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Dezentrale Versorgungsnetze, sogenannte Microgrids, können eine effiziente Lösung für Inseln oder für abgelegene Regionen sein. 6‘400 Kilometer entfernt von der amerikanischen Westküste, auf der südpazifischen Insel Ta’u in amerikanisch Samoa, ist ein solches Netz in Betrieb. Das staatliche finanzierte Projekt wurde von Tesla und Solarcity realisiert, zwei Unternehmen, die sich vor kurzem zusammengeschlossen haben.
Das Microgrid auf Ta’u kombiniert 5‘000 Photovoltaik-Panels (1,4 Megawatt Leistung) mit 60 Tesla-Batterien (6 Megawattstunden Kapazität). Damit können fast alle Energiebedürfnisse der insgesamt 600 Inselbewohner mit erneuerbarer Energie gedeckt werden. Selbst wenn die Sonne, wie das selten vorkommt, einige Tage lang nicht scheinen sollte, liefert das System Energie für bis zu drei Tage.
Bislang waren die Inselbewohner von importiertem Dieselkraftstoff abhängig. Jährlich wurden 500‘000 Liter gebraucht, um die Energiebedürfnisse zu decken. Das neue Microgrid erhöht nun die Versorgungssicherheit und verringert den Ausstoss von klimaschädlichen Stoffen wie CO2. Das Projekt in Ta’u sei keine Postkarte aus der Zukunft, sondern zeige auf, was mit heutiger Technologie möglich sei, erklärte SolarCity-Mitbegründer und Technologiechef Peter Rive in einem Blogbeitrag.
(Quellen: The Washington Post, engerati.com)