Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03219.jsonl.gz/625

#ZH Witikon 02
Potentialanalyse
Der Zieldefinition des Auftrages:
Mögliches Bebauungspotential mit Definition der Nutzereinheiten unter Berücksichtigung städtebaulicher, demographischer, wirtschaftlicher und baurechtlicher Aspekte.
Das mittelgrosse Grundstück in der Bauzone W3 wird zweiseitig von Qartierstrassen flankiert. Ostseitig ist ein älteres Näherbaurecht beschrieben, welches im Rahmen eines Neubaus Interpretationsspielraum offen lässt und gegebenenfalls zu unterschiedlichen Wahrnehmungen führen könnte.
Vorausgehend steht die Bedürfnisformulierung, daraus abgeleitet wird eine Lösungsstrategie. Dazu gehört das Abklären standortbezogener Rahmenbedingungen, städtebaulicher und architektonischer Voraussetzungen.
Es werden Qualitäten und Quantitäten geprüft. Besondere Beachtung wird den gültigen Bauregularien geschenkt. Im vorliegenden Beispiel galt es insbesondere die Erschliessungsstrasse hinsichtlich Definition "Weg" oder "Strasse" korrekt zu beurteilen, da hierbei unterschiedliche Abstände zum Zug kommen, die direkten Einfluss einer möglichen Bebauung haben.
Basierend auf einer vorhergehenden Analyse der Rahmenbedingungen und des auftraggeberseitigen Pflichtenheftes wurden die möglichen Flächen und Volumen abgefüllt. In dieser Konzeptphase wurde ein erstes mal die angestrebten Ziele mit den vorliegenden Parametern auf Plausibilität geprüft. Die Erkenntnisse führen zu einer ersten Gesamtbewertung des Projektes.
Darauffolgend wurde das Zwischenergebnis verfeinert. Das Konzept wird soweit ausgearbeitet, dass Fragen bezüglich Rekurssicherheit, Baukosten und Ertragswerte exakt abgeschätzt werden können und der Bauherrschaft so eine abgeklärte Entscheidungsgrundlage präsentiert wird.
Machbarkeitsstudie: 2018
Wohngebäude mit sechs Wohneinheiten