Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03313.jsonl.gz/257

Im digitalen ABC stellen wir Begriffe aus dem digitalen Kontext von A-Z vor.
Ad-Blocker sind Erweiterungen im Internet-Browser, die verhindern, dass Werbung auf einer Website angezeigt wird. Sie funktionieren über Filterlisten, die Internetadressen von Werbetreibenden beinhalten. Diese Adressen werden beim Surfen blockiert. Ad-Blocker können allerdings nicht jede Werbung blockieren, da die Adressen der Werbetreibenden schnell wechseln. Zusätzlich sind manche Websites so programmiert, dass der Inhalt nur gelesen werden kann, wenn man die Werbung zulässt.
Big Data benennt grosse, komplexe und sich schnell verändernde Datenmengen, die wenig Struktur haben. Mit unserem Verhalten im Internet oder allgemein dem Gebrauch von vernetzten Geräten entstehen grosse Datenmengen. Diese Informationsflut kann nicht mit herkömmlichen Methoden der Datenverarbeitung analysiert werden. Bei der Analyse von Big Data geht es darum, in grossen Datensätzen eine Struktur zu erkennen und neue Erkenntnisse abzuleiten.
Cloud bezeichnet das Abspeichern von Daten auf einem Server über das Internet. Wenn ich meine Daten in einer Cloud abspeichere, kann ich über das Internet geräte- und ortsunabhängig darauf zugreifen. Die Bezeichnung „Wolke“ klingt, als könnten Daten in der Luft gespeichert werden. Aber ob lokal auf dem Computer oder in einer riesigen Server-Farm braucht es zum Abspeichern Hardware.
Drag and Drop beschreibt eine Funktion, die ich mit meiner Computermaus ausführen kann. Ich führe diese Funktion aus, wenn ich eine Datei anklicke und bei gedrückter Maustasche an einen anderen Ort verschiebe (ziehen und ablegen).
Emojis sind kleine Bilder, die Begriffe in Textnachrichten (z.B. SMS) ersetzen oder das Geschriebene begleiten. Emojis beschreiben Gefühle, allgemeine Zustände oder Tätigkeiten. Im Gegensatz zu den Emoticons, die mit Smileys einfache Gefühle ausdrücken, sind Emojis komplexer.
FAQs sind Frequently Asked Questions – also oft gestellte Fragen. Man findet sie auf vielen Websites, oft am Seitenende. Mit FAQs soll die Bedienung der Website erleichtert und Fragen bereits im Voraus geklärt werden.
Glasfaserkabel übertragen Daten in Form von Licht über sehr weite Strecken. Sie dienen als Datenübermittler und ermöglichen unter anderem eine schnellere Übertragungsgeschwindigkeit z.B. für Internetinhalte.
Hardware bezeichnet alle festen Bestandteile von digitalen Geräten. Dazu gehören zum Beispiel der Bildschirm, die Maus oder die Bestandteile vom Innenleben eines Computers wie Festplatte oder Arbeitsspeicher.
IoT ist das Internet der Dinge. Man spricht von IoT, wenn Geräte über das Internet miteinander vernetzt sind und selbständig miteinander kommunizieren. Ein gutes Beispiel sind Systeme, die Gefahren erkennen und automatisch Informationen an NutzerInnen weiterleiten.
Junk-Mails oder auch Spam-Mails sind unerwünschte Nachrichten, die in grossen Mengen versendet werden. Um unerwünschte Nachrichten abzufangen, findet man in der Mailbox einen Ordner für diese Nachrichten. Achtung: Es können auch wichtige Mails aussortiert werden.
Kennwörter kennen alle. Man braucht sie zwingend für den Anmeldevorgang. Ein sicheres Passwort sollte mindestens 10 Zeichen lang sein, aus Gross- und Kleinbuchstaben bestehen, Sonderzeichen beinhalten und in keinem Wörterbuch zu finden sein und nicht mit ihnen in Verbindung stehen. Geburtsdatum, Name der Katze oder das Lieblingsessen sind darum keine guten Passwörter.
Link oder auch Hyperlink ist eine Verknüpfung, die unterschiedliche (Internet-) Seiten miteinander verbindet. Einzelne Bilder oder auch Wörter können «verlinkt» werden.
Mobile Payment bezeichnet den bargeldlosen Bezahlvorgang mit mobilen Geräten. Eine zugehörige Technik nennt sich NFC (Nahfeldkommunikation), wodurch Daten in einem sehr kleinen Umfeld transferiert werden. So muss beispielsweise das Smartphone auf die Bezahlfläche gelegt werden, damit die Bezahlung funktioniert, was die Sicherheit erhöht.
Newsletter ist ein elektronisches Rundschreiben, das allen Personen zu gestellt wird, die ihn zuvor abonniert haben. Newsletter enthalten die neusten Informationen zu Unternehmen, Angeboten und vielem mehr.
Open Source bedeutet, dass der Code einer Software frei zugänglich ist. Dadurch können Programme den eigenen Bedürfnissen angepasst oder weiterentwickelt werden. Open Source Programme sind oft kostenlos.
Pop-Ups sind neue Fenster, die zum Beispiel beim Besuch einer Website automatisch geöffnet werden. Grundsätzlich werden alle Meldungen, die automatisch und plötzlich auftauchen als Pop-Up bezeichnet.
QR-Codes (Quick Response = schnelle Antwort) sind zweidimensionale Codes, die z. B. mit dem Smartphone gescannt werden können. Mit einem QR-Code kann man das Eintippen von Webadressen umgehen und kommt damit schneller ans Ziel.
Roaming bedeutet auf Deutsch herumstreifen oder umherwandern. Im digitalen Kontext spricht man von Roaming, wenn man über das Netz eines Fremdanbieters kommuniziert. Wenn man also im Ausland telefonieren möchte, nutzt man automatisch Roaming.
Social Media oder soziale Medien beschreiben Internetplattformen auf welchen NutzerInnen Inhalte anderer NutzerInnen anschauen und selbst Beiträge erstellen können. So können sich Menschen aus der ganzen Welt austauschen. Vielfach handelt es sich um Plattformen für den Austausch von Textnachrichten, Bildern oder Videos. Anders als bei Dirkektnachrichten werden Inhalte öffentlich oder halb-öffentlich «gepostet» also geteilt.
Touchscreen ist ein Bildschirm der auf Berührungen reagiert. Für die Ausführung der Gesten kann häufig der Finger anstatt einer Maus verwendet werden. Nicht jeder Touchscreen reagiert identisch. Touchscreens können vielfach Gesten wie Wischen oder Druckstärke wahrnehmen, wodurch unterschiedliche Funktionen ausgeführt werden.
Updates sind Softwareaktualisierungen, die das Gerät auf den neusten Stand bringen. Mit Updates können Programme verbessert oder auch Sicherheitslücken behoben werden.
VPN (virtual private network) bezeichnet ein Netzwerk, das nur von registrierten Personen genutzt werden kann – also ein privates Netzwerk. Das virtuelle Kommunikationsnetz ist in sich geschlossen und verschlüsselt. Das Netzwerk schafft dadurch eine sichere Verbindung zwischen NutzerIn und Internet.
WLAN ist der Oberbegriff für drahtlose Netzwerke. Man kann sich mit digitalen Geräten in die Netzwerke einwählen und das Gerät kabellos mit dem Internet verbinden. Es gibt öffentliche und private Netzwerke.
Xbox, Playstation oder Nintendo sind Spielkonsolen. Mit dem Gerät können Videospiele gespielt werden gesteuert über Handgeräte.
YouTube ist ein Videoportal und eine Tochterfirma von Google. Auf YouTube findet man Erklärvideos, Dokumentationen und visuelle Antworten auf fast alle Fragen.
Zoom ist ein Programm, mit dem Video-Konferenzen über das Internet gemacht werden können. Andere beliebte Anbieter sind beispielsweise auch Jitsi oder Microsoft-Teams.