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Die Enstehung der Tschabu-Schränzer hat fast so lange gedauert wie ihr Bestehen. Bis in die 80er Jahre gehen die ersten Versuche zurück eine Guggumüsig zu gründen. Die Initianten der der ersten Formationen waren die Gebrüder Pichel. Ein paar Tage vor der Fastnacht wurde in der Werkstatt des väterlichen Malergeschäftes 2-3 mal gübt. Am „Feistu Donnschtag“ und am Samstag zog man dann durch die Beizen von Leukerbad.
Jahrelang wurde immer wieder von einer Guggumüsig geredet. Beim zweiten Fastnachtsball der Dorfvereine von Leukerbad 1991 gab man die Gründung der Tschabu-Schränzer bekannt, worauf sich ca. 60 Interessenten meldeten.
Im März des gleichen Jahres lud das Inititaiv-Komitee zur Gründungsversammlung ein. Die Initinaten waren: Jürgen Schetter, Simon Possa und Benggo Loretan. In dieser Versammlung wurde der erste Vorstand gewählt: Simon Possa Präsident, Benggo Loretan Vizepräsident, Jean-Pierre Gsponer, Martin Urben und Lukas Ryf vervollständigten den Vorstand. Die musikalische Leitung übernahm Justus Pichel. Das erste Übungslokal war in der alten Turnhalle in welcher man vom Herbst an fleissig für die erste Fastnacht geübt hatte.
Schon im ersten Jahr nahm man am Guggumüsig-Treffen in Salgesch, am Umzug in Leuk-Susten und natürlich an der Fastnacht in Leukerbad teil. Da unser musikalischer Leiter im zweiten Jahr aus beruflichen Gründen wegzog, übernahm Jürgen Schetter seinen Posten.
Auf Grund der grossen Altersunterschiede und der verschiedenen Ansichten entstanden heftige Diskussionen, so dass fast der gesamte Vorstand inklusive musikalischer Leiter wechselte. Präsident wurde Kilian Meichtry und Justus Pichel übernahm den Posten des musikalischen Leiters erneut. Das Seilziehen zweier Gruppierungen brachte im Herbst 1994 das Fass zum Überlaufen, so dass die Tschabu-Schränzer viele Abgänge verschmerzen mussten. Kilian Meichtry und sein Vorstand mit dem musikalischen Leiter, Matthias Fatzer, führten den Verein durch eine sehr harte Zeit. Zum kleinen Mitgliederbestand kam die Suche nach einem neuen Übungslokal dazu. Lorenz Possa Sen. stellte uns spontan seine Werkstatt im Noyer zur Verfügung, die wir ein ganzes Jahr lang zum Proben benutzten durften. Im folgenden Jahr stellt uns die Gemeinde Leukerbad ein Lokal im Rathaus-Parking zur Verfügung, welches wir heute noch vom neuen Eigentümer mieten. Trotz dieser turbulenten Jahre ging es mit uns stetig bergauf. Die Tschabu-Schränzer erhielten einen hohen Bekanntheitsgrag durch ihre mehrfach bewissene Trinkfestigkeit, sehr zur Unfreude unseres musiklischen Leiters. Über die Jahre ergaben sich schöne Freundschaften mit den Rhyfall-Rammler, Uhwiesen ZH und den Sumpfguggern,Seengen AG. Verschiedene Anlässe wie die Guggumüsig-Treffen in der Curlinghalle, das traditionelle Risotto am „Feistu Donnschtag“ sowie der fast schon legendär „Chotzärabund“ am „Gigäli-Zischtag“ hat die Badner Fasnacht geprägt. Die grosse moralische und finanzielle Unterstützung der Badner Bevölkerung hat uns über viele Hindernisse geholfen.
Auf das es die Tschabu-Schränzer ewig gebe!