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Filmkritik: Eindimensional19. Internationales Festival für Animationsfilm Fantoche 2021
Earwig (Aya im Original) wird im Babyalter von ihrer Mutter in einem Waisenhaus abgegeben, denn sie wird von einem Dutzend Hexen verfolgt. Die kleine Earwig wächst darauf mit ihrem Kumpel Custard auf. Schnell bemerkt sie, dass sie ein Talent darin hat, andere nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen. Sie schleicht sich mit Custard aufs Dach der Hauses und kriegt immer den hausgemachten Shepherd's Pie. Sie kann also tun und lassen, was sie will.
Doch dies ändert sich schlagartig, als die grosse Bella Yaga und ihr noch grösserer Mann sie adoptieren. Deren Absicht war es aber nie, eine Tochter zu adoptieren - sondern eine Haushaltshilfe. Und Bella benötigt nicht etwa Hilfe bei normalen Tätigkeiten, sondern beim Zubereiten von Zaubertränken. Dies passt Earwig gar nicht, ist sie sich doch ein beinahe prinzessinhaftes Dasein gewohnt. Zusammen mit der sprechenden Katze Thomas schmiedet sie einen Plan, wie sie auch ihre Adoptiveltern um den Finger wickeln kann.