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Zwischen 1996 und 2013 wurden in einigen Kantonen zu viel Prämien bezahlt und in anderen Kantonen zu wenig. Die entstandenen Ungleichgewichte werden von 2015 bis 2017 teilweise ausgeglichen. Insgesamt werden 800 Millionen Franken ausbezahlt.
Zwischen dem 1. Januar 1996 und dem 31. Dezember 2013 wurden in einigen Kantonen zu viel Prämien bezahlt und in anderen Kantonen zu wenig. Am 21. März 2014 hat das Parlament eine Revision des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) verabschiedet mit dem Ziel, die Ungleichgewichte teilweise auszugleichen. Die Korrektur der Prämien beträgt 800 Millionen Franken und dauert drei Jahre (2015-2017).
Die Prämienkorrektur wird durch drei Quellen finanziert:
- 266 Millionen Franken durch die Versicherten mit Wohnsitz in denjenigen Kantonen, in denen zwischen 1996 und 2013 zu wenig Prämien bezahlt wurden
- 266 Millionen Franken durch den Bund
- 266 Millionen durch die Krankenversicherer
Prämienkorrektur 2017
Im Jahr 2017 wird bei den Versicherten kein Prämienzuschlag mehr erhoben. Im Juni erhalten die Versicherten, die am 1. Januar 2017 ihren Wohnsitz in den Kantonen ZH, ZG, FR, AI, GR, TG, TI, VD und GE haben, eine Prämienrückerstattung. Das BAG hat am 16. Februar 2017 die Höhe der Rückerstattung bekannt gegeben.
Die Prämienzuschläge und Prämienabschläge sowie die Höhe der Prämienrückerstattung für die einzelnen Jahre sind in eigenen Verordnungen festgehalten (Rubrik «Gesetze»).
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Letzte Änderung 17.09.2018