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Der Titel der Ausstellung spielt auf einen wesentlichen Bestandteil des künstlerischen Schaffens von Carl Burckhardt an – tatsächlich bezog der Bildhauer die Motive seiner Werke aus der klassischen Mythologie: von Zeus und Eros über die Amazonen und allegorischen Darstellungen bis hin zu den Reiterheroen. Vierzig Jahre nach seiner letzten Werkschau wird das Museum rund 120 Werke aus renommierten Museen und Sammlungen (darunter das Kunstmuseum Basel und das Kunsthaus Zürich) sowie aus Schweizerischen Privatsammlungen vorstellen.
«Echi dall’antichità («Zeitlose Klassik»). Carl Burckhardt (1878–1923). Ein Bildhauer zwischen Basel, Rom und Ligornetto» – 10. Juni bis 28. Oktober 2018
«Zeitlose Klassik» fügt sich in die Gruppe der Studienausstellungen ein, die das Museo Vincenzo Vela Künstlern von unzweifelhaftem Wert widmet, die jedoch im italienischsprachigen Raum noch wenig bekannt sind. Um die 120 Werke aus prestigeträchtigen Museen und Sammlungen (darunter das Kunstmuseum Basel und das Kunsthaus Zürich) sowie aus schweizerischen Privatsammlungen werden in der Ausstellung gezeigt.
Vierzig Jahre nach der letzten Retrospektive zeigt die Ausstellung in thematischer Abfolge eine beträchtliche Gruppe bildhauerischer Werke Carl Burckhardts sowie eine Auswahl an Gemälden und Zeichnungen. Ziel ist die Darstellung des biografischen und künstlerischen Werdegangs des Künstlers in seinen verschiedenen Facetten; von der Ausbildung in Basel und in München bis zu seinen Romaufenthalten, von der produktiven Basler Periode bis zu der kurzen, doch ebenso fruchtbaren im Tessin verbrachten Zeit. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Skulpturen, die Burckhardt für drei bedeutende, vom berühmten Architekten Karl Moser entworfene Gebäude schuf: die Pauluskirche in Basel, das Kunsthaus Zürich und den Badischen Bahnhof Basel.
Nach Ligornetto wird die Ausstellung vom 1. Dezember 2018 bis zum 31. März 2019 in reduzierter Form im Kunstmuseum Basel präsentiert. Beide Orte nehmen im Leben und in der Karriere Carl Burckhardts einen besonderen Platz ein: Basel ist die Stadt, in der er viele Jahre lang tätig war und in der sich einige seiner bedeutenden Arbeiten befinden, während Ligornetto sein letzter Wohnort war, an welchem er verschiedene Arbeiten beendete, die seine künstlerische Reifezeit ausmachen.