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Zunehmende Ungleichgewichte im Eigenheimmarkt
UBS-Immobilienblasen-Index im 1. Quartal 2021
Grafik UBS
Der Immobilienblasen-Index der UBS ist im ersten Quartal 2021 leicht von 1,73 auf 1,80 Punkte gestiegen. Dahinter sehen die Ökonomen der Bank eine beschleunigte Preisdynamik auf dem Eigenheimmarkt. Die Preise legten gemäss den Zahlen der UBS im Erstquartal 2021 um 4,4% gegenüber dem Vorjahresquartal zu, was den stärksten Anstieg seit acht Jahren darstelle.
Auch für das Gesamtjahr sei mit deutlichen Preisanstiegen zu rechnen. Die wirtschaftliche Erholung in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres dürfte eine allzu rasante Aufwärtsbewegung der Risiken zwar etwas ausbremsen. Wenn sich der von der Pandemie aufgewirbelte Staub gelegt haben werde, würden die Ungleichgewichte auf dem Eigenheimmarkt aber deutlich höher sein als vor der Krise, so die UBS-Ökonomen.
Wohnimmobilienpreisindex im ersten Quartal praktisch unverändert
Der Schweizerische Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) ist im ersten Quartal 2021 im Vergleich zum Vorquartal um 0,1% gesunken. Gegenüber dem gleichen Quartal im Vorjahr betrug die Teuerung 3,9%. Der leichte Rückgang des Wohnimmobilienpreisindexes im Vergleich zum Vorquartal ist das Resultat von gegenläufigen Entwicklungen im Markt für Einfamilienhäuser (+0,1%) und für Eigentumswohnungen (–0,2%).
Bei den Einfamilienhäusern stiegen die Preise in den städtischen Gemeinden einer kleinen oder ausserhalb einer Agglomeration am meisten an (+3,2%), während die Preise in den ruralen Gemeinden am deutlichsten sanken (–2,7%). Bei den Eigentumswohnungen fand der stärkste Preisrückgang ebenfalls in der Kategorie der ruralen Gemeinden statt (–1,1%). Ein Anstieg der Preise für Eigentumswohnungen wurde einzig in den städtischen Gemeinden einer grossen Agglomeration (+1,0%) verzeichnet.