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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.00297 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger Urteil vom 22. Mai 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin gegen Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1981, meldete sich am 28. März 2014 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/3). Die Sozial versicherungsanstalt de s Kantons Zürich, IV-Stelle, verneinte mit Verfügung vom 18. August 2014 einen Anspruch auf IV-Leistungen (Urk. 7/16). 1.2 Die Versicherte meldete sich am 27. Januar 2015 erneut bei der Invaliden versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/19, vgl. Urk. 7/17). Die IV-Stelle klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab, zog Akten der Kran ken taggeldversicherung bei (Urk. 7/25) und liess die Versicherte durch den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) psychiatrisch untersuchen (Urk. 7/34-35). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/38, Urk. 7/47, Urk. 7/53) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 17. Februar 2016 einen Anspruch auf IV-Leistungen (Urk. 7/58 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 4. März 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 17. Februar 2016 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine Rente zuzusprechen. Zudem sei ihr die unentgeltliche Prozess führung zu gewähren (Urk. 1 S. 1 Ziff. 1-2, Ziff. 4). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 18. April 2016 (Urk. 6) die Abweisung der Be schwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 7. Juni 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 10). Mit Verfügung vom 7. November 2016 (Urk. 11, vgl. Urk. 12) wurde bei der Y.___ ein ärztlicher Verlaufsbericht betreffend d i e Beschwerdeführerin angefordert. Mit Eingabe vom 14. November 2016 (Urk. 16) reichte die Y.___ zwei Arztberichte (Urk. 17/1-2) ein, die den Parteien am 18. November 2016 zur Stellung nahme zugestellt wurden (Urk. 18). Die Beschwerdeführerin liess sich am 6. Dezember 2016 vernehmen (Urk. 20), die Beschwerdegegnerin verzichtete am 12. Dezember 2016 auf eine Stellungnahme (Urk. 22). Darüber wurden die Parteien am 14. Dezember 2016 in Kenntnis gesetzt (Urk. 23). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG ). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliess lich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaub haft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analo ger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzuge hen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräfti gen Verfügung keine Ver änderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Verän derung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu be jah en, und hernach zu beschlies sen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 10 8 E. 2b). 1.4 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten bezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Ver hältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeits fähig keit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen un verändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sach ver haltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9 C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2. 1 mit Hinweisen). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt nis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davo n aus, dass die m edizinische n Abklärungen durch den RAD ergeben hätten, dass ak tuell die psychiatrische Diagnose die Arbeitsfähigkeit der Beschwerde führerin nicht mehr einschränke. Die Situation habe sich soweit stabilisiert, dass der Beschwerdeführerin die bisherige Tätigkeit als Lehrerin wi eder voll umfänglich zumutbar sei (S. 1 unten, S. 2 oben). Zwischenzeitlich habe eine stationäre Beha ndlung in der Y.___ stattgefunden. Die Einweisung sei frei willig erfolgt und sei vor allem durch psychosoziale Belastungen induziert gewesen. Invaliditätsfremde Faktoren begründeten keinen Leis tungsanspruch. Es lägen nach wie vor keine objektivierbaren Diagnosen vor, allfällige diag no serelevante Befunde seien unter Therapie unauffällig. Somit sei kein inva li disierender Gesundheitsschaden mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit ausgewiesen. Da kein Gesundheitsschaden im Sinne der Inva liden ver sicherung vorliege, bestehe auch kein Anspruch auf berufliche Eingliede rungsmassnahmen (S. 2 Mitte). Daran hielt die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort (Urk. 6) grund sätzlich fest. 2.2 Demgegenüber vertrat die Beschwerdeführerin den Standpunkt (Urk. 1), dass sie seit dem Jahr 2011 unter einer schizoaffektiven Störung leide (S. 1 Ziff. 1). Aufgrund ihrer gesundheitlichen Beschwerden sei sie weder in der angestammten noch in einer angepassten Tätigkeit in der Lage, ein ren ten ausschliessendes Einkommen zu erzielen. Ihr Gesundheitszustand habe sich erneut verschlechtert, weshalb sie am 6. Januar 2016 erneut in die Y.___ ein getreten sei, wo sie sich seither befinde (S. 2 Ziff. 2). Sollte ihr das Zurück kehren in die volle Unterrichtstätigkeit nicht gelingen, seien ihr berufliche Massnahmen für den Einstieg ins Erwerbsleben zu gewähren (Urk. 1 S. 3 Ziff. 6). 2.3 Streitig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf Leis tungen der Invalidenversicherung, wobei namentlich zu prüfen ist, ob sich ihr Gesundheitszustand seit Erlass der letzten Verfügung vom 18. August 2014 (Urk. 7/16) wesentlich verändert hat (vgl. vorstehend E. 1.3-1.4). 3. 3.1 Der mit Verfügung vom 18. August 2014 (Urk. 7/16) erfolgten Verneinung eines Rentenanspruchs lagen im Wesentlichen die folgenden Berichte zu grunde. 3.2 Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seinem Bericht vom 25. Oktober 2013 ( Urk. 7/11/5-6 = Urk. 7/25/12-13) aus, dass der erste Kontakt mit der Beschwerdeführerin am 15. März 2013 wegen einer Krise mit massiver Schlafstörung, einem Gefühl des Gefangen seins, Ängste n beziehungsweise Panik und einer Atemblockade stattgefunden habe. Eine medikamentöse Therapie werde abgelehnt. Die Beschwerdefüh rerin sei in ihrer Heimat Spanien in stationärer Behandlung gewesen (S. 1 Ziff. 1). Dr. Z.___ diagnostizierte einen Verdacht auf gemischte schizo affek tive Störung (ICD-10 F25.2), rezidivierend. Die Beschwerdeführerin sei auf dem Weg der Besserung (S. 1 Ziff. 4). Das soziale Umfeld sei gut, konzentriere sich jedoch auf Barcelona, wo die Mutter lebe. Es gäbe keine nicht-medizinischen Ursachen betreffend die Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 7). Nach den Frühlingsferien 2014 sei die Wideraufnahme beider Tätigkeiten als Lehrerin geplant zu rund 26 % und zu rund 30 % (S. 1 Ziff. 5). 3.3 Die Beschwerdeführerin teilte der Beschwerdegegnerin am 6. Mai 2014 tele fonisch mit, dass sie im Januar 2014 begonnen habe, reduziert zu arbeiten und seit zwei bis drei Wochen wieder voll in ihrem ursprünglichen Pensum von 55 % arbeite. Sie brauche keine Unterstützung beziehungsweise Leis tung en der IV (Urk. 7/8). Ein Mitarbeiter der Krankentaggeldversicherung teilte der Beschwerdegegnerin sodann am 5. Juni 2014 mit, dass die Be schwer de führerin seit dem 22. April 2014 wieder in ihrem ursprünglichen Pensum von 55 % arbeite (Urk. 7/15/2). 3.4 Die Beschwerdegegnerin wies das Leistungsbegehren der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 18. August 2014 (Urk. 7/16) ab, da sie seit dem 22. April 2014 wieder in ihrem ursprünglichen Pensum arbeitstätig sei, mithin nach Ablauf der Wartezeit am 27. März 2014 keine dauerhafte Erwerbsunfähigkeit vorliege. 4. 4.1 Der angefochtenen Verfügung vom 17. Februar 2016 (Urk. 2) liegen im Wesent lichen die folgenden Berichte zugrunde. 4.2 Aus dem Austrittsbericht der Y.___ vom 27. Juni 2011 (Urk. 7/29), welcher der Beschwerdegegnerin am 16. April 2015 zugestellt wurde (vgl. Urk. 7/30), geht hervor, dass die Beschwerdeführerin vom 1 4. bis 16. Juni 2011 zum ersten Mal in der Y.___ hospitalisiert war. Die Ärzte der Y.___ diagnostizierten eine mittel- bis schwergradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) und einen Ver dacht auf dependente Persönlichkeitszüge. Der Eintritt sei freiwillig aufgrund depressiver Symptomatik mit vornehmlich „Angst vor dem Verlassen werden“, Freudlosigkeit, Traurigkeit, Antriebsverlust, Appetitlosigkeit sowie Ein- und Durchschlafstörungen erfolgt (S. 1 Mitte). Die Beschwerden hätten nach Angaben der Beschwerdeführerin im Juni 2010 angefangen aufgrund einer Konfliktsituation an ihrer Arbeitsstelle in der Schule. Die grösste Unsicherheit habe jedoch die Trennung ihrer Adoptivmutter von ihrem zweiten Partner hervorgerufen. Sie habe Angst, selber von ihrem Partner verlassen zu werden (S. 1 unten). Die Beschwerdeführerin leide seit Sommer 2010 unter ver schiedenen beruflichen und familiären Belastungen. Sie sei „wie in ein Loch ge fallen“. Sie habe einen weiteren stationären Aufenthalt abgelehnt. Eine ambu lant psychiatrische Behandlung in Spanien sei für sie organisiert wor den. Eine anschliessende ambulante Weiterbehandlung nach der Rückkehr aus Spanien werde empfohlen (S. 2 unten). 4.3 Dr. Z.___ diagnostizierte in seinem Schreiben vom 4. Februar 2015 (Urk. 7/20) eine gemischte schizoaffektive Störung (ICD-10 F25.2), rezidivie rend. Nach der Exazerbation im April 2013 und einer psychiatrischen Hospi talisation vom 21. Mai bis 18. Juli 2013 habe sich die Situation gebessert. Ab dem 22. April 2014 habe die Beschwerdeführerin die Arbeit als Lateinlehrerin stufenweise aufgenommen, dann sei sie wieder voll arbeitsfähig bei einem Pensum von 55 % gewesen. Bald danach habe wieder eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes stattgefunden, deshalb sei sie vom 27. Juni bis 31. Juli 2014 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Seit dem 1. August 2017 sei sie zu 73 % arbeitsunfähig. 4.4 Dr. Z.___ stellte am 4. Februar 2015 der Krankentaggeldversicherung ein fast identisches Schreiben (Urk. 7/25/19-20) zu, in welchem er von einer unveränderten Diagnose einer gemischten schizoaffektiven Störung (ICD-10 F25.2), rezidivierend, sprach (S. 1 Mitte). Er führte aus, dass in den nächsten Monaten nicht mit einer namhaften Besserung zu rechnen sei. Ziel sei die weitere Stabilisierung des Zustandes und Aufrechterhaltung der Teilarbeits fähig keit. In Zukunft sei jedoch mit einer sukzessiven Besserung des Gesund heitszustandes zu rechnen (S. 1 unten). Eine leichte Steigerung als Lehrerin sei prinzipiell vorstellbar, jedoch sei kein Einsatz wie vor dem Erkrankungs rezidiv im Jahr 2013 zu erwarten. Der Einsatz wäre abhängig von der Be treu ung, dem Umfeld und der Art der Tätigkeit. Eine andere Lehrtätigkeit wäre in einem anderen Rahmen zumutbar. Eine rasche Überlastung bei er höh ter Reizbarkeit würde jedoch das mögliche Arbeitsgebiet relativieren (S. 2 oben). 4.5 Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte in seinem Bericht vom 3. März 2015 (Urk. 7/23) aus, dass er die Be schwerdeführerin seit Juli 2014 behandle (Ziff. 1.2) und nannte eine seit zirka 2011 bestehende schizoaffektive Störung (ICD-10 F25) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1). Die Beschwerdeführerin habe seit Jahren psychotische Episoden und depressive Phasen (Ziff. 1.4). Die Psy chotherapie werde mit Medikamenten unterstützt, Neuroleptika sei notwen dig (Ziff. 1.5). Die Beschwerdeführerin sei seit Jahren und bis auf Weiteres in der angestammten Tätigkeit als Lateinlehrerin am Gymnasium zu 80 bis 90 % arbeitsunfähig (Ziff. 1.6) Nach einer Stunde Unterricht sei sie müde, erschöpft und unkonzentriert. Einige Stunden pro Woche seien ihr zumutbar. Eine einfachere Tätigkeit wäre ihr wahrscheinlich möglich (Ziff. 1.7). Eine „Berufsberatung“ sei angebracht (Ziff. 1.11). Es seien keine körperlichen Ein schränkungen bekannt. Das Konzentrations- und Auffassungsvermögen, die Anpassungsfähigkeit sowie Belastbarkeit sei en mittel bis sehr stark einge schränkt, je nach momentaner Phase. Die Beschwerdeführerin könne sich eine andere, weniger belastende Tätigkeit vorstellen (S. 5). 4.6 Die Beschwerdeführerin wurde am 16. Juni 2015 im Auftrag der Beschwerde gegnerin durch Dr. med. B.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, RAD, psychiatrisch untersucht. Dr. B.___ führte in ihrem psychiatrischen Untersuchungsbericht vom 24. September 2015 (Urk. 7/35 ) aus, dass sich die Krankheit nach Angaben der Beschwerde führerin seit 2010 entwickelt habe. So habe sich die Beschwerdeführerin während ihrer Anstellung in O.___ „komisch gefühlt“. Am Anfang sei es ihr noch gut gegangen, aber im Laufe des Schuljahres habe sich ihr Zu stand zunehmend verschlechtert. Da sie die Zustände in O.___ nicht mehr ausgehalten habe, habe sie von sich aus gekündigt. Etwa zur gleichen Zeit habe sie auch viele familiäre Probleme gehabt aufgrund der Scheidung ihrer Adoptivmutter von ihrem zweiten Mann (S. 3 Ziff. 5). Im August 2012 habe die Beschwerdeführerin je eine Stelle an der C.___ und D.___ angenommen. Das Gesamt-Arbeits pensum habe 55 % betragen. Die Stelle in C.___ sei auf Ende Juli 2014 gekün digt worden. Seit Augst 2014 habe sie ein kleines Pensum von vier Wochen stunden in D.___ (S. 5 Ziff. 7). Der affektive Rapport habe schnell hergestellt werden können, die Be schwer deführerin sei bewusstseinsklar, es gäbe keinen Anhalt für Delir oder Bewusst s einsstörungen. Die Beschwerdeführerin habe subjektiv Konzentrations- und Gedächtnisstörungen beklagt, grobkursorisch sei das Gedächtnis aber unauf fällig gewesen und die Konzentration habe während der über zweistündigen Untersuchung gut aufrechterhalten werden können. Im Gedankengang wirke sie etwas zerfahren, weise teilweise leichte Gedankensprünge und Gedan ken drängen auf. Zum Zeitpunkt der Untersuchung habe sie keine inhaltlichen Denkstörungen gezeigt (S. 5 Ziff. 8). Die Beschwerdeführerin sehe sich selbst nicht als „verrückt“, aber als gefährdet, schnell wieder einen Rückfall zu erlangen. Sie möchte unbedingt wieder einmal ein Schuljahr zu Ende bringen (S. 6 Ziff. 8). 4.7 Am 22. September 2015 wurde die Beschwerdeführerin erneut durch Dr. B.___ zur Klärung von offenen Fragen psychiatrisch untersucht. In ihrem psychiatrischen Untersuchungsbericht vom 24. September 2015 (Urk. 7/34) diagnostizierte Dr. B.___ eine seit zirka 2011 bestehende schi zo affektive Störung, gegenwärtig weitgehend remittiert, leicht depressi ver Resi dualzustand (ICD-10 F25.1) mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Psy cho tische Symptome seien aktuell nicht nachweisbar bis auf eine übertrie bene generalisierte Ängstlichkeit (S. 2 Ziff. 9). Die Beschwerdeführerin habe ihr Stundenpensum an der Schule in D.___ auf sechs Wochenstunden erhöht. Mit Vor- und Nachbereitung zu Hause könne man aktuell von einem Pensum von zirka 25 % ausgehen (S. 1 Ziff. 2). Nach eigenen Angaben fühle sich die Beschwerdeführerin seit Beginn des neuen Schuljahres extrem müde, mache sich zudem häufig Sorgen und die Konzentration habe sich insgesamt leicht gebessert (S. 1 f. Ziff. 3). Die Beschwerdeführerin schätze ihre Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit auf 25 % und sei der Ansicht, dass sie in einer angepassten Tätigkeit möglicherweise mehr arbeiten könnte. Allerdings könne sie sich aber nicht vorstellen, in einem Büro zu arbeiten (S. 2 Ziff. 5). Die Diagnose einer schizoaffektiven Störung könne nachvollzogen werden. Die Beschwerdeführerin sei in der bisherigen Tätigkeit durch ihre rasche Ermüdbarkeit und Erschöpfbarkeit eingeschränkt. Die Konzentration und das Auffassungsvermögen seien noch leicht und die Anpassungsfähigkeit sowie die Belastbarkeit je nach Stimmungslage eingeschränkt. Die aktuelle Arbeits fähigkeit in der bisherigen Tätigkeit betrage 20-30 % ab dem Zeitpunkt der zweiten RAD-Untersuchung vom 22. September 201 5. Es sei davon auszu gehen, dass sich die Arbeitsfähigkeit innerhalb eines Jahres bei Fortführung der integrativen psychotherapeutischen Behandlung auf 50 % steigern lasse. Das Tätigkeitsprofil umfasse zeitlich flexible Tätigkeiten ohne permanenten Zeit- und Termindruck, bei nur geringem Publikumsverkehr, ohne besondere Anforderungen an das Umstellungs- und Anpassungsvermögen. Ab dem Zei t punkt der zweiten RAD-Untersuchung bestehe medizinisch-theoretisch eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Die von Dr. A.___ im März 2015 (vorstehend E. 4.5) ausgewiesene 80-90%ige Arbeitsunfähig keit sei nachvollziehbar. Frühere Arbeitsversuche seien zu früh erfolgt und die Beschwerdeführerin habe sich zu schnell zu viel zugemutet. Die inte grative psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung sollte weitergeführt werden (S. 3 Ziff. 10). 4.8 Dr. Z.___ führte in seinem Schreiben vom 9. Dezember 2015 (Urk. 7/41) aus, dass die Beschwerdeführerin alle Anweisungen und Therapien befolge und medikamentös bestens eingestellt sei. 4.9 Dr. A.___ führte in seinem Schreiben vom 15. Dezember 2015 (Urk. 7/45 ) aus, dass die Beschwerdeführerin chronisch schwer krank sei und eine inten sive therapeutische Betreuung und Dauermedikation benötige. Damit könne sie einige Stunden als Lehrerin arbeiten, doch bleibe sie wei tgehend arbeits unfähig bis auf W eiteres. Die therapeutische Betreuung sei adäquat und opti mal. 4.10 Aus dem Austrittsbericht der Y.___ vom 28. Januar 2016 (Urk. 7/55/1-4 = Urk. 3) geht hervor, dass die Beschwerdeführerin vom 6. bis 25. Januar 2016 hospitalisiert war. Die Ärzte der Y.___ diagnostizierten eine schizoaffektive Störung (ICD-10 F25.1), gegenwärtig leichte depressive Episode. Der Eintritt sei freiwillig erfolgt auf Zuweisung des ambulanten Psychiaters Dr. Z.___ bei Verdacht auf eine leichte depressive Episode im Rahmen einer vorbe kannten schizoaffektiven Störung (S. 1 Mitte). Der Eintritt sei vor dem Hinter grund einer psychosozialen Belastungsreaktion (Verlustängste, da Freund in Finnland bei seinen Kindern und der Ex-Frau sei) erfolgt (S. 1 unten). Die Beschwerdeführerin habe sich durch den Eintritt erleichtert gezeigt (S. 1 unten). Die Beschwerdeführerin wolle nach eigenen Angaben mehr arbeiten, schaffe es aber nicht (S. 2 Mitte). Bei Eintritt hätten sie eine formalgedanklich zerfahren e, ängstliche und affektiv niedergestimmte Patientin vorgefunden. Die Beschwerdeführerin habe im Verlauf eine wechselhafte Symptomatik präsentiert, welche zwischen einem leichtgradig depressiven Syndrom und hypomanen Verhaltensweisen fluktuiert habe. Unter der Medikationsanpassung und Gesprächen mit dem Personal habe sich die Beschwerdeführerin stabilisieren können. Sie würden die Einschätzung der behandelnden Ärzte und des RAD-Arztes unterstützen und auch eine maximale Arbeitsbelastung von 30 % als Lehrerin als ange bracht sehen. Der Beschwerdeführerin sei eine tagesklinische Anschlussbe hand lung organisier t worden und sie hätten sie in gutem Zustand entlassen können (S. 3 unten). 4.11 Die Beschwerdeführerin wurde vom 5. bis 9. Februar 2016 erneut in der Y.___ stationär behandelt. Die Ärzte der Y.___ nannten im – nach Verfügungserlass vom 17. Februar 2016 (Urk. 2) erstellten – Austrittsbericht vom 24. Februar 2016 (Urk. 17/1) die folgenden Diagnosen (S. 1 Mitte): - Verdacht auf abhängige (asthenische) Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7) - Hypothyreose, nicht näher bezeichnet - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F33. 4) Aufgrund der im Eintrittsgespräch fehlenden Absprachefähigkeit sowie des Gesprächsabbruches nach starker Agitation sei die Beschwerdeführerin auf eine geschlossene Akutstation verlegt worden. Die Beschwerdeführerin habe sich im Eintrittsgespräch dahingehend geäussert, als dass sie den Eindruck habe, von einem stationären Aufenthalt profitieren zu können, da es in ihrem Alltag bisweilen „chaotisch“ werde und sie insbesondere partnerschaftliche Schwierigkeiten stark belasten würden. Ihr Ziel sei es gewesen, Ruhe und Abschirmung zu erhalten, um dann in der kommenden Woche in einem Standortgespräch mit dem Partner in der Klinik einen gangbaren weiteren Weg zu besprechen und diese n im ambulanten Setting weiterzuverfolgen (S. 2 unten). Nach dem erfolgten freiwilligen Eintritt wurde die Beschwer de führerin nach anfänglich guter Stabilisierung nach wenigen Tagen auf ihren Wunsch hin entlassen, da sie den Eindruck gehabt habe, ihre Probleme seien nun gelöst und sie wolle ihren Weg lieber im ambulanten Setting weiter gehen (S. 3 oben). 4.12 Es folgte eine weitere stationäre Behandlung vom 11. Februar bis 18. März 2016 in der Y.___. Die Ärzte der Y.___ diagnostizierten in ihrem – nach Verfügungserlass vom 17. Februar 2016 (Urk. 2) erstellten – Austrittsbericht vom 5. April 2016 (Urk. 21/2, vgl. Urk. 17/2) eine gemischte schizoaffektive Störung (ICD-10 F25.2, S. 1 Mitte) mit abhängiger (asthenischer) beziehungs weise histrionischer Persönlichkeitsakzentuierung. Der Eintritt sei freiwillig auf Selbstzuweisung nach erneuter Exazerbation von Ängsten bei Verdacht auf abhängige Persönlichkeitsakzentuierung vor dem Hi ntergrund einer schizo affektiven Störung erfolgt. Als die Beschwerdeführerin beim letzten stationären Aufenthalt im Februar 2016 ausgetreten sei, sei sie zu Hause nicht im Stande gewesen, für sich selber zu sorgen. Aktuell beschäftige sie ihr Trauma, dass sie in den ersten zwei Lebensjahren ohne Eltern gross geworden sei (S. 1 unten, S. 2 oben). Die Beschwerdeführerin sei beim Eintritt formalgedanklich sprunghaft, teils vorbeiredend und affektiv niedergestimmt gewesen. Als Ziel für den Aufenthalt habe sie, bei aktuell dritter Hospi tali sation innert einem Monat, erneut die Stabilisierung ihres Affektes aufgrund der problematischen Beziehung zu ihrem Freund angegeben. In Absprache mit dem ambulanten Behandler Dr. Z.___ sei die stimmungssta bili sie rende Medikation bei katamnestischen schizoaffektiven Episoden fortge setzt worden. Das Zustandsbild habe sich im Verlauf fluktuiert, im Vorder grund seien Beziehungsthemen und Zukunftsängste bezüglich einer penden ten IV-Anmeldung gestanden. In Zusammenschau der Befunde werde zusätz lich zur vorbekannten schizoaffektiven Störung eine abhängige beziehungsweise his trionische Persönlichkeitsakzentuierung vermutet und es werde eine spezia lisierte Psychotherapie zur effektiven Beziehungsgestaltung empfohlen bei weiterführender Medikation (S. 3 unten). 5. 5.1 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungs ge mäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krankheitswert besteht, welche s die versicherte Person auch bei Aufbie tung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbs ein kommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; BGE 139 V 547 E. 5; 131 V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. Novem ber 2015 E. 5.4. ). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundes gerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbe sehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwie fern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Rest arbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausge glichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesell schaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1). 5.2 Zur Annahme der Invalidität nach Art. 8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psy cho soziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerde bild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden sozio kulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von de pressi ven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depressi on im fac h me di zinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidens zu stand. Solche von der soziokulturellen Belastungssituation zu unterschei dende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Aus wirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psy cho sozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesund heitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2). Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigent lichen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen verselbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungs grad seiner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen besteh en den – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditäts begrün dend auswirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2 8. Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen). 5.3 Aus den Berichten geht hervor, dass die Beschwerdeführerin seit zirka 2011 an einer schizoaffektiven Störung leidet, welche weitgehend remittiert ist bei Vorliegen einer leichten depressiven Episode (vgl. vorstehend E. 4.5, E. 4.7, E. 4.10). Die erhobenen Befunde sind weitgehend unauffällig. Nach Angaben der Beschwerdeführerin entwickelte sich ihre Krankheit seit 2010, als sie Probleme in ihrer Tätigkeit an einer Schule und gleichzeitig auch viele familiäre Probleme aufgrund der Scheidung ihrer Adoptivmutter hatte (vgl. vorstehend E. 4.2, E. 4.6). Aus dem Austrittsbericht der Y.___ vom Juni 2011, wo die Beschwerdeführerin zum ersten Mal während drei Tagen stationär be handelt wurde, geht hervor, dass der Eintritt freiwillig erfolgt sei und die Beschwerdeführerin seit Sommer 2010 unter verschiedenen beruflichen und familiären Belastungen leide ( vgl. vorstehend E. 4.2). Die zweite Hospitali sation in der Y.___ im Januar 2016 während zirka 20 Tagen erfolgte gemäss Austrittsbericht vom Januar 2016 ( vgl. vorstehend E. 4.10) vor dem Hintergrund einer psychosozialen Belastungsreaktion; die Beschwerdefüh reri n habe Verlustängste gehabt, da ihr Freund in Finnland bei seinen Kindern und seiner Ex-Frau gewesen sei. Insgesamt stehen damit psychosoziale Faktoren im Vordergrund, welche die psychischen Probleme, namentlich die aktuell leichte depressive Episode, der Beschwerdeführerin ausgelöst haben. Werden wie vorliegend im Wesent li chen nur Befunde erhoben, die in den psychosozialen Umständen ihre hin rei chende Erklärung finden, ist kein invalidisierender psychischer Gesund heits schaden gegeben (vgl. vorstehend E. 5.2). Ausserdem sind leichte depressive Episoden grundsätzlich nicht geeignet, eine leistungsspezifische Invalidität zu begründen und gelten als therapeutisch angehbar (Urteil des Bundes ge richts 9C_337/2015 vom 7. April 2016 E. 4.4.1 mit weiteren Hinweisen). Allfällige diagnoserelevante Befunde sind weitgehend remittiert. Es ist des halb nicht zu beanstanden, dass die Beschwerde gegnerin zum Schluss ge langte, dass kein invalidisierender Gesundheitsschaden mit dauernder Aus wir kung auf die Arbeitsfähigkeit ausgewiesen sei. 5.4 Zu den nachträglich eingeforderten und eingereichten Berichten der Y.___ vom Februar 2016 (vorstehend E. 4.11) und vom April 2016 (vorstehend E. 4.12) gilt, dass für die Beurteilung der Gesetzmässigkeit der angefochtenen Ver fügung oder des Einspracheentscheides für das Sozialversicherungsgericht in der Regel der Sachverhalt massgebend ist, der zur Zeit des Erlasses des ange fochtenen Verwaltungsaktes gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Ver waltungsverfügung bilden (BGE 130 V 138 E. 2.1 mit Hinweis). Sie können indessen, unter Wahrung des rechtlichen Gehörs, berücksichtigt werden, wenn sie kurze Zeit nach dem Erlass des angefochtenen Entscheids einge treten sind, sich ihre Beachtung aus prozessökonomischen Gründen unbedingt auf drängt und sie hinreichend klar feststehen (BGE 105 V 156 E. 2d; ZAK 1984 S. 349 E. 1b). Dies ist der Fall, wenn sie mit dem Streitgegenstand in engem Sachzusammenhang stehen und geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des Entscheiderlasses zu beeinflussen (BGE 99 V 98 E. 4 mit Hinweisen). Soweit davon auszugehen ist, dass diese Kriterien erfüllt sind, ist festzu hal ten, dass aus dem Austrittsbericht der Y.___ vom Februar 2016 (vorstehend E. 4.11) hervor geht, dass die Beschwerdeführerin A nfang Februar 2016 während fünf Tagen stationär behandelt wurde. Die Ärzte diagnostizierten neben einer rezidivierenden depressiven, gegenwärtig remittierten Störung, eine Hypothyreose sowie den Verdacht auf eine abhängige (asthenische) Persönlichkeitsstörung. Weiter geht hervor, dass der Eintritt freiwillig erfolgt sei, der Alltag der Beschwerdeführerin chaotisch gewesen sei und sie ins besondere partnerschaftliche Schwierigkeiten stark belastet hätten. Das Ziel der Beschwerdeführerin sei gewesen, zuerst zur Ruhe zu kommen und dann mit dem Partner einen gangbaren Weg zu besprechen. Der Austritt sei erfolgt, nachdem die Beschwerdeführerin den Eindruck gehabt hätte, ihre Prob leme seien nun gelöst. Somit standen auch hier psychosoziale Faktoren im Vordergrund. Der Austrittsbericht der Y.___ vom April 2016 (vorstehend E. 4.12), aus welchem hervor geht, dass die Beschwerdeführerin zwischen Mitte Februar bis Mitte März 2016 erneut in der Y.___ hospitalisiert war, betrifft den Zeit raum kurz vor und nach Verfügungserlass, weshalb er vorliegend zur Beur teilung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin grundsätzlich heran ge zogen werden kann. Die Ärzte der Y.___ diagnostizierten sodann eine ge mischte schizoaffektive Störung mit abhängiger beziehungsweise histrioni scher Persönlichkeitsakzentuierung. Der Eintritt sei freiwillig nach erneuter Exazerbation von Ängsten erfolgt. Die Beschwerdeführerin habe wiederum das Ziel verfolgt, ihren Affekt aufgrund der problematischen Beziehung zu ihrem Freund zu stabilisieren. Auch hier standen wiederum psychosoziale Faktoren im Vordergrund. Ausserdem vermögen akzentuierte Persönlich keits züge keinen rechtserheblichen Gesundheitsschaden zu begründen (Urteil des Bundesgerichts 8C_558/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 4.2.4). 5.5 Zusammenfassend stehen somit psychosoziale Faktoren eindeutig im Vorder grund, es liegen keine von der soziokulturellen Belastungssituation zu unter scheidende und damit verselbständigte psychische Störungen mit Auswir kung en auf die Arbeitsfähigkeit vor, weshalb ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden zu verneinen ist. Die erneute Ablehnung eines Rentenanspruchs durch die Beschwerdegeg ne rin ist damit nicht zu beanstanden. 5.6 Anzumerken ist, dass die Qualifikation der Beschwerdeführerin, namentlich ob die Beschwerdeführerin, wie sie geltend machte, im Gesundheitsfall zu 100 % arbeiten würde (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 5), nach Gesagtem offen gelassen werden kann. 6. 6.1 Schliesslich beantragte die Beschwerdeführerin, sollte ihr das Zurückkehren in die volle Unterrichtstätigkeit nicht gelingen, die Unterstützung durch beruf liche Massnahmen für den Einstieg ins Erwerbsleben (vorstehend E. 2.2). 6.2 Invalide o der von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedroht e Versicherte haben gemäss Art. 8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit (Abs. 1) : a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähig keit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhal ten oder zu verbessern; und b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne n Massnahmen erfüllt sind. Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Ausübung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Fest legung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbs lebens zu berücksichtigen (Abs. 1 bis ). Nach Massgabe der Art. 13 und 21 IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Mög lichkeit einer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufg abenbereich (Abs. 2). Nach Massgabe von Art. 16 Abs. 2 lit. c IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu er halten oder zu verbessern (Abs. 2 bis ). Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in me dizinischen Mass nahmen ( lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die beruf liche Eingliederung ( lit. a bis ), Massnahmen beruflicher Art (Berufsbera tung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsverm ittlung, Kapital hilfe; lit. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln ( lit. d). Drohende Invalidität liegt gemäss Art. 1 novies der Verordnung über die Invali den versicherung ( IVV ) vor, wenn der Eintritt einer Erwerbsunfähigkeit über wiegend wahrscheinlich ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Erwerbsun fähig keit ist unerheblich. 6.3 Wie bereits festgestellt wurde, liegt kein IV-relevanter psychischer Gesund heits schaden vor (vorstehend E. 5.5), weshalb auch keine bestehende Inva lidität vor lie gen kann. Dementsprechend ist die Verneinung eines Anspruchs auf beruf liche Eingliederungsmassnahmen durch die Beschwerdegegnerin eben falls nicht zu beanstanden. Die angefochtene Verfügung erweist sich daher als rechtens, was zur Abwei sung der Beschwerde führt. 7. 7.1 Die Beschwerdeführerin ersuchte am 4. März 2016 um unentgeltliche Pro zess führung (vgl. Urk. 1 S. 1 Ziff. 4). 7.2 Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus setzungen für die Be willigung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeistän dung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115). Bedürftig im Sinne von Art. 64 des Bundesgesetz es über das Bundesgericht (BGG) ist eine Per son, wenn sie ohne Beeinträchtigung des für sie und ihre Fa milie nötigen Lebensunterhaltes nicht in der Lage ist, die Prozesskosten zu bestreiten (BGE 128 I 225 E. 2.5.1). Massgebend sind die wirtschaftlichen Ver hältnisse im Zeitpunkt, in dem das Gesuch um unentgeltliche Rechts pflege (§ 28 lit. a des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer, i.V.m. Art. 119 der Schweizerische n Zivilprozessordnung, ZPO) eingereicht wird (BGE 120 Ia 179 E. 3a), oder – bei seither eingetretenen Veränderungen – auch in demjenigen der Entscheidfindung (BGE 108 V 265 E. 4). Bei der Beurteilung der Bedürftigkeit ist das Einkommen beider Ehegatten zu berück sichtigen (BGE 115 Ia 193 E. 3a, 108 Ia 9 E. 3). 7.3 Die Bedürftigkeit ist nicht allein aufgrund der Bedarfsrechnung (Gegen über stellung der Einnahmen und Ausgaben), sondern auch unter Einbezug der Vermögenssituation zu beurteilen. Aus den von der Beschwerdeführerin ein gereichten Vermögensübersichten der Zürcher Kantonalbank (Urk. 9/1) und der PostFinance (Urk. 9/2) geht hervor, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege über ein Privatkonto bei der Zürcher Kantonalbank mit einem Saldo von Fr. 7‘579.55 und bei der PostFinance über ein Privatkonto und zwei Spar kon ten mit einem Saldo von total Fr. 43‘606.--, mithin gesamthaft Fr. 51‘185.55, und damit über liquides Vermögen in dieser Höhe verfügte. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs über ein Vermögen verfügte be ziehungsweise verfügt, das den gerichtsüblichen Vermögensfreibetrag von Fr. 10‘000.-- übersteigt, so dass ihr zugemutet werden kann, daraus die anfallen den Gerichtskosten zu bestreiten. 7.4 Die Bedürftigkeit der Beschwerdeführerin ist nach dem Gesagten zu vernei nen, weshalb ihr Gesuch um unentgeltliche Prozessführung abzuweisen ist. 8. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entspre chen d dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht beschliesst: Das Gesuch der Beschwerdeführerin vom 4. März 2016 um unentgeltliche Prozessführung wird abgewiesen, und erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundes gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannPeter-Schwarzenberger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.00297 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger Urteil vom 22. Mai 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin gegen Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1981, meldete sich am 28. März 2014 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/3). Die Sozial versicherungsanstalt de s Kantons Zürich, IV-Stelle, verneinte mit Verfügung vom 18. August 2014 einen Anspruch auf IV-Leistungen (Urk. 7/16). 1.2 Die Versicherte meldete sich am 27. Januar 2015 erneut bei der Invaliden versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/19, vgl. Urk. 7/17). Die IV-Stelle klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab, zog Akten der Kran ken taggeldversicherung bei (Urk. 7/25) und liess die Versicherte durch den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) psychiatrisch untersuchen (Urk. 7/34-35). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/38, Urk. 7/47, Urk. 7/53) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 17. Februar 2016 einen Anspruch auf IV-Leistungen (Urk. 7/58 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 4. März 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 17. Februar 2016 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine Rente zuzusprechen. Zudem sei ihr die unentgeltliche Prozess führung zu gewähren (Urk. 1 S. 1 Ziff. 1-2, Ziff. 4). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 18. April 2016 (Urk. 6) die Abweisung der Be schwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 7. Juni 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 10). Mit Verfügung vom 7. November 2016 (Urk. 11, vgl. Urk. 12) wurde bei der Y.___ ein ärztlicher Verlaufsbericht betreffend d i e Beschwerdeführerin angefordert. Mit Eingabe vom 14. November 2016 (Urk. 16) reichte die Y.___ zwei Arztberichte (Urk. 17/1-2) ein, die den Parteien am 18. November 2016 zur Stellung nahme zugestellt wurden (Urk. 18). Die Beschwerdeführerin liess sich am 6. Dezember 2016 vernehmen (Urk. 20), die Beschwerdegegnerin verzichtete am 12. Dezember 2016 auf eine Stellungnahme (Urk. 22). Darüber wurden die Parteien am 14. Dezember 2016 in Kenntnis gesetzt (Urk. 23). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG ). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliess lich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaub haft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analo ger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzuge hen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräfti gen Verfügung keine Ver änderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Verän derung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu be jah en, und hernach zu beschlies sen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 10 8 E. 2b). 1.4 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten bezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Ver hältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeits fähig keit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen un verändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sach ver haltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9 C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2. 1 mit Hinweisen). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt nis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davo n aus, dass die m edizinische n Abklärungen durch den RAD ergeben hätten, dass ak tuell die psychiatrische Diagnose die Arbeitsfähigkeit der Beschwerde führerin nicht mehr einschränke. Die Situation habe sich soweit stabilisiert, dass der Beschwerdeführerin die bisherige Tätigkeit als Lehrerin wi eder voll umfänglich zumutbar sei (S. 1 unten, S. 2 oben). Zwischenzeitlich habe eine stationäre Beha ndlung in der Y.___ stattgefunden. Die Einweisung sei frei willig erfolgt und sei vor allem durch psychosoziale Belastungen induziert gewesen. Invaliditätsfremde Faktoren begründeten keinen Leis tungsanspruch. Es lägen nach wie vor keine objektivierbaren Diagnosen vor, allfällige diag no serelevante Befunde seien unter Therapie unauffällig. Somit sei kein inva li disierender Gesundheitsschaden mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit ausgewiesen. Da kein Gesundheitsschaden im Sinne der Inva liden ver sicherung vorliege, bestehe auch kein Anspruch auf berufliche Eingliede rungsmassnahmen (S. 2 Mitte). Daran hielt die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort (Urk. 6) grund sätzlich fest. 2.2 Demgegenüber vertrat die Beschwerdeführerin den Standpunkt (Urk. 1), dass sie seit dem Jahr 2011 unter einer schizoaffektiven Störung leide (S. 1 Ziff. 1). Aufgrund ihrer gesundheitlichen Beschwerden sei sie weder in der angestammten noch in einer angepassten Tätigkeit in der Lage, ein ren ten ausschliessendes Einkommen zu erzielen. Ihr Gesundheitszustand habe sich erneut verschlechtert, weshalb sie am 6. Januar 2016 erneut in die Y.___ ein getreten sei, wo sie sich seither befinde (S. 2 Ziff. 2). Sollte ihr das Zurück kehren in die volle Unterrichtstätigkeit nicht gelingen, seien ihr berufliche Massnahmen für den Einstieg ins Erwerbsleben zu gewähren (Urk. 1 S. 3 Ziff. 6). 2.3 Streitig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf Leis tungen der Invalidenversicherung, wobei namentlich zu prüfen ist, ob sich ihr Gesundheitszustand seit Erlass der letzten Verfügung vom 18. August 2014 (Urk. 7/16) wesentlich verändert hat (vgl. vorstehend E. 1.3-1.4). 3. 3.1 Der mit Verfügung vom 18. August 2014 (Urk. 7/16) erfolgten Verneinung eines Rentenanspruchs lagen im Wesentlichen die folgenden Berichte zu grunde. 3.2 Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seinem Bericht vom 25. Oktober 2013 ( Urk. 7/11/5-6 = Urk. 7/25/12-13) aus, dass der erste Kontakt mit der Beschwerdeführerin am 15. März 2013 wegen einer Krise mit massiver Schlafstörung, einem Gefühl des Gefangen seins, Ängste n beziehungsweise Panik und einer Atemblockade stattgefunden habe. Eine medikamentöse Therapie werde abgelehnt. Die Beschwerdefüh rerin sei in ihrer Heimat Spanien in stationärer Behandlung gewesen (S. 1 Ziff. 1). Dr. Z.___ diagnostizierte einen Verdacht auf gemischte schizo affek tive Störung (ICD-10 F25.2), rezidivierend. Die Beschwerdeführerin sei auf dem Weg der Besserung (S. 1 Ziff. 4). Das soziale Umfeld sei gut, konzentriere sich jedoch auf Barcelona, wo die Mutter lebe. Es gäbe keine nicht-medizinischen Ursachen betreffend die Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 7). Nach den Frühlingsferien 2014 sei die Wideraufnahme beider Tätigkeiten als Lehrerin geplant zu rund 26 % und zu rund 30 % (S. 1 Ziff. 5). 3.3 Die Beschwerdeführerin teilte der Beschwerdegegnerin am 6. Mai 2014 tele fonisch mit, dass sie im Januar 2014 begonnen habe, reduziert zu arbeiten und seit zwei bis drei Wochen wieder voll in ihrem ursprünglichen Pensum von 55 % arbeite. Sie brauche keine Unterstützung beziehungsweise Leis tung en der IV (Urk. 7/8). Ein Mitarbeiter der Krankentaggeldversicherung teilte der Beschwerdegegnerin sodann am 5. Juni 2014 mit, dass die Be schwer de führerin seit dem 22. April 2014 wieder in ihrem ursprünglichen Pensum von 55 % arbeite (Urk. 7/15/2). 3.4 Die Beschwerdegegnerin wies das Leistungsbegehren der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 18. August 2014 (Urk. 7/16) ab, da sie seit dem 22. April 2014 wieder in ihrem ursprünglichen Pensum arbeitstätig sei, mithin nach Ablauf der Wartezeit am 27. März 2014 keine dauerhafte Erwerbsunfähigkeit vorliege. 4. 4.1 Der angefochtenen Verfügung vom 17. Februar 2016 (Urk. 2) liegen im Wesent lichen die folgenden Berichte zugrunde. 4.2 Aus dem Austrittsbericht der Y.___ vom 27. Juni 2011 (Urk. 7/29), welcher der Beschwerdegegnerin am 16. April 2015 zugestellt wurde (vgl. Urk. 7/30), geht hervor, dass die Beschwerdeführerin vom 1 4. bis 16. Juni 2011 zum ersten Mal in der Y.___ hospitalisiert war. Die Ärzte der Y.___ diagnostizierten eine mittel- bis schwergradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) und einen Ver dacht auf dependente Persönlichkeitszüge. Der Eintritt sei freiwillig aufgrund depressiver Symptomatik mit vornehmlich „Angst vor dem Verlassen werden“, Freudlosigkeit, Traurigkeit, Antriebsverlust, Appetitlosigkeit sowie Ein- und Durchschlafstörungen erfolgt (S. 1 Mitte). Die Beschwerden hätten nach Angaben der Beschwerdeführerin im Juni 2010 angefangen aufgrund einer Konfliktsituation an ihrer Arbeitsstelle in der Schule. Die grösste Unsicherheit habe jedoch die Trennung ihrer Adoptivmutter von ihrem zweiten Partner hervorgerufen. Sie habe Angst, selber von ihrem Partner verlassen zu werden (S. 1 unten). Die Beschwerdeführerin leide seit Sommer 2010 unter ver schiedenen beruflichen und familiären Belastungen. Sie sei „wie in ein Loch ge fallen“. Sie habe einen weiteren stationären Aufenthalt abgelehnt. Eine ambu lant psychiatrische Behandlung in Spanien sei für sie organisiert wor den. Eine anschliessende ambulante Weiterbehandlung nach der Rückkehr aus Spanien werde empfohlen (S. 2 unten). 4.3 Dr. Z.___ diagnostizierte in seinem Schreiben vom 4. Februar 2015 (Urk. 7/20) eine gemischte schizoaffektive Störung (ICD-10 F25.2), rezidivie rend. Nach der Exazerbation im April 2013 und einer psychiatrischen Hospi talisation vom 21. Mai bis 18. Juli 2013 habe sich die Situation gebessert. Ab dem 22. April 2014 habe die Beschwerdeführerin die Arbeit als Lateinlehrerin stufenweise aufgenommen, dann sei sie wieder voll arbeitsfähig bei einem Pensum von 55 % gewesen. Bald danach habe wieder eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes stattgefunden, deshalb sei sie vom 27. Juni bis 31. Juli 2014 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Seit dem 1. August 2017 sei sie zu 73 % arbeitsunfähig. 4.4 Dr. Z.___ stellte am 4. Februar 2015 der Krankentaggeldversicherung ein fast identisches Schreiben (Urk. 7/25/19-20) zu, in welchem er von einer unveränderten Diagnose einer gemischten schizoaffektiven Störung (ICD-10 F25.2), rezidivierend, sprach (S. 1 Mitte). Er führte aus, dass in den nächsten Monaten nicht mit einer namhaften Besserung zu rechnen sei. Ziel sei die weitere Stabilisierung des Zustandes und Aufrechterhaltung der Teilarbeits fähig keit. In Zukunft sei jedoch mit einer sukzessiven Besserung des Gesund heitszustandes zu rechnen (S. 1 unten). Eine leichte Steigerung als Lehrerin sei prinzipiell vorstellbar, jedoch sei kein Einsatz wie vor dem Erkrankungs rezidiv im Jahr 2013 zu erwarten. Der Einsatz wäre abhängig von der Be treu ung, dem Umfeld und der Art der Tätigkeit. Eine andere Lehrtätigkeit wäre in einem anderen Rahmen zumutbar. Eine rasche Überlastung bei er höh ter Reizbarkeit würde jedoch das mögliche Arbeitsgebiet relativieren (S. 2 oben). 4.5 Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte in seinem Bericht vom 3. März 2015 (Urk. 7/23) aus, dass er die Be schwerdeführerin seit Juli 2014 behandle (Ziff. 1.2) und nannte eine seit zirka 2011 bestehende schizoaffektive Störung (ICD-10 F25) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1). Die Beschwerdeführerin habe seit Jahren psychotische Episoden und depressive Phasen (Ziff. 1.4). Die Psy chotherapie werde mit Medikamenten unterstützt, Neuroleptika sei notwen dig (Ziff. 1.5). Die Beschwerdeführerin sei seit Jahren und bis auf Weiteres in der angestammten Tätigkeit als Lateinlehrerin am Gymnasium zu 80 bis 90 % arbeitsunfähig (Ziff. 1.6) Nach einer Stunde Unterricht sei sie müde, erschöpft und unkonzentriert. Einige Stunden pro Woche seien ihr zumutbar. Eine einfachere Tätigkeit wäre ihr wahrscheinlich möglich (Ziff. 1.7). Eine „Berufsberatung“ sei angebracht (Ziff. 1.11). Es seien keine körperlichen Ein schränkungen bekannt. Das Konzentrations- und Auffassungsvermögen, die Anpassungsfähigkeit sowie Belastbarkeit sei en mittel bis sehr stark einge schränkt, je nach momentaner Phase. Die Beschwerdeführerin könne sich eine andere, weniger belastende Tätigkeit vorstellen (S. 5). 4.6 Die Beschwerdeführerin wurde am 16. Juni 2015 im Auftrag der Beschwerde gegnerin durch Dr. med. B.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, RAD, psychiatrisch untersucht. Dr. B.___ führte in ihrem psychiatrischen Untersuchungsbericht vom 24. September 2015 (Urk. 7/35 ) aus, dass sich die Krankheit nach Angaben der Beschwerde führerin seit 2010 entwickelt habe. So habe sich die Beschwerdeführerin während ihrer Anstellung in O.___ „komisch gefühlt“. Am Anfang sei es ihr noch gut gegangen, aber im Laufe des Schuljahres habe sich ihr Zu stand zunehmend verschlechtert. Da sie die Zustände in O.___ nicht mehr ausgehalten habe, habe sie von sich aus gekündigt. Etwa zur gleichen Zeit habe sie auch viele familiäre Probleme gehabt aufgrund der Scheidung ihrer Adoptivmutter von ihrem zweiten Mann (S. 3 Ziff. 5). Im August 2012 habe die Beschwerdeführerin je eine Stelle an der C.___ und D.___ angenommen. Das Gesamt-Arbeits pensum habe 55 % betragen. Die Stelle in C.___ sei auf Ende Juli 2014 gekün digt worden. Seit Augst 2014 habe sie ein kleines Pensum von vier Wochen stunden in D.___ (S. 5 Ziff. 7). Der affektive Rapport habe schnell hergestellt werden können, die Be schwer deführerin sei bewusstseinsklar, es gäbe keinen Anhalt für Delir oder Bewusst s einsstörungen. Die Beschwerdeführerin habe subjektiv Konzentrations- und Gedächtnisstörungen beklagt, grobkursorisch sei das Gedächtnis aber unauf fällig gewesen und die Konzentration habe während der über zweistündigen Untersuchung gut aufrechterhalten werden können. Im Gedankengang wirke sie etwas zerfahren, weise teilweise leichte Gedankensprünge und Gedan ken drängen auf. Zum Zeitpunkt der Untersuchung habe sie keine inhaltlichen Denkstörungen gezeigt (S. 5 Ziff. 8). Die Beschwerdeführerin sehe sich selbst nicht als „verrückt“, aber als gefährdet, schnell wieder einen Rückfall zu erlangen. Sie möchte unbedingt wieder einmal ein Schuljahr zu Ende bringen (S. 6 Ziff. 8). 4.7 Am 22. September 2015 wurde die Beschwerdeführerin erneut durch Dr. B.___ zur Klärung von offenen Fragen psychiatrisch untersucht. In ihrem psychiatrischen Untersuchungsbericht vom 24. September 2015 (Urk. 7/34) diagnostizierte Dr. B.___ eine seit zirka 2011 bestehende schi zo affektive Störung, gegenwärtig weitgehend remittiert, leicht depressi ver Resi dualzustand (ICD-10 F25.1) mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Psy cho tische Symptome seien aktuell nicht nachweisbar bis auf eine übertrie bene generalisierte Ängstlichkeit (S. 2 Ziff. 9). Die Beschwerdeführerin habe ihr Stundenpensum an der Schule in D.___ auf sechs Wochenstunden erhöht. Mit Vor- und Nachbereitung zu Hause könne man aktuell von einem Pensum von zirka 25 % ausgehen (S. 1 Ziff. 2). Nach eigenen Angaben fühle sich die Beschwerdeführerin seit Beginn des neuen Schuljahres extrem müde, mache sich zudem häufig Sorgen und die Konzentration habe sich insgesamt leicht gebessert (S. 1 f. Ziff. 3). Die Beschwerdeführerin schätze ihre Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit auf 25 % und sei der Ansicht, dass sie in einer angepassten Tätigkeit möglicherweise mehr arbeiten könnte. Allerdings könne sie sich aber nicht vorstellen, in einem Büro zu arbeiten (S. 2 Ziff. 5). Die Diagnose einer schizoaffektiven Störung könne nachvollzogen werden. Die Beschwerdeführerin sei in der bisherigen Tätigkeit durch ihre rasche Ermüdbarkeit und Erschöpfbarkeit eingeschränkt. Die Konzentration und das Auffassungsvermögen seien noch leicht und die Anpassungsfähigkeit sowie die Belastbarkeit je nach Stimmungslage eingeschränkt. Die aktuelle Arbeits fähigkeit in der bisherigen Tätigkeit betrage 20-30 % ab dem Zeitpunkt der zweiten RAD-Untersuchung vom 22. September 201 5. Es sei davon auszu gehen, dass sich die Arbeitsfähigkeit innerhalb eines Jahres bei Fortführung der integrativen psychotherapeutischen Behandlung auf 50 % steigern lasse. Das Tätigkeitsprofil umfasse zeitlich flexible Tätigkeiten ohne permanenten Zeit- und Termindruck, bei nur geringem Publikumsverkehr, ohne besondere Anforderungen an das Umstellungs- und Anpassungsvermögen. Ab dem Zei t punkt der zweiten RAD-Untersuchung bestehe medizinisch-theoretisch eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Die von Dr. A.___ im März 2015 (vorstehend E. 4.5) ausgewiesene 80-90%ige Arbeitsunfähig keit sei nachvollziehbar. Frühere Arbeitsversuche seien zu früh erfolgt und die Beschwerdeführerin habe sich zu schnell zu viel zugemutet. Die inte grative psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung sollte weitergeführt werden (S. 3 Ziff. 10). 4.8 Dr. Z.___ führte in seinem Schreiben vom 9. Dezember 2015 (Urk. 7/41) aus, dass die Beschwerdeführerin alle Anweisungen und Therapien befolge und medikamentös bestens eingestellt sei. 4.9 Dr. A.___ führte in seinem Schreiben vom 15. Dezember 2015 (Urk. 7/45 ) aus, dass die Beschwerdeführerin chronisch schwer krank sei und eine inten sive therapeutische Betreuung und Dauermedikation benötige. Damit könne sie einige Stunden als Lehrerin arbeiten, doch bleibe sie wei tgehend arbeits unfähig bis auf W eiteres. Die therapeutische Betreuung sei adäquat und opti mal. 4.10 Aus dem Austrittsbericht der Y.___ vom 28. Januar 2016 (Urk. 7/55/1-4 = Urk. 3) geht hervor, dass die Beschwerdeführerin vom 6. bis 25. Januar 2016 hospitalisiert war. Die Ärzte der Y.___ diagnostizierten eine schizoaffektive Störung (ICD-10 F25.1), gegenwärtig leichte depressive Episode. Der Eintritt sei freiwillig erfolgt auf Zuweisung des ambulanten Psychiaters Dr. Z.___ bei Verdacht auf eine leichte depressive Episode im Rahmen einer vorbe kannten schizoaffektiven Störung (S. 1 Mitte). Der Eintritt sei vor dem Hinter grund einer psychosozialen Belastungsreaktion (Verlustängste, da Freund in Finnland bei seinen Kindern und der Ex-Frau sei) erfolgt (S. 1 unten). Die Beschwerdeführerin habe sich durch den Eintritt erleichtert gezeigt (S. 1 unten). Die Beschwerdeführerin wolle nach eigenen Angaben mehr arbeiten, schaffe es aber nicht (S. 2 Mitte). Bei Eintritt hätten sie eine formalgedanklich zerfahren e, ängstliche und affektiv niedergestimmte Patientin vorgefunden. Die Beschwerdeführerin habe im Verlauf eine wechselhafte Symptomatik präsentiert, welche zwischen einem leichtgradig depressiven Syndrom und hypomanen Verhaltensweisen fluktuiert habe. Unter der Medikationsanpassung und Gesprächen mit dem Personal habe sich die Beschwerdeführerin stabilisieren können. Sie würden die Einschätzung der behandelnden Ärzte und des RAD-Arztes unterstützen und auch eine maximale Arbeitsbelastung von 30 % als Lehrerin als ange bracht sehen. Der Beschwerdeführerin sei eine tagesklinische Anschlussbe hand lung organisier t worden und sie hätten sie in gutem Zustand entlassen können (S. 3 unten). 4.11 Die Beschwerdeführerin wurde vom 5. bis 9. Februar 2016 erneut in der Y.___ stationär behandelt. Die Ärzte der Y.___ nannten im – nach Verfügungserlass vom 17. Februar 2016 (Urk. 2) erstellten – Austrittsbericht vom 24. Februar 2016 (Urk. 17/1) die folgenden Diagnosen (S. 1 Mitte): - Verdacht auf abhängige (asthenische) Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7) - Hypothyreose, nicht näher bezeichnet - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F33. 4) Aufgrund der im Eintrittsgespräch fehlenden Absprachefähigkeit sowie des Gesprächsabbruches nach starker Agitation sei die Beschwerdeführerin auf eine geschlossene Akutstation verlegt worden. Die Beschwerdeführerin habe sich im Eintrittsgespräch dahingehend geäussert, als dass sie den Eindruck habe, von einem stationären Aufenthalt profitieren zu können, da es in ihrem Alltag bisweilen „chaotisch“ werde und sie insbesondere partnerschaftliche Schwierigkeiten stark belasten würden. Ihr Ziel sei es gewesen, Ruhe und Abschirmung zu erhalten, um dann in der kommenden Woche in einem Standortgespräch mit dem Partner in der Klinik einen gangbaren weiteren Weg zu besprechen und diese n im ambulanten Setting weiterzuverfolgen (S. 2 unten). Nach dem erfolgten freiwilligen Eintritt wurde die Beschwer de führerin nach anfänglich guter Stabilisierung nach wenigen Tagen auf ihren Wunsch hin entlassen, da sie den Eindruck gehabt habe, ihre Probleme seien nun gelöst und sie wolle ihren Weg lieber im ambulanten Setting weiter gehen (S. 3 oben). 4.12 Es folgte eine weitere stationäre Behandlung vom 11. Februar bis 18. März 2016 in der Y.___. Die Ärzte der Y.___ diagnostizierten in ihrem – nach Verfügungserlass vom 17. Februar 2016 (Urk. 2) erstellten – Austrittsbericht vom 5. April 2016 (Urk. 21/2, vgl. Urk. 17/2) eine gemischte schizoaffektive Störung (ICD-10 F25.2, S. 1 Mitte) mit abhängiger (asthenischer) beziehungs weise histrionischer Persönlichkeitsakzentuierung. Der Eintritt sei freiwillig auf Selbstzuweisung nach erneuter Exazerbation von Ängsten bei Verdacht auf abhängige Persönlichkeitsakzentuierung vor dem Hi ntergrund einer schizo affektiven Störung erfolgt. Als die Beschwerdeführerin beim letzten stationären Aufenthalt im Februar 2016 ausgetreten sei, sei sie zu Hause nicht im Stande gewesen, für sich selber zu sorgen. Aktuell beschäftige sie ihr Trauma, dass sie in den ersten zwei Lebensjahren ohne Eltern gross geworden sei (S. 1 unten, S. 2 oben). Die Beschwerdeführerin sei beim Eintritt formalgedanklich sprunghaft, teils vorbeiredend und affektiv niedergestimmt gewesen. Als Ziel für den Aufenthalt habe sie, bei aktuell dritter Hospi tali sation innert einem Monat, erneut die Stabilisierung ihres Affektes aufgrund der problematischen Beziehung zu ihrem Freund angegeben. In Absprache mit dem ambulanten Behandler Dr. Z.___ sei die stimmungssta bili sie rende Medikation bei katamnestischen schizoaffektiven Episoden fortge setzt worden. Das Zustandsbild habe sich im Verlauf fluktuiert, im Vorder grund seien Beziehungsthemen und Zukunftsängste bezüglich einer penden ten IV-Anmeldung gestanden. In Zusammenschau der Befunde werde zusätz lich zur vorbekannten schizoaffektiven Störung eine abhängige beziehungsweise his trionische Persönlichkeitsakzentuierung vermutet und es werde eine spezia lisierte Psychotherapie zur effektiven Beziehungsgestaltung empfohlen bei weiterführender Medikation (S. 3 unten). 5. 5.1 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungs ge mäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krankheitswert besteht, welche s die versicherte Person auch bei Aufbie tung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbs ein kommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; BGE 139 V 547 E. 5; 131 V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. Novem ber 2015 E. 5.4. ). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundes gerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbe sehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwie fern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Rest arbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausge glichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesell schaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1). 5.2 Zur Annahme der Invalidität nach Art. 8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psy cho soziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerde bild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden sozio kulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von de pressi ven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depressi on im fac h me di zinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidens zu stand. Solche von der soziokulturellen Belastungssituation zu unterschei dende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Aus wirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psy cho sozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesund heitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2). Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigent lichen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen verselbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungs grad seiner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen besteh en den – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditäts begrün dend auswirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2 8. Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen). 5.3 Aus den Berichten geht hervor, dass die Beschwerdeführerin seit zirka 2011 an einer schizoaffektiven Störung leidet, welche weitgehend remittiert ist bei Vorliegen einer leichten depressiven Episode (vgl. vorstehend E. 4.5, E. 4.7, E. 4.10). Die erhobenen Befunde sind weitgehend unauffällig. Nach Angaben der Beschwerdeführerin entwickelte sich ihre Krankheit seit 2010, als sie Probleme in ihrer Tätigkeit an einer Schule und gleichzeitig auch viele familiäre Probleme aufgrund der Scheidung ihrer Adoptivmutter hatte (vgl. vorstehend E. 4.2, E. 4.6). Aus dem Austrittsbericht der Y.___ vom Juni 2011, wo die Beschwerdeführerin zum ersten Mal während drei Tagen stationär be handelt wurde, geht hervor, dass der Eintritt freiwillig erfolgt sei und die Beschwerdeführerin seit Sommer 2010 unter verschiedenen beruflichen und familiären Belastungen leide ( vgl. vorstehend E. 4.2). Die zweite Hospitali sation in der Y.___ im Januar 2016 während zirka 20 Tagen erfolgte gemäss Austrittsbericht vom Januar 2016 ( vgl. vorstehend E. 4.10) vor dem Hintergrund einer psychosozialen Belastungsreaktion; die Beschwerdefüh reri n habe Verlustängste gehabt, da ihr Freund in Finnland bei seinen Kindern und seiner Ex-Frau gewesen sei. Insgesamt stehen damit psychosoziale Faktoren im Vordergrund, welche die psychischen Probleme, namentlich die aktuell leichte depressive Episode, der Beschwerdeführerin ausgelöst haben. Werden wie vorliegend im Wesent li chen nur Befunde erhoben, die in den psychosozialen Umständen ihre hin rei chende Erklärung finden, ist kein invalidisierender psychischer Gesund heits schaden gegeben (vgl. vorstehend E. 5.2). Ausserdem sind leichte depressive Episoden grundsätzlich nicht geeignet, eine leistungsspezifische Invalidität zu begründen und gelten als therapeutisch angehbar (Urteil des Bundes ge richts 9C_337/2015 vom 7. April 2016 E. 4.4.1 mit weiteren Hinweisen). Allfällige diagnoserelevante Befunde sind weitgehend remittiert. Es ist des halb nicht zu beanstanden, dass die Beschwerde gegnerin zum Schluss ge langte, dass kein invalidisierender Gesundheitsschaden mit dauernder Aus wir kung auf die Arbeitsfähigkeit ausgewiesen sei. 5.4 Zu den nachträglich eingeforderten und eingereichten Berichten der Y.___ vom Februar 2016 (vorstehend E. 4.11) und vom April 2016 (vorstehend E. 4.12) gilt, dass für die Beurteilung der Gesetzmässigkeit der angefochtenen Ver fügung oder des Einspracheentscheides für das Sozialversicherungsgericht in der Regel der Sachverhalt massgebend ist, der zur Zeit des Erlasses des ange fochtenen Verwaltungsaktes gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Ver waltungsverfügung bilden (BGE 130 V 138 E. 2.1 mit Hinweis). Sie können indessen, unter Wahrung des rechtlichen Gehörs, berücksichtigt werden, wenn sie kurze Zeit nach dem Erlass des angefochtenen Entscheids einge treten sind, sich ihre Beachtung aus prozessökonomischen Gründen unbedingt auf drängt und sie hinreichend klar feststehen (BGE 105 V 156 E. 2d; ZAK 1984 S. 349 E. 1b). Dies ist der Fall, wenn sie mit dem Streitgegenstand in engem Sachzusammenhang stehen und geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des Entscheiderlasses zu beeinflussen (BGE 99 V 98 E. 4 mit Hinweisen). Soweit davon auszugehen ist, dass diese Kriterien erfüllt sind, ist festzu hal ten, dass aus dem Austrittsbericht der Y.___ vom Februar 2016 (vorstehend E. 4.11) hervor geht, dass die Beschwerdeführerin A nfang Februar 2016 während fünf Tagen stationär behandelt wurde. Die Ärzte diagnostizierten neben einer rezidivierenden depressiven, gegenwärtig remittierten Störung, eine Hypothyreose sowie den Verdacht auf eine abhängige (asthenische) Persönlichkeitsstörung. Weiter geht hervor, dass der Eintritt freiwillig erfolgt sei, der Alltag der Beschwerdeführerin chaotisch gewesen sei und sie ins besondere partnerschaftliche Schwierigkeiten stark belastet hätten. Das Ziel der Beschwerdeführerin sei gewesen, zuerst zur Ruhe zu kommen und dann mit dem Partner einen gangbaren Weg zu besprechen. Der Austritt sei erfolgt, nachdem die Beschwerdeführerin den Eindruck gehabt hätte, ihre Prob leme seien nun gelöst. Somit standen auch hier psychosoziale Faktoren im Vordergrund. Der Austrittsbericht der Y.___ vom April 2016 (vorstehend E. 4.12), aus welchem hervor geht, dass die Beschwerdeführerin zwischen Mitte Februar bis Mitte März 2016 erneut in der Y.___ hospitalisiert war, betrifft den Zeit raum kurz vor und nach Verfügungserlass, weshalb er vorliegend zur Beur teilung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin grundsätzlich heran ge zogen werden kann. Die Ärzte der Y.___ diagnostizierten sodann eine ge mischte schizoaffektive Störung mit abhängiger beziehungsweise histrioni scher Persönlichkeitsakzentuierung. Der Eintritt sei freiwillig nach erneuter Exazerbation von Ängsten erfolgt. Die Beschwerdeführerin habe wiederum das Ziel verfolgt, ihren Affekt aufgrund der problematischen Beziehung zu ihrem Freund zu stabilisieren. Auch hier standen wiederum psychosoziale Faktoren im Vordergrund. Ausserdem vermögen akzentuierte Persönlich keits züge keinen rechtserheblichen Gesundheitsschaden zu begründen (Urteil des Bundesgerichts 8C_558/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 4.2.4). 5.5 Zusammenfassend stehen somit psychosoziale Faktoren eindeutig im Vorder grund, es liegen keine von der soziokulturellen Belastungssituation zu unter scheidende und damit verselbständigte psychische Störungen mit Auswir kung en auf die Arbeitsfähigkeit vor, weshalb ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden zu verneinen ist. Die erneute Ablehnung eines Rentenanspruchs durch die Beschwerdegeg ne rin ist damit nicht zu beanstanden. 5.6 Anzumerken ist, dass die Qualifikation der Beschwerdeführerin, namentlich ob die Beschwerdeführerin, wie sie geltend machte, im Gesundheitsfall zu 100 % arbeiten würde (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 5), nach Gesagtem offen gelassen werden kann. 6. 6.1 Schliesslich beantragte die Beschwerdeführerin, sollte ihr das Zurückkehren in die volle Unterrichtstätigkeit nicht gelingen, die Unterstützung durch beruf liche Massnahmen für den Einstieg ins Erwerbsleben (vorstehend E. 2.2). 6.2 Invalide o der von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedroht e Versicherte haben gemäss Art. 8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit (Abs. 1) : a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähig keit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhal ten oder zu verbessern; und b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne n Massnahmen erfüllt sind. Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Ausübung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Fest legung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbs lebens zu berücksichtigen (Abs. 1 bis ). Nach Massgabe der Art. 13 und 21 IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Mög lichkeit einer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufg abenbereich (Abs. 2). Nach Massgabe von Art. 16 Abs. 2 lit. c IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu er halten oder zu verbessern (Abs. 2 bis ). Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in me dizinischen Mass nahmen ( lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die beruf liche Eingliederung ( lit. a bis ), Massnahmen beruflicher Art (Berufsbera tung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsverm ittlung, Kapital hilfe; lit. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln ( lit. d). Drohende Invalidität liegt gemäss Art. 1 novies der Verordnung über die Invali den versicherung ( IVV ) vor, wenn der Eintritt einer Erwerbsunfähigkeit über wiegend wahrscheinlich ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Erwerbsun fähig keit ist unerheblich. 6.3 Wie bereits festgestellt wurde, liegt kein IV-relevanter psychischer Gesund heits schaden vor (vorstehend E. 5.5), weshalb auch keine bestehende Inva lidität vor lie gen kann. Dementsprechend ist die Verneinung eines Anspruchs auf beruf liche Eingliederungsmassnahmen durch die Beschwerdegegnerin eben falls nicht zu beanstanden. Die angefochtene Verfügung erweist sich daher als rechtens, was zur Abwei sung der Beschwerde führt. 7. 7.1 Die Beschwerdeführerin ersuchte am 4. März 2016 um unentgeltliche Pro zess führung (vgl. Urk. 1 S. 1 Ziff. 4). 7.2 Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus setzungen für die Be willigung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeistän dung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115). Bedürftig im Sinne von Art. 64 des Bundesgesetz es über das Bundesgericht (BGG) ist eine Per son, wenn sie ohne Beeinträchtigung des für sie und ihre Fa milie nötigen Lebensunterhaltes nicht in der Lage ist, die Prozesskosten zu bestreiten (BGE 128 I 225 E. 2.5.1). Massgebend sind die wirtschaftlichen Ver hältnisse im Zeitpunkt, in dem das Gesuch um unentgeltliche Rechts pflege (§ 28 lit. a des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer, i.V.m. Art. 119 der Schweizerische n Zivilprozessordnung, ZPO) eingereicht wird (BGE 120 Ia 179 E. 3a), oder – bei seither eingetretenen Veränderungen – auch in demjenigen der Entscheidfindung (BGE 108 V 265 E. 4). Bei der Beurteilung der Bedürftigkeit ist das Einkommen beider Ehegatten zu berück sichtigen (BGE 115 Ia 193 E. 3a, 108 Ia 9 E. 3). 7.3 Die Bedürftigkeit ist nicht allein aufgrund der Bedarfsrechnung (Gegen über stellung der Einnahmen und Ausgaben), sondern auch unter Einbezug der Vermögenssituation zu beurteilen. Aus den von der Beschwerdeführerin ein gereichten Vermögensübersichten der Zürcher Kantonalbank (Urk. 9/1) und der PostFinance (Urk. 9/2) geht hervor, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege über ein Privatkonto bei der Zürcher Kantonalbank mit einem Saldo von Fr. 7‘579.55 und bei der PostFinance über ein Privatkonto und zwei Spar kon ten mit einem Saldo von total Fr. 43‘606.--, mithin gesamthaft Fr. 51‘185.55, und damit über liquides Vermögen in dieser Höhe verfügte. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs über ein Vermögen verfügte be ziehungsweise verfügt, das den gerichtsüblichen Vermögensfreibetrag von Fr. 10‘000.-- übersteigt, so dass ihr zugemutet werden kann, daraus die anfallen den Gerichtskosten zu bestreiten. 7.4 Die Bedürftigkeit der Beschwerdeführerin ist nach dem Gesagten zu vernei nen, weshalb ihr Gesuch um unentgeltliche Prozessführung abzuweisen ist. 8. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entspre chen d dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht beschliesst: Das Gesuch der Beschwerdeführerin vom 4. März 2016 um unentgeltliche Prozessführung wird abgewiesen, und erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundes gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannPeter-Schwarzenberger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2016.00297

IV.2016.00297 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger

Urteil vom 22. Mai 2017

Urteil vom 22. Mai 2017 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin gegen

gegen Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1981, meldete sich am 28. März 2014 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/3). Die Sozial versicherungsanstalt de s Kantons Zürich, IV-Stelle, verneinte mit Verfügung vom 18. August 2014 einen Anspruch auf IV-Leistungen (Urk. 7/16).

1.1 X.___, geboren 1981, meldete sich am 28. März 2014 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/3). Die Sozial versicherungsanstalt de s Kantons Zürich, IV-Stelle, verneinte mit Verfügung vom 18. August 2014 einen Anspruch auf IV-Leistungen (Urk. 7/16). 1.2 Die Versicherte meldete sich am 27. Januar 2015 erneut bei der Invaliden versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/19, vgl. Urk. 7/17). Die IV-Stelle klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab, zog Akten der Kran ken taggeldversicherung bei (Urk. 7/25) und liess die Versicherte durch den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) psychiatrisch untersuchen (Urk. 7/34-35). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/38, Urk. 7/47, Urk. 7/53) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 17. Februar 2016 einen Anspruch auf IV-Leistungen (Urk. 7/58 = Urk. 2).

1.2 Die Versicherte meldete sich am 27. Januar 2015 erneut bei der Invaliden versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/19, vgl. Urk. 7/17). Die IV-Stelle klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab, zog Akten der Kran ken taggeldversicherung bei (Urk. 7/25) und liess die Versicherte durch den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) psychiatrisch untersuchen (Urk. 7/34-35). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/38, Urk. 7/47, Urk. 7/53) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 17. Februar 2016 einen Anspruch auf IV-Leistungen (Urk. 7/58 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 4. März 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 17. Februar 2016 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine Rente zuzusprechen. Zudem sei ihr die unentgeltliche Prozess führung zu gewähren (Urk. 1 S. 1 Ziff. 1-2, Ziff. 4). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 18. April 2016 (Urk. 6) die Abweisung der Be schwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 7. Juni 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 10). Mit Verfügung vom 7. November 2016 (Urk. 11, vgl. Urk. 12) wurde bei der Y.___ ein ärztlicher Verlaufsbericht betreffend d i e Beschwerdeführerin angefordert. Mit Eingabe vom 14. November 2016 (Urk. 16) reichte die Y.___ zwei Arztberichte (Urk. 17/1-2) ein, die den Parteien am 18. November 2016 zur Stellung nahme zugestellt wurden (Urk. 18). Die Beschwerdeführerin liess sich am 6. Dezember 2016 vernehmen (Urk. 20), die Beschwerdegegnerin verzichtete am 12. Dezember 2016 auf eine Stellungnahme (Urk. 22). Darüber wurden die Parteien am 14. Dezember 2016 in Kenntnis gesetzt (Urk. 23).

2. Die Versicherte erhob am 4. März 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 17. Februar 2016 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine Rente zuzusprechen. Zudem sei ihr die unentgeltliche Prozess führung zu gewähren (Urk. 1 S. 1 Ziff. 1-2, Ziff. 4). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 18. April 2016 (Urk. 6) die Abweisung der Be schwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 7. Juni 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 10). Mit Verfügung vom 7. November 2016 (Urk. 11, vgl. Urk. 12) wurde bei der Y.___ ein ärztlicher Verlaufsbericht betreffend d i e Beschwerdeführerin angefordert. Mit Eingabe vom 14. November 2016 (Urk. 16) reichte die Y.___ zwei Arztberichte (Urk. 17/1-2) ein, die den Parteien am 18. November 2016 zur Stellung nahme zugestellt wurden (Urk. 18). Die Beschwerdeführerin liess sich am 6. Dezember 2016 vernehmen (Urk. 20), die Beschwerdegegnerin verzichtete am 12. Dezember 2016 auf eine Stellungnahme (Urk. 22). Darüber wurden die Parteien am 14. Dezember 2016 in Kenntnis gesetzt (Urk. 23). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG ). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliess lich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG ). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliess lich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaub haft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analo ger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzuge hen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräfti gen Verfügung keine Ver änderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Verän derung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu be jah en, und hernach zu beschlies sen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 10 8 E. 2b).

1.3 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaub haft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analo ger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzuge hen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräfti gen Verfügung keine Ver änderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Verän derung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu be jah en, und hernach zu beschlies sen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 10 8 E. 2b). 1.4 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten bezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Ver hältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeits fähig keit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen un verändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sach ver haltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9 C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2. 1 mit Hinweisen).

1.4 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten bezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Ver hältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeits fähig keit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen un verändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sach ver haltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9 C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2. 1 mit Hinweisen). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt nis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt nis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davo n aus, dass die m edizinische n Abklärungen durch den RAD ergeben hätten, dass ak tuell die psychiatrische Diagnose die Arbeitsfähigkeit der Beschwerde führerin nicht mehr einschränke. Die Situation habe sich soweit stabilisiert, dass der Beschwerdeführerin die bisherige Tätigkeit als Lehrerin wi eder voll umfänglich zumutbar sei (S. 1 unten, S. 2 oben). Zwischenzeitlich habe eine stationäre Beha ndlung in der Y.___ stattgefunden. Die Einweisung sei frei willig erfolgt und sei vor allem durch psychosoziale Belastungen induziert gewesen. Invaliditätsfremde Faktoren begründeten keinen Leis tungsanspruch. Es lägen nach wie vor keine objektivierbaren Diagnosen vor, allfällige diag no serelevante Befunde seien unter Therapie unauffällig. Somit sei kein inva li disierender Gesundheitsschaden mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit ausgewiesen. Da kein Gesundheitsschaden im Sinne der Inva liden ver sicherung vorliege, bestehe auch kein Anspruch auf berufliche Eingliede rungsmassnahmen (S. 2 Mitte).

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davo n aus, dass die m edizinische n Abklärungen durch den RAD ergeben hätten, dass ak tuell die psychiatrische Diagnose die Arbeitsfähigkeit der Beschwerde führerin nicht mehr einschränke. Die Situation habe sich soweit stabilisiert, dass der Beschwerdeführerin die bisherige Tätigkeit als Lehrerin wi eder voll umfänglich zumutbar sei (S. 1 unten, S. 2 oben). Zwischenzeitlich habe eine stationäre Beha ndlung in der Y.___ stattgefunden. Die Einweisung sei frei willig erfolgt und sei vor allem durch psychosoziale Belastungen induziert gewesen. Invaliditätsfremde Faktoren begründeten keinen Leis tungsanspruch. Es lägen nach wie vor keine objektivierbaren Diagnosen vor, allfällige diag no serelevante Befunde seien unter Therapie unauffällig. Somit sei kein inva li disierender Gesundheitsschaden mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit ausgewiesen. Da kein Gesundheitsschaden im Sinne der Inva liden ver sicherung vorliege, bestehe auch kein Anspruch auf berufliche Eingliede rungsmassnahmen (S. 2 Mitte). Daran hielt die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort (Urk. 6) grund sätzlich fest.

Daran hielt die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort (Urk. 6) grund sätzlich fest. 2.2 Demgegenüber vertrat die Beschwerdeführerin den Standpunkt (Urk. 1), dass sie seit dem Jahr 2011 unter einer schizoaffektiven Störung leide (S. 1 Ziff. 1). Aufgrund ihrer gesundheitlichen Beschwerden sei sie weder in der angestammten noch in einer angepassten Tätigkeit in der Lage, ein ren ten ausschliessendes Einkommen zu erzielen. Ihr Gesundheitszustand habe sich erneut verschlechtert, weshalb sie am 6. Januar 2016 erneut in die Y.___ ein getreten sei, wo sie sich seither befinde (S. 2 Ziff. 2). Sollte ihr das Zurück kehren in die volle Unterrichtstätigkeit nicht gelingen, seien ihr berufliche Massnahmen für den Einstieg ins Erwerbsleben zu gewähren (Urk. 1 S. 3 Ziff. 6).

2.2 Demgegenüber vertrat die Beschwerdeführerin den Standpunkt (Urk. 1), dass sie seit dem Jahr 2011 unter einer schizoaffektiven Störung leide (S. 1 Ziff. 1). Aufgrund ihrer gesundheitlichen Beschwerden sei sie weder in der angestammten noch in einer angepassten Tätigkeit in der Lage, ein ren ten ausschliessendes Einkommen zu erzielen. Ihr Gesundheitszustand habe sich erneut verschlechtert, weshalb sie am 6. Januar 2016 erneut in die Y.___ ein getreten sei, wo sie sich seither befinde (S. 2 Ziff. 2). Sollte ihr das Zurück kehren in die volle Unterrichtstätigkeit nicht gelingen, seien ihr berufliche Massnahmen für den Einstieg ins Erwerbsleben zu gewähren (Urk. 1 S. 3 Ziff. 6). 2.3 Streitig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf Leis tungen der Invalidenversicherung, wobei namentlich zu prüfen ist, ob sich ihr Gesundheitszustand seit Erlass der letzten Verfügung vom 18. August 2014 (Urk. 7/16) wesentlich verändert hat (vgl. vorstehend E. 1.3-1.4).

2.3 Streitig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf Leis tungen der Invalidenversicherung, wobei namentlich zu prüfen ist, ob sich ihr Gesundheitszustand seit Erlass der letzten Verfügung vom 18. August 2014 (Urk. 7/16) wesentlich verändert hat (vgl. vorstehend E. 1.3-1.4). 3.

3. 3.1 Der mit Verfügung vom 18. August 2014 (Urk. 7/16) erfolgten Verneinung eines Rentenanspruchs lagen im Wesentlichen die folgenden Berichte zu grunde.

3.1 Der mit Verfügung vom 18. August 2014 (Urk. 7/16) erfolgten Verneinung eines Rentenanspruchs lagen im Wesentlichen die folgenden Berichte zu grunde. 3.2 Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seinem Bericht vom 25. Oktober 2013 ( Urk. 7/11/5-6 = Urk. 7/25/12-13) aus, dass der erste Kontakt mit der Beschwerdeführerin am 15. März 2013 wegen einer Krise mit massiver Schlafstörung, einem Gefühl des Gefangen seins, Ängste n beziehungsweise Panik und einer Atemblockade stattgefunden habe. Eine medikamentöse Therapie werde abgelehnt. Die Beschwerdefüh rerin sei in ihrer Heimat Spanien in stationärer Behandlung gewesen (S. 1 Ziff. 1). Dr. Z.___ diagnostizierte einen Verdacht auf gemischte schizo affek tive Störung (ICD-10 F25.2), rezidivierend. Die Beschwerdeführerin sei auf dem Weg der Besserung (S. 1 Ziff. 4). Das soziale Umfeld sei gut, konzentriere sich jedoch auf Barcelona, wo die Mutter lebe. Es gäbe keine nicht-medizinischen Ursachen betreffend die Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 7). Nach den Frühlingsferien 2014 sei die Wideraufnahme beider Tätigkeiten als Lehrerin geplant zu rund 26 % und zu rund 30 % (S. 1 Ziff. 5).

3.2 Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seinem Bericht vom 25. Oktober 2013 ( Urk. 7/11/5-6 = Urk. 7/25/12-13) aus, dass der erste Kontakt mit der Beschwerdeführerin am 15. März 2013 wegen einer Krise mit massiver Schlafstörung, einem Gefühl des Gefangen seins, Ängste n beziehungsweise Panik und einer Atemblockade stattgefunden habe. Eine medikamentöse Therapie werde abgelehnt. Die Beschwerdefüh rerin sei in ihrer Heimat Spanien in stationärer Behandlung gewesen (S. 1 Ziff. 1). Dr. Z.___ diagnostizierte einen Verdacht auf gemischte schizo affek tive Störung (ICD-10 F25.2), rezidivierend. Die Beschwerdeführerin sei auf dem Weg der Besserung (S. 1 Ziff. 4). Das soziale Umfeld sei gut, konzentriere sich jedoch auf Barcelona, wo die Mutter lebe. Es gäbe keine nicht-medizinischen Ursachen betreffend die Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 7). Nach den Frühlingsferien 2014 sei die Wideraufnahme beider Tätigkeiten als Lehrerin geplant zu rund 26 % und zu rund 30 % (S. 1 Ziff. 5). 3.3 Die Beschwerdeführerin teilte der Beschwerdegegnerin am 6. Mai 2014 tele fonisch mit, dass sie im Januar 2014 begonnen habe, reduziert zu arbeiten und seit zwei bis drei Wochen wieder voll in ihrem ursprünglichen Pensum von 55 % arbeite. Sie brauche keine Unterstützung beziehungsweise Leis tung en der IV (Urk. 7/8). Ein Mitarbeiter der Krankentaggeldversicherung teilte der Beschwerdegegnerin sodann am 5. Juni 2014 mit, dass die Be schwer de führerin seit dem 22. April 2014 wieder in ihrem ursprünglichen Pensum von 55 % arbeite (Urk. 7/15/2).

3.3 Die Beschwerdeführerin teilte der Beschwerdegegnerin am 6. Mai 2014 tele fonisch mit, dass sie im Januar 2014 begonnen habe, reduziert zu arbeiten und seit zwei bis drei Wochen wieder voll in ihrem ursprünglichen Pensum von 55 % arbeite. Sie brauche keine Unterstützung beziehungsweise Leis tung en der IV (Urk. 7/8). Ein Mitarbeiter der Krankentaggeldversicherung teilte der Beschwerdegegnerin sodann am 5. Juni 2014 mit, dass die Be schwer de führerin seit dem 22. April 2014 wieder in ihrem ursprünglichen Pensum von 55 % arbeite (Urk. 7/15/2). 3.4 Die Beschwerdegegnerin wies das Leistungsbegehren der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 18. August 2014 (Urk. 7/16) ab, da sie seit dem 22. April 2014 wieder in ihrem ursprünglichen Pensum arbeitstätig sei, mithin nach Ablauf der Wartezeit am 27. März 2014 keine dauerhafte Erwerbsunfähigkeit vorliege.

3.4 Die Beschwerdegegnerin wies das Leistungsbegehren der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 18. August 2014 (Urk. 7/16) ab, da sie seit dem 22. April 2014 wieder in ihrem ursprünglichen Pensum arbeitstätig sei, mithin nach Ablauf der Wartezeit am 27. März 2014 keine dauerhafte Erwerbsunfähigkeit vorliege. 4.

4. 4.1 Der angefochtenen Verfügung vom 17. Februar 2016 (Urk. 2) liegen im Wesent lichen die folgenden Berichte zugrunde.

4.1 Der angefochtenen Verfügung vom 17. Februar 2016 (Urk. 2) liegen im Wesent lichen die folgenden Berichte zugrunde. 4.2 Aus dem Austrittsbericht der Y.___ vom 27. Juni 2011 (Urk. 7/29), welcher der Beschwerdegegnerin am 16. April 2015 zugestellt wurde (vgl. Urk. 7/30), geht hervor, dass die Beschwerdeführerin vom 1 4. bis 16. Juni 2011 zum ersten Mal in der Y.___ hospitalisiert war. Die Ärzte der Y.___ diagnostizierten eine mittel- bis schwergradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) und einen Ver dacht auf dependente Persönlichkeitszüge. Der Eintritt sei freiwillig aufgrund depressiver Symptomatik mit vornehmlich „Angst vor dem Verlassen werden“, Freudlosigkeit, Traurigkeit, Antriebsverlust, Appetitlosigkeit sowie Ein- und Durchschlafstörungen erfolgt (S. 1 Mitte). Die Beschwerden hätten nach Angaben der Beschwerdeführerin im Juni 2010 angefangen aufgrund einer Konfliktsituation an ihrer Arbeitsstelle in der Schule. Die grösste Unsicherheit habe jedoch die Trennung ihrer Adoptivmutter von ihrem zweiten Partner hervorgerufen. Sie habe Angst, selber von ihrem Partner verlassen zu werden (S. 1 unten). Die Beschwerdeführerin leide seit Sommer 2010 unter ver schiedenen beruflichen und familiären Belastungen. Sie sei „wie in ein Loch ge fallen“. Sie habe einen weiteren stationären Aufenthalt abgelehnt. Eine ambu lant psychiatrische Behandlung in Spanien sei für sie organisiert wor den. Eine anschliessende ambulante Weiterbehandlung nach der Rückkehr aus Spanien werde empfohlen (S. 2 unten).

4.2 Aus dem Austrittsbericht der Y.___ vom 27. Juni 2011 (Urk. 7/29), welcher der Beschwerdegegnerin am 16. April 2015 zugestellt wurde (vgl. Urk. 7/30), geht hervor, dass die Beschwerdeführerin vom 1 4. bis 16. Juni 2011 zum ersten Mal in der Y.___ hospitalisiert war. Die Ärzte der Y.___ diagnostizierten eine mittel- bis schwergradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) und einen Ver dacht auf dependente Persönlichkeitszüge. Der Eintritt sei freiwillig aufgrund depressiver Symptomatik mit vornehmlich „Angst vor dem Verlassen werden“, Freudlosigkeit, Traurigkeit, Antriebsverlust, Appetitlosigkeit sowie Ein- und Durchschlafstörungen erfolgt (S. 1 Mitte). Die Beschwerden hätten nach Angaben der Beschwerdeführerin im Juni 2010 angefangen aufgrund einer Konfliktsituation an ihrer Arbeitsstelle in der Schule. Die grösste Unsicherheit habe jedoch die Trennung ihrer Adoptivmutter von ihrem zweiten Partner hervorgerufen. Sie habe Angst, selber von ihrem Partner verlassen zu werden (S. 1 unten). Die Beschwerdeführerin leide seit Sommer 2010 unter ver schiedenen beruflichen und familiären Belastungen. Sie sei „wie in ein Loch ge fallen“. Sie habe einen weiteren stationären Aufenthalt abgelehnt. Eine ambu lant psychiatrische Behandlung in Spanien sei für sie organisiert wor den. Eine anschliessende ambulante Weiterbehandlung nach der Rückkehr aus Spanien werde empfohlen (S. 2 unten). 4.3 Dr. Z.___ diagnostizierte in seinem Schreiben vom 4. Februar 2015 (Urk. 7/20) eine gemischte schizoaffektive Störung (ICD-10 F25.2), rezidivie rend. Nach der Exazerbation im April 2013 und einer psychiatrischen Hospi talisation vom 21. Mai bis 18. Juli 2013 habe sich die Situation gebessert. Ab dem 22. April 2014 habe die Beschwerdeführerin die Arbeit als Lateinlehrerin stufenweise aufgenommen, dann sei sie wieder voll arbeitsfähig bei einem Pensum von 55 % gewesen. Bald danach habe wieder eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes stattgefunden, deshalb sei sie vom 27. Juni bis 31. Juli 2014 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Seit dem 1. August 2017 sei sie zu 73 % arbeitsunfähig.

4.3 Dr. Z.___ diagnostizierte in seinem Schreiben vom 4. Februar 2015 (Urk. 7/20) eine gemischte schizoaffektive Störung (ICD-10 F25.2), rezidivie rend. Nach der Exazerbation im April 2013 und einer psychiatrischen Hospi talisation vom 21. Mai bis 18. Juli 2013 habe sich die Situation gebessert. Ab dem 22. April 2014 habe die Beschwerdeführerin die Arbeit als Lateinlehrerin stufenweise aufgenommen, dann sei sie wieder voll arbeitsfähig bei einem Pensum von 55 % gewesen. Bald danach habe wieder eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes stattgefunden, deshalb sei sie vom 27. Juni bis 31. Juli 2014 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Seit dem 1. August 2017 sei sie zu 73 % arbeitsunfähig. 4.4 Dr. Z.___ stellte am 4. Februar 2015 der Krankentaggeldversicherung ein fast identisches Schreiben (Urk. 7/25/19-20) zu, in welchem er von einer unveränderten Diagnose einer gemischten schizoaffektiven Störung (ICD-10 F25.2), rezidivierend, sprach (S. 1 Mitte). Er führte aus, dass in den nächsten Monaten nicht mit einer namhaften Besserung zu rechnen sei. Ziel sei die weitere Stabilisierung des Zustandes und Aufrechterhaltung der Teilarbeits fähig keit. In Zukunft sei jedoch mit einer sukzessiven Besserung des Gesund heitszustandes zu rechnen (S. 1 unten). Eine leichte Steigerung als Lehrerin sei prinzipiell vorstellbar, jedoch sei kein Einsatz wie vor dem Erkrankungs rezidiv im Jahr 2013 zu erwarten. Der Einsatz wäre abhängig von der Be treu ung, dem Umfeld und der Art der Tätigkeit. Eine andere Lehrtätigkeit wäre in einem anderen Rahmen zumutbar. Eine rasche Überlastung bei er höh ter Reizbarkeit würde jedoch das mögliche Arbeitsgebiet relativieren (S. 2 oben).

4.4 Dr. Z.___ stellte am 4. Februar 2015 der Krankentaggeldversicherung ein fast identisches Schreiben (Urk. 7/25/19-20) zu, in welchem er von einer unveränderten Diagnose einer gemischten schizoaffektiven Störung (ICD-10 F25.2), rezidivierend, sprach (S. 1 Mitte). Er führte aus, dass in den nächsten Monaten nicht mit einer namhaften Besserung zu rechnen sei. Ziel sei die weitere Stabilisierung des Zustandes und Aufrechterhaltung der Teilarbeits fähig keit. In Zukunft sei jedoch mit einer sukzessiven Besserung des Gesund heitszustandes zu rechnen (S. 1 unten). Eine leichte Steigerung als Lehrerin sei prinzipiell vorstellbar, jedoch sei kein Einsatz wie vor dem Erkrankungs rezidiv im Jahr 2013 zu erwarten. Der Einsatz wäre abhängig von der Be treu ung, dem Umfeld und der Art der Tätigkeit. Eine andere Lehrtätigkeit wäre in einem anderen Rahmen zumutbar. Eine rasche Überlastung bei er höh ter Reizbarkeit würde jedoch das mögliche Arbeitsgebiet relativieren (S. 2 oben). 4.5 Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte in seinem Bericht vom 3. März 2015 (Urk. 7/23) aus, dass er die Be schwerdeführerin seit Juli 2014 behandle (Ziff. 1.2) und nannte eine seit zirka 2011 bestehende schizoaffektive Störung (ICD-10 F25) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1). Die Beschwerdeführerin habe seit Jahren psychotische Episoden und depressive Phasen (Ziff. 1.4). Die Psy chotherapie werde mit Medikamenten unterstützt, Neuroleptika sei notwen dig (Ziff. 1.5). Die Beschwerdeführerin sei seit Jahren und bis auf Weiteres in der angestammten Tätigkeit als Lateinlehrerin am Gymnasium zu 80 bis 90 % arbeitsunfähig (Ziff. 1.6) Nach einer Stunde Unterricht sei sie müde, erschöpft und unkonzentriert. Einige Stunden pro Woche seien ihr zumutbar. Eine einfachere Tätigkeit wäre ihr wahrscheinlich möglich (Ziff. 1.7). Eine „Berufsberatung“ sei angebracht (Ziff. 1.11). Es seien keine körperlichen Ein schränkungen bekannt. Das Konzentrations- und Auffassungsvermögen, die Anpassungsfähigkeit sowie Belastbarkeit sei en mittel bis sehr stark einge schränkt, je nach momentaner Phase. Die Beschwerdeführerin könne sich eine andere, weniger belastende Tätigkeit vorstellen (S. 5).

4.5 Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte in seinem Bericht vom 3. März 2015 (Urk. 7/23) aus, dass er die Be schwerdeführerin seit Juli 2014 behandle (Ziff. 1.2) und nannte eine seit zirka 2011 bestehende schizoaffektive Störung (ICD-10 F25) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1). Die Beschwerdeführerin habe seit Jahren psychotische Episoden und depressive Phasen (Ziff. 1.4). Die Psy chotherapie werde mit Medikamenten unterstützt, Neuroleptika sei notwen dig (Ziff. 1.5). Die Beschwerdeführerin sei seit Jahren und bis auf Weiteres in der angestammten Tätigkeit als Lateinlehrerin am Gymnasium zu 80 bis 90 % arbeitsunfähig (Ziff. 1.6) Nach einer Stunde Unterricht sei sie müde, erschöpft und unkonzentriert. Einige Stunden pro Woche seien ihr zumutbar. Eine einfachere Tätigkeit wäre ihr wahrscheinlich möglich (Ziff. 1.7). Eine „Berufsberatung“ sei angebracht (Ziff. 1.11). Es seien keine körperlichen Ein schränkungen bekannt. Das Konzentrations- und Auffassungsvermögen, die Anpassungsfähigkeit sowie Belastbarkeit sei en mittel bis sehr stark einge schränkt, je nach momentaner Phase. Die Beschwerdeführerin könne sich eine andere, weniger belastende Tätigkeit vorstellen (S. 5). 4.6 Die Beschwerdeführerin wurde am 16. Juni 2015 im Auftrag der Beschwerde gegnerin durch Dr. med. B.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, RAD, psychiatrisch untersucht. Dr. B.___ führte in ihrem psychiatrischen Untersuchungsbericht vom 24. September 2015 (Urk. 7/35 ) aus, dass sich die Krankheit nach Angaben der Beschwerde führerin seit 2010 entwickelt habe. So habe sich die Beschwerdeführerin während ihrer Anstellung in O.___ „komisch gefühlt“. Am Anfang sei es ihr noch gut gegangen, aber im Laufe des Schuljahres habe sich ihr Zu stand zunehmend verschlechtert. Da sie die Zustände in O.___ nicht mehr ausgehalten habe, habe sie von sich aus gekündigt. Etwa zur gleichen Zeit habe sie auch viele familiäre Probleme gehabt aufgrund der Scheidung ihrer Adoptivmutter von ihrem zweiten Mann (S. 3 Ziff. 5).

4.6 Die Beschwerdeführerin wurde am 16. Juni 2015 im Auftrag der Beschwerde gegnerin durch Dr. med. B.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, RAD, psychiatrisch untersucht. Dr. B.___ führte in ihrem psychiatrischen Untersuchungsbericht vom 24. September 2015 (Urk. 7/35 ) aus, dass sich die Krankheit nach Angaben der Beschwerde führerin seit 2010 entwickelt habe. So habe sich die Beschwerdeführerin während ihrer Anstellung in O.___ „komisch gefühlt“. Am Anfang sei es ihr noch gut gegangen, aber im Laufe des Schuljahres habe sich ihr Zu stand zunehmend verschlechtert. Da sie die Zustände in O.___ nicht mehr ausgehalten habe, habe sie von sich aus gekündigt. Etwa zur gleichen Zeit habe sie auch viele familiäre Probleme gehabt aufgrund der Scheidung ihrer Adoptivmutter von ihrem zweiten Mann (S. 3 Ziff. 5). Im August 2012 habe die Beschwerdeführerin je eine Stelle an der C.___ und D.___ angenommen. Das Gesamt-Arbeits pensum habe 55 % betragen. Die Stelle in C.___ sei auf Ende Juli 2014 gekün digt worden. Seit Augst 2014 habe sie ein kleines Pensum von vier Wochen stunden in D.___ (S. 5 Ziff. 7).

Im August 2012 habe die Beschwerdeführerin je eine Stelle an der C.___ und D.___ angenommen. Das Gesamt-Arbeits pensum habe 55 % betragen. Die Stelle in C.___ sei auf Ende Juli 2014 gekün digt worden. Seit Augst 2014 habe sie ein kleines Pensum von vier Wochen stunden in D.___ (S. 5 Ziff. 7). Der affektive Rapport habe schnell hergestellt werden können, die Be schwer deführerin sei bewusstseinsklar, es gäbe keinen Anhalt für Delir oder Bewusst s einsstörungen. Die Beschwerdeführerin habe subjektiv Konzentrations- und Gedächtnisstörungen beklagt, grobkursorisch sei das Gedächtnis aber unauf fällig gewesen und die Konzentration habe während der über zweistündigen Untersuchung gut aufrechterhalten werden können. Im Gedankengang wirke sie etwas zerfahren, weise teilweise leichte Gedankensprünge und Gedan ken drängen auf. Zum Zeitpunkt der Untersuchung habe sie keine inhaltlichen Denkstörungen gezeigt (S. 5 Ziff. 8). Die Beschwerdeführerin sehe sich selbst nicht als „verrückt“, aber als gefährdet, schnell wieder einen Rückfall zu erlangen. Sie möchte unbedingt wieder einmal ein Schuljahr zu Ende bringen (S. 6 Ziff. 8).

Der affektive Rapport habe schnell hergestellt werden können, die Be schwer deführerin sei bewusstseinsklar, es gäbe keinen Anhalt für Delir oder Bewusst s einsstörungen. Die Beschwerdeführerin habe subjektiv Konzentrations- und Gedächtnisstörungen beklagt, grobkursorisch sei das Gedächtnis aber unauf fällig gewesen und die Konzentration habe während der über zweistündigen Untersuchung gut aufrechterhalten werden können. Im Gedankengang wirke sie etwas zerfahren, weise teilweise leichte Gedankensprünge und Gedan ken drängen auf. Zum Zeitpunkt der Untersuchung habe sie keine inhaltlichen Denkstörungen gezeigt (S. 5 Ziff. 8). Die Beschwerdeführerin sehe sich selbst nicht als „verrückt“, aber als gefährdet, schnell wieder einen Rückfall zu erlangen. Sie möchte unbedingt wieder einmal ein Schuljahr zu Ende bringen (S. 6 Ziff. 8). 4.7 Am 22. September 2015 wurde die Beschwerdeführerin erneut durch Dr. B.___ zur Klärung von offenen Fragen psychiatrisch untersucht. In ihrem psychiatrischen Untersuchungsbericht vom 24. September 2015 (Urk. 7/34) diagnostizierte Dr. B.___ eine seit zirka 2011 bestehende schi zo affektive Störung, gegenwärtig weitgehend remittiert, leicht depressi ver Resi dualzustand (ICD-10 F25.1) mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Psy cho tische Symptome seien aktuell nicht nachweisbar bis auf eine übertrie bene generalisierte Ängstlichkeit (S. 2 Ziff. 9).

4.7 Am 22. September 2015 wurde die Beschwerdeführerin erneut durch Dr. B.___ zur Klärung von offenen Fragen psychiatrisch untersucht. In ihrem psychiatrischen Untersuchungsbericht vom 24. September 2015 (Urk. 7/34) diagnostizierte Dr. B.___ eine seit zirka 2011 bestehende schi zo affektive Störung, gegenwärtig weitgehend remittiert, leicht depressi ver Resi dualzustand (ICD-10 F25.1) mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Psy cho tische Symptome seien aktuell nicht nachweisbar bis auf eine übertrie bene generalisierte Ängstlichkeit (S. 2 Ziff. 9). Die Beschwerdeführerin habe ihr Stundenpensum an der Schule in D.___ auf sechs Wochenstunden erhöht. Mit Vor- und Nachbereitung zu Hause könne man aktuell von einem Pensum von zirka 25 % ausgehen (S. 1 Ziff. 2). Nach eigenen Angaben fühle sich die Beschwerdeführerin seit Beginn des neuen Schuljahres extrem müde, mache sich zudem häufig Sorgen und die Konzentration habe sich insgesamt leicht gebessert (S. 1 f. Ziff. 3). Die Beschwerdeführerin schätze ihre Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit auf 25 % und sei der Ansicht, dass sie in einer angepassten Tätigkeit möglicherweise mehr arbeiten könnte. Allerdings könne sie sich aber nicht vorstellen, in einem Büro zu arbeiten (S. 2 Ziff. 5).

Die Beschwerdeführerin habe ihr Stundenpensum an der Schule in D.___ auf sechs Wochenstunden erhöht. Mit Vor- und Nachbereitung zu Hause könne man aktuell von einem Pensum von zirka 25 % ausgehen (S. 1 Ziff. 2). Nach eigenen Angaben fühle sich die Beschwerdeführerin seit Beginn des neuen Schuljahres extrem müde, mache sich zudem häufig Sorgen und die Konzentration habe sich insgesamt leicht gebessert (S. 1 f. Ziff. 3). Die Beschwerdeführerin schätze ihre Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit auf 25 % und sei der Ansicht, dass sie in einer angepassten Tätigkeit möglicherweise mehr arbeiten könnte. Allerdings könne sie sich aber nicht vorstellen, in einem Büro zu arbeiten (S. 2 Ziff. 5). Die Diagnose einer schizoaffektiven Störung könne nachvollzogen werden. Die Beschwerdeführerin sei in der bisherigen Tätigkeit durch ihre rasche Ermüdbarkeit und Erschöpfbarkeit eingeschränkt. Die Konzentration und das Auffassungsvermögen seien noch leicht und die Anpassungsfähigkeit sowie die Belastbarkeit je nach Stimmungslage eingeschränkt. Die aktuelle Arbeits fähigkeit in der bisherigen Tätigkeit betrage 20-30 % ab dem Zeitpunkt der zweiten RAD-Untersuchung vom 22. September 201 5. Es sei davon auszu gehen, dass sich die Arbeitsfähigkeit innerhalb eines Jahres bei Fortführung der integrativen psychotherapeutischen Behandlung auf 50 % steigern lasse. Das Tätigkeitsprofil umfasse zeitlich flexible Tätigkeiten ohne permanenten Zeit- und Termindruck, bei nur geringem Publikumsverkehr, ohne besondere Anforderungen an das Umstellungs- und Anpassungsvermögen. Ab dem Zei t punkt der zweiten RAD-Untersuchung bestehe medizinisch-theoretisch eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Die von Dr. A.___ im März 2015 (vorstehend E. 4.5) ausgewiesene 80-90%ige Arbeitsunfähig keit sei nachvollziehbar. Frühere Arbeitsversuche seien zu früh erfolgt und die Beschwerdeführerin habe sich zu schnell zu viel zugemutet. Die inte grative psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung sollte weitergeführt werden (S. 3 Ziff. 10).

Die Diagnose einer schizoaffektiven Störung könne nachvollzogen werden. Die Beschwerdeführerin sei in der bisherigen Tätigkeit durch ihre rasche Ermüdbarkeit und Erschöpfbarkeit eingeschränkt. Die Konzentration und das Auffassungsvermögen seien noch leicht und die Anpassungsfähigkeit sowie die Belastbarkeit je nach Stimmungslage eingeschränkt. Die aktuelle Arbeits fähigkeit in der bisherigen Tätigkeit betrage 20-30 % ab dem Zeitpunkt der zweiten RAD-Untersuchung vom 22. September 201 5. Es sei davon auszu gehen, dass sich die Arbeitsfähigkeit innerhalb eines Jahres bei Fortführung der integrativen psychotherapeutischen Behandlung auf 50 % steigern lasse. Das Tätigkeitsprofil umfasse zeitlich flexible Tätigkeiten ohne permanenten Zeit- und Termindruck, bei nur geringem Publikumsverkehr, ohne besondere Anforderungen an das Umstellungs- und Anpassungsvermögen. Ab dem Zei t punkt der zweiten RAD-Untersuchung bestehe medizinisch-theoretisch eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Die von Dr. A.___ im März 2015 (vorstehend E. 4.5) ausgewiesene 80-90%ige Arbeitsunfähig keit sei nachvollziehbar. Frühere Arbeitsversuche seien zu früh erfolgt und die Beschwerdeführerin habe sich zu schnell zu viel zugemutet. Die inte grative psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung sollte weitergeführt werden (S. 3 Ziff. 10). 4.8 Dr. Z.___ führte in seinem Schreiben vom 9. Dezember 2015 (Urk. 7/41) aus, dass die Beschwerdeführerin alle Anweisungen und Therapien befolge und medikamentös bestens eingestellt sei.

4.8 Dr. Z.___ führte in seinem Schreiben vom 9. Dezember 2015 (Urk. 7/41) aus, dass die Beschwerdeführerin alle Anweisungen und Therapien befolge und medikamentös bestens eingestellt sei. 4.9 Dr. A.___ führte in seinem Schreiben vom 15. Dezember 2015 (Urk. 7/45 ) aus, dass die Beschwerdeführerin chronisch schwer krank sei und eine inten sive therapeutische Betreuung und Dauermedikation benötige. Damit könne sie einige Stunden als Lehrerin arbeiten, doch bleibe sie wei tgehend arbeits unfähig bis auf W eiteres. Die therapeutische Betreuung sei adäquat und opti mal.

4.9 Dr. A.___ führte in seinem Schreiben vom 15. Dezember 2015 (Urk. 7/45 ) aus, dass die Beschwerdeführerin chronisch schwer krank sei und eine inten sive therapeutische Betreuung und Dauermedikation benötige. Damit könne sie einige Stunden als Lehrerin arbeiten, doch bleibe sie wei tgehend arbeits unfähig bis auf W eiteres. Die therapeutische Betreuung sei adäquat und opti mal. 4.10 Aus dem Austrittsbericht der Y.___ vom 28. Januar 2016 (Urk. 7/55/1-4 = Urk. 3) geht hervor, dass die Beschwerdeführerin vom 6. bis 25. Januar 2016 hospitalisiert war. Die Ärzte der Y.___ diagnostizierten eine schizoaffektive Störung (ICD-10 F25.1), gegenwärtig leichte depressive Episode. Der Eintritt sei freiwillig erfolgt auf Zuweisung des ambulanten Psychiaters Dr. Z.___ bei Verdacht auf eine leichte depressive Episode im Rahmen einer vorbe kannten schizoaffektiven Störung (S. 1 Mitte). Der Eintritt sei vor dem Hinter grund einer psychosozialen Belastungsreaktion (Verlustängste, da Freund in Finnland bei seinen Kindern und der Ex-Frau sei) erfolgt (S. 1 unten). Die Beschwerdeführerin habe sich durch den Eintritt erleichtert gezeigt (S. 1 unten). Die Beschwerdeführerin wolle nach eigenen Angaben mehr arbeiten, schaffe es aber nicht (S. 2 Mitte).

4.10 Aus dem Austrittsbericht der Y.___ vom 28. Januar 2016 (Urk. 7/55/1-4 = Urk. 3) geht hervor, dass die Beschwerdeführerin vom 6. bis 25. Januar 2016 hospitalisiert war. Die Ärzte der Y.___ diagnostizierten eine schizoaffektive Störung (ICD-10 F25.1), gegenwärtig leichte depressive Episode. Der Eintritt sei freiwillig erfolgt auf Zuweisung des ambulanten Psychiaters Dr. Z.___ bei Verdacht auf eine leichte depressive Episode im Rahmen einer vorbe kannten schizoaffektiven Störung (S. 1 Mitte). Der Eintritt sei vor dem Hinter grund einer psychosozialen Belastungsreaktion (Verlustängste, da Freund in Finnland bei seinen Kindern und der Ex-Frau sei) erfolgt (S. 1 unten). Die Beschwerdeführerin habe sich durch den Eintritt erleichtert gezeigt (S. 1 unten). Die Beschwerdeführerin wolle nach eigenen Angaben mehr arbeiten, schaffe es aber nicht (S. 2 Mitte). Bei Eintritt hätten sie eine formalgedanklich zerfahren e, ängstliche und affektiv niedergestimmte Patientin vorgefunden. Die Beschwerdeführerin habe im Verlauf eine wechselhafte Symptomatik präsentiert, welche zwischen einem leichtgradig depressiven Syndrom und hypomanen Verhaltensweisen fluktuiert habe. Unter der Medikationsanpassung und Gesprächen mit dem Personal habe sich die Beschwerdeführerin stabilisieren können. Sie würden die Einschätzung der behandelnden Ärzte und des RAD-Arztes unterstützen und auch eine maximale Arbeitsbelastung von 30 % als Lehrerin als ange bracht sehen. Der Beschwerdeführerin sei eine tagesklinische Anschlussbe hand lung organisier t worden und sie hätten sie in gutem Zustand entlassen können (S. 3 unten).

Bei Eintritt hätten sie eine formalgedanklich zerfahren e, ängstliche und affektiv niedergestimmte Patientin vorgefunden. Die Beschwerdeführerin habe im Verlauf eine wechselhafte Symptomatik präsentiert, welche zwischen einem leichtgradig depressiven Syndrom und hypomanen Verhaltensweisen fluktuiert habe. Unter der Medikationsanpassung und Gesprächen mit dem Personal habe sich die Beschwerdeführerin stabilisieren können. Sie würden die Einschätzung der behandelnden Ärzte und des RAD-Arztes unterstützen und auch eine maximale Arbeitsbelastung von 30 % als Lehrerin als ange bracht sehen. Der Beschwerdeführerin sei eine tagesklinische Anschlussbe hand lung organisier t worden und sie hätten sie in gutem Zustand entlassen können (S. 3 unten). 4.11 Die Beschwerdeführerin wurde vom 5. bis 9. Februar 2016 erneut in der Y.___ stationär behandelt. Die Ärzte der Y.___ nannten im – nach Verfügungserlass vom 17. Februar 2016 (Urk. 2) erstellten – Austrittsbericht vom 24. Februar 2016 (Urk. 17/1) die folgenden Diagnosen (S. 1 Mitte):

4.11 Die Beschwerdeführerin wurde vom 5. bis 9. Februar 2016 erneut in der Y.___ stationär behandelt. Die Ärzte der Y.___ nannten im – nach Verfügungserlass vom 17. Februar 2016 (Urk. 2) erstellten – Austrittsbericht vom 24. Februar 2016 (Urk. 17/1) die folgenden Diagnosen (S. 1 Mitte): - Verdacht auf abhängige (asthenische) Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7)

Verdacht auf abhängige (asthenische) Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7) - Hypothyreose, nicht näher bezeichnet

Hypothyreose, nicht näher bezeichnet - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F33. 4)

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F33. 4) Aufgrund der im Eintrittsgespräch fehlenden Absprachefähigkeit sowie des Gesprächsabbruches nach starker Agitation sei die Beschwerdeführerin auf eine geschlossene Akutstation verlegt worden. Die Beschwerdeführerin habe sich im Eintrittsgespräch dahingehend geäussert, als dass sie den Eindruck habe, von einem stationären Aufenthalt profitieren zu können, da es in ihrem Alltag bisweilen „chaotisch“ werde und sie insbesondere partnerschaftliche Schwierigkeiten stark belasten würden. Ihr Ziel sei es gewesen, Ruhe und Abschirmung zu erhalten, um dann in der kommenden Woche in einem Standortgespräch mit dem Partner in der Klinik einen gangbaren weiteren Weg zu besprechen und diese n im ambulanten Setting weiterzuverfolgen (S. 2 unten). Nach dem erfolgten freiwilligen Eintritt wurde die Beschwer de führerin nach anfänglich guter Stabilisierung nach wenigen Tagen auf ihren Wunsch hin entlassen, da sie den Eindruck gehabt habe, ihre Probleme seien nun gelöst und sie wolle ihren Weg lieber im ambulanten Setting weiter gehen (S. 3 oben).

Aufgrund der im Eintrittsgespräch fehlenden Absprachefähigkeit sowie des Gesprächsabbruches nach starker Agitation sei die Beschwerdeführerin auf eine geschlossene Akutstation verlegt worden. Die Beschwerdeführerin habe sich im Eintrittsgespräch dahingehend geäussert, als dass sie den Eindruck habe, von einem stationären Aufenthalt profitieren zu können, da es in ihrem Alltag bisweilen „chaotisch“ werde und sie insbesondere partnerschaftliche Schwierigkeiten stark belasten würden. Ihr Ziel sei es gewesen, Ruhe und Abschirmung zu erhalten, um dann in der kommenden Woche in einem Standortgespräch mit dem Partner in der Klinik einen gangbaren weiteren Weg zu besprechen und diese n im ambulanten Setting weiterzuverfolgen (S. 2 unten). Nach dem erfolgten freiwilligen Eintritt wurde die Beschwer de führerin nach anfänglich guter Stabilisierung nach wenigen Tagen auf ihren Wunsch hin entlassen, da sie den Eindruck gehabt habe, ihre Probleme seien nun gelöst und sie wolle ihren Weg lieber im ambulanten Setting weiter gehen (S. 3 oben). 4.12 Es folgte eine weitere stationäre Behandlung vom 11. Februar bis 18. März 2016 in der Y.___. Die Ärzte der Y.___ diagnostizierten in ihrem – nach Verfügungserlass vom 17. Februar 2016 (Urk. 2) erstellten – Austrittsbericht vom 5. April 2016 (Urk. 21/2, vgl. Urk. 17/2) eine gemischte schizoaffektive Störung (ICD-10 F25.2, S. 1 Mitte) mit abhängiger (asthenischer) beziehungs weise histrionischer Persönlichkeitsakzentuierung. Der Eintritt sei freiwillig auf Selbstzuweisung nach erneuter Exazerbation von Ängsten bei Verdacht auf abhängige Persönlichkeitsakzentuierung vor dem Hi ntergrund einer schizo affektiven Störung erfolgt. Als die Beschwerdeführerin beim letzten stationären Aufenthalt im Februar 2016 ausgetreten sei, sei sie zu Hause nicht im Stande gewesen, für sich selber zu sorgen. Aktuell beschäftige sie ihr Trauma, dass sie in den ersten zwei Lebensjahren ohne Eltern gross geworden sei (S. 1 unten, S. 2 oben). Die Beschwerdeführerin sei beim Eintritt formalgedanklich sprunghaft, teils vorbeiredend und affektiv niedergestimmt gewesen. Als Ziel für den Aufenthalt habe sie, bei aktuell dritter Hospi tali sation innert einem Monat, erneut die Stabilisierung ihres Affektes aufgrund der problematischen Beziehung zu ihrem Freund angegeben. In Absprache mit dem ambulanten Behandler Dr. Z.___ sei die stimmungssta bili sie rende Medikation bei katamnestischen schizoaffektiven Episoden fortge setzt worden. Das Zustandsbild habe sich im Verlauf fluktuiert, im Vorder grund seien Beziehungsthemen und Zukunftsängste bezüglich einer penden ten IV-Anmeldung gestanden. In Zusammenschau der Befunde werde zusätz lich zur vorbekannten schizoaffektiven Störung eine abhängige beziehungsweise his trionische Persönlichkeitsakzentuierung vermutet und es werde eine spezia lisierte Psychotherapie zur effektiven Beziehungsgestaltung empfohlen bei weiterführender Medikation (S. 3 unten).

4.12 Es folgte eine weitere stationäre Behandlung vom 11. Februar bis 18. März 2016 in der Y.___. Die Ärzte der Y.___ diagnostizierten in ihrem – nach Verfügungserlass vom 17. Februar 2016 (Urk. 2) erstellten – Austrittsbericht vom 5. April 2016 (Urk. 21/2, vgl. Urk. 17/2) eine gemischte schizoaffektive Störung (ICD-10 F25.2, S. 1 Mitte) mit abhängiger (asthenischer) beziehungs weise histrionischer Persönlichkeitsakzentuierung. Der Eintritt sei freiwillig auf Selbstzuweisung nach erneuter Exazerbation von Ängsten bei Verdacht auf abhängige Persönlichkeitsakzentuierung vor dem Hi ntergrund einer schizo affektiven Störung erfolgt. Als die Beschwerdeführerin beim letzten stationären Aufenthalt im Februar 2016 ausgetreten sei, sei sie zu Hause nicht im Stande gewesen, für sich selber zu sorgen. Aktuell beschäftige sie ihr Trauma, dass sie in den ersten zwei Lebensjahren ohne Eltern gross geworden sei (S. 1 unten, S. 2 oben). Die Beschwerdeführerin sei beim Eintritt formalgedanklich sprunghaft, teils vorbeiredend und affektiv niedergestimmt gewesen. Als Ziel für den Aufenthalt habe sie, bei aktuell dritter Hospi tali sation innert einem Monat, erneut die Stabilisierung ihres Affektes aufgrund der problematischen Beziehung zu ihrem Freund angegeben. In Absprache mit dem ambulanten Behandler Dr. Z.___ sei die stimmungssta bili sie rende Medikation bei katamnestischen schizoaffektiven Episoden fortge setzt worden. Das Zustandsbild habe sich im Verlauf fluktuiert, im Vorder grund seien Beziehungsthemen und Zukunftsängste bezüglich einer penden ten IV-Anmeldung gestanden. In Zusammenschau der Befunde werde zusätz lich zur vorbekannten schizoaffektiven Störung eine abhängige beziehungsweise his trionische Persönlichkeitsakzentuierung vermutet und es werde eine spezia lisierte Psychotherapie zur effektiven Beziehungsgestaltung empfohlen bei weiterführender Medikation (S. 3 unten). 5.

5. 5.1 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungs ge mäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krankheitswert besteht, welche s die versicherte Person auch bei Aufbie tung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbs ein kommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; BGE 139 V 547 E. 5; 131 V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. Novem ber 2015 E. 5.4. ).

5.1 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungs ge mäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krankheitswert besteht, welche s die versicherte Person auch bei Aufbie tung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbs ein kommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; BGE 139 V 547 E. 5; 131 V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. Novem ber 2015 E. 5.4. ). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundes gerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbe sehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwie fern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Rest arbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausge glichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesell schaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1).

Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundes gerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbe sehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwie fern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Rest arbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausge glichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesell schaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1). 5.2 Zur Annahme der Invalidität nach Art. 8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psy cho soziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerde bild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden sozio kulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von de pressi ven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depressi on im fac h me di zinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidens zu stand. Solche von der soziokulturellen Belastungssituation zu unterschei dende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Aus wirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psy cho sozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesund heitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).

5.2 Zur Annahme der Invalidität nach Art. 8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psy cho soziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerde bild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden sozio kulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von de pressi ven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depressi on im fac h me di zinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidens zu stand. Solche von der soziokulturellen Belastungssituation zu unterschei dende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Aus wirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psy cho sozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesund heitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2). Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigent lichen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen verselbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungs grad seiner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen besteh en den – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditäts begrün dend auswirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2 8. Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen).

Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigent lichen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen verselbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungs grad seiner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen besteh en den – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditäts begrün dend auswirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2 8. Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen). 5.3 Aus den Berichten geht hervor, dass die Beschwerdeführerin seit zirka 2011 an einer schizoaffektiven Störung leidet, welche weitgehend remittiert ist bei Vorliegen einer leichten depressiven Episode (vgl. vorstehend E. 4.5, E. 4.7, E. 4.10). Die erhobenen Befunde sind weitgehend unauffällig. Nach Angaben der Beschwerdeführerin entwickelte sich ihre Krankheit seit 2010, als sie Probleme in ihrer Tätigkeit an einer Schule und gleichzeitig auch viele familiäre Probleme aufgrund der Scheidung ihrer Adoptivmutter hatte (vgl. vorstehend E. 4.2, E. 4.6). Aus dem Austrittsbericht der Y.___ vom Juni 2011, wo die Beschwerdeführerin zum ersten Mal während drei Tagen stationär be handelt wurde, geht hervor, dass der Eintritt freiwillig erfolgt sei und die Beschwerdeführerin seit Sommer 2010 unter verschiedenen beruflichen und familiären Belastungen leide ( vgl. vorstehend E. 4.2). Die zweite Hospitali sation in der Y.___ im Januar 2016 während zirka 20 Tagen erfolgte gemäss Austrittsbericht vom Januar 2016 ( vgl. vorstehend E. 4.10) vor dem Hintergrund einer psychosozialen Belastungsreaktion; die Beschwerdefüh reri n habe Verlustängste gehabt, da ihr Freund in Finnland bei seinen Kindern und seiner Ex-Frau gewesen sei.

5.3 Aus den Berichten geht hervor, dass die Beschwerdeführerin seit zirka 2011 an einer schizoaffektiven Störung leidet, welche weitgehend remittiert ist bei Vorliegen einer leichten depressiven Episode (vgl. vorstehend E. 4.5, E. 4.7, E. 4.10). Die erhobenen Befunde sind weitgehend unauffällig. Nach Angaben der Beschwerdeführerin entwickelte sich ihre Krankheit seit 2010, als sie Probleme in ihrer Tätigkeit an einer Schule und gleichzeitig auch viele familiäre Probleme aufgrund der Scheidung ihrer Adoptivmutter hatte (vgl. vorstehend E. 4.2, E. 4.6). Aus dem Austrittsbericht der Y.___ vom Juni 2011, wo die Beschwerdeführerin zum ersten Mal während drei Tagen stationär be handelt wurde, geht hervor, dass der Eintritt freiwillig erfolgt sei und die Beschwerdeführerin seit Sommer 2010 unter verschiedenen beruflichen und familiären Belastungen leide ( vgl. vorstehend E. 4.2). Die zweite Hospitali sation in der Y.___ im Januar 2016 während zirka 20 Tagen erfolgte gemäss Austrittsbericht vom Januar 2016 ( vgl. vorstehend E. 4.10) vor dem Hintergrund einer psychosozialen Belastungsreaktion; die Beschwerdefüh reri n habe Verlustängste gehabt, da ihr Freund in Finnland bei seinen Kindern und seiner Ex-Frau gewesen sei. Insgesamt stehen damit psychosoziale Faktoren im Vordergrund, welche die psychischen Probleme, namentlich die aktuell leichte depressive Episode, der Beschwerdeführerin ausgelöst haben. Werden wie vorliegend im Wesent li chen nur Befunde erhoben, die in den psychosozialen Umständen ihre hin rei chende Erklärung finden, ist kein invalidisierender psychischer Gesund heits schaden gegeben (vgl. vorstehend E. 5.2). Ausserdem sind leichte depressive Episoden grundsätzlich nicht geeignet, eine leistungsspezifische Invalidität zu begründen und gelten als therapeutisch angehbar (Urteil des Bundes ge richts 9C_337/2015 vom 7. April 2016 E. 4.4.1 mit weiteren Hinweisen). Allfällige diagnoserelevante Befunde sind weitgehend remittiert. Es ist des halb nicht zu beanstanden, dass die Beschwerde gegnerin zum Schluss ge langte, dass kein invalidisierender Gesundheitsschaden mit dauernder Aus wir kung auf die Arbeitsfähigkeit ausgewiesen sei.

Insgesamt stehen damit psychosoziale Faktoren im Vordergrund, welche die psychischen Probleme, namentlich die aktuell leichte depressive Episode, der Beschwerdeführerin ausgelöst haben. Werden wie vorliegend im Wesent li chen nur Befunde erhoben, die in den psychosozialen Umständen ihre hin rei chende Erklärung finden, ist kein invalidisierender psychischer Gesund heits schaden gegeben (vgl. vorstehend E. 5.2). Ausserdem sind leichte depressive Episoden grundsätzlich nicht geeignet, eine leistungsspezifische Invalidität zu begründen und gelten als therapeutisch angehbar (Urteil des Bundes ge richts 9C_337/2015 vom 7. April 2016 E. 4.4.1 mit weiteren Hinweisen). Allfällige diagnoserelevante Befunde sind weitgehend remittiert. Es ist des halb nicht zu beanstanden, dass die Beschwerde gegnerin zum Schluss ge langte, dass kein invalidisierender Gesundheitsschaden mit dauernder Aus wir kung auf die Arbeitsfähigkeit ausgewiesen sei. 5.4 Zu den nachträglich eingeforderten und eingereichten Berichten der Y.___ vom Februar 2016 (vorstehend E. 4.11) und vom April 2016 (vorstehend E. 4.12) gilt, dass für die Beurteilung der Gesetzmässigkeit der angefochtenen Ver fügung oder des Einspracheentscheides für das Sozialversicherungsgericht in der Regel der Sachverhalt massgebend ist, der zur Zeit des Erlasses des ange fochtenen Verwaltungsaktes gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Ver waltungsverfügung bilden (BGE 130 V 138 E. 2.1 mit Hinweis). Sie können indessen, unter Wahrung des rechtlichen Gehörs, berücksichtigt werden, wenn sie kurze Zeit nach dem Erlass des angefochtenen Entscheids einge treten sind, sich ihre Beachtung aus prozessökonomischen Gründen unbedingt auf drängt und sie hinreichend klar feststehen (BGE 105 V 156 E. 2d; ZAK 1984 S. 349 E. 1b). Dies ist der Fall, wenn sie mit dem Streitgegenstand in engem Sachzusammenhang stehen und geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des Entscheiderlasses zu beeinflussen (BGE 99 V 98 E. 4 mit Hinweisen).

5.4 Zu den nachträglich eingeforderten und eingereichten Berichten der Y.___ vom Februar 2016 (vorstehend E. 4.11) und vom April 2016 (vorstehend E. 4.12) gilt, dass für die Beurteilung der Gesetzmässigkeit der angefochtenen Ver fügung oder des Einspracheentscheides für das Sozialversicherungsgericht in der Regel der Sachverhalt massgebend ist, der zur Zeit des Erlasses des ange fochtenen Verwaltungsaktes gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Ver waltungsverfügung bilden (BGE 130 V 138 E. 2.1 mit Hinweis). Sie können indessen, unter Wahrung des rechtlichen Gehörs, berücksichtigt werden, wenn sie kurze Zeit nach dem Erlass des angefochtenen Entscheids einge treten sind, sich ihre Beachtung aus prozessökonomischen Gründen unbedingt auf drängt und sie hinreichend klar feststehen (BGE 105 V 156 E. 2d; ZAK 1984 S. 349 E. 1b). Dies ist der Fall, wenn sie mit dem Streitgegenstand in engem Sachzusammenhang stehen und geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des Entscheiderlasses zu beeinflussen (BGE 99 V 98 E. 4 mit Hinweisen). Soweit davon auszugehen ist, dass diese Kriterien erfüllt sind, ist festzu hal ten, dass aus dem Austrittsbericht der Y.___ vom Februar 2016 (vorstehend E. 4.11) hervor geht, dass die Beschwerdeführerin A nfang Februar 2016 während fünf Tagen stationär behandelt wurde. Die Ärzte diagnostizierten neben einer rezidivierenden depressiven, gegenwärtig remittierten Störung, eine Hypothyreose sowie den Verdacht auf eine abhängige (asthenische) Persönlichkeitsstörung. Weiter geht hervor, dass der Eintritt freiwillig erfolgt sei, der Alltag der Beschwerdeführerin chaotisch gewesen sei und sie ins besondere partnerschaftliche Schwierigkeiten stark belastet hätten. Das Ziel der Beschwerdeführerin sei gewesen, zuerst zur Ruhe zu kommen und dann mit dem Partner einen gangbaren Weg zu besprechen. Der Austritt sei erfolgt, nachdem die Beschwerdeführerin den Eindruck gehabt hätte, ihre Prob leme seien nun gelöst. Somit standen auch hier psychosoziale Faktoren im Vordergrund.

Soweit davon auszugehen ist, dass diese Kriterien erfüllt sind, ist festzu hal ten, dass aus dem Austrittsbericht der Y.___ vom Februar 2016 (vorstehend E. 4.11) hervor geht, dass die Beschwerdeführerin A nfang Februar 2016 während fünf Tagen stationär behandelt wurde. Die Ärzte diagnostizierten neben einer rezidivierenden depressiven, gegenwärtig remittierten Störung, eine Hypothyreose sowie den Verdacht auf eine abhängige (asthenische) Persönlichkeitsstörung. Weiter geht hervor, dass der Eintritt freiwillig erfolgt sei, der Alltag der Beschwerdeführerin chaotisch gewesen sei und sie ins besondere partnerschaftliche Schwierigkeiten stark belastet hätten. Das Ziel der Beschwerdeführerin sei gewesen, zuerst zur Ruhe zu kommen und dann mit dem Partner einen gangbaren Weg zu besprechen. Der Austritt sei erfolgt, nachdem die Beschwerdeführerin den Eindruck gehabt hätte, ihre Prob leme seien nun gelöst. Somit standen auch hier psychosoziale Faktoren im Vordergrund. Der Austrittsbericht der Y.___ vom April 2016 (vorstehend E. 4.12), aus welchem hervor geht, dass die Beschwerdeführerin zwischen Mitte Februar bis Mitte März 2016 erneut in der Y.___ hospitalisiert war, betrifft den Zeit raum kurz vor und nach Verfügungserlass, weshalb er vorliegend zur Beur teilung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin grundsätzlich heran ge zogen werden kann. Die Ärzte der Y.___ diagnostizierten sodann eine ge mischte schizoaffektive Störung mit abhängiger beziehungsweise histrioni scher Persönlichkeitsakzentuierung. Der Eintritt sei freiwillig nach erneuter Exazerbation von Ängsten erfolgt. Die Beschwerdeführerin habe wiederum das Ziel verfolgt, ihren Affekt aufgrund der problematischen Beziehung zu ihrem Freund zu stabilisieren. Auch hier standen wiederum psychosoziale Faktoren im Vordergrund. Ausserdem vermögen akzentuierte Persönlich keits züge keinen rechtserheblichen Gesundheitsschaden zu begründen (Urteil des Bundesgerichts 8C_558/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 4.2.4).

Der Austrittsbericht der Y.___ vom April 2016 (vorstehend E. 4.12), aus welchem hervor geht, dass die Beschwerdeführerin zwischen Mitte Februar bis Mitte März 2016 erneut in der Y.___ hospitalisiert war, betrifft den Zeit raum kurz vor und nach Verfügungserlass, weshalb er vorliegend zur Beur teilung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin grundsätzlich heran ge zogen werden kann. Die Ärzte der Y.___ diagnostizierten sodann eine ge mischte schizoaffektive Störung mit abhängiger beziehungsweise histrioni scher Persönlichkeitsakzentuierung. Der Eintritt sei freiwillig nach erneuter Exazerbation von Ängsten erfolgt. Die Beschwerdeführerin habe wiederum das Ziel verfolgt, ihren Affekt aufgrund der problematischen Beziehung zu ihrem Freund zu stabilisieren. Auch hier standen wiederum psychosoziale Faktoren im Vordergrund. Ausserdem vermögen akzentuierte Persönlich keits züge keinen rechtserheblichen Gesundheitsschaden zu begründen (Urteil des Bundesgerichts 8C_558/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 4.2.4). 5.5 Zusammenfassend stehen somit psychosoziale Faktoren eindeutig im Vorder grund, es liegen keine von der soziokulturellen Belastungssituation zu unter scheidende und damit verselbständigte psychische Störungen mit Auswir kung en auf die Arbeitsfähigkeit vor, weshalb ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden zu verneinen ist.

5.5 Zusammenfassend stehen somit psychosoziale Faktoren eindeutig im Vorder grund, es liegen keine von der soziokulturellen Belastungssituation zu unter scheidende und damit verselbständigte psychische Störungen mit Auswir kung en auf die Arbeitsfähigkeit vor, weshalb ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden zu verneinen ist. Die erneute Ablehnung eines Rentenanspruchs durch die Beschwerdegeg ne rin ist damit nicht zu beanstanden.

Die erneute Ablehnung eines Rentenanspruchs durch die Beschwerdegeg ne rin ist damit nicht zu beanstanden. 5.6 Anzumerken ist, dass die Qualifikation der Beschwerdeführerin, namentlich ob die Beschwerdeführerin, wie sie geltend machte, im Gesundheitsfall zu 100 % arbeiten würde (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 5), nach Gesagtem offen gelassen werden kann.

5.6 Anzumerken ist, dass die Qualifikation der Beschwerdeführerin, namentlich ob die Beschwerdeführerin, wie sie geltend machte, im Gesundheitsfall zu 100 % arbeiten würde (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 5), nach Gesagtem offen gelassen werden kann. 6.

6. 6.1 Schliesslich beantragte die Beschwerdeführerin, sollte ihr das Zurückkehren in die volle Unterrichtstätigkeit nicht gelingen, die Unterstützung durch beruf liche Massnahmen für den Einstieg ins Erwerbsleben (vorstehend E. 2.2).

6.1 Schliesslich beantragte die Beschwerdeführerin, sollte ihr das Zurückkehren in die volle Unterrichtstätigkeit nicht gelingen, die Unterstützung durch beruf liche Massnahmen für den Einstieg ins Erwerbsleben (vorstehend E. 2.2). 6.2 Invalide o der von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedroht e Versicherte haben gemäss Art. 8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit (Abs. 1) :

6.2 Invalide o der von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedroht e Versicherte haben gemäss Art. 8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit (Abs. 1) : a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähig keit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhal ten oder zu verbessern; und

a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähig keit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhal ten oder zu verbessern; und b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne n Massnahmen erfüllt sind. b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne n Massnahmen erfüllt sind. Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Ausübung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Fest legung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbs lebens zu berücksichtigen (Abs. 1 bis ). Nach Massgabe der Art. 13 und 21 IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Mög lichkeit einer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufg abenbereich (Abs. 2). Nach Massgabe von Art. 16 Abs. 2 lit. c IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu er halten oder zu verbessern (Abs. 2 bis ).

Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Ausübung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Fest legung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbs lebens zu berücksichtigen (Abs. 1 bis ). Nach Massgabe der Art. 13 und 21 IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Mög lichkeit einer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufg abenbereich (Abs. 2). Nach Massgabe von Art. 16 Abs. 2 lit. c IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu er halten oder zu verbessern (Abs. 2 bis ). Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in me dizinischen Mass nahmen ( lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die beruf liche Eingliederung ( lit. a bis ), Massnahmen beruflicher Art (Berufsbera tung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsverm ittlung, Kapital hilfe; lit. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln ( lit. d).

Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in me dizinischen Mass nahmen ( lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die beruf liche Eingliederung ( lit. a bis ), Massnahmen beruflicher Art (Berufsbera tung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsverm ittlung, Kapital hilfe; lit. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln ( lit. d). Drohende Invalidität liegt gemäss Art. 1 novies der Verordnung über die Invali den versicherung ( IVV ) vor, wenn der Eintritt einer Erwerbsunfähigkeit über wiegend wahrscheinlich ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Erwerbsun fähig keit ist unerheblich.

Drohende Invalidität liegt gemäss Art. 1 novies der Verordnung über die Invali den versicherung ( IVV ) vor, wenn der Eintritt einer Erwerbsunfähigkeit über wiegend wahrscheinlich ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Erwerbsun fähig keit ist unerheblich. 6.3 Wie bereits festgestellt wurde, liegt kein IV-relevanter psychischer Gesund heits schaden vor (vorstehend E. 5.5), weshalb auch keine bestehende Inva lidität vor lie gen kann. Dementsprechend ist die Verneinung eines Anspruchs auf beruf liche Eingliederungsmassnahmen durch die Beschwerdegegnerin eben falls nicht zu beanstanden.

6.3 Wie bereits festgestellt wurde, liegt kein IV-relevanter psychischer Gesund heits schaden vor (vorstehend E. 5.5), weshalb auch keine bestehende Inva lidität vor lie gen kann. Dementsprechend ist die Verneinung eines Anspruchs auf beruf liche Eingliederungsmassnahmen durch die Beschwerdegegnerin eben falls nicht zu beanstanden. Die angefochtene Verfügung erweist sich daher als rechtens, was zur Abwei sung der Beschwerde führt.

Die angefochtene Verfügung erweist sich daher als rechtens, was zur Abwei sung der Beschwerde führt. 7.

7. 7.1 Die Beschwerdeführerin ersuchte am 4. März 2016 um unentgeltliche Pro zess führung (vgl. Urk. 1 S. 1 Ziff. 4).

7.1 Die Beschwerdeführerin ersuchte am 4. März 2016 um unentgeltliche Pro zess führung (vgl. Urk. 1 S. 1 Ziff. 4). 7.2 Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus setzungen für die Be willigung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeistän dung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).

7.2 Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus setzungen für die Be willigung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeistän dung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115). Bedürftig im Sinne von Art. 64 des Bundesgesetz es über das Bundesgericht (BGG) ist eine Per son, wenn sie ohne Beeinträchtigung des für sie und ihre Fa milie nötigen Lebensunterhaltes nicht in der Lage ist, die Prozesskosten zu bestreiten (BGE 128 I 225 E. 2.5.1). Massgebend sind die wirtschaftlichen Ver hältnisse im Zeitpunkt, in dem das Gesuch um unentgeltliche Rechts pflege (§ 28 lit. a des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer, i.V.m. Art. 119 der Schweizerische n Zivilprozessordnung, ZPO) eingereicht wird (BGE 120 Ia 179 E. 3a), oder – bei seither eingetretenen Veränderungen – auch in demjenigen der Entscheidfindung (BGE 108 V 265 E. 4). Bei der Beurteilung der Bedürftigkeit ist das Einkommen beider Ehegatten zu berück sichtigen (BGE 115 Ia 193 E. 3a, 108 Ia 9 E. 3).

Bedürftig im Sinne von Art. 64 des Bundesgesetz es über das Bundesgericht (BGG) ist eine Per son, wenn sie ohne Beeinträchtigung des für sie und ihre Fa milie nötigen Lebensunterhaltes nicht in der Lage ist, die Prozesskosten zu bestreiten (BGE 128 I 225 E. 2.5.1). Massgebend sind die wirtschaftlichen Ver hältnisse im Zeitpunkt, in dem das Gesuch um unentgeltliche Rechts pflege (§ 28 lit. a des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer, i.V.m. Art. 119 der Schweizerische n Zivilprozessordnung, ZPO) eingereicht wird (BGE 120 Ia 179 E. 3a), oder – bei seither eingetretenen Veränderungen – auch in demjenigen der Entscheidfindung (BGE 108 V 265 E. 4). Bei der Beurteilung der Bedürftigkeit ist das Einkommen beider Ehegatten zu berück sichtigen (BGE 115 Ia 193 E. 3a, 108 Ia 9 E. 3). 7.3 Die Bedürftigkeit ist nicht allein aufgrund der Bedarfsrechnung (Gegen über stellung der Einnahmen und Ausgaben), sondern auch unter Einbezug der Vermögenssituation zu beurteilen. Aus den von der Beschwerdeführerin ein gereichten Vermögensübersichten der Zürcher Kantonalbank (Urk. 9/1) und der PostFinance (Urk. 9/2) geht hervor, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege über ein Privatkonto bei der Zürcher Kantonalbank mit einem Saldo von Fr. 7‘579.55 und bei der PostFinance über ein Privatkonto und zwei Spar kon ten mit einem Saldo von total Fr. 43‘606.--, mithin gesamthaft Fr. 51‘185.55, und damit über liquides Vermögen in dieser Höhe verfügte.

7.3 Die Bedürftigkeit ist nicht allein aufgrund der Bedarfsrechnung (Gegen über stellung der Einnahmen und Ausgaben), sondern auch unter Einbezug der Vermögenssituation zu beurteilen. Aus den von der Beschwerdeführerin ein gereichten Vermögensübersichten der Zürcher Kantonalbank (Urk. 9/1) und der PostFinance (Urk. 9/2) geht hervor, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege über ein Privatkonto bei der Zürcher Kantonalbank mit einem Saldo von Fr. 7‘579.55 und bei der PostFinance über ein Privatkonto und zwei Spar kon ten mit einem Saldo von total Fr. 43‘606.--, mithin gesamthaft Fr. 51‘185.55, und damit über liquides Vermögen in dieser Höhe verfügte. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs über ein Vermögen verfügte be ziehungsweise verfügt, das den gerichtsüblichen Vermögensfreibetrag von Fr. 10‘000.-- übersteigt, so dass ihr zugemutet werden kann, daraus die anfallen den Gerichtskosten zu bestreiten.

Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs über ein Vermögen verfügte be ziehungsweise verfügt, das den gerichtsüblichen Vermögensfreibetrag von Fr. 10‘000.-- übersteigt, so dass ihr zugemutet werden kann, daraus die anfallen den Gerichtskosten zu bestreiten. 7.4 Die Bedürftigkeit der Beschwerdeführerin ist nach dem Gesagten zu vernei nen, weshalb ihr Gesuch um unentgeltliche Prozessführung abzuweisen ist.

7.4 Die Bedürftigkeit der Beschwerdeführerin ist nach dem Gesagten zu vernei nen, weshalb ihr Gesuch um unentgeltliche Prozessführung abzuweisen ist. 8. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entspre chen d dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen.

8. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entspre chen d dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht beschliesst:

Das Gericht beschliesst: Das Gesuch der Beschwerdeführerin vom 4. März 2016 um unentgeltliche Prozessführung wird abgewiesen,

Das Gesuch der Beschwerdeführerin vom 4. März 2016 um unentgeltliche Prozessführung wird abgewiesen, und erkennt:

und erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___

X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundes gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundes gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannPeter-Schwarzenberger