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Eine wichtige Kennzahl der Unternehmensbewertung ist die Eigenkapitalrendite.
Berechnung:
Eigenkapitalrendite = Jahresüberschuss / Eigenkapital * 100%
Diese Kennzahl bringt die Verzinsung des eingesetzten Eigenkapitals zum Ausdruck. Grundsätzlich gilt, dass je höher die EK-Rendite ist, desto positiver ist die Unternehmung einzuschätzen. Unter den verschiedenen Branchen kann allerdings eine Diskrepanz bestehen. Daher sollte man immer mit Mitbewerbern derselben Branche vergleichen.
Ebenfalls gibt eine historische Betrachtung Aufschlüsse, sprich man vergleicht den Wert des Jahres 2016 mit dem des Jahres 2015, 2014 etc.
Durch die Aufnahme von Fremdkapital kann sich die Eigenkapitalrentabilität erhöhen. Dieser sog. Leverage Effekt tritt ein, wenn die Gesamtkapitalrentabilität höher ist als der Fremdkapitalzins, und sich der Verschuldungsgrad durch die Veränderung des Verhältnisses von Eigenkapital zu Fremdkapital durch die Fremdkapitalaufnahme erhöht.
Bei der Berechnung wird das EK um nicht einbezahlte Einlagen gekürzt. Wenn stille Reserven vorhanden sind, werden diese normalerweise dazugerechnet und bei Rückstellungen wird beurteilt ob diese ebenfalls zu berücksichtigen wären. Oft kommt eine 50/50 Reglung zur Anwendung.
Beim Jahresüberschuss werden Sonderposten neutralisiert, ansonsten handelt es sich aber wirklich um den Reingewinn.