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Bei einem schweren Busunglück in New York sind am Wochenende 15 Menschen ums Leben gekommen. Ihr Bus wurde von einem Strassenmast auf voller Länge aufgeschlitzt. 13 Passagiere waren sofort tot. Zwei erlagen nach Angaben der Feuerwehr später ihren Verletzungen.
Wie die Behörden mitteilten, überschlug sich der Reisebus mit 31 Insassen gegen 5.35 Uhr (Ortszeit) auf einer Stadtautobahn im Stadtteil Bronx. Insgesamt 20 Passagiere mussten ins Spital gebracht werden. Der Chauffeur überlebte.
Er erklärte, er habe die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, als er einem plötzlich ausscherenden Lastwagen ausweichen wollte. Der Bus geriet daraufhin offenbar ins Schlingern, kippte um und rutschte gegen den Metallmast. Dieser traf den Bus genau auf der Höhe der Fenster, schlitzte ihn auf und riss das Dach fast völlig ab.
Die Fahrgäste waren auf dem Heimweg von einem Ausflug in das Mohegan Sun Kasino im US-Staat Connecticut. Bei dem Unfall seien die meisten Passagiere in den vorderen Teil des Busses geschleudert worden, sagte Feuerwehrchef Edward Kilduff. Während des Rettungseinsatzes war die Autobahn für mehrere Stunden gesperrt.
Nach dem Unfall habe er einer blutenden Frau helfen wollen, berichtete Fahrgast Chung Ninh. Der Fahrer habe ihm gesagt, sie sei tot und er solle sich um die Verletzten kümmern. "Vergiss sie. Hilf den anderen", habe ihm der Busfahrer gesagt.
Ermittlung eingeleitet
Der Unfall werde nun im Rahmen einer kriminaltechnischen Ermittlung untersucht, sagte Polizeisprecher Michael Kopy. Den Behörden lägen Hinweise vor, dass der Fahrer die Geschwindigkeitsbeschränkung von 90 Stundenkilometern überschritten habe.
Dem Busfahrer sei Blut abgenommen worden und die Polizei rekonstruiere seine Aktivitäten vor der Unglücksfahrt. "Es wird lange dauern, bis wir sagen können, ob eine Straftat vorliegt", sagte Kopy.