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Wieder eine hinreissende Erzählung von Herta von Stein. Einfühlsam und intelligent beschreibt die Autorin die Entwicklung einer attraktiven jungen Frau zur strengen und gnadenlosen Herrin. Sie schien zufrieden. Mehr als das, seine Unterwürfigkeit hatte sie noch mehr bestärkt, dass das, was sie beide hier in diesem Moment miteinander erlebten, für sie beide die Erfüllung lange gehegter Wünsche war. Seine Demut und Erniedrigung elektrisierten sie. Alles in ihr forderte danach, ihn auszupeitschen. Ungeduld trieb sie an. Grausamkeit nahm ganz und gar Besitz von ihr, kalte, erbarmungslose Grausamkeit. Sie zitterte vor Erregung, konnte den Moment kaum noch erwarten, wo sie die Peitsche in der Hand hielt, damit ausholte und Schmerzen in seinem Fleisch verbreitete. Sie wollte seinen Schmerz, sie fieberte nach seinen Schreien. Der Gedanke an das Geräusch der Peitsche, die auf wehrloses Fleisch traf, machte sie heiss und feucht. Den Freunden des gepflegten Krimis empfehlen wir Imre Szabos "Die Hintermänner".