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Hallo,
Das ist doch eigentlich schon fast alles, was die meisten unter "medienneutral" für die Praxis verstehen würden. RGB-neutral würde ich das nennen auf Bildebene.
Warum gibt es denn eigentlich nicht das praxisgerechte PDF/X? Ich denke, die Branche ist sich darüber einig, dass RGB-profilierte Bilder in einem PDF durchaus sinnvoll sein können. Und die Weiterverarbeitung in den anschließenden Workflows ist ebenfalls branchenüblich und problemlos machbar. Also könnte man das doch schon mal mit in das Pflichtenheft aufnehmen.
Die Branche ist sich aber ebenfalls darüber einig, dass sie CMYK-profilierte Bilder scheut, wie der Teufel das Weihwasser. Also warum verbietet man das nicht einfach in einem zukünftigen PDF/X-Entwurf? Würde man damit nicht vielen Problemen aus dem Weg gehen?
Transparenzen sind in Adobe-lastigen Workflows mit Acrobat-Technologie und/oder Adobe-PDF-Print-Engine sicher reproduzierbar. Also kann man das aus PDF/X-4 übernehmen. Wäre mit diesen drei Bedingungen nicht schon viel gewonnen ohne das Rad komplett neu erfinden zu müssen?
Man müssste diesen zukünftigen Standard dann noch weiter unterteilen in a, b, c:
a) nur wie oben beschrieben
b) medienneutral auch für Vektorelemente wie Logos und Schriften (ebenfalls nach RGB und CMYK getrennt) - für die Leute, die das bewußt verwenden wollen
c) eine Berücksichtigung für anschließende Farbkonvertierungen mittels DeviceLink-Profile. Loethelm hat hier Beispiele genannt, bei denen bestimmte Transparenzmodi zu Darstellungsfehlern führen nach einer Farbkonvertierung. Diese Modi müsste man im Standard c) verbieten, um es ausreichend sicher zu machen.
Wenn das schon wieder zu kompliziert und detailliert ist, dann alle drei Varianten auf den kleinsten gemeinsamen Nenner eindampfen, das wäre wahrscheinlich a) mit Kombination c). Es muss sicher und einfach sein.
Hat jetzt zwar nicht viel mit der Ausgangsfrage zu tun, aber das brachte mich auf den Gedanken. Evtl. als Anregung verstehen.
Gruß
als Antwort auf: [#467707]