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Moxibustion
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Erklärung
Moxibustion kommt von dem japanischen Wort "mogusa" = Beifuss und dem lateinischen Wort combustion = Verbrennung.
Bei der Moxibustion werden kleine Mengen von Moxa (Beifuß) an oder über bestimmten Therapiepunkten erhitzt. Nach traditioneller chinesischer Lehre beeinflusst die Hitze den Fluss des sogenannten Qi (Energie) in den darunter liegenden Meridianen.
Ablauf
Die erste Behandlung benötigt etwas mehr Zeit, da zunächst die Anamnese des Tieres besprochen wird (ca. 40 - 50 Min.).
Moxa-Behandlungen werden wegen der Brandgefahr NICHT in Boxen durchgeführt, sondern im Freien.
Indikationen (wird empfohlen bei):
-Kalte Beine, Pfoten, Ohren
-Stimuliert die Körperabwehr
-Stimuliert die Organfunktionen
-Wirkt entzündungshemmende
-Löst Verspannungen
-Regt die Produktion der roten Blutkörperchen an
-Wirkt desinfizierend
-Sorgt für eine bessere Gewebsdurchblutung
-Bei allen Kältesymptomen, da Wärme diesen Zustand verbessert
-Bei Frieren ohne Fieber
-Wirkt regulierend auf die Nervenfunktion und beeinflusst somit Stresserscheinungen
-Aktiviert betroffene Akupunkturpunkte, Shiatsu-Zonen und Meridiane
-Sorgt für einen besseren Stoffwechsel im Gewebe
und vieles mehr…
Kontraindikatoren (wann man die Moxa-Therapie nicht anwenden sollte)
-Trächtige Tiere
- bei allen Hitzesymptomen
-Infektionskrankheiten mit Fieber
-Aufgeregte und nervöse Tiere
-Nach schwerer Arbeit
-Sehr erschöpfte Tiere
-Bei Krampfanfällen
-Bei akutem Ekzem
-Bei schnellem gespanntem Puls