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Warum gehen Muslime in die Moschee?
Die Moschee ist das Gotteshaus der Muslime. Dort verrichten die Gläubigen das Gebet und hören den Predigten des Imams zu. Von besonderer Bedeutung ist das Freitagsgebet, dem Muslime in der Moschee folgen sollten. Alle anderen Gebete dürfen sie auch zu Hause verrichten. In den Hadithen (Überlieferungen) steht allerdings, dass das Gebet, das in der Moschee ausgeführt wird, 25-mal so viel Wert habe. In der Schweiz besuchen rund sechs Prozent aller Muslime regelmässig eine Moschee.
Männer und Frauen halten sich dort meist an getrennten Orten auf. Die Moschee ist nicht nur Ort des Gebets, sondern auch sozialer Treffpunkt. Kinder erhalten hier Koran- oder Arabisch-unterricht, an islamischen Feiertagen gibt es auch gemeinsame Mahlzeiten.
In muslimischen Ländern ruft der Muezzin fünfmal am Tag vom Minarett zum Gebet. In der Schweiz gibt es vier Moscheen mit Minarett. Im Jahr 2009 wurde der Neubau dieser religiösen Wahrzeichen per Volksabstimmung verboten.Publiziert am 06.12.2015 | Aktualisiert am 10.12.2015