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Im nächsten Jahr wird die UBS laut ihrem Präsidenten Peter Kurer wieder profitabel sein. Ein Verkauf der Investment Bank zieht Kurer in Betracht, falls es sich für die Aktionäre der Grossbank auszahlt.Dieser Inhalt wurde am 16. August 2008 - 14:46 publiziert
Das Investmentbanking mache zwar einen wesentlichen Bestandteil der Ausstrahlung der UBS aus, sagte Verwaltungsratspräsident Kurer in einem Interview mit der Basler Zeitung. Dennoch könnte die Bank handeln, falls eines Tages klar sein sollte, dass eine Trennung für den Aktionär mehr Geld bringe.
Vom Interesse des Finanzplatzes Schweiz dürfe er sich bei seinen Entscheiden nicht leiten lassen. "Ich kann also nicht eine Investment Bank behalten, wenn sie für den Finanzplatz vielleicht gut, für die UBS aber schlecht ist."
Ein solcher Verkauf wäre in Zukunft einfacher zu bewerkstelligen, sagte Kurer mit Blick auf die jüngst angekündigte Trennung der drei UBS-Geschäftfelder in selbständige Einheiten. Er stellte aber klar: "Keine der Geschäftseinheiten steht zum Verkauf."
Kurer erklärte, die Grossbank habe die gröbsten Probleme hinter sich. "Nun steht uns noch ein holpriges zweites Halbjahr bevor, dann sind wir wieder auf Kurs. Das nächste Jahr wird wieder profitabel sein."
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