Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03581.jsonl.gz/1153

WIR STELLEN UNS VOR
Was ist unser langfristiges Ziel?
Wir streben danach, die Welt durch die Räumung explosiver Kampfmittelrückstände, welche die Zivilbevölkerung in vielen Ländern gefährden, zu einem besseren Ort zu machen. Wir beteiligen uns an der Unfallverhütung, indem wir Aufklärungsprogramme über die Gefahr der Sprengstoffe anbieten, und helfen Minenopfer auf individueller Basis. Die FSD stellt ebenfalls humanitäre Dienste bereit, indem sie sich um industrielle toxische und radioaktive Verschmutzung kümmert und dabei hilft, die Sicherheit als Grundlage für die humanitäre Arbeit wiederherzustellen.
Lasst uns der Geißel der Landmine ein Ende setzen!
Management team in Genf
HANSJÖRG EBERLEDirector
Hansjörg Eberle studierte Business Management in St. Gallen. Er arbeitete 6 Jahre lang für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz in kriegsgebeutelten Ländern, bevor er sich für 7 Jahre dem Hauptquartier des IKRK anschloss. Sein letzter Posten war der eines Director of Finance and IT. Er ist ein Mitgründer der ursprünglichen Schweizerischen Stiftung für Minenräumung, die im Jahr 1997 gegründet wurde, und diente als Vize-President der FSD, bevor er im Jahr 2001 der Director der FSD wurde. Er hält diesen Posten seit dieser Zeit inne. Er richtete im Jahr 2006 die Buchungsstelle der FSD in Manila ein. Hansjörg ist der Director von Crosstech SA. Er ist ebenfalls der Gründer und President der Association FSD France. Im Laufe seiner Karriere war Hansjörg an der Gründung und Verwaltung von Start-Up-Nichtregierungsorganisation und Unternehmen diverser Bereiche beteiligt.
BENEDIKT TRUNIGERDeputy Director
Benedikt Truniger ist ein Betriebswirtschafter der FHS St. Gallen, Schweiz. Seine berufliche Erfahrung begann im Marketing bei einem US Konzern, bevor er eine 16-jährige Karriere beim IKRK begann, wobei er 10 Jahre im Außeneinsatz und 6 Jahre als Kader im Hauptquartier in Genf arbeitete. Im Auftrag des Direktoriums koordinierte er als letzte Aufgabe das „Institutional Change Project AVENIR“. Von 2002 bis 2005 entwickelte er ein Personalunternehmen in Genf, das sich auf die Arbeitsmarktfährigkeit von erfahrenen Kadern konzentrierte. Seit 2003 ist er ein Mitglied des Managementteams der FSD und managed momentan das FSD Back-Office in Manila, Philippinen, die Verwaltung des Selbstversicherungssystems der FSD und das Personalwesen. 2012 gründete und führt Ben im weiteren einen Verein, der Beistand bei der Integrierung von Migranten in der Region Genf gewährt.
MATTHEW WILSONHead of Operations
Matt Wilson diente zwölf Jahre lang als Ammunition Technical Officer (ATO) bei den britischen Streitkräften. Er trat im Jahr 2008 außer Dienst, nachdem er an zahlreichen internationalen Einsätzen zur Entsorgung von Kampfmitteln teilgenommen hatte. Danach arbeitete er im gewerblichen Sektor an der Bereitstellung von Schulungen zur Entsorgung von Unkonventionelle Spreng- oder Brandvorrichtungen und von Schulungen zu Anti-IED-Maßnahmen und der Forensik von Bombenanschlags-Tatorten. Matt begann seine Arbeit mit der FSD in Genf im Jahr 2012, sechs Monate nachdem er in Libyen im Auftrag der FSD ein Munitions-Bestandsaufnahme- und Untersuchungsprojekt durchgeführt hatte. Als Head of Operations ist er verantwortlich für die erfolgreiche Bereitstellung von Spenden- und Programmzielen, neue Tätigkeits- und Programmentwicklungen, Sicherheits- und Betriebsabläufe, die Qualitätssicherung und die Übereinstimmung mit Geberverfahren und der Unterstützung für die Geberbeziehungen.
ALEX
Deputy Head of Operations
VAN ROY
Alex van Roy verbrachte 17 Jahre bei den australischen Streitkräften als Offizier der Royal Australian Engineers, bevor er im Jahr 1999 außer Dienst trat. Seit 1999 arbeitete er in der humanitären Minenräumung für Nichtregierungsorganisationen, gewerbliche Minenräumungsunternehmen und die Vereinten Nationen. Alex begann seine Arbeit für die FSD im Jahr 2000 in Albanien und ist seitdem an FSD-Projekten in Osteuropa, Afrika, dem Nahen Osten und Südasien beteiligt. Alex arbeitete ebenfalls als Wildnisführer und Überlebensausbilder in den USA. Er hat ebenfalls die Qualifikation zum Rettungssanitäter und ist ein professioneller Yachtskipper. Seit 2018 beaufsichtigt er einige nationale Einsätze in Afrika und Asien.
ALEXANDRA
Kommunikationsmanager
BRUTSCH
Alexandra Brutsch hat einen Master-Abschluss in Journalismus und Kommunikation der Universität Neuenburg und war von 2016 bis 2019 Journalistin bei der französischsprachigen Zeitung Le Matin. Sie hat auch einen Abschluss in Internationalen Beziehungen (IHEID) und Internationalem Recht (Universität Leiden). Sie arbeitete für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz als diplomatischer Attaché und für die NGO TRIAL International als Juristin, insbesondere in Nepal, und dann als Administratorin. Nach der Ausbildung zur Yogalehrerin bei Centered Yoga im Jahr 2011 war sie Mitbegründerin der Organisation Yoga sur herbe in Genf im Jahr 2012 und unterrichtete dort mehrere Jahre. Alexandra ist seit März 2019 für die Kommunikation von FSD verantwortlich.
Mitglieder des Stiftungsvorstands
JÜRG STREULIPresident of the Foundation Board
Dr. Jürg Streuli trat dem Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten im Jahr 1973 bei und trat in der Folge den Posten als Botschafter der Schweiz in Kamerun, Singapur, Libanon und Dänemark sowie ebenfalls von 2004 bis 2009 als Botschafter der Genfer Abrüstungskonferenz an. In dieser Funktion leitete er die Schweizer Delegation bei Treffen und Zwischentreffen der Ottawa-Konvention und zahlreicher anderer internationaler Konferenzen. Er war ebenfalls President des Meetings der Vertragsstaaten der Ottawa-Konvention im Jahr 2006. Jürg ist seit dem Jahr 2012 President des FSD-Vorstands.
HENRI LEUehemaliger President of the Board, Gründungsmitglied
Henri Leu war Rechtsanwalt, bevor er zum Richter am Gerichtshof zum Schutz des Erwachsenen und des Kindes (TPAE) gewählt wurde. Henri gründete die FSD gemeinsam mit Freunden im Juli 1997 und beaufsichtigte im Jahr 2003 den Übergang des ursprünglichen Vereins in eine Stiftung. Er war zunächst Vize-President des Vorstands und stand danach dem FSD-Vorstand vom Jahr 1999 bis zum Jahr 2012 vor. Henri gründete diverse andere Nichtregierungsorganisationen bzw. nahm als Vorstandsmitglied an ihrer Gründung und Verwaltung teil, insbesondere im Bereich der gegenseitigen Unterstützung und der Wiedereingliederung junger Personen in Not.
MICHEL ROCHBoard Member
Michel Roch ist Doktor der theoretischen Chemie. Er ist auch Berater im Management und dem Change-Management, das sich auf Anpassungen von Informationssystemen stützt. Er ist ein Spezialist für relationale Datenbanken und Datamining. Er beriet viele internationale Unternehmen und Organisationen in der Schweiz. Michel war überaus wichtig bei der Förderung der IT-Reformen im Kanton Genf. Er beriet sich das IKRK in der der Rollenverteilung zwischen dem Vorstand und dem Führungsstabs. Michel ist seit dem Jahr 2006 Mitglied des Stiftungsrats.
CLAUDIA GRASSIBoard Member
Claudia ist Wirtschaftswissenschaftlerin (MBA) mit langjähriger Erfahrung im humanitären, gemeinnützigen Bereich sowie auch in der Privatindustrie. Ihr Berufsleben begann beim IKRK mit Einsätzen in Kriegsgebieten sowie der Zentrale in Genf, während neun Jahren. 1999 wechselte sie als Personalleiterin und dann als Generaldirektorin in die öffentliche Verwaltung. Von 2006 bis 2015 war sie Geschäftsleiterin einer grossen, privaten Stiftung für behinderte Menschen. Von 2014 bis 2019 war sie tätig als Unternehmensberaterin in den Bereichen der strategischen Führung, Revision, Restrukturierungsprozessen sowie Riskmanagement. Claudia ist seit März 2019 Geschäftsführerin einer institutionellen Organisation (FTI) für Raumplanung und Immobilienmanagement für Gewerbe und Industrie im Kanton Genf. Daneben engagierte sich Claudia seit vielen Jahren in verschiedenen humanitären Vereinigungen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene. Sie trat dem FSD-Vorstand im Jahr 2018 bei.
GIL MOTTETBoard Member
Gil Mottet ist Spezialist für Finanzen und Kommunikation. Nachdem er seinen Abschluss in der Sozioökonomie, mit der Spezialisierung auf Controlling und das Bankenwesen gemacht hat, erhielt er den Master-Abschluss in Kommunikation und Management an den Universitäten St. Gallen und Neuenburg. Während der frühen Stadien seiner Karriere nahm Gil an diversen humanitären Einsätzen von Nichtregierungsorganisationen in Afrika teil. Gil besetzte leitende Managementpositionen in der Immobilien-, der Kommunikations- und der Werbebranche, bei Privatbanken und bei Informatikanbietern für den Bankensektor. Seit dem Jahr 2009 ist Gil ein Mitglied des FSD-Stiftungsrats.
THOMAS KODIAKBoard Member
Tom Kodiak hat einen Master-Abschluss in Betriebswirtschaft und einen Master-Abschluss in Internationalem Management (MIM) und lebt in Washington, D.C. Er ist der stellvertretende Vertreter der US-amerikanischen Mission der Organisation der Amerikanischen Staaten innerhalb des Bureau for Western Hemisphere Affairs. Er war vorher ein Strategy and Resource Coordinator des Büros für politisch-militärische Angelegenheiten und ein Security Sector Assistance Officer des Office of U.S. Foreign Assistance Resources (F). Davor war er Grants Officer am US-Außenministerium. Seit 2017 ist er Mitglied des Stiftungsrates der FSD.
NAWAL AÏT-HOCINEBoard Member
Nawal Aït-Hocine ist eine Beraterin für Nachhaltigkeit, Rechtsfragen und Compliance in Genf. Ihre Expertise ist soziale Unternehmensverantwortung und die Entwicklung von Strategien zur Nachhaltigkeit. Nawal hat einen Doktortitel in Business & International Economic Law, einen Master-Abschluss im Unternehmensrecht und einen Master-Abschluss in der Betriebswirtschaftslehre. Heute ist sie Directorin von Transparence SA. Davor war sie der Corporate Responsibility Director für Cartier International SA, Head of Legal and Compliance bei Metalor Technologies SA sowie Head of Compliance EMEA bei Reuters SA. Nawal trat dem FSD-Vorstand im Jahr 2018 bei.
Management- und Unterstützungsteam in Manila, Philippinen
(Sitzend) VON LINKS: Jaydee Camposano, Philippe Joseph Lalwet, Marvin Dumogdog, Ginamay Awakan, Victoria Bueno, Arlene Calalo, Ginalyn Antiguo, Clara Borres, Jaycar Peralta
(Stehend) VON LINKS: Jhon Pearry Mayugba, Edmon Malitao, Quenica Joyce Amosig, Rizalina Rabadon, Karen Marie Donato, Maricon Queddeng, Christine Jane Lopez, Mary Joy Constantino, Lorna Andin, Kayla Michell Paclay, Janels Ferrolino, Cherry Mae Moradillo, Liana Shane Busalpa, Jomarrey Labrague, Margarito Cinco Jr., Arnulfo Canoy Jr., Ron Lester Camposano, Mary Jane Fabul, Maricar Hontiveros, Kishalyn Dapdapig, Ryan Jay Cajucom, Marie Jo Abella
Programme Manager im Außeneinsatz
ANGELA DE SANTISProgramme Manager für Kolumbien
Angela hat mehr als 15 Jahre Erfahrung in humanitärer Entminung, Krisenbewältigung und humanitärer Hilfe. Dank ihrer langjährigen Erfahrung verfügt sie über hohes Sachverständnis in Entminungsprogrammen in Afrika und Lateinamerika generell und Kolumbien im speziellen. Angela hat doktoriert in “Remote sensing / GIS”, besitzt ein Masterdiplom in internationaler Zusammenarbeit und Management von Nicht-Regierungsorganisationen und ein Diplom in Projektmanagement.
DR. DIN MOHAMMAD NICKHWAHProgramme Manager für Tadschikistan und Afghanistan
Dr. Din Mohammad Nickhwah arbeitete zunächst als Arzt für das afghanische Gesundheitsministerium als Verantwortlicher für Polikliniken und andere Aktivitäten des Gesundheitswesens. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet er in der Minenräumung, zuerst als Arzt und später als Camp-, Location-, und Area-Manager in der Entsorgung von Waffen und Munition. Dr. Din arbeitet seit dem Jahr 2009 für die FSD, zunächst als Projektmanager und momentan als Programme Manager für Tadschikistan und Afghanistan.
EUGENIO BALSINIProgramme Manager für den Tschad
Eugenio Balsini arbeitete 14 Jahre lang als privater Tierarzt in der Produktionskette für Fleisch und Milch. Er begann seine internationale Karriere im Jahr 1998 in Albanien bei mehreren internationalen Nichtregierungsorganisationen und Regierungsinstitutionen, bei denen er meistens die technische Beraterrolle übernahm. Er arbeitete im Balkan und entwickelte sich kontinuierlich weiter vom Programm-Management bis zu den Koordinierungspositionen in den jeweiligen Ländern. Eugenio ist momentan Programme Manager im Tschad.
JEAN-LOUIS DELAITEProgramme Manager für die Zentralafrikanische Republik
Jean-Louis Delaite ist ein französischer Staatsbürger. Er verbrachte mehr als 39 Jahre bei den französischen Streitkräften. Er verbrachte einen großen Teil seiner Karriere wechselweise auf Befehlsposten und im Projektmanagement, der Umstrukturierung, in beratender Funktion oder im Personalwesen sowie in Einsätzen oder Auslandsposten (Deutschland, NATO, UN, Ukraine). Im Jahr 2016 schied er als Brigadegeneral aus dem Dienst aus. Seit August 2016 arbeitet er für die FSD. Er begann im Jahr 2016 als Sachverständiger des Personalwesens für das EU-Projekt in der Zentralafrikanischen Republik und wurde im März 2017 im selben Land zum Projektmanager ernannt. Er ist verheiratet und hat drei Kinder (einen Jungen und zwei Mädchen).
PAUL DAVIESProgramme Manager für Mindanao
Paul Davies has worked in international aid for 30 years, specialising in mine action, communications and security risk management. He started his career in Cambodia in 1991 where he worked on refugee return programming in Battambang and with photographer Nic Dunlop, wrote one of the first books on the impact of landmines, published in 1994 as ‘War of the Mines. He went on to work for MAG developing their programmes in Cambodia and Laos, and later worked in mine action in Bosnia, South Sudan and Iraq. Over the last 10 years, he has undertaken many senior level mine action evaluations, including in 2018 a 10 year, multi-country meta evaluation of the EU’s IfS/IcSP support to mine action. In 2017-18, he returned to Cambodia as the Landmines and UXO Risk Management Advisor for Australian funded infrastructure project. He wrote this up as a good practice case study for GICHD’s MORE project. In 2019, he joined FSD as their Programme Manager for Mindanao, Philippines.
PETER DAVID SMETHERSProgramme Manager für den Irak
Peter Smethers ist ein ehemaliger Ammunition Technician der britischen Streitkräfte. Nachdem er die Streitkräfte im Jahr 2007 verließ, arbeitete er für das Atomic Weapons Establishment in der Nähe von Reading in beratender Funktion über den Wiederaufbau der Anlage für die Aufbereitung und Lagerung von Sprengkörpern. Seit dem Jahr 2012 arbeitet Peter in diversen gewerblichen Programmen, die Schulungen zur Sicherheit von Munition und Sprengkörpern und die Beseitigung improvisierter Kampfmittel in Libyen, Afghanistan und Bosnien anbieten. Peter ist momentan der Programme Manager im Irak.
PHILLUPPUS JAKOBUS
Projektmanager für Afghanistan
FOUCHE
Philluppus Jakubos Fouché served in the South African Police for 14 years from 1982 to 1995 as an EOD and IEDD qualified officer; this included service in the Counter Insurgency Operations Unit “K” during the war in Angola. After this he was assigned to the Bomb Disposal Unit at the SAP Security branch in the Eastern Transvaal Region and following this he retired from the S.A. Police Force in 1995 with a Rank of Warrant Officer. Philip’s humanitarian demining career began working with FSD in Sudan in 2007, then he joined NPA in August 2007 as a Technical Adviser and was later on promoted to Operations Manager in 2012. In 2014, Philip was transferred to NPA Cambodia as Project Manager and until August 2015, he subsequently joined TDI (The Development Initiative) as Operations Manager in Abyei, Sudan and from 31 July 2017 to 2 February 2018. Later in 2018, Philip was employed by Janus Global Operations, in Misurata Libya as Mentor/Instructor IED. In July 2018, Philip rejoined FSD as the Operations Manager for Afghanistan.
Die Organisation
Die FSD ist eine gemeinnützige, unabhängige und neutrale Organisation in Genf. Es ist das Ziel der FSD, Minen, Blindgänger, explosive Kampfmittelrückstände sowie chemische und radioaktive Verschmutzungen zu beseitigen, damit die Menschen wieder in einer sicheren Umgebung leben können.
Die Einsätze der FSD umfassen:
- Die Entwicklung und Umsetzung humanitärer Minenräumaktionen, die Räumung und Vernichtung von Minen und Blindgängern und die Entsorgung von Minenvorräten sowie sonstiger Waffen und Munition;
- Die Sanierung gefährlicher Schadstoffe, wie zurückgelassener Urantailings, organischer Pestizide, Quecksilber und Schwermetallschadstoffe sowie sonstiger toxischer Verschmutzungen.
Die FSD konzentriert sich auf die Identifizierung dieser grundsätzlichen Bedrohung der menschlichen Sicherheit und die Erarbeitung effektiver Partnerschaften, welche die Ausarbeitung von Strategien und die Umsetzung physischer Einsätze ermöglichen, um solche Gefahrenzonen zu sanieren und die nachhaltige Entwicklung von Gesellschaften zu unterstützen.
Neue Herausforderungen in volatilen Uebergangsphasen
Nachdem man sich viele Jahre lang auf die Minenräumung konzentrierte, erkannte die FSD in den letzten Jahren einen Wandel der Dynamik der humanitären Minenräumung. Die FSD war immer in Konfliktgebieten tätig, die zunehmend zersplittern und heimtückischer werden. Die Wichtigkeit integrierter Lösungen und die Koordinierung der Minenräumung mit anderen Bereichen wird in einem immer anspruchsvoller gewordenen Wirtschaftsumfeld zunehmend wichtiger.
Während ihrer praktischen Arbeit vor Ort beobachtet die FSD fortwährend, dass Naturkatastrophen, Umweltgefahren aufgrund von durch Menschen verursachter Naturkatastrophen sowie der Klimaveränderung, der Urbanisierung, der Migration und anderer sozioökonomische Krisen die chronischer Not verschärft wird und all diese Faktoren oft sehr schwierige Barrieren zurück zu einer nachhaltigen Entwicklung darstellen.
Je mehr die FSD in der Lage ist, diese Faktoren zu verstehen und mit diesen integrierte Lösungen zu erarbeiten, desto effektiver werden ihre Einsätze. Dieses Verständnis gewährleistet, dass die Kernaktivitäten der FSD, die Minenräumung und die Reform des Sicherheitssektors, zu echten und nachhaltigen Fortschritten in der Lebensqualität für Menschen und Gemeinden führen. Es gewährleistet ebenfalls, dass sie keine Einzelfälle sind, sondern im breiteren Rahmen der humanitären Hilfe sich nachhaltig einfügen werden.