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Der Speiseröhrenkrebs kann lange ohne Beschwerden wachsen. In der Regel suchen die Patienten wegen der Behinderung der Nahrungspassage (Dysphagie) oder Schmerzen beim Schlucken im Brustkorb (Odynophagie) den Arzt auf. Nicht selten besteht erst spät ein ungewollter Gewichtsverlust, da Flüssigkeiten häufig die Einengung der Speiseröhre, welche der Krebs verursacht, passieren können. Zur Abklärung wird beim betroffenen Patienten eine Magenspiegelung (Gastroskopie) durchgeführt. Ergänzende Untersuchungen stellen eine Bronchoskopie, eine CT-Untersuchung oder eine CT/PET-Untersuchung sowie eine Laparoskopie (Bauchhöhlenspiegelung) dar. Vor Einschätzung der Operationsfähigkeit müssen die Tumorausdehnungen mit Einwachsen des Krebses in angrenzendes Gewebe (Mediastinum), ein Einwachsen in die Bauchhöhle sowie Ablegerbildung (Metastasen) in benachbarte oder andere Organe ausgeschlossen werden. Die Stadieneinteilung der Krebserkrankung erfolgt aufgrund der Tumorgrösse, Grad des Einwachsens ins Umgebungsgewebe, durch den allfälligen Lymphknotenbefall oder durch das Vorliegen von Fernmetastasen. Leider sind viele Speiseröhrenkrebse bei Diagnosestellung bereits in fortgeschrittenem Stadium mit ausgedehnten Lymphknotenablegern oder Fernmetastasen und haben somit eine schlechte Prognose.