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In Basel räumte Angélique Brugger an der SM sechs Edelmetalle ab. Bild: PD
An den Schweizer Meisterschaften brilliert die Schwyzer Schwimmerin mit Bestleistungen.
Thomas Bucheli, Bote der Urschweiz
Am Wochenende trafen sich die Schwimmsportlerinnen und -sportler zur Sommer-Schweizer-Meisterschaft im Freibad in Basel. Trotz beachtlichen Corona-Massnahmen gelang es den beiden organisierenden Vereinen, hervorragende Wettkämpfe anzubieten.
Angélique Brugger startete an den nationalen Titelkämpfen im Sprintbereich und in den Staffeln. Die Hauptörtlerin erzielte dabei sechs Medaillen (Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze) und glänzte über 50 Meter Crawl sowie 50 und 100 Meter Delphin mit persönlichen Bestzeiten. «Ich bin mit meinen Resultaten sehr zufrieden, da viele PB herausschauten.» Doch die Corona-Pandemie hätte sie gefordert, denn lange Zeit seien in der Schweiz keine Schwimmtrainings zugelassen worden. Darum wechselte sie nach Frankreich (siehe Böxli).
Gute Leistungen abgeliefert
Angélique Brugger lieferte nach einem kurzen Trainingsaufbau von knapp drei Monaten an den Schweizer Meisterschaften sehr gute Leistungen ab. «Das einzige Problem an der SM im St. Jakobsbad in Basel stellte das garstige Wetter dar.» Es hätte in der Kälte kaum eine Möglichkeit gegeben, ins Trockene zu gelangen und sich warmzuhalten. «Um noch weitere Topleistungen abrufen zu können, benötige ich noch mindestens acht bis zehn Monate», weiss die Schwyzerin, welche im November an der Kurzbahn-SM erneut PB schwimmen möchte. «Und ich möchte mich im nächsten Jahr für die Europa- und Weltmeisterschaften qualifizieren», hofft die Sportlerin aus dem Hauptort.
Schweizer Meisterschaften, Basel
Damen, Freistil, 50 Meter: 2. Angélique Brugger (Schwyz) 26.28. 100: 3. Angélique Brugger 57.96. Rücken, 50: 3. Angélique Brugger 30.40. Delphin, 50: 1. Angélique Brugger 27.37. Staffel, 4×100: 3. Lausanne (mit Angélique Brugger) 3:56,86. 4×100 Lagen: 2. Lausanne (mit Angélique Brugger) 4:25,68.
Brugger trainiert in Frankreich
Schwimmen Vor zwei Monaten wechselte die zwanzigjährige Hauptörtlerin coronabedingt nach Montélimar in Frankreich, wo ihr hervorragende Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung standen. «Nun kam ich extra für die SM nach Hause und gehe noch einmal für zwei Wochen nach Frankreich zurück, da dort die Freibäder offen sind und ich von hervorragenden Infrastrukturen profitieren kann, erklärte die Schwyzerin. (busch)