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Cécile Marti | SUI | *1973
Komponistin
Cécile Marti, geboren im Kanton Zürich, entwickelte dank ihres künstlerischen Umfelds schon früh eine grosse Leidenschaft für die Musik und begann im Alter von acht Jahren, das Geigen- und Klavierspiel zu erlernen. Während ihrer Violinausbildung bei Mariann Häberli am Konservatorium Zürich wandte sie sich dann der Komposition zu. An der Hochschule Luzern – Musik studierte sie Komposition bei Dieter Ammann und erlangte 2010 den Master of Arts in Music mit Major Solo Performance. Ein Meisterkurs bei Hanspeter Kyburz und Privatunterricht bei Georg Friedrich Haas begleiteten Ihre Ausbildung. Es folgte die Promovierung an der Guildhall School of Music and Drama in London unter der Führung von Julian Anderson im Februar 2017 und bis 2020 ein Postdoc-Studium bei George Benjamin am King’s College in London.
2008 wurde Cécile Marti das erste Mal zum DAVOS FESTIVAL eingeladen, nachdem sie im gleichen Jahr mit ihrem Orchesterwerk bubble trip den internationalen Kompositionswettbewerb im Rahmen der 9. Weimarer Frühjahrstage für zeitgenössische Musik gewonnen hatte. Ihre Kompositionen werden auf allen Kontinenten gespielt, u.a. an Festivals wie dem Lucerne Festival, reMusik Festival St. Petersburg, Warsaw Autumn, Festival Présences Paris, Musikfestival Bern, am Festival Musica Nova in Helsinki und in der Tonhalle Zürich. Jüngst erhielt sie Kompositionsaufträge des Ensembles für neue Musik Zürich, der Sinfonietta Basel, des Festivals Zeiträume Basel und von Radio France.
Cécile Marti wurde mit Stipendien der Stadt Zürich, der Landis & Gyr Stiftung, der Albert Koechlin-Stiftung, des Schweizerischen Nationalfonds und der Stiftung Bartels Fondation unterstützt, zudem war sie Composer-in-Residence beim Symphonieorchester SOBS. Für 2018/19 wurde ihr die Carte Blanche der Fondation SUISA verliehen.
Foto © Suzie Maeder
Stand: Februar 2021