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1796, Frankfurt am Main: Friedrich Hölderlin wird für einige Jahre Hauslehrer von Jacob Gontard, der den Poeten mit der Welt der Bankiers in Berührung bringt. Der Dichter macht Gontards Frau Susette zur Diotima seines Romans »Hyperion«, und im Leben ist sie seine Nächste. Geld und Poesie, Kalkül und Leidenschaft, stehen hier nicht nur in Konkurrenz, sondern sie berühren sich, sie scheinen sich für einen langen Moment anfreunden zu können. Doch welches Verhältnis hatten Susette und Hölderlin wirklich? Warum musste Hölderlin das Haus und Frankfurt verlassen? Michalzik gelingt eine packende biographische Annäherung an Friedrich Hölderlin, die zugleich eine weitsichtige Erzählung über das Verhältnis von Kunst und Ökonomie ist.
Erscheint im März