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„Es kann nur das leicht werden, was vorher schwer war“, sagt ein persisches Sprichwort. Durch Humor können schwierige Verhältnisse leichter gelebt werden, ohne diese auf die leichte Schulter zu nehmen.
Was ist Humor
Im Fremdwörterbuch habe ich folgende Definition zum Begriff Humor gefunden:. „Fähigkeit, Gabe eines Menschen,
der Unzulänglichkeit der Welt und der Menschen, den Schwierigkeiten und Missgeschicken des Alltags mit heiterer
Gelassenheit zu begegnen, sie nicht so tragisch zu nehmen und über sie und sich lachen zu können“.
Humor ist eine Begabung, vielleicht ist Humor sogar eine Geistesgabe?-Jedenfalls ist er abzugrenzen von aller Eitelkeit,
vom Egoismus und vom Bösen.
Dimitri kreierte das fünfte Element: „Ich würde sogar soweit gehen und die vier Elemente Luft, Feuer, Erde und Wasser
um ein fünftes erweitern: um den Humor!“
Wie wirkt Humor
In den siebziger Jahren hat der amerikanische Arzt William F. Fry die Humorphysiologie begründet. Sie wird auch als
Gelotologie, d. h. die Wissenschaft vom Lachen, bezeichnet. Inzwischen gibt es einen ganzen Forschungskreis, der sich
mit den positiven Auswirkungen des Lachens auf das menschliche Immunsystem befasst.
Fry entdeckte, dass beim Lachen die körpereigenen Hormone, die so genannten Katecholamine Adrenalin und
Noradrenalin vermehrt in den Blutkreislauf ausgeschüttet werden. Dadurch wirkt sich das Lachen schmerzlindernd
und entzündungshemmend auf den menschlichen Organismus aus. Stress beeinflusst das Immunsystem negativ. Durch
Lachen wächst die Anzahl und die Aktivität der Killerzellen und somit auch die körpereigene Immunabwehr. Durch intensives
Lachen werden ebenfalls T-Zellen aktiviert. Ihnen wird ein positiver Einfluss bei Krebserkrankungen zugeschrieben. Lachen
ist ausserdem verdauungsfördernd.
Vor allem aber ist das Lachen ein Atmungsphänomen. Im Lachen wird die Einatmung vertieft und verlängert, während
die Ausatmung kurz ist. In der Ausatmungsphase wird beinahe das gesamte Lungenvolumen stossweise herausgepresst.
Der Kehlkopfbereich wird dadurch mit einbezogen und so werden die Stimmbänder aktiviert und es entstehen die typischen
stakkatoartigen Lachlaute. Ausserdem regt die Lachatmung den Gasaustausch in der Lunge deutlich an, was
zu einer Sauerstoffanreicherung im Blut führt.