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Ein gelbes Plakat hängt an der Tür des Gebäudes an der Chorherrengasse 2 im Freiburger Burgquartier. «Die neue Filiale an der Rue du Pont-Muré 14 öffnet ihre Türen», steht darauf. Umgezogen ist die Post jedoch nicht erst seit wenigen Tagen, sondern im April dieses Jahres. Seitdem steht das Erdgeschoss des Gebäudes leer.
Standort wird attraktiver
Der untere Teil des Gebäudes werde im Moment nicht benutzt, bestätigte Charles Ducrot, Stellvertreter des Kantonsarchitekten, auf Anfrage. Im ersten Stock sei die kantonale Behörde für Öffentlichkeit und Datenschutz tätig, der zweite Stock diene als Konferenzraum für das Hochbauamt. «Was das Erdgeschoss betrifft, prüfen wir eine Nutzung durch den Kanton», so Ducrot. Diese werde aber wahrscheinlich nur temporär sein. «Mit der Eröffnung der Poyabrücke werden die Parkplätze vor dem Gebäude verschwinden, der Standort dadurch attraktiver.» Nach der Schliessung der Zähringerbrücke werde der Kanton deshalb ein neues Konzept prüfen. Man überlege sich, dort einen öffentlichen Raum einzurichten, festgelegt sei jedoch noch nichts, so Ducrot. «Wir haben Ideen, aber noch nichts Konkretes.»
Auch was die Übergangslösung betrifft, ist gemäss Ducrot noch nichts entschieden. Bis zur Schliessung der Zähringerbrücke vergehe noch etwa ein Jahr, die darauffolgende Umgestaltung des Burgquartiers dauere etwas länger, deshalb könne auch die provisorische Nutzung über ein Jahr hinausgehen. «Wir werden jedoch nur eine minimale Umgestaltung vornehmen», so Ducrot. «Ein Teil des Erdgeschosses könnte beispielsweise als Lager für die verschiedenen Ämter im Quartier dienen.» rb