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Der Verband Schweizerischer Polizei-Beamter VSPB hat mit Betroffenheit von den neuen Gewaltvorfällen Kenntnis genommen, die sich am 24. September in Lugano am Eishockey-Derby dieser Stadt gegen Ambri Potta ereigneten.
Zwei Polizisten in Zivil befanden sich im Dienst außerhalb des Eisstadions, als sie von einer Gruppe gewalttätiger Hooligans angegriffen wurden. Die Polizisten erlitten mehrere Fausthiebe und Fußtritte und mussten zur Behandlung ins Spital überführt werden. Der VSPB verurteilt diese unzumutbare Aggression.
„Der Sportgeist wurde wieder einmal von einer kleinen Gruppe mit Füßen getreten, die nichts anderes zu tun hat, als ihre Frustrationen an anderen Menschen an Sportveranstaltungen auszulassen“, ärgert sich Max Hofmann, Generalsekretär des VSPB. „Solche Taten müssen mit exemplarischen Strafen geahndet werden und wir möchten die wichtige Entscheidung des Tessiner Kantonsstaatsanwalts begrüßen, der die Übeltäter sofort in Haft nahm, ein Beschluß, der vom Zwangsmaßnahmengericht bestätigt wurde, und zwar für eine Zeitspanne von zwei Monaten“, fügt Max Hofmann hinzu. „Es handelt sich um ein starkes und absolut notwendiges Signal“, betont Max Hofmann. „Wir sind der Meinung, daß gewisse Leute nur eine Sprache verstehen, und der vom Staatsanwalt gefasste Entscheid, der sofort von einem Richter bestätigt wurde, ist eine direkte Folge davon.“ „Wir hoffen inständig, daß die Maßnahmen, die von den Tessiner Behörden eingeleitet wurden, eine Kettenreaktion in der ganzen Schweiz auslösen werden“, fügt der Generalsekretär des VSPB noch hinzu.