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Ludwik Głowacki ist ein junger und verträumter Student mit Talent, der von der Regierung aus, kurz vor seinem Abschluss, in ein Lager geschickt wird, um landwirtschaftliche Tätigkeiten auszuüben - würde er nicht dorthin gehen, hätte er keinen Abschluss. Später stellt Ludwik fest, dass das Lager doch nicht so langweilig ist, wie er meinte, weil er eines Abends Janusz kennenlernt. Von da an entwickelt sich eine Freundschaft, die aber schnell darüber hinaus geht.
Fazit: Dieses Buch ist eine Wucht. Es erzählt nicht nur von einem wichtigen Kapitel der Geschichte Polens in den 1980er (damals noch Volksrepublik Polen), sondern auch von den Menschen, die in dieser Zeit gelebt haben und Jędrowski porträtiert diese auf einfühlsame Weise.
Side Note: Am besten liest man “Giovannis Zimmer” von James Baldwin vor dieser Lektüre, da viele Parallelen zwischen den beiden Geschichten bestehen. Es lohnt sich!