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Mit 11,10 s lief Muijnga Kambundji als Dritte in ihrem 2. Halbfinal-Heat über die Ziellinie – und damit an Hundertsteln gemessen genau gleich schnell wie die Drittplatzierte des 1. Heats, Teahna Daniels (USA).
Weil wenig später Dafne Schippers (NED) mit 11,07 s den ersten von zwei Lucky-Loser-Plätzen für sich beanspruchte, mussten die Zeitmesser in Doha den Zielfilm noch genauer konsultieren und die Zeiten auf die Tausendstel herunterbrechen.
Egal, ob Hundertstel oder Tausendstel fehlen, die andere war schneller.
Denkbar wenig hat gefehlt
Und da entschied das Glück gegen Kambundji: 5 mickrige Tausendstelsekunden fehlten der 27-Jährigen für ihren ersten Einzug in einen WM-Final. Bitterer geht nicht.
Kambundjis erste Einschätzung fiel überraschend pragmatisch aus: «Das ist der Sprint: Egal, ob Hundertstel oder Tausendstel fehlen, die andere war schneller.»
In der Lauf-Analyse störte die Bernerin vor allem der Start: «Ich konnte erst gegen Schluss aufholen. Es war kein schlechter Lauf, aber ich hätte es besser machen können.»
Fraser-Pryce ist Weltmeisterin
Im Final setzte sich die Jamaikerin Shelly-Ann Fraser-Pryce in 10,71 s überlegen durch. Damit verpasste sie den WM-Rekord nur um 1 Hundertstelsekunde. Dahinter klassierte sich die Britin Dina Asher-Smith vor der Ivorerin Marie-Josée Ta Lou.
Kurz vor dem Finallauf hatte sich Schippers aufgrund einer Leistenverletzung aus der Entscheidung zurückgezogen. Für die ehemalige Weltmeisterin wurde keine Athletin nachnominiert.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 29.09.19, 19:00 Uhr