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Winterrettich-Brotaufstrich
Zubereitungszeit: 30min
Schwarzer Winter-Rettich oder auch Ackerrettich, stammt ursprünglich aus den östlichen Mittelmeer-gebieten und war bis Mitte des 20. Jahrhunderts sehr beliebt. Der Rettich eignete sich besonders gut für die Einlagerung im Winter. Allerdings verschwand er dann allmählich und erfreut sich erst neulich wieder grösserer Beliebtheit. Der Geschmack ist schärfer als der vom Weissen Rettich und wird deshalb oft gekocht, wodurch er einen rübenähnlichen Geschmack erhält. Der scharfe Geschmack wird durch das Allylsenf-Öl bewirkt. Die ätherischen Öle des Rettichs können bei Erkältungen die Atemwege von zähem Schleim befreien, der Saft ist ein altbewährtes Mittel gegen Husten. Wegen dem hohen Vitamin C Gehalt wurde schwarzer Rettich früher als Mittel gegen Skorbut auf lange Schifffahrten mitgenommen.
Zutaten:
200g Winterrettich
1 kleine Schalotte/rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
4 El Tomatenpüree
Salz, Pfeffer
1 KL Zucker
ev. 3 EL geschrotete Leinsamen
Zubereitung:
Den Winterrettich waschen und fein reiben, die Schalotte und die Knoblauchzehe fein schneiden.
In einer Schüssel alles miteinander mischen, gut abschmecken
Wird der Aufstrich sofort verwendet, können die Leinsamen weggelassen werden. Wird er aber erst später verwendet, absorbieren sie ein Teil des Wassers aus dem Rettich. Dadurch wird der Aufstrich nicht übermässig verwässert.