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Die Entwicklung des Verwaltungsgebäudes verlief in mehreren Etappen: Der damalige Bauherr, der Schweizerische Bankverein, verlangte ein Konzept für ein Bürogebäude mit unterschiedlichen Arbeitsformen und differenzierten Nutzungen (Gruppenbüros, Direktion, Zellen). Ziel war es, eine Struktur zu schaffen, die in hohem Masse flexibel ist, um den unterschiedlichen Anforderungen eines Bankverwaltungszentrums gerecht zu werden.
Die Entflechtung der unterschiedlichen Anforderungen innerhalb der Verwaltung führte GWJ Architektur zu einem Denken in Schichten: Horizontal geschichtete Ebenen bieten Raum für unterschiedliche Arbeitsformen und ermöglichen eine flexible Nutzung. Vertikale Schichten aus Kern, Halle, Hof und Lichtschlitz bilden besondere Erlebnisorte und gliedern die Arbeitsebenen.
Durch Umstrukturierungen innerhalb der Bank wurde das geplante Gebäude frei. Das nutzungsneutrale Konzept kam zum Tragen, als der Bund als Mieter seine Anforderungen in die Planung einbrachte. Das Schichtenkonzept wurde verfeinert. Die langen Schrankkörper mit Oberlichtern und die tiefe, lichtdurchflutete Fassadenschicht prägen den hellen und offenen Bürocharakter.
Die kurze Planungs- und Bauzeit bei gleichzeitig offenen Standard- und Layoutfragen führte zu einer konsequenten Systemtrennung. So wurden die Abhängigkeiten von Rohbau und Ausbau systematisch entflochten. Ein einfaches Betonskelett dient als primäre Basis. Alle weiteren Elemente wie die Gebäudehülle, die Haustechnik sowie sämtliche Böden (Doppelböden) und Trennwände wurden in modularer Bauweise Schicht für Schicht in das Gebäude eingebracht.