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Evas bisher schöne Kindheit ändert sich schlagartig, als das sechsjährige Mädchen bei einem Unfall die Eltern verliert. Sie wächst einige Jahre bei der Grossmutter und einer Tante auf, erlebt dort die ersten Schikanen. Dann heiratet ihre Tante und holt das elfjährige Kind nach Hamburg. Für sie beginnt nun ein unvorstellbar grausames Leben, bis sie sich vier Jahre darauf folgend allein daraus befreit, da sie von keiner Seite Hilfe erhält. Sie flieht nach Kenia, nimmt ihren zweiten Vornamen, Julia an, bekommt eine Stellung als Au-pair-Mädchen, aber die Vergangenheit holt sie zehn Jahre später ein. Arm, chaotisch, krisengeschüttelt – die Assoziationen zu Afrika beziehen sich meist auf eine Negativwahrnehmung des Kontinents als Ganzes. Daneben werden noch die Urlaubsregionen als Positivwahrnehmungen registriert. Tierherden, die über das Land wandern, weisse Strände und kristallklares Wasser. Afrika ist dagegen so viel mehr und oft ein verkannter Teil der Erde. Besonders Kenia ist für die junge Frau so viel mehr, so vielfältig, vielgesichtig und wunderschön.