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Das lukrative FICC-Geschäft der Schweizer Grossbank soll in Japan unter neue Führung gestellt werden, heisst es in der Branche.
Wie in fernöstlichen Bankenkreisen kolportiert wird, soll Zenji Nakamura demnächst zur UBS wechseln. Er arbeitete bis letzten März beim japanischen Finanzhaus Nomura, das sich seit der Übernahme des Asien- und Europageschäfts der kollabierten US-Bank Lehman Brothers im Umbruch befindet.
Eine Sprecherin der UBS in Japan wollte den Wechsel nicht kommentieren. In der Branche selber heisst es aber aus verschiedenen Quellen, dass Zenji Nakamura die UBS-Abteilung Fixed Income, Currencies und Commodities (FICC) in Japan leiten werde. Entsprechende Informationen verbreitete dieser Tage auch die Nachrichtenagentur «Bloomberg».
Zahlreiche Abgänge bei Nomura
Die mediale Zurückhaltung der UBS dürfte mit den bisherigen vertraglichen Abmachungen Nakamuras zusammenhängen. Er war bisher in London stationiert, wo er für die Fixed-Income-Abteilung von Nomura arbeitete.
Bei der Teilübernahme von Lehman Brothers im Herbst 2008 hatte der Nomura-Konzern diversen Top-Leuten sehr hohe Boni bezahlt, um sie halten zu können. Doch mit Ablauf der Bleibe-Frist am Ende des 1. Quartals 2010 wanderten zahlreiche Banker ab.
Dazu gehören unter anderem Sigurbjörn Thorkelsson, der zu Barclays ging, Thomas Siegmund, der ebenfalls zur UBS wechselte, während Takashi Masuda bei Goldman Sachs anheuerte.