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Grundsätzlich sind Phelsumen Einzelgänger, dennoch werden sie in den Terrarien meist als Paare gehalten, was bei den meisten Arten auch ganz gut klappt. Trotzdem gedeihen Jungtiere meist wesentlich besser, wenn sie einzeln aufgezogen werden. Da selten ein Züchter die Möglichkeit hat, eine grosse Zahl adulter Nachzuchttiere über einen längeren Zeitraum zu halten, werden diese oft subadult oder als Jungtiere angeboten.
Das ist sofern diese gesund sind auch kein Problem, beim Erwerb solcher Tiere gilt allerdings zu beachten, dass sie am Anfang getrennt gehalten werden müssen, damit das Weibchen nicht zu früh befruchtete Eier ablegt. Das Weibchen sollte bei der Vergesellschaftung mit einem Männchen ausgewachsen und gut im Futter sein, in der Regel legt es schon früher Wachseier ab, was nicht zur Annahme verleiten sollte, dass sie bereits adult sei. Legt ein Weibchen zu früh befruchtete Eier, kann es zur Legenot kommen, es entwickelt sich nicht mehr richtig und kann im Extremfall sogar daran sterben. Hier lohnt es sich zu warten. Beim späteren Zusammensetzen sollte im Normalfall darauf geachtet werden, dass das Männchen zum Weibchen gesetzt wird und nicht umgekehrt. Falls das Männchen deutlich unterlegen ist (ist häufig bei P. barbouri der Fall), sollte das Weibchen zum Männchen gesetzt werden.
Auch später sollte immer ein Notfallterrarium zur Verfügung stehen, da es immer zu Situationen kommen kann, wo das Paar vorübergehend getrennt werden muss (wobei immer das unterdrückte Tier im Terrarium belassen werden sollte). Es gibt sogar Arten, welche man nur zur Paarung zusammen setzen sollte (z.B. P. serraticauda oder P. flavigularis).
Bei vielen Arten klappt es jedoch meist gut, ein Pärchen die ganze Zeit zusammenzuhalten.