Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03581.jsonl.gz/701

Bei einem schweren Nachbeben im Himalaya sind mindestens 58 Menschen ums Leben gekommen. In Nepal seien bislang 40 Tote geborgen worden, sagte Laxmi Dhakal vom Innenministerium in Kathmandu am Dienstag. Mindestens 1129 Menschen seien verletzt worden.
«In einigen Dörfern in diesen (am schwersten getroffenen) Gegenden erwarten wir völlige Zerstörung», sagte Dhakal.
Im Nachbarland Indien kamen nach offiziellen Angaben 17 Menschen ums Leben. Die meisten davon seien im Bundesland Bihar gestorben, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Neu Delhi. In China starb eine Frau.
Fast gleiche Stärke
Mehrere Verletzte wurden nach Behördenangaben in ein Krankenhaus gebracht. Die Internationale Organisation für Migration hatte nach dem verheerenden Erdbeben vor zwei Wochen, bei dem mindestens 8046 Menschen getötet und über 17'800 verletzt wurden, Einsatzkräfte in die Region entsandt. Behörden zufolge gab es in der Provinz rund um Chautara drei grosse Erdrutsche. Die Region war schon bei dem letzten Beben am stärksten betroffen.
Die neuen Erdstösse hatten der US-Behörde Geological Survey zufolge eine Stärke von 7,4. Sie waren damit fast so kräftig wie beim Erdbeben am 25. April mit einer Stärke von 7.8. Das Epizentrum lag am Dienstag in der Nähe des Mount Everest.
(reuters/sda/dbe/ama)