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Von welchem Tier stammt die Verletzung an einem Waldbaum?
Was sind die Ursachen?
Mit welchen Methoden kann der Wildtiereinfluss auf die Waldverjüngung gemessen werden?
Mausarten in der Schweiz
In der Schweiz kommen Langschwanz- oder echte Mäuse und Wühlmäuse vor. Sie gehören zur Ordnung der Nagetiere. Dagegen gehören Spitzmäuse und Maulwürfe zur Ordnung der Insektenfresser und zählen zoologisch nicht zu den Mäusen. Dasselbe gilt für die Fledermäuse, die eine eigene Ordnung bilden.
Erdmaus und Rötelmaus sind Waldbewohner. Sie benagen die Rinde junger Bäume, was zu Pflanzenausfällen führen kann. Während sich die Erdmaus dabei auf den Stammfuss beschränkt, kann die Rötelmaus klettern und benagt auch höhergelegene Baumpartien.
Die Schermaus ist im Wald selten anzutreffen. Vor allem in Erstbestockungen von Grünland kann sie aber Schaden verursachen.
Alle drei Arten gehören wie Feldmaus, Bisamratte, Schneemaus, Gemeine Kurzohrmaus und Alpen-Kleinwühlmaus zur Familie der Wühlmäuse.
Die beiden Waldmäuse Gelbhalsmaus und Gemeine Waldmaus gehören wie Hausmaus und Ratten zu den echten Mäusen. Sie können durch den Frass von Keimlingen und Samen zum Totalausfall bei Naturverjüngungen oder Saaten führen. 30-100 Mäuse pro ha verzehren im Verlaufe eines Jahres 30-100 kg Samen und 10'000-40'000 Keimlinge. Ihr Einfluss auf die Waldverjüngung ist schwierig zu quantifizieren und fällt kaum auf.