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Die Kommaregeln sind für die meisten ein Buch mit sieben Siegeln. Selbst Germanistinnen und Germanisten, Korrektoren und Buchautorinnen tun sich schwer mit dem kleinen geschwungenen Strich.
Nun könnte jemand monieren, es sei doch egal, wo oder ob ein Komma stehe. Das stimmt nicht ganz. In der geschriebenen Sprache kann ein fehlendes oder falsch platziertes Komma zu Unklarheiten oder gar zu einem folgenschweren Missverständnis führen. Beispiele gefällig?
Er will sie nicht. Pech für sie…
Er will, sie nicht. Das passt wiederum ihm nicht.
Du hast den schönsten Hintern weit und breit. Was für ein Kompliment!
Du hast den schönsten Hintern, weit und breit. «Breiter Hintern»? Evtl. ein Trennungsgrund!