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Im August 2020 gab es bei Rosenfluh.ch einen interessanten Artikel über die Ansteckungsgefahr durch infektiöse Aerosole. Insgesamt 239 Wissenschaftler aus 32 Ländern wandten sich in einem Positionspapier an die WHO. Sie forderten die WHO auf, ihre Einschätzung zur Übertragung von SARS-CoV2 zu überdenken. Unter den Unterzeichnern waren nicht nur Mediziner und Virologen, sondern auch Epidemiologen und Vertreter technisch physikalischer Disziplinen wie Strömungsdynamik und Aerosolphysik.
In ihrem Schreiben mahnten sie, dass die bisherigen Schutzmaßnahmen, vor allem in geschlossenen Räumen, nicht ausreichend vor einer Ansteckung schützen. “Händewaschen und Social Distancing sind sinnvolle, aber aus unserer Sicht nicht ausreichende Massnahmen, um einen Schutz vor virushaltigen respiratorischen Mikro-Tröpfchen, die von infizierten Menschen in die Luft freigesetzt werden, zu erreichen.», so die Unterzeichner. Vor allem das Aerosol-Risiko in geschlossenen, überfüllten und schlecht belüfteteten Räumen sollte stärkere Beachtung finden.
Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, sollte “[…] vor allem eine gute Durchlüftung von Indoor-Bereichen mit ausreichend Frischluftzufuhr und Minimierung einer Rezirkulation, aber auch hocheffektive Luftfiltrationssysteme sowie Nutzung von UV-Licht” erfolgen.