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Gemäss einem Artikel der Süddeutschen Zeitung will der Spanier Pablo Gutiérrez Vega die Fluggesellschaft Air Berlin wegen Rassismus verklagen. Drei Passagiere auf einem Air-Berlin-Flug von Sevilla nach Dortmund hielten Gutiérrez wegen seines dichten Vollbarts, seiner dunklen Haarfarbe sowie seinen schwarzen Haaren für einen Terroristen und hätten ihn bei der Zwischenlandung in Palma de Mallorca angesprochen. Die Männer forderten, dass er das Flugzeug verlässt und wollten sein Handgepäck durchsuchen, was er aber verweigerte.
Verärgert ist Gutiérrez aber auch über den Piloten. Dieser habe ihm auf dem Rollfeld erklärt, dass ihn die Passagiere für einen Muslim hielten und bot an, entweder ohne die Passagiere zu fliegen oder aber das Handgepäck von Gutiérrez im Cockpit zu transportieren. Um weiteren Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen, habe er daraufhin sein Handgepäck dem Piloten übergeben.
Bei Air Berlin ist man alles andere als glücklich über den Vorfall und hat sich inzwischen entschuldigt. Wie ein Sprecher der Fluggesellschaft weiter mitteilte, hätte der Pilot richtigerweise die Passagiere vom Flugzeug verweisen müssen. Trotzdem: Für Gutiérrez hat die „Kultur der Angst“ eine gefährliche Grenze erreicht. „Ich entscheide immer noch selber, wann ich meinen Bart schneide.“
(via law blog)