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Vielleicht habe ich jetzt ihre Auesserung auch noch etwas falsch verstanden.
Bei verstaatlichten Unternehmungen müssten alle Einwohner*innen für die durch die Corona-Krise verursachten Verluste aufkommen, so nur die "gierigen" Aktionär*innen.
Hier muss ich ihnen recht geben. Bei einer staatlichen Unternehmung , muessen dann Alle die Verluste mehr oder weniger gleichermassen bezahlen. Und Gewinne wuerden auch einigermassen gleich verteilt werden.
Die Wirtschaftsgeschichte, insbesondere in kommunistisch orientierten Laendern, hat aber gezeigt, dass solche Staatsbetriebe meist sehr ineffizient arbeiten. Die dort beschaeftigen Mitarbeiter beziehen den Lohn vom Staat, ungeachtet, ob der Betrieb Verlust oder Gewinn schreibt.
Ich bin keineswegs ein Befuerworter von "Staatsbetrieben". Nun gibt es wohl Bereiche, welche ein Staat zum Betrieb des Staates, nicht einfach an die Privatwirtschaft uebergeben kann. Doch diese sollten moeglichst schlank strukturiert sein.
Wie wichtig aber ein finanzstarker Staat ist, zeigt sich eben gerade jetzt in der Coronakrise. Wer gewaehrt jetzt notleidenden Betrieben denn noch Kredite? Geschaeftsbanken?