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Für einmal hat das Coronavirus auch etwas Gutes: Wie Satellitenbilder der NASA zeigen, ist die Luftverschmutzung in China seit dem Ausbruch des Virus massiv gesunken.
Vor allem die Stickstoffdioxidkonzentration in der Luft hat rapide abgenommen. Das schädliche Gas wird hauptsächlich von Autos, Kraftwerken und grossen Industrieanlagen ausgestossen.
Die NASA führt den Rückgang zumindest teilweise auf die deutlich verringerte wirtschaftliche Tätigkeit in China zurück. Auch die hohe Anzahl an Quarantänemassnahmen und der damit einhergehende reduzierte Verkehr auf den Strassen tragen ihren Teil dazu bei.
Die Bilder aus Wuhan, dem Epizentrum der Corona-Krise, sprechen Bände:
Doch nicht nur in Wuhan nimmt die NO2-Belastung massiv ab. Gemäss den Wissenschaftlern der NASA lässt sich das Phänomen in ganz China beobachten.
Fei Liu, eine Luftqualitätsforscherin der NASA, ist erstaunt ob des drastischen Rückgangs der Gase:
Es sei normal, dass es bei spezifischen Events wie zum Beispiel dem chinesischen Neujahr, währenddem viele Firmen und Fabriken geschlossen haben, zu einem Rückgang der Emissionen komme. Danach würden diese jeweils jedoch schnell wieder ansteigen. Nicht so dieses Jahr.
«Dieses Jahr ist die Rückgangs-Rate signifikant höher als die letzten Jahre. Zudem hält sie auch länger an», sagte Liu. Die NO2-Werte lägen momentan bis zu 30 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt für diese Jahreszeit.
(dfr)
Drei junge Männer sind im Zusammenhang mit dem Missbrauch und Drogentod eines 13-jährigen Mädchens in Wien wegen Mordes und Vergewaltigung verurteilt worden. Das Landgericht verhängte am Freitagabend lange Haftstrafen. Der älteste Angeklagte, ein 24-Jähriger, wurde wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Geschworenen sahen es als erwiesen an, dass er dem Mädchen eine tödliche Drogendosis verabreichte.