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Die Einführung des Stimm- und Wahlrechts für Frauen gehört zu den bedeutendsten Änderungen im politischen System der Schweiz seit der Gründung des Bundesstaates im Jahr 1848. Am 7. Februar 1971 stimmten 65,7% der Schweizer Männer für das Frauenstimm- und Wahlrecht. Bis zu diesem Tag konnte die Hälfte der Schweizer Bevölkerung weder wählen noch gewählt werden und weder abstimmen noch ein Referendum unterschreiben. 100 Jahre lang hatten die Frauen für Ihre Rechte gekämpft und es brauchte zahlreiche parlamentarische Interventionen und mehrere Volksabstimmungen, um dieses Ziel zu erreichen.
Im Herbst 1971 wählten die Schweizerinnen und Schweizer zehn Nationalrätinnen und eine Ständerätin. Eine elfte Nationalrätin rutschte schon nach wenigen Tagen für einen Mann nach, der in den Ständerat gewählt worden war. Seither ist der Frauenanteil im Nationalrat mehr und mehr gestiegen: 12 Sitze in 1971, 95 in 2019. Siehe:
Präsenz der Frauen im Schweizer Parlament
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