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Die Armee will an einem zentralen Ort der verstorbenen Armeeangehörigen sowie der bei militärischen Unfällen verstorbenen Zivilpersonen gedenken können. Dazu lancierte sie 2020 einen Ideenwettbewerb, 104 Beiträge wurden eingereicht.
Neuer Gedenktort beim AAL in Luzern
Das Siegerprojekt stammt von zwei Baslern, dem Künstler Andreas Schneider und dem Architekten Philipp Schallnau. Die Wahl sei einstimmig gefallen, teilte die Schweizer Armee am Donnerstag mit.
Gemäss Projektbeschrieb wird der neue Gedenkort beim AAL auf der Luzerner Allmend mit zwei Elementen markiert, einem vertikalen und einem horizontalen. Ein in den Boden eingelegtes Messingband erstreckt sich über 180 Meter vom Eichwald bis zum Murmattweg. Dort steht eine 26 Meter hohe Messingstele, die bereits von weitem zu sehen sein wird.
Irdisches und Überirdisches
Vorgesehen sind beim Gedenkort verschiedene Inschriften, die den Verstorbenen der Schweizer Armee gewidmet sind. Das Siegerprojekt schaffe mit einfachen Mitteln und einer starken Symbolik einen Gedenkort, lobte die Jury. Das Band hinterlasse «eine Narbe auf dem Areal», die Stele symbolisiere die Verankerung der Schweizer Armee im Land und verbinde das Irdische mit dem Überirdischen.
Für die Realisierung sind Gesamtkosten von rund 1,3 Millionen Franken vorgesehen. Aufgrund von Verzögerungen durch die Corona-Pandemie werde der Gedenkort frühestens 2023 eingeweiht.