Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03493.jsonl.gz/1149

Der Anbau transgener Kulturen könnte nach Ablauf des Gentech-Moratoriums auch in der Schweiz zu einer Option werden. Dabei stellt sich die Frage, welche Bedeutung diese neue Technologie bei den Landwirtinnen und Landwirten erreichen wird und welche Faktoren die Entscheidung beeinflussen, transgene Kulturen zu nutzen. Die potenzielle Bereitschaft von Landwirtinnen und Landwirten transgene Pflanzen anzubauen sowie die wesentlichen Einflussfaktoren wurden mittels Interviews in einer Untersuchungsregion anhand eines statistischen Verfahrens analysiert. Es zeigte sich, dass kulturspezifische Eigenschaften, wie die spezielle gentechnische Modifikation, im Entscheidungsprozess von Bedeutung sind. Unabhängig von den Kulturen, spielt das soziale Umfeld bei der Anbauentscheidung eine starke Rolle, und scheint in Entscheidungsprozessen, in denen kein Erfahrungswert vorliegt, einen verstärkten Einfluss zu besitzen.
Pflanzenbau
Spring J.-L-, Zufferey V., Verdenal T., Reynard J.-S., Lorenzini F., Bourdin G., Blouin A., Carlen C., Jermini M., Morisoli R., Ferretti M.
Aktuell werden fünf in der Schweiz gezüchtete Merlot-Klone über die Zertifizierung verbreitet. In einem mehrjährigen Versuch von Agroscope in Gudo (TI) konnten sie mit französischen und italienischen Referenzklonen verglichen werden, wobei sie ihre sehr guten Eigenschaften unter Beweis stellten.
Arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze sind wichtig für gesunde Böden und gute Ernten. Eine europaweite Studie zeigt, dass Pflanzenschutzmittel diesen Pilzen zusetzen. Dadurch verringert sich ihre Fähigkeit, Pflanzen über die Wurzeln mit Phosphor zu versorgen.
Schotenklee und Esparsette kommen in Mischungen für ausdauernde Heuwiesen und für tanninhaltiges Futter zum Einsatz. Agroscope ergänzt die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen mit zwei Neuzüchtungen von Schotenklee, während bei der Esparsette alles beim alten bleibt.