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Nachwort
Zehn Jahre ununterbrochener Tätigkeit hat die Durchführung des grossen Werkes erfordert, das wir unternommen,
um ein vollständiges
Bild der Geographie und wirtschaftlichen Lage der
Schweiz zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu entwerfen.
Der jetzige
Zeitpunkt erscheint uns geeignet, einen geschichtlichen Rückblick auf das umfangreiche Unternehmen zu werfen.
Im
Lauf 1899 unterbreitete
Herr Max Diacon, Stadtbibliothekar in Neuenburg,
dem Herrn V. Attinger das Projekt einer
Neubearbeitung der von Markus Lutz verfassten Vollständigen Beschreibung des Schwei
zerlandes, die deutsch zum erstenmal 1822 und
zum letztenmal 1856, französisch 1836 bezw. 1861 aufgelegt worden war.
Herr Attinger hatte sich bereits selbst mit dem
Plan
einer solchen Neuauflage getragen. Sie schien ihm aber so mancherlei Schwierigkeiten zu bieten, dass er immer noch das Risiko
und die Gefahren gescheut hatte. Es war ihm deshalb ein leichtes, Herrn Diacon von der Unmöglichkeit einer blossen Revision
zu über
zeugen. In der Tat erforderten die Ansprüche unsrer Zeit ein vollständig neues Werk.
Alles war neu zu schaffen. Notwendigerweise mussten die zahllosen Veröffentlichungen berücksichtigt und zu
Rate gezogen
werden, die in der
Schweiz im Verlauf der letzten 50 Jahre erschienen waren; so u. a. der Topographische
Atlas in 1:25000 und
1:50000, die Abhandlungen im Jahrbuch des Schwei
zer Alpenklub und in den wissenschaftlichen Publikationen
unsrer vielen gelehrten Vereine naturwissenschaftlicher und historischer Richtung. So war von
Grund auf ein neuer Bau zu errichten
und musste selbst der allgemeine
Plan des Werkes von Markus Lutz durch einen der Neu
zeit angepassten
Grund- und Aufriss ersetzt
werden.
Die eben skizzierte Anregung führte nun aber Herrn Attinger doch zu dem Entschluss, die Verwirklichung des Unternehmens in der Auffassung zu versuchen, wie sie ihm vorschwebte. Da er ein reich illustriertes Werk anstrebte, setzte er sich zunächst mit dem Kartographen Herrn Maurice Borel in Verbindung. Dieser griff den Gedanken lebhaft auf und empfahl dringend die Beiziehung des Herrn C. Knapp, Professor an der Universität Neuenburg und Bibliothekar-Archivar der Neuenburger Geographischen Gesellschaft, der nun die geographische Leitung des Lexikons übernahm.
Als allererstes war eine
Muster-Lieferung auszuarbeiten, die als Grundlage aller jetzt einset
zenden Beratungen und Umänderungen
dienen sollte. Erst nachher konnte daran gedacht werden, mit dem Werk an die Oeffentlichkeit zu treten.
Aber schon die Nomenklatur dieses ersten
Bogens von 16
Seiten beschäftigte die Bearbeiter auf eine lange
Zeit. Dann gab auch
die Redaktion der ein
zelnen Artikel Anlass zu Meinungsäusserungen jeder Art, aus denen sich für Herrn Attinger die Notwendigkeit
ableitete, ohne Verzug neue Mitarbeiter in allen Gegenden der
Schweiz zu gewinnen.
Nach vielen Monaten Korrigierens, Umarbeitens und wiederholten Neudrucks konnte die erste Lieferung als reif genug erklärt werden. So entschloss sich der Verleger zum Vormarsch. Das neue Werk wurde sofort den geographischen Gesellschaften der Schweiz zur Begutachtung unterbreitet, nachdem es von der Neuenburger Geographischen Gesellschaft auf Vorschlag seitens dreier ihrer Gründungsmitglieder schon von Anfang an unter ihre Auspizien genommen worden war.
In diesem Augenblick aber
zeigten sich die Schwierigkeiten des Unternehmens in ihrem ganzen Umfang: Schwierigkeiten hinsichtlich
der Nomenklatur, der Redaktion, der Mitarbeit, der Illustration und endlich auch solche finanzieller Art. Zugleich ward sich
der Unternehmer bewusst, dass das Werk von Anfang an verurteilt wäre, wenn dessen kräftige und rasche
Ausführung nicht durch unbeugsame Energie gesichert würde.
So war sein Entschluss rasch gefasst. Durch die Feststellung aller Schwierigkeiten und einen mühsamen Anfang belehrt, legte
er seine übrigen Geschäfte bei
Seite, um sich ausschliesslich der Leitung des Lexikons zu widmen. Er hatte
der Reihe nach das gan
ze Räderwerk von Redaktion und Administration zu schaffen, fast alle regionalen Mitarbeiter, von denen
uns die meisten bis zum
Schluss treu geblieben, zu gewinnen und besonders auch die Korrespondenz zu übernehmen - eine während
mehrerer Jahre erdrückende Summe von Aufgaben.
Die Aufstellung der Nomenklatur, deren hauptsächlichste Grundlage der Siegfriedatlas bildete, dauerte nahezu ein volles Jahr und erforderte die Einrichtung eines besondern Bureaus. Die Leitung stellte unterdessen den redaktionellen Plan auf für alle so verschiedenen Artikel des Lexikons: physisch-geographische Artikel, Beschreibung der Gemeinden, Städte, Dörfer, Weiler, Bezirke und Kantone.
Zum Her
zen des Unternehmens aber, in dem sich von nun an der grösste Teil der Tätigkeit kon
zentrieren
sollte, gestaltete sich das dem Verleger direkt unterstellte Sekretariat mit einem Generalsekretär, einer ständigen Gehilfin
und einer schwankenden Anzahl von Hilfsarbeitern. Die Aufgaben dieses Sekretariates gestalteten sich so: Wiederaufnahme und
Einordnung der Nomenklatur im ein
zelnen;
unmittelbare Redaktion der topographischen und statistischen Bestimmungen;
Zuteilung der Artikel an die regionalen Mitarbeiter;
Sammlung aller eingehenden Sendungen;
direkte Uebersetzung
der kür
zesten Artikel und Uebermittlung der übrigen an die Spezialübersetzer;
Empfang der übersetzten und Revision aller
Artikel nach den für die ersten Lieferungen aufgestellten redaktionellen Grundsät
zen.
Jetzt waren die Manuskripte zumeist soweit bereinigt, dass sie den
Leitern vorgelegt werden konnten. Ihre
Aufgabe bestand dann in deren Durchsicht, verbunden mit der Anbringung ihrer Beobachtungen und Bemerkungen. Das Gan
ze ging
schliesslich an den Verleger zurück,
¶
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der die letzten Anordnungen für den Druck traf. Nach zweijährigen Erfahrungen ward dieser Mechanismus noch in der Weise vervollkommnet, dass man die vom Sekretariat herstammenden Manuskripte vor ihrer Vorlage an die Direktoren nach von einer kompetenten Persönlichkeit einer ersten Durchsicht unterziehen liess.
In erster Korrektur lasen die ein
zelnen Texte der Reihe nach das Sekretariat, die Mitarbeiter und die
Direktion. So kamen alle Fahnen zur Kenntnis von 70-100 im gan
zen Gebiet der Schweiz
zerstreuten Korrektoren. Zugleich übersandte
das Sekretariat an sämtliche Gemeindevorstände je einen von Herrn Attinger unterschriebenen und beim Aus- wie Eingang kontrollierten
Korrekturbogen der ihre Gemeinde betreffenden Artikel. Diese während der gan
zen Dauer der Arbeit streng
beobachtete Massregel hat uns vor vielen Unannehmlichkeiten, ja sogar vor Prozessen bewahrt, indem den Missvergnügten in
jedem einzelnen Fall nachgewiesen werden konnte, dass sie es unterlassen hatten, ihre Aussetzungen in dem Moment anzubringen,
da ihnen die Texte offiziell zur Bereinigung unterbreitet worden waren.
Mit dem Zurückkommen der Korrekturbogen lag dem Sekretariat ob, die zahlreichen und oft voneinander abweichenden Berichtigungen unter sich in Einklang zu bringen und jedermann zufrieden zu stellen. Für gewöhnlich wickelte sich diese Arbeit glatt ab; Herr Attinger sah sich nur in seltenen Fällen veranlasst, zur Versöhnung von allzu stark auseinanderstrebenden Meinungen an die Gesamtheit der Leitung zu gelangen. Immerhin hatte Herr Prof. Knapp einigemale zwischen Mitarbeitern zu vermitteln, die nicht zum Einverständnis zu gelangen vermochten.
Endlich konnte die Druckerei zum Formieren in Seiten schreiten, deren Korrekturen nun aber bloss noch von der Leitung, dem Sekretariat und den Verfassern von wichtigen Artikeln gelesen wurden. Zu oft mussten aber leider aus diesem oder jenem Grund auch noch die Seiten vollständig umgebrochen werden. Erst nach dem Druck der Hälfte des Werkes durfte man darauf zählen, dass das Formieren in Seiten kein kostspieliges Umbrechen mehr notwendig machen werde. Nachdem das Sekretariat einer zweiten oder dritten Korrektur in Seiten sein letztes Visum erteilt, konnte der Bogen endlich gedruckt werden.
Auf Grundlage einer einfachen Verständigung der Mitglieder der Leitung unter sich übernahm Herr Borel die ganze kartographische Ausstattung. Seine Berufsstellung und Kompetenz waren Bürgschaft genug, um uns in dieser Hinsicht jeder Sorge zu entheben. In der Tat bildete die Finanzfrage die einzige Schranke seiner Tätigkeit. So verdanken wir ihm die zahlreichen, oft originalen graphischen Darstellungen und kartographischen Bilder in und ausser dem Text, die das geschriebene Wort des Lexikons so glücklich ergänzen.
Grosse Schwierigkeiten bot die Frage der Illustration, deren unmittelbare Leitung Herrn V. Attinger vorbehalten blieb. Erst nach Jahren durfte da auf eine regelmässige und genügende Mitarbeiterschaft gezählt werden. Von grossem Nutzen für das Geographische Lexikon ward die Gründung des Photographischen Verlages Wehrli in Zürich und besonders die grosse Ausdehnung, die dieser seinen Ansichten aus den Alpen gegeben hat.
Das Gesagte bezieht sich zunächst ausschliesslich auf die französische Ausgabe des Lexikons. Zugleich mit ihr sollte aber auch eine deutsche Ausgabe erscheinen. Der Verleger wandte sich zunächst an Herrn Prof. Dr. August Aeppli, den gelehrten Zürcher Geographen, um ihn mit den notwendigen Arbeiten zu betrauen. Bald aber erkannte Herr Aeppli, dass ihm die Uebernahme einer so umfangreichen Aufgabe nicht möglich sei; er empfahl an seiner Stelle Herrn Heinrich Brunner, damaligen Bibliothekar am eidg.
Polytechnikum in Zürich, dessen Spezialstudium die geographischen Wissenschaften gewesen. Herr Brunner erklärte sich zur Uebernahme der ihm angetragenen schwierigen Aufgabe bereit. Seine Uebersetzungen und Umarbeitungen sind Muster von Klarheit und Zuverlässigkeit. Deshalb wurde ihm auch sofort nach seiner Uebersiedelung nach Neuenburg die alleinige selbständige Besorgung der deutschen Ausgabe überbunden, deren Ueberwachung sich einzig der Verleger in Verbindung mit seinem Sekretariat vorbehielt. Wir fügen bei, dass Herrn Brunner, dessen wissenschaftliche Kenntnisse sehr ausgebreitet sind, bald auch die Revision der französischen Texte übertragen wurde. Und dies mit den nämlichen Rechten, wie sie den Mitgliedern der Direktion zustanden. Seine Mithilfe war uns in allen Fragen sehr wertvoll.
Der zu Anfang etwas zögernde Vormarsch ward nun fester und sicherer. Die Lieferungen erschienen in kürzern Zeiträumen. Die Mitarbeiter arbeiteten sich immer besser in die Aufgabe ein. So ging der ganze Betrieb seinen erwünschten Gang. Da machte der Verleger aufeinmal die Beobachtung, dass der Verkauf des Lexikons zu wünschen übrig liess. Trotz umfassender und weitherziger Ankündigung verhielt sich das kaufende Publikum vorsichtig abwartend.
Wir können an dieser Stelle unmöglich auf die Einzelheiten der Unterhandlungen eingehen, die zwecks Erlangung einer Bundessubvention anhand genommen und gepflogen wurden, aber erst nach acht Jahren zum Ziele führten. Der eigentliche Ausgangspunkt des vom Lexikon schliesslich erreichten Umfanges bildete die von Herrn Bundesrat Ruchet angeregte Unterstützung von Seiten der Kantone. Dank der liebenswürdigen Vermittlung von Herrn Ed. Quartier la Tente, Erziehungsdirektor des Kantons Neuenburg, fanden sich fast sämtliche Kantonsregierungen zum Abschluss eines Uebereinkommens bereit, wonach das Lexikon den Staatsbeamten zu ermässigtem Preis geliefert werden sollte.
Einige liessen sich bei dieser Gelegenheit zu beträchtlichen pekuniären Opfern herbei. Es folgten auf diesem Weg mehrere Departemente der eidgenössischen Verwaltung. Ihre wertvolle Beihilfe liessen uns ferner angedeihen verschiedene die ganze Schweiz umspannende Gesellschaften und Vereine, wie der Schweizer Alpenklub, der Handels- und Industrieverein, die Offiziersgesellschaft, der Unteroffiziersverein, der kaufmännische Verein, der Ingenieur- und Architektenverein u. a. m.
Nach fünfjährigem Ringen und Anstrengungen konnte der Kampf als gewonnen erachtet werden. Dies um so eher, als wir 1908 eine Subvention von Seiten des Bundes erlangten, für die wir ihm wärmstens erkenntlich sind. Es liegt uns daran, Herrn Bundesrat Robert Comtesse auch an dieser Stelle die Mithilfe zu verdanken, die er uns bei dieser Gelegenheit geleistet hat. Der materiellen Sorgen enthoben, konnte die Leitung sich fortwährend einer immer vollständigeren Organisation aller Arbeitszweige des Lexikons widmen. Um diese in allen Fällen miteinander in Einklang zu bringen, brauchte es einer ungeahnten Summe von Tätigkeit. Die unbedeutendsten Artikel sind mit der nämlichen Sorgfalt geprüft worden wie die umfangreichsten Beschreibungen. Von der Grösse des Werkes überwältigt, haben uns sogar Ausländer ihrer wohlwollenden Mitarbeit teilhaben lassen und so an ihrer Stelle einen Stein an den Bau beigetragen, den wir zum Ruhm und zur Ehre der Heimat zu errichten trachteten.
Die starke Berücksichtigung der geologischen Momente, die wohl da und dort als etwas trockene Beigabe empfunden werden, ergab sich aus den Forderungen der Zeit. Auch trägt sie nicht wenig dazu bei, dem Lexikon jenen streng wissenschaftlichen Charakter zu geben, der ¶
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es von ähnlichen Werken rein praktischer Richtung und Tendenzen unterscheidet. Die hohe Stufe der Vollkommenheit zu erreichen, wie sie auch ausserhalb unsrer Landesgrenzen anerkannt worden ist, haben mehr als achtzig, in der Mehrzahl bis zum Ende der Sache treu gebliebene regelmässige Mitarbeiter uns geholfen, nicht zu gedenken der tausende von gelegentlichen Mitarbeitern, wie Stadtpräsidenten, Gemeindevorsteher, einfachen Privatleute u. s. f. Sie alle versichern wir unsrer Dankbarkeit in dem Augenblick, da wir nun die letzte Hand ans Lexikon legen.
So erscheint das Geographische Lexikon der Schweiz als Endergebnis der gemeinsamen Mitarbeit von tausenden von Personen, die alle nach bestem Wissen und Gewissen mitgetan, um Lücken oder Irrtümer nicht aufkommen zu lassen. Wir glauben ohne unbescheidene Ueberhebung behaupten zu dürfen, ein Werk geschaffen zu haben, wie es zur Zeit in gleich weitgreifender Ausführung kein andres Land sein eigen nennen kann. Eine Darstellung des Deutschen Reiches oder Frankreichs im selben Verhältnis würde ein enzyklopädisches Unternehmen von wenigstens je 72 Bänden beanspruchen.
Anfangs allerdings war die Leitung, ohne sich indessen bindend verpflichten zu wollen, der Ansicht, zwei oder drei Bände
würden zu einer erschöpfenden Darstellung genügen. Aber schon mit den ersten Bogen des zweiten Bandes ward es klar, dass
diese erste Schätzung zu niedrig gegriffen hatte. Und trotzdem die Leitung mehrfach dem zuweilen überschäumenden
Eifer von allzu begeisterten Mitarbeitern Einhalt tun musste, nahm das Werk doch einen solchen Umfang an, dass das hiemit
vorliegende
Nachwort nun den sechsten und letzten Band abschliesst.
Es freut uns festzustellen, dass die Begeisterung der Mitarbeiter auch auf die Abonnenten des Lexikons übersprang, die mit sehr wenigen Ausnahmen bis zu diesem Tag uns treu geblieben sind.
Unser aufrichtiges Bestreben ging nach möglichster Objektivität. Je weiter wir uns in unsre Aufgabe hineinarbeiteten, um so mehr lernten wir die Naturschönheiten unsres Landes bewundern und fühlten wir uns voller Sympathie für seine Bewohner, ohne Unterschied ihrer Sprache oder Konfession. So glauben wir versichern zu dürfen, dass wir keinen Ausdruck haben durchgehen lassen, der nach irgend einer Seite zu verletzen geeignet gewesen wäre. Es lag uns die Verzeichnung von Tatsachen ob; Kommentare lagen nicht im Rahmen unsrer Aufgabe. Wir gedachten ein Werk zutage zu fördern, dessen Gebrauch jedem Eidgenossen Freude bereiten und Vorteil bringen sollte. Wir sind der angenehmen Erwartung, diese Absicht möge uns geglückt sein.
Obwohl wir zu Beginn des sechsten Bandes die vollständige Liste unsrer Mitarbeiter zusammengestellt haben, wollen wir uns von denjenigen Herren, die während so vieler Jahre unsre hingebenden Weggefährten waren, nicht trennen, ohne ihnen unsren wärmsten Dank auszusprechen und ihre besondren Ansprüche auf diese Erkenntlichkeit noch kurz hervorzuheben.
Herr Prof. Dr. August Aeppli in Zürich ist der Verfasser des ganz unsern Wünschen entsprechenden, vorzüglichen Artikels über die «Alpen». Desgleichen hat Herr Aeppli die den Kanton Zürich betreffenden Artikel verfasst, mit Ausnahme freilich der historischen Abschnitte und gewisser Spezialartikel.
Herr Professor Dr. Emil André in Genf übernahm alles, was seinen Kanton betraf.
Herr Pfarrer Dr. Bæchtold in Schaffhausen ist der Verfasser der Artikel dieses rechtsrheinischen Kantons.
Herr Pfarrer Bæhler in Thierachern hat die Siedelungen und andre geographische und historische Stellen des Berner Oberlandes beschrieben.
Herr L. Courthion, Schriftsteller in Genf, ist der Verfasser der Artikel betreffend das Wallis, seinen Heimatkanton, mit Ausnahme der physisch-geographischen Artikel.
Herr Pfarrer Eugen de La Harpe in Aigle, ein erprobter Bergsteiger, dem u. a. die Waadtländer Alpen keine Geheimnisse mehr bieten, hat sich der Bezirke Pays d'Enhaut, Aigle und Vevey angenommen und zugleich viele Artikel über die alpine Topographie der Kantone Waadt, Wallis, Bern, Uri und Unterwalden redigiert.
Herr Redaktor Dessonnaz in Freiburg hatte die Güte, die Nachfolge von Herrn Fontaine zu übernehmen und uns seiner Mitarbeit über den von der Saane durchflossenen Kanton erfreuen zu lassen.
Herr Prof. Dr. Oskar Dill in Aarau hat mit viel Geschick eine Reihe von Artikeln über den Aargau vervollständigt.
Herr Professor G. Ab Egg in Zug ist der Verfasser von Artikeln über den Kanton Uri.
Herr Erziehungsrat A. Erni in Altishofen hat den Kanton Luzern bearbeitet.
Herr Dr. med. Etlin auf dem Landenberg in Sarnen führte die von Vikar A. Küchler begonnene Arbeit betr. Obwalden zu Ende.
Herr Seminarlehrer Dr. Flach in Küsnacht nahm sich des historischen Abschnittes der Artikel über die Siedelungen des Kantons Zürich liebevoll an.
Herr Prof. Gerster in Heiligkreuz bei St. Gallen beschäftigte sich mit der Redaktion der Artikel über diesen landschaftlich so abwechslungsreichen Kanton.
Herr Prof. Heyer in St. Gallen übernahm den Kanton Appenzell Ausser Roden.
Herr Lehrer Meinrad Kälin in Einsiedeln verfasste die Artikel des Kantons Schwyz.
Herr Sekundarlehrer C. Klopfenstein in Madretsch befasste sich mit dem Bernischen Mittelland.
Herr Reallehrer Lehner in Appenzell redigierte die den Kanton Appenzell Inner Roden betreffenden Artikel.
Herr alt Ingenieur A. Liardet in Lausanne, der an Jahren älteste unsrer Mitarbeiter, widmete sich mit allem Eifer der Beschreibung seiner heimatlichen Waadt, exkl. die Bezirke Pays d'Enhaut, Aigle und Vevey.
Herr Prof. und Schulinspektor Mariani in Muralto bei Locarno übernahm die Redaktion alles auf den Kanton Tessin bezüglichen, mit Ausnahme einiger physisch-geographischer Artikel.
Herr Archivar S. Meisser in Chur beschäftigte sich mit Graubünden.
Herr Rektor Oberholzer in Glarus hat die seinen Kanton betr. Artikel redigiert und uns physisch-geographische und geologische Artikel über die Ostschweiz geliefert.
Herr Regierungsrat Rebmann in Liestal hat sich zur Bearbeitung von Basel Land bereitfinden lassen.
Herr Erziehungssekretär F. Ribi in Frauenfeld ist der Verfasser von Artikeln über den Thurgau.
Herr alt Pfarrer Wälli in Frauenfeld übernahm die Fortsetzung der Mitarbeit von Herrn Ribi, der wegen Arbeitsüberhäufung mit dem fünften Bande des Lexikons zurücktrat.
Herr alt Landammann A. Weber in Zug übernahm die diesen Kanton betreffende Nachfolge des verstorbenen Herrn Baumgartner.
Herr Landammann Dr. Wyrsch in Buochs beschrieb den Kanton Nidwalden.
Herr Prof. Dr. B. Wyss in Solothurn redigierte die den Kanton Solothurn betreffenden Artikel.
Herr Prof. Zobrist in Pruntrut übernahm die Bearbeitung des Berner Jura.
Herr Dr. Edwin Zollinger, Direktor des zürcherischen ¶