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FODMAP und Alkohol
Der erste Teil der Serie: „FODMAP und …“
Wir schauen heute zwei Aspekte zu Thema FODMAP und Alkohol an: den FODMAP-Gehalt von alkoholischen Getränken sowie die Wirkung von Alkohol auf die Verdauung.
Alkohol (Ethanol) ist kein FODMAP. Alkoholische Getränke können aber andere FODMAP enthalten. So sind beispielsweise süsser Wein, Dessertweine und Rum eine Quelle von zu viel Fruktose. Diese Getränke sind deshalb nicht geeignet in der FODMAP-armen ersten Phase des FODMAP-Konzeptes.
Wein, Bier und andere hochprozentige Getränke wie Whisky oder Wodka sind FODMAP-arm.
Das heisst aber nicht, dass sie unbeschränkt konsumiert werden sollen. Dies aus zwei Gründen: Alkohol hat ein gewisses Suchtpotential und schädigt den Körper, wenn er regelmässig und in grossen Mengen getrunken wird. Als risikoarm und somit für gesunde Personen akzeptabel gelten 2 Standard-Drinks/Tag für Männer bzw. 1 Standard-Drink für Frauen. Ein Standarddrink entspricht 3 dl Bier oder 1 dl Wein oder 3 cl Hochprozentiges.
Schon diese Mengen können allerdings bei sensiblen Personen ein Problem sein. Alkohol kann nämlich Verdauungsbeschwerden hervorrufen und bestehende verschlimmern. Blähungen und Durchfall können beispielsweise die Folgen eines (übermässigen) Alkoholkonsums sein. Inwiefern eine Person auf alkoholische Getränke reagiert ist sehr individuell. Oft wird Bier (vermutlich wegen der Kohlensäure und den eher grossen Mengen) besonders schlecht vertragen. So können Wein und Bier trotzdem Auslöser von Beschwerden sein, und das unabhängig FODMAP-Gehalt.
Beachten Sie also einerseits den FODMAP-Gehalt der alkoholischen Getränke und beobachten Sie andererseits, ob Alkohol ihre Verdauungsbeschwerden verschlimmert.