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Nach zwei Jahrzehnten Ehe hat Resi Franz verlassen und den gemeinsamen Sohn mitgenommen. Seinen Job hat Franz auch verloren. Nun sitzt er in dem leeren Haus, das er eigenhändig für seine Familie errichtet hat, grollt und trinkt. Das Heimchen am Herd ist weg, das Männchen sinnt auf Rache. In einem verbalen Amoklauf schimpft er über Gott und die Welt, über die Frauen im Allgemeinen und Resi im Besonderen, über schmutzige Küchen und schlechten Sex – und entblösst sich dabei selbst als die Karikatur des verlassenen Ehemanns. Haus, Frauen, Sex. – die unterhaltsamste Gender-Studie unserer Zeit.
Portrait
Margit Schreiner, geboren 1953 in Linz, studierte Germanistik und Psychologie in Salzburg und ging 1977 für drei Jahre nach Japan. Als freie Schriftstellerin lebte sie danach zunächst in Salzburg und Paris, später in Berlin und Italien heute wieder in Linz. Für ihr bisheriges Werk wurde sie u. a. mit dem Theodor-Körner-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erhielt sie den Österreichischen Würdigungspreis für Literatur 2009.