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Weisslicht Interferometrie
Prinzip
Bei der Weisslicht-Interferometrie wird im Gegensatz zur klassischen Interferometrie eine Lichtquelle mit sehr kurzer zeitlicher Kohärenz eingesetzt (wie z.B. eine Weisslichtquelle). Dadurch entstehen Interferenzeffekte nur dann, wenn der Wegunterschied zwischen Objekt- und Referenzwelle sehr klein ist - im Falle einer Weisslichtquelle mit 5µm Kohärenzlänge weniger als dieser Betrag. Bewegt man nun das Objekt in vertikaler Richtung, so entstehen in Abhängigkeit von der Position Interferenzerscheinungen an unterschiedlichen Positionen auf der Kamera. Die Registrierung der maximalen Interferenzerscheinung und der Vergleich mit der aktuellen Objektposition liefert die Oberflächentopografie in der gesamten
betrachteten Objektfläche.