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Das Schlafzimmer rechts wurde in warmen Tönen eingerichtet. Der Fächer (Halbkreis) und das Bogenfenster symbolisieren die Leichtigkeit des Seins. Etwas wird diese jedoch durch die Dachschräge relativiert: Vor allem die Person, die hinten schläft, kann nicht aufrecht zu ihrem Schlafplatz gelangen. Sie scheint das schwerere Leben zu haben (muss sich bücken, demütig sein). Die Farben Rot und Orange eignen sich gut für ein Schlafzimmer, in dem die Sexualität belebt werden soll.
Auf dem Schema wird gezeigt, wie mit dem „Energiedurchzug“ (Fenster gegenüber der Tür) umgegangen werden soll. Das Bett soll nicht im Durchzug stehen, und mit einer Pflanze vor dem Fenster wird erreicht, dass die Energie (d.h. unser Bewusstsein!) im Raum zirkulieren kann und nicht direkt durchs Fenster verloren geht. Was allerdings nicht beachtet wurde, ist, dass die Person, die auf der linken Seite des Bettes liegt, die offene Tür vor Augen hat. Das kann anzeigen, dass diese Person (aus der Partnerschaft) „gehen“ möchte.
In diesem Landhauszimmer haben die Schlafenden grosse Fenster im Rücken. Das Gefühl einer Bedrohung von hinten (in den Rücken fallen) entsteht. Der Spiegel verdoppelt die Schlafenden. Sind es Leute, deren Ego bereits sehr stark ist, kann der Spiegel dazu führen, dass das Ego aufgebläht wird. Schläft jedoch jemand in diesem Bett, der nicht so selbstbewusst ist, könnte der Spiegel das Selbstbewusstsein stärken.
Dieses Bett kann eine instabile Partnerschaft anzeigen. Das Kopfteil weist auf eine Trennung hin (Spalt). Die Leichtigkeit des Seins (Halbkreis) ist durchtrennt. Schläft ein Paar in diesem Bett, wird die Trennung gefördert. Um dem entgegenzuwirken (wenn das wirklich gewünscht wird…), könnte das Kopfteil durch einen vollständigen Halbkreis ersetzt werden. Oder es könnte entfernt werden, dann müsste aber das Bett mit der Kopfseite ganz an eine Wand geschoben werden (Rückendeckung).