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Silikon wird in vielen Haarpflegeprodukten eingesetzt. Es macht das Haar geschmeidig, doch hat es auch seine schlechten Eigenschaften. Mir genügt schon, dass es synthetisch hergestellt und schwer abbaubar ist. So etwas kann auf die Dauer für Haut und Haar nicht gut sein. Die Naturkosmetik kommt ohne synthetische Produkte wie Silikon aus. Doch kann ich ganz sicher sein, dass in meinen Shampoos nicht doch Silikon versteckt ist? Da ich die paar wenigen Bestandteile wie Tee, Kokosbetain, Xanthan, Pflanzenöl, Milchsäure und Rokonsal inzwischen gut kenne und die Pflanzenwässer selber destilliere, könnte höchstens das Produkt „Haarsoft“ verdächtig sein. Dieses habe ich von der Kosmetikmacherei in Wien eingekauft. Doch die Zweifel sind schnell beseitigt. Dank meiner beiden Ratgeber in Buchform: Kosmetikinhaltstoffe von A bis Z und Kosmetik-Liste. Haarsoft besteht Coco Glucoside und Glyceryl Oleate. Etwas verständlicher ausgedrückt, sind das ein Tensid auf Basis von Kokosöl und Traubenzucker und aus dem Zuckeralkohol Glycerin. Grünes Licht für meine Shampoos.
PS: Silikon ist nicht einfach zu erkennen, denn es gibt unzählige Namen dafür. Ihnen gemeinsam ist meist das Wort „Methicone“. Hier ein paar Beispiele: Amodimethicon, Dimethicone, Cetearyl Methicone, Cyclomethicone, Cyclopentasiloxane, Dimethiconol, Stearyl Dimethicone, Trimethyl-silylamodimethicone (verflixt, wo setzte ich da nur das Trennzeichen hin?), Cetyl Dimethicone, Cyclomethicone, Cyclopentasiloxane, Lauryl Methicone Copolyol, Dimethicone Copolyo, Polysiloxane, Dimethicone copolyol/HWP, Hydroxypropyl.
Wie können wir so noch wissen, was in unseren Produkten drin ist, die wir täglich verwenden?