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An einem abgelegenen Strand geht ein mysteriöses Wal-Sterben vor sich.
David Schwarzhans flog mit seinem Helikopter über einen Strand bei Löngufjörur auf Snaefellsnes Peninsula, eine Halbinsel im Westen Islands, als er eine traurige Entdeckung machte: An einem einsamen Strand lagen dutzende Wale tot im Sand.
Aktuell ist noch unklar, um wie viele Wale es sich handelt, der Pilot Schwarzhans will aber über 50 Kadaver gesichtet haben. Schwarzhans, der bei der Entdeckung mit einer amerikanischen Touristengruppe unterwegs war, erzählte «BBC News»: «Wir flugen gen Norden über den Strand, als wir sie sahen. Wir landeten und zählten etwa 60 Tiere, es müssen aber mehr gewesen sein, da noch weitere Schwimmflossen aus dem Sand ragten.»
Wieso die Tiere starben, ist noch unklar. Die Meeresbiologin Edda Elisabet Magnusdottir erklärte gegenüber der isländischen Zeitung «RUV», dass es in der betroffenen Gegend starke Strömungen im Meer gebe, die könnten verhindert haben, dass die Wale es wieder in tieferes Wasser schafften.
Mit der kommenden Ebbe könnte dieser Umstand das Todesurteil für die Tiere gewesen sein. Bei den Kadavern soll es sich um Grindwale handeln, die dafür bekannt sind, in eng verbundenen Gruppen zu schwimmen – was die Anzahl toter Wale erklären würde.
Direkt aus dem Social-Media-Team macht Joëlle den fliessenden Wechsel in die Welt der Schreiberlinge. Sie mag Bücher, Memes und Blobfische.