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Der Lifthill ist für mich einer der langweiligsten Antriebe von allen, denn man fährt nur langsam auf einen Hügel hinauf. Aber man kann die Aussicht wunderbar geniessen. Oben angekommen allerdings, fängt der Spass dann auch für mich richtig an. Für einige ist der Lifthill jedoch angsteinflössend, da während dem langsamen Hochfahren die Spannung ins Unermessliche steigt.
Der Lifthill ist bei den meisten Achterbahnen zu finden. Meistens ist es eine Kette, die den Wagen nach oben befördert. Ein Mitnehmer am Wagen oder Zug, der sogenannte Chain-Dog, hakt sich in die Kette ein und wird somit hochgezogen.
Eine andere Variante ist es, den Zug durch Reibräder (Friction-Wheels), die auf beiden Seiten zwischen den Achterbahnschienen befestigt sind, nach oben zu schieben. Dies geschieht mittels unter den Wagen angebrachten Schwertern. Diese Methode lässt auch Kurven während der Auffahrt zu, wie es beim Olympia Looping der Fall ist. Nachteilig erscheinen bei dieser Methode jedoch ein konstruktiver Mehraufwand, da jedes Reibrad durch entsprechende Motoren in Drehung versetzt werden muss.
Dann gibt es auch noch den Seilzug. Dieser wird vor allem bei größeren Achterbahnen des Herstellers Intamin angewandt. Bei einem Seilzug wird ein Schlitten am Zug eingeklinkt und mit einem Seil nach oben gezogen. Der Kabellift ist dem Seilzug sehr ähnlich, nur ist er wie eine Kette, die aufgerollt wird.
Bei einem Trommellift ist die Schiene spiralförmig um einen zentralen Drehkörper gewunden. An den Zügen ragen seitlich Mitnehmer heraus, an die eine am Drehkörper befestigte Schiene angreift und so den Zug auf der Spirale nach oben befördert. Nur eine Handvoll Anlagen verfügen über ein solches Liftsystem, darunter z. B Euro-Mir und Eurosat im Europa-Park.