Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/195878

<h2>SubmittedText<h2><p>Auf der Strecke Luzern-Zürich fahren an den Wochenenden oft Ersatzzüge. Zum Teil sind sie nicht klimatisiert, zum Teil sind es Waggons der Zürcher S-Bahn ohne Veloabteile und mit zu wenig WC für den Fernverkehr. Oft müssen viele Reisende stehen.</p><p>Wie beurteilt der Bundesrat den Einsatz dieses Rollmaterials auf einer Fernverkehrsstrecke hinsichtlich der Kundenfreundlichkeit?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Als Vertreter des Eigners des Unternehmens gibt der Bundesrat den SBB strategische Ziele vor und überprüft jährlich, wie die Ziele erreicht werden. In operative Fragen, wie den Einsatz von Ersatzzügen, greift der Bundesrat nicht ein. Die SBB setzen auf Fernverkehrslinien grundsätzlich passendes Rollmaterial ein. Auf der Interregio-Linie Luzern-Zürich handelt es sich praktisch durchwegs um doppelstöckige, klimatisierte IC-2000-Züge. In Ausnahmefällen kann es vorkommen, dass die SBB einen Ersatzzug einsetzen müssen. Die SBB sind sich bewusst, dass dies für Kunden mit Unannehmlichkeiten verbunden ist, insbesondere wenn das Sitzplatzangebot ungenügend ist. Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 werden neue Fernverkehrs-Doppelstockzüge in Betrieb genommen. Die zusätzliche Kapazität wird die bestehenden Engpässe beim Rollmaterial verkleinern und den Einsatz von veralteten Ersatzzügen ohne Klimaanlage reduzieren.</p>