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Wagen 8 im Originalzustand.
© Dominik Madörin, CH-Ettingen (Bild-Nr. 214.20)
Für den Betrieb der am 12. April 1980 eröffneten Buslinie 63 (Bottmingen–Muttenz) und als Ersatz für die veralteten Wagen 6 und 13 bestellte die Baselland Transport AG (BLT) 1979 bei Saurer in Arbon vier Autobus-Chassis. Gleichzeitig wurde Frech-Hoch in Sissach mit den Arbeiten für die Aufbauten beauftragt. Diesen vier im Herbst 1980 gelieferten Fahrzeugen mit den Betriebsnummern 7 bis 10 folgten 1981 zwei weitere gleichen Typs (Nrn. 11 und 12).
Das Mitte der Siebzigerjahre von Saurer entwickelte Gitterrahmen-Chassis für Stadtbusse vom Typ SH 560-25 war für die Aufnahme eines Heck-Unterflurmotors konzipiert. Luftfederung und Scheibenbremsen an der Vorderachse waren weitere wesentliche Merkmale dieser fortschrittlichen Konstruktion. Der D3KTU-Motor mit Abgasturbolader erreichte einen im internationalen Vergleich ausgesprochen tiefen Schadstoffausstoss und übertrug seine Kraft über ein vollautomatisches Diwabus-Getriebe auf die Hinterachse. Die nach Karosserie von FHS mit zwei bequemen und breiten Einstiegen zeichnete sich durch ein gelungenes und zeitgemässes Design aus.
Von sämtlichen bis heute im Dienste der BLT stehenden Busse besassen die sechs Saurer den höchsten Fahrkomfort und die grösste Laufruhe. Bequeme und gut gepolsterte Sitze, grosse Fenster sowie ein übersichtlicher Fahrerplatz trugen weiter zur ausserordentlich hohen Beliebtheit der Wagen bei.
1993 von den neu abgelieferten MB O 405 61–66 in die Reserve gedrängt schieden die sechs Saurer 1994 aus dem Bestand. Mindestens zwei davon, vermutlich jedoch alle sechs gelangten zu einem Reisebüro und verdienten sich ihr Gnadenbrot in Russland als Zubringer für Flusskreuzfahrten…