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Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW)
Quellen und Eigenschaften
Die Hauptquellen von Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) sind die Nutzung und nicht sachgerechte Entsorgung von Spraydosen, technische Reinigungs- und Brandschutzmittel sowie Kühlanlagen (u.a. alte Kühlschränke). FCKW sind geruch- und farblos Gase und für den Menschen mit wenigen Ausnahmen nicht giftig.
Auswirkungen auf die Umwelt
FCKW sind persistent und reaktionsträge. Das heisst, sie verweilen lange in der Atmosphäre, wodurch sie bis in die Stratosphäre (ca. 10-50 km Höhe) gelangen. Dort werden sie durch die UV-Strahlung gespalten, wodurch Radikale frei werden, die mit dem Ozon der Ozonschicht reagieren und dieses abbauen. Ausserdem sind halogenierte FCKW sehr starke Treibhausgase, die die Klimaerwärmung unterstützen.
Im Montreal-Protokoll aus dem Jahre 1987 wurden viele ozonabbauende Substanzen, unter anderem FCKW, verboten. Dadurch konnte der weltweite Ausstoss von FCKW erfolgreich gesenkt werden.