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Der Export von Schweizer Uhren kletterte im Juli um 6,6 Prozent auf 1,82 Milliarden Franken. Wie der Schweizerische Uhrenverband mitteilt, haben die Ausfuhren in den ersten sieben Monaten zusammengerechnet um zehn Prozent zugelegt. Das grösste Wachstum gab es bei den günstigsten und bei den teuersten Uhren. Die Modelle bis 200 Franken konnten um elf Prozent zulegen, dank dem Absatz von Stahl- und Bimetalluhren. Die Zeitmesser über 3000 Franken, steigerten den Ausfuhrwert um 8,1 Prozent. Bei den Uhren mit Preisen zwischen 500 und 3000 Franken betrug das Exportplus noch 3,1 Prozent. Dagegen mussten die Uhren mit einem Preis zwischen 200 und 500 Franken wiederum ein Minus von drei Prozent hinnehmen. Das sei der zweite Rückgang in Folge, schrieb der Verband.
Im wichtigsten Absatzmarkt Hongkong florierten die Verkäufe erneut: Die Exporte dorthin schossen um über ein Viertel auf knapp 260 Millionen Franken nach oben. Dagegen haperte der Absatz in den USA (-0,7%) und China (-0,4%). Schub zeigte indes der viertwichtigste Markt Japan: Hier schossen die Verkäufe um knapp 17 Prozent hoch, nachdem sie schon in den zehn Monaten zuvor stark gewachsen waren. Auch in Grossbritannien waren Schweizer Uhren wieder mehr gefragt (+7,6%). Dagegen lief das Geschäft in den anderen grossen Ländern Europas schlechter. In Frankreich schrumpften die Verkäufe um ein Prozent, während sie in Italien (-9,1%) und Deutschland (-8,6%) richtiggehend abtauchten.