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Die Ölpreise hatten am Donnerstagnachmittag nach stark gesunkenen Rohöllagerbeständen deutlich zugelegt. Mit einem Rückgang um 14,5 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche meldete das US-Energieministerium den höchsten Abbau seit Januar 1999. Die heutigen Ölpreisverluste seien eine leichte Gegenbewegung nach dem Höhenflug am Vortag, sagten Händler.
Die Analysten der Commerzbank relativieren allerdings den starken Rückgang der Lagerbestände. Sie verweisen auf den Tropensturm Hermine. Dieser habe die Rohölimporte aus dem Golf von Mexiko drastisch verringert. Der Rückgang der Rohölimporte erkläre fast den gesamten Rückgang der Rohöllagerbestände, so die Commerzbank.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Das Opec-Sekretariat meldete am Freitag, dass der Korbpreis am Donnerstag 44,61 US-Dollar je Barrel (159 Liter) betragen habe. Das waren 1,43 Dollar mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 14 wichtigsten Sorten des Kartells./jsl/tos/fbr
(AWP)