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Tatsächlich ist unter den meisten Betten sehr viel Raum, der nicht genutzt wird, wenn es sich nicht um ein Bett mit Schubladen handelt. Es ist leicht auszurechnen: Ein Einzelbett hat zwei Quadratmeter Grundfläche. Wenn darunter Aufbewahrungsmöglichkeiten mit nur dreissig Zentimetern Höhe eingebaut sind, ergibt das bereits Stauraum mit einem Volumen von etwa einem halben Kubikmeter. Bei einem Standard-Doppelbett ergeben sich entsprechend vier Quadratmeter Grundfläche, und dreissig Zentimeter Stauraum in dieser Höhe erzeugen ungefähr einen Kubikmeter insgesamt.
Zwischen den Schubladenelementen und dem Lattenrost muss aus zwei Gründen ein Abstand von einigen Zentimetern vorhanden sein: Zum einen können sich Dinge in Schubkästen, die nach oben offen sind, in den Latten verfangen, wenn die Laden bewegt werden. Nicht jedes Bett mit Schubladen hat Abdeckblenden im Korpus, die die Schubkästen nach oben verschliessen.
Zum anderen ist eine gewisse Luftzirkulation aus hygienischen Gründen wichtig für die Matratze. Jeder Mensch schwitzt in der Nacht. Deshalb müssen Matratzen und Bettdecken immer gut gelüftet werden. Normale Schlafsysteme ermöglichen die notwendige Luftzirkulation, weil die Matratze von unten durch den Lattenrost konstant mit frischer Luft versorgt wird. Für Stauraumbetten empfehlen sich Matratzen, die weniger Belüftung brauchen – beispielsweise Latex- oder Kaltschaummatratzen. Federkernmatratzen eignen sich weniger gut.
Sitzmöbel und Betten mit Schubladen im Sockel finden sich oft bei skandinavischen Möbelherstellern. Weil Kinderzimmer traditionell wenig Platz bieten, sind bei Kindermöbeln Lösungen mit zusätzlichem Stauraum auch weit verbreitet. Wenn du dir ein Bett mit Schubladen wünschst, kannst du hier fündig werden:
Damit der Platz im Bettkasten sich im Alltag wirklich gut nutzen lässt, muss er leicht erreichbar sein. Das bedeutet, du überlegst dir besser vorher, von welcher Seite du an ein Bett mit Schubladen herangehen wirst, um die Schubkästen zu öffnen. Wenn du dazu erst andere Möbel verschieben musst oder die Schubladen nicht vollständig öffnen kannst, wirst du später wenig Freude an dem Bett haben.
Ein Bett ist grundsätzlich umso bequemer, je höher es ist. Demnach spräche nichts dagegen, einen Bettkasten möglichst hoch zu konstruieren, um viel Stauraum darunter zu gewinnen und gleichzeitig dem Benutzer den grösstmöglichen Komfort zu bieten. Obwohl sie aktuell sehr im Trend liegen, haben sehr hohe Bettgestelle aber einen schwerwiegenden Nachteil. Gerade Doppelbetten wirken sehr schnell wuchtig und können einen kleinen Raum förmlich erdrücken. Da Stauraumbetten aber gerade im Zusammenhang mit kleinen Schlafzimmern gefragt sind, kommt es hier auf eine gelungene Balance an. Wenn du überlegst, wie hoch dein neues Bett maximal sein darf, vergiss auch nicht, dass es mit einem ausladenden Kopfteil eventuell noch weiter in den Raum hineinragen wird. Das lässt ein Bett noch grösser wirken.
Je grösser der Bettrahmen wird, umso stabiler muss das Holz sein. Mit konventionell gefertigten Betten aus furnierten Möbelbauplatten wird es deswegen keine Probleme geben. Wenn du dir ein Bett aus Vollholz selbst bauen möchtest oder dir dein Bett mit Schubladen vom Schreiner anfertigen lässt, solltest du aber schon auf die Stabilität achten.
Für ein Kinderbett kann das eher weiche Holz der Kiefer noch genügen. Für Doppelbetten empfehlen sich Buche, falls du ein helles Holz bevorzugst, oder auch Eiche, wenn es dunkler aussehen soll. Natürlich ist das auch eine Frage des Budgets, denn massive Eiche ist nicht ganz günstig, dafür aber unverwüstlich.
Dieser Umstand erscheint zunächst verblüffend angesichts des Gewichtes, mit dem eine Wassermatratze auf den Sockel darunter drückt. Tatsächlich eignen sich aber Wasserbetten ganz besonders gut, um den Platz unter dem Bett anderweitig zu nutzen, da sie im Gegensatz zu Betten mit Lattenrosten keine Belüftung von unten benötigen. Selbstverständlich muss die Unterkonstruktion für ein Wasserbett mit Schubladen besonders solide und tragfähig sein. Mit hochwertigen Schichtleimplatten ist es aber problemlos möglich, selbst Schubladen bis zu einem Meter Breite zu überbauen.
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Ausziehbare Tische sind eine äusserst praktische Lösung, wenn du nicht viel Platz hast und doch ab und an Gäste kommen, die alle an einen Tisch passen sollen. Dank verschiedener Auszugssysteme verlängerst du deine Tischplatte mit wenigen Handgriffen und machst aus einem kompakten Tisch eine Tafel. Überraschungsgäste bringen dich nicht mehr aus der Fassung, ob zum Frühstück, Abendessen oder Grillen. Für alle Fälle, in denen du eine grössere Lösung brauchst, findest du zahlreiche Ausführungen. Wir zeigen dir, was es auf dem Markt gibt und worauf du achten solltest.