Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03538.jsonl.gz/2091

Die Credit Suisse plant zur Bedienung der Dividende für das Geschäftsjahr 2014 eine Kapitalerhöhung. Ausserdem diene diese auch der Flexibilität bei der Weiterentwicklung von Geschäftsaktivitäten und des Unternehmensportfolios, teilte die Grossbank am Freitag mit.
Im Detail beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung vom 24. April, das genehmigte Kapital auf maximal 6,4 Millionen Franken (160 Millionen Namenaktien) von gegenwärtig knapp 4,5 Millionen (112,4 Millionen Namenaktien) zu erhöhen. 60 Millionen der Namenaktien seien für die Bedienung der Wahldividende reserviert. Die Bank will bekanntlich eine Dividende von 0,70 Franken nach Wahl in Aktien, in bar oder in einer Kombination davon vorschlagen.
Maag in den Verwaltungsrat
Des Weiteren schlägt der Verwaltungsrat Seraina Maag zur Wahl in den Verwaltungsrat vor. Jean-Daniel Gerber und Anton van Rossum scheiden derweil aus dem Verwaltungsrat aus. Präsident Urs Rohner sowie die weiteren Mitglieder des Verwaltungsrats werden sich zur Wiederwahl für eine Amtsdauer von einem Jahr zur Verfügung stellen, so die CS.
Aufgrund der neuen Gesetzgebung (Minder-Initiative) hatte die Bank bereits ein Jahr zuvor die Statuten angepasst. Die Vergütung des Verwaltungsrats genehmigt die GV jährlich im Voraus und für den Zeitraum bis zur nächsten ordentlichen GV. Für die Vergütung der Geschäftsleitung legt der Verwaltungsrat jeweils in seinem Antrag an die GV fest, ob die Genehmigung prospektiv oder retrospektiv erfolgt und für welche Periode.
Variabler Lohn erst nach GV genehmingt
Für die diesjährige GV sei beschlossen worden, den fixen Teil der Vergütung der Geschäftsleitung im Voraus zur Genehmigung vorzulegen, während die variablen Vergütungselemente im Nachhinein genehmigt werden sollen. Der maximale Gesamtbetrag der Vergütungen des Verwaltungsrats von 12 Millionen Franken soll bis zur ordentlichen GV 2016 genehmigt werden.
Zudem soll der maximale Betrag von 32,0 Millionen Franken, der den fixen Teil der Vergütung für die Periode bis zur GV 2016 der Geschäftsleitung erfasst, genehmigt werden. Ausserdem soll der Betrag von 39,1 Millionen für die variable Vergütungselemente für die Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2014 genehmigt werden.
(awp/ise/ama)