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Der Aargau besteht knapp zur Hälfte ausLandwirtschaftsfläche.Etwasmehr als die Hälfte der Fläche wird als Weide- und Wiesland genutzt, eine knappe HälftealsAckerfläche.Obst-undWeinbau machen nur einen kleinen Anteil aus.
Rund die Hälfte der Ackerfläche wird für die Produktion von Futtermitteln (Futtergetreide, Futtermais) verwendet.
Auf etwa einem Drittel wächst Brotgetreide. 10 % werden für Ölsaaten, also Raps und Sonnenblumen, und 7 % für Zuckerrüben und Kartoffeln verwendet.
Auf weiteren 7 % wächst Freilandgemüse.
In der Schweiz werden durchschnittlich 12 % aller Landwirtschaftsbetriebe biologisch betrieben. Im Kanton Aargau ist deren Anteil mit rund 7 % deutlich tiefer.
Pro Jahr gehen rund 24 ha Landwirtschaftsflächeverloren, drei Viertel davon durch das Wachstum von Dörfern und Städten. Aber auch ausserhalb der OrtschaftenwirdLandwirtschaftsbodenverbaut – die Hälfte davon von der Landwirtschaft selbst (z.B. durch Ställe).
Tonja Zürcher
Geschäftsleiterin WWF Aargau