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Jorge Lorenzo holte mit seinem 7. Saisonsieg, dem 61. in seiner Karriere, seinen 5. WM-Titel nach 2006/07 in der 250er-Kategorie und 2010/12 in der MotoGP. Der 28-jährige Spanier siegte im Grand-Prix von Valencia hauchdünn vor dem Honda-Duo mit dem entthronten Champion Marc Marquez und Dani Pedrosa.
Lorenzo bis zuletzt unter Druck
Marquez und Pedrosa lagen bis zur Zielline in Schlagdistanz mit dem neuen Weltmeister, jedoch verzichteten sie auf einen bedingungslosen Angriff auf ihren Landsmann Lorenzo. Wären die beiden Honda-Fahrer an Lorenzo vorbeigezogen, hätte Valentino Rossi der 4. Platz zum Titel gereicht.
Entfesselter Rossi nicht belohnt
Dass sich Lorenzo seines Triumphs bis zum Schluss nicht sicher sein konnte, lag vor allem an der fulminanten Aufholjagd seines grossen Widersachers. Bis zur Rennhälfte machte Rossi – der Italiener musste aufgrund einer Strafversetzung aus der letzten Reihe starten – 21 Plätze gut.
Bereits in der Startrunde war der 9-fache Weltmeister von Position 25 auf Platz 15 vorgeprescht. Am Ende reichte es dem «Doktor» zum 4. Platz. Für seinen ersten WM-Titel seit 2009 hätte Rossi 2. werden müssen.
Sendebezug: SRF info, «sportlive», 08.11.2015, 13:40 Uhr