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Die Luzerner Rapperin, die derzeit wegen Betrugs im Visier der Justiz steht, hat keinen Schweizer Pass. Sollte sie verurteilt werden, könnte sie ausgeschafft werden.
Loredana Zefi, Luzerner Rapperin, soll ein Walliser Ehepaar um 700'000 Franken gebracht haben (zentralplus berichtete). Es gilt die Unschuldsvermutung. Sollte sie jedoch verurteilt werden, droht ihr eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe.
Gemäss Informationen von «20 Minuten» droht ihr noch weiteres Ungemach. So verfüge Loredana Zefi über keinen Schweizer Pass und könnte daher ausgeschafft werden. Der Ausschaffungsartikel sehe vor, dass das Gericht eine ausländische Person in diesem Fall obligatorisch des Landes verweisen müsse. Ausser, die Härtefallklausel kommt zum Zug. Diese sieht Ausnahmen vor, gerade in Secondo-Fällen.
Offenbar hat Zefi, die in Emmenbrücke aufwuchs, bereits 2013 ein Einbürgerungsgesuch gestellt. Dies gehe aus einer Mitteilung im Gemeindeblatt hervor. Scheinbar wurde dieses jedoch entweder abgelehnt oder zurückgezogen.