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Das Gebäude des Fischereimuseums
Unter Altstadt 14a, 6300 Zug.
Die mittelalterliche Altstadt von Zug war halbkreisförmig am Ufer des Zugersees aufgebaut worden, in dessen Zentrum die beiden Häuser „Altes Kaufhaus“ oder „Altstadthalle“ ( heute Unter Altstadt 14) und „Zur Meise“ (heute Unter Altstadt 16) standen. Beim Unglück vom 4. März 1435, bei dem Teile der unteren Altstadt in den See stürzten, wurde wohl auch die „Kaufhaus“ in Mitleidenschaft gezogen. 1500 wurde das Haus durch den Steinmetz Heinrich Sutter neu ausgebaut und seeseitig abgestützt. Grosse steinerne Rundpfeiler ersetzten die Holzpfeiler in der Ostwand. Diese sind vom seeseitigen Anbau aus links nach dem Eingang deutlich zu erkennen. Im gleichzeitig angefertigten seeseitigen Anbau von 1500 ist heute das Fischereimuseum beheimatet. Die heutige Nummer 14a war schon zu Beginn doppelt so breit wie das strassenseitige Kaufhaus und nimmt die ganze Breite der Nummern 14 und 16 ein. Der Anbau wurde als Magazin oder Kornspeicher bezeichnet und als solcher benutzt. Seit 1883 befindet sich darin die Fischbrutanstalt und seit 1892 zusätzlich das Fischereimuseum.