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Realistischer Realismus
Woran die Welt krankt
Reinhold Messner, Extrembergsteiger, hat sich wohlwollend über Greta und Gretas Eltern geäußert. Doch sieht er für die Welt relativ schwarz. Die Frankfurter Neue Presse zitiert ihn unter anderem mit diesen beiden Sätzen:
„Wir sind zu viele, wir werden nicht mehr allzu lange Ressourcen haben, um den Lebensstandard zu halten, den wir haben.“
„Wenn wir alle auf einen Teil dessen, was wir haben können, was wir nutzen können, was wir genießen können, verzichten und uns dabei wohlfühlen, dann geht’s.“
Der erste Satz transportiert das, was ich als realistischen Realismus bezeichne, der zweite Satz, wiewohl er sich auf den ersten bezieht und eine Problemlösung anbietet, die darauf aufbaut, ist irreal, ja im Grunde verlogen.
Bleiben wir realistisch.
Das „Wir“ in der Aussage: „Wir sind zu viele“, kann nur die gesamte Menschheit meinen, also jene inzwischen fast acht Milliarden menschlichen Wesen, die diese Erde bevölkern.
Es ist eine nicht widerlegbare Tatsache, dass die hauchdünne Schicht des „Lebens“ auf der ungleich mächtigeren, vergleichsweise aber immer noch…..