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Bei der Präsidentenwahl in Peru sehen die ersten offiziellen Ergebnisse den ehemaligen Banker Pedro Pablo Kuczynski als knappen Sieger. Nach Auszählung von rund einem Drittel der Stimmen lag der 77-Jährige in der Stichwahl bei 50,6 Prozent der Stimmen.
Seine Konkurrentin Keiko Fujimori kam demnach auf 49,4 Prozent. Dies teilte die Nationale Wahlkommission in der Nacht zu Montag mit. Die Kommission warnte nach Bekanntgabe der ersten Zahlen vor vorschnellen Rückschlüssen: Es stünden noch viele Ergebnisse aus abgelegeneren Regionen aus, sagte ihr Vorsitzender Mariano Cucho.
Die erste Wahlrunde am 10. April hatte Fujimori mit 40 Prozent der Stimmen klar für sich entschieden, Kuczynski erreichte damals 21 Prozent. Keiko Fujimori ging deshalb als Favoritin in die Stichwahl.
Kritiker warnten davor, dass sie an der Macht den autoritären Regierungsstil ihres Vaters, des früheren Präsidenten Alberto Fujimori, übernehmen könnte.
Beide Kandidaten gelten als eher rechtsgerichtet. Kuczynski verwies im Wahlkampf auf seine Erfahrungen als ehemaliger Wallstreet-Banker und Wirtschaftsminister.
Bei der Wahl ging es um die Nachfolge des Linksnationalisten Ollanta Humala. Das neue Staatsoberhaupt soll sein Amt am 28. Juli antreten. (cma/sda/afp)