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Ein Team von Schweizer Forschern hat herausgefunden, dass Kinder, die durch In-Vitro-Fertilisation oder andere Formen der assistierten Reproduktion gezeugt werden, ein höheres Risiko haben, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu leiden, die lebenslange Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Lesen Sie auch – Leichte IVF: Eine sicherere Option für mehr als 37 ältere Frauen oder Frauen mit geringer Eierstockreserve
Eine Studie veröffentlicht in Zeitschrift des American College of Cardiology hat behauptet, dass dies der erste Beweis dafür ist, dass IVF einen langfristigen Einfluss auf die Gesundheit hat und dass Kinder, die durch assistierte Reproduktion geboren wurden, sechsmal häufiger an Bluthochdruck leiden als Kinder, die auf natürliche Weise geboren wurden. Lesen Sie auch – Übergewicht während der Schwangerschaft kann die Entwicklung des Gehirns Ihres Babys behindern
Für die Studie untersuchte das Team 97 gesunde junge Menschen mit einem Durchschnittsalter von 16 Jahren. Von allen Teilnehmern waren 54 durch IVF geboren. Das Team überprüfte ständig den Blutdruck und untersuchte auch andere Gesundheitsmaßnahmen wie die Steifheit der Blutgefäße, den Body-Mass-Index und die Rauchgewohnheiten. Lesen Sie auch – Können Sie schwanger werden, wenn Sie an Endometriose leiden?
Im Vergleich zu den 43 kontrollierten Personen hatten die durch IVF geborenen Personen einen höheren Blutdruck und acht von ihnen lagen über der Schwelle für Bluthochdruck. Das Team untersuchte auch die Gesundheitsakten der Personen fünf Jahre vor der Studie und stellte fest, dass es keine sichtbaren Unterschiede zwischen den beiden Gruppen gab.
Obwohl diese Studie von geringer Natur ist, folgte sie Daten aus verschiedenen Tierversuchen, bei denen bei IVF geborenen Mäusen gemeinsame Blutgefäße und Herzanomalien festgestellt wurden. Und der minimale Unterschied in den Gesundheitsakten hat größere Sicherheitsversuche zur Sicherheit gefordert.
Dr. Emrush Rexhaj, Blutdruckexperte und Hauptautor der Studie, sagte, dass es zunehmend Hinweise auf künstliche Reproduktionstechniken (ART) gibt, die die Blutgefäße bei Kindern verändern, aber die langfristigen Folgen waren unbekannt. Und durch diese Studie wissen sie jetzt, dass Kinder, die durch künstliche Fortpflanzung geboren wurden, eine sechsmal höhere Rate an Bluthochdruck hatten.
Er fügte hinzu, dass dies der erste Nachweis einer erhöhten Prävalenz einer Herz-Kreislauf-Erkrankung bei Kindern war, die durch IVF gezeugt wurden. Dr. Rexhaj zitierte auch eine Studie aus dem Jahr 2014, aus der hervorgeht, dass IVF-Kinder ebenfalls einem Risiko für Typ-2-Diabetes ausgesetzt sind.
Veröffentlicht: 4. September 2018, 17:37 Uhr