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Unwetter im Rückblick
Rekordkälte in den USA
Selbst in Florida minus 10 Grad
Die USA erlebten Anfang Januar einige der kältesten Tage seit zwei Jahrzehnten. Ein kräftiger Wind ließ die gefühlte Temperatur im Norden auf unter minus 50 Grad fallen und brachte Frost bis zum Golf von Mexiko.
Arktische Kaltluft hat weite Teile Nordamerikas für mehrere Tage erstarren lassen. In Minnesota sanken die Tiefstwerte auf fast minus 40 Grad. In Chicago wurde es am 6. Januar nicht wärmer als minus 25 Grad, die sich bei einem böigen Wind wie minus 50 Grad anfühlten. Bei solchen Verhältnissen drohen in kürzester Zeit Erfrierungen, wenn man sich ungeschützt im Freien aufhält. Das öffentliche Leben in der Millionenstadt kam weitestgehend zum Erliegen, da alle Schulen und viele öffentliche Einrichtungen geschlossen blieben.
Ein gigantischer arktischer Luftwirbel - auch Polarwirbel genannt - war für die Kältewelle verantwortlich. Er drückte eiskalte Polarluft bis auf den Golf von Mexiko hinaus, wo auf manchen Ölplattformen im tropischen Gewässer sogar Luftfrost gemessen wurde. Die Bewohner von Florida und Texas erlebten Temperaturen von bis zu minus 10 Grad! Dutzende Obachlose erfroren im ganzen Land. 49 US-Städte meldeten einen Kälterekord für einen 7. Januar.