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1,5 Millionen Schweizer drücken die Schulbank
Jeder fünfte Schweizer drückt die Schulbank. Dies geht aus der Bildungsstatistik 2008 des Bundesamtes für Statistik hervor. Während die Schülerzahlen in der Vor- und obligatorischen Schule in Folge der Bevölkerungsentwicklung sinken, nimmt die Zahl der Studierenden an den höheren Schulen zu.
Die Schweiz zählte 2007/2008 rund 1,5 Mio. Kindergärtler, Schüler und Studierende. Diese Zahl ist seit einigen Jahren ziemlich konstant, nachdem sie in den 1990-er Jahren (u.a. wegen des Familiennachzugs von Ausländern) um rund 200'000 angewachsen war.
Während in der Vorschule und in der obligatorischen Schule rund ein Viertel der Kinder keinen Schweizer Pass haben, sinkt der Ausländeranteil auf Sekundarstufe II auf einen Sechstel. Auf Tertiärstufe sind dagegen ein Fünftel der Studierenden Ausländer.
Über zwei Drittel der 20-Jährigen verfügen über eine abgeschlossene Berufsbildung, knapp ein Fünftel über eine gymnasiale Maturität.
58% der gymnasialen Maturiätätszeugnisse werden von Frauen, 42% von Männern erworben.
Der Anteil der Jugendlichen ohne nachobligatorischen Abschluss sank um einen Punkt auf 12 Prozent.
Die Bildungsausgaben machen mit rund 27 Mrd. Fr. etwa einen Fünftel der gesamten öffentlichen Ausgaben aus. Gemessen am Bruttoinlandprodukt liegt der Bildungs-Anteil mit rund 5 bis 6% etwas über dem OECD-Schnitt.
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