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Regelmässige Bewegung (Sport, Wandern, Strecken zu Fuss oder mit dem Velo zurücklegen usw.) gehört zu den grundlegenden Empfehlungen, um körperliche und seelische Gesundheit zu erhalten, um gut zu schlafen, Stress abzubauen usw. Da in vielen Mannschaftssportarten offene Homophobie herrscht, halten sich schwule Männer hier sehr zurück. Es müssen deshalb Gay friendly Angebote für sportliche Betätigung in der Gruppe entwickelt werden, um den Kontakt und das Entstehen informeller Netzwerke zur gegenseitigen Unterstützung zu fördern.
Die beiden Grafiken erwecken den Eindruck, die Schwulen seien Musterschüler und bewegten sich mehr als der französische Durchschnittsmann. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass sich unsere Stichprobe vor allem aus jungen Erwachsenen zusammensetzt, und dass Sport und Bewegung sehr stark altersabhängig sind. Die Ergebnisse sind daher nicht unbedingt so gut wie es auf den ersten Blick aussieht. Tatsächlich sind Ernährungs- und Gewichtsbewusstsein die einzigen Gesundheitsindikatoren, bei denen schwule und bisexuelle Männer besser abschneiden als die Männer der Gesamtbevölkerung.
Die heutige schwule Kultur, wie die Konsumgesellschaft insgesamt, misst einem ganz bestimmten Aussehen, Body und Look eine unverhältnismässige Bedeutung zu. Dieser sehr starke Druck aus Gesellschaft und Community kann zwar eine gewisse Form von sportlicher Betätigung begünstigen, erzeugt aber auch Stress und beschädigt das Selbstvertrauen, die Fähigkeit, Beziehungen aufzubauen, die nicht auf Äusserlichkeiten beruhen, und die psychische Gesundheit insgesamt.