Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03562.jsonl.gz/1171

Konzert des argentinischen Quartetts Narciso Saul in der Grange de Nane
Nach einer großartigen Karriere in der Formation Siglotreinta hat Narciso Saúl beschlossen, sich seiner Interpretation des argentinischen Repertoires und der Verbreitung seiner eigenen Kompositionen zu widmen. Mit einer intimeren Produktion hat der Solist daher die Gelegenheit ergriffen, seine Arbeit als Tango-Gitarrist und seine Art, gesungene Milongas zu verstehen, besser bekannt zu machen.
Beeinflusst von Schöpfern wie Pedro Laurenz, Astor Piazzolla oder Anibal Troilo, ist Narciso Saúls Ansatz in Wirklichkeit dem Jazz und der Improvisation sehr ähnlich. So entwickelte er zwar die harmonischen und melodischen Grenzen seiner Musik weiter, entschied sich aber gleichzeitig dafür, sich weiterhin in einem Genre zu engagieren, das nicht nur zum Tanzen geschaffen wurde. Ebenso leidenschaftlich beschäftigt sich Narciso Saúl mit den ethnologischen, historischen und sozialen Quellen des musikalischen Erbes, das er weitergibt. Er verkörpert einen puristischen, aber soliden und offenen Ansatz für seine Kunst. Dieser faszinierende Geist ist in seinen Konzerten spürbar