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Die Regierung in Ottawa bestätigte am Dienstag erstmals, dass auch sie eine Aufhebung von Strafmassnahmen gegen die Islamische Republik plant. Davon könnte unter anderen der kanadische Flugzeugbauer Bombardier profitieren.
Aussenminister Stephane Dion verwies auf den europäischen Konzern Airbus, der zahlreiche Flugzeuge in den Iran liefern will. "Wenn Airbus das kann, warum soll es Bombardier nicht können?" Niemandem sei geholfen, wenn Kanada seine eigene Industrie beschädige.
Mit der Ankündigung folgt die Regierung der USA, der EU und anderen wichtigen Ländern. Hintergrund ist die Einigung mit der Regierung in Teheran im Atomstreit, die der Aufhebung von Sanktionen den Weg bereitete.
Der Iran will seine alternde Flugzeugflotte mit neuen Maschinen modernisieren und hat etwa Interesse am Typ CSeries von Bombardier gezeigt. Der Jet hat eine Kapazität von 100 bis 150 Sitzen.