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Forrest Gump (Tom Hanks) sitzt, mit einer Schachtel Praline in der Hand, auf einer Holzbank vor einer Bushaltestelle und wartet auf den Viererbus. Er überbrückt die Warterei, indem er anderen Wartenden seine Lebensgeschichte erzählt. Seine Erzählung beginnt mit seiner Kindheit. Schon dort kristallisierte sich heraus, dass Forrest ein ganz spezieller Junge war. Denn der Kleine hatte ein Problem an der Wirbelsäule und musste deshalb Beinschienen tragen, die ihn beim Gehen stützten.
Doch Forrest ist nicht nur körperlich eingeschränkt sondern auch geistig. Er liegt mit seinem Intelligenzquotienten unter dem Durchschnittswert, und so kommt er nur dank seiner Mutter und deren "Körpereinsatz" an die staatliche Schule. Dort wird er von seinen Mitschülern gehänselt, doch er findet eine Freundin, in die er sich verliebt.
Als Forrest eines Tages abermals von seinen Kollegen gejagt wird und er von ihnen flüchtet, lösen sich die lästigen Beischienen, und er bemerkt, wie schnell er eigentlich rennen kann. Von diesem Tag an nutzte Forrest keine Verkehrsmittel mehr sondern durchquerte die ganze Stadt zu Fuss. Dieses Talent blieb auch dem Trainer des örtlichen Football-Teams nicht verborgen und so wurde Forrest in die Mannschaft aufgenommen, ohne eigentlich zu wissen, was es mit diesem Spiel am Hut hat. Doch seine Karriere als Footballstar ist nur ein kleiner Punkt in seinem spannenden Leben. Und so erzählt er weiter und weiter ohne selber zu realisieren, was für ein spezielles Leben er hatte...
Forrest Gump ist einer von diesen wenigen Filmen, für die es auf unserer Wertungsskala einen siebten Stern geben müsste. Ich finde den Film durch und durch perfekt. Und so möchte ich euch schon jetzt vorwarnen, dass dieses Review mehr einem PR-Pressetext gleicht als einer Filmkritik.
Bei jedem Anschauen sitze ich zwei Stunden fasziniert vor der Leinwand, obwohl ich den Film bereits unzählige Male gesehen habe. Das beginnt schon am Anfang als die weisse Feder (Kult), begleitet mit einer wunderschönen Musik (Kult), durch die Luft gleitet und neben einem, auf einer Parkbank sitzenden (Kult), Forrest Gump landet. Es macht Spass den kindlichen Erzählungen von Forrest zuzuhören und man wünscht sich, dass sein Bus noch lange nicht einfährt.
Doch was macht den Film so einzigartig? Ich glaube es sind diese vielen Einzelteile die aus diesem Film ein geniales Kunstwerk machen. Das Drehbuch ist unterhaltsam und spannend geschrieben, Regisseur Robert Zemeckis hat jedes Detail beachtet, Alan Silvestri zauberte einen wunderschönen Score, die restlichen Songs sind absolute Ohrwürmer und die Special Effects wurden sorgfältig und beispielhaft in den Film eingebaut so, dass diese gar nicht als solche auffallen.
Auch die Schauspielerische Leistung aller Personen trägt zu dem Filmerfolg bei. Tom Hanks IST Forrest Gump und ein, zuerst vorgesehener, Bill Murray ist heute unvorstellbar. Auch Sally Field mimt Forrests Mutter ausgezeichnet und dank der hervorragenden Leistung der Makeup-Artisten fällt gar nicht auf, dass die Schauspielerin nur zehn Jahre älter ist als Hanks.
Ich würde gerne noch weiter schreiben doch langsam wird es hier wirklich zu kitschig. Für mich ist Forrest Gump ein Film ohne Ecken und Kanten, ein Film der Filmgeschichte geschrieben hat und ein Film, der bewegt und die Zuschauer zum lachen und weinen bringt. Und falls es da draussen doch noch Leute gibt die diesen Film nicht gesehen haben, kann ich nur eins sagen: OutNow.CH schliessen, DVD kaufen und dieses mehrfach oscarprämierte Meisterwerk geniessen.
Die DVD ist so, wie es ein solcher Film verdient hat. Das Bild ist gestochen scharf und Artefakte oder ein Bildrauschen sind nicht auszumachen. Auch der Ton überzeugt obwohl hier zu erwähnen ist, dass die Surroundleistung nicht komplett ausgenutzt wurde. Da es sich bei diesem Film um einen dialoglastigen Film handelt stört dies aber keineswegs.
Die Welt des Forrest Gump - Eine Dokumentation: Im 30 minütigen Making-of sieht der Zuschauer wie die einzelnen Szenen gedreht wurden. Zwar gibt es am Anfang noch das generelle PR-Geschwafel doch nach 5 Minuten gibt es interessante Facts. (29:25 Min.)
Screen Tests: Passen die Schauspieler zusammen? In den Screen Tests findet man das heraus. Hier findet man Szenen in der Michael Connar Humphrey (der junge Forrest) und Hanna R. Hall (die junge Jenny), Robin Wright (Jenny) und Tom Hanks (Forrest) sowie Haley Joel Osment (Forrest jr.) und Tom Hanks (Forrest) zusammen spielen.
Die Erschaffung der Welt des Forrest Gump: Produktions Design - Produktions Designer Rick Carter erzählt wie er die verschiedenen Lokalitäten gefunden und designet hat - interessant (7:12 Min.)
"Sehen heisst Glauben": die visuellen Effekte: In 11 Kategorien stellt Ken Ralston (Verantwortlicher für die Visual Effects) die Oscar prämierten Special Effects vor welche im Film subtil eingesetzt wurden.
"Hören heisst Glauben": die Soundeffekte: Der für den Oscar nominierten Sound Designer Randy Thom erklärt anhand von 5 verschiedenen Beispielen wie wichtig die Soundeffekte in einem Film sind.
Die Magie der Maskenbildner: Daniel Striepeke erzählt in diesem Special von der grossen Herausforderung der Makeup Spezialisten. (7:59 Min.)
Trailer: Unter diesem Menüpunkt findet man den original Forrest Gump Kinotrailer.
Foto Gallerie: Hier findet man Fotos vom Film und den Dreharbeiten
Super ist als Nixon dafür sorgt das Forrest ins Watergate verlegt wird und der dann die Security anruft, das da auf der anderen Seite die Sicherungen durchgebrannt sein müssen und nun etliche Leute mit der Taschenlampen den Kasten suchen.
Die Humor welcher aus dieser beinahe unerträglichen Naivität entsteht ist einfach herrlich. Insgesamt eine schöne Geschichte, zwischendurch etwas ecklig cheesy, wo ich jetzt aber nicht allzu viel hinein interpretieren würde.
Wirklich einer der besten Filme aller Zeiten. In diesem Film ist Tom Hanks "Forrest Gump"... eine beispiellose Schauspielkunst und eine unglaublich faszinierende Geschichte... so schön erzählt, obwohl es meistens böse/schlechte Geschichten sind... manchmal wünschte ich, ich könnte mich dem Leben so stellen wie er.