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Aus den 20 Ausserrhoder Gemeinden pendeln rund 18‘000 Personen jeden Tag aus den Gemeinden weg, die Mehrheit davon in andere Kantone. Dabei legen sie jeden Tag 385‘287 km zurück, wofür sie pro Jahr 7‘467 Stunden Lebenszeit brauchen. Dies entspricht gesellschaftlichen Kosten von rund Fr. 32,9 Mio. Mithilfe von Co-Working-Angeboten wird den Wegpendlern ermöglicht, am oder in der näheren Umgebung des Wohnortes zu arbeiten, womit ein Teil der ansonsten verlorenen Wertschöpfung in der Region gehalten werden kann.
Konkret ist das Ziel des NRP-Projektes, drei interessierte Ausserrhoder Gemeinden anhand eines etablierten Phasenmodells von VillageOffice zu begleiten, ein Co-Working in ihrer Gemeinde zu realisieren. Zunächst werden bei allen 20 Gemeinden das Interesse an einem Co-Working und die Bereitschaft zur Kostenbeteiligung abgeklärt. Danach erfolgt eine Potentialanalyse (Phase 1), ein Probebetrieb wird konzipiert (Phase 2) und praktisch umgesetzt (Phase 3), ein Businessplan für den Dauerbetrieb wird erstellt (Phase 4) und die finale Struktur wird definiert und umgesetzt (Phasen 5 + 6).