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Mit dem milliardenschweren Kauf neuer Flugzeuge will sich die Lufthansa für den rauer werdenden Wettbewerb wappnen. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, stimmte der Verwaltungsrat dem Kauf von 35 Maschinen der Flugzeughersteller Airbus und Boeing zu.
Konkret bestellt die Airline 30 Airbus-Passagiermaschinen aus der A320-Familie und fünf Boeing-Frachtflugzeuge der 777er-Serie für Ausbau und Modernisierung seiner Flotte. Der Listenpreis hierfür beträgt fast vier Milliarden Dollar (3,7 Milliarden Franken).
Mit den neuen Maschinen wolle die Lufthansa ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen, erklärte das Unternehmen. Sie wiesen eine höhere Treibstoffeffizienz auf, Betriebskosten, Lärm und Emissionen würden verringert.
Die 25 Airbus A320neo und fünf A321neo verbrauchen laut den Angaben durch eine bessere Aerodynamik und neue Triebwerke rund 15 Prozent weniger Treibstoff als vergleichbare Modelle.
Sie sollen ab 2016 an die Lufthansa gehen. Die neuen Boeing 777F seien ihrerseits die modernsten Frachtflugzeuge ihrer Grösse, erklärte der Konzern. Sie sollen ab 2013 ausgeliefert werden.
SDA-ATS