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Ist es jetzt ein gutes Abschneiden oder nicht? Die Schweiz gewinnt zwei ihrer sechs Spiele und klassiert sich am Ende auf Rang 6 von total elf Nationen. Damit bewegt man sich im Mittelfeld, wobei der Abstand nach vorne gross ist - oder drei der vier Niederlagen gegen die Top 3 der EM entstanden sind.
Die Vorrunde
Mit einem veritablen Kantersieg von 13:2 gegen Gastgeber Belgien erlebt das Team von Michael Friedli einen lockeren Aufgalopp in die erste Europameisterschaft. Es folgt ein turbulentes Spiel gegen Deutschland, wo es dank einer Leistungssteigerung gelingt, einen 2:4-Rückstand in einen 6:5-Sieg zu drehen und sich damit vorzeitig die Teilnahme an den Medaillenspielen zu sichern. Gegen Frankreich ist man dann, wie schon in der Vorbereitung im Juni, chancenlos und beendet die Gruppe auf dem zweiten Rang.
Die Finalrunde
Mit Tschechien und Spanien warten in der Finalrunde, wo man sich in der Gruppe unter den Top 2 klassieren muss fürs Halbfinale, zwei überragende Gegner. Gegen Tschechien kann die zweistellige Niederlage mit 2:12 nicht verhindert werden und gegen den späteren Europameister Spanien ist man beim 3:7 ebenfalls in der Endabrechnung chancenlos.
Spiel um Rang 5
Zum Hitchcock wird die Partie gegen Grossbritannien. Die Schweizer scheinen alles im Griff zu haben und führen nach 24 Minuten scheinbar sicher mit 4:1. Zehn Minuten vor Schluss bringt ein britischer Doppelschlag innerhalb von Sekunden den Gegner zurück und obwohl Jules Sturny noch auf 5:3 stellen kann, läuft der Puck nicht mehr für die Eidgenossen. Elf Sekunden vor Schluss retten sich die Briten in die Verlängerung und dort treffen sie im Powerplay, Sturny ist wegen Beinstellens draussen gesessen, zum Sieg. Damit muss die Schweiz sich mit Schlussrang 6 abgeben.