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An einem Multiplen Myelom erkranken in der Schweiz jedes Jahr 700 Menschen. Sie finden auf dieser Seite Informationen darüber, was das Multiple Myelom ist, welche Beschwerden ein Multiples Myelom verursacht und wie ein Multiples Myelom behandelt wird.
Das Multiple Myelom ist eine bösartige Erkrankung der Plasmazellen im Knochenmark.
Lesen Sie mehr über Blut, die Blutzellen und das Knochenmark.
Bei einem Multiplen Myelom verändern sich die Plasmazellen im Knochenmark krankhaft und vermehren sich unkontrolliert. Im Alltag wird die Krankheit deshalb auch «Knochenmarkkrebs» genannt. Das Multiple Myelom ist eine chronische Erkrankung, die längerfristig Ihre Knochen zerstört.
Lesen Sie mehr zum Multiplen Myelom allgemein.
Welche Beschwerden kann ein Multiples Myelom verursachen?
Haben sich gesunde Plasmazellen krankhaft verändert, werden sie Myelomzellen genannt. Die Myelomzellen sammeln sich im Knochenmark an und vermehren sich immer weiter.
Zu Beginn der Erkrankung bemerken Sie vielleicht Beschwerden wie Knochenschmerzen (oft im Bereich der Wirbelsäule). Oder Sie fühlen sich ständig müde. Mit der Zeit kommen weitere Beschwerden hinzu.
Lesen Sie mehr zu Beschwerden und Symptomen beim Multiplen Myelom.
Welche Untersuchungen führen zur Diagnose Multiples Myelom?
Um die Diagnose zu stellen, untersucht die Ärztin oder der Arzt Ihr Blut, Ihren Urin, Ihr Knochenmark und Ihre Knochen.
Lesen Sie mehr zu den Untersuchungen beim Verdacht auf ein Multiples Myelom.
Wie wird ein Multiples Myelom behandelt?
Ein Multiples Myelom lässt sich nicht dauerhaft heilen, aber zurückdrängen. Wenn sich die Krankheit in einem sehr frühen Stadium befindet, können Sie unter Umständen mit einer Therapie noch warten. Sie müssen allerdings regelmässig zu Kontrolluntersuchungen gehen.
Die häufigsten Therapien bei einem Multiplen Myelom sind:
- medikamentöse Therapien,
- Hochdosis-Chemotherapie mit Blutstammzelltransplantation,
- orthopädische Massnahmen oder Operationen.
Lesen Sie mehr zu den Behandlungsmöglichkeiten beim Multiplen Myelom.