Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03404.jsonl.gz/2619

Tea Time
Bei einer Tasse Tee lassen sich (fast) alle Probleme lösen!
Bei einer Tasse Tee lassen sich (fast) alle Probleme lösen!
Was haben die Chinesen und die Engländer gemeinsam? Sie trinken viel und gerne Tee. Während man in China Grüntee bevorzugt, mag man in Grossbritannien am liebsten Schwarztee mit etwas Milch. Welchen Sie bevorzugen, spielt keine Rolle, denn bei einer Tasse Tee lassen sich alle Probleme lösen. Das sagen zumindest die Engländer, und als leidenschaftliche Teetrinker müssen die es ja wissen!
Wussten Sie, dass ein elektrischer Wasserkocher bis zu 60 Prozent weniger Energie verbraucht, um einen Krug Tee zu erhitzen, als eine Pfanne auf der Herdplatte? Wieso also nicht auch einen Teil des Spaghettiwassers mit dem Wasserkocher erhitzen? Das spart neben Energie auch ...
Warum nicht die Freunde einmal zum Nachmittagstee einladen? Bei Schwarztee, Scones und Sandwiches entwickeln sich die besten Gespräche!
Für die Zubereitung von Kräuter- und Schwarztee gelten grundsätzlich die gleichen Regeln. Teeblätter oder Kräuter am besten in eine vorgewärmte Teekanne geben, dann haben sie sicher genug Platz um sich zu entfalten. Auch Teekannen mit grossem Siebeinsatz sind geeignet. Mit kochendem, kalkarmem Wasser übergiessen. Ist Ihr Trinkwasser sehr hart, das Wasser mit einem Filter entkalken oder Mineralwasser ohne Kohlensäure verwenden. Dann den Tee nach Angaben auf der Packung ziehen lassen. Bei Schwarztee sind das 3-4 Minuten. Lässt man ihn länger ziehen, beginnen die Blätter bitter schmeckende Gerbstoffe abzugeben. Dann den Tee in eine zweite vorgewärmte Kanne absieben oder den Siebeinsatz entfernen und umrühren. In Teebeuteln sind die Teeblätter und -kräuter stark verkleinert und können gut vom Wasser ausgelaugt werden, beim Schwarztee lösen sich die Bitterstoffe aber schneller, also weniger lang ziehen lassen. Grüner Tee sollte nicht mit kochendem Wasser übergossen werden, da sonst die wertvollen Inhaltsstoffe und die Geschmacksstoffe zerstört werden. Das Wasser nach dem Aufkochen auf rund 70 Grad abkühlen.
Viel trinken ist wichtig für das körperliche Wohlbefinden. Am besten Wasser, doch dieser Tee bringt Abwechslung und sorgt für gute Laune: Saft und abgeriebene Schale von 2 Blutorangen und 1 TL fein geriebenen Ingwer mit 2 Liter warmem Tee (z.B. Grüntee mit Zitronenaroma) verrühren und über den Tag verteilt trinken.
«Abwarten und Tee trinken», riet man früher Kranken im Spital. Kein schlechter Ratschlag, denn aktuelle Studien lassen vermuten, dass die im Tee enthaltenen Antioxidantien eine gute Schutzwirkung gegen Herz- und Kreislauferkrankungen haben.
Haben Sie gewusst? Für die Zubereitung von Eistee muss der Tee nicht zwingend vorher gekocht werden! Kaltgebrüht (engl. cold-brew) erhält er ein feineres Aroma und wird weniger bitter. Für einen erfrischenden Jasmin-Eistee 2 Esslöffel Jasmintee mit 1½ Liter kaltem Wasser verrühren und 12 Std. oder über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Durch ein Sieb giessen und mit 1 Esslöffel Honig, Zucker oder Stevia süssen. Mit Eiswürfeln serviert, passt er wunderbar zu vietnamesischen Gerichten.