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Die Behinderten fuhren ihre Rennen auf der Super-G-Piste der Nichtbehinderten. Daron Rahlves war Ehrengast und Vorfahrer der Rennen.
Die armamputierte Karin Fasel (Oberschrot) erreichte am Mittwoch in der Abfahrt (10 Fahrerinnen) den fünften Rang: «Die Piste war steil und hart wie eine Bobbahn. Ich bin froh, heil ins Ziel gekommen zu sein. Es brauchte einige Überwindung», meinte sie. Von 40 Athleten gingen schliesslich nur 17 an den Start, und nur 8 kamen ins Ziel, was Karin Fasels Leistung also besonders hervorhebt.
Am Donnerstag im Super-G wurde der Start gegen die Mittagszeit verschoben. «Dadurch wurde die Piste glücklicherweise weicher», meinte Karin Fasel, die unter zwölf Fahrerinnen auf den dritten Rang fuhr.
Gleiche Piste wie an den Paralympics
Schliesslich ging es am Freitag noch in den Slalom, wo Karin Fasel unter 14 Fahrerinnen Vierte wurde: «Das Wetter waren super schön. Es war mittlerweile so warm, dass wir sogar den Schatten suchten. Das habe ich an einem Skirennen noch nie erlebt. Die Pisten waren in sehr gutem Zustand, die Soldaten haben eine enorme Arbeit geleistet.»
Für Karin Fasel war der Start an diesem Saisonbschluss in Sestriere besonders wichtig, weil in zwei Jahren auf den gleichen Pisten die Paralympics stattfinden werden, die Olympischen Spiele der Behinderten.