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Wenn man die Messung durch die Behörde beobachtet, scheint die Strahlungsdosis im Nord- und Zentraljapan stabil zu sein. Aber das Resultat der Messung von Radioaktivität, die die französische NGO ACRO durchgeführt hat, ist besorgniserregend.
Sie hat im Auftrag von Zivilgruppen von Fukushima im Urin von zehn Kindern, die in der Stadt Fukushima wohnen oder wohnten, nach Radioaktivität untersucht. Von allen Proben wurden dabei Cäsium nachgewiesen. Die Werte waren nicht sehr hoch, bei Cäsium 137 lag es zwischen 0,43 und 1,30 Bq/l und bei Cäsium 134 zwischen 0,41und 1,13 Bq/l. ACRO fordert nun eine genauere Untersuchung auf.
Auch die Behörde der Präfektur Fukushima fang mit einer langfristigen Untersuchung für innere Strahlenbelastung an. Bei einer Voruntersuchung werden 120 Bewohner der drei Gemeinden untersucht, wo die Strahlungsdosis in der Luft relativ hoch ist. Rund fünfzig Beteiligte sind unter 19 Jahre alt. Erwachsene werden 50 Jahre, Kinder werden 70 Jahre lang verfolgt.
Ab diesen Sommer werden an alle 2,03 Millionen Bewohner der Präfektur medizinische Fragebogen versandt.