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„Was ist Ihr Lieblingslied, Herr Bischof?“
Und es war eine tolle Begegnung! Der Bischof wurde nicht müde, alle Fragen zu beantworten. Und die Jugendlichen wurden nicht müde, ihm zuzuhören. „Wo wohnen Sie?“ „Haben Sie eine Lieblingsfarbe?“ „Was machst du in der Freizeit?“ Die Fragen zeigten, dass die Jugendlichen in ihrem Gegenüber einen Menschen sahen, keine unnahbare Heiligenfigur und auch keine leblose Statue. Sie überschütteten ihn mit Fragen aus dem täglichen Leben. Seine Antworten kamen in einer Sprache, die die Jugendlichen verstanden und in einer Art und Weise, die ihre anfänglichen Hemmungen überwinden liessen. So kamen nach und nach auch etwas kirchenspezifischere Fragen wie „Weshalb kann keine Frau Bischöfin sein?“. Der Gastgeber liess keine Frage unbeantwortet.
Diese Begegnung hat mir einmal mehr gezeigt, dass Bischof Joseph Maria seinen Wahlspruch «Der Mensch ist der Weg der Kirche» auch lebt. Ich habe einen Bischof erlebt, der sich für die Firmand:innen interessiert, auf sie zugeht, sie auch bei einem vollen Terminkalender empfängt, ihre Sprache spricht und sie als wertvolles Gegenüber wahrnimmt. Wie schon gesagt: Eine tolle Begegnung!
Wissen Sie übrigens, was das Lieblingslied des Bischofs ist?„Let it be“, kam es ohne überlegen zu müssen.
Flurina Cavegn-Tomaschett, Pastoralassistentin