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Die häufigste Form des Schlafapnoe-Syndroms ist das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom (OSAS), das durch eine starke Verengung der Luftwege gekennzeichnet ist. Ursache dafür ist eine übermässige Entspannung und in der Folge ein Kollaps der Rachen- und/oder Zungengrundmuskulatur während des Schlafens. Dadurch kommt es zu einer verringerten Versorgung mit Sauerstoff und einem gleichzeitig ansteigenden Kohlendioxidgehalt im Blut. Dabei können Atemaussetzer von 10 Sekunden bis zu 2 Minuten auftreten. Da der Körper dadurch in Alarmbereitschaft gerät, kommt es wiederholt zu Aufwachreaktionen während des Schlafes. Dies kann 5-15 Mal pro Stunde beim leichtgradigen, 15-30 Mal pro Stunde beim mittelgradigen und mehr als 30 mal, sogar bis zu 60 oder 80 Mal pro Stunde beim hochgradigen OSAS der Fall sein.
Welche Formen der Therapie gibt es?
Im Vordergrund sollte die Beseitigung der Ursache stehen. So spielt die Erlangung des Normalgewichtes eine wichtige Rolle. Ebenso stellt die Sanierung eines etwaigen Atemhindernisses wie vergrösserte Rachen- oder Gaumenmandel einen bedeutenden Faktor dar. Der Konsum von Alkohol und der Gebrauch von Schlafmitteln sollten vermieden werden.