Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03427.jsonl.gz/1008

Männliche Inkontinenz, also der Verlust der Kontrolle über die Blase, kann verschiedene Ursachen haben. Welche Ursachen, aber auch, welche Hilfen dafür vorhanden sind, soll mit dem nachstehenden Artikel aufgezeigt werden.
Ursachen für männliche Inkontinenz
Es gibt diverse Ursachen, die alleine vorkommen oder auch in Kombination auftreten können. Das sind:
Prostata-Probleme: Eine vergrösserte Prostata (benigne Prostatahyperplasie) oder Prostatakrebs können den Harnfluss beeinträchtigen und damit eine Inkontinenz provozieren.
Harnwegsinfektionen: Infektionen der Harnwege können die Blasenfunktion beeinflussen und zu vorübergehender Inkontinenz führen.
Nervenschäden: Schäden an den Nerven, die die Blase und den Schliessmuskel kontrollieren, können zu Inkontinenz führen. Solche Schäden können durch Diabetes, Rückenmarksverletzungen, Multiple Sklerose oder andere neurologische Erkrankungen verursacht werden.
Harnröhrenstrikturen: Verengungen oder Blockaden der Harnröhre können den Harnfluss behindern und die Inkontinenz hervorrufen.
Nebenwirkungen von Medikamenten: Bestimmte Medikamente, wie zum Beispiel blutdrucksenkende Medikamente oder Diuretika, können Inkontinenz verursachen oder verschlimmern.
Überaktive Blase: Eine überaktive Blase ist ein Zustand, bei dem die Blase unkontrollierbar häufigen Harndrang verursacht.
Schwächung des Beckenbodens: Der Beckenbodenmuskel und die Bänder halten die Blase an ihrem Platz. Eine Schwächung dieses Muskelgewebes, zum Beispiel durch Alterung, Operationen oder chronischen Husten, kann zu Inkontinenz führen.
Es ist wichtig anzumerken, dass männliche Inkontinenz ein medizinisches Problem ist, das von einem Arzt untersucht und diagnostiziert werden sollte. Die Behandlung hängt von der zugrunde liegenden Ursache ab und kann von Medikamenten über Physiotherapie bis hin zu chirurgischen Eingriffen reichen. Es gibt auch eine vorübergehende oder dauerhafte Hilfe wie das Urinalkondom & Zubehör, die nachstehend erörtert werden.
Urinalkondom & Zubehör
Das Urinalkondom ist eine unauffällige Hilfe, wenn die Inkontinenz vorübergehend oder sogar dauerhaft ist. Sie hebt sich von den anderen Hilfen wie Einlagen oder Windeln für Erwachsene ab, die doch manchmal durch ihr Volumen von Aussenstehenden zu entdecken sind. Ein Urinalkondom & Zubehör sind hingegen sehr klein und unscheinbar. Deswegen sind es die besten Mittel, damit sich ein Mann mit dieser Belastung besser und selbstbewusster fühlen kann.
Durch die trichterförmige Öffnung wird der Urin abgeleitet, welcher zu einem Auffangbeutel führt. Selbst aktive und sportliche Männer können ihren bisherigen Freizeitaktivitäten nachgehen. Dazu gehören beispielsweise Extremsportarten wie Tauchen, Gleit- oder Segelfliegen.
Die Verwendung ist einfach und die Materialien ausser dem Kleber wiederverwendbar. Das Kit ist auf Dauer auch günstiger als die Windeln für Erwachsene. Ob und welche Kosten von den jeweiligen Krankenkassen übernommen werden, sollte der Versicherte direkt erfragen. Welche grundsätzlichen Massnahmen übernommen werden, kann an öffentlicher Stelle wie beispielsweise Fedlex – Die Publikationsplattform des Bundesrechts erfragt werden.
Fazit
Mit einer dritten Person darüber zu sprechen, dass eine Inkontinenz vorhanden ist, gelingt dem Leidenden nicht so einfach. Die innere Hürde muss überwunden werden, damit er sich tatsächlich auch an einen Arzt wendet. Das sollte er jedoch tun, damit Besserung eintritt und oftmals auf solche angesprochenen und nützlichen Hilfen wie das Urinalkondom & Zubehör verwiesen wird. Diese Utensilien werden dann auch erst interessant und notwendig, wenn es zu einer Inkontinenz kommt.