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Im Basler Bundesasylzentrum Bässlergut werde von den Angestellten systematisch Gewalt gegenüber den Asylbewerbern angewandt. Das deckten Recherchen der «WoZ» und der Rundschau auf. In der Folge reichten die «Demokratischen Juristinnen und Juristen Basel-Stadt» (DJS) eine Strafanzeige gegen Unbekannt wegen «einfacher Körperverletzung an einer unter der Obhut des Täters stehenden Person» im Bässlergut ein.
Institution mit humaner Unterbringung gefordert
Nun reagiert auch die JUSO Basel-Stadt. Die Partei fordert die sofortige Schliessung des Bässlerguts. Das Asylzentrum müsse «durch eine Institution ersetzt werden, welche eine humane Unterbringung garantiert», heisst es in der entsprechenden Mitteilung.
Ersetzung sei notwendig
Laut JUSO wird das Recht auf menschenwürdige Lebensbedingungen der Asylsuchenden im Bässlergut missachtet. «Die unmenschlichen Zustände im Bässlergut fördern Gewalt und Selbstverletzung, so kann es nicht weitergehen!», so Freija Geniale, Vizepräsidentin der JUSO Basel-Stadt. Um die Bedingungen für Asylbewerber zu verbessern, sei eine Ersetzung der Institution notwendig.
«Im Bässlergut werden Menschenrechte missachtet und Asylsuchende bekommen keinen Schutz; das Bässlergut muss sofort geschlossen werden und durch eine Institution ersetzt werden, welche eine humane Unterbringung garantiert», so Angus Duffy, Sekretär der JUSO Basel-Stadt.
Aufgrund der von der WOZ und der Rundschau publizierten Informationen versprach das SEM, die Vorwürfe der Asylsuchenden zu prüfen.