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Association of British members of the S. A. C
Redaktion.
Association of British members of the Swiss Alpine Club. Report of speeches at the dinner at the Holborn restaurant, London, on Wednesday, December 8 th, 1909.
Es ist den Mitgliedern des S.A.C. schon zu verschiedenen Malen und in verschiedener Form, durch Äußerungen des Zentralkomitees des S.A.C., in der „ Alpina ", und wohl auch durch Zirkulare an die Sektionsleitungen zur Kenntnis gebracht worden, daß die englischen Mitglieder des S.A.C. damit umgehen, sich unter sich und in England enger zusammenzuschließen, um mit dem S.A.C. besser Fühlung zu bekommen, ihre Wünsche über sie besonders interessierende Fragen ( Clubhütten, Schutz der Naturschönheiten, Opposition gegen die Matterhornbahn u. dgl. ) besser und einheitlicher anbringen und zu den Lasten des S.A.C. direkter beitragen zu können, als ihnen dies durch die bloße Zugehörigkeit zu einer Sektion und während ihrer Aufenthalte in der Schweiz bisher möglich gewesen war. Nachdem der Gedanke, eine Sektion des S.A.C. in London zu gründen, an dem Widerspruch des C. C. und der Statuten des S.A.C. gescheitert war ( siehe Jahrbuch S.A.C. XLIV, pag. 451 ), ist die Idee in einer glücklichen und praktischen Variante nun doch zur Ausführung gekommen durch die Gründung der Association der Britischen Mitglieder des S.A.C., die am 8. Dezember 1909 in einer dem Dinner unmittelbar vorangehenden konstituierenden Versammlung stattgefunden hat. Ich nehme an, daß die von unserem C. C. durch Entsendung eines Delegierten, des Prof. Rochet, unter seine Auspizien genommene nähere Organisation den Sektionen des S.A.C. irgend wann werde offiziell zur Kenntnis gebracht werden und begnüge mich mit dem Hinweis, daß die kurzen Statuten in dem Eröffnungsbericht der Association abgedruckt sind und daß einer der Zielpunkte der Association ist, den S.A.C. durch Subskription mit einer Clubhütte zu beschenken. Was ich hier hervorheben möchte, ist der ungemein freundliche und sympathische Charakter, der aus allen Beschlüssen und den Tischreden bei dem unter dem Präsidium unseres Ehrenmitgliedes Clinton T. Dent abgehaltenen Dinner hervorgeht. Nicht daß es dem englischen Humor an Spitzen fehlte, aber der Grundton ist immer ein wohlwollender und vor allem grundehrlich. Die Lektüre dieser Toaste und Antworten und der eingestreuten Zustimmungsschreiben ist nicht nur eine literarische Delikatesse, sondern auch etwas „ fürs Gemüt ". Ich habe kürzlich Gelegenheit gehabt, am Zürcher Sechseläuten die Geschicklichkeit zu bewundern, mit welcher die Zunftredner bei Überreichung der oratorischen Kränzchen, welche sie sich gegenseitig wanden, es so einzurichten wußten, daß immer der andere die Dornen in die Finger bekam. Bei der Lektüre des Report of Speeches, speziell bei dem Rededuell zwischen dem Bishop of Bristol und Edw. Whymper, habe ich den Eindruck bekommen, daß man dergleichen am Strand der Themse noch besser verstehe als an dem der Limmat, und ich bewundere Prof. Roget, daß er sich inmitten solcher Debater so trefflich gehalten hat. Ein goldenes Wort Dents möchte ich zum Schluß dieser Besprechung und zur Beherzigung in der Debatte über Sport und Kultur anführen: „ Glaubt mir, je älter man wird, desto mehr lernt man, daß Bergsteigen nicht die einzige Form des Bergkultus ist und daß die Alpen so vielseitig in ihrem Bau sind, wie sie es sind als Mittel, uns Freude zu bereiten.Redaktion.