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Das Baselbieter Strafgericht verurteilte die 57-jährige Hundehalterin zu einer bedingten Freiheitsstrafe von neun Monaten und einer Genugtuungszahlung von 50’000 Franken. Das berichtet 20 Minuten am Donnerstag. Anteilig gehen davon 30’000 Franken an die Frau – ihr hatte der Hund «fast den Arm abgerissen», wie das Blatt schreibt; 20’000 Franken bekommt die Nichte, die bei dem Vorfall ebenfalls verletzt wurde. Ausserdem wird die Angeklagte weitere Kosten im Zusammenhang mit dem Verfahren übernehmen müssen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Die Angeklagte bat ihre Bekannte – das spätere Opfer – damals, in ihrer Abwesenheit auf die Hündin aufzupassen. Zu diesem Zweck liess die 37-Jährige das Tier in ihren Garten. Dabei wurde sie angegriffen und schwer verletzt. Auch die vierjährige Nichte des Opfers wurde gebissen.
Wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung erhob die Staatsanwaltschaft später Anklage, forderte am Dienstag sogar eine Freiheitsstrafe von zehn Monaten für die Hundehalterin. Die Verteidigung sprach von einem «tragischen Unfall».
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