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Ein Schweizer Profi-Windsurfer, der auf Gran Canaria für die Weltmeisterschaften auf Fuerteventura trainierte und neues Material testete, hat am Strand von Cueva Laya eine 32-jährige Russin mit seinem Brett überfahren. Die Russin war mit ihrem Freund am Schnorcheln, als das Unglück geschah.
Wie «La Provincia» berichtet, tauchte die Frau ungefähr 15 Meter vom Ufer entfernt, als das Brett des 41-jährigen Schweizers den Kopf und den Hals der Russin traf. Durch einen Schnitt am Hals wurde sie so schwer verletzt, dass sie noch auf der Unfallstelle verstarb.
Die Polizei geht davon aus, dass die Taucherin in die Windsurf-Zone geraten war. Laut Zeugen seien aber in der Vergangenheit immer wieder Windsurfer in die Schwimmzone, die nicht mit Bojen abgesteckt ist, eingedrungen. Angeblich kam es vor dem tödlichen Unfall zu heiklen Situationen mit Windsurfern und der tauchenden Russin.
Der Schweizer Sportler erlitt einen schweren Schock. Eine Untersuchung soll nun den Unfallvorgang klären. (kub)