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Die Teilnehmer des Grossmeisterturniers nutzten offensichtlich den Ruhetag, um wieder zu Kräften zu kommen. Mit viel Schwung kehrten sie am Sonntagnachmittag auf die Bühne des Kongresshauses zurück. Der in Führung liegende Shakhryiar Mamedyarov lieferte eine gute Leistung ab, indem er David Navara mit den weissen Figuren dominierte. Er schaffte es, einen sehr kleinen Vorsprung aus der Eröffnung zu vergrössern und gegen Spielende eine weitere Figur mehr zur Verfügung zu haben. Damit baut er seine Führung in der Rangliste aus und liegt nun einen ganzen Punkt vor Magnus Carlsen. Der Norweger erreichte mit den weissen Figuren gegen Maxime Vachier-Lagrave nur ein Unentschieden. Und es war sogar der Franzose, der den Weltmeister mit sehr aktivem Spiel zur Spielmitte unter Druck setzte. Carlsen ist aber bekannt für seine atemberaubenden Turnierende. Wird er es schaffen, Mamedyarov einzuholen? Ihre Begegnung am Dienstag wird entscheidend sein. Doch vorher muss der Champion es mit Peter Svidler aufnehmen, ein Gegner, der ihm nicht besonders liegt. Der Russe gab Nico Georgiadis dank eines aggressiven Auftakts mit den schwarzen Figuren am Sonntag keine Chance. Der junge Schweizer benötigte wiederum viel Zeit und geriet dann in Schwierigkeiten. Der achtfache russische Meister bewies seine Effektivität und entschied das Spiel zu seinen Gunsten.