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Die libysche Regierung hat Kriegsschiffe in Bewegung gesetzt, um einen nordkoreanischen Öltanker am Verlassen eines von Rebellen kontrollierten Hafens im Osten des Landes zu hindern. Das berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Lana am Montag.
Demnach wurden auch Kampfflugzeuge entsandt, um den Tanker «Morning Glory» notfalls mit Gewalt zu stoppen. Das Schiff liegt bisher im Hafen von Al-Sedra, der von Rebellen kontrolliert wird. Ungeachtet wiederholter Warnungen der Regierung in Tripolis luden sie am Wochenende weiter Öl auf das Schiff.
Der selbst ernannte Ministerpräsident der Autonomiebewegung im Osten Libyens, Abd-Rabbo al-Barassi, hatte am Samstag erklärt, sie hätten in Al-Sedra mit dem Rohölexport begonnen. Es gehe nicht darum, die Zentralregierung herauszufordern, sondern die Rechte der Bevölkerung im benachteiligten Osten des Landes durchzusetzen. (pbl/sda)
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