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355 junge Informatik-Talente stellten während dem 22. und 25. Juni ihre Programmier-Fähigkeiten, Kreativität und ihr logisches Denken unter Beweis. Der Schüler Joël Huber vom Gymnasium Freudenberg ZH erreichte dabei den 22. Rang, was mit einer Goldmedaille belohnt wurde. Dies sei erst die zweite Goldmedaille für die Schweiz, die seit 1992 junge Talente an die Internationalen Informatik-Olympiade (IOI) schicke, teilte die Wissenschafts-Olympiade am Mittwoch mit.
Das Resultat bedeute ihm sehr viel, sagte der Gymnasiast. Tatsächlich habe er die letzten zwei Jahre auf sein Ziel hingearbeitet und trainierte während fünf Tage die Woche mindestens drei Stunden. Nach der Matura und einem Zwischenjahr möchte der Thalwiler ein Studium in Mathematik in Angriff nehmen. Er gewann bereits im vergangenen Jahr die Goldmedaille im international ausgerichteten Romanian Master of Informatics (RMI).
Neben ihm bestritten auch Josi John aus Zürich, Ema Skottova aus Bern und Alberts Reisons aus Genf die Informatik-Olympiade. Sie belegten die Plätze 181, 204 und 222.
Ziel der Wissenschafts-Olympiaden ist es, Schülerinnen und Schüler in ihrem Lieblingsfach zu fördern und ihre wissenschaftliche Kreativität zu wecken. Ausgetragen werden die Wettbewerbe in Informatik, Biologie, Chemie, Geographie, Mathematik, Philosophie, Physik, Robotik und Wirtschaft, an denen jährlich insgesamt über 4000 Talente teilnehmen.