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Die Explosion einer Mischung von Chlorgas und Wasserstoffgas mit Hilfe von Licht ist spektakulär. Noch interessanter wird das Experiment aber, wenn demonstriert werden kann, dass weder rotes, noch grünes, noch blaues Licht genügend energiereich ist, um die Reaktion zu starten. Erst Licht im nahen UV-Bereich (< ca. 390 nm) vermag die Bindung des Chlormoleküls zu brechen und die Explosion in Gang zu setzen
In einer Einwegspritze 20 ml werden je 10 ml Chlorgas (möglichst rein und frei von Sauerstoff, produziert mit Kaliumpermanganat und konz. Salzsäure) und Wasserstoffgas aufgezogen und gemischt.
Die Spritze wird ins Schutzrohr aus Plexiglas gehängt und mit rotem, grünem, blauem und ultraviolettem Licht bestrahlt. Gleichzeitig mit der UV-Bestrahlung erfolgt die kräftige
Explosion.
Schutzbrille und Gehörschutz tragen!
Das Set besteht aus dem batteriebetriebenen (9 Volt) Zünder mit 4 umschaltbaren Leuchtdioden (rot, grün, blau, UV 365 nm), einem Plexiglas-Schutzrohr und
5 Einwegspritzen 20 ml.
Ich danke Patrick Aschwanden, Kantonsschule Zürich Nord, für die gemeinsame Entwicklung und Optimierung dieses Experiments!