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Sexuelle Dysfunktion bei Behandlung von Prostatavergrößerungen ab sofort vermeidbar
Pleasanton, Kalifornien (ots/PRNewswire) - In einem Aufsatz des British Journal of Urology International betonen die Autoren, dass von BPH betroffene Männer mit ihrem Arzt vor jeder Behandlung "männliche Orgasmusstörungen" besprechen sollten; mit dem UroLift(R)-System können Prostatasymptome
nachweislich behandelt werden, ohne die sexuelle Potenz zu beeinträchtigen
NeoTract, Inc. begrüsst heute die Veröffentlichung eines Aufsatzes im British Journal of Urology International, in dem Männer mit einer vergrösserten Prostata dazu aufgerufen werden, mit ihren Ärzten die voraussichtlichen Auswirkungen der Behandlungsmethoden auf die sexuellen Funktionen zu besprechen. Die meisten Verfahren und Medikationen können nämlich eine sexuelle Dysfunktion hervorrufen. Klinischen Studien zufolge wurde jedoch die Behandlung mit dem UroLift(R)-System mit dem Neuauftreten einer anhaltenden ejakulatorischen oder erektilen Dysfunktion nicht in Verbindung gebracht.
BPH, die benigne Prostatahyperplasie, bezeichnet die Vergrösserung der Prostata. Diese kann zu Symptomen des unteren Harntrakts führen und gravierende Beeinträchtigungen der Lebensqualität nach sich ziehen, z. B. Schlafunterbrechungen, dringender und häufiger Harndrang, Depressionen und Isolation. In dem Aufsatz von Sturch, Woo, McNicholas und Muir heisst es, dass mit der Verfügbarkeit neuer Operations- und Behandlungsmethoden die Zeiten, in denen Männer gezwungen sind, die Unvermeidlichkeit trockener Orgasmen nach BPH-Behandlungen hinzunehmen, der Vergangenheit angehören sollten. Ausserdem wird in dem Aufsatz die Einführung des UroLift(R)-Systems begrüsst, mit dem das vergrösserte Prostatagewebe angehoben und gehalten wird, sodass sich BPH effektiv behandeln lässt, ohne die sexuelle Potenz zu beeinträchtigen.
Die Autoren erklären: "Das UroLift-Einführgerät, das ab sofort in vielen Ländern erhältlich ist und dessen Wirksamkeit bei Patienten mit BPH/Symptomen des unteren Harntrakts in randomisierten kontrollierten Studie bestätigt werden konnte, kann wohl als eine weitaus radikalere Entwicklung betrachtet werden. Mit diesem Gerät wird der vordere Bereich der prostatischen Harnröhre neu geformt, sodass mithilfe von gespannten monofilen Fäden, die unter zystoskopischer Überwachung eingesetzt werden, ein Kanal entsteht. Die Fäden werden auf der Prostatakapsel mit einer Metallschlaufe befestigt und anschliessend auf der luminalen Seite gespannt, um die Prostata wegzudrücken. Diese Methode führte in Untersuchungen, die im weiteren Verlauf durchgeführt wurden (bis zu 12 Monate danach), nachweislich zu einer schnellen und nachhaltigen Verbesserung der Fliessrate sowie der Ergebnisse beim IPSS-Fragebogen (International Prostate Symptom Scores). Bisher sind nach einer solchen Behandlung nicht bei einem einzigen Patienten trockene Orgasmen aufgetreten. Offenbar ermöglicht dieses System also eine ausgezeichnete minimal-invasive Methode zur Behandlung von Symptomen des unteren Harntrakts, ohne die sexuelle Potenz zu beeinträchtigen."
Die Veröffentlichung des BJUI-Aufsatz erfolgt parallel zur Publikation der Zweijahresergebnisse einer randomisierten kontrollierten Studie mit 206 Versuchspersonen in Urology Practice, einer Fachzeitschrift der American Urological Society. Sowohl die Symptome als auch die Lebensqualität und der Harnfluss verbesserten sich schnell und blieben zwei Jahre stabil, wobei nur bei 7,5 % der Männer, die mit dem UroLift-System behandelt wurden, weitere BPH-Behandlungen durchgeführt werden mussten. Innerhalb von 8 Tagen konnten behandelte Männer wieder in den "normalen" Alltag zurückkehren und innerhalb von zwei Wochen verbesserten sich ihre Symptome deutlich. Während die mit der Harnröhre verbundenen Symptome effektiv behandelt werden konnten, war kein einziger Patient vom Verlust der ejakulatorischen oder erektilen Funktion infolge der Behandlung betroffen. Im Vergleich dazu verlieren 65 % der Männer, die sich der Standardoperation unterziehen (transurethrale Resektion der Prostata, TURP), die Fähigkeit zu ejakulieren.
Im Januar 2014 empfahl zudem das National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) dieses Verfahren, bei dem das vergrösserte Prostatagewebe angehoben und gehalten wird und UroLift-Implantate verwendet werden, im staatlichen Gesundheitssystem Grossbritanniens NHS einzuführen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.urolift.com.
Kontakt:
Medienkontakt: Amanda Hayhurst, Gloucester Road Communications
<email-pii>; Mobilfunknummer: +44(0)772-0205581.