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Do, 8. Dezember 2022, Ralf Hersel
Üblicherweise verwendet man für die einfache Bearbeitung von Bildern, eine dedizierte Anwendung wie Gimp, gThump oder ähnliche. Mit "einfacher Bearbeitung" meine ich Operationen wie drehen oder vergrössern. Wer dafür Gimp startet, schiesst mit Kanonen auf Spatzen. Ob der Vorschlag in diesem Artikel für euch sinnvoll ist, hängt auch von Häufigkeit der Benutzung ab.
Da ich für das Schreiben von Artikeln ständig Bilder auf die passende Grösse bringen muss, ist das Einbinden dieser Funktion in den Dateimanager sehr nützlich. Die Erweiterung nautilus-image-converter ergänzt das Kontextmenü von Dateien, um die beiden Einträge Bildgrösse anpassen und Bilder drehen. Wendet man diese auf eine Bilddatei an, erscheint einer der beiden Dialoge, die im Titelbild zu sehen sind. Die Funktionsauswahl sollte selbsterklärend sein. Als Vorgabe werden veränderte Dateien mit "geaendert" bzw. "gedreht" versehen, also z. B. "bild.gedreht.png".
Die Erweiterung verwendet im Hintergrund ImageMagick, um die Manipulationen durchzuführen. Dieses Werkzeug kann auch direkt im Terminal verwendet werden, hat dann aber den Nachteil, dass man sich die Befehle und Optionen für die Bildmanipulation merken bzw. nachschlagen muss. Mit der Einbettung in den Dateimanager geht das deutlich einfacher.
Die Erweiterung nautilus-image-converter findet man in der Softwareverwaltung der bekannten Distributionen.