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Selbstvertrauen aufbauen – aber wie?
Fühlen Sie sich ein wenig unsicher? Vielleicht haben Sie in letzter Zeit negatives Feedback bei der Arbeit oder in der Schule erhalten, vielleicht machen Sie gerade eine schwere Zeit durch, oder vielleicht bekommen alle Ihre Freunde einen neuen Job und lassen Sie zurück.
Was auch immer der Grund ist, ein schwaches Selbstvertrauen kann das Leben ein wenig schwieriger machen. Mangelndes Selbstvertrauen führt dazu, dass keine Dynamik entwickeln kann.
Selbstvertrauen ist ein wesentlicher Bestandteil unserer persönlichen Identität. Je mehr Selbstvertrauen man hat, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass man auch erfolgreicher ist.
Wie stärke ich mein Selbstvertrauen?
Ihre Unsicherheiten sind real und es kann schwer sein, sie diese loszuwerden. Aber um Ihr Selbstvertrauen zu stärken, müssen Sie verstehen, woher Ihre Unsicherheiten kommen.
Fragen an Sie:
- Warum haben Sie das Gefühl, nicht gut genug zu sein?
- Woher kommt dieses Gefühl?
- Haben Sie Angst, zu versagen?
- Sind Sie besorgt, dass andere Menschen Sie beurteilen oder verurteilen?
- Vergleichen Sie sich ständig mit anderen Menschen?
Sobald Sie die Quelle dieser Unsicherheiten herausgefunden haben, können Sie sie beseitigen. Um Ihr Selbstvertrauen zu stärken, müssen Sie sich mit diesen Unsicherheiten auseinandersetzen und neue Gewohnheiten erzeugen. Hierbei spielen die unbewussten Prozesse eine zentrale Rolle.
Selbstvertrauen stärken durch Beweise
Damit Sie Selbstvertrauen auf- und ausbauen können, brauchen Sie Beweise. Je mehr Beweise und Bestätigungen Sie haben, desto mehr werden Sie sich zutrauen. Mit Beweisen ist nicht gemeint, dass Sie sich nur Fachwissen aneignen, in dem Sie eine oder zwei Ausbildungen absolvieren, sondern messbare Resultate mit dem Wissen erzielen.
Wichtig sind die auch Feedbacks von erfolgreichen Unternehmern und Menschen. Diese können Ihr Selbstvertrauen ebenfalls positiv beeinflussen.
Bemerkung: Nehmen Sie nur Kritik von Menschen an, die bereits das haben oder erreicht haben, was Sie auch wollen.
Starten Sie mit kleinen Zielen
Definieren Sie ein Ziel. Das Ziel sollte realistisch sein und auch Ihren Fähigkeiten, Interessen und Gaben entsprechen. Ansonsten laufen Sie Gefahr, aufzugeben.
Ein Ziel sollte so klar wie möglich definiert sein. Ich will reich sein, abnehmen oder Muskeln aufbauen ist zu ungenau und reicht nicht.
Notieren Sie daher so viele Details wie möglich. Folgende Fragen können Sie dabei unterstützen:
- Was will ich erreichen?
- Bis wann will ich das erreichen?
- Warum will ich das verwirklichen?
- Was müsste ich tun?
- Was fehlt mir?
- Wer könnte mich unterstützen?
- Wie viel Zeit investiere ich in dieses Projekt?
- Wie stelle ich fest, ob ich auf Kurs bin?
- u.v.m.
Was auch immer Ihr Ziel ist, setzen Sie sich kleinere Ziele, die Sie jeden Tag oder jede Woche erreichen können.
Lernen Sie sich selbst besser kennen.
Dies mag wie ein seltsamer Weg erscheinen, um Ihr Selbstvertrauen zu stärken, aber es macht tatsächlich sehr viel Sinn. Wenn Sie sich selbst besser kennenlernen, annehmen und lieben, werden Sie das auch ausstrahlen.
Um sich selbst besser kennenzulernen, kann es lohnend sein, mit einem Mentor zusammenzuarbeiten. Der grosse Vorteil besteht darin, dass Sie jemand Sie von Aussen reflektiert und Ihnen Feedbacks gibt.
Ein Mentor ist in der Regel nicht jemand aus der Familie oder ein enger Freund, sondern jemand, der Sie nicht kennt. Seine Aufgabe besteht unter anderem auch darin, Sie bei den Entscheidungsfindungen, sowie in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen.
Meiden Sie selbst ernannte Gurus
Wenn Sie Selbstvertrauen aufbauen wollen, sollten Sie nicht YouTube Gurus oder Selfmade-Millionäre als Masstab nehmen. Denn diese haben oftmals einen anderen Hintergrund und erzählen Ihnen nur die halbe Wahrheit.
Feiern Sie Ihre Erfolge
Sie sollten Ihre Erfolge regelmässig feiern. Gönnen Sie sich etwas. Das kann ein Wellness-Weekend in einem Luxus-Hotel wie Dolder oder Hyatt sein oder ein paar Tage einfach mal nichts tun.
Ihre Erfolge können Sie z.B. in einem Tagebuch festhalten oder auf ein Stück Papier schreiben und es z. B. an der Wand Ihres Schlafzimmers aufhängen. Auf diese Weise können Sie Ihr Selbstvertrauen stärken, weil Sie etwas haben, auf das Sie zurückblicken können und sich erinnern werden, was Sie bereits geschafft haben. Gerade während der Startphase und in Krisenzeiten kann das sehr nützlich sein.
Kümmern Sie sich um Ihren Körper, Ihren Geist und Ihre Seele
Alle diese Bereiche sind miteinander verbunden und spielen eine Rolle beim Auf- und Ausbau des Selbstvertrauens.
Wenn Sie sich gesund ernähren, regelmässig Sport treiben und genügend und Ihren Stresspegel bewusst kontrollieren und Beziehungen pflegen, werden Sie sich wundern, wozu Sie in der Lage sind. Wenn Sie sich in Ihrem Körper wohlfühlen, werden Sie das auch ausstrahlen. Sie müssen nicht perfekt sein, sondern darauf achten, dass ausbalanciert sind.
Das Umfeld
Der Mensch ist ein soziales Wesen. Wenn Sie Selbstvertrauen aufbauen wollen, sollten Sie mental starke Menschen um sich herum haben. Menschen, die an Sie und Ihre Fähigkeiten glauben und Sie dabei unterstützen.
Wichtig: Selbstvertrauen hat nichts mit Narzissmus zu tun.
Je mehr Menschen Sie auf Ihrer Seite haben und Sie anfeuern, desto einfacher ist es, Ihr Selbstvertrauen zu stärken.
Wissen und Entwicklung
Eignen Sie sich wertvolles Wissen in verschiedenen Bereichen an. Hier gilt: Nicht die Quantität, sondern die Qualität zählt.
In den sozialen Medien wie Facebook, Instagram, Twitter und Reddit gibt es zahlreiche Gruppen und Menschen, welche das Gefühl haben, dass Sie erleuchtet sind und irgendwelche Lehren verbreiten. Seien Sie vorsichtig, wenn es um Bildung und Entwicklung geht. Den Informationen können Sie freimachen oder mental blockieren.
Selbstvertrauen aufbauen – Fazit
Wenn Sie Selbstvertrauen aufbauen wollen, sollten Sie sich Zeit geben und ggf. mit einem Mentor zusammenarbeiten, der Sie in diesem Prozess unterstützt. Denn gerade in der Startphase ist es oftmals schwierig, Momentum zu entwickeln.
Menschen, welche sich selbst vertrauen, wirken anziehend auf andere. Zudem sind sie gegenüber Veränderungen offener als jene Personen, welche weniger Selbstvertrauen haben. Dies ist nicht wertend, sondern ein Fakt.
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