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Er „wird als Künstler geboren“ und lebt seither für die Kunst. Viele Jahre besucht er Kunstschulen, zuerst die CSIA in Lugano, um sich anschließend an der Akademie von Brera in Milano als Bühnenbildner zu diplomieren. Paradoxerweise wählt er für seine Diplomarbeit das Thema die Art Brut und demonstriert, dass: die Kunstakademien die Negierung des individualistischen künstlerischen Geistes sind, indem sie die Schüler damit indoktrinieren, den grossen Protagonisten der Kunstgeschichte nachzueifern und so die wahren persönlichen künstlerischen Impulse eines jeden künftigen Künstlers schon im Keim ersticken. Für zehn Jahre lebt er in der Lower East Side in New York, perfektioniert seine „einzigartige“ Technik des Zeichnens im Dunkeln und verdient sich sein Brot mit Industriedesign. Zurück im Tessin, richtet er sich in Carona ein, wo er sein Atelier hat und mit seinem Sohn lebt. Er betreut alle künstlerischen Aspekte der Cantina Monti, vom Design der neuen Bauten bis zu den Weinetiketten.