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In den Jahren 2010 bis 2012 führten die Forschungsanstalten Agroscope Reckenholz- Tänikon ART und Agroscope Changins- Wädenswil ACW Versuche mit 20 Sorten Weissklee und zwölf Sorten Wiesenrispengras durch. Beim Weissklee waren zehn davon Neuzüchtungen, beim Wiesenrispengras waren es acht. Beurteilt wurden die Jugendentwicklung, die Güte des Bestandes (allgemeiner Eindruck, Bestandesdichte, Nachwuchsvermögen), die Toleranz gegenüber Wintereinflüssen, die Krankheitsresistenz gegenüber Blattkrankheiten, die Ausdauer (Güte am Ende des letzten Versuchsjahres) sowie die Anbaueignung für höhere Lagen. Beim Weissklee wurde zudem der Gehalt an blausäureabspaltenden Glykosiden beurteilt und beim Wiesenrispengras der Gehalt an verdaulicher organischer Substanz. Vier Neuzüchtungen von Weissklee, nämlich «CW 0905», «CW 0904», «TR 0505» und «TR 0705», und drei beim Wiesenrispengras, «PP 0515», «PP 0425» und «Varenzo 5», erbrachten für eine Empfehlung genügende Leistungen. Leider fehlt bei allen noch das Bestehen der sogenannten Registerprüfung, damit sie empfohlen werden dürfen. Aufgrund der Ergebnisse werden die bisher empfohlenen Weisskleesorten «Vysocan» und «Seminole» sowie die Wiesenrispengrassorte «Tommy» nicht mehr empfohlen.
Herbizidresistenzen bei Unkräutern sind weltweit ein zunehmendes Problem. Das Herbizidresistenz-Monitoring in der Schweiz soll dazu beitragen, die Mechanismen, die zu diesen Resistenzen führen, besser zu verstehen und den Herbizideinsatz besser zu steuern.
Agroscope hat Pflanzenschutzstrategien im Apfelanbau verglichen. Durch die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln verminderten sich die lokalen ökotoxikologischen Risiken, es ergaben sich aber andere Zielkonflikte bezüglich Umwelt und Wirtschaftlichkeit.
Bt-Mais ist durch Eiweisse des Bakteriums Bacillus thuringiensis vor Frass durch bestimmte Insekten geschützt. Eine neue, systematische Auswertung von weltweiten Felddaten bestätigt, dass Nichtzielorganismen in Bt-Mais weitgehend geschont werden.