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Die Sektionen Seon und Utzensdorf treten dem Verband bei.
Im gleichen Jahr wird das Verbandsschiessen erstmals dezentral durchgeführt:
Aus einer Notiz ist ersichtlich, dass eine Busse von Fr. 30.-- bezahlt werden muss, wenn eine Sektion dem Verbandsschiessen fernbleibt.
Mit der Statutengenehmigung vom 2. März 1947 übernimmt der Zentralschweizer Armbrustschützen Verband (ZSAV) die Nachfolge des Zuger Kantonalen Armbrustschützen Verbandes.
Auszug aus den Statuten, Kapitel 1, Umfang und Zweck: „Der neue Verband umfasst die Armbrustschiess-Vereine der Kantone Zug, Luzern, Unterwalden, Bern und Solothurn, sowie allfällig weiterer benachbarter Kantone mit Sitz am Wohnort des jeweiligen Verbandspräsidenten.“ Beachtenswert ist, dass auch der Kanton Bern noch zum ZSAV gehörte.
Der neu gegründete ZSAV besteht aus den Sektionen Baar-Schützen, Baar-Concordia, Cham, Hünenberg, Steinhausen, Neuägeri, Unterägeri, Zug, Luzern, Ermensee, Hitzkirch, Emmenbrücke, Dallenwil, Langnau, Mungau, Derendingen und Zollbrück.
Man spielt mit dem Gedanken, dass die Sektionen im Zugerland und im Emmental in Zweigverbände aufgegliedert werden könnten.
Es wird beschlossen, am Anfang das Guthaben des Zuger Verbandes von Fr. 3418.08 dem neuen ZSAV zur Verfügung zu stellen. Ausdrücklich wird aber auch verlangt, dass dieser Betrag baldmöglichst wieder an die Zuger Sektionen zu retournieren sei, da diese ja schliesslich das Geld auch erarbeitet hätten.
An der Delegiertenversammlung 1947 wird jede Sektion verpflichtet, dass zweimal im Jahr ein Inserat im Verbandsorgan des EASV zu erscheinen habe, damit die Kosten der Zeitung nicht erhöht werden müssen.
Bereits am 6. Dezember 1947 gibt die Sektion Zollbrück den Austritt aus dem Verband und Neuheim wird ausgeschlossen.
Die Sektion Mungau tritt aus dem Verband aus.
der Jahresbeitrag pro Mitglied um 10 Rp. auf 50 Rp. erhöht. Die Finanzen des Verbandes generieren sich vor allem aus dem Verkauf der Stahlsehnen und von Schiessmaterial. Mit der Zahlungsmoral der Sektionen ist es aber offenbar nicht zum Besten bestellt, denn in diesen Jahren beklagt der Kassier immer wieder die fehlenden Zahlungen trotz Mahnung. Mehr als einmal konnte er die Verbandsrechnung nicht abschliessen, weil er zu viele Ausstände hatte. Die Sektionen Langnau, Utzensdorf und Derendingen treten in den neu gegründeten Berner Armbrustschützen Verband über.
Die Sektionen Locarno, Kerns und Neuheim dem ZSAV bei
Die Matchschützen sind ebenfalls dem ZSAV angegliedert und gewinnen in München einen Dreiländerkampf. Dafür gibts vom ZSAV eine Spende von Fr. 20.--. Der Kassier orientiert, dass jetzt kein Kassarodel (Kassabuch) mehr nötig sei, weil jetzt alles über Postcheck abgewickelt werde.
In Blickensdorf erfolgt eine Neugründung, wobei 43 Mitglieder dem Verband gemeldet werden.
Die Vereine Zug, Baar und Blickensdorf gründen den Zuger Kantonale Armbrustschützen Verband
Die eigene Sehnenfabrikation wird eingestellt und von der Sektion Zug weitergeführt.
1954 tritt Rothenburg und 1955 die Sektion Sursee dem ZSAV bei.
Die Sektion Zug führt das 11. Eidgenössische Armbrustschützenfest durch. Es ist erst das Zweite, welches nicht im Kanton Zürich stattfinden.
Gurtnellen tritt dem ZSAV bei. Der Verband besteht jetzt aus 20 Sektionen mit 445 Mitgliedern. Gleichzeitig wird an der DV festgestellt, dass noch nicht alle Sektionen im Einzugsgebiet dem Verband beitreten wollen.
Es tauchen die ersten Matchwaffen auf. Für die Ordonanzarmbrüste gibt es einen Zuschlag auf das geschossene Resultat. Es wird aber festgestellt, dass dies nicht an allen Schützenfesten gilt. Deshalb sei es vielen Schützen verleidet, weil mit der Ordonanzarmbrust nichts mehr zu bestellen sei. Dies kommt auch in der Verbandsmeisterschaft zum Ausdruck: in den ersten zehn Rängen sind sage und schreibe acht Matcharmbrüste vertreten. Auch der Rückgang an der Gruppenmeisterschaft von 180 auf 160 Schützen wird diesem Umstand zugeschrieben.
Die Sektion Unterägeri geht in Liquidation. Dafür treten Oberentfelden mit 15 und Edlibach mit 40 Schützen dem Verband bei.
Der Zuschlag für die Ordonanzarmbrüste wird aufgehoben; neu gibt es zwei verschiedene Scheibenbilder für Match- und Ordonanzarmbrüste.
In diesem Jahr feiert die Sektion Steinhausen bereits ihr 75-Jahr-Jubiläum. Die Sektion „Leonhard“ Wohlen tritt dem Verband bei. Die Sektion Kerns wird liquidiert.
An der DV muss eine Vermögensabnahme um Fr. 1‘791.-- erklärt werden. Einerseits werden die Gutpunkte neu auf einen separaten Fonds übertragen und es muss eine Vervielfältigungsmaschine im Wert von Fr. 1‘150.-- gekauft werden. Die Verbandsnachrichten werden lanciert mit Pflichtexemplaren für jede Sektion.
Die Sektion Sursee wird aufgelöst.
Das erste ZSAV-Logo, das im Rahmen eines Wettbewerbs ausgewählt wurde, wird eingeführt.
Es wird eine Statutenrevision in Angriff genommen und der Kauf einer Schreibmaschine muss an der DV abgesegnet werden.
Die Sektionen Reinach-Birseck, Balsthal und Oberkirch werden in den Verband aufgenommen.
Es gibt an einer Vorstandssitzung heftige Diskussionen, weil ein Schütze mit einer gepolsterten Jacke an der Verbandsmeisterschaft ein gutes Resultat geschossen hat, das schliesslich wegen Regelwidrigkeit aberkannt wird. Es gibt noch keine Vorschriften über die Schiessbekleidung.
Aarau stösst zum ZSAV und die Sektion Chur wird aufgelöst.
Für die Anschaffung einer Verbandsfahne wird 1962 ein Fahnenfonds geschaffen
1962 treten Merlischachen und Brugg dem ZSAV bei, 1963 folgt die Sektion Oberwynental.
1964 findet das 1. Zentralschweizer Armbrustschützenfest in Steinhausen statt.
Über 60 Sektionen mit gegen 1‘000 Schützen nehmen am Fest teil. Am 26. Juli erfolgt die Weihe der neuen ZSAV-Fahne. Der erste Fähnrich ist Beat Staub aus Steinhausen. Brestenegg-Ettiswil kommt neu in den Verband.
Es wird beschlossen, die DV in Zukunft auf den Samstag zu verlegen, damit der Sonntag für die Familie frei werde.
Der Verbandsbeitrag wird auf Fr. 1.- erhöht, um die anfallenden Kosten begleichen zu können.
In Emmenbrücke wird die ZSAV-Matchvereinigung gegründet.
Das Eidgenössische Armbrustschützenfest in Utzensdorf schliesst mit einem Defizit von Fr. 924.40 ab, wofür der Verband gerade stehen muss. Der Mitgliederbeitrag wird nochmals erhöht und zwar auf Fr. 2.--.
Präsident Toni Rüegg demissinoniert wegen der ewigen Nörgler und Besserwisser. Er wird aber an der DV in geheimer Wahl grossmehrheitlich wieder gewählt, wie es im Protokoll steht.