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Diversifikation, ungewisse Aussichten an den Aktienmärkten sowie bessere Kenntnisse dieser Anlageklasse werden dafür sorgen, dass Wandelanleihen in der Gunst der Investoren steigen.
Über die Hälfte der Befragten (57 Prozent) gehen davon aus, dass institutionelle Investoren ihren Bestand an Wandelanleihen ausbauen werden. Demgegenüber erwarten nur 9 Prozent, dass die Allokation zurückgehen wird. Ein Drittel der Befragten (33 Prozent) meint, es werde keine Änderungen geben.
Der Wunsch, Portfolios stärker zu diversifizieren, wurde von 59 Prozent als der wichtigste Grund für ein höheres Exposure gegenüber Wandelanleihen genannt. Ungefähr jeder Fünfte (18 Prozent) gab die Unsicherheit im Hinblick auf die weitere Entwicklung an den Aktienmärkten als Hauptgrund an. Weitere 18 Prozent meinen, das gestiegene Interesse sei darauf zurückzuführen, dass Investoren sich auf den Wandelanleihemärkten inzwischen besser auskennen.
Geschärftes Bewusstsein
Tarek Saber, von NN Investment Partners, erklärte dazu: «Unser Research deutet darauf hin, dass Wandelanleihen sowie die Vorteile dieser Anlageform mittlerweile auf grössere Resonanz bei institutionellen Investoren stossen. Das Bewusstsein für die Vorteile, die die Beimischung von Wandelanleihen ins Portfolio mit sich bringt, hat sich geschärft. Eine Gewichtung von 3 bis 10 Prozent im Portfolio sollte sich eindeutig positiv auf die risikoadjustierten Erträge auswirken.»
«Die Renditen von Wandelanleihen sind seit jeher mit denen von Aktien vergleichbar, allerdings nur ungefähr halb so volatil. Zugleich sind sie leistungsfähige Diversifikations-Instrumente in einem Anleihenportfolio, mit negativer Korrelation gegenüber Staatsanleihen und sehr geringer Korrelation gegenüber Investment-Grade-Titeln. In der Regel weisen sie eine 90-prozentige Korrelation zu Aktien und eine 60-prozentige gegenüber High Yield auf», so Saber weiter.
Begrenztes Abwärtsrisiko
Wandelanleihen sind Unternehmensanleihen, die während ihrer Laufzeit in eine bestimmte Anzahl von Stammaktien des Emittenten umgetauscht werden können. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Kombination aus einem festverzinslichen Wert und einer Aktienoption in ein und demselben Unternehmen. Dabei begrenzt die Anleihekomponente das Abwärtsrisiko, während die Option Kurssteigerungs-Potenzial bietet.
1 Die Umfrageergebnisse stammen aus NN Investment Partners‘ eigenem Research, das von Citigate Dewe Rogerson im Oktober 2015 unter 105 internationalen institutionellen Investoren durchgeführt wurde.