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<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird gebeten, die folgenden Fragen zu beantworten:</p><p>1. Teilt der Bundesrat die Meinung, dass diverse Autobahn-Reparaturarbeiten in kürzerer Zeit als zum Teil heute üblich durchgeführt werden könnten, wenn entsprechende organisatorische Massnahmen getroffen würden?</p><p>2. Ist der Bundesrat bereit, Massnahmen zu treffen, welche eine Verkürzung der Dauer von Reparaturarbeiten bewirken (Schichtbetrieb, Einsatz einer höheren Anzahl von Arbeitskräften, Anreize für die beauftragten Firmen zur raschen Fertigstellung usw.)?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Die Sanierung von Autobahnen, unter hohem Verkehrsaufkommen, ist eine neue Herausforderung für die beteiligten Fachleute. Ziel ist es, die Behinderungszeit so kurz als möglich zu gestalten, allerdings unter Beachtung einer Verhältnismässigkeit von Mehrkosten und der Erhaltung der erforderlichen Qualität. Die erforderlichen Instrumente werden laufend weiterentwickelt und verbessert. Der Bundesrat unterstützt diese Bestrebungen und ist der Auffassung, zukünftig könne damit noch einiges erreicht werden. Er hat sich in diesem Sinne auch bereit erklärt, das Postulat Bührer vom 29. April 1998 (Nationalstrassennetz. Beschleunigung der Unterhaltsarbeiten; 98.3186) entgegenzunehmen.</p><p>Der Bundesrat hatte andererseits in den Antworten auf die Interpellationen Büttiker vom 29. April 1998 (Aufhebung des Verkehrsstau-Chaos auf der A 1; 98.3209), und Cavadini Adriano (Baustellen auf der Autobahn nördlich und südlich des San Bernardino. Beeinträchtigung des Tessiner Tourismus; 98.3204) dargelegt, dass diesbezüglich bereits sehr viel gemacht wird, gerade auf den stark belasteten Haupt- und Transitachsen.</p><p>2. Im Schlussbericht der "Arbeitsgruppe Substanzerhaltung der Nationalstrassenwerke" werden eine Vielzahl von Verbesserungsvorschlägen aufgezeigt. Der Bundesrat hat deren Umsetzung zu einem grossen Teil angeordnet, durchaus auf der Linie des Interpellanten. Es gilt aber doch auch zu bedenken, dass Sicherheitsfragen, Qualitätsanforderungen und vor allem die Verhältnismässigkeit von Mehrkosten die Möglichkeiten solcher Massnahmen relativ stark einengen.</p>  Antwort des Bundesrates.