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Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben mit "Robogrammar" eine Simulations-Software entwickelt, die die Programmierung von Maschinen vereinfacht. Eckdaten zum Funktionsumfang des Roboters sind einzugeben, etwa Treppensteigen oder durch enge Öffnungen schlüpfen. Und die Bauteile sind anzugeben - etwa Aktuatoren, Gelenke und Räder. Damit errechnet das Programm die optimale Form und Funktionalität.
Robotik
Forscher der Monash University haben mit "Aether" einen Service-Roboter entwickelt. "Unser Team hat eine sozial unterstützende Roboterplattform entwickelt, mit der Mitarbeiter und Bewohner von Einrichtungen für Altenpflege und betreutes Wohnen täglich routinemässig unterstützt werden können", so Erfinder Wesley P. Chan, der ihn mit Kollegen der University of British Columbia und des Automatisierungsprofis JDQ Systems entwickelt hat.
Forscher der Chinese University of Hong Kong, Shenzhen haben ein modulares System für selbstrekonfigurierende Roboter (MSRR) entwickelt, das sich allein zusammenbaut, um unterschiedlichste Aufgaben zu bewältigen. Die "Freebots" bestehen aus einer sphärischen ferromagnetischen Hülle und einem Magneten im Inneren. Letzterer ermöglicht es den "Roboterkugeln", sich bei Bedarf sofort miteinander zu verbinden. Die Konfigurationsoptionen sind beinahe unbegrenzt, heisst es.
Damit Roboter in Zukunft mehr können als einfache Automaten, müssen sie nicht nur über eine eigene Denkleistung verfügen. Die künstliche Intelligenz muss um Fähigkeiten einer physischen künstlichen Intelligenz, PAI, erweitert werden, postulieren Empa-Forscher. Dies werde das Feld der Robotik und die Beziehungen zwischen Mensch und Maschine neu definieren.
Wie der Rüssel eines Elefanten schnappt sich ein neuartiger Robotergreifer Gegenstände wie Koffer, Schraubendreher oder andere Teile. Laut den Entwicklern der University of New South Wales (UNSW) packt er so sanft zu, dass selbst empfindliche Gegenstände heil bleiben. "Unser neuer weicher Greifer ist dünn, flach, leicht und wird mit Gegenständen höchst unterschiedlicher Formen fertig", sagt dazu Forschungsleiter Thanh Nho Do.
Das tunesische Startup Cure Bionics hat eine bionische Hand entwickelt, die sich relativ kostengünstig herstellen und bei Bedarf auch per Solarenergie betreiben lässt. Vor allem für Patienten in ärmeren Ländern Afrikas ist die Prothese damit interessant. Dank eines ausgeklügelten 3D-Druckverfahrens und eines Lego-artigen Baukastenprinzips lässt sie sich zudem personalisieren, um etwa speziell für Kinder angepasst zu werden.
Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) haben eine mit künstlichen Federn bestückte Drohne entwickelt, die wie ein Habicht die Lüfte durchpflügt. Zwar haben die Ingenieure von EPFL Robotics schon vor vier Jahren eine von Vögeln inspirierte Drohne entworfen. Doch aufgrund des neuen gefiederten Schwanzes erlangte das im Fachmagazin "Science Robotics" vorgestellte Flugobjekt nun eine bessere Wendigkeit. Das belegen Tests in einem Windkanal und Freiflugversuche.
Ein Training nur durch positive Bestärkung, wie bei Hunden üblich, ist auch für Roboter gut geeignet. Das zeigen Forscher der Johns Hopkins University (JHU). Mit einem Algorithmus, der den Roboter "Spot" ausschliesslich für richtiges Verhalten belohnte, hat dieser laut dem in "IEEE Robotics and Automation Letters" erschienen Paper "Good Robot" wesentlich schneller gelernt, Bauklötze zu stapeln als mit bisherigen Methoden. Das macht den Ansatz für praktische Anwendungen von Robotern interessant, bei denen diese möglichst zügig lernen sollen, komplexe Aufgaben korrekt auszuführen.
Menschen bevorzugen es, wenn Roboter, mit denen sie zusammenarbeiten sollen, nicht allzu menschlich aussehen. Das hat eine Umfrage im Rahmen des EU-Projekts Sienna ergeben. Knapp die Hälfte der Befragten in elf Ländern glauben, dass KI und Robotik in den kommenden Jahren positive Auswirkungen haben werden. Das Roboter-freundlichste Land ist Südkorea, während Franzosen den Maschinen am skeptischten gegenüberstehen. Etwaige Robo-Romanzen stossen jedenfalls auf breite Ablehnung.
Der mit "X" bezeichnete Forschungsarm der Google-Mutter Alphabet, hat mit "Mineral" ein Projekt enthüllt, das eine nachhaltigere Landwirtschaft ermöglichen soll. Dazu setzt man auf moderne Entwicklungen in Bereichen wie Künstlicher Intelligenz (KI), Sensorik und Robotik. Der "Plant Buggy" ist dabei ein solarbetriebener Robo-Rover, der auf Feldern Daten zu einzelnen Pflanzen sammelt. Das könnte helfen, beispielsweise Dünger oder Schädlingsbekämpfungsmittel gezielter, sparsamer und somit nachhaltiger einzusetzen.