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Eine besonders aufwändige Untersuchung von möglichen Erdbebenpropheten wird in den USA, auf einem 25 km langen Stück des San Andreas Grabens durchgeführt. Das Parkfield Experiment läuft seit 1985. Mit verschiedenen Messinstrumenten wird untersucht, was vor, während und nach einem Beben in der Nähe einer Verwerfung geschieht. Der San Andreas Graben gilt als geeignetes Untersuchungsgebiet, weil sich sehr häufig kleinere Beben ereignen und im Schnitt alle 22 Jahre ein Beben mit einer Magnitude von 6 oder mehr auftritt. Die ununterbrochene, jahrelange Überwachung hat einen umfassenden Datensatz generiert, der von Wissenschaftler weltweit ausgewertet wird und viel über die Prozesse von Erdbeben Preis gibt. Ein zuverlässiger Vorhersagemechanismus liess sich bisher aber nicht finden.