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1911 am 18. April geboren als Sohn des Musiklehrers und Organisten Emil Adolf Hoffmann und der Mina geborenen Fröhlich aus der bekannten Brugger Familie.
Aufgewachsen mit einem älteren Bruder und einer jüngeren Schwester in der Geburtsstadt Aarau, einer Schweizer Kleinstadt von damals knapp 10000 Einwohnern
1931 Maturität am Gymnasium der Kantonsschule. Für seinen Wunsch, Maler zu werden, haben die Eltern Verständnis.
Nach kurzem Aufenthalt an der Gewerbeschule Basel (Arnold Fiechter) Schüler von Professor Ernst Würtenberger (Klasse für Holzschnitt und Illustration) an der Badischen Landeskunstschule in Karlsruhe.

1932 Studienreise nach Holland mit Rheinkahn und Fahrrad. Grosse Eindrücke durch Rembrandt-Ausstellung zum Universitätsjubiläum in Amsterdam.
Erster Illustrationsauftrag vom Verlag H.R.Sauerländer in Aarau für ein Kinderbuch. Der Kontakt mit dem Verlag bleibt bis zum Schluss bestehen.
1933 Professor August Babberger vertritt den erkrankten Professor Würtenberger und bringt neuen Zug und viel Anregung.

1933/34 Meisterschüler von Professor Hans Meid (Klasse für Radierung) an der Staatlichen Schule für freie und angewandte Kunst in Berlin. Mit dem Lehrer kaum Kontakt, aber in der Werkstätte für Stein- und Kupferdruck viel gesehen und gelernt.
Sommeraufenthalt auf der Insel Rügen.

1935 zurück in Aarau und seither dort ansässig. Als Atelier ein Empire-Teehäuschen an der Aare.
Illustrationen und ausführliche Naturstudien, oft direkt auf die Radierplatte.
Im Sommer Reise die Donau hinunter von Linz bis ins schwarze Meer in einer naturwissenschaftlich interessierten Gesellschaft.
Vom Herbst an für 26 Jahre Hilfszeichenlehrer an der Bezirksschule Aarau; erst an 3, später an einem Wochentag. 12-16-jährige Schüler und Schülerinnen.
1936 Heirat mit Gretel Kienscherf aus Karlsruhe
1937 Geburt der Tochter Sabine
1938 erster Auftrag für Glasmalerei, Chorfenster für die Kirche Rupperswil. Intensive Studien der glasmalerischen Möglichkeiten
1939 Gewinn des Wettbewerbes für die Chorfenster der Stadtkirche Aarau
1939-1945 viele Monate Aktivdienst
1940 Geburt der Tochter Christine

1943 Geburt der Tochter Susanne.
Die ersten 3 Fenster in der Stadtkirche Aarau fertig gestellt.
Auftrag für das Jesajafenster im Berner Münster.
1944 2. Preis im Wettbewerb für die Chorfenster des Basler Münsters und Auftrag für Weiterbearbeitung.

1945 Geburt des Sohnes Dieter. Die ersten Märchenbilderbücher entstehen für die eigene Stube.

1946 erstes Sgraffito; intensives Auseinandersetzen mit Wandbildfragen; Wettbewerb für Wandbilder in der Aargauischen Kantonsschule Aarau

1948 3 Monate in Italien: Ischia, Rom, Umbrien, Toscana

1949 Arbeiten für den Amerbach-Verlag in Basel: Das erste Bilderbuch (Rapunzel) in vier Farben handlithographiert.
Reise nach Tunesien
1951 auf Veranlassung von Jan Tschichold und in Zusammenarbeit mit ihm Beginn der Arbeit am bibliophilen Buch: Farbholzschnitte für den Verlag Birkhäuser, Basel.

1953 Kontakt und Zusammenarbeit mit Gotthard de Beauclair und seiner Trajanus-Presse und dem Insel-Verlag in Frankfurt.

1955 Bau eines grösseren Ateliers „am Hasenberg“ in Aarau

1957 Schweizer Jugendbuchpreis „für das Gesamtschaffen“.
Im Herbst erscheint das erste der Märchenbücher im Verlag Sauerländer.

1959 Reise durch die griechischen Inseln.
Kontakt zu Zwingli- und Flamberg-Verlag und Auftrag zu einer Bilderbibel für Kinder.
Erste Kontakte zu englischen und amerikanischen Verlegern, welche die Bilderbücher übernehmen, aber auch bibliophile Aufträge erteilen.
Zusammenarbeit mit dem Typographen Max Caflisch
1960 Fenster für die Stephanuskirche Spiegel/Bern
1961 Rücktritt aus dem Schuldienst
1962 Rathaus Brugg, Bezirkswappen
1963 Die ersten Bilderbücher erscheinen in Tokio.
1963/65/68 Teneriffa und Mallorca
1970 Kirche Buchs AG: Das grosse Gastmahl, Glasmalerei
1970 Rathaus Zofingen, ein Fenster Fabeln
Ab 1967 Neben auftragsgebundenen Arbeiten entstehen in freier Arbeit grosse Illustrationszyklen der Weltliteratur und der Bibel.
|1975 Tod durch Herzinfarkt|