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“Markets are incredibly efficient when everybody is on the same level. Markets become really inefficient when you have a few people who have lots of money and many people who don’t. So the people who have lots of money might just buy some food because they feel like hoarding it, not because they need it. [...] So inequality makes market economies inefficient.”
- Danny Dorling, Professor of Human Geography, in Social Science Bites of 1st May 2012
Die Unterschriftensammlung läuft gut und so kommt das Volk voraussichtlich dazu, über das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) abzustimmen. Ich werde hier nicht darauf eingehen, was das bedingungslose Grundeinkommen ist (hier und hier nachzulesen) oder alle Argumente aufzählen, die dafür oder dagegen sprechen. Wer sich da etwas einlesen möchte, findet mit einer Googlesuche viel Material. Sehr kurz gefasst kann man sagen: Für ein BGE spricht, dass es allen Menschen ein würdiges Leben, die Teilnahme am sozialen, gesellschaftlichen Leben und die Ausübung von Tätigkeiten ermöglichte, die ihnen entsprechen. Dagegen spricht das Risiko, dass die Produktivität dem wegfallenden Leistungsdruck entsprechend zurückginge. Dies hätte sinkenden Wohlstand zur Folge und auch die Finanzierung des BGE wäre somit gefährdet.
Es scheint mir, als lägen die Differenzen der pro- und contra-Lager in dieser Sache im jeweiligen Menschenbild. Weiterlesen
Am Mittwoch hat der Nationalrat eine Motion Christophe Darbellays angenommen, worin er zur Bekämpfung der Kriminalität von “bestimmten Asylsuchenden” DNA-Tests fordert.
Die Forderung an sich ruft bei mir verschiedene Gedanken und Gefühle hervor, je nach Perspektive. Als Ausländerin in der Schweiz (wenn auch nicht durch Asyl) bin ich sehr dankbar für die Sicherheit, nebst vielen anderen Vorteilen, die ich hier geniessen darf. Für Flüchtlinge ist diese Sicherheit noch viel wichtiger, denn sie flüchten ja vor Bedrohungen an Leib und Leben. Da scheint die Abgabe von DNA-Proben mittels Abstrich an der Mundschleimhaut ein kleiner Preis. Weiterlesen
Vor einiger Zeit habe ich folgende Anmerkung über die Benutzung des generischen Maskulinums in diesem Blog gemacht:
“Ich benutze nicht konsequent immer die weibliche und männliche Form (z.B. Leser/in), besonders wenn aus dem Kontext zu erkennen ist, dass ich beide Geschlechter meine. Ich bin sehr wohl für die Gleichberechtigung der Geschlechter, denke aber, dass die Gleichberechtigung in anderen wesentlichen Bereichen voranzutreiben ist. In einem Text geht dies zu Ungunsten der Schreib- und Lesefreundlichkeit und bringt mir, als Mitglied der benachteiligten Gruppe, nichts. Jene, die das nicht so sehen, bitte ich um Nachsicht.”
(Dieser Absatz war in der Seite Über Wilde Worte zu lesen. Wurde nun aber entfernt, weil mit diesem Blogpost hinfällig geworden.)
Kurze Zeit danach, hat sich jemand auf Twitter über das generische Maskulinum beschwert. Ich hatte nicht das Gefühl, direkt angesprochen zu werden, aber es wunderte mich, warum es sie – wie viele Andere auch – derart stört. Ihre Antwort war:
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“Ein Gutachter einer Krankenversicherung hat geschrieben: “In der Regel hat ein Mensch nach einem Suizidversuch nach 14 Tagen wieder erholt zu sein.”"
Aus der Sendung Kontext vom 11.01.2013 auf Radio SRF2
Es ist meine feste Überzeugung, dass Fairness in allen Aspekten des Lebens nicht nur ethisch richtig ist, sondern langfristig gesehen auch immer das Gescheiteste. Da die Begründung dieser Überzeugung Stoff für ein ganzes Buch darstellt, möchte ich mich heute auf die Fairness beim Diskutieren beschränken oder was ich unter Diskussionskultur verstehe. Weiterlesen