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Der Stadtrat wird aufgefordert zu prüfen, wie die Passerelle über die Gleise neben dem Bahnhof Oberstadt zum KV Baden rollstuhlgängig gemacht werden kann und ob die Investitionskosten in die Investitionsplanung der kommenden 10 Jahre aufgenommen werden kann.
Begründung
Das KV Baden ist über folgende 3 Wege erreichbar: Die Kreuzlibergstrasse, die Bernerstrasse und die Passerelle neben dem Bahnhof Oberstadt. Alle drei Wege sind für mobilitätseingeschränkte Personen, die mit dem öffentlichen Verkehr anreisen, kaum überwindbare Hürden.
Nebst den KV-Lernenden würden von einer neuen Passerelle auch die Bewohner des Quartiers an der Bernerstrasse profitieren, die zum Erreichen der Innenstadt heute mit Kinderwagen und Velo auf die Mellingenstrasse ausweichen müssen. Mit einer rollstuhlgängigen Passerelle würde dieser Stadtteil von einer direkten und sicheren Verbindung in die Innenstadt profitieren. Ebenso entstände für alle Radsportler, die in den Wald am Kreuzliberg wollen, eine neue, sichere und praktische Verbindung.
Der aktuelle Zeitpunkt für die Planung eines Neubaus der Passerelle ist optimal, da das ehemalige Ferro AG –Areal noch nicht umgenutzt ist und ein allfälliger zusätzlicher Platzbedarf (für eine Rampe oder ähnliches) an dieser Stelle gedeckt werden könnte. Eine andere Möglichkeit bestünde auf kantonalem Boden beim Konkursamt (gleich gegenüber der Passerelle über die Oberstadtstrasse). Allgemein ist das Quartier Oberstadt im Umbruch und im REK als Transformationsgebiet bezeichnet. Es ist daher sinnvoll, allfällige Umbaupläne der Passerelle frühzeitig in die jeweiligen Planungen einzubringen.