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Herzinsuffizienz bedeutet Schwäche des Herzens. Eine solche Herzschwäche kann als vorübergehendes Phänomen im Rahmen verschiedener Erkrankungen (zum Beispiel einer schweren Entzündung) oder als Endstadium einer spezifischen Herzerkrankung auftreten.
Die Anzahl von Patienten mit Herzinsuffizienz nimmt stetig zu. Dies hat vor allem mit dem Älterwerden der Bevölkerung zu tun. Aber auch das vermehrte Überleben nach einem Herzinfarkt, der ohne die moderne interventionelle Kardiologie zum Tod geführt hätte, sowie zu hoher Blutdruck (arterielle Hypertonie) tragen zur wachsenden Patientenzahl bei. Patienten, die eine Herzinsuffizienz entwickeln, bedürfen erhöhter Aufmerksamkeit.
Sie finden nach einem Herzinfarkt besonders schwer in den Alltag zurück, sind in ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit limitiert und haben eine schlechte Prognose (Mortalität/Morbidität). Obschon die heutigen Medikamente wirksam sein können, ist die Einrichtung einer Herzinsuffizienztherapie ein langwieriger Prozess, der über mehrere Wochen geht (Auftitrierung von ACE-Hemmer/Betablocker, klinische/laborchemische Kontrollen, evtl. Implementation eines Aldosteronantagonisten, kurz-/langfristiger Diuretika-Einsatz etc.). Zudem gilt es, diejenigen Patienten zu identifizieren, die von spezifischen Herzinsuffizienztherapien wie einem implantierbaren Defibrillator (ICD), einer kardialen Resynchronisationstherapie (CRT), einer medikamentösen/mechanischen Kreislaufunterstützung oder einer Herztransplantation profitieren würden.