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Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis soll laut einem im Magazin der «New York Times» publizierten Bericht während des Treffens der Eurogruppe am 24. April in Riga heimlich Tonaufnahmen gemacht haben. «Es wäre inakzeptabel, falls er es gemacht hat», sagte der Vizepräsident des griechischen Parlamentes, Alexis Mitropoulos, im griechischen Fernsehen.
Varoufakis hatte den Bericht weder bestätigt noch dementiert. «Meine Achtung der Vertraulichkeit meiner Gespräche mit meinen Amtskollegen ist beispielhaft», erklärte er vor Journalisten. Später aber sagte Varoufakis bei einem Seminar, er sei glücklich darüber, dass manche Angst hätten, dass das, was sie bei dem Treffen der Eurogruppe gesagt haben, ans Tageslicht komme.
Einige seiner Kollegen hätten im Anschluss an das Treffen in Riga an die Presse durchsickern lassen, Varoufakis sei als «Zocker» und «Amateur» beschimpft worden. Varoufakis hatte dies immer wieder bestritten.