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Die Planer der heftig umstrittenen Keystone-XL-Ölpipeline von Kanada in die USA haben eine Aussetzung des Genehmigungsverfahrens beantragt. Die TransCanada Corp teilte am Montag mit, sie habe das US-Aussenministerium um ein Moratorium des Prüfverfahrens gebeten.
Mit dem Antrag auf Aufschub des Genehmigungsverfahrens könnte das Unternehmen versuchen, eine Ablehnung durch das US-Aussenministerium zu vermeiden und die Entscheidung in die Hände eines neuen US-Präsidenten zu legen. Obama scheidet in gut einem Jahr aus dem Amt.
Ein Firmensprecher wollte sich zu den Hintergründen des Antrags nicht äussern. Umweltschützer kritisierten den Schritt des Unternehmens als durchsichtiges Manöver und forderten Obama auf, den Verschiebungs-Antrag abzuweisen und die Pipeline nicht zu genehmigen. (sda/reu)