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Die Vorzeichen standen für Emme gut. Nach einer guten Trainingswoche wollte man an die gezeigten Leistungen anknüpfen und gegen Steffisburg 3 die nächsten zwei Punkte verbuchen. Es kam hinzu, dass man den Gästen körperlich überlegen war, was für die Emmenstädter eher selten ist. Der vermeintliche Nachteil wurde jedoch zum Vorteil für die Oberländer. Mal für Mal konnten die Angriffe durch die flinke Rückraumzange erfolgreich abgeschlossen werden. Emme konnte sich meist nur mit einem Foul behelfen, das nicht selten zu einer Strafe führte.
Im Angriff agierte das Herren 1 zu hastig. Zu oft wollte man die Entscheidung früh, um nicht zu sagen zu früh, suchen.
Es war ein Umdenken in der zweiten Halbzeit nötig, um den zwar knappen, aber dennoch vorhandenen Rückstand, zu egalisieren. Dies gelang zwischenzeitlich: Nach einer Aufholjagt war, bis rund zehn Minuten vor Schluss, der Gleichstand erreicht.
Emme verpasste es jedoch sich abzusetzen. Stattdessen konnte Steffisburg seine Angriffe wieder zu Ende spielen und erzielte wieder Tore, die schlussendlich entscheidend waren.
(22:26)