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Edy Kuster ist auf einem kleinen Bauernbetrieb zusammen mit sechs Geschwistern (drei Brüder und drei Schwestern) als zweitältester aufgewachsen. Zu Hause haben die Kinder mit ihrer Mutter, die auch sehr gut singen und jodeln konnte, Lieder von Ummel und Grolimund gesungen. Damals gab es noch keinen Fernseher, und so haben sie sich selbst unterhalten. Nach der Berufslehre hat sich Edy in Engelberg OW niedergelassen und sich entschlossen, in den Jodlerklub einzutreten. Er sang während 25 Jahre als 1. Tenor und 1. Jodelstimme, bis er seine strapazierten Stimmbänder wegen „Sängerknötchen“ operieren lassen musste. Danach wechselte er in den 2. Tenor. Nebenbei amtete er während 14 Jahren als Präsident und brachte den Klub in den Verband. Seit 2005 singt er nun im 1. Bass, da in dieser Stimme zu viele Austritte zu verzeichnen waren. Nach dem 60-jährigen Jubiläum des Jodlerklubs Engelberg gründete Edy Kuster zusammen mit seinen zwei Brüdern Robi und Hansruedi sowie zwei weiteren Mitgliedern das „Waldstätter-Chörli“, mit der Jodlerin Abegg Antoinette aus Alpnach. Als erste Dirigentin leitete sie Marie-Louise Marty, danach Patricia Dahinden. In diesem Chörli singt Edy 2. Tenor und 2. Jodelstimme und amtet zusätzlich als Vize-Dirigent, da Patricia auch den Jodlerklub Engelberg dirigiert und dadurch öfters keine freie Zeit hat. Am Jodlerfest in Hochdorf sang das Chörli zum letzten Mal an einem Fest und wurde mit der Note „gut“ klassiert. Leider konnten sie sich danach aus verschiedenen Gründen nicht mehr für eine Festteilnahme begeistern. In den letzten Jahren hat Edy Kuster einige Lieder und „Joiz“ komponiert. Der erste Naturjodel entstand vor etwa 30 Jahren. Es ist der „Bärger“, dessen Kosename väterlicherseits (Kuster) in Engelberg tabu ist. Mit diesem Jodel sind die Engelberger Jodler schon drei Mal an einem Fest angetreten, sogar an einem Eidgenössischen, und sind immer mit der Note „sehr gut“ belohnt worden. Nach eine Pause entstanden dann mehrere Lieder mit Texten von seinem Bruder Robi und von Elisabeth Gebert, sowie einige „Joiz“. Einige Werke sind sogar auf Tonträger zu finden.Quelle: Eigenbiografie, TA, Stand 16.5.07
Die am Rande aufgeführten Zitate alter Meister beziehen sich allgemein auf Musik. Das Wort “Musik” wird hier enger gefasst und teils durch “Naturjuiz*” (mit Stern gekennzeichnet) ersetzt, um damit den Fokus auf “unsere Natur-Musik” zu legen und so zum Nachdenken anzuregen oder einfach zum Schmunzeln.----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Vorgehen:1. Zuerst Player-Abspielen starten2. Klick auf Noten-Symbolso kann man die Melodie auf der Dirigenten-Notiz mitverfolgen !