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Und die Liebe hört niemals auf
Ist die Liebe einfach da als etwas, das uns zusteht? Oder müssen wir Liebe zuerst geben, um sie zu empfangen? Gibt es nur eine Liebe oder viele Erscheinungsformen? Und wie lernen wir, wirklich zu lieben? Diese Fragen stellte sich der junge Denker Henry Drummond 1874. Seine Reflexionen gingen damals um die Welt … bis Paulo Coelho sie an einem Wendepunkt in seinem Leben für sich entdeckte und für unsere Zeit adaptierte.
Vor mehr als hundert Jahren kamen in einem Garten in der englischen Grafschaft Kent ein Dutzend Menschen zusammen, um den berühmtesten Prediger der damaligen Zeit zu hören. Doch statt selbst zu sprechen, gab dieser das Wort an einen jungen Mann im Publikum weiter, der soeben von einer langen Afrikareise zurückgekehrt war: Henry Drummond. Dieser stellte die Frage nach dem Höchsten und Wertvollsten, das ein Mensch im Leben erreichen kann. Seine bestechend einfachen Worte wurden veröffentlicht und erreichten seither weltweit über 12 Millionen Leser.
»Obwohl ich Christ bin, habe ich in meiner Adaption immer wieder über das Religiöse hinaus zu verallgemeinern versucht, was Drummond in erster Linie unter einem christlichen Gesichtspunkt darlegt. Ich denke, dass die Liebe das Wichtigste auf der Welt ist, ungeachtet des Glaubens, den jemand haben mag. Henry Drummond, der genau dies damals schrieb, wird mir diese Freiheiten mit seinem Text bestimmt nachsehen.« Paulo Coelho in seinem Vorwort