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Das Wichtigste in Kürze
- Die von Mutter Teresa gegründete Gemeinschaft darf wieder Geld aus dem Ausland annehmen.
- Die indische Regierung habe die entsprechende Lizenz verlängert
Die von Mutter Teresa in Indien gegründete Ordensgemeinschaft darf wieder Zuwendungen aus dem Ausland empfangen. Die indische Regierung habe die entsprechende Lizenz verlängert. Dies sagte Sunita Kumar von den Missionarinnen der Nächstenliebe am Samstag der Nachrichtenagentur AFP.
Wenige Wochen zuvor hatte sich die Regierung noch geweigert, die Lizenz zu erneuern. Kritiker hatten den Schritt als Schikane der christlichen Gemeinschaft verurteilt.
Die Regierung hatte dies damit begründet, dass der Orden die «Eignungskriterien» für den Erhalt ausländischer Gelder nicht mehr erfülle. Genauere Angaben machte die Regierung nicht. Die von Mutter Teresa gegründete Organisation betreibt in ganz Indien Unterkünfte für Obdachlose und Arme.
Zuvor hatte die Polizei Ermittlungen gegen die Missionarinnen der Nächstenliebe eingeleitet. Ihnen wird vorgeworfen, Hindus zum Übertritt zum Christentum gezwungen zu haben. Der Vorwurf der «erzwungenen Konversion» wird von hindunationalistischen Hardlinern in Indien immer wieder erhoben.
Seit dem Amtsantritt der hindunationalistischen Regierung von Premierminister Narendra Modi 2014 beklagen Aktivisten eine zunehmende Diskriminierung von Angehörigen religiöser Minderheiten.