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Nach dem Absturz eines Tiger F-5 am Mittwoch hat die Luftwaffe den Betrieb mit den Kampfjets dieses Typs am Freitag wieder aufgenommen. Die Untersuchungen werden fortgesetzt, der Jet ist noch nicht geborgen.
Den Entscheid, den Flugbetrieb mit den Tiger F-5 wieder aufzunehmen, habe Divisionär Bernhard Müller in Absprache mit dem militärischen Untersuchungsrichter gefällt, teilte die Armee am Freitagnachmittag mit. Es gebe derzeit keine Hinweise auf Umstände, die einen Flugbetrieb mit der ganzen Flotte verunmöglichen würden.
Am Mittwochmorgen war bei Melchsee-Frutt OW ein Tiger F-5 der Luftwaffe abgestürzt. Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten und blieb unverletzt. Die militärische Untersuchung soll am kommenden Mittwoch fortgesetzt und der Jet so bald wie möglich geborgen werden. Die Absturzstelle befindet sich im verschneiten Gebirge. (sda)
Die Sozialkommission des Ständerats ist gerade daran, die Scherben der Sommersession zusammenzulesen. Anstatt einen neuen Vorschlag zu beschliessen und erste Klarheit zu schaffen, wie die Reform der beruflichen Vorsorge ausgestaltet werden soll, brach der Ständerat vor zwei Wochen die Übung einfach ab. Die Mehrheit der kleinen Kammer entschied sich für Rückweisung der Reform mit dem Auftrag: Der kurzfristig eingereichte Antrag von FDP-Ständerat Josef Dittli (UR) soll erst geprüft und von der Kommission vertieft werden.