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1947 kaufte die Gemeinde die Stadtscheune. Im Mai 1947 nahm man an dieser für 4000 Franken Umbauten vor. Das Gebäude diente darauf als Lager des Bauamts. In den 1990er-Jahren wurde die Liegenschaft zu einem Kulturzentrum ausgebaut: 1996 konnte die Gemeindebibliothek hier eröffnet werden, ein Jahr darauf das Ortsmuseum. In den 1980er-Jahren wollte der Gemeinderat die Liegenschaft an einen Privatmann verkaufen. Doch die Gemeindeversammlung lehnte die Veräusserung dieses wertvollen Gebäudes mit Schiessscharten und einer gassenseits durchbrochenen Heustockwand ab.
Bild-Nr.: 05067.0
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv-Mellingen
An die Landwirtschaft in der Scheunengasse erinnert auch die Stadtscheune, der hübsche Bau mit der Riegelfront auf die Gassenseite und der Stadtmauer mit den schiessschartenförmigen Öffnungen gegen die Landseite.
Das Haus steht unter Denkmalschutz. Im Jubiläumsjahr 1996 „700 Jahre Stadtrecht Mellingen“ wurde es nach einem Umbau im Innern und einer gründlichen Renovation der Fronten als kulturelles Zentrum eingeweiht. Die Stadtscheune beherbergt das Ortsmuseum, das vom Zeitturm in den Neubau verlegt wurde, die Gemeindebibliothek, das Stadt- und Bildarchiv und den Kulturgüter-Schutzraum.
Bild-Nr.: 05067
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text:
Copyright: Fotoarchiv-Mellingen