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Die Katholische Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbewegung der Schweiz (KAB) ging in mehreren Schritten aus verschiedenen katholischen Arbeitervereinen hervor, die sich ab Ende des 19. Jahrhunderts zu formieren begannen. Das Ziel des Vereins war es, als Institution der katholischen Arbeiterbewegung "sozialpolitische und sozialethische Fragen aufzugreifen, diese fachlich fundiert zu bearbeiten und bedürfnisgerecht zu vermitteln".
Zwischen den 1920er und 1940er Jahren war ein starker Rückgang der Mitgliederzahlen zu verzeichnen. Von 1961 bis 1981 bestand die Christliche Arbeiterjugend der deutschsprachigen Schweiz (CAJ). 1963 wurde ein Sozialinstitut gegründet, welches die Bildungsarbeit der KAB intensivierte. Nach Neugründungen und Zusammenschlüssen verschiedener katholischer Arbeitervereine fusionierten im Jahr 1973 die KAB-Männergruppe und die KAB-Frauengruppe.
Der Fotobestand der KAB enthält Aufnahmen aus den 1950er bis 1990er Jahren. Mitglieder und oft langjährige Mitarbeiter sind auf Feiern oder Tagungen zu sehen ebenso wie kirchliche Würdenträger, die sich in der katholischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbewegung engagierten. Die Fotografien zeigen auch, wohin die verschiedenen Reisen der KAB führten. Unbestrittene Höhepunkte waren die Wallfahrten nach Lourdes oder Rom. Ausserdem enthält der Bestand mehrere Fotoalben, die einen Eindruck von den Sommerlagern der Katholischen Jungarbeiterinnen in den Schweizer Bergen geben.