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Hermann Hofmann
1920 – 1996
Der in Ems (GR) geborene Hermann Hofmann erlernte nach der Schulzeit den Beruf des Flachmalers, den er ab 1942 als Selbstständiger ausübte. Seine Nachbarschaft zum Künstler Max Gubler verstärkte das seit seiner Jugendzeit stark vorhandene Interesse für die Kunstmalerei. Bald versuchte er sich selber als Künstler, musste sich aber eingestehen, dass ihm die nötigen theoretischen Kenntnisse fehlten. Diese Lücken füllte er mit grossem Wissensdurst durch ein autodidaktisches Studium der Malerei und Kunstgeschichte. Er malte dabei vor allem Stillleben und Landschaften im Stil des Impressionismus. Im Rahmen der jährlichen Ausstellung «Zürich Land» stellte Hofmann seine Bilder 1946 erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor. Der grosse Erfolg dieser und folgender Ausstellungen bewogen ihn dazu, seine Berufstätigkeit einzuschränken und schliesslich ganz aufzugeben. Sein Werk umfasst gegenständliche Malerei in harmonischer Farbgebung aber auch abstrakte Werke voller Geheimnisse.