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Die klinische Prüfung „AMBER“, die von der HES-SO Valais/Wallis in Zusammenarbeit mit dem HUG und dem CHUV geleitet wird, hat vor kurzem begonnen. Dieses Projekt soll die Wirksamkeit von Serious Games in der virtuellen Realität zur Verbesserung des Sehvermögens untersuchen. Es konzentriert sich auch auf die Folgen von Amblyopie (Aufmerksamkeits- und motorische Defizite), die Auswirkungen der Intervention auf die motorischen Funktionen und schließlich auf die Frage, inwieweit diese Verbesserungen mit der Aufmerksamkeit in Zusammenhang stehen
Um an dieser klinischen Studie teilnehmen zu können, werden Personen im Alter von 6 bis 35 Jahren, die bereits Augenpflaster/Augenklappe tragen, aktiv gesucht.
Die klinische Studie „AMBER“ wurde von Dr. Pawel Matusz entwickelt und hauptsächlich durch sein Karrierestipendium „Ambizione“ des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) finanziert und durch das Marie Curie Sklodowska Action „V-HAB“ Postdoc-Projekt von Dr. Cristina Simon Martinez mitfinanziert und hat nun offiziell begonnen. Der Beginn der klinischen Studie folgt auf die erste Phase dieses großen Projekts, das sich auf die Untersuchung der Beziehung zwischen Sehen und Aufmerksamkeit sowie motorischen Fähigkeiten konzentriert (lesen Sie den Artikel, der das große Projekt im Rahmen des Postdoc-Projekts V-HAB von Dr. Simon vorstellt und den Verlauf der ersten Phase beschreibt).
Immersive Tests
Heute beginnt die zweite Phase, die sich der randomisierten klinischen Prüfung widmet. Behandlungen mit virtueller Realität bieten viele Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen Behandlungen (Okklusionstherapie). Dank der Zusammenarbeit zwischen Dr. Matusz und dem Unternehmen Vivid Vision, das neue Rehabilitationsprogramme entwickelt, soll in dieser Studie die Wirksamkeit einer Heimrehabilitation für Kinder mit Amblyopie getestet werden. Ihr Programm Vivid Vision Home beinhaltet Videospielperioden (serious games) auf einem Virtual-Reality-Headset (VR), die zu Hause durchgeführt werden.
Die binokulare Stimulation zur Verbesserung der Sehschärfe und die Stereovision haben in früheren Pilotstudien deutliche Vorteile gezeigt. Ziel der AMBER-Studie ist es, eine rigorose Studie (Stufe I oder II) zu entwickeln, die die Wirksamkeit dieses Ansatzes als Ergänzung oder Ersatz für die derzeitigen Behandlungen (Augenklappen) bei Amblyopie bestätigt oder widerlegt.
Wir stellen ein!
Der Projektträger, Dr. Paul Matusz, rekrutiert Personen aus der französischsprachigen Schweiz, die eine Augenklappe oder ein Augenpflaster getragen haben, um an der zweiten Phase der Studie teilzunehmen, die im HUG (Genf) stattfinden wird. Sind Sie interessiert? Kontaktieren Sie <email-pii> oder <email-pii>.
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