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Der ursprüngliche Innenraum fiel durch seine ausgesprochene Längsausrichtung auf. Der Chor war leicht erhöht und beherbergte neben Kanzel, Taufstein und Sängergestühl auch die Metzler-Orgel, die 1941 eingebaut worden war. Das zweiteilige Chorfenster zeigt die Taufe Christi und stammt vom Westschweizer Künstler Marcel Poncet (1894–1953). Der Kirchensaal wird von schmalen Fenstern belichtet. Auf der Eingangsseite befindet sich die Empore.
Neue Orgel und Innenrenovation
Anlass des Umbaus von 1982 war die Anschaffung einer neuen Orgel, die mit einer gründlichen Renovation des Innenraums einherging. Ein früheres Umbauprojekt, das auch das Äussere der Kirche stark verändert hätte, hatte die Kirchgemeindeversammlung wenige Jahre zuvor deutlich abgelehnt. Beim schliesslich ausgeführten Umbau blieb das Äussere der Kirche weitgehend unangetastet. Einzig der der Eingang wurde von der West- auf die Nordseite verlegt, was sich auch durch die Lage des 1969 errichteten Kirchgemeindehauses aufdrängte. Im Inneren wurde der Eingangsbereich in ein Foyer umgestaltet, das als Windfang dient und bei Bedarf als zusätzlicher Kirchenraum genutzt werden kann.
Die ausgesprochenen Längsausrichtung des Kirchenschiffs (in älteren Zeitungsberichten wird es auch schon mal als «Schlauch» bezeichnet) wurde verkürzt, indem man den Übergang zum Chor weiter einzog – was allerdings den Nachteil hat, dass das Chorfenster für die Kirchgänger weitgehend verdeckt bleibt.
Dem Wunsch nach einer freieren Gottesdienstgestaltung wurde Rechnung getragen, indem man – mit Ausnahme der Empore – die festen Kirchebänke durch Stühle ersetzte und auf festen Taufstein, Kanzel und Abendmahlstisch verzichtete. Heute verfügt die Kirche im Schiff und auf der Empore über insgesamt 350 Sitzplätze (Normalbestuhlung).