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LAUSANNE - Ein Mann erleidet in der Rekurtenschule in Bière einen Herzstillstand. Trotz Wiederbelebung und Einlieferung ins Spital kommt er zu Tode.
Am vergangenen Freitag steht das Herz eines Rekruten der Infanterie-RS 2-12 in Bière plötzlich still. Sofort werden Wiederbelebungsmassnahmen eingeleitet. Dann wird der Mann – laut der Zeitung «Le Matin» ein 20-Jähriger aus Genf – ins Universitätsspital Lausanne eingeliefert.
Heute stirbt der Rekrut schliesslich im Spital. Weshalb musste er sein Leben lassen? Die Todesumstände sind unklar.
Dazu die Armee: «Die Untersuchungen zu den möglichen Todesursachen sind eine Angelegenheit des Universitätsspitals Lausanne; die Armee kann dazu keine Angaben machen.»
Zur Klärung der Ereignisse in der Nacht vom 6. auf den 7. Juli in der Kaserne Bière habe die Militärjustiz eine Untersuchung eingeleitet, heisst es weiter im Communiqué. Diese sei noch nicht abgeschlossen. Die Armee stehe in persönlichem Kontakt mit der Familie des Verstorbenen. (noo)