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2.1
Elastische Fasern (Lig. nuchae)
Präparat:
Präparatedetails:
Organ: Ligamentum nuchae
Herkunft: Rind
Färbung: Van Gieson
Methode und Präparat:
Elastische Fasern und ein elastisches Band insbesondere, lassen sich relativ schlecht verarbeiten. Deshalb sind die Schnitte für dieses Präparat etwas dicker als normal. Dicke Schnitte lassen sich sowohl mit dem Mikroskop, wie auch hier mit dem mikroskopischen Scanner nicht so scharf einstellen, wie dünne Schnitte. Mit der van Gieson-Färbung werden kollagene Fasern rot und elastische gelb gefärbt.
Ziel der Untersuchung:
Kenntnis des Aufbaus elastischer Ligamente und der Unterschiede zwischen elastischem Band und der rein kollagenen Sehne, Kenntnis der Bündelung elastischer Fasern durch kollagene Fibrillen.
Besonderheiten des Präparats:
Allgemeines (Übersicht, schwache Vergrösserung): Der Querschnitt des Ligaments lässt eine charateristische Felderung erkennen, die durch die Verteilung der elastischen und kollagenen Fasern entsteht.
Feinbau (starke Vergrösserung): Die elastischen Fasern haben unterschiedliche Durchmesser. Jede elastische Faser (gelb) wird von rot gefärbten kollagenen Fasern umsponnen. Ausserhalb der Faserquerschnitte liegen die dunklen Zellkerne der Fibrozyten. Zwischen den Fasern sind kleine Blutgefässe eingestreut.
Aufgaben:
Schätzen Sie, wie gross der Anteil der Zellen am Gesamtvolumen des Ligamentum nuchae ist. Suchen Sie ein versorgendes Gefäss im Ligament auf. Schauen Sie sich bei der grösstmöglichen Vergrösserung, den roten Saum der elastischen Fasern etwas näher an: es handelt sich um kollagene Fibrillen, die die elastischen Fasern bündeln.
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Universität Basel
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