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Damit dient der Magen auch als Lager und Zwischenspeicher für Nahrung. Ausserdem tötet der Magensaft unerwünschte Bakterien ab und schützt den Organismus folglich vor Infektionen. Einige Bakterien können diesem sauren Milieu jedoch trotzen.
Ingwer wirkt anregend auf die Magensäureproduktion und wirkt zudem Entzündungen entgegen. Bitterstoffe in verschiedenen Lebensmitteln wie Artischocken, Chicorée, Endivien, Rosenkohl, Broccoli, Spinat oder Rucola sowie in Heilkräutern wie Löwenzahn, Salbei oder Tausendgüldenkraut regen ebenfalls die Säureproduktion an. Grundregel: Je bitterer der Geschmack, desto stärker die Wirkung im Magen.
Quelle: Auszüge von A. Vogel AG Teufen und Roggwil CH
Das überrascht dich bestimmt
Sodbrennen ist häufig durch einen Mangel an Magensäure bedingt – und nicht durch ein Zuviel. Der Schliessmuskel am Eingang des Magens, der Speiseröhre und Magen voneinander trennt, wird durch die Produktion von Magensäure gesteuert. Empfängt er das Signal, es ist genügend Magensäure produziert worden, um zu verdauen, schliesst er sich und dichtet damit den Magen von der Speiseröhre ab. Wird zu wenig Magensäure produziert, schliesst er nicht richtig und Teile des Mageninhalts stossen sauer auf.
Gut zu wissen
Beim Sanften Fasten regst du auf wirk- und heilsame Weise deine Säureproduktion an durch bitterhaltige und unterstützende Lebensmittel, Gewürze oder Tees, so wie es dir gefällt. Um die Magensäfte nicht noch zusätzlich zu verdünnen, trinken wir während des Essens nicht.