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Naturlehrpfad Savognin Bivio Albula
Segantini 04: Costume grigionese – Bündnerin am Brunnen, 1887
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Beschreibung
«Bünderin am Brunnen» zeigt eine junge Hirtin, die an einem Brunnen trinkt – ein alltägliches Bild zu dieser Zeit. Das Motiv gilt als archetypische Darstellung des Trinkens; das Wasser steht als Sinnbild für den Ursprung des Lebens.
Brunnen in Savognin
Zur Zeit Segantinis gab es in Savognin 14 Brunnen. Dort wurde Wasser für den täglichen Haushalt geholt, gewaschen und die Tiere getränkt. Heute gibt es noch 10 Brunnen, welche nur noch der Zierde dienen.
1886 wurde in Savognin die erste Wasserversorgung mit Hydranten gebaut. Zur selben Zeit hat man die Brunnen mit einem Guss-Brunnenstock ausgerüstet. Frühere Brunnen bezogen das Wasser über einfache Holzleitungen von einem Bach oder Fluss. 1935 wurde die Wasserversorgung modernisiert: Um die Häuser mit fliessendem Wasser und jeden Stall mit einer Tränke zu versorgen, wurden zwei Reservoire gebaut. Das Trinkwasser wurde in Quellen auf beiden Talseiten gefasst. 1965 zwang der grosse Bauboom die Gemeinde, ein weiteres, grösseres Reservoir auf der rechten Talseite zu bauen.
Text und Bilder über die Brunnen von Joachim Wasescha, Savognin.
Karte
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