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trans000 hat geschrieben: im Artikel ist auch die Frage gestellt, ob es ethisch vertretbar ist, eine Methode anzuwenden, bei der man keinerlei Begründung für eine potentielle Wirksamkeit hat.
Beim Warzen-Besprechung kannst Du eine simple Wahrscheinlichkeitsberechnung machen, wonach die Chance, dass die gewünschte Wirkung eintritt, mit oder ohne Behandlung zunächst mal ähnlich hoch ist. Bis dahin ist dann "Nichts tun" ethisch eben so verwerflich wie der Hokospokus (ich seh den wertfrei, und nicht als Beleidigung; auch klassische Medizin ist bereichsweise Hokuspokus).
Nun gibt es aber Warzen-Besprecher, deren Erfolgsquote nachweislich höher ist als die Nullvariante (Behandlung durch Unterlassen). Diese erhöhte Wahrscheinlichkeit kann man durchaus als Begründung für "potenzielle Wirksamkeit" betrachten. Aus genau diesem Grund pilgern ja viele Bresthafte nach Lourdes oder sonstwo hin.
Was "ethisch vertretbar" ist, mache ich eh nur noch mit meinem eigenen Gewissen aus, weil im Zeitalter der political correctness
triffst Du für Alles und Jedes jemanden, der Dich und Jenes unmöglich findet. Immerhin bist Du ja CO2-Produzent und Überbevölkerungsteilhaber und damit vollkommen unkuhl.