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Das Formtief von Simon Ammann hält weiter an. Nachdem der Toggenburger bereits in den ersten 5 Wettkämpfen in diesem Winter noch keinen Weltcuppunkt geholt hatte, lag auch beim 6. Versuch nichts drin.
Beim Heimspringen in Engelberg landete er im 1. Durchgang bereits nach 111 Metern, womit er den Final als 39. deutlich verpasste. Allerdings spielten Ammann die Verhältnisse – starker Rückenwind – auch nicht in die Karten.
Selbiges galt für Dominik Peter (105,5 m). Der 19-jährige Zürcher wurde 42. und haderte nach seinem Sprung: «Der Wind war wirklich eine Katastrophe. Wenn man mit niedrigem Anlauf springen muss, wird es auf dieser Schanze brutal zäh.»
Deschwanden punktet – Granerud triumphiert
Einzig Gregor Deschwanden qualifizierte sich für den 2. Umgang. Der Luzerner flog einmal 120 und einmal 119,5 Meter weit. Letzten Endes nahm er Rang 27 ein und darf sich immerhin über 4 Weltcuppunkte freuen.
Der Sieg ging an Halvor Egner Granerud. Der 24-jährige Norweger führte bereits nach dem 1. Durchgang (133,5 m) und behielt auch in der Entscheidung das bessere Ende für sich (138 m). Er verwies Kamil Stoch (POL) und Anze Lanisek (SLO) auf die weiteren Podestplätze. Für Granerud war es bereits der 4. Weltcupsieg in dieser Saison.
Weltmeister Karl Geiger (GER) musste dem Springen in Engelberg aufgrund eines positiven Corona-Test fernbleiben.