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Listenverbindungen für Nationalratswahlen
Autor: Von ARTHUR ZURKINDEN
Bereits vor vier Jahren haben sich die linken und Mitte-links-Parteien und -Bewegungen zu einer grossen Koalition zusammengeschlossen. Diesmal sind es nicht bloss sechs, sondern gar sieben Parteien, die mit einem Schulterschluss versuchen, ihre drei Sitze im Nationalrat zu behalten. Sieben Parteien, weil diesmal auch die Jungen Grünen mit einer eigenen Liste in den Wahlkampf ziehen. Ansonsten machen bei der linken Allianz die SP, die Juso, die CSP, die Grünen, die EVP und die Bewegung «Freie Liste» mit. Dies bedeutet, dass bei einer ersten Verteilung die Parteistimmen all dieser sieben Listen zusammengezählt werden.Die SP und die Grünen haben zudem eine Unterlistenverbindung mit ihren Jungparteien. Auch die CSP, EVP und die Bewegung «Freie Liste», die diesmal auf ihren Stimmenfänger Louis Duc verzichten muss, sind unter dem Titel «Mitte links» eine Unterverbindung eingegangen.
Zwei bürgerliche Allianzen
Auch die CVP und die FDP haben ihre Listen wiederum miteinander verbunden. Und auch diese bürgerliche Allianz will mit dieser Taktik mindestens ihre drei Sitze behalten. Die SVP, die vor vier Jahren einen zweiten Sitz nur knapp verfehlt hatte, möchte dieses Ziel diesmal erreichen. Vor vier Jahren fand die SVP noch keinen Partner. Diesmal ist sie eine Listenverbindung mit der ihr nahestehenden Eidgenössischen Demokratischen Union EDU eingegangen.Aber es gibt noch eine andere Allianz, die weder links noch rechts eingestuft werden kann: Alfons Gratwohl, Ammann von Surpierre, ist mit seiner Liste «Für mehr Logik in der Politik» eine Verbindung mit der fünf-köpfigen Liste der «Unabhängigen Bürger-Bewegung» rund um Narcisse Niclass eingegangen.