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Wilhelm Tell
Wilhelm Tell, ein einfacher Mann aus dem Volk, erregt durch seine Zivilcourage den Zorn des tyrannischen Landvogts. Er wird gefangen genommen und gezwungen einen Apfel vom Kopf seines Sohnes zu schiessen. Tell trifft den Apfel, wird aber nicht freigelassen, sondern in die Sklaverei geführt. Er kann jedoch entkommen und erschiesst den Vogt. Diese Tat entflammt die Revolution und beschert den Eidgenossen die Freiheit.
Maike Franzen (Hrsg.)
Maike Franzen ist eine Medienexpertin mit durchschnittlich alternden Augen, die gerne "Faust" im Grossdruck lesen wollte. Da kein Verlag dies anbietet, hat sie die Sache selbst in die Hand genommen und die vorliegende Grossdruckausgabe gestaltet. Als Grundlage diente eine Ausgabe von Goethes Werken aus dem Jahre 1885 von Ludwig Geiger. Der Text wurde weitestmöglich im Originalzustand belassen und nur gelegentlich an die heutige Rechtschreibung angepasst.
Friedrich von Schiller
Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759 – 1805) war einer der wichtigsten deutschen Dichter. Seine Werke schöpfen ihre Bedeutung aus den gesellschaftlichen Verhältnissen der Übergangszeit von der absolutistischen zur bürgerlichen Ära. Schiller war für die damalige Zeit revolutionär und löste vor allem bei der Jugend Begeisterungsstürme aus. Es ist daher nicht verwunderlich, dass der junge Schiller zeitweise auf der Flucht lebte, um den Repressalien der Herrschenden zu entgehen.