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Schumacher
in den Strassen Havannas.

Wirtschaftlich
steht Kuba am Abgrund. Sinkende Zucker- und Nickelpreise, den wichtigsten
Exportgütern, machen dem Land zu schaffen. Devisen werden zu
einem Grossteil auch über den Tourismus gewonnen - es ist praktisch
nur Bezahlung in Dollar möglich - doch seit dem 11. September
2001 leidet auch diese Branche unter einem starken Rückgang.
Weit herum bekannt sind die kubanischen Zigarren und der Rum. Die
Arbeitslosenrate liegt bei ca. 4 Prozent. Wichtigste europäische
Handelspartner sind Spanien und die Niederlande. Die Bevölkerung
leidet unter der jahrelangen Fehlplanung der Staatsführung
und leidet heute unter einem Mangel an Grundnahrungsmittel (z.B.
Milch) und Produkten des täglichen Bedarfes (z.B. Seife). Dank
halbherzigen Reformen ist es heute einer gewissen Anzahl von Kubanern
möglich, mit eigenen Geschäften (hauptsächlich im
Tourismussektor) an harte Währungen zu kommen. In so genannten
Dollar-Shops können auch Produkte gekauft werden, die für
Pesos nicht zu haben sind.
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