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Beeinträchtigungen des Gleichgewichts und des Gangs betreffen rund 90 Prozent aller Parkinson-Patientinnen und -Patienten im fortgeschrittenen Stadium, wie das internationale Forschungsteam unter Leitung von Jocelyne Bloch und Grégoire Courtine vom Universitätsspital Lausanne (Chuv) und der EPFL in der Studie schreiben. Herkömmliche Therapien mit Dopamin oder Tiefer Hirnstimulation zeigen demnach gegen Gangstörungen oft keine Wirkung.
Die Forschenden implantierten dem Patienten 2021 eine Neuroprothese, die aus Elektroden im Rückenmark und einem Impulsgeber unter der Bauchhaut besteht.
Obwohl dieser Test an einem ersten Patienten erfolgreich war, sind laut den Forschenden weitere Studien notwendig, bevor die Therapie breit angewendet werden kann.