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Entstehung der Stadt Kreuzlingen
Ursprung
1838 bestand der Weiler Kreuzlingen auf dem Gemeindegebiet von Egelshofen aus lediglich 13 Häusern sowie dem Klosterbezirk, «Kreuzlingen Dorf» oder «bey Kreuzlingen» genannt. Begünstigt durch das Aufkommen der Eisenbahn setzte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine rasche Entwicklung ein. Am 1. Januar 1874 erfolgte der Namenswechsel der Gemeinde: aus Egelshofen wurde Kreuzlingen. Gleichzeitig löste Kreuzlingen Gottlieben als Bezirkshauptort ab.
Drei Gemeinden wachsen zu einer Stadt
Die Grenzstadt Kreuzlingen entstand in den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts durch den Zusammenschluss der Gemeinden Kreuzlingen-Egelshofen mit Kurzrickenbach (1927) und Emmishofen (1928). 1947 wurde Kreuzlingen mit der Registrierung der 10‘000. Einwohnerin auch statistisch zur Stadt.
Rasantes Wachstum
Die Gemeinden Egelshofen, Emmishofen, Kurzrickenbach und Kreuzlingen entwickel-
ten sich entlang der Hauptverkehrsstrassen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass
heute historische Zentren schwer auszumachen sind. 1870 lebten 2821 Menschen in
den drei Gemeinden, vierzig Jahre später waren es in Kreuzlingen bereits 8155 Ein-
wohnerinnen und Einwohner.
Geschichte des Quartiervereins Bodan
Am 9. Februar 1988 wurde der Quartierverein Bodan durch Anwohner der Schul-, Bodan-, Hafen-, Säntis-, Neptun-, Sandbreite- und Hauptstrasse mit dem Zweck gegründet “den Wohncharakter des Quartiers zu schützen sowie die öffentlichen, sozialen und kulturellen Interessen des Quartiers zu wahren und zu fördern”. Am 22. Mai 1991 stimmten die Mitglieder einer Erweiterung mit den Gebieten Wehrli und Landegg zu. Seit diesem Datum umfasst der Quartierverein Bodan den heutigen Umfang neben den Quartieren Egelshofen, Emmishofen und Kurzrickenbach.
Vorgeschichte:
1978: Sanierung aus Ausbau der Schulstrasse, Einweihung mit einem Strassenfest für das sogar ein Lied komponiert wurde
1980: Petition der Anwohner an den Stadtrat: "Verkehrsbeschränkung in der Schulstrasse" auf die der Stadtrat 1981 mit Verkehrsberuhigungs-Massnahmen reagierte. Mit dem Neubau der Kantonalbank entwickelte sich der Verkehr in der Schulstrasse stark.
1987: Erneute Petition an den Stadtrat nach der Eröffnung des Geschäftshauses Bodan und einer weiteren Zunahme des Verkehrs
1988: Einladung an die "Bewohner des Quartiers zwischen Hafenstrasse/Hauptstrasse und Pestalozzistrasse/Bodanstrasse" zu einem Treffen am 12. Januar im Restaurant Gschwend, mit dem Thema "Verkehrsplanung und Verkehrsberuhigung im Zentrum Nord".
Gründungsversammlung am 9. Februar 1988 im Restaurant Gschwend. Für der Namensgebung standen Bodan, Neptun sowie Stadtzentrum Nord zur Debatte. An der ersten GV vom 23. Februar 1989 zählte der Quartierverein Bodan bereits 105 Mitglieder.