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So, 06.12.2020 | 17:00 UHR
Sechseläutenplatz 1 | Zürich
Preise G, CHF 38-320
Simon Boccanegra
Oper von Giuseppe Verdi
Seit er Genua von einer Piratenplage befreit hat, erfreut sich der gesellschaftliche Aussenseiter Simon Boccanegra grosser Popularität. Paolo Albiani, der Anführer der Volkspartei, will die Macht des Adels brechen und drängt Boccanegra eigennützig dazu, für das Amt des Dogen zu kandidieren. Widerwillig stimmt Boccanegra zu. Er hofft, durch den erhöhten sozialen Status seine Geliebte Maria wieder zu gewinnen, die ihm von deren Vater, dem Adeligen Fiesco, vorenthalten wird. Doch während Boccanegra in der Stadt zum Dogen ausgerufen wird, entdeckt er, dass seine Geliebte im Haus Fiescos gestorben ist. Schon in diesem dramatisch zugespitzt, in düsterer Nacht spielenden Prolog wird deutlich, dass privates und politisches Schicksal in dieser Oper auf tragische Weise miteinander verflochten sind. In der Haupthandlung findet der nun seit 25 Jahren amtierende Doge in Amelia seine verlorengeglaubte Tochter wieder, um sie sogleich an deren adeligen Liebhaber Gabriele Adorno zu verlieren. Der Intrigant Paolo, der selbst ein Auge auf Amelia geworfen hat, wird öffentlich an den Pranger gestellt, worauf er sich rächt und den Dogen vergiftet.
Die auf mittelalterliche Historie zurückgreifende Textvorlage von Antonio García Gutiérrez inspirierte Giuseppe Verdi zu einem aufwühlenden Drama vor einem eminent politischen Hintergrund. Die Friedensbemühungen des genuesischen Dogen Boccanegra im 14. Jahrhundert stellen einen Bezug zu den italienischen Einigungsversuchen im 19. Jahrhundert her. Doch vor allem gelingt es Verdi in diesem 1857 für Venedig komponierten und 1881 in Zusammenarbeit mit Arrigo Boito grundlegend überarbeiteten Melodramma, die Charaktere mächtiger und machtversessener Männer musikalisch zu durchdringen.
Der international gefeierte Bariton Christian Gerhaher wird nach Alban Bergs Wozzeck und Heinz Holligers Lenau als Simon Boccanegra erneut ein Rollendebüt in einer Inszenierung von Andreas Homoki geben. Fabio Luisi erarbeitet letztmals in seiner Funktion als Generalmusikdirektor eine Verdi-Neuproduktion.
Informationen
Daten und Tickets
06.12.2020
17:00 - 20:00 UHR
Preise G, CHF 38-320
10.12.2020
18:30 - 21:30 UHR
13.12.2020
19:00 - 22:00 UHR
16.12.2020
19:30 - 22:30 UHR
19.12.2020
19:00 - 22:00 UHR
22.12.2020
20:00 - 23:00 UHR
03.01.2021
13:00 - 16:00 UHR
08.01.2021
20:00 - 23:00 UHR
12.01.2021
19:00 - 22:00 UHR
Personen
Veranstaltungsort
Opernhaus Zürich
Adresse:
Erreichbarkeit:
Öffentlicher Verkehr
Tram Nr. 2 und 4 bis «Opernhaus»
Tram Nr. 11 und 15 bis «Stadelhofen»
Tram Nr. 5, 8 und 9 bis «Bellevue»
oder ab Hauptbahnhof mit einer S-Bahn bis «Bahnhof Stadelhofen»
Parkplätze
Autofahrer können ihre Fahrzeuge im Parkhaus Opéra unmittelbar beim Bernhard Theater parken und durch einen Verbindungsgang direkt in die Billettkasse des Opernhauses gelangen. Um Wartezeiten nach der Vorstellung zu vermeiden, können Sie direkt nach der Einfahrt am Automaten ein Ausfahrtticket lösen. Alternativ stehen Ihnen die nur 10 Minuten zu Fuss entfernt liegenden Parkhäuser Parkhaus Utoquai, Färberstrasse 6 und Parkhaus Hohe Promenade, Rämistrasse 22a zur Verfügung.
Vom Flughafen Zürich erreichen Sie das Opernhaus am schnellsten mit einer S-Bahn bis Haltestelle «Stadelhofen».
Zugänglichkeit:
Das Opernhaus ist barrierefrei.
In jeder Vorstellung im Hauptsaal stehen vier Rollstuhlplätze im Parkett zur Verfügung und werden zum Preis der Kategorie 5 verkauft. Begleitpersonen erhalten 5O% Ermässigung auf den regulären Eintrittspreis (Preiskategorie 1). Bitte buchen Sie Ihre Tickets im Vorverkauf telefonisch oder persönlich an der Billettkasse.
Der Zugang ins Opernhaus Zürich sowie ins Restaurant Belcanto erfolgt barrierefrei durch den Eingang der Billettkasse. Im Opernhaus sind alle Etagen mit dem Personenlift zu erreichen, auf den einzelnen Ebenen gibt es keine Schwellen und Hindernisse. Die Garderoben sind nur über Treppen erreichbar. Wenden Sie sich bitte an das Opernhaus-Personal, um Ihre Jacke an der Garderobe abzugeben. Die Toiletten für Menschen mit Behinderung im Erdgeschoss sind auch für Rollstuhlfahrer eingerichtet.
Ab und zu finden Vorstellungen auf der Studiobühne statt. Die Studiobühne liegt im dritten Untergeschoss und ist nur über eine Treppe erreichbar. Es gibt leider keinen Lift. Aus Sicherheitsgründen können Rollstuhlfahrer/innen deshalb keine Vorstellungen auf der Studiobühne besuchen.
Anfahrt
Autos dürfen an der Schillerstrasse (zwischen der Neuen Zürcher Zeitung und dem Opernhaus Zürich) zum Ein- und Aussteigen halten. Von da ist die Billettkasse in rund 100 Metern über den Sechseläutenplatz erreichbar. Markierte Behindertenparklätze stehen im Parkhaus Opéra zur Verfügung, von da führt ein Personenlift in die Halle der Billettkasse.
Gastroangebot:
Treffpunkt unserer Gäste vor oder nach der Vorstellung ist das Restaurant Belcanto, um eine der vielen Hausspezialitäten zu geniessen. Im grosszügigen Ambiente des Lokals mit traumhafter Sicht auf See und den Sechseläutenplatz können Sie durchgehend von 11.3O - 23.OO Uhr tafeln. Gäste aus der Umgebung kommen hierher zum Business Lunch, und im Sommer lockt die Terrasse zum Verweilen unter den grossen Sonnensegeln. Angenehme Apéro-Atmosphäre bietet auch das Bistro Belcanto mit Terasse unmittelbar auf dem Sechseläutenplatz.
Restaurant Belcanto
Sechseläutenplatz 1 8OO1 Zürich
T +41 44 268 64 68
F +41 44 268 64 65
info[at]belcanto.ch
www.belcanto.ch