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Von den Stationsdaten zum Schweizer Mittel
MeteoSchweiz berechnet aus den Stationsdaten die Temperatur für die Orte in der Schweiz, die keine Messstation haben. Diese gegitterten Temperaturdaten zeigen die räumliche Verteilung der Lufttemperatur in der Schweiz zu einem bestimmten Zeitpunkt bzw. in einer bestimmten Periode. Das Mittel all dieser Gitterpunkte ergibt ein sinnvolles Mass für die mittlere Temperatur in der Schweiz.
Die Gitterdaten stehen ab 1981 hochaufgelöst zur Verfügung. Um das Schweizer Temperaturmittel trotzdem ab 1864 zur Verfügung zu haben, wurde für die Zeit von 1981 bis 2014 untersucht, wie die Stationsmessungen des Schweizer Klimamessnetzes kombiniert werden müssen, um dem Mittel aus den Gitterdaten möglichst nahe zu kommen. Je nach Repräsentativität erhält jede Station im Schweizer Temperaturmittel ein stärkeres oder schwächeres Gewicht.