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57,3 Prozent der Stimmbevölkerung lehnen den Bebauungsplan für die Tiefgarage ab. Auch die Sanierung und Umgestaltung der Rössligasse wird abgelehnt.
Die Riehener Stimmbevölkerung will vorerst nichts mehr von Baustellen und Millionenausgaben wissen. Sie versenkte den Bebauungsplan für die rund acht Millionen Franken teure Tiefgarage im Dorf deutlich und auch die 1,6 Millionen Franken teure Sanierung und Umgestaltung der Rössligasse scheitert an der Urne. Somit ist die Tiefgarage für viele Jahre Geschichte. Es sei denn, einer der Grossverteiler bekommt im Dorf einen neuen Standort, an der er sich vergrössern und womöglich auch eine grosszügige Tiefgarage bauen kann. Bei der Rössligasse muss nun der Gemeinderat ein neues Projekt vorlegen, das auf eine Umgestaltung verzichtet und sich auf die dringend nötige Sanierung des Strassenbelags und der Werkleitungen konzentriert. Nur der Platz zwischen Migros und Schweizerhaus könnte umgestaltet werden, so wie dies die Bevölkerung im Rahmen der Abstimmung zum Dorfkern vor vier Jahren bereits verabschiedet hat.