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Die Medizin hat große Fortschritte bei der Diagnose und Therapie gemacht und Computer haben dabei eine große Rolle gespielt. Bislang wurden diese aber weitgehend äußerlich eingesetzt, zum Beispiel bei Bestrahlungen, Ultraschallaufnahmen oder Schnitten mit einem Lasermesser. Lediglich der Herzschrittmacher und Impulsgeber im Gehirn bei Epileptikern oder Patienten mit Parkinson sind in den Körper eingepflanzt worden.
Kleiner Streifen kann sich selbst bewegen
In Zukunft kann sich das aber ändern. Schon jetzt träumen viele Forscher von Minirobotern, die in der Blutbahn oder im Darm entweder Tests machen oder aber Medikamente abgeben könnten. Die ersten solcher Nano-Robots sind bereits entwickelt worden, müssen aber noch getestet werden. Bislang sind es nur Silikonstreifen, die mit Magneten besetzt sind und sich über wechselnde Spannungen und Magnetfelder fortbewegen können. Damit wären sie aber in der Lage, zumindest durch den Darmtrakt zu wandern und Medikamente abzugeben.
Eine andere Lösung sind so genannte Bio-Computer. Sie bestehen aus RNA und DNA sowie bestimmten Proteinen. Diese Bausteine sollen so programmiert werden, dass sie Veränderungen in den Zellen erkennen und dann bestimmte Botenstoffe aussenden. Diese wiederum können dann mit einem normalen Bluttest erkannt werden. Bislang funktionieren aber diese Zellen-Computer nur in den Petrischalen der Forscher.