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Mehr als zwei Jahre nach dem Einsturz der Autobahn-Brücke in Genua ist die italienische Polizei gegen sechs ehemalige und aktuelle Manager des privaten Autobahnbetreibers «Autostrade per l’Italia» vorgegangen. Das teilte die Finanzpolizei mit. Drei Personen seien unter Hausarrest gestellt worden. Es bestehe der Verdacht auf Gefährdung der Verkehrssicherheit und des Betrugs. Im August 2018 brach in der Hafenstadt Genua die Morandi-Autobahnbrücke zusammen. 43 Personen starben. Hunderte weitere wurden obdachlos, weil ihre Häuser unter der Brücke zerstört wurden oder in der Gefahrenzone lagen.
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