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Pontirone-Tal
Das Pontirone-Tal ist ein typisch erhöhtes Tal, das 350 m über der Ebene mündet und von hohen Felswänden eingegrenzt ist, von Biasca aus kaum ersichtlich ausser kleinen Ausschnitten.
Die erste Ortschaft beim Hochgehen heisst Sankt Anna oder Pontironetto, ein niedliches Bergdorf mit Bauwerken aus Holz und Stein gemischt. Vom Dorfkern geniesst man eine wunderschöne Aussicht auf Biasca und den südlichen Teil des Blenio-Tals.
Weiter geht es nach Pontirone, wo man die Reste einer alten Holzrutsche bewundern kann. Früher waren diese Rutschen im Tessin und in den nahegelegenen südlichen Bergtälern weitverbreitet und obwohl sie längst verschwunden sind, verkörpert die Holzrutsche im Pontirone-Tal Bravour und Talent, worauf die Bewohner sehr stolz sind, und dies zu Recht.
Die Almen
Die Almen Giumella, Leggiuno und Pradasc gehören alle zu derselben Alp, wo noch heute um die hundert Ziegen weiden.
Die Almen von Sceng, Sceng di Sopra, Cava, Albèa und Büiòn sind die Hauptalmen des Tals, wo jährlich etwa je hundert Rinder, Schafe und Ziegen weiden.