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Nominierungen für den Sylvia-Michel-Preis 2020, eine halbjährliche Auszeichnung für Frauenführungsprojekte in reformierten Kirchen weltweit, können ab sofort eingereicht werden.
Der mit 5.000 US-Dollar dotierte Preis wird alle zwei Jahre von der Reformierten Kirche des Kantons Aargau in der Schweiz in Zusammenarbeit mit der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGKR) vergeben. Die Jury besteht aus den Präsidentinnen reformierter Kirchen der Schweiz und dem Referenten für Gerechtigkeit und Zeugnis der WGRK.
Ein Anmeldeformular muss ausgefüllt und mit einem Budget für das Projekt und der offiziellen Genehmigung durch die Kirche bis zum 31. Juli 2019 eingereicht werden.
Die Einsendungen sollen eingereicht werden von:
Der Preis wird an ein bereits laufendes Projekt vergeben, das eines oder mehrere der folgenden Ziele verfolgt:
Der Preis wurde zu Ehren von Sylvia Michel von der Reformierten Kirche Aargau ins Leben gerufen, die als erste Frau in der Schweiz das Leitungsamt in einer Kirche innehatte. Nach Abschluss ihres Theologiestudiums wurde Sylvia Michel 1964 als Pfarrerin ordiniert. 1980 wurde sie zur Präsidentin der Reformierten Kirche des Kantons Aargau gewählt und war die erste Frau in Europa, die eine solche kirchliche Führungsposition einnahm.
In dankbarer Erinnerung an ihre Pionierarbeit und in Anerkennung der Kompetenz, mit der Frauen Kirchen tragen und führen, wurde der Sylvia-Michel-Preis im Juli 2007 von der Reformierten Kirche des Kantons Aargau in Partnerschaft mit dem Weltbund der Reformierten Kirchen (heute Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen) ins Leben gerufen.