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Rheuma
Rheuma, auch als rheumatoide Arthritis oder Rheumatismus bezeichnet, ist eine Sammelbezeichnung für mehrere verschiedene Erkrankungen des Bewegungsapparats. Rheuma gehört zu den Autoimmunerkrankungen und kann unbehandelt in ein chronisches Stadium übergehen.
Die Betroffenen leiden unter Schmerzen und Entzündungen in Muskeln, Gelenken, Sehnen und Bindegewebe. Die starken lokalen Entzündungen bei Rheuma können langfristig zu einer Zerstörung der Gelenke und Organe führen, weshalb die Entzündung unbedingt eingedämmt werden sollte.
Symptome von Rheuma
Die Symptome von Rheuma sind sehr variabel. Dabei gehören Gelenkschmerzen, Bindegewebsveränderungen, Steifheit und Schwellungen zu den häufigsten Manifestationen dieser Erkrankung. Die Gelenke können sich verformen und die Beweglichkeit nimmt ab. Betroffene klagen häufig auch unter Müdigkeit, Erschöpfung und Fatigue.
Ursachen von Rheuma
Die Ursachen von Rheuma sind vielfältig und beeinflussen sich in Ihrer Wirkung gegenseitig. So werden folgende Ursachen vor Rheuma diskutiert:
- Genetische Veranlagungen
- Belastung mit Schwermetallen und weiteren Toxinen
- Darmprobleme, wie Leaky Gut, SIBO und Darmdysbiose
- Lebensmittelunverträglichkeiten
- Versteckte Entzündungen (silent inflammations)
- Mikronährstoffmängel, z.B. Vitamin D
- Rauchen und Alkohol
- Ungesunde Ernährung
Weichteilrheuma
Weichteilrheuma wird auch als Fibromyalgie bezeichnet und muss von dem klassischen Rheuma abgegrenzt werden. Weichteilrheuma betrifft, wie es der Name schon verrät, eher die weichen Gewebetypen des Körpers. Gelenke und Knochen sind bei Weichteilrheuma nicht betroffen.
Auf das Krankheitsbilder Fibromyalgie gehen wir in einem anderen Artikel näher ein.
Behandlung von Rheuma
Eine Behandlung von Rheuma sollte nicht nur die Symptome lindern, sondern auch immer an den Ursachen ansetzen. Vor der Behandlung ist eine gründliche Diagnostik notwendig, um die individuellen Ursachen herauszufinden.
Die konventionelle Behandlung von Rheuma beinhaltet eine medikamentöse Therapie zur Linderung der Schmerzen und der Entzündung. Weiterhin werden unterstützende Massnahmen, wie Physiotherapie oder Ergotherapie angewendet.
Komplementärmedizinische Behandlungen können eine wichtige Unterstützung darstellen. So kann die Darmgesundheit, mit Hilfe einer Darmsanierung, wiederhergestellt und nachgewiesene Mikronährstoffmängel ausgeglichen werden. Schwermetalle können mit Hilfe einer individuell angepassten Chelat-Therapie effektiv ausgeleitet werden.
Versteckte Entzündungen im Körper z.B. Kieferentzündungen an den Zahnwurzeln sollten gefunden und beseitigt werden.
Auch Massnahmen zur Entzündungshemmung sind bei Rheuma indiziert. So sind antientzündliche Wirkstoffe, aber auch die Beseitigung von Autoantikörpern mit Hilfe der INUSpherese wirksame Verfahren bei der Rheuma-Behandlung.
Die Eindämmung der Entzündung ist bei der Rheuma-Therapie sehr wichtig, um bleibende Schäden an den Gelenken und Organen zu verhindern.
Dr. med. Karsten Ostermann M.A.
Bei Rheuma sollten die ursächlichen Faktoren herausgefunden und mit individuell abgestimmten Therapien behandelt werden. Es ist wichtig, während der gesamten Therapie, die entzündungsbedingte Zerstörung des Gewebes zu unterbinden.
Weiterführende Informationen
Die aufgelisteten Informationen beinhalten relevante Themen und dienen dem besseren Verständnis.