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Hintergrundinformationen
zum Motiv:
Johannes
der Täufer
Der
Name Johannes kommt von Johanan hebr. „Jahwe ist gnädig”. Der Wassertäufer
war ein so genannter Buß- und Endzeitprophet, welcher um das Jahr
28 nach Christus südlich von Jericho vornehmlich am Jordan wirkte.
Er entstammte priesterlichem Geschlecht und war angeblich mit Jesus verwandt.
Der Legende nach waren seine Eltern Elisabeth und Zacharias bereits schon
hochbetagt, als dem Zacharias der Erzengel Gabriel erschien und ihm zu
verstehen gab, dass ihnen ihr Kinderwunsch doch noch erfüllt werden
sollte, und sie einen Sohn bekämen. Den sollten sie dann Johannes
nennen.
Im
Alter von ungefähr 30 Jahren zog es Johannes in die Wüste, um
dort als Asket seine Zeit zu verbringen. Er besuchte aber auch Jerusalem
und begann am Fluss Jordan mit seiner Tauftätigkeit, wobei er die
nahe Ankunft des Messias verkündete. Der Täufer gilt als der
direkte Vorläufer des Gesalbten. Die Kirchen sehen in ihm den letzten
großen Propheten der biblischen und altjüdischen Tradition.
Seine Bedeutung und seine Leistung in den Evangelien beschränkt sich
aber im wesentlichen auf die Taufe Jesu am Fluss Jordan. So berichtet das
Neue Testament von einem direkten Zusammentreffen des Johannes mit Jesus:
Er tauft Jesus am Jordan, wobei die besondere Sendung Jesu und seine Göttlichkeit
zum ersten Mal "öffentlich offenbar" werden. Hierbei schildern die
kirchlichen Evangelien: "Eine Stimme vom Himmel rief: Dieser ist mein geliebter
Sohn, denn an ihm habe ich mein Wohlgefallen". Durch diese Stimme des göttlichen
Vaters von oben herab erhielt Jesus seine Berufung und seine direkte Verbindung
zum Herrn.