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Der Begriff Burnout kommt vom englischen Verb „to burn out“, welches „ausbrennen“ bedeutet. Gemeint ist damit ein starkes Gefühl der Entkräftung und Erschöpfung, verursacht durch hohen Leistungsdruck gepaart mit überdurchschnittlichem Engagement.
Speziell Personen, die auf Überlastung mit Ehrgeiz und gesteigertem Einsatz reagieren, sind von einer Erkrankung am Burnoutsyndrom bedroht.
Besonders häufig sind Berufe betroffen, die einen hohen persönlichen Einsatz erfordern, wie beispielsweise Ärzte, Pflegeberufe, Lehrer oder Sozialarbeiter.
Was sind die Symptome des Burnouts?
Die Symptome des Burnouts sind vielfältig, so kann der Betroffene unter physischer und psychischer Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Magenbeschwerden, Schuldgefühlen und Versagensängsten leiden.
Weitere Begleiterscheinungen können Tinnitus, Essstörungen und Alkoholmissbrauch sein.
Der Burnout verläuft in mehreren Phasen, die nicht immer in der gleichen Reihenfolge ablaufen. Einen idealtypischen Verlauf der Krankheit gibt es nicht.
Wie beginnt der Burnout?
Den Anfang nimmt das Burnoutsyndrom oft mit pausenloser Arbeit, Hyperaktivität, Zurückdrängung der persönlichen Bedürfnisse und der Konzentration auf den Beruf als einzigen Lebensinhalt.
Dies hat nach einiger Zeit einen Rückzug zur Folge. Der vom Burnout Betroffene beginnt, seine Arbeit zu vernachlässigen, zeigt immer weniger Einsatz, meidet Kontakte auch im privaten Umfeld, reagiert aggressiv und fühlt sich desillusioniert.
Während ein beginnendes Burnoutsyndrom noch durch einen langen Urlaub oder auch einen Arbeitsplatzwechsel kuriert werden kann, ist im fortgeschrittenen Stadium eine psychotherapeutische Behandlung unumgänglich.
Wie kann man dem Burnout vorbeugen?
Um dem Ausbrennen vorzubeugen, ist es wichtig, sich einen Ausgleich zum Berufsleben zu schaffen. Dies kann durch sportliche Aktivitäten oder andere Hobbys geschehen.