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- Medaille für die Schweiz an der Eiskunstlauf-EM in Finnland: Lukas Britschgi wird bei den Männern Dritter.
- Der 24-Jährige zeigt eine starke Kür und verbessert sich gegenüber dem Kurzprogramm um zwei Positionen.
- Gold gewinnt der Franzose Adam Siao Him Fa vor dem Italiener Matteo Rizzo.
Lukas Britschgi ist der grosse Coup gelungen: Der 24-jährige Schaffhauser gewann an den Europameisterschaften im finnischen Espoo dank der zweitbesten Kür aller Finalisten die Bronzemedaille.
Britschgi tritt damit bei den Männern in die Fussstapfen von Stéphane Lambiel, der in den Jahren 2006, 2008 und 2010 jeweils EM-Silber holte. Die bislang letzte Schweizer Medaille an kontinentalen Titelkämpfen ging auf das Konto von Sarah Meier, die bei der Heim-EM in Bern 2011 Gold gewann.
Dank toller Kür vom 5. auf den 3. Platz gesprungen
Britschgi zeigte in Finnland die bislang beste Kür seiner Karriere. Die Darbietung wurde mit 168,75 Punkten bewertet. Er steigerte sich vom 5. Zwischenrang nach dem Kurzprogramm, das am Mittwoch nicht optimal gelungen war, auf den Podestplatz. Dies mit dem Total von 248,01 Zählern, das rund 5 Punkte unter der persönlichen Bestleistung von Mitte November 2022 liegt.
Der Sieg ging an den Franzosen Adam Siao Him Fa (267,77) vor dem Italiener Matteo Rizzo (259,92). Mit den aufgrund des Ukraine-Krieges gesperrten Russen fehlte eine absolute Top-Nation im Eiskunstlaufen, die bei der Medaillenvergabe kaum leer ausgegangen wäre.
Perfekte Vierfach-Kombinationen
Britschgi legte den Grundstein für den Exploit gleich zu Beginn seiner Kür. Die beiden Vierfach-Kombinationen gelangen perfekt. Konditionell hielt der Schaffhauser durch, obwohl er Ende November bei einem Velo-Sturz einen Schlüsselbeinbruch erlitten hatte und somit für einige Zeit pausieren musste.
Schweizer Eistänzer auf Rang 21
Für das Eistanz-Paar Arianna Sassi/Luca Morini ist an der WM in Finnland nach dem Rhythmustanz Schluss. Das Schweizer Duo belegte mit 49,91 Punkten Platz 21 unter 23 Paaren. Vor der Kür liegen die EM-Dritten Charlène Guignard und Marco Fabbri aus Italien mit 85,53 Zählern in Führung.
Er liess sich vom Weg zur besten Leistung an einem Grossanlass nicht mehr abbringen. Die Olympischen Spiele in Peking hatte er vergangenen Februar noch auf dem 23. Rang beendet.
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