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Athleten aus der Trainingsgruppe rund um Nicola Spirig fuhren am Freitagnachmittag auf den Engadiner Strassen ein Windschattentraining, als der vorderste Fahrer mit einer unbekannten Velofahrerin kollidierte. In der Folge wurden alle hinteren Athleten unverschuldet in den Sturz verwickelt und mussten zur Untersuchung ins Spital gebracht werden.
Diese ergab bei Nicola Spirig einen Bruch des Radiusköpfchens im linken Ellenbogen, was eine Umstellung ihres Trainings zur Folge haben wird. «Ich muss versuchen, den Arm in den kommenden Wochen ruhig zu halten und so wenig wie möglich zu belasten», so Spirig. «Velofahren auf der Rolle, laufen im Wasser und Wanderungen aufwärts sind von Anfang an erlaubt. Normales Laufen sollte nach zirka einer Woche möglich sein. Schwimmen kann ich jedoch mehrere Wochen nicht», erklärt die sechsfache Europameisterin weiter. Was das für den künftigen Saisonverlauf bedeutet, ist aktuell noch unklar. Eigentlich wollte Spirig Ende August erste Wettkämpfe bestreiten.
Den Trainingskollegen von Nicola Spirig geht es den Umständen entsprechend gut. Max Studer erlitt Prellungen und Schwellungen an der Hüfte, Julie Derron brach sich das Schulterblatt. Für Spirig war es der erste gravierende Trainingssturz seit 20 Jahren.
Text: Pressedienst Nicola Spirig