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Zum Auftakt der WM in Baku zeigte Jason Solari mit der Luftpistole und 585 Punkten eine sehr gute Leistung, war abgeklärt und fokussiert und beendete die Qualifikation auf Rang 3. Somit schafft er souverän den Einzug in den Final der besten acht Schützen. Noch wichtiger: Somit stand bereits vor dem Final fest, dass Solari der Schweiz den zweiten, heiss ersehnten Quotenplatz für die Olympischen Sommerspiele in Paris 2024 bescherte. Der Grund: Im Final werden insgesamt vier Quotenplätze vergeben. Drei Athleten welche im Finale standen, hatten bereits ein Quotenplatz bei früheren Wettkämpfen erreicht. Die Bulgaren hatten zwei Athleten im Finale – pro Nation kann aber nur ein Quotenplatz gewonnen werden. Ergo rückte Solari nach.
Das erste Ticket für Paris löste Nina Christen im Juni an den European Games.
Mehr als nur ein Trostpflaster
Im Final machte Solari dort weiter, wo er in der Quali aufgehört hatte. Er schoss stark und lag bis und mit der vierten Serie auf Medaillenkurs – bis zum letzten der beiden Schüsse in der fünften Serie, als er eine 8.6 einstecken musste und sich vom Podest und aus dem Wettkampf schoss. Die Enttäuschung war Solari unmittelbar danach anzusehen – der erreichte Quotenplatz für Paris allerdings dürfte für ihn mehr als nur ein Trostpflaster sein.
WM-Gold ging an den Chinesen Bowen Zhang (244,3) vor Damir Mikec (SRB, 240,8) und Kiril Kirov (BUL, 215,7).