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Scarlett Johansson ist wieder solo. Nach zwei Ehejahren der berückend schönen und talentierten blonden Schauspielerin mit dänischen Wurzeln und dem amtierenden „Sexiest Man alive aber 8 Jahre älteren „Ryan Reynolds“, hat das Paar am Mittwoch mitgeteilt, sich nach langen und gründlichen Überlegungen definitiv zu trennen.
Das ist natürlich sehr traurig für die beiden, zumal gerade noch in der Weihnachtszeit, doch Scarlett, Du hast einen besseren verdient! Deshalb besteigen Sie, mein lieber und hoffentlich attraktiver Leser, am besten gleich das nächste Flugzeug gen Hollywood um die vom Winde verwehte, scharlachrote „Scarlett“ ein wenig aufzumuntern und zu trösten. Gute Reise!
Über Scarlett Johannson
Biografie
Johanssons Vater Karsten ist ein dänischer Architekt, ihre Mutter Melanie Sloan entstammt einer jüdisch/aschkenasischen, US-amerikanischen Familie aus der Bronx, die ursprünglich polnischer Herkunft war. Da ihre Eltern geschieden waren, lebte sie einige Zeit bei ihrem Vater in New York und einige Zeit bei ihrer Mutter in Los Angeles. Sie hat einen Zwillingsbruder namens Hunter sowie eine ältere Schwester, Vanessa, und einen älteren Bruder, Adrian. Sie ist die Enkeltochter des Schriftstellers Ejner Johansson. Johanssons Eltern wählten ihren Vornamen Scarlett (englisch „scarlet“ = „scharlachrot“) nach Scarlett O’Hara, der Protagonistin aus dem Roman Vom Winde verweht.
Als Kind besuchte Johansson die Schauspielschule Lee Strasbergs in New York. 2002 machte sie ihren Abschluss an der Professional Children’s School in Manhattan. Ihre Schauspielkarriere begann 1992 in Los Angeles in dem Off-Broadway-Theaterstück Sophistry, in dem sie mit Ethan Hawke auf der Bühne stand.
Im Mai 2008 wurde bekannt, dass Scarlett Johansson sich mit dem Schauspieler Ryan Reynolds verlobt hat. Die beiden haben am 27. September 2008 in Kanada geheiratet.
Schauspielkarriere
Johansson gab ihr Schauspieldebüt mit einer kleineren Rolle in dem Film North aus dem Jahr 1994. Danach spielte sie Nebenrollen in Im Sumpf des Verbrechens und Wenn Lucy springt. Im Jahr 1996 bekam sie für ihre erste Hauptrolle in Manny & Lo erstmals größere Aufmerksamkeit und eine Nominierung als Beste Hauptdarstellerin bei den Independent Spirit Awards im Jahr 1997.
Durch die Rolle in der Verfilmung des Romans Der Pferdeflüsterer (1998) von und mit Robert Redford konnte sie ihren Bekanntheitsgrad weiter steigern. Redford war begeistert von der damals 14-Jährigen. Hierfür gewann sie den Young Star Award für den besten Auftritt einer jungen Schauspielerin in der Kategorie Drama. Danach spielte sie unter anderem in Immer Ärger mit Schweinchen George (1999), Ghost World (2000), The Man Who Wasn’t There (2001) sowie in Arac Attack – Angriff der achtbeinigen Monster (2002) kleinere Rollen.
Mit Lost in Translation (2003) von Sofia Coppola gelang ihr an der Seite von Bill Murray der internationale Durchbruch. Johansson, deren Markenzeichen ihre rauhe Stimme ist, spielte dort eine frisch verheiratete junge Frau, die sich ebenso wie der deutlich ältere Schauspieler Bob Harris in Tokio verloren fühlt. Trotz des Altersunterschieds bauen die beiden eine – wenn auch ungewöhnliche – Beziehung zueinander auf. Die Presse war ebenso begeistert wie die Regisseurin: „Ohne Scarlett hätte es diesen Film nie gegeben.“ Für diesen Film bekam sie einige Auszeichnungen, unter anderem den britischen BAFTA-Award und eine Nominierung für den Golden Globe.
Eine zweite Golden-Globe-Nominierung erhielt sie im selben Jahr für das Historiendrama Das Mädchen mit dem Perlenohrring (2003), wo sie die Figur der Griet, die vom Maler Jan Vermeer gemalt wird, verkörperte. Es folgte die seichte Teenagerkomödie Voll gepunktet (2004) sowie das Drama Good Woman – Ein Sommer in Amalfi (2004). Ihre Rolle im Film A Love Song for Bobby Long (2004) brachte ihr eine dritte Golden-Globe-Nominierung ein.
Im Sommer 2005 hatte sie neben Ewan McGregor mit dem Actionfilm Die Insel von Michael Bay einen kommerziellen Erfolg. In Woody Allens Filmdrama Match Point aus dem Jahr 2005 spielte sie eine arbeitslose, US-amerikanische Schauspielerin, die sich in London auf eine Affäre mit einem Briten einläßt, der in die Oberschicht eingeheiratet hat. Für diese Rolle wurde sie abermals für den Golden Globe nominiert. 2006 arbeitete sie erneut mit Regisseur Woody Allen für den Film Scoop – Der Knüller zusammen. Ihre Rolle als Muse von Woody Allen wird ebenso in seinem übernächsten Film Vicky Cristina Barcelona bestätigt, der im Sommer 2007 mit den Schauspielern Javier Bardem, Penélope Cruz und Patricia Clarkson gedreht wurde.
Im März 2006 war sie neben Keira Knightley und Tom Ford nackt auf dem von Annie Leibovitz gestalteten Titelcover des US-Magazins Vanity Fair zu sehen. Für das Flaunt Magazine ließ sie sich im gleichen Jahr zusammen mit der Strip-Künstlerin Dita Von Teese in Fetisch-Kleidung ablichten. Noch im selben Jahr drehte sie ein Musikvideo zu dem Lied „When the Deal Goes Down…“ von Bob Dylan. 2007 spielte Johansson auch in dem Musikvideo zu „What goes around… comes around“ von Justin Timberlake mit.
Am 24. Januar 2010 feierte sie mit dem Drama Blick von der Brücke an der Seite von Liev Schreiber Premiere und erhielt für ihre Darbietung den Tony-Award.
Synchronisation
Johansson hat mehrere deutsche Synchronssprecherinnen. Seit dem Film Match Point wird sie von der deutschen Schauspielerin Luise Helm gesprochen.
Musikkarriere
2006 erschien in den USA das Album Unexpected Dreams. Songs From The Stars, auf dem Johansson mit dem Titel Summertime vertreten ist. 2007 spielte sie im Musik-Clip What Goes Around… Comes Around… von Justin Timberlake mit. Johansson singt zusammen mit Will.i.am und anderen den Song Yes We Can, der Barack Obamas Präsidentschaftskampagne unterstützte. Im April 2008 stellte sie in London ihr Album Anywhere I Lay My Head vor, das am 16. Mai 2008 erschienen ist und aus Coverversionen von Tom-Waits-Liedern besteht.[6]
Im September 2009 erschien das Album Break Up, das Duette enthält, die Johansson mit Pete Yorn aufgenommen hat.
Soziales Engagement
2007 reiste Johansson mit der Entwicklungshilfsorganisation Oxfam nach Asien, um sich ein Bild von der Situation der dort lebenden Menschen zu machen. In Sri Lanka besuchte sie Projekte, die sich um Überlebende des Tsunami kümmern, in Indien verbrachte sie einen Tag an einer von Oxfam gegründeten Mädchenschule in Uttar Pradesh. Um die Reise antreten zu können, verzichtete sie darauf, Feiern zur Oscar-Verleihung zu besuchen.
Anfang 2008 ließ Johansson über eine Online-Auktion ein Date mit sich versteigern; der Erlös betrug 40.000 US-Dollar und kam Oxfam zugute.