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Es ist eine Grundregel, dass ein Reifen am besten ist, wenn er mit dem richtigen Druck aufgepumpt ist. Es gibt jedoch bestimmte Situationen, in denen wir eine Erhöhung des Drucks empfehlen können. Für den Winter empfehlen wir z. B. aus einfachen physikalischen Gründen, den Reifendruck um 0,2 bar über das normale Niveau zu erhöhen.
Der Hinweis auf +0,2 bar bezieht sich nicht auf den Winter bzw. die Winterreifen an sich, sondern auf die deutlich und nachhaltig gesunkenen Temperaturen im Winter. Der Reifen soll somit den Druckabfall ausgleichen, der durch die Abkühlung der Luft im Reifen entsteht. Mit anderen Worten, um den Druck während der Kälte aufrechtzuerhalten!
Was können die negativen Folgen eines falschen Reifendrucks sein?
Erhöhtes Unfallrisiko: Zu geringer Reifendruck kann zu schlechter Strassenlage und sogar zum Verlust der Kontrolle führen
Erhöhter Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen: Der Reifendruck hat einen starken Einfluss auf den Rollwiderstand, der ein wichtiger Faktor für Kraftstoffverbrauch und Emissionen ist
Reduzierter Fahrkomfort: Abweichungen vom optimalen Reifendruck in beide Richtungen reduzieren den Komfort
Erhöhter, abnormaler Verschleiss: Die Lebensdauer des Reifens wird durch einen falschen Reifendruck verringert. Darüber hinaus wird bei niedrigem Druck der Verschleiss durch Überhitzung erheblich beschleunigt.
Wie oft sollte der Reifendruck geprüft werden?
Es ist ratsam, den Reifendruck alle zwei Wochen oder vor jeder grösseren Fahrt zu prüfen, auch beim Reserverad!