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An der jetzt in der renommierten Zeitschrift «Archives of Internal Medicine» veröffentlichten Studie nahmen 906 Männer und Frauen im Alter von 54–100 Jahren (Durchschnittsalter 80 Jahre) teil. Menschen, bei denen man eine schwerwiegende Alterserkrankung wie Demenz, Parkinson oder Schlaganfall festgestellt hatte, waren von der Teilnahme ausgeschlossen worden. Im Jahr 1997 wurde bei den Teilnehmerinnen und -teilnehmern im Rahmen einer Fragebogen-Erhebung unter anderem das Ausmass sozialer Aktivitäten erfasst, ebenso die körperliche Fitness und auch weitere mögliche Einflussfaktoren wie zum Beispiel Bildungsniveau, Rauchen, Body-Mass-Index. Über einen Zeitraum von durchschnittlich etwa 5 Jahren wurde dann erfasst, wie sich die körperliche Fitness der Seniorinnen und Senioren veränderte.
Das Ergebnis der statistischen Analysen zeigte zunächst, dass die körperliche Fitness von einer Vielzahl an Faktoren beeinflusst war: Umfang von Sport und Bewegung in der Freizeit, Behinderungen, Depressivität, körperliche Erkrankungen und eben auch Ausmass der sozialen Aktivitäten. Von daher könnte das Ergebnis recht banal sein: Wer sich körperlich viel bewegt, sei es beim Besuch von Verwandten, sei es zur Teilnahme an einer Freizeitveranstaltung, behält in der Regel auch eine körperlich bessere Verfassung. Tatsächlich konnten die Wissenschaftler in einer Detailanalyse zeigen, dass drei der erfassten sechs Aktivitäten besonders einflussreich sind für die Aufrechterhaltung der körperlichen Fitness: Durchführung unbezahlter sozialer und gemeinnütziger Arbeiten, Besuche bei Freunden oder Verwandten, Besuch von Gottesdiensten oder anderen religiösen Veranstaltungen.
Quelle: Buchman, Aron S. et al. (2009). Association Between Late-Life Social Activity and Motor Decline in Older Adults, Arch Intern Med. 169(12),1139–1146.
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