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Die Juniorin und Nummer 233 der Welt setzte sich gegen die Nummer 99 des Rankings in einer Stunde und 43 Minuten dank der besseren Nerven durch. Vondrousova hatte im Tiebreak 4:6 zurückgelegen, ehe sie zwei Satzbälle abwehrte und ihren ersten Matchball zum Triumph in ihrem erst dritten WTA-Turnier nutzte. Für Kontaveit war es eine Partie der verpassten Möglichkeiten. Von 14 Breakchancen konnte die 21-Jährige aus Tallinn nur eine nutzen.
Vondrousova hingegen krönte ihre Traumwoche mit dem achten Sieg innerhalb von neun Tagen. Vor gut einer Woche hatte sie noch um eine Teilnahme in Biel gebangt, ehe sie knapp die Aufnahme ins Qualifikations-Tableau fand.
Die Linkshänderin überstand die ersten beiden Qualifikationsrunden erst nach Satzrückstand, danach aber startete sie durch und gewann alle weiteren Partien ohne einen Satzverlust. In den Halbfinals hatte sie auch die topgesetzte Tschechin Barbora Strycova (WTA 18) besiegt. Vondrousovas Erkenntnis nach der Bieler Tenniswoche: «Mir war gar nicht bewusst, dass ich so gut Tennis spielen kann.»
Nicht optimal verlief die Turnierwoche aus Sicht der Veranstalter. Die Schweizerinnen schieden im Einzel früh aus, ebenso das Gros der Gesetzten. Entsprechend wurden die budgetierten Zuschauerzahlen (11’000) nicht erreicht; das erste Bieler WTA-Turnier wird rote Zahlen schreiben.
(SDA)