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Harry White Trio
Harry White, Altsaxophon
Harry White wuchs im Süden der USA im Bundesstaat Mississippi auf. Er studierte bei Lawrence Gwozdz an der University of Southern Mississippi, bei Paul Cohen an der Manhattan School of Music und beim Pionier des klassischen Saxophons, Sigurd Raschèr, im Bundesstaat New York.
Die Jahre zwischen 1990 und 2001, in denen Harry White Altsaxophon im Raschèr Saxophon Quartett spielte, betrachtet er als prägende musikalische Erfahrung. Als Mitglied des Quartetts spielte er zahlreiche Uraufführungen und trat in den bedeutendsten Sälen Europas und der USA auf: Carnegie Hall und Lincoln Center New York, Kennedy Center Washington D.C., Philharmonie Berlin, Royal Festival Hall London, Opera Bastille Paris, usw.
Seit 2001 ist er tätig als Solist, freischaffender Musiker und Pädagoge mit Wohnsitz in Zürich. Er pflegt eine langjährige Zusammenarbeit mit den beiden Pianisten Hans Adolfsen und Edward Rushton, mit der Cellistin Pi-Chin Chien und mit der Organistin Jakoba Marten-Büsing
Als Solist trat White unter anderem auf mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, den Bochumer Symphonikern, dem Orchester der Beethovenhalle Bonn, dem Württembergischen Kammerorchester und dem Orchestre National Bordeaux Aquitaine; als Orchestersaxophonist spielte er u.a. im Nationaltheater-Orchester Mannheim, im Tonhalle-Orchester Zürich sowie mit den Berliner
Philharmonikern unter der Leitung von Sir Simon Rattle.
Seit 2009 leitet Harry White das “Swiss Saxophone Orchestra”. Nach einer vierjährigen Weiterbildung an der Zürcher Hochschule der Künste erhielt er 2010 ein MAS in Musikphysiologie mit dem Schwerpunkt Atmung für Bläser / innen. Er unterrichtet Saxophon an Musikschule Konservatorium Zürich.
Pi-Chin Chien, Cello
Als international gefragte Solistin und Kammermusikerin konzertierte Pi-Chin Chien auf den großen Bühnen der Welt, wie der Carnegie Hall und dem Lincoln Center in New York, der Berliner Philharmonie und dem Konzerthaus Berlin oder der Tonhalle Zürich. Als Solistin erschienen CDs mit David Zinman, Ruben Gazarian und Wen-Pin Chien, dem Philharmonia Orchestra London oder Zürcher
Kammerorchester.
Großen Erfolg feierte sie 2015 mit ihrem Album «Taiwan Rhapsody» (Sony Classical) begleitet vom Royal Philharmonic Orchestra, London. Pi-Chin Chien spielte zahlreiche Weltpremieren von zum Teil ihr gewidmeten Cellokonzerten und Kammermusik-Werken. Davon zeugt auch eine umfangreiche Diskographie. Sie spielte zu Ehren von Richard von Weizsäcker anlässlich der Verleihung der Kaiser-Otto-Medaille, sowie 2016 bereits zum zweiten Mal auf Einladung des Präsidenten von Taiwan in der Reihe der renommierten Präsidentenpalast-Konzerte. Pi-Chin Chien ist künstlerische Leiterin der «Swiss Music Night» in Taiwan, sowie des «Confluence» Musikfestes in Zürich.
Geboren in Taiwan studierte sie in Zürich, Luzern und Prag bei Markus Stocker, Claude Starck, Marek Jerie und Stanislav Apolin und schloss mit dem Solistendiplom «mit Auszeichnung» ab. Weitere künstlerische Anregungen erhielt sie in Meisterkursen bei Pierre Fournier, Mstislav Rostropowitsch, Yo-Yo Ma, Daniil Shafran und Arto Noras. Sie erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei internationalen und nationalen Wettbewerben.
Edward Rushton, Klavier
Edward Rushton studierte Klavier und Komposition an der Chetham’s School of Music in Manchester, an der Universität Cambridge und an der Royal Scottish Academy of Music and Drama. Nach einem zweijährigen Aufenthalt als Korrepetitor in Münster, Westfalen, zog Rushton in die Schweiz, um in der Meisterklasse von Irwin Gage Liedinterpretation zu studieren. 2001 schloss er mit Auszeichnung ab. Seit 2000 ist Edward Rushton Dozent für Liedbegleitung an der Musikhochschule Luzern.
Als Liedbegleiter ist er in vielen Ländern mit Sängerinnen und Sängern wie Juliane Banse, Sybille Diethelm, Melanie Forgeron, Annina Haug, Jeannine Hirzel, Kathrin Hottiger, Lena Kiepenheuer, Theresa Kronthaler, Yvonne Naef, Robin Adams, Richard Burkhard, Michael Mogl, René Perler, Jakob Pilgram, Lázsló Polgár, Jonathan Sells und Simon Wallfisch aufgetreten. Er spielt auch in verschiedenen kammermusikalischen Formationen. Er hat mehrere CDs für die Labels Guild Music, Musicaphon, Musiques Suisses, BIS, Delphian, Nimbus und Lyrita eingespielt.
Seine Vorliebe für das Liedrepertoire und sein Wunsch, dieses weiter zu verbreiten, veranlasste ihn 2015 das Projekt “Besuch der Lieder” ins Leben zu rufen, mit dem Zweck, zusammen mit einem auserlesen Ensemble von SängerInnen und PianistInnen Liederabende in Privaträumen der Schweiz zu veranstalten.
Auch als Komponist ist Edward Rushton gefragt. Zahlreiche Ensembles in Grossbritannien, Deutschland, Frankreich und der Schweiz haben Stücke von ihm in Auftrag gegeben und aufgeführt. Seine Opern, die meisten zu Libretti von Dagny Gioulami, waren unter anderem in London, Birmingham, Zürich, Hannover, Kassel, Bregenz und Philadelphia zu hören. Einen besonderen Schwerpunkt seines Schaffens bilden seine Werke für Gesang und Klavier: er hat mehr als dreissig Liederzyklen und einzelne Lieder komponiert.