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Der grosse US-amerikanische Reseller CDW gibt bei einer Marktforschungsfirma halbjährlich Studien zur Penetration von Windows Vista in Auftrag. Die neueste Befragung von 772 "IT-Entscheidern" von KMU, grösseren Firmen, Behörden und Schulen zeigt, dass die Adoption des neuen PC-Betriebssystems mindestens in den USA Fahrt aufnimmt.
Allerdings sind es immer noch erst 48 Prozent der befragten "Entscheider", die heute die Migration auf Windows Vista evaluiert oder sie bereits begonnen / durchgeführt hat. Mehr als die Hälfte der US-Firmenanwender evaluiert Vista noch nicht mal. Im Oktober 06 waren es aber erst 21 Prozent, im Februar 07 erst 29 %, die Vista ernsthaft in Betracht zogen.
Nur 13 Prozent der Befragten setzt heute bereits Vista als PC-Betriebssystem ein. Der Rest plant die Migration innert drei Monaten (11 %) bis eineinhalb Jahren einzuführen.
Besser als sein Ruf?
Andererseits scheint Vista bei denjenigen, die es testen oder einsetzen, über den Erwartungen abzuschneiden. Mehr als die Hälfte sagten, die Leistung des neuen Betriebssystems übersteige ihre Erwartungen. Genannt werden insbesonders Sicherheit, Leistung, Produktivität, Suche und Organisation, Windows Update und die Selbsthilfe für Anwender.
Microsoft kann sich allerdings noch lange nicht zurücklehnen, denn die Bedenken gegenüber Vista bleiben gegenüber der Befragung vor einem halben Jahr fast gleich. Mehr als die Hälfte der Befragten befürchtet Bugs in der ersten Vista-Version. Auffallend, dass der Anteil derjenigen, die keinen klaren Nutzen in einer Migration zu Vista sehen, von 32 Prozent im Oktober 06 auf 40 Prozent in der neuesten Umfrage gestiegen ist.