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Im Zentrum von Erlenbach besitzt die Gemeinde fünf alte Liegenschaften, die als Flarzhäuser zusammengebaut sind. Der Zustand einiger Hausteile zeigte sich als sehr schlecht, einzelne Gebäudeteile waren faul oder durchgebrochen. Gemäss den dendrochronologischen Untersuchungen datieren gewisse Grundmauern aus dem Mittelalter. Danach wurde alle Jahrhunderte auf- oder angebaut.
Die Aufgabe war die Flarzzeile sanft zu sanieren und die Wohnungen preiswert zu vermieten. Dieses Ziel wurde erreicht, indem die Nassräume wie Küchen, Badezimmer und Toiletten am gleichen Ort belassen wurden und das alte Wand- und Deckentäfer nur dort ausgewechselt wurde, wo die feuerpolizeilichen Anforderungen zu erfüllen waren. Bei Raumhöhen unter 1.90m wurden Decken ausgebrochen, dadurch entstanden grosszügige, doppelgeschossige Räume und interressante dreidimensionale Raumfolgen. Das Dachgeschoss wurde neu wärmegedämmt und ausgebaut. Es wurden ausschliesslich natürliche Baumaterialien verwendet.
Die Fassade wurde durch die vorhandenen Farbtöne, die bei den bestehenden, mehrlagigen Farbanstrichen gefunden wurden, wieder aufgefrischt.