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Am 13. Februar 2011 ist auf Bundesebene über die Initiative für den Schutz vor Waffengewalt zu entscheiden. Auf Gemeindeebene ist über den Verpflichtungskredit zur Verbreiterung des Trottoirs mit Stützmauer an der Rigistrasse in Goldau zu befinden.
Der Vorstand der CVP Arth-Oberarth-Goldau empfiehlt die Ablehnung der Entwaffnungsinitiative und die Zustimmung zum Trottoir mit Stützmauer an der Rigistrasse in Goldau.
Nein zur Entwaffnung des Bürgers
Mit der Initiative für den Schutz vor Waffengewalt soll faktisch das ganze Volk entwaffnet werden. Jäger und Sportschützen würden mit weiteren mühsamen Vorschriften geplagt, bis es auch dem Letzten verleidet. Ein normaler Bürger soll gar nicht mehr eine Schusswaffe zum Selbstschutz erwerben und besitzen können. Derweil ist bereits heute in der Schweiz der Waffenbesitz streng geregelt, wodurch der Missbrauch auf ein absolutes Minimum beschränkt ist. Mit der Initiative würde ein teurer Büroapparat aufgebaut, welcher nur den seriösen Mitbürger plagt, gegen die illegalen Waffenbesitzer aber nichts ausrichten kann. Den Armeeangehörigen soll die persönliche Waffe nicht mehr nach Hause abgegeben werden dürfen. Damit wird das ausserdienstliche Obligatorischschiessen faktisch unmöglich gemacht und ein weiterer Schritt zur Abschaffung der Armee geleistet. Mit der Initiative kann der Waffenmissbrauch nicht wirklich unterbunden werden. Sie verursacht aber ungeheure Kosten, entwaffnet zu Unrecht den seriösen Bürger und schwächt die Armee. Die Initiative ist deshalb zu verwerfen.
Ja zum Trottoir und zur Stützmauer an der Rigistrasse
In Goldau soll im Zug des Neubaus der Talstation der Rigi Bahnen an der Rigistrasse das Trottoir auf 2 Meter verbreitert und dabei die Stützmauer bergwärts verschoben bzw. erstellt werden. Das bestehende Trottoir ist an gewissen Stellen nur gerade 1 Meter breit, sodass sich beim Kreuzen der Fussgänger gefährliche Situationen ergeben können, weil die Passanten dabei oft den Fahrbahnraum benutzen. Das Trottoir dient u.a. als Schulweg und als wichtigste Fussgängerverbindung zwischen zwei grossen Dorfteilen. Mit der Verbreiterung des Trottoirs auf 2 Meter kann die Verkehrssicherheit an der Rigistrasse markant verbessert werden. Dem Verpflichtungskredit von Fr. 453’000.00 ist deshalb zuzustimmen.