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Die Edward Hopper-Bilder sind beliebt und begehrt. So beliebt, dass die Fondation Beyeler die Ausstellung gleich zweimal verlängerte. Die Verlängerung ist zwar einerseits dem Coronavirus zu verdanken, jedoch auch der Beliebtheit der Ausstellung zu verdanken.
Man könnte meinen, Edward Hopper war ab seinem ersten Pinselstrich bekannt und erfolgreich. Dem ist aber nicht so. «Edward Hopper hat zwar die Malschule abgeschlossen, war aber nicht von Anfang an als Maler anerkannt. Er arbeitete lange Zeit als Werbegrafiker und malte nur nebenher. Es ist tatsächlich so, dass Hopper bereits über 40 Jahre alt war, als er die ersten richtigen Erfolge mit seiner Kunst hatte», so Katharina Rüppell, Kuratorische Assistentin in der Fondation Beyeler, gegenüber Telebasel Glam.
Inspiration in Paris
Edward Hopper lebte einige Zeit in Paris, diese Stadt inspirierte ihn und viele früheren Werke von Hopper zeigen einen Hauch Paris. Erst als er diese Motive aufgab und mit der Aquarellmalerei begann, wurde er aber als Maler akzeptiert und sogar erfolgreich.
Auf vielen seinen Bildern ist eine Frau abgebildet, die mit sehnsüchtigem Blick in die Ferne schaut. Diese Frau ist die Künstlerin und Schauspielerin Josephine Hopper. «Nach ihrer Heirat im Jahr 1924 hat Hopper nur noch ein Model für seine weiblichen Darstellungen gehabt, nämlich seine Frau Josephine. Edward und Josephine haben zusammen in der Kunsthochschule in New York studiert. Nach ihrer Heirat gab Josephine aber das Malen auf.»
Hopper war nicht nur Kunst- sondern auch Filmliebhaber. Er fand sogar für einige Bilder die Inspiration im Kino. «Wenn Hopper eine Mal-Krise hatte, was öfters vorkam, ist er, um sich abzulenken ins Kino gegangen und hat sich teilweise zwei bis drei Filme am Stück angeschaut und sich so wieder inspirieren lassen.»