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Deutschland und Grossbritannien sind beim Export von Kleinwaffen im internationalen Vergleich besonders transparent. Die Schweiz gehört ebenfalls zu den transparentesten Kleinwaffen-Exportierern. Dies geht aus dem neuen Jahresbericht der «Small Arms Survey» hervor. Allerdings ist die Schweiz vom ersten auf den fünften Platz abgerutscht.
Die Schweiz habe die UNO weniger genau über Kleinwaffenexporte und Lizenzen informiert, begründet die Organisation den Abstieg.
Der Iran, Nordkorea, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate liegen am unteren Ende der Liste: Sie veröffentlichten fast keine Daten zu ihren Exporten in andere Länder.
Weltweit mehr Waffen verkauft
Weltweit wurden im Jahr 2013 Waffen im Wert von 5,8 Milliarden Dollar verkauft. Dies entspricht einem Anstieg von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Am meisten Kleinwaffen exportierten die USA, Italien und Deutschland. Die Schweiz folgt auf dem 14. Platz mit Exporten im Wert von 107 Millionen Dollar.
Als Kleinwaffen verstehen die Autoren alle Waffen, die von einem Menschen oder einer kleinen Gruppe getragen oder die von einem Lasttier oder einem leichten Fahrzeug transportiert werden können.
Der Transparenzbericht stützt sich auf Daten aus dem Jahr 2013. Neuere Zahlen sind in diesem Umfang nicht verfügbar.