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Historischer Hintergrund
In der Feier der Eucharistie knüpfen wir am Letzten Abendmahl an. Der älteste biblische Bericht darüber findet sich im 1. Korintherbrief. Er stammt vom Apostel Paulus und lautet: "Denn ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch dann überliefert habe: Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis! Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sprach: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis." (1 Kor 23-25)
Der Evangelist Matthäus berichtet von jenem Letzten Abendmahl: "Während des Mahls nahm Jesus das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es den Jüngern und sagte: Nehmt und esst; das ist mein Leib. Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet und reichte ihn den Jüngern mit den Worten: Trinkt alle daraus; das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden." (Mt 26,26-28)
In der Heiligen Kommunion, im eucharistischen Brot kann der gläubige Mensch Christus, den Auferstandenen, in seiner Kraft und Liebe auf ganz besondere, unüberbietbare Art und Weise begegnen und ihn empfangen.
Von Anfang an wurde in der frühen Kirche die Mahlfeier abgehalten. In der Apostelgeschichte steht geschrieben: "Sie hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten". (Apg 2,42)