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Innerhalb des Ablaufs einer Akkordfolge eines Musikstückes stehen die einzelnen Akkorde in einer Beziehung zueinander und erfüllen eine eine Art "harmonische Aufgabe" oder Funktion. In der klassischen Harmonielehre heissen die Funktionsbezeichnungen für die I. Stufe Tonika (T), die IV. Stufe Subdominante (S) und die V. Stufe Dominante (D). Die V Stufe ist eine Quinte höher, die IV Stufe eine Quinte tiefer als die I. Stufe.
Die Tonika ist der Akkord des Grundtones des Stückes. Sie bildet den Ausgangspunkt, von dem aus die Musik sich entwickelt und wieder zurückkehrt und auf den sich die anderen Klänge beziehen. Es wird daher von einem tonalen Zentrum gesprochen.
Im Hören werden die Beziehungen der verschiedenen Akkorde in einer Tonart als Verhältnisse von Spannung und Entspannung empfunden. So wird beispielsweise davon gesprochen, dass sich die Dominante in die Tonika auflöst.
Inhalte dieser E-Lesson
- Die Hauptstufen der Dur-Tonleiter