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Die Story: Sieben Wochen vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges besucht der englische König Georg VI. den US-Präsidenten Franklin Delano Roosevelt auf dessen Anwesen Hyde Park on Hudson und bittet um Unterstützung gegen Hitler-Deutschland. Der Film hält dieses besondere Wochenende – das später als das «Hot Dog Picknick» bezeichnet wird – fest. Gleichzeitig wird die Liebesaffäre zwischen dem Präsidenten und Daisy, seiner Cousine fünften Grades, beleuchtet. Die Schauspieler Bill Murray («Lost in Translation», 2003) spielt die Rolle des an den Rollstuhl gefesselten Präsidenten mit Bravour. Gut auch die Wahl von Laura Linney («Die Geschwister Savage», 2008) als Mauerblümchen Daisy. Witzig gespielte Nebenrolle: Samuel West als König Georg VI.
Der Regisseur: Inspiriert von den Tagebüchern der im Alter von 100 Jahren verstorbenen Margaret «Daisy» Suckley, wirft der Südafrikaner Roger Michell einen amüsanten Blick hinter die Kulissen der Weltgeschichte.
Ein Tipp: Männer hört nicht auf, Briefmarken zu sammeln. Auch Präsident Roosevelt zeigte beim ersten Treffen mit Daisy seine Briefmarkensammlung. Was aus der Begegnung wurde, weiss man spätestens nach dem Film.
Das Fazit: «Hyde Park on Hudson» ist unterhaltsam und gibt Einblick in das Leben des wichtigsten Mannes der USA kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Der Film handelt aber auch von Macht und Einsamkeit, von der Liebe und unkonventionellen politischen Lösungen.
Bewertung: * * * *
Länge: 94 Min.
Regie: Roger Michell
Im Kino.