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Der Betrieb des Luzerner Eiszentrums ist defizitär. Nun wartet die zuständige AG mit einer Idee auf: Warum das Eiszentrum nicht mittels Mantelnutzung querfinanzieren?
Der Luzerner Stadtrat hat Pläne: Er will die Fläche zwischen dem Luzerner Eiszentrum und der Tribschenstrasse von einer Zone für Sport- und Freizeitanlagen in eine Wohn- und Arbeitszone umwandeln. Dies auf Wunsch der Regionales Eiszentrum AG (REZ).
Dessen Verwaltungsratspräsdient Philipp Studhalter begründet dies damit, dass das REZ das strukturelle Defizit selber decken soll, wie er gegenüber der «Luzerner Zeitung» sagt. Die jährlich 300’000 bis 400’000 Franken werden von der Stadt Luzern, der Hauptaktionärin des REZ, gedeckt.
Auf der Suche nach Investoren
Man möchte mittels Mandelnutzung das Eiszentrum querfinanzieren – möglichst mit einem Hotel oder Bürohaus. Nach der Winter-Universiade 2021 soll das Projekt vorliegen. Der Baustart wird 2022 angestrebt. Für den Neubau würde ein Teil der Westfassade sowie der Tribüne aus Platzgründen weichen müssen.
Das REZ sucht für den Neubau einen Investoren. Studhalter spricht davon, dass man bereits die Fühler ausgestreckt habe. Nach der Zonenänderung soll die Suche intensiviert werden. Das Grundstück gehört der Stadt, welche es im Baurecht ans REZ abgegeben hat.
Studhalter schätzt, dass 2035 das Ende der Lebensdauer des Eiszentrums erreicht sein wird. Was danach mit dem Eiszentrum geschieht, sei noch völlig offen.
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