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Als Christian erfährt, dass seine Frau, die in Argentinien eine erfolgreiche Karriere als Fussballmanagerin gestartet hat, heiraten will, fliegt er mit seinem Sohn Oscar nach Buenos Aires, um seine Frau zurückzugewinnen. Angekommen in Annas luxuriöser Villa macht er die Bekanntschaft von Juan Diaz, als Fussballstar nicht nur Liebling der Massen, sondern auch gutaussehender und viel jüngerer Verlobter seiner Frau. Die Turbulenzen nehmen ihren Lauf: Christian trifft eine leidenschaftliche Haushälterin, höfliche Strassenräuber, schlagkräftige Väter und einen weinseligen Winzer, während sein Sohn die erste grosse Liebe erlebt und mit dem Theater seiner Eltern nichts zu tun haben will.
Geschickt vermittelt der Film die Atmosphäre einer anderen Kultur - sei es in Sachen Wein trinken, Religion, Temperament oder Tango. Die Situationen sind mal überspitzt, mal ironisch, aber stets witzig gebrochen durch das eigenartig wirkende Verhalten der Fremden aus Europa. Der Film lässt sich immer wieder auch Zeit, während der sich eine Stimmung entwickeln kann. Dieses Vertrauen in die Wirkung der Bilder vergibt der Regisseur aber immer wieder durch die etwas aufdringliche Stimme des Erzählers. Zu einem postiven Ganzen tragen nicht nur die Kameraarbeit und die schauspielerischen Leistungen, sondern auch die stimmungsvolle Musik bei.