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Die 16. Etappe der Tour de France ist wegen einer Protestaktion kurz unterbrochen worden. Wie auf TV-Bildern zu sehen war, hatten Bauern Heuballen auf die Strasse gerollt, so dass die Radprofis anhalten mussten.
Die Rennleitung stoppte das Rennen 29 Kilometer nach dem Start in Carcassonne. Berichten zufolge setzte die Polizei Tränengas oder Pfefferspray gegen die Demonstranten ein. Weil dies auch in die Augen von Fahrern gelangte, liessen sich einige kurz medizinisch behandeln – unter anderem konnte man Peter Sagan und Geraint Thomas sehen, die sich die Augen auswuschen.
Nach einem Unterbruch von rund 15 Minuten wurde das Rennen fortgesetzt. Die 16. Etappe führt über 218 Kilometer in die Pyrenäen nach Bagnère-de-Luchon. (abu/pre/sda/dpa)
11. Oktober 1998: Im holländischen Valkenburg rast Velorennfahrer Oscar Camenzind zum grössten Triumph seiner Karriere. Im strömenden Regen wird er als erst dritter Schweizer Strassen-Weltmeister.
Papa Adalbert hält es nicht mehr aus. Im holländischen Valkenburg ist sein Sohn Oscar drauf und dran, Weltmeister zu werden. «Ich war so nervös, ich flüchtete auf die Toilette», erzählte Adalbert dem «Blick». «Als in der Stube ein fürchterliches Geschrei losging, glaubte ich, Ösi wäre eingeholt worden. Dabei war er schon im Ziel.» Als erst dritter Schweizer nach Hans Knecht 1946 und dem legendären Ferdy Kübler 1951 holt sich Oscar Camenzind das Regenbogentrikot des Weltmeisters.
Vor dem 258 …