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Bereits in der Jungsteinzeit – also vor mehr als 12'000 Jahren – haben Menschen Instrumente hergestellt. Anfangs waren dies sehr einfache Formen wie etwa Rasseln aus Holz oder Steinen. Eine Rassel erzeugt einen Ton, indem mehrere Teile gegeneinander schlagen. Dadurch wird das ganze Instrument in Schwingung versetzt, und wir hören ein Geräusch oder einen Klang.
Die Rassel gehört zusammen mit der Glocke, dem Triangel, und vielen weiteren Instrumenten zu den sogenannten Idiophonen. Dieser Name leitet sich aus dem Altgriechischen ab und kann als „Selbstklinger“ übersetzt werden. Idiophone sind weltweit verbreitet und werden meist als Rhythmusinstrumente benutzt. Es gibt aber auch Idiophone, mit denen man eine Melodie spielen kann, zum Beispiel das Xylophon.
Instrumente mit „Fell“
Verwandt mit den Idiophonen sind die Membranophone. Die Tonerzeugung erfolgt ebenfalls meist durch einen Schlag mit der Hand oder einem Schlägel auf das Instrument. Bei den Membranophonen wird aber nicht das ganze Instrument in Schwingung versetzt, sondern nur eine Membran – auch Fell genannt. Die bekanntesten Beispiele von Membranophonen sind Trommeln wie die Pauke oder das Tamburin.