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Sein Durchmesser beträgt 7.5 Meter, dessen 54 Schaufeln fassen je
dreissig Liter. Bei vier Umdrehungen pro Minute und einem Wasserverbrauch
von 6500 Liter entwickelt es drei bis vier Pferdestärken.
Überlieferungen besagen, dass die Mühle mehrmals abgebrannt ist, zuletzt beim Brand an der Mühlgasse im Jahr 1860. 1895 wurde das Holzrad durch das heutige Schaufelrad aus Eisen ersetzt. Um es auch in wasserarmen Zeiten oder bei tiefen Temperaturen im Winter antreiben zu können, erhielt es einen Elektromotor zur Unterstützung.
Trockene Zeiten
Streitigkeiten um das Wasser prägte die Geschichte der Mühle. Bauern leiteten es oft ab, um ihre Felder zu bewässern. Dies, obwohl die Müller auf vielen Parzellen der Gemeinde die Wasserrechte beanspruchten.
Von Mehl zu Kunst
Mit dem Naturmühlstein, der aus der französischen Champagne stammt, wurde Qualitätsmehl hergestellt. Ein gegossener, «moderner» Stein wurde für die Produktion von Futtermehl eingesetzt. Die Mühle ist noch immer funktionsfähig, steht aber seit 1977 still. Heute finden in der Mühle Kunstausstellungen statt.
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