Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03527.jsonl.gz/442

Vitamin B 1 Thiamin
Der Vitamin-B-Komplex umfasst eine ganze Reihe von Vitaminen, welche alle wasserlöslich sind. Sie wurden ursprünglich wegen ähnlicher Stoffwechselfunktionen zusammengefasst. Es kommen neun B-Vitamine vor.
Vitamin B1 wird über die Darmwand aufgenommen und ist für die Verbrennung von Kohlenhydraten unbedingt erforderlich.
Da Gehirn und Nervenzellen auf Energie aus Kohlenhydraten angewiesen sind, wirkt sich ein Thiamin-Mangel besonders auf alle Gehirn- und Nervenfunktionen aus.
Ein Mangel kommt beim Hund selten vor, ausser es werden zu grosse Mengen an Fisch verfüttert. Da wasserlösliche Vitamine nicht gespeichert sondern über den Urin ausgeschieden werden, sind Überdosierungen nicht zu befürchten.
Natürliche Vorkommen sind in Rindfleisch, Leber, Herz, Hefe, Sonnenblumenkerne, Fenchel, Haselnüsse, Getreidekeime, Löwenzahn.
Vitamin B2 Riboflavin
Dieses Vitamin spielt eine entscheidenden Rolle im gesamten Energiestoffwechsel. Darüber hinaus unterstützt es die Zellatmung und das Sehvermögen.
Ein Mangel sowie eine Überversorgung sind kaum bekannt.
Es kommt unter anderem in Milchprodukten aber auch in Gemüse wie Broccoli, Blumenkohl, grünes Salatgemüse oder Spinat vor, ausserdem in Fisch, Leber, Niere und Herz sowie Eiern und Nüssen.
Vitamin B3 Niacin, Nikotinsäure
Vitamin B3 kann bei aus- gewogener Protein- und Vitamin-B6-Zufuhr vom Hund selbst synthetisiert werden.Es ist Bestandteil aller Körperzellen, wird teilweise in der Leber gespeichert und ist von zentraler Bedeutung den Stoffwechsel von Eiweissen,Fetten und Kohlehydraten.Weiterhin versorgt es die roten Blutkörperchen mit Sauerstoff.
Vitamin B5 Pantothensäure
Pantothensäure ist nötig für den Aufbau von Coenzym A, welches wiederum eine wichtige Rolle im gesamten Stoffwechselgeschehen spielt.
Vitamin B5 repariert geschädigte Zellen, ist an der Pigmentierung des Fells, der Synthese diverser Hormone und der Vitamine A und D sowie an der Entgiftung des Körpers beteiligt.
Vitamin B6 Pyrodixin
Vitamin B6 ist wichtig für den Aufbau von Eiweissen und somit für das Wachstum.
Ausserdem dient es der Bildung von Blut und ist für den Hormonhaushalt sowie die Immunabwehr von Bedeutung.
Ein Mangel sowie eine Überversorgung sind beim Hund weitgehend nicht bekannt.
Es kommt in geringen Dosen in fast allen Lebensmitteln tierischer und pflanzlicher Herkunft vor. Milchprodukte, Leber, Fleisch, Fisch, Kohl, Hülsenfrüchte, Nüsse, Hefe und Bananen sind sehr gute Quellen.
Vitamin B12 Cobalamin
Als einziges Vitamin enthält es einen anorganischen Bestandteil, nämlich das Spurenelement Kobalt.
Cobalamin ist an der Regulation der Energiespeicherung, an der Bildung der DNS sowie an Zellteilung und Zellwachstum beteiligt.
Es ist ausserdem wichtig für das Nervensystem und die Eisenverwertung.
Ein Mangel wird meist erst nach langer Zeit festgestellt. Bei Mangelerscheinungen ist die Zellbildung also gestört, im Falle des Cobalamins wirkt sich dies besonders auf das Nervensystem aus. Eine Überversorgung tritt nicht auf, da das Vitamin nicht gespeichert wird.
Fleisch- und Milchprodukte sowie Fisch sind die Hauptlieferanten für dieses Vitamin.
Vitamin Bc oder B9 Folsäure
Es ist für die Zell- und Gewebebildung, vor allem von Schleimhäuten und Blutkörperchen eine Schlüsselfunktion.
Es unterstützt den DNA-Stoff- Wechsel und schützt das Herz- Kreislauf-System.
Vitamin B7 oder H Biotin
Biotin zählt auch zu den Vitamin-B-Komplexen (B7) und ist wasserlöslich.
Dieses Vitamin hilft dabei, Fett und Protein bei Bedarf in Kohlenhydrate umzuwandeln. Weitere Aufgaben im Energiestoffwechsel sind der Abbau von Proteinen wie auch der Aufbau von Fettsäuren.
Ausserdem ist es entscheidend an der Keratinbildung und damit an gesunder Haut, dem Fell und an den Krallen beteiligt.
Biotin wird zu einem kleinen Teil im Darm synthetisiert und sollte deshalb von aussen zusätzlich zugeführt werden. Biotin kommt jedoch in fast allen Nahrungsmitteln vor insbesondere in Innereien.
Bei einem Mangel treten Hautprobleme sowie Haarausfall auf. Eine Überversorgung ist eher unbekannt.