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Zahlreiche Bundesräte stehen seit 1848 für eine liberale Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik ein. Dass die FDP der langjährige Garant des Erfolgsmodells Schweiz ist, stellten unter anderem die nachfolgenden Volksvertreter sicher. Interessant dabei ist: Die Schweiz hatte nicht immer eine Mehrparteienregierung wie heute. Nach der Gründung des Bundesstaates 1848 regierten die Freisinnigen 43 Jahre lang allein. 1891 kam ein erstes Mitglied der Katholisch-Konservativen (später CVP, heute Die Mitte) in die Regierung. Bis heute wurden verschiedene politische Kräfte in den Bundesrat integriert. Um zu der heute gültigen Formel zu gelangen (2 SVP, 2 SP, 2 FDP und 1 Die Mitte). Insgesamt stellte die FDP 72 der gesamt 119 Bundesräte. Die Kantone Waadt und Zürich stellten jeweils je 14 Bundesräte.
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Bundesrat
Hans-Rudolf Merz (10. November 1942 in Herisau AR) Zwischen 1997 und 2003 vertrat er den Kanton Appenzell Ausserrhoden im Ständerat. Am 10. Dezember 2003 wurde Merz im zweiten Wahlgang mit 127 von 239 gültigen Stimmen in den Bundesrat gewählt und trat die Nachfolge von Kaspar Villiger an. Von 2004 bis 2010 stand er dem Finanzdepartement vor und war 2009 Bundespräsident. Am 31. Oktober trat er aus dem Bundesrat zurück.