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"Eine gewisse Verringerung der Unterstützung der Konjunktur könnte in den nächsten Monaten notwendig werden, falls sich die Wirtschaft wie erwartet entwickle", sagte Carney am Montag in Washington. Die Unterauslastung der britischen Wirtschaft sei stärker als erwartet zurückgegangen. Bereits am Donnerstag hatte das Protokoll der jüngsten Zinsentscheidung der Bank of England (BoE) ähnliche Aussagen beinhaltet.
Der bevorstehende Brexit werde das Produktionspotenzial der britischen Wirtschaft verringern, sagte Carney. Dies mache es für die Wirtschaft schwieriger zu wachsen, ohne einen Inflationsdruck zu erzeugen. Der Ausblick sei mit grossen Unsicherheiten versehen. So dürfte die britische Wirtschaft bis Mitte 2018 im Schnitt weniger wachsen als der Durchschnitt der grössten sieben Volkswirtschaften der Welt. Der Brexit belaste auch den Arbeitsmarkt und der gefallene Pfund-Kurs treibe die Inflation an, sagte Carney.
(AWP)