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Lavinia Heisenberg (*1983), Theoretische Physikerin, Kosmologin und Astrophysikerin ist bekannt durch ihre bahnbrechende Gravitationsforschung. Die Physikerin spricht acht Sprachen, hat in zahlreichen Ländern an renommierten Universitäten gearbeitet und strebt zurzeit eine eigene Professur an. Dieses Jahr wurde ihr der Gustav-Hertz-Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft verliehen.
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Frau Heisenberg, Sie möchten Astronautin werden. Wo bewirbt man sich für eine Weltall-Mission?
Lavinia Heisenberg: Wer in Europa Astronautin werden will, muss das mehrteilige Auswahlverfahren der European Space Agency (Esa) durchlaufen. Bei der letzten Ausschreibung vor zehn Jahren hatte ich mein Studium noch nicht abgeschlossen und deshalb konnte ich mich nicht bewerben. Ein Hochschulabschluss in einem naturwissenschaftlichen oder technischen Fachgebiet ist eine von vielen Voraussetzungen, um mit dabei sein zu können. Im Jahr 2008 erfüllten rund 8500 Bewerber_innen die formellen Bedingungen. Nach allen Tests und am Schluss auch politischen Entscheidungen blieben sechs Kandidat_innen übrig, die eine dreieinhalbjährige Ausbildung absolvieren konnten. Viele andere träumen also den gleichen Traum wie ich. Kein Grund, es nicht trotzdem zu versuchen.
Nachdem ich seit Jahren die Schwerkraft erforsche, wäre es absolut fantastisch, die Schwerelosigkeit erleben zu dürfen.
Wer war die erste Frau im All?
Lavinia Heisenberg: Das war Walentina Wladimirowna Tereschkowa aus Russland vor 55 Jahren (im Jahr 1963). Viele weitere Frauen aus diversen Ländern folgten nach.
Foto: Joseph Khakshouri
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