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Von den im Jahr 2008 etwas weniger als 61'000 Landwirtschaftsbetrieben waren 63 Prozent sogenannte Viehwirtschaftbetriebe. Die Viehwirtschaft liefert also mehr als 75 Prozent des Deckungsbeitrages (DB). Der Deckungsbeitrag ist die Differenz zwischen dem Erlös, welchen ein Produkt abwirft und den zur Produktion notwendigen variablen Kosten (Futtermittel, Kraftfutter, Tierarzt etc.). Bei den Viehwirtschaftsbetrieben unterscheidet man zwischen Weidevieh- und Veredlungsbetrieben. Die erste Gruppe zählt gut 36'000 Betriebe – zum Beispiel Betriebe, die Milchkühe halten, Kälber oder Schweine mästen, Mutterkuhhaltung betreiben oder Pferde, Schafe, Ziegen oder Hühner halten. Unter Veredlungsbetrieben fallen zum Beispiel Alpbetriebe, welche aus ihrer Milch Käse produzieren.
Viehwirtschaftsbetriebe, die nur wenig Pflanzenbau betreiben sind darauf angewiesen, dass sie die anfallenden Hofdünger sachgerecht verwerten können. Sie gehen darum häufig Abnahmeverträge mit Pflanzenbaubetrieben ein.