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Weitere 10 bis 20 Prozent verliessen das Empfangs- und Verfahrenszentrum im Verlauf der ersten Tage nach der vollständigen Gesuchserfassung ab. Das geht aus der am Montag veröffentlichten schriftlichen Antwort des Bundesrates auf eine Frage aus dem Nationalrat hervor.
Valérie Piller Carrard (SP/FR) wollte wissen, ob die hohe Zahl von Rückführungen nach Italien mit den humanitären Verpflichtungen der Schweiz vereinbar sei. Laut dem Bundesrat waren im letzten Dezember 2129 der 2540 am Grenzübergang Chiasso angekommenen Flüchtlinge nach Italien zurückgewiesen worden.
Die Schweiz sei kein Transitland für Personen, die hier nicht um Asyl nachsuchen wollten, heisst es. Der Prozentsatz an Personen, die an Italien übergeben wurden, sei im Jahr 2016 gestiegen. Viel mehr Migrantinnen und Migranten hätten versucht, die Schweiz lediglich zu durchqueren, um an eine Destination ihrer Wahl in Europa weiterzureisen.