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Die Mitglieder des Gremiums "werden unverzüglich damit beginnen", einen Entwurf mit angemessenen Massnahmen zu erarbeiten, sagte Neuseelands UNO-Botschafter Gerard van Bohemen, dessen Land derzeit den Ratsvorsitz innehat.
Vor der Sitzung hatte bereits der französische UNO-Botschafter François Delattre gesagt: "Wir glauben, neue Sanktionen sind unausweichlich." Er forderte eine "sehr rasche und harte Reaktion" der Weltgemeinschaft.
Am Freitagmorgen hatten Erdbebenwarten Erdstösse der Stärke 5,3 im Bereich des nordkoreanischen Atomtestgeländes Pyunggye-Ri registriert. Dort hatte Nordkorea im Januar nach eigenen Angaben eine Wasserstoffbombe getestet.
In den folgenden Monaten setzte sich das Land immer wieder mit Raketentests über ein internationales Verbot hinweg. Nordkorea teilte mit, bei dem Test am Freitag sei ein "neu entwickelter Atomsprengkopf" erfolgreich gezündet worden.
Der neuerliche Atomtest wurde international einhellig verurteilt - selbst Nordkoreas engster Verbündeter China reagierte empört. US-Präsident Barack Obama drohte der Führung in Pjöngjang mit neuen Sanktionen.
UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte eine "angemessene" Reaktion des Sicherheitsrates gefordert. Seit dem ersten Atomwaffentest 2006 hat der UNO-Sicherheitsrat mehrere Runden scharfer Strafmassnahmen verhängt, doch hielten sie das international ohnehin völlig isolierte Land nicht davon ab, immer wieder Atombomben und Raketen zu testen.
(SDA)