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Unter dem Titel «Was ist...?» oder «Was bedeutet...?» werden Begriffe oder Sachverhalte erklärt, die im jeweils aktuellen Heft angesprochen wurden. Als Quellen dienen das Lexikon für Theologie und Kirche LThK und Wikipedia.
Der Vorsteher eines selbstständigen Klosters von Mönchen oder Regularkanonikern wird Abt genannt, entsprechend die Oberin eines selbstständigen Nonnenklosters Äbtissin. Der Name stammt vom aramäischen abba, Vater, ab.
Eine Abtei ist ein eigenständiges Kloster von Mönchen, Chorherren oder Nonnen, dem ein Abt bzw. eine Äbtissin vorsteht.
Advent heisst Ankunft. Gemeint ist die erste Ankunft Christi in seiner Menschwerdung, aber auch sein Kommen in Herrlichkeit «am Ende der Zeit».
Advent kommt vom lateinischen «adventus» und bedeutet Ankunft.
Er gehört zum Advent fast wie der Christbaum zu Weihnachten, allerdings noch nicht sehr lange.
Der Ruf «Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt, erbarme dich unser» begleitet in der Eucharistiefeier das Brechen der Priesterhostie, des Brotes, unmittelbar vor der Kommunion. Das Lamm hat sich früh als wichtigstes Christussymbol herausgebildet.
Allerheiligen ist der Gedenktag aller Heiligen und eines der Hochfeste der Kirche. Es entstand aus lokalen Traditionen.
Während der Aschermittwoch vielerorts das Ende der närrischen Zeit markiert, stehen in Basel die «drey scheenschte Dääg» erst bevor. Warum aber zelebrieren die Basler und auch andere ihre Fasnacht in der Fastenzeit?
Ein Testament ist eine letztwillige Verfügung, darin äussert ein Mensch also zum letzten Mal vor seinem Tod, was mit seinem Erbe geschehen soll. «Altes Testament» wird der vor Christus entstandene Teil der Bibel genannt.
Wäre die Bibel ein gewöhnliches Buch, wäre der Ambo ein Stehpult. Das zweite Vatikanische Konzil hat mit seiner Liturgiereform der Heiligen Schrift einen zentralen Platz im Gottesdienst gegeben.
Vom Wort her bezeichnet Amt einen Dienst innerhalb einer Gemeinschaft oder Gesellschaft. Das Amt verfügt auch unabhängig von seinem Träger über Macht und Autorität. In der katholischen Kirche wird das Amt als Beauftragung nicht durch die Gemeinde oder die Kirche, sondern von Gott her verstanden.
Für manche Migranten ist die lokale Missione Cattolica Italiana oder die entsprechende anderssprachige Partnerorganisation die erste Ansprechstation im Gastland. Weil aber der Glaube vom Hören kommt und sich auch in Worten ausdrücken will, bleibt die Muttersprache oft die einzige Möglichkeit für die Kommunikation.
Die anglikanische Kirche entstand zur Zeit der Reformation in England. König Heinrich VIII. brach 1533 mit dem Papst, weil dieser sich weigerte, die Ehe des Königs zu annullieren.
Antijudaismus nennt man die christlich-theologisch begründete Judenfeindschaft.
Das letzte Buch der Bibel trägt den griechischen Titel «Apokalypsis»: Offenbarung, Enthüllung.
In den letzten Jahrhunderten vor und den ersten nach Christus entstanden viele Schriften, die zwar in Form und Inhalt den biblischen Schriften ähnlich sind, aber nicht in den Kanon der biblischen Schriften aufgenommen wurden.
Von Aposteln sprechen im Neuen Testament vor allem Lukas und Paulus. Die Evangelisten Matthäus, Markus und Johannes verwenden diesen Begriff nur ein- oder zweimal.
Apostolat heisst Sendung. Weil Jesus sie in die Welt sendet, werden «die Zwölf» Apostel genannt.
Es gibt in der Bibel die Zwölf und daneben weitere Apostel als grundlegende Zeugen der Auferstehung. Und unter ihnen eine Frau, Junia, die gemäss Römerbrief diesen Titel trägt. Bis ins Mittelalter war das allen klar, dann wurde plötzlich aus der Junia ein Junias.
Jedes Jahr in der Karwoche führt die Gruppe Leonthea in der Leonhardskirche ein Theaterstück auf, das grundsätzliche Fragen des Lebens thematisiert. Diesmal gehts um Sein oder Nichtsein auf der liebgewordenen Scholle oder um die Vertreibung aus der Heimat. >> mehr...
Himmelsduft und Höllengestank – unter diesem Slogan steht die Nase im Fokus der diesjährigen Schöpfungszeit (1. September bis 4. Oktober). Anlass, diesen Sinn neu zu entdecken und zu üben, gibt es bereits im Frühling. >> mehr...
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