Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03520.jsonl.gz/313

Ramona Benz
ist in Neuenkirch LU aufgewachsen. Seit dem Studium der Kulturwissenschaften mit Abschluss in Philosophie ist sie als Autorin und Regisseurin im Musiktheater- und Filmbereich tätig.
Mit dem CORO CANTARINA ist mit "Wahrheit oder Bluff?" bereits die vierte Zusammenarbeit entstanden. Erste Auftragsarbeit für den CORO CANTARINA 2012 "Wie Herr Dostoj dem Tod half erwachsen zu werden". Unter Anderem für dieses Stück erhielt Ramona Benz die Auszeichnung der Region Sempachersee zum "Kulturmensch des Jahres 2012" . Darauf folgten für die Sommerendkonzerte 2014 "Es war einmal...." und für die Konzertreihe 2016 " still und unendlich weit ".
Daniel Hess (Auftragskomposition: Melancholiker und Sanguiniker)
ist 1965 in Zürich geboren. Er hat in Zürich, Luzern und Jerusalem Bratsche studiert. Seit 2000 ist Daniel Hess Bratschist am Opernhaus Zürich. Kompositionsstudien bei Caspar Diethelm in Luzern. Kontakte mit Josef Haselbach und Rudolf Kelterborn.1986 1. Preis Kompositionswettbewerb in Rheinach BL mit dem 1. Streichquartett. 1991 Uraufführung unter Jost Meier mit der Nordböhmischen Philharmonie. Verschiedenen Aufträge in der Schweiz, Ukraine, Deutschland und Israel. 1996 Auszeichnung für Kinderstücke ("...wenn man müde ist" Viola (Cello) und Klavier. Erschienen bei Nepomuk/ Aarau). 2004 Uraufführung der 4. Symphonie "Hero und Leander. (Auftragswerk für das Internationale Jugendsinfonieorchester Elbe/Weser Deutschland, 2008 Uraufführung der 5. Symphonie für Solosopran und grosses Orchester im KKL Luzern. Aufträge des Ensemble Kontraste, des Ensemble für neue musik zürich und des Zürcher Kammerorchesters.2010 Uraufführung der vom CORO CANTARINA in Auftrag gegebenen "Tageszeitlosen", Musik mit dramatischer Szenefür fünfstimmigen Chor, Sopran-, Alt-, und Tenorsolo, Sprecher, Tonband, Oboe/Englischhorn, Orgel und Orchester.
Domenic Janett (Auftragskomposition Choleriker und Phlegmatiker)
wurde 1949 Tschlin GR geboren. Er studierte Klarinette am Konservatorium Zürich und ist seither freischaffender Musiker. Sein "Arbeitsgebiet" umfasst dabei Volks- und Blasmusik, Klassik und Jazz. 1991 erhielt Domenic Janett die Auszeichnung des goldenen Violinschlüssels als Anerkennung für sein bisheriges Schaffen für die Volksmusik. Seine Kompositionen zeichnen sich durch sehr hohen musikalischen Gehalt aus. Zuweilen ist auch der Hang zum Experimentellen da. Domenic Janett ist Mitbegründer und musikalischer Leiter der "Ils Fränzlis da Tschlin und seit über vierzig Jahren festes Mitglied der "Engadiner Ländlerfründe". Er spielt in mehreren weiteren Formationen und Orchestern verschiedenster Stilrichtungen und unterrichtet an verschiedenen Musikschulen. Im Februar 2016 wurde ihm der Bündner Kulturpreis in Würdigung seines Lebenswerks verliehen.
Im Auftrag des CORO CANTARINA komponierte Domenic Janett auf der Grundlage des Librettos von Ramona Benz mit dem Titel "still und unendlich weit" die Musik für vierstimmigen Chor, Jodeldoppelquartett, Volksmusikensemble (Klarinette, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass), Instrumentalensemble (Kuhhorn, Trompete, Posaune Akkordeon, und Perkussion). Dieses 50-minütige Werk wurde 2016 im Rahmen des Festivals für neue Volksmusik in der Tonhalle Zürich uraufgeführt. Weitere Aufführungen in Neuenkirch LU, Richterswil ZH, Littau LU, Sachseln OW und Sent GR.
Norbert F. Kientzl (in der Rolle des Phlegmatikers)
erblickte als zehntes von zwölf Kindern in Wien das Licht der Welt. Er erlernte den Beruf des Kochs. Früh bekam er Kontakt zur Wiener Kulturszene und entdeckte seine Leidenschaft für die darstellende Kunst. Seit 1989 lebt und arbeitet er in der Luzerner Gastronomie. 1994 begründete er die freie Theatergruppe Aeternam. Er hat die Theatergruppe in den ersten 15 Jahren mit seinem Ehrgeiz zur Professionalität massgeblich geprägt. Die Gruppe pflegt konsequent die künstlerische Auseinandersetzung mit klassischen sowie zeitgenössischen Stoffen. Städtepartnerschafts-Festival in Chicago, in Yverdon, anlässlich der EXPO 02, oder der Anerkennungspreis der Stadt Luzern sind nur einige Highlights des mittlerweile etablierten Ensembles. Seit 2008 ist Norbert Kientzl als freischaffender Schauspieler tätig. Soloprogramme in Wien und Basel, Engagements bei mehreren Theaterproduktionen in Neuenkirch, Sempach und Luzern, sowie verschiedene Hörspiele bei DRS 3 waren dann die nächsten Stationen. Seit 2010 hatte er bereits in mehreren Produktionen die Gelegenheit, sich einen lange gehegten Wunsch zu verwirklichen. Die Liebe für Lesungen für sich zu entdecken und dieser anspruchsvollen Kunstform gerecht zu werden. Mit dem CORO CANTARINA ist mit "Wahrheit oder Bluff?"bereits die dritte Zusammenarbeit entstanden. 2012 verkörperte Norbert Kientzl in "Wie Herr Dostoj dem Tod half erwachsen zu werden" den Herrn Dostoj und 2016 war er der Sprecher in "still und unendlich weit".
Julian Lehr (in der Rolle des Cholerikers)
1990 in Mannheim als Sohn einer jenischen Arbeiterfamilie geboren, schloss mit 18 Jahren seine schulische Ausbildung ab und absolvierte mit Erfolg die Aufnahmeprüfung für Schauspiel an der Zürcher Hochschule der Künste - an der er seit September 2014 studiert. Sein Studium ermöglichte ihm die Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Regisseuren, wie Laurent Chétouane, Philipp Becker, Peter Ender, Gerd Warmeling oder den Performern Florentina Holzinger und Vincent Reebeck.
Am Schauspielhaus Zürich arbeitete er bereits mit Stephen Kimmig in "Dogville".
2017 bestritt Julian Lehr mit dem Stück "Woyzeck - ach, was die Welt schön ist", in der Inszenierung von Rebekka Bangerter, das Körber Studio am Thalia Theater Hamburg.
Rachel Bünter (in der Rolle des Sanguinikers)
ist freischaffende Schauspielerin und Künstlerin. In Neuenkirch, wo sie aufgewachsen ist gründete sie 2008 zusammen mit ihrer Schwester Rebekka die Theaterbar Bunterbünter.
Es folgten neun Jahre Co-Leitung, Kreation und Spiel von acht Eigenproduktionen. Das philosophische Trash-Theater-Duo spielte unzählige Auftritte in der eigenen Theaterbar und auf verschiedensten Kleinkunstbühnen.
Für ihr Schaffen erhielten Rachel und Rebekka 2011 den Lebensraumpreis der Stiftung Quer aus Luzern und 2014 den Werkbeitrag von Stadt und Kanton Luzern.
2015 spielte Rachel Bünter unter der Regie von Ramona Benz in der Produktion "Jo gärn" des Blasorchesters Feldmusik Neuenkirch.
Randulf Lindt (In der Rolle des Melancholikers)
kam ein Jahr nach dem Mauerbau im Osten Deutschlands zur Welt, also zu einer Zeit als die DDR wenigstens noch Zement hatte. Besuchte die Schule, war manchmal ein glückliches Kind, machte eine Lehre, war dann nicht mehr so glücklich, sah erschrocken die Mauer wieder fallen, fand den Weg zum Schauspiel und hat ihn seitdem nicht mehr verlassen. Mit Frau und Kind und noch 'nem Kind lebt er in Kriens, spielt seit Jahren bei Improphil, schreibt ab und zu etwas fürs Radio und veranstaltet allabendliche Lesungen im Schlafzimmer seines Sohnes. Ach ja, und ist nicht melancholisch, sondern glücklich (wenn das Leben ihn lässt).
Sari Ammann I 1. Violine
Angelika Bühler I 2. Violine
Sabine Jutz I Viola
Alina Chebotarova I Violoncello
Ruslan Lutsyk I Kontrabass
Rita Meier I Klarinette
Anita Furrer I Trompete
Elia Bolliger I 1. Horn
Renato Spengler I 2. Horn
Tobias Lang I Posaune
Gregor Obrist I Gitarre
André Ducommun I Piano
Beat Wurmet I Perkussion