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Das Wichtigste in Kürze
- US-Konzern hatte App wegen Aufrufen zur Gewalt von Trump-Anhängern gesperrt.
Der republikanische US-Abgeordnete Ken Buck veröffentlichte am Montag einen Brief des Konzerns im Onlinedienst Twitter, in dem es heisst: «Die vorgeschlagene aktualisierte App wird für die erneute Installation im App Store genehmigt.» Auf AFP-Nachfrage machte Apple selbst zunächst keine Angaben dazu.
Mitte Januar hatte Apple-Chef Tim Cook erklärt, Parler könne nach einer Reform wieder im App-Store angeboten werden. Die Sperrung rechtfertigte er zugleich: Es gebe eine «Grenze zwischen Meinungsfreiheit und Anstiftung zur Gewalt».
Parler war im Januar nach der Erstürmung des Kapitols in Washington durch militante Trump-Anhänger in den Fokus geraten. Kritiker warfen dem Netzwerk vor, Aufrufe zur Gewalt nicht schnell genug entfernt zu haben. Apple und Google entfernten die Parler-App daraufhin aus ihren App-Stores, Amazons Cloud-Tochter AWS kündigte die Zusammenarbeit mit Parler auf. Der Onlinedienst kündigte daraufhin an, sich einen neuen technischen Dienstleister zu suchen und ist seit Mitte Februar wieder online.
Parler war im Jahr 2018 gestartet und bezeichnet sich selbst als Plattform für Meinungsfreiheit. Seitdem Netzwerke wie Facebook und Twitter verschärft gegen Falschmeldungen sowie rassistische und gewaltverherrlichende Inhalte vorgehen, haben Plattformen wie Parler, Newsmax und Rumble massiven Zulauf bekommen. Unter anderem wichen Unterstützer Trumps, die dessen unbelegte Wahlbetrugsvorwürfe glauben, auf die Plattformen aus.