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Wawrinka fand gegen den 2,08 m grossen Servicespezialisten Isner als Rückschläger zu selten Mittel, um im ersten Satz den Gang ins Tiebreak und im zweiten die Niederlage zu verhindern. Im ersten Durchgang wehrte Isner beim Stand von 1:1 zwei Breakchancen von Wawrinka ab, im zweiten deren drei beim Stand von 2:3 aus seiner Sicht. Unmittelbar danach gelang dem 32-jährigen Amerikaner seinerseits das einzige und entscheidende Break der Partie. Das Tiebreak des ersten Satzes hatte Isner, der 2013 in Houston auf Sand triumphiert hatte, mit 7:1 klar für sich entschieden.
Die letzte Chance, sich in Form für das Ende Mai beginnende French Open in Paris zu bringen, bietet sich Wawrinka in der kommenden Woche am Heimturnier in Genf, wo er als Titelverteidiger antritt. Auf Sand hat der Weltranglisten-Dritte in dieser Saison erst zwei Spiele gewonnen. In Monte Carlo war das Turnier für den Schweizer wie in Rom nach dem zweiten Einsatz beendet. In Madrid, dem dritten ATP-1000-Vorbereitungsturnier für Roland Garros, war er in seinem Startspiel an Benoît Paire gescheitert.
"Ich spielte zuletzt einfach nicht gut genug", befand Wawrinka, ohne ins Negative abzudriften. "Auf der Suche nach dem Selbstvertrauen und dem Matchrhythmus sind Gegner wie Paire und Isner nicht ideal. Aber ich weiss, was ich kann. Ich bin fit und muss nun dafür sorgen, dass die Maschine ins Laufen kommt. Ich muss in Ruhe weiter arbeiten."
Setzt Rafael Nadal seinen Lauf in Rom fort, fällt Wawrinka in der Weltrangliste am Montag auf den 4. Platz zurück. Der Spanier liegt nach seinem 17. Sieg in Folge, einem 6:3, 6:4 gegen Jack Sock, nur noch 70 Punkte hinter Wawrinka. Mit einem weiteren Erfolg im Viertelfinal gegen Dominic Thiem kehrt der Sandkönig in die Top 3 zurück.