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Innerer Wandel
Als inneren Wandel bezeichnen wir einen Prozess, welcher sich innerhalb eines menschlichen Individuums abspielt und als einer der Grundvoraussetzungen für kollektiven Wandel gesehen werden kann. Eine Vielzahl emanzipatorischer Entwicklungen bilden die Basis dafür, dass das menschliche Individuum sich, die Wahrnehmung der Welt und das menschengemachte Zusammenleben als veränderbar wahrnimmt. Diese subjektive Wahrnehmung bildet die intersubjektive Basis für gesellschaftlichen Wandel, kann aber nie durch ein Individuum selbst herbeigeführt werden. Erst wenn mindestens zwei Menschen daran glauben, dass das gemeinsame Zusammenleben verändert werden kann, kann sich ihr Zusammenleben auch wirklich verändern. Gut zu beobachten ist dies in klassischen monogamen Liebesbeziehungen, die sich endlos im Kreis drehen, bis sich beide Partner*innen dazu entschliessen, dass es möglich ist, diesen Kreis gemeinsam zu durchbrechen.