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Der Einsatz von Entmistungsrobotern auf perforierten Laufflächen ist bisher noch wenig verbreitet. Auch fehlen wissenschaftlich fundierte Empfehlungen für den Betrieb. In einem Versuch mit unterschiedlichen Reinigungshäufigkeiten des Entmistungsroboters Discovery (Lely) wurden die Laufflächenverschmutzung und das Verhalten der Kühe bei perforierten Laufflächen erhoben. Die Variante mit einer optimierten Reinigungshäufigkeit zeigte gegenüber den Varianten ohne und wenig Roboterentmistung eine Verbesserung bezüglich Verschmutzungshöhe auf den Laufflächen und Schmierschichtenbildung. Mit der Wassersprühfunktion konnte die Bildung von Schmierschichten signifikant reduziert werden. Bei Entmistungsrouten unmittelbar am Fressgitter wurde zwar eine Unterbrechung des Fressens beobachtet, jedoch war der Unterschied der fressenden Kühe mit und ohne Roboterbetrieb vergleichsweise gering, und die Kühe kehrten nach der Störung meist wieder zum Fressplatz zurück. Die Versuche zeigten, dass bei der Reinigung von perforierten Laufflächen ein Entmistungsroboter mit Wassersprühfunktion mit Blick auf die Verschmutzung zwingend ist.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.
Eine Vetsuisse-Studie zeigt, dass mit dem Konzept Freiluftkalb der Antibiotikaverbrauch in der Käl-bermast um 80 % reduziert wird. AGRIDEA hat die Wirtschaftlichkeit der Freiluftkalbhaltung geprüft und festgestellt, dass sie nicht mit der herkömmlichen Kälbermast mithalten kann.
Im Gegensatz zu Schweinen wird Milchvieh bisher kaum proteinreduziert gefüttert. Studien zeigen, dass es auch beim Rindvieh Potential zur Proteineinsparung und damit zur Reduktion von Ammoniak-Emissionen gibt.