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Die zukünftige Eisenbahn-Vernetzung des Tessins mit der deutschen und französischen Schweiz und mit Norditalien wird die Reisemöglichkeiten zwischen den Siedlungsschwerpunkten Bellinzona, Locarno und Lugano deutlich verkürzen. Die daraus folgende räumliche Entwicklung des Kantons Tessin wird erheblich sein.
Wohin geht der Weg? Im Wesentlichen stehen zwei Modelle zur Debatte. Die Protagonisten des Modells «Triangolo insubrico» wollen das Städtedreieck Lugano, Como und Varese stärken und als Teil der Metropolitan-Region Mailand etablieren. Nördlich des Monte Ceneri steht man dieser einseitigen Fokussierung auf Lugano skeptisch gegenüber. Es wird ein Modell gesucht, welches die Region Tessin als Ganzes betrachtet und nicht eine auf Lugano zentralisierte Struktur begünstigt.
Das Gegenmodell zum «Triangolo insubrico» nennt sich programmatisch «Città Ticino». Mit Hilfe der zukünftigen öffentlichen Verkehrsverbindungen soll die heutige «Città diffusa» in die «Città Ticino» umgewandelt werden.
Programm
17:45 18:25 Uhr
Vortrag von Moreno Celio, Kantonsplaner Kanton Tessin: Präsentation des Richtplans Kanton Tessin, der sich in einer Gesamtüberarbeitung befindet.
18:30 19:10 Uhr
Fabrizio Gellera und Jachen Koenz, Architekten BSA: «La Strada del Piano» behandelt die Einbettung des neuen Strassenprojektes Bellinzona–Locarno in den Landschaftsraum der Magadinoebene.
19:15 19:45 Uhr
Renato Magginetti, Architekt BSA und Koordinator der Gruppo «La Strada del Piano» präsentiert «eine Vision für Bellinzona», ein aktuelles Referendum gegen eine Einzonung am Stadtrand von Bellinzona.
19:45 20:15 Uhr
Fragen und Diskussionen
Wir informieren in unregelmässigen Abständen, jeweils kurz vor Veranstaltungen.