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Spam-Filter
Die meisten E-Mail-Programme bieten einen automatischen Spam-Filter, der sogar lernfähig ist: Der Filter versucht, aufgrund verbreiteter Kriterien, Spam zu identifizieren. Er ist dabei leider nicht unfehlbar. Er lernt jedoch dazu, indem er sich merkt, welche E-Mails Sie als Spam markieren und welche E-Mails Sie als vertrauenswürdig einstufen. Mit der Zeit funktioniert der Spam-Filter äusserst zuverlässig und ist eine sehr nützliche Hilfe.
Wichtige Fragen rund um Spam:
- Wieso erhalte ich so viele Spam-E-Mails?
Spam-E-Mails wird gekämpft. So werden zwischen E-Mail-Betreibern Listen über Absender und die Form von aktuellen Spam-E-Mails geführt und ausgetauscht. Auch wir halten uns an solche Listen und filtern einen sehr grossen Teil Spam-E-Mails heraus: Rund drei viertel aller E-Mails werden eindeutig als Spam-, Viren- oder sonst als schädlich identifiziert und zurückgehalten. Was nicht eindeutig identifiziert werden kann, wird als Spam markiert und zugestellt (im Betreff wird lediglich «***SPAM***» ergänzt).
Mit «Spam »oder «Junk» werden unerwünschte...
E-Mail-Nachrichten bezeichnet, die dem Empfänger unverlangt zugestellt werden und häufig werbenden Inhalt enthalten. Früher wurden derartige E-Mails an einen übersichtlichen Personenkreis versendet, um für eigene Anliegen zu werben. Mittlerweile werden Spam-E-Mails aber grösstenteils automatisch erstellt und an eine enorm grosse Empfängerliste versendet. Die Thematik von unerwünschter Werbung hat ausserdem an Brisanz gewonnen, seit Spam-E-Mails auch zur Verbreitung von schädlicher Software verwendet werden (z.B. Computer-Viren oder -Trojaner): Computerprogramme (so genannte «Spam-Bots») suchen das Internet nach E-Mail-Adressen ab und sammeln diese für den Versand von Spam. Wer E-Mail im privaten oder geschäftlichen Umfeld nutzen möchte, muss sich mit der Spam-Problematik auseinandersetzen und Massnahmen zum Schutz vor unerwünschter E-Mail-Flut treffen.
Achten Sie darauf,...
- Ihre persönliche E-Mail-Adresse nur an vertrauenswürdige Personen weiterzugeben.
- Verschlüsseln Sie Ihre E-Mail-Adresse, wenn Sie diese im Internet veröffentlichen, damit sie für «Spam-Bots» nicht lesbar ist. Verwenden Sie dafür auf der ZHdK-Website die entsprechende Typo3-Funktion (E-Mail-Tag) für das Verknüpfen von E-Mail-Adressen.
- Beschränken Sie die Empfänger-Liste Ihrer eigenen E-Mails auf das nötige Minimum, um sich und andere Personen vor Spam zu schützen.
- Konfigurieren Sie in Ihrem E-Mail-Programm den Spam-Filter und nutzen Sie ihn aktiv, damit er lernt, Spam-E-Mails von nicht-Spam-E-Mails zu unterscheiden.
- Bleiben Sie skeptisch, wenn Sie ungewöhnliche E-Mails empfangen. Der Absender eines E-Mails kann gefälscht werden, so dass z.B. Computer-Viren im Namen von bekannten Personen ankommen können.
- Unternehmen, denen Sie Ihren Besitz oder persönliche Daten anvertrauen (z.B. Banken, die Post, Behörden, ...) senden kritische Informationen nur per Briefpost. Fallen Sie in diesem Zusammenhang nicht auf E-Mail-Betrugsversuche herein.
- Speichern und Öffnen Sie Anhänge von E-Mails nur, wenn Sie sich sicher sind, dass das E-Mail vertrauenswürdig ist. Die gleiche Regel gilt für Internet-Links, die Sie über E-Mails erhalten.
Spam-E-Mails, die bis zu Ihnen durchdringen,...
bedürfen Ihrer Prüfung: Es kann sein, dass die Form und der Inhalt eines E-Mails den Kriterien eines Spam-E-Mails entsprechen und so als Spam markiert werden, obwohl es sich nicht um Spam handelt. Löschen Sie als Spam markierte Mails darum erst nach einer kurzen Durchsicht. Sie können Ihr E-Mail-Programm aber so konfigurieren, damit es vermeintliche Spam-E-Mails in einen gesonderten Spam-Ordner verschiebt.