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Bis nach San Christobal in Chiapas fuhr ich alles auf der Hauptstrasse. Zwischen Oaxaca und Chiapas verengt sich Mexico zum Isthmus von Tehuantepec, wo es im Süden eigentlich nur ein Strasse gibt, um weiter zu kommen. Ausserdem wollte ich mal in der Fläche und etwas schneller fahren. Leider kann es auf flachen Strecken am Meer zu Gegenwind kommen.
Kokosnüsse
Das Dach meiner Unterkunft
Schulklasse am Strand. Der Lehrer hatte alle Mühe, die Kinder zu bändigen
Weiter Richtung Chiapas der Küste entlang. Es war heiss, so um 35 Grad.
In Tehuantepec kam ich unverhofft zu einer Stadtführung und einer Besichtigung eines Hauses aus der Kolonialzeit. Der Hotelmitarbeiter meines Hotels, hatte einen Kumpel, der an der Universität Englisch studiert. Wenn ein Ausländer ins Hotel kommt, ruft er den Kumpel an, damit er sein Englisch an einem Touristen anwenden kann. Und dann war noch ein anderer Mann im Hotel, der einen Mann mit Haus aus der Kolonialzeit kannte. Etwa so ging das.
Oben trägt das Mädchen die traditionelle Tracht von hier, an den Füssen Converse Turnschuhe
Luis diskutiert mit dem Besitzer über den Ziehbrunnen im Garten
Der Altar, eine Mischung aus katholischen und zapotekischen Traditionen (und Kitsch und fehlendem Sinn für Ästhetik)
Sammlung von Webstühlen und anderen Gerätschaften.
Spanische Architektur mit arabischen Einflüssen
Nach Tehuantepec liegt ein riesiger Park aus Windkraftwerken. Die Strasse führt etwa 70km entlang der Windräder. Wegen des starken Windes, wird dieser Ort sehr häufig in Blogs anderer Radfahrer erwähnt. Von vom Winde in den Strassengraben verwehten Partnerinnen, ausnahmsweise Busfahren und Don Quijote ist die Rede. Zum Glück hatte ich den Wind nur auf der Hälfte der Strecke gegen mich. Und ich wäre also beinahe auch in den Strassengraben gefahren.
Eidechse in der Dusche
Nach Tuxtla steigt die Strasse stetig von 500m bis auf 2400m
Die meiste Zeit bis San Christobal lag alles im Nebel
In San Christobal hat es jede Menge Touristen, Geschäfte und Restaurants. Von Fussreflexzonenmassage bis zu türkischem Essen kriegt man hier alles. Ein Hippie Disneyland, wie es in diesem Artikel treffend beschrieben wird.
Der Betreiber des Hostels, wo ich untergekommen bin, betreibt auch eine Fahrrad Werkstatt. Hier durfte ich das Werkzeug benutzen, um das abgenutzte Ritzel an der Rohloff Nabe zu drehen.
Es scheint eine gewisse Sympathie für die Zapatisten zu geben
Fotos an den Wänden.
Roberto der Mechaniker regte sich auf, dass ihm die Leute immer uralte Velos bringen, die man kaum mehr reparieren kann.
Philip ist in Argentinien gestartet und kehrt hier um, um wieder Richtung Süden zu fahren. Ich hatte sein Blog schon vor langer Zeit mal gesehen und gelesen.
Wachhund – er kann Schweizerdeutsch