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Gentechnisch veränderte Nahrungsmittel enthalten keine zusätzlichen Risiken
Nahrungsmittel, welche aus gentechnisch veränderten Pflanzen hergestellt werden stellen kein grösseres Gesundheitsrisiko dar als andere Nahrungsmittel. Dies ist die Aussage des Niederländischen Wissenschaftsrates für die Regierungspolitik. Dieser Rat rät der niederländischen Regierung, dass sie keine Haltung einnehmen soll, welche grundsätzlich gegen die Gentechnik oder dafür ist. Vielmehr soll jede einzelne Anmeldung von neuen Lebensmitteln individuell beurteilt werden.
Quelle: Algemeen Dagblad, 19. Februar 2003
Gentechnisch verbesserte Zuckerrüben könnten den englischen Zuckerrübenbauern das Überleben sichern.
Obwohl eine mögliche Kommerzialisierung von gentechnisch verbesserten Zuckerrüben in England nicht vor 2007/2008 geplant ist, werden bereits jetzt Berechnungen gemacht, dass die englischen Zuckerrübenbauern infolge der Konsequenzen aus der EU Landwirtschaftsreform eine bessere Überlebenschance haben werden, wenn ihr Produktion durch gentechnisch veränderte Zuckerrüben verbessert werden könnte. Derzeit sind im Zuckerrübengeschäft über 20'000 Landwirte und Verarbeiter beschäftigt, welche betroffen sein können, wenn die Produktion nicht optimiert wird. Bei einer Verbesserung der Kostenstruktur würden die Zuckerrüben interessanter zur Verwendung in der Herstellung von Treibstoff.
Quelle: Reuters, 19. Februar 2003 (UK sugar beet farmers could turn to GM to compete)
Gentechnisch veränderte und klassische Pflanzen können nebeneinander gepflanzt werden.
Ein kanadischer Landwirt, der sowohl gentechnisch veränderten als auch klassischen Raps anbaut, stellt seine Erfahrungen dar. Er weist darauf hin, dass die sogenannte Segregation, d.h. die Trennung der mit verschiedenen Methoden hergestellten Ernten in der Praxis kein Problem darstellte. Dies allerdings nur, wenn die Schwellenwerte für die Anwesenheit der einen Sorte in der anderen nicht zu klein sind. So wird der Toleranzwert (oder Schwellenwert) von 1% als absolut geeignet angesehn, um ein Nebeneinander von gentechnisch veränderten Sorten und den klassischen Sorten zu garantieren.
Quelle: R. Penner in the Winnipeg Free Press, 13. Februar 2003