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Health
Laut einer britischen Studie sind im Vergleich zu 1990 heute 50% mehr junge Frauen von Depressionen während ihrer Schwangerschaft betroffen.
Heute leiden weitaus mehr Millenials an Depressionen während der Schwangerschaft, als Frauen der vorangehenden Generation. Dies zeigt eine in Grossbritannien durchgeführte Studie, die kürzlich im «Journal of the American Medical Association» veröffentlicht wurde.
Laut der Webseite Gizmodo wurde in den Jahren 1990 und 1992 die psychische Gesundheit werdender Mütter zwischen 19 und 24 Jahren untersucht, später die ihrer Töchter und Schwiegertöchter, die zwischen 2012 und 2016 im gleichen Alter schwanger waren. Letztere wiesen eine wesentlich höhere Depressionsrate auf als ihre Mütter.
Unter den rund 2'400 Befragten der ersten Generation wiesen nur 17% Zeichen von Depression, Angst- oder Schlafstörungen auf. Bei der Generation der Millennials war es jede Vierte, also 25% der Befragten. Grund für diesen drastischen Anstieg, so der Autor der Studie, sei der wirtschaftliche Druck, mangelnde Flexibilität in der Arbeitswelt und ungenügender Mutterschutz. Hinzu komme chronischer Stress, schlechte Ernährung und auch der schnelle Lebensrhythmus des modernen Alltags.
Gizmodo präzisiert jedoch, dass weniger Millenials bei dieser Studie beteiligt waren als bei den Vorgängerinnen, die in den 1990er Jahren schwanger waren. Zudem soll ebenfalls in Betracht gezogen werden, dass die heutige Generation weniger Hemmungen hat, über psychische Probleme zu sprechen, da dieses Thema heute weniger stigmatisiert wird.
Wie habt ihr euch während der Schwangerschaft gefühlt, liebe Leserinnen? Wir freuen uns über eure offenen Antworten in der Kommentarspalte.