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Das Vokal Solistenensemble, gegründet 2009 in Basel, setzt sich aus einem Kollektiv von freischaffenden Sängerinnen zusammen, versiert in alter und neuer Musik. Die Wurzeln der gemeinsamen Arbeit liegen in der in 2007 uraufgeführten Video-Oper “X – suite filante” der Zürcher Komponistin Katharina Rosenberger. Seither engagieren sich die Vokal Solistinnen in flexiblen Formationen, als Duett, Trio oder Quartett (Voc_4), für interdisziplinäre sowie für interkulturelle und Epochen übergreifende Projekte mit Aufführungen in Deutschland, der Schweiz und mit einer Tour nach Kolumbien 2011.
wurde in Rom geboren. Nach einem soziologischen Studium studierte er Theater am Royal-Conservatory of Dramatic Arts in Brüssel. Im Theater arbeitete er u.a. unter der Leitung von Bernard de Coster, Jean-Louis Barrault oder Maurice Béjart. Für seine Künste erhielt Pietro Pizzuti bereits viele Preise. Er ist nicht nur Schauspieler, Regisseur und Autor sondern auch Dozent an den Musikhochschulen von Dramatic Art in Brüssel und Mons. Als Grün-dungsmitglied des Brigittines Zentrum spielte er auch bei der Förderung der neuen belgischen Autoren eine wichtige Rolle.
Agnieszka Kowalczyk – Hoher Sopran
Studium an der Schola Cantorum Basiliensis im Bereich der Alten Musik. Agnieszka Kowalczyk studierte in der Gesangsklasse von Richard Levitt und René Jacobs und nahm an den Meisterkursen von Emma Kirkby, Jessica Cash, Evelyn Tubb, Nigel Rogers und Anthony Rooley teil. Von 1997 bis 2000 arbeitete sie dort als Gesangslehrerin.
Ihr Repertoire reicht von der Musik des Mittelalters über Barock und Klassik bis zur Früh-romantik. Sie arbeitet auch an zeitgenössischen Werken. Bereits als Studentin arbeitete sie mit Persönlichkeiten wie Joshua Rifkin, René Jacobs, Anthony Rooley und Christoph Coin. Als Solistin tritt sie in Konzerten und Rundfunkproduktionen in Europa, Brasilien und Japan auf. Sie tritt mit einigen Ensembles (Les Flamboyants, Musica Fiorita, Teatro Arcimboldo, Basler Madrigalisten, Vokalensemble Zürich, Basler Vokalsolisten) in Konzerten und bei namhaften Festivals in Europa auf. Ab 1999 war sie Mitglied des Schweizer Kammerchors, wo sie auch oft Solopartien übernommen hat. Demnächst wird sie mit dem Ensemble “Musical Fiorita” die zweite CD mit der Musik vom Schweizer Barockkomponisten Johann Glettle aufnehmen. Mit den Basler Madrigalisten wird sie in Produktionen mit zeitgenössischen Musik in Basel zu hören sein.
Svea Schildknecht – Hoher Sopran
Svea Schildknecht absolvierte einen Master-Studiengang an der Schola Cantorum Basel im Fach Ensemble-Gesang bei Anthony Rooley und Evelyn Tubb. 2006 war sie Stipendiatin des Internationalen Richard-Wagner-Verbandes. Von 2001-2004 war Svea Schildknecht Mitglied des Solistenchores des Experimentalstudios der Heinrich-Strobel-Stiftung des Südwestrundfunks Freiburg und sang unter der Leitung von Ingo Metzmacher, Kwamé Ryan, Peter Hirsch, u.a. Die CD-Produktion “Luigi Nono: Io, frammento da Prometeo” erhielt 2004 den Preis der deutschen Schallplattenkritik. Sie ist Mitglied des Sängerquartetts “SoloVoices”, das sich auf die Interpretation zeitgenössischer Musik spezialisiert hat und bereits mit Konzerten in Zürich, Basel, St. Gallen und Bern in Erscheinung getreten ist. Im Sommer 2008 sang sie in der Musiktheaterproduktion „Rote Asche“ des Komponisten Mischa Käser im Theater Rigiblick Zürich. Svea Schildknecht sang Uraufführungen von Rudolf Kelterborn, Balz Trümpy, Jürg Wyttenbach, Detlev Müller-Siemens, Matthias Heep, Lukas Langlotz, Beat Gysin, Michel Roth, Daniel Weissberg, Jakob Ullmann, und arbeitete mit den Dirigenten Matthias Pintscher, Jürg Henneberger, Jürg Wyttenbach, Francesc Prat, Geoffroy Jourdain, u.a. mit dem Ensemble Phoenix, dem Ensemble Mondrian, dem Ensemble Contrechamps. www.svea-schildknecht.de
Sylvia Nopper – Sopran
Ob satten Schöngesang oder brüchige Mehrklänge – aus dem Mund der Stimmkünstlerin Sylvia Nopper klingt sowohl das eine als auch das andere absolut überzeugend. Barocke Oratorien singt sie genauso gut und gerne wie sie mit ihrem phänomenalen Gestaltungstalent druckfrische Geräuschpartituren erklingen lässt. Ihre kreative Neugierde und Entdeckerfreude machen sie dabei zur idealen Interpretin zeitgenössischer Musik. So ist es nicht überraschend, dass die meisten der mittlerweile 150 Werke, die sie uraufgeführt hat, auch für sie geschrieben sind. Darunter finden sich immer mehr Bühnenwerke, an denen sich die Begeisterung der Sängerin fürs Musiktheater entzündet hat.
Mit der gleichen Hingabe widmet sie sich ihrer zweiten grossen Liebe, der Kammermusik. Mit einem enormen Reichtum an Klangfarben und dynamischen Möglichkeiten bewegt sie sich dabei mühelos durch die verschiedensten Stile der letzten 500 Jahre. Schwerpunkte bilden dabei das Liedgut der Romantik und des 20. Jahrhunderts.
Sie musiziert dabei mit DirigentInnen wie Susanna Mälkki, Heinz Holliger, Jürg Wyttenbach und Pierre Boulez, dem Ensemble Modern Frankfurt, Intercontemporaine Paris, Klangforum Wien, Phoenix Basel, Contrechamps Genève oder den Swiss Chamber Soloists sowie mit vielen renommierten Orchestern an Festivals weltweit.
Zahlreiche CD- und Radioaufnahmen dokumentieren die unerschöpfliche Leidenschaft, mit der sich die Sängerin immer wieder der Herausforderung stellt, vermeintliche Grenzen zu überschreiten und in unbekannte musikalische Gefilde vorzudringen, neue Perspektiven zu erschliessen und Unmögliches möglich zu machen. Ihr 2012 erfolgter Fachwechsel zum Mezzosopran ermöglicht ihr die stimmliche Öffnung hin zu dunkleren Klangräumen.
www.sylvianopper.net
Leslie Leon – Mezzosopran
Leslie Leon studierte an der Universität der Künste und der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Ingrid Figur und Prof. Turid Karlsen. Weitere Studien führten sie zu Prof. Laura Sarti, Guildhall School of Music and Theatre, London. Ein wichtiger künstlerischer Schwerpunkt der Mezzosopranistin ist neben ihrer Bühnentätigkeit in Oper, Konzert und Oratorium die zeitgenössische Musik; sie erhielt Einladungen u. a. zum Lucerne Festival, zur MaerzMusik Berlin, Wien Modern, Musikfest Berlin, Festival de Mexico en el Centro Histórico, Theaterspektakel Zürich, Warschauer Herbst. Sie arbeitete mit Ensembles wie dem Klangforum Wien, dem ensemble für neue musik zürich und dem Gewandhaus Orchester Leipzig zusammen und brachte zahlreiche für sie geschriebene Werke in Musiktheater und Konzert zur Uraufführung. Aktuell wird die Arbeit der Sängerin durch das Pro-Exzellenzia-Stipendium der Europäischen Union gefördert.
www.leslieleon.net