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The research colloquium of the Chair of the History of Medicine is jointly organized with the Chair of History of the Anthropocene, taking place on Wednesday.
For the next session, we welcome Felix Rietmann, presenting a chapter from his book manuscript Watching Babies: A History of Infant Mental Health entitled ‘Between Care and Surveillance: Technological Vision at a Parisian Outpatient Clinic for Early Childhood’ on October 4th, 14:00-15:45, Room KO2-F-155, Karl Schmid-Strasse 4. To join via Zoom, please use the QR code below.
Please contact <email-pii> for access to the pre-circulated papers.
The biannual Conference of the European Association for the History of Medicine and Health took place in Oslo. Lisa Haushofer contributed with her talk “Much confusion:” Symptomatic treatment, adherence, and the measurement of fear, and hosted an applied medical history roundtable. Yvan Prkachin presented on “Drowning in their own secretions”: Copenhagen’s 1952 polio epidemic and the technological origins of modern intensive care. "Risks and medical innovation: The case of microneurosurgery in the late 1960s and 1970s" was the title of Manuel Merkofer's talk.
At the book award of the EAHMH23 conference in Oslo, Lisa Haushofer's new publication "Wonder Foods. The Science and Commerce of Nutrition" got an honorable mention. The conference of the European Association for the History of Medicine and Health takes place biannually.
Im Artikel "Bestraft für Totgeburten" (Das Lamm) beschreibt Martina Sochin-D'Elia wie die Schweizer Gesetzgebung zur Bekämpfung von Abtreibung und Kindstötung im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert zur Stigmatisierung von Kriminalisierung von Frauen mit Fehl- und Totgeburten führen konnte und macht einen historischen Vergleich.
At the Harvard Radcliffe Institute, Lisa Haushofer co-hosted the interdisciplinary workshop "Ecologies of Skins" building on recent scientific insights into the skin microbiome as well as historical, anthropological, and art historical investigations.
Our first research colloquium of the semester, jointly organized with the Chair of History of the Anthropocene, will take place on Wednesday, March, 29th, 12:15-13:45, Room KOL- F-103, Karl Schmid-Strasse 4. To join via Zoom, please use the QR in the program.
We are delighted to welcome Yi-Tang Lin who will present a paper titled ‘Learning from the Soviets and Science for Production: Chinese food scientists in the early People’s Republic.’ To receive a copy of the paper or to join our mailing list, please email <email-pii>.
In der gemeinsamen Veranstaltung des Lehrstuhls für Medizingeschichte und des Archivs für Agrargeschichte Bern (AfA) am 16.02.2022 soll die Zusammenarbeit des SNF-Forschungsprojekts "Nutztiere im Anthropozän. Der Stall als Labor für One Health" und des Archivs für Agrargeschichte vertieft werden. Die Präsentationen der drei Teilprojekte bearbeitet durch Beat Bächi, Sara Müller und Henrik Jochum werden dabei von Juri Auderset (AfA), Peter Moser (AfA) und Isabelle Schürch (Universität Bern) kommentiert.
Kontakt (<email-pii>)
Lisa Haushofer's new book "Wonder Foods. The Science and Commerce of Nutrition" just appeared in late 2022 at the University of California Press. She traces the history of modern food between 1850 and 1950 by looking at evolving nutrition sciences and the commercialization of new products. Revealing a powerful logic of exploitation and economization that undergirded colonial and industrial food projects, she shows the backdrop of how we think about food today.
Leander Diener hat ein Buch zur Geschichte der internationalen Forschungsstation Jungfraujoch verfasst. Das Buch fokussiert auf die Spannungen zwischen Nationalismus und Internationalismus in der Forschungspolitik der Schweiz und erzählt gewissermassen die Vorgeschichte des Schweizerischen Nationalfonds SNF. Die Vernissage fand am 24. November 2022 im Alpinen Museum in Bern statt.
Im Rahmen des Formats "Geschichte heute" klärt Sarah Scheidmantel in der aktuellen November-Ausgabe darüber auf, was die Geschichte des Vibrators mit binären Geschlechterbildern zu tun hat.Link zum Artikel
Leander Diener organisiert gemeinsam mit Mirjam Janett von der Universität Bern eine Tagung zu verschiedenen thematischen und geografischen Schwerpunkten der Körpergeschichte. Die Tagung findet vom 25. bis 26. November an der Universität Bern statt. Um Anmeldung wird gebeten bis zum 15. November an <email-pii>.
Anlässlich der internationalen Stiftungsratssitzung der hochalpinen Forschungsstation Jungfraujoch in Interlaken gab Leander Diener ein Gastreferat zur Geschichte der Station. Damit wurde das 100. Jubiläum der Station begangen und mit einer Begehung der Station am Folgetag gebührend abgeschlossen.
The collaborative colloquium (Chair of History of the Anthropocene and Chair of History of Medicine) will take place on Wednesdays, 16.15-18.00 CET in person in room KO2- F-174, Karl Schmid-Strasse 4, 8006 Zurich.
Interested participants please contact Ashoka Vardhan at: <email-pii> (at least) a week in advance to receive copies of the pre-circulated papers.
Manuel Merkofer will spend nine months to do archival research in North America for his PhD project and exchange with scholars at McGill in Montreal and UCSF in San Francisco.
Manuel Merkofer präsentierte an der diesjährigen Konferenz der American Association for the History of Medicine (AAHM) in Saratoga Springs ein Paper zum neurochirurgischen Patienten Ende der 1970er-Jahre.
Die Spezialisierung und Vermassung der Tierproduktion schuf seit der Mitte des 20. Jahrhunderts neue Krankheiten, sogenannte Produktionskrankheiten. Nun standen nicht mehr Seuchen im Vordergrund, sondern multifaktorielle, chronische Krankheitsbilder, die sich in verminderter Leistung manifestierten.
Inhalt und Ziel des Forschungsprojektes
Angeregt durch die klassischen Laborstudien untersucht dieses Forschungsprojekt die Ko-Produktion von Gesundheit und Krankheit im Stall. Der Stall ist nicht nur aufgrund seiner Hygienebedingungen ein besonderes Labor, er ist es auch, weil er unauflösbar in die Produktion und Reproduktion eingebunden ist. Die drei empirischen Teilprojekte fokussieren die ökonomisch wichtigsten Nutztiere in der Schweizer Agrarproduktion: Rinder, Schweine und Hühner. Mit Blick auf konkrete landwirtschaftliche, agrarwissenschaftliche und veterinärmedizinische Praktiken in und rund um die jeweiligen Ställe untersuchen die Teilprojekte, wie die zunehmend spezialisierte und intensivierte Nutztierhaltung von einer Medikalisierung der Tierkörper, der Herausbildung einer präventiven Nutztiermedizin und Veränderungen in der Zuchthygiene begleitet und befördert wurde. Dabei stand nicht das individuelle Tier, sondern das Tierkollektiv – und mit ihm die Herdenmedizin – im Fokus.
Wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Kontext
Das Projekt leistet einen wesentlichen Beitrag einerseits zur Integration der Veterinärmedizin in die Medizingeschichte und verbindet diese andererseits mit der Agrar- und der Umweltgeschichte. Diese Brückenschläge sind deshalb wissenschaftlich und gesellschaftlich relevant, weil die Gesundheit von Menschen, Tieren und Umwelt untrennbar miteinander verzahnt sind.
Personelles
Jeweils mittwochs von 16:00 bis 17:30 Uhr diskutieren wir auf der Grundlage von pre-circulated papers vorrangig Projekte, die «work in progress» sind. Für die Zoom-Einladung und die Zustellung des pre-circulated papers bitten wir Sie, sich bei Interesse im Vorfeld der Veranstaltungen bei uns zu melden: Mail an Lisa Haushofer.
Das Forschungskolloquium der Medizingeschichte findet auch dieses Semester online per Zoom und zumeist in englischer Sprache statt.
März 30
Yvan Prkachin (Zurich): ‘From Natural Intelligence to Artificial Intelligence: D.O. Hebb and the Birth of Cognitive Neuroscience’
27. April
Ryan Whitacre (Geneva/Zurich): ‘The antiviral economy’. Joint In-Person Event with the Chair for Science Studies, ETH, Zurich. Location TBD.
11. Mai
Hannah Elizabeth (London). ‘”Everyone expected me to get an abortion:” Negotiating Pregnancy and HIV in Edinburgh at the End of the Twentieth Century’
18. Mai
Dana Mahr (Geneva). ‘Digital Citizen Science as Invited Participation’
1. Juni
Julia Cummiskey (Chattanooga). ‘Virus Research in 20th Century Uganda’
15. Juni
Tiara Muntwiler (Zurich) Master Thesis Presentation
Das Archiv für Medizingeschichte betreibt ein virtuelles Museum mit Foto- und Filmbeiträgen. Der Bereich Fotografie wurde nun ergänzt mit neuen Beiträgen aus den eigenen Beständen.
Im Rahmen der Reihe One Health führte das UZH Magazin ein Interview mit Flurin Condrau und dem Veterinärmediziner Roger Stephan zu Zoonosen und Antibiotikaresistenzen.
In der Sendung "Kulturzeit" auf 3sat besprach Flurin Condrau den Schweizer Weg im Umgang mit der Pandemie im Rahmen des Rückblicks auf die nationale Impfwoche.
Im Interview mit Marc Tribelhorn und Daniel Gerny von der Neuen Zürcher Zeitung sprach Flurin Condrau über die lange Geschichte der Impfkritik.
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation findet das Forschungskolloquium der Medizingeschichte per Zoom statt. Jeweils mittwochs von 16:00 bis 17:30 Uhr diskutieren wir auf der Grundlage von pre-circulated papers vorrangig Projekte, die «work in progress» sind. Für die Zoom-Einladung und die Zustellung des pre-circulated papers bitten wir Sie, sich bei Interesse im Vorfeld der Veranstaltungen bei uns zu melden: Mail an Lisa Haushofer
Flurin Condrau war erneut zu Gast bei SRF Club, diskutiert wurde über die Schweizer Impfquote und die Strategie des Bundesamts für Gesundheit. Ebenfalls eingeladen waren Christoph Berger (Präsident Eidgenössische Kommission für Impffragen), Linard Bardill (Liedermacher und Autor), Ingrid Feigl (Psychoanalytikerin), Michael Hermann (Politgeograf und Leiter Forschungsstelle Sotomo) und Rudolf Hauri (Kantonsarzt ZG und Präsident Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte).
Am 4. Oktober war Flurin Condrau zu Gast in der SRF-Sendung "Rendez-vous" für das Tagesgespräch zum Thema "Vertrauen in die Medizin". Das Gespräch kann hier nachgehört werden.
Am Montag, 27. September ist Sarah Scheidmantel zu Gast am 17. Zürcher Filmfestival und nimmt am Gespräch zum Film "Dilemma of Desire" zu blinden Flecken in der Wissenschaft in Bezug auf Frauen teil. Die Veranstaltung findet von 12.30-13.30 im Festivalzentrum auf dem Sechseläutenplatz statt, der Eintritt ist frei.
Der Fürst Franz Josef von Liechtenstein-Preis war 2020 für besondere Angebote zur Unterstützung bei Fehl- oder Totgeburten im Praxisalltag ausgeschrieben. Im Rahmen der Preisverleihung am 7. September 2021 hält Martina Sochin-D’Elia den Eröffnungsvortrag zum Thema „Trauer und Freude bei Fehlgeburten – Ein historischer Gegensatz?“.
Am 28. August ist Sarah Scheidmantel Gesprächspartnerin am Rendez-vous Forschende im Gespräch mit Fokus "Geschlecht" und nimmt an der Podiumsdiskussion zu blinden Flecken in der Forschung teil. Die Veranstaltung findet auf dem Waisenhausplatz in Bern statt.
Am kommenden Donnerstag (15:00) diskutiert Sarah Scheidmantel im Panel der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz zu historischen, juristischen, künstlerischen und politischen Aspekten von Sexualität. Die Podiumsdiskussion findet online und in englischer Sprache statt.
Im Doppelinterview des UZH Journal "Mehrstimmigkeit müssen wir aushalten" diskutierte Flurin Condrau das Verhältnis von Wissenschaft und Politik zusammen mit Sozialgeograph Michael Hermann.
Im gleichen Themenfeld ist gerade ein einstündiges Videointerview mit denknetz.ch erschienen.
Im Blog der Hauptbibliothek sind verschiedene Beiträge zur Geschichte des Impfens und zur Pockenepidemie in Zürich vor 100 Jahren erschienen. Zuletzt schilderte Dr. Martin Trachsel im Interview was sogenannte Impflanzetten und -nadeln der Medizinischen Sammlung der UZH über frühe Impfungen verraten können.
In Zusammenarbeit mit dem Moulagenmuseum Zürich präsentiert die Hauptbibliothek ausserdem eine Ausstellung mit Wachsmoulagen aus der letzten Pockenepidemie, welche bis Ende 2021 geöffnet hat (zur Zeit nur zugänglich für Angehörige der UZH).
Welchen Beitrag kann Medizingeschichte in der Coronakrise liefern und wie verändert sich gerade die Geschichtswissenschaft? Der Artikel von Leander Diener ist in der Neuen Zürcher Zeitung (online) erschienen.
Das New Book Forum ist eine Plattform zur Besprechung neuer Bücher aus der Wissens-, Umwelt- und Medizingeschichte. Entstanden ist es als Kollaborationsprojekt des Lehrstuhls für Wissenschaftsforschung, des Zentrums Geschichte des Wissens und des Lehrstuhls für Medizingeschichte.
Alle Veranstaltungen finden online über Zoom und in englischer Sprache statt.
Jeweils mittwochs von 16:00 bis 17:30 Uhr diskutieren wir auf der Grundlage von pre-circulated papers vorrangig Projekte, die «work in progress» sind. Für die Zoom-Einladung und die Zustellung des pre-circulated papers bitten wir Sie, sich bei Interesse im Vorfeld der Veranstaltungen bei uns zu melden: Mail an Mirjam Janett.
Das Forschungskolloquium der Medizingeschichte findet zur Zeit online per Zoom statt.
"LSD auf dem Land. Produktion und kollektive Wirkung psychotroper Stoffe" wurde in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung besprochen. Zudem sendete der Deutschlandfunk Kultur ein längeres Autoreninterview. Das Buch von Beat Bächi ist kürzlich bei Konstanz University Press erschienen.
Flurin Condrau war erneut zu Gast im SRF-Club zum Thema Corona-Impfungen. An der Sendung haben ebenfalls teilgenommen: Jan Fehr (Infektiologe), Eva Maria Belser (Professorin für Staats- und Verwaltungsrecht), Marlies Petrig (Pflegedirektorin KZU) und Patric Bhend (Geschäftsführer Stiftung Solina).
In ihrem Artikel in der ZEIT legt Sarah Scheidmantel die Ursprünge verbreiteter Mythen um den Vibrator und die weibliche Sexualität im späten 19. Jahrhundert dar und erklärt die historischen Hintergründe der Vibrationsmassage.
Pest, Cholera, Corona-Virus – welche Schlüsse können aus vergangenen Pandemien und Infektionsgeschehen gezogen werden, wie verändert sich dadurch die Sicht auf die gegenwärtige Coronakrise und welchen Wert hat Geschichte für die Medizin allgemein? Im Tagesgespräch bei Radio SRF mit Barbara Peter hat Flurin Condrau auf ein 2020 im Zeichen des Corona-Virus zurückgeschaut.
Woher kommt eigentlich die Impfskepsis? Im Interview mit Radio Südostschweiz und im Beitrag von Radio SRF 1 äusserte sich Flurin Condrau zur historischen Einordnung der Impfkritik sowie zur aktuellen Schweizer Covid-19 Impfstrategie.
Von der Administration früher Impfungen, über die Diabetesforschung von Elliott Joslin bis zur modernen Pharmaindustrie: Der neue Sammelband von Oliver Falk und Axel C. Hüntelmann beleuchtet anhand vielfältiger Fallbeispiele die Rolle der Buchhaltung als medizinische Praxis und für die Genese der modernen Medizin. Er ist soeben bei Manchester University Press unter dem Titel "Accounting for health. Calculation, paperwork, and medicine, 1500-2000" erschienen.
Mirjam Janett spricht an der diesjährigen Konferenz der American Association for the History of Medicine (AAHM). Im Rahmen des Panels "The Medical Management of Bodies: Intersex, Inmates, and Aids to Hearing" präsentiert sie am 22. Januar ihre Forschung zur medizinischen Behandlung von intergeschlechtlichen Kindern und Jugendlichen in der Schweizer Pädiatrie (1945-1970).
Das Interview mit Flurin Condrau über 200 Jahre Impf-Geschichte ist in der Zeitung Work erschienen.
Flurin Condrau war erneut zu Gast im Club des Schweizer Fernsehens zum Thema "Corona – Erlöst uns die Impfung?". Ebenfalls mitdiskutiert haben im Club Nora Kronig Romero (Leiterin Abteilung Internationales, Bundesamt für Gesundheit), Marcus Caduff (Wirtschaftsdirektor Graubünden), Jan Fehr (Infektiologe Universitätsspital Zürich) und Pierre Alain Schnegg (Gesundheitsdirektor Bern).
Zudem hat sich Flurin Condrau in einem Interview für die Wochenzeitung "Die Zeit" zur Frage geäussert, warum die Covid-Toten in der Schweiz relativ wenig Resonanz erzeugen.
"Die Zeit" (26.11.20): Wieso uns die Toten nicht kümmern
Kürzlich sind in weitere Beiträge im "Tagesanzeiger" sowie auf "kath.ch" erschienen.
"Tagesanzeiger" (02.12.20): Historiker erkennen Muster der Eugenik
"kath.ch" (04.12.20): Medizinhistoriker warnt vor Eugenik bei Corona-Triage
Das Programm des Forschungskolloquiums für Medizingeschichte wurde aktualisiert (Link zum neuen Programm). Bereits am nächsten Mittwoch findet der nächste Termin statt. Martina Sochin-Delia wird über Fehl- und Totgeburten in der Region St. Gallen, Vorarlberg und Liechtenstein im 19. und 20. Jahrhundert sprechen.
"Aus erster Hand. Gehörlose, Gebärdensprache und Gehörlosenpädagogik in der Schweiz im 19. und 20. Jahrhundert" von Rebecca Hesse, Alan Canonica, Mirjam Janett, Martin Lengwiler und Florian Rudin ist im Chronos Verlag erschienen. Das Buch verfolgt die Entwicklung der Schweizer Gehörlosenpädagogik von den Anfängen der Gehörlosenbildung im 18. Jahrhundert bis zum Ende der Taubstummenanstalten und der Entstehung der späteren Sprachheilschulen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Auf Grundlage breiter Archivbestände und Interviews mit Gehörlosen verschiedener Generationen wird die wechselhafte Geschichte über eine kulturelle Minderheit erzählt, die ihre Identität wesentlich auf der Gebärdensprache gründet.
Im Interview mit CH Media, unter anderem erschienen in der Luzerner Zeitung, sprach Flurin Condrau über frühere Pandemien in der Schweiz, deren politische Folgen sowie die aktuelle Bewältigung der Coronapandemie.
Im Webinar der Society for the Social History of Medicine reflektierte Flurin Condrau zusammen mit Michael Bresalier, Pratik Chakrabarti, Rosemary Cresswell und Samiksha Sehrawat über die COVID-19-Pandemie aus historischer Sicht. Hier der Link zur Aufzeichnung auf Youtube (englisch).
Sarah Scheidmantel and Leander Diener from the History of Medicine Department are hosting their workshop "Sensory and Emotional Experiences: Practices of Mind-Body Medicine in the 20th Century" together with Josephine Selander (ETH Zurich).
Due to Covid-19, the event has been rescheduled and takes place from 28th to 29th September. Online participation is possible via Zoom link. See the flyer with further information on the subject, as well as general information.
We´d be happy to see you there to think and discuss together with us and our two interesting guests Anja Laukötter (Berlin/Strasbourg) and Staffan Bergwik (Stockholm)!
Please register by 21. September via email to: <email-pii>.
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation findet das Forschungskolloquium der Medizingeschichte per Zoom statt. Jeweils mittwochs von 16:00 bis 17:30 Uhr diskutieren wir auf der Grundlage von pre-circulated papers vorrangig Projekte, die «work in progress» sind. Für die Zoom-Einladung und die Zustellung des pre-circulated papers bitten wir Sie, sich bei Interesse im Vorfeld der Veranstaltungen bei uns zu melden: Mail an Mirjam Janett.
Die Society for the Social History of Medicine feiert den 50. Geburtstag mit einem Video auf youtube, in dem auch Flurin Condrau als ehemaliger Chair der Society und heutiger Co-Editor des Journals auftritt.
Flurin Condrau spricht als Experte im Puls zur Entwicklung der Stimme der Patient*innen in der Medizin. Link zur Sendung (ab 04:35): SRF Puls.
Neues Drittmittelprojekt bewilligt: "Antibiotika als Heil- und Futtermittel: Der Stall als Labor für One Health, 1945-2000“ (Projektleitung: Prof. Dr. Flurin Condrau; Wissenschaftliche MitarbeiterInnen Dr. Beat Bächi und Dr. Maria Böhmer).
Die Zürcher OPO-Stiftung fördert ab Oktober 2020 ein neues Forschungsprojekt am Lehrstuhl für Medizingeschichte. Das Projekt leistet einen Beitrag zur Geschichte von "One Health“, indem es den Einsatz von Antibiotika in der Landwirtschaft und seine Wechselwirkungen zwischen Veterinär- und Humanmedizin in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts untersucht.
Flurin Condrau war gestern erneut zu Gast im SRF-Club. Hat die Coronakrise zu einer Vertrauenskrise geführt? In der Sendung "Corona-müde" wurden gesellschaftliche Folgen einer andauernden Krise und die Rolle verschiedener Akteure diskutiert.
Soeben erschienen bei Konstanz University Press: "LSD auf dem Land. Produktion und kollektive Wirkung psychotroper Stoffe". Beat Bächi untersucht darin den weiten Weg vom Anbau des Mutterkorns in der Sierra Mazateca und im Schweizer Mittelland über die Chemielaboratore hin zum Gebrauch in Psychiatrie sowie Gegenkultur und zeigt damit die Wandelbarkeit psychotroper Stoffe auf.
Sarah Scheidmantel spricht in der Frankfurter Sonntagszeitung vom 21. Juni über die Entwicklung des Vibrators und bezieht klar Stellung zum Mythos, Vibratoren seien zur Kurierung von Hysterie verwendet worden. Die zwei Artikel im Wissenschaftsteil der FAS lassen sich hier nachlesen:
Flurin Condrau ist neu zum Co-Editor von Social History of Medicine gewählt worden. Er wird während der nächsten Jahre gemeinsam mit Dora Vargha (Exeter), Elma Brenner (London) und Christoph Gradmann (Oslo) die inhaltliche Verantwortung für eine der führenden englischsprachigen Zeitrschriften der Medizingeschichte übernehmen. Social History of Medicine wird seit 1988 von der Society for the Social History of Medicine bei Oxford University Press herausgegeben.
Flurin Condrau bespricht im Artikel für das Wirtschaftsmagazin die sozioökonomischen Folgen und die Bewältigung vergangener Pandemien in der Schweizer Geschichte. Als Beispiele nennt er Pestwellen, Choleraepidemien sowie die Spanische Grippe.
Flurin Condrau sprach mit Le Temps über Pandemien gestern und heute. Er unterstreicht dabei die Bedeutung sozialer Strukturen sowie der Kommunikation in Krisenzeiten. Link zum Interview
In der Sendung "Puls" des Schweizer Fernsehens ging es um die Frage, warum die Erinnerung an die Spanische Grippe so schnell verschwand, was an Stelle von Infektionskrankheiten in der Medizin aufkam und welche Bedeutung Vertrauen und Unsicherheit in der Medizin haben.
Weitere Beiträge zur Coronakrise von Prof. Condrau sind kürzlich in der Sendung "Kulturplatz" des Schweizer Fernsehens, im ergänzenden Artikel "Dieses Virus kränkt unsere Egos" sowie in der Zeitschrift "Work" veröffentlicht worden.
Flurin Condrau hat in einem Interview bei "Echo der Zeit" den wechselnden Einfluss der Weltgesundheitsorganisation seit ihrer Gründung 1948 auf die weltweite Gesundheitspolitik beschrieben. Darin erklärte er unter anderem, wieso die Organisation heute kaum in den Aufbau von globaler Gesundheitsinfrastruktur involviert ist.
Des weiteren sind mehrere Artikel bei Radiotelevisiun Svizra Rumantscha erschienen:
Leider entfallen die nächsten zwei Termine des Forschungskolloquiums.
Aufgrund der aktuellen COVID-19-Lage wird das Forschungskolloquium der Medizingeschichte bis auf Weiteres als Videokonferenz durchgeführt. Interessierte melden sich bitte bei Mirjam Janett: <email-pii>
Link zu den Terminen
Prof. Flurin Condrau führte im 4x4 Podcast von SRF4 aus, weshalb Vergleiche der gegenwärtigen Coronakrise mit der mittelalterlichen Pest wenig hilfreich sind und welche Parallelen tatsächlich zu früheren Krankheitsausbrüchen gezogen werden können. Link zum Interview (03:25-11:20).
Links zu weiteren Interviews auf SRF1 und SRF3
Didier Torny und Frédéric Vagneron (2015-2019 Postdoc und aktuell assoziierter Mitarbeiter Lehrstuhl für Medizingeschichte) beleuchten in ihrem Beitrag den historischen Kontext der internationalen Bewältigung des neuen Coronavirus. Der Artikel "Covid-19, les frontières se ferment et la science diffuse" ist in der französischsprachigen Tageszeitung "Libération" erschienen.
Dr. Mark Honigsbaum erklärt in einem Interview mit dem Fernsehsender CGTN (China Global Television Network) Parallelen und Unterschiede von COVID-19 zu historischen Infektionskrankheiten anhand der Schweinegrippe. Er war von 2011-2014 Postdoc am Lehrstuhl für Medizingeschichte.
Sarah Scheidmantel and Leander Diener from the History of Medicine Department are hosting their workshop "Sensory and Emotional Experiences: Practices of Mind-Body Medicine in the 20th Century" together with Josephine Selander (ETH Zurich) on 30.-31. March.
See the flyer with further information on the subject as well as general information and on registration.
We´d be happy to see you there to think and discuss together with us and our two interesting guests Anja Laukötter (Berlin/Strasbourg) and Staffan Bergwik (Stockholm)!
For registration, please write an e-mail until 15.03. to: <email-pii>.
Prof. Flurin Condrau war am 3. März zu Gast bei der Sendung "Club" des Schweizer Fernsehens. Thema der Sendung "Corona - Das Weltvirus" waren die Folgen der aktuellen Verbreitung des neuen Coronavirus (COVID-19) für den gesellschaftlichen Alltag, die Gesundheitssysteme und die Wirtschaft.
An der Diskussionsrunde teilgenommen haben ebenfalls:
– Monika Bütler, Wirtschaftsprofessorin Universität St. Gallen;
– Richard Neher, Biophysiker und Epidemiologe Universität Basel;
– Steffi Buchli, Programmchefin MySports;
– Frank Rühli, Evolutionsmediziner Universität Zürich; und
– Daniel Kalt, Chefökonom UBS.
«Year of the Nurse and the Midwife»
Gespräche mit Iris Ludwig und Iren Bischofberger
17. Februar – 28. August 2020
Die Hauptbibliothek – Medizin Careum nimmt das «Year of the Nurse and the Midwife» zum Anlass für eine Ausstellung mit Iren Bischofberger und Iris Ludwig. Die beiden Expertinnen haben die Entwicklung der Pflegeausbildung in der Schweiz über Jahre begleitet und in Lehre und Forschung wichtige Entwicklungen angestossen. Zu sehen sind zentrale Publikationen aus ihrem Werdegang und Video-Interviews, in welchen sie über ihre Arbeit und ihre Ideen zur Stärkung der Pflege sprechen.
Veranstaltungsort:
Universität Zürich Hauptbibliothek – Medizin Careum (im Eingangsbereich) Gloriastrasse 16, 8006 Zürich
Der Eintritt ist kostenlos.
Im Blog zur Ausstellung erscheinen alle 14 Tage weitere Interviews mit Iren Bischofberger, Iris Ludwig, Corinne Steinbrüchel-Boesch, Elisabeth Kurth, Fritz Frauenfelder und Yvonne Ribi
www.hbz.uzh.ch/de/ausstellung
Achtung: Leider entfällt der bisherige erste Termin und wird am 18. März nachgeholt.
11.3. Felix Rietmann (Medical Humanities, Universität Fribourg): Narrating Infant
Experiences: Audiovisual Tools in the Clinic and around the Globe.
18.3. Manuel Merkofer (Lehrstuhl für Medizingeschichte, Universität Zürich):
Die Etablierung der Mikroneurochirurgie als Fallbeispiel medizinischer Innovation in
der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
25.3. Nadine Beck (Universität Marburg): Plug + play – eine kleine Geschichte des
Vibrators.
8.4. Benjamin Prinz (Bauhaus-Universität Weimar): Gummi, Stahl und
Rinderlunge: Materialgeschichten der medizinischen Blutaufbereitung im 20.
Jahrhundert.
22.4. Marion Schmidt (Institut für Ethik und Geschichte der Medizin,
Universität Göttingen): Gehörlosigkeit als Beziehungsstörung. Die Arbeit des
Psychoanalytikers Aron Ronald Bodenheimer an der Zürcher Gehörlosenschule in
den 1960ern.
20.5. Tanja Hammel (Departement Geschichte, Universität Basel): Einblicke in eine Biographie von Mefloquin zur Prophylaxe und Therapie der Malaria, 1969 bis 2019.
Das Forschungskolloquium findet jeweils mittwochs von 16:00 bis 17:30 Uhr am Lehrstuhl für Medizingeschichte (Winterthurerstrasse 30, 8006 Zürich) im Seminarraum WIH-E-01 statt.
In unserem Forschungskolloquium diskutieren wir auf Grundlage von pre-circulated papers vorrangig Projekte, die "work in progress" sind.
Der Fotonachlass im neuesten Zugang im Archiv für Medizingeschichte wurde digitalisiert: Georg Hossli (1921-2014) war der erste Ordinarius für Anästhesie an der Universität Zürich (1970). 1954 richtete er die zentrale Anästhesieabteilung am USZ ein. Weitere Schwerpunkt seiner Tätigkeit waren Probleme der Wiederbelebung, der Primärversorgung und des Transportes von Schwerverletzen. In diesem Zusammenhang war er massgeblich am Aufbau des Rettungswesens in der Schweiz beteiligt.
Der Workshop wird in der letzten Aprilwoche 2020 in Zürich stattfinden. Eine kurze Beitragsskizze von 400 Wörtern (in Deutsch, Französisch oder Englisch), die Fragestellung, Herangehensweise und Quellenbasis erläutert, erbitten wir bis Ende Dezember 2019 an: beat.bächi@uzh.ch
In der Hauptbibliothek – Medizin Careum eröffnet am 16. September die neue Ausstellung "Bade, trinke, atme!" (bis 25.01.2020). Gezeigt werden historische Werbebroschüren aus der Blütezeit des Schweizer Kurtourismus (ca. 1860 bis 1950).
In unserem Forschungskolloquium diskutieren wir vorrangig Projekte, die «work in progress» sind. Wir bitten die Referierenden, die zur Diskussion gestellten Textunterlagen eine Woche vor dem jeweiligen Termin an den Lehrstuhl zu schicke
Bei Interesse E-Mail an <email-pii>
Im Auftrag der Psychiatrie Baselland (PBL) führten Marina Lienhard und Flurin Condrau ein Forschungsprojekt zu Psychopharmakologischen Versuchen an der PBL durch. Die Pilotstudie dauerte von August 2018 bis Februar 2019. Ziel war es, Art, Umfang und Rahmenbedingungen von Versuchen mit Medikamenten an der PBL zwischen 1950 und 1975 erstmals genauer zu untersuchen.
Der vollständige Bericht, sowie eine zum Thema erschienene Sonderausgabe der Hauszeitung der PBL „Diagonal“ können online unter https://www.pbl.ch/ueber-uns/medikamententests eingesehen werden.
Eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse erschien zudem am 19.06.2019 in der Schweizerischen Ärztezeitung: https://saez.ch/article/doi/saez.2019.17819.
Am Lehrstuhl für Medizingeschichte der Universität Zürich (Institut für Biomedizinische Ethik und Medizingeschichte) sind zwei auf drei Jahre befristete Assistentinnen-/Assistentenstellen (Doc: 60%; Postdoc 60-80%) per 1. September oder nach Vereinbarung zu besetzen.
Im Archiv für Medizingeschichte befindet sich ein grosser Nachlass des Psychiaters, Hirnforschers, Entomologen und Sozialreformers Auguste Forel (1848-1931), der in den 1960er Jahren dem damaligen medizinhistorischen Institut direkt von Forels Sohn, Oscar Louis F. (1891-1982), übergeben wurde.
Unter den einmaligen und authentischen Quellen befinden sich auch mehrere Fotoalben aus der Zeit von 1862 bis 1920. Wie damals üblich, wurden unter Freunden, Kollegen und dem beruflichen Netzwerk Porträts ausgetauscht.
Forel sammelte diese in sogenannten «Steckalben» und beschriftete sie nachträglich aus der Erinnerung (mit krakeliger Schrift der linken Hand nach seinem Schlaganfall 1912). Es ging also nicht nur darum, die Porträts zu erhalten, sondern das gesamte Ensemble der Sammlung und Erinnerung.
[Z. B. auf der linken Seite: Porträt von Otto Stoll (1849-1922), ca. 1871, studierte zunächst zusammen mit Forel Medizin, bevor er nach Auslandsreisen in Ethnografie und Anthropologie habilitierte. Er war ab 1891 der erste Professor für Geografie unter Einbezug der Völkerkunde an der Universität Zürich]
Das älteste kleinformatige Album («mes vieux camarades d’enfance A Forel») mit Porträts aus den Jahren 1862-1875 war in besonders schlechten Zustand. Die teilweise sehr seltenen Porträts wurden intensiv genutzt.
Maria Böhmer, The Man Who Crucified Himself. Readings of a Medical Case in Nineteenth-Century Europe, Brill - Rodopi, Clio Medica, Volume: 97, 303 pp. (ISBN: 978-90-04-35360-2)
Series : Clio Medica, Volume: 97
Bis 1981 wurden im Kanton Zürich Kinder und Jugendliche in Heime weggesperrt, bei Pflegefamilien platziert und als billige Arbeitskräfte ausgenutzt. Frauen und Männer kamen zur «Nacherziehung» in Arbeitsanstalten oder wurden gegen ihren Willen in psychiatrische Kliniken eingewiesen. «Liederliche» und «arbeitsscheue» Menschen wurden entmündigt und sterilisiert. Von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen waren im Kanton Zürich bis 1981 zahllose Kinder, Jugendliche und Erwachsene betroffen. Die vier Buchbeiträge beleuchten unterschiedliche Aspekte dieser komplexen Realität anhand von Zürcher Quellen. Sie sind das Ergebnis eines Forschungsprojekts, das vom Regierungsrat des Kantons Zürich in Auftrag gegeben wurde.
La Fabrique de l'histoire Website: here
Vom Glück in der Schweiz? Weibliche Arbeitsmigration aus Deutschland und Österreich. Frankfurt/New York 2017: Campus Verlag.
Wie hat man vor der digitalen Revolution recherchiert? Und wie sah eine gedruckte Zeitschrift aus?
Tauchen Sie mit der neuen Ausstellung in der Hauptbibliothek - Medizin Careum in die Geschichte der medizinischen Zeitschrift ein.
In unserem Forschungskolloquium diskutieren wir vorrangig Projekte, die «work in progress» sind. Wir bitten die Referierenden, die zur Diskussion gestellten Textunterlagen eine Woche vor dem jeweiligen Termin an den Lehrstuhl zu schicken.
Bei Interesse E-Mail an <email-pii> oder <email-pii>
1818 veröffentlichte die junge Engländerin Mary Shelley einen Schauerroman, der heute zu den herausragenden Werken der englischen Literatur zählt: „Frankenstein or The modern Prometheus”. Erstaunlicherweise ließ sie den jungen Schweizer Victor Frankenstein ausgerechnet an der Bayerischen Landesuniversität in Ingolstadt studieren. Hier entdeckte er das Geheimnis des Lebens, und hier erweckte er schließlich selbst seine „Kreatur” zum Leben. Damit wurde „Frankenstein” zur bis heute wirkmächtigen Symbolgestalt biotechnischer Grenzüberschreitungen.
Das Deutsche Medizinhistorische Museum feiert das Jubiläum „200 Jahre Frankenstein” mit einem vielfältigen Programm. Im Zentrum steht dabei nicht die schaurige Kreatur Frankensteins, sondern vielmehr die Autorin Mary Shelley, die Medizin ihrer Zeit und der alte und zugleich brandaktuelle Wunsch des Menschen, Leben zu schaffen (oder es zumindest zu optimieren).
"200 Jahre Frankenstein"
Eine SRF-Sendung mit einem Beitrag von Flurin Condrau
In diesem Podcast von Anno... spricht Philip Jensen mit Oliver Falk (IBME, UZH) über die Diabetesselbsttherapie von 1922 bis 1950. Die Möglichkeit das Hormon Insulin zu synthetisieren, führte zu einer radikalen Veränderung der Beziehung zwischen ÄrztInnen und PatientInnen. Vorher behandelte man PatientInnen langfristig in Krankenhäusern, nun konnten sie sich fernab dieser Einrichtung selbst behandeln. Das hatte aber seinen Preis. Außerdem sprechen wir über die Typen der Diabetes, über vieles andere und natürlich über die Selbsttherapie der Krankheit selbst.
Eine SRF-Sendung mit einem Beitrag von Flurin Condrau
The Conference will be held in Bern at the Institut für Medizingeschichte.
(24. Mai 2018, Seminarraum A263, Institut für Medizingeschichte, Bern)
The goal of this conference is to gather many Phd candidates and researchers currently working on topics related to the history of medicine and health in Swiss Institutions.
Depuis 25 ans (décret de 1992), l’enseignement en sciences humaines et sociales s’est progressivement développé dans les facultés de médecine et les formations en santé en France. Les congrès bisannuels du Collège ont accompagné ce développement en portant l’attention sur les champs de recherche autant que sur les enseignements innovants, avec le souci d’un regard croisé entre enseignants et enseignés.
L’apport des sciences humaines et sociales à la formation médicale se renouvelle et le champ de leurs interventions s’étend, comme en témoignent la diversification et l’émergence de nouvelles thématiques lors des congrès du Collège, par exemple « Littérature et médecine » à Amiens en 2013 ou « Patients mobilisés - patients formateurs » à Lyon en 2015. Pour prendre acte de ces évolutions, le Collège des enseignants en sciences humaines et sociales en médecine a décidé lors de son assemblée générale de 2016 de se renommer en « Collège des Humanités médicales ». Il s’agit de formuler un cadre propice à notre engagement à concevoir et à mettre en œuvre des formations qui contribuent à former les soignants de demain, capables de se situer de manière réflexive et critique dans les contextes renouvelés des pratiques de santé et des engagements thérapeutiques.
Pour accompagner cet engagement et aider à penser le rôle de nos disciplines des SHS dans les études de santé, le Collège tiendra son colloque national de 2017 : « Les humanités médicales : terrains et enjeux de la recherche et de l’enseignement ».
Am Lehrstuhl für Medizingeschichte der Universität Zürich (Institut für Biomedizinische Ethik und Medizingeschichte) ist eine auf drei Jahre befristete Assistentinnen-/Assistentenstellen (60%) ab 1. September 2017 zu besetzen. Die Position bietet die Gelegenheit, selbständig an einem Forschungsthema zur Geschichte der Medizin zu arbeiten, das zur Promotion führt. Der Lehrstuhl ist sehr an Projekten zur Geschichte von Biomedizin und Public Health nach 1900 interessiert. Besonders begrüsst werden Projekte, die die örtlichen Archivbeständen berücksichtigen (Stadt- und Staatsarchiv Zürich, Sozialarchiv sowie Archiv für Medizingeschichte).
Zu den Aufgaben zählt die aktive Mitarbeit in Forschung und Lehre: Neben der Vertretung der Medizingeschichte im Medizinstudium arbeitet der Lehrstuhl auch mit dem Historischen Seminar der Universität Zürich zusammen. Die Beteiligung an der Planung und Durchführung der Lehre sowie die Unterstützung von Drittmittelanträgen wird erwartet.
Ein abgeschlossenes Hochschulstudium in einem relevanten Fach (z.B. Geschichte, Medizin, Ethnologie, Naturwissenschaften oder Soziologie), gute Sprachkenntnisse (Deutsch und Englisch sowie ggf. Französisch) sowie die üblichen PC-Kenntnisse auf Basis von Office-Software werden vorausgesetzt.
Die Stelle ist auf drei Jahre befristet, es besteht jedoch die Möglichkeit der Verlängerung. Für Fragen wenden Sie sich bitte an: Prof. Dr. Flurin Condrau (<email-pii>).
Elektronische Bewerbungen mit CV, Veröffentlichungsliste und Bewerbungsbrief senden Sie bitte per Email bis zum 30. Juni 2017 an Prof. Dr. Flurin Condrau (<email-pii>), Lehrstuhl für Medizingeschichte, Universität Zürich, Winterthurerstrasse 30, CH-8006 Zürich, Schweiz.
Organized by Janina Kehr and Vanessa Rampton (ZGW, Medical Humanities), the workshop will be held at ETH Zurich, Zentrum, Rämistrasse 101, HG F 33.5.
Participation is by registration only. If you are interested, please contact the conveners before 19 May.
After his stay in Johns Hopkins, Flurin Condrau will continue his US tour at the meeting of the American Association of the History of Medicine in Nashville, before visiting the Department of the History of Science at Harvard University, whilst also working at the Countway Library of Medicine at Harvard. In Baltimore and Harvard, Flurin will also present his ongoing research under the title "The Emperor of the Bla Bla. Writing the Biography of Erwin Heinz Ackerknecht (1906-88)".
BSHS Postgraduate Conference 2017
On occasion of the annual postgraduate conference of the British Society for the History of Science (5-7 April 2017, European University Institute Florence (EUI)), Leander Diener will give a paper on "Making the Brain Visible. The Peculiar History of Cinematic Knowledge in Brain Research, 1927-1949".
Die Medizinhistorische Rundedes Instituts für Medizingeschichte der Universität Bern bietet Raum für Beiträge zur aktuellen Forschung in der Medizingeschichte. In diesem Rahmen stellt Dr. Frédéric Vagneron am 28.03.2017 seine Forschungsarbeit vor.
Vom 17.-18.2017 trafen sich über 50 MedizinethnologInnen zur Jubiläumstagung der Medical Anthropology Switzerland. Janina Kehr bereitete die Tagung als Mitglied des wissenschaftlichen Kommitees mit vor und betreute einen Tisch während des Tagungs- World Cafés zum Thema Aus-und Fortbildung von MedizInerinnen als Arbeitsgebiet der Ethnologie. Das vollständige Tagungsprogramm findet sich unter folgendem Link.
"Grosse Ärzte und kleine Mäuse? Medizingeschichte zwischen Menschen und Tieren im 19. und 20. Jahrhundert."
Maria Böhmer, PhD; Frédéric Vagneron, PhD
Kolloquium (BA/MA) am Historischen Seminar der UZH, FS 2017
Der animal turn in der Geschichtswissenschaft hat das Tier als historischen “Akteur” in der Geschichtsschreibung sichtbar gemacht. Die moderne Medizingeschichte hat sich bislang kaum für dieses neue Forschungsfeld interessiert. Abgesehen von der Geschichte der Veterinärmedizin als Spezialdisziplin sind Tiere bislang in der Geschichte der Medizin kaum beachtet worden. Angesichts der vielfältigen Beziehungen zwischen Menschen und Tieren in den Bereichen von Medizin, Krankheit und Gesundheit ist es jedoch äusserst vielversprechend, die Rolle des Tieres in der Medizingeschichte genauer in den Blick zu nehmen. Wo, wann, in welcher Weise und weshalb waren Tiere in der Geschichte der Humanmedizin von Bedeutung? Und welcher Status kam ihnen in den verschiedenen Epochen und Orten der Medizingeschichte zu – als Objekt, als Subjekt, als Instrument oder als Spiegel für die Erforschung des Menschen? Diesen Fragen will das Kolloquium an ausgewählten klassischen Themen der Medizingeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts nachgehen, darunter Anatomie, Labormedizin, Kolonialmedizin, Experimentalmedizin und Public Health.
Frédéric Vagneron will participate to a Session on Global Health History:
Frédéric Vagneron (Université de Zurich), Quand la grippe devient globale. L'Organisation mondiale de la Santé et la lutte contre la gripe pandémique.
Didier Trono (EPFL, Lausanne), Global Health et Nouvelles technologies.
Thank you for coming!
Janina Kehr is an invited speaker for the international conference “Tuberculosis, DOTS and the Government of Health: From international to global, 1970 to 2015” of the ERC Project GlobHealth. She will talk on TB/HIV co-infection and the subversion of disease identity.
Janina Kehr was elected liaison officer for the Medical Anthropology Network (MedAnthNet) of the European Association of Social Anthropologists (EASA). Jointly with her French colleague Claire Beaudevin she will work during her term of office on the strengthening of medical anthropology within general anthropology and will elaborate future collaborations with other anthropological core fields and neighbouring disciplines.
Medizingeschichte als Soap Opera: „The Knick“ von Steven Soderbergh (2014-)
Filmvorführung mit einer Einführung von Flurin Condrau
07. Dezember 2016, 16:00-18:00
Hauptgebäude Universität Zürich, Raum KOL-G-217
Therapeutic Revolutions. Pharmaceuticals and Social Change in the Twentieth Century. Edited by JEREMY A. GREENE, FLURIN CONDRAU, and ELIZABETH SIEGEL WATKINS, 320 pages | 4 halftones, 8 line drawings, 5 tables | 6 x 9 | © 2016
Flurin Condrau will participate to the Conference (9.-11 Nov.) organized at the Historisches Kolleg (München). He will present the final comments of the 3 days Conference.
Ort: Universität Zürich, Karl-Schmid-Strasse 4, K02-F-152
Anmeldungen bitte bis zum 21. Oktober an: <email-pii> ; <email-pii>
On occasion of the fifth conference of the Society for the History of the Humanities (5-7 October 2016, Johns Hopkins University), Leander Diener gave a paper on "The Birth of Clinical Medicine out of Primitive Medicine: Ethnological Influence in Erwin Heinz Ackerknecht's Historiography of Medicine, 1906-1988".
Jacqueline Martinelli hat mit einem Beitrag zur Geschichte von AIDS in der Schweiz an der Konferenz "Techniques, Technologies and Materialities of Epidemic Control" des Centre for Research in the Arts, Humanities and Social Sciences (CRASSH) der University of Cambridge teilgenommen.
Flurin Condrau will participate at the conference "From Microbes to Matrons: The Past, Present and Future of Hospital Infections" at King's College, London.
Im Rahmen des UNESCO Welttages des audiovisuellen Erbes vom 27. Oktober 2016 hat Gudrun Kling eine zusammengestellt, in welcher sie Fotoschätze aus dem Archiv für Medizingeschichte der Universität Zürich präsentiert.
Leander Diener wird im Herbstsemester 2016 sein Dissertationsprojekt "Walter Rudolf Hess und die Experimentalisierung niederer Hirnfunktionen in subkortikalen Hirnarealen, 1920-1960" am Lehrstuhl für Medizingeschichte beginnen.
What if medicine was messianic? Janina Kehr just wrote a short think piece on medicine’s messianic time on Somatosphere. The article is part of the After the End of Disease Series and reflects on medicine’s messianic potential and its consequences for patients and public health. Read it here quickly before it’s too late.
Die Schweizerische Gesellschaft für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften (SGGMN) verleiht jährlich den Henry-E.-Sigerist-Preis für Nachwuchsförderung in der Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften.
Den diesjährigen Preis teilen sich die beiden Medizinhistoriker Frédéric Vagneron vom Lehrstuhl für Medizingeschichte in Zürich für seine Dissertation "Aux frontières de la maladie. L’histoire de la grippe pandémique en France, 1889-1919" und Pascal Germann von der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte für seine Dissertation "Laboratorien der Vererbung. Rassenforschung und Humangenetik in der Schweiz, 1900-1970". Wir gratulieren!
Frédéric Vagneron will participate to the workshop "Making Microbes Complex: Parasites, Epidemics and the Intellectual Origins of Disease Ecology" at Queen Mary University, London.
Maria Böhmer will participate to the international Conference "La pellagra e la mania pellagrosa: rappresentazioni e interpretazioni tra storie locali e dibattito internazionale" in Venezia (2 July 2016)
Frédéric Vagneron will participate to the International Workshop " Accidents and the State in the 20th Century" held at the Freiburg Institute for Advanced Studies FRIAS (9-10 June 2016)
Janina Kehr will participate to the International Conference held at the Royal Society of Medicine (London), May 25-27, 2016.
Motivator-Preis des Historischen Seminars für eine Studentin der Medizingeschichte
"The Precariousness of Public Health. On Tuberculosis Control in Contemporary France", by Janina Kehr.
Abstract: Through an ethnographic exploration of tuberculosis control in one of France’s poorest regions, Seine-Saint-Denis, I interrogate the relationships between public health planning and interventions in conditions of multiple precarity. I show that the encounter between the feasible and the fantastic in the realm of public health generates feelings of absurdity and futility among medical professionals, characteristic of disease control in the precarious present. Precarity is neither a social and economic condition per se, nor is the link between disease and precarity static. It is a dynamic process of political inclusions, exclusions, and inequalities, which differ substantially within the unequal spheres of precarious lives. The contradictions in tuberculosis control that I describe are thus not only characteristic of French public health but of global public health today, where illusions in disease control encounter the exclusionary realities of social life.
You can read the article on Medical Anthropology Website here.
Wir gratulieren Frédéric Vagneron für die Auszeichnung seiner Dissertationsarbeit durch die Société Française d'Histoire de la Médicine (SFHM). Jedes Jahr zeichnet die SFHM zwei hervorragende Doktor- oder Masterarbeiten aus dem Bereich Medizingeschichte aus. 2015 ging der Preis an Frédéric Vagneron für seine Dissertation: Aux frontières de la maladie : l'histoire de la grippe pandémique en France (1889-1919), Referent: Patrice Bourdelais, EHESS, Paris 2015.
http://www.biusante.parisdescartes.fr/sfhm/prix.htm
Prof. Dr. Flurin Condrau im Gespräch auf Radio SRF 1 aus Anlass des 75-jährigen Jubiläums der ersten Behandlung mit Penicillin.
Das Programm des Forschungskolloquiums im Frühjahrssemester 2016.
Die Kolloquiumsreihe Medical Humanities der Universität Basel soll Medizinstudierenden einen Einblick in die Geistes- und Kulturwissenschaften gewähren. Im FS 2016 werden dazu in der Reihe Medical Humanities: Film und Medizin"Filme gezeigt, die im Anschluss von Filmkritikern, sowie Klinikern analysiert werden. In der Veranstaltung vom 31.03.2016 wird Prof. Dr. Flurin Condrau die TV-Serie "The Knick" aus medizinhistorischer Sicht diskutieren.
Die Medizinhistorische Rundedes Instituts für Medizingeschichte der Universität Bern bietet Raum für Beiträge zur aktuellen Forschung in der Medizingeschichte. In diesem Rahmen stellt Dr. phil. Maria Böhmer am 15.03.2016 ihre Forschungsarbeit vor.
Frédéric Vagneron vom Lehrstuhl für Medizingeschichte der Universität Zürich referiert am 23.02.2016 im Rahmen des Zyklus "Les Mardis de l'histoire médicale"der Medizinischen Fakultät der Universität Strassburg zur Influenza und der Spanischen Grippe.
Jacqueline Martinelli hat zum Workshop "Was ist Medizin? Perspektiven aus den Medical Humanities", der am 05.11.2015 in Zürich statt gefunden hat, einen Tagungsbericht verfasst. Dieser ist nun auf H-Soz-Kult veröffentlicht worden.
David Kirby from the Centre for the History of Science, Technology and Medicine of the University of Manchester will give the last lecture in this semester's Schrödinger Colloquium (Irchel Campus, Y16 G15, 16.00 Uhr). In this talk he will elaborate on the backstage role scientific experts play in negotiating information transfer between the scientific community and the entertainment community. He will also discuss the constraints filmmakers face when attempting to incorporate science. In addition, he will explore the ways in which movies influence science itself including how movies promote research fields, stimulate technological development, and impact the cultural meanings of science.
Das Forschungskolloquium Medizingeschichte HS2015 wird kurzfristig um einen Beitrag reicher: Marcin Moskalewicz vom Lehrstuhl für die Geschichte der Medizinischen Wissenschaften an der Medizinischen Universität Posen (Polen) stellt seine aktuelle Forschungsarbeit am Collegium Helveticum vor. Mittwoch, 25. November 2015, 16:00 - 17:30 Uhr im Seminarraum an der WIH 30
Forschungskolloquium Medizingeschichte am 09. Dezember 2015 mit mit Lisa Peppler (Georg-August-Universität Göttingen)
Der fünfte Vortrag der Reihe "Wissen in Gesellschaft" des Zentrums Geschichte des Wissens findet am Mittwoch 18. November um 18.30 Uhr im Cabaert Voltaire (Spiegelgasse 1, 8001 Zürich) statt.
Seit einigen Jahren wird unter dem Begriff Medical Humanities vor allem im angelsächsischen Raum eine rege Debatte um die Rolle der Geistes– und Sozialwissenschaften in und ihre Beschäftigung mit der Medizin gefuhrt. Am Donnerstag 5. November 2015 findet in Zürich ein eintätiger Workshop statt, der sich als Beitrag von Nachwuchsforschenden der UZH zu dieser Diskussion versteht.
Flurin Condrau diskutiert mit Veterniärmediziner Kurt Bürki über Max von Pettenkofer, dem Begründer der wissenschaftlichen Hygiene.
Fürsorge- und Erziehungsdiskurse, Behaarungsfragen und der Mythos Davos auf Russisch: Das Programm des Forschungskolloquiums im Herbstsemester 2015.
Der Lehrstuhl für Medizingeschichte ist an die Winterthurerstrasse 30 umgezogen. Emailadressen und Telefonnummern bleiben unverändert. Das Archiv für Medizingeschichte folgt per Ende Jahr, während die Bibliothek vorläufig am alten Standort Hirschengraben 82 bleibt.
Wie lebte es sich im ausgehenden 19. und im 20. Jahrhundert in einem Schweizer Kinderheim? Zusammen mit Thomas Meier (Leitung), Martina Akermann und Sabine Jenzer untersuchte Janine Vollenweider die Geschichte des ehemaligen Kinderheims St. Iddazell Fischingen.
Im internationalen Jahr des Lichts nimmt sich auch die Scientifica am 5. und 6. September diesem Thema an. Lichtduschen-Autor Niklaus Ingold beteiligt sich zusammen mit Bernhard Tschofen und Eberhard Wolff mit einem kulturwissenschaftlichen Science Café zum Sonnenkult des frühen 20. Jahrhunderts.
Was tun, wenn die Kategorien „Männlich“ oder „Weiblich“ nicht zu einem Kind passen? Sandra Eder, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Medizingeschichte, hat eine Voruntersuchung zur Praxis am Kinderspital Zürich durchgeführt. Die NZZ berichtet.
Tuberculosis and HIV co-infection came to figure as one of the major global health problems at the beginning of the twenty-first century, with multiple attempts to tackle this intricate issue on epidemiological, clinical, and public health levels. In this article, we propose thinking beyond the practical problems caused by co-infections in order to explore medicine’s epistemological attachment to the idea of single diseases, using TB/HIV as an analytical lever.
Wie wurde Ultraviolettlicht zum gesunden Licht der Moderne, mit dem sich Männer, Frauen und Kinder regelmässig bestrahlen sollten? Diese Frage beantwortet Niklaus Ingold in seinem aktuellen Buch "Lichtduschen. Geschichte einer Gesundheitstechnik, 1890-1975".
Wie haben sich Beruf und Status der Ärzte sowie die Beziehung zu den Patienten verändert? Flurin Condrau diskutiert mit der pensionierten Chefärztin Brida von Castelberg in der Bibliothek Kirschgarten in Basel.
Der Sammelband "Ausser Betrieb. Metamorphosen der Arbeit in der Schweiz" untersucht ebenso unterschiedliche Arbeitsformen ausserhalb von Industriebetrieben wie die Integration ausserbetrieblicher Dienstleistungen in privatwirtschaftliche Unternehmen. Unter den fünfzehn Beiträgen befindet sich ein Aufsatz, in dem sich Flurin Condrau und Niklaus Ingold mit der Geschichte der "Gesundheitserziehung" am Arbeitsplatz befassen. Die Buchvernissage findet am 13. März 2015 statt.
To understand how medicine and public health are practiced in a digital world, a group of medical anthropologists, medical sociologists, and historians of medicine discuss the implications of the encounter of new technologies, data management, and the production of knowledge in the realm of clinical medicine and public health.
Kurzfassung Newseintrag.
Ebola is almost exclusively killing in West-Africa; yet as political and media phenomenon, Ebola is almost exclusively killing in West-Africa; yet as political and media phenomenon, has long gone viral globally. On the well-known social science blog Somatosphere our very own Janina Kehr, postdoctoral fellow and medical anthropologist, writes about the response by outraged Spanish health professionals and health care activists to the first Ebola transmission outside of Africa: in Madrid. "Is Europe evolving towards Africa?" Of course not. Or is it? And in which ways?
In wie fern kann der Erste Weltkrieg als eigentliche Epoche der Medizingeschichte betrachtet werden? Mit dieser Frage hat sich Prof. Flurin Condrau anlässlich der interdisziplinären Ringvorlesung "1914" der UZH befasst.
Dr. Sandra Eder hat nach einem internationalen Auswahlverfahren von der renommierten University of California Berkeley eine Professur (tenure track, assistant professor in history) angeboten bekommen. Sie wird die Stelle am Institut für Geschichte am 1. Juli 2015 antreten und an der UC Berkeley ihre medizinhistorische Forschung zur Entwicklung des Gender-Begriffes in den USA fortsetzen. Dr. Eder arbeitet seit September 2011 am MHIZ.
Die Universität Zürich verbindet den Lehrstuhl für Medizingeschichte und das Institut für Biomedizinische Ethik zu einem neuen Zentrum für Medical Humanities. Aus dem medizinhistorischen Museum wird ein Medizinmuseum.
Supported through an SNF short visit grant, Janina Kehr will be a visiting research fellow at the Department of Social Sciences, Health and Medicine at King’s College London from mid-April until the end of May.
Lukas Engelmann and Janina Kehr successfully held the symposium "TB/HIV: Distinct Histories, Entangled Futures. Towards an Epistemology of Co-infection" at the Fondation Brocher in Geneva in February 2014. The symposium is now covered on Somatosphere.
Mark Honigsbaum is currently on an International Short Visit to the School of Anthropology, History and Social Medicine at the University of California San Francisco supported by a grant from the Swiss National Science Fund.
MHIZ Research Fellows Lukas Engelmann and Janina Kehr organise an international symposium at the Fondation Brocher in Geneva on the topic of TB/HIV coinfection
Das MHIZ beteiligt sich an der Organisation der Graduate-Research-Campus Tagung "Reading" Emotions: An Interdisciplinary Approach to Understanding Affective Experience.
Medizinhistorische Semesterarbeit über die endokrinologischen Studien von Bernhard Zondek (1891-1966) am "Tag der Lehre" ausgezeichnet.
Das MHIZ und das Collegium Helveticum haben die britische Historikerin Abigail Woods nach Zürich eingeladen. Ihr Vortrag "Dairy Cow Disease and the Failure of Science and Agriculture in Britain, 1925-1980" ist jetzt auf dem Multimedia-Portal der ETH Zürichaufgeschaltet.
Das Medizinhistorische Institut und Museum zeigt im Rahmen der Langen Nacht der Zürcher Museen einen Film von Jim Hubbard (2012) am Samstag, 07.09.2013.
The 1918-19 pandemic is often characterized as the ‘forgotten’ pandemic because of the way its social impacts were overshadowed by the First World War. However, this notion tends to overlook the crucial role of wartime propaganda and biopolitical discourses that aimed to regulate civilian responses to the pandemic.
Today, influenza is regarded primarily as a respiratory disease. Yet for some 30 years, from the first epidemics of Russian influenza in the 1890s through to the “Spanish” influenza of 1918—19, the “psychoses of influenza” were a widely recognised psychiatric phenomenon.
Sandra Eder wird von Januar bis März 2013 Gastforscherin am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin sein.
Derived from Einfühlung, the German term for ‘feeling into’, empathy is a highly ambiguous concept that denotes, variously, an aesthetic response to a work of art, a process in interpersonal psychology, and a form of emotional mimicry. Read Mark Honigbaum's latest contribution to the history of emotions blog of the Queen Mary University, London.
Die Referate der Konferenz "Is This the End? The Eclipse of the Therapeutic Revolution" können jetzt in geraffter Form nachgelesen werden. Mailinglisten und Online-Fachportale haben Berichte zur Tagung veröffentlicht, die das MHIZ Anfang Oktober in Zürich durchgeführt hat.
Janina Kehr, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am MHIZ, hat den Doktortitel der École des Hautes Études en Sciences Sociales (Paris) erhalten. Ihre Doktorarbeit trägt den Titel Eine Krankheit ohne Zukunft. Anthropologie der Tuberkulose in Frankreich und Deutschlandund stellt eine innovative Verbindung von Ethnologie mit Medizingeschichte dar. Wir gratulieren herzlich zum erfolgreichen Abschluss des Projekts.
Wir denken in Dankbarkeit an Margret Curti, eine tatkräftige und doch so bescheidene Frau, die am 21. Januar 2012 in Zürich verstorben ist.
Prof. Dr. Viola Balz ist dank eines Stipendiums der European Science Foundation Gast am MHIZ. Ihr aktuelles Forschungsprojekt trägt den Titel "Das Selbst als Risiko. Psychiatrische Epidemiologie und Präventionsforschung im deutschsprachigen Raum, 1950-2010".
"Pflegekrisen" lautet der Titel der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Traverse. Die Aufsätze zum Heftschwerpunkt schildern Wechselwirkungen, die im 19. und 20. Jahrhundert die Entwicklung des Gesundheitswesen in der Schweiz prägten und die Entstehung neuer Engpässe und Pflegekrisen begünstigen.
David Armstrong hält am 15. Juni die Keynote zum Workshop "The Governance of Infection". Armstrong ist Professor für Medizin und Soziologie am King’s College in London. Der Workshop wird vom MHIZ gemeinsam mit dem Ethnologischen Seminar durchgeführt.
Dr. Mak setzt sich mit der Konstruktion von sexueller Identität durch medizinischen Praktiken und Selbsttechnologien auseinander. Der öffentliche Vortrag findet am Dienstag, 22. Mai 2012, im Rahmen des Forschungskolloquiums und in Kooperation mit Gender Studies und Bioethik um 18.15 Uhr im Hörsaal KOL-G-209 statt.
Der Workshop mit Dr. Geertje Mak, Radboud University (NL), bietet Gelegenheit, neue Zugänge der Geschlechtergeschichte kennen zu lernen. Er findet am 23. Mai am MHIZ statt.
Am Internationalen Museumstag (Sonntag, 20. Mai) liest die Schauspielerin Ina Cross aus Tagebüchern und Briefen, welche die jüdische Krankenschwester Mignon Langnas während des Zweiten Weltkriegs in Wien verfasste.
Marta Hanson, Associate Professor of East Asian Medicine, Johns Hopkins University, spricht am 3. Mai am MHIZ über das Thema: "Visualizing the Geography of Diseases in China, 1870s-1920s".
Das MHIZ beherbergt Anfang Oktober eine internationale Konferenz des europäischen Forschungsprogramms DRUGS. Der Call for Papers läuft bis am 22. April.
Das MHIZ hat den Sonderausstellungsraum des Museums für eine Schau aus dem Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité über die Geschichte und den Alltag in der Pflege geöffnet.
Alle Ausgaben des JAMA ab dem ersten Band (1963) sind über die Universität Zürich nun vollständig verfügbar.
Willkommen! Wir freuen uns sehr, vier neue wissenschaftliche AssistentInnen in unserem Institut begrüssen zu dürfen.
Posterausstellung Medizingeschichte, vom 10. bis 20. Mai und nochmals vom 4. bis 14. Oktober 2011 an der Universität Irchel (bei der "Kettelikunst")
Der Universitätsrat hat am 23. August 2010 Flurin Condrau, geb. 1965, zum ordentlichen Professor für Medizingeschichte ernannt.
Am 26. September um 18.15 hält unser neuer Direktor Flurin Condrau seine Antrittsvorlesung zum Thema: Erwin H. Ackerknecht neu entdeckt: Das Verhältnis von Wissenschaft und Praxis in der Geschichte der Infektionskrankheiten seit 1800. Mit diesem Ereignis begehen wir zugleich das 60jährige Jubiläum unseres Instituts. Wir freuen uns über zahlreiche Gäste!