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Anlässlich eines Besuchs von Birseckbahn-Vertretern in Ammendorf im Zusammenhang mit der Beschaffung der Ce 2/2 7–9 bot Lindner auch vier Anhängewagen an, welche für die Stadt Brandenburg an der Havel gebaut worden waren, von dieser jedoch nicht abgenommen werden konnten. Unter Ausnützung dieser günstigen Gelegenheit entschied sich die Birseckbahn AG (BEB) kurzfristig zum Kauf, da die Kosten für einen Anhänger deutlich unterhalb jener der kurz zuvor bei der Schweizerischen Wagons- und Aufzügefabrik AG in Schlieren beschafften C 29–32 lagen.
Die C 51–54 ähnelten den Ce 2/2 7–9, waren mit etwas über neun Metern Länge jedoch deutlich kürzer als diese ausgeführt. Im Gegensatz zum Pullmanndach der Motorwagen besassen sie ein klassisches Laternendach. Für den Betrieb auf der BEB waren nur wenige Anpassungen erforderlich. Wie die Motorwagen waren auch die Ammendorfer-Anhänger bald unter dem Übernamen «Valutawagen» bekannt. Ihr Anstrich war gelb.
Aufnahmen, welche die C 51–54 als Zweiachser zeigen, existieren praktisch nicht.
1943 beschloss die Birseckbahn AG, auch die C 51–54 mit einem dreiachsigen Lenkuntergestell zu versehen. Durch die Verlängerung des Wagenkastens um ein Abteil liess sich zudem die Platzzahl vergrössern und so die Führung von Zügen mit mehr als einem Anhängewagen reduzieren, was zur Schonung der für die Verhältnisse der Bahn eigentlich zu schwach motorisierten Triebwagen beitrug. Der geringere Rollwiderstand des Lenkuntergestells mit einem totalen Radsatzabstand von 4ʼ600 mm konnte das höhere Gewicht der umgebauten Anhänger allerdings nur zum Teil kompensieren.
Die Umbauten, welche mit Fr. 32ʼ273.25 pro Fahrzeug zu Buche schlugen, wurden bei der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik AG (SLM) in Winterthur durchgeführt. Als Dreiachser kamen die Wagen im Juli 1945 (C3 53 und 54) bzw. Januar 1946 (C3 51 und 52) wieder in Betrieb.
Der B3 54 schied 1969 infolge schlechten Zustands aus dem Bestand. Die letzten Einsätze erfolgten vom 24. bis 26. Mai 1968 als Vollwerbewagen für ein Arlesheimer Dorffest. Während der Kasten 1970 abgebrochen wurde, diente das Untergestell noch bis 1975 als «Flachwagen» für depotinterne Transporte.
Mit Einzug der neuen Gelenk-Motorwagen Be 4/6 101–108 schieden auch die übrigen drei «Valuta-Anhänger» per Ende 1971 aus. Auch sie wurden abgebrochen, so dass der Nachwelt leider kein Exemplar dieser interessanten Bauart erhalten blieb.