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Das Modul ISOT der Nationalen Grundwasserbeobachtung NAQUA erfasst die zeitliche Entwicklung der stabilen Wasserisotope Sauerstoff-18 und Deuterium an ausgewählten Messstellen in Fliessgewässern und im Niederschlag.
ISOT liefert Referenzdaten für lokale hydrogeologische Untersuchungen, wie zum Beispiel zu Herkunft und Alter des Grundwassers, und zeigt zudem die langfristigen Auswirkungen der Klimaänderung auf die Isotopensignatur in Niederschlag, Fliessgewässern und Grundwasser auf. Hierfür werden die stabilen Wasserisotope Sauerstoff-18 und Deuterium an insgesamt 22 Niederschlags- und Fliessgewässer-Messstellen analysiert.
Die 13 Niederschlags-Messstellen sind über die verschiedenen Klimaregionen der Schweiz (Jura, Mittelland, Alpen) verteilt und decken zusätzlich die Höhenstufen entlang eines NW/SE-Profils von Bern (541 m ü. M.) über den Grimselpass (1950 m ü. M.) nach Locarno (379 m ü. M.) ab. Die Messstellen liegen in der Nähe von meteorologischen Messstellen der MeteoSchweiz, wo weitere Parameter wie Lufttemperatur und Dampfdruck erfasst werden.
Die 9 Fliessgewässer-Messstellen befinden sich meistens an den Hauptzuflüssen zu den grossen Seen. Die Messstellen des Rheins in Diepoldsau und in Weil, der Rhone in Porte du Scex und in Chancy, des Ticino in Riazzino, des Inns in S-chanf und der Aare in Brugg sind gleichzeitig Messstellen der Nationalen Daueruntersuchung der Fliessgewässer NADUF.
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Letzte Änderung 09.07.2019