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fab who? and The Stephen Roosbud Philharmonics
Jam-Session in Zürich. Ein Musiker setzt zum Solo an. Der Jazzer neben ihm hört berührt bis zur letzten Note zu. Überwältigt spricht er ersteren an: «Ich will ein Kind von dir!» Der Solist grinsend: «Damit hätte meine Frau ein Problem...» Sein Gegenüber: «So what! Ich nehm’ auch Zwillinge!»
Alles Weitere ist Geschichte. Der eine bringt einen Gitarristen, der andere einen Posaunisten. Zu viert treffen sie sich unter einer Basler Brücke und spielen einen Tag lang hemmungslos, was ihre Seelen ausmacht. Einige Jahre und eine Gitarre später (ersetzt durch ein wunderbares Akkordeon), treten sie unter dem Namen Fab Who? & The Stephen Roosbud Philharmonics auf.
Gespielt wird «Ass shakin’n’belly warmin’ Jazz», also eine neu- und einzigartige, archaische Form der ursprünglichen Sprache dieser Musik. Das Zwiegespräch über den Inhalt des jeweils gerade gespielten Stückes, geschieht zwischen dem Zürcher Multiinstrumentalisten Philipp Rellstab an der Tuba, dem leichtfüssigen Stuttgarter Vollblutposaunisten Marc Roos, dem aus Bayern stammenden Akkordeonisten Stephan Plecher und dem in Basel lebenden, vom Bauch geführten Sänger und Kornettisten Fabian Schmid. Ganz einfach: Musik aus dem Bauch und aus dem Herzen.