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Die Anzeichen verdichten sich, dass Metrojet 9268 aufgrund eines Bombenanschlags über dem Sinai abstürzte. Grossbritannien und Irland haben alle Flüge von und nach Scharm el Scheich gestoppt. Derzeit werde nach Wegen gesucht, Touristen vor Ort mit Sonderflügen zu evakuieren. Auch ein US-Regierungsvertreter äussert die Vermutung, wonach eine Bombe den Absturz verursachte, bei dem alle 224 Insassen ums Leben kamen.
Nun setzt die Lufthansa-Gruppe, zu der die Swiss gehört, ihre Flüge auf die Sinai-Halbinsel ein. Der Swiss wiederum gehört Edelweiss Air an, die jeweils am Freitag einen Flug von Zürich nach Scharm el Scheich durchführt. Dieser entfällt bis auf weiteres.
Zuvor hatten die grossen Schweizer Reiseveranstalter erklärt, derzeit bestehe kein Handlungsbedarf.
Entgegen den Ankündigung der Lufthansa Group fliegt die Edelweiss weiterhin nach Scharm el-Scheich. In Übereinstimmung mit der Risikoeinschätzung des EDA will der Schweizer Ferienflieger seinen Flug vom Freitag durchführen, wie das Unternehmen mitteilte.
Die Lage werde von Edelweiss in Zusammenarbeit mit den Schweizer Behörden laufend beobachtet und beurteilt. Edelweiss werde sich weiterhin an den Reisehinweisen des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) orientieren.
Die Lufthansa-Gruppe erklärt in ihrer Mitteilung, sich um die Rückführung zu kümmern. Laut Kuoni wären morgen sechs ihrer Kunden an Bord des Edelweiss-Flugs gewesen.
Nach einer Lagebeurteilung und Risikoeinschätzung mit den relevanten Behörden (u.a. EDA) hat Helvetic Airways entschieden, die Flüge von Zürich nach Sharm el Sheik (2L7752/7753) bis auf weiteres wie geplant durchzuführen. Entsprechende, erhöhte Sicherheitsmassnahmen wurden in die Wege geleitet.
Die Situation wird zusammen mit den schweizerischen und ägyptischen Behörden laufend analysiert und beurteilt. Helvetic Airways orientiert sich an den Reisehinweisen des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.
In den Reisehinweisen für Ägypten des Aussendepartements (EDA) wird der Absturz von Metrojet nicht spezifisch erwähnt. Allerdings heisst es mit Verweis auf Scharm el Scheich: