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Pavillon of Reflections
Beim Bellevue, im Zürichsee
Architekt: Tom Emerson + Studierende ETH
Baujahr: 2016
Für die Manifesta 11, die den Titel „What People do for money“ trägt, wurde der Pavillon of Reflections in Auftrag gegeben. Prof. Tom Emerson hat diesen Pavillon zusammen mit 30 Studenten in 10 Monaten entworfen, geplant und auch das meiste in Eigenregie gebaut. Eingewässert wurde der Pavillon am Mythenquai und dann mit drei motorisierten Weidlingen über den See gezogen.
Die Vorgabe war, eine schwimmende Konstruktion zu schaffen, in der ein Raumprogramm bestehend aus einer Badi mit Toilettenanlagen, einer Tribüne mit grosser Leinwand und eine Bar Platz findet.
Für die Holzkonstruktion wurden aus 350m3 Schweizer Rundholz in den Wintermonaten 140m3 Holzbretter und Balken geschnitten. Um diese zusammenzufügen wurden über 150’000 Schrauben verbaut.
Elegant liegt die filigrane Holzkonstruktion am Ufer beim Bellevue im See, nur durch einen schmalen, 50m langen Steg mit dem Land verbunden. Im Rahmen der Manifesta 11 von Juni bis September 2016 konnte der Pavillon of Reflections während 100 Tagen besucht werden. Vorgesehen waren gleichzeitig bis zu 300 Besucher.
Neben dem eigentlichen Zweck des Pavillons, nämlich einen Ort für Filmvorführungen zu bieten, waren wir überrascht, im Innern einen städtischen Treffpunkt vorzufinden. Hier herrschte eine unerwartet entspannte Stimmung, welche zum Plaudern, Verweilen und Baden einlud.
Neben der grossen, auf die Filmleinwand ausgerichteten Sitztreppe bietet der Pavillon auf seiner kleinen Grundfläche von 600 m2 eine Vielzahl an Orten mit Sitzgelegenheiten und Ausblicken.
So wie es jetzt aussieht (Stand Oktober 2016), wird der Pavillon rückgebaut, hier der Artikel in der NZZ.