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Im Unterfeld Nord – es ist funktional eigenständig vom Unterfeld Süd – plant die Partners Group Zug einen Neubau ihres Hauptquartiers, das damit von der Zugerstrasse ins Unterfeld verlegt werden soll. Das Unterfeld Nord umfasst eine Fläche von rund 37’920 Quadratmetern.
Projektiert sind auf zwei Grundstücken drei mittels Brücken verbundene Gewerbegebäude sowie eine Einstellhalle mit 225 Parkplätzen auf einer Fläche von insgesamt 21’000 Quadratmetern. Das Richtprojekt stammt aus der Feder der Axess Architekten AG. Das neue Headquarter des Vermögenverwalters soll aus drei Bürokomplexen bestehen, wovon zwei als traditionelle Fabrikbauten mit Backsteinfassaden konzipiert sind. Die «Entry Factory» führt weiter zur «Big Factory». Beide Bauten weisen hohe Fenster auf, die an eine Bahnhofshalle erinnern.
Das dritte Gebäude ist als «Greenbuilding» geplant: Das begrünte Terrassenhaus mit sieben Geschossen weist weder Ecken noch Kanten auf, sondern erinnert vielmehr an eine Torte mit mehreren Schichten, die entlang der Nordstrasse bis zum Kreisel reicht. Im einfachen Bebauungsplan wird es als «organisch geschwungen» bezeichnet. Die einzelnen Geschosse des auffälligen Gebäudes werden nach Süden hin treppenartig abgestuft, wie dem Baugesuch zu entnehmen ist. Nicht nur die Form, auch die geplante intensive Begrünung dürfte dereinst die Blicke auf sich ziehen. Das «Greenbuilding» ist über eine Brücke mit der «Entry Factory» verbunden. Sie weist einen Anbau mit Kamin auf, um den Industriecharakter des Gebäudes zusätzlich zu betonen.
Im «Greenbuilding» sind nebst Büroräumlichkeiten interne Schulungsräumlichkeiten, ein Restaurant sowie Freizeitmöglichkeiten für die Angestellten geplant. In der östlich gelegenen «Factory» ist eine Kita für die Kinder der Mitarbeitenden vorgesehen. Alle Gebäudetypen orientieren sich konzeptionell am amerikanischen Hauptsitz in Denver und wahren so die Corporate Identity des Vermögensverwalters.
Eine neue Nord-Süd-Verbindung ist zwischen den Fabrikbauten geplant. Zu einem späteren Zeitpunkt soll hier eine neue Buslinie entstehen, die das Unterfeld an die Bahnhöfe Zug und Baar anbindet. Aus diesem Grund wird die Strasse so breit gebaut, dass später eine Buslinie problemlos eingerichtet werden könnte. Für die konkrete Linienführung muss aber der Richtplan abgewartet werden.