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Der Butler
Lee Daniels Inszenierung vermag besonders zu Beginn zu fesseln. Forest Whitaker ist als stolzer Butler einmal mehr erstklassig und äusserst beeindruckend. Cuba Gooding Jr. ist so gut wie seit Jerry Maguire nicht mehr.
Die Story wird in einem Wahnsinnstempo abgespult. Nicht lieblos, aber ein derart facetten- und erlebnisreiches Leben in etwas mehr als zwei Stunden abzuhandeln, ist ein Kunststück, dass nicht einmal Lee Daniels (Precious) vollbringen kann.
Story
Von der Baumwollplantage ins Oval Office: basierend auf der wahren Geschichte des Butlers Eugene Allen erzählt der Film vom außergewöhnlichen Aufstieg von Cecil Gaines, der länger im Weißen Haus arbeitete als jeder seiner Dienstherren. Gaines, von 1957 bis 1986 im Zentrum der Macht, sieht sieben Präsidenten kommen und gehen. Ob Eisenhower, Kennedy, Nixon oder Reagan – stets ist Butler Eugene Allen (Oscar®-Preisträger Forest Whitaker) dabei, wenn Amerikas Präsidenten Weltgeschichte schreiben. Und am Schluss im hohen Alter sein größter Triumph: Ein Schwarzer wird zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt.
Lee Daniels hat für sein emotional anrührendes Biopic eines Butlers im Weißen Haus ein fulminantes Star-Ensemble vor der Kamera versammelt:
Cecil Gaines wird von Forest Whitaker (Oscar® für „Der König von Schottland“) verkörpert. Die amerikanischeTalkshow-Ikone Oprah Winfrey feiert als Gloria, Gaines‘ stolze Ehefrau ihre Rückkehr auf die Leinwand.
Prominent ergänzt wird der Cast durch die Popstars Lenny Kravitz und Mariah Carey und die Oscar®-Preisträger Vanessa Redgrave und Cuba Gooding Jr.
Die Präsidentenriege wird u.a. von Robin Williams als Dwight D. Eisenhower, Liev Schreiber als Lyndon B. Johnson, John Cusack als Richard Nixon, James Marsden als John F. Kennedy und Alan Rickman als Ronald Reagan verkörpert – mit Jane Fonda als Nancy Reagan. (PROKINO Filmverleih GmbH)