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Samichlaus, du liebe Maa… aber Moment, wer bist du eigentlich?
Klar, heute ist Samichlausetag. Aber weisst du eigentlich, woher der Brauch mit dem Samichlausesäckli kommt? Und wieso ein bärtiger Mann mit schmutzigem Gspänli Geschenke an Kinder verteilt?
Wenn du in einem katholischen Umfeld aufgewachsen bist, ist die Wahrscheinlichkeit etwas höher, dass du diese Fragen mit Ja beantworten kannst. Für alle anderen haben wir den heutigen Tag zum Anlass genommen, die Suchmaschine anzuwerfen, und euch den Hintergrund zum Brauchtum als gut vorlesbares Gschichtli zu servieren. Dieses stammt vom Blog Elternplanet.
Die Sankt-Nikolaus-Geschichte
In der reichen Stadt Patara lebte ein Knabe der hiess Nikolaus. Vater und Mutter starben an einer bösen Krankheit. Er weinte Tag und Nacht. Die Eltern hinterliessen ihm grossen Reichtum: Gold, Silber, Edelsteine, Ländereien, Schlösser und Paläste. Auch Pferde, Schafe, Esel und andere Tiere besass er. Doch er war trotzdem sehr traurig und konnte sich über seinen Reichtum nicht freuen. Seine Angestellten wollten ihn aufmuntern. Der Hofmeister anerbot sich, ihm seine Schlösser zu zeigen. Der Stallmeister wollte mit ihm auf den schönsten Pferden durch die Ländereien reiten. Der Küchenmeister meinte, er könne doch für alle reichen Kinder der Stadt ein köstliches Essen zubereiten.
Doch Nikolaus wollte von allem nichts wissen. Auch die Tiere spürten, dass er traurig war. Sie drängten sich zu ihm. Vom Weinen müde, wollte er sich schlafen legen. Da stiess er mit dem Fuss an einen Tonkrug, in dem viele Schriftrollen steckten. Eine davon ergriff er und begann zu lesen. "Da war ein reicher Mann, der lebte herrlich und in Freuden. Da war aber auch ein Armer, der lag vor seiner Tür und wollte nur Brotsamen die den Reichen vom Tische fielen. Doch diese gönnten sie ihm nicht. Es geschah, dass der Arme starb. Er wurde von den Engeln in den Himmel getragen. Auch der Reiche starb. Doch es kamen keine Engel, ihn zu holen".
Gleiche ich nicht dem reichen Mann in der Geschichte, dachte Nikolaus. Ich bin schön gekleidet und lebe im Überfluss. Die Bettler draussen beim Stadttor habe ich vergessen. Morgen will ich früh aufstehen und mich nach ihnen umsehen. Am Morgen schlich er sich zum Palast hinaus. Nach dem Stadttor fand er die Ärmsten der Stadt, zerlumpt, krank und elend. Als sie ihn erblickten, streckten sie die Hände entgegen. Nikolaus woll