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Die Tankgräben in Näfels entwickelten sich in den vergangenen siebzig Jahren zu einem ökologisch sehr wertvollen Gebiet und zur Heimat von schützenswerten Tieren und Arten.
Diese sollen nun gezielt geschützt und gefördert werden, indem für diese Arten weiterer Lebensraum geschaffen wird.
Hierzu erarbeitete das spezialisierte Planungsbüro Quadra GmbH im Auftrag des WWF Glarus ein Vorprojekt, welches das Potenzial der nicht miteinander verbundenen Tankgräben abklärte und mögliche Massnahmen und die damit verbundenen Kosten aufzeigte.
Dieses Vorprojekt wurde im Herbst 2023 den verantwortlichen Bereichen und Verantwortungsträgern der Gemeinde Glarus Nord präsentiert.
Weitere Finanzierung muss sichergestellt werden
So kommt der Gemeinde Glarus Nord als Eigentümerin der besagten Gebiete die bundesrechtliche Pflicht zu, hinsichtlich Biodiversität und Vernetzung ökologische Werte zu erhalten und aufzuwerten.
Gleichzeitig soll durch die Aufwertung des Tankgrabens auch die Aufenthaltsqualität für die Bevölkerung in den besagten Gebieten gesteigert werden.
Derzeit laufen diverse Bestrebungen, das Projekt in die nächste Phase zu führen. Hierbei stellen sich verschiedene Fragen, welche geprüft werden müssen.
So soll die Trägerschaft möglichst breit abgestützt sein, ebenso muss die weitere Finanzierung sichergestellt und diesbezüglich sämtliche beteiligten Parteien ins Boot geholt werden.
Sperrstelle Näfels blieb erhalten
Diese Pendenzen werden im ersten Quartal 2024 geklärt, ehe über das weitere Vorgehen informiert werden soll.
Die Tankgräben bildeten einst Bestandteil der Sperrstelle Näfels, die den Eingang zum Schweizer Verteidigungsreduit während des Zweiten Weltkrieges von Norden her schützte.
Die Sperrstelle Näfels wurde in den Neunzigerjahren aufgegeben und blieb seitdem erhalten.
So gingen die Tankgräben im Zuge des Erwerbs des ehemaligen Militärflugplatzes Mollis in das Eigentum der Gemeinde Glarus Nord über.