Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03215.jsonl.gz/199

«Die Leute leben in Angst. Sie fürchten sich davor, ihre Familie nicht mehr ernähren zu können», sagt Luz-Dalila Brunner. Die Venezolanerin, die seit mehreren Jahrzehnten in der Ostschweiz lebt, hat Verwandte in der Heimat, die unter der instabilen politischen Lage und der Hyperinflation leiden.
«Es gibt einen Mangel an Nahrungsmitteln. Zudem reicht der Minimallohn nur für Eier und Mehl, wenn man dies in den Supermärkten denn überhaupt findet.» Zudem sei die Lage in den Spitälern prekär. «Mein Vater ist an einer Lungenentzündung erkrankt. Die Spitäler sagen, man solle die Patienten gar nicht erst dahin bringen, da sie keine Medikamente haben.» Ihre Familie habe die Medikamente schliesslich nach Südamerika bringen müssen.
Warum die Menschen in Venezuela aktuell Todesangst auf den Strassen haben müssen, erfährst du in der heutigen Ausgabe von «Gott und d’Wält»:
(red.)