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Fazit
Dieser Beitrag zeigt neben den Originalarbeiten von Pilates, deren Übungen mehrheitlich problematisch und unfunktionell sind, Entwicklungstenzen moderner Interpretationen des “Pilates Konzeptes” auf. Beeinflusst durch Physiotherapeuten, wurde das Originalrepertoire starkt abgewandelt und modifiziert, so dass man konsequenterweise nicht mehr von “Pilates-Kozept” sprechen sollte.
Insgesamt ist das Konzept aus modernen kinesiologischer Sicht völlig veraltet, auch wenn “moderene” sogenannte “wissenschaftliche” Thesen zur Legitimation dieser oder jener Übung herangezogen werden. Wie der Artikel von Ledermann zeigt, kommt der Bauchmuskulatur – insbesondere die sogenannten “tiefen” Bauch-muskulatur nicht diese Bedeutung zu, wie allgemein – auch in Fachkreisen – angenommen wird.
Ausserdem beschert uns dieses Übungskonzept immer wieder Patienten, die sich aus den geschilderten Gründen bei der Ausführung der Übungen über- und/oder fehlbelastet haben, so dass sie behandelt werden müssen.
Wie gesagt, Bewegung ist eine Kunst und diese zu unterrichten setzt professionelles und komplexes Wissen voraus. Man erwirbt sich dieses weder aus Büchern noch aus irgendeiner der vielen “Ausbildungen” zum Pilates Trainer, sondern nur durch die täglicher Arbeit mit dem Phänomen der Bewegung in jeglicher Form. Genau das entspricht der Tätigkeit des Physiotherapeuten.
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