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Die Bachblütentherapie geht auf den englischen Arzt und Forscher Edward Bach (1886–1936) zurück, der bereits anfangs des 20. Jahrhunderts den Zusammenhang zwischen seelischen Befindlichkeiten und körperlichen Erkrankungen erkannte. Als einer der Pioniere und stärkste Verfechter des psychosomatischen Gedankens ging er davon aus, dass bei jeder Krankheit die sich im Körper entwickelt, eine Disharmonie auf der geistig-seelischen Ebene vorausgeht, welche durch das Gemüt und/oder blockierte Seelenpotentiale hervorgerufen wird.
Aus diesem Grunde, und der Ansicht, dass der Mensch eine Einheit aus Körper, Geist und Seele sei, war es für Dr. Bach klar, dass zuerst die geistig-seelische Ebene stabilisiert werden muss um dann den körperlichen Bereich positiv beeinflussen zu können.
Seine mehrjährige Tätigkeit am "London Homoeopathic Hospital", in welcher er u.a. Impfstoffe als homöopathische Nosoden (Bach-Nosoden) aufbereitete, aber auch die Arbeit in seinem eigenen Labor, liessen ihn über die Jahre zur Überzeugung gelangen, dass die Natur Heilmittel für die Seele bereithalten müsse.
In den 1930er Jahren gab er seine medizinische Karriere auf um sich ganz dem Studium der verschiedenen menschlichen Persönlichkeitstypen und der Suche nach spezifischen heilenden Pflanzen widmen zu können. Er wurde in 38 Blütenessenzen fündig, die heute als Bachblüten bekannt sind.
1981, 45 Jahre nach Dr. Bach's Tod, führte Mechthild Scheffer sein Werk in den deutschsprachigen Ländern ein. In der Folge fungierte die internationale Fachautorität jahrzehntelang als Repräsentantin des englischen Bach Centres, entwickelte das weltweit erste Ausbildungsprogramm in der Original Bachblütentherapie und gründete das "Institut für Bachblütentherapie Forschung und Lehre (IMS)". Auch wenn die heutige Wahlwienerin 2016 den Lehrauftrag an ihre langjährige Ausbilderin am IMS, Ingrid Haring, Wien, übertragen hat, so widmet sie sich auch heute noch der Forschung.
Und was ist nun das Einzigartige? Keine andere Therapieform fordert dazu auf, sich mit der eigenen inneren Stimme und dem innersten Wesenskern zu verbinden, damit das Leben sich so entfalten kann, wie es soll. Und diese Selbstentfaltung lässt uns zur besten Ausgabe unserer Selbst werden.
"Wir können unsere Gesundheit daran messen, wie glücklich wir sind."
Edward Bach, Arzt und Forscher, 1886 - 1936