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Übereinkunft vom 14. 8. 1941 zwischen Präsident Roosevelt und dem engl. Premierminister Churchill,
die Menschheit nach dem zweiten Weltkrieg durch Verfechtung von Grundsätzen der Menschlichkeit und der Nächstenliebe einer
glücklicheren Zukunft entgegenzuführen.
Vereinbarung zwischen den USA und andern amerik. Staaten und den westeurop. Demokratien
zur gemeinsamen Abwehr von Angriffen durch Dritte. Der A. gehört zu den verschiedenen Verteidigungsorganisationen
gegen Sowjetrußland. Abschluß am 4. April 1949.
Befestigungsgürtel, den die Deutschen im zweiten Weltkrieg zur Verhinderung einer Landung durch die
Alliierten von Norwegen bis Spanien erstellten. Er erwies sich als genau so wirkungslos gegen die ⟶
Invasion von 1944 wie die ⟶ Maginot-Linie gegen den deutschen Angriff von 1940.
Während des zweiten Weltkriegs in den USA hergestellte Bombe, die auf der Verwendung der Atomenergie beruht.
Abwürfe über
Japan (Hiroshima und Nagasaki) wirkten kriegsentscheidend. Nach Waffenstillstand weitere
Experimente über Bikini. ⟶ H-Bombe.
Kommission innerhalb der ⟶ UNO, die sich mit der polit. Organisation einer wirksamen Kontrolle
der Atomwaffe beschäftigt. Sie konnte bisher keine Erfolge zeitigen, vor allem wegen der hartnäckigen
Weigerung Sowjetrußlands, eine Kontrolle zuzulassen.
Eine von Karl Marx vertretene Anschauung, nach der die Arbeiter durch eine
kleine Oberschicht von «Kapitalisten» ausgebeutet werden. Dies soll geschehen,
indem sie sich den «Mehrwert» aneignen, der nach Abzug der Herstellungs-, bzw. Arbeitsaufwandkosten verbleibt, und ihn zur
Erweiterung ihres wirtschaftl. Einflußbereichs verwenden. Abgesehen von der Strittigkeit der «Mehrwert-Theorie»
ist durch die mod. Sozialgesetzgebung der Willkür des Kapitals ein Riegel vorgeschoben worden, so
daß die A. im wesentlichen heute nicht mehr zutrifft.
Auch Ausgleichskassen;
Organisation
des Finanzmarkts, deren Aufgabe darin besteht, allfällig entstehende Überschüsse
oder Defizite
durch Ausgleich zwischen den einzelnen Teilnehmergruppen aus der Welt zu schaffen.