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Wie nicht anders zu erwarten, bildeten an all den Parteiversammlungen im Verlaufe der Jahrzehnte folgende Themen die Haupttraktanden: Budget und Rechnung der Körperschaften, Stellungnahmen zu ausserordentlichen Vorlagen wie beispielsweise Richtplanungen, Sanierung von bestehenden und Bau von neuen Strassen, Kandidatensuche für Wahlen, Rekrutierung von neuen Parteimitgliedern und Organisation der Wahlkämpfe.
Einen besonderen Platz auf der Traktandenliste erhielten auch Geschäfte, die man als Dauerbrenner bezeichnen könnte: Gaswerk, Bodan, Alleestrasse, Hafenareal, die T13, Übergang von Proporz zu Majorz, Umwandlung des Spitals zum Regionalen Pflegeheim und der unaufhaltsame Abbau von Arbeitsplätzen in Romanshorn, bedingt durch die Strukturveränderungen bei SBB und PTT.
Im Allgemeinen unterstützte die SP Romanshorn die Anträge des Gemeinderats, was bei der starken SP-Fraktion kaum überraschen kann. So unterstützte die SP beispielsweise alle Kredite für das Seebad, stand 1965 hinter dem Erwerb von Bauland für die neue Kanti und sagte 1976 Ja zum neuen Bootshafen.
Die SP stellte sich aber der bürgerlichen Mehrheit bei regionalen Verkehrsvorhaben entgegen, so beim Ausbau des Flughafens Altenrhein und bei der Realisierung der T13. Und – last but not least – setzte sich die SP als einzige Partei für den Erhalt von Fischer- und Reinhardthaus ein (worauf Gemeindeammann Anderes aus Protest aus dem Parteivorstand austrat.)