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Internationale Gesellschaft für Menschenrechte verleiht „Dr. Rainer-Hildebrandt-Medaille´
Alle Jahre wieder, genauer gesagt, seit 2004 verleiht die internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) die „Dr.
Rainer-Hildebrandt-Medaille´. Iniziiert wurde der Preis von Alexandra Hildebrandt - in Gedenken an ihren Mann Rainer, der am 9. Januar 2004 verstarb. Er war Lizenzträger der Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit, die einen Suchdienst nach den vielen verhafteten, verschwundenen oder verschleppten Personen in der DDR aufbauten. Die Gruppe verbreitete in der sowjetischen Besatzungszone konspirativ Millionen von Flugblätter und Broschüren, teilweise mittels Ballons. In Zuge dessen musste sich Rainer Hildebrandt gegen drei Entführungsversuche behaupten. Ab Mitte der 1950er Jahre zog sich Hildebrandt aus der Kampfgruppe zurück und widmete sich überwiegend der Öffentlichkeitsarbeit. So gründete er kurze Zeit nach dem Bau der Berliner Mauer die Arbeitsgemeinschaft 13. August und leitete bis zu seinem Tode das Mauermuseum am Checkpoint Charlie , welches die Geschichte der Maueropfer und Mauerflüchtlinge dokumentiert... Um den gewaltfreien Einsatz für Menschenrechte gebührend zu honorieren wird also am Mittwoch wieder die „Dr. Rainer-Hildebrandt-Medaille´ im berliener Checkpoint Charlie verliehen. Die Gewinner stehen auch schon fest - näheres kann uns Martin Lassentin von der internationalen Gesellschaft für Menschenrecht sagen. www.Menschenrechte.de