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Die Kernkraftwerke in der Schweiz verfügen über einen ausreichenden Schutzgrad gegen einen vorsätzlichen Flugzeugabsturz. Dies bestätigt eine Aktualisierung der entsprechenden Analysen, die das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI im Jahr 2013 verlangt hat. Details bleiben aus Gründen der Sicherung unter Verschluss.
Dokumente und Informationen, die sicherungsrelevant sind, werden nach nationalen und internationalen Grundsätzen geschützt. Daher sind die detaillierten Daten, Methoden und Resultate zu den Untersuchungen klassifiziert. Sie werden im Interesse der nationalen und internationalen Massnahmen zur Terrorismusprävention, und damit zum Schutz von Mensch und Umwelt, nicht veröffentlicht.
Die neuen Analysen bestätigen, dass die Schweizer Kernkraftwerke die Vorgaben des Regelwerks bezüglich eines vorsätzlichen Flugzeugabsturzes erfüllen.
Vertiefte Analyse seit den Attentaten 2001
Nach den Attentaten vom 11. September 2001 in den USA verlangte das ENSI von den Betreibern eine vertiefte Analyse zur nuklearen Sicherheit bei einem vorsätzlichen Absturz eines Verkehrsflugzeugs auf ein Kernkraftwerk. In der Zwischenzeit sind neue Flugzeugtypen in Betrieb genommen worden und die Navigationstechnik hat sich weiterentwickelt. Das ENSI forderte daher im Jahr 2013, dass die Betreiber die Studien zum vorsätzlichen Flugzeugabsturz entsprechend aktualisieren.
Aktualisierung der Analysen
Insbesondere wurden neue Versuche zur Anfluggeschwindigkeit an einem Flugsimulator durchgeführt, um den Einfluss der weiterentwickelten Steuer- und Navigationsanlagen zu berücksichtigen. Auch die Anprallberechnungen wurden unter Berücksichtigung des aktuellen Wissensstands gegenüber den Untersuchungen aus dem Jahr 2002 verfeinert. Es wurden zudem grössere, heutzutage eingesetzte Flugzeugtypen berücksichtigt. Alle Schweizer Kernkraftwerke erfüllen die entsprechenden Vorgaben des Regelwerks.
Die Nachrüstungen und Erweiterungen der Notfallmassnahmen, die seit den letzten Analysen zum vorsätzlichen Flugzeugabsturz vorgenommen wurden, erhöhen den Schutz gegen einen vorsätzlichen Flugzeugabsturz.
International gesehen konzentriert sich die Vorsorge gegen den vorsätzlichen Flugzeugabsturz vor allem auf die Verhinderung eines solchen Ereignisses. Auch in der Schweiz wurden die zugehörigen Schutzmassnahmen verbessert.