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Yefim Bronfman wurde 1958 in Taschkent (Usbekistan) geboren. 1973 emigrierte er mit seiner Familie nach Israel, wo er seine Klavierausbildung bei Arie Vardi an der Rubin Academy of Music in Tel Aviv fortsetzte. Bald danach wechselte er in die USA und vervollkommnete seine Fertigkeiten bei Rudolf Firkušný, Leon Fleisher und Rudolf Serkin. Mit seinem Debut beim New York Philharmonic unter Zubin Mehta begann 1978 seine internationale Karriere, die ihn mit den führenden Orchestern und Dirigenten zusammenbrachte. So ging er in der Saison 2017/18 mit dem Israel Philharmonic Orchestra und Zubin Mehta auf USA-Tour, konzertierte mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Mariss Jansons in München, London und Wien und trat mit dem Cleveland und dem Philadelphia Orchestra, dem Los Angeles und dem New York Philharmonic sowie mit dem Leipziger Gewandhausorchester auf. Die Wiener Philharmoniker luden ihn im April 2018 für vier Konzerte ein, um gemeinsam mit ihm seinen 60. Geburtstag zu feiern; und zum Saisonabschluss reiste er mit dem London Symphony Orchestra durch Thailand und China. Von Anbeginn seiner Laufbahn widmete sich Bronfman auch intensiv der Kammermusik, etwa im Zusammenspiel mit Isaac Stern, Pinchas Zukerman und Yo-Yo Ma oder später mit Magdalena Kožená und Emmanuel Pahud. Yefim Bronfman, der 2009 als «artiste étoile» bei LUCERNE FESTIVAL hervortrat, ist auch ein engagierter Interpret zeitgenössischer Werke: So brachte er Klavierkonzerte von Esa-Pekka Salonen (2007), Magnus Lindberg (2012) und Jörg Widmanns Trauermarsch für Klavier und Orchester (2014) zur Uraufführung. Bronfman, der seit 1989 amerikanischer Staatsbürger ist und 1991 mit dem «Avery Fisher Prize» ausgezeichnet wurde, kann auf eine umfangreiche Diskographie verweisen; für seine Einspielung der drei Bartók-Konzerte erhielt er den «Grammy».
Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 25. August 1999 mit Bartóks Zweitem Klavierkonzert, begleitet vom Israel Philharmonic unter Zubin Mehta.
Juli 2018