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Buss- und Bettag, Erntedankfest
Der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag ist ein Tag, an dem Katholiken, Reformierte, Juden und andere Konfessionen und Glaubensrichtungen in verschiedenen Schweizer Städten zu ökumenischen Betveranstaltungen zusammentreffen.
Tage des Fastens und Betens sind in der Bibel häufig erwähnt, und eine protestantische Tradition, Nationaltage des Fastens und Betens zu begehen, ist in den Jahren nach der Reformation entstanden. Schon vor der Reformation gab es solche Tage, typischerweise als Wege göttliche Gnade zu finden nach einer Hungersnot, Plage oder anderen Katastrophe.
Ursprünglich wurden Tage des Dankens und Betens sporadisch begangen und nur auf Kantonslevel. Später, im Jahr 1831, wurde ein nationaler Feiertag etabliert, und zwar am 8. September. Nach einer Weile wurde er auf den dritten Sonntag im September verlegt, mit Ausnahme von Genf, dort ist es bei dem alten Datum geblieben.
Das Beibehalten des alten Datums in Genf hat seinen Ursprung in den Tagen des Bartholomäus-Massakers im benachbarten Frankreich, wo eine grosse Anzahl französischer Protestanten in einem geplanten Komplott ermordet wurde, um sie auszurotten. Im französischsprachigen, protestantischen Genf war das Mitgefühl für die Opfer sehr stark, und heute ist „Jeune Genevois“, die Genfer Version des Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettags beides, ein patriotisches und religiöses Symbol der stolzen Geschichte und Identität von Genf.
Ein grosser Teil der Schweiz ist heutzutage sehr weltlich, weshalb dieser Feiertag nicht mehr so sehr gefeiert wird wie früher. Dennoch ist es eine Zeit, wo alle christlichen Konfessionen, lokale Regierungen und säkulare Hilfsorganisationen in speziellen Projekten zusammenwirken, um den Armen und Notleidenden in der Welt zu helfen.
Erntedankfest
In der römisch-katholischen Kirche wird bereits seit dem 3. Jahrhundert n. Chr. das Erntedankfest gefeiert. Das geht wahrscheinlich auf die jüdische Tradition des Laubhüttenfestes zurück. Es gab und gibt jedoch keinen weltweit einheitlichen Termin für das Fest, da in den verschiedenen Klimazonen die Ernte zu unterschiedlichen Zeiten eingebracht wird.
In der Schweiz gibt es viele Bräuche, bei denen die Menschen für die vergangene Ernte – Getreide, Gemüse, Obst und Käse – danken. Im September wird in vielen Schweizer Gemeinden bei der traditionellen «Sichelte» oder bei der «Chästeilete» Erntedank und gleichzeitig der Alpabzug gefeiert. Sichelte und Chästeilete finden gegen Ende des Sommers im September statt, so dass die Kühe noch vor dem ersten Wintereinbruch sicher ins Tal gebracht werden können. Bei der «Chästeilete» werden die Käselaibe, die den Sommer über auf der Alp hergestellt wurden, unter den Bauern aufgeteilt.
Es wäre schön, wenn Sie diesen Anlass dick im Kalender anstreichen würden.
KILBI in ST. ANTON vom 6. bis 8. September 2019.
Dann geht Ihnen dieser Anlass, welcher in diesem Jahr zum 74. Mal stattfindet, nicht vergessen. Denn es lohnt sich vorbei zu kommen. Unser Angebot ist breit gefächert, sei es bei der Verpflegung oder bei den Verkaufsständen. Auch die Möglichkeiten für Kinder haben wir erweitert. Neu ist auch die Teilnahme an einer speziellen Orgel-, Kirchen- und Kirchenschatzführung. Wer einen herrlichen Blick auf Basel sucht, dem besteht die Möglichkeit zur Kirchturmbesteigung.
Alteingesessene werden sehen, da hat sich etwas geändert. Neu ist ein grösseres Festzelt. Dies wird der zentrale Ort der Begegnung und Verpflegung sein. Doch Raclette Stube, Cafeteria, Kuchenstand und Exotisches am Mitenandstand bieten ebenfalls Gelegenheit zur Begegnung und Verpflegung.
Flohmarkt, Schiessstand und ein neues Karussell bereichern unser Angebot.
Wer mehr erfahren möchte, findet Auskunft in den Aushängen und im KILBI-Heft, welches in der Kirche und der Kapelle aufliegt oder auch im Sekretariat erhältlich ist.
Wie bei allen Kilbianlässen bisher, verfolgen wir nicht nur den Aspekt der Begegnung, des gemütlichen Zusammenseins und des Feierns. Wir möchten den Erlös des Festes einem guten Zweck zukommen lassen. Dieses Mal wollen wir ein Grossprojekt der Schweizergarde im Vatikan unterstützen. Deren Unterkunft muss dringend erneuert werden. Das Vorhaben wird vom Vatikan, der Stiftung für die Renovation der Kaserne, sowie Kirchgemeinden und Freunden der Schweizergarde gemeinsam getragen. Ehemalige Gardisten werden an der Kilbi und im Gottesdienst anwesend sein und für Auskünfte zur Verfügung stehen.
Kilbi, das Fest der Kirchweihe soll ein Fest der Begegnung für alle sein:
Pfarreimitglieder, Nachbarn, Quartierbewohner und Besucher aus Nah und Fern.
Alle sind herzlich eingeladen und willkommen.
Also: Am 6., 7. und 8. September gibt es nur eins: AUF NACH ST. ANTON
Heinz-Peter Mooren, Pfarreiratspräsident
Hauptvortrag von Dr. Johannes Hartl am Adoray Festival 2017
Junge Glaubensfreude
Für den eigenen Glaubensweg sind sowohl die persönliche Erfahrung Jesu und der Aufbau einer lebendigen Beziehung zu Gott wie auch der Anschluss zu Gleichgesinnten entscheidend. Grössere Treffen mit Momenten des Lobpreises, Katechesen und Workshops können diesen Prozess unterstützen. In diesen kommt zum Ausdruck, dass der Glaube auch die Emotionen umfängt. Dass die Beschäftigung mit Glaubensfragen Auseinandersetzung in Gesprächen, Diskussionen, mit Nachhacken… beinhaltet. Die Treffen bieten weiter Gelegenheiten Anregungen für das eigene geistliche Leben zu erhalten, beispielsweise singend und mit verschiedenen Körperhaltungen beten zu lernen.
Wir haben uns entschlossen, interessierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Preisvergünstigungen sowie organisierter und begleiteter Reise solche Erfahrungen leichter zu zugänglich zu machen. So haben wir aus den vielen Angeboten vier ausgewählt. In Ergänzung zur Katechese in der Pfarrei haben wir fürs neue Schuljahr versuchsweise die Firmlinge zur Teilnahme an einem der Glaubensfestivals ermuntert.
Adoray Festival (4.-6. Oktober 2019): Die Lobpreisabende von Adoray haben sich in den letzten Jahren auch Basel etabliert (mittwochs 19 Uhr in St. Josef). Das charismatisch angehauchte Treffen wird jeweils während der Herbstferien in Zug ausgerichtet, wo sich rund 800 Jugendliche zu Lobpreis, Katechesen und Workshops treffen. Besonderer Gast ist in diesem Jahr der amerikanische Priester James Mullon, der in zahlreiche US-Pfarreien eine neue Dynamik brachte. Die RKK unterstützt heuer die Teilnahme mit bis zu 50% (TN-Gebühr inkl. VP & Übernachtung sowie Reise). Weblink: www.adorayfestival.ch
MEHR Konferenz (3.-6. Januar 2020): Ein breites Programm von Vorträgen, Lobpreis, Konzerten, Messe-Ständen und Debatten zu Glaubensthemen (in Zusammenarbeit mit dem ökumenischen Institut der Universität Fribourg) zieht zweijährlich über zehntausend Menschen in die Augsburger Messehallen. Fürs kommende Jahr haben u.a. Samuel Koch (bekannt aus dem Unfall während „Wetten dass“) und Kurt Kard. Koch ihre Teilnahme zugesagt (www.mehrkonferenz.org).
Weltjugendtag (1.-3. Mai 2020):
Der Weltjugendtag (alle drei Jahre international; das nächste Mal 2022 in Lissabon mit voraussichtlich 1,5 Mio. Personen). In den Jahren dazwischen wird der WJT lokal ausgerichtet (2020 in Brig). Speziell sind sicherlich die Begegnungen mit den anderen Jugendlichen – insbesondere wenn man sieht, wie viele junge Katholik*innen aus der eigenen Stadt/ Region daran teilnehmen (www.weltjugendtag.ch).
Fest der Jugend (29. Mai – 1. Juni 2020): Was vor zwanzig Jahren begann, entwickelte sich zu einem jährlichen Pfingstfestival. Dieses Jahr waren es über 9‘000 Jugendliche, die den Salzburger Dom und die Plätze ringsum mit ihrer Freude in Beschlag nahmen. Zu den Specials zählen der das Musical zu Beginn, die Nacht der Versöhnung, die Pfingstmesse mit etwa 100 Firmungen sowie das Gebet über Stadt und Land auf der Festung oberhalb von Salzburg. Und an allen Tagen gibt’s mitreissenden Lobpreis sowie knackige Inputs (www.festderjugend.at).
Pascal Bamert