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Viktor Kärppä ist Emigrant und nach Finnland ausgewandert, das Diplom der Sportakademie St. Petersburg ist nutzlos. Seine kurze Mitarbeit beim KGB darf auf keinen Fall publik werden. Kärppä hat viele Fähigkeiten. Er eröffnet in Helsinki ein Detektivbüro und ist auf Aufträge angewiesen. Aarne Larsson sucht Kärppä auf und beauftragt ihn, seine verschwundene Ehefrau zu finden. Die verschollenen Sirje hat keinerlei Spuren hinterlassen. Der Ermittler stellt fest, dass der Bruder der jungen Frau, Jaak Lillepuu, ein berüchtigter Gangster ist. Kärppä gerät ins Netz von estnischen Schmugglern und russischen Spionen. Zusätzlich wird seine Mutter schwer krank und er muss – unter falschem Namen natürlich – zurück nach Russland.
Matti Rönkä zeichnet scharf und eindrücklich moralische, politische und nationale Grenzgänge. Sie rühren an eigene Grenzgänge der Lesenden.
Matti Rönkä, Der Grenzgänger, GRAFIT Verlag, 2007, 222 Seiten
8. Januar 2008
Marianne de Mestral