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Amt für Natur und Umwelt
Uffizi per la natira e l'ambient
Ufficio per la natura e l'ambiente
Unternehmen, die Gefahrgut auf Strasse, Schiene oder auf Gewässern befördern oder sie in diesem Zusammenhang verpacken, einfüllen, laden oder entladen bzw. versenden, müssen einen Gefahrgutbeauftragten ernennen und diesen dem Amt für Natur und Umwelt melden. Um die Aufgabe des Gefahrgutbeauftragten erfüllen zu können, muss eine Ausbildung absolviert und eine Prüfung abgelegt werden.
Die Schweiz gehört zu den 48 Vertragsstaaten des Europäischen Übereinkommens über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse (ADR) und der Schiene (RID).
ADR und RID enthalten Bestimmungen über Sicherheitsberater, die für die Einhaltung der Vorschriften im Umgang mit Gefahrgut beim Transport und den damit verbundenen Tätigkeiten verantwortlich sind. In der Schweiz wird dies durch die Gefahrgutbe-auftragtenverordnung (GGBV) konkretisiert.
Unternehmen, die Gefahrgut auf Strasse, Schiene oder Gewässern befördern oder sie in diesem Zusammenhang verpacken, einfüllen, laden oder entladen bzw. versenden, unterstehen der GGBV. Sie müssen eine Gefahrgut-Beauftragte oder einen Gefahrgut-Beauftragten ernennen.
Bei kleinen Transportmengen sind die Betriebe von dieser Pflicht befreit (die höchstzulässigen Gesamtmengen - sogenannte Freigrenzen - sind im Anhang der GGBV festgelegt).
Betriebe können eigene Mitarbeiter zu Gefahrgut-Beauftragten ernennen; sie können aber auch externe Beauftragte beiziehen.
Wer Gefahrgut-Beauftragter werden will, muss eine Ausbildung absolvieren und eine Prüfung ablegen. Die Prüfungsstellen (siehe Link ASTRA) geben Auskunft über Kurs- und Prüfungsdaten. Die Prüfung ist alle 5 Jahre zu wiederholen.
Unternehmen müssen ihre Gefahrgut-Beauftragten mit dem Rückmeldeblatt dem ANU melden. Der Schulungsnachweis ist der Meldung beizulegen.
Das ANU führt eine aktuelle Liste der Gefahrgut-Beauftragten für Betriebe in Graubünden, die der Polizei für Schwerverkehrskontrollen zur Verfügung steht.