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Krimiautor Alfred Hitchcock hätte es nicht besser machen können. Das Springen der Vielseitigkeitsreiter an der Weltmeisterschaft in Tryon (USA) blieb, bezüglich der WM-Medaillen, bis zur allerletzten Reiterin spannend. Im Einzel ging die Goldmedaille an die Britin Rosalind Canter auf Allstar vor dem Iren Padraig McCarthy auf Mr Chunky und der Deutschen Ingrid Klimke auf Hale Bob. Teamgold sicherte sich Grossbritannien vor Irland und Frankreich. Die Schweiz hatte mit dem Medaillenkampf nichts zu tun, das Team belegte Rang 16, bester Einzelreiter war Robin Godel auf Platz 60
Die Schweizer wollten sich nochmals gut präsentieren, was ordentlich gelang. Patrizia Attinger und Hilton mussten zwei Abwürfe in Kauf nehmen, Robin Godel mit Grandeur de Lully nach einer starken Runden nur einen. Teamleader Felix Vogg und Colero patzten ebenfalls einmal und erhielten zudem drei Strafpunkt für Zeitüberschreitung. «Es war insgesamt eine gute Leistung», so Teamchef Dominik Burger. «Man muss bedenken, dass die Schweiz das erste Mal seit 20 Jahren eine Mannschaft ins Ziel brachte.» Zudem sei das Team das jüngste aller WM-Mannschaften gewesen und mit den Leistungen sei man gut gerüstet für die Zukunft.
Der Kampf um die Medaillen spitzte sich von Reiter zu Reiter zu. Andrew Hoy (AUS), auf Rang elf vor dem Springen, setzte die vor ihm liegenden auf Vassily mit einem Nuller bereits unter Druck. Er führte bis zum Iren Padraig McCarthy, der auf Mr Chunky ebenfalls makellos blieb und die Führung übernahm. Nach Abwürfen der Konkurrenz hatte er vor dem Ritt von Rose Canter bereits eine Medaille auf sicher. Die Britin konnte auf Allstar null bleiben. Damit war die führende Deutsche Ingrid Klimke unter Zugzwang. Im Sattel von Hale Bob hatte sie einige Male Glück, als Stangen klapperten aber oben blieben. Das Glück verliess sie dann ausgerechnet beim allerletzten Hindernis. Mit einem Abwurf fiel sie auf den Bronzeplatz zurück.
In der Teamwertung blieb alles, wie es bereits nach dem Gelände war. Grossbritannien mit Gemma Tattersall, Piggy French, Tom McEwen und Canter verteidigte die Spitzenposition mit am Ende 4.2 Punkten Vorsprung auf Irland, welche Silber gewannen. Bronze ging an Frankreich. Die Mitfavoriten Deutschland, Australien und Neuseeland belegten die Ränge fünf bis sieben.
Neben der Schweiz brauchten auch Spanien und Portugal mehrere Jahre, bevor sie sich für ein aktives Mitmachen im 1978 ins Leben gerufenen Weltcup der Springreiter entscheiden konnten. Im Falle der...
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