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Ortsbaulich steht das Projekt in einer industriellen Umgebung. Umso mehr soll der Bau mit seinen beachtlichen Massen zu einem Merkpunkt in dieser Zone werden. Die Kraft der Wasser-Hochdruckpumpen soll sich selbstbewusst darstellen. Es wird daher ein einheitlicher, klarer und kraftvoller Kubus mit plastischer Erscheinung geplant.
Über das gesamte statische "Gerüst" wird eine membranartige Hülle gespannt, welche die verschiedenen Funktionen des Gebäudes zu einem Ganzen zusammenführt. Der Grundriss ist grundsätzlich in drei Zonen unterteilt, dies wird entsprechend in der Architektur thematisiert. Durch diese formale Eigenständigkeit erhält die Pumpstation die nötige Identität im besagten Umfeld. Die wenigen Öffnungen beschränken sich auf das funktional Notwendige, denn der Bau funktioniert weitgehend "unbemannt".
Der Bau mit den Hochdruckpumpen und den verschiedenen Trafoanlagen erhält einige Jahre später eine funktionale, adäquate Hülle mit Photovoltaik. Die Funktion der Fassade als Energielieferant ist vor allem hier am Gebäude der Regionalen Wasserversorgung zeitgemäss und folgerichtig. Ein spezielles gerastertes Glas bei den PV-Elementen vermeidet Blendungen bei den benachbarten Gewerbebauten.
Projekt 2007/2008 Realisierung 2009 und 2015 Bauherrschaft: Wasserversorgung St. Gallen Architekturleistung: Entwurf, Projekt- und Ausführungsplanung