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Hans-Christoph Steinhausen ist emeritierter Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie der UZH
Ich hatte schon als Jugendlicher grosse Freude daran, Kinder zu betreuen und mit ihnen zu spielen. Als ich dann Medizin studierte und in dieser Zeit Vater einer zu früh geborenen Tochter wurde, die sich langsamer und nicht ganz normal entwickelte, entstand mein Wunsch, Kinder- und Jugendpsychiater zu werden. Da mein Medizinstudium mir für diesen Beruf nicht reichte, habe ich neben der Tätigkeit an meiner ersten Arbeitsstelle noch mein zweites Studium in Psychologie abgeschlossen. Meine Frau und meine Tochter haben mir damals auch abends viel Ruhe und Zeit gelassen, so dass ich forschen konnte und im Alter von 35 Jahren Professor wurde. Im Jahre 1987 habe ich mein Amt als Direktor des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes angetreten, wo Kindern geholfen wird, wenn sie seelische Probleme haben.