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Thomas Pennant (1726-1798) war einer der bedeutensten Britischen Zoologen vor Darwin und Zeitgenosse von Linnaeus und Buffon.
Hudson’s Bay-, Black- and Grey Squirrel; Vol. II, S. 412
In seiner History of Quadrupeds findet sich die Beschreibung eines Eichhörnchen, das einen Fluss überquert:
Ground Squirrel: „… as Pliny justly remarks: lays in a hoard of winter provision, such as nuts, acorns &c.: in summer feeds on buds and young shoots: is particularly fond of those of fir, and the young cones: sits up to eat, and uses its fore-feet as hands: covers itself with its tail: leaps to a surprising distance: when disposed to cross a river, a piece of bark is its boat: its tail the sail …“
Pennant hat die Anekdote von segelnden Eichhörnchen offenbar aus einem literarischen Text von Jean-François Regnard übernommen. Dieser beschreibt in einem Reisebericht über seine Lapplandreise, wie Eichhörnchen in grossen Scharen über Flüsse und Seen übersetzen. Man kann darüber rätseln, was dieser poetische Exkurs in einem zoologischen Werk mit wissenschaftlichem Anspruch zu suchen hat. Eine mögliche Erklärung ist die Entstehungszeit der History of Quadrupeds. In der viktorianischen Zeit musste selbst die wissenschaftliche Literatur einen gewissen Unterhaltungswert aufweisen, um vom breiten Publikum geschätzt zu werden.
Die Erstausgabe von Pennants History of Quadrupeds wird in der Abendführung der Sammlung Alte Drucke vom 19. 2. 2008 vorgestellt.
Literatur:
Links:
Die entsprechende Textstelle aus der History of Quadrupeds ist in E-Pics Alte Drucke vorhanden.