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Ab 1834, dem Erbauungsjahr des Hauses «Seeheim», wohnt hier Bruno Übel (1806–1840), der seinen Dienst als preussischer Major aus politischen Gründen quittiert. Er und andere Liberale ﬁnden in der Schweiz Asyl. Herrliberg gewährt ihm 1836 das Gemeindebürgerrecht. An ihn erinnern bis 1941 eine Gedenktafel an der Aussenwand der Kirche Tal sowie eine steinerne Sitzbank.
Später wohnt im Seeheim Dorfarzt Johannes Kleiner (1814–1898) und führt seine Praxis. In seinem Haus sind während mehreren Jahren die Bücher der 1841 gegründeten Lesegesellschaft untergebracht. Damit entsteht die erste Herrliberger Bibliothek. Mitte der 1930er Jahre wird das Haus erweitert.