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Am 27. Dezember stimmen wir über das revidierte Jagdgesetz ab, dass erstmals erlaubt die rasante Verbreitung des Wolfs zu stoppen. Der Wolf verbreitet sich in der Schweiz rasant, innert anderthalb Jahren haben die Wolfsrudel von 4 auf 10 Rudel zugenommen, allein in der Surselva sind 5 Rudel auf der Pirsch nach leichter Beute bei den Nutztiereen, die wegen der Zäune nicht fliehen können.
Die Verbreitung des Wolfs in Europa ist ein EU-Projekt, dass die Verwilderung fördert, wodurch Kulturlandschaften, Biodiversität und Kleinviehhalter verschwinden und Landwirtschaft, Weidehaltung und Tourismus gefährdet werden. Proteste der betroffenen Bergbevölkerung in Europa wie die „Erklärung von Poschiavo“ werden von unseren Medien totgeschwiegen.
Die ”Erklärung von Poschiavo“ für ein Berggebiet und eine Landschaft in Europa ohne Grossraubtiere ist eine europäische Bürgerinitiative zum Schutz der Berggebiete und der Landschaft gegen das ungebetene und unkontrollierte Eindringen von Grossraubtieren. Die Erklärung wurde am 29. März 2014 in Poschiavo, Kanton Graubünden, verabschiedet.
2008 wurde AmAMont (Verein der Freunde der Berggebiete im europäischen Alpenraum) als grenzüberschreitende Vereinigung für den gesamten europäischen Alpenraum gegründet. AmAMont entstand aus der Erkenntnis, dass unsere Alpenräume feste und lebendige Beziehungspunkte für die heutige moderne Gesellschaft darstellen können. Deshalb müsse der Exodus aus den Bergen, das Verlassen der Alptäler und Almen sowie der Zerfall der Alphütten aufgehalten werden. Befürworter dieser Vereinigung sind natürliche Personen (Älpler, Berglandwirte, Forscher, Tour-Operater, Medienverantwortliche lokaler Medien usw.) sowie juristische Personen (Landwirtschaftsbetriebe, Vereine, Stiftungen, Genossenschaften, Gemeinden, Berggemeinschaften usw.).
Im Juni 2012 wurden vom italienischen Forum Alte Terre die „Fünf Punkte“ von Sondrio publiziert. Italien besteht zu 72 Prozent aus Bergen und Hügeln. Daher sei die Förderung und autonome Verwaltung dieses Gebietes eine unabdingbare Voraussetzung für die allgemeine Erholung der Wirtschaft und der Gesellschaft.
Am 29. März 2014 haben sich auf Einladung der Bürgerinitiative „Lebensraum ohne Grossraubtiere (VLohneGRT)“ 130 Experten für Hochgebirgsökonomie und -landschaft , Älpler, Schaf- und Kuhhirten, Bergsteiger, Bergbewohner, Alpenbesucher und Delegierte von Verbänden aus Bergebieten der Schweiz (Graubünden, Wallis und Tessin), Italien (Piemont, Lombardei und Trentino-Südtirol und Venetien) und Frankreich (Provence-Côte d’Azur) in Le Prese, Puschlav zu einem grenzüberschreitenden Treffen zusammen gefunden.
Internationale Experten und Zeugen referierten zum Problem der „Rückkehr“ grosser Raubtiere in den Alpen und in anderen Bergregionen der Region Westeuropa und den Folgen für diejenigen, die in den Berggebieten leben und Alpwirtschaft betreiben. Die unkontrollierte Rückkehr der grossen Raubtiere in die Alpen stellt eine ernsthafte Gefahr für die Zukunft der Berggebiete dar, nicht nur als Sport- und Touristenziel, sondern vor allem Lebens- und der Arbeitsraum für diejenigen, deren Lebensunterhalt dauerhaft mit den Bergen verbunden ist. Förder- und Vertretungsorganisationen der europäischen Berggebiete und der Landschaft sind nun auf dieses Problem aufmerksam geworden.
Am Ende des Treffens haben die teilnehmenden Organisationen die folgende gemeinsame Erklärung von Poschiavo (auf deutsch, italienisch, französisch und englisch) verabschiedet:
Wir dürfen die Bergbevölkerung und unsere Bergbauern nicht im Stich lassen, stimmen wir deshalb JA zum revidierten Jagdgesetz am 27. September.