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Geschichte der Sperre Beatenbucht
Die Sperrstelle Fischbalmen in der Beatenbucht war die siebte Sperre eines tiefgestaffelten Verteidigungssystems entlang des rechten Thunersee-Ufers. Sie wurde von der See-Gruppe des Gebirgsinfanterie-Regiments 15 geplant, die erste Besetzungsübung der neu erstellten Bunker und Sperren erfolgte am 2. und 3. Dezember 1942.
Während des Kalten Krieges – und noch bis Ende 1994 – wurde die Sperre Beatenbucht von der Werkkompanie 9 besetzt. Diese gehörte zur Reduitbrigade 21, die einen Grossteils des Berner Oberlandes abdeckte.
Bei den Kriegsmobilmachungsübungen rückte die Truppe jeweils direkt in die Anlagen ein. Zur Sperre gehörte neben dem Felsenwerk zur Panzerabwehr eine Strassensperre mit 47 Stahlträgern und das dazu gehörige Depot (Kaverne).
- A1882 - Militärische Nummer des Depot für die Sperrelemente
- A1883 - militärische Nummer des Infanteriebunkers Fischbalmen
- T1140 - militärische Nummer des Strassenbarrikade
Der Bau der Kaverne war nicht ganz einfach, da die Strasse und die damalige Thunerseebahn unterhalb der Baustelle verliefen. Auch die Deponie des ausgesprengten Material im See musste mit der Schifffahrtsgesellschaft abgesprochen werden.
Bewaffnet wurde die mit 21 Mann besetzte Anlage zuerst mit einer 4,7 cm Infanteriekanone auf Pivotlafette, später folgte eine 4,7 cm Panzerabwehrkanone 41 und 1962 eine 9 cm Panzerabwehrkanone 50.
Plan des Infanteriebunkers Fischbalmen
Plan der Depot-Kaverne für die Sperrelemente