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Wildtier Schweiz leitet und koordiniert das Wildkatzenmonitoring in der Schweiz. Vor zehn Jahren hat das Bundesamt für Umwelt (BAFU) erstmals ein Wildkatzenmonitoring in der Schweiz durchführen lassen. Nun hat das BAFU uns beauftragt, das Monitoring weiterzuführen und damit den Stand der Verbreitung und der Hybridisierung der Wildkatze in der Schweiz zu aktualisieren.
Wir setzen das Monitoring in den Jahren 2018 bis 2020 um, in Zusammenarbeit mit Hintermann & Weber AG, mit der Abteilung «Evolutionäre Ökologie und Genetik freilebender Populationen» der Universität Zürich und dem Genomic Diversity Centre. Die Feldarbeit wird von zahlreichen Wildhütern, Jägern und Naturschutzaufsehern übernommen.
Das Projekt bezweckt:
- Eine Verbreitungskarte der Wildkatzen in der Schweiz
- Eine Schätzung der Hybridisierungsrate
- Eine Schätzung der Wildkatzendichte
- Einen Vergleich mit den vor zehn Jahren erhobenen Werten
Beprobt wird der ganze Jurabogen, sowie ein Teil des Mittellandes und der Voralpen.
Die Wildkatze (Felis silvestris silvestris) ist in der Schweiz geschützt. Sie gilt als gefährdet, insbesondere wegen ihrer Hybridisierung mit der Hauskatze (Felis catus, die domestizierte Form der Afrikanischen Wildkatze Felis silvestris lybica). Es ist wichtig, die Verbreitung, die Bestandsgrösse und das Ausmass der Hybridisierung der Wildkatzen systematisch zu überwachen, insbesondere um die Gefährdungsklasse der Wildkatzen gemäss den Kriterien der Roten Liste bestimmen zu können.
Der letzte Stand der Wildkatzen-Verbreitung ist auf dieser SZKF-Karte ersichtlich.