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Daten zeigen, dass 16’000 chinesische und 7000 indische vermögende Personen im Jahr 2019 aus ihren jeweiligen Ländern weggezogen sind. Die Studie der AfrAsia Bank erfasste nur Personen mit einem Nettovermögen von 1 Million bis 9,9 Millionen US-Dollar, die ihren Wohnsitz in einem neuen Land hatten und mindestens die Hälfte des Jahres dort verbrachten.
Während diese Millionäre für China und Indien nur einen Verlust von 2 Prozent ihrer HNWI-Bevölkerung ausmachten, stellt Katharina Buchholz von Statista fest, dass der relative Abfluss aus Russland und der Türkei mit 6 bzw. 8 Prozent höher war.
Dem Bericht zufolge gehörten Arbeitsmöglichkeiten, steuerliche und finanzielle Bedenken zu den Gründen für die Entscheidung der HNWI, diesen Schritt zu tun. Die Entscheidung könnte aber auch persönlicher Natur sein. Bessere Gesundheitssysteme, bessere Bildungssysteme, Sicherheit, ein besserer Lebensstandard und – nicht zuletzt – die Flucht vor einem repressiven Regime führten ebenfalls dazu, dass sich HNWI für eine neue Heimat entschieden.You will find more infographics at Statista
Australien führte die Liste der Aufnahmeländer an und zog 2019 12’000 HNWI an, was die Anzahl der HNWI um 3 Prozent erhöhte.
Die USA und die Schweiz folgen auf den Plätzen zwei und drei mit 10’800 und 4000 HNWI.
Portugal und Griechenland waren ebenfalls unter den Top 10 der Länder, die HNWI anziehen. Zusätzlich zu ihrem sonnigen Klima bieten beide Länder Investorenprogramme an, die Zugang zu EU-Aufenthalt und Staatsbürgerschaft gewähren. Allerdings wandern nur etwa 30 Prozent der HNWI mit Investorenvisa aus. Die Mehrheit nutzt traditionelle Wege wie Arbeitsvisa, Familienvisa oder den Erwerb eines zweiten Passes durch Abstammung.