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AUS DEN VERHANDLUNGEN DES GEMEINDEVORSTANDES LA PUNT CHAMUES-CH
1) Kraftwerk Chamuera und Richtplan Energie
Die Repower AG betrieb von 1907 bis 2000 an der Chamuera ein Kleinwasserkraftwerk. Das entsprechende Nutzungsrecht ist im Jahr 2003 abgelaufen. Die RE beabsichtigte, die Wasserkraft der Chamuera auf dem Gemeindegebiet von La Punt Chamues-ch wiederum zur Stromerzeugung zu nutzen. Mit den Planungsarbeiten für eine ökologische Stromerzeungung wurde bereits im Jahr 2007 begonnen. Anlässlich der Gemeindeversammlung vom 18. August 2014 wurde der Bau des Kraftwerks Chamuera mit einer Differenz von 10 Stimmen abgelehnt.
In Anwesenheit von Repower-Vertretern wird dieses Projekt nochmals im Detail vorgestellt. Zum Kantonalen Richtplan Energie und in Bezug auf das Gewässer «Ova da Chamuera» und dessen energetische Nutzung wird beantragt, den Koordinationsstand für das Kraftwerksprojekt «Val Chamuera» von «Vororientierung» auf «Festsetzung» zu ändern. Eventualiter wird beantragt, den Koordinationsstand für das Kraftwerksprojekt «Val Chamuera» von «Vororientierung» auf «Zwischenergebnis» zu ändern.
Der Gemeindevorstand nimmt die Stellungnahme im positiven Sinne zur Kenntnis und wird eine entsprechende Vernehmlassung abfassen.
Abschliessend wird festgehalten, dass bis zum 31. Dezember 2023 folgendes zu erledigen ist:
- Aktualisierung des Konzessionsvertrags.
- Anpassung des UVB.
2) Wassermanagement
Am 22. August 2023 fand eine Besprechung mit den Vertretern der Plaiv zu einem eventuell gemeinsamen Wassermanagement statt. Am 23. August 2023 erfolgte dann eine solche mit dem Gemeindevorstand von Bever. Bei den Treffen wurden Möglichkeiten zur Zusammenarbeit im Wasserbereich diskutiert. Wasser ist sehr wichtig und von der Gesetzgebung her ein Lebensmittel. Die Gemeinde La Punt Chamues-ch sieht in der Struktur vor, den Wassermeister höher einzustufen und einzusetzen. Die Kontrollen und Zuordnungen müssen besser erfolgen, das Wassermanagement der Gemeinden wird immer wichtiger, womit eine Zusammenarbeit in der Plaiv angestrebt wird. Hierzu soll eine Kommission eingesetzt und die notwenigen und wichtigen Punkte aufgelistet werden.
Der Gemeindevorstand beschliesst, eine enge Zusammenarbeit im Wassermanagement zwischen den Plaiv-Gemeinden und Bever anzustreben und weiter zu verfolgen.
3) Masterplan Langlauf
Auf Wunsch der Gemeindepräsidenten wurde eine Zusammenfassung erstellt, in der die wichtigsten Änderungen seit der letzten Präsentation im August 2022 aufgelistet worden sind. Der Masterplan sowie der sich daraus ableitende Massnahmenplan wurden im April in der Kerngruppe Langlauf sowie im Juni vom «Runden Tisch Langlauf» genehmigt und verabschiedet. Die Gemeinden sind im Runden Tisch Langlauf vertreten durch deren Loipenverantwortlichen oder –fahrer sowie der lokalen Tourismusmanager. Die vorliegenden Änderungen im Master- und Massnahmenplan haben nichts zu tun mit den derzeit laufenden Gesprächen um die zukünftigen Strukturen im Bereich Langlauf im Oberengadin.
Ohne Anpassungen werden die vorgesehenen Änderungen genehmigt.
4) Diverse Beiträge
Folgende Anlässe und Institutionen werden finanziell unterstützt:
- SunIce Festival 2024
- Winterevents auf dem Corvatsch
- Alpine Theater Company
- Sinfonia Konzerte