Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/9810

<h2>SubmittedText<h2><p>Im Jahre 1998 führen verschiedenen Departementen unterstellte Bundesämter (Buwal/DollAir-Luftwährung, BEW/Jugend und Mobilität, BAK/Jugendfest 1998) unabhängig voneinander Kampagnen durch, die sich an Jugendliche richten. Die Wirtschaft soll als Partner gewonnen werden.</p><p>Wie gedenkt der Bundesrat intern zu koordinieren, damit Synergien geschaffen werden können, um die Wirkung der Botschaften zu erhöhen und konkurrenzierende Auftritte des Bundes bei Partnern und Sponsoren zu vermeiden?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist sich der Wichtigkeit koordinierender Massnahmen im Kommunikationsbereich mit dem Ziel, Synergien zu schaffen und zu nutzen, bewusst. Er hat deshalb einer Empfehlung der internen Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit (AGÖ), wonach eine Beratungsstelle für Öffentlichkeitsarbeit für die gesamte Bundesverwaltung bei der Bundeskanzlei zu schaffen sei, zugestimmt. Diese Stelle ist seit dem 1. Januar 1997 besetzt.</p><p>Anlässlich einer ersten Sitzung der Beratungsstelle mit den betroffenen Ämtern (Buwal, BEW, BAV, BAK) wurde festgestellt, dass Überschneidungen weitgehend ausgeschlossen, wohl aber Synergien optimal genutzt werden. Die geplante DollAir-Kampagne des Buwal ist nicht eine reine Informationskampagne, sondern eher ein Promotionssystem für die Luftreinhaltung. Entsprechend werden zurzeit starke Wirtschaftspartner gesucht und keine Sponsoren.</p><p>Verschiedene geplante Massnahmen das BAV könnten zum gegenseitigen Nutzen in die DollAir-Kampagne mit einbezogen werden. Bilaterale Gespräche zwischen den beiden Ämtern haben bereits stattgefunden. Komplementär zur DollAir-Kampagne wirkt auch das Projekt "wie move" (Jugend und Mobilität) des Programms Energie 2000. Dieses Projekt behandelt speziell das Mobilitätsverhalten sowie den damit verbundenen Ressourcenverzehr und die Fragen der Verkehrssicherheit.</p><p>Das vom BAK organisierte Jugendfest findet am 12. September 1998 in Bern statt und steht ganz im Zeichen der Jubiläumsveranstaltung. Zurzeit laufen die Verhandlungen mit der Stadt Bern sowie mit verschiedenen Sponsoren.</p>