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Systematik
|Ordnung||Galliformes|
|Familie||Phasianidae|
|Unterfamilie|
|Gattung||Rollulus|
|Art||Rollulus rouloul|
Beschreibung
Die Strausswachtel ist etwa 26 cm groß und wiegt zwischen 225 und 275 g. Bei dieser Art unterscheiden sich Männchen und Weibchen deutlich. Die Männchen sind metallisch blauschwarz mit einem kleinen roten Kopfschmuck und einer weißen Markierung auf der Stirn. Ihr Rücken ist metallisch grün und ihre Flügel sind braun. Sie besitzen einen schwarzen Schnabel mit einer roten Linie auf jeder Seite. Die Weibchen sind grün mit einem grauen Kopf, ohne Kamm. Ihre Flügel sind braun. Bei beiden Geschlechter sind die Augen rot umrandet.
Biologie
Strausswachteln sind Vögel, die in kleinen Gruppen am Boden leben. Sie bewegen sich sehr schnell mit schaukelnden Bewegungen vorwärts. Sie fliegen hingegen sehr schlecht und können nur eine kurze Strecke und nicht sehr hoch fliegen. Aus diesem Grund versuchen sie bei Gefahr eher davon zu laufen als weg zu fliegen.
Strausswachteln ernähren sich von Samen, Früchten, Insekten und Weichtieren. Strausswachteln folgen manchmal Wildschweinen, weil diese große Früchte aufbrechen, welche für die Vögel zu gross wären. Alles, was die Wildschweine zurücklassen wird also von den Strausswachteln gefressen. Ansonsten suchen sie ihr Futter am Boden scharrend und pickend.
Diese Art ist monogam. Beide Geschlechter beteiligen sich am Nestbau. Das Nest wird halbkugelförmig in den Boden gekratzt und zur Tarnung mit Blättern bedeckt. Das Weibchen legt darin 5-6 Eier, die es 18 Tage lang alleine ausbrütet. Während dieser Zeit bewacht das Männchen das Nest. Beide Eltern ziehen dann die Jungtiere auf, indem sie sie Schnabel an Schnabel füttern. Die Jungtiere sind Nestflüchter, schlafen aber im Nest und sind nach 25-30 Tagen selbstständig.
Lebensraum
Diese Art ist in Südostasien heimisch. Sie lebt im Süden von Myanmar und Thailand, auf Sumatra, Borneo und in Malaysia.
Strausswachteln leben in dichten, immergrünen Tropenwäldern bis auf eine Höhe von etwa 1’200 m. Sie mögen aber auch Bambushaine und Lichtungen mit Büschen.
Bedrohung
Diese Art gilt als potenziell gefährdet, da ihr Lebensraum durch die Entwaldung zersplittert wird. Sie scheint sich jedoch leichter anzupassen als andere Arten.