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Die «Globalisierung» ist in Verruf geraten. Immer mehr Menschen lehnen sie rundherum ab, halten sie für ungerecht und die Quelle aller Arten von Unliebsamkeiten – wie Wirtschaftskrisen und Wanderungsbewegungen. Eine solche Pauschalverurteilung der Globalisierung aber ist ein grosses Problem. Warum, das wird deutlich, wenn man sich vor Augen führt, dass die Globalisierung zwei Dimensionen hat: Eine wirtschaftliche und eine politische.
Seit der Verkündigung des britischen Brexit-Votums am 23. Juni 2016 hat das Britische Pfund etwa 20 Prozent gegenüber dem US-Dollar und etwa 18 Prozent gegenüber dem Euro an Wert verloren. Ist das eine Menetekel, was Grossbritannien noch droht nach dem «Brexit»?
Im Jahr 1957 veröffentlichte der aus Österreich stammende Nationalökonom Leopold Kohr (1909 – 1994) ein Buch mit dem Titel «Der Zusammenbruch der Nationen». Kohrs Kernaussage ist, dass die Menschen, die in kleinen Staaten leben, glücklicher, friedvoller und wohlhabender sind als die, die in grossen Staaten leben.
Die Schweiz gehört zu den wohlhabendsten Ländern der Welt. Dieser Erfolg hat viele Gründe. Einer ist sicherlich, dass die Schweizer – anders als zum Beispiel die Deutschen, Franzosen und Italiener – weniger sozialistischen Experimenten anheimgefallen sind.
Es gibt politische Bestrebungen, das Bargeld abzuschaffen. Erste Schritte in diese Richtung sind das Einziehen grosser Scheine – wie etwa der 500-Euro-Note, der 100-US-Dollar-Note und der 1000- Schweizer-Franken-Note – und das Erlassen von Obergrenzen für Barzahlungen.
In Europa ist das Zentralisieren zum beherrschenden Dogma geworden: Der Nationalstaat müsse überwunden werden, es brauche supranationalen Entscheidungsgewalten, eine Einheitswährung und – ein Schelm, wer Böses dabei denkt – ein einheitliches Euroraum-Finanzministerium.
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