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Die Trump-Regierung will nach Angaben der «New York Times» Sicherheitsregeln abschaffen, die nach der «Deepwater Horizon»-Ölpest 2010 erlassen worden waren - der bisher schwersten Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA.
Ziel sei es, «unnötige Restriktionen» für die Industrie zu beseitigen und damit die heimische Energieförderung zu stärken, begründet das Innenministerium der Zeitung zufolge seinen Plan, zu dem sich die Öffentlichkeit jetzt bis Ende Januar äussern könne.
Die Regeln verstärken der Zeitung zufolge die Kontrollmassnahmen für Absperrventile an Bohrlöchern. Das sind Vorrichtungen, die im Fall von Problemen einen unkontrollierten Ölfluss verhindern sollen. Dieses Ventil hatte nicht funktioniert, als es im April 2010 auf der Bohrinsel «Deepwater Horizon» im Golf von Mexiko zu einer Explosion kam.
Elf Arbeiter starben, 87 Tage lang floss Öl aus einem Leck in 1500 Meter Tiefe ins Wasser - insgesamt 780 Millionen Liter. Ein über 1000 Kilometer langer US-Küstenabschnitt von Louisiana bis Florida wurde verschmutzt, Hunderttausende Seevögel starben. (sda/dpa)
Die Italiener machen den Franzosen im eigenen Land Konkurrenz und die freuen sich noch: So geschehen ist das gerade auf der Schiene. Seit einem Jahr bietet die italienische Staatsbahn Trenitalia zwischen Paris und Lyon sowie Turin und Mailand Zugverbindungen in direkter Konkurrenz zu den bestehenden der französischen Bahn SNCF an. Bereits knackten sie die Grenze von einer Million beförderten Passagiere. Jean-Pierre Farandou, der Vorstandsvorsitzende der SNCF, freut sich trotzdem: «Der Kuchen ist für alle grösser geworden», sagte er kürzlich dem «Figaro».