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Der 25-jährige Niederländer Jakobsen triumphierte in Nyborg mit einer halben Radlänge Vorsprung vor dem Belgier Van Aert. Dritter wurde der Däne Mads Pedersen. Für Tour-Debütant Jakobsen vom Team Quick-Step, der über die grösste Endgeschwindigkeit verfügte, ist es der erste Tagessieg bei der Frankreich-Rundfahrt.
Dank den sechs Sekunden Bonifikation für Rang 2 schnappte sich Van Aert das Maillot jaune. Der Belgier vom Team Jumbo-Visma führt nun mit einer Sekunde Vorsprung vor seinem Landsmann Yves Lampaert. Der 31-Jährige, der in Nyborg für seinen Teamkollegen Jakobsen den Sprint anfuhr, hatte tags zuvor überraschend das Auftaktzeitfahren in Kopenhagen gewonnen.
Der grösste Teil der gut 200 km von Roskilde nach Nyborg verlief ruhig. Als letzter Fahrer der zunächst vierköpfigen Ausreissergruppe sah sich der Norweger Sven Erik Byström 31 km vor dem Ziel eingeholt. Auch auf den letzten 20 km, von welchen deren 18 km über die Grosser-Belt-Brücke führten, begann sich der Kampf um den Etappensieg zunächst noch nicht zu intensivieren. Auf der Brücke war nicht genügend (Seiten-)Wind vorhanden, um innerhalb des Feldes eine Zäsur herbeizuführen.
Dafür sorgte ein Sturz, in welchen auch Lampaert verwickelt wurde, kurzfristig für Unruhe. Doch der Leader fand nach einigen Kilometern wieder Anschluss ans Feld. Auf dem drittletzten Kilometer gab es gleich nochmals einen Sturz, der dazu führte, dass der Grossteil des Feldes aufgehalten wurde. Doch alle betroffenen Fahrer – so auch Tour-Titelverteidiger Tadej Pogacar – wurden mit der Zeit des Siegers gewertet.
Ein Sprint wird auch für das dritte und letzte Teilstück in Dänemark erwartet. Auf den weitgehend flachen 182 km von Vejle nach Sönderborg werden die Teams der Sprinter dafür sorgen, dass eine allfällige Ausreissergruppe nicht durchkommen wird. Am Montag steht danach der erste Ruhetag der 109. Tour de France und der Transfer nach Frankreich an. (abu/sda)
Die Stimmung war schlecht, als die Manchester-United-Profis am Sonntag zum Straftraining antraben mussten. Natürlich, hatten sie doch am Vortag 0:4 in Brentford verloren. Eine Blamage für den einstigen englischen Vorzeigeklub. Aber eigentlich auch nur eine weitere Episode in der Geschichte seines Niedergangs. Am Samstag gab die Leistung seiner Mannschaft Erik ten Hag Anlass zu einer Wutrede: «Ich hätte am liebsten alle ausgewechselt.»