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Zurzeit gilt nicht nur «unten grau, oben blau» sondern auch «unten kalt, oben mild». Auf den Bergen ist es aktuell deutlich wärmer als im Flachland. Auf einer Höhe von 2000 m herrschen bis Donnerstag Temperaturen um 8 Grad. Im Flachland ist es dagegen deutlich kühler mit Temperaturen um den Gefrierpunkt.
Typisch im Winter
In den Bergen höhere Temperaturen als im Flachland sind vor allem im Winterhalbjahr nichts Aussergewöhliches. Während den langen Winternächten kann die Luft besonders gut auskühlen. Weil kalte Luft schwerer ist als warme Luft, sammelt sich die kälteste Luft zuunterst im Flachland. Wenn in der Höhe gleichzeitig milde Luft herangeführt wird, entsteht ein besonders starker Temperatur-Unterschied zwischen unten und oben. Diese Temperaturumkehr nennt man in der Meteorologie eine «Inversion».
Inversion
Temperatur-Umkehr-Schicht, bei der es mit zunehmender Höhe wärmer wird. Eine Inversionslage entsteht, da kalte Luft schwerer ist als warme Luft. Besonders häufig entstehen Inversion während den langen Herbst- und Winternächten. Die Inversion dient als Sperrschicht und bestimmt somit die Höhe der Hochnebelobergrenze.
Änderung am Wochenende
Ab Samstag ist es mit der verkehrten «Temperatur-Welt» vorbei. Die Schweiz kommt in den Einfluss einer lebhaften Westwindlage, bei der uns immer wieder Störungen erreichen. Mit dem auffrischenden Wind wird die Inversion abgebaut, wodurch es im Flachland wieder milder wird als auf den Berggipfeln.