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Einen Monat nach seiner umstrittenen Wahl ist Emmerson Mnangagwa am Sonntag in Simbabwe als Präsident vereidigt worden.
Der 75-Jährige legte in einem Stadion in der Hauptstadt Harare vor tausenden Anhängern und in Anwesenheit zahlreicher afrikanischer Staatschefs seinen Amtseid ab. «Ich werde Simbabwe treu sein und die Verfassung Simbabwes verteidigen», sagte Mnangagwa, während im Stadion lauter Applaus der Anhänger ertönte. Mit Gottes Hilfe werde er die Rechte der Simbabwer verteidigen, fügte Mnangagwa hinzu.
Der Kandidat der Zanu-PF-Partei, der unter Simbabwes langjährigem Herrscher Robert Mugabe als Vize-Präsident diente, hatte nach dem vom Militär erzwungenen Abtritt des greisen Herrschers im vergangenen November die Amtsgeschäfte übernommen. Aus der von der Opposition als manipuliert kritisierten Präsidentenwahl vom 30. Juli war er knapp als Sieger hervorgegangen.
Am Freitag hatte das Oberste Gericht des südafrikanischen Landes Mnangagwas Wahl für rechtmässig erklärt. Der Antrag der Opposition auf Annullierung wurde mit der Begründung abgelehnt, diese habe keine klaren, ausreichenden und glaubwürdigen Beweise für Unregelmässigkeiten vorgelegt. (sda/afp)
Mehr als zwei Millionen Muslime haben sich am Montag zum Gebet auf dem Berg Arafat bei Mekka versammelt. Am zweiten Tag der jährlichen Pilgerfahrt Hadsch strömten die weissgekleideten Pilger am frühen Morgen auf den Steinhügel.
Sie richteten auf dem südlich der heiligen Stadt in Saudi-Arabien gelegenen Berg Bittgebete an Gott. Das Gebet auf dem Berg Arafat ist einer der Höhepunkte der Pilgerfahrt, die zu den fünf Säulen des Islam gehört und die jeder gesunde Muslim ein Mal im Leben …