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Untermalt von Fakten und Bildern erläuterte uns Rosmarie die Entstehung, Zielsetzung und das Vorgehen der KlimaSeniorinnen. Sie betont schon bei der Vorstellung des Projekts: „Wenn wir gewinnen, nützt das allen“!
Was die KlimaSeniorinnen vom Bundesrat und Bundesbehörden fordern, ist, eine Korrektur der schweizerischen Klimapolitik, denn weder Ziele noch Massnahmen für das neue CO2-Gesetz seien ausreichend, um die Erderwärmung auf ein kontrollierbares Ausmass zu begrenzen.
Die Schweiz und die meisten anderen Staaten machten nämlich, trotz unbestrittener Faktenlage, nicht so viel wie notwendig wäre, und verletzten dadurch Grundrechte, wie das garantierte Vorsorgeprinzip und das Recht auf Leben, sagt Rosmarie. Vorbild waren ihnen die weltweiten Klimaklagen, basierend auf der besonderen Betroffenheit von älteren Frauen durch Hitzewellen. Die Hitzesommer 2003 und 2018 haben gezeigt, dass die Sterblichkeitsrate bei alten Menschen stark zunahm.
Mitte 2016 wurde der Verein von 150 Betroffenen gegründet, im November schon konnten die KlimaSeniorinnen die Klage offiziell beim Bund einreichen und im April 2017 erhielten sie den Nichteintretensentscheid des UVEK, was das Weiterziehen der Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen im Mai 2017 zur Folge hatte. Auch von dort erhielten sie im Dezember 2018 ein abweisendes Urteil.
Im Januar 2019 übergab eine Delegation der KlimaSeniorinnen ihre Beschwerde persönlich beim Bundesgericht in Lausanne. Heute zählen sie über 1400 Mitglieder und werden von rund 1000 Menschen unterstützt.
Mehr Infos zu den KlimaSeniorinnen gibt es hier.