Document ID: /entscheidsuche_html/filtered/documents_0420.jsonl.gz/760

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2012.00657 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Schüpbach Urteil vom 6. Januar 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Kurt Sintzel Sintzel Hüsler Krapf Herzog, Rechtsanwälte Löwenstrasse 54, Postfach 2028, 8021 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1957, arbeitete seit dem Jahre 1980 als Bauhilfsarbei ter, als er sich am 1 3. September 2004 wegen Knie- und Rückenschmerzen, Schlaflosigkeit und einer Depression bei der Invalidenversicherung zum Leis tungsbezug (Rente) anmeldete ( Urk. 7/1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte medizinische Berichte ( Urk. 7/ 7, Urk. 7/11), ein interdisziplinäres Gutachten ( Urk. 7/25), einen Auszug aus dem individuellen Konto des Versicherten (IK-Auszug; Urk. 7/ 5) sowie einen Arbeitgeberbericht ( Urk. 7/6) ein. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/28-29) verneinte die IV Stelle mit Verfügung vom 3 1. Mai 2007 ( Urk. 7/30) einen Anspruch des Versicherten auf eine Rente der Invalidenversicherung. Die vom Versicherten am 2. Juli 2007 dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 7/31/3-6) wies das hiesige Gericht im Verfahren IV.2007.00955 mit Urteil vom 2 2. Januar 2009 ( Urk. 7/41) ab. 1.2 Am 1 5. Dezember 2010 meldete sich der Versicherte erneut bei der Invaliden versi ch erung zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/46) und machte eine Verschlech terung seines Gesundheitszustandes geltend ( Ziff. 6.2). Die IV-Stelle holte wiederum medizinische Berichte ( Urk. 7/ 54, Urk. 7/57, Urk. 7/63) sowie ein interdisziplinäres Gutachten ( Urk. 7/69) ein. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/71 -81) verneinte die IV Stelle mit Verfügung vom 2 3. Mai 2012 ( Urk. 7/82 = Urk. 2) einen Anspruch des Versicherten auf eine Rente der Invalidenversicherung. 2. Gegen die Verfügung vom 2 3. Mai 2012 ( Urk. 2) erhob der Versicherte am 21. Juni 2012 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, diese sei aufzuheben (S. 2 Ziff. 1) und es seien weitere gutachtliche Abklärungen bezüglich der effektiven Invalidität zu treffen (S. 2 Ziff. 2) ; gestützt darauf sei ihm sodann eine seiner Invalidität effektiv entsprechende Ren te zuzusprechen (S. 2 Ziff. 3). Mit Beschwerdeantwort vom 1 6. August 2012 beantragte die IV-Stelle die Abwei sung der Beschwerde ( Urk. 6). Mit Replik vom 1 8. September 2012 (Urk. 9) hielt der Beschwerdeführer an der Beschwerde und den gestellten Anträgen vollum fänglich fest. Mit Verfügung vom 9. Oktober 2012 ( Urk. 12) wurde sodann sein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und zur Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung bewilligt. Mit Eingabe vom 2 2. Oktober 2012 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf das Einreichen einer Duplik ( Urk. 13), was dem Beschwerdeführer am 2 9. Oktober 2012 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 14). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beeinträchtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit ( Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit ( Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.5 Wurde eine Rente, eine Hilflosenentschädigung oder ein Assistenzbeitrag wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades, wegen fehlender Hilflosigkeit oder weil aufgrund des zu geringen Hilfebedarfs kein Anspruch auf einen Assistenzbei trag entsteht, verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 IVV eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität oder der Hilflosigkeit oder die Höhe des invaliditätsbeding ten Betreuungsaufwandes oder Hilfebedarfs der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades oder der Hilflosigkeit auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (vgl. dazu BGE 130 V 71; AHI 1999 S. 84 E. 1b mit Hinwei sen; vgl. auch AHI 2000 S. 309 E. 1b mit Hinweisen). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad oder die Hilflosigkeit oder der Hilfebedarf seit Erlass der frühe ren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festge stellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidi tät oder Hilflosigkeit oder einen anspruchsbegründenden Hilfebedarf zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materi elle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 130 V 71 E. 3.2.2 und 3.2.3, 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). 1. 6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angef ochtenen Verfügung gestützt auf ihre Abklärungen davon aus, dass i m Vergleich zum letzten rechtskräftigen Ent scheid der objektive Psychostatus und die subjektiv beklagten Beschwerden heute identisch aus fallen würden. Eine eigenständige, losgelöste, erhebliche psychiatrische Komorbidität sei nicht erkennbar. Schon im Jahr 2005 sei von einer chronifizierten Schmerzproblematik berichtet worden. Versicherungsmedi zinisch gehöre die vorliegende Diagnose zu den ätiologisch- pathogenetisch unklaren syndromalen Zustandsbildern ohne nachweisbare organische Grund lage ( Urk. 2 S. 1). In der Beschwerdeantwort führte sie aus, es sei keine wesent liche Verschlechterung des Gesundheitszustandes ausgewiesen und dem Beschwerdeführer sei weiterhin in einer angepassten Tätigkeit eine vollständige Arbeitsfähigkeit zumutbar. Ausserdem begründe eine mittelgradige depressive Störung mit somatischem Syndrom rechtsprechungsgemäss grundsätzlich keinen invalidisierenden Gesundheitsschaden, sondern gelte als überwindbar ( Urk. 6 S. 1 f. ). 2.2 Demgegenüber stellte sich der Besch werdeführer auf den Standpunkt, die Beur tei lung der Beschwerdegegnerin sei wie beim letzten Mal eine rein psychi atrische. Demgegenüber bestünden heute schwere, durch jahrelange harte Arbeit effektiv beeinträchtigte physische Zustände, die sich eindeutig verschlimmert hätten. Im Vordergrund stünden heute diese offensichtlich stärker gewordenen somatischen Einschränkungen. Die psychischen Probleme hätten möglicher weise mitgeholfen, im Wesentlichen aber seien sie auf die harten Arbeitsleis tungen im Baugewerbe zurückzuführen ( Urk. 1 S. 4). 2.3 Strittig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine Rente, wobei insbesondere um stritten ist, wie es sich mit der Arbeitsfähigkeit de s Be schwerdeführers verhält und auf wel che medizinischen Berichte diesbezüglich abzustellen ist. 3. 3.1 Der ursprünglichen, rechtskräftigen Verfügung vom 3 1. Mai 2007 ( Urk. 7/30) sowie dem Urteil vom 2 2. Januar 2009 ( Urk. 7/41) lagen im Wesentlichen die nachfolgenden medizinischen Berichte zu Grunde. 3.2 Die Ärzte des Y.___ erstatteten ihr inter diszip linäres Gutachten am 2 1. März 2007 ( Urk. 7/25) gestützt auf die Anam nese, die Befunde, die Untersuchungen des Beschwerdeführers sowie die Akten. Sie nannten folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 13 Ziff. 4): - lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit/bei - leichten Chondrosen, Spondylarthrosen und Spondylosen, akzentuiert im Segment L4/5 ohne neurokompressive Pathologie - leichte mediale und femoropatelläre Gonarthrose linksbetont, aktuell nicht aktiviert Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie ein metaboli sches Syndrom sowie eine beginnende Prostatahyperplasie (S. 13 Ziff. 4). Sie führten aus, zusammenfassend und bei Beurteilung aller Gegebenheiten und Befunde bestehe beim Beschwerdeführer aufgrund der rheumatologischen 2 Etagen problematik seit Oktober 2003 eine volle Arbeitsunfähigkeit in seinem angestammten Beruf als Bauarbeiter. In einer leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit könne dem Beschwerdeführer jedoch keine Arbeitsunfähigkei t attestiert werden (S. 15 f. ). 3. 3 Die Ärzte des Z.___ berichteten am 7. August 2007 ( Urk. 7/36/17-21) und nannten folgende Diagnosen (S. 1): - akuter posterolateraler Myokardinfarkt am 1 7. Juni 2007 - arterielle Hypertonie - hyperglykäme Stoffwechsellage Sie führten aus, der Beschwerdeführer sei ab dem 1 7. Juni bis zum 2 3. Juni 2007 zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 unten). 3.4 Dr. med. A.___, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie, berichtete am 1 7. September 2007 ( Urk. 7/36/10-11) sowie am 1 3. März 2008 (Urk. 7/36/3-4) und nannte folgende Diagnosen (S. 2): - mittel- bis schwergradige depressive Störung mit somatischem Sympto men (ICD-10 F32.11, ICD-10 F32.2) - Anpassungsstörung nach einem Herzinfarkt am 1 7. Juni 2007 - Panikstörung (ICD-10 F41.0) - chronifiziertes Schmerzsyndrom bei bekannter Gonarthrose beidseits, mehr rechts Er führte aus, er habe während der Therapie die ganze Zeit auch depressive und Angstsymptome beobachten können. Der Beschwerdeführer sei innerlich sehr verspannt und in seinem Antrieb vermindert gewesen und habe über innere Unruhe sowie intensive Schmerzen geklagt. Zudem sei er lust- und interesselos gewesen. Beim Beschwerdeführer sei sodann im Juni 2007 ein Herzinfarkt fest gestellt worden (S. 1). Beim Beschwerdeführer sei es zu einer Verschlechterung des psychischen Zustandes gekommen. Die schon früher bestehende Depression habe sich intensiviert und auch seine Angstsymptome hätten sich verstärkt. Er sei seit Juni 2007 zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 unten). 3.5 Im Urteil vom 2 2. Januar 2009 wurden die genannten Beurteilungen dahinge hend gewürdigt, dass gestützt auf das Y.___ - Gutachten von einer vollen Arbeitsfähigkeit i n angepasster Tätigkeit ausgegangen wurde ( Urk. 7/41 S. 8 E. 4.5). 4. 4.1 Für die Zeit nach der rechtskräftigen Verfügung vom Mai 2007 finden sich in den Akten die folgenden medizinischen Berichte: 4.2 Die Ärzte des Z.___ berichteten am 3. Februar 2009 ( Urk. 7/57) über die Hospi tali sation des Beschwerdeführers vom 1 2. bis 1 6. Januar 2009 und nann ten als Diagnose eine Inguinalhernie links (S. 1). Sie führten aus, es liege ein kompli kationsloser postoperativer Verlauf vor (S. 1 unten). 4.3 Dr. A.___ berichtete am 1 3. Februar 2011 ( Urk. 7/54) und nannte folgende Diag nosen (S. 1 unten): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode mit zeit weise psychischen Symptomen (ICD-10 F33.3) - Panikstörung (ICD-10 F41.0) - Zustand nach Herzinfarkt am 1 7. Juni 2007 - chronifiziertes Schmerzsyndrom bei bekannter Gonarthrose Er führte aus, trotz der durchgeführten Therapie sei es zu keiner Besserung gekommen. Der Beschwerdeführer sei nie mehr im Stande gewesen, seine im September 2003 aufgegebene Arbeit wieder aufzunehmen. Nach dem am 17. Juni 2007 erlittenen Herzinfarkt habe sich sein Zustand erheblich ver schlechtert und seit Herbst 2010 sei es zu einer weiteren Verschlechterung gekommen. Der Beschwerdeführer sei noch niedergeschlagener, im Antrieb vermindert, unsicher, lustlos, zweitweise völlig erschöpft. Er habe sehr oft Panik attacken bekommen, bei denen er neben Herzklopfen, Schweissausbrüchen und einem Engegefühl in der Brust unter intensiven Todesängsten gelitten habe. (S. 1). Wegen der Schwere des psychischen Leidens sei eine stationäre Behand lung notwendig. Die ambulante psychotherapeutische Behandlung sowie die medikamentöse Therapie hätten sich als ungenügend gezeigt (S. 2 oben). 4.4 Die Ärzte des B.___, Privatklinik für Psychiatrie und Psycho the rapie, berichteten am 2 3. Mai 2011 ( Urk. 7/63) über die stationäre Behand lung des Beschwerdeführers vom 2 4. Februar bis 2 4. März 201 1. Sie nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11) - Panikstörung (ICD-10 F41.0) - Status nach Herzinfarkt am 1 7. Juni 2007 - Gonarthrose beidseits - chronifiziertes Schmerzsyndrom bei bekannter Gonarthrose beidseits Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie die Fol genden (S. 1 Ziff. 1.1): - anamnestisch Status nach Hirninfarkt 2003 - Diabetes mellitus Typ II - essentielle Hypertonie - Hypercholesterinämie Sie führten aus, der Beschwerdeführer sei während der Hospitalisation zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Bei beidseitiger Gonarthrose sowie im Rahmen des somatischen Syndroms bei depressiver Störung sei von einer Rückführung in die normale Arbeitstätigkeit mittelfristig eher abzusehen (S. 2 Ziff. 1.6 und 1.7). 4.5 Die Ärzte des C.___ erstatte ten ihr interdisziplinäres Gutachten am 1 5. März 2012 ( Urk. 7/69) gestützt auf die Akten, die persönliche Befragung sowie die klinische Untersuchung des Beschwerdeführeris in den Fachgebieten Orthopädie, Kardiologie sowie Psychi atrie. Sie nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 18 lit. E): - belastungsabhängiges lumbovertebrales Schmerzsyndrom - belastungsabhängige beginnende Gonarthrosen beidseits - mittelgradige depressive Störung mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) - Panikstörung (ICD-10 F41.0) Als Diagnosen ohne Auswirkung au f die Arbeitsfähigkeit nannten s ie eine koro nare Herzkrankheit, einen Status nach erfolgter operativer Behandlung einer Leistenhernie links im Januar 2009 sowie einen Status nach erfolgreicher ope rativer Beseitigung von Beugesehnenscheidenstenosen der Finger 3,4 und 5 der rechte Hand 2009 (S. 18 lit. E). Sie führten aus, beim Beschwerdeführer sei im Jahre 2006 neurologisch eine Instabilität L4/5 beschrieben worden. Darüber hinaus bestehe eine mehrseg mentale Bandscheibendegeneration ohne Hinweise für eine Neurokompression oder relevante Spinalkanalstenose. Ausserdem sei eine beidseitige Gonarthrose dokumentiert (S. 15 Mitte). Die am 2 2. September 2011 vorliegenden Röntgen befunde im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS), des Beckens sowie beider Kniegelenke gälten allesamt als geringgradig und somit als altersentsprechend. Zusammenfassend sprächen der muskelkräftige Gesamtstatus, die uneinge schränkte Wirbelsäulen- und Gelenkfunktionen sowie die altersadäquate Rönt gen anatomie für eine uneingeschränkte – allenfalls nur marginal einge schränkte – Belastbarkeit des Bewegungsapparates (S. 16 Mitte). Geeignet seien alle, einem 54-jährigen Mann altersadäquaten mittelschweren und wechselbelastenden Tätigkeiten. Zu meiden seien Tätigkeiten, welche besonders rücken- und kniegelenkbelastend seien. Somit seien Arbeiten in Zwangshaltungen wie längerfristig vornüber gebeugt stehend, kniend, hockend oder kauernd nicht zumutbar. Derartige qualitative Arbeitsplatzmerkmale gehörten erfahrungsgemäss zum alltäglichen Repertoire eines Arbeiters im Tief bau. Das Heben, Tragen und Bewegen von Lasten sei mit 20 kg limitiert. Die bis 2003 ausgeübte Tätigkeit als Tiefbauarbeiter gelte zweifellos als rücken- und gelenkbelastend und sei dem Beschwerdeführer somit seit dem 2 6. November 2003 und auf Dauer nicht mehr zumutbar. In einer angepassten Tätigkeit bestehe rückblickend seit dem Jahre 2003 rein orthopädisch somatisch eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (S. 16). Aus internistisch-kardiologischer Sicht bestehe in der bisherigen Tätigkeit und auch in alternativen Verweistätigkeiten eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (S. 17 Mitte). Aus psychiatrischer Sicht resultiere nur noch eine maximale Restarbeitsfähigkeit von 60 % sowohl in der bisherigen als Tiefbauarbeiter als auch in allen vor stellbaren alternativen Verweistätigkeiten. Der Beginn dieser psychiatrisch rele vanten Beeinträchtigungen sei auf das Jahr 2007 festgelegt worden (S. 17 unten). Zusammenfassend begründeten die psychiatrischen Befunde und Diagnosen eine nur noch 60%ige Restarbeitsfähigkeit in Verweistätigkeiten, welche mit dem vorbeschriebenen orthopädisch somatischen Restzumutbarkeitsprofil in Einklang stünden (S. 20 oben, S. 21 oben ). 5. 5.1 Hinsichtlich der gestellten Diagnosen ist zwischen den Beurteilungen, welche der Verfügung vom Mai 2007 zugrunde lagen, und den neueren, im massgebli chen Zeitpunkt des Verfügungserlasses im März 2012 vorliegenden Beurteilun gen als einziger Unterschied die mittelgradige depressive Störung mit somati schem Syndrom sowie die Panikstörung ersichtlich. Ansonsten waren und sind zudem in somatischer Hinsicht namentlich das seit Jahren bestehende belas tungsabhängige lumbovertebrale Schmerzsyndrom sowie die beidseitigen Gon arthrosen von Bedeutung. Entscheiden d ist indes, wie sich die diagnostizierten Leiden auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auswirken. 5.2 Es ist unbestritten und aufgrund der Akten ausgewiesen, dass der Beschwerde füh rer aufgrund seiner rheumatologischen Leiden in seiner angestammten Tätig keit bereits in den vor 200 7 ergangenen Beurteilung en als zu 1 0 0 % arbeitsunfä hig beurteilt wurde (vgl. Urk. 7 / 25 S. 15 ). Angesichts der fehl enden Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit war die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit bereits 200 7 zu beurtei len. Der medizinische Sachverhalt wurde vom hiesigen Gericht dahingehend als ge klärt und erstellt betrachtet, dass der Beschwerdeführer aufgrund seines rheumatolo gischen Leidens auf eine körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit verwiesen ist und dass dafür eine volle Arbeitsfähigkeit besteht (vgl. Urk. 7/25 S. 41 S. 6 E. 4.1). Im Jahre 2011 führte Dr. A.___ aus, der Beschwerdeführer sei nie mehr im Stande gewesen, seine im September 2003 aufgegebene Arbeit wieder aufzunehmen (vgl. vorstehend E. 4.3). Die Ärzte des B.___ attestierten dem Beschwerdeführer für die Zeit der stationären Behandlung vom 2 4. Februar bis 2 4. März 2011 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (vgl. vorstehend E. 4.4). Die C.___ - Gutachter erachteten den Beschwerdeführer sodann in einer angepass ten, mittelschweren und wechselbelastenden Tätigkeit gemäss beschriebenem Zumutbarkeitsprofil als zu 60 % arbeitsfähig (vgl. vorstehend E. 4.5). 5.3 Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass das C.___ - Gutachten vom 1 5. März 2012 ( Urk. 7/69) für die Beantwortung der gestellten Fragen umfas send ist. Es beruht auf für die strittigen Belange umfassen den und allseitigen Untersuchungen de s Beschwerdeführers sowie auf einer ausführlichen Anam nese und berücksichtigt die von ih m geklagten Beschwerden sowie sämtliche Befunde in angemessener Weise. Sodann wurde es in Kenntnis der und in Aus einandersetzung mit den Vorakten erstellt und trägt der konkre ten medizini schen Situation Rechnung. So machte n die Gutachter ausdrücklich darauf auf merksam, dass im Rahmen der internistisch-kardiologischen Abklärung keine beeinträchtigenden pathologischen Befunde beschrieben worden seien und regelmässige hausärztliche sowie periodische kardiologische Verlaufskontrollen empfohlen würden (S. 19 Mitte). Weiter zeigten sie in nachvollziehbarer Weise auf, dass keine Hinweise auf das Vorliegen einer somatoformen Schmerzstörung bestünden, insbesondere da keine Hinweise auf einen intrapsychischen Konflikt oder eine psychosoziale Belastungssituation vorlägen, die ausgeprägt genug erschienen, der Entstehung der Schmerzproblematik ursächlich zu Grunde zu liegen (S. 44 oben). Die Gutachter bezogen aus serdem ausdrücklich Stellung zur abweichenden psychiatrischen Befundung im Rahmen der psychiatrischen Teil begutachtung durch die MEDAS im Jahre 2007, die das Vorliegen eines psy chischen Leidens von Krankhei tswert verneint hatte (S. 44 unten). Die Ausführungen in den Beur teilungen der medizinischen Zusammenhänge sind einleuchtend und die ge zo genen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit wer den nachvollziehbar begründet. So begründeten die Gut achter einlässlich und sorgfältig, dass die durch die codierten Diagnosen bedingten Einschränkungen, insbesondere der Antriebslage, der Flexibilität, der Konzentrationsspanne und der Stressbelastbarkeit so genereller Natur seien, dass keine Verweistätigkeit genannt werden könne, in der eine höhere Arbeits fähigkeit als die attestierten 60 % zumutbar wären (S. 45). Überdies machten sie darauf aufmerksam, dass seit dem Jahre 2003 rein orthopädisch somatische und seit dem Jahre 2007 zusätzlich die beschriebene Psychopathologie überwiegen würden und somit ein psychisches Leiden mit Krankheitswert bestehe (S. 22 Ziff. 3). Das Gutachten erfüllt damit die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines medizinischen Berich tes (vgl. vorstehend E. 1.6 ) vollumfänglich, so dass für die Entscheidfindung darauf abgestellt werden kann. 5.4 D e n Beg ründungen der Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung sowie in der Beschwerdeantwort, wonach die vorliegende Diagnose zu den ätiologisch- pathogenetisch unklaren syndromalen Zustandsbildern ohne nach weisbare organische Grundlage gehöre und keine Anhaltspunkte für eine psy chiatrische Komorbidität vorlägen ( Urk. 2) beziehungsweise wonach eine mittel gradige depressive Störung mit somatischem Syndrom rechtsprechungsgemäss grundsätzlich keinen invalidisierenden Gesundheitsschaden begründe und aus objektiver Sicht als überwindbar gelte ( Urk. 6), kann nicht gefolgt werden. Unter Berücksichtigung sämtlicher medizinischen Akten ist nicht nachvollzieh bar, aus welchem Grund die Beschwerdegegnerin von dem von ihr veranlassten Gutachten abweicht und sodann auf die Diagnosen die Überwindbarkeitsrecht sprechung anwendet. So wurde von der Beschwerdegegnerin in keiner Weise dargelegt, weshalb aufgrund des zu erhebenden psychopathologischen Befundes die Diagnose einer klassischen somatoformen Schmerzstörung zu stellen sei (vgl. Urk. 7/70 S. 4). Abgesehen davon legte der C.___ - Gutachter in Auseinan dersetzung mit den früheren ärztlichen Berichten in nachvollziehbarer und schlüssig begründeter Weise dar, dass die chronische Schmerzsymptomatik des Beschwerdeführers aufgrund des Fehlens von Hinweisen auf einen intrapsychi schen Konflikt oder eine psychosoziale Belastungssituation nicht als psychische Erkrankung im Sinne einer somatoformen Schmerzstörung zu klassifizieren sei ( Urk. 7/69 S. 44 oben) und die mittelgradige depressive Störung mit somati schem Syndrom als eigenständiges psychischen Leiden mit Krankheitswert bestehe (S. 22 unten). Das von der Beschwerdegegnerin als Beleg angeführte Urteil des Bundesgerichts 9C_736/2011 vom 7. Februar 2012 ist vorliegend nicht einschlägig, sondern betrifft die Frage, ob eine leicht- bis mittelgradige Depression als psychische Komorbidität im Rahmen der Überwindbarkeitsrechtsprechung - wenn also zur Hauptsache eine Schmerzkrankheit diagnostiziert wurde – gelte, was sie in der Regel tatsächlich nicht tut. Darum geht es vorliegend jedoch nicht. 5.5 Die Rechtsprechung zur Auswirkung einer mittelgradigen Depression auf die Arbeitsfähigkeit ist facettenreich. So findet man etwa im Urteil des Bundesge richts 9C_980/2010 vom 2 0. Juni 2011 die Unterscheidung zwischen einer depressiven Episode und einer depressiven Störung (E. 5.3). Gemäss Urteil des Bundesgerichts 8C_953/2010 vom 2 9. April 2011 r eicht sodann eine leichte depressive Episode zur Anerkennung eines dauerhaften invalidisierenden Gesundheitsschadens nicht aus (E. 5.3), wobei i m Urteil des Bundesgerichts 8C_ 808/2009 vom 4. Januar 2011 festgehalten wurde, dass auch eine leichte depressive Episode im Einzelfall die Arbeitsfähigkeit erheblich beeinträchtigen könne, wenn sie zusammen mit anderen Befunden – wie etwa eine ernsthafte Persönlichkeitsstörung – auftrete (E. 4.3). Gemäss Urteil des Bundesgerichts 9C_1041/2010 vom 3 0. März 2011 erscheint es allerdings nicht bundesrechtswidrig, eine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit wegen einer leichten bis mittelgradigen depressiven Episode anzunehmen (E. 5.2). Auch im Urteil 9C_210/2012 vom 9. Juli 2012 äusserte sich das Bundesgericht dahingehend, eine invalidisierende Wirkung einer mit telschweren depressiven Störung sei, sofern sie nicht bloss eine Begleiterschei nung einer Schmerzkrankheit darstelle, nicht von vornherein auszuschliessen (E. 4.2). 5.6 Nach dem Gesagten steht jedenfalls fest, dass die Rechtsprechung in Bezug auf die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Störung, wie sie beim Beschwer deführer vorliegt, Raum lässt, um eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in relevantem Ausmass zu berücksichtigen. Auch v or diesem Hintergrund fehlt für das Abweichen der Beschwerdeführerin vom C.___ -Gutachten ein plausible r Grund, weshalb ihre Begründung nicht zu überzeugen und das C.___ -Gutachten nicht zu entkräften vermag. 5.7 Der medizinische Sachverhalt ist zusammenfassend als dahingehend erstellt zu betrachten, dass dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit nicht mehr zumutbar ist, und für eine leidensangepasste, mittelschwere und wechselbe lastende Tätigkeit gemäss beschriebenem Zumutbarkeitsprofil aufgrund der psy chischen Einschränkungen lediglich eine 60%ige Arbeitsfähigkeit besteht. Eine für die Invaliditätsbemessung relevante wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes ist demnach ausgewiesen. 6. 6.1 Im Folgenden sind die erwerblichen Auswirkungen zu prüfen. Gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b und c IVG entsteht der Renten an spruch frühes tens in dem Zeitpunkt, in dem die versicherte Person während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens zu 40 Prozent arbeitsun fähig gewesen ist, wenn sie nach Ablauf dieses Jah res zu mindestens 40 % invalid im Sinne von Art. 8 ATSG ist. 6.2 Zusätzlich wird in Art. 29 Abs. 1 IVG bestimmt, dass der Rentenanspruch frü hestens nach Ablauf von sechs Monaten nach der Geltendmachung des Leis tungsanspruchs entsteht. Vorlie gend meldete sich der Beschwerdeführer am 1 5. Dezember 2010 erneut zum Bezug einer Rente an (vgl. Urk. 7/46), weshalb in Anwendung von Art. 29 Abs. 1 IVG von einer Entstehung des Renten anspruchs frühestens im Juni 2011 auszugehen ist, weshalb für die Invaliditäts bemessung und insbesondere den Einkommens vergleich die Verhältnisse im Jahre 20 11 massgebend sind. 7. 7.1 Bei der Ermittlung des ohne Gesundheitsschaden erzielbaren Einkommens ( Vali deneinkommen ) ist entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns aufgrund ihrer beruflichen Fähigkeiten und persönlichen Umstände mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ohne den Gesund heitsschaden, aber bei sonst unveränderten Verhältnissen verdienen würde (R KUV 1993 Nr. U 168 S. 100 f. E. 3b ). Die Einkommensermittlung hat so konkret wie mög lich zu erfolgen. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Ein kommensentwicklung angepassten Verdienst ange knüpft, da erfahrungs gemäss die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre (BGE 135 V 59 E. 3.1). 7.2 Der Beschwerdeführer war letztmals bis September 2003 als Bauarbeiter im Tief bau erwerbstätig (vgl. Urk. 7/6). Der von ihm vor Eintritt des Gesundheits schadens erzielte Verdienst stellt vorliegend eine taugliche Grundlage zur Bemessung des Valideneinkommens dar. Gestützt auf die Akten ist ausgehend vom zuletzt erzielten Lohn als Bauarbeiter im Tiefbau von einem Valideneinkommen von Fr. 59‘930.-- für das Jahr 200 4 auszugehen (vgl. Urk. 7/6, Urk. 7/26, Urk. 7/30, Urk. 7/41). Unter Berücksichtigung der Nominallohnerhöhungen (1 % für das Jahr 2005, 1.2 % für das Jahr 2006, 1.6 % für das Jahr 2007, 2 % für das Jahr 2008, 2.1 % für das Jahr 2009, 0.8 % für das Jahr 2010, 1 % für das Jahr 2011; Die Volks wirtschaft 9-2011 und 7/8-2013, Tabelle B10.2 Total) resultiert ein Validenein kommen in der Höhe von rund Fr. 65‘986.-- im Jahr 201 1. 7.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhe bungen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 7.4 Angesi chts der Zumutbarkeit einer 60 %igen behinderungsangepassten Tätig keit steht dem Beschwerdeführer auch bei Beachtung der in den Gutachten genann ten Einschränkungen eine breite Palette von Tätigkeiten offen. Es recht fertigt sich daher, für die Bemessung des Invaliden einkommens auf den stan dardisier ten Durchschnittslohn für einfache und repe titive Tätigkeiten in sämtli chen Wirtschaftszweigen des private n Sektors abzu stellen (LSE 2010, S. 2 6, Tabellen gruppe TA1, Rubrik „Total “, Niveau 4). 7. 5 Das im Jahr 20 10 von Männern im Durchschnitt aller einfachen und repetitiven Tätigkeiten erzielte Einkommen betrug pro Monat Fr. 4' 901.-- (LSE 20 10, S. 26, Tab elle TA1, Rubrik „Total“, Niveau 4), mithin Fr. 5 8 ' 812. im Jahr (Fr. 4' 901. x 12). Der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2010 von 41.6 Stun den angepasst, ergibt dies den Betrag von Fr. 61’164. 50 (Fr. 58'812. -- : 40 x 41.6). Unter Berücksichtigung der allgeme inen Lohnentwicklung im Jahr 2011 in Höhe von 1 % (Die Volkswirtschaft 7/8 201 3 S. 9 5 Tabell e B10.2 Rubrik „Nomi nal Total“) resultiert ein hypothetisch es Invalideneinkommen von Fr. 61 ' 776.--. Auf das dem Beschwerdeführer zumutbare Pensum von 60 % umgerechnet, resultiert ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 37‘066.--. 7.6 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest )Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). 7.7 Der Beschwerdeführer ist aufgrund seiner gesundheitlichen Einschränkungen lediglich noch in altersadäquaten, mittelschweren und wechselbelastenden Tätigkeiten ohne besondere Rücken- und Kniebelastung sowie ohne Zwangs haltungen einsatzfähig. Weiter ist der Beschwerdeführer, welchem nur die Aus übung von behinderungsangepassten Tätigkeiten im Umfang eines Beschäfti gungsgrades von 60 % zuzumuten ist, auf Teilzeitarbeit angewiesen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass teilzeitbeschäftigte Männer im Vergleich zu Vollz eit angestellten erfahrungsgemäss überproportional tiefer entlöhnt w erden (BGE 126 V 472 E. 4.2.3). Dabei handelt es sich um einen einkommensmindernden Umstand, welcher zu berücksichtigen ist. In Würdigung sämt licher Umstände erscheint ein Abzug von 20 % im Lichte der Rechtsprechu ng als angemessen. Es ist demnach von einem Invalideneinkommen per 2011 in der Höhe von rund Fr. 29 ‘ 653.-- (Fr. 37‘066 x 0.8 0 ) auszugehen. Be i der Gegenüberstellung mit dem Valideneinkommen in der Höhe von rund Fr. 65‘986.-- re sul tiert ein Inva liditätsgrad von 55 %. Bei diesem Ergebnis steht dem Beschwerdeführer somit eine halbe Rente der Invalidenversiche rung zu, weshalb die Beschwerde gutzuheissen ist. 8. 8.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von V ersicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 8.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Gemäss Kostennote vom 2 9. Oktober 2013 ( Urk. 16) machte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers zeitliche Aufwendungen von 8 Stunden und 20 Minuten sowie Auslagen in der Höhe von Fr. 64.50 geltend, was im Hinblick auf die dar gelegten Kriterien als angemessen erscheint. Beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 200.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ist d ie Parteient schädigung vorliegen d auf Fr. 1‘869.60 (inkl. Mehrwertsteu er und Barauslagen) zu bemessen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 23. Mai 2012 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer mit Wirkung ab dem 1. Juni 2011 An spruch auf eine halbe Rente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem unentgeltlichen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Dr. Kurt Sintzel, Zürich, eine Prozessent schä digung von Fr. 1‘869.60 (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Kurt Sintzel - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundes gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannSchüpbach

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2012.00657 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Schüpbach Urteil vom 6. Januar 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Kurt Sintzel Sintzel Hüsler Krapf Herzog, Rechtsanwälte Löwenstrasse 54, Postfach 2028, 8021 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1957, arbeitete seit dem Jahre 1980 als Bauhilfsarbei ter, als er sich am 1 3. September 2004 wegen Knie- und Rückenschmerzen, Schlaflosigkeit und einer Depression bei der Invalidenversicherung zum Leis tungsbezug (Rente) anmeldete ( Urk. 7/1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte medizinische Berichte ( Urk. 7/ 7, Urk. 7/11), ein interdisziplinäres Gutachten ( Urk. 7/25), einen Auszug aus dem individuellen Konto des Versicherten (IK-Auszug; Urk. 7/ 5) sowie einen Arbeitgeberbericht ( Urk. 7/6) ein. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/28-29) verneinte die IV Stelle mit Verfügung vom 3 1. Mai 2007 ( Urk. 7/30) einen Anspruch des Versicherten auf eine Rente der Invalidenversicherung. Die vom Versicherten am 2. Juli 2007 dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 7/31/3-6) wies das hiesige Gericht im Verfahren IV.2007.00955 mit Urteil vom 2 2. Januar 2009 ( Urk. 7/41) ab. 1.2 Am 1 5. Dezember 2010 meldete sich der Versicherte erneut bei der Invaliden versi ch erung zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/46) und machte eine Verschlech terung seines Gesundheitszustandes geltend ( Ziff. 6.2). Die IV-Stelle holte wiederum medizinische Berichte ( Urk. 7/ 54, Urk. 7/57, Urk. 7/63) sowie ein interdisziplinäres Gutachten ( Urk. 7/69) ein. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/71 -81) verneinte die IV Stelle mit Verfügung vom 2 3. Mai 2012 ( Urk. 7/82 = Urk. 2) einen Anspruch des Versicherten auf eine Rente der Invalidenversicherung. 2. Gegen die Verfügung vom 2 3. Mai 2012 ( Urk. 2) erhob der Versicherte am 21. Juni 2012 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, diese sei aufzuheben (S. 2 Ziff. 1) und es seien weitere gutachtliche Abklärungen bezüglich der effektiven Invalidität zu treffen (S. 2 Ziff. 2) ; gestützt darauf sei ihm sodann eine seiner Invalidität effektiv entsprechende Ren te zuzusprechen (S. 2 Ziff. 3). Mit Beschwerdeantwort vom 1 6. August 2012 beantragte die IV-Stelle die Abwei sung der Beschwerde ( Urk. 6). Mit Replik vom 1 8. September 2012 (Urk. 9) hielt der Beschwerdeführer an der Beschwerde und den gestellten Anträgen vollum fänglich fest. Mit Verfügung vom 9. Oktober 2012 ( Urk. 12) wurde sodann sein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und zur Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung bewilligt. Mit Eingabe vom 2 2. Oktober 2012 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf das Einreichen einer Duplik ( Urk. 13), was dem Beschwerdeführer am 2 9. Oktober 2012 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 14). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beeinträchtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit ( Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit ( Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.5 Wurde eine Rente, eine Hilflosenentschädigung oder ein Assistenzbeitrag wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades, wegen fehlender Hilflosigkeit oder weil aufgrund des zu geringen Hilfebedarfs kein Anspruch auf einen Assistenzbei trag entsteht, verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 IVV eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität oder der Hilflosigkeit oder die Höhe des invaliditätsbeding ten Betreuungsaufwandes oder Hilfebedarfs der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades oder der Hilflosigkeit auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (vgl. dazu BGE 130 V 71; AHI 1999 S. 84 E. 1b mit Hinwei sen; vgl. auch AHI 2000 S. 309 E. 1b mit Hinweisen). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad oder die Hilflosigkeit oder der Hilfebedarf seit Erlass der frühe ren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festge stellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidi tät oder Hilflosigkeit oder einen anspruchsbegründenden Hilfebedarf zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materi elle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 130 V 71 E. 3.2.2 und 3.2.3, 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). 1. 6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angef ochtenen Verfügung gestützt auf ihre Abklärungen davon aus, dass i m Vergleich zum letzten rechtskräftigen Ent scheid der objektive Psychostatus und die subjektiv beklagten Beschwerden heute identisch aus fallen würden. Eine eigenständige, losgelöste, erhebliche psychiatrische Komorbidität sei nicht erkennbar. Schon im Jahr 2005 sei von einer chronifizierten Schmerzproblematik berichtet worden. Versicherungsmedi zinisch gehöre die vorliegende Diagnose zu den ätiologisch- pathogenetisch unklaren syndromalen Zustandsbildern ohne nachweisbare organische Grund lage ( Urk. 2 S. 1). In der Beschwerdeantwort führte sie aus, es sei keine wesent liche Verschlechterung des Gesundheitszustandes ausgewiesen und dem Beschwerdeführer sei weiterhin in einer angepassten Tätigkeit eine vollständige Arbeitsfähigkeit zumutbar. Ausserdem begründe eine mittelgradige depressive Störung mit somatischem Syndrom rechtsprechungsgemäss grundsätzlich keinen invalidisierenden Gesundheitsschaden, sondern gelte als überwindbar ( Urk. 6 S. 1 f. ). 2.2 Demgegenüber stellte sich der Besch werdeführer auf den Standpunkt, die Beur tei lung der Beschwerdegegnerin sei wie beim letzten Mal eine rein psychi atrische. Demgegenüber bestünden heute schwere, durch jahrelange harte Arbeit effektiv beeinträchtigte physische Zustände, die sich eindeutig verschlimmert hätten. Im Vordergrund stünden heute diese offensichtlich stärker gewordenen somatischen Einschränkungen. Die psychischen Probleme hätten möglicher weise mitgeholfen, im Wesentlichen aber seien sie auf die harten Arbeitsleis tungen im Baugewerbe zurückzuführen ( Urk. 1 S. 4). 2.3 Strittig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine Rente, wobei insbesondere um stritten ist, wie es sich mit der Arbeitsfähigkeit de s Be schwerdeführers verhält und auf wel che medizinischen Berichte diesbezüglich abzustellen ist. 3. 3.1 Der ursprünglichen, rechtskräftigen Verfügung vom 3 1. Mai 2007 ( Urk. 7/30) sowie dem Urteil vom 2 2. Januar 2009 ( Urk. 7/41) lagen im Wesentlichen die nachfolgenden medizinischen Berichte zu Grunde. 3.2 Die Ärzte des Y.___ erstatteten ihr inter diszip linäres Gutachten am 2 1. März 2007 ( Urk. 7/25) gestützt auf die Anam nese, die Befunde, die Untersuchungen des Beschwerdeführers sowie die Akten. Sie nannten folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 13 Ziff. 4): - lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit/bei - leichten Chondrosen, Spondylarthrosen und Spondylosen, akzentuiert im Segment L4/5 ohne neurokompressive Pathologie - leichte mediale und femoropatelläre Gonarthrose linksbetont, aktuell nicht aktiviert Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie ein metaboli sches Syndrom sowie eine beginnende Prostatahyperplasie (S. 13 Ziff. 4). Sie führten aus, zusammenfassend und bei Beurteilung aller Gegebenheiten und Befunde bestehe beim Beschwerdeführer aufgrund der rheumatologischen 2 Etagen problematik seit Oktober 2003 eine volle Arbeitsunfähigkeit in seinem angestammten Beruf als Bauarbeiter. In einer leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit könne dem Beschwerdeführer jedoch keine Arbeitsunfähigkei t attestiert werden (S. 15 f. ). 3. 3 Die Ärzte des Z.___ berichteten am 7. August 2007 ( Urk. 7/36/17-21) und nannten folgende Diagnosen (S. 1): - akuter posterolateraler Myokardinfarkt am 1 7. Juni 2007 - arterielle Hypertonie - hyperglykäme Stoffwechsellage Sie führten aus, der Beschwerdeführer sei ab dem 1 7. Juni bis zum 2 3. Juni 2007 zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 unten). 3.4 Dr. med. A.___, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie, berichtete am 1 7. September 2007 ( Urk. 7/36/10-11) sowie am 1 3. März 2008 (Urk. 7/36/3-4) und nannte folgende Diagnosen (S. 2): - mittel- bis schwergradige depressive Störung mit somatischem Sympto men (ICD-10 F32.11, ICD-10 F32.2) - Anpassungsstörung nach einem Herzinfarkt am 1 7. Juni 2007 - Panikstörung (ICD-10 F41.0) - chronifiziertes Schmerzsyndrom bei bekannter Gonarthrose beidseits, mehr rechts Er führte aus, er habe während der Therapie die ganze Zeit auch depressive und Angstsymptome beobachten können. Der Beschwerdeführer sei innerlich sehr verspannt und in seinem Antrieb vermindert gewesen und habe über innere Unruhe sowie intensive Schmerzen geklagt. Zudem sei er lust- und interesselos gewesen. Beim Beschwerdeführer sei sodann im Juni 2007 ein Herzinfarkt fest gestellt worden (S. 1). Beim Beschwerdeführer sei es zu einer Verschlechterung des psychischen Zustandes gekommen. Die schon früher bestehende Depression habe sich intensiviert und auch seine Angstsymptome hätten sich verstärkt. Er sei seit Juni 2007 zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 unten). 3.5 Im Urteil vom 2 2. Januar 2009 wurden die genannten Beurteilungen dahinge hend gewürdigt, dass gestützt auf das Y.___ - Gutachten von einer vollen Arbeitsfähigkeit i n angepasster Tätigkeit ausgegangen wurde ( Urk. 7/41 S. 8 E. 4.5). 4. 4.1 Für die Zeit nach der rechtskräftigen Verfügung vom Mai 2007 finden sich in den Akten die folgenden medizinischen Berichte: 4.2 Die Ärzte des Z.___ berichteten am 3. Februar 2009 ( Urk. 7/57) über die Hospi tali sation des Beschwerdeführers vom 1 2. bis 1 6. Januar 2009 und nann ten als Diagnose eine Inguinalhernie links (S. 1). Sie führten aus, es liege ein kompli kationsloser postoperativer Verlauf vor (S. 1 unten). 4.3 Dr. A.___ berichtete am 1 3. Februar 2011 ( Urk. 7/54) und nannte folgende Diag nosen (S. 1 unten): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode mit zeit weise psychischen Symptomen (ICD-10 F33.3) - Panikstörung (ICD-10 F41.0) - Zustand nach Herzinfarkt am 1 7. Juni 2007 - chronifiziertes Schmerzsyndrom bei bekannter Gonarthrose Er führte aus, trotz der durchgeführten Therapie sei es zu keiner Besserung gekommen. Der Beschwerdeführer sei nie mehr im Stande gewesen, seine im September 2003 aufgegebene Arbeit wieder aufzunehmen. Nach dem am 17. Juni 2007 erlittenen Herzinfarkt habe sich sein Zustand erheblich ver schlechtert und seit Herbst 2010 sei es zu einer weiteren Verschlechterung gekommen. Der Beschwerdeführer sei noch niedergeschlagener, im Antrieb vermindert, unsicher, lustlos, zweitweise völlig erschöpft. Er habe sehr oft Panik attacken bekommen, bei denen er neben Herzklopfen, Schweissausbrüchen und einem Engegefühl in der Brust unter intensiven Todesängsten gelitten habe. (S. 1). Wegen der Schwere des psychischen Leidens sei eine stationäre Behand lung notwendig. Die ambulante psychotherapeutische Behandlung sowie die medikamentöse Therapie hätten sich als ungenügend gezeigt (S. 2 oben). 4.4 Die Ärzte des B.___, Privatklinik für Psychiatrie und Psycho the rapie, berichteten am 2 3. Mai 2011 ( Urk. 7/63) über die stationäre Behand lung des Beschwerdeführers vom 2 4. Februar bis 2 4. März 201 1. Sie nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11) - Panikstörung (ICD-10 F41.0) - Status nach Herzinfarkt am 1 7. Juni 2007 - Gonarthrose beidseits - chronifiziertes Schmerzsyndrom bei bekannter Gonarthrose beidseits Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie die Fol genden (S. 1 Ziff. 1.1): - anamnestisch Status nach Hirninfarkt 2003 - Diabetes mellitus Typ II - essentielle Hypertonie - Hypercholesterinämie Sie führten aus, der Beschwerdeführer sei während der Hospitalisation zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Bei beidseitiger Gonarthrose sowie im Rahmen des somatischen Syndroms bei depressiver Störung sei von einer Rückführung in die normale Arbeitstätigkeit mittelfristig eher abzusehen (S. 2 Ziff. 1.6 und 1.7). 4.5 Die Ärzte des C.___ erstatte ten ihr interdisziplinäres Gutachten am 1 5. März 2012 ( Urk. 7/69) gestützt auf die Akten, die persönliche Befragung sowie die klinische Untersuchung des Beschwerdeführeris in den Fachgebieten Orthopädie, Kardiologie sowie Psychi atrie. Sie nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 18 lit. E): - belastungsabhängiges lumbovertebrales Schmerzsyndrom - belastungsabhängige beginnende Gonarthrosen beidseits - mittelgradige depressive Störung mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) - Panikstörung (ICD-10 F41.0) Als Diagnosen ohne Auswirkung au f die Arbeitsfähigkeit nannten s ie eine koro nare Herzkrankheit, einen Status nach erfolgter operativer Behandlung einer Leistenhernie links im Januar 2009 sowie einen Status nach erfolgreicher ope rativer Beseitigung von Beugesehnenscheidenstenosen der Finger 3,4 und 5 der rechte Hand 2009 (S. 18 lit. E). Sie führten aus, beim Beschwerdeführer sei im Jahre 2006 neurologisch eine Instabilität L4/5 beschrieben worden. Darüber hinaus bestehe eine mehrseg mentale Bandscheibendegeneration ohne Hinweise für eine Neurokompression oder relevante Spinalkanalstenose. Ausserdem sei eine beidseitige Gonarthrose dokumentiert (S. 15 Mitte). Die am 2 2. September 2011 vorliegenden Röntgen befunde im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS), des Beckens sowie beider Kniegelenke gälten allesamt als geringgradig und somit als altersentsprechend. Zusammenfassend sprächen der muskelkräftige Gesamtstatus, die uneinge schränkte Wirbelsäulen- und Gelenkfunktionen sowie die altersadäquate Rönt gen anatomie für eine uneingeschränkte – allenfalls nur marginal einge schränkte – Belastbarkeit des Bewegungsapparates (S. 16 Mitte). Geeignet seien alle, einem 54-jährigen Mann altersadäquaten mittelschweren und wechselbelastenden Tätigkeiten. Zu meiden seien Tätigkeiten, welche besonders rücken- und kniegelenkbelastend seien. Somit seien Arbeiten in Zwangshaltungen wie längerfristig vornüber gebeugt stehend, kniend, hockend oder kauernd nicht zumutbar. Derartige qualitative Arbeitsplatzmerkmale gehörten erfahrungsgemäss zum alltäglichen Repertoire eines Arbeiters im Tief bau. Das Heben, Tragen und Bewegen von Lasten sei mit 20 kg limitiert. Die bis 2003 ausgeübte Tätigkeit als Tiefbauarbeiter gelte zweifellos als rücken- und gelenkbelastend und sei dem Beschwerdeführer somit seit dem 2 6. November 2003 und auf Dauer nicht mehr zumutbar. In einer angepassten Tätigkeit bestehe rückblickend seit dem Jahre 2003 rein orthopädisch somatisch eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (S. 16). Aus internistisch-kardiologischer Sicht bestehe in der bisherigen Tätigkeit und auch in alternativen Verweistätigkeiten eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (S. 17 Mitte). Aus psychiatrischer Sicht resultiere nur noch eine maximale Restarbeitsfähigkeit von 60 % sowohl in der bisherigen als Tiefbauarbeiter als auch in allen vor stellbaren alternativen Verweistätigkeiten. Der Beginn dieser psychiatrisch rele vanten Beeinträchtigungen sei auf das Jahr 2007 festgelegt worden (S. 17 unten). Zusammenfassend begründeten die psychiatrischen Befunde und Diagnosen eine nur noch 60%ige Restarbeitsfähigkeit in Verweistätigkeiten, welche mit dem vorbeschriebenen orthopädisch somatischen Restzumutbarkeitsprofil in Einklang stünden (S. 20 oben, S. 21 oben ). 5. 5.1 Hinsichtlich der gestellten Diagnosen ist zwischen den Beurteilungen, welche der Verfügung vom Mai 2007 zugrunde lagen, und den neueren, im massgebli chen Zeitpunkt des Verfügungserlasses im März 2012 vorliegenden Beurteilun gen als einziger Unterschied die mittelgradige depressive Störung mit somati schem Syndrom sowie die Panikstörung ersichtlich. Ansonsten waren und sind zudem in somatischer Hinsicht namentlich das seit Jahren bestehende belas tungsabhängige lumbovertebrale Schmerzsyndrom sowie die beidseitigen Gon arthrosen von Bedeutung. Entscheiden d ist indes, wie sich die diagnostizierten Leiden auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auswirken. 5.2 Es ist unbestritten und aufgrund der Akten ausgewiesen, dass der Beschwerde füh rer aufgrund seiner rheumatologischen Leiden in seiner angestammten Tätig keit bereits in den vor 200 7 ergangenen Beurteilung en als zu 1 0 0 % arbeitsunfä hig beurteilt wurde (vgl. Urk. 7 / 25 S. 15 ). Angesichts der fehl enden Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit war die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit bereits 200 7 zu beurtei len. Der medizinische Sachverhalt wurde vom hiesigen Gericht dahingehend als ge klärt und erstellt betrachtet, dass der Beschwerdeführer aufgrund seines rheumatolo gischen Leidens auf eine körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit verwiesen ist und dass dafür eine volle Arbeitsfähigkeit besteht (vgl. Urk. 7/25 S. 41 S. 6 E. 4.1). Im Jahre 2011 führte Dr. A.___ aus, der Beschwerdeführer sei nie mehr im Stande gewesen, seine im September 2003 aufgegebene Arbeit wieder aufzunehmen (vgl. vorstehend E. 4.3). Die Ärzte des B.___ attestierten dem Beschwerdeführer für die Zeit der stationären Behandlung vom 2 4. Februar bis 2 4. März 2011 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (vgl. vorstehend E. 4.4). Die C.___ - Gutachter erachteten den Beschwerdeführer sodann in einer angepass ten, mittelschweren und wechselbelastenden Tätigkeit gemäss beschriebenem Zumutbarkeitsprofil als zu 60 % arbeitsfähig (vgl. vorstehend E. 4.5). 5.3 Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass das C.___ - Gutachten vom 1 5. März 2012 ( Urk. 7/69) für die Beantwortung der gestellten Fragen umfas send ist. Es beruht auf für die strittigen Belange umfassen den und allseitigen Untersuchungen de s Beschwerdeführers sowie auf einer ausführlichen Anam nese und berücksichtigt die von ih m geklagten Beschwerden sowie sämtliche Befunde in angemessener Weise. Sodann wurde es in Kenntnis der und in Aus einandersetzung mit den Vorakten erstellt und trägt der konkre ten medizini schen Situation Rechnung. So machte n die Gutachter ausdrücklich darauf auf merksam, dass im Rahmen der internistisch-kardiologischen Abklärung keine beeinträchtigenden pathologischen Befunde beschrieben worden seien und regelmässige hausärztliche sowie periodische kardiologische Verlaufskontrollen empfohlen würden (S. 19 Mitte). Weiter zeigten sie in nachvollziehbarer Weise auf, dass keine Hinweise auf das Vorliegen einer somatoformen Schmerzstörung bestünden, insbesondere da keine Hinweise auf einen intrapsychischen Konflikt oder eine psychosoziale Belastungssituation vorlägen, die ausgeprägt genug erschienen, der Entstehung der Schmerzproblematik ursächlich zu Grunde zu liegen (S. 44 oben). Die Gutachter bezogen aus serdem ausdrücklich Stellung zur abweichenden psychiatrischen Befundung im Rahmen der psychiatrischen Teil begutachtung durch die MEDAS im Jahre 2007, die das Vorliegen eines psy chischen Leidens von Krankhei tswert verneint hatte (S. 44 unten). Die Ausführungen in den Beur teilungen der medizinischen Zusammenhänge sind einleuchtend und die ge zo genen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit wer den nachvollziehbar begründet. So begründeten die Gut achter einlässlich und sorgfältig, dass die durch die codierten Diagnosen bedingten Einschränkungen, insbesondere der Antriebslage, der Flexibilität, der Konzentrationsspanne und der Stressbelastbarkeit so genereller Natur seien, dass keine Verweistätigkeit genannt werden könne, in der eine höhere Arbeits fähigkeit als die attestierten 60 % zumutbar wären (S. 45). Überdies machten sie darauf aufmerksam, dass seit dem Jahre 2003 rein orthopädisch somatische und seit dem Jahre 2007 zusätzlich die beschriebene Psychopathologie überwiegen würden und somit ein psychisches Leiden mit Krankheitswert bestehe (S. 22 Ziff. 3). Das Gutachten erfüllt damit die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines medizinischen Berich tes (vgl. vorstehend E. 1.6 ) vollumfänglich, so dass für die Entscheidfindung darauf abgestellt werden kann. 5.4 D e n Beg ründungen der Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung sowie in der Beschwerdeantwort, wonach die vorliegende Diagnose zu den ätiologisch- pathogenetisch unklaren syndromalen Zustandsbildern ohne nach weisbare organische Grundlage gehöre und keine Anhaltspunkte für eine psy chiatrische Komorbidität vorlägen ( Urk. 2) beziehungsweise wonach eine mittel gradige depressive Störung mit somatischem Syndrom rechtsprechungsgemäss grundsätzlich keinen invalidisierenden Gesundheitsschaden begründe und aus objektiver Sicht als überwindbar gelte ( Urk. 6), kann nicht gefolgt werden. Unter Berücksichtigung sämtlicher medizinischen Akten ist nicht nachvollzieh bar, aus welchem Grund die Beschwerdegegnerin von dem von ihr veranlassten Gutachten abweicht und sodann auf die Diagnosen die Überwindbarkeitsrecht sprechung anwendet. So wurde von der Beschwerdegegnerin in keiner Weise dargelegt, weshalb aufgrund des zu erhebenden psychopathologischen Befundes die Diagnose einer klassischen somatoformen Schmerzstörung zu stellen sei (vgl. Urk. 7/70 S. 4). Abgesehen davon legte der C.___ - Gutachter in Auseinan dersetzung mit den früheren ärztlichen Berichten in nachvollziehbarer und schlüssig begründeter Weise dar, dass die chronische Schmerzsymptomatik des Beschwerdeführers aufgrund des Fehlens von Hinweisen auf einen intrapsychi schen Konflikt oder eine psychosoziale Belastungssituation nicht als psychische Erkrankung im Sinne einer somatoformen Schmerzstörung zu klassifizieren sei ( Urk. 7/69 S. 44 oben) und die mittelgradige depressive Störung mit somati schem Syndrom als eigenständiges psychischen Leiden mit Krankheitswert bestehe (S. 22 unten). Das von der Beschwerdegegnerin als Beleg angeführte Urteil des Bundesgerichts 9C_736/2011 vom 7. Februar 2012 ist vorliegend nicht einschlägig, sondern betrifft die Frage, ob eine leicht- bis mittelgradige Depression als psychische Komorbidität im Rahmen der Überwindbarkeitsrechtsprechung - wenn also zur Hauptsache eine Schmerzkrankheit diagnostiziert wurde – gelte, was sie in der Regel tatsächlich nicht tut. Darum geht es vorliegend jedoch nicht. 5.5 Die Rechtsprechung zur Auswirkung einer mittelgradigen Depression auf die Arbeitsfähigkeit ist facettenreich. So findet man etwa im Urteil des Bundesge richts 9C_980/2010 vom 2 0. Juni 2011 die Unterscheidung zwischen einer depressiven Episode und einer depressiven Störung (E. 5.3). Gemäss Urteil des Bundesgerichts 8C_953/2010 vom 2 9. April 2011 r eicht sodann eine leichte depressive Episode zur Anerkennung eines dauerhaften invalidisierenden Gesundheitsschadens nicht aus (E. 5.3), wobei i m Urteil des Bundesgerichts 8C_ 808/2009 vom 4. Januar 2011 festgehalten wurde, dass auch eine leichte depressive Episode im Einzelfall die Arbeitsfähigkeit erheblich beeinträchtigen könne, wenn sie zusammen mit anderen Befunden – wie etwa eine ernsthafte Persönlichkeitsstörung – auftrete (E. 4.3). Gemäss Urteil des Bundesgerichts 9C_1041/2010 vom 3 0. März 2011 erscheint es allerdings nicht bundesrechtswidrig, eine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit wegen einer leichten bis mittelgradigen depressiven Episode anzunehmen (E. 5.2). Auch im Urteil 9C_210/2012 vom 9. Juli 2012 äusserte sich das Bundesgericht dahingehend, eine invalidisierende Wirkung einer mit telschweren depressiven Störung sei, sofern sie nicht bloss eine Begleiterschei nung einer Schmerzkrankheit darstelle, nicht von vornherein auszuschliessen (E. 4.2). 5.6 Nach dem Gesagten steht jedenfalls fest, dass die Rechtsprechung in Bezug auf die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Störung, wie sie beim Beschwer deführer vorliegt, Raum lässt, um eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in relevantem Ausmass zu berücksichtigen. Auch v or diesem Hintergrund fehlt für das Abweichen der Beschwerdeführerin vom C.___ -Gutachten ein plausible r Grund, weshalb ihre Begründung nicht zu überzeugen und das C.___ -Gutachten nicht zu entkräften vermag. 5.7 Der medizinische Sachverhalt ist zusammenfassend als dahingehend erstellt zu betrachten, dass dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit nicht mehr zumutbar ist, und für eine leidensangepasste, mittelschwere und wechselbe lastende Tätigkeit gemäss beschriebenem Zumutbarkeitsprofil aufgrund der psy chischen Einschränkungen lediglich eine 60%ige Arbeitsfähigkeit besteht. Eine für die Invaliditätsbemessung relevante wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes ist demnach ausgewiesen. 6. 6.1 Im Folgenden sind die erwerblichen Auswirkungen zu prüfen. Gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b und c IVG entsteht der Renten an spruch frühes tens in dem Zeitpunkt, in dem die versicherte Person während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens zu 40 Prozent arbeitsun fähig gewesen ist, wenn sie nach Ablauf dieses Jah res zu mindestens 40 % invalid im Sinne von Art. 8 ATSG ist. 6.2 Zusätzlich wird in Art. 29 Abs. 1 IVG bestimmt, dass der Rentenanspruch frü hestens nach Ablauf von sechs Monaten nach der Geltendmachung des Leis tungsanspruchs entsteht. Vorlie gend meldete sich der Beschwerdeführer am 1 5. Dezember 2010 erneut zum Bezug einer Rente an (vgl. Urk. 7/46), weshalb in Anwendung von Art. 29 Abs. 1 IVG von einer Entstehung des Renten anspruchs frühestens im Juni 2011 auszugehen ist, weshalb für die Invaliditäts bemessung und insbesondere den Einkommens vergleich die Verhältnisse im Jahre 20 11 massgebend sind. 7. 7.1 Bei der Ermittlung des ohne Gesundheitsschaden erzielbaren Einkommens ( Vali deneinkommen ) ist entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns aufgrund ihrer beruflichen Fähigkeiten und persönlichen Umstände mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ohne den Gesund heitsschaden, aber bei sonst unveränderten Verhältnissen verdienen würde (R KUV 1993 Nr. U 168 S. 100 f. E. 3b ). Die Einkommensermittlung hat so konkret wie mög lich zu erfolgen. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Ein kommensentwicklung angepassten Verdienst ange knüpft, da erfahrungs gemäss die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre (BGE 135 V 59 E. 3.1). 7.2 Der Beschwerdeführer war letztmals bis September 2003 als Bauarbeiter im Tief bau erwerbstätig (vgl. Urk. 7/6). Der von ihm vor Eintritt des Gesundheits schadens erzielte Verdienst stellt vorliegend eine taugliche Grundlage zur Bemessung des Valideneinkommens dar. Gestützt auf die Akten ist ausgehend vom zuletzt erzielten Lohn als Bauarbeiter im Tiefbau von einem Valideneinkommen von Fr. 59‘930.-- für das Jahr 200 4 auszugehen (vgl. Urk. 7/6, Urk. 7/26, Urk. 7/30, Urk. 7/41). Unter Berücksichtigung der Nominallohnerhöhungen (1 % für das Jahr 2005, 1.2 % für das Jahr 2006, 1.6 % für das Jahr 2007, 2 % für das Jahr 2008, 2.1 % für das Jahr 2009, 0.8 % für das Jahr 2010, 1 % für das Jahr 2011; Die Volks wirtschaft 9-2011 und 7/8-2013, Tabelle B10.2 Total) resultiert ein Validenein kommen in der Höhe von rund Fr. 65‘986.-- im Jahr 201 1. 7.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhe bungen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 7.4 Angesi chts der Zumutbarkeit einer 60 %igen behinderungsangepassten Tätig keit steht dem Beschwerdeführer auch bei Beachtung der in den Gutachten genann ten Einschränkungen eine breite Palette von Tätigkeiten offen. Es recht fertigt sich daher, für die Bemessung des Invaliden einkommens auf den stan dardisier ten Durchschnittslohn für einfache und repe titive Tätigkeiten in sämtli chen Wirtschaftszweigen des private n Sektors abzu stellen (LSE 2010, S. 2 6, Tabellen gruppe TA1, Rubrik „Total “, Niveau 4). 7. 5 Das im Jahr 20 10 von Männern im Durchschnitt aller einfachen und repetitiven Tätigkeiten erzielte Einkommen betrug pro Monat Fr. 4' 901.-- (LSE 20 10, S. 26, Tab elle TA1, Rubrik „Total“, Niveau 4), mithin Fr. 5 8 ' 812. im Jahr (Fr. 4' 901. x 12). Der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2010 von 41.6 Stun den angepasst, ergibt dies den Betrag von Fr. 61’164. 50 (Fr. 58'812. -- : 40 x 41.6). Unter Berücksichtigung der allgeme inen Lohnentwicklung im Jahr 2011 in Höhe von 1 % (Die Volkswirtschaft 7/8 201 3 S. 9 5 Tabell e B10.2 Rubrik „Nomi nal Total“) resultiert ein hypothetisch es Invalideneinkommen von Fr. 61 ' 776.--. Auf das dem Beschwerdeführer zumutbare Pensum von 60 % umgerechnet, resultiert ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 37‘066.--. 7.6 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest )Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). 7.7 Der Beschwerdeführer ist aufgrund seiner gesundheitlichen Einschränkungen lediglich noch in altersadäquaten, mittelschweren und wechselbelastenden Tätigkeiten ohne besondere Rücken- und Kniebelastung sowie ohne Zwangs haltungen einsatzfähig. Weiter ist der Beschwerdeführer, welchem nur die Aus übung von behinderungsangepassten Tätigkeiten im Umfang eines Beschäfti gungsgrades von 60 % zuzumuten ist, auf Teilzeitarbeit angewiesen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass teilzeitbeschäftigte Männer im Vergleich zu Vollz eit angestellten erfahrungsgemäss überproportional tiefer entlöhnt w erden (BGE 126 V 472 E. 4.2.3). Dabei handelt es sich um einen einkommensmindernden Umstand, welcher zu berücksichtigen ist. In Würdigung sämt licher Umstände erscheint ein Abzug von 20 % im Lichte der Rechtsprechu ng als angemessen. Es ist demnach von einem Invalideneinkommen per 2011 in der Höhe von rund Fr. 29 ‘ 653.-- (Fr. 37‘066 x 0.8 0 ) auszugehen. Be i der Gegenüberstellung mit dem Valideneinkommen in der Höhe von rund Fr. 65‘986.-- re sul tiert ein Inva liditätsgrad von 55 %. Bei diesem Ergebnis steht dem Beschwerdeführer somit eine halbe Rente der Invalidenversiche rung zu, weshalb die Beschwerde gutzuheissen ist. 8. 8.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von V ersicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 8.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Gemäss Kostennote vom 2 9. Oktober 2013 ( Urk. 16) machte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers zeitliche Aufwendungen von 8 Stunden und 20 Minuten sowie Auslagen in der Höhe von Fr. 64.50 geltend, was im Hinblick auf die dar gelegten Kriterien als angemessen erscheint. Beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 200.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ist d ie Parteient schädigung vorliegen d auf Fr. 1‘869.60 (inkl. Mehrwertsteu er und Barauslagen) zu bemessen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 23. Mai 2012 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer mit Wirkung ab dem 1. Juni 2011 An spruch auf eine halbe Rente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem unentgeltlichen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Dr. Kurt Sintzel, Zürich, eine Prozessent schä digung von Fr. 1‘869.60 (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Kurt Sintzel - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundes gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannSchüpbach

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2012.00657 IV.2012.00657

IV.2012.00657 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Käch

Ersatzrichterin Romero-Käser

Gerichtsschreiberin Schüpbach

Urteil vom 6. Januar 2014

Urteil vom 6. Januar 2014 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Kurt Sintzel

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Kurt Sintzel Sintzel Hüsler Krapf Herzog, Rechtsanwälte

Sintzel Hüsler Krapf Herzog, Rechtsanwälte Löwenstrasse 54, Postfach 2028, 8021 Zürich

Löwenstrasse 54, Postfach 2028, 8021 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1957, arbeitete seit dem Jahre 1980 als Bauhilfsarbei ter, als er sich am 1 3. September 2004 wegen Knie- und Rückenschmerzen, Schlaflosigkeit und einer Depression bei der Invalidenversicherung zum Leis tungsbezug (Rente) anmeldete ( Urk. 7/1).

1.1 X.___, geboren 1957, arbeitete seit dem Jahre 1980 als Bauhilfsarbei ter, als er sich am 1 3. September 2004 wegen Knie- und Rückenschmerzen, Schlaflosigkeit und einer Depression bei der Invalidenversicherung zum Leis tungsbezug (Rente) anmeldete ( Urk. 7/1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte medizinische Berichte ( Urk. 7/ 7, Urk. 7/11), ein interdisziplinäres Gutachten ( Urk. 7/25), einen Auszug aus dem individuellen Konto des Versicherten (IK-Auszug; Urk. 7/ 5) sowie einen Arbeitgeberbericht ( Urk. 7/6) ein.

Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte medizinische Berichte ( Urk. 7/ 7, Urk. 7/11), ein interdisziplinäres Gutachten ( Urk. 7/25), einen Auszug aus dem individuellen Konto des Versicherten (IK-Auszug; Urk. 7/ 5) sowie einen Arbeitgeberbericht ( Urk. 7/6) ein. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/28-29) verneinte die IV Stelle mit Verfügung vom 3 1. Mai 2007 ( Urk. 7/30) einen Anspruch des Versicherten auf eine Rente der Invalidenversicherung.

Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/28-29) verneinte die IV Stelle mit Verfügung vom 3 1. Mai 2007 ( Urk. 7/30) einen Anspruch des Versicherten auf eine Rente der Invalidenversicherung. Die vom Versicherten am 2. Juli 2007 dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 7/31/3-6) wies das hiesige Gericht im Verfahren IV.2007.00955 mit Urteil vom 2 2. Januar 2009 ( Urk. 7/41) ab.

Die vom Versicherten am 2. Juli 2007 dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 7/31/3-6) wies das hiesige Gericht im Verfahren IV.2007.00955 mit Urteil vom 2 2. Januar 2009 ( Urk. 7/41) ab. 1.2 Am 1 5. Dezember 2010 meldete sich der Versicherte erneut bei der Invaliden versi ch erung zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/46) und machte eine Verschlech terung seines Gesundheitszustandes geltend ( Ziff. 6.2).

1.2 Am 1 5. Dezember 2010 meldete sich der Versicherte erneut bei der Invaliden versi ch erung zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/46) und machte eine Verschlech terung seines Gesundheitszustandes geltend ( Ziff. 6.2). Die IV-Stelle holte wiederum medizinische Berichte ( Urk. 7/ 54, Urk. 7/57, Urk. 7/63) sowie ein interdisziplinäres Gutachten ( Urk. 7/69) ein.

Die IV-Stelle holte wiederum medizinische Berichte ( Urk. 7/ 54, Urk. 7/57, Urk. 7/63) sowie ein interdisziplinäres Gutachten ( Urk. 7/69) ein. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/71 -81) verneinte die IV Stelle mit Verfügung vom 2 3. Mai 2012 ( Urk. 7/82 = Urk. 2) einen Anspruch des Versicherten auf eine Rente der Invalidenversicherung.

Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/71 -81) verneinte die IV Stelle mit Verfügung vom 2 3. Mai 2012 ( Urk. 7/82 = Urk. 2) einen Anspruch des Versicherten auf eine Rente der Invalidenversicherung. 2. Gegen die Verfügung vom 2 3. Mai 2012 ( Urk. 2) erhob der Versicherte am 21. Juni 2012 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, diese sei aufzuheben (S. 2 Ziff. 1) und es seien weitere gutachtliche Abklärungen bezüglich der effektiven Invalidität zu treffen (S. 2 Ziff. 2) ; gestützt darauf sei ihm sodann eine seiner Invalidität effektiv entsprechende Ren te zuzusprechen (S. 2 Ziff. 3). Mit Beschwerdeantwort vom 1 6. August 2012 beantragte die IV-Stelle die Abwei sung der Beschwerde ( Urk. 6). Mit Replik vom 1 8. September 2012 (Urk. 9) hielt der Beschwerdeführer an der Beschwerde und den gestellten Anträgen vollum fänglich fest. Mit Verfügung vom 9. Oktober 2012 ( Urk. 12) wurde sodann sein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und zur Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung bewilligt. Mit Eingabe vom 2 2. Oktober 2012 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf das Einreichen einer Duplik ( Urk. 13), was dem Beschwerdeführer am 2 9. Oktober 2012 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 14).

2. Gegen die Verfügung vom 2 3. Mai 2012 ( Urk. 2) erhob der Versicherte am 21. Juni 2012 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, diese sei aufzuheben (S. 2 Ziff. 1) und es seien weitere gutachtliche Abklärungen bezüglich der effektiven Invalidität zu treffen (S. 2 Ziff. 2) ; gestützt darauf sei ihm sodann eine seiner Invalidität effektiv entsprechende Ren te zuzusprechen (S. 2 Ziff. 3). Mit Beschwerdeantwort vom 1 6. August 2012 beantragte die IV-Stelle die Abwei sung der Beschwerde ( Urk. 6). Mit Replik vom 1 8. September 2012 (Urk. 9) hielt der Beschwerdeführer an der Beschwerde und den gestellten Anträgen vollum fänglich fest. Mit Verfügung vom 9. Oktober 2012 ( Urk. 12) wurde sodann sein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und zur Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung bewilligt. Mit Eingabe vom 2 2. Oktober 2012 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf das Einreichen einer Duplik ( Urk. 13), was dem Beschwerdeführer am 2 9. Oktober 2012 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 14). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beeinträchtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit ( Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit ( Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).

1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beeinträchtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit ( Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit ( Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

1.4 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.5 Wurde eine Rente, eine Hilflosenentschädigung oder ein Assistenzbeitrag wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades, wegen fehlender Hilflosigkeit oder weil aufgrund des zu geringen Hilfebedarfs kein Anspruch auf einen Assistenzbei trag entsteht, verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 IVV eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität oder der Hilflosigkeit oder die Höhe des invaliditätsbeding ten Betreuungsaufwandes oder Hilfebedarfs der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades oder der Hilflosigkeit auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (vgl. dazu BGE 130 V 71; AHI 1999 S. 84 E. 1b mit Hinwei sen; vgl. auch AHI 2000 S. 309 E. 1b mit Hinweisen). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad oder die Hilflosigkeit oder der Hilfebedarf seit Erlass der frühe ren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festge stellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidi tät oder Hilflosigkeit oder einen anspruchsbegründenden Hilfebedarf zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materi elle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 130 V 71 E. 3.2.2 und 3.2.3, 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).

1.5 Wurde eine Rente, eine Hilflosenentschädigung oder ein Assistenzbeitrag wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades, wegen fehlender Hilflosigkeit oder weil aufgrund des zu geringen Hilfebedarfs kein Anspruch auf einen Assistenzbei trag entsteht, verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 IVV eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität oder der Hilflosigkeit oder die Höhe des invaliditätsbeding ten Betreuungsaufwandes oder Hilfebedarfs der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades oder der Hilflosigkeit auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (vgl. dazu BGE 130 V 71; AHI 1999 S. 84 E. 1b mit Hinwei sen; vgl. auch AHI 2000 S. 309 E. 1b mit Hinweisen). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad oder die Hilflosigkeit oder der Hilfebedarf seit Erlass der frühe ren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festge stellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidi tät oder Hilflosigkeit oder einen anspruchsbegründenden Hilfebedarf zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materi elle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 130 V 71 E. 3.2.2 und 3.2.3, 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). 1. 6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1. 6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angef ochtenen Verfügung gestützt auf ihre Abklärungen davon aus, dass i m Vergleich zum letzten rechtskräftigen Ent scheid der objektive Psychostatus und die subjektiv beklagten Beschwerden heute identisch aus fallen würden. Eine eigenständige, losgelöste, erhebliche psychiatrische Komorbidität sei nicht erkennbar. Schon im Jahr 2005 sei von einer chronifizierten Schmerzproblematik berichtet worden. Versicherungsmedi zinisch gehöre die vorliegende Diagnose zu den ätiologisch- pathogenetisch unklaren syndromalen Zustandsbildern ohne nachweisbare organische Grund lage ( Urk. 2 S. 1). In der Beschwerdeantwort führte sie aus, es sei keine wesent liche Verschlechterung des Gesundheitszustandes ausgewiesen und dem Beschwerdeführer sei weiterhin in einer angepassten Tätigkeit eine vollständige Arbeitsfähigkeit zumutbar. Ausserdem begründe eine mittelgradige depressive Störung mit somatischem Syndrom rechtsprechungsgemäss grundsätzlich keinen invalidisierenden Gesundheitsschaden, sondern gelte als überwindbar ( Urk. 6 S. 1 f. ).

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angef ochtenen Verfügung gestützt auf ihre Abklärungen davon aus, dass i m Vergleich zum letzten rechtskräftigen Ent scheid der objektive Psychostatus und die subjektiv beklagten Beschwerden heute identisch aus fallen würden. Eine eigenständige, losgelöste, erhebliche psychiatrische Komorbidität sei nicht erkennbar. Schon im Jahr 2005 sei von einer chronifizierten Schmerzproblematik berichtet worden. Versicherungsmedi zinisch gehöre die vorliegende Diagnose zu den ätiologisch- pathogenetisch unklaren syndromalen Zustandsbildern ohne nachweisbare organische Grund lage ( Urk. 2 S. 1). In der Beschwerdeantwort führte sie aus, es sei keine wesent liche Verschlechterung des Gesundheitszustandes ausgewiesen und dem Beschwerdeführer sei weiterhin in einer angepassten Tätigkeit eine vollständige Arbeitsfähigkeit zumutbar. Ausserdem begründe eine mittelgradige depressive Störung mit somatischem Syndrom rechtsprechungsgemäss grundsätzlich keinen invalidisierenden Gesundheitsschaden, sondern gelte als überwindbar ( Urk. 6 S. 1 f. ). 2.2 Demgegenüber stellte sich der Besch werdeführer auf den Standpunkt, die Beur tei lung der Beschwerdegegnerin sei wie beim letzten Mal eine rein psychi atrische. Demgegenüber bestünden heute schwere, durch jahrelange harte Arbeit effektiv beeinträchtigte physische Zustände, die sich eindeutig verschlimmert hätten. Im Vordergrund stünden heute diese offensichtlich stärker gewordenen somatischen Einschränkungen. Die psychischen Probleme hätten möglicher weise mitgeholfen, im Wesentlichen aber seien sie auf die harten Arbeitsleis tungen im Baugewerbe zurückzuführen ( Urk. 1 S. 4).

2.2 Demgegenüber stellte sich der Besch werdeführer auf den Standpunkt, die Beur tei lung der Beschwerdegegnerin sei wie beim letzten Mal eine rein psychi atrische. Demgegenüber bestünden heute schwere, durch jahrelange harte Arbeit effektiv beeinträchtigte physische Zustände, die sich eindeutig verschlimmert hätten. Im Vordergrund stünden heute diese offensichtlich stärker gewordenen somatischen Einschränkungen. Die psychischen Probleme hätten möglicher weise mitgeholfen, im Wesentlichen aber seien sie auf die harten Arbeitsleis tungen im Baugewerbe zurückzuführen ( Urk. 1 S. 4). 2.3 Strittig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine Rente, wobei insbesondere um stritten ist, wie es sich mit der Arbeitsfähigkeit de s Be schwerdeführers verhält und auf wel che medizinischen Berichte diesbezüglich abzustellen ist.

2.3 Strittig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine Rente, wobei insbesondere um stritten ist, wie es sich mit der Arbeitsfähigkeit de s Be schwerdeführers verhält und auf wel che medizinischen Berichte diesbezüglich abzustellen ist. 3.

3. 3.1 Der ursprünglichen, rechtskräftigen Verfügung vom 3 1. Mai 2007 ( Urk. 7/30) sowie dem Urteil vom 2 2. Januar 2009 ( Urk. 7/41) lagen im Wesentlichen die nachfolgenden medizinischen Berichte zu Grunde.

3.1 Der ursprünglichen, rechtskräftigen Verfügung vom 3 1. Mai 2007 ( Urk. 7/30) sowie dem Urteil vom 2 2. Januar 2009 ( Urk. 7/41) lagen im Wesentlichen die nachfolgenden medizinischen Berichte zu Grunde. 3.2 Die Ärzte des Y.___ erstatteten ihr inter diszip linäres Gutachten am 2 1. März 2007 ( Urk. 7/25) gestützt auf die Anam nese, die Befunde, die Untersuchungen des Beschwerdeführers sowie die Akten. Sie nannten folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 13 Ziff. 4):

3.2 Die Ärzte des Y.___ erstatteten ihr inter diszip linäres Gutachten am 2 1. März 2007 ( Urk. 7/25) gestützt auf die Anam nese, die Befunde, die Untersuchungen des Beschwerdeführers sowie die Akten. Sie nannten folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 13 Ziff. 4): - lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit/bei

lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit/bei - leichten Chondrosen, Spondylarthrosen und Spondylosen, akzentuiert im Segment L4/5 ohne neurokompressive Pathologie

leichten Chondrosen, Spondylarthrosen und Spondylosen, akzentuiert im Segment L4/5 ohne neurokompressive Pathologie - leichte mediale und femoropatelläre Gonarthrose linksbetont, aktuell nicht aktiviert

leichte mediale und femoropatelläre Gonarthrose linksbetont, aktuell nicht aktiviert Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie ein metaboli sches Syndrom sowie eine beginnende Prostatahyperplasie (S. 13 Ziff. 4).

Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie ein metaboli sches Syndrom sowie eine beginnende Prostatahyperplasie (S. 13 Ziff. 4). Sie führten aus, zusammenfassend und bei Beurteilung aller Gegebenheiten und Befunde bestehe beim Beschwerdeführer aufgrund der rheumatologischen 2 Etagen problematik seit Oktober 2003 eine volle Arbeitsunfähigkeit in seinem angestammten Beruf als Bauarbeiter. In einer leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit könne dem Beschwerdeführer jedoch keine Arbeitsunfähigkei t attestiert werden (S. 15 f. ).

Sie führten aus, zusammenfassend und bei Beurteilung aller Gegebenheiten und Befunde bestehe beim Beschwerdeführer aufgrund der rheumatologischen 2 Etagen problematik seit Oktober 2003 eine volle Arbeitsunfähigkeit in seinem angestammten Beruf als Bauarbeiter. In einer leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit könne dem Beschwerdeführer jedoch keine Arbeitsunfähigkei t attestiert werden (S. 15 f. ). 3. 3 Die Ärzte des Z.___ berichteten am 7. August 2007 ( Urk. 7/36/17-21) und nannten folgende Diagnosen (S. 1):

3. 3 Die Ärzte des Z.___ berichteten am 7. August 2007 ( Urk. 7/36/17-21) und nannten folgende Diagnosen (S. 1): - akuter posterolateraler Myokardinfarkt am 1 7. Juni 2007

akuter posterolateraler Myokardinfarkt am 1 7. Juni 2007 - arterielle Hypertonie

arterielle Hypertonie - hyperglykäme Stoffwechsellage

hyperglykäme Stoffwechsellage Sie führten aus, der Beschwerdeführer sei ab dem 1 7. Juni bis zum 2 3. Juni 2007 zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 unten).

Sie führten aus, der Beschwerdeführer sei ab dem 1 7. Juni bis zum 2 3. Juni 2007 zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 unten). 3.4 Dr. med. A.___, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie, berichtete am 1 7. September 2007 ( Urk. 7/36/10-11) sowie am 1 3. März 2008 (Urk. 7/36/3-4) und nannte folgende Diagnosen (S. 2):

3.4 Dr. med. A.___, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie, berichtete am 1 7. September 2007 ( Urk. 7/36/10-11) sowie am 1 3. März 2008 (Urk. 7/36/3-4) und nannte folgende Diagnosen (S. 2): - mittel- bis schwergradige depressive Störung mit somatischem Sympto men (ICD-10 F32.11, ICD-10 F32.2)

mittel- bis schwergradige depressive Störung mit somatischem Sympto men (ICD-10 F32.11, ICD-10 F32.2) - Anpassungsstörung nach einem Herzinfarkt am 1 7. Juni 2007

Anpassungsstörung nach einem Herzinfarkt am 1 7. Juni 2007 - Panikstörung (ICD-10 F41.0)

Panikstörung (ICD-10 F41.0) - chronifiziertes Schmerzsyndrom bei bekannter Gonarthrose beidseits, mehr rechts

chronifiziertes Schmerzsyndrom bei bekannter Gonarthrose beidseits, mehr rechts Er führte aus, er habe während der Therapie die ganze Zeit auch depressive und Angstsymptome beobachten können. Der Beschwerdeführer sei innerlich sehr verspannt und in seinem Antrieb vermindert gewesen und habe über innere Unruhe sowie intensive Schmerzen geklagt. Zudem sei er lust- und interesselos gewesen. Beim Beschwerdeführer sei sodann im Juni 2007 ein Herzinfarkt fest gestellt worden (S. 1). Beim Beschwerdeführer sei es zu einer Verschlechterung des psychischen Zustandes gekommen. Die schon früher bestehende Depression habe sich intensiviert und auch seine Angstsymptome hätten sich verstärkt. Er sei seit Juni 2007 zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 unten).

Er führte aus, er habe während der Therapie die ganze Zeit auch depressive und Angstsymptome beobachten können. Der Beschwerdeführer sei innerlich sehr verspannt und in seinem Antrieb vermindert gewesen und habe über innere Unruhe sowie intensive Schmerzen geklagt. Zudem sei er lust- und interesselos gewesen. Beim Beschwerdeführer sei sodann im Juni 2007 ein Herzinfarkt fest gestellt worden (S. 1). Beim Beschwerdeführer sei es zu einer Verschlechterung des psychischen Zustandes gekommen. Die schon früher bestehende Depression habe sich intensiviert und auch seine Angstsymptome hätten sich verstärkt. Er sei seit Juni 2007 zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 unten). 3.5 Im Urteil vom 2 2. Januar 2009 wurden die genannten Beurteilungen dahinge hend gewürdigt, dass gestützt auf das Y.___ - Gutachten von einer vollen Arbeitsfähigkeit i n angepasster Tätigkeit ausgegangen wurde ( Urk. 7/41 S. 8 E. 4.5).

3.5 Im Urteil vom 2 2. Januar 2009 wurden die genannten Beurteilungen dahinge hend gewürdigt, dass gestützt auf das Y.___ Gutachten von einer vollen Arbeitsfähigkeit i n angepasster Tätigkeit ausgegangen wurde ( Urk. 7/41 S. 8 E. 4.5). 4.

4. 4.1 Für die Zeit nach der rechtskräftigen Verfügung vom Mai 2007 finden sich in den Akten die folgenden medizinischen Berichte:

4.1 Für die Zeit nach der rechtskräftigen Verfügung vom Mai 2007 finden sich in den Akten die folgenden medizinischen Berichte: 4.2 Die Ärzte des Z.___ berichteten am 3. Februar 2009 ( Urk. 7/57) über die Hospi tali sation des Beschwerdeführers vom 1 2. bis 1 6. Januar 2009 und nann ten als Diagnose eine Inguinalhernie links (S. 1). Sie führten aus, es liege ein kompli kationsloser postoperativer Verlauf vor (S. 1 unten).

4.2 Die Ärzte des Z.___ berichteten am 3. Februar 2009 ( Urk. 7/57) über die Hospi tali sation des Beschwerdeführers vom 1 2. bis 1 6. Januar 2009 und nann ten als Diagnose eine Inguinalhernie links (S. 1). Sie führten aus, es liege ein kompli kationsloser postoperativer Verlauf vor (S. 1 unten). 4.3 Dr. A.___ berichtete am 1 3. Februar 2011 ( Urk. 7/54) und nannte folgende Diag nosen (S. 1 unten):

4.3 Dr. A.___ berichtete am 1 3. Februar 2011 ( Urk. 7/54) und nannte folgende Diag nosen (S. 1 unten): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode mit zeit weise psychischen Symptomen (ICD-10 F33.3)

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode mit zeit weise psychischen Symptomen (ICD-10 F33.3) - Panikstörung (ICD-10 F41.0)

Panikstörung (ICD-10 F41.0) - Zustand nach Herzinfarkt am 1 7. Juni 2007

Zustand nach Herzinfarkt am 1 7. Juni 2007 - chronifiziertes Schmerzsyndrom bei bekannter Gonarthrose

chronifiziertes Schmerzsyndrom bei bekannter Gonarthrose Er führte aus, trotz der durchgeführten Therapie sei es zu keiner Besserung gekommen. Der Beschwerdeführer sei nie mehr im Stande gewesen, seine im September 2003 aufgegebene Arbeit wieder aufzunehmen. Nach dem am 17. Juni 2007 erlittenen Herzinfarkt habe sich sein Zustand erheblich ver schlechtert und seit Herbst 2010 sei es zu einer weiteren Verschlechterung gekommen. Der Beschwerdeführer sei noch niedergeschlagener, im Antrieb vermindert, unsicher, lustlos, zweitweise völlig erschöpft. Er habe sehr oft Panik attacken bekommen, bei denen er neben Herzklopfen, Schweissausbrüchen und einem Engegefühl in der Brust unter intensiven Todesängsten gelitten habe. (S. 1). Wegen der Schwere des psychischen Leidens sei eine stationäre Behand lung notwendig. Die ambulante psychotherapeutische Behandlung sowie die medikamentöse Therapie hätten sich als ungenügend gezeigt (S. 2 oben).

Er führte aus, trotz der durchgeführten Therapie sei es zu keiner Besserung gekommen. Der Beschwerdeführer sei nie mehr im Stande gewesen, seine im September 2003 aufgegebene Arbeit wieder aufzunehmen. Nach dem am 17. Juni 2007 erlittenen Herzinfarkt habe sich sein Zustand erheblich ver schlechtert und seit Herbst 2010 sei es zu einer weiteren Verschlechterung gekommen. Der Beschwerdeführer sei noch niedergeschlagener, im Antrieb vermindert, unsicher, lustlos, zweitweise völlig erschöpft. Er habe sehr oft Panik attacken bekommen, bei denen er neben Herzklopfen, Schweissausbrüchen und einem Engegefühl in der Brust unter intensiven Todesängsten gelitten habe. (S. 1). Wegen der Schwere des psychischen Leidens sei eine stationäre Behand lung notwendig. Die ambulante psychotherapeutische Behandlung sowie die medikamentöse Therapie hätten sich als ungenügend gezeigt (S. 2 oben). 4.4 Die Ärzte des B.___, Privatklinik für Psychiatrie und Psycho the rapie, berichteten am 2 3. Mai 2011 ( Urk. 7/63) über die stationäre Behand lung des Beschwerdeführers vom 2 4. Februar bis 2 4. März 201 1. Sie nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1):

4.4 Die Ärzte des B.___, Privatklinik für Psychiatrie und Psycho the rapie, berichteten am 2 3. Mai 2011 ( Urk. 7/63) über die stationäre Behand lung des Beschwerdeführers vom 2 4. Februar bis 2 4. März 201 1. Sie nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11)

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11) - Panikstörung (ICD-10 F41.0)

Panikstörung (ICD-10 F41.0) - Status nach Herzinfarkt am 1 7. Juni 2007

Status nach Herzinfarkt am 1 7. Juni 2007 - Gonarthrose beidseits

Gonarthrose beidseits - chronifiziertes Schmerzsyndrom bei bekannter Gonarthrose beidseits

chronifiziertes Schmerzsyndrom bei bekannter Gonarthrose beidseits Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie die Fol genden (S. 1 Ziff. 1.1):

Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie die Fol genden (S. 1 Ziff. 1.1): - anamnestisch Status nach Hirninfarkt 2003

anamnestisch Status nach Hirninfarkt 2003 - Diabetes mellitus Typ II

Diabetes mellitus Typ II - essentielle Hypertonie

essentielle Hypertonie - Hypercholesterinämie

Hypercholesterinämie Sie führten aus, der Beschwerdeführer sei während der Hospitalisation zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Bei beidseitiger Gonarthrose sowie im Rahmen des somatischen Syndroms bei depressiver Störung sei von einer Rückführung in die normale Arbeitstätigkeit mittelfristig eher abzusehen (S. 2 Ziff. 1.6 und 1.7).

Sie führten aus, der Beschwerdeführer sei während der Hospitalisation zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Bei beidseitiger Gonarthrose sowie im Rahmen des somatischen Syndroms bei depressiver Störung sei von einer Rückführung in die normale Arbeitstätigkeit mittelfristig eher abzusehen (S. 2 Ziff. 1.6 und 1.7). 4.5 Die Ärzte des C.___ erstatte ten ihr interdisziplinäres Gutachten am 1 5. März 2012 ( Urk. 7/69) gestützt auf die Akten, die persönliche Befragung sowie die klinische Untersuchung des Beschwerdeführeris in den Fachgebieten Orthopädie, Kardiologie sowie Psychi atrie. Sie nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 18 lit. E):

4.5 Die Ärzte des C.___ erstatte ten ihr interdisziplinäres Gutachten am 1 5. März 2012 ( Urk. 7/69) gestützt auf die Akten, die persönliche Befragung sowie die klinische Untersuchung des Beschwerdeführeris in den Fachgebieten Orthopädie, Kardiologie sowie Psychi atrie. Sie nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 18 lit. E): - belastungsabhängiges lumbovertebrales Schmerzsyndrom

belastungsabhängiges lumbovertebrales Schmerzsyndrom - belastungsabhängige beginnende Gonarthrosen beidseits

belastungsabhängige beginnende Gonarthrosen beidseits - mittelgradige depressive Störung mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11)

mittelgradige depressive Störung mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) - Panikstörung (ICD-10 F41.0)

Panikstörung (ICD-10 F41.0) Als Diagnosen ohne Auswirkung au f die Arbeitsfähigkeit nannten s ie eine koro nare Herzkrankheit, einen Status nach erfolgter operativer Behandlung einer Leistenhernie links im Januar 2009 sowie einen Status nach erfolgreicher ope rativer Beseitigung von Beugesehnenscheidenstenosen der Finger 3,4 und 5 der rechte Hand 2009 (S. 18 lit. E).

Als Diagnosen ohne Auswirkung au f die Arbeitsfähigkeit nannten s ie eine koro nare Herzkrankheit, einen Status nach erfolgter operativer Behandlung einer Leistenhernie links im Januar 2009 sowie einen Status nach erfolgreicher ope rativer Beseitigung von Beugesehnenscheidenstenosen der Finger 3,4 und 5 der rechte Hand 2009 (S. 18 lit. E). Sie führten aus, beim Beschwerdeführer sei im Jahre 2006 neurologisch eine Instabilität L4/5 beschrieben worden. Darüber hinaus bestehe eine mehrseg mentale Bandscheibendegeneration ohne Hinweise für eine Neurokompression oder relevante Spinalkanalstenose. Ausserdem sei eine beidseitige Gonarthrose dokumentiert (S. 15 Mitte). Die am 2 2. September 2011 vorliegenden Röntgen befunde im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS), des Beckens sowie beider Kniegelenke gälten allesamt als geringgradig und somit als altersentsprechend. Zusammenfassend sprächen der muskelkräftige Gesamtstatus, die uneinge schränkte Wirbelsäulen- und Gelenkfunktionen sowie die altersadäquate Rönt gen anatomie für eine uneingeschränkte – allenfalls nur marginal einge schränkte – Belastbarkeit des Bewegungsapparates (S. 16 Mitte).

Sie führten aus, beim Beschwerdeführer sei im Jahre 2006 neurologisch eine Instabilität L4/5 beschrieben worden. Darüber hinaus bestehe eine mehrseg mentale Bandscheibendegeneration ohne Hinweise für eine Neurokompression oder relevante Spinalkanalstenose. Ausserdem sei eine beidseitige Gonarthrose dokumentiert (S. 15 Mitte). Die am 2 2. September 2011 vorliegenden Röntgen befunde im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS), des Beckens sowie beider Kniegelenke gälten allesamt als geringgradig und somit als altersentsprechend. Zusammenfassend sprächen der muskelkräftige Gesamtstatus, die uneinge schränkte Wirbelsäulen- und Gelenkfunktionen sowie die altersadäquate Rönt gen anatomie für eine uneingeschränkte – allenfalls nur marginal einge schränkte – Belastbarkeit des Bewegungsapparates (S. 16 Mitte). Geeignet seien alle, einem 54-jährigen Mann altersadäquaten mittelschweren und wechselbelastenden Tätigkeiten. Zu meiden seien Tätigkeiten, welche besonders rücken- und kniegelenkbelastend seien. Somit seien Arbeiten in Zwangshaltungen wie längerfristig vornüber gebeugt stehend, kniend, hockend oder kauernd nicht zumutbar. Derartige qualitative Arbeitsplatzmerkmale gehörten erfahrungsgemäss zum alltäglichen Repertoire eines Arbeiters im Tief bau. Das Heben, Tragen und Bewegen von Lasten sei mit 20 kg limitiert. Die bis 2003 ausgeübte Tätigkeit als Tiefbauarbeiter gelte zweifellos als rücken- und gelenkbelastend und sei dem Beschwerdeführer somit seit dem 2 6. November 2003 und auf Dauer nicht mehr zumutbar. In einer angepassten Tätigkeit bestehe rückblickend seit dem Jahre 2003 rein orthopädisch somatisch eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (S. 16).

Geeignet seien alle, einem 54-jährigen Mann altersadäquaten mittelschweren und wechselbelastenden Tätigkeiten. Zu meiden seien Tätigkeiten, welche besonders rücken- und kniegelenkbelastend seien. Somit seien Arbeiten in Zwangshaltungen wie längerfristig vornüber gebeugt stehend, kniend, hockend oder kauernd nicht zumutbar. Derartige qualitative Arbeitsplatzmerkmale gehörten erfahrungsgemäss zum alltäglichen Repertoire eines Arbeiters im Tief bau. Das Heben, Tragen und Bewegen von Lasten sei mit 20 kg limitiert. Die bis 2003 ausgeübte Tätigkeit als Tiefbauarbeiter gelte zweifellos als rücken- und gelenkbelastend und sei dem Beschwerdeführer somit seit dem 2 6. November 2003 und auf Dauer nicht mehr zumutbar. In einer angepassten Tätigkeit bestehe rückblickend seit dem Jahre 2003 rein orthopädisch somatisch eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (S. 16). Aus internistisch-kardiologischer Sicht bestehe in der bisherigen Tätigkeit und auch in alternativen Verweistätigkeiten eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (S. 17 Mitte).

Aus internistisch-kardiologischer Sicht bestehe in der bisherigen Tätigkeit und auch in alternativen Verweistätigkeiten eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (S. 17 Mitte). Aus psychiatrischer Sicht resultiere nur noch eine maximale Restarbeitsfähigkeit von 60 % sowohl in der bisherigen als Tiefbauarbeiter als auch in allen vor stellbaren alternativen Verweistätigkeiten. Der Beginn dieser psychiatrisch rele vanten Beeinträchtigungen sei auf das Jahr 2007 festgelegt worden (S. 17 unten).

Aus psychiatrischer Sicht resultiere nur noch eine maximale Restarbeitsfähigkeit von 60 % sowohl in der bisherigen als Tiefbauarbeiter als auch in allen vor stellbaren alternativen Verweistätigkeiten. Der Beginn dieser psychiatrisch rele vanten Beeinträchtigungen sei auf das Jahr 2007 festgelegt worden (S. 17 unten). Zusammenfassend begründeten die psychiatrischen Befunde und Diagnosen eine nur noch 60%ige Restarbeitsfähigkeit in Verweistätigkeiten, welche mit dem vorbeschriebenen orthopädisch somatischen Restzumutbarkeitsprofil in Einklang stünden (S. 20 oben, S. 21 oben ).

Zusammenfassend begründeten die psychiatrischen Befunde und Diagnosen eine nur noch 60%ige Restarbeitsfähigkeit in Verweistätigkeiten, welche mit dem vorbeschriebenen orthopädisch somatischen Restzumutbarkeitsprofil in Einklang stünden (S. 20 oben, S. 21 oben ). 5.

5. 5.1 Hinsichtlich der gestellten Diagnosen ist zwischen den Beurteilungen, welche der Verfügung vom Mai 2007 zugrunde lagen, und den neueren, im massgebli chen Zeitpunkt des Verfügungserlasses im März 2012 vorliegenden Beurteilun gen als einziger Unterschied die mittelgradige depressive Störung mit somati schem Syndrom sowie die Panikstörung ersichtlich. Ansonsten waren und sind zudem in somatischer Hinsicht namentlich das seit Jahren bestehende belas tungsabhängige lumbovertebrale Schmerzsyndrom sowie die beidseitigen Gon arthrosen von Bedeutung. Entscheiden d ist indes, wie sich die diagnostizierten Leiden auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auswirken.

5.1 Hinsichtlich der gestellten Diagnosen ist zwischen den Beurteilungen, welche der Verfügung vom Mai 2007 zugrunde lagen, und den neueren, im massgebli chen Zeitpunkt des Verfügungserlasses im März 2012 vorliegenden Beurteilun gen als einziger Unterschied die mittelgradige depressive Störung mit somati schem Syndrom sowie die Panikstörung ersichtlich. Ansonsten waren und sind zudem in somatischer Hinsicht namentlich das seit Jahren bestehende belas tungsabhängige lumbovertebrale Schmerzsyndrom sowie die beidseitigen Gon arthrosen von Bedeutung. Entscheiden d ist indes, wie sich die diagnostizierten Leiden auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auswirken. 5.2 Es ist unbestritten und aufgrund der Akten ausgewiesen, dass der Beschwerde füh rer aufgrund seiner rheumatologischen Leiden in seiner angestammten Tätig keit bereits in den vor 200 7 ergangenen Beurteilung en als zu 1 0 0 % arbeitsunfä hig beurteilt wurde (vgl. Urk. 7 / 25 S. 15 ).

5.2 Es ist unbestritten und aufgrund der Akten ausgewiesen, dass der Beschwerde füh rer aufgrund seiner rheumatologischen Leiden in seiner angestammten Tätig keit bereits in den vor 200 7 ergangenen Beurteilung en als zu 1 0 0 % arbeitsunfä hig beurteilt wurde (vgl. Urk. 7 25 S. 15 ). Angesichts der fehl enden Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit war die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit bereits 200 7 zu beurtei len. Der medizinische Sachverhalt wurde vom hiesigen Gericht dahingehend als ge klärt und erstellt betrachtet, dass der Beschwerdeführer aufgrund seines rheumatolo gischen Leidens auf eine körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit verwiesen ist und dass dafür eine volle Arbeitsfähigkeit besteht (vgl. Urk. 7/25 S. 41 S. 6 E. 4.1).

Angesichts der fehl enden Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit war die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit bereits 200 7 zu beurtei len. Der medizinische Sachverhalt wurde vom hiesigen Gericht dahingehend als ge klärt und erstellt betrachtet, dass der Beschwerdeführer aufgrund seines rheumatolo gischen Leidens auf eine körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit verwiesen ist und dass dafür eine volle Arbeitsfähigkeit besteht (vgl. Urk. 7/25 S. 41 S. 6 E. 4.1). Im Jahre 2011 führte Dr. A.___ aus, der Beschwerdeführer sei nie mehr im Stande gewesen, seine im September 2003 aufgegebene Arbeit wieder aufzunehmen (vgl. vorstehend E. 4.3). Die Ärzte des B.___ attestierten dem Beschwerdeführer für die Zeit der stationären Behandlung vom 2 4. Februar bis 2 4. März 2011 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (vgl. vorstehend E. 4.4). Die C.___ - Gutachter erachteten den Beschwerdeführer sodann in einer angepass ten, mittelschweren und wechselbelastenden Tätigkeit gemäss beschriebenem Zumutbarkeitsprofil als zu 60 % arbeitsfähig (vgl. vorstehend E. 4.5).

Im Jahre 2011 führte Dr. A.___ aus, der Beschwerdeführer sei nie mehr im Stande gewesen, seine im September 2003 aufgegebene Arbeit wieder aufzunehmen (vgl. vorstehend E. 4.3). Die Ärzte des B.___ attestierten dem Beschwerdeführer für die Zeit der stationären Behandlung vom 2 4. Februar bis 2 4. März 2011 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (vgl. vorstehend E. 4.4). Die C.___ Gutachter erachteten den Beschwerdeführer sodann in einer angepass ten, mittelschweren und wechselbelastenden Tätigkeit gemäss beschriebenem Zumutbarkeitsprofil als zu 60 % arbeitsfähig (vgl. vorstehend E. 4.5). 5.3 Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass das C.___ - Gutachten vom 1 5. März 2012 ( Urk. 7/69) für die Beantwortung der gestellten Fragen umfas send ist. Es beruht auf für die strittigen Belange umfassen den und allseitigen Untersuchungen de s Beschwerdeführers sowie auf einer ausführlichen Anam nese und berücksichtigt die von ih m geklagten Beschwerden sowie sämtliche Befunde in angemessener Weise. Sodann wurde es in Kenntnis der und in Aus einandersetzung mit den Vorakten erstellt und trägt der konkre ten medizini schen Situation Rechnung. So machte n die Gutachter ausdrücklich darauf auf merksam, dass im Rahmen der internistisch-kardiologischen Abklärung keine beeinträchtigenden pathologischen Befunde beschrieben worden seien und regelmässige hausärztliche sowie periodische kardiologische Verlaufskontrollen empfohlen würden (S. 19 Mitte). Weiter zeigten sie in nachvollziehbarer Weise auf, dass keine Hinweise auf das Vorliegen einer somatoformen Schmerzstörung bestünden, insbesondere da keine Hinweise auf einen intrapsychischen Konflikt oder eine psychosoziale Belastungssituation vorlägen, die ausgeprägt genug erschienen, der Entstehung der Schmerzproblematik ursächlich zu Grunde zu liegen (S. 44 oben). Die Gutachter bezogen aus serdem ausdrücklich Stellung zur abweichenden psychiatrischen Befundung im Rahmen der psychiatrischen Teil begutachtung durch die MEDAS im Jahre 2007, die das Vorliegen eines psy chischen Leidens von Krankhei tswert verneint hatte (S. 44 unten).

5.3 Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass das C.___ Gutachten vom 1 5. März 2012 ( Urk. 7/69) für die Beantwortung der gestellten Fragen umfas send ist. Es beruht auf für die strittigen Belange umfassen den und allseitigen Untersuchungen de s Beschwerdeführers sowie auf einer ausführlichen Anam nese und berücksichtigt die von ih m geklagten Beschwerden sowie sämtliche Befunde in angemessener Weise. Sodann wurde es in Kenntnis der und in Aus einandersetzung mit den Vorakten erstellt und trägt der konkre ten medizini schen Situation Rechnung. So machte n die Gutachter ausdrücklich darauf auf merksam, dass im Rahmen der internistisch-kardiologischen Abklärung keine beeinträchtigenden pathologischen Befunde beschrieben worden seien und regelmässige hausärztliche sowie periodische kardiologische Verlaufskontrollen empfohlen würden (S. 19 Mitte). Weiter zeigten sie in nachvollziehbarer Weise auf, dass keine Hinweise auf das Vorliegen einer somatoformen Schmerzstörung bestünden, insbesondere da keine Hinweise auf einen intrapsychischen Konflikt oder eine psychosoziale Belastungssituation vorlägen, die ausgeprägt genug erschienen, der Entstehung der Schmerzproblematik ursächlich zu Grunde zu liegen (S. 44 oben). Die Gutachter bezogen aus serdem ausdrücklich Stellung zur abweichenden psychiatrischen Befundung im Rahmen der psychiatrischen Teil begutachtung durch die MEDAS im Jahre 2007, die das Vorliegen eines psy chischen Leidens von Krankhei tswert verneint hatte (S. 44 unten). Die Ausführungen in den Beur teilungen der medizinischen Zusammenhänge sind einleuchtend und die ge zo genen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit wer den nachvollziehbar begründet. So begründeten die Gut achter einlässlich und sorgfältig, dass die durch die codierten Diagnosen bedingten Einschränkungen, insbesondere der Antriebslage, der Flexibilität, der Konzentrationsspanne und der Stressbelastbarkeit so genereller Natur seien, dass keine Verweistätigkeit genannt werden könne, in der eine höhere Arbeits fähigkeit als die attestierten 60 % zumutbar wären (S. 45). Überdies machten sie darauf aufmerksam, dass seit dem Jahre 2003 rein orthopädisch somatische und seit dem Jahre 2007 zusätzlich die beschriebene Psychopathologie überwiegen würden und somit ein psychisches Leiden mit Krankheitswert bestehe (S. 22 Ziff. 3).

Die Ausführungen in den Beur teilungen der medizinischen Zusammenhänge sind einleuchtend und die ge zo genen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit wer den nachvollziehbar begründet. So begründeten die Gut achter einlässlich und sorgfältig, dass die durch die codierten Diagnosen bedingten Einschränkungen, insbesondere der Antriebslage, der Flexibilität, der Konzentrationsspanne und der Stressbelastbarkeit so genereller Natur seien, dass keine Verweistätigkeit genannt werden könne, in der eine höhere Arbeits fähigkeit als die attestierten 60 % zumutbar wären (S. 45). Überdies machten sie darauf aufmerksam, dass seit dem Jahre 2003 rein orthopädisch somatische und seit dem Jahre 2007 zusätzlich die beschriebene Psychopathologie überwiegen würden und somit ein psychisches Leiden mit Krankheitswert bestehe (S. 22 Ziff. 3). Das Gutachten erfüllt damit die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines medizinischen Berich tes (vgl. vorstehend E. 1.6 ) vollumfänglich, so dass für die Entscheidfindung darauf abgestellt werden kann.

Das Gutachten erfüllt damit die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines medizinischen Berich tes (vgl. vorstehend E. 1.6 ) vollumfänglich, so dass für die Entscheidfindung darauf abgestellt werden kann. 5.4 D e n Beg ründungen der Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung sowie in der Beschwerdeantwort, wonach die vorliegende Diagnose zu den ätiologisch- pathogenetisch unklaren syndromalen Zustandsbildern ohne nach weisbare organische Grundlage gehöre und keine Anhaltspunkte für eine psy chiatrische Komorbidität vorlägen ( Urk. 2) beziehungsweise wonach eine mittel gradige depressive Störung mit somatischem Syndrom rechtsprechungsgemäss grundsätzlich keinen invalidisierenden Gesundheitsschaden begründe und aus objektiver Sicht als überwindbar gelte ( Urk. 6), kann nicht gefolgt werden.

5.4 D e n Beg ründungen der Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung sowie in der Beschwerdeantwort, wonach die vorliegende Diagnose zu den ätiologisch- pathogenetisch unklaren syndromalen Zustandsbildern ohne nach weisbare organische Grundlage gehöre und keine Anhaltspunkte für eine psy chiatrische Komorbidität vorlägen ( Urk. 2) beziehungsweise wonach eine mittel gradige depressive Störung mit somatischem Syndrom rechtsprechungsgemäss grundsätzlich keinen invalidisierenden Gesundheitsschaden begründe und aus objektiver Sicht als überwindbar gelte ( Urk. 6), kann nicht gefolgt werden. Unter Berücksichtigung sämtlicher medizinischen Akten ist nicht nachvollzieh bar, aus welchem Grund die Beschwerdegegnerin von dem von ihr veranlassten Gutachten abweicht und sodann auf die Diagnosen die Überwindbarkeitsrecht sprechung anwendet. So wurde von der Beschwerdegegnerin in keiner Weise dargelegt, weshalb aufgrund des zu erhebenden psychopathologischen Befundes die Diagnose einer klassischen somatoformen Schmerzstörung zu stellen sei (vgl. Urk. 7/70 S. 4). Abgesehen davon legte der C.___ - Gutachter in Auseinan dersetzung mit den früheren ärztlichen Berichten in nachvollziehbarer und schlüssig begründeter Weise dar, dass die chronische Schmerzsymptomatik des Beschwerdeführers aufgrund des Fehlens von Hinweisen auf einen intrapsychi schen Konflikt oder eine psychosoziale Belastungssituation nicht als psychische Erkrankung im Sinne einer somatoformen Schmerzstörung zu klassifizieren sei ( Urk. 7/69 S. 44 oben) und die mittelgradige depressive Störung mit somati schem Syndrom als eigenständiges psychischen Leiden mit Krankheitswert bestehe (S. 22 unten).

Unter Berücksichtigung sämtlicher medizinischen Akten ist nicht nachvollzieh bar, aus welchem Grund die Beschwerdegegnerin von dem von ihr veranlassten Gutachten abweicht und sodann auf die Diagnosen die Überwindbarkeitsrecht sprechung anwendet. So wurde von der Beschwerdegegnerin in keiner Weise dargelegt, weshalb aufgrund des zu erhebenden psychopathologischen Befundes die Diagnose einer klassischen somatoformen Schmerzstörung zu stellen sei (vgl. Urk. 7/70 S. 4). Abgesehen davon legte der C.___ Gutachter in Auseinan dersetzung mit den früheren ärztlichen Berichten in nachvollziehbarer und schlüssig begründeter Weise dar, dass die chronische Schmerzsymptomatik des Beschwerdeführers aufgrund des Fehlens von Hinweisen auf einen intrapsychi schen Konflikt oder eine psychosoziale Belastungssituation nicht als psychische Erkrankung im Sinne einer somatoformen Schmerzstörung zu klassifizieren sei ( Urk. 7/69 S. 44 oben) und die mittelgradige depressive Störung mit somati schem Syndrom als eigenständiges psychischen Leiden mit Krankheitswert bestehe (S. 22 unten). Das von der Beschwerdegegnerin als Beleg angeführte Urteil des Bundesgerichts 9C_736/2011 vom 7. Februar 2012 ist vorliegend nicht einschlägig, sondern betrifft die Frage, ob eine leicht- bis mittelgradige Depression als psychische Komorbidität im Rahmen der Überwindbarkeitsrechtsprechung - wenn also zur Hauptsache eine Schmerzkrankheit diagnostiziert wurde – gelte, was sie in der Regel tatsächlich nicht tut. Darum geht es vorliegend jedoch nicht.

Das von der Beschwerdegegnerin als Beleg angeführte Urteil des Bundesgerichts 9C_736/2011 vom 7. Februar 2012 ist vorliegend nicht einschlägig, sondern betrifft die Frage, ob eine leicht- bis mittelgradige Depression als psychische Komorbidität im Rahmen der Überwindbarkeitsrechtsprechung - wenn also zur Hauptsache eine Schmerzkrankheit diagnostiziert wurde – gelte, was sie in der Regel tatsächlich nicht tut. Darum geht es vorliegend jedoch nicht. 5.5 Die Rechtsprechung zur Auswirkung einer mittelgradigen Depression auf die Arbeitsfähigkeit ist facettenreich. So findet man etwa im Urteil des Bundesge richts 9C_980/2010 vom 2 0. Juni 2011 die Unterscheidung zwischen einer depressiven Episode und einer depressiven Störung (E. 5.3). Gemäss Urteil des Bundesgerichts 8C_953/2010 vom 2 9. April 2011 r eicht sodann eine leichte depressive Episode zur Anerkennung eines dauerhaften invalidisierenden Gesundheitsschadens nicht aus (E. 5.3), wobei i m Urteil des Bundesgerichts 8C_ 808/2009 vom 4. Januar 2011 festgehalten wurde, dass auch eine leichte depressive Episode im Einzelfall die Arbeitsfähigkeit erheblich beeinträchtigen könne, wenn sie zusammen mit anderen Befunden – wie etwa eine ernsthafte Persönlichkeitsstörung – auftrete (E. 4.3).

5.5 Die Rechtsprechung zur Auswirkung einer mittelgradigen Depression auf die Arbeitsfähigkeit ist facettenreich. So findet man etwa im Urteil des Bundesge richts 9C_980/2010 vom 2 0. Juni 2011 die Unterscheidung zwischen einer depressiven Episode und einer depressiven Störung (E. 5.3). Gemäss Urteil des Bundesgerichts 8C_953/2010 vom 2 9. April 2011 r eicht sodann eine leichte depressive Episode zur Anerkennung eines dauerhaften invalidisierenden Gesundheitsschadens nicht aus (E. 5.3), wobei i m Urteil des Bundesgerichts 8C_ 808/2009 vom 4. Januar 2011 festgehalten wurde, dass auch eine leichte depressive Episode im Einzelfall die Arbeitsfähigkeit erheblich beeinträchtigen könne, wenn sie zusammen mit anderen Befunden – wie etwa eine ernsthafte Persönlichkeitsstörung – auftrete (E. 4.3). Gemäss Urteil des Bundesgerichts 9C_1041/2010 vom 3 0. März 2011 erscheint es allerdings nicht bundesrechtswidrig, eine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit wegen einer leichten bis mittelgradigen depressiven Episode anzunehmen (E. 5.2). Auch im Urteil 9C_210/2012 vom 9. Juli 2012 äusserte sich das Bundesgericht dahingehend, eine invalidisierende Wirkung einer mit telschweren depressiven Störung sei, sofern sie nicht bloss eine Begleiterschei nung einer Schmerzkrankheit darstelle, nicht von vornherein auszuschliessen (E. 4.2).

Gemäss Urteil des Bundesgerichts 9C_1041/2010 vom 3 0. März 2011 erscheint es allerdings nicht bundesrechtswidrig, eine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit wegen einer leichten bis mittelgradigen depressiven Episode anzunehmen (E. 5.2). Auch im Urteil 9C_210/2012 vom 9. Juli 2012 äusserte sich das Bundesgericht dahingehend, eine invalidisierende Wirkung einer mit telschweren depressiven Störung sei, sofern sie nicht bloss eine Begleiterschei nung einer Schmerzkrankheit darstelle, nicht von vornherein auszuschliessen (E. 4.2). 5.6 Nach dem Gesagten steht jedenfalls fest, dass die Rechtsprechung in Bezug auf die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Störung, wie sie beim Beschwer deführer vorliegt, Raum lässt, um eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in relevantem Ausmass zu berücksichtigen.

5.6 Nach dem Gesagten steht jedenfalls fest, dass die Rechtsprechung in Bezug auf die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Störung, wie sie beim Beschwer deführer vorliegt, Raum lässt, um eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in relevantem Ausmass zu berücksichtigen. Auch v or diesem Hintergrund fehlt für das Abweichen der Beschwerdeführerin vom C.___ -Gutachten ein plausible r Grund, weshalb ihre Begründung nicht zu überzeugen und das C.___ -Gutachten nicht zu entkräften vermag.

Auch v or diesem Hintergrund fehlt für das Abweichen der Beschwerdeführerin vom C.___ -Gutachten ein plausible r Grund, weshalb ihre Begründung nicht zu überzeugen und das C.___ -Gutachten nicht zu entkräften vermag. 5.7 Der medizinische Sachverhalt ist zusammenfassend als dahingehend erstellt zu betrachten, dass dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit nicht mehr zumutbar ist, und für eine leidensangepasste, mittelschwere und wechselbe lastende Tätigkeit gemäss beschriebenem Zumutbarkeitsprofil aufgrund der psy chischen Einschränkungen lediglich eine 60%ige Arbeitsfähigkeit besteht.

5.7 Der medizinische Sachverhalt ist zusammenfassend als dahingehend erstellt zu betrachten, dass dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit nicht mehr zumutbar ist, und für eine leidensangepasste, mittelschwere und wechselbe lastende Tätigkeit gemäss beschriebenem Zumutbarkeitsprofil aufgrund der psy chischen Einschränkungen lediglich eine 60%ige Arbeitsfähigkeit besteht. Eine für die Invaliditätsbemessung relevante wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes ist demnach ausgewiesen.

Eine für die Invaliditätsbemessung relevante wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes ist demnach ausgewiesen. 6.

6. 6.1 Im Folgenden sind die erwerblichen Auswirkungen zu prüfen.

6.1 Im Folgenden sind die erwerblichen Auswirkungen zu prüfen. Gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b und c IVG entsteht der Renten an spruch frühes tens in dem Zeitpunkt, in dem die versicherte Person während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens zu 40 Prozent arbeitsun fähig gewesen ist, wenn sie nach Ablauf dieses Jah res zu mindestens 40 % invalid im Sinne von Art. 8 ATSG ist.

Gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b und c IVG entsteht der Renten an spruch frühes tens in dem Zeitpunkt, in dem die versicherte Person während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens zu 40 Prozent arbeitsun fähig gewesen ist, wenn sie nach Ablauf dieses Jah res zu mindestens 40 % invalid im Sinne von Art. 8 ATSG ist. 6.2 Zusätzlich wird in Art. 29 Abs. 1 IVG bestimmt, dass der Rentenanspruch frü hestens nach Ablauf von sechs Monaten nach der Geltendmachung des Leis tungsanspruchs entsteht.

6.2 Zusätzlich wird in Art. 29 Abs. 1 IVG bestimmt, dass der Rentenanspruch frü hestens nach Ablauf von sechs Monaten nach der Geltendmachung des Leis tungsanspruchs entsteht. Vorlie gend meldete sich der Beschwerdeführer am 1 5. Dezember 2010 erneut zum Bezug einer Rente an (vgl. Urk. 7/46), weshalb in Anwendung von Art. 29 Abs. 1 IVG von einer Entstehung des Renten anspruchs frühestens im Juni 2011 auszugehen ist, weshalb für die Invaliditäts bemessung und insbesondere den Einkommens vergleich die Verhältnisse im Jahre 20 11 massgebend sind.

Vorlie gend meldete sich der Beschwerdeführer am 1 5. Dezember 2010 erneut zum Bezug einer Rente an (vgl. Urk. 7/46), weshalb in Anwendung von Art. 29 Abs. 1 IVG von einer Entstehung des Renten anspruchs frühestens im Juni 2011 auszugehen ist, weshalb für die Invaliditäts bemessung und insbesondere den Einkommens vergleich die Verhältnisse im Jahre 20 11 massgebend sind. 7.

7. 7.1 Bei der Ermittlung des ohne Gesundheitsschaden erzielbaren Einkommens ( Vali deneinkommen ) ist entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns aufgrund ihrer beruflichen Fähigkeiten und persönlichen Umstände mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ohne den Gesund heitsschaden, aber bei sonst unveränderten Verhältnissen verdienen würde (R KUV 1993 Nr. U 168 S. 100 f. E. 3b ).

7.1 Bei der Ermittlung des ohne Gesundheitsschaden erzielbaren Einkommens ( Vali deneinkommen ) ist entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns aufgrund ihrer beruflichen Fähigkeiten und persönlichen Umstände mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ohne den Gesund heitsschaden, aber bei sonst unveränderten Verhältnissen verdienen würde (R KUV 1993 Nr. U 168 S. 100 f. E. 3b ). Die Einkommensermittlung hat so konkret wie mög lich zu erfolgen. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Ein kommensentwicklung angepassten Verdienst ange knüpft, da erfahrungs gemäss die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre (BGE 135 V 59 E. 3.1).

Die Einkommensermittlung hat so konkret wie mög lich zu erfolgen. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Ein kommensentwicklung angepassten Verdienst ange knüpft, da erfahrungs gemäss die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre (BGE 135 V 59 E. 3.1). 7.2 Der Beschwerdeführer war letztmals bis September 2003 als Bauarbeiter im Tief bau erwerbstätig (vgl. Urk. 7/6). Der von ihm vor Eintritt des Gesundheits schadens erzielte Verdienst stellt vorliegend eine taugliche Grundlage zur Bemessung des Valideneinkommens dar.

7.2 Der Beschwerdeführer war letztmals bis September 2003 als Bauarbeiter im Tief bau erwerbstätig (vgl. Urk. 7/6). Der von ihm vor Eintritt des Gesundheits schadens erzielte Verdienst stellt vorliegend eine taugliche Grundlage zur Bemessung des Valideneinkommens dar. Gestützt auf die Akten ist ausgehend vom zuletzt erzielten Lohn als Bauarbeiter im Tiefbau von einem Valideneinkommen von Fr. 59‘930.-- für das Jahr 200 4 auszugehen (vgl. Urk. 7/6, Urk. 7/26, Urk. 7/30, Urk. 7/41).

Gestützt auf die Akten ist ausgehend vom zuletzt erzielten Lohn als Bauarbeiter im Tiefbau von einem Valideneinkommen von Fr. 59‘930.-- für das Jahr 200 4 auszugehen (vgl. Urk. 7/6, Urk. 7/26, Urk. 7/30, Urk. 7/41). Unter Berücksichtigung der Nominallohnerhöhungen (1 % für das Jahr 2005, 1.2 % für das Jahr 2006, 1.6 % für das Jahr 2007, 2 % für das Jahr 2008, 2.1 % für das Jahr 2009, 0.8 % für das Jahr 2010, 1 % für das Jahr 2011; Die Volks wirtschaft 9-2011 und 7/8-2013, Tabelle B10.2 Total) resultiert ein Validenein kommen in der Höhe von rund Fr. 65‘986.-- im Jahr 201 1.

Unter Berücksichtigung der Nominallohnerhöhungen (1 % für das Jahr 2005, 1.2 % für das Jahr 2006, 1.6 % für das Jahr 2007, 2 % für das Jahr 2008, 2.1 % für das Jahr 2009, 0.8 % für das Jahr 2010, 1 % für das Jahr 2011; Die Volks wirtschaft 9-2011 und 7/8-2013, Tabelle B10.2 Total) resultiert ein Validenein kommen in der Höhe von rund Fr. 65‘986.-- im Jahr 201 1. 7.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhe bungen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a).

7.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhe bungen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 7.4 Angesi chts der Zumutbarkeit einer 60 %igen behinderungsangepassten Tätig keit steht dem Beschwerdeführer auch bei Beachtung der in den Gutachten genann ten Einschränkungen eine breite Palette von Tätigkeiten offen. Es recht fertigt sich daher, für die Bemessung des Invaliden einkommens auf den stan dardisier ten Durchschnittslohn für einfache und repe titive Tätigkeiten in sämtli chen Wirtschaftszweigen des private n Sektors abzu stellen (LSE 2010, S. 2 6, Tabellen gruppe TA1, Rubrik „Total “, Niveau 4).

7.4 Angesi chts der Zumutbarkeit einer 60 %igen behinderungsangepassten Tätig keit steht dem Beschwerdeführer auch bei Beachtung der in den Gutachten genann ten Einschränkungen eine breite Palette von Tätigkeiten offen. Es recht fertigt sich daher, für die Bemessung des Invaliden einkommens auf den stan dardisier ten Durchschnittslohn für einfache und repe titive Tätigkeiten in sämtli chen Wirtschaftszweigen des private n Sektors abzu stellen (LSE 2010, S. 2 6, Tabellen gruppe TA1, Rubrik „Total “, Niveau 4). 7. 5 Das im Jahr 20 10 von Männern im Durchschnitt aller einfachen und repetitiven Tätigkeiten erzielte Einkommen betrug pro Monat Fr. 4' 901.-- (LSE 20 10, S. 26, Tab elle TA1, Rubrik „Total“, Niveau 4), mithin Fr. 5 8 ' 812. im Jahr (Fr. 4' 901. x 12).

7. 5 Das im Jahr 20 10 von Männern im Durchschnitt aller einfachen und repetitiven Tätigkeiten erzielte Einkommen betrug pro Monat Fr. 4' 901.-- (LSE 20 10, S. 26, Tab elle TA1, Rubrik „Total“, Niveau 4), mithin Fr. 5 8 ' 812. im Jahr (Fr. 4' 901. x 12). Der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2010 von 41.6 Stun den angepasst, ergibt dies den Betrag von Fr. 61’164. 50 (Fr. 58'812. -- : 40 x 41.6).

Der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2010 von 41.6 Stun den angepasst, ergibt dies den Betrag von Fr. 61’164. 50 (Fr. 58'812. -- : 40 x 41.6). Unter Berücksichtigung der allgeme inen Lohnentwicklung im Jahr 2011 in Höhe von 1 % (Die Volkswirtschaft 7/8 201 3 S. 9 5 Tabell e B10.2 Rubrik „Nomi nal Total“) resultiert ein hypothetisch es Invalideneinkommen von Fr. 61 ' 776.--. Auf das dem Beschwerdeführer zumutbare Pensum von 60 % umgerechnet, resultiert ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 37‘066.--.

Unter Berücksichtigung der allgeme inen Lohnentwicklung im Jahr 2011 in Höhe von 1 % (Die Volkswirtschaft 7/8 201 3 S. 9 5 Tabell e B10.2 Rubrik „Nomi nal Total“) resultiert ein hypothetisch es Invalideneinkommen von Fr. 61 ' 776.--. Auf das dem Beschwerdeführer zumutbare Pensum von 60 % umgerechnet, resultiert ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 37‘066.--. 7.6 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest )Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).

7.6 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest )Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). 7.7 Der Beschwerdeführer ist aufgrund seiner gesundheitlichen Einschränkungen lediglich noch in altersadäquaten, mittelschweren und wechselbelastenden Tätigkeiten ohne besondere Rücken- und Kniebelastung sowie ohne Zwangs haltungen einsatzfähig. Weiter ist der Beschwerdeführer, welchem nur die Aus übung von behinderungsangepassten Tätigkeiten im Umfang eines Beschäfti gungsgrades von 60 % zuzumuten ist, auf Teilzeitarbeit angewiesen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass teilzeitbeschäftigte Männer im Vergleich zu Vollz eit angestellten erfahrungsgemäss überproportional tiefer entlöhnt w erden (BGE 126 V 472 E. 4.2.3). Dabei handelt es sich um einen einkommensmindernden Umstand, welcher zu berücksichtigen ist.

7.7 Der Beschwerdeführer ist aufgrund seiner gesundheitlichen Einschränkungen lediglich noch in altersadäquaten, mittelschweren und wechselbelastenden Tätigkeiten ohne besondere Rücken- und Kniebelastung sowie ohne Zwangs haltungen einsatzfähig. Weiter ist der Beschwerdeführer, welchem nur die Aus übung von behinderungsangepassten Tätigkeiten im Umfang eines Beschäfti gungsgrades von 60 % zuzumuten ist, auf Teilzeitarbeit angewiesen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass teilzeitbeschäftigte Männer im Vergleich zu Vollz eit angestellten erfahrungsgemäss überproportional tiefer entlöhnt w erden (BGE 126 V 472 E. 4.2.3). Dabei handelt es sich um einen einkommensmindernden Umstand, welcher zu berücksichtigen ist. In Würdigung sämt licher Umstände erscheint ein Abzug von 20 % im Lichte der Rechtsprechu ng als angemessen.

In Würdigung sämt licher Umstände erscheint ein Abzug von 20 % im Lichte der Rechtsprechu ng als angemessen. Es ist demnach von einem Invalideneinkommen per 2011 in der Höhe von rund Fr. 29 ‘ 653.-- (Fr. 37‘066 x 0.8 0 ) auszugehen. Be i der Gegenüberstellung mit dem Valideneinkommen in der Höhe von rund Fr. 65‘986.-- re sul tiert ein Inva liditätsgrad von 55 %.

Es ist demnach von einem Invalideneinkommen per 2011 in der Höhe von rund Fr. 29 ‘ 653.-- (Fr. 37‘066 x 0.8 0 ) auszugehen. Be i der Gegenüberstellung mit dem Valideneinkommen in der Höhe von rund Fr. 65‘986.-- re sul tiert ein Inva liditätsgrad von 55 %. Bei diesem Ergebnis steht dem Beschwerdeführer somit eine halbe Rente der Invalidenversiche rung zu, weshalb die Beschwerde gutzuheissen ist.

Bei diesem Ergebnis steht dem Beschwerdeführer somit eine halbe Rente der Invalidenversiche rung zu, weshalb die Beschwerde gutzuheissen ist. 8.

8. 8.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von V ersicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

8.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von V ersicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 8.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ).

8.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Gemäss Kostennote vom 2 9. Oktober 2013 ( Urk. 16) machte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers zeitliche Aufwendungen von 8 Stunden und 20 Minuten sowie Auslagen in der Höhe von Fr. 64.50 geltend, was im Hinblick auf die dar gelegten Kriterien als angemessen erscheint.

Gemäss Kostennote vom 2 9. Oktober 2013 ( Urk. 16) machte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers zeitliche Aufwendungen von 8 Stunden und 20 Minuten sowie Auslagen in der Höhe von Fr. 64.50 geltend, was im Hinblick auf die dar gelegten Kriterien als angemessen erscheint. Beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 200.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ist d ie Parteient schädigung vorliegen d auf Fr. 1‘869.60 (inkl. Mehrwertsteu er und Barauslagen) zu bemessen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

Beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 200.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ist d ie Parteient schädigung vorliegen d auf Fr. 1‘869.60 (inkl. Mehrwertsteu er und Barauslagen) zu bemessen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 23. Mai 2012 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer mit Wirkung ab dem 1. Juni 2011 An spruch auf eine halbe Rente hat.

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 23. Mai 2012 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer mit Wirkung ab dem 1. Juni 2011 An spruch auf eine halbe Rente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem unentgeltlichen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Dr. Kurt Sintzel, Zürich, eine Prozessent schä digung von Fr. 1‘869.60 (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem unentgeltlichen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Dr. Kurt Sintzel, Zürich, eine Prozessent schä digung von Fr. 1‘869.60 (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Kurt Sintzel

Rechtsanwalt Dr. Kurt Sintzel - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundes gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundes gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannSchüpbach