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Die Vorbereitung auf das dritte Grand-Slam-Turnier des Jahres war für Andy Murray alles andere als optimal verlaufen: In Queen's trat er als Titelverteidiger an und kassierte in Runde 1 seine 1. Niederlage auf Rasen seit fast 2 Jahren. Danach musste er wegen Hüftproblemen zwei Schaukämpfe absagen.
Wie würde sich der Titelverteidiger also in Wimbledon schlagen, fragte sich Grossbritannien bang – zumal Ende letzte Woche Bilder von Murrays Training kursiert waren, bei denen man ihn deutlich hinken sah.
Ich kann nicht in Wimbledon teilnehmen, wenn ich mich so fühle.
Doch beim Auftakt überzeugte Murray und gab gegen Alexander Bublik nur 7 Games ab. In seiner Kolumne für die BBC , Link öffnet in einem neuen Fenstergab der Schotte danach einen Einblick in seine letzten Tage. «Ich machte jeden Abend ein Eisbad, um für Wimbledon fit zu sein», schreibt Murray.
Hüftprobleme seit mehreren Jahren
Die Hüftprobleme kenne er, seit er 22 oder 23 Jahre alt sei, das sei nichts Neues für ihn. Aber ein paar Tage nach dem French-Open-Halbfinal gegen Stan Wawrinka sei es schmerzhaft geworden.
Nach der Niederlage in Queen's hatte er seinem Team gesagt: «Ich muss einige Tage pausieren. Ich kann nicht in Wimbledon teilnehmen, wenn ich mich so fühle.» Die Pause hat offenbar gewirkt – zur grossen Erleichterung der Briten.
Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 3.7.2017, 18:45 Uhr