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Die untersuchten Sorten, Bolero und Maestro, wiesen in allen 3 Jahren ähnliche Tendenzen zwischen Erntezeitpunkt und Ausfall am Lager auf. Beim ersten Erntetermin (Mitte September), waren die Ausfälle durch Lagerfäulnis jeweils am höchsten. Je später die Erntetermine (2. – Mitte Oktober; 3. – Mitte November), desto geringer war der Anteil an faulen Karotten nach einer Lagerdauer von mindestens 6 Monaten. Der Ausfall am Lager ist jedoch von Jahr zu Jahr verschieden und ist abhängig vom Pilzbefall und Verletzungen bei der Ernte, wie die Ein- und Auslagerungs-Ergebnisse 2004 zeigen. Im weiteren scheint die Bodentemperatur und die Trockensubstanz der Karotten bei der Ernte die Fäulnisanfälligkeit am Lager zu beeinflussen. Mit zunehmender Kulturdauer ergibt sich bei einer Saatdichte von 100 Samen/lfm (ca. 60 Karotten/lfm) auch ein erhöhter Anteil an übergrossen Karotten. Ausgehend von den dreijährigen Untersuchungen wird empfohlen, Lagerkarotten, die Ende Juni gesät werden, frühestens ab Mitte Oktober zu ernten.
Pflanzenbau
Spring J.-L-, Zufferey V., Verdenal T., Reynard J.-S., Lorenzini F., Bourdin G., Blouin A., Carlen C., Jermini M., Morisoli R., Ferretti M.
Aktuell werden fünf in der Schweiz gezüchtete Merlot-Klone über die Zertifizierung verbreitet. In einem mehrjährigen Versuch von Agroscope in Gudo (TI) konnten sie mit französischen und italienischen Referenzklonen verglichen werden, wobei sie ihre sehr guten Eigenschaften unter Beweis stellten.
Arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze sind wichtig für gesunde Böden und gute Ernten. Eine europaweite Studie zeigt, dass Pflanzenschutzmittel diesen Pilzen zusetzen. Dadurch verringert sich ihre Fähigkeit, Pflanzen über die Wurzeln mit Phosphor zu versorgen.
Schotenklee und Esparsette kommen in Mischungen für ausdauernde Heuwiesen und für tanninhaltiges Futter zum Einsatz. Agroscope ergänzt die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen mit zwei Neuzüchtungen von Schotenklee, während bei der Esparsette alles beim alten bleibt.