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Der Ministerpräsident des westafrikanischen Landes Cote d'Ivoire (Elfenbeinküste), Hamed Bakayoko, ist in einem Spital in Freiburg an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Wie die Regierung in einer Erklärung im nationalen Fernsehen mitteilte, starb der 56-Jährige am späten Mittwochabend.
Bakayoko galt als möglicher Nachfolger von Präsident Alassane Ouattara. «Unser Land ist in Trauer», schrieb Ouattara im Kurznachrichtendienst Twitter. Er hatte zuvor Patrick Achi zum vorübergehenden Regierungschef ernannt.
Bakayoko war erst im Juli vergangenen Jahres zum Nachfolger des an einer Herzerkrankung gestorbenen Regierungschefs Amadou Coulibaly bestimmt worden.
Ouattara hatte im März 2020 eigentlich den Verzicht auf die Kandidatur für eine dritte Amtszeit verkündet, war dann nach dem Tod seines designierten Nachfolgers aber doch erneut angetreten und wiedergewählt worden. (aeg/sda/dpa)
Bei Schüssen französischer Soldaten in eine Menge von Protestierenden im westafrikanischen Burkina Faso sind am Samstag in der Stadt Kaya vier Menschen verletzt worden. Lebensgefahr bestand nach Polizeiangaben nicht. Zuvor hatten die Soldaten der Polizei zufolge Warnschüsse abgegeben.