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Flybe hat am vergangenen Samstag, 28. Januar, erneut seine Insolvenz bekannt gemacht. Passagiere wurden darauf hingewiesen, nicht zum Flughafen zu fahren, es gab keinen Ersatz für ihre Flüge. Die Airline hatte unter anderem Flüge aus Birmingham, der nordirischen Hauptstadt Belfast und vom Flughafen London-Heathrow angeboten. Es gab Verbindungen nach Amsterdam und Genf.
Flybe hatte bereits im März 2020 aufgrund der Covid-Pandemie Insolvenz angemeldet. Etwa 2400 Beschäftigte verloren ihre Arbeit. Im März 2022 verkündete die Fluglinie ihren Neustart, der nun wieder in einer Insolvenz endete. Als potentielle neue Arbeitgeber für das Flybe-Personal stehen EasyJet und Ryanair bereit. Easyjet hat gemäss «BBC» 250 freie Stellen für Kabinenpersonal an den Flughäfen Gatwick und Luton. Ryanair postet auf seiner Website, dass die Airline freie Jobs in allen Bereichen von Bodenpersonal bis hin zu Piloten ausgeschrieben hat.
Der Airline Analyst John Strickland sagt, Flybe sei es aufgrund des harten Wettbewerbs, steigender Treibstoffpreise und weil der Fluggesellschaft «eine klare und vertretbare Geschäftsstrategie fehlte, da Regionalflüge das schwierigste Segment sind» nicht gelungen, die vermehrte Reisenachfrage nach der Pandemie für sich zu nutzen.