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Zwar zögern wegen der regulatorischen Unsicherheit viele Zulieferer, grosse Summen in die Entwicklung des hochautomatisierten Fahrens zu stecken. Aber mehrere Fahrzeughersteller hätten Interesse an der Allianz geäussert, sagte BMW-Entwicklungschef Klaus Fröhlich in einem Bloomberg-Interview.
BMW arbeitet seit 2017 mit Fiat Chrysler und anderen Unternehmen bei der Fahrautomatisierung zusammen. Das legt nahe, dass sich der US-italienische Hersteller dem neuen Projekt anschliessen wird, das autonomes Fahren auf Autobahnen ab 2024 ermöglichen soll, so Fröhlich. "Autonomes Fahren hat immer noch die Achillesferse, dass es keinen regulatorischen Rahmen gibt", sagte der Entwicklungschef während der Consumer Electronics Show in Las Vegas. "Jeder arbeitet daran, aber niemand weiss, wie die Regulatorik aussehen wird."
Selbstfahrende Fahrzeuge werden voraussichtlich einen wichtigen Teil der Modernisierung der Autobranche ausmachen, doch die Kosten für die Entwicklung der Technologie sind prohibitiv. In mehreren Projekten wurden führerlose Fahrzeuge in abgegrenzten Bereichen wie Minen oder Häfen eingesetzt. Aber die Einführung von vollständig autonomen Robo-Taxis in städtischen Gebieten wird voraussichtlich viel länger dauern, und die Investitionsrenditen sind schwer zu prognostizieren.
Zusammenarbeit zwischen BMW und Daimler
Fiat Chrysler lehnte es ab, sich zu einer möglichen Beteiligung an der Zusammenarbeit zwischen BMW und Daimler zu äussern. Das Unternehmen liefert Chrysler-Minivans für die Alphabet-Tochter Waymo, die sie mit Selbstfahr-Fähigkeiten ausstattet.
BMW und Daimler wollen laut Fröhlich ihre bestehende Partnerschaft beim Kauf von Autoteilen auch auf Batteriezellen für Elektroautos ausweiten. Eine Einigung auf ähnliche Zellgrössen erleichtert Unternehmen wie Contemporary Amperex Technology die Herstellung einer Batteriekomponente, die von mehr als einem Automobilhersteller verwendet werden kann.
(Bloomberg)