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Kurznachrichten aus dem Gemeinderat
Der Gemeinderat hat
- beschlossen, dem Stadtrat für den Bau der neuen Passerelle über das Bollwerk einen Kredit von 890'000 Franken zu beantragen. Die Passerelle über das Bollwerk, welche ursprünglich als provisorische Verbindung von der Aarbergergasse zur grossen Schanze und zum Länggassquartier gebaut wurde, muss aufgrund ihres schlechten Bauzustandes ersetzt werden. Die Passerelle ist Teil der wichtigen und gut frequentierten Verbindung von der oberen Altstadt zur Grossen Schanze und zum Länggassquartier für Fussgängerinnen und Fussgänger. Sie überbrückt das „Bollwerk“, das zwischen den Sandsteinfassaden der Altstadt und der modernen Glass Stahlarchitektur des Bahnhofkomplexes liegt. Um den statischen als auch den gestalterischen Anforderungen gerecht zu werden und der speziellen, baugeschichtlichen Situation Rechnung zu tragen, hatte der Gemeinderat 2005 drei Ingenieur/Gestalterteams zur Erarbeitung eines Studienauftrags eingeladen. An einer Medienkonferenz im Januar 2006 wurden die Projekte vorgestellt. Die Fachjury empfahl, das Projekt vom Team smt ag Ingenieure & Planer / Rolf Mühlethaler Architekturbüro weiter zu bearbeiten. In der Zwischenzeit wurde das Bauprojekt erarbeitet und die Baukosten von 890'000 Franken liegen nun vor.
- ethische Richtlinien für die Behandlung und Betreuung von älteren, pflegebedürftigen Menschen erlassen. Sie stützen sich auf die von der Schweizerischen Akademie der medizinischen Wissenschaften erlassenen Richtlinien und Empfehlungen. Die neuen Richtlinien wurden von der Fachkommission für Altersfragen beraten und stiessen bei allen Beteiligten auf Akzeptanz.
- die Stadtratsvorlage für den Ersatz einer 20 Jahre alten Autodrehleiter für die Feuerwehr Bern genehmigt und an die vorberatende Kommission zuhanden des Stadtrats weiter geleitet. Die Autodrehleiter besteht aus einem Fahrzeug mit aufgebauter 30-Meter-Leiter. Sie wird vorwiegend zur Personenrettung und zur Brandbekämpfung eingesetzt. Die für die Anschaffung veranschlagten Kosten betragen 1,18 Millionen Franken.
- beschlossen, die Software für die Schul- und Schüleradministration zu ersetzen. Dies, weil auch der Grossrechner, auf dem die Anwendungen des Schulamtes betrieben werden, ersetzt wird. Das EDV-Projekt sieht eine zukunftsgerichtete Lösung vor, die eine gute Basis für kommende Veränderungen im Schulwesen legt. Dem Parlament wird dafür ein Kredit von 800’000 Franken beantragt.
- einen Kredit von 183'650 Franken für die Ersatzanschaffung einer elektronischen Friedhofapplikation bei der Stadtgärtnerei bewilligt. Mit der neuen Software wird der Datenaustausch zwischen dem Bestattungsamt, dem Krematorium und der Stadtgärtnerei sicher gestellt. Diese Abläufe werden zur Zeit zu einem grossen Teil manuell vorgenommen und weisen Doppelspurigkeiten auf. Mit dem neuen System sollen diese Doppelspurigkeiten ausgeräumt, die Fehlerquote gesenkt und die mit der Grabverwaltung verbundenen Kosten gesteuert werden.