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Der demokratische Politiker und Diplomat sei im Schlaf in seinem Zuhause in Chatham im Bundesstaat Massachusetts verstorben, teilte das von ihm gegründete Richardson Center for Global Engagement demnach am Samstag mit.
Richardson war als Abgeordneter im Repräsentantenhaus 14 Jahre lang Mitglied im US-Kongress, bevor er 1997 US-Botschafter bei den Vereinten Nationen in New York wurde. 1998 bis 2001 arbeitete er als Energieminister unter US-Präsident Bill Clinton und führte schliesslich zwischen 2003 und 2010 den Bundesstaat New Mexiko im Südwesten der USA. Nach seiner politischen Karriere war Richardson häufig an Verhandlungen zur Freilassung von US-Geiseln im Ausland beteiligt, zuletzt unter anderem im Fall eines in Russland festgehaltenen US-Soldaten Anfang des Jahres.
«Er stellte sein gesamtes Leben in den Dienst von anderen», schrieb der Vizepräsident des Richardson Centers, Mickey Bergman, laut CNN und der «Washington Post». «Dazu zählen sowohl seine Zeit in der Regierung als auch seine spätere Beschäftigung, bei der er geholfen hat, Menschen zu befreien, die als Geiseln festgehalten oder zu Unrecht im Ausland inhaftiert waren.»