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Über 2000 Episoden der TV-Sendung «Richterin Barbara Salesch» wurden um die Jahrtausendwende ausgestrahlt. Das Format, das fiktive Gerichtsverhandlungen zeigte, stiess dabei augenscheinlich auf grosses Publikumsinteresse.
In eine ähnliche Richtung zielt nun neuerdings das Bundesgericht in Lausanne – wenn auch in deutlich reduziertem Umfang. Fortan wird das Bundesgericht mehrminütige Videoclips zu ausgewählten Urteilsberatungen veröffentlichen. Gezeigt werden sollen jeweils die Eröffnung der Verhandlung sowie die Verkündung des Urteils. Die oft mehrstündige Diskussion des Falles durch die Richter wird dagegen nicht übertragen.
Ein erster Clip ist seit dieser Woche im Internet abrufbar. Er betrifft eine Stimmrechtsbeschwerde, die im Zusammenhang mit der Teilrevision des Zürcher Richtplans zur künftigen Nutzung des Flugplatzareals Dübendorf eingegangen war.
Den Anfang machen zwei Clips zu den bevorstehenden Volksabstimmungen vom 5. Juni zur Änderung des Asylgesetzes und des Fortpflanzungsmedizingesetzes: