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1839 gründete Alexander Matheson die Destillerie und verpachtete diese an die Sunderland-Familie. 1850 übernahm Margret Sunderland die Leitung von Dalmore. Ab 1867 führten die Brüder Charles, Andrew und Alexander Mackenzie die Brennerei. 1874 wurde die Anzahl der Stills von zwei auf vier erweitert. Nach dem Tod von Alexander Matheson 1886 wurde die Brennerei 1891 von Sir Kenneth Matheson für 14.500 £ an die Mackenzie Brüder verkauft. 1917 zog die Royal Navy bei Dalmore ein, um Minen herzustellen. Ein Teil der Brennerei wurde beim Abzug der Royal Navy durch eine Explosion beschädigt. Weil Andrew Mackenzie und die Royal Navy sich nicht auf eine Entschädigung einigen konnten, führte Mackenzie das Verfahren bis in das House of Lords.
1922 begann die Whisky-Produktion wieder. Die Malting Floors wurden 1956 durch eine Saladin Box ersetzt. Im Jahre 1960 wurde die Dalmore-Whyte & Mackay Ltd. aus dem Zusammenschluss der Mackenzie Brothers (Dalmore) Ltd. und der Whyte & Mackay Ltd. gegründet. Die Anzahl der Stills wurde 1966 von vier auf acht erweitert, 1982 die Saladin Box außer Betrieb gesetzt und seitdem das Malz von fremden Mälzereien gekauft. 1990 kaufte American Brands Whyte & Mackay und änderte 1996 seinen Namen in JBB (Greater Europe). Durch einen Management Buy-Out wurde die Firma 2001 von Fortune Brands gekauft und in Kyndal Spirits umbenannt. 2002 erfolgte eine erneute Umbenennung in Whyte & Mackay. 2007 wurde Whyte & Mackay und die dazugehörigen Brennereien Dalmore, Isle of Jura, Fettercairn und Tamnavulin für 595 Millionen Pfund von United Spirits Limited, einer Tochter der indischen The UB Group gekauft. Am 31. Oktober 2014 wurde Whyte & Mackay aus kartellrechtlichen Gründen an die philippinische Emperador Inc. für 430 Millionen £ verkauft.
Das Wasser der zur Region Highlands/Northern Highlands gehörenden Brennerei stammt aus dem Fluss Alness. Das Malz wird von fremden Mälzereien (Bairds Malt, Inverness) bezogen.
Wie kam das Hirschgeweih auf die Flasche: Zur damaligen Zeit wurde ein Vorfahre der Mackenzie Brüder – ein gewisser Gerald (Colin) Fitzgerald – später als Colin of Kintale und Clanführer der Mackenzies – für seine Tapferkeit im Kampf gegen die Wikinger in Largs ausgezeichnet und zum Castellan von Eilean Donan Castle ernannt. In dieser Position des Beschützer – des Constapler – ritt er mit seinem König King Alexander III. zur Hirschjagd. Die dortigen Ereignisse wurden vor allem durch das berühmteste Gemälde von Benjamin West 1786 erzählt und verbreitet: The Death of the Stag. Hier schildert er auf großer Leinwand, wie eben jener Fitzgerald als Vorfahre der Mackanzie-Brüder den König Schottlands vor dem Angriff eines mächtigen Hirsches beschützt, diesen niederstreckte und somit das Leben seines Monarchen rettet. Als Dank und zur Anerkennung dafür verlieh King Alexander III. ihm und seiner Familie das Recht, eben jenes Antlitz des Zwölfenders im Familienwappen zu führen.