Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/131423

<h2>SubmittedText<h2><p>Das Bundesamt für Strassen hat die Stelle für die Projektleitung ausgeschrieben.</p><p>- Wie hoch sind die jährlichen Kosten?</p><p>- Wer kommt für diese Kosten auf?</p><p>- Werden zum heutigen Zeitpunkt weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt?</p><p>- Wie rechtfertigen sich diese Kosten vor dem Hintergrund, dass das Volk die zweite Gotthardröhre möglicherweise ablehnt?</p><p>- Welche anderen Arbeiten für grosse Verkehrsprojekte müssen deshalb zurückgestellt werden?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Planungs- und Projektierungsarbeiten für das Grossprojekt "Sanierung des Gotthard-Strassentunnels" müssen angegangen werden. Der Bundesrat hat sich am 27. Juni 2012 für die Sanierungsvariante "Bau einer zweiten Tunnelröhre (ohne Kapazitätserweiterung) mit anschliessender umfassender Sanierung und Erneuerung des Gotthard-Strassentunnels" entschieden und dem UVEK den Auftrag erteilt, parallel zur Erarbeitung der Vorlage ans Parlament auch die dafür notwendigen Planungs- und Projektierungsarbeiten anzugehen. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesamt für Strassen (Astra) die Projektleitungsstelle nun ausgeschrieben. Die Fragen lassen sich wie folgt beantworten:</p><p>- Die jährlichen Kosten für diese Stelle belaufen sich auf rund 190 000 Franken (inklusive Arbeitgeberbeiträge an die Sozialversicherungen, aber ohne die Arbeitsplatzkosten).</p><p>- Diese Kosten werden aus dem Personalkredit des Astra finanziert.</p><p>- Es ist nicht vorgesehen, kurzfristig weitere Mitarbeitende für dieses Projekt einzustellen. Der zukünftige Projektleiter wird vorderhand durch Mitarbeitende des Astra in seiner Aufgabe unterstützt.</p><p>- Damit die Sanierung gemäss dem vorliegenden Konzept möglich ist, muss bereits jetzt mit den Planungsarbeiten für die zweite Röhre begonnen werden. Der Zustand der bestehenden Röhre lässt einen Aufschub nicht zu, da diese auch mit Überbrückungsmassnahmen spätestens ab 2030 nicht mehr befahrbar ist.</p><p>- Die Anstellung eines Projektleiters führt zu keinen Rückstellungen von anderen Projekten. Ein Projektleiter wäre auch bei einer anderen Sanierungsvariante anzustellen.</p>