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In der alltäglichen Sprache sprechen wir über fiktive Charakter, als gäbe es sie wirklich. Man diskutiert darüber, ob Hamlet den Geist seines Vaters wirklich gesehen hat oder nicht. Wir tätigen Aussagen wie „Harry Potter hat eine Schneeeule“ und bewerten sie als wahr oder falsch bei Literaturprüfungen. Wenn man uns fragt, ob es fiktive Charaktere gibt, antworten wir: „Nein, Harry Potter existiert nicht“. Wie können wir über Dinge, die nicht existieren, so sprechen und diskutieren?
Ziel dieser Arbeit ist es, einige zentrale Fragen in der Sprachphilosophie bezüglich Nicht-Entitäten und insbesondere fiktiven Entitäten zu thematisieren
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