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Das Handy wirkt anscheinend schmerzlindernd bei operativen Eingriffen unter örtlicher Betäubung.
Zu diesem überraschenden Ergebnis kamen US Wissenschaftler an der Cornell University in Ithaca. Sie teilten Patienten in vier Gruppen ein: Ein Teil erhielt eine Standardbehandlung. Die anderen machten entweder ein Handy-Spiel, tauschten SMS mit einem Freund oder Familienmitglied aus oder betrieben Kennenlern-Konversation mit einem Forschungsassistenten. Ergebnis: Die Patienten mit Handy verlangten nur halb so oft zusätzliche Schmerzmittel wie jene ohne. Bei denjenigen, die SMS an eine vertraute Person schickten, war dies vier Mal seltener der Fall. Am deutlichsten war der Effekt aber bei denjenigen, die mit einem Fremden kommunizierten. Die Forscher führen dies – neben der Ablenkung – darauf zurück, dass die Patienten bei einem Fremden häufiger Wörter verwendeten, die positive Emotionen ausdrücken und so wie eine Verstärkung wirken.
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