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Bereits in der ersten Februarhälfte betrug der Temperaturüberschuss im schweizweiten Durchschnitt fünf Grad, wie der private Wetterdienst Meteonews am Dienstag mitteilte. In der zweiten Hälfte des Monats reduzierte sich der Überschuss leicht. Vor allem im Osten der Schweiz mit lokal über sechs Grad war die Abweichung am grössten. Auch im Westen und Süden befand sich der Temperaturüberschuss nie unter drei Grad.
Ein Februar der Rekorde
Der Überschuss dürfte bis Ende Monat trotz weiterhin überdurchschnittlichen Temperaturen noch leicht sinken, hiess es weiter. Die bisherige Rekordmessung für einen Februar stammt mit 4,1 Grad Überschuss aus dem Jahr 1990.
Der Februar 2024 könnte auch der Monat mit der schweizweit grössten positiven Temperaturabweichung seit Messbeginn 1864 werden. Der bisherige Rekord stammt von Juni 2003 mit einer Abweichung von knapp 4,65 Grad.
Bäume blühen früh, Gefahr durch Frost
Auch die Vegetation hat auf die rekordhohen Temperaturen reagiert, und sie ist daher viel weiter, als es üblich wäre zu dieser Jahreszeit, wie Meteonews schrieb. Pfirsich- und Aprikosenbäume blühten beispielsweise schon zwei bis drei Wochen früher als normal. Allerdings bestehe grosse Gefahr, dass die Blüten durch den häufig im März vorkommenden Frost erfrieren könnten.
Aufgrund zweier markanter Staulagen sei es im Süden deutlich zu nass gewesen, teilte der Wetterdienst mit. Auch im Osten und im Westen war es leicht zu nass, ansonsten fiel zumeist zu wenig Niederschlag. Im Februar gab es 13 Prozent weniger Sonnenschein als üblich. Insbesondere im Jura, im Süden und im Bündnerland war es zu bewölkt.
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