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Gewinnmitnahmen, der etwas festere US-Dollar und die misslungenen Versuche, den Preis für das Rohöl der Sorte Nordsee Brent über die wichtige 61-Dollar Marke zu drücken, waren die Hauptgründe für die Abwärtsbewegung.
Heute Morgen sind einige Faktoren vorhanden, welche für leicht rückläufige Ölnotierungen sprechen. Seit gestern sind die neuen gegenseitigen Zölle von China und der USA in Kraft. Diese dürften auf das Wirtschaftswachstum beider Länder einen negativen Einfluss haben. Zwar sind für diesen Monat Gespräche zwischen den zwei Parteien geplant. Ob diese allerdings erfolgreich verlaufen werden, ist schwer zu sagen. Der Hurrikan "Dorian" hat den Golf von Mexiko mit seinen Ölförderanlagen verschont. Er zieht Richtung Florida, Georgia und South Carolina. An der US-Ostküste wurden bis jetzt 850'000 Menschen evakuiert. Der Sturm dürfte in den betroffenen Regionen zu einem Einbruch der Nachfrage nach Ölprodukten führen. Für höhere Ölpreise würde momentan einzig die Tatsache sprechen, dass in den USA die Anzahl der aktiven Ölabbaustellen gegenüber der Vorwoche um 12 Einheiten auf 742 gesunken ist.