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- Einleitung
- Wie funktionieren Mikrochips?
- Was kostet es, eine Katze chippen zu lassen?
- Muss jede Katze gechippt werden?
- In welchem Alter sollten Katzen gechippt werden?
- So läuft die Injektion des Mikrochips ab
- Wie funktioniert das Auslesen des Chips?
- Tätowieren oder Chippen: Was ist sinnvoller?
- Vor- und Nachteile der Tätowierung:
- Vorteile eines Chips bei Katzen:
- Extra Sicherheit für Zuhause
Warum sollte man seine Katze chippen lassen?
Dein Kätzchen chippen zu lassen ist eine der einfachsten Möglichkeiten, es zu schützen. Ein Mikrochip ist harmlos und permanent. Dein Tierarzt setzt einen kleinen Mikrochip in der Größe eines Reiskorns unter die Haut der Katze zwischen ihren Schulterblättern ein. Das Verfahren erfolgt schnell und verursacht nicht mehr Schmerzen als eine Spritze. Deine Katze wird den Chip nicht spüren, aber er bleibt ein Leben lang an Ort und Stelle. Dieser Chip erhöht stark die Chance, deine Katze wiederzufinden, sollte sie jemals verloren gehen oder gestohlen werden.
Wie funktionieren Mikrochips?
Jeder Mikrochip verfügt über einen individuellen 15-stelligen Code. Dieser wird auf einer überregionalen Datenbank gespeichert und enthält den Namen und die Kontaktdaten des Besitzers. Sollte deine Katze gefunden werden, kann jeder, der den Chip einscannt, ganz einfach mit dir in Kontakt treten. Während herkömmliche Halsbänder und Markierungen schnell abhandenkommen, sind Mikrochips permanent und bieten lebenslange Sicherheit.
Was kostet es, eine Katze chippen zu lassen?
Für das Chippen einer Katze fallen je nach Modell des Mikrochips Kosten zwischen 30 und 50 Euro an. Enthalten in den Kosten ist das Einsetzen des Chips, was von deinem Tierarzt übernommen wird.
Muss jede Katze gechippt werden?
Im Falle einer Reise mit deiner Katze ins europäische Ausland, besteht die Pflicht, die Katze zuvor chippen zu lassen. Aber auch, wenn du nicht planst, mit deiner Katze zu verreisen, bringt das Chippen deiner Katze die oben genannten Vorteile mit sich.
In welchem Alter sollten Katzen gechippt werden?
Kätzchen können bereits gechippt werden, jedoch ist das Chippen auch noch im Erwachsenenalter der Katze möglich. Spätestens vor einer Reise ins Ausland oder dem ersten Freigang solltest du deine Katze bei einem Tierarzt chippen lassen.
So läuft die Injektion des Mikrochips ab
Der Chip besitzt mit circa 12 Millimetern in etwa die Größe eines Reiskorns. Mit Hilfe einer Spritze wird der Transponder in den linken Nackenbereich der Katze eingesetzt. Von dort aus wandert der Mikrochip in Richtung Schulter und verwächst dann im Gewebe. Die sekundenschnelle Injektion verursacht bei dem Tier in der Regel keine Schmerzen.
Auf dem Mikrochip ist eine einmalige, 15-stellige Nummer gespeichert, die aus einem 3-stelligen Ländercode, einem Code für den Hersteller und einer fortlaufenden Nummer, welche die Fälschungssicherheit gewährleistet, besteht.
Wie funktioniert das Auslesen des Chips?
Mit Hilfe eines speziellen Lesegeräts kann die Kennzeichnungsnummer der Katze ausgelesen werden. Für gewöhnlich besitzt jeder Tierarzt und jedes Tierheim ein solches Auslesegerät. Die auf dem Mikrochip enthaltene Nummer gibt jedoch keine weitere Auskunft über die Halterin oder den Halter der Katze. Diese Informationen sind lediglich bei dem jeweiligen Tierarzt oder einem Haustierregister hinterlegt.
Tätowieren oder Chippen: Was ist sinnvoller?
Neben dem Chippen existieren zwei weitere Möglichkeiten zur Kennzeichnung deiner Katze: eine Tätowierung am Ohr deiner Katze oder ein Halsband mit Adressanhänger. Letztere Variante stellt jedoch die unsicherste der drei Kennzeichnungsmethoden dar. Das Tätowieren von Katzen hat im Gegensatz zum Chippen auch einige Nachteile:
Vor- und Nachteile der Tätowierung:
- Eindeutige und sofortige Kennzeichnung der Katze (Auslese nicht notwendig).
- Kann, anders als Mikrochips oder Halsbänder mit Adressanhängern, nicht ohne Weiteres entfernt werden (besonders bei Freigänger-Katzen sinnvoll).
- Aus Tierschutzgründen muss die Katze für das Verfahren betäubt werden.
- Die Kosten für die Tätowierung belaufen sich auf circa sechs Euro (Hinzu kommen zusätzliche Kosten für die Betäubung der Katze).
- Die Tätowierung kann im Laufe der Zeit verblassen und unlesbar werden.
- Die Nummer der Tätowierung könnte gefälscht werden.
- Ist seit 2012 bei Reisen ins europäische Ausland nicht mehr zulässig.
Vorteile eines Chips bei Katzen:
- Das Einsetzen des Chips erfolgt im Zuge eines einfachen und schnellen Verfahrens ohne Betäubung.
- Die fünfstellige Kennzeichnungsnummer der Katze, die auf dem Mikrochip enthalten ist, kann nur mit Hilfe eines Auslesegeräts abgerufen werden.
- Die Nummer des Mikrochips kann nicht gefälscht werden.
- Ein Mikrochip hält mehrere Jahre.
- Ist international gültig (geeignet für Reisen ins Ausland mit deiner Katze).
Extra Sicherheit für Zuhause
Ein weiterer Vorteil von Mikrochips ist, dass sie unerwünschten Katzenbesuch davon abhalten, deine Katzenklappe zu benutzen. Spezielle, über Chips gesteuerte, Katzenklappen gewähren nur denjenigen Katzen Eintritt, deren Mikrochipnummer sie erkennen. Konsultiere deinen Tierarzt bei weiteren Fragen zum Mikrochippen deiner Katze.