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In einer Welt, in der Missverständnisse und Konflikte häufig sind, kann die Gewaltfreie Kommunikation helfen, harmonische Lösungen zu finden. Ein entscheidender Faktor dabei ist das Verständnis des Unterschieds zwischen Bedürfnissen und Strategien. Ich zeige dir, warum es so wichtig ist, diese beiden Begriffe nicht miteinander zu verwechseln und wie du diese Unterscheidung in deinem Alltag anwenden kannst.
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Bedürfnisse und Strategien
Bedürfnisse sind universelle menschliche Anliegen, die für das Überleben und die seelische Gesundheit eines jeden Menschen entscheidend sind. Dazu gehören beispielsweise Sicherheit, Nahrung, Gemeinschaft und Gesundheit. Bedürfnisse sind unabhängig von Personen, Orten und Zeit, und sie sind etwas, das wir alle gemeinsam haben.
Strategien sind konkrete Handlungen oder Pläne, die wir entwickeln, um unsere Bedürfnisse zu erfüllen. Im Gegensatz zu Bedürfnissen sind sie an Personen, Orte und Zeiten gebunden und können sehr unterschiedlich sein. Zum Beispiel könnte das Erlernen eines Musikinstruments eine Strategie zur Erfüllung des Bedürfnisses nach persönlicher Entwicklung sein.
Die Unterscheidung ist wichtig
Um Bedürfnisse und Strategien voneinander zu unterscheiden, kannst du dir folgende Frage stellen: Hat ein Baby dieses Bedürfnis? Wenn die Antwort "ja" lautet, handelt es sich um ein Bedürfnis. Wenn die Antwort "nein" lautet, handelt es sich um eine Strategie.
Wenn Menschen Strategien für Bedürfnisse halten, kann das zu Konflikten führen, da jeder Mensch unterschiedliche Strategien bevorzugt. Um zu einer Lösung zu kommen, ist es entscheidend, auf der Ebene der Bedürfnisse zu kommunizieren, auf der wir uns alle einig sind.
Den Weg zur Lösung finden
Wenn du in einer Diskussion den Eindruck hast, dass du nicht auf der Ebene der Bedürfnisse kommunizierst, gibt es eine einfache Frage, die dir helfen kann, zum Bedürfnis zurückzukehren: Was erfüllt sich für dich, wenn du ... (Strategie) hast / machst?
Das Verständnis des Unterschieds zwischen Bedürfnissen und Strategien ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Gewaltfreien Kommunikation. Indem du lernst, diese beiden Begriffe auseinanderzuhalten und dich auf der Ebene der Bedürfnisse zu verständigen, kannst du Missverständnisse vermeiden und gemeinsam harmonische Lösungen finden.
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