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La Rosablanche 3335 m Hochtouren
Die Rosablanche beansprucht etwa 9 km2, steht relativ frei und sie überragt ihre Nachbarn, weshalb das Panorama von ihrem höchsten Punkt sehr umfassend ist und eindrücklich wirkt. Beeindruckend ist ferner die Tatsache, dass die Rosablanche – trotz ihrer relativ geringen Höhe – die Quelle eines weiträumigen Gletschersystems ist. Vier teilweise ausgedehnte, nicht stark geneigte Eisströme finden sich rund um diesen Berg: Glacier de Sovereu, Grand Désert, Glacier de Prafleuri und Glacier de Mourti. Dies mag auch der Grund sein, dass dieser Berg im Sommer als "langweilig" gilt, da die gängigen Anstiegsführen monoton sind. Im Frühjahr hingegen wird dieser Berg sehr intensiv mit Skis aufgesucht, wird doch der Aufstieg durch hübsche Abfahrten belohnt.
Der Berg ist klar gegliedert: drei Grate streben vom Triangulationspunkt nach WNW, NE und SSW. Ein vierter Grat taucht aus den Eismassen des Grand Désert und des Glacier du Prafleuri auf.
Die Rosablanche gilt als sehr umfassend erschlossener Berg: Cabane du Mont Fort, Refuge du Glacier de Tortin (nur im Winter geöffnet), Refuge de St-Laurent, Cabane de Prafleuri, Refuge de la Barma, Cabane des Ecoulaies, Refuge-Igloo des Pantalons Blancs und Cabane de Louvie stehen in ihrer unmittelbaren Nähe. Ferner bieten sich Fionnay, Verbier, Cleuson und die Barrage de la Grande Dixence als Ausgangspunkte an.