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Die Luftfahrtgesellschaft Austrian Airlines gab ihre Absicht bekannt, ab September die iranischen Städte Isfahan und Shiraz aus ihrem Angebot zu nehmen. Dies bedeutet ein Rückschlag für Iran.
Zweifelsohne bedeutet dieser Entscheid einen Rückschlag für die Wirtschaft der Islamischen Republik. Die Hauptstadt Teheran wird hingegen weiterhin von der österreichischen Luftlinie bedient werden. Die Austrian Airlines befindet sich im Besitz der deutschen Lufthansa. Möglicherweise ist es nur Zufall, doch die Streichung von Isfahan und Shiraz aus dem Iran-Angebot der Austrian Airlines fiel zusammen mit einer diplomatischen Kontroverse zwischen den beiden Staaten über einen angeblichen Anschlagsplan, eine von Exil-Iranern organisierte Konferenz in Paris durch eine Bombenexplosion zu stören. Thema des Anlasses war eine von den Exil-Iranern angestrebte Regimeänderung in der Islamischen Republik zu erwirken. Die Wiener Regierung verlangte von Iran die Aufhebung der diplomatischen Immunität eines Mitarbeiters an der Botschaft in Wien wegen des angeblich geplanten Anschlags. Der Diplomat, Assadollah Assadi, war am Sonntag in Bayern angehalten worden, weil er angeblich zusammen mit Europäern iranischen Ursprungs aus Belgien in den geplanten Pariser Bombenanschlag verwickelt war.