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Filmkritik: Alles geht schief
Vevey, Ende der Siebziger. Als der Belgier Eddy (Benoit Poelvoorde) aus dem Gefängnis entlassen wird, bekommt er beim Algerier Osman (Roschdy Zem) Unterschlupf. Da Osmans Frau Noor (Nadine Labaki) gerade im Krankenhaus liegt, darf Eddie tagsüber auf Osmans schlaue Tochter Samira (Seli Gmach) aufpassen. Trotz Leben am Rande des Existenzminimums ist das Verhältnis herzlich. Eddy gibt Nachhilfeunterricht und lässt Samira seine Bücher lesen. Er besorgt eines Tages sogar einen Fernseher. Darüber erfahren sie vom Tode Charlie Chaplins. Und Eddy hat eine Idee.
Die Kosten für die Operation seiner Frau machen dem unversicherten Osman Sorgen. Deshalb willigt er ein, als ihm Eddy vorschlägt, den Sarg von Charlie Chaplin zu klauen und damit Geld zu erpressen. Eine Million Schweizer Franken soll es sein. Doch Eddy und Osman haben die Rechnung ohne Chaplins Chauffeur Crooker (Peter Coyote) und die Waadtländer Polizei gemacht. Die Lösegeldforderungen aus öffentlichen Telefonzellen werden zum Desaster. Werden die stümperhaften Kleinganoven trotzdem zu ihrem Geld kommen?