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Die Schweizerische Bibliotheksstatistik zeichnet ein detailliertes Bild der Landschaft der öffentlich zugänglichen Bibliotheken in der Schweiz. Eine Bibliothek gilt dann als öffentlich zugänglich, wenn jede und jeder das Recht hat, ihre Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Firmen- oder reine Schulbibliotheken, die nur von den Mitarbeitenden, den Schülerinnen und Schülern oder Lehrpersonen genutzt werden dürfen, sind somit nicht Teil der Bibliotheksstatistik.
Ferner muss zwischen Einheiten und Bibliotheken unterschieden werden. Die Einheiten (Hauptbibliotheken) können aus mehreren Bibliotheken (Haupt-, Zweig- und/oder mobile Bibliotheken) bestehen. Um die Bibliothekslandschaft möglichst realitätsnah abzubilden, wurden die Durchschnittswerte bis auf wenige Ausnahmen (vgl. unter «Angebote und Aktivitäten») anhand der Anzahl Bibliotheken und nicht der Anzahl Einheiten berechnet.
Es handelt sich um die ersten Ergebnisse der revidierten Erhebung der Schweizer Bibliotheksstatistik, für die ein auf 26 Basisvariablen reduzierter Fragebogen verwendet wurde. Bezüglich der Daten zum Jahr 2020 wurde die grosse Mehrheit der Variablen, insbesondere die Anzahl Eintritte, die Anzahl Öffnungstage, die Anzahl Veranstaltungen und die Anzahl Teilnehmende an diesen Anlässen, durch die Covid-19-Pandemie beeinflusst.