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Dem Gedanken des Ausstellungspavillons entspricht die spektakuläre Formulierung eines immensen Dachs. Es besteht aus zwei aneinandergefügten, komplizert geformten Stahlschirmen: Der eine ist konkav, der andere konvex. Die Schirme wurden in grossen Einzelteilen auf die Baustelle transportiert, am Boden zusammengesetzt, mit einem Autokran hochgezogen und auf die vorbereiteten Stützen montiert.
Schon für frühere Ausstellungsprojekte hat Le Corbusier verwandte Formulierungen gewählt. Im Projekt Porte Maillot von 1950 schützt ein fast identischer Doppelschirm die demontablen Ausstellungsräume. Der Bau war der Zusammenführung von Malerei, Bildhauerei und Architektur gewidmet, wurde aber nicht ausgeführt. In Zürich steht unter dem Schutzdach ein dauerhafter, differenziert gegliederter Ausstellungsbau. Zwischen den beiden deutlich getrennten Bauteilen liegt eine offene Dachterrasse.