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Die kleinen Zylinder sind alles andere als eine neue Erscheinung. So unterschiedliche Völker wie die alten Ägypter, die Azteken und die Hopi-Indianer in Nordamerika verwendeten diese Heilmethode bereits. Qualitativ hochwertige Kerzen bestehen aus natürlichen Materialien wie Baumwoll- und Leinenfasern sowie Bienenwachs, Heilkräutern und ätherischen Ölen.
Aus Sicherheitsgründen ist die Anwesenheit einer Person zu empfehlen, die das Abbrennen der Kerze überwacht. Weil die Kerzen nur eine geringe Mengen Bienenwachs enthalten, tropfen sie nicht. Wer trotzdem Bedanken hat, kann sein Gesicht auch mit einem kleinen Tuch oder einem Karton um die Kerze herum schützen.
Das Konzept ist einfach: Beim Abbrennen der Kerze werden die Wirkstoffe mit den Dämpfen durch den Ohrkanal bis in die Mundhöhle transportiert. Dabei entsteht ein angenehmes Wärmegefühl und ein entspannendes Knistern. Das Innenohr wird als eigentliches Energiezentrum des Körpers stimuliert und ins Gleichgewicht gebracht. Dieser Mechanismus erklärt den Erfolg der Hopi-Ohrkerzen zur Pflege der Ohren, zur Behandlung von Entzündungen und Ohrensausen oder für das allgemeine Wohlbefinden.
Eine wöchentliche Sitzung reicht im Allgemeinen
Die häufigsten Indikationen für Ohrkerzen sind übermässiger Ohrenschmalz, Tinnitus, Kopfschmerzen, Stress oder die Prävention von Ohrenschmerzen vor einer Flugreise. Es gibt aber noch viele weitere Anwendungsmöglichkeiten. Fachpersonen werden Sie gerne beraten, denn es gibt je nach Anwendung verschiedene Sorten von Hörkerzen.
Kontraindiziert sind Ohrkerzen vor allem bei akuten Ohrenentzündungen, Trommelfellperforationen und einer Allergie gegen Bienenwachs.