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Rund 300 Personen haben am Montag an einer Kundgebung vor dem Gebäude des Westschweizer Medienkonzerns Edipresse in Lausanne teilgenommen. Sie machten ihrem Unmut über den angekündigten Stellenabbau Luft.Dieser Inhalt wurde am 12. Oktober 2009 - 17:33 publiziert
Edipresse Schweiz habe keine grösseren finanziellen Probleme, und die Verluste bei den Werbeeinnahmen seien lediglich konjunkturell bedingt, sagte Bernard Remion von der Gewerkschaft Comedia. Man müsse alles versuchen, um die Kündigungen zu vermeiden. Laut Remion solle der Abbau über Pensenreduktionen und frühzeitige Pensionierungen erfolgen.
Vertreter des Journalistenverbands Impressum nahmen hingegen an der Kundgebung nicht teil. Impressum begründete diesen Entscheid in einem am Sonntag publizierten Communiqué damit, dass zur gleichen Zeit eine erste Verhandlungsrunde mit der Direktion stattfinde.
Im September hatte die Wettbewerbskommission grünes Licht für die Übernahme des Schweizer Geschäfts von Edipresse durch den Zürcher Tamedia-Konzern gegeben. Dies bedeutete das Aus für die Gratiszeitung Le Matin Bleu, die mit der jetzt noch einzigen Westschweizer Pendlerzeitung 20 minutes zusammengelegt wurde. Dabei wurden auch Entlassungen angekündigt.
swissinfo.ch und Agenturen
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