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Prof. Dr. Dr. med. dent.
Hans-Georg Obert
Krämerstr. 3
63450 HANAU
HYLA
International GmbH &. Co KG
Hornbergstr. 49
70794 Filderstadt
Hanau, 20. April 2012
GUTACHTEN
Ziel des Versuches war die Testung des HYLA GST (Geysir Separator Technologie) Nasssaugers bei Probanden mit allergischer Prädisposition über den Zeitraum eines vollen Jahres, um den möglichen Einfluss des Gerätes auf die bei ihnen vorliegenden Allergien zu überprüfen.
Der atopische Formenkreis zeigt wie kaum eine andere Krankheitsgruppe explosionsartige Zuwachsraten in den zivilisierten Ländern. Unter einer Allergie versteht man im medizinischen Sinne eine unangemessene und überschiessende Reaktion des lmmunsystems auf einen an sich unschädlichen Reiz. Es gibt unterschiedliche Formen der allergischen Reaktion (Typ I-Typ IV).
Der Versuch lief über einen Zeitraum von 14 Monaten (Februar 2011 bis April 2012), um alle während eines vollen Jahres auftretenden saisonalen Allergien erfassen zu können. So sollten alle Vegetationsstadien (Knospung, Blüte, Fruchtstand) der Pflanzen, Pollenflug, sowie Sommer und Winter (Heizperiode) integriert werden, damit über die unterschiedlichen Allergieexpositionen eine Aussage getroffen werden konnte.
Der Versuch umfasste fünf Testpersonen (3w/ 2m) zwischen 24 und 54 Jahren, die zu Beginn des Versuches mit einem Anamnesebogen befragt wurden.
Keiner der Probanden war einer beruflichen Exposition mit Allergenen u/ o Schad- und Reizstoffen ausgesetzt.
Alle wurden in ihrer Säuglingszeit gestillt und waren geimpft.
Die berufliche Belastung auf einer Skala von 1 (keine) bis 10 (maximale) wurde zwischen 3 bis 7 angegeben .
Alle wohnen in städtischen Gebieten in Mehrfamilienhäusern und haben keine Haustiere.
Als Allergieprophylaxe wurden bisher von den Testpersonen Spezialbettwäsche und/ oder Luftwäscher eingesetzt.
Das Allergiespektrum erstreckte sich auf Überempfindlichkeiten gegen Hausstaub, Tier(haare), Milben, Pollen, Pflanzen, Schimmelpilze mit entsprechenden Problemen wie Asthma , Augenreizungen, Juckreiz, Hautveränderungen, Husten, Schnupfen, Luftnot, nächtliches Aufwachen .
Die Allergien begannen sich bei den Testpersonen zwischen dem 7. und 17. Lebensjahr bemerkbar zu machen und bereiten Probleme von nur im Sommer bis ganzjährig. Symptome waren dann bei den Testpersonen täglich vorhanden. Bisher wurde ausschliesslich eine Symptomenverbesserung durch Medikamenteneinnahme, Anhebung der Luftfeuchtigkeit in der Wohnung und vermehrte Aufenthalte im Freien erreicht.
50% der Probanden befanden sich in dauernder ärztlicher Behandlung und 80% nahmen regelmässig Medikamente ein. Letztere verbesserten den Allgemeinzustand bei den Betreffenden um etwa 50%.
Die Gesamtbelastung wurde von den Probanden zu Beginn des Versuches auf einer Skala von 1 (keine) bis 10 (sehr stark) mit 6 angegeben.
Nach Abschluss des Testzeitraumes von 14 Monaten (im April 2012) wurde den Probanden erneut ein Anamnesebogen vorgelegt, um den aktuellen Allgemeinzustand zu dokumentieren (dabei hatten die Personen keine Einsicht in den zu Beginn des Testes ausgefüllten Bogen).
lnnerhalb des Beobachtungszeitraumes hat sich bei 80% der Testpersonen das tägliche Leben dahingegen verändert , als die physischen und psychischen Belastungen gestiegen sind (Examenszeit, berufliche und familiäre Probleme/ berufliche Umstellungen).
Trotzdem gaben alle Probanden an, die Häufigkeit und Menge der eingenommenen Medikamente erheblich gesenkt zu haben, da keine Notwendigkeit mehr bestand, diese weiterhin einzunehmen. Die meisten der vorher vorhandenen Symptome seien zwischenzeitlich verschwunden. Die Gesamtbelastung wurde von den Testpersonen trotz zusätzlicher täglicher Belastung auf der Skala halbiert (auf durchschnittlich 3).
Besonders begeistert waren die Testpersonen von der Reinigungseffizienz des Hyla bei Matratzen, was sich in einer drastischen Steigerung der Qualitat des Nachtschlafes äusserte, da die in dieser Zeit früher aufgetretenen Probleme, wie Luftnot, Husten, Schnupfen, Augenproblemen, Juckreiz wegfielen.
Die Personen gaben unisono an, dass selbst nach einer vorherigen Reinigung mittels eines .,normalen" Staubsaugers das Wasser nach erneuter Reinigung mit dem Hyla "eine dunkelgraue dreckige schaumige Brühe" sei.
Weiterhin wurde von den Probanden die Möglichkeit der Luftbefeuchtung
und -reinigung als sehr positiv bewertet, die die Allergieausbrüche stark reduzierte bzw. verschwinden liess. Positiv bemerkt wurde zudem, dass es eine grosse Auswahl an Duft- und Desinfektionszusätzen gibt, die die Luftbefeuchtung auch geruchlich modifizieren .
Auf einer Skala von 1 (nicht zufrieden) bis 10 (äusserst zufrieden) bewerteten 80% der Testpersonen den Hyla zwischen 8 und 10 und 1 Person mit 5.
Negativ wurde die grössere Umständlichkeit (Wasser füllen, säubern) im Gegensatz zu herkömmlichen Geräten bewertet. Dies wird aber von den eindeutig positiven Effekten bei weitem ausgeglichen.
Als Resümee ist nach 14 Monaten festzustellen , dass der HYLA bei regelmässiger Anwendung in der Lage ist, die Probleme allergiebelasteter Menschen zu verbessern bzw. die Patienten von ihren allergischen Symptomen zu befreien. Die Medikamenteneinnahme kann zu einem nicht unerheblichen Prozentsatz reduziert werden, bzw. ist bei weniger starken Allergien nicht mehr nötig.
Grundsätzlich hat sich die Lebensqualität der Testpersonen verbessert.
Prof. Dr. med.dent. Dr.med.vet. Hans-Georg Obert