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Modellierung der Ausbreitung von toxischen Gasen: CFD-Simulationen
Die Studien zur Modellierung der Freisetzung, Ausbreitung und Wirkung von gefährlichen Gütern (ebenfalls auf dieser Seite aufgeführt) weisen darauf hin, dass es bei der Ausbreitung von schweren Gasen Situationen und Fragestellungen gibt, für deren Modellierung herkömmliche Integralmodelle, die in gängigen Softwarepaketen implementiert sind, ungeeignet sind. Insbesondere können sie komplexe Geometrien, wie sie für Ausbreitungsberechnungen von Gasen notwendig sind (z.B. Überbauungen), nicht berücksichtigen. Als Alternative dazu bieten sich CFD-Tools an, die eine räumlich und zeitlich differenzierte Betrachtung der Gasausbreitung erlauben.
In der vorliegenden Studie wird die Ausbreitung von Chlor sowohl mit einem Integralmodell (EFFECTS), als auch mit einem CFD-Modell (FLACS) berechnet und die Ergebnisse miteinander verglichen. Das Ziel ist es, in Zukunft unterschiedliche Modellierungstools für die Ausbreitung von schweren Gasen infolge einer Freisetzung aus einem Bahnkesselwagen spezifisch einsetzen zu können.
Ermittlung der Wahrscheinlichkeit einer Freisetzung von Gefahrgut mit Bayes’schen Netzen
Im vorliegenden Projekt wurde die Methode der Bayes’schen Netze verwendet, um die Wahrscheinlichkeit einer Freisetzung von Gefahrgut nach einem Ereignis beim Bahntransport zu berechnen. Es werden sowohl das Bersten eines Tankcontainers bzw. eines Kesselwagens in Folge eines Unfalls, als auch Leckagen nach einer Beschädigung z.B. der Armaturen betrachtet. Auf diese Ereignisse folgt jeweils eine Ausbreitung der Substanz, möglicherweise ein Brand und eine schädlichen Wirkung auf den Menschen.
Bei der Abbildung dieser Ereignisse in Modellen müssen neben ortsspezifischen Einflussgrössen zahlreiche netzspezifische Modellparameter berücksichtigt werden.
Die Wahrscheinlichkeit der Freisetzung wurde in den Screenings Personen- und Umweltrisiken bisher anhand eines Ereignisbaumes modelliert.
Freisetzungsorte von Gefahrgut nach einem Bahnereignis
In welchem Abstand vom Gleis wird das Gefahrgut mit welcher Wahrscheinlichkeit freigesetzt, wenn ein Güterzug verunfallt und die Tankhülle des Containers/Kesselwagens beschädigt wird? Und von welchen lokalen Gegebenheiten oder Parametern (wie z.B. der Geschwindigkeit des verunfallten Zuges, Charakteristika des Unfallortes und der Infrastruktur ) hängt diese Verteilung ab? In der vorliegenden Studie wurden diese Fragen anhand Unfallberichten untersucht.
Freisetzung, Ausbreitung und Wirkung von leicht flüchtigen, toxischen Flüssigkeiten
Der Umgang mit leicht flüchtigen, toxischen Flüssigkeiten ist mit Risiken behaftet. Zur Abschätzung der Risiken von Gefahrguttransporten mit der Bahn gemäss Störfallverordnung (StFV) werden einerseits netzweite Risikoscreenings (Stufe Kurzbericht), andererseits lokale Risikoermittlungen durchgeführt. Die methodische Basis für die Ermittlung der Risiken soll weiterentwickelt werden, das Ziel des vorliegenden Projektes ist die adäquate Integration der Freisetzung, Ausbreitung und Wirkung von leicht flüchtigen, toxischen Flüssigkeiten.
Freisetzung, Ausbreitung und Wirkung von toxischen schweren Gasen
Gefährliche Güter und insbesondere Chlor werden in der Schweiz vorwiegend auf dem Schienenweg transportiert. Die Transportrouten führen teilweise durch dicht besiedelte Regionen. Zur Abschätzung der damit verbundenen Risiken werden derzeit verschiedene Annahmen, Modelle und EDV-Applikationen verwendet.
Freisetzung, Ausbreitung und Wirkung von brennbaren schweren Gasen
Der Transport von brennbaren schweren Gasen auf der Bahn ist mit Risiken für die Bevölkerung in der Umgebung behaftet. Die methodische Basis für die Beurteilung der Risiken aus dem Gefahrguttransport mit der Bahn aus dem Jahr 1998 wurde aktualisiert und weiterentwickelt.
Freisetzung, Ausbreitung und Wirkung von leicht brennbaren Flüssigkeiten (LS Benzin)
Der Umgang mit leicht brennbaren Flüssigkeiten (zusammengefasst im Leitstoff Benzin) ist mit Risiken behaftet. Zur Abschätzung der Risiken von Gefahrguttransporten mit der Bahn gemäss Störfallverordnung (StFV) werden einerseits netzweite Risikoscreenings (Stufe Kurzbericht), andererseits lokale Risikoermittlungen durchgeführt. Die methodische Basis für die Ermittlung der Risiken soll weiterentwickelt werden, das Ziel des vorliegenden Projektes ist die Aktualisierung der verwendeten Rechenmodelle für die Freisetzung, Ausbreitung und Wirkung auf den Menschen von leicht brennbaren Flüssigkeiten.