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Die Taoua-Abstimmungsniederlage habe dazu geführt, die gesamte Entwicklungsstrategie zu überdenken, sagte am Mittwoch Gustave Muheim, Präsident der Stiftung Beaulieu. Auf dem Areal findet jeweils die Messe "Comptoir Suisse" statt, die jeweils viel Publikum anzieht und von einem Mitglied des Bundesrates eröffnet wird.
Die Betreiberin MCH will sich künftig auf das Geschäft mit den Messen konzentrieren und gibt den Konzertsaal und die Organisation von Kongressen ab. Künftig sollen unter anderem Messen zu den Themen Fitness, Wein und Sport die bisherigen Anlässe ergänzen.
Das Kongresszentrum wird nicht weitergeführt und das Gebäude für die Schule für Pflegepersonal der benachbarten Klinik La Source genutzt. Der Theater- und Konzertsaal wird seit sechs Monaten in Zusammenarbeit mit der Veranstaltungsfirma Opus One betrieben.
KEIN NEUES TURMPROJEKT
Zudem wird das schon bisher auf dem Messegelände bestehende Trainingszentrum des Béjart Balletts ausgebaut. Hinzu kommt ein neuer Saal mit 140 Plätzen, wo die neuen Programme der Truppe geübt und im kleinen Kreis vorgeführt werden können.
Der internationale Sportgerichtshof (TAS) bezieht ebenfalls Büros im Beaulieu, wird aber seinen bisherigen Standort behalten. Ein eigentliches Nachfolgeprojekt für den 87 Meter hohen Turm Taoua gibt es vorerst nicht. Die Planungen dazu sind noch nicht abgeschlossen.
(AWP)