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Schnarchen,
jenes bekannte
Geräusch, welches die Atmungsbewegungen Schlafender begleitet, entsteht dadurch, daß der
Atmungsluftstrom das Gaumensegel in
Schwingungen versetzt, was um so leichter geschieht, je länger das
Zäpfchen an und für
sich ist.
Schnarchendes Atmen tritt daher krankhafterweise und zuweilen plötzlich ein, wenn das Gaumensegel
gelähmt wurde, wie z. B. nach einem Schlaganfall, bei Kopfverletzungen mit Hirndruck, wo
es mit
Bewußtlosigkeit verbunden und ein sehr schlechtes Zeichen zu sein pflegt. Nicht selten findet sich auch das S. bei
krankhafter Vergrößerung der
Mandeln und ist durch Ausschneiden derselben leicht zu beseitigen.