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Als Griechenland in der vorletzten Partie der WM-Quali 2:1 gegen Zypern führte, schindete Konstantinos Manolas in der Endphase Zeit. Dass der griechische Verteidiger dafür Gelb sah und damit im nächsten Spiel gesperrt war, war ihm noch so recht.
Veto der Fifa
Denn zu diesem Zeitpunkt spekulierten die Griechen bereits mit der Barrage-Teilnahme. Für diese erschien ein Mitwirken des Roma-Legionärs wichtiger als im Duell mit Fussballzwerg Gibraltar.
So weit, so gut. Der Plan schien aufzugehen: Manolas schaute gegen Gibraltar zu, seine Griechen gewannen 4:0. Dann trat die Fifa auf den Plan: Sie sperrte Manolas für eine weitere Partie, sprich: das Barrage-Hinspiel gegen Kroatien. Er habe vorsätzlich gehandelt, so der Vorwurf.
Real als Vorbild?
Erfahrungen mit wohl absichtlich geholten gelben Karten machte Real Madrid 2010 in der CL. Ramos und Alonso wurden zusätzlich für je ein Spiel gesperrt. Der mutmassliche Strippenzieher José Mourinho musste für einen Match auf die Tribüne.