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Von Mai bis September kann man die Mangostane frisch in Supermärkten oder an Obstständen erwerben. Auch der Saft wird immer populärer. Woher kommt die Mangostane und auf welchem Baum wächst sie?
Der Mangostanbaum
Der Mangostanbaum ist ein tropischer, immergrüner Laubbaum. Er ist ein sehr langsam wachsender Baum.
Für die ersten 30 cm braucht er bereits ein bis zwei Jahre. Er kann eine Höhe zwischen sieben und 25 Metern erreichen.
Die Rinde des Mangostanbaumes ist dunkelbraun, fast schwarz. Seine Blätter sind sehr zäh Er hat grosse Blüten, die am Zweigend in Gruppen zu 3 – 9 Blüten wachsen.
Der langsam wachsende Baum trägt erst nach vielen Jahren. So soll er erst nach ca. 8 Jahren das erste Mal Früchte tragen. Dafür kann der Mangostanbaum 100 Jahre alt werden und auch so lange Früchte tragen.
Zwischen 500 und 5’000 Früchten kann ein ausgewachsener Mangostanbaum tragen.
Ihren Ursprung hat der Mangostanbaum in Südostasien. Natürlich kommt er vor allen auf den Sunda-Inseln, der Malaysischen Halbinsel und auf den Molukken vor.
Der Mangosteenbaum ist ein tropischer Baum, der weder Temperaturen unter 4°C oder über 38°C verträgt.
Alle Versuche ihn nördlich des 20. Breitengrades zu kultivieren, sind fehlgeschlagen. So wird er nur in asiatischen sowie mittelamerikanischen Ländern sowie in Brasilien im tropischen Klima angebaut.
Die Mangosteen Frucht
Seine Früchte, die Mangostin haben eine sehr feste, purpurfarbene Schale, die das zarte weissliche, oft auch als elfenbeinfarbig bezeichnete Fruchtfleisch fest umschliesst.
Das Fruchtfleisch ist in Segmente unterteilt. Vier bis fünf grosse Samen sind in der Frucht. Die Mangostane hat die Grösse eines Apfels. Ihr Geschmack ist süss-säuerlich.
Es handelt sich nicht nur um eine leckere Tropenfrucht sondern um eine sehr gesunde obendrein. Neben reichlich Xanthonen beinhaltet die Frucht auch Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und andere Antioxidantien
Die Anwendung
Die tropische Frucht wird in ihrer Heimat sowohl als Lebensmittel wie auch als Heilmittel verwendet.
Die Mangostane kann mit und ohne Schale verzehrt werden. Oft wird ein Fruchtpüree hergestellt.
In der traditionellen asiatischen Volksmedizin wird vor allen die Schale verwendet. Der Grund dafür ist, dass die Schale der Mangostane, das nahrhafte Fruchtfleisch an gesundheitsfördernden Wirkstoffen noch übertrifft
Äusserlich wird Mangostin für die Behandlung von Hautkrankheiten verwendet.
Innerlich wirken Mangostane als natürliches Antibiotika, das entzündungshemmend wirkt und ganz besonders die Körperabwehr stärkt.