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Gesamtverkehrskonzept Nidwalden
Politischer Auftrag
Im Dezember 2019 haben Landrat Remo Zberg und Mitunterzeichnende einen politischen Vorstoss eingereicht, in dem ein Gesamtverkehrskonzept für den Kanton Nidwalden und ein entsprechender Planungskredit verlangt wurden. Der Regierungsrat unterstützte das Anliegen und beantragte beim Landrat einen Kredit von 250'000 Franken für die Erarbeitung des Gesamtverkehrskonzepts. Der Landrat bewilligte Ende Juni 2020 den Kredit. Die federführende Baudirektion nahm anschliessend die Arbeiten auf.
Projektorganisation
Die Projektorganisation besteht aus der politischen Steuerung (zwei Regierungsräte, vier Gemeindepräsidenten), der Projektleitung und einer Begleitgruppe (Gemeinderäte, Transportunternehmen, etc.). Die Vergabe an ein externes Büro erfolgte Anfang Oktober 2020. Dieses hat seine Erfahrungen mit Gesamtverkehrskonzepten auf kantonaler, regionaler und städtischer Ebene eingebracht. Die Analyse, die Mobilitätsstrategie und das Konzept wurden abgeschlossen. Auch die Vorschläge zu den konkreten Massnahmen wurden vorgelegt.
Mitwirkung
Die öffentliche Mitwirkung zum Gesamtverkehrskonzept lief bis zum 27. Oktober 2021. Rund 80 Mitwirkungseingaben wurden eingereicht. Die Rückmeldungen wurden ausgewertet und in einem Mitwirkungsbericht eingearbeitet. Dieser wurde der politischen Steuergruppe im Januar 2022 vorgelegt. Im Februar wurde das Gesamtverkehrskonzept dem Regierungsrat überwiesen. Dieser hat sich anschliessend an mehreren Sitzungen damit befasst.
Verabschiedung
Im Juli 2022 hat der Regierungsrat entschieden, vor der Verabschiedung des Gesamtverkehrskonzepts eine regierungsrätliche Arbeitsgruppe einzusetzen, die das vorgelegte Konzept weiterbearbeitet. Der Aufbau des GVK wurde übersichtlicher gestaltet und der Massnahmenkatalog auf das Wesentliche gekürzt, sodass klare Prioritäten und Zeithorizonte für die Umsetzung ausgewiesen werden. Im November 2022 hat der Regierungsrat das Gesamtverkehrskonzept verabschiedet. Die aufeinander abgestimmten Teilstrategien befassen sich mit der Raumplanung, dem Gesamtverkehr, dem motorisierten Individualverkehr, dem öffentlichen Verkehr sowie dem Velo- und Fussverkehr.
Weiteres Vorgehen
Die Massnahmen aus den einzelnen Teilbereichen werden in entsprechenden Strategien und Investitionsplanungen aufgenommen und soweit notwendig mit dem Bund und den Gemeinden abgestimmt. Projekte können teilweise auch über das Agglomerationsprogramm finanziert werden. Die Realisierung der Massnahmen wird etappiert geplant, realisiert und mittels eines Monitorings laufend überwacht. Der Monitoringbericht ist erstmals für 2025 vorgesehen und soll anschliessend alle vier Jahre erstellt werden.
Medienmitteilungen
→ Regierungsrat verabschiedet das Gesamtverkehrskonzept Nidwalden (17. November 2022)
→ Gesamtverkehrskonzept wird im Herbst verabschiedet (11. Juli 2022)
→ Öffentliche Mitwirkung zum Gesamtverkehrskonzept ist angelaufen (24. August 2021)
→ Gesamtverkehrskonzept soll Lösung für den Hauptort aufzeigen (13. März 2020)
→ Regierungsrat befürwortet Erarbeitung von Gesamtverkehrskonzept (13. März 2020)