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Die 43-jährige hatte sich allerdings just am Samstag für die Wiederwahl als Bürgermeisterin der Millionenstadt Davao im Süden des südostasiatischen Inselstaates registrieren lassen.
Der umstrittene Duterte hätte der Verfassung nach nicht mehr für das Präsidentenamt kandidieren können, wohl aber für das Vizeamt. Am Samstag erklärte er aber, eine solche Kandidatur sähen die Menschen Umfragen zufolge als Verstoss gegen die Verfassung. Stattdessen will er sich nach Ablauf seiner Amtszeit am 30. Juni 2022 eigenen Worten zufolge aus der Politik zurückziehen. Die Regierungspartei PDP-Laban hat bisher noch keinen Präsidentschaftskandidaten gekürt.
Duterte steht international vor allem wegen seines Feldzugs gegen Drogenkriminalität in der Kritik, weil dabei mutmasslich Menschen ermordet wurden. Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag gab Chefankläger Karim Khan kürzlich grünes Licht für ein offizielles Ermittlungsverfahren gegen die Philippinen.
Sara Duterte kann Beobachtern zufolge bis zum 15. November immer noch auf eine Präsidentschaftskandidatur umschwenken. Dafür müsste allerdings entweder ihre regionale Partei Hugpong ng Pagbabago zu einer national aufgestellten werden. Oder sie müsste Mitglied der Regierungspartei werden.
Ex-Box-Weltmeister Manny Pacquiao hatte am Freitag als erster Interessent offiziell seine Bewerbung für das Präsidentenamt bei der Wahl 2022 eingereicht. Kommende Woche könnten Beobachtern zufolge der beliebte Bürgermeister von Manila, Isko Moreno und der frühere Polizeichef Panfilo Lacson folgen. Gerüchte schliessen ferner auch Vizepräsidentin Leni Robredo und Ferdinand Marcos Jr., den Sohn des früheren gleichnamigen Diktators, ein.