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Blechert, Jens.
The psychophysiology of posttraumatic stress disorder and panic disorder : fear conditioning, autonomous underpinnings and issues of measurement.
2007,
PhD Thesis, University of Basel,
Faculty of Psychology.
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Official URL: http://edoc.unibas.ch/diss/DissB_7853
Abstract
Die Ergründung des Phänomens Angst in seinen gesunden und pathologischen Ausprägungen stellt für Forscher und Kliniker auch nach Jahrzehnten intensiver Forschung immer noch eine Herausforderung dar. Angst ist eine adaptive und verhaltenssteuernde Emotion, die physiologische, affektive und kognitive Reaktionsebenen umfasst. Die vorliegende Arbeit beinhaltet vier Studien zu methodischen Aspekten der Messung von Angst, ihrem Erwerb sowie zu den zugrunde liegenden physiologischen Mechanismen. Die Psychophysiologie ermöglicht die Erfassung einer Vielzahl autonomer und respiratorischer Prozesse, die bei der Emotionsexpression beteiligt sind. Die Studie STATE untersuchte bei einer gesunden Stichprobe, welche dieser Prozesse von einer Angstinduktion beeinflusst werden. Um auch klinische Ausprägungen von Angst zu untersuchen, wurden Patienten mit Posttraumatischer Belastungsstörung (PTSD) und Panikstörung (PD) sowie gesunde Kontrollprobanden hinsichtlich dieser Prozesse verglichen. Moderne Konditionierungstheorien erklären die Entstehung klinischer Angst mit Hilfe assoziativer Lernmechanismen und kognitiver Prozesse. Klinische Studien zur Furchtkonditionierung sind jedoch rar. Zudem lassen bisherige Paradigmen zur Konditionierung autonomer Maße dass die Erfassung kognitiver und affektiver Prozesse nicht zu. Die Studie RATE untersuchte, ob sich solche Messungen in ein Konditionierungsparadigma integrieren lassen und ob affektive Prozesse eine andere Lernkurve aufweisen als autonome Maße. Die Studie RATE legte damit die Grundlage für die FCP Studie, welche die Konditionierbarkeit von PTSD Patienten untersuchte. Die Ergebnisse der Studie STATE zeigten, dass eine Vielzahl autonomer und respiratorischer Parameter zur Indizierung von Angst geeignet ist. Dies wurde in der PASS Studie repliziert und auf zwei klinische Gruppen übertragen: die PTSD Gruppe zeigte ein Muster von Überaktivierung des sympathischen Nervensystems bei gleichzeitiger Unteraktivierung des parasympathischen Nervensystems. PD Patienten zeigten hauptsächlich respiratorische Auffälligkeiten. Die RATE Studie belegte, dass kognitive und affektive Prozesse in der Furchtkonditionierung eine wichtige Rolle spielen und sich deren Messung gut in das Furchtkonditionierungsparadigma integrieren lässt. Die FCP Studie erbrachte Hinweise auf ein pathogenes Konditionierungsmuster der PTSD Patienten: sie zeigten Defizite bei der Löschung konditionierter Furchtreaktionen auf autonomen, affektiven und kognitiven Maßen. Implikationen für Diagnostik, Verhaltensgenetik und differenzielle Therapieindikation werden diskutiert.
|Advisors:||Margraf, Jürgen|
|Committee Members:||Schächinger, Hartmut|
|Faculties and Departments:||07 Faculty of Psychology > Departement Psychologie > Ehemalige Einheiten Psychologie > Klinische Psychologie und Psychotherapie (Margraf)|
|Item Type:||Thesis|
|Thesis no:||7853|
|Bibsysno:||Link to catalogue|
|Number of Pages:||1|
|Language:||English|
|Identification Number:|
|Last Modified:||30 Jun 2016 10:41|
|Deposited On:||13 Feb 2009 15:56|
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