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14 Frauen gründeten im Mai 1986 den Verein «Wyborada Frauenbibliothek», und am 7. Februar 1987 eröffneten sie die Bibliothek. Daraus bildete sich eine Gruppe, die ein zweijähriges Projekt, die «Dokumentationsstelle zur Geschichte der Frauen in der Ostschweiz und im Fürstentum Liechtenstein» initiierte. Vier Forscherinnen recherchierten 1990/91 in den Kantonen St.Gallen und Appenzell sowie im Fürstentum Liechtenstein zur Frauen- und Geschlechtergeschichte. Sie trugen umfangreiches Material zusammen, das die Grundlage für das spätere Archiv für Frauen- und Geschlechtergeschichte bildete.
Zusätzlich erhielt das Archiv Beiträge von den Kantonen St.Gallen und Appenzell Ausserrhoden, der Stadt St.Gallen, der Fachstellen für Gleichberechtigungsfragen in den Kantonen St.Gallen und Appenzell Ausserrhoden, Privatpersonen, Stiftungen sowie privaten und kirchlichen Organisationen.
In einer gemeinsamen Initiative von Vertreterinnen der Kantonalen Gleichstellungsstellen Appenzell Ausserrhoden und St.Gallen, von Mitarbeiterinnen der ehemaligen Dokumentationsstelle zur Geschichte der Frauen und der Frauenbibliothek Wyborada begann im Sommer 1995 die Projektentwicklung für die Einrichtung eines Archivs zur Frauen- und Geschlechtergeschichte in der Ostschweiz.
Nach vier Jahren inhaltlicher und struktureller Planung sowie intensiver Arbeit, die Institution finanziell abzusichern, konnte das Archiv für Frauen-, Geschlechter- und Sozialgeschichte Ostschweiz im Sommer 1999 eröffnet werden.