Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/161713

<h2>SubmittedText<h2><p>Im Jahre 2014 waren von den gesamtschweizerisch 40 869 erfassten Stellungspflichtigen nur 61,6 Prozent militärdiensttauglich. In den einzelnen Kantonen sind die Tauglichkeitszahlen sehr unterschiedlich: In den Kantonen Jura und Zürich liegt die Tauglichkeit bei unter 50 Prozent, in den Innerschweizer Kantonen hingegen bei 75 bis 80 Prozent.</p><p>Wie beurteilt der Bundesrat diese Situation, und mit welchen Massnahmen will er die gewaltigen Unterschiede beseitigen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist sich der Unterschiede in den Tauglichkeitszahlen der Kantone bewusst. Das Phänomen ist allerdings nicht neu. Erfahrungswerte deuten darauf hin, dass sich die Urbanisierung und der Wertewandel in der Gesellschaft negativ auf die Diensttauglichkeit der Stellungspflichtigen auswirken. Wissenschaftlich erhärtete Erkenntnisse zu den Ursachen gibt es jedoch nicht. Die Armee hat eine wissenschaftliche Studie initialisiert, um mögliche Gründe für die kantonalen Unterschiede zu ermitteln. Erste Resultate sollen Ende dieses Jahres vorliegen. Die Alimentierung der Armee mit genügend Milizangehörigen ist aber trotz den unterschiedlichen Tauglichkeitszahlen gewährleistet.</p>