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«Three Pieces for Orchestra»
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Added on 29 April 2022
- Description
Artur Akshelyan (2. Preis)
Artur Akshelyan wurde 1984 im armenischen Jerewan geboren und erhielt seinen ersten Kompositionsunterricht am Staatlichen Komitas-Konservatorium bei Vartan Adjemian. Später folgten Kurse bei Michael Jarrell und Luis Naon an der Genfer Haute Ecole de Musique sowie eine Assistenz bei Richard Cornell an der Boston University in den USA.
Akshelyan hat mit zahlreichen Ensembles und Orchestern in Europa, Kanada und den USA zusammengearbeitet, unter anderem mit dem Nouvel Ensemble Moderne (Montreal), Ensemble Intercontemporain (Paris), Ensemble Insomnio (Amsterdam), Arditti Quartet (London), Ensemble Moderne Lemanic, Ensemble Contrechamps (Genf), Musique Nouvelles (Brüssel), Ensemble Diverti- mento (Mailand) und Ensemble pre-art.
«Three Pieces for Orchestra»
Als ich mit der Komposition begann, interessierte mich zunächst die architektonische Gestaltung des musikalischen Materials, die auf wiederkehrenden Konzepten basiert. Im Wesentlichen gibt es drei Sätze, bei denen jeder Abschnitt die ursprüngliche Idee anders aufgreift. Eines der Ziele war zudem die massive Überlagerung einfacher Motive, um das Potenzial der Klangpalette innerhalb des Sinfonieorchesters zu nutzen.
Im ersten Teil «Parallel Lives» wollte ich horizontale Schichten erkunden, bei denen die Struktur in Bezug auf die Zusammensetzung der einzelnen Instrumentengruppen irgendwann «eigenständig» wird. Dabei stellte ich mir vor, wie diese konkreten Strukturen auch in einem ganz anderen Stück oder einem gegen- sätzlichen Kontext existieren können – auch wenn sie nun zufällig genau meinem Stück seinen Charakter verleihen.
Der zweite Satz «Eastern Clouds» ist der «sanfteste» und vielleicht auch emotionalere Satz. Ich wollte mein musikalisches Material zwar vollständig unter Kontrolle behalten, liess mir aber dennoch auch Überraschen- des einfallen, das die Atmosphäre der Musik durch unerwartete Wendungen verändern kann.
Der letzte Satz «Transfiguration» beginnt mit sonoren Klangfünkchen unbestimmter Tonhöhe, die sich allmählich zu massiven definierten Klängen entwickeln. Besonders inspiriert hat mich bei diesem Werk auch der fesselnde Roman «Unterwerfung» von Michel Houellebecq mit seiner dynamischen und unerwartet dramatischen Erzählweise.
Leider musste das Wettbewerbskonzert des Sinfonieorchesters Basel am 4. März 2021 unter der Leitung von Francesc Prat aufgrund eines positiven COVID-19-Testergebnisses im Orchester kurzfristig abgesagt werden. Die Jury unter der Leitung des Komponisten Michael Jarrell bewertete die vier Werke der Komponisten Artur Akshelyan, Christian-Frédéric Bloquert, Eneko Vadillo und Oliver Mattern anhand der Tonaufnahmen der Generalprobe vom Morgen und der Partituren.
- Year of creation
- 2021
- Director
- Johannes Bachmann (Film) | Joël Cormier (Ton)
Credits and thanks
© HMF Productions
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