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Marina Gilardoni fuhr im Oberengadin ihren 3. Weltcup-Podestplatz der Karriere heraus. Da das Rennen gleichzeitig als EM zählte, holte die 28-Jährige mit Bronze ihre erste internationale Medaille.
Ich war sehr relaxt auf dem Schlitten und kam in einen richtigen Flow.
Bei Halbzeit lag die St. Gallerin noch auf dem 9. Rang in der Gesamtwertung bzw. auf dem 7. im Kontinental-Ranking. Dank einem herausragenden 2. Lauf, der ihr gleichzeitig den klaren Bahnrekord eintrug, verbesserte sie sich noch in die Top 3.
Gerechnet hatte sie nach dieser Ausgangslage nicht mehr damit. «Ich hatte von oben bis unten eine mega Fahrt, war sehr relaxt auf dem Schlitten und kam so richtig in einen Flow», sagte sie zu ihrer Aufholjagd. Erst ein aggressiveres Setting machte diese möglich.
Silber hinter der neuen Europameisterin Janine Flock (Ö) verpasste Gilardoni lediglich um 1 Hundertstelsekunde. Trotzdem stand ihr das Hundertstel-Glück auch zur Seite: Denn die viertklassierte Jacqueline Lölling (De), Leaderin nach dem 1. Lauf, lag ebenfalls nur um 0,01 Sekunden zurück.