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Kimi Räikkönen hat Lewis Hamilton während des Qualifyings zum Grossen Preis von Österreich den Mittelfinger gezeigt. Der Grund: Der finnische Routinier aus dem Alfa-Romeo-Team fühlte sich vom Mercedes-Piloten behindert.
Räikkönen befand sich in Q1 auf einer schnellen Runde, als er auf den langsam fahrenden Hamilton auffuhr. Zwar wich der amtierende Formel-1-Weltmeister in die Auslaufzone aus, doch konnte Räikkönen nicht wie geplant durch den Scheitelpunkt von Kurve zwei fahren. Als Reaktion darauf zeigte der 39-jährige Finne den ausgestreckten Mittelfinger in Richtung Hamilton.
«Ich verstehe nicht, warum er nicht langsamer gefahren ist und mich durchgelassen hat», wunderte sich Räikkönen nach dem Qualifying. Gegen den WM-Leader wurde prompt eine Untersuchung wegen Behinderung eines anderen Fahrers eingeleitet. Das Urteil der Rennleitung: Rückversetzung um drei Startplätze.
Damit muss Hamilton seinen zweiten Startplatz abgeben und geht nun von Rang 5 ins Rennen. Für Räikkönen hatte der Zwischenfall keine Folgen. Er schaffte den Einzug ins dritte Quali-Segment und wurde am Ende starker Sechster. Sein Teamkollege Antonio Giovinazzi startet von Position 7 aus.
Von der Pole-Position geht zum zweiten Mal in seiner Karriere Ferrari-Pilot Charles Leclerc ins Rennen. Erste Verfolger des Monegassen werden Vorjahressieger Max Verstappen im Red Bull und Valtteri Bottas im Mercedes sein. Nur auf Position 9 schaffte es der zweite Ferrari-Pilot Sebastian Vettel. (pre/sda)
Der Niederländer Max Verstappen gewinnt im Red Bull zum ersten Mal den Grand Prix von Brasilien. Nach einer turbulenten Schlussphase freut sich Alfa Romeo über 18 WM-Punkte.
Verstappen siegte im zweitletzten Saisonrennen vor dem überraschenden Pierre Gasly im Toro Rosso. Direkt hinter dem Franzosen fuhr Lewis Hamilton im Mercedes als Dritter über die Ziellinie. Doch der seit zwei Wochen als Weltmeister feststehende Brite kassierte wegen eines regelwidrigen Überholmanövers mit Verstappens Teamkollegen Alexander Albon später eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe und fiel als Siebter aus den Podesträngen. Carlos Sainz im McLaren erbte Platz 3.
Zu den Profiteuren von Hamiltons …