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Prinz Edward wird für seinen luxuriösen Lifestyle kritisiert. Der jüngste Sprössling der Queen nahm für rund 49'000 Franken den Privatjet, anstatt für 330 Franken mit dem Zug zu reisen.
Nachdem er für eine Strecke von 214 Kilometern den Privatjet nahm und dafür laut «Daily Mail» rund 49'000 Franken Steuergelder ausgab, wird Prinz Edward (54) heftig kritisiert. Der jüngste Sohn von Queen Elizabeth II. (92) flog zwischen Terminen von Poole in Dorset nach Tamworth in Staffordshire. Der 54-Jährige besuchte dort eine Veranstaltung zum Gedenken an den angelsächsischen Herrscher Ethelfleda, der vor 1100 Jahren starb.
Ein Zugticket erster Klasse hätte den Royal einen Bruchteil gekostet. Wäre der Prinz mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gereist, so hätte er schlappe 330 Franken liegen lassen.
Die Reisewahl des englischen Adeligen sorgt nun für grosse Aufregung. So meint Graham Smith, der einer Gruppe angehört, die sich gegen die Monarchie ausspricht, dass der Graf von Wessex seinen «extravaganten» Lebensstil mit den Steuereinnahmen finanziert. Gegenüber «Mail Online» verrät Smith: «Das ist ein krasser Missbrauch öffentlicher Gelder!»
Laut dem Unternehmen, mit dessen Flugzeug Prinz Edward gereist ist, kostet das Mieten des Jets allein für die Hinreise von ungefähr 31 Minuten zwischen 13'000 und 59'000 Franken. Dabei kommt es darauf an, wie gross und luxuriös das Flugzeug ist.
Die genaue Route des Prinzen wurde vom Palast nicht bekannt gegeben. Der Royal soll aber von Bournemouth nach Birmingham geflogen sein. (bcv)