Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03568.jsonl.gz/118

In mehreren Stufen sollen Gläubige mit ihren Bischöfen beraten, was für die Kirche wichtig ist. Immer wieder in seinem Pontifikat spricht Papst Franziskus von «Synodalität». Er betont, dass er ein gemeinschaftliches Leitungsmodell für die Kirche anstrebt.
Der Prozess besteht aus drei Phasen: Einer diözesanen, einer kontinentalen und einer weltkirchlichen.
In der diözesanen Phase wurden von Oktober 2021 bis April 2022 auf der Grundlage eines Fragekataloges in den Diözesen verschiedene Gruppengespräche und Diskussionsrunden abgehalten, an denen sich alle Interessierten beteiligen konnten. Nach dem diözesanen Prozess haben die Bischofskonferenzen die Ergebnisse beraten, die Themen gebündelt und einen Länderbericht zuhanden des Synodenbüros in Rom erstellt.
In der kontinentalen Phase haben bis März 2023 Bischöfe und Gläubige die aus der diözesanen Phase hervorgegangenen Berichte beraten und weiterbearbeitet. Die kontinentale Versammlung Europas fand vom 5. bis 9. Februar 2023 in Prag statt. Auf der Grundlage der Ergebnisse der kontinentalen Versammlungen sollen die Arbeitsdokumente für die Bischofsynode entstehen.
Diese weltkirchliche Phase wird im Oktober 2023 in Rom stattfinden. Dann tagt die Bischofssynode in einer einmonatigen Sitzungsperiode. Die Bischöfe sollen dort über die gesammelten Anliegen des Volkes Gottes beraten.