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Kaninchen sind Pflanzenfresser und brauchen stets gutes Heu. Um Verdauungsstörungen und einer Verfettung vorzubeugen, sollte der Rohfasergehalt bei Jungtieren nicht unter 14% des Futters und bei erwachsenen Tieren nicht unter 22% betragen. Trächtige und säugende Kaninchen brauchen energiereiches Futter. Dazu kann Fertigfutter und Grünfutter (Löwenzahn, Karotten, Äpfel usw.) gefüttert werden. Um die ständig wachsenden Nagezähne abzunutzen, sollten immer Äste von Obstbäumen, Weiden oder Haselnuss angeboten werden. Es muss stets frisches Wasser zur Verfügung stehen, aus hygienischen Gründen am besten aus einer Trinkflasche. Ein 2 kg schweres Kaninchen braucht täglich etwa 250 ml Wasser, bei heissem Wetter oder während der Säugezeit auch deutlich mehr.
Fütterungsfehler, wie z.B. verdorbenes Heu oder Gras, Zucker – oder stärkehaltige Nahrungsmittel, Kohlblätter oder ein plötzlicher Futterwechsel können zu schweren Verdauungsstörungen und sogar zum Tod des Kaninchens führen.