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Beat Bertschy, Didaktiker in der Lehrerausbildung an der Universität Freiburg, würdigt in seinem neuen Buch Gregor Girards Persönlichkeit und dessen weitsichtige Ideen. Girard gehört zu den wichtigsten und erfolgreichsten Pädagogen der Schweiz (siehe Artikel links). Er war Mitarbeiter bei Bildungsminister Philipp Albert Stapfer, Gutachter der Anstalt Pestalozzis in Yverdon und Autor pädagogischer Schriften. Er engagierte sich für obligatorische Schulen auf dem Land und für eine angemessene Mädchenbildung. Die Freiburger Regierung fürchtete den Pater, der Grammatik als Denkschule betrieb und schüleraktivierende Lehrmethoden praktizierte. Sein moderner Unterricht wurde 1823 verboten. Er demissionierte und arbeitete in Luzern am Auf- und Ausbau des Schweizer Schulwesens. im
Beat Bertschy.Gregor Girard: Der wechselseitige Unterricht, Texte zu Schulentwicklung und Unterrichtsqualität, 1798–1844. 2015.