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Mivumoni
Geografie
Mivumoni liegt im Nordosten Tansanias, etwa 20 Kilometer entfernt von der Küste des Indischen Ozeans. Es liegt an der Verbindungsstrasse, welche die beiden grösseren Orte Muheza und Pangani verbindet. Politisch gehört Mivumoni innerhalb der Region Tanga zum Distrikt Pangani.
„Mivumoni“ heisst auf Suaheli „das Rascheln der Palme“ und das kommt nicht von ungefähr, ragen doch viele Palmen in den Himmel über Mivumoni. Die Vegetation wird durch Buschland dominiert. Im Süden Mivumonis befindet sich ein grösseres Waldgebiet, „Kibubu“ genannt, welches nun sogar offiziell vor Holzschlag geschützt wird.
Wie viele Leute in Mivumoni leben kann nur abgeschätzt werden – offizielle Zahlen gibt es nicht – vielleicht 2000 Einwohner. Mivumoni ist sehr zersiedelt. Die Leute haben ihre Häuser im Busch, wo die meisten ein wenig Landwirtschaft für die eigene Versorgung betreiben. Generell sind die Menschen in diesem Gebiet sehr arm, denn es befindet sich fernab der bekannten Tourismusattraktionen und der grösseren Städte. Obwohl die Küste eher islamisch geprägt ist, hat es in Mivumoni viele Christen. Die Menschen unterschiedlicher Religionen leben mehrheitlich friedlich miteinander, was für ganz Tansania der Fall ist.
Bevölkerung
Dorfleben
Die Arbeit auf dem Feld oder das Nachgehen eines einfachen Berufes, wie der des Dorflehrers, bestimmen den Alltag der Bevölkerung in Mivumoni. Das ist nicht anders, als sonst wo auf der Welt, nur dass das Leben in Mivumoni noch mehr mit der Natur, Sonne und Wetter verküpft ist. Mivumoni hat eine Primarschule und einen Kindergarten, welche vom Staat geleitet wird, in der es aber an vielem fehlt, was den Kindern zu einer guten Grundausbildung verhelfen würde. Beim Blick ins Schulzimmer verrät eigentlich nur die Wandtafel, dass in diesem Raum Kinder unterrichtet werden.
Gleich neben der Schule befindet sich das Gemeindehaus, in dem der Gemeindepräsident, “Menyekiti” genannt, so etwas wie ein Büro hat. Doch der eigentliche Treffpunkt liegt gleich dahinter, der Fussballplatz. Dort versammeln sich die Jungs vom Dorf am späten Nachmittag zum Fussball spielen. Am Spielrand tauschen die Erwachsenen die Dorfneuigkeiten aus und die Kinder vertreiben sich die Zeit im gemeinsamen Spiel oder beim Zuschauen. Der Stolz vom Dorf ist sein Fussballverein, die „Balmer Rangers“, welche am Sonntagnachmittag gegen die Mannschaften der umliegenden Dörfern antritt.