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Citavi ist nur ein Vertreter einer ganzen Familie. Dem selben Typus gehören an: Endnote, Bibliographix, JabRef und viele andere mehr. Ein paar Worte und Sätze zur Charakterisierung:
Endnote ist der Marktführer in dieser Kategorie. In den USA und international weit verbreitet, bieten Bibliothekskataloge oft ein „Endnote-Format“ (so beispielsweise der Katalog der ETH Zürich) an, mit dessen Hilfe die Daten zwischen Katalog und Literaturverwaltung korrekt ausgetauscht werden können. Endnote selbst ist hochpreisig (die Variante Endnote Light ist als Campuslizenz sehr verbreitet). Die Benutzeroberfläche ist verglichen mit Citavi recht altbacken, die Funktionsbreite aber beeindruckend.
Bibliographix ist ein ähnliches Produkt wie Citavi, welches auch stark auf Wissensmanagement setzt. Nur ist sind die Angaben nicht in Projekte unterteilt, sondern es existiert eine einzige Datenbank – die übrigens bei Projektarbeit auch gemeinsam genutzt werden kann, wenn sie auf einem virtuellen Server oder in der Cloud liegt. Die Literaturangaben werden durch Kategorien erschlossen. So pflegt man anhand seiner Interessen einen Datenfundus, die Literatur und die Zitate für seine Arbeit sucht man per Stich- oder Schlagwort heraus, die Struktur wird mit einem Mindmap-ähnlichen Tool erstellt. Bibliographix ist kostenlos, lediglich der Support kostet.
JabRef (hier im Bild) ist ein kostenloses Open Source-Programm, welches die Literaturangaben im BibTex-Format ablegt. Es hat in etwa denselben Funktionsumfang wie Citavi oder Bibliographix und – das ist seine Besonderheit – harmoniert besonders gut zusammen mit der Web-Literaturverwaltung BibSonomy, zu der wir noch im dritten Teil dieses Moduls kommen werden.