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Aimé Césaire
Aimé Césaire, geboren 1913 auf der Insel Martinique, zieht 1931 nach Paris. Der Sohn eines kleinen Beamten, Stipendiat, Exilant in der Sprache und Kultur einer Weltstadt, ist wild entschlossen, sich all die Stärken dieser Sprache und Kultur einzuverleiben, die ihm den Zugang erleichtern können. Die Begegnung mit seinem Vorbild Léopold Sédar Senghor wird bestimmend sein. Im März 1935 findet man die Namen von Césaire und Senghor, von Damas, im Inhaltsverzeichnis von L’étudiant noir vereint, in dem sich der Anspruch auf die Négritude herausbildet.
Nach einer «Rückkehr ins Heimatland» im Sommer 1936 lässt sich Césaire im Oktober 1936 definitiv auf Martinique nieder. Von dort aus nimmt er aktiv teil an der Gründung einer neuen poetischen Generation mittels der wunderbaren Asche aus der rötlichen Erde des Surrealismus und der Kraft des rhythmischen Gesangs. Von 1945 bis 2001 war Aimé Césaire Bürgermeister von Fort-de-France. Er starb am 17. April 2008.