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<h2>SubmittedText<h2><p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und auf Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein: </p><p>Die Gesamterneuerungswahl des Bundesrates durch die Vereinigte Bundesversammlung erfolgt sowohl für alle wiederkandidierenden Mitglieder des Bundesrates als auch für allfällige neue Bundesratskandidatinnen und -kandidaten gleichzeitig und gesamthaft. Gewählt sind Personen, die das absolute Mehr erreicht haben. Haben mehr Personen als zu vergebende Sitze das absolute Mehr erreicht, so obsiegen jene Personen mit der grösseren Stimmenzahl.</p><p>Die Bundesversammlung setzt die Wahl fort, bis die komplette Anzahl zu besetzender Bundesratssitze erreicht ist. Ein Mitglied des Bundesrates sowie die Kandidatinnen und Kandidaten können zwischen den Wahlgängen auf das Bundesratsmandat verzichten und sich aus der Wahl nehmen. Verzichtet die oder der Gewählte nach der Wahl auf das Mandat, so scheidet diese Person aus, und es findet eine neue Wahl statt.</p><p>In den ersten beiden Wahlgängen sind alle Schweizerinnen und Schweizer, die über die politischen Rechte in Bundessachen verfügen (Art. 136, 143, 175 Absatz 3 BV), wählbar. Ab dem dritten Wahlgang sind keine weiteren Kandidaten zulässig (Art. 132 Abs. 3 ParlG). Personen, die ab dem dritten Wahlgang weniger als zehn Stimmen erhalten haben, sind für einen weiteren Wahlgang nicht mehr zugelassen. Ab dem dritten Wahlgang scheidet jene Person aus, welche die geringste Stimmenzahl erhalten hat, es sei denn, mehr als eine Person vereinige diese Stimmenzahl auf sich.</p><p>Treten während der Legislatur gleichzeitig mehrere Mitglieder des Bundesrates zurück, so werden die Erneuerungswahlen nach dem gleichen Verfahren wie bei den Gesamterneuerungswahlen abgehalten.</p>