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Geschichte
Die Gründungsjahre
Die Jungwacht St. Paul wurde am Pfingstmontag 1932 gegründet. Ein wichtiger Schritt bis zur Gründung war das Entstehen einer Knabenkongregation 1920 in der Pfarrei St. Paul. Durch diese Knabenkongregation bildete sich eine kleine Gruppe junger Leute. Damit war der Grundstein für die Jung St. Paul, die sich später Jungwacht St. Paul nannte, gelegt. Am Pfingstmontag, dem 16. Mai 1932 zogen die Jungen los und gründeten im Zelt liegend die erste katholische Knabengruppe. Diese bestand vorerst nur aus fünf Mitgliedern.
Ein schnelles Anwachsen der Mitgliederzahl führte Ende 1932 zu einem Bestand von 70 Mitgliedern. Beim ersten offiziellen Lager in Seelisberg nahmen 40 Kinder teil. Durch das Wachsen der Jungwacht wuchs auch die Belastung auf die Führer. Als 1933 eine katholische Pfadfinderabteilung gegründet wurde, verlor die Jungwacht St. Paul Mitglieder an die Pfadi. Doch nicht alle Jungwächter durften der Pfadi beitreten, da sie von ihren Eltern dazu keine Erlaubnis erhielten. Zu dieser Zeit bestand eine grosse Abneigung gegen die Uniformierung und so herrschte auch ein Vorurteil, dass es sich bei der Pfadi um eine Vorstufe des Militärs handelte.
Die Jungwacht zählte Ende 1933 nur noch 15 Mitglieder. Durch das Leiten von energischen und begeisterten Gruppenführern gewann die Jungwacht wieder an Mitgliedern. Sie führten unter anderem 1934 eine eigene Uniform ein und schlossen sich dem Jungwachtbund an. So zählte die Jungwacht 1937, fünf Jahre nach der Gründung, wieder 50 Mitglieder.