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Streit gibt es nach Angaben der für die Übertragung zuständigen Sendeanstalt Kan nach wie vor um die Finanzierung. Das Gesamtbudget für die Veranstaltung betrage 150 Millionen Schekel (über 40 Millionen Franken). Werbeeinnahmen und Sponsoren sollten 50 Millionen Schekel einbringen. Die restlichen 100 Millionen Schekel solle die Regierung beisteuern.
Das Geld habe Kan allerdings noch nicht erhalten, kritisierte der Sender. Das Finanzministerium betonte dagegen in einer Stellungnahme, Gespräche mit Kan über die Finanzierung liefen noch. Es gebe bisher keinerlei Zusagen.
Im September hatten sich Dutzende Kulturschaffende gegen die Ausrichtung des ESC in Israel ausgesprochen. Als Grund für den Boykottaufruf wurden Menschenrechtsverletzungen des Landes gegen Palästinenser genannt.
Boykottaufrufe gegen Israel gibt es immer wieder. Sie sind umstritten, weil Kritiker darin die Grenze zum Antisemitismus überschritten sehen.
Die Europäische Rundfunkunion hat wiederum nach Medienberichten unter anderem die Zusage von Israel gefordert, dass Visa ohne Blick auf politische Ansichten vergeben werden. Israel hatte im Januar angekündigt, Aktivisten bestimmter Organisationen, die zu einem Israel-Boykott aufrufen, die Einreise zu verweigern.
Die Schweiz nimmt am Eurovision Song Contest regelmässig teil - bleibt aber seit Jahren chancenlos. Im letzten Jahr versuchten die Innerschweizer Zibbz aus Gisikon-Root ihr Glück. Sie schieden im Halbfinale trotz guten Kritiken aber beim aktuellen Wahlprozedere ohne Aussichten auf vordere Plätze aus.