Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03352.jsonl.gz/774

Auf der diesjährigen Internationalen Automobil Ausstellung in Frankfurt (12. bis 24. September) feiert der neue Opel Insignia Country Tourer seinemehr...
Wäre der Begriff „Festival of Speed“ nicht schon belegt, taugte er problemlos auch für die Beschreibung der Porsche-Modellpalette. Keinmehr...
Im Online Autoteile Shop finden sich für alle Ansprüche und Automarken die passenden PKW Ersatzteile und Tuning Teile günstig und in enormer Vielfalt.mehr...
Mazda – Vom motorisierten Dreirad zum Automobil
Der japanische Autohersteller Mazda bietet seine Fahrzeuge damals wie heute auf dem internationalen Markt und in grossen Absatzmengen an. Obwohl erst 1960 mit der Produktion von Pkws begonnen wurde, konnte man mit dem Wankelmotor eine ungewöhnliche Antriebsform entwickeln, die die Geschichte des Unternehmens entscheidend prägte.
Nach einer Gottheit benannt
Mazda ist ein japanisches Unternehmen mit Sitz in Hiroshima, das seit 1960 Autos produziert. Der heutige Fahrzeughersteller wurde 1920 gegründet und konzentrierte sich zunächst auf die Veredelung von Kork. Ende des Jahrzehnts wurde die Produktsparte schliesslich durch Maschinenbauteile und Motorräder erweitert. Im Gegensatz zu seinen Hauptkonkurrenten Toyota und VW besitzt die Firma eine eher kleine Modellpalette. 10 Modelle in unterschiedlichen Klassen vom Kleinwagen bis zum SUV werden zur Zeit angeboten. Die Hauptwerke des Unternehmens befinden sich in Japan, allerdings werden auch ausserhalb der Insel Mazda-Modelle gefertigt. Der Konzern besitzt seit 1979 eine strategische Partnerschaft mit der Ford Motor Company.
Automobilproduktion seit 1960
Nach der Gründung von Mazda und einer anfänglichen Orientierungsphase wurden ab Mitte der 30er Jahre motorisierte Dreiräder und Lkws in die Produktpalette aufgenommen. Wieder vergingen mehrere Jahrzehnte. Erst am 28. Mai 1960 erschien das erste Automobil der Marke, das Coupé R360. Sieben Jahre später wurde dann der 110 S Cosmos mit einem Wankelmotor produziert. Seit 1973 setzt Mazda auch in Deutschland erfolgreich Fahrzeuge ab. Als 1989 der MX-5 erschien, konnte die Firma grosse Erfolge in Nordamerika und Europa einfahren. So erfuhr der offene Sportwagen einen erneuten Beliebtheitsschub. 1991 konnte das Unternehmen als bisher einziger japanischer Automobilhersteller das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewinnen und so auch einen ersten Triumph im Motorsport feiern. 1996 erwarb Ford einen Kontrollanteil der Aktien und wurde somit Hauptaktionär. Infolge der Finanzkrise mussten diese allerdings wieder an Mazda verkauft werden.
Innovativ: Verwendung eines Wankelmotors
Der Fahrzeugbauer unterschied sich lange durch den Einbau eines Wankelmotors von der Konkurrenz, der statt mit Hubbewegung durch eine Drehbewegung Energie umsetzt. Allerdings lief das letzte Modell, das diesen Motor besass, 2012 aus. Die Finanzkrise hat auch vor dem japanischen Automobilhersteller nicht Halt gemacht. Im Geschäftsjahr 2011 ging der Umsatz um 12,6 Prozent auf CHF 23.375 Milliarden zurück. Das führte zu einem Nettoverlust von CHF 1.235 Millionen. In diesem Jahr hatte Mazda vor allem unter dem Erdbeben in Japan, der Flut in Thailand und dem starken Kurs des Yen zu kämpfen. Ausserdem nahm das Wirtschaftswachstum im wichtigen Markt China ab. Der weltweite Fahrzeugabsatz ist 2011 allerdings nur leicht, um etwa 2 Prozent, auf 1.247.000 Einheiten gesunken.