Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03234.jsonl.gz/1278

7 Stunden lang nonstop Headbangen, Pogo tanzen und Air Guitar spielen - zu Hits von AC/DC, Foo Fighters, Motörhead, Danko Jones, Pearl Jam, Iron Maiden, Steel Panther, Alice Cooper, Nirvana, Audioslave, Metallica, Die Toten Hosen, Whitesnake, Crashdïet, Pantera, Aerosmith, Faith No More, Def Leppard, Led Zeppelin, Drowning Pool, Mustasch, Rose Tattoo, Staind, Mötley Crüe, Die Ärzte, Ozzy Osbourne, Stone Sour, D.A.D., Gluecifer, Foreigner, The Darkness, Deep Purple, Rage Against The Machine, Dio, Backyard Babies, Heroes Del Silencio, Guns N' Roses, The Clash, Judas Priest, Marilyn Manson, Van Halen, Black Sabbath u.v.a.m.
„Bahamas is Afie“ ist BAHAMAS/aka Afie Jurvanen‘s erstes, selbstproduziertes Album und mit Hochspannung erwarteter Nachfolger des 2012 abgefeierten Longplayers „Barchords“ welches gleich für zwei Juno Awards nomminiert war („Adult Alternative Album of the Year“ und „Songwriter of the Year“) Auf iTunes wurde es gar als „Bestes Singer/Songwriter Album 2012“ bezeichnet.
Jurvanen hat bei seinem Debut als Produzent eine neue Welt um sich herum kreiert und sich mit der Anordnung von Streichern, Blechbläsern, Blasinstrumenten, Orchester-Percussion und Kammerchören klar weiter entwickelt. Davor waren alle Bahamas-Releases noch unter einfachsten Verhältnissen in seinem Schlafzimmer aufgenommen worden.
Nach drei Jahren intensiven Tourings mit Feist kehrte Jurvanen mit vielen eigenkomponierten Songs nach Hause zurück. Daraus entstand sein 2009 erschienenes Debüt-Album „Pink Strat“.
Die Platte wurde ebenfalls für den kanadischen Juno Award und den Polaris Music Prize (eine Art Mercury Prize Kanadas) nominiert. Nach der Veröffentlichung ging Bahamas während zwei Jahre zusammen mit Künstlern wie Wilco und Robert Plant auf Tour.
Mit seinem neuen Album „Bahamas is Afie“, welches am 18. August veröffentlicht wird, geht der in Toronto basierte Musiker auf Tournee durch Europa und besucht für seine einzige CH-Show am 24. November 2014 das Kinski in Zürich!
Nachdem im Frühling Klänge aus der Westschweiz durch Zürich schallten, heisst es im Herbst: „All Eyes on Basel!“. Mit Unterstützung des RFV Basel bringt Lauter Leute drei vielversprechende Bands vom Rheinknie ins Kinski. Auch dabei sind drei Lokalhelden, die aus der Limmat gefischt wurden. Im November freuen wir uns auf eine geballte Ladung Post-Rock.
Glaston spielen noch kein ganzes Jahr zusammen Musik. Seit diesem Herbst wagen die drei Zürcher und ein Basler sich mit Piano, Gitarre, Bass und Schlagzeug auf Schweizer Konzertbühnen. Dort bieten sie instrumentalen Post-Rock, der von einer singenden Gitarre und sphärischem Piano getragen wird. Immer wieder überraschen glaston mit komplexen Rhythmen und steuern gekonnt auf das nächste Crescendo hin. So nimmt das Quartett die Zuhörer mit auf eine Reise, die voller unerwarteter Wendungen steckt und den abwesenden Gesang kein bisschen vermissen lässt.
Amorph sind schon etwas länger aktiv, die Basler Band besteht seit 2007. Diesen November nun freuen wir uns auf die Veröffentlichung ihrer zweiten EP, die sie im Kinski präsentieren werden. Wie Glaston verzichten Amorph auf Gesang, zeigen sich dafür an ihren Instrumente umso fingerfertiger. Ihr Post-Rock überzeugt mit ausgefallenen Klängen analoger Synthesizer und polyrhythmischen Salven des Schlagzeugs. Immer wieder brechen sphärische Teile aus und entzünden ein tanzbares Feuerwerk à la And So I Watch You From Afar.
--> Hier gehts zum Facebook-Event
Das Konzert von Lucy Rose wurde aus terminlichen Gründen leider abgesagt. Tickets können an den offiziellen Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.
Hier das offizielle Statement des Managements: "Due to scheduling conflicts, the Lucy Rose show is cancelled."
Ein Ersatztermin ist zur Zeit nicht geplant.
Es war wirklich nicht die Meldung, auf die man 2011 gewartet hatte. Eine Band aus Kopenhagen, die irgendetwas in der Richtung von (Post-)Punk, Hardcore oder Dark Wave anstellt? Hatte man doch schon, oder? Aber dann hörte die Welt das Album New Brigade von Iceage und plötzlich waren die Zweifel wie weggeblasen. Diese mit No-Bullshit-Bengeln besetzte Horde kam sofort zur Sache und fuhr die Harke aus.
Iceage ist eine Punk-Band aus Kopenhagen, Dänemark, die im Jahr 2008 gegründet wurde. Die Band spielt eine Mischung aus Punk Rock, Post Punk, Dark Wave, Noise Rock und Post Hardcore und hat mittlerweile viele Fans weltweit. Iceage besteht aus den vier Musikern Johan Surrballe Wieth, Dan Kjaer Nielsen, Elias Bender Ronnenfelt und Jakob Tvilling Pless.
Das dritte Iceage Album erscheint am 05. August und wird sicherlich auch Bestandteil ihrer einzigen CH-Show im Kinski Zürich sein. Mit "The Lord's Favourite" ist bereits die erste grossartige, mit Country angehauchte Single veröffentlicht…man darf gespannt sein.
Offizielle Iceage Afterparty.
Alles was dir gerade richtig in den Kram passt ist „dä shit“! Und das sind vor allem einzigartige Momente und magische Erlebnisse. Durchtanzte Nächte und der anschliessende Kebab auf dem Heimweg, eine volle Schachtel Ziggi, die dort einfach auf dem Boden liegt. Die Mega-Bekanntschaft mit dem Velo, die dich nach hause fährt. Deine Jungs und Mädels um dich herum, die eine Runde Shots ausgeben. Und dann die Beats, die dein Herz berühren und dich fliegen lassen.
Mit THE SHIT startet Nutters ihren ersten, eigenen Abend, der wie das Essen bei der Mama ist. Heruntergebrochen auf die wichtigsten Zutaten: Musik und viel Liebe.
KARAOKE FROM HELL - BACK FROM THE GRAVE
Ab Dezember jeden Donnerstag im Kinski! We want you to rock and roll!
Afterparty by No Class DJ Collective
THE BLACK SABBATICAL IS OVER – THE BOYS ARE BACK IN TOWN!
Knapp ein Jahr nach ihrer letzten Show im Mascotte haben Andy, Boris, Siro und Martin genug vom heiteren Nichtstun und Faulenzen.
Darum hat sich die Karaoke-Höllentruppe wieder zusammen gerauft und entschieden, sich wieder zu vereinen (was für ein passender Zeitpunkt)!
Mit technisch versierter Unterstützung von Reverend Grau macht sich die Band nun auf, auch die Bühne des Kinski Klubs zu erobern und mit eurer
teuren und treuen Unterstützung wieder dem Rock’n’Roll zu huldigen.
Hell Yeah!
Black Moth geht nicht nur unter die Haut, sondern direkt in die Magengrube.
Vor fast genau einem Jahr wurde jedes gut bestückte Rock- Plattenregal von einer wuchtigen Neuigkeit erschüttert: Zwischen Jex Toth, The Stooges und Coven stand mitten im Sommerloch das Debüt einer jungen britischen Band im Regal: Black Moth. Nach dem vielversprechenden "The Killing Jar" wurde es jedoch ruhig um Jim Swainson (Gitarre), Dave Vachon (Bass), Dom McCready (Drums) und Harriet Bevan (Gesang). Lediglich ein kleiner Wind weht vor gut einem Jahr mit "Savage Dancer" durch die Doomszene Englands, worauf Black Moth erstmal wieder in der Versenkung verschwinden.
Und, sieh einer an: das erste Stück des zweiten Langspielers geht schon komplett in die richtige Richtung. Als dickes Brett schließt es scheinbar nahtlos an den Erstling an. Lediglich doomigere Riffs liegen schwermütig über dem Albumauftakt, wo beim Debüt nur brutales Geschmetter anzutreffen war. Auch textlich haben sich die Jungs und das Mädel richtig was ausgedacht. Bevans Stimme klingt mal lüstern, mal zart und vielleicht auch ein wenig arrogant.
Dicker, hol die Fransenjacke und die Röhrenjeans raus, denn wir müssen mit der Mofa nach Berlin: Ab sofort gibt es – neben Kadavar – noch diese Jungs hier, die den Rock können! Heat sind nicht nur die Kumpels und Arbeitskollegen (Richard ist der Live-Mischer bei Kadavar) der bärtigen Drei, sondern auch eine unverschämte weitere Rockmaschine aus der Hauptstadt! Mit “Labyrinth” kommt im August der zweite Longplayer der fünf Wahlberliner und das Ding hat es wirklich in sich. Was sich bei „Old Sparky“, vor anderthalb Jahren auf Electric Magic veröffentlicht, schon offenbarte, nämlich welch Juwel hier gereift war, wurde über die letzten Monate zu einem dicken Klunker juweliert! Bling Bling im Retro-Look. Schon der exzellente, mit Blues gespickte, 70s Rock des Debuts, versetzte die internationale Szene in freudige Erregung und erreichte durchweg positive Kritiken. Auf dem neuen Longplayer ist der Blues-Faktor des ersten Albums etwas in den Hintergrund gedrängt und ein leicht “schäbiger” 70er UK-NWOBHM-Rock-Einschlag mehr herausgekitzelt worden! Leute mit 70er-Fetisch kommen voll auf ihre Kosten – die Songs sind gespickt mit staubtrockenen 100%igen analogen Twin-Leads Vocalparts die man nicht mehr aus dem Ohr bekommt (genialer Sänger!) und deutlich schiebenden und nach vorne preschenden Drum-Parts. Diverse Zitate können gefunden werden und das gute bei der Sache ist, das Heat keineswegs die Xte Black Sabbath-Gedächtnis-Band sind. Man findet mehr Einflüsse – denkt an den Hard- und Progrock der ersten Scorpions Platten (da wo die Jungs noch geil waren), fügt ein bisschen Hippietum von Witchcraft, und eine dicke Prise Steppenwolf und Wishbone Ash hinzu! Unterm Strich gibt es dann das Best-Of-All-Rock-Worlds in Personalunion – super catchy und melodisch, mit einem enormen Ohrwurmpotential
Seit nun bald zehn Jahren touren NORMAN DIE nicht nur unermüdlich durch die Schweiz, sondern im gesamten deutschsprachigen Raum und den USA. Falls der Rock’n’Roll jemals gerettet werden muss, dann wird diese Band ganz vorne mit dabei sein. So frisch, unverfälscht und frech vermischen NORMAN DIE melodiösen Alternative Rock mit der Lebensfreude des kalifornischen Punkrocks und dem Charme der frühen britischen Rockbands.Im April vergangenen Jahres erschien das Debütalbum „Actor In A Moron Cast“ und katapultierte die Luzerner unversehens ins Rampenlicht und die Herzen der Rockfans. „Gewagt, aber spannend. Und prima geglückt.“ nannte SRF 3 das aussergewöhnliche Konzeptalbum des Quartetts und präsentierte es im Juni 2013 als „Best Talent“. Knapp eineinhalb Jahre später legen NORMAN DIE nun nach. Live bei Marco Jencarelli im Studio eingespielt, trägt die neue EP die rohe Energie und wahre Spielfreude eines Konzerts von NORMAN DIE in sich. „Loud And Naked“ ist Rockmusik pur und ungefiltert.
Most Of The Time ist die Band des Singer⁄Songwriters und Gitarristen Aaron Wegmann. Als er 2010 erstmals mit dem Schlagzeuger Seraphim von Werra zusammenspielte, war er sofort da, dieser spezielle Groove, der seither den Sound ausmacht ihrer Band:
Most Of The Time, benannt nach einem Dylan-Titel, nach dem Klang und der
Phrasierung der Wörter. Wenn Aaron singt, intoniert er intuitiv einzelne Wörter,
Wortkombinationen, ganze Zeilen. Während er unaufhaltsam Richtung Dur drängt, spielt der Gitarrist Giuliano Sulzberger den Blues melancholisch. Seine Klangwolken
und Melodiebögen kommen aus der Moll-Pentatonik. So entsteht eine
permanente Reibung, eine schwebende Balance zwischen Gegensätzen und
ihrer Auflösung, die bei Most Of The Time immer mitschwingt.
The Amazing Snakeheads ist das jüngste Laurence Bell Signing für Domino.
Die Band kommt, wie ihre Labelmates Franz Ferdinand, aus Glasgow, machen aber im Vergleich zu denen wesentlich brachialere Musik.
Auf dem Debütalbum trifft dreckiger Garage Punk auf fiebrigen Blues-Rock. Das ist Musik für Freunde von Jeffrey Lee Pierce, Gun Club und Birthday Party.
In ihrer Heimat hat sich die Band mit ihren verschwitzten und energiegeladenen Live-Shows schon eine wachsende Fangemeinde erspielt.
Die erste 7 Inch Singleauskopplung brachte den drei Jungs in der englischen Fachpresse bereits höchstes Lob ein. Visuell irgendwo zwischen
Bikergang und Rock N' Roll angesiedelt, liefert das Trio mit seinem Debütalbum "Amphetamine Ballads" den perfekten Soundtrack zu verzechten
Nächten in den dunklen Ecken versiffter schottischer Nachtclubs bis hin zum Heimweg im Morgengrauen.
Es ist fast schon ein wenig das feine Klischee einer Band, die in psychedelischen Gefilden der späten 60er und frühen 70er Jahre Ihr Unwesen
treibt, Ihre Musik erstmal nicht in digitaler Form als Download anzubieten. “A monument to the redemptive powers of rock ‘n’ roll – full of rage,
romance and dark humour”, heißt es da so vollmundig und tatsächlich erfüllen Dale Barclay, William Coombe und Jordan Hutchinson in den ersten
Tracks die hohen Erwartungen Ihrer zahlreichen Anhänger. Mit einem chinesischen Gong und kratzenden Gitarren eröffnen die Snakeheads Ihre
Platte und verziehen sich daraufhin in die dunkleste Ecke des Nachtclubs. Wir befinden uns in einer zwielichtigen Gegend, in einer dieser schwach
beleuchteten Gassen abseits der Hauptstraße. Man möchte hier nicht alleine unterwegs sein.
Der Geruch von kaltem Rauch und Alkohol durchdringt sämtliche Poren und bildet einen pelzigen Geschmack auf der Zunge. The Green Door Studio in Glasgow war der Aufnahmeort – nachts versteht sich – und so klingt letztlich auch alles auf der Platte. “I’m a Vampire” rotzt uns Dale Barclay zu spärlich, bluesigen Instrumentierung an die Stirn und erinnert zugleich an die rauen Seiten eines Nick Cave. Aber es ist eben auch dieser spezielle Ansatz des unverkennbaren Glasgower Barclay, der diesen als festes Markenzeichen etabliert. “I’m a Soulsucker” singt er dann mit inbrünstiger Überzeugung in ‘ Nighttime ‘ und es besteht kein Zweifel daran, dass Barclay diese Worte nicht absolut ernst meinen würde. Er täte uns mit Freuden und einem irren Blick bei lebendigen Leibe verspeisen. Es folgt zu ‘ Swamp Song ‘ ein nahtlos und ziemlich gut getarnter Übergang, erinnern dabei kurzzeitig an die geschätzten Ten Kens und doch verflüchtet sich dieser Ausflug ebenso schnell, wie der kurze Blick in die tiefen Abgründe zugelassen wurde.
‘ Swamp Song ‘ ist eines der Höhepunkte, ein unheimliches Treiben fabriziert dort der Bass, während Barclay hier wohl noch mehr Sand als sonst in seine Kehle schüttete. Ein herausragender Track mit beeindruckendem Geräuschniveau. Ähnlich genial gestaltet sich das bekannte ‘ Here It Comes Again ‘. Ein ungestümes Monster bricht mit überraschender Agilität über unsere Köpfe herein und veranstaltet gegen Ende ein wahres Blutgemetzel. Mit ‘ Flatlining ‘ gesellen sich dann neue Instrumentierungen hinzu. Wir hören ein Saxophon und die Mundharmonika, die Tracks werden zugleich langsamer und es wundert einen letztlich auch nicht, weshalb ausgerechnet Domino Records die Jungs holte. ‘ Amphetamine Ballads ‘ ist ein passendes Debüt, verliert jedoch in der zweiten Albumhälfte deutlich an Durchschlagskraft. Die Songs ziehen sich unnötig in die Länge, stellen das Saxophon in ‘ Memories ‘ noch mehr in den Mittelpunkt und bringen in ‘ Tiger By The Tail ‘ plötzlich weibliche Gesänge zwischen die reduzierten Melodien.
Das Glasgower Trio zeigt, was der gute alte "böse" Rock'n'Roll noch alles kann, wird er nur gebührend ernst genommen und gespielt. Wir freuen uns drauf!
HARSH TOKE
Bring back the Seventies, man! Die volle Dröhnung Acid Rock, angereichert mit psychedelischen Jams. „Jams“, so hieß auch die erste HARSH TOKE-EP, deren zwei Tracks rund vier Minuten länger dauerten als das offizielle „Longplay“-Debüt „Light Up And Live“. Vier Songs, paritätisch verteilt auf „Side A“ und „Side B“, bei einer Laufzeit von rund achtunddreißig Minuten. Der kürzeste dauert vier, der längste über vierzehn Minuten.
Ist der Opener noch ein kompakter, fett instrumentierter Kracher, gibt es im zweiten und längsten Stück sowie dem folgenden Titeltrack kein Halten mehr. Die Gitarren flirren und sirren, mäandern durch den Hörraum, als wäre das Leben eine wilde Party im Schein von vielen bunten Lava-Lampen. Im Hintergrund breiten sich die Hammonds (oder deren digitalen Nachgeburten) aus, nie aufdringlich, aber deutlich vernehmbar. Während „Weight Of The Sun“ werden die Saitenattacken zu Beginn von vibrierenden Flötentönen noch halbwegs im Zaum gehalten, bei "Light Up And Live“ dürfen sie explodieren.
„Plug Into The Moon“ könnte, vor allem aufgrund des ebenfalls hintergründigen, aber gelungenen Saxophon-Beitrags ein vergessenes HAWKWIND-Stück aus deren Hardrock-Phase sein.
Gesang kommt selten vor, ist eine blasse Erinnerung, keine prägende Ergänzung. Lediglich im relativ straighten, hart rockenden Auftakt, DEEP PURPLE gedenkend, bekommt er ein wenig mehr an Gewicht. Instrumental legt die Band ein relativ hohes Tempo vor, kein Metal, aber auch keine bewusstseinserweiternde Verschleppung in das Requiem eines Drogentraums. Obwohl, eigentlich ist „Light Up And Live ” eine Art BRAINTICKET auf Speed.
Mit ihrem Song-Quartett schmeißen HARSH TOKE einen nahezu rein instrumentales Acid-Rock-Bollwerk in Zeit und Raum, in dem vor allem eine entfesselte Gitarre, die ausufernde Ode an jene Zeit der exzessiven Feten singen darf, bei denen Tag und Nacht verschmolzen, und die Ektase zuckender Körper nicht von Elaboraten aus dem Chemielabor erzeugt wurde. Naja, vielleicht doch, nur ein bisschen anders. „Psychedelic Skate Rock“ nennt es das Presse-Info. Warum nicht, Skateboards waren auch in den Siebzigern schon up to date.
COMET CONTROL
Minimal konziser und einen halben Schritt schneller als bei Quest For Fire (der vorherigen Band der beiden Gitarristen) geht es hier zur Sache, aber die unter Lagen von Fuzzgitarren und dröhnendem Allerlei versteckten Melodien und beschwipst nickenden Riffs sind immer noch da und gehen sofort ins Ohr.
Der Opener "Blast magic" streckt seine Arme mit acht Minuten noch am weitesten Richtung vernebelter Riff-Ewigkeit aus. Abgesehen davon geht es nicht nur zackiger, sondern auch pointierter zu. "The soft parade" hätte fast das Zeug zur Single, wenn man nicht ganz so lange nach der Leadgitarre buddeln müsste. Und noch ein Stückchen poppiger, wenn auch in brutzelndem Bratpfannensound, rieselt "Century" aus den Boxen. Dass der Song nach den Ramones auf Zeitlupe (und mit Gitarrensolo) klingt, ist durchaus als Kompliment gemeint. "Hats off to life" bringt dann das Tempo dann auch für Comet-Control-Verhältnisse wieder auf Schlurfgeschwindigkeit und die Assoziationen eher Richtung Pink Floyd.
Zum Abschluss folgt zunächst noch das geradezu luftige "Fear the haze", dessen hübsche Akustikgitarrenfiguren zwar immer mal Wasser in die Lungen kriegen, aber nie so ganz ertrinken. Und ganz am Ende steht – im doppelten Wortsinn – "Master", um uns daran zu erinnern, dass hier eine Band spielt, die genauso langsame wie exzellente Songs schreiben kann, die auch mal eine Minuten zum Ausklingen brauchen. Dieser durchaus würdige Monolith täuscht aber nicht darüber hinweg, dass Comet Control mit ihrem Debüt ein überraschend dynamisches Psychrock-Album aufgenommen haben, eins mit – abermals Verzeihung – Feuer unterm Arsch.
Ein Schweizer Singer-Songwriter nimmt sein Debut in den renommierten New Yorker Cutting Room Studios auf. Sein zweites Album produziert er erneut in New York, diesmal in Alicia Keys' Jungle City Studios, und arbeitet für den Mix mit Tim Leitner (Bruce Springsteen, Paul Simon) in den Bar1 Studios NY zusammen. Und er erhält in der TV-Doku-Serie «Take a seat: Egypt» auf Universal Sports Network USA gleich sieben Songplatzierungen.
«Seine Songs haben Weltformat», meinte Musikkritiker Bänz Friedli, «es wird Zeit, dass man ihn auch in der Schweiz entdeckt». Baum hat sich diese Erfolge durch harte Arbeit, als Musiker und Produzent verdient. Seine neue EP «penpapercoffee» erschien am 24. Oktober 2014 bei Warner Music und wird nun live im Kinski am 23.01.15 präsentiert!
Seit ihrer Gründung an der Tufts University sind Guster zu einer der führenden Indie/Alternative-Bands geworden, die bisher viele gefeierte Alben in den vergangenen Jahren geliefert hat. Die neue Platte Evermotion ist das Follow-up des 2010-erschienenen letzten Albums Easy Wonderful, mit welchem die Band ihr erstes Chartdebüt auf #22 im Billboard 200 sowie auf #2 beim SoundScan Alternative und die iTunes-Charts verdient hat.
Mit einer neuen Lockerheit und Prahlerei, schiebt Guster die akustischen Gitarren in den Hintergrund und erkundigt stattdessen tiefere Drum-Grooves, Keyboard-Texturen und atmosphärisches Rauschen. Die Band, die aus dieser Sitzung heraus kam, klingt wie eine, die sich nicht mehr weiterentwickelt, aber eine, die sich zu etwas ganz anderm entwickelt hat.
Das Hinzukommen von Multi-Instrumentalist Luke Reynolds 2010 zu der Kerngruppe der Gründungsmitglieder Miller, Gardner und Rosenworcel, steigerte die Vielfalt von Gusters expandierender musikalischer Palette unermesslich.
Vom Beginn des Albums her ist es klar, dass dies eine neue Band mit einem verstärkten Ziel ist. Das Ergebnis ist Evermotion, ein Album von Acid durchtränktem Chamber-Pop und eine stilistische Abfahrt, die niemand kommen sah.
Die erste Single aus Evermotion, das infektiöse "Simple Machine", wurde vom TIME Magazine für seine hektischen Beats und kriechenden Synthesizern gefeiert.
Siena Root ist ein Quartett, das zuhause in Stockholm sowie europaweit seit dem letzten Jahrzehnt die Underground- Hallen füllt. Ihr warmer, orgienhafter und an den 70s orientierter Sound stützt sich auf eine starke Hammond Orgel, Strat Leads, Bass Riffing, Big Drums und vor allem bluesigen, beseelten Gesang. Siena Root hat alles, was man braucht, um Liebhaber von klassischer Rockmusik zu verführen. Der Sound besticht durch durchgehend hohes Niveau und Ausgereiftheit. Die authentische Liveshow ist eine geschickt austarierte Melange aus apokalyptischen Heavy/Hardrock- und Spaceorgien mit Psychedelic- und Progressive Einschüben. Jammen und Improvisation hat sich über die Jahe zu einem essentiellen Element ihrer heavy Eleganz entwickelt. Siena Root Konzerte sind voller unbeschreiblicher Momente, sind dramatisch und aufregend, visuell und emotional. Die Band vermag live durch ein perfektes Rootsrock-Happening neue Pforten zu öffnen und ihr Publikum durch Sitar Kompositionen, Percussion Arrangements bis hin zu brennenden Hammond Eskapaden in spirituelle Ekstase zu versetzen. Das ist Retro Rock mit einem großen Unterschied.
Vor mittlerweile knapp zweieinhalb Jahren veröffentlichten The Twilight Sad ihr mittlerweile drittes Album "No One Can Ever Know". Längst darf das schottische Trio als einer der etablierten Namen in der heimischen wie internationalen Indie-Musikszene angesehen werden. Im vergangenen April feierten James Graham, Andy MacFarlane und Mark Devine dann - wenn auch mit ein wenig Verspätung - ihren zehnten Band-Geburtstag mit dem Re-Release des Debüts "Fourteen Autumns & Fifteen Winters ".
Bald jedoch gibt es dann aber endlich neue Musik der Schotten, denn Ende Oktober erscheint das vierte Album der Band. "Nobody Wants To Be Here And Nobody Wants To Leave " haben The Twilight Sad ihren neusten, am 27. Oktober (via Fatcat Records) erscheinenden Songzyklus getauft, dem sie mit "There's A Girl In The Corner" und "Last January" kürzlich den ersten starken Vorgeschmack voraus schickten.
Der Herbst kann kommen!