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Fahrni, Jakob (1872-)--DB4147
Person
Lebensdaten
04.06.1872-
Mädchenname, Herkunftsort bzw. Heimatort
Eriz
Zivilstand, Konfession, Nachkommen
Soziale Herkunft, verwandtschaftliche Beziehungen
Bauernsohn
Ausbildung, berufliche Tätigkeit und Funktionen in der Öffentlichkeit
Ausbildung
Berufsausübung
Erfinder mit eigenem Konstruktionsbüro in Zürich
Funktionen in landwirtschaftlichen Institutionen
Funktionen in anderen Institutionen
Funktionen in der Politik
Biographische Skizze
Jakob Fahrni meldete 1922 ein Patent zum Bau eines Motormähers an. Die Idee bestand darin, als Antriebsquelle der Mähmaschinen einen Motor zu verwenden, um so die Kraftaufwendung des Zugtiers für die Bewegung der Maschine und die Betätigung des Mähmessers zu ersetzen. Ähnlich wie 1911 Meyenburg, Konrad von (1870-1952)--DB2359 und Grunder, August (1880-1957)--DB4076 mit der Motorkultur AG in Basel gründete Fahrni ein Patentverwertungskomitee, das im In- und Ausland nach Firmen suchte, die als Lizenznehmer die industrielle Herstellung von Motormähern nach dem Patent Fahrni in Angriff nehmen würden. 1922 wurde die Idee des Fahrni-Motormähers an der Leipziger Messe ausgestellt. In der Schweiz interessierte sich zuerst die Firma Berna in Olten für die Herstellung des Fahrni-Motormähers, konnte sich dann aber doch nicht für den Erwerb einer Lizenz entscheiden. Rutishauser, Arnold--DB4149, der Konstruktionschef der Berna, entwickelte in der Folge zusammen mit der Firma Oehler in Aarau in eigener Regie einen Prototyp, der aber trotz Zustimmung einzelner Landwirte den Durchbruch nicht schaffte. Erst die 1926 erfolgte Zusammenarbeit von Rutishauser mit seinem Studienfreund Welter, Karl (1889-1987)--DB3774 führte mit der Gründung der Motormaschinen Fabrik Rapid AG in Dietikon zum Erfolg.
Autor: Peter Moser
Quellen und Literatur
Eigene Publikationen
Quellen
- AfA Personendossier Nr. 2075