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Die eigentliche Geburtsstunde der Settelen-Carreisen schlug am 15. Juni 1922 mit der Inbetriebnahme eines schnittigen 18-plätzigen Fiat Touringcar, dessen 4,4-Liter-Motor 40 PS leistete. Bei den Kunden fand dieses Fahrzeug grossen Anklang, obwohl es nur für kürzere Ausflüge eingesetzt werden konnte, weil die damals prekären Strassenverhältnisse und die bescheidene Motorenleistung grössere Reisen verhindert haben dürften. Zudem wies dieses schicke Fahrzeug mechanische Mängel auf.
Es wurde deshalb schon bald durch einen robusten Amerikaner ersetzt, einen 11-plätzigen Studebaker «Big Six» mit 6-Liter-Motor und mächtigen, komfortabeln Ballonreifen. Letztere gestatteten allerdings nur einen kleinen Lenkeinschlag; befuhren unsere Chauffeure etwa die Bergstrecke Furka-Grimsel, so mussten sie in Amsteg die Vorderräder gegen schmälere und kleinere auswechseln. Nur so waren die Haarnadelkurven dieser beliebten Alpenpässe zu bewältigen.
Freude herrschte bei den Carunternehmern, als Saurer 1928 die Chassis- und Motorengeneration B auf die Räder stellte. Innerhalb dieses Programms gab es speziell für den Busbetrieb entwickelte Tiefrahmenchassis mit langen Komfortfedern und kleinem Wendekreis. Der 8,5-Liter-Motor des Typs 3BLP leistete bei nur 1600 Touren pro Minute bärenstarke 100 PS; ein 8-Gang-Maybach-Schnellganggetriebe, 4-Rad-Vakuum-Bremsen und eine Auspuffwagenheizung waren weitere, bedeutsame Neuerungen. Settelen kaufte gleich zwei dieser Car Alpins; der 25-Plätzer kostete stolze CHF 53 000.-.