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Als Schlaganfall bezeichnet man die Folge einer in der Regel "schlagartig" auftretenden Durchblutungsstörung im Gehirn, die zu einem regionalen Mangel an Sauerstoff und Nährstoffen (Glukose) und damit zu einem Absterben von Gehirngewebe führt.
Nach Herzerkrankungen und Krebsleiden ist der Schlaganfall die dritthäufigste Todesursache in Deutschland und die häufigste Ursache für Langzeitbehinderung.
Mögliche Ursachen für einen Schlaganfall sind:
Hirninfarkt (ischämischer Infarkt): ca. 80-85% der Fälle, Mangeldurchblutung aufgrund von Gefäßverschlüssen.
Hirnblutung (intrazerebrale Blutung, hämorrhagischer Infarkt): ca. 10-15%: v.a. bei hohem Blutdruck und Arteriosklerose, nach Riss eines arteriellen Blutgefäßes im Gehirn