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Das Gastspiel von Orient-Betreiber Metin Demiral im Oberhof ist nach weniger als einem Jahr bereits wieder zu Ende. Das Restaurant sei geschlossen, steht an der Eingangstüre, die grauen Lamellenstoren sind wieder unten. Weiterhin angeboten werde ein Catering.
Es war bereits der dritte Anlauf, das Traditionslokal in der Stadthausgasse wieder zum Laufen zu bringen, nachdem die Geschäftsführer Daniel Riedener und Andreas Tribold nach Unstimmigkeiten mit Eigentümer Hugo Schlatter gegangen waren.
Riedener sagte, Schlatter habe ihm den Oberhof ursprünglich verpachten wollen, der Pachtzins sei jedoch «sehr hoch» angesetzt gewesen.
Um den Leerstand zu überbrücken, hat Schlatter seinem Geschäftspartner Metin Demiral, mit dem er das Orient betreibt, den Oberhof «in der Übergangszeit» zu einem tieferen Zins verpachtet (siehe «az» vom 10. März 2016).
Nun zeigt sich, dass auch das nicht geholfen hat. Demiral, der im Oberhof selbst als Koch amtete und orientalische Küche anbot, sagt gegenüber der «az», das Restaurant bleibe «aus wirtschaftlichen Gründen» geschlossen, der Mietvertrag mit Hugo Schlatter sei gekündigt. Mehr könne er dazu nicht sagen.
Für Hugo Schlatter, der noch im März 2016 sagte, er sei «überzeugt, dass Metin das stemmt», geht die Suche nach einem Pächter nun wieder von vorne los.