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1868
Fidus wird am 8. Dezember in Lübeck geboren. Sein Vater Julius Höppener ist Konditor, seine Mutter Camilla, geb. Stender, die Tochter eines Handschuhmachers.
1887
Fidus tritt in die Akademie der bildenden Künste in München ein.
1894
Fidus unternimmt seine erste Norwegenreise.
1895
Zusammen mit Amalie Altmann-Reich plant Fidus die Herausgabe der Zeitschrift Familienschutz. Zeitschrift für die praktischen und ideellen Interessen des Hauses (die Zeitschrift ist nicht erschienen).
1896
Fidus Vater stirbt.
Am 9. Februar kommt die Tochter Hilde von Fidus und Amalie Altmann-Reich kommt in Berlin zur Welt.
Fidus unternimmt seine zweite Norwegenreise.
1897
Der Fries Per aspera ad adstra von Karl Wilhelm Diefenbach, der unter Mitarbeit von Fidus entstanden ist, wird in Wien ausgestellt.
1900
Heirat von Fidus und Elsa Knoll. Zu diesem Anlass stellt Otto Grautoff eine Mappe mit 46 Blättern zusammen, darunter Beiträge von Thomas Mann, Rainer Maria Rilke und Karl Henckell.
Am 23. Dezember kommt die Fidus-Tochter Trude, später Drude genannt, zur Welt.
1901
Im März wird im Haus der Berliner Secession die Ausstellung Die Kunst im Lebens des Kindes gezeigt. Im Ausstellungs-Comité sind neben Fidus und Wilhelm Spohr etwa auch die Maler Max Liebermann und Walter Leistikow sowie der Maler und Schriftsteller Paul Schultze-Naumburg.
1902
Die grosse Fidus-Monographie von Wilhelm Spohr erscheint. Zudem erscheinen die Mappen Tänze und Naturkinder.
Der Sohn Holger kommt zur Welt.
1903
Fidus entwickelt eine "neugermanische Schrift". Im Gegensatz zur Feder-, Steinschnitt und Pinselschrift handelt es sich um eine Stahlschrift, die gemäss Fidus deshalb eine Schrift sei, "die der stilistischen Forderung von Materialtreue entspricht". Sie sollte zudem nicht nur der deutschen Sprache entsprechen, sondern auch deren Lesbarkeit in Bezug auf die Phonetik für Ausländer erhöhen und schliesslich eine Weltschrift werden.
1904
Im Juni machen Fidus, seiner Frau Elsa, Gertrud Prellwitz und Elsbet Lehmann-Hohenberg einen Ausflug auf die Rigi am Vierwaldstättersee. Das Erlebnis des Sonnenaufgangs soll sein bekanntestes Werk Lichtgebet wesentlich geprägt haben.
1906
Fidus reist zusammen mit Maria Lucke und Heta von Hackewitz nach Zürich, wo sie bei Fina Zacharias wohnen. In Zürich beteiligt sich Fidus an der Gründung der Zeitschrift Polis.
1907
Im Mai machen Fidus, Maria Lucke und Heta von Hackewitz einen Abstecher auf den Monte Verità bei Ascona. In Zürich arbeitet er an seinen bis dahin grössten Bildern, einer Vergrösserung des Giordano Bruno, Seeleneinzelhaft, Morgenwunder und Wintertraum.
1912
Nach dem dem Tod von Georg Bauernfeind gründen Fidus, Gertrud Prellwitz, Jakob Feldner, Alwine von Keller und Franz Bernoully im Oktober den St.Georgs-Bund. Dieser veröffentlicht Reproduktionen der Werke von Fidus sowie Schriften der Mitglieder.
1915
Elsa Höppener stirbt am 19. April im Alter von 38 Jahren.
1916
Die Fidus-Tochter Drude tritt in die Odenwaldschule ein.
1918
Die Fidus-Tochter Drude stirbt am 5. Juli an den Folgen einer Grippe.
1927
Aus dem Verlag des St. Georgs-Bundes wird der Fidus-Verlag.
1928
Aus Anlass des 60. Geburtstags wird die Erste Gesamtausstellung der Werke von Fidus vom 23. September bis 17. Oktober in Berlin gezeigt.
1932
Fidus wird Mitglied der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP).
1943
Adolf Hitler verleiht Fidus zum 75. Geburtstag den Titel Professor h. c. und gibt ihm einen kleinen Ehrensold.
1948
Fidus stirbt am 23. Februar in Woltersdorf.
1933
Vom 11. bis 30. März hält Fidus Lichtbildervorträge in Zürich, Winterthur, Schaffhausen, Basel, Biel und Bern.