Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/163043

<h2>SubmittedText<h2><p>Österreich hat gemessen an der Bevölkerungszahl einen wesentlich höheren Anteil an Asylsuchenden als die Schweiz. Die Zivilgesellschaft wird bei der Betreuung stark einbezogen. Bedeutsam ist nach Auskunft von österreichischen Parlamentsvertretern insbesondere die Leistung aller Wirtschaftsverbände. Sie engagieren sich bei der Suche nach Wohnraum, von Beschäftigungsmöglichkeiten und bei der Ausbildung.</p><p>Wie präsentiert sich das Engagement der Wirtschaftsorganisationen in der Unterstützung der Betreuung von Asylsuchenden (Ausbildung, Beschäftigung) in der Schweiz?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Bei asylsuchenden Personen stehen nicht die Erwerbsarbeit oder die Ausbildung im Vordergrund, sondern die Beschäftigung und allenfalls das Erlernen einer Landessprache. Die Kantone bieten für diese Personen entsprechende Beschäftigungsprogramme an, welche durch Beiträge des Bundes mitfinanziert werden. Es entzieht sich der Kenntnis des Bundesrates, ob Wirtschaftsverbände in gewissen Kantonen an solchen Beschäftigungsprogrammen beteiligt sind.</p><p>Bei vorläufig Aufgenommenen und anerkannten Flüchtlingen unterstützen Bund, Kantone und Gemeinden die soziale und berufliche Integration mit Massnahmen im Rahmen der kantonalen Integrationsprogramme. Diese beruhen auf einer bedarfsorientierten Strategie: Sie umfassen namentlich Massnahmen zur Information und Beratung, zur Förderung der Sprachkompetenzen, der beruflichen Qualifikation und der Vermittlung in den Arbeitsmarkt sowie zur Förderung der Kinder und Jugendlichen und der sozialen Integration und Verständigung. Im Bereich der beruflichen Integration sind die Organisationen der Arbeitswelt in die Umsetzung der Massnahmen in etlichen Kantonen einbezogen.</p>