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Auf die verstärkte Internationalisierung der Wirtschaft in den fünfziger Jahren hatte die Mustermesse mit der Durchführung internationaler Fachmessen reagiert. So konnte, wie dies die meisten Aussteller wünschten, die traditionelle Mustermesse als nationale Schau beibehalten und zugleich über Sondermessen eine internationale Öffnung erreicht werden.
Unter den zahlreichen Fachmessen, welche die Messegesellschaft seit den Fünfzigerjahren aus der Taufe gehoben und in ihren Hallen beherbergt hat, nimmt die Internationale Textilmaschinen-Ausstellung von 1967 eine herausragende Stellung ein. Diese Messe, kurz ITMA genannt, war eine eindrucksvolle Technikschau, eine eigentliche Demonstration industrieller Potenz. Sie wurde alle vier Jahre vom Comité Européen des Constructeurs de Machines Textiles (Cematex) an einem wechselnden Standort durchgeführt. Im Herbst 1967 kam über 800 Aussteller von Textilmaschinen nach Basel.
Besonders imposant waren ihre Platzansprüche und das Gewicht der Ausstellungsgüter. Maschinen mit einem Gesamtgewicht von nicht weniger als neuntausend Tonnen wurden auf das Messegelände verfrachtet, was etwa dem Gewicht des Eifelturms entspricht. Bereits drei Monate vor Messebeginn mussten die Fundamente und Sockel für die Maschinen und Maschinenbestandteile bereitgestellt sein. Dazu wurden die Böden verstärkt und teilweise gestützt. Die Maschinen liefen während der Messe alternierend und einer ausgeklügelten Orchestrierung folgend, denn die Schwingungen eines zeitgleichen Betriebs aller Maschinen hätten die Messegebäude zum Einsturz gebracht.