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- 23.10.2007
- Kinder - Opfer von Kriegen
Etwas mehr als ein Jahr nach dem Libanonkrieg ist die Situation der Menschen dieser Region weitgehend aus den Schlagzeilen verschwunden. Doch unter den Konflikten zwischen der libanesischen Armee und der extremistischen Fatah al-Islam leidet die Bevölkerung noch immer. Im Flüchtlingslager Nahr al-Barid ist die Situation besonders prekär. Bombardierungen töteten 41 Menschen, verletzten zahlreiche und zerstörten deren Unterkünfte. Die Glückskette leistet mit Nahrung und Hygieneartikeln dringend benötigte Soforthilfe.
Das Flüchtlingslager Nahr al-Barid, der «kalte Fluss» im Norden Libanons, wurde bei Kämpfen zwischen der libanesischen Armee und islamischen Extremisten heftig bombardiert. Die medizinische Versorgung für die Verletzten ist noch immer äusserst rudimentär, sauberes Trinkwasser und Nahrungsmittel fehlen.
Die Glückskette finanziert deshalb ein Projekt des HEKS, das dringend benötigte Soforthilfe bringt. Brot, Bohnen, Zucker und Reis, aber auch Windeln und Hygieneartikel wie Seife und Shampoo versorgen die Menschen mit dem Notwendigsten.
Die Nothilfe kann die Situation in den libanesischen Flüchtlingscamps nicht langfristig verändern, doch hilft sie, die verheerenden Zustände etwas zu lindern.