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Zielgruppe
Das Hospice ist eine offene Institution für erwachsene deutsch- oder französischsprachige Männer und Frauen, die aufgrund ihrer psychischen Beeinträchtigungen (zu welchen die Abhängigkeitssyndrome gehören) mit den Anforderungen der Gesellschaft im Allgemeinen und der Arbeitswelt im Besonderen überfordert sind, auf herkömmliche Integrationsmassnahmen und therapeutische Interventionen nur noch beschränkt oder nicht mehr reagieren können und auf einen stationären Rahmen angewiesen sind.
Das Hospice nimmt Menschen mit folgenden (Mehrfach-) Diagnosen auf:
- Abhängigkeitssyndrome
- Chronische Alkoholabhängigkeit ohne Fähigkeit, abstinent zu leben
- Opioidabhängigkeit mit Substitutionsprogramm oder Heroingestützter Behandlung
- Medikamentenabhängigkeit
- Weitere psychische Erkrankungen
- verschiedene Formen der Schizophrenie
- andere Typen der Psychose
- chronische Depression
- Borderline-Persönlichkeitsstörungen
- Angststörungen
- Verhaltensstörungen
- Selbstgefährdung durch Verwahrlosung
- Leichte, meist abhängigkeitsbedingte kognitive Beeinträchtigung
Das Hospice nimmt auch Personen auf, die unter behördlichen Massnahmen stehen (z.B. fürsorgerische Unterbringung; Massnahmen gemäss Strafgesetzbuch).
Die Kandidaten müssen ihre finanziellen Angelegenheiten durch den Sozialdienst ihres gesetzlichen Wohnsitzes geregelt haben und / oder eine Beistandschaft haben.
Ausschlusskriterien
Nicht aufgenommen werden Personen, die eine oder mehrere der folgenden Diagnosen bzw. Verhaltensweisen aufweisen:
- Aktuelle, schwere Gewaltdelinquenz bzw. aktenkundige Gewaltdelinquenz mit hoher Rückfallgefahr
- Drogenabhängigkeit ohne Substitutionsprogramm oder Heroingestützte Behandlung
- Aktuelle oder aktenkundige Pyromanie
- Starke Pflegebedürftigkeit
- Aktueller Bedarf eines geschlossenen Rahmens (z.B. bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung).