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Kann mir mal jemand erklären, wie der Staat EL einsparen kann, wenn der Eigenmietwert als Vermögen dazugerechnet wird? Mir scheint es eher, dass man eher gezwungen wird das Haus/die Wohnung zu verkaufen als man mit Eigenheim EL kriegt.
Künftig soll es nicht mehr möglich sein, aus der Pensionskasse Kapital zu beziehen, um ein Haus zu kaufen oder sich selbständig zu machen. Der Bundesrat will solche Kapitalbezüge verbieten. Dies um das Risiko des EL-Bezuges zu minimieren. Doch wie lauten dazu die Zahlen? Wie viele wären wirklich betroffen und ist es denn möglich, wenn man Hauseigentümer ist EL zu beziehen? Wenn ich nachstehendes lese, zweifle ich daran…. http://www.ahv-iv.info/andere/00134/00221/index.html?lang=de: Voll als Einkommen angerechnet werden: – Renten der AHV und IV, der Pensionskasse (berufliche Vorsorge), der Militär- oder Unfallversicherung und von ausländischen Sozialversicherungen. Dabei werden die Renten des laufenden Jahres berücksichtigt; – Einkünfte aus dem Vermögen wie Zinsen, Miete, Untermiete, Pacht oder Nutzniessung; – der Eigenmietwert der Wohnung; – familienrechtliche Unterhaltsbeiträge wie Alimente; – Ersatzeinkünfte wie Taggelder der Krankenkasse, der Invalidenversicherung, der Arbeitslosenversicherung oder der Unfallversicherung; – wiederkehrende Leistungen von Arbeitgebern; – Erwerbseinkommen bei Bezügern eines IV-Taggeldes; – Einkünfte und Vermögenswerte, auf die verzichtet worden ist; – ein Teil des Vermögens (Verzehr), das bei Alleinstehenden 37 500 Franken und bei Ehepaaren 60 000 Franken übersteigt. Zusätzlich werden bei selbstbewohnten Liegenschaften 112 500 Franken nicht als Vermögen berücksichtigt, bzw. 300 000 Franken in folgenden Fällen: – die Liegenschaft eines Ehepaars wird von einem Ehegatten bewohnt, während der andere im Heim oder Spital lebt – die Liegenschaft eines Ehepaars wird von einem Ehegatten bewohnt, der eine Hilflosenentschädigung der AHV, IV, UV oder MV bezieht – die Liegenschaft wird von einer alleinstehenden Person bewohnt, die eine Hilflosenentschädigung der AHV, IV, UV oder MV bezieht. Sofern diese Freibeträge überschritten werden, wird ein Teil davon als Einkommen angerechnet. Dieser Anteil beträgt: – bei Invalidenrenten 1/15 – bei Hinterlassenenrenten 1/15 – bei Altersrenten 1/10 Lebt die versicherte Person in einem Heim, kann dieser Betrag je nach kantonaler Regelung bis zu einem Fünftel betragen.
Doch ev. weiss jemand mehr darüber. Man kann sicher auch online noch mehr über die heutige Gesetzgebung online finden.