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Im Sommer wird das neue Kantonsspital Uri nach dreijähriger Bauzeit eröffnet. Danach folgen die Sanierung sowie Rück- und Umbauten weiterer Spitalgebäude. Gewisse Arbeiten sind Teil des Neubauprojekts – so der Abriss des Bettentrakts – und damit des dafür gesprochenen 115-Millionen-Franken-Kredits.
Nun hat die Kantonsregierung auch entschieden, was mit den Nebengebäuden passieren soll. Das erste Spitalgebäude, das 1867 bis 1872 erbaut worden war, wird saniert und spitalnah genutzt. Das heisst, es werden dort Arztpraxen sowie 26 Personalzimmer untergebracht. Ein 90-jähriges Nebengebäude wird abgerissen und durch einen neuen Anbau für den Rettungsdienst ersetzt.
Rückgebaut wird auch das 60 Jahre alte Personalhaus. Eine Sanierung wäre gemäss Regierung zu aufwendig, zudem sei die Nachfrage nach diesen Zimmern, die über kein eigenes Bad verfügen, rückläufig. Am Standort des Personalhauses könnte ein Spitalpark geschaffen werden.
Baudirektor Roger Nager (FDP) musste im Parlament erklären, wieso auf den Spitalgebäuden keine Photovoltaikanlagen erstellt werden. Dies liege daran, dass das Spital günstigen Strom aus der Göscheneralp-Kraftwerkkonzession erhalte, sagte er. Es sei aber möglich, dass die Dachflächen von Dritten «bespielt» würden.
Von den genehmigten 6,1 Millionen Franken unterliegen 1,9 Millionen Franken dem obligatorischen Referendum. Die restlichen 4,2 Millionen Franken konnte das Parlament in eigener Kompetenz beschliessen.