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Vor allem bei ungünstigen Wetterlagen, etwa bei Regen, Raureif oder Nassschnee können an Stromleitungen lokale elektrische Entladungen auftreten. Dieser Vorgang wird in der Elektrotechnik als Koronaentladung bezeichnet. Das Phänomen kann Geräusche erzeugen, die als Knistern oder Brummen beschrieben werden.
In der Schweiz gilt eine Immissionsbegrenzung von 55 Dezibel in Wohnzonen (45 Dezibel während der Nacht), die unbedingt eingehalten werden muss. Die Lärmbelastung durch eine stark befahrene Strasse liegt bei über 80 Dezibel. Swissgrid schöpft – wo notwendig – alle technischen Möglichkeiten aus, um den Koronaeffekt einzudämmen. Bei Erdkabelleitungen entfallen die sogenannten Korona-Geräusche.
Die folgenden Filme zeigen, wie laut Höchstspannungsleitungen im Vergleich zu bekannteren Umgebungsgeräuschen wirklich sind: