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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.00311 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger Urteil vom 23. Mai 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie Schwarz Sigg Schwarz Advokatur Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1955, war seit 1996 im Y.___ als Köchin tätig, wobei der letzte Arbeitstag am 7. Oktober 2015 war (Urk. 7/6 Ziff. 5.3, Ziff. 5.4; Urk. 7/12 Ziff. 2.1, Ziff. 7.1; vgl. Urk. 7/11/4-5). Unter Hinweis auf Zervikalgien mit Ausstrahlung in den rechten Arm meldete sich die Ver si cherte am 29. Juni 2016 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/6). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und zog Akten der Kranken tag geld versicherung bei (Urk. 7/3; Urk. 7/11). Am 15. August 2016 teilte die IV Stelle der Versicherten mit, dass aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation keine beruf lichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 7/15). Nach ergange nem Vorbescheid (Urk. 7/31) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 10. Februar 2017 (Urk. 7/33 = Urk. 2) einen Rentenanspruch. 2. Die Versicherte erhob am 10. März 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 10. Februar 2017 (Urk. 2) und beantragte, es sei ihr eine Rente zuzusprechen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 27. April 2017 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Mit Replik vom 16. Februar 2018 (Urk. 12) hielt die Beschwerdeführerin an ihren Rechtsbegehren fest und beantragte zusätzlich, eventuell sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zur ergänzenden medizinischen Abklärung zurückzuweisen. Ansonsten sei eine polydisziplinäre medizinische Begutachtung zu veranlassen (S. 4 Ziff. 2d). Mit Eingabe vom 16. März 2018 (Urk. 16) verzichtete die Beschwerdegegnerin auf das Einreichen einer Duplik, was der Beschwerdeführerin am 16. April 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 17). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit ver ursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier tels rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Ein kommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 1 3. März 2014 E. 2.1 mit Hinweis auf SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203, 9C_830/2007 E. 5.1). Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zumut bar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt ab von den Umständen, die mit Blick auf die Anforderungen der Verweisungstätigkeiten massgebend sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 2 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 107 V 17 E. 2c). Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.1 mit Hinweisen). Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt nicht zuletzt auch davon ab, welcher Zeitraum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht. Die im gesamten Bereich des Sozialversicherungsrechts geltende Schadenminderungspflicht und die daraus abgeleitete Selbsteingliederungslast gebieten grundsätzlich, die Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit möglichst früh zu beantworten. Gemäss BGE 138 V 457 E. 3.4 steht die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbs tätigkeit fest, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuver lässige Sachverhaltsfeststellung erlauben (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen). 1.4 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheid relevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) fest, dass die Beschwerdeführerin seit Oktober 2015 in ihrer bisherigen Tätigkeit als Köchin nicht mehr arbeitsfähig sei. In einer angepassten Tätigkeit bestehe hingegen eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Dabei resultiere ein Invaliditätsgrad von 2 % (S. 1). 2.2 Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber beschwerdeweise geltend (Urk. 1), die angestammte Tätigkeit als Köchin sei ihr unbestrittenermassen behinderungs bedingt nicht mehr möglich. Unterdessen sei sie beinahe 62 Jahre alt und stehe kurz vor der Pensionierung, weshalb die Umstellungs- und Eingliederungsfähig keit für eine andere Tätigkeit zu verneinen sei (S. 4 f. Ziff. II.3). Daran hielt die Beschwerdeführerin in ihrer Replik (Urk. 12) grundsätzlich fest. 2.3 Strittig und zu prüfen ist die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit und deren Verwertbarkeit sowie ein allfälliger Rentenan spruch. 3. 3.1 Dr. med. Z.___, Fachärztin für Physikalische Medizin und Reha bilita tion, führte in ihrem Bericht vom 2. August 2016 (Urk. 7/17) aus, dass sie die Beschwerde führerin seit 2010 behandle (Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagno sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1): - chronisches zervikoradikuläres Reizsyndrom C6 links bei breitbasiger Diskushernie C6/7 - chronisches lumbospondylogenes Syndrom bei multisegmentalen degene rativen Veränderungen der Lendenwirbelsäule (LWS) mit Betonung L5/S1 - Karpaltunnelsyndrom beidseits, Status nach Karpaltunneloperation rechts 19. Januar 2016, links 1. März 2016 - statische Fussbeschwerden bei Hallux valgus und Senk-Spreizfüsse Seit dem 7. Oktober 2015 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der ange stammten Tätigkeit (Ziff. 1.6). Sämtliche überdurchschnittlichen manuellen Tätigkeiten sowie Rückenbelastung seien der Beschwerdeführerin nicht zumutbar. Eine rückenschonende Tätigkeit ohne überdurchschnittliche manuelle Belastung sei ihr hingegen zu 100 % möglich (Ziff. 1.7). 3.2 Dr. med. A.___, Facharzt für Chirurgie und für Handchirurgie, führte in seinem Bericht vom 28. August 2016 (Urk. 7/18/1-5 ) aus, dass er die Beschwer de führerin seit 2008 behandle (Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1): - Tendosynovitis stenosans Daumen rechts (2012) - Karpaltunnel beidseits (2016) - Tendosynovitis de Quervain links (2008) Die Bestimmung der Arbeitsfähigkeit habe durch den Hausarzt zu erfolgen (Ziff. 1.6, Ziff. 1.7). Seines Erachtens sollte die Beschwerdeführerin schon längst wieder arbeitsfähig sein (Ziff. 1.9). 3.3 Dr. med. C.___, Facharzt für Neurologie, führte in seinem Bericht vom 20. September 2016 (Urk. 7/20/1-5) aus, dass er die Beschwerdeführerin seit 2013 behandle (Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit (Ziff. 1.1): - chronisches, therapieresistentes lumboradikuläres Schmerzsyndrom - chronische Zervikobrachialgie rechts und links bei ausgeprägten degene ra tiven Veränderungen der Halswirbelsäule (HWS) und LWS In der angestammten Tätigkeit als Köchin bestehe seit Februar 2013 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6). Eine angepasste, wechselbelastende Tätigkeit sei ihr in einem Umfang von 2 bis maximal 3 Stunden pro Tag möglich (Ziff. 1.7). Die Prognose sei wegen der Therapieresistenz ungünstig (Ziff. 1.4). 3.4 In einem gleichentags erstellten Bericht (Urk. 7/21 = Urk. 7/22) führte Dr. C.___ aus, dass sich die gesamte Situation seit November 2015 ver schlech tert habe, in dem die Schmerzen im Kreuz weiter an Intensität zugenommen hätten, mit gleichzeitig vermehrten Schmerzausstrahlungen in beide Beine, hauptsächlich ins linke Bein. Des Weiteren beklage die Beschwerde führerin oft krampfartige Schmerzen in beiden Beinen (S. 1 Mitte). Bei seit Jahren bekannten Lumbalgien, mit radikulären Reizerscheinungen in bei den Beinen, hauptsächlich im linken Bein, hätten sich keine Hinweise für eine relevante Läsion einer lumbalen oder sakralen Wurzel ergeben. Der Status sei unauffällig. Gleichzeitig seien seit Jahren rezidivierende Zervikalgien bekannt, mit Zervikobrachialgien auf beiden Seiten, mit auch hier Betonung links. Die klinische Untersuchung der oberen Extremitäten sei unauffällig, so dass sich auch hier keine Hinweise für eine relevante Läsion einer zervikalen Wurzel fänden. Das Beschwerdebild der Beschwerdeführerin sei somit weitgehend durch die degene rativen Veränderungen an HWS und LWS bedingt (S. 2 unten f.). 3.5 Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma tolo gie des Bewegungsapparates, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), hielt in seiner Stellungnahme vom 28. September 2016 (Urk. 7/32/3-4) fest, dass hin sichtlich der Bewertung der Arbeitsunfähigkeit für die bisherige Tätigkeit als Köchin die seit Oktober 2015 aktenkundige und dauerhaft bestehende Arbeits unfähigkeit von 100 % nachvollziehbar sei, da diese Tätigkeit aufgrund der Notwendigkeit zu ständigem, dabei oft leicht vorgeneigtem Stehen sowie Heben und Tragen von manchmal mittelschweren Lasten (Pfannen/Töpfe) als rücken belastend anzusehen sei. Für eine optimal behinderungsangepasste Tätigkeit sei jedoch, abstützend auf die plausible Angabe von Dr. Z.___ (vgl. vorstehend E. 3.1), von einer uneinge schränkten Arbeitsfähigkeit auszugehen, sofern es sich dabei um eine körperlich leichte, wechselbelastende und dabei oft sitzende Tätigkeit ohne häufige manuelle Belastung handle. 3.6 Dr. C.___ führte in seinem – nach Verfügungserlass erstellten – Bericht vom 28. März 2017 (Urk. 13/4) aus, dass die seit mehreren Jahren bestehenden Schmerzen entlang des ganzen Rückens in den letzten Jahren weiter an Intensität zugenommen hätten, mit vor allem lumbalen Schmerzen und Nackenschmerzen (S. 1 Mitte). Bei seit Jahren bekanntem, panvertebralem Schmerzsyndrom, mit Zerviko -Bra chialgien beidseits und lumbo -radikulären Beschwerden beidseits, habe die neu rologische Untersuchung keine Hinweise für eine relevante Läsion einer zervika len, lumbalen oder sakralen Wurzel ergeben. Der Status sei diesbezüglich unauffällig gewesen und auch die durchgeführten Elektromyografie (EMG)-Untersuchungen an den unteren Extremitäten seien normal gewesen (S. 2 Mitte). 3.7 Die Beschwerdeführerin stürzte am 13. April 2017 beim Spazieren aufs Knie und zog sich Knie- und Fussgelenksbeschwerden zu, weshalb sie in der Folge bis zum 17. Juli 2017 unfallbedingt arbeitsunfähig war (Urk. 13/1/1; vgl. Urk. 12 S. 3 Ziff. 2a). 3.8 Zudem geht aus diversen Arztzeugnissen von Dr. med. D.___, Fach ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, hervor, dass die Beschwerde führerin bei ihr in Behandlung ist und deswegen vom 1. März 2017 bis 30. September 2017 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei (Urk. 13/2/1-7). 4. 4.1 Gestützt auf die Akten steht fest, dass die Beschwerdeführerin seit Oktober 2015 in ihrer bisherigen Tätigkeit als Köchin nicht mehr arbeitsfähig ist. Dies ist unbe stritten (vgl. vorstehend E. 2.1, E. 2.2). Strittig und zu prüfen ist hingegen die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit. 4.2 Der RAD-Arzt Dr. B.___ stützte sich für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin einzig auf den Bericht von Dr. Z.___ vom August 2016 (vorstehend E. 3.1), wonach der Beschwerdeführerin rückenschonende Tätigkei ten ohne überdurchschnittliche manuelle Belastung zu 100 % möglich seien. Zur Einschätzung von Dr. C.___ vom September 2016 (vorstehend E. 3.3), der nur eine Arbeitsfähigkeit von 2 bis maximal 3 Stunden pro Tag in einer angepassten Tätigkeit als möglich erachtete, äusserte er sich hingegen nicht und hielt in seiner Stellungnahme vom September 2016 (vgl. vorstehend E. 3.5) fest, Dr. C.___ habe keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit beziehungsweise Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin gemacht (Urk. 7/32/3-4). Dies trifft zwar für den zweiten am gleichen Tag erstellten Bericht von Dr. C.___ (vor stehend E. 3.4) zu, nicht jedoch für den ersterwähnten Bericht. Dem Bericht von Dr. A.___ vom August 2016 (vorstehend E. 3.2 ) können sodann, wie der RAD-Arzt Dr. B.___ zu Recht festhielt (vgl. Urk. 7/32/3-4), keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit entnommen werden. 4.3 In Bezug auf den nach Verfügungserlass erstellten Bericht von Dr. C.___ vom März 2017 (vorstehend E. 3.6), der unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit der Beschwer de führerin vom 13. April 2017 bis zum 17. Juli 2017 (vorstehend E. 3.7) sowie die nach Verfügungserlass ausgestellten Arztzeugnisse von Dr. D.___ (vorstehend E. 3.8) gilt, dass nach ständiger Rechtsprechung das Sozialversiche rungsgericht die Gesetzmässigkeit des angefochtenen Entscheids in der Regel nach dem Sachverhalt beurteilt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungs verfahrens gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 131 V 242 E. 2.1, 121 V 362 E. 1b). Der Bericht von Dr. C.___ (vorstehend E. 3.6) wurde eineinhalb Monate nach Verfügungserlass erstellt und äussert sich auch zum vorliegend massgebenden Zeitraum, weshalb er grundsätzlich zur Beurteilung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin herangezogen werden kann. Dem Bericht kann zwar ent nommen werden, dass die seit Jahren bestehenden Schmerzen am Rücken in den letzten Jahren an Intensität zugenommen haben, jedoch äusserte sich Dr. C.___ nicht zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin und gab auch nicht an, ob sich diese seit seiner letzten Einschätzung im September 2016 (vgl. vorstehend E. 3.3) verändert hat. Die unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin von April bis Juli 2017 infolge eines Sturzes (vorstehend E. 3.7) betrifft einzig die Zeit nach Verfü gungserlass, weshalb diese für die Beurteilung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin im vorliegend massgebenden Zeitpunkt nicht berücksichtigt werden kann. Dasselbe gilt für die Arbeitsunfähigkeit von März bis September 2017 infolge der psychiatrischen Behandlung bei Dr. D.___ (vorstehend E. 3.8). 4.4 Es kann festgehalten werden, dass lediglich zwei Berichte von zwei behandelnden Ärzten vorliegen, namentlich der Bericht von Dr. Z.___ vom August 2016 (vor stehend E. 3.1) und der Bericht von Dr. C.___ vom September 2016 (vorstehend E. 3.3), die sich zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit äussern und sich diesbezüglich diametral entgegenstehen. Da es sich bei beiden um Arbeitsfähigkeitseinschätzungen von Ärzten handelt, die die Beschwerdeführerin seit dem Jahr 2010 beziehungsweise 2013 (vgl. vorstehend E. 3.1, E. 3.3) behandeln, kommt keinem der beiden Berichte eine höhere Beweis kraft zu. Indem sich die Beschwerdegegnerin für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in angepasster Tätigkeit auf die Einschätzung des RAD Arztes Dr. B.___, der wiederum lediglich die Arbeitsfähigkeitseinschätzung von Dr. Z.___ herangezogen und sich nicht zum entgegenstehenden Bericht von Dr. C.___ geäussert hatte, hat sie den Sachverhalt ungenügend festgestellt. Die Beschwerdegegnerin hätte vielmehr weitere Abklärungen tätigen müssen. 4.5 Nach dem Gesagten liegt keine schlüssige und zuverlässige Beurteilung des Gesund heitszustand e s der Beschwerdeführerin vor. Vielmehr besteht weitere r Abklärungsbedarf bezüglich ihres Gesundheitszustandes und dessen Aus wirkun gen auf die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit. Ausserdem war die im Jahre 1955 geborene Beschwerdeführer in zum Ver fü gungs zeitpunkt 61 Jahre alt, weshalb sich auch die Frage der Verwertbarkeit der Rest arbeitsfähigkeit stellt (vgl. vorstehend E. 1. 3 ). Dies kann jedoch erst beurteilt werden, nach dem der me dizinische Sachverhalt abgeklärt wurde (BGE 138 V 457 E. 3.2). Dementsprechend erweist sich die vorliegende Aktenlage für die abschliessende Beurte ilung des Leistungsanspruchs der Beschwerdeführerin als unzulänglich, weshalb die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache an die Beschwer degegnerin zurückzuweisen ist, damit diese nach ergänzender medi zinischer Abklärung, wobei sie auch dem Vorliegen allfälliger Ein schränkungen psychi scher Natur nachzugehen haben wird, eine neue Beurteilung vornehme un d über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. 5. 5.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 7 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerle gen. 5.2 5.2.1 Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb dievertretene Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat. Ausgangsgemäss hat die vertreten e Beschwerdeführer in Anspruch auf eine Pro zessentschädigung. 5.2.2 Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Gemäss § 7 Abs. 1 der Ver ordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversi cherungsgericht ( GebV SVGer ) wird namentlich für unnötigen Aufwand kein Ersatz gewährt. 5.2.3 Der von Rechtsanwältin Stephanie Schwarz mit Eingabe vom 16. Februar 2018 geltend gemachte Aufwand von 15 Stunden und 20 Minuten und Fr. 101.20 Bar aus lagen (Urk. 14) ist der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses nicht angemessen, insbesondere aufgrund der Tatsache, dass vorliegend ein Dossier von eher geringem Umfang mit einfacher Fragestellung zu bearbeiten war, und die Korrespondenz mit Dritten grundsätzlich nicht in diesem Verfahren zu entschädigen ist. Angesichts der zu studierenden gut 33 Aktenstücke der Beschwerdegegnerin, der etwa fünfseitigen Beschwerdeschrift (Urk. 1) und fünfseitigen Ergänzung der Beschwerdeschrift (Urk. 12) sowie mit Blick auf die in ähnlichen Fällen zugespro chenen Beträge ist die Entschädigung von Rechtsanwältin Stephanie Schwarz bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehr wertsteuer) auf Fr. 2'400.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 10. Februar 2017 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erneuter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2'400.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Stephanie Schwarz - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannPeter-Schwarzenberger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.00311 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger Urteil vom 23. Mai 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie Schwarz Sigg Schwarz Advokatur Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1955, war seit 1996 im Y.___ als Köchin tätig, wobei der letzte Arbeitstag am 7. Oktober 2015 war (Urk. 7/6 Ziff. 5.3, Ziff. 5.4; Urk. 7/12 Ziff. 2.1, Ziff. 7.1; vgl. Urk. 7/11/4-5). Unter Hinweis auf Zervikalgien mit Ausstrahlung in den rechten Arm meldete sich die Ver si cherte am 29. Juni 2016 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/6). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und zog Akten der Kranken tag geld versicherung bei (Urk. 7/3; Urk. 7/11). Am 15. August 2016 teilte die IV Stelle der Versicherten mit, dass aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation keine beruf lichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 7/15). Nach ergange nem Vorbescheid (Urk. 7/31) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 10. Februar 2017 (Urk. 7/33 = Urk. 2) einen Rentenanspruch. 2. Die Versicherte erhob am 10. März 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 10. Februar 2017 (Urk. 2) und beantragte, es sei ihr eine Rente zuzusprechen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 27. April 2017 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Mit Replik vom 16. Februar 2018 (Urk. 12) hielt die Beschwerdeführerin an ihren Rechtsbegehren fest und beantragte zusätzlich, eventuell sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zur ergänzenden medizinischen Abklärung zurückzuweisen. Ansonsten sei eine polydisziplinäre medizinische Begutachtung zu veranlassen (S. 4 Ziff. 2d). Mit Eingabe vom 16. März 2018 (Urk. 16) verzichtete die Beschwerdegegnerin auf das Einreichen einer Duplik, was der Beschwerdeführerin am 16. April 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 17). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit ver ursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier tels rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Ein kommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 1 3. März 2014 E. 2.1 mit Hinweis auf SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203, 9C_830/2007 E. 5.1). Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zumut bar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt ab von den Umständen, die mit Blick auf die Anforderungen der Verweisungstätigkeiten massgebend sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 2 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 107 V 17 E. 2c). Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.1 mit Hinweisen). Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt nicht zuletzt auch davon ab, welcher Zeitraum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht. Die im gesamten Bereich des Sozialversicherungsrechts geltende Schadenminderungspflicht und die daraus abgeleitete Selbsteingliederungslast gebieten grundsätzlich, die Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit möglichst früh zu beantworten. Gemäss BGE 138 V 457 E. 3.4 steht die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbs tätigkeit fest, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuver lässige Sachverhaltsfeststellung erlauben (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen). 1.4 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheid relevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) fest, dass die Beschwerdeführerin seit Oktober 2015 in ihrer bisherigen Tätigkeit als Köchin nicht mehr arbeitsfähig sei. In einer angepassten Tätigkeit bestehe hingegen eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Dabei resultiere ein Invaliditätsgrad von 2 % (S. 1). 2.2 Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber beschwerdeweise geltend (Urk. 1), die angestammte Tätigkeit als Köchin sei ihr unbestrittenermassen behinderungs bedingt nicht mehr möglich. Unterdessen sei sie beinahe 62 Jahre alt und stehe kurz vor der Pensionierung, weshalb die Umstellungs- und Eingliederungsfähig keit für eine andere Tätigkeit zu verneinen sei (S. 4 f. Ziff. II.3). Daran hielt die Beschwerdeführerin in ihrer Replik (Urk. 12) grundsätzlich fest. 2.3 Strittig und zu prüfen ist die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit und deren Verwertbarkeit sowie ein allfälliger Rentenan spruch. 3. 3.1 Dr. med. Z.___, Fachärztin für Physikalische Medizin und Reha bilita tion, führte in ihrem Bericht vom 2. August 2016 (Urk. 7/17) aus, dass sie die Beschwerde führerin seit 2010 behandle (Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagno sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1): - chronisches zervikoradikuläres Reizsyndrom C6 links bei breitbasiger Diskushernie C6/7 - chronisches lumbospondylogenes Syndrom bei multisegmentalen degene rativen Veränderungen der Lendenwirbelsäule (LWS) mit Betonung L5/S1 - Karpaltunnelsyndrom beidseits, Status nach Karpaltunneloperation rechts 19. Januar 2016, links 1. März 2016 - statische Fussbeschwerden bei Hallux valgus und Senk-Spreizfüsse Seit dem 7. Oktober 2015 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der ange stammten Tätigkeit (Ziff. 1.6). Sämtliche überdurchschnittlichen manuellen Tätigkeiten sowie Rückenbelastung seien der Beschwerdeführerin nicht zumutbar. Eine rückenschonende Tätigkeit ohne überdurchschnittliche manuelle Belastung sei ihr hingegen zu 100 % möglich (Ziff. 1.7). 3.2 Dr. med. A.___, Facharzt für Chirurgie und für Handchirurgie, führte in seinem Bericht vom 28. August 2016 (Urk. 7/18/1-5 ) aus, dass er die Beschwer de führerin seit 2008 behandle (Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1): - Tendosynovitis stenosans Daumen rechts (2012) - Karpaltunnel beidseits (2016) - Tendosynovitis de Quervain links (2008) Die Bestimmung der Arbeitsfähigkeit habe durch den Hausarzt zu erfolgen (Ziff. 1.6, Ziff. 1.7). Seines Erachtens sollte die Beschwerdeführerin schon längst wieder arbeitsfähig sein (Ziff. 1.9). 3.3 Dr. med. C.___, Facharzt für Neurologie, führte in seinem Bericht vom 20. September 2016 (Urk. 7/20/1-5) aus, dass er die Beschwerdeführerin seit 2013 behandle (Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit (Ziff. 1.1): - chronisches, therapieresistentes lumboradikuläres Schmerzsyndrom - chronische Zervikobrachialgie rechts und links bei ausgeprägten degene ra tiven Veränderungen der Halswirbelsäule (HWS) und LWS In der angestammten Tätigkeit als Köchin bestehe seit Februar 2013 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6). Eine angepasste, wechselbelastende Tätigkeit sei ihr in einem Umfang von 2 bis maximal 3 Stunden pro Tag möglich (Ziff. 1.7). Die Prognose sei wegen der Therapieresistenz ungünstig (Ziff. 1.4). 3.4 In einem gleichentags erstellten Bericht (Urk. 7/21 = Urk. 7/22) führte Dr. C.___ aus, dass sich die gesamte Situation seit November 2015 ver schlech tert habe, in dem die Schmerzen im Kreuz weiter an Intensität zugenommen hätten, mit gleichzeitig vermehrten Schmerzausstrahlungen in beide Beine, hauptsächlich ins linke Bein. Des Weiteren beklage die Beschwerde führerin oft krampfartige Schmerzen in beiden Beinen (S. 1 Mitte). Bei seit Jahren bekannten Lumbalgien, mit radikulären Reizerscheinungen in bei den Beinen, hauptsächlich im linken Bein, hätten sich keine Hinweise für eine relevante Läsion einer lumbalen oder sakralen Wurzel ergeben. Der Status sei unauffällig. Gleichzeitig seien seit Jahren rezidivierende Zervikalgien bekannt, mit Zervikobrachialgien auf beiden Seiten, mit auch hier Betonung links. Die klinische Untersuchung der oberen Extremitäten sei unauffällig, so dass sich auch hier keine Hinweise für eine relevante Läsion einer zervikalen Wurzel fänden. Das Beschwerdebild der Beschwerdeführerin sei somit weitgehend durch die degene rativen Veränderungen an HWS und LWS bedingt (S. 2 unten f.). 3.5 Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma tolo gie des Bewegungsapparates, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), hielt in seiner Stellungnahme vom 28. September 2016 (Urk. 7/32/3-4) fest, dass hin sichtlich der Bewertung der Arbeitsunfähigkeit für die bisherige Tätigkeit als Köchin die seit Oktober 2015 aktenkundige und dauerhaft bestehende Arbeits unfähigkeit von 100 % nachvollziehbar sei, da diese Tätigkeit aufgrund der Notwendigkeit zu ständigem, dabei oft leicht vorgeneigtem Stehen sowie Heben und Tragen von manchmal mittelschweren Lasten (Pfannen/Töpfe) als rücken belastend anzusehen sei. Für eine optimal behinderungsangepasste Tätigkeit sei jedoch, abstützend auf die plausible Angabe von Dr. Z.___ (vgl. vorstehend E. 3.1), von einer uneinge schränkten Arbeitsfähigkeit auszugehen, sofern es sich dabei um eine körperlich leichte, wechselbelastende und dabei oft sitzende Tätigkeit ohne häufige manuelle Belastung handle. 3.6 Dr. C.___ führte in seinem – nach Verfügungserlass erstellten – Bericht vom 28. März 2017 (Urk. 13/4) aus, dass die seit mehreren Jahren bestehenden Schmerzen entlang des ganzen Rückens in den letzten Jahren weiter an Intensität zugenommen hätten, mit vor allem lumbalen Schmerzen und Nackenschmerzen (S. 1 Mitte). Bei seit Jahren bekanntem, panvertebralem Schmerzsyndrom, mit Zerviko -Bra chialgien beidseits und lumbo -radikulären Beschwerden beidseits, habe die neu rologische Untersuchung keine Hinweise für eine relevante Läsion einer zervika len, lumbalen oder sakralen Wurzel ergeben. Der Status sei diesbezüglich unauffällig gewesen und auch die durchgeführten Elektromyografie (EMG)-Untersuchungen an den unteren Extremitäten seien normal gewesen (S. 2 Mitte). 3.7 Die Beschwerdeführerin stürzte am 13. April 2017 beim Spazieren aufs Knie und zog sich Knie- und Fussgelenksbeschwerden zu, weshalb sie in der Folge bis zum 17. Juli 2017 unfallbedingt arbeitsunfähig war (Urk. 13/1/1; vgl. Urk. 12 S. 3 Ziff. 2a). 3.8 Zudem geht aus diversen Arztzeugnissen von Dr. med. D.___, Fach ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, hervor, dass die Beschwerde führerin bei ihr in Behandlung ist und deswegen vom 1. März 2017 bis 30. September 2017 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei (Urk. 13/2/1-7). 4. 4.1 Gestützt auf die Akten steht fest, dass die Beschwerdeführerin seit Oktober 2015 in ihrer bisherigen Tätigkeit als Köchin nicht mehr arbeitsfähig ist. Dies ist unbe stritten (vgl. vorstehend E. 2.1, E. 2.2). Strittig und zu prüfen ist hingegen die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit. 4.2 Der RAD-Arzt Dr. B.___ stützte sich für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin einzig auf den Bericht von Dr. Z.___ vom August 2016 (vorstehend E. 3.1), wonach der Beschwerdeführerin rückenschonende Tätigkei ten ohne überdurchschnittliche manuelle Belastung zu 100 % möglich seien. Zur Einschätzung von Dr. C.___ vom September 2016 (vorstehend E. 3.3), der nur eine Arbeitsfähigkeit von 2 bis maximal 3 Stunden pro Tag in einer angepassten Tätigkeit als möglich erachtete, äusserte er sich hingegen nicht und hielt in seiner Stellungnahme vom September 2016 (vgl. vorstehend E. 3.5) fest, Dr. C.___ habe keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit beziehungsweise Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin gemacht (Urk. 7/32/3-4). Dies trifft zwar für den zweiten am gleichen Tag erstellten Bericht von Dr. C.___ (vor stehend E. 3.4) zu, nicht jedoch für den ersterwähnten Bericht. Dem Bericht von Dr. A.___ vom August 2016 (vorstehend E. 3.2 ) können sodann, wie der RAD-Arzt Dr. B.___ zu Recht festhielt (vgl. Urk. 7/32/3-4), keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit entnommen werden. 4.3 In Bezug auf den nach Verfügungserlass erstellten Bericht von Dr. C.___ vom März 2017 (vorstehend E. 3.6), der unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit der Beschwer de führerin vom 13. April 2017 bis zum 17. Juli 2017 (vorstehend E. 3.7) sowie die nach Verfügungserlass ausgestellten Arztzeugnisse von Dr. D.___ (vorstehend E. 3.8) gilt, dass nach ständiger Rechtsprechung das Sozialversiche rungsgericht die Gesetzmässigkeit des angefochtenen Entscheids in der Regel nach dem Sachverhalt beurteilt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungs verfahrens gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 131 V 242 E. 2.1, 121 V 362 E. 1b). Der Bericht von Dr. C.___ (vorstehend E. 3.6) wurde eineinhalb Monate nach Verfügungserlass erstellt und äussert sich auch zum vorliegend massgebenden Zeitraum, weshalb er grundsätzlich zur Beurteilung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin herangezogen werden kann. Dem Bericht kann zwar ent nommen werden, dass die seit Jahren bestehenden Schmerzen am Rücken in den letzten Jahren an Intensität zugenommen haben, jedoch äusserte sich Dr. C.___ nicht zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin und gab auch nicht an, ob sich diese seit seiner letzten Einschätzung im September 2016 (vgl. vorstehend E. 3.3) verändert hat. Die unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin von April bis Juli 2017 infolge eines Sturzes (vorstehend E. 3.7) betrifft einzig die Zeit nach Verfü gungserlass, weshalb diese für die Beurteilung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin im vorliegend massgebenden Zeitpunkt nicht berücksichtigt werden kann. Dasselbe gilt für die Arbeitsunfähigkeit von März bis September 2017 infolge der psychiatrischen Behandlung bei Dr. D.___ (vorstehend E. 3.8). 4.4 Es kann festgehalten werden, dass lediglich zwei Berichte von zwei behandelnden Ärzten vorliegen, namentlich der Bericht von Dr. Z.___ vom August 2016 (vor stehend E. 3.1) und der Bericht von Dr. C.___ vom September 2016 (vorstehend E. 3.3), die sich zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit äussern und sich diesbezüglich diametral entgegenstehen. Da es sich bei beiden um Arbeitsfähigkeitseinschätzungen von Ärzten handelt, die die Beschwerdeführerin seit dem Jahr 2010 beziehungsweise 2013 (vgl. vorstehend E. 3.1, E. 3.3) behandeln, kommt keinem der beiden Berichte eine höhere Beweis kraft zu. Indem sich die Beschwerdegegnerin für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in angepasster Tätigkeit auf die Einschätzung des RAD Arztes Dr. B.___, der wiederum lediglich die Arbeitsfähigkeitseinschätzung von Dr. Z.___ herangezogen und sich nicht zum entgegenstehenden Bericht von Dr. C.___ geäussert hatte, hat sie den Sachverhalt ungenügend festgestellt. Die Beschwerdegegnerin hätte vielmehr weitere Abklärungen tätigen müssen. 4.5 Nach dem Gesagten liegt keine schlüssige und zuverlässige Beurteilung des Gesund heitszustand e s der Beschwerdeführerin vor. Vielmehr besteht weitere r Abklärungsbedarf bezüglich ihres Gesundheitszustandes und dessen Aus wirkun gen auf die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit. Ausserdem war die im Jahre 1955 geborene Beschwerdeführer in zum Ver fü gungs zeitpunkt 61 Jahre alt, weshalb sich auch die Frage der Verwertbarkeit der Rest arbeitsfähigkeit stellt (vgl. vorstehend E. 1. 3 ). Dies kann jedoch erst beurteilt werden, nach dem der me dizinische Sachverhalt abgeklärt wurde (BGE 138 V 457 E. 3.2). Dementsprechend erweist sich die vorliegende Aktenlage für die abschliessende Beurte ilung des Leistungsanspruchs der Beschwerdeführerin als unzulänglich, weshalb die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache an die Beschwer degegnerin zurückzuweisen ist, damit diese nach ergänzender medi zinischer Abklärung, wobei sie auch dem Vorliegen allfälliger Ein schränkungen psychi scher Natur nachzugehen haben wird, eine neue Beurteilung vornehme un d über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. 5. 5.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 7 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerle gen. 5.2 5.2.1 Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb dievertretene Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat. Ausgangsgemäss hat die vertreten e Beschwerdeführer in Anspruch auf eine Pro zessentschädigung. 5.2.2 Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Gemäss § 7 Abs. 1 der Ver ordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversi cherungsgericht ( GebV SVGer ) wird namentlich für unnötigen Aufwand kein Ersatz gewährt. 5.2.3 Der von Rechtsanwältin Stephanie Schwarz mit Eingabe vom 16. Februar 2018 geltend gemachte Aufwand von 15 Stunden und 20 Minuten und Fr. 101.20 Bar aus lagen (Urk. 14) ist der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses nicht angemessen, insbesondere aufgrund der Tatsache, dass vorliegend ein Dossier von eher geringem Umfang mit einfacher Fragestellung zu bearbeiten war, und die Korrespondenz mit Dritten grundsätzlich nicht in diesem Verfahren zu entschädigen ist. Angesichts der zu studierenden gut 33 Aktenstücke der Beschwerdegegnerin, der etwa fünfseitigen Beschwerdeschrift (Urk. 1) und fünfseitigen Ergänzung der Beschwerdeschrift (Urk. 12) sowie mit Blick auf die in ähnlichen Fällen zugespro chenen Beträge ist die Entschädigung von Rechtsanwältin Stephanie Schwarz bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehr wertsteuer) auf Fr. 2'400.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 10. Februar 2017 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erneuter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2'400.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Stephanie Schwarz - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannPeter-Schwarzenberger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2017.00311

IV.2017.00311 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger

Urteil vom 23. Mai 2018

Urteil vom 23. Mai 2018 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie Schwarz

vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie Schwarz Sigg Schwarz Advokatur

Sigg Schwarz Advokatur Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur

Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1955, war seit 1996 im Y.___ als Köchin tätig, wobei der letzte Arbeitstag am 7. Oktober 2015 war (Urk. 7/6 Ziff. 5.3, Ziff. 5.4; Urk. 7/12 Ziff. 2.1, Ziff. 7.1; vgl. Urk. 7/11/4-5). Unter Hinweis auf Zervikalgien mit Ausstrahlung in den rechten Arm meldete sich die Ver si cherte am 29. Juni 2016 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/6). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und zog Akten der Kranken tag geld versicherung bei (Urk. 7/3; Urk. 7/11). Am 15. August 2016 teilte die IV Stelle der Versicherten mit, dass aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation keine beruf lichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 7/15). Nach ergange nem Vorbescheid (Urk. 7/31) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 10. Februar 2017 (Urk. 7/33 = Urk. 2) einen Rentenanspruch.

1. X.___, geboren 1955, war seit 1996 im Y.___ als Köchin tätig, wobei der letzte Arbeitstag am 7. Oktober 2015 war (Urk. 7/6 Ziff. 5.3, Ziff. 5.4; Urk. 7/12 Ziff. 2.1, Ziff. 7.1; vgl. Urk. 7/11/4-5). Unter Hinweis auf Zervikalgien mit Ausstrahlung in den rechten Arm meldete sich die Ver si cherte am 29. Juni 2016 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/6). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und zog Akten der Kranken tag geld versicherung bei (Urk. 7/3; Urk. 7/11). Am 15. August 2016 teilte die IV Stelle der Versicherten mit, dass aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation keine beruf lichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 7/15). Nach ergange nem Vorbescheid (Urk. 7/31) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 10. Februar 2017 (Urk. 7/33 = Urk. 2) einen Rentenanspruch. 2. Die Versicherte erhob am 10. März 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 10. Februar 2017 (Urk. 2) und beantragte, es sei ihr eine Rente zuzusprechen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 27. April 2017 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Mit Replik vom 16. Februar 2018 (Urk. 12) hielt die Beschwerdeführerin an ihren Rechtsbegehren fest und beantragte zusätzlich, eventuell sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zur ergänzenden medizinischen Abklärung zurückzuweisen. Ansonsten sei eine polydisziplinäre medizinische Begutachtung zu veranlassen (S. 4 Ziff. 2d). Mit Eingabe vom 16. März 2018 (Urk. 16) verzichtete die Beschwerdegegnerin auf das Einreichen einer Duplik, was der Beschwerdeführerin am 16. April 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 17).

2. Die Versicherte erhob am 10. März 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 10. Februar 2017 (Urk. 2) und beantragte, es sei ihr eine Rente zuzusprechen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 27. April 2017 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Mit Replik vom 16. Februar 2018 (Urk. 12) hielt die Beschwerdeführerin an ihren Rechtsbegehren fest und beantragte zusätzlich, eventuell sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zur ergänzenden medizinischen Abklärung zurückzuweisen. Ansonsten sei eine polydisziplinäre medizinische Begutachtung zu veranlassen (S. 4 Ziff. 2d). Mit Eingabe vom 16. März 2018 (Urk. 16) verzichtete die Beschwerdegegnerin auf das Einreichen einer Duplik, was der Beschwerdeführerin am 16. April 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 17). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit ver ursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit ver ursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier tels rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier tels rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Ein kommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 1 3. März 2014 E. 2.1 mit Hinweis auf SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203, 9C_830/2007 E. 5.1).

1.3 Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Ein kommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 1 3. März 2014 E. 2.1 mit Hinweis auf SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203, 9C_830/2007 E. 5.1). Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zumut bar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt ab von den Umständen, die mit Blick auf die Anforderungen der Verweisungstätigkeiten massgebend sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 2 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 107 V 17 E. 2c).

Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zumut bar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt ab von den Umständen, die mit Blick auf die Anforderungen der Verweisungstätigkeiten massgebend sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 2 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 107 V 17 E. 2c). Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.1 mit Hinweisen).

Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.1 mit Hinweisen). Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt nicht zuletzt auch davon ab, welcher Zeitraum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht. Die im gesamten Bereich des Sozialversicherungsrechts geltende Schadenminderungspflicht und die daraus abgeleitete Selbsteingliederungslast gebieten grundsätzlich, die Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit möglichst früh zu beantworten. Gemäss BGE 138 V 457 E. 3.4 steht die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbs tätigkeit fest, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuver lässige Sachverhaltsfeststellung erlauben (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen).

Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt nicht zuletzt auch davon ab, welcher Zeitraum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht. Die im gesamten Bereich des Sozialversicherungsrechts geltende Schadenminderungspflicht und die daraus abgeleitete Selbsteingliederungslast gebieten grundsätzlich, die Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit möglichst früh zu beantworten. Gemäss BGE 138 V 457 E. 3.4 steht die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbs tätigkeit fest, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuver lässige Sachverhaltsfeststellung erlauben (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen). 1.4 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheid relevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).

1.4 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheid relevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) fest, dass die Beschwerdeführerin seit Oktober 2015 in ihrer bisherigen Tätigkeit als Köchin nicht mehr arbeitsfähig sei. In einer angepassten Tätigkeit bestehe hingegen eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Dabei resultiere ein Invaliditätsgrad von 2 % (S. 1).

2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) fest, dass die Beschwerdeführerin seit Oktober 2015 in ihrer bisherigen Tätigkeit als Köchin nicht mehr arbeitsfähig sei. In einer angepassten Tätigkeit bestehe hingegen eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Dabei resultiere ein Invaliditätsgrad von 2 % (S. 1). 2.2 Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber beschwerdeweise geltend (Urk. 1), die angestammte Tätigkeit als Köchin sei ihr unbestrittenermassen behinderungs bedingt nicht mehr möglich. Unterdessen sei sie beinahe 62 Jahre alt und stehe kurz vor der Pensionierung, weshalb die Umstellungs- und Eingliederungsfähig keit für eine andere Tätigkeit zu verneinen sei (S. 4 f. Ziff. II.3).

2.2 Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber beschwerdeweise geltend (Urk. 1), die angestammte Tätigkeit als Köchin sei ihr unbestrittenermassen behinderungs bedingt nicht mehr möglich. Unterdessen sei sie beinahe 62 Jahre alt und stehe kurz vor der Pensionierung, weshalb die Umstellungs- und Eingliederungsfähig keit für eine andere Tätigkeit zu verneinen sei (S. 4 f. Ziff. II.3). Daran hielt die Beschwerdeführerin in ihrer Replik (Urk. 12) grundsätzlich fest.

Daran hielt die Beschwerdeführerin in ihrer Replik (Urk. 12) grundsätzlich fest. 2.3 Strittig und zu prüfen ist die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit und deren Verwertbarkeit sowie ein allfälliger Rentenan spruch.

2.3 Strittig und zu prüfen ist die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit und deren Verwertbarkeit sowie ein allfälliger Rentenan spruch. 3.

3. 3.1 Dr. med. Z.___, Fachärztin für Physikalische Medizin und Reha bilita tion, führte in ihrem Bericht vom 2. August 2016 (Urk. 7/17) aus, dass sie die Beschwerde führerin seit 2010 behandle (Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagno sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):

3.1 Dr. med. Z.___, Fachärztin für Physikalische Medizin und Reha bilita tion, führte in ihrem Bericht vom 2. August 2016 (Urk. 7/17) aus, dass sie die Beschwerde führerin seit 2010 behandle (Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagno sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1): - chronisches zervikoradikuläres Reizsyndrom C6 links bei breitbasiger Diskushernie C6/7

chronisches zervikoradikuläres Reizsyndrom C6 links bei breitbasiger Diskushernie C6/7 - chronisches lumbospondylogenes Syndrom bei multisegmentalen degene rativen Veränderungen der Lendenwirbelsäule (LWS) mit Betonung L5/S1

chronisches lumbospondylogenes Syndrom bei multisegmentalen degene rativen Veränderungen der Lendenwirbelsäule (LWS) mit Betonung L5/S1 - Karpaltunnelsyndrom beidseits, Status nach Karpaltunneloperation rechts 19. Januar 2016, links 1. März 2016

Karpaltunnelsyndrom beidseits, Status nach Karpaltunneloperation rechts 19. Januar 2016, links 1. März 2016 - statische Fussbeschwerden bei Hallux valgus und Senk-Spreizfüsse

statische Fussbeschwerden bei Hallux valgus und Senk-Spreizfüsse Seit dem 7. Oktober 2015 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der ange stammten Tätigkeit (Ziff. 1.6). Sämtliche überdurchschnittlichen manuellen Tätigkeiten sowie Rückenbelastung seien der Beschwerdeführerin nicht zumutbar. Eine rückenschonende Tätigkeit ohne überdurchschnittliche manuelle Belastung sei ihr hingegen zu 100 % möglich (Ziff. 1.7).

Seit dem 7. Oktober 2015 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der ange stammten Tätigkeit (Ziff. 1.6). Sämtliche überdurchschnittlichen manuellen Tätigkeiten sowie Rückenbelastung seien der Beschwerdeführerin nicht zumutbar. Eine rückenschonende Tätigkeit ohne überdurchschnittliche manuelle Belastung sei ihr hingegen zu 100 % möglich (Ziff. 1.7). 3.2 Dr. med. A.___, Facharzt für Chirurgie und für Handchirurgie, führte in seinem Bericht vom 28. August 2016 (Urk. 7/18/1-5 ) aus, dass er die Beschwer de führerin seit 2008 behandle (Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):

3.2 Dr. med. A.___, Facharzt für Chirurgie und für Handchirurgie, führte in seinem Bericht vom 28. August 2016 (Urk. 7/18/1-5 ) aus, dass er die Beschwer de führerin seit 2008 behandle (Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1): - Tendosynovitis stenosans Daumen rechts (2012)

Tendosynovitis stenosans Daumen rechts (2012) - Karpaltunnel beidseits (2016)

Karpaltunnel beidseits (2016) - Tendosynovitis de Quervain links (2008)

Tendosynovitis de Quervain links (2008) Die Bestimmung der Arbeitsfähigkeit habe durch den Hausarzt zu erfolgen (Ziff. 1.6, Ziff. 1.7). Seines Erachtens sollte die Beschwerdeführerin schon längst wieder arbeitsfähig sein (Ziff. 1.9).

Die Bestimmung der Arbeitsfähigkeit habe durch den Hausarzt zu erfolgen (Ziff. 1.6, Ziff. 1.7). Seines Erachtens sollte die Beschwerdeführerin schon längst wieder arbeitsfähig sein (Ziff. 1.9). 3.3 Dr. med. C.___, Facharzt für Neurologie, führte in seinem Bericht vom 20. September 2016 (Urk. 7/20/1-5) aus, dass er die Beschwerdeführerin seit 2013 behandle (Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit (Ziff. 1.1):

3.3 Dr. med. C.___, Facharzt für Neurologie, führte in seinem Bericht vom 20. September 2016 (Urk. 7/20/1-5) aus, dass er die Beschwerdeführerin seit 2013 behandle (Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit (Ziff. 1.1): - chronisches, therapieresistentes lumboradikuläres Schmerzsyndrom

chronisches, therapieresistentes lumboradikuläres Schmerzsyndrom - chronische Zervikobrachialgie rechts und links bei ausgeprägten degene ra tiven Veränderungen der Halswirbelsäule (HWS) und LWS

chronische Zervikobrachialgie rechts und links bei ausgeprägten degene ra tiven Veränderungen der Halswirbelsäule (HWS) und LWS In der angestammten Tätigkeit als Köchin bestehe seit Februar 2013 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6). Eine angepasste, wechselbelastende Tätigkeit sei ihr in einem Umfang von 2 bis maximal 3 Stunden pro Tag möglich (Ziff. 1.7). Die Prognose sei wegen der Therapieresistenz ungünstig (Ziff. 1.4).

In der angestammten Tätigkeit als Köchin bestehe seit Februar 2013 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6). Eine angepasste, wechselbelastende Tätigkeit sei ihr in einem Umfang von 2 bis maximal 3 Stunden pro Tag möglich (Ziff. 1.7). Die Prognose sei wegen der Therapieresistenz ungünstig (Ziff. 1.4). 3.4 In einem gleichentags erstellten Bericht (Urk. 7/21 = Urk. 7/22) führte Dr. C.___ aus, dass sich die gesamte Situation seit November 2015 ver schlech tert habe, in dem die Schmerzen im Kreuz weiter an Intensität zugenommen hätten, mit gleichzeitig vermehrten Schmerzausstrahlungen in beide Beine, hauptsächlich ins linke Bein. Des Weiteren beklage die Beschwerde führerin oft krampfartige Schmerzen in beiden Beinen (S. 1 Mitte).

3.4 In einem gleichentags erstellten Bericht (Urk. 7/21 = Urk. 7/22) führte Dr. C.___ aus, dass sich die gesamte Situation seit November 2015 ver schlech tert habe, in dem die Schmerzen im Kreuz weiter an Intensität zugenommen hätten, mit gleichzeitig vermehrten Schmerzausstrahlungen in beide Beine, hauptsächlich ins linke Bein. Des Weiteren beklage die Beschwerde führerin oft krampfartige Schmerzen in beiden Beinen (S. 1 Mitte). Bei seit Jahren bekannten Lumbalgien, mit radikulären Reizerscheinungen in bei den Beinen, hauptsächlich im linken Bein, hätten sich keine Hinweise für eine relevante Läsion einer lumbalen oder sakralen Wurzel ergeben. Der Status sei unauffällig. Gleichzeitig seien seit Jahren rezidivierende Zervikalgien bekannt, mit Zervikobrachialgien auf beiden Seiten, mit auch hier Betonung links. Die klinische Untersuchung der oberen Extremitäten sei unauffällig, so dass sich auch hier keine Hinweise für eine relevante Läsion einer zervikalen Wurzel fänden. Das Beschwerdebild der Beschwerdeführerin sei somit weitgehend durch die degene rativen Veränderungen an HWS und LWS bedingt (S. 2 unten f.).

Bei seit Jahren bekannten Lumbalgien, mit radikulären Reizerscheinungen in bei den Beinen, hauptsächlich im linken Bein, hätten sich keine Hinweise für eine relevante Läsion einer lumbalen oder sakralen Wurzel ergeben. Der Status sei unauffällig. Gleichzeitig seien seit Jahren rezidivierende Zervikalgien bekannt, mit Zervikobrachialgien auf beiden Seiten, mit auch hier Betonung links. Die klinische Untersuchung der oberen Extremitäten sei unauffällig, so dass sich auch hier keine Hinweise für eine relevante Läsion einer zervikalen Wurzel fänden. Das Beschwerdebild der Beschwerdeführerin sei somit weitgehend durch die degene rativen Veränderungen an HWS und LWS bedingt (S. 2 unten f.). 3.5 Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma tolo gie des Bewegungsapparates, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), hielt in seiner Stellungnahme vom 28. September 2016 (Urk. 7/32/3-4) fest, dass hin sichtlich der Bewertung der Arbeitsunfähigkeit für die bisherige Tätigkeit als Köchin die seit Oktober 2015 aktenkundige und dauerhaft bestehende Arbeits unfähigkeit von 100 % nachvollziehbar sei, da diese Tätigkeit aufgrund der Notwendigkeit zu ständigem, dabei oft leicht vorgeneigtem Stehen sowie Heben und Tragen von manchmal mittelschweren Lasten (Pfannen/Töpfe) als rücken belastend anzusehen sei. Für eine optimal behinderungsangepasste Tätigkeit sei jedoch, abstützend auf die plausible Angabe von Dr. Z.___ (vgl. vorstehend E. 3.1), von einer uneinge schränkten Arbeitsfähigkeit auszugehen, sofern es sich dabei um eine körperlich leichte, wechselbelastende und dabei oft sitzende Tätigkeit ohne häufige manuelle Belastung handle.

3.5 Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma tolo gie des Bewegungsapparates, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), hielt in seiner Stellungnahme vom 28. September 2016 (Urk. 7/32/3-4) fest, dass hin sichtlich der Bewertung der Arbeitsunfähigkeit für die bisherige Tätigkeit als Köchin die seit Oktober 2015 aktenkundige und dauerhaft bestehende Arbeits unfähigkeit von 100 % nachvollziehbar sei, da diese Tätigkeit aufgrund der Notwendigkeit zu ständigem, dabei oft leicht vorgeneigtem Stehen sowie Heben und Tragen von manchmal mittelschweren Lasten (Pfannen/Töpfe) als rücken belastend anzusehen sei. Für eine optimal behinderungsangepasste Tätigkeit sei jedoch, abstützend auf die plausible Angabe von Dr. Z.___ (vgl. vorstehend E. 3.1), von einer uneinge schränkten Arbeitsfähigkeit auszugehen, sofern es sich dabei um eine körperlich leichte, wechselbelastende und dabei oft sitzende Tätigkeit ohne häufige manuelle Belastung handle. 3.6 Dr. C.___ führte in seinem – nach Verfügungserlass erstellten – Bericht vom 28. März 2017 (Urk. 13/4) aus, dass die seit mehreren Jahren bestehenden Schmerzen entlang des ganzen Rückens in den letzten Jahren weiter an Intensität zugenommen hätten, mit vor allem lumbalen Schmerzen und Nackenschmerzen (S. 1 Mitte).

3.6 Dr. C.___ führte in seinem – nach Verfügungserlass erstellten – Bericht vom 28. März 2017 (Urk. 13/4) aus, dass die seit mehreren Jahren bestehenden Schmerzen entlang des ganzen Rückens in den letzten Jahren weiter an Intensität zugenommen hätten, mit vor allem lumbalen Schmerzen und Nackenschmerzen (S. 1 Mitte). Bei seit Jahren bekanntem, panvertebralem Schmerzsyndrom, mit Zerviko -Bra chialgien beidseits und lumbo -radikulären Beschwerden beidseits, habe die neu rologische Untersuchung keine Hinweise für eine relevante Läsion einer zervika len, lumbalen oder sakralen Wurzel ergeben. Der Status sei diesbezüglich unauffällig gewesen und auch die durchgeführten Elektromyografie (EMG)-Untersuchungen an den unteren Extremitäten seien normal gewesen (S. 2 Mitte).

Bei seit Jahren bekanntem, panvertebralem Schmerzsyndrom, mit Zerviko -Bra chialgien beidseits und lumbo -radikulären Beschwerden beidseits, habe die neu rologische Untersuchung keine Hinweise für eine relevante Läsion einer zervika len, lumbalen oder sakralen Wurzel ergeben. Der Status sei diesbezüglich unauffällig gewesen und auch die durchgeführten Elektromyografie (EMG)-Untersuchungen an den unteren Extremitäten seien normal gewesen (S. 2 Mitte). 3.7 Die Beschwerdeführerin stürzte am 13. April 2017 beim Spazieren aufs Knie und zog sich Knie- und Fussgelenksbeschwerden zu, weshalb sie in der Folge bis zum 17. Juli 2017 unfallbedingt arbeitsunfähig war (Urk. 13/1/1; vgl. Urk. 12 S. 3 Ziff. 2a).

3.7 Die Beschwerdeführerin stürzte am 13. April 2017 beim Spazieren aufs Knie und zog sich Knie- und Fussgelenksbeschwerden zu, weshalb sie in der Folge bis zum 17. Juli 2017 unfallbedingt arbeitsunfähig war (Urk. 13/1/1; vgl. Urk. 12 S. 3 Ziff. 2a). 3.8 Zudem geht aus diversen Arztzeugnissen von Dr. med. D.___, Fach ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, hervor, dass die Beschwerde führerin bei ihr in Behandlung ist und deswegen vom 1. März 2017 bis 30. September 2017 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei (Urk. 13/2/1-7).

3.8 Zudem geht aus diversen Arztzeugnissen von Dr. med. D.___, Fach ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, hervor, dass die Beschwerde führerin bei ihr in Behandlung ist und deswegen vom 1. März 2017 bis 30. September 2017 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei (Urk. 13/2/1-7). 4.

4. 4.1 Gestützt auf die Akten steht fest, dass die Beschwerdeführerin seit Oktober 2015 in ihrer bisherigen Tätigkeit als Köchin nicht mehr arbeitsfähig ist. Dies ist unbe stritten (vgl. vorstehend E. 2.1, E. 2.2).

4.1 Gestützt auf die Akten steht fest, dass die Beschwerdeführerin seit Oktober 2015 in ihrer bisherigen Tätigkeit als Köchin nicht mehr arbeitsfähig ist. Dies ist unbe stritten (vgl. vorstehend E. 2.1, E. 2.2). Strittig und zu prüfen ist hingegen die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit.

Strittig und zu prüfen ist hingegen die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit. 4.2 Der RAD-Arzt Dr. B.___ stützte sich für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin einzig auf den Bericht von Dr. Z.___ vom August 2016 (vorstehend E. 3.1), wonach der Beschwerdeführerin rückenschonende Tätigkei ten ohne überdurchschnittliche manuelle Belastung zu 100 % möglich seien. Zur Einschätzung von Dr. C.___ vom September 2016 (vorstehend E. 3.3), der nur eine Arbeitsfähigkeit von 2 bis maximal 3 Stunden pro Tag in einer angepassten Tätigkeit als möglich erachtete, äusserte er sich hingegen nicht und hielt in seiner Stellungnahme vom September 2016 (vgl. vorstehend E. 3.5) fest, Dr. C.___ habe keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit beziehungsweise Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin gemacht (Urk. 7/32/3-4). Dies trifft zwar für den zweiten am gleichen Tag erstellten Bericht von Dr. C.___ (vor stehend E. 3.4) zu, nicht jedoch für den ersterwähnten Bericht.

4.2 Der RAD-Arzt Dr. B.___ stützte sich für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin einzig auf den Bericht von Dr. Z.___ vom August 2016 (vorstehend E. 3.1), wonach der Beschwerdeführerin rückenschonende Tätigkei ten ohne überdurchschnittliche manuelle Belastung zu 100 % möglich seien. Zur Einschätzung von Dr. C.___ vom September 2016 (vorstehend E. 3.3), der nur eine Arbeitsfähigkeit von 2 bis maximal 3 Stunden pro Tag in einer angepassten Tätigkeit als möglich erachtete, äusserte er sich hingegen nicht und hielt in seiner Stellungnahme vom September 2016 (vgl. vorstehend E. 3.5) fest, Dr. C.___ habe keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit beziehungsweise Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin gemacht (Urk. 7/32/3-4). Dies trifft zwar für den zweiten am gleichen Tag erstellten Bericht von Dr. C.___ (vor stehend E. 3.4) zu, nicht jedoch für den ersterwähnten Bericht. Dem Bericht von Dr. A.___ vom August 2016 (vorstehend E. 3.2 ) können sodann, wie der RAD-Arzt Dr. B.___ zu Recht festhielt (vgl. Urk. 7/32/3-4), keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit entnommen werden.

Dem Bericht von Dr. A.___ vom August 2016 (vorstehend E. 3.2 ) können sodann, wie der RAD-Arzt Dr. B.___ zu Recht festhielt (vgl. Urk. 7/32/3-4), keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit entnommen werden. 4.3 In Bezug auf den nach Verfügungserlass erstellten Bericht von Dr. C.___ vom März 2017 (vorstehend E. 3.6), der unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit der Beschwer de führerin vom 13. April 2017 bis zum 17. Juli 2017 (vorstehend E. 3.7) sowie die nach Verfügungserlass ausgestellten Arztzeugnisse von Dr. D.___ (vorstehend E. 3.8) gilt, dass nach ständiger Rechtsprechung das Sozialversiche rungsgericht die Gesetzmässigkeit des angefochtenen Entscheids in der Regel nach dem Sachverhalt beurteilt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungs verfahrens gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 131 V 242 E. 2.1, 121 V 362 E. 1b).

4.3 In Bezug auf den nach Verfügungserlass erstellten Bericht von Dr. C.___ vom März 2017 (vorstehend E. 3.6), der unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit der Beschwer de führerin vom 13. April 2017 bis zum 17. Juli 2017 (vorstehend E. 3.7) sowie die nach Verfügungserlass ausgestellten Arztzeugnisse von Dr. D.___ (vorstehend E. 3.8) gilt, dass nach ständiger Rechtsprechung das Sozialversiche rungsgericht die Gesetzmässigkeit des angefochtenen Entscheids in der Regel nach dem Sachverhalt beurteilt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungs verfahrens gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 131 V 242 E. 2.1, 121 V 362 E. 1b). Der Bericht von Dr. C.___ (vorstehend E. 3.6) wurde eineinhalb Monate nach Verfügungserlass erstellt und äussert sich auch zum vorliegend massgebenden Zeitraum, weshalb er grundsätzlich zur Beurteilung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin herangezogen werden kann. Dem Bericht kann zwar ent nommen werden, dass die seit Jahren bestehenden Schmerzen am Rücken in den letzten Jahren an Intensität zugenommen haben, jedoch äusserte sich Dr. C.___ nicht zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin und gab auch nicht an, ob sich diese seit seiner letzten Einschätzung im September 2016 (vgl. vorstehend E. 3.3) verändert hat.

Der Bericht von Dr. C.___ (vorstehend E. 3.6) wurde eineinhalb Monate nach Verfügungserlass erstellt und äussert sich auch zum vorliegend massgebenden Zeitraum, weshalb er grundsätzlich zur Beurteilung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin herangezogen werden kann. Dem Bericht kann zwar ent nommen werden, dass die seit Jahren bestehenden Schmerzen am Rücken in den letzten Jahren an Intensität zugenommen haben, jedoch äusserte sich Dr. C.___ nicht zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin und gab auch nicht an, ob sich diese seit seiner letzten Einschätzung im September 2016 (vgl. vorstehend E. 3.3) verändert hat. Die unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin von April bis Juli 2017 infolge eines Sturzes (vorstehend E. 3.7) betrifft einzig die Zeit nach Verfü gungserlass, weshalb diese für die Beurteilung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin im vorliegend massgebenden Zeitpunkt nicht berücksichtigt werden kann. Dasselbe gilt für die Arbeitsunfähigkeit von März bis September 2017 infolge der psychiatrischen Behandlung bei Dr. D.___ (vorstehend E. 3.8).

Die unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin von April bis Juli 2017 infolge eines Sturzes (vorstehend E. 3.7) betrifft einzig die Zeit nach Verfü gungserlass, weshalb diese für die Beurteilung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin im vorliegend massgebenden Zeitpunkt nicht berücksichtigt werden kann. Dasselbe gilt für die Arbeitsunfähigkeit von März bis September 2017 infolge der psychiatrischen Behandlung bei Dr. D.___ (vorstehend E. 3.8). 4.4 Es kann festgehalten werden, dass lediglich zwei Berichte von zwei behandelnden Ärzten vorliegen, namentlich der Bericht von Dr. Z.___ vom August 2016 (vor stehend E. 3.1) und der Bericht von Dr. C.___ vom September 2016 (vorstehend E. 3.3), die sich zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit äussern und sich diesbezüglich diametral entgegenstehen. Da es sich bei beiden um Arbeitsfähigkeitseinschätzungen von Ärzten handelt, die die Beschwerdeführerin seit dem Jahr 2010 beziehungsweise 2013 (vgl. vorstehend E. 3.1, E. 3.3) behandeln, kommt keinem der beiden Berichte eine höhere Beweis kraft zu.

4.4 Es kann festgehalten werden, dass lediglich zwei Berichte von zwei behandelnden Ärzten vorliegen, namentlich der Bericht von Dr. Z.___ vom August 2016 (vor stehend E. 3.1) und der Bericht von Dr. C.___ vom September 2016 (vorstehend E. 3.3), die sich zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit äussern und sich diesbezüglich diametral entgegenstehen. Da es sich bei beiden um Arbeitsfähigkeitseinschätzungen von Ärzten handelt, die die Beschwerdeführerin seit dem Jahr 2010 beziehungsweise 2013 (vgl. vorstehend E. 3.1, E. 3.3) behandeln, kommt keinem der beiden Berichte eine höhere Beweis kraft zu. Indem sich die Beschwerdegegnerin für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in angepasster Tätigkeit auf die Einschätzung des RAD Arztes Dr. B.___, der wiederum lediglich die Arbeitsfähigkeitseinschätzung von Dr. Z.___ herangezogen und sich nicht zum entgegenstehenden Bericht von Dr. C.___ geäussert hatte, hat sie den Sachverhalt ungenügend festgestellt. Die Beschwerdegegnerin hätte vielmehr weitere Abklärungen tätigen müssen.

Indem sich die Beschwerdegegnerin für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in angepasster Tätigkeit auf die Einschätzung des RAD Arztes Dr. B.___, der wiederum lediglich die Arbeitsfähigkeitseinschätzung von Dr. Z.___ herangezogen und sich nicht zum entgegenstehenden Bericht von Dr. C.___ geäussert hatte, hat sie den Sachverhalt ungenügend festgestellt. Die Beschwerdegegnerin hätte vielmehr weitere Abklärungen tätigen müssen. 4.5 Nach dem Gesagten liegt keine schlüssige und zuverlässige Beurteilung des Gesund heitszustand e s der Beschwerdeführerin vor. Vielmehr besteht weitere r Abklärungsbedarf bezüglich ihres Gesundheitszustandes und dessen Aus wirkun gen auf die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit.

4.5 Nach dem Gesagten liegt keine schlüssige und zuverlässige Beurteilung des Gesund heitszustand e s der Beschwerdeführerin vor. Vielmehr besteht weitere r Abklärungsbedarf bezüglich ihres Gesundheitszustandes und dessen Aus wirkun gen auf die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit. Ausserdem war die im Jahre 1955 geborene Beschwerdeführer in zum Ver fü gungs zeitpunkt 61 Jahre alt, weshalb sich auch die Frage der Verwertbarkeit der Rest arbeitsfähigkeit stellt (vgl. vorstehend E. 1. 3 ). Dies kann jedoch erst beurteilt werden, nach dem der me dizinische Sachverhalt abgeklärt wurde (BGE 138 V 457 E. 3.2).

Ausserdem war die im Jahre 1955 geborene Beschwerdeführer in zum Ver fü gungs zeitpunkt 61 Jahre alt, weshalb sich auch die Frage der Verwertbarkeit der Rest arbeitsfähigkeit stellt (vgl. vorstehend E. 1. 3 ). Dies kann jedoch erst beurteilt werden, nach dem der me dizinische Sachverhalt abgeklärt wurde (BGE 138 V 457 E. 3.2). Dementsprechend erweist sich die vorliegende Aktenlage für die abschliessende Beurte ilung des Leistungsanspruchs der Beschwerdeführerin als unzulänglich, weshalb die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache an die Beschwer degegnerin zurückzuweisen ist, damit diese nach ergänzender medi zinischer Abklärung, wobei sie auch dem Vorliegen allfälliger Ein schränkungen psychi scher Natur nachzugehen haben wird, eine neue Beurteilung vornehme un d über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.

Dementsprechend erweist sich die vorliegende Aktenlage für die abschliessende Beurte ilung des Leistungsanspruchs der Beschwerdeführerin als unzulänglich, weshalb die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache an die Beschwer degegnerin zurückzuweisen ist, damit diese nach ergänzender medi zinischer Abklärung, wobei sie auch dem Vorliegen allfälliger Ein schränkungen psychi scher Natur nachzugehen haben wird, eine neue Beurteilung vornehme un d über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. 5.

5. 5.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 7 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerle gen.

5.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 7 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerle gen. 5.2

5.2 5.2.1 Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb dievertretene Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.

5.2.1 Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb dievertretene Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat. Ausgangsgemäss hat die vertreten e Beschwerdeführer in Anspruch auf eine Pro zessentschädigung.

Ausgangsgemäss hat die vertreten e Beschwerdeführer in Anspruch auf eine Pro zessentschädigung. 5.2.2 Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Gemäss § 7 Abs. 1 der Ver ordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversi cherungsgericht ( GebV SVGer ) wird namentlich für unnötigen Aufwand kein Ersatz gewährt.

5.2.2 Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Gemäss § 7 Abs. 1 der Ver ordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversi cherungsgericht ( GebV SVGer ) wird namentlich für unnötigen Aufwand kein Ersatz gewährt. 5.2.3 Der von Rechtsanwältin Stephanie Schwarz mit Eingabe vom 16. Februar 2018 geltend gemachte Aufwand von 15 Stunden und 20 Minuten und Fr. 101.20 Bar aus lagen (Urk. 14) ist der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses nicht angemessen, insbesondere aufgrund der Tatsache, dass vorliegend ein Dossier von eher geringem Umfang mit einfacher Fragestellung zu bearbeiten war, und die Korrespondenz mit Dritten grundsätzlich nicht in diesem Verfahren zu entschädigen ist.

5.2.3 Der von Rechtsanwältin Stephanie Schwarz mit Eingabe vom 16. Februar 2018 geltend gemachte Aufwand von 15 Stunden und 20 Minuten und Fr. 101.20 Bar aus lagen (Urk. 14) ist der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses nicht angemessen, insbesondere aufgrund der Tatsache, dass vorliegend ein Dossier von eher geringem Umfang mit einfacher Fragestellung zu bearbeiten war, und die Korrespondenz mit Dritten grundsätzlich nicht in diesem Verfahren zu entschädigen ist. Angesichts der zu studierenden gut 33 Aktenstücke der Beschwerdegegnerin, der etwa fünfseitigen Beschwerdeschrift (Urk. 1) und fünfseitigen Ergänzung der Beschwerdeschrift (Urk. 12) sowie mit Blick auf die in ähnlichen Fällen zugespro chenen Beträge ist die Entschädigung von Rechtsanwältin Stephanie Schwarz bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehr wertsteuer) auf Fr. 2'400.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen.

Angesichts der zu studierenden gut 33 Aktenstücke der Beschwerdegegnerin, der etwa fünfseitigen Beschwerdeschrift (Urk. 1) und fünfseitigen Ergänzung der Beschwerdeschrift (Urk. 12) sowie mit Blick auf die in ähnlichen Fällen zugespro chenen Beträge ist die Entschädigung von Rechtsanwältin Stephanie Schwarz bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehr wertsteuer) auf Fr. 2'400.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 10. Februar 2017 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erneuter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 10. Februar 2017 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erneuter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2'400.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2'400.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Stephanie Schwarz

Rechtsanwältin Stephanie Schwarz - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannPeter-Schwarzenberger