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Volleyball: Nati mit Sieg ohne Wert
Die EM der Volleyballer im September findet ohne die Schweiz statt. Für die Equipe von Coach Mario Motta war bereits vor dem letzten Quali-Spiel gegen Albanien klar, dass sie das EM-Ticket nicht mehr lösen kann. Die Konkurrenz hatte am Nachmittag nicht mitgespielt: Kroatien gewann gegen die Niederlande und Belarus siegte gegen Norwegen. Somit war der Vorstoss unter die besten fünf Gruppenzweiten nicht mehr möglich. Der Nackenschlag war dem Schweizer Team zu Beginn der Partie gegen das punktelose Albanien anzumerken. Der Startsatz ging 25:27 verloren. Danach vermochte sich die Nationalmannschaft aber zu steigern und siegte 3:1.
EM-Quali Männer
Gruppe E. 5. Runde
Schweiz - Albanien 3:1 (25:27, 25:15, 25:19, 25:23)
Rumänien - Slowakei 3:1 (25:19, 16:25, 25:22, 25:15)
Schlussrangliste: 1. Slowakei 15. 2. Schweiz 11. 3. Rumänien 10. 4. Albanien 0.
Bemerkung: Die Schweiz verpasst die EM-Endrunde, da sich nur die Gruppensieger und 5 von 7 Gruppenzweiten für das Turnier im September in Polen, Tschechien, Finnland und Estland qualifizieren.
Reiten: Guerdat reitet von Sieg zu Sieg
Der Weltranglisten-Erste Steve Guerdat ist auch nach der Turnierpause wegen der Coronavirus-Krise in Hochform. Nach dem Sieg im Fünfsterne-Grand-Prix vor Wochenfrist in Saint-Tropez triumphierte der Jurassier auch bei dem mit 95'000 Euro dotierten Grossen Preis des Viersterne-Turniers im italienischen Gorla Minore. Guerdat meisterte die Konkurrenz im Sattel des noch unbekannten Pferdes Uranie de Belcour.
Biathlon: IBU streicht Belarus-Weltcup
Der Biathlon-Weltcup macht im kommenden Winter nicht wie zunächst geplant in Minsk-Raubichi in Belarus Halt. Die Massnahme sei «angesichts der aktuellen Situation in Belarus getroffen» worden, teilte der Weltverband IBU mit. Belarus steht unter anderem wegen Menschenrechtsverletzungen in der Kritik. Als Folge der Massnahme wird die Saison-Eröffnung von Kontiolahti (FIN) nach Östersund (SWE) verlegt.
Leichtathletik: Ekiru läuft fünftschnellste Marathon-Zeit
Der nicht für Olympia nominierte Kenianer Titus Ekiru realisierte beim Marathon in Mailand die fünftschnellste jemals gelaufene Zeit. In 2:02:57 Stunden unterbot der 29-Jährige die bisherige Jahresweltbestzeit von Weltrekordler Eliud Kipchoge (KEN/2:04:30 Stunden).