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PC-Adventure: Tot sind sie noch lange nicht - Special - Die Geschichte des Adventure-Genres
SCUMM? Bisher war es so, dass die Interaktion zwischen Spieler und Spielfigur schwierig und kompliziert war. SCUMM, was für "Script Creation Utility for Maniac Mansion" steht, war eine Scripting-Engine, die durch die übersichtliche Darstellung im fertigen Spiel bekannt wurde. So wurde der Bildschirm in drei Teile geteilt. Die oberen zwei Drittel der Fläche nahm ein Bild des Geschehens ein. Die Spielfigur konnte hier per Mausklick bewegt werden. Der restliche Platz war mit Verben wie "Gehe zu", "Benutze" oder "Nimm" und dem Inventar belegt. Der Spieler konnte mit einem Klick auf ein Wort und einem ins Inventar, auf einen Gegenstand oder eine Person im Bild Interaktionen auslösen.
Maniac Mansion war das erste Spiel mit dem SCUMM-Interface. Mit dem SCUMM-System produzierte Lucasfilm Games (später als Lucas Arts) viele Grafik-Adventures. Neben Eigenkreationen wie der schrägen Piratenserie Monkey Island oder der Vergangenheit-Gegenwart-Zukunfts-Komödie Day of the Tentacle setzte man auch auf Lizenzware wie Indiana Jones (der dritte Kinofilm und ein eigens kreierte Handlung rund um den Mythos von Atlantis wurden versoftet) oder Sam & Max (basierend auf einem Comic).
Lizenzware aus dem Hause Lucasfilm Games: Indiana Jones Zeitgleich versuchte Sierra On-line mit diversen Serien gegen die Kassenschlager von den Lucas-Jungs anzustinken. Erst noch mit Texteingabe, später dann mit einer SCUMM-ähnlichen-Steuerung. So bekam die Märchenserie King's Quest weitere Teile, mit Space Quest wurde eine Serie um einen Weltraum-Hausmeister etabliert und Larry Laffer versuchte in Leisure Suit Larry erfolglos bei Frauen zu punkten - um nur einige der vielen Dutzend Adventures zu nennen.
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