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Pro Kopf verursache der Verkehr in der Schweiz durchschnittlich 1600 Franken externe Kosten, so das Bundesamt in einer Medienmitteilung. Dies seien Folgen der Mobilität, welche die Allgemeinheit oder künftige Generationen tragen müssten. Ihr Ausmass zeige, dass die Schweiz noch weit von einem ökonomisch, ökologisch und sozial effizienten Verkehrssystem entfernt sei.
Für den grössten Teil sei der motorisierte Privatverkehr auf der Strasse verantwortlich. Dahinter folgten als weitere Verursacher der Flugverkehr, der Schienenverkehr und der Fuss- und Veloverkehr.
So seien durch den Anteil des Verkehrs am Klimawandel knapp 2,9 Milliarden Franken Schäden entstanden. Verlorene oder zerstückelte Lebensräume für Tiere und Pflanzen durch Strassen, Schienen und Flughäfen führten zu Schäden von jährlich 1,2 Milliarden Franken.
Ein jährlicher Ernteausfall von 94000 Tonnen Getreide und 139000 Tonnen Gemüse und Früchten beliefe sich laut Mitteilung auf 56 Millionen Franken.
39300 Asthma-Tage bei Kindern wegen verschmutzter Luft sowie 17500 verlorene Lebensjahre aufgrund von Krankheiten wie etwa Herz-Kreislauf- oder Atemwegserkrankungen, die durch Verkehrslärm oder Luftverschmutzung verursacht würden, wären ebenso die Folge.
Insgesamt verursache der Verkehr Klima- und Umweltschäden von 6 Milliarden Franken pro Jahr. Es gebe aber auch positive Effekte. Weil regelmässige körperliche Bewegung die Gesundheitskosten senke, generierten der Fuss- und Veloverkehr als einzige Verkehrsmittel einen gesellschaftlichen Nutzen, so die Mitteilung.
Seit dem Beginn der systematischen Erhebung 2010 haben die externen Kosten des Verkehrs laut Mitteilung um 16 Prozent zugenommen.