Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03114.jsonl.gz/1671

Der an Nummer 8 gesetzte Wawrinka benötigte für das 6:3, 7:6 (7:3), 7:6 (7:5) über Robredo (ATP 18) knapp zweieinhalb Stunden. Danach verwertete er bei eigenem Aufschlag seinen 2. Matchball.
Leichtes Nachlassen bleibt ohne Folgen
Der Westschweizer war insgesamt der stärkere Spieler; er konnte sich auf seinen Aufschlag und seine Grundlinienschläge verlassen. «Ich spielte heute aggressiv und konnte meiner Linie treu bleiben», freute sich Wawrinka nach dem Match. «Vor allem mein Aufschlag war wirklich gut.»
Erst ab Spielmitte liess er leicht nach. «Tommy zu schlagen, ist immer schwierig. Er versucht sich immer zurückzukämpfen», begründete Wawrinka das enger werdende Duell.
Zwei gewonnene Tiebreaks
In den ersten beiden Sätzen gelang Wawrinka früh ein Break (zum 3:1 respektive 2:0). Im zweiten Umgang reichte dies aber nicht zum Satzgewinn, weil er bei 5:4 mit eigenem Aufschlag einen Satzball vergab und das Rebreak kassierte.
Im Tiebreak lag er nach einem traumhaften Crosscourt-Return Robredos 0:2 hinten, nutzte aber eine Schwächephase des Spaniers zu 4 Punkten in Serie und gewann die Kurzentscheidung mit 7:3. Im 9. Game des 3. Satzes musste Wawrinka zwei Breakbälle abwehren, ehe er sich nochmals im Tiebreak durchsetzte.
Nun wartet Djokovic
Im Viertelfinal kommt es erneut zum grossen Duell gegen Novak Djokovic. Wawrinka war dem Titelverteidiger (ATP 2) vor Jahresfrist im Achtelfinal in einem packenden Fünfsatz-Krimi nach über fünf Stunden unterlegen.
Seither hat er drei weitere Male gegen den Serben verloren: Im Halbfinal der US Open, in Paris-Bercy sowie an den ATP Finals.
Für Wawrinka ist es der dritte Grand-Slam-Viertelfinal binnen gut sieben Monaten. In Melbourne stand er aber bisher erst einmal, 2011, unter den besten Acht. Damals schied er gegen Roger Federer aus.