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Der Roman schildert die Suche nach der fragmentarischen Lebensgeschichte von Julius F., der bereits als junger Mann Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutschland in die Mühlen der damaligen Psychiatrie geriet und erst, durch das nationalsozialistische Euthanasieprogramm in akuter Lebensgefahr, 1943 aus der Wieslocher Heilanstalt entlassen wurde.
Die Geschichte basiert auf einer durch persönliche Aufzeichnungen, amtliche Dokumente und umfangreiche Krankenakten belegten Biografie. Sie ist dennoch keine Dokumentation, sondern Fiktion. Der Sohn, Karl F., schildert die Fakten, die er Schritt für Schritt aufdeckt und tagebuchartig festhält. Dabei ergänzt er die auszugsweise Wiedergabe von Akten mit eigenen Erinnerungen, Erklärungen und Kommentaren, in denen er sich auch zum damaligen Zeitgeschehen äussert, sowie mit nachempfundenen Erzählpassagen.
Ich bin ursprünglich Deutscher, Jahrgang 1949, lebe aber seit über 40 Jahren in der Schweiz, vor allem im romanischen Sprachgebiet. Ich bin Theologe, arbeitete als Pfarrer in der Val Müstair, als Lehrer an der Evangelischen Mittelschule Schiers und am Lyceum Alpinum Zuoz, als Leiter der Ausbildung für Religionslehrkräfte für die Reformierte Landeskirche Graubünden und als Übersetzer von Materialien für den Religionsunterricht auf Romanisch. Jetzt bin ich pensioniert, redigiere noch die romanische Beilage der Schweizer Kirchenzeitung »reformiert.« und widme mich dem Schreiben. Ich bin verheiratet und habe drei erwachsene Kinder. Veröffentlichungen: Aus dem Leben des Julius F., Roman (2016), Saul, Roman (2017), Was bleibt, Erzählungen (2017), In M und anderswo, Kriminalgeschichten (2019), alle vier beim Self-publishing-Verlag Tredition, Hamburg erschienen.