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Der Kanton will den Holzanteil bei öffentlichen Bauten des Staats und bei vom Staat subventionierten Schulgebäuden erhöhen, weil Holz ein erneuerbarer Rohstoff mit einer positiven Öko- und Klimabilanz ist. Dies hält der Staatsrat in seiner Antwort auf eine entsprechende Anfrage der Grossratsmitglieder Sylvie Bonvin-Sansonnens (Grüne, Rueyres-les-Prés) und Bertrand Gaillard (CVP, La Roche) fest. Weiter verlangt der Staatsrat, dass das Thema Holz auch in den Ausschreibungen und Wettbewerbsreglementen des Kantons entsprechend systematisch erwähnt wird. Künftig soll ein Holzexperte in Preisgerichten von Architekturwettbewerben Einsitz nehmen.
Grangeneuve und Schwarzsee
Schliesslich halte auch die Holz-Richtlinie fest, dass der Kanton die Verwendung von Holz bevorzugen solle, das aus eigenen Wäldern stamme. In diesem Zusammenhang plane der Staat gleich mehrere Gebäude aus Holz. Beispiele dafür seien der Milchviehstall, die Aufstockung der Technologiehalle sowie der Bau der Mehrzweckhalle im Institut Grangeneuve, der Bau der Dreifachsporthalle auf dem Campus Schwarzsee oder die Erneuerung des Werkhofs des Tiefbauamts in Sâles.