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Was, wenn Deflation & ein Boom folgen statt anhaltend hohe Inflation & Rezession?
Was hält ihr davon❓
Am Institutionellen Altersvorsorge- und Investorengipfel 2023 von Barbara Bertolini durfte ich diese Woche in Wien auf einem Panel zum Thema Inflation und Altersvorsorge teilnehmen.
Eine These, die ich in den Raum warf:
➡️ „Ist die Angst vor einer anhaltend hohen Inflation vielleicht übertrieben?“
Ich finde, das Augenmerk liegt fast überall auf den hohen Geldmengen, den geopolitischen Unsicherheiten oder der Demografie und dem so resultierenden Inflationsdruck.
Der 1970er-Vergleich wird dabei oft genannt.
Doch was, wenn wir nicht in den 1970er-, sondern in den 1920er-Jahren sind?
Damals folgten dem 1. Weltkrieg eine Pandemie und hohe Inflationsraten, bevor wir dann in eine kurze, aber heftige Deflation fielen. Dann folgten die Roaring Twenties mit dank technologischem Fortschritt (Autos, Radio, TV, …) sehr tiefen, teils leicht negativen Inflationsraten und sehr hohen Wachstumsraten bis Ende der 20er-Jahre.
➡️ Die Parallelen sind da, die Technologien stünden auch heute bereit.
Allenfalls überwiegen die deflationären und wachstumstreibenden Innovationen auch heute?
Eure Meinungen würden mich interessieren?