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Die Zingelbahn erschliesst die Alp Unter Zingel. Eine erste Bahn wurde 1923 durch Seilbahnpionier Remigi Niederberger erstellt. Sie diente zum Materialtransportbahn beim Bau der Hütte auf der Alp Zingel. 1931 wurde sie durch die aktuelle Bahn ersetzt. Nun durch die Söhne des inzwischen verstorbenen Remigi, die sich in der Kollektivgesellschaft „Remigi Niederberger’s Söhne“ zusammenengeschlossen hatten. Bemerkenswert ist u.a. die Kabine. Es handelt sich dabei um das für die Firma typische «Niederberger Schiffli»: einer Barelle, überdeckt mit einem gewölbten Dach.
Die Bahn funktioniert ganz ohne Strom. Der gut 200 Liter fassende grüne Wassertank, der die Rückwand der Fahrzeuge bildet, wird mit Wasser gefüllt. Das Wasser der oberen Kabine zieht nun bei der Talfahrt die untere, weniger schwere Kabine in die Höhe. Bei der Einfahrt der Kabine in die Talstation wird der Wassertank durch eine mechanische Vorrichtung zum Öffnen der Auslaufstutzen automatisch entleert.
Auf die Zingelbahn trifft man auf dem Weg die Aaschlucht hinauf. Kurz nach dem Staubecken Obermatt tritt der Wanderweg wieder in den Wald ein. Nach 100 Metern, in einer Kurve, befindet sich rechterhand die Talstation der Zingelbahn.
Quellen:
- www.seilbahninventar.ch, 17. April 2020.