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Nach dem Sieg im Weltcup-Shortrace gewinnt Kate Courtney auch den Cross-Country-Wettbewerb, und das in überragender Manier. Jolanda Neff beendet den Weltcup-Auftakt erfolgreich auf Rang zwei, vor der aufkommenden Yana Belomoina auf Rang drei. Sina Frei wird bei ihrem Elite-Einstand Elfte, Ramona Forchini wird sechste. Nicole Koller belegt bei den U23-Frauen den sechsten Rang.
Jolanda Neff übernimmt zu Beginn die Führung doch bald wird klar, dass sie Kate Courtney die Führung überlassen muss. Auch die Niederländerin Anne Tauber passiert die Schweizerin und macht sich auf die Verfolgung von Kate Courtney.
Von hinten droht Neff sogar Gefahr von der Deutschen Elisabeth Brandau, doch die hat ein wenig überzogen und zahlt mit Krämpfen.
Vor ihr erlaubt sich Anne Tauber an ihrem 24. Geburtstag in der vorletzten Runde einer schmierigen Passage einen kapitalen Sturz, der sie einerseits aus dem Rhythmus bringt und andererseits auch ihre Schaltung ein wenig demoliert.
Die Vorkommnisse erlauben Neff die zweite Position zurück zu erobern. Sie wehrt sich zum Schluss auch erfolgreich gegen die stark aufkommende Yana Belomoina und belegt wie schon am Freitag Rang zwei.
«Ich bin super zufrieden mit diesem zweiten Rang. Das ist viel besser als ich mit meinem veränderten Saisonaufbau erwartet habe. Ich bin froh, dass ich mich an der dritten Position behaupten und sogar noch auf Rang zwei nach vorne fahren konnte. Das Ergebnis ist «wow». Ich weiss, dass ich in allen Parametern im Moment noch meilenweit von meiner Top-Form entfernt bin und bin deshalb extrem froh, dass ich damit schon Zweite werden konnte.»
Sina Frei fährt drei Runden lang in der Gruppe von Platz vier bis sechs, doch dann kann sie nicht mehr folgen. «Ich hatte keinen so guten Tag und bin einfach den Berg nicht hoch gekommen», sagt Frei, die ihren ersten Elite-Weltcup bestritten hat.
Eine Enttäuschung müsste Rang elf deshalb nicht sein. «Na ja», meint sie und verdeutlicht damit: doch, sie hatte sich mehr erhofft.
Nicole Koller mit Krämpfen auf Platz sechs
Laura Stigger, die Junioren-Weltmeisterin von 2018, gewinnt gleich ihr erstes U23-Weltcup-Rennen. Die Österreicherin siegt vor einer am Ende mächtig starken Deutschen U23-Meisterin Ronja Eibl und der US-Amerikanerin Haley Batten. Nicole Koller kämpft lange ums Podest und belegt schliesslich Rang sechs.
Während Stigger und Batten bald ein Spitzenduo bilden, das sich über eine Minute Vorsprung heraus fährt, liegt Nicole Koller zwischenzeitlich auf Position drei, bekommt dann aber Gesellschaft von den beiden Deutschen Ronja Eibl und Nina Benz. Eibl dreht in den letzten beiden Runden mächtig auf, während Koller zurückfällt.
«Ich hatte in den letzten zwei Runden Krämpfe», erzählt Koller im Ziel. Ob das auf Magnesium-Mangel oder auf die harte Strecke zurückführen ist? «Ich weiss es nicht», schüttelt sie etwas enttäuscht den Kopf.
Auch Nina Benz kann sie nicht halten, verliert Rang fünf noch an die Französin Helene Clauzel und beendet das Rennen auf Position sechs (+2:25). Vorne überholt Eibl auch noch Batten und überquert mit einer überragenden Rundenbestzeit das Rennen 14 Sekunden hinter Stigger. Auf Rang drei folgt Batten mit 27 Sekunden Differenz.
Ramona Kupferschmied klassiert sich als zweite Schweizerin auf Rang zwanzig.
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