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Schtärneföifi
Für Kinder und Kindsköpfe
Als ich 1994 den schweizerdeutschen Text zu Iko Iko schrieb ("Heicho - Ohne Nacht is Bett") hätte ich nicht gedacht, dass daraus eine jahrzehntelange Bandkarriere mit Schtärneföifi werden würde. Der Überraschungshit stand am Anfang von zehn Studioalben und unzähligen Konzerten. Für die Aufnahmen des ersten Albums reisten Schtärneföifi Ende 1995 nach Havanna. Im Egrem-Studio – dort wo wenige Monate später die bekanntesten Musiker Kubas ihr „Buena Vista Social Club“ einspielten und damit den weltweiten Kuba-Boom auslösten – entstanden die Lieder des ersten Albums „Tuet mer leid“. Als Dolmetscher und Helfer in allen Situationen reiste Adrian Fiechter, der mehrere Jahre auf Kuba gelebt hatte, zurück in seine alte Umgebung. Da er bei Ruben Gonzalez – bevor dessen späte Weltkarriere durch „Buena Vista Social Club lanciert wurde – regelmässig Klavierunterricht genossen hatte, durfte er gerne bei Schtärnföifi mitspielen und wurde zum festen Bandmitglied.
Mit Adrian Fiechter, Sibylle Aeberli, Thomas Haldimann und Jean Zuber war ich schon fast in jeder Ortschaft der deutschsprachigen Schweiz. Ein paar Mal spielten wir auch weiter weg, zum Beispiel in Köln, Hamburg, Berlin, New Orleans und Addis Abeba. Kein Witz, Schtärneföifi waren 2008 als erste Schweizer Band für ein paar Konzerte in Äthiopien! In Mulatu Astatkes Club "African Jazz Village" waren wir unter dem Namen "Rock Band" angekündigt. Weil die meisten Äthiopier kein Züritüütsch verstehen, sangen wir auch auf amharisch.