Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/110598

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat hat entschieden, die Finanzhilfe an Waldbesitzerinnen und -besitzer, die sich um die Pflege von Jungwald kümmern, zur Hälfte zu kürzen. Durch die Diversifikation und den Unterhalt passt sich der Jungwald jedoch besser an die Klimaveränderung an, wodurch die Biodiversität bewahrt oder sogar verbessert wird. Der Wald spielt also eine wichtige Rolle für das Klima.</p><p>Ist der Bundesrat angesichts der Tatsache, dass sich Investitionen in Wälder erst nach längerer Zeit auszahlen, der Ansicht, dass er im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung agiert, wenn er die Finanzhilfe kürzt?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundeshaushalt weist in den kommenden Jahren strukturelle Defizite von 1,5 bis 2 Milliarden Franken auf. Um die Vorgaben der Schuldenbremse einzuhalten, hat der Bundesrat am 24. Februar 2010 ein Konsolidierungsprogramm beschlossen, das den Haushalt in der genannten Grössenordnung entlasten soll.</p><p>Der Bundesrat hat bei seinem Vorschlag, die Bundesunterstützung im Bereich Wald um 7 Millionen Franken zu kürzen, ausschliesslich auf die Waldwirtschaft abgezielt.</p><p>Sein Engagement in der Waldbiodiversität und im Schutzwald bleibt bestehen, und die entsprechenden Bundesmittel sollen nicht gekürzt werden. Die Einsparungen im Bereich. Waldwirtschaft können nicht nur im Bereich Jungwaldpflege, sondern auch in den Bereichen Strukturverbesserungen oder Planungsgrundlagen umgesetzt werden.</p><p>Der Bundesrat geht dabei davon aus, dass insbesondere die Waldeigentümer mehr Eigenverantwortung tragen können, auch, indem sie selber eine auf den Klimawandel ausgerichtete Jungwaldpflege betreiben.</p>