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Ämilius
Paullus,
Lucius, röm. Feldherr aus dem Geschlecht der Ämilier, war 219 v. Chr.
siegreich gegen König Demetrius von der
Insel
Pharus an der dalmat.
Küste, fiel als Konsul in der gegen seinen Willen begonnenen
Schlacht bei
Cannä 216 v.Chr.
Sein Sohn Lucius Macedonicus erhielt 182 v. Chr. zum erstenmal, 168 zum zweitenmal das Konsulat, überwand in der Schlacht bei Pydna 22. Juni 168 v. Chr. den Perseus, [* 2] König von Macedonien, und brachte eine Beute von 200 Mill. Sesterzien in den Staatsschatz, so daß die regelmäßige Steuer, das Tributum, seitdem für die Bürger aufhören konnte. Den während des Siegesfestes erfolgten Tod zweier Söhne ertrug er mit Standhaftigkeit, ja er dankte den Göttern, daß sie dieselben zum Opfer gewählt, um den Wechsel des röm. Glücks abzuwenden. Er starb 160 v. Chr. Sein dritter Sohn war der jüngere Publius Cornelius Scipio Africanus (s. Scipio).