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Jede Partner:ininstitution des SLHS arbeitet an einem oder mehreren spezifischen Themen, die zu Policy Briefs und Stakeholder Dialogen führen werden.
Policy Brief & Stakeholder Dialoge
Synthese der Evidenz
Jede Partnerinstitution des SLHS arbeitet an einem bestimmten Thema, das zu Policy Briefs und Stakeholder Dialogen führen wird. Die aufgelisteten Themen wurden in einem Priorisierungsprozess unter Berücksichtigung ihrer wissenschaftlichen und politischen Relevanz ausgewählt. Die Themen unterstreichen die Interdisziplinarität der Gesundheitswissenschaften und der Gesundheitssystemforschung, indem sie Disziplinen wie Medizin, Wirtschaft, Kommunikation, Recht, öffentliche Gesundheit und Theologie einbeziehen.
Eine Voraussetzung für die Problembetrachtung und die Lernzyklen im Gesundheitssystem ist die Überprüfung der Evidenz, die mögliche Optionen zur Lösung der ursprünglich identifizierten Probleme beschreibt. Das SLHS bietet zwei solcher Evidenzsyntheseinstrumente: Policy Briefs, die als Grundlage für Stakeholder Dialoge dienen, und Rapid Response Synthesis.
Policy Brief
Ein Policy Brief ist ein wichtiges Dokument, das das Problem beschreibt, indem die relevanten Kontextfaktoren erläutert werden. Es stellt eine Reihe von evidenzinformierte Lösungen für das Problem vor und erläutert für jede mögliche Lösung die relevanten Aspekte, einschließlich der erwarteten Vorteile und Kosten sowie der potenziellen Hindernisse und Erleichterungen für die Umsetzung. Der Policy Brief wird vor den Beratungen an die Teilnehmer:innen des Dialogs verteilt und anschließend auf der SLHS-Website veröffentlicht.
Stakeholder Dialoge
Stakeholder Dialoge sind vielversprechende Mechanismen, um politische Entscheidungsträger erfolgreich über evidenzinformierte Massnahmen zur Lösung von Problemen auf allen Ebenen des Gesundheitswesens zu informieren, einschliesslich der Politik, der Leistungserbringung oder der Finanzierung und der Erhebung von Gesundheitsinformationen. Als Mechanismen, die die Ermittlung von Forschungsthemen unterstützen, entsprechen Stakeholder Dialoge den aktuellen Bedürfnissen des Gesundheitssystems und schaffen so eine Kultur der gemeinsamen Verantwortung. Auf der Grundlage eines Policy Briefs arbeitet eine Interessengruppe von 4-20 Stakeholder gemeinsam an einem gemeinsamen Verständnis des Problems und der besten Vorgehensweise.
Die Dialoge werden von der moderierenden Person geleitet, der die Beratungen beaufsichtigt, die Teilnehmer:innen zur Auseinandersetzung mit ihren Ansichten anregt und die Konfrontation bei Meinungsverschiedenheiten erleichtert.
Dialoge werden in der Regel damit abgeschlossen, dass zunächst entschieden wird, ob eine Einigung über eine Vorgehensweise besteht oder nicht. Wenn es keine Einigung gibt, wird zweitens entschieden, ob i) ein zweiter Dialog erforderlich ist, um eine Einigung herbeizuführen, oder ii) ob weitere Untersuchungen erforderlich sind, da es möglicherweise an Evidenz fehlt, um sich auf die beste Lösung zu einigen.
Wenn ein zweiter Dialog erforderlich ist (wie oben unter i) erwähnt), bezieht das SLHS die Beteiligten in eine strukturierte Verhandlung ein, um die Meinungsverschiedenheiten zu lösen. Falls weiterer Forschungsbedarf besteht (wie unter ii erwähnt), informiert das SLHS die Forschungsagenda der akademischen Partner:innen, um die offenen Fragen zu klären.
Rapid-Response-Synthese
Rapid-Response-Synthesen sind ein Mittel, um sinnvoll und schnell auf aktuelle Probleme im Gesundheitssystem zu reagieren. Sie ermitteln und fassen die beste Vorgehensweise zusammen, indem sie die aktuellen Erkenntnisse und möglichen Lösungen untersuchen. Die Rapid-Response-Synthese enthält auch einen Umsetzungsleitfaden mit themenspezifischen Umsetzungserwägungen sowie Anleitungen zur Überwachung und Bewertung.