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von Hünenberg Gottfried
Aus HüPedia
Ritter von Hünenberg
Stationen
1321 Gottfried erhält von Herzog Albrecht von Österreich Ebikon als Lehen.
1331 Gottfrieds Vater Hartmann II stirbt und hinterlässt ihm den Turm in Baar, die Hälfte von Herenschwand, das Schloss St. Andreas in Cham, Walchwil und Augst. Ihm gehörte aber auch Mettmenstetten und Knonau.
1348 Spende von Kirche und Altar bei St. Andreas im Städtli (Cham)
1350 Gottfried III: zieht nach Zürich, wo er das Bürgerrecht erwirbt und wird Mitglied des Zürcher Rats (1354).
1360 Kaiser Karl IV. verleiht Gottfried von Hünenberg für Cham das Stadtrecht. Dadurch gerät Cham in Konkurrenz zur Stadt Zug. Doch statt nun eine politisch und wirtschaftlich starke Stadtherrschaft aufzubauen, flieht Gottfried nach Zürich, wo er beim Barfüsserkloster ein stattliches Haus bezieht.
1369 Der hohe Lebensstandard in der Stadt Zürich verschlingt ein Vermögen. Gottfried ist gezwungen seinen Anteil an der Gemeinde Aeugst an den Vogt "us Aeugst" für 130 Gulden Zürcherwährung zu verkaufen.[1]
1370 Ein Jahr später muss er auch den Stammsitz St. Andreas zu verkaufen.
1372 Nach längerem Aufenthalt im Zisterzienserkloster Kappel stirbt Gottfried III. und wird in der Familiengruft im Kloster Kappel beigesetzt. Auch seine Ehefrau Margareth von Fridingen ist dort begraben. Noch heute kann man auf der Grabplatte das Wappen von Hünenberg sehen.
Privates
Ehefrau: Margareth von Fridingen
3 Söhne: Heinrich II., Hartmann V., Johann Ulrich 2 Töchter: Anna, verheiratet mit einem Bubenberg in Bern, und Adelheid, verheiratet mit Peter V. Storch.
Quellen
Dieser Text basiert hauptsächlich auf dem Buch "Entstehung und Geschichte der Korporation Hünenberg, Koropoation Hünenberg, Steinhausen 2014, S.42 ff
- Archiv in Zürich