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Hamaoka: neue 18-m-Wand soll vor Tsunamis schützen
Die geplante Wand mit einer Höhe von 18 m wird hinter einen bereits bestehenden Sandhügel gebaut. Der Sandhügel ist 10 bis 15 m hoch und schirmt jetzt das Werk vom Meer ab. Die Wand wird eine Länge von 1,6 km aufweisen und soll bis Ende 2012 erstellt sein. Laut Chubu zeigen die neusten Berechnungen, dass ein Erdbeben der Stärke 9 maximal einen 10-m-Tsunami auslösen könnte. Damit böte die neue Wand einen ausreichenden Schutz. Zahlreiche weitere Tsunami-Schutzmassnahmen sind ebenfalls projektiert. So will die Chubu eine 1,5 m hohe Wand rund um die Kühlwasserumwälzanlage errichten und Massnahmen zur sichereren Kühlung mit Meerwasser sowie zur Verhinderung der Flutung der Reaktorgebäude umsetzen.
Auf Ersuchen des japanischen Premierministers Naoto Kan hatte die Chubu die Einheiten Hamaoka-4 und -5 am 9. Mai 2011 vorübergehend abgeschaltet. Hamaoka-3 wurde nach Abschluss der laufenden Inspektionsarbeiten nicht wieder in Betrieb genommen. Das Werk bleibt vom Netz, bis die Tsunami-Schutzmassnahmen umgesetzt sind.