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1.
S. 233Im Zusammenhang mit der vorher behandelten Häresie, deren Anhänger bei einigen Dimöriten heißen, oder deren Schlagwort die Menschwerdung ohne Nus ist — setzte es noch verschiedene, andere Geschichten ab, besonders in Arabien. Einige gottesfürchtige Männer haben uns darüber berichtet, und wir haben zunächst schon einen Brief über diesen Gegenstand geschrieben. Gleichwohl wollen wir, da jetzt diese Nummer daran kommt, auch an dieser Stelle zur genannten Häresie einige Bemerkungen machen, indem wir eben jenen Brief in extenso mit einigen in der Sache begründeten Zusätzen oder Abstrichen wiedergeben.
Es haben nämlich gewisse Antidikomarianiten in einer Art Feindschaft gegen die Jungfrau und in der Absicht, deren Ruhm zu schmälern, von Neid oder Wahn dazu getrieben und gewillt, die Denkweise der Menschen zu beschmutzen — sich erkühnt, zu behaupten: Die heilige Jungfrau Maria habe nach der Geburt Christi mit einem Manne ehelich verkehrt, nämlich eben mit Joseph. Man sagt aber, wie schon oben angedeutet, von dem greisen Apollinaris selbst oder von einigen seiner Schüler sei diese Meinung ausgegangen — woran ich allerdings zweifle. Aber über diejenigen, welche den genannten Irrtum vertreten, muß ich doch einiges sagen. Um mir aber nicht ein zweites Mal die [gleiche] Arbeit zu machen, so will ich jenen vorerwähnten Brief, den ich nach Arabien schrieb, zugrunde legen. Er lautet also: