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Beim Fünfsterne-CSI in Basel verpassen die Schweizer im Grand Prix das Podium. Der Sieg geht an den Belgier Niels Bruynseels.
Auch im achten Anlauf gab es keinen Schweizer Sieg im Grand Prix beim CSI Basel. Wohl schnitten die einheimischen Reiter mit Platz 5 für Martin Fuchs, 9 für Steve Guerdat und 11 für Paul Estermann zufriedenstellend ab, der Siegercheck von 100'000 Franken ging aber erneut an einen Ausländer.
Niels Bruynseels, im vergangenen Herbst GP-Sieger in Helsinki, wurde für seinen forschen Ritt in der Siegerrunde belohnt. Allerdings stand ihm bei einer heftigen Touche an einem Steilsprung auch das Glück bei. Der Belgier verwies den britischen Altmeister John Whitaker mit Ornellaia und die australische Amazone Edwina Tops-Alexander mit Lintea Tequila mit fast einer Sekunde Vorsprung auf die weiteren Podestplätze.
Als einziger Schweizer blieb der im Thurgau ansässige Martin Fuchs mit Clooney auch in der stark drehenden Siegerrunde ohne Fehler. Der Schweizer Meister 2016 war auf dem Schimmel trotz klugem Ritt zu langsam, um in Podestnähe zu kommen.
Steve Guerdat scheiterte mit seinem 12-jährigen, aber noch unerfahrenen Westfalen-Fuchs Big Red in der Siegerrunde mit einem Vorhandfehler an der Rathaus-Mauer. Paul Estermann patzte mit Lord Pepsi als letzter Reiten im Stechen am Schlusssprung. Hätte der Luzerner den letzten Satz ohne Abwurf überwunden, wäre er der beste Schweizer gewesen.
Bis zum Grand Prix trug Pius Schwizer nach zwei Siegen und zwei zweiten Plätzen am CSI Basel die Armbinde des besten Turnierreiters. Aber ausgerechnet im GP, der mit 330'000 Franken dotiert war, patzte der Oensinger. Er verschätzte sich mit Future an der Wellenplanke und fortan ging gar nichts mehr: Nach zwei weiteren Springfehlern gab Schwizer auf.
So liess sich John Whitaker noch zum erfolgreichsten Reiter des Turniers krönen und durfte als Belohnung einen Mittelklasse-Wagen entgegennehmen.
SDA-ATS