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Grundsätze der Verkehrspolitik
Verkehrsinfrastrukturen sind die Nervenbahnen von Wirtschaft und Gesellschaft. Sie sind sowohl für die Bevölkerung als auch den Standort Schweiz wichtig.
Schienen- und Strassennetze verbinden die unterschiedlichen Regionen. In der Bundesverfassung (Kapitel 5) werden die Verantwortlichkeiten für den Strassen- und Schienenverkehr, für den alpenquerenden Transitverkehr und für die Luftfahrt geregelt.
Folgende Verkehrsämter sind für die Umsetzung und Aufsicht zuständig:
Die Verkehrspolitik der Schweiz muss das Verkehrsnetz funktionsfähig und auf einem hohen technischen Standard halten. Sicherheits- und Mobilitätsansprüche künftiger Generationen sind frühzeitig aufzunehmen. Gestützt auf die Departementsstrategie des UVEK arbeiten die Verkehrsämter auf folgende Ziele hin:
- Strassen-, Schienen- und Luftverkehr werden zwischen Bund, Kantonen und Agglomerationen koordiniert.
- „Intelligente" Verkehrsinfrastrukturen wie ein effizientes Verkehrsmanagement oder „Smart Roads" werden entwickelt.
- Investitionen sind langfristig und nachhaltig zu tätigen, damit das Verkehrssystem leistungsfähig bleibt. Ebenso sind die Folgekosten zu berücksichtigen.
- Es braucht einfache und transparente Finanzierungsinstrumente, die nicht nur als Finanzierungsquellen, sondern auch als Anreiz für ein marktgerechtes Verkehrsverhalten aufgebaut sind.
Herausforderungen
- Kapazitätsengpässe beseitigen und das Verkehrssystem funktionsfähig halten.
- Das Bevölkerungswachstum, die knappen Landreserven und die Mobilitätsbedürfnisse künftiger Generationen frühzeitig einbeziehen.
- Die knapp verfügbaren finanziellen Mittel durch eine strenge Priorisierung der geplanten Projekte optimal einsetzen.
- Die alternden Verkehrsinfrastrukturen durch eine stabile Finanzierung und eine stufenweise Planung erneuern.