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Lein ist in der Schweiz trotz des Ölsaatenbeitrags eine wenig bedeutende Ölpflanze geblieben. Die Düngung mit Stickstoff (N) ist im Leinanbau ein zentrales Element, da Lein als wenig anspruchsvoll, aber gleichzeitig als lageranfällig bei N-Überdüngung gilt. Mit dem Ziel, die Reaktion von neueren Sorten auf unterschiedliche Stickstoffniveaus zu untersuchen, wurden Kleinparzellenversuche mit den drei Sommerölleinsorten Baladin, Princess und Récital durchgeführt. Die Ergebnisse veranschaulichen vor allem die Bedeutung der Standortfaktoren auf die Variabilität des Samenertrages. Trotzdem kann, basierend auf dem aktuellen Bio-Produzenten- und Biorga-Düngerpreis, ein wirtschaftliches Düngungsoptimum von 36 kg N/ha abgeleitet werden. Da zudem ein negativer Zusammenhang der N-Düngungsintensität mit dem α-Linolensäuregehalt beobachtet wurde, empfiehlt sich für die Produktion von qualitativ wertvollem Leinöl ebenfalls eine mässige N-Düngung. Signifikante Unterschiede der Fettsäuremuster zwischen den drei untersuchten Sommerölleinsorten zeigen aber, dass für die Herstellung eines qualitativ wertvollen Öls auch die Sortenwahl ein wichtiges Element ist.
Pflanzenbau
Spring J.-L-, Zufferey V., Verdenal T., Reynard J.-S., Lorenzini F., Bourdin G., Blouin A., Carlen C., Jermini M., Morisoli R., Ferretti M.
Aktuell werden fünf in der Schweiz gezüchtete Merlot-Klone über die Zertifizierung verbreitet. In einem mehrjährigen Versuch von Agroscope in Gudo (TI) konnten sie mit französischen und italienischen Referenzklonen verglichen werden, wobei sie ihre sehr guten Eigenschaften unter Beweis stellten.
Arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze sind wichtig für gesunde Böden und gute Ernten. Eine europaweite Studie zeigt, dass Pflanzenschutzmittel diesen Pilzen zusetzen. Dadurch verringert sich ihre Fähigkeit, Pflanzen über die Wurzeln mit Phosphor zu versorgen.
Schotenklee und Esparsette kommen in Mischungen für ausdauernde Heuwiesen und für tanninhaltiges Futter zum Einsatz. Agroscope ergänzt die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen mit zwei Neuzüchtungen von Schotenklee, während bei der Esparsette alles beim alten bleibt.