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Zoom habe bereits begonnen, einen Web-Mail-Service zu entwickeln, berichtet 'The Information'. Eine erste Version könnte Kunden bereits im nächsten Jahr angeboten werden. Bei der Kalender-App sei unklar, ob die Entwicklung bereits gestartet worden sei.
Laut Personen, die mit Zoom-CEO Eric Yuan bekannt sind, will dieser den Videokonferenzdienst zu einer vollwertigen Plattform erweitern, die E-Mail, Messaging und andere Produktivitätswerkzeuge umfasst. Yuan möchte herausfinden, wie die "nächste Generation" von E-Mail aussehen werde, anstatt bestehende Produkte zu imitieren, so eine der Personen. Die Projekte befinden sich noch im Anfangsstadium, und es ist möglich, dass Zoom sich entscheidet, nicht weiterzumachen.
Das Ziel von Yuan, E-Mail- und Kalenderdienste zu entwickeln, sei Teil einer Strategie, mit Microsoft und Google um grosse Firmenkunden zu konkurrieren. Das Unternehmen hat bereits versucht, seine Plattform zu erweitern, indem es Nutzern möglich ist, von Zoom aus einfach auf beliebte Tools wie Asana, Dropbox und Coursera zuzugreifen.
Die Integrationen seien ein klares Zeichen dafür, dass Zoom seine Identität über Videokonferenzen hinaus erweitern wolle, erklärte Analyst Raúl Castañón-Martinez gegenüber 'The Information' (Paywall)
. Im Nachgang zur Übernahme von Slack durch Salesforce verstärke Zoom jetzt auch seine Messaging-Strategie und wolle diese Funktionen ausbauen.