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Grinau
(Schloss) (Kt. Schwyz, Bez. March, Gem. Tuggen).
418 m. Gruppe von 2 Häusern mit einer Kapelle und altem Burgturm, am NO.-Fuss des Untern Buchbergs und an der Vereinigung des alten Linthlaufes mit dem Linthkanal, am linken Ufer des hier überbrückten Kanals und 2,5 km nö. Tuggen. 21 kathol. Ew. Ackerbau und Viehzucht.
Steinbrüche. 1253: Chrinecum.
Das von den Grafen von Alt Rapperswil (heute Altendorf in der March) erbaute Schloss wurde 1337 von den Zürchern belagert und genommen und im alten Zürichkrieg von den Schwyzern erobert und ihrem Gebiet einverleibt.
Ist im Laufe des 19. Jahrhunderts
an einen Kälin aus
Einsiedeln verkauft worden, dessen Nachkommen es heute noch gehört. Im August 1799 fand bei
Grinau zwischen
Oesterreichern und Franzosen ein Kampf um
den Besitz der Linthbrücke statt.
Anlässlich eines militärischen
Wiederholungskurses ist im Herbst 1902 der Hügel bei
Grinau stark befestigt worden.
Diese Befestigungsarbeiten bleiben bestehen und werden in Zukunft für Artillerie und Infanterie als Uebungsobjekte dienen.