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Am Montag reagierte Präsident Carlo Häfeli auf den Entscheid des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV), dass der langjährige Challenge-League-Klub in der nächsten Saison nicht in der Promotion League antreten darf. “Folgerichtig fehlt es an den Voraussetzungen einer Sanierung”, schrieb Häfeli in einem Brief an das Regionalgericht Berner Jura-Seeland. Häfeli gab damit im (hoffnungslosen) Kampf um eine Rettung des FC Biel auf.
Häfeli liess sich daraufhin von der Verhandlung mit dem Konkursrichter vom Dienstag dispensieren. Das Gericht warf Häfeli vor, sich bei der nun widerrufenen provisorischen Nachlassstundung durch die Berner Konkursverwalterin (Transliq) alles andere als kooperativ gezeigt zu haben.
Den vor fast 120 Jahren gegründeten FC Biel drückt ein Schuldenberg von 300’000 Franken unbestrittenen und 500’000 Franken bestrittenen Forderungen. Dazu warten die Spieler noch auf die Januar-Löhne. Ende April entzog die Swiss Football League (SFL) den Seeländern mit sofortiger Wirkung die Lizenz für die Challenge League. Am 26. April gewährte das zuständige Gericht eine provisorische Nachlassstundung.
Wie es mit dem Fussball auf dem Platz Biel weitergeht, ist offen. Eine lokal verankerte Gruppe möchte, dass das neue Team in der 2. Liga interregional oder regional und weiterhin im erst vor zehn Monaten eingeweihten Stadion antreten kann.
Das Verschwinden des FC Biel aus den höheren Ligen hat zur Folge, dass eine dritte Mannschaft aus der 1. Liga in die Promotion League aufsteigt. Ermittelt wird dieses Team in einer Barrage der beiden Verlierer der 2. Aufstiegsrunde.
(SDA)