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Bei all den Kriegen, die in unsere Wohnzimmer flimmern, ist es immer eine grosse Hilfe zu wissen, welche die Guten und welche die Bösen sind. Wenn man sich mit einer Seite identifizieren kann, gelingt die Einordnung und Verarbeitung. Insbesondere als Schweizer identifizieren wir uns gerne mit den Kleinen.
Im Nahostkonflikt hat bestimmt jeder für sich herausgefunden, mit wem man sich identifiziert. Bei Tibet und Burma war es sowieso ein Leichtes, den Bösen zu eruieren.
Schwieriger, d.h. richtig konfus, und dadurch interessant, ist die Sache in Georgien. Mir ging es etwa gleich wie Daniel Ordas, dessen Text ich hier empfehlen möchte.
Könnte es vielleicht sein, dass beide Seiten im Unrecht sind? Und kann es sein, dass die Bevölkerung einen Krieg gutheisst? Sind immer die Staatstoberhäupter schuld an einem Krieg, oder kann die Volksmehrheit schuld sein? Oder sind am Ende die USA schuld?