Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03260.jsonl.gz/2841

Linke Tagträumerei in der Stadt Luzern!
Dieser Beitrag ist ein Grenzfall. Man könnte das Anliegen auch als zu vernachlässigen betrachten und Kommentare auslassen. Die Forderungen jedoch sind derart jenseits unserer Gesellschaft, dass dieser Artikel auch unter Satire gehen könnte…
- Leerstehende Gebäude und Räume innerhalb des Stadtgebietes müssen der Stadtbehörde gemeldet und von dieser für vertraglich geregelte Zwischennutzung zu Verwaltungskosten zur Verfügung gestellt werden. Die Stadtbehörde übernimmt hierbei die Vermittlung zwischen potentiellen NutzerInnen und BesitzerInnen.
- Abbruchbewilligungen werden nur erteilt wenn gleichzeitig auch eine Bewilligung für ein Neubauprojekt vorliegt und der Neubau durch Unternehmerverträge gesichert ist.
Werden wir konkret:
Herr Meier kauft mit seinem hart erarbeiteten Geld ein Haus, eine Lagerhalle oder eine Lagerhalle. Während er einige Jahre dafür Verwendung findet, räumt er diese aus welchen Gründen auch immer (Abbruchobjekt, keine aktuelle Verwendung etc.). Er beschliesst sich zu überlegen, was er damit anstellen soll und welches Projekt wohl das beste für ihn wäre.
Die Forderung der JUSO:
Herr Meier muss der Stadtverwaltung unverzüglich sein leerstehendes Gebäude melden. Weiter muss er das Gebäude für Verwaltungskosten zur Zwischennutzung zur Verfügung stellen (was mit den anfallenden Sachbeschädigungen passieren würde, lassen wir mal aus). Der oder die Zwischennutzer werden selbstverständlich von der Stadt ausgewählt, Herr Meier ist ja schliesslich schon der Eigentümer.
Sollte Herr Meier das Gebäude abreissen sollen, so ist ihm dies nur unter Auflage eines finanzierten Neubauprojektes gestattet. Sollte er also eine Grüne Wiese anlegen wollen, darf er dies nicht mehr…
Wenn man von linker Tagträumerei spricht ist dies noch relativ schön und korrekt ausgedrückt. Wenn man von Enteignung sprechen würde wäre es allerdings präziser!