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- Die Ölpreise sind nach den angekündigten Förderkürzungen des Ölkartells Opec und anderer Förderländer auf den höchsten Stand seit Sommer 2015 gestiegen. So legte etwa ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent um bis zu 6,5 Prozent auf 57,89 Dollar zu.
- Die Opec und rund ein Dutzend Nicht-Opec-Länder einigten sich am Wochenende in Wien auf eine weitere Beschränkung der Ölförderung um 558'000 Barrel (je 159 Liter) am Tag.
- Die Produktion soll künftig bei 32,5 Millionen Barrel liegen. Insgesamt haben sich nun mehr als 20 Länder entschieden, weniger Öl zu fördern.
- Mit diesen Schritten dürfte der Preis für Benzin und Heizöl zumindest kurzfristig weiter steigen.
Gut eine Woche nach dem Ölkartell Opec haben auch weitere Ölförderländer beschlossen, ihre Produktion zu drosseln.
Russland und andere Staaten wollen über 550'000 Barrel pro Tag weniger fördern. Das teilte der Ölminister des Emirats Katar mit. Es ist seit 2008 das erste Mal, dass die Opec gemeinsam mit anderen Ölförderländern eine Produktionskürzung beschliesst.
Nach dem Opec-Entscheid von Ende November war der Preis für die Nordseesorte Brent um rund 15 Prozent auf fast 55 Dollar gestiegen. Ein gemeinsames Komitee soll die Einhaltung der Produktionskürzungen überwachen.