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Aladdin-Lampe
Geschichte der Aladdin-Lampen
Alles begann im Jahr 1907, als The Connecticut Trading Company gegründet wurde und eine exklusive Lizenz zum Import und Verkauf der deutschen Practicus Glühlampen in Nordamerika erhielt. Das Unternehmen erkannte schnell den Vorteil, komplette Kerosin-Mantellampen sowie Brenner für Lampen-Upgrades anbieten zu können. Sie wandten sich an Plume & Atwood im nahegelegenen Waterbury, Connecticut, um Lampensockel für ihren Brenner herstellen zu lassen. So entstand die amerikanische Version der Practicus-Leuchte.
Amerika und Kanada des frühen 20. Jahrhunderts waren größtenteils ländlich geprägt. Der landesweite Verkauf erfolgte durch unabhängige Handelsvertreter, denen exklusive Verkaufsgebiete gewährt wurden und die von Haus zu Haus gingen, um ihre Produkte zu verkaufen.
Einer der frühen unabhängigen Handelsvertreter der Connecticut Trading Company war Victor Johnson, der die Western Lighting Company in Minneapolis, Minnesota, gründete, um Practicus-Lampen unter Lizenz von The Connecticut Trading Company zu verkaufen.
Innerhalb eines Jahres zog Victor Johnson nach Chicago, Illinois, um die Mantle Lamp Company of America zu gründen. 1908 reichte er die Gründungspapiere ein und beantragte den Markennamen „Aladdin“. Er begann sofort damit, Handelsvertreter für den Verkauf von Lampen anzuwerben.