Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03596.jsonl.gz/1947

Samenblase
Bläschendrüse, zu den männlichen Geschlechtsorganen zählend. Beim Samenerguß werden Sekrete der Samenblase und der Prostata den Spermien beigemischt. Das alkalische Milieu des so entstanden Ejakulats aktiviert die Spermien und schützt sie vor dem sauren Milieu in der weiblichen Scheide.
Scheide
Vagina.
Schwellkörper-Autoinjektions-Therapie (SKAT)
Behandlung einer Erektionsstörung, bei der der Mann kurz vor dem Geschlechtsverkehr ein Medikament in den Schwellkörper des Penis spritzt. Das Medikament bewirkt die Entspannung der Schwellkörpermuskulatur und ermöglicht so eine gute Durchblutung und Erektion des Penis.
Schwellkörperinjektion
Einspritzung einer Substanz in die Schwellkörper des Penis, die eine Muskelentspannung und so eine Erektion herbeiführen soll. Die Schwellkörperinjektion kann zur Diagnose von Erektionsstörungen durchgeführt werden und gibt Aufschlüsse, über die Ursache der Erkrankung. Sie kann aber auch zur Behandlung einer Erektionsstörung genutzt werden. Sie wird als Schwellkörper-Autoinjektions-Therapie (SKAT) bezeichnet, wenn der Mann vor dem Geschlechtsverkehr das Medikament selbst in den Schwellkörper spritzt.
SERMs (Selektive Estrogen Rezeptor Modulatoren)
Klasse synthetischer Substanzen, die selektiv (auswählend und gewebespezifisch) östrogene oder anti-östrogene Wirkung zeigen. Sie besitzen einen positiven Effekt auf den Knochenstoffwechsel (östrogene Wirkung), schützen aber gleichzeitig die Gebärmutterschleimhaut vor übermäßigem Wachstum (antiöstrogene Wirkung). Bisher ist nur eine Substanz für die Praxis zugelassen, die zur Vorbeugung von Osteoporose in den Wechseljahren eingesetzt wird. SERMS sind nicht für die Behandlung von Wechseljahrsbeschwerden geeignet. Siehe auch: Gewebespezifische Östrogene.
Sertolizellen
Zellen in den Samenkanälchen der Hoden. Die Sertolizellen bilden ein Stützgerüst für die sich entwickelnden Spermien und sind gleichermaßen wichtig für deren Ernährung. Die Funktion der Sertolizellen wird durch die Hormone Testosteron und FSH gesteuert.
Sexualhormone
Die für die Regulation der Fortpflanzung sowie die Reifung und Ausbildung der männlichen und weiblichen Geschlechtsmerkmale verantwortlichen Hormone. Die Sexualhormone werden vor allem in den Keimdrüsen gebildet (bei der Frau in den Eierstöcken und beim Mann in den Hoden). Östrogene und Gestagene werden als weibliche Sexualhormone, Androgene als männliche Sexualhormone bezeichnet.
SKAT
Schwellkörper-Autoinjektions-Therapie.
Sperma
Ejakulat.
Spermatogenese
Prozeß der Spermienbildung im Hoden. Aus undifferenzierten Vorsamenzellen entwickeln sich über mehrere Entwicklungsstufen die Spermien. Die Spermatogenese ist hormonabhängig (Testosteron und FSH).
Spermien (Singular: Spermium)
Spermatozyt, männliche Samenzellen. Samenzellen sind frei bewegliche Zellen. Sie enthalten im Spermienkopf das väterliche Erbgut und einen aus mehreren Abschnitten bestehenden Schwanz, der die Bewegung ermöglicht. Die im Hoden gebildeten Spermien müssen im Nebenhoden einen Reifungsprozeß durchmachen.
Spermium
Singular von Spermien.
STD (Sexually Transmitted Diseases)
Sexuell übertragbare Krankheiten, Geschlechtskrankheiten.
Sterilisation
Unfruchtbarmachung, das Herbeiführen der Zeugungsunfähigkeit durch einen operativen Eingriff. Bei der Frau sind mehrere Methoden möglich. Sie alle zielen darauf , das Zusammentreffen von Ei- und Samenzelle im Eileiter zu verhindern. Dies kann durch die operative Durchtrennung oder Unterbindung der Eileiter oder durch deren teilweise oder totale Entfernung erfolgen. Beim Mann werden in einem kleinen operativen Eingriff die Samenleiter durchtrennt (Vasektomie).
Steroidhormon
Gruppe von Hormonen, die sich von einer bestimmten chemischen Struktur (dem Sterangerüst) ableiten lassen. Zu den Steroidhormonen gehören z.B. die Sexualhormone.
Substitution
Medikamentöser Ersatz eines dem Organismus fehlenden Stoffes (z.B. Hormonersatz-Therapie).
Sympto-thermale Methode
Methode der natürlichen Empfängnisverhütung.
Symptom
Anzeichen. Im engeren Sinn: Anzeichen oder Erscheinungen einer Krankheit.
Syndrom
Zusammentreffen einer Vielzahl vom Symptomen, die in der Gesamtheit ein Beschwerdebild ergeben.
Syphilis
Lues. Geschlechtskrankheit, die durch Mikroorganismen verursacht wird.