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Die Schweiz hat sich mit Frankreich auf die Revision des Doppelbesteuerungs-Abkommens einigen können. Wie das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) am Freitag mitteilte, wurde das Abkommen mit dem Informationsaustausch nach OECD-Standard ergänzt.Dieser Inhalt wurde am 12. Juni 2009 - 18:24 publiziert
Damit verpflichten sich die Länder zu einem Informationsaustausch auf Anfrage - auch bei Steuerhinterziehung. Die Schweiz und weitere Länder, die sich auf der sogenannten "Grauen Liste" der OECD befinden, müssen zwölf solche Abkommen unterzeichnen, um von der Liste weg zu kommen.
Das Doppelbesteuerungsabkommen mit Frankreich ist das vierte Abkommen, das erweitert mit dem OECD-Standard durch die Schweizer Steuerbehörden paraphiert wurde. Die anderen Länder sind Dänemark und Norwegen sowie ein drittes, das nicht bekannt gegeben wird.
Bei seinem Treffen mit dem französischen Budgetminister Eric Woerth in Bern bekräftigte Bundespräsident Hans-Rudolf Merz am Freitag den Willen der Schweiz, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Steuerfragen auszubauen und dabei die Amtshilfe nach OECD-Standard zu übernehmen.
Die Revision des Doppelbesteuerungsabkommens mit Frankreich war eines der Themen beim Treffen zwischen Merz und Woerth, wie das EFD am Freitag mitteilte. Weiter folgten ein Gedankenaustausch über die Finanz- und Wirtschaftskrise sowie das Zinsbesteuerungungsabkommen mit der Europäischen Union (EU) und andere bilaterale Fragen.
swissinfo.ch und Agenturen
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