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- in Schamanismus
26 Fragen zu Schamanismus und zu meiner schamanischen Arbeit
Ich habe einmal Fragen gesammelt, die mir gestellt wurden. In diesem Artikel beantworte ich sie. Wenn du selbst auch Fragen hast, dann kannst du sie gerne im Kommentar stellen. Die Fragen sind ungeordnet.
1. Was bedeutet das Wort «Schamane»?
Die Bezeichnung "Schamane" leitet sich her von einem Wort der tungusischen Völker Sibiriens. Das ursprüngliche tungusische Wort ëaman (xaman) leitet sich von dem Verb scha-, "wissen", her. Ein Schamane ist also ein "Wissender".
2. Ich dachte, ein Schamane ist ein alter Mann?
Ja, das sind so die Bilder, die wir uns in unserer Phantasie ausmalen. Sie kommen vielleicht von Geschichten oder Filmen … Ich habe auf meinen Reisen und auch sonst schon Schamanen unterschiedlichsten Alters und beiderlei Geschlechts erlebt.
3. Wie weiss man, ob man Schamanin/Schamane ist? Ist das erlernt oder ist das eine Gabe?
Du wirst eine Berufung spüren. Sei es, dass du merkst, dass dich bestimmte Themen oder Kulturen anziehen; oder du hast eine «zufällige» Begegnung, ein Erlebnis, welches dich mit dem Schamanismus in Verbindung bringt.
Du kannst diesen Weg natürlich auch beschreiten, indem du beginnst, schamanisch zu praktizieren. Du musst dafür nicht Schamanin/Schamane werden. Aber wenn du für andere Menschen arbeitest und sie beginnen, dich Schamanin oder Schamane zu nennen, dann ist es wohl so, dass du in diese Aufgabe hineingewachsen bist.
4. Was macht eine Schamanin und was ist der Unterschied zu anderen alternativen Angeboten?
Das Ziel der Arbeit ist das gleiche: Menschen bei körperlichen oder seelischen Leiden zu helfen. Der Weg ist verschieden. Schamaninnen und Schamanen arbeiten mit Energien. Je nach Tradition nehmen sie auch Kontakt auf zu helfenden Geistwesen (spirit helpers). Das sind in der Nordamerikanischen Tradition z.B. die Krafttiere. Um in Kontakt mit diesen zu gehen, versetzt sich die Schamanin/ der Schamane meistens in eine leichte Trance, die so genannte «schamanische Reise».
In der Mongolei oder auch in Tibet lässt die Schamanin ein Geistwesen im eigenen Körper Platz nehmen. Dieses wirkt dann, während die Person selber in Trance ist.
In Peru habe ich es eher so erlebt, dass die Schamanen mit bestimmten Ritualen Energien beeinflussen. Diese Rituale haben oft etwas Archaisches. Es sind halt sehr alte Überlieferungen.
«Es gibt viele Wege nach Rom.» Ich bin sicher, dass auch andere alternative Angebote heilsam sind. Letztlich arbeiten wir alle mit den gleichen Themen und den gleichen Menschen. Ich halte es mit dem Spruch von Paracelsus: «Wer heilt hat Recht». Oder, wie meine Lehrerin Beth Beurkens immer gefragt hat: «Ist es hilfreich? Macht es Sinn?»
5. Ich möchte schamanische Techniken erlernen und so für mich selbst Heilarbeit machen
Wenn du das möchtest, dann solltest du ein schamanisches Einführungsseminar besuchen. Regelmässig üben und praktizieren kannst du in einer "schamanischen Trommelgruppe". Ich habe z.B. eine Jahresgruppe, in der wir einmal monatlich miteinander praktizieren. (Melde dich gerne, wenn dich das interessiert).
Für Menschen in der westlichen Welt ist der Zugang am einfachsten über den so genannten Core-Schamanismus. Wie der Name schon sagt: Es ist der Kern – oder auch die Schnittmenge der verschiedenen schamanischen Traditionen, die es auf der Welt gibt.
Diese Form schamanischer Arbeit ist nicht einer spezifischen Kultur oder Tradition zugehörig, mit der du dich wahrscheinlich nicht wirklich identifizieren könntest. Die Grundlagen wie Weltbild, Werte, Anwendungsbereiche und bestimmte Praktiken ähneln sich stark in den verschiedenen Überlieferungen. Auf ihren Kern reduziert, kannst du sie erlernen und für dich anwenden. Wenn du mehr darüber wissen willst, kannst du bei Michael Harner nachschlagen, einem amerikanischen Anthropologen, der diesen Begriff geprägt hat.
6. Wie wurdest du eine Schamanin?
Bei mir war es so, dass ich schon als Kind einen Sinn hatte für alles Magische. Das Interesse hat sich im jungen Erwachsenenalter vertieft. Ich habe verschiedene Sachen ausprobiert – von Heilsteinen über Tarot bis zu veränderten Bewusstseinszuständen.
Dann kam ich «per Zufall» mit dem Schamanismus in Berührung. Erst musste ich ein paar innere Widerstände überwinden. Aber dann fühlte ich mich mehr und mehr zu Hause. Seit ich JA gesagt habe zu dieser Berufung spüre ich auch, wie meine Möglichkeiten sich immer mehr erweitern.
Am Anfang habe ich mich auch nicht Schamanin genannt, sondern «schamanisch Praktizierende». Ich fand die Schuhe zu gross für mich. Mittlerweile bin ich hineingewachsen. Das danke ich meinen grossartigen Lehrerinnen und Lehrern und allen, mit denen ich arbeiten durfte.
Traditionell gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie man Schamanin oder Schamane wird. Oftmals ist es in der Familie vererbt. Bei meinem Lehrer in Peru war z.B. schon der Vater ein Schamane. Es gibt aber auch die so genannte «Schamanenkrankheit», z.B. in der Mongolei oder in Tibet. Sie zeigt sich darin, dass eine berufene Person physisch und/oder emotional schwer erkrankt. Erst wenn sie ihrer Berufung folgt, wird sie wieder gesund. Das Umfeld weiss meist eine solche Erkrankung zu deuten. Mitunter kommen auch Vererbung und Schamanenkrankheit zusammen. Man spricht auch vom «wounded healer», dem/der verwundeten Heiler/-in. Damit wird ausgedrückt, dass die Person selbst durch grosse Herausforderungen gegangen ist, bevor sie andere Menschen dabei begleiten kann.
7. Hast du von einer indianischen weisen Person gelernt?
Schamanismus ist vielseitig und so hatte ich auch ganz verschiedene Lehrerinnen und Lehrer. Sie kamen aus unterschiedlichen Traditionen und Gegenden der Welt. Meine erste schamanische Lehrerin war Beth Beurkens aus den USA. Sie ist auch Mitglied der amerikanischen Foundation of shamanic studies.
In der Schweiz lernte ich von Susan Belz, Begründerin der Schule für Schamanische Heilwege "women&earth". Ich lernte über Pflanzenmedizin, Geomantie, das Medizinrad, bin ausgebildete Visionssucheleiterin, reiste durch die Mongolei und Peru … Seit 2017 war ich drei Mal in Peru. Ich habe das grosse Glück, dort von einem schamanischen Meister unterrichtet zu werden. (mehr über mich)
8. Gibt es bestimmte berühmte Schamanen, die ich kennen sollte?
Die meisten Schamaninnen und Schamanen arbeiten vor Ort, ohne grosses Aufheben. Mein Lehrer in Peru z.B. hat 2x die Woche Sprechstunde und von überall kommen die Menschen zu ihm. Manche wandern mehrere Stunden an.
Bekannt werden meist nur diejenigen, die aus ihrem engen Kreis heraustreten oder aus einem westlichen Land kommen. In den letzten Jahren gibt es z.B. immer mehr indigene Schamaninnen und Schamanen, die auch nach Europa oder Amerika kommen und dort unterrichten bzw. ihre Heilarbeit anbieten.
Einige wichtige Namen sind:
- Alberto Villoldo, wissenschaftl. Anthropologe und Schamane, lebt in Amerika und Chile, ist seit über 30 Jahren im Anden- und Amazonasgebit Perus unterwegs, um zu lernen. Das Gelernte gibt er in Büchern und Seminaren weiter. Er hat z.B. die Munay-Ki Riten in die westliche Welt gebracht. Überhaupt verbindet er die indigene Weisheit mit der westlichen Lebensart, und ermöglicht somit auch uns den Zugang zu diesem grossartigen Wissen.
- Angaangaq Angakkorsuaq Inuit Schamane, der auch in Europa unterwegs ist
- Michael Harner, Anthropologe, Begründer des «Core-Schamanismus»
- Sandra Ingerman, Wegbereiterin der «Seelenrückholungs-Arbeit» in der westlichen Welt
Es gibt natürlich noch ganz viele andere, aber meistens wirken sie regional und sind darüber hinaus nicht bekannt. Das sind jetzt einfach die, die mir grad so als erstes eingefallen sind. Schau einfach mal bei Buchangeboten nach. Da findest du Publikationen von den genannten Schamanen und auch darüber hinaus.
9. Wie reagieren Menschen, wenn du ihnen sagst, dass du Schamanin bist? Wie erklärst du ihnen das?
In der Regel sind Menschen neugierig und wollen mehr darüber wissen. Natürlich gibt es auch Leute, die das schräg finden. Ich erkläre dann, dass ich mit Menschen arbeite, die gerne Themen lösen möchten, an die sie über ihren Verstand nicht herankommen. Wenn sich ein tiefergehendes Gespräch entwickelt, erzähle ich auch gerne etwas über Schamanismus und wie modern diese Weltsicht ist: ökologisch, systemisch, respektvoll. Die Grundannahmen im Schamanismus sind: Alles ist mit allem verbunden, alles ist Träger von Lebenskraft (Energie), Entwicklung verläuft zyklisch.
Die Begriffe im Schamanismus mögen alt sein, schliesslich sind das uralte Überlieferungen, auf die wir uns da beziehen. Aber das, was sie beschreiben ist durchaus aktuell. So ist ein «Seelenverlust» die Reaktion auf eine Traumatisierung: Es kommt zu einer Dissoziation (Abspaltung) im emotional-seelischen Bereich. Nun kann man diese mit Psychotherapie bearbeiten – oder eben zur Schamanin gehen.
10. Wie sieht die schamanische Arbeit mit dir aus?
Du kommst in meinen Praxisraum. Dieser ist schön und hell eingerichtet. Du siehst aber schon auch die verschiedenen Kraftgegenstände, z.B. meine Trommel, verschiedene Rasseln, …
Zuerst erzählst du mir, warum du gekommen bist. Während wir miteinander sprechen, stimme ich mich auf dich ein und nehme schon einiges wahr, um was es letztlich gehen könnte. Dann mache ich eine schamanische Reise für dich und dein Anliegen. Das ist eine Veränderung des Bewusstseinszustandes, die mir ermöglicht nochmals tiefer wahrzunehmen. Mit kinesiologischen Tests ergänze ich meine Wahrnehmung. So sehe ich, welche Thematik sich zeigt und welche Art der Arbeit passend ist. Wir besprechen das und du entscheidest, was für dich stimmt.
Grundsätzlich geht es meistens darum, schwere und belastende Energien (z.B. emotionale Verletzungen, …) zu lösen und deine eigene Kraft wiederherzustellen. Dafür gibt es verschiedene schamanische Techniken, z.B.
- das Reinigen und Ausbalancieren deiner Chakren
- ein Reset deines Energiefeldes
- die Verbindung mit deinem persönlichen Krafttier herzustellen
- Glaubenssätze und Blockaden (alte «Seelenverträge») zu lösen oder auch
- verdrängte innere Anteile wieder zurück zu verbinden («Seelenrückholung»)
Bevor ich anfange, konkret mit dir zu arbeiten, wird der Raum und unser Energiefeld geräuchert. Meist nehme ich dafür Salbei. Dann schaffe ich einen geschützten Rahmen, indem ich die unterstützenden Kräfte der Himmelsrichtungen rufe.
Danach mache ich das Ritual für dich. Dabei kannst du entweder sitzen oder liegen. Oft sinkst du selbst in eine Entspannung. Mitunter verwende ich die Rassel oder auch bestimmte Steine, meine «Mesa» (Kraftbündel) oder auch die vier Elemente. Ich beziehe dich immer mit ein und erkläre dir, was ich tue.
Das Ziel ist, dass alles «ausgeputzt» wird, das nicht zu dir gehört und du wieder mit allem verbunden wirst, das zu dir gehört. So wirst du mehr und mehr du selbst, kommst in deine Mitte und in deine Kraft. (mehr zu schamanischer Heilarbeit)
11. Wie funktioniert diese Arbeit? Welche Ergebnisse kann ich erwarten? Muss ich Rituale machen? Brauche ich mehr als eine Sitzung?
Es ist eine Art Energie-Arbeit. Ich mache dann entsprechende Rituale, bei denen du selbst aber nicht aktiv werden musst. Allenfalls bitte ich dich einmal, tief zu atmen oder ich führe dich in eine Entspannung etc. Manches kann in einer Einzelsitzung schon gelöst werden, meist braucht es jedoch mehrere Sitzungen. Idealer Weise verschwinden deine Probleme. Du solltest dir aber bewusst machen, dass ich eine energetische Veränderung bewirke. Es geht manchmal ganz schnell und manchmal dauert es etwas, bist du die Veränderungen auch in deinem Alltag wahrnimmst.
Meistens ist der erste grosse Schritt mit 3 Sitzungen gemacht. Mitunter entsteht der Wunsch, nach weiteren tiefergehenden Veränderungen. Dann begleite ich dich gerne in diesem Prozess.
12. Wie kann ich wissen, dass ich eine Schamanin brauche?
Du hast ein Thema, welches dich belastet und das du alleine nicht lösen kannst. Also wenn du emotional oder auch körperlich aus dem Gleichgewicht gefallen bist, dich unglücklich fühlst und echte Probleme hast, dann ist der Gang zur Schamanin angezeigt. Er ersetzt jedoch keinen Arztbesuch, sondern kann ihn ergänzen. In dem Falle ist die Ärztin diejenige, die «kuriert» und die Schamanin ist diejenige, die «heilt».
13. Muss ich initiiert sein, um Hilfe von einer Schamanin/einem Schamanen zu bekommen?
Nein, grundsätzlich kann jeder Mensch Hilfe von einer Schamanin/einem Schamanen bekommen. Wichtig ist einfach, dass du selbst es willst und um Unterstützung bittest.
14. Kannst du auch für andere eine Heilarbeit machen, wenn ich dich darum bitte?
Nein. Aus ethischen Gründen arbeite ich nur für Menschen, die den Wunsch danach selbst an mich herantragen. Ausnahmen könnten allenfalls sein, wenn jemand sich nicht selbst äussern kann (Komapatient, Kleinkind,...) und eine nahe stehende Person darum bittet. Dann würde ich im Einzelfall prüfen und entscheiden.
15. Was heisst das: Mit deiner Seele verbunden zu sein? Wie fühlen oder sehen wir das?
Wenn du mit deiner Seele verbunden bist, dann fühlst du dich in deiner Mitte. Du weisst einfach, was für dich richtig ist und was nicht. Es ist eine Art innerer Kompass. Wir alle kennen das Gefühl: Erinnere dich einmal an eine Situation, in der du dich total authentisch gefühlt hast; in der es absolut für dich gestimmt hat, was du gemacht hast. Gelingt es dir? Dann hast du einen Eindruck davon, wie es sich anfühlt.
Nun mögen wir uns nicht immer in diesem wunderbaren Zustand befinden. In der schamanischen Arbeit kann aber die Verbindung hergestellt werden. An dir liegt es dann, deiner inneren Stimme auch Raum zu geben, und auf sie zu hören 😉. So kannst du dein Handlungsspektrum erweitern und ungeahnte Möglichkeiten in dein Leben integrieren.
16. Was heisst “Seele” für eine Schamanin/einen Schamanen?
So wie ich es erlebe, geht es dabei einfach um Energie, um deine Lebenskraft. Wenn du z.B. einen Teil von dir «abgespalten» hast, dann nennt man das «Seelenverlust». Du nimmst es wahr als einen Verlust von Lebenskraft. Und auf dieser Ebene erfährst du auch die schamanische «Seelenrückholung»: du kommst wieder in deiner Kraft.
17. Ich bin eine Christin/Muslimin/Buddhistin/Atheistin – kann ich trotzdem mit einer Schamanin arbeiten?
Da Schamanismus selbst keine Religion ist, gibt es da keine Probleme.
Es gibt hingegen in Religionen Überlieferungen, die auf schamanische Ursprünge verweisen. Gerade habe ich das von den Alewiten im Islam gelesen. Oder es existieren Religion und Schamanismus in fröhlicher Koexistenz. In Peru ist das z.B. so. Da kann es sein, dass der Schamane erst betet und dann sein Ritual beginnt. Auch in der Mongolei habe ich es erlebt, dass Menschen sowohl dem Buddhismus als auch dem Schamanismus eng verbunden sind.
Das heisst, ein Schamane kann christliche oder andere religiöse Verbindungen haben. Aber Schamanismus selbst ist keine Religion.
18. Wie gehen Christentum und Schamanismus zusammen?
In Peru z.B. existiert das ganz unkompliziert nebeneinander. In den grossen Kirchen in Cusco finden sich auf den Altarbildern bei der Darstellung von Jesus bestimmte Überlieferungen aus alter Zeit. Es gibt sogar innerhalb des Domes einen heiligen Inka-Stein. Wie bekannt das ist, weiss ich allerdings nicht.
Und wie gesagt: Schamanismus ist selbst keine Religion und tritt somit auch nicht in Konkurrenz mit dem Christentum oder anderen Religionen. Evtl. könnte sich jemand daran stören, dass spirits eine Rolle spielen (z.B. die Krafttiere). Aber das bleibt jedem selbst überlassen. Im Christentum gibt es ja auch die Vorstellung von Schutzengeln oder das Anrufen von Heiligen. Dazu kommen Überlieferungen aus der Volksfrömmigkeit, wie bestimmte Rituale (z.B. das Osterwasser-Holen). Da verwischen sich zum Teil die Grenzen zu vorchristlichen Traditionen. In den verschiedenden Gegenden der Welt habe ich verschiedene Formen schamanischer Arbeit kennen gelernt. So ist es in Peru (andine Tradition) vor allem Energie-Arbeit.
19. Ich habe gehört, dass es da lange Zeremonien in der Natur gibt mit Feuer, Singen, Murmeln, Tanzen und seltsamen Bewegungen. Mitunter sind wohl auch Drogen im Einsatz. Machst du auch so was?
Es gibt verschiedene Rituale und Zeremonien. Dabei spielen oftmals Heilgesänge oder auch «Besprechungen» eine Rolle. In Peru nennt man diese Gesänge «Ikaro». Ich habe einmal ein persönliches Ikaro mit meinem Lehrer Juan Alvarez Huamani aufgenommen. (Ikaro, Monika und Juan mp3).
Je nach regionalen Traditionen werden auch bewusstseinsverändernde Substanzen verwendet. Das geschieht in der Regel in speziellen Zeremonien. Man macht das also nicht «einfach mal so». In Peru spielt die die Pflanze Ayahuasca, welche als heilige Medizinpflanze angesehen und als solche eingesetzt wird, eine grosse Rolle. Ich selbst habe bislang keine Drogen genommen und kann meine Arbeit sehr gut ohne das machen. Wenn ich z.B. einmal in Peru Ayahuasca nehmen würde, dann für meine eigene persönliche Entwicklung und in schützender Begleitung durch eine Schamanin, einen Schamanen.
20. Wie lange praktizierst du schon?
Ich habe vor fast 19 Jahren mit dieser Arbeit begonnen. Meine eigene Praxis habe ich seit 13 Jahren.
21. Hast du Beispiele von Klienten, was sich für sie geändert hat?
Ja, ich habe auf meiner Website verschiedene Testimonials. Hier ist ein Auszug:
«Es war unglaublich!
- Ich kam zur schamanischen Behandlung wegen eines gebrochenen Zehs. Drei Wochen nach dem Unfall schmerzte er immer noch stark. Am Mittelfuss war eine deutliche Schwellung zu sehen. Es war sehr mühsam, da ich kaum einen normalen Schuh anziehen konnte. Beim Laufen schmerzte es bei jeder Unebenheit. Wenn ich irgendwo angestossen bin, durchfuhr mich ein Schmerz.
Im Laufe von 3 Tagen hat Monika den Fuss drei Mal behandelt.
Bereits nach dem ersten Mal spürte ich deutlich weniger Schmerzen. Nach dem zweiten Mal waren diese völlig verschwunden. Es blieb nur ein leichtes Druckgefühl. Bei der dritten Behandlung konnte ich zuschauen, wie die Schwellung zurück ging. Es war unglaublich! Sowohl Spannung als auch Druckgefühl sind komplett verschwunden.
Bereits 4 Tage nach der Behandlung spielte ich das erste Mal seit Langem wieder Squash – zwar etwas verhalten, aber immerhin. Das ist nun seit 3 Wochen stabil.
Sehr interessant für mich ist, dass der Fuss zu einer Art „Warnsystem“ geworden ist: Wenn ich Dinge tue, die nicht wirklich mit meinem Inneren übereinstimmen und ich aus „meiner Mitte“ rutsche, spüre ich gleich, wie der Fuss sich „meldet“. Es ist wie eine sanfte Erinnerung, bei mir zu bleiben. So hilft mir diese Erfahrung, mir selbst treu zu bleiben und auch im strengen Alltag auf mich zu achten.»
- Iris Morisco, Unternehmerin
- «Seelenrückholung brachte die Wende
Die Arbeit hat etwas ganz Grundlegendes spürbar und sichtbar verändert. Das Leben fühlt sich seither ganz anders an: freier und voller Möglichkeiten. Die schamanische Arbeit wirkte unmittelbar und gleichzeitig nachhaltig. Für mich ist das eine bahnbrechende Erfahrung.»
- Antoinette Capitelli, Lehrerin
«Leben rundum verändert
Vielen Dank für alles. Seitdem ich regelmässig zu Dir komme hat sich mein Leben rundum zum Besten verändert.
Als ich das erste Mal bei Dir auf dem Stuhl sass, war ich total überfordert und traurig. Alle Lebenslagen waren betroffen; Job, Liebe, Mutterthemen. Alles war sehr belastend.
Heute kann ich sagen, dass ich rundum glücklich bin. ...
Vielen lieben Dank für alles. Ich finde gar keine Worte was Dich und Deine Arbeit beschreibt. Du bist bei jedem Problem meine erste Ansprechperson geworden und immer wandelt sich das Problem in Erfolg und Glück um!«
- Katharina, Area Manager
- Mehr Beispiele
22. Was passiert, wenn es schief geht?
- In den vielen Jahren meiner Arbeit ist noch nie etwas schief gegangen. Es kann mal sein, dass sich nicht gleich die erwünschte Wirkung einstellt. Dann forsche ich nach den Blockaden und löse diese.
- Aber ich habe noch nie erlebt, dass es negative Auswirkungen gab. Hier mal ein Beispiel dazu:
- Je mehr du dich selber bist, umso weniger kannst du mit faulen Kompromissen leben. Einmal sagte eine Klientin nach einer schamanischen Seelenrückholung zu mir:
"Es ist schrecklich. Meine Arbeit gefällt mir nicht mehr, in meiner Wohnung fühle ich mich nicht daheim und meine Beziehung ist auch nicht mehr das ...."
Ja, das kann im ersten Moment schrecklich sein. Aber es kann auch zeigen, wie weit sich jemand von seinem Inneren entfernt und in "Kompromissen" verbogen hat.
Wenn du (wieder) verbunden bist mit deiner inneren Wahrheit, dann spürst du, was dir gut tut - und was eben auch nicht. Und daraus entstehen Veränderungen. So kannst du mehr und mehr in das Leben kommen, das dir entspricht.
23. Löst du negative Dinge?
- Ja, ich kann fremde und auch schwere Energien aus deinem Energiefeld lösen. Schwere Energien sind belastende Dinge, Emotionen, Erfahrungen, die sich in deinem Energiefeld ablagern und den Energie-Fluss beeinträchtigen. Wenn solche Energien aus deinem Feld entfernt werden, dann führe ich als nächsten Schritt heilende und nährende Energie zu. So ist alles wieder ausgeglichen. Damit führe ich einen «Reset» deines Energiefeldes durch. Das Energiefeld ist die «Blaupause» für deinen Körper und deine Emotionen. So wirkt der Reset des Feldes auf diese beiden Bereiche auch wieder zurück. Das heisst, die veränderte energetische Konstellation "informiert" auch die darunter liegenden Ebenen der Emotionen und des Körpers. So geschieht Veränderung.
24. Löst du Schlechtes oder bringst Gutes in das Leben der Menschen?
- Ja, ich helfe dir, alte Verletzungen zu heilen, überholte Seelenverträge zu lösen und mehr und mehr in deine eigene Kraft zu kommen. Das wirkt sich natürlich in deinem Leben aus.
25. Wie hilfst du Menschen, mit unheimlichen oder schrägen Dingen umzugehen, die passieren? Nimmst du vor der Arbeit Pflanzen oder Pflanzenpreparate ein?
- Ja, ich helfe Menschen dabei, mit beängstigenden Dingen und Erfahrungen umzugehen. Dafür gibt es verschiedene Wege, je nachdem, wen es betrifft und worum es sich handelt. Oft werden ja durch solche Erlebnisse Traumata ausgelöst. Diese kann ich behandeln, indem ich die Abdrücke aus dem Energiefeld löse und den energetischen Reset und/oder eine Seelenrückholung mache. Meist haben sich aufgrund der Erlebnisse auch Seelenverträge etabliert. Dabei geht es um eine Art Deal: Lebenskraft gegen Sicherheit. Wir erkennen diese Seelenverträge in unseren Glaubenssätzen oder Annahmen wieder, z.B. "Wenn es dieses Mal noch gut geht, werde ich nie wieder …." – oder: "Ich kann mich auf niemanden verlassen. Am besten ich mache alles selber und lasse mich gar nicht erst auf jemanden ein."
Ich nehme keine Pflanzen-Präparate für meine Arbeit ein.
26. Wer fragt dich um Hilfe an? Mit was für Problemen kommen Leute zu dir?
- Es kommen ganz unterschiedliche Menschen. Es sind mehrheitlich Frauen zwischen Mitte dreissig und Mitte 60. Oft haben sie das Gefühl, nicht so ganz in ihrer Mitte zu sein Sie fühlen sich, als fehle etwas.
- Oder es sind ganz konkrete Probleme, z.B. Ängste, Energielosigkeit, Niedergeschlagenheit, körperliche Beschwerden ….
- Es können auch ganz alltägliche Themen sein, z.B. aus dem Berufsleben, Beziehungsthemen, Muster, die sich immer wiederholen….
Hast du selbst auch Fragen zum Thema Schamanismus?
Dann stelle sie mir gerne hier oder auch auf meiner Facebook-Seite.
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