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Die Nierenbiopsie hilft uns dabei eine genaue Diagnose der Nierenerkrankung zu stellen. Sie wird mit einer Nadel durchgeführt, die mit Hilfe einer Bildgebung (meistens mit einem Ultraschallgerät) durch die Haut in die Niere eingeführt wird. Vorher erhalten die Patient:innen eine örtliche Betäubung.
Sobald sich die Nadel an der richtigen Stelle befindet, werden die Gewebeproben entnommen. Das Nierengewebe wird dann in ein Labor geschickt und mit einem Mikroskop untersucht, um nach Anomalien im Nierengewebe zu suchen. Die Ergebnisse liegen innerhalb von 1-2 Wochen vor. In dringenden Fällen können die Ergebnisse bereits innerhalb von Stunden vorliegen.
Die Patient:innen werden nach der Biopsie über Nacht im Krankenhaus beobachtet. Nach der Biopsie dürfen sie für eine Woche keine schweren Lasten heben oder körperliche Anstrengungen unternehmen. Aspirin-ähnliche Medikamente oder blutverdünnende Mittel sollten mindestens eine Woche lang nicht eingenommen werden oder bis der behandelnde Arzt dies verordnet.