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Der Segefalter bildet entsprechend den klimatischen Gegebenheiten eine oder zwei Generationen. Im gemässigten Mitteleuropa fliegt der Segelfalter in einer Generation vom Mai bis Juli. Südlich der Alpen trifft man ihn nochmals im Herbst. Die Weibchen legen wie der Schwalbenschwanz die kugelförmigen Eier einzeln auf die Blattunterseite ihrer Futterpflanzen. Nach ca. einer Woche schlüpfen die Raupen. Nach der ersten Häutung ändert ihre Farbe von schwarz in grün.
Das Raupenstadium dauert in Mitteleuropa etwa zwei Monaten. In den südlichen Gebieten etwa einen Monaten. Die erwachsene Raupe ist grün mit gelben Rücken- und Seitenstreifen. Diese Art überwintert als gelb braune Puppe.
Diesen wärmeliebenden Schmetterling findet man in unseren Breitengraden eher selten. Zum einen ist sicherlich die zunehmende Veränderung der Landschaft schuld und zum anderen ist er, wie bereits erwähnt, sehr wärmeliebend. Den Segelfalter findet man auf Meereshöhe sowie auch in subalpinen Regionen bis 1500 m.
Seine Art und Weise zu fliegen hat diesem Schmetterling den Namen gegeben. Mit kräftigen Flügelschlägen verschafft er sich den nötigen Auftrieb und segelt danach mehrere Meter weit ohnen einen weiteren Flügelschlag.