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Wettfahren
Jeder Verein besucht pro Saison 7-10 Wettfahrten, wobei diese von den einzelnen Wasserfahrvereinen selber organisiert werden. Um an diesen Fahrten teilnehmen zu können, muss der Wasserfahrer eine gültige Lizenz des Schweizer Wasserfahrer Verbandes, welche alljährlich erneuert werden muss, oder eine Lizenz der Pontoniere besitzen.
Zum Wasserfahren benötigt man ein Boot, Weidling genannt, ein Ruder, eine Ruderhalterung (Steckling, Rudernagel oder Leist genannt) und einen Stachel oder Schalte (Holzholmen mit einem Eisenzacken).
Das Wasserfahren geht auf die frühere Flösserei zurück, welche auf den schiffbaren Flüssen der Schweiz ab Zürich, Bern und Konstanz stattfand. So wurde schon um 1200 diese Art der Fortbewegung in der Koblenzer Zollverordnung erwähnt. 1456 fand die Hirsebreifahrt statt. Sie war eine Wette zwischen den Städten Zürich und Strassburg, die beweisen sollte, wie schnell die Zürcher den Elsässern im Kriegsfall zu Hilfe eilen konnten.
In der Schweiz gibt es 29 – im Schweizer Wasserfahrverband (SWV) zusammengeschlossene – Wasserfahrvereine. Dieser Verband gehört auch dem Swiss Olympic an. Daneben gibt es noch den militärischen Schweizerischen Pontonierfahrverband (SPFV). Diese beiden Verbände vereinigen 2000 bis 2500 aktive Wasserfahrer.