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Chormusik aus England, Deutschland und der Schweiz
Veranstaltungsdetails
«Lord, my Lord, you made the night – too long!», heisst es in der Motette «Lord» des Westschweizers Julien-François Zbinden. Gar manche Nacht ist zu lang. Wann endet der Alptraum? Wo gibt es Grund zur Hoffnung? Auf welches Licht ist Verlass?
Herausragende Werke der zeitgenössischen Chormusik von Zbinden (1917–2021) und der Britin Roxanna Panufnik (*1968) antworten auf diese Fragen. Panufnik wiederum greift auf den englischen Meister William Byrd zurück. Heinrich Schütz lotet geistliche Varianten des Zuspruchs aus. Und Benjamin Brittens später Zyklus «Sacred and Profane», geschrieben schon im Angesicht der Todesnacht, sucht Zuversicht im Heiligen wie im Profanen.