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Geschäftsnummer: VB.2021.00306 Entscheidart und -datum: Endentscheid vom 11.01.2024 Spruchkörper: 3. Abteilung/3. Kammer Weiterzug: Dieser Entscheid ist rechtskräftig. Rechtsgebiet: Fürsorgerecht Betreff: Sozialhilfe (innerkantonale Zuständigkeit) Sozialhilfe: Innerkantonale Zuständigkeit; Kostenersatz. [Die Vorinstanz verneinte den Anspruch auf Kostenersatz, da die Beschwerdeführerin keine Gründe vorbringe, weshalb sie erst knapp zwei Jahre nach Beginn des Unterstützungsverhältnisses und somit nach der Verwirkungsfrist von § 34 Abs. 2 SHV auf die Mitbeteiligte zugegangen sei.] Ungeachtet dessen, ob die Beschwerdeführerin überhaupt einen Anspruch auf Kostenersatz der geleisteten wirtschaftlichen Hilfe hat, war umstritten und zu prüfen, ob sie einen allfälligen Anspruch zu spät geltend gemacht hat, d. h. ob die Verwirkungsfrist von längstens einem Jahr in Sinn von § 34 Abs. 2 SHV zur Anwendung gelangt (E. 4.1). Das ZUG ist auf den vorliegenden innerkantonalen Sachverhalt weder direkt noch mittels Verweises anwendbar. Das SHG regelt in §§ 41 ff. SHG verschiedene Konstellationen der Erstattung der für die wirtschaftliche Unterstützung einer Person geleisteten Kosten durch eine Gemeinde. So sieht etwa § 42 SHG eine Kostenersatzpflicht der Wohngemeinde vor, wenn eine hilfebedürftige Person ausserhalb ihrer Wohngemeinde wirtschaftliche Hilfe erhält. Der Wortlaut von § 42 SHG ist offen formuliert und erfasst nicht nur Situationen nach § 33 SHG, d. h. wenn die Aufenthaltsgemeinde Hilfe leistet, weil die Wohngemeinde der hilfesuchenden Person nicht feststeht oder wenn eine Person ausserhalb ihrer Wohngemeinde unaufschiebbarer Hilfe bedarf. Vielmehr sind vom Wortlaut auch Konstellationen wie die vorliegende erfasst, in welchen eine Gemeinde sich zunächst (fälschlicherweise) als Wohn- oder Aufenthaltsgemeinde betrachtet und Hilfe leistet. Dafür spricht auch die Systematik, enthält § 42 SHG doch keinen Verweis auf § 33 SHG, woraus sich ableiten lässt, dass Sinn und Zweck von § 42 SHG sein soll, auch andere Fälle – wie den vorliegenden – zu erfassen. Regelt die einschlägige Gesetzgebung die Rückerstattung wie vorliegend, so sind allein diese geschriebenen Vorschriften, die im Zweifel als abschliessend und vollständig gelten, massgebend. Von einem Rückgriff auf Art. 62 ff. OR ist daher abzusehen (E. 4.2). Damit richtet sich die Verjährung bzw. Verwirkung eines allfälligen Anspruchs der Beschwerdeführerin auf Kostenersatz nach den Vorschriften der Sozialhilfegesetzgebung des Kantons Zürich. Anwendbar ist damit namentlich auch § 34 Abs. 2 SHV, der eine einjährige Verwirkungsfrist vorsieht. Die Beschwerdeführerin macht nicht geltend, sie hätte diese Frist eingehalten. Sie erachtet aber die Bestimmungen des SHG und der SHV als nicht anwendbar, weil sich ihr Anspruch auf Rückerstattung aus Art. 62 ff. OR ableite. Dies trifft jedoch nicht zu. Mit Urteil vom 10. Mai 2007 (VB.2007.00077, E. 6.2.3) setzte sich das Verwaltungsgericht einlässlich mit der auf Verordnungsstufe statuierten Verwirkungsfrist auseinander: Es hielt fest, dass nach dem Kriterium der Wichtigkeit und Wesentlichkeit Verwirkungsfristen grundsätzlich in einem formellen Gesetz geregelt werden sollten. Das gelte indessen nur dann, wenn die diesbezügliche Ordnung intensiv in die Rechtsstellung Privater eingreife. Ansonsten liessen sich Verjährungs- und Verwirkungsregelungen zu den Vorschriften zählen, die den Gedanken des Gesetzgebers durch Aufstellen von Detailbestimmungen näher ausführen, um auf diese Weise die Anwendbarkeit des Gesetzes zu ermöglichen. Entscheidend sei daher, dass sich die (im Sinn einer Rechtsnorm verbindliche) Verwirkungsregelung von § 34 SHV an die unterstützungspflichtigen Gemeinden und nicht an Privatpersonen richte. § 34 Abs. 2 Satz 3 SHV gelangt demzufolge im vorliegenden Fall zur Anwendung (E. 4.3). Selbst wenn man den Anspruch der Beschwerdeführerin in ihrem Sinn aus Art. 62 ff. OR ableitete, wäre ein allfälliger Anspruch daraus verjährt, da die Beschwerdeführerin hätte substanziiert darlegen müssen, wann genau und aus welchen Gründen sie tatsächlich von ihrem Anspruch auf Kostenersatz Kenntnis erhalten hat. Sie trägt die Konsequenzen der mangelhaften Substanziierung ihres behaupteten Anspruchs (E. 4.4). Abweisung. Geschäftsnummer: VB.2021.00306 Entscheidart und -datum: Endentscheid vom 11.01.2024 Spruchkörper: 3. Abteilung/3. Kammer Weiterzug: Dieser Entscheid ist rechtskräftig. Rechtsgebiet: Fürsorgerecht Betreff: Sozialhilfe (innerkantonale Zuständigkeit) Sozialhilfe: Innerkantonale Zuständigkeit; Kostenersatz. [Die Vorinstanz verneinte den Anspruch auf Kostenersatz, da die Beschwerdeführerin keine Gründe vorbringe, weshalb sie erst knapp zwei Jahre nach Beginn des Unterstützungsverhältnisses und somit nach der Verwirkungsfrist von § 34 Abs. 2 SHV auf die Mitbeteiligte zugegangen sei.] Ungeachtet dessen, ob die Beschwerdeführerin überhaupt einen Anspruch auf Kostenersatz der geleisteten wirtschaftlichen Hilfe hat, war umstritten und zu prüfen, ob sie einen allfälligen Anspruch zu spät geltend gemacht hat, d. h. ob die Verwirkungsfrist von längstens einem Jahr in Sinn von § 34 Abs. 2 SHV zur Anwendung gelangt (E. 4.1). Das ZUG ist auf den vorliegenden innerkantonalen Sachverhalt weder direkt noch mittels Verweises anwendbar. Das SHG regelt in §§ 41 ff. SHG verschiedene Konstellationen der Erstattung der für die wirtschaftliche Unterstützung einer Person geleisteten Kosten durch eine Gemeinde. So sieht etwa § 42 SHG eine Kostenersatzpflicht der Wohngemeinde vor, wenn eine hilfebedürftige Person ausserhalb ihrer Wohngemeinde wirtschaftliche Hilfe erhält. Der Wortlaut von § 42 SHG ist offen formuliert und erfasst nicht nur Situationen nach § 33 SHG, d. h. wenn die Aufenthaltsgemeinde Hilfe leistet, weil die Wohngemeinde der hilfesuchenden Person nicht feststeht oder wenn eine Person ausserhalb ihrer Wohngemeinde unaufschiebbarer Hilfe bedarf. Vielmehr sind vom Wortlaut auch Konstellationen wie die vorliegende erfasst, in welchen eine Gemeinde sich zunächst (fälschlicherweise) als Wohn- oder Aufenthaltsgemeinde betrachtet und Hilfe leistet. Dafür spricht auch die Systematik, enthält § 42 SHG doch keinen Verweis auf § 33 SHG, woraus sich ableiten lässt, dass Sinn und Zweck von § 42 SHG sein soll, auch andere Fälle – wie den vorliegenden – zu erfassen. Regelt die einschlägige Gesetzgebung die Rückerstattung wie vorliegend, so sind allein diese geschriebenen Vorschriften, die im Zweifel als abschliessend und vollständig gelten, massgebend. Von einem Rückgriff auf Art. 62 ff. OR ist daher abzusehen (E. 4.2). Damit richtet sich die Verjährung bzw. Verwirkung eines allfälligen Anspruchs der Beschwerdeführerin auf Kostenersatz nach den Vorschriften der Sozialhilfegesetzgebung des Kantons Zürich. Anwendbar ist damit namentlich auch § 34 Abs. 2 SHV, der eine einjährige Verwirkungsfrist vorsieht. Die Beschwerdeführerin macht nicht geltend, sie hätte diese Frist eingehalten. Sie erachtet aber die Bestimmungen des SHG und der SHV als nicht anwendbar, weil sich ihr Anspruch auf Rückerstattung aus Art. 62 ff. OR ableite. Dies trifft jedoch nicht zu. Mit Urteil vom 10. Mai 2007 (VB.2007.00077, E. 6.2.3) setzte sich das Verwaltungsgericht einlässlich mit der auf Verordnungsstufe statuierten Verwirkungsfrist auseinander: Es hielt fest, dass nach dem Kriterium der Wichtigkeit und Wesentlichkeit Verwirkungsfristen grundsätzlich in einem formellen Gesetz geregelt werden sollten. Das gelte indessen nur dann, wenn die diesbezügliche Ordnung intensiv in die Rechtsstellung Privater eingreife. Ansonsten liessen sich Verjährungs- und Verwirkungsregelungen zu den Vorschriften zählen, die den Gedanken des Gesetzgebers durch Aufstellen von Detailbestimmungen näher ausführen, um auf diese Weise die Anwendbarkeit des Gesetzes zu ermöglichen. Entscheidend sei daher, dass sich die (im Sinn einer Rechtsnorm verbindliche) Verwirkungsregelung von § 34 SHV an die unterstützungspflichtigen Gemeinden und nicht an Privatpersonen richte. § 34 Abs. 2 Satz 3 SHV gelangt demzufolge im vorliegenden Fall zur Anwendung (E. 4.3). Selbst wenn man den Anspruch der Beschwerdeführerin in ihrem Sinn aus Art. 62 ff. OR ableitete, wäre ein allfälliger Anspruch daraus verjährt, da die Beschwerdeführerin hätte substanziiert darlegen müssen, wann genau und aus welchen Gründen sie tatsächlich von ihrem Anspruch auf Kostenersatz Kenntnis erhalten hat. Sie trägt die Konsequenzen der mangelhaften Substanziierung ihres behaupteten Anspruchs (E. 4.4). Abweisung. Stichworte: INNERKANTONAL INNERKANTONALE ZUSTÄNDIGKEIT KOSTENERSATZ SOZIALHILFE UNTERSTÜTZUNGSPFLICHT UNTERSTÜTZUNGSWOHNSITZ VERJÄHRUNG VERJÄHRUNGSFRIST VERWIRKUNG VERWIRKUNGSFRIST WIRTSCHAFTLICHE HILFE ZUSTÄNDIGKEIT Rechtsnormen: § 32 SHG § 33 SHG § 39 Abs. I SHG § 41 SHG § 44 Abs. II SHG § 7a SHV § 34 SHV § 34 Abs. I SHV § 34 Abs. II SHV § 36 Abs. I SHV Art. 28 ZUG Art. 28 Abs. I ZUG Publikationen: - keine - Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) Gewichtung: 2 Stichworte: INNERKANTONAL INNERKANTONALE ZUSTÄNDIGKEIT KOSTENERSATZ SOZIALHILFE UNTERSTÜTZUNGSPFLICHT UNTERSTÜTZUNGSWOHNSITZ VERJÄHRUNG VERJÄHRUNGSFRIST VERWIRKUNG VERWIRKUNGSFRIST WIRTSCHAFTLICHE HILFE ZUSTÄNDIGKEIT INNERKANTONAL INNERKANTONALE ZUSTÄNDIGKEIT KOSTENERSATZ SOZIALHILFE UNTERSTÜTZUNGSPFLICHT UNTERSTÜTZUNGSWOHNSITZ VERJÄHRUNG VERJÄHRUNGSFRIST VERWIRKUNG VERWIRKUNGSFRIST WIRTSCHAFTLICHE HILFE ZUSTÄNDIGKEIT Rechtsnormen: § 32 SHG § 33 SHG § 39 Abs. I SHG § 41 SHG § 44 Abs. II SHG § 7a SHV § 34 SHV § 34 Abs. I SHV § 34 Abs. II SHV § 36 Abs. I SHV Art. 28 ZUG Art. 28 Abs. I ZUG § 32 SHG § 33 SHG § 39 Abs. I SHG § 41 SHG § 44 Abs. II SHG § 7a SHV § 34 SHV § 34 Abs. I SHV § 34 Abs. II SHV § 36 Abs. I SHV Art. 28 ZUG Art. 28 Abs. I ZUG Publikationen: - keine - Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) Gewichtung: 2 Verwaltungsgericht des Kantons Zürich 3. Abteilung Verwaltungsgericht

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich 3. Abteilung

3. Abteilung VB.2021.00306

Urteil

Urteil der 3. Kammer

der 3. Kammer vom 11. Januar 2024

Mitwirkend: Verwaltungsrichter André Moser (Vorsitz), Verwaltungsrichterin Silvia Hunziker, Verwaltungsrichter Daniel Schweikert, Gerichtsschreiberin Cyrielle Söllner Tropeano.

(Vorsitz) In Sachen

Stadt A, vertreten durch die Sozialbehörde,

Stadt A, vertreten durch die Sozialbehörde, Beschwerdeführerin,

Beschwerdeführerin, gegen

Sozialamt des Kantons Zürich,

Sozialamt des Kantons Zürich, Beschwerdegegner,

Beschwerdegegner, und

Stadt Zürich,

Stadt Zürich, Mitbeteiligte,

Mitbeteiligte, betreffend Sozialhilfe (innerkantonale Zuständigkeit),

hat sich ergeben:

I.

A. B (geboren 2000) reiste am 14. Februar 2017 zusammen mit seinem sorgeberechtigten Vater C von Thailand herkommend in die Schweiz ein. Die ebenfalls sorgeberechtigte Mutter verblieb in Thailand. Der Vater meldete sich gleichentags in A an und wurde am Tag nach der Ankunft im Spital D notfallmässig hospitalisiert. B wurde an verschiedenen Orten vorübergehend untergebracht. Am 17. Juli 2017 trat er in das Zentrum E in Zürich ein.

B. Die Stadt A erbrachte für B Unterstützungsleistungen. Am 7. Mai 2019 stellte sie beim kantonalen Sozialamt ein Gesuch um Feststellung der sozialhilferechtlichen Zuständigkeit. Es sei festzustellen, dass B in der Stadt A keinen Unterstützungswohnsitz habe, sondern sich dieser seit dem 17. Juli 2017 in der Stadt Zürich befinde. Dementsprechend obliege der Stadt Zürich seit dem 17. Juli 2017 die Hilfepflicht und Kostentragung für B und sei diese zur Kostenrückerstattung ab dem 17. Juli 2017 an die Stadt A zu verpflichten. Mit Verfügung vom 22. Juni 2020 stellte das kantonale Sozialamt fest, dass sich der sozialhilferechtliche Unterstützungswohnsitz von B ab dem Zuzug vom 14. Februar 2017 in A befinde und die Stadt A daher sozialhilferechtlich zuständig sei.

II.

Gegen diese Verfügung erhob die Stadt A am 20. Juli 2020 Rekurs bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich. Mit Entscheid vom 29. März 2021 wies die Sicherheitsdirektion den Rekurs ab. Sie erwog im Wesentlichen, die Stadt A habe schon deshalb keinen Anspruch auf Rückerstattung geleisteter wirtschaftlicher Hilfe gegen die Stadt Zürich, weil sie diesen Anspruch zu spät geltend gemacht habe. Im Übrigen sei ein Anspruch auch deshalb zu verneinen, weil B keinen Wohnsitz in der Stadt Zürich begründet habe.

Gegen diese Verfügung erhob die Stadt A am 20. Juli 2020 bei der III.

Mit Eingabe vom 29. April 2021 erhob die Stadt A Beschwerde beim Verwaltungsgericht und beantragte, es seien der Rekursentscheid vom 29. März 2021 und die Verfügung des kantonalen Sozialamts vom 22. Juni 2020 aufzuheben. Es sei festzustellen, dass B in der Stadt A keinen Unterstützungswohnsitz habe und die Stadt A örtlich nicht für seine sozialhilferechtliche Unterstützung zuständig sei. Es sei festzulegen, dass sich der Unterstützungswohnsitz von B seit dem 17. Juli 2017 in der Stadt Zürich befinde und ihr seither die Hilfepflicht und Kostentragung für B obliege. Die Stadt Zürich sei zu verpflichten, der Stadt A die seit dem 17. Juli 2017 geleistete wirtschaftliche Hilfe für B vollumfänglich zurückzuerstatten.

Die Sicherheitsdirektion verzichtete am 5. Mai 2021 auf eine Vernehmlassung. Ebenso verzichtete die Stadt Zürich am 18. Mai 2021 auf eine Mitbeantwortung der Beschwerde und schloss sich vollumfänglich der Auffassung der Vorinstanz an. Das kantonale Sozialamt reichte am 3. Juni 2021 eine Beschwerdeantwort ein und beantragte, die Beschwerde unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführerin abzuweisen.

Die Kammer erwägt:

Die Kammer erwägt: 1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist für Beschwerden gegen Rekursentscheide einer Direktion über Anordnungen einer Verwaltungseinheit der Direktion etwa betreffend den Ersatz der Kosten aus wirtschaftlicher Hilfe gemäss §§ 42 - 44 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG; LS 851.1) zuständig (§ 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a, § 19b Abs. 2 lit. b Ziff. 1 sowie §§ 42 - 44 e contrario des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG; LS 175.2]).

Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG; LS 851.1) 1.2 Laut Beschwerdeschrift hat die Beschwerdeführerin im fraglichen Zeitraum für B Sozialhilfeleistungen in Höhe von Fr. 62'834.55 erbracht. Da der Streitwert somit über Fr. 20'000.- liegt, fällt die Erledigung der Beschwerde in die Zuständigkeit der Kammer (§ 38 Abs. 1 und § 38b Abs. 1 lit. c VRG).

1.3 Die Beschwerdeführerin, deren Gesuch um Kostenersatz nicht entsprochen wurde, ist durch die Anordnung wie eine Privatperson berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung. Somit ist sie ohne Weiteres zur Beschwerde nach § 49 in Verbindung mit § 21 Abs. 2 lit. a VRG berechtigt (VGr, 17. Mai 2023, VB.2022.00406, E. 1.2). Da auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen gegeben sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

2.

2.1 Gemäss § 1 SHG sorgen die politischen Gemeinden für die notwendige Hilfe an Personen, die sich in einer Notlage befinden. Dabei obliegt die Pflicht zur Leistung persönlicher und wirtschaftlicher Hilfe grundsätzlich der Wohngemeinde der hilfesuchenden Person (§ 32 SHG).

2.2 Solange die Wohngemeinde der hilfesuchenden Person nicht feststeht oder wenn eine Person ausserhalb ihrer Wohngemeinde unaufschiebbarer Hilfe bedarf, ist die Aufenthaltsgemeinde zur Hilfeleistung verpflichtet (§ 33 SHG). Als Aufenthalt gilt die tatsächliche Anwesenheit in einer Gemeinde (§ 39 Abs. 1 SHG).

2.3 Grundsätzlich trägt die hilfepflichtige Gemeinde die Kosten der persönlichen und wirtschaftlichen Hilfe, sofern das Bundesrecht, interkantonale Vereinbarungen oder das Sozialhilfegesetz nicht etwas anderes vorsehen (§ 41 SHG). Erhält eine hilfesuchende Person ausserhalb ihrer Wohngemeinde wirtschaftliche Hilfe, ist die Wohngemeinde für die Kosten ersatzpflichtig (§ 42 SHG). Nach § 44 Abs. 2 SHG ersetzt der Kanton der Aufenthaltsgemeinde die Kosten der von ihr geleisteten wirtschaftlichen Hilfe, soweit nicht die Wohngemeinde ersatzpflichtig ist oder eine Ersatzpflicht nach Bundesrecht besteht.

2.4 Der Ersatz von Kosten nach §§ 42–44 SHG und nach Bundesrecht wird mit schriftlicher Anzeige des Hilfsfalls an die zuständige Behörde geltend gemacht (§ 34 Abs. 1 der Verordnung zum Sozialhilfegesetz vom 21. Oktober 1981 [SHV; LS 851.11]). Das kantonale Sozialamt ist bei vom Kanton zu übernehmenden Kosten zuständig (§ 7a SHV) und entscheidet über die Anerkennung der staatlichen Kostenersatzpflicht (§ 36 Abs. 1 SHV). Die Aufenthaltsgemeinde zeigt den Hilfsfall so bald als möglich, die Wohngemeinde innert 30 Tagen seit der Beschlussfassung über die Hilfeleistung an. In begründeten Fällen und soweit dies die Bestimmungen über den interkantonalen Kostenersatz zulassen, läuft die Frist längstens ein Jahr. Für später gemeldete Unterstützungsfälle besteht kein Anspruch auf Kostenersatz (§ 34 Abs. 2 SHV).

2.5 Gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 24. Juni 1977 über die Zuständigkeit für die Unterstützung Bedürftiger [Zuständigkeitsgesetz, ZUG; SR 851.1] ) kann ein beteiligter Kanton eine Richtigstellung verlangen, wenn ein Unterstützungsfall offensichtlich unrichtig geregelt oder beurteilt worden ist. Das ZUG regelt den Ersatz von Unterstützungskosten unter den Kantonen (Art. 1 Abs. 2 ZUG). Die Richtigstellung wird sinngemäss als ein der Revision nachgebildetes Rechtsinstitut bezeichnet. Sie beschränkt sich indessen nicht auf die klassischen Revisionsgründe. Vielmehr kann ein Kanton die Richtigstellung verlangen, sobald er entdeckt, dass die bisherige Regelung des Falls, auf die sich die Kantone ausdrücklich oder stillschweigend geeinigt hatten, auf einem Sachverhalt beruht, den sie irrtümlich als richtig betrachteten. Aus Art. 28 ZUG lässt sich jedoch nicht ein vorbehaltloser Anspruch auf Korrektur sachlich nicht voll befriedigender Unterhaltsregelungen ableiten, mit dem sich die Folgen einer versäumten Rechtsmittelfrist, beispielsweise bei unterlassener Einsprache gegen eine Unterstützungsanzeige gemäss Art. 30 ZUG, jederzeit rückgängig machen lassen (vgl. BGr, 9. März 2000, 2A.504/1999, E. 2). Vielmehr folgt aus dem in Art. 28 Abs. 1 ZUG verwendeten Ausdruck "offensichtlich", dass qualifizierte Gründe für eine Richtigstellung sprechen müssen und es nicht ausreicht, wenn sich eine andere Lösung ebenfalls mit sachlichen Erwägungen vertreten lässt. Die Beweislast für die Voraussetzungen der Richtigstellung trägt derjenige Kanton, der sie verlangt. Er hat die entsprechenden Nachweise zu erbringen (BGr, 7. November 2014, 8C_530/2014, E. 2 mit Hinweisen). des Bundesgesetzes vom 24. Juni 1977 über die Zuständigkeit für die Unterstützung Bedürftiger [Zuständigkeitsgesetz, ZUG; SR 851.1] 3.

3.1 Die Vorinstanz hielt im angefochtenen Rekursentscheid fest, dass § 34 Abs. 2 SHV eine Verwirkungsregelung darstelle, sodass für später gemeldete Unterstützungsfälle kein Anspruch auf Kostenersatz bestehe. Die Beschwerdeführerin bringe keine hinreichenden Gründe vor, weshalb sie erst knapp zwei Jahre nach Beginn des Unterstützungsverhältnisses auf die Mitbeteiligte zugegangen sei. Die Gründe, aus denen die Beschwerdeführerin heute ihre Unzuständigkeit ableite, seien im Wesentlichen bereits bei der Platzierung von B im Zentrum E im Jahr 2017 bekannt gewesen. Aus diesen Gründen entfalle der behauptete Anspruch auf Kostenersatz. Im Sinn einer Eventualbegründung hielt die Vorinstanz fest, dass der Anspruch der Beschwerdeführerin auch nicht begründet wäre, wenn er rechtzeitig geltend gemacht worden wäre, da B keinen Wohnsitz in der Stadt Zürich begründet habe.

3.2 Die Beschwerdeführerin macht geltend, es liege kein Fall im Sinn von § 34 Abs. 2 SHV vor, sodass sie der Mitbeteiligten auch keine entsprechende Anzeige hätte zustellen müssen. Vielmehr habe sich erst nachträglich herausgestellt, dass die Beschwerdeführerin örtlich gar nicht zuständig gewesen wäre, dass also die Zuständigkeit infolge teilweise falscher Informationen ursprünglich falsch geregelt worden sei. Weiter mache sie keinen in der kantonalen Sozialhilfegesetzgebung ausdrücklich geregelten Kostenersatzanspruch geltend, sondern fordere sie – in analoger Anwendung von Art. 62 ff. des Obligationenrechts (OR) – die von ihr mangels örtlicher Zuständigkeit irrtümlich geleisteten Unterstützungsleistungen bei der mit Wirkung ab dem 17. Juli 2017 tatsächlich örtlich zuständigen Mitbeteiligten zurück. Denn der Unterstützungswohnsitz von B habe sich nicht in A befunden.

3.3 Der Beschwerdegegner wendet ein, mangels Gegenbeweises bleibe die durch die polizeiliche Meldung ausgelöste gesetzliche Vermutung der Wohnsitzbegründung von C in der Stadt A intakt. Dies könne jedoch offenbleiben, da B jedenfalls sowohl nach § 37 Abs. 3 lit. c als auch nach § 37 Abs. 1 lit. d SHG in A einen Unterstützungswohnsitz begründet habe. Die einmal begründete Unterstützungszuständigkeit perpetuiere.

4.

4. 4.1 Ungeachtet dessen, ob die Beschwerdeführerin überhaupt einen Anspruch auf Ersatz der Kosten für die geleistete wirtschaftliche Hilfe hat, ist umstritten und zu prüfen, ob sie einen allfälligen Anspruch zu spät geltend gemacht hat, d. h., ob die Verwirkungsfrist im Sinn von § 34 Abs. 2 SHV zur Anwendung gelangt.

4.2 Die Beschwerdeführerin verlangt mit ihren Rechtsbegehren im Grunde genommen eine Richtigstellung eines ihrer Ansicht nach bislang unrichtig geregelten Unterstützungsfalls, und zwar hinsichtlich ihrer Unterstützungspflicht (vgl. E. 2.5). Während das ZUG in Art. 28 jedem beteiligten Kanton einen solchen Anspruch auf Richtigstellung – zumindest für Unterstützungsleistungen, die in den letzten fünf Jahren vor dem Begehren ausgerichtet wurden – einräumt, fehlt im SHG eine analoge Bestimmung oder ein Verweis auf Art. 28 ZUG. Das ZUG ist auf den vorliegenden innerkantonalen Sachverhalt somit weder direkt noch mittels Verweises anwendbar. Das SHG regelt in §§ 41 ff. SHG verschiedene Konstellationen der Erstattung der für die wirtschaftliche Unterstützung einer Person geleisteten Kosten durch eine Gemeinde. So sieht etwa § 42 SHG eine Kostenersatzpflicht der Wohngemeinde vor, wenn eine hilfebedürftige Person ausserhalb ihrer Wohngemeinde wirtschaftliche Hilfe erhält. Der Wortlaut von § 42 SHG ist offen formuliert und erfasst nicht nur Situationen nach § 33 SHG, d. h., wenn die Aufenthaltsgemeinde Hilfe leistet, weil die Wohngemeinde der hilfesuchenden Person nicht feststeht oder wenn eine Person ausserhalb ihrer Wohngemeinde unaufschiebbarer Hilfe bedarf. Vielmehr sind vom Wortlaut auch Konstellationen wie die vorliegende erfasst, in welchen eine Gemeinde sich zunächst (fälschlicherweise) als Wohn- oder Aufenthaltsgemeinde betrachtet und Hilfe leistet. Dafür spricht auch die Systematik, enthält § 42 SHG doch keinen Verweis auf § 33 SHG, woraus sich ableiten lässt, dass Sinn und Zweck von § 42 SHG sein soll, auch andere Fälle – wie den vorliegenden – zu erfassen. Regelt die einschlägige Gesetzgebung die Rückerstattung wie vorliegend, so sind allein diese geschriebenen Vorschriften, die im Zweifel als abschliessend und vollständig gelten, massgebend (VGr, 22. Juni 2000, VK.2000.00004, E. 3a). Von einem Rückgriff auf Art. 62 ff. OR ist daher abzusehen.

4.3 Damit richtet sich die Verjährung bzw. Verwirkung eines allfälligen Anspruchs der Beschwerdeführerin auf Kostenersatz nach den Vorschriften der Sozialhilfegesetzgebung des Kantons Zürich. Anwendbar ist damit namentlich auch § 34 Abs. 2 SHV, der eine einjährige Verwirkungsfrist vorsieht. Die Beschwerdeführerin macht nicht geltend, sie hätte diese Frist eingehalten. So ist unbestritten und aktenkundig, dass B am 17. Juli 2017 in der Stadt Zürich ins Zentrum E eintrat und die Beschwerdeführerin ihm wirtschaftliche Hilfe leistete, weshalb die Beschwerdeführerin am 2. April 2019 an die Mitbeteiligte gelangte, um Kostenersatz zu verlangen. Die Beschwerdeführerin erachtet aber die Bestimmungen des SHG und der SHV als nicht anwendbar, weil sich ihr Anspruch auf Rückerstattung aus Art. 62 ff. OR ableite. Dies trifft jedoch – wie gezeigt (E. 4.2) – nicht zu. Im Zusammenhang mit der Verwirkungsfrist nach § 34 Abs. 2 SHV sei an dieser Stelle auf das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 10. Mai 2007 (VB.2007.00077, E. 6.2.3) hingewiesen, wo sich das Verwaltungsgericht einlässlich mit der Frage auseinandersetzte, ob eine solche Verwirkungsfrist überhaupt auf Verordnungsebene statuiert werden dürfe oder ob sie vielmehr eines Gesetzes im formellen Sinn bedürfte. Es hielt fest, dass nach dem Kriterium der Wichtigkeit und Wesentlichkeit Verwirkungsfristen grundsätzlich in einem formellen Gesetz geregelt werden sollten. Das gelte indessen nur dann, wenn die diesbezügliche Ordnung intensiv in die Rechtsstellung Privater eingreife, wie dies in der Regel bezüglich der Verwirkung von Ansprüchen Privater der Fall sei (KGr BL, 3. September 2003, ZBl 2004 S. 602 E. 4 [Verwirkung des Anspruchs auf Prämienverbilligung]). Ansonsten liessen sich Verjährungs- und Verwirkungsregelungen zu den Vorschriften zählen, die den Gedanken des Gesetzgebers durch Aufstellen von Detailbestimmungen näher ausführen, um auf diese Weise die Anwendbarkeit des Gesetzes zu ermöglichen. Entscheidend sei daher, dass sich die (im Sinn einer Rechtsnorm verbindliche) Verwirkungsregelung von § 34 SHV an die unterstützungspflichtigen Gemeinden und nicht an Privatpersonen richte. § 34 Abs. 2 Satz 3 SHV gelangt demzufolge im vorliegenden Fall zur Anwendung. Bereits aus diesem Grund ist die Beschwerde somit abzuweisen.

4.4 Selbst wenn man den Anspruch der Beschwerdeführerin in ihrem Sinn aus Art. 62 ff. OR ableitete, wäre die Beschwerde nicht erfolgreich:

Auch Ansprüche nach Art. 62 ff. OR unterliegen der Verjährung. Nach der zu jenem Zeitpunkt in Kraft stehenden Fassung des aArt. 67 Abs. 1 OR (vgl. Art. 49 Abs. 1 in fine SchlT ZGB) verjährte der Bereicherungsanspruch mit Ablauf von einem Jahr, nachdem die Verletzte von ihrem Anspruch Kenntnis erhalten hat (relative Verjährung), in jedem Fall aber mit Ablauf von zehn Jahren seit der Entstehung des Anspruchs (absolute Verjährung).

Die fristauslösende Kenntnisnahme für den Beginn der einjährigen Verjährungsfrist nach aArt. 67 OR liegt vor, wenn der Gläubiger einen solchen Grad von Gewissheit über den Bereicherungsanspruch hat, dass nach Treu und Glauben gesagt werden kann, der Gläubiger habe nunmehr keinen Anlass oder keine Möglichkeit mehr zu weiterer Abklärung und andererseits genügend Unterlagen zur Klageerhebung, sodass ihm eine solche vernünftigerweise zugemutet werden dürfe (BGE 129 III 503 E. 3.4; BGE 127 III 421 E. 4b, je mit Hinweisen). Gewissheit über den Bereicherungsanspruch setzt Kenntnisse über das ungefähre Ausmass der Vermögenseinbusse, die Grundlosigkeit der Vermögensverschiebung und die Person des Bereicherten voraus (BGE 129 III 503 E. 3.4; BGE 105 II 92 E. 3a, je mit Hinweisen). Im Gegensatz zu der in Art. 26 OR für den Irrtum vorgesehenen Regelung kommt es nicht darauf an, wann der Geschädigte bei der nach den Umständen zu erwartenden Aufmerksamkeit den Bereicherungsanspruch hätte erkennen können, sondern es wird auf die tatsächlichen Kenntnisse über den Anspruch abgestellt (BGE 129 III 503 E. 3.4; BGer, 22. Juni 2016, 4A_192/2016, E. 6.2; vgl. auch BGr, 29. April 2010, 4A_53/2010, E. 2.6 mit Hinweis auf BGE 109 II 433 E. 2).

In ihrer Beschwerde behauptet die Beschwerdeführerin zwar, die Zuständigkeit sei "aufgrund der seinerzeit noch unklaren Sachlage und der widersprüchlichen und teilweise – wie sich mittlerweile herausgestellt hat – unzutreffenden Angaben" falsch geregelt worden. Sie erwähnt jedoch mit keinem Wort den konkreten genauen Zeitpunkt und den Anlass ihrer tatsächlichen Kenntnisnahme. Im Rekurs- und Beschwerdeverfahren gilt eine abgeschwächte Untersuchungspflicht, da die Verfahrensbeteiligten einer zusätzlichen Mitwirkungspflicht in Form einer Begründungs- bzw. Substanziierungspflicht unterliegen und daher die ihre Rügen stützenden Tatsachen darzulegen und allenfalls Beweismittel einzureichen haben (Kaspar Plüss in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 7 N. 33). Der Untersuchungsgrundsatz und die Mitwirkungspflichten bleiben ohne Einfluss auf die Frage, wer die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen hat (objektive Beweislast). Diese richtet sich nach dem materiellen Recht und der in Art. 8 ZGB zum Ausdruck kommenden allgemeinen Regel (statt vieler: VGr, 9. Juli 2021, VB.2021.00154, E. 4.2; BGE 139 V 176 E. 5.2; BGr, 22. Dezember 2014, 9C_473/2014, E. 3.1). Nach diesen Grundsätzen hätte die Beschwerdeführerin substanziiert darlegen müssen, wann genau (Datum) und aus welchen Gründen sie tatsächlich von ihrem Anspruch auf Kostenersatz Kenntnis erhalten hat, und trägt sie die Konsequenzen der mangelhaften Substanziierung ihres behaupteten Anspruchs. Das bedeutet, dass auch ein allfälliger Anspruch aus Art. 62 ff. OR verjährt wäre.

4.5 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde vollumfänglich abzuweisen. Bei diesem Ausgang erübrigt es sich, darauf einzugehen, ob die Beschwerde gegebenenfalls materiell begründet gewesen wäre.

5.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen und es steht ihr keine Parteientschädigung zu (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG; § 17 Abs. 2 VRG).

Demgemäss erkennt die Kammer :

Demgemäss erkennt die Kammer : die Kammer 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 5'000.--; die übrigen Kosten betragen: Fr. 180.-- Zustellkosten, Fr. 5'180.-- Total der Kosten.

2. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 5'000.--; die übrigen Kosten betragen: Fr. 180.-- Zustellkosten, Fr. 5'180.-- Total der Kosten. 3. Die Gerichtskosten werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Die Gerichtskosten werden der Beschwerdeführerin auferlegt. 4. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 5. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, einzureichen.

5. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, einzureichen. 6. Mitteilung an: a) die Parteien; b) die Sicherheitsdirektion; c) die Mitbeteiligte.

6. Mitteilung an: a) die Parteien; b) die Sicherheitsdirektion; c) die Mitbeteiligte.