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Parkinson / Bewegungsstörungen
Die Parkinson´sche Erkrankung beruht auf einer Degeneration von Dopamin produzierenden Zellen im Mittelhirn und ist eine Erkrankung des höheren Lebensalters, kann aber selten auch bei Patienten in jugendlichem Alter auftreten. Die Symptome bestehen aus einer progredienten Minderbeweglichkeit der Gliedmaßen und des Rumpfes (Hypokinese), einer charakteristisch erhöhten Muskelspannung (Rigor) und einem grobschlägigen Zittern in Ruhe (Tremor), wobei typischerweise eine Körperhälfte zunächst deutlich mehr betroffen ist.
Schon in der Frühphase der Erkrankung treten bereits nicht-motorische Symptome wie Schlafstörungen mit Alpträumen und fortschreitender Verlust des Geruchssinnes auf.
In späten Phasen können psychische Störungen wie vermehrte Impulsivität, autonome Störungen wie Blasenfunktionsstörungen oder eine Demenz auftreten. Während sich die Parkinson´sche Erkrankung über viele Jahre mit Medikamenten oder auch Neurostimulation oft recht gut behandeln lässt, müssen andere Erkrankungen, die zu einem zunächst ähnlichen klinischen Erscheinungsbild führen können, abgegrenzt werden.