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Die Rechnung 1999 wurde von Finanzchef Gilbert Weber im Detail vorgestellt. Er wies darauf hin, dass schon der Voranschlag von einem Fehlbetrag von 100000 Franken ausgegangen war. Verschiedene Gründe haben dazu geführt, dass das Budget um rund weitere 150000 Franken überschritten wurde. Der strenge Winter hat dazu geführt, dass die Kosten für den Winterdienst um rund 80000 Franken höher ausfielen als budgetiert. Aber auch die Steuereinnahmen fielen um rund 45000 Franken niedriger aus als angenommen.
Durch das eingefahrene Defizit in der Jahresrechnung ist die Verschuldung der Gemeinde auf 3,7 Millionen Franken oder auf 5289 Franken pro Kopf (bislang 5049 Franken) angewachsen.
Beat Vonlanthen, Präsident der Finanzkommission, betonte, der Gemeinderat versuche, die Ausgaben im Griff zu behalten. Das Problem seien vielmehr die stagnierenden Einnahmen. Mit verschiedenen Massnahmen versuche der Gemeinderat aber auch, die Einnahmenseite zu verbessern. Die Versammlung genehmigte die Rechnung, die bei einem Aufwand von 2376729 Franken und einem Ertrag von 2117737 Franken mit einem Defizit von 258992 Franken abschliesst, mit 102 gegen 2 Stimmen.