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Beschreibung:

Um die Wende zum 20. Jahrhundert lebte der Wanderarbeiter Johann Foltran in einem kleinen Dorf im Tiroler Zillertal. Die Leute nannten ihn
„Wallischer Johann“, da er aus dem italienischen Trentino stammte. Durch seine unkonventionelle Lebensweise, er zog es beispielsweise vor in
einer Höhle im Wald zu leben anstatt in einem von ihm erbauten Bauernhof, stieß er die Dorfbewohner vor den Kopf. Zweimal wurde er aus dem
Zillertal vertrieben, doch Johann Foltran kehrte immer wieder zurück und erfror schließlich an einem eisig kalten Wintertag in seiner Höhle.
Das Werk „The Cave – die Höhle“ beschreibt das Leben des Steinmetzes Johann Foltran. Am Beginn erklingt ein Fanfaren-artiges Thema, das die
schroffe Bergwelt des Zillertales beschreibt. Gefolgt von einem musikalisch sanften Abschnitt, das die Auen, Wiesen und Felder widerspiegelt. Die
Musik verlangsamt und verdüstert sich, man tritt in den dunklen Ratzenwald ein in dem der Wallische Johann in einer Höhle haust. Regen prasselt
nieder und vereinzelt machen sich die Tiere des Waldes bemerkbar. Das Anfangsthema „Heimat“ erklingt ein weiteres Mal, diesmal in einer
schlichten Form, da die Höhle für den Wanderarbeiter auch „Heimat“ bedeutet.
Im Anschluss wird die Vertreibung von Johann Foltran dargestellt und, nach dessen Rückkehr, die Erbauung des „Angerer Hofes“.