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Wer in die Schweiz zieht, will wissen, wie hoch hier die Wohnungsmieten sind. Generell ist der Wohnraum in der Schweiz teuer. Es gibt aber regionale Unterschiede. Am teuersten sind Wohnungen in den grossen Ballungszentren, am Zürichsee und in der Genferseeregion. Eine durchschnittliche Einzimmerwohnung kostet je nach Region CHF 500 bis CHF 1000 (ca. Euro 330 bis 650) pro Monat, Nebenkosten eingeschlossen. Eine Dreizimmerwohnung gibt es monatlich für CHF 900 bis CHF 1800 (ca. Euro 590 bis 1180) und bei einer Fünfzimmerwohnung beträgt der Mietzins zwischen CHF 1500 und CHF 2500 (ca. Euro 980 bis 1630). Generell sollte nicht mehr als ein Drittel des Bruttoeinkommens für die Wohnung ausgegeben werden. Nicht vergessen werden sollte: In der Regel wird bei Abschluss eines Mietvertrages ein Mietzinsdepot (Kaution) von bis zu drei Bruttomieten fällig.
Für die relativ hohen Mieten erhält man einiges. So ist der Ausbaustandard sehr hoch und es müssen in der Regel keine Grosshaushaltsgeräte wie ein Kühlschrank, ein Kochherd oder eine Waschmaschine gekauft werden. Auch ist der Strom im Vergleich zu Deutschland und vielen weiteren europäischen Ländern günstiger. Die Heiz- und Nebenkosten werden einmal jährlich abgerechnet.
Wer in die Schweiz zieht, sollte die zahlreichen Möglichkeiten nutzen, eine Bleibe zu finden. Beispielsweise gibt es Anzeigen von zu vermietenden Wohnungen und Häusern auf comparis.ch. Weiter gibt es dort auch Tipps für eine erfolgreiche Wohnungsbewerbung.
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