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Christen hatte ihr Amt erst im Sommer 2022 angetreten. Gemäss der Mitteilung begründete sie ihren Rücktritt damit, dass die Planung des Neubauprojekts eine permanent hohe zeitliche Belastung bedeute. Dies sei mit ihrer beruflichen Tätigkeit nicht vereinbar. Die gebürtige Luzerner Kunsthistorikerin arbeitet als Forscherin an der Hochschule Luzern.
Der Stiftungsrat und der Zweckverband Grosse Kulturbetriebe wollen nun das Amt neu besetzen. In der Mitteilung bekräftigt der Stiftungsrat, dass es ihm und der Projektierungsgesellschaft Neues Luzerner Theater ein zentrales Anliegen sei, das in einem Wettbewerb siegreiche Projekt für einen Theaterneubau zu realisieren.
Realisiert werden soll bis 2028 für 120 Millionen Franken gemäss den Planern das Projekt "überall" des Zürcher Architektenteams Ilg Santer. Demnach soll das heutige Gebäude zum Foyer umfunktioniert werden und einen zweiteiligen Anbau mit zwei Theatersälen erhalten.
Das Echo auf das Vorhaben war eher verhalten. Kritisiert wurde, dass der Anbau nahe an die barocke Jesuitenkirche herankomme, und hoch und abweisend sei. Die Jury dagegen hatte positiv hervorgehoben, dass das Projekt "überall" den alten Theaterbau erhalte und sich stimmig in die Nachbarschaft einfüge.
(sda)