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Spektakuläre Auktion in New York: Apollo 11 und andere Raumfahrt-Objekte
Etwa 400 sammelwürdige Objekte von den Apollo-Raumflügen, allein mehr als 50 von der Apollo 11 Mondlandung, kamen im Juli bei Bonhams & Butterfields in New York zur Versteigerung. Die spektakuläre Auktion fiel mit dem 40. Jahrestag der ersten Mondlandung zusammen und fand entsprechend weltweite Beachtung.
Raumschiffmodelle, Konstruktionspläne, Mondkarten und vielfältige Gegenstände der NASA, die auf den Apollo-Missionen mitgenommen wurden, standen im Auktionskatalog. Natürlich war auch die dreiseitige Checkliste für die Mondlandung sowie Checklisten späterer Missionen dabei.
Eine Staubbürste wurde ebenfalls versteigert: sie sorgte auf der Apollo 14 für die Reinigung der Kameralinsen vom Mondstaub. Das höchste Gebot fiel mit 218.000 Dollar auf die Himmelskarte aus Plastik, die Neil Armstrong und Buzz Aldrin Jr. auf der Mondlandung mit sich führten.
Die Navigationshilfe von der Apollo 15-Fahrt wurde auf 90.000 Dollar geschätzt. Nennenswert sind auch die Ergebnisse für zwei goldgefasste Sonnenbrillen aus der Apollo 13-Ausrüstung: auf 3.000 bis 4.000 Dollar geschätzt, erzielten sie stattliche 18.300 Dollar.
Übrigens handelt es sich bei der Bonhams Raumfahrt-Auktion keineswegs um die erste ihrer Art. Bereits 1993 hatte Sotheby’s in New York eine Auktion zur sowjetischen Raumfahrtgeschichte veranstaltet: die Sojus TM-10 Raumkapsel fand damals für 1,7 Mio. Dollar einen Käufer.