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Ihr Rio-Abenteuer hatte eigentlich so schön begonnen: Sechs Wochen vor den Olympischen Spielen machte sich Charlie Webster zusammen mit anderen auf den Weg von England über Frankreich, Spanien und Portugal nach Brasilien. Mit dem Velo. Insgesamt legte sie knapp 5000 Kilometer zurück und sammelte so Geld für den guten Zweck. Als Botschafterin von Team GB freute sich die TV-Moderatorin auf das Sportereignis des Jahres. Jetzt liegt sie in einem Spital in Rio und kämpft ums Überleben.
Was ist geschehen? An der Eröffnungsfeier fühlte sich die 33-Jährige unwohl, führte ihre Beschwerden auf die körperlichen Anstrengungen der letzten Wochen zurück. Sie glaubte einfach, dehydriert zu sein, und ging ins Spital. Von dort aus postete sie noch Bilder auf Instagram.
Inzwischen steht fest, was Webster wirklich fehlt: Sie hat sich eine seltene Form von Malaria eingefangen. Vermutlich während ihrer Velotour durchs Land. Wie die britische Zeitung «The Sun» berichtet, liegt Webster im künstlichen Koma und erhält lebenserhaltende Massnahmen. Ihr Zustand ist kritisch.
Ihre Mutter und ihr Bruder sind inzwischen nach Brasilien gereist und wachen an ihrem Krankenbett. Ein Freund weiss: «Alle sind verzweifelt. Aber sie ist so eine starke Person und war immer gesund und fit. Wir denken also positiv.» Man dürfe die Hoffnung nicht aufgeben.