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Zu Beginn seines Discours de la Méthode drückt Descartes seine Enttäuschung über die philosophische Lektüre aus, da es für ihn keinen einzigen, unbestrittenen Satz in der Philosophie gibt, der zweifellos akzeptiert werden kann.1 Aufgrund dieser Erfahrung entwickelt er seine Leitfragen: Was kann ich sicher wissen?2 Was ist es, das ich nicht anzweifeln kann, sei es im Wach-, Schlaf-oder Traumzustand? Sind es die Sinne (Körper), das Denken (Geist) oder gar mein Dasein? Mittels der Skepsis, die dem Zweifel zugrunde liegt, fragt er nach der Letztbegründung, die mir gestattet, etwas als unbestreitbar wahr anzunehmen. Das einzige, dessen Existenz er „klar und deutlich”3 erkennt, ist das Denken. Selbst, wenn alles menschliche Denken fehlgeleitet sein könnte, kann der Mensch doch sicher sein, dass er wirklich denkt. Dies ist sein erster Grundsatz a priori („Je pense donc je suis”), der durch mentale Überprüfung erworben wird und in dieser und jeder möglichen Welt gilt.
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