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Bormio
Nach drei Jahren Pause kehrte der Skizirkus nach Bormio zurück - zu einer der härtesten Prüfungen im Skiweltcup. Da das zweite Training wegen Schneefall abgesagt werden musste, galt es für uns Schweizer, das Rennen nach einer einzigen Trainingsfahrt zu absolvieren. Einige andere Nationen hatten die Möglichkeit, über die Weihnachtstage auf der Rennpiste zu trainieren, was sicher nicht deren Nachteil war.
Im Rennen lief es mir gut. Ganz oben verpasste ich eine Kurve und hatte bei der zweiten Zwischenzeit bereits eine Sekunde Rückstand gefasst. Von da an bis ins Ziel konnte ich alles wie geplant fahren und am Schluss egalisierte ich mein bestes Abfahrtsergebnis im Weltcup, Rang 21.