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Porto
Wahrzeichen Portos sind die mächtige Stahlskelettbrücke über den Douro, die Ponte Dom Luís I, und der barocke Kirchturm Torre dos Clérigos. Der kleine mittelalterliche Kern wird überragt von der Kathedrale und dem riesigen Bischofspalast auf dem Hügel darüber. Nur noch an einer Stelle, oberhalb der Brücke, ist die Altstadt von der Stadtmauer umgeben.
Blick vom Passeio das Fontainhas auf die Brücke Luís I
Herz der Stadt ist die Avenida dos Aliados, die auf die Câmara Municipal do Porto, das mächtige Rathaus mit seinem imposanten Turm, zustrebt. Bei der Namensgebung nach dem Ersten Weltkrieg stand das Militärbündnis der westlichen Alliierten Pate.
Unten am Fluss verläuft der Cais da Ribeira, die Uferstraße und Anlegestelle der Ausflugsboote. Auf der breiten Fußgängerzone herrscht fast das ganze Jahr über Trubel, und die Restaurants mit ihrer großzügigen Außenbestuhlung sind meist dicht besetzt. Hier starten auch die meisten Flussfahrten.
Wie fünf gespreizte Finger wuchs die Stadt vom mittelalterlichen Kern nach Norden entlang der Verbindungswege nach Fos, Braga, Guimarães, Viana do Castelo und Gondomar. Zu beiden Seiten der Straßenzüge entstanden Wohnhäuser in Reihenbauweise mit großen, zunächst landwirtschaftlich genutzten Grünflächen dahinter. Diese Räume hinter den Häuserzeilen werden ilhas genannt. Die Inseln wurden später mit Wohnhäusern für die ärmere Bevölkerung bebaut. Zu erkennen sind die Zugänge zu diesen Wohn-Inseln an den schmiedeeisernen Toren neben den Hauptgebäuden. Noch Ende des 19. Jh. lebte die Hälfte der Bevölkerung von Porto in solchen Ilhas-Häuschen mit durchschnittlich 16 m2 Wohnfläche, oft ganze Familien mit fünf oder mehr Kindern. Heute sind es noch etwa 6 % der Einwohner, die sich in diesen nachbarschaftlichen Wohngemeinschaften aber durchaus wohlfühlen.
Geschichte
Keimzelle der Stadt ist eine ibero-keltische Siedlung, die später von den Griechen Kalos (= die Schöne) und dann unter römischer Herrschaft Portus Cale (= Schöner Hafen) genannt wurde. Unschwer erkennbar, dass sich daraus später der Landesname Portugal entwickelt hat.
Porto selbst fiel um 540 an die Westgoten, die es zum Bischofssitz machten. Zwischen 716 und 868 und dann noch einmal von 997 bis 1050 stand die Stadt unter maurischer Herrschaft. Danach gehörte es als Teil der Grafschaft Portucale für einige Zeit zum Königreich León, einem der Vorläufer des späteren Spanien. Um 1140 errang die Grafschaft die Unabhängigkeit von León, und Porto wurde unter dem ersten portugiesischen König Do