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Rotatorenmanschettenruptur: offene versus arthroskopische Chirurgie.
Die optimale Behandlung der Rotatorenmanschettenruptur wird kontrovers diskutiert. Eine kürzlich publizierte randomisierte Studie bringt auch nicht Klarheit hinsichtlich dem operativen Vorgehen.
Die im Bone & Joint Journal publizierte Studie verglich die arthroskopische Behandlung der Rotatorenmanschettenruptur mit der offenen Chirurgie.
Für die Studie in England wurden insgesamt 273 Patienten mit Rotatorenmanschettenruptur in 19 Kliniken rekrutiert. 136 Patienten wurden für den arthroskopischen Eingriff randomisiert und 137 Patienten für die offene Chirurgie. Durchgeführt wurden die Eingriffe jeweils von Operateuren, welche üblicherweise entweder arthroskopisch oder mit offenem Zugang operierten. So wurde sichergestellt, dass die jeweilige Methode von erfahrenen Chirurgen ausgeführt wurde.
Primärer Outcome der Studie war der Oxford Shoulder Score (OSS) zwei Jahre nach der Operation. Ein Jahr nach der Operation erfolgte ein bildgebende Kontrolle der Rotatorenmanschette.
Resultate
Der OSS Score verbesserte sich in der Arthroskopie-Gruppe von 26.3 auf 41.7 und in der Gruppe mit offener Chirurgie von 25.0 auf 41.5. Die Rate der Rezidive war in beiden Gruppen relativ hoch (46.4% Arthroskopie, 38.6% offene Chirurgie) aber nicht signifikant unterschiedlich.
Schlussfolgerung der Autoren
Arthroskopische oder offene Behandlung der Rotatorenmanschettenruptur zeigen vergleichbare Resultate. Die Rate der Rezidive ist bei beiden Vorgehensweisen hoch und unabhängig vom Alter oder Grösse der Ruptur.
Link zu der Studie
21.02.2017 - fgr