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(Kt. Graubünden
und Uri).
Etwa 3015 und 3009 m. Doppelgipfel in der Oberalpstockkette, vom
Oberalpstock (3330 m) durch die
Oberalplücke (2752 m) getrennt und unmittelbar n. über dem
Krüzlipass (2350 m).
Der höhere N.-Gipfel liegt 250 m n.
vom Punkt 3009 m der Siegfriedkarte und bricht nach S. unmittelbar in glatten
Platten etwa 60 m tief in eine
Scharte ab, aus
der ost- und westwärts sehr steile und enge Schneekehlen hinabführen.
Auf allen Routen ziemlich strenge Kletterei, jedoch
ohne bedeutende Schwierigkeiten.
Erste Ersteigung des N.-Gipfels am durch P. Schucan und Fr.
Weber, des S.-Gipfels am durch J. Sowerby mit J. M. Tresch.
Aufstieg von Culma im
Etzlithal und über die
Hütten
der Weitenalp in 4 Stunden.
Vergl. den Führer durch die UrnerAlpen des
A. A. C. Zürich,
1, 1905.
Die Kirche von Welfensberg wird urkundlich schon 1274 erwähnt und stand zunächst unter dem Dekanat
Leutmerken, dann unter der Abtei St. Gallen.
Ums Jahr 1703 sah sich Welfensberg in den
Neukircher Kirchenstreit verwickelt, in dessen Folge
den Reformierten die Benützung der Kirche zu
Neukirch verboten wurde.
Der für die Reformierten siegreiche Toggenburgerkrieg
(zweite Schlacht bei
Villmergen) machte dann diesem Zustand ein Ende und gab ihnen die Möglichkeit, sich
im
WeilerSchönholzerswilen ein eigenes Gotteshaus zu erstellen.
entspringt am Spitalberg (1577 m), durchzieht
die Steubrigalp und das
Tobel des Wellchessi, fliesst nord- und nordostwärts und vereinigt sich mit dem in die
Sihl sich ergiessenden
Steinbach, dessen beträchtlichsten Quellarm er bildet.
Mittleres Gefälle 23%. Verbaut mit Thalsperren
und Längsdämmen.
Man weiss bloss, dass es schon lange vor 1204 bestanden hatte.
Ob der Wellenbergturm im Ausfluss der
Limmat aus
dem
Zürichsee je den
Herren von Wellenberg gehört hat und nach ihnen benannt war, ist unsicher. 1379 verkaufte
Rudolf von Wellenberg seinen Stammsitz an Eberhard von
Strass, der das
Schloss 1385 dem Abt Mangold von
Brandis weiterverkaufte.
Dann kamen
Schloss und
HerrschaftWellenberg der Reihe nach an Joachim Mötteli, Gregor von Ulm, einen
Escher aus Zürich
und, seit
1694, an die Stadt
Zürich, die hier bis 1798 einen eigenen Vogt sitzen hatte.
Seither befindet sich das
Gut wieder im Privatbesitz.