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Publiziert: 8 Januar 2013
Fotografien von Peter Werner Häberlin entführen den Betrachter in die Sahara und andere Gebiete Nordafrikas.
Die Ausstellung “Sahara” präsentiert bis zum 10. März Bilder des Schweizer Fotografen Peter Werner Häberlin (1912-1953).
Die Fotos stammen aus vier Nordafrikareisen, die Häberlin zwischen 1949 und 1952 realisierte. Er folgte der traditionellen Karawanenstrasse, die von Algier aus die Sahara durchquert und im Norden Kameruns endet. Seine Eindrücke hielt er in über 800 Fotografien fest, die heute von der Fotostiftung Winterthur verwaltet werden.
Die ausgestellten Fotografien ermöglichen einen Einblick in Häberlins Leben, in seine Art, das Andere zu sehen. Sie sind nach Themen gruppiert und erzählen von Häberlins Reisen und lassen nachvollziehen, was er empfunden haben muss und wie er die Welt wahrnahm. Denn nebst den Negativen wurde nichts gefunden: Er führte kein Tagebuch und nur einige Briefausschnitte, die an seine Frau gerichtet waren, lassen erahnen, was die Reisen für ihn bedeuteten. Auf der Suche nach einem unberührten Ort, der nicht von Konflikten zerstört war, schien der afrikanische Kontinent dafür geeignet zu sein – seine Bilder stellen die Wüstenvölker in einer zeitlosen Dimension dar. Sie werden von Gedichtausschnitten der Tuareg begleitet und jeweils mit einem kurzen Text eingeführt. Zu sehen sind Landschaften aber auch viele Frauen-, Männer- und Kinderporträts.