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Engstligenalp
(Kt. Bern, Amtsbez. Frutigen, Gem. Adelboden).
1940 m. Grosse Alpweide, im obern Abschnitt des Thales von Adelboden, 5 km s. über dem Dorf Adelboden, auf einer 600 m über der Thalsohle von Adelboden gelegenen Terrasse.
Mit Adelboden durch zwei Fusswege verbunden.
Vier Passübergänge: einer über den Grat zwischen Lohner und Tschingellochtighorn, einer über den Engstligengrat, einer s. vom Kindbettihorn über den Uschinengletscher und die Rote Kumme zur Gemmi (seit 1901 mit ausgezeichnetem Fussweg, der das Begehen des Gletschers zu einem völlig gefahrlosen Spaziergang gestaltet; bequemer Uebergang von Adelboden zur Gemmi und nach Leuk in einem Tag) und ein letzter endlich, der Ammertenpass, ins Ober Simmenthal.
Die Alpweide in einem weiten Zirkus von 4 km Durchmesser, eingefasst vom Fizer, Rotstock, Ammertengrat, Wildstrubel, Steghorn, Thierhörnli, Kindbettihorn, Tschingellochtighorn und Lohner.
Der ebene mittlere Teil der Alpweide wahrscheinlich ein ehemaliger Seeboden.
Das Ganze ein ¶
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typisches Beispiel eines Kares glazialen Ursprungs.
Von den Felswänden kommen eine Reihe von Bächen herunter, die zusammen den Engstligenbach bilden.
Seltene Pflanzen;
so die Linnæa borealis (einziger Standort im Oberland).