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Es war ein Anruf an den Basler Starschiedsrichter Gottfried «Godi» Dienst, der für Elefterios Hionas den Anfang einer langen Karriere bedeutete. Hionas war begeistert von der Arbeit der Unparteiischen und rief den populären Schiedsrichter an, der u.a. den WM-Final von 1966 zwischen England und Deutschland leitete: «Er forderte mich auf, mich bei der Ausbildung zu melden.»
In all den Jahren, während denen Elefterios Hionas nun Spiele leitete, sei einerseits die Bürokratie grösser geworden. Anderseits hätte sich der Charakter der Spiele geändert. «Heute steht mehr der Kampf im Vordergrund. Die Kameradschaft verschwindet immer mehr.»
Höhepunkt seiner Karriere sei ein Spiel gewesen, bei dem er eigentlich als Linienrichter eingesetzt werden sollte. «Der Schiedsrichter kam nicht, so musste ich das Spiel leiten.» In den Zeitungen sei dann nach dem Wochenende überall sein Name gestanden, das hätte ihn gefreut.
Am Schluss der Saison ist Schluss
Nach dieser Saison ist Schluss. Älter als 68 dürfe man nicht sein. «Die Saison endet am 30 Juni, am 1. Juli werde ich 69! Ich kann ein Jahr länger arbitrieren als alle anderen», freut sich Hionas. Auf den letzten Teil der Saison bereitet er sich vor wie immer. «Ich betreibe unter der Woche Sport, damit ich bis zum letzten Spiel fit bin.»
(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)