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Siedlung Ausserholligen: Sanierung der Liegenschaften Eggimannstrasse 25 und 27
Gestützt auf einen Antrag der Betriebskommission des Fonds für die Boden- und Wohnbaupolitik hat der Gemeinderat einen Baukredit von 2,2 Mio Franken für die Sanierung der Liegenschaften Eggimannstrasse 25 + 27 bewilligt.
Die Wohnhäuser an der Eggimannstrasse wurden als Teil einer Siedlung 1918/19 durch die Einwohnergemeindee Bern zur Bekämpfung der damals herrschenden Wohnungsnot und zur Ankurbelung der Bauwirtschaft erstellt. Die Gebäude weisen einen Wohnkomfort auf, der nach heutigen Masstäben auch für bescheidene Ansprüche ungenügend ist. Die Wohnungen verfügen nur über Einzelofenheizung (Öl/Holz) und enthalten lediglich einen WC-Raum als Sanitäreinrichtung. In den Küchen befindet sich meist ein freistehender Gasherd und ein Spültrog.
Die heute vorhandene Bausubstanz weist starke Beschädigungen durch Feuchtigkeit auf. Die haustechnischen Anlagen sind veraltet und entsprechen teilweise nicht mehr den heutigen Vorschriften. Bei den Fenstern sind starke Verwitterungs- und Fäulnisschäden feststellbar. Weitere Bauteile und Einrichtungen zeigen starke Verschleisserscheinungen.
Das auf das Ergebnis des Studienauftrags 1994 und das Gesamtkonzept 1995 abgestützte Sanierungsprojekt sieht folgende Massnahmen vor:
- Instandstellung der Liegenschaften und Erneuerung mit minimalem Ausbaustandard
- Bauliche Sanierung nach ökologischen Grundsätzen
- Minimale bauliche Verdichtung durch zusätzliche Dachausbauten.
Die Sanierung ist so angelegt, dass in den folgenden 30 bis 50 Jahren keine grösseren Unterhaltsarbeiten nötig werden. Durch die geringen Baukosten und dank bescheidenem Wohnkomfort sollen die Mietzinse auf verhältnismässig tiefem Niveau verbleiben.