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Alpensteinhuhn
Das Alpensteinhuhn ist als potenziell gefährdete Art auf der Roten Liste.
Alpensteinhuhn
ALECTORIS GRAECA
Das Verbreitungsgebiet des Alpensteinhuhns erstreckt sich über die ganzen Alpen in Höhenlagen von 700 – 2700 Meter über Meer. Es hält sich gerne in unübersichtlichen Steilhängen auf, wo es durch das felsenfarbige Gefieder hervorragend getarnt ist. Im Winter, wenn sich die Schneedecke schliesst, weicht es in tiefere Lagen aus und taucht auch in Siedlungsgebieten von Bergdörfern auf. Die kalten Winternächte verbringt es in selbst gegrabenen Schneehöhlen.
Zur Brutzeit zwischen April und Juni trifft man die Tiere paarweise an. Zu dieser Zeit sind Alpensteinhühner besonders ruffreudig: Territorien von rund 10 Hektaren werden von den Hähnen durch ihren eigentümlichen «Gesang» markiert. Das Weibchen brütet die 10 – 15 Eier alleine aus.
Im Herbst können sich mehrere Familien zu so genannten Wintergruppen zusammenschliessen, die sich im nächsten Frühling wieder auflösen. Eine besondere Verhaltenseigenart des Alpensteinhuhns ist, über weite Strecken laufend fliehen zu können, um sich dann in einer unzugänglichen Spalte zu verkriechen.
Im Natur- und Tierpark leben die Alpensteinhühner zusammen mit den Bartgeiern und den Schneehasen in einer Voliere.