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Wie Sie Ihren Hof richtig entwässern
Die Hofentwässerung spielt sowohl beim Neubau als auch bei Renovierungen eine bedeutende Rolle. Wird das Grundstück nicht richtig entwässert, drohen Wasserschäden und Überschwemmungen durch Starkregen. Vor allem der Keller steht bei falscher oder nicht vorhandener Hofentwässerung schnell unter Wasser. Mit Kanalgrundrohren, Drainagen, Entwässerungsrinnen, Bodenabläufen und Rasengittern können Sie ernsthafte Schäden vermeiden.
Kanalgrundrohre und Drainagen als Entwässerungslösungen Kanalgrundrohre
haben die Aufgabe, Abwasser in die öffentliche Kanalisation zu leiten. KG- Rohre bestehen aus materialverstärktem Polypropylen (PP) sowie aus Polyvinchlorid (PVC). Damit ist diese Entwässerung nicht nur im privaten Bereich einsetzbar, sondern hält auch in der Industrie chemisch belastetem Abwasser stand. Durch die innere glatte Oberfläche reinigt sich das Rohr quasi selbst.
Ebenso nützlich ist eine Drainage
. Ein Drainagerohr
dient zum Feuchteschutz von Bauwerken bzw. bebauten Flächen. Dazu werden bei der Bebauung des Grundstücks Schläuche in der Erde nah an der Hauswand verlegt. Die Drainage leitet das Wasser durch Rohre in eine öffentliche Kanalisation oder in eine Versickerungsgrube. Die Drainagerohre sind gelocht, um an jeder Stelle Wasser aufnehmen und weiterleiten zu können.
Entwässerungsrinnen und Bodenabläufe als Sammelstelle für Schmutzwasser Entwässerungsrinnen
, wie Aco Entwässerungsrinnen
, dienen dazu, anfallendes Niederschlagswasser gezielt abzuleiten. Regenwasser
wird von Abhängen in die Rinnen geleitet und fließt so in die Kanalisation oder zur eigenen Versickerungsanlage weiter. Diese Form der Hofentwässerung bezeichnet man als Linienentwässerung. Bodenabläufe
hingegen sind ein Vertreter der Punktentwässerung. Sie nehmen das Regen- und Schmutzwasser punktuell auf. Die Abläufe werden Im Boden installiert und verfügen in der Regel über einen Geruchsverschluss, der den unangenehmen Kanalgeruch vermeidet. Außerdem haben die Hofabläufe einen Schlammeimer, welcher groben Schmutz auffängt und somit eine Verstopfung unterbindet.
Rasengitter gegen Überschwemmung auf Parkplätzen
Selbstverständlich sollten Sie auch Ihre Grünflächen vor Überflutungen schützen. Vor allem Parkplätze sind oft von einer Überflutung betroffen, da die darüber fahrenden Autos den Boden durch den Druck verdichten. Die Folge: Das Wasser kann nicht mehr abfließen, steht auf der Fläche und weicht den Untergrund auf. Wenn diese Situation eintrifft, ist der Parkplatz nicht mehr befahrbar oder begehbar.
Um die Entwässerung zu fördern, können Rasengitter
(auch Paddockplatten und Rasenwaben genannt) oder Rasengittersteine
zum Einsatz kommen. Sie sind eine ideale Kombination zwischen Grünfläche und festem Bodenbelag und tragen effektiv zur Entwässerung des Rasens bei.
Lichtschächte als Schutz vor Kellerüberschwemmung
Regenwasser und Schlamm können bei einem Gefälle sehr leicht über die Kellerfenster
in den Kellerraum gelangen. Lichtschächte
sind an dieser Stelle besonders nützlich. In ihnen sammelt und staut sich das Niederschlagswasser auf. Eine regelmäßige Entwässerung der Lichtschächte mit Rückstausicherung
ist sehr wichtig, damit das Wasser nicht in die Kellerfenster eindringen kann.