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Auch in seiner zweiten Weltcupsaison ist der Schweizer Jérôme Voutaz bei den besten Vierspännerfahrern der Welt dabei und wird den Weltcupfinal in Göteborg (SWE) bestreiten. Mit seinem Freibergergespann konnte sich der Walliser in Leipzig definitiv für die letzte Station der Weltcupserie qualifizieren. Doch seine Gegner sind schnell. Der sechsfache Weltcupsieger Boyd Exell (AUS) und die Niederländer IJsbrand Chardon und Koos de Ronde schauen auf eine erfolgreiche Saison zurück.
Mitten in der Grossstadt Göteborg findet jährlich die «Göteborg Horse Show» statt. Darin wird dieses Jahr der Final des Weltcups der Vierspänner integriert. Die sechs besten Fahrer der Saison plus ein Wildcard-Empfänger werden den Wettkampf in zwei Umgängen unter sich ausmachen. Die besten Punktesammler der Saison und somit Favoriten für den Titel sind Boyd Exell und die Holländer Chardon und de Ronde. Voutaz erreichte 20 Punkte, welche er in Genf (drei), im belgischen Mechelen (sieben) und im deutschen Leipzig (zehn) holte. «Ich hoffe, dass es in Göteborg wieder etwa so wie in Leipzig läuft, dann bin ich zufrieden. Ich möchte sicher nicht Letzter werden, ansonsten ist mein Ziel vor allem, dass ich eine gute Leistung bringe.» Die Reihenfolge für den ersten Durchgang wird ausgelost. Der Zeitabstand der Fahrer zum Leader wird am Ende halbiert und in die zweite Runde mitgenommen. Diese wird in umgekehrter Reihenfolge des Klassements durchgeführt. Die besten drei Fahrer dieser beiden Durchgänge bestreiten anschliessend ein «Drive off» (Stechen).
Den Sieg im Visier
Das bisherige Topergebnis der Schweizer Fahrer am Weltcupfinal lieferte Werner Ulrich. Er wurde in den Jahren 2005 und 2006 jeweils Dritter. Der 37-jährige Walliser Jérôme Voutaz erreichte letztes Jahr am Weltcupfinal den guten vierten Rang. «Am Anfang der Saison hatte ich noch kein gutes Gefühl. Auch, weil ich in Stuttgart noch an Krücken ging, da ich zwei Monate vorher mein Bein gebrochen habe. Aber nach intensivem Training bin ich nun guter Dinge.» Trainieren werde er aber nicht anders als bisher, meinte der Walliser.
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