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Weniger Tote, aber mehr Schwerverletzte im Strassenverkehr
Auf den Schweizer Strassen sind im ersten Halbjahr 115 Menschen bei Unfällen gestorben. Dies sind neun Personen weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Hingegen wurden mehr Personen schwer verletzt. Dies zeigt die Auswertung des ASTRA. Dazu veröffentlicht das Bundesamt online eine Unfallkarte der Schweiz.
Das ASTRA hat eine Unfallkarte lanciert, die man über den Internetbrowser, aber auch via Smartphone oder Tablet einsehen kann.
Die Anzahl der auf Schweizer Strassen tödlich verunfallten Personen hat gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 - einem Jahr mit markant wenig Verkehrstoten - um sieben Prozent abgenommen. Bei den schwerverletzten Personen ist im ersten Halbjahr 2014 hingegen eine Zunahme von elf Prozent zu verzeichnen. Bei den verunfallten Autoinsassen resultierte sowohl bei den getöteten als auch den schwerverletzten Personen ein Rückgang.
Bei den Zweiradfahrenden hat sowohl die Anzahl der tödlich verunfallten Personen als auch diejenige der Schwerverletzten zugenommen. Sehr ausgeprägt ist die Zunahme bei den Fahrradfahrenden, am wenigsten stark bei den Motorradfahrenden. Im Vergleich mit dem Durchschnitt der ersten Halbjahre 2009 bis 2013 muss bei schwerverletzten Fahrradfahrenden eine Zunahme um 13 Prozent verzeichnet werden.
Rückläufig entwickelt hat sich die Zahl der verunglückten Fussgänger. Wie schon letztes Jahr ist die Anzahl der schwerverunfallten Fussgänger gegenüber der Vorjahresperiode zurückgegangen. Die Zahl der tödlich Verunfallten hat von 25 (2013) auf 15 (2014) um 40 Prozent abgenommen. Damit wurde ein neuer Tiefstand verzeichnet.
Im ersten Halbjahr 2014 sind zwölf respektive 13 Todesopfer zu beklagen, die auf den Einfluss von übersetzter Geschwindigkeit sowie auf die Einwirkung von Alkohol zurückzuführen sind. Dies entspricht einem Rückgang von 48 respektive 35 Prozent in Bezug auf die Vorjahresperiode. Bei den Schwerverletzten beträgt die Abnahme fünf (Geschwindigkeit) und acht (Alkohol) Prozent.
Das ASTRA publiziert auf dem Geoportals des Bundes mit http://map.unfalldaten.ch erstmals eine Karte, welche die Unfälle mit Personenschaden für die Jahre 2011 bis 2013 geografisch nach bestimmten Themen dar-stellt. Die Halbjahresstatistik enthält provisorische Ergebnisse. Die definitiven Ergebnis-se werden im Frühjahr 2015 publiziert. (pd/md)
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