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Namensgebung
Die Weiler Maseltrangen, Rufi und Kaltbrunn dürften wie Münderswil und Dorf in der alemannischen Ausbauphase entstanden sein, also etwa im 8. oder 9. Jahrhundert. Sie alle liegen sozusagen in einer Reihe am östlichen Rand der Linthebene, wo das Gelände leicht am Fuss der Bergkette zu steigen beginnt und fruchtbare Böden für die Landwirtschaft bietet. Die Alemannen haben wahrscheinlich von Benken aus schon sehr früh begonnen, diese Fluren zu roden und zu besiedeln: Die Namen Maseltrangen, Rufi und Kaltbrunn waren zuerst Flurbezeichnungen.
Maseltrangen ist aus zwei Wörtern zusammengesetzt:
mazzaltra (Feldahorn) und wang (Wiese). Der ursprüngliche Name "ze dên mazaltrawangun" dürfte also Wiesen mit auffallenden Feldahornen bezeichnet haben.
Leider sind die ersten Nennungen von Maseltrangen nur in späteren Abschriften vorhanden und können deshalb keine exakte Schlussfolgerungen bieten. Immerhin geht aus der Urkunde von 1050 hervor, dass damals Graf Anrold von Lenzburg seinen Besitz in Maseltrangen dem Kloster Schänis übergeben hat. Dieses Eigentum umfasste den Weiler, das dazugehörige Land und die Bauernfamilien, die es bebauten. Maseltrangen war also bereits ein Weiler.
Wer mehr über die Geschichte des Dörfchens Maseltrangen wissen will:
Im Herbst 2004 ist das Buch "Bauernhof - Gemeinde - Siedlung Maseltrangen" erschienen.
Das wunderschöne Werk kann zu einem Preis von Fr. 55, zuzüglich Versandspesen,
bei der Ortsverwaltung bestellt werden.
Das Werk ist zu einem farbigen Buch geworden, mit zahlreichen alten und neuen Fotos, Zeitdokumenten und Akten, das Entwicklungen und Zusammenhänge aufzeigt. Es bringt aber - v.a. dank der Schilderung von Einzelschicksalen - die Menschen näher, die in früheren Zeiten gelebt, die Geschicke von Maseltrangen geleitet und das Gemeinschaftsleben in diesem kleinen Dorf geprägt haben.
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