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Die ersten drei Vinzenzschwestern trafen 1863 auf ausdrücklichen Wunsch der Damen Marie und Ernestine de Surbeck, Eigentümerinnen des Schlosses Maggenberg, in Tafers ein. Die Schwestern waren 1870 bei der Gründung des ersten Spitals in Tafers mit dabei. Die Sensler Gemeinden schlossen damals mit ihnen einen Vertrag über die Führung des Bezirksspitals ab. Das erste Spital war zugleich Pflegeheim und Armenanstalt. Bis 1985 wurde das Spital von der Schwesterngemeinschaft verwaltet und betrieben. Sie führten das Spital auf eigene Kosten. Dem Bezirk bezahlten sie für die Gebäude und Installationen eine Miete. Im Jahr 2002 wurde ein Kapitel Schul- und Spitalgeschichte von Tafers geschlossen, als Sr. Edeltraud Kley und Sr. Louise Klaus als letzte Vinzenzschwestern ihren Dienst in der Spitalseelsorge aufgaben und in den Ruhestand traten.
Insgesamt haben sich die Schwestern in Tafers 140 Jahre in den Dienst der Schulen, der Waisenkinder und der Krankenpflege gestellt. Im ehemaligen Schwesternhaus in der Nähe des Alters- und Pflegeheims St. Martin sind nun Alterswohnungen untergebracht. ak