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Ein Viertel des Kantons Graubünden befindet sich entweder in einem regionalen Naturpark, im Nationalpark oder in einem UNESCO-Gebiet. Pärke von nationaler Bedeutung sind Gebiete mit reicher Biodiversität, schönen Landschaften und hochwertigen Kulturgütern. Die Parkträgerschaften sind bestrebt, diese Werte zu erhalten sowie die wirtschaftliche und soziale Entwicklung ihrer Region zu stärken. Pärke sind Modellregionen für eine nachhaltige Regionalentwicklung.
In Graubünden sind mit dem Schweizerischen Nationalpark, der Biosfera Val Müstair, dem Parc Ela und dem Naturpark Beverin vier Pärke von nationaler Bedeutung in Betrieb. Der Parco Val Calanca ist seit 2020 Parkkandidat und wird seinen Betrieb 2024 aufnehmen.
Das UNESCO-Weltnaturerbe Tektonikarena Sardona erstreckt sich über die Kantone Graubünden, Glarus und St. Gallen. Das UNESCO-Biosphärenreservat Engiadina Val Müstair umfasst den Schweizerischen Nationalpark, den Naturpark Biosfera Val Müstair und einen Teil der Gemeinde Scuol.
Um die Weiterentwicklung der Bündner Pärke zu koordinieren, den gemeinsamen Auftritt zu stärken und die Zusammenarbeit weiter auszubauen, gründeten die Bündner Pärke 2015 eine Dachorganisation in Form des Vereins Bündner Pärke. Durch Bündelung von Ressourcen kann die Sichtbarkeit, Wirkung und Relevanz der Bündner Pärke erhöht werden.