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Bundesrat entscheidet über Anträge des Verwaltungsrats der Swisscom
Bern, 21.12.2022 - Der Bundesrat hat zwei Anträgen des Verwaltungsrats zur Unternehmensleitung zugestimmt. Er unterstützt die Erweiterung der Konzernleitung und die damit verbundene Erhöhung der Obergrenze für die Vergütung der Konzernleitung sowie die Wahl von Frau Monique Bourquin als neues Mitglied des Verwaltungsrats. Zudem hat der Bundesrat über das weitere Vorgehen zum Staatsvertreter im Verwaltungsrat der Swisscom AG entschieden.
Der Verwaltungsrat der Swisscom hat im Rahmen seiner Kompetenz beschlossen, dass neu alle Leitungsfunktionen der Geschäfts- und Konzernbereiche den Status eines Konzernleitungsmitglieds erhalten. Dieser Beschluss hat Auswirkungen auf die von der Generalversammlung 2022 genehmigte maximale Vergütung der Konzernleitung für das Jahr 2023. Der Bundesrat hat entschieden, dass er an der Generalversammlung 2023 einer Erhöhung der Obergrenze der Vergütung der Konzernleitung zustimmen wird, sodass die Konzernleitung auf insgesamt 9 Mitglieder erweitert werden kann.
Der Verwaltungsrat der Swisscom hat dem Bundesrat auch beantragt, Monique Bourquin als neues Mitglied in den Verwaltungsrat zu wählen. Der Bundesrat hat diesem Antrag zugestimmt. Monique Bourquin ersetzt Barbara Frei, welche dieses Amt seit 2012 ausübte.
Der Bundesrat hat ausserdem das weitere Vorgehen zur Wahl der Staatsvertretung im Verwaltungsrat der Swisscom festgelegt. Der aktuelle Vertreter ist Renzo Simoni. Der Bundesrat möchte die Wahrnehmung der Bundesinteressen im Verwaltungsrat der Swisscom verstärken. Das UVEK wird in Zusammenarbeit mit dem EFD dem Bundesrat bis Ende Februar für die Generalversammlung vom März 2023 eine neue Staatsvertretung beantragen.
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