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Tel Aviv, nach dem nächsten Krieg. An der Spitze des jüdischen Staates steht ein starker Mann, der den Sicherheitsbehörden eine nie dagewesene Machtfülle beschert. Joav und Chagit Kirschkehren in die zerstörte Stadt zurück. Der Pianist Joav ist ein unpolitischer Schöngeist und Opportunist, der große Schwierigkeiten hat, sich in der neuen Zeit zurechtzufinden. Seine Frau Chagit arbeitet als Cutterin bei einem großen Fernsehsender. Als sie von dem Starreporter des Senders einen USB-Stick zugesteckt bekommt, den sie für ihn verstecken soll, finden sich die beiden plötzlich im Zentrum eines politischen Skandals.
Yali Sobol hat mit seinen „Die Hände des Pianisten» einen abgründigen Roman über Israel geschrieben. Darin zeichnet der Autor ein Land in ständiger Bedrohung, das zunehmend zur Zensur greift und seine Protagonisten menschlich und beruflich zu brechen droht.
Yali Sobol wurde 1972 in Haifa, Israel, geboren. Mit 21 gründete er die Rockband «Monica Sex», die drei sehr erfolgreiche Alben veröffentlichte und in Israel als Kultband gilt. «Die Hände des Pianisten» ist sein dritter Roman. Er lebt in Tel Aviv und ist auch als politischer Kommentator .