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Im Jahr 1735 machte sich eine Gruppe von zwölf Wissenschaftlern und Abenteurern auf den Weg zum Äquator. Ihr Ziel: die Länge eines Breitengrades zu messen, um die Form des Planeten besser verstehen zu können. Das Team verbrachte Jahre in Südamerika, erklomm unter Lebensgefahr Vulkane und durchquerte Dschungel, mit der Vision, die genaue Form der Erde zu bestimmen. Denn nur mit diesem Wissen konnten wir Karten erstellen, die Ozeane überqueren, den Himmel navigieren und um den Globus reisen. Ohne den Breitengrad waren die Karten und Navigation ungenau, Menschenleben gingen verloren, und die genaue Lage von Städten und Flüssen blieb unbekannt. Nach zehn zermürbenden Jahren auf der Suche nach der magischen Zahl kehrten die Überlebenden mit ihrer historischen Entdeckung, die das Interesse der Öffentlichkeit an der Wissenschaft weckte, nach Europa zurück. Sie eröffnete nicht nur die Möglichkeit einer sicheren und genauen Navigation über die Meere, sondern sie fanden auch nützliche Rohstoffe wie Kautschuk und Chinin.
Mit einer Erzählung, die sich liest, als sei sie dem Drehbuch eines Abenteuerfilms entnommen, erweckt Nicholas Crane eine Geschichte zum Leben, die uns zur rechten Zeit daran erinnert, wie wissenschaftliche Entdeckungen die Welt und unsere Zukunft verändern können.
Nicholas Crane
BREITENGRAD
Die wahre Geschichte der Abenteurer, die unsere Welt formten
320 Seiten, Hardcover, Euro (D) 24 | Euro (A) 24.70 | CHF 33
ISBN 978-3-03876-555-4 (Midas Sachbuch)
Der Autor:
Nicholas Crane wurde in Hastings, England, geboren und war lange Jahre Präsident der Royal Geographical Society. Für seine Fernseharbeit wurde er mit einem BAFTA-Award ausgezeichnet. Er ist preisgekrönter Schriftsteller, Geograph und Autor von mehr als 10 Büchern, darunter »Two Degrees West« und »Mercator: The Man Who Mapped the Planet«. Er hat für The Daily Telegraph, The Guardian und The Sunday Times geschrieben. Als großer Abenteurer hat er alle sieben Kontinente bereist. Er lebt in London.
Leseprobe zum Buch: