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Und wieder startet ein Versuch, die olympischen Winterspiele in die Schweiz zu bringen!
Laut «Schweiz am Sonntag», «NZZ am Sonntag» und der «SonntagsZeitung» hat die Projektgruppe «IG Switzerland» Swiss Olympic den Vorschlag gemacht, eine dezentrale Winterolympiade im Jahr 2026 auszurichten. So soll quasi die ganze Schweiz zum Olympischen Dorf werden.
Mit dieser Form der Austragung könnten bestehende Infrastrukturen und Wintersportorte von sieben Regionen und zehn Städten genutzt werden: Vom Genfersee bis ins Bündnerland und von Zürich bis ins Tessin. Die Sportler und der Tross würden in den Agglomerationen untergebracht. «Wir möchten die Spiele im ganzen Land durchführen, so lassen sich die Lasten verteilen, und es profitieren alle», so Gstaader Bauingenieur Kurt Iseli, Initiant des Projekts, in der «NZZ am Sonntag».
Trotz der dezentralen Olympiade gäbe es allerdings einen Hauptort – dafür stehen Luzern, Bern und Zürich zur Debatte.
Swiss Olympic will am 11. März darüber entscheiden, ob sie sich überhaupt für die Winterspiele 2026 bewerben will. Falls ja, soll der definitive Entscheid, auf welches Projekt gesetzt wird, im April 2017 fallen. Auch das Wallis, die Genferseeregion und Graubünden haben Konzepte eingereicht. Das Internationale Olympische Komitee (IOK) will 2019 über die Vergabe der Winterspiele 2026 entscheiden. (any)