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Zürich (awp/sda) - Das Jahr 2009 hat sich für die Schweizer Aluminiumindustrie als harte Bewährungsprobe erwiesen. Die Absatzmärkte brachen dramatisch ein. Im ersten Quartal 2010 erholte sich der Verkauf von Aluminiumerzeugnissen immerhin leicht.
Die Gesamtablieferungen inklusive Exporte der Walz- und Presswerke seien 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 18,6% auf 135'500 Tonnen eingebrochen, wie der Aluminium-Verband Schweiz am Montag mitteilte. Im Inland kamen mit 167'800 Tonnen 8,7% weniger Aluminium zum Einsatz.
Bei den Leichtmetallgiessern und beim Druckguss habe sich der Absatz um je rund einen einen Drittel reduziert, beim Kokillenguss verzeichnete die Industrie einen Rückgang von 23%.
Stark gelitten habe die Industrie unter der Krise der europäischen Autohersteller, der Maschinenindustrie und des Textilmarktes sowie des Flugzeugbaus. Von der Krise wenig getroffen gezeigt hätten sich der Bau, die Produktion von Schienenfahrzeugen und Bussen sowie die Verpackungsindustrie, schreibt der Verband.
Vor allem dank der Kurzarbeit sowie einem Lohnverzicht der Mitarbeiter von bis zu 10% hätten grössere Entlassungswellen vermieden werden können. Die Auftragseingänge seien in den ersten drei Monaten 2010 wieder um 14% gestiegen. Die Situation sei aber immer noch fragil, gibt der Verband zu bedenken.
uh
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