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Teilnehmer
Georges Pludermacher
- Georges Pludermacher
- Frankreich
- Alter:
- männlich
- Profilaufrufe: 1284
- Concours (Platzierung): 1979 (1.)
- Über mich:
Mit 3 Jahren schon begann er Klavier zu spielen, und im Alter von 11 wurde er ans Conservatoire National Supérieur von Paris aufgenommen, wo er bei Lucette Desaves und Jacques Fevrier, später dann auch bei Geneviève Joy und Henriette Puig studierte. Er gewann schon bald zweite Preise bei den Klavierwettbewerben Vianna da Motta und Leeds. Den wichtigsten Wettbewerb aber gewann als 1979 beim ersten Concours Géza Anda in Zürich.
Seine Karriere als Solist führte zur Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Sir Georg Solti (Chicago Symphony), Christoph von Dohnányi (Orchestre National de France) und Pierre Boulez, der dem London Symphony Orchestra vorstand. Er wandte sich vermehrt der Kammermusik zu, die – wie er selber sagt - seine musikalische Entwicklung stark beeinflusst habe. Zu erwähnen ist insbesondere die künstlerische Partnerschaft mit den Geigern Christian Ferras und Ivry Gitlis und mit seinem grossen Idol, Nathan Milstein. Heutezutage konzertiert er mit dem Pasquier-Trio und dem Amadeus Quartett. Nicht zu vergessen ist die aussergewöhnliche Zusammenarbeit als Klavierbegleiter von Ernst Häfliger, Michel Portal, Yuri Bashmet und Jean-François Heisser.
Pludermacher ist ein regelmässiger Gast bei Festivals in Frankreich (Avignon, Aix-en-Provence, Tours, Strassburg) und im Ausland (Salzburg, Wien, Montreux, Edinburgh, Florenz, Barcelona und Madrid). Sein Repertoire ist breit gefächert; sowohl die Aufführungen aller Mozart- und Schubertsonaten, als auch der Debussy-Etüden haben bei Monde de Musique, Diapason und der Académie du Disque Auszeichnungen erhalten. Seine Diabelli-Variationen von Beethoven wurden mit dem Grand Prix der Charles CROS Académie geehrt.
Pludermacher ist ein Künstler mit vielen Talenten. Er schrieb u.a. ein Buch, das die Ursprünge der zeitgenössischer Musik (Domaine Musical, Musique Vivante) beleuchtet, er ist auch ein leidenschaftlicher Jazz-Amateur. Neben seiner Lehrtätigkeit am Conservatoire National Supérieur de Paris nimmt er sich auch Zeit fürs Komponieren und fürs Debattieren in Diskussionsrunden.
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