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Ich stimme den meisten Kommetatoren und insbesondere Margot zu:
Das Layout der TagesWoche ist möglicherweise originell, allerdings für das Auge ein Graus. Und wieso sollte sich die TagesWoche, wenn sie sowieso nur einmal in der Woche erscheint, sich noch mehr auf das Digitale konzentrieren? Ich hätte gerne weiterhin gut recherchierte Artikel.
Vielen Dank für die Rezension. Das Stück war sehr unterhaltsam und doch noch nicht ein Musical. Die Schauspieler schälten gut diese Entwicklung heraus zwischen Beatnik mit Allen Ginsberg und den Hippies, die ja am Schluss mit Janis Joplin vertreten sind. Auch die Entwicklung von den Einflüssen auf Dylan (z.B. via Guthrie) bis zu Dylan als Einflussnehmer (z.B. auf Sam Cook) schien schlüssig. Die beste Szenen fand ich jene im Studio, der magic moment, und das Interview mit den sechs Dylans. Und ja, manchmal wirkte die Bühne etwas überladen, wie als zu Waterboy noch Kennedy herumgezehrt wurde. Zudem fand ich das Bühnenbild mit dieser amerikanischen Kulisse sehr passend.
Gut möglich, dass die Musik resp. die Musiker/Innen egozentrischer wird. Jedoch wurde der Song "We are the world" 2010 neu aufgenommen für die Erdbebenopfer in Haiti; das ganze wurde zwar von keinem neuen Musiker organisiert, sondern von Richie und Jones, dennoch konnte man einige berühmte Stars von heute sehen:
http://www.youtube.com/watch?v=Glny4jSciVI
Habe gehört, dass die Temperaturen in dieser Jahreszeit vor zwanzig Jahren einen Extremwert von -40 erreicht hatten in La Brévine, also ist dieser Winter richtig schwach dagegen. Und sowieso, es ist Februar, da darf's ruhig noch kalt sein. Verstehe nicht, wieso diese Kältewelle alle Medien aufgreifen müssen.
Also, wie man in deinem Link lesen konnte, steht ja, dass Megaupload sozusagen ein System entwicklet hatte, wie ein Musiker dirketen Zugang zu den Konsumenten bekommt: In dem er seine Musik gratis auf Megaupload stellt und durch die Werbung verdient. Natürlicherweise kommen dann die Lables schlecht weg und liessen somit Megaupload sperren. Das ist das, was mich stört: Wenn man im kommerziellen Handel eine CD kauft, dann bekommt der Musiker einen winzigen Anteil, während die Labels den grössten Gewinn abschöpfen.
Habe gerade in der NZZ am Sonntag gelesen, dass die BaZ mit dem Tagesanzeiger die selben Onlineartikel teilen. Nun hat aber die BaZ seit einiger Zeit eine Zensur eingeführt, so dass, jemand der nach den Worten "BaZ" oder "Baseler Zeitung" sucht, nicht mehr fündig wird (und somit Artikel wie "Blochers Tochter regiert die BaZ" nicht finden könne). Anscheinden will die BaZ ihre eigenen Leser bevormunden.
Ich fand den Abend sehr unterhaltsam, vielleicht bot die Inszenierung keine fertigen Antworten, doch mit vielen Fragen und sehr schönen Bildern, Stoff zum Weiterdenken. Ich das Stück auch sehr lebendig, eine gute Mischung zwischen leicht übertrieben, spritzig und dennoch ernst sowie gut gespielt. Die Inszenierung ist pathetischer als der Film, aber dadurch gerade auch lebendiger, erfrischender und auch humorvoller.
Der sinnringende Ritter, die vitale Gauklerfamilie, der zynische Knappe - ich konnte viel dem Stück abgewinnen, welches mich faszinierte und berührte - trotz Teil der "Facebook-Generation" zu sein.