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Friedrich Neumann (1915–1989) war ein österreichischer Komponist und Musikwissenschaftler. Er studierte Violine und Klavier sowie Komposition am Mozarteum in Salzburg. Zum Kriegsdienst herangezogen, gelang es ihm doch das Musikstudium während Studienurlauben weiter zu führen. Im Jahr 1941 schloss er am Mozarteum das Fach Komposition ab. Danach gehörte er der Dirigentenklasse von Clemens Krauss an. Später besuchte Friedrich Neumann den Kapellmeisterkurs bei Hermann Abendroth und vertiefte seine Studien der Komposition bei Johann Nepomuk David.
Von 1945 bis 1966 lehrte Neumann am Mozarteum. Danach unterrichtete er bis 1986 an der Musikakademie in Wien, wo er zuletzt ordentlicher Professor für Tonsatz und Komposition war. Neumanns wissenschaftliche Arbeiten widmen sich musiktheoretischen und musikpädagogischen Fragen. Sein kompositorisches Werk umfasst verschiedene Gattungen. So schrieb er zwei Symphonien, ein Konzert für Streichorchester und verschieden Stücke für Kammerensembles, Soloinstrumente und Orgel. Er komponierte auch Lieder und Chorwerke.
Beitragsbild: Die Rieger-Orgel im Mozarteum (1914–1969)