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Der 33-jährige Oliver Zaugg schnupperte in La Camperona in der spanischen Provinz León am zweitgrössten Erfolg seiner Karriere. Drei Jahre nach seinem Sieg an der prestigeträchtigen Lombardei-Rundfahrt war der Zürcher Oberländer drauf und dran, solo die 14. Etappe der Vuelta zu gewinnen.
Zaugg konterte knapp zwei Kilometer vor dem Ziel eine Attacke des Kanadiers Ryder Hesjedal (der Profi, der wegen eines angeblichen Motors im Velo in die Schlagzeilen geriet). Die beiden waren auf dem 201 Kilometer langen Teilstück mit Start in Santander zuvor lange gemeinsam in einer mehrköpfigen Fluchtgruppe unterwegs gewesen. Im steilen Schlussaufstieg schien Hesjedal bereits entscheidend distanziert zu sein, doch 200 Meter vor der Ziellinie konnte er Zaugg doch noch ein- und überholen.
«Einerseits bin ich natürlich enttäuscht», sagte Oliver Zaugg nach dem Rennen, «auf der anderen Seite war es ein sehr guter Tag, ich fühlte mich wirklich gut. Die letzten zwei Kilometer waren aber so steil, dass ich einen kleineren Gang benötigt hätte. Es war wirklich sehr hart.» Hesjedal sei mit viel Zug an ihm vorbeigefahren, «es war mir unmöglich, zu reagieren.»
Besser als für Zaugg endete die Etappe für seinen Teamkollegen Alberto Contador. Der spanische Gesamtleader baute seinen Vorsprung an der Spitze aus, er führt nun 42 Sekunden vor Landsmann Alejandro Valverde. Dritter ist mit 1:13 Min. Rückstand der Brite Chris Froome. (ram)