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PUBLICA informiert Vorsorgeleistungen bei Lebenspartnerschaft
Neben der Ehe und der eingetragenen Partnerschaft gewinnt die Lebenspartnerschaft zusehends an Bedeutung. Dabei handelt es sich um eine eheähnliche Lebensgemeinschaft von zwei nicht verheirateten Personen unterschiedlichen oder gleichen Geschlechts.
Verstirbt die versicherte Person, so hat die Lebenspartnerin bzw. der Lebenspartner in folgenden Fällen Anspruch auf eine Lebenspartnerrente:
- Sie oder er ist 40-jährig oder älter und hat mindestens während der letzten fünf Jahre vor dem Tod der versicherten Person mit dieser ununterbrochen eine Lebenspartnerschaft geführt.
- Sie oder er muss für den Unterhalt eines oder mehrerer gemeinsamer Kinder, die Anspruch auf eine Waisenrente haben, aufkommen.
Ein allfälliger Anspruch auf Vorsorgeleistungen setzt zudem voraus, dass uns bereits zu Lebzeiten der versicherten Person ein von beiden Partnern unterschriebener Lebenspartnervertrag – im Original – zugestellt wurde. Die Höhe der Lebenspartnerrente wird wie die Ehegattenrente berechnet.