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Das Buch erzählt die Geschichte des gemeinschaftlichen Wohnens von ca. 1850 bis heute. Drei Motive des Teilens - die ökonomische, politische und soziale Intention - gliedern die Wohnobjekte, die einer historischen Analyse unterzogen und in neun Entwicklungsphasen geordnet werden. Im Vergleich untersucht die Autorin unterschiedliche Nutzungen, ihre Entstehungsformen und deren Entwicklungslinien bis heute, und zeigt so, wie das alltägliche Zusammenleben und die Abstufung der Wohn-Intimität in Europa praktiziert werden.
Eine Geschichte des gemeinschaftlichen Wohnens : Modelle des urbanen Zusammenlebens / Susanne Schmid. Basel : Birkhäuser Verlag GmbH, 2019
Frauen leben durchschnittlich 5 Jahre länger als Männer. Sie lieben meist ältere Partner und riskieren so, nach Jahren der Zweisamkeit zur Witwe zu werden. 80 Prozent aller verwitweten Menschen sind weiblich! Das ist der Rede wert. Gemessen an der Vielzahl von Witwen in unserer Gesellschaft ist es erstaunlich still um diese alleinstehenden Frauen. Sie leben im gesellschaftlichen Schatten. Das Cliché der sexuell entfesselten, lustigen Witwe ist ebenso unrealistisch wie das Bild der grauen Frau, die einsam und weltabgewandt ihr Restleben verwaltet.
Weiterleben, weitergehen, weiterlieben : wegweisendes für Witwen / Cornelia Kazis. Zürich : Xanthippe, 2019
Frauen sind im Alter oft von Armut bedroht, besonders in Städten mit hohen Mieten. Wie kommen sie mit wenig Geld zurecht? Welche Strategien entwickeln sie, um dennoch am sozialen und kulturellen Leben teilzuhaben? Davon erzählen Frauen aus unterschiedlichen sozialen Milieus, und die Analyse dieser Berichte macht deutlich, wie dringend notwendig eine politische und gesellschaftliche Veränderung unserer eingespielten Sozialsysteme ist.
Kein Ruhestand : wie Frauen mit Altersarmut umgehen / herausgegeben von Irene Götz ; unter Mitarbeit von Esther Gajek, Alex Rau, Marcia von Rebay [und 2 weiteren]. München : Verlag Antje Kunstmann, 2019
Grundlage der folgenden Ausführung ist eine Masterarbeit mit der Fragestellung: Wie nehmen Netzwerke in ausgewählten Deutschschweizer Städten die Steuerung von Alterspolitik wahr und welche Unterscheide und Gemeinsamkeiten bestehen? Alterspolitik ist aufgrund des demografischen Wandels und der veränderten Bedürfnisse älterer Menschen ein aktuelles Thema in vielen Schweizer Städten. In der städtischen Alterspolitik engagieren sich dabei eine Vielzahl von Organisationen mit unterschiedlichen Aufträgen und Interessen. In diesem Zusammenhang wird vielerorts die Kooperation der verschiedenen Akteure postuliert mit dem Ziel, eine bessere und gemeinsame Steuerung der Alterspolitik zum Wohle der älteren Bevölkerung zu erreichen.
Steuerung von Alterspolitik : ein Vergleich in Deutschschweizer Städten / Simon Stocker. [Schaffhausen] : [Verlag nicht ermittelbar], 2019
Einsamkeit stellt ein ernsthaftes Risiko für die Gesundheit dar. Am direktesten wirkt sich das Erleben von Einsamkeit auf die psychische Gesundheit aus. So leiden ältere Menschen, die sich einsam fühlen, häufiger unter depressiven Symptomen, Schlafstörungen und erhöhtem Stress. Zudem erkranken sie eher an Demenz (bzw. Alzheimer-Krankheit). Doch auch die physische Gesundheit von Betroffenen wird in Mitleidenschaft gezogen. Sie leiden häufiger unter Bluthochdruck und haben insgesamt eine kürzere Lebenserwartung als Personen, die sich sozial gut eingebettet fühlen.
Förderung der sozialen Teilhabe im Alter in Gemeinden : Planungsleitfaden / [Autorin: Hilde Schäffler]. [Bern] : Gesundheitsförderung Schweiz, 2019
Diese Studie ist ein Blick in die Zukunft – ebenso, wie sie als Würdigung des bereits Geleisteten verstanden werden kann. Sie möchte Wege identifizieren und Lösungen aufzeigen, die Menschen darin unterstützen, digitale Souveränität zu erreichen und zu leben.
Digitale Souveränität bedeutet, digitale Technologien zum eigenen und zum Gemeinwohl kompetent zu nutzen sowie die Potenziale, Folgen und Implikationen dieser Nutzung zu verstehen und einzuschätzen – ein generationenübergreifendes und gesamtgesellschaftliches Ideal, relevant in vielen Bereichen unseres privaten und öffentlichen Lebens.
Im Fokus der identifizierten Wege und Lösungen – zusammengefasst in fünf Thesen – steht die Gruppe der älteren Menschen. Die Thesen zeigen, dass digitale Souveränität auf sehr unterschiedliche Art gestärkt werden kann.
Ihre Inhalte wurden entwickelt mit Blick auf 2030 und die Frage, was wir heute tun müssen, um morgen (noch) souverän zu sein. Die empirische und wissenschaftliche Grundlage bilden Literaturanalysen, Experteninterviews, eine Online-Umfrage, eine Zukunftswerkstatt sowie Beispiele aus der Praxis.
Digital souverän? Kompetenzen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter / Julian Stubbe, Samer Schaat, Simone Ehrenberg-Silies. Bertelsmann Stiftung, 2019
Steigende Scheidungszahlen im Alter weisen darauf hin, dass eine langjährige Beziehungsdauer kein Garant mehr für das Fortbestehen einer Partnerschaft darstellt. Warum Paare sich nach 30-40 gemeinsamen Jahren trennen, und inwiefern die Pensionierung Paarbeziehungen zu destabilisieren vermag, darüber weiss man nur wenig. Eine Studie der Berner Fachhochschule liefert Einsichten in die Beziehungsgestaltung frisch pensionierter Paare und möchte damit zur Prävention von Scheidungen im Dritten Alter beitragen.
Paarbeziehungen bei der Pensionierung / Michèle Métrailller und Cécile Neuenschwander
The World Alzheimer Report 2019: Attitudes to dementia analyses findings of the world’s largest survey on attitudes to dementia, as well as expert essays and case studies from across the world.
The report reveals the results of the largest attitudes to dementia survey ever undertaken, with almost 70,000 people across 155 countries and territories completing the survey. It spans four demographic groups: people living with dementia, carers, healthcare practitioners and the general public. Analysis of the study, which collected responses from, was carried out by the London School of Economics and Political Science (LSE).
World Alzheimer Report 2019 : attitudes to dementia / Alzheimer’s Disease International, 2019.
In Blanca Imbodens Altersheim-Roman wird gelacht und geliebt, gelebt und gestorben. Die Autorin beschreibt liebevoll das Zusammenleben von alten Menschen, hat genau beobachtet und recherchiert und erzählt neben viel Traurigem auch eine sehr fröhliche und durch und durch lebensbejahende Geschichte, die Mut macht, auch mal gegen den Strom zu schwimmen.
Heimelig : warum Nelly aus dem Altersheim spazierte und nie mehr wiederkam / Blanca Imboden. Lachen : Wörterseh, 2019
Eine Vielzahl von Studien belegt den positiven Einfluss von Spiritualität im Umgang mit schwierigen Lebenssituationen. Studien zur Spiritualität im höheren Lebensalter stellen in der deutschsprachigen gerontologischen Forschungslandschaft allerdings eine Ausnahme dar. In der Theorie der Gerotranszendenz von Tornstam finden sich jedoch Hinweise darauf, dass spirituelle Selbst- und Weltdeutung gerade im höheren Lebensalter aufgrund einer Perspektivverschiebung von besonderer Relevanz auch für die Aufrechterhaltung von Lebenszufriedenheit ist.
Spiritualität im höheren Lebensalter als dynamische Alter(n)saufgabe / Anna Jahnsen, Heidrun Golla, Vanessa Romotzky [und 1 weitere]
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie . - Band 52, Heft 4 (Juli 2019), Seite 359-364
Informationen über Aufenthalte im Spital oder Pflegeheim von Betagten sind für die Planung und Organisation der Gesundheitsversorgung wesentlich. Die Analyse bezieht sich auf das letzte Lebensjahr der 2016 im Spital oder Pflegeheim verstorbenen Personen ab 65 Jahren in der Schweiz. Welche Verläufe sind am häufigsten? Lassen sich Unterschiede bei der Anzahl Hospitalisierungen zwischen den in ein Pflegeheim eingetretenen Personen und den zu Hause gebliebenen Betagten beobachten? Was passiert mit Personen, die nach einem oder mehreren Spitalaufenthalten ins Pflegeheim eintreten? Die vorliegende Studie liefert Ergebnisse über die verschiedenen Verlaufsmuster, ihre Häufigkeit und Hospitalisierungsdauer und ihre Unterschiede nach Alter. Die Muster lassen auf unterschiedliche Bedürfnisse schliessen.
Aufenthaltsorte von älteren Menschen im letzten Lebensabschnitt. Analyse der Abfolge von Aufenthalten in Spital und Pflegeheim / Sylvie Füglister-Dousse, Sonia Pellegrini. Obsan, 2019
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels steht die Demenzthematik im Vordergrund öffentlicher Debatten. Damit ist auch eine Debatte um die richtige Deutung des Phänomens und um die Zuständigkeit und Lösungskompetenz der involvierten Instanzen verbunden. Manfred Schnabel untersucht diesen „Deutungskampf“ mit den Instrumenten einer politischen Diskursanalyse. Unter Rekurs auf poststrukturalistische Konzepte werden hegemoniale Strukturen in der Debatte rekonstruiert und übergeordneten diskursiven Mustern zugeordnet. Als Differenzkriterium dienen dabei jeweils spezifische Perspektiven auf den Menschen, auf das Wesen seiner Gemeinschaft und auf die Ordnung der Dinge.
Macht und Subjektivierung : eine Diskursanalyse am Beispiel der Demenzdebatte / Manfred Schnabel. Wiesbaden : Springer, 2018
In jedem Dorf, in jedem Quartier sind Fachpersonen der Spitex unterwegs. Sie setzen sich dafür ein, dass Menschen möglichst lange zu Hause wohnen können. Die Autorin Pascale Gmür und die Fotografin Maurice K. Grünig porträtieren Frauen und Männer, welche für die öffentliche Spitex arbeiten. Was heisst es, jüngere und ältere Menschen daheim zu pflegen? Wie sieht ein Alltag aus, in dem man begleitet, zuhört und berät? Vielschichtige Themen wie Würde und Selbstbestimmung, betreuende und pflegende Angehörige, Demenz, Palliative Care oder Abschied prägen die spitalexterne Pflege und werden neben den Porträts beleuchtet.
Puzzeln mit Ananas : Menschen der Spitex erzählen / Pascale Gmür ; Fotografien von Maurice K. Grünig. Baden : Hier und Jetzt, 2019
Eine psychische und körperliche Überlastung, die durch die langjährige Pflege eines Angehörigen bedingt ist, kann zu einer psychischen Störung führen. Dieser Band stellt wirksame verhaltenstherapeutische Interventionen sowie weitere Unterstützungsangebote vor, die bei der Arbeit mit pflegenden Angehörigen hilfreich sind.
Etwa 2,6 Millionen zu Hause lebende pflegebedürftige Menschen in Deutschland werden überwiegend von Angehörigen oder anderen nahestehenden Personen betreut. Die Übernahme der Pflegeaufgaben ist für viele der Pflegenden mit einer oft über Jahre andauernden psychischen und körperlichen Überlastung verbunden, die zu einer psychischen Störung führen kann. Psychotherapeuten haben daher unter ihren Klienten oft auch pflegende Angehörige. Der Band beschreibt wirksame verhaltenstherapeutische Interventionen sowie weitere Unterstützungsangebote, die für die Arbeit mit dieser Zielgruppe geeignet sind.
Pflegende Angehörige : Fortschritte der Psychotherapie / Gabriele Wilz, Klaus Pfeiffer. Göttingen : Hogrefe, 2019
Das Alter gibt es nicht. Jeder Mensch altert auf seine Weise, in seiner Welt, in seiner Umwelt und in seiner Zeit. Keine zwei Menschenleben sind identisch.Identität entsteht erst aus der Begegnung mit dem Anderen. Niemand bleibt dabei die- oder derselbe. Genau dies macht das Alter aus. Nur indem wir uns selbst verändern und voneinander unterscheiden, können wir überhaupt darüber nachdenken, was uns miteinander verbindet. Das Altersleitbild des Schweizerischen Roten Kreuzes ist Ausdruck einer Vielfalt, die sich für ihr Gemeinsames interessiert. Und die es nicht beim Interesse belässt, sondern aktiv und wirkungsvoll etwas unter Beweis stellt: dass kein Mensch allein ist – weil es einen anderen Menschen gibt.
Altersleitbild des Schweizerischen Roten Kreuzes /Schweizerisches Rotes Kreuz, 2019
Die Rekrutierung von Studienteilnehmer/-innen und die Durchführung einer Studie unterliegen verschiedenen Herausforderungen. Neben einer guten Vorbereitung bedarf es auch operativen und strategischen Handlungsgeschicks. Eine gute Ausgangslage und eine ausreichend grosse Stichprobe sind ebenso wichtig wie das Erkennen von Faktoren, die die Studie und ihren Verlauf beeinflussen. Insbesondere bei longitudinalen Studien gilt es die Rücklaufquote zu beobachten und zu evaluieren. Am Beispiel der ZULIDAD - Studie (Zurich Life and Death with Advanced Dementia), die das Lebensende von dementiell erkrankten Menschen untersucht, berichten wir in diesem Artikel über die in dem Zeitraum von drei Jahren gemachten Erfahrungen und unsere Strategien.
Herausforderungen bei der Rekrutierung und Durchführung einer Langzeitstudie mit dem Schwerpunkt «End-of-Life» bei fortgeschrittener Demenz / Florian Köhn, Forian Riese, Stefanie Eicher [und 1 weiterer]
Pflegewissenschaft . - 21. Jahrgang, Ausgabe 3/4 (2019), Seite 164-174.
Die Studie beschreibt, weshalb Wohnungsanbieter Senioren als normales, aber besonderes Marktsegment behandeln sollen. Sie vertieft anhand von vier Fallstudien, welche zukunftsorientierten Modelle einen Umgang mit Senioren auf dem Mietwohnungsmarkt in den Handlungsfeldern Erstvermietung, Wohnmobilität, Leerkündigungen und privilegierter Zugang zu preisgünstigen Wohnungen bieten. Eine Befragung von institutionellen, gemeinnützigen und öffentlichen Wohnungsanbietern zeigt auf, was es braucht, damit diese Modelle breitenwirksam werden können.
Die Studie segmentiert Senioren in Zielgruppen, die sich nicht nach Wohnbedürfnissen oder Marktkraft unterscheiden, sondern nach ihrem Verhalten auf dem Mietwohnungsmarkt: die Paraten, Offenen, Überforderten und Unbeteiligten. Das Schlusskapitel bietet Checklisten, mit denen Unternehmen messen können, ob sie auf diese Zielgruppen vorbereitet sind.
Demografie und Wohnungswirtschaft : seniorenfreundliche Zugänge zum Mietwohnungsmarkt / Joëlle Zimmerli. Zürich : Zimraum, 2019
Gemeinsame Erlebnisse prägen und schaffen für später schöne Erinnerungen, die sicher auch das eine oder andere Schmunzeln hervorrufen. Dieses Buch gibt Grosseltern 100 Anregungen, was sie mit ihren Enkelkindern unternehmen und was sie ihnen dabei vermitteln könnten. Um diese gemeinsamen Momente festzuhalten, bieten die Seiten zahlreiche Möglichkeiten für persönliche Einträge und das Einkleben von Fotos, Billets, Tickets und anderen Belegen.
Die einzelnen Vorschläge werden von jeder Menge Wissen und nützlichen Tipps begleitet, die das Buch zudem zu einem wertvollen Ratgeber für viele Situationen machen. Die Lektüre des Buches wird Grossmutter sowie Grossvater zu weiteren Abenteuern und Unternehmungen inspirieren, die sie und ihre Enkelkinder noch näher zusammenrücken lassen.
100 Dinge die Ihr mit Euren Enkelkindern erlebt haben müsst! / Anni Mila Dorin. Librimissimi, 2017
Mit Musik geht vieles leichter – durch Musik, Rhythmus und Bewegung aktivieren Gymnastikübungen sind oft unbeliebt. Anders das Tanzen im Sitzen. Es hat den gleichen Effekt und macht doch viel mehr Spass. Sitztänze können auch von Senioren mit eingeschränkten körperlichen und kognitiven Fähigkeiten durchgeführt werden. Sie stärken Muskeln und Gelenke und trainieren zugleich das Gedächtnis. Sitztänze aktivieren und beleben so Körper, Geist und Seele. Die „Sitztanz-Geschichten“ lassen auch Bewegungsmuffel munter werden!
Sitztanz-Geschichten / Natali Mallek, Annika Schneider. Karlsruhe : Singliesel, 2018
Anfang 2013 hat das fortschrittliche Erwachsenenschutzgesetz das alte Vormundschaftsrecht abgelöst. An die Stelle eines starren Massnahmenkatalogs sind unterschiedliche Beistandschaften getreten, die ganz auf die Bedürfnisse der schutzbedürftigen Menschen zugeschnitten werden können. Was dies konkret in der Praxis bedeutet, zeigt dieser für Laien geschriebene Beobachter-Ratgeber zum neuen Gesetz. Die neuen Regelungen zum Erwachsenenschutz können uns alle als Angehörige oder durch einen eigenen Schicksalsschlag von heute auf morgen betreffen. Im Zentrum des Erwachsenenschutzgesetzes steht das Selbstbestimmungsrecht. Mit dem neuen Vorsorgeauftrag kann heute jede handlungsfähige Person selber bestimmen, wer im Fall ihrer Urteilsunfähigkeit ihr Rechtsvertreter werden soll. Auch die Patientenverfügung wurde neu geregelt. Abgeschafft wurden die bisherigen Vormundschaftsbehörden, in denen oft Laien amteten. Die neuen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden, kurz KESB, setzen sich aus Fachleuten unterschiedlicher Richtungen zusammen. Wofür die Behörden zuständig sind, welche Aufgaben ein Beistand hat und was Sie in Ihrem Vorsorgeauftrag für später festhalten können - das alles erfahren Sie in diesem Ratgeber, der auch den gesamten neuen Gesetzestext enthält.
Erwachsenenschutz : Patientenverfügung, Vorsorgeauftrag, Beistandschaft, fürsorgerische Unterbringung und Kesb / Walter Noser, Daniel Rosch. Beobachter Edition, 2019
Die Autoren erörtern in diesem essential die wesentlichen Punkte für das Verständnis und die Organisation von Freiwilligenarbeit. Sie beschäftigen sich mit den folgenden Fragen: Wie können wir freiwillige Arbeit verstehen? Wie wesentlich ist es für diese Art von Arbeit, dass sie unbezahlt bleibt und von sogenannten Laien mit besonderer Motivlage ausgeführt wird? Was folgt daraus für das Zusammenspiel von Freiwilligenarbeit und der professionalisierten, bezahlten Erwerbsarbeit? Diese Fragen werden zunehmend gestellt, denn ohne die unbezahlten Tätigkeiten von Freiwilligen kann kein derzeitiges Gemeinwesen bestehen.
Freiwilligenarbeit : Essenzielles aus Sicht der Arbeits- und Organisationspsychologie / Theo Wehner, Stefan T. Güntert, Harald A. Mieg. Springer, 2018
Dusi (gesprochen Duschi) und ihre Schwester Klarika verlieren als kleine Kinder innerhalb kurzer Zeit beide Eltern und alle Geschwister, das Elternhaus und schliesslich die ungarische Heimat. Beide müssen sich neu orientieren. Obwohl sie dieselbe Herkunft haben, gelingt der einen die Verankerung im neuen Leben besser als der anderen. Auf einmal kollidieren Schein und Wirklichkeit. Das Finden einer eigenen Identität zwischen den gesellschaftlichen Ansprüchen und dem Wunsch nach Selbstbestimmung wird zu einer Gratwanderung. Dusi als kreative, eigenständige und trotzdem anpassungsfähige Persönlichkeit geht ihren eigenen Weg. Äusserlich von eher zarter Statur, ist sie innerlich unbeugsam, wenn es darum geht, zäh und ausdauernd Lösungen für vordergründig ausweglose Situationen zu suchen. Die wachen und stets präsenten Erinnerungen an die frühe Kindheit im ländlichen Ungarn erweisen sich als tragfähige Lebensgrundlage und Kraftquelle für Dusi.
Dusi : Erzählung / Marianne Grädel. Blaukreuz-Verlag, 2018
Der Verlust des Partners, des Ehemanns oder langjährigen Lebensgefährten, ist für jede Witwe ein Schicksalsschlag. Ganz gleich, ob jung oder alt, ob die Partnerschaft schon sehr lange oder erst kurz bestand, ob die Beziehung noch 'glücklich wie am ersten Tag' war oder Liebe und Leidenschaft über die Jahre hinter die Anforderungen des Alltags zurückgetreten ist: wenn der Partner gestorben ist, erschüttert dies Körper, Geist und Seele der Witwe.
Eva Terhorst beschreibt in ihrem neuen Buch, wie Frauen die vielfältigen Herausforderungen nach dem Tod ihres Partners bestehen können. Sie begleitet die Frauen in der Zeit der Umwälzung, gibt Impulse, konkreten Rat sowie Tipps und unterstützt die Witwen mit Affirmationen und Traumreisen. So können Frauen ihren heilsamen Weg in der Trauer finden. Irgendwann, nach viel Trauer, Mut, Achtsamkeit, Arbeit und Energie darf das Leben sich wieder gut anfühlen.
Alleine weiterleben : wenn der Partner stirbt: Den heilsamen Weg der Trauer finden / Eva Terhorst. Herder, 2018
Der bekannte und streitbare Historiker Georg Kreis gibt in seinen Erinnerungen Auskunft über "Erlebtes und Gemachtes". Die Kapitel seines Lebens lesen sich wie ein Abriss der Schweizer Zeitgeschichte: u.a. 'Bergier-Kommission', 'Antirassismus-Kommission', Europainstitut. Es geht ihm jedoch weniger darum, von 'Zeitgeschichte' zu berichten, sondern von den Begegnungen, dem Herangehen und der Auseinandersetzung mit seinem Forschungsgegenstand. Und wenn "dies dann indirekt auch über die 'Zeit' Auskunft gibt, umso besser - vielleicht sogar authentischer als in einem Epochengemälde". "Zu diesen 'Zeilen', beziehungsweise Seiten ist es gekommen, weil ich mich von den angesammelten und aufgestauten Papieren trennen, sie ins Archiv weggeben wollte. Bei den Konsultationen der Papiere bin ich irgendwo auf eine Charakterisierung gestossen, die mich als ein wenig selbstverliebt bezeichnet hat. Ich verstehe, dass es zu diesem Eindruck kommen kann. Man kann es aber auch leicht anders formulieren: Ich nehme mich selber ernst, das heisst, es ist mir wichtig, was und wie ich es mache." (Aus dem Vorwort von Georg Kreis)
Vermessene Zeiten - Meine Erinnerungen / Georg Kreis. Zytglogge Verlag, 2018
Ein Liebespaar, beide Ende 60, startet von Basel aus eine Reise kreuz und quer durch Südeuropa. Am Steuer des Campers sitzt Niggi, leidenschaftlicher Fotograf und Tüftler, neben ihm Annette, seine vom Hals abwärts gelähmt Frau. Seit 20 Jahren ist sie rund um die Uhr auf Hilfe und Pflege angewiesen. Mutig und mit Witz und Charme ringen die beiden dem Leben ab, was immer es an Schönem für sie bereithält. Wie schafft es das einst junge, wilde Paar seit so langer Zeit, allen Einschränkungen zum Trotz, immer wieder von neuem aufzubrechen? Die Tochter der beiden, Filmemacherin Fanny Bräuning, begleitet ihre Eltern auf der Reise und macht sich voller Neugier und Staunen auf die Suche nach Antworten. Ihr Film macht Mut und ist eine hinreissende Hommage ans Leben, ein Muss für alle, die an die Liebe glauben.
Immer und ewig : die unglaubliche Reise eines aussergewöhnlichen Liebespaares / ein Film von Fanny Bräuning ; Prod. Hugofilm, 2019
Auch Diebe müssen irgendwann in Rente gehen. Um den Lebensabend möglichst sorgenfrei zu gestalten, entschliesst sich eine Gruppe Krimineller, angeführt von ihrem Mastermind Brian Reader (Michael Caine), ein letztes grosses Ding zu drehen. Ziel des geplanten Raubzuges ist dabei der renommierte Londoner Bezirk Hatton Garden, wo Juwelen im Wert von 200 Millionen Pfund auf ihre neuen Besitzer warten. Doch haben es die Alten wirklich noch drauf?
Ein letzter Job : 6 Rentner. 200 Millionen Pfund. Eine fette Pension/ Dir. James Marsh. Studiocanal, 2019
Die Liebenden widmet sich auf erfrischend witzige Weise den Themen Liebe, Treue und Familie. In dem Film spielen Debra Winger und Tracy Letts ein seit Langem verheiratetes und leidenschaftliches Paar. Beide haben sich anderen Partnern zugewandt, denen sie sich immer mehr verschreiben. Doch kurz vor ihrer endgültigen Trennung sprühen urplötzlich und ganz unvorbereitet die Funken wieder zwischen ihnen und beide geben sich ihren Gefühlen hin. Doch nun müssen sie ihre Partner «hintergehen», was zu urkomischen Komplikationen führt. Die Geschichte nimmt sich auf einmalig ehrliche Art und Weise und mit einer guten Mischung aus Humor und grossen Gefühlen die moderne Ehe vor.
Die Liebenden : wahre Liebe überdauert die Ehe / Azazel Jacobs. Sony Pictures Home Entertainment, 2018