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Trigonozephalus vs. Geburtsbedingte Dekonfiguration
Links im Bild: Es handelt sich um eine Synostose der Frontalnaht (Trigonozephalus). Rechts im Bild: Hier liegt eine Form einer geburtsbedingten Dekonfiguration; dabei schieben sich die Knochen des Neurokraniums übereinander und können eine Kraniosynostose in den ersten 3 Wochen nach der Geburt vortäuschen. Später korrigiert sich im allgemeinen die Deformität spontan, sodass erst jetzt die autochthone Schädelform vollumfänglich sichtbar wird. Dieser Verlauf kann in der unteren Abbildung mit einem Schädelröntgen bei Geburt und 2 Monate später illustriert werden. Bei Synostosen ist eine Verformung während der Geburt nur beschränkt möglich.
Beim Säugling und beim eben geborenen Kind scheint der Kopf am Scheitel bei Blick hälbschräg von der Seite spitz zuzulaufen. Links im Bild: Bei diesem Säugling beschränkt sich die Schädeldeformität auf die Region der Stirne, wenn man das Kind von allen Seiten untersucht; auffallend ist eine kielförmige Verformung mit einem Wulst in der Stirnmittellinie. Rechts im Bild: Die Verformung dieses Neugeborenen ist umfassender, und der Kopf ist im hinteren Scheitelbereich turmartig ausgezogen; alle Knochen können gegen einander bewegt werden.