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Zu diesem Zweck wurde die Resolution WHA54.12 verabschiedet, die die Mitgliedstaaten dringend dazu verpflichtet die Situation der beiden Berufsgruppen in ihren Ländern zu verbessern. Zu diesem Zweck sollen Aktionspläne erstellt werden.
Als Vorlage für die Umsetzung der Resolution diente die "Strategic Directions for Strengthening Nursing and Midwifery Services 2002–2008.
In einer weiteren Resolution (WHA59.23) wird die Entwicklung globaler Standards für die Grundausbildung als eine prioritäre Aktivität zur Stärkung der Pflege- und Hebammenberufe gefordert um so die "Millennium Development Goals (MDGs) für Gesundheit" zu erreichen
(United Nations. Millennium Development Goals for Health. New York, United Nations, 2001).
Einleitend schreiben die AutorInnen des Berichts "Global standards for the initial education of professional nurses and midwifes" Folgendes:
"An estimated 35 million nurses and midwives make up the greater part of the global health-care workforce. Nurses and midwives make a substantial contribution to health-delivery systems in primary care, acute care and community care settings. However, despite this, they are seldom involved in policy development for human resources for health or in high-level strategic decision-making. In many countries this may be due to the perceived status of nurses and midwives; it could also be a result of the general level of education of the profession."
Sie halten weiter fest, dass die grosse Bandbreite an Niveaus bei den Ausbildungen nicht mehr weiter vernachlässigt werden kann. Viele Länder erachten weiterhin Ausbildungen auf dem sekundären Niveau als ausreichend, in anderen sind Hochschulabschlüsse Standard. Die Standards sollen - dessen ungeachtet - zu einem global möglichst hohen Ausbildungsniveau führen.
Das sehr interessante Dokument ist sicher eine Muss-Lektüre für alle die in Aus- und Weiterbildung von Pflegenden und Hebammen involviert sind.
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