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Menstruationsbeschwerden: Einmal im Monat?
Einmal im Monat leiden viele Frauen unter Menstruationsbeschwerden oder PMS. Doch wie unterscheiden sich die Symptome und ab wann spricht man von Zyklusstörungen? Erfahren Sie den Unterschied dieser beiden Begriffe sowie die typischen Symptome, mit welchen sich manche Frauen monatlich abfinden müssen. Zudem verraten wir Ihnen 5 wertvolle Tipps, die bei Menstruationsbeschwerden wirklich helfen.
So funktioniert der weibliche Menstruationszyklus
Ein Zyklus der Frau dauert ca. 25 bis 35 Tage und startet mit dem 1. Tag der Regelblutung. Die Regelblutung dauert im Normalfall zwischen 3 - 7 Tagen. Nebenbei reifen Eizellen und nisten sich in den Eierstöcken in sogenannte Eibläschen ein. Dieses Eibläschen wachsen sehr schnell, bis sie schliesslich platzen. Das Platzen der Eibläschen wird als Eisprung bezeichnet und passiert um den 14. Tag des Zyklus. Ab dem Eisprung startet die zweite Zyklushälfte. In der zweiten Zyklushälfte steigt die Körpertemperatur langsam an und die Eizellen sind fruchtbar. Die Eizelle wächst weiter an und verwandelt sich in den Gelbkörper. Wenn keine Befruchtung stattgefunden hat, dann wird der herangewachsene Gelbkörper zusammen mit der Gebärmutterschleimhaut über eine erneute Regelblutung ausgeschieden. Ab diesem Zeitpunkt beginnt der Zyklus wieder von vorne.
Menstruationsbeschwerden: So individuell wie jede Frau selbst.
Nicht bei allen Frauen sind die Menstruationsbeschwerden gleich stark ausgeprägt. Es gibt Frauen, die kaum Beschwerden haben und andere, welche das volle Programm miterleiden müssen. Dies kann zum Beispiel bei einem geringen Körpergewicht, bei einem langen Menstruationszyklus oder bei psychischer Veranlagung aber auch durch Stress begünstigt werden. Menstruationsbeschwerden äussern sich durch Krämpfe, Niedergeschlagenheit, geschwollenen oder schmerzenden Brüsten oder auch mittels Stimmungsschwankungen. Diese Beschwerden verlaufen zeitgleich mit den Regelbluten am Anfang des Monatszyklus.
Wie unterscheiden sich PMS Beschwerden?
Das «Prämenstruelles Syndrom» kurz PMS beginnt im Vergleich zu den Menstruationsbeschwerden bereits ein paar Tage vor der Regelblutung. Es handelt sich dabei, um die sogenannten Tage vor den Tagen. Dabei können folgende Symptome auftreten: Hautunreinheiten, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Stimmungsschwankungen. Aktuell ist noch nicht klar, wie es zu diesen Beschwerden kommt.
5 wertvolle Tipps gegen Menstruationsbeschwerden
- Bei starken Menstruationsbeschwerden helfen schmerzstillende, entzündungshemmende oder krampflösende Mittel, um gegen die Symptome wie Bauchkrämpfe, Rücken- oder Brustschmerzen etc. anzukämpfen.
- Ein heisses Bad entspannt die Muskultur, was eine krampflösende Wirkung erzielt. Die Wärme ist ausserdem eines der besten Hausmittel gegen Unterleibschmerzen.
- Versucht man es mit ein bisschen Bewegung, dient dies zur Ablenkung und man konzentriert sich nicht nur auf die Beschwerden.
- Mit Bauchauflagen aus Kamille oder mittels Bauchmassagen können Krämpfe und Schmerzen im Unterleib bekämpft werden. Durch leicht kreisende Bewegungen kann sich der Körper entspannen und die Schmerzen können gelindert werden. Dies kann auch bei Rückenschmerzen helfen.
- Wärme in Form eines Wärmepflasters sorgt für gleichmässige und konstante Wärme, dies sogar über einen längeren Zeitraum. Dies hilft den Körper über längere Zeit zu entspannen und die verkrampfte Muskulatur für längere Zeit zu lockern.
SOS Wärmepflaster
Die SOS Wärmepflaster basieren auf Tiefenwärme durch die Wirkung von Aktivkohle und Eisenpulver. Sobald das Pflaster in Kontakt mit Sauerstoff kommt (Pflaster aus der luftdichten Verpackung nehmen), erwärmt es sich selbstständig. Der Kontakt zwischen Eisenpulver und Sauerstoff erzeugt eine Reaktionsenergie, welche dafür sorgt, dass Wärme freigesetzt wird und an eine bestimmten Körperstelle Wärme abgibt. Die hautfreundliche SOS Wärmepflaster kann auf eine beliebige Stelle am Körper aufgeklebt werden und spendet je nach Pflaster 8 bis 12 Stunden Tiefenwärme.
Ab wann sind es Zyklusstörungen?
Von Zyklusstörungen spricht man, wenn der Alltag stark beeinträchtigt ist. Durch zum Beispiel sehr starke Blutungen oder Schmerzen. Falls die Regelblutung lang andauernd ist, das heisst länger als der Normalfall zwischen 3 - 7 Tagen, gehört das ebenfalls bereits zu einer Zyklusstörung. Zyklusstörungen können je nach Ausmass durch pflanzliche Extrakte wie Mönchspfefferfrüchte minimiert werden. Reicht dies jedoch nicht aus, sollte ein Besuch bei einem FrauenarztIn in Erwägung gezogen werden. Auf jeden Fall sollte der Arzt konsultiert werden, bei folgenden Symptomen.
- Ganz ausbleiben der Regelblutungen
- Starker Blutverlust
- Blutungsdauer länger als 8 Tage
- Blutungen die nach dem Geschlechtsverkehr entstehen
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Quellen
- www.kssg.ch/frauenklinik/leistungsangebot/regelschmerzen-menstruationsbeschwerden
- zellerag.ch/de/gesundheit-wissen/praemenstruelles-syndrom-pms/
- www.usz.ch/krankheit/menstruationsbeschwerden/