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Lenormandkarten
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts lebte Madame Marie Anne Adélaide Lenormand als Wahrsagerin in Paris. Sie war eine Frau, die schon früh an Kunst, Musik und Sprachen interessiert war und sich schon früh mit Wahrsagerei beschäftigte.
Gemeinsam mit einer Freundin machte sie sich mit einem Büro für Wahrsagerei selbständig und wurde verhaftet, nachdem sie Napoleons Sturz vorhersagte. Genau ist nicht bekannt, wie ihr Kartendeck entstanden ist und die Veröffentlichung der Karten erfolgte erst nach ihrem Tod. Zum Kartenlegen gibt es das Grosse und das Kleine Lenormand-Deck. Die meisten Kartenleger hier benutzen zum Kartenlegen das Kleine Lenormand-Kartendeck. Dieses Deck besteht aus 36 Karten, die man zum Kartenlegen benutzen kann.
Gerne werden die Karten auch von vielen Kartenlegern genutzt, die am Telefon Karten legen. Für viele, die mit dem Kartenlegen beginnen, sind gerade die Karten der Mme Lenormand eine gute Möglichkeit, mit dem Kartenlegen - egal ob direkt, oder am Telefon - zu beginnen, da die Bilder eine gute Aussagekraft haben, auch wenn man ihre Bedeutung nicht wirklich kennt. Die meistgebrauchten Legesysteme für das Kartenlegen der Lenormand-Karten ist zum einen die so genannte Gesamtlegung des ganzen Decks, zum zweiten drei Karten - Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft -, um den zeitlichen Aspekt zu beleuchten und das keltische Kreuz, dass fast bei allen Varianten des Kartenlegens genutzt wird.
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