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Sie können helfen, die Verbreitung von Keimen auf Küchenoberflächen zu vermeiden, indem Sie einige grundlegende Massnahmen zur Sauberkeit beachten. Durch diese Massnahmen werden nicht nur die Keime auf Oberflächen reduziert, sie helfen auch dabei, Sie und Ihre Familie vor lebensmittelbedingten Erkrankungen zu schützen, und beugen dem Wachstum von Schimmelpilzen und Mehltau vor.
Wissenswertes über lebensmittelbedingte Erkrankungen
Lebensmittelbedingte Erkrankungen, manchmal auch als "Lebensmittelvergiftung" bezeichnet, entstehen durch Keime, die leicht von einigen Lebensmitteln, wie rohes Fleisch und Geflügel, auf Hände oder Arbeitsflächen übertragen werden können und die dann an andere Lebensmittel weitergegeben werden können.
Häufige lebensmittelbedingte Erkrankungen
- Salmonellen: Verursacht Salmonellose und ruft Symptome, wie Fieber, Durchfall und Bauchkrämpfe, hervor. Sie werden durch tierische Lebensmittel übertragen und können bei gefährdeten Personen schwere Infektionen verursachen.
- E. coli O157:H7: Diese Erkrankung wird durch Lebensmittel, insbesondere durch Rind- und Hackfleisch, nicht pasteurisierte Säfte oder Wasser, die verunreinigt wurden, übertragen. Sie führt zu starkem und blutigem Durchfall mit schmerzhaften Bauchkrämpfen, läuft jedoch ohne hohes Fieber ab.
- Campylobacter: Ist die weltweit häufigste Ursache für bakterielle Durchfallerkrankungen. Sie können sich in nicht gar gekochtem Hühnchen befinden oder durch Kreuzkontaminationen zwischen rohem Hühnchen und Säften auf den Menschen übertragen werden.
- Norwalk- und Norwalk-like-Viren (auch Calicivirus genannt): Diese äusserst häufig vorkommenden Erkrankungen werden durch den Kontakt zwischen Personen und insbesondere durch schlechte Hygiene verbreitet. Sie verursachen akute Erkrankungen des Verdauungstraktes, führen in der Regel häufiger zu Erbrechen als zu Durchfall und dauern normalerweise zwei Tage an.