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Der WWF hat gegen das Baugesuch für das Gaskraftwerk in Chavalon Einspruch erhoben. Das Potential an Energieeffizienz und erneuerbaren Energien ist laut der Umweltschutzorganisation noch lange nicht ausgeschöpft.
Der Energiekonzern EOS/CTV hat für das geplante 400MW-Gaskombikraftwerk auf dem Gebiet von Chavalon, Gemeinde Vouvry (VS), ein Baugesuch eingereicht. Der Bau würde eine neue 380kV-Leitung, eine den Rotten überquerende Verlängerung der Erdgasleitung sowie diverse Rodungen erfordern. Die Auswirkungen auf das Landschaftsbild wären deshalb markant. Durch die jährliche Produktion von 2,2 Milliarden kWh würden 750'000 Tonnen CO2 in die Atmosphäre ausgestossen. Das Baugesuch für das Kraftwerk von Chavalon sieht zudem keine Kompensation der CO2-Emissionen vor. Ausserdem bemerkt Marie-Thérèse Sangra, Regionalsekretärin des WWF Wallis, „dass die Gefahr einer Stromlücke nicht wirklich besteht“. Vielmehr liege ein Mangel an Energieeffizienz vor. Heute sei eine effiziente Nutzung von Strom und erneuerbaren Energien wie Sonne, Wind, Geothermie und Biomasse vordringlich. „Man könnte ein Schweizer Atomkraftwerk einsparen, wenn das Warmwasser in unseren Häusern von Sonnenkollektoren auf den Dächern erzeugt würde“, so Sangra. (sb)
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