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- 27.05.2006
- Java
Nach Bekanntwerden des neusten Erdbebens auf der indonesischen Hauptinsel Java (Region Yogyakarta) hat die Glückskette mit ihren Partner-Hilfswerken Kontakt aufgenommen und Hilfsmöglichkeiten abgeklärt. Dank massiver Unterstützung durch die indonesische Armee und der Einsatzbereitschaft wegen eines erwarteten Ausbruchs des Vulkans Merapi kontrollieren die örtlichen Behörden die Lage.
Allfällige Bedürfnisse für Hilfsgüter oder personelle Ressourcen würden, nach Auskunft Schweizer Hilfswerke, aus der benachbarten Insel Sumatra beschafft, wo im Zug des Wiederaufbaus nach dem Tsunami Lager bestehen. Die Glückskette verzichtet zurzeit auf einen Sammelappell.
Caritas, HEKS und SRK leisten Nothilfe
Die Hilfswerke Caritas, HEKS und Schweizerisches Rotes Kreuz (SRK) stellen Nothilfe für die betroffene Bevölkerung bereit. Caritas setzt 150'000 Franken ein, das Hilfswerk der evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS) 100'000 Franken und das Schweizerische Rote Kreuz 150'000 Franken.
Der SRK-Koordinator in Aceh/Sumatra und eine Krankenschwester werden in den nächsten Stunden ins Erdbebengebiet reisen. Programmverantwortliche von Caritas sind ebenfalls ins Erdbebengebiet unterwegs, die Nothilfekoordinatorin von HEKS befindet sich bereits in Yogyakarta.