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Übersetzungsdienst 22.03.2020, 12:06 Uhr
DeepL unterstützt neu auch Chinesisch und Japanisch
Die Entwickler des Übersetzungsdienstes DeepL haben neu Chinesisch und Japanisch ins Portfolio aufgenommen.
Der Online-Übersetzungsdienst DeepL unterstützt neu auch die Sprachen Chinesisch (Mandarin) und Japanisch. Gleichzeitig lassen sich auch Texte aus anderen Sprachen in die ostasiatischen Idiome übersetzen, berichtet «Golem.de».
DeepL schreibt sich bereits seit Längerem auf die Fahne, bessere Übersetzungsresultate zu liefern, als beispielsweise der viel verwendete Google Translator. Dem deutschen Tech-Portal zufolge bestätigt sich dies bei den beiden neuen Sprachen im Direktvergleich.
Die Satzstellung vieler ostasiatischer Sprachen, so schreibt «Golem.de», unterscheide sich grundlegend von unserer. In einem Versuch mit einem japanischen Zeitungsartikel habe es der Google-Übersetzer nicht geschafft, die einzelnen Teile der oft stark verschachtelten Sätze in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen.
Anders sehe es bei DeepL aus, schreiben die Tester des Tech-Portals. Die Gesamtstruktur des übersetzten Textes sei dort «wesentlich verständlicher» als bei Google, so das Fazit. Ganz perfekt sei allerdings auch dieser Übersetzer nicht – an bestimmten Stellen hätten etwa Präpositionen gefehlt, was zu Verwirrungen führen könne.
Neben den beiden neuen Sprachen unterstützt DeepL auch Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch und Russisch.