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Magnetisches Verfahren
Magnetische Messmethode gemäß der Norm DIN EN ISO 2178
Funktionsprinzip
Berührende Messmethode: Durch einen Permanentmagneten wird ein magnetisches Gleichfeld erzeugt, dessen Stärke von der Dicke der zu messenden Schicht oder dem Abstand zwischen Messsonde und Grundwerkstoff abhängt. Die magnetische Feldstärke wird durch einen geeigneten Sensor gemessen und mittels Sondenkennlinie – dem funktionalen Zusammenhang zwischen Messsignal und Schichtdicke – im Messgerät in einen Schichtdickenwert umgewandelt.
Hauptanwendungsbereiche: Nicht magnetisierbares Schichtmaterial auf Stahl/Eisen oder Nickelschichten auf Nichteisen-Metallen.
- Dicke galvanische Schichten aus Chrom, Zink, Kupfer, Aluminium usw. auf Stahl oder Eisen
- Dicke Email-, Farb-, Lack- oder Kunststoffschichten auf Stahl und Eisen
- Galvanische Nickelschichten (Ni) auf Kupfer oder Aluminium, auf Leiterplattenkontakten auch unter einer dünnen Goldschicht
- Chemische Nickelschichten (Ni), sofern diese magnetisierbar sind, auf Kupfer oder Aluminium