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Fitness-Parcours im Lindbergwald
Die beiden Vitaparcours auf der Breite wurden 1969 und etwas später Seen an ein neues Konzept angepasst. Es entstanden die Vitaparcours. 1971 folgte ein Fitness-Parcours auf dem Lindberg.
Anfangs Sommer 1969 wurde am nördlichen Hang des Eschenberghanges (Start beim Minigolf am Breiteplatz) ein „VITA“-Parcour erstellt. In der Folge entstand die Idee auch im Lindbergwald ein solche Anlage zu erstellen. Ein Initiativkomitee mit Walter Baumann, Turnlehrer an der Kantonsschule Winterthur, an der Spitze, erarbeitete ein Konzept. Es stellt eine Weiterentwicklung der Eschenberg-Anlage dar. Auch sie soll unentgeltlich zur freien sportlichen Betätigung zur Verfügung stehen. Die Anlage besteht zum einen aus einer Fitnessbahn, Länge 2800 m und 8 – 10 Übungs-Posten. An diesen Zwischenhalten sollen lösende, dehnende und leicht kräftigende Übungen geturnt werden. Der Hauptakzent liegt in der kreislauffördernden Belastung. Eine „Moosbahn“, Sägemehl-Rundkurs, von 500 m Länge dienst schliesslich dem Lauftraining auf einem weichen und federnden Unterbau. Das Laufen soll eine Fussmassage bewirken ohne eine Überbeanspruchung der Gelenke und Bänder.
Die Gesamtkosten von Fr. 45000.- wurden durch Spenden von Winterthurer Grossfirmen und durch Fronarbeiten von Kantonsschülern für die Stadt auf unter Fr. 20000.- vermindert. Die Anlage wurde am 8.Mai 1971 in Betrieb genommen.
Die Anlage wurde schnell zu einem grossen Erfolg. Eine Zählung im September 1971 ergab eine durchschnittliche Tagesfrequenzen von 450 Sportlern auf dem Lindberg und 90 Lauffreudige auf der Breite. Der Ruf nach weiteren solcher Anlagen folge die Erstellung eines Parcours im Etzbergwald, während der noch vorgesehene Lauftreff auf dem Wolfensberg für Veltheimer und Wülflinger Wohnbevölkerung nie realisiert wurde.