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- US-Präsident Donald Trump soll den damaligen FBI-Chef James Comey gebeten haben, die Ermittlungen gegen Ex-US-Sicherheitsberater Michael Flynn wegen dessen Russland-Kontakten einzustellen.
- Das berichten die «New York Times» und weitere US-Medien. Die Zeitung beruft sich auf eine Notiz, die Comey zu einem Treffen mit Trump verfasst habe.
- Das Weisse Haus widersprach den Berichten. Trump habe niemals um eine Einstellung von Ermittlungen gebeten, auch nicht gegen Flynn.
- Am 9. Mai wurde FBI-Chef Comey von Trump fristlos entlassen.
In der Affäre um Russland-Kontakte gerät US-Präsident Donald Trump weiter unter Druck. Trump bat angeblich den inzwischen entlassenen FBI-Chef James Comey, die Untersuchung über Russland-Verbindungen des ehemaligen Nationalen Sicherheitsberaters Michael Flynn einzustellen. Dies gehe aus einem Gesprächsprotokoll hervor, das Comey nach einer Unterredung mit dem Präsidenten angefertigt habe, sagte eine Person, die Einsicht in die Notiz hatte.
Präsidialamt: «Darstellungen sind nicht wahrheitsgemäss»
Demnach sagte Trump zu Comey: «Ich hoffe, Sie können das fallenlassen.» Darüber hatte zuerst die «New York Times» berichtet; andere US-Medien publizierten ebenfalls Artikel über das Treffen. Das Präsidialamt wies die Berichte umgehend zurück. Diese seien «keine wahrheitsgemässen und präzisen Darstellungen des Gesprächs zwischen dem Präsidenten und Herrn Comey», heisst es in einer Erklärung.
Der Präsident habe wiederholt erklärt, dass Flynn ein «anständiger Mann» sei, sagte ein Regierungsvertreter; doch habe er niemals Comey darum gebeten, «irgendwelche Ermittlungen, eingeschlossen die Ermittlungen gegen General Flynn, einzustellen». Wie das Weisse Haus ankündigte, will sich Trump am Donnerstag bei einer Pressekonferenz den Fragen von Journalisten stellen.