Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03393.jsonl.gz/313

Die Airline South African Airways (SAA) hat im Dezember Insolvenzschutz (“business rescue”) beantragt. Die südafrikanische Regierung sagte dem Unternehmen daraufhin Staatshilfen in Höhe von 2 Milliarden Rand (ca. 130 Millionen Euro) zu, die durch private Investoren in gleicher Höhe ergänzt werden sollten. Die Zahlungen müssen bis zum 19. Januar 2020 erfolgt sein.
Am 16. Januar berichteten südafrikanische Medien jedoch, der Regierungsanteil sei immer noch nicht gesichert. Der Finanzminister erklärte, man arbeite weiterhin an der Finanzierung. Sollte das nicht gelingen, könnte SAA schon am 19. Januar gezwungen sein, Flüge abzusagen oder sogar in die Liquidation zu gehen.
Durch den Insolvenzschutz sollte der Airline die Möglichkeit eingeräumt werden, bestehende Verträge zu kündigen bzw. neu zu verhandeln, Personal zu reduzieren und Verbindlichkeiten zurückstellen zu können. Der gesamte Flugbetrieb sollte aufrechterhalten werden, punktuell sollten Regionalflüge von SAA auf die Billigflugtochter Mango umgestellt werden.
Da SAA für die Wirtschaft und die Touristik in Südafrika von hoher Bedeutung ist, gehen wir davon aus, dass die benötigten Mittel kurzfristig zur Verfügung gestellt werden und die Airline weiter fortbestehen wird.
Stand: 17. Januar 2019, Quelle Studiosus