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Bereits wenn der Wind unter 10 Stundenkilometer bläst, beginnt eine Windenergieanlage Strom zu produzieren. Nur bei sehr starken und länger andauernden Sturmböen, werden die Anlagen abgeschaltet. Das kommt aber nur sehr selten vor. Auf der Fläche eines Einfamilienhauses produziert eine Windenergieanlage Strom für bis zu 10’000 Menschen. Oder während 30 Jahren Strom für bis zu 5000 Elektrofahrzeuge, die jährlich 15‘000 km fahren.
Auf einer Fläche eines Einfamilienhauses produziert eine Windenergieanlage Strom für ein ganzes Dorf. Über 4000 kleine Anlagen wären nötig, um gleichviel Strom zu produzieren wie eine moderne, grosse Windenergieanlage.
- Eine Windenergieanlage produziert während 80 % der Zeit Strom: Ab 10 Stundenkilometer produziert sie Strom. Erst wenn eine Windspitze von 150 Stundenkilometern länger als 10 Minuten andauert, stellt die Anlage automatisch ab. Diese Werte werden in der Schweiz sehr selten erreicht.
- Windenergieanlagen sind besonders sinnvoll, weil zwei Drittel ihrer Produktion im Winter anfallen. Genau dann, wenn Wasserkraft- und Solarstromanlagen weniger produzieren, die Stromnachfrage in der Schweiz aber am höchsten ist!
- Mit dem richtigen smarten Mix ergänzen sich alle erneuerbare Energien und garantieren über das ganze Jahr eine sichere, einheimische und ökologische Energieversorgung.
- Die Stromproduktion der Schweizer Windenergieanlagen lässt sich sehen: Alle Anlagen produzierten mindestens so viel und sogar mehr, als bei ihrem Bau prognostiziert wurde, mit einer Ausnahme. 2019 und 2020 lieferten die Anlagen sogar durchschnittlich 14 % mehr als prognostiziert.