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Darüber sei die zuständige Stelle im US-Landwirtschaftsministerium in Kenntnis gesetzt worden, so Rosselkhoznadzor. Erst kürzlich hatte die Behörde ein Verbot der Einfuhr von gekühltem Frischfleisch aus Deutschland für den 4. Februar angekündigt.
Die amerikanische Seite habe auf mehrfache Appelle, Garantien dafür abzugeben, dass das nach Russland gelieferte Fleisch frei vomWachstumsförderer Ractopamin ist, nicht reagiert. Auch sei bisher nicht über mögliche Massnahmen zur Vermeidung solcher Lieferungen informiert worden, beklagte Rosselkhoznadzor. Diese Verhaltensweise stelle auch ein Risiko für die russischen Importeure dar, da diese nach einem Nachweis von Ractopamin im importierten Fleisch für dessen Vernichtung beziehungsweise Reexport gerade stehen müssten. Zuletzt seien wieder Ractopaminrückstände in Fleisch aus den USA nachgewiesen worden.
Dem russischen Aufsichtsdienst zufolge sind die Vereinigten Staaten das einzige von insgesamt vier nord- und südamerikanischen Ländern, das im Zusammenhang mit der Ractopamin-Problematik nicht auf die Forderungen Moskaus eingegangen sind. Reagiert hätten Brasilien, Mexiko und Kanada.
Die kanadische Lebensmittelbehörde CFIA sicherte gegenüber Rosselkhoznadzor zu, dass demnächst jede Lieferung von Schweine- oder Rindfleisch nach Russland neben einem Veterinärzertifikat mit einer gesonderten Bestätigung versehen werde, dass die Ware von Tieren aus der Mast ohne Ractopamin stamme und von einem akkreditierten Labor auf Rückstände des Wachstumsförderers negativ geprüft worden sei.