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Noch was Grundsätzliches zum Arbeiten mit Futter oder einem Spielzeug. Dieses kann auf zwei Arten eingesetzt werden.
a) als Lockmittel
Der Hund folgt hierbei dem Triebziel direkt. Er arbeitet also immer nur auf das Futter hin (geografisch) und nie davon weg.
Vorteil: Einfaches, genaues Führen des Hundes; einfache Dosierung des Triebes (z.B. Leckerchen näher zu der Nase macht's einfacher, Leckerchen
weiter weg macht's schwieriger; Ball sichtbar ist einfach, Ball in der Tasche versteckt schwieriger)
Nachteil: Man kommt damit über die Grundausbildung nie hinaus, ein stufenweiser Abbau ist schwierig und langwierig; das Lauern oder
an-falsche-Orte-hinstarren wird gefördert
Sinnvoller Einsatz: Zum Anlernen von neuen Bewegungen (z.B. Hund in die Grundstellung führen, Wechsel Sitz-Platz, Aufbau des Fusslaufens
über Futtertreiben)
b) als Belohnung
Der Hund erledigt hier eine Aufgabe, um an sein Triebziel heranzukommen. Er stupst z.B. mit der Nase die linke Hand an, um aus der rechten
Hand das Leckerchen zu bekommen, läuft Voran, um beim HF den Ball zu kriegen oder geht bei Fuss, um anschliessend den Schutzdiensthelfer
packen zu dürfen. Er arbeitet also geografisch unabhängig vom Triebziel.
Vorteil: Genaue Ausbildung, kein Lauern oder Starren, echte Kommunikation mit dem Hund, motiviertes Arbeiten in jede Richtung ist möglich, der
Weg zu primärmotiviertem Arbeiten ist frei.
Nachteil: Der Hund muss dieses Umweg-arbeiten zuerst lernen und ein Auslöse-Signal muss etabliert werden.
Dass b) eindeutig vorzuziehen ist, dürfte nach meinen Ausführungen klar sein. a) ist aber zur Einführung von neuen Dingen manchmal trotzdem sinnvoll.