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@ Fumaria1….Wieso muß das scheitern?....
Lies einfach richtig, was ich schreibe, denn ich begründe meine Aussagen immer zum besseren Verständnis.….Woher weiß denn eine Eichel dass sie eine Eiche werden muß und kein anderer Baum. ….
Die Eichel kann nicht im Voraus wissen, was sie werden wird, weil die Reihenfolge der genetischen Schritte unter den jeweiligen Umweltbedingungen ganz unterschiedlich erfolgen kann, was – wenn es mal andere sein sollten, als vorher – auch zu einem anderen Ergebnis führt.….Woher weiß ein Gärtner wie groß ein Baum werden wird, wenn er wachsen kann?....
Seine Sicherheit beruht auf der falschen Vermutung, dass Etwas das nächste Mal unter ähnlichen Bedingungen genauso sein müsse, wie es vorher der Fall war, kann aber niemals mit der zukünftigen Realität übereinstimmen, also richtig sein, weil Nichts noch einmal genauso passiert, wie vorher sondern nur so ähnlich.
Welche notwendigen und hinreichenden Faktoren alle daran beteiligt sein mussten, damit Etwas zu dem wurde, was es gerade ist, kann man mangels von Allwissen nur unvollständig definieren, weswegen auch die Frage, warum ein Lichtquant in dem berühmten Quantenexperiment mal nach rechts und mal nach links springt, obwohl scheinbar die Versuchsanordnung – bis auf die betrachtende Person – immer die gleiche (aber nicht dieselbe!) ist, noch nicht beantwortet werden kann.….Du willst immer nur sezieren und analysieren, aber wiederum nur das, was bereits seiner Vorsehung gefolgt ist, …..
Ob Etwas nur aufgrund der jeweiligen Umständen so entstanden ist, oder ob es einer Vorsehung (bzw Vorbestimmung) gefolgt ist, kann man erst dann sagen, wenn man die Ursachen kennt, aufgrund derer die Wirkung eingetreten ist, wie wenn man zB selber daran beteiligt war. Doch selbst wenn man Etwas nach den eigenen Vorstellungen verwirklicht hat, kann man immer nur von MIT-Bestimmung reden, denn ohne die dafür günstigen Umstände lässt sich garnix verwirklichen.
Diese Umstände lassen sich allerdings nicht erkennen, wenn man nicht richtig hinschaut, sondern sich lieber wegen der angenehmen Stimmung in schönen Wunschvorstellungen verirrt, die mit der vielleicht weniger schönen Realität, wie sie gerade IST, und die man deshalb lieber nicht zur Kenntnis nehmen will, nicht die Bohne was zu tun haben.…..das hat jedoch mit Esoterik nichts zu tun. ….
Esoterik war früher das Geheimwissen für einen inneren Kreis von Auserwählten, die einer Adelskaste angehörten, welche das Volk damit beherrscht hat.
Daraus hat sich die Definition vom Wissen eines inneren Kreises von Eingeweihten, oder Fortgeschrittenen entwickelt. Deshalb wird Esoterik gern mit Okkultismus (die Wissenschaft vom Verdeckten oder Verborgenen, was man erst bei näherem Hinschauen entdeckt) verwechselt.
Heute, wo Jedermann Zugang zu den Universitäten und zur Literatur hat, ist auch das Wissen für Fortgeschrittene frei verfügbar, kann aber dennoch nicht verstanden werden, wenn man die dafür nötigen wissensmäßigen Voraussetzungen nicht erfüllt, sodass es für den weltanschaulich unbedarften Anfänger ein Buch mit sieben Siegeln bleibt, wie Goethe den Dr. Faustus so schön sagen lässt:
Habe nun, ach! Philosophie,
Juristerei und Medizin,
Und leider auch Theologie
Durchaus studiert, mit heißem Bemühn.
Da steh ich nun, ich armer Tor!
Und bin so klug als wie zuvor;
Heiße Magister, heiße Doktor gar
Und ziehe schon an die zehen Jahr
Herauf, herab und quer und krumm
Meine Schüler an der Nase herum –
Und seh, daß wir nichts wissen können!
Das will mir schier das Herz verbrennen.
Zwar bin ich gescheiter als all die Laffen,
Doktoren, Magister, Schreiber und Pfaffen;
Mich plagen keine Skrupel noch Zweifel,
Fürchte mich weder vor Hölle noch Teufel –
Dafür ist mir auch alle Freud entrissen,
Bilde mir nicht ein, was Rechts zu wissen,
Bilde mir nicht ein, ich könnte was lehren,
Die Menschen zu bessern und zu bekehren.
Auch hab ich weder Gut noch Geld,
Noch Ehr und Herrlichkeit der Welt;
Es möchte kein Hund so länger leben!
Drum hab ich mich der Magie ergeben,
Ob mir durch Geistes Kraft und Mund
Nicht manch Geheimnis würde kund;
Daß ich nicht mehr mit saurem Schweiß
Zu sagen brauch, was ich nicht weiß;
Daß ich erkenne, was die Welt
Im Innersten zusammenhält,
Schau alle Wirkenskraft und Samen,
Und tu nicht mehr in Worten kramen.....Die Menschheit versucht schon von Beginn an in dem Geburtsaugenblick eines Menschen auch den Beginn einer Mission oder Lebensaufgabe zu finden....
Die Menschen wollen nicht nur Etwas finden, sondern auch selber bestimmen, was die Lebensaufgabe Anderer sein soll, denn nur das macht sie so mächtig, wie sie es gerne sein wollen, um das Maximum aus ihrem kläglichen Dasein herausholen zu können, was möglich ist, ohne sich dabei nach Anderen richten zu müssen, die genau dasselbe wollen, nur eben für sich ganz alleine.…..Sie versucht das sogar in den Namensgebungen den der/die Betreffenden von den Eltern oder der Umwelt erhalten festzuhalten. ….
Nomen wird dann zum Omen, welches man meint, für die Zukunftsvoraussage benutzen zu können, wenn er in Einklang mit den gerade allgemein verbreiteten Vorurteilen steht, wobei man davon ausgeht, dass da, wo „Sue“ drauf steht, auch „Sue“ drin ist, wie es Mike Krüger in seinem Song so schön zum Ausdruck gebracht hat. https://www.youtube.com/watch?v=76OTQRqBBFM
Ansonsten sagt ein Name – ähnlich wie eine x-beliebige, aus dem Zusammenhang gerissene Zahl - leider garnix aus.…..Allein was schon die Nicknamen hier so alles ausdrücken.*G*....
Ein Nickname sagt Etwas darüber aus, wie Jemand gerne gesehen werden will, sonst würde er einen anderen wählen, und Nichts darüber, wie er tatsächlich gerade IST, denn den Namen kann er auch ganz unabhängig davon aussuchen, um einen gegenteiligen Eindruck von seiner tatsächlichen Befindlichkeit zu vermitteln, was man dann gerne als Fake bezeichnet.….Wer will denn darüber richten was richtig oder falsch ist, doch nur die subjektive Bewertung des Einzelnen, ….
Richten bedeutet, Etwas per Strafgesetz wieder gerade richten, was schief gelaufen ist, und das darf nur ein extra dazu bestallter Richter. Was du hingegen meinst, ist das Bewerten, was bedeutet, dass man Etwas, mit dem man es zu tun hat, mit einer Idealvorstellung vergleicht, die Einem als Bewertungsmaßstab dient. Hier wählt der Bewertende jeweils den Maßstab, der seinen eigenen Wünschen am Besten entspricht.
Der Optimist wird also beim Austrinken sagen: „das Glas ist NOCH halb voll!“ oder: „das Glas ist ERST halb leer!“ und beim Auffüllen: „das Glas ist ERST halb voll!“ oder: „Das Glas ist NOCH halb leer!“, um die zu erwartende Fülle zu betonen, während der Pessimist umgekehrt den Grad der zu erwartenden Leere betont.
Wer hingegen das Kriterium der „Re-alität (Stofflichkeit)“ als Maßstab dafür wählt, in wieweit seine geistig bereits verwirklichte Idee auch materiell verwirklicht wurde, kann dies erst feststellen, nachdem sie tatsächlich in der Materie verwirklicht worden (also zur Realität geworden) ist, und nicht bereits schon vorher, wenn sie lediglich eine Wunschvorstellung darstellt, und erst in dem geistigen Teil der Welt existiert.
….was dem einen die Eule kann dem anderen die Nachtigall sein. Es geht immer darum das andere und auch mögliche schon vorher zu denken und dann auch zuzulassen. Das scheint für manche aber icht möglich zu sein, weil sie krampfhaft an falschen Weltbildern festhalten und unversöhnlich mit der eigenen anderen Zukunftsmöglichkeiten sind. …..
Der rechte Umgang mit den geistigen Vorstellungen, wozu auch die Bilder von der Welt (Weltbilder) gehören, die man sich gemacht oder vermittelt bekommen hat, besteht darin, dass man sie immer wieder auf aktuelle Übereinstimmung mit dem überprüft, wofür sie symbolisch stehen, nämlich mit dem materiellen und auch sozialen Teil der Welt, um nicht mit dem, was man vorhat, in die Irre zu gehen, denn dass man sich geirrt hat, stellt man auch immer erst im Nachhinein fest, wenn die Verwirklichung der Idee in der Materie oder im sozialen Bereich der Welt misslungen ist.
Wer sich allerdings nachts - wenn er körperlich geschützt in seinem Bettchen liegt - Träumereien hingibt, die mit dem stofflichen und sozialen Teil der Welt nichts zu tun haben, kann sich zumindest in seiner geistigen Badewanne soweit als mächtigen Kapitän wähnen, wie sein Vorstellungsvermögen reicht.
Für den Fall jedoch, dass ich auch nur ein Teil deiner Vorstellungen sein sollte, wäre es schon interessant festzustellen, welche Aufgabe ich als Avatar von dir dabei zugewiesen bekommen habe, schmunzel....….Die Frau auf der Bettkante ist eine Metapher und steht dafür dass die Grenzen zwischen virtuell und real oft fließend sind. ….
Die Frau auf der Bettkante ist – trans000 sei Dank - ein sehr anschauliches und pädagogisch wertvolles Beispiel, auf das ich jetzt selber nicht gekommen wäre.
„Virtuell“ heißt allerdings „künstlich“ und nicht „geistig“ und ist demnach auch nicht das Gegenteil von „real (stofflich)“ sondern von „natürlich“.
Da das, was geistig bewirkt wird, einer ganz natürlichen, geistigen Tätigkeit des Menschen entspricht, ist eine Vorstellung von der Realität auch nichts Unnatürliches.
Ein Produkt jedoch, was nicht aufgrund der gerade bestehenden Umstände in der Natur entstanden ist, sondern von einem willensbegabten Lebewesen erschaffen wurde, muss immer als künstlich bezeichnet werden – ganz egal, ob seine Beschaffenheit nun von geistiger, sozialer (dh beziehungsmäßiger) oder materieller Art ist.