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Die deutsche Finanzaufsicht hat im März 2021 Strafanzeige gegen die Geschäftsführung der deutschen Tochterbank von Greensill Capital wegen des Verdachts der Bilanzmanipulation eingereicht. Später in diesem Jahr kündigte das britische Serious Fraud Office eine Untersuchung des Geschäftsimperiums des Metallmagnaten Sanjeev Gupta an, einschließlich „Finanzierungsvereinbarungen mit Greensill Capital“.
Ein Schweizer Anwalt, der Grensel in dem Fall vertritt, sagte, sein Mandant sei angewiesen worden, Einzelheiten der Untersuchung vertraulich zu behandeln und werde sich nicht äußern. „Auch wenn Herr Greensill das öffentliche Interesse an dem Fall versteht, fühlt er sich an diese Anweisungen des Generalstaatsanwalts gebunden“, sagte er.
Die Ermittlungen begannen vor zwei Jahren nach einer Anzeige eines Investors in Supply-Chain-Fonds bei der Zürcher Polizei. Seitdem haben zahlreiche weitere Investoren und das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft ihre Beschwerden hinzugefügt.
Im September 2021 durchsuchte die Polizei die Wohnungen der vier ehemaligen Credit Suisse-Mitarbeiter sowie die Büros der Bank. Sie durchsuchten auch das Hotelzimmer eines anderen ehemaligen Mitarbeiters der Credit Suisse.
Bei den Razzien beschlagnahmte die Polizei mehrere persönliche Geräte – darunter Laptops, iPhones, iPads, USB-Geräte und Festplatten – sowie Notizblöcke und „ein grünes Federmäppchen, das eindeutig verschiedene Dokumente enthielt“, heißt es in juristischen Dokumenten.
in Aussage zu Finanzielle ZeitenDie Staatsanwaltschaft teilte mit: „Gestützt auf eine im April 2021 eingegangene Strafanzeige führt die Staatsanwaltschaft Zürich seit einiger Zeit Ermittlungen wegen des Verdachts der unlauteren Konkurrenz.
„Zu dem laufenden Ermittlungsverfahren können derzeit keine weiteren Angaben gemacht werden. Es gilt die Unschuldsvermutung.“
Credit Suisse lehnte eine Stellungnahme ab.
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