Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/169152

<h2>SubmittedText<h2><text><p>Seitdem die Website des Schweizer Parlamentes eine Neugestaltung erfahren hat, genügt sie den Mindestanforderungen an die Zugänglichkeit via Smartphone und Tablet. Allerdings ist die Parlamentsseite seit ihrer Änderung wenig benutzerfreundlich, und die Benutzung für die parlamentarische Arbeit oder für die Information der Bevölkerung ist deutlich komplizierter geworden.</p><p>Ist vorgesehen, dass die Website so optimiert wird, dass sie wieder denselben Nutzwert aufweist wie vorher oder dass ihr Nutzwert gar noch erhöht wird? Eine Wiederaufnahme des Projektes erscheint unabdingbar, damit die Website des Parlamentes den Mindesterwartungen ihrer Benutzerinnen und Benutzer genügt.</p></text><h2>FederalCouncilResponseText<h2><text><p>Wie der Titel der Interpellation festhält, muss die Parlamentsseite <a href="http://www.parlament.ch">www.parlament.ch</a> eine sehr grosse Informationsmenge sowohl für die breite Bevölkerung wie auch für professionelle Nutzer, allen voran die Ratsmitglieder, auf allen Endgeräten zugänglich machen. Dies ist eine komplexe Ausgangslage. Selbst innerhalb von Nutzergruppen sind Wünsche und Bedürfnisse sehr heterogen und teilweise auch widersprüchlich.</p><p>Nachdem die neue Website im Februar 2016 online gegangen war, zeigten sich sowohl auf technischer wie auf konzeptioneller Seite - insbesondere beim Layout - Mängel. Wie in der Antwort auf die Frage Riklin Kathy 16.5251 festgehalten, wurden in Zusammenarbeit mit der Gruppe Parlaments-IT (PIT) bereits zahlreiche Verbesserungen (Layout, kompaktere Geschäftsansicht, stabile Navigation, Druckformate, Suchmaschine) realisiert. Die PIT ist aus Ratsmitgliedern aller Fraktionen zusammengesetzt (aktuell die Nationalrätinnen und Nationalräte Badran, Dobler, Glanzmann-Hunkeler, Glättli, Guhl, Tuena und Weibel). Sie ist Anlaufstelle gegenüber den Ratsmitgliedern und Fraktionssekretariaten für sämtliche Fragen und Anliegen, welche die Nutzung und Entwicklung der Informatiksysteme des Parlamentes betreffen. Nachdem die Verbesserungen zwischen Sommer- und Herbstsession 2016 implementiert wurden, sind die Rückmeldungen, insbesondere aus der breiten Bevölkerung, aber auch von Ratsmitgliedern, weitgehend positiv. In einem weiteren Release sind zusätzliche Weiterentwicklungen, insbesondere aufgrund der Rückmeldungen von Ratsmitgliedern (Schnellnavigation im Amtlichen Bulletin, Rednerliste des Amtlichen Bulletins, thematische Suche in Geschäften, Drucken von Voten und Debatten u. a. m.), geplant. Die Ratsmitglieder werden darüber im IT-Newsletter zu Beginn jeder Session informiert. Weiter stehen die Fachspezialisten der Parlamentsdienste jederzeit für konstruktive Vorschläge oder Beratung zur Verfügung. Um die Nutzer nicht mit ständigen Veränderungen zu verunsichern und auch aus finanziellen Gründen soll die Website erst Anfang 2017 bezüglich Layout und Design konsolidiert werden.</p><p>Die PIT und die Parlamentsdienste prüfen gegenwärtig die Problematik der Nutzung einer öffentlichen Webseite als internes Arbeitsinstrument und suchen nach neuen Lösungsansätzen. Das Büro ist sich der Wichtigkeit eines professionellen Internetauftritts bewusst und unterstützt die Parlamentsdienste bei der laufenden Optimierung aller webgestützten Informationsinstrumente.</p></text>