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Beat Schneider: Chinas langer Marsch in die Moderne
Zwanzig nichteurozentristische Thesen
PapyRossa Verlag, Köln 2022 (333 S.)
Bob Dylan dichtete einst in seinem berühmten Song «The Times They are A-Changin’» die prophetisch anmutenden Verse: Die alte Ordnung verschwinde allmählich, und «wer jetzt der Erste ist, / wird später der Letzte sein». Diese Worte können als aktuelle Zeitdiagnose verstanden werden: Die in den letzten 200 Jahren vom Westen bestimmte Weltordnung schwindet dahin und muss etwas Neuem Platz machen. Dieses Neue zeichnet sich allerdings erst in Umrissen ab und lässt sich noch nicht auf den Begriff bringen.
Die globalen Veränderungen sind ursächlich mit dem Aufstieg der «Dritten Welt» verbunden, insbesondere mit jenem der Gesellschaften Asiens. Dabei geht gegenwärtig die stärkste Dynamik vom «Reich der Mitte» aus: Seine sozialen und wirtschaftlichen