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Gleitender Mittelwert über die letzten vier Jahre der Beteiligung an den eidgenössischen Abstimmungen und an den Nationalratswahlen. Die Beteiligung entspricht dem Anteil der Stimmenden/Wählenden (= eingelegte Wahlzettel) aller Stimm- und Wahlberechtigten.
Um an politischen Entscheiden teilzuhaben, können die dazu berechtigen Personen abstimmen und wählen. Die Beteiligung an eidgenössischen Abstimmungen und Nationalratswahlen zeigt, inwieweit die in der Schweiz gewährten politischen Partizipationsrechte von volljährigen Schweizerinnen und Schweizern auch wahrgenommen werden. Ausländerinnen und Ausländer sowie Jugendliche unter 18 Jahren sind von dieser Form der Partizipation ausgeschlossen.
Der Indikator gibt die eidgenössische Stimm- oder Wahlbeteiligung wieder. Die Betrachtung der Beteiligungsquoten bei Vorlagen, welche die ganze Schweiz betreffen und die an denselben Sonntagen zur Abstimmung gelangen, sowie die Verwendung einer Definition der «eingeschriebenen Wählerinnen und Wähler», die allgemein akzeptiert ist, erleichtert die Vergleichbarkeit der Ergebnisse.
Kontextuelle Angaben
Die Tatsache, dass Abstimmen im Kanton Schaffhausen obligatorisch ist, kann sich auf die Beteiligungsquote in diesem Kanton auswirken. Kantone, die die Möglichkeit der brieflichen oder Online-Abstimmung bieten, könnten ebenfalls eine höhere Beteiligungsquote erzielen als die Kantone, in denen diese Möglichkeit nicht zur Verfügung steht.
Die Partizipation aller Gesellschaftsmitglieder an lokalen und gesamtgesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsprozessen ist ein Kerngedanke der nachhaltigen Entwicklung. In der Schweiz hat die Bevölkerung diverse institutionelle und soziale Partizipationsmöglichkeiten. Das Interesse und die Teilnahme der Menschen und der Regionen an gesellschaftlichen und politischen Prozessen fördert die Verankerung dieser Prozesse in der Gesellschaft.