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Für die Forschungsvorhaben namhafter Universitäten und Institute, wie sie am CERN in Genf, dem MPI in Greifswald, JLAB in Newportnews, Fermi-Lab in der Nähe von Chicago, MSU in East Lansing, KEK in Tsukuba, ESS in Lund oder bei DESY in Hamburg betrieben werden, erfordert die Kühlung der verschiedenen Experimente grosse Kälteanlagen.
Eine Helium-Kälteanlage ist ein geschlossenes System, in dem ständig die gleiche Menge Helium zirkuliert. Im Gegensatz zu einer Verflüssigungsanlage sind die Massenströme symmetrisch. Die benötigte Kälte wird durch zwei oder mehr gasgelagerte Expansionsturbinen erzeugt und kann durch eine Vorkühlung auf 80 K mit flüssigem Stickstoff unterstützt werden.
Kälteanlagen, die direkt mit dem Kundenversuch verbunden werden, sind sehr kunden- und anwendungsspezifisch. Ziel ist es, die Kälte zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort bereitzustellen. Je nach Grösse der Anlage werden verschiedene Lösungen angeboten.