Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03231.jsonl.gz/941

10 Tausend Jahren Geschichte
Diese Geschichte beginnt um das Jahr 2020 und sie erzählt in kurzen Umrissen etwas von dem, was in den letzten zehntausend Jahren passiert ist.
Eines frischen und sonnigen Tages gingen wir in einer Gruppe von vier Freunden zu Berge. Wir waren ein Ehepaar, eine andere allein lebende Dame und ich. Wir fuhren bequem in einem grossen Auto.
Wir parkten und stiegen mit einer Drahtseilbahn auf, um die Spitze eines Gletschers zu beobachten, der in den letzten Jahren mehrere Meter zurück gegangen war.
Unter den Steinen entdeckten wir ein Stück quadratisches Metall von ungefähr 10 cm Länge und 1 cm Dicke, sehr merkwürdig und sehr schwer. Im Licht der Sonne leuchtete es in intensiven Farben.
Es war etwas beschädigt. Wir suchten weiter, bis jeder von uns ein solches Stück gefunden hatte, wir verbrachten damit die ganze Zeit bis wir nach Hause zurück fuhren.
Zuhause stellte ich die zwei Stücke, die ich gefunden hatte, in irgendeine Ecke, ohne während mehrerer Monate an sie zu denken.
Einmal brauchte ich Geld für neue Kleidung. In der Zeitung fand ich eine Werbung von einem Juwelier, der jede Art von Edelsteinen und Metallen kaufte. Ich erinnerte mich an meine metallenen Blöcke, ich nahm das Kleinere und bot es zum Kauf an.
Der Juwelier schaute es aufmerksam an, nahm es nach hinten und kam wenig später zurück.
Es sind 400 Gramm, ich gebe Ihnen 4000 Euro. Sagte er mir.
Ich schaute ihm überrascht an.
Ich muss es verschmelzen und bereinigen. Fügte er als Entschuldigung hinzu.
Ich war nicht fähig, ein Wort zu sagen.
Gut, ich gebe Ihnen 5000. Fügte er noch hinzu.
Ich stimmte mit dem Kopf zu, ich war blockiert, verwirrt und begeistert.
Einige Monate später kaufte das befreundete Ehepaar ein Mikroskop, um ihre Kindern in ihren Studien zu helfen, und später ein zweites sehr weit entwickeltes.
Wir suchten verschiedenartige Gegenstände um sie unter dem Mikroskop zu beobachten, plötzlich erinnerten wir uns an jene Metallstücke.
Wir waren überrascht, wir beobachteten sehr genaue Umrisse von extrem kleinen Symbolen. Wir erwarben einen geeigneten Photoapparat um alles zu registrieren, machten Vergrösserungen und setzten diese ordentlich nebeneinander.
Wir erhielten eine enorme Menge von Daten. Begeistert entschieden wir uns, wieder eine Reise zur Stelle unserer Entdeckung zu unternehmen und suchten etwas weiter zwischen den Steinen. Wir fanden eine Art Container, etwas beschädigt, der mehrere Blöcke in perfektem Zustand enthielt. Wir nahmen alle Resten, die wir fanden, ungefähr zwanzig Kilo, mit nach Hause.
Bei der Beobachtung unter dem Mikroskop, fanden wir auf einem von ihnen sehr kleine, unverständliche Umrisse und plötzlich - inmitten unsere Schreie des Glückes - entdeckten wir einen Umriss des Sonnensystems.
Wir studierten es im Detail und verglichen es mit einem Umriss aus der Bibliothek.
Der einzige Unterschied war, dass es einen Planeten mehr gab.
Wir waren erfreut, es wurde unser Haupt-Gesprächthema. Ein Freund der Jungen, der auch an der Universität studierte, interessierte sich für unsere ganze Sammlung von Symbolen, um sie aufmerksam zu studieren.
Bei einer unserer Beobachtungen entdeckten wir an den Rändern der Blöcke sehr feine überlagerte Schichten, sorgfältig konnten wir eine davon entfernen.
In der nun folgenden Schicht fanden wir viele Details zu Dimensionen und Eigenschaften der Sonne, in der nächsten jene des ersten Planeten, Merkur, und so weiter für alle anderen.
Beim Vergleichen jener Symbole mit den uns bekannten Daten der Dimensionen von Planeten, konnte der Junge bestimmte Gruppen von Symbolen, als Zahlensystem interpretieren.
Einer ihrer Professoren schloss, dass dies abgefallene Überreste eines Planeten waren. Der Planet nahe der Erde hiess Phaeton, von ihm existiert nur ein Band von felsigen Stücken, die einen Ring um die Sonne bilden. Der grösste Fels mit etma 1 km Durchmesser heiss Ceres. Ein Professor ermutigte ihn, das Ermitteln fortzusetzen, und er bildete eine Gruppe die sich darauf spezialisierte.
Die Symbole waren in ununterbrochenen Linien dargestellt. Wir nahmen an, dass eins der Symbole eine Wörter-Trennung sein sollte, ähnlich dem Raum, den wir in unserer Sprache benutzen.
Wir fanden einfache Symbole, die sich oft wiederholten. Einen Punkt, eine senkrechte Linie, einen Strich, diagonale Linien und andere.
Durch das Studieren der Beschreibung der Planeten und Dank der Interpretation der Zahlen konnten wir die Wörter trennen und die ersten von Ihnen interpretieren.
Eine Folge von Symbolen, die sich in der Beschreibung jedes Planeten wiederholte, konnten wir als "Durchmesser" übersetzen, später das Wort "Entfernung" und noch andere.
In wenigen Monaten fingen sie an, Artikel mit dem, was sie interpretierten zu veröffentlichen.
Die Masseinheiten und die Namen werden gemäss jenen die wir kennen übersetzt.
zurück nach oben