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In der Kategorie Luftpistole 10m der Frauen konnte sich mit Heidi Diethelm Gerber und Sandra Stark gleich zwei der drei Schweizer Schützinnen für den Final qualifizieren. Mit 574 Punkten belegte Diethelm Gerber den 5. Platz in der Qualifikation, vier Innenzehner trennten die Märstetterin von Rang vier. Qualifiaktionssiegerin wurde die Polin Klaudia Bres mit 578 Zählern.
Sandra Stark erzielte ein Total von 568 Zählern und klassierte sich auf Rang acht.
Die dritte Schweizer Schützin im Bunde, Rebecca Villiger, schoss ein Total von 563 Punkten, was Rang 18 in der Qualifikation ergab.
Im Final konnte Heidi Diethelm Gerber ihre Leistung nochmals erhöhen und verwies sieben ihrer Konkurrentinnen auf die hinteren Ränge. Sie erreichte somit den zweiten Rang mit 237.5 Punkten, hinter der Polin Natalia Kros mit 241.9 Zählern. Bronze ging an Teresa Gross aus Deutschland.
Sandra Stark wurde Siebte. Mit diesem Resultat konnte sich Stark, die in den vergangenen internationalen Wettkämpfen und jüngst an der Druckluft-EM in Osijek (CRO) enttäuschte, zumindest partiell rehabiliteren.
Dylan Diethelm wird Siebter
Bei den Männern Luftpistole legte Dylan Diethelm gleich zu Beginn der Qualifikation mit 99 Punkten in der ersten Passe los wie die Feuerwehr. Es folgten 97 Zähler in der zweiten Serie, 94, 94, 96 und 95 lauteten die Resultate in den folgenden Passen. Mit einem Total von guten 575 Punkten klassierte sich der Weinfelder so auf dem siebten Rang der Qualifikation – gerade mal eine Mouche betrug die Differenz auf Rang sechs. Qualifikationssieger Kevin Venta aus Deutschland schoss 581 Punkte.
Im Finale schliesslich konnte Diethelm nicht um Podestplätze mitreden. Er klassierte sich schliesslich auf Rang sieben, Venta wurde Achter. Der Sieg ging an den Brasilianer Julio Almeida (242.2), Silber holte sich der Deutsche Michael Heise (240.2), Bronze ging an den Polen Patryk Sakowski.
Nicht ganz in die Gänge kam der zweite Schweizer Pistolenschütze, Steve Demierre: Je eine 93 gleich zu Beginn des Wettbewerbs sowie in der dritten Passe sorgten mit dafür, dass der Fribourger seine Finalträume begraben musste. Mit einem Total von 568 Punkten reihte sich Demierre am Schluss auf Rang 15 der Tabelle ein. (cpe)