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Trockener Mund
Was ist das Problem?
Eine geringere Speichelmenge und damit ein Gefühl eines trockenen Mundes ist ebenfalls ein Symptom der Menopause (Burning-Mouth-Syndrom). Da der Speichel den Mund vor Bakterien schützt, kann dies leider das Risiko für Karies, Zahnfleischschwund und Infektionen erhöhen. Ausserdem spielt der Speichel eine Rolle bei der Stimulierung der Geschmacksknospen, was bedeutet, dass ein trockener Mund zu Veränderungen des Geschmackssinns führen kann.
Noch unangenehmer ist das Symptom der brennenden Zunge. Das als Glossodynie bezeichnete Syndrom des brennenden Mundes ist eine chronische Erkrankung mit einem intraoralen brennenden Gefühl, das normalerweise die Zunge einbezieht, wenn keine Ursache identifiziert werden kann. Dafür gibt es keine körperlichen Anzeichen oder spezifischen diagnostischen Tests und die Behandlung ist symptomatisch und oft schwierig.
Das Syndrom kann ein Brennen, Kribbeln oder Taubheitsgefühl der Zunge, des Gaumens, der Lippen oder anderer Schleimhäute im Mund verursachen, oft bilateral und manchmal an mehreren Herden. Die Schmerzen können stark sein, täglich auftreten und im Laufe des Tages zunehmen. Der Schmerz kann durch Essen und Trinken gelindert werden. Mundtrockenheit und Geschmacksveränderungen können die Folge sein.
Was sind die Ursachen dafür?
Ärzte glauben, dass das Syndrom des trockenen Mundes wahrscheinlich eine missverstandene Anomalie in den Nerven beinhaltet, die Schmerz und Geschmack steuern. Auch ein Mangel an Vitamin B12 kann der Grund dafür sein.
Bei Frauen in der Prämenopause/Perimenopause oder Menopause ist ein hormonelles Ungleichgewicht und insbesondere der Rückgang des Östrogens der Grund dafür. Östrogen spielt eine wichtige Rolle bei der Speichelproduktion.
Was sind verfügbare Lösungsansätze?
Leider gibt es keine bekannte Behandlung für das Burning-Mouth-Syndrom. Eine Möglichkeit sind Vitamine (wie Eisen, Zink und Vitamin B12) zu sich zu nehmen, um eine gute Ernährung zu gewährleisten. Das Lutschen von Eisstücken kann die Anfälle lindern. Ausreichend trinken ist wichtig, sowie Tabak und Alkohol meiden. Wenn keine dieser Lösungen funktioniert und die Symptome sehr lästig sind, sollte eine Hormonbehandlung in Betracht gezogen werden. Zögere nicht, mit deinem Arzt oder Gynäkologen darüber zu sprechen.