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Bemerkung:
Rechts unten signiert. Ebenso auf Rückseite der Lwd., handschriftliche: «A. Soldenhoff, (VIII, 44), 1925 meine Frau», ausserdem handgeschriebenes Etikett: «A. Soldenhoff, 9. Bildnis von Frau S., unverk.?».- Alexander Soldenhoff (1882-1951): 1886 zog die aus polnischem Adel stammende Familie Soldenhoff von Genf nach Zürich. Alexander verbrachte ab 1898 den Sommer regelmässig in Linthal. Ersten Zeichenunterricht erhielt er an der Kunstgewerbeschule Zürich bei Hermann Gattiker, 1902–05 war er Schüler von Rudolf Koller. Den wichtigsten Anstoss für Soldenhoffs künstlerische Entwicklung gab ein Aufenthalt in Paris 1904. Anschliessend trat er eine Stelle als Zeichenlehrer an der Höheren Stadtschule in Glarus an, wo er nebenbei malte und Privatschüler ausbildete. Nach der Heirat mit Anna Zweifel 1906 erwarb er bei Linthal ein kleines Anwesen, in dem er 1917 ein Atelier einrichtete. Nach ersten Ausstellungserfolgen in Deutschland übersiedelte Soldenhoff nach Frankfurt am Main. Hier wirkte er zwischen 1908 und 1912 als Bühnenbildner und künstlerischer Beirat am Schauspielhaus und an der Oper. 1914 kehrte er nach Linthal und Zürich zurück, behielt aber bis 1922 sein Atelier in Frankfurt. In den 20er Jahren beschäftigte sich Soldenhoff zunehmend mit dem Flugzeugbau. Erst nach dem Scheitern seiner Bemühungen, ein taugliches «eigenstabiles schwanzloses Pfeilflugzeug» herzustellen, widmete sich Soldenhoff wieder ganz der Kunst. Die letzten Jahre verbrachte er in Ascona. Seine Werke wurden an vielen Ausstellungen gezeigt; 1934 und 1935 fanden in den Kunstmuseen von Winterthur und St. Gallen Einzelausstellungen statt; 1952 und 1982 veranstaltete das Kunsthaus Glarus Gedächtnisausstellungen.Provenienz: aus einer Glarner Privatsammlung.