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Mit wissenschaftlichen Methoden lernt man Dinge über die Natur, welche man nicht beim Vorbeigehen sieht. So ermittle ich zum Beispiel, welche Faktoren eine Art wie stark gefährden, oder rekonstruiere, wie sich eine Population entwickelt hat und erstelle Prognosen. Dazu gehört das Planen und Durchführen von Experimenten, die statistische Auswertung und verständliche Präsentation von Daten.
Dabei kommen verschiedene Methoden zum Einsatz, hier zwei Beispiele:
Anhand einer Untersuchung der artspezifischen Frostresistenz lässt sich ermitteln, ob eine Art an einen Standort gut angepasst ist.
Mit einer Kohlenhydrat-Analyse lässt sich der Gesundheitszustand von Holzpflanzen einschätzen. Kohlenhydrate lassen sich chemisch oder visuell messen.
Der Alpen-Liebstock (Ligusticum mutellina, oben) zeigt hier bei geringeren Minusgraden Blattschäden als die Berg-Nelkenwurz (Geum montanum, unten). Der Liebstock ist hier also Frost-empfindlicher.
Mikroskopisches Bild eines Holz-Querschnitts der Edelkastanie (Castanea sativa). Mit grün angefärbten Parenchym-Zellen wird hier rechnerisch der Kohlenhydrat-Gehalt bestimmt.