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Die Airbus A320 war das Modell, das den Grundstein der sogenannten A320-Familie gelegt hat. Zur Familie zählen die gekürzten Versionen A318 und A319 sowie die längere Version A321. Die erste A320 wurde 1988 ausgeliefert und war zur damaligen Zeit das einzige zivile Flugzeug mit sogenannter Fly-By-Wire-Steuerung, einem System, bei dem die Ruder nicht mehr mechanisch direkt über die Bewegung des Piloten bewegt, sondern von einem Arsenal von Sensoren und Elektronik per Kabel übertragen werden.
Von Flugzeugen aus der A320-Familie wurden weit über 10’000 Exemplare bestellt, aber noch lange nicht alle ausgeliefert. Die A320 mit ihren Schwestermodellen gehört damit zu den erfolgreichsten bzw. meistverkauften Flugzeugen überhaupt.
Dieser A320 ist seit 1997, also bald zwanzig Jahren, im Einsatz bei der Swiss International Air Lines. Sie trägt die Bemalung der Star Alliance, deren Mitglieder alle je ein Modell jedes Typs in dieser Beschriftung haben müssen.
Das Bild entstand an einem kühlen Tag mit dramatisch aussehendem Wolkenbild. Das habe ich in der Nachbearbeitung noch ein bisschen verstärkt. Ich finde, das passt prima zur kühlen, aber unverkennbaren Front des Flughafens Zürich Airport Centers.
Bisher war das Pistenkreuz bei Rümlang der Punkt am Flughafen Zürich, an dem man als Spotter am nächsten ans Geschehen kommt, ohne den Flughafen zu betreten. Hier konnte man Starts nach Süden aus wenigen Dutzend Metern Nähe direkt am Zaun betrachten und konnte auch die nach Westen startenden Maschinen gut verfolgen.
Kein Wunder gab’s hier seit vielen, vielen Jahren eine wohl äusserst lukrative Imbissbude, den Heli-Grill. Doch dieser wurde in den vergangen Wochen abgerissen bzw. abgezogen und zu den Zäumen kommt man nur noch, wenn man widerrechtlich die dort stehende Baustelle betritt.
Der Flughafen baut neue Abstellplätze, die auch für die B777 benutzbar sein sollen, und braucht dafür Platz. Die Grenze zum Flughafen wird entsprechend um ca. 200 Meter nach aussen verschoben, man ist in Zukunft also deutlich weiter weg vom Geschehen. Dafür baut man angeblich eine erhöhte Plattform, die von Spottern benutzt werden kann. Ich bi gespannt und werde sicher zur gegebenen Zeit berichten.
Das heutige Bild soll an die Zeit erinnern, als man noch viel näher an der Pisten-Action war. Man sieht darauf nebst einigen Spottern eine A330 der Swiss (HB-JHD).
07.10.16 | ZRH- Wenn ich diese Zeilen schreibe, ist der “Jumbolino” HB-IXV meines Wissens noch nicht ganz Ex-Swiss. Aber es ist nur noch eine Frage der (kurzen) Zeit, bis der RJ100 zurück zur Leasinggesellschaft geht und dann wohl – wie viele schon vor ihm – irgendwann verschrottet wird.
Bereits sind die Hinweise auf die Fluggesellschaft (das grosse Schweizer Kreuz und der Schriftzug SWISS) entfernt worden, das Flugzeug ist also neutral, sozusagen inkognito, unterwegs und hat kurz vor diesen Bildern noch zwei Testflüge gemacht.
Die Avro mit der Registrierung HB-IXV wurde Ende 1995 an die damalige Swissair-Tochter Crossair ausgeliefert und flog für sie bis 2002. Alsdann wurde sie von der Swiss, die eigentlich ja nichts anderes als die frühere Crossair ist, übernommen. Mit anderen Worten: Der HB-IXV ist seit knapp 21 Jahren unterwegs.
Die Swiss löst bekanntlich mit dem Bombardier CS100 die in die Jahre gekommenen Avro Regionaljets ab. Die ersten CS100 sind bereits im Einsatz, weitere folgen.
Der Avro RJ100 (RJ steht für Regional Jet) ist ein Flugzeug, das auf Entwürfe aus 1973 zurück geht, schliesslich aber erst rund zehn Jahre später erstmals gebaut wurde. Es wurde 394 Mal gefertigt (alle Versionen inklusive) und ist damit das am zweitmeisten gebaute britische Flugzeug.
Das hier gezeigte Modell HB-IXU wurde kurz vor Weihnachten 1995 von der Crossair in Betrieb genommen und nach deren Umfirmierung 2002 in die Flotte der Swiss International Air Lines übernommen.
Nun, weitere 13 Jahre später, steht sie kurz vor der Ausmusterung. Sie wird, wie alle anderen Swiss-Avros, in den nächsten Monaten nach und nach durch die CS100 von Bombardier ersetzt werden.
Eigentlich schade, denn der Avro, in der Schweiz auch liebevoll “Jumbolino” genannt, bot als Schulterdecker mit seinen vier Triebwerken doch noch etwas Abwechslung inmitten der sich immer mehr ähnelnden Flugzeugen von Boeing und Airbus.