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Das Rebjahr 2022 begann überdurchschnittlich warm und trocken. Die kalten Temperaturen im April verhinderten aber einen frühen Austrieb und somit Spätfrostschäden. Die kaltnasse Witterung während der Blütezeit verlängerte diese erheblich, was aber auf
die Blühqualität keinen negativen Einfluss hatte. Dadurch war der Behang überdurchschnittlich hoch. Den Sommer erlebten wir sehr warm mit wenig Regen, was Mitte August von einer kühleren und nassen Periode abgelöst wurde. Der Herbst blieb dann eher auf der
kälteren Seite. Was zu äusserst fruchtigen und qualitativ hochstehenden Weinen führte, jedoch das Ernten erheblich erschwerte.
Aus den Maischen der Blauburgunder Auslese, Barrique und «Umami» wurde nach 3 bis 6 Stunden 15 % Saft abgezogen, das nennt man Saignée und dieser Saft wird dann wie ein Weisswein gekeltert und ergibt so unseren Blauburgunder Federweiss.