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Sechseläuten (zürichdeutsch: Sächsilüüte) ist ein Frühlingsfest in Zürich. Es findet Mitte April statt. Im Mittelpunkt des Festes steht der Böögg, ein künstlicher Schneemann, der den Winter symbolisiert. Der Name rührt daher, weil gemäss Ratsbeschluss vom 11. März 1525 nach der Tagundnachtgleiche Ende März die zweitgrösste Glocke des Grossmünsters abends um 6 Uhr den für das Sommerhalbjahr gültigen Feierabend verkündete; im Winterhalbjahr war Arbeitsschluss abends um 5 Uhr.[1] «Hymne» des Anlasses ist der Sechseläutenmarsch.
Kinderumzug
Am Sonntag vor dem Sechseläuten findet seit 1896 der Kinderumzug statt. Daran teilnehmen können alle Kinder zwischen fünf und fünfzehn Jahren, die eine Tracht oder eine Uniform tragen. In den Anfangszeiten waren neben Trachten auch Märchenverkleidungen und Clowns beliebt.
In den 1950er-Jahren nahmen bis zu 2000 Kinder teil, 1962 waren es über 3500. 2012 waren es 3047 Jungen und Mädchen.http://de.wikipedia.org/wiki/Sechsel%C3%A4uten#cite_note-3
Zug der Zünfte
Am Montagnachmittag findet der Zug der Gesellschaft zur Constaffel und der anderen 25 Zürcher Zünfte statt. Rund 3500 Zünfter in ihren Kostümen, Trachten und Uniformen, ihre Ehrengäste, über 350 Reiter, rund 50 ausschliesslich von Pferden gezogene Wagen und gegen 30 Musikkorps ziehen im Kontermarsch durch die Bahnhofstrasse und das Limmatquai zum Sechseläutenplatz beim Bellevue.