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Cognac, benannt nach der französischen Stadt Cognac, wird zur Hauptsache aus der Ugni Blanc-Traube gewonnen, bei uns besser bekannt als Trebbiano. Die vergorenen Tauben werden zweimal gebrannt und anschliesend mehrere Jahre im Eichenfass gelagert. Kürzungen wie V.S., V.S.O.P. (“Very Superior Old Pale”) oder Napoléon beispielsweise geben Auskunft über das Alter eines Cognacs. Der berühmte und geschützte Brand aus den französischen Anbaugebieten Cognacais, Charente und Charente-Maritime ist nicht nur ein beliebter Digestif, sondern eignet sich auch gut zum Verfeinern von Saucen, vor allem zu dunklem Fleisch und Wild. Auch zu Schokoladen- und Orangendesserts passt Cognac ausgezeichnet. Bei warmen Gerichten bzw. Saucen sollte Cognac erst gegen Ende der Zubereitung beigefügt werden, sodass der Alkohol verraucht, das Aroma jedoch erhalten bleibt.