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Kurz vor der Vergabe der WM-Endrunde 2026 werden Vorwürfe gegen Fifa-Generalsekretärin Fatma Samoura laut.
Fifa-Generalsekretärin Fatma Samoura muss bei der hausinternen Ethikkomission antraben. Das berichtet die britische BBC am Mittwoch. Die 55 Jahre alte Senegalesin soll gegen ihre Pflichten zur Offenlegung, Kooperation und Berichterstattung verstossen haben.
Die Anschuldigen stehen in Zusammenhang mit der Vergabe der WM 2026. Marokko konkurriert gegen ein Trio bestehend aus den USA, Kanada und Mexiko. Am 13. Juni wird in Moskau darüber entschieden, wo die Fussballweltmeisterschaft in acht Jahren stattfinden wird.
«Ganz Senegal wird lachen»
Der senegalesische Ex-Fussballprofi El Hadji Diouf ist Botschafter für die marokkanische Bewerbung. Er steht in familiärer Verbindung mit Samoura, deren ganzer Name Fatma Samba Diouf Samoura ist. Der Fifa-Generalsekretärin wird vorgeworfen, sie habe die Bande nicht deklariert. Es bestünde ein «Interessenskonflikt».
Samoura zeigte sich gelassen: «Ganz Senegal wird über die Ethikkommission lachen, weil jeder in meinem Land über die Herkunft von El Hadji Diouf Bescheid weiss.»
(ise)