Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03519.jsonl.gz/1828

Das Wrack des Unglücksschiffs «Costa Concordia» ist im Hafen von Genua vor dem endgültigen Verschrotten ein letztes Mal verschoben worden. Die Überreste des Kreuzfahrtkolosses wurden quer durch den Hafen der Mittelmeerstadt in ein anderes Becken geschleppt.
Das teilte die zuständige Behörde am Donnerstag mit. Das heikle Manöver sollte mehrere Stunden dauern, da die fünf Schlepper das Schiffswrack nur im Schneckentempo bewegen konnten. Der Schiffsverkehr war für die Dauer der Aktion unterbrochen worden.
Seit seiner Ankunft in Genua im Juli 2014 war das Schiff bereits mehrmals verschoben worden. In einem ersten Schritt war die Inneneinrichtung entfernt worden, danach arbeiteten monatelang Hunderte Mitarbeiter daran, das Wrack zu zerlegen. Etwa 80 Prozent der Materialien sollen recycelt werden. Der Abbau des noch übrigen Rumpfes ist nun der letzte Schritt des Verschrottens.
Die «Costa Concordia» hatte im Januar 2012 vor der Insel Giglio einen Felsen gerammt und war gekentert. Insgesamt 32 Menschen starben bei dem Unglück. Anschliessend war das Wrack in einer aufwendigen Aktion wieder aufgerichtet und nach Genua gebracht worden, wo es seitdem zerlegt und verschrottet wird. (whr/sda/dpa)
Die italienische Regierung hat am frühen Mittwoch den bestehenden Budgetentwurf 2020 verabschiedet, der nun Brüssel vorgelegt wird. Geplant ist eine Senkung der Lohnnebenkosten, während die im April eingeführte Pensionsreform weiterhin finanziert wird.
Verabschiedet wurde auch ein Steuerpaket, das unter anderem eine Förderung digitaler Zahlungssysteme vorsieht.
Italien will mit dem Budgetplan den Kampf gegen Steuerhinterziehung und Schattenwirtschaft verschärfen. So wird die Grenze für …