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Pius Suter, der den verletzten Garrett Roe als PostFinance-Topskorer glänzend vertritt, stocherte den Puck 1:49 Minuten vor Schluss der Overtime über die Linie und machte damit einen kapitalen Fehlstart wett. Nach 134 Sekunden hatten die Davoser 2:0 geführt und waren auf bestem Weg, erstmals seit dem September 2017 wieder die National League anzuführen. So aber gab es zwar den ersten Punkt nach zwei klaren Niederlagen (3:6 und 0:5) in dieser Saison gegen die Zürcher, jedoch auch die erste Niederlage in diesem Kalenderjahr.
Es war ausgerechnet der 13. Stürmer der Lions, der zuvor nur während ein paar Sekunden zum Einsatz gekommene Axel Simic, der ein der 46. Minute von einem Blackout in der Davoser Hintermannschaft profitierte und die Wende mit dem 3:3 perfekt. In der Folge hatten beide Teams Chancen zum Siegtreffer, sie lieferten sich einen schnellen und intensiven Spitzenkampf.
Am Ende hatten die Zürcher das glücklichere Händchen, aufgrund der deutlich zahlreicheren Abschlüsse durchaus verdient. Kurz nach Ablauf einer Strafe gegen Davos' Lindgren war der zuvor starke HCD-Goalie Sandro Aeschlimann angesichts eines unübersichtlichen Gewühls vor seinem Tor machtlos. Eine Coaches' Challenge wegen eines möglichen Offsides änderte am Verdikt nichts mehr.
Die ZSC Lions gingen im vierten Spiel seit dem Jahreswechsel zum vierten Mal in die Verlängerung und gewannen zum zweiten Mal. Sie sind nun bei einem Spiel mehr punktgleich mit Leader Servette, einen Zähler dahinter folgen Zug und Davos. (cma/sda)