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Laut BAL stand auch 2013 höheren Erlösen wieder eine deutliche Verteuerung der Produktion gegenüber. So hätten die Kosten im Bundesdurchschnitt im Juli 2013 bei 42 ct/l (51,6 Rp.) gelegen, der durchschnittliche Milchpreis jedoch nur bei 38,55 ct/l (47,4 Rp.). Damit sei die Erwirtschaftung von Gewinnen trotz höherer Einnahmen auch 2013 nicht möglich gewesen.
Für den EMB-Vorsitzenden Romuald Schaber zeigt die Studie die Notwendigkeit einer intensiven Marktbeobachtung und geeigneter Marktinstrumente. Er verwies auf Pläne der EU-Kommission, die in den kommenden Monaten Vorschläge für eine Marktbeobachtungsstelle im Milchsektor präsentieren will.
Diese könnte nach Einschätzung Schabers ein erster Schritt zu einer nachhaltigen Stabilisierung der europäischen Milchproduktion sein. Dafür müsse sie jedoch mit den nötigen Kompetenzen ausgestattet werden. Der EMB-Vorsitzende schlug vor, dass die Marktstelle vor allem die Möglichkeit erhält, mit Mengenanpassungen auf die Marktsituation zu reagieren, denn nur mit einer nachfrageorientierten Produktion könne der Milchmarkt dauerhaft stabilisiert werden.