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Pius Schwizer gewinnt mit Quebec Tame die SM-Qualifikationsprüfung von Uster. Das Besondere: Er ritt den Hengst in Uster zum ersten Mal und verwies Lokalmatador Martin Fuchs mit Uppsala du Figuier und Alain Jufer mit Rahmannshof Tic Tac auf die Plätze.«Ich habe Quebec Tame hier in Uster zum allerersten Mal geritten», erklärte Pius Schwizer am Rande der Siegerehrung und fügte schmunzelnd an: «Aber auf Videos habe ich ihn vorher schon springen sehen.» Vorher, das heisst, als der Fuchs unter Abdelkebir Ouaddar international erfolgreich lief. Nun steht er Schwizer zur Verfügung und dieser versteht sich offensichtlich auf Anhieb bestens mit dem For-Pleasure-Sohn. In der SM-Qualifikation war er mit der Startnummer 37 erst der Vierte, der das Stechen erreichte. Erst gegen Schluss häuften sich die fehlerfreien Ritte, sodass am Ende ideale zehn Paare im Stechen den Sieg unter sich ausmachten. Alain Jufer hatte mit Tic Tac als Startreiter eine erste schnelle Marke gesetzt. Diese wurde dann von Pius Schwizer und Quebec Tame unterboten. In der Folge kam nur noch Martin Fuchs mit Uppsala du Figuier in die Nähe der Spitzenzeit, aber auch er verlor eine gute Sekunde auf den Oensinger, wurde Zweiter und verwies Jufer auf Rang drei. Schwizer gewann den GP wie übrigens auch die Prüfung über 140 Zentimeter zuvor, dort mit Ultimatum Ideal.
GP-Podestplätze erreichten Martin Fuchs auf Uppsala du Figuier.
Etter und Bussmann
Hinter den drei Spitzenpaaren klassierten sich mit Daniel Etter und Kheops du Roset CH und Evelyne Bussmann mit Fleury d’Aveline CH zwei Reiter, die tags zuvor ebenfalls bereits eine Prüfung gewonnen hatten: Etter mit I Am Samourai ein N 145 mit Stechen, vor Alain Jufer mit Radja d’Artemis. Bussmann feierte gar mit Fleury d’Aveline und Thats me einen Doppelsieg im N 140. In der zweiten Abteilung siegte Tamara Schnyder mit MB Airborne Magic. Sie verwies Karin Hanselmann mit Waitaki Rose und erneut Evelyne Bussmann mit Tafila d’Urville auf die Plätze. Schnyder gewann mit Thobiat und Simpatico zwei weitere Prüfungen über 125 und 135 Zentimeter und auch Jufer war mit Casall in einem N 135 siegreich. Nebst Bussmann, Schnyder, Jufer und Schwizer hatte auch Karin Hanselmann ein äusserst erfolgreiches Wochenende. Mit Walk for me KZI wurde sie über 140 und 145 Zentimeter jeweils Vierte, im Grand Prix am Montag klassierte sie sich mit Waitaki Rose als Achte. Nebst Alain Jufer hatte auch Aurelia Loser zwei Pferde ins Stechen gebracht. Mit Castlefield C Hunter wurde sie Sechste, mit Quinette Theod Zehnte. Parcoursbauer Guido Balsiger hatte mit seinem Team einen gut klassierenden GP-Parcours gestellt, der trotz Regen bei absolut perfekten Bodenverhältnissen ausgetragen werden konnte. Vor allem der neu beim Talus gebaute Wassergraben und die direkt darauf folgende gebrochene Linie auf einen Oxer in Richtung Publikum forderten einige Paare, auch in der Schlusslinie mit Oxer und Stationata gab es mehrmals Abwürfe zu beklagen.
Beste Bedingungen
OK-Präsident Rolf Hegner äusserte sich sehr zufrieden zum Turnierwochenende. Vor allem am Wochenende verfolgten traditionell viele Zuschauer das Geschehen auf dem Turnierplatz. Am GP-Tag am Montag waren trotz Regen zahlreiche Besucher vor Ort. «Ich bin glücklich, dass wir trotz Regen am Montag den Reitern allerbeste Bedingungen bieten konnten. Wir sind gewappnet für das regionale Wochenende, das kommenden Freitag beginnt.»
Alain Jufer mit Rahmannshof Tic Tac.
(Erschienen in der PferdeWoche Nr. 17/2017)
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