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Aktuelles
Schenkung: Bild von Alfred Gass
Blick auf Gelterkinden, mit der reformierten Kirche im Mittelpunkt. A. Gass wohnte in Rothenfluh und machte sich als Landschaftsmaler lokal einen Namen. Das Bild ist mit 1960 datiert. Wir verdanken das Gemälde einer Enkelin von Josef Herzog, der ein Baugeschäft an der Bohnygasse führte. und 1971 verstarb.
Geschichtsträchtiger Wimpel
Wimpel in den Basler Farben (links). Die Fahne wurde in den Trennungswirren um 1832 von den baseltreuen Gelterkindern gehisst, um sich gegenüber den Basler Truppen als stadtloyal erkennbar zu machen. Der Schuss ging wohl buchstäblich "hinten hinaus": Im Gelterkinder Sturm wurden die Basler Truppen, verstärkt durch Soldaten der eidgenössischen Tagsatzung, von den Baselbieter Rebellen verjagt. Das blutige Scharmützel kostete sechs Menschenleben - und brachte auch sonst viel Kummer in die Dorfbevölkerung. Schliesslich war man wirtschaftlich stark von den Basler Seidenband-Fabrikanten abhängig.
Zwei solcher Flaggen, je ca. 90 Zentimeter lang, wurden der OSG kürzlich geschenkt. Sie wurden im Haus Ormalingerstrasse 25 gefunden.
Schenkung: Ölbild von Jakob Wagner (1861-1915)
Die Familie Bock aus Königswinter D schenkte der OSG kürzlich ein Ölbild des aus Gelterkinden stammenden Malers Jakob Wagner. Die Grosseltern des Schenkers hatten das Bild 1923 auf ihrer Hochzeitsreise vom Maler erworben. Dieser lebte und arbeitete in Locarno. Im Tessin entstanden denn auch viele Bilder des Künstlers, so auch das hier dargestellte mit dem Titel "Brissago".
Kirchrain, Aquarell aus dem Jahr 1826
Wohl eines der ältesten Bilder im Besitz der OSG. Das Aquarell von S. Laudier wurde kürzlich angeschafft. Die in naiver Technik gemalte Gelterkinder Postkarten-Ansicht stellt Dorfszenen mit Menschen in Trachten und Alltagskleidern dar. Der Freiheitsbaum scheint ein Vorbote auf die kommenden Sezessionswirren zu sein.