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pafl: Beitrag an Microfinance-Programme in Sierra Leone und in den ärmsten Ländern der Welt
Vaduz (ots) - Die Regierung unterstützt den UNO-Kapitalentwicklungsfonds (UNCDF) für sein Microfinance-Programm in Sierra Leone sowie für seine allgemeinen Aktivitäten zur Stärkung des Microfinancewesens in den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt mit einem Beitrag von insgesamt 120'000 Franken.
Der UNCDF, eine rechtlich selbständige Nebenorganisation der UNO, verfolgt das Ziel, den Aufbau von Microfinance-Institutionen in den ärmsten Ländern der Welt durch Know-how-Transfer, Kreditvergabe und Zuschüsse zu unterstützen. Im Dialog mit den Behörden der Empfängerländer versucht der UNCDF zudem, die Rahmenbedingungen, die für das Wachstum des Microfinance-Sektors entscheidend sind, zu verbessern.
Das Microfinance-Programm des UNCDF in Sierra Leone wird von Liechtenstein zum ersten Mal unterstützt. Sierra Leone gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und leidet noch heute unter den Folgen des schweren Bürgerkriegs der 1990er-Jahre. Gerade im schwierigen Umfeld eines so genannten "Post-Konflikt-Staates" leisten funktionierende Microfinance-Dienstleistungen einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung und den Wiederaufbau.
Die Unterstützung des UNO-Kapitalentwicklungsfonds durch die Regierung hatte mit der Gründung der Microfinance Initiative Liechtenstein (MIL) im Jahr 2006 begonnen. Unter dem Dach der MIL hat sich eine Reihe staatlicher und nicht-staatlicher Akteure aus Liechtenstein zusammengetan mit dem gemeinsamen Ziel, Microfinance zu fördern und damit einen unternehmerischen Beitrag zur Armutsbekämpfung in Entwicklungsländern zu leisten.
Weitere Informationen zur Förderung der Microfinance sind unter www.microfinance.li abrufbar.
Kontakt:
Amt für Auswärtige Angelegenheiten
Christine Lingg
T +423 236 60 65