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Am 27. Januar 2016 werden die Namen der Anwärterinnen und Anwärter für den Schweizer Filmpreis 2016 bekanntgegeben. Die Veranstaltung an den Solothurner Filmtagen ist feierlicher Auftakt zur Preisverleihung am 18. März, die zum zweiten Mal im Schiffbau in Zürich durchgeführt wird. Wie jedes Jahr werden die Filme der Nominierten in der Woche vor der Preisverleihung in Zürich und Genf vorgeführt.
Für den Schweizer Filmpreis 2016 sind insgesamt 70 Filme angemeldet, davon 19 Spielfilme, 22 Dokumentarfilme, 16 Kurzfilme, 9 Animationsfilme und, als neue Kategorie, 4 Abschlussfilme. Diese Filme, die zum Abschluss einer Filmausbildung realisiert wurden, sind erstmals in einer eigenen Kategorie zum Schweizer Filmpreis zugelassen. Für die Nominierten sowie für den Ehrenpreis und den Spezialpreis der Akademie steht ein Preisgeld von insgesamt 477‘500 Franken zur Verfügung.
Die Auszeichnung umfasst zwölf Kategorien: Je fünf Filme werden nominiert für «Bester Spielfilm», «Bester Dokumentarfilm» und «Bester Kurzfilm». In den Kategorien «Bester Animationsfilm», «Bester Abschlussfilm», «Bestes Drehbuch», «Beste Darstellerin», «Bester Darsteller», «Beste Darstellung in einer Nebenrolle», «Beste Filmmusik», «Beste Kamera» sowie «Beste Montage» werden je drei Filme oder Leistungen nominiert.
Nacht der Nominationen Die Ankündigung der Nominierten für den Schweizer Filmpreis findet traditionsgemäss am zweitletzten Tag der Solothurner Filmtage statt. Am 27. Januar 2015 feiern im Konzertsaal wiederum rund 600 Gäste aus der Schweizer Filmbranche die nominierten Filmschaffenden.
Die Woche der Nominierten In der Woche der Preisverleihung vom 14. bis 20. März 2016 widmet sich die Woche der Nominierten in den Cinémas du Grütli in Genf und im Filmpodium in Zürich den nominierten Filmen. Die öffentlichen Veranstaltungen bilden das Rahmenprogramm zur Preisverleihung und bieten dem Publikum Gelegenheit, mit den Filmschaffenden zu diskutieren.
Neue Kategorie: „Abschlussfilme“
Filme, die zum Abschluss der Ausbildung an einer Filmschule realisiert wurden, konkurrieren am Schweizer Filmpreis erstmals in einer eigenen Kategorie. Teilnahmebedingung für diese Filme ist, dass sie im Rahmen der Schule, also nicht unabhängig produziert oder koproduziert wurden. Diese neue Kategorie ermöglicht es, den Abschlussfilmen eine grössere Visibilität zu verleihen und beteiligten Regisseurinnen und Regisseuren den Einstieg ins unabhängige Filmschaffen zu erleichtern. Die Anzahl nominierbarer Filme in dieser Kategorie fällt im ersten Turnus mit 4 Filmen noch unbefriedigend aus. Für 2017 wird eine Zunahme erwartet. Abschlussfilme, die mit unabhängigen Produktionsgesellschaften gedreht wurden, können weiterhin in den anderen Kategorien teilnehmen.
Die Preisverleihung Die 19. Verleihung des Schweizer Filmpreises findet am Freitag 18. März 2016 im Schiffbau in Zürich statt. Die Ehrung des einheimischen Filmschaffens wird vom Bundesamt für Kultur BAK mit den Partnern SRG SSR und der Association «Quartz» Genève Zürich realisiert und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert. Seit 2012 wird die offizielle Ehrung des Schweizer Filmschaffens vom Bund ausgerichtet.
Wahlprozedere für Schweizer Filmpreis Das Eidgenössische Departement des Innern wählt eine fünfköpfige Kommission aus den Mitgliedern der Schweizer Filmakademie. Diese spricht die Nominationen basierend auf den Empfehlungen der rund 350 Mitglieder der Akademie aus. Im Februar 2016 bestimmen die abstimmungsberechtigten Mitglieder der Schweizer Filmakademie aus den Finalisten die Gewinnerinnen und Gewinner des Schweizer Filmpreises 2016.
Informationen Nacht der Nominationen 2016 Die Nacht der Nominationen, die am 27. Januar im Konzertsaal Solothurn stattfindet, öffnet ihre Türen um 17.15 Uhr. Die Nominierten werden ab 18.00 Uhr bekannt gegeben. Die Medienmitteilung ist am 27. Januar um 19 Uhr auf dem Newsservice des Bundes www.news-service.admin.ch freigeschaltet. Auf der Webseite www.schweizerfilmpreis.ch stehen ab ca. 19.30 Uhr Bilder der Veranstaltung zur Verfügung.
Auskünfte Anne Weibel, Leiterin Kommunikation, Bundesamt für Kultur, T 058 462 79 85, <email-pii>
Vertreterinnen und Vertreter der Medien, die einen Beitrag über die Nacht der Nominationen planen, akkreditieren sich bitte bei den Solothurner Filmtagen: Ursula Pfander, <email-pii>.
Die Einladung für die Akkreditierung zur Preisverleihung in Zürich wird im Februar 2016 versandt.