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"Dieser Markt hat ein enormes Wachstumspotenzial mit derzeit zweistelligen Zuwachsraten", sagte Konzernsprecher Oliver Bartelt der Deutschen Presse-Agentur in Bremen. "Bis Ende 2025 soll jedes fünfte Produkt aus unserem Haus alkoholfrei oder alkoholreduziert sein."
Damit werde sich der Absatzanteil dieses Segments mehr als verdoppeln. Zur Zeit macht die Sparte bei AB InBev weltweit acht Prozent aus. Deutschland soll weltweit als eine Art Versuchslabor für alkoholfreies Bier angesehen werden. In Belgien habe man auch aufgrund positiver Erfahrungen das "Jupiler Alcoholvrij" eingeführt. Alkoholfreies Bier wachse nicht zulasten des traditionellen Bier-Marktes, an dem der Handel etwa 70 und die Gastronomie 30 Prozent halte.
"Die Kunden schwenken in erster Linie aus dem Soft-Drink-Segment auf alkoholfreies Bier um. Vor allem die vergleichsweise wenigen Kalorien machen alkoholfreie Biere bei den Verbrauchern beliebt", so Bartel.
Aus Sicht von AB InBev hat das alkoholfreie Bier auch den Vorteil, nicht im Wettbewerb zu anderen noch alkoholhaltigen Getränken zu stehen. "Alkoholfreie Spirituosen gibt es nicht und alkoholfreie Weine oder Schaumweine werden kaum konsumiert", betonte Bartelt.
Der Konzern hat jüngst mit der milliardenschweren Übernahme des grössten Wettbewerbers SABMiller seine Marktposition noch ausgeweitet. Beide Unternehmen mussten sich allerdings von mehreren Marken trennen, um die Zustimmung verschiedener Behörden zu der Fusion zu erreichen.
(AWP)