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Alex Wilson ist an der Leichtathletik-EM in Berlin auf Kurs. Mit einer Zeit von 10.32 Sekunden über 100 m gewann er seinen Heat 3 Hundertstel vor dem Niederländer Christopher Garia. Insgesamt reichte diese Zeit zu Rang 3.
«Wenn ich nicht gewonnen hätte, würde ich nicht von einer Medaille träumen», sagte der 27-jährige Schweizer nach dem Rennen. Der Halbfinal über 100 m findet am Dienstag um 19:30 Uhr statt, der Final um 21:50 Uhr.
Wicki überzeugend
Gar noch schneller als Wilson war etwas überraschend Silvan Wicki. Der 23-Jährige sprintete in 10.28 Sekunden auf Platz 2. Auf den Schnellsten, den Niederländer Churandy Martina, fehlten ihm nur 4 Hunderstel. Den Sprung in den Halbfinal verpasst hat Florian Clivaz. Mit einer Zeit von 10.57 Sekunden schied er im Vorlauf aus.
Bei den Frauen schafften Salomé Kora und Ajla Del Ponte die Halbfinal-Qualifikation souverän. Die 24-jährige Kora lief in 11.48 Sekunden in ihrem Heat auf Rang 2, die Tessinerin Del Ponte gewann ihren Durchgang in 11.39 Sekunden. Schon qualifiziert war Mujinga Kambundji als Top-12-Läuferin der Saison. Der Halbfinal findet am Dienstag um 19:05 Uhr statt, der Final um 21:30 Uhr.
Mfompka stark – Brand im Pech
- Eine starke Leistung zeigte Alain-Hervé Mfompka. Der 22-Jährige lief über 400 m Hürden mit 50.34 Sekunden die drittschnellste Zeit. Den Halbfinal-Einzug knapp nicht geschafft hat Dany Brand. Trotz Saisonbestleistung schied der 22-Jährige aus. Der Hürden-Halbfinal startet am Dienstag ab 19:55 Uhr, der Final wird am Donnerstag um 20:15 Uhr über die Bühne gehen.
- Die beiden Schweizer Weitspringer Benjamin Gföhler und Christopher Ullmann konnten nicht über sich hinauswachsen. Mit einer Weite von 7,65 Metern fehlten Gföhler am Ende 4 Zentimeter zum Weiterkommen, Ullmann brachte keinen gültigen Versuch zu Stande.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 06.08.2018, 15:30 Uhr