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Aufstockung und Modernisierung eines Einfamilienhauses, Wirtsgartenweg 21, Allschwil
Bestehende Bausubstanz
In den 50er Jahren baute ein Architekt für sich und seine Frau als Altersresidenz ein grosszügiges Einfamilienhaus auf dem Rosenberg in Allschwil. Das eingeschossige Gebäude zeichnet sich durch wenige, dafür grosse und zueinander versetzte Räume aus.
Situation
Um die Jahrtausendwende übernahm eine jüngere Familie mit drei Kindern das Haus. Mit der im Jahr 2008 erfolgten Zonenreglements-Revision werden in der W1 Zone nun zwei Vollgeschosse erlaubt. Damit wird eine Aufstockung möglich, in der jedes der in der Zwischenzeit grösser gewordenen Kinder ein eigenes Zimmer beziehen kann.
Projekt
Aus der Interpretation der Auflagen des Baugesetzes entstand ein Projekt mit zwei Terrassen und zwei Pultdächern. Für die Aufstockung wurde aus Gewichtsgründen die Holzbauweise gewählt, was nur wenige Verstärkungen der bestehenden Tragstruktur benötigte. Die Aufstockung kragt über die alte Fassade heraus und ermöglicht so eine Aussenisolation des bestehenden Erdgeschosses in der gleichen Flucht. Der äussere Abschluss der Fassadenkonstruktion bilden rubinrote und elfenbeinfarbene, grossformatige Eternitplatten, die dem Gebäude ein vollständig neues Erscheinungsbild geben.
Im Erdgeschoss sind einige Brüstungen abgebrochen worden, was die Beziehung des Wohnzimmers zum Garten verbessert. Das Parterre wurde in den Materialien der Aufstockung angeglichen. So erscheinen beide Geschosse auch innen als Einheit.
Planungsteam
in Zusammenarbeit mit Veronika Selig (Konzeptstudien und Vorprojekt)
und Wunderlin Architekten (Holzbauplanung).