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Dell versucht, mit einem neuen kompakt-Desktop-PC-Modell neue Kunden zu erreichen. Wie bei den iMacs sind auch bei dem vorerst in den USA lancierten Dell "XPS One" (Bild) alle Komponenten ausser Tastatur und Maus im Bildschirmgehäuse untergebracht. Auch wenn es Dell geschickterweise vermieden hat, das "Aluminium-ist-schick"-Design der neusten iMacs
allzu plump zu kopieren, kann der "XPS One" die geistige Verwandtschaft mit den iMacs kaum leugnen.
Obwohl schon einige Hersteller aus dem Windows-Bereich, darunter Dell selbst Ende der 90er-Jahre, versucht haben, mit "Alles-in-einem-Gehäuse"-Desktops das Erfogsprinzip der Macs nachzuahmen, war bisher keinem dieser Geräte ein dauerhafter Erfolg beschienen. Die Windows-User bevorzugten mehrheitlich die traditionelle Aufteilung in Computer und Bildschirm und die Mac-Gemeinde liess sich auch durch billigere Preise nicht zu einem Wechsel verlocken.
In den USA verkauft Dell die neuen Design-Desktops für ab rund 1500 Dollar. Alle Modelle sind mit einem 20-Zoll-Breitbildschirm ausgerüstet. Als Prozessoren werden Core-2-Duo-Modelle von Intel eingesetzt, die aber eine niedrigere Leistungsaufnahme als die normalen Desktop-CPUs von Intel aufweisen. Als Besonderheit ist eine Webkamera gleich eingebaut. In den USA bietet Dell ausserdem wie zu den anderen Geräten der XPS-Familie spezielle Dienstleistungen, unter anderem rund-um-die-Uhr-Support. (hjm)