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03.
Sechsmal Playoffs, einmal Abstieg
Am letzten Spieltag der SSL Männer qualifiziert sich Linköping als 8. und mit reichlich Glück für die Playoffs. Mullsjö schliesst die Qualifikation auf dem 4. Platz ab und Fagerhult Habo steigt definitiv nach nur einem Jahr wieder ab. Bei den Frauen ist noch eine Runde zu spielen, die Schweizerinnen werden aber allesamt in den Playoffs vertreten sein, Malmö hat sich die Qualifikation als achtes und letztes Team nämlich definitiv gesichert.
Die Sensation ist perfekt: Pixbo Wallenstam, unter anderem mit dem Liga-Topskorer Martin Östholm, verpasst die diesjährigen SSL-Playoffs. In der letzten Runde wäre ein Sieg gegen das zweitplatzierte Kalmarsund zwingend erforderlich gewesen. Obwohl Pixbo nach einem Drittel mit 0:4 und nach 34 Minuten 1:7 im Rückstand lag, kämpften sie sich noch einmal zurück - doch die Aufholjagd kam zu spät, das Spiel ging mit 9:10 verloren.
Ein Sieg Pixbos wäre gleichbedeutend mit dem Saisonende für Linköping gewesen. Das Team mit Nicola Bischofberger und Deny Känzig verlor nämlich das Direktduell um den 7. Platz gegen Helsingborg mit 3:7. Den beiden Schweizern Nationalspielern gelangen keine Skorerpunkte, Bischofberger kassierte zwei kleine Strafen. Ironie des Schicksals: Obwohl Linköping somit nur 8. wurde, wählte der Qualisieger Storvreta das besser klassierte Helsingborg für die Viertelfinals, die bereits am Donnerstag beginnen. Linköping wird es mit Kalmarsund zu tun kriegen.
Bereits seit etwas längerer Zeit war Mullsjö für die Playoffs qualifiziert. Das Team von Jan Zaugg gewann beim abstiegsgefährdeten Sirius mit 6:3, der Könizer gab zum letzten Tor des Spiels den Assist. Da auch Höllviken und Habo verloren, bleibt Sirius in der SSL. Mullsjö beendet die Qualifikation auf dem 4. Platz und weist zudem gemeinsam mit Falun den tiefsten Wert an erhaltenen Gegentoren auf (130 in 26 Spielen) - zum Vergleich: Fagerhult Habo kassierte mehr als doppelt so viele Tore (263). Jan Zaugg und seine Teamkollegen treffen in den Playoffs auf das fünftplatzierte Dalen.
Wie bereits erwähnt steigen also Höllviken und Habo in die Allsvenskan ab. Der Schweizer Torhüter Cyril Haldemann stand beim letzten SSL-Spiel gegen Storvreta zwischen den Pfosten. Fagerhult Habo machte zwar keine schlechte Figur, verlor aber am Ende einmal mehr spektakulär. Das Schlussresultat lautete 12:8 für Storvreta. Höllviken brach zum Saisonende komplett auseinander und verlor gegen Dalen mit 8:19, nach zwei Dritteln stand es 2:14.
Gämperli skort und ist in den Playoffs
Bei den Frauen ist noch eine Runde in der Qualifikation zu spielen, zumindest aus Schweizer Sicht ist aber eigentlich alles klar: Lara Heini gewinnt mit Pixbo das vorletzte Spiel der Regular Season deutlich mit 12:3 gegen Sirius und wird auf dem zweiten Platz bleiben. Direkt dahinter reiht sich Endre auf dem dritten Rang ein, Corin Rüttimann fehlte zuletzt beim 12:7-Sieg gegen Jönköping krankheitsbedingt, wird aber am kommenden Wochenende wieder spielen können.
Grund zur Freude hatte Andrea Gämperli trotz einer 4:7-Niederlage gegen Västeras Rönnby. Einerseits schoss die Schweizerin zwei Tore und gab einen Assist, andererseits qualifizierte sich ihr Team definitiv für die Playoffs. Da nämlich auch Nacka Wallenstam und Warberg verloren, können diese beiden Teams Malmö nicht mehr einholen. Somit stehen vor der letzten Runde alle acht Playoff-Teilnehmer fest. Einzig der Kampf um den 12. Platz und somit den Ligaerhalt ist noch offen: Karlstad und IBK Lund treffen in der letzten Runde zum Direktduell aufeinander, Karlstad hat davor aber noch zwei Nachtragsspiele zu absolvieren und könnte sich den Ligaerhalt theoretisch schon vor der letzten Runde sichern.