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Zentralschweizerische Gesellschaft für Familienforschung
Abertausende unbekannte Personen aus der Zeit des frühen Christentums, deren Gebeine zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert aus den Katakomben in Rom entfernt wurden, wurden als sogenannte Katakombenheilige in die ganze Welt verschickt. Ihre Knochen wurden in grosser Zahl auch über die Alpen gebracht, aufwändig geschmückt, nötigenfalls ergänzt, und in den Kirchen als Reliquien aufgestellt und verehrt.
So hatten viele Kirchen nun ihre "eigenen" Heiligen. Bei der Taufe wurden deren Namen oft als Zweit- oder Drittname verwendet. Seltene Vornamen wie Euprebes, Irenaeus, Remigius, Symphorosa etc. können deshalb auch einen guten Hinweis auf den Geburtsort geben.
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