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Unter anderem im «Spiegel» erschien ein Nachruf. Rund einen Monat später wurde dann zum Tod von Alex noch nachgeliefert: «Alex starb schnell. Es waren plötzliche unerwartete Komplikationen im Zusammenhang mit einer (...) Arterienverkalkung aufgetreten. Entweder handelte es sich um (...) einen Herzinfarkt oder um einen Schlaganfall, der zum plötzlichen Tod ohne Leiden führte.»
Sein Hinschied muss die Gemüter sehr beschäftigt haben. Das überrascht vielleicht noch mehr, wenn man weiss, dass Alex ein Papagei, genauer ein Graupapagei, war. Sein Name setzt sich aus den Anfangsbuchstaben von «Avian Learning Experiment» zusammen, was soviel wie «Vogellernexperiment» heisst. Und Alex war offensichtlich besonders begabt, wenn es ums Lernen ging.
Nach insgesamt 19 Jahren Training hatte Alex einen aktiven Wortschatz von 200 Wörtern und konnte rund 500 Wörter verstehen. Zudem konnte er bis sechs zählen. Wenn man ihm also fragte, wie viele Gegenstände einer bestimmten Farbe vor ihm lagen, konnte er in 80 Prozent der Fälle die Zahl richtig benennen. Und wenn er zum Beispiel mit «Wanna Banana» um ein Stück Banane bat und man ihm stattdessen eine Nuss hinhielt, konnte es schon geschehen, dass er die Nuss nahm und der Trainerin an den Kopf warf.
Die Tierpsychologin Irene Pepperberg forschte und forscht noch heute mit Papageien. Aber Alex war der begabteste. Er war offensichtlich ähnlich intelligent wie ein Affe. Vielleicht liegt das ja an den Bananen?