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Die Bezeichnungen weisen in der Regel auf die Ursache hin, der zu einer Verletzung der Halswirbelsäule (HWS) führt.
Die Halswirbelsäule wird gestaucht. Medizinisch lautet die Diagnose Distorsion der Halswirbelsäule.
Wie wird ein Schleudertrauma verursacht?
Schleudertraumen sind häufig Folgen von Unfällen. Durch einen unerwarteten Schlag oder eine plötzliche, gewaltsame Beugung oder Überstreckung der Halswirbelsäule wird das Schleudertrauma verursacht.
In der Regel handelt es sich um Auffahrunfälle, aber auch bei Achterbahn- oder Autoscooterfahrten kann es zu einem Schleudertrauma kommen.
Ebenfalls möglich ist es, bei diversen Sportarten wie Boxen, Tauchen oder Kampfsportarten ein Schleudertrauma zu erleiden.
Welche Symptome hat ein Schleudertrauma?
Häufig spürt der Betroffene kurz nach dem Unfall wenig bis nichts.
Erst nach einigen Stunden, manchmal auch Tagen setzen die Beschwerden ein, die sich dann auch mit Beschwerde freien Intervallen abwechseln können.
Die Hauptsymptome eines Schleudertraumas sind Nackenschmerzen, Kopfschmerzen und Verspannungen der Nackenmuskulatur.
Bei einem leichten Schleudertrauma bessern sich die Symptome nach Tagen oder Wochen.
Welche Komplikationen kann ein Schleudertrauma bewirken?
Ist das Schleudertrauma gravierender, kann es zu Schwindel oder Tinnitus aber auch zu Störungen des Sehens des Schluckens und des Schlafens kommen.
Es kann zu Lähmungsgefühlen oder Kraftlosigkeit in den oberen Gliedmassen kommen, zu Sprachschwierigkeiten wie auch einem Gefühl von Instabilität im Nackenbereich.
Oftmals wird ein Schleudertrauma unterschätzt und als vorübergehende leichte Folge dem Unfallschock zugeordnet.
Das Schleudertrauma wird zu einem Notfall, wenn sich kurz nach dem Unfall Übelkeit, Erbrechen oder Bewusstlosigkeit einstellen.
Der Betroffene muss sich sofort in ärztliche Behandlung begeben.
Treten die oben angegebenen Beschwerden oder die Komplikationen ein, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, da es sonst zu dauerhaften Beschwerden kommen kann.