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Am 12. September durchquerte eine Kaltfront die Schweiz und sorgte für einen markanten Temperaturrückgang.
In der Nacht zum 13. September sanken die Temperaturen weiter, sodass es am Morgen in den Niederungen noch etwa 8,5 Grad warm war. Dies führte dazu, dass über den noch warmen Seen ein grosser Auftrieb von Luftmassen entstand, was zur Bildung von Wasserhosen über dem Bodensee, dem Zürichsee und dem Zugersee führte. Auf dem Bodensee (Bild) entstanden zwischen 6.40 und 10.05 Uhr mindestens sechs voll ausgebildete Wasserhosen mit Bodenkontakt. Teilweise waren gar zwei dieser Saugwirbel gleichzeitig zu beobachten. Dazu erschienen zahlreiche Ansätze von Wasserhosen, die als Trichterwolken sichtbar wurden.
Foto: Andreas Walker