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Erste Auswertungen meinerseits zeigen, dass die 2’501 befragten Bewohner im Durchschnitt die eigene wirtschaftliche Lage und die der Stadt eher gut bewerten, jedoch in der Perspektive die Lage der Stadt schlechter sehen als die eigene.
Gefragt wurde nach:
- der Beurteilung der eigenen aktuellen wirtschaftlichen Lage
- der Beurteilung der aktuellen wirtschaftlichen Lage der Stadt Zürich
- der Einschätzung der eigenen wirtschaftlichen Lage in ein bis zwei Jahren
- der Einschätzung der wirtschaftlichen Lage der Stadt Zürich in ein bis zwei Jahren
In allen Kreisen wird die eigene Lage durchschnittlich mit einem «eher gut» bewertet (knapp 4 auf der linken Skala). In 6 der 12 Kreise wird die eigene aktuelle Lage besser bewertet als die der Stadt. In allen Kreisen wird die eigene Lage in der Zukunft positiv bewertet (2=Status quo, rechte Skala).
Die aktuelle wirtschaftliche Lage der Stadt wird insgesamt knapp leicht besser bewertet als die individuelle wirtschaftliche Lage. In den Kreise 1 bis 4 und 12 (Schwamendingen) wird die Lage der Stadt besser bewertet als die eigene Lage.
Bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage der Stadt Zürich in ein bis zwei Jahren sind die Zürcher doch eher pessimistisch. Im Durchschnitt bewerten alle Bewohner die Lage der Stadt schlechter als aktuell. Besonders schlecht wird die künftige Situation von den Bewohnern des Kreis 7 bewertet, die auch die eigene künftige wirtschaftliche Situation am pessimistischsten bewerten (jedoch immer noch beim Status quo).
Weitere Analysen, die Einkommen und Alter berücksichtigen, wären aus meiner Sicht notwendig. Der vorliegende Datensatz ist jedoch reduziert.
Anmerkung zur Datenerhebung:
Die Befragung wurde zwischen dem 24. März und dem 2. Juni 2015 mittels telefonischen CATI-Interviews durch das LINK Institut für Markt- und Sozialforschung in Zürich durchgeführt. Insgesamt wurden 2501 Personen mit einer durchschnittlichen Interviewzeit von 32,5 Minuten befragt. Als Interviewsprache wurden Deutsch, Italienisch, Spanisch, Serbisch-Kroatisch-Bosnisch, Portugiesisch oder Englisch angeboten. Quelle: Bevölkerungsbefragung 2015, Stadtentwicklung der Stadt Zürich.