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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2022.00107 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiberin Casanova Urteil vom 2 2. September 2022 in Sach en X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Dextra Rechtsschutz AG Rechtsanwalt Mathias Wottka Hohlstrasse 556, 8048 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1982 und zuletzt tätig in der Reinigung (vgl. Urk. 6/35/3), meldete sich am 1 5. Juli 2019 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf eine chronische Depression seit 2002 und diffuse Weichteilbeschwerden seit 2000 bei der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 6/9). Mit Schreiben vom 1 7. Juli 2019 teilte die IV-Stelle mit, dass keine Eingliederungsmassnahmen möglich seien ( Urk. 6/13). Die IV-Stelle tätigte berufliche und medizinische Abklärungen und holte das interdisziplinäre Gutach ten der Y.___ GmbH vom 1 0. August 2020 ( Urk. 6/30) sowie die aufgrund der Pandemie telefonisch durchgeführte Haushaltsabklärung vom 2 5. Januar 2021 ein ( Urk. 6/35). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 2 3. März 2021, Urk. 6/37; Einwand vom 6. Mai 2021, Urk. 6/42, ergänzende Einwandbegründung vom 8. Juni 2021, Urk. 6/45) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 2 6. Januar 2022 ab ( Urk. 2). 2. Hiergegen erhob die Versicherte am 2 2. Februar 2022 Beschwerde und bean tragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei ihr eine Rente zuzusprechen. Eventualiter seien ihr berufliche Eingliederungsmassnahmen zuzusprechen. Subeventualiter sei die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen und anschliessender Neuverfügung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ( Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 7. April 2022 schloss die Beschwerde gegnerin auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 5 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 6/1-51), worüber die Beschwerdeführerin am 1 1. April 2022 in Kenntnis gesetzt wurde ( Urk. 7). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür ( Urk. 2), dass die Beschwerdeführerin in der Erwerbsfähigkeit nur geringfügig im Ausmass von 20 % eingeschränkt sei. Sie sollte darauf achten, dass die Tätigkeit zeitlich flexibel und ohne permanenten Zeit- und Termindruck sei. Geringer Publikums verkehr, ohne besondere Anforderungen an das Umstellungs- und Anpassungs vermögen sowie eine wohlwollende und konfliktarme Arbeitsatmosphäre seien empfehlenswert. Die Beschwerdeführerin wäre zu 50 % ausser Haus und zu 50 % im Erwerbsbereich tät ig, wobei sie im Haushalt zu 21 % eingeschränkt sei. Eine durchschnittliche mindestens 40%ige Arbeitsunfähigkeit liege nicht vor, womit kein Anspruch auf Leistungen bestehe. Die im Rahmen des Einwandes neu geltend gemachte Diagnose stehe nicht im Widerspruch zu der Einschätzung im Gutachten, da keine neuen Befunde dargestellt worden seien. Eine kurzfristige vorübergehende volle Arbeitsunfähigkeit sei ihm Rahmen dieser Diagnose jeder zeit möglich, dennoch wirke sich diese nicht langandauernd aus. Eingliederungs massnahmen seien aktuell nicht möglich, sollte die Beschwerdeführerin eine geregelte Tagesstruktur und die Kinderbetreuung über 6 Monate vorweisen können, dürfe sie gerne ein Zusatzgesuch einreichen, Zielpensum müsste jedoch 50 % sein. Die Beschwerdeführerin brachte demgegenüber vor ( Urk. 1), dass das Gutachten der Y.___ vom 9. März 2020 stark von der Beurteilung von Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, abweiche. Dieser diagnos tiziere eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradig- bis schwere Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11/33.2) sowie eine Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0) mit/bei chronischer Schmerzproblematik und eine ausgeprägte Angststörung. Dr. Z.___ gehe von einer 70-100%igen Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeit durchgehend seit 2015 aus. Die von ihm gestellten Diagnose n korrelierten auch mit den Einschätzungen des Sanatoriums A.___ sowie der Klinik B.___. Aufgrund der völlig anderen Schlussfol gerung des Gutachters bezüglich der Arbeitsfähigkeit sei erstellt, dass wesentliche Aspekte unerkannt geblieben seien, womit das Gutachten nicht beweiskräftig sei. Die medizinischen Abklärungen seien damit unvollständig. 2. 2.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden versicherung (IVV) in Kraft getreten. In zeitlicher Hinsicht sind vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 202 2. Da jedoch ein allfälli ger Rentenanspruch vor d em 1. Januar 2022 zu prüfen ist, sind die bis 3 1. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach folgend auch in dieser Fassung zitiert werden. 2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.3 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank heit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3) - Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) - Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2) Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1 5. März 2018 E. 7.4). 2.4 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2.5 2.5.1 Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Zudem muss der Arzt über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügen. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a; Urteil des Bundesgerichts 8C_225/2021 vom 1 0. Juni 2021 E. 3.2, je mit Hinweisen). 2.5.2 Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Massgabe des Art. 69 Abs. 2 IVV; vgl. auch Rz. 3081 ff. des Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung, KSIH, gültig ab 1. Januar 2015) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Einschränkung im Haushalt dar. Hinsichtlich des Beweiswerts der entsprechenden Berichterstattung ist wesentlich, dass sie durch eine qualifizierte Person erfolgt, die Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Ein schränkungen sein sowie in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massge bend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts I 236/06 vom 19. Juni 2006 E. 3.2 ). Einer ärztlichen Fachperson, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushalt führung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Ausnahmefällen, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versicher ten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen. Zwar ist der Abklärungsbericht seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfahren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Prinzipiell jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, das heisst wenn die Beurteilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht. Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztlichen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regel mässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu erkennen (zum Ganzen: Urteil des Bundesgerichts 8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1). 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin stellte in der angefochtenen Verfügung vom 2 6. Januar 2022 ( Urk. 2) im Wesentlichen auf das polydisziplinäre Gutachten der Y.___ vom 1 0. August 2020 ab. Darin werden die bis zur Begutachtung der Beschwerdeführerin aktenkundigen medizinischen Bericht e zusammengefasst (Urk. 6/30/13 ff. ), weshalb sie an dieser Stelle nicht noch einmal wiedergegeben werden. Soweit erforderlich, wird in den nachfolgenden Erwägungen aber darauf Bezug genommen. Die Gutachter notierten folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeits fähigkeit ( Urk. 6/30/7): - Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.00) - Agoraphobie mit Panikstörung (ICD-10 F40.01) - Hypermobilität (ICD-10 M35.7) Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hielten sie folgende fest: - Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) - generalisiertes multilokuläres Schmerzsyndrom (ICD-10 R52.9) - Chronisches zervikospondylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 M53.1) - Dysbalancen der Schultergürtelmuskulatur - klinisch keine Hinweise für radikuläre Symptomatik - radiol ogisch unauffälliger Befund (Röntgen Mai 2020) - Chronisches thorakolumbospo ndylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.5) - m yostatische Insuffizienz mit der ents prechenden muskuloligamen tären Ü berlastungsreaktion - klinisch keine Hinweise für radikuläre Symptomatik - radiologisch bis auf leichte Fehlstatik und Sacrum a rcuatum unauf fälliger Befund (Röntgen Mai 2020) - Unvollständiges metabolisches Syndrom - Diabetes mellitus Typ 2, Erstdiagnose 2017 (ICD-10 E11. 9), mit medikamentö ser Behandlung kompensiert (HbA1 c 6.0%) - Dyslipidämie (ICD-10 E78.0), mit lipidsenkender Behandlung kompen siert - Fortgesetzter Nikotinkonsum, schädlicher Gebrauch (ca. 40 pack years ) (ICD-10 F17.1) Die Beschwerdeführerin gebe Schmerzen an verschiedenen Bereichen des Bewegungsapparates sowie Depressionen an. Bei der psychiatrischen Unter suchung sei eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode und eine Agoraphobie mit Panikstörung diagnostiziert worden. Die depressive Symptomatik sei gemäss den anamnestischen Angaben schwankend. Aktuell sei sie leichtgradig ausgeprägt. Zusam men mit der Panikstörung bestehe eine etwas verminderte Leistungsfähigkeit. Eine höhergradige depressive Symptomatik, welche die Beschwerdeführerin stark beeinträchtigen würde, sei nicht festgestellt worden. Bei de r rheumatologischen Untersuchung sei eine Hypermobilität diag nostiziert worden. Im Vordergrund stehe ein generalisiertes multilokuläres Schmerzsyndrom, welches psychiatrisch zur chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren gehör e. Strukturell am Bewegungsapparat lägen vorwiegend muskuläre Dysbalancen und eine Hypermobilität vor. Es best ehe ein chronisches zervikospondylogenes und chronisches lumbospondylo genes Schmerzsyndrom ohne wesentliche degenerative Veränderungen der Wirbelsäule. Aus rheumatologischer Sicht sei die Belastbarkeit des Bewegungs apparates aufgrund der beschriebenen Befunde etwas eingeschränkt. Kör perlich schwere Tätigkeiten seien nicht möglich. Bei körperlich leichten bis mittelschwe ren Tätigkeiten, wie sie die Beschwerdeführerin bisher ausgeübt habe, ergä ben sich aus rheumatologischer Sicht keine Einschränkungen der Arbeitsfähig keit. Bei d er allgemeinin ternistischen Untersuchung sei ein unvollständiges metabolisches Syndrom diagnostiziert worden. Der Diabe tes mellitus und die Dyslipidämie seien medikamentös gut einges tellt. Die übrigen Befunde seien unauffällig. Die Arbeits fähigkeit der Beschwerdeführerin sei aus allgemeininternisti scher Sicht nicht eingeschränkt. In Bezug auf die Belastungsfaktoren und Ressourcen sei festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin Fähigkeiten für eine berufliche Tätigkeit habe. Sie habe eine höhere Schule abgeschlossen und später verschiedentlich gearbeitet. Sie habe auch noch gewisse soziale Kontakte. Das Rückzugsverhalten kö nn e mit einer Selbstlimitierung bei sekundärem Krankheitsgewinn, welchen die Beschwerde führerin durch die Unterstützung der Famili e bei den Haushaltarbeiten erhalte, erklärt werden. Es bestünden auch gewisse Belastungsfaktoren im psychosoz i alen Bereich. Die Beschwerdeführerin habe einen Migrationshintergrund. Die finan ziell en Verhältnisse der Familie seien ohne ihr Einkommen eingeschränkt. In Bezug auf die Konsistenz sei festzuhalten, dass gewisse Inkonsistenzen vorlägen. Die angegebenen Beschwerden kö nnten aus somatischer Sicht nicht vollständig erklärt werden. Die objektiv e psychiatrische Symptomatik sei ebenfalls nicht derart ausgeprägt, dass sie die angegebenen Einschränkungen erklären würde n. Es k ö nn e von einer gewissen Selbstlimitierung ausgegangen werden. I n einer angepassten, körperlich leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit und damit auch in den bisher ausgeübten Tätigkeiten liege eine 80%ige Arbeitsfähigkeit vor. Der Verlauf der Arbeitsfähigkeit sei schwankend. Während den Hospitalisationen habe keine Arbeitsfähigkeit bestanden. Insgesamt könne über die Zeit gemittelt von einer 80%igen Arbeits- und Leistungsfähigkeit ausgegangen werden. Die Leistungseinschränkung sei durch das psychische Leiden verursacht. Aufgrund der leichten depressiven Symptomatik zusammen mit der Panikstörung bestehe eine erhöhte Ermüdbarkeit und die Beschwerdeführerin benötige vermehrte Pausen. Dies sei bei sämtlichen Tätigkeiten notwendig. Aus soma tischer Sicht ergäben sich keine Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit in der angestammten und einer angepassten Tätigkeit. Eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit mit medizinischen Massnahmen sei nicht möglich, sie empfählen die Weiterführung der bisherigen psychiatrisch-psychotherapeutischen und medikamentösen Behandlung zur Erhaltung des gegenwär tigen Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit. 3.2 Dr. Z.___ nahm am 4. Juni 2021 Stellung zu den von der Rechtsvertretung der Beschwerdeführerin gestellten Fragen ( Urk. 6/44). Er konstatierte, dass er die Beschwerdeführerin seit dem 2 0. Mai 2019 behandle. Es fänden regelmässige Gespräche alle 2-3 Wochen statt, bei Bedarf öfter, und sie werde medikamentös behandelt. Es sei von einer guten Compliance auszugehen. Vom 3 1. Januar bis zum 1 6. April 2019 sei sie aufgrund einer schweren depressiven Phase im Rahmen der rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10 F33.2) im Sanatorium A.___ stationär behandelt worden. Er stelle folgende Diagnosen gemäss seiner Unter suchung sowie dem Austrittsbericht des Sanatorium s A.___ vom 2 5. April 2019 und den Angaben der Klinik B.___ : - Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige- bis schwere Episode mit somatischem Syndrom ( ICD-10 F33.11/F33.2 ) - Somatisierungsstörung ( ICD-10 F45.0 ) - Agoraphobie mit Panikstörung ( ICD- 10 F40.01 ) Die vom Gutachter gestellten Diagnosen einer rezidivierenden depressiven Störung, leichte Episode (ICD-10 F33.00) und die chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) könnten von ihm nicht nachvollzogen werden. Auch die Beurteilung der Arbeitsf ähigkeit von den Gutachtern sei widersprüch lich und nicht nachvollziehbar. Einerseits gingen die Gutachter von e ine r 80% igen Arbeitsfähigkeit aus. Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit sei zu optimistisch bzw. unrealistisch formuliert. Auf der anderen Seite werde die Prog nose betreffend Wiederaufna hme der Arbeit als ungünstig bewertet. Es sei von einer w idersprüchlichen Aussage auszugehen. Aufgrun d der oben erwähnten Diagnosen sei von 70 -100% Arbeitsunfähigkeit für je gliche Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt (nach Ausklammerung der psychosoziale n Belast ungsfakto ren) auszugehen. Es sei von einem IV-r elevanten, eigenständigen Gesundheits schaden mit langandauernder Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auszugehen. Darüber hinaus seien keine Standardindikatoren geprüft worden. Die Beschwerdeführerin sei in ihren Alltagsaktivitäten, sozialen Kontext und im Haushalt stark eingeschränkt. Sie sei auf die Hilfe der Kinder und des Ehemannes angewiesen. Reisefähigkeit heisse nicht gleich Arbeitsfähigkeit wie dies der Gutachter postuliert habe. Die Ressourcen seien stark reduziert, eine ICF sei nicht durchgeführt worden. Es sei von einer chronifizierten, therapieresistenten psychosomatischen Komor bidität auszugehen. Die Compliance sei gut. Die therapeutischen Massnahmen seien ausgeschöpft. Eine Verbesserung des Gesundheitszustandes und damit eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit sei auch langfristig nicht zu erwarten. 4. 4.1 Das Gutachten der Y.___ GmbH vom 1 0. August 2020 erfüllt sämtliche rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Ents cheidungsgrundlagen (vgl. E. 2.5.1 ). Es beruht auf fachärztlichen Unter suchungen durch die Gut achter (Urk. 6/30/18 ff.; Urk. 6/30/25 ff.; Urk. 6/30/35 ff.) und wurde in Kenntnis der relevanten Vorakten (Urk. 6/30/13 ff.) abgegeben. Es würdigt die vorhandenen Arztberichte sorgfältig und berücksichtigt die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen hinreichend auseinander. Die Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ist einleuchtend und das Gutachten ist schlüssig. 4.2 Der psychiatri sche Gutachter Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, setzte sich ausreichend mit den Standardindikatoren (E. 2.3) auseinander (vgl. Urk. 6/30/31 f. ; Urk. 6/30/27 f.). Seine Beurteilung umfasste das ganze Leistungsprofil mit sowohl negativen als auch positiven Anteilen und ist so verfasst, dass die attestierte Arbeitsunfähigkeit «gleichsam aus dem Saldo aller wesentlichen Belastungen und Ressourcen» (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1) abgeleitet wurde. Dr. C.___ ist bei der Beantwortung der Frage, wie er das Leistungsver mögen einschätzte, den einschlägigen Indikatoren gefolgt und hat ausschliesslich funktionelle Ausfälle berücksichtigt, welche Folge der gesundheitlichen Beeinträchtigung sind. Seine versicherungsmedizinische Zumutbarkeitsbeurtei lung ist auf objektivierter Grundlage erfolgt. Die von der Rechtsanwendung zu prüfende Frage, ob er sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingun gen gehalten und das Leistungsvermögen in Berücksichtigung der einschlägigen Indikatoren eingeschätzt hat (BGE 141 V 281 E. 5.2.2), ist zu bejahen. Die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage lassen sich anhand der Standard indikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit überwiegender Wahr scheinlichkeit nachweisen, weshalb auf das psychiatrische Teilgutachten abzu stellen ist. 4.3 Die Beschwerdeführerin brachte demgegenüber vor, dass Dr. C.___ wesentliche Aspekte nicht erkannt hätte ( Urk. 1), da das Gutachten hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit zu einer abweichenden Einschätzung im Vergleich zu Dr. Z.___ gekommen sei. Dem ist entgegenzuhalten, dass die von Dr. Z.___ aufgelisteten Symptome von Dr. C.___ im Gutachten berücksichtigt wurden - so hielt Dr. C.___ insbeson dere dafür, dass die Beschwerdeführerin lediglich zu 80 % arbeitsfähig sei aufgrund der leichten depressiven Symptomatik zusammen mit der Panikstörung, was eine erhöhte E rmüdbarkeit bzw. einen erhöhten Pausenbedarf nach sich ziehe (vgl. E. 3.1). Darüber hinaus nannte Dr. Z.___ keine objektiven Befunde, die Dr. C.___ entgangen wären. Dr. Z.___ konstatierte des Weiteren, dass die Diagnosestellung von Dr. C.___ auch unter Berücksichtigung der im Austrittsbericht des Sanatorium s A.___ vom 2 5. April 2019 ( Urk. 6/6/3 ff.) sowie den im Bericht der Klinik B.___ vom 1 7. Juli 2018 ( Urk. 6/6/8 ff.) genannten Diagnosen nicht nachvollziehbar sei ( Urk. 6/44). Dem ist entgegenzuhalten, dass gerade die Berichte über die statio nären Aufenthalte darlegen, dass die depressive Symptomatik im Rahmen der jeweiligen stationären Aufenthalte zumindest teilremitti erte: Die Behandler der K linik B.___ konstatierten, dass die depressive Symptomatik im Austrittszeitpunkt teilremittiert gewesen sei. Restsymptome zeigten sich in Form von Zukunftsängsten sowie Grübeln über die möglichen Auslöser der Erkrankun gen ( Urk. 6/6/13). Im Austrittsbericht des Sanatorium s A.___ wurde notiert, dass im letzten Behandlungsdrittel die residuale depressive Symptomatik persistiert habe und vor allem Zukunftssorgen und Überforderungserleben bei Überprüfungen der Belastungsfähigkeit im häuslichen Umfeld zu erkennen gewesen sei, so dass ein Familiengespräch organisiert worden sei. Da der Ehe mann kein en Beratungsbedarf gesehen habe, sondern die Tochter zur Entlastung nach Serbien habe schicken wollen, sei die Beschwerdeführerin erneut dekom pensiert, womit aufrechterhaltende Faktoren der Depression im systemischen Kontext deutlich geworden seien ( Urk. 6/6/4). Entsprechend geht aus den Berichten über die stationären Aufenthal te insbesondere hervor, dass die Beschwerdeführerin jeweils gut auf die Behandlung ansprach und die Sympto matik (teil-)remittierte. Damit steht die Diagnosestellung von Dr. C.___ entgegen den Ausführungen von Dr. Z.___ nicht im Widerspruch zu den entsprechenden Berichten. Des Weiteren ist auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass behandelnde Arzt personen und Therapeuten mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Die Ausführun gen von Dr. Z.___ vermögen unter diesem Blickwinkel als auch unter Berück sichtigung, dass er keine konkreten, objektiv fassbaren Aspekte namhaft macht, die Dr. C.___ entgangen sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 2. August 2006 U 58/06 E. 2.2) oder die zu einer anderen rechtlichen Beurteilung Anlass geben würden, das Gutachten nicht in Zweifel zu ziehen. 4.4 Zusammenfassend ist gestützt auf das Gutachten der Y.___ vom 1 0. August 2020 in der angestammten als auch einer angepassten Tätigkeit von einer durchschnittlich 20%igen Einschränkung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit auszugehen. 5. Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf die Ausführungen im Haushaltsabklä rungsbericht vom 2 5. Januar 2021 ( Urk. 6/35) von einer 50%igen Tätigkeit im Erwerbsbereich und einer 50%igen Tätigkeit im Haushalt aus (vgl. Urk. 2). Der Abklärungsbericht ist von einer qualifiziert en Person in Kenntnis nahme der örtli chen und räumlichen Verhältnisse aufgrund telefonischer Angaben der Beschwerdeführerin (infolge Pandemie) verfasst worden und ist plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen, womit er den an ihn gestellten Anforderungen entspricht (vgl. E. 2.5.2). Dies blieb auch seitens der Parteien unbestritten. Im Haushaltsabklärungsbericht wurde plausibel begründet, warum von einer 50%igen Erwerbstätigkeit und einer 50%igen Tätigkeit im H aushalt auszugehen sei ( Urk. 6/35/4), was seitens der Parteien unbestritten blieb. Des Weiteren ging die Abklärungsperson von Einschränkungen im Bereich der Ernährung, der Wohnungspflege, der Wäsche- und Kleiderpflege sowie der Betreuung der Kinder von total 21 % aus, was auch seitens der Parteien nicht bestritten wurde. Diesbezüglich ist der Vollständigkeit halber festzuhalten, dass eine Einschrän kung von 21 % im Haushaltsbereich unter Berücksichtigung der medizinischen Beurteilung durch die Gutachter der Y.___ als grosszügig erscheint - auf eine nähere Prüfung kann aber in casu verzichtet werden. 6. Im Erwerbsbereich ist die Beschwerdeführerin zu 20 % eingeschränkt zu beurtei len in einer angestammten als auch angepassten Tätigkeit. Entsprechend liegt ein gewichteter Teilinvaliditätsgrad von 10 % vor. Im Haushaltsbereich liegt eine (grosszügig eingeschätzte) Einschränkung von total 21 % vor, womit ein gewich teter Teilinvaliditätsgrad von 10.5 % vorliegt. Gesamthaft liegt damit ein renten ausschliessender Invaliditätsgrad von rund 21 % vor. Die angefochtene Verfügung erweist sich damit im Resultat als rechtens und die Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen. Der Vollständigkeit halber ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung ausdrücklich festhielt, dass die Beschwerdeführerin sich - sollte sie insbesondere die Kinderbetreuung gewährleisten können - mit einem Zusatzgesuch bezüglich beruflicher Eingliederungsmassnahmen neu anmelden kann. Dem ist nichts hinzuzufügen. 7. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das vorliegende Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und ermessensweise auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Dextra Rechtsschutz AG - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstCasanova

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2022.00107 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiberin Casanova Urteil vom 2 2. September 2022 in Sach en X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Dextra Rechtsschutz AG Rechtsanwalt Mathias Wottka Hohlstrasse 556, 8048 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1982 und zuletzt tätig in der Reinigung (vgl. Urk. 6/35/3), meldete sich am 1 5. Juli 2019 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf eine chronische Depression seit 2002 und diffuse Weichteilbeschwerden seit 2000 bei der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 6/9). Mit Schreiben vom 1 7. Juli 2019 teilte die IV-Stelle mit, dass keine Eingliederungsmassnahmen möglich seien ( Urk. 6/13). Die IV-Stelle tätigte berufliche und medizinische Abklärungen und holte das interdisziplinäre Gutach ten der Y.___ GmbH vom 1 0. August 2020 ( Urk. 6/30) sowie die aufgrund der Pandemie telefonisch durchgeführte Haushaltsabklärung vom 2 5. Januar 2021 ein ( Urk. 6/35). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 2 3. März 2021, Urk. 6/37; Einwand vom 6. Mai 2021, Urk. 6/42, ergänzende Einwandbegründung vom 8. Juni 2021, Urk. 6/45) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 2 6. Januar 2022 ab ( Urk. 2). 2. Hiergegen erhob die Versicherte am 2 2. Februar 2022 Beschwerde und bean tragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei ihr eine Rente zuzusprechen. Eventualiter seien ihr berufliche Eingliederungsmassnahmen zuzusprechen. Subeventualiter sei die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen und anschliessender Neuverfügung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ( Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 7. April 2022 schloss die Beschwerde gegnerin auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 5 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 6/1-51), worüber die Beschwerdeführerin am 1 1. April 2022 in Kenntnis gesetzt wurde ( Urk. 7). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür ( Urk. 2), dass die Beschwerdeführerin in der Erwerbsfähigkeit nur geringfügig im Ausmass von 20 % eingeschränkt sei. Sie sollte darauf achten, dass die Tätigkeit zeitlich flexibel und ohne permanenten Zeit- und Termindruck sei. Geringer Publikums verkehr, ohne besondere Anforderungen an das Umstellungs- und Anpassungs vermögen sowie eine wohlwollende und konfliktarme Arbeitsatmosphäre seien empfehlenswert. Die Beschwerdeführerin wäre zu 50 % ausser Haus und zu 50 % im Erwerbsbereich tät ig, wobei sie im Haushalt zu 21 % eingeschränkt sei. Eine durchschnittliche mindestens 40%ige Arbeitsunfähigkeit liege nicht vor, womit kein Anspruch auf Leistungen bestehe. Die im Rahmen des Einwandes neu geltend gemachte Diagnose stehe nicht im Widerspruch zu der Einschätzung im Gutachten, da keine neuen Befunde dargestellt worden seien. Eine kurzfristige vorübergehende volle Arbeitsunfähigkeit sei ihm Rahmen dieser Diagnose jeder zeit möglich, dennoch wirke sich diese nicht langandauernd aus. Eingliederungs massnahmen seien aktuell nicht möglich, sollte die Beschwerdeführerin eine geregelte Tagesstruktur und die Kinderbetreuung über 6 Monate vorweisen können, dürfe sie gerne ein Zusatzgesuch einreichen, Zielpensum müsste jedoch 50 % sein. Die Beschwerdeführerin brachte demgegenüber vor ( Urk. 1), dass das Gutachten der Y.___ vom 9. März 2020 stark von der Beurteilung von Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, abweiche. Dieser diagnos tiziere eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradig- bis schwere Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11/33.2) sowie eine Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0) mit/bei chronischer Schmerzproblematik und eine ausgeprägte Angststörung. Dr. Z.___ gehe von einer 70-100%igen Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeit durchgehend seit 2015 aus. Die von ihm gestellten Diagnose n korrelierten auch mit den Einschätzungen des Sanatoriums A.___ sowie der Klinik B.___. Aufgrund der völlig anderen Schlussfol gerung des Gutachters bezüglich der Arbeitsfähigkeit sei erstellt, dass wesentliche Aspekte unerkannt geblieben seien, womit das Gutachten nicht beweiskräftig sei. Die medizinischen Abklärungen seien damit unvollständig. 2. 2.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden versicherung (IVV) in Kraft getreten. In zeitlicher Hinsicht sind vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 202 2. Da jedoch ein allfälli ger Rentenanspruch vor d em 1. Januar 2022 zu prüfen ist, sind die bis 3 1. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach folgend auch in dieser Fassung zitiert werden. 2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.3 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank heit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3) - Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) - Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2) Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1 5. März 2018 E. 7.4). 2.4 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2.5 2.5.1 Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Zudem muss der Arzt über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügen. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a; Urteil des Bundesgerichts 8C_225/2021 vom 1 0. Juni 2021 E. 3.2, je mit Hinweisen). 2.5.2 Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Massgabe des Art. 69 Abs. 2 IVV; vgl. auch Rz. 3081 ff. des Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung, KSIH, gültig ab 1. Januar 2015) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Einschränkung im Haushalt dar. Hinsichtlich des Beweiswerts der entsprechenden Berichterstattung ist wesentlich, dass sie durch eine qualifizierte Person erfolgt, die Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Ein schränkungen sein sowie in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massge bend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts I 236/06 vom 19. Juni 2006 E. 3.2 ). Einer ärztlichen Fachperson, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushalt führung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Ausnahmefällen, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versicher ten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen. Zwar ist der Abklärungsbericht seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfahren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Prinzipiell jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, das heisst wenn die Beurteilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht. Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztlichen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regel mässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu erkennen (zum Ganzen: Urteil des Bundesgerichts 8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1). 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin stellte in der angefochtenen Verfügung vom 2 6. Januar 2022 ( Urk. 2) im Wesentlichen auf das polydisziplinäre Gutachten der Y.___ vom 1 0. August 2020 ab. Darin werden die bis zur Begutachtung der Beschwerdeführerin aktenkundigen medizinischen Bericht e zusammengefasst (Urk. 6/30/13 ff. ), weshalb sie an dieser Stelle nicht noch einmal wiedergegeben werden. Soweit erforderlich, wird in den nachfolgenden Erwägungen aber darauf Bezug genommen. Die Gutachter notierten folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeits fähigkeit ( Urk. 6/30/7): - Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.00) - Agoraphobie mit Panikstörung (ICD-10 F40.01) - Hypermobilität (ICD-10 M35.7) Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hielten sie folgende fest: - Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) - generalisiertes multilokuläres Schmerzsyndrom (ICD-10 R52.9) - Chronisches zervikospondylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 M53.1) - Dysbalancen der Schultergürtelmuskulatur - klinisch keine Hinweise für radikuläre Symptomatik - radiol ogisch unauffälliger Befund (Röntgen Mai 2020) - Chronisches thorakolumbospo ndylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.5) - m yostatische Insuffizienz mit der ents prechenden muskuloligamen tären Ü berlastungsreaktion - klinisch keine Hinweise für radikuläre Symptomatik - radiologisch bis auf leichte Fehlstatik und Sacrum a rcuatum unauf fälliger Befund (Röntgen Mai 2020) - Unvollständiges metabolisches Syndrom - Diabetes mellitus Typ 2, Erstdiagnose 2017 (ICD-10 E11. 9), mit medikamentö ser Behandlung kompensiert (HbA1 c 6.0%) - Dyslipidämie (ICD-10 E78.0), mit lipidsenkender Behandlung kompen siert - Fortgesetzter Nikotinkonsum, schädlicher Gebrauch (ca. 40 pack years ) (ICD-10 F17.1) Die Beschwerdeführerin gebe Schmerzen an verschiedenen Bereichen des Bewegungsapparates sowie Depressionen an. Bei der psychiatrischen Unter suchung sei eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode und eine Agoraphobie mit Panikstörung diagnostiziert worden. Die depressive Symptomatik sei gemäss den anamnestischen Angaben schwankend. Aktuell sei sie leichtgradig ausgeprägt. Zusam men mit der Panikstörung bestehe eine etwas verminderte Leistungsfähigkeit. Eine höhergradige depressive Symptomatik, welche die Beschwerdeführerin stark beeinträchtigen würde, sei nicht festgestellt worden. Bei de r rheumatologischen Untersuchung sei eine Hypermobilität diag nostiziert worden. Im Vordergrund stehe ein generalisiertes multilokuläres Schmerzsyndrom, welches psychiatrisch zur chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren gehör e. Strukturell am Bewegungsapparat lägen vorwiegend muskuläre Dysbalancen und eine Hypermobilität vor. Es best ehe ein chronisches zervikospondylogenes und chronisches lumbospondylo genes Schmerzsyndrom ohne wesentliche degenerative Veränderungen der Wirbelsäule. Aus rheumatologischer Sicht sei die Belastbarkeit des Bewegungs apparates aufgrund der beschriebenen Befunde etwas eingeschränkt. Kör perlich schwere Tätigkeiten seien nicht möglich. Bei körperlich leichten bis mittelschwe ren Tätigkeiten, wie sie die Beschwerdeführerin bisher ausgeübt habe, ergä ben sich aus rheumatologischer Sicht keine Einschränkungen der Arbeitsfähig keit. Bei d er allgemeinin ternistischen Untersuchung sei ein unvollständiges metabolisches Syndrom diagnostiziert worden. Der Diabe tes mellitus und die Dyslipidämie seien medikamentös gut einges tellt. Die übrigen Befunde seien unauffällig. Die Arbeits fähigkeit der Beschwerdeführerin sei aus allgemeininternisti scher Sicht nicht eingeschränkt. In Bezug auf die Belastungsfaktoren und Ressourcen sei festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin Fähigkeiten für eine berufliche Tätigkeit habe. Sie habe eine höhere Schule abgeschlossen und später verschiedentlich gearbeitet. Sie habe auch noch gewisse soziale Kontakte. Das Rückzugsverhalten kö nn e mit einer Selbstlimitierung bei sekundärem Krankheitsgewinn, welchen die Beschwerde führerin durch die Unterstützung der Famili e bei den Haushaltarbeiten erhalte, erklärt werden. Es bestünden auch gewisse Belastungsfaktoren im psychosoz i alen Bereich. Die Beschwerdeführerin habe einen Migrationshintergrund. Die finan ziell en Verhältnisse der Familie seien ohne ihr Einkommen eingeschränkt. In Bezug auf die Konsistenz sei festzuhalten, dass gewisse Inkonsistenzen vorlägen. Die angegebenen Beschwerden kö nnten aus somatischer Sicht nicht vollständig erklärt werden. Die objektiv e psychiatrische Symptomatik sei ebenfalls nicht derart ausgeprägt, dass sie die angegebenen Einschränkungen erklären würde n. Es k ö nn e von einer gewissen Selbstlimitierung ausgegangen werden. I n einer angepassten, körperlich leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit und damit auch in den bisher ausgeübten Tätigkeiten liege eine 80%ige Arbeitsfähigkeit vor. Der Verlauf der Arbeitsfähigkeit sei schwankend. Während den Hospitalisationen habe keine Arbeitsfähigkeit bestanden. Insgesamt könne über die Zeit gemittelt von einer 80%igen Arbeits- und Leistungsfähigkeit ausgegangen werden. Die Leistungseinschränkung sei durch das psychische Leiden verursacht. Aufgrund der leichten depressiven Symptomatik zusammen mit der Panikstörung bestehe eine erhöhte Ermüdbarkeit und die Beschwerdeführerin benötige vermehrte Pausen. Dies sei bei sämtlichen Tätigkeiten notwendig. Aus soma tischer Sicht ergäben sich keine Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit in der angestammten und einer angepassten Tätigkeit. Eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit mit medizinischen Massnahmen sei nicht möglich, sie empfählen die Weiterführung der bisherigen psychiatrisch-psychotherapeutischen und medikamentösen Behandlung zur Erhaltung des gegenwär tigen Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit. 3.2 Dr. Z.___ nahm am 4. Juni 2021 Stellung zu den von der Rechtsvertretung der Beschwerdeführerin gestellten Fragen ( Urk. 6/44). Er konstatierte, dass er die Beschwerdeführerin seit dem 2 0. Mai 2019 behandle. Es fänden regelmässige Gespräche alle 2-3 Wochen statt, bei Bedarf öfter, und sie werde medikamentös behandelt. Es sei von einer guten Compliance auszugehen. Vom 3 1. Januar bis zum 1 6. April 2019 sei sie aufgrund einer schweren depressiven Phase im Rahmen der rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10 F33.2) im Sanatorium A.___ stationär behandelt worden. Er stelle folgende Diagnosen gemäss seiner Unter suchung sowie dem Austrittsbericht des Sanatorium s A.___ vom 2 5. April 2019 und den Angaben der Klinik B.___ : - Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige- bis schwere Episode mit somatischem Syndrom ( ICD-10 F33.11/F33.2 ) - Somatisierungsstörung ( ICD-10 F45.0 ) - Agoraphobie mit Panikstörung ( ICD- 10 F40.01 ) Die vom Gutachter gestellten Diagnosen einer rezidivierenden depressiven Störung, leichte Episode (ICD-10 F33.00) und die chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) könnten von ihm nicht nachvollzogen werden. Auch die Beurteilung der Arbeitsf ähigkeit von den Gutachtern sei widersprüch lich und nicht nachvollziehbar. Einerseits gingen die Gutachter von e ine r 80% igen Arbeitsfähigkeit aus. Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit sei zu optimistisch bzw. unrealistisch formuliert. Auf der anderen Seite werde die Prog nose betreffend Wiederaufna hme der Arbeit als ungünstig bewertet. Es sei von einer w idersprüchlichen Aussage auszugehen. Aufgrun d der oben erwähnten Diagnosen sei von 70 -100% Arbeitsunfähigkeit für je gliche Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt (nach Ausklammerung der psychosoziale n Belast ungsfakto ren) auszugehen. Es sei von einem IV-r elevanten, eigenständigen Gesundheits schaden mit langandauernder Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auszugehen. Darüber hinaus seien keine Standardindikatoren geprüft worden. Die Beschwerdeführerin sei in ihren Alltagsaktivitäten, sozialen Kontext und im Haushalt stark eingeschränkt. Sie sei auf die Hilfe der Kinder und des Ehemannes angewiesen. Reisefähigkeit heisse nicht gleich Arbeitsfähigkeit wie dies der Gutachter postuliert habe. Die Ressourcen seien stark reduziert, eine ICF sei nicht durchgeführt worden. Es sei von einer chronifizierten, therapieresistenten psychosomatischen Komor bidität auszugehen. Die Compliance sei gut. Die therapeutischen Massnahmen seien ausgeschöpft. Eine Verbesserung des Gesundheitszustandes und damit eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit sei auch langfristig nicht zu erwarten. 4. 4.1 Das Gutachten der Y.___ GmbH vom 1 0. August 2020 erfüllt sämtliche rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Ents cheidungsgrundlagen (vgl. E. 2.5.1 ). Es beruht auf fachärztlichen Unter suchungen durch die Gut achter (Urk. 6/30/18 ff.; Urk. 6/30/25 ff.; Urk. 6/30/35 ff.) und wurde in Kenntnis der relevanten Vorakten (Urk. 6/30/13 ff.) abgegeben. Es würdigt die vorhandenen Arztberichte sorgfältig und berücksichtigt die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen hinreichend auseinander. Die Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ist einleuchtend und das Gutachten ist schlüssig. 4.2 Der psychiatri sche Gutachter Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, setzte sich ausreichend mit den Standardindikatoren (E. 2.3) auseinander (vgl. Urk. 6/30/31 f. ; Urk. 6/30/27 f.). Seine Beurteilung umfasste das ganze Leistungsprofil mit sowohl negativen als auch positiven Anteilen und ist so verfasst, dass die attestierte Arbeitsunfähigkeit «gleichsam aus dem Saldo aller wesentlichen Belastungen und Ressourcen» (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1) abgeleitet wurde. Dr. C.___ ist bei der Beantwortung der Frage, wie er das Leistungsver mögen einschätzte, den einschlägigen Indikatoren gefolgt und hat ausschliesslich funktionelle Ausfälle berücksichtigt, welche Folge der gesundheitlichen Beeinträchtigung sind. Seine versicherungsmedizinische Zumutbarkeitsbeurtei lung ist auf objektivierter Grundlage erfolgt. Die von der Rechtsanwendung zu prüfende Frage, ob er sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingun gen gehalten und das Leistungsvermögen in Berücksichtigung der einschlägigen Indikatoren eingeschätzt hat (BGE 141 V 281 E. 5.2.2), ist zu bejahen. Die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage lassen sich anhand der Standard indikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit überwiegender Wahr scheinlichkeit nachweisen, weshalb auf das psychiatrische Teilgutachten abzu stellen ist. 4.3 Die Beschwerdeführerin brachte demgegenüber vor, dass Dr. C.___ wesentliche Aspekte nicht erkannt hätte ( Urk. 1), da das Gutachten hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit zu einer abweichenden Einschätzung im Vergleich zu Dr. Z.___ gekommen sei. Dem ist entgegenzuhalten, dass die von Dr. Z.___ aufgelisteten Symptome von Dr. C.___ im Gutachten berücksichtigt wurden - so hielt Dr. C.___ insbeson dere dafür, dass die Beschwerdeführerin lediglich zu 80 % arbeitsfähig sei aufgrund der leichten depressiven Symptomatik zusammen mit der Panikstörung, was eine erhöhte E rmüdbarkeit bzw. einen erhöhten Pausenbedarf nach sich ziehe (vgl. E. 3.1). Darüber hinaus nannte Dr. Z.___ keine objektiven Befunde, die Dr. C.___ entgangen wären. Dr. Z.___ konstatierte des Weiteren, dass die Diagnosestellung von Dr. C.___ auch unter Berücksichtigung der im Austrittsbericht des Sanatorium s A.___ vom 2 5. April 2019 ( Urk. 6/6/3 ff.) sowie den im Bericht der Klinik B.___ vom 1 7. Juli 2018 ( Urk. 6/6/8 ff.) genannten Diagnosen nicht nachvollziehbar sei ( Urk. 6/44). Dem ist entgegenzuhalten, dass gerade die Berichte über die statio nären Aufenthalte darlegen, dass die depressive Symptomatik im Rahmen der jeweiligen stationären Aufenthalte zumindest teilremitti erte: Die Behandler der K linik B.___ konstatierten, dass die depressive Symptomatik im Austrittszeitpunkt teilremittiert gewesen sei. Restsymptome zeigten sich in Form von Zukunftsängsten sowie Grübeln über die möglichen Auslöser der Erkrankun gen ( Urk. 6/6/13). Im Austrittsbericht des Sanatorium s A.___ wurde notiert, dass im letzten Behandlungsdrittel die residuale depressive Symptomatik persistiert habe und vor allem Zukunftssorgen und Überforderungserleben bei Überprüfungen der Belastungsfähigkeit im häuslichen Umfeld zu erkennen gewesen sei, so dass ein Familiengespräch organisiert worden sei. Da der Ehe mann kein en Beratungsbedarf gesehen habe, sondern die Tochter zur Entlastung nach Serbien habe schicken wollen, sei die Beschwerdeführerin erneut dekom pensiert, womit aufrechterhaltende Faktoren der Depression im systemischen Kontext deutlich geworden seien ( Urk. 6/6/4). Entsprechend geht aus den Berichten über die stationären Aufenthal te insbesondere hervor, dass die Beschwerdeführerin jeweils gut auf die Behandlung ansprach und die Sympto matik (teil-)remittierte. Damit steht die Diagnosestellung von Dr. C.___ entgegen den Ausführungen von Dr. Z.___ nicht im Widerspruch zu den entsprechenden Berichten. Des Weiteren ist auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass behandelnde Arzt personen und Therapeuten mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Die Ausführun gen von Dr. Z.___ vermögen unter diesem Blickwinkel als auch unter Berück sichtigung, dass er keine konkreten, objektiv fassbaren Aspekte namhaft macht, die Dr. C.___ entgangen sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 2. August 2006 U 58/06 E. 2.2) oder die zu einer anderen rechtlichen Beurteilung Anlass geben würden, das Gutachten nicht in Zweifel zu ziehen. 4.4 Zusammenfassend ist gestützt auf das Gutachten der Y.___ vom 1 0. August 2020 in der angestammten als auch einer angepassten Tätigkeit von einer durchschnittlich 20%igen Einschränkung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit auszugehen. 5. Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf die Ausführungen im Haushaltsabklä rungsbericht vom 2 5. Januar 2021 ( Urk. 6/35) von einer 50%igen Tätigkeit im Erwerbsbereich und einer 50%igen Tätigkeit im Haushalt aus (vgl. Urk. 2). Der Abklärungsbericht ist von einer qualifiziert en Person in Kenntnis nahme der örtli chen und räumlichen Verhältnisse aufgrund telefonischer Angaben der Beschwerdeführerin (infolge Pandemie) verfasst worden und ist plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen, womit er den an ihn gestellten Anforderungen entspricht (vgl. E. 2.5.2). Dies blieb auch seitens der Parteien unbestritten. Im Haushaltsabklärungsbericht wurde plausibel begründet, warum von einer 50%igen Erwerbstätigkeit und einer 50%igen Tätigkeit im H aushalt auszugehen sei ( Urk. 6/35/4), was seitens der Parteien unbestritten blieb. Des Weiteren ging die Abklärungsperson von Einschränkungen im Bereich der Ernährung, der Wohnungspflege, der Wäsche- und Kleiderpflege sowie der Betreuung der Kinder von total 21 % aus, was auch seitens der Parteien nicht bestritten wurde. Diesbezüglich ist der Vollständigkeit halber festzuhalten, dass eine Einschrän kung von 21 % im Haushaltsbereich unter Berücksichtigung der medizinischen Beurteilung durch die Gutachter der Y.___ als grosszügig erscheint - auf eine nähere Prüfung kann aber in casu verzichtet werden. 6. Im Erwerbsbereich ist die Beschwerdeführerin zu 20 % eingeschränkt zu beurtei len in einer angestammten als auch angepassten Tätigkeit. Entsprechend liegt ein gewichteter Teilinvaliditätsgrad von 10 % vor. Im Haushaltsbereich liegt eine (grosszügig eingeschätzte) Einschränkung von total 21 % vor, womit ein gewich teter Teilinvaliditätsgrad von 10.5 % vorliegt. Gesamthaft liegt damit ein renten ausschliessender Invaliditätsgrad von rund 21 % vor. Die angefochtene Verfügung erweist sich damit im Resultat als rechtens und die Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen. Der Vollständigkeit halber ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung ausdrücklich festhielt, dass die Beschwerdeführerin sich - sollte sie insbesondere die Kinderbetreuung gewährleisten können - mit einem Zusatzgesuch bezüglich beruflicher Eingliederungsmassnahmen neu anmelden kann. Dem ist nichts hinzuzufügen. 7. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das vorliegende Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und ermessensweise auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Dextra Rechtsschutz AG - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstCasanova

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2022.00107 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiberin Casanova Urteil vom 2 2. September 2022

IV.2022.00107

IV.2022.00107

IV.2022.00107 IV. Kammer

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiberin Casanova

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichter Sonderegger Gerichtsschreiberin Casanova

Urteil vom 2 2. September 2022

Urteil vom 2 2. September 2022 in Sach en

in Sach en X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Dextra Rechtsschutz AG

vertreten durch Dextra Rechtsschutz AG Rechtsanwalt Mathias Wottka

Rechtsanwalt Mathias Wottka Hohlstrasse 556, 8048 Zürich

Hohlstrasse 556, 8048 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1982 und zuletzt tätig in der Reinigung (vgl. Urk. 6/35/3), meldete sich am 1 5. Juli 2019 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf eine chronische Depression seit 2002 und diffuse Weichteilbeschwerden seit 2000 bei der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 6/9). Mit Schreiben vom 1 7. Juli 2019 teilte die IV-Stelle mit, dass keine Eingliederungsmassnahmen möglich seien ( Urk. 6/13). Die IV-Stelle tätigte berufliche und medizinische Abklärungen und holte das interdisziplinäre Gutach ten der Y.___ GmbH vom 1 0. August 2020 ( Urk. 6/30) sowie die aufgrund der Pandemie telefonisch durchgeführte Haushaltsabklärung vom 2 5. Januar 2021 ein ( Urk. 6/35). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 2 3. März 2021, Urk. 6/37; Einwand vom 6. Mai 2021, Urk. 6/42, ergänzende Einwandbegründung vom 8. Juni 2021, Urk. 6/45) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 2 6. Januar 2022 ab ( Urk. 2).

1. X.___, geboren 1982 und zuletzt tätig in der Reinigung (vgl. Urk. 6/35/3), meldete sich am 1 5. Juli 2019 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf eine chronische Depression seit 2002 und diffuse Weichteilbeschwerden seit 2000 bei der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 6/9). Mit Schreiben vom 1 7. Juli 2019 teilte die IV-Stelle mit, dass keine Eingliederungsmassnahmen möglich seien ( Urk. 6/13). Die IV-Stelle tätigte berufliche und medizinische Abklärungen und holte das interdisziplinäre Gutach ten der Y.___ GmbH vom 1 0. August 2020 ( Urk. 6/30) sowie die aufgrund der Pandemie telefonisch durchgeführte Haushaltsabklärung vom 2 5. Januar 2021 ein ( Urk. 6/35). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 2 3. März 2021, Urk. 6/37; Einwand vom 6. Mai 2021, Urk. 6/42, ergänzende Einwandbegründung vom 8. Juni 2021, Urk. 6/45) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 2 6. Januar 2022 ab ( Urk. 2). 2. Hiergegen erhob die Versicherte am 2 2. Februar 2022 Beschwerde und bean tragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei ihr eine Rente zuzusprechen. Eventualiter seien ihr berufliche Eingliederungsmassnahmen zuzusprechen. Subeventualiter sei die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen und anschliessender Neuverfügung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ( Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 7. April 2022 schloss die Beschwerde gegnerin auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 5 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 6/1-51), worüber die Beschwerdeführerin am 1 1. April 2022 in Kenntnis gesetzt wurde ( Urk. 7).

2. Hiergegen erhob die Versicherte am 2 2. Februar 2022 Beschwerde und bean tragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei ihr eine Rente zuzusprechen. Eventualiter seien ihr berufliche Eingliederungsmassnahmen zuzusprechen. Subeventualiter sei die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen und anschliessender Neuverfügung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ( Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 7. April 2022 schloss die Beschwerde gegnerin auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 5 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 6/1-51), worüber die Beschwerdeführerin am 1 1. April 2022 in Kenntnis gesetzt wurde ( Urk. 7). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür ( Urk. 2), dass die Beschwerdeführerin in der Erwerbsfähigkeit nur geringfügig im Ausmass von 20 % eingeschränkt sei. Sie sollte darauf achten, dass die Tätigkeit zeitlich flexibel und ohne permanenten Zeit- und Termindruck sei. Geringer Publikums verkehr, ohne besondere Anforderungen an das Umstellungs- und Anpassungs vermögen sowie eine wohlwollende und konfliktarme Arbeitsatmosphäre seien empfehlenswert. Die Beschwerdeführerin wäre zu 50 % ausser Haus und zu 50 % im Erwerbsbereich tät ig, wobei sie im Haushalt zu 21 % eingeschränkt sei. Eine durchschnittliche mindestens 40%ige Arbeitsunfähigkeit liege nicht vor, womit kein Anspruch auf Leistungen bestehe. Die im Rahmen des Einwandes neu geltend gemachte Diagnose stehe nicht im Widerspruch zu der Einschätzung im Gutachten, da keine neuen Befunde dargestellt worden seien. Eine kurzfristige vorübergehende volle Arbeitsunfähigkeit sei ihm Rahmen dieser Diagnose jeder zeit möglich, dennoch wirke sich diese nicht langandauernd aus. Eingliederungs massnahmen seien aktuell nicht möglich, sollte die Beschwerdeführerin eine geregelte Tagesstruktur und die Kinderbetreuung über 6 Monate vorweisen können, dürfe sie gerne ein Zusatzgesuch einreichen, Zielpensum müsste jedoch 50 % sein.

1. Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür ( Urk. 2), dass die Beschwerdeführerin in der Erwerbsfähigkeit nur geringfügig im Ausmass von 20 % eingeschränkt sei. Sie sollte darauf achten, dass die Tätigkeit zeitlich flexibel und ohne permanenten Zeit- und Termindruck sei. Geringer Publikums verkehr, ohne besondere Anforderungen an das Umstellungs- und Anpassungs vermögen sowie eine wohlwollende und konfliktarme Arbeitsatmosphäre seien empfehlenswert. Die Beschwerdeführerin wäre zu 50 % ausser Haus und zu 50 % im Erwerbsbereich tät ig, wobei sie im Haushalt zu 21 % eingeschränkt sei. Eine durchschnittliche mindestens 40%ige Arbeitsunfähigkeit liege nicht vor, womit kein Anspruch auf Leistungen bestehe. Die im Rahmen des Einwandes neu geltend gemachte Diagnose stehe nicht im Widerspruch zu der Einschätzung im Gutachten, da keine neuen Befunde dargestellt worden seien. Eine kurzfristige vorübergehende volle Arbeitsunfähigkeit sei ihm Rahmen dieser Diagnose jeder zeit möglich, dennoch wirke sich diese nicht langandauernd aus. Eingliederungs massnahmen seien aktuell nicht möglich, sollte die Beschwerdeführerin eine geregelte Tagesstruktur und die Kinderbetreuung über 6 Monate vorweisen können, dürfe sie gerne ein Zusatzgesuch einreichen, Zielpensum müsste jedoch 50 % sein. Die Beschwerdeführerin brachte demgegenüber vor ( Urk. 1), dass das Gutachten der Y.___ vom 9. März 2020 stark von der Beurteilung von Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, abweiche. Dieser diagnos tiziere eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradig- bis schwere Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11/33.2) sowie eine Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0) mit/bei chronischer Schmerzproblematik und eine ausgeprägte Angststörung. Dr. Z.___ gehe von einer 70-100%igen Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeit durchgehend seit 2015 aus. Die von ihm gestellten Diagnose n korrelierten auch mit den Einschätzungen des Sanatoriums A.___ sowie der Klinik B.___. Aufgrund der völlig anderen Schlussfol gerung des Gutachters bezüglich der Arbeitsfähigkeit sei erstellt, dass wesentliche Aspekte unerkannt geblieben seien, womit das Gutachten nicht beweiskräftig sei. Die medizinischen Abklärungen seien damit unvollständig.

Die Beschwerdeführerin brachte demgegenüber vor ( Urk. 1), dass das Gutachten der Y.___ vom 9. März 2020 stark von der Beurteilung von Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, abweiche. Dieser diagnos tiziere eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradig- bis schwere Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11/33.2) sowie eine Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0) mit/bei chronischer Schmerzproblematik und eine ausgeprägte Angststörung. Dr. Z.___ gehe von einer 70-100%igen Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeit durchgehend seit 2015 aus. Die von ihm gestellten Diagnose n korrelierten auch mit den Einschätzungen des Sanatoriums A.___ sowie der Klinik B.___. Aufgrund der völlig anderen Schlussfol gerung des Gutachters bezüglich der Arbeitsfähigkeit sei erstellt, dass wesentliche Aspekte unerkannt geblieben seien, womit das Gutachten nicht beweiskräftig sei. Die medizinischen Abklärungen seien damit unvollständig. 2.

2. 2.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden versicherung (IVV) in Kraft getreten.

2.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden versicherung (IVV) in Kraft getreten. In zeitlicher Hinsicht sind vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 202 2. Da jedoch ein allfälli ger Rentenanspruch vor d em 1. Januar 2022 zu prüfen ist, sind die bis 3 1. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach folgend auch in dieser Fassung zitiert werden.

In zeitlicher Hinsicht sind vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 202 2. Da jedoch ein allfälli ger Rentenanspruch vor d em 1. Januar 2022 zu prüfen ist, sind die bis 3 1. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach folgend auch in dieser Fassung zitiert werden. 2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.3 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank heit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).

2.3 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank heit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1):

Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3)

Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3) - Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1)

Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)

Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)

Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)

Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2)

Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3)

Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) - Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)

Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)

gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2)

behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2) Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1 5. März 2018 E. 7.4).

Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1 5. März 2018 E. 7.4). 2.4 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

2.4 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2.5

2.5 2.5.1 Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a).

2.5.1 Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Zudem muss der Arzt über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügen. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a; Urteil des Bundesgerichts 8C_225/2021 vom 1 0. Juni 2021 E. 3.2, je mit Hinweisen).

Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Zudem muss der Arzt über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügen. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a; Urteil des Bundesgerichts 8C_225/2021 vom 1 0. Juni 2021 E. 3.2, je mit Hinweisen). 2.5.2 Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Massgabe des Art. 69 Abs. 2 IVV; vgl. auch Rz. 3081 ff. des Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung, KSIH, gültig ab 1. Januar 2015) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Einschränkung im Haushalt dar.

2.5.2 Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Massgabe des Art. 69 Abs. 2 IVV; vgl. auch Rz. 3081 ff. des Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung, KSIH, gültig ab 1. Januar 2015) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Einschränkung im Haushalt dar. Hinsichtlich des Beweiswerts der entsprechenden Berichterstattung ist wesentlich, dass sie durch eine qualifizierte Person erfolgt, die Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Ein schränkungen sein sowie in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen.

Hinsichtlich des Beweiswerts der entsprechenden Berichterstattung ist wesentlich, dass sie durch eine qualifizierte Person erfolgt, die Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Ein schränkungen sein sowie in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massge bend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts I 236/06 vom 19. Juni 2006 E. 3.2 ).

Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massge bend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts I 236/06 vom 19. Juni 2006 E. 3.2 ). Einer ärztlichen Fachperson, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushalt führung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Ausnahmefällen, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versicher ten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen. Zwar ist der Abklärungsbericht seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfahren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Prinzipiell jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, das heisst wenn die Beurteilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht. Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztlichen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regel mässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu erkennen (zum Ganzen: Urteil des Bundesgerichts 8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1).

Einer ärztlichen Fachperson, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushalt führung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Ausnahmefällen, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versicher ten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen. Zwar ist der Abklärungsbericht seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfahren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Prinzipiell jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, das heisst wenn die Beurteilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht. Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztlichen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regel mässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu erkennen (zum Ganzen: Urteil des Bundesgerichts 8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1). 3.

3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin stellte in der angefochtenen Verfügung vom 2 6. Januar 2022 ( Urk. 2) im Wesentlichen auf das polydisziplinäre Gutachten der Y.___ vom 1 0. August 2020 ab. Darin werden die bis zur Begutachtung der Beschwerdeführerin aktenkundigen medizinischen Bericht e zusammengefasst (Urk. 6/30/13 ff. ), weshalb sie an dieser Stelle nicht noch einmal wiedergegeben werden. Soweit erforderlich, wird in den nachfolgenden Erwägungen aber darauf Bezug genommen.

3.1 Die Beschwerdegegnerin stellte in der angefochtenen Verfügung vom 2 6. Januar 2022 ( Urk. 2) im Wesentlichen auf das polydisziplinäre Gutachten der Y.___ vom 1 0. August 2020 ab. Darin werden die bis zur Begutachtung der Beschwerdeführerin aktenkundigen medizinischen Bericht e zusammengefasst (Urk. 6/30/13 ff. ), weshalb sie an dieser Stelle nicht noch einmal wiedergegeben werden. Soweit erforderlich, wird in den nachfolgenden Erwägungen aber darauf Bezug genommen. Die Gutachter notierten folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeits fähigkeit ( Urk. 6/30/7):

Die Gutachter notierten folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeits fähigkeit ( Urk. 6/30/7): - Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.00)

Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.00) - Agoraphobie mit Panikstörung (ICD-10 F40.01)

Agoraphobie mit Panikstörung (ICD-10 F40.01) - Hypermobilität (ICD-10 M35.7)

Hypermobilität (ICD-10 M35.7) Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hielten sie folgende fest:

Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hielten sie folgende fest: - Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41)

Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) - generalisiertes multilokuläres Schmerzsyndrom (ICD-10 R52.9)

generalisiertes multilokuläres Schmerzsyndrom (ICD-10 R52.9) - Chronisches zervikospondylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 M53.1)

Chronisches zervikospondylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 M53.1) - Dysbalancen der Schultergürtelmuskulatur

Dysbalancen der Schultergürtelmuskulatur - klinisch keine Hinweise für radikuläre Symptomatik

klinisch keine Hinweise für radikuläre Symptomatik - radiol ogisch unauffälliger Befund (Röntgen Mai 2020)

radiol ogisch unauffälliger Befund (Röntgen Mai 2020) - Chronisches thorakolumbospo ndylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.5)

Chronisches thorakolumbospo ndylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.5) - m yostatische Insuffizienz mit der ents prechenden muskuloligamen tären Ü berlastungsreaktion

m yostatische Insuffizienz mit der ents prechenden muskuloligamen tären Ü berlastungsreaktion - klinisch keine Hinweise für radikuläre Symptomatik

klinisch keine Hinweise für radikuläre Symptomatik - radiologisch bis auf leichte Fehlstatik und Sacrum a rcuatum unauf fälliger Befund (Röntgen Mai 2020)

radiologisch bis auf leichte Fehlstatik und Sacrum a rcuatum unauf fälliger Befund (Röntgen Mai 2020) - Unvollständiges metabolisches Syndrom

Unvollständiges metabolisches Syndrom - Diabetes mellitus Typ 2, Erstdiagnose 2017 (ICD-10 E11. 9), mit medikamentö ser Behandlung kompensiert (HbA1 c 6.0%)

Diabetes mellitus Typ 2, Erstdiagnose 2017 (ICD-10 E11. 9), mit medikamentö ser Behandlung kompensiert (HbA1 c 6.0%) - Dyslipidämie (ICD-10 E78.0), mit lipidsenkender Behandlung kompen siert

Dyslipidämie (ICD-10 E78.0), mit lipidsenkender Behandlung kompen siert - Fortgesetzter Nikotinkonsum, schädlicher Gebrauch (ca. 40 pack years ) (ICD-10 F17.1)

Fortgesetzter Nikotinkonsum, schädlicher Gebrauch (ca. 40 pack years ) (ICD-10 F17.1) Die Beschwerdeführerin gebe Schmerzen an verschiedenen Bereichen des Bewegungsapparates sowie Depressionen an. Bei der psychiatrischen Unter suchung sei eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode und eine Agoraphobie mit Panikstörung diagnostiziert worden. Die depressive Symptomatik sei gemäss den anamnestischen Angaben schwankend. Aktuell sei sie leichtgradig ausgeprägt. Zusam men mit der Panikstörung bestehe eine etwas verminderte Leistungsfähigkeit. Eine höhergradige depressive Symptomatik, welche die Beschwerdeführerin stark beeinträchtigen würde, sei nicht festgestellt worden. Bei de r rheumatologischen Untersuchung sei eine Hypermobilität diag nostiziert worden. Im Vordergrund stehe ein generalisiertes multilokuläres Schmerzsyndrom, welches psychiatrisch zur chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren gehör e. Strukturell am Bewegungsapparat lägen vorwiegend muskuläre Dysbalancen und eine Hypermobilität vor. Es best ehe ein chronisches zervikospondylogenes und chronisches lumbospondylo genes Schmerzsyndrom ohne wesentliche degenerative Veränderungen der Wirbelsäule. Aus rheumatologischer Sicht sei die Belastbarkeit des Bewegungs apparates aufgrund der beschriebenen Befunde etwas eingeschränkt. Kör perlich schwere Tätigkeiten seien nicht möglich. Bei körperlich leichten bis mittelschwe ren Tätigkeiten, wie sie die Beschwerdeführerin bisher ausgeübt habe, ergä ben sich aus rheumatologischer Sicht keine Einschränkungen der Arbeitsfähig keit. Bei d er allgemeinin ternistischen Untersuchung sei ein unvollständiges metabolisches Syndrom diagnostiziert worden. Der Diabe tes mellitus und die Dyslipidämie seien medikamentös gut einges tellt. Die übrigen Befunde seien unauffällig. Die Arbeits fähigkeit der Beschwerdeführerin sei aus allgemeininternisti scher Sicht nicht eingeschränkt.

Die Beschwerdeführerin gebe Schmerzen an verschiedenen Bereichen des Bewegungsapparates sowie Depressionen an. Bei der psychiatrischen Unter suchung sei eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode und eine Agoraphobie mit Panikstörung diagnostiziert worden. Die depressive Symptomatik sei gemäss den anamnestischen Angaben schwankend. Aktuell sei sie leichtgradig ausgeprägt. Zusam men mit der Panikstörung bestehe eine etwas verminderte Leistungsfähigkeit. Eine höhergradige depressive Symptomatik, welche die Beschwerdeführerin stark beeinträchtigen würde, sei nicht festgestellt worden. Bei de r rheumatologischen Untersuchung sei eine Hypermobilität diag nostiziert worden. Im Vordergrund stehe ein generalisiertes multilokuläres Schmerzsyndrom, welches psychiatrisch zur chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren gehör e. Strukturell am Bewegungsapparat lägen vorwiegend muskuläre Dysbalancen und eine Hypermobilität vor. Es best ehe ein chronisches zervikospondylogenes und chronisches lumbospondylo genes Schmerzsyndrom ohne wesentliche degenerative Veränderungen der Wirbelsäule. Aus rheumatologischer Sicht sei die Belastbarkeit des Bewegungs apparates aufgrund der beschriebenen Befunde etwas eingeschränkt. Kör perlich schwere Tätigkeiten seien nicht möglich. Bei körperlich leichten bis mittelschwe ren Tätigkeiten, wie sie die Beschwerdeführerin bisher ausgeübt habe, ergä ben sich aus rheumatologischer Sicht keine Einschränkungen der Arbeitsfähig keit. Bei d er allgemeinin ternistischen Untersuchung sei ein unvollständiges metabolisches Syndrom diagnostiziert worden. Der Diabe tes mellitus und die Dyslipidämie seien medikamentös gut einges tellt. Die übrigen Befunde seien unauffällig. Die Arbeits fähigkeit der Beschwerdeführerin sei aus allgemeininternisti scher Sicht nicht eingeschränkt. In Bezug auf die Belastungsfaktoren und Ressourcen sei festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin Fähigkeiten für eine berufliche Tätigkeit habe. Sie habe eine höhere Schule abgeschlossen und später verschiedentlich gearbeitet. Sie habe auch noch gewisse soziale Kontakte. Das Rückzugsverhalten kö nn e mit einer Selbstlimitierung bei sekundärem Krankheitsgewinn, welchen die Beschwerde führerin durch die Unterstützung der Famili e bei den Haushaltarbeiten erhalte, erklärt werden. Es bestünden auch gewisse Belastungsfaktoren im psychosoz i alen Bereich. Die Beschwerdeführerin habe einen Migrationshintergrund. Die finan ziell en Verhältnisse der Familie seien ohne ihr Einkommen eingeschränkt.

In Bezug auf die Belastungsfaktoren und Ressourcen sei festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin Fähigkeiten für eine berufliche Tätigkeit habe. Sie habe eine höhere Schule abgeschlossen und später verschiedentlich gearbeitet. Sie habe auch noch gewisse soziale Kontakte. Das Rückzugsverhalten kö nn e mit einer Selbstlimitierung bei sekundärem Krankheitsgewinn, welchen die Beschwerde führerin durch die Unterstützung der Famili e bei den Haushaltarbeiten erhalte, erklärt werden. Es bestünden auch gewisse Belastungsfaktoren im psychosoz i alen Bereich. Die Beschwerdeführerin habe einen Migrationshintergrund. Die finan ziell en Verhältnisse der Familie seien ohne ihr Einkommen eingeschränkt. In Bezug auf die Konsistenz sei festzuhalten, dass gewisse Inkonsistenzen vorlägen. Die angegebenen Beschwerden kö nnten aus somatischer Sicht nicht vollständig erklärt werden. Die objektiv e psychiatrische Symptomatik sei ebenfalls nicht derart ausgeprägt, dass sie die angegebenen Einschränkungen erklären würde n. Es k ö nn e von einer gewissen Selbstlimitierung ausgegangen werden.

In Bezug auf die Konsistenz sei festzuhalten, dass gewisse Inkonsistenzen vorlägen. Die angegebenen Beschwerden kö nnten aus somatischer Sicht nicht vollständig erklärt werden. Die objektiv e psychiatrische Symptomatik sei ebenfalls nicht derart ausgeprägt, dass sie die angegebenen Einschränkungen erklären würde n. Es k ö nn e von einer gewissen Selbstlimitierung ausgegangen werden. I n einer angepassten, körperlich leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit und damit auch in den bisher ausgeübten Tätigkeiten liege eine 80%ige Arbeitsfähigkeit vor. Der Verlauf der Arbeitsfähigkeit sei schwankend. Während den Hospitalisationen habe keine Arbeitsfähigkeit bestanden. Insgesamt könne über die Zeit gemittelt von einer 80%igen Arbeits- und Leistungsfähigkeit ausgegangen werden.

I n einer angepassten, körperlich leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit und damit auch in den bisher ausgeübten Tätigkeiten liege eine 80%ige Arbeitsfähigkeit vor. Der Verlauf der Arbeitsfähigkeit sei schwankend. Während den Hospitalisationen habe keine Arbeitsfähigkeit bestanden. Insgesamt könne über die Zeit gemittelt von einer 80%igen Arbeits- und Leistungsfähigkeit ausgegangen werden. Die Leistungseinschränkung sei durch das psychische Leiden verursacht. Aufgrund der leichten depressiven Symptomatik zusammen mit der Panikstörung bestehe eine erhöhte Ermüdbarkeit und die Beschwerdeführerin benötige vermehrte Pausen. Dies sei bei sämtlichen Tätigkeiten notwendig. Aus soma tischer Sicht ergäben sich keine Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit in der angestammten und einer angepassten Tätigkeit.

Die Leistungseinschränkung sei durch das psychische Leiden verursacht. Aufgrund der leichten depressiven Symptomatik zusammen mit der Panikstörung bestehe eine erhöhte Ermüdbarkeit und die Beschwerdeführerin benötige vermehrte Pausen. Dies sei bei sämtlichen Tätigkeiten notwendig. Aus soma tischer Sicht ergäben sich keine Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit in der angestammten und einer angepassten Tätigkeit. Eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit mit medizinischen Massnahmen sei nicht möglich, sie empfählen die Weiterführung der bisherigen psychiatrisch-psychotherapeutischen und medikamentösen Behandlung zur Erhaltung des gegenwär tigen Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit.

Eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit mit medizinischen Massnahmen sei nicht möglich, sie empfählen die Weiterführung der bisherigen psychiatrisch-psychotherapeutischen und medikamentösen Behandlung zur Erhaltung des gegenwär tigen Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit. 3.2 Dr. Z.___ nahm am 4. Juni 2021 Stellung zu den von der Rechtsvertretung der Beschwerdeführerin gestellten Fragen ( Urk. 6/44). Er konstatierte, dass er die Beschwerdeführerin seit dem 2 0. Mai 2019 behandle. Es fänden regelmässige Gespräche alle 2-3 Wochen statt, bei Bedarf öfter, und sie werde medikamentös behandelt. Es sei von einer guten Compliance auszugehen. Vom 3 1. Januar bis zum 1 6. April 2019 sei sie aufgrund einer schweren depressiven Phase im Rahmen der rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10 F33.2) im Sanatorium A.___ stationär behandelt worden. Er stelle folgende Diagnosen gemäss seiner Unter suchung sowie dem Austrittsbericht des Sanatorium s A.___ vom 2 5. April 2019 und den Angaben der Klinik B.___ :

3.2 Dr. Z.___ nahm am 4. Juni 2021 Stellung zu den von der Rechtsvertretung der Beschwerdeführerin gestellten Fragen ( Urk. 6/44). Er konstatierte, dass er die Beschwerdeführerin seit dem 2 0. Mai 2019 behandle. Es fänden regelmässige Gespräche alle 2-3 Wochen statt, bei Bedarf öfter, und sie werde medikamentös behandelt. Es sei von einer guten Compliance auszugehen. Vom 3 1. Januar bis zum 1 6. April 2019 sei sie aufgrund einer schweren depressiven Phase im Rahmen der rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10 F33.2) im Sanatorium A.___ stationär behandelt worden. Er stelle folgende Diagnosen gemäss seiner Unter suchung sowie dem Austrittsbericht des Sanatorium s A.___ vom 2 5. April 2019 und den Angaben der Klinik B.___ : - Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige- bis schwere Episode mit somatischem Syndrom ( ICD-10 F33.11/F33.2 )

Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige- bis schwere Episode mit somatischem Syndrom ( ICD-10 F33.11/F33.2 ) - Somatisierungsstörung ( ICD-10 F45.0 )

Somatisierungsstörung ( ICD-10 F45.0 ) - Agoraphobie mit Panikstörung ( ICD- 10 F40.01 )

Agoraphobie mit Panikstörung ( ICD- 10 F40.01 ) Die vom Gutachter gestellten Diagnosen einer rezidivierenden depressiven Störung, leichte Episode (ICD-10 F33.00) und die chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) könnten von ihm nicht nachvollzogen werden.

Die vom Gutachter gestellten Diagnosen einer rezidivierenden depressiven Störung, leichte Episode (ICD-10 F33.00) und die chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) könnten von ihm nicht nachvollzogen werden. Auch die Beurteilung der Arbeitsf ähigkeit von den Gutachtern sei widersprüch lich und nicht nachvollziehbar. Einerseits gingen die Gutachter von e ine r 80% igen Arbeitsfähigkeit aus. Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit sei zu optimistisch bzw. unrealistisch formuliert. Auf der anderen Seite werde die Prog nose betreffend Wiederaufna hme der Arbeit als ungünstig bewertet. Es sei von einer w idersprüchlichen Aussage auszugehen. Aufgrun d der oben erwähnten Diagnosen sei von 70 -100% Arbeitsunfähigkeit für je gliche Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt (nach Ausklammerung der psychosoziale n Belast ungsfakto ren) auszugehen. Es sei von einem IV-r elevanten, eigenständigen Gesundheits schaden mit langandauernder Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auszugehen. Darüber hinaus seien keine Standardindikatoren geprüft worden.

Auch die Beurteilung der Arbeitsf ähigkeit von den Gutachtern sei widersprüch lich und nicht nachvollziehbar. Einerseits gingen die Gutachter von e ine r 80% igen Arbeitsfähigkeit aus. Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit sei zu optimistisch bzw. unrealistisch formuliert. Auf der anderen Seite werde die Prog nose betreffend Wiederaufna hme der Arbeit als ungünstig bewertet. Es sei von einer w idersprüchlichen Aussage auszugehen. Aufgrun d der oben erwähnten Diagnosen sei von 70 -100% Arbeitsunfähigkeit für je gliche Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt (nach Ausklammerung der psychosoziale n Belast ungsfakto ren) auszugehen. Es sei von einem IV-r elevanten, eigenständigen Gesundheits schaden mit langandauernder Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auszugehen. Darüber hinaus seien keine Standardindikatoren geprüft worden. Die Beschwerdeführerin sei in ihren Alltagsaktivitäten, sozialen Kontext und im Haushalt stark eingeschränkt. Sie sei auf die Hilfe der Kinder und des Ehemannes angewiesen. Reisefähigkeit heisse nicht gleich Arbeitsfähigkeit wie dies der Gutachter postuliert habe. Die Ressourcen seien stark reduziert, eine ICF sei nicht durchgeführt worden.

Die Beschwerdeführerin sei in ihren Alltagsaktivitäten, sozialen Kontext und im Haushalt stark eingeschränkt. Sie sei auf die Hilfe der Kinder und des Ehemannes angewiesen. Reisefähigkeit heisse nicht gleich Arbeitsfähigkeit wie dies der Gutachter postuliert habe. Die Ressourcen seien stark reduziert, eine ICF sei nicht durchgeführt worden. Es sei von einer chronifizierten, therapieresistenten psychosomatischen Komor bidität auszugehen. Die Compliance sei gut. Die therapeutischen Massnahmen seien ausgeschöpft. Eine Verbesserung des Gesundheitszustandes und damit eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit sei auch langfristig nicht zu erwarten.

Es sei von einer chronifizierten, therapieresistenten psychosomatischen Komor bidität auszugehen. Die Compliance sei gut. Die therapeutischen Massnahmen seien ausgeschöpft. Eine Verbesserung des Gesundheitszustandes und damit eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit sei auch langfristig nicht zu erwarten. 4.

4. 4.1 Das Gutachten der Y.___ GmbH vom 1 0. August 2020 erfüllt sämtliche rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Ents cheidungsgrundlagen (vgl. E. 2.5.1 ). Es beruht auf fachärztlichen Unter suchungen durch die Gut achter (Urk. 6/30/18 ff.; Urk. 6/30/25 ff.; Urk. 6/30/35 ff.) und wurde in Kenntnis der relevanten Vorakten (Urk. 6/30/13 ff.) abgegeben. Es würdigt die vorhandenen Arztberichte sorgfältig und berücksichtigt die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen hinreichend auseinander. Die Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ist einleuchtend und das Gutachten ist schlüssig.

4.1 Das Gutachten der Y.___ GmbH vom 1 0. August 2020 erfüllt sämtliche rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Ents cheidungsgrundlagen (vgl. E. 2.5.1 ). Es beruht auf fachärztlichen Unter suchungen durch die Gut achter (Urk. 6/30/18 ff.; Urk. 6/30/25 ff.; Urk. 6/30/35 ff.) und wurde in Kenntnis der relevanten Vorakten (Urk. 6/30/13 ff.) abgegeben. Es würdigt die vorhandenen Arztberichte sorgfältig und berücksichtigt die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen hinreichend auseinander. Die Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ist einleuchtend und das Gutachten ist schlüssig. 4.2 Der psychiatri sche Gutachter Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, setzte sich ausreichend mit den Standardindikatoren (E. 2.3) auseinander (vgl. Urk. 6/30/31 f. ; Urk. 6/30/27 f.). Seine Beurteilung umfasste das ganze Leistungsprofil mit sowohl negativen als auch positiven Anteilen und ist so verfasst, dass die attestierte Arbeitsunfähigkeit «gleichsam aus dem Saldo aller wesentlichen Belastungen und Ressourcen» (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1) abgeleitet wurde. Dr. C.___ ist bei der Beantwortung der Frage, wie er das Leistungsver mögen einschätzte, den einschlägigen Indikatoren gefolgt und hat ausschliesslich funktionelle Ausfälle berücksichtigt, welche Folge der gesundheitlichen Beeinträchtigung sind. Seine versicherungsmedizinische Zumutbarkeitsbeurtei lung ist auf objektivierter Grundlage erfolgt. Die von der Rechtsanwendung zu prüfende Frage, ob er sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingun gen gehalten und das Leistungsvermögen in Berücksichtigung der einschlägigen Indikatoren eingeschätzt hat (BGE 141 V 281 E. 5.2.2), ist zu bejahen. Die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage lassen sich anhand der Standard indikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit überwiegender Wahr scheinlichkeit nachweisen, weshalb auf das psychiatrische Teilgutachten abzu stellen ist.

4.2 Der psychiatri sche Gutachter Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, setzte sich ausreichend mit den Standardindikatoren (E. 2.3) auseinander (vgl. Urk. 6/30/31 f. ; Urk. 6/30/27 f.). Seine Beurteilung umfasste das ganze Leistungsprofil mit sowohl negativen als auch positiven Anteilen und ist so verfasst, dass die attestierte Arbeitsunfähigkeit «gleichsam aus dem Saldo aller wesentlichen Belastungen und Ressourcen» (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1) abgeleitet wurde. Dr. C.___ ist bei der Beantwortung der Frage, wie er das Leistungsver mögen einschätzte, den einschlägigen Indikatoren gefolgt und hat ausschliesslich funktionelle Ausfälle berücksichtigt, welche Folge der gesundheitlichen Beeinträchtigung sind. Seine versicherungsmedizinische Zumutbarkeitsbeurtei lung ist auf objektivierter Grundlage erfolgt. Die von der Rechtsanwendung zu prüfende Frage, ob er sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingun gen gehalten und das Leistungsvermögen in Berücksichtigung der einschlägigen Indikatoren eingeschätzt hat (BGE 141 V 281 E. 5.2.2), ist zu bejahen. Die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage lassen sich anhand der Standard indikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit überwiegender Wahr scheinlichkeit nachweisen, weshalb auf das psychiatrische Teilgutachten abzu stellen ist. 4.3 Die Beschwerdeführerin brachte demgegenüber vor, dass Dr. C.___ wesentliche Aspekte nicht erkannt hätte ( Urk. 1), da das Gutachten hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit zu einer abweichenden Einschätzung im Vergleich zu Dr. Z.___ gekommen sei.

4.3 Die Beschwerdeführerin brachte demgegenüber vor, dass Dr. C.___ wesentliche Aspekte nicht erkannt hätte ( Urk. 1), da das Gutachten hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit zu einer abweichenden Einschätzung im Vergleich zu Dr. Z.___ gekommen sei. Dem ist entgegenzuhalten, dass die von Dr. Z.___ aufgelisteten Symptome von Dr. C.___ im Gutachten berücksichtigt wurden - so hielt Dr. C.___ insbeson dere dafür, dass die Beschwerdeführerin lediglich zu 80 % arbeitsfähig sei aufgrund der leichten depressiven Symptomatik zusammen mit der Panikstörung, was eine erhöhte E rmüdbarkeit bzw. einen erhöhten Pausenbedarf nach sich ziehe (vgl. E. 3.1). Darüber hinaus nannte Dr. Z.___ keine objektiven Befunde, die Dr. C.___ entgangen wären.

Dem ist entgegenzuhalten, dass die von Dr. Z.___ aufgelisteten Symptome von Dr. C.___ im Gutachten berücksichtigt wurden - so hielt Dr. C.___ insbeson dere dafür, dass die Beschwerdeführerin lediglich zu 80 % arbeitsfähig sei aufgrund der leichten depressiven Symptomatik zusammen mit der Panikstörung, was eine erhöhte E rmüdbarkeit bzw. einen erhöhten Pausenbedarf nach sich ziehe (vgl. E. 3.1). Darüber hinaus nannte Dr. Z.___ keine objektiven Befunde, die Dr. C.___ entgangen wären. Dr. Z.___ konstatierte des Weiteren, dass die Diagnosestellung von Dr. C.___ auch unter Berücksichtigung der im Austrittsbericht des Sanatorium s A.___ vom 2 5. April 2019 ( Urk. 6/6/3 ff.) sowie den im Bericht der Klinik B.___ vom 1 7. Juli 2018 ( Urk. 6/6/8 ff.) genannten Diagnosen nicht nachvollziehbar sei ( Urk. 6/44). Dem ist entgegenzuhalten, dass gerade die Berichte über die statio nären Aufenthalte darlegen, dass die depressive Symptomatik im Rahmen der jeweiligen stationären Aufenthalte zumindest teilremitti erte: Die Behandler der K linik B.___ konstatierten, dass die depressive Symptomatik im Austrittszeitpunkt teilremittiert gewesen sei. Restsymptome zeigten sich in Form von Zukunftsängsten sowie Grübeln über die möglichen Auslöser der Erkrankun gen ( Urk. 6/6/13). Im Austrittsbericht des Sanatorium s A.___ wurde notiert, dass im letzten Behandlungsdrittel die residuale depressive Symptomatik persistiert habe und vor allem Zukunftssorgen und Überforderungserleben bei Überprüfungen der Belastungsfähigkeit im häuslichen Umfeld zu erkennen gewesen sei, so dass ein Familiengespräch organisiert worden sei. Da der Ehe mann kein en Beratungsbedarf gesehen habe, sondern die Tochter zur Entlastung nach Serbien habe schicken wollen, sei die Beschwerdeführerin erneut dekom pensiert, womit aufrechterhaltende Faktoren der Depression im systemischen Kontext deutlich geworden seien ( Urk. 6/6/4). Entsprechend geht aus den Berichten über die stationären Aufenthal te insbesondere hervor, dass die Beschwerdeführerin jeweils gut auf die Behandlung ansprach und die Sympto matik (teil-)remittierte. Damit steht die Diagnosestellung von Dr. C.___ entgegen den Ausführungen von Dr. Z.___ nicht im Widerspruch zu den entsprechenden Berichten.

Dr. Z.___ konstatierte des Weiteren, dass die Diagnosestellung von Dr. C.___ auch unter Berücksichtigung der im Austrittsbericht des Sanatorium s A.___ vom 2 5. April 2019 ( Urk. 6/6/3 ff.) sowie den im Bericht der Klinik B.___ vom 1 7. Juli 2018 ( Urk. 6/6/8 ff.) genannten Diagnosen nicht nachvollziehbar sei ( Urk. 6/44). Dem ist entgegenzuhalten, dass gerade die Berichte über die statio nären Aufenthalte darlegen, dass die depressive Symptomatik im Rahmen der jeweiligen stationären Aufenthalte zumindest teilremitti erte: Die Behandler der K linik B.___ konstatierten, dass die depressive Symptomatik im Austrittszeitpunkt teilremittiert gewesen sei. Restsymptome zeigten sich in Form von Zukunftsängsten sowie Grübeln über die möglichen Auslöser der Erkrankun gen ( Urk. 6/6/13). Im Austrittsbericht des Sanatorium s A.___ wurde notiert, dass im letzten Behandlungsdrittel die residuale depressive Symptomatik persistiert habe und vor allem Zukunftssorgen und Überforderungserleben bei Überprüfungen der Belastungsfähigkeit im häuslichen Umfeld zu erkennen gewesen sei, so dass ein Familiengespräch organisiert worden sei. Da der Ehe mann kein en Beratungsbedarf gesehen habe, sondern die Tochter zur Entlastung nach Serbien habe schicken wollen, sei die Beschwerdeführerin erneut dekom pensiert, womit aufrechterhaltende Faktoren der Depression im systemischen Kontext deutlich geworden seien ( Urk. 6/6/4). Entsprechend geht aus den Berichten über die stationären Aufenthal te insbesondere hervor, dass die Beschwerdeführerin jeweils gut auf die Behandlung ansprach und die Sympto matik (teil-)remittierte. Damit steht die Diagnosestellung von Dr. C.___ entgegen den Ausführungen von Dr. Z.___ nicht im Widerspruch zu den entsprechenden Berichten. Des Weiteren ist auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass behandelnde Arzt personen und Therapeuten mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Die Ausführun gen von Dr. Z.___ vermögen unter diesem Blickwinkel als auch unter Berück sichtigung, dass er keine konkreten, objektiv fassbaren Aspekte namhaft macht, die Dr. C.___ entgangen sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 2. August 2006 U 58/06 E. 2.2) oder die zu einer anderen rechtlichen Beurteilung Anlass geben würden, das Gutachten nicht in Zweifel zu ziehen.

Des Weiteren ist auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass behandelnde Arzt personen und Therapeuten mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Die Ausführun gen von Dr. Z.___ vermögen unter diesem Blickwinkel als auch unter Berück sichtigung, dass er keine konkreten, objektiv fassbaren Aspekte namhaft macht, die Dr. C.___ entgangen sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 2. August 2006 U 58/06 E. 2.2) oder die zu einer anderen rechtlichen Beurteilung Anlass geben würden, das Gutachten nicht in Zweifel zu ziehen. 4.4 Zusammenfassend ist gestützt auf das Gutachten der Y.___ vom 1 0. August 2020 in der angestammten als auch einer angepassten Tätigkeit von einer durchschnittlich 20%igen Einschränkung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit auszugehen.

4.4 Zusammenfassend ist gestützt auf das Gutachten der Y.___ vom 1 0. August 2020 in der angestammten als auch einer angepassten Tätigkeit von einer durchschnittlich 20%igen Einschränkung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit auszugehen. 5. Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf die Ausführungen im Haushaltsabklä rungsbericht vom 2 5. Januar 2021 ( Urk. 6/35) von einer 50%igen Tätigkeit im Erwerbsbereich und einer 50%igen Tätigkeit im Haushalt aus (vgl. Urk. 2). Der Abklärungsbericht ist von einer qualifiziert en Person in Kenntnis nahme der örtli chen und räumlichen Verhältnisse aufgrund telefonischer Angaben der Beschwerdeführerin (infolge Pandemie) verfasst worden und ist plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen, womit er den an ihn gestellten Anforderungen entspricht (vgl. E. 2.5.2). Dies blieb auch seitens der Parteien unbestritten.

5. Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf die Ausführungen im Haushaltsabklä rungsbericht vom 2 5. Januar 2021 ( Urk. 6/35) von einer 50%igen Tätigkeit im Erwerbsbereich und einer 50%igen Tätigkeit im Haushalt aus (vgl. Urk. 2). Der Abklärungsbericht ist von einer qualifiziert en Person in Kenntnis nahme der örtli chen und räumlichen Verhältnisse aufgrund telefonischer Angaben der Beschwerdeführerin (infolge Pandemie) verfasst worden und ist plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen, womit er den an ihn gestellten Anforderungen entspricht (vgl. E. 2.5.2). Dies blieb auch seitens der Parteien unbestritten. Im Haushaltsabklärungsbericht wurde plausibel begründet, warum von einer 50%igen Erwerbstätigkeit und einer 50%igen Tätigkeit im H aushalt auszugehen sei ( Urk. 6/35/4), was seitens der Parteien unbestritten blieb. Des Weiteren ging die Abklärungsperson von Einschränkungen im Bereich der Ernährung, der Wohnungspflege, der Wäsche- und Kleiderpflege sowie der Betreuung der Kinder von total 21 % aus, was auch seitens der Parteien nicht bestritten wurde.

Im Haushaltsabklärungsbericht wurde plausibel begründet, warum von einer 50%igen Erwerbstätigkeit und einer 50%igen Tätigkeit im H aushalt auszugehen sei ( Urk. 6/35/4), was seitens der Parteien unbestritten blieb. Des Weiteren ging die Abklärungsperson von Einschränkungen im Bereich der Ernährung, der Wohnungspflege, der Wäsche- und Kleiderpflege sowie der Betreuung der Kinder von total 21 % aus, was auch seitens der Parteien nicht bestritten wurde. Diesbezüglich ist der Vollständigkeit halber festzuhalten, dass eine Einschrän kung von 21 % im Haushaltsbereich unter Berücksichtigung der medizinischen Beurteilung durch die Gutachter der Y.___ als grosszügig erscheint - auf eine nähere Prüfung kann aber in casu verzichtet werden.

Diesbezüglich ist der Vollständigkeit halber festzuhalten, dass eine Einschrän kung von 21 % im Haushaltsbereich unter Berücksichtigung der medizinischen Beurteilung durch die Gutachter der Y.___ als grosszügig erscheint - auf eine nähere Prüfung kann aber in casu verzichtet werden. 6. Im Erwerbsbereich ist die Beschwerdeführerin zu 20 % eingeschränkt zu beurtei len in einer angestammten als auch angepassten Tätigkeit. Entsprechend liegt ein gewichteter Teilinvaliditätsgrad von 10 % vor. Im Haushaltsbereich liegt eine (grosszügig eingeschätzte) Einschränkung von total 21 % vor, womit ein gewich teter Teilinvaliditätsgrad von 10.5 % vorliegt. Gesamthaft liegt damit ein renten ausschliessender Invaliditätsgrad von rund 21 % vor. Die angefochtene Verfügung erweist sich damit im Resultat als rechtens und die Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen.

6. Im Erwerbsbereich ist die Beschwerdeführerin zu 20 % eingeschränkt zu beurtei len in einer angestammten als auch angepassten Tätigkeit. Entsprechend liegt ein gewichteter Teilinvaliditätsgrad von 10 % vor. Im Haushaltsbereich liegt eine (grosszügig eingeschätzte) Einschränkung von total 21 % vor, womit ein gewich teter Teilinvaliditätsgrad von 10.5 % vorliegt. Gesamthaft liegt damit ein renten ausschliessender Invaliditätsgrad von rund 21 % vor. Die angefochtene Verfügung erweist sich damit im Resultat als rechtens und die Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen. Der Vollständigkeit halber ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung ausdrücklich festhielt, dass die Beschwerdeführerin sich - sollte sie insbesondere die Kinderbetreuung gewährleisten können - mit einem Zusatzgesuch bezüglich beruflicher Eingliederungsmassnahmen neu anmelden kann. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Der Vollständigkeit halber ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung ausdrücklich festhielt, dass die Beschwerdeführerin sich - sollte sie insbesondere die Kinderbetreuung gewährleisten können - mit einem Zusatzgesuch bezüglich beruflicher Eingliederungsmassnahmen neu anmelden kann. Dem ist nichts hinzuzufügen. 7. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das vorliegende Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und ermessensweise auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen.

7. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das vorliegende Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und ermessensweise auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Dextra Rechtsschutz AG

Dextra Rechtsschutz AG - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

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