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In seinem ersten Brief schreibt der Apostel Petrus «von den Leiden, die auf Christus kommen sollten, und von den Herrlichkeiten danach». In Hebräer 10,12.13 wird etwas von den Herrlichkeiten des Herrn Jesus ausgedrückt, die auf seine Leiden und seinen Kreuzestod folgten:
«Er aber, nachdem er ein Schlachtopfer für Sünden dargebracht hat, hat sich auf immerdar gesetzt zur Rechten Gottes, fortan wartend, bis seine Feinde hingelegt sind als Schemel seiner Füsse.»
Nachdem Er durch seinen Tod am Kreuz ein einziges, einmaliges und ewig gültiges Opfer für Sünden dargebracht hat, hat Er sich gesetzt. Im Heiligtum des Alten Testaments gab es keinen Stuhl. Kein Priester konnte sich dort hinsetzen, denn sein Dienst war nie zu Ende. Weil die tierischen Opfer niemals Sünden hinwegnehmen konnten, brauchte es immer wieder neue Opfer. Aber das Erlösungswerk des Herrn Jesus ist ein für alle Mal vollbracht. Es braucht nie wiederholt zu werden.
Wohin hat Christus sich gesetzt? Auf den Ehrenplatz zur Rechten Gottes! Diesen Platz hat Gott dem Sohn Davids schon im Alten Testament versprochen (Ps 110,1). Es ist der Platz höchster Ehre, der dem Sieger von Golgatha vorbehalten ist. Gott hat nicht bis zur Aufrichtung des Reichs seines Sohnes in Herrlichkeit gewartet, um Ihn zu verherrlichen. Nein, Er hat es sofort nach vollbrachtem Werk getan, als der Herr Jesus nach seiner Auferstehung als Mensch in den Himmel auffuhr (Mk 16,19).
Auf jenem Platz der Verherrlichung durch Gott wartet Er jetzt, bis der Augenblick kommt, da Gott Ihm alle seine Feinde als Schemel seiner Füsse hinlegen wird. Dann wird Er öffentlich als König der Könige und Herr der Herren erscheinen und seinen eigenen Thron der Herrlichkeit besteigen (Mt 25,31).