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Martin Klett, 1987 als Sohn einer Musikerfamilie in Buxtehude geboren, erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von sechs Jahren. Seit 2006 studiert er in der Klasse von Konrad Elser an der Lübecker Musikhochschule, ausserdem wurde er sieben Jahre lang im Fach Komposition unterrichtet. Schon als Kind und Jugendlicher erhielt Klett zahlreiche Preise bei Wettbewerben wie «Jugend musiziert» oder «Schüler komponieren» und beim Bach-Wettbewerb in Köthen; 2008 gewann er gemeinsam mit Sebastian Manz den Deutschen Musikwettbewerb. Aber nicht nur als Kammermusiker, auch solistisch wurde Martin Klett mehrfach ausgezeichnet: So ging er als Sieger aus der Internationalen Brahms-Konkurrenz im österreichischen Pörtschach hervor und errang den Zweiten Preis, den Pressepreis und eine Sonderauszeichnung für die beste Interpretation zeitgenössischer Musik bei der International Piano Competition im niederländischen Enschede. Martin Klett tritt bei zahlreichen renommierten Festivals und Kammermusikzyklen auf, so etwa beim Schleswig-Holstein Musik Festival, beim Heidelberger Frühling, beim Oberstdorfer Musiksommer, in Köln, Hannover und Bamberg. Seine intensive Beschäftigung mit dem argentinischen Tango brachte ihn zu einer Zusammenarbeit mit dem Bandoneonisten Rocco Boness; gemeinsam konzertierten sie mit dem Ensemble Titango beim Internationalen Tango Festival in Hamburg und gründeten das Cuarteto SolTango, dessen erste CD im Juni 2011 erschienen ist. Auch mit Sebastian Manz hat Martin Klett eine Platteneinspielung vorgelegt, die Werke von Witold Lutosławski, Alban Berg, Claude Debussy, Isang Yun und Johannes Brahms umfasst.
August 2011