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Es war von Anfang an klar, dass die COVID-19-Pandemie kein ausschließlich medizinisches Thema sein würde und dass ihre Auswirkungen viele andere Aspekte des Lebens der Menschen betreffen würden: die Art und Weise, wie wir arbeiten, unsere sozialen Beziehungen, unser Konzept von Sicherheit und Solidarität.
Wie hat sich unser Leben verändert? Wie haben unsere Gesellschaften auf dieses beispiellose Ereignis reagiert? Waren diese Reaktionen angemessen und wirksam? Gibt es Raum für Verbesserungen?
DIPEx wurde aus einer einfachen und doch komplexen Idee geboren: das Wissen von Communities zu destillieren und nutzbar zu machen. Deshalb haben wir zu Beginn der Pandemie sofort eine eigene Forschungslinie gestartet. Das Modul zu COVID-19 ist das Ergebnis der Bemühungen einer internationalen Forschergruppe, die 8 beteiligte Länder und über 30 Forscher zählt.
Vor dem Hintergrund der Bemühungen von DIPEx soll dieses Forschungsprojekt klären, was wir aus den Erfahrungen der COVID-19-Überlebenden aus den an dieser Studie beteiligten Ländern verstehen können.
Dieses Forschungsprojekt konzentriert sich auf handlungsorientierte Forschung, verstanden als ein partizipativer Prozess, der praktisches Wissen und theoretische Reflexion verbindet, um Lösungen für dringende Probleme von Individuen und Gemeinschaften zu finden.
Dieses Forschungsprojekt zielt darauf ab, Patienten, Familien, Betreuer, Freunde und medizinisches Fachpersonal über die Erfahrungen mit COVID-19 zu informieren und zu unterstützen und folglich zu verstehen, wie Reaktionsstrategien (verstanden sowohl auf klinischer als auch auf gesellschaftlicher Ebene) auf die aktuelle Krise der öffentlichen Gesundheit und zukünftige bedeutende Bedrohungen der öffentlichen Gesundheit neu gestaltet und verbessert werden können.