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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2018.00025 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Vogel Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiberin Curiger Urteil vom 25. Februar 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Leimbacher Advokatur Bülach Sonnmattstrasse 5, Postfach 456, 8180 Bülach gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1968 geborene X.___ meldete sich am 2 8. August 2015 (Ein gangsdatum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/12). Diese lud den Versicherten zu einem Stand ort gespräch ein, welches am 1 0. September 2015 stattfand (Urk. 6/ 15). Sie tätigte erwerbliche Abklärungen (Urk. 6/16) und zog Berichte der behandelnden Ärzte bei (Urk. 6/17, 6/35, 6/37). Mit Schreiben vom 24. November 2016 teilte sie dem Versicherten mit, die Arbeitsvermittlung werde abgeschlossen (Urk. 6/32). Zudem veranlasste sie die Erstellung eines psy chiatrischen Gutachtens bei Dr. med. Y.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, welches am 1 6. Juni 2017 erstattet wurde (Urk. 6/53). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ver neinte sie mit Verfügung vom 22. November 2017 einen Anspruch des Versicher ten auf eine Rente der Invalidenversicherung (Urk. 2 [= 6/64]). 2. Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 8. Januar 2018 Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm mit Wirkung ab Februar 2016 eine gan ze Invali denrente auszurichten. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung sowie um Bestellung eines unentgeltlichen R echts vertreters in der Person von Rechtsanwalt Jürg Leimbacher (Urk. 1). Zudem legte er Berichte der psychiatrischen Poliklinik des Universitätsspitals Z.___ aus den Jahren 1996 und 1999-2001 sowie einen Bericht der behandelnden Psychologin auf (Urk. 3/2-3). Mit Beschwerdeantwort vom 9. Februar 2018 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 12. Februar 2018 angezeigt wurde (Urk. 7). Mit Eingabe vom 1 9. Februar 2018 reichte Rechtsanwalt Jürg Leimbacher eine Honorarnote ein (Urk. 8-9). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburtsge brechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nen falls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.4 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen ein ander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhal ten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Ausein andersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolge rungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, die medizinischen Abklärungen hätten gezeigt, dass der Beschwerdeführer unter keinem invalidisierenden Ge sund heitsschaden leide, weshalb kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe. Zu den im Vorbescheidverfahren vorgebrachten Einwänden wurde ausgeführt, der psychiatrische Gutachte r habe alle relevanten Vorakten berücksichtigt. Die Behandlungsakten aus den 90er Jahren seien für die Beurteilung des aktuellen Gesundheitszustandes nicht von Belang, weshalb diese unberücksichtigt bleiben könnten (Urk. 2). 2.2 Demgegenüber macht der Beschwerdeführer geltend, die IV-Stelle habe zu Unrecht auf das Gutachten des Dr. Y.___ abgestellt. Dieser habe die Behand lungsakten der Psychiatrischen Poliklinik aus den Jahren 1996 sowie 1999-2001 nicht beigezogen, weshalb sich sein Gutachten als mangelhaft erweise. Zudem habe er das Problem des Beschwerdeführers auf dessen Transsexualität reduziert und den beruflichen sowie persönlichen Lebenslauf in krasser Weise verkannt. Sein bisheriger Werdegang beweise seine Unfähigkeit, den eigenen Lebensun ter halt mit einer Erwerbstätigkeit zu bestreiten. Daher stehe ihm eine Invalidenrente zu (Urk. 1). 3. Im Gutachten des Dr. Y.___ vom 1 6. Juni 2017 wurde folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 6/53 S. 8): - Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion, bestehend seit August 2015, gegenwärtig vollständig remittiert (ICD-10: F 43.21) Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurde folgende genannt (Urk. 6/53 S. 8): - Transsexualismus (ICD-10: F 64.0) Der Explorand erscheine pünktlich und betrete das Untersuchungszimmer mit unauffälligem Gang. Er wirke gepflegt, bewusstseinsklar und allseits orientiert. Er gebe klare und präzise Antworten auf die gestellten Fragen, was auf unauf fällige mnestische Funktionen hindeute. Im formalen Denken sei er geordnet, Hin weise auf Wahnideen, Halluzinationen oder Ich-Störungen lägen nicht vor. Stimmungsmässig wirke der Explorand ausgeglichen, wenngleich leicht miss trau isch, hintergründig ängstlich und verunsichert. Die affektive Schwingungs fähig keit sowie der Elan vitae seien erhalten, der affektive Rapport sei gut herstellbar. Antrieb und Motorik seien unauffällig (Urk. 6/53 S. 7). Dem Exploranden sei es im Erwachsenenalter jahrelang nicht gelungen, sich beruflich zu positionieren und während längere r Zeit eine konstante Arbeits leistung zu erbringen. Hinw ei se auf ein anhaltend auffälliges Verhaltensmuster bezüglich Kognitionen, Wahrnehmungen und sozialer Interaktionen sowie auf anhaltende Störungen der Affekt- und Impulskontrolle lägen jedoch nicht vor. Daher sei die fehlende berufliche Tätigkeit nicht auf eine Persönlichkeitsstörung, sondern auf die fehlende gesellschaftliche Anerkennung seines Transsexualismus zurückzuführen. Der Explorand verfüge über viele intellektuelle sowie auch per sönliche Ressourcen, was die Fähigkeit zur Selbstversorgung bestätige. Nachdem eine belastende psychosoziale Situation im August 2015 eine Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion ausgelöst habe, sei er mehrmals stationär behandelt worden. Die letzte Behandlung, die von Februar bis August 2016 gedauert habe, habe zu einer Verbesserung der depressiven Symptomatik geführt. Seit August 2016 könne von einer vollständigen Remission der Anpassungsstörung ausge gangen werden. Während der Exploration zeige der Versicherte unauffällige psy chokognitive Funktionen (Gedächtnisfunktionen, Konzentrationsvermögen, Auf fas sungsvermögen, Merkfähigkeit, Gedankenfluss, Affektlage, affektive Schwing ungs fähigkeit, Elan vitae, Antrieb und Psychomotorik ) (Urk. 6/53 S. 8-9). Zur Arbeitsfähigkeit hielt Dr. Y.___ fest, der Versicherte sei in der ange stam mten Tätigkeit vollständig arbeitsfähig. Von August 2015 bis August 2016 sei er hingegen vollständig arbeitsunfähig gewesen (Urk. 6/53 S. 9). 4. Das Gutachten vermag zu überzeugen. Es beruht auf sorgfältigen und allseitigen Untersuchungen ( Urk. 6/ 53 S. 4-7 ), berücksichtigt die geklagten Beschwerden ( Urk. 6/53 S. 5-6 ) und ist in Kenntnis der relevanten Vorakten abgegeben worden ( Urk. 6/ 53 S. 2-4 ). Der Gutachter hat detaillierte Befunde erhoben, die medizi ni schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dargelegt und seine Schluss folgerungen nachvollziehbar begründet. Daher erfüllt das Gutachten die recht spre chungsgemässen Anforderungen an beweistaugliche Entscheidungs grund lagen. Der Beschwerdeführer macht geltend, das Gutachten sei mangelhaft, weil Dr. Y.___ die Behandlungsunterlagen aus den Jahren 1996 sowie 1998-200 1 nicht beigezogen habe. So habe Dr. Y.___ ein Kindheitstrauma zu Unrecht ver neint, obwohl in den Berichten der Poliklinik ein Missbrauch in der Kindheit erwähnt werde. Auf seine Einschätzung könne daher nicht abgestellt werden (Urk. 1 S. 8-9). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist die Einholung schriftlicher oder mündlicher Auskünfte des behandelnden Arztes zwar häufig wünschenswert, jedoch nicht zwingend erforderlich (Urteil des Bundesgerichts 9C_482/2010 vom 21. September 2010 E. 4.1). Entscheidend für die psychiatrische Begutachtung ist vielmehr die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung (Urteil des Bundesgerichts 9C_391/2010 vom 19. Juli 2010 E. 3.2.1). Da Dr. Y.___ den Beschwerdeführer eingehend untersuchte und ihm überdies die Akten der aktuellen Behandlungen vorlagen, verfügte er über eine genügende Grundlage zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerde führers. Daran ändert nichts, dass ihm keine Informationen über einen Miss brauch in der Kindheit des Beschwerdeführers vorlagen. Der Beschwerdeführer schilderte gegenüber Dr. Y.___ seine belastete Kindheit und gab an, weder Miss handlungen noch Missbrauch erlebt zu haben (Urk. 6/53 S. 4). Auch in den Akten der aktuell behandelnden Ärzte finden sich keine Hinweise auf einen durchlebten Missbrauch, obwohl sich der Beschwerdeführer mehrere Monate in stationärer Behandlung befand (Urk. 6/35 S. 2, 6/37 S. 2). Dass der Beschwerdeführer diesen weder gegenüber den behandelnden Ärzten noch gegenüber dem Gutachter er wähnte, spricht dagegen, dass er sich dadurch noch belastet fühlt. Daher ist nicht ersichtlich, inwiefern sich diese Information massgeblich auf die Einschätzung des Dr. Y.___ hätte auswirken können. Im Übrigen findet sich in den einge reichten Berichten einzig eine Verdachtsdiagnose auf eine Borderline Persönlich keitsstörung (Urk. 3/2 S. 1, S. 5, S. 11, S. 14). Wie aus dem Gutachten hervorgeht, war Dr. Y.___ diese Verdachtsdiagnose bekannt (Urk. 6/53 S. 3), weshalb er über alle für die Begutachtung relevanten Informationen verfügte. Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, Dr. Y.___ reduziere sein Problem auf seinen Transsexualismus und verkenne seinen beruflichen und persönlichen Werde gang in krasser Weise. Zudem komme er zum Schluss, dass von vielen intellektuellen und auch persönlichen Ressourcen ausgegangen werden könne, was nicht den Tatsachen entspreche (Urk. 1 S. 9-10). Dem Gutachten ist zu entnehmen, dass sich Dr. Y.___ intensiv mit der Anam nese des Beschwerdeführers auseinandersetzte. Er wies auf die schwierige Kind heit mit körperlicher und sozialer Verwahrlosung sowie auf die Schwierigkeit des Beschwerdeführers, sich in der Berufswelt zurechtzufinden, hin (Urk. 6/53 S. 8 ). Die Behauptung, Dr. Y.___ habe die Probleme des Beschwerdeführers auf seinen Transsexualismus reduziert, ist daher aktenwidrig. Dr. Y.___ führte zudem schlüssig und nachvollziehbar aus, weshalb die längere fehlende berufliche Tätig keit nicht auf eine Persönlichkeitsstörung, sondern auf die fehlende gesellschaft liche Akzeptanz des Transsexualismus zurückzuführen sei. Auch die Bemerkung bezüglich der vorhandenen Ressourcen ist nicht zu beanstanden. Dr. Y.___ führte mehrere Tests mit dem Beschwerdeführer durch, in denen er durch schnitt lich abschnitt (Urk. 6/53 S. 7). Auch eine frühere psychologische Testung hatte ein mindestens durchschnittliches Intelligenzniveau sowie keine auffälligen Per sönlichkeitsdimensionen gezeigt (Urk. 3/2 S. 17). Die Einschätzung des Dr. Y.___ vermag daher zu überzeugen. Im Übrigen steht diese in Einklang mit der Selbst wahrnehmung des Beschwerdeführers, der sich selber als vollständig arbeitsfähig erachtet (Urk. 6/ 53 S. 6). Damit ist mit dem im Sozialversicherungsrecht gelt enden Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Be schwerdeführer in angestammter Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist. Weitere medizinische Abklärungen erweisen sich als nicht notwendig. 5. Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung vom 22. November 2017 nicht zu beanstanden, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 6. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 6 00.-- festzulegen und ausgangsgemäss vom Beschwerdeführer zu tragen ( Art. 69 Abs. 1bis IVG). 7. 7.1 Mit seiner Beschwerde vom 8. Januar 2018 ersuchte der Beschwerdeführer um Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung sowie um Bestellung eines unen t geltlichen Rechtsvertreters in der Person von Rechtsanwalt Jürg Leimbacher ( Urk. 1). 7.2 Der Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege wird in erster Linie durch das kan tonale (Prozess-)Recht geregelt (vgl. Art. 61 ATSG). Unabhängig davon besteht ein solcher Anspruch unmittelbar aufgrund von Art. 29 Abs. 3 der Bundes ver fassung (BV) (BGE 127 I 204 f.). Gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) wird einer Partei auf Gesuch hin in kosten pflichtigen Verfahren die Bezahlung der Verfahrenskosten erlassen, wenn ihr die dazu nötigen Mittel fehlen und der Prozess nicht als offensichtlich aussichtslos erscheint. Als aussichtslos sind Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinn aus sichten beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum mehr als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 129 I 129 E. 2.3.1 S. 135 f., 128 I 225 E. 2.5.3 S. 236 mit Hinweis). 7.3 Im vorliegenden Fall muss die Beschwerde als aussichtslos bewertet werden. Der Beschwerdeführer erklärte gegenüber dem Gutachter selbst, er fühle sich entgegen der Beurteilung seiner behandelnden Psychotherapeutin voll arbeitsfähig (Urk. 6/5 3 S. 6). Vor diesem Hintergrund ist das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege aber wegen Aussichtslosigkeit abzuweisen. Das Gericht beschliesst: Das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung de r unentgeltlichen Rechtspflege sowie um Bestellung eines unentgeltlichen Rec htsvertreters in der Person von Rechts an walt Jürg Leimbacher vom 8. Januar 2018 wird abgewiesen. Und erkennt sodann: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Jürg Leimbacher - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstCuriger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2018.00025 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Vogel Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiberin Curiger Urteil vom 25. Februar 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Leimbacher Advokatur Bülach Sonnmattstrasse 5, Postfach 456, 8180 Bülach gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1968 geborene X.___ meldete sich am 2 8. August 2015 (Ein gangsdatum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/12). Diese lud den Versicherten zu einem Stand ort gespräch ein, welches am 1 0. September 2015 stattfand (Urk. 6/ 15). Sie tätigte erwerbliche Abklärungen (Urk. 6/16) und zog Berichte der behandelnden Ärzte bei (Urk. 6/17, 6/35, 6/37). Mit Schreiben vom 24. November 2016 teilte sie dem Versicherten mit, die Arbeitsvermittlung werde abgeschlossen (Urk. 6/32). Zudem veranlasste sie die Erstellung eines psy chiatrischen Gutachtens bei Dr. med. Y.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, welches am 1 6. Juni 2017 erstattet wurde (Urk. 6/53). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ver neinte sie mit Verfügung vom 22. November 2017 einen Anspruch des Versicher ten auf eine Rente der Invalidenversicherung (Urk. 2 [= 6/64]). 2. Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 8. Januar 2018 Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm mit Wirkung ab Februar 2016 eine gan ze Invali denrente auszurichten. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung sowie um Bestellung eines unentgeltlichen R echts vertreters in der Person von Rechtsanwalt Jürg Leimbacher (Urk. 1). Zudem legte er Berichte der psychiatrischen Poliklinik des Universitätsspitals Z.___ aus den Jahren 1996 und 1999-2001 sowie einen Bericht der behandelnden Psychologin auf (Urk. 3/2-3). Mit Beschwerdeantwort vom 9. Februar 2018 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 12. Februar 2018 angezeigt wurde (Urk. 7). Mit Eingabe vom 1 9. Februar 2018 reichte Rechtsanwalt Jürg Leimbacher eine Honorarnote ein (Urk. 8-9). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburtsge brechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nen falls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.4 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen ein ander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhal ten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Ausein andersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolge rungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, die medizinischen Abklärungen hätten gezeigt, dass der Beschwerdeführer unter keinem invalidisierenden Ge sund heitsschaden leide, weshalb kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe. Zu den im Vorbescheidverfahren vorgebrachten Einwänden wurde ausgeführt, der psychiatrische Gutachte r habe alle relevanten Vorakten berücksichtigt. Die Behandlungsakten aus den 90er Jahren seien für die Beurteilung des aktuellen Gesundheitszustandes nicht von Belang, weshalb diese unberücksichtigt bleiben könnten (Urk. 2). 2.2 Demgegenüber macht der Beschwerdeführer geltend, die IV-Stelle habe zu Unrecht auf das Gutachten des Dr. Y.___ abgestellt. Dieser habe die Behand lungsakten der Psychiatrischen Poliklinik aus den Jahren 1996 sowie 1999-2001 nicht beigezogen, weshalb sich sein Gutachten als mangelhaft erweise. Zudem habe er das Problem des Beschwerdeführers auf dessen Transsexualität reduziert und den beruflichen sowie persönlichen Lebenslauf in krasser Weise verkannt. Sein bisheriger Werdegang beweise seine Unfähigkeit, den eigenen Lebensun ter halt mit einer Erwerbstätigkeit zu bestreiten. Daher stehe ihm eine Invalidenrente zu (Urk. 1). 3. Im Gutachten des Dr. Y.___ vom 1 6. Juni 2017 wurde folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 6/53 S. 8): - Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion, bestehend seit August 2015, gegenwärtig vollständig remittiert (ICD-10: F 43.21) Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurde folgende genannt (Urk. 6/53 S. 8): - Transsexualismus (ICD-10: F 64.0) Der Explorand erscheine pünktlich und betrete das Untersuchungszimmer mit unauffälligem Gang. Er wirke gepflegt, bewusstseinsklar und allseits orientiert. Er gebe klare und präzise Antworten auf die gestellten Fragen, was auf unauf fällige mnestische Funktionen hindeute. Im formalen Denken sei er geordnet, Hin weise auf Wahnideen, Halluzinationen oder Ich-Störungen lägen nicht vor. Stimmungsmässig wirke der Explorand ausgeglichen, wenngleich leicht miss trau isch, hintergründig ängstlich und verunsichert. Die affektive Schwingungs fähig keit sowie der Elan vitae seien erhalten, der affektive Rapport sei gut herstellbar. Antrieb und Motorik seien unauffällig (Urk. 6/53 S. 7). Dem Exploranden sei es im Erwachsenenalter jahrelang nicht gelungen, sich beruflich zu positionieren und während längere r Zeit eine konstante Arbeits leistung zu erbringen. Hinw ei se auf ein anhaltend auffälliges Verhaltensmuster bezüglich Kognitionen, Wahrnehmungen und sozialer Interaktionen sowie auf anhaltende Störungen der Affekt- und Impulskontrolle lägen jedoch nicht vor. Daher sei die fehlende berufliche Tätigkeit nicht auf eine Persönlichkeitsstörung, sondern auf die fehlende gesellschaftliche Anerkennung seines Transsexualismus zurückzuführen. Der Explorand verfüge über viele intellektuelle sowie auch per sönliche Ressourcen, was die Fähigkeit zur Selbstversorgung bestätige. Nachdem eine belastende psychosoziale Situation im August 2015 eine Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion ausgelöst habe, sei er mehrmals stationär behandelt worden. Die letzte Behandlung, die von Februar bis August 2016 gedauert habe, habe zu einer Verbesserung der depressiven Symptomatik geführt. Seit August 2016 könne von einer vollständigen Remission der Anpassungsstörung ausge gangen werden. Während der Exploration zeige der Versicherte unauffällige psy chokognitive Funktionen (Gedächtnisfunktionen, Konzentrationsvermögen, Auf fas sungsvermögen, Merkfähigkeit, Gedankenfluss, Affektlage, affektive Schwing ungs fähigkeit, Elan vitae, Antrieb und Psychomotorik ) (Urk. 6/53 S. 8-9). Zur Arbeitsfähigkeit hielt Dr. Y.___ fest, der Versicherte sei in der ange stam mten Tätigkeit vollständig arbeitsfähig. Von August 2015 bis August 2016 sei er hingegen vollständig arbeitsunfähig gewesen (Urk. 6/53 S. 9). 4. Das Gutachten vermag zu überzeugen. Es beruht auf sorgfältigen und allseitigen Untersuchungen ( Urk. 6/ 53 S. 4-7 ), berücksichtigt die geklagten Beschwerden ( Urk. 6/53 S. 5-6 ) und ist in Kenntnis der relevanten Vorakten abgegeben worden ( Urk. 6/ 53 S. 2-4 ). Der Gutachter hat detaillierte Befunde erhoben, die medizi ni schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dargelegt und seine Schluss folgerungen nachvollziehbar begründet. Daher erfüllt das Gutachten die recht spre chungsgemässen Anforderungen an beweistaugliche Entscheidungs grund lagen. Der Beschwerdeführer macht geltend, das Gutachten sei mangelhaft, weil Dr. Y.___ die Behandlungsunterlagen aus den Jahren 1996 sowie 1998-200 1 nicht beigezogen habe. So habe Dr. Y.___ ein Kindheitstrauma zu Unrecht ver neint, obwohl in den Berichten der Poliklinik ein Missbrauch in der Kindheit erwähnt werde. Auf seine Einschätzung könne daher nicht abgestellt werden (Urk. 1 S. 8-9). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist die Einholung schriftlicher oder mündlicher Auskünfte des behandelnden Arztes zwar häufig wünschenswert, jedoch nicht zwingend erforderlich (Urteil des Bundesgerichts 9C_482/2010 vom 21. September 2010 E. 4.1). Entscheidend für die psychiatrische Begutachtung ist vielmehr die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung (Urteil des Bundesgerichts 9C_391/2010 vom 19. Juli 2010 E. 3.2.1). Da Dr. Y.___ den Beschwerdeführer eingehend untersuchte und ihm überdies die Akten der aktuellen Behandlungen vorlagen, verfügte er über eine genügende Grundlage zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerde führers. Daran ändert nichts, dass ihm keine Informationen über einen Miss brauch in der Kindheit des Beschwerdeführers vorlagen. Der Beschwerdeführer schilderte gegenüber Dr. Y.___ seine belastete Kindheit und gab an, weder Miss handlungen noch Missbrauch erlebt zu haben (Urk. 6/53 S. 4). Auch in den Akten der aktuell behandelnden Ärzte finden sich keine Hinweise auf einen durchlebten Missbrauch, obwohl sich der Beschwerdeführer mehrere Monate in stationärer Behandlung befand (Urk. 6/35 S. 2, 6/37 S. 2). Dass der Beschwerdeführer diesen weder gegenüber den behandelnden Ärzten noch gegenüber dem Gutachter er wähnte, spricht dagegen, dass er sich dadurch noch belastet fühlt. Daher ist nicht ersichtlich, inwiefern sich diese Information massgeblich auf die Einschätzung des Dr. Y.___ hätte auswirken können. Im Übrigen findet sich in den einge reichten Berichten einzig eine Verdachtsdiagnose auf eine Borderline Persönlich keitsstörung (Urk. 3/2 S. 1, S. 5, S. 11, S. 14). Wie aus dem Gutachten hervorgeht, war Dr. Y.___ diese Verdachtsdiagnose bekannt (Urk. 6/53 S. 3), weshalb er über alle für die Begutachtung relevanten Informationen verfügte. Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, Dr. Y.___ reduziere sein Problem auf seinen Transsexualismus und verkenne seinen beruflichen und persönlichen Werde gang in krasser Weise. Zudem komme er zum Schluss, dass von vielen intellektuellen und auch persönlichen Ressourcen ausgegangen werden könne, was nicht den Tatsachen entspreche (Urk. 1 S. 9-10). Dem Gutachten ist zu entnehmen, dass sich Dr. Y.___ intensiv mit der Anam nese des Beschwerdeführers auseinandersetzte. Er wies auf die schwierige Kind heit mit körperlicher und sozialer Verwahrlosung sowie auf die Schwierigkeit des Beschwerdeführers, sich in der Berufswelt zurechtzufinden, hin (Urk. 6/53 S. 8 ). Die Behauptung, Dr. Y.___ habe die Probleme des Beschwerdeführers auf seinen Transsexualismus reduziert, ist daher aktenwidrig. Dr. Y.___ führte zudem schlüssig und nachvollziehbar aus, weshalb die längere fehlende berufliche Tätig keit nicht auf eine Persönlichkeitsstörung, sondern auf die fehlende gesellschaft liche Akzeptanz des Transsexualismus zurückzuführen sei. Auch die Bemerkung bezüglich der vorhandenen Ressourcen ist nicht zu beanstanden. Dr. Y.___ führte mehrere Tests mit dem Beschwerdeführer durch, in denen er durch schnitt lich abschnitt (Urk. 6/53 S. 7). Auch eine frühere psychologische Testung hatte ein mindestens durchschnittliches Intelligenzniveau sowie keine auffälligen Per sönlichkeitsdimensionen gezeigt (Urk. 3/2 S. 17). Die Einschätzung des Dr. Y.___ vermag daher zu überzeugen. Im Übrigen steht diese in Einklang mit der Selbst wahrnehmung des Beschwerdeführers, der sich selber als vollständig arbeitsfähig erachtet (Urk. 6/ 53 S. 6). Damit ist mit dem im Sozialversicherungsrecht gelt enden Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Be schwerdeführer in angestammter Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist. Weitere medizinische Abklärungen erweisen sich als nicht notwendig. 5. Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung vom 22. November 2017 nicht zu beanstanden, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 6. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 6 00.-- festzulegen und ausgangsgemäss vom Beschwerdeführer zu tragen ( Art. 69 Abs. 1bis IVG). 7. 7.1 Mit seiner Beschwerde vom 8. Januar 2018 ersuchte der Beschwerdeführer um Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung sowie um Bestellung eines unen t geltlichen Rechtsvertreters in der Person von Rechtsanwalt Jürg Leimbacher ( Urk. 1). 7.2 Der Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege wird in erster Linie durch das kan tonale (Prozess-)Recht geregelt (vgl. Art. 61 ATSG). Unabhängig davon besteht ein solcher Anspruch unmittelbar aufgrund von Art. 29 Abs. 3 der Bundes ver fassung (BV) (BGE 127 I 204 f.). Gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) wird einer Partei auf Gesuch hin in kosten pflichtigen Verfahren die Bezahlung der Verfahrenskosten erlassen, wenn ihr die dazu nötigen Mittel fehlen und der Prozess nicht als offensichtlich aussichtslos erscheint. Als aussichtslos sind Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinn aus sichten beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum mehr als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 129 I 129 E. 2.3.1 S. 135 f., 128 I 225 E. 2.5.3 S. 236 mit Hinweis). 7.3 Im vorliegenden Fall muss die Beschwerde als aussichtslos bewertet werden. Der Beschwerdeführer erklärte gegenüber dem Gutachter selbst, er fühle sich entgegen der Beurteilung seiner behandelnden Psychotherapeutin voll arbeitsfähig (Urk. 6/5 3 S. 6). Vor diesem Hintergrund ist das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege aber wegen Aussichtslosigkeit abzuweisen. Das Gericht beschliesst: Das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung de r unentgeltlichen Rechtspflege sowie um Bestellung eines unentgeltlichen Rec htsvertreters in der Person von Rechts an walt Jürg Leimbacher vom 8. Januar 2018 wird abgewiesen. Und erkennt sodann: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Jürg Leimbacher - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstCuriger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2018.00025 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Vogel Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiberin Curiger Urteil vom 25. Februar 2019

IV.2018.00025

IV.2018.00025

IV.2018.00025 IV. Kammer

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Vogel Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiberin Curiger

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Vogel Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiberin Curiger

Urteil vom 25. Februar 2019

Urteil vom 25. Februar 2019 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Leimbacher

vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Leimbacher Advokatur Bülach

Advokatur Bülach Sonnmattstrasse 5, Postfach 456, 8180 Bülach

Sonnmattstrasse 5, Postfach 456, 8180 Bülach gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Der 1968 geborene X.___ meldete sich am 2 8. August 2015 (Ein gangsdatum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/12). Diese lud den Versicherten zu einem Stand ort gespräch ein, welches am 1 0. September 2015 stattfand (Urk. 6/ 15). Sie tätigte erwerbliche Abklärungen (Urk. 6/16) und zog Berichte der behandelnden Ärzte bei (Urk. 6/17, 6/35, 6/37). Mit Schreiben vom 24. November 2016 teilte sie dem Versicherten mit, die Arbeitsvermittlung werde abgeschlossen (Urk. 6/32). Zudem veranlasste sie die Erstellung eines psy chiatrischen Gutachtens bei Dr. med. Y.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, welches am 1 6. Juni 2017 erstattet wurde (Urk. 6/53). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ver neinte sie mit Verfügung vom 22. November 2017 einen Anspruch des Versicher ten auf eine Rente der Invalidenversicherung (Urk. 2 [= 6/64]).

1. Der 1968 geborene X.___ meldete sich am 2 8. August 2015 (Ein gangsdatum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/12). Diese lud den Versicherten zu einem Stand ort gespräch ein, welches am 1 0. September 2015 stattfand (Urk. 6/ 15). Sie tätigte erwerbliche Abklärungen (Urk. 6/16) und zog Berichte der behandelnden Ärzte bei (Urk. 6/17, 6/35, 6/37). Mit Schreiben vom 24. November 2016 teilte sie dem Versicherten mit, die Arbeitsvermittlung werde abgeschlossen (Urk. 6/32). Zudem veranlasste sie die Erstellung eines psy chiatrischen Gutachtens bei Dr. med. Y.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, welches am 1 6. Juni 2017 erstattet wurde (Urk. 6/53). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ver neinte sie mit Verfügung vom 22. November 2017 einen Anspruch des Versicher ten auf eine Rente der Invalidenversicherung (Urk. 2 [= 6/64]). 2. Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 8. Januar 2018 Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm mit Wirkung ab Februar 2016 eine gan ze Invali denrente auszurichten. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung sowie um Bestellung eines unentgeltlichen R echts vertreters in der Person von Rechtsanwalt Jürg Leimbacher (Urk. 1). Zudem legte er Berichte der psychiatrischen Poliklinik des Universitätsspitals Z.___ aus den Jahren 1996 und 1999-2001 sowie einen Bericht der behandelnden Psychologin auf (Urk. 3/2-3).

2. Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 8. Januar 2018 Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm mit Wirkung ab Februar 2016 eine gan ze Invali denrente auszurichten. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung sowie um Bestellung eines unentgeltlichen R echts vertreters in der Person von Rechtsanwalt Jürg Leimbacher (Urk. 1). Zudem legte er Berichte der psychiatrischen Poliklinik des Universitätsspitals Z.___ aus den Jahren 1996 und 1999-2001 sowie einen Bericht der behandelnden Psychologin auf (Urk. 3/2-3). Mit Beschwerdeantwort vom 9. Februar 2018 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 12. Februar 2018 angezeigt wurde (Urk. 7).

Mit Beschwerdeantwort vom 9. Februar 2018 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 12. Februar 2018 angezeigt wurde (Urk. 7). Mit Eingabe vom 1 9. Februar 2018 reichte Rechtsanwalt Jürg Leimbacher eine Honorarnote ein (Urk. 8-9).

Mit Eingabe vom 1 9. Februar 2018 reichte Rechtsanwalt Jürg Leimbacher eine Honorarnote ein (Urk. 8-9). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburtsge brechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburtsge brechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4).

1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).

Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nen falls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nen falls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.4 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen ein ander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhal ten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Ausein andersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolge rungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).

1.4 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen ein ander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhal ten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Ausein andersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolge rungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 2.

2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, die medizinischen Abklärungen hätten gezeigt, dass der Beschwerdeführer unter keinem invalidisierenden Ge sund heitsschaden leide, weshalb kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe.

2.1 Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, die medizinischen Abklärungen hätten gezeigt, dass der Beschwerdeführer unter keinem invalidisierenden Ge sund heitsschaden leide, weshalb kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe. Zu den im Vorbescheidverfahren vorgebrachten Einwänden wurde ausgeführt, der psychiatrische Gutachte r habe alle relevanten Vorakten berücksichtigt. Die Behandlungsakten aus den 90er Jahren seien für die Beurteilung des aktuellen Gesundheitszustandes nicht von Belang, weshalb diese unberücksichtigt bleiben könnten (Urk. 2).

Zu den im Vorbescheidverfahren vorgebrachten Einwänden wurde ausgeführt, der psychiatrische Gutachte r habe alle relevanten Vorakten berücksichtigt. Die Behandlungsakten aus den 90er Jahren seien für die Beurteilung des aktuellen Gesundheitszustandes nicht von Belang, weshalb diese unberücksichtigt bleiben könnten (Urk. 2). 2.2 Demgegenüber macht der Beschwerdeführer geltend, die IV-Stelle habe zu Unrecht auf das Gutachten des Dr. Y.___ abgestellt. Dieser habe die Behand lungsakten der Psychiatrischen Poliklinik aus den Jahren 1996 sowie 1999-2001 nicht beigezogen, weshalb sich sein Gutachten als mangelhaft erweise. Zudem habe er das Problem des Beschwerdeführers auf dessen Transsexualität reduziert und den beruflichen sowie persönlichen Lebenslauf in krasser Weise verkannt. Sein bisheriger Werdegang beweise seine Unfähigkeit, den eigenen Lebensun ter halt mit einer Erwerbstätigkeit zu bestreiten. Daher stehe ihm eine Invalidenrente zu (Urk. 1).

2.2 Demgegenüber macht der Beschwerdeführer geltend, die IV-Stelle habe zu Unrecht auf das Gutachten des Dr. Y.___ abgestellt. Dieser habe die Behand lungsakten der Psychiatrischen Poliklinik aus den Jahren 1996 sowie 1999-2001 nicht beigezogen, weshalb sich sein Gutachten als mangelhaft erweise. Zudem habe er das Problem des Beschwerdeführers auf dessen Transsexualität reduziert und den beruflichen sowie persönlichen Lebenslauf in krasser Weise verkannt. Sein bisheriger Werdegang beweise seine Unfähigkeit, den eigenen Lebensun ter halt mit einer Erwerbstätigkeit zu bestreiten. Daher stehe ihm eine Invalidenrente zu (Urk. 1). 3. Im Gutachten des Dr. Y.___ vom 1 6. Juni 2017 wurde folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 6/53 S. 8):

3. Im Gutachten des Dr. Y.___ vom 1 6. Juni 2017 wurde folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 6/53 S. 8): - Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion, bestehend seit August 2015, gegenwärtig vollständig remittiert (ICD-10: F 43.21)

Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion, bestehend seit August 2015, gegenwärtig vollständig remittiert (ICD-10: F 43.21) Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurde folgende genannt (Urk. 6/53 S. 8):

Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurde folgende genannt (Urk. 6/53 S. 8): - Transsexualismus (ICD-10: F 64.0)

Transsexualismus (ICD-10: F 64.0) Der Explorand erscheine pünktlich und betrete das Untersuchungszimmer mit unauffälligem Gang. Er wirke gepflegt, bewusstseinsklar und allseits orientiert. Er gebe klare und präzise Antworten auf die gestellten Fragen, was auf unauf fällige mnestische Funktionen hindeute. Im formalen Denken sei er geordnet, Hin weise auf Wahnideen, Halluzinationen oder Ich-Störungen lägen nicht vor. Stimmungsmässig wirke der Explorand ausgeglichen, wenngleich leicht miss trau isch, hintergründig ängstlich und verunsichert. Die affektive Schwingungs fähig keit sowie der Elan vitae seien erhalten, der affektive Rapport sei gut herstellbar. Antrieb und Motorik seien unauffällig (Urk. 6/53 S. 7).

Der Explorand erscheine pünktlich und betrete das Untersuchungszimmer mit unauffälligem Gang. Er wirke gepflegt, bewusstseinsklar und allseits orientiert. Er gebe klare und präzise Antworten auf die gestellten Fragen, was auf unauf fällige mnestische Funktionen hindeute. Im formalen Denken sei er geordnet, Hin weise auf Wahnideen, Halluzinationen oder Ich-Störungen lägen nicht vor. Stimmungsmässig wirke der Explorand ausgeglichen, wenngleich leicht miss trau isch, hintergründig ängstlich und verunsichert. Die affektive Schwingungs fähig keit sowie der Elan vitae seien erhalten, der affektive Rapport sei gut herstellbar. Antrieb und Motorik seien unauffällig (Urk. 6/53 S. 7). Dem Exploranden sei es im Erwachsenenalter jahrelang nicht gelungen, sich beruflich zu positionieren und während längere r Zeit eine konstante Arbeits leistung zu erbringen. Hinw ei se auf ein anhaltend auffälliges Verhaltensmuster bezüglich Kognitionen, Wahrnehmungen und sozialer Interaktionen sowie auf anhaltende Störungen der Affekt- und Impulskontrolle lägen jedoch nicht vor. Daher sei die fehlende berufliche Tätigkeit nicht auf eine Persönlichkeitsstörung, sondern auf die fehlende gesellschaftliche Anerkennung seines Transsexualismus zurückzuführen. Der Explorand verfüge über viele intellektuelle sowie auch per sönliche Ressourcen, was die Fähigkeit zur Selbstversorgung bestätige. Nachdem eine belastende psychosoziale Situation im August 2015 eine Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion ausgelöst habe, sei er mehrmals stationär behandelt worden. Die letzte Behandlung, die von Februar bis August 2016 gedauert habe, habe zu einer Verbesserung der depressiven Symptomatik geführt. Seit August 2016 könne von einer vollständigen Remission der Anpassungsstörung ausge gangen werden. Während der Exploration zeige der Versicherte unauffällige psy chokognitive Funktionen (Gedächtnisfunktionen, Konzentrationsvermögen, Auf fas sungsvermögen, Merkfähigkeit, Gedankenfluss, Affektlage, affektive Schwing ungs fähigkeit, Elan vitae, Antrieb und Psychomotorik ) (Urk. 6/53 S. 8-9).

Dem Exploranden sei es im Erwachsenenalter jahrelang nicht gelungen, sich beruflich zu positionieren und während längere r Zeit eine konstante Arbeits leistung zu erbringen. Hinw ei se auf ein anhaltend auffälliges Verhaltensmuster bezüglich Kognitionen, Wahrnehmungen und sozialer Interaktionen sowie auf anhaltende Störungen der Affekt- und Impulskontrolle lägen jedoch nicht vor. Daher sei die fehlende berufliche Tätigkeit nicht auf eine Persönlichkeitsstörung, sondern auf die fehlende gesellschaftliche Anerkennung seines Transsexualismus zurückzuführen. Der Explorand verfüge über viele intellektuelle sowie auch per sönliche Ressourcen, was die Fähigkeit zur Selbstversorgung bestätige. Nachdem eine belastende psychosoziale Situation im August 2015 eine Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion ausgelöst habe, sei er mehrmals stationär behandelt worden. Die letzte Behandlung, die von Februar bis August 2016 gedauert habe, habe zu einer Verbesserung der depressiven Symptomatik geführt. Seit August 2016 könne von einer vollständigen Remission der Anpassungsstörung ausge gangen werden. Während der Exploration zeige der Versicherte unauffällige psy chokognitive Funktionen (Gedächtnisfunktionen, Konzentrationsvermögen, Auf fas sungsvermögen, Merkfähigkeit, Gedankenfluss, Affektlage, affektive Schwing ungs fähigkeit, Elan vitae, Antrieb und Psychomotorik ) (Urk. 6/53 S. 8-9). Zur Arbeitsfähigkeit hielt Dr. Y.___ fest, der Versicherte sei in der ange stam mten Tätigkeit vollständig arbeitsfähig. Von August 2015 bis August 2016 sei er hingegen vollständig arbeitsunfähig gewesen (Urk. 6/53 S. 9).

Zur Arbeitsfähigkeit hielt Dr. Y.___ fest, der Versicherte sei in der ange stam mten Tätigkeit vollständig arbeitsfähig. Von August 2015 bis August 2016 sei er hingegen vollständig arbeitsunfähig gewesen (Urk. 6/53 S. 9). 4. Das Gutachten vermag zu überzeugen. Es beruht auf sorgfältigen und allseitigen Untersuchungen ( Urk. 6/ 53 S. 4-7 ), berücksichtigt die geklagten Beschwerden ( Urk. 6/53 S. 5-6 ) und ist in Kenntnis der relevanten Vorakten abgegeben worden ( Urk. 6/ 53 S. 2-4 ). Der Gutachter hat detaillierte Befunde erhoben, die medizi ni schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dargelegt und seine Schluss folgerungen nachvollziehbar begründet. Daher erfüllt das Gutachten die recht spre chungsgemässen Anforderungen an beweistaugliche Entscheidungs grund lagen.

4. Das Gutachten vermag zu überzeugen. Es beruht auf sorgfältigen und allseitigen Untersuchungen ( Urk. 6/ 53 S. 4-7 ), berücksichtigt die geklagten Beschwerden ( Urk. 6/53 S. 5-6 ) und ist in Kenntnis der relevanten Vorakten abgegeben worden ( Urk. 6/ 53 S. 2-4 ). Der Gutachter hat detaillierte Befunde erhoben, die medizi ni schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dargelegt und seine Schluss folgerungen nachvollziehbar begründet. Daher erfüllt das Gutachten die recht spre chungsgemässen Anforderungen an beweistaugliche Entscheidungs grund lagen. Der Beschwerdeführer macht geltend, das Gutachten sei mangelhaft, weil Dr. Y.___ die Behandlungsunterlagen aus den Jahren 1996 sowie 1998-200 1 nicht beigezogen habe. So habe Dr. Y.___ ein Kindheitstrauma zu Unrecht ver neint, obwohl in den Berichten der Poliklinik ein Missbrauch in der Kindheit erwähnt werde. Auf seine Einschätzung könne daher nicht abgestellt werden (Urk. 1 S. 8-9).

Der Beschwerdeführer macht geltend, das Gutachten sei mangelhaft, weil Dr. Y.___ die Behandlungsunterlagen aus den Jahren 1996 sowie 1998-200 1 nicht beigezogen habe. So habe Dr. Y.___ ein Kindheitstrauma zu Unrecht ver neint, obwohl in den Berichten der Poliklinik ein Missbrauch in der Kindheit erwähnt werde. Auf seine Einschätzung könne daher nicht abgestellt werden (Urk. 1 S. 8-9). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist die Einholung schriftlicher oder mündlicher Auskünfte des behandelnden Arztes zwar häufig wünschenswert, jedoch nicht zwingend erforderlich (Urteil des Bundesgerichts 9C_482/2010 vom 21. September 2010 E. 4.1). Entscheidend für die psychiatrische Begutachtung ist vielmehr die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung (Urteil des Bundesgerichts 9C_391/2010 vom 19. Juli 2010 E. 3.2.1). Da Dr. Y.___ den Beschwerdeführer eingehend untersuchte und ihm überdies die Akten der aktuellen Behandlungen vorlagen, verfügte er über eine genügende Grundlage zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerde führers. Daran ändert nichts, dass ihm keine Informationen über einen Miss brauch in der Kindheit des Beschwerdeführers vorlagen. Der Beschwerdeführer schilderte gegenüber Dr. Y.___ seine belastete Kindheit und gab an, weder Miss handlungen noch Missbrauch erlebt zu haben (Urk. 6/53 S. 4). Auch in den Akten der aktuell behandelnden Ärzte finden sich keine Hinweise auf einen durchlebten Missbrauch, obwohl sich der Beschwerdeführer mehrere Monate in stationärer Behandlung befand (Urk. 6/35 S. 2, 6/37 S. 2). Dass der Beschwerdeführer diesen weder gegenüber den behandelnden Ärzten noch gegenüber dem Gutachter er wähnte, spricht dagegen, dass er sich dadurch noch belastet fühlt. Daher ist nicht ersichtlich, inwiefern sich diese Information massgeblich auf die Einschätzung des Dr. Y.___ hätte auswirken können. Im Übrigen findet sich in den einge reichten Berichten einzig eine Verdachtsdiagnose auf eine Borderline Persönlich keitsstörung (Urk. 3/2 S. 1, S. 5, S. 11, S. 14). Wie aus dem Gutachten hervorgeht, war Dr. Y.___ diese Verdachtsdiagnose bekannt (Urk. 6/53 S. 3), weshalb er über alle für die Begutachtung relevanten Informationen verfügte.

Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist die Einholung schriftlicher oder mündlicher Auskünfte des behandelnden Arztes zwar häufig wünschenswert, jedoch nicht zwingend erforderlich (Urteil des Bundesgerichts 9C_482/2010 vom 21. September 2010 E. 4.1). Entscheidend für die psychiatrische Begutachtung ist vielmehr die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung (Urteil des Bundesgerichts 9C_391/2010 vom 19. Juli 2010 E. 3.2.1). Da Dr. Y.___ den Beschwerdeführer eingehend untersuchte und ihm überdies die Akten der aktuellen Behandlungen vorlagen, verfügte er über eine genügende Grundlage zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerde führers. Daran ändert nichts, dass ihm keine Informationen über einen Miss brauch in der Kindheit des Beschwerdeführers vorlagen. Der Beschwerdeführer schilderte gegenüber Dr. Y.___ seine belastete Kindheit und gab an, weder Miss handlungen noch Missbrauch erlebt zu haben (Urk. 6/53 S. 4). Auch in den Akten der aktuell behandelnden Ärzte finden sich keine Hinweise auf einen durchlebten Missbrauch, obwohl sich der Beschwerdeführer mehrere Monate in stationärer Behandlung befand (Urk. 6/35 S. 2, 6/37 S. 2). Dass der Beschwerdeführer diesen weder gegenüber den behandelnden Ärzten noch gegenüber dem Gutachter er wähnte, spricht dagegen, dass er sich dadurch noch belastet fühlt. Daher ist nicht ersichtlich, inwiefern sich diese Information massgeblich auf die Einschätzung des Dr. Y.___ hätte auswirken können. Im Übrigen findet sich in den einge reichten Berichten einzig eine Verdachtsdiagnose auf eine Borderline Persönlich keitsstörung (Urk. 3/2 S. 1, S. 5, S. 11, S. 14). Wie aus dem Gutachten hervorgeht, war Dr. Y.___ diese Verdachtsdiagnose bekannt (Urk. 6/53 S. 3), weshalb er über alle für die Begutachtung relevanten Informationen verfügte. Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, Dr. Y.___ reduziere sein Problem auf seinen Transsexualismus und verkenne seinen beruflichen und persönlichen Werde gang in krasser Weise. Zudem komme er zum Schluss, dass von vielen intellektuellen und auch persönlichen Ressourcen ausgegangen werden könne, was nicht den Tatsachen entspreche (Urk. 1 S. 9-10).

Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, Dr. Y.___ reduziere sein Problem auf seinen Transsexualismus und verkenne seinen beruflichen und persönlichen Werde gang in krasser Weise. Zudem komme er zum Schluss, dass von vielen intellektuellen und auch persönlichen Ressourcen ausgegangen werden könne, was nicht den Tatsachen entspreche (Urk. 1 S. 9-10). Dem Gutachten ist zu entnehmen, dass sich Dr. Y.___ intensiv mit der Anam nese des Beschwerdeführers auseinandersetzte. Er wies auf die schwierige Kind heit mit körperlicher und sozialer Verwahrlosung sowie auf die Schwierigkeit des Beschwerdeführers, sich in der Berufswelt zurechtzufinden, hin (Urk. 6/53 S. 8 ). Die Behauptung, Dr. Y.___ habe die Probleme des Beschwerdeführers auf seinen Transsexualismus reduziert, ist daher aktenwidrig. Dr. Y.___ führte zudem schlüssig und nachvollziehbar aus, weshalb die längere fehlende berufliche Tätig keit nicht auf eine Persönlichkeitsstörung, sondern auf die fehlende gesellschaft liche Akzeptanz des Transsexualismus zurückzuführen sei. Auch die Bemerkung bezüglich der vorhandenen Ressourcen ist nicht zu beanstanden. Dr. Y.___ führte mehrere Tests mit dem Beschwerdeführer durch, in denen er durch schnitt lich abschnitt (Urk. 6/53 S. 7). Auch eine frühere psychologische Testung hatte ein mindestens durchschnittliches Intelligenzniveau sowie keine auffälligen Per sönlichkeitsdimensionen gezeigt (Urk. 3/2 S. 17). Die Einschätzung des Dr. Y.___ vermag daher zu überzeugen. Im Übrigen steht diese in Einklang mit der Selbst wahrnehmung des Beschwerdeführers, der sich selber als vollständig arbeitsfähig erachtet (Urk. 6/ 53 S. 6). Damit ist mit dem im Sozialversicherungsrecht gelt enden Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Be schwerdeführer in angestammter Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist. Weitere medizinische Abklärungen erweisen sich als nicht notwendig.

Dem Gutachten ist zu entnehmen, dass sich Dr. Y.___ intensiv mit der Anam nese des Beschwerdeführers auseinandersetzte. Er wies auf die schwierige Kind heit mit körperlicher und sozialer Verwahrlosung sowie auf die Schwierigkeit des Beschwerdeführers, sich in der Berufswelt zurechtzufinden, hin (Urk. 6/53 S. 8 ). Die Behauptung, Dr. Y.___ habe die Probleme des Beschwerdeführers auf seinen Transsexualismus reduziert, ist daher aktenwidrig. Dr. Y.___ führte zudem schlüssig und nachvollziehbar aus, weshalb die längere fehlende berufliche Tätig keit nicht auf eine Persönlichkeitsstörung, sondern auf die fehlende gesellschaft liche Akzeptanz des Transsexualismus zurückzuführen sei. Auch die Bemerkung bezüglich der vorhandenen Ressourcen ist nicht zu beanstanden. Dr. Y.___ führte mehrere Tests mit dem Beschwerdeführer durch, in denen er durch schnitt lich abschnitt (Urk. 6/53 S. 7). Auch eine frühere psychologische Testung hatte ein mindestens durchschnittliches Intelligenzniveau sowie keine auffälligen Per sönlichkeitsdimensionen gezeigt (Urk. 3/2 S. 17). Die Einschätzung des Dr. Y.___ vermag daher zu überzeugen. Im Übrigen steht diese in Einklang mit der Selbst wahrnehmung des Beschwerdeführers, der sich selber als vollständig arbeitsfähig erachtet (Urk. 6/ 53 S. 6). Damit ist mit dem im Sozialversicherungsrecht gelt enden Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Be schwerdeführer in angestammter Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist. Weitere medizinische Abklärungen erweisen sich als nicht notwendig. 5. Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung vom 22. November 2017 nicht zu beanstanden, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.

5. Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung vom 22. November 2017 nicht zu beanstanden, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 6. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 6 00.-- festzulegen und ausgangsgemäss vom Beschwerdeführer zu tragen ( Art. 69 Abs. 1bis IVG).

6. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 6 00.-- festzulegen und ausgangsgemäss vom Beschwerdeführer zu tragen ( Art. 69 Abs. 1bis IVG). 7.

7. 7.1 Mit seiner Beschwerde vom 8. Januar 2018 ersuchte der Beschwerdeführer um Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung sowie um Bestellung eines unen t geltlichen Rechtsvertreters in der Person von Rechtsanwalt Jürg Leimbacher ( Urk. 1).

7.1 Mit seiner Beschwerde vom 8. Januar 2018 ersuchte der Beschwerdeführer um Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung sowie um Bestellung eines unen t geltlichen Rechtsvertreters in der Person von Rechtsanwalt Jürg Leimbacher ( Urk. 1). 7.2 Der Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege wird in erster Linie durch das kan tonale (Prozess-)Recht geregelt (vgl. Art. 61 ATSG). Unabhängig davon besteht ein solcher Anspruch unmittelbar aufgrund von Art. 29 Abs. 3 der Bundes ver fassung (BV) (BGE 127 I 204 f.). Gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) wird einer Partei auf Gesuch hin in kosten pflichtigen Verfahren die Bezahlung der Verfahrenskosten erlassen, wenn ihr die dazu nötigen Mittel fehlen und der Prozess nicht als offensichtlich aussichtslos erscheint.

7.2 Der Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege wird in erster Linie durch das kan tonale (Prozess-)Recht geregelt (vgl. Art. 61 ATSG). Unabhängig davon besteht ein solcher Anspruch unmittelbar aufgrund von Art. 29 Abs. 3 der Bundes ver fassung (BV) (BGE 127 I 204 f.). Gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) wird einer Partei auf Gesuch hin in kosten pflichtigen Verfahren die Bezahlung der Verfahrenskosten erlassen, wenn ihr die dazu nötigen Mittel fehlen und der Prozess nicht als offensichtlich aussichtslos erscheint. Als aussichtslos sind Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinn aus sichten beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum mehr als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 129 I 129 E. 2.3.1 S. 135 f., 128 I 225 E. 2.5.3 S. 236 mit Hinweis).

Als aussichtslos sind Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinn aus sichten beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum mehr als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 129 I 129 E. 2.3.1 S. 135 f., 128 I 225 E. 2.5.3 S. 236 mit Hinweis). 7.3 Im vorliegenden Fall muss die Beschwerde als aussichtslos bewertet werden. Der Beschwerdeführer erklärte gegenüber dem Gutachter selbst, er fühle sich entgegen der Beurteilung seiner behandelnden Psychotherapeutin voll arbeitsfähig (Urk. 6/5 3 S. 6). Vor diesem Hintergrund ist das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege aber wegen Aussichtslosigkeit abzuweisen.

7.3 Im vorliegenden Fall muss die Beschwerde als aussichtslos bewertet werden. Der Beschwerdeführer erklärte gegenüber dem Gutachter selbst, er fühle sich entgegen der Beurteilung seiner behandelnden Psychotherapeutin voll arbeitsfähig (Urk. 6/5 3 S. 6). Vor diesem Hintergrund ist das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege aber wegen Aussichtslosigkeit abzuweisen. Das Gericht beschliesst:

Das Gericht beschliesst: Das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung de r unentgeltlichen Rechtspflege sowie um Bestellung eines unentgeltlichen Rec htsvertreters in der Person von Rechts an walt Jürg Leimbacher vom 8. Januar 2018 wird abgewiesen.

Das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung de r unentgeltlichen Rechtspflege sowie um Bestellung eines unentgeltlichen Rec htsvertreters in der Person von Rechts an walt Jürg Leimbacher vom 8. Januar 2018 wird abgewiesen. Und erkennt sodann:

Und erkennt sodann: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Jürg Leimbacher

Rechtsanwalt Jürg Leimbacher - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

HurstCuriger