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Sion trennt sich von Paolo Tramezzani
Sechs Heimspiele (vier davon in Folge), kein Sieg: Das 2:2 gegen Lugano brachte in Sitten das Fass zum Überlaufen. Trotz 52-minütiger Überzahl schaffte Sion gegen die Tessiner weder den Turnaround in der Partie noch in einer Saison, die bislang gar nicht nach dem Gusto von Präsident Christian Constantin verlief. Gemäss Communiqué ist Paolo Tramezzani faktisch nicht entlassen worden. Vielmehr darf er, wie sein Vor-Vorgänger Peter Zeidler, die erste Mannschaft nicht mehr trainieren.
Sion gewann seit einem 9:1 in der ersten Cuprunde gegen Gränichen nur noch eines von neun Pflichtspielen. Unter anderem schieden die Walliser in der zweiten Rundes des Cups gegen Stade Lausanne-Ouchy aus. In der Meisterschaft hat Sion seit Ende Juli nur noch einmal gewonnen, beim 2:1 in Lugano, in dessen Nachgang Präsident Constantin gegen Rolf Fringer handgreiflich wurde.
Zudem hatte Paolo Tramezzani auch das peinliche Out in der Europa-League-Qualifikation gegen den bescheidenen litauischen Vertreter Suduva Marijampole zu verantworten. Die Bilanz des 47-jährigen Italieners, erst im Sommer mit einem Zweijahresvertrag aus Lugano weggelotst, liest sich schwach: In 16 Ernstkämpfen holte Sion im Schnitt 1,06 Punkte (vier Siege, fünf Punkte, sieben Niederlagen).