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Blockaden und Streiks gegen eine Arbeitsmarktreform hatten in den vergangen Tagen zu Versorgungsengpässen geführt. Am Mittwoch waren mehr als 4000 der rund 12 000 Tankstellen betroffen. Bei der Staatsbahn SNCF fuhren nur drei von vier TGV-Schnellzügen, im Regionalverkehr fiel etwa ein Fünftel der Verbindungen aus.
Durch die Proteste wird seit drei Tagen auf Reserven zurückgegriffen. Bei Douchy-les-Mines im Norden beendete die Polizei am Mittwoch eine Blockade.
Francis Duseux, Chef des Ölverbandes UFIP, sprach im Sender RMC von einer "angespannten Situation" auch wegen erhöhter Nachfrage. Die Lager reichten für bis zu vier Monate.
Der Vorsitzende des Verbandes der chemischen Industrie, Jean Pelin, schätze die Verluste im Sender France Info auf täglich rund zehn Millionen Euro.
CGT-Gewerkschafter Mathias Jeanne sagte dem Sender, die Chemiegewerkschafter wollten Motor der Proteste sein, "weil wir die Wirtschaft blockieren können"./gro/DP/zb
(AWP)