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Trotz «verschwimmen» nur 1:13 Rückstand auf die Siegerin!
Beim Ironman 70.3 St. Pölten bewies Nicola Spirig einmal mehr, dass sie im Triathlon absolute Weltspitze ist. Die Sponser-Sportlerin schwamm im Wettkampf zu weit – und wurde am Ende gleich wohl Zweite! Ihr Bericht:
«Das Schwimmen in zwei Seen, was für die Zuschauer als Highlight gedacht war, führte bei mir zu einen Missverständnis. Ich dachte, ich müsse alle Bojen umschwimmen. Dies galt jedoch nicht für die letzten drei. Es hat mich sicher Zeit gekostet, was aber nicht weiter schlimm war, denn die Vorgabe von Trainer Brett Sutton lautete eh, schnell zu laufen. Ich wusste, dass ich nicht genug Velokilometer in den Beinen hatte, um mit der späteren Siegerin Anja Beranek aus Deutschland mithalten zu können. Die geforderte schnelle Laufzeit legte ich dann aber auch hin – Halbmarathon in 1:16:01. Ich beendete den Ironman nach 4:21:25 als Zweite mit 1:13 min. Rückstand auf die Deutsche Anja Beranek. Allein beim Laufen konnte ich 8:30 min. auf die Siegerin gutmachen, was mich in Bezug auf die kommenden Herausforderungen sehr positiv stimmt.
Mein nächster grosser Wettkampfschwerpunkt ist der Triathlon an den European Games in Baku, bei welchem ich mich mit einem Sieg direkt für die Olympischen Spiele in Rio 2016 qualifizieren könnte. Als Vorbereitungsrennen für diesen Einsatz am 13. Juni werde ich trainingshalber noch einen Wettkampf in der Schweiz absolvieren.»