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Konrad Alder schreibt uns:
“Mit dieser konzertierten Medien- und Parteikampagne, rechtzeitig noch auf den Redaktionsschluss der Sonntagspresse, versucht ein informelles Netzwerk armeekritischer, linker Journalisten und Parteisekretariate einmal mehr das Volksbegehren Stopp-F-35 zu unterstützen und die dringliche Beschaffung eines neuen Kampfflugzeugs weiter zu verzögern.
Was die Abklärungen zu möglichen politischen Gegengeschäften mit Frankreich – wenn sie dann so wie behauptet stattfanden – mit der F-35-Beschaffung zu tun haben sollen, ist mir schleierhaft. Denn Fakt ist, dass der F-35A unser weltweit anerkanntes Auswahlverfahren mit beachtlichem Abstand vor seinen Mitbewerbern gewonnen hat. Und das schleckt keine Geiss weg!
Und wenn es noch eines weiteren Beweises bedurft hätte, dass der bundesrätliche Entscheid zu Gunsten des F-35A der Richtige ist – das neutrale, mit uns befreundete und in vielen Wesenszügen verwandte Finnland liefert ihn. Das Land im Norden Europas wird seine technisch überholte Flotte von F/A-18 Hornet ab 2026 bis ins Jahr 2030 ebenfalls mit 64 Maschinen des Typs F-35A Lightning II im Wert von rund 10 Milliarden Euro ablösen.
In diesem Zusammenhang besonders bemerkenswert ist die Tatsache, dass Finnland von einer Rot/Grün dominierten Koalitionsregierung mit einer sozialdemokratischen Ministerpräsidentin an ihrer Spitze regiert wird.”