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Aufgrund von Beobachtungen war unklar, ob Patienten mit rheumatoider Arthritis, die mit sognannten „Biological“ Medikamenten behandelt wurden , ein erhöhtes Risiko für Krebserkrankungen aufweisen.
Dieser Frage wurde in einer schwedischen Registerstudie nachgegangen. Dabei konnten 22500 Patienten mit einer rheumatoiden Arthritis dokumentiert werden, die in den Jahren 2006-2015 mit einer „Biological“ Therapie behandelt wurden. Die folgenden „Biological“ konnten in der Datenbank dokumentiert werden: Toz***ab, Ab****pt, Rit***ab oder ein anti-TNF Blocker.
46’000 Patienten mit rheumatoider Arthritis erhielten eine konventionelle Therapie mit krankheitsmodifizierenden anti-rheumatischen Medikamenten.
107500 Patienten ohne rheumatoide Arthritis dienten als Vergleichsgruppe. Das Risiko zur Entwicklung eines soliden Tumors, einer Blutkrebs- oder Hautkrebserkrankung war im Vergleich der Gruppen mit und ohne „Biological“ Therapie gleich hoch. Nur die Gruppe der mit A****pt behandelten Patienten zeigten ein leicht erhöhtes Risiko für eine Sonderform einer Hautkrebserkrankung. Der Beobachtungszeitraum von weniger als 10 Jahren ist relativ kurz und es ist unklar welchen Stellenwert die Vorgeschichte der Patienten mit einer Krebserkrankung hatte (1).
Schlussfolgerung: Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis, die mit einer „Biological“ Therapie behandelt werden, empfiehlt es sich einmal jährlich einen Dermatologen aufzusuchen.
Quelle: Wadström H et al. Malignant Neoplasms in patients with rheumatoid arthritis treated with tumornecrosis factor inhibitors, Toz***ab,, A****pt, or Rit***ab in clinical practice. A nationwide cohort study from Sweden. JAMA Intern Med 2017 Nov 1:1605-1612