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Weltweit leiden über 100 Millionen Männer an einer Depression.
Bei Frauen wird doppelt so häufig wie bei Männern eine Depression diagnostiziert.
Bei Männern ist die Wahrscheinlichkeit an einem Suizid zu sterben drei- bis viermal so hoch wie bei Frauen.
Männer, welche traditionellen männlichen Geschlechterrollen stark zustimmen, haben im Vergleich zu Männern, welche traditionellen männlichen Geschlechterrollen nur schwach zustimmen, eine doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit Suizid zu verüben.
Männer mit einer psychischen Belastung im Vergleich zu Frauen mit einer psychischen Belastung, suchen ca. 30% weniger eine psychotherapeutische Therapie auf.
Dieser Geschlechtsunterschied ist bei depressiven Personen auf 50% erhöht.
Das Risiko an einer Suchterkrankung (besonders einer Substanzkomsumstörung) zu erkranken ist doppelt so hoch wie bei Frauen.
Männer zeigen mehr und intensivere externalisierende (nach aussen verlagerte) Symptome als Frauen.
Wut, Aggression, Substanzgebrauch, Risikobereitschaft oder Reizbarkeit sind Männer "akzeptable" Symptome einer Depression.
Internalisierende (nach innen verlagerte) Symptome wie Trauer, Schuldgefühle, Erschöpfung und depressive Verstimmungen verletzten die soziale Normen bezüglich des sozial akzeptierten Verhaltens und Auftretens eines Mannes und werden daher vermieden.
Eine repräsentative Studie konnte eindrücklich zeigen, dass Geschlechterunterschiede in der Prävalenz von Depression nicht mehr vorhanden sind, wenn atypische und traditionelle Symptomrepräsentationen einer Depression zur Diagnose kombiniert werden.