Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03211.jsonl.gz/1450

Akademischer Alpenclub Zürich
Der letztjährige Jahresbericht für 1911 des A.A.C.Z. ist mir 1912 so spät zugegangen, daß ich ihn im Jahrbuch XLVII nicht besprechen konnte. Nur für einen Teil der „ Neuen Bergfahrten in den Schweizeralpen " konnte ich durch gefälliges Entgegenkommen der Druckerei A. Tschopp die Korrekturbogen benutzen; einige Nachträge von 1911 konnte ich oben pag. 245—246 und 247 verwenden. Der XVII. Jahresbericht für 1912 ist mir bis jetzt nicht zugekommen; ich konstatiere dies ausdrücklich, damit mir mein Schweigen über die Tätigkeit des A.A.C.Z. nicht falsch ausgelegt werde. Was nun den XVI. Jahresbericht betrifft, so hat es zwei Jahre nach dessen Erscheinen keinen Sinn, auf die Arbeiten und Ereignisse von 1911 zurückzukommen, um so weniger, als von neuen Hüttenbauten u. dgl. nicht die Rede ist. Dagegen wollen wir nicht ermangeln, hervorzuheben, daß mit dem Jahre 1911 der A.A.C.Z. ein neues verdienstliches literarisches Unternehmen in Angriff genommen hat, dessen Fortsetzung vielleicht schuld ist an der Verzögerung der Herausgabe des XVII. Jahresberichtes. Wir meinen die Ausarbeitung eines „ Skiführers für Graubtinden ". Ein erstes Heftchen, umfassend die „ Skitouren in der Silvrettagruppe ", I. Teil, ist dem XVI. Jahresbericht angehängt und wird „ den Mitgliedern jener alpinen Vereinigungen, die auch in den Clubhütten des A.A.C.Z. Anrecht auf Ermäßigung der Hütten-gebühren genießen, gratis zur Verfügung gestellt ". Die Touren sind nach Gebieten ( Silvrettahütte, Vereinahütte, Gebiet der südlichen Zugänge, Heidelbergerhütte, Jamtalhütte ) abgeteilt und innerhalb derselben nach Zugangsroute, Pässen und Gipfeln geordnet; jede Clubhütte erhält eine kurze Beschreibung über Lage, Einrichtung etc. Die Höhenangaben sind der Siegfriedkarte entnommen; die Zeitangaben beruhen auf wirklich gebrauchten Zeiten, sind aber, wie C. Egger dazu bemerkt, mit allem Vorbehalt gegeben, ebenso wie die Angaben über Lawinenverhältnisse. Der XVI. Jahresbericht ist mit einer vollendet schönen Heliogravüre: Jungfrau von Norden, Ballonaufnahme von G. A. Guyer, geschmückt.Redaktion.