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Die Schweiz darf sich 2018 über einen Grammy freuen. Einer der renommiertesten Musikpreise der Welt kommt nach Bern.
Patricia Kopatchinskajaexterner Link gewann zusammen mit dem Saint Paul Chamber Orchestraexterner Link eine Auszeichnung für die beste Kammermusik-Performance. Die moldawisch-schweizerische Weltklasse-Geigerin wurde für das Schubert-Album "Death & The Maiden" geehrt.
Bereits 2017 hatte die 41-Jährige in der Schweiz den Grand Prix Musik gewonnenexterner Link. Kopatchinskaja wurde 1977 in Moldawien geboren. Mit 21 Jahren zog sie von Wien nach Bern, um am Konservatorium ihre musikalische Ausbilung abzuschliessen. Ab September 2018 übernimmt sie in Bern für mindestens drei Jahre die künstlerische Leitung des bekannten Kammerorchesters Camerata Bern.
Vierter Grammy für die Schweiz
Leer ausgegangen war bei den diesjährigen Grammys der Genfer Mundharmonika-Spieler Grégoire Maretexterner Link. Er hatte als Gastsolist zusammen mit dem US-Jazzmusiker Chuck Owen und der Formation "The Jazz Surge" in vier Nebenkategorien auf einen Preis gehofft.
Die Schweiz holte bisher erst drei Grammy-Auszeichnungen: 1987 gewann der Harfenspieler Andreas Vollenweider und 1990 der Musik-Enthnologe Marcel Cellier einen der renommierten Preise. 2016 holte der schweizerisch-liechtensteinische Produzent Al Walser einen ebensolchen.