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Die denkmalgeschützte Scheune wird von nachträglich angebrachten architektonischen Massnahmen befreit, so dass u.a. der Dachstock in seinem ursprünglichen Volumen wieder erlebbar wird. Zudem wird die Scheune neu durch einen eingeschossigen Anbau im Norden und dem Eingangshof im Westen gefasst.
‚ASKET‘
Das Lichtkonzept basiert auf einer zurückhaltend klaren Unterstützung der architektonischen Interventionen. Eine Lichtlinie an der Unterseite des Pergoladaches führt den Besucher vom Eingang durch den Hof zum Foyer und erhellt gleichzeitig dezent den Aussenraum. Die Linie löst sich im Foyer in einzelne Punkte auf, welche den Raum fortan erhellen und durch die hinterleuchtete Garderobe ergänzt wird. Der kleine Saal ist analog des Foyers durch Deckenleuchten erhellt. Das Oblicht vor den Nasszonen fungiert am Tag als natürliche und bei Dunkelheit – mittels in der Deckenstirne integrierten Leuchten – als künstliche Lichtquelle. In den Nasszonen betonen lineare Leuchten die Rückwand an welcher sich die WC‘s und das Waschbecken aufreihen. Die Scheune bildet mit drei im Dachstuhl abgependelten Lustern den konzeptionellen Höhepunkt des Lichtprojekts. Die Luster wurden speziell für dieses Objekt entwickelt. Sie erhellen das gesamte Raumvolumen grosszugig und werden durch mehrere an den Querbindern angebrachte Strahler spannungsvoll ergänzt.