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Hören
Das Hörorgan
Der sichtbare Teil des Hörorgans ist die Ohrmuschel. Der Trichter leitet die Schallwellen in den Gehörgang, an dessen Ende treffen diese aufs Trommelfell, dieses kommt in Schwingung und überträgt die Schwingung auf die 3 Gehörknöchelchen. In der Hörschnecke beginnen Sinneszellen zu schwingen, die die Impulse auf den Hörnerv übertragen. Dieser transportiert die Hörinformation zum Hörzentrum des Gehirns weiter.
Das Hören
Das Hören hängt von verschiedenen Faktoren, wie Schalldruck in Pascal (Pa), Schallpegel in Dezibel und Schallfrequenz in Hertz (Hz) ab. Der Mensch kann Schall im Frequenzbereich zwischen 16 (tiefe Töne) bis 20000 (hohe Töne) Hertz (Hz) wahrnehmen. Der Umfang entspricht 10 Oktaven, 400000 Töne können unterschieden werden. Im Alter nimmt beim Menschen das Hören im Hochtonbereich ab, alte Menschen können nur noch bis 5000 Hz hören. Die gesprochene Sprache liegt im Bereich des «besten» Hörens zwischen 2000 und 5000 Hz. Im gleichen Frequenzbereich liegen für den Menschen relevante Klänge der Natur wie Tierlaute. Wesentlich höhere Töne können Tiere wie Wale und Delfine (bis 150000 Hz) oder Fledermäuse (115000 Hz) wahrnehmen. Schallwellen unter 16 Hz werden Intraschall und über 21000 Hz Ultraschall bezeichnet. Neben der Frequenz ist der Schallpegel eine erhebliche Komponente. Dabei liegt die gesprochene Sprache zwischen 40 bis 80 db. Das Rascheln von Laubblättern kann bei fast 0 liegen und das Rattern eines Rasenmähers bei 100 db. Der Schalldruck in Pascal zeigt an, wo unsere Hörschwelle und wo die Schmerzgrenze liegen. Bei 0.0002 Pa können wir gehörtechnisch was wahrnehmen. Ab einem Druck von 20 Pa (entspricht 120 db) schmerzt es in den Ohren.