Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03144.jsonl.gz/1520

Felix Sulzberger hält von Lebenskünstlern mehr als von Pünktlichkeit und unnötigen Dresscodes. Im Interview verrät der Chef von Calida auch seine Quelle der Inspiration.
Als Kind wollten Sie wie wer sein? Old Shatterhand.
Welches Talent würden Sie gerne besitzen? Ich hätte gerne mehr Zeit, meine Talente zu pflegen.
Bei welcher Gelegenheit lügen Sie? Wenn ich behaupten würde, ich sei pünktlich.
Ihr liebster Künstler? Mich beeindrucken Lebenskünstler.
Was stört Sie in Ihrer Branche? Das Fehlen eines Verfalldatums auf den Etiketten von Bekleidungsstücken.
Ihr erstes Auto? Mini, schwarz, 1977.
Wofür geben Sie ohne schlechtes Gewissen Geld aus? Ferienreisen.
Ihr Ausgleich? Ferienreisen planen.
Mit welcher berühmten Persönlichkeit würden Sie gerne post mortem abendessen, und warum? Mit Ernest Hemingway, um etwas über den Hintergrund seiner Werke aus der Zwischenkriegszeit und dem Spanischen Bürgerkrieg zu erfahren.
Etwas, das Sie gar nicht mögen? Arroganz, unnötige Dresscodes.
Wer oder was wären Sie gerne einen Tag lang? Helipilot.
Welchen Modetrend werden Sie bestimmt nicht mitmachen? Die meisten.
Was möchten Sie schon lange ins Sortiment aufnehmen? Legwear und weitere Produkte, die zu unseren Marken passen.
Welchen Titel soll ein Porträt über Sie tragen? Me, myself and I.
Wie möchten Sie sterben? Zufrieden.
Ihre grösste Extravaganz? Meine Partnerin.
Ein Traum? ... und zugleich Albtraum: eine Woche ohne E-Mails und Internet.
Eine Quelle der Inspiration? Diskussionen im Freundeskreis.
Ihr Motto? Das Dasein soll ein Fest sein.
Ihre härteste Lebensschule? Mit 13 Jahren in einer katholischen Internatsschule.
Felix Sulzberger (62) ist seit zwölf Jahren Chef des Wäscheherstellers Calida. Zuvor arbeitete er bei Reebok, Fruit of the Loom und Levi Strauss.