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Die „Totenkopf“-Division – ab 1943 3. SS-Panzerdivision „Totenkopf“ – war einer der bekanntesten und gefürchtetsten Eliteverbände der Waffen-SS. 1939 aufgestellt, kämpfte die Division ab 1941 ausschliesslich im Osten – und stets an Brennpunkten: Staraja Russa und Demjansk, Charkow und „Zitadelle“, Kriwoj Rog und Warschau, Budapest und Wien. Hervorgegangen aus KZ-Wachmannschaften, den Totenkopf-Verbänden, stehen die Division und ihr Name wie kaum ein anderer für Härte und militärische Effektivität als „Feuerwehr der Ostfront“, sie stehen aber auch für brutale Kampfführung und die fundamentale Verknüpfung der Truppe mit dem System der Konzentrationslager und des organisierten Mordens. Theodor Eicke, Schöpfer und erster Kommandeur der Division, verkörperte diese Verbindung auf exemplarische Weise. Er machte als Kommandant Dachau zum Modell-KZ und wurde 1934 Organisator des gesamten Lagerwesens. Seine beim „Röhm–Putsch“ eingesetzte „Totenkopf“-Standarte wurde der Kern der Division, sein rücksichtsloser Geist und Fanatismus prägten sie über seinen Tod 1943 hinaus. Die Karriere dieses Mannes erstmals ausführlich dargestellt zu haben, ist eines der vielen Verdienste dieses Buches. Ein wichtiger Beitrag zur Geschichte der Waffen-SS und des Zweiten Weltkriegs, aber auch zur inneren Geschichte des Dritten Reiches.