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1. Die erste Filmrolle
Sein Spielfilmdebüt feierte Dennis Hopper bereits als 19-Jähriger. Im James-Dean-Klassiker «Rebel without a Cause» war er 1955 in einer Nebenrolle als junges Gangmitglied zu sehen.
2. Bonanza
«Easy Rider» machte Dennis Hopper 1969 endgültig zum Filmstar. Davor war er als Gastschauspieler in zahlreichen Serien zu sehen. Unter anderem in einer Folge von «Bonanza». 1964 spielte er in der bekannten Westernserie einen Kopfgeldjäger mit geheimnisvoller Vergangenheit.
3. Der Wilde Westen als Inspiration
Der Western hatte auch auf «Easy Rider» einen gewissen Einfluss. So sind die Protagonisten nach zwei grossen Revolverhelden der amerikanischen Folklore benannt. Peter Fondas «Wyatt» verdankt seinen Namen dem legendären Gesetzeshüter Wyatt Earp. Für Dennis Hoppers «Billy» hat der Bandit Billy The Kid Pate gestanden.
4. Rockstars auf Motorrädern
Was die Charaktere ihrer Figuren betrifft, orientierten sich Hopper und Fonda lieber an zeitgenössischen (Anti-)Helden. Genauer an David Crosby und Roger McGuinn – beide Mitglieder der Rockband «The Byrds». McGuinn war auch massgeblich am Soundtrack zu «Easy Rider» beteiligt.
5. Das Multitalent
Mit «Easy Rider» bewies Hopper, dass er als Regisseur ernst zu nehmen war. Talent zeigte er allerdings nicht nur auf Filmsets. Malerei, Poesie, Bildhauerei und Fotografie gehörten ebenso zu seinen Leidenschaften. 2014 stellte die Royal Academy of Arts in London ausgewählte Fotografien Hoppers aus.
6. Ein Streit, der sich gelohnt hat
Um die Frage, wie Jack Nicholson zu seiner Rolle in «Easy Rider» gekommen ist, rankt sich folgende Legende: Ursprünglich hätte der Charakterdarsteller Rip Torn, damals ein bekanntes Gesicht in Hollywood, die Rolle bekommen sollen. Doch Dennis Hopper äusserte sich angeblich abfällig über die «Rednecks», die ihm während der Suche nach geeigneten Drehorten in den Südstaaten begegnet sind. Das wiederum soll den Texaner Torn dermassen verärgert haben, dass es beinahe zu einem Faustkampf gekommen wäre. Ob dem so war oder nicht: Jack Nicholson erhielt die Rolle – und daraufhin seine erste Oscar-Nominierung.
7. Europa
Dennis Hopper war zu Lebzeiten nicht gerade bekannt dafür, pflegeleicht zu sein. Das hatte zur Folge, dass er vorübergehend kaum noch in Hollywood-Produktionen zu sehen war. Hollywoods Verlust war in diesem Fall der Gewinn Europas. Mehrere Filme drehte Hopper Ende der 1970er-Jahre auf dem alten Kontinent. So spielte er unter anderem an der Seite von Bruno Ganz in Wim Wenders Kriminalfilm «Der amerikanische Freund».
8. Als Psychopath gefeiert
Manche Rollen erhielt Hopper gerade wegen seiner exzentrischen Art. Als Chef-Surrealist David Lynch für seinen Film «Blue Velvet» jemanden suchte, der glaubwürdig den perversen Psychopathen Frank Booth verkörpern konnte, geriet sein Skript in die Hände von Dennis Hopper. «Ich bin Frank Booth.» Mit diesem Satz soll Hopper gemäss Lynch Werbung in eigener Sache gemacht haben. Gleichermassen entsetzt und neugierig willigte der Filmemacher ein. Hoppers Leistung wurde von der Kritik gefeiert und mit Auszeichnungen belohnt.