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"Aber ich habe überhaupt keine Angst, dass er seine Tenniskarriere nächstes Jahr beendet." Federer sei noch sehr frisch und motiviert. Der 17-fache Grand-Slam-Champion, der in der Nacht auf Dienstag seinen US-Open-Achtelfinal gegen John Isner spielt, hat in der Vergangenheit immer von den Olympischen Spielen 2016 als Zeithorizont gesprochen. Dies bedeutet aber nur, dass er mindestens bis dann spielt und nicht, dass er danach aufhört.
Lüthi, der seit zehn Jahren auch Schweizer Davis-Cup-Captain ist, verneinte, dass die aktuelle, sehr offensive Taktik zum Zweck hat, die Punkte kürzer zu halten, um Federers Karriere zu verlängern. "Das hat er nicht nötig", betont er. "Es gibt ihm einfach zusätzliche taktische Möglichkeiten."
Über seine eigene Zukunft hat sich Lüthi noch wenig Gedanken gemacht. "Meine Amtszeit als Davis-Cup-Captain hängt nicht mit dem Rücktritt Federers zusammen", versichert er. Es sei auch durchaus möglich, dass er in ein paar Jahren jemand anderes trainiere. "Alles ist vorstellbar."