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Mit zahlreichen Feuerwerken, Festen und Gebeten haben die Chinesen am Donnerstag den Beginn des Jahres des Hasen eingeläutet. Der Hase steht laut chinesischer Astrologie dem Mond nahe und symbolisiert Freude und Glück.
Vor allem in Peking, Shanghai und anderen chinesischen Städten begrüssten Millionen Menschen um Mitternacht das neue Jahr. Aber auch von Sydney über Singapur und Pjöngjang wurde das chinesische Neujahr mit Feierlichkeiten begangen.
Feuerwerk zum chinesischen Neujahrsfest setzte in der Nacht zum Donnerstag ein Fünf-Sterne-Hotel in der Stadt Shenyang in Nordostchina in Brand.
Die Hotel-Insassen konnten in Sicherheit gebracht werden. Das 219 Meter hohe "Dynasty Wanxin" Hotel sei ausgebrannt, berichteten die Staatsmedien.
Es war bereits das zweite Mal in zwei Jahren, dass ein grosses Hotel in China wegen eines Neujahrsfeuerwerks abbrannte. 2009 zerstörte ein Feuer einen Hotel- und Kulturkomplex, der zu dem neuen Sendezentrum des Staatsfernsehens in Peking gehört.
Hoffen auf ein ruhiges Jahr
Das Jahr des Hasen beginnt nach dem chinesischen Kalender am 3. Februar und endet am 22. Januar des kommenden Jahres. Nachdem das vorangegangene Jahr des Tigers in China zahlreiche Naturkatastrophen mit sich gebracht hatte, hoffen die Menschen, dass der als "sensibel" geltende Hase ein ruhiges Jahr einleiten wird.
Angesichts der Sorgen der Menschen über steigende Lebensmittel- und Wohnkosten sagte Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao in seiner Neujahrsansprache, die chinesische Führung wolle die Inflation unter Kontrolle halten und Immobilienspekulation dämpfen.
Das chinesische Neujahrsfest, das bis nächste Woche andauert, ist für viele der geschätzten 230 Millionen Wanderarbeiter in der Volksrepublik die einzige Zeit im Jahr, zu der sie ihre Verwandten besuchen können.
SDA-ATS