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Was jammere ich da, ich würde nichts verdienen bei meiner Arbeit? Wäre ich nicht so misstrauisch, ich könnte schon längst reich sein. Aber wenn ich mich partout nicht dazu bequemen will, meinen Gewinn von 5000 Franken bei einer „Ausflugsfahrt“ abzuholen, bin ich selber Schuld an meiner Misere. Die anderen „glücklichen Bargeldgewinner“, Huber Graf aus Bern und Erna Gruber aus Rohr, hätten ihren Gewinn bereits abgeholt, schreibt mir eine gewisse Gerda Lange. Nur „Meiner“ und ich haben „unverständlicher Weise auf unser erstes Schreiben nicht reagiert. Wir verstehen nicht warum Sie sich nicht gemeldet haben, oder haben Sie Fam. Venditti Geld zu verschenken? Aber wir!!“ Nun, ich verstehe, warum wir uns nicht gemeldet haben: Wer so viele Fehler in ein paar wenigen Sätzen macht, ist unseres Vertrauens nicht würdig.
Da bringt man mich auch mit einem kostenloses Mittagessen, einem Navigationssystem oder wahlweise einem Blutdruck-Messgerät, einem „8 Pfund schweren Präsentkorb“ und einem Camcorder nicht dazu, meine letzte Gewinnchance wahrzunehmen. Obschon, das Blutdruck-Messgerät könnte noch ganz nützlich sein. Es soll mich nämlich „vor körperlicher Überlastung im Alltag“ schützen. Dafür bezahle ich ja im Moment meine hausinterne Kinderbetreuung, da käme mir das Gerät doch gelegen… Aber ich denke, ich muss dennoch auf den Gewinn verzichten. Ich müsste nämlich noch drei „Personen meines Vertrauens“ mitbringen und ich bezweifle, dass jemand aus meinem Freundeskreis Lust hat, am 10. 3. dabei zuzusehen, wie ich über den Tisch gezogen werde.