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«Habt ihr's mal mit einem Korrekturprogramm probiert?» – Yvonne Masons Antwort auf einen Brief des Präsidentenbüros ist nicht ganz frei von Häme. Die pensionierte Englischlehrerin veröffentlichte vor zehn Tagen auf Facebook einen Brief – übersät mit Korrekturen – mit den Worten: «Habe einen Brief von Mr. Trump bekommen. Werde ihn morgen zurückschicken.»
11 Beispiele falscher Gross-/Kleinschreibung fand Mason im kurzen Brief, darunter president und state. «Falls dieser Brief in der Mittelschule geschrieben worden wäre, hätte ich ein C oder C plus gegeben, in der High School ein D», sagte Mason gegenüber der Greenville News. D steht für «ausreichend».
«Stilistisch fürchterlich» nannte Mason den Brief. Sie habe never ever einen Text mit so vielen dummen Fehlern gesehen. «Erhält man ein Schreiben von höchster Stelle, erwartet man, dass es einwandfrei ist». Trumps Leute sollten sich ein Beispiel am republikanischen Senator Lindsey Graham nehmen, dieser schreibe exquisite Briefe, sagte die Englischlehrerin.
Mason hatte dem Weissen Haus nach dem Schulmassaker in Florida am 14. Februar einen Brief geschrieben. Sie forderte den Präsidenten dazu auf, die Familien, die ihre Kinder verloren hatten, persönlich zu besuchen. Die Antwort, frei zusammengefasst: Man habe bereits dies und das gemacht, das reiche jetzt auch mal. (dwi)
Der Weltklimarat fordert zu raschem Handeln im Kampf gegen die Erderwärmung auf. Viele Städte, Regionen, Unternehmen und Investoren haben wichtige Schritte eingeleitet. Keine gute Falle aber macht die Schweiz.
Der Sommer scheint fast kein Ende zu nehmen. In den nächsten Tagen steigen die Temperaturen im Schweizer Mittelland auf Werte von gegen 25 Grad, und das Mitte Oktober. Damit setzt sich der Trend eines Jahres fort, das ohnehin deutlich wärmer und vor allem trockener ist als der Durchschnitt. In solchen Fällen wird schnell einmal der Klimawandel als Ursache herangezogen.
Nun aber sind Wetter und Klima zwei unterschiedliche Phänomene. Trotzdem werden sie gerne vermischt. «Klimaskeptiker» etwa …