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Im Gegensatz zum zurückgetretenen Präsidenten Stephan Rietiker hielten Stüber und Anliker beim Findungsprozess die bescheidenere Variante als vertret- und verantwortbarer. Rietiker, der sein Amt am Mittwoch nach wenigen Wochen niedergelegt hat, wünschte sich einen raschen Wiederaufstieg mit entsprechenden Investitionen. Ein solches Szenario stuften die beiden Hauptaktionäre finanziell als nicht machbar und zu riskant ein.
GC müsse wieder auf eine solide Basis gestellt werden und mit machbaren sportlichen Zielen operieren, argumentieren Stüber/Anliker. Sie sind zugleich überzeugt, dass die von ihnen garantierte finanzielle Unterstützung gute Resultate und attraktiven Fussball in der Challenge League möglich macht. Mit der bescheideneren Haltung wolle man auch Sympathien gewinnen. Konkrete Zusagen über andere Finanzierungen seien nicht vorgelegen, betonte der Klub.
Das von den Aktionären verabschiedete Budget für die Challenge-League-Saison 2019/20 beträgt 13,6 Millionen Franken. Die Grasshoppers dürften damit finanziell im Bereich von Lausanne-Sport und deutlich oberhalb von Aarau operieren.
(SDA)