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Moderne Traumatherapie ist heute gut strukturiert, folgt einem konsequenten und überprüfbaren Behandlungsmodell und hilft den Betroffenen, sich zunächst zu stabilisieren, um dann das brisante Geschehen und dessen Folgen Schritt für Schritt verarbeiten zu können. Michaela Huber stellt in diesem Buch - dem zweiten Band der Reihe "Trauma und Traumabehandlung" auf eine auch für Laien verständliche Weise die ethischen Grundlagen der Traumabehandlung dar und beantwortet die wichtigsten Fragen von Betroffenen und Therapeuten rund um das Behandlungsgeschehen, zum Beispiel: ¿ Wann ist es Zeit für Traumatherapie - und wann nicht? ¿ Wieso brauchen Frauen und Männer verschiedene Therapien? ¿ Ambulante und/oder stationäre Traumatherapie? ¿ Wieso beginnt Traumatherapie mit Stabilisierung und Ressourcen-Aktivierung? ¿ Was heisst hier Täter-Opfer-Spaltung? ¿ Was ist in der Traumatherapie mit rituell misshandelten Menschen zu beachten? ¿ Lässt sich das Trauma-Schema verändern? ¿ Was braucht man, um mit Flashbacks und Selbstverletzungen sowie anderen heftigen Gefühlen umzugehen? ¿ Wie kann man Distanz zum Traumaerleben gewinnen? Ausserdem beschreibt die Autorin anhand von zahlreichen Beispielen die wichtigsten Durcharbeitungs-Techniken für Traumatisierungen. Ergänzend gibt sie Empfehlungen für KollegInnen und Angehörige von Traumatisierten, wie sie die "Mitempfindens-Müdigkeit" verhindern können. Im Anhang schliesslich werden traumatherapeutisch arbeitende Kliniken und andere Institutionen empfohlen.
Portrait
Michaela Huber ist psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin und Ausbilderin in Traumabehandlung. Sie ist seit deren Gründung 1. Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Trauma und Dissoziation (DGTD).