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27.06.2022, 17:41 Uhr
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Andrea Orcel wird nicht CEO des Banco Santander. Die spanische Bank konnte sich mit dem ehemaligen UBS-Topbanker nicht auf eine Entschädigungssumme einigen.
Im September 2018 hatte Banco Santander bekanntgegeben, den ehemaligen UBS-Topmanager Andrea Orcel zum CEO zu berufen. Wie die spanische Bank gestern mitteilte, hat der Santander-Verwaltungsrat die Entschädigungssume für die in den letzten sieben Jahre bei der UBS akkumulierten und noch nicht ausgezahlten Lohnbestandteile für zu hoch befunden. Wie teuer die Entschädigung für Orcel geworden wäre, teilte Santander nicht mit.
Als Andrea Orcel 2012 von Merril Lynch zur UBS wechselte, vergütete ihm die Schweizer Bank entgangene Boni in der Höhe von fast 25 Millionen Franken. Im Jahr 2013 war der ehemalige Investmentbank-Chef mit einem Salar von 11,4 Millionen Franken Topverdiener bei der UBS. In den Folgejahren verdiente er ebenfalls in diesen Dimensionen.
Bei Orcel sind es laut der Nachrichtenagentur "Bloomberg" zwischen 40 und 50 Millionen Franken, die er im letzten Herbst, als er überraschend gekündigt hatte, um CEO der Santander zu werden, bei der UBS noch zugute hätte. Den aufgeschobenen Teil von Orcels Boni hätte seine künftige Arbeitgeberin Santander nun übernehmen müssen. Wie "Bloomberg" weiter berichtete, werde Orcel nicht zur UBS zurückkehren.