Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03418.jsonl.gz/628

Der Krieg in der Ukraine hat für die meisten Länder in Europa direkte wirtschaftliche Auswirkungen. In Verbindung mit der Inflation, welche ebenfalls ihre Ursachen in dem Krieg zu finden hat, stecken viele Länder in einer wirtschaftlichen Krise. Die Schweizer Wirtschaft jedoch trotzt dieser Krise aktuell, obwohl sie aktuell etwas stagniert.
Das dritte Quartal 2022 konnte noch ein leichtes Plus in Höhe von 0,2 Prozent verbuchen, allerdings brachte das vierte Quartal für das reale BIP (Bruttoinlandsprodukt) eine Stagnation mit sich. Dies teilte die Seco mit. Der Vorquartalsvergleich brachte auch die Erkenntnis mit sich, dass sich das BIP ein wenig unterhalb der Seco-Schätzungen bewegt.
Das Gesamtjahr 2022 sieht jedoch relativ gut aus. Die vielseits befürchtete Rezession konnte trotz des Umstandes einer Wirtschaftshalbierung verhindert werden. Es muss allerdings betont werden, dass das Jahr 2022 zweigeteilt ist. In dem ersten Halbjahr sah es nach einer Post-Corona-Erholung aus, während hingegen in dem zweiten Halbjahr der Ukraine-Krieg die Wirtschaft speziell im Hinblick auf die Energiekrise stark belastete.
Insgesamt betrachtet ist die Schweizer Wirtschaft jedoch gut aus dem Jahr 2022 herausgekommen. Wie sich die weitere Entwicklung darstellt hängt stark davon ab, wie gut die Schweiz den noch anhaltenden Ukraine-Krieg sowie die damit einhergehenden Begleiterscheinungen verkraften kann.