Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03454.jsonl.gz/493

Die personellen Entscheide beim ZSC überschlagen sich zur Zeit! Nach der gestern bekannt gewordenen Verpflichtung von Severin Blindenbacher, wurde heute auch der neue Headcoach für die nächsten beiden Jahre bekannt gegeben. Damit ist auch klar, dass Bengt-Ake Gustafssons Vertrag nicht verlängert wird. Der neue Mann an der Bande wird Bob Hartley sein. Der Kanadier war bisher in der NHL angestellt.
Zwischen 1998 und 2002 trainierte er die Colorado Avalanche’s, mit welchen er im 00/01 auch den Stanley-Cup gewann. Anschliessend übernahm er das Coaching der Atlanta Trashers und war dort unter Vertrag bis ins Jahr 2007. Ehe der 50-jährige zum ZSC stiess, arbeitete er noch als Experte bei diversen TV- und Radiostationen in Montreal. Nebenbei führte er noch eine eigene Hockeyschule.
Sein Assistent ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt. Mit Hartley dürfte aber ein anderer Wind in der Zürcher Garderobe Einzug halten…
Es war der 20. Oktober und ein Tag nach der 5:4 Penaltyniederlage gegen Rapperswil, als das Trainerduo Muller und Leslie entlassen wurde und Bengt-Ake Gustafsson das Team übernahm. Die Trainerrochade dauerte keine 24 Stunden und war eher aus kurzer Hand geplant, doch sie sollte sich als richtig herausstellen. Zusätzlich wurde der routinierte ex NHL-Star Owen Nolan für rund einen Monat verpflichtet und auch dieser Schachzug sollte sich später noch bezahlt machen.
Am darauffolgenden Samstag hatte zumindest Gustafsson seine Premiere, konnte aber die nächste Niederlage noch nicht verhindern. Owen Nolan gab seinen ersten Einsatz für die Zürcher erst im Revanchespiel gegen Rapperswil und dies mit zwei Assists äusserst erfolgreich. Es war auch der Moment in welchem Bastl und Pittis ihre scheinbar verlorene Form wieder fanden.
Zudem war es der Auftakt einer erfolgreichen Serie mit neun Spielen und sieben Siegen. Dagegen stehen nur die Niederlagen im Penaltyschiessen gegen Langnau und Bern. Stellvertretend für den Aufschwung im Zürcher Lager war das Jubiläumsspiel gegen Lugano, das mit einem 6:2 beendet werden konnte. Die Tessiner brachten zwar fast keine Gegenwehr auf das Eis und trotzdem war das Gefühl da, dass sich etwas zum Positiven verändert hat.
Der letzte Erfolg, das 8:3 gegen Ambri, brachte eine erneute Steigerung in der Tabelle – Rang 5 ist nun der aktuelle Zwischenstand, die Tendenz eher steigend. Damit ist der Z endgültig im gesicherten Mittelfeld angekommen und darf sich getrost etwas weiter nach oben orientieren. Am besten macht er dies bereits dieses Wochenende, da warten zwei Teams aus den Top 4 mit Zug und Bern.
Gruth, Henryk und Bengt-Ake Gustafsson Foto: Dominik Hew / zscblog.ch
Es waren hektische Tage beim ZSC in der Geschäftsstelle in Oerlikon. Die Niederlage am Dienstag gegen Rapperswil löste eine grosse Welle aus, da war zum einen die Entlassung von Muller und die sofortige Neueinstellung von Bengt-Ake Gustafsson als Headcoach. Gestern nun landete der Transfer aus der NHL, welcher am Donnerstag bekannt gegeben wurde, die Legende Owen Nolan. Ob dieser spielt ist noch nicht bekannt und wird wohl erst auf dem Matchblatt ersichtlich sein.
Die Stimmung bei Fans und Spielern am Dienstag Abend auf dem absoluten Nullpunkt und der Frust riesig. Nun gut vier Tage später scheint die Welt bei allen ein deutliches Stück besser zu sein. Faktisch aber ist der Z immer noch im Strichkampf und ebenfalls wird Gustafsson heute Abend keine Tore schiessen. Eigentlich ist es nur die Einstellung und die Hoffnung welche auf den Kopf gestellt wurde mit den vergangenen Tagen. Ein Trainerwechsel bietet immer die Möglichkeit neue Impulse einzubringen, aber er er garantiert keinenfalls Erfolg. Interessant wird das heutige Spiel sein gegen Genf, ob und wie bereits ein Änderung im Spielablauf ersichtlich sein wird.
Ein Sieg wird vom neuen Trainer erwartet und die Mannschaft tut gut daran dies auch umzusetzten. Damit die Euphorie des neuen Trainers und des NHL Superstar nicht gleich wieder abbricht! ZSC suscht gar nüt!
Nun ging es Schlag auf Schlag. Nach der gestrigen Niederlage im Spiel gegen Rapperswil wurden heute morgen kurzerhand die Konsequenzen aus dem schlechten Saisonstart gezogen. Muller und Leslie sind per sofort nicht mehr im Dienst der Zürcher. Dies nach 16 Runden und nur gerade 20 Punkten. Zu wenig für den Zürcher Vorstand und so darf der Schwede Bengt-Ake Gustafsson das schwierige Erbe von Muller übernehmen. Die Tore wird nämlich auch der neue Trainer nicht schiessen können, aber hoffentlich mehr Konzept auf das Eis bringen. Colin Muller wurde in den letzten Tagen, besonders auf den Rängen, teilweise stark kritisiert.
Der neue Trainer Gustafsson bringt in seinem Repertoire unter anderem einen Olympia- und Weltmeistertitel mit seinem Heimatland mit. Er assistierte während fünf Jahren Ralph Krüger bei der Schweizer Nationalmannschaft und war zwischen 1999 und 2001 Headcoach bei Langnau.
Wir wünschen dem Trainer einen guten Start und möchten es dennoch nicht belassen uns bei Colin Muller, besonders für die Erfolge als Assistent neben Simpson, zu bedanken.