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Wawrinka (SUI) – Zeballos (ARG) 6:3 6:4
Federer (SUI) – Tiafoe (USA) 7:6 6:3
Roger Federer und Stan Wawrinka sind stark ins Turnier von Miami gestartet. Beide Schweizer gewannen ihre Auftaktpartien in zwei Sätzen und stehen in der 3. Runde.
Nach Stan Wawrinka startete auch Roger Federer (ATP 6) mit einem Sieg ins Turnier von Miami. Der 35-jährige Schweizer besiegte den 19-jährigen Amerikaner Frances Tiafoe (ATP 101) 7:6 (7:2), 6:3. In der 3. Runde trifft Federer entweder auf den Niederländer Robin Haase (ATP 48) oder den Argentinier Juan Martin del Potro (ATP 34).
Federer spielte erstmals gegen den amerikanischen Teenager Frances Tiafoe. Der 19-Jährige aus dem Bundesstaat Maryland, der zum ersten Mal in seiner noch jungen Karriere gegen einen Top-Ten-Spieler antrat, zeigte dem Publikum, warum er als grosser Hoffnungsträger im US-Tennis gilt. Tiafoe verfügt über eine kraftvolle Vorhand und schlug gegen den Schweizer insgesamt 6 Asse.
Der als Nummer 4 gesetzte Federer liess sich aber vom jugendlichen Ungestüm seines Gegenübers nicht aus der Ruhe bringen. Im ersten Satz gab der Baselbieter bei eigenem Aufschlag – inklusive Tiebreak – nur drei Punkte ab. Der Schweizer, der in Key Biscayne 2005 und 2006 triumphierte, kassierte zum Auftakt des zweiten Satzes zwar sofort ein Break, holte es sich aber umgehend wieder zurück.
Danach ging es ziemlich schnell: Federer gelang das entscheidende Break zum 4:2 und nach 76 Minuten verwandelte er seinen zweiten Matchball mit einem Service-Winner zum Sieg. Für Federer war es der insgesamt 45. Sieg in Miami. «Ich bin froh, dass mein Startspiel vorbei ist und dass ich mich an die Bedingungen gewöhnen konnte», sagte Federer gegenüber dem TV-Sender «Sky».
Stan Wawrinka ist beim Masters-1000-Turnier in Miami souverän in die 3. Runde eingezogen. Nach einem Freilos besiegt der topgesetzte Romand in Runde 2 den Argentinier Horacio Zeballos (ATP 75) locker mit 6:3 und 6:4.
Wawrinka knüpfte an die letzten Leistungen in Indian Wells an. Eine knappe Woche nach dem verlorenen Final gegen Roger Federer dominierte der Waadtländer seine Auftaktpartie in Miami ohne Probleme und wurde seinem Status als Topgesetzter zumindest vorerst gerecht. Die Partie gegen den Weltranglisten-75. aus Buenos Aires dauerte gerade mal 65 Minuten.
Im ersten Game stand Wawrinka zwei Breakchancen gegenüber. Danach drehte der Weltranglisten-Dritte auf und liess Zeballos keine Chance mehr. Bei eigenem Service gab der am Dienstag 32 Jahre alt werdende Schweizer trotz des kleinen Fehlstarts nur 13 von 54 ausgespielten Punkten ab. Wawrinka trat bestechend sicher auf und brillierte mit einigen sehenswerten Schlägen, etwa mit einem perfekten Stoppball zu Beginn des zweiten Satzes.
In der 3. Runde trifft Wawrinka auf den Tunesier Malek Jaziri (ATP 53), gegen den er noch nie gespielt hat. Mit einem Sieg gegen Jaziri am Montag könnte Wawrinka schon sein Bestergebnis in Miami egalisieren. 2009 und 2014 erreichte er in Florida die Achtelfinals. (pre/sda)
Roger Federer zieht am Australian Open in Melbourne zum 18. Mal in die Achtelfinals ein. Der Weltranglisten-Dritte setzt sich in einem packenden Tennis-Thriller nach gut vier Stunden gegen den Australier John Millman 4:6, 7:6 (7:2), 6:4, 4:6, 7:6 (10:8) durch.
Am Tag des grossen Favoritensterbens im Melbourne Park erwischte es beinahe auch den sechsfachen Champion. Federer musste leiden, bis er seinen 100. Einzel-Sieg am Australian Open unter Dach und Fach hatte. «Mein Gott, das war hart», sagte er im Sieger-Interview.
Die Entscheidung fiel weit nach Mitternacht im Super-Tiebreak des fünften Satzes, als Federer in dem 2019 in Melbourne eingeführten Format bereits mit 4:8 zurückgelegen hatte, dank sechs Punkten in Folge aber doch noch die Wende …