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Das Häuschen Marktplatz Nr. 17 stand, wie aus der Abbildung ersichtlich ist, in der Tiefe hinter dem Brunnen gegen die Sattelgasse zu, im Wurstwinkel (so genannt wegen der geballten Ausdünstungen der grossen School und des Schinthauses; manchmal so geballt, dass man die dicke Luft geradezu in Rädchen schneiden konnte). Ehemals war in diesem bescheidenen Bau bis ca. 1680 das erste Basler Posthaus, das "Poststüblin" untergebracht. Erst im 18. Jahrhundert kam die vorher von Privaten betriebene Post an das städtische Direktorium der Kaufmannschaft und erhielt schliesslich 1775 in dem Neubau von Samuel Werenfels an der heutigen Stadthausgasse, im jetzigen Stadthaus, eine geräumige Unterkunft. Das Häuschen aber blieb bis zur Ausführung der Birsigkorrektion im Jahre 1887 stehen und beherbergte einen Geschirrladen, in dem auch "frische gepresste Bierhefe" erhältlich und gleichzeitig eine "Ablage ächter Kinder-Zwieback von Carl Gessler vorhanden war. Rechts der Kornmarktbrunnen und der Platz der hier bis 1866 betriebenen Fass-Sinnerei. Bis zum Jahre 1529 trug der Brunnstock eine Statue des heiligen Christophorus, die Figur des bärtigen Kriegers mit Schild und Lanze ist ein Werk des Meisters Hans Tobeller aus dem Jahre 1546. Die Bezeichnung der Statue als Henman Sevogel ist eine irreführende Taufe des Volksmunds.