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Publiziert: 13 September 2020
Das Teatro dell’architettura in Mendrisio wird zum Ort der Erzählung der Anfänge einer Berufung, die für den späteren Le Corbusier zu Beginn die Malerei war.
Am 19. September eröffnet im Teatro dell’architettura in Mendrisio eine spannende Ausstellung: “Le Corbusiers frühen Zeichnungen. 1902-1916”. Die von Danièle Pauly kuratierte Ausstellung wird von der Stiftung Teatro dell’architettura in Zusammenarbeit mit der Architekturakademie der Universität der italienischen Schweiz organisiert.
Die Ausstellung ist den Zeichnungen gewidmet, die der junge Le Corbusier zwischen 1902 und 1916 ausführte: Das Jahr 1902 kennzeichnet seinen Eintritt in die Kunstgewerbeschule in La Chaux-de-Fonds, seiner Geburtsstadt, während 1916 der endgültigen Übersiedelung nach Frankreich und der Eröffnung seines Architekturbüros vorausgeht. Der grösste Teil der Zeichnungen stammt aus privaten und öffentlichen Sammlungen der Schweiz und war bisher nicht zugänglich: Nun hat das Publikum zum ersten Mal Gelegenheit, diesen aussergewöhnlichen Korpus seltener früher Dokumente kennenzulernen. Die Originalzeichnungen werden ergänzt durch Reproduktionen des Frühwerks und Reisenotizbücher, die Le Corbusier im gleichen Zeitraum schuf.
Das Teatro dell’architettura wird zum Ort der Erzählung der Anfänge einer Berufung, die für den jungen Charles-Edouard Jeanneret-Gris, den späteren Le Corbusier (1887-1965), zu Beginn die Malerei war. Die ausgewählten Werke zeigen, welche Bedeutung Le Corbusier von Anfang an der Zeichnung beimass, die für den Architekten ein Weg der Annäherung an die Realität und Instrument für die Beobachtung war, wie zum Beispiel aus den Naturstudien hervorgeht, die er zwischen 1902 und 1905, in den ersten Jahren auf der Kunstgewerbeschule, angefertigt hat.
19. September bis 24. Januar 2021, Di-Fr 14.00-18.00 Uhr, Sa/So 10.00-18.00 Uhr