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Vor zwei Jahren kaufte die Armee ihre Instrumente im Ausland - dies ohne dass die Schweizer Hersteller eine Offerte einreichen konnten. Bei der letzten Beschaffung – 300'000 Franken für 48 Bassposaunen – hat sich dies zwar geändert, trotzdem ging der Auftrag wieder ins Ausland, nach Frankreich und in die USA. Wie «tagblatt.ch» schreibt, ging auch der Weinfelder Hersteller «Blaswerk-Haag» leer aus, obwohl er günstiger offerierte.
Die Thurgauer Regierungsrätin Cornelia Komposch, Chefin des Departements für Justiz und Sicherheit, ist mit der Beschaffungspolitik der Armee nicht ganz einverstanden. Sie hat deshalb einen Brief an die Verteidigungsministerin Viola Amherd geschrieben. «Es interessiert uns zu wissen, weshalb die USA und Frankreich den Zuschlag erhielten», heisst es darin. Es sei nicht nachvollziehbar, wieso die vom Thurgauer Instrumentenbauer «Blaswerk Haag» eingereichte Offerte betreffend der Posaunen bezüglich Qualität so viel schlechter bewertet wurde. «Die Instrumente bürgen für hohe Qualität.»
Weshalb sich das Militär für die Instrumente aus dem Ausland entschieden hat, kannst du hier nachlesen.