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Der Technologiekonzern ABB investiert 100 Mio. Dollar in den Börsengang des chinesischen Ölgiganten Sinopec. Asiens grösste Raffinierie verarbeitet 50 Prozent des gesamten Rohöls in China.Dieser Inhalt wurde am 12. September 2000 - 10:56 publiziert
"Die Investition entspricht unserer globalen Strategie, in Regionen und Technologien mit grossem Wachstumspotenzial zu expandieren", erklärte ABB-Konzernchef Göran Lindahl gemäss einer am Dienstag (12.09.) veröffentlichten Medienmitteilung.
ABB und Sinopec hätten in den vergangenen Jahren insbesondere in der Entwicklung und Vermarktung neuer Ethylentechnologien kooperiert. Sinopec dürfte gemäss dem ABB-Communiqué in den nächsten drei Jahren mehr als 5 Mrd. Dollar in Bereiche investieren, in denen sich ABB engagiere.
ABB konnte auf Anfrage keine Angaben zur prozentualen Beteiligung an Sinopec machen. Gemäss Analysten soll das ehemalige Staatsunternehmen beim Börsengang (IPO) auf einen Börsenwert von mehreren Milliarden Dollar kommen. Das Staatsunternehmen soll durch den noch für dieses Jahr geplanten IPO privatisiert werden.
Grossinvestoren sind Ölkonzerne wie beispielsweise BP Amoco. Im letzten Jahr erzielte Sinopec einen Umsatz von umgerechnet 25,7 Mrd. Dollar.
swissinfo und Agenturen
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