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Pim Jacobs
geboren am 29.10.1934 in Hilversum, Noord-Holland, Niederlande
gestorben am 3.7.1996 in Tienhoven, Utrecht, Niederlande
Pim Jacobs
Willem Bernard „Pim“ Jacobs (* 29. Oktober 1934 in Hilversum; † 3. Juli 1996 in Tienhoven) war ein niederländischer Pianist des Modern Jazz und des Mainstream Jazz, der über lange Jahre mit seinem Trio Begleiter seiner Ehefrau, der Sängerin Rita Reys war.
Leben und Wirken
Jacobs war in den 1950er und 1960er Jahren neben Rob Madna, Cees Slinger, Louis van Dijk (und später Rein de Graaff) der bekannteste Pianist des niederländischen Modern Jazz. In den 1950er Jahren spielte er im Trio von Wessel Ilcken und machte nach dessen Tod ein eigenes Trio auf, mit dem er unter anderem seine Frau Rita Reys begleitete. Mitglieder des „Pim Jacobs Trio“ waren sein Bruder Ruud Jacobs und sowie der Gitarrist Wim Overgaauw und später der Schlagzeuger Cees See (dem Peter Ypma folgte).
1958 lieferte er den Soundtrack für den Kurzfilm "Glas" von Bert Haanstra, der 1960 einen Oscar als bester Dokumentar-Kurzfilm erhielt.
Ab 1986 gab er regelmäßig mit Louis van Dijk und Pieter van Vollenhoven unter dem Namen „Gevleugelde vrienden“ Wohltätigkeitskonzerte. Er war in den Niederlanden auch als TV-Moderator bekannt; er moderierte die Musiksendung „Music All In“ und die Spielsendungen „Wie van de drie“ und „Babbelonie“.
2004 gab Rita Reys die CD „Beautiful Love - A tribute to Pim Jacobs“ in Erinnerung an ihn heraus.
Nach Pim Jacobs ist das Theater- und Kongresszentrum in Maarssen benannt, das von Leila Jacobs, der Tochter von Rita Reys und ihm, geleitet wird.