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Gestern riefen die Jackson Anwälte Michaels Neffen T.J. Jackson in den Zeugenstand. T.J. Jackson ist der jüngste Sohn von Michaels Bruder Tito Jackson und gegenwärtig Vormund von Michaels drei Kindern zusammen mit Katherine Jackson. Als AEG Live Anwältin Jessica Stebbins Bina T.J. während des Kreuzverhörs fragte, ob er glaube, dass Michael ermordert worden sei, sagte er: „Das tu ich. Ich glaube das, weil er mir und meinen Brüdern ein paar Mal gesagt hatte, dass man ihn umbringen will. Er sagte, nur allein wegen seiner Stellung war er ein Ziel“, so T.J.
Zuvor hatte T.J. unter anderem über den Mord seiner Mutter, Delores Jackson, vor 19 Jahren gesprochen. „Meine Mutter wurde auch wegen Geld umgebracht.“ Anfangs wurde der Tod von Delores Jackson, die sich 1993 von Tito hatte scheiden lassen, als Unfall angesehen. Sie ertrank in einem Swimming Pool. Der Fall wurde dann jedoch 1995 auf Initiative von T.J. und seinen zwei Brüdern wieder eröffnet und es wurde gegen einen Mann Anklage wegen widerrechtlicher Tötung erhoben. Drei Jahre später wurde der Mann wegen Totschlags zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt.
T.J. sagte auch aus, welche verheerenden emotionalen Konsequenzen der Tod von Michael Jackson für seine drei Kinder gehabt hat. „Er war einfach alles [für sie]“, so T.J. „Der Verlust meines Onkels hat [Paris] auf eine andere Art und Weise getroffen [als Prince und Blanket] und sie es ist hart für sie. Aber wir lieben sie und tun, was immer wir können“, so T.J. Er sagte, er habe keine Worte um zu beschreiben, was Paris durchmache. Es sei hart. „Sie war Daddys Mädchen. Mein Onkel war die Welt für sie. Mein Onkel hat ihnen so viel Liebe gegeben und seit er nicht mehr da ist, hat es Paris sehr schwer, alle haben’s schwer“. Michaels jüngster Sohn Blanket, der 7 Jahre alt war, als sein Vater gestorben war, „hatte sich immer um [Michaels] Bein geklammert, er war sehr schüchtern. Wo immer mein Onkel war, Blanket war neben ihm. Mein Onkel hat Blanket alles bedeutet“, so T.J. Was Michaels Sohn Prince betrifft, der am Tag zuvor ausgesagt hatte, sagte T.J., dass er Michaels „kleiner Assistent“ war. „Er war für sein Alter sehr reif, sehr intelligent. „Mein Onkel hatte ihn für Sachen vorbereitet“, als er mit ihm über Geschäfte sprach.
Als Vormund von Michaels Kindern müsse er sie ständig vor auflauernden Paparazzis schützen, die Fotos von den Kinder machen wollen. „Um ehrlich zu sein, es nervt total. Es ist schlimm“, so T.J. Er schlug vor, dass es ein neues Gesetz geben sollte, das Kinder von Prominenten vor Fotografen schützen sollte. „Es macht alles nur schwieriger für die Kinder, um trauern, sich vom Verlust erholen und mit dem Leben weitermachen zu können“, sagte T.J.