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Hochverehrter Herr & Freund!
In Beilage übermittle ich Ihnen 2 Exemplare der Gotthardconzession von Schwyz. Bis zur Stunde sind gedruck te Exemplare der übrigen Gotthardconzessionen (zur Austheilung an die Mitglieder der Bundesversammlung) nicht eingetroffen. Ich bedaure dieß nicht: die Verschiebung der Angelegenheit kann um so besser motivirt werden! Sobald Exemplare der übrigen Conzessionen anlangen, werde ich Ihnen einige derselben übersenden.
Indem ich die Depesche, welche ich Ihnen heute zu übermitteln das Vergnügen hatte & aus der Sie sich von neuem von der bedenklichen Haltung Dubs's in der Alpenbahnfrage überzeugt haben werden, bestätige, kann ich Ihnen des nähern berichten, daß gemäß einer Mittheilung, welche mir so eben Hr. Bundespräsident Welti gemacht hat, im Ständerathe eine gesicherte Mehrheit für Verschiebung der Alpenbahnconzessionen vorhanden ist. Ich glaube auf eine solche Mehrheit auch im Nationalrathe rechnen zu können.
In freundschaftlicher Hochachtung
Ihr ergebener
Dr A Escher
Bern 13 Juli 1869.