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Da bereits lange vor der Vollendung des Autobahnbaus (1977) das Gebiet des Katzensees im Kanton Zürich unter Naturschutz gestellt wurde, ergriffen die SP11, die EVP, die CVP, Pro Natura und die Quartiervereine Affoltern und Seebach 2006 eine neue Initiative und reichten beim Regierungsrat eine Petition zuhanden des Bundesrates ein, dass die Autobahn im Bereich des Katzensees zugedeckelt werden soll. Die Petition wurde mit 2400 Unterschriften im Jahre 2007 eingereicht. Zugedeckt werden soll die Autobahn vom Gebiet Katzensee bis zum Aspholz.
Im September 2008 hat der Bund das Projekt der auf 6 Spuren auszubauenden Nordumfahrung veröffentlicht und dabei ganz diskret auch aufgezeigt, dass er nur gewillt ist, im Gebiet Horensteinbrücke etwa 580 Meter der Autobahn zu überdecken. Diese Ã?berdeckung liegt aber vollständig auf Affoltemer Gebiet, sodass Seebach auch bei seinem 2. Versuch, die Autobahn zu überdecken, leer ausgeht. Besonders interessant ist dabei, dass der Bund den Quartierverein Seebach (QVS) zur Präsentation nicht einmal eingeladen, sondern nur schriftlich darüber informiert hat, dass sein Begehren nicht berücksichtigt werden könne, da es gemessen an den Kosten, zu wenig bringe.
Peter Bielmann vom QVS hat bereits angekündigt, dass er alles in seiner Macht stehende unternehmen werde, um die Behörden doch noch umzustimmen. Aufgrund der seit 1980 mit dem Bund gemachten Erfahrungen kann man heute schon sagen, dass alle seine Anstrengungen einen sehr schweren Stand haben werden. Dem Bund geht es vermutlich gar nicht um den Schutz der Seebacher Bevölkerung, das interessiert ihn eher weniger, sondern mehr darum, die Kosten des Ausbaus der Nordumfahrung so niedrig wie möglich zu halten, genau wie schon 1980, wo dieser das Resultat einer konsultativen, kantonalen Volksabstimmung einfach ignorierte! In dieser Hinsicht stellt man fest, dass einem Stadtquartier die Hände so sehr gebunden sind, dass praktisch keine demokratischen Mitentscheidungsmöglichkeiten mehr bestehen.