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«Drug Checking», das Prüfen von Substanzen, ist eine Maßnahme zur Schadensminderung für Menschen, die illegale Substanzen konsumieren. Bei auf dem Schwarzmarkt gekauften Substanzen besteht keine Verlässlichkeit auf Inhaltsstoffe und Dosierung.
Studienergebnis bestätigt Dringlichkeit des «Drug Checking»-Angebots
Die Anzahl der untersuchten Proben am DIZ hat sich in den letzten zehn Jahren um das 2,5-fache erhöht. 58% der Proben waren qualitativ und/oder quantitativ minderwertig.
Es wurden erhebliche qualitative und quantitative Unterschiede zwischen den Substanzgruppen festgestellt, und es wurde eine Zunahme der Qualität und des Gehalts
der Proben im Laufe der Zeit nachgewiesen.
«Drug Checking»-Angebote beeinflussen unregulierte Drogenmärkte möglicherweise dahingehend, dass sie qualitativ hochwertigere Substanzen anbieten, und dass sie diese Märkte im Laufe der Zeit stabilisieren können.
Suchtpolitische Massnahmen sind nötig
«Drug Checking»-Angebote agieren zur Zeit in einem rechtlichen Graubereich. Um die Angebote mehr Menschen zugänglich zu machen, müssen zuerst die rechtlichen Grundlagen dafür geschaffen werden.