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Das Westschweizer Radio und Fernsehen (RTS), das Centre Catholique de Radio et de Télévision (CCRT) sowie die reformierte Organisation Média-pro haben einen neuen Vertrag über ihre zukünftige Kooperation unterzeichnet. Darin werden die Bedingungen der Zusammenarbeit bei der Produktion religiöser Sendungen auf RTS neu definiert und die Leistungen unter den Partnern klarer aufgeteilt. Das CCRT ist zusammen mit Média-pro in ökumenischer Zusammenarbeit verantwortlich für den Inhalt von Sendungen im Westschweizer Radio und Fernsehen.
Weil die früheren Verträge sich auf jeweils ein einziges Medium bezogen hätten und nicht immer ökumenisch ausgerichtet gewesen seien, sei eine Anpassung nötig geworden, heisst es in einer Mitteilung. Der neue Vertrag gehe einher mit dem medialen Konvergenzprozess bei RTS (Radio, Fernsehen, Multimedia).
Neu werden die Leistungen der Partner klarer aufgeteilt: Das CCRT und Média-pro übernehmen die Herstellungskosten für die Gottesdienstübertragungen und werden zum Arbeitgeber der Produzenten und Journalisten. Das RTS übernimmt im Gegenzug die Kosten für die Technik (Personal und Sachaufwand) und beteiligt sich an den Kosten für die Herstellung journalistisch aufgemachter Sendungen zum Thema Religion.
Der Vertrag tritt am 1. Juli für die Dauer von drei Jahren in Kraft. In der Romandie arbeiten die Kirchen seit Jahrzehnten mit den Medien zusammen. Vor 90 Jahren übertrug Radio-Genève erstmals einen Gottesdienst am Radio. kipa