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Didier Defago beendete die erste von zwei Weltcup-Abfahrten als Fünfter. Damit war er der beste Schweizer und legte seine beste Zeit hin. Er verpasste das Podest um wenige Hundertstel Sekunden.
Die drittletzte Abfahrt des Weltcups war geprägt von klirrender Kälte - minus 24 Grad am Start - und aussergewöhnlich knappen Abständen: Zehn Fahrer klassierten sich innerhalb einer halben Sekunde.
Bis 15 Sekunden vor dem Ziel war Defago noch Erster gewesen, eine halbe Sekunde vor Hermann Maier, der schliesslich auch gewann. "Nach einem Fehler in der Traverse habe ich zu viel riskiert und bin zu hart auf die Kanten gestanden", erklärte Defago. Auf dem letzten Abschnitt wurde für ihn nur noch die 38. Zeit gestoppt.
Bestes Karriere-Resultat
Aber immerhin hat er das beste Resultat seiner Karriere erzielt. Im Gesamtklassement ist er nun Fünfter. Im Super-G und im Riesenslalom war er im letzten Jahr Siebenter gewesen, in der Abfahrt ist ein 11. Platz (im November 2000 in Lake Louise) das Bestresultat.
Andere Schweizer auch gut
Nur drei Hunderstel langsamer als Defago waren die beiden Bündner Zimmerkollegen Beltrametti und Cavegn. Beide beklagten im oberen Streckenteil einen gröberen Fehler, Cavegn war dort sogar nur 26.
Für den "Senior" steht nach dem vierten Top-Ten-Resultat fest: "Das wird die beste Saison meiner Karriere." Und Beltrametti schnupperte ein weiteres Mal am Sieg: "Wenn ich einmal ohne Bock durchkomme..."
swissinfo und Agenturen