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Entscheidend für die Preisbestimmung ist oft die Parteikonstellation:
- Laie verkauft an Laien
- Laie verkauft an professionellen Anbieter
- Professioneller Anbieter verkauft an Laien
- selten oder nie: Professioneller Anbieter verkauft an professionellen Anbieter.
Das grösste Einigungspotential hat die Konstellation Ziffer 1 (diese treffen sich oft nur durch Kontaktherstellung des Treuhänders, Revisors oder Steuerberaters). Chiffre-Angebote von Laien führen meistens zur Konstellation Ziffer 2. Die Konstellation Ziffer 3 trifft meistens Ausländer als Käufer zu, die über die hiesigen Verhältnisse nicht informiert sind (siehe vorn).
Ist ein professioneller Anbieter (2, 3 und 4) involviert, wird – weil er etwas verdienen will – der Ankaufpreis zugunsten des Aktienverkäufers zu niedrig und der Verkaufspreis für den Aktien- bzw. Enderwerber zu hoch sein.
Kriterien für den Kaufpreis bilden:
- Das Alter der Gesellschaft
- der Interessantheitsgrad des Firmanamens
- das nominale Aktienkapital
- die Branche.
Ob inwieweit diese Kriterien für den Aktienerwerber von Nutzen sind und wie viel er dafür auslegen will, obliegt seinem persönlichen Ermessen.