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Diese Songs leben durch ihre Cover-Versionen ewig weiter
Sie sind legendär, jeder kennt sie, wenn auch in ganz unterschiedlichen Interpretationen: Das sind fünf der meistgecoverten Songs in der Musikgeschichte.
Am Sonntag startet die neue Schweizer Musikshow «Sing it Your Way», in der Nachwuchskünstler*innen die Songs von Bligg und Marc Sway (alias BLAY), Baschi und Loco Escrito interpretieren. Die Hits, die es mit eigenem Dreh zu performen gilt, sind: «Us Mänsch» (BLAY), «Punto» (Loco Escrito), «Bring en hei» (Baschi) und «Mama» (BLAY). Wer die Juroren am meisten überzeugt, zieht ins Finale ein und darf dort mit eigenem Material auftreten.
Doch zuerst einmal blicken wir zurück auf die ganz Grossen in der Musikgeschichte, auf fünf der meistgecoverten Songs aller Zeiten. Man kann sich wunderbar streiten darüber, in welchen Fällen die Coverversion ans Original herankommt, vielleicht sogar übertrifft. Aber glaubt man Oscar Wilde, dass Nachahmung die höchste Form der Anerkennung ist, sind sie in erster Linie ein Tribut ans ursprüngliche Werk.
Unangefochten an der Spitze der meistgecoverten Künstler aller Zeiten stehen zweifellos die Beatles. Allein «Yesterday» wurde je nach Quelle zwischen 2000 und 3000 Mal gecovert, unter anderem von Frank Sinatra, Marvin Gaye, Liberace und der aktuellen Pop-Sensation Billie Eilish. Und auch der King of Rock'n'Roll liess es sich nicht nehmen. John Lennon sagte einmal: «Ohne Elvis gäbe es die Beatles nicht.» Die Liebe schien auf Gegenseitigkeit zu beruhen.
«Summertime, and the livin' is easy ...» Die Arie wurde 1935 uraufgeführt, als Teil der Oper «Porgy and Bess», komponiert von George Gershwin, gesungen von der Sopranistin Abbie Mitchell. Kaum eine Pop- oder Jazzgrösse hat «Summertime» nicht gecovert. Die erste und vermutlich berühmteste Version stammt von Billie Holiday (1936). Danach folgten unter anderem Charlie Parker, Ella Fitzgerald und Louis Armstrong, Miles Davis, die Beatles, John Coltrane ebenso wie Janis Joplin (1965).
Eine Vielzahl von Künstlern interpretierte diesen Klassiker der Rolling Stones von 1965, darunter Jimi Hendrix, Otis Redding und Vanilla Ice. Bei der Verleihung des MTV Video Music Awards im Jahr 2000 sang Spears ein Medley von «Oops! … I Did It Again» und «(I Can’t Get No) Satisfaction».
Was für ein Song! Bill Withers schaffte damit 1971 seinen Durchbruch, ein Jahr später schuf der 14-jährige Michael Jackson die wohl erfolgreichste Coverversion. Weitere Hochkaräter, die sich «Ain't No Sunshine» zu eigen machten, sind unter anderem Marvin Gaye, Al Green, Leonard Cohen, Paul McCartney, Tom Petty & The Heartbreakers und Tracy Chapman.
John Lennon war nicht nur einer der grössten Musiker aller Zeiten, er war Aktivist und vor allem Idealist. Mit «Imagine» schrieb er die zeitlose Hymne der Friedensbewegung, auf der Liste der «500 besten Songs aller Zeiten» des «Rolling Stone»-Magazins belegt der Song Platz drei. Ray Charles, Elton John, David Bowie, Queen, Chris Cornell oder Eva Cassidy schufen eigene Coverversionen.Zurück zur Startseite