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Der Tessiner Architekt Mario Botta entwarf dieses Haus speziell für die Kunstwerke von Jean Tinguely. Das Gebäude sollte zur Umgebung passen. So wirkt es zur stark befahrenen Strasse hin wie eine Festung.
Die Skulpturen des Künstlers Jean Tinguely erinnern an Maschinen. Per Knopfdruck werden sie aktiv, setzen sich in Bewegung und erzeugen Geräusche. Niki de Saint Phalle, die Witwe des Künstlers, schenkte dem Museum einen grossen Teil der ausgestellten Werke.
Schliess die Augen und höre auf die Geräusche um dich herum? Welche Bewegungen kannst du hören?
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Tinguely baute geniale, ächzende, klappernde, quietschende, unsinnig-sinnvolle Maschinenskulpturen. Bewegung hat ihn fasziniert. Er sagte: «Es bewegt sich alles, Stillstand gibt es nicht.» So wie sich alles in unserem Leben ständig verändert, so stehen auch Tinguelys Skulpturen nicht still. Er baute sie aus Eisenrädern, Keilriemen, Motoren und Alltagsdingen zusammen.
Die Skulpturen von Jean Tinguely kannst du von allen Seiten betrachten, denn sie stehen mitten im Raum. Du kannst herausfinden, wie die einzelnen Teile zusammenhängen, wie die Bewegung weitergeleitet oder umgewandelt wird. Der Vergleich mit einer Maschine liegt auf der Hand - doch was produziert diese Maschine? Welche Arbeit nimmt sie uns Menschen ab? Wie funktioniert sie und wozu bewegt sie sich?