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Mit dem Prägeautomaten, der vor allem auf Bahnhöfen, aber auch an Ausflugszielen, Bädern und Jahrmärkten aufgestellt wurde, konnte sich der Benutzer seinen Namen oder sonst einen beliebig langen Text auf einem Aluminiumstreifen ausdrucken. Das in den USA in den 20er Jahren hergestellte Gerät war auschliesslich für den Export nach Deutschland bestimmt und blieb bis Mitte der 50er Jahre ohne Konkurrenz.
Die Münze wird an der Vorderseite in einen Schiebemechanismus eingelegt, der beim Hereindrücken den Zeiger auf der Deckplatte entsperrt. Dieser Zeiger kann nun in beiden Richtungen bewegt werden und auf jeweils einen Buchstaben, eine Zahl oder ein Satzzeichen auf der Peripherie der runden Platte ausgerichtet werden; mit dem Zeiger wird im Inneren zugleich eine Scheibe mit erhabenen Buchstaben gedreht und das ausgewählte Zeichen unter das Aluminiumband geführt. Das Prägen des ausgewählten Zeichens geschieht durch den vorderen Hebel an der rechten Seite, der bis zum Anschlag herabgedrückt wird. Das Metallband wird danach für das nächste Zeichen weitergeschoben. Ist das gewünschte Wort fertig eingegeben, so wird der hintere Hebel an der rechten Seite nach vorne gezogen und damit das geprägte Metallteil von der Aluminiumrolle abgeschnitten und in den Ausgabeschacht an der Front ausgeworfen.