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Kontraindikationen für die Mammographie gibt es nicht. Bis zum 30. Lebensjahr sollte eine Mammographie aus Gründen des Strahlenschutzes nur bei dringendem Verdacht auf eine bösartige Erkrankung vorgenommen werden. Bei jungen Patientinnen wie auch beim Bestehen einer Schwangerschaft kommt daher primär der Brustultraschall zum Einsatz.
Insgesamt ist die Strahlenbelastung auch bei regelmässiger Durchführung der Mammographie zur Früherkennung aber unbedenklich. Die regelmässige Kontrollmammographie wird bei Frauen ab dem 50. Lebensjahr alle zwei Jahre empfohlen, wenn niemand sonst in der Familie (Mutter, Schwester oder Tochter) an Brustkrebs erkrankt ist. Hierfür wurde ein Screeningprogramm im Kanton Graubünden eingerichtet, unterstützt durch das Gesundheitsdepartement. Die systematische Untersuchung aller Frauen im Kanton, zur Senkung der Sterblichkeit an Brustkrebs, ist in Zusammenarbeit mit der Krebsliga Ostschweiz in dem Programm „DONNA“ organisiert.
Ist einer der oben erwähnten nahen Angehörigen an Brustkrebs erkrankt, so ist ab dem 40. Lebensjahr eine jährliche Kontrolle der Mammographie ratsam.