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Legitime und illegitime Sprachen in der Migrationsgesellschaft
Type
06 - Präsentation
Primary target group
Science
Created while belonging to FHNW?
Yes
Zusammenfassung
Im Zentrum unseres Beitrags stehen folgende zwei empirische Befunde zur Mehrsprachigkeit von Kindern und Jugendlichen. Erstens lässt sich festhalten, dass mehrsprachige Kinder ihren Sprachgebrauch dem sozialen Kontext anpassen und im schulischen Kontext die Familiensprache als „illegitime“ Sprache einerseits und die Schulsprache als „legitime“ Sprache andererseits klar voneinander trennen. Zweitens lassen sich vermehrt Entwicklungen von superdiversen Jugendsprachen als kreative und künstlerische Stellungnahme insbesondere in ausserschulischen Kontexten erkennen. Der Beitrag untersucht diese Ergebnisse in einem interdisziplinären Ansatz und diskutiert davon ausgehend die gesellschaftliche Konstruktion der Mehrsprachigkeit als Aushandlung zwischen Schule, Familie sowie Kinder und Jugendlichen selbst.