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Das geschah am Dienstag am US Open
Das geschah am neunten Turniertag am US Open in New York.
Bitteres Ende für Alcaraz
Für Carlos Alcaraz, die Entdeckung des Turniers, endete das US Open bitter. Der 18-jährige Spanier, der jüngste Viertelfinalist in der Open Era (seit 1968), musste dem Kräfteverschleiss der beiden Fünfsatzsiege gegen Stefanos Tsitsipas und Peter Gojowczyk Tribut zollen und gab die Partie gegen Félix Auger-Aliassime in der Night Session nach gut einer Stunde beim Stand von 3:6, 1:3 auf. «Ich bin es mir nicht gewohnt, solche lange Matches zu spielen», sagte Alcaraz, dem eine Adduktorenverletzung am rechten Oberschenkel zu schaffen machte.
Kanadische Premiere durch Auger-Aliassime
Félix Auger-Aliassime qualifizierte sich als erster Kanadier überhaupt für die Halbfinals am US Open. Der 21-Jährige, der wie Roger Federer am 8. August Geburtstag hat, ist der jüngste Halbfinalist in New York seit Juan Martin Del Potro, als dieser 2009 im Final gegen Federer das Turnier gewann - und der erste an einem Grand-Slam-Turnier, der nach der Jahrtausendwende geboren ist. Mit Auger-Aliassime und Leylah Fernandez stellt Kanada erst zum zweiten Mal nach Wimbledon 2014 (Bouchard und Raonic) zwei Halbfinalisten an einem Major-Turnier.
Medwedew erneut im Halbfinal
Daniil Medwedew war am frühen Nachmittag als erster Spieler in die Halbfinals eingezogen. Der 25-jährige Russe schlug mit dem Niederländer Botic van de Zandschulp (ATP 117) den letzten im Tableau verbliebenen Qualifikanten 6:3, 6:0, 4:6, 7:5. Für Medwedew war es der erste Satzverlust an diesem Turnier. Er steht zum dritten Mal in Folge im Halbfinal von Flushing Meadows. 2019 unterlag der Weltranglisten-Zweite im Final Rafael Nadal, im letzten Jahr verlor er gegen den späteren Sieger Dominic Thiem im Halbfinal.
Sabalenka siegt - und trainiert
Im ersten Halbfinal der Frauen kommt es am Donnerstag zum Duell zwischen Leylah Fernandez und Aryna Sabalenka, die bereits in Wimbledon die Runde der letzten vier erreicht hat. Die 23-Jährige aus Belarus setzte sich gegen die French-Open-Siegerin Barbora Krejcikova aus Tschechien ohne Probleme mit 6:1, 6:4 durch. Trotz des Sieges begab sich Sabalenka nach der Partie spätabends noch einmal auf den Trainingsplatz. «Ich habe mich nicht gut bewegt und schlecht aufgeschlagen», begründete die Weltnummer 2 ihre Extraschicht.
Sensationelle Leylah Fernandez
Leylah Fernandez setzte ihren sensationellen Lauf auch am Dienstag fort und steht erstmals an einem Grand-Slam-Turnier in den Halbfinals. Ein Tag nach ihrem 19. Geburtstag schlug die in Montreal aufgewachsene und nun in Florida lebende Kanadierin nach Naomi Osaka und Angelique Kerber auch Jelina Switolina, die Nummer 5 der Welt. Fernandez setzte sich nach knapp zweieinhalb Stunden 6:3, 3:6, 7:6 (7:5) durch. Auf die Frage, was der Grund für den kanadischen Erfolg sei, sagte Fernandez: «Ahornsirup.»
Erfolgreicher Auftakt für Junior Kym
Jérôme Kym startete mit einem Sieg in die Junioren-Konkurrenz. Nach einem Freilos zum Auftakt setzte sich der 18-jährige Aargauer gegen den Peruaner Ignacio Buse 7:6 (7:3), 7:5 durch, nachdem er im zweiten Satz 3:5 zurückgelegen hatte. «Es war ein Auf und Ab», sagte Kym, der 18 Asse schlug. «Ich hatte wie so oft zu Beginn an Turnieren Mühe, den Rhythmus zu finden.» Mit Adolfo Daniel Vallejo aus Paraguay trifft der als Nummer 8 gesetzte Kym auch in der 3. Runde auf einen Südamerikaner.
Scilipoti siegt erneut
Sebastianna Scilipoti, die einzige im Hauptfeld der Juniorinnen antretende Schweizerin, gewann auch ihre zweite Partie in der Einzel-Konkurrenz. Die 18-Jährige siegte in der 2. Runde gegen die Französin Oceane Babel 6:4, 6:7 (0:7), 6:3, nachdem die Genferin im zweiten Satz beim Stand von 6:5 einen ersten Matchball vergeben hatte.