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Transgene schädlingsresistente Pflanzen wurden 1999 weltweit auf einer Fläche von rund 9 Mio. Hektaren zu kommerziellen Zwecken angebaut. Die Entwicklung dieser Pflanzen hat das Ziel, Ertragseinbussen zu reduzieren und den Einsatz von chemischen Schädlingsbekämpfungsmitteln zu vermindern. In dieser Studie wurden die möglichen Nachteile von Bacillus thuringiensis-exprimierendem Mais (Bt-Mais), Bt-Kartoffeln und Protease-Inhibitor-exprimierendem Raps (PI-Raps) untersucht.<br>In der Schweiz wird der Maiszünsler ausschliesslich und erfolgreich mit der parasitischen Schlupfwespe Trichogramma brassicae kontrolliert. Eine Einsparung von chemischen Insektiziden würde somit nur mit Bt-Kartoffeln und PI-Raps erreicht. Die Hauptschädlinge der drei Kulturen, der Maiszünsler, der Kartoffelkäfer und der Rapsglanzkäfer haben im Labor bereits eine Resistenz gegen die gegen sie eingesetzten Insektizide entwickelt. Es kann deshalb angenommen werden, dass die Wirksamkeit von transgenen schädlingsresistenten Nutzpflanzen bei fortdauerndem Anbau zurück geht. Verschiedene Resultate aus Laborversuchen haben Schädigungen von Nicht-Zielorganismen durch transgene Pflanzen nachgewiesen. Diese negativen Effekte konnten bisher in Freilandversuchen nicht nachgewiesen werden. Eine Übertragung des eingebauten Gens via Pollen (vertikaler Gentransfer) ist möglich von Mais, Kartoffeln und Raps auf die jeweils nicht transformierte Varietät, sowie von Raps auf Rübse, ein dem Raps nah verwandter Kreuzblütler.
Ein Vergleich unterschiedlicher Verfahren für die Stickstoffdüngung von Winterweizen zeigte, dass sich mittels ortsspezifischer, variabler Stickstoffdüngung die Stickstoffüberschüsse deutlich reduzieren lassen.
Umwelt
Fabian Y., Roberti G., Jacot K., Gramlich A., Benz R., Szerencsits E., Churko G., Prasuhn V., Leifeld J., Zorn A., Walter T. (ꝉ), Herzog F.
Viele Drainagen von Ackerflächen sind erneuerungsbedürftig. Nun erhalten Kantone und Betroffene eine Entscheidungshilfe, um solche Flächen umfassend zu beurteilen und nachhaltige Lösungen zu finden.
Die Ammoniakemissionen der Schweizer Landwirtschaft haben in den letzten 20 Jahren wenig abgenommen. Denn die Faktoren, die zu einer Emissionszunahme bzw. -abnahme führen, haben sich zwischen 2000 und 2020 weitestgehend gegenseitig aufgehoben.