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Autor: maya sommer
Bereits zum zweiten Mal organisierte der Reitverein Sense unter der Leitung von Erika Zahnd und Paul Käser die jährliche Springkonkurrenz von Düdingen in der Steinlera und nicht mehr wie in den Jahren davor in Heitiwil auf einer Wiese. Die Organisatoren hatten dabei das Privileg, auf der Anlage von Beat Grandjean die Freiburger Meisterschaft der CH-Pferde durchzuführen; eine interessante Prüfung, in der der Sieg an Camillo VII CH mit Nicole Helfer (Alterswil) ging.
35 Paare kämpften um den FM-Titel
Die Freiburger Meisterschaft stand für Samstagabend auf dem Programm. Die 35 Paare hatten zwei Umgänge der Höhe RII zu absolvieren, wovon alle Doppelnuller im Stechen um den Sieg ritten. Als Startnummer 1 und mit einem Doppelnuller eröffnete Nicole Helfer mit Camillo VII CH das Stechen und legte gleich einen schnellen, abwurffreien Parcours hin.
Nur Jacqueline Dedelley (Agriswil) mit Walance CH und Simon Broillet (Misery) mit Cayenne du Chêne CH absolvierten einen schnelleren Stechparcours, fielen nach einem Abwurf (Dedelley) beziehungsweise zwei Fehlern (Broillet) im Klassement dennoch zurück.
Léonce Joye verpasst Doppelsieg
Die erste Runde der Hauptprüfungen der Stufe RIII wurde nach Wertung A mit Zeitmessung und einem anschliessenden Stechen ausgetragen. Im Vergleich zum Parcours der FM-Meisterschaft hatte das Parcoursbauerteam, Jacques Bruneau und Roland Böhlen, zwei nicht allzu schwierige Parcours hingestellt. So konnten sich elf der 49 startenden Reiter eine Startkarte für das Stechen lösen. Dieses entschied Patrick Schneider (Fenin) mit Reichsgraf de la Réselle CH zu seinen Gunsten und verwies Jonas Marty (Farvagny) mit Ikarus XI CH und Tanja Betschart (Schwarzenburg) mit Oriella auf die Plätze.
In der zweiten Prüfung nach Wertung A mit Zeitmessung sah es lange so aus, als würde es einen Doppelsieg für Léonce Joye (Mannens) geben. Mit Cooper Beach lag er lange in Führung. Schliesslich unterbot er mit seinem zweiten Pferd Kamorkus seine erste Zeit um vier Sekunden und hielt die beiden ersten Plätze inne. Auch Jean-Pierre Hermann auf Vince von den Hertogen konnte Joye trotz einer schnelleren Zeit nicht von der Spitze verdrängen. Ein ärgerlicher Fehler am letzten Hindernis liess den Düdinger auf Platz sechs abrutschen.
Schliesslich verhinderten doch noch zwei Reiter einen Doppelsieg von Joye: Erika Morand (Le Pâquier) auf Heva Blanchelande als Zweite und Stefanie Liechti aus Rechthalten auf Cassedy verwiesen Léonce Joye und Cooper Beach auf den undankbaren vierten Platz.
Der Sieg vom traditionellen Equipenspringen vom Freitagabend ging in den Kanton Bern. Florence Pfäffli (Ittigen) ritt das Stechen fehlerfrei und schneller als alle anderen Konkurrenten und führte somit ihre Teamkollegen Sandra Merola (Ostermundigen) und Stefan Eichmann (Ittigen) zum Sieg.
Das Deutschfreiburger Team Reitclub Buecha IV mit Léticia Mooser (Im Fang) auf Damira AS, Sophie Horst (Bösingen) auf Ich CH und die Rechthaltnerin Linda Liechti auf Oh Happy Day schaffte es auf den dritten Platz.