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Ein Versuch zur Erklärung des «Proof of History»-Mechanismus der Solana-Blockchain.
Vorsicht: Dieser Artikel widerspiegelt mein Verständnis. Ich habe versucht, dies unabhängig überprüfen zu lassen, habe jedoch kein Feedback erhalten. Ich freue mich über allfällige Bestätigungen/Korrekturen!
Einen dritten Ansatz neben Proof of Work und Proof of Stake verfolgt die Blockchain Solana. Deren Mechanismus, «Proof of History» (PoH), könnte in etwa mit «Beweis verstrichener Zeit» übersetzt werden und ist eine Art vereinfachter Zeitstempel. Bei Proof of Work werden Abermillionen von Hashes gleichzeitig parallel berechnet, bis ein gemeinsamer Block gefunden wird. Bei PoH erzeugt jeder Rechenknoten so schnell Blöcke hintereinander, wie er kann, so als ob er jedes Mal eine Eins gewürfelt hätte. Aber nur Blöcke, die auch eine Transaktion beinhalten, werden auch abgespeichert und kommuniziert. In regelmässigen Abständen werden dann diese Teilblockchains miteinander verknüpft.
Im Gegensatz zu PoW hat keiner der Rechenknoten einen Anreiz, mehr als einen Prozessor gleichzeitig mit Hashberechnungen zu beschäftigen, weil bei PoH jede Hashberechnung erst gestartet werden kann, wenn die vorhergehende abgeschlossen ist. Der Druck zu mehr Energie entfällt damit. Aber es fehlen auch unabhängige Analysen zur Sicherheit dieses Blockchain-Mechanismus; das verwendete Konsensmodell ist eigentlich nur für geschlossene Benutzergruppen vorgesehen (siehe nächsten Abschnitt).
In der Realität ist Solana auch die unzuverlässigste der bekannten Blockchains; so gab es diesen Januar 6 Ausfälle, bei denen die Solana-Blockchain nicht verfügbar war und im September letzten Jahres lag sie 17 Stunden am Stück im Koma.
Mehr Informationen zu Blockchain erzähle ich in «Per Anhalter durch die Blockchain». Weitere Artikel rund um das Blockchain-Ökosystem sind hier.