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Im Rahmen der Umsetzung der Vorgaben der kantonalen Spitalplanung initiierte das Spitalzentrum Oberwallis (SZO) im Herbst 2007 eine Betriebsplanung für die beiden Standorte Brig und Visp, mit folgenden primären Zielen:
- Abstimmung der Leistungsangebote an den beiden Standorten
- Abklärung, wie eine künftige Neuverteilung der Leistungsangebote auf die beiden Standorte, unter Berücksichtigung der prognostizierten Leistungsentwicklung, betrieblich und räumlich lösbar ist.
Anfang 2014 wurde die Erarbeitung der Studie «Ein Spital im Oberwallis» in Auftrag gegeben.
Ziel war die Konzentration sämtlicher medizinischer Leistungen der SZO-Spitäler Brig und Visp an einem einzigen Standort. Dazu galt es, das künftige Leistungsangebot sowie den notwendigen Raumbedarf zu definieren, im Rahmen von zwei Arealnutzungs- und Machbarkeitsstudien den geeigneten Standort für die Realisierung zu evaluieren sowie die notwendigen Sanierungs- und Erweiterungsmassnahmen samt Etappierung und Kostenschätzung zu erarbeiten.
Aufgrund des Staatsratsentscheids von 2014 wurde 2015/16 ein Projektwettbewerb durchgeführt mit dem Ziel, sämtliche medizinischen Leistungen des SZO in einem Um- und Erweiterungsbau am Standort Brig zu konzentrieren.