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Ober St. Veiter Schätze im Dom- und
Diözesanmuseum am Stephansplatz.
(bis der Umbau des Museums abgeschlossen ist, befinden sich die
wichtigsten Schätze auf der Westempore im Stephansdom)
Der große mit Passionsszenen bemalte Altar von Ober St. Veit stammt aus dem engeren Kreis um Albrecht Dürer. Er wurde ab 1502 nach einer Zeichnung Abrecht Dürers von seinen Schülern, insbesondere Hanns Schäufelein, gefertigt.
Über lange Zeit war er in der Hauskapelle des erzbischöflichen Palais am Stephansplatz aufgestellt, ehe er ungefähr 1860 zur Verschönerung des erzbischöflichen Sommersitzes nach Ober St. Veit kam.
Lange Zeit war dieses Altarwerk unbeachtet geblieben. Erst aus Anlass des 400. Geburtstages von Albrecht Dürer wurde die Fachwelt darauf aufmerksam. Sein Aufstellungsort zu diesem Zeitpunkt führte dann zur Bezeichnung "St. Veiter Altar".
In den Flügeln sind folgende Szenen enthalten: Christus erscheint der Magdalena, die Kreuztragung, sowie die Figuren des hl. Sebastian und des hl. Rochus mit dem Wappen des Kurfürsten Friedrich August von Sachsen.
Albrecht Dürer fertigte diese Skizze für den Gekreuzigten an.
Die Kreuzigungsszene