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Was passiert bei der Myoreflextherapie:
Muskel abhängige Symmetriestörungen in diesen Kopfgelenken, Blockierung der Gelenke und als Folge abgedrückte und enggestellte Blutgefäße sowie eine ganze Serie irritierter Nervenäste können einzeln oder miteinander Kopfschmerzen auslösen. Schläfen-, Scheitel- und Schmerzen im Gesicht werden häufig über verspannte Kaumuskeln ausgelöst. Auf zweiter Ebene werden Nervenäste des "Stressdirektors" Nervus trigeminus im Kopfbereich gereizt, durch das Palpieren (drücken) werden die Muskulatur gemildert.
Muskuläre Reizungen können so zu Nervenreizung, Nervenschmerzen, Neuralgien und im Gehirn zu eng gestellten Gefäßen mit migränenartigen Kopfschmerzen führen. Stirnkopfschmerzen korrelieren signifikant mit muskulärer Dysbalance des Kopfwenders (M. sternocleidomastoideus) und wie viele andere Kopfschmerzen mit gestressten Augenmuskeln. Eine gut ausgebildete Muskulatur, neuronale und Gelenksregulationen in der Überwindung von Kopfschmerzen erfordern manchmal auch, dass das Becken mitbehandelt und ins Lot gebracht wird. Durch die Myoreflextherapie ist dies ganzheitlich möglich.
Was ist Migräne und wie sind die Symptomen:
Die typische Migräne-Attacke verläuft in mehreren Phasen:
Vorphase (Prodromi): Oft kündigt sich eine Migräneattacke bereits einige Stunden oder sogar schon ein bis zwei Tage vorher an, mit Vorwarnsymptomen, den sogenannten Prodromi.
Nervosität, Reizbarkeit, Konzentra-tionsstörungen, Rückzug, Euphorik, Überaktivität, Gleichgültigkeit,
Licht- und Lärmempfindlichkeit, Sehstörungen,(Flimmersehen, Gesichtsfeldausfälle), häufiges Gähnen, Heisshunger, oder Appetitlosigkeit, Durst, Durchfall, Verstopfung oder Kältegefühl.
Aura:
Bei ca. 15% der Migräne-Betroffenen tritt eine sogenannte Aura auf. Es handelt sich dabei um eine Funktionsstörung des Gehirns oder des Hirnstammes, welche wenige Minuten bis eine Stunde dauern kann. Dabei treten Sehstörungen, Missempfindungen an den Extremitäten oder im Gesicht auf, seltener vorübergehende Lähmungen.
Kopfschmerzphase:
Typisch sind die mässig bis starken, meist halbseitigen, pulsierenden Kopfschmerzen, die bei Aktivitäten verstärkt werden und oft über Stunden oder Tage anhalten.
Hinzu kommen können Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit, Schlafstörungen.
Erholungsphase:
Während die Kopfschmerzen wieder abklingen, kommt es häufig zu Müdigkeit, verminderter Belastbarkeit oder getrübter Stimmung. Spannungs-Kopfschmerzen sind drückend, ziehend, nicht pulsierend. Leichte bis mässige Schmerzintensität, körperliche Aktivitäten sind meist noch möglich. Die Schmerzen sind beidseits des Kopfes lokalisiert, oft in der Schläfengegend.
Selten können Schlafstörungen, Schwindel, Übelkeit oder Sehstörungen hinzu kommen.
Cluster-Kopfschmerzen (Cluster)
Extrem heftige stechende oder bohrende Kopfschmerzen, die in gehäuften Attacken (Cluster) tagsüber, häufiger aber in der Nacht auftreten.
Wiederholte, zum Teil tägliche Cluster (in Serien auftretende Kopfschmerzattacken bis zu 8 x/ Tag), die während Minuten bis Stunden, ja sogar über Tage bis Wochen hinweg immer wieder auftreten können. Danach treten oft über Monate bis Jahre keine Beschwerden mehr auf.
In diesen Fällen spielt die muskuläre Führung der oberen Halswirbelsäule um die Gelenke zwischen Schädel und dem ersten Halswirbel (Atlas) eine Schlüsselrolle, ebenso die Gelenkachse zwischen Schädel und dem zweiten Halswirbel (Axis).