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Beide Unternehmen werden 21 Produkte aus der Linie «Starbucks At Home» verkaufen, etwa Kaffeebohnen und gemahlener Kaffee sowie Starbucks-Kapseln für die Kaffeekapselsysteme Nespresso und Nescafé Dolce Gusto.
Starbucks und Nespresso
Die Produkte sind online und in Lebensmittelgeschäften erhältlich. Damit kann Starbucks seine Präsenz in China über seine Cafés hinaus erweitern, um letztlich der wachsenden Konkurrenz des chinesischen Rivalen Luckin Coffee standzuhalten.
Für 7,15 Milliarden Dollar übernahm der Waadtländer Nespresso-Hersteller im vergangenen Jahr die weltweiten Rechte für die Vermarktung der Starbucks-Produkte im Einzelhandel. Das Ziel: Das Nespresso-Geschäft – einst wichtigster Wachstumstreiber – zu verjüngen und gegen Nachahmer zu verteidigen.
Für Starbucks eröffnet sich zudem eine weitere Einnahmequelle in China – ein Land mit Teetradition, das sich aber zum zweitwichtigsten Markt für die US-Kette entwickelt hat.
Grosses Potenzial in China
Der Kaffekonzern aus Seattle plant, seinen Umsatz in China um das Dreifache zu steigern und will bis 2022 alle 15 Stunden ein neues Café eröffnen. In China hat Starbucks mehr als die Hälfte des Marktanteils. Nestlé führt den Markt für Fertigkaffee an.
Der chinesische Markt wird somit immer wichtiger für Kaffee-Detailhändler. Das Potenzial ist gross: Der Getränkekonsum pro Kopf ist noch gering, während die Mittelklasse immer wohlhabender wird.
(mlo)