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Filterkaffee, Kolbenmaschine, Vollautomat, Kapselsystem, Bialetti-Espresso-Kännchen: Zu Hause ist die Zubereitung von Kaffee vielfältig. Der Profi im Gastrobereich verwendet Espresso-Automaten, die je nach Qualität schon mal die Kosten eines Kleinwagens übersteigen können.
Wichtig für qualitativ guten Kaffee ist das Zusammenspiel von Maschine, Bohne, Röstung, Dampfdruck, Wasserqualität und Temperatur.
Von der Bohne zum Kaffee
Die Herstellung von Kaffee ist kompliziert. Die Kaffeepflanze ist ein Tropengewächs, das nur in Ländern mit heissem und feuchtem Klima gut wächst. Die wichtigsten Anbaugebiete der Kaffeepflanze liegen in Brasilien.
Die Früchte, die sogenannten «Kaffeekirschen», werden geerntet, sobald sie rot und somit reif sind. Der Zeitpunkt der Ernte ist unterschiedlich und hängt von der geografischen Lage ab. Gepflückt wird hauptsächlich von Hand.
Danach entfernt man das Fruchtfleisch. So bleiben die Kaffeebohnen übrig. Nach der Sortierung kommen die Bohnen in die unterschiedlichsten Röstereien. Und von dort aus werden sie in Säcke verpackt und an die zahlreichen Kaffee-Hersteller versendet.
Wie der Kaffee entdeckt wurde
Es gibt verschiedene Legenden darüber, wie der Kaffee entdeckt wurde. Eine davon sagt, dass er vor über 1000 Jahren in Abessinien, dem heutigen Äthiopien, entdeckt wurde. Und das nur durch Zufall: Einige Ziegen frassen von einem Kaffeestrauch und wurden so übermütig, dass sie die Hüter um ihren Schlaf brachten. Als ein Hüter herausfand, dass seine Tiere immer Früchte eines bestimmen Strauches knabberten, probierte er selbst die Früchte und stellte auch bei sich eine belebende Wirkung fest.
Die Mönche des nahen Klosters kamen dann als erste in den Genuss des muntermachenden Getränks, als sie die Früchte zu Pulver zerstiessen und mit heissem Wasser vermischt tranken.
Mitte des 17. Jahrhunderts kam der Kaffee dann nach Europa.