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Der Verlust der Nierenfunktion kann zu einer Akkumulation von Urämietoxinen oder lebensbedrohlichen Veränderungen im Elektrolyt- und Volumenhaushalt führen. Dieser negativen Entwicklung kann mit verschiedenen Dialyseverfahren begegnet werden.
Rund die Hälfte der Balanoposthitiden und Vulvovaginitiden sind allergisch bedingt. Neben einer sorgfältigen Anamnese bezüglich Hygienegewohnheiten und verwendeter Produkte kommt der Sexualanamnese hohe Bedeutung zu.
Künftige Arzneimittel könnten Fette in der Krebszelle reduzieren, indem sie einen bestimmten, neu erforschten Stoffwechsel-Bestandteil hemmen. Der Tumor würde «ausgehungert». Resultate einer Forschungsgruppe aus Bellinzona.
Eine frühe Therapie ist bei prinzipiell reversiblem akutem Nierenversagen entscheidend. Daneben gehören Prävention und die adäquate Nachkontrolle nach Hospitalisation zu den Grundpfeilern eines guten Managements in der Praxis.
Patienten mit Nierensteinen sind in eine Niedrig- und Hochrisikogruppe hinsichtlich Rezidivrate einzuteilen. Basisabklärung und Steinanalyse dienen als Grundlage. Hochrisikopatienten sollten erweitert metabolisch abgeklärt und spezifisch behandelt werden.
Die Nephroprotektion umfasst Interventionen, die den GFR-Abfall über die Zeit verlangsamen und somit das Endstadium-Nierenversagen hinauszögern. Die neueste Intervention besteht im Einsatz von SGLT2-Hemmern bei Patienten mit diabetischer Nephropathie.
Bei klinisch lokal fortgeschrittenem Prostatakarzinom kommen radikale Prostatektomie und externe Radiotherapie in Frage. Beim metastasierten Prostatakarzinom sind ADT, ADT plus Docetaxel sowie ADT plus Abirateron und Prednison denkbar.
Die aktive Überwachung ist postoperativ die präferierte Option beim Seminom im Stadium I. Beim Nicht-Seminom im Stadium I ist hingegen die adjuvante Chemotherapie mit einem Zyklus BEP empfohlen (bei Risikofaktor einer lymphovaskulären Invasion). In der Nachsorge werden risikobasierte Nachsorgepläne angewendet.
Bei Tumor-Erstdiagnose in der Schwangerschaft gibt es etablierte Therapieverfahren für das zweite und dritte Trimenon. Tritt eine Schwangerschaft nach Tumortherapie ein, ist eine sorgfältige Überwachung erforderlich. Drohende Frühgeburten und fetale Wachstumsretardierungen lassen sich so frühzeitig erkennen.
Die Früherkennungsmöglichkeiten des Prostatakarzinoms (PCa) wurden mit Einführung des PSA (Prostata-spezifisches Antigen) revolutioniert. Seit der Einführung fiel allerdings auf, dass eine grosse Zahl Männer mit einem Niedrig-Risiko-Prostatakarzinom mit anstatt an ihrem Karzinom versterben. Um diese sogenannten Überdiagnosen nicht zusätzlich einer Übertherapie auszusetzen, wurde in...
Genitalwarzen (Condylomata acuminata) werden durch das humane Papillomavirus (HPV) hervorgerufen und sind die weltweit am häufigsten auftretende Geschlechtskrankheit. Zu ca. 90% werden sie durch die low-risk HPV Typen 6 und 11 verursacht. Bei Risikogruppen besteht z.T. eine Dysplasierate von 18–60%. Neben therapeutischen Optionen stellt v.a. die Impfung einen wichtigen Beitrag zur...
Die Fallzahlen der Syphilis sind stetig zunehmend. Obwohl eine Syphilis gut heilbar ist, stellt sie eine schwere, ausgesprochen vielgestaltige Infektion dar, die potenziell alle Organsysteme betreffen kann. Eine frühe Diagnose ist jedoch nicht immer einfach.