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Die entscheidende Bergetappe am Giro d'Italia hat es in sich. Vor allem für den Kolumbianer Miguel Angel Lopez. Der 25-Jährige wird beim Aufstieg von einem im Weg stehenden Fan zu Fall gebracht – und findet das überhaupt nicht lustig. Lopez schlägt auf den am Boden sitzenden Zuschauer ein und haut ihm die Mütze vom Kopf, ehe er sich wieder auf sein Rad macht. Lopez kam übrigens ohne Strafe davon. Der Weltradsportverband UCI schrieb, dass die Aktion eine «menschliche Reaktion» war und «kein Akt der Gewalt».
Tagessieger wurde der Spanier Pello Bilbao. Richard Carapaz dürfte derweil als erster Fahrer aus Ecuador den Giro d'Italia gewinnen. Der 26-Jährige zeigte sich auch in der letzten Bergetappe absolut souverän. Im abschliessenden Zeitfahren vom Sonntag über 17 km in Verona wird Carapaz die Maglia rosa kaum mehr abgeben.
Der Italiener Vincenzo Nibali und auch der Slowene Primoz Roglic hätten auf den 194 km des schweren Teilstücks in den Dolomiten den Rückstand auf Carapaz verkürzen müssen, doch beide konnten die letzte Chance nicht nutzen.
(zap/sda)
11. Oktober 1998: Im holländischen Valkenburg rast Velorennfahrer Oscar Camenzind zum grössten Triumph seiner Karriere. Im strömenden Regen wird er als erst dritter Schweizer Strassen-Weltmeister.
Papa Adalbert hält es nicht mehr aus. Im holländischen Valkenburg ist sein Sohn Oscar drauf und dran, Weltmeister zu werden. «Ich war so nervös, ich flüchtete auf die Toilette», erzählte Adalbert dem «Blick». «Als in der Stube ein fürchterliches Geschrei losging, glaubte ich, Ösi wäre eingeholt worden. Dabei war er schon im Ziel.» Als erst dritter Schweizer nach Hans Knecht 1946 und dem legendären Ferdy Kübler 1951 holt sich Oscar Camenzind das Regenbogentrikot des Weltmeisters.
Vor dem 258 …