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|Unterwegs sehen wir am Strassenrand bei Jonen eine Herde Schafe. Daneben steht der
Schäfer mit seinem Hund, einem Bergamasker, von meiner Nichte abwertend einen verfilzten Flohteppich genannt.
Er war jedoch äusserst liebenswürdig zu mir, wie auch der Schäfer. Dieser Hund ist einer der letzten
wirklichen Hunde, er hat einen Job und den macht er gut - kein Schaf stand ausserhalb des Ackers. Dass er nicht
so geschniegelt ist wie die Hunde im Salon meiner Nichte scheint ihn nicht zu jucken.

Die Schafe stammen von verschiedenen Besitzern, den Sommer verbringen sie in den Bergen. Im Winter kommen sie ins Unterland und ziehen dann mit einem Schäfer, meist aus Italien, auf vordefinierten Pfaden über die Wiesen.
|Schon in meiner Kindheit haben wir immer wieder zu der gleichen Zeit am gleichen
Ort einen Schäfer beobachten können.

Mit von Partie war auch auch ein Esel, der uns sogleich neugierig begrüsste. Der Esel muss meist ein kleines Wägelchen ziehen, worin der Schäfer übernachten kann.
|Vor der Kulisse von Unterlunkhofen weiden Hunderte von Schafen, alte, aber auch ganz junge, hier völlig ohne Einzäunung.|
|Der Schäfer hat keinen Stuhl, er setzt sich einfach auf seinen Wanderstock.|
|Eine der grössten Herden, die ich je gesehen habe.

Forum S9, am 8.3.2003