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Bern (awp/sda) - Das steuerprivilegierte Alterssparen schmälert die Einnahmen des Bundes aus der direkten Bundessteuer um jährlich 6%. Gemäss einer Studie der Eidg. Steuerverwaltung (ESTV) führten die Beiträge an die dritte Säule 3a für den Bund im Jahr 2005 zu Mindereinnahmen von etwa 450 Mio CHF.
Wie aus der am Donnerstag veröffentlichten ESTV-Studie hervorgeht, legten 28 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer fürs Alter eine steuerprivilegierte dritte Säule an. Sie zahlten im Steuerjahr 2005 durchschnittlich 5'540 CHF in eine Säule 3a ein.
Zwei von fünf Personen, die auf diese Weise fürs Alter sparen, zahlten die Maximalbeiträge ein, die in der Steuererklärung geltend gemacht werden dürfen. Für Angestellte entsprach dies damals 6192 CHF, für Selbständigerwerbende waren es 30'960 CHF.
Wie die Steuerverwaltung in der am Donnerstag veröffentlichten Studie schreibt, hängt es stark vom Einkommen einer Person ab, ob sie eine 3. Säule aufbaut.
Von den Steuerzahlern mit einem steuerbaren Einkommen von 100'000 CHF oder mehr zahlen 61% 3a-Beiträge. Bei Menschen mit einem steuerbaren Einkommen von weniger als 40'000 Franken sparen nur 11% auf 3a-Alterskapital an. Reiche Menschen zahlen zudem viel höhere Beiträge ein.
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