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Die FAK Uhrenindustrie erhebt ebenfalls den Arbeitgeberbeitrag für die Finanzierung der AHV-Überbrückungsrente und die etappenweisen Pensionierung. Die jährliche Berichterstattung an den Arbeitgeberverband der Schweizer Uhrenindustrie beinhaltet Angaben zur Geschäftstätigkeit und Jahresrechnung.
Der Anspruch auf eine AHV-Überbrückungsrente und eine etappenweise Pensionierung wird in den Artikeln 28 des Gesamtarbeitsvertrages geregelt. Die Arbeitnehmer haben entweder Anspruch auf eine AHV-Überbrückungsrente oder auf eine etappenweise Pensionierung. Eine Kumulation ist nicht möglich.
Die Anmeldungen müssen der Zentralverwaltung zugesandt werden, welche die Formulare registriert und die affiliierte Unternehmen für die daraus entstehenden Kosten entschädigt.
Im Verlauf der zwei Jahre vor Erreichung des ordentlichen AHV-Rentenalters hat der Arbeitnehmer Anspruch auf eine etappenweise Kürzung der Arbeitszeit. Der Arbeitnehmer muss diesen Anspruch ein Jahr vor Beginn der etappenweisen Pensionierung geltend machen. Um Anspruch auf eine etappenweise Pensionierung zu haben, braucht es zehn Dienstjahre im Betrieb oder im Konzern, oder zehn von insgesamt zwölf Dienstjahre in Betrieben, die dem Gesamtarbeitsvertrag unterstellt sind, wobei diese Zeitspannen unmittelbar der etappenweise Pensionierung vorangehen müssen.
Mit der etappenweisen Pensionierung kann der Arbeitnehmer die Arbeitszeit um höchstens 20% im ersten Jahr und höchstens 40% im zweiten Jahr kürzen. Der Lohn des Arbeitnehmers wird entsprechend der Hälfte der Arbeitszeitreduktion gekürzt.