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Martin Masan - Violino
Shahane Zurabova - Piano
Shahane Zurabova wurde in Eriwan, Armenien, in eine Musikerfamilie geboren. Bald begeisterte sie ihr Publikum durch ihr musikalisches Talent, ihre technische Brillanz und ihre lebendigen Interpretationen. Mit 10 Jahren gewann sie ihren ersten nationalen Wettbewerb. Nach ihrem Abschluss an der Musikschule 1999 setzte sie ihre Ausbildung am Music College R. Meliqyan fort, die sie 2003 mit Auszeichnung abschloss. Anschliessend trats sie ins Komitas State Conservatory in Eriwan ein und nahm an Meisterkursen und Konzerten als Solistin wie Kammermusikerin teil. 2008 schloss sie ihr Studium mit Auszeichnung ab. Weitere Ausbildungen und Aufbaustudien folgten an der Musikakademie Basel. 2010 erhielt Shahana Zurabova den Master Performance Degree mit einem Konzertdiplom und 2012 schloss sie den Master of Arts in Musikpädagogik erfolgreich ab. In der Schweiz trat sie in Konzerten als Solistin und in Festivals als Kammermusikerin auf. Sie gab Meisterkurse beim 28. Internationalen Goppisberger Musikfestival und der Akademie in Grächen, Schweiz.
Marin Masan wurde in Basel in eine Musikerfamilie geboren. Mit sieben Jahren begann er Geige zu studieren. Er ist der Gründer und erste Geiger des Sonoris Quartetts Wien, das das Klingler-Stipendium erhielt. Er war Gastsolitst bei verschiedenen Festivals und für eine Reihe von Auftritten engagiert. Martin Masan gewann den ersten Preis beim Kammermusikwettbewerb des Kiwanis Clubs in Horgeen (ZH), nahm an zahlreichen Meisterkursen für Violine mit weltbekannten Musikern teil. Er schloss sein Studium mit einem Master in Violinperformance an der Universität Wien für Musik und darstellende Kunst ab und ist abwechselnder Konzertmeister des Kammerorchesters Wiener Kammersymphonie.
PROGRAMM
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sonate c-moll op 30 Nr. 2
Allegro con bio
Adagio cantabile
Scherzo Allegro
Finale Allegro - Presto
César Franck (1822-1890)
Sonate A-Dur (1886)
Allegro ben moderato
Allegro
Recitativo Fantasia
Allegretto poco mosso
Die Sonate op. 30 Nr. 2 von L. van Beethoven entstand 1802 und ist dem jungen Zaren Alexander 1. gewidmet. Es ist ein Werk der Gegensätze, grosser Kontraste zwischen stürmischen Akkorden und rhetorischer Stille. Es ist die Zeit, in der die gesundheitlichen Leiden Beethovens einsetzen, in der er das berühmte Heiligenstädter Testament verfasste und der Beginn seiner so bezeichneten “zweiten” Schaffensphase (der “heroischen Phase”). Beethoven selbst schrieb 1802 von einem "neuen Stil”, den er nun erreicht habe. Überaus deutlich ist dieser “neue (heroische) Stil” in der zweiten Sonate c-Moll – vor allem in den Moll-Außensätzen zu hören, deren pathetischer Ton sinfonisch anmutet und in der sich Virtuosität und musikalischer Anspruch verbinden.
Die Sonate von César Franck ist im Gegensatz zur tobenden c-Moll Sonate von Beethoven eine Oase innerer Stille. Der Pariser Organist Franck hat mit diesem Werk eine der beliebtesten Sonaten der romantischen Violinliteratur geschaffen. Gewidmet ist sie dem grossen belgischen Geigenvirtuosen E. Ysaye, welchem sie als Hochzeitsgeschenk überbracht wurde. Dieser hat sie während der kommenden 40 Jahre auf der Bühne regelmässig mit Klavierpartnern bzw grossen Komponisten wie E. Chausson, F. Busoni, L. Godowsky und vielen anderen vorgetragen. Heutzutage ist sie eine der meistgespielten romantischen Violinsonaten.