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Weil sie beim Spielen eine Mauer der historischen Zitadelle im ostfranzösischen Besançon beschädigen, müssen rund ein Dutzend kleine Affen ins Exil. Die Guinea-Paviane kratzten Fugen aus der Mauer und entfernten kleine Steine, sagte der Leiter des direkt in der Festung gelegenen Tierparks.
Da die Festung von der UNESCO als Weltkulturerbe eingestuft sei, könne dies nicht länger geduldet werden, sagte Tierpark-Leiter Gérard Galliot am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.
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Einige der Paviane seien bereits nach Algerien oder in Zoos im Südwesten Frankreichs geschickt worden, sagte Galliot. Für die 13 verbliebenen Artgenossen suche der Tierpark noch nach einer neuen Bleibe. Sie sollen Galliot zufolge Zoos anvertraut werden, die sich für den Schutz dieser aus Westafrika stammenden Affen - der kleinsten Pavianart - einsetzen.
Weltkulturerbe seit fünf Jahren
Der Tierpark von Besançon beherbergt seit vier Jahrzehnten Guinea-Paviane, die in mehreren Gruppen leben und sehr gesellig sind. Ihr Gehege liegt direkt an einer der bis zu sechs Meter dicken und bis zu 20 Meter hohen Mauern der Festung.
Die vom französischen Festungsbaumeister Vauban im 17. Jahrhundert auf einem Hügel errichtete Zitadelle überragt die Altstadt von Besançon um gut hundert Meter. Vor fünf Jahren erhielt sie von der UNESCO die begehrte Auszeichnung als Weltkulturerbe.
(jev/muv/sda)