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Die als zuverlässig geltende belgische Wirtschaftszeitung "De Tijd" hatte zuvor mit Hinweis auf eigene Quellen von den - in diesem Fall - mündlichen Absprachen berichtet. Aus dem Grossherzogtum gab es dazu zunächst keine Reaktionen.
Bereits 2012 und 2014 war durch die "Luxleaks" öffentlich geworden, dass mehr als 300 Konzerne und das luxemburgische Finanzamt schriftlich Deals über sehr geringe Steuersätze schlossen. Danach hatte die EU bereits reagiert. Die Finanzminister vereinbarten im vergangenen Jahr ein neues Gesetz, das erstmals einen Austausch von sogenannten Steuer-Vorbescheiden (Taxrulings) für Unternehmen ermöglicht. Dieses Gesetz soll vom 1. Januar 2017 an gelten./cb/DP/he
(AWP)