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Chronische Pankreatitis
Unsere Erfahrung
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Am Kantonsspital St.Gallen werden Patientinnen und Patienten auf Grund einer chronischen Pankreatitis gemeinsam mit den Magendarm Spezialisten (Gastroenterologen) behandelt.
Diagnostik/Therapie
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Diagnostik
Bestätigt wird der Verdacht einer chronischen Pankreatitis meist durch eine ausführliche Anamnese sowie durch eine radiologische Untersuchung. Mittels Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT) oder einer Magnetresonanz-Cholangiopankreatikographie (MRCP) kann die Erkrankung lokalisiert, dokumentiert, und die Behandlung geplant werden.
Therapie
Zur konservativen Behandlung einer chronischen Pankreatitis zählen die Schmerzeinstellung, die Diabetesbehandlung, das Verabreichen von Pankreasenzymen sowie die Alkoholabstinenz. Sollten die konservativen und interventionellen Massnahmen keine Besserung bringen, wird eine Operation empfohlen. Auch bei Verdacht auf eine bösartige Veränderung des Gewebes sowie bei Auswirkungen auf andere Orange, beispielsweise wenn der Zwölffingerdarm eingeengt wird, kann eine Operation hilfreich sein. Das Operationsverfahren hängt von den Veränderungen des Organs ab. Bei Patienten mit einem erweiterten Pankreashauptgang wird oft eine Bauchspeildrüsengang-Drainage gemacht. Auch bei symptomatischen Pseudozysten kann eine Ableitungsoperation durchgeführt werden. Der Vorteil der Ableitungsoperationen besteht in der maximalen Erhaltung des Bauchspeicheldrüsengewebes und damit deren Funktionen. Bei andauernden Schmerzen und/oder entzündlichen Pankreaskopftumoren wird eine Resektion empfohlen. Die chirurgischen Verfahren sind – aufgrund der schonenden Behandlungsweise – die zu favorisierenden Techniken. Sie bieten langfristige Schmerzlinderung und eine gute Lebensqualität aufgrund des Erhalts der exokrinen und endokrinen Pankreasfunktionen.
Symptome
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Als Leitsymptom gilt der Oberbauchschmerz, der im Verlauf der Erkrankung zunimmt. Der Schmerz ist häufig nahrungsabhängig und kann tagelang andauern. Er strahlt gürtelförmig in den Rücken und in die Schultern aus.
Die Ursache des Schmerzes wird sowohl in den Veränderungen des Nervengewebes vermutet, als auch in der Verlegung der Bauchspeicheldrüsengänge, die mit einer Druckerhöhung einhergehen.
Weitere Informationen
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Die Bauchspeicheldrüse hat zwei Aufgaben. Der sogenannte exokrine Anteil produziert Verdauungsenzyme zur Eiweiss- und Fettverdauung. Der endokrine Anteil produziert die Hormone Insulin und Glucagon, welche hauptsächlich den Blutzuckerspiegel regulieren.
Bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse wird zwischen gut- und bösartigen Erkrankungen unterschieden werden. Die gutartige Entzündung der Bauchspeicheldrüse kann akut oder chronisch auftreten. 30–60% der Patienten entwickeln Komplikationen wie pankreatische Pseudozysten, Verengung des Zwölffingerdarms, Einengung des Hauptgallenganges und Pankreasgangsteine.