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Das persistierend offene Foramen ovale ist häufig. Viel seltener als früher angenommen führt es zu Problemen die es sinnvoll machen, diese mit einem Device ("Schirmchen") zu verschliessen.
Unter einem Aneurysma des interatrialen Septums (IASA), also der Wand welche die beiden Herz-Vorhöfe trennt, versteht man eine vermehrte Beweglichkeit dieser Zwischenwand. Als normal gilt eine maximale Exkursion von 15mm.
Das IASA in Kombination mit einem offenem Foramen ovale ist ein Risikofaktor für Hirnschläge, weil es das Risiko für paradoxe Embolien erhöht. Sucht man nach kardialen Emboliequellen (einer vom Herzen ausgehende Ursache für einen Hirschlag oder einer Embolie in ein anderes Organ), so gehört die Suche nach dem IASA dazu.
Im unten erkennbaren Bild wurde das interatriale Septum durch Fotomontage so übereinander projiziert, dass die maximale Exkursion (hier 22mm) erkennbar wird. Klicken Sie auf das Bild um ein Video zu sehen.
Die nächsten beiden Videos zeigen ein Extremstes IASA im 4-Kammerblick und in der parasternale Kurzachse.
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