Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03573.jsonl.gz/2355

Dass Eltern ihr Kind ablehnen, weil sie es als zu schön betrachten, habe ich noch nie gehört, und es wird wohl auch schlicht unwahr sein oder zumindest extremst selten (und dann mit einem völlig pathologischen Hintergrund), aber ich vermute, du hast dir das nur eben ausgedacht.Abendstern hat geschrieben: Eltern können ihr Kind ablehnen, weil sie es als zu schön oder als zu häßlich betrachten.
Mit Sicherheit werden Bewerber/innen viel häufiger einen Job nicht erhalten, weil sie nicht schön genug sind, als deshalb, weil sie zu schön sind.Abendstern hat geschrieben: Bewerber, und insbesondere Bewerberinnen, können einen Job erhalten oder nicht erhalten, weil sie als zu schön oder zu häßlich betrachtet werden.
Und bei Bewerber/innen mit gleicher fachlicher Eignung wird häufig der/die attraktivere bevorzugt.
Auch sehr an den Haaren herbei gezogen und vermutlich sehr selten dürfte sein, dass jemand nicht eingeladen wird, weil er oder sie zu schön ist. Für eine Einladung, wozu auch immer, dürften die Wesensmerkmale eine viel größere Rolle spielen als die körperliche Attraktivität. Außer in der Öffentlichkeit, denn da wird äußerliche Schönheit eindeutig bevorzugt.Abendstern hat geschrieben: Menschen, und insbesondere Menschinnen, können zu Feierlichkeiten eingeladen werden oder auch nicht eingeladen werden, weil sie als zu schön oder zu häßlich betrachtet werden.
Was für eine anmaßende, dazu falsche und, sorry, dämliche Aussage...Abendstern hat geschrieben: Wissenschaftler machen zudem oft den Fehler, Dinge als erstrebenswert zu betrachten, die insbesondere schöne Frauen häufig überhaupt nicht als erstrebenswert erachten.
Es dürfte nahezu jeder Frau lieber sein, sexuelle Aufmerksamkeit zu erregen, als übersehen zu werden.Abendstern hat geschrieben: Insbesondere die sexuelle Aufmerksamkeit, die ihnen oft in einem Übermaß zuteil wird.
Ich denke mal, Neid und Mißgunst haben noch niemanden davon abgehalten, genau danach zu streben, was Neid und Mißgunst hervorrufen könnte. Ganz im Gegenteil: Neid und Mißgunst werden oft als Anerkennung betrachtet.Abendstern hat geschrieben: Und gleichzeitig auf der anderen Seite wiederum Neid und Mißgunst hervorruft.
Aha... so so... Gestatte, dass ich das anzweifle, bis du belastbare Quellen genannt hast, ansonsten betrachte ich diese Aussage als deine Erfindung, falsch abgeleitet aus persönlichen Erfahrungen.Abendstern hat geschrieben: Andere Studien wiederum legen nahe, daß gerade Attraktivität, und insbesondere wiederum bei Frauen, häufig dazu führt, daß sie bei Beschwerden geringere medizinische Aufmerksamkeit bekommen und dadurch dringend gebotende Untersuchungen und Diagnosen ausbleiben.
Ja, ja, alles ist relativ... Dann echauffiere dich doch nicht immer wieder so, wenn es um dieses Thema geht.Abendstern hat geschrieben: Die Dinge sind relativ.
Glück und Pech im Leben lassen sich natürlich nicht allein aus körperlicher Attraktivität ableiten, das ist selbstverständlich, und das hat auch niemand behauptet.Abendstern hat geschrieben: Und es ist Banane, krampfhaft so zu tun, als würden sich Glück und Pech im Leben von derlei singulären Parametern ableiten.
Wie man sieht, schreckst du auch vor übelstem Zynismus nicht zurück, wenn es darum geht, deine Ansichten zu verteidigen.Abendstern hat geschrieben: Es gibt Kinder, die kommen mit einer optisch stark beeinträchtigenden Behinderung auf die Welt, werden aber von ihren Eltern vergöttert und versorgt. Andere kommen als kleine gesunde Goldlöckchen auf die Welt und werden vernachlässigt, gedemütigt, mißhandelt, vergewaltigt und ermordet.
Ja, jetzt frage man sich doch mal, wer es da besser hat im Leben.
...................................................................
Tust du ja aber dennoch, wie man sehen kann. Warum fühlst dich von diesem Thema immer wieder so sehr persönlich betroffen?Abendstern hat geschrieben: ich habe keine Lust, mich schon wieder zu ärgern.
Hierbei geht es doch um Statistik, also um Wahrscheinlichkeiten. Eine Statistik sagt grundsätzlich nichts über Einzelfälle aus und wird auch nicht per se durch das Vorhandensein von Gegenbeispielen widerlegt. Allein entscheidend ist die Häufigkeit. Und darin dürften sich auch die von dir genannten, zum Teil sehr an den Haaren herbeigezogenen (oder auch schlicht falschen) Für- und Gegenbeispiele stark unterscheiden.
Soll heißen: Selbst wenn es in beide Richtungen Diskriminierung gibt, so tritt sie in eine Richtung viel häufiger auf als in die andere, was du aber permanent zu relativieren und zu verschleiern versuchst - warum?
Und wie verhält es sich z.B. damit, wenn die eigene körperliche Attraktivität durch einen Unfall oder einen misslungenen chirurgischen Eingriff mehr oder weniger stark gemindert wird? Ist das dann ein Grund, am Leben zu verzweifeln, oder sagst du denjenigen dann auch, dass äußere Schönheit bzw. ihr Verlust nicht entscheidend sind dafür, wie man sich fühlt?