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Meine Haare wachsen überall — nur nicht da, wo sie sollten: aus den Gehörgängen, auf den Ohren, am Hals, aus den Nasenlöchern und trotz Stirnglatze wächst ein vorwitziges Haar sogar auf der Stirn — zwei Finger breit über den Augenbrauen, also auch nicht da, wo Kopfhaare wachsen sollten.
Frau Frogg, die Coiffeuse meines Vertrauens, hat mir angeboten, den haarigen Problemen abzuhelfen. Obwohl ich mir nicht besonders gerne die Haare schneiden lasse, weil ich das Geräusch des „Rasenmähers“ auf meinem Kopf gar nicht schätze, habe ich das Angebot dankend angenommen, das Equipment bereitgestellt und bin auf den Stuhl gesessen.
Nachdem die Coiffeuse meines Vertrauens die verbliebenen Kopfhaare mit dem auf Stufe 3 eingestellten Rasenmäher auf eine einheitliche Länge gekürzt hat, greift sie zur Schere, stutzt die Augenbrauen und entfernt die übrigen haarigen Probleme von meinem Kopf. Dann schüttle ich auf dem Dachbalkon den Kopf aus und spüle in der Dusche die letzten abgeschnittenen Härchen von Kopf und Körper. Schliesslich stellt sich auf dem kurzgeschorenen Kopf ein wohliges, sommerliches Gefühl ein: Der Winterpelz ist weg!
Danke Frau Frogg!