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Psoriasis: Psoralen plus UV-A-Bestrahlung versus UV-B-Bestrahlung
Eine der effektivsten Therapien der Psoriasis ist die UV-Bestrahlung. Die Autoren einer randomisierten Studie haben die Effektivität der beiden Strategien Psoralenverabreichung plus UV-A-Bestrahlung (PUVA) und schmalbandige UV-B-Bestrahlung miteinander verglichen.
93 Patienten mit einer chronischen Plaque-Psoriasis nahmen an der randomisierten, kontrollierten Doppelblindstudie teil. Zweimal wöchentlich erfolgte die PUVA oder UV-B-Therapie, mit einer Startdosis von 70% der minimal phototoxischen Dosis. Dosiserhöhungen wurden schrittweise um 20% vorgenommen. Die Behandlung wurde so lange fortgesetzt, bis die Hautläsionen verschwunden oder maximal 30 Sitzungen abgehalten waren. Endpunkte waren die Anzahl Patienten mit vollständigem Verschwinden der Hautläsionen, Anzahl Behandlungen bis dahin und Remissionsraten bei den Patienten, welche angesprochen hatten.
Patienten mit Hauttyp V oder VI hatten geringere Ansprechraten als solche mit Hauttyp I bis IV (24% versus 75%). Zum Verschwinden gebracht werden konnten die Läsionen durch PUVA bei 84%, durch UV-B-Bestrahlung bei 65% der Fälle (p=0.02). In der PUVA-Gruppe waren durchschnittlich 17 Sitzungen notwendig bis zum Verschwinden der Hautläsionen, in der UV-B-Gruppe waren es 28.5 Sitzungen (p<0.001). 6 Monate nach Therapieende waren in der PUVA-Gruppe 68% der Patienten in Remission, in der UV-B-Gruppe waren es 35%.
Konklusion der Autoren: Verglichen mit der schmalbandigen UV-B-Bestrahlung ist die PUVA-Therapie bei Psoriasis signifikant effektiver, braucht weniger Behandlungssitzungen und resultiert in einer längeren Remission.
Link zur Studie
Arch Dermatol 2006;142:836-842 - Yones SS et al
18.08.2006 - dde