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Das "Global Forum for Food and Agriculture", das alljährlich während der Grünen Woche in Berlin stattfindet, war in diesem Jahr dem Thema "Wasser und Landwirtschaft – Schlüssel zur Welternährung" gewidmet. Am Schluss der Tagung unterzeichneten die 83 Agrarminister ein Abschlusscommuniqué, in welchem sich die Länder verpflichten, sich für einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser einzusetzen.
Vier zentrale Herausforderungen identifizierten die Agrarminister in Berlin:
· Die Reduzierung von Wasserknappheitsrisiken
· die Reduzierung der Verunreinigung von Wasser
· Management von Wasserüberschuss sowie
· die Sicherstellung des ausreichenden Zugangs der Landwirtschaft zu Wasser.
Der deutsche Agrarminister Christian Schmidt überreichte das Communiqué am Ende der Tagung an FAO-Generaldirekter José Graziano da Silva. Der Klimawandel werde sowohl ausgeprägte Dürreperioden als auch sintflutartige Regenfälle nach sich ziehen und damit die Anbaubedingungen in vielen Regionen der Welt zusätzlich verschlechtern, heisst es in einer Mitteilung zum Agrarministertreffen. Wetterveränderungen habe es immer gegeben, aber die Welt sei heute sehr viel verwundbarer.
FAO-Generaldirekter José Graziano da Silva betonte, dass Zugang zu Wasser ist ein Menschenrecht sei. Mit 1,2 Milliarden Menschen würden heute knapp ein Fünftel der Weltbevölkerung in Regionen mit grosser Wasserknappheit leben, gab er zu bedenken. Im Jahr 2025 werden es laut dem Umweltbericht der Vereinten Nationen rund 1,8 Milliarden Menschen sein.