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Hinweise zur Erstellung eines Sponsoring-Vertrags
Gründe für den Abschluss eines Sponsoringvertrags gibt es viele. Für die Sponsornehmerin oder den Sponsornehmer ist es in der Regel eine lukrative Einnahmequelle. Da Sponsoringverträge meistens über mehrere Jahre abgeschlossen werden, sichern sie der gesponsorten Person regelmässige Einnahmen über einen längeren Zeitraum. Für die Sponsorin oder den Sponsoren stehen Marketingaktivitäten im Vordergrund. Sportlerinnen und Sportler sind interessante Werbeträger, um einen "Brand" bekannter zu machen, einen speziellen Kundenkreis zu erreichen, Mitarbeiter- und Kundenbeziehungen zu pflegen, Networking zu betreiben und das Image zu verbessern.
Da es sich bei der Sportlerin oder dem Sportler aber um Einzelpersonen handelt, besteht auch ein gewisses Risiko, dass diese ein plötzliches Formtief haben, sich verletzen oder sich ungebührend auf oder neben dem Spielfeld verhalten. Wir beantworten dir die wichtigsten Fragen:
Was ist ein Sponsoring-Vertrag?
Beim klassischen Sponsoring von Spieler/-innen oder Athlet/-innen erbringt die Sponsorin oder der Sponsor eine vereinbarte Leistung, um den eigenen Namen mit der Sportlerin oder dem Sportler in Verbindung bringen zu dürfen. Es gibt drei Arten des Sponsorings, die nach der Intensität der Zusammenarbeit unterschieden werden:
- Sponsoring zu reinen Werbezwecken
Bei dieser Form des Sponsorings will die Sponsorin oder der Sponsor, dass ihr oder sein "Brand" insbesondere durch die Zuschauerzahl und das grosse Medieninteresse an der Spielerin oder dem Spieler bzw. an der Veranstaltung, an der sie oder er teilnimmt, eine breite Öffentlichkeit erreicht.
- Sponsoring im Sinne einer Kooperation
Hier erhält die Sponsorin oder der Sponsor nicht nur das Recht, die Sportlerin oder Sportler mit ihren oder seinen Produkten auszustatten und den eigenen Namen und Logo zu platzieren, sondern sie oder er kann das Sponsoring auch mittels speziellen Aktionen aktivieren.
- Sponsoring als Partnerschaft
Diese Form des Sponsorings ist die intensivste Form einer Geschäftsbeziehung zwischen Sponsorin oder Sponsor und Sportlerin oder Sportler. Beide Parteien wollen vom Image der anderen profitieren und deshalb sind beide daran interessiert, mit der anderen Partei in Verbindung gebracht zu werden.
Aus welchen Gründen wird ein Sponsoring-Vertrag abgeschlossen?
Die Gründe für den Abschluss eines Sponsoringvertrages sind vielfältig. Für die Sponsornehmerin oder den Sponsornehmer ist es eine lukrative Einnahmequelle. Für die Sponsorin oder den Sponsor stehen Marketingaktivitäten und damit eine erhöhte Bekanntheit im Vordergrund.
Was beinhaltet ein Sponsoring-Vertrag?
Kernelemente des Sportsponsoringvertrages sind in der Regel:
- Name/Firma, Adresse der Vertragsparteien
- Inhalt des Sponsorings (Platzierung der Logos, VIP-Tickets für Kunden, Werbefläche etc.)
- Gegenleistung der Sponsorin oder des Sponsors (Geldleistung, Produkte und Dienstleistungen etc.)
- Exklusivität
- Haftungsausschluss
- Beginn und Ende des Vertrages
- Datum und Unterschrift der Vertragsparteien
Gibt es beim Sponsoringvertrag eine Formvorschrift zu beachten?
Nein. Grundsätzlich muss der Sportsponsoringvertrag nicht schriftlich abgeschlossen werden. Er kann auch mündlich oder sogar stillschweigend geschlossen werden. Zu Beweiszwecken ist das schriftliche Abfassen dringend empfohlen.
In der folgenden Vorlage findest du weitere Informationen sowie eine Vorlage für die Erstellung eines Sponsoringvertrags.