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Ich hatte den Alten nur einmal auf der Insel besucht. Er zeigte mir seine Bilder und die Entwürfe für ein Atelier. Dann fragte er mich, ob ich mir ein Leben auf der Insel vorstellen könnte. Ich wusste es nicht. Warum mich der Alte nach Jahren des Schweigens überhaupt eingeladen hatte, wurde mir erst viel später klar. Es war ein Abschied.
Als man ihn ein Jahr später ins Grab legte, unterzeichnete ich Verträge auf einem anderen Kontinent. Dass ich von seinem Tod erfuhr, bevor sich irgendein Amt auf meine Existenz besann, verdankte ich dem Sohn des Krabbenfischers. Warum der Alte sich ausgerechnet ihm anvertraut hatte, konnte ich lange nicht verstehen. Doch der Sohn des Krabbenfischers war der Einzige, der wusste, wer ich war und wie er mich finden konnte.
Text: Susan Brandy