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Durch die Zunahme des Grasanteils und des Anteils konkurrenzstarker Kräuter werden im Verlauf der sechsjährigen Anlagedauer von Brachen eingesäte Arten oft verdrängt und die Blüten- und Strukturvielfalt nimmt ab. In einem 6-jährigen Versuch mit vier Wiederholungen wurden drei Pflegeverfahren getestet. Im Vergleich mit einer unbehandelten Kontrolle erhöhte ein einmaliger Einsatz von Grubber oder Federzinkenegge oder ein Schnitt die mittlere Pflanzenartenzahl nicht signifikant. Die Zusammensetzung der Pflanzenarten veränderte sich aber in Abhängigkeit der Verfahren. Eine integrale Beurteilung der Effekte der Pflegeverfahren bis in 6. Standjahr zeigte auf, dass eine einmalige Bodenbearbeitung im Herbst positive Effekte auf die Qualität von Brachen hat. Erfolgsversprechend ist ein eher frühzeitiger Pflegeeingriff , wenn noch genügend angesäte Pflanzenarten vorhanden sind und die Vergrasung noch nicht fortgeschritten ist. Die einzelnen Brachearten reagierten sehr unterschiedlich auf die verschiedenen Pflegeverfahren.
Pflanzenbau
Spring J.-L-, Zufferey V., Verdenal T., Reynard J.-S., Lorenzini F., Bourdin G., Blouin A., Carlen C., Jermini M., Morisoli R., Ferretti M.
Aktuell werden fünf in der Schweiz gezüchtete Merlot-Klone über die Zertifizierung verbreitet. In einem mehrjährigen Versuch von Agroscope in Gudo (TI) konnten sie mit französischen und italienischen Referenzklonen verglichen werden, wobei sie ihre sehr guten Eigenschaften unter Beweis stellten.
Arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze sind wichtig für gesunde Böden und gute Ernten. Eine europaweite Studie zeigt, dass Pflanzenschutzmittel diesen Pilzen zusetzen. Dadurch verringert sich ihre Fähigkeit, Pflanzen über die Wurzeln mit Phosphor zu versorgen.
Schotenklee und Esparsette kommen in Mischungen für ausdauernde Heuwiesen und für tanninhaltiges Futter zum Einsatz. Agroscope ergänzt die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen mit zwei Neuzüchtungen von Schotenklee, während bei der Esparsette alles beim alten bleibt.