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Jahresstruktur
Das Studienjahr ist in zwei Semester unterteilt: Das Herbstsemester dauert von Kalenderwoche 38 bis Kalenderwoche 7, das Frühlingssemester von Kalenderwoche 8 bis Kalenderwoche 37. Der Unterricht während des Semesters dauert jeweils 14 Wochen, von Kalenderwoche 38 bis Kalenderwoche 51 im Herbst beziehungsweise von Kalenderwoche 8 bis Kalenderwoche 21 im Frühlingssemester. In der unterrichtsfreien Zeit finden Prüfungen sowie ein einwöchiger Blockkurs statt. Zudem ist sie für das Selbststudium, die Prüfungsvorbereitung und den Abschluss von Vertiefungsprojekten vorgesehen.
- Leistungsnachweis
- Theoriemodule
- Kontextmodule
- Advisor
- Individuelle Studienvereinbarung
Um die erforderlichen ECTS-Credits für die Theorie- und die Kontextmodule zu erlangen, sind Prüfungen abzulegen. Diese finden jeweils zu Semesterende statt. In der fachlichen Vertiefung erarbeiten sich die Studierenden die nötigen ECTS-Credits mittels Vertiefungsprojekten, der Master-Thesis und in ergänzenden Veranstaltungen.
Das Studium umfasst 90 ECTS-Punkte und besteht aus drei Komponenten: Theoriemodule und Kontextmodule machen zusammen rund einen Drittel des Studienzeit aus, die restlichen zwei Drittel entfallen auf die fachliche Vertiefung mit Master-Thesis. Die Master-Studentinnen und -Studenten besuchen im Vollzeit-Studium im ersten und zweiten Semester an zwei beziehungsweise drei Tagen pro Woche den Unterricht in den Theorie- und Kontextmodulen. Dieser Unterricht findet an zentralen Standorten statt. Die übrige Zeit der Woche studieren sie an der Fachhochschule, an der sie die fachliche Vertiefung absolvieren. Ein hoher Anteil an Selbststudium fördert ihre Fähigkeit, sich selbstständig Wissen zu erarbeiten und Probleme zu lösen.
Zu Beginn des Studiums legen die Master-Studentinnen und -Studenten gemeinsam mit ihrem Advisor fest, welche Theorie- und Kontextmodule sie besuchen. Mit der Wahl der Vertiefung und der individuellen Studienvereinbarung ergibt sich so für jede Studentin und jeden Studenten ein spezifischer Studienplan.
Die Theoriemodule umfassen technisch-wissenschaftliche Module und theoretische Grundlagen. Diese vermitteln langfristiges Wissenskapital und schulen die Fähigkeit zu abstraktem Denken. Die Theoriemodule werden an zentralen Standorten in Bern, Zürich und Lausanne sowie in einem reduzierten Umfang in Lugano angeboten. Die Master-Studierenden treffen in Absprache mit ihrem Advisor eine Auswahl. Die Studierenden besuchen mindestens 6 Theoriemodule, davon 3 in den theoretischen Grundlagen. Jedes Modul umfasst 3 ECTS-Punkte.
Die Kontextmodule ergänzen das Wissen und die Fähigkeiten der Master-Studentinnen und -Studenten in den Bereichen Management, Kommunikation und Kultur. Auch hier wählen die Studierenden aus verschiedenen Modulen entsprechend ihren Bedürfnissen und in Absprache mit dem Advisor aus. Im Frühlingssemester findet während der unterrichtsfreien Zeit ein einwöchiges Blockmodul statt. Dabei setzen sich die Studierenden intensiv mit einer spezifischen Thematik auseinander. Folgende Kontextmodule werden an den zentralen Standorten Zürich, Bern, Lausanne und in einem reduzierten Umfang in Lugano angeboten.
- Cross-cultural competence and global markets
- Entrepreneurship und Unternehmensführung
- Ethics and Corporate Responsibility
- Innovations- und ChangemanagementKommunikation in Unternehmen
- Komplexe Probleme erfolgreich lösen
- Privacy and Law
- Quality and Risk Management (QRM)
Jedem Master-Studenten und jeder Master-Studentin steht ein Advisor zur Seite. Das ist eine Dozentin oder ein Dozent, welche/r die Studentin oder den Studenten zur individuellen Studiengestaltung berät. Zu Beginn des Studiums treffen die Studierenden mit ihren Advisors eine individuelle Studienvereinbarung, welche die individuellen Studienziele festhält.
Gemeinsam mit dem Advisor bestimmen die Studierenden ihren individuellen Studienplan. Dieser orientiert sich am fachlichen Hintergrund und den beruflichen Zielen der Studierenden. In einer individuellen Studienvereinbarung werden einerseits die grundsätzlichen Ausbildungsziele, die Ausrichtung der individuellen Masterausbildung und die Module festgelegt, die die Master-Studentinnen und -Studenten besuchen. Ausserdem werden Vereinbarungen zu den Vertiefungsprojekten festgehalten (Projektziele, Projektpartner, erwartete fachliche und methodische Ergebnisse, Leistungsbewertung etc.), geeignete ergänzende Veranstaltungen definiert sowie Angaben über das erwartete Selbststudium gemacht. Advisor und Studierende überprüfen und aktualisieren die individuelle Studienvereinbarung zu Beginn jedes Semesters. Sie legen die Theorie- und Kontextmodule, die Vertiefungsprojekte, ergänzende Veranstaltungen und die Vereinbarungen zum Selbststudium jeweils für das kommende Semester detailliert und verbindlich fest.