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Humberto, 7 Jahre,
Mitglied einer der Gemeinschaften von Santo Domingo de los Colorados
Humberto, der seit seiner Geburt körperlich behindert ist, wuchs in armen Verhältnissen auf. Als der Tdh-Gemeindearbeiter ihn zum ersten Mal traf, war er zudem unterernährt, weshalb er behandelt wurde. Tdh betreut ihn noch heute.
Bekämpfung von Mangelernährung und häuslicher Gewalt
Humbertos Vater arbeitet als Saisonnier auf dem Feld, wodurch er ein nur unregelmässiges und tiefes Einkommen hat. Humbertos Mutter ist eine ehemalige Prostituierte. In der Familie kam es immer wieder zu häuslicher Gewalt – Humbertos Mutter hatte ihren Mann schon mehrfach wegen tätlicher Übergriffe angezeigt. Humberto selbst kam mit einer starken körperlichen Behinderung zur Welt. Als der Tdh-Gemeindearbeiter ihn zum ersten Mal sah, war er zudem unterernährt, weshalb er den Jungen zur Behandlung und intensiven Betreuung zum nächsten Gesundheitszentrum brachte. Seither besucht ein Mitglied des Tdh-Teams Humbertos Mutter einmal im Monat, um sie für bewährte Massnahmen in den Bereichen Gesundheit und Kinderschutz zu sensibilisieren. Das Projektteam ermutigte die Familie zudem, staatliche Unterstützung zu beantragen, die sie im 2011 auch erhielt. Seitdem hat sich die familiäre Situation deutlich verbessert. Die Familienbetreuung durch Tdh wird weitergeführt, damit die Eltern Humberto weiterhin in die notwendige Therapie bringen. Begleitet werden Humberto und seine Familie heute von TdhGemeindearbeitern, die im Rahmen eines Projekts ausgebildet wurden. Den Kontakt mit einer Gemeinschaft aufrechtzuerhalten, ist ein guter Weg, um die Misshandlung von Kindern zu bekämpfen.
Name geändert