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Der SMP-Vorstand geht für 2017 von einem tieferen saisonalen Regulierbedarf als in den Jahren 2014 bis 2016 aus. Die Hintergründe, welche zu dieser Einschätzung geführt haben, sind insbesondere:
- Die preislichen Verbesserungen während der letzten Monate auf den internationalen Märkten aufgrund einer geringeren Angebotsmenge, insbesondere auch in der EU.
- Eine voraussichtlich tiefere Milchproduktion im Inland.
- Sehr geringe Planmengen an C-Milch für 2017 bei sehr bedeutenden Milchvermarktungsorganisation im Inland resp. ausreichend Verwertungsalternativen in anderen Segmenten.
- Die aktuellen Lagerzahlen enthalten noch gut 1'000 Tonnen Butter, welche für den Export bestimmt sind, so dass die ausgewiesenen Butterlager höher erscheinen, als sie effektiv sind.
Aufgrund dieser Ausgangslage hat der Vorstand beschlossen, auf die Beiträge an den Milchstützungsfonds zur Finanzierung von Marktentlastungsmassnahmen im Jahr 2017 zu verzichten. Der Vorstand hat aber gleichzeitig die notwendigen Grundsatzbeschlüsse gefasst, dass 2017 punktuell Massnahmen in horizontaler Verantwortung durchgeführt werden können. Sehr wichtig ist allerdings auch, dass alle im laufenden Jahr (2016) vereinbarten (vertikalen) Massnahmen zur Marktentlastung, neben den Aktivitäten von LactoFama AG (horizontale Massnahmen), vollständig und plangemäss umgesetzt werden.
Der Vorstand der SMP hat zudem eine erste grundsätzliche Würdigung zum Bericht zur Umsetzung des WTO-Beschlusses von Nairobi zum Ausfuhrwettbewerb vorgenommen. Dieses Geschäft hat für die Schweizer Milchproduktion einen sehr hohen Stellenwert. Die SMP wird dazu rasch eine detaillierte Stellungnahme ausarbeiten und den interessierten Kreisen zukommen lassen.