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Der Widerstand gegen den von Australien und Frankreich vorgelegten Plan sei vor allem aus Russland und China gekommen, sagten Teilnehmer der Nachrichtenagentur AFP zum Abschluss der Beratungen der Konferenz im australischen Hobart.
Diese beiden Länder hätten Bedenken wegen der Kontrollmechanismen für das Schutzgebiet und wegen der Auswirkungen auf Fischereirechte angeführt. In den Gewässern vor der Antarktis leben unter anderem Wale, Seehunde und Pinguine.
Grössere Weitsicht
In Hobart waren die Vertragsstaaten der Kommission für den Erhalt der antarktischen Meeresressourcen - abgekürzt CCAMLR - zu ihrem Jahrestreffen zusammengekommen. Im vergangenen Jahr hatten sie sich auf die Einrichtung eines riesigen Meeresschutzgebiets in der antarktischen Ross-See geeinigt. Dessen Gebiet ist so gross wie Deutschland, Frankreich und Grossbritannien zusammen. Diese Vereinbarung soll am 1. Dezember in Kraft treten.
Beschlüsse der CCAMLR können nur einstimmig gefasst werden. Australiens Delegationschefin Gillian Slocum bezeichnete das Scheitern beim zweiten geplanten Schutzgebiet als «traurig». Die Umweltschutzorganisation Greenpeace rief die Vertragsstaaten zu «grösserer Weitsicht und mehr Ehrgeiz» auf.