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Bei einer cerebralen Bewegungsbehinderung ist die Schädigung des Gehirns bleibend und ändert sich nicht, denn zerstörte Bahnen im Hirn und zerstörte Hirnzellen können nicht ersetzt werden.
Andere Teile des Gehirns können aber dank Therapie und Förderung gewisse Fähigkeiten übernehmen. Die veränderten Bewegungsabläufe führen zu Veränderungen am Bewegungsapparat, was dazu führt, dass sich das Erscheinungsbild der Bewegungsstörung trotz gleichbleibender Schädigung des Gehirns verändert (in der Regel verschlechtert).
Die Hirnschädigung ist bei jedem Kind mit einer «cerebralen Bewegungsbehinderung » anders, was unterschiedliche Entwicklungsmöglichkeiten und Einschränkungen bedeutet. Praktisch immer sind auch die Empfindungen betroffen, was ein Erlernen und Steuern von Bewegungen zusätzlich erschwert.
Die unterschiedlich ausfallenden Koordinationsstörungen können
betreffen.
Die Behinderung ist charakterisiert durch Störungen des Nervensystems und der Muskulatur im Bereich der Motorik/Bewegungsabläufe.
Nicht immer besteht ein Zusammenhang zwischen einer in einem MRI (englisch Magnetic Resonance Imagine) abgebildeten Hirnschädigung und aktuell beobachtbaren Ausfällen.
Ein gemeinsames Merkmal ist die Auffälligkeit der Bewegungsabläufe des Kindes, das heisst
entwickeln sich nicht erwartungsgemäss.
Die Fortbewegung ist unterschiedlich beeinträchtigt: Manche können selbstständig gehen und stehen, andere nutzen Hilfsmittel (zum Beispiel von einem Orthopäden), Dritte benötigen den Rollstuhl zur Fortbewegung.
Neben der Motorik der Arme und Beine können andere Bereiche des Körpers beeinträchtigt sein: Ist die Mund- und Zungenmuskulatur betroffen, können Schluck- und Speichelflussprobleme auftreten, und das Sprechen ist langsam, undeutlich oder nicht möglich. Hier helfen moderne Hilfsmittel wie solche der Unterstützten Kommunikation.
Wenn die Hirnschädigung nicht nur den motorischen Bereich betrifft, sondern zu weiteren Behinderungen führt, spricht man von Mehrfachbehinderungen. Dies ist etwa der Fall bei einer Lern- oder Geistigbehinderung, Epilepsie sowie Hör- und Sehschädigungen. Wichtig sind vor allem auch Störungen des Gleichgewichtes und der Körperkontrolle.