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Das Wichtigste in Kürze
- Einen Tag vor den Verleihungen der Oscars wurde die goldene Himbeere verliehen.
- «Music» und «Absolute Proof» räumten beim Anti-Oscar gleich mehrere Trophäen ab.
Über Auszeichnungen freut man sich in der Regel. Auf eine Goldene Himbeere ist aber wohl niemand scharf. Hollywoods Spottpreis wurden am Vortag der Oscar-Gala verliehen. Gleich drei «Goldene Himbeeren» oder «Razzies» räumte das Musical-Drama «Music» ab, wie die Verleiher in einer Videobotschaft bekannt gaben.
Zwei Trophäen für Verschwörungs-Film
Das Regiedebüt von Sängerin Sia brachte der Australierin die Trophäe als schlechteste Regisseurin ein. Zudem gab es Schmähpreise für Kate Hudson als Hauptdarstellerin und Maddie Ziegler in der Nebenrolle eines jungen autistischen Mädchens. Der Film mit poppigen Tanz- und Musikeinlagen war für seinen Umgang mit Autismus kritisiert worden.
Zwei «Razzies» gingen an die mit Verschwörungstheorien und unbelegten Wahlbetrugsvorwürfen gespickte Doku «Absolute Proof». Diese stammt vom US-Geschäftsmanns Mike Lindell, einem Unterstützer von Ex-Präsident Donald Trump. Lindell holte die Trophäen als schlechtester Darsteller und für den schlechtesten Film.
Das Jahr 2020 bekommt goldene Himbeere
Auch Trump-Anwalt Rudy Giuliani blieb nicht verschont. Sein Auftritt in der bissigen Satire «Borat Anschluss Moviefilm» brachte ihm den Spottpreis als schlechtester Nebendarsteller ein.
Wegen der Corona-Krise gab es bei der 41. Spottpreisverleihung zudem eine Sondertrophäe für 2020 als «Schlimmstes Kalenderjahr aller Zeiten». Die «Razzies» waren von dem Cineasten John Wilson als Gegenstück zur glanzvollen Oscar-Verleihung ins Leben gerufen worden. So gilt die goldene Himbeere als Anti-Oscar.