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By Wolfgang Cornetz, Stefan Hell, Peter Kalmbach, Holger Schäfer
Read Online or Download Chancen und Risiken des demografischen und strukturellen Wandels im Saarland: Zur Bedeutung der Schlüsselgröße Humankapital PDF
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Eine »Familienfeier« gerät zur Generalabrechnung - eigenwillig und wunderbar erzählt. »Diese Familie braucht kein Oberhaupt mehr, weil sie nämlich mit diesem Tag aufgehört hat, eine Familie zu sein, die Nabe ist aus dem Rad gefallen, die Speichen spritzen in alle Richtungen. « Urenkel David benennt exakt und wenig schmeichelhaft, used to be er von seiner Sippschaft hält.
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In Nordrhein-Westfalen verlief der Strukturwandel dagegen ganz ähnlich wie im Saarland. Auch hier gab es 1988 noch einen Bergbausektor, der zwar nicht ganz die relative Bedeutung des Bergbaus im Saarland erreichte, aber gleichfalls bis 2008 vier Fünftel der Beschäftigung verlor. Auch die Beschäftigungsverluste in den Industriebranchen ähneln dem aus dem Saarland bekannten Muster – mit dem Unterschied, dass in Nordrhein-Westfalen die Verluste im Maschinenbau ausgeprägter waren und im Fahrzeugbau kein Beschäftigungsaufbau stattfand.
Zwischen Gründungen und Selbstständigenquote besteht keine unmittelbare Korrelation. So ist zu berücksichtigen, dass gescheiterte Gründungen nicht zu einer Erhöhung der Zahl der Selbstständigen führen. Zudem kann eine steigende Zahl von Selbstständigen durch eine noch stärker steigende Zahl abhängig Beschäftigter überkompensiert werden. Abbildung 3-3 zeigt, dass die Selbstständigkeit als Erwerbsform im Saarland eine eher unterdurchschnittliche Bedeutung hat. Der Anteil an allen Erwerbstätigen ist mit 9,2 Prozent deutlich niedriger als der Bundesdurchschnitt von 10,7 Prozent.
Techniker und Laboranten, Manager und Administratoren sowie Lehrer und Wissenschaftler bilden auf der anderen Seite Berufsgruppen, die sich im Saarland weniger dynamisch entwickelt haben als anderswo. So sank die Beschäftigung von Technikern und Laboranten im Zeitraum 1998 bis 2008 im Saarland um 15 Prozent. In BadenWürttemberg hingegen war nur ein Rückgang um 1,3 Prozent zu beobachten. Auch in Nordrhein-Westfalen (-11 Prozent) und Rheinland-Pfalz (-7 Prozent) fiel der Rückgang geringer aus. Illustrativ ist auch die Entwicklung der Beschäftigung von Managern und Administratoren.