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Brad Garlinghouse ist der Geschäftsführer des Unternehmens Ripple. Das Unternehmen hat die Kryptowährung mit Kürzel XRP auf den Markt gebracht. Garlinghouse sagte nun in einem Interview, dass der außerbörsliche Handel mit XRP keinen Einfluss auf den Preis hat.
Ungleichheit führt zu Unzufriedenheit
Das Jahr verlief für den Kurs von Ripple nicht optimal. Der Preis von XRP ist in diesem Jahr 27 Prozent gesunken, während der Bitcoin-Kurs zum Beispiel um 125 Prozent gestiegen ist.
Die ungleiche Entwicklung sorgte dafür, dass Twitter-Nutzer Crypto Bitlord eine Petition ins Leben rief. Das Ziel der Petition ist es, dass Ripple seinen XRP-Vorrat an Unternehmen und Krypto-Börsen verkauft. Bis jetzt haben diese Petition über 3600 Menschen unterschrieben.
Während eines Interviews mit CNN verteidigte Garlinghouse den Besitz der Coins. Dass Ripple mehr als die Hälfte der XRP besitzen würde, ließe sich mit Bitcoin-Whales vergleichen, die große Summen der Kryptowährung besitzen. Er glaubt, dass dies den Preis nicht beeinflussen kann.
„Wenn Sie sich die Korrelationen zwischen XRP und dem Großteil des Krypto-Marktes, welche oft als Altcoins bezeichnet werden, ansehen, dann sehen Sie viele Gemeinsamkeiten. Ripple kann den Preis von XRP nicht mehr beeinflussen, als die Whales den Preis von Bitcoin bestimmen können. Einige Altcoins, insbesondere die kleineren, laufen Gefahr, von Menschen manipuliert zu werden. Aber wir sprechen hier von XRP und einem Handel von einer Milliarde Dollar pro Tag. Ich glaube also nicht, dass irgendjemand diese Preise manipulieren kann.“
Er fügte hinzu, dass es sich bei Whales oft um Anleger handelt, die früh in BTC investiert haben. Er wies darauf hin, dass es selbst ein Wallet mit einer Million Bitcoin gebe, von dem niemand wüsste, wem sie gehören. „In der XRP-Gemeinschaft ist Ripple der größte Eigentümer“, sagte er.
Fork bei XRP?
Garlinghouse erklärte, dass es nicht in seine Sinne sei, den Markt mit XRP zu überfluten. Momentan hätte die Kryptowährung ein gesundes Wirtschaftssystem. Crypto Bitlord drohte damit eine Fork zu erzwingen, wenn auf seine Forderungen nicht eingegangen wird. Garlinghouse erklärte, dass dies nicht ohne weiteres möglich sei, da XRP quelloffen ist.
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Corinna ist die Chefredakteurin von Coinwelt. Seit 2016 dreht sich ihre Welt um Kryptowährungen und die Blockchain. Es vergeht kein Tag, an dem Corinna sich nicht darüber ärgert, dass sie nicht gleich am ersten Tag in Bitcoin investiert hat. Besonders spannend findet sie die internationale Rechtslage für Währungen wie Bitcoin. Für die Zukunft hofft sie auf eine positive Haltung der Gesetzgeber und klare Gesetze im Umgang mit digitalen Coins.