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Arealüberbauung Grundhalde, Bassersdorf
Das Areal befindet sich zwischen der Grundhaldenstrasse und der Hagenbuchstrasse an empfindlicher Hanglage mit südwestlicher Ausrichtung. Es war das einzige noch unbebaute grössere Grundstück in der unmittelbaren Umgebung.
Es ist das einzige noch unbebaute grössere Grundstück in der unmittelbaren Umgebung. Es grenzt an drei Seiten an Bebauungen von dicht gesetzten Einfamilienhäusern und an der Südostseite an zwei kleinere Mehrfamilienhäuser.
Die Nutzungsmöglichkeit des Areals erlaubt die Erstellung von fünfzehn grosszügigen Wohnungen. Diese werden gleichmässig in drei Baukörpern mit je fünf Wohnungen untergebracht. Die Unterniveaugarage wird zwischen den zwei tiefer gelegenen Häusern platziert und von der Grundhaldenstrasse her erschlossen. Die Besucherparkplätze befinden sich im oberen Bereich des Grundstücks, direkt an die Hagenbuchstrasse angrenzend.
Unser Ziel war es, einerseits die natürliche Topografie der Hanglage möglichst in ihrer bestehenden Form und ohne grössere Aufschüttungen und Abgrabungen zu belassen und andererseits auf die kleinkörnigen Strukturen der angrenzenden Bebauungen mit gegliederten und sorgfältig in die Topografie gesetzten massstäblichen Baukörpern zu reagieren. Dies wurde damit erreicht, dass jedes der Wohnhäuser aus einem dreigeschossigen mittleren Kubus und je einem hang- und talseitig daran angelehnten Baukörper besteht. Diese sind aber in ihrer Position in unterschiedlicher Weise verschoben und bewirken so ein Wechselspiel von grösseren und kleineren Stufen. Der Schwerpunkt der Häuser befindet sich jeweils im zentralen Bereich des Areals, während die fingerartig seitlich hervortretenden Kuben gut zu den Einfamilienhäusern im Nordwesten wie auch zu den Mehrfamilienhäusern im Osten überleiten.
«Marco Perolini, Bauherrenberater IPB GmbH
Gekonnt, zielführend in Entwurf und Planung. Qualitativ hochstehend in der baulichen Umsetzung. Und beides aus einer Hand.»
Die feingliedrige Art der Baukörper bewirkt, dass die so entstehenden Wohnungen mit ihren am äussersten Ende der Baukörper platzierten Terrassen Qualitäten von pavillonartigen Einfamilienhäusern aufweisen, was zur guten Eingliederung in die Umgebung ebenfalls beiträgt. Wichtig ist uns auch die fliessende Ausgestaltung der Freiräume, die damit zu einem weiteren verbindenden Element der Überbauung werden.
Um die skulpturale Ausbildung der Baukörper noch zu unterstützen, ist vorgesehen, die Gebäudehüllen in massiver Art auszubilden; bevorzugterweise mit kleinformatigen hellen Klinkersteinen. Dazu kontrastieren die Metallteile von Brüstungen und Fenstern sowie das Grün der umgebenden Bepflanzungen.