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Ein Rückblick in Kürze
Nach der Schlacht von Kappel 1534 kehrte etwa ein Drittel der Bevölkerung zum katholischen Bekenntnis zurück. Bis 1826 diente die Kirche beiden Konfessionen. In Balgach waren es die Katholiken, die sich auf einem Hügel eine eigene Kirche errichteten. Die Protestanten übernahmen die alte Kirche und erneuerten sie 1935/34. Die damals übermalten baroken Deckengemälde wurden bei einer Renovation 1989 wieder befreit. Sie zeigen Maria umgeben von Kirchenvätern.
Wie bei allen Dörfern am Fuss des Hügelzugs liegt der älteste Kern der über 500 Jahre alte Kirche leicht erhöht. Wenn man von hier in Richtung Bodensee spaziert oder fährt, kann man ein paar der schönsten alten Häuser mit dem «alten Rathaus» in der Mitte entdecken. Unabhängig davon, ob Sie talauf- oder talabwärts unterwegs sind, eines der ersten Gebäude von Balgach wird immer ein Schloss sein: Von Rebstein her ist es Schloss Grünenstein; am anderen Ende, bereits in Heerbrugg (aber noch auf Balgacher Boden), grüsst jenes Schloss, das über hundert Jahre lang die Familien Schmidheiny bewohnten. Auch wenn dieser Name der bekannteste ist, so ist ein anderer der mit Abstand häufigste; Nüesch. Mehrere Stickereibetriebe trugen diesen Namen, ebenso Künstler, ein ETH-Rektor und viele andere Personen.
Die Evangelisch- reformierte Kirchgemeinde Balgach zählt rund 1300 Mitglieder.