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«Gloor hat in Untersuchungshaft ein umfassendes Geständnis abgelegt und den Schaden anerkannt», sagte Anwalt Daniel Fischer gegenüber dem «SonntagsBlick». Der Zürcher Verteidiger vertritt eines von Gloors Opfern.
Das Geständnis erfolgte im Rahmen einer schriftlichen Vereinbarung zwischen Staatsanwaltschaft, Verteidigung und den Anwälten der Geschädigten, wie sie die neue Strafprozessordnung vorsieht. Sie handelten aus, dass Gloor nicht mehr als fünf Jahre Zuchthaus drohen sollen.
Spektakulärer Fluchtversuch scheiterte
Seit 5. Dezember 2011 sitzt Martin Gloor in Untersuchungs-Haft. Als die Polizei in seiner Wohnung im Zürcher Seefeld zugriff, versuchte er noch zu fliehen. Sein spektakulärer Fluchtversuch über die Fassade seiner Wohnung scheiterte jedoch, er kehrte um und liess sich widerstandslos festnehmen.
Mit seiner Firma Core Capital Partners AG soll Gloor rund 30 Millionen Franken veruntreut haben. Dem Zürcher Rennsportverein versprach er, das veraltete Hippodrom in Dielsdorf für 20 Millionen zu sanieren und Schulden in Höhe von 1,5 Millionen Franken zu übernehmen.