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Der Energieträger Salz hat einen Schmelzpunkt von 800°C und eignet sich deshalb ausgezeichnet als Wärmespeicher.
Sobald die Infrarot-Heizlampe in Betrieb genommen wird, ist sofortige Strahlungswärme spürbar. Haben sich nach 20-30 Minuten die Salzziegel erwärmt, entsteht eine Wärmespeichermasse, die
weiterhin kontinuierlich Wärme an den umgebenden Raum abgibt.
Voll aufgeheizt liegt die durchschnittliche Temperatur der Salzziegel bei optimalen 95° Celsius. Doch auch wenn die Heizlampen gedimmt werden, bleibt aufgrund des Wien'schen Verschiebungsgesetzes
ein grosser Teil der Wärmestrahlung erhalten.
Das Wien'sche verschiebungsgesetz
Das Wien‘sche Gesetz besagt, dass sich bei Dimmung eines Infrarotstrahlers das abgestrahlte Spektrum vom sichtbaren Rotlicht in die unsichtbare, wärmende Infrarotstrahlung verschiebt. Dies
bedeutet, dass das Licht zugunsten der Wärmestrahlung unverhältnismässig mehr gedimmt wird.
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