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Der Geschäftserfolg als Mass für das operative Geschäft legte um 10,6 Prozent auf 32,8 Millionen Franken zu. Nach einer Zuweisung von 10,1 Millionen an die Reserven für allgemeine Bankrisiken verblieb unter dem Strich ein um 1,5 Prozent höherer Semestergewinn von 22,9 Millionen Franken.
Die BCN konnte die Erträge vor allem im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft steigern, wo der Erfolg um knapp 5 Prozent auf 13,2 Millionen Franken anstieg. Die Bank sieht darin das Resultat ihrer Bemühungen zum Ausbau des Vermögensverwaltungsgeschäfts. Die ambitionierten Ziele hätten nicht zuletzt dank dem Erfolg der eigenen nachhaltigen Anlagefonds erreicht werden können.
Rückstellungen für Ausfallrisiken
Dagegen legte der Erfolg im wichtigsten Geschäft, dem Zinsengeschäft, trotz dem Wachstum der Ausleihungen nur um 0,3% auf 48,6 Millionen Franken zu. Die Rückstellungen für Ausfallrisiken seien dabei auf dem Niveau des Vorjahres verharrt, so die BCN. Im Handelsgeschäft konnte das Institut den Erfolg um rund einen Viertel auf 2,7 Millionen Franken erhöhen.
Die Kosten konnten gleichzeitig um 3,4 Prozent auf 31,5 Millionen Franken verringert werden. Allerdings werde dieser Effekt durch einen Verschiebungseffekt ins zweite Semester noch korrigiert werden, so die BCN.
Die Hypothekarausleihungen stiegen derweil in den ersten sechs Monaten um 1,4 Prozent auf 7,7 Milliarden Franken an. Dagegen verringerten sich die Kundengelder leicht um 0,2 Prozent auf 6,1 Milliarden Franken.
Für das zweite Halbjahr erwartet das Institut eine "ähnliche Dynamik" wie in den ersten sechs Monaten. Damit könne mit einem ähnlichen Jahresresultat wie im Vorjahr gerechnet werden.
tp/kw
(AWP)