Document ID: /entscheidsuche_html/filtered/documents_0426.jsonl.gz/336

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.00541 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Lanzicher Urteil vom 20. November 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Amanda Guyot GN Rechtsanwälte St. Leonhard-Strasse 20, 9001 St. Gallen gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Die 1966 geborene X.___ war zuletzt ab dem 1. Mai 2011 in einem gerundet 32 % - beziehungsweise ab 1 0. Dezember 2012 23 % -Pensum als Küchenhilfe im Café J.___ angestellt. Am 1 5. Juli 2013 meldete sie sich unter Hinweis auf Schmerzen in beiden Händen, Armen, Hüften, Knien und Füssen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/1 und Urk. 7/8 ). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen, veranlasste eine Abklärung im Haushalt (Bericht vom 1 0. Oktober 2014; Urk. 7/26) und liess die Versicherte durch die Y.___ AG polydisziplinär (allge meininternistisch, psychiatrisch, rheumatologisch) begutachten (Expertise vom 2. August 2016; Urk. 7/58 ). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/67 und Urk. 7/73 ) wies sie das Leistungs begehren mit Verfügung vom 6. April 2017 (Urk. 2) ab. 2. Da gegen erhob die Versicherte am 1 5. Mai 2017 Beschwerde (Urk. 1) und bean tragte, die Verfügung vom 6. April 2017 sei aufzuheben und es sei die Vorinstanz zu verpflichten, ihr ab Januar 2014 eine ganze Invalidenrente auszurichten. Eventualiter sei die Sache zur weiteren medizinischen Abklärung an die Vorinstanz zurückzuweisen, wobei diese zu verpflichten sei, ein neues polydis ziplinäres Gutachten einzuholen und auch die Fachbereiche Neurologie und Neu ropsychologie zu begutachten (S. 2). Dazu legte sie mehrere Berichte auf (Urk. 3/6-11). Am 7. Juni 2017 (Urk. 6 ) beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen, was der Beschw erdeführerin mit Verfügung vom 9. Juni 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8 ). Mit Eingabe vom 2 3. Juni 2017 ( Urk. 9) reichte die Beschwerdeführerin einen Bericht ( Urk. 10) nach. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er halten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgelt lichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen). Nach der bis 3 1. Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146; vgl. Art. 27 und 27 bis der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) in der seit dem 1. Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestimmung zur Änderung der IVV vom 1. Dezember 2017, in Kraft seit 1. Januar 2018) wird zu nächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgaben bereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invalidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss berücksichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teilerwerbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Ad dierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c). 1. 4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver fügung vom 6. April 2017 (Urk. 2) damit, dass die in den Berichten genannten Diagnosen erst zusammen mit der invalidenversicherungsrechtlich irrelevanten privaten Situation eine Arbeitsunfähigkeit ergäben. Unter ausreichender Therapie seien sie zudem behandelbar. Am Gutachten werde festgehalten. Von einem Lei den, welches zu einer langandauernden Arbeitsunfähigkeit führe, könne nicht ausgegangen werden (S. 1 f.). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), der medizinische Sachverhalt sei ungenügend abgeklärt worden. Aufgrund ihrer kognitiven Beeinträchtigungen hätten anlässlich der Begutachtung auch die Fachbereiche Neurologie und Neuropsychologie abgeklärt werden müssen. Bei der behandelnden Psychiaterin sei nie ein Bericht eingeholt worden, ebenso we nig bei ihrer Hausärztin (S. 7 f.). Das eingeholte Gutachten sei - aus näher darge legten Gründen - nicht beweiskräftig. Es werde zudem bestritten, dass die ermit telte Arbeitsunfähigkeit von 30 % ausschliesslich durch psychosoziale Faktore n verursacht worden sei (S. 8-1 4 ). Gutachter Dr. med. Z.___, Facharzt für Innere Medizin FMH und Chefarzt der Y.___ AG, werde als sowohl in fachlicher als auch in persönlicher Hinsicht unqualifiziert er Experte abgelehnt (S. 11 f.). Weitere me dizinische Abklärungen seien unerlässlich und es sei eine Neubegutachtung zu veranlassen. Aus den bisherigen Akten gehe eine ununterbrochene Arbeitsunfä higkeit von 100 % hervor, weshalb sie nach dem bisherigen Abklärungsstand Anspruch auf eine ganze Rente habe (S. 14). 3. 3.1 Dr. med. A.___, Innere Medizin und Rheumatologie FMH, führte in seinem Be richt vom 9. Dezember 2013 ( Urk. 7/12) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (S. 1): - Arthralgien Hände beidseits, Differentialdiagnose Insertionstendinopathien - Röntgen Hände beidseits 2 2. Mai 2013: Minime PIP Fingerpolyarthrose und Rhizarthrose beidseits, ansonsten altersentsprechend - MR beider Hände vom 3 1. Mai 2013: altersentsprechend, keine relevanten Arthrosen / Arthritiden - Zervikobrachialgie beidseits - Röntgen Halswirbelsäule 2 2. Mai 2013: Initial Spondylarthrosen C5/6 und C6/7 beidseits, ansonsten altersentsprechend - Anamnestisch sonographisch normale Schulter- und Ellbogen-Befunde rechts (11/ 20 12) - Anamnestisch neurologische Untersuchung 12/ 20 12 ohne Korrelat, Herr Dr. B.___ - ausgeprägte myofasziale Schmerzen - Epicondylopathia humeri radialis beidseits - Fibromyalgiesyndrom, Erstmanifestation 08/ 20 13 - 08/ 20 13 sämtliche Fibromyalgie Tenderpoints positiv Dazu hielt er fest, aus rheumatologischer Sicht seien die Einschränkungen ge ringgradig, massgeblich sei das Fibromyalgiesyndrom wahrscheinlich an den Symptomen ursächlich beteiligt, weswegen eine psychiatrische Beurteilung indi ziert wäre. Eine Arbeitsunfähigkeit sei von ihm weder attestiert noch thematisiert worden. Aus rein rheumatologischer Sicht beständen für eine behinderungsange passte Tätigkeit (leichte bis mittelschwere wechselbelastende Arbeiten) keine Ein schränkungen (S. 2). 3.2 Dr. med. C.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, stellte in seinem undatier ten Bericht (Versanddatum 2 4. Februar 2014) folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: - Mittelgradige depressive Episode ( „larvierte Depression“) mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11), bestehend seit mindestens 2012 Zudem hielt er folgende Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest: - Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0), schleichend aufgetreten etwa 2011/2012 Dazu führte er aus, die Beschwerdeführerin stehe seit dem 1 4. Dezember 2013 in seiner integrierten psychiatrischen Behandlung, dies mit 2-4 Sitzungen monat lich. Vordergründig sei sie vor allem durch das seit einiger Zeit bestehende Schmerzsyndrom eingeschränkt. Die Hauptproblematik liege jedoch eher in einer seit längerem bestehenden schleichenden depressiven Entwicklung, welche auf den ersten Blick schwierig zu entdecken und diagnostizieren sei, gerade auch weil eine deutliche Dissimulationstendenz bestehe. Die Depressivität äussere sich in ausgeprägten Überforderungsgefühlen, im Gefühl der Erschöpftheit, in fehlenden Selbstwirksamkeitsüberzeugungen, Rückzugstendenz, Scham, Schuld und Insuf fizienzgefühlen. Mit der Erledigung ihrer persönlichen, administrativen, finanzi ellen und familiären Angelegenheiten stosse sie an die Grenzen ihrer Belastbar keit. 3.3 Dr. med. D.___, Leitender Arzt, und Dr. phil. E.___, Leitende Psychologin, vom Sanatorium F.___, wo sich die Beschwerdeführerin vom 2 5. November bis 19. Dezember 2014 in stationär-psychiatrischer Behandlung befand, führten im Austrittsbericht vom 2 3. Dezember 2014 ( Urk. 7/33) folgende Hauptdiagnose auf (S. 1) : - mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) Zudem stellten sie folgende Nebendiagnose (S. 1) : - Fibromyalgie Dazu hielten sie fest, zu Beginn der Behandlung sei es ihr schwergefallen, die Diagnose Depression anzunehmen, da sie diese mit Eigenschaften wie Faulheit und Schwäche in Verbindung gebracht habe. Die depressiven Symptome wie An triebslosigkeit, Motivationslosigkeit sowie Freudlosigkeit habe sie zeitlich in Be ziehung mit dem Ausbruch ihrer Fibromyalgie gestellt. Seither habe ihr Bewe gungsradius kontinuierlich abgenommen und den Sport, den sie vor dem Aus bruch der Fibromyalgie getrieben habe, habe sie schmerzbedingt nicht mehr aus üben können. Die fehlende körperliche Betätigung sowie das Gefühl, auf H i lfe von anderen angewiesen zu sein, hätten bei ihr depressive Beschwerden ausge löst, welche durch den sozialen Rückzug noch verstärkt worden seien. Im Rahmen der Therapie hätten diese aufrechterhaltenden Mechanismen gemeinsam mit der Beschwerdeführerin erarbeitet werden können, was es ihr letztlich möglich ge macht habe, die Diagnose Depression für sich anzunehmen. Sie sei nach vier Wo chen in deutlich besserer Grundstimmung ausgetreten (S. 2 f.). 3.4 Dr. med. G.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, führte am 2. Dezember 2015 aus ( Urk. 7/41), die Beschwerdeführerin stehe seit dem 1 6. April 2015 in ihrer Behandlung. Es bestehe ein das körperliche und psycho soziale Funktionsniveau erheblich beeinträchtigendes komplexes Störungsbild, welches ihr Alltagsleben und ihre Erwerbstätigkeit massiv einschränke bezie hungsweise verunmögliche (S. 1). Ein im Zusammenhang mit den kognitiven Be einträchtigungen durchgeführtes MRI des Schädels inklusive MR-Angiographie habe eine unspezifische posteriore parietale Atrophie ergeben, ansonsten hätten keine Hinweise auf einen Morbus Alzheimer oder eine frontotemporale Demenz bestanden. Bei weiterer Zunahme der kognitiven Symptomatik sei eine Verlaufs kontrolle in einem Jahr empfohlen worden. Hinweise für eine vaskuläre Leu kencephalopathie oder einen ischämischen Infarkt hätten nicht bestanden. The rapeutisch werde eine wirksame antidepressive Psychopharmakotherapie durch eine hohe Suszeptibilität für unerwünschte Arzneimittelwirkungen erschwert. Insbesondere aufgrund der hochdosierten zentral wirksamen Schmerztherapie be ständen hierbei auch relevante Interaktionen, die eine geeignete Medikation er schweren würden (S. 2). Zur angemessenen Beurteilung des Funktionsniveaus werde eine psychiatrisch-rheumatologische Begutachtung empfohlen (S. 3 ). 3.5 Dr. med. H.___, Facharzt für Rheumatologie FMH, med. pract. I.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, und Dr. Z.___ von der Y.___ AG, stell ten in ihrem Gutachten vom 2. August 2016 ( Urk. 7/59) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 41 ): - Somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) - Neurasthenie (ICD-10 F48.0) - Panikstörung (episodisch paroxysmale Angst) (ICD-10 F41.0) Zudem hielten sie folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 41 ): - Multilokuläres Ganzkörperschmerzsyndrom ohne anatomisch erklärbares Kor relat - Migräne ohne Aura - Anamnestisch Asthma bronchiale mit/bei: - aktuell normaler Lungenfunktionsprüfung - Kontaktanlässe mit Bezug auf die wirtschaftliche Lage (ICD-10 Z59) - Kontaktanlässe mit Bezug auf Kindheitserlebnisse, Tod der kleinen Schwester, Drogenabhängigkeit der m ittleren Schwester (ICD-10 Z61) Dazu führten sie aus, a us allgemein-medizinischer Sicht sei die Beschwerdefüh rerin für alle bisherigen Tätigkeitsbereiche als zu 100 % arbeits fähig zu beurtei len (S. 44 f.). Bei der rheumatologischen Untersuchung finde sich eine diskrete Fehlhaltung der Brustwirbelsäule mit tiefreichender akzentuierter Brustkyphose und einem leich te n Schultertiefstand rechts bei absolut freier W irbelsäulenbeweg lichkeit. Diese Befunde würden die praktisch ubiquitären Schmerzen der Beschwerdeführerin nicht erklären. Im Dezember 2015 habe sie vermutlich ein Lumboischialgiesyn drom durchgemacht, wobei heute als Restbefund noch ein leichtes Taubheitsge fühl am lateralen rechten Fuss bestehe, welches sie aber funktionell nicht ein schränk e. Die Gelenke würden sich durchwegs frei und schmerzlos bewegen und keinerlei Defizite zeigen. Die ubiquitären Schmerzen periartikulär an den Gelen ken, aber auch im Bereiche der Muskulatur und der brennende Schmerz der Haut und der Kopfhaut seien Ausdruck eines Ganzkörperschmerzsyndroms ohne ei gentliches anatomi sches Korrelat. A usgeschlossen sei ein entzündlich rheumati sches Geschehen, eine beginnende Kollagenose, aber auch eine Myopathie. Dem entsprechend sei die Beschwerdeführerin in ihrer zuletzt ausgeüb ten Tätigkeit als Küchenhilfe aus rein rheumatologi scher Sicht bei fehlenden Defiziten im Bereiche der Gelenke und der Wirbelsäule sowie der Muskulatur 100%ig arbeitsfähig ( S. 45). Im Rahmen der psychiatrischen Exploration hätten sich keine der Basissymptome einer depressiven Episode gefunden. Die Beschwerdeführerin berichte nur über eine schmerzbedingte Antriebsvermin derung und eine erhöhte Tagesmüdigkeit, was allerdings aufgrund der massiven Schlafstörung (Angst vor dem Einschlafen) nicht weiter verwunder e. Leichtere depressive Verstimmungen und Ängste kämen sowohl bei der „somatoformen Schmerzstörung" als auch bei der „Neurasthenie" vor. Bei einer Neurasthenie könne auch der Schlaf gestört sein. Ebenso kämen Freudlosigkeit und abnehmendes körperliches Wohlbefinden sowie muskuläre und andere Schmerzen vor. Sie schildere die typischerweise bei einer „Panikat tacke" auftretenden Symptome wie wiederkehrende Angstattacken, die sich nicht auf eine spezifische Situation oder besondere Umstände beschränken würden, des halb nicht vorhersehbar seien und etwa einmal wöchentlich aufträten. Bei den generalisierten Ganzkörperschmerzen handle es sich um einen Weichteilschmerz, der sich wie „Brennn esseln" anfühle. Insgesamt fühle sie sich in ihrer Haut sehr unwohl. Dies ha be im Verlauf dazu geführt, dass sie zu Hause immer weniger ihren Haushaltstätigkeiten nachgehen könne und sich inzwischen hilflos, wertlos und nutzlos wie ein Pflegefall fühle. Sie habe ehemalig Sport getrieben, traue sich nunmehr aber kaum noch vor die Tür und überlasse auch die Spaziergänge mit dem Hund dem Ehemann oder der Tochter. Ihren Haushalt könne sie jedoch mit Pausen erledigen, sie könne die Wohnung putzen, allabendlich eine warme Mahl zeit zubereiten und aktuell sogar für den Ehemann Diät kochen, da dieser sich kürzlich einer Gallenblasenoperation habe unterziehen müssen. Sie sei auch im stande Auto zu fahren, habe aber Mühe, sich in fremder Umgebung zu orientie ren. Der innerpsychische Konflikt, welcher der „somatoformen Schmerzstörung" zugrunde lieg e, sei möglicherweise in unverarbeiteten Verlusterleb nissen begrün det (frühe r Tod der kleinen Schwester, Abhandenkommen der noch lebenden an deren Schwester infolge schwerer Drogenabhängigkeit, Trennung vom jahrelang durch sie betreuten Sohn der Schwester). Diesen für sie traumatisierende n Erfah rungen habe sie jahrelang unter stetiger Aktivität, auch in sportlicher Hinsicht, und vielfältigen Lebensaufgaben wie auch freudiger Arbeitstätigkeit entkommen können. So habe sie entsprechende Gefühle gar nicht wahr genommen, sodass sich schliesslich bei „relativer Ruhe" ein generalisiertes Schmerzsyndrom ent wi ckelt habe, für das keine somatische Grundlage habe gefunden werden können. Die einzelnen Diagnosen würden für sich genommen nicht zu eine r psychiatrisch begründbaren Ar beitsunfähigkeit führen. Das Zusammenspiel führ e jedoch a uf dem Boden der biografisch be dingten Ver l usterlebnisse (psychosoziale Faktoren) ohne psychosomatisch fundierte (zunächst stationäre) und suffiziente Behand lung aus r ein psychiatrischer Sicht zu ei ner Arbeitsunfähigkeit von 30 %. Nach einer entsprechenden ausreichend intensiven und lang andauernden Behandlung sei davon auszuge h en, dass wieder eine 100%ige Arbeitsfä higkeit erl angt werden könne (S. 45-47). Retrospektiv sei die Beschwerdeführerin seit Beginn ihrer Krankschreibung im Dezember 2013 bis zur Aufnah me der regelmässigen psychiatrisch-psychothera peutische n Behandlung bei Dr. G.___ am 1 6. April 2 015 mehrheitlich zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Spätestens ab Oktober 2015 (also sechs Monate nach Behandlungsbeginn) hätte dank der Psychotherapie, welche laut der Be schwerdeführerin subjektiv auch wirksam gewesen sei, wieder eine 50%ige Ar beitsfähigkeit hergestellt worden sein müssen. Aufgrund der aktuellen Sympto matik könne heute noch von einer 30%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden, welche sich unter Therapie wohl weiter steigern lasse. Zu letzt sei sie in einem Café in einem 40 % -Pensum tätig gewesen. Bezogen auf ein Vollzeitpensum sei ihr diese Tätigkeit aus interdisziplinärer Sicht zu 70 % zumu t bar. Die Haushaltsabklärung von Oktober 2014 habe eine Einschrän kung im Haushaltsbereich von ebenfalls knapp 30 % (28,5 % ) ergeben. Dies sei aufgrund der aktu el len Befunde immer noch nachvollziehbar und plausibel. Auch in einer körperlich leichten bis intermittierend mittelschweren Verweistätigkeit sei sie m e dizinisch-theoretisch zu 70 % arbeitsfähig (S. 47 f.). 3.6 Dr. med. B.___, Neurologie FMH, führte in seinem Bericht vom 2 7. April 2017 ( Urk. 3/7) folgende Diagnosen auf: - Status nach u n klarer prolongierter Episode mit Amnesie/Verwirrtheitsepisode Mitte Februar 2017 - aktuell keine sicheren Anhaltspunkte für eine zugrundeliegende organisch-neurologische Ursache - leichtgradige kognitive Defizite (vermehrte Vergesslichkeit, Konzentrations störungen) - am ehesten im Rahmen einer depressiven Stimmungslage Dazu hielt er fest, für die aktuell beklagten leichtgradigen kognitiven Defizite ergäben sich keine Hinweise auf eine zugrundeliegende organisch-neurologische Ursache. Auch die prolongierte Episode mit Amnesie (Blackout) bleibe ätiologisch unklar. Aktuell ergäben sich keine Hinweise auf ein zugrundeliegendes epilepti sches Geschehen. Bei der EEG-Untersuchung zeige sich eine normale Grundakti vität, zusätzlich eine unspezifische ( bifrontotemporal -betonte) Funktionsstörung ohne Nachweis epilepsieverdächtiger Potentiale. In der klinisch-neurologischen Untersuchung fänden sich keine Auffälligkeiten. Auch bei der neuropsychologi schen Exploration ergäben sich keine Hinweise auf eine relevante Beeinträchti gung der kognitiven Funktionen. Die beklagten kognitiven Defizite seien am ehesten im Rahmen der bekannten Depression (depressive Stimmungslage) zu in terpretieren. Bei der aktuellen MRI-Untersuchung ergäben sich keine Hinweise auf eine neurodegenerative Erkrankung, insbesondere nicht auf einen Morbus Alzheimer oder eine f rontotemporale Demenz. Von neurologischer Seite bestehe derzeit kein dringender weiterer Abklärungsbedarf. Sollten sich allerdings ähnli che Episoden (Amnesie, Verwirrtheit) wiederholen, müsse erneut ein epileptisches Geschehen ausgeschlossen werden. 4. 4. 1 In Bezug auf die Qualifikation der Beschwerdeführerin ging die Beschwerdegeg nerin von einer 32%igen Erwerbstätigkeit sowie einer 68%igen Tätigkeit im Auf gabenbereich aus. Die Beschwerdeführerin machte hingegen eine 100%ige Er werbstätigkeit im Gesundheitsfall geltend ( Urk. 1 S. 10). 4.2 Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Ren tenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invaliditätsbe messung ( Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b). Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hy pothetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonde ren sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhält nisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der über wiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b ). Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Be urteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4). 4.3 Anlässlich der Haushaltsabklärung vom 1 0. Oktober 2014 (Urk. 7/26) gab die Be schwerdeführerin zu Protokoll, bei guter Gesundheit würde sie einer 80-100%igen Erwerbstätigkeit nachgehen (S. 4). Dazu ist jedoch festzuhalten, dass sie seit ihrer Einreise in die Schweiz im August 2006 nie in einem solchen Pensum erwerbstätig war (vgl. Urk. 7/7). Ab Mai 2011 arbeitete sie mit einem knapp 32 %-Pensum im Café J.___ ( Urk. 7/8), zu diesem Zeitpunkt war ihre Gesundheit noch nicht beeinträchtigt. Dass sie eine zusätzliche Teilzeitstelle oder eine andere Arbeit mit einem höheren Pensum gesucht hätte, wurde von ihr weder belegt, noch vermochte sie weitere diesbezügliche Angaben zu machen. Vielmehr gab ihr ehemaliger Arbeitgeber auf entsprechende Anfrage der Beschwerdegegnerin hin an, sie habe nie ein Interesse gezeigt, mehr Arbeiten/Stunden zu übernehmen oder ihr Tätigkeitsfeld auszuweiten, auch nicht, als ihr dies offeriert worden sei. Die Möglichkeit, Überstunden zu machen, habe sie nicht wahrgenommen und auch nie kommuniziert, dass sie beispielsweise aus finanziellen Gründen mehr würde arbeiten wollen ( Urk. 7/26/5). Ihre beiden Töchter waren bei Aufnahme der Tätigkeit im Café J.___ 17 und 20 Jahre alt, eine Unterstützungsbedürftigkeit, welche gegen eine höhere als die 32 %ige Erwerbstätigkeit gesprochen hätte, be stand damit seit Längerem nicht mehr. Dennoch hat die Beschwerdeführerin ihr Arbeitspensum nicht erhöht. Sie ist seit 1990 verheiratet, ihr Ehemann erzielt ein E inkommen von Fr. 5'787.60 (Urk. 7/26/4 und Urk. 7/1/1). Anlässlich der Begut achtung gab sie an, um keine finanziellen Sorgen zu haben, würden sie eigentlich die zuvor verdienten F r. 1'200.-- brauchen (Urk. 7/58 S. 33), vom Erfordernis eines höheren Einkommens und damit einhergehend der Notwendigkeit eines hö heren Arbeitspensums war nicht die Rede. Die behauptete 100%ige Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall ist zusammengefasst nicht nachvollziehbar. Vielmehr legen die Summe der einzelnen Aspekte der er werblichen Umstände der Beschwerdeführerin nahe, dass sie bei intakter Gesund heit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit einer ausserhäuslichen Erwerbstätig keit im Umfang von 32 % nachgegangen wäre. Ausschlaggebend ist ihre Erwerbs biografie, gemäss welcher sie bei Ausbruch der gesundheitlichen Beschwerden be reits während mehreren Jahren aus nicht medizinischen Gründen nicht oder le diglich in einem tiefen Teilzeitpensum erwerbstätig war. Sie ist somit als zu 32 % erwerbs- und zu 68 % im Haushalt tätig zu qualifizieren. Die 28.5%ige Einschrän kung im Aufg abenbereich (vgl. Urk. 7/26/9) ist ausgewiesen und nicht bestritten. 4.4 Bei einer Gewichtung des Aufgabenbereichs zu 68 % und einer dabei bestehenden Einschränkung von 28.5 % ergibt sich ein diesbezüglicher Teilinvaliditätsgrad von 19.38 %. Damit die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Rente der Invali denversicherung hätte, wäre im Erwerbsbereich ein Teilinvaliditätsgrad von min destens 20.12 % (39.5-19.38) erforderlich beziehungsweise bei einer Gewichtung zu 32 % eine Arbeitsfähigkeit von weniger als 11.88 % ( 0.32 x[ 100- { 20.12/0.32 } ]) in der angestammten Tätigkeit (vgl. bis 3 1. Dezember 2017 gültige Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemisch ten Methode E. 1.3 hievor ). Dies gilt es nachfolgend zu prüfen. 5. 5.1 Das polydisziplinäre Gutachten der Y.___ AG vom 2. August 2016 (E. 3.5 hievor ) beruht auf den erforderlichen allgemeininternistischen, rheumatologischen und psychiatrischen Untersuchungen, ist für die streitigen Belange umfassend und wurde in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den fallrelevanten Vorak ten erstellt. Die Gutachter legten die medizinischen Zusammenhänge einleuch tend dar, beurteilten die medizinische Situation überzeugend und setzten sich mit den geklagten Beschwerden und dem Verhalten der Beschwerdeführerin auseinander. Sie zeigten auf, dass sie aus allgemeininternistischer Sicht nicht in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei und - bei fehlenden De fiziten im Bereiche der Gelenke, der Wirbelsäule sowie der Muskulatur - auch aus rheumatologischer Sicht in der angestammten Tätigkeit keine Arbeitsunfähigkeit bestehe. Sie wiesen auf ein im Dezember 2015 durchgemachtes Lumboischialgiesyndrom hin, welches die Beschwerdeführerin aber funktionell nicht einschränke, und schlossen ein entzündlich rheumatisches Geschehen, eine beginnende Kollagenose oder eine Myopathie aus. Die Gutachter verneinten eine Depression und legten dar, dass eine leichtere depressive Verstimmung und Ängste auch bei einer somatoformen Schmerzstörung beziehungsweise einer Neurasthenie vorkämen, ebenso Freudlo sigkeit, abnehmendes körperliches Wohlbefinden sowie muskuläre und andere Schmerzen. Sie hielten unverarbeitete Verlusterlebnisse fest, welche der somato formen Schmerzstörung zugrunde lägen, und führten aus, dass diese zusammen mit den weiteren psychiatrischen Diagnosen zu einer Einschränkung der Arbeits fähigkeit führen würden. Die Gutach ter gelangten so dann zum ausführlich be gründeten Schluss, dass die Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht in der an gestammten Tätigkeit nicht eingeschränkt ist, aus psychiatrischer Sicht hingegen von Dezember 2013 bis April 2015 eine 100%ige, anschliessend bis Oktober 2015 eine 50%ige und seit August 2016 eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit bestand. Das Gutachten entspricht damit de n rechtsprechungsgemässen Anfor derungen an eine beweiskräftige medizinische Entscheidungsgrundlage (vgl. E. 1.4 hievor ). 5.2 5.2.1 Die Beschwerdeführerin kritisierte das Gutachten in verschiedener Hinsicht. Dazu ist i n Bezug auf ihre Ablehnung von Gutachter Dr. Z.___ ( Urk. 1 S. 11 f.) vorab festzuhalten, dass sich d as Bundesgericht bereits mehrmals mit der Frage der Be fangenheit von Dr. Z.___ zu befassen hatte. Im Entscheid 9C_970/2012 vom 23. April 2013 E. 4.3.2 erwog es, das Dr. Z.___ zur Last gelegte Verhalten be treffe eine Begutachtung, die 2007 stattgefunden habe, somit fast fünf Jahre zu rückliege und überdies eine andere versicherte Person betreffe. Selbst wenn Dr. Z.___ einmal Jahre zuvor entgegen seinen Angaben im Hauptgutachten seine Gesamtbeurteilung ohne vorherige Rücksprache und ausdrückliches Einver ständnis mit einem Teilgutachter, der keine pathologischen Befunde erhoben habe, vorgenommen haben sollte, vermöge dies nicht rund fünf Jahre später noch objektiv den Anschein von Befangenheit zu wecken. Für diese Annahme bedürfe es vielmehr anderer, die konkrete Begutachtung betreffende Umstände. Solche sind vorliegend aber weder in fachlicher noch in persönlicher Hinsicht ausgewie sen. Dass die Gutachter abwertend über die Beschwerdeführerin gesprochen hät ten ( Urk. 1 S. 5), lässt sich dem Gutachten ebenso wenig entnehmen wie Hinweise auf eine sonst irgendwie geartete Voreingenommenh eit. Vielmehr erweist sich das Gutachten und insbesondere die Wiedergabe der Ausführungen der Be schwerdeführerin a ls objektiv und auch respektvoll abgefasst. Hinweise darauf, dass das Gutachten unsorgfältig und nicht lege artis erstellt worden wäre, ergeben sich keine. Von einer diesbezüglichen Befragung der Beschwerdeführerin - wie von ihr beantragt (Urk. 1 S. 5) - sind keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf in antizipierter Beweiswürdigung ( vgl. BGE 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen) zu verzichten ist. 5.2.2 Die Beschwerdeführerin brachte weiter vor, die Beschwerdegegnerin habe ihre Abklärungspflicht verletzt. So hätten d en Gutachtern unter anderem die Unterla gen bezüglich des im November 2015 erlittenen Lumbovertebralsyndroms nicht vorgelegen ( Urk. 1 S. 9). Entgegen ihren Ausführungen wurde dieses von den Gutachtern jedoch berücksichtigt. Dr. H.___ führte diesbezüglich aus, es bestehe als Restbefund noch ein leichtes Taubheitsgefühl am lateralen rechten Fuss, wel ches sie aber funktionell nicht einschränke (E. 3.5 hievor ). Den Gutachtern lagen zudem die aktuellen radiologischen Befunde der Hals-, Lenden- und Brustwirbel säule sowie der rechten Schulter vom 3 0. März 2016 vor (vgl. Urk. 7/58 S. 24) und es ist nicht ersichtlich, welche zusätzlichen Erkenntnisse sie aus dem Bericht der SOS-Ärzte vom 1 8. November 2015 ( Urk. 7/72/3) sowie der Physiotherapie verordnung vom 1 8. Januar 2016 (Urk. 7/72/4 f.) hätten gewinnen können. Wei ter hätte n gemäss der Beschwerdeführerin bei der behandelnden Psychiaterin ein Standard- sowie ein Verlaufsbericht eingeholt werden müssen ( Urk. 1 S. 8). Dr. G.___ äusserte sich jedoch mit Bericht vom 2. Dezember 2015 (E. 3.4 hie vor ) umfassend zu m Gesundheitszustand und erachtete eine Erwerbstätigkeit als nicht möglich. Auf das Einholen eines Formular- oder Verlaufsberichtes konnte damit verzichtet werden. Dass Dr. G.___ im Bericht keine Diagnosen aufführte, ändert daran nichts, kommt es doch invalidenversicherungsrechtlich nicht auf die Diagnose an, sondern vor allem darauf, welche Auswirkungen eine Erkrankung auf die Arbeitsfähigkeit hat (BGE 136 V 279 E. 3.2.1). Dies gilt auch in Bezug auf die von der Beschwerdeführerin kritisierte Diagnosestellung im Gutachten (vgl. Urk. 1 S. 12 f.). Entgegen ihren Vorbringen (vgl. Urk. 1 S. 13) ging Gutachterin med. pract. I.___ zudem nicht von einer durchgehend 70%igen Arbeitsfähigkeit aus psychischer Sicht aus, sondern erachtete diese als von Dezember 2013 bis April 2015 zu 100 %, anschliessend bis im Oktober 2015 zu 50 % und seit der Begutachtung im August 2016 zu 30 % eingeschrä nkt (E. 5.1 hievor ). Es ist somit auch nicht zu beanstanden, dass sie auf die - während der 100%igen Arbeitsun fähigkeitsphase erfolgte - stationäre Behandlung im Sanatorium F.___ (E. 3. 3 hievor ) im November/Dezember 2014 nicht weiter einging. Dasselbe gilt für die Behandlung in der K.___ im August 2014, welche die Beschwerdeführerin ohnehin nach dem Eintrittsge spräch wieder abgebrochen hatte (vgl. Urk. 7/ 72/9). Inwiefern ein Bericht der Hausärztin (vgl. Urk. 1 S. 8) etwas am Gutachten geändert hätte, wurde von der Beschwerdeführerin nicht ausgeführt. Eine Verletzung der Abklärungspflicht ist nach dem Gesagten nicht auszumachen. 5.2.3 Gemäss dem behandelnden Neurologen Dr. B.___ hätten sich bei der klinisch-neurologischen Untersuchung keine Auffälligkeiten gefunden, ebenso wenig Hin weise auf eine relevante Beeinträchtigung der kognitiven Funktionen bei der neu ropsychologischen Exploration beziehungsweise auf eine neurodegenerative Er krankung bei der aktuellen MRI-Untersuchung. Aus neurologischer Sicht erach tete er weitere Abklärungen als nicht erforderlich (E. 3. 6 hievor ). Weshalb in An betracht dieser Umstände eine zusätzliche neurologische sowie neuropsychiatri sche Begutachtung erforderlich gewesen wäre (vgl. Urk. 1 S. 7 f.), ist damit nicht ersichtlich, zumal bereits zuvor auch die behandelnde Psychiaterin keine ausge prägten kognitiven Symptome beobachten konnte ( Urk. 3/8/3). 5.2.4 Die Beschwerdeführerin machte verschiedene Fehler in den biografischen Anga ben geltend ( Urk. 1 S. 8 f.), doch sind diese einerseits für die Einschätzung der Gutachter nicht ausschlaggebend und ist andererseits nicht ersichtlich, inwiefern ihre Berichtigungen an dieser etwas geändert hätten. Auf psychosoziale Faktoren wies bereits der behandelnde Dr. C.___ hin (vgl. Urk. 7/65/5 mit Hinweis auf Urk. 7/ 21) und die Gutachter erachteten eine vorübergehend 100-50%ige und weiterhin 30%ige Arbeitsunfähigkeit dennoch als ausgewiesen. Es kann somit keine Rede davon sein, dass die Gutachter teilweise bewusst unwahre Angaben gemacht hätten, um ihre Einschränkungen in der Alltagsgestaltung zu verharm losen oder die biographischen Angaben zu ihren Ungunsten zu verdrehen ( Urk. 1 S. 10 f.). 5.3 Die Einwendungen der Beschwerdeführerin vermögen damit nichts an der Be weiskraft des Gutachtens zu ändern. Auf dieses ist vielmehr abzustellen und auf die beantragte Neubegutachtung ( Urk. 1 S. 2) zu verzichten. Zu prüfen bleibt je doch die von den Gutachter n attestierte Arbeitsfähigkei t aus psychischen Grün den von 0 % von Dezember 2013 bis April 2015 mit an schliessender Steigerung auf 50 % bis Oktober 2015 und weiterer Steigerung auf 70 % bis August 2016. 6. 6. 1 Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts kann die ärztliche Arbeitsfähig keitsschätzung, zumindest ohne einlässliche Befassung mit den spezifischen nor mativen Vorgaben und ohne entsprechende Begründung, zwar den rechtlich ge forderten Beweis des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 Abs. 2 ATSG) nicht erbringen, weil sie weitgehend vom Ermessen des medizinisch-psychiatri schen Sachverständigen abhängt. Die medizinische Einschätzung der Arbeitsfä higkeit ist aber eine wichtige Grundlage für die anschliessende juristische Beur teilung der Frage, welche Arbeitsleistung der versicherten Person noch zugemutet werden kann (BGE 140 V 193 E. 3.2). Dabei gilt, dass die versicherte Person als grundsätzlich gesund anzusehen ist und sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen kann (vgl. BGE 141 V 281 E. 3.7.2). Hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfä higkeit haben sich sowohl die medizinischen Sachverständigen als auch die Or gane der Rechtsanwendung bei ihrer Einschätzung des Leistungsvermögens an den normativen Vorgaben zu orientieren; die Gutachter im Idealfall gemäss der entsprechend formulierten Fragestellung (BGE 141 V 281 E. 5.2). Die Rechtsan wender prüfen die medizinischen Angaben frei insbesondere daraufhin, ob die Ärzte sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten ha ben und ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 E. 6). Im Rahmen der Beweiswürdigung obliegt es den Rechts anwendern zu überprüfen, ob in concreto ausschliesslich funktionelle Ausfälle bei der medizinischen Einschätzung berücksichtigt wurden und ob die Zumutbar keitsbeurteilung auf einer objektivierten Grundlage erfolgte (BGE 141 V 281 E. 5.2.2; Art. 7 Abs. 2 ATSG). Es soll keine losgelöste juristische Parallelüberprü fung nach Massgabe des strukturierten Beweisverfahrens stattfinden (BGE 141 V 281 E. 5.2.3; vgl. auch Andreas Traub, in: Ueli Kieser [Hrsg.], Sozial versicherungsrechtstagung 2016, S. 142 Ziff. 3.3.3), sondern im Rahmen der Be weiswürdigung überprüft werden, ob die funktionellen Auswirkungen medizi nisch anhand der Indikatoren schlüssig und widerspruchsfrei festgestellt wurden und somit den normativen Vorgaben Rechnung tragen (BGE 141 V 281 E. 6; Ur teil des Bundesgerichts 8C_260/2017 vom 1. Dezember 2017 E. 4.2.4). Entschei dend bleibt letztlich immer die Frage der funktionellen Auswirkungen einer Stö rung, welche im Rahmen des Sozialversicherungsrechts abschliessend nur aus ju ristischer Sicht beantwortet werden kann. Nach BGE 141 V 281 kann somit der Beweis für eine lang andauernde und erhebliche gesundheitsbedingte Arbeitsun fähigkeit nur dann als geleistet betrachtet werden, wenn die Prüfung der mass geblichen Beweisthemen im Rahmen einer umfassenden Betrachtung ein stimmi ges Gesamtbild einer Einschränkung in allen Lebensbereichen (Konsistenz) für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit zeigt. Fehlt es daran, ist der Beweis nicht ge leistet und nicht zu erbringen, was sich nach den Regeln über die (materielle) Beweislast zuungunsten der rentenansprechenden Person auswirkt (BGE 144 V 50 E. 4.3, 143 V 418 E. 6 ). 6. 2 6. 2.1 Beeinträchtigungen der psy chischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschä den eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In je dem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit un abhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 6. 2. 2 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1 4. April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlau ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die ge samthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom 7. März 2018 E. 4.2.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3) - Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) - Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2) Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 7.4). 6. 3 6. 3.1 Was den K omplex „Gesundheitsschädigung" respektive den Indikator der „Aus prägung der diagnoserelevanten Befunde“ angeht, ist festzuhalten, dass nur dort, wo bereits in den Diagnosekriterien ein Bezug zum Schweregrad gefordert wird, ein solcher nicht erreichter Schweregrad gegebenenfalls bereits den Ausschluss einer krankheitswertigen Störung erlauben würde. Verallgemeinert auf sämtliche psychiatrischen Diagnosen angewendet, greift diese Auffassung jedoch zu kurz. Fehlt in der Diagnose die Schweregradbezogenheit, zeigt sich die Schwere der Störung in ihrer rechtlichen Relevanz erst bei deren funktionellen Auswirkungen ( vorgenannter BGE 143 V 418 E. 5.2.2). Die Beschwerdeführer in leidet gemäss den Gutachtern sowie ihrer behandelnden Psychiaterin an verschiedenen psychi schen Störungen. Es liegen aber auch gewichtige psych osoziale Belastungsf akto ren ( vorübergehende Krebse rkrankung Ehemann, Drogensucht Schwester, finan zielle Probleme) vor, welche rechtlich keine Invalidität zu begründen mögen. In Bezug auf den funktionellen Schweregrad erweist sich der Indikator der diagno serele vanten Befunde damit als höchstens mittelgradig ausgeprägt. 6.3. 2 Bezüglich des Indikators „Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder – resis tenz “ nahm die Beschwerdeführerin erstmals im Dezember 2013 eine psychiatri sche Behandlung in Anspruch. Ihr Gesundheitszustand scheint sich seither nicht verändert zu haben, doch war einerseits ihre Compliance nicht immer gut (vgl. Urk. 7/58 S. 53 sowie Abbruch der Behandlung durch Dr. med. Han, Psychoso matische und Psychosoziale Medizin SAPPM, nachdem die Beschwerdeführerin nur unzuverlässig mitgearbeitet habe, Urk. 3/10 S. 2) und sind andererseits die Behandlungsmöglichkeiten noch nicht ausgeschöpft. So empfahlen die Gutachter eine psychosomatisch orientierte stationäre Behandlung, eine Behandlung der Verlusterlebnisse sowie eine adäquate Therapie der Panikstörung. Von einer Be handlungsresistenz kann damit noch längst nicht gesprochen werden. 6.3.3 Störungen fallen unabhängig von ihrer Diagnose bereits dann als rechtlich be deutsame Komorbiditäten in Betracht, wenn ihnen im konkreten Fall ressourcen hemmende Wirkung beizumessen ist (vorgenannter BGE 143 V 418 E. 8.1). Als „Komorbiditäten“ zu berücksichtigende krankheitswertige Störungen sind vorlie gend mit den verschiedenartigen psychischen Beschwerden ausgewiesen. 6.3.4 Bei den Komplexen „Persönlichkeit“ und „sozialer Kontext“ ergibt sich Folgen des: Die Beschwerdeführerin ist seit 1990 ver heiratet und führt mit ihrem Ehe mann seit Jahrzehnten eine stabile, tragfähige Beziehung ( Urk. 7/1 S. 1 und Urk. 3/8 S. 1). Sie hat zwei erwachsene Töchter, wovon die Ältere bei ihnen wohnt und sie im Haushalt unterstützt. Durch ihre Einbettung in die Familie und die ihr obliegenden Aufgaben erhält sie eine Tagesstruktur. Trotz des von ihr geschilder ten sozialen Rückzugs enthält ihr Lebenskontext damit bestätigende, sich poten ziell günstig auf die Ressourcen auswirkende Faktoren. Hinweise auf eine auffäl lige Persönlichkeitsstruktur, welche negative Auswirkungen auf das Leistungs vermögen hätte, bestehen keine. 6.3.5 In der Kategorie „Konsistenz“ (bezüglich Abgrenzung und gegenseitigen Bezü gen zu den Komplexen „Persönlichkeit“ und „sozialer Kontext“ eingehend Michael E. Meier, Ein Jahr neue Schmerzrechtsprechung, in: Jusletter vom 11. Juli 2016, S. 28 ff. [nachfolgend: Ein Jahr Schmerzrechtsprechung], vgl. auch Michael E. Meier, Zwei Jahre neue Schmerzrechtsprechung, in: Riemer-Kafka/ Hürzeler [Hrsg.], Das indikatorenorientierte Abklärungsverfahren, 2017, S. 105-148, S. 136 ff. [nachfolgend: Zwei Jahre Schmerzrechtsprechung]) zielt der Indikator „ gleich mässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbe reichen“ auf die Frage ab, ob die diskutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufgabenbereich) einerseits und in den sonsti gen Lebensbereichen (z.B. Freizeitgestaltung) anderseits gleich ausgeprägt ist, wobei das Aktivitätsniveau der versicherten Person stets im Verhältnis zur gel tend gemachten Arbeitsunfähigkeit zu sehen ist (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1). Das Aktivitätsniveau de r Beschwerdeführer in ist deutlich eingeschränkt. Sie hat jedoch eine Tagesstruktur, vermag mit Pausen wenigstens einen Teil des Haus halts zu erledigen, kocht jeden Abend für ihren Ehemann und isst mit diesem. Ansonsten sitzt oder liegt sie überwiegend im Wohnzimmer und liest zwischen durch etwas. E ine gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus verglichen mit der geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit von 100 % ist damit nicht erstellt. 6.3.6 Im Rahmen des Indikators „behandlungs- und eingliederungsanamnestisch aus gewiesener Leidensdruck“ (zur Abgrenzung vom Indikator „Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz“ vgl. Michael E. Meier, Ein Jahr Schmerz rechtsprechung, S. 25 Rz 60 und Michael E. Meier, Zwei Jahre Schmerzrecht spre chung, S. 129) weist d ie Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben ver nachlässigt wer den (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliede rungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex „Gesundheitsschädigung") auf den tatsächlichen Leidensdruck hin. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Verhalten der versicherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Einglie derung. Inkon sistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend ge machte Ein schränkung sei anders begründet als durch eine ver sicherte Gesund heitsbeein trächtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2). Die Beschwerdeführerin steht seit Dezember 2013 in psychiatrischer B ehandlung, doch unterbrach sie diese Ende 2014 und wechselte erst mehrere Monate später auf entsprechende Aufforderung der Beschwerdegegnerin hin im April 2015 zu Dr. G.___ (vgl. Urk. 7/34 und Urk. 7/36-37). Auch eine Behandlung in der K.___ brach sie bereits nach dem Eintrittsgespräch wieder ab (vgl. Urk. 7/72/9). Im April 2017 brach zudem Dr. L.___ die bei ihr begonnene Therapie wegen unzuverlässiger Mitarbeit der Beschwerdeführerin wieder ab ( Urk. 3/10 S. 2). Die Behandlung bei Dr. C.___ fand ein- bis viermal pro Monat statt (E. 3.2 hievor und Urk. 7/26 S. 3), diejenige bei Dr. G.___ alle zwei Wochen ( Urk. 7/58 S. 17 und Urk. 7/73 S. 5). Bislang erfolgte eine rund dreiwöchige stationäre psychiatrische Behandlung (E. 3. 3 hievor ), nicht aber eine psychosomatisch orientierte stationäre oder eine adäquate Behandlung der Panikstörung mit entsprechender pharmakologischer Therapie. In Anbetracht der geltend gemachten ausgeprägten Beschwerden kann bei einer solch en Behandlungsintensität nicht von einem ausgewiesenen Leidens druck gesprochen werden. Die Beschwerdeführer in hat sich zudem nie nachweis lich um Eingliederungsmassnahmen bemüht. Eingliederungsanamnestisch ist da mit kein Leidensdruck ausgewiesen. 6.3.7 Zusammenfassend ist bei gesamthafter Betrachtung über die massgeblichen Indi katoren eine medizinisch-gesundheitliche Anspruchsgrundlage, welche wenigs tens vorübergehend zur An erkennung einer für eine Rentenzusprache erforderli chen Arbeitsunfähigkeit von über 85 % (vgl. dazu E. 4. 4 hievor ) aus psychischer Sicht führen könnte, nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen. Es erübrigt sich damit, auf den von den Gutachtern dargelegten Verlauf der Ar beitsunfähigkeit ab Dezember 2013 (E. 5.1 hievor ) weiter einzugehen. 6.4 Der massgebliche Beurteilungszeitraum umfasst lediglich die Zeit bis zum ver fü gungsweisen Abschluss des Verwaltungsverfahrens am 6. April 2017 (BGE 132 V 215 E. 3.1.1). Am 1 5. Mai 2017 machte die Beschwerdeführerin bei der Beschwer degegnerin eine Verschlechterung geltend, wies auf den Beginn einer stationären Behandlung am 7. Mai 2017 hin und ersuchte um Sistierung des Verfahrens bis zum Gerichtsentscheid in vorliegender Sache (Urk. 7/85). Der am 23. Juni 2017 im Beschwerdeverfahren eingereichte Austrittsbericht des M.___ vom 2 1. Juni 2017 ( Urk. 9 und Urk. 10) ist damit vorliegend nicht zu be rücksichtigen, sondern wird von der Beschwerdegegnerin im Rahmen der bereits erfolgten Neuanmeldung zu prüfen sein. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 7. Die Kosten des Verfahrens (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) sind auf Fr. 1’000.-- festzulegen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 1 ’ 0 00.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Amanda Guyot - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 9 und Urk. 10 - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes ge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubLanzicher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.00541 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Lanzicher Urteil vom 20. November 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Amanda Guyot GN Rechtsanwälte St. Leonhard-Strasse 20, 9001 St. Gallen gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Die 1966 geborene X.___ war zuletzt ab dem 1. Mai 2011 in einem gerundet 32 % - beziehungsweise ab 1 0. Dezember 2012 23 % -Pensum als Küchenhilfe im Café J.___ angestellt. Am 1 5. Juli 2013 meldete sie sich unter Hinweis auf Schmerzen in beiden Händen, Armen, Hüften, Knien und Füssen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/1 und Urk. 7/8 ). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen, veranlasste eine Abklärung im Haushalt (Bericht vom 1 0. Oktober 2014; Urk. 7/26) und liess die Versicherte durch die Y.___ AG polydisziplinär (allge meininternistisch, psychiatrisch, rheumatologisch) begutachten (Expertise vom 2. August 2016; Urk. 7/58 ). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/67 und Urk. 7/73 ) wies sie das Leistungs begehren mit Verfügung vom 6. April 2017 (Urk. 2) ab. 2. Da gegen erhob die Versicherte am 1 5. Mai 2017 Beschwerde (Urk. 1) und bean tragte, die Verfügung vom 6. April 2017 sei aufzuheben und es sei die Vorinstanz zu verpflichten, ihr ab Januar 2014 eine ganze Invalidenrente auszurichten. Eventualiter sei die Sache zur weiteren medizinischen Abklärung an die Vorinstanz zurückzuweisen, wobei diese zu verpflichten sei, ein neues polydis ziplinäres Gutachten einzuholen und auch die Fachbereiche Neurologie und Neu ropsychologie zu begutachten (S. 2). Dazu legte sie mehrere Berichte auf (Urk. 3/6-11). Am 7. Juni 2017 (Urk. 6 ) beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen, was der Beschw erdeführerin mit Verfügung vom 9. Juni 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8 ). Mit Eingabe vom 2 3. Juni 2017 ( Urk. 9) reichte die Beschwerdeführerin einen Bericht ( Urk. 10) nach. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er halten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgelt lichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen). Nach der bis 3 1. Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146; vgl. Art. 27 und 27 bis der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) in der seit dem 1. Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestimmung zur Änderung der IVV vom 1. Dezember 2017, in Kraft seit 1. Januar 2018) wird zu nächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgaben bereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invalidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss berücksichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teilerwerbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Ad dierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c). 1. 4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver fügung vom 6. April 2017 (Urk. 2) damit, dass die in den Berichten genannten Diagnosen erst zusammen mit der invalidenversicherungsrechtlich irrelevanten privaten Situation eine Arbeitsunfähigkeit ergäben. Unter ausreichender Therapie seien sie zudem behandelbar. Am Gutachten werde festgehalten. Von einem Lei den, welches zu einer langandauernden Arbeitsunfähigkeit führe, könne nicht ausgegangen werden (S. 1 f.). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), der medizinische Sachverhalt sei ungenügend abgeklärt worden. Aufgrund ihrer kognitiven Beeinträchtigungen hätten anlässlich der Begutachtung auch die Fachbereiche Neurologie und Neuropsychologie abgeklärt werden müssen. Bei der behandelnden Psychiaterin sei nie ein Bericht eingeholt worden, ebenso we nig bei ihrer Hausärztin (S. 7 f.). Das eingeholte Gutachten sei - aus näher darge legten Gründen - nicht beweiskräftig. Es werde zudem bestritten, dass die ermit telte Arbeitsunfähigkeit von 30 % ausschliesslich durch psychosoziale Faktore n verursacht worden sei (S. 8-1 4 ). Gutachter Dr. med. Z.___, Facharzt für Innere Medizin FMH und Chefarzt der Y.___ AG, werde als sowohl in fachlicher als auch in persönlicher Hinsicht unqualifiziert er Experte abgelehnt (S. 11 f.). Weitere me dizinische Abklärungen seien unerlässlich und es sei eine Neubegutachtung zu veranlassen. Aus den bisherigen Akten gehe eine ununterbrochene Arbeitsunfä higkeit von 100 % hervor, weshalb sie nach dem bisherigen Abklärungsstand Anspruch auf eine ganze Rente habe (S. 14). 3. 3.1 Dr. med. A.___, Innere Medizin und Rheumatologie FMH, führte in seinem Be richt vom 9. Dezember 2013 ( Urk. 7/12) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (S. 1): - Arthralgien Hände beidseits, Differentialdiagnose Insertionstendinopathien - Röntgen Hände beidseits 2 2. Mai 2013: Minime PIP Fingerpolyarthrose und Rhizarthrose beidseits, ansonsten altersentsprechend - MR beider Hände vom 3 1. Mai 2013: altersentsprechend, keine relevanten Arthrosen / Arthritiden - Zervikobrachialgie beidseits - Röntgen Halswirbelsäule 2 2. Mai 2013: Initial Spondylarthrosen C5/6 und C6/7 beidseits, ansonsten altersentsprechend - Anamnestisch sonographisch normale Schulter- und Ellbogen-Befunde rechts (11/ 20 12) - Anamnestisch neurologische Untersuchung 12/ 20 12 ohne Korrelat, Herr Dr. B.___ - ausgeprägte myofasziale Schmerzen - Epicondylopathia humeri radialis beidseits - Fibromyalgiesyndrom, Erstmanifestation 08/ 20 13 - 08/ 20 13 sämtliche Fibromyalgie Tenderpoints positiv Dazu hielt er fest, aus rheumatologischer Sicht seien die Einschränkungen ge ringgradig, massgeblich sei das Fibromyalgiesyndrom wahrscheinlich an den Symptomen ursächlich beteiligt, weswegen eine psychiatrische Beurteilung indi ziert wäre. Eine Arbeitsunfähigkeit sei von ihm weder attestiert noch thematisiert worden. Aus rein rheumatologischer Sicht beständen für eine behinderungsange passte Tätigkeit (leichte bis mittelschwere wechselbelastende Arbeiten) keine Ein schränkungen (S. 2). 3.2 Dr. med. C.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, stellte in seinem undatier ten Bericht (Versanddatum 2 4. Februar 2014) folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: - Mittelgradige depressive Episode ( „larvierte Depression“) mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11), bestehend seit mindestens 2012 Zudem hielt er folgende Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest: - Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0), schleichend aufgetreten etwa 2011/2012 Dazu führte er aus, die Beschwerdeführerin stehe seit dem 1 4. Dezember 2013 in seiner integrierten psychiatrischen Behandlung, dies mit 2-4 Sitzungen monat lich. Vordergründig sei sie vor allem durch das seit einiger Zeit bestehende Schmerzsyndrom eingeschränkt. Die Hauptproblematik liege jedoch eher in einer seit längerem bestehenden schleichenden depressiven Entwicklung, welche auf den ersten Blick schwierig zu entdecken und diagnostizieren sei, gerade auch weil eine deutliche Dissimulationstendenz bestehe. Die Depressivität äussere sich in ausgeprägten Überforderungsgefühlen, im Gefühl der Erschöpftheit, in fehlenden Selbstwirksamkeitsüberzeugungen, Rückzugstendenz, Scham, Schuld und Insuf fizienzgefühlen. Mit der Erledigung ihrer persönlichen, administrativen, finanzi ellen und familiären Angelegenheiten stosse sie an die Grenzen ihrer Belastbar keit. 3.3 Dr. med. D.___, Leitender Arzt, und Dr. phil. E.___, Leitende Psychologin, vom Sanatorium F.___, wo sich die Beschwerdeführerin vom 2 5. November bis 19. Dezember 2014 in stationär-psychiatrischer Behandlung befand, führten im Austrittsbericht vom 2 3. Dezember 2014 ( Urk. 7/33) folgende Hauptdiagnose auf (S. 1) : - mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) Zudem stellten sie folgende Nebendiagnose (S. 1) : - Fibromyalgie Dazu hielten sie fest, zu Beginn der Behandlung sei es ihr schwergefallen, die Diagnose Depression anzunehmen, da sie diese mit Eigenschaften wie Faulheit und Schwäche in Verbindung gebracht habe. Die depressiven Symptome wie An triebslosigkeit, Motivationslosigkeit sowie Freudlosigkeit habe sie zeitlich in Be ziehung mit dem Ausbruch ihrer Fibromyalgie gestellt. Seither habe ihr Bewe gungsradius kontinuierlich abgenommen und den Sport, den sie vor dem Aus bruch der Fibromyalgie getrieben habe, habe sie schmerzbedingt nicht mehr aus üben können. Die fehlende körperliche Betätigung sowie das Gefühl, auf H i lfe von anderen angewiesen zu sein, hätten bei ihr depressive Beschwerden ausge löst, welche durch den sozialen Rückzug noch verstärkt worden seien. Im Rahmen der Therapie hätten diese aufrechterhaltenden Mechanismen gemeinsam mit der Beschwerdeführerin erarbeitet werden können, was es ihr letztlich möglich ge macht habe, die Diagnose Depression für sich anzunehmen. Sie sei nach vier Wo chen in deutlich besserer Grundstimmung ausgetreten (S. 2 f.). 3.4 Dr. med. G.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, führte am 2. Dezember 2015 aus ( Urk. 7/41), die Beschwerdeführerin stehe seit dem 1 6. April 2015 in ihrer Behandlung. Es bestehe ein das körperliche und psycho soziale Funktionsniveau erheblich beeinträchtigendes komplexes Störungsbild, welches ihr Alltagsleben und ihre Erwerbstätigkeit massiv einschränke bezie hungsweise verunmögliche (S. 1). Ein im Zusammenhang mit den kognitiven Be einträchtigungen durchgeführtes MRI des Schädels inklusive MR-Angiographie habe eine unspezifische posteriore parietale Atrophie ergeben, ansonsten hätten keine Hinweise auf einen Morbus Alzheimer oder eine frontotemporale Demenz bestanden. Bei weiterer Zunahme der kognitiven Symptomatik sei eine Verlaufs kontrolle in einem Jahr empfohlen worden. Hinweise für eine vaskuläre Leu kencephalopathie oder einen ischämischen Infarkt hätten nicht bestanden. The rapeutisch werde eine wirksame antidepressive Psychopharmakotherapie durch eine hohe Suszeptibilität für unerwünschte Arzneimittelwirkungen erschwert. Insbesondere aufgrund der hochdosierten zentral wirksamen Schmerztherapie be ständen hierbei auch relevante Interaktionen, die eine geeignete Medikation er schweren würden (S. 2). Zur angemessenen Beurteilung des Funktionsniveaus werde eine psychiatrisch-rheumatologische Begutachtung empfohlen (S. 3 ). 3.5 Dr. med. H.___, Facharzt für Rheumatologie FMH, med. pract. I.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, und Dr. Z.___ von der Y.___ AG, stell ten in ihrem Gutachten vom 2. August 2016 ( Urk. 7/59) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 41 ): - Somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) - Neurasthenie (ICD-10 F48.0) - Panikstörung (episodisch paroxysmale Angst) (ICD-10 F41.0) Zudem hielten sie folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 41 ): - Multilokuläres Ganzkörperschmerzsyndrom ohne anatomisch erklärbares Kor relat - Migräne ohne Aura - Anamnestisch Asthma bronchiale mit/bei: - aktuell normaler Lungenfunktionsprüfung - Kontaktanlässe mit Bezug auf die wirtschaftliche Lage (ICD-10 Z59) - Kontaktanlässe mit Bezug auf Kindheitserlebnisse, Tod der kleinen Schwester, Drogenabhängigkeit der m ittleren Schwester (ICD-10 Z61) Dazu führten sie aus, a us allgemein-medizinischer Sicht sei die Beschwerdefüh rerin für alle bisherigen Tätigkeitsbereiche als zu 100 % arbeits fähig zu beurtei len (S. 44 f.). Bei der rheumatologischen Untersuchung finde sich eine diskrete Fehlhaltung der Brustwirbelsäule mit tiefreichender akzentuierter Brustkyphose und einem leich te n Schultertiefstand rechts bei absolut freier W irbelsäulenbeweg lichkeit. Diese Befunde würden die praktisch ubiquitären Schmerzen der Beschwerdeführerin nicht erklären. Im Dezember 2015 habe sie vermutlich ein Lumboischialgiesyn drom durchgemacht, wobei heute als Restbefund noch ein leichtes Taubheitsge fühl am lateralen rechten Fuss bestehe, welches sie aber funktionell nicht ein schränk e. Die Gelenke würden sich durchwegs frei und schmerzlos bewegen und keinerlei Defizite zeigen. Die ubiquitären Schmerzen periartikulär an den Gelen ken, aber auch im Bereiche der Muskulatur und der brennende Schmerz der Haut und der Kopfhaut seien Ausdruck eines Ganzkörperschmerzsyndroms ohne ei gentliches anatomi sches Korrelat. A usgeschlossen sei ein entzündlich rheumati sches Geschehen, eine beginnende Kollagenose, aber auch eine Myopathie. Dem entsprechend sei die Beschwerdeführerin in ihrer zuletzt ausgeüb ten Tätigkeit als Küchenhilfe aus rein rheumatologi scher Sicht bei fehlenden Defiziten im Bereiche der Gelenke und der Wirbelsäule sowie der Muskulatur 100%ig arbeitsfähig ( S. 45). Im Rahmen der psychiatrischen Exploration hätten sich keine der Basissymptome einer depressiven Episode gefunden. Die Beschwerdeführerin berichte nur über eine schmerzbedingte Antriebsvermin derung und eine erhöhte Tagesmüdigkeit, was allerdings aufgrund der massiven Schlafstörung (Angst vor dem Einschlafen) nicht weiter verwunder e. Leichtere depressive Verstimmungen und Ängste kämen sowohl bei der „somatoformen Schmerzstörung" als auch bei der „Neurasthenie" vor. Bei einer Neurasthenie könne auch der Schlaf gestört sein. Ebenso kämen Freudlosigkeit und abnehmendes körperliches Wohlbefinden sowie muskuläre und andere Schmerzen vor. Sie schildere die typischerweise bei einer „Panikat tacke" auftretenden Symptome wie wiederkehrende Angstattacken, die sich nicht auf eine spezifische Situation oder besondere Umstände beschränken würden, des halb nicht vorhersehbar seien und etwa einmal wöchentlich aufträten. Bei den generalisierten Ganzkörperschmerzen handle es sich um einen Weichteilschmerz, der sich wie „Brennn esseln" anfühle. Insgesamt fühle sie sich in ihrer Haut sehr unwohl. Dies ha be im Verlauf dazu geführt, dass sie zu Hause immer weniger ihren Haushaltstätigkeiten nachgehen könne und sich inzwischen hilflos, wertlos und nutzlos wie ein Pflegefall fühle. Sie habe ehemalig Sport getrieben, traue sich nunmehr aber kaum noch vor die Tür und überlasse auch die Spaziergänge mit dem Hund dem Ehemann oder der Tochter. Ihren Haushalt könne sie jedoch mit Pausen erledigen, sie könne die Wohnung putzen, allabendlich eine warme Mahl zeit zubereiten und aktuell sogar für den Ehemann Diät kochen, da dieser sich kürzlich einer Gallenblasenoperation habe unterziehen müssen. Sie sei auch im stande Auto zu fahren, habe aber Mühe, sich in fremder Umgebung zu orientie ren. Der innerpsychische Konflikt, welcher der „somatoformen Schmerzstörung" zugrunde lieg e, sei möglicherweise in unverarbeiteten Verlusterleb nissen begrün det (frühe r Tod der kleinen Schwester, Abhandenkommen der noch lebenden an deren Schwester infolge schwerer Drogenabhängigkeit, Trennung vom jahrelang durch sie betreuten Sohn der Schwester). Diesen für sie traumatisierende n Erfah rungen habe sie jahrelang unter stetiger Aktivität, auch in sportlicher Hinsicht, und vielfältigen Lebensaufgaben wie auch freudiger Arbeitstätigkeit entkommen können. So habe sie entsprechende Gefühle gar nicht wahr genommen, sodass sich schliesslich bei „relativer Ruhe" ein generalisiertes Schmerzsyndrom ent wi ckelt habe, für das keine somatische Grundlage habe gefunden werden können. Die einzelnen Diagnosen würden für sich genommen nicht zu eine r psychiatrisch begründbaren Ar beitsunfähigkeit führen. Das Zusammenspiel führ e jedoch a uf dem Boden der biografisch be dingten Ver l usterlebnisse (psychosoziale Faktoren) ohne psychosomatisch fundierte (zunächst stationäre) und suffiziente Behand lung aus r ein psychiatrischer Sicht zu ei ner Arbeitsunfähigkeit von 30 %. Nach einer entsprechenden ausreichend intensiven und lang andauernden Behandlung sei davon auszuge h en, dass wieder eine 100%ige Arbeitsfä higkeit erl angt werden könne (S. 45-47). Retrospektiv sei die Beschwerdeführerin seit Beginn ihrer Krankschreibung im Dezember 2013 bis zur Aufnah me der regelmässigen psychiatrisch-psychothera peutische n Behandlung bei Dr. G.___ am 1 6. April 2 015 mehrheitlich zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Spätestens ab Oktober 2015 (also sechs Monate nach Behandlungsbeginn) hätte dank der Psychotherapie, welche laut der Be schwerdeführerin subjektiv auch wirksam gewesen sei, wieder eine 50%ige Ar beitsfähigkeit hergestellt worden sein müssen. Aufgrund der aktuellen Sympto matik könne heute noch von einer 30%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden, welche sich unter Therapie wohl weiter steigern lasse. Zu letzt sei sie in einem Café in einem 40 % -Pensum tätig gewesen. Bezogen auf ein Vollzeitpensum sei ihr diese Tätigkeit aus interdisziplinärer Sicht zu 70 % zumu t bar. Die Haushaltsabklärung von Oktober 2014 habe eine Einschrän kung im Haushaltsbereich von ebenfalls knapp 30 % (28,5 % ) ergeben. Dies sei aufgrund der aktu el len Befunde immer noch nachvollziehbar und plausibel. Auch in einer körperlich leichten bis intermittierend mittelschweren Verweistätigkeit sei sie m e dizinisch-theoretisch zu 70 % arbeitsfähig (S. 47 f.). 3.6 Dr. med. B.___, Neurologie FMH, führte in seinem Bericht vom 2 7. April 2017 ( Urk. 3/7) folgende Diagnosen auf: - Status nach u n klarer prolongierter Episode mit Amnesie/Verwirrtheitsepisode Mitte Februar 2017 - aktuell keine sicheren Anhaltspunkte für eine zugrundeliegende organisch-neurologische Ursache - leichtgradige kognitive Defizite (vermehrte Vergesslichkeit, Konzentrations störungen) - am ehesten im Rahmen einer depressiven Stimmungslage Dazu hielt er fest, für die aktuell beklagten leichtgradigen kognitiven Defizite ergäben sich keine Hinweise auf eine zugrundeliegende organisch-neurologische Ursache. Auch die prolongierte Episode mit Amnesie (Blackout) bleibe ätiologisch unklar. Aktuell ergäben sich keine Hinweise auf ein zugrundeliegendes epilepti sches Geschehen. Bei der EEG-Untersuchung zeige sich eine normale Grundakti vität, zusätzlich eine unspezifische ( bifrontotemporal -betonte) Funktionsstörung ohne Nachweis epilepsieverdächtiger Potentiale. In der klinisch-neurologischen Untersuchung fänden sich keine Auffälligkeiten. Auch bei der neuropsychologi schen Exploration ergäben sich keine Hinweise auf eine relevante Beeinträchti gung der kognitiven Funktionen. Die beklagten kognitiven Defizite seien am ehesten im Rahmen der bekannten Depression (depressive Stimmungslage) zu in terpretieren. Bei der aktuellen MRI-Untersuchung ergäben sich keine Hinweise auf eine neurodegenerative Erkrankung, insbesondere nicht auf einen Morbus Alzheimer oder eine f rontotemporale Demenz. Von neurologischer Seite bestehe derzeit kein dringender weiterer Abklärungsbedarf. Sollten sich allerdings ähnli che Episoden (Amnesie, Verwirrtheit) wiederholen, müsse erneut ein epileptisches Geschehen ausgeschlossen werden. 4. 4. 1 In Bezug auf die Qualifikation der Beschwerdeführerin ging die Beschwerdegeg nerin von einer 32%igen Erwerbstätigkeit sowie einer 68%igen Tätigkeit im Auf gabenbereich aus. Die Beschwerdeführerin machte hingegen eine 100%ige Er werbstätigkeit im Gesundheitsfall geltend ( Urk. 1 S. 10). 4.2 Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Ren tenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invaliditätsbe messung ( Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b). Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hy pothetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonde ren sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhält nisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der über wiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b ). Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Be urteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4). 4.3 Anlässlich der Haushaltsabklärung vom 1 0. Oktober 2014 (Urk. 7/26) gab die Be schwerdeführerin zu Protokoll, bei guter Gesundheit würde sie einer 80-100%igen Erwerbstätigkeit nachgehen (S. 4). Dazu ist jedoch festzuhalten, dass sie seit ihrer Einreise in die Schweiz im August 2006 nie in einem solchen Pensum erwerbstätig war (vgl. Urk. 7/7). Ab Mai 2011 arbeitete sie mit einem knapp 32 %-Pensum im Café J.___ ( Urk. 7/8), zu diesem Zeitpunkt war ihre Gesundheit noch nicht beeinträchtigt. Dass sie eine zusätzliche Teilzeitstelle oder eine andere Arbeit mit einem höheren Pensum gesucht hätte, wurde von ihr weder belegt, noch vermochte sie weitere diesbezügliche Angaben zu machen. Vielmehr gab ihr ehemaliger Arbeitgeber auf entsprechende Anfrage der Beschwerdegegnerin hin an, sie habe nie ein Interesse gezeigt, mehr Arbeiten/Stunden zu übernehmen oder ihr Tätigkeitsfeld auszuweiten, auch nicht, als ihr dies offeriert worden sei. Die Möglichkeit, Überstunden zu machen, habe sie nicht wahrgenommen und auch nie kommuniziert, dass sie beispielsweise aus finanziellen Gründen mehr würde arbeiten wollen ( Urk. 7/26/5). Ihre beiden Töchter waren bei Aufnahme der Tätigkeit im Café J.___ 17 und 20 Jahre alt, eine Unterstützungsbedürftigkeit, welche gegen eine höhere als die 32 %ige Erwerbstätigkeit gesprochen hätte, be stand damit seit Längerem nicht mehr. Dennoch hat die Beschwerdeführerin ihr Arbeitspensum nicht erhöht. Sie ist seit 1990 verheiratet, ihr Ehemann erzielt ein E inkommen von Fr. 5'787.60 (Urk. 7/26/4 und Urk. 7/1/1). Anlässlich der Begut achtung gab sie an, um keine finanziellen Sorgen zu haben, würden sie eigentlich die zuvor verdienten F r. 1'200.-- brauchen (Urk. 7/58 S. 33), vom Erfordernis eines höheren Einkommens und damit einhergehend der Notwendigkeit eines hö heren Arbeitspensums war nicht die Rede. Die behauptete 100%ige Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall ist zusammengefasst nicht nachvollziehbar. Vielmehr legen die Summe der einzelnen Aspekte der er werblichen Umstände der Beschwerdeführerin nahe, dass sie bei intakter Gesund heit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit einer ausserhäuslichen Erwerbstätig keit im Umfang von 32 % nachgegangen wäre. Ausschlaggebend ist ihre Erwerbs biografie, gemäss welcher sie bei Ausbruch der gesundheitlichen Beschwerden be reits während mehreren Jahren aus nicht medizinischen Gründen nicht oder le diglich in einem tiefen Teilzeitpensum erwerbstätig war. Sie ist somit als zu 32 % erwerbs- und zu 68 % im Haushalt tätig zu qualifizieren. Die 28.5%ige Einschrän kung im Aufg abenbereich (vgl. Urk. 7/26/9) ist ausgewiesen und nicht bestritten. 4.4 Bei einer Gewichtung des Aufgabenbereichs zu 68 % und einer dabei bestehenden Einschränkung von 28.5 % ergibt sich ein diesbezüglicher Teilinvaliditätsgrad von 19.38 %. Damit die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Rente der Invali denversicherung hätte, wäre im Erwerbsbereich ein Teilinvaliditätsgrad von min destens 20.12 % (39.5-19.38) erforderlich beziehungsweise bei einer Gewichtung zu 32 % eine Arbeitsfähigkeit von weniger als 11.88 % ( 0.32 x[ 100- { 20.12/0.32 } ]) in der angestammten Tätigkeit (vgl. bis 3 1. Dezember 2017 gültige Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemisch ten Methode E. 1.3 hievor ). Dies gilt es nachfolgend zu prüfen. 5. 5.1 Das polydisziplinäre Gutachten der Y.___ AG vom 2. August 2016 (E. 3.5 hievor ) beruht auf den erforderlichen allgemeininternistischen, rheumatologischen und psychiatrischen Untersuchungen, ist für die streitigen Belange umfassend und wurde in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den fallrelevanten Vorak ten erstellt. Die Gutachter legten die medizinischen Zusammenhänge einleuch tend dar, beurteilten die medizinische Situation überzeugend und setzten sich mit den geklagten Beschwerden und dem Verhalten der Beschwerdeführerin auseinander. Sie zeigten auf, dass sie aus allgemeininternistischer Sicht nicht in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei und - bei fehlenden De fiziten im Bereiche der Gelenke, der Wirbelsäule sowie der Muskulatur - auch aus rheumatologischer Sicht in der angestammten Tätigkeit keine Arbeitsunfähigkeit bestehe. Sie wiesen auf ein im Dezember 2015 durchgemachtes Lumboischialgiesyndrom hin, welches die Beschwerdeführerin aber funktionell nicht einschränke, und schlossen ein entzündlich rheumatisches Geschehen, eine beginnende Kollagenose oder eine Myopathie aus. Die Gutachter verneinten eine Depression und legten dar, dass eine leichtere depressive Verstimmung und Ängste auch bei einer somatoformen Schmerzstörung beziehungsweise einer Neurasthenie vorkämen, ebenso Freudlo sigkeit, abnehmendes körperliches Wohlbefinden sowie muskuläre und andere Schmerzen. Sie hielten unverarbeitete Verlusterlebnisse fest, welche der somato formen Schmerzstörung zugrunde lägen, und führten aus, dass diese zusammen mit den weiteren psychiatrischen Diagnosen zu einer Einschränkung der Arbeits fähigkeit führen würden. Die Gutach ter gelangten so dann zum ausführlich be gründeten Schluss, dass die Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht in der an gestammten Tätigkeit nicht eingeschränkt ist, aus psychiatrischer Sicht hingegen von Dezember 2013 bis April 2015 eine 100%ige, anschliessend bis Oktober 2015 eine 50%ige und seit August 2016 eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit bestand. Das Gutachten entspricht damit de n rechtsprechungsgemässen Anfor derungen an eine beweiskräftige medizinische Entscheidungsgrundlage (vgl. E. 1.4 hievor ). 5.2 5.2.1 Die Beschwerdeführerin kritisierte das Gutachten in verschiedener Hinsicht. Dazu ist i n Bezug auf ihre Ablehnung von Gutachter Dr. Z.___ ( Urk. 1 S. 11 f.) vorab festzuhalten, dass sich d as Bundesgericht bereits mehrmals mit der Frage der Be fangenheit von Dr. Z.___ zu befassen hatte. Im Entscheid 9C_970/2012 vom 23. April 2013 E. 4.3.2 erwog es, das Dr. Z.___ zur Last gelegte Verhalten be treffe eine Begutachtung, die 2007 stattgefunden habe, somit fast fünf Jahre zu rückliege und überdies eine andere versicherte Person betreffe. Selbst wenn Dr. Z.___ einmal Jahre zuvor entgegen seinen Angaben im Hauptgutachten seine Gesamtbeurteilung ohne vorherige Rücksprache und ausdrückliches Einver ständnis mit einem Teilgutachter, der keine pathologischen Befunde erhoben habe, vorgenommen haben sollte, vermöge dies nicht rund fünf Jahre später noch objektiv den Anschein von Befangenheit zu wecken. Für diese Annahme bedürfe es vielmehr anderer, die konkrete Begutachtung betreffende Umstände. Solche sind vorliegend aber weder in fachlicher noch in persönlicher Hinsicht ausgewie sen. Dass die Gutachter abwertend über die Beschwerdeführerin gesprochen hät ten ( Urk. 1 S. 5), lässt sich dem Gutachten ebenso wenig entnehmen wie Hinweise auf eine sonst irgendwie geartete Voreingenommenh eit. Vielmehr erweist sich das Gutachten und insbesondere die Wiedergabe der Ausführungen der Be schwerdeführerin a ls objektiv und auch respektvoll abgefasst. Hinweise darauf, dass das Gutachten unsorgfältig und nicht lege artis erstellt worden wäre, ergeben sich keine. Von einer diesbezüglichen Befragung der Beschwerdeführerin - wie von ihr beantragt (Urk. 1 S. 5) - sind keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf in antizipierter Beweiswürdigung ( vgl. BGE 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen) zu verzichten ist. 5.2.2 Die Beschwerdeführerin brachte weiter vor, die Beschwerdegegnerin habe ihre Abklärungspflicht verletzt. So hätten d en Gutachtern unter anderem die Unterla gen bezüglich des im November 2015 erlittenen Lumbovertebralsyndroms nicht vorgelegen ( Urk. 1 S. 9). Entgegen ihren Ausführungen wurde dieses von den Gutachtern jedoch berücksichtigt. Dr. H.___ führte diesbezüglich aus, es bestehe als Restbefund noch ein leichtes Taubheitsgefühl am lateralen rechten Fuss, wel ches sie aber funktionell nicht einschränke (E. 3.5 hievor ). Den Gutachtern lagen zudem die aktuellen radiologischen Befunde der Hals-, Lenden- und Brustwirbel säule sowie der rechten Schulter vom 3 0. März 2016 vor (vgl. Urk. 7/58 S. 24) und es ist nicht ersichtlich, welche zusätzlichen Erkenntnisse sie aus dem Bericht der SOS-Ärzte vom 1 8. November 2015 ( Urk. 7/72/3) sowie der Physiotherapie verordnung vom 1 8. Januar 2016 (Urk. 7/72/4 f.) hätten gewinnen können. Wei ter hätte n gemäss der Beschwerdeführerin bei der behandelnden Psychiaterin ein Standard- sowie ein Verlaufsbericht eingeholt werden müssen ( Urk. 1 S. 8). Dr. G.___ äusserte sich jedoch mit Bericht vom 2. Dezember 2015 (E. 3.4 hie vor ) umfassend zu m Gesundheitszustand und erachtete eine Erwerbstätigkeit als nicht möglich. Auf das Einholen eines Formular- oder Verlaufsberichtes konnte damit verzichtet werden. Dass Dr. G.___ im Bericht keine Diagnosen aufführte, ändert daran nichts, kommt es doch invalidenversicherungsrechtlich nicht auf die Diagnose an, sondern vor allem darauf, welche Auswirkungen eine Erkrankung auf die Arbeitsfähigkeit hat (BGE 136 V 279 E. 3.2.1). Dies gilt auch in Bezug auf die von der Beschwerdeführerin kritisierte Diagnosestellung im Gutachten (vgl. Urk. 1 S. 12 f.). Entgegen ihren Vorbringen (vgl. Urk. 1 S. 13) ging Gutachterin med. pract. I.___ zudem nicht von einer durchgehend 70%igen Arbeitsfähigkeit aus psychischer Sicht aus, sondern erachtete diese als von Dezember 2013 bis April 2015 zu 100 %, anschliessend bis im Oktober 2015 zu 50 % und seit der Begutachtung im August 2016 zu 30 % eingeschrä nkt (E. 5.1 hievor ). Es ist somit auch nicht zu beanstanden, dass sie auf die - während der 100%igen Arbeitsun fähigkeitsphase erfolgte - stationäre Behandlung im Sanatorium F.___ (E. 3. 3 hievor ) im November/Dezember 2014 nicht weiter einging. Dasselbe gilt für die Behandlung in der K.___ im August 2014, welche die Beschwerdeführerin ohnehin nach dem Eintrittsge spräch wieder abgebrochen hatte (vgl. Urk. 7/ 72/9). Inwiefern ein Bericht der Hausärztin (vgl. Urk. 1 S. 8) etwas am Gutachten geändert hätte, wurde von der Beschwerdeführerin nicht ausgeführt. Eine Verletzung der Abklärungspflicht ist nach dem Gesagten nicht auszumachen. 5.2.3 Gemäss dem behandelnden Neurologen Dr. B.___ hätten sich bei der klinisch-neurologischen Untersuchung keine Auffälligkeiten gefunden, ebenso wenig Hin weise auf eine relevante Beeinträchtigung der kognitiven Funktionen bei der neu ropsychologischen Exploration beziehungsweise auf eine neurodegenerative Er krankung bei der aktuellen MRI-Untersuchung. Aus neurologischer Sicht erach tete er weitere Abklärungen als nicht erforderlich (E. 3. 6 hievor ). Weshalb in An betracht dieser Umstände eine zusätzliche neurologische sowie neuropsychiatri sche Begutachtung erforderlich gewesen wäre (vgl. Urk. 1 S. 7 f.), ist damit nicht ersichtlich, zumal bereits zuvor auch die behandelnde Psychiaterin keine ausge prägten kognitiven Symptome beobachten konnte ( Urk. 3/8/3). 5.2.4 Die Beschwerdeführerin machte verschiedene Fehler in den biografischen Anga ben geltend ( Urk. 1 S. 8 f.), doch sind diese einerseits für die Einschätzung der Gutachter nicht ausschlaggebend und ist andererseits nicht ersichtlich, inwiefern ihre Berichtigungen an dieser etwas geändert hätten. Auf psychosoziale Faktoren wies bereits der behandelnde Dr. C.___ hin (vgl. Urk. 7/65/5 mit Hinweis auf Urk. 7/ 21) und die Gutachter erachteten eine vorübergehend 100-50%ige und weiterhin 30%ige Arbeitsunfähigkeit dennoch als ausgewiesen. Es kann somit keine Rede davon sein, dass die Gutachter teilweise bewusst unwahre Angaben gemacht hätten, um ihre Einschränkungen in der Alltagsgestaltung zu verharm losen oder die biographischen Angaben zu ihren Ungunsten zu verdrehen ( Urk. 1 S. 10 f.). 5.3 Die Einwendungen der Beschwerdeführerin vermögen damit nichts an der Be weiskraft des Gutachtens zu ändern. Auf dieses ist vielmehr abzustellen und auf die beantragte Neubegutachtung ( Urk. 1 S. 2) zu verzichten. Zu prüfen bleibt je doch die von den Gutachter n attestierte Arbeitsfähigkei t aus psychischen Grün den von 0 % von Dezember 2013 bis April 2015 mit an schliessender Steigerung auf 50 % bis Oktober 2015 und weiterer Steigerung auf 70 % bis August 2016. 6. 6. 1 Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts kann die ärztliche Arbeitsfähig keitsschätzung, zumindest ohne einlässliche Befassung mit den spezifischen nor mativen Vorgaben und ohne entsprechende Begründung, zwar den rechtlich ge forderten Beweis des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 Abs. 2 ATSG) nicht erbringen, weil sie weitgehend vom Ermessen des medizinisch-psychiatri schen Sachverständigen abhängt. Die medizinische Einschätzung der Arbeitsfä higkeit ist aber eine wichtige Grundlage für die anschliessende juristische Beur teilung der Frage, welche Arbeitsleistung der versicherten Person noch zugemutet werden kann (BGE 140 V 193 E. 3.2). Dabei gilt, dass die versicherte Person als grundsätzlich gesund anzusehen ist und sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen kann (vgl. BGE 141 V 281 E. 3.7.2). Hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfä higkeit haben sich sowohl die medizinischen Sachverständigen als auch die Or gane der Rechtsanwendung bei ihrer Einschätzung des Leistungsvermögens an den normativen Vorgaben zu orientieren; die Gutachter im Idealfall gemäss der entsprechend formulierten Fragestellung (BGE 141 V 281 E. 5.2). Die Rechtsan wender prüfen die medizinischen Angaben frei insbesondere daraufhin, ob die Ärzte sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten ha ben und ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 E. 6). Im Rahmen der Beweiswürdigung obliegt es den Rechts anwendern zu überprüfen, ob in concreto ausschliesslich funktionelle Ausfälle bei der medizinischen Einschätzung berücksichtigt wurden und ob die Zumutbar keitsbeurteilung auf einer objektivierten Grundlage erfolgte (BGE 141 V 281 E. 5.2.2; Art. 7 Abs. 2 ATSG). Es soll keine losgelöste juristische Parallelüberprü fung nach Massgabe des strukturierten Beweisverfahrens stattfinden (BGE 141 V 281 E. 5.2.3; vgl. auch Andreas Traub, in: Ueli Kieser [Hrsg.], Sozial versicherungsrechtstagung 2016, S. 142 Ziff. 3.3.3), sondern im Rahmen der Be weiswürdigung überprüft werden, ob die funktionellen Auswirkungen medizi nisch anhand der Indikatoren schlüssig und widerspruchsfrei festgestellt wurden und somit den normativen Vorgaben Rechnung tragen (BGE 141 V 281 E. 6; Ur teil des Bundesgerichts 8C_260/2017 vom 1. Dezember 2017 E. 4.2.4). Entschei dend bleibt letztlich immer die Frage der funktionellen Auswirkungen einer Stö rung, welche im Rahmen des Sozialversicherungsrechts abschliessend nur aus ju ristischer Sicht beantwortet werden kann. Nach BGE 141 V 281 kann somit der Beweis für eine lang andauernde und erhebliche gesundheitsbedingte Arbeitsun fähigkeit nur dann als geleistet betrachtet werden, wenn die Prüfung der mass geblichen Beweisthemen im Rahmen einer umfassenden Betrachtung ein stimmi ges Gesamtbild einer Einschränkung in allen Lebensbereichen (Konsistenz) für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit zeigt. Fehlt es daran, ist der Beweis nicht ge leistet und nicht zu erbringen, was sich nach den Regeln über die (materielle) Beweislast zuungunsten der rentenansprechenden Person auswirkt (BGE 144 V 50 E. 4.3, 143 V 418 E. 6 ). 6. 2 6. 2.1 Beeinträchtigungen der psy chischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschä den eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In je dem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit un abhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 6. 2. 2 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1 4. April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlau ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die ge samthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom 7. März 2018 E. 4.2.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3) - Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) - Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2) Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 7.4). 6. 3 6. 3.1 Was den K omplex „Gesundheitsschädigung" respektive den Indikator der „Aus prägung der diagnoserelevanten Befunde“ angeht, ist festzuhalten, dass nur dort, wo bereits in den Diagnosekriterien ein Bezug zum Schweregrad gefordert wird, ein solcher nicht erreichter Schweregrad gegebenenfalls bereits den Ausschluss einer krankheitswertigen Störung erlauben würde. Verallgemeinert auf sämtliche psychiatrischen Diagnosen angewendet, greift diese Auffassung jedoch zu kurz. Fehlt in der Diagnose die Schweregradbezogenheit, zeigt sich die Schwere der Störung in ihrer rechtlichen Relevanz erst bei deren funktionellen Auswirkungen ( vorgenannter BGE 143 V 418 E. 5.2.2). Die Beschwerdeführer in leidet gemäss den Gutachtern sowie ihrer behandelnden Psychiaterin an verschiedenen psychi schen Störungen. Es liegen aber auch gewichtige psych osoziale Belastungsf akto ren ( vorübergehende Krebse rkrankung Ehemann, Drogensucht Schwester, finan zielle Probleme) vor, welche rechtlich keine Invalidität zu begründen mögen. In Bezug auf den funktionellen Schweregrad erweist sich der Indikator der diagno serele vanten Befunde damit als höchstens mittelgradig ausgeprägt. 6.3. 2 Bezüglich des Indikators „Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder – resis tenz “ nahm die Beschwerdeführerin erstmals im Dezember 2013 eine psychiatri sche Behandlung in Anspruch. Ihr Gesundheitszustand scheint sich seither nicht verändert zu haben, doch war einerseits ihre Compliance nicht immer gut (vgl. Urk. 7/58 S. 53 sowie Abbruch der Behandlung durch Dr. med. Han, Psychoso matische und Psychosoziale Medizin SAPPM, nachdem die Beschwerdeführerin nur unzuverlässig mitgearbeitet habe, Urk. 3/10 S. 2) und sind andererseits die Behandlungsmöglichkeiten noch nicht ausgeschöpft. So empfahlen die Gutachter eine psychosomatisch orientierte stationäre Behandlung, eine Behandlung der Verlusterlebnisse sowie eine adäquate Therapie der Panikstörung. Von einer Be handlungsresistenz kann damit noch längst nicht gesprochen werden. 6.3.3 Störungen fallen unabhängig von ihrer Diagnose bereits dann als rechtlich be deutsame Komorbiditäten in Betracht, wenn ihnen im konkreten Fall ressourcen hemmende Wirkung beizumessen ist (vorgenannter BGE 143 V 418 E. 8.1). Als „Komorbiditäten“ zu berücksichtigende krankheitswertige Störungen sind vorlie gend mit den verschiedenartigen psychischen Beschwerden ausgewiesen. 6.3.4 Bei den Komplexen „Persönlichkeit“ und „sozialer Kontext“ ergibt sich Folgen des: Die Beschwerdeführerin ist seit 1990 ver heiratet und führt mit ihrem Ehe mann seit Jahrzehnten eine stabile, tragfähige Beziehung ( Urk. 7/1 S. 1 und Urk. 3/8 S. 1). Sie hat zwei erwachsene Töchter, wovon die Ältere bei ihnen wohnt und sie im Haushalt unterstützt. Durch ihre Einbettung in die Familie und die ihr obliegenden Aufgaben erhält sie eine Tagesstruktur. Trotz des von ihr geschilder ten sozialen Rückzugs enthält ihr Lebenskontext damit bestätigende, sich poten ziell günstig auf die Ressourcen auswirkende Faktoren. Hinweise auf eine auffäl lige Persönlichkeitsstruktur, welche negative Auswirkungen auf das Leistungs vermögen hätte, bestehen keine. 6.3.5 In der Kategorie „Konsistenz“ (bezüglich Abgrenzung und gegenseitigen Bezü gen zu den Komplexen „Persönlichkeit“ und „sozialer Kontext“ eingehend Michael E. Meier, Ein Jahr neue Schmerzrechtsprechung, in: Jusletter vom 11. Juli 2016, S. 28 ff. [nachfolgend: Ein Jahr Schmerzrechtsprechung], vgl. auch Michael E. Meier, Zwei Jahre neue Schmerzrechtsprechung, in: Riemer-Kafka/ Hürzeler [Hrsg.], Das indikatorenorientierte Abklärungsverfahren, 2017, S. 105-148, S. 136 ff. [nachfolgend: Zwei Jahre Schmerzrechtsprechung]) zielt der Indikator „ gleich mässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbe reichen“ auf die Frage ab, ob die diskutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufgabenbereich) einerseits und in den sonsti gen Lebensbereichen (z.B. Freizeitgestaltung) anderseits gleich ausgeprägt ist, wobei das Aktivitätsniveau der versicherten Person stets im Verhältnis zur gel tend gemachten Arbeitsunfähigkeit zu sehen ist (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1). Das Aktivitätsniveau de r Beschwerdeführer in ist deutlich eingeschränkt. Sie hat jedoch eine Tagesstruktur, vermag mit Pausen wenigstens einen Teil des Haus halts zu erledigen, kocht jeden Abend für ihren Ehemann und isst mit diesem. Ansonsten sitzt oder liegt sie überwiegend im Wohnzimmer und liest zwischen durch etwas. E ine gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus verglichen mit der geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit von 100 % ist damit nicht erstellt. 6.3.6 Im Rahmen des Indikators „behandlungs- und eingliederungsanamnestisch aus gewiesener Leidensdruck“ (zur Abgrenzung vom Indikator „Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz“ vgl. Michael E. Meier, Ein Jahr Schmerz rechtsprechung, S. 25 Rz 60 und Michael E. Meier, Zwei Jahre Schmerzrecht spre chung, S. 129) weist d ie Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben ver nachlässigt wer den (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliede rungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex „Gesundheitsschädigung") auf den tatsächlichen Leidensdruck hin. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Verhalten der versicherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Einglie derung. Inkon sistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend ge machte Ein schränkung sei anders begründet als durch eine ver sicherte Gesund heitsbeein trächtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2). Die Beschwerdeführerin steht seit Dezember 2013 in psychiatrischer B ehandlung, doch unterbrach sie diese Ende 2014 und wechselte erst mehrere Monate später auf entsprechende Aufforderung der Beschwerdegegnerin hin im April 2015 zu Dr. G.___ (vgl. Urk. 7/34 und Urk. 7/36-37). Auch eine Behandlung in der K.___ brach sie bereits nach dem Eintrittsgespräch wieder ab (vgl. Urk. 7/72/9). Im April 2017 brach zudem Dr. L.___ die bei ihr begonnene Therapie wegen unzuverlässiger Mitarbeit der Beschwerdeführerin wieder ab ( Urk. 3/10 S. 2). Die Behandlung bei Dr. C.___ fand ein- bis viermal pro Monat statt (E. 3.2 hievor und Urk. 7/26 S. 3), diejenige bei Dr. G.___ alle zwei Wochen ( Urk. 7/58 S. 17 und Urk. 7/73 S. 5). Bislang erfolgte eine rund dreiwöchige stationäre psychiatrische Behandlung (E. 3. 3 hievor ), nicht aber eine psychosomatisch orientierte stationäre oder eine adäquate Behandlung der Panikstörung mit entsprechender pharmakologischer Therapie. In Anbetracht der geltend gemachten ausgeprägten Beschwerden kann bei einer solch en Behandlungsintensität nicht von einem ausgewiesenen Leidens druck gesprochen werden. Die Beschwerdeführer in hat sich zudem nie nachweis lich um Eingliederungsmassnahmen bemüht. Eingliederungsanamnestisch ist da mit kein Leidensdruck ausgewiesen. 6.3.7 Zusammenfassend ist bei gesamthafter Betrachtung über die massgeblichen Indi katoren eine medizinisch-gesundheitliche Anspruchsgrundlage, welche wenigs tens vorübergehend zur An erkennung einer für eine Rentenzusprache erforderli chen Arbeitsunfähigkeit von über 85 % (vgl. dazu E. 4. 4 hievor ) aus psychischer Sicht führen könnte, nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen. Es erübrigt sich damit, auf den von den Gutachtern dargelegten Verlauf der Ar beitsunfähigkeit ab Dezember 2013 (E. 5.1 hievor ) weiter einzugehen. 6.4 Der massgebliche Beurteilungszeitraum umfasst lediglich die Zeit bis zum ver fü gungsweisen Abschluss des Verwaltungsverfahrens am 6. April 2017 (BGE 132 V 215 E. 3.1.1). Am 1 5. Mai 2017 machte die Beschwerdeführerin bei der Beschwer degegnerin eine Verschlechterung geltend, wies auf den Beginn einer stationären Behandlung am 7. Mai 2017 hin und ersuchte um Sistierung des Verfahrens bis zum Gerichtsentscheid in vorliegender Sache (Urk. 7/85). Der am 23. Juni 2017 im Beschwerdeverfahren eingereichte Austrittsbericht des M.___ vom 2 1. Juni 2017 ( Urk. 9 und Urk. 10) ist damit vorliegend nicht zu be rücksichtigen, sondern wird von der Beschwerdegegnerin im Rahmen der bereits erfolgten Neuanmeldung zu prüfen sein. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 7. Die Kosten des Verfahrens (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) sind auf Fr. 1’000.-- festzulegen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 1 ’ 0 00.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Amanda Guyot - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 9 und Urk. 10 - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes ge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubLanzicher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2017.00541 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Lanzicher Urteil vom 20. November 2018

IV.2017.00541

IV.2017.00541

IV.2017.00541 III. Kammer

III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Lanzicher

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Lanzicher

Urteil vom 20. November 2018

Urteil vom 20. November 2018 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Amanda Guyot

vertreten durch Rechtsanwältin Amanda Guyot GN Rechtsanwälte

GN Rechtsanwälte St. Leonhard-Strasse 20, 9001 St. Gallen

St. Leonhard-Strasse 20, 9001 St. Gallen gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Die 1966 geborene X.___ war zuletzt ab dem 1. Mai 2011 in einem gerundet 32 % - beziehungsweise ab 1 0. Dezember 2012 23 % -Pensum als Küchenhilfe im Café J.___ angestellt. Am 1 5. Juli 2013 meldete sie sich unter Hinweis auf Schmerzen in beiden Händen, Armen, Hüften, Knien und Füssen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/1 und Urk. 7/8 ). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen, veranlasste eine Abklärung im Haushalt (Bericht vom 1 0. Oktober 2014; Urk. 7/26) und liess die Versicherte durch die Y.___ AG polydisziplinär (allge meininternistisch, psychiatrisch, rheumatologisch) begutachten (Expertise vom 2. August 2016; Urk. 7/58 ). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/67 und Urk. 7/73 ) wies sie das Leistungs begehren mit Verfügung vom 6. April 2017 (Urk. 2) ab.

1. Die 1966 geborene X.___ war zuletzt ab dem 1. Mai 2011 in einem gerundet 32 % - beziehungsweise ab 1 0. Dezember 2012 23 % -Pensum als Küchenhilfe im Café J.___ angestellt. Am 1 5. Juli 2013 meldete sie sich unter Hinweis auf Schmerzen in beiden Händen, Armen, Hüften, Knien und Füssen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/1 und Urk. 7/8 ). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen, veranlasste eine Abklärung im Haushalt (Bericht vom 1 0. Oktober 2014; Urk. 7/26) und liess die Versicherte durch die Y.___ AG polydisziplinär (allge meininternistisch, psychiatrisch, rheumatologisch) begutachten (Expertise vom 2. August 2016; Urk. 7/58 ). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/67 und Urk. 7/73 ) wies sie das Leistungs begehren mit Verfügung vom 6. April 2017 (Urk. 2) ab. 2. Da gegen erhob die Versicherte am 1 5. Mai 2017 Beschwerde (Urk. 1) und bean tragte, die Verfügung vom 6. April 2017 sei aufzuheben und es sei die Vorinstanz zu verpflichten, ihr ab Januar 2014 eine ganze Invalidenrente auszurichten. Eventualiter sei die Sache zur weiteren medizinischen Abklärung an die Vorinstanz zurückzuweisen, wobei diese zu verpflichten sei, ein neues polydis ziplinäres Gutachten einzuholen und auch die Fachbereiche Neurologie und Neu ropsychologie zu begutachten (S. 2). Dazu legte sie mehrere Berichte auf (Urk. 3/6-11). Am 7. Juni 2017 (Urk. 6 ) beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen, was der Beschw erdeführerin mit Verfügung vom 9. Juni 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8 ). Mit Eingabe vom 2 3. Juni 2017 ( Urk. 9) reichte die Beschwerdeführerin einen Bericht ( Urk. 10) nach.

2. Da gegen erhob die Versicherte am 1 5. Mai 2017 Beschwerde (Urk. 1) und bean tragte, die Verfügung vom 6. April 2017 sei aufzuheben und es sei die Vorinstanz zu verpflichten, ihr ab Januar 2014 eine ganze Invalidenrente auszurichten. Eventualiter sei die Sache zur weiteren medizinischen Abklärung an die Vorinstanz zurückzuweisen, wobei diese zu verpflichten sei, ein neues polydis ziplinäres Gutachten einzuholen und auch die Fachbereiche Neurologie und Neu ropsychologie zu begutachten (S. 2). Dazu legte sie mehrere Berichte auf (Urk. 3/6-11). Am 7. Juni 2017 (Urk. 6 ) beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen, was der Beschw erdeführerin mit Verfügung vom 9. Juni 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8 ). Mit Eingabe vom 2 3. Juni 2017 ( Urk. 9) reichte die Beschwerdeführerin einen Bericht ( Urk. 10) nach. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er halten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er halten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgelt lichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen).

Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgelt lichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen). Nach der bis 3 1. Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146; vgl. Art. 27 und 27 bis der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) in der seit dem 1. Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestimmung zur Änderung der IVV vom 1. Dezember 2017, in Kraft seit 1. Januar 2018) wird zu nächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgaben bereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invalidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss berücksichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teilerwerbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Ad dierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c).

Nach der bis 3 1. Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146; vgl. Art. 27 und 27 bis der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) in der seit dem 1. Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestimmung zur Änderung der IVV vom 1. Dezember 2017, in Kraft seit 1. Januar 2018) wird zu nächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgaben bereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invalidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss berücksichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teilerwerbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Ad dierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c). 1. 4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1. 4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver fügung vom 6. April 2017 (Urk. 2) damit, dass die in den Berichten genannten Diagnosen erst zusammen mit der invalidenversicherungsrechtlich irrelevanten privaten Situation eine Arbeitsunfähigkeit ergäben. Unter ausreichender Therapie seien sie zudem behandelbar. Am Gutachten werde festgehalten. Von einem Lei den, welches zu einer langandauernden Arbeitsunfähigkeit führe, könne nicht ausgegangen werden (S. 1 f.).

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver fügung vom 6. April 2017 (Urk. 2) damit, dass die in den Berichten genannten Diagnosen erst zusammen mit der invalidenversicherungsrechtlich irrelevanten privaten Situation eine Arbeitsunfähigkeit ergäben. Unter ausreichender Therapie seien sie zudem behandelbar. Am Gutachten werde festgehalten. Von einem Lei den, welches zu einer langandauernden Arbeitsunfähigkeit führe, könne nicht ausgegangen werden (S. 1 f.). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), der medizinische Sachverhalt sei ungenügend abgeklärt worden. Aufgrund ihrer kognitiven Beeinträchtigungen hätten anlässlich der Begutachtung auch die Fachbereiche Neurologie und Neuropsychologie abgeklärt werden müssen. Bei der behandelnden Psychiaterin sei nie ein Bericht eingeholt worden, ebenso we nig bei ihrer Hausärztin (S. 7 f.). Das eingeholte Gutachten sei - aus näher darge legten Gründen - nicht beweiskräftig. Es werde zudem bestritten, dass die ermit telte Arbeitsunfähigkeit von 30 % ausschliesslich durch psychosoziale Faktore n verursacht worden sei (S. 8-1 4 ). Gutachter Dr. med. Z.___, Facharzt für Innere Medizin FMH und Chefarzt der Y.___ AG, werde als sowohl in fachlicher als auch in persönlicher Hinsicht unqualifiziert er Experte abgelehnt (S. 11 f.). Weitere me dizinische Abklärungen seien unerlässlich und es sei eine Neubegutachtung zu veranlassen. Aus den bisherigen Akten gehe eine ununterbrochene Arbeitsunfä higkeit von 100 % hervor, weshalb sie nach dem bisherigen Abklärungsstand Anspruch auf eine ganze Rente habe (S. 14).

2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), der medizinische Sachverhalt sei ungenügend abgeklärt worden. Aufgrund ihrer kognitiven Beeinträchtigungen hätten anlässlich der Begutachtung auch die Fachbereiche Neurologie und Neuropsychologie abgeklärt werden müssen. Bei der behandelnden Psychiaterin sei nie ein Bericht eingeholt worden, ebenso we nig bei ihrer Hausärztin (S. 7 f.). Das eingeholte Gutachten sei - aus näher darge legten Gründen - nicht beweiskräftig. Es werde zudem bestritten, dass die ermit telte Arbeitsunfähigkeit von 30 % ausschliesslich durch psychosoziale Faktore n verursacht worden sei (S. 8-1 4 ). Gutachter Dr. med. Z.___, Facharzt für Innere Medizin FMH und Chefarzt der Y.___ AG, werde als sowohl in fachlicher als auch in persönlicher Hinsicht unqualifiziert er Experte abgelehnt (S. 11 f.). Weitere me dizinische Abklärungen seien unerlässlich und es sei eine Neubegutachtung zu veranlassen. Aus den bisherigen Akten gehe eine ununterbrochene Arbeitsunfä higkeit von 100 % hervor, weshalb sie nach dem bisherigen Abklärungsstand Anspruch auf eine ganze Rente habe (S. 14). 3.

3. 3.1 Dr. med. A.___, Innere Medizin und Rheumatologie FMH, führte in seinem Be richt vom 9. Dezember 2013 ( Urk. 7/12) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (S. 1):

3.1 Dr. med. A.___, Innere Medizin und Rheumatologie FMH, führte in seinem Be richt vom 9. Dezember 2013 ( Urk. 7/12) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (S. 1): - Arthralgien Hände beidseits, Differentialdiagnose Insertionstendinopathien

Arthralgien Hände beidseits, Differentialdiagnose Insertionstendinopathien - Röntgen Hände beidseits 2 2. Mai 2013: Minime PIP Fingerpolyarthrose und Rhizarthrose beidseits, ansonsten altersentsprechend

Röntgen Hände beidseits 2 2. Mai 2013: Minime PIP Fingerpolyarthrose und Rhizarthrose beidseits, ansonsten altersentsprechend - MR beider Hände vom 3 1. Mai 2013: altersentsprechend, keine relevanten Arthrosen / Arthritiden

MR beider Hände vom 3 1. Mai 2013: altersentsprechend, keine relevanten Arthrosen / Arthritiden - Zervikobrachialgie beidseits

Zervikobrachialgie beidseits - Röntgen Halswirbelsäule 2 2. Mai 2013: Initial Spondylarthrosen C5/6 und C6/7 beidseits, ansonsten altersentsprechend

Röntgen Halswirbelsäule 2 2. Mai 2013: Initial Spondylarthrosen C5/6 und C6/7 beidseits, ansonsten altersentsprechend - Anamnestisch sonographisch normale Schulter- und Ellbogen-Befunde rechts (11/ 20 12)

Anamnestisch sonographisch normale Schulter- und Ellbogen-Befunde rechts (11/ 20 12) - Anamnestisch neurologische Untersuchung 12/ 20 12 ohne Korrelat, Herr Dr. B.___

Anamnestisch neurologische Untersuchung 12/ 20 12 ohne Korrelat, Herr Dr. B.___ - ausgeprägte myofasziale Schmerzen

ausgeprägte myofasziale Schmerzen - Epicondylopathia humeri radialis beidseits

Epicondylopathia humeri radialis beidseits - Fibromyalgiesyndrom, Erstmanifestation 08/ 20 13

Fibromyalgiesyndrom, Erstmanifestation 08/ 20 13 - 08/ 20 13 sämtliche Fibromyalgie Tenderpoints positiv

08/ 20 13 sämtliche Fibromyalgie Tenderpoints positiv Dazu hielt er fest, aus rheumatologischer Sicht seien die Einschränkungen ge ringgradig, massgeblich sei das Fibromyalgiesyndrom wahrscheinlich an den Symptomen ursächlich beteiligt, weswegen eine psychiatrische Beurteilung indi ziert wäre. Eine Arbeitsunfähigkeit sei von ihm weder attestiert noch thematisiert worden. Aus rein rheumatologischer Sicht beständen für eine behinderungsange passte Tätigkeit (leichte bis mittelschwere wechselbelastende Arbeiten) keine Ein schränkungen (S. 2).

Dazu hielt er fest, aus rheumatologischer Sicht seien die Einschränkungen ge ringgradig, massgeblich sei das Fibromyalgiesyndrom wahrscheinlich an den Symptomen ursächlich beteiligt, weswegen eine psychiatrische Beurteilung indi ziert wäre. Eine Arbeitsunfähigkeit sei von ihm weder attestiert noch thematisiert worden. Aus rein rheumatologischer Sicht beständen für eine behinderungsange passte Tätigkeit (leichte bis mittelschwere wechselbelastende Arbeiten) keine Ein schränkungen (S. 2). 3.2 Dr. med. C.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, stellte in seinem undatier ten Bericht (Versanddatum 2 4. Februar 2014) folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:

3.2 Dr. med. C.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, stellte in seinem undatier ten Bericht (Versanddatum 2 4. Februar 2014) folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: - Mittelgradige depressive Episode ( „larvierte Depression“) mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11), bestehend seit mindestens 2012

Mittelgradige depressive Episode ( „larvierte Depression“) mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11), bestehend seit mindestens 2012 Zudem hielt er folgende Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest:

Zudem hielt er folgende Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest: - Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0), schleichend aufgetreten etwa 2011/2012

Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0), schleichend aufgetreten etwa 2011/2012 Dazu führte er aus, die Beschwerdeführerin stehe seit dem 1 4. Dezember 2013 in seiner integrierten psychiatrischen Behandlung, dies mit 2-4 Sitzungen monat lich. Vordergründig sei sie vor allem durch das seit einiger Zeit bestehende Schmerzsyndrom eingeschränkt. Die Hauptproblematik liege jedoch eher in einer seit längerem bestehenden schleichenden depressiven Entwicklung, welche auf den ersten Blick schwierig zu entdecken und diagnostizieren sei, gerade auch weil eine deutliche Dissimulationstendenz bestehe. Die Depressivität äussere sich in ausgeprägten Überforderungsgefühlen, im Gefühl der Erschöpftheit, in fehlenden Selbstwirksamkeitsüberzeugungen, Rückzugstendenz, Scham, Schuld und Insuf fizienzgefühlen. Mit der Erledigung ihrer persönlichen, administrativen, finanzi ellen und familiären Angelegenheiten stosse sie an die Grenzen ihrer Belastbar keit.

Dazu führte er aus, die Beschwerdeführerin stehe seit dem 1 4. Dezember 2013 in seiner integrierten psychiatrischen Behandlung, dies mit 2-4 Sitzungen monat lich. Vordergründig sei sie vor allem durch das seit einiger Zeit bestehende Schmerzsyndrom eingeschränkt. Die Hauptproblematik liege jedoch eher in einer seit längerem bestehenden schleichenden depressiven Entwicklung, welche auf den ersten Blick schwierig zu entdecken und diagnostizieren sei, gerade auch weil eine deutliche Dissimulationstendenz bestehe. Die Depressivität äussere sich in ausgeprägten Überforderungsgefühlen, im Gefühl der Erschöpftheit, in fehlenden Selbstwirksamkeitsüberzeugungen, Rückzugstendenz, Scham, Schuld und Insuf fizienzgefühlen. Mit der Erledigung ihrer persönlichen, administrativen, finanzi ellen und familiären Angelegenheiten stosse sie an die Grenzen ihrer Belastbar keit. 3.3 Dr. med. D.___, Leitender Arzt, und Dr. phil. E.___, Leitende Psychologin, vom Sanatorium F.___, wo sich die Beschwerdeführerin vom 2 5. November bis 19. Dezember 2014 in stationär-psychiatrischer Behandlung befand, führten im Austrittsbericht vom 2 3. Dezember 2014 ( Urk. 7/33) folgende Hauptdiagnose auf (S. 1) :

3.3 Dr. med. D.___, Leitender Arzt, und Dr. phil. E.___, Leitende Psychologin, vom Sanatorium F.___, wo sich die Beschwerdeführerin vom 2 5. November bis 19. Dezember 2014 in stationär-psychiatrischer Behandlung befand, führten im Austrittsbericht vom 2 3. Dezember 2014 ( Urk. 7/33) folgende Hauptdiagnose auf (S. 1) : - mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)

mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) Zudem stellten sie folgende Nebendiagnose (S. 1) :

Zudem stellten sie folgende Nebendiagnose (S. 1) : - Fibromyalgie

Fibromyalgie Dazu hielten sie fest, zu Beginn der Behandlung sei es ihr schwergefallen, die Diagnose Depression anzunehmen, da sie diese mit Eigenschaften wie Faulheit und Schwäche in Verbindung gebracht habe. Die depressiven Symptome wie An triebslosigkeit, Motivationslosigkeit sowie Freudlosigkeit habe sie zeitlich in Be ziehung mit dem Ausbruch ihrer Fibromyalgie gestellt. Seither habe ihr Bewe gungsradius kontinuierlich abgenommen und den Sport, den sie vor dem Aus bruch der Fibromyalgie getrieben habe, habe sie schmerzbedingt nicht mehr aus üben können. Die fehlende körperliche Betätigung sowie das Gefühl, auf H i lfe von anderen angewiesen zu sein, hätten bei ihr depressive Beschwerden ausge löst, welche durch den sozialen Rückzug noch verstärkt worden seien. Im Rahmen der Therapie hätten diese aufrechterhaltenden Mechanismen gemeinsam mit der Beschwerdeführerin erarbeitet werden können, was es ihr letztlich möglich ge macht habe, die Diagnose Depression für sich anzunehmen. Sie sei nach vier Wo chen in deutlich besserer Grundstimmung ausgetreten (S. 2 f.).

Dazu hielten sie fest, zu Beginn der Behandlung sei es ihr schwergefallen, die Diagnose Depression anzunehmen, da sie diese mit Eigenschaften wie Faulheit und Schwäche in Verbindung gebracht habe. Die depressiven Symptome wie An triebslosigkeit, Motivationslosigkeit sowie Freudlosigkeit habe sie zeitlich in Be ziehung mit dem Ausbruch ihrer Fibromyalgie gestellt. Seither habe ihr Bewe gungsradius kontinuierlich abgenommen und den Sport, den sie vor dem Aus bruch der Fibromyalgie getrieben habe, habe sie schmerzbedingt nicht mehr aus üben können. Die fehlende körperliche Betätigung sowie das Gefühl, auf H i lfe von anderen angewiesen zu sein, hätten bei ihr depressive Beschwerden ausge löst, welche durch den sozialen Rückzug noch verstärkt worden seien. Im Rahmen der Therapie hätten diese aufrechterhaltenden Mechanismen gemeinsam mit der Beschwerdeführerin erarbeitet werden können, was es ihr letztlich möglich ge macht habe, die Diagnose Depression für sich anzunehmen. Sie sei nach vier Wo chen in deutlich besserer Grundstimmung ausgetreten (S. 2 f.). 3.4 Dr. med. G.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, führte am 2. Dezember 2015 aus ( Urk. 7/41), die Beschwerdeführerin stehe seit dem 1 6. April 2015 in ihrer Behandlung. Es bestehe ein das körperliche und psycho soziale Funktionsniveau erheblich beeinträchtigendes komplexes Störungsbild, welches ihr Alltagsleben und ihre Erwerbstätigkeit massiv einschränke bezie hungsweise verunmögliche (S. 1). Ein im Zusammenhang mit den kognitiven Be einträchtigungen durchgeführtes MRI des Schädels inklusive MR-Angiographie habe eine unspezifische posteriore parietale Atrophie ergeben, ansonsten hätten keine Hinweise auf einen Morbus Alzheimer oder eine frontotemporale Demenz bestanden. Bei weiterer Zunahme der kognitiven Symptomatik sei eine Verlaufs kontrolle in einem Jahr empfohlen worden. Hinweise für eine vaskuläre Leu kencephalopathie oder einen ischämischen Infarkt hätten nicht bestanden. The rapeutisch werde eine wirksame antidepressive Psychopharmakotherapie durch eine hohe Suszeptibilität für unerwünschte Arzneimittelwirkungen erschwert. Insbesondere aufgrund der hochdosierten zentral wirksamen Schmerztherapie be ständen hierbei auch relevante Interaktionen, die eine geeignete Medikation er schweren würden (S. 2). Zur angemessenen Beurteilung des Funktionsniveaus werde eine psychiatrisch-rheumatologische Begutachtung empfohlen (S. 3 ).

3.4 Dr. med. G.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, führte am 2. Dezember 2015 aus ( Urk. 7/41), die Beschwerdeführerin stehe seit dem 1 6. April 2015 in ihrer Behandlung. Es bestehe ein das körperliche und psycho soziale Funktionsniveau erheblich beeinträchtigendes komplexes Störungsbild, welches ihr Alltagsleben und ihre Erwerbstätigkeit massiv einschränke bezie hungsweise verunmögliche (S. 1). Ein im Zusammenhang mit den kognitiven Be einträchtigungen durchgeführtes MRI des Schädels inklusive MR-Angiographie habe eine unspezifische posteriore parietale Atrophie ergeben, ansonsten hätten keine Hinweise auf einen Morbus Alzheimer oder eine frontotemporale Demenz bestanden. Bei weiterer Zunahme der kognitiven Symptomatik sei eine Verlaufs kontrolle in einem Jahr empfohlen worden. Hinweise für eine vaskuläre Leu kencephalopathie oder einen ischämischen Infarkt hätten nicht bestanden. The rapeutisch werde eine wirksame antidepressive Psychopharmakotherapie durch eine hohe Suszeptibilität für unerwünschte Arzneimittelwirkungen erschwert. Insbesondere aufgrund der hochdosierten zentral wirksamen Schmerztherapie be ständen hierbei auch relevante Interaktionen, die eine geeignete Medikation er schweren würden (S. 2). Zur angemessenen Beurteilung des Funktionsniveaus werde eine psychiatrisch-rheumatologische Begutachtung empfohlen (S. 3 ). 3.5 Dr. med. H.___, Facharzt für Rheumatologie FMH, med. pract. I.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, und Dr. Z.___ von der Y.___ AG, stell ten in ihrem Gutachten vom 2. August 2016 ( Urk. 7/59) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 41 ):

3.5 Dr. med. H.___, Facharzt für Rheumatologie FMH, med. pract. I.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, und Dr. Z.___ von der Y.___ AG, stell ten in ihrem Gutachten vom 2. August 2016 ( Urk. 7/59) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 41 ): - Somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)

Somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) - Neurasthenie (ICD-10 F48.0)

Neurasthenie (ICD-10 F48.0) - Panikstörung (episodisch paroxysmale Angst) (ICD-10 F41.0)

Panikstörung (episodisch paroxysmale Angst) (ICD-10 F41.0) Zudem hielten sie folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 41 ):

Zudem hielten sie folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 41 ): - Multilokuläres Ganzkörperschmerzsyndrom ohne anatomisch erklärbares Kor relat

Multilokuläres Ganzkörperschmerzsyndrom ohne anatomisch erklärbares Kor relat - Migräne ohne Aura

Migräne ohne Aura - Anamnestisch Asthma bronchiale mit/bei:

Anamnestisch Asthma bronchiale mit/bei: - aktuell normaler Lungenfunktionsprüfung

aktuell normaler Lungenfunktionsprüfung - Kontaktanlässe mit Bezug auf die wirtschaftliche Lage (ICD-10 Z59)

Kontaktanlässe mit Bezug auf die wirtschaftliche Lage (ICD-10 Z59) - Kontaktanlässe mit Bezug auf Kindheitserlebnisse, Tod der kleinen Schwester, Drogenabhängigkeit der m ittleren Schwester (ICD-10 Z61)

Kontaktanlässe mit Bezug auf Kindheitserlebnisse, Tod der kleinen Schwester, Drogenabhängigkeit der m ittleren Schwester (ICD-10 Z61) Dazu führten sie aus, a us allgemein-medizinischer Sicht sei die Beschwerdefüh rerin für alle bisherigen Tätigkeitsbereiche als zu 100 % arbeits fähig zu beurtei len (S. 44 f.).

Dazu führten sie aus, a us allgemein-medizinischer Sicht sei die Beschwerdefüh rerin für alle bisherigen Tätigkeitsbereiche als zu 100 % arbeits fähig zu beurtei len (S. 44 f.). Bei der rheumatologischen Untersuchung finde sich eine diskrete Fehlhaltung der Brustwirbelsäule mit tiefreichender akzentuierter Brustkyphose und einem leich te n Schultertiefstand rechts bei absolut freier W irbelsäulenbeweg lichkeit. Diese Befunde würden die praktisch ubiquitären Schmerzen der Beschwerdeführerin nicht erklären. Im Dezember 2015 habe sie vermutlich ein Lumboischialgiesyn drom durchgemacht, wobei heute als Restbefund noch ein leichtes Taubheitsge fühl am lateralen rechten Fuss bestehe, welches sie aber funktionell nicht ein schränk e. Die Gelenke würden sich durchwegs frei und schmerzlos bewegen und keinerlei Defizite zeigen. Die ubiquitären Schmerzen periartikulär an den Gelen ken, aber auch im Bereiche der Muskulatur und der brennende Schmerz der Haut und der Kopfhaut seien Ausdruck eines Ganzkörperschmerzsyndroms ohne ei gentliches anatomi sches Korrelat. A usgeschlossen sei ein entzündlich rheumati sches Geschehen, eine beginnende Kollagenose, aber auch eine Myopathie. Dem entsprechend sei die Beschwerdeführerin in ihrer zuletzt ausgeüb ten Tätigkeit als Küchenhilfe aus rein rheumatologi scher Sicht bei fehlenden Defiziten im Bereiche der Gelenke und der Wirbelsäule sowie der Muskulatur 100%ig arbeitsfähig ( S. 45).

Bei der rheumatologischen Untersuchung finde sich eine diskrete Fehlhaltung der Brustwirbelsäule mit tiefreichender akzentuierter Brustkyphose und einem leich te n Schultertiefstand rechts bei absolut freier W irbelsäulenbeweg lichkeit. Diese Befunde würden die praktisch ubiquitären Schmerzen der Beschwerdeführerin nicht erklären. Im Dezember 2015 habe sie vermutlich ein Lumboischialgiesyn drom durchgemacht, wobei heute als Restbefund noch ein leichtes Taubheitsge fühl am lateralen rechten Fuss bestehe, welches sie aber funktionell nicht ein schränk e. Die Gelenke würden sich durchwegs frei und schmerzlos bewegen und keinerlei Defizite zeigen. Die ubiquitären Schmerzen periartikulär an den Gelen ken, aber auch im Bereiche der Muskulatur und der brennende Schmerz der Haut und der Kopfhaut seien Ausdruck eines Ganzkörperschmerzsyndroms ohne ei gentliches anatomi sches Korrelat. A usgeschlossen sei ein entzündlich rheumati sches Geschehen, eine beginnende Kollagenose, aber auch eine Myopathie. Dem entsprechend sei die Beschwerdeführerin in ihrer zuletzt ausgeüb ten Tätigkeit als Küchenhilfe aus rein rheumatologi scher Sicht bei fehlenden Defiziten im Bereiche der Gelenke und der Wirbelsäule sowie der Muskulatur 100%ig arbeitsfähig ( S. 45). Im Rahmen der psychiatrischen Exploration hätten sich keine der Basissymptome einer depressiven Episode gefunden. Die Beschwerdeführerin berichte nur über eine schmerzbedingte Antriebsvermin derung und eine erhöhte Tagesmüdigkeit, was allerdings aufgrund der massiven Schlafstörung (Angst vor dem Einschlafen) nicht weiter verwunder e. Leichtere depressive Verstimmungen und Ängste kämen sowohl bei der „somatoformen Schmerzstörung" als auch bei der „Neurasthenie" vor. Bei einer Neurasthenie könne auch der Schlaf gestört sein. Ebenso kämen Freudlosigkeit und abnehmendes körperliches Wohlbefinden sowie muskuläre und andere Schmerzen vor. Sie schildere die typischerweise bei einer „Panikat tacke" auftretenden Symptome wie wiederkehrende Angstattacken, die sich nicht auf eine spezifische Situation oder besondere Umstände beschränken würden, des halb nicht vorhersehbar seien und etwa einmal wöchentlich aufträten. Bei den generalisierten Ganzkörperschmerzen handle es sich um einen Weichteilschmerz, der sich wie „Brennn esseln" anfühle. Insgesamt fühle sie sich in ihrer Haut sehr unwohl. Dies ha be im Verlauf dazu geführt, dass sie zu Hause immer weniger ihren Haushaltstätigkeiten nachgehen könne und sich inzwischen hilflos, wertlos und nutzlos wie ein Pflegefall fühle. Sie habe ehemalig Sport getrieben, traue sich nunmehr aber kaum noch vor die Tür und überlasse auch die Spaziergänge mit dem Hund dem Ehemann oder der Tochter. Ihren Haushalt könne sie jedoch mit Pausen erledigen, sie könne die Wohnung putzen, allabendlich eine warme Mahl zeit zubereiten und aktuell sogar für den Ehemann Diät kochen, da dieser sich kürzlich einer Gallenblasenoperation habe unterziehen müssen. Sie sei auch im stande Auto zu fahren, habe aber Mühe, sich in fremder Umgebung zu orientie ren. Der innerpsychische Konflikt, welcher der „somatoformen Schmerzstörung" zugrunde lieg e, sei möglicherweise in unverarbeiteten Verlusterleb nissen begrün det (frühe r Tod der kleinen Schwester, Abhandenkommen der noch lebenden an deren Schwester infolge schwerer Drogenabhängigkeit, Trennung vom jahrelang durch sie betreuten Sohn der Schwester). Diesen für sie traumatisierende n Erfah rungen habe sie jahrelang unter stetiger Aktivität, auch in sportlicher Hinsicht, und vielfältigen Lebensaufgaben wie auch freudiger Arbeitstätigkeit entkommen können. So habe sie entsprechende Gefühle gar nicht wahr genommen, sodass sich schliesslich bei „relativer Ruhe" ein generalisiertes Schmerzsyndrom ent wi ckelt habe, für das keine somatische Grundlage habe gefunden werden können. Die einzelnen Diagnosen würden für sich genommen nicht zu eine r psychiatrisch begründbaren Ar beitsunfähigkeit führen. Das Zusammenspiel führ e jedoch a uf dem Boden der biografisch be dingten Ver l usterlebnisse (psychosoziale Faktoren) ohne psychosomatisch fundierte (zunächst stationäre) und suffiziente Behand lung aus r ein psychiatrischer Sicht zu ei ner Arbeitsunfähigkeit von 30 %. Nach einer entsprechenden ausreichend intensiven und lang andauernden Behandlung sei davon auszuge h en, dass wieder eine 100%ige Arbeitsfä higkeit erl angt werden könne (S. 45-47).

Im Rahmen der psychiatrischen Exploration hätten sich keine der Basissymptome einer depressiven Episode gefunden. Die Beschwerdeführerin berichte nur über eine schmerzbedingte Antriebsvermin derung und eine erhöhte Tagesmüdigkeit, was allerdings aufgrund der massiven Schlafstörung (Angst vor dem Einschlafen) nicht weiter verwunder e. Leichtere depressive Verstimmungen und Ängste kämen sowohl bei der „somatoformen Schmerzstörung" als auch bei der „Neurasthenie" vor. Bei einer Neurasthenie könne auch der Schlaf gestört sein. Ebenso kämen Freudlosigkeit und abnehmendes körperliches Wohlbefinden sowie muskuläre und andere Schmerzen vor. Sie schildere die typischerweise bei einer „Panikat tacke" auftretenden Symptome wie wiederkehrende Angstattacken, die sich nicht auf eine spezifische Situation oder besondere Umstände beschränken würden, des halb nicht vorhersehbar seien und etwa einmal wöchentlich aufträten. Bei den generalisierten Ganzkörperschmerzen handle es sich um einen Weichteilschmerz, der sich wie „Brennn esseln" anfühle. Insgesamt fühle sie sich in ihrer Haut sehr unwohl. Dies ha be im Verlauf dazu geführt, dass sie zu Hause immer weniger ihren Haushaltstätigkeiten nachgehen könne und sich inzwischen hilflos, wertlos und nutzlos wie ein Pflegefall fühle. Sie habe ehemalig Sport getrieben, traue sich nunmehr aber kaum noch vor die Tür und überlasse auch die Spaziergänge mit dem Hund dem Ehemann oder der Tochter. Ihren Haushalt könne sie jedoch mit Pausen erledigen, sie könne die Wohnung putzen, allabendlich eine warme Mahl zeit zubereiten und aktuell sogar für den Ehemann Diät kochen, da dieser sich kürzlich einer Gallenblasenoperation habe unterziehen müssen. Sie sei auch im stande Auto zu fahren, habe aber Mühe, sich in fremder Umgebung zu orientie ren. Der innerpsychische Konflikt, welcher der „somatoformen Schmerzstörung" zugrunde lieg e, sei möglicherweise in unverarbeiteten Verlusterleb nissen begrün det (frühe r Tod der kleinen Schwester, Abhandenkommen der noch lebenden an deren Schwester infolge schwerer Drogenabhängigkeit, Trennung vom jahrelang durch sie betreuten Sohn der Schwester). Diesen für sie traumatisierende n Erfah rungen habe sie jahrelang unter stetiger Aktivität, auch in sportlicher Hinsicht, und vielfältigen Lebensaufgaben wie auch freudiger Arbeitstätigkeit entkommen können. So habe sie entsprechende Gefühle gar nicht wahr genommen, sodass sich schliesslich bei „relativer Ruhe" ein generalisiertes Schmerzsyndrom ent wi ckelt habe, für das keine somatische Grundlage habe gefunden werden können. Die einzelnen Diagnosen würden für sich genommen nicht zu eine r psychiatrisch begründbaren Ar beitsunfähigkeit führen. Das Zusammenspiel führ e jedoch a uf dem Boden der biografisch be dingten Ver l usterlebnisse (psychosoziale Faktoren) ohne psychosomatisch fundierte (zunächst stationäre) und suffiziente Behand lung aus r ein psychiatrischer Sicht zu ei ner Arbeitsunfähigkeit von 30 %. Nach einer entsprechenden ausreichend intensiven und lang andauernden Behandlung sei davon auszuge h en, dass wieder eine 100%ige Arbeitsfä higkeit erl angt werden könne (S. 45-47). Retrospektiv sei die Beschwerdeführerin seit Beginn ihrer Krankschreibung im Dezember 2013 bis zur Aufnah me der regelmässigen psychiatrisch-psychothera peutische n Behandlung bei Dr. G.___ am 1 6. April 2 015 mehrheitlich zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Spätestens ab Oktober 2015 (also sechs Monate nach Behandlungsbeginn) hätte dank der Psychotherapie, welche laut der Be schwerdeführerin subjektiv auch wirksam gewesen sei, wieder eine 50%ige Ar beitsfähigkeit hergestellt worden sein müssen. Aufgrund der aktuellen Sympto matik könne heute noch von einer 30%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden, welche sich unter Therapie wohl weiter steigern lasse. Zu letzt sei sie in einem Café in einem 40 % -Pensum tätig gewesen. Bezogen auf ein Vollzeitpensum sei ihr diese Tätigkeit aus interdisziplinärer Sicht zu 70 % zumu t bar. Die Haushaltsabklärung von Oktober 2014 habe eine Einschrän kung im Haushaltsbereich von ebenfalls knapp 30 % (28,5 % ) ergeben. Dies sei aufgrund der aktu el len Befunde immer noch nachvollziehbar und plausibel. Auch in einer körperlich leichten bis intermittierend mittelschweren Verweistätigkeit sei sie m e dizinisch-theoretisch zu 70 % arbeitsfähig (S. 47 f.).

Retrospektiv sei die Beschwerdeführerin seit Beginn ihrer Krankschreibung im Dezember 2013 bis zur Aufnah me der regelmässigen psychiatrisch-psychothera peutische n Behandlung bei Dr. G.___ am 1 6. April 2 015 mehrheitlich zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Spätestens ab Oktober 2015 (also sechs Monate nach Behandlungsbeginn) hätte dank der Psychotherapie, welche laut der Be schwerdeführerin subjektiv auch wirksam gewesen sei, wieder eine 50%ige Ar beitsfähigkeit hergestellt worden sein müssen. Aufgrund der aktuellen Sympto matik könne heute noch von einer 30%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden, welche sich unter Therapie wohl weiter steigern lasse. Zu letzt sei sie in einem Café in einem 40 % -Pensum tätig gewesen. Bezogen auf ein Vollzeitpensum sei ihr diese Tätigkeit aus interdisziplinärer Sicht zu 70 % zumu t bar. Die Haushaltsabklärung von Oktober 2014 habe eine Einschrän kung im Haushaltsbereich von ebenfalls knapp 30 % (28,5 % ) ergeben. Dies sei aufgrund der aktu el len Befunde immer noch nachvollziehbar und plausibel. Auch in einer körperlich leichten bis intermittierend mittelschweren Verweistätigkeit sei sie m e dizinisch-theoretisch zu 70 % arbeitsfähig (S. 47 f.). 3.6 Dr. med. B.___, Neurologie FMH, führte in seinem Bericht vom 2 7. April 2017 ( Urk. 3/7) folgende Diagnosen auf:

3.6 Dr. med. B.___, Neurologie FMH, führte in seinem Bericht vom 2 7. April 2017 ( Urk. 3/7) folgende Diagnosen auf: - Status nach u n klarer prolongierter Episode mit Amnesie/Verwirrtheitsepisode Mitte Februar 2017

Status nach u n klarer prolongierter Episode mit Amnesie/Verwirrtheitsepisode Mitte Februar 2017 - aktuell keine sicheren Anhaltspunkte für eine zugrundeliegende organisch-neurologische Ursache

aktuell keine sicheren Anhaltspunkte für eine zugrundeliegende organisch-neurologische Ursache - leichtgradige kognitive Defizite (vermehrte Vergesslichkeit, Konzentrations störungen)

leichtgradige kognitive Defizite (vermehrte Vergesslichkeit, Konzentrations störungen) - am ehesten im Rahmen einer depressiven Stimmungslage

am ehesten im Rahmen einer depressiven Stimmungslage Dazu hielt er fest, für die aktuell beklagten leichtgradigen kognitiven Defizite ergäben sich keine Hinweise auf eine zugrundeliegende organisch-neurologische Ursache. Auch die prolongierte Episode mit Amnesie (Blackout) bleibe ätiologisch unklar. Aktuell ergäben sich keine Hinweise auf ein zugrundeliegendes epilepti sches Geschehen. Bei der EEG-Untersuchung zeige sich eine normale Grundakti vität, zusätzlich eine unspezifische ( bifrontotemporal -betonte) Funktionsstörung ohne Nachweis epilepsieverdächtiger Potentiale. In der klinisch-neurologischen Untersuchung fänden sich keine Auffälligkeiten. Auch bei der neuropsychologi schen Exploration ergäben sich keine Hinweise auf eine relevante Beeinträchti gung der kognitiven Funktionen. Die beklagten kognitiven Defizite seien am ehesten im Rahmen der bekannten Depression (depressive Stimmungslage) zu in terpretieren. Bei der aktuellen MRI-Untersuchung ergäben sich keine Hinweise auf eine neurodegenerative Erkrankung, insbesondere nicht auf einen Morbus Alzheimer oder eine f rontotemporale Demenz. Von neurologischer Seite bestehe derzeit kein dringender weiterer Abklärungsbedarf. Sollten sich allerdings ähnli che Episoden (Amnesie, Verwirrtheit) wiederholen, müsse erneut ein epileptisches Geschehen ausgeschlossen werden.

Dazu hielt er fest, für die aktuell beklagten leichtgradigen kognitiven Defizite ergäben sich keine Hinweise auf eine zugrundeliegende organisch-neurologische Ursache. Auch die prolongierte Episode mit Amnesie (Blackout) bleibe ätiologisch unklar. Aktuell ergäben sich keine Hinweise auf ein zugrundeliegendes epilepti sches Geschehen. Bei der EEG-Untersuchung zeige sich eine normale Grundakti vität, zusätzlich eine unspezifische ( bifrontotemporal -betonte) Funktionsstörung ohne Nachweis epilepsieverdächtiger Potentiale. In der klinisch-neurologischen Untersuchung fänden sich keine Auffälligkeiten. Auch bei der neuropsychologi schen Exploration ergäben sich keine Hinweise auf eine relevante Beeinträchti gung der kognitiven Funktionen. Die beklagten kognitiven Defizite seien am ehesten im Rahmen der bekannten Depression (depressive Stimmungslage) zu in terpretieren. Bei der aktuellen MRI-Untersuchung ergäben sich keine Hinweise auf eine neurodegenerative Erkrankung, insbesondere nicht auf einen Morbus Alzheimer oder eine f rontotemporale Demenz. Von neurologischer Seite bestehe derzeit kein dringender weiterer Abklärungsbedarf. Sollten sich allerdings ähnli che Episoden (Amnesie, Verwirrtheit) wiederholen, müsse erneut ein epileptisches Geschehen ausgeschlossen werden. 4.

4. 4. 1 In Bezug auf die Qualifikation der Beschwerdeführerin ging die Beschwerdegeg nerin von einer 32%igen Erwerbstätigkeit sowie einer 68%igen Tätigkeit im Auf gabenbereich aus. Die Beschwerdeführerin machte hingegen eine 100%ige Er werbstätigkeit im Gesundheitsfall geltend ( Urk. 1 S. 10).

4. 1 In Bezug auf die Qualifikation der Beschwerdeführerin ging die Beschwerdegeg nerin von einer 32%igen Erwerbstätigkeit sowie einer 68%igen Tätigkeit im Auf gabenbereich aus. Die Beschwerdeführerin machte hingegen eine 100%ige Er werbstätigkeit im Gesundheitsfall geltend ( Urk. 1 S. 10). 4.2 Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Ren tenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invaliditätsbe messung ( Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b).

4.2 Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Ren tenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invaliditätsbe messung ( Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b). Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hy pothetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonde ren sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhält nisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der über wiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b ).

Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hy pothetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonde ren sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhält nisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der über wiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b ). Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Be urteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4).

Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Be urteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4). 4.3 Anlässlich der Haushaltsabklärung vom 1 0. Oktober 2014 (Urk. 7/26) gab die Be schwerdeführerin zu Protokoll, bei guter Gesundheit würde sie einer 80-100%igen Erwerbstätigkeit nachgehen (S. 4). Dazu ist jedoch festzuhalten, dass sie seit ihrer Einreise in die Schweiz im August 2006 nie in einem solchen Pensum erwerbstätig war (vgl. Urk. 7/7). Ab Mai 2011 arbeitete sie mit einem knapp 32 %-Pensum im Café J.___ ( Urk. 7/8), zu diesem Zeitpunkt war ihre Gesundheit noch nicht beeinträchtigt. Dass sie eine zusätzliche Teilzeitstelle oder eine andere Arbeit mit einem höheren Pensum gesucht hätte, wurde von ihr weder belegt, noch vermochte sie weitere diesbezügliche Angaben zu machen. Vielmehr gab ihr ehemaliger Arbeitgeber auf entsprechende Anfrage der Beschwerdegegnerin hin an, sie habe nie ein Interesse gezeigt, mehr Arbeiten/Stunden zu übernehmen oder ihr Tätigkeitsfeld auszuweiten, auch nicht, als ihr dies offeriert worden sei. Die Möglichkeit, Überstunden zu machen, habe sie nicht wahrgenommen und auch nie kommuniziert, dass sie beispielsweise aus finanziellen Gründen mehr würde arbeiten wollen ( Urk. 7/26/5). Ihre beiden Töchter waren bei Aufnahme der Tätigkeit im Café J.___ 17 und 20 Jahre alt, eine Unterstützungsbedürftigkeit, welche gegen eine höhere als die 32 %ige Erwerbstätigkeit gesprochen hätte, be stand damit seit Längerem nicht mehr. Dennoch hat die Beschwerdeführerin ihr Arbeitspensum nicht erhöht. Sie ist seit 1990 verheiratet, ihr Ehemann erzielt ein E inkommen von Fr. 5'787.60 (Urk. 7/26/4 und Urk. 7/1/1). Anlässlich der Begut achtung gab sie an, um keine finanziellen Sorgen zu haben, würden sie eigentlich die zuvor verdienten F r. 1'200.-- brauchen (Urk. 7/58 S. 33), vom Erfordernis eines höheren Einkommens und damit einhergehend der Notwendigkeit eines hö heren Arbeitspensums war nicht die Rede.

4.3 Anlässlich der Haushaltsabklärung vom 1 0. Oktober 2014 (Urk. 7/26) gab die Be schwerdeführerin zu Protokoll, bei guter Gesundheit würde sie einer 80-100%igen Erwerbstätigkeit nachgehen (S. 4). Dazu ist jedoch festzuhalten, dass sie seit ihrer Einreise in die Schweiz im August 2006 nie in einem solchen Pensum erwerbstätig war (vgl. Urk. 7/7). Ab Mai 2011 arbeitete sie mit einem knapp 32 %-Pensum im Café J.___ ( Urk. 7/8), zu diesem Zeitpunkt war ihre Gesundheit noch nicht beeinträchtigt. Dass sie eine zusätzliche Teilzeitstelle oder eine andere Arbeit mit einem höheren Pensum gesucht hätte, wurde von ihr weder belegt, noch vermochte sie weitere diesbezügliche Angaben zu machen. Vielmehr gab ihr ehemaliger Arbeitgeber auf entsprechende Anfrage der Beschwerdegegnerin hin an, sie habe nie ein Interesse gezeigt, mehr Arbeiten/Stunden zu übernehmen oder ihr Tätigkeitsfeld auszuweiten, auch nicht, als ihr dies offeriert worden sei. Die Möglichkeit, Überstunden zu machen, habe sie nicht wahrgenommen und auch nie kommuniziert, dass sie beispielsweise aus finanziellen Gründen mehr würde arbeiten wollen ( Urk. 7/26/5). Ihre beiden Töchter waren bei Aufnahme der Tätigkeit im Café J.___ 17 und 20 Jahre alt, eine Unterstützungsbedürftigkeit, welche gegen eine höhere als die 32 %ige Erwerbstätigkeit gesprochen hätte, be stand damit seit Längerem nicht mehr. Dennoch hat die Beschwerdeführerin ihr Arbeitspensum nicht erhöht. Sie ist seit 1990 verheiratet, ihr Ehemann erzielt ein E inkommen von Fr. 5'787.60 (Urk. 7/26/4 und Urk. 7/1/1). Anlässlich der Begut achtung gab sie an, um keine finanziellen Sorgen zu haben, würden sie eigentlich die zuvor verdienten F r. 1'200.-- brauchen (Urk. 7/58 S. 33), vom Erfordernis eines höheren Einkommens und damit einhergehend der Notwendigkeit eines hö heren Arbeitspensums war nicht die Rede. Die behauptete 100%ige Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall ist zusammengefasst nicht nachvollziehbar. Vielmehr legen die Summe der einzelnen Aspekte der er werblichen Umstände der Beschwerdeführerin nahe, dass sie bei intakter Gesund heit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit einer ausserhäuslichen Erwerbstätig keit im Umfang von 32 % nachgegangen wäre. Ausschlaggebend ist ihre Erwerbs biografie, gemäss welcher sie bei Ausbruch der gesundheitlichen Beschwerden be reits während mehreren Jahren aus nicht medizinischen Gründen nicht oder le diglich in einem tiefen Teilzeitpensum erwerbstätig war. Sie ist somit als zu 32 % erwerbs- und zu 68 % im Haushalt tätig zu qualifizieren. Die 28.5%ige Einschrän kung im Aufg abenbereich (vgl. Urk. 7/26/9) ist ausgewiesen und nicht bestritten.

Die behauptete 100%ige Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall ist zusammengefasst nicht nachvollziehbar. Vielmehr legen die Summe der einzelnen Aspekte der er werblichen Umstände der Beschwerdeführerin nahe, dass sie bei intakter Gesund heit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit einer ausserhäuslichen Erwerbstätig keit im Umfang von 32 % nachgegangen wäre. Ausschlaggebend ist ihre Erwerbs biografie, gemäss welcher sie bei Ausbruch der gesundheitlichen Beschwerden be reits während mehreren Jahren aus nicht medizinischen Gründen nicht oder le diglich in einem tiefen Teilzeitpensum erwerbstätig war. Sie ist somit als zu 32 % erwerbs- und zu 68 % im Haushalt tätig zu qualifizieren. Die 28.5%ige Einschrän kung im Aufg abenbereich (vgl. Urk. 7/26/9) ist ausgewiesen und nicht bestritten. 4.4 Bei einer Gewichtung des Aufgabenbereichs zu 68 % und einer dabei bestehenden Einschränkung von 28.5 % ergibt sich ein diesbezüglicher Teilinvaliditätsgrad von 19.38 %. Damit die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Rente der Invali denversicherung hätte, wäre im Erwerbsbereich ein Teilinvaliditätsgrad von min destens 20.12 % (39.5-19.38) erforderlich beziehungsweise bei einer Gewichtung zu 32 % eine Arbeitsfähigkeit von weniger als 11.88 % ( 0.32 x[ 100- { 20.12/0.32 } ]) in der angestammten Tätigkeit (vgl. bis 3 1. Dezember 2017 gültige Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemisch ten Methode E. 1.3 hievor ). Dies gilt es nachfolgend zu prüfen.

4.4 Bei einer Gewichtung des Aufgabenbereichs zu 68 % und einer dabei bestehenden Einschränkung von 28.5 % ergibt sich ein diesbezüglicher Teilinvaliditätsgrad von 19.38 %. Damit die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Rente der Invali denversicherung hätte, wäre im Erwerbsbereich ein Teilinvaliditätsgrad von min destens 20.12 % (39.5-19.38) erforderlich beziehungsweise bei einer Gewichtung zu 32 % eine Arbeitsfähigkeit von weniger als 11.88 % ( 0.32 x[ 100- { 20.12/0.32 } ]) in der angestammten Tätigkeit (vgl. bis 3 1. Dezember 2017 gültige Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemisch ten Methode E. 1.3 hievor ). Dies gilt es nachfolgend zu prüfen. 5.

5. 5.1 Das polydisziplinäre Gutachten der Y.___ AG vom 2. August 2016 (E. 3.5 hievor ) beruht auf den erforderlichen allgemeininternistischen, rheumatologischen und psychiatrischen Untersuchungen, ist für die streitigen Belange umfassend und wurde in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den fallrelevanten Vorak ten erstellt. Die Gutachter legten die medizinischen Zusammenhänge einleuch tend dar, beurteilten die medizinische Situation überzeugend und setzten sich mit den geklagten Beschwerden und dem Verhalten der Beschwerdeführerin auseinander. Sie zeigten auf, dass sie aus allgemeininternistischer Sicht nicht in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei und - bei fehlenden De fiziten im Bereiche der Gelenke, der Wirbelsäule sowie der Muskulatur - auch aus rheumatologischer Sicht in der angestammten Tätigkeit keine Arbeitsunfähigkeit bestehe. Sie wiesen auf ein im Dezember 2015 durchgemachtes Lumboischialgiesyndrom hin, welches die Beschwerdeführerin aber funktionell nicht einschränke, und schlossen ein entzündlich rheumatisches Geschehen, eine beginnende Kollagenose oder eine Myopathie aus. Die Gutachter verneinten eine Depression und legten dar, dass eine leichtere depressive Verstimmung und Ängste auch bei einer somatoformen Schmerzstörung beziehungsweise einer Neurasthenie vorkämen, ebenso Freudlo sigkeit, abnehmendes körperliches Wohlbefinden sowie muskuläre und andere Schmerzen. Sie hielten unverarbeitete Verlusterlebnisse fest, welche der somato formen Schmerzstörung zugrunde lägen, und führten aus, dass diese zusammen mit den weiteren psychiatrischen Diagnosen zu einer Einschränkung der Arbeits fähigkeit führen würden. Die Gutach ter gelangten so dann zum ausführlich be gründeten Schluss, dass die Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht in der an gestammten Tätigkeit nicht eingeschränkt ist, aus psychiatrischer Sicht hingegen von Dezember 2013 bis April 2015 eine 100%ige, anschliessend bis Oktober 2015 eine 50%ige und seit August 2016 eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit bestand. Das Gutachten entspricht damit de n rechtsprechungsgemässen Anfor derungen an eine beweiskräftige medizinische Entscheidungsgrundlage (vgl. E. 1.4 hievor ).

5.1 Das polydisziplinäre Gutachten der Y.___ AG vom 2. August 2016 (E. 3.5 hievor ) beruht auf den erforderlichen allgemeininternistischen, rheumatologischen und psychiatrischen Untersuchungen, ist für die streitigen Belange umfassend und wurde in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den fallrelevanten Vorak ten erstellt. Die Gutachter legten die medizinischen Zusammenhänge einleuch tend dar, beurteilten die medizinische Situation überzeugend und setzten sich mit den geklagten Beschwerden und dem Verhalten der Beschwerdeführerin auseinander. Sie zeigten auf, dass sie aus allgemeininternistischer Sicht nicht in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei und - bei fehlenden De fiziten im Bereiche der Gelenke, der Wirbelsäule sowie der Muskulatur - auch aus rheumatologischer Sicht in der angestammten Tätigkeit keine Arbeitsunfähigkeit bestehe. Sie wiesen auf ein im Dezember 2015 durchgemachtes Lumboischialgiesyndrom hin, welches die Beschwerdeführerin aber funktionell nicht einschränke, und schlossen ein entzündlich rheumatisches Geschehen, eine beginnende Kollagenose oder eine Myopathie aus. Die Gutachter verneinten eine Depression und legten dar, dass eine leichtere depressive Verstimmung und Ängste auch bei einer somatoformen Schmerzstörung beziehungsweise einer Neurasthenie vorkämen, ebenso Freudlo sigkeit, abnehmendes körperliches Wohlbefinden sowie muskuläre und andere Schmerzen. Sie hielten unverarbeitete Verlusterlebnisse fest, welche der somato formen Schmerzstörung zugrunde lägen, und führten aus, dass diese zusammen mit den weiteren psychiatrischen Diagnosen zu einer Einschränkung der Arbeits fähigkeit führen würden. Die Gutach ter gelangten so dann zum ausführlich be gründeten Schluss, dass die Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht in der an gestammten Tätigkeit nicht eingeschränkt ist, aus psychiatrischer Sicht hingegen von Dezember 2013 bis April 2015 eine 100%ige, anschliessend bis Oktober 2015 eine 50%ige und seit August 2016 eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit bestand. Das Gutachten entspricht damit de n rechtsprechungsgemässen Anfor derungen an eine beweiskräftige medizinische Entscheidungsgrundlage (vgl. E. 1.4 hievor ). 5.2

5.2 5.2.1 Die Beschwerdeführerin kritisierte das Gutachten in verschiedener Hinsicht. Dazu ist i n Bezug auf ihre Ablehnung von Gutachter Dr. Z.___ ( Urk. 1 S. 11 f.) vorab festzuhalten, dass sich d as Bundesgericht bereits mehrmals mit der Frage der Be fangenheit von Dr. Z.___ zu befassen hatte. Im Entscheid 9C_970/2012 vom 23. April 2013 E. 4.3.2 erwog es, das Dr. Z.___ zur Last gelegte Verhalten be treffe eine Begutachtung, die 2007 stattgefunden habe, somit fast fünf Jahre zu rückliege und überdies eine andere versicherte Person betreffe. Selbst wenn Dr. Z.___ einmal Jahre zuvor entgegen seinen Angaben im Hauptgutachten seine Gesamtbeurteilung ohne vorherige Rücksprache und ausdrückliches Einver ständnis mit einem Teilgutachter, der keine pathologischen Befunde erhoben habe, vorgenommen haben sollte, vermöge dies nicht rund fünf Jahre später noch objektiv den Anschein von Befangenheit zu wecken. Für diese Annahme bedürfe es vielmehr anderer, die konkrete Begutachtung betreffende Umstände. Solche sind vorliegend aber weder in fachlicher noch in persönlicher Hinsicht ausgewie sen. Dass die Gutachter abwertend über die Beschwerdeführerin gesprochen hät ten ( Urk. 1 S. 5), lässt sich dem Gutachten ebenso wenig entnehmen wie Hinweise auf eine sonst irgendwie geartete Voreingenommenh eit. Vielmehr erweist sich das Gutachten und insbesondere die Wiedergabe der Ausführungen der Be schwerdeführerin a ls objektiv und auch respektvoll abgefasst. Hinweise darauf, dass das Gutachten unsorgfältig und nicht lege artis erstellt worden wäre, ergeben sich keine. Von einer diesbezüglichen Befragung der Beschwerdeführerin - wie von ihr beantragt (Urk. 1 S. 5) - sind keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf in antizipierter Beweiswürdigung ( vgl. BGE 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen) zu verzichten ist.

5.2.1 Die Beschwerdeführerin kritisierte das Gutachten in verschiedener Hinsicht. Dazu ist i n Bezug auf ihre Ablehnung von Gutachter Dr. Z.___ ( Urk. 1 S. 11 f.) vorab festzuhalten, dass sich d as Bundesgericht bereits mehrmals mit der Frage der Be fangenheit von Dr. Z.___ zu befassen hatte. Im Entscheid 9C_970/2012 vom 23. April 2013 E. 4.3.2 erwog es, das Dr. Z.___ zur Last gelegte Verhalten be treffe eine Begutachtung, die 2007 stattgefunden habe, somit fast fünf Jahre zu rückliege und überdies eine andere versicherte Person betreffe. Selbst wenn Dr. Z.___ einmal Jahre zuvor entgegen seinen Angaben im Hauptgutachten seine Gesamtbeurteilung ohne vorherige Rücksprache und ausdrückliches Einver ständnis mit einem Teilgutachter, der keine pathologischen Befunde erhoben habe, vorgenommen haben sollte, vermöge dies nicht rund fünf Jahre später noch objektiv den Anschein von Befangenheit zu wecken. Für diese Annahme bedürfe es vielmehr anderer, die konkrete Begutachtung betreffende Umstände. Solche sind vorliegend aber weder in fachlicher noch in persönlicher Hinsicht ausgewie sen. Dass die Gutachter abwertend über die Beschwerdeführerin gesprochen hät ten ( Urk. 1 S. 5), lässt sich dem Gutachten ebenso wenig entnehmen wie Hinweise auf eine sonst irgendwie geartete Voreingenommenh eit. Vielmehr erweist sich das Gutachten und insbesondere die Wiedergabe der Ausführungen der Be schwerdeführerin a ls objektiv und auch respektvoll abgefasst. Hinweise darauf, dass das Gutachten unsorgfältig und nicht lege artis erstellt worden wäre, ergeben sich keine. Von einer diesbezüglichen Befragung der Beschwerdeführerin - wie von ihr beantragt (Urk. 1 S. 5) - sind keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf in antizipierter Beweiswürdigung ( vgl. BGE 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen) zu verzichten ist. 5.2.2 Die Beschwerdeführerin brachte weiter vor, die Beschwerdegegnerin habe ihre Abklärungspflicht verletzt. So hätten d en Gutachtern unter anderem die Unterla gen bezüglich des im November 2015 erlittenen Lumbovertebralsyndroms nicht vorgelegen ( Urk. 1 S. 9). Entgegen ihren Ausführungen wurde dieses von den Gutachtern jedoch berücksichtigt. Dr. H.___ führte diesbezüglich aus, es bestehe als Restbefund noch ein leichtes Taubheitsgefühl am lateralen rechten Fuss, wel ches sie aber funktionell nicht einschränke (E. 3.5 hievor ). Den Gutachtern lagen zudem die aktuellen radiologischen Befunde der Hals-, Lenden- und Brustwirbel säule sowie der rechten Schulter vom 3 0. März 2016 vor (vgl. Urk. 7/58 S. 24) und es ist nicht ersichtlich, welche zusätzlichen Erkenntnisse sie aus dem Bericht der SOS-Ärzte vom 1 8. November 2015 ( Urk. 7/72/3) sowie der Physiotherapie verordnung vom 1 8. Januar 2016 (Urk. 7/72/4 f.) hätten gewinnen können. Wei ter hätte n gemäss der Beschwerdeführerin bei der behandelnden Psychiaterin ein Standard- sowie ein Verlaufsbericht eingeholt werden müssen ( Urk. 1 S. 8). Dr. G.___ äusserte sich jedoch mit Bericht vom 2. Dezember 2015 (E. 3.4 hie vor ) umfassend zu m Gesundheitszustand und erachtete eine Erwerbstätigkeit als nicht möglich. Auf das Einholen eines Formular- oder Verlaufsberichtes konnte damit verzichtet werden. Dass Dr. G.___ im Bericht keine Diagnosen aufführte, ändert daran nichts, kommt es doch invalidenversicherungsrechtlich nicht auf die Diagnose an, sondern vor allem darauf, welche Auswirkungen eine Erkrankung auf die Arbeitsfähigkeit hat (BGE 136 V 279 E. 3.2.1). Dies gilt auch in Bezug auf die von der Beschwerdeführerin kritisierte Diagnosestellung im Gutachten (vgl. Urk. 1 S. 12 f.). Entgegen ihren Vorbringen (vgl. Urk. 1 S. 13) ging Gutachterin med. pract. I.___ zudem nicht von einer durchgehend 70%igen Arbeitsfähigkeit aus psychischer Sicht aus, sondern erachtete diese als von Dezember 2013 bis April 2015 zu 100 %, anschliessend bis im Oktober 2015 zu 50 % und seit der Begutachtung im August 2016 zu 30 % eingeschrä nkt (E. 5.1 hievor ). Es ist somit auch nicht zu beanstanden, dass sie auf die - während der 100%igen Arbeitsun fähigkeitsphase erfolgte - stationäre Behandlung im Sanatorium F.___ (E. 3. 3 hievor ) im November/Dezember 2014 nicht weiter einging. Dasselbe gilt für die Behandlung in der K.___ im August 2014, welche die Beschwerdeführerin ohnehin nach dem Eintrittsge spräch wieder abgebrochen hatte (vgl. Urk. 7/ 72/9). Inwiefern ein Bericht der Hausärztin (vgl. Urk. 1 S. 8) etwas am Gutachten geändert hätte, wurde von der Beschwerdeführerin nicht ausgeführt. Eine Verletzung der Abklärungspflicht ist nach dem Gesagten nicht auszumachen.

5.2.2 Die Beschwerdeführerin brachte weiter vor, die Beschwerdegegnerin habe ihre Abklärungspflicht verletzt. So hätten d en Gutachtern unter anderem die Unterla gen bezüglich des im November 2015 erlittenen Lumbovertebralsyndroms nicht vorgelegen ( Urk. 1 S. 9). Entgegen ihren Ausführungen wurde dieses von den Gutachtern jedoch berücksichtigt. Dr. H.___ führte diesbezüglich aus, es bestehe als Restbefund noch ein leichtes Taubheitsgefühl am lateralen rechten Fuss, wel ches sie aber funktionell nicht einschränke (E. 3.5 hievor ). Den Gutachtern lagen zudem die aktuellen radiologischen Befunde der Hals-, Lenden- und Brustwirbel säule sowie der rechten Schulter vom 3 0. März 2016 vor (vgl. Urk. 7/58 S. 24) und es ist nicht ersichtlich, welche zusätzlichen Erkenntnisse sie aus dem Bericht der SOS-Ärzte vom 1 8. November 2015 ( Urk. 7/72/3) sowie der Physiotherapie verordnung vom 1 8. Januar 2016 (Urk. 7/72/4 f.) hätten gewinnen können. Wei ter hätte n gemäss der Beschwerdeführerin bei der behandelnden Psychiaterin ein Standard- sowie ein Verlaufsbericht eingeholt werden müssen ( Urk. 1 S. 8). Dr. G.___ äusserte sich jedoch mit Bericht vom 2. Dezember 2015 (E. 3.4 hie vor ) umfassend zu m Gesundheitszustand und erachtete eine Erwerbstätigkeit als nicht möglich. Auf das Einholen eines Formular- oder Verlaufsberichtes konnte damit verzichtet werden. Dass Dr. G.___ im Bericht keine Diagnosen aufführte, ändert daran nichts, kommt es doch invalidenversicherungsrechtlich nicht auf die Diagnose an, sondern vor allem darauf, welche Auswirkungen eine Erkrankung auf die Arbeitsfähigkeit hat (BGE 136 V 279 E. 3.2.1). Dies gilt auch in Bezug auf die von der Beschwerdeführerin kritisierte Diagnosestellung im Gutachten (vgl. Urk. 1 S. 12 f.). Entgegen ihren Vorbringen (vgl. Urk. 1 S. 13) ging Gutachterin med. pract. I.___ zudem nicht von einer durchgehend 70%igen Arbeitsfähigkeit aus psychischer Sicht aus, sondern erachtete diese als von Dezember 2013 bis April 2015 zu 100 %, anschliessend bis im Oktober 2015 zu 50 % und seit der Begutachtung im August 2016 zu 30 % eingeschrä nkt (E. 5.1 hievor ). Es ist somit auch nicht zu beanstanden, dass sie auf die - während der 100%igen Arbeitsun fähigkeitsphase erfolgte - stationäre Behandlung im Sanatorium F.___ (E. 3. 3 hievor ) im November/Dezember 2014 nicht weiter einging. Dasselbe gilt für die Behandlung in der K.___ im August 2014, welche die Beschwerdeführerin ohnehin nach dem Eintrittsge spräch wieder abgebrochen hatte (vgl. Urk. 7/ 72/9). Inwiefern ein Bericht der Hausärztin (vgl. Urk. 1 S. 8) etwas am Gutachten geändert hätte, wurde von der Beschwerdeführerin nicht ausgeführt. Eine Verletzung der Abklärungspflicht ist nach dem Gesagten nicht auszumachen. 5.2.3 Gemäss dem behandelnden Neurologen Dr. B.___ hätten sich bei der klinisch-neurologischen Untersuchung keine Auffälligkeiten gefunden, ebenso wenig Hin weise auf eine relevante Beeinträchtigung der kognitiven Funktionen bei der neu ropsychologischen Exploration beziehungsweise auf eine neurodegenerative Er krankung bei der aktuellen MRI-Untersuchung. Aus neurologischer Sicht erach tete er weitere Abklärungen als nicht erforderlich (E. 3. 6 hievor ). Weshalb in An betracht dieser Umstände eine zusätzliche neurologische sowie neuropsychiatri sche Begutachtung erforderlich gewesen wäre (vgl. Urk. 1 S. 7 f.), ist damit nicht ersichtlich, zumal bereits zuvor auch die behandelnde Psychiaterin keine ausge prägten kognitiven Symptome beobachten konnte ( Urk. 3/8/3).

5.2.3 Gemäss dem behandelnden Neurologen Dr. B.___ hätten sich bei der klinisch-neurologischen Untersuchung keine Auffälligkeiten gefunden, ebenso wenig Hin weise auf eine relevante Beeinträchtigung der kognitiven Funktionen bei der neu ropsychologischen Exploration beziehungsweise auf eine neurodegenerative Er krankung bei der aktuellen MRI-Untersuchung. Aus neurologischer Sicht erach tete er weitere Abklärungen als nicht erforderlich (E. 3. 6 hievor ). Weshalb in An betracht dieser Umstände eine zusätzliche neurologische sowie neuropsychiatri sche Begutachtung erforderlich gewesen wäre (vgl. Urk. 1 S. 7 f.), ist damit nicht ersichtlich, zumal bereits zuvor auch die behandelnde Psychiaterin keine ausge prägten kognitiven Symptome beobachten konnte ( Urk. 3/8/3). 5.2.4 Die Beschwerdeführerin machte verschiedene Fehler in den biografischen Anga ben geltend ( Urk. 1 S. 8 f.), doch sind diese einerseits für die Einschätzung der Gutachter nicht ausschlaggebend und ist andererseits nicht ersichtlich, inwiefern ihre Berichtigungen an dieser etwas geändert hätten. Auf psychosoziale Faktoren wies bereits der behandelnde Dr. C.___ hin (vgl. Urk. 7/65/5 mit Hinweis auf Urk. 7/ 21) und die Gutachter erachteten eine vorübergehend 100-50%ige und weiterhin 30%ige Arbeitsunfähigkeit dennoch als ausgewiesen. Es kann somit keine Rede davon sein, dass die Gutachter teilweise bewusst unwahre Angaben gemacht hätten, um ihre Einschränkungen in der Alltagsgestaltung zu verharm losen oder die biographischen Angaben zu ihren Ungunsten zu verdrehen ( Urk. 1 S. 10 f.).

5.2.4 Die Beschwerdeführerin machte verschiedene Fehler in den biografischen Anga ben geltend ( Urk. 1 S. 8 f.), doch sind diese einerseits für die Einschätzung der Gutachter nicht ausschlaggebend und ist andererseits nicht ersichtlich, inwiefern ihre Berichtigungen an dieser etwas geändert hätten. Auf psychosoziale Faktoren wies bereits der behandelnde Dr. C.___ hin (vgl. Urk. 7/65/5 mit Hinweis auf Urk. 7/ 21) und die Gutachter erachteten eine vorübergehend 100-50%ige und weiterhin 30%ige Arbeitsunfähigkeit dennoch als ausgewiesen. Es kann somit keine Rede davon sein, dass die Gutachter teilweise bewusst unwahre Angaben gemacht hätten, um ihre Einschränkungen in der Alltagsgestaltung zu verharm losen oder die biographischen Angaben zu ihren Ungunsten zu verdrehen ( Urk. 1 S. 10 f.). 5.3 Die Einwendungen der Beschwerdeführerin vermögen damit nichts an der Be weiskraft des Gutachtens zu ändern. Auf dieses ist vielmehr abzustellen und auf die beantragte Neubegutachtung ( Urk. 1 S. 2) zu verzichten. Zu prüfen bleibt je doch die von den Gutachter n attestierte Arbeitsfähigkei t aus psychischen Grün den von 0 % von Dezember 2013 bis April 2015 mit an schliessender Steigerung auf 50 % bis Oktober 2015 und weiterer Steigerung auf 70 % bis August 2016.

5.3 Die Einwendungen der Beschwerdeführerin vermögen damit nichts an der Be weiskraft des Gutachtens zu ändern. Auf dieses ist vielmehr abzustellen und auf die beantragte Neubegutachtung ( Urk. 1 S. 2) zu verzichten. Zu prüfen bleibt je doch die von den Gutachter n attestierte Arbeitsfähigkei t aus psychischen Grün den von 0 % von Dezember 2013 bis April 2015 mit an schliessender Steigerung auf 50 % bis Oktober 2015 und weiterer Steigerung auf 70 % bis August 2016. 6.

6. 6. 1 Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts kann die ärztliche Arbeitsfähig keitsschätzung, zumindest ohne einlässliche Befassung mit den spezifischen nor mativen Vorgaben und ohne entsprechende Begründung, zwar den rechtlich ge forderten Beweis des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 Abs. 2 ATSG) nicht erbringen, weil sie weitgehend vom Ermessen des medizinisch-psychiatri schen Sachverständigen abhängt. Die medizinische Einschätzung der Arbeitsfä higkeit ist aber eine wichtige Grundlage für die anschliessende juristische Beur teilung der Frage, welche Arbeitsleistung der versicherten Person noch zugemutet werden kann (BGE 140 V 193 E. 3.2). Dabei gilt, dass die versicherte Person als grundsätzlich gesund anzusehen ist und sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen kann (vgl. BGE 141 V 281 E. 3.7.2). Hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfä higkeit haben sich sowohl die medizinischen Sachverständigen als auch die Or gane der Rechtsanwendung bei ihrer Einschätzung des Leistungsvermögens an den normativen Vorgaben zu orientieren; die Gutachter im Idealfall gemäss der entsprechend formulierten Fragestellung (BGE 141 V 281 E. 5.2). Die Rechtsan wender prüfen die medizinischen Angaben frei insbesondere daraufhin, ob die Ärzte sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten ha ben und ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 E. 6). Im Rahmen der Beweiswürdigung obliegt es den Rechts anwendern zu überprüfen, ob in concreto ausschliesslich funktionelle Ausfälle bei der medizinischen Einschätzung berücksichtigt wurden und ob die Zumutbar keitsbeurteilung auf einer objektivierten Grundlage erfolgte (BGE 141 V 281 E. 5.2.2; Art. 7 Abs. 2 ATSG). Es soll keine losgelöste juristische Parallelüberprü fung nach Massgabe des strukturierten Beweisverfahrens stattfinden (BGE 141 V 281 E. 5.2.3; vgl. auch Andreas Traub, in: Ueli Kieser [Hrsg.], Sozial versicherungsrechtstagung 2016, S. 142 Ziff. 3.3.3), sondern im Rahmen der Be weiswürdigung überprüft werden, ob die funktionellen Auswirkungen medizi nisch anhand der Indikatoren schlüssig und widerspruchsfrei festgestellt wurden und somit den normativen Vorgaben Rechnung tragen (BGE 141 V 281 E. 6; Ur teil des Bundesgerichts 8C_260/2017 vom 1. Dezember 2017 E. 4.2.4). Entschei dend bleibt letztlich immer die Frage der funktionellen Auswirkungen einer Stö rung, welche im Rahmen des Sozialversicherungsrechts abschliessend nur aus ju ristischer Sicht beantwortet werden kann. Nach BGE 141 V 281 kann somit der Beweis für eine lang andauernde und erhebliche gesundheitsbedingte Arbeitsun fähigkeit nur dann als geleistet betrachtet werden, wenn die Prüfung der mass geblichen Beweisthemen im Rahmen einer umfassenden Betrachtung ein stimmi ges Gesamtbild einer Einschränkung in allen Lebensbereichen (Konsistenz) für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit zeigt. Fehlt es daran, ist der Beweis nicht ge leistet und nicht zu erbringen, was sich nach den Regeln über die (materielle) Beweislast zuungunsten der rentenansprechenden Person auswirkt (BGE 144 V 50 E. 4.3, 143 V 418 E. 6 ).

6. 1 Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts kann die ärztliche Arbeitsfähig keitsschätzung, zumindest ohne einlässliche Befassung mit den spezifischen nor mativen Vorgaben und ohne entsprechende Begründung, zwar den rechtlich ge forderten Beweis des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 Abs. 2 ATSG) nicht erbringen, weil sie weitgehend vom Ermessen des medizinisch-psychiatri schen Sachverständigen abhängt. Die medizinische Einschätzung der Arbeitsfä higkeit ist aber eine wichtige Grundlage für die anschliessende juristische Beur teilung der Frage, welche Arbeitsleistung der versicherten Person noch zugemutet werden kann (BGE 140 V 193 E. 3.2). Dabei gilt, dass die versicherte Person als grundsätzlich gesund anzusehen ist und sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen kann (vgl. BGE 141 V 281 E. 3.7.2). Hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfä higkeit haben sich sowohl die medizinischen Sachverständigen als auch die Or gane der Rechtsanwendung bei ihrer Einschätzung des Leistungsvermögens an den normativen Vorgaben zu orientieren; die Gutachter im Idealfall gemäss der entsprechend formulierten Fragestellung (BGE 141 V 281 E. 5.2). Die Rechtsan wender prüfen die medizinischen Angaben frei insbesondere daraufhin, ob die Ärzte sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten ha ben und ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 E. 6). Im Rahmen der Beweiswürdigung obliegt es den Rechts anwendern zu überprüfen, ob in concreto ausschliesslich funktionelle Ausfälle bei der medizinischen Einschätzung berücksichtigt wurden und ob die Zumutbar keitsbeurteilung auf einer objektivierten Grundlage erfolgte (BGE 141 V 281 E. 5.2.2; Art. 7 Abs. 2 ATSG). Es soll keine losgelöste juristische Parallelüberprü fung nach Massgabe des strukturierten Beweisverfahrens stattfinden (BGE 141 V 281 E. 5.2.3; vgl. auch Andreas Traub, in: Ueli Kieser [Hrsg.], Sozial versicherungsrechtstagung 2016, S. 142 Ziff. 3.3.3), sondern im Rahmen der Be weiswürdigung überprüft werden, ob die funktionellen Auswirkungen medizi nisch anhand der Indikatoren schlüssig und widerspruchsfrei festgestellt wurden und somit den normativen Vorgaben Rechnung tragen (BGE 141 V 281 E. 6; Ur teil des Bundesgerichts 8C_260/2017 vom 1. Dezember 2017 E. 4.2.4). Entschei dend bleibt letztlich immer die Frage der funktionellen Auswirkungen einer Stö rung, welche im Rahmen des Sozialversicherungsrechts abschliessend nur aus ju ristischer Sicht beantwortet werden kann. Nach BGE 141 V 281 kann somit der Beweis für eine lang andauernde und erhebliche gesundheitsbedingte Arbeitsun fähigkeit nur dann als geleistet betrachtet werden, wenn die Prüfung der mass geblichen Beweisthemen im Rahmen einer umfassenden Betrachtung ein stimmi ges Gesamtbild einer Einschränkung in allen Lebensbereichen (Konsistenz) für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit zeigt. Fehlt es daran, ist der Beweis nicht ge leistet und nicht zu erbringen, was sich nach den Regeln über die (materielle) Beweislast zuungunsten der rentenansprechenden Person auswirkt (BGE 144 V 50 E. 4.3, 143 V 418 E. 6 ). 6. 2

6. 2 6. 2.1 Beeinträchtigungen der psy chischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschä den eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4).

6. 2.1 Beeinträchtigungen der psy chischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschä den eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In je dem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit un abhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).

Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In je dem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit un abhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 6. 2. 2 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1 4. April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlau ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die ge samthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom 7. März 2018 E. 4.2.1).

6. 2. 2 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1 4. April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlau ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die ge samthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom 7. März 2018 E. 4.2.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).

Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).

Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1):

Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)

Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3) - Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)

Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)

Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)

Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)

Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2)

Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3)

Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) - Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)

Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)

gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2)

behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2) Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 7.4).

Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 7.4). 6. 3

6. 3 6. 3.1 Was den K omplex „Gesundheitsschädigung" respektive den Indikator der „Aus prägung der diagnoserelevanten Befunde“ angeht, ist festzuhalten, dass nur dort, wo bereits in den Diagnosekriterien ein Bezug zum Schweregrad gefordert wird, ein solcher nicht erreichter Schweregrad gegebenenfalls bereits den Ausschluss einer krankheitswertigen Störung erlauben würde. Verallgemeinert auf sämtliche psychiatrischen Diagnosen angewendet, greift diese Auffassung jedoch zu kurz. Fehlt in der Diagnose die Schweregradbezogenheit, zeigt sich die Schwere der Störung in ihrer rechtlichen Relevanz erst bei deren funktionellen Auswirkungen ( vorgenannter BGE 143 V 418 E. 5.2.2). Die Beschwerdeführer in leidet gemäss den Gutachtern sowie ihrer behandelnden Psychiaterin an verschiedenen psychi schen Störungen. Es liegen aber auch gewichtige psych osoziale Belastungsf akto ren ( vorübergehende Krebse rkrankung Ehemann, Drogensucht Schwester, finan zielle Probleme) vor, welche rechtlich keine Invalidität zu begründen mögen. In Bezug auf den funktionellen Schweregrad erweist sich der Indikator der diagno serele vanten Befunde damit als höchstens mittelgradig ausgeprägt.

6. 3.1 Was den K omplex „Gesundheitsschädigung" respektive den Indikator der „Aus prägung der diagnoserelevanten Befunde“ angeht, ist festzuhalten, dass nur dort, wo bereits in den Diagnosekriterien ein Bezug zum Schweregrad gefordert wird, ein solcher nicht erreichter Schweregrad gegebenenfalls bereits den Ausschluss einer krankheitswertigen Störung erlauben würde. Verallgemeinert auf sämtliche psychiatrischen Diagnosen angewendet, greift diese Auffassung jedoch zu kurz. Fehlt in der Diagnose die Schweregradbezogenheit, zeigt sich die Schwere der Störung in ihrer rechtlichen Relevanz erst bei deren funktionellen Auswirkungen ( vorgenannter BGE 143 V 418 E. 5.2.2). Die Beschwerdeführer in leidet gemäss den Gutachtern sowie ihrer behandelnden Psychiaterin an verschiedenen psychi schen Störungen. Es liegen aber auch gewichtige psych osoziale Belastungsf akto ren ( vorübergehende Krebse rkrankung Ehemann, Drogensucht Schwester, finan zielle Probleme) vor, welche rechtlich keine Invalidität zu begründen mögen. In Bezug auf den funktionellen Schweregrad erweist sich der Indikator der diagno serele vanten Befunde damit als höchstens mittelgradig ausgeprägt. 6.3. 2 Bezüglich des Indikators „Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder – resis tenz “ nahm die Beschwerdeführerin erstmals im Dezember 2013 eine psychiatri sche Behandlung in Anspruch. Ihr Gesundheitszustand scheint sich seither nicht verändert zu haben, doch war einerseits ihre Compliance nicht immer gut (vgl. Urk. 7/58 S. 53 sowie Abbruch der Behandlung durch Dr. med. Han, Psychoso matische und Psychosoziale Medizin SAPPM, nachdem die Beschwerdeführerin nur unzuverlässig mitgearbeitet habe, Urk. 3/10 S. 2) und sind andererseits die Behandlungsmöglichkeiten noch nicht ausgeschöpft. So empfahlen die Gutachter eine psychosomatisch orientierte stationäre Behandlung, eine Behandlung der Verlusterlebnisse sowie eine adäquate Therapie der Panikstörung. Von einer Be handlungsresistenz kann damit noch längst nicht gesprochen werden.

6.3. 2 Bezüglich des Indikators „Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder – resis tenz “ nahm die Beschwerdeführerin erstmals im Dezember 2013 eine psychiatri sche Behandlung in Anspruch. Ihr Gesundheitszustand scheint sich seither nicht verändert zu haben, doch war einerseits ihre Compliance nicht immer gut (vgl. Urk. 7/58 S. 53 sowie Abbruch der Behandlung durch Dr. med. Han, Psychoso matische und Psychosoziale Medizin SAPPM, nachdem die Beschwerdeführerin nur unzuverlässig mitgearbeitet habe, Urk. 3/10 S. 2) und sind andererseits die Behandlungsmöglichkeiten noch nicht ausgeschöpft. So empfahlen die Gutachter eine psychosomatisch orientierte stationäre Behandlung, eine Behandlung der Verlusterlebnisse sowie eine adäquate Therapie der Panikstörung. Von einer Be handlungsresistenz kann damit noch längst nicht gesprochen werden. 6.3.3 Störungen fallen unabhängig von ihrer Diagnose bereits dann als rechtlich be deutsame Komorbiditäten in Betracht, wenn ihnen im konkreten Fall ressourcen hemmende Wirkung beizumessen ist (vorgenannter BGE 143 V 418 E. 8.1). Als „Komorbiditäten“ zu berücksichtigende krankheitswertige Störungen sind vorlie gend mit den verschiedenartigen psychischen Beschwerden ausgewiesen.

6.3.3 Störungen fallen unabhängig von ihrer Diagnose bereits dann als rechtlich be deutsame Komorbiditäten in Betracht, wenn ihnen im konkreten Fall ressourcen hemmende Wirkung beizumessen ist (vorgenannter BGE 143 V 418 E. 8.1). Als „Komorbiditäten“ zu berücksichtigende krankheitswertige Störungen sind vorlie gend mit den verschiedenartigen psychischen Beschwerden ausgewiesen. 6.3.4 Bei den Komplexen „Persönlichkeit“ und „sozialer Kontext“ ergibt sich Folgen des: Die Beschwerdeführerin ist seit 1990 ver heiratet und führt mit ihrem Ehe mann seit Jahrzehnten eine stabile, tragfähige Beziehung ( Urk. 7/1 S. 1 und Urk. 3/8 S. 1). Sie hat zwei erwachsene Töchter, wovon die Ältere bei ihnen wohnt und sie im Haushalt unterstützt. Durch ihre Einbettung in die Familie und die ihr obliegenden Aufgaben erhält sie eine Tagesstruktur. Trotz des von ihr geschilder ten sozialen Rückzugs enthält ihr Lebenskontext damit bestätigende, sich poten ziell günstig auf die Ressourcen auswirkende Faktoren. Hinweise auf eine auffäl lige Persönlichkeitsstruktur, welche negative Auswirkungen auf das Leistungs vermögen hätte, bestehen keine.

6.3.4 Bei den Komplexen „Persönlichkeit“ und „sozialer Kontext“ ergibt sich Folgen des: Die Beschwerdeführerin ist seit 1990 ver heiratet und führt mit ihrem Ehe mann seit Jahrzehnten eine stabile, tragfähige Beziehung ( Urk. 7/1 S. 1 und Urk. 3/8 S. 1). Sie hat zwei erwachsene Töchter, wovon die Ältere bei ihnen wohnt und sie im Haushalt unterstützt. Durch ihre Einbettung in die Familie und die ihr obliegenden Aufgaben erhält sie eine Tagesstruktur. Trotz des von ihr geschilder ten sozialen Rückzugs enthält ihr Lebenskontext damit bestätigende, sich poten ziell günstig auf die Ressourcen auswirkende Faktoren. Hinweise auf eine auffäl lige Persönlichkeitsstruktur, welche negative Auswirkungen auf das Leistungs vermögen hätte, bestehen keine. 6.3.5 In der Kategorie „Konsistenz“ (bezüglich Abgrenzung und gegenseitigen Bezü gen zu den Komplexen „Persönlichkeit“ und „sozialer Kontext“ eingehend Michael E. Meier, Ein Jahr neue Schmerzrechtsprechung, in: Jusletter vom 11. Juli 2016, S. 28 ff. [nachfolgend: Ein Jahr Schmerzrechtsprechung], vgl. auch Michael E. Meier, Zwei Jahre neue Schmerzrechtsprechung, in: Riemer-Kafka/ Hürzeler [Hrsg.], Das indikatorenorientierte Abklärungsverfahren, 2017, S. 105-148, S. 136 ff. [nachfolgend: Zwei Jahre Schmerzrechtsprechung]) zielt der Indikator „ gleich mässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbe reichen“ auf die Frage ab, ob die diskutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufgabenbereich) einerseits und in den sonsti gen Lebensbereichen (z.B. Freizeitgestaltung) anderseits gleich ausgeprägt ist, wobei das Aktivitätsniveau der versicherten Person stets im Verhältnis zur gel tend gemachten Arbeitsunfähigkeit zu sehen ist (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1).

6.3.5 In der Kategorie „Konsistenz“ (bezüglich Abgrenzung und gegenseitigen Bezü gen zu den Komplexen „Persönlichkeit“ und „sozialer Kontext“ eingehend Michael E. Meier, Ein Jahr neue Schmerzrechtsprechung, in: Jusletter vom 11. Juli 2016, S. 28 ff. [nachfolgend: Ein Jahr Schmerzrechtsprechung], vgl. auch Michael E. Meier, Zwei Jahre neue Schmerzrechtsprechung, in: Riemer-Kafka/ Hürzeler [Hrsg.], Das indikatorenorientierte Abklärungsverfahren, 2017, S. 105-148, S. 136 ff. [nachfolgend: Zwei Jahre Schmerzrechtsprechung]) zielt der Indikator „ gleich mässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbe reichen“ auf die Frage ab, ob die diskutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufgabenbereich) einerseits und in den sonsti gen Lebensbereichen (z.B. Freizeitgestaltung) anderseits gleich ausgeprägt ist, wobei das Aktivitätsniveau der versicherten Person stets im Verhältnis zur gel tend gemachten Arbeitsunfähigkeit zu sehen ist (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1). Das Aktivitätsniveau de r Beschwerdeführer in ist deutlich eingeschränkt. Sie hat jedoch eine Tagesstruktur, vermag mit Pausen wenigstens einen Teil des Haus halts zu erledigen, kocht jeden Abend für ihren Ehemann und isst mit diesem. Ansonsten sitzt oder liegt sie überwiegend im Wohnzimmer und liest zwischen durch etwas. E ine gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus verglichen mit der geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit von 100 % ist damit nicht erstellt.

Das Aktivitätsniveau de r Beschwerdeführer in ist deutlich eingeschränkt. Sie hat jedoch eine Tagesstruktur, vermag mit Pausen wenigstens einen Teil des Haus halts zu erledigen, kocht jeden Abend für ihren Ehemann und isst mit diesem. Ansonsten sitzt oder liegt sie überwiegend im Wohnzimmer und liest zwischen durch etwas. E ine gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus verglichen mit der geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit von 100 % ist damit nicht erstellt. 6.3.6 Im Rahmen des Indikators „behandlungs- und eingliederungsanamnestisch aus gewiesener Leidensdruck“ (zur Abgrenzung vom Indikator „Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz“ vgl. Michael E. Meier, Ein Jahr Schmerz rechtsprechung, S. 25 Rz 60 und Michael E. Meier, Zwei Jahre Schmerzrecht spre chung, S. 129) weist d ie Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben ver nachlässigt wer den (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliede rungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex „Gesundheitsschädigung") auf den tatsächlichen Leidensdruck hin. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Verhalten der versicherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Einglie derung. Inkon sistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend ge machte Ein schränkung sei anders begründet als durch eine ver sicherte Gesund heitsbeein trächtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2).

6.3.6 Im Rahmen des Indikators „behandlungs- und eingliederungsanamnestisch aus gewiesener Leidensdruck“ (zur Abgrenzung vom Indikator „Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz“ vgl. Michael E. Meier, Ein Jahr Schmerz rechtsprechung, S. 25 Rz 60 und Michael E. Meier, Zwei Jahre Schmerzrecht spre chung, S. 129) weist d ie Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben ver nachlässigt wer den (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliede rungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex „Gesundheitsschädigung") auf den tatsächlichen Leidensdruck hin. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Verhalten der versicherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Einglie derung. Inkon sistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend ge machte Ein schränkung sei anders begründet als durch eine ver sicherte Gesund heitsbeein trächtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2). Die Beschwerdeführerin steht seit Dezember 2013 in psychiatrischer B ehandlung, doch unterbrach sie diese Ende 2014 und wechselte erst mehrere Monate später auf entsprechende Aufforderung der Beschwerdegegnerin hin im April 2015 zu Dr. G.___ (vgl. Urk. 7/34 und Urk. 7/36-37). Auch eine Behandlung in der K.___ brach sie bereits nach dem Eintrittsgespräch wieder ab (vgl. Urk. 7/72/9). Im April 2017 brach zudem Dr. L.___ die bei ihr begonnene Therapie wegen unzuverlässiger Mitarbeit der Beschwerdeführerin wieder ab ( Urk. 3/10 S. 2). Die Behandlung bei Dr. C.___ fand ein- bis viermal pro Monat statt (E. 3.2 hievor und Urk. 7/26 S. 3), diejenige bei Dr. G.___ alle zwei Wochen ( Urk. 7/58 S. 17 und Urk. 7/73 S. 5). Bislang erfolgte eine rund dreiwöchige stationäre psychiatrische Behandlung (E. 3. 3 hievor ), nicht aber eine psychosomatisch orientierte stationäre oder eine adäquate Behandlung der Panikstörung mit entsprechender pharmakologischer Therapie. In Anbetracht der geltend gemachten ausgeprägten Beschwerden kann bei einer solch en Behandlungsintensität nicht von einem ausgewiesenen Leidens druck gesprochen werden. Die Beschwerdeführer in hat sich zudem nie nachweis lich um Eingliederungsmassnahmen bemüht. Eingliederungsanamnestisch ist da mit kein Leidensdruck ausgewiesen.

Die Beschwerdeführerin steht seit Dezember 2013 in psychiatrischer B ehandlung, doch unterbrach sie diese Ende 2014 und wechselte erst mehrere Monate später auf entsprechende Aufforderung der Beschwerdegegnerin hin im April 2015 zu Dr. G.___ (vgl. Urk. 7/34 und Urk. 7/36-37). Auch eine Behandlung in der K.___ brach sie bereits nach dem Eintrittsgespräch wieder ab (vgl. Urk. 7/72/9). Im April 2017 brach zudem Dr. L.___ die bei ihr begonnene Therapie wegen unzuverlässiger Mitarbeit der Beschwerdeführerin wieder ab ( Urk. 3/10 S. 2). Die Behandlung bei Dr. C.___ fand ein- bis viermal pro Monat statt (E. 3.2 hievor und Urk. 7/26 S. 3), diejenige bei Dr. G.___ alle zwei Wochen ( Urk. 7/58 S. 17 und Urk. 7/73 S. 5). Bislang erfolgte eine rund dreiwöchige stationäre psychiatrische Behandlung (E. 3. 3 hievor ), nicht aber eine psychosomatisch orientierte stationäre oder eine adäquate Behandlung der Panikstörung mit entsprechender pharmakologischer Therapie. In Anbetracht der geltend gemachten ausgeprägten Beschwerden kann bei einer solch en Behandlungsintensität nicht von einem ausgewiesenen Leidens druck gesprochen werden. Die Beschwerdeführer in hat sich zudem nie nachweis lich um Eingliederungsmassnahmen bemüht. Eingliederungsanamnestisch ist da mit kein Leidensdruck ausgewiesen. 6.3.7 Zusammenfassend ist bei gesamthafter Betrachtung über die massgeblichen Indi katoren eine medizinisch-gesundheitliche Anspruchsgrundlage, welche wenigs tens vorübergehend zur An erkennung einer für eine Rentenzusprache erforderli chen Arbeitsunfähigkeit von über 85 % (vgl. dazu E. 4. 4 hievor ) aus psychischer Sicht führen könnte, nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen. Es erübrigt sich damit, auf den von den Gutachtern dargelegten Verlauf der Ar beitsunfähigkeit ab Dezember 2013 (E. 5.1 hievor ) weiter einzugehen.

6.3.7 Zusammenfassend ist bei gesamthafter Betrachtung über die massgeblichen Indi katoren eine medizinisch-gesundheitliche Anspruchsgrundlage, welche wenigs tens vorübergehend zur An erkennung einer für eine Rentenzusprache erforderli chen Arbeitsunfähigkeit von über 85 % (vgl. dazu E. 4. 4 hievor ) aus psychischer Sicht führen könnte, nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen. Es erübrigt sich damit, auf den von den Gutachtern dargelegten Verlauf der Ar beitsunfähigkeit ab Dezember 2013 (E. 5.1 hievor ) weiter einzugehen. 6.4 Der massgebliche Beurteilungszeitraum umfasst lediglich die Zeit bis zum ver fü gungsweisen Abschluss des Verwaltungsverfahrens am 6. April 2017 (BGE 132 V 215 E. 3.1.1). Am 1 5. Mai 2017 machte die Beschwerdeführerin bei der Beschwer degegnerin eine Verschlechterung geltend, wies auf den Beginn einer stationären Behandlung am 7. Mai 2017 hin und ersuchte um Sistierung des Verfahrens bis zum Gerichtsentscheid in vorliegender Sache (Urk. 7/85). Der am 23. Juni 2017 im Beschwerdeverfahren eingereichte Austrittsbericht des M.___ vom 2 1. Juni 2017 ( Urk. 9 und Urk. 10) ist damit vorliegend nicht zu be rücksichtigen, sondern wird von der Beschwerdegegnerin im Rahmen der bereits erfolgten Neuanmeldung zu prüfen sein.

6.4 Der massgebliche Beurteilungszeitraum umfasst lediglich die Zeit bis zum ver fü gungsweisen Abschluss des Verwaltungsverfahrens am 6. April 2017 (BGE 132 V 215 E. 3.1.1). Am 1 5. Mai 2017 machte die Beschwerdeführerin bei der Beschwer degegnerin eine Verschlechterung geltend, wies auf den Beginn einer stationären Behandlung am 7. Mai 2017 hin und ersuchte um Sistierung des Verfahrens bis zum Gerichtsentscheid in vorliegender Sache (Urk. 7/85). Der am 23. Juni 2017 im Beschwerdeverfahren eingereichte Austrittsbericht des M.___ vom 2 1. Juni 2017 ( Urk. 9 und Urk. 10) ist damit vorliegend nicht zu be rücksichtigen, sondern wird von der Beschwerdegegnerin im Rahmen der bereits erfolgten Neuanmeldung zu prüfen sein. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.

Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 7. Die Kosten des Verfahrens (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) sind auf Fr. 1’000.-- festzulegen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.

7. Die Kosten des Verfahrens (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) sind auf Fr. 1’000.-- festzulegen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 1 ’ 0 00.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1 ’ 0 00.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Amanda Guyot

Rechtsanwältin Amanda Guyot - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 9 und Urk. 10

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 9 und Urk. 10 - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes ge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes ge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubLanzicher