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Yilian Cañizares
Strahlende Weltmusikerin
Mit ihrer charismatischen Leichtigkeit verbindet die Violinistin, Komponistin und Sängerin Yilian Cañizares afrokubanische Rhythmen, Jazz und Klassik zu einem weltoffenen Sound, der Botschaften der Liebe, Freiheit und Einheit überbringt. Geboren 1983 in Havanna, Kuba, gewann sie mit 14 Jahren ein Violinstipendium in Caracas. Sie setzte ihre klassische Ausbildung am Konservatorium in Freiburg fort. Mit der Entdeckung des Jazzgeigers Stéphane Grappelli und ihrer eigenen Stimme entwickelte Yilian Cañizares ihre unverwechselbare musikalische Identität. 2008 gründete sie mit dem kubanischen Pianisten Abel Marcel, dem venezolanischen Kontrabassisten David Brito und dem Schweizer Perkussionisten Cyril Régamey das Ensemble Ochumare, das von kreolischem Groove, Geigenimprovisationen und ihren berückenden Gesang auf Französisch, Spanisch und Yoruba getragen wird. Das Quartett entschied im selben Jahr die Montreux Jazz Festival Competition für sich.
Die in Lausanne lebende Weltmusikerin teilte die Bühne mit zahlreichen Orchestern, Ensembles und Koryphäen der Weltmusik, darunter Ibrahim Maalouf, Chucho Valdés oder Omar Sosa. Das mit dem Jazzpianisten Omar Sosa aufgenommene «Aguas» (2018) bringt die Perspektiven zweier kubanischer Musiker*innen-Generationen zusammen. Im 2019 veröffentlichte sie das Album «Erzulie», benannt nach der haitianischen Göttin der Liebe und Freiheit.