Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/171569

<h2>SubmittedText<h2><p>Im Januar 2016 hat das UVEK das Konzept Luchs Schweiz veröffentlicht. Darin ist aufgezeigt, wie die Kantone vorzugehen haben, falls der Luchsbestand in einem Gebiet zu hoch wird. Im Konzept wird auch ein intensives Luchsmonitoring gefordert.</p><p>- Warum wird das bereits beschlossene regionale Monitoring wieder über den Haufen geworfen? Warum will man einmal mehr das Rad neu erfinden?</p><p>- Ist sich der Bundesrat bewusst, dass kleine Kantone ein solches Monitoring alleine nicht durchführen können?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Bei der Überarbeitung des Konzepts Luchs wurden in Absprache mit den Kantonen neu 16 Wildräume für das Luchsmonitoring und -management definiert. Ein systematisch durchgeführtes Fotofallenmonitoring ist für die zuverlässige Überwachung des Luchsbestandes notwendig. Dieses muss nun auf die neue Raumeinteilung abgestimmt werden. Dafür wird pro Wildraum eine Referenzfläche für die Dichteerhebungen ausgeschieden.</p><p>Das Monitoring der Luchsbestände in den Regionen wird vom revidierten Konzept Luchs mit der bewährten Methodik übernommen und durch diese Systematisierung gestärkt. Die Kosten werden auch in Zukunft vom Bund getragen.</p><p>Es trifft zu, dass kleine Kantone ein systematisches Luchsmonitoring nicht selber durchführen können. Wegen des grosszügigen Raumverhaltens der Luchse ist dies auch nicht sinnvoll. Deshalb koordiniert und bezahlt der Bund die Überwachung des Luchsbestandes in überkantonalen Wildräumen, heute und auch in Zukunft.</p>