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Bei aller Kultur, die er im Laufe seiner Entwicklungsgeschichte erwarb, blieb der Mensch der Natur treu. Wie alle Naturwesen suchte er sich Lebensräume aus der Natur und forme sie später, als er dazu in der Lage war, nach Naturvorbildern.
Die allermeisten Tiere leben in mandalaförmigen Behausungen, ob wir an die Nester der Vögel denken oder an die Löcher der Würmer und Schlangen, an Wespennester, Maulwurfshügel oder an die Höhlen der Säugetiere.
Die erste Behausung des Menschen ist die Eizelle. Durch die Befruchtung mit dem männlichen Samen wird sie für einen kleinen Moment ein wenig exzentrisch, regeneriert aber anschliessend sofort ihre stabile Mandala-Form. Die Kette der beginnenden Zell-Teilung bringt jeweils das Mandala ein wenig durcheinander, aber sogleich wird die Gestalt in Form der sogenannten Morula wieder gewonnen.
Wenn sich die Morula in den Embryo weiterentwickelt, bleibt die Mandala-Struktur im Inneren immer gewahrt. Auch die Behausung des heranwachsenden Embryos ist ein Mandala. Seine früheste Höhle, die Fruchtblase, ist ebenso Mandala wie die sie umgebende Gebärmutter.