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Stromerzeugung durch Trinkwasserkraftwerke ist in der Schweiz (noch) wenig verbreitet. Die Besonderheit der Trinkwasserkraftwerke ist, dass das Wasser doppelt genutzt wird. Bevor es als Trinkwasser aus dem Wasserhahn fliesst, kann daraus erneuerbare Energie produziert werden. Weil die Anlagen an die Trinkwasserversorgung gekoppelt sind, werden weder Gewässer beeinträchtigt, noch Schadstoffe freigesetzt. Falls durch die Stromproduktion in Trinkwasserkraftwerken beispielsweise Strom aus Öl- oder Kohlekraftwerke ersetzt wird, bietet sich ein grosses CO2-Einsparpotential.
In der Schweiz kommt das Trinkwasser vielerorts aus erhöhten Quellen, damit gehen auch zahlreiche geeignete Standorte im Alpenraum und Mittelland einher. Ein Beispiel ist die Gemeine Sachseln, die bereits vor einigen Jahren ein Trinkwasserkraftwerk realisierte und damit eine Jahresproduktion von einer Million kWh erreicht.