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Um 1925 wurde Skiunterricht vor allem durch Einheimische an englische Gäste erteilt. Für eine Abfahrt von der Kl. Scheidegg oder vom Eigergletscher nach Wengen benötigte man damals einen ganzen Tag, inklusive Verzehren des Lunches. Als Tarif durfte man fünf Franken pro Stunde verlangen, was für eine Tagestour CHF 25.00 ergab. Somit gehörte der Berufsstand Skilehrer damals zu den Grossverdienern, sie verdienten fünf Mal mehr als Handwerker.
Die Skischule Wengen wurde im Jahr 1930 durch Christian Rubi aus Wengen gegründet. Das grosse Interesse der Gäste bewirkte damals oft eine Klassengrösse von 15 bis 30 Personen. Christian Rubi war bis 1939 Skischulleiter an der Skischule Wengen und organisierte 1933 den ersten Schweizer Skischulleiterkurs.
In der Saison 1939/40 wollte der Winterkurverein Wengen die Skischule wegen Kriegsausbruchs schliessen. Darauf entschlossen sich die Skilehrer, die Skischule auf eigene Kosten und Verantwortung weiter zu führen.
Nachdem die Skischule damals als eigener, aber noch lockerer Verein bestand, wurde nach dem zweiten Weltkrieg im Jahr 1947 die Skischulgenossenschaft Wengen gegründet.
Im Jahr 1955 fand die erste Ski-Demonstration statt, womit die Zuschauer eine Vorstellung der technischen Anforderungen im Skischulunterricht bekamen. Die Ski-Demonstration, heute „Snow Show“ genannt, wird immer noch, jeweils in der Hochsaison im Februar durchgeführt.
1990 zählte die Skischule Wengen 26 Genossenschafter und beschäftigte über Weihnachten/Neujahr zwischen 55 und 70 Skilehrern.
Heute umfasst die Skischule Wengen 17 Genossenschafter und während der Hochsaison sind bis zu 140 Skilehrerinnen und Skilehrer tätig. Die Skischule Wengen gehört im Winter zu den grössten Arbeitgebern der Gemeinde.
Die Ski- und Snowboardschule Wengen hat sich seit 1930 zu einem modernen Unternehmen entwickelt und gehört zu den ältesten und grössten Skischulen der Schweiz.