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- Antica Fratta
- Calcagno
- Cantine Salvatore
- Castello di Neive
- Castiglion del Bosco
- Collefrisio
- Ermacora
- Gregoletto
- Incanto
- Ippolito 1845
- La Giaretta
- Masari
- Muzic
- Obermoser
- Oliviero Toscani
- Petreto
- Pilzer
- Poderi Sanguineto I e II
- Pravis
- Rignana
- Santa Lucia
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- Vigne Marina Coppi
- Weingut Sack
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Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts sprach man mit Bewunderung von der schönen Weinkellerei, die im Viertel Namens Fratta in Monticelli Brusati von Cavaliere di Gran Croce Luigi Rosetti, einer grossen Persönlichkeit der Epoche, ausgebaut und vergrössert wurde.
Monticelli Brusati liegt im Herzen des Franciacorta, einer wunderschönen und liebenswerten Hügellandschaft, die sich südöstlich des Iseo-Sees erstreckt. Sie liegt somit zwischen den Provinzen Brecia und Bergamo. Das Gebiet der Franciacorta gilt als „das“ Schaumweingebiet Italiens. Die hervorragenden Boden- sowie Klimaverhältnisse sind für den Weinbau geradezu ideal.
Die Ursprünge des Gutes in Monticelli Brusati gehen aber viel weiter, bis ins 14. Jahrhundert zurück, was alte Aufzeichnungen belegen. Die ersten Besitzer des ländlichen Palastes war die Familie Brusati, durch deren Erben die Besitztümer nach und nach verloren gingen und verkauft wurden. Im Laufe der Jahrhunderte ging das Eigentum in zahlreiche Hände über, bis es schließlich von der Familie Cagna an Signore Rossetti verkauft wurde, der die Weinkellerei geschmackvoll umbaute und aufblühen ließ. Der unterirdische Weinkeller in Form eines griechischen Kreuzes konnte gut 6.000 Hektoliter Wein aufnehmen. Das entspricht ca. 800.000 Flaschen Wein, was für die damalige Zeit eine unglaublich große Menge war. Im lokalen Dialekt wurde das Weingut deswegen als „el cantinù“ bezeichnet, was so viel wie „enormer Weinkeller“ bedeutet.
Mit dem Tod des Cavaliere Rossetti wurde das Gut von der Familie Frigerio gekauft, die die Villa lange Zeit als Landsitz nutzte. Es folgte eine Zeit der Vernachlässigung, der Franco Ziliani, Besitzer der Firma Guido Berlucchi & Co, im Jahre 1979 ein Ende setzte. Nach dem Projekt der Wiederbelebung folgten wichtige Einschnitte zur Konsolidierung, Restaurierung und Rekonstruktion des gesamten Landgutes sowie des Weinkellers. Im Oktober 1979 entstand die Antica Cantina Fratta.
Die von der Antica Fratta produzierten Schaumweine weisen vielschichtige, aromatische Eigenschaften auf, die sowohl fruchtige, als auch florale Aromatik wunderbar miteinander kombinieren. Sie besitzen ein erfrischendes, lebhaftes Säuregerüst, unterlegt von einer zarten Mineralität, was den Weinen einen harmonischen Gesamtcharakter verleiht. All diese Eigenschaften vermählt die Antica Fratta zu einzigartigen Qualitätsweinen, die durch ihre Finesse überzeugen und Weinkenner aus aller Welt begeistern.
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Das Weingut befindet sich seit 3 Generationen im Familienbesitz. Die Brüder Gianni und Franco übernahmen den Betrieb im Jahr 2006. Damals begann auch die erste Weinabfüllung in Flaschen.
In der Nähe des kleinen Städtchens Passopisciaro, eingebettet zwischen Etna Park und der Flusslandschaft des Alcantara, wachsen auf alten verwitterten Lavafeldern, die über die Jahrhunderte auch etwas den intensiven und melancholischen Duft der allgegenwärtigen Ginsterbüsche angenommen haben, die Reben des Weinguts Calcagno. Die Reblagen sind ausschliesslich mit Nerello Mascalese und Carricante bestockt.
Hier entsteht, begünstigt durch das Klima und die geographische Position, einer der besten Weine Siziliens. Die Weinberge hierfür wurden in den frühen Jahren des letzten Jahrhunderts durch die Vorfahren von Franco und Gianni angelegt. Hierzu trotzten sie der Hoheit der Lava ein Stück Boden ab, indem sie in mühevoller Handarbeit die Lava immer wieder zerkleinerten. Zwischen diese „kleinen Steine“ pflanzten sie dann die Reben und schafften so einen Kontrast der Farben – die schwarze Lava, das leuchtende gelb der Ginsterblüten und je nach Jahreszeit das frische bzw. satte Grün der Reben. Ein wahres Kunstwerk, das Besucher dieses Ortes immer wieder beeindruckt.
Alle diese Komponenten prägen die Weine, geben ihnen ihren eigenen, unverwechselbaren Charakter und Charme. Hier entsteht der Arcuria – Etna Rosso D.O.C, Arcuria – der Rosato I.G.T, Feudo die Mezzo – der Sicilia Rosso IGT und der Carricante – Sicilia Bianco IGT.
Jeder dieser Weine hat seine eigenen Merkmale. Aber die wahren Werte der Weine stammen von den eigentlichen Grundkomponenten, dem Weinberg, der Rebsorte und vor allem der Leidenschaft des Menschen, der es versteht, die Trauben in einen grossen Wein zu verwandeln, der wiederum durch sein Aussehen, Geruch und Geschmack zu begeistern vermag. Die Weine von Calcagno werden bei Ihnen durch die intensive Aromatik, den langen feinen Abgang und den Geschmack, typische und unvergessliche Eindrücke hinterlassen, die nicht zuletzt auch die Charakteristik des Terroirs wiederspiegeln.
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Die Molise, zwischen den Abbruzzen und Apulien gelegen, ist nach dem Aostatal die kleinste der 20 Regionen Italiens. Sie gehört zu den jüngsten Regionen und entstand im Jahre 1963 durch die Abspaltung von den Abruzzen. Überschaubar ist daher auch die Anzahl der Weingüter und Winzer.
Die Cantina Salvatore liegt in Ururi, einer kleinen Stadt in den grünen Hügeln, auch „Basso Molise“ genannt. Die Region teilt sich in einen Küsten-, einen Hügelstreifen („Basso Molise“) und das im Landesinneren gelegene Gebirge, dem „Alto Molise“ auf.
Mit der Cantina Salvatore haben haben wir eines der aufstrebendsten Weingüter der Region in unserem Sortiment. Pascquale Salvatore ist einer der jüngsten Winzer der Molise. Mit grossem Engagement und viel Enthusiasmus pflegt er seine Reben und ist damit in die Fussstapfen seines Vaters Donato getreten. Er kann somit vom Wissen und der Erfahrung seiner Vorfahren profitieren.
Das Unternehmen verfügt über 15 Hektar Weinberge, Daneben werden Oliven, Früchte und verschiedene weitere Saaten angebaut. Die Weinberge liegen auf einer Höhe von etwa 300 Metern über Meeresspiegel. Die Reben wachsen auf gut strukturierten Böden und geniessen das spezielle mediterrane Klima. Die Bestockungsdichte beträgt ca. 4000 Pflanzen pro Hektare. Die Bestockung erfolgt in Spalieren, die Erziehung erfolgt nach dem Guyot- oder Kordon-Prinzip.
Im Keller erhält Pascquale Hilfe vom Önologen Carmine De Iure. Pascquale legt auch grossen Wert darauf, autochthone Traubensorten wie die Tintilia zu pflegen. Der Erfolg gibt ihm Recht, so wurde der Molise Tintilia „Rutilia“ bereits mehrfach ausgezeichnet. Ein wunderschöner Wein, intensiv in der Nase und im Gaumen vollmundig, mit langem Finale.
Nicht zu vergessen die Falanghina „Nysias“ - mit intensiven Aromen in der Nase und grossem Körper, voll und subtil im Gaumen - der Molise Rosso „Biberius“ – welcher durch seine Jugendlichkeit und Frucht, sowie die Intensität im Gaumen im Gaumen besticht oder das jüngste Kind dieser innovativen jungen Kellerei - der Don Dona. Ein Montepulciano Rosso wie der Biberius, aber zusätzlich während 12 Monaten im Barrique ausgebaut.
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Die Geschwister Stupino - Anna, Giulio, Italo und Piera sind die Besitzer des Castello di Neive und von ca. 60 Hektar Land in der Gemeinde Neive. Sie alle wurden wie ihre Eltern, Grosseltern und Ur-Grosseltern in Neive geboren. Die Geschichte des heutigen Betriebes begann, als ihr Vater Giacomo getrieben durch seine grosse Erfahrung als Vermessungstechniker (Agronom) und grosser Kenner des Gebietes begann, wo immer nur möglich Ländereien und Weinberge in bester Lage zu erwerben. In den kleinen Kellern des alten Hauses der Stupinos begann damals die erste Weinproduktion für den eigenen Gebrauch und für den Offenverkauf.
Messoriano, Montebertotto, Basarin, Valtorta, I Cortini, die Anzahl der Weinberge welche Giacomo erwarb, wuchs stetig weiter und damit auch die Weinproduktion. Im Jahr 1964 erwarb er schliesslich das Castello di Neive mit den grossen Kellereien und den Weinbergen Santo Stefano und Marcorino, sowie weitere Ländereien die ebenfalls im Besitze des Grafen Guido Riccardi Candiani waren. Dies war der Wendepunkt das Weingut neu zu organisieren, die vom Vorbesitzer vernachlässigten Rebstöcke intensiver zu hegen und pflegen, sowie den Wein mit modernen Mitteln zu produzieren.
Als Giacomo im Jahr 1970 stirbt, verwalten und leiten die Söhne Giulio und Italo gemeinsam das Unternehmen. Dies mit der wertvollen Mithilfe und Unterstützung von Talin Brunettini, einem technisch versierten Agronomen.
Es erfolgen die ersten Abfüllungen in Flaschen und die Einführung und Vermarktung der Weine des Castello di Neive auf der ganzen Welt. Im Jahr 1978 wurde dank einer Zusammenarbeit von Italo mit grossen Persönlichkeiten wie etwa den Professoren Italo Eynard und Annibale Gandini ein weiteres Ziel verwirklicht. Eine praktisch nicht mehr angebaute und fast in Vergessenheit geratene Traubensorte mit dem Namen „Arneis“ wurde durch gezielte klonale Selektion in einem eigens dafür angelegten Rebberg wiederentdeckt. Alle heute angebauten Klone haben hier ihren Ursprung und man kann zu Recht behaupten, dass das Castello di Neive einen grossen Beitrag zur Wiederentdeckung und Verbreitung der Arneis-Traube geleistet hat.
Seit einigen Jahren widmet sich Italo als Vertreter der vier Geschwister mit grosser Hingabe der Leitung des Familienunternehmens mit dem Markenzeichen „Castello di Neive Azienda Agricoltura“. Unterstützt wird er hierbei durch ein kompetentes und motiviertes Team von Mitarbeitern und Experten die heute auf 25 ha Rebfläche absolute Spitzengewächse erzeugen.
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Castiglion del Bosco liegt im Nordwesten von Montalcino, wo die steinigen, nährstoffarmen Böden perfekt sind für den Anbau und die Kelterung von hervorragenden, gut strukturierten und komplexen Weinen.
Des Anwesens umfasst 1.800 Hektar, wovon ein grosser Teil von dichten Wäldern mit Steineichen, Eichen und Buchen bedeckt sind. Dazu kommen Wiesen, Feldfrüchte aus biologischem Anbau und 62 Hektar Rebfläche, welche ausschließlich mit Sangiovese bestockt sind. Dies in zwei komplett verschiedenen Anbaugebieten, berücksichtigt man die unterschiedliche Bodenbeschaffenheit und die Witterungsbedingungen: Die beiden Anbaugebiete sind: der 20 Hektar großen Weinberg Gauggiole, direkt unterhalb des Borgo und Capanna mit 42 Hektar.
Neben diesen 62 Hektar Rebfläche in Montalcino besitzt Castiglion del Bosco in Riparbella, in der Nähe des Städtchens Bolgheri, einem Weinbaugebiet an der toskanischen Küste, auch Maremma genannt, eine weitere Rebfläche von 10 Hektar namens Prima Pietra. Die Reben wachsen dort in einer nahezu unberührten Natur mit direktem Blickkontakt auf das Tyrrhenische Meer und profitieren von reichlich Sonne und den klimatischen Verhältnissen direkt am Meer. Die eisenreichen, steinigen Böden bringen Weine mit einer hervorragenden Struktur hervor. Das technische Team von Castiglion del Bosco pflanzte hier nach umfassenden Bodenanalysen und Klimastudien Merlot, Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und Petit Verdot. Die Bestockungsdichte beträgt 9600 Reben pro Hektar. Diese Bordeaux-Varietäten gedeihen in diesem Gebiet besonders gut und produzieren kräftige, sehr strukturierte und gehaltvolle Früchte.
Der neue Weinkeller, gezielt an die Seite eines Hügels gebaut und optimal in die Landschaft integriert, ist von blossem Auge kaum auszumachen, aber bestens geeignet, die Trauben aus den Weinbergen von Castiglion del Bosco zu verarbeiten. Die Sangiovese-Trauben werden zuerst im Weinberg einer qualitativen Selektion unterworfen, dann im Weinkeller werden sie einer zweiten Prüfung unterzogen, indem alle Trauben nochmals über zwei Sortiertische geführt werden, wo geschulte Augen nochmals qualitativ schlechtere Trauben aussortieren. Über spezielle Rutschen, die Schwerkraft nutzend, gelangen die gequetschten Trauben in spezielle 100 -150 hl Tanks im unteren Stock. Die Tanks sind so angeordnet, dass jeweils spezielle Partien aus den einzelnen Lagen getrennt fermentiert werden können. Wenn die Gärung abgeschlossen ist, gelangen die Weine in einen geräumigen, klimatisierten und teilweise unterirdischen Bereich, wo er in französischen Eichenfässern oder Barriques ausgebaut wird. Eine spezielle Glasveranda im Degustationsraum gibt den herrlichen Blick über den Barrique-Keller frei. Der nächste Schritt ist die Reifung in der Flasche, welche abhängig vom Wein, 6 – 36 Monate dauern kann. Die Weinproduktion auf Castiglion del Bosco leitet Cecilia Leoneschi, die seit 2003 auf dem Weingut ist.
Castiglion del Bosco ist aber nicht nur ein Weingut. Nachdem Massimo Ferragamo das Anwesen 2003 kaufte, begann er das Jahrhunderte alte Anwesen tief im Val d'Orcia, bestehend aus einem Schloss, eine Kirche und einem Weiler mitten im Grünen, wieder aufzubauen und liebevoll zu restaurieren. Die ebenfalls vorhandenen Farmhäuser und ehemaligen Landsitze wurden liebevoll ausgebaut. Es entstanden Villen mit eigenem Pool mitten in einer grandiosen Landschaft. Ein privater 18-Loch Golfplatz wurde angelegt, der zu den besten weltweit gehört und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Das Restaurant im 5-Sterne Hotel dieses Luxus-Ressorts verwöhnt auch prominente Gäste die hier Ruhe und Abgeschiedenheit suchen mit seiner traditionellen toskanischen Küche und lokalen Weinen.
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Das Weingut Collefrisio wurde in den Hügeln von Frisa in der Provinz Chieti (Abruzzen) geboren. Amedeo De Luca und Antonio Patricelli, beide Winzer in der dritter Generation, haben sich hier in einer herrlichen Landschaft den Traum vom eigenen Weingut verwirklicht. Aufgrund der Bodenbeschaffenheit und dem vorherrschenden Klima eignet sich die Ortschaft ideal für den Weinbau. Eingebettet zwischen der sanften Küste des adriatischen Meers und den steilen Hängen der Majella, liegen die 75 ha nachhaltig biologisch bewirtschafteten Rebflächen von Collefrisio, die Grundlage für den Erfolg des Weinguts. So unterschiedlich der "Techniker" Amedeo De Luca und der "Verkäufer" Antonio Patricelli auch sein mögen, so vereint sie doch der hohe Anspruch, den sie an ihre Weine stellen.
Kein Wunder, dass sie alles darangesetzt haben, sämtliche Produktionsschritte vom Anbau der Trauben im Rebberg, bis zum Versand des Weins in alle Herren Länder, in den eigenen Händen zu behalten. Konsequenterweise wurde auch der Weinkeller kurzerhand unter enem gerodeten Weinberg gebaut, um so eine möglichst niedrige und damit schonende Verarbeitungstemperatur des gelesenen Traubenguts zu ermöglichen. Für den Ausbau besteht die Möglichkeit die Raumtemperatur in einigen Räumen auf -5° C zu bringen.
Bei der Gewinnung des optimalen Traubenguts spielt das lokale Mikroklima eine immense Rolle. Der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht, der ständige Wind aufgrund der hohen Berde und des nahen Mittelmeers, tragen ab Mitte August und während der ganzen Reifephase der Trauben dazu bei, ein opotimal ausgereiftes, aromatisches und gesundes Traubengut zu bekommen. Die starken, thermischen Schwankungen verlangsamen in der letzten Wachstumsphase die Bildung von Zucker in den Traubenbeeren Dies führt zu einer späten, aber vollständigen Reifung. Dank der kühlen Nächte in den Monaten September und Oktober, bleiben die Aromen und Säuren in den Beeren erhalten. Die Beeren erreichen so allmählich die korrekte Reifung, ohne einen Überschuss an Zucker und damit Alkohol im Wein zu bilden.
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Das Weingut Ermacora liegt in Ipplis, im Herzen der Colli Orientali. Sie gehören zur Provinz Udine (Friaul) und erstrecken sich entlang der Hügelkette, die an Slowenien grenzt.
Als die Ahnen der Familie Ermacora 1922 den Hügel von Ipplis für den Anbau ihrer Weintrauben auswählten, legten sie damit das Fundament für die Produktion von Weinen von hervorragender Qualität. Die kalkhaltigen Lehm- und Sandböden der Colli orientali, die sich vor 35 bis 55 Millionen Jahren durch vielfältige Schichtung gebildet haben, sind nicht besonders fruchtbar, aber reich an Steinsalz und eignen sich hervorragend für den Weinanbau. Das Gebiet geniesst zudem die Vorteile eines besonderen Mikroklimas, denn die Berge schützen es vor den kalten Luftströmungen aus Nord-Osten.
Jede Rebsorte wird speziell nach ihren Bedürfnissen behandelt, "ad vitignum" eben. Die roten Reben, wie z.B. Pignolo, die erst nach gänzlich vollzogener Reifung geerntet werden, werden dort angebaut, wo der Boden magerer aber dennoch von der Sonne beschienen ist. Die Sauvignon-Reben wachsen in der so genannten "braida della bressana", wo die Temperaturunterschiede das Aroma der Trauben mehr zur Geltung bringen. Der Refosco dal peduncolo rosso (Refosco mit rotgefärbten Stielen) und der Schioppettino werden auf der wärmeren Seite des Tales, auf dem "solzaredo" angebaut.
Die Trauben werden von Hand gelesen und dann schonend weiterverarbeitet.
Das Weingut Ermacora ist ein klassisches Familienunternehmen. Die Brüder Dario und Luciano führen das Unternehmen. Tatkräftig unterstützt von Elsa, der Frau von Dario und ihren beiden Kindern. Man spürt im Gespräch, dass hier die ganze Familie mit Herzblut bei der Sache ist. Nicht zuletzt auch, wenn die neuen Jahrgänge von der jüngsten Generation vorgestellt werden.
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Die Familie Gregoletto hat eine lange Tradition im Weinbau. Eine Reihe alter Dokumente belegen, dass die Familie bereits zu Beginn des siebzehnten Jahrhunderts, Reben auf den Hügeln von Premaor Miane kultiviert hat. Das Gebäude, welches den Weinkeller beherbergt, stammt ebenfalls aus dem 17. Jahrhundert und untermauert damit den historischen Charakter dieses Betriebs. Nach dem zweiten Weltkrieg hat das Weingeschäft dank Luigi Gregoletto deutliche Impulse erfahren. Er war es, der damit begann, Weine von Qualität und grosser Typizität zu produzieren.
Heute gehören zum Weingut achtzehn Hektar eigene Rebflächen, in mittleren und höheren Lagen, aufgeteilt auf die Gemeinden Miane, San Pietro di Feletto und Refrontolo. Die Ernte erfolgt manuell und differenziert d.h. es wird mehrfach zum jeweils optimalen Zeitpunkt gelesen. Dies garantiert optimale Reifung und damit bestes Traubengut. Die Trauben werden gleichentags gepresst und der erhaltene Traubenmost nach Herkunft aufbewahrt und fermentiert.
Im Frühjahr nach der Ernte wird der neue Jahrgang Prosecco in drei verschiedenen Varianten abgefüllt: Als „Il tranquillo“, welchen die Gregolettos immer als Juwel der Familie betrachtet haben, den „Spumante Extra Dry“ und den „Frizzante“. Der Prosecco „Frizzante“ wird durch die Methode der natürlichen Gärung in der Flasche "sur lie" hergestellt.
Das Unternehmen produziert, neben Prosecco und Verdiso dei Colli Trevigiani IGT, den Merlot dei Colli Trevigiani IGT, den Cabernet dei Colli Trevigiani IGT, den Colli di Conegliano DOC Bianco e Rosso, den Manzoni Bianco dei Colli Trevigiani IGT und einen Grappa di Prosecco.
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Incanto entspringt dem Wunsch einiger junger Wein- und Gastronomieenthusiasten mit unterschiedlichen Fähigkeiten, jedoch mit einem gemeinsamen Ziel: Die italienische Produktion durch Forschung, Auswahl und Förderung authentischer handwerklicher Spitzenleistungen zu verbessern.Incanto steht für Qualität, Handwerkskunst, Raffinesse und italienischem Charakter. Sie ist eine Initiative, die der alten und edlen Tradition des Négociant nachempfunden ist. Négociant ist eine französische Bezeichnung eines Händlers, der Produkte kleiner Winzer suchte und auswählte, um sie mit seinem eigenen Label zu verkaufen.Incanto hat die Zusammenarbeit mit kleinen italienischen Handwerkern gefunden, die in verschiedenen Regionen Italiens ansässig sind und höchste Qualitätsstandards einzuhalten vervögen. Neben dem Wein haben sie auch Lebensmittel in ihr Sortiment aufgenommen, die genauso strengen Kriterien hinsichtlich der Qualität, Handwerkskunst, Verfeinerung und Verbundenheit mit dem Gebiet zu erfüllen haben. So findet man Produkte der besten Nischenproduktion der italienischen Tradition in ihrem Sortiment.Da das Produkt auch fürs Auge was bieten sollte, widmete man sich besonders dem Etikett. Luca Barcellona (internationaler Referenzname in der zeitgenössischen Kalligraphie) entwarf ein Bild der akribischen Einfachheit, der mit dem Pinsel gezogenen Gesten und mit ihrer natürlichen Schaffung von Bewegung strukturiert werden.
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Es war 1845, als Vincenzo Ippolito, seine Initialen im Grundstein seines Landhauses in der Marina von Ciro eingravierte, welches schon damals von Weinbergen, Oliven- und Orangenhainen umgeben war. In diesem vielfältigen landwirtschaftlichen Betrieb, begannen die Reben aber eine immer grössere Rolle einzunehmen, obwohl der Weinkonsum damals rein lokal war.
Nach dem Ersten Weltkrieg, übernahm Don Vincenzo Ippolito, eine kühner und ehrgeiziger Mann, ein Projekt seines Großvaters, die dieser im Weinbau und im Gebiet des Cirò begonnen hatte. Das Ergebnis daraus war die erste moderne Weinkellerei auf Ciro, mit unterirdischen Steintanks, die sowohl bei der Weinherstellung, als auch beim Ausbau eingesetzt wurden.
Er war es auch, der in den 40iger Jahren damit begann, seinen Wein in Flaschen abzufüllen, um so seinen Cirò auch ausserhalb Kalabriens zu vermarkten. Heute stellt das Weingut über 14 verschiedene Weine her und vermarktet diese auf vier Kontinenten. Die Wertschätzung gegenüber den autochthonen Traubensorten, der Schutz des Terroirs, der Respekt gegenüber der Tradition und der Natur mit ihrer Artenvielfalt bilden heute die Eckpfeiler einer Liebe die vor 160 Jahren begann und wenn man den Ippolito Brüdern zuhört auch noch lange weiter andauern wird.
Heute besitzt das Weingut eine Rebfläche von 100 Ha, allesamt im Herzen des DOC Cirò, die sich auf die Lagen Mancuso, Feudo und Difesa Piana aufteilen. Die meisten Reben wurden nach dem Kordon- (Zapfenschnitt), ein kleiner Teil nach dem Gobelet-System (Bäumchen, Alberello) erzogen. Um ein optimales Traubengut zu erreichen, beträgt die Bestockungsdichte pro Ha rund 5600 Pflanzen (2,20 x 0,80 m). Die Erträge schwanken zwischen 50 und 80 Tonnen pro Ha, was einer Produktionsmenge von ca. 1 – 1.5 kg pro Pflanze entspricht.
Angebaut werden die roten Traubensorten Gaglioppo und Calabrese, sowie die weissen Trauben Greco Bianco und Pecorello.
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Das Weingut “La Giaretta” befindet sich in Valgatara, einem Dorf in den Hügeln des Valpolicella Classico, unmittelbar vor den Toren der Stadt Verona. In der Gegend nimmt der Weinbau einen wichtigen Stellenwert ein. Kein Wunder stammt doch aus diesem Gebiet mit dem Amarone della Valpolicella einer der bekanntesten Weine Italiens.
Das Ehepaar Francesco und Francesca Vaona stellen in diesem überschaubaren Familienbetrieb von ca. 10 Hektar Grösse die klassischen Weine des Valpolicella-Gebiets her. Die Trauben stammen hierzu ausschliesslich aus den eigenen Weinbergen. Die Größe des Unternehmens erlaubt es, jedem Schritt bei der Erzeugung der Produkte, angefangen von der Pflege der Weinstöcke über die Weinlese, die Trocknung der Trauben, die Vinifikation und Lagerung, bis zum Abfüllen in Flaschen und letztendlich auch dem Verkauf, die notwendige Aufmerksamkeit, Sorgfalt und Liebe zum Detail zu widmen.
Angebaut werden die Traubensorten Corvina, Corvinone und Rondinella. Je nach Wein der hergestellt werden soll, werden die besten Trauben nach der Ernte unterschiedlich lange in kleinen Plastikistchen in gut durchlüfteten Räumen getrocknet. Beim Amarone z.B. bis in den Januar, beim Recioto sogar bis in den März des Folgejahres nach der Ernte. Die Trauben für den Valpolicella Classico werden nicht getrocknet, sondern gleich nach der Ernte verarbeitet.
Die Auswahl an erzeugten Weinen wird allen Anforderungen gerecht: Klassische DOC-Weine wie der Valpolicella, der Valpolicella Superiore, der Amarone und der Recioto und für spezielle Anlässe die beiden Aushängeschilder des Unternehmens den Amarone “I Quadretti” und den Valpolicella Superiore „iQuadretti“.
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Das Weingut Muzic findet man etwas ausserhalb des kleinen Örtchens San Floriano dell Collio. Wie auch San Floriano selbst, liegt es unmittelbar an der Grenze zu Slowenien. Die Grenze verläuft hier fliessend. Als Ortsunkundiger weiss man nie so genau, ob man sich auf italienischem oder bereits auf slowenischem Staatsgebiet befindet.
Hier reihen sich sanfte Hügel aneinander, die von kleinen Dörfern und gut 1600 Hektar Weinbergen durchzogen sind. Die Böden bestehen vorwiegend aus Mergel und Sandstein. Die Nähe zur Adria und die sanften Winde die von ihr rüber wehen, sorgen für ein optimales Mikroklima. Sie tragen dazu bei, dass hier ausgezeichnete Weissweine wie Ribolla Gialla, Friulano (Tocai), Picolit, Malvasia und Pinot Grigio, aber auch ausgezeichnete Rotweine wie Merlot und Cabernet produziert werden.
Diese Gegend, Collio genannt, befindet sich im östlichen Teil der Region Friaul, in der Provinz Gorizia und erstreckt sich zwischen Gorizia (Görz) an der Grenze zu Slowenien nach Norden bis etwa Mernicco, südöstlich von Cividale.
Der Betrieb ist seit 1927 im Besitze der Familie Muzic. Damals nach dem Ersten Weltkrieg zogen die Urgrosseltern als Bauern in ein hier nach der Zerstörung wiederaufgebautes Haus, welches neben dem eigentlichen Wohnteil über einen kleinen, alten Keller zur Weinbereitung verfügte. Daneben bestand das Grundstück aus einem kleinen Weinberg und einem Obstgarten, die dabei halfen die schwierige Zeit nach dem Krieg zu meistern.
Nach dem Zweiten Weltkrieg, übernahmen die Großeltern Luigi und Jolanda das Haus und mit ihm die ersten fünf Hektar Fläche, die sie schon seit Jahren bebaut hatten. Im Laufe der Jahre wurde die Betriebsfläche erweitert, neue Flächen gepflanzt.
Seit mehr als 20 Jahren wird die Firma nun von Ivan Muzic, dem Sohn von Luigi und Jolanda, geleitet. Unterstützt wird er hierbei von seiner Frau Orietta und den beiden Söhnen, Elija und Fabijan, die beide Önologie am Agrarinstitut in Cividale del Friuli studieren und ihren Vater im Weinberg und Keller tatkräftig unterstützen.
Die Familie Muzic baut heute sechzehn Hektar Reben an, vierzehn davon mit dem Prädikat Doc Collio, und zwei davon in der benachbarten Gegend "Doc FRIULI ISONZO".
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Der Hauptsitz des Weinbaubetriebes liegt in der Gemeinde Untermagdalena in der Provinz Bozen im italienischen Weinbaubereich Südtirol (Region Trentino-Südtirol). Der Betrieb besteht aus dem Stammhaus Obermoser und den Lagen Grafenleiten und Hörtenberg (alle in St. Magdalena), sowie Putz Mauer (Kalterersee). Die lange Tradition der Besitzerfamilie bezeugen ein Familienwappen aus dem Jahre 1506 und ein lückenloser Stammbaum von damals bis heute. Der Ursprung liegt im Jahre1890, als Christian J. Rottensteiner das „Obermosergütl“ erwarb. Im Jahre 1913 richtete die Reblaus große Schäden an. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte durch Franz. J. M. Rottensteiner ein Wiederaufbau. Ab den 1980er-Jahren wurde der Betrieb von Heinrich Rottensteiner übernommen. Inzwischen ist mit Thomas Rottensteiner bereits die 5. Familiengeneration im Weingut tätig.
Die Weinberge umfassen vier Hektar Rebfläche in zum Teil extremen Steillagen. Sie sind mit verschiedenen Spielarten von Vernatsch (50%), sowie Lagrein (40%), kleinen Mengen Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot und Sauvignon Blanc bestockt. Es erfolgt eine naturnahe Bewirtschaftung mit zum Beispiel Verzicht auf Herbizide. Die Rotweine werden im großen Holzfass und/oder Barrique, die Weißweine im Stahltank ausgebaut. Die Produktpalette umfasst verschiedene DOC- Weine Südtiroler und St. Magdalener Classico. Das Flaggschiff ist der DOC Südtiroler Lagrein Riserva „Grafenleiten“ 2011 (14 Monate Barrique und Tonneaux). Jährlich werden 30.000 bis 35.000 Flaschen Wein produziert.
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"Mein Land ist mein Leben, ist das Bild von der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft, voller Begeisterung, Liebe, Leidenschaft, Phantasie, Erfolg und Schönheit. Meine Farm, mit all seiner Früchte, ist das Ergebnis einer kreativen Natur, die besonders großzügig mit mir und meiner ganzen Familie gewesen ist. "Oliviero Toscani.
Das OT-Gut wurde 1970 gegründet, als Oliviero Toscani, weltweit renommierter Fotograf, entschied sich in den Hügeln von Casale Maritime, einem schönen Dorf zwischen Montescudaio und Bolgheri, nur wenige Kilometer vom Meer entfernt, seine neue Heimat aufzubauen.
Hier züchtet er seit Jahrzenten Quarter Horses, die bei vielen internationalen Wettbewerben Preise gewonnen haben, Angus Kühe und Cinta Senese Schweine. Das hierzu benötigte Grünfutter und Getreide wird auf der Farm in absolutem Einklang mit und Respekt gegenüber der Natur produziert.
Über 4000 Olivenbäumen wachsen hier unter idealen Bedingungen, sind dem schönsten Licht der Welt ausgesetzt und werden mit Liebe mechanisch gepflegt. Dadurch erhält man ein legendäres, reines, kostbares, unsterbliches Extra Vergine Olivenöl, komponiert aus den Oliven-Sorten Leccino, Moraiolo, Frantoio, Pendolino und Maurino, organisch gedüngt, von Hand geerntet und am gleichen Tag der Ernte gepresst.
Nach intensiver Beratung durch seinen Freund Angelo Gaja, wird im Jahr 2003 der OT Wein geboren, eine Assemblage aus Syrah (50%), Cabernet Franc (35%) und Petit Verdot (15%). Die Trauben werden von Hand geerntet, separat vinifiziert und in Barriques ausgebaut. Am Ende des Ausbaus werden die Weine zum OT assembliert, der dann nach einem Jahr auf der Flasche auf den Markt kommt. Im Jahr 2011 entsteht der Quadrato Rosso, eine Assemblage aus Syrah (60%) Teroldego (20%), Cabernet Franc und Petit Verdot. Der Weinkeller und der Rebberg werden vom Önologen Attiglio Pagli und dem Agronomen Federico Curtaz betreut.
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Das Gut Petreto ist seit 1871 im Besitz der Familie Fonseca, die damals aus dem Königreich Neapel nach Florenz kam. Das Weingut liegt in Rosano, einem kleinen Weiler nahe dem Städtchen Bagno a Ripoli, unweit der Stadt Florenz. Die Weinberge liegen auf den Hügeln um das Städtchen und im idyllischen Tal entlang des Flusses Arno.
Die Gesamtgrösse des Gutes beträgt rund 30 Ha, wovon 12 Ha auf biologisch betriebene Weinberge entfallen. Der Fluss Arno ist es auch, der hier ein spezielles Mikroklima schafft, der es Alessandro Fonseca erlaubt, hier zwei ganz spezielle Weissweine zu produzieren. Bei beiden Weinen handelt es sich um Assemblagen, die von Jahr zu Jahr in ihrer Zusammensetzung leicht variieren können, aber immer auf den weissen Traubensorten Semillon, Sauvignon, Chenin Blanc und Sauvignon Gris Rebsorten beruhen.
Während der fruchtig, trockene IGT Podere Sassaie in praktisch allen Jahren produziert wird, braucht es für den „Pourriture Noble“ eine ganz spezielle Wetterlage, die immer dann eintritt, wenn im Herbst der kalte Wasserstrom des Gattaia Bachs auf den warmen Luftstrom aus dem Arno-Tal trifft und so intensive Morgennebel erzeugt. Diese wiederum sind die ideale Voraussetzung für die Entwicklung der Botrytis cinera, der sogenannten Edelfäule, die man insbesondere von den Süssweinen aus dem Sautern kennt und die von der Zusammensetzung der Trauben ebenfalls auf Sauvignon und Semillon basieren.
Beim Befall durch Botrytis cinera verändert sich die Schale der Trauben, von einem leichten Braunton zu Beginn bis zu einem dunklen Braungrau am Ende. Man spricht hier von der „pourriture pleine“ Phase. Duch den Befall verliert die einzelne Traubenbeere durch Verdunstung aber auch sehr viel Wasser. Dadurch konzentriert sich der Zucker in den eingefallenen Traubenbeeren stark auf. Da die Botrytis einen Weinberg nicht regelmässig und flächendeckend befällt, müssen die Trauben in mehreren Schritten selektioniert und gelesen werden.
Der „Pourriture Noble“ wird nur in ganz speziellen Jahren hergestellt, wo alle Bedingungen optimal stimmen und die Trauben optimal vom Edelfäule-Pilz befallen sind. Dieser für die Toskana äusserst ungewöhnliche Wein wurde erstmals im Jahr 1991 gekeltert.
Der Agronom Alessandro Fonseca produziert mit seinem Önologen Nicolò d’Aflitto aber auch für die Gegend typische Weine wie etwa den Chianti Colli Fiorentini DOCG, den wir ebenfalls in unserem Sortiment führen und auch für besonders gelungen halten.
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1957 gründete Vincenzo Pilzer die kleine Destillerie im Valle di Cembra. Das Tal liegt im Trentino Gebiet und ist vom Weinbau geprägt. Man findet hier den höchsten Verbreitungsgrad der Rebsorte Müller-Thurgau in ganz Italien. Die Talgemeinschaft im Cembratal umfasst zusammen mit dem Hauptort Cembra 11 kleinere Gemeinden. Die Destillerie der Pilzers findet man am Rande der Gemeide Faver . Der Ort wird aufgrund seines Wasserreichtums auch „Portegnac“ genannt und liegt unterhalb des „Monte Castion“, den schon die alten keltischen Völker als heilig betrachteten.
Die Destillerie wird heute von Bruno und Ivano, den beiden Söhnen von Vincenzo geführt. Beide kennen sich im Weinbau sehr gut aus. Bruno ist ein anerkannter Experte in Sachen Destillation und Destillationstechnik. Der praktisch orientierte Ivano, der unermüdliche Arbeiter, ist die gute Seele des Betriebes.
Wasser ist der Antriebsmotor von Sägewerken und Mühlen, ist aber auch unentbehrliches Element bei der Destillation. Um Produkte von bestmöglicher Qualität zu bekommen, wird batchweise destilliert. Die Dämpfe aus der Brennblase werden sorgfältig auf gereinigt, die gewünschte Fraktion schonend konzentriert und dann mit Hilfe von wassergekühlten Kolonnen wieder kondensiert. Viel Gefühl und Erfahrung ist notwendig, um beim Brennen den sogenannten „Kopf“ und „Schwanz“ abzutrennen, so dass nur das „Herz“, das Beste aus einer Maische gewonnen wird. Viel Geduld braucht es auch bis das gewonnene Destillat über die notwendige „Reife“ verfügt. Bei den Pilzer’s verlässt kein Destillat den Betrieb, ohne minimale Reifung von 10 Monaten im Edelstahltank oder Eichenfass. Mit reinem Quellwasser aus dem Valle di Cembra werden die Produkte zuvor auf 43 % Vol. gebracht.
Kein Wunder, dass die kleine Destillerie für ihre Produkte schon viele Preise, darunter auch namhafte internationale Preise entgegennehmen durfte. Das Sortiment umfasst in erster Linie Grappas von lokalen, auch autochthonen Traubensorten wie Schiava, Teroldego und Moscato Giallo; aber auch Fruchtbrände wie Aprikose, Quitte, Williams-Birne und Apfel ergänzen das Sortiment. Demnächst wird ein 9 jähriger Brandy dazukommen und im betriebseigenen kleinen Labor wird an weiteren, grossartigen Produkten getüftelt.
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Das auf Sanguineto Dora Forsoni und Patrizia Broggi nicht nur mit grosser Leidenschaft ihren vielgepriesenen Nobile, den fruchtigen Rosso di Montepulciano und einen vielschichtigen Weisswein produzieren, wird jedem Besucher schnell klar, wenn er, meist mit dem Auto, das erste Mal nach Sanguineto kommt und hierbei eine Schar Gänse und Hühner aufscheucht und mit wildem Gebell von mehreren Hunden begrüsst wird. Riecht es dann noch nach verbrannten Daunen, war Dora bestimmt wieder auf der Jagd und hierbei erfolgreich.
Die beiden Frauen auf Sanguineto legen grossen Wert auf Selbstversorgung. Wen wundert es daher, dass Dora als Präsidentin des lokalen Jagdvereins mit Passion in ihrer spärlichen Freizeit Reh, Hirsch, Wildschwein, Hasen und Enten nachstellt. Die Leidenschaft von Patrizia gilt dem Angeln und der nahe gelegene Lago di Trasimeno und seine Zuflüsse bieten viel Platz und Möglichkeiten diesem Hobby ausgiebig zu frönen. Beim Mittagessen kommt dann natürlich auch Wildsalamie, eine hausgemachte Paté, die Pasta der Schwägerin, Wildschweinschnitzel oder ein Huhn das auf Sanguineto leben durfte, auf den Tisch. Hinter dem Haus wird das Gemüse angebaut, die Oliven für das eigene Extra Vergine gedeihen gleich neben dem Prugnolo (San Giovese) und natürlich produziert ein Freund auch einen ausgezeichneten Käse. Alles schmeckt hier viel zu gut und dann dazu noch die ausgezeichneten Weine...
Diese sind wie alles auf Sanguineto ehrlich, authentisch und ohne Schnörkel. Dora und Patrizia legen grossen Wert auf ehrliche Produkte und daher wird bewusst auf gewisse Kellertechnologien und Praktiken im Weinberg verzichtet.
Dank der ausgezeichneten Lage, mit allen Rebflächen zu 100% im Nobile Gebiet und den ausgezeichneten Prugnolo Klonen im Rebberg haben sie dies auch nicht nötig. Bewusst wird ein Montepulciano Rosso produziert und dazu ein Teil des jungen Weins vom Nobile zum Rosso deklassiert.
Die Nobile’s und insbesondere die Riserva’s von Sanguineto überzeugen durch ihre fruchtige, samtige und vielschichtige Fülle. Wunderschöne Weine die optimal zur toskanischen Küche passen und zum Sinnieren und Nachdenken einladen. Wen wundert‘s, liegt das Weingut doch auf den sanften Ausläufern des Städtchens Montepulciano, mit einem wunderschönen Ausblick über idyllische Felder, sanfte Hügel und die typischen Zypressen, die diese Landschaft so liebenswert machen.
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Seit 1974 produziert das Weingut Pravis in der Fraktion Lasino, am Fusse des Monte Bondone, ihre markanten und für ihre Qualität bekannten Weiss- und Rotweine. Politisch gesehen gehört die Fraktion Lasino seit 2015 zur Trentino-Gemeinde-Madruzzo, die auch Pate bei der Namensgebung des Pinot Nero des Weinguts stand.
Eingerahmt zwischen den Dolomiten der Brenta, dem nahen Gardasee und dem Monte Bondone liegt die Gemeinde im "Valle dei Laghi" (Tal der Seen). Die letzte Eiszeit hat spektakulären geologischen Formationen geschaffen. Abgeschliffene, teilweise auch schroffe Felswände, bizarre Moränenlandschaften, kleinere Flüsse und Seen wie der Lage di Toblino oder Lago di Cavedine charakterisieren die beeindruckende Landschaft und sorgen für ein einzigartiges Mikroklima.
Das Weingut umfasst heute insgesamt ca. 30 Ha. 90% davon sind mit Reben bestockt, die sich in verschiedene Lagen unterschiedlicher Höhe, Bodenbeschaffenheit, Exposition und Mikroklima unterteilen lassen. Während die Böden im Tal zumeist aus Schwemmland der Sarca bestehen, ist es in höheren Lagen meist Dolomit.
Domenico Pedrini und seit kurzem auch seine Tochter Erika tragen im Betrieb, zudem auch eine Destillerie für Grappa zählt, die önologische Verantwortung. Unterstützt werden sie dabei von den weiteren Familienmitgliedern und einem hochmotivierten Team von "Mitstreitern".
Die Trauben, die in dieser voralpinen Lage gedeihen, sind von einer aussergewöhnlichen Aromatik geprägt und werden meist Lagen- und Sortenrein ausgebaut. Dies gilt für den spektakulären Sauvignon, den aromatischen Gewürztraminer, filigranen Pinot Nero und für das Trentino bemerkenswerten Syrah. Interessante Assemblagen bilden der Orà, benannt nah dem Wind des nahen Gardasees, der zur Aromatik der Trauben beiträgt und eine späte Ernte des Traubenguts erlaubt, der Stravino die Stravino, ein Weisswein von aussergewöhnlicher Struktur und idealer Partner zu Käsegerichten aller Art, sowie das Flaggschiff des Weinguts, der Fratagranda.
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Die Fattoria di Rignana vereint ein außergewöhnliches und seltenes Gleichgewicht, die Schönheit natürlicher Ressourcen und Landschaft, zusammen mit dem historischen Wert der Gebäude.
Rignana, war in der Tat eines der Schlösser der Lega des Grevetals, das ursprüngliche Gebäude stammt aus dem 11. Jahrhundert. Danach, Im XVII Jahrhundert, bekam Rignana seine Berühmtheit, durch seine Besitzer, die Adelsfamilie Dè Ricci, insbesondere durch den Bischof Scipione Dè Ricci, der 1798 hierher verbannt wurde. Er verbrachte die letzten 20 Jahre seines Lebens in Rignana, starb 1810 und ist in der Kapelle, die Santa Caterina Dè Ricci gewidmet wurde, begraben.
1999 wurden die Villa und die Fattoria, von den jetzigen Besitzern Cosimo Gericke und Sveva Rocco di Torrepadula, in einen eleganten und gastfreundlichen Agritourismus mit insgesamt 16 Schlafzimmern, umgewandelt.
Das Weingut umgibt 13 Hektar Weinberge, einen Olivenhain mit ca. 1000 Olivenbäumen und 110 Hektar Wald und Felder.
Die Weine von Rignana werden ausschließlich aus Trauben, Sangiovese überwiegend, Canaiolo, Merlot und Cabernet Franc, der eigenen Produktion hergestellt. Die Wahrung der Traditionen vom Chianti ist unser Hauptziel, dies hat uns dazu veranlasst, die sorgfältige Arbeit in den Weinbergen in eine biologische Produktion, um zu wandeln. Mit den typischen Eigenschaften unserer Chianti Classico, Riserva, IGT und Roséweine, sowie unser geschätztes Olivenöl, verleihen wir sicherlich einen großen Wert für das Gebiet von Panzano.
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Ein kleines Weingut in der DOC Castel del Monte (Apulien), das auf 15 ha Fläche in der Località Santa Lucia seine für die Murgia typischen Reben kultiviert.
Die Trauben werden von Hand in Holzkistchen gelesen und innerhalb von 10 – 15 Minuten nach der Lese gepresst. Dies um ein vorzeitiges Austreten des Traubensaftes und eine damit verbundene unkontrollierte Oxidation zu verhindern.
Die Besitzerfamilie Perrone Capano legt viel Wert darauf Qualitätsweine zu produzieren und scheut hierfür weder Aufwand noch Kosten.
Mit dem Gazza Ladra produziert das Weingut einen blumigen und ausgesprochen aromatischen Fiano (Weisswein). Hinzu kommt mit dem Vigna del Melograna ein eleganter, gut strukturierter Nero di Troia und mit dem Riserva Le More eine wunderbar lange und komplexe Riserva. Der Negroamaro Gazza Nera braucht sich ebenfalls nicht zu verstecken, auch hier findet sich viel Frucht und Kraft.
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Im Salento, am Absatz des italienischen Stiefels, zwischen Adria und Ionischem Meer, liegt Nardò. In der Umgebung dieses für das Salento typischen Städtchens reifen unter der heissen Sonne Apuliens und umspielt von den Winden des nahen Ionischen Meers, die Trauben des Weinguts Schola Sarmenti.
Lorenzo Massa und seinem Önologen Alessandro Calabrese ist der Spagat gelungen, in einer Region die über eine mehrere tausend Jahre alte Weinbautradition verfügt, heute aber von Grossbetrieben mit Einheits- und Massenproduktion beherrscht wird, eigenständige, charaktervolle, elegante und komplexe Weine zu keltern, ohne hierbei die Tradition der Grossväter und Väter ausser Acht zu lassen. Nach der Gründung des Weinguts pachteten die beiden 1999 alte Weinberge mit Reben welche traditionell im Alberello-System (Bäumchensystem) erzogen wurden. Diese Rebberge, vorwiegend Primitivo und Negroamaro mit bis zu 80-jährigen Rebstöcken, wollte keiner mehr haben, da die Art der Reberziehung sehr viel Pflege und manuellen Aufwand erfordert. Verglichen mit dem heute üblichen Guyot-System auch bei deutlich geringeren Erträgen.
Das der *Nerio" vom Winespectator unter die 100 besten Weine des Jahres gewählt und der "Diciotto" mit 5 Grappoli ausgezeichnet wurden, bestärkt Lorenzo und Alessandro in ihrer Strategie und Bemühungen.
Gekeltert werden die Weine in einer aus dem 19. Jahrhundert stammenden Kellerei, welche 50 Jahre leer stand und mit viel Liebe zum Detail renoviert wurde. Sie gehört heute zu den schönsten Kellereien der Region.
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Der Strasserhof befindet sich im Eisacktal, genauer genommen in Neustift, oberhalb des Klosters. Er liegt auf einer Meereshöhe von ca. 700 m, auf den Süd-Osthängen des Tales. Der Weinbau hat auf dem 1000 Jahre alten Strasserhof eine lange Tradition. Für den Weg der Produktion und Selbstvermarktung der eigenen Weine hat man sich jedoch erst im Jahre 2003 entschieden.
Auf einer Fläche von ca. 5 ha werden folgende Weine produziert:
- Müller Thurgau
- Sylvaner
- Kerner
- Veltliner
- Riesling
- Gewürztraminer
- Zweigelt
Wie im Eisacktal typisch zeichnen sich die Weine durch Fruchtigkeit, Frische, Saftigkeit und Mineralität aus. Die momentane Produktion beträgt 45.000 Flaschen.
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Der Weinbaubetrieb Tenute Lombardo liegt im Herzen Siziliens, im Landesinneren, nahe der Stadt Caltaniesetta und San Cataldo auf 550-650 Meter über Meer. In dieser für den Weinbau eher unbekannten Gegend wird seit Generationen Obstbau, insbesondere der Anbau von Wein- und Tafeltrauben betrieben.
Die lockeren, an Kalkstein reichen Böden, die klimatischen Bedingungen mit dem rund 70 km entfernten Mittelmeer, der nahezu immerwährenden leichten Brise, der erhöhten Lage mit ausgeprägten Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht von über 15°-C, sowie die geringen Niederschlagsmengen von 500-600 mm im Jahr, sorgen für ein gesundes und hocharomatisches Traubengut. Eine perfekte Grundlage für aussergewöhnliche, fruchtige und frische Weine. Die Familie Lombardo hat hierbei von Anfang den Fokus auf den Anbau autochthoner Traubensorten wie dem Catarratto und Nero D'Avola, der auf Sizilien verbreitetsten Weiss- bzw. Rotweintraube gelegt. In jüngster Zeit sind neue Traubensorten wie der Grillo und der Moscato Bianco hinzugekommen.
Der Betrieb wird nun seit beinahe einem halben Jahrhundert von Papa Giuseppe und den Söhnen Salvatore, Gianfranco und Roberto bewirtschaftet. Die Vier haben sich zum Ziel gesetzt, als Weinbaubetrieb in Zentralsizilien neue Massstäbe zu setzen und damit das eigene Territorium aufzuwerten. Konsequent werden daher auch alle Prozessschritte im eigenen Betrieb und eigenem Weinkeller durchgeführt. 2013 begannen sie die alte Mühle, die während Jahrhunderten Zentrum bäuerlichen Lebens und Weinherstellung war, zu restaurieren. Somit haben sie inmitten ihrer Reben eine idyllische und historische Plattform geschaffen, wo man ihre Erzeugnisse in unmittelbarer Umgebung ihres Ursprungs geniessen kann. Im Hintergrund entdeckt man das einzigartige Panorama mit dem Pizzo Carbonara im Nordosten, mit 1979 m. ü. Meer. Nach dem Ätna der zweithöchste Berg Siziliens, dem Cammarata (1578 m. ü. Meer) im Nordwesten und dem Meer von Licata im Süden.
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