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Der Bundesrat hat eine Standortbestimmung zu wichtigen Dossiers vorgenommen
Der Bundesrat hat sich am 3. August 2011 im Rahmen einer telefonischen Konferenz über wichtige aktuelle Dossiers ausgetauscht. Er begrüsst ausdrücklich die Massnahmen, die die Schweizerische Nationalbank zur Bekämpfung der Überbewertung des Schweizer Frankens getroffen hat. Im Weiteren drückt er seine ausgesprochene Sorge aus angesichts der gewaltigen Hungerkatastrophe in Ostafrika. Die Schweiz engagiert sich am Horn von Afrika mit zusätzlichen 4,5 Millionen Franken, um die betroffenen Gebiete zu unterstützen.
Der Bundesrat hat sich im Rahmen seiner Konferenz über wichtige aktuelle Dossiers ausgetauscht. Er hat Kenntnis genommen von den neusten Analysen des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartementes zur Entwicklung des Eurokurses, zur Frankenstärke und zu den möglichen Konsequenzen für die Wirtschaft des Landes. Er hat im Weiteren Kenntnis genommen von den Massnahmen, die die Schweizerische Nationalbank gegen die Frankenstärke getroffen hat. Der Bundesrat begrüsst die von der Schweizerischen Nationalbank zur Bekämpfung der Überbewertung des starken Frankens getroffenen Massnahmen ausdrücklich.
Der Bundesrat hat sich auch mit der gewaltigen Hungerkatastrophe in Ostafrika auseinander gesetzt, im Besonderen mit der Lage in Äthiopien, Somalia und Kenia. Das Schicksal der Bevölkerung in diesen Ländern macht ihn sehr besorgt und betroffen. Die Schweiz engagiert sich via humanitäre Hilfe des Bundes, die beschlossen hat, 4,5 zusätzliche Millionen Schweizer Franken zu sprechen, um den betroffenen Gebieten zu helfen. Seit Anfang Jahr hat die Schweiz zur Linderung der Not am Horn von Afrika mit insgesamt 14 Millionen Franken beigetragen. Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey ist gegenwärtig zu Besuch in Kenia, um sich selbst ein Bild von der äusserst schwierigen Lage zu machen.
(BR, 03.08.2011)