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Lochkarten und Lochstreifen waren früher die
gebräuchlichsten Datenträger bei DVS. Sie wurden zunehmend von anderen Datenträgern verdrängt. Die Lochkarte war einer der ersten Datenträger zur Speicherung von Daten und Programmen auf DVS. In den Anfängen der Datenverarbeitung gab es neben Lochkartenstanzern und Lochkartenlesern auch Geräte zum Mischen und Sortieren von Karten. Die Lochkarte ist in 80 Spalten zu 12 Zeilen eingeteilt. Die Karten, die gelesen oder gestanzt werden sollen befinden sich in einem Magazin. Die unterste Karte wird durch eine Friktionswalze oder einen Schieber mit Nase der Lesestation zugeführt.
Die Lochstreifengeräte in der Datentechnik haben sich aus der Fernschreibtechnik entwickelt. Dort werden 5-Kanal-Lochstreifen mit einer zusätzlichen Transportlochung verwendet. Aus der Transportlochung kann auch ein Synchronisationssignal für die Abtastung gewonnen werden. Bei Geräten der Datenverarbeitung verwendet man 6-, 7- oder 8-Kanal-Lochstreifen. Der Transport des Lochstreifens erfolgt bei langsamen Geräten (bis 50 Zeichen/s) durch ein Zahnrad, das in die Transportlochung greift. Bei schnellen Geräten (bis 1000 Zeichen/s) wird der Streifen durch Friktionwalzen transportiert. Abtastverfahren siehe Umdruck.