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"50'000 Unterschriften sind für die Massentierhaltungs-Initiative im Trockenen", heisst es in einem Newsletter des Initiativkomitees. Am Abstimmungswochenende vom 9./10. Februar habe man in Basel, Bern, Luzern und Zürich insgesamt 1'904 Unterschriften gesammelt. Und an einer Hundemesse seien innerhalb von 2 Tagen 700 Unterschriften zusammengekommen. Den Initianten bleibt noch bis am 12. Dezember 2019 Zeit, um die benötigten 100'000 Unterschriften zu sammeln.
Die vom Verein Sentience Politics lancierte Initiative will die "Massentierhaltung" in der Schweiz abschaffen. Die Nutztierhaltung in der Schweiz sei heute grossmehrheitlich industriell, was schlecht fürs Klima sei, den Welthunger verschärfe, Antibiotikaresistenzen fördere und viel Tierleid verursache.
Die Initianten verlangen, dass die Würde des Tieres in der landwirtschaftlichen Tierhaltung respektiert wird. Die Tierhaltung soll nicht generell abgeschafft werden. Kleinbauern und Alpbetriebe wären von den Änderungen nicht betroffen, da sie keine „Massentierhaltung“ betreiben, wie die Initianten auf ihrer Webseite schreiben. Betroffen wären nur die grossen industriellen “Fleischfabriken”.