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Arbeitszeit
Gleitende Arbeitszeit
Abgesehen von bestimmten Berufsgruppen gelten beim Kanton in der Regel gleitende Arbeitszeiten: Sofern es die betrieblichen Bedürfnisse zulassen, kann die Arbeitszeit individuell eingeteilt werden. Als Tagesrahmen, innerhalb dessen die Arbeitsleistung zu erbringen ist, gilt die Zeit zwischen 06.00 und 20.00 Uhr jeweils von Montag bis Freitag.
Wird Mehrzeit angehäuft, kann dieser positive Arbeitszeitsaldo zu einem späteren Zeitpunkt 1:1 kompensiert werden. Umgekehrt muss Minuszeit 1:1 aufgeholt werden. Die Kompensation kann stundenweise oder durch den Bezug von ganzen oder halben Tagen erfolgen. Pro Kalenderjahr dürfen jedoch höchstens 15 ganze Arbeitstage kompensiert werden.
Bei einem Beschäftigungsgrad von 100% können maximal 84 Stunden (zwei Wochensollzeiten) Mehrzeit auf das nächste Jahr übertragen werden. Darüber hinausgehende Mehrzeit verfällt in der Regel - dies im Unterschied zu nicht bezogenem Ferienguthaben, das ungekürzt ins neue Jahr übertragen wird.
Mehrzeit ist nicht zu verwechseln mit Überzeit!