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Dieses Wochenende wurde die Ostküste Kanadas vom Wirbelsturm «Fiona» heimgesucht. Hauptsächlich betroffen waren die Provinzen Nova Scotia und Neufundland und Labrador. Laut der Website «poweroutage.com» waren mehr als 400'000 Haushalte ohne Strom. Diverse Häuser in den Küstengebieten wurden von den massiven Flutwellen abgerissen; Bäume und Äste fallen weiterhin. Die Verwaltung von Nova Scotia empfiehlt ausdrücklich, sich von Strassen und Stromleitungen fernzuhalten.
Der Hurrikan hatte sich bereits vor einer Woche gebildet und am vorigen Wochenende schwere Schäden in Puerto Rico verursacht. Gemäss aktuellem Stand starben in der Karibik 16 Personen an den Auswirkungen des Wirbelsturms. In Kanada ist bislang ein Todesfall bekannt, die Todesursache ist jedoch noch nicht geklärt.
Diesen Sonntagabend (Ortszeit) wurde die philippinische Provinz Quezon im Osten der Hauptinsel Luzon hart von Supertaifun «Noru» getroffen. Mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 240 km/h wütete der Sturm über die Insel und kostete bislang fünf Menschen das Leben. Die Verunglückten waren Teil eines Rettungsteams.
«Wir hatten dieses Mal Glück», meinte Präsident Ferdinand Marcos Jr. während eines kurzen Briefings. «Was wir in den letzten beiden Tagen getan haben, hat gezeigt, dass die Vorbereitung sehr, sehr wichtig ist.» Im Vorfeld des Sturms waren vorsorglich über 8'000 Menschen in Sicherheit gebracht worden.
Der tropische Wirbelsturm hat bislang noch keine Schäden verursacht. Allerdings ist Hurrikan «Ian» auf Kurs Richtung Kuba und Florida. Gemäss dem «National Hurricane Center» wird der Sturm voraussichtlich in der Nacht auf Dienstag die Caymaninseln und den Westen Kubas treffen. Dort sei mit Sturzfluten und Schlammlawinen zu rechnen.
Anschliessend ziehe der Hurrikan weiter nach Norden, wo als Erstes die Inselkette Florida Keys und anschliessend auch das Festland Floridas getroffen werden. Ron deSantis, der Gouverneur Floridas, hat bereits den Notstand ausgerufen; Präsident Biden hat seine Wahlkampfreise in den «Sunny State» aufgrund des Sturms abgesagt.
In mehreren chinesischen Städten sind weitere Corona-Lockerungen in Kraft getreten. In der Hauptstadt Peking und der Finanzmetropole Shanghai entfällt für die Einwohner nun die Pflicht, ein höchstens 48 Stunden altes negatives Testergebnis vorzuweisen, um öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. In Shanghai können die Bewohner auch wieder ohne einen kürzlich vorgenommenen Test Aussenbereiche wie Parks und Touristenattraktionen betreten, wie die Behörden am Sonntag mitteilten. Die Finanzmetropole war in diesem Jahr monatelang abgeriegelt.