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Projekt-Ausschreibungen
Inter- und Hyperkonnektivität
Die Begriffe «Interkonnektivität» und «Hyperkonnektivität» stehen für zwei Phänomene, die eng miteinander verknüpft sind und die uns stark beeinflussen. Sie haben Auswirkungen auf unsere Sicherheit, unsere Gesundheit, auf die Art und Weise, wie wir konsumieren, auf unsere Beziehungen zu anderen Menschen und auf die Umwelt. Spricht man von «Interkonnektivität», bezieht man sich vornehmlich auf vernetzte Geräte, etwa für die Heimautomatisierung. Aber auch Smartphones und weitere Objekte, die über einen Internetzugang verfügen, zählen dazu. Der Begriff «Hyperkonnektivität» bezieht sich auf die ständige und allgegenwärtige Vernetzung.
Welche Möglichkeiten bieten Inter- und Hyperkonnektivität für die Schweiz? Wie können sie gefördert werden? Wo ist Vorsicht angebracht? Welcher rechtliche Rahmen ist nötig, um die Vorteile der Hyperkonnektivität am besten nutzen zu können? Welche Auswirkungen sind auf ökonomischer und ökologischer Ebene zu erwarten, und welche Chancen eröffnen sich für Wirtschaft und Umwelt?
TA-SWISS schreibt eine Studie aus, um die Chancen und Risiken der Inter- und Hyperkonnektivität abzuschätzen.
Weitere Informationen
Bioelektronik
Aufgrund der Corona-Situation wurde die Ausschreibung verlängert bis am 16. August 2020.
Aktuelle Entwicklungen in der Elektronik, bei Sensoren und Werkstoffen machen es möglich, dass elektronische Geräte direkter mit dem menschlichen Körper verbunden werden können als bisher. Das ist vor allem in der Medizin von Interesse, wo solche Geräte für die Stimulation von Nerven oder die Erfassung von Signalen verwendet werden. Es gibt auch bereits erste Anwendungen, die der Leistungssteigerung (Human Enhancement) und für spielerische Zwecke dienen sollen. Ausserdem ermöglichen implantierbare Chips als reine Speichermedien die Identifikation von Personen, beispielsweise für die Zutrittskontrolle.
TA-SWISS schreibt eine Studie aus, um die Chancen und Risiken der Bioelektronik abzuschätzen.