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Nutzungsstudie Kornhaus
Thorberg BE
2005
Bauherrschaft:
Amt für Grundstücke und Gebäude des Kantons Bern
Zusammenarbeit:
ARGE mit G. Ghezzi / T. Fuhrer (conex)
Ausgangslage
Der politische Entscheid, die äussere Sicherheitszone der Strafanstalt Thorberg nicht zu realisieren, hat die Konsequenz, Werkstattarbeitsplätze in die innere Sicherheitszone zu verlegen.
Innerhalb des Kornhauses soll die Korberei vom Erdgeschoss ins 1.Obergeschoss verlegt werden. Diese soll mit einem eigenen Treppenhaus und Warenlift, sicherheitstechnisch von der Pförtneranlage getrennt, erschlossen werden.
Die Studie soll aufzeigen, mit welchen Massnahmen und Kosten zusätzliche Arbeitsflächen, durch den Umbau des Erdgeschosses und Ausbau des Obergeschosses realisiert werden können.
Kornhaus
In der barocken Erneuerungsphase führte man als letztes Element 1760/63 das grosse Mehrzweckgebäude oberhalb des heutigen Portals auf. Der Längsrechteckbau unter dem Mansard-Walmdach diente als Kutschenremise, Wasch- und Badehaus, Wirtschaft und Wohnung des Landschreibers. Seit 1764 enthält das Türmchen eine Schlaguhr.
In seiner äusseren Erscheinung ist der Bau seither kaum verändert worden. 1957 wurde der Remisenteil baulich den betrieblichen Bedürfnissen angepasst.
Ziel der Studie – Raumdisposition mit neuer Erschliessung – Eingriffe in die bestehende Fassaden / Denkmalpflege – Lichtführung / natürliche Belichtung – Nutzlasten der Böden / nötige Massnahmen – wärmetechnische Massnahmen im Dachraum – Bauliche Massnahmen mit Grobkosten