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Bei einer ICSI-Behandlung (Intracytoplasmatischer Spermien-Injektion, (Abb. A) wird in jede Eizelle ein Spermium injiziert.
IMSI ist eine wertvolle, nicht invasive Methode für die Selektion morphologisch möglichst unauffälliger Spermien (Abb. B ). Diese Methode verbessert die Chancen für eine Schwangerschaft und kann die Fehlgeburten senken. Dank einer stärkeren Vergrösserung am hochauflösenden Mikroskop können neu Anomalien in den Spermienköpfen erkannt werden. Insbesondere werden Kopf-Vakuolen (Abb. C ) identifiziert, die auf eine höhere Aneuploidie-Wahrscheinlichkeit und vermehrte DNA-Fragmentation in den Spermien, mit negativem Einfluss auf die embryonale Entwicklung hinweisen.
Indikationen:
- Erhöhte DNA-Fragmentation in den Spermien
- Schwere Teratozoospermie
- Vorhergehende erfolglose ICSI-Behandlung
- Wiederholte Aborte
- Fortgeschrittenes väterliches Alter
- Methode Die Spermien werden unter einem hochauflösenden Mikroskop und mittels computerunterstützter
Bildverarbeitung bis zu 7’200 x vergrössert und anhand morphologischer Kriterien für die nachfolgende ICSI ausgewählt.