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Kulturagenda 2030
Kulturpolitische Standortbestimmung
Ein Partizipationsprozess ist eine Folge von Partizipations-Aktivitäten (z.B. zuerst eine Umfrage ausfüllen, dann Vorschläge machen, diese face-to-face oder in virtuellen Events diskutieren, und sie schliesslich priorisieren) mit dem Ziel, ein bestimmtes Thema zu definieren und darüber zu entscheiden.
Beispiele für partizipative Prozesse sind: ein Verfahren zur Wahl von Ausschussmitgliedern (bei dem die Kandidaturen zuerst präsentiert, anschliessend debattiert und schliesslich eine Kandidatur ausgewählt wird), die Bürgerhaushalte (bei denen Vorschläge gemacht, wirtschaftlich bewertet und mit dem verfügbaren Geld abgestimmt werden), ein strategischer Planungsprozess, die gemeinschaftliche Ausarbeitung einer Vorschrift oder Norm, die Gestaltung eines städtischen Raums oder die Erstellung eines öffentlichen Planes.
Die letzte Kulturstrategie wurde 2012 entwickelt und 2014 vom Parlament verabschiedet.
Rund 10 Jahre danach, ist es wiederum an der Zeit, die zukünftige strategische Ausrichtung städtischer Kulturpolitik zu klären und definieren. Der Stadtrat hat daher die Abteilung Kultur und Sport beauftragt, eine kulturpolitische Standortbestimmung vorzunehmen. Basierend auf den Ergebnissen von Befragungen und Forumsveranstaltungen diskutiert der Stadtrat im nächsten Jahr zukünftige Strategien. Die neue Kulturstrategie wird dem Parlament voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2023 vorgelegt werden.