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Der beste europäische Forschungsbericht wird jährlich von der grössten Gemeinschaft von IT Executives in Europa, CIONET, ausgezeichnet, informiert die Universität Liechtenstein in einer Mitteilung. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an eine Gruppe von Forschern, in der auch Markus Weinmann vom Institut für Wirtschaftsinformatik an der Universität Liechtenstein aktiv ist.
In der von Weinmann und Martin Hibblen von der Universität Duisburg-Essen verfassten Publikation „How Is Your User Feeling? Inferring Emotion Through Human-Computer Interaction Devices“ geht es um die Erkennung der emotionalen Verfassung von Probanden über deren Computermausbewegungen. Die Erkenntnisse sollen unter anderem Online-Händlern zur Verbesserung ihrer Kundenkontakte dienen.
Für ihre Forschungen stellten die Wissenschaftler unter anderem einen Teil der Probanden vor unlösbare Aufgaben in einem Intelligenztest. Anschliessend mussten die derart emotional manipulierten Probanden sowie eine nicht manipulierte Kontrollgruppe in einer sogenannten Drag-and-Drop-Aufgabe graphische Elemente auf dem Bildschirm mit der Maus verschieben. Dabei fielen die Mausbewegungen der durch den Intelligenztest frustrierten Probanden langsamer und eckiger aus als die Bewegungen der Probanden aus der Kontrollgruppe.
Neben Weinmann und Hibblen gehörten der Forschergruppe drei Kollegen von der Brigham Young University und der University of Arizona in den USA sowie der City University of Hong Kong an. Ihre Experimente zeigen, dass negative Emotionen die Geschwindigkeit der Mausbewegungen senken, heisst es in der Mitteilung. Gleichzeitig nimmt die mit der Maus zurückgelegte Distanz zu. hs
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