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Neben dem historischen Buddha gibt es unzählige andere Buddhas. In der Thai Tradition werden bestimmte Buddhas den verschiedenen Wochentagen zugedacht. Die Idee, jedem Wochentag einen Buddha zuzuordnen, bildete sich aus der Annahme heraus, dass im Leben des Buddha an jedem einzelnen Wochentag etwas besonderes passierte.
So gibt es in der Thai Tradition für jeden Wochentag eine Buddha Statue in einer bestimmten Haltung.
Thai Astrologen haben zusätzlich der Buddha Figur einen bestimmten Planeten zugedacht, wobei auch Sonne und Mond dazu zählen.
So kann sich eine Person, die entsprechende Buddha Figur aussuchen. Auch wem bekannt ist, an welchem Wochentag er geboren ist, kann sich entsprechend einen Buddha wählen.
Neben der häuslichen Verehrung der Buddhas sind die Buddhas der sieben Wochentage auch in vielen Thai Tempeln zu finden.
Wie erkennt man die einzelnen Buddhas?
Der Buddha für den Sonntag steht aufgerichtet und hält die rechte Hand locker über der linken Hand.
Bei dem Buddha für den Montag handelt es sich ebenfalls um eine stehende Figur. Die Hände sind in der Haltung des Friedenstiftens.
Eine liegende Figur stellt den Buddha für den Dienstag dar.
Der Buddha für den Mittwoch hält eine Almosenschale in den Händen.
Oft verwendet man für den Mittwochabend einen weiteren Buddha, der sitzend im Wald von einem Affen und einem Elefant umgeben ist.
Der Buddha für den Donnerstag wird meditierend dargestellt.
Beim Buddha für den Freitag, handelt es sich um eine stehende Figur, die beide Arme vor der Brust gekreuzt hat.
Am Samstag wird ein meditierender Buddha dargestellt, der durch den Naga-König beschützt wird.