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In diesem Blogbeitrag geht es um das Thema Selbstwert. Du findest darin einige Erklärungen zum Thema Selbstwert, einige Tipps für den Alltag und auch Übungen, die tiefer gehen, wenn du dich darauf einlassen willst und etwas für deinen Selbstwert tun möchtest.
Fühlst du dich wertvoll und beschäftigst dich auf eine liebevolle und wohlwollende Weise mit dir selber?
Tust du, was dir Freude bereitet?
Glaubst du an dich und deine Fähigkeiten und zeigst sie?
Findest du dich liebenswürdig?
Wenn du diese Fragen mit Ja beantworten kannst, gratuliere ich dir von Herzen! Du hast einen gesunden Selbstwert! Wenn du die eine oder andere Frage mit nein beantwortest, dann hat dein Selbstwert noch Potential und ich empfehle dir, meinen Blogbeitrag zu lesen.
„Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind.
Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind.
Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.
Wir fragen uns: Wer bin ich eigentlich, dass ich leuchtend, hinreißend, talentiert und fantastisch sein darf?
Wer bist du denn, es nicht zu sein? … ”
Marianne Williamson
Was bedeutet Selbstwert
Dein Selbstwert ist die Summe von allem, was du über dich selbst denkst und fühlst und du das alles bewertest. Es ist der Wert, den du deinen Eigenschaften und Charakterzügen gibst. Unsere Wertungen entstehen durch unsere Erziehung, unsere Kultur und Gesellschaft und aufgrund der aktuellen Lebenssituation.
Ein gesunder Selbstwert ist ein Schlüssel zu einem glücklichen Leben, in dem du deine Vision von deinem Wunschleben lebst. Sehr viele Menschen haben jedoch ein geringes Selbstwertgefühl. Es ist so unmöglich dein volles Potential zu entfalten und in deiner Kraft zu sein.
Der Grad deines Selbstwertes beeinflusst jeden Bereich deines Lebens: Arbeit, Familie, Beziehungen und Gesundheit können unter einem geringen Selbstwert leiden. Jeder Entscheidung, die du triffst, liegt dein Selbstwert zugrunde.
Wie steht es mit deinem Selbstwert?
Folgende Kriterien können dir einen Anhaltspunkt geben, wie es um deinen Selbstwert steht. Es sind alles Anzeichen für geringen Selbstwert:
- Du fühlst dich nicht liebenswert und / oder minderwertig
- Es ist nicht einfach für dich, offen auf Menschen zuzugehen und neue Menschen kennenzu ernen (z.B. weil du denkst, dass du nichts zu bieten hast, langweilig bist etc.)
- Du fragst dich ständig, was andere von dir denken
- Du machst es immer den andern recht und willst dadurch ihre Liebe und Anerkennung gewinnen
- Du leidest unter starken Verlustängsten
- Du willst bei der Arbeit unsichtbar bleiben (z.B. weil du nicht ertappt werden willst dabei, dass du gar nichts kannst)
- Du lehnst Herausforderungen ab (z.B. weil du Angst hast, es nicht zu schaffen)
- Du definierst dich über deine (Arbeits-)Leistung und arbeitest bis zum Burnout
Im Alltag zeigt sich dies in etwa so:
- Du hast das Gefühl, dass etwas mit dir nicht stimmt
- Du machst dir Sorgen darüber, was andere denken
- Du kannst nichts mit Freude annehmen – sei es ein Kompliment oder ein Geschenk
- Du vergleichst dich mit anderen und kommst dabei schlecht weg
- Du bist oft neidisch oder eifersüchtig
- Du wertest die Worte aus deinem Umfeld oft als Kritik
- Du hast Schuldgefühle oder schämst dich
- Du fühlst dich als Opfer von Menschen oder Umständen, fühlst dich ohnmächtig
- Du suchst Anerkennung im Aussen (auch Social Media gehört dazu)
- In Paarbeziehungen bist du abhängig oder übermässig anhänglich
- Du gibst dich deinen Süchten hin, Zwänge können sich verstärken
- Du fühlst dich einsam oder du bist einsam
Wie du Selbstwert aufbauen kannst
Die gute Nachricht ist: Solltest du unter geringem Selbstwert leiden, bist du dem nicht ohnmächtig ausgeliefert. Es gibt Methoden, die dir zu einem gesunden Selbstwert verhelfen. Du kannst lernen, eine gesunde und positive Sicht auf dich selbst zu haben und dich mit liebenden Augen anzusehen. Dieser Weg ist lohnenswert, auch wenn er nicht immer einfach ist.
Inspirationen zur Erarbeitung und Erhaltung deines gesunden Selbstwertes
Die Erarbeitung deines gesunden Selbstwertes geschieht auf verschiedenen Ebenen: intellektuell, unterbewusst, kreativ und im Alltag. Eine Sache ist allerdings übergeordnet zentral: Lerne dich in deiner Unvollkommenheit zu lieben. Dies ist ein Weg, der Zeit braucht. Verstehe meine Ideen als Inspiration und nicht so, dass du dies jetzt alles umsetzen sollst. Es soll dir Freude bereiten und nicht Druck auslösen. Es ist wichtig eine Balance zu halten zwischen Akzeptanz zu dem, was ist und Transformation, was gesünder und besser sein soll.
10 Tipps für den Alltag
- Am Morgen: Begrüsse den Tag mit einem Lächeln und begrüsse dich mit einem Lächeln.
- Am Morgen: Schaue in den Spiegel und sage dir, dass du dich magst oder liebst und was du an dir magst.
- Tagsüber: Stehe / Sitze aufrecht
- Achtsamkeit: Bringe dich immer wieder in den aktuellen Moment dadurch, dass du deinen Atem fokussierst.
- Achtsamkeit: Fühle in dich hinein, was du jetzt gerade willst. Sag Nein, wenn du Nein meist, sag Ja, wenn du Ja meinst. Und sage es, wenn es sich verändert. Ein Nein kann ein Ja werden und ein Ja kann ein Nein werden.
- Achtsamkeit: Beachte deine Wortwahl und lasse mehr und mehr die Möglichkeitsform von „Ich könnte…“, „Es wäre möglich, dass…“ weg und ersetze sie durch: „Ich will…“, „Ich tue…“, „Ich kann…“
- Achtsamkeit: Mache dir nicht ständig Sorgen.
- Lache auch mal über dich selbst. Statt dich über kleine Missgeschicke oder unpassende laute Lacher zu ärgern oder dich selbst runterzumachen, lache darüber! Es ist wichtig, dass du dich und deine Bedürfnisse ernst nimmt und es ist auch wichtig, sich mal nicht so ernst zu nehmen und die Dinge mit Humor zu sehen. Lachen ist ansteckend!
- Behandle dich wie deine liebste Freundin.
- Folgende Homöopathische Mittel können dich unterstützen: Anacardium occidentale, Argentum nitricum, Aurum metallicum, Capsicum, Palladium, Platinum und Pulsatilla.
Beobachte dich bei allem, ob es dich stärkt. Wenn ja: Tue es weiter. Wenn nein: Lasse die Idee wieder fallen und tue etwas anderes. Und tue es mit Freude!
Kreative Übungen
- Was tut dir gut?
Finde heraus, was dir gut tut und tue mehr davon. Finde heraus, was dir nicht gut tut und gib es auf.
Folgende Fragen können dir dabei helfen:
- Mit welchen Menschen in meinem Umfeld fühle ich mich wohl und frisch?
- Mit welchen Menschen in meinem Umfeld bin ich angespannt und müde?
- Welche Tätigkeiten bereiten mir Freude?
- Welche Tätigkeiten belasten mich? Für wen tue ich dies alles?
- Was für Gefühle lösen TV und Social Media in mir aus? Tun sie mir gut?
- In welchem Bereich meines Lebens bin ich unzufrieden? Wie würden diese Lebensbereiche aussehen, wenn sie perfekt wären?
- Was kannst du gut und was gefällt dir an dir?
- Schreibe auf, welche Charaktereigenschaften du an dir magst
- Schreibe auf, welche körperlichen Merkmale dir an dir gefallen
- Schreibe auf, was für Talente du hast und was du gut kannst
2. Vorbilder
Suche dir Vorbilder und beschäftige dich mit ihnen. Das können Menschen in deiner Nähe sein, Figuren aus der Geschichte oder Berühmtheiten, über die du Lesen oder Videos schauen kannst.
Stelle dir dazu folgende Fragen:
- Wer fasziniert mich?
- Wer hat alles, was ich auch verkörpern möchte?
- Was bewundere ich an dieser Person?
- Was macht dieser Mensch anders als ich?
- Was sind die Skills, über die dieser Mensch verfügt?
- Was kann ich von dieser Person lernen?
- Wie kann ich mir die Fähigkeiten aneignen?
3. Glaubenssätze
Dazu empfehle ich dir meinen Blogbeitrag: LINK
4. Zu guter Letzt: Selbsthypnose
Im Internet gibt es viele gute Hypnosevideos zum Thema Selbstwert, Selbstliebe und vielem mehr. Ich möchte dir die Selbsthypnose-Videos von Marisa Peer zum Thema besonders empfehlen (Englischkenntnisse vorausgesetzt). Du findest davon einige auf Youtube.