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Wie funktioniert?
WAP-Seiten werden auf üblichen Web-Servern gespeichert. Die Vermittler, sogenannte Gateways, sorgen einerseits für die richtige Verbindung über das Internet und andererseits für Kommunikation der Mobilgerät über eine Mobilnummer.
In jedem WAP fähigen Gerät ist schon ein Modem eingebaut, das ein Gateway anwählen kann. Mit der Adresse kann das Getway die WAP-Seiten der Nutzer weiterleiten. Das Gateway besorgt dann die Daten mit einer Übertragungsgeschwindigkeit, die heutzutage bei 9600 bps beträgt.
Um Wartezeiten zu reduzieren, werden die 3WML-Dateien vor der Übertragung vom Gateway in ein Binärformat umgewandelt (auch so genannt WBXML: WAP Binary XML).
Zudem werden Meta-Infos und redundante Abschnitte auch bei der Konvertierung entfernt. Der Benutzer wählt oft direkt WAP-Seiten an, welche in WML schon programmiert sind. Man kann aber auch ganz normale HTML-Webseiten aufrufen und anschauen.
Da Handys aber keine HTML-Dateien darstellen können, werden diese vom Gateway in WML-Sprache konvertiert.
Theoretisch könnte man jede HTML-Seite nach WML konvertieren, praktisch treten aber unausweichliche Probleme auf, und nämlich:
- HTML ist nicht für kleine Displays vorgesehen. Bei der Konvertierung werden viele Funktionen verloren gehen. Farben werden zum Beispiel konvertiert, Frames funktionieren nicht.
- HTML-Webseiten sind für Web-Browser programmiert und erhalten meist viel Text und viele Grafiken, welche auf einem Handy zum Teil darstellbar wären.
- Der Benutzer ruft eine WML-Seite;
- Die "Request" Anfrage wird vom Mobile-Netz
an den Server weitergeleitet;
- Der Server antwortet mit einer WML-Site;
- Die Daten (Bilder+WML) werden auf dem Display des Telefons
dargestellt.