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Um die ethnische Zugehörigkeit wurde ein Geheimnis gemacht. Mordechai, ihr besorgter Adoptivvater, verbot Esther ihre Abstammung bekannt zu machen. So wie der Name Gottes in diesem Buch nie genannt wurde, so still bleibt es auch im die Identität Esthers.
Esther aber gab ihr Volk und ihre Herkunft nicht an; denn Mordechai hatte ihr geboten, es nicht zu sagen. (Esther 2,10)
Esther aber hatte weder ihre Herkunft noch ihr Volk angegeben, wie ihr Mordechai geboten hatte. Denn Esther handelte nach der Weisung Mordechais, wie zu der Zeit, als sie noch von ihm erzogen wurde. (Esther 2,20)
War dieses Vorgehen weise? Oder war es kleingläubig? Das ist schwierig zu beurteilen. Klar ist, dass der Moment kam, an dem Esther zu ihrem Glauben stehen musste. So geht es mir zuweilen auch. Ich bleibe lieber inkognito; nur nicht zu offensiv sein. Wenn meine Söhne viel offener sind, beschämt mich das. Und ich ziehe nach.