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Was passiert nach der Blutspende?
Das Blut wird in seine Bestandteile aufgetrennt: Erythrozyten (rote Blutkörperchen), Thrombozyten (Blutplättchen) und Blutplasma. Patientinnen und Patienten erhalten nur jene Bestandteile des Blutes, die sie auch tatsächlich benötigen. Erythrozytenkonzentrate werden beispielsweise dann eingesetzt, wenn Patienten plötzlich viel Blut verlieren. Thrombozytenkonzentrate erhalten vor allem Menschen, deren Plättchenbildung gestört ist.
Die regionalen Blutspendedienste lagern die Bestandteile des Blutes, Blutpräparate genannt, bis die Spitäler die Blutpräparate beziehen. Die Blutpräparate sind unterschiedlich lange haltbar:
- Erythrozytenkonzentrate (roten Blutkörperchen): max. 49 Tage
- Thrombozytenkonzentrate (Blutplättchen): max. 7 Tage
- Blutplasma (frisch gefroren): max. zwei Jahre
Das Blutspende Barometer zeigt, wie viel Blut aktuell am Lager ist. So können Spenderinnen und Spender prüfen, wie der Vorrat des Blutes in ihrer Blutgruppe aussieht, und ihre Spende auf den Bedarf ausrichten.