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. . . so wird das Wetter im Dezember
Der Dezember wird ein recht durchschnittlicher Monat werden – mit ein paar schönen und ein paar schlechten Tagen. Die meisten Tage sind jedoch so, dass es schwerfällt, sie in gut oder schlecht einzustufen. In den letzten Tagen des Jahres wird es sehr kalt, Schnee fällt aber nur wenig.
Und das sagt die Bauernregel im Dezember
Auswertungen von Wetterdaten zeigen, dass bei einem zu warmen Dezember in zwei Drittel der Fälle auch ein zu warmer Frühling (März bis Mai) erwartet werden kann. Ebenso folgt in drei von fünf Fällen ein zu kalter Frühling, wenn der Dezember zu kalt war.
Der Dezember brachte viel Sonne und war extrem trocken. Überall fehlte der Schnee. Da die klaren Nächte kalt waren, lag die Durchschnittstemperatur im normalen Bereich.
Vom 1. bis zum 18. Dezember dominierten vorwiegend Hochdrucklagen das Wettergeschehen und brachten dementsprechend viel Sonnenschein. Am 11. Dezember wurde das Hochdruckwetter von einer schwachen Kaltfront unterbrochen, die überall Bewölkung brachte und im Norden der Schweiz geringe Niederschläge verursachte. In der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember überquerte ein weiteres Wolkenband die Alpen und brachte nochmals geringem Niederschlag am Nordrand der Schweiz.
Am 18. und 19. Dezember wurde die Schweiz aus Nordosten von Höhenkaltluft überquert. Dabei fielen in der Nordostschweiz geringe Mengen Schnee bis in die Niederungen. Anschliessend stellte sich über den Alpen eine Südostströmung mit Föhn ein. Vom 21. bis am 23. Dezember war die Witterung in der Schweiz wieder hochdruckbestimmt. Allerdings war das Wetter im Norden meist neblig und unterdurchschnittlich kühl. Über die Weihnachtstage brachte eine milde West- bis Nordwestwindströmung regional etwas Niederschlag. Dabei stieg die Schneefallgrenze von zunächst 1000 Meter auf über 2000 Meter an. Auf der Alpensüdseite trieb der Nordföhn die Temperaturen am 25. Dezember in Rekordbereiche. Ab dem 26. Dezember dehnte sich wieder ein kräftiges Hochdruckgebiet aus Westen über Mitteleuropa aus und brachte viel Sonnenschein.
Fotos: Andreas Walker