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19.12.2009 - An der UNO-Weltklimakonferenz in Kopenhagen nahmen am Samstag, 19. Dezember 2009, die Vertragsparteien ein politisches Übereinkommen zur Kenntnis, das am Vorabend von einer Gruppe von Staats- und Regierungschefs erarbeitet worden war. Darin anerkennen die Vertragsparteien den Klimawandel als eine der grössten Herausforderungen der Menschheit. Sie wollen die Klimaerwärmung auf 2 Grad beschränken. Dafür sei eine massive Verminderung der Treibhausgase notwendig. Für die Schweiz geht das Papier in die richtige Richtung, bleibt aber hinter den gesteckten Zielen zurück.
Im rechtlich nicht verbindlichen "Copenhagen Accord" anerkennen die Staaten den Klimawandel als grösste Herausforderung der Menschheit und verlangen Massnahmen von den Industrie sowie von den Schwellenländern.
Das Resultat von Kopenhagen ist eine einseitige Verpflichtung und rechtlich nicht bindend. Ein rechtlich verbindliches Abkommen kann nun frühestens an der 16. UNO-Weltklimakonferenz Ende 2010 in Mexico verabschiedet werden.
Die Schweiz kann den "Copenhagen Accord" akzeptieren. Er drückt einen grossen politischen Willen der grossen Wirtschaftsnationen aus, den Klimawandel zu bekämpfen. Die Schweiz vermisst jedoch Aussagen zum Zeitpunkt, wann die Konzentration an Treibhausgasen in der Atmosphäre ihr Maximum erreicht haben darf. Sie hätte zudem bevorzugt, wenn neben des 2-Grad-Ziels auch die globalen Reduktionsziele für 2020 und 2050 erwähnt worden wären.
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Letzte Änderung 19.12.2009