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HCFI - Healthcare Christian Fellowship International
Eine weltweite Bewegung beginnt
1936 lag der Vater von Carl und Francis Grim mit einer unheilbaren Krankheit im Krankenhaus. Dort vermissten seine Söhne eine geistliche Betreuung der Patienten, obwohl die Kranken sonst gut gepflegt wurden.
Davon bewegt, begannen sie mit entsprechenden Schulungen für das Pflegepersonal, damit auch auf die geistlichen Bedürfnisse der Patienten und Patientinnen eingegangen werden konnte.
Daraus entstand später die übergemeindliche weltweite Bewegung, «Healthcare Christian Fellowship International», im deutschen Sprachraum «Christen im Dienst an Kranken».
CDK in der Deutschschweiz
Seit den 1960er Jahren gab es in der Deutsch- und Westschweiz eine christliche Bewegung unter Pflegefachfrauen, welche mit den Vereinigten Bibelgruppen (VBG) verbunden war. Gladys Riggenbach wurde 1971 Mitarbeiterin für die Westschweiz. Die Organisation war sehr klein und sie machte den Vorschlag, sich mit der weltweiten Arbeit von HCFI, die alle Berufe im Gesundheitswesen einschliesst, zu vernetzen.
In der Deutschschweiz war die Bewegung unter den Pflegefachfrauen beinahe zum Stillstand gekommen. 1976 bekam Gladys einen Impuls, dass sie über die Saane, den «Röstigraben» in die Deutschschweiz gehen soll. Sie schrieb: «Ich soll da hingehen? Ich fühlte mich total überfordert. Ich wurde ermutigt und wurde bereit den Auftrag entgegen zu nehmen».
1977 fand eine Skiwoche in Adelboden statt. Es kamen Teilnehmer aus Deutschland, Holland und einige aus der Schweiz! Die ersten Kontakte öffneten Türen für Informationsabende in Bern, Basel und Zürich. Es entstanden Gebetsgruppen und Treffen in den Spitälern.
1980 startete Vreni Karrer nach einer Ausbildungszeit als CDK Mitarbeiterin in der Deutschschweiz. Die Arbeit breitete sich aus und wurde zum grossen Segen für viele Mitarbeitende im Gesundheitswesen.
Nach einem weiteren Mitarbeiter - Engpass machte sich der Vorstand Gedanken über neue Möglichkeiten. Seit 1997 ist CDK ein Arbeitsbereich von Campus für Christus. Die Vision, dass verteilt über der Schweiz Kristalle wachsen sollen, war der Grundgedanke der letzten Etappe. Kristalle wachsen in der Natur unter Druck, Hitze und Abkühlung. Der Druck im Gesundheitswesen nimmt unter der Finanzkrise stark zu. Auch die Hitze mit allen Einflüssen macht die Arbeit nicht einfacher. Dahinein ruft uns Jesus zu: «Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.» Matthäus 11,28
Die Abkühlung ist die Einladung und Ermutigung von Jesus selber.
Heute ist die Deutschschweiz inkl. Tessin in 12 Regionen aufgeteilt. Jeden ersten Mittwoch im Monat findet in einer Region der Gebetstag statt. An diesen Gebetstagen sind wir mit den vielen Betern der weltweiten HCFI Arbeit verbunden.