Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03599.jsonl.gz/435

Bei der 0:5-Niederlage im Gruppenspiel gegen die Kanadierinnen hatten sich die Schweizerinnen fast bis Mitte des zweiten Drittels schadlos gehalten. Diesmal lagen sie schon nach knapp sieben Minuten 0:2 zurück, was gegen den klar favorisierten zehnfachen Weltmeister, der seinen letzten Titel allerdings vor neun Jahren errang, schon einer ersten Vorentscheidung gleich kam. Die weiteren Treffer erzielten die überlegenen Kanadierinnen nach 26 Minuten und kurz vor Schluss.
Vorab Torhüterin Andrea Brändli wehrte sich nach Kräften gegen die Übermacht. Die Zürcherin, die in den USA für die Ohio State University spielt, zeigte 61 erfolgreiche Paraden. Die Schweizerinnen ihrerseits schossen während den 60 Minuten lediglich zehnmal aufs Gehäuse Kanadas.
Im Spiel um Platz 3 trafen die Schweizerinnen am späten Dienstagabend auf Finnland. Die Nordländerinnen, gegen die das Schweizer Team im letzten Gruppenspiel 0:6 verloren hatte, mussten sich im anderen Halbfinal Titelverteidiger USA 0:3 geschlagen geben. (zap/sda)
Simon Bodenmann würde wohl am liebsten nur noch gegen Kloten spielen. Nicht, weil der ZSC-Stürmer seine Juniorenzeit am Schluefweg verbracht und mehrere Jahre für den Kantonsrivalen der Lions gespielt hat. Sondern weil sich der 34-Jährige im Kantonsderby zuletzt besonders treffsicher zeigte. Beim 3:1-Erfolg am Mittwoch traf Bodenmann doppelt, und bei der Reprise am Freitag netzte der Flügel wiederum doppelt ein. Seine beiden Powerplaytreffer innert anderthalb Minuten gegen Ende des zweiten Spielabschnitts zum zwischenzeitlichen 4:1 sollten beim 4:3-Sieg entscheidend sein. Bodenmann steht nun bei 14 Saisontoren.