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Die Magenbypassoperation ist die international am häufigsten durchgeführte operative Methode zur Gewichtsreduktion. Sie verkleinert den Magen des Patienten erheblich, so dass weniger Nahrung aufgenommen werden kann. Zu diesem Zweck werden bei der Operation ein grosser Teil des Magens und ein Stück des Dünndarms entnommen. Der Restmagen (Magenpouch) und der Restdünndarm werden durch einen Bypass wieder miteinander verbunden, so dass die Nahrungspassage verkürzt wird.
Auf diese Weise wird die Nahrung grösstenteils am Magen und an einem Teil des Dünndarms vorbeigeleitet, so dass sowohl die Nahrungsaufnahme als auch die Kalorienaufnahme verringert werden.
Daher ist die Gewichtsabnahme nach einem Magenbypass sehr effektiv und zuverlässig. Allerdings verträgt man mit einem Magenbypass nur noch sehr kleine Mahlzeiten. Und wegen der schlechteren Nährstoffverwertung muss eine teilweise lebenslange Einnahme bestimmter Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine erfolgen.
Die OP dauert in der Regel etwa 90 bis 150 Minuten und wird in Vollnarkose durchgeführt. Der Magenbypass hat nach durchgeführter Operation die gleiche Position im Körper wie der vorher komplette Magen.