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zur Geschichte der Flaschenpost
Flaschenpost Nr.: 1 bis 19:
Waren in den 50er und 60er Jahren auf den relativ kleinen Seeschiffen noch gegen 40 Mann Besatzung an Bord mit einem grossen prozentualen Anteil an Schweizern, so war auch gesorgt für viele Storys von diesen Seeleuten.
Die Geburtsstunde des Cluborgans war im Juli 1963 in Form eines beidseitig bedruckten und gefalteten A4 Blattes mit drei Inseraten. Als Redaktionsteam waren vermerkt, R. Häusler, J. Meier, G. Rigoni, A. Günther, A. Sägesser und H. Walser. Anfangs erschien das Blatt noch monatlich.
Die Flaschenpost hiess in der Anfangszeit "INTESA Flaschenpost".
Intesa hiess: International seafarers association.
Die Nummer zwei wies dann bereits 6 Seiten auf wovon schon eine Seite Inserate vorhanden war.
Im März 1964 Nr.7 war dann bereits ein bedeutendes Ereignis zu verzeichnen, nämlich der Untergang des Schiffes CARONA in der Nordsee, was die Seitenzahl bereits auf 8 Seiten "anschwellen" liess und den Redaktionsstab auf 4 Mitglieder zusammenschrumpfte. Während dieser Zeit wurden dann viele Schweizerschiffe vorgestellt, es wurde vom Bordleben und vom Clubleben erzählt.
Vom Dezember 1964 bis im Mai 1965 war Sendepause da vermutlich Verschleissmängel des Redaktionsstabes vorlagen. Es gab keine Flaschenpost.
Mit Nr.11 im Mai 65 waren wieder 3 Redaktoren am Werk. Aktuell war diesmal der Clubausweis und alle waren auf eine niedrige Nummer erpicht.
Der Bundesrat wählte in die Seeschiffahrtskommission 1965 folgende Herren:
Dr. A. Schaller, Regierungs- und Nationalrat Basel,
Georges Andre, Präsident Reederei-Verband Lausanne,
Dr. N. Jaquet, Präsident Basler Vereinigung Schweizer Seeschiffahrt Basel,
Charles Keller, Reeder Basel,
Hermann Leuenberger, Nationalrat Zürich,
Dr. Walter Müller, Jurist Basel,
Dir. Hans Plüss, Winterthur und
Dr. Bernhard Wehrli, Zürich.
Eine hochkarätige Kommission.
Mit der Nr.12 kam dann die Einführung des zweimonatigen Erscheinungsturnus mit zwei Redaktionsmitgliedern für die achtseitige Post. Einige der folgenden Ausgaben hatte sich dann auch mit Lohnproblemen befasst was die Reeder umgehend rügten und die Flaschenpost nicht mehr an die Schiffe weitergaben.
Mit der Nr.19 im November 1966 erschien das Cluborgan zum letzten Mal unter dem Intesa-Namen. In diesem vergangenen Jahr beklagten sich die Versicherungen über Rekordschäden und Totalverluste. 154 Schiffe mit 700 000 BRT waren als Totalverluste zu beklagen. Die Versicherungen lieferten auch gleich die Gründe dazu.
- Mangelhafte Ausbildung der Besatzungen.
- Menschliches Versagen
- Maschinenschäden
- Strandungen
- Feuer
Es sieht ganz danach aus, dass der Vergleich zu heute noch fast die gleichen Symptome aufweist trotz des grossem technischen Fortschrittes.