Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03165.jsonl.gz/2140

Durch die Studie soll der Einfluß der Grundeinstellungen gegenüber Natur und Wildnis auf die gesellschaftliche Debatte über Wildnis besser verstanden werden. Die aktuell in der schweizerischen Wohnbevölkerung vorherrschende Einstellung zu Wildnis/ Verwilderung wird ermittelt und die Hintergründe für die Befürwortung und die Ablehnung von Verwilderung werden erarbeitet (Ist-Zustand).
Zusätzlich wird ermittelt, welche Ausprägung an Verwilderung von der Bevölkerung akzeptiert wird, d.h. welche Bedürfnisse bezüglich der Landschaftsentwicklung bestehen und welches zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten sind (Potential).
Auf dem Hintergrund der unterschiedlichen Einstellungen werden Hinweise zum lösungsorientierten Umgang mit der Wildnisdebatte erarbeitet. Angesichts der geringen Anzahl empirischer Studien zur Einstellung des Menschen zur Natur und vor allem zu Verwilderungsprozessen und den Ergebnissen dieser Prozesse, ist es im Anfangsstadium des Projektes nicht möglich, konkrete Hypothesen zu formulieren.
Aus den genannten Gründen wird ein zweistufiges Vorgehen gewählt:
- In der induktiven Phase erfolgt die Exploration des Forschungsgegenstandes. Die Instrumente der induktiven Phase bestehen dabei aus sprachwissenschaftlichen Literaturanalysen, Printmedienanalysen, qualititativen Interviews, der Bewertung von Bildmaterial und einer Internetbefragung.
- Die aus der induktiven Phase entwickelten Hypothesen werden in der deduktiven Phase überprüft. Diese Überprüfung wird in Form einer für die Schweiz repräsentativen Befragung erfolgen.