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Bei der Osteoporose kommt es durch verschieden Faktoren zu einer Abnahme der Knochenmasse im ganzen Körper. Sie ist durch eine Ausdünnung oder Schwund der Knochenbälkchen gekennzeichnet. Dadurch werden die Knochen so brüchig, dass sie leichter oder sogar spontan brechen. Es kann gehäuft zu Knochenbrüchen von zum Beispiel der Wirbelkörper, Oberschenkel- oder Vorderarmknochen kommen.
Die Osteoporose, im Volksmund auch Knochenschwund genannt, ist eine häufige Erkrankung. Verschieden Ursachen führen dazu, dass Knochensalze aus den Knochen im Körper herausgelöst werden, der Knochen wird „porös“ (Osteoporose). Sie ist somit durch eine Verminderung der Knochendichte charakterisiert. Dadurch ist der Knochen weniger stabil und es kommt schon bei geringer Belastung zu Frakturen. Osteoporose führt zu einer erhöhten Knochenbrüchigkeit des gesamten Skeletts. In absteigender Häufigkeit können Wirbelkörperbrüche, hüftgelenksnahe Oberschenkelbrüche (sogenannte Schenkelhalsfrakturen), Unterarmbrüche nahe des Handgelenks, Oberarmkopfbrüche und Beckenbrüche auftreten.
Die Osteoporose betrifft vor allem ältere Menschen und in dieser Gruppe vor allem die Frauen. Häufigster Grund ist ein Vitamin -D-Mangel, bei Frauen sind vor allem Hormonveränderungen nach den Wechseljahren dafür verantwortlich, dass Calcium und Phosphat aus dem Knochen herausgelöst werden. Die Knochenmasse nimmt ab, die Knochen sind nicht mehr so sehr belastungsfähig und es kommt zu typischen Frakturen und entsprechenden Schmerzen. Spontan, d.h. ohne Schlag- oder Stoßeinwirkung brechen vor allem Wirbelkörper, weitere typische Frakturen sind Hüftfrakturen oder Oberarmfrakturen. Durch die geringere Stabilität der Knochen kommt es gehäuft zu typischen Frakturen, die entweder spontan oder nach eher leichten Traumen auftreten.
Durch Blutuntersuchungen und Messung der Knochendichte durch spezielle Röntgenaufnahmen kann der Arzt die Diagnose einer Osteoporose stellen. Die Behandlung richtet sich dann neben der Versorgung der bestehenden Knochenbrüche nach der festgestellten Ursachen. Eine Ernährung reich an Kalzium und Vitamin D sowie regelmässige Bewegung sind sehr wichtig, um Knochenabbau vorzubeugen oder zu verringern. Einen hohen Kalziumgehalt haben zum Beispiel Milchprodukte (Milch, Joghurt und Käse), getrocknete Feigen, Mandeln, Sesam, Lebertran, Lachs und Hühnereier. Da Vitamin D aber überwiegend durch unsere Haut bei Sonneneinstrahlung produziert und über die Nahrung nur schlecht aufgenommen werden kann, empfiehlt man zur Vorbeugung von Osteoporose Kalzium und Vitamin D Tropfen als Nahrungsergänzung ab einem Alter von 65 Jahren. Wird bei einer Knochendichtemessung (Osteodensitometrie oder kurz Densitometrie oder DEXA) eine Osteoporose festgestellt, muss die Behandlung mit Kalzium und Vitamin D spätestens dann begonnen werden. Zudem versucht man, mit einem Medikament der Klasse der Biphosphonate einen weiteren Knochenschwund zu stoppen. Häufig hilft schon die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten und Calcium, manchmal sind umfangreichere Maßnahmen erforderlich.
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