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Regen, Wind, ein Gegner, der aus allen Rohren schiesst und eine fehlerhafte Rückhand. Roger Federer (30) kämpft in seinem Olympia-Achtelfinal nicht nur mit Denis Istomin (26), sondern auch mit den widrigen Umständen. Immer wieder muss sein Einzel unterbrochen werden.
Besonders prekär wird die Lage, als um 14.20 Uhr Ortszeit beim Stand von 5:5 und Service Federer bereits zum dritten Mal die Planen über Court 1 gezogen werden. Als die Partie nach einer knappen Stunde Unterbruch wieder eröffnet wird, sieht sich der Baselbieter prompt mit drei Breakbällen konfrontiert.
Istomin kann die Gelegenheiten nicht nutzen und wird wenig später mit dem Satzverlust bestraft - 5:7. Damit ist der Widerstand des 26-jährigen Usbeken definitiv gebrochen. Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs gelingt Federer das schnelle Break.
Danach lässt der 30-Jährige nichts mehr anbrennen und verwandelt nach 81 Minuten Spielzeit seinen ersten Matchball zum 7:5, 6:3-Sieg und zum Einzug in den Viertelfinal. Dort trifft er auf den Aufschlagriesen John Isner (27, USA).
Feierabend hat der 7-fache Wimbledon-Champion nach der Hängepartie gegen Istomin aber noch lange nicht. Am späten Nachmittag trifft Federer an der Seite von Stan Wawrinka (27) im Doppel-Achtelfinal auf das israelische Top-Duo Erlich/Ram. Das Spiel war wegen Regens von Dienstag auf Mittwoch verschoben worden.
Ohnehin steht dem Baselbieter noch eine intensive Tenniswoche bevor. Die Medaillen-Entscheidungen im Doppel fallen am Samstag und am Sonntag will Federer endlich auch seinen Traum von Einzel-Gold erfüllen.