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Ciros Schützling Enzo baut einen Vertriebsweg für sein Kokain auf und räubert damit im Revier des alten Bündnisses. Das Establishment bietet Enzo eine Kooperation an – so er denn Ciro ans Messer liefert. Gennaro schleicht derweil zu einem heimlichen Treffen in einer Kinotoilette.
Der junge Camorrista Enzo, den Ciro unter seine Fittiche genommen hat, baut sich mithilfe der Kontakte des Dealers Valerio ein legal anmutendes Verteilernetz für seine Drogen auf. Die Töffkuriere von Napoli Courier wirken frisch und modern – und versorgen gutbürgerliche Kundschaft auch im Zentrum von Neapel mit Kokain: Anwälte, Ärzte, Geschäftsleute. Damit aber pfuscht Enzo, genannt «der Hochwohlgeborene», dem alten Bündnis um Don Ruggero und Eduardo Arenella ins Handwerk. Allerdings dauert es eine Weile, bis die Etablierten merken, dass ihnen der Boden unter den Füssen weggezogen wird. Enzos Motiv ist eindeutig: er will Rache für die Demütigungen, die sein Vater durch das Bündnis erleiden musste. Gennaro Savastano baut sich Patrizia immer mehr als seine Sprecherin und Vertraute auf. Und er leidet an der Trennung von seiner Frau Azzurra und seinem kleinen Sohn Pietro, die beide weiter unter der Totalüberwachung durch Azzurras Vater Giuseppe Avitabile stehen. Die beiden treffen sich heimlich auf einer Kinotoilette, doch die gemeinsame Zeit reicht gerade einmal für den Schwur Gennaros, dass er seine kleine Familie wieder zusammenbringen werde. Es kommt zu einem Treffen von Enzo und Arenella. Das Establishment der neapolitanischen Camorra bietet ihm Kooperation an, wenn er seine Hintermänner verrät – also Ciro di Marzio.