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Die IGÖV Nordwestschweiz unterstützt das vorliegende Projekt «Bahnanschluss Euroairport» vollumfänglich. Mit dem Flughafenanschluss soll in erster Linie erreicht werden, dass im Vergleich zu heute ein höherer Anteil an Reisenden und Pendler mit dem öffentlichen Verkehr zum Euroairport fährt. Eine Erhöhung des Flugverkehrs ist nicht angestrebt. Deshalb sind begleitend zum bau des Flughafenanschluss Begleitmassnahmen umzusetzen, die eine Reduktion des Autoverkehrs zum Flughafen zur Folge habe. Im Vordergrund steht eine deutliche Reduktion des Parkplatzangebots und eine Erhöhung der Parkingpreise. Die heutigen Buslinien zum Flughafen sind auch nach Inbetriebnahme des Flughafenbahnhofs beizubehalten. Die Taktintervalle sind tendenziell auszubauen. Der Flughafenbahnhof ist insgesamt als überregionale Mobilitätsdrehscheibe für den öffentlichen Verkehr zu positionieren. Das Nachtflugverbot ist auf die Zeit zwischen 22:00 Uhr und 06:00 Uhr auszudehnen und strikt einzuhalten.
Oui à la Nouvelle Liaison Ferroviaire EuroAirPort - Oui aux mesures d'accompagnement
L’association «IGÖV Nordwestschweiz» soutient pleinement le projet « Nouvelle Liaison Ferroviaire EuroAirPort ». L'objectif principal de la liaison ferroviare Euroairport est de faire en sorte qu'une plus grande proportion de voyageurs et de navetteurs se rendent à l'Euroairport par les transports publics par rapport à aujourd'hui. L'objectif n'est pas d'augmenter le trafic aérien. Par conséquent, des mesures d'accompagnement doivent être mises en œuvre pour réduire le trafic automobile vers l'aéroport. L'accent est mis sur une réduction significative du nombre de places de stationnement disponibles et sur une augmentation des prix du stationnement. Les lignes de bus actuelles vers l'aéroport doivent être maintenues même après la mise en service de la gare ferroviaire de l'aéroport. Les intervalles de fréquence doivent être augmentés. La gare de l'aéroport devrait être positionnée comme un centre de mobilité suprarégional pour les transports publics. L'interdiction des vols de nuit devrait être étendue à la période comprise entre 22h00 et 06h00 et être strictement respectée.
Das Tram soll flüssiger vorwärtskommen, dank mehr Sperrflächen und Eigentrassee.
Gemeinsam setzen sich die IGöV Nordwestschweiz, Pro Velo beider Basel und der VCS beider Basel für umweltfreundliche Mobilität ein. Dazu haben die drei Verbände sich zur Allianz Mobilität und Umwelt zusammengetan. In ihrem Positionspapier zeigen die drei Verbände auf, wie umweltfreundliche und flächeneffiziente Mobilität gefördert werden sollte. Dazu müssen die Prioritäten in der Verkehrsplanung neu geordnet werden: Zuerst kommen umweltfreundliche Verkehrsarten.
Die Forderungen der 15 Punkte im Positionspapier bauen auf § 13 des Umweltschutzgesetzes von Basel-Stadt auf. Gemäss diesem fördert der Kanton umweltfreundliche Verkehrsarten und behandelt sie bevorzugt.
Öffentlicher Verkehr (ÖV), Velo- und Fussverkehr sind umweltfreundlich und flächeneffizient. Sie erfüllen die Anforderungen an Verkehr in der Stadt: Sauber, leise und platzsparend. Um der Klimakrise zu begegnen, um Lärmbelastungen zu mindern, um den öffentlichen Strassenraum allen zugänglich zu machen und für mehr Grünflächen braucht es jetzt entschiedenes Handeln in der Umsetzung von § 13 USG.
Für diese umfassende und tiefgreifende Transformation in den nächsten Jahren braucht es auch die nötigen Ressourcen beim Kanton. So fordern wir unter anderem eine neue Fachstelle für Fussund Veloverkehr, einen ÖV-Fonds und Mittel für sichere und komfortable Veloinfrastruktur.
Mit ihrem Zusammenschluss wollen die drei Verkehrsverbände zeigen, dass die umweltfreundlichen Verkehrsarten bestens koexistieren können. Wo Konflikte auftreten, suchen wir zusammen nach Lösungen.
— Allianz Mobilität und Umwelt
weitere Auskünfte
Stephan Appenzeller, Präsident IGöV Nordwestschweiz 079 252 08 21, <email-pii>
Lea Steinle, Co-Präsidentin VCS beider Basel 078 773 37 47, <email-pii>
Anina Ineichen, Co-Präsidentin Pro Velo beider Basel 079 406 46 57, <email-pii>
Unterlagen: 20211102_positionspapier_neue_prioritäten_verkehrsplanung.pdf
Die Interessengemeinschaft öffentlicher Verkehr Nordwestschweiz (IGöV) und der Gewerbeverband Basel-Stadt (GVBS) befürworten eine Erneuerung und Umgestaltung des Aeschenplatzes. GVBS und IGöV präsentierten heute einen gemeinsamen Vorschlag, der das Potenzial für eine breite politische Akzeptanz hat. Der Planungsperimeter wird dabei auf den Bankverein ausgeweitet, welcher verkehrsberuhigt wird. Der Aeschenplatz hingegen wird in seiner Funktion als leistungsfähige Verkehrsdrehscheibe gestärkt.
Seit Jahrzehnten wird über die Neugestaltung des Aeschenplatzes diskutiert. Denn der Status Quo ist für den Öffentlichen Verkehr, den Langsamverkehr und den motorisierten Individualverkehr ein Ärgernis. Es besteht dringender Handlungsbedarf. Der von der Basler Regierung im März vorgelegte Umgestaltungsvorschlag löste allerdings auf verschiedenen Seiten Unbehagen aus. Deshalb haben die Interessengemeinschaft öffentlicher Verkehr Nordwestschweiz (IGöV) und der Gewerbeverband Basel-Stadt einen gemeinsamen Vorschlag erarbeitet, der wesentliche Verbesserungen enthält und dessen politische Akzeptanz höher eingeschätzt wird. «Beide Organisationen brachten ihre Fachkompetenz und ihre jeweils unterschiedlichen Interessen ein», schildert IGöV-Präsident Stephan Appenzeller.
Eine Gesamtperspektive für Aeschenplatz und Bankverein
«Das Ziel ist eine gute Gesamtsituation für alle Verkehrsarten, ohne dass neue Konflikte geschaffen werden», sagt Gewerbedirektor Gabriel Barell. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde der Bankverein in die Planung miteinbezogen. In dieser Gesamtperspektive wird der Platz am Bankverein verkehrsberuhigt, indem der Durchgangsverkehr unterbunden wird. «Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, ihn städtebaulich aufzuwerten, die innerstädtische Fussgängerachse von der Freienstrasse in die Aeschenvorstadt zu erweitern sowie den Tramverkehr durch die Innenstadt flüssiger abzuwickeln», sagt IGöV-Präsident Stephan Appenzeller. Der Aeschenplatz wird erneuert und aufgewertet. Er bleibt aber grundsätzlich verkehrsorientiert. «Als leistungsfähige Verkehrsdrehscheibe am Rand der Innenstadt erfüllt der Aeschenplatz eine zentrale Funktion für den motorisierten Individualverkehr, den öffentlichen Verkehr und den Langsamverkehr», sagt Gewerbedirektor Gabriel Barell. Diese Funktion wird gestärkt.
Aeschenplatz: Die wichtigsten Massnahmen und Vorteile
Der Aeschenplatz wird nach dem Prinzip eines mehrheitlich zweispurig geführten Grosskreisels umgestaltet, über den der motorisierte Individualverkehr flüssig abgewickelt wird. Hierzu wird die Verbindung zwischen den beiden Seiten des Aeschengrabens näher zum Aeschenplatz verschoben. Die Strassenverbindung mitten über den Platz von der Dufourstrasse zur St. Jakobstrasse ist somit nicht mehr nötig. Dadurch entsteht ein grosszügiger Fussgängerbereich in der Mitte des Platzes. Die Tramlinie 15 wird wie heute über die St. Jakobstrasse geführt. Auf die zeitraubende Umwegfahrt via Gartenstrasse – wie im Regierungsvorschlag – wird verzichtet. Die Linien 3 und 14 werden ohne Wechsel vom Rechts- auf Linksverkehr direkt über den Platz geführt. Damit verkehren die Trams flüssiger als heute. Die Tramwendeschlaufe auf dem Aeschenplatz wird aufgehoben und durch eine Dienstgleisverbindung durch die Gartenstrasse ersetzt. IGöV und der GVBS unterstützen die im Regierungsvorschlag vorgesehenen durchgehenden Velostreifen im Kreisel, welche für rasche und sichere Verbindungen für den Veloverkehr sorgen.
Bankverein: Die wichtigsten Massnahmen und Vorteile
Die Aufhebung des Durchgangsverkehrs zwischen Wettsteinbrücke und Bankverein bringt mehr Platz und eine Verkehrsberuhigung. Dadurch wird der Bankverein an die Fussgängerachsen Freie Strasse und Aeschenvorstadt angebunden und das sogenannte «Fussgänger-Y» wird vollendet. Die Aufhebung der Lichtsignalanlage ermöglicht einen flüssigeren Verkehrsfluss. Erneut zu prüfen ist zudem eine Verschiebung der Tramhaltestelle der Linie 2 Richtung Kleinbasel in den St. Alban-Graben. Für die Velofahrenden bleiben alle heutigen Verbindungen erhalten und der Wegfall der Ampel erlaubt eine flüssigere Fahrt.
Gute Gesamtlösung für alle Verkehrsträger
«Wir sind überzeugt, dass dieser gemeinsame Vorschlag des Gewerbeverbands Basel-Stadt und der IGöV eine tragfähige Basis für die kommenden Diskussionen in der Grossratskommission sein wird», sagt IGöV-Präsident Stephan Appenzeller. Und Gewerbedirektor Gabriel Barell ergänzt: «Durch die Ausweitung des Planungsperimeters auf den Bankverein ist eine für alle Verkehrsgruppen akzeptable und sinnvolle Lösung möglich.»
Foliensatz: 20210826_gesamtverkehrslösung_aeschenplatz_folien.pdf
Unterlagen: 20210826_mk-gv-igoev-rohstoff.pdf
Weitere Auskünfte
Stephan Appenzeller
Präsident Interessengemeinschaft öffentlicher Verkehr Nordwestschweiz
Telefon 079 252 08 21
Dr. Gabriel Barell
Direktor Gewerbeverband Basel-Stadt
Telefon 061 227 50 10
Der neue Liniennetzvorschlag BVB / BLT überzeugt die Interessengemeinschaft öffentlicher Verkehr (IGÖV) Nordwestschweiz. Die Kund*innen können ihre Ziele direkter und mit weniger umsteigen und auf wichtigen Relationen auch schneller als heute erreichen. Voraussetzung ist die Realisierung der geplanten Tramstrecken am Petersgraben, Claragraben, Margarethenstich sowie ins Klybeckquartier.
Die IGÖV Nordwestschweiz hat im Mai 2019 einen Vorschlag für ein Tramnetz BVB / BLT erarbeitet und breit vorgestellt. Sie wollte damit einen Anstoss für die Weiterentwicklung des Tramnetzes von BVB und BLT geben. Ziel war, den Kund*innen mehr direkte Verbindungen (ohne Umsteigen) und auch schnellere Tramverbindungen anbieten zu können – dies bei geringeren Betriebskosten als im ursprünglichen Vorschlag. Mit dem neuen Tramlinienplan werden diese Ziele erreicht, zum Teil sogar übertroffen.
Das sind aus Sicht der IGÖV die wesentlichen Vorteile des neuen Tramlinienplans BVB / BLT:
Direkter
Schneller
Wirtschaftlicher
Entwicklungsgebiete an den öV anschliessen
Positiv hebt die IGÖV Nordwestschweiz am neuen Liniennetz auch hervor, dass er auch die verschiedenen geplanten Tramverlängerungen in die wichtigen Entwicklungsbeite in Basel-Stadt und Basel-Landschaft enthält. Herbvorzuheben sind das Tram Klybeck, die Verlängerungen des 8ers nach Allschwil Letten und Weil Läublinpark ebenso wie die Verlängerung des 14ers nach Augst.
Ja zum Tram 14
Für die Abstimmung zum Tram 14 am 13. Juni hat die IGÖV mit Überzeugung die Ja-Parole beschlossen. Mit dieser Tramverbindung wird das Wohn- und Arbeitsqzartier «Salina Raurica» in hoher Qualität an den öV angeschlossen sowie am Bahnhof Pratteln ein äusserst leistungsfähiger Umsteigeknoten S-Bahn / Tram / Bus geschaffen. Damit ergeben sich für die Kund*innen zahlreiche neue, schnelle und attraktive öV-Verbindungen. Insgesamt eine äusserst lhnende Investition für den Kanton.
Konstruktiver Prozess
Die Überarbeitung des Tramliniennetz erfolgte im Auftrag der Umwelt-, Verkehrs- und Energiekommission (UVEK) des baselstädtischen Grossen Rates. Zusammen mit den beiden ÖV-Ämtern BS und BL sowie den beiden Unternehmen BVB und BLT wirkte die IGÖV Nordwestschweiz aktiv in diesem Prozess mit. Die IGÖV erlebte diesen Prozess als intensiv, konstruktiv, ziel- und lösungsorientiert. Die IGÖV regt an, auch andere partnerschaftliche Projekte in einer solch offenen und konstruktiven Art anzugehen.
Weitere Informationen:
https://www.tramnetz2030.ch/

Willkommen
Die Interessengemeinschaft öffentlicher Verkehr Nordwestschweiz ist ein politisch neutraler Verein, dessen Mitglieder sich aktiv dafür einsetzen, dass die bestehenden guten Angebote im Bereich des öV weiter ausgebaut und bestehende Lücken geschlossen werden.
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November 2021