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Wer ist dieser lustige Clown? Ausgehend von dieser Frage erkundet der Filmemacher, Oliver M. Meyer, in seinem Dokumentarfilm-Projekt das Leben und die Karriere eines der letzten grossen Circusclowns: »Gaston«. Gaston Häni entstammt einer traditionellen Artistenfamilie und sein komisches Talent wurde Gaston sozusagen in die Wiege gelegt; schon sein Grossonkel war der legendäre Clown Andreff. Im DOK ist "Gaston" nicht Objekt, sondern Subjekt des Films, dessen Verlauf er aktiv mitbestimmt. Mit den Zeitgenossen Emil Steinberger, Gardi Hutter und Dimitri (Dreharbeiten 2015) im Gespräch mit Gaston wird die Frage diskutiert, woher stammen die komischen Figuren im Theater, Circus und Film und wie entwickelte sich die Komik und der Humor seit den Anfängen der "Comedia dell'Arte" im 17. Jahrhundert und den Narrenfiguren im viktorianischen Theater von Shakespeare, dem Pantomimen Joseph Grimaldi über die grosse Zeit der Circusclowns und der Stummfilm-Komödianten bis hin in die Gegenwart. Das Komische an diesem merkwürdigen Geschäft ist, dass das Publikum lachen will, dass es aber die schwierigste Sache ist, es dazu zu bringen.
Der Film ist eine Hommage an Gaston und soll demnächst in den Kinos gezeigt werden.
Filmvorschau: https://filmarts.ch/Clown_Gaston/Clown_Gaston.html