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Namen der Haustüren:
Wir wissen Häuser haben Namen, auch Türen haben Namen. An der Poststrasse hat es viele alte Türen mit Namen. Zum Beispiel Haustür Höfli oder Haustür Schöntal. Meistens wurde die Tür nach dem Nachnamen des ersten Einwohners benannt. Gewöhnlich hiess das Haus wie die Türe. Oben an der Türe hatte man meistens ein Schild mit dem Namen des Hauses oder der Tür. Man wollte gut aussehen, darum hatte man gewöhnlich auf teure Marmorschilder den Namen des Hauses geschrieben.
Die Haustüre vom Schulhaus:
Die Türe ist im Jahre 1865 gebaut worden. Sie ist aus Holz und hat kostbare Verzierungen. Eine grosse Bedeutung hat sie für alle, denn sie ist schön, alt und jedes Kind hatte Freude, wenn es aus der Tür ging, weil es dann Schulschluss war. Es hat eine dreiläufige Treppe. Man kann beobachten, dass es ein sehr grosses Schlüsselschloss drinnen hat und dass der Schlüssel nicht mehr existiert, denn das Schlüsselloch ist zugemacht worden. Das heisst, dass man es nicht mehr braucht. Darum hat man ein moderneres Schlüsselsystem eingebaut.
Haustüre vom evangelischen Pfarramt:
Die Türe ist aus Holz, darin hat es schöne Verzierungen reingeschnitzt. Sie ist 1960 gebaut worden. Die Türe hat für den Pfarrer eine hohe Bedeutung, weil die Leute ein gutes Gefühl haben sollen, wenn sie hinein oder hinaus gehen. Darum dekoriert der Pfarrer den Eingang so schön, wie den Schmetterling auf dem Bild. Wenn der Schmetterling hängt, ist der Pfarrer Zuhause und wenn nicht, dann ist er nicht Zuhause. Der Pfarrer hatte ein schlechtes Erlebnis mit der Türe gemacht: Er hatte mit seinem Sohn ( der in der Unterstufe ist ) abgemacht, dass er die Türe offen lässt, aber der Sohn konnte die Türe nicht aufmachen, weil sie so schwer ist. Irgendwann hörte der Pfarrer jemanden an die Tür klopfen und da war der Sohn glücklich, dass sein Papa ihm die Tür aufmachte. Leider ist die Türe nicht ganz dicht, wenn der Regen von Norden kommt, hat es im Gang einen riesigen See.
In der Mitte hat es ein Fenster mit einem Eisengitter. Als Glocke hatte es eine Ziehglocke. Sie ist sehr klein, man sieht sie rechts an dem Türrahmen. Die Haustreppe ist einläufig. Neben der Türfalle hat es einen verrosteten Briefkasten.
Haustüren von der Ziegelhütte:
Früher war die Ziegelhütte ein Wirtschaftsgebäude. Der Wirtschaftseingang ist im Jahre 1800 gebaut worden. Es hatte eine Drehglocke und eine Ziehglocke. Bei der Drehglocke hat es so wie einen Schlüssel und den muss man immer hin und her drehen und dann klingelt die Glocke im Inneren des Hauses. Wenn man aus der Tür kommt, hat es eine dreiläufige, dann eine zweiläufige Treppe. Der Hauseingang ist im Jahre 1958 gebaut worden. Es hat mehrere Schuhputzer. Die säubern noch ausgezeichnet. Die Treppen sind gleich geordnet wie beim Wirtschaftseingang.
Die Bauernhaustür von Grünenfelders:
Sie wurde im Jahre 1618 gebaut. Auch sie ist aus Holz. Das Haus sowie die Türe ist unter Heimatschutz. Sie hat eine hohe Bedeutung für die Grünenfelders. Herr und Frau Grünenfelder haben dort ihre vier Kinder aufgezogen. Das war ein schönes Erlebnis.
Auch die Kinder haben schöne Erlebnisse erlebt. Die einen Kinder haben sich am Schutzblech schon einige Narben geholt, als sie lachend durch die Türschwelle gerannt sind. Die eine Treppenstufe ist sehr abgelatscht.
Haustüre vom katholischen Pfarramt:
Die Türe ist noch nicht so alt, aber die Ziehglocke. Sie funktioniert noch.
Die Glocke ist an einer Schnur angebunden, und ein Loch in der Wand führt die Schnur ins Innere. Das es nicht so laut klingelt, hat man am Gongel der den Klang gibt, ein Ledermäntelchen umgebunden.
Geschrieben von: Julia Müller, Pamela Michel und Katja Grünenfelder