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Im Sahelland Mali fällt die anhaltende Dürre mit den kriegerischen Wirren zusammen. Zehntausende sind aus dem Norden des Landes geflohen. Das Rote Kreuz verstärkt die Hilfe an die Vertriebenen in der Region von Mopti.
Freiwillige des Malischen Roten Kreuzes kümmern sich um die zahlreichen Vertriebenen.
Foto © IFRC/ Sarah Oughton
Im westafrikanischen Mali setzt das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) 250‘000 Franken ein für die Überlebenshilfe an über 10‘000 Menschen. Diese Unterstützung erfolgt während drei Monaten in den am Nigerfluss gelegenen Regionen von Mopti und Djenné, wo sich Vertriebene aus dem Norden des Landes niedergelassen haben. Freiwillige des Malischen Roten Kreuzes verteilen Nahrungsmittel sowie Moskitonetze, Zelte, Hygieneartikel und Kochutensilien. In Mali treffen die Auswirkungen der Dürre besonders jene Bevölkerung hart, die als Folge der faktischen Zweiteilung des Landes vom Norden in den Süden geflüchtet sind.
In sämtlichen Ländern des westafrikanischen Sahels ist die Ernährungslage der Bevölkerung bis zur nächsten Ernte im Herbst sehr kritisch. Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften schätzt die Zahl der auf Hilfe angewiesenen Menschen auf 18 Millionen. Das SRK beteiligt sich mit insgesamt 450‘000 Franken an der Unterstützung des Hilfsprogrammes. Und konzentriert sich dabei auf die beiden Länder Mali und Tschad.