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Albanien war jahrzehntelang ein faktisch abgeschottetes Land; das stalinistische Regime schirmte die Gesellschaft von westlichen Einflüssen weitgehend ab, sodass sich in Albanien auch ein ganz eigenes Filmschaffen entwickelte. Enver Hoxha verordnete ab seiner Machtübernahme 1944 einen sozialistischen Realismus, wie er in der Sowjetunion praktiziert wurde. Es entstanden diverse Heldenepen über den kommunistischen Kampf gegen den Faschismus und gegen veraltete Sitten, teilweise auf hohem gestalterischem Niveau. Seit dem Zusammenbruch des Regimes reflektiert das albanische Filmschaffen sowohl die Probleme der Vergangenheit als auch die Herausforderungen der Neuzeit. Zu sehen sind ausserdem Filme, die von aussen auf Albanien blicken.