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Montevideo - Der Widerstandskämpfer und linke Ex-Guerillero José Mujica hat in Uruguay das Amt des Staatspräsidenten angetreten. Er rief alle Parteien auf, gemeinsam eine neue historische Etappe für Uruguay einzuleiten.
Die Amtszeit dauert fünf Jahre. Der 75-Jährige hatte am 29. November in einer Stichwahl seinen konservativen Herausforderer, Ex-Präsident Luis Alberto Lacalle, besiegt.
Mujica hatte sich in den 1960er Jahren der Guerilla-Gruppe Tupamaros angeschlossen und sich an Überfällen, Entführungen und Banküberfällen beteiligt. Uruguays Militärregime hielt ihn schon vor dem Putsch und bis zum Ende des Regimes (1973-1985) insgesamt 15 Jahre in Haft, davon fast 13 Jahre in Einzelhaft.
Zum Amtsantritt waren US-Aussenministerin Hillary Clinton und mehrere Staatspräsidenten nach Montevideo gereist, darunter Luiz Inácio Lula da Silva (Brasilien), Evo Morales (Bolivien), Hugo Chávez (Venezuela), Rafael Correa (Ecuador) und Cristina Fernández de Kirchner (Argentinien).
SDA-ATS