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Temporäre Nutzung eines Teils der Kaserne Chur als Asylunterkunft
Bern-Wabern, 02.11.2023 - Das Staatssekretariat für Migration (SEM) rechnet 2023 mit einer überdurchschnittlich hohen Zahl neuer Asylgesuche. Deshalb ist das SEM weiterhin auf zusätzliche Unterbringungsplätze angewiesen. In Absprache mit dem Kanton Graubünden und der Armee nutzt das SEM die Kaserne des Waffenplatzes Chur ab dem 6. November während sechs Wochen als temporäre Asylunterkunft mit bis zu 300 Plätzen.
Die temporäre Unterkunft in Chur steht dem SEM zwischen dem 6. November und 15. Dezember 2023 zur Unterbringung von bis zu 300 asylsuchenden Personen zur Verfügung. Als Betreuungsdienstleister hat das SEM die AOZ mandatiert, während sich die VüCH AG der Sicherheitsbelange in der Unterkunft annimmt. Parallel zur Nutzung eines Teils der Kaserne als Asylunterkunft hält die Armee ihre Präsenz auf dem Areal weiter aufrecht.
Um die geregelte Registrierung und Unterbringung von Asylsuchenden weiterhin zu gewährleisten, hat das SEM bereits seit letztem Jahr die Zahl seiner Unterbringungsplätze laufend erhöht. Ende September erklärte sich die Armee bereit, dem SEM zur Unterbringung von Asyl- und Schutzsuchenden bedarfsabhängig bis zu 3700 Plätze vorübergehend bis Ende 2024 zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus tritt die Armee weitere geeignete Strukturen für mehrere Wochen ab, sofern sie während dieser Periode nicht für den Eigenbedarf verwendet werden. Die Kaserne in Chur erfüllt diesen Zweck während der sechs Wochen im November und Dezember und hilft dem SEM, allfällige Spitzen bei der Unterbringung zu brechen.
Adresse für Rückfragen
Staatssekretariat für Migration SEM, Mediendienst: <email-pii>
Herausgeber
Staatssekretariat für Migration
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