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Traditionelle Kunst
Vor einem Jahrhundert erschienen die Spitzen in La Gruyère. Dank der Hilfe der Kaufmänner und dem einheimischen Bürgertum wurde dieses Handwerk gegründet, um das Strohflechten zu ersetzen. Hundert Jahre später ist diese Tradition immer noch aktuell in unserer Gegend. Seither sind die Klöpplerinnen von La Gruyère anerkannt für ihr Wissen in der Spitzenkunst.
Das Frauenkleid wurde damals für die Arbeit im Feld bestimmt. Heute wird es bei religiösen Feiertagen und Familienfesten getragen.
Wenn auch heutzutage der Holzrahmlöffel eher zur Verzierung dient, war lange seine praktische Seite beliebt. Seine Form ist durch den Gebrauch entstanden: der flache Stiel erlaubt einen guten Handgriff, besonders für den schweren Doppelrahm...
Der Bredzon ist das traditionelle Männerkostüm. Der Senn (Armailli) trägt den Sonntagsbredzon mit dem "Capet", ein aus Stroh geflochtenes Hüttchen, einem "loyi", eine schöne kleine Ledertasche, die schräg über die Schulter getragen wird und Salz für die Kühe enthält und mit einem Wanderstock in der Hand.
Die Poya bezeichnet den Alpaufzug der Viehherde im Frühling. Der Alpaufzug wird oft mit naiver Kunst dargestellt. Die von den Sennen gemalten Bilder nennt man Poya.
Die Holzbretter in Dachziegelform bedecken manche Alphütte. Man rechnet mit 200 bis 250 Schindeln um 1m2 zu bedecken. Die Lebensdauer eines Schindeldaches wird auf 50-70 Jahre geschätzt.
Meine Haut ist braun wie der Acker, schwarz wie die Kohle. Weder Hitze, noch Regen, können meinen Leib durchdringen. Der Senn schätzt mich im Winter. Ich bin...die Strickweste oder Jacke, je nachdem, von la Roche.