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Die Zahl der Kindergartenkinder in Lützelflüh nimmt stetig zu, und widerspiegeln die rege Bautätigkeit, welche in der Gemeinde Lützelflüh seit einigen Jahren herrscht. Bereits im Jahr 2016 musste im Dorfteil Grünenmatt für zwei Schuljahre eine zusätzliche Kindergartenklasse eröffnet werden. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden drei Kindergartenklassen geführt: Eine in Grünenmatt und je eine im Unterdorf und eine im Oberdorf von Lützelflüh.
Ab dem Schuljahr 2018/2019 hatte dann auch Lützelflüh so viele Kinder im Kindergartenalter, dass auch dort im Primarschulhaus eine zusätzliche temporäre Kindergartenklasse geführt werden musste. Da davon ausgegangen werden muss, dass längerfristig vier Kindergartenklassen geführt werden müssen, werden für den Kindergarten Unterdorf, bei welchem Sanierungen (Heizung, energietechnische Sanierung) anstehen, neue Lösungen gesucht.
Arbeitsgruppe hat dem Gemeinderat vier Varianten präsentiert
Der Gemeinderat hat deshalb Mitte 2020 eine Arbeitsgruppe eingesetzt, welche zu prüfen hat, ob der Kindergarten wirklich nur saniert werden soll oder ob auf der sehr grossen Parzelle gleich ein Zweifachkindergarten gebaut werden könnte.
Die Arbeitsgruppe hat nun bereits erste Ergebnisse geliefert und dem Gemeinderat vier Varianten präsentiert:
1. Sanierung des bestehenden Kindergartens
2. Sanierung und Aufstockung des bestehenden Kindergartens für eine zweite Kindergartenklasse
3. Abparzellierung und Teilverkauf der grossen Parzelle für alternative Nutzung (Bauten)
4. Gesamtprojekt mit benachbarten nicht überbauten Parzellen (Kindergarten, Wohnbauten)
Gemeinderat hat sich für die Varianten 2 und 4 entschieden
Der Gemeinderat hat an seiner letzten Sitzung beschlossen, die Varianten 2 und 4 weiterzuverfolgen. Für die Ausarbeitung eines Projektes für Variante 2 wurde ein Planungskredit in der Höhe von Fr. 16'000.00 bewilligt. Für Variante 4 werden anlässlich der laufenden Ortsplanungsrevision 2020+ die nötigen Gespräche mit der Eigentümerschaft der benachbarten Parzellen geführt. Sollten diese fruchten, soll die Idee eines Gesamtprojektes vertieft analysiert werden. Der Gemeinderat geht davon aus, dass bis spätestens Ende 2021 Klarheit darüber herrschen sollte, ob Variante 4 weiterverfolgt werden kann.