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Benigner Paroxysmaler Lagerungsschwindel
Beim benignen Lagerungsschwindel kommt es durch eine Änderung der Lage zum Auftreten von einem kurzen Drehschwindel.
In den meisten Fällen ist dabei der hintere Bogengang betroffen. Es kommt zu einer Lösung von Otholithenkristalle, welche durch die Lageänderung eine Reizung in der Ampulla auslösen und es zu einem akuten Schwindel kommt. Meistens kommt es beim Drehen im Liegen zu einem kurzzeitigen Drehschwindel, meistens ohne Erbrechen.
Es kann auch beim Vorneüberneigen des Kopfes zu einem Lagerungsschwindel kommen oder eher seltener, bei schnellen Kopfdrehungen.
Der Lagerungsschwindel kann nach Schädelverletzungen oder spontan auftreten oder degenerativ, bei älteren Menschen häufiger.
Die typischen Befunde können in der Lagerungsprüfung erkannt werden und durch sogenannte Repositionsmanöver behandelt werden.
Je nachdem, welcher Bogengang betroffen ist können unterschiedliche Repositionsmanöver durchgeführt werden. Am häufigsten erfolgt die Reposition nach Epley.
Es kann auch zu Störungen oder Ausfällen der einzelnen Otolithenorgane kommen, welche aber insgesamt seltener sind.
Ursachen und Diaganose des benignen Lagerungsschwindels
Der benigne Paroxysmale Lagerungsschwindel gehört zu den häufigsten Schwindelerkrankungen.