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Der 52-jährige Klinsmann hatte die US-Boys seit Juli 2011 trainiert und war mit dem Team bei der WM 2014 in den Achtelfinal gekommen.
Die Entlassung des früheren Stürmers, der mit Deutschland 1990 Weltmeister wurde, kam nicht überraschend. Beim 0:4 in Costa Rica in der vergangenen Woche hatten die Amerikaner die höchste Niederlage in der WM-Qualifikation seit 1957 kassiert. Zuvor hatten sie gegen Mexiko daheim 1:2 verloren. Mit null Punkten stehen die USA momentan auf dem letzten Platz des sechs Teams umfassenden WM-Qualifikationsturniers. Verzweifelt ist die Lage der USA, die seit 1990 keine WM mehr verpasst haben, aber nicht: Die ersten drei Mannschaften qualifizieren sich direkt, der Vierte hat noch die Chance über die Playoffs nach Russland zu kommen.
Klinsmann war im Juli 2011 als Nachfolger von Bob Bradley als US-Coach berufen worden. Zuvor hatte Klinsmann das deutsche Nationalteam während der WM 2006 im eigenen Land trainiert und in der Saison 2008/2009 den FC Bayern München. Die Bayern hatten sich kurz vor Saisonende im April 2009 wieder von Klinsmann getrennt.
(SDA)