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Menschen schliessen sich aus verschiedenen Gründen einer Selbsthilfegruppe an: zum Beispiel zum gegenseitigen Informationsaustausch, zur Unterstützung, Ermutigung, Entlastung, um Kontakte mit anderen Betroffenen zu knüpfen und für die persönliche Entwicklung.
Allen Selbsthilfegruppen sind folgende Merkmale gemeinsam:
- Eine Selbsthilfegruppe umfasst ca. 6 bis 12 Personen, die sich regelmässig am gleichen Ort treffen.
- Die Teilnehmenden haben das gleiche oder ein ähnliches Problem.
- Sie wünschen sich, eine aktive Haltung zu entwickeln, um dieses Problem besser zu ertragen oder sogar zu bewältigen.
- Eine Selbsthilfegruppe wird – im Gegensatz zu einer Therapiegruppe – nicht von einer Fachperson geleitet. Jedes Gruppenmitglied ist gleichberechtigt und mitverantwortlich. Dabei sind die Teilnehmenden sowohl in der hilfesuchenden als auch in der helfenden Rolle. Jedes Mitglied ist bereit, sich in die Gruppe einzubringen und auch für andere da zu sein.
- Alles, was in der Selbsthilfegruppe besprochen wird, ist vertraulich und darf nicht nach aussen getragen werden.