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Erstmals in diesem Winter stand am ersten Tag des Leonteq Biathlon Cups ein sogenannter «Super Einzelsprint» auf dem Programm. Bei diesem schiesslastigen Wettkampf handelt es sich um einen verkürzten Einzelbewerb. Die Frauen hatten fünf Runden à 1200 Meter zu bewältigen, die Männer fünf Runden à 1500 Meter. Dabei waren je zwei Liegend- und Stehendschiessen zu absolvieren. Pro Fehlschuss gab es einen Zeitzuschlag von 15 Sekunden. Als bester Urner «Tellensohn» setzte sich der Andermatter Samuel Kägi in Szene. Mit insgesamt vier Schiessfehlern sicherte er sich in der Kategorie U19 den zweiten Platz hinter dem Ibacher Aurel Dittli, ebenfalls vier Fehler. Dritter wurde der Zürcher Cléo Greb. Mit je einem dritten Platz ebenfalls aufs Podest schafften es Alessia Nager bei den Damen U17 und Elias Kägi bei den Junioren, beide vom Skiclub Gotthard Andermatt. Ein Resultat unter den Topfive erkämpften sich auch ihre Clubkameraden Simon Ehrbar bei den U19 und Tino Schuler bei den U15.
Am Sonntag stand ein herkömmlicher Sprintbewerb auf dem Programm. Je nach Kategorie hatten die Athletinnen und Athleten jeweils drei Runden à 2 bis 3,3 Kilometer und je einem Liegend- und Stehendanschlag zu absolvieren. Pro Schiessfehler ist jeweils ein Strafrunde à 150 Meter bei der Elite bzw. 80 Meter in den Luftgewehrkategorien zu absolvieren. Nach einem verpatzten Schiessen im «Super Einzelsprint» vom Samstag, zeigte der Andermatter Simon Ehrbar am Sonntag eine starke Reaktion. Wie bereits am Vortag war er bei den U19 schnellster in der Loipe. Doch im Gegensatz zum Samstag blieb er als einziger seiner Kategorie auch beim Schiessen fehlerfrei und ging als souveräner Sieger durchs Ziel, 40 Sekunden vor dem Adelbodner Matthias von Känel und über zwei Minuten vor dem drittplatzierten Samuel Kägi, der nach seinem zweiten Platz vom Vortag wiederum eine starke Leistung zeigte. Sein älterer Bruder verbesserte sich von seinem dritten Platz am Samstag auf den zweiten am Sonntag. Pechvogel im Sprint war zweifellos der Altdorfer Tino Schuler. Er verpasste bei den U15 das Podest um hauchdünne zwei Zehntelsekunden und musste mit dem unliebsamen vierten Platz Vorlieb nehmen.