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In der Schweiz werden rund 14 Mio. Nutztiere gehalten (2016). Mehr als zwei Drittel davon sind Hühner (>10Mio.), gefolgt von je 1,5 Mio. Rinder und Schweinen, mehr als 300'000 Schafen sowie mehreren Zehntausend Ziegen und Pferden.
Eine zentrale Aufgabe aller Nutztierhaltenden ist es, die Gesundheit ihrer Tiere zu gewährleisten und Krankheiten vorzubeugen. Dafür müssen sie die Tiere regelmässig untersucht werden, um bei gegebenenfalls rechtzeitig eingreifen zu können (vgl. Art. 5 Abs. 2 TSchV). Zudem verlangt das Tierschutzgesetz eine amtliche Bewilligung für serienmässig hergestellte Stalleinrichtungen und Aufstallungssysteme.
Am 12. Juni 2018 wurde die Initiative „Keine Massentierhaltung in der Schweiz“ lanciert, welche der Massentierhaltung durch strengere Tierschutzregelungen ein Ende setzen möchte. Die Initiative fordert unter anderem eine starke Reduktion der Bestandesgrössen von Legehennen und Masthühnern auf max. 2‘000 (KAG-Freiland-Standard), die komplette Abschaffung der Kastenbestände bei Mastschweinen und freie Bewegungsmöglichkeiten für diese auf einer Wiese und im Schlamm, sowie das Verbot der Anbindehaltung von Milchkühen.