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Der Volksmund nennt sie auch: Sapote; Sapota-do-peru
Wissenschaftlicher Name: Matisia cordata H.B.K.
Deutscher Name: Kolumbianische Sapote
Aus der botanischen Familie der: Bombacaceae
Herkunft: Brasilien – Amazonas-Region bis Kolumbien und Peru
Pflanze
Baum von grosser Wuchshöhe, der zwischen 40 und 45 Metern erreichen kann. Grosse Blätter bis zu 50 Zentimetern Länge, deren dichte Krone einen guten Schatten abgibt. Blüten von weiss-rosa Färbung, die sich zwischen August bis November bilden – die Früchte reifen zwischen Februar und Mai. Der Baum wächst am besten in tiefen, feuchten Böden im Regenwald der “Terra-firme“ (Amazonas-Festland).
Frucht
Sie hat eine kinderkopfgrosse, ovale Form – charakteristisch ist die “Kapuze” aus einem widerstandsfähigen Teil der Blüte. Die Frucht der “Sapota“ ist von einer groben, braungrünen Schale umgeben, das saftige, leicht faserige Fruchtfleisch ist von orangegelber Färbung und umhüllt 2 oder 3 braungrüne Samenkerne – sie sind dick und hart.
Kultivierung
Der Baum wächst wild im gesamten Amazonasgebiet, wo er auch verbreitet kultiviert wird. Der “Sapota-do-solimões” (Spezies, die aus der Region des Rio Solimões stammt) ist unter den anderen Sapota-Arten die bekannteste und ertragreichste Spezies. Von der lokalen Bevölkerung wird er wegen seiner nahrhaften Früchte verehrt, die sich vor allen andern durch ihre aussergewöhnliche Grösse und ihren süssen Wohlgeschmack auszeichnen. Während ihrer Reifezeit kann man diese Früchte in der Regel auf den Märkten einiger Städte in Amazonien finden.
Der “Sapota-do-solimões“ ist eine wild wachsende Spezies in den Grenzgebieten der Amazonas-Region, die Brasilien, Peru und Bolivien einbegreift – er bevorzugt die Waldgebiete der “Terra-firme“, auf nicht überschwemmbarem Terrain. In seiner Stammregion, dem Oberen Solimões, wird er versuchshalber inzwischen auch angebaut. Vorläufig beschränkt sich diese Versuchsreihe auf dieses Gebiet seiner Herkunft, seinen natürlichen Lebensraum.
Studien und Experimente zur Kultivierung durchgeführt von Forschern des “Instituto Nacional de Pesquisas da Amazônia (INPA)“ gehen allerdings davon aus, dass der “Sapota-do-solimões“ demnächst in das Programm zur Kultivierung von Amazonasfrüchten in grossem Umfang aufgenommen werden wird.