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Schlafen, Burnout, Depression?
Diagnose Schlafprobleme und psychische Erkrankungen stehen oft in direktem Zusammenhang und sind vor allem bei Burnout und Depressionen besonders ausgeprägt.
Neben unserer Wahrnehmung und dem Gemütszustand steuern die im Gehirn vorhandenen Nervenbotenstoffe Serotonin und Noradrenalin auch unseren Schlaf-Wach-Rhythmus.
Werden die Symptome des Burnouts langfristig nicht behandelt, kann dies zu einer kontinuierlichen Depression führen.
Belastende Faktoren, wie zum Beispiel Trauer, Stress oder traumatische Erlebnisse, beeinflussen die Transmitter und die daraus resultierenden Veränderungen und Defizite der Botenstoffe haben direkte Auswirkungen auf die Psyche. Im schlimmsten Fall endet dies sogar in einer psychischen Erkrankung wie Burnout oder Depression.
Oft werden Burnout und Depressionen für ein und dieselbe Krankheit gehalten, was jedoch falsch ist, da Burnout häufig von Depressionen begleitet wird.
Burnout-Betroffene fühlen sich oft angeschlagen, matt und müde, trotz gleichzeitiger innerlicher Angespanntheit, Nervosität, Unruhe und Gereiztheit. Werden die Symptome des Burnouts langfristig nicht behandelt, kann dies zu einer kontinuierlichen Depression führen.
Schlafstörungen und psychische Erkrankungen sind meist untrennbar, weshalb beide Symptome gleichermassen behandelt werden müssen. Neben Depressionen leiden von primären oder chronischen Insomnien betroffene Patienten oft auch unter Angst- oder Persönlichkeitsstörungen oder Suchterkrankungen.
Im Bereich der Medizinischen Psychologie ist die Verbindung zwischen Psyche und Schlaf sowie ihrer möglichen Folgen, wie zum Beispiel Tagesmüdigkeit, Denkstörungen, depressiven Verstimmungen und Halluzinationen, seit Jahren bekannt.
Aus diesem Grunde ist es medizinisch mittlerweile möglich, Burnout-Betroffene mithilfe von Medikamenten und verhaltenstherapeutischen Massnahmen dauerhaft von ihren Symptomen zu befreien.