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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00450 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiber Klemmt Urteil vom 3 0. November 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Rainer Deecke schadenanwaelte AG Industriestrasse 13c, 6300 Zug gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1979, gelernter Elektromonteur ( Urk. 6/2/10), arbei te te zuletzt seit 1. Mai 2008 als Service Specialist bei der Y.___ ( Urk. 6/2/12, Urk. 6/11 ). Bei einem Autounfall am 2 8. April 201 0, bei dem ein nachfolgender Lenker auf sein stehendes Fahrzeug aufgefahren war ( Urk. 6/9/62), zog sich der Versicherte ein e Verletzung an der Halswirbelsäule zu (Urk. 6/ 9/122 ). Am 1 1. Oktober 2010 meldete er sich unter Hinweis auf Nacken-, Kopf- und Schul ter schmerzen, Konzentrationsprobleme, Schwindel, Übelkeit und verzerrte Wahrnehmung zum Bezug einer Rente der Invalidenversicherung an ( Urk. 6/3). Mit Verfügung vom 9. Juni 2011 verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, den Anspruch des Versicherten auf berufliche Mass nahmen und eine Invalidenrente, da er seine Arbeitsfähigkeit an 1. Februar 2011 wieder erlangt habe ( Urk. 6/18). D er Versicherte nahm in der Folge seine Tätigkeit bei der bisherigen Arbeitgeberin wieder auf ( Urk. 6/31 /7 ; vgl. auch Urk. 6/29 ). 1.2 Infolge der am 1 1. Juli 2012 erneut aufgetretenen Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 6/ 25/3, Urk. 6/31/3 ) meldete sich der Versicherte am 2 7. Dezember 2012 unter Hinweis auf Nacken- und Kopfschmerzen nochmals zum Leistungsbezug an (Urk. 6/20). Die IV-Stelle veranlasste unter anderem eine Begutachtung in der Z.___ ( Expertise vom 2 9. Januar 2015, Urk. 6/88). Gestützt darauf wies s ie das Leistungsgesuch mit Verfügung vom 1 0. August 2015 wiederum ab ( Urk. 6/96). Im Auftrag des Versicherten erstattete Dr. med. A.___, Fachärztin Psychiatrie und Psychotherapie, am 1 8. August 2015 ihr Gutachten ( Urk. 6/98). Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich hiess die gegen die Verfügung vom 1 0. August 2015 erhobene Beschwerde in dem Sinne gut, als es die Sache zur weiteren medizinischen Abklärung an die IV-Stelle zurückwies (Prozess IV.2015.00975; Urteil vom 10. November 2016, Urk. 6/100). 1.3 Daraufhin nahm die IV-Stelle Berichte der behandelnden Ärzte zu den Akten ( Urk. 6/107-108) und veranlasste am 3. Mai 2017 eine polydisziplinäre Begut achtung ( Urk. 6/112). Das Gutachten erstattete die B.___ am 1 3. November 2017 ( Urk. 6/120). Nach durchge führtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 6/125, Urk. 6/132, Urk. 6/135) sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 ( Urk. 6/139-141) ab Juli 2013 bei einem Invaliditätsgrad von 41 % eine Viertels r ente zu. Gegen beide Verfügungen erhob der Versicherte Beschwerde beim Sozialversiche rungs gericht des Kantons Zürich ( Urk. 6/142, Prozess IV.2018.00484; Urk. 6/ 143, Prozess IV.2018.00554 ). Nachdem die IV-Stelle in beiden Gerichts v erfahren eine reformatio in p eius beantragt hatte ( Urk. 6/144, Urk. 6/146), die beide n Prozesse vereinigt worden waren und das Sozialversiche rungsgericht den Versicherten auf die mögliche Schlechterstellung im Falle eines Urteils auf merksam gemacht hatte ( Urk. 6/147), zog d ies er seine Beschwerde zu rück. D er Prozess wurde mit Verfü gung des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 1 2. September 2018 als erledigt abgeschrieben ( Urk. 6/148, Prozess IV.2018.00484 ). 1.4 Aufgrund eine r interne n Stellungnahme ihres Rechtsdienstes vom 1 6. Dezember 2018 ( Urk. 6/154) verfügte die IV-Stelle – nach durchgeführtem Vorbescheidver fahren ( Urk. 6/155, Urk. 6/ 161, Urk. 6/164-165) – am 1 7. Mai 2019 die wiederer wägungsweise Aufhebung der Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018; sie hob die Viertelsrente auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf ( Urk. 6/168 = Urk. 2). 2. Dagegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Rainer Deecke, mit Eingabe vom 1 9. Juni 2019 Beschwerde mit dem Antrag, es sei die bisherige Vier telsrente zu bestätigen ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 1 6. Juli 2019 bean tragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 5), was dem Beschwer de führer am 1 7. Juli 2019 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 7). Auf die weiteren Ausführungen der Parteien und die Akten ist, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, in den Erwägungen einzugehen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialv ersicherungsrechts [ATSG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommens vergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothe tischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invali ditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). 1.4 Unabhängig von einem materiellen Revisionsgrund ( Art. 17 Abs. 1 ATSG) kann die IV-Stelle auf formell rechtskräftige Verfügungen, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Überprüfung gebildet haben, zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn – was auf periodische Dauerleistungen regel mässig zutrifft (BGE 119 V 475 E. 1c mit Hinweisen) – ihre Berichtigung von erheb licher Bedeutung ist (Art. 53 Abs. 2 und 3 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2, 138 V 147 E. 2.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_819/2017 vom 13. Februar 2017 E. 2.2). Die Wiedererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Kor rektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2). Die Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG setzt voraus, dass kein vernünf tiger Zweifel an der Unrichtigkeit der Verfügung möglich, folglich nur dieser einzige Schluss denkbar ist. In diesem Sinne qualifiziert unrichtig ist eine Verfü gung, wenn eine Leistung aufgrund falscher Rechtsregeln beziehungsweise ohne oder in unrichtiger Anwendung der massgeblichen Bestimmungen zugesprochen wurde (BGE 141 V 405 E. 5.2, 140 V 77 E. 3.1 mit Hinweis). Soweit ermessens geprägte Teile der Anspruchsprüfung vor dem Hintergrund der Sach- und Rechts lage einschliesslich der Rechtspraxis im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungs zusprechung in vertretbarer Weise beurteilt worden sind, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus (BGE 141 V 405 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bu ndesgerichts 9C_766/2016 vom 3. April 2017 E. 1.1.2 mit Hinweisen). 1.5 Bei Vorliegen der Voraussetzungen gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG für ein wieder erwägungsweises Zurückkommen auf eine formell rechtskräftige Verfügung gilt es grundsätzlich, mit Wirkung ex nunc et pro futuro einen rechtskonformen Zustand herzustellen (Art. 85 Abs. 2, Art. 88 bis Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung [ IVV ] ). Dabei ist – wie bei einer materiellen Revision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG – auf der Grundlage eines richtig und vollständig festge stellten Sachverhalts der Invaliditätsgrad im Zeitpunkt der Verfügung zu ermit teln (BGE 144 I 103 E. 4.4.1 mit Hinweisen, 141 V 9 E. 2.3). 2. 2.1 Die IV-Stelle begründete die wiedererwägungsweise Aufhebung der Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 und die Einstellung der Rente in der angefoch tenen Verfügung damit, sie habe nach der erneuten Anmeldung zum Leistungs - bezug am 2 7. Dezember 2012/ 3. Januar 2013 zu prüfen gehabt, ob seit der rechtskräftigen Rentenabweisung mit Verfügung vom 9. Juni 2011 eine an spruchs erhebliche Sachverhaltsänderung eingetreten sei. Im B.___ -Gutachten vom 1 3. November 2017 sei festgehalten worden, die attestierte 30%ige Arbeits un fähigkeit gelte ab April 201 0. Auf dieser Grundlage wäre ein Rentenanspruch mangels erheblicher Veränderung seit der letztmaligen Rentenabweisung zu ver neinen gewesen ( Urk. 2 S. 2 f. und 5 ). Und selbst wenn damals eine anspruchserhebliche Änderung des Gesundheits zustandes ausgewiesen gewesen wäre, hätte kein Rentenanspruch bestanden, weil der der Rentenzusprechung zugrunde liegende Einkommensvergleich zweifellos unrichtig sei. Bei der Festsetzung des Invalideneinkommens sei ein leidensbe dingter Abzug von 5 % berücksichtigt worden mit der Begründung, dass eine gewisse Fehleranfälligkeit sowie die Ermüdbarkeit lohnmindernd wirkten. Die im B.___ -Gutachten vom 1 3. November 2017 attestierte 30%ige Arbeitsfähigkeit sei indes gerade auch mit diesen Leistungseinschränkungen begründet worden. Eine doppelte Anrechnung desselben Gesichtspunkts bei der Beurteilung der medizi nischen Arbeitsfähigkeit und der Bemessung des leidensbedingten Abzugs sei nicht zulässig. Weitere Gründe, die einen Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigten, lägen nicht vor ( Urk. 2 S. 3 f. und 5 f. ). Ferner sei bei der Festsetzung des Invalideneinkommens fälschlicher weise ledig lich auf die Löhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) für Hilfsarbeitertätigkeiten des niedrigsten Kompetenzniveaus abgestellt worden, obwohl dem Beschwerdeführer laut dem B.___ -Gutachten die bisherige Tätigkeit als Elektromonteur weiterhin mit einem 70%igen Arbeits pensum zumutbar gewesen sei. Es sei daher nicht gerechtfertigt gewesen, den Beschwerdeführer wie einen ungelernten Arbeiter zu behandeln. S owohl das Ein kommen ohne gesundheitliche Einschränkungen als auch dasjenige mit den Ein schränkungen wäre damals aufgrund derselben Tabellenlöhne zu bestimmen gewesen. Daraus hätte ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 30 % resul tiert ( Urk. 2 S. 4). Die Zusprechung der Viertelsrente mit den Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 sei somit zweifellos unrichtig gewesen und die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung seien erfüllt. Für die Beurteilung des aktuellen Gesund heitszustandes und der Arbeitsunfähigkeit könne weiterhin auf das B.___ -Gut - achten vom 1 3. November 2017 abgestellt werden. Es habe keine Grundlage bestanden, einen Einkommensverg l eich vorzunehmen. D eshalb sei aktuell eben falls kein invalidisierender Gesundheitsschaden ausgewiesen. Die zu Unrecht zu ge sprochene Rente sei für die Zukunft auf zuheben ( Urk. 2 S. 4 f f. ; vgl. auch Urk. 5 ). 2.2 Der Beschwerdeführer macht demgegenüber geltend, e ntgegen der Ansicht der IV-Stelle sei eine anspruchsrelevante Veränderung seit Erlass der ursprünglichen Verfügung vom 9. Juni 2011 gestützt auf das B.___ -Gutachten ausgewiesen ( Urk. 1 S. 4 f.). Sodann sei der gewährte leidensbedingte Abzug von 5 % nicht offen sichtlich unrichtig. D ie Höhe des Abzuges stelle eine typische Ermessens frage dar ; der gewährte Abzug von 5 % sei gering und mache beim Invaliditäts grad nur 3 % aus. Es werde bestritten, dass die Einschränkungen, welche vorlie gend mit dem leidensbedingten Abzug hätten berücksichtigt werden sollen, bereits in der medizinischen Arbeitsfähigkeitseinschätzung enthalten seien; diese hätten einzig beim qualitativen Anforderungsprofil Berücksichtigung gefunden, nicht hingegen bei der zeitlichen Präsenzfähigkeit und dem Leistungsvermögen ( Urk. 1 S. 9 f.). Bei der Bemessung des Invalideneinkommens anhand der LSE sei zu beachten, dass die Einstufung des Beschwerdeführers in die Kompetenzniveau s 1 oder 2 ebenfalls einen Ermessensentscheid darstelle. Seine aktuelle Tätigkeit könnte auch ein Ungelernter nach einer kürzeren Einarbeitungszeit erledigen. Auch der Lohn von Fr. 4'000.-- bis Fr. 5'000.--, den er in einem Vollzeitpensum bei der C.___ verdienen würde, belege, dass die jetzige Tätigkeit nicht in das Kompetenzniveau 2 falle. Er bewege sich im Rahmen des von der IV-Stelle ange nommenen Invalideneinkommens. Deshalb sei seine Einstufung in das Kompe tenzniveau 1 nicht offensichtlich unrichtig. Bei einer Wiedererwägung müsse auch das Valideneinkommen frei geprüft werden. Diesbezüglich wäre auf den Lohn von Fr. 81'180.--, den er im Jahr 2018 gemäss Bestätigung der Arbeitge berin vom 1 6. März 2018 hätte erzielen können, abzustellen. D er Invaliditätsgrad betr a ge auf jeden Fall mehr als 40 %, weshalb die Viertelsrente zu bestätigen sei ( Urk. 1 S. 13). 3. 3.1 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 IVV eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Vorausset zungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver - gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Verände rung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in ana loger Weise wie be i einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Die ursprüngliche rentenverneinende Verfügung vom 9. Juni 2011 ( Urk. 6/18), welche in Bezug auf die Neuanmeldung vom 2 7. Dezember 2012 als Vergleichs basis heranzuziehen ist, stützte sich in medizinischer Hinsicht auf die Berichte von Dr. med. D.___, Fachärztin FMH für Allgemeinmedizin, vom 10. Nov ember 2010 ( Urk. 6 /10), 16. Februar 2011 ( Urk. 6 /13/5) und 24. März 2011 ( Urk. 6/14) und von Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Neurologie, vom 24. August 2010 ( Urk. 6 /9/9-11), in welchen ein Status nach Beschleunigungs trauma der Halswirbelsäule am 28. April 2010 diagnostiziert wurde. Das am 17. August 2010 erstellte MRI der Halswirbelsäule ergab leichte Chondrosen C4/5 und C5/6 ( Urk. 6 /9/13) und Dr. D.___ beschrieb am 10. November 2010 einen guten Verlauf unter Physiotherapie und Cranio - Sacral -The rapie ( Urk. 6 /10/1; vgl. auch Urk. 6 /12/4). Insbesondere wurde auf die - vom A rzt de s regionalen ärztlichen Dienste s (RAD) der Beschwerdegegnerin bestätigte ( Urk. 6/15/3) - Beurteilung von Dr. D.___ vom 16. Februar 2011 abgestellt, gemäss welcher seit dem 1. Februar 2011 wieder eine volle Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit bestand (vgl. das Feststellungsblatt für den Bes chluss vom 14. April 2011 [ Urk. 6 /15] sowie Urk. 6/13/5 ). Diese wurde durch den Beschwerdeführer bei der Y.___ auch realisiert ( Urk. 6/31/7), bis am 1 1. Juli 2012 eine neue Arbeitsunfähigkeit auftrat ( Urk. 6/31/3). 3.2 Die auf die Neuanmeldung vom 2 7. Dezember 2012 hin veranlassten medizi nischen Abklärungen wurden im Urteil des Sozialversicherungsgerichts vom 1 0. November 2016 dargestellt ( Urk. 6/100 E. 3) ; darauf wird verwiesen. Dazu erwog d as Gericht, dass sich der massgebende Sachverhalt aufgrund der damals aufliegenden Unterlagen nicht beurteilen lasse, weshalb die Sache zur weiteren Abklärung und neuem Entscheid an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde ( Urk. 6/100 E. 6). Im in der Folge in Auftrag gegebenen B.___ -Gutachten vom 13. November 2017 wurden die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt (Urk. 6/120/10): 1. Chronische Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Faktoren (ICD-10 F45.54) 2. Leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0) 3. Chronischer Kopfschmerz vom Spannungstyp (ICD-10 G44.2) - mit Migräne-ähnlichen Symptomen in Phasen starker Schmerzen 4. Intermittierender, unsystematischer Schwindel (ICD-10 R42) - ohne Hinweise auf peripher vestibuläre oder zentrale Ursache - mit somatoformer Komponente. Die Gutachter legten dar, in der Tätigkeit als Technical Assistant /Service Engineer bei der Y.___ habe der Beschwerdeführer Schaltarbeiten an V erteilern für Telefonieanschlüsse erledigen müssen. Wesentliche Bestandteile dieser Tätigkeit seien das Autofahren und das Besteigen von Bockleitern gewesen. Dabei habe der Beschwerdeführer meistens stehen müssen, gelegentlich habe er schwere Lasten von über 10 kg heben müssen. Die Anforderungen an die Konzentration seien hoch gewesen, an das Durchhaltevermögen, die Sorgfalt und das Auffassungs vermögen mittel. S eit August 2013 versehe er im Rahmen einer Teilzeitstelle als Allrounder bei der C.___ körperlich leichtere Arbeiten, nämlich Lötar beiten bei elektrischen Verdrahtungen sowie die Bereitstellung von Kleinteilen ( Urk. 6/120/ 2- 3 ; vgl. auch Urk. 6/11/3, Urk. 6/11/7). D ie chronische Schmerz störung und die leichte depressive Episode führten dazu, dass die Durchhalte-, Einstellungs - und Umstellungsfähigkeit massgeblich reduziert seien. Die Belast barkeit sowie der Kontakt zu Dritten seien im mittleren Grad beeinträchtigt. Auch die Selbstbehauptungsfähigkeit sei eingeschränkt, weshalb aus psychiatrischer Sicht die Leistungsfähigkeit als leicht- bis mittelgradig gestört erscheine. Aufgrund der degenerativen Veränderungen der Halswirbelsäule seien dem Beschwerde führer schwere körperliche Tätigkeiten sowie Überkopfarbeiten bezie hungsweise Arbeiten, welche mit starker Rotation oder Zwangshaltung en im Bereich der oberen Extremitäten einher gingen, wie die vom Beschwerdeführer beschriebenen Tätigkeiten als Y.___ -Mitarbeiter, nicht mehr zumutbar. Hin gegen seien körperlich leichte und mittelschwere Tätigkeiten uneingeschränkt möglich. Unter B erücksichtigung der Summe aller Einschränkungen mit einer Limitation bezüglich der Schnelligkeit, der Fehleranfälligkeit, der Adaptations fähigkeit und der Ermüdbarkeit sowie dem Erfordernis, Pausen einlegen zu können, bestehe s owohl in der aktuellen als auch in einer angepassten Tätigkeit eine 70% ige A rbeitsfähig keit ( Urk. 6/120/12-13). Zum retrospektiven Verlauf führten die Gutachter aus, die unter Ziffer 3.1 des Gutachtens erwähnten durch die behandelnden Ärzte attestierten Arbeitsunfähigkeiten (vgl. Urk. 6/120/6-7) seien plausibel und nicht anders zu beurteilen. Für die übrige Zeit gelte eine Arbeitsfähigkeit von 70 % s eit April 2010 ( Urk. 6/120/12 ). 3.3 Die Zusprechung d er Viertelsrente ab Juli 2013 mit den beiden Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 ( Urk. 6/139-141) basierte auf folgenden Erwägungen der IV-Stelle: Gestützt auf das B.___ -Gutachten sei der Beschwerdeführer in der bisherigen Tätig keit als Elektromonteur bleibend zu 100 % arbeitsunfähig, da es sich hierbei gemäss dem Arbeitgeber b ericht vom 1 1. Februar 2013 um eine schwere Tätigkeit gehandelt habe (mit Heben und Tragen von Gewichten über 25 kg [ Urk. 6/11/7, Urk. 6/31 /5 ]). In einer leidensangepassten Tätigkeit sei er hingegen zu 70 % arbeitsfähig ( Urk. 6/123/5, Urk. 6/136/1). Am 1 0. Juli 2013 sei der Beschwerde führer in der angestammten Tätigkeit während eine s Jahr es durchschnittlich mehr als zu 40 % arbeitsunfähig gewesen, womit die Wartezeit in diesem Zeitpunkt abgelaufen sei ( Urk. 6/123/5-6). Die letzte Anstellung im Jahr 2012 liege bereits zu lange zurück; zudem wiesen die letzten Einkommen massive Schwankungen auf, und die Lohnangaben des Arbeitgebers in den ausgefüllten Fragebogen vom 1 5. November 2010 ( Fr. 73'400.--) sowie vom 1 2. Februar 2013 ( Fr. 76'930.70) sowie in den eingereichten Lohnausweisen widersprächen sich. Der Durch schnittswert der beim letzten Arbeitgeber in den Jahren 2010 bis 2012 verdienten Jahreseinkommen betrage gemäss dem individuellen AHV-Beitragskonto (IK) Fr. 67'531.--. Deshalb werde auf den Lohn (Zentralwert) für Elektroinstallatoren gemäss der LSE 2012 TA 1, Ziff. 41-43, Kompetenzniveau 2, abgestellt. Für das Jahr 2013 errechne sich auf dieser Basis ein Valideneinkommen von Fr. 74'071. 60 ( Fr. 5 ' 874. -- : 40 x 41,7 x 12 x 1.008 [ Urk. 6/122/1, Urk. 6/136/2, Urk. 6/137/2] ). Das Invalideneinkommen sei gestützt auf den Lohn (Zentralwert) für Hilfsarbeiter (LSE 2012 TA 1, Kompetenzniveau 1 Total) zu ermitteln. Das resultierende Ein kommen von Fr. 65'698.52 ( Fr. 5'210. -- : 40 x 41,7 x 12 x 1.008) sei auf das noch zumutbare Pensum von 70 % umzurechnen, s o dass ein Lohn von Fr. 49'989.-- resultiere. Zusätzlich sei ein leidensbedingter Abzug von 5 % zu berücksichtigen, weil eine gewisse Fehleranfälligkeit und Ermüdbarkeit beziehungsweise das notwendige Verständnis des Arbeitgebers für das Leiden lohnmindernd wirkten. Da der Arbeit geber in dieser Hinsicht aber keine massiven Zugeständnisse machen müsse, müsse kein zusätzlicher Abzug berücksichtigt werden. Auf diese Weise errechne sich ein Invalideneinkommen von Fr. 43'689.5 0. Bei einer Erwerbsein busse von Fr. 30'382.10 ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 41 % ( Urk. 6/122/1, Urk. 6/136/2-3). Diese Verfügung erwuchs in Rechtskraft, nachdem das Gericht eine mögliche Schlechterstellung in Aussicht gestellt und der Beschwerdeführer darauf seine Beschwerde zurückgezogen hatte ( Urk. 6/147-148). 4. 4.1 Die im Rahmen der Neuanmeldung vom 2 7. Dezember 2012 entscheidende Frage, ob sich seit dem Erlass der rentenverneinenden Verfügung vom 9. Juni 2011 eine massgebliche Sachver halts änderung ergeben hat ( Art. 17 Abs. 1 ATSG), themati sierte die Beschwerdegegnerin i n den Entscheiden vom 1 8. April und 2 4. Mai 20 1 8 nicht. Vielmehr prüfte sie das neue Gesuch stillschweigend allein unter dem Blickwinkel einer erstmaligen Anmeldung. Allerdings ist dies ohne Bindung an frühere Beurteilungen nur statthaft, wenn ein Revisionsgrund vor liegt (BGE 141 V 9 E. 2.3). Ob die den rentenzusprechenden Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 implizite zugrunde gelegte Annahme, dass sich der Gesundheitszustand seit der Rentenabweisung mit Verfügung vom 9. Juni 2011 erheblich geändert habe und ein Rentenanspruch entstanden ist, im wi e dererwägungsrechtliche n Sinn offen sichtlich unrichtig ist, wie die IV-Stelle im hier angefochtenen Entscheid aus führte ( Urk. 2 S. 2-4), ist mit Blick auf die von den B.___ -Gutachten festgehaltene, seit April 2010 geltende Arbeits fähigkeit von 7 0 % ( Urk. 6/120/12) zumindest fraglich. Zudem haben sich die Sachverständigen des B.___ zur gesundheitlichen Veränderung gar nicht geäussert, weshalb dem Gutachten für die Belange der Rentenrevision von vornherein kein genügender Beweiswert zukommen k ann (Urteil des Bundesgerichts 8C_322/2018 vom 1 2. Dezember 2018 E. 2.3). Aufgrund der nachfolgenden Erwägungen betreffend die von der Beschwerde gegnerin vorgenommene Wiedererwägung kann diese Frage indes offen bleiben. 4.2 Aus dem B.___ -Gutachten vom 13. November 2017 ergibt sich klar, dass der Beschwerdeführer unter Berücksichtigung der Summe aller psychischen Beein trächtigungen mit Einschränkungen bezüglich der Schnelligkeit, der Fehleranfäl ligkeit, der Adaptationsfähigkeit und der Ermüdbarkeit sowie dem Erfordernis, Pausen einlegen zu können, in körperlich leichten und mittelschweren Tätig keiten zu 70 % arbeits - und leistungs fähig ist. K örperlich schwere Tätigkeiten und Überkopfarbeiten sowie Arbeiten, welche mit starker Rotation oder Zwangs haltungen im Bereich der oberen Extremitäten einher gehen, und welche im Rah men der Tätigkeit als Elektromonteur bei der Y.___ nötig war en, kann er nicht mehr ausführen. Diese Zumutbarkeitsbeurteilung stellte der Beschwerdeführer nicht in Abrede. 4.3 Davon ausgehend berücksichtigte die IV-Stelle i n den Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 bei der Ermittlung des Invalideneinkommens einen leidens bedingten Abzug vom LSE-Tabellenlohn von 5 %. Dem lag die Überlegung zu grunde, zusätzlich zur medizinisch-theoretischen Arbeitsunfähigkeit von 30 % seien eine gewisse Fehleranfälligkeit und Ermüdbarkeit als lohnmindernde Fak toren zu berücksichtigen ( Urk. 6/122/1, Urk. 6/136/2-3). Die B.___ -Gutachter wiesen indes ausdrücklich darauf hin, die von ihnen attestierte 70%ige Arbeits fähigkeit berücksichtige sämtliche Einschränkungen, insbesondere auch die Ermüdbarkeit mit der Notwendigkeit, Pausen einlegen zu können, sowie die erhöhte Fehleranfälligkeit. Diese Faktoren waren also bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthalten, und zwar – entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ( Urk. 1 S. 9 f.) – sowohl beim qualitativen Anforderungs profil als auch bei der Würdigung der zeitlichen Präsenzfähigkeit und des Leis tungsvermögens ( Urk. 6/120/12-13). Deshalb dürfen sie nicht auch noch in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen (Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 2 2. März 2017 E. 3.1 mit Hinweis). Die Vornahme eines lei densbedingten Abzugs mit dieser Begründung war offensichtlich unrichtig. Sodann vermag Teilzeitarbeit für männliche Versicherte ohne Kaderfunktion mit einem Beschäftigungspensum von 70 % keinen Abzug vom Tabellenlohn zu recht fertigen, wenn wie hier die Tabellenlöhne der LSE 2012 herangezogen werden, da zwischen dem Durchschnittslohn gemäss LSE 2012 bei einem Teil zeitpensum von 50-74 % und demjenigen bei einem Vollzeitpensum kein wesent licher Unterschied besteht (Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 2 2. März 2017 E. 3.2 unter Hinweis auf den Anhang des IV-Rundschreibens Nr. 328 des Bundesamtes für Sozialversicherungen vom 2 2. Oktober 2014). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ( Urk. 1 S. 8 f.) war dieses im Jahr 2017 ergangene Bundesgerichtsurteil beim Erlass der Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 zu beachten. Rechtsprechungsgemäss ist sodann ein leidensbedingte r Abzug von 5 % - ein höherer Abzug wird zu Recht von keiner Seite diskutiert - wegen der gesundheitlich bedingten Unmöglichkeit, weiterhin körperlich schwere Tätig keiten zu verrichten, in der Regel nicht gerechtfertigt, weil der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätig keiten umfasst (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2 016 vom 2 2. März 2017 E. 3.4.2). Ob ein Leidensabzug vorzunehmen oder von einem solchen abzusehen sei, ist eine Rechts- und keine Ermessensfrage. Diese Rechtsfrage ist im vorliegenden Fall klar zu verneinen. Da somit die Kriterien für einen Abzug vom Invalidenein kommen klarerweise fehlten und das Absehen von einem Abzug von 5 % bei einem Invaliditätsgrad von 41 % ohne Weiteres rentenwirksam war, kann nicht beanstandet werden, dass die IV-Stelle wegen zweifelloser Unrichtigkeit auf die Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 zurückgekommen ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_381/2017 vom 7. August 2017 E. 4.2.3). 5. 5.1 Eine Aufhebung des bisherigen Rentenanspruchs auf dem Weg einer Wieder erwägung setzt voraus, dass auch seither keine Invalidität eingetreten ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_252/2014 vom 1 7. Juni 2014 E. 3.2). Die s bleibt im Fol genden zu prüfen. 5.2 Es fehlen Anhaltspunkte und wird auch nicht geltend gemacht, dass sich der Sachverhalt in medizinischer und erwerblicher Hinsicht zwischen dem Erlass der Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 und demjenigen de s angefoch tenen Entscheids wesentlich verändert hat. 5.3 Die Beschwerdegegnerin setzte - wie gesagt - gestützt auf die LSE 2012 TA 1 Ziff. 41-43, ausgehend vom Lohn für Männer im Kompetenzniveau 2, ein Vali deneinkommen von Fr. 74'071.60 ( Fr. 5'874. -- : 40 x 41.7 x 12 x 1.008) fest. Ihr Abstellen auf die Tabellenlöhne ist nicht zu beanstanden, da - wie die Beschwer degegnerin zu Recht festhielt - die letzten Einkommen erhebliche Schwankungen auf wiesen ( Urk. 6/121) und sich die Lohnangaben der Y.___ in den Frage bö gen vom 1 5. November 2010 ( Fr. 73'400.-- im Jahr 2010 ) sowie vom 1 2. Feb - ruar 2013 ( Fr. 76'930.70 im Jahr 2012 ) als nicht gänzlich konsistent erweisen ( Urk. 6/11/ 3- 4, Urk. 6/31/3-4) und insbesondere von den effektiv ver abgabten Einkommen abweichen (etwa: Fr. 57'040.-- im Jahr 2010, Fr. 74'370.-- im Jahr 2012 ). Im Weiteren ist nicht nachvollziehbar, dass trotz Arbeitsun fähigkeit seit 1 1. Juli 2012 das Einkommen im selben Jahr höher gewesen sein soll als im Vorjahr ( Urk. 6/31/3). Das seitens der IV-Stelle ermittelte Validenein komme n von Fr. 74'071.60 zudem ist höher als der Durchschnittswert der beim letzten Arbeitgeber in den Jahren 2010 bis 2012 verdienten Jahreseinkommen von Fr. 67'531.-- gemäss IK-Auszug ( Urk. 6/121) und übersteigt auch das im Jahr 2011, mithin vor Eintritt der neuen Arbeitsunfähigkeit, verabgabte Einkommen von Fr. 74'048.-- ( Urk. 6/121). Nach dem Gesagten sind die V erhältnisse im Zeitpunkt der Rentenaufhebung mit der angefochtenen Wiedererwägungsverfügung vom 1 7. Mai 2019 massgeblich. Da die einschlägige Tabelle TA 1_tirage_skill_level der LSE 2018 erst am 21. April 2020 veröffentlicht wurde, mithin nach dem Verfügungszeitpunkt, kann nicht diese herangezogen werden (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 9C_414/2017 vom 21. September 2017 E. 4.2 sowie die Angaben auf www.bfs.admin.ch ). Wird vom standardisierten Monatslohn ( Vollzeitäquivalent basierend auf 4 1/3 Wochen à 40 Arbeitsstunden ) für Männer im Baugewerbe gemäss der LSE 2016 TA 1 _tirage_skill_level, Ziff. 41-43, Kompetenzniveau 2, von Fr. 5'911.-- ausge gangen, dieser Betrag auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit im Bau gewerbe im Jahr 2019 von 41,3 Stunden (Bundesamt für Statistik [BFS], Betriebs übliche Arbeitszeit nach Wirtschaftszweigen in Stunden pro Woche, im Internet abrufbar) hochgerechnet und an die Nominallohnentwicklung auf das Jahr 2019 hin (BFS, Schweizerischer Loh nindex nach Branche [Index Basis 2015 = 100; im Internet abrufbar], Nominalloh nindex Männer 2016 – 2019, T1.1.15, Bau gewerbe; 2016: 100,4; 2019: 102,2 ) angepasst, resultiert ein Valideneinkommen von Fr. 74'550.30 ( Fr. 5'911.-- x 12 : 40 x 41,3 : 100,4 x 102,2). 5. 4 L aut dem IK-Auszug verdiente der Beschwerdeführer im Rahmen des Arbe its verhältnisses mit der C.___ in den Jahren 2015 und 2016 rund Fr. 16'000. -- pro Jahr. Diese r Verdienst l iegt deutlich unter den früher erzielten Jahreseinkommen ( Urk. 6/121) und entspricht kaum einem Viertel des Validen einkommens. Der Beschwerdeführer übt die eher einfache n Arbeiten (Lötarbeiten und Bereitstellungen für Kleinteile) im Rahmen eines Beschäftigungspensums von höchstens 50 % aus ( Urk. 6/120/3). Selbst wenn er sein Beschäftigungspensum auf den medizinisch zumutbaren Grad von 70 % erhöh en könnte (vgl. die Urteil e des Bundesgerichts 9C_721/2010 vom 1 5. November 2010 E. 4.1.2, 8C_7/2014 vom 1 0. Juli 2014 E. 7.2 sowie 9C_720/2012 vom 1 1. Februar 2013 E. 2.3.2 ), kann entgegen seiner Ansicht ( Urk. 1 S. 11 f.) ohne Weiteres davon ausgegangen werden, dass er die ihm verbliebene Arbeitsfähigkeit damit nicht in zumutbarer Weise voll ausschöpft. M it dieser Beschäftigung erreicht er nämlich das gemäss den LSE-Tabellenlöhnen zumutbarerweise erzielbare Jahreseinkommen nicht annä hernd, wie nachfolgend aufzuzeigen ist. Deshalb kann der bei der C.___ erzielte Lohn nicht zur Ermittlung des Invalideneinkommens heran gezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3; 135 V 297 E. 5.2; 129 V 472 E. 4.2.1; 126 V 75 E. 3b/ aa ). Z ur Festsetzung des Invalideneinkommens ist ebenfalls auf die LSE-Tabellen l öhne abzustellen. Weil der Beschwerdeführer körperlich schwere Arbei ten, welche zum Tätigkeitsprofil seiner letzte n Anstellung als Elektromonteur bei der Y.___ gehörten, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausführen kann, ermittelte die IV-Stelle das Invalideneinkomme n anhand des Lohns (Zentral wert) für Hilfsa rbeiten mit dem niedrigsten Kompetenzniveau 1 (einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art). Grundsätzlich würde es sich aufgrund seiner beruflichen Kenntnisse und Erfahrungen anbieten, auf den höheren Tabellenlohn der LSE 2016 TA 1_tirage_skill_level Ziff. 41-43 für Männer im Baugewerbe mit dem Kompetenzniveau 1 oder sogar 2 abzustellen, da er auch bei leichteren Tätigkeiten auf seine Berufsausbildung zurückgreifen und diese lohnwirksam einsetzen kann. Da dies aber ohne Einfluss auf das Ergebnis bliebe, kann zu Gunsten des Beschwerdeführers mit der IV-Stelle vom Lohn für Männer im Kompetenzniveau 1 gemäss der LSE 2016 TA 1_tirage_skill_level, Total, von Fr. 5'340.-- aus gegangen werden. Unter Berück sichtigung der betriebsüblichen wöchentliche n Arbeitszeit im Jahr 2019 für sämt liche Branchen von 41,7 Stunden (Bundesamt für Statistik [BFS], Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschafts zweigen in Stunden pro Woche, im Internet abrufbar) und angepasst an die Nominallohnentwicklung auf das Jahr 2019 (BFS, Schwei zerischer Loh nindex nach Branche [Index Basis 2015 = 100; im Internet abruf bar], Nominalloh nindex Männer 2016 – 2019, T1.1.15, Total; 2016: 100,6; 2019: 102,4 ) sowie hoch ge rechnet auf ein Jahr, ergibt sich ein E inkommen von Fr. 67'998.70 ( Fr. 5'340. x 12 : 40 x 41,7 : 100,6 x 102,4). Angepasst an das laut den Sachverständigen des B.___ gesundheitlich zumutbare Beschäftigungs pensum von 70 % resultiert ein Jahreslohn von Fr. 4 7' 599. 1 0. Festzuhalten bleibt in diesem Zusammenhang, dass in Anbetracht der weiteren Erwägungen nicht näher erörtert werden muss, ob vorliegend effektiv von eine r Restarbeitsfähigkeit von lediglich 70 % auszu gehen ist oder ob es sich dabei um eine unbeachtliche Neubeurteilung des bereits durch die Z.___ -Gutachter eingeschätzten Sachverhaltes handelt. Wie bereits dargelegt, rechtfertigen die bereits mit dem eingeschränkten Beschäfti gungsgrad berücksichtigten psychischen Beeinträchtigungen sowie die Unfähigkeit, körperliche Schwerarbeiten zu verrichten, keinen leidensbedingten Abzug (vorstehend E. 4.3). Grundsätzlich ist ein Abzug vom Tabellenlohn vorzu nehmen, wenn ein Versicherter seine Arbeitsfähigkeit nicht vollschichtig umset zen kann, weil Teilzeitarbeit bei Männern statistisch gesehen vergleichsweise weniger gut entlöhnt wird als eine Vollzeittätigkeit. Allerdings muss dies stets mit Blick auf den konkreten Beschäftigungsgrad (vorliegend 7 0 % ) und die jeweils aktuellen Werte beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 2 2. März 2017 E. 3.2). Vorstehend hat sich ergeben, dass ein solcher Abzug nicht gerechtfertigt ist, wenn die Tabellenlöhne der LSE 2012 herangezogen werden (vorstehend E. 4.3). In der für das Jahr 2016 aktualisierten Tabelle (LSE 2016 Tabelle T 18) beläuft sich die Differenz bei Männern auf der untersten Stufe der beruflichen Stellung (ohne Kaderfunktion) im Vergleich zu einem Vollzeit pensum auf 4,16 % und im Vergleich zum Totalwert auf 4,02 % (Urteil des Bundes gerichts 9C_225/2019 vom 1 1. September 2019 E. 4.4.2 ). Es kann dahin gestellt bleiben, ob allein wegen dieser statistischen Lohndifferenz ein leidens bedingter Abzug vorzunehmen ist. Ein solcher betrüge höchstens 5 % (vgl. auch das Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 2 2. März 2017 E. 3.2 ), zumal weitere abzugsbegründende Umstände nicht ersichtlich sind, weshalb das Invali den einkommen mindestens Fr. 45'219.15 beträgt. 5.5 Wird dem Valideneinkommen von Fr. 74'550.30 bei Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs von 5 % ein Invalideneinkommen von Fr. 45'219.15 gegenübergestellt, resultiert bei einer invaliditätsbedingte n Erwerbseinbusse von Fr. 29'331.15 ein Invaliditätsgrad von 39,34 %. Bei der Bestimmung des Invali ditätsgrades ist gemäss den höchstrichterlichen Rundungsregeln nach den Regeln der Mathematik auf die nächste ganze Prozentzahl auf- oder abzurunden (BGE 130 V 121 E. 3.2-3). Dies ergibt ein en Invaliditätsgrad von 39 %, der unter der rentenerheblichen Grenze von 40 % lieg t. Deshalb ist nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle die Rente pro futuro ( Urk. 2 S. 4 und S. 5 oben) beziehungsweis e auf das Ende des der Zustellung folgenden Monats ( Urk. 2 S. 1) aufgehoben hat. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 6. Ausgangsgemäss gehen die Verfahrenskosten von Fr. 8 00.-- zulasten des unter liegenden Beschwerdeführers ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Rainer Deecke - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber FehrKlemmt

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00450 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiber Klemmt Urteil vom 3 0. November 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Rainer Deecke schadenanwaelte AG Industriestrasse 13c, 6300 Zug gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1979, gelernter Elektromonteur ( Urk. 6/2/10), arbei te te zuletzt seit 1. Mai 2008 als Service Specialist bei der Y.___ ( Urk. 6/2/12, Urk. 6/11 ). Bei einem Autounfall am 2 8. April 201 0, bei dem ein nachfolgender Lenker auf sein stehendes Fahrzeug aufgefahren war ( Urk. 6/9/62), zog sich der Versicherte ein e Verletzung an der Halswirbelsäule zu (Urk. 6/ 9/122 ). Am 1 1. Oktober 2010 meldete er sich unter Hinweis auf Nacken-, Kopf- und Schul ter schmerzen, Konzentrationsprobleme, Schwindel, Übelkeit und verzerrte Wahrnehmung zum Bezug einer Rente der Invalidenversicherung an ( Urk. 6/3). Mit Verfügung vom 9. Juni 2011 verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, den Anspruch des Versicherten auf berufliche Mass nahmen und eine Invalidenrente, da er seine Arbeitsfähigkeit an 1. Februar 2011 wieder erlangt habe ( Urk. 6/18). D er Versicherte nahm in der Folge seine Tätigkeit bei der bisherigen Arbeitgeberin wieder auf ( Urk. 6/31 /7 ; vgl. auch Urk. 6/29 ). 1.2 Infolge der am 1 1. Juli 2012 erneut aufgetretenen Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 6/ 25/3, Urk. 6/31/3 ) meldete sich der Versicherte am 2 7. Dezember 2012 unter Hinweis auf Nacken- und Kopfschmerzen nochmals zum Leistungsbezug an (Urk. 6/20). Die IV-Stelle veranlasste unter anderem eine Begutachtung in der Z.___ ( Expertise vom 2 9. Januar 2015, Urk. 6/88). Gestützt darauf wies s ie das Leistungsgesuch mit Verfügung vom 1 0. August 2015 wiederum ab ( Urk. 6/96). Im Auftrag des Versicherten erstattete Dr. med. A.___, Fachärztin Psychiatrie und Psychotherapie, am 1 8. August 2015 ihr Gutachten ( Urk. 6/98). Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich hiess die gegen die Verfügung vom 1 0. August 2015 erhobene Beschwerde in dem Sinne gut, als es die Sache zur weiteren medizinischen Abklärung an die IV-Stelle zurückwies (Prozess IV.2015.00975; Urteil vom 10. November 2016, Urk. 6/100). 1.3 Daraufhin nahm die IV-Stelle Berichte der behandelnden Ärzte zu den Akten ( Urk. 6/107-108) und veranlasste am 3. Mai 2017 eine polydisziplinäre Begut achtung ( Urk. 6/112). Das Gutachten erstattete die B.___ am 1 3. November 2017 ( Urk. 6/120). Nach durchge führtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 6/125, Urk. 6/132, Urk. 6/135) sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 ( Urk. 6/139-141) ab Juli 2013 bei einem Invaliditätsgrad von 41 % eine Viertels r ente zu. Gegen beide Verfügungen erhob der Versicherte Beschwerde beim Sozialversiche rungs gericht des Kantons Zürich ( Urk. 6/142, Prozess IV.2018.00484; Urk. 6/ 143, Prozess IV.2018.00554 ). Nachdem die IV-Stelle in beiden Gerichts v erfahren eine reformatio in p eius beantragt hatte ( Urk. 6/144, Urk. 6/146), die beide n Prozesse vereinigt worden waren und das Sozialversiche rungsgericht den Versicherten auf die mögliche Schlechterstellung im Falle eines Urteils auf merksam gemacht hatte ( Urk. 6/147), zog d ies er seine Beschwerde zu rück. D er Prozess wurde mit Verfü gung des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 1 2. September 2018 als erledigt abgeschrieben ( Urk. 6/148, Prozess IV.2018.00484 ). 1.4 Aufgrund eine r interne n Stellungnahme ihres Rechtsdienstes vom 1 6. Dezember 2018 ( Urk. 6/154) verfügte die IV-Stelle – nach durchgeführtem Vorbescheidver fahren ( Urk. 6/155, Urk. 6/ 161, Urk. 6/164-165) – am 1 7. Mai 2019 die wiederer wägungsweise Aufhebung der Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018; sie hob die Viertelsrente auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf ( Urk. 6/168 = Urk. 2). 2. Dagegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Rainer Deecke, mit Eingabe vom 1 9. Juni 2019 Beschwerde mit dem Antrag, es sei die bisherige Vier telsrente zu bestätigen ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 1 6. Juli 2019 bean tragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 5), was dem Beschwer de führer am 1 7. Juli 2019 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 7). Auf die weiteren Ausführungen der Parteien und die Akten ist, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, in den Erwägungen einzugehen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialv ersicherungsrechts [ATSG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommens vergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothe tischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invali ditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). 1.4 Unabhängig von einem materiellen Revisionsgrund ( Art. 17 Abs. 1 ATSG) kann die IV-Stelle auf formell rechtskräftige Verfügungen, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Überprüfung gebildet haben, zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn – was auf periodische Dauerleistungen regel mässig zutrifft (BGE 119 V 475 E. 1c mit Hinweisen) – ihre Berichtigung von erheb licher Bedeutung ist (Art. 53 Abs. 2 und 3 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2, 138 V 147 E. 2.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_819/2017 vom 13. Februar 2017 E. 2.2). Die Wiedererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Kor rektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2). Die Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG setzt voraus, dass kein vernünf tiger Zweifel an der Unrichtigkeit der Verfügung möglich, folglich nur dieser einzige Schluss denkbar ist. In diesem Sinne qualifiziert unrichtig ist eine Verfü gung, wenn eine Leistung aufgrund falscher Rechtsregeln beziehungsweise ohne oder in unrichtiger Anwendung der massgeblichen Bestimmungen zugesprochen wurde (BGE 141 V 405 E. 5.2, 140 V 77 E. 3.1 mit Hinweis). Soweit ermessens geprägte Teile der Anspruchsprüfung vor dem Hintergrund der Sach- und Rechts lage einschliesslich der Rechtspraxis im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungs zusprechung in vertretbarer Weise beurteilt worden sind, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus (BGE 141 V 405 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bu ndesgerichts 9C_766/2016 vom 3. April 2017 E. 1.1.2 mit Hinweisen). 1.5 Bei Vorliegen der Voraussetzungen gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG für ein wieder erwägungsweises Zurückkommen auf eine formell rechtskräftige Verfügung gilt es grundsätzlich, mit Wirkung ex nunc et pro futuro einen rechtskonformen Zustand herzustellen (Art. 85 Abs. 2, Art. 88 bis Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung [ IVV ] ). Dabei ist – wie bei einer materiellen Revision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG – auf der Grundlage eines richtig und vollständig festge stellten Sachverhalts der Invaliditätsgrad im Zeitpunkt der Verfügung zu ermit teln (BGE 144 I 103 E. 4.4.1 mit Hinweisen, 141 V 9 E. 2.3). 2. 2.1 Die IV-Stelle begründete die wiedererwägungsweise Aufhebung der Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 und die Einstellung der Rente in der angefoch tenen Verfügung damit, sie habe nach der erneuten Anmeldung zum Leistungs - bezug am 2 7. Dezember 2012/ 3. Januar 2013 zu prüfen gehabt, ob seit der rechtskräftigen Rentenabweisung mit Verfügung vom 9. Juni 2011 eine an spruchs erhebliche Sachverhaltsänderung eingetreten sei. Im B.___ -Gutachten vom 1 3. November 2017 sei festgehalten worden, die attestierte 30%ige Arbeits un fähigkeit gelte ab April 201 0. Auf dieser Grundlage wäre ein Rentenanspruch mangels erheblicher Veränderung seit der letztmaligen Rentenabweisung zu ver neinen gewesen ( Urk. 2 S. 2 f. und 5 ). Und selbst wenn damals eine anspruchserhebliche Änderung des Gesundheits zustandes ausgewiesen gewesen wäre, hätte kein Rentenanspruch bestanden, weil der der Rentenzusprechung zugrunde liegende Einkommensvergleich zweifellos unrichtig sei. Bei der Festsetzung des Invalideneinkommens sei ein leidensbe dingter Abzug von 5 % berücksichtigt worden mit der Begründung, dass eine gewisse Fehleranfälligkeit sowie die Ermüdbarkeit lohnmindernd wirkten. Die im B.___ -Gutachten vom 1 3. November 2017 attestierte 30%ige Arbeitsfähigkeit sei indes gerade auch mit diesen Leistungseinschränkungen begründet worden. Eine doppelte Anrechnung desselben Gesichtspunkts bei der Beurteilung der medizi nischen Arbeitsfähigkeit und der Bemessung des leidensbedingten Abzugs sei nicht zulässig. Weitere Gründe, die einen Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigten, lägen nicht vor ( Urk. 2 S. 3 f. und 5 f. ). Ferner sei bei der Festsetzung des Invalideneinkommens fälschlicher weise ledig lich auf die Löhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) für Hilfsarbeitertätigkeiten des niedrigsten Kompetenzniveaus abgestellt worden, obwohl dem Beschwerdeführer laut dem B.___ -Gutachten die bisherige Tätigkeit als Elektromonteur weiterhin mit einem 70%igen Arbeits pensum zumutbar gewesen sei. Es sei daher nicht gerechtfertigt gewesen, den Beschwerdeführer wie einen ungelernten Arbeiter zu behandeln. S owohl das Ein kommen ohne gesundheitliche Einschränkungen als auch dasjenige mit den Ein schränkungen wäre damals aufgrund derselben Tabellenlöhne zu bestimmen gewesen. Daraus hätte ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 30 % resul tiert ( Urk. 2 S. 4). Die Zusprechung der Viertelsrente mit den Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 sei somit zweifellos unrichtig gewesen und die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung seien erfüllt. Für die Beurteilung des aktuellen Gesund heitszustandes und der Arbeitsunfähigkeit könne weiterhin auf das B.___ -Gut - achten vom 1 3. November 2017 abgestellt werden. Es habe keine Grundlage bestanden, einen Einkommensverg l eich vorzunehmen. D eshalb sei aktuell eben falls kein invalidisierender Gesundheitsschaden ausgewiesen. Die zu Unrecht zu ge sprochene Rente sei für die Zukunft auf zuheben ( Urk. 2 S. 4 f f. ; vgl. auch Urk. 5 ). 2.2 Der Beschwerdeführer macht demgegenüber geltend, e ntgegen der Ansicht der IV-Stelle sei eine anspruchsrelevante Veränderung seit Erlass der ursprünglichen Verfügung vom 9. Juni 2011 gestützt auf das B.___ -Gutachten ausgewiesen ( Urk. 1 S. 4 f.). Sodann sei der gewährte leidensbedingte Abzug von 5 % nicht offen sichtlich unrichtig. D ie Höhe des Abzuges stelle eine typische Ermessens frage dar ; der gewährte Abzug von 5 % sei gering und mache beim Invaliditäts grad nur 3 % aus. Es werde bestritten, dass die Einschränkungen, welche vorlie gend mit dem leidensbedingten Abzug hätten berücksichtigt werden sollen, bereits in der medizinischen Arbeitsfähigkeitseinschätzung enthalten seien; diese hätten einzig beim qualitativen Anforderungsprofil Berücksichtigung gefunden, nicht hingegen bei der zeitlichen Präsenzfähigkeit und dem Leistungsvermögen ( Urk. 1 S. 9 f.). Bei der Bemessung des Invalideneinkommens anhand der LSE sei zu beachten, dass die Einstufung des Beschwerdeführers in die Kompetenzniveau s 1 oder 2 ebenfalls einen Ermessensentscheid darstelle. Seine aktuelle Tätigkeit könnte auch ein Ungelernter nach einer kürzeren Einarbeitungszeit erledigen. Auch der Lohn von Fr. 4'000.-- bis Fr. 5'000.--, den er in einem Vollzeitpensum bei der C.___ verdienen würde, belege, dass die jetzige Tätigkeit nicht in das Kompetenzniveau 2 falle. Er bewege sich im Rahmen des von der IV-Stelle ange nommenen Invalideneinkommens. Deshalb sei seine Einstufung in das Kompe tenzniveau 1 nicht offensichtlich unrichtig. Bei einer Wiedererwägung müsse auch das Valideneinkommen frei geprüft werden. Diesbezüglich wäre auf den Lohn von Fr. 81'180.--, den er im Jahr 2018 gemäss Bestätigung der Arbeitge berin vom 1 6. März 2018 hätte erzielen können, abzustellen. D er Invaliditätsgrad betr a ge auf jeden Fall mehr als 40 %, weshalb die Viertelsrente zu bestätigen sei ( Urk. 1 S. 13). 3. 3.1 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 IVV eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Vorausset zungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver - gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Verände rung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in ana loger Weise wie be i einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Die ursprüngliche rentenverneinende Verfügung vom 9. Juni 2011 ( Urk. 6/18), welche in Bezug auf die Neuanmeldung vom 2 7. Dezember 2012 als Vergleichs basis heranzuziehen ist, stützte sich in medizinischer Hinsicht auf die Berichte von Dr. med. D.___, Fachärztin FMH für Allgemeinmedizin, vom 10. Nov ember 2010 ( Urk. 6 /10), 16. Februar 2011 ( Urk. 6 /13/5) und 24. März 2011 ( Urk. 6/14) und von Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Neurologie, vom 24. August 2010 ( Urk. 6 /9/9-11), in welchen ein Status nach Beschleunigungs trauma der Halswirbelsäule am 28. April 2010 diagnostiziert wurde. Das am 17. August 2010 erstellte MRI der Halswirbelsäule ergab leichte Chondrosen C4/5 und C5/6 ( Urk. 6 /9/13) und Dr. D.___ beschrieb am 10. November 2010 einen guten Verlauf unter Physiotherapie und Cranio - Sacral -The rapie ( Urk. 6 /10/1; vgl. auch Urk. 6 /12/4). Insbesondere wurde auf die - vom A rzt de s regionalen ärztlichen Dienste s (RAD) der Beschwerdegegnerin bestätigte ( Urk. 6/15/3) - Beurteilung von Dr. D.___ vom 16. Februar 2011 abgestellt, gemäss welcher seit dem 1. Februar 2011 wieder eine volle Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit bestand (vgl. das Feststellungsblatt für den Bes chluss vom 14. April 2011 [ Urk. 6 /15] sowie Urk. 6/13/5 ). Diese wurde durch den Beschwerdeführer bei der Y.___ auch realisiert ( Urk. 6/31/7), bis am 1 1. Juli 2012 eine neue Arbeitsunfähigkeit auftrat ( Urk. 6/31/3). 3.2 Die auf die Neuanmeldung vom 2 7. Dezember 2012 hin veranlassten medizi nischen Abklärungen wurden im Urteil des Sozialversicherungsgerichts vom 1 0. November 2016 dargestellt ( Urk. 6/100 E. 3) ; darauf wird verwiesen. Dazu erwog d as Gericht, dass sich der massgebende Sachverhalt aufgrund der damals aufliegenden Unterlagen nicht beurteilen lasse, weshalb die Sache zur weiteren Abklärung und neuem Entscheid an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde ( Urk. 6/100 E. 6). Im in der Folge in Auftrag gegebenen B.___ -Gutachten vom 13. November 2017 wurden die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt (Urk. 6/120/10): 1. Chronische Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Faktoren (ICD-10 F45.54) 2. Leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0) 3. Chronischer Kopfschmerz vom Spannungstyp (ICD-10 G44.2) - mit Migräne-ähnlichen Symptomen in Phasen starker Schmerzen 4. Intermittierender, unsystematischer Schwindel (ICD-10 R42) - ohne Hinweise auf peripher vestibuläre oder zentrale Ursache - mit somatoformer Komponente. Die Gutachter legten dar, in der Tätigkeit als Technical Assistant /Service Engineer bei der Y.___ habe der Beschwerdeführer Schaltarbeiten an V erteilern für Telefonieanschlüsse erledigen müssen. Wesentliche Bestandteile dieser Tätigkeit seien das Autofahren und das Besteigen von Bockleitern gewesen. Dabei habe der Beschwerdeführer meistens stehen müssen, gelegentlich habe er schwere Lasten von über 10 kg heben müssen. Die Anforderungen an die Konzentration seien hoch gewesen, an das Durchhaltevermögen, die Sorgfalt und das Auffassungs vermögen mittel. S eit August 2013 versehe er im Rahmen einer Teilzeitstelle als Allrounder bei der C.___ körperlich leichtere Arbeiten, nämlich Lötar beiten bei elektrischen Verdrahtungen sowie die Bereitstellung von Kleinteilen ( Urk. 6/120/ 2- 3 ; vgl. auch Urk. 6/11/3, Urk. 6/11/7). D ie chronische Schmerz störung und die leichte depressive Episode führten dazu, dass die Durchhalte-, Einstellungs - und Umstellungsfähigkeit massgeblich reduziert seien. Die Belast barkeit sowie der Kontakt zu Dritten seien im mittleren Grad beeinträchtigt. Auch die Selbstbehauptungsfähigkeit sei eingeschränkt, weshalb aus psychiatrischer Sicht die Leistungsfähigkeit als leicht- bis mittelgradig gestört erscheine. Aufgrund der degenerativen Veränderungen der Halswirbelsäule seien dem Beschwerde führer schwere körperliche Tätigkeiten sowie Überkopfarbeiten bezie hungsweise Arbeiten, welche mit starker Rotation oder Zwangshaltung en im Bereich der oberen Extremitäten einher gingen, wie die vom Beschwerdeführer beschriebenen Tätigkeiten als Y.___ -Mitarbeiter, nicht mehr zumutbar. Hin gegen seien körperlich leichte und mittelschwere Tätigkeiten uneingeschränkt möglich. Unter B erücksichtigung der Summe aller Einschränkungen mit einer Limitation bezüglich der Schnelligkeit, der Fehleranfälligkeit, der Adaptations fähigkeit und der Ermüdbarkeit sowie dem Erfordernis, Pausen einlegen zu können, bestehe s owohl in der aktuellen als auch in einer angepassten Tätigkeit eine 70% ige A rbeitsfähig keit ( Urk. 6/120/12-13). Zum retrospektiven Verlauf führten die Gutachter aus, die unter Ziffer 3.1 des Gutachtens erwähnten durch die behandelnden Ärzte attestierten Arbeitsunfähigkeiten (vgl. Urk. 6/120/6-7) seien plausibel und nicht anders zu beurteilen. Für die übrige Zeit gelte eine Arbeitsfähigkeit von 70 % s eit April 2010 ( Urk. 6/120/12 ). 3.3 Die Zusprechung d er Viertelsrente ab Juli 2013 mit den beiden Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 ( Urk. 6/139-141) basierte auf folgenden Erwägungen der IV-Stelle: Gestützt auf das B.___ -Gutachten sei der Beschwerdeführer in der bisherigen Tätig keit als Elektromonteur bleibend zu 100 % arbeitsunfähig, da es sich hierbei gemäss dem Arbeitgeber b ericht vom 1 1. Februar 2013 um eine schwere Tätigkeit gehandelt habe (mit Heben und Tragen von Gewichten über 25 kg [ Urk. 6/11/7, Urk. 6/31 /5 ]). In einer leidensangepassten Tätigkeit sei er hingegen zu 70 % arbeitsfähig ( Urk. 6/123/5, Urk. 6/136/1). Am 1 0. Juli 2013 sei der Beschwerde führer in der angestammten Tätigkeit während eine s Jahr es durchschnittlich mehr als zu 40 % arbeitsunfähig gewesen, womit die Wartezeit in diesem Zeitpunkt abgelaufen sei ( Urk. 6/123/5-6). Die letzte Anstellung im Jahr 2012 liege bereits zu lange zurück; zudem wiesen die letzten Einkommen massive Schwankungen auf, und die Lohnangaben des Arbeitgebers in den ausgefüllten Fragebogen vom 1 5. November 2010 ( Fr. 73'400.--) sowie vom 1 2. Februar 2013 ( Fr. 76'930.70) sowie in den eingereichten Lohnausweisen widersprächen sich. Der Durch schnittswert der beim letzten Arbeitgeber in den Jahren 2010 bis 2012 verdienten Jahreseinkommen betrage gemäss dem individuellen AHV-Beitragskonto (IK) Fr. 67'531.--. Deshalb werde auf den Lohn (Zentralwert) für Elektroinstallatoren gemäss der LSE 2012 TA 1, Ziff. 41-43, Kompetenzniveau 2, abgestellt. Für das Jahr 2013 errechne sich auf dieser Basis ein Valideneinkommen von Fr. 74'071. 60 ( Fr. 5 ' 874. -- : 40 x 41,7 x 12 x 1.008 [ Urk. 6/122/1, Urk. 6/136/2, Urk. 6/137/2] ). Das Invalideneinkommen sei gestützt auf den Lohn (Zentralwert) für Hilfsarbeiter (LSE 2012 TA 1, Kompetenzniveau 1 Total) zu ermitteln. Das resultierende Ein kommen von Fr. 65'698.52 ( Fr. 5'210. -- : 40 x 41,7 x 12 x 1.008) sei auf das noch zumutbare Pensum von 70 % umzurechnen, s o dass ein Lohn von Fr. 49'989.-- resultiere. Zusätzlich sei ein leidensbedingter Abzug von 5 % zu berücksichtigen, weil eine gewisse Fehleranfälligkeit und Ermüdbarkeit beziehungsweise das notwendige Verständnis des Arbeitgebers für das Leiden lohnmindernd wirkten. Da der Arbeit geber in dieser Hinsicht aber keine massiven Zugeständnisse machen müsse, müsse kein zusätzlicher Abzug berücksichtigt werden. Auf diese Weise errechne sich ein Invalideneinkommen von Fr. 43'689.5 0. Bei einer Erwerbsein busse von Fr. 30'382.10 ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 41 % ( Urk. 6/122/1, Urk. 6/136/2-3). Diese Verfügung erwuchs in Rechtskraft, nachdem das Gericht eine mögliche Schlechterstellung in Aussicht gestellt und der Beschwerdeführer darauf seine Beschwerde zurückgezogen hatte ( Urk. 6/147-148). 4. 4.1 Die im Rahmen der Neuanmeldung vom 2 7. Dezember 2012 entscheidende Frage, ob sich seit dem Erlass der rentenverneinenden Verfügung vom 9. Juni 2011 eine massgebliche Sachver halts änderung ergeben hat ( Art. 17 Abs. 1 ATSG), themati sierte die Beschwerdegegnerin i n den Entscheiden vom 1 8. April und 2 4. Mai 20 1 8 nicht. Vielmehr prüfte sie das neue Gesuch stillschweigend allein unter dem Blickwinkel einer erstmaligen Anmeldung. Allerdings ist dies ohne Bindung an frühere Beurteilungen nur statthaft, wenn ein Revisionsgrund vor liegt (BGE 141 V 9 E. 2.3). Ob die den rentenzusprechenden Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 implizite zugrunde gelegte Annahme, dass sich der Gesundheitszustand seit der Rentenabweisung mit Verfügung vom 9. Juni 2011 erheblich geändert habe und ein Rentenanspruch entstanden ist, im wi e dererwägungsrechtliche n Sinn offen sichtlich unrichtig ist, wie die IV-Stelle im hier angefochtenen Entscheid aus führte ( Urk. 2 S. 2-4), ist mit Blick auf die von den B.___ -Gutachten festgehaltene, seit April 2010 geltende Arbeits fähigkeit von 7 0 % ( Urk. 6/120/12) zumindest fraglich. Zudem haben sich die Sachverständigen des B.___ zur gesundheitlichen Veränderung gar nicht geäussert, weshalb dem Gutachten für die Belange der Rentenrevision von vornherein kein genügender Beweiswert zukommen k ann (Urteil des Bundesgerichts 8C_322/2018 vom 1 2. Dezember 2018 E. 2.3). Aufgrund der nachfolgenden Erwägungen betreffend die von der Beschwerde gegnerin vorgenommene Wiedererwägung kann diese Frage indes offen bleiben. 4.2 Aus dem B.___ -Gutachten vom 13. November 2017 ergibt sich klar, dass der Beschwerdeführer unter Berücksichtigung der Summe aller psychischen Beein trächtigungen mit Einschränkungen bezüglich der Schnelligkeit, der Fehleranfäl ligkeit, der Adaptationsfähigkeit und der Ermüdbarkeit sowie dem Erfordernis, Pausen einlegen zu können, in körperlich leichten und mittelschweren Tätig keiten zu 70 % arbeits - und leistungs fähig ist. K örperlich schwere Tätigkeiten und Überkopfarbeiten sowie Arbeiten, welche mit starker Rotation oder Zwangs haltungen im Bereich der oberen Extremitäten einher gehen, und welche im Rah men der Tätigkeit als Elektromonteur bei der Y.___ nötig war en, kann er nicht mehr ausführen. Diese Zumutbarkeitsbeurteilung stellte der Beschwerdeführer nicht in Abrede. 4.3 Davon ausgehend berücksichtigte die IV-Stelle i n den Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 bei der Ermittlung des Invalideneinkommens einen leidens bedingten Abzug vom LSE-Tabellenlohn von 5 %. Dem lag die Überlegung zu grunde, zusätzlich zur medizinisch-theoretischen Arbeitsunfähigkeit von 30 % seien eine gewisse Fehleranfälligkeit und Ermüdbarkeit als lohnmindernde Fak toren zu berücksichtigen ( Urk. 6/122/1, Urk. 6/136/2-3). Die B.___ -Gutachter wiesen indes ausdrücklich darauf hin, die von ihnen attestierte 70%ige Arbeits fähigkeit berücksichtige sämtliche Einschränkungen, insbesondere auch die Ermüdbarkeit mit der Notwendigkeit, Pausen einlegen zu können, sowie die erhöhte Fehleranfälligkeit. Diese Faktoren waren also bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthalten, und zwar – entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ( Urk. 1 S. 9 f.) – sowohl beim qualitativen Anforderungs profil als auch bei der Würdigung der zeitlichen Präsenzfähigkeit und des Leis tungsvermögens ( Urk. 6/120/12-13). Deshalb dürfen sie nicht auch noch in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen (Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 2 2. März 2017 E. 3.1 mit Hinweis). Die Vornahme eines lei densbedingten Abzugs mit dieser Begründung war offensichtlich unrichtig. Sodann vermag Teilzeitarbeit für männliche Versicherte ohne Kaderfunktion mit einem Beschäftigungspensum von 70 % keinen Abzug vom Tabellenlohn zu recht fertigen, wenn wie hier die Tabellenlöhne der LSE 2012 herangezogen werden, da zwischen dem Durchschnittslohn gemäss LSE 2012 bei einem Teil zeitpensum von 50-74 % und demjenigen bei einem Vollzeitpensum kein wesent licher Unterschied besteht (Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 2 2. März 2017 E. 3.2 unter Hinweis auf den Anhang des IV-Rundschreibens Nr. 328 des Bundesamtes für Sozialversicherungen vom 2 2. Oktober 2014). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ( Urk. 1 S. 8 f.) war dieses im Jahr 2017 ergangene Bundesgerichtsurteil beim Erlass der Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 zu beachten. Rechtsprechungsgemäss ist sodann ein leidensbedingte r Abzug von 5 % - ein höherer Abzug wird zu Recht von keiner Seite diskutiert - wegen der gesundheitlich bedingten Unmöglichkeit, weiterhin körperlich schwere Tätig keiten zu verrichten, in der Regel nicht gerechtfertigt, weil der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätig keiten umfasst (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2 016 vom 2 2. März 2017 E. 3.4.2). Ob ein Leidensabzug vorzunehmen oder von einem solchen abzusehen sei, ist eine Rechts- und keine Ermessensfrage. Diese Rechtsfrage ist im vorliegenden Fall klar zu verneinen. Da somit die Kriterien für einen Abzug vom Invalidenein kommen klarerweise fehlten und das Absehen von einem Abzug von 5 % bei einem Invaliditätsgrad von 41 % ohne Weiteres rentenwirksam war, kann nicht beanstandet werden, dass die IV-Stelle wegen zweifelloser Unrichtigkeit auf die Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 zurückgekommen ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_381/2017 vom 7. August 2017 E. 4.2.3). 5. 5.1 Eine Aufhebung des bisherigen Rentenanspruchs auf dem Weg einer Wieder erwägung setzt voraus, dass auch seither keine Invalidität eingetreten ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_252/2014 vom 1 7. Juni 2014 E. 3.2). Die s bleibt im Fol genden zu prüfen. 5.2 Es fehlen Anhaltspunkte und wird auch nicht geltend gemacht, dass sich der Sachverhalt in medizinischer und erwerblicher Hinsicht zwischen dem Erlass der Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 und demjenigen de s angefoch tenen Entscheids wesentlich verändert hat. 5.3 Die Beschwerdegegnerin setzte - wie gesagt - gestützt auf die LSE 2012 TA 1 Ziff. 41-43, ausgehend vom Lohn für Männer im Kompetenzniveau 2, ein Vali deneinkommen von Fr. 74'071.60 ( Fr. 5'874. -- : 40 x 41.7 x 12 x 1.008) fest. Ihr Abstellen auf die Tabellenlöhne ist nicht zu beanstanden, da - wie die Beschwer degegnerin zu Recht festhielt - die letzten Einkommen erhebliche Schwankungen auf wiesen ( Urk. 6/121) und sich die Lohnangaben der Y.___ in den Frage bö gen vom 1 5. November 2010 ( Fr. 73'400.-- im Jahr 2010 ) sowie vom 1 2. Feb - ruar 2013 ( Fr. 76'930.70 im Jahr 2012 ) als nicht gänzlich konsistent erweisen ( Urk. 6/11/ 3- 4, Urk. 6/31/3-4) und insbesondere von den effektiv ver abgabten Einkommen abweichen (etwa: Fr. 57'040.-- im Jahr 2010, Fr. 74'370.-- im Jahr 2012 ). Im Weiteren ist nicht nachvollziehbar, dass trotz Arbeitsun fähigkeit seit 1 1. Juli 2012 das Einkommen im selben Jahr höher gewesen sein soll als im Vorjahr ( Urk. 6/31/3). Das seitens der IV-Stelle ermittelte Validenein komme n von Fr. 74'071.60 zudem ist höher als der Durchschnittswert der beim letzten Arbeitgeber in den Jahren 2010 bis 2012 verdienten Jahreseinkommen von Fr. 67'531.-- gemäss IK-Auszug ( Urk. 6/121) und übersteigt auch das im Jahr 2011, mithin vor Eintritt der neuen Arbeitsunfähigkeit, verabgabte Einkommen von Fr. 74'048.-- ( Urk. 6/121). Nach dem Gesagten sind die V erhältnisse im Zeitpunkt der Rentenaufhebung mit der angefochtenen Wiedererwägungsverfügung vom 1 7. Mai 2019 massgeblich. Da die einschlägige Tabelle TA 1_tirage_skill_level der LSE 2018 erst am 21. April 2020 veröffentlicht wurde, mithin nach dem Verfügungszeitpunkt, kann nicht diese herangezogen werden (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 9C_414/2017 vom 21. September 2017 E. 4.2 sowie die Angaben auf www.bfs.admin.ch ). Wird vom standardisierten Monatslohn ( Vollzeitäquivalent basierend auf 4 1/3 Wochen à 40 Arbeitsstunden ) für Männer im Baugewerbe gemäss der LSE 2016 TA 1 _tirage_skill_level, Ziff. 41-43, Kompetenzniveau 2, von Fr. 5'911.-- ausge gangen, dieser Betrag auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit im Bau gewerbe im Jahr 2019 von 41,3 Stunden (Bundesamt für Statistik [BFS], Betriebs übliche Arbeitszeit nach Wirtschaftszweigen in Stunden pro Woche, im Internet abrufbar) hochgerechnet und an die Nominallohnentwicklung auf das Jahr 2019 hin (BFS, Schweizerischer Loh nindex nach Branche [Index Basis 2015 = 100; im Internet abrufbar], Nominalloh nindex Männer 2016 – 2019, T1.1.15, Bau gewerbe; 2016: 100,4; 2019: 102,2 ) angepasst, resultiert ein Valideneinkommen von Fr. 74'550.30 ( Fr. 5'911.-- x 12 : 40 x 41,3 : 100,4 x 102,2). 5. 4 L aut dem IK-Auszug verdiente der Beschwerdeführer im Rahmen des Arbe its verhältnisses mit der C.___ in den Jahren 2015 und 2016 rund Fr. 16'000. -- pro Jahr. Diese r Verdienst l iegt deutlich unter den früher erzielten Jahreseinkommen ( Urk. 6/121) und entspricht kaum einem Viertel des Validen einkommens. Der Beschwerdeführer übt die eher einfache n Arbeiten (Lötarbeiten und Bereitstellungen für Kleinteile) im Rahmen eines Beschäftigungspensums von höchstens 50 % aus ( Urk. 6/120/3). Selbst wenn er sein Beschäftigungspensum auf den medizinisch zumutbaren Grad von 70 % erhöh en könnte (vgl. die Urteil e des Bundesgerichts 9C_721/2010 vom 1 5. November 2010 E. 4.1.2, 8C_7/2014 vom 1 0. Juli 2014 E. 7.2 sowie 9C_720/2012 vom 1 1. Februar 2013 E. 2.3.2 ), kann entgegen seiner Ansicht ( Urk. 1 S. 11 f.) ohne Weiteres davon ausgegangen werden, dass er die ihm verbliebene Arbeitsfähigkeit damit nicht in zumutbarer Weise voll ausschöpft. M it dieser Beschäftigung erreicht er nämlich das gemäss den LSE-Tabellenlöhnen zumutbarerweise erzielbare Jahreseinkommen nicht annä hernd, wie nachfolgend aufzuzeigen ist. Deshalb kann der bei der C.___ erzielte Lohn nicht zur Ermittlung des Invalideneinkommens heran gezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3; 135 V 297 E. 5.2; 129 V 472 E. 4.2.1; 126 V 75 E. 3b/ aa ). Z ur Festsetzung des Invalideneinkommens ist ebenfalls auf die LSE-Tabellen l öhne abzustellen. Weil der Beschwerdeführer körperlich schwere Arbei ten, welche zum Tätigkeitsprofil seiner letzte n Anstellung als Elektromonteur bei der Y.___ gehörten, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausführen kann, ermittelte die IV-Stelle das Invalideneinkomme n anhand des Lohns (Zentral wert) für Hilfsa rbeiten mit dem niedrigsten Kompetenzniveau 1 (einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art). Grundsätzlich würde es sich aufgrund seiner beruflichen Kenntnisse und Erfahrungen anbieten, auf den höheren Tabellenlohn der LSE 2016 TA 1_tirage_skill_level Ziff. 41-43 für Männer im Baugewerbe mit dem Kompetenzniveau 1 oder sogar 2 abzustellen, da er auch bei leichteren Tätigkeiten auf seine Berufsausbildung zurückgreifen und diese lohnwirksam einsetzen kann. Da dies aber ohne Einfluss auf das Ergebnis bliebe, kann zu Gunsten des Beschwerdeführers mit der IV-Stelle vom Lohn für Männer im Kompetenzniveau 1 gemäss der LSE 2016 TA 1_tirage_skill_level, Total, von Fr. 5'340.-- aus gegangen werden. Unter Berück sichtigung der betriebsüblichen wöchentliche n Arbeitszeit im Jahr 2019 für sämt liche Branchen von 41,7 Stunden (Bundesamt für Statistik [BFS], Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschafts zweigen in Stunden pro Woche, im Internet abrufbar) und angepasst an die Nominallohnentwicklung auf das Jahr 2019 (BFS, Schwei zerischer Loh nindex nach Branche [Index Basis 2015 = 100; im Internet abruf bar], Nominalloh nindex Männer 2016 – 2019, T1.1.15, Total; 2016: 100,6; 2019: 102,4 ) sowie hoch ge rechnet auf ein Jahr, ergibt sich ein E inkommen von Fr. 67'998.70 ( Fr. 5'340. x 12 : 40 x 41,7 : 100,6 x 102,4). Angepasst an das laut den Sachverständigen des B.___ gesundheitlich zumutbare Beschäftigungs pensum von 70 % resultiert ein Jahreslohn von Fr. 4 7' 599. 1 0. Festzuhalten bleibt in diesem Zusammenhang, dass in Anbetracht der weiteren Erwägungen nicht näher erörtert werden muss, ob vorliegend effektiv von eine r Restarbeitsfähigkeit von lediglich 70 % auszu gehen ist oder ob es sich dabei um eine unbeachtliche Neubeurteilung des bereits durch die Z.___ -Gutachter eingeschätzten Sachverhaltes handelt. Wie bereits dargelegt, rechtfertigen die bereits mit dem eingeschränkten Beschäfti gungsgrad berücksichtigten psychischen Beeinträchtigungen sowie die Unfähigkeit, körperliche Schwerarbeiten zu verrichten, keinen leidensbedingten Abzug (vorstehend E. 4.3). Grundsätzlich ist ein Abzug vom Tabellenlohn vorzu nehmen, wenn ein Versicherter seine Arbeitsfähigkeit nicht vollschichtig umset zen kann, weil Teilzeitarbeit bei Männern statistisch gesehen vergleichsweise weniger gut entlöhnt wird als eine Vollzeittätigkeit. Allerdings muss dies stets mit Blick auf den konkreten Beschäftigungsgrad (vorliegend 7 0 % ) und die jeweils aktuellen Werte beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 2 2. März 2017 E. 3.2). Vorstehend hat sich ergeben, dass ein solcher Abzug nicht gerechtfertigt ist, wenn die Tabellenlöhne der LSE 2012 herangezogen werden (vorstehend E. 4.3). In der für das Jahr 2016 aktualisierten Tabelle (LSE 2016 Tabelle T 18) beläuft sich die Differenz bei Männern auf der untersten Stufe der beruflichen Stellung (ohne Kaderfunktion) im Vergleich zu einem Vollzeit pensum auf 4,16 % und im Vergleich zum Totalwert auf 4,02 % (Urteil des Bundes gerichts 9C_225/2019 vom 1 1. September 2019 E. 4.4.2 ). Es kann dahin gestellt bleiben, ob allein wegen dieser statistischen Lohndifferenz ein leidens bedingter Abzug vorzunehmen ist. Ein solcher betrüge höchstens 5 % (vgl. auch das Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 2 2. März 2017 E. 3.2 ), zumal weitere abzugsbegründende Umstände nicht ersichtlich sind, weshalb das Invali den einkommen mindestens Fr. 45'219.15 beträgt. 5.5 Wird dem Valideneinkommen von Fr. 74'550.30 bei Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs von 5 % ein Invalideneinkommen von Fr. 45'219.15 gegenübergestellt, resultiert bei einer invaliditätsbedingte n Erwerbseinbusse von Fr. 29'331.15 ein Invaliditätsgrad von 39,34 %. Bei der Bestimmung des Invali ditätsgrades ist gemäss den höchstrichterlichen Rundungsregeln nach den Regeln der Mathematik auf die nächste ganze Prozentzahl auf- oder abzurunden (BGE 130 V 121 E. 3.2-3). Dies ergibt ein en Invaliditätsgrad von 39 %, der unter der rentenerheblichen Grenze von 40 % lieg t. Deshalb ist nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle die Rente pro futuro ( Urk. 2 S. 4 und S. 5 oben) beziehungsweis e auf das Ende des der Zustellung folgenden Monats ( Urk. 2 S. 1) aufgehoben hat. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 6. Ausgangsgemäss gehen die Verfahrenskosten von Fr. 8 00.-- zulasten des unter liegenden Beschwerdeführers ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Rainer Deecke - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber FehrKlemmt

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2019.00450 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiber Klemmt Urteil vom 3 0. November 2020

IV.2019.00450

IV.2019.00450

IV.2019.00450 I. Kammer

I. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiber Klemmt

Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiber Klemmt

Urteil vom 3 0. November 2020

Urteil vom 3 0. November 2020 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Rainer Deecke

vertreten durch Rechtsanwalt Rainer Deecke schadenanwaelte AG

schadenanwaelte AG Industriestrasse 13c, 6300 Zug

Industriestrasse 13c, 6300 Zug gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1979, gelernter Elektromonteur ( Urk. 6/2/10), arbei te te zuletzt seit 1. Mai 2008 als Service Specialist bei der Y.___ ( Urk. 6/2/12, Urk. 6/11 ). Bei einem Autounfall am 2 8. April 201 0, bei dem ein nachfolgender Lenker auf sein stehendes Fahrzeug aufgefahren war ( Urk. 6/9/62), zog sich der Versicherte ein e Verletzung an der Halswirbelsäule zu (Urk. 6/ 9/122 ). Am 1 1. Oktober 2010 meldete er sich unter Hinweis auf Nacken-, Kopf- und Schul ter schmerzen, Konzentrationsprobleme, Schwindel, Übelkeit und verzerrte Wahrnehmung zum Bezug einer Rente der Invalidenversicherung an ( Urk. 6/3).

1.1 X.___, geboren 1979, gelernter Elektromonteur ( Urk. 6/2/10), arbei te te zuletzt seit 1. Mai 2008 als Service Specialist bei der Y.___ ( Urk. 6/2/12, Urk. 6/11 ). Bei einem Autounfall am 2 8. April 201 0, bei dem ein nachfolgender Lenker auf sein stehendes Fahrzeug aufgefahren war ( Urk. 6/9/62), zog sich der Versicherte ein e Verletzung an der Halswirbelsäule zu (Urk. 6/ 9/122 ). Am 1 1. Oktober 2010 meldete er sich unter Hinweis auf Nacken-, Kopf- und Schul ter schmerzen, Konzentrationsprobleme, Schwindel, Übelkeit und verzerrte Wahrnehmung zum Bezug einer Rente der Invalidenversicherung an ( Urk. 6/3). Mit Verfügung vom 9. Juni 2011 verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, den Anspruch des Versicherten auf berufliche Mass nahmen und eine Invalidenrente, da er seine Arbeitsfähigkeit an 1. Februar 2011 wieder erlangt habe ( Urk. 6/18). D er Versicherte nahm in der Folge seine Tätigkeit bei der bisherigen Arbeitgeberin wieder auf ( Urk. 6/31 /7 ; vgl. auch Urk. 6/29 ).

Mit Verfügung vom 9. Juni 2011 verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, den Anspruch des Versicherten auf berufliche Mass nahmen und eine Invalidenrente, da er seine Arbeitsfähigkeit an 1. Februar 2011 wieder erlangt habe ( Urk. 6/18). D er Versicherte nahm in der Folge seine Tätigkeit bei der bisherigen Arbeitgeberin wieder auf ( Urk. 6/31 /7 ; vgl. auch Urk. 6/29 ). 1.2 Infolge der am 1 1. Juli 2012 erneut aufgetretenen Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 6/ 25/3, Urk. 6/31/3 ) meldete sich der Versicherte am 2 7. Dezember 2012 unter Hinweis auf Nacken- und Kopfschmerzen nochmals zum Leistungsbezug an (Urk. 6/20). Die IV-Stelle veranlasste unter anderem eine Begutachtung in der Z.___ ( Expertise vom 2 9. Januar 2015, Urk. 6/88). Gestützt darauf wies s ie das Leistungsgesuch mit Verfügung vom 1 0. August 2015 wiederum ab ( Urk. 6/96). Im Auftrag des Versicherten erstattete Dr. med. A.___, Fachärztin Psychiatrie und Psychotherapie, am 1 8. August 2015 ihr Gutachten ( Urk. 6/98). Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich hiess die gegen die Verfügung vom 1 0. August 2015 erhobene Beschwerde in dem Sinne gut, als es die Sache zur weiteren medizinischen Abklärung an die IV-Stelle zurückwies (Prozess IV.2015.00975; Urteil vom 10. November 2016, Urk. 6/100).

1.2 Infolge der am 1 1. Juli 2012 erneut aufgetretenen Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 6/ 25/3, Urk. 6/31/3 ) meldete sich der Versicherte am 2 7. Dezember 2012 unter Hinweis auf Nacken- und Kopfschmerzen nochmals zum Leistungsbezug an (Urk. 6/20). Die IV-Stelle veranlasste unter anderem eine Begutachtung in der Z.___ ( Expertise vom 2 9. Januar 2015, Urk. 6/88). Gestützt darauf wies s ie das Leistungsgesuch mit Verfügung vom 1 0. August 2015 wiederum ab ( Urk. 6/96). Im Auftrag des Versicherten erstattete Dr. med. A.___, Fachärztin Psychiatrie und Psychotherapie, am 1 8. August 2015 ihr Gutachten ( Urk. 6/98). Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich hiess die gegen die Verfügung vom 1 0. August 2015 erhobene Beschwerde in dem Sinne gut, als es die Sache zur weiteren medizinischen Abklärung an die IV-Stelle zurückwies (Prozess IV.2015.00975; Urteil vom 10. November 2016, Urk. 6/100). 1.3 Daraufhin nahm die IV-Stelle Berichte der behandelnden Ärzte zu den Akten ( Urk. 6/107-108) und veranlasste am 3. Mai 2017 eine polydisziplinäre Begut achtung ( Urk. 6/112). Das Gutachten erstattete die B.___ am 1 3. November 2017 ( Urk. 6/120). Nach durchge führtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 6/125, Urk. 6/132, Urk. 6/135) sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 ( Urk. 6/139-141) ab Juli 2013 bei einem Invaliditätsgrad von 41 % eine Viertels r ente zu. Gegen beide Verfügungen erhob der Versicherte Beschwerde beim Sozialversiche rungs gericht des Kantons Zürich ( Urk. 6/142, Prozess IV.2018.00484; Urk. 6/ 143, Prozess IV.2018.00554 ). Nachdem die IV-Stelle in beiden Gerichts v erfahren eine reformatio in p eius beantragt hatte ( Urk. 6/144, Urk. 6/146), die beide n Prozesse vereinigt worden waren und das Sozialversiche rungsgericht den Versicherten auf die mögliche Schlechterstellung im Falle eines Urteils auf merksam gemacht hatte ( Urk. 6/147), zog d ies er seine Beschwerde zu rück. D er Prozess wurde mit Verfü gung des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 1 2. September 2018 als erledigt abgeschrieben ( Urk. 6/148, Prozess IV.2018.00484 ).

1.3 Daraufhin nahm die IV-Stelle Berichte der behandelnden Ärzte zu den Akten ( Urk. 6/107-108) und veranlasste am 3. Mai 2017 eine polydisziplinäre Begut achtung ( Urk. 6/112). Das Gutachten erstattete die B.___ am 1 3. November 2017 ( Urk. 6/120). Nach durchge führtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 6/125, Urk. 6/132, Urk. 6/135) sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 ( Urk. 6/139-141) ab Juli 2013 bei einem Invaliditätsgrad von 41 % eine Viertels r ente zu. Gegen beide Verfügungen erhob der Versicherte Beschwerde beim Sozialversiche rungs gericht des Kantons Zürich ( Urk. 6/142, Prozess IV.2018.00484; Urk. 6/ 143, Prozess IV.2018.00554 ). Nachdem die IV-Stelle in beiden Gerichts v erfahren eine reformatio in p eius beantragt hatte ( Urk. 6/144, Urk. 6/146), die beide n Prozesse vereinigt worden waren und das Sozialversiche rungsgericht den Versicherten auf die mögliche Schlechterstellung im Falle eines Urteils auf merksam gemacht hatte ( Urk. 6/147), zog d ies er seine Beschwerde zu rück. D er Prozess wurde mit Verfü gung des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 1 2. September 2018 als erledigt abgeschrieben ( Urk. 6/148, Prozess IV.2018.00484 ). 1.4 Aufgrund eine r interne n Stellungnahme ihres Rechtsdienstes vom 1 6. Dezember 2018 ( Urk. 6/154) verfügte die IV-Stelle – nach durchgeführtem Vorbescheidver fahren ( Urk. 6/155, Urk. 6/ 161, Urk. 6/164-165) – am 1 7. Mai 2019 die wiederer wägungsweise Aufhebung der Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018; sie hob die Viertelsrente auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf ( Urk. 6/168 = Urk. 2).

1.4 Aufgrund eine r interne n Stellungnahme ihres Rechtsdienstes vom 1 6. Dezember 2018 ( Urk. 6/154) verfügte die IV-Stelle – nach durchgeführtem Vorbescheidver fahren ( Urk. 6/155, Urk. 6/ 161, Urk. 6/164-165) – am 1 7. Mai 2019 die wiederer wägungsweise Aufhebung der Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018; sie hob die Viertelsrente auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf ( Urk. 6/168 = Urk. 2). 2. Dagegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Rainer Deecke, mit Eingabe vom 1 9. Juni 2019 Beschwerde mit dem Antrag, es sei die bisherige Vier telsrente zu bestätigen ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 1 6. Juli 2019 bean tragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 5), was dem Beschwer de führer am 1 7. Juli 2019 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 7).

2. Dagegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Rainer Deecke, mit Eingabe vom 1 9. Juni 2019 Beschwerde mit dem Antrag, es sei die bisherige Vier telsrente zu bestätigen ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 1 6. Juli 2019 bean tragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 5), was dem Beschwer de führer am 1 7. Juli 2019 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 7). Auf die weiteren Ausführungen der Parteien und die Akten ist, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, in den Erwägungen einzugehen.

Auf die weiteren Ausführungen der Parteien und die Akten ist, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, in den Erwägungen einzugehen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialv ersicherungsrechts [ATSG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialv ersicherungsrechts [ATSG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommens vergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothe tischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invali ditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).

1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommens vergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothe tischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invali ditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). 1.4 Unabhängig von einem materiellen Revisionsgrund ( Art. 17 Abs. 1 ATSG) kann die IV-Stelle auf formell rechtskräftige Verfügungen, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Überprüfung gebildet haben, zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn – was auf periodische Dauerleistungen regel mässig zutrifft (BGE 119 V 475 E. 1c mit Hinweisen) – ihre Berichtigung von erheb licher Bedeutung ist (Art. 53 Abs. 2 und 3 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2, 138 V 147 E. 2.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_819/2017 vom 13. Februar 2017 E. 2.2). Die Wiedererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Kor rektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2).

1.4 Unabhängig von einem materiellen Revisionsgrund ( Art. 17 Abs. 1 ATSG) kann die IV-Stelle auf formell rechtskräftige Verfügungen, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Überprüfung gebildet haben, zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn – was auf periodische Dauerleistungen regel mässig zutrifft (BGE 119 V 475 E. 1c mit Hinweisen) – ihre Berichtigung von erheb licher Bedeutung ist (Art. 53 Abs. 2 und 3 ATSG; BGE 141 V 405 E. 5.2, 138 V 147 E. 2.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_819/2017 vom 13. Februar 2017 E. 2.2). Die Wiedererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Kor rektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_121/2017 vom 5. Juli 2018 E. 8.2). Die Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG setzt voraus, dass kein vernünf tiger Zweifel an der Unrichtigkeit der Verfügung möglich, folglich nur dieser einzige Schluss denkbar ist. In diesem Sinne qualifiziert unrichtig ist eine Verfü gung, wenn eine Leistung aufgrund falscher Rechtsregeln beziehungsweise ohne oder in unrichtiger Anwendung der massgeblichen Bestimmungen zugesprochen wurde (BGE 141 V 405 E. 5.2, 140 V 77 E. 3.1 mit Hinweis). Soweit ermessens geprägte Teile der Anspruchsprüfung vor dem Hintergrund der Sach- und Rechts lage einschliesslich der Rechtspraxis im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungs zusprechung in vertretbarer Weise beurteilt worden sind, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus (BGE 141 V 405 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bu ndesgerichts 9C_766/2016 vom 3. April 2017 E. 1.1.2 mit Hinweisen).

Die Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG setzt voraus, dass kein vernünf tiger Zweifel an der Unrichtigkeit der Verfügung möglich, folglich nur dieser einzige Schluss denkbar ist. In diesem Sinne qualifiziert unrichtig ist eine Verfü gung, wenn eine Leistung aufgrund falscher Rechtsregeln beziehungsweise ohne oder in unrichtiger Anwendung der massgeblichen Bestimmungen zugesprochen wurde (BGE 141 V 405 E. 5.2, 140 V 77 E. 3.1 mit Hinweis). Soweit ermessens geprägte Teile der Anspruchsprüfung vor dem Hintergrund der Sach- und Rechts lage einschliesslich der Rechtspraxis im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungs zusprechung in vertretbarer Weise beurteilt worden sind, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus (BGE 141 V 405 E. 5.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bu ndesgerichts 9C_766/2016 vom 3. April 2017 E. 1.1.2 mit Hinweisen). 1.5 Bei Vorliegen der Voraussetzungen gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG für ein wieder erwägungsweises Zurückkommen auf eine formell rechtskräftige Verfügung gilt es grundsätzlich, mit Wirkung ex nunc et pro futuro einen rechtskonformen Zustand herzustellen (Art. 85 Abs. 2, Art. 88 bis Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung [ IVV ] ). Dabei ist – wie bei einer materiellen Revision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG – auf der Grundlage eines richtig und vollständig festge stellten Sachverhalts der Invaliditätsgrad im Zeitpunkt der Verfügung zu ermit teln (BGE 144 I 103 E. 4.4.1 mit Hinweisen, 141 V 9 E. 2.3).

1.5 Bei Vorliegen der Voraussetzungen gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG für ein wieder erwägungsweises Zurückkommen auf eine formell rechtskräftige Verfügung gilt es grundsätzlich, mit Wirkung ex nunc et pro futuro einen rechtskonformen Zustand herzustellen (Art. 85 Abs. 2, Art. 88 bis Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung [ IVV ] ). Dabei ist – wie bei einer materiellen Revision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG – auf der Grundlage eines richtig und vollständig festge stellten Sachverhalts der Invaliditätsgrad im Zeitpunkt der Verfügung zu ermit teln (BGE 144 I 103 E. 4.4.1 mit Hinweisen, 141 V 9 E. 2.3). 2.

2. 2.1 Die IV-Stelle begründete die wiedererwägungsweise Aufhebung der Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 und die Einstellung der Rente in der angefoch tenen Verfügung damit, sie habe nach der erneuten Anmeldung zum Leistungs - bezug am 2 7. Dezember 2012/ 3. Januar 2013 zu prüfen gehabt, ob seit der rechtskräftigen Rentenabweisung mit Verfügung vom 9. Juni 2011 eine an spruchs erhebliche Sachverhaltsänderung eingetreten sei. Im B.___ -Gutachten vom 1 3. November 2017 sei festgehalten worden, die attestierte 30%ige Arbeits un fähigkeit gelte ab April 201 0. Auf dieser Grundlage wäre ein Rentenanspruch mangels erheblicher Veränderung seit der letztmaligen Rentenabweisung zu ver neinen gewesen ( Urk. 2 S. 2 f. und 5 ).

2.1 Die IV-Stelle begründete die wiedererwägungsweise Aufhebung der Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 und die Einstellung der Rente in der angefoch tenen Verfügung damit, sie habe nach der erneuten Anmeldung zum Leistungs bezug am 2 7. Dezember 2012/ 3. Januar 2013 zu prüfen gehabt, ob seit der rechtskräftigen Rentenabweisung mit Verfügung vom 9. Juni 2011 eine an spruchs erhebliche Sachverhaltsänderung eingetreten sei. Im B.___ -Gutachten vom 1 3. November 2017 sei festgehalten worden, die attestierte 30%ige Arbeits un fähigkeit gelte ab April 201 0. Auf dieser Grundlage wäre ein Rentenanspruch mangels erheblicher Veränderung seit der letztmaligen Rentenabweisung zu ver neinen gewesen ( Urk. 2 S. 2 f. und 5 ). Und selbst wenn damals eine anspruchserhebliche Änderung des Gesundheits zustandes ausgewiesen gewesen wäre, hätte kein Rentenanspruch bestanden, weil der der Rentenzusprechung zugrunde liegende Einkommensvergleich zweifellos unrichtig sei. Bei der Festsetzung des Invalideneinkommens sei ein leidensbe dingter Abzug von 5 % berücksichtigt worden mit der Begründung, dass eine gewisse Fehleranfälligkeit sowie die Ermüdbarkeit lohnmindernd wirkten. Die im B.___ -Gutachten vom 1 3. November 2017 attestierte 30%ige Arbeitsfähigkeit sei indes gerade auch mit diesen Leistungseinschränkungen begründet worden. Eine doppelte Anrechnung desselben Gesichtspunkts bei der Beurteilung der medizi nischen Arbeitsfähigkeit und der Bemessung des leidensbedingten Abzugs sei nicht zulässig. Weitere Gründe, die einen Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigten, lägen nicht vor ( Urk. 2 S. 3 f. und 5 f. ).

Und selbst wenn damals eine anspruchserhebliche Änderung des Gesundheits zustandes ausgewiesen gewesen wäre, hätte kein Rentenanspruch bestanden, weil der der Rentenzusprechung zugrunde liegende Einkommensvergleich zweifellos unrichtig sei. Bei der Festsetzung des Invalideneinkommens sei ein leidensbe dingter Abzug von 5 % berücksichtigt worden mit der Begründung, dass eine gewisse Fehleranfälligkeit sowie die Ermüdbarkeit lohnmindernd wirkten. Die im B.___ -Gutachten vom 1 3. November 2017 attestierte 30%ige Arbeitsfähigkeit sei indes gerade auch mit diesen Leistungseinschränkungen begründet worden. Eine doppelte Anrechnung desselben Gesichtspunkts bei der Beurteilung der medizi nischen Arbeitsfähigkeit und der Bemessung des leidensbedingten Abzugs sei nicht zulässig. Weitere Gründe, die einen Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigten, lägen nicht vor ( Urk. 2 S. 3 f. und 5 f. ). Ferner sei bei der Festsetzung des Invalideneinkommens fälschlicher weise ledig lich auf die Löhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) für Hilfsarbeitertätigkeiten des niedrigsten Kompetenzniveaus abgestellt worden, obwohl dem Beschwerdeführer laut dem B.___ -Gutachten die bisherige Tätigkeit als Elektromonteur weiterhin mit einem 70%igen Arbeits pensum zumutbar gewesen sei. Es sei daher nicht gerechtfertigt gewesen, den Beschwerdeführer wie einen ungelernten Arbeiter zu behandeln. S owohl das Ein kommen ohne gesundheitliche Einschränkungen als auch dasjenige mit den Ein schränkungen wäre damals aufgrund derselben Tabellenlöhne zu bestimmen gewesen. Daraus hätte ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 30 % resul tiert ( Urk. 2 S. 4).

Ferner sei bei der Festsetzung des Invalideneinkommens fälschlicher weise ledig lich auf die Löhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) für Hilfsarbeitertätigkeiten des niedrigsten Kompetenzniveaus abgestellt worden, obwohl dem Beschwerdeführer laut dem B.___ -Gutachten die bisherige Tätigkeit als Elektromonteur weiterhin mit einem 70%igen Arbeits pensum zumutbar gewesen sei. Es sei daher nicht gerechtfertigt gewesen, den Beschwerdeführer wie einen ungelernten Arbeiter zu behandeln. S owohl das Ein kommen ohne gesundheitliche Einschränkungen als auch dasjenige mit den Ein schränkungen wäre damals aufgrund derselben Tabellenlöhne zu bestimmen gewesen. Daraus hätte ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 30 % resul tiert ( Urk. 2 S. 4). Die Zusprechung der Viertelsrente mit den Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 sei somit zweifellos unrichtig gewesen und die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung seien erfüllt. Für die Beurteilung des aktuellen Gesund heitszustandes und der Arbeitsunfähigkeit könne weiterhin auf das B.___ -Gut - achten vom 1 3. November 2017 abgestellt werden. Es habe keine Grundlage bestanden, einen Einkommensverg l eich vorzunehmen. D eshalb sei aktuell eben falls kein invalidisierender Gesundheitsschaden ausgewiesen. Die zu Unrecht zu ge sprochene Rente sei für die Zukunft auf zuheben ( Urk. 2 S. 4 f f. ; vgl. auch Urk. 5 ).

Die Zusprechung der Viertelsrente mit den Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 sei somit zweifellos unrichtig gewesen und die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung seien erfüllt. Für die Beurteilung des aktuellen Gesund heitszustandes und der Arbeitsunfähigkeit könne weiterhin auf das B.___ -Gut achten vom 1 3. November 2017 abgestellt werden. Es habe keine Grundlage bestanden, einen Einkommensverg l eich vorzunehmen. D eshalb sei aktuell eben falls kein invalidisierender Gesundheitsschaden ausgewiesen. Die zu Unrecht zu ge sprochene Rente sei für die Zukunft auf zuheben ( Urk. 2 S. 4 f f. ; vgl. auch Urk. 5 ). 2.2 Der Beschwerdeführer macht demgegenüber geltend, e ntgegen der Ansicht der IV-Stelle sei eine anspruchsrelevante Veränderung seit Erlass der ursprünglichen Verfügung vom 9. Juni 2011 gestützt auf das B.___ -Gutachten ausgewiesen ( Urk. 1 S. 4 f.). Sodann sei der gewährte leidensbedingte Abzug von 5 % nicht offen sichtlich unrichtig. D ie Höhe des Abzuges stelle eine typische Ermessens frage dar ; der gewährte Abzug von 5 % sei gering und mache beim Invaliditäts grad nur 3 % aus. Es werde bestritten, dass die Einschränkungen, welche vorlie gend mit dem leidensbedingten Abzug hätten berücksichtigt werden sollen, bereits in der medizinischen Arbeitsfähigkeitseinschätzung enthalten seien; diese hätten einzig beim qualitativen Anforderungsprofil Berücksichtigung gefunden, nicht hingegen bei der zeitlichen Präsenzfähigkeit und dem Leistungsvermögen ( Urk. 1 S. 9 f.).

2.2 Der Beschwerdeführer macht demgegenüber geltend, e ntgegen der Ansicht der IV-Stelle sei eine anspruchsrelevante Veränderung seit Erlass der ursprünglichen Verfügung vom 9. Juni 2011 gestützt auf das B.___ -Gutachten ausgewiesen ( Urk. 1 S. 4 f.). Sodann sei der gewährte leidensbedingte Abzug von 5 % nicht offen sichtlich unrichtig. D ie Höhe des Abzuges stelle eine typische Ermessens frage dar ; der gewährte Abzug von 5 % sei gering und mache beim Invaliditäts grad nur 3 % aus. Es werde bestritten, dass die Einschränkungen, welche vorlie gend mit dem leidensbedingten Abzug hätten berücksichtigt werden sollen, bereits in der medizinischen Arbeitsfähigkeitseinschätzung enthalten seien; diese hätten einzig beim qualitativen Anforderungsprofil Berücksichtigung gefunden, nicht hingegen bei der zeitlichen Präsenzfähigkeit und dem Leistungsvermögen ( Urk. 1 S. 9 f.). Bei der Bemessung des Invalideneinkommens anhand der LSE sei zu beachten, dass die Einstufung des Beschwerdeführers in die Kompetenzniveau s 1 oder 2 ebenfalls einen Ermessensentscheid darstelle. Seine aktuelle Tätigkeit könnte auch ein Ungelernter nach einer kürzeren Einarbeitungszeit erledigen. Auch der Lohn von Fr. 4'000.-- bis Fr. 5'000.--, den er in einem Vollzeitpensum bei der C.___ verdienen würde, belege, dass die jetzige Tätigkeit nicht in das Kompetenzniveau 2 falle. Er bewege sich im Rahmen des von der IV-Stelle ange nommenen Invalideneinkommens. Deshalb sei seine Einstufung in das Kompe tenzniveau 1 nicht offensichtlich unrichtig. Bei einer Wiedererwägung müsse auch das Valideneinkommen frei geprüft werden. Diesbezüglich wäre auf den Lohn von Fr. 81'180.--, den er im Jahr 2018 gemäss Bestätigung der Arbeitge berin vom 1 6. März 2018 hätte erzielen können, abzustellen. D er Invaliditätsgrad betr a ge auf jeden Fall mehr als 40 %, weshalb die Viertelsrente zu bestätigen sei ( Urk. 1 S. 13).

Bei der Bemessung des Invalideneinkommens anhand der LSE sei zu beachten, dass die Einstufung des Beschwerdeführers in die Kompetenzniveau s 1 oder 2 ebenfalls einen Ermessensentscheid darstelle. Seine aktuelle Tätigkeit könnte auch ein Ungelernter nach einer kürzeren Einarbeitungszeit erledigen. Auch der Lohn von Fr. 4'000.-- bis Fr. 5'000.--, den er in einem Vollzeitpensum bei der C.___ verdienen würde, belege, dass die jetzige Tätigkeit nicht in das Kompetenzniveau 2 falle. Er bewege sich im Rahmen des von der IV-Stelle ange nommenen Invalideneinkommens. Deshalb sei seine Einstufung in das Kompe tenzniveau 1 nicht offensichtlich unrichtig. Bei einer Wiedererwägung müsse auch das Valideneinkommen frei geprüft werden. Diesbezüglich wäre auf den Lohn von Fr. 81'180.--, den er im Jahr 2018 gemäss Bestätigung der Arbeitge berin vom 1 6. März 2018 hätte erzielen können, abzustellen. D er Invaliditätsgrad betr a ge auf jeden Fall mehr als 40 %, weshalb die Viertelsrente zu bestätigen sei ( Urk. 1 S. 13). 3.

3. 3.1 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 IVV eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Vorausset zungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver - gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Verände rung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in ana loger Weise wie be i einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2).

3.1 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 IVV eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Vorausset zungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Verände rung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in ana loger Weise wie be i einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Die ursprüngliche rentenverneinende Verfügung vom 9. Juni 2011 ( Urk. 6/18), welche in Bezug auf die Neuanmeldung vom 2 7. Dezember 2012 als Vergleichs basis heranzuziehen ist, stützte sich in medizinischer Hinsicht auf die Berichte von Dr. med. D.___, Fachärztin FMH für Allgemeinmedizin, vom 10. Nov ember 2010 ( Urk. 6 /10), 16. Februar 2011 ( Urk. 6 /13/5) und 24. März 2011 ( Urk. 6/14) und von Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Neurologie, vom 24. August 2010 ( Urk. 6 /9/9-11), in welchen ein Status nach Beschleunigungs trauma der Halswirbelsäule am 28. April 2010 diagnostiziert wurde. Das am 17. August 2010 erstellte MRI der Halswirbelsäule ergab leichte Chondrosen C4/5 und C5/6 ( Urk. 6 /9/13) und Dr. D.___ beschrieb am 10. November 2010 einen guten Verlauf unter Physiotherapie und Cranio - Sacral -The rapie ( Urk. 6 /10/1; vgl. auch Urk. 6 /12/4). Insbesondere wurde auf die - vom A rzt de s regionalen ärztlichen Dienste s (RAD) der Beschwerdegegnerin bestätigte ( Urk. 6/15/3) - Beurteilung von Dr. D.___ vom 16. Februar 2011 abgestellt, gemäss welcher seit dem 1. Februar 2011 wieder eine volle Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit bestand (vgl. das Feststellungsblatt für den Bes chluss vom 14. April 2011 [ Urk. 6 /15] sowie Urk. 6/13/5 ). Diese wurde durch den Beschwerdeführer bei der Y.___ auch realisiert ( Urk. 6/31/7), bis am 1 1. Juli 2012 eine neue Arbeitsunfähigkeit auftrat ( Urk. 6/31/3).

Die ursprüngliche rentenverneinende Verfügung vom 9. Juni 2011 ( Urk. 6/18), welche in Bezug auf die Neuanmeldung vom 2 7. Dezember 2012 als Vergleichs basis heranzuziehen ist, stützte sich in medizinischer Hinsicht auf die Berichte von Dr. med. D.___, Fachärztin FMH für Allgemeinmedizin, vom 10. Nov ember 2010 ( Urk. 6 /10), 16. Februar 2011 ( Urk. 6 /13/5) und 24. März 2011 ( Urk. 6/14) und von Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Neurologie, vom 24. August 2010 ( Urk. 6 /9/9-11), in welchen ein Status nach Beschleunigungs trauma der Halswirbelsäule am 28. April 2010 diagnostiziert wurde. Das am 17. August 2010 erstellte MRI der Halswirbelsäule ergab leichte Chondrosen C4/5 und C5/6 ( Urk. 6 /9/13) und Dr. D.___ beschrieb am 10. November 2010 einen guten Verlauf unter Physiotherapie und Cranio Sacral -The rapie ( Urk. 6 /10/1; vgl. auch Urk. 6 /12/4). Insbesondere wurde auf die - vom A rzt de s regionalen ärztlichen Dienste s (RAD) der Beschwerdegegnerin bestätigte ( Urk. 6/15/3) - Beurteilung von Dr. D.___ vom 16. Februar 2011 abgestellt, gemäss welcher seit dem 1. Februar 2011 wieder eine volle Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit bestand (vgl. das Feststellungsblatt für den Bes chluss vom 14. April 2011 [ Urk. 6 /15] sowie Urk. 6/13/5 ). Diese wurde durch den Beschwerdeführer bei der Y.___ auch realisiert ( Urk. 6/31/7), bis am 1 1. Juli 2012 eine neue Arbeitsunfähigkeit auftrat ( Urk. 6/31/3). 3.2 Die auf die Neuanmeldung vom 2 7. Dezember 2012 hin veranlassten medizi nischen Abklärungen wurden im Urteil des Sozialversicherungsgerichts vom 1 0. November 2016 dargestellt ( Urk. 6/100 E. 3) ; darauf wird verwiesen. Dazu erwog d as Gericht, dass sich der massgebende Sachverhalt aufgrund der damals aufliegenden Unterlagen nicht beurteilen lasse, weshalb die Sache zur weiteren Abklärung und neuem Entscheid an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde ( Urk. 6/100 E. 6).

3.2 Die auf die Neuanmeldung vom 2 7. Dezember 2012 hin veranlassten medizi nischen Abklärungen wurden im Urteil des Sozialversicherungsgerichts vom 1 0. November 2016 dargestellt ( Urk. 6/100 E. 3) ; darauf wird verwiesen. Dazu erwog d as Gericht, dass sich der massgebende Sachverhalt aufgrund der damals aufliegenden Unterlagen nicht beurteilen lasse, weshalb die Sache zur weiteren Abklärung und neuem Entscheid an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde ( Urk. 6/100 E. 6). Im in der Folge in Auftrag gegebenen B.___ -Gutachten vom 13. November 2017 wurden die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt (Urk. 6/120/10):

Im in der Folge in Auftrag gegebenen B.___ -Gutachten vom 13. November 2017 wurden die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt (Urk. 6/120/10): 1. Chronische Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Faktoren (ICD-10 F45.54)

1. Chronische Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Faktoren (ICD-10 F45.54) 2. Leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0)

2. Leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0) 3. Chronischer Kopfschmerz vom Spannungstyp (ICD-10 G44.2)

3. Chronischer Kopfschmerz vom Spannungstyp (ICD-10 G44.2) - mit Migräne-ähnlichen Symptomen in Phasen starker Schmerzen

mit Migräne-ähnlichen Symptomen in Phasen starker Schmerzen 4. Intermittierender, unsystematischer Schwindel (ICD-10 R42)

4. Intermittierender, unsystematischer Schwindel (ICD-10 R42) - ohne Hinweise auf peripher vestibuläre oder zentrale Ursache

ohne Hinweise auf peripher vestibuläre oder zentrale Ursache - mit somatoformer Komponente. mit somatoformer Komponente. Die Gutachter legten dar, in der Tätigkeit als Technical Assistant /Service Engineer bei der Y.___ habe der Beschwerdeführer Schaltarbeiten an V erteilern für Telefonieanschlüsse erledigen müssen. Wesentliche Bestandteile dieser Tätigkeit seien das Autofahren und das Besteigen von Bockleitern gewesen. Dabei habe der Beschwerdeführer meistens stehen müssen, gelegentlich habe er schwere Lasten von über 10 kg heben müssen. Die Anforderungen an die Konzentration seien hoch gewesen, an das Durchhaltevermögen, die Sorgfalt und das Auffassungs vermögen mittel. S eit August 2013 versehe er im Rahmen einer Teilzeitstelle als Allrounder bei der C.___ körperlich leichtere Arbeiten, nämlich Lötar beiten bei elektrischen Verdrahtungen sowie die Bereitstellung von Kleinteilen ( Urk. 6/120/ 2- 3 ; vgl. auch Urk. 6/11/3, Urk. 6/11/7). D ie chronische Schmerz störung und die leichte depressive Episode führten dazu, dass die Durchhalte-, Einstellungs - und Umstellungsfähigkeit massgeblich reduziert seien. Die Belast barkeit sowie der Kontakt zu Dritten seien im mittleren Grad beeinträchtigt. Auch die Selbstbehauptungsfähigkeit sei eingeschränkt, weshalb aus psychiatrischer Sicht die Leistungsfähigkeit als leicht- bis mittelgradig gestört erscheine. Aufgrund der degenerativen Veränderungen der Halswirbelsäule seien dem Beschwerde führer schwere körperliche Tätigkeiten sowie Überkopfarbeiten bezie hungsweise Arbeiten, welche mit starker Rotation oder Zwangshaltung en im Bereich der oberen Extremitäten einher gingen, wie die vom Beschwerdeführer beschriebenen Tätigkeiten als Y.___ -Mitarbeiter, nicht mehr zumutbar. Hin gegen seien körperlich leichte und mittelschwere Tätigkeiten uneingeschränkt möglich. Unter B erücksichtigung der Summe aller Einschränkungen mit einer Limitation bezüglich der Schnelligkeit, der Fehleranfälligkeit, der Adaptations fähigkeit und der Ermüdbarkeit sowie dem Erfordernis, Pausen einlegen zu können, bestehe s owohl in der aktuellen als auch in einer angepassten Tätigkeit eine 70% ige A rbeitsfähig keit ( Urk. 6/120/12-13). Zum retrospektiven Verlauf führten die Gutachter aus, die unter Ziffer 3.1 des Gutachtens erwähnten durch die behandelnden Ärzte attestierten Arbeitsunfähigkeiten (vgl. Urk. 6/120/6-7) seien plausibel und nicht anders zu beurteilen. Für die übrige Zeit gelte eine Arbeitsfähigkeit von 70 % s eit April 2010 ( Urk. 6/120/12 ).

Die Gutachter legten dar, in der Tätigkeit als Technical Assistant /Service Engineer bei der Y.___ habe der Beschwerdeführer Schaltarbeiten an V erteilern für Telefonieanschlüsse erledigen müssen. Wesentliche Bestandteile dieser Tätigkeit seien das Autofahren und das Besteigen von Bockleitern gewesen. Dabei habe der Beschwerdeführer meistens stehen müssen, gelegentlich habe er schwere Lasten von über 10 kg heben müssen. Die Anforderungen an die Konzentration seien hoch gewesen, an das Durchhaltevermögen, die Sorgfalt und das Auffassungs vermögen mittel. S eit August 2013 versehe er im Rahmen einer Teilzeitstelle als Allrounder bei der C.___ körperlich leichtere Arbeiten, nämlich Lötar beiten bei elektrischen Verdrahtungen sowie die Bereitstellung von Kleinteilen ( Urk. 6/120/ 2- 3 ; vgl. auch Urk. 6/11/3, Urk. 6/11/7). D ie chronische Schmerz störung und die leichte depressive Episode führten dazu, dass die Durchhalte-, Einstellungs - und Umstellungsfähigkeit massgeblich reduziert seien. Die Belast barkeit sowie der Kontakt zu Dritten seien im mittleren Grad beeinträchtigt. Auch die Selbstbehauptungsfähigkeit sei eingeschränkt, weshalb aus psychiatrischer Sicht die Leistungsfähigkeit als leicht- bis mittelgradig gestört erscheine. Aufgrund der degenerativen Veränderungen der Halswirbelsäule seien dem Beschwerde führer schwere körperliche Tätigkeiten sowie Überkopfarbeiten bezie hungsweise Arbeiten, welche mit starker Rotation oder Zwangshaltung en im Bereich der oberen Extremitäten einher gingen, wie die vom Beschwerdeführer beschriebenen Tätigkeiten als Y.___ -Mitarbeiter, nicht mehr zumutbar. Hin gegen seien körperlich leichte und mittelschwere Tätigkeiten uneingeschränkt möglich. Unter B erücksichtigung der Summe aller Einschränkungen mit einer Limitation bezüglich der Schnelligkeit, der Fehleranfälligkeit, der Adaptations fähigkeit und der Ermüdbarkeit sowie dem Erfordernis, Pausen einlegen zu können, bestehe s owohl in der aktuellen als auch in einer angepassten Tätigkeit eine 70% ige A rbeitsfähig keit ( Urk. 6/120/12-13). Zum retrospektiven Verlauf führten die Gutachter aus, die unter Ziffer 3.1 des Gutachtens erwähnten durch die behandelnden Ärzte attestierten Arbeitsunfähigkeiten (vgl. Urk. 6/120/6-7) seien plausibel und nicht anders zu beurteilen. Für die übrige Zeit gelte eine Arbeitsfähigkeit von 70 % s eit April 2010 ( Urk. 6/120/12 ). 3.3 Die Zusprechung d er Viertelsrente ab Juli 2013 mit den beiden Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 ( Urk. 6/139-141) basierte auf folgenden Erwägungen der IV-Stelle:

3.3 Die Zusprechung d er Viertelsrente ab Juli 2013 mit den beiden Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 ( Urk. 6/139-141) basierte auf folgenden Erwägungen der IV-Stelle: Gestützt auf das B.___ -Gutachten sei der Beschwerdeführer in der bisherigen Tätig keit als Elektromonteur bleibend zu 100 % arbeitsunfähig, da es sich hierbei gemäss dem Arbeitgeber b ericht vom 1 1. Februar 2013 um eine schwere Tätigkeit gehandelt habe (mit Heben und Tragen von Gewichten über 25 kg [ Urk. 6/11/7, Urk. 6/31 /5 ]). In einer leidensangepassten Tätigkeit sei er hingegen zu 70 % arbeitsfähig ( Urk. 6/123/5, Urk. 6/136/1). Am 1 0. Juli 2013 sei der Beschwerde führer in der angestammten Tätigkeit während eine s Jahr es durchschnittlich mehr als zu 40 % arbeitsunfähig gewesen, womit die Wartezeit in diesem Zeitpunkt abgelaufen sei ( Urk. 6/123/5-6). Die letzte Anstellung im Jahr 2012 liege bereits zu lange zurück; zudem wiesen die letzten Einkommen massive Schwankungen auf, und die Lohnangaben des Arbeitgebers in den ausgefüllten Fragebogen vom 1 5. November 2010 ( Fr. 73'400.--) sowie vom 1 2. Februar 2013 ( Fr. 76'930.70) sowie in den eingereichten Lohnausweisen widersprächen sich. Der Durch schnittswert der beim letzten Arbeitgeber in den Jahren 2010 bis 2012 verdienten Jahreseinkommen betrage gemäss dem individuellen AHV-Beitragskonto (IK) Fr. 67'531.--. Deshalb werde auf den Lohn (Zentralwert) für Elektroinstallatoren gemäss der LSE 2012 TA 1, Ziff. 41-43, Kompetenzniveau 2, abgestellt. Für das Jahr 2013 errechne sich auf dieser Basis ein Valideneinkommen von Fr. 74'071. 60 ( Fr. 5 ' 874. -- : 40 x 41,7 x 12 x 1.008 [ Urk. 6/122/1, Urk. 6/136/2, Urk. 6/137/2] ). Das Invalideneinkommen sei gestützt auf den Lohn (Zentralwert) für Hilfsarbeiter (LSE 2012 TA 1, Kompetenzniveau 1 Total) zu ermitteln. Das resultierende Ein kommen von Fr. 65'698.52 ( Fr. 5'210. -- : 40 x 41,7 x 12 x 1.008) sei auf das noch zumutbare Pensum von 70 % umzurechnen, s o dass ein Lohn von Fr. 49'989.-- resultiere.

Gestützt auf das B.___ -Gutachten sei der Beschwerdeführer in der bisherigen Tätig keit als Elektromonteur bleibend zu 100 % arbeitsunfähig, da es sich hierbei gemäss dem Arbeitgeber b ericht vom 1 1. Februar 2013 um eine schwere Tätigkeit gehandelt habe (mit Heben und Tragen von Gewichten über 25 kg [ Urk. 6/11/7, Urk. 6/31 /5 ]). In einer leidensangepassten Tätigkeit sei er hingegen zu 70 % arbeitsfähig ( Urk. 6/123/5, Urk. 6/136/1). Am 1 0. Juli 2013 sei der Beschwerde führer in der angestammten Tätigkeit während eine s Jahr es durchschnittlich mehr als zu 40 % arbeitsunfähig gewesen, womit die Wartezeit in diesem Zeitpunkt abgelaufen sei ( Urk. 6/123/5-6). Die letzte Anstellung im Jahr 2012 liege bereits zu lange zurück; zudem wiesen die letzten Einkommen massive Schwankungen auf, und die Lohnangaben des Arbeitgebers in den ausgefüllten Fragebogen vom 1 5. November 2010 ( Fr. 73'400.--) sowie vom 1 2. Februar 2013 ( Fr. 76'930.70) sowie in den eingereichten Lohnausweisen widersprächen sich. Der Durch schnittswert der beim letzten Arbeitgeber in den Jahren 2010 bis 2012 verdienten Jahreseinkommen betrage gemäss dem individuellen AHV-Beitragskonto (IK) Fr. 67'531.--. Deshalb werde auf den Lohn (Zentralwert) für Elektroinstallatoren gemäss der LSE 2012 TA 1, Ziff. 41-43, Kompetenzniveau 2, abgestellt. Für das Jahr 2013 errechne sich auf dieser Basis ein Valideneinkommen von Fr. 74'071. 60 ( Fr. 5 ' 874. -- : 40 x 41,7 x 12 x 1.008 [ Urk. 6/122/1, Urk. 6/136/2, Urk. 6/137/2] ). Das Invalideneinkommen sei gestützt auf den Lohn (Zentralwert) für Hilfsarbeiter (LSE 2012 TA 1, Kompetenzniveau 1 Total) zu ermitteln. Das resultierende Ein kommen von Fr. 65'698.52 ( Fr. 5'210. -- : 40 x 41,7 x 12 x 1.008) sei auf das noch zumutbare Pensum von 70 % umzurechnen, s o dass ein Lohn von Fr. 49'989.-- resultiere. Zusätzlich sei ein leidensbedingter Abzug von 5 % zu berücksichtigen, weil eine gewisse Fehleranfälligkeit und Ermüdbarkeit beziehungsweise das notwendige Verständnis des Arbeitgebers für das Leiden lohnmindernd wirkten. Da der Arbeit geber in dieser Hinsicht aber keine massiven Zugeständnisse machen müsse, müsse kein zusätzlicher Abzug berücksichtigt werden. Auf diese Weise errechne sich ein Invalideneinkommen von Fr. 43'689.5 0. Bei einer Erwerbsein busse von Fr. 30'382.10 ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 41 % ( Urk. 6/122/1, Urk. 6/136/2-3).

Zusätzlich sei ein leidensbedingter Abzug von 5 % zu berücksichtigen, weil eine gewisse Fehleranfälligkeit und Ermüdbarkeit beziehungsweise das notwendige Verständnis des Arbeitgebers für das Leiden lohnmindernd wirkten. Da der Arbeit geber in dieser Hinsicht aber keine massiven Zugeständnisse machen müsse, müsse kein zusätzlicher Abzug berücksichtigt werden. Auf diese Weise errechne sich ein Invalideneinkommen von Fr. 43'689.5 0. Bei einer Erwerbsein busse von Fr. 30'382.10 ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 41 % ( Urk. 6/122/1, Urk. 6/136/2-3). Diese Verfügung erwuchs in Rechtskraft, nachdem das Gericht eine mögliche Schlechterstellung in Aussicht gestellt und der Beschwerdeführer darauf seine Beschwerde zurückgezogen hatte ( Urk. 6/147-148).

Diese Verfügung erwuchs in Rechtskraft, nachdem das Gericht eine mögliche Schlechterstellung in Aussicht gestellt und der Beschwerdeführer darauf seine Beschwerde zurückgezogen hatte ( Urk. 6/147-148). 4.

4. 4.1 Die im Rahmen der Neuanmeldung vom 2 7. Dezember 2012 entscheidende Frage, ob sich seit dem Erlass der rentenverneinenden Verfügung vom 9. Juni 2011 eine massgebliche Sachver halts änderung ergeben hat ( Art. 17 Abs. 1 ATSG), themati sierte die Beschwerdegegnerin i n den Entscheiden vom 1 8. April und 2 4. Mai 20 1 8 nicht. Vielmehr prüfte sie das neue Gesuch stillschweigend allein unter dem Blickwinkel einer erstmaligen Anmeldung. Allerdings ist dies ohne Bindung an frühere Beurteilungen nur statthaft, wenn ein Revisionsgrund vor liegt (BGE 141 V 9 E. 2.3).

4.1 Die im Rahmen der Neuanmeldung vom 2 7. Dezember 2012 entscheidende Frage, ob sich seit dem Erlass der rentenverneinenden Verfügung vom 9. Juni 2011 eine massgebliche Sachver halts änderung ergeben hat ( Art. 17 Abs. 1 ATSG), themati sierte die Beschwerdegegnerin i n den Entscheiden vom 1 8. April und 2 4. Mai 20 1 8 nicht. Vielmehr prüfte sie das neue Gesuch stillschweigend allein unter dem Blickwinkel einer erstmaligen Anmeldung. Allerdings ist dies ohne Bindung an frühere Beurteilungen nur statthaft, wenn ein Revisionsgrund vor liegt (BGE 141 V 9 E. 2.3). Ob die den rentenzusprechenden Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 implizite zugrunde gelegte Annahme, dass sich der Gesundheitszustand seit der Rentenabweisung mit Verfügung vom 9. Juni 2011 erheblich geändert habe und ein Rentenanspruch entstanden ist, im wi e dererwägungsrechtliche n Sinn offen sichtlich unrichtig ist, wie die IV-Stelle im hier angefochtenen Entscheid aus führte ( Urk. 2 S. 2-4), ist mit Blick auf die von den B.___ -Gutachten festgehaltene, seit April 2010 geltende Arbeits fähigkeit von 7 0 % ( Urk. 6/120/12) zumindest fraglich. Zudem haben sich die Sachverständigen des B.___ zur gesundheitlichen Veränderung gar nicht geäussert, weshalb dem Gutachten für die Belange der Rentenrevision von vornherein kein genügender Beweiswert zukommen k ann (Urteil des Bundesgerichts 8C_322/2018 vom 1 2. Dezember 2018 E. 2.3).

Ob die den rentenzusprechenden Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 implizite zugrunde gelegte Annahme, dass sich der Gesundheitszustand seit der Rentenabweisung mit Verfügung vom 9. Juni 2011 erheblich geändert habe und ein Rentenanspruch entstanden ist, im wi e dererwägungsrechtliche n Sinn offen sichtlich unrichtig ist, wie die IV-Stelle im hier angefochtenen Entscheid aus führte ( Urk. 2 S. 2-4), ist mit Blick auf die von den B.___ -Gutachten festgehaltene, seit April 2010 geltende Arbeits fähigkeit von 7 0 % ( Urk. 6/120/12) zumindest fraglich. Zudem haben sich die Sachverständigen des B.___ zur gesundheitlichen Veränderung gar nicht geäussert, weshalb dem Gutachten für die Belange der Rentenrevision von vornherein kein genügender Beweiswert zukommen k ann (Urteil des Bundesgerichts 8C_322/2018 vom 1 2. Dezember 2018 E. 2.3). Aufgrund der nachfolgenden Erwägungen betreffend die von der Beschwerde gegnerin vorgenommene Wiedererwägung kann diese Frage indes offen bleiben.

Aufgrund der nachfolgenden Erwägungen betreffend die von der Beschwerde gegnerin vorgenommene Wiedererwägung kann diese Frage indes offen bleiben. 4.2 Aus dem B.___ -Gutachten vom 13. November 2017 ergibt sich klar, dass der Beschwerdeführer unter Berücksichtigung der Summe aller psychischen Beein trächtigungen mit Einschränkungen bezüglich der Schnelligkeit, der Fehleranfäl ligkeit, der Adaptationsfähigkeit und der Ermüdbarkeit sowie dem Erfordernis, Pausen einlegen zu können, in körperlich leichten und mittelschweren Tätig keiten zu 70 % arbeits - und leistungs fähig ist. K örperlich schwere Tätigkeiten und Überkopfarbeiten sowie Arbeiten, welche mit starker Rotation oder Zwangs haltungen im Bereich der oberen Extremitäten einher gehen, und welche im Rah men der Tätigkeit als Elektromonteur bei der Y.___ nötig war en, kann er nicht mehr ausführen. Diese Zumutbarkeitsbeurteilung stellte der Beschwerdeführer nicht in Abrede.

4.2 Aus dem B.___ -Gutachten vom 13. November 2017 ergibt sich klar, dass der Beschwerdeführer unter Berücksichtigung der Summe aller psychischen Beein trächtigungen mit Einschränkungen bezüglich der Schnelligkeit, der Fehleranfäl ligkeit, der Adaptationsfähigkeit und der Ermüdbarkeit sowie dem Erfordernis, Pausen einlegen zu können, in körperlich leichten und mittelschweren Tätig keiten zu 70 % arbeits - und leistungs fähig ist. K örperlich schwere Tätigkeiten und Überkopfarbeiten sowie Arbeiten, welche mit starker Rotation oder Zwangs haltungen im Bereich der oberen Extremitäten einher gehen, und welche im Rah men der Tätigkeit als Elektromonteur bei der Y.___ nötig war en, kann er nicht mehr ausführen. Diese Zumutbarkeitsbeurteilung stellte der Beschwerdeführer nicht in Abrede. 4.3 Davon ausgehend berücksichtigte die IV-Stelle i n den Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 bei der Ermittlung des Invalideneinkommens einen leidens bedingten Abzug vom LSE-Tabellenlohn von 5 %. Dem lag die Überlegung zu grunde, zusätzlich zur medizinisch-theoretischen Arbeitsunfähigkeit von 30 % seien eine gewisse Fehleranfälligkeit und Ermüdbarkeit als lohnmindernde Fak toren zu berücksichtigen ( Urk. 6/122/1, Urk. 6/136/2-3). Die B.___ -Gutachter wiesen indes ausdrücklich darauf hin, die von ihnen attestierte 70%ige Arbeits fähigkeit berücksichtige sämtliche Einschränkungen, insbesondere auch die Ermüdbarkeit mit der Notwendigkeit, Pausen einlegen zu können, sowie die erhöhte Fehleranfälligkeit. Diese Faktoren waren also bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthalten, und zwar – entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ( Urk. 1 S. 9 f.) – sowohl beim qualitativen Anforderungs profil als auch bei der Würdigung der zeitlichen Präsenzfähigkeit und des Leis tungsvermögens ( Urk. 6/120/12-13). Deshalb dürfen sie nicht auch noch in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen (Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 2 2. März 2017 E. 3.1 mit Hinweis). Die Vornahme eines lei densbedingten Abzugs mit dieser Begründung war offensichtlich unrichtig.

4.3 Davon ausgehend berücksichtigte die IV-Stelle i n den Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 bei der Ermittlung des Invalideneinkommens einen leidens bedingten Abzug vom LSE-Tabellenlohn von 5 %. Dem lag die Überlegung zu grunde, zusätzlich zur medizinisch-theoretischen Arbeitsunfähigkeit von 30 % seien eine gewisse Fehleranfälligkeit und Ermüdbarkeit als lohnmindernde Fak toren zu berücksichtigen ( Urk. 6/122/1, Urk. 6/136/2-3). Die B.___ -Gutachter wiesen indes ausdrücklich darauf hin, die von ihnen attestierte 70%ige Arbeits fähigkeit berücksichtige sämtliche Einschränkungen, insbesondere auch die Ermüdbarkeit mit der Notwendigkeit, Pausen einlegen zu können, sowie die erhöhte Fehleranfälligkeit. Diese Faktoren waren also bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthalten, und zwar – entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ( Urk. 1 S. 9 f.) – sowohl beim qualitativen Anforderungs profil als auch bei der Würdigung der zeitlichen Präsenzfähigkeit und des Leis tungsvermögens ( Urk. 6/120/12-13). Deshalb dürfen sie nicht auch noch in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen (Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 2 2. März 2017 E. 3.1 mit Hinweis). Die Vornahme eines lei densbedingten Abzugs mit dieser Begründung war offensichtlich unrichtig. Sodann vermag Teilzeitarbeit für männliche Versicherte ohne Kaderfunktion mit einem Beschäftigungspensum von 70 % keinen Abzug vom Tabellenlohn zu recht fertigen, wenn wie hier die Tabellenlöhne der LSE 2012 herangezogen werden, da zwischen dem Durchschnittslohn gemäss LSE 2012 bei einem Teil zeitpensum von 50-74 % und demjenigen bei einem Vollzeitpensum kein wesent licher Unterschied besteht (Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 2 2. März 2017 E. 3.2 unter Hinweis auf den Anhang des IV-Rundschreibens Nr. 328 des Bundesamtes für Sozialversicherungen vom 2 2. Oktober 2014). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ( Urk. 1 S. 8 f.) war dieses im Jahr 2017 ergangene Bundesgerichtsurteil beim Erlass der Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 zu beachten. Rechtsprechungsgemäss ist sodann ein leidensbedingte r Abzug von 5 % - ein höherer Abzug wird zu Recht von keiner Seite diskutiert - wegen der gesundheitlich bedingten Unmöglichkeit, weiterhin körperlich schwere Tätig keiten zu verrichten, in der Regel nicht gerechtfertigt, weil der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätig keiten umfasst (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2 016 vom 2 2. März 2017 E. 3.4.2).

Sodann vermag Teilzeitarbeit für männliche Versicherte ohne Kaderfunktion mit einem Beschäftigungspensum von 70 % keinen Abzug vom Tabellenlohn zu recht fertigen, wenn wie hier die Tabellenlöhne der LSE 2012 herangezogen werden, da zwischen dem Durchschnittslohn gemäss LSE 2012 bei einem Teil zeitpensum von 50-74 % und demjenigen bei einem Vollzeitpensum kein wesent licher Unterschied besteht (Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 2 2. März 2017 E. 3.2 unter Hinweis auf den Anhang des IV-Rundschreibens Nr. 328 des Bundesamtes für Sozialversicherungen vom 2 2. Oktober 2014). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ( Urk. 1 S. 8 f.) war dieses im Jahr 2017 ergangene Bundesgerichtsurteil beim Erlass der Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 zu beachten. Rechtsprechungsgemäss ist sodann ein leidensbedingte r Abzug von 5 % - ein höherer Abzug wird zu Recht von keiner Seite diskutiert - wegen der gesundheitlich bedingten Unmöglichkeit, weiterhin körperlich schwere Tätig keiten zu verrichten, in der Regel nicht gerechtfertigt, weil der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätig keiten umfasst (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2 016 vom 2 2. März 2017 E. 3.4.2). Ob ein Leidensabzug vorzunehmen oder von einem solchen abzusehen sei, ist eine Rechts- und keine Ermessensfrage. Diese Rechtsfrage ist im vorliegenden Fall klar zu verneinen. Da somit die Kriterien für einen Abzug vom Invalidenein kommen klarerweise fehlten und das Absehen von einem Abzug von 5 % bei einem Invaliditätsgrad von 41 % ohne Weiteres rentenwirksam war, kann nicht beanstandet werden, dass die IV-Stelle wegen zweifelloser Unrichtigkeit auf die Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 zurückgekommen ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_381/2017 vom 7. August 2017 E. 4.2.3).

Ob ein Leidensabzug vorzunehmen oder von einem solchen abzusehen sei, ist eine Rechts- und keine Ermessensfrage. Diese Rechtsfrage ist im vorliegenden Fall klar zu verneinen. Da somit die Kriterien für einen Abzug vom Invalidenein kommen klarerweise fehlten und das Absehen von einem Abzug von 5 % bei einem Invaliditätsgrad von 41 % ohne Weiteres rentenwirksam war, kann nicht beanstandet werden, dass die IV-Stelle wegen zweifelloser Unrichtigkeit auf die Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 zurückgekommen ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_381/2017 vom 7. August 2017 E. 4.2.3). 5.

5. 5.1 Eine Aufhebung des bisherigen Rentenanspruchs auf dem Weg einer Wieder erwägung setzt voraus, dass auch seither keine Invalidität eingetreten ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_252/2014 vom 1 7. Juni 2014 E. 3.2). Die s bleibt im Fol genden zu prüfen.

5.1 Eine Aufhebung des bisherigen Rentenanspruchs auf dem Weg einer Wieder erwägung setzt voraus, dass auch seither keine Invalidität eingetreten ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_252/2014 vom 1 7. Juni 2014 E. 3.2). Die s bleibt im Fol genden zu prüfen. 5.2 Es fehlen Anhaltspunkte und wird auch nicht geltend gemacht, dass sich der Sachverhalt in medizinischer und erwerblicher Hinsicht zwischen dem Erlass der Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 und demjenigen de s angefoch tenen Entscheids wesentlich verändert hat.

5.2 Es fehlen Anhaltspunkte und wird auch nicht geltend gemacht, dass sich der Sachverhalt in medizinischer und erwerblicher Hinsicht zwischen dem Erlass der Verfügungen vom 1 8. April und 2 4. Mai 2018 und demjenigen de s angefoch tenen Entscheids wesentlich verändert hat. 5.3 Die Beschwerdegegnerin setzte - wie gesagt - gestützt auf die LSE 2012 TA 1 Ziff. 41-43, ausgehend vom Lohn für Männer im Kompetenzniveau 2, ein Vali deneinkommen von Fr. 74'071.60 ( Fr. 5'874. -- : 40 x 41.7 x 12 x 1.008) fest. Ihr Abstellen auf die Tabellenlöhne ist nicht zu beanstanden, da - wie die Beschwer degegnerin zu Recht festhielt - die letzten Einkommen erhebliche Schwankungen auf wiesen ( Urk. 6/121) und sich die Lohnangaben der Y.___ in den Frage bö gen vom 1 5. November 2010 ( Fr. 73'400.-- im Jahr 2010 ) sowie vom 1 2. Feb - ruar 2013 ( Fr. 76'930.70 im Jahr 2012 ) als nicht gänzlich konsistent erweisen ( Urk. 6/11/ 3- 4, Urk. 6/31/3-4) und insbesondere von den effektiv ver abgabten Einkommen abweichen (etwa: Fr. 57'040.-- im Jahr 2010, Fr. 74'370.-- im Jahr 2012 ). Im Weiteren ist nicht nachvollziehbar, dass trotz Arbeitsun fähigkeit seit 1 1. Juli 2012 das Einkommen im selben Jahr höher gewesen sein soll als im Vorjahr ( Urk. 6/31/3). Das seitens der IV-Stelle ermittelte Validenein komme n von Fr. 74'071.60 zudem ist höher als der Durchschnittswert der beim letzten Arbeitgeber in den Jahren 2010 bis 2012 verdienten Jahreseinkommen von Fr. 67'531.-- gemäss IK-Auszug ( Urk. 6/121) und übersteigt auch das im Jahr 2011, mithin vor Eintritt der neuen Arbeitsunfähigkeit, verabgabte Einkommen von Fr. 74'048.-- ( Urk. 6/121).

5.3 Die Beschwerdegegnerin setzte - wie gesagt - gestützt auf die LSE 2012 TA 1 Ziff. 41-43, ausgehend vom Lohn für Männer im Kompetenzniveau 2, ein Vali deneinkommen von Fr. 74'071.60 ( Fr. 5'874. -- : 40 x 41.7 x 12 x 1.008) fest. Ihr Abstellen auf die Tabellenlöhne ist nicht zu beanstanden, da - wie die Beschwer degegnerin zu Recht festhielt - die letzten Einkommen erhebliche Schwankungen auf wiesen ( Urk. 6/121) und sich die Lohnangaben der Y.___ in den Frage bö gen vom 1 5. November 2010 ( Fr. 73'400.-- im Jahr 2010 ) sowie vom 1 2. Feb ruar 2013 ( Fr. 76'930.70 im Jahr 2012 ) als nicht gänzlich konsistent erweisen ( Urk. 6/11/ 3- 4, Urk. 6/31/3-4) und insbesondere von den effektiv ver abgabten Einkommen abweichen (etwa: Fr. 57'040.-- im Jahr 2010, Fr. 74'370.-- im Jahr 2012 ). Im Weiteren ist nicht nachvollziehbar, dass trotz Arbeitsun fähigkeit seit 1 1. Juli 2012 das Einkommen im selben Jahr höher gewesen sein soll als im Vorjahr ( Urk. 6/31/3). Das seitens der IV-Stelle ermittelte Validenein komme n von Fr. 74'071.60 zudem ist höher als der Durchschnittswert der beim letzten Arbeitgeber in den Jahren 2010 bis 2012 verdienten Jahreseinkommen von Fr. 67'531.-- gemäss IK-Auszug ( Urk. 6/121) und übersteigt auch das im Jahr 2011, mithin vor Eintritt der neuen Arbeitsunfähigkeit, verabgabte Einkommen von Fr. 74'048.-- ( Urk. 6/121). Nach dem Gesagten sind die V erhältnisse im Zeitpunkt der Rentenaufhebung mit der angefochtenen Wiedererwägungsverfügung vom 1 7. Mai 2019 massgeblich. Da die einschlägige Tabelle TA 1_tirage_skill_level der LSE 2018 erst am 21. April 2020 veröffentlicht wurde, mithin nach dem Verfügungszeitpunkt, kann nicht diese herangezogen werden (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 9C_414/2017 vom 21. September 2017 E. 4.2 sowie die Angaben auf www.bfs.admin.ch ). Wird vom standardisierten Monatslohn ( Vollzeitäquivalent basierend auf 4 1/3 Wochen à 40 Arbeitsstunden ) für Männer im Baugewerbe gemäss der LSE 2016 TA 1 _tirage_skill_level, Ziff. 41-43, Kompetenzniveau 2, von Fr. 5'911.-- ausge gangen, dieser Betrag auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit im Bau gewerbe im Jahr 2019 von 41,3 Stunden (Bundesamt für Statistik [BFS], Betriebs übliche Arbeitszeit nach Wirtschaftszweigen in Stunden pro Woche, im Internet abrufbar) hochgerechnet und an die Nominallohnentwicklung auf das Jahr 2019 hin (BFS, Schweizerischer Loh nindex nach Branche [Index Basis 2015 = 100; im Internet abrufbar], Nominalloh nindex Männer 2016 – 2019, T1.1.15, Bau gewerbe; 2016: 100,4; 2019: 102,2 ) angepasst, resultiert ein Valideneinkommen von Fr. 74'550.30 ( Fr. 5'911.-- x 12 : 40 x 41,3 : 100,4 x 102,2).

Nach dem Gesagten sind die V erhältnisse im Zeitpunkt der Rentenaufhebung mit der angefochtenen Wiedererwägungsverfügung vom 1 7. Mai 2019 massgeblich. Da die einschlägige Tabelle TA 1_tirage_skill_level der LSE 2018 erst am 21. April 2020 veröffentlicht wurde, mithin nach dem Verfügungszeitpunkt, kann nicht diese herangezogen werden (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 9C_414/2017 vom 21. September 2017 E. 4.2 sowie die Angaben auf www.bfs.admin.ch ). Wird vom standardisierten Monatslohn ( Vollzeitäquivalent basierend auf 4 1/3 Wochen à 40 Arbeitsstunden ) für Männer im Baugewerbe gemäss der LSE 2016 TA 1 _tirage_skill_level, Ziff. 41-43, Kompetenzniveau 2, von Fr. 5'911.-- ausge gangen, dieser Betrag auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit im Bau gewerbe im Jahr 2019 von 41,3 Stunden (Bundesamt für Statistik [BFS], Betriebs übliche Arbeitszeit nach Wirtschaftszweigen in Stunden pro Woche, im Internet abrufbar) hochgerechnet und an die Nominallohnentwicklung auf das Jahr 2019 hin (BFS, Schweizerischer Loh nindex nach Branche [Index Basis 2015 = 100; im Internet abrufbar], Nominalloh nindex Männer 2016 – 2019, T1.1.15, Bau gewerbe; 2016: 100,4; 2019: 102,2 ) angepasst, resultiert ein Valideneinkommen von Fr. 74'550.30 ( Fr. 5'911.-- x 12 : 40 x 41,3 : 100,4 x 102,2). 5. 4 L aut dem IK-Auszug verdiente der Beschwerdeführer im Rahmen des Arbe its verhältnisses mit der C.___ in den Jahren 2015 und 2016 rund Fr. 16'000. -- pro Jahr. Diese r Verdienst l iegt deutlich unter den früher erzielten Jahreseinkommen ( Urk. 6/121) und entspricht kaum einem Viertel des Validen einkommens. Der Beschwerdeführer übt die eher einfache n Arbeiten (Lötarbeiten und Bereitstellungen für Kleinteile) im Rahmen eines Beschäftigungspensums von höchstens 50 % aus ( Urk. 6/120/3). Selbst wenn er sein Beschäftigungspensum auf den medizinisch zumutbaren Grad von 70 % erhöh en könnte (vgl. die Urteil e des Bundesgerichts 9C_721/2010 vom 1 5. November 2010 E. 4.1.2, 8C_7/2014 vom 1 0. Juli 2014 E. 7.2 sowie 9C_720/2012 vom 1 1. Februar 2013 E. 2.3.2 ), kann entgegen seiner Ansicht ( Urk. 1 S. 11 f.) ohne Weiteres davon ausgegangen werden, dass er die ihm verbliebene Arbeitsfähigkeit damit nicht in zumutbarer Weise voll ausschöpft. M it dieser Beschäftigung erreicht er nämlich das gemäss den LSE-Tabellenlöhnen zumutbarerweise erzielbare Jahreseinkommen nicht annä hernd, wie nachfolgend aufzuzeigen ist. Deshalb kann der bei der C.___ erzielte Lohn nicht zur Ermittlung des Invalideneinkommens heran gezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3; 135 V 297 E. 5.2; 129 V 472 E. 4.2.1; 126 V 75 E. 3b/ aa ).

5. 4 L aut dem IK-Auszug verdiente der Beschwerdeführer im Rahmen des Arbe its verhältnisses mit der C.___ in den Jahren 2015 und 2016 rund Fr. 16'000. -- pro Jahr. Diese r Verdienst l iegt deutlich unter den früher erzielten Jahreseinkommen ( Urk. 6/121) und entspricht kaum einem Viertel des Validen einkommens. Der Beschwerdeführer übt die eher einfache n Arbeiten (Lötarbeiten und Bereitstellungen für Kleinteile) im Rahmen eines Beschäftigungspensums von höchstens 50 % aus ( Urk. 6/120/3). Selbst wenn er sein Beschäftigungspensum auf den medizinisch zumutbaren Grad von 70 % erhöh en könnte (vgl. die Urteil e des Bundesgerichts 9C_721/2010 vom 1 5. November 2010 E. 4.1.2, 8C_7/2014 vom 1 0. Juli 2014 E. 7.2 sowie 9C_720/2012 vom 1 1. Februar 2013 E. 2.3.2 ), kann entgegen seiner Ansicht ( Urk. 1 S. 11 f.) ohne Weiteres davon ausgegangen werden, dass er die ihm verbliebene Arbeitsfähigkeit damit nicht in zumutbarer Weise voll ausschöpft. M it dieser Beschäftigung erreicht er nämlich das gemäss den LSE-Tabellenlöhnen zumutbarerweise erzielbare Jahreseinkommen nicht annä hernd, wie nachfolgend aufzuzeigen ist. Deshalb kann der bei der C.___ erzielte Lohn nicht zur Ermittlung des Invalideneinkommens heran gezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3; 135 V 297 E. 5.2; 129 V 472 E. 4.2.1; 126 V 75 E. 3b/ aa ). Z ur Festsetzung des Invalideneinkommens ist ebenfalls auf die LSE-Tabellen l öhne abzustellen. Weil der Beschwerdeführer körperlich schwere Arbei ten, welche zum Tätigkeitsprofil seiner letzte n Anstellung als Elektromonteur bei der Y.___ gehörten, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausführen kann, ermittelte die IV-Stelle das Invalideneinkomme n anhand des Lohns (Zentral wert) für Hilfsa rbeiten mit dem niedrigsten Kompetenzniveau 1 (einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art). Grundsätzlich würde es sich aufgrund seiner beruflichen Kenntnisse und Erfahrungen anbieten, auf den höheren Tabellenlohn der LSE 2016 TA 1_tirage_skill_level Ziff. 41-43 für Männer im Baugewerbe mit dem Kompetenzniveau 1 oder sogar 2 abzustellen, da er auch bei leichteren Tätigkeiten auf seine Berufsausbildung zurückgreifen und diese lohnwirksam einsetzen kann. Da dies aber ohne Einfluss auf das Ergebnis bliebe, kann zu Gunsten des Beschwerdeführers mit der IV-Stelle vom Lohn für Männer im Kompetenzniveau 1 gemäss der LSE 2016 TA 1_tirage_skill_level, Total, von Fr. 5'340.-- aus gegangen werden. Unter Berück sichtigung der betriebsüblichen wöchentliche n Arbeitszeit im Jahr 2019 für sämt liche Branchen von 41,7 Stunden (Bundesamt für Statistik [BFS], Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschafts zweigen in Stunden pro Woche, im Internet abrufbar) und angepasst an die Nominallohnentwicklung auf das Jahr 2019 (BFS, Schwei zerischer Loh nindex nach Branche [Index Basis 2015 = 100; im Internet abruf bar], Nominalloh nindex Männer 2016 – 2019, T1.1.15, Total; 2016: 100,6; 2019: 102,4 ) sowie hoch ge rechnet auf ein Jahr, ergibt sich ein E inkommen von Fr. 67'998.70 ( Fr. 5'340. x 12 : 40 x 41,7 : 100,6 x 102,4). Angepasst an das laut den Sachverständigen des B.___ gesundheitlich zumutbare Beschäftigungs pensum von 70 % resultiert ein Jahreslohn von Fr. 4 7' 599. 1 0. Festzuhalten bleibt in diesem Zusammenhang, dass in Anbetracht der weiteren Erwägungen nicht näher erörtert werden muss, ob vorliegend effektiv von eine r Restarbeitsfähigkeit von lediglich 70 % auszu gehen ist oder ob es sich dabei um eine unbeachtliche Neubeurteilung des bereits durch die Z.___ -Gutachter eingeschätzten Sachverhaltes handelt.

Z ur Festsetzung des Invalideneinkommens ist ebenfalls auf die LSE-Tabellen l öhne abzustellen. Weil der Beschwerdeführer körperlich schwere Arbei ten, welche zum Tätigkeitsprofil seiner letzte n Anstellung als Elektromonteur bei der Y.___ gehörten, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausführen kann, ermittelte die IV-Stelle das Invalideneinkomme n anhand des Lohns (Zentral wert) für Hilfsa rbeiten mit dem niedrigsten Kompetenzniveau 1 (einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art). Grundsätzlich würde es sich aufgrund seiner beruflichen Kenntnisse und Erfahrungen anbieten, auf den höheren Tabellenlohn der LSE 2016 TA 1_tirage_skill_level Ziff. 41-43 für Männer im Baugewerbe mit dem Kompetenzniveau 1 oder sogar 2 abzustellen, da er auch bei leichteren Tätigkeiten auf seine Berufsausbildung zurückgreifen und diese lohnwirksam einsetzen kann. Da dies aber ohne Einfluss auf das Ergebnis bliebe, kann zu Gunsten des Beschwerdeführers mit der IV-Stelle vom Lohn für Männer im Kompetenzniveau 1 gemäss der LSE 2016 TA 1_tirage_skill_level, Total, von Fr. 5'340.-- aus gegangen werden. Unter Berück sichtigung der betriebsüblichen wöchentliche n Arbeitszeit im Jahr 2019 für sämt liche Branchen von 41,7 Stunden (Bundesamt für Statistik [BFS], Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschafts zweigen in Stunden pro Woche, im Internet abrufbar) und angepasst an die Nominallohnentwicklung auf das Jahr 2019 (BFS, Schwei zerischer Loh nindex nach Branche [Index Basis 2015 = 100; im Internet abruf bar], Nominalloh nindex Männer 2016 – 2019, T1.1.15, Total; 2016: 100,6; 2019: 102,4 ) sowie hoch ge rechnet auf ein Jahr, ergibt sich ein E inkommen von Fr. 67'998.70 ( Fr. 5'340. x 12 : 40 x 41,7 : 100,6 x 102,4). Angepasst an das laut den Sachverständigen des B.___ gesundheitlich zumutbare Beschäftigungs pensum von 70 % resultiert ein Jahreslohn von Fr. 4 7' 599. 1 0. Festzuhalten bleibt in diesem Zusammenhang, dass in Anbetracht der weiteren Erwägungen nicht näher erörtert werden muss, ob vorliegend effektiv von eine r Restarbeitsfähigkeit von lediglich 70 % auszu gehen ist oder ob es sich dabei um eine unbeachtliche Neubeurteilung des bereits durch die Z.___ -Gutachter eingeschätzten Sachverhaltes handelt. Wie bereits dargelegt, rechtfertigen die bereits mit dem eingeschränkten Beschäfti gungsgrad berücksichtigten psychischen Beeinträchtigungen sowie die Unfähigkeit, körperliche Schwerarbeiten zu verrichten, keinen leidensbedingten Abzug (vorstehend E. 4.3). Grundsätzlich ist ein Abzug vom Tabellenlohn vorzu nehmen, wenn ein Versicherter seine Arbeitsfähigkeit nicht vollschichtig umset zen kann, weil Teilzeitarbeit bei Männern statistisch gesehen vergleichsweise weniger gut entlöhnt wird als eine Vollzeittätigkeit. Allerdings muss dies stets mit Blick auf den konkreten Beschäftigungsgrad (vorliegend 7 0 % ) und die jeweils aktuellen Werte beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 2 2. März 2017 E. 3.2). Vorstehend hat sich ergeben, dass ein solcher Abzug nicht gerechtfertigt ist, wenn die Tabellenlöhne der LSE 2012 herangezogen werden (vorstehend E. 4.3). In der für das Jahr 2016 aktualisierten Tabelle (LSE 2016 Tabelle T 18) beläuft sich die Differenz bei Männern auf der untersten Stufe der beruflichen Stellung (ohne Kaderfunktion) im Vergleich zu einem Vollzeit pensum auf 4,16 % und im Vergleich zum Totalwert auf 4,02 % (Urteil des Bundes gerichts 9C_225/2019 vom 1 1. September 2019 E. 4.4.2 ). Es kann dahin gestellt bleiben, ob allein wegen dieser statistischen Lohndifferenz ein leidens bedingter Abzug vorzunehmen ist. Ein solcher betrüge höchstens 5 % (vgl. auch das Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 2 2. März 2017 E. 3.2 ), zumal weitere abzugsbegründende Umstände nicht ersichtlich sind, weshalb das Invali den einkommen mindestens Fr. 45'219.15 beträgt.

Wie bereits dargelegt, rechtfertigen die bereits mit dem eingeschränkten Beschäfti gungsgrad berücksichtigten psychischen Beeinträchtigungen sowie die Unfähigkeit, körperliche Schwerarbeiten zu verrichten, keinen leidensbedingten Abzug (vorstehend E. 4.3). Grundsätzlich ist ein Abzug vom Tabellenlohn vorzu nehmen, wenn ein Versicherter seine Arbeitsfähigkeit nicht vollschichtig umset zen kann, weil Teilzeitarbeit bei Männern statistisch gesehen vergleichsweise weniger gut entlöhnt wird als eine Vollzeittätigkeit. Allerdings muss dies stets mit Blick auf den konkreten Beschäftigungsgrad (vorliegend 7 0 % ) und die jeweils aktuellen Werte beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 2 2. März 2017 E. 3.2). Vorstehend hat sich ergeben, dass ein solcher Abzug nicht gerechtfertigt ist, wenn die Tabellenlöhne der LSE 2012 herangezogen werden (vorstehend E. 4.3). In der für das Jahr 2016 aktualisierten Tabelle (LSE 2016 Tabelle T 18) beläuft sich die Differenz bei Männern auf der untersten Stufe der beruflichen Stellung (ohne Kaderfunktion) im Vergleich zu einem Vollzeit pensum auf 4,16 % und im Vergleich zum Totalwert auf 4,02 % (Urteil des Bundes gerichts 9C_225/2019 vom 1 1. September 2019 E. 4.4.2 ). Es kann dahin gestellt bleiben, ob allein wegen dieser statistischen Lohndifferenz ein leidens bedingter Abzug vorzunehmen ist. Ein solcher betrüge höchstens 5 % (vgl. auch das Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 2 2. März 2017 E. 3.2 ), zumal weitere abzugsbegründende Umstände nicht ersichtlich sind, weshalb das Invali den einkommen mindestens Fr. 45'219.15 beträgt. 5.5 Wird dem Valideneinkommen von Fr. 74'550.30 bei Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs von 5 % ein Invalideneinkommen von Fr. 45'219.15 gegenübergestellt, resultiert bei einer invaliditätsbedingte n Erwerbseinbusse von Fr. 29'331.15 ein Invaliditätsgrad von 39,34 %. Bei der Bestimmung des Invali ditätsgrades ist gemäss den höchstrichterlichen Rundungsregeln nach den Regeln der Mathematik auf die nächste ganze Prozentzahl auf- oder abzurunden (BGE 130 V 121 E. 3.2-3). Dies ergibt ein en Invaliditätsgrad von 39 %, der unter der rentenerheblichen Grenze von 40 % lieg t. Deshalb ist nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle die Rente pro futuro ( Urk. 2 S. 4 und S. 5 oben) beziehungsweis e auf das Ende des der Zustellung folgenden Monats ( Urk. 2 S. 1) aufgehoben hat. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.

5.5 Wird dem Valideneinkommen von Fr. 74'550.30 bei Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs von 5 % ein Invalideneinkommen von Fr. 45'219.15 gegenübergestellt, resultiert bei einer invaliditätsbedingte n Erwerbseinbusse von Fr. 29'331.15 ein Invaliditätsgrad von 39,34 %. Bei der Bestimmung des Invali ditätsgrades ist gemäss den höchstrichterlichen Rundungsregeln nach den Regeln der Mathematik auf die nächste ganze Prozentzahl auf- oder abzurunden (BGE 130 V 121 E. 3.2-3). Dies ergibt ein en Invaliditätsgrad von 39 %, der unter der rentenerheblichen Grenze von 40 % lieg t. Deshalb ist nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle die Rente pro futuro ( Urk. 2 S. 4 und S. 5 oben) beziehungsweis e auf das Ende des der Zustellung folgenden Monats ( Urk. 2 S. 1) aufgehoben hat. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 6. Ausgangsgemäss gehen die Verfahrenskosten von Fr. 8 00.-- zulasten des unter liegenden Beschwerdeführers ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG).

6. Ausgangsgemäss gehen die Verfahrenskosten von Fr. 8 00.-- zulasten des unter liegenden Beschwerdeführers ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Rainer Deecke

Rechtsanwalt Rainer Deecke - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

FehrKlemmt