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Seit Jahren werden Schüler und Studenten, unter Androhung schlechter Benotung oder Zurückweisung ihrer Arbeiten dazu angehalten, verschiedene Formen vorgeblich geschlechtergerechter Ausdrucksweise zu verwenden. […] Das oberste Prüforgan der Republik Österreich ist im Wesentlichen den Argumenten unserer Eingabe gefolgt und bestätigt somit, dass die Zwangsmaßnahmen im Bildungsbereich bezüglich einer konsequent gegenderten Sprachgestaltung als nicht rechtskonform zu betrachten sind. […] Beanstandet wurde die Verwendung des Binnen-I und ähnlicher Formen als Beurteilungskriterium bei Arbeiten an Schulen und Pädagogischen Hochschulen, weil sie in den Rechtschreibregeln nicht vorgesehen sind.
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Schöffagel, Dieter
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