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Verdammt sei der Erste, der ein Stück Land mit einem Zaun umgab und auf den Gedanken kam zu sagen „Dies gehört mir“ und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der eigentliche Begründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wie viel Elend und Schrecken wäre dem Menschengeschlecht erspart geblieben, wenn jemand die Pfähle ausgerissen und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: „Hütet euch, dem Betrüger Glauben zu schenken; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass zwar die Früchte allen, die Erde aber niemandem gehört.“
Jean-Jaques Rousseau, 1712 – 1778, französischsprachiger Schriftsteller, Philosoph, Pädagoge, Naturforscher und Komponist der Aufklärung
Zersplitterte Smartphone-Displays sind die aufgeschürften Knie der heutigen Jugend…
(via Twitterperlen)
Das auf dem Bild ist doch Iron Man, oder?
(via Ufunk)
Einst haben die Kerls auf den Bäumen gehockt,
behaart und mit böser Visage.
Dann hat man sie aus dem Urwald gelockt
und die Welt asphaltiert und aufgestockt,
bis zur dreißigsten Etage.
Da saßen sie nun, den Flöhen entflohn,
in zentralgeheizten Räumen.
Da sitzen sie nun am Telefon.
Und es herrscht noch genau derselbe Ton
wie seinerzeit auf den Bäumen.
Sie hören weit. Sie sehen fern.
Sie sind mit dem Weltall in Fühlung.
Sie putzen die Zähne. Sie atmen modern.
Die Erde ist ein gebildeter Stern
mit sehr viel Wasserspülung.
Sie schießen die Briefschaften durch ein Rohr.
Sie jagen und züchten Mikroben.
Sie versehn die Natur mit allem Komfort.
Sie fliegen steil in den Himmel empor
und bleiben zwei Wochen oben.
Was ihre Verdauung übrigläßt,
das verarbeiten sie zu Watte.
Sie spalten Atome. Sie heilen Inzest.
Und sie stellen durch Stiluntersuchungen fest,
daß Cäsar Plattfüße hatte.
So haben sie mit dem Kopf und dem Mund
Den Fortschritt der Menschheit geschaffen.
Doch davon mal abgesehen und
bei Lichte betrachtet sind sie im Grund
noch immer die alten Affen.
Erich Kästner, 1899 – 1974, deutscher Schriftsteller, Publizist, Drehbuchautor
Hier die perfekt Antwort von Edward Snowden auf „Ich habe doch nichts zu verbergen“…
Merkt euch das, werte Verwalter – euhm, Manager…
(via Barby’s Diary)
No man chooses evil because it is evil; he only mistakes it for happiness, the good he seeks.
Mary Shelley, 1797 – 1851, britische Schriftstellerin
(via weheartit)
Rassismus und Ausgrenzung hat viele Ursachen. Eine davon ist in der ungleichen Verteilung von Ressourcen und Bildung zu sehen. Der österreichische Schauspieler Josef Hader hat dazu ein paar schlaue Dinge gesagt, die sich vielleicht der eine oder andere durch den Kopf gehen lassen sollte: „Da kann man ruhig laut sagen: Danke, Neoliberalismus!“
Erst werden sie die los, die von woanders herkommen. Dann die, die anders denken. Dann die, die anders sind. Und dann haben wir den Faschismus.
62 Menschen besitzen so viel, wie die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Und ihr demonstriert gegen Flüchtlinge.
Wir leben in einem Land wo Frauenversteher und Gutmensch und Pazifist Schimpfworte sind. – Haben wir echt gut hingekriegt.
Hagen Rether, 1969 in Bukarest, deutscher Kabarettist
Ich bereue nichts. Reue ist sinnlos. Es ist ohnehin zu spät dafür. Du hast es ja bereits gemacht, oder? Du hast dein Leben gelebt. Es nutzt dir nichts, zu wünschen, es wäre anders.
Ian Fraser „Lemmy“ Kilmister, 1945 – 2015, britischer Rockmusiker