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Gründonnerstag
Am Gründonnerstag wurde das letzte Abendmahl von Jesu mit seinen Jüngern abgehalten. Der Tag verdankt seinen Namen scheinbar dem althochdeutschen Wort «grunen», und gilt als Tag der «Greinenden» der Weinenden, der Büsser. Dadurch wird Trauer über das Leiden Jesu symbolisiert.
Karfreitag
Dieser Tag ist nach alter Überlieferung der Todestag von Jesu. Ebenfalls fanden am Karfreitag der Prozess, die Hinrichtung und die Beerdigung statt. Nach dem jüdischen Kalender ist Jesus am 15. Nissan mittags am Kreuz auf dem Kalvarienberg gestorben. Nach dem gregorianischen Kalender könnte dies der 7. April des Jahres 30 oder der 3. April des Jahres 33 nachmittags gewesen sein. Der Karfreitag wird mindestens seit dem zweiten Jahrhundert gefeiert und gilt in der katholischen Kirche als strenger Fasttag. Für die evangelischen Christen ist der Karfreitag der höchste Feiertag des Kirchenjahres und auch der wichtigste Abendmahltag. Dieser Tag dient der Besinnung auf die Leiden Christi am Kreuz.
Kreuzigung ist keine Erfindung der Römer
Die Römer waren seit jeher bei den Hinrichtungsarten sehr erfinderisch. Aber eine, der von ihnen am meisten angewandte Methode, eben die Kreuzigung, stammt nicht von ihnen. Als Erste kreuzigten die Meder und die Perser, wobei diese Todesart im Altertum als besonders grausam galt. Auch Alexander der Grosse scheint diese besonders grausame Hinrichtungsmethode angewandt zu haben. Die Römer übernahmen die Kreuzigung wahrscheinlich von den Karthagern, welche mit den Phöniziern in Verbindung standen.