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Ist da etwas faul im Staate Dänemark?
Ist da etwas faul im Staate Dänemark ?
(abgewandeltes Sprichwort)
Die Diskussion über Mobilfunk und Gesundheit in Dänemark eskaliert , berichtet die „Copenhagen Post“ in ihrer Ausgabe vom 2.11.03.
Originalquelle: http://www.cphpost.dk/get/68510.html (Englisch)
In dem Artikel der „Copenhagen Post“ betonte der dänische Wissenschaftsminister Helge
Sander, dass dänische Forschungen über gesundheitliche Auswirkungen der Mobilfunksender
der dritten Generation unabhängig sein müssen und auf internationaler Ebene stattfinden
müssen.
Viele Dänen sind nach den Ergebnissen einer niederländischen TNO-Studie besorgt über
gesundheitliche Auswirkungen durch UMTS-Basisstationen.
Kopenhagen, Aalborg und andere Städte wollen die Errichtung weiterer UMTS-Basisstationen nun stoppen. Laut Sander wäre es jedoch illegal, wenn Städte und Kommunen wegen Gesundheitsgefahren ihr eigenes Recht einführten.
„Es ist wichtig, dass die Studie einige der vielen Fragen beantwortet, die aufgetreten
sind. Ich habe keinen Zweifel, dass wir die öffentlichen Bedenken zerstreuen können“,
so Sanders.
Sanders übte sich dann weiter im Herunterspielen und Ignorieren kritischer Studien. Allerdings gab er zu, dass Handytelefonieren gefährlich sein könnte.
Laut Aussage von Prof. Sianette Kwee ist auch der ansonsten industriefreundliche Johansen, Autor einer grossen Kohortenstudie in Dänemark, mittlerweile zu der Ansicht gelangt, dass Handys ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellen könnte. Prof. Sianette Kwee, selbst Autorin und Mitautorin einiger wichtiger EMF-Studien im Niedrig-Level-Bereich auf Zell-Ebene, berichtet, dass die Diskussion über Mobilfunk und Gesundheit in Dänemark seit einiger Zeit immer stärker geworden ist und mittlerweile die Schlagzeilen der
dänischen Medien bestimmt. Laut ihrer Aussage läuft in Dänemark deshalb derzeit eine
starke Diskreditierungskampagne gegen Frua Prof. Kwee.
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Hier ist ein neuer Bericht von Prof. Sianette Kwee über die aktuelle Lage in Dänemark:
Ein Interview mit Prof. Franz Adlkofer über das REFLEX-Projekt stand in einer der grössten dänischen Zeitungen
Nachricht und Übersetzung von Reinhard Rückemann
Liebe Freunde,
Am gestrigen Sonntag gab es auf der Titelseite einer der grössten dänischen Zeitungen ein Interview mit Prof. Franz Adlkofer über die Ergebnisse des REFLEX-Projekts.
Zwei volle Seiten wurden einer detaillierten Erläuterung der Ergebnisse gewidmet. Das hat das Land wirklich beunruhigt.
Mein Sonntag zuhause wurde von zwei Journalisten gestört, die ein Interview mit mir in den Haupt-Fernsehnachrichten am späteren Abend brachten. Natürlich konnte ich die REFLEX-Ergebnisse voll bestätigen. 1)
Ebenso brachten sie einen Kommentar von Prof. Joergen Bach Andersen, der sagte, dass dies bei den dänischen Sicherheitsstandards (den höchsten ICNIRP-Werten!) nicht vorkomme.
Mein Standpunkt war:
1. Ein Stopp weitere Mobilfunkmasten zu bauen
2. Die ICNIRP-Sicherheitsstandards abzusenken.
Mehr Forschung sollte nicht die höchste Priorität haben, weil es bereits eine grosse Anzahl von Studien gibt, die schädliche Wirkungen gezeigt haben.
Nun beginnen auch Meldungen über Beschwerden von Kindern einzutreffen, die in Schulen gehen, auf deren Dächern sich Masten befinden: Kopfschmerzen usw.
Jetzt sind die Verantwortlichen richtig beunruhigt, weil dies eine Aktion ist, die von der Basis startet, begonnen von der normalen Bevölkerung – sie ist besorgt und ärgerlich.
Die Mobilfunkgesellschaften, die Minister und die dänische Krebsgesellschaft ändern täglich ihre Botschaften in der Presse. Sie werden immer weniger überzeugend.
Die dänische Krebsgesellschaft hat mit einem persönlichen Angriff begonnen und kritisiert meine Qualifikation und meine Veröffentlichungen. 2)
Könnte mir jemand helfen mit einer Liste aller Studien über schädliche Wirkungen von Mobilfunk-Basisstationen bzw. Masten?
Danke schön und freundliche Grüsse
Sianette Kwee
Omega: Original-Bericht (engl.) unter http://www.buergerwelle.de/body_emf-omega-news_03-11-03.html
Kurzkommentar Gigaherz:
1) Die Reflex-Studie wird am 22.11.03 am 1.Nationalen Kongress Elektrosmog-Betroffener in Biel CH, vom Studienleiter Prof. Hans-A.Kolb persönlich vorgestellt.
2) Auch die Schweizer Krebsliga bezieht horrende Spendengelder von den Mobilfunkgesellschaften und verliert deshalb ihre Glaubwürdigkeit.
siehe
Schweizer Krebsliga im Zwielicht (unter Beiträge und Leserbriefe)