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Wagen 901 im Jahre 1992.
© Dominik Madörin, CH-Ettingen (Bild-Nr. 151.146)
Insbesondere für die neue Trolleybuslinie 33, welche ab 1968 auf dem Abschnitt Schützenhaus–Badischer Bahnhof die aufgehobene Strassenbahnlinie 2 ersetzte, beschafften die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) Ende der Sechzigerjahre zehn neue Gelenktrolleybusse.
Die mit den Betriebsnummern 901–910 in den Bestand eingereihten Fahrzeuge, bei welchen es sich übrigens um die ersten Basler Gelenkbusse überhaupt handelte, entsprachen einem Typ, welcher durch die Arbeitsgemeinschaft für pneubereifte Gelenkfahrzeuge (APG) in enger Zusammenarbeit mit dem Verband Schweizerischer Transportanstalten entwickelt worden war. Der Bau der zehn Basler Fahrzeuge erfolgte bei Schindler Waggon im nahen Pratteln.
Die Gelenktrolleybusse wurden in selbsttragender Stahlbauweise mit Aluminium-Aussenverblechung hergestellt. Auf den Einbau eines Billeteursitzes konnte − wie auch bei allen später beschafften Bussen – verzichtet werden. Für einen guten Fahrkomfort sollte eine kombinierte Luft-/Blattfederung sorgen. Sowohl die mittlere als auch die hintere Achse wurde durch je einen Elektromotor à 100 kW bzw. 136 PS Stundenleistung angetrieben. Als Hilfsfahreinrichtung diente eine bereits bei den Wagen 356 bzw. 357 bis 368 bewährte, jedoch dem Fahrzeuggewicht entsprechend grösser dimensionierte Benzinmotor/Generator-Gruppe.
Einer der zehn Gelenktrolleybusse der Serie 901–910 im Rohbau bei Schindler Waggon in Pratteln.
© Sammlung Dominik Madörin, CH-Ettingen
Obwohl speziell für die Linie 33 beschafft, absolvierten die Gelenktrolleybusse auch regelmässig Einsätze auf den beiden anderen ehemaligen Trolleybuslinien 31 und 34.
1995–96 ausgemustert gelangten alle zehn Wagen nach Bulgarien und wurden dort auf die Städte Ruse (vier Wagen; Betreiber Gradski Transport, später Egged Bulgaria JS Co) bzw. Pazardzik (sechs Wagen; Betreiber Trolleybus Transport Pazardzhik AD) aufgeteilt. Nach jahrelanger Weiternutzung schieden die letzten Vertreter dieser Bauart erst 2013 aus.