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Die Entscheidung kommt nicht ganz überraschend, nachdem sich die vorberatende Behörde MHRA (Medicines & Healthcare Products Regulatory Agency) bereits im April für eine Zulassung ausgesprochen hatte. Die Therapie wird zur Behandlung von Patienten mit einer bestimmten Form von Prostatakrebs (mCRPC) eingesetzt.
Die Radioligandentherapie (RLT) ist laut Mitteilung des Novartis-Unternehmens Advanced Accelerator Applications (AAA) vom Freitag ein neuer Behandlungsansatz, der für einige Krebspatienten eine alternative Behandlungsmöglichkeit darstellen könnte. Dabei werde eine zielgerichtete Verbindung (Ligand) mit einem therapeutischen radioaktiven Atom (Radioisotop) kombiniert. Die RLT wird den Angaben zufolge über den Blutkreislauf verabreicht und gibt gezielte Strahlung an Krebszellen im Körper ab, mit dem Ziel, die Schädigung des umliegenden Gewebes zu begrenzen.
(AWP)