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Der Modemogul Lawrence Stroll (63) stieg mit seinem Konsortium Yew Tree preiswert beim kriselnden Formel-1-Rennstall Racing Point ein und verbandelte diesen 2021 mit dem Bond-Ausrüster Aston Martin. Der Kanadier war zuvor mit über 182 Millionen Pfund grösster Aktionär der britischen Traditionsmarke geworden. Nach anfänglichen Erfolgen harzt es bei beiden: Das Rennteam dümpelt in der Konstrukteurswertung auf den letzten Plätzen herum, und die Aston-Martin-Aktie verlor seit Jahresbeginn über die Hälfte an Wert. Fehlende Computerchips verhinderten die Auslieferung des Hoffnungsträger-SUV DBX und führten zu einem Verlust von über einer Viertelmilliarde Pfund im ersten Halbjahr. Die britische Sportwagenschmiede besorgte sich im September deshalb über eine halbe Milliarde Pfund am Aktienmarkt. Immerhin dürfte Strolls Formel-1-Team trotz den schlechten Resultaten bereits um einiges mehr wert sein als beim Kauf.
(Stand: November 2022)