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Nach neun Monaten ergibt sich folgendes Bild: Der BOP nahm um 36% auf 3,40 Mrd USD und der Reingewinn um 11% auf 2,53 Mrd zu. Das Geschäftsvolumen blieb derweil in den Monaten Januar bis September mehr oder weniger konstant bei 51,6 Mrd.
Damit hat die Zurich die Vorgaben der Analysten übertroffen. Für das dritte Quartal hatten die Experten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem BOP in Höhe von 1,06 Mrd USD und einem Reingewinn von 795 Mio gerechnet. Für die ersten neun Monaten lagen die BOP-Schätzungen bei 3,25 Mrd und jene zum Reingewinn bei 2,41 Mrd.
Während sich einerseits die Belastung aus Unwetterereignissen in der Berichtsperiode in Grenzen hielt, hatten im Vorjahr Nachreservierungen in der Schadensversicherung oder die Kosten aus der Tianjin-Explosion das Ergebnis stark belastet. Wenig überraschend verbesserte sich daher die Combined Ratio nach neun Monaten um 3,5 Prozentpunkte auf 98,4%.
In der Bilanz lag das Eigenkapital der Gruppe per Ende September bei 32,5 Mrd nach 31,6 Mrd Ende Juni und die Eigenkapitalrendite wird mit 11,9% angegeben. Die Gruppe sei nach wie vor stark kapitalisiert, so Quinn. Die SST-Quote lag Ende September bei geschätzten 167% und der Wert nach dem internen Z-ECM-Modell wird mit 113% angegeben. Auf den durchschnittlichen Kapitalanlagen erzielte die Zurich derweil seit Jahresbeginn eine Rendite von nicht annualisiert 2,8% (VJ 3,0%).
Zu den Finanzzielen macht die Zurich in der Mitteilung keine Angaben, diese sollen - wie bereits mehrfach erwähnt - nächste Woche anlässlich des Investorentreffens in London veröffentlicht werden.
Neu wurde Isabelle Welton zum Group Chief Marketing, Communications and Culture Officer ernannt. Ihre bisherige Rolle als Group Chief Human Resources Officer werde ab Anfang 2017 von David Henderson übernommen. Er ist zurzeit bei MetLife als Executive Vice President, Human Resources, tätig. Beide werden direkt an CEO Mario Greco berichten.
mk/ra
(AWP)