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"Corona" ist auch eine Grippe. Aber vor allem ich Corona ein gesellschaftliches Ereignis ohne Gleichen. Ich sammle corona-Absurditäten
Als Corona bezeichne ich ... Pandemie ... Epidemie ...Virus ... Sterbetabellen ../text_e/ts-d-<ip-pii>-wr.csv 24.11 und 16.12
Bei der Corona-Pandemie herrscht Verwirrung bezüglich der Begriffe. Dabei geraten diese drei Bezeichnungen immer wieder durcheinander:
• Coronavirus: Coronaviren sind eine Virenfamilie. Diese können sowohl Tiere als auch Menschen befallen und unterschiedliche Symptome auslösen. Corona (dt. Krone) bezieht sich auf ihre kronenartigen Fortsätze.
• Sars-Cov-2: Im Januar 2020 wurde in der chinesischen Stadt Wuhan ein neues Coronavirus identifiziert. Sars-Cov steht für Severe acute respiratory syndrome coronavirus (dt. schweres akutes Atemwegssyndrom-Coronavirus). Da es zur gleichen Art wie das Coronavirus in der Sars-Epidemie in den Jahren 2002 und 2003 gehört, erhielt es die Nummer 2.
• Covid-19: Das Sars-Cov-2 löst in bestimmten Fällen eine Atemwegserkrankung aus. Diese wird als Covid-19 bezeichnet, also Coronavirus disease (dt. Coronavirus-Krankheit). Die Zahl 19 bezieht sich auf das Jahr 2019, indem die Krankheit zum ersten Mal diagnostiziert wurde. Zu den Symptomen gehören schwere Lungenentzündungen.
SARS-CoV-2 ist die Bezeichnung eines im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan, Provinz Hubei, neu identifizierten Coronavirus. Das Virus verursacht die Erkrankung namens COVID-19 (für corona virus disease 2019) und ist Auslöser der COVID-19-Pandemie, die von der WHO am 30. Januar 2020 als „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ und am 11. März 2020 als Pandemie eingestuft wurde. In der Öffentlichkeit wird das Virus meist (nach der Virus-Familie) als neuartiges Coronavirus,[6] neues Coronavirus, Coronavirus, nur Corona oder gelegentlich (nach der Krankheit) als Covid-19-Virus bezeichnet.
ich bin immer wieder überrascht/ent-täuscht, wie viele Menschen das coronazeugs ganz anders einschätzen als ich. Ich erkenne Corona als autopoietische Institution, die wie die Industrie, die UNO, die Ehe oder die Bibliothek nicht abgeschafft oder aufgelöst werden kann, sondern im Laufe der Zeit - wohl wie jede Institution - durch andere ersetzt wird, nachdem sie vielleicht zuvor noch einmal oder ein paar Mal den Namen geändert hat.
Die Sache mit den Namen hängt davon ab, wie dieser zugerechnet wird. Viele reden von postindustriell, weil sie Industrie mit Fabriken nicht mit Banken verbinden, obwohl in beiden Fällen das industrielle Wesen, die Lohnarbeit realisiert ist. Ob die Fortsetzung der Viruspandemiegeschichte den Namen Corona behält, hängt davon ab, ob Corona in diesem Sinne ein Virus oder eben die damit verbundene Institution bezeichnet.
Als Institutionalisierung bezeichne ich eine Hypostasierung von sozial etabliertem Verhalten, das auf diese Weise zu einer Institution wird, wobei in einem typischen Fall Organisationen gegründet werden, die das entsprechende Verhalten festigen. Institutionen werden nicht erfunden oder durch Beschlüsse geschaffen und sie können deshalb auch nicht durch Beschlüsse oder Verbote aufgehoben werden. Was Institutionen sind, erkenne ich am besten an deren entwickelsten Fällen, die ich - in Anlehnung an E. Goffman: Asyle - als totale Institution bezeichne. Es sind soziale Einrichtungen die sich in Organisationen wie Krankenhäuser, Altersheime, Gefängnisse und Kinderheime zeigen, in welchen das Leben der Insassen brutal reglementiert ist.
Corona ist eine mächtige Institution, die wie etwa der Nationalstaat nicht eine bestimmte Gruppe, Schicht oder Klasse einbezieht, sondern alle, wobei nicht alle gleich betroffen sind. Unter dem Staat leiden ja auch nicht alle Bürger - gleich.
"Wie werden Todesfälle durch Influenza erfasst?"
Die influenzabedingte Sterblichkeit (Mortalität) kann durch statistische Verfahren aus der Zahl der Gesamttodesfälle oder aus der Zahl der als „Pneumonie oder Influenza“ kodierten Todesfälle geschätzt werden. Dieser Ansatz wird gewählt, weil bei weitem nicht alle mit Influenza in Zusammenhang stehenden Todesfälle als solche erkannt oder gar labordiagnostisch bestätigt werden. Die Zahl der mit Influenza in Zusammenhang stehenden Todesfälle wird – vereinfacht dargestellt – als die Differenz berechnet, die sich ergibt, wenn von der Zahl aller Todesfälle, die während der Influenzawelle auftreten, die Todesfallzahl abgezogen wird, die (aus historischen Daten berechnet) aufgetreten wäre, wenn es in dieser Zeit keine Influenzawelle gegeben hätte. Das Schätz-Ergebnis wird als sogenannte Übersterblichkeit (Exzess-Mortalität) bezeichnet. In Deutschland wird, wie in vielen anderen Ländern, die Zahl der Gesamttodesfälle für die Schätzung verwendet. Das Schätz-Verfahren ist im Epidemiologischen Bulletin in den Ausgaben 10/2011 und 3/2015 ausführlich erläutert.
Todesfälle mit Influenza werden im Rahmen der Meldepflicht für Influenzavirus-Nachweise an das RKI übermittelt. Diese Daten sind jedoch keine Grundlage für Hochrechnungen. Nicht bei allen Todesfällen wird auf Influenzaviren untersucht, zudem wird der Tod nach einer Influenzainfektion meist durch eine anschließende bakterielle Lungenentzündung verursacht, so dass die Influenzaviren häufig nicht mehr nachweisbar sind. Die offizielle Todesursachenstatistik ist ebenfalls nicht aussagekräftig, sie beruht auf den Angaben auf dem Totenschein, auf dem die Influenza praktisch nie als Todesursache eingetragen wird, sondern zum Beispiel die bakterielle Lungenentzündung oder eine vorbestehende Grunderkrankung wie Diabetes oder eine Herz-Kreislauferkrankung, die die Wahrscheinlichkeit eines schweren bzw. tödlichen Krankheitsverlaufs erhöht. (https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Influenza/FAQ_Liste.html#f2437342)