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Paleo
Zu den populärsten Ernährungstrends gehört die Steinzeiternährung. Sie nennt sich Paleo.
Auf den Tisch kommt vorwiegend Essen, das schon Menschen in der Altsteinzeit auf dem Speiseplan hatten: Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, Pilze, Honig, Nüsse und Kräuter. Tabu sind hingegen Zucker, Getreide, Milchprodukte und Alkohol, ebenso die industriell verarbeiteten Nahrungsmittel und Fertigprodukte.
Die Grundlage ist in etwa so: Es steht alles auf dem Speiseplan, das schon Jäger und Sammler vor zehntausenden von Jahren gegessen haben. Also vor allem Fleisch, Fisch, Gemüse, Früchte und Nüsse. Was der Mensch über Millionen von Jahren gejagt, gesammelt und gegessen hat, wird als gesund angesehen: Viel Fleisch und Fisch, dazu Eier, Gemüse und etwas Obst, abgerundet mit Beeren, Wurzeln und Nüssen.
In der Paleo-Ernährung ist auch das Mengenverhältnisse anders. Es gibt viel Proteine und Fett, dafür kaum Kohlenhydrate. Kenner schwören auf ein gesundes Leben mit dieser Ernährungsweise. Der Verzicht auf nährstoffarme Kohlenhydratquellen wie Nudeln und Brot hat einen wichtigen Einfluss auf das Wohlbefinden. Auch wenn auf „leere Kohlenhydrate“ wie Nudeln, Reis und Brot verzichtet wird, so kann man aber ausreichend Kohlenhydrate über stärkehaltiges Gemüse wie Süsskartoffeln, Kartoffeln, Kochbananen oder Maniok zu sich nehmen. Diese enthalten darüber hinaus noch wertvolle pflanzliche Sekundärstoffe.