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Wie das Abkommen letztlich geändert werden soll, blieb zunächst unklar. Bei einer ersten Gesprächsrunde im August hatte Seoul den Forderungen Washingtons nach einer Änderung noch nicht zugestimmt. Stattdessen sollten zuerst die Gründe für das Handelsungleichgewicht zwischen beiden Ländern analysiert werden.
Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer hatte bei den Gesprächen insbesondere das wachsende Defizit der USA im Handel mit dem verbündeten ostasiatischen Land seit dem Inkrafttreten des Abkommens 2012 hervorgehoben. Nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump profitiert Südkorea stärker vom Freihandel als die USA. Südkorea ging dagegen davon aus, dass der freie Handel beiden Ländern zu gleichen Teilen Vorteile gebracht habe. Beide Länder sind nicht nur über das Handelsabkommen eng verbunden. Im Konflikt um das Atomprogramm Nordkoreas stehen die USA an der Seite Südkoreas./dg/DP/men
(AWP)