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Karim Slama, verheiratet und Vater von drei Kindern, wird 1976 in Lausanne geboren. Sein tunesischer Vater und seine Deutschschweizer Mutter machen aus ihm wie er selber sagt so etwas wie ein Italiener. Bereits mit 13 Jahren kommt er in der Schule ein erstes Mal in Berührung mit dem Improvisationstheater. Er lässt sich dann aber zuerst zum Ingenieur ausbilden, bevor er sich 2001 durch die Mitwirkung an der legendären satirischen Radiosendung La soupe und durch die Teilnahme an der Revue de Cuche et Barbezat vollends in die Welt des Humors und der Kleinkunst stürzt. Auch sein erstes Soloprogramm Le Film No.1 entsteht in diesem Jahr.
Zahlreiche weitere Radio- und Fernsehauftritte in der Westschweiz folgen und es entstehen zwei weitere Soloprogramme (Karim Slama cherche un peu d’attention und Karim Slama cherche encore un titre pour son spectacle). Ab 2007 überschreitet der charmant-spitzbübische Wirbelwind auch den Röschtigraben und macht die Deutschschweizer Bühnen mit seine energiegeladenen Slapstick-Satire Karim Slama bittet um etwas Aufmerksamkeit unsicher.
Mit seinem Deutschschweizer Programm Welsch ein Slamassel beweist Karim Slama einmal mehr, dass wir dies- und jenseits der Sprachgrenze sehr wohl über die selben Dinge lachen können, dass dieser Röschtigraben so tief gar nicht ist und die Romandie durchaus amüsante, sehenswerte Kleinkunst-Exporte hat.