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Skopje (mazedonisch Skopje, türkisch Üsküp, albanisch Shkup bzw. Shkupi) ist die Hauptstadt Nordmazedoniens und mit über 540.000 Einwohnern zugleich die grösste Stadt des Landes. Etwa ein Viertel der Bevölkerung Nordmazedoniens lebt in der Grossstadt. Skopje weist eine mehr als zwei Jahrtausende zurückreichende Besiedlungsgeschichte auf und gehört somit zu den ältesten noch bestehenden Städten des Landes.
Die Stadt am Vardar ist sowohl Sitz des Parlamentes als auch der Regierung. Sie ist ebenso das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes, orthodoxer Bischofssitz der mazedonisch-orthodoxen Kirche und des autonomen Erzbistums Ohrid der serbisch-orthodoxen Kirche und Sitz eines Grossmuftis.
Geographie
Die geographische Lage des Makedonija-Platzes (früher Marschall-Tito-Platz) im Stadtzentrum ist 41° 59? 45" nördlicher Breite und 21° 25? 53" östlicher Länge. Die grösste Ausdehnung des Stadtgebiets in Ost-West-Richtung beträgt rund 33 Kilometer, in Nord-Süd-Richtung etwa 10 Kilometer. Die Stadt hat eine Fläche von 210 Quadratkilometern.[1
Skopje liegt im Norden der Republik Nordmazedonien, etwa 18 Kilometer südlich der Grenze zum Kosovo. Von Westen nach Osten durchfliesst der Fluss Vardar das Stadtgebiet, im Süden erhebt sich der Hausberg Vodno. Die Stadt gibt dem Becken von Skopje seinen Namen, welches Skopje (10 %) und zahlreiche andere Gemeinden (90 %) umfasst.
Zum Osten hin öffnet sich diese Hochlandschaft und geht in das breite und fruchtbare Tal des Vardar über, welches Nordmazedonien von Nordwesten nach Südosten durchzieht.
Die Entfernungen von Skopje zu den Hauptstädten der Nachbarländer Nordmazedoniens werden in der nachfolgenden Tabelle veranschaulicht.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Skopje