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Diskriminierung bei der Wohnungssuche
Zwei Untersuchungen zeigen, dass man mit ausländischen Namen benachteiligt ist, wenn es um Besichtigungen geht.
Von Rinaldo Tibolla
Bern. – Laut einer Untersuchung der Universität Bern im Auftrag der Organisation «Gewählte Stimme», eine Gruppe von Ratsmitgliedern mit Migrationshintergrund, ist es besonders in der Ostschweiz und im Mittelland schwieriger, als Person mit ausländischen Namen eine Wohnung auch nur besichtigen zu können. Anders als noch bei Studien Anfang 2000 im Bereich des Arbeitsmarkts haben aber serbokroatisch klingende Namen durchaus bessere Chancen auf eine neue Wohnung als diejenigen von Tamilen oder Arabern. Mit der Forderung nach einer Anpassung des Mietrechts dürfte es die Organisation aber schwierig haben.