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Der Voranschlag 2019 ist das Hauptgeschäft der Herbstsession der Synode vom 7. November. Die Kirchgemeinden sollen nächstes Jahr der Landeskirche weniger Beiträge bezahlen müssen. Der Synodalrat beantragt dem Kirchenparlament einen Rabatt von 0,001 Einheiten auf den Beitragssatz von 0,022 Einheiten.
Die Steuereinnahmen der Landeskirche sinken durch den Rabatt um rund 400’000 Franken. Gleichwohl kann der Synodalrat der Synode ein Budget vorlegen, das mit einem Plus von rund 110’000 Franken abschliesst. Er rechnet mit einem Aufwand von rund 9,68 Millionen und einem Ertrag von rund 9,79 Millionen Franken.
Die Synode berät und verabschiedet den Voranschlag an der Herbstsession vom 7. November – erstmals in der neuen Zusammensetzung nach den Wahlen vom Frühling dieses Jahres. Auf der Traktandenliste steht unter anderem auch der Beitragssatz der überdurchschnittlich finanzstarken Kirchgemeinden an den Lastenausgleich, über den das Parlament alle drei Jahre befinden muss. Der Synodalrat beantragt, diesen bei 6 Prozent zu belassen.
Ein weiteres Geschäft sind die Baubeiträge an finanzschwächere Kirchgemeinden für das kommende Jahr. Der Synodalrat beantragt, an acht Kirchgemeinden insgesamt rund 200’000 Franken auszubezahlen: Doppleschwand, Flühli, Hellbühl, Hohenrain, Romoos, Schongau, Uffikon/Buchs und Vitznau.
Mittwoch, 7. November, Kantonsratssaal, Luzern
8.15 Uhr Einstimmung, 9 Uhr Beginn der Session; die Beratungen sind öffentlich.