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Verborgen in diesem Text aus 3 Milliarden Buchstaben liegen die, die für unsere wichtig sind: um sich zu entwickeln, um zu funktionieren und um sich zu vermehren. Oder kurz gesagt: sind lebensnotwendig. Das Ziel der des menschlichen ist es, die Abfolge der Buchstaben zu bestimmen, um die zugrunde liegenden Nachrichten zu entschlüsseln.
Wenn wir die Instruktionen in unseremverstehen, wird uns dies nicht nur helfen zu verstehen, wie Leben entsteht, sondern auch dazu beitragen, Krankheiten vorherzusehen und neue Wirkstoffe zu entwickeln. Im Moment stehen wir noch ganz am Anfang des Verstehens.
Die heutigen Sequenziertechniken erlauben die Bestimmung von kurzen Sequenzstücken von nur 35 bis 400 Buchstaben Länge. Das menschlichehat aber 3 Milliarden! Um den gesamten Text wiederherzustellen, müssen die kurzen Sequenzstücke in der ursprünglichen Reihenfolge zusammengefügt werden – keine einfache Aufgabe! Dies erfordert eine hochleistungsfähige . Die so zusammengesetzten Sequenzen werden in gespeichert und über das Internet zur Verfügung gestellt.
1975 Die Entwicklung der Sequenziertechniken.
1998 Ein öffentlich finanzierter, internationaler Forschungsverbund beginnt mit der des menschlichen . Zeitgleich startet die private Firma Celera ihr eigenes Sequenzierungsprojekt.
2000 Offizielle Ankündigung des ersten Entwurfes der menschlichen Genomsequenz.
2001 Publizierung des ersten Entwurfes sowohl durch den Forschungsverbund als auch durch Celera . Die Firma gibt zu, Daten des Forschungsverbunds genutzt zu haben, um schneller voranzukommen.
2003 Offizielle Ankündigung der endgültigen des menschlichen , die im internet frei zugänglich ist. Die Sequenzen haben eine hohe Qualität, wenn es auch unvermeidliche ‚Tippfehler‘ gibt.
Diese Referenzsequenz des menschlichenwird regelmässig aktualisiert.
Die von Zehntausenden von Organismen wurden bereits sequenziert oder werden gerade sequenziert! Dank technologischer Fortschritte kann heute das eines Individuums in weniger als einer Woche sequenziert werden!
Das Verständnis der Baupläne in anderen Genomen – von Bakterien bis hin zu Pflanzen – ermöglicht uns nicht nur weitere faszinierende Einblicke in die Biologie, sondern erlaubt es uns auch, über mögliche Anwendungen nachzudenken, beispielsweise im Bereich der Medizin oder der Landwirtschaft.