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Ein großer Sieg für Kanadier, denen die Gesundheitssouveränität am Herzen liegt. Die 13 Änderungsanträge zu den Internationalen Gesundheitsvorschriften der WHO wurden nicht angenommen! Das schrieb die kanadische Abgeordnete Leslyn Lewis am Mittwoch in den sozialen Medien.
Auf ihrer Website erklärte sie, Bürger aus aller Welt hätten sich sehr dafür eingesetzt, dass die Änderungsanträge auf der Weltgesundheitsversammlung letzte Woche nicht angenommen wurden. Diese Änderungen hätten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mehr Macht über die Pandemiepolitik der einzelnen Mitgliedstaaten gegeben.
„Wir haben Nein gesagt zu einer Gruppe nicht gewählter Bürokraten, die sich in unsere Pandemiebekämpfung einmischen“, betonte Lewis.
Alles begann am 18. Januar, als die Änderungen von der Regierung Biden vorgeschlagen wurden. Der Abgeordnete stellt fest, dass diese Änderungen geheim gehalten wurden.
Am 17. Mai startete Lewis die Petition „Stop the Treaty„. Einen Tag später fragte sie Premierminister Justin Trudeau im Parlament, warum Kanada die Unterzeichnung dieser Änderungen in Betracht ziehen sollte. Auf Facebook erklärte sie, warum sie so besorgniserregend sind.
Am 19. Mai veröffentlichte die CBC, die jährlich 1,2 Milliarden Dollar von der Regierung erhält, einen Artikel, in dem sie kritisiert wurde. Sie zitierte „Experten“, die ihr vorwarfen, die Menschen in die Irre zu führen, Angst zu schüren und Verschwörungstheorien zu verbreiten.
Am 22. Mai entdeckte Lewis, dass diese sogenannten Experten keineswegs neutral sind, sondern Verbindungen zur Trudeau-Stiftung und sogar zur WHO haben. Video in Englisch auf Facebook hier.
Am 23. Mai schickte der Abgeordnete ein Schreiben an Gesundheitsminister Jean-Yves Duclos, der auch Leiter der kanadischen Delegation bei der Weltgesundheitsversammlung ist, in dem er ihn aufforderte, die Änderungen nicht zu unterzeichnen. Sie verwies auch auf ihre Petition, die mehr als 22.000 Mal unterzeichnet wurde.
Auch in anderen Ländern begannen die Menschen zu protestieren. Am 24. Mai stellte sich heraus, dass die von Biden eingereichten Änderungsanträge nicht mehr auf dem Tisch lagen und dass der Arbeitsgruppe für Pandemiebekämpfung (WGPR) neue Änderungsanträge vorgelegt worden waren. Dies verstößt gegen die Regeln, da Änderungsanträge mindestens vier Monate vor einer Weltgesundheitsversammlung eingereicht werden müssen.
Am 27. Mai wurden die neuen Änderungen von der WHO veröffentlicht und von der Weltgesundheitsversammlung angenommen.
„Sieg!“ schreibt Lewis. Sie stellt fest, dass die neuen Änderungsanträge wahrscheinlich rechtswidrig sind und zudem wesentlich milder ausfallen als die ursprünglichen Anträge. „Auch weil wir Alarm schlugen, konnte kein Konsens erzielt werden, und die WHO ließ die ursprünglichen Änderungen fallen. Wir haben gewonnen!“
Jetzt müssen wir den kommenden Pandemievertrag sehr genau beobachten, um sicherzustellen, dass die WHO nicht wieder versucht, mehr Macht an sich zu reißen, betont Lewis.