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Der Rahmen in dem das Bündnis steht, ist durch die Schule 3×3 vorgegeben.
Über einen längeren Zeitraum befassten sich die Kinder mit Schweizergeschichte. Dabei wurde der Begriff „Bündnisse“ thematisiert. Die Kinder lasen unterschiedliche Bündnistexte, vom Bundesbrief bis zu einem Bündnisvertrag, den Tick, Trick und Track schlossen. Jedes Kind setzte nun einen Bündnisvertrag für die Schule 3×3 auf. Anschliessend wurde in der Gruppe gemeinsam ein Entwurf für eine Schlussversion aufgesetzt. Ich kontrollierte diesen und gab das OK dazu. Ich finde diesen Bündnistext sehr schön.
Der Text zum Bündnis
►Wir wollen eine Einheit sein. Jetzt und immerdar.
►Jeder kann dafür sorgen, dass er einen guten Platz findet.
►Wir halten zusammen.
►Jeder ist anständig, hilfsbereit und fürsorglich.
►Wir reden miteinander.
►Wir führen gute Streitgespräche.
►Wir drücken unsere Gefühle angemessen aus.
►Jeder macht das für die Gruppe was er am besten kann.
►Jeder trägt die Verantwortung, dass die Gruppe gut funktioniert.
Der Rahmen in dem das Bündnis steht, ist durch die Schule 3×3 vorgegeben. Und dieser Rahmen kann unterschiedlich weit gesteckt sein. Ob der Rahmen eng oder weit gesteckt ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Wenn eine Gruppe neu gebildet wird, dann muss ich als Lehrerin sehr darauf achten, welcher Rahmen nützlich ist, damit das Bündnis glücken kann. Er darf nicht zu weit sein, weil die Gruppe noch gar nicht mit dem Freiraum umgehen kann. Er darf aber nicht zu eng sein, weil dann die Gruppe sich nicht genügend entwickeln kann.Es ist für die Leistungen der Kinder wichtig, dass sie gute Beziehungen zueinander aufbauen können. Wenn der Spielraum grösser ist, dann sind die Kinder in ihrer sozialen und emotionalen Kompetenz gefordert.
Während der Phasen in den ich den Unterricht leite, direkte Instruktion stattfindet ist der Rahmen eng gesteckt. Die Kinder fühlen sich dann sicher und können sich dem Lernen widmen.