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Wenn der Druck fehlt
Sie ist dazu gedacht, den Wasserdruck im Trinkwasser– sowie im Löschwasserbereich für alle Etagen ausreichend zu erhöhen. Notwendig werden Druckerhöhungsanlagen bei Hochhäusern, wenn der Versorgungsdruck des Wasserwerks für die jeweilige Haushöhe nicht ausreicht, oder in öffentlichen Gebäuden, wenn die gesetzlich vorgeschriebenen Wandhydranten mit Löschwasser versorgt werden müssen.
Die DEA wird direkt nach dem Hausanschluss (unmittelbarer Anschluss) und vor dem ersten Verbraucher eingebaut, um eine Druckerhöhung für alle Parteien zu gewährleisten. Wird Trinkwasser aus einer Eigenwasserversorgungsanlage entnommen, ist vor den Pumpen der DEA ein druckloser Behälter einzubauen (mittelbarer Anschluss); man beachte den hygienischen Nachteil.
In der Regel besteht eine Druckerhöhungsanlage aus zwei bis sechs Pumpenmotoren, die mit je zwei Absperrschiebern oder Absperrhähnen in den Wasserkreislauf eingebunden sind. Über eine schaltungstechnische oder eine computertechnische Steuerung werden die einzelnen Pumpen möglichst im Wechselbetrieb (Bei hohem Bedarf auch alle gleichzeitig) ein- und ausgeschaltet und/oder je nach Bedarf im Drehzahlbereich angepasst, um stets den benötigten Wasserdruck im System zu gewährleisten.