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Kurze Geschichte der Gesellschaft
Nach dem ersten Weltkrieg gründete Pfarrer Carl Irlet die „Schweizer Hilfsaktion“ für Kinder aus Ungarn. Zwischen 1920 und 1928 sind mehr als 16.000 ungarische Kinder in die Schweiz gereist um sich zu erholen oder an einem Kuraufenthalt teilzunehmen.
Auf den Aufruf von Pfarrer Irlet hin wurde die Schweizerische – Ungarische Gesellschaft am 8. Dezember 1930 gegründet.
Am 18. Juni 1942 ist in der Zeitung „UJSÁG“ ein Artikel aus Ungarn erschienen, der berichtet über die Generalversammlung einer Gesellschaft in Bern, welche unter der Leitung von Dr. Carl Irlet steht. In diesem Bericht stand, dass in Budapest auch eine Ungarisch – Schweizerische Gesellschaft gegründet wurde.
Während des zweiten Weltkrieges und der nachfolgenden kommunistischen Regierungen wurden die Verbindungen mit Ungarn praktisch eingestellt.
Nach der Wende 1989 wurde die „Schweizer Ungarische Gesellschaft“ wiederbelebt.
Im Beisein von Árpád Göncz, Staatspräsident von Ungarn, László Ódor, Botschafter von Ungarn in der Schweiz sowie Schweizer Honorationen aus Politik und Wissenschaft, entstand am 1. Mai 1991 nun die „Gesellschaft Helvetia-Hungaria“. Gründungmitglieder waren: Dr. Rudolf Friedrich, Bundesrat a.D., Dr. Hans Oester, Nationalrat, Prof. Olivier Reverdien, Kurt Bolliger, Zoltán Szabó, Sofie Kuster, Michel Ducret und Thomas Csonka.
Die Vereinsstatuten wurden in französischer Sprache verfasst.
Die heutigen Statuten der GHH, Gesellschaft Helvetia-Hungaria, Zentralvorstand mit Sitz in Bern sind ab 19. Mai 2010 gültig.
Die Gesellschaft ist karitativ. Sie ist politisch und religiös neutral. Die Gesellschaft ist steuerbefreit. Gemeinnützige Spenden sind in der Steuerklärung abzugsberechtigt. Die Gesellschaft strebt keinen Gewinn an.
Das Ziel der Gesellschaft ist der Aufbau und die Pflege freundschaftlicher Beziehungen zwischen der Schweiz und Ungarn bzw. dem ungarischen Kulturraum.
Durch ihre Tätigkeit trägt die Gesellschaft zur Vertiefung des gegenseitigen Verständnisses beiden Völker bei. Sie organisiert bzw. unterstützt kulturelle Veranstaltungen sowie Gemeinschaft- und Solidaritätsaktionen, die ihren Zielsetzungen entsprechen.