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Heute Morgen zog nach 10 Uhr ein lokaler Schauer über Mörschwil und die umliegenden Gemeinden. Er entwickelte sich zwischen Horn und Arbon, deswegen kam er sozusagen überraschend. Auf dem Niederschlagsradar deutete Nichts auf die Überschreitung der Warnschwelle von 10 mm in einer Stunde hin. Aus diesem Grund konnte ich eine Warnung erst herausgeben, als es schon 5.6 mm gerenget hatte. Die berechnete Niederschlagssumme auf dem Niederschlagsradar lag nur bei knapp 3 mm!
Zuerst regnete es kurz vor zehn Uhr mässig, dann stärker. Der intensivste Regen fiel um etwa zwischen 10:16 und 10:25 Uhr. Dabei fielen in 9 Minuten 6.3 mm Regen. Definitionsgemäss ist das noch kein Starkregen, denn die Untergrenze für Starkregen ist zumindest in Deutschland wie folgt definiert: √(5t-(t:24)², wobei t die Zeit in Minuten ist. In Worten: Man zieht vom Wert der fünffachen Zeit die durch vierundzwanzig geteilte Zeit im Quadrat ab und zieht daraus die Wurzel. Somit müssten in 9 Minuten 6.7 mm fallen. Die maximale 12-Minütige Regensumme erreicht aber das Starkregenkriterium mit 7.7 mm knapp.
Während dem ganzen Schauer, der 45 Minuten dauerte, fielen 13.4 mm. Das ist recht viel, nur am 12. und am 16. August 2012, sowie am 2.Mai und am 10. und 18.Juni 2013 erreichte die Regensumme mindestens 13.4 mm in einer Stunde. Diese waren aber teils intensiver, so fiel bei einem kurzen aber wolkenburchartigen Starkregen am 12.August 2012 die gleiche Summe in nur 12 Minuten, davon sogar 11.3 mm in 6 Minuten!