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AHV (Alters- und Hinterlassen Versicherung)
Glossar 06. Mai 2016
Die AHV ist die erste Säule der obligatorischen Rentenversicherung in der Schweiz.
Die Alters- und Hinterlassen Versicherung hat die Aufgabe, das Existenzminimum nach der beruflichen Pension oder dem Partner/in, falls unmündige Kinder oder Kinder in Ausbildung im gemeinsamen Haushalt leben, beim Tod zu sichern. Bei der AHV gilt das Solidaritätsprinzip. Jeder Arbeitnehmer & Arbeitgeber zahlt einen prozentuellen Anteil seines Lohnes in die AHV ein und bekommt aufgrund seiner Beitragsjahre eine Rente.
Die Rentenhöhe wird aufgrund des durchschnittlichen Jahreseinkommens, der Beitragsjahre (Maximum 44 Jahre) sowie der gutgeschriebenen Erziehungs- und Betreuungszeiten ermittelt. Aktuell beträgt die Minimalrente 1'175, die Maximalrente 2'350 Franken pro Monat, Stand Jahr 2015. Für die Maximalrente wären derzeit 44 Beitragsjahre sowie ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 84'600 Franken oder mehr (Stand 2015) erforderlich. Maximal 150% der Maximalrente erhalten verheiratete Paare. Hier spricht man dann von der Plafonierung.
Obligatorisch versichert sind alle Personen ab dem 20. Lebensjahr, berufstätige bereits ab dem 18. Lebensjahr.