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Der ehemalige Novartis-Konzernchef knüpft damit nahtlos an seine Vergangenheit bei Novartis an. Jimenez war entscheidend daran beteiligt, dass sich Novartis früh auf Zell- und Gentherapien verlegte und mit der Leukämie-Therapie Kymriah 2017 als erstes Unternehmen von der amerikanischen FDA die Zulassung für eine Zelltherapie bekam.
Jimenez trat Ende Januar 2018 als CEO von Novartis zurück, nachdem er den Basler Pharmakonzern acht Jahre lang geleitet hatte. Er war im April 2007 als Chef der Pharmadivision zu Novartis gestossen und wurde 2010 Konzernchef, als Daniel Vasella sein Doppelmandat aufgab und sich aufs Verwaltungsratspräsidium zurückzog.
Nach seinem Abgang bei Novartis brach der Kalifornier seine Zelte in Basel ab und ging in seine Heimat zurück, um einen neuen Fonds für Pharmawerte aufzubauen. Vorübergehend landete er im Verwaltungsrat einer Biotechfirma namens uBiome, gegen die am Ende das FBI ermittelt – wegen des Verdachts auf Versicherungsbetrug. Die Gesellschaft ist inzwischen abgewickelt.
«Ich fühle mich geehrt, dem Verwaltungsrat von Century beizutreten, um zur Erweiterung der Zelltherapie als umwälzende Methode zur Behandlung von Krebs beizutragen», sagt Jimenez zu seiner Ernennung: «Ich glaube, dass Century in der Lage ist, seine führende Plattform für pluripotente Stammzellen (iPSC) zu nutzen, um wirksamere Zelltherapien von der Stange gegen hämatologische und solide Tumore zu entwickeln.»
(rap)