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Waldstandortskartierung
Die Kartierung der Waldstandorte soll die im vorkommenden Wald Standorte beschreiben. Dazu werden alle natürlichen Faktoren wie Boden, Klima, Topografie und der lebenden Umwelt berücksichtigt, die je nach Standort unterschiedlich sind. Das Ergebnis dieser Beschreibung ist eine Standortskarte der natürlichen Waldgesellschaften.
Für die Erarbeitung der Standortskarte stützen sich der Wissenschafter und der Förster vorwiegend auf die Gras- und Krautschicht sowie den Boden ab. Diese Karte stellt für die forstliche Planung, den Waldbau und die Ausscheidung von Waldreservaten sowie für die Gewichtung anderer, mit dem Wald verbundenen Interessen eine wichtige Grundlage dar.
Im Kanton Freiburg wird momentan die Kartierung der Wälder vorgenommen; siehe dazu die Karte in der Rubrik "Downloads". Der Bestimmungsschlüssel für die Waldgesellschaften wurde durch die Kantone Bern und Freiburg gemeinsam erarbeitet. Im Kanton Freiburg wurden bis Ende 2008 32'740 ha Wald kartografiert, was rund 77% der gesamten Waldfläche (42'300 ha) ausmacht.
Was ist eine Waldgesellschaft?
Jede Pflanzenart wächst nur an der Stelle, die ihre Bedürfnisse an Nährstoffen, Wasser, Licht und Wärme erfüllt. Weil mehrere Arten gleiche Ansprüche besitzen, findet man sie an Orten mit gleichen Wachstumsbedingungen: den Standorten. Sie formen eine charakteristische Gemeinschaft aus Pflanzen, Sträuchern und Bäumen, die man "Waldgesellschaften" nennt (z.B. Typischer Waldmeister-Buchenwald).
Pierre Cothereau
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
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Sekretariat vom Amt für Wald, Wild und Fischerei (WaldA)
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