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Luzerner Schulhaus St. Karli soll saniert werden Es soll unter anderem neue Mehrzweckräume geben Dienstag, 17. April 2018 12:10 Das über 100 Jahre alte Luzerner Schulhaus St. Karli soll für den heutigen Schulbetrieb zurechtgemacht werden. Der Stadtrat beantragt dem Parlament einen Projektierungskredit von 1,1 Millionen Franken und für Provisorien, die während den Bauarbeiten zum Einsatz kommen, einen Kredit von 8,3 Millionen Franken. Das Primarschulhaus St. Karli ist 1911 fertiggestellt worden. Es hat zwölf Klassenzimmer, eine Turnhalle, einen Kindergarten und ein Betreuungsangebot. Die Anlage ist zwar als "schützenswertes Objekt" im Bauinventar der Stadt aufgeführt, ist im Innern aber nie grundlegend erneuert worden und in einem schlechten Zustand. Die Stadt will das markante, leicht erhöht gelegene Schulhaus sanieren sowie im Norden mit einem Erweiterungsbau und im Westen mit einem Ergänzungsbau vergrössern, wie sie am 17. April mitteilte. Der vor 50 Jahren realisierte Garderobenanbau soll entfernt werden. Weiterhin 200 Kinder im St. Karli unterrichtet Der Stadtrat geht von weiterhin rund 200 Schulkindern aus, die im St. Karli unterrichtet werden. Die Zahl der Schulklassen soll somit nicht erhöht werden, vielmehr soll mit Mehrzweck-, Gruppen- und Arbeitsräumen ein moderner Schulbetrieb ermöglicht werden. Die Investitionskosten werden auf Basis einer Machbarkeitsstudie auf 19,8 Millionen Franken geschätzt. Zur Ausarbeitung eines Bauprojekts beantragt der Stadtrat dem Grossen Stadtrat einen Projektierungskredit von 1,1 Millionen Franken. Die Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten sollen 2021 und 2022 durchgeführt werden. Weil während dieser Zeit das Schulhaus nicht benutzt werden kann, will der Stadtrat Container als provisorische Schulräume anschaffen. Diese sollen später bei weiteren Schulhaussanierungen zum Einsatz kommen. Für diese Provisorien beantragt der Stadtrat einen Kredit von 8,3 Millionen Franken.