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Der Drei-Seen-Weg verbindet die «Regio Basiliensis» mit der Romandie, wo er bei Payerne in den «Weg der Romandie» mündet, der via Genf nach Frankreich weiterführt.
Die Etappen sind in dieser Dokumentation Vorschläge, die jeder Pilger seinen Wünschen anpassen kann. die technischen Daten betreffen aber immer die Annahme, diese Etappen würden jeweils an einem Tag absolviert.
Perrefitte - Plain Fahyn - Les Bandes - Combe des Raverattes - Souboz - Le Pichoux - Sornetan - Le Tache - Côte au Roi - Bellelay
Zu Beginn geht es dem Bächlein «La Chalière» entlang aufwärts, wir wandern also gegen die Flussrichtung. dann verlassen wir dieses Tal und steigen an der Moron-Flanke steil hoch zum Plateau «Plein Fahyn», dann geht es mit moderater Steigung dem Moron entlang weiter bis wir zwischen den Falten bei Les Bandes einen Uebergang, also eine Wasserscheide erreichen. Logischerweise fliesst jetzt ein anfangs kleines Bächlein auf unserer rechten Seite in unserer Marschrichtung, und wir verlieren wieder an Höhe. Zwischen Souboz und Sornetan öffnet sich nun durch die Jurafalten zu unser Rechten die Schlucht «Gorges du Pichoux», durch die unser kleines Bächlein nordwärts abfliesst.
Aber auch in der Gegenrichtung, also aus Westen kommt Wasser zwischen den Falten, nämlich die «La Sorne», die wir am Bahnhof von Delémont schon einmal angetroffen haben, bevor die dort in die Birs fliesst. Diese Sorne entspringt bei Bellelay, unserem heutigen Etappenort. Für den Rest der Etappe steigen wir also wieder stetig an. Bellelay nimmt für sich in Anspruch, die bekannte Käsemarke «Tête de Moine» erfunden zu haben, wahrscheinlich im ehemaligen Kloster, das heute eine Klinik ist. Dort werden wir also nicht übernachten können, hingegen bietet das Hotel de l´Ours Zimmer an, und im prächtigen Reithof «Domaine de Bellelay» können wir sogar mit preiswerten Pilger-Schlafsälen Erfahrungen sammeln, die uns später in Frankreich und Spanien zugute kommen werden.