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Zwei Einsätze und die Armee stösst "kurzfristig an die Grenzen der verfügbaren Ressourcen"
Der WEF-Einsatz war von langer Hand geplant. Die Konferenz in Montreux eher nicht. Doch diese beiden Ereignisse reichen bereits aus, dass “Heer als auch die Luftwaffe […] kurzfristig an die Grenzen der verfügbaren Ressourcen [stiessen].“
Die Armee schreibt dazu (Hervorhebungen durch Giardino):
“Die gleichzeitige Überwachung der beiden Lufträume war für die Luftwaffe eine grosse Herausforderung. Dies vor allem deshalb, weil die F-5 Tiger nur tagsüber und unter Sichtflugbedingungen eingesetzt werden können. Das hatte einige Male auch Einfluss auf die Luftraumzuteilung der Flugzeuge. Sehr viele VIP’s mussten gleichzeitig mit Helikopter der Luftwaffe transportiert werden. Deshalb standen sechs Grosshelikopter (Super Puma/Cougar) gleichzeitig im Einsatz. Zudem mussten viele Einsätze zugunsten der Polizei geflogen werden, so dass im Bereich des Lufttransportes sämtliche Helikopter, Besatzungen und Mechaniker ohne Reserve im Einsatz standen.
Die Überwachung der Lufträume konnte jedoch zum Grossteil wie geplant durchgeführt werden. Missionen der F-5 Tiger mussten aber aufgrund der Wetter-Situation in Sitten und Payerne gestrichen werden. Es konnten nur Flugzeuge eingesetzt werden, welche über ein autonomes Instrumentenlandesystem verfügen wie die F/A-18.”
Quelle: VBS.admin.ch
Nun kann sich jeder selbst ausrechnen, wozu unsere Armee in einem Ernstfall wirklich in der Lage ist. Dennoch wird der Einsatz als Erfolg verkauft.
Giardino bleibt bei seiner Einschätzung: Die Armee ist nicht kriegstauglich. Mit der WEA wird die Situation nicht verbessert sondern weiter verschlechtert.