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Die Behandlung einer gut- oder bösartigen Neubildung gliedert sich in drei Phasen:
Die Erkennung und Diagnostik: Der Befund muss zuerst erkannt werden. Im Mund ist dies nicht immer so offensichtlich, wie man denken würde, denn langsam wachsende Geschwulste erkennt, oder fühlt man nur schwer. Häufig ist der Zahnarzt der Erste, dem ein verdächtiger Befund auffällt. Weiter folgen Biopsien, um das Gewebe zu identifizieren und diverse radiologische Untersuchungen.
Danach kommt die eigentliche Behandlung, welche bei bösartigen Tumoren von mehreren Fachspezialisten gemeinsam entschieden wird. Der operative Teil einer Tumorbehandlung fällt dem Kiefer- Gesichtschirurgen zu. Zusätzlich kommen Radio und/oder Chemotherapien infrage, die zum Teil auch anstelle einer operativen Therapie durchgeführt werden.
Nach der Behandlung kommt die Nachsorge. Tumorpatienten bleiben für ca. 5 Jahre unter engmaschiger Kontrolle.
Das Video zeigt einen Patienten mit einer Raumforderung, welche unter dem Kaumuskel liegt. Der Muskel ist stark nach aussen verlagert (roter Kreis). Das Bild, welches dichte Weichteile und Gefässe mitzeigt, wechselt zur Knochenansicht, wo sichtbar wird, dass ein bogenförmiger Knochenverlust entstanden ist (roter Kreis).