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Warum die SP bei den Kantonsratswahlen im Frühling und erst recht bei den Gemeindewahlen 2018 gut abschnitt (sie machte zumindest in der Stadt Zürich daraus bisher sehr wenig) und nun bei den Nationalratswahlen (im Ständerat gewann Daniel Jositsch triumphal) deutlich verlor, weiss ich nicht.
Min Li Marti und Jean-Daniel Strub geben das Buch «Freiheit» heraus, das Artikel mit Zwischenrufen zu Grundsätzen und zur Geschichte der Freiheit enthält und die Linke und insbesondere die SP auffordert, den Begriff und die Praxis auch für sich zu beanspruchen.
An dieser Stelle präsentieren wir jene KandidatInnen aus dem links-grünen Spektrum, die als Neue entweder die Spitze der Liste einnehmen oder eine realistische Chance besitzen, gewählt zu werden. Diese Woche ist das Hannah Pfalzgraf, seit zwei Jahren Kantonsrätin und Spitzenkandidatin der JungsozialistInnen.
An dieser Stelle präsentieren wir jene KandidatInnen aus dem links-grünen Spektrum, die als Neue entweder die Spitze der Liste einnehmen oder eine realistische Chance besitzen, gewählt zu werden. Dieser Woche ist das Manuela Schiller, die die AL-Liste zusammen mit vier anderen Frauen anführt.
Winterthur weist nach wie vor eine hohe Sozialhilfequote auf und muss auch in den nächsten Jahren mit zusätzlichen Ausgaben rechnen. Aber 2018 stieg die Quote erstmals nicht an, und die Anzahl der Ablösungen nahm deutlich zu
Die Bus-Station Zürich am Sihlquai in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs bleibt nach dem Willen des Stadtrats mindestens 15 Jahre erhalten. Es gibt dort vorläufig weder ein Kongresszentrum noch eine Überbauung mit günstigen Wohnungen. Das Areal beim Hauptbahnhof, auf dem seit 1980 Cars Passagiere aufnehmen und aussteigen lassen, gehört zu den wertvollsten Grundstücken im städtischen Besitz. Es könnte noch wertvoller werden, wie Stadtrat André Odermatt am Donnerstagmorgen zusammen mit Corine Mauch und Daniel Leupi ausführte: Wenn der Eintrag im Richtplan für den Stadttunnel gelöscht wird (der Tunnel wird kaum noch gebaut), vergrössert sich die überbaubare Fläche deutlich. Nach dem Nein…
Der achte Platz von Céline Widmer, den sie von den Delegierten noch vor dem bisherigen Martin Naef erhielt, war für sie eine freudige Überraschung. Dass sie sich vor einem Bisherigen klassierte (was bei den Medien auf Echo stiess), ist eher auf den Wahlmodus zurückzuführen, nicht aber, dass sie den ersten Platz unter den Neuen einnimmt.
Parteiwechsel gehören zur Politik, ich finde sie durchaus legitim. Ich finde es sogar nachvollziehbar, dass man eine Partei mit Rachegelüsten und wüsten Reden verlässt, aber dann sollte man dazu stehen, dass man der alten Partei schaden will. Und sich auch überlegen, wie sehr man sich selber wandelte, und nicht einfach der verlassenen Partei Sturheit vorwerfen.
Die Wahlen im Kanton Zürich, die sich vor einem halben Jahr als ausgesprochen langweilig angekündigt hatten, endeten mit dem Grünen Martin Neukom in der Regierung, einem Kantonsrat mit ökologischer Mehrheit und mit einem Frauenanteil von 40 Prozent. GLP und Grüne gewannen, SVP (nur bedingt wegen der Klimawelle), BDP und FDP verloren insgesamt massiv, der Rest, also auch die SP, blieb stabil.
Die Wahlen im Kanton Zürich sind keine Vorwahlen oder ein Versuchslabor für die eidgenössischen Wahlen im Herbst. Am letzten Sonntag stimmten wir über Parlament und Regierung in Zürich für die nächsten vier Jahre ab. Wenn Politologen und JournalistInnen bereits am Tag nach den Wahlen sich seitenlang und mathematisch über die möglichen Auswirkungen der Zürcher Wahlen auf Bern ausbreiten, sei das ihnen überlassen. Ich verweigere mich diesen Spekulationen, weil es über Zürich genügend zu schreiben gibt.