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Patricia von Falkenstein wäre eine miserable Ständerätin für unseren Kanton in Bern. Ich werde auf keinen Fall für sie stimmen. Ich gehe davon aus, dass niemand von den Wählern links der Mitte für sie stimmen wird. Wenn die SVP allen Ernstes meint, sie müsse mit einem eigenen Kandidaten antreten, nachdem die Partei noch nie einen Ständeratssitz für BS inne hatte, noch die einen Regierungsrat im Kanton BS stellte, bei den letzten Grossratswahlen Stimmen und Sitze verlor und sich regelmässig von innen selbst zerfleischt, kann man sich nur über Herrn Nägelins das Chutzpe freuen. Wenn seine Partei nicht mitmacht, ist die Gefahr einer bürgerlichen Übernahme des Ständeratssitzes gebannt. Der Mann macht Hoffnung.
A propos Tradition: Im Mittelalter sassen durchaus auch Frauen in den Zünften. Wenn der Mann starb, konnte die Frau Mitglied werden, und hatte ein Mann keine Söhne, so konnte eine Tochter Mitglied werden. Das apodiktische Frauenverbot wurde erst mit der Neugründung der Zünfte nach der Helvetik eingeführt.
Nichts gegen Beamte, Lehrer, Bankangestellte, Politiker und Autoverkäufer! Aber wenn ich mir so das typische Fussballer-Interview anschaue, dann muss ich konstatieren: Die Medizin wirkt zumindest nicht immer.