Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03571.jsonl.gz/3621

Liefern aktiv oder passive verwaltete Fonds die bessere Performance? Zu dieser Endloskontroverse hat Morningstar eine weitere interessante Analyse geliefert und dazu für das europäische Fondsuniversum die aktiven den passiven Produkten über die Zeiträume von drei bis 15 Jahren in den wichtigsten 15 Anlagekategorien gegenübergestellt.
Als Resultat zeigt sich, dass aktives Management in der kürzeren Frist je nach Kategorie Outperformance liefern kann. Je länger der Zeitraum, desto weniger aktiven Managern gelingt es, mit passiven Produkten mitzuhalten.
Outperformance von aktiven gegenüber passiven Fonds
Die höchste Outperformance-Quote lieferten in den vergangenen drei Jahren die Kategorien "Aktien Schweiz" mit 54 Prozent Success Rate, gefolgt von "EUR Unternehmensanleihen" (53 Prozent), "Aktien Asien ex Japan" (49 Prozent) sowie "Aktien Eurozone" und "Aktien Großbritannien" (jeweils 46 Prozent). Am schwächsten fielen die Ergebnisse in der Kategorie "Aktien USA Standardwerte" aus, in der nur zwölf Prozent der Fonds überlebten und zugleich den passiven Composite übertrafen. Auch die Kategorien "Aktien weltweit" und "EUR Anleihen diversifiziert" schnitten mit einer Success Rate von 18 bzw. 19 Prozent seit 2014 schwach ab. Im Schnitt übertrafen 38 Prozent der Fonds in den Aktienkategorien und 34 Prozent der Fonds in den Anleihenkategorien die passiven Composites.
Je länger die Zeiträume, desto schwächer werden die Ergebnisse der aktiv verwalteten Fonds. Die Quote der erfolgreichen Aktienfonds sank von 38 Prozent in der Dreijahresbilanz auf 21 Prozent in der 15-Jahresbilanz. Bei Bonds ging die Quote von 34 Prozent auf 24 Prozent zurück. Langfristig waren die Ergebnisse für die Kategorien "Anleihen Schweiz", "Aktien Japan", "Aktien USA" und "Aktien weltweit" am schwächsten.
Die gesamte Auswertung finden Sie hier.