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Neue
kosmische Impulse
Kosmische
Strahlungen werden von uns und anderen als Signal für das Erwachen
spirituellen Bewusstseins gedeutet (Argüelles, Wallimann, Ananda). Wenn
diese Interpretation stimmt, dann läuten jetzt die Sonne und der Kosmos mit
riesigen Glocken zum Aufbruch. Wissenschaftler
künden den nächsten Sonnenfleckenzyklus als einen der stärksten seit
Beginn der Aufzeichnungen an, und diese reichen fast 400 Jahre zurück!
Interessanterweise haben sich vier der fünf stärksten 11-Jahres-Zyklen
allein in den letzten 50 Jahren ereignet. Die bisher heftigsten Sonnenstürme
datieren auf das Sonnenfleckenmaximum von 1958 und korrelieren exakt mit dem
Beginn des Weltraumzeitalters. Der erste Weltraumsatellit Sputnik
startete am 4. Okt. 1957. Im Januar 1958 folgte der US-Satellit Explorer
1 und
entdeckte den Van-Allen-Strahlungsgürtel um die Erde, welcher energiereiche
geladene Teilchen des Sonnenwindes und der kosmischen Strahlung enthält.
Die US-Weltraum-behörde NASA wurde 1958 gegründet. Am 12. April 1961
umrundete bereits der erste Kosmonaut Juri
Alexejewitsch Gagarin die
Erde.
Sonneneruption:
Auswurf heisser Gase aus der Chromosphäre im Grössenvergleich zur Erde
(Distanz
Erde Sonne stark verringert)
Der
gigantische Ausbruch
vom
6. Dez. 2006 mit Sonnen-Tsunami
Aktive Sonne trotz Zyklus-Minimum
Die
gegenwärtigen Ereignisse deuten auf einen regelrechten kosmischen Schub
hin. Am 6. Dezember 2006 explodierte Sonnenfleck 930 und produzierte ein
Sonnen-Flare der Klasse X9 - die stärkste elektromagnetische
Energieausstrahlung seit 30 Jahren. Eine Tsunami-artige Schockwelle rollte
über die Sonne - ein sehr seltenes Ereignis, das bisher noch nie während
eines Sonnenflecken-Minimums registriert wurde. Das nächste Maximum wäre
regulär im Jahr 2012. Einige Wissenschaftler vermuten es aber schon 2010
oder 2011, weil die Sonne während des jetzigen Minimums seltsamerweise nie
richtig zur Ruhe gekommen ist.
Ein
weiterer heftiger Ausbruch - diesmal in Richtung Erde - verursachte am 14.
Dezember mehrere Radio– und Funkausfälle. Nordlichter wurden bis hinunter
nach Arizona gesichtet. Am Jahresende kam es nochmals zu Ausbrüchen.
Weitere Infos: http://www.spaceweather.com.
Der
Ruf der Kosmos
Unsere
Sonne ist ein Knotenpunkt in einem weit grösseren kosmischen Energiegewebe.
Die Mayas glaubten, dass vom Zentrum der Milchstrasse kosmische Schöpfungsimpulse
ausgehen, die unsere Welt bald erneuern. Tatsächlich werden seit einigen
Jahren mit modernster Technik hochenergetische kosmische Strahlen-Impulse
gemessen, sogenannte Gamma-Ray-Bursts (GRB‘s). Sie kommen nicht nur aus
dem galaktischen Zentrum, sondern auch von weiter entfernten Quellen. Der
Satellit Swift,
der seit November 2004 die Erde in 600 Km Höhe umkreist, entdeckt fortwährend
neue Bursts.
Eine Karte mit Real-Time-Aufzeichnungen von
GRB‘s finden Sie im Web unter: http://grb.sonoma.edu.
Der
stärkste je gemessene Gammastrahlen-Blitz wurde am 4. Sept. 2005
registriert. Die
Quelle war 12,8 Milliarden Lichtjahre weit entfernt und strahlte heller als
100 Milliarden Sonnen! Der
Ausbruch ereignete sich ca. 900 Millionen Jahre nach dem Urknall, welcher
vor 13,7 Milliarden Jahren stattgefunden haben soll. Die kosmische
Explosion leuchtete rund 200 Sekunden lang, also zwanzigmal länger als
durchschnittliche Gammastrahlenblitze. Die abgegebene Energiestrahlung war
etwa 300 Mal größer als jene Menge, welche unsere Sonne während ihrer
gesamten zehn Milliarden Jahre dauernden Lebenszeit abstrahlen wird! Das
ist enorm viel Licht in sehr kurzer Zeit!
Gamma-Ray-Bursts
haben nichts mit dem mysteriösen pulsierenden UV-Strahl zu tun, der gemäss
esoterischer News am 17./18. Oktober 2006 alle Gefühle und Gedanken um das
Millionenfache verstärkt haben soll. Ein solcher Strahl wurde an diesen
Tagen jedenfalls nicht registriert. Interessant ist aber, dass das Thema
„Kosmos“ zunehmend in spirituellen Kreisen auftaucht.
Man
kann in den zunehmenden kosmischen Strahlen das Erwachen kosmischen
Bewusstseins sehen oder nur das Resultat einer stetig besser werdenden
Technik die uns immer mehr Messdaten beschert. Fakt ist, dass dadurch
zunehmend mehr Kosmos in unser Wahrnehmungsfeld tritt.
Durch
die Technik erweitert der Mensch seinen Wahrnehmungshorizont auf kosmische
Dimensionen. Bleiben wir reiner Betrachter, wird zwar unser Wissen größer,
unsere Weltsicht und Wirklichkeit bleibt aber relativ begrenzt. Werden wir
hingegen zu Teilnehmern, indem wir uns dem kosmischen Licht hingeben und es
ganzheitlich integrieren, so erweitern sich Wahrnehmung, Bewusstsein und
Realität.
Wir
persönlich glauben, dass dies das Ziel der materiellen Schöpfung und äusseren
Evolution ist. Diesem Ziel ist die Menschheit jetzt sehr nahe. Mit modernen
Teleskopen schaut man fast bis zum Urknall zurück und beobachtet Galaxien
im Frühstadium. In Teilchenbeschleunigern werden hochenergetische Zustände
erzeugt, wie sie eine Milliardstel Sekunde nach dem Urknall geherrscht
haben. Alpha & Omega, Anfang & Ende, Oben & Unten treffen jetzt
zusammen. Der Mensch will die Welt und seine Rolle darin verstehen, deshalb
betreibt er Forschung. Bewusstes Verstehen ist jedoch nur ein
Aspekt unserer irdischen Existenz. Gelingt es, mit dem Kosmos auch eine gefühlsmäßige
Beziehung einzugehen, so findet ein großes Wunder statt: Die Verkörperung
des Universums im Menschen. Ein neues kosmisches Seins- und Sinngefühl
erwacht allmählich. Diesen Prozess zu unterstützen, ist das Ziel der
Sternbringer-Arbeit.