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Die Anzahl der Internethosts war bis vor einigen Jahren einer der meistverwendeten Indikatoren für die Entwicklung des Internets. Früher entsprach ein Host einem einzigen, mit dem Netz verbundenen Rechner, was heutzutage mit dem virtuellen «Hosting» nicht mehr der Fall ist, da ein Rechner mit mehreren Systemen verknüpft sein und gleichzeitig diverse Domainnamen und IP-Adressen (Proxy) benutzen kann. Darüber hinaus sind manche Hosts aufgrund verschiedener komplexer Schutzprogramme (Firewalls) für Zählungen nicht mehr zugänglich.
Die Erhebung der Anzahl Hosts ermöglicht keinen genauen Vergleich der Entwicklung des Internets in verschiedenen Ländern. Das liegt teilweise daran, dass die Vergabe der Domainnamen je nach Land variiert, was zu grossen Unterschieden hinsichtlich der Aufteilung zwischen länderspezifischen und generischen Domainnamen führt. Andererseits besteht nicht unbedingt ein Zusammenhang zwischen dem Domainnamen eines Hosts und seinem geografischen Standort. Mit der Entwicklung von Hosting-Technologien verliert der Zusammenhang zwischen geografischen Domainnamen (ccTLD) und dem tatsächlichen Standort des Hosts an Bedeutung.
Trotz dieser Einschränkungen ist die Zahl der Internethosts einer der einzigen brauchbaren Indikatoren für die minimale Verbreitung des Internets und dessen Entwicklung.