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Bluthochdruck (Hypertonie)
Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) ist eine häufige Diagnose. Begünstigende Faktoren sind Vererbung, Bewegungsmangel und höheres Alter.
Als Hypertonie gilt ein Blutdruck über 140/90 mmHg. Man unterscheidet den systolischen (oberen) vom diastolischen (unteren) Blutdruck. Beide Werte sind gleich wichtig. Der Blutdruck entsteht durch die rhythmische Arbeit des Herzmuskels. Wenn sich der Herzmuskel zusammenzieht und Blut vorwärts befördert, entsteht in der Arterie eine Druckspitze. Diese Druckspitze nennt man oberen oder systolischen Blutdruck. Die Elastizität der Arterienwände sorgt auch zwischen den Pumpbewegungen des Herzens für Druck zur Weiterbeförderung des Blutes. Diese Blutdruck ist niedriger und wird als unterer oder diastolischer Blutdruck bezeichnet.
Es ist empfehlenswert, den Blutdruck regelmässig zu kontrollieren. Die Messung erfolgt sitzend und nach 5 Minuten Ruhe. Die Behandlung des Bluthochdruckes stützt sich initial auf Lebensstiländerungen. Falls das nicht genügt, braucht es eine medikamentöse Behandlung.
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