Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03376.jsonl.gz/2105

Seit 1995 gibt es die Mehrwertsteuer in der Schweiz. Immer wieder wurden die Prozentsätze angepasst. Jetzt droht erstmals ein zweistelliger Wert. Das musst du über die MWST wissen.
Die Handels AG muss nicht die gesamte von Kunde Meier erhaltene MWST dem Staat abliefern, sie kann die von ihr bezahlte Vorsteuer an Weinbauer Müller (0,77 Franken) abziehen.
Im ersten Jahr 1995 nahm der Bund dank der Mehrwertsteuer 8'857'000'000 Franken ein. Danach ging es rasant aufwärts. Seit 2012 haben sich die Einnahmen bei über 22 Milliarden jährlich eingependelt. 2017 wurde mit 22'901'966'000 erstmals an der 23-Milliarden-Marke gekratzt.
Zwei kleine Spielereien für zwischendurch:
Die Mehrwertsteuer ist für alle Einwohner gleich hoch. Sehr vereinfacht gesagt: Hätten 2017 alle 8'848'200 in der Schweiz lebenden Bürger die Mehrwertsteuer unter sich aufgeteilt, hätte jeder 2700 Franken ins Kässeli werfen müssen.
Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»
Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.
Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos.
Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …