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Schichtwiderstände haben als Widerstandswerkstoff eine dünne Schicht aus kristalliner Kohle, einem Edelmetall oder einem Metalloxid z.B. auf einem Keramikkörper. Bei Metallschichtwiderständen trägt man eine Paste aus Metallen, Metallverbindungen und Glaspulver auf und brennt sie an schließend ein (Dickschichttechnik). Sollen sehr dünne Schichten
auf dem Keramikkörper entstehen, dampft man die Metalle im Vakuum durch eine Maske auf (Dünnschichttechnik). Zum Schutz gegen Feuchtigkeit, hohe Umgebungstemperatur und mechanische Beschädigung erhalten Schichtwiderstände einen
Überzug aus Lack, Kunstharz oder Silikonzement. Edelmetallschichtwiderstände sind bei gleichen Abmessungen höher belastbar als Kohleschichtwiderstände. Kohleschichtwiderstände sind unempfindlich gegen kurzzeitige Überlastung (Impulsüberlastung). Metallschichtwiderstände sind temperaturstabil und haben besonders kleine Widerstandstoleranzen
(bis zu ± 0,005%). Ihr Wertebereich kann zwischen 0,1 mΩ bis 100 MΩ betragen.