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Die Armut ist zwar nicht verschwunden, aber in der Armutsverminderung sind wichtige Fortschritte erzielt worden. Laut Weltbank ist der Anteil der Personen, die mit weniger als 1.25 USD leben müssen, zwischen 1990 und 2015 von 43% auf 21% gesunken.
Mehrere Millenniumsentwicklungsziele (MDG) sind erreicht worden. 90% der Kinder in Entwicklungsregionen erhalten inzwischen eine Grundschulbildung. Beachtliche Erfolge wurden auch im Kampf gegen Malaria und Tuberkulose erzielt. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind vor seinem fünften Altersjahr stirbt, hat sich praktisch halbiert.
Dank ihres anhaltenden Engagements in den fragilen Partnerländern und ‑regionen hat die Schweiz dazu beigetragen, die Lebensbedingungen der dortigen Bevölkerung zu verbessern. In einem fragilen Umfeld konnten positive Resultate bei der Bekämpfung der Ursachen von Instabilität und Konflikten erreicht werden.
Die Schweiz nimmt deutlich stärker Einfluss auf das internationale Regelwerk im Bereich globaler Themen wie Klimawandel, Ernährungssicherheit, Wasser, Migration und Gesundheit. Die Schweiz hat zum Beispiel zur Gründung des Grünen Klimafonds beigetragen und konnte auch bei der Vorbereitung des neuen strategischen Rahmens für eine nachhaltige Entwicklung nach 2015 Einfluss nehmen.
Es ist aber auch eine Tatsache, dass es weltweit immer noch 800 Millionen Menschen gibt, die täglich hungern. Über 60 Millionen Menschen sind auf der Flucht, und 80 Millionen Jugendliche haben keine Arbeit.