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Für den sportlichen Abschluss auf dem lustigen Inselstaat Malta, dessen Architektur nebst britischem Kolonialstil Elemente aus Nordafrika, Griechenland und Süditalien aufweist, ist wiederum ein Spiel aus der zweiten Division besorgt.
Im Victor-Tedesco-Stadium, das seinen Namen dem ehemaligen Präsidenten der Hamrun Spartans verdankt und nur auf einer Seite ausgebaut ist, finden sich zur Abendstunde 150 Zuschauer ein. Stimmung wird den Anwesenden nicht geboten, abgesehen von der Gruppierung „Ultras Beltin“ vom Valletta FC scheint kein Verein gross Wert darauf zu legen.
Auf dem Kunstrasen setzte es zu unserer Überraschung einen klaren 0:4 zugunsten des Aussenseiters ab. Unerwartet war der Auswärtssieg deshalb, weil die Tabelle einen anderen Ausgang prophezeite und die Rangers Santa Lucia in allen Belangen dominierten und gar mehrere Aluminiumtreffer zu beklagen hatten. Damit erreichen Adrian und ich nicht nur einen bemerkenswerten Durchschnitt von drei Toren pro Spiel, sondern komplettieren weiter die oberste Spielklasse des Landes, das in seinen Stadien auch nicht vor dem Ausschank von hartem Alkohol zurückschreckt.
Als wir uns am Dienstag nach der Odyssee mit dem Bus zum Flughafen mit flauem Magen vom Eiland verabschiedeten, durften wir auf äusserst gelungene Ferien zurückblicken. Nur eine Frage hatte sich mir noch immer nicht beantwortet. Wieso sollten junge Sprachschüler hier gut Englisch lernen können? Die lokale Sprache erinnert eher an Arabisch und ein überwiegender Teil der Bevölkerung spricht Englisch nur mit starkem Akzent und stark eingeschränktem Vokabular.