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Geschichte Genf:
Frühe Siedlungsspuren am Abfluss der Rhone aus dem Genfer See reichen bin in die jüngere Steinzeit zurück. Seit 120 v. Chr. gehörte die keltisch-allobrogische Siedlung zur römischen Provinz "Gallia Narbonensis". Im 4. Jh. christianisiert, kam der Ort 443 unter die Herrschaft der Burgunder, die es zu ihrer Hauptstadt machten. Später ging er an die Franken und 1032 an die deutschen Kaiser. 1532 erfasste die Reformationsbewegung auch Genf. Entscheidende Impulse erhielt Genf aber erst durch Jean Calvin (1509-1564), der sie zu einem europäischen Zentrum des neuen Glauben machte. Im Jahre 1584 schloss die Stadt einen ersten Bund mit Bern und Zürich. 1798 wurde die Stadt von den Franzosen besetzt. Nach dem Sturz Napoleons riefen die örtlichen Patrioten die Unabhängigkeit aus und erlangten 1815 als 22. Kanton die Aufnahme in die Eidgenossenschaft.