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Das Apollon Musagète Quartett wurde 2006 von vier jungen polnischen In-strumentalisten gegründet, die an der Wiener Musikuniversität studierten und ihre Ausbildung bald danach bei Mitgliedern des Alban Berg Quartetts an der European Chamber Music Academy fortsetzen konnten. Als Namenspatron wählten sie Apoll, den griechischen Gott der Künste, dem Igor Strawinsky in seinem Ballett Apollon Musagète ein Denkmal gesetzt hat. Nachdem das Quartett zwei Kammermusikkonkurrenzen in Wien und in Florenz gewonnen hatte, siegte es 2008 auch beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD und errang dort überdies drei Sonderpreise. Die European Concert Hall Organisation nahm die Vier dann 2010 in ihr «Rising Stars»-Programm auf und ermöglichte ihnen so Auftritte im Athener Megaron, in der Kölner Philharmonie, in der Cité de la Musique Paris, im Palais des Beaux-Arts Brüssel sowie in Stockholm, Amsterdam, Luxemburg, Wien und Barcelona. 2012/13 stehen u. a. Konzerte in der New Yorker Carnegie Hall, in der Library of Congress Washington, im Pariser Louvre, bei der Schubertiade Schwarzenberg und in Japan auf dem Programm. Seit 2010 veranstaltet das Apollon Musagète Quartett in Goslar sein eigenes Kammermusikfestival. Einen hohen Stellenwert räumen die vier Musiker der Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten ein, die sie regelmässig um neue Werke bitten: mit Fokus auf eine Verschränkung der Künste, wie sie Apoll in seiner Rolle als Musenführer verkörperte. Zwei CDs mit Musik von Haydn, Brahms, Szymanowski und Schtschedrin hat das Quartett bereits veröffentlicht, ausgezeichnet mit dem Pasticcio-Preis des ORF. 2013 erscheint eine weitere Einspielung mit Quartetten der polnischen Komponisten Lutoslawski, Gorecki und Penderecki. Ausserdem wirkten die Vier bei dem CD-Projekt Night of Hunters der amerikanischen Popsängerin Tori Amos mit.
August 2012