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Ja, das gibt es tatsächlich und dies sogar in der Schweiz. Dies ist ein Brauch im romanischsprachigen Raum von Graubünden. Dieser Brauch stammt noch aus der Zeit, als das damalige Rätien Provinz des römischen Reiches war. Chalandamarz markierte den Anfang des Jahres und diente dazu die bösen Geister zu vertreiben.
Heute ziehen die Schüler an diesen Tag schellend durchs Dorf, um den Winter zu vertreiben. Am Morgen ziehen die Knaben in blauen Gewändern und roten Mützen mit umgehängten Glocken durchs Dorf und schütteln diese kräftig. Damit soll das Gras besser wachsen. Dabei sammeln sie Geld und Esswaren, welche später gemeinsam verzehrt werden.
Am Nachmittag findet dann das Tanzfest für die kleineren Kinder statt, während die grösseren Kinder am Abend ihr Tanzfest geniessen dürfen.
Zu diesem Thema erschien im Jahr 2003 von Swissmint (offizielle Münzprägestelle der Schweizer Eidgenossenschaft) sogar eine Gedenkmünze.