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Rätoromanisch-Deutsch. Mit einem Nachwort von Mevina Puorger. Nach einer Gefängnisstrafe kehrt Simon in sein Dorf zurück; es ist Abend, über den Häusern kalte Schatten, hinter den beleuchteten Fenstern die Dörfler an der Wärme. Simon tritt seine zweite, diesmal lebenslange Strafe an, ein Geächteter am Rande seiner eigenen Dorfgemeinschaft. Der 65-Jährige nimmt eine Aufgabe an, die nicht zu erfüllen ist: er soll Holz fällen an einer eigentlich nicht begehbaren Stelle im Wald. Doch Simon stellt sich dem Schicksal — und überschreitet die Grenze zum Irdischen in vielfacher Hinsicht. Er begegnet einem Geist, dem Teufel, einem Engel, dem Tod.