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Restless-Legs-Syndrom
Unter dem Restless-Legs-Syndrom (RLS, unruhige Beine) versteht man unangenehme Missempfindungen in den Beinen, die sich als ziehende oder reißende Schmerzen oder als Kribbeln äußern. Hinzu kommt der kaum oder gar nicht zu unterdrückende Drang, die Beine zu bewegen. Die Missempfindungen bessern sich dadurch beim Restless-Legs-Syndrom jedoch nur kurzzeitig. Für die Betroffenen kann RLS mit einem grossen Leidensdruck verbunden sein. Besonders das Einschlafen oder Durchschlafen bereitet Menschen mit RLS Mühe. Die Folge davon ist Tagesmüdigkeit auch Depressionen und soziale Ausgrenzung können die Folge sein.
Die genauen Ursachen des Restless-Legs-Syndroms sind nicht bekannt. Die genetische Veranlagung spielt aber eine Rolle. Das RLS tritt außerdem infolge verschiedener Erkrankungen gehäuft auf, etwa bei chronischem Nierenversagen, wenn eine regelmäßige Blutwäsche (Dialyse) durchführt werden muss. Auch in der Schwangerschaft, bei einer Polyneuropathie sowie bei Eisenmangel kann das Restless-Legs-Syndrom auftreten.
Der Arzt stellt das Restless-Legs-Syndrom anhand der Beschwerden fest. Die Ursache des Restless-Legs-Syndroms ist vermutlich eine Störung im Dopamin-Stoffwechsel. Medikamente wie Levodopa und Carbidopa oder Benserazid können bei solchen Störungen helfen. Alternativ sind sogenannte Dopamin-Agonisten - als Stoffe, die ähnlich wie Dopamin wirken - wirksam.