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Inklusive Sondereffekte wie etwa Erlöse aus dem Verkauf des US-Schieferölgeschäfts konnte BHP seinen Gewinn jedoch um knapp 90 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 3,8 Milliarden Dollar steigern. Im Vorjahr hatte die US-Steuerreform stark belastet. Die Aktionäre sollen wie im Vorjahreszeitraum eine Zwischendividende von 55 US-Cent je Aktie erhalten.
Der Start ins neue Jahr 2019 wurde vom Dammbruch einer Eisenerzmine des Bergbaukonzerns Vale in Brasilien am 25. Januar überschattet. Die ausgelöste Schlammlawine tötete über 150 Menschen. Bereits 2015 war ein Damm eines Rückhaltebeckens des Minenbetreibers Samarco gebrochen, der teilweise Vale und BHP gehörte. Für die Schäden und Kompensationsprogramme berichtete BHP für das erste Halbjahr 2018 eine Sonderbelastung von 210 Millionen Dollar nach Steuern.
Das am 31. Dezember geendete erste Halbjahr war für BHP nicht zufriedenstellend. Ein starkes zweites Halbjahr soll nun teilweise Ausfälle ausgleichen, wie BHP-Chef Andrew Mackenzie sagte. Die Produktionsausfällen betrafen demnach Bergwerke und Eisenerzminen in Australien und die Kupfermine Spence in Chile, wo es zu einem Brand kam. Für das Geschäftsjahr 2019 rechnet das Unternehmen wegen ungeplanter Produktionsausfälle mit einer schwachen Ertragslage./elm/mne/jha/
(AWP)