Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/192303

<h2>SubmittedText<h2><p>Gibt es andere Fernverkehrslinien mit einem so hohen Passagieraufkommen, die nur im Stundentakt bedient werden?</p><p>Der Halbstundentakt ist im Ausbauschritt 2025 enthalten, weshalb wird er nun nicht in dieser Etappe realisiert?</p><p>Gemäss Antwort auf die Frage 18.5703 soll im Rahmen der detaillierten Bauplanung geprüft werden, ob zusätzliche Angebote Bern und Luzern "allenfalls auch früher eingeführt werden können". Kann der Bundesrat diese Überlegungen präzisieren?</p><p>Gibt es Möglichkeiten für einen Halbstundentakt mit Umsteigen in Olten ohne die heutige massive Verlängerung der Reisezeit?</p><p>Weshalb muss der Halbstundentakt Bern-Luzern gegenüber anderen Halbstundentakten hinten anstehen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Die Verbindung Bern-Luzern gehört zu den Verbindungen mit den höchsten Frequenzen ohne Halbstundentakt. Aufgrund der hohen Nachfrage ist mit dem Ausbauschritt 2025 der Halbstundentakt geplant.</p><p>2. Bis 2025 können die Infrastrukturbetreiber nicht alle Massnahmen des Ausbauschrittes 2025 realisieren. Dies betrifft insbesondere die Projekte in den grossen Knoten Bern, Genf und Basel. Wegen der Verzögerung der Baumassnahmen im Knoten Bern kann der Halbstundentakt zwischen Bern und Luzern erst später als ursprünglich geplant eingeführt werden.</p><p>3. Die detaillierte Planung der Bauphasen erfolgt im Rahmen der Erarbeitung der Vorprojekte. Diese werden Anfang 2019 gestartet. Erst danach kann beurteilt werden, ob und wann zusätzliche Angebote zwischen Bern und Luzern eingeführt werden könnten.</p><p>4. Eine halbe Stunde versetzt gibt es ab Bern eine Umsteigeverbindung via Olten. Eine Verbindung mit Umsteigen in Olten führt in jedem Fall zu einer Verlängerung der Fahrzeit.</p><p>5. Die Komplexität der Projekte im Raum Bern verunmöglicht eine frühere Einführung. Damit werden alle geplanten Angebote verzögert, die den Ausbau des Bahnhofs Bern voraussetzen, nicht nur der Halbstundentakt Bern-Luzern.</p>  Antwort des Bundesrates.