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Wilde asiatische Elefanten zerstören regelmässig die Ernte thailändischer Bauern. Verschiedenste Schutzmassnahmen haben nicht gewirkt – nun sollen Bienen die Dickhäuter von den Feldern fern halten.
Feuerwerkskörper, elektrische Zäune oder den Wechsel von Ananasanbau zu Kürbisanbau beeindruckte die wilden Elefanten nicht. Die Dickhäuter zerstörten regelmässig die Ernte und gefährdeten so die Existenz der Bauern. Deswegen testen das Thai Department of National Parks in einem Pilotprojekt Bienen zur Verteidigung. Denn die Dickhäuter haben grosse Angst von den Insekten. Die Idee sich dieser Phobie Nutzen zu machen kommt von der Oxford Universität. In Afrika werden Bienen schon mehrere Jahre erfolgreich gegen Elefanten eingesetzt.
Im Osten von Thailand ist das Problem besonders ausgeprägt. Dem Wald müssen immer mehr Felder mit Cassava, Reis, Ananas und Gummi Platz machen. So werden auch die rund 3000 wilden Elefanten in ihrem Lebensraum bedrängt und sie suchen Nahrung auf den Felder. Seit zwei Jahren kämen die Elefanten fast jeden Tag und zertrampeln Felder, berichtet ein Einheimischer.
Neuerdings werden nun Bienenvölker auf Augenhöhe der Elefanten am Rande der Felder gehalten. Versucht nun ein Elefant in ein Feld einzudringen, muss er ein Zaun übertreten, der über eine Schnur mit einem Bienenkasten verbunden ist. Der Bienenkasten wird bewegt, so dass die Bienen aggressiv werden und auf die Elefanten los gehen. Die Elefanten vergessen die Bienenstiche nicht so schnell und meiden die Felder.