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Unsere Gottesdienste umfassen Messe und Predigt, unsere Kirche vertraut auf die sieben Sakramente (Taufe, Eucharistie, Firmung, Busse, Krankensalbung, Ehe, Ordination) als Zeichen der Nähe Gottes.
Die Namen „christkatholisch“ in der Schweiz und „altkatholisch“ in anderen Ländern bezeichnen selbständige, miteinander zu einer Gemeinschaft (die „Utrechter Union“) verbundene Kirchen, die im Glauben und im Gottesdienst katholisch sind. Die beiden Namen beinhalten auch ein kirchliches Programm. Christkatholisch: Christus soll das Haupt der (katholischen) Kirche sein. Altkatholisch: Die Alte (katholische) Kirche des ersten Jahrtausends soll die Grundlage sein für eine Reform der Kirche, die auf ihre Einheit und die Erneuerung ihrer Glieder zielt. Die Alte Kirche ist Kontrastmodell zu späteren Entwicklungen: Sie ist noch nicht in auseinanderstrebende Konfessionskirchen gespalten, und sie wird nicht von einem alles bestimmenden Zentrum aus regiert.
Der Sitz des Bischofs ist in Bern. An der dortigen Universität befindet sich das Institut für Christkatholische Theologie (als Teil der Theologischen Fakultät), welches nicht nur die künftigen Geistlichen für die Schweiz ausbildet, sondern auch die einzige altkatholische universitäre Einrichtung der Welt mit Promotions- und Habilitationsrecht ist. An ihm absolvieren immer wieder Studierende aus anderen altkatholischen Kirchen, und besonders auch aus orthodoxen Kirchen, eine Nachdiplom-Weiterbildung oder ein Doktoratsstudium.