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Lange bevor die Wasserversorgung der Korporation entstand, gab es in Wollerau bereits kleinere Wasserversorgungen auf privater Basis. Diese hatten etwa zwischen drei und vierzehn Abonnenten.
Die Genossenbürger hatten zwischen 1879 und 1899 in mehreren Begehren für eine eigene Wasserversorgung interveniert. An der ausserordentlichen Genossengemeinde vom 19. November 1899 fiel der so wichtige Entscheid: Mit einem eindeutigen Resultat wurde bestimmt, eine regionale Wasserversorgung auf dem Gebiet der Korporation Wollerau zu erstellen.
Nun war der Bann gebrochen, so dass die Wasserleitung ab der Schindellegi nach Wollerau und Wilen bis Bäch in Rekordzeit erstellt werden konnte.
Bis 1950 basierte die gesamte Wasserlieferung ausschliesslich auf Quellwasser. Erst nach dem Erstellen der Grundwasserpumpwerke Bächau I (1950), Sihl Schindellegi (1961) und Bächau II (1974) wurde der stetig zunehmende Wasserverbrauch mit Grundwasser ergänzt.
Mit dem Bau des Reservoirs Sagenwald (1991) entstand die fünfte Druckzone. Dadurch wurde das Versorgungsgebiet bis zum Chaltenboden erweitert.
Durch die Fertigstellung des Grundwasserbrunnens Geissboden im Jahr 2018 hat sich die Wasserbeschaffung und Wasserverteilung der Korporation Wollerau grundlegend verändert. Neu kann das Grundwasser in die unteren Druckzonen geliefert werden und die Grundwasserpumpwerke Bächau sowie die Stufenpumpwerke müssen kaum mehr Wasser in die oberen Zonen fördern.