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Das Wichtigste in Kürze
- Rafael Dudamel will bis zur Copa America Nationaltrainer bleiben.
- Der Venezolaner hat sein Traineramt bereits zur Verfügung gestellt.
Rafael Dudamel (46) will die Fussball-Nationalmannschaft von Venezuela nun doch bei der Copa America im Sommer in Brasilien betreuen. «Ich werde an der Spitze der Nationalmannschaft bleiben», schrieb der 46-Jährige in einem Brief an die Venezolanische Föderation.
Nach dem 3:1-Länderspielsieg gegen den zweimaligen Weltmeister Argentinien hatte Dudamel seinen Rücktritt noch alles andere als ausgeschlossen. «Ich wundere mich, dass ich immer noch da bin», sagte der 46-Jährige, «ich habe meine Aufgaben schon zur Verfügung gestellt. Wir befinden uns in sehr unruhigem Gewässer, weil alles sehr politisiert wird.»
Dudamel bestätigte, dass er sich in Spanien mit dem Vertreter des Interims-Präsidenten Juan Guaido, Antonio Ecarri, getroffen habe. Dieser hatte einen Tweet von dem Treffen abgesetzt und es öffentlich gemacht. Dudamel warf Ecarri vor, seinen Besuch bei der Nationalmannschaft politisch instrumentalisiert zu haben. «Das war eine sehr bittere Erfahrung, ich bin sehr enttäuscht», hatte der Fussballlehrer gesagt.
Er habe den Vertreter von Guaido aus Respekt vor der Nationalmannschaft, «die das ganze Land vereine», empfangen. Der Coach berichtete, dass er bei einem vorherigen Länderspiel von Venezuela auch den Botschafter von Präsidenten Nicolas Maduro getroffen habe.
Seit dem 23. Januar gibt es zwischen Maduro und Guaido, der sich als Präsident der Nationalversammlung zum Interims-Präsidenten ausgerufen hat, einen heftigen Machtkampf.