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Spanien erzielte gegen Gastgeber Japan das Siegestor erst fünf Minuten vor Ende der Verlängerung, Brasilien musste sich den Final-Einzug gegen Mexiko nach 120 torlosen Minuten im Penaltyschiessen verdienen.
Bei Brasilien, das vor fünf Jahren mit Superstar Neymar Olympia-Gold im heimischen Maracana-Stadion geholt hatte, avancierte Torhüter Santos zum Matchwinner. Der Keeper von Athletico Paranaense wehrte im Penaltyschiessen zwei Versuche der Mexikaner ab, während alle vier Brasilianer trafen. Der Sieg der «Seleção» war verdient. Die Brasilianer waren besser und hatte mehr Chancen. Die beste vergab Evertons Stürmer Richarlison, der Topskorer des Turniers, mit einem Kopfball an den Pfosten (82.).
Spaniens Held war der 25-jährige Marco Asensio von Real Madrid. Das einstige Riesentalent, das in den letzten Jahren so sehr stagniert hat, entschied den Halbfinal gegen Japan in der 115. Minute mit einem sehenswerten Linksschuss aus der Drehung aus halbrechter Position. Asensio war erst kurz vor der Verlängerung eingewechselt worden.
Die Spanier entpuppen sich als Spezialisten der späten Tore: Im Viertelfinal gegen die Elfenbeinküste retteten sie sich dank einem Tor in der Nachspielzeit in die Verlängerung, in der sie dann 5:2 gewannen. Und in der Vorrunde fiel der entscheidende Treffer beim einzigen Sieg (1:0 gegen Australien) auch erst neun Minuten vor dem Ende.