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Wein
Wein zählt zu den ältesten Kulturgütern der Menschheit. Schon 5000 v. Christus wurde im Südkaukasus Weinreben angebaut. Ein Wein muss mindestens 8.5 Vol % Alkohol enthalten.
Kalkhaltige Böden ergeben Weine mit Finesse und gutem Alterungspotential. Lehmhaltige Böden stehen für wuchtige Weine. Sandige oder kieshaltige Böden begünstigen eine frühere Beerenreife. Ein ausgeglichener Feuchtigkeitshaushalt hat eine grosse Bedeutung.
Das Mikroklima beeinflusst ebenso den Wein. Bei kühlem Klima spielt die Ausrichtung der Sonne sowie die Nähe zu wärmespeicherenden Wasser wie Flüsse oder Seen eine überragende Rolle.
Der Zucker wird bei der Gärung in Alkohol umgewandelt. Eine grosse Menge Restzucker ergibt süssen, eine geringe Menge trockenen Wein. Säure als Bestandteil aller Früchte macht den Wein frisch und geschmacksintensiv.
Der Alkoholgehalt ist ein wichtiges Qualitätskriterium und ein wichtiger Träger der Weinaromen, mildert die Säuren und intensiviert den Geschmack.
Die Weinaromen hängen vom Standort, der Beerenreife, der Verarbeitung, den Ausbau und Lagerung ab.
Ein tägliches Glas Rotwein kann das Herzinfarktrisiko reduzieren. Polyphenolische Inhaltsstoffe, die aus der Traubenschale stammen, sollen dafür verantwortlich sein. Bei Weisswein wird die Schale nicht verwendet. Studien belegen ein massvoller Weinkosum kann das Risiko für Herz- Kreislauferkrankungen um 30 Prozent reduzieren.
Nicht in Massen genossen, kann Wein die Leber schädigen, das Immunsystem schwächen oder das Krebsrisiko für Mundhöhle, Rachen, Kehlkopf sowie Speiseröhre erhöhen.
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