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Wie die iranische Nachrichtenagentur Isna in der Nacht zu Montag weiter berichtete, wurden zudem mindestens 300 Menschen verletzt.
Das Erdbeben der Stärke 7,3 hatte die Region am Sonntagabend erschüttert. Nach Angaben des deutschen Geoforschungszentrums Potsdam lag das Zentrum des Bebens in etwa 34 Kilometern Tiefe in der iranischen Provinz Kermanschah. US-Experten der Erdbebenwarte USGS verorteten das Epizentrum etwas weiter westlich auf irakischer Seite der Grenze. Es handelt sich um eine abgelegene Bergregion, die relativ dünn besiedelt ist.
Mehrere kurdische Medien berichteten übereinstimmend, das Beben sei in zahlreichen kurdischen Städten und Provinzen wie Halabdscha, Erbil und Duhok zu spüren gewesen.
Die Rettungsarbeiten könnten aber erst am Morgen beginnen, wenn es wieder hell wird, hiess es. Wie viele Menschen sich noch unter den Trümmern befinden, war zunächst unklar.
Der türkische Gesundheitsminister Ahmed Demircan bot dem Nordirak Hilfe an, wie die türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtete. Das Beben soll Berichten zufolge auch in weit entfernten Gebieten zu spüren gewesen sein, so in Kuwait und in Teilen der Türkei. Die Hilfsorganisation International Rescue Committee (IRC) twitterte, man beobachte die Situation in der Erdbebenregion und halte sich für Einsätze bereit.
(SDA)