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Airbnb gab letzte Woche bekannt, dass die Entscheidung vom November 2018, rund 200 jüdische Immobilien in Judäa und Samaria auf eine schwarze Liste zu setzen, rückgängig gemacht wurde.
„Airbnb hat sich immer gegen die BDS-Bewegung ausgesprochen. Airbnb hat Israel, israelische Unternehmen oder die mehr als 20.000 israelischen Gastgeber, die auf der Airbnb-Plattform aktiv sind, nie boykottiert“, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. „Wir haben immer versucht Menschen zusammenzubringen und werden weiterhin mit unserer Community zusammenarbeiten, um dieses Ziel zu erreichen.“
Airbnb kündigte im November 2018 an, dass sie etwa 200 Mietangebote in den Siedlungen im Judäa und Samaria streichen werde, da die Siedlungen „im Mittelpunkt des Streits zwischen Israelis und Palästinensern stehen“. Die BDS-Bewegung zum Boykott Israels sah in der Entscheidung einen Sieg.
Airbnb hatte die Einträge aber nie wirklich entfernt. Und etwa eine Woche nach der Entscheidung organisierte Shurat Hadin eine Klage im Namen eines Dutzend amerikanisch-jüdischer Familien, von denen die meisten Immobilien in den Siedlungen in Judäa und Samaria besitzen. Die Klage wurde nach dem Fair Housing Act eingereicht, der die Diskriminierung von Minderheiten in den Vereinigten Staaten verhindern sollte. Da Airbnb seinen Sitz in den Vereinigten Staaten hat, muss es sich an das Gesetz weltweit halten.
Auch alle rechtlichen Streitigkeiten seien nun beigelegt, so Airbnb. Man werde nun wieder Unterkünfte im gesamten Gebiet von Judäa und Samaria anbieten. Der Gewinn aus den Vermietungen will Airbnb an humanitäre Hilfsorganisationen spenden.