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Mit dreizehn Jahren kommt die uneheliche Johanna als Magd auf einen Bauernhof, obwohl sie lieber etwas gelernt hätte. Jahrelang arbeitet sie dort gegen ihren Willen und unter menschenunwürdigen Bedingungen. Aber Johanna kämpft für ihre Freiheit und darum, ihr Leben selbst zu gestalten. Dieser packende Roman von Renate Welsh, der im Österreich der 30-er Jahre spielt, basiert auf einer wahren Begebenheit und verknüpft Zeitgeschichte mit dem berührenden Schicksal einer mutigen, starken jungen Frau.
Portrait
Renate Welsh wurde 1937 in Wien geboren. Ihre Kindheit verlebte sie in einem Vorort Wiens, wo ihr Vater Arzt war. Nach dem Abitur studierte sie Englisch, Spanisch und Literaturwissenschaften, brach ihr Studium aber nach zwei Jahren ab und arbeitete am British Council in Wien. Nebenberuflich, später freiberuflich war sie als Übersetzerin täumtig. Seit 1969 hat sie dann viele engagierte Kinder- und Jugendbücher geschrieben, für die sie neben zahlreichen anderen Auszeichnungen mehrfach den Österreichischen Staatspreis für Kinderliteratur, den Preis der Stadt Wien und den Deutschen Jugendliteraturpreis erhielt. 1995 wurde ihr Gesamtwerk mit dem Österreichischen Würdigungspreis ausgezeichnet.