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Die Nord-Süd-Kooperation fördert den Aufbau von institutionell abgestützten Projekten, die lokale Relevanz und Wirkung haben. In Anlehnung an die elf Prinzipien für Forschungspartnerschaften der Schweizerischen Kommission für Forschungspartnerschaften mit Entwicklungsländern (KFPE) können folgende Kriterien formuliert werden, die Projekte erfüllen müssen, um für eine Förderung in Frage zu kommen:
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Projektkriterien
- Das Projekt basiert auf einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Mitgliedern der Universität Zürich und einer afrikanischen wissenschaftlichen Institution. Die beteiligten Partner tragen somit in gleicher Weise zu den Prozessen der Entscheidungsfindung bei, und alle Kooperationspartner beteiligen sich in einem angemessenen Rahmen an den Kosten sowie am administrativen Aufwand.
- Das Projekt trägt zur nachhaltigen Stärkung von Kompetenzen und Kapazitäten in Forschung und Lehre an den beteiligten Partnerinstitutionen bei.
- Das Projekt basiert auf einer für beide Partner relevanten Fragestellung.
- Die Projektumsetzung und die angestrebten Resultate sind ethisch vertretbar.
- Das Projekt ist im geplanten Zeitrahmen realisierbar.
- Bei Forschungsprojekten ist ein wissenschaftlicher Standard garantiert.
- Das Projekt ist in die Aktivitäten der involvierten Institutionen integriert.
- In
Übereinstimmung mit den Förderkriterien der Jacobs Foundation erfüllt das
Projekt mindestens eines der folgenden Kriterien:
- Capacity Development in Lehre und Forschung sowie im Aufbau von institutionellen Kapazitäten.
- Forschungs- und Interventionsprojekte im Bereich der Kinder- und Jugendentwicklung (Beitrag zur Verbesserung der Lebensumstände von jungen Menschen).
- Forschung in Disziplinen wie Psychologie und Entwicklungspsychologie, Pädagogik, Politikwissenschaft, Soziologie oder Wirtschaftswissenschaften.
Institutionelle Kriterien
- Kooperation zwischen der Universität Zürich und einer wissenschaftlichen Institution in Afrika.
- Nachgewiesenes Interesse einer Lehrstuhlinhaberin oder eines Lehrstuhlinhabers der UZH und der Partnerinstitution.
Personenbezogene Kriterien
- Begünstigte Personen müssen während der Projektlaufzeit an der UZH oder an der Partnerinstitution angestellt oder eingeschrieben sein.
- Begünstigte Personen müssen für eine entsprechende Tätigkeit qualifiziert sein.
- Emeritierte Professorinnen und Professoren der UZH, die an einer Partneruniversität unterrichten, können im gleichen Rahmen wie Dozierende der UZH unterstützt werden, wenn folgende Kriterien erfüllt werden:
- Die Professorin oder der Professor ist nicht länger als 5 Jahre emeritiert.
- Die Person steht in aktiver Beziehung zur UZH, z.B. in Form von Lehraufträgen o.ä.
- Das Interesse an einer Kooperation oder eine bereits aktive Zusammenarbeit der UZH mit einer Partneruniversität soll im entsprechenden Institut unabhängig von der emeritierten Professorin oder vom emeritierten Professor bestehen.
- Eine nachhaltige Anbindung an die UZH muss gewährleistet sein und im Fördergesuch dargelegt werden.
Projektbeurteilung
Beim Aufbau von Kooperationsprojekten gilt der Grundsatz der Gleichstellung. Die beteiligten Partner tragen in gleicher Weise zu den Prozessen der Entscheidungsfindung bei, und alle Kooperationspartner beteiligen sich in einem angemessenen Rahmen an den Kosten sowie am administrativen Aufwand.
Die Auswahl der zu unterstützenden Projekte erfolgt durch die Koordinationsstelle Nord-Süd im Einvernehmen mit dem Steering Committee nach Eingang und Qualitätsprüfung eines Antrags. Es dauert in der Regel vier Wochen bis ein Entscheid vorliegt und somit sind die Unterstützungsbeiträge rasch zugänglich.