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Freitag Nachmittag findet die Veranstaltung research group statt. Zu Beginn des Semesters wurde mit den Studierenden festgelegt, wer, was, wann präsentiert. Mindestens eine Stunde der dreistündigen Veranstaltung wird nicht verplant, damit die Studierenden ad hoc ihre laufenden Arbeiten diskutieren können. Mehrere doctoral students haben die offene Zeit als „mock“ genutzt. Dahinter steckt folgendes. Die PhD-Studierenden schreiben ein erstes paper, das ausgehend von den Arbeitsfragestellungen die theoretischen Grundlagen für ihre Dissertation enthält. Es ist mehr als ein Konzept, weil die students bereits viel Literatur auf- und bearbeitet haben. Dieses paper geht dann an die Doktormutter oder den Doktorvater und die ZweitgutachterIn. Nach der Abgabe wird ein Termin festgelegt, an dem die oder der student die Fragestellungen und die theoretischen Grundlagen in einem mündlichen Gespräch zu erläutern hat. Genau dieses Gespräch wird in der research group geübt, indem the other students das paper erhalten und sich Fragen dazu überlegen. Die PhD-KandidatIn versucht diese zu beantworten und erhält eine Rückmeldung der research group, wo sie noch unsicher wirkte, wie sie die Frage(n) besser beantworten könnte oder welche Literatur ihr noch dienlich wäre.
Weshalb dieser Aufwand? Erst wenn die PhD-KandidatInnen diese Hürde geschafft haben, werden sie als DoktorandInnen akzeptiert. Das nächste Gespräch erfolgt dann zum Untersuchungsdesign und ein Drittes zur Ergebnispräsentation und -diskussion. Auf Grund dieses Vorgehens müssen die Doktorierenden der Graduate School of Education ihre fertig gestellte Dissertation nicht mehr verteidigen. See, there are different ways and traditions to do it.