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Bedrohungsmanagement
Ziel des Bedrohungsmanagements ist es, schwere Gewalttaten zu verhindern. Schwere zielgerichtete Gewalt ist meist die letzte Eskalationsstufe einer sich bereits seit längerer Zeit abzeichnenden Krise, in deren Verlauf in den meisten Fällen Warnsignale erkennbar gewesen wären.
Das polizeiliche Bedrohungsmanagement beinhaltet entsprechend zum einen die Erkennung von Warnsignalen, die auf eine mögliche schwere Gewalttat hinweisen (Analyse) und zum anderen ein deeskalierendes Fallmanagement, welches ein derartiges Risiko eindämmt (Management).
Die kompetente Beratung hinsichtlich des weiteren Vorgehens (z. B. deeskalativer Massnahmen) von Behörden, Institutionen sowie Privaten bei entsprechenden Bedrohungslagen bzw. Gefährdungssituationen runden das Tätigkeitsfeld des Bedrohungsmanagements ab.