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Die Schneemassen sind zu gross. Obwohl zahlreiche Helfer den ganzen Morgen gegen den Neuschnee kämpfen, muss die Lauberhorn-Abfahrt abgesagt werden.
Die schwierigen Wetterverhältnisse in Wengen lassen kein Rennen auf dem Lauberhorn zu. Die Jury entschied bereits am frühen Morgen, dass aufgrund des starken Schneefalls sicher nicht von ganz oben gestartet werden kann. Entlang der Strecke wurde danach mit Hochdruck darauf hingearbeitet, dass die Fahrer oberhalb des Hundschopfs am Kombi-Start ins Rennen geschickt werden können.
Um 11.00 Uhr kam dann aber der definitive Entscheid, das Rennen abzusagen. Der Slalom am Sonntag bleibt auf dem Programm.
Wo das Rennen nachgeholt wird, steht noch nicht fest. Als Variante wurde Beaver Creek als Ersatzort ins Spiel gebracht. In der Station im US-Staat Colorado, wo die Rennen von Anfang Dezember wegen Schneemangels hatten abgesagt werden müssen, könnte in der Woche vor dem Weltcup-Finale im zwei Autofahrstunden entfernten Aspen gefahren werden. (sda/jsc)
23. Januar 1994: Zmittag vor dem Fernseher, Daumendrücken für «Gold-Vreni». Im Slalom von Maribor führt der Weg zum Sieg nur über Vreni Schneider. Die Glarnerin ist einmal mehr und für den Rest der Saison nicht zu schlagen.
In den 80er- und 90er-Jahren sind Schweizer Erfolge im Skiweltcup keine Rarität, sondern an der Tagesordnung. Alleine eine Technikerin aus Elm reiht Sieg an Sieg. Der 23. Januar 1994 ist so ein Tag, an dem Vreni Schneider wieder einmal nicht zu schlagen ist.
Schneider ist bereits zweifache Olympiasiegerin, dreifache Weltmeisterin und Gewinnerin des Gesamtweltcups in der Saison 1988/89. Nach zwei durchzogenen, von Verletzungen beeinträchtigten Wintern startet sie 1993/94 noch einmal richtig durch.