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Reifenhersteller Bridgestone Firestone wegen Sklaven- und Kinderarbeit verklagt
Der 'International Labour Rights Fund' in Washington hat den Reifenhersteller 'Bridgestone Firestone' für die Duldung und Forcierung von Sklaven- und Kinderarbeit auf seiner gigantischen Gummiplantage nahe der liberianischen Hauptstadt Monrovia verklagt.
Vorgeworfen wird Bridgestone Firestone, dem größten ausländischen Investor in Liberia mit Nordamerikazentrale in Nashville, Tennessee, dass die Plantagenarbeiter ihr Soll nicht ohne die Hilfe ihrer Kinder und Frauen erfüllen können. Ganze Familien seien von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang damit beschäftigt, wie verlangt, täglich 750 Bäume anzuzapfen. Arbeitsbeginn sei um 4.30 Uhr in der Früh. Die Firma wisse nicht nur von den Missständen, sie forderte die ausbeuterischen Arbeit auch aktiv ein.
Wie man es auch von anderen Multis kennt, werben sie auf Hochglanzbroschüren mit Slogens wie:
" Our company is committed to being a good corporate citizen nationally, regionally and especially in the communities where we have manufacturing plants, sales facilities or offices. The Bridgestone Firestone Trust Fund supports many community involvement programs with a special focus on education, children, environment and conservation. This multi-million dollar effort has provided innumerable benefits..." usw. (Quelle)
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