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Antje Stahl wurde in Hamburg geboren, passt aber genauso gut nach New York oder Paris und studierte und arbeitete dort deshalb jeweils für eine Weile. Ihre journalistische Laufbahn begann sie als Redakteurin für das Kunstmagazin Monopol dann in Berlin und als Autorin für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. 2017 zog sie nach Zürich, um dort die Leitung des Dossiers „Architektur & Design“ im Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung zu übernehmen und im Anschluss und bis heute „Architekturkritik“ am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur der ETH Zürich zu lehren.
Für ihre Texte wurde sie u.a. mit dem Michael-Althen-Preis für Kritik und dem ADKV-Art Cologne-Preis für Kunstkritik ausgezeichnet.
In ihrer Freizeit beteiligt sich Antje Stahl noch gerne an Kunstprojekten und Podiumsdiskussionen, zuletzt trat sie als Vizepräsidentin eines Frauenkabinetts im Theaterstück „What if women ruled the world?“ der Künstlerin Yael Bartana in der Berliner Volksbühne auf und spielte in Jakob Brossmanns & Friedrich von Borries' Kurzfilm „Die Kunst der Folgenlosigkeit“ zusammen mit Milo Rau Küchenhilfen, die über den ökologischen Fussabdruck der Kunstszene streiten.
Seit 2021 schreibt sie für die Republik – und da ihr Sohn in Berlin in die Kita geht, pendelt sie zwischen der Redaktion in der Langstrasse und ihrem home office mit Blick auf einen stillgelegten Friedhof und den Fernsehturm am Alexanderplatz.