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Jelena Ostapenko hat mit ihrem Halbfinal-Sieg gegen Timea Bacsinszky an den French Open 2017 verschiedene Meilensteine erreicht:
- Lettische Sportgeschichte: Sie steht als erster Tennisprofi ihres Landes im Final eines Grand-Slam-Turniers.
- Roland-Garros-Geschichte: Als Nummer 47 der Welt ist sie die erste ungesetzte Finalistin in Paris seit der Jugoslawin Mima Jausovec, die 1983 Chris Evert unterlag.
- Im zweiten Anlauf: Zuvor hatte Ostapenko an der Porte d'Auteuil einzig 2016 im Hauptfeld gestanden – und in der 1. Runde verloren.
Vor Paris war das Erreichen der 3. Runde bei den Australian Open dieses Jahr das beste Grand-Slam-Resultat für die Wimbledon-Juniorensiegerin von 2014, die auf der Tour noch keinen Titel gewonnen hat, gewesen.
Ich bin einfach glücklich und happy, meinen Geburtstag auf diese Art und Weise zu verbringen.
Am Tag ihres 20. Geburtstags sorgte Ostapenko auch für neue Einträge in die WTA-Annalen. Bei einem Grand-Slam-Turnier war seit Caroline Wozniacki 2009 keine Finalistin jünger. Speziell: Gegen die Dänin – die den US-Open-Final vor acht Jahren gegen Kim Clijsters verlor – hatte sich Ostapenko im Viertelfinal in extremis durchgesetzt.
«Ich bin einfach glücklich und happy, meinen Geburtstag auf diese Art und Weise zu verbringen», sagte Ostapenko, nachdem sie das Duell gegen das andere Geburtstagskind – Bacsinszky wurde 28 – gewonnen hatte.
Wie Ivanovic vor 10 Jahren
Am Bois de Boulogne ist die ehemalige Turniertänzerin Ostapenko übrigens die jüngste Finalistin seit Ana Ivanovic 2007. Die Serbin verlor das Endspiel vor 10 Jahren gegen Justin Henin, ehe sie die «Coupe Suzanne Lenglen» ein Jahre später gewann.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 08.06.2017, 14:55 Uhr.