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In einer Produktionsrichtung (+Natura-Beef® +) der schweizerischen Mutterkuhhaltung werden die Kälber im Alter von 10 Monaten unmittelbar nach dem Absetzen geschlachtet. Ziel war, die Produktionseffizienz der mittelgrossen Zweinutzungssimmentalerkuh und der eher kleinwüchsigen, muskulösen Anguskuh miteinander zu vergleichen. Die ganze Herde wurde mit Angusstieren belegt. Die 80 Kälber wurden jeweils im Winter und Frühjahr der Jahre 1997/98 und 1998/99 geboren. Sämtliche Tiere verbrachten den Sommer auf einer Alpweide oberhalb von 2000 m ü.M. und wurden dann im darauffolgenden Herbst und Winter im Tal mit Heu und geringen Mengen an Gerste ausgemästet. Alle zwei Wochen erhob man das Lebendgewicht der Tiere. Im Tal wurde der individuelle tägliche Futterverzehr gemessen. Die Kühe erhielten eine Mischration bestehend aus Stroh, Heu und Grassilage (5,0 MJ NEL). Bei Erreichen des optimalen Ausmastgrades, und nicht wie bei der +Natura-Beef® + -Produktion verlangt mit 10 Monaten, wurden die Kälber direkt von der Kuh weg geschlachtet. In der Laktationsperiode von Woche 2 bis 10 hat die Rasse keinen signifikanten Einfluss auf den Futterverzehr, währenddem das Lebendgewicht einen hoch signifikanten Einfluss ausübt. Während den Laktationswochen 33 bis 43 verzehrten die Simmentalerkühe 2 kg Trockensubstanz pro Tag mehr als die Anguskühe. Das Lebendgewicht ist in dieser Laktationsperiode nicht mehr signifikant. Erstlaktierende Kühe weisen in beiden untersuchten Laktationsperioden einen tieferen Futterverzehr auf als Kühe in höheren Laktationen. Angus x Simmentaler-Kreuzungskälber verzeichneten höhere Lebend- und Nettotageszunahmen als die reinrassigen Anguskälber (Unterschied 100 bzw. 60 g/Tag). Männliche Kälber und Kälber von Kühen in zweiter oder höherer Laktation weisen höhere Tageszunahmen auf als weibliche Kälber und Kälber von erstlaktierenden Kühen. Der Fleischanteil und der Anteil wertvoller Fleischstücke ist bei den Angus x Simmentaler-Kreuzungskälbern höher als bei den Anguskälbern (Unterschied 0,6 % bzw. 1,0 %). In diesem Mutterkuhsystem ist die Überlegenheit des Zweinutzungskuhtyps gegenüber dem spezialisierten Fleischtyp hauptsächlich auf die höhere Milchleistung der Simmentaler zurückzuführen.
Die botanische Zusammensetzung, der Vegetationszyklus und das Entwicklungsstadium sind nicht die einzigen Faktoren, die die Qualität von Grassilage aus intensiv genutzten Dauerwiesen beeinflussen.
Durch die Fütterung von Schweinen mit Lebensmittelabfällen wird weder die Wachstumsleistung noch die Zusammensetzung des Schlachtkörpers beeinträchtigt. Eine vielversprechende Lösung zur Verringerung von Food Waste.
Pferde werden auf verschiedenen Böden bewegt, welche die Aufprallkräfte auf Hufe, Gliedmassen und den gesamten Pferdekörper unterschiedlich aufnehmen. Die objektive Messung funktioneller Eigenschaften von Reitplatzböden ist daher sehr wichtig.