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Während Giulia Steingruber an den Schweizer Meisterschaften in Morges ein erfolgreiches Wettkampf-Comeback gab und sich bei der Elite den siebten Mehrkampftitel in Folge holte, kämpften fünf Freiburgerinnen im P6 der Amateure um Medaillen.
Das Quintett musste den Wettkampf am Balken beginnen, dem wohl heikelsten, weil selektivsten Gerät. Kim Kolly und Alexandra Mueller (beide SVKT Wünnewil) liessen sich davon nicht beirren und zeigten eine Übung ohne Sturz. Mara Pfister (FSG Freiburg), Ilenia Gurtner (SVKT Wünnewil) und Diane Grangirard (FSG Cugy-Vesin) hatten hingegen einige Stabilitätsprobleme und mussten vom Gerät steigen.
Kollys starke Bodenkür
Kolly, die Anfang Mai in Montreux zur Westschweizer Meisterin gekürt worden war, gelang auch am Boden eine grossartige Vorführung. Mit 11.050 Punkten realisierte sie den viertbesten Wert. Einen Sturz verzeichnete hingegen Grandgirard: Bei der letzten Akroreihe ihrer anspruchsvollen Übung patzte sie beim Vorwärtssalto mit Schraube.
Beim Sprung sicherte sich Kim Kolly mit ihrem Tsukahara gebückt 12.150 Punkte. Nur einen Zehntel weniger erhielt Diane Grandgirard, die den Tsukahara erstmals zeigte und gleich stand.
Zum Abschluss des Wettkampfs mussten die Freiburgerinnen an ihrem Zittergerät, dem Stufenbarren, antreten. Für die beste Note sorgte die Düdingerin Mara Pfister (FSG Freiburg) mit 8.150 Punkten. Kim Kolly leistete sich einen Zwischenschwung und erhielt «nur» 8.050 Zähler. Das reichte aber zum Gesamttotal von 41.150 und zum starken sechsten Schlussrang.
Nach den guten Leistungen in Morges können die Freiburgerinnen mit viel Selbstvertrauen zu den Schweizer Teammeisterschaften vom 17. September in Bülach antreten. Da strebt die kantonale Auswahl den Aufstieg in die NLB an.