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|Alexander Schimpf, Pianist|

"Vielleicht gibt es sie ja noch, die Tonkünstler jüngerer Generation, die ihr Publikum ihrem musikalischen Talent und nicht außermusikalischen, boulevardtauglichen Sensationen verdanken.
„An diesem Abend zeigte Alexander Schimpf mit seiner packenden, furiosen und auch nachdenklichen Interpretation (…), dass er inzwischen zu einem der großen deutschen Pianisten gehört...“
In den vergangenen Jahren erregte der Pianist Alexander Schimpf durch eine eindrucksvolle Serie bedeutender Wettbewerbserfolge internationale Aufmerksamkeit, indem er 2008 zunächst den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs zugesprochen bekam (eine Auszeichnung, die zuvor 14 Jahre lang kein Pianist erhalten hatte), im folgenden Jahr den 1. Preis des Internationalen Beethoven-Wettbewerbes in Wien gewann und schließlich 2011 beim Internationalen Klavierwettbewerb in Cleveland/USA als erster deutscher Pianist in der Geschichte des Wettbewerbes mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde. In der dortigen Finalrunde wurde er für seinen Auftritt mit dem Cleveland Orchestra in der Severance Hall mit Standing Ovations gefeiert und erhielt zusätzlich den „Audience Favorite Prize“. Seit diesen großen Erfolgen entfaltet sich seine Laufbahn auf internationaler Basis – so enthielt sein Konzertkalender Auftritte in den Konzerthäusern Wien und Berlin, in der Zankel Hall/Carnegie Hall in New York, im Marinskij-Konzertsaal St. Petersburg, in der Alten Oper Frankfurt sowie im Großen Saal der „Philharmonie am Gasteig“ in München.
Geboren in Göttingen, absolvierte Alexander Schimpf seine Studien bei Wolfgang Manz, Winfried Apel und Bernd Glemser und erhielt weitere Anregungen von Cécile Ousset und Janina Fialkowska.
Seine erste Solo-CD wurde 2009 im Zusammenarbeit mit Deutschlandradio Kultur und GENUIN produziert; im Januar 2013 erschien seine zweite CD mit Werken von Ravel, Skrjabin und Schubert bei seinem künftigen Exklusiv-Label OEHMS Classics (in Co-Produktion mit dem BR). Weiterhin wurde ein Live-Mitschnitt des 1. Klavierkonzertes von Franz Liszt mit den Lübecker Philharmonikern bei „Musicaphon“ auf SACD veröffentlicht.
Im Herbst 2013 wurde Alexander Schimpf in München mit dem „Bayerischen Kunstförderpreis“ ausgezeichnet.