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Fahrplan gemäss Flyer DVZO Fahrzeugtreffen 2016 (folgt)
Route Rot
«Sternenberger-Rundfahrt»
mit Fotohalt in Juckern
Route Blau
«Ghöch-Rundfahrt»
mit Parallelfahrten DVZO/Oldtimerbus im oberen Tösstal
Route Grün (nur Sonntags)
«Ober-Wolfsberg-Rundfahrt»
mit Fotohalt in Bussenthal bei Bäretswil
Das erste Postauto verkehrte am 1. Juni 1906 von Bern nach Detligen. 1919 folgten am Simplon die Fahrten über die Alpenpässe. Die Schweizerische Reisepost, wie der Postautodienst bis in die 1990er Jahre hiess, ersetzte nach und nach die Pferdeposten durch Postautos, erschloss aber dank des Monopols auch zahlreiche neue Gebiete.
Die Post-, Telefon- und Telegrafenbetriebe (PTT) hielten einen Teil der Fahrzeuge selbst. Diese Busse trugen wie alle der Post gehörenden Autos Kontrollschilder mit dem Vermerk «P» anstelle der üblichen Kantonsabkürzung. Mehrheitlich vergaben die PTT den Transportauftrag privaten Busunternehmern, den Postautohaltern. Diese Geschäftspolitik wird noch heute aufrechterhalten. Die Postautos hatten grösstenteils am Heck eine Pforte, damit das Transportgut der Post einfacher ein- und ausgeladen werden konnte. Sie waren zumeist Schweizer Fabrikate von Saurer, Berna und FBW. Dazu kamen ähnliche Busse von Mercedes und Volvo. Sie wurden in den 1990er Jahren flächendeckend von moderneren Bussen abgelöst.
Ein Postauto ist charakterisiert durch seine gelbe Farbe. Die Detailgestaltung des Anstrichs und der Aufschriften variierte über die Jahrzehnte. Derzeit besteht sie aus gelbem Fahrzeugrumpf, roter, umlaufender Linie an der Fensterunterkante, weissem Dach und einem grossen, stilisierten Posthorn an den Seitenflächen.
Stark mit dem Postauto in Verbindung gebracht wird auch das charakteristische Dreiklanghorn, dessen Tonfolge aus dem Andante der Ouverture zu Rossinis Wilhelm Tell stammt und die Töne cis-e-a in A-Dur umfasst. Das Dreiklanghorn wird im Linienverkehr auf Bergpoststrassen zur Signalgebung oder Warnung, zum Beispiel vor unübersichtlichen Kurven, benutzt; auch Busse anderer konzessionierter Unternehmen dürfen es für diesen Zweck verwenden. Im Dreiklanghorn lebt die Tradition des Posthorns weiter. Quelle: Wikipedia
Der 1892 in die Schweiz eingewanderte Kroate Franz Brozincevic baute 1910 in Zürich seinen ersten Lastkraftwagen, den er Franz nannte. Dieser wurde als Postauto von der Schweizerischen Post eingesetzt. Eine Internationale Pionierleistung gelang ihm 1911 mit dem ersten Fünf-Tonnen-Lastwagen mit Kardanantrieb. 1916 wurde die Motorenfabrik Wetzikon übernommen. Ab 1918 wurden in Wetzikon Lastwagen und Autobusse unter dem Markennamen FBW hergestellt.
1925 vergab FBW eine Lizenz an Henschel & Sohn in Kassel für die Herstellung und den Verkauf von FBW-Konstruktionen im Ausland. Das Unternehmen entwickelte sich gut; nach dem Tod von Franz Brozincevic im Jahr 1933 übernahm sein Sohn Franz jun. die Geschäftsleitung, zwei weitere Brüder arbeiteten in der Firma mit. Während des Zweiten Weltkriegs wurden Fahrzeuge für die Schweizer Armee produziert.
1972 begann die Zusammenarbeit mit Mitsubishi Motors und der Verkauf von Mitsubishi-Fahrzeugen in der Schweiz. 1974 stellte das Unternehmen in Zusammenarbeit mit dem Verband Schweizerischer Transportunternehmungen (VST) den VST-Einheitstrolleybus vor. Bereits ab 1957 stellte FBW mit dem GTr51 ausserdem den allerersten Gelenktrolleybus der Schweiz her.
Nach der Ölkrise ging der Verkauf von Nutzfahrzeugen ab 1974 zurück, 1978 wurde FBW vom Oerlikon-Bührle-Konzern übernommen. Etwa zur gleichen Zeit wurden 22 Busse FBW 40VH für Die Schweizerische Post sowie die FBW 50U gebaut.
1982 wurde schliesslich FBW mit der Adolph Saurer AG zur Nutzfahrzeuggesellschaft Arbon & Wetzikon (NAW) zusammengeschlossen, an dieser war Daimler-Benz mit 40 Prozent beteiligt. 1985 verliess der letzte FBW das Werk. Insgesamt produzierte FBW im Laufe seines Bestehens: Quelle: Wikipedia
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