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Malerei, Zeichnung und Radierung sind die vorherrschenden Ausdrucksformen im Schaffen der Künstlerin bis etwa 1970.
Mit den surrealen, dunklen Eitempera-Bildern der fünfziger Jahre zeigt Valery Heussler Menschen oder gnomenhafte Wesen, die in einer nächtlichen, leeren Landschaft verloren oder in einem leeren Raum gefangen sind. Oder sie bedienen eine rätselhafte Brotmaschine, die aus Steinen Brote bäckt. Das Basler Kunstmuseum kauft das Bild 'Brotmaschine' und lädt Heussler 1955 zur Teilnahme an der Ausstellung «Fantastische Basler Maler» im Museum Morsbroich in Leverkusen ein.
Nach den Erfolgen der fünfziger Jahre folgt eine Phase der Neuorientierng und sie arbeitet mit neuen Stilmitteln, ohne jedoch an den früheren Erfolg anknüpfen zu können. Ende der sechziger Jahre beginnt sie zu modellieren und ihre ersten Augen-, Nasen- und Ohren-Menschen entstehen: Der künstlerische Neubeginn Valery Heusslers als Plastikerin zeichnet sich ab (—> Werkschau—> Plastiken).