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(wap) Dies sei angesichts der Pandemie ein solides Resultat, schreibt das Unternehmen am Dienstag in einer Medienmitteilung. Die Nettoverkäufe im dritten Quartal beliefen sich auf 12,26 Milliarden US-Dollar. Der Reingewinn belief sich im dritten Quartal auf 1,9 Milliarden Dollar.
In der Neunmonatsbilanz von Januar bis September 2020 verkaufte Novartis Produkte im Wert von 35,9 Milliarden US-Dollar und erzielte einen Reingewinn im Kerngeschäft von 10,1 Milliarden US-Dollar. Die Coronakrise habe zu keinerlei Liquidätsengpässen geführt.
Novartis ist nicht im Rennen um den Impfstoff
Novartis hatte zu Beginn von der Krise profitiert, da Ärzte, Spitäler und Apotheken ihre Reserven an Medikamenten aufstockten. Im zweiten Quartal mussten diese Reserven wieder abgebaut werden, und die Umsätze beim Pharmariesen gingen zurück.
Im Kampf um einen Corona-Impfstoff ist Novartis im Gegensatz zum Basler Rivalen Roche nicht dabei. Novartis hatte 2015 das Impfstoffgeschäft an den britischen Pharmakonzern GSK verkauft. Auch bei der Entwicklung von Tests und Antiviralen Medikamenten macht Novartis nicht viel. Teilweise kommen bei der Behandlung von Coronapatienten jedoch Medikamente der Novartis-Tochter Sandoz zum Zug. Unter der Marke Sandoz hat Novartis seine Geschäfte mit Generika zusammengeführt.