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Sie wissen, wie Schlafstörungen eingeteilt werden.
Sie sind in der Lage, die Physiologie des gesunden und gestörten Schlafes zu erklären.
Sie kennen wichtige Schlafstörungen, deren Ursachen und mögliche Behandlungsmöglichkeiten.
Sie kennen nicht-medikamentöse Massnahmen zur Behandlung von Schlafstörungen.
Zusammenfassung
Schlafstörungen sind mit einer Prävalenz von 3–8 % und im Alter sogar mit bis zu 30 % sehr häufig. In der Folge kommt es bei 10–20 % der Bevölkerung zu Tagesmüdigkeit und damit zur Beeinträchtigung des Alltags. Nach der International Classification of Sleep Disorders (ICSD-2) werden Schlafstörungen in sechs Gruppen eingeteilt. Allen gemein ist, dass der Ablauf der einzelnen Schlafzyklen, der für einen erholsamen Schlaf unverzichtbar ist, gestört wird. Oft können Schlafstörungen keine Ursachen zu Grunde gelegt werden, was die Therapie erschwert. Andere Schlafstörungen werden durch organische Ursachen oder Erkrankungen verursacht oder sie entstehen durch eine Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus. Bei der Therapie von Schlafstörungen stehen zunächst nicht-medikamentöse Verfahren im Vordergrund. Führen diese nicht zum Erfolg, können zahlreiche Medikamente eingesetzt werden. Allerdings besteht gerade bei den häufig eingesetzten Benzodiazepinen und Benzodiazepin-Analoga die Gefahr von Abhängigkeiten oder Missbrauch.