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Da faucht der Drache! Naomi Broady (25) und Jelena Ostapenko (18) werden so schnell keine Freundinnen mehr. Die beiden WTA-Spielerinnen gerieten im Achtelfinale von Auckland aneinander: Die Lettin Ostapenko hatte die Partie mehrheitlich im Griff, entschied den ersten Satz 6:4 für sich und liess im zweiten Durchgang sogar einen Matchball aus. Broady konnte sich anschliessend ins Tiebreak retten.
Dort liess Ostapenko ihrem Frust nach einem verlorenem Punkt freien Lauf und schmiss das Racket gegen die Plane. Dabei berührte der Schläger einen Balljungen. Grund genug für Broady, um beim Schiedsrichter in Manier einer Drama-Queen die Disqualifikation der Lettin zu fordern. Ostapenko hingegen betonte, dass ihr das Racket aus der Hand geflogen sei.
Der Schiri reagierte gelassen und sprach sich mit dem Opfer sowie dem Oberschiedsrichter ab. Am Ende kam der Youngster mit einer Verwarnung davon. Broady gewann anschliessend das Tiebreak und auch den dritten Durchgang. Nach dem Handshake fliegen dann die (verbalen) Fetzten. Zum Glück war der Schiedsrichter noch vor Ort. Wer weiss, was die Zuschauer sonst noch an unerwarteter Unterhaltung bekommen hätten. (ndö)
Wieso vorwärts skaten, wenn du rückwärts genau so schnell und gut bist wie der Gegner? Das hat sich wohl Connor McDavid gedacht bei seinem Assist zum 1:1 für die Edmonton Oilers gegen Chicago (2:1 für Edmonton nach Verlängerung). Der 20-Jährige verblüfft mit seinem Spielzug einmal mehr die ganze NHL-Welt. Diese fünf Punkte machen den Assist zum Tor von Patrick Maroon derart beeindruckend.
(abu)