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Die portugiesischen Seefahrer brachten im 17. Jahrhundert, bedruckte Baumwollstoffe aus Indien mit. Diese waren günstiger und pflegeleichter, als die bis dahin in Europa üblichen Seidenstoffe.
König Ludwig XIV verbot die Produktion dieser Stoffe um die heimische Seidenstoff Industrie nicht zu gefährden. Als im Jahr 1759 das Verbot aufgrund der ökonomischen Liberalisierung Frankreichs wieder aufgehoben wurde, fehlte es den heimischen Produzenten an Know-how für die Herstellung der Baumwollstoffe.
Viele ausländische Produzenten kamen infolge dessen nach Frankreich. Der wohl bekannteste war der Deutsche Christophe-Philippe Oberkampf. Er ließ sich in Jouy-en-Josas bei Paris nieder.
Aus diesem Grund kennen wird den charakteristischen Stoff, meist 2 farbig mit detaillierten figuralen oder floralen Muster, heute noch als Toile-de-Jouy.