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Kommt es vor, während oder bis zu 5 Jahre nach der Geburt zu einer Schädigung der motorischen Hirnareale – zum Beispiel durch eine vorgeburtliche Virusinfektion, durch Sauerstoffmangel während der Geburt oder einen Unfall mit anschliessender Schädelverletzung – kann daraus eine (bleibende) cerebrale Bewegungsbehinderung entstehen. Dies daher, weil sich die betroffenen Hirnzellen im Vergleich zu vielen anderen Körperzellen nicht oder nur in Ausnahmefällen erneuern. Teilweise können auch andere, gesunde Hirnzellen die ausgefallenen Funktionen übernehmen und die Symptome so mildern, jedoch nur, wenn die cerebrale Bewegungsbehinderung möglichst früh diagnostiziert und im Folgenden professionell therapiert wird.