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DMFV und SMV bei der EASA20.12.2017
Am 18. Dezember tauschten sich die Vertreter des Schweizerischen Modellflug Verbandes und des DMFV mit dem EASA-Team aus, das die europäische Drohnenregulierung vorbereitet. Bei dem dreieinhalbstündigen Gespräch in den Räumen der Agentur in Köln ging es um die Vorschläge, die die beiden Modellflug-Verbände eingereicht hatten, den vorliegenden Regelungsentwurf zu verbessern. Erfreut stellten sie fest, dass die strengen Altersbestimmungen aus dem EASA-Entwurf inzwischen herausgenommen wurden, um den Mitgliedsländern zu überlassen, ab welchem Alter welche Drohne oder welches Flugmodell geflogen werden darf. Dafür sind SMV und DMFV nach wie vor strikt gegen den 120-Meter-Deckel, den die EASA als Obergrenze für jegliche Flugaktivitäten von unbemannten Flugzeugen unter 25 Kilogramm über ganz Europa spannen will. Ausnahmen müssten jeweils von den Mitgliedsländern zugelassen werden. Das bedeutet in der Praxis, dass die von der EASA vorgeschlagene EU-Verordnung den Modellflug oberhalb von 120 Meter in ganz Europa in die Illegalität zu treiben droht, außerhalb von wenigen Flugplätzen oder zugelassenen Flugzonen.
Quelle: SMV / FSAM - Schweizerischer Modellflugverband