Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03466.jsonl.gz/2910

In dem gewählten Lehrmittel wurden Seiten entfernt. Bitte verschieben Sie Ihre Kommentare auf eine andere Seite oder löschen Sie sie.
Das Chanson «Les Nuits Blanches» ist dem Album «Tandem» entnommen. Es erzählt die Geschichte einer unerfüllten Liebe, wie
es die Redewendung «courir après la Lune» andeutet. Der Ich-Erzähler und die Ich-Erzählerin beschreiben die schlaflosen Nächte – les nuits blanches – in poetischen Bildern. Sie verbringen diese mit Schäfchen zählen, an die Decke starren, warten – nicht zuletzt auf Morpheus, den griechischen Gott der Träume (les pas de Morphée) und auf das Sandmännchen (des poignées de sable dans les poches). Der Sand erinnert zudem an die Sanduhr, die das Vergehen der Zeit anzeigt. Aber auch nach einer langen schlaflosen Nacht bricht ein neuer Tag an (l’aurore) und die Hoffnung erwacht erneut. Am Ende des Chansons klingt dies in den Worten «Je veux encore y croire» an.
«Passer des nuits blanches» kann auch Thema eines kurzen Gesprächs in der Klasse sein. Welche Erfahrungen und Tipps haben die
Lernenden, um Schlaf zu finden?
Die poetischen Bilder passen zum Thema von activité I, wo unter anderem französische Redewendungen zum Thema Nacht vorgestellt werden. Eine weitere idiomatische Wendung, die ein Bild dieses Chansons aufnimmt, ist «être dans les bras de Morphée». Dies bedeutet: tief und fest schlafen.
Vielleicht möchten die Lernenden die eine oder andere Redewendung in den persönlichen Wortschatz aufnehmen. In der revue steht unter «Vocabulaire personnel» Platz zum Notieren zur Verfügung.
Sophie Burande und Léonard Gogniat singen einzelne Passagen des Chansons in freiem Wechsel, andere Passagen sowie den Refrain gemeinsam. Singt die Klasse das Chanson, kann die Gestaltung mit männlichen und weiblichen Singstimmen übernommen werden.