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Die konservative französische Oppositionspartei UMP von Ex-Präsident Nicolas Sarkozy hat in den vergangenen Wochen elf Millionen Euro an Spenden eingesammelt. Damit konnte sie ihre drohende Pleite abwenden.
"Wir haben die elf Millionen Euro erreicht", verkündete Parteichef Jean-François Copé am Sonntag im nordfranzösischen Le Touquet. Die Sammelaktion war notwendig geworden, weil der Verfassungsrat Sarkozys Walkampfbudget aus dem Jahr 2012 Anfang Juli für unrechtmässig erklärt und die öffentliche Erstattung der Wahlkampfkosten dadurch gestrichen hatte.
Copé sprach am Sonntag von der erfolgreichsten Spendensammelaktion einer Partei seit Gründung der Fünften Republik in Frankreich im Jahr 1958. Er dankte auch den Nichtparteimitgliedern, die der UMP mit ihren Beiträgen geholfen hätten.
Sarkozy hatte für seinen Wahlkampf rund 470'000 Euro mehr ausgegeben als erlaubt. Daraufhin wurde das ganze Budget von rund 23 Millionen Euro für unrechtmässig erklärt und die Partei verlor den Anspruch auf elf Millionen Euro Erstattung. Bis Ende September hatte die Partei Zeit, ihre Schulden zu begleichen.
Bei der Wahl im Mai vergangenen Jahres war Sarkozy gegen den sozialistischen Herausforderer François Hollande unterlegen.
SDA-ATS