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Der vom Landschaftsarchitekturbüro ADR Sàrl geplante Turbinenplatz wurde im Jahr 2003 eröffnet. Mit seinen 14’000 Quadratmetern ist er der grösste Platz der Stadt Zürich und bildet das Zentrum des Escher-Wyss-Areals. Als letzte verbliebene Fläche des, in Zwischenzeit von der Firma Sulzer übernommenen, Industrieunternehmens Escher, Wyss & Cie wurde der fertiggestellte Platz der Stadt und somit der Bevölkerung übergeben. Ein industrieller Flair blieb dem Platz sowie auch dem gesamten Areal jedoch durch dessen Gestaltung erhalten. Der Boden besteht aus Beton, dem typischen Industrieboden, Kiesbeläge deuten die ehemaligen Lagerplätze an und Entwässerungsrinnen simulieren die Industriegleise. Die massiven Sitzelemente, welche über den gesamten Platz verteilt sind, wurden aus grossen, alten Holzbalken angefertigt. Für ein wenig Grün sorgen zwei Baumfelder aus jungen Birken sowie vereinzelte, mit unterschiedlichen Gräsern bepflanzte, Flächen. Um den Platz auch in der Nacht für Besucher attraktiv zu machen, wurde ein, durch den französischen Lichtdesigner Laurent Fachard entwickeltes, buntes Beleuchtungskonzept installiert. Zahlreiche Lichtquellen bescheinen die unterschiedlichen Elemente des Platzes mit verschiedenen Farben. Der gesamte Platz – und mit ihm auch die Bäume – erstrahlt in orangnem, violettem und tiefblauem Licht.
An der westlichen Seite des Turbinenplatzes befindet sich der Eingang zum Technopark, in welchem Wissenschaft, Technologie und Wirtschaft zusammengeführt werden. Wenn du dich um 90 Grad nach rechts drehst, siehst du unmittelbar vor dir das Puls 5. In der ehemaligen Giessereihalle findest du Geschäfte, Restaurants und regelmässig unterschiedlichste Veranstaltungen – vom Street Food Festival bis zur Legoausstellung. In östlicher Richtung befinden sich Industrie- und Gewerbegebäude, unter anderem der Schiffbau, in welchem ein Restaurant, eine Bar, ein Jazzclub und Spielstätten des Schauspielhauses Zürich untergebracht sind.