Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03656.jsonl.gz/2342

Entlassung aus der Militärdienstpflicht und aus der Armee
Gestützt auf Art. 13 des Militärgesetzes werden auf den 31.12.2019 folgende AdA aus der Militärdienstpflicht oder aus der Armee entlassen:
Durchdiener:
Soldaten, Gefreite, Wachtmeister und Oberwachtmeister am Ende des siebten Kalenderjahres, das auf die Beförderung zum Soldaten folgt.
Feldweibel, Hauptfeldweibel und Fouriere am Ende des Kalenderjahres, in dem sie das 31. Altersjahr vollenden und sie während mindestens vier Jahren eingeteilt waren.
Subalternoffiziere am Ende des Kalenderjahres, in dem sie das 35. Altersjahr vollenden und sie während mindestens vier Jahren eingeteilt waren.
Soldaten, Gefreite, Obergefreite, Wachtmeister und Oberwachtmeister, welche die Ausbildungsdienstpflicht als Durchdiener erfüllt haben, bleiben noch während vier Jahren eingeteilt und werden danach abgerüstet und aus der Armee entlassen. Aus der Militärdienstpflicht entlassen werden sie erst nach einer weiteren Verweildauer von drei Jahren.
Angehörige der Armee, die ihren Militärdienst nicht als Durchdienende leisten:
Soldaten, Gefreite, Obergefreite, Korporale, Wachtmeister und Oberwachtmeister am Ende des zehnten Kalenderjahres, das auf die Beförderung zum Soldaten folgt.
Soldaten als Anwärter zum Militärarzt, zum Apotheker, zum Zahnarzt oder zum Veterinärarzt, die die Kaderausbildungslaufbahn zum Leutnant nicht bestehen, am Ende des 10 Kalenderjahres nach Abschluss der Grundausbildung (= Ende Rekrutenschule).
Höhere Unteroffiziere in Einheiten: Jahrgang 1983
Subalternoffiziere: Jahrgang 1979
Höhere Unteroffiziere in Stäben von Trp Kö und Hauptleute: Jahrgang 1977
Höhere Unteroffiziere in Stäben von Gs Vb, Spezialisten gemäss Artikel 81 und Anh 5 VMDP sowie Stabsoffiziere, bei denen kein Bedarf für eine freiwillige Verlängerung besteht: Jahrgang 1969
Alle AdA mit freiwilliger Verlängerung und höhere Stabsoffiziere: Jahrgang 1954
Alle AdA inkl. höhere Stabsoffiziere mit freiwilliger Verlängerung, bei denen kein Bedarf für eine weitere Verlängerung besteht.
Angehörige der Mannschaft (Soldaten, Gefreite, Obergefreite) und Unteroffiziere, die am 31.12.2017 ihre Ausbildungsdienstpflicht noch nicht erfüllt haben, bleiben bis zum Ende des 12. Kalenderjahres nach der Beförderung zum Soldaten militärdienstpflichtig und sind folglich schiesspflichtig.
Die Entlassung aus der Militärdienstpflicht und der Armee findet am 13. November 2019 auf dem Areal der Kaserne in Sitten statt. Das Aufgebot für die Entlassung wird zirka 6 Wochen vor Dienstantritt zugestellt. Der halbe Tag ist weder besoldet noch wird eine EO-Karte abgegeben (Art. 324a, Abs. 1, Obligationenrecht: Verhinderung des Arbeitnehmers). Die Entlassung findet in Zivil statt.
Die Offiziere werden an einem besonderen Anlass entlassen.
Bedingungen zur Überlassung des Sturmgewehrs 90
Angehörige der Armee erhalten beim Ausscheiden aus der Armee das Sturmgewehr zu Eigentum, wenn:
sie in den letzten drei Jahren (2017 – 2019) mindestens zwei Obligatorische 300 m und zwei Feldschiessen 300 m absolviert und dies im Schiessbüchlein oder im Militärischen Leistungsausweis eintragen haben;
keine medizinischen Dienstuntauglichkeitsgründe vorliegen, die der Überlassung des Sturmgewehrs entgegenstehen;
sie spätestens Ende Oktober 2019 einen gültigen Waffenerwerbsschein für das Sturmgewehr an das Kreiskommando vorlegen.
Das Sturmgewehr 90 wird den Angehörigen der Armee gegen eine Entschädigung von Fr. 100.- überlassen (in bar vor Ort zu entrichten).
Das Gesuch um Erteilung eines Waffenerwerbsscheins ist bei der Kantonspolizei VS einzureichen. Die Formalitäten zur Erlangung des Waffenerwerbscheins sowie die Formulare können unter nachstehender Internetseite heruntergeladen werden:
Kontakt
Kantonales Amt für Militärwesen
Kreiskommando
Rue des Casernes 40
Postfach 413
1951 Sitten