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Wie bereits in der Vergangenheit erklärt, nahm Théo Rochette letztes Jahr das Aufgebot für das Turnier nicht an, um nicht in die Quarantäne zu müssen, und wollte sich auf die Saison bei den Quebec Remparts konzentrieren. Seither hat Rochette nichts vom Management der Nationalmannschaft gehört.
"Wir hatten dieses Jahr keinen Kontakt mit Théo Rochette", bestätigt Lars Weibel. "Letztes Jahr wollte er nicht an die Weltmeisterschaft kommen. Wir warnten ihn, dass das Schweizer Team kein Wunschkonzert sei. Dennoch hat er das Aufgebot abgelehnt."
Für Lars Weibel ist es ein Sache von Respekt: "Ein Spieler kann nicht wählen, wann er dabei sein will. Es ist auch meine Verantwortung gegenüber den anderen Spielern, die immer verfügbar sind. Nicht nur auf der Stufe U20. Dies gilt für Spieler aus der NHL und alle anderen."
Nichtsdestotrotz ist die Türe zum Schweizer Nationalteam für Rochette nicht komplett zu: "Für Théo werden wir die Situation nach der Saison neu beurteilen. Ich bedaure diese Situation wirklich, weil jedem bewusst ist, dass er ein exzellenter Spieler ist und dass er grossen Einfluss in dieses Team haben könnte", sagt Weibel abschliessend.