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14-jährig wurde Aglaia Graf Jungstudentin in der Konzertklasse von Adrian Oetiker an der Musikhochschule der Stadt Basel, wo sie 2007 ihr Konzertdiplom mit Auszeichnung erhielt. In den folgenden Jahren setzte sie ihr Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und in Paris fort. Im Anschluss daran studierte sie in der Klasse von Ronald Brautigam und arbeitete intensiv mit Claudio Martinez- Mehner zusammen. Ihr pianistisches Wissen vertieft sie zusätzlich in Meisterkursen u. a. von Andràs Schiff, Paul Badura-Skoda, Klaus Hellwig, Dimitri Bashkirov, Andrzej Jasinski, Ferenc Rados, Pietro De Maria, Filippo Gamba, Soltan Kocsis, Jeffrey Swann und Alain Planès. Auch überrascht sie in ihren Konzerten das Publikum mit eigenen Kompositionen. Diese wurden bereits mehrfach von SRF 2 aufgezeichnet und 2014 erhielt sie einen Kompositionsauftrag von Pro Helvetia.
Neben Solo-Auftritten an verschiedenen Festivals, u. a. dem Menuhin Festival Gstaad, dem Davos Festival, Les Muséiques, Festival Dino Ciani, ist Aglaia Graf regelmässig mit Orchestern zu hören, so u. a. mit dem Basler Sinfonieorchester, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Philharmonischen Orchester Würzburg, der Südwestdeutschen Philharmonie, dem Göttinger Sinfonieorchester, dem Zhenzhen Symphony-Orchestra (China), und dem British National Wind Orchestra.
Sie gewann internationale Wettbewerbspreise für Solospiel und Kammermusik und erhielt verschiedene wichtige Stipendienpreise. Neben anderen Auszeichnungen wurde ihr der «Europäische Kulturförderpreis» verliehen.
Neben dem Duo Graf – Gregor mit dem englischen Cellisten Benjamin Gregor-Smith tritt Aglaia Graf als Duopartnerin – u. a. auf einer Japan- und einer Chinatournee – des Flötisten Peter-Lukas Graf auf. Eine CD der authentischen Flötensonaten von J. S. Bach dokumentiert ihr Zusammenspiel.
«Im Klavierspiel zeigt Aglaia Graf die Dramaturgie einer Schauspielerin. Mit dem ganzen Körper drückt sie die Gefühle der Töne aus, ihre Finger scheinen zu tanzen und das Piano zum Leben zu erwecken. Anmutig, sensibel und temperamentvoll entlockt sie dem Flügel eine erstaunliche Bandbreite an emotionalen Schwingungen. Pianistinnen wie sie geben dem Flügel zu Recht seinen Namen, weil er abzuheben scheint und sein Publikum mitnimmt auf eine Reise in die zauberhaftesten Klangwelten.» Schweizer Illustrierte
Auszeichnungen: Europäischer Kulturförderpreis, Förderpreis für junge Talente (Radisson), Förderpreis für herausragende Leistung (Novartis), Prix Jeunes Artistes der «Association Jeunes Artistes» in Thun, Förderpreis der Stiftung für junge Musiktalente Meggen, Kulturpreis der Gemeinde Binningen
Preise: Basler Klavierwettbewerb, Schweizerische «Jeunesse Musicale», «Jugend musiziert» Deutschland, Musikpreis Schloss Waldhausen, Kurt Leimer Wettbewerb, Klavier und Orchester «Citta di Cantù» (Italien), Dichler Wettbewerb (Wien), Orpheus Kammermusik Wettbewerb, Europäischer Kammermusik Wettbewerb
Stipendien: 2007/2008 Migros Kulturprozent /Ernst Göhner Stiftung, Rahn Stiftung, Kiefer Hablitzel Stiftung, Lyra Stiftung
s Graf auf. Eine CD der authentischen
Flötensonaten von J. S. Bach dokumentiert ihr Zusammenspiel.