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Kinder, die in intakten biologischen Familien aufwachsen, haben erheblich bessere Startbedingungen für das Leben als Kinder mit homosexuellem Familienhintergrund. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Juni 2012 in der amerikanischen Wissenschaftszeitschrift Social Science Research veröffentlichte Studie des Soziologen Mark Regnerus von der Universität Texas. In einer breit angelegten Datenerhebung erforschte Regnerus die Kindheitssituationen von fast 3‘000 inzwischen erwachsenen Personen aus verschiedenartigen Familienstrukturen und verglich sie mit der aktuellen Lebenssituation. Dabei zeigte sich, dass jene Menschen, welche in ihren intakten biologischen Familien aufgewachsen waren, im Schnitt höher gebildet sind, in höherer geistiger und körperlicher Gesundheit leben, weniger Drogenerfahrungen haben, weniger kriminelle Auffälligkeiten zeigen und grundsätzlich einen höheren Grad an Zufriedenheit aufweisen. Hinzu kommen grössere Schwierigkeiten, eine dauerhafte Beziehung zu einem anderen Menschen aufzubauen. Hierin sieht Regerus geradezu ein Charakteristikum für Erwachsene, die im homosexuellen Kontext aufgewachsen sind und als primäre Verhaltensmuster die homosexuelle(n) Beziehung(en) ihrer „Eltern“ kennengelernt haben. Die bisher als grundlegend betrachtete Studie der American Psychological Association (APA) von 2005 ist damit grundsätzlich in Frage gestellt worden. Diese hatte das Ergebnis geliefert, dass zwischen der Lebenssituation von Kindern mit homo- bzw. heterosexuellem Familienhintergrund kein Unterschied bestünde. Die APA-Studie war mehrfach für internationale Rechtsentscheidungen über die Homo-Ehe, beispielsweise auch vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, herangezogen worden.