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Der Spiritismus umfasst die Werke, welche Allan Kardec erfasst hat. Diese enthalten Prinzipien und Gesetze, die von den höheren Geistwesen offenbart wurden. Diese Werke bilden die sogenannte "Spiritistische Lehre oder Spiritismus ".
Die spiritistische Lehre, auch Spiritismus oder die Lehre der Geistwesen genannt, enthält drei zentrale Komponenten, welche untereinander in einer stetigen Wechselbeziehung sind.
Der Spiritismus ist eine Wissenschaft, die sowohl die Natur, den Ursprung und das Schicksal der Geister, sowie auch ihre Beziehungen zur physischen Welt erforscht.
Der Spiritismus legt dar, was wir sind, woher wir kamen, wohin wir gehen werden, was das Ziel unserer irdischen Existenz ist und welchen Sinn Schmerz und Leid haben. Als Philosophie versteht er alle moralischen Konsequenzen, die aus diesen Beziehungen verursacht werden.
Geboren werden, sterben, wieder geboren werden und unendlich fortschreiten, das ist das Gesetz. ( Allan Kardec)
Als Religion besteht er aus der Anwendung dieser Prinzipien zur ethisch-moralischen Fortbildung der Menschheit. Der Spiritismus offenbart neue und tiefere Ansichten in Bezug auf Gott, auf das Universum, auf den Menschen, auf Geister und auf die Gesetze, die das Leben regeln. Die Nächstenliebe wird als eine der wichtigsten Handlungen gesehen. Er spricht die Menschen daraufhin an, dass mit der Nächstenliebe ein innerer Frieden verwirklicht werden kann und somit auch im Gegenüber.
„Ohne Nächstenliebe gibt es kein Heil“. ( Allan Kardec)