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Konfessionen
Infolge der Souveränität der einzelnen Gemeinden konnte im 16. Jahrhundert jede Gemeinde ihre Konfession autonom bestimmen. Fläsch war die erste reformierte Gemeinde im Kanton, danach folgte St. Antönien, später andere. Graubünden gehört somit zu den traditionell paritätischen Kantonen.
Überwiegend katholisch sind das Vorderrheintal mit dem Lugnez (ohne Waltensburg und Gruob), das Oberhalbstein (ohne Bivio) und das mittlere Landwassertal (ohne Bergün), das Misox und das Puschlav.
Überwiegend reformiert sind das Prättigau, das Schanfigg und das obere Landwassertal, im Hinterrheintal das Schams, das Rheinwald, das Safiental und das Avers, das Engadin (ohne Tarasp und Samnaun), das Bergell und das Münstertal (ohne Müstair).
Konfessionell gemischt sind die Regionen Fünf Dörfer und Imboden sowie das Domleschg und das Churwaldnertal.
Klöster gibt es in Müstair, Disentis, Cazis und Ilanz.
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