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Erstmals wurden die Sieger in einer Gala im Hotel Schweizerhof verkündet. Insgesamt 16 Kurzfilme standen im Wettbewerb Swiss Films. Die Beträge seien von «beeindruckender Diversität» und hätten das Festivalmotto «Crossing Borders» perfekt transzendiert, schreiben die Veranstalter. «Allen eigen war aber eine herausragende Qualität und Einzigartigkeit, doch nur zwei haben das finale Rennen gemacht».
«Bon Voyage» erzählt von einem Ehepaar (Stefan Gubser und Annelore Sarbach), dessen unbeschwerter Segeltörn im Mittelmeer jäh mit der Realität der Flüchtlingskrise konfrontiert wird. Das 22-minütige Werk ist zwar fiktiv, wurde aber an den originalen Schauplätzen unter Mitwirkung von Flüchtlingen realisiert.
«La femme et le TGV» mit der französischen Ikone Jane Birkin in der Hauptrolle erzählt von der späten Liebe zwischen einer Frau, die an der TGV-Strecke lebt und einem Lokomotivführer, der sich vor jeder Fahrt darauf freut, sie winken zu sehen.
Bern ist nur einer der «Playgrounds» des internationalen Festivals. Weitere sind Bangkok, Buenos Aires, Kairo, Kapstadt, Hong Kong, Moskau und San José. Das Finale wird am 16. Oktober in New York ausgetragen, wo die Gewinner des internationalen Wettbewerbs ausgezeichnet werden. Die Preise sind mit insgesamt 100’000 Franken dotiert.
An der Closing Night in Bern wurden auch zwölf Kandidaten für den Internationalen Wettbewerb nominiert. «Bon Voyage» ist einer von drei Anwärtern in der Kategorie bis zu 40 Minuten.
In den fünf Tagen, die der Berner «Playground» dauerte, wurden wiederum etwa 20’000 Besucher gezählt, wie die Organisatoren am Sonntag mitteilten.
(SDA)