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Geplant war dort ein Mega-Staudamm über 7,6 Kilometer Länge, das Wasserkraftwerk sollte über 8000 Megawatt Leistung haben, das entspricht der Leistung von sechs Atomkraftwerken. Der indigene Stamm der Munduruku und Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace hatten gemeinsam gegen das von der Regierung geplante Projekt mobil gemacht. Es hätte mit einem Wasserbecken fast der Grösse New Yorks die Lebensgrundlagen der Munduruku zerstören können. Zudem drohten hier grosse Gebiete des Regenwaldes dem Energie-Projekt zum Opfer zu fallen.
Der geplante Staudamm Sao Luiz do Tapajós markiere einen der neuen Konflikte über die Zukunft des Amazonas-Regenwaldes, kritisierte Greenpeace. Statt auf Wind und Sonne als Energiequelle zu setzen, baue die Regierung in einem der artenreichsten Gegenden die Wasserkraft weiter aus - der Anteil am Energiemix liegt heute schon bei rund 70 Prozent. Es hatte auch Proteste gegen den Siemens -Konzern gegeben, der die Turbinen liefern sollte. Greenpeace begrüsste die Entscheidung. "In den letzten Monaten hätten sich über 1,2 Millionen Menschen auf der ganzen Welt gegen das Megaprojejt ausgesprochen./ir/DP/he
(AWP)