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Im Dezember 2014 machte Blick / die Ringier AG meine Person und mein Bild widerrechtlich öffentlich und berichtete in Folge in “krass persönlichkeitsverletzender Art und Weise” (Kantons- und Obergericht Zug) über den Vorfall nach der Landammannfeier 2014.
Eine Serie von weit über 150 Artikeln ging über mich, die zunächst das Bild eines Opfers, dann das Bild einer Täterin zeichneten. Ringier wurde daraufhin rechtskräftig wegen Persönlichkeitsverletzung verurteilt und hat sich 2020 öffentlich für diese Kampagne entschuldigt und alle Artikel aus ihrem Archiv und der Schweizerischen Mediendatenbank gelöscht.
Doch das von mir gezeichnete Bild wurde durch Blick bis heute nicht korrigiert.
Mit Ringier läuft eine gerichtiliche Auseinandersetzung zur Herausgabge der Gewinne, die illegalerweise mit mir – wie jahrelang mit vielen Medienopfern – erzielt worden sind.
Bis jetzt konnten sich die Verlagshäuser mit Medienopfern immer aussergerichtlich einigen.
08. September 2022
Das Zuger Kantonsgericht hat entschieden. Zu vier Blick-Artikeln muss der Zürcher Verlag aufzeigen, wie viel er damit verdient hat.
30. Juni 2022
Das Kantonsgericht Zug hat meine Klage betreffend persönlichkeitsverletzender Artikel der damaligen Blick-Kampagne gutgeheissen und damit den Weg zur Berechnung der Gewinnherausgabe geebnet.
12. April 2022
Guten Abend.
Sie kennen mich. Sie kennen meine Geschichte. Sie sind heute hier, weil Sie meinen Namen auf dem Line-Up gesichtet haben. Oder vielleicht sind Sie trotzdem hier.