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Kataloge und Register im Genealogischen Arbeitsraum
Der genealogische Arbeitsraum beinhaltet Hilfs- und Findmittel zur Personengeschichte, insbesondere für die genealogische Forschung.
Genealogische Personenkartei
Von zentraler Bedeutung ist die genealogische Personenkartei (weisse Schilder). Sie wertet die Register zu den Tauf-, Trauungs- und Sterbebüchern des Kirchenarchivs sowie die in den Tauf- und Beerdigungsregistern des Spitals (ab 1588) erwähnten Personen (ohne Zeugen und Taufpaten) bis 1911 aus, ferner die Einbürgerungen bis 1798. Mit ihrer Hilfe lassen sich eine Vielzahl von Informationen zu den Einwohnern Basels zusammentragen.
Die Personenkartei wird durch eine weitere Kartei mit den Taufen, Bestattungen und Trauungen der Jahre 1870-1911 ergänzt.
Zu bedenken ist, dass sich die Informationen im wesentlichen auf evangelisch-reformierte Bürger oder Einwohner Basels beziehen. Hintergrund dieser Einschränkung ist, dass von der Reformation bis 1798 keine katholische Gemeinde in Basel bestand, zudem wurden Katholiken bis 1848 nur vereinzelt ins Basler Bürgerrecht aufgenommen.
Register der Kirchenbücher
Die Register zu den Kirchenbüchern (Taufe, Heirat, Tod), die sogenannten schwarzen Bände), reichen bis 1869 und wurden im Jahre 1912 vom Zivilstandsamt abgeliefert, wo sie offenbar als Vorgänger bzw. zum Aufbau der modernen Zivilstandsregister dienten. Die Kirchenbücher der evangelisch-reformierten Kirchgemeinden reichen bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts zurück. Von der Reformation bis 1798 gab es keine katholische Kirchgemeinde in Basel. Für das 19. Jahrhundert sind auch katholische Kirchenbücher erfasst.
Diese Registerbände wurden im Jahre 2011 digitalisiert und sind über den Online-Archivkatalog des Staatsarchivs unter der Signatur JD-REG 6e einsehbar.
Personen in Brandlagerbüchern und Urkundenregesten
Neben der genealogischen Personenkartei stehen eine Kartei der in den Brandlagerbüchern aufgeführten Personen (rosa Schilder) zur Verfügung, die bei der Bearbeitung des Historischen Grundbuchs als Nebenprodukt entstand, ferner eine Kartei der in den Urkundenregesten ausgeworfenen Personen- (gelbe Schilder) sowie Ortsnamen (braune Schilder) zur Verfügung.
Stammbäume
Des weiteren existiert eine Sammlung von Stammbäumen, die das Staatsarchiv aber nicht systematisch sammelt. Eingereiht werden solche, die Familienforscher/innen dem Staatsarchiv überlassen. Die Stammbäume sind über das Repertorium (Älteres Hauptarchiv) und im Archiv-Katalog erschlossen.
Biographische Zeitungsausschnitte
Schliesslich sei auf die alphabetisch geordnete Sammlung biographischer Zeitungsausschnitte (BIO) hingewiesen, die im genealogischen Arbeitsraum aufgestellt ist. Leider existiert kein übersichtliches Findmittel. Man muss die gesuchten Personen nachschlagen.