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Die Krankheit ist nach ihrem Entdecker Alois Alzheimer benannt und 1906 erstmals beschrieben worden. Sie wird durch einen fortschreitenden Verlust von Zellen im Gehirn ausgelöst. Dieser führt zu einem langsamen Versagen des Hirns. Ganze Gruppen von Nervenzellen verlieren allmählich ihre Funktionstüchtigkeit und sterben schliesslich ab. Zugleich kommt es zu einem Mangel an körpereigenen Substanzen, die den Austausch von Informationen zwischen den Gehirnzellen gewährleisten.
Weshalb und wie diese krankhaften Veränderungen ausgelöst werden, ist noch nicht bekannt. Der Abbau geschieht in Hirnregionen, die wichtige geistige Funktionen wie Gedächtnis, Sprache, Planen, Handeln und die räumliche Orientierung steuern. Mit der Zeit verstärken sich die Symptome der Krankheit, und ständig kommen neue hinzu. Die wahrnehmbare Krankheitsdauer beträgt im Durchschnitt 7-9 Jahre.
Von Alzheimer oder einer anderen Demenzkrankheit betroffen sind schätzungsweise 8 Prozent der über 65-Jährigen. Das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, steigt mit zunehmendem Lebensalter. Alzheimer kann bereits im frühen Erwachsenenalter auftreten. Von dieser Frühform sind Menschen zwischen dem 30. und dem 50. Lebensjahr betroffen. Diese Form wird stärker vererbt und macht etwa 10 Prozent der Alzheimer-Demenzen aus. Es kommt häufig vor, dass mehrere Familienmitglieder an der Frühform erkranken.