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Im November kam es in Saudi-Arabien zur Besetzung der Grossen Moschee von Mekka, die den Sturz des saudischen Könighauses zum Ziel hatte und heute als zentrales Ereignis für die Entstehung und Entwicklung des islamistischen Terrorismus gilt. Und schliesslich löste die Sowjetunion mit ihrem Einmarsch in Afghanistan einen Krieg aus, der nach verschiedenen Wandlungen im Grunde noch heute andauert.
So weit, so ungut. 1979 setzten sich aber auch zwei Staaten, man könnte sagen, zwei alte Streithähne, an einen Tisch und schlossen einen Frieden, der immer noch andauert. Heute vor 42 Jahren haben Ägypten und Israel vertreten durch Präsident Anwar as-Sadat und Ministerpräsident Menachem Begin einen Friedensvertrag unterzeichnet, der eine bleibende friedliche Koexistenz dieser Länder ermöglichte. Beide Seiten mussten dabei substanzielle Zugeständnisse machen.
Israel musste die Sinai-Halbinsel samt den dortigen Ölquellen und strategisch wichtigen Punkten zurückgeben, während Ägypten aus der arabischen Liga ausgeschlossen wurde und Israel den Zugang zum Suezkanal garantierte. Zudem zog sich Sadat mit seiner Unterschrift den Zorn radikaler Islamisten zu, was unter anderem zu seiner Ermordung zwei Jahre später führte.
Dennoch: Der Frieden zwischen Israel und Ägypten hält. Und das ist doch eine gute Nachricht, die wir uns gerne immer wieder in Erinnerung rufen. Ein Frieden zwischen Erzfeinden ist möglich.