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Ökonomische Auswirkungen der Moderhinke und Kosten-Nutzen-Analyse einer Bekämpfung in der Schweizer Schafpopulation (Teilprojekt Epidemiologische Modell-Berechnungen)
Kontaktperson: Salome Dürr
Beteiligte Personen: Dana Zingg, Gertraud Schüpbach, Agecon ETH Zürich
Laufzeit: 2015-2016
Die Moderhinke ist eine ansteckende bakteriell bedingte Krankheit von Klauentieren, die vor allem bei Schafen zur Erkrankung der Klauen führt und sowohl das Wohlbefinden der erkrankten Tiere sowie deren Leistung erheblich einschränkt. In der Schweiz geben mehr als die Hälfte aller Schafzüchter an, dass Moderhinke ein ständiges Problem darstellt. Die bisherigen Bekämpfungsmethoden reichen von „keine Massnahmen“ bis hin zu den organisierten Programmen.
Eingebettet in im Rahmen eines grösseren Projektes, welches die Möglichkeit abwägen soll, Moderhinke in der Schweiz flächendeckend zu bekämpfen, soll in der vorliegenden Studie die Auswirkungen verschiedener Bekämpfungsstrategien modelliert werden. Basierend auf einem Ausbruchsmodell, das nach einer Moderhinke-Epidemie in Norwegen entwickelt wurde, haben wir ein Moderhinke-Übertragungsmodell für die Schweizer Schafpopulation entwickelt. Verschiedene Kontroll-Szenarien (obligatorische Sanierung aller Betriebe in der Schweiz, Verwenden von neusten Diagnostikmöglichkeiten) im Vergleich zur Kontrollstrategie wie sie heute angewandt wird, werden simuliert und die Prävalenzen über die Zeit berechnet. Diese dienen als Basis für eine Kosten-Nutzen-Analyse der Kontrollstrategien.