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Wolf-Ferrari / Dvořák
Abstract
Wolf-Ferrari / Dvořák
The violin concert D major by the composer Ermanno Wolf-Ferrari, born in Venice, lies in the tradition of the great violin concerts of the 19th century. From the changed musical language of the 20th century and its origin during the Second World War, the work remains completely untouched. Written in deep admiration for the American violinist Guila Bustabo, the highly romantic composition seems completely inward-facing and free of time. The Austrian violinist Benjamin Schmid has already recorded the concert in a highly acclaimed recording and now interprets it with the Philharmonia Zürich under the conduction of Gustavo Gimeno. In the same concert, the Eighth Symphony G major by Antonín Dvořák will be heard, which is entirely committed to the folkloristic bohemian idiom.
Gustavo Gimeno, Dirigent
Gustavo Gimeno
Gustavo Gimeno, geboren in Valencia, ist seit der Spielzeit 2015/16 Musikdirektor des Orchestre Philharmonique du Luxembourg. Seine Dirigentenkarriere begann er 2012 als Assistent von Mariss Jansons, nachdem er zunächst Solo-Schlagzeuger beim Royal Concertgebouw Orchestra war. Massgebliche Erfahrungen sammelte er zudem als Assistent von Bernard Haitink und Claudio Abbado. Neben seiner Tätigkeit in Luxembourg setzt Gustavo Gimeno seine Zusammenarbeit mit dem Royal Concertgebouw Orchestra, den Münchner Philharmonikern, dem Rotterdam Philharmonic Orchestra und dem Orchestra Verdi in Mailand fort. Erstmals steht er darüber hinaus am Pult des Orchestre National de France, des Orchestre National de Capitol du Toulouse, des Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und der Staatskapelle Dresden. Sein USA-Debüt gab Gustavo Gimeno im August 2015 beim Cleveland Orchestra. Des Weiteren debütiert er beim Pittsburgh Symphony Orchestra und im Rahmen des Ravinia Festivals 2016 beim Chicago Symphony Orchestra. In Japan steht er u.a. am Pult des Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra. Höhepunkte der Saison 14/15 waren Debüts beim Gewandhausorchester Leipzig, dem City of Birmingham Symphony Orchestra und dem Danish National Symphony Orchestra. Im März 2015 gab er mit einer Neuproduktion von Bellinis Norma am Palau de les Arts sein Debüt als Opern-Dirigent. Gimenos musikalische Offenheit zeigt sich in der engen musikalischen Zusammenarbeit mit Komponisten wie Magnus Lindberg, Pierre Boulez, Peter Eötvös, George Benjamin, Theo Loevendie, Jacob ter Veldhuis oder dem jungen spanischen Komponisten Francisco Coll.
Benjamin Schmid, Violine
Benjamin Schmid
Benjamin Schmid, aus Wien stammend, gewann u.a. 1992 den Carl-Flesch Wettbewerb in London, wo er auch den Mozart-, Beethoven- und Publikumspreis errang. Seither gastiert er auf den wichtigsten Bühnen der Welt mit namhaften Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, dem Philharmonia Orchestra London, den Petersburger Philharmonikern, dem Concertgebouw Orchester Amsterdam und dem Tonhalle Orchester Zürich. Seine solistische Qualität, die ausserordentliche Bandbreite seines Repertoires – neben den üblichen Werken etwa auch die Violinkonzerte von Hartmann, Gulda, Korngold, Muthspiel, Szymanowski, Weill, Lutoslawski oder Reger - und insbesondere auch seine improvisatorischen Fähigkeiten im Jazz machen ihn zu einem Geiger mit unvergleichlichem Profil. Benjamin Schmids Aufnahmen wurden mehrfach mit dem Deutschen Schallplattenpreis, Echo Klassik Preis, Grammophone Editor’s Choice oder der Strad Selection ausgezeichnet. Er unterrichtet als Professor am Mozarteum in Salzburg und gibt Meisterklassen an der Hochschule Bern und in weltweiten Masterclasses.
2018 fungiert Benjamin Schmid als künstlerischer Leiter des Internationalen Mozart-Wettbewerbs Salzburg. Über Benjamin Schmid wurden mehrere Dokumentationen und Konzertfilme gedreht, die die herausragende künstlerische Persönlichkeit des Geigers in weltweiter TV-Ausstrahlung festhielten. Er erhielt den «Internationalen Preis für Kunst und Kultur» seiner Heimatstadt Salzburg, in der er mit seiner Frau, der Pianistin Ariane Haering, und den gemeinsamen vier Kindern lebt. Benjamin Schmids «Sommernachtskonzert» mit den Wiener Philharmonikern unter Valery Gergiev, mit dem Violinkonzert von Paganini/Kreisler, wurde weltweit im TV übertragen und liegt als DVD/CD bei der Deutschen Grammophon Gesellschaft vor. Er konzertiert auf einer der schönsten Stradivari-Violinen, der «ex Viotti 1718», die ihm die Österreichische Nationalbank zur Verfügung stellt.