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- Verkürzung der Nachsorgedauer (Kosteneinsparung!)
- Eliminierung von Methan-Emissionen
- Reduktion des organischen Schadstoffpotenzials
- Reduktion des Gefährdungspotenzial durch Deponiegas
Abbauprozesse in Deponien
In den meisten Deponien mit organischem Inhalt ist der Sauerstoff im Deponiekörper nach wenigen Monaten aufgebraucht ist, und danach liegen anaerobe Verhältnisse vor. Unter diesen Bedingungen entsteht Methan und die Abbauprozesse laufen nur noch sehr langsam ab.
Aerobisierung mit dem Dplus-Verfahren
Ziel der Aerobisierung ist es, den Deponiekörper mit Sauerstoff zu durchsetzen und so die Abbauprozesse wieder zu beschleunigen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Gasbrunnen werden beim patentierten Dplus-Verfahren Rohre, welche nur im untersten Bereich perforiert sind, in die Deponie abgeteuft.
Das Deponiegas wird in der Tiefe des Deponiekörpers abgesaugt, und durch den entstehenden Unterdruck gelangt Aussenluft in den Deponiekörper. Mit diesem Verfahren kann man einen wesentlich grösseren Teil des Deponiekörpers erreichen als bei der herkömmlichen Deponieentgasung, wo die Wirkung nur in der Näher der Deponieoberfläche stattfindet.
Wasser im Deponiekörper
In den meisten Deponien ist Wasser vorhanden, meist in der Form von lokal begrenzten Linsen. Wasser verhindert die Luftzirkulation und damit den Abbau. Bei den bisherigen Projekten hat sich der Einsatz von pneumatischen Bohrlochpumpen bewährt. Diese funktionieren mit Druckluft und können parallel zum Aerobisierungprozess eingesetzt werden.
Verkürzung der Nachsorge
Nach Abschluss der Deponie muss belastetes Abwasser noch über Jahrzehnte hinweg behandelt werden, was erhebliche Kosten zur Folge hat. Ist das Abwasser in erster Linie durch organische Stoffe belastet, lässt sich die Nachsorge durch Aerobisierung verkürzen. Damit können Kosten eingespart werden.
Massnahmen nach VVEA
Die Abfallverodnung (VVEA) schreibt bei bestehenden Deponien je nach Ergebnis der Gefährdungsabschätzung in bestimmten Fällen Massnahmen zur Verhinderung von schädlichen Einwirkungen auf die Umwelt vor (Art. 53). Die Aerobisierung kann eine dieser Massnamen sein.
Klimaschutz
Methan ist rund 25 mal klimäschädlicher als Kohlendioxid. Durch die Aerobisierung wird die Methanproduktion stark reduziert. Aerobisierungsprojekte können deshalb unter bestimmten Voraussetzungen bei der Stiftung KLIK (www.klik.ch) registriert werden. Dadurch kann der Deponieinhaber Einnahmen generieren.
Know-How
Die Aerobisierung einer Deponie erfordert einen hohen Unterdruck und eine ständige Überwachung des Deponiekörpers und der abgesaugten Gase. Das Personal von Dplus verfügt über das erfordeliche Know-How und langjährige Praxiserfahrung.