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Zum Abschluss des Spielerfrauen-Prozesses in London hat Rebekah Vardy Schadenersatz von der angeklagten Coleen Rooney gefordert. «Dies ist eine ernste und äusserst beunruhigende Angelegenheit, die sie und ihre Familie in den letzten zweieinhalb Jahren sehr belastet hat», sagte der Anwalt der Ehefrau von Stürmer Jamie Vardy, Hugh Tomlinson, am Donnerstag vor Gericht in London.
Schadenersatz wegen Verleumdung?
Dem Ruf der 40-Jährigen sei «ernsthafter Schaden zugefügt» worden. Dies müsse sich im Urteil deutlich widerspiegeln. Tomlinson nannte keine konkrete Summe. Aber er betonte, Rebekah Vardy sei zu «erheblichem» Schadenersatz wegen Verleumdung berechtigt.
Do the winners of Heard v Depp and Vardy v Rooney meet in the final?— johngosullivan (@johngosullivan) May 18, 2022
Coleen Rooney, die Ehefrau von Ex-Stürmerstar Wayne Rooney, wirft Rebekah Vardy vor, private Informationen über sie der Boulevardzeitung «Sun» verraten zu haben. Vardy weist das zurück und hat die 36-Jährige wegen Verleumdung verklagt.
Ex-Agentin soll Beweismaterial vernichtet haben
Coleen Rooneys Anwalt David Sherborne warf Rebekah Vardy vor, sie und ihre ehemalige Agentin seien von seiner Mandantin «besessen» gewesen. Sie hatten mehrere teils beleidigende Chatnachrichten über Rooney ausgetauscht. Sherborne behauptete, die Quelle für die durchgestochenen Informationen sei Vardys Ex-Agentin. Die Spielerfrau habe Beweismaterial vernichtet und vor Gericht gelogen.
Wann die Richterin ein Urteil spricht, war zunächst unklar.
(sda/baz)