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Die Zeit der grossen Torjäger
Die 1940er- bis 1960er-Jahre waren die Zeit der grossen Torjäger. Mit Jacques «Jacky» Fatton (273 Tore), Eugen «Geni» Meier (247 Tore) und Josef «Seppe» Hügi (245 Tore) spielten die Top-3 der ewigen Torjägerliste praktisch zur selben Zeit. Alle drei sind Legenden ihrer Klubs: Fatton bei Servette FC, Meier bei YB und Hügi beim FC Basel. Im gleichen Team spielten sie nur in der Schweizer Nationalmannschaft, unter anderem an der Weltmeisterschaft 1954 im eigenen Land.
Jacques «Jacky» Fatton
Die deutsche Bundesliga hat Gerd Müller — die Schweiz Jacques «Jacky Fatton. Der Romand erzielte zwischen 1944 und 1963 in 365 Meisterschaftsspielen für Servette Genf total 273 Tore und führt damit die ewige Torjägerliste der höchsten Schweizer Liga an. Er wurde vier Mal Schweizer Meister und holte sich drei Mal die Krone des Torschützenkönigs. Der nur 1,66 m grosse Linksaussen gehörte in seiner Zeit auch zu den besten Torschützen der Nationalmannschaft (29 Tore in 53 Länderspielen für die Schweiz).
Eugen «Geni» Meier
Von 1951 bis 1965 lief Eugen «Geni» Meier insgesamt 321 Mal für die Berner auf und erzielte dabei 247 Tore. Er war eine tragende Säule des legendären Teams, das mit Trainer Albert Sing in den 50er Jahren vier Mal in Folge den Meistertitel feierte und den Halbfinal im Europacup der Meister erreichte. Für die Schweizer Nationalmannschaft betritt er 42 Länderspiele und zwei WM-Endrunden.
Josef «Seppe» Hügi
In der Nationalmannschaft waren Geni Meier und Seppe Hüggi ärgste Konkurrenten um die Position als Nummer 9 im Team. Beide galten als klassische Mittelstürmer. Von 1942 an stürmte Hügi rund zwanzig Jahr lang für den FC Basel. Zum ersten Meistertitel der Basler in der Saison 1952/53 trug er 32 Tore in 26 Spielen bei. Auf die Spielzeit 1962/63 hin wechselte er zum FC Zürich, mit dem er sogleich den Meistertitel feierte, jedoch nur zwei Mal zum Einsatz kam. Danach beendete er seine Profikarriere, blieb dem Fussball aber noch einige Jahr als Trainer erhalten.