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Die Guggenmusik Pflotschdäppeler wurde im April 1983 im Restaurant Volkshaus ( heute Winfat und der Spanier) von 25 Intosiasten ins Leben gerufen. Diese 25 Personen hatten zum Teil schon Erfahrung vom aktiven Fasnachtsgeschehen, die meisten jedoch wollten sich einfach dem Fasnachtsbrauch anschliessen. So schnappten sich alle irgendein Instrument und begannen gemeinsam ein paar Stücke einzuüben, mit denen sie die Langenthaler Fasnacht bereichern wollten. An der ersten Fasnacht, waren sie noch nicht als Guggenmusik anerkannt, und angemeldet, sondern machten als wilde Gruppe mit. Dadurch durften sie noch nicht am Gönnerabend und dem traditionellen "Schariwari" teilnehmen, sondern nur am Umzug, der jeweils am Fasnachtssonntag stattfindet. Die Gruppe zog als Kleinformation durch die Gassen und spielten von Wirtschaft zu Wirtschaft wie das auch heute noch der Brauch ist. Das allererste Kostüm war ein aus rotem und blauem Satin gefertigtes, sehr einfaches Kostüm (rote Hose, blaues Oberteil und ein rotes Halstuch). Dieses Kostüm ist das traditionelle Kostüm der "Pflotschis" und es wird auch heute noch getragen, für spezielle Anlässe wie Hochzeiten, Geburtstagsfeiern etc? In diesem ersten Jahr, indem sie sozusagen als inoffizielle Gruppe mitmachten, hatte diese Gruppe auch noch keinen Namen. Der Name Pflotschdäppeler entstand durch einen recht lustigen Zufall. Nach dem ersten Umzug der dieser namenlose Menschenhaufen bestritten hatte, musste wegen starkem Regen in den oberen Regionen die "Langete" unser Dorfbach abgelassen werden, wie es zu dieser Zeit als der "Langetestollen" noch nicht war üblich war. Die Langete wurde damals mitten durch die Umzugsroute geleitet. Durch das viele Wasser und die Tonnen Konfetti, Luftschlangen und was sonst noch so alles auf der Strasse lag bildete sich ein bunter, klebriger Matsch oder eben "Pflotsch" genannt, (abgeleitet vom lateinischen pflotschus konfettus Shit mein Schuh steckt fest), durch den man vorsichtig waten, oder eben "däppelen" musste. So entstand unser etwas anderer Name Pflotschdäppeler. Nach dieser ersten Fasnacht mit vielen Kuriositäten wurde zum ersten mal eine Hauptversammlung einberufen. Es kam zu einem grossen Streit, und der Menschenhaufen, der nun schon einen Namen hatte, spaltete sich. Die rund 15 übriggebliebenen merkten rasch, dass eine Ordnung her muss und so wurde aus der Gruppe ein Verein mit Statuten und allem was dazugehört gegründet. Man fand immer mehr Interessenten, die sich anerboten mit ihren Fähigkeiten den Verein zu unterstützen. So gewann die junge Guggenmusik an neuer Kraft die sie vorantrieb und es entstand mit dem Laufe der Zeit die Guggenmusik Pflotschdäppeler die wir heute sind. Heute zählt die Guggenmusik 49 Mitglieder.