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Marc Berthod in Davos schwer gestürzt
Schwerer Sturz von Marc Berthod im ersten Lauf der zweiten Europacup-Sprint-Abfahrt auf der Piste "Jakobshorn Nord" in Davos. Der Stankt Moritzer kam in einer Kompression nach einem Verschneider heftig zu Sturz, prallte kopfvoran auf die Piste und blieb verletzt liegen. Das Rennen musste für längere Zeit unterbrochen und Berthod mit dem Helikopter nach Chur ins Spital gebracht werden. Berthod war ansprechbar, klagteaber über Schmerzen im Brustbereich und am Knie. Die darauffolgenden ersten Untersuchungen haben laut Swiss Ski ergeben, dass Berthod eine leichte Gehirnerschütterung, eine Rippenserienfraktur sowie eine Lungenkontusion (Lungenquetschung) erlitten hat. Berthod sei bereits vom Notfall auf die Abteilung verlegt werden. Weitere Untersuchungen, vor allem was das lädierte Knie betrifft, werden am Donnerstag (28. Januar) folgen. Erst wenn auch diese Diagnosen feststehen lässt sich abschätzen, wie lange Marc Berthod wird pausieren müssen.
Damit erleidet der B-Kader Athlet, der erst in Wengen nach einer einjährigen Verletzungspause sein Comeback gegeben hatte, einen weiteren Rückschlag. Schon 2014 hatte sich Berthod schwer verletzt. Beim Super-G-Training in Santa Caterina riss sich der Bündner am 29. Dezember 2014 das Kreuzband und das Innenband und beschädigte den Meniskus im linken Knie. Das grosse Ziel auf dem Weg zurück ist für Berthod die WM 2017 in St. Moritz.