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Krampfadern der Beine sind erweiterte, geschlängelte, oberflächliche Venen, die ihre Aufgaben nur noch schlecht erfüllen. In solchen Venen «versackt» das Blut, das zum Herz zurück fliessen sollte, weil die in den Venen vorhandenen Rückhalteklappen geschädigt sind und nicht mehr schliessen. Dies führt zu Stauungen und Schwellungen infolge Wasseransammlung im Gewebe (Ödem).
Krampfadern sind meist nur ein ästhetisches Problem. Wenn auch tiefliegende Venen geschädigt sind, kommt es zu Schmerzen, Krämpfen, rascher Ermüdung und schweren Beinen.
Komplikationen von Krampfadern sind Venenentzündungen, Thrombosen (Blutgerinnsel) und Geschwüre (offene Beine). Um diesen möglichen Problemen vorzubeugen, müssen Krampfadern behandelt und die Ursachen möglichst beseitigt werden.
Ursachen von Krampfadern sind:
- Veranlagung (vererbte Bindegewebeschwäche).
- Druckbelastung durch zu langes und zu häufiges Stehen.
- Wenig Bewegung, zu langes Sitzen, Übergewicht.
- Fussfehler (Senk-, Knick- und Spreizfuss).
Nützliche Hinweise
- Gehen Sie so oft wie möglich zu Fuss, vor allem wenn Sie einen sitzenden oder stehenden Beruf ausüben.
- Kräftigen Sie die Beinmuskulatur durch Beingymnastik und Sport. Die Muskeln unterstützen die Venen.
- Tragen Sie MBT-Schuhe. Diese stimulieren bei jedem Schritt Durchblutung und Muskeltätigkeit.
- Lagern Sie die Beine möglichst oft hoch. Stellen Sie den Fussteil der Matratze etwas höher.
- Regen Sie die Durchblutung an mittels Wechselbädern mit Heublumenextrakt oder Kneipp-Güssen.
- Behandeln Sie Ihre Krampfadern umfassend. Lindern Sie vorhandene Beschwerden und beheben Sie gleichzeitig die Ursachen (homöopathische Konstitutionsbehandlung).
- Veröden, Entfernen von oberflächlichen Krampfadern und das Tragen von Kompressionsstrümpfen sind keine Ursachenbekämpfung. Solche Massnahmen sind nur bei zahlreichen, voll ausgeprägten, tief liegenden Krampfadern oder während der Schwangerschaft zu empfehlen.
- Beinkrämpfe können durch Störungen im Calcium- oder Magnesiumhaushalt auftreten. Beheben Sie solche Störungen durch homöopathisch zubereitete Magnesium- oder Calciumpräparate. Die homöopathischen Zubereitungen können die Aufnahme dieser wichtigen Mineralstoffe aus der Nahrung verbessern und zu einer dauerhaften Problemlösung führen.