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Wie am 30. Juni 2022 angekündigt verlaufe der der strategische Investitionsprozess für Leclanché E-Mobility mit führenden Industrieunternehmen zufriedenstellend und eine endgültige Entscheidung werde bis Dezember 2022 erwartet, teilte Leclanché am Mittwoch mit. Der Verwaltungsrat sei zuversichtlich, dass die Gruppe dank SEFAM und unter Berücksichtigung der laufenden Gespräche mit verschiedenen Investoren in der Lage sein werde, alle Verpflichtungen mindestens für die nächsten zwölf Monate bei Fälligkeit zu erfüllen. SEFAM werde unter bestimmten Bedingungen den vom Verwaltungsrat der Gruppe festgelegten Finanzierungsbedarf in Höhe von bis zu 50 Millionen Franken decken.
Mehr Verlust in 2021
Zudem hat Leclanché die definitiven Geschäftszahlen für das Geschäftsjahr 2021 vorgelegt. Demnach belief sich der konsolidierte Umsatz im Jahr 2021 auf 18,9 Millionen Franken (VJ 21,6 Mio.). Auf Stufe EBITDA stand ein Verlust von 44,9 Millionen zu Buche (VJ -61,5 Mio.). Der Nettoverlust betrug 80,0 Millionen (VJ 78,2 Mio.).
Der Umsatzrückgang im Jahr 2021 sei hauptsächlich auf weltweite Lieferkettenprobleme zurückzuführen, schreibt Leclanché. Diese hätten zu Verzögerungen bei der Beschaffung elektronischer und spezieller Kunststoffkomponenten geführt; aus denselben Gründen hätten einige Kunden ihre Lieferungen verschoben. Dies habe einen negativen Einfluss auf den Umsatz 2021 in Höhe von rund 25 Millionen Franken gehabt.
Die Bilanzsumme stieg auf 89,7 Millionen Franken (VJ 73,2 Mio.). Darüber hinaus wies Leclanché laut eigenen Angaben zum 31. Dezember 2021 ein negatives Eigenkapital in Höhe von 27,4 Millionen Franken auf. Diese Überschuldungssituation sei durch die nachrangige Behandlung von Schulden und Zinsen in Höhe von 77,6 Millionen Franken, die der Mehrheitsaktionär und sein Berater bereitgestellt haben, behoben worden.
(AWP)