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Heute Morgen (22. Januar 2001) nach zehn Uhr wurde der Reaktor des Kernkraftwerks Gösgen (KKG) kurzfristig geplant abgeschaltet. Die Abschaltung musste vorgenommen werden, um im Maschinenhaus, also im nicht nuklearen Sekundärteil der Anlage, eine Reparatur an einer Entwässerungsleitung der Frischdampfleitung ausführen zu können. Die Leitung gehört zum nicht sicherheitstechnisch relevanten Teil der Anlage.
KKG hat die HSK heute Morgen über den Sachverhalt orientiert. Die Reparatur wurde heute nach 16 Uhr, d.h. als der Dampfkreislauf genügend abgekühlt war, vorgenommen.
Der ins Maschinenhaus ausgetretene Dampf enthielt keine Radioaktivität. Auf dem automatischen Fernüberwachungsnetz der HSK in der Umgebung des KKG wurden keine erhöhten Werte der Dosisleistung festgestellt, die auf Abgaben aus dem Werk hindeuten würden.