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Ich könnte an der politischen Welt verzweifeln. Ich verzweifle tatsächlich an der politischen Welt. Ich sollte wirklich weniger über diese Welt schreiben, die ich doch nicht verstehe. Das einzig Wahre an ihr ist mein Zweifel.
Ich könnte mehr über die wirklich wichtigen Dinge schreiben. Wo bin ich daheim und warum? Kenne ich Heimweh, warum habe ich Fernweh? Was ist in mir auf Reisen? Oder bin ich angekommen? Warum kümmert mich die Sorge der Welt so sehr, dass ich nicht umtriebig sondern unstet bin?
Was mich am Ende ausmacht, steht in keiner Zeitung. Was mich identifiziert, gibt Antwort auf die Frage, was bei mir bleibt, auf was ich zurück greifen kann, wenn kein Geld mehr hilft, keine Liebe mich am Leben hält – was ist in Ordnung, wenn nichts mehr zu verändern ist?