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Unwetter im Rückblick
MATTHEW wütet in Florida
Verwüstungen in der Karibik
Hurrikan MATTHEW hat in der Karibik und an der USA schwere Verwüstungen hinterlassen. Mit Spitzenböen bis Tempo 220 traf der Wirbelsturm Florida am 7. Oktober 2016 mit voller Wucht.
Ende September 2016 formierte sich MATTHEW über der südlichen Karibik und verstärkte sich zu einem Hurrikan der Stärke 4, die zweithöchste Stufe. Vom 29. September bis Anfang Oktober fegte der Wirbelsturm über Jamaika und die Dominikanische Republik sowie Kuba und die Bahamas hinweg und hinterließ eine Schneise der Verwüstung. Das größte Leid brachte er über Haiti, das ohnehin eines der ärmsten Länder der Welt ist. Im am schwersten getroffenen Süden des Landes wurden mindestens 29.000 Häuser zerstört. Dabei kamen 800 Menschen ums Leben.
Nach der Karibik versetzte der verheerende Hurrikan MATTHEW den Südosten der USA in Angst und Schrecken. MATTHEW erreichte als Kategorie-4-Sturm die Ostküste Floridas. Spitzenböen über 220 Kilometer pro Stunde hinterließen große Schäden. Zehn Menschen starben in Florida. Sintflutartige Regenfälle setzten zudem Straßen unter Wasser und die Stromversorgung brach für mehr als eine Million Menschen zusammen. Insgesamt wurden im Osten der USA Millionen Menschen evakuiert, viele weigerten sich aber auch, ihre Häuser zu verlassen.
Sogar am NASA-Weltraumbahnhof Cape Canaveral richtete der Wirbelsturm erhebliche Schäden an. Die Dächer mehrerer Gebäude im Kennedy Space Center wurden beschädigt, Strom- und Wasserversorgung unterbrochen. MATTHEW wurde über Land rasch auf die Kategorie zwei herabgestuft. Mit Windgeschwindigkeiten von immer noch bis zu 175 Kilometern pro Stunde zog er an der Atlantikküste weiter Richtung South Carolina. In Florida und South Carolina wurde der Notstand ausgerufen. Der Sturm war für Florida der stärkste seit rund 24 Jahren.