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Aufgrund der Diskussion um die Renten möchte ich prüfen, ob bei mir eine Vorsorgelücke besteht. Kennen Sie eine leicht verständliche Richtschnur, an die ich mich halten kann?
Reicht mein gespartes Geld fürs Alter? Eigentlich sollte jeder diese Frage für sich klären. Und doch tun es nur wenige: Wer hat schon Lust, in müheseliger Arbeit eine lange Tabelle mit Budgetzahlen zu entwerfen? Aus diesem Grund stelle ich hier eine radikal vereinfachte Methode vor: Sie zeigt Ihren Lebensunterhalt, wenn Sie exakt dem Schweizer Durchschnitt entsprechen. Demnach verdienen Sie als alleinstehende Person vor der Pensionierung brutto 7100 Franken pro Monat, als Paarhaushalt sind es 11‘900 Franken.
Nach der Pensionierung sinkt das Einkommen von Herr und Frau Schweizer deutlich ab: Eine alleinstehende Person kommt auf 4600 Franken monatlich, ein Paarhaushalt auf 7600 Franken. Dies sind Durchschnittswerte. Somit gibt es für jeden Haushalt mit einem grösseren Budget umgekehrt einen solchen, dem weniger Geld zur Verfügung steht. Der finanzielle Spielraum im Ruhestand ist also keineswegs luxuriös bemessen, wie auch die Grafik verdeutlicht.
Was häufig unterschätzt wird: Ein Grossteil der Kosten bleibt auch nach der Pensionierung fix.
Bei den Posten Ernährung, Wohnen und Energie lässt sich der Gürtel kaum enger schnallen, vor allem wenn man bisher schon sparsam gelebt hat. Auch die Steuern sinken im Ruhestand nur unwesentlich, während die Gesundheitskosten deutlich zunehmen.
Woher stammen die Einkünfte des Durchschnittrentners?
Den grössten Beitrag leistet nach wie vor die 1. Säule (AHV) mit 2200 Franken pro Monat, gefolgt von der 2. Säule (Pensionskasse) mit 1400 Franken. Beim Paarhaushalt betragen die Renten aus der 1. und 2. Säule 3200 respektive 2500 Franken. Danach verbleibt jedoch ein Differenzbetrag: Wie sich zeigt, decken die Schweizer Pensionäre einen beträchtlichen Teil ihres Budgets aus weiteren Geldquellen. Bei der alleinstehenden Person sind dies immerhin 1000 Franken im Monat, beim Paarhaushalt 1900 Franken. Ein bewährtes Instrument, um das nötige Kapital aufzubauen, bildet die Säule 3a (steuerbegünstigte Selbstvorsorge). Die Migros Bank verzinst dieses Guthaben mit 1,4 Prozent auf dem Vorsorgekonto.
Vom Durchschnitt heisst es ja, es sei dasjenige Mass, von dem jeder annimmt, dass er selber darüber liegt. Trifft dies zu, so werden wohl auch Sie davon ausgehen, das genannte Durchschnittseinkommen im Pensionsalter zu übertreffen. Mit einer frühzeitigen Vorsorgeplanung steigen Ihre Chancen, dass sich diese Annahme tatsächlich als richtig erweist.
Planen Sie Ihre Vorsorge mit den praktischen Internet-Tools unter www.migrosbank.ch.
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