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Studie zu Energiepotential von Waldholz im Kanton Bern
Die in den nächsten hundert Jahren im Kanton Bern nutzbaren Energieholzpotenziale wurden analysiert. Die Analyse basiert auf dem 4. Landesforstinventar, der Simulation von drei national anerkannten Waldbewirtschaftungsszenarien und zwei lokal definierten Holzmarktpräferenzen bzw. –situationen. Letztere bestimmen, in welchem Umfang das Holz im Zuge der Vermarktung stofflich oder energetisch genutzt wird. Die Betrachtungen wurden für den ganzen Kanton und die vier Waldabteilungen Alpen, Voralpen, Mittelland und Berner Jura durchgeführt. Der Kanton Bern kann – je nach Betrachtung – in den nächsten zehn Dekaden insgesamt mit absoluten Energieholzmengen in Höhe von 700’000 und 1’000’000 m3 pro Jahr rechnen.
Die vier Waldabteilungen tragen entsprechend ihrer Grösse, der Baumartenverteilung und der Leistungsfähigkeit ihrer Waldstandorte in unterschiedlichem Mass dazu bei. Ihre Beiträge bewegen sich zwischen 100’000 und 300’000 m3 pro Jahr. Das Mittelland und die Voralpen bieten die grössten Potenziale, gefolgt von den Alpen und dem Berner Jura.
(text:pd/bild:unsplash)