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Kubatur
Kubatur
3'750 mᶟ
Baubeginn
März 2009
Fertigstellung
April 2011
ArchitektIn / Achitektenteam
Studio Meyer e Piattini, Lamone
Bauingenieur
Pini Swiss Engineers, Lugano
Die neue Siedlung befindet sich auf dem östlichen Hang der Collina d'Oro bei Lugano, seitlich des alten Dorfkerns von Barbengo. Das Grundstück stuft sich Richtung Osten ab und öffnet sich gegen Süden und Norden, wodurch eine gute Sicht auf die Berge der Val Colla frei wird. Einst als Weinberge genutzt, weist das Gelände immer noch die typische Terrassierung des Rebenanbaus auf. Eine Betonwand zieht sich wie eine einzige Linie dem Gebäudekomplex entlang und erzeugt, mit einzelnen Unterbrechungen, die Häuserfassaden, die Stützmauern und die Abgrenzungen der Aussenbereiche. Die 5 Häuser, die sich am Hang auf unterschiedlichen Ebenen befinden, bilden dennoch eine Einheit zusammen.
Die Gebäude respektieren die Topographie des Gebiets und teilen sich eine Grundfläche, die als gemeinschaftlicher Garten gedacht ist. Die ausgewählten Materialien sind schlicht und setzen die einheimische Tradition neu um. Teile dieses Gartens werden wieder mit Reben angepflanzt, um der alten Tradition des Gebiets zu entsprechen und eine Verbindung durch die unterschiedlichen Teile der Siedlung und der Landschaft herzustellen. Die Wohneinheiten haben eine Fläche von 140m2 und den gleichen Grundriss, auch wenn jede von ihnen unterschiedlich ist. Die Häuser erstrecken sich auf zwei Stockwerken, wobei Wohn- und Esszimmer sich auf Gartenebene befinden während die obere Etage Bad und drei Schlafzimmer umfasst. Jedes Haus verfügt über einen grossen gepflasterten Aussenraum, der mit einer Pergola überdacht ist und einen Garten, dessen Grösse von Haus zu Haus variiert. Für jede Wohneinheit ist ein überdachter Parkbereich für zwei Autos vorgesehen.
Die Aussenwände sowie die Gartenmauern der Häuser sind aus Sichtbeton, deren Schalung aus horizontal durchgehenden Holzbrettern in einer variablen Dicken von 10 bis 20 cm angefertigt wurden. Die Häuser sind innen isoliert, mit 18 cm Glaswolle und abgeschlossen mit doppelbeplankten Gipskartonplatten. Die Hauptfassaden der Einheiten, die nach Süden und Osten orientiert sind, werden weiss getönt, lassen jedoch die Textur des Betons sichtbar. Jedes Fenster ist aus einer einzigen Verglasung hergestellt. Die Fensterrahmen sind aus Holz und die Fenster der Schlafzimmer und des Wohnzimmers sind mit Naturholzrolläden versehen. Das Walmdach ist mit einem System aus Holzelementen der Firma Lignatur ausgeführt. Im oberen Geschoss bleibt die Holzdecke sichtbar.Die Dachbedeckung ist aus Hohlziegeln. Jedes Haus kann den Minergie® Standard erreichen.
Zur Erwärmung der Räume wird eine Thermopumpe verwendet, die es ermöglicht, gleichzeitig die
Heizung und die Lüftung zu verwalten. Der Minergie® Standard wird erreicht durch die Ausstattung der Gebäude mit einer Anlage von Sonnenkollektoren für die Produktion von Warmwasser, welche auf der Parkplatzabdeckung installiert werden.