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Mit der Startnummer 25 zeigte Beat Feuz auf der WM-Strecke vom Februar 2015 eine nahezu perfekte Fahrt. Im Ziel büsste der 27-jährige Berner 0,54 Sekunden auf den überragenden Kjetil Jansrud ein. Für Feuz, der in den letzten Jahren immer wieder wegen seinen Knieproblemen zurückgeworfen wurde, ist es der erste Podestplatz seit 33 Monaten. Im März 2012 war er in Schladming in der Abfahrt auf Rang 2 gefahren.
Feuz: «Wichtiger als Sieg am Lauberhorn»
«Ich weiss nicht, was ich sagen soll. Die letzten zweieinhalb Jahre sind mir nicht leicht gefallen. Doch dieses Resultat ist für mich die Bestätigung, dass ich in dieser schwierigen Zeit nicht umsonst gekämpft habe», erklärte ein glücklicher Feuz.
Den 2. Platz ordnet er unter seinen Erfolgen weit oben ein. «Von der Leistung her gewichte ich dieses Ergebnis sogar mehr als meinen Sieg am Lauberhorn. Nach all den Rückschlägen durfte ich hier nun wirklich nicht auf ein solches Abschneiden hoffen.»
Jansrud nicht zu stoppen
Derweil feierte Jansrud seinen dritten Sieg in Folge. Nach den Erfolgen in der Abfahrt und im Super-G von Lake Louise unterstrich der Norweger seine überragende Form auch in Beaver Creek. Nach einem verhaltenen Startteil zeigte der Überflieger eine perfekte Fahrt und sicherte sich einen überlegenen Triumph. Hinter Jansurd und Feuz klassierte sich der Amerikaner Steven Nyman auf Rang 3.
Viletta in den Top 15
Von den anderen Schweizern vermochte vor allem Sandro Viletta zu überzeugen. Der Super-Kombi-Olympiasieger von Sotschi klassierte sich auf dem guten 12. Platz. Silvan Zurbriggen fuhr auf Rang 19. Marc Gisin (22.), Didier Défago (24.) und Carlo Janka (26.) verpassten den Sprung unter die besten 20. Ohne Punkte blieben Mauro Caviezel (42.) und Ralph Weber (44.).
Küng im Pech
Für Patrick Küng war das Rennen bereits früh zu Ende. Nach einem verheissungsvollen Start wurde der als Mitfavorit auf den Sieg gehandelte Glarner in einer Kompression abgehoben. Zwar konnte sich Küng, der vor Jahresfrist in Beaver Creek den Super-G gewonnen hatte, mirakulös auf den Beinen halten, das nächste Tor verpasste er aber. Marc Berthod schied nach starker erster Zwischenzeit ebenfalls aus.
Sendbezug: SRF zwei, sportlive, 05.12.14, 18:40 Uhr