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Das Vorhofflimmern zählt zu den häufigsten Herzrhythmusstörungen. Dabei kommt es zu ungeordneten elektrischen Impulsen der Vorhöfe mit mehr als 300 Erregungen pro Minute. Aufgrund der Belastung kann das Herz seine Funktion nicht mehr richtig wahrnehmen: Es wirft weniger Blut aus, die Herzleistung nimmt ab.
Vorhofflimmern
Antiarrhythmika
In einigen Fällen werden Medikamente verschrieben, mit dem Ziel, das Auftreten des Vorhofflimmerns zu unterdrücken und somit den normalen Sinusrhythmus zu stabilisieren ("Rhythmuskontrolle"). Eine Vielzahl von Patienten erhält jedoch Medikamente, welche die Auswirkung des Vorhofflimmerns auf eine zu schnelle Überleitung auf die Hauptkammern reduzieren und so die Beschwerden lindern ("Frequenzkontrolle").
Kardioversion
Tritt das Vorhofflimmern nur selten auf, hält aber lange an, kann mit einer elektrischen Kardioversion ("Elektroschock") der normale Rhythmus wiederhergestellt werden.
Katheterablation
Liegen keine schwersten Herzerkrankungen vor (z.B. Herzmuskelschwäche), halten die Herzrhythmusstörungen noch nicht zu lange an und sind die Beschwerden deutlich, kann als Therapiemöglichkeit auch eine Katheterablation erwogen werden (siehe Katheterablation).
Medikamente zur Blutverdünnung
Da das Vorhofflimmern die Bildung von Blutgerinnseln fördert, was zu einem Schlaganfall führen kann, benötigen die Patienten ebenfalls Medikamente zur Blutverdünnung.