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Der aus der Pole-Position gestartete Buemi, mit nunmehr 13 Triumphen Rekordsieger in der Formel E, setzte sich vor dem Neuseeländer Mitch Evans und Antonio Felix da Costa aus Portugal durch. Damit stand der Champion von 2016 erstmals nach zuvor 27 sieglosen Rennen wieder zuoberst auf dem Podest.
Nach einem zähen Saisonstart mit seinem Team e.dams, das auf diese Saison hin nach einer konzerninternen Rochade nicht mehr Renault, sondern Nissan als Partner hat, liess Buemi zuletzt Aufwärtstendenz erkennen. In Berlin, wo er am 11. Juni 2017 zuletzt triumphiert hatte, wurde er Zweiter, beim Heimrennen vor drei Wochen Dritter.
Im Gesamtklassement verbesserte sich Buemi dank dem dritten Podestplatz dieser Saison vom 7. in den 4. Rang. Auf den zweitplatzierten Lucas Di Grassi fehlen dem Schweizer nur vier Punkte.
Die Titelentscheidung in der 5. Saison der Formel E wurde derweil vertagt. Der in der Gesamtwertung führenden Franzosen Jean-Eric Vergne war in der Schlussrunde in einen Zusammenprall mehrerer Autos verwickelt und verpasste als 15. die Punkteränge.
Der Vorsprung des amtierenden Meisters vor dem letzten Rennen am Sonntag in New Yorker Stadtviertel Red Hook, dem Hafen von Brooklyn, ist aber immer noch komfortabel. Vergne hat nun 22 Punkte mehr auf dem Konto als der zweitplatzierte Di Grassi. An einem Renntag sind maximal 29 Punkte zu gewinnen.