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Anlass der Aktion war die Überreichung einer Petition mit 1165 Unterschriften an die Geschäftsleitung, wie die Unia mitteilte. Gemäss einem Unia-Sprecher nahmen rund 30 Personen teil, zumeist Angestellte. Die Petition fordert, dass der angekündigte Abbau von 500 Stellen in Basel ohne Entlassungen abgewickelt werden soll.
Laut Unia sind teils auch langjährige Angestellte betroffen. Seit der Ankündigung im Mai sei kaum Konkretes zu einer möglichen anderweitigen Weiterbeschäftigung zu erfahren gewesen. Die Konsultationsfrist für den Abbauschritt endet am Freitag.
In einer Stellungnahme schreibt Novartis von "intensiven und konstruktiven Konsultationsgesprächen", die in den letzten gut zwei Monaten mit den internen Mitarbeitendenvertretungen und den Mitarbeitenden geführt worden seien. Nun würden die eingegangenen Vorschläge der Personalvertretungen geprüft und beantwortet.
Auch für das Unternehmen sei ein Ziel, "Entlassungen möglichst zu vermeiden", doch könne es solche "aus heutiger Sicht nicht ausschliessen". Die Mitteilung verweist auf einen Sozialplan unter anderem mit vorgezogenen und freiwilligen Pensionierungen.
Novartis will bis 2020 etwa eine Milliarde US-Dollar einsparen. Im Mai hatte der Konzern angekündigt, in den nächsten eineinhalb Jahren am Hauptsitz bis zu 500 Stellen zu streichen respektive ins Ausland zu verlagern, etwa nach Indien. Gleichzeitig sollen in Basel 350 neue, andere Arbeitsplätze geschaffen werden. In der Schweiz beschäftigt Novartis knapp 13'000 Personen.
(SDA)