Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03561.jsonl.gz/1818

Jetzt Kontakt aufnehmen
Kostenlos. Unverbindlich.
Schadnager
Es gibt weltweit nur drei Ratten- und Mäusearten, die sich an den von Menschen besiedelten Lebensraum anpassen können und damit eine Gefahr für Haushalte und Unternehmen darstellen. Diese sind die Wanderratte (Rattus norvegicus), die Hausratte (Rattus rattus) und die Hausmaus (Mus domesticus).
Die Hausmaus hat mehrere Unterarten, die in verschiedenen Teilen der Welt anzutreffen sind und zunehmend als separate Arten angesehen werden, sich jedoch kaum voneinander unterscheiden.
Das gemeinsame Merkmal aller drei Schadnager ist das Schneidezahnpaar im Oberkiefer. Alle drei Schadnager haben in der Regel kurze Beine und einen langen Schwanz. Ein genauerer Blick auf die Körpereigenschaften und Verhaltensweisen zeigt aber auch viele Unterschiede zwischen Ratten und Mäusen auf. Diese Merkmale können Sie dazu nutzen, um zu erkennen, von welchen Schädlingen Sie befallen sind.
Die Grösse der Hausmaus beträgt 3-10 cm. Die Hausmaus lässt sich jedoch leicht mit einer jungen Ratte verwechseln.
Die Wanderratte ist grösser als die Hausratte. Beide Arten verfügen über folgende Körpermerkmale:
Wanderratten leben für gewöhnlich auf dem Boden und in Erdlöchern. Sie sind zudem vorwiegend in Gebäuden, Abwasserkanälen und im Freien auffindbar. Die Erdlöcher, die Wanderratten graben, können grosse Schäden in Abwasserkanälen verursachen. Wanderratten laufen in der Regel auf ihren Fussballen. Sie hinterlassen häufig Schmierspuren ihres fettigen Fells.
Hausratten leben für gewöhnlich in Gebäuden in der Nähe von Häfen und Schiffen sowie in Ländern mit gemässigtem Klima. Sie sind äusserst agile und gute Kletterer und nisten sich weit oben unter den Dächern ein.
In wärmeren Ländern, aus denen die Hausratte ursprünglich stammt, bewohnen sie Bäume in Wäldern und Obstgärten.
Hausmäuse leben normalerweise am Boden und nisten in Erdlöchern. Sie sind sehr agil und können klettern. Bei starkem Befall sind kleine Haufen aus Körperfett, Schmutz und Urin auffindbar. Diese zeigen jedoch nicht immer einen momentanen Befall an, da sie für lange Zeit erhalten bleiben. Mäuse haben selbstverständlich einen kleineren Fußabdruck als Ratten.
Die Kotspuren dieser drei Tiere unterscheiden sich je nach Körpergrösse, in Form und Grösse voneinander.
Der Kot der Wanderratte ist dunkelbraun und breit. Er ist häufig kegel- oder spindelförmig und ähnelt Reiskörnern.
Der Kot der Hausratte ist lang und dünn. Er ist kleiner als der der Wanderratte. Die Ausscheidungen sind in der Regel gebogen, haben spitze Enden und sind bananenförmig.
Der Kot der Hausmaus ist etwa 3-8 mm lang und lässt sich während des Befalls häufig zufällig verstreut finden. Die Exkremente sind lang und besitzen die Form von Körnern. Sie sind schwarz gefärbt und lassen sich in der Nähe der Nistplätze finden.
(Haus-) Mäuse sind früher geschlechtsreif und haben grössere und häufigere Würfe, als Ratten. Die Neugeborenen aller drei Schadnager sind blind, haarlos und vollkommen von der Mutter abhängig, die sie füttert und beschützt.
Diese Website verwendet Cookies.Richtlinien »