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Die Waadt verfügt seit Kurzem über einen Klimaplan, der dreissig konkrete Massnahmen zur Bekämpfung der Klimaerwärmung umfasst. So soll beispielsweise im Bereich der Landwirtschaft die Tierfütterung angepasst und die Biogasproduktion unterstützt werden, um die Treibhausgase zu reduzieren.
Die Ziele der Waadtländer Regierung sind ehrgeizig: eine Verminderung der Treibhausgasemissionen auf dem Kantonsgebiet um 50 bis 60 Prozent bis 2030 und Klimaneutralität bis 2050. Der Staatsrat gab zudem bekannt, dass er demnächst die Arbeiten zur Entwicklung der zweiten Generation des Klimaplans aufnehmen wird. Laut einer Medienmitteilung soll eine Plattform einen breiten Dialog mit der Öffentlichkeit, den wirtschaftlichen Kreisen, der akademischen Welt und den Gemeinden ermöglichen.
Ebenfalls im Juni hat der Freiburger Grosse Rat eine Motion gutgeheissen, die eine gesetzlichen Grundlage für den Klima- und Umweltschutz verlangt. Das zukünftige Gesetz soll Klimaschutzziele, eine Gesetzesgrundlage für einen kantonalen Klimaplan und Lösungen zur Finanzierung der Massnahmen enthalten.
Gemäss «RTS Info» prüft der Freiburger Staatsrat auch die Einrichtung eines kantonalen Klimafonds. Dieser würde es ermöglichen, die Aktivitäten im Zusammenhang mit der Umsetzung des Klimaplans zu stärken und Investitionen zur Reduktion der CO2-Emissionen zu fördern.