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Häufig gestellte Fragen
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Q. Wann sollte man Gehörschutzstöpsel anstelle von Kapselgehörschutz tragen?
A.Gehörschutzstöpsel sind über einen längeren Zeitraum bequemer zu tragen als Kapselgehörschutz. Auch behindern sie nicht das Tragen von anderen persönlichen Schutzausrüstungen (PSA) wie gebläseunterstützte Atemschutzmasken. Gehörschutzstöpsel können bei gewissen Frequenzen eine bessere Schalldämmung als Kapselgehörschutz ergeben. Um den geeignetsten Gehörschutz zu ermitteln, sollte man den Schallpegel mit einem Schallpegelmesser bestimmen.
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Q. Wie lang ist die Lebensdauer meines Filters für Gase & Dämpfe?
A. Die zu erwartende Lebensdauer eines Filters hängt von dem entsprechenden Einsatz ab und wird durch eine Reihe von Faktoren beeinflusst, wie die tatsächliche Einwirkungsdauer und der Art der entsprechenden Arbeit. Solange die Gefahr bereits bei niedrigen Konzentrationen bemerkt werden kann, d.h. durch Geruch oder Geschmack, kann man einen Filter so lange verwenden, bis er durchgebrochen ist. Jedoch sollte man sich nicht routinemäßig darauf verlassen.
Q. Wie lange kann eine Einweg-Atemschutzmaske verwendet werden?
A. Einweg-Partikelmasken, die gemäß EN149 geprüft wurden, sind nur für die Dauer einer Schicht einzusetzen.
Ihre effektive Einsatzdauer hängt von folgenden Faktoren ab;
Diese Faktoren können von einem zum anderen Arbeitsplatz unterschiedlich sein. Zum Beispiel: Mitarbeiter, die in einer sehr heißen, staubigen Umgebung arbeiten, sollten ihre Atemschutzmaske bereits mittags austauschen, anstatt sie den gesamten Tag zu tragen.
Q. Warum ist es erforderlich, die Batterien jeweils vollständig zu laden und zu entladen?
A. Um eine maximale Leistung der Batterie zu gewährleisten ist es erforderlich, sie jeweils komplett zu laden und zu entladen. Bei Nichtbefolgung baut sich in der Batterie ein ‚Memory-Effekt' auf, wodurch die Kapazität der Batterie verringert wird.
Man kann dieses Problem durch Benutzung des neuen 3M™ Chargemasterä, einem intelligenten Batterieladegerät, vermeiden. Mit dem Chargemaster wird vor Beginn des Ladezyklus die Batterie vollständig entladen. Dies vermeidet den Aufbau eines ‚Memory-Effekts.'
Q. Sind 3M™ Dustmaster™, Breathe Easy™ plus und Airstream™ alles druckluftunterstützte Atemschutzsysteme?
A. Nein, alle oben genannten Atemschutzsysteme sind gebläseunterstützte Atemschutzsysteme und keine druckluftunterstützten Atemschutzsysteme. Bei diesen gebläseunterstützten Atemschutzsystemen werden die Schadstoffe aus der Luft über Filter abgeschieden, während bei druckluftgestützten Atemschutzsystemen, wie die 3M Visionair Baureihe, saubere Druckluft von einem externen, nicht verschmutzten Druckluftsystem entnommen wird.
Q. Warum kann ich meinen Optrel Schweisserschutzschirm nicht mit einem Dustmaster DM16/DM167 oder Breathe Easy BE16/BE167 einsetzen?
A.Sowohl die Dustmaster™ als die Breathe Easy™ Geräte wurden als komplette Systeme und nicht als Einzelteile zum Test bei unabhängigen Prüfstellen übergeben. Wenn Sie ein Optrel Solarmatic Comfort oder Twisty Visier in eine Dustmaster™ oder Breathe Easy™ System integrieren, arbeiten Sie nicht mit dem geprüften System und hätten, als solches, ein nicht zugelassenens Atemschutzsystem.
Q. Behalten 3M™ Scotchlite™ Reflexmaterialien ihre Leistungsfähigkeit auch bei Nässe?
A. Die Antwort lautet schlicht und einfach: auf jeden Fall!
Um sicherzustellen, dass unsere Produkte alle Leistungsanforderungen der europäischen Norm für Warnkleidung, der EN 471 erfüllen, hat die Bewertung der Konformität unserer Produkte bei uns einen so hohen Stellenwert, dass wir die Kosten und Mühe für die Anschaffung einer Regenprüfanlage nicht gescheut haben. Nur wenige Unternehmen in Europa besitzen ein solches Gerät.
Die Anlage steht in unserem Technical Centre in Bracknell, Großbritannien. Hier wird die praktische Nutzung im „Duschtest“ simuliert. Dazu wird eine Probe des Prüfmaterials direkt unter fließendes Wasser gestellt, das auf eine Fließgeschwindigkeit von 283 mm Wasser pro Stunde eingestellt ist. Das hört sich erst dann viel an, wenn man es in Relation zu den statistischen Schätzungen des Wetteramts stellt: Nach ihnen kommt Regen in dieser Menge nur zwei Minuten lang alle 1.000 Jahre vor!
Wir unterstreichen, dass alle unsere Materialien die Anforderungen der Norm weit übertreffen. Daher können Sie sich darauf verlassen, dass auch bei schlechtestem Wetter die Anforderungen der EN471 voll und ganz erfüllt werden.
Schauen Sie sich unser kurzes Video an und überzeugen Sie sich bequem von Ihrem Schreibtisch aus: Dass Reflexmaterialien auf Glaskugelbasis ihre Leuchtkraft im Regen verlieren, gehört ins Reich der Fantasie.
Q. Welche retroreflektierenden Produkte würden Sie für Anwendungen im Marinebereich empfehlen, wo ein Aufnähen nicht möglich ist?
A. 3M hat eine Reihe von Produkten im Angebot, die speziell für die Anforderungen unserer Kunden im Marinebereich entwickelt wurden, wo ein Aufnähen nicht in Frage kommt. Diese Produkte sind die ideale Lösung für Seenotrettungsmittel wie Schwimmwesten und-jacken, Rettungsringe und aufblasbare Inseln.
3M™ Scotchlite™ Reflexmaterial SOLAS Grade 3150-A ist eine silberfarbige, flexible Reflexfolie mit einem Klebstofff, der auch ohne Einsatz von Haftvermittler gut auf glatten Oberflächen wie Gummi, Polyurethanfolie, glasverstärktem Polyester, PVC-Film und Aluminium haftet.
3M™ Scotchlite™ Reflexmaterial SOLAS Grade 3155 ist eine silberfarbige, flexible Reflexfolie mit einem noch stärkeren Klebstoff, der auch ohne Einsatz von Haftvermittlern gute Haftung auf unterschiedlichsten Oberflächen gewährleistet. Eine besonders hohe Klebkraft kann bei Gummi (raue Oberfläche), Polyurethan-Folie, glasverstärktem Polyester, PVC-Film, Aluminium, Polyestermaterial sowie gummiertem Stoff und Nylon erwartet werden.
Wie auch alle anderen Produkte der Serie SOLAS zeichnen sich beide Produkte durch ein eingekapseltes System aus Glaskugeln aus, das nass oder trocken hohe Rückstrahlwerte über einen weiten Bereich an Eintrittswinkeln ermöglicht. Sie entsprechen den Normen der IMO und der US-Küstenwache ebenso wie den Anforderungen der Richtlinie 96/98/EG des Europäischen Rates über Schiffsausrüstung.
Q. Kann ich Warnkleidung mit Scotchlite™ Reflexmaterial bei hohen Temperaturen waschen?
A. Warnkleidung, die nicht gut gepflegt wird, kann zu einem Sicherheitsrisiko werden. Denn verschmutzte Kleidung verliert ihre Funktionsfähigkeit und bringt so ihren Träger in Gefahr. Ein gepflegter Zustand ist bei dieser Art von Kleidung daher das A und O. Allerdings kann ein Kleidungsstück bei unsachgemäßer Pflege seine Reflexionskraft und damit seine Schutzfunktion praktisch verlieren. Vor der Anwendung eines bestimmten Reflexmaterials ist es daher wichtig, sich über die Reinigungsanforderungen des betreffenden Kleidungsstücks zu informieren.
Für Kleidungsstücke, die in Maschinen gewaschen werden, die über die Größe einer normalen Haushaltswaschmaschine hinausgehen, ist die Zahl „99“ ein Anhaltspunkt. Die Produkte Scotchlite™ 9910 und 9920 wurden speziell für Arbeitsbekleidung und Uniformen entwickelt, bei deren Pflege Industriewäsche oder die Wäsche bei hohen Temperaturen ein entscheidender Aspekt sind. 9910 kann in industriellen Trocknern getrocknet werden und die hohe Strapazierfähigkeit von 9920 ist auch den extremen Temperaturen eines Tunnelfinishers gewachsen.
Q. Warum enthält ein Kleidungsstück nach der EN 471 weniger retroreflektierendes als fluoreszierendes Material?
A. Der Zweck von Warnkleidung besteht darin, ihren Träger bei Tag und bei Nacht sowie bei schlechten Sichtbedingungen aus allen Richtungen auffällig zu machen. Das wird durch „Kontrast“ erreicht. Tagsüber wird dieser Kontrast durch die fluoreszirende Farbe erzielt – sie hebt sich besonders stark vom Hintergrund ab.
Um einen optimalen Farbkontrast zu erzielen, muss eine beträchtliche Menge an Hintergrundmaterial eingearbeitet werden. Die genaue Menge ist in der Europäischen Norm für Warnkleidung, EN471, vorgegeben.
Bei Nacht oder bei schlechten Sichtbedingungen ist das Hintergrundmaterial in der fluoreszierenden Farbe genauso schlecht sichtbar, wie jede andere Farbe auch. Deshalb ist bei Dämmerung und Dunkelheit ein Helligkeitskontrast notwendig. Dieser Effekt wird durch den Einsatz von retroreflektierenden Materialien erzielt. Besonders stark reflektierende Materialien wie 3M™ Scotchlite™ Reflexmaterial erzielen einen hervorragenden Helligkeitskontrast bei Nacht. Als Folge davon wird weniger Reflexmaterial gebraucht, als für die Auffälligkeit bei Tag durch fluoreszierende Hintergrundgewebe. Auch hier schreibt die Norm EN 471 die genauen Mengen vor.
To find out more about specific Visibility FAQs, please go to our Scotchlite™ Reflective Material website.
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Q: Welches Atemschutzsystem benötige ich beim Schweißen von rostfreiem Stahl?
A: Ganz gleich, ob Sie mit einem Elektrode-, MIG-, WIG- oder Plasmaschweißgerät arbeiten, der Schweißrauch von Edelstahl ist fast immer mit Partikeln belastet. Die beim Elektro- und MIG-Schweißen entstehenden Rauche enthalten in der Regel Chrom- und Nickelpartikel, wobei Chrom der gefährlichere Stoff ist. Adflo mit Partikelfilter bietet hervorragenden Schutz beim Schweißen von Edelstahl im MIG- oder Elektrode Schweißverfahren. Beim WIG-Schweißen entstehen zwar weniger Rauche, dafür werden jedoch große Mengen an Ozon freigesetzt.
Plasmaschneiden und Plasmaschweißen findet bei sehr hohen Temperaturen statt, wobei häufig gefährliche Stickoxide abgegeben werden.
Q: Brauche ich bei Arbeiten mit herkömmlichem Stahl wirklich einen Atemschutz?
A: Obschon die Schweißrauche, die beim Arbeiten mit herkömmlichem Stählen entstehen, nicht zu den gefährlichsten gehören, sind sie doch nicht gut für Ihre Gesundheit. Neben anderen Stoffen enthalten die Dämpfe Partikel aus Eisenoxid, die verschiedene Arten der Siderose hervorrufen können. Beim Metall-Lichtbogen- und beim MIG/MAG-Schweißen werden dichte Schweißdämpfe freigesetzt, was sowohl eine Atemschutzausrüstung als auch eine gute Belüftung des Arbeitsplatzes erfordert. Für das Schweißen von herkömmlichem Stahl wird das Adflo-System mit Partikelfilter empfohlen.
Q: Welche Art Atemschutz ist bei Schweißarbeiten an oberflächenbehandeltem Material zu empfehlen?
A: Beim Schweißen von oberflächenbehandeltem Material kann eine ganze Reihe gefährlicher Schadstoffe freigesetzt werden. Wie gefährlich sie sind, hängt von der Art der Oberflächenbehandlung ab. Galvanisierte Stähle geben Zinkoxidpartikel ab. Sie können Zinkfieber, auch Gießerfieber genannt, hervorrufen. Beim Schweißen von lackierten Teilen ist besondere Vorsicht geboten, denn viele Lacke geben besonders giftige Schadstoffe ab.
Zum Schweißen von galvanisierten Stählen und Materialien mit bleihaltiger Grundierung empfehlen wir die Verwendung von Adflo mit Partikelfilter. Das System kann um einen Geruchsfilter ergänzt werden, der die Geruchsbelastung minimiert. Bei Materialien, die mit Zweikomponentenlack gestrichen oder mit Polyurethan beschichtet sind, sollten Sie unbedingt Auskunft von einem Arbeitsschutzexperten einholen. Es besteht die Gefahr, dass Sie mit Isozyanaten in Kontakt kommen, deren Einatmen extrem gefährlich ist und die nur schwer nachzuweisen sind. Für solche Fälle empfehlen wir ein Druckluft-Atemschutzgerät wie Fresh-air C.
Q: Welches Atemschutzsystem benötige ich in engen Arbeitsumgebungen?
A: Wer in geschlossenen Räumen oder schlecht belüfteten Bereichen (z. B. Tanks, Rohren oder Containern) Schweißarbeiten durchführt, muss ein Druckluft-Atemschutzgerät tragen, und zwar unabhängig vom Schweißverfahren. Mit dem Fresh-air C System und einer Druckluft-Atemluftversorgung gehen Sie sicher, dass genug Sauerstoff und ausreichender Schutz vor gefährlichen Gasen und Festpartikeln vorhanden ist.
Adflo und Fresh-air C dürfen nicht in Atmosphären eingesetzt werden, von denen eine unmittelbare Gesundheitsgefährdung oder Lebensgefahr ausgeht. Wann immer Zweifel bestehen, befragen Sie einen Arbeitsschutzexperten!
Q: Beeinträchtigen Schutzgase und Elektrodenlegierungen meine Arbeitsplatzumgebung?
A: Beim MIG- und WIG-Schweißen dienen die Edelgase Argon und Helium als Schutzgase. Weder Argon noch Helium gelten als gefährlich; sie verdrängen jedoch den Sauerstoff aus der Umgebungsluft, was besonders in nicht belüfteten Räumen gefährlich ist. In solchen Fällen wird ein Druckluft-Atemschutzgerät benötigt. Beim Schweißen mit MAG kommt Kohlendioxid bzw. eine Mischung aus Kohlendioxid und Edelgas als Schutzgas zur Anwendung. Da das Schutzgas beim Kontakt mit der Luft anteilig in Kohlenmonoxid umgewandelt wird, können um den Schweißbogen herum große Mengen dieses giftigen Gases auftreten. Kohlenmonoxid lässt sich nicht aus der Luft filtern.
Bei schlechter Belüftung muss der Sauerstoffgehalt der Luft überwacht werden, und es empfiehlt sich das Tragen eines Druckluft-Atemschutzgeräts wie Fresh-air C. Beim MAG-Schweißen werden häufig legierte Elektroden verwendet. Diese Legierungen enthalten meist Mangan oder Silikat. Das bedeutet, dass während des Schweißvorgangs große Mengen an Manganoxid und Silikaten in die Umgebungsluft freigesetzt werden. Adflo mit Partikelfilter bietet in der Regel ausreichenden Schutz gegen Legierungspartikel.
Q: Wann bildet sich Ozon?
A: Beim Schweißen von Aluminium entstehen nicht nur Festpartikel aus Aluminiumoxid, sondern auch Ozon. Es bildet sich, weil die UV-Strahlung aus dem Lichtbogen den molekular gebundenen Sauerstoff in der Luft zerlegt. Ozon entsteht auch beim Schweißen von Edelstahl im WIG-Verfahren. Das Ozon wird nach einiger Zeit in Sauerstoff zurückverwandelt. Dieser Vorgang wird beschleunigt, wenn das Ozon in Berührung mit Festkörperoberflächen kommt, die als Katalysator wirken. Ozon lässt sich zwar aus der Umgebungsluft herausfiltern, muss dabei jedoch in Sauerstoff umgewandelt werden. Bei geringen Ozonkonzentrationen reduziert das Adflo Atemschutzsystem mit Partikelfilter die Ozonmenge in der Atemluft des Schweißers.
Dabei wirkt der Partikelfilter mit seiner großen Oberfläche in Verbindung mit dem Atemluftschlauch der Schweißmaske als Katalysator für die Rückumwandlung des Ozons in normalen Sauerstoff. Bei höheren Konzentrationen sorgt die Verwendung eines Gasfilters mit der großen Oberfläche seines Aktivkohlegranulats im Adflo System für eine weitere Verringerung des Ozongehalts.
Q: Was sind nitrose Gase?
A: Stickstoffoxid und Stickoxid sind Beispiele für nitrose Gase, die sich bei Schweißarbeiten mit hoher Stromstärke und hohen Temperaturen bilden. Stickstoffgase entstehen bei der Reaktion von Stickstoff und Sauerstoff in der Luft und sind in höheren Konzentrationen, wie sie z. B. in geschlossenen, schlecht belüfteten Räumen auftreten können, beim Einatmen äußerst gefährlich. In solchen Fällen empfehlen wir den Gebrauch von Fresh-air C.
Q: Sind Speedglas Automatikschweißfilter so sicher wie traditionelle Schweißfilter?
A: Ja, Speedglas Schweißfilter bieten jederzeit Ultraviolett- und Infrarotschutz für Augen und Gesicht. Und zwar unabhängig davon, ob das Gerät ein- oder ausgeschaltet, hell oder dunkel ist. Sie sind potentiell sogar sicherer als traditionelle Filter, denn Speedglas Schweißmasken können bei voller Schutzwirkung ständig heruntergeklappt benutzt werden. Desweiteren wird eine Hand nicht dauernd zum Hoch- und Runterklappen benötigt.
Q: Was passiert, wenn die Batterien ausfallen?
A: Auch hier gilt: der Benutzer ist immer vor schädlicher UV/IR-Strahlung geschützt. Ein Speedglas Automatikschweißfilter im ausgeschalteten Zustandist auf eine mittlere Sicherheitsstufe eingestellt. Schalten Sie denFilter ein, so erhellt sich das Sichtfeld und wird transparent. Sobald ein Lichtbogen gezündet wird, verdunkelt sich derFilter (die Dunkelstufe hängt davon ab, welcher Filtertyp bzw. welche Schutzstufe bei variablen Filtern gewählt wurde.)
Q: Kann man dennoch das Zünden des Lichtbogens sehen?
A: Nein. Der Filter reagiert zu schnell für das menschliche Auge. Der Wechsel der Lichtverhältnisse geschieht ohne wahrnehmbaren Blitz.
Q: Welche Sicherheitsstandards gelten für Automatikschweißfilter?
A: Es gibt mehrere Sicherheitsstandards, weltweit.
Europa: CE EN 379 standards.
USA: ANSI Z87.1 (http://www.ansi.org/).
Canada: CSA Z94.3 standards (http://www.csa.ca/).
Australien/Neuseeland: AS/NZS 1338 standards.
Nähere Informationen zu CE-Standards finden Sie beispielsweise unter.www.dincertco.de
Q: Sind Speedglas Automatikschweißfilter empfindlich?
A: Nein, nicht mehr als traditionelle Filter. Alle Speedglas Filter haben innere und äußere Schutzscheiben. Diese sind austauschbar. Der Speedglas Schweißfilter ist in der Schweißmaske leicht zurückgesetzt und dadurch noch besser geschützt. Sie können die hitze- und chemiekalienbeständige Schweißmaske unter den gleichen Bedingungen einsetzen wie jede andere Schweißmaske auch.
Q: Warum kosten Speedglas Automatikschweißfilter und Masken mehr als traditionelle Filter und Masken?
A: Speedglas Filter sind mit einer hochentwickelten und langlebigen Elektronik ausgestattet. Das leichtgewichtige Material bietet ein Maximum an Komfort und führt zu einer sofort messbaren Produktivitätserhöhung. Die Filterteile die das Sichtfeld bilden, bestehen aus sieben Laminatschichten, die unter Reinraumatmosphäre in echter Handarbeit einzeln hergestellt werden. Jedes einzelne Produkt durchläuft viele Qualitätsprüfungen bevor es zum Verkauf freigegeben wird. Das Ergebnis ist ein perfekterFilter, welcherden hohen Ansprüchen von Profi-Schweißern entspricht.
Q: Sind Speedglas Automatikschweißfilter kompatibel mit Schweißmasken anderer Hersteller?
A: Nein. Speedglas Filter und Masken sind perfekt auf einander abgestimmt und ergänzen sich sowohl in der technischen Leistung als auch im einmaligen Tragekomfort. Kombinieren Sie niemals Speedglas Komponenten mit Produkten anderer Hersteller. Nur so können Sie vermeiden, dass das eingesetzte Produkt die gewünschten Schutzeigenschaften besitzt und Sie nichteventuell körperlichen Schaden erleiden. Dies gilt auch für wichtige Bestandteile wie z. B. Vorsatzscheiben.
Q: Mein Speedglas Automatikschweißfilter mit der Schutzstufe 11 scheint eine andere DIN-Stufe zu haben, als mein traditioneller Schweißfilter. Warum?
A: Die internationalen Sicherheitsstandards erlauben Abweichungen der Filterstärken innerhalb bestimmter Toleranzen (dies gilt sowohl für traditionelle als auch für Automatikschweißfilter). Wir empfehlen, dass zunächst die gleiche Schutzstufe (in unserem Beispiel DIN 11) ausprobiert wird. Bei zu hellem bzw. zu dunklem Sichteindruck sollte dann eine höhere oder niedrigere Schutzstufe gewählt werden. Daher sind variabel einstellbare Automatikschweißfilter besonders vorteilhaft.
Q. Wird beim Schneiden oder Fräsen von Faserplatten Formaldehyd freigesetzt?
A: Neuere Studien und Arbeitsplatzanalysen zeigen, dass das Bearbeiten von Faserplatten nicht mehr oder weniger gefährlich ist als das Arbeiten mit anderen Holzarten. Kurz gesagt, Formaldehyd wird nicht als ein Problem angesehen.
3M empfiehlt, eine FFP2 Atemschutzmaske für das Schneiden und Fräsen von Faserplatten in belüfteten Werkstätten zu tragen, z.B. die 3M™ 8822 / 9322 Atemschutzmasken. Andererseits kann man auch die 3M Dustmaster, Airstream oder Airlite verwenden. Diese geben, je nach dem gewählten Modell, den zusätzlichen Vorteils eines Augen- oder Kopfschutzes.
Q. Kann ich Filter für organische Dämpfe mit Isocyanidverbindungen benutzen?
A: Die Konzentrationen, bei denen man Isocyanat durch Geruch oder Geschmack feststellen kann sind erheblich höher als der durch den HSE festgesetzte Grenzwert. Man würde hier einen durchgebrochenen Filter erst dann durch Geruch oder Geschmack bemerken, wenn die Exposition bereits erheblich über dem Grenzwert liegt.
Die sicherste Lösung ist hier die Benutzung eines druckluftgestützten Atemschutzsystems, das den Träger mit sauberer Luft versorgt, als dass man die in der Luft enthaltenen Schadstoffe durch Filter abscheidet. Die 3M™ Visionair oder S-200 Druckluft Atemschutzsysteme können für diesen Anwendungsfall verwendet werden.
Q. Was für eine Atemschutzmaske soll ich zum Schutz vor Fahrzeugabgasen tragen?
A: Hierfür gibt es keine einfache Antwort, da sich in Autoabgasen normalerweise eine Mischung von Kohlenstoff- und Stickoxiden befindet, die man nicht mit Filtern entfernen kann.
Die einzige Möglichkeit, sich gegen alle in Autoabgasen vorhandenen Schadstoffe zu schützen, besteht in der Verwendung eines druckluftgestützten Atemschutzsystems oder einem in sich abgeschlossenen Atemschutzsystem. Diese Möglichkeit ist jedoch oft nicht praktikabel, so dass man nach einem Kompromiss suchen muss. Eine Möglichkeit ist die Halbmaske der 3M Serie 6000 mit 3M 2128 Filtern. Diese Filter scheiden Feinstäube ab und bieten auch gewissen Schutz vor störenden Konzentrationen von Säuregasen und organischen Dämpfen im Abgas.
Q. Wann sollte ich eine Risikobewertung vornehmen?
A: Die einfache Antwort zu dieser Frage ist, dass Sie dann eine Bewertung vornehmen sollten, wenn Sie den Verdacht haben, dass ein Risiko vorhanden ist.
Hierbei ist es erforderlich, die durch die entsprechende Arbeit verursachten Risiken zu bewerten, nicht die Substanzen.
Es ist falsch anzunehmen, dass eine Risikobewertung lediglich aus der Sammlung von Gesundheits- und Sicherheitsdatenblättern der Hersteller besteht. Dies liegt oft daran, dass man nicht den Unterschied zwischen Gefahr und Risiko versteht.
Gefahr - Die Möglichkeit, einen Schaden zu verursachen . Risiko - Die Wahrscheinlichkeit, dass der Schaden tatsächlich auftritt.
Eine gute Analogie ist eine Flasche von Haushaltsbleichmittel. Die Gefahr ist das Bleichmittel selbst, aber es besteht ein geringes Risiko, wenn sich die Flasche in einem Schrank befindet. Das Risiko erhöht sich, wenn man die Flasche mit geöffnetem Deckel am Rande der Arbeitsfläche stehen läßt.
Für die Risikobewertung gibt es einen Gesetzentwurf.
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