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Die Partei des Merkel-Zöglings Mark Rutte gewinnt die meisten Sitze bei niederländischen Wahlen und Geert Wilders kann sich über den steigenden Zuspruch bei den Niederländern freuen. Die Wahlen markieren auch den Anfang vom Ende der europäischen Sozialdemokratie.
Die rechte niederländische “Volkspartei für Freiheit und Demokratie” hat mit 21, 1 Prozent die meisten Sitze bei den Parlamentswahlen am Mittwoch gewonnen. Die patriotische Freiheitspartei (PVV) von Geert Wilders ist mit 13,1 Prozent die zweitstärkste Partei. Die Volkspartei für Freiheit und Demokratie (VVD) hat in den niederländischen Parlamentswahlen 31 von 150 Sitzen gewonnen, laut dem nationalen Rundfunksender NOS. Die PVV kommt auf 19 Sitze.
Sozen auf dem absteigenden Ast
Ruttes Partei erlitt trott des Wahlsiegs einen herben Dämpfer und verlor bei der Wahl 5%, sein Koalitionspartner, die Sozialdemokraten, büssten fast 20% ein, was deutlich zeigt, dass die Zeit für die Sozen vorbei ist und das nicht nur in den Niederlanden. Wilders verlor übrigens keine Stimmen, sondern gewann 3% hinzu, was als deutliches Zeichen des neuen Patriotismus der Niederländer gewertet werden kann.
Die endgültigen Ergebnisse werden vom holländischen Wahlrat am Dienstag, dem 21. März bekannt gegeben.
Geert Wilders hat erst in den letzten Tagen wichtige Stimmen verloren, nachdem Rutte sich in einem Scheingefecht gegen den türkischen Präsidenten Erdogan selbst inszenierte. Kaum hatte der Blender Rutte die Wahl gewonnen, sprach er mit einmal mit Engelszungen über Erdogan und schlug versöhnliche Töne an. Das könnte viele Niederländer darüber nachdenken lassen, ob sie nicht doch die falsche Wahl getroffen und wieder einen Scharlatan gewählt haben.