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Bültemeyer,
H., Kupferstecher, geb. 1826 zu Hameln, trat 1840 in eine lithographische Anstalt, kam 1851 nach Wien, wo er mit Radierungen für Försters «Bauzeitung» begann und dann bei Hansen architektonische Schattenlehre und Perspektive studierte. Der Architekturstich wurde daher sein specielles Fach. So lieferte er für die «Bauwerke der Renaissance in Toscana» von Gnauth und Förster viele Stiche, die in jeder Beziehung ausgezeichnet sind. Seine übrigen Hauptblätter sind: die Stephanskirche in Wien, nach Fr. Schmidt, der Vorhang im neuen Opernhaus in Wien, nach Laufberger, und der Stich der Votivkirche. Neuerdings arbeitet er auch viel für die Waldheimsche «Bauzeitung».