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Ödön von Horváth, geboren 1901 in Susak, seinerzeit Österreich-Ungarn. Der sozialkritische Schriftsteller etablierte sich nach seiner Emigration zunächst als Bühnenautor in München. 1933 verließ er Deutschland, kehrte aus finanzieller Not wieder zurück und wurde wenige Jahre später erneut des Landes verwiesen. Seine finanzielle Lage bessert sich 1938 mit dem Erfolg seines Romans »Jugend ohne Gott«. Horváth verunglückte jedoch im selben Jahr tödlich in Paris.
Wera Liessem, geboren 1909, hatte bereits mit 18 Jahren erste Bühnenengagements. Sie wirkte außerdem an einigen Spielfilmen wie Fritz Langs »Das Testament des Dr. Mabuse« mit. 1938 floh sie mit ihrem damaligen Lebensgefährten Ödön von Horváth vor den Nationalsozialisten in die Schweiz, kehrte nach dessen Tod jedoch nach Deutschland zurück. Sie starb im Jahr 1991.