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Worum geht es?
Innert kürzester Zeit werden in Athen ein berühmter Chirurg und ein Universitätsprofessor ermordet. Der Serientäter, der sich «nationaler Steuereintreiber» nennt, hatte zuvor seine Opfer aufgefordert, ihren Pflichten als Staatsbürger nachzukommen, andernfalls würden sie liquidiert. Wie viele Superreiche der Mörder noch im Visier hat, weiss Kommissar Kostas Charitos nicht. Er weiss nur eins: Das Monster muss schnellstmöglich gefasst werden.
Wer ist der Autor?
Petros Markaris, 75, ist Autor zahlreicher Theaterstücke. Er hat deutsche Dramatiker wie Brecht und Goethe ins Griechische übertragen. Mitte der 90er-Jahre hat er mit dem Schreiben seiner erfolgreichen Kostas-Charitos-Romane begonnen.
Der wichtigste Satz?
«Korruption ist wie eine Pille, man braucht nur genug Flüssiges, um sie hinunterzuschlucken.»
Was macht den Krimi aus?
Keiner beschreibt die Lebensumstände im heutigen Griechenland besser als Petros Markaris. Und Kostas Charitos, den alternden Kommissar, muss man einfach ins Herz schliessen.
Was bleibt nach der Lektüre?
Das Gefühl, etwas vom griechischen Alltag mitbekommen zu haben.