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Rad - Was als Vorbereitung gedacht war, ging für Fabian Cancellara im Norden Belgiens schmerzhaft zu Ende. Der Berner musste im Scheldepreis zu Boden und gab später die Prüfung auf.
Cancellara kam durch einen Crash nach Rennhälfte zu Fall, wobei er sich Blessuren an Oberschenkel und Knie zuzog. Zwei andere Fahrer waren vor ihm gestürzt, der Schweizer hatte keine Chance auszuweichen. Cancellara setzte zunächst seine Fahrt fort, wohl auch um anzuzeigen, dass er im Hinblick auf den nächsten Sonntag für den Pavé-Klassiker Paris - Roubaix gleichwohl bereit ist. Später indes gab er die Prüfung auf.
Cancellara wurde danach umgehend vom Teamarzt untersucht. Luca Guercilena, Cancellaras Sportlicher Leiter, ist zuversichtlich, dass sich sein Schützling nicht ernsthaft verletzt hat. Genaueres liesse sich aber erst ein Tag später sagen. Das geplante Programm, welches für Donnerstag eine Besichtigung diverser Passagen von Paris - Roubaix vorsieht, bleibt vorerst unverändert. "Aber", so Guercilena, "ideal ist die Situation natürlich nicht." Cancellara ist ja seit letztem Jahr in Sachen Stürzen ein gebranntes Kind. Vor einem Jahr hatte er sich in der Flandern-Rundfahrt das Schlüsselbein mehrfach gebrochen, im olympischen Strassenrennen verletzte er sich gleich nochmals.
Der Deutsche Marcel Kittel holte sich in Schoten wie schon letztes Jahr den Sieg und er verwies mit dem Briten Mark Cavendish den grossen Favoriten auf Platz 2. In der 101. Austragung um den Scheldepreis verhinderte der Mann aus Erfurt den vierten Triumph von Cavendish.
Schoten (Be). Scheldepreis (204 km): 1. Marcel Kittel (De) 4:41:00. 2. Mark Cavendish (Gb). 3. Barry Markus (Ho), alle gleiche Zeit. Ferner: 112. Grégory Rast (Sz) 0:46. - Aufgegeben u.a.: Fabian Cancellara (Sz).
SDA-ATS