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Die Glückskette unterstützt landesweit die Hilfe von 81 Organisationen in der Soforthilfe, Überbrückungshilfe, Lebensmittelhilfe und Nothilfe.
Nebst den gesundheitlichen Folgen würden knapp zwei Monate nach dem Lockdown in der Schweiz auch die finanziellen Konsequenzen der Krise immer mehr sichtbar, heisst es in einer Medienmitteilung vom Donnerstag. Die Unterstützung konzentriere sich auf Menschen, die auf nicht-staatliche Dienstleistungen angewiesen seien.
Die Glückskette unterstützt bisher mit 9,8 Millionen Franken entsprechende Hilfsprojekte. Im Moment evaluieren die Programmverantwortlichen der Glückskette und die externen Experten 17 weitere Finanzierungsanträge von über 5 Millionen Franken.
Not verschlimmert
Die Coronavirus-Krise habe die Not von Menschen in schwierigen oder prekären Lebensumständen noch verschlimmert, schreibt die Glückskette. Die Hilfe sei vielfältig aufgestellt und beinhalte zum Beispiel Dienstleistungen wie Haushaltshilfen für ältere Menschen oder für Menschen mit einer Behinderung, Heimlieferungen, Transport oder Pflege sowie auch finanzielle Unterstützung oder Lebensmittelhilfe.
Ausserdem wolle die Stiftung auch Hilfe für Menschen finanzieren, die durch ihre teils informelle Beschäftigung oder ihren informellen Status keinen Zugang zu Sozialversicherung oder öffentlicher Hilfe hätten und unter prekären Umständen lebten. «Diese Menschen konnten sich vor der Krise noch einigermassen selbst versorgen, sind aber in der gegenwärtigen Situation völlig mittellos», heisst es im Communiqué. Ohne Hilfe riskierten sie und ihre Kinder ihre Wohnung zu verlieren und könnten sich wegen mangelnden Geldes nicht mehr ernähren.