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Man unterscheidet tierische von pflanzlichen Fetten sowie gesättigte Fettsäuren von ungesättigten. Generell gilt die Faustregel: Je stärker verarbeitet, desto ungesünder. Z.B. werden Öle oft stark erhitzt, was bei vielen Fetten dazu führt, dass sie für den menschlichen Organismus unbrauchbar oder sogar giftig werden.
Transfette, also gehärtete Fette, sind die ungesündesten Fette. Ausgerechnet diese sind jedoch in fast allen Fertigprodukten, wie Schokolade und Schokoriegeln, in Chips, Keksen, Kuchen aus dem Supermarkt, Frittiertem, Margarine, in Tütensuppen und -saucen enthalten.
Der menschliche Körper kann Fett in fast beliebiger Menge speichern. Dazu dienen 20 Milliarden Fettzellen, die sich vermehren und um ein Tausendfaches ausdehnen können, ähnlich der Vergrößerung vom Stecknadelkopf zum Golfball. Die früher überlebenssichernde Eigenschaft der Fettspeicherung ist heute ein Problem, denn Mangelzeiten gibt es durch die fortschreitende Industrialisierung, verbesserte Konservierungs- und Lagermöglichkeiten und besonders durch die Verwendung von Fabrikfetten kaum noch. Wir nehmen somit deutlich mehr Energie über das Fett auf als wir brauchen. Die zusätzlich aufgenommene Energie wird im Fettgewebe gespeichert. Fettdepots setzen sich dann besonders an Bauch, Po und Hüfte an.