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Horizon 2020 ist ein Programm der EU zur Förderung von Forschungsprojekten. Der Bundesrat, der die Schweiz gerne als EU-Mitglied sähe, will an diesem Forschungsprogramm unbedingt dabei sein. Der Nutzen dieses Programms für die Schweiz ist jedoch fraglich.
Mit dem BREXIT verliert die EU die besten Universitäten, die sie hatte. Die Universitäten in der Schweiz und in Grossbritannien sind besser als die Universitäten in der EU. Unter den top 12 Universitäten weltweit finden sich 7 amerikanische und 4 britische Universitäten sowie 1 Schweizer Universität, jedoch keine einzige Universität eines EU-Mitglieds (Universitätsranking).
Ein Prestigegewinn für den Wissenstandort Schweiz durch Teilnahme an einem mittelmässigen EU-Forschungsprogramm ist damit ausgeschlossen. Die Teilnahme in einem EU-Programm mit mittelmässigen Universitäten bringt kein Prestige. Eine Zusammenarbeit mit den besten Universitäten der Welt bringt hingegen Prestige. Schweizer Universitäten sollten deshalb mehr mit amerikanischen und britischen Universitäten zusammenarbeiten und die mittelmässigen Universitäten in der EU links liegen lassen. Die EU-Mitgliedsstaaten produzieren viele mittelmässige Akademiker, von denen viele arbeitslos sind oder ihren Lebensunterhalt als Journalisten, Taxifahrer, Staatsangestellte oder Bedienung in der Gastronomie usw. verdienen.
Die Schweiz zahlt in etwa gleich viel in das Programm ein wie sie zurück erhält. In zehn Jahren hat sie gerade einmal 200 Millionen mehr zurück erhalten. Genauso gut könnte sie die Forschungsgelder selber an die Schweizer Forschungsinstitutionen vergeben. Sie könnte so selber über die Vergabe entscheiden. Ausserdem wäre die Schweiz damit weniger durch die EU erpressbar und müsste nicht einfach alles ratifizieren, was die EU will. Wenn Sie bei Horizon 2020 mitmacht, muss sie hingegen alles ratifizieren was die EU will, wenn sie nicht aus dem Programm geworfen werden möchte.
Anstatt sich an Horizon 2020 zu beteiligen sollte die Schweiz mehr in die Förderung von Inländern investieren. Es ist keineswegs so, dass das Schweizer Volk aus lauter talentfreien Deppen besteht. Ob jemand eine Spitzenkraft wird oder nicht, hängt wesentlich von seiner Ausbildung und seiner Motivation etwas zu leisten ab. Dem Schweizer Volk bringt es nichts, wenn Unternehmen und Universitäten aus Kostengründen lieber günstige Spitzenkräfte importieren als Einheimische zu fördern.