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Gutartige Knochentumore sind Zellwucherungen innerhalb oder seltener an der Oberfläche von Knochen. Sie gehen meist von Knochen-, Knorpel- oder Bindegewebe aus. Da sie häufig keine Beschwerden verursachen, werden sie meist zufällig entdeckt. Wichtig ist es, gutartige von bösartigen Tumoren abzugrenzen. Die meisten Knochentumore sind gutartig.
Die meisten gutartigen Tumore treten im zweiten oder dritten Lebensabschnitt auf; bösartige Tumore hingegen entwickeln sich oft in der Wachstumsphase.
Die Ursache für die Entwicklung gutartiger Knochentumore ist nicht bekannt. Neben erblichen Faktoren werden auch äussere Einflüsse physikalischer und chemischer Natur diskutiert. Je nach Ursprung des Tumors werden folgende Tumorgruppen mit ihren wichtigsten Vertretern unterschieden:
Beschwerden, die auf einem gutartigen Knochentumor hindeuten können, sind unter anderem:
Zur Diagnose eines gutartigen Knochentumors werden verschiedene Untersuchungen und Abklärungen durchgeführt. Dazu gehören unter anderem:
Ein gutartiger Knochentumor, dessen Diagnose gesichert ist und der keine Symptome verursacht sowie die Stabilität des Knochens nicht gefährdet muss nur behandelt werden, wenn Komplikationen entstehen (siehe unten). Entartungen von gutartigen Tumoren sind beschrieben, scheinen allerdings sehr selten zu sein.
Ziele einer Therapie sind bei symptomatischen Tumoren die Schmerzbeseitigung sowie die Erhaltung oder Wiederherstellung eines funktionierenden, stabilen Knochens. In der Regel erfolgt die Behandlung durch eine Operation. Dabei wird der Tumor entfernt und der fehlende Knochen wenn möglich durch eigenes Knochenmaterial oder sonst durch künstliche Implantate ersetzt.
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