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«Grauzone» lautet der Titel jenes Films, der die 1980er Bewegung vorausgespürt hat und ein Wort zum geflügelten machte - fortan wähnte man überall Grauzonen. Alfred heisst die Hauptfigur des Films. Er ist von Beruf Abhörspezialist. Auch sein Schöpfer heisst Alfred, belauscht die Wirklichkeit, aber nicht nur auf Töne, er tastet sie auf Bilder ab. Alfred und Julia leben in einem schönen und reichen Land. Aus grosser Höhe sieht das Land aus wie ein Stück Filz, aber aus der Nähe wie ein gesäuberter Park. Die Spazierwege sind mit Sitzbänken gesäumt und die Strassen mit Bankensitzen. Alfred und Julia sind seit 8 Jahren kinderlos verheiratet und hausen im 16. Stock eines Neubaus. Am Freitag, 12. August 1977, bricht in ihrem Land eine mysteriöse Epidemie aus. Die Medien sorgen für eine schnelle Verbreitung. Die Verantwortlichen verhängen Informationssperren, die Betroffenen brechen ihre Schweigepflicht. Am Sonntagabend ist von offizieller Seite zu erfahren, dass alles nur eine Art Übung für den Ernstfall gewesen sei.