die sozialen Phobien und die Migräne seien exazerbiert. In der Folge habe sie Arbeitsstellen nie längere Zeit beibehalten können und es sei zu gehäuften Kurzabsenzen und Konzentrationsstörungen gekommen. Die Beschwerdeführerin habe die Rücken- und Kopfschmerzen in den Vordergrund gestellt und die psychischen Beschwerden dissimuliert (Urk. 11/83/38). Aktuell falle psychiatrisch eine Polymorbidität auf, die den Zustand und den Verlauf mit einer allgemein stark reduzierten psychischen Belastbarkeit, einer reduzier ten Arbeitsfähigkeit und weiterhin mit jeweils kurzdauernden Krankheitsabsen zen bestimme. Die Beschwerdeführerin selbst könne psychische Belange schlecht ausdrücken und stelle weiter die Rückenbeschwerden, die Migräne und eine Anklage gegen die ganze Menschheit an die vorderste Stelle. Ihre Angaben seien jedoch im Vergleich zu denjenigen bei Dr. Z.___ und denjenigen in den Akten konsistent. Dr. A.___ gelangte zum Schluss, zum e inen bestehe seit etwa dem achtzehnten Lebensjahr eine chronisch und regelmässig rezidivierende depressive Störung (Urk. 11/83/39). Vom psychopathologischen Zustand und von den Auswirkungen auf den Alltag und die Arbeitsfähigkeit her sei sie über den ganzen Verlauf gesehen als mittelgradig zu qualifizieren (ICD-10: F33.11). Die Bulimie (ICD-10: F50.2) sei eine Auswirkung der depressiven Störung und wirke sich wahrscheinlich ebenfalls auf die Leistungsfähigkeit aus. Den chroni schen Schlafstörungen lägen die depressiven sowie die Angststörungen zugrunde. Von letzteren seien die sozialen Phobien (ICD-10: F40.1) am prominen testen. Sie seien von einem schweren Krankheitsgrad und die Beschwerdeführerin sei überhaupt nicht in der Lage, mit anderen Leuten zu kommunizieren und Kontakt zu pflegen. Darüber hinaus sei eine generalisierte Angststörung (ICD-10: F41.1) zu diagnostizieren, da sie unter intensiven Befürchtungen leide, welche sie wie als Visionen oder Fantasien mit Wirklich keitscharakter erlebe. Infolgedessen müsse sie sich „am sicheren Ort“ zuhause aufhalten. Durch die Befürchtungen gerate sie jeweils in psychische Stresszu stände mit enormer Agitation und dann in Erschöpfung. Im Rahmen der gene ralisierten Angststörung leide sie an psychovegetativer Stresssymptomatik mit rezidivierendem Durchfall. Auch Schmerzsyndrom und Schlafstörungen könn ten hierunter eingeordnet werden. Den Schweregrad der Ängste unterstreiche zudem eine Panikstörung. Die Beschwerdeführerin erleide unter anderen Leuten regelmässig Panikattacken und müsse Einkaufszentren, öffentliche Verkehrs mittel, Restaurants und so weiter absolut meiden. Bei diesen Leiden sowie beim anlässlich der Untersuchung gewonnenen Eindruck der Beschwerdeführerin sei es plausibel, dass sie sich mit der heutigen beruflichen und privaten Lebenssitu ation am Rande ihrer psychischen Bewältigungsfähigkeiten befinde. Die Arbeitsfähigkeit betrage aus psychiatrischer Sicht nicht mehr als 50 % (Urk. 11/83/40-41, Urk. 11/83/43). 3. 8 Dr. Z.___ und Dr. A.___ führten in der bidisziplinären Gesamtbeurteilung aus, die psychische Probl e m a tik habe sich über die Jahre entwickelt und die körper lichen Beschwerden stark beeinflusst. Heute sei die Beschwerdeführerin in ihrer Arbeitsfähigkeit gleichsam durch ein körperliches und ein psychisches Leiden eingeschränkt. Aus bidisziplinärer Sicht bestehe aktuell maximal eine Arbeits fähigkeit von 50 %, sowohl in der angestammten als auch in einer angepassten Tätigkeit. Die Prognose hänge jedoch weitgehend vom psychischen Leiden ab (Urk. 11/83/42). Aus rheumatologischer Sicht bestehe für eine angepasste, kör perlich leicht e bis teilweise mittelschwere Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit. In der angestammten Tätigkeit als Köchin sei eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % ausgewiesen. Aus psychiatrischer Sicht bestehe aufgrund der Komorbidität multipler psychischer Störungen gemäss den obigen Diagnosen, alle mit rele vantem Krankheitswert, eine generelle Arbeitsunfähigkeit von circa 50 %. Der Beginn der Arbeitsunfähigkeit im heutigen Schweregrad sei schwierig festzule gen, gehe aber anhand der Akten mindestens auf den Beginn der psychiatri schen Behandlung im Januar 2013 zurück (Urk. 11/83/44).

3. 8 Dr. Z.___ und Dr. A.___ führten in der bidisziplinären Gesamtbeurteilung aus, die psychische Probl e m a tik habe sich über die Jahre entwickelt und die körper lichen Beschwerden stark beeinflusst. Heute sei die Beschwerdeführerin in ihrer Arbeitsfähigkeit gleichsam durch ein körperliches und ein psychisches Leiden eingeschränkt. Aus bidisziplinärer Sicht bestehe aktuell maximal eine Arbeits fähigkeit von 50 %, sowohl in der angestammten als auch in einer angepassten Tätigkeit. Die Prognose hänge jedoch weitgehend vom psychischen Leiden ab (Urk. 11/83/42). Aus rheumatologischer Sicht bestehe für eine angepasste, kör perlich leicht e bis teilweise mittelschwere Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit. In der angestammten Tätigkeit als Köchin sei eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % ausgewiesen. Aus psychiatrischer Sicht bestehe aufgrund der Komorbidität multipler psychischer Störungen gemäss den obigen Diagnosen, alle mit rele vantem Krankheitswert, eine generelle Arbeitsunfähigkeit von circa 50 %. Der Beginn der Arbeitsunfähigkeit im heutigen Schweregrad sei schwierig festzule gen, gehe aber anhand der Akten mindestens auf den Beginn der psychiatri schen Behandlung im Januar 2013 zurück (Urk. 11/83/44). 3. 9 RAD-Arzt Dr. med. F.___, Facharzt für Allgemein e M edizin, nahm am 8. Okto ber 2013 zum bidisziplinären Gutachten Stellung, wobei er festhielt, durch die Skelettbeschwerden sei eine gewisse Minderung der Belastbarkeit gegeben und die Beschwerdeführerin sei aufgrund der multiplen psychiatrischen Einschränkungen generell nur zu 50 % arbeitsfähig (Urk. 11/84/4 ).

3. 9 RAD-Arzt Dr. med. F.___, Facharzt für Allgemein e M edizin, nahm am 8. Okto ber 2013 zum bidisziplinären Gutachten Stellung, wobei er festhielt, durch die Skelettbeschwerden sei eine gewisse Minderung der Belastbarkeit gegeben und die Beschwerdeführerin sei aufgrund der multiplen psychiatrischen Einschränkungen generell nur zu 50 % arbeitsfähig (Urk. 11/84/4 ). 4.

4. 4.1 Im August 2013 wurde die Beschwerdeführerin von Dr. Z.___ und Dr. A.___ im Rahmen einer bidisziplinären Be gutachtung umfassend untersucht. Dabei erho ben die Gutachter die Anamnese sowie die Befunde beziehungsweise den Status und würdigten die Vorakten sowie die geklagten Beschwerden (Urk. 11/83). Als limitierend erwiesen sich in erster Linie die psychischen Beschwerden der Beschwerdeführerin. Dass sie bei den verschiedenen gestellten Diagnosen (vgl. Urk. 11/83/ 43), der sehr geringen psychischen Belastbarkeit (Urk. 11/83/41) und den wenigen Ressourcen für die Bewältigung von psychischen und sozialen Herausforderungen (Urk. 11/83/45) in jeglicher Tätigkeit zu 50 % arbeitsunfähig ist (Urk. 11/83/44), ist nachvollziehbar. Davon ging auch der RAD-Allge mein me diziner Dr. F.___ aus (vgl. vorstehend e E. 3. 9 ). Des Weiteren steht mit der gutachterlichen Beurteilung in Einklang, dass die Beschwerdeführerin effektiv in einem Pensum von 50 % als Köchin tätig ist (Arbeitsvertrag vom 5. Februar 2013, Urk. 3/3 ; Urk. 20 S. 2 Ziff. 3 ).

4.1 Im August 2013 wurde die Beschwerdeführerin von Dr. Z.___ und Dr. A.___ im Rahmen einer bidisziplinären Be gutachtung umfassend untersucht. Dabei erho ben die Gutachter die Anamnese sowie die Befunde beziehungsweise den Status und würdigten die Vorakten sowie die geklagten Beschwerden (Urk. 11/83). Als limitierend erwiesen sich in erster Linie die psychischen Beschwerden der Beschwerdeführerin. Dass sie bei den verschiedenen gestellten Diagnosen (vgl. Urk. 11/83/ 43), der sehr geringen psychischen Belastbarkeit (Urk. 11/83/41) und den wenigen Ressourcen für die Bewältigung von psychischen und sozialen Herausforderungen (Urk. 11/83/45) in jeglicher Tätigkeit zu 50 % arbeitsunfähig ist (Urk. 11/83/44), ist nachvollziehbar. Davon ging auch der RAD-Allge mein me diziner Dr. F.___ aus (vgl. vorstehend e E. 3. 9 ). Des Weiteren steht mit der gutachterlichen Beurteilung in Einklang, dass die Beschwerdeführerin effektiv in einem Pensum von 50 % als Köchin tätig ist (Arbeitsvertrag vom 5. Februar 2013, Urk. 3/3 ; Urk. 20 S. 2 Ziff. 3 ). 4.2

4.2 4.2.1 Die Beschwerdegegnerin zweifelte den Beweiswert des eingeholten Gutachtens nicht direkt an. Vielmehr stellte sie sich auf den Standpunkt, aus juristischer Sicht sei eine andere Beurteilung vorzunehmen als aus medizinischer. Mangels psychischer K o morbidität seien die Rückenbeschwerden und die Migräne, für welche kein ausreichendes organisches Korrelat vorliege, überwindbar. Das Vorliegen eines vom Schmerzgeschehen losgelösten eigenständigen psychischen Leidens sei zu verneinen, sodass die Folgen der Schmerzproblematik als über windbar gölten (Urk. 11/84/5, Urk. 11/94/2, Urk. 2 S. 4). Die im Gutachten von Dr. A.___ diagnostizierten psychischen Krankheiten bezeichnete sie aus rechtli cher Sicht als invalidenversicherungsrechtlich nicht relevant ( Urk. 2 S. 4 ). Zu diesem Schluss gelangte sie aufgrund einer Überwindbarkeitsprüfung anhand der Foerster-Kriterien (Urk. 2 S. 2-3 ).

4.2.1 Die Beschwerdegegnerin zweifelte den Beweiswert des eingeholten Gutachtens nicht direkt an. Vielmehr stellte sie sich auf den Standpunkt, aus juristischer Sicht sei eine andere Beurteilung vorzunehmen als aus medizinischer. Mangels psychischer K o morbidität seien die Rückenbeschwerden und die Migräne, für welche kein ausreichendes organisches Korrelat vorliege, überwindbar. Das Vorliegen eines vom Schmerzgeschehen losgelösten eigenständigen psychischen Leidens sei zu verneinen, sodass die Folgen der Schmerzproblematik als über windbar gölten (Urk. 11/84/5, Urk. 11/94/2, Urk. 2 S. 4). Die im Gutachten von Dr. A.___ diagnostizierten psychischen Krankheiten bezeichnete sie aus rechtli cher Sicht als invalidenversicherungsrechtlich nicht relevant ( Urk. 2 S. 4 ). Zu diesem Schluss gelangte sie aufgrund einer Überwindbarkeitsprüfung anhand der Foerster-Kriterien (Urk. 2 S. 2-3 ). 4. 2.2 Zutreffend ist der Standpunkt der Beschwerdegegnerin insoweit, als es in sämtli chen Fällen gesundheitlicher Beeinträchtigungen keineswegs allein Sache der mit dem konkreten Einzelfall (gutachtlich) befassten Arztpersonen ist, selber abschliessend und für die rechtsanwendende Stelle verbindlich zu entscheiden, ob das medizinisch festgestellte Leiden zu einer (andauernden oder vorüberge henden) Arbeitsunfähigkeit (bestimmter Höhe und Ausp rägung) führt. Anderer seits stellen die ärztlichen Angaben eine wichtige Grund lage für die juristische Beurteilung der Frage dar, welche Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden können (BGE 140 V 193 E. 3. 1- 2).

4. 2.2 Zutreffend ist der Standpunkt der Beschwerdegegnerin insoweit, als es in sämtli chen Fällen gesundheitlicher Beeinträchtigungen keineswegs allein Sache der mit dem konkreten Einzelfall (gutachtlich) befassten Arztpersonen ist, selber abschliessend und für die rechtsanwendende Stelle verbindlich zu entscheiden, ob das medizinisch festgestellte Leiden zu einer (andauernden oder vorüberge henden) Arbeitsunfähigkeit (bestimmter Höhe und Ausp rägung) führt. Anderer seits stellen die ärztlichen Angaben eine wichtige Grund lage für die juristische Beurteilung der Frage dar, welche Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden können (BGE 140 V 193 E. 3. 1- 2). 4. 2.3 Weicht die rechtsanwendende Behörde vom Gutachten ab, hat sie auf jeden Fall darzulegen, weshalb der gutachterlichen Einschätzung nicht zu folgen ist. In der angefochtenen Verfügung tat die Beschwerdegegnerin dies unter Prüfung der Foerster-Kriterien und unter Hinweis auf die Überwindbarkeitsvermutung (Urk. 2). Zwar wurde die Beschwerdeführerin vorerst jeweils wegen Rücken problemen und Kopfschmerzen krankg eschrieben (vgl. vorstehende E. 3.1). Auch anlässlich der rheumatologischen Begutachtung entstand aufgrund der Angaben der Beschwerdeführerin, welche über vers chiedenste Schmerzen klagte und ihre Arbeitsfähigkeit deswegen für eingeschränkt hielt (Urk. 11/83/20), der Eindruck, die Schmerzen stünden im Vordergrund. Dr. Z.___ hielt das geklagte Beschwerde- und Behinderungsbild aufgrund der spärlichen und unspezifischen klinischen Befunde nicht für plausibel, weswegen er von einer somatoformen Problematik ausging (Urk. 11/ 83/29). Der psychiatrische Gutachter diagnosti zierte jedoch keine somatoforme Störung, sondern verschiedene psychische Störungen, denen er allen relevanten Krankheitswert zumass (Urk. 11/83/43-44). Dass die Beschwerdeführerin Rückenbeschwerden, Migräne und eine Anklage gegen die ganze Menschheit an die vorderste Stelle gestellt habe, erklärte Dr. A.___ überzeugend damit, dass die Beschwerdeführerin die psychi schen Belange schlecht ausdrücken könne (Urk. 11/83/39) und diese dissimulier t hab e (Urk. 11/83/38). Aus d em psychiatrischen Teil des Gutachten s geht hervor, dass die Schmerz syndrome unter die im Rahmen der generalisierten Angststö rung auftretende Symptomatik eingeordnet werden könn t e n (Urk. 11/83/41 oben). Die Angabe der Beschwerdegegnerin, laut sämtlichen psychiatrischen Untersuchungen stünden die Schmerzen im Vordergrund (Urk. 2 S. 3), ist somit mit Blick auf die von Dr. A.___ dargelegten psychischen Krankheiten nicht zu treffend. Im Übrigen hatte auch der behandelnde Psychiater Dr. E.___ Befunde wie Antriebslosigkeit, ausgeprägte Ängste und im Alltag hinderliche Angst- und Zwangsgedanken erhoben (Urk. 11/67/2) und die Diagnose eines schweren depressiven Syndroms (ICD-10: F32.2) gestellt, sodass auch er nicht hauptsäch lich von einer Schmerzproblematik ausging. Nach dem Gesagten kann dem Schluss der Beschwerdegegnerin, es liege einzig ein pathogenetisch -ätiologisch unklares syndromales Beschwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage vor und die übrigen psychischen Beschwerden seien lediglich deren Begleiter scheinungen, nicht gefolgt werden. Vielmehr attestierte Dr. A.___ d ie Arbeits unfähigkeit von 50 % aufgrund der psychis chen Polymorbidität mit sozialen Phobie n, genera lisierter Angststörung, chronisch er Panikstörung, chronischer rezidivierender depressiver Störung mittleren Schwereg rades und Bulimie (Urk. 11/83/ 43-44). Die (mit BGE 141 V 281 ohnehin aufgegebene) Rechtspre chung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare orga nische Ursache und bei vergleichbaren psychosomatischen Leiden gelangt daher nicht zur Anwendung.

4. 2.3 Weicht die rechtsanwendende Behörde vom Gutachten ab, hat sie auf jeden Fall darzulegen, weshalb der gutachterlichen Einschätzung nicht zu folgen ist. In der angefochtenen Verfügung tat die Beschwerdegegnerin dies unter Prüfung der Foerster-Kriterien und unter Hinweis auf die Überwindbarkeitsvermutung (Urk. 2). Zwar wurde die Beschwerdeführerin vorerst jeweils wegen Rücken problemen und Kopfschmerzen krankg eschrieben (vgl. vorstehende E. 3.1). Auch anlässlich der rheumatologischen Begutachtung entstand aufgrund der Angaben der Beschwerdeführerin, welche über vers chiedenste Schmerzen klagte und ihre Arbeitsfähigkeit deswegen für eingeschränkt hielt (Urk. 11/83/20), der Eindruck, die Schmerzen stünden im Vordergrund. Dr. Z.___ hielt das geklagte Beschwerde- und Behinderungsbild aufgrund der spärlichen und unspezifischen klinischen Befunde nicht für plausibel, weswegen er von einer somatoformen Problematik ausging (Urk. 11/ 83/29). Der psychiatrische Gutachter diagnosti zierte jedoch keine somatoforme Störung, sondern verschiedene psychische Störungen, denen er allen relevanten Krankheitswert zumass (Urk. 11/83/43-44). Dass die Beschwerdeführerin Rückenbeschwerden, Migräne und eine Anklage gegen die ganze Menschheit an die vorderste Stelle gestellt habe, erklärte Dr. A.___ überzeugend damit, dass die Beschwerdeführerin die psychi schen Belange schlecht ausdrücken könne (Urk. 11/83/39) und diese dissimulier t hab e (Urk. 11/83/38). Aus d em psychiatrischen Teil des Gutachten s geht hervor, dass die Schmerz syndrome unter die im Rahmen der generalisierten Angststö rung auftretende Symptomatik eingeordnet werden könn t e n (Urk. 11/83/41 oben). Die Angabe der Beschwerdegegnerin, laut sämtlichen psychiatrischen Untersuchungen stünden die Schmerzen im Vordergrund (Urk. 2 S. 3), ist somit mit Blick auf die von Dr. A.___ dargelegten psychischen Krankheiten nicht zu treffend. Im Übrigen hatte auch der behandelnde Psychiater Dr. E.___ Befunde wie Antriebslosigkeit, ausgeprägte Ängste und im Alltag hinderliche Angst- und Zwangsgedanken erhoben (Urk. 11/67/2) und die Diagnose eines schweren depressiven Syndroms (ICD-10: F32.2) gestellt, sodass auch er nicht hauptsäch lich von einer Schmerzproblematik ausging. Nach dem Gesagten kann dem Schluss der Beschwerdegegnerin, es liege einzig ein pathogenetisch -ätiologisch unklares syndromales Beschwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage vor und die übrigen psychischen Beschwerden seien lediglich deren Begleiter scheinungen, nicht gefolgt werden. Vielmehr attestierte Dr. A.___ d ie Arbeits unfähigkeit von 50 % aufgrund der psychis chen Polymorbidität mit sozialen Phobie n, genera lisierter Angststörung, chronisch er Panikstörung, chronischer rezidivierender depressiver Störung mittleren Schwereg rades und Bulimie (Urk. 11/83/ 43-44). Die (mit BGE 141 V 281 ohnehin aufgegebene) Rechtspre chung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare orga nische Ursache und bei vergleichbaren psychosomatischen Leiden gelangt daher nicht zur Anwendung. 4.2.4 Die Beschwerdegegnerin hielt einen verselbständigten psychischen Gesundheits schaden des Weiteren deswegen für ausgeschlossen, weil die Beschwerdeführe rin einen aktiven Tagesablauf aufweise und sich erst seit Januar 2013 in psy chiatrischer Behandlung befinde (Urk. 2 S. 3). Bereits für die Ausübung einer 50%igen Arbeitstätigkeit sind aber in einem gewissen Ausmass eine Tages struktur und persönliche Res sourcen erforderlich. Aus deren Vorhandensein kann nicht entgegen dem Gut achten auf eine höhere Arbeitsfähigkeit aus psy chiatrischer Sicht geschlossen werden. Dass die Beschwerdeführerin sich nicht bereits früher in psychiatrische Behandlung begeben hat, kann damit erklärt werden, dass die Beschwerdeführerin die psychischen Belange dissimulierte und für die Bewältigung einer kausalen psychiatrischen Behandlung nur wenige Ressourcen aufweist (Urk. 11/83/45 unten). Im Übrigen hat sich die polymorbide psychopathologische Entwicklung stetig verschlechtert und der aktuelle Schweregrad wurde von den Gutachtern erst ab dem Beginn der psychiatrischen Behandlung im Januar 2013 als sicher angesehen (Urk. 11/83/ 44). Hinzu kommt, dass die therapeutische Angehbarkeit einer psychischen Störung für sich allein betrachtet nichts über deren invalidisierenden Charakter aussagt, res pektive diesen nicht ohne Weiteres ausschliessen lässt. Für die Entstehung des Anspruchs auf eine Invalidenrente im Besonderen ist immer und einzig voraus gesetzt, dass während eines Jahres (ohne wesentlichen Unterbruch) eine min destens 40%ige Arbeitsunfähigkeit nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG vorliegt und dass eine anspruchsbegründende Erwerbsunfähigkeit gemäss Art. 7 ATSG res pektive eine Invalidität im Sinne von Art. 8 ATSG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 1 lit. c IVG weiterhin besteht (Urteil des Sozialversicherungsgerichts IV.2014.00049 vom 2 8. Mai 2015, E. 3.2).

4.2.4 Die Beschwerdegegnerin hielt einen verselbständigten psychischen Gesundheits schaden des Weiteren deswegen für ausgeschlossen, weil die Beschwerdeführe rin einen aktiven Tagesablauf aufweise und sich erst seit Januar 2013 in psy chiatrischer Behandlung befinde (Urk. 2 S. 3). Bereits für die Ausübung einer 50%igen Arbeitstätigkeit sind aber in einem gewissen Ausmass eine Tages struktur und persönliche Res sourcen erforderlich. Aus deren Vorhandensein kann nicht entgegen dem Gut achten auf eine höhere Arbeitsfähigkeit aus psy chiatrischer Sicht geschlossen werden. Dass die Beschwerdeführerin sich nicht bereits früher in psychiatrische Behandlung begeben hat, kann damit erklärt werden, dass die Beschwerdeführerin die psychischen Belange dissimulierte und für die Bewältigung einer kausalen psychiatrischen Behandlung nur wenige Ressourcen aufweist (Urk. 11/83/45 unten). Im Übrigen hat sich die polymorbide psychopathologische Entwicklung stetig verschlechtert und der aktuelle Schweregrad wurde von den Gutachtern erst ab dem Beginn der psychiatrischen Behandlung im Januar 2013 als sicher angesehen (Urk. 11/83/ 44). Hinzu kommt, dass die therapeutische Angehbarkeit einer psychischen Störung für sich allein betrachtet nichts über deren invalidisierenden Charakter aussagt, res pektive diesen nicht ohne Weiteres ausschliessen lässt. Für die Entstehung des Anspruchs auf eine Invalidenrente im Besonderen ist immer und einzig voraus gesetzt, dass während eines Jahres (ohne wesentlichen Unterbruch) eine min destens 40%ige Arbeitsunfähigkeit nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG vorliegt und dass eine anspruchsbegründende Erwerbsunfähigkeit gemäss Art. 7 ATSG res pektive eine Invalidität im Sinne von Art. 8 ATSG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 1 lit. c IVG weiterhin besteht (Urteil des Sozialversicherungsgerichts IV.2014.00049 vom 2 8. Mai 2015, E. 3.2). 4.2.5 I n der Beschwerdeantwort (Urk. 10) verwies die Beschwerdegegnerin dann auf Art. 7 Abs. 2 ATSG, wonach e ine Erwerbsunfähigkeit nur vor liegt, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist. Demgemäss ist für die Frage, ob es der versicherten Person zuzumuten ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen, insofern eine objektivierte Betrachtungsweise massgeblich, als es nicht auf ihr subjekti ves Empfinden ankommen kann (BGE 141 V 281 E. 3.7.1). Dr. A.___ hielt die Angaben der Beschwerdeführerin ausdrücklich für konsistent (Urk. 11/83/39). Das Gutachten liefert ferner keine Anhaltspunkte dafür, dass psychosoziale Belastungsfaktoren oder rein subjektive Beeinträchtigungen mitberücksichtigt worden wären. Auch unter diesem Gesichtspunkt ist es nicht gerechtfertigt, ent gegen dem bidisziplinären Gutachten vom Fehlen eines invalidisierenden Lei dens auszugehen.

4.2.5 I n der Beschwerdeantwort (Urk. 10) verwies die Beschwerdegegnerin dann auf Art. 7 Abs. 2 ATSG, wonach e ine Erwerbsunfähigkeit nur vor liegt, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist. Demgemäss ist für die Frage, ob es der versicherten Person zuzumuten ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen, insofern eine objektivierte Betrachtungsweise massgeblich, als es nicht auf ihr subjekti ves Empfinden ankommen kann (BGE 141 V 281 E. 3.7.1). Dr. A.___ hielt die Angaben der Beschwerdeführerin ausdrücklich für konsistent (Urk. 11/83/39). Das Gutachten liefert ferner keine Anhaltspunkte dafür, dass psychosoziale Belastungsfaktoren oder rein subjektive Beeinträchtigungen mitberücksichtigt worden wären. Auch unter diesem Gesichtspunkt ist es nicht gerechtfertigt, ent gegen dem bidisziplinären Gutachten vom Fehlen eines invalidisierenden Lei dens auszugehen. 4. 3 Insgesamt hat vor dem Hintergrund dieser medizinischen Aktenlage das Vorlie gen einer fachpsychiatrisch festgestellten, krankheitswertigen psychischen Stö rung als aus gewiesen zu gelten, und es besteht kein Anlass, von d er gutachterlich attes tier ten Arbeitsunfähigkeit von 50 % in jeglicher Tätigkeit abzu weichen und die invalidisierende Wir kung des vorhandenen Leidens zu verneinen. Die im Gutachten attestierte Arbeitsunfähigkeit gilt mit überwiegender Wahrschein lichkeit ab Januar 2013 (Urk. 11/ 83/44).

4. 3 Insgesamt hat vor dem Hintergrund dieser medizinischen Aktenlage das Vorlie gen einer fachpsychiatrisch festgestellten, krankheitswertigen psychischen Stö rung als aus gewiesen zu gelten, und es besteht kein Anlass, von d er gutachterlich attes tier ten Arbeitsunfähigkeit von 50 % in jeglicher Tätigkeit abzu weichen und die invalidisierende Wir kung des vorhandenen Leidens zu verneinen. Die im Gutachten attestierte Arbeitsunfähigkeit gilt mit überwiegender Wahrschein lichkeit ab Januar 2013 (Urk. 11/ 83/44). 4.4 Zur Arbeitsfähigkeit in der Zeit davor äusserten sich die Gutachter nicht. Sie hielten indes fest, die Psychopathologie habe sich stetig verschlechtert (Urk. 11/83/44). Es ist daher und auch aufgrund dessen, dass der Hausarzt Dr. B.___ erstmals in seinem Bericht vom 2 4. Dezember 2012 eine psychi sche Komponente nannte und die Notwendigkeit einer Psychotherapie sowie einer medikamentösen Behandlung der psychischen Leiden festhielt (vgl. vor stehende E. 3.4), für die Zeit bis Ende 2012 keine Einschränkung der Arbeitsfä higkeit aus psychiatrischer Sicht ausgewiesen. Aus orthopädisch-rheumatologi scher Sicht bestand anlässlich der Begutachtung eine 50%ige Arbeitsfähigkeit als Köchin sowie eine volle Arbeitsfähigkeit für eine angepasste, körperlich leicht e bis teilweise mittelschwere Tätigkeit (Urk. 11/83/44). Wesentliche Verän derungen der somatischen Beschwerden im Verlauf sind nicht ersichtlich, sodass - in Übereinstimmung mit der Beurteilung von Dr. B.___ (vgl. vor stehende E. 3.1) - die 50%ige Einschränkung in der angestammten Tätigkeit bei voller Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ab der der Bericht er stat tung durch Dr. B.___ vorangegangenen Untersuchung vom 1 8. Januar 2010 (Urk. 11/12/1) gilt.

4.4 Zur Arbeitsfähigkeit in der Zeit davor äusserten sich die Gutachter nicht. Sie hielten indes fest, die Psychopathologie habe sich stetig verschlechtert (Urk. 11/83/44). Es ist daher und auch aufgrund dessen, dass der Hausarzt Dr. B.___ erstmals in seinem Bericht vom 2 4. Dezember 2012 eine psychi sche Komponente nannte und die Notwendigkeit einer Psychotherapie sowie einer medikamentösen Behandlung der psychischen Leiden festhielt (vgl. vor stehende E. 3.4), für die Zeit bis Ende 2012 keine Einschränkung der Arbeitsfä higkeit aus psychiatrischer Sicht ausgewiesen. Aus orthopädisch-rheumatologi scher Sicht bestand anlässlich der Begutachtung eine 50%ige Arbeitsfähigkeit als Köchin sowie eine volle Arbeitsfähigkeit für eine angepasste, körperlich leicht e bis teilweise mittelschwere Tätigkeit (Urk. 11/83/44). Wesentliche Verän derungen der somatischen Beschwerden im Verlauf sind nicht ersichtlich, sodass - in Übereinstimmung mit der Beurteilung von Dr. B.___ (vgl. vor stehende E. 3.1) - die 50%ige Einschränkung in der angestammten Tätigkeit bei voller Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ab der der Bericht er stat tung durch Dr. B.___ vorangegangenen Untersuchung vom 1 8. Januar 2010 (Urk. 11/12/1) gilt. 5.

5. 5.1 Zu prüfen bleibt, wie sich die festgestellte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Erwerbsbereich auswirkt. Für die Zeit ab Januar 2013 gilt Folgendes: Da s o wohl in einer angepassten Tätigkeit als auch in der angestammten Tätigkeit eine Restarbeitsfähigkeit von 50 % besteht, ist beim Validen- und beim Invaliden einkommen auf dieselben Tabellenlöhne abzustellen, weshalb ein Prozentver gleich vorgenommen werden kann. Bei einer Arbeitsfähigkeit von 5 0 % ergibt sich eine zugleich dem Invaliditätsgrad entsprechende Erwerbseinbusse von 50 %, welche zu einem Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine halbe Invali denrente führt.

5.1 Zu prüfen bleibt, wie sich die festgestellte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Erwerbsbereich auswirkt. Für die Zeit ab Januar 2013 gilt Folgendes: Da s o wohl in einer angepassten Tätigkeit als auch in der angestammten Tätigkeit eine Restarbeitsfähigkeit von 50 % besteht, ist beim Validen- und beim Invaliden einkommen auf dieselben Tabellenlöhne abzustellen, weshalb ein Prozentver gleich vorgenommen werden kann. Bei einer Arbeitsfähigkeit von 5 0 % ergibt sich eine zugleich dem Invaliditätsgrad entsprechende Erwerbseinbusse von 50 %, welche zu einem Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine halbe Invali denrente führt. 5.2 Bezüglich der Zeit vor Januar 2013 ist a us dem damals von der IV-Stelle vorge nommenen Einkommensvergleich (Urk. 11/53) ersichtlich, dass während des Bestehens einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit bei Weitem kein einen Rentenanspruch begründen der Invaliditätsgrad von mindestens 40 % resultiert e. Indessen war das Wartejahr im Januar 2013 zu folge der bereits mehr als ein Jahr andauernden 50%igen Einschränkung in der angestammten Tätig keit als Köchin bereits abgelaufen, und eine durchschnittliche 50%ige Arbeits un fähigkeit im vorangegangenen Jahr, wie die Rechtsprechung sie fordert (vgl. die Urteile des Bundesgerichts 9C_996/2010 und 9C_1005/2010 vom 5. Mai 2011, E. 7.1 mit Hinweisen), war ebenfalls gegeben. Somit entstand der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine halbe Invalidenrente am 1. Januar 201 3. Die Beschwerde ist unter Feststellung dieses Rentenanspruchs gutzuheis sen.

5.2 Bezüglich der Zeit vor Januar 2013 ist a us dem damals von der IV-Stelle vorge nommenen Einkommensvergleich (Urk. 11/53) ersichtlich, dass während des Bestehens einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit bei Weitem kein einen Rentenanspruch begründen der Invaliditätsgrad von mindestens 40 % resultiert e. Indessen war das Wartejahr im Januar 2013 zu folge der bereits mehr als ein Jahr andauernden 50%igen Einschränkung in der angestammten Tätig keit als Köchin bereits abgelaufen, und eine durchschnittliche 50%ige Arbeits un fähigkeit im vorangegangenen Jahr, wie die Rechtsprechung sie fordert (vgl. die Urteile des Bundesgerichts 9C_996/2010 und 9C_1005/2010 vom 5. Mai 2011, E. 7.1 mit Hinweisen), war ebenfalls gegeben. Somit entstand der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine halbe Invalidenrente am 1. Januar 201 3. Die Beschwerde ist unter Feststellung dieses Rentenanspruchs gutzuheis sen. 6.

6. 6.1 Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von L eistungen der Invalidenversicherung. Das Verfahren ist daher kosten pflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhän gig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und ermessensweise auf Fr. 8 00. -- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten der Beschwer degegnerin aufzuerlegen.

6.1 Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von L eistungen der Invalidenversicherung. Das Verfahren ist daher kosten pflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhän gig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und ermessensweise auf Fr. 8 00. anzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten der Beschwer degegnerin aufzuerlegen. 6.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ).

6.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Die unentgeltliche Rechtsvertreterin Judith Rhein, Baden, machte mit Honorar note vom 2 8. August 2015 einen Gesamtaufwand von 12,57 Stunden und Bar auslagen von Fr. 314.50 gelte nd (Urk. 21 ). Dabei setzte sie einen Stundenansatz von Fr. 220.-- ein. Der Stundenansatz von Fr. 220.-- gilt jedoch praxisgemäss erst für die ab 1. Januar 2015 getätigten Aufwendungen, währenddem die bis Ende 2014 aufgewendete Zeit mit Fr. 200.-- pro Stunde zu entschädigen ist. Des Weiteren wurden die Barauslagen nicht näher spezifiziert, wobei die Auslagen für Fotokopien mit Fr. 279.-- auffallend hoch sind. Da so nicht beurteilt werden kann, wieviele K opien zu welchem Ansatz verrechnet wurden, sind die Barauslagen mit einer angemessenen Kleinspesenpauschale von 3 % abzugelten. M it Ausnahme des Stundenansatzes sowie der Barauslagen ist d er geltend gemachte Aufwand angesichts der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeiten des Prozesses angemessen. Daraus resultiert bei einem Aufwand von 8,83 Stunden zu einem Stunden an satz von Fr. 200.-- (entsprechend Fr. 1‘766.--) sowie einem Aufwand von 3, 74 Stunden à Fr. 220.-- (entsprechend Fr. 822.80) eine Entschädigung von Fr. 2 ‘8 79. 80 ( Fr. 2‘588.80 zuzüglich Barauslagen von 3 % und Mehrwert steuer von 8 % ). Die Beschwerdegegnerin wird entsprechend verpflichtet, Rechtsanw ältin Rhein eine Prozessent schädi gung von Fr. 2‘879.80 (inklusive Mehrwertsteuer und Baraus lagen ) zu bezahlen.

Die unentgeltliche Rechtsvertreterin Judith Rhein, Baden, machte mit Honorar note vom 2 8. August 2015 einen Gesamtaufwand von 12,57 Stunden und Bar auslagen von Fr. 314.50 gelte nd (Urk. 21 ). Dabei setzte sie einen Stundenansatz von Fr. 220.-- ein. Der Stundenansatz von Fr. 220.-- gilt jedoch praxisgemäss erst für die ab 1. Januar 2015 getätigten Aufwendungen, währenddem die bis Ende 2014 aufgewendete Zeit mit Fr. 200.-- pro Stunde zu entschädigen ist. Des Weiteren wurden die Barauslagen nicht näher spezifiziert, wobei die Auslagen für Fotokopien mit Fr. 279.-- auffallend hoch sind. Da so nicht beurteilt werden kann, wieviele K opien zu welchem Ansatz verrechnet wurden, sind die Barauslagen mit einer angemessenen Kleinspesenpauschale von 3 % abzugelten. M it Ausnahme des Stundenansatzes sowie der Barauslagen ist d er geltend gemachte Aufwand angesichts der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeiten des Prozesses angemessen. Daraus resultiert bei einem Aufwand von 8,83 Stunden zu einem Stunden an satz von Fr. 200.-- (entsprechend Fr. 1‘766.--) sowie einem Aufwand von 3, 74 Stunden à Fr. 220.-- (entsprechend Fr. 822.80) eine Entschädigung von Fr. 2 ‘8 79. 80 ( Fr. 2‘588.80 zuzüglich Barauslagen von 3 % und Mehrwert steuer von 8 % ). Die Beschwerdegegnerin wird entsprechend verpflichtet, Rechtsanw ältin Rhein eine Prozessent schädi gung von Fr. 2‘879.80 (inklusive Mehrwertsteuer und Baraus lagen ) zu bezahlen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 0. Januar 2014 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin mit Wirkung ab 1. Januar 2013 Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung hat.

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 0. Januar 2014 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin mit Wirkung ab 1. Januar 2013 Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der unentgeltlichen Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Judith Rhein, Baden, eine Prozessentschädigung von Fr. 2'879.80 (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der unentgeltlichen Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Judith Rhein, Baden, eine Prozessentschädigung von Fr. 2'879.80 (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Judith Rhein

Rechtsanwältin Judith Rhein - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GrünigWidmer