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- Der Schweizer Erdbebendienst der ETH Zürich hat letztes Jahr rund 1230 Erdbeben in der Schweiz und in angrenzenden Gebieten registriert.
- Die stärksten sorgten für kleinere Gebäudeschäden.
- Das schwerste Erdbeben der letzten zehn Jahre fand am 3. März 2017 unter dem Urnerboden statt: Es hatte eine Magnitude von 4,6 – stark genug, um kleinere Schäden an Gebäuden zu bewirken und 100 Nachbeben auszulösen.
Bei Chateau-d'Oex VD ereignete sich am 1. Juli das zweite weiträumig spürbare Erdbeben. Es löste 240 Nachbeben aus. Spürbar waren auch die Beben in Sion am 2. Juni sowie am 5. August und jenes in der Nähe von Zug vom 21. November.
Der Erdbebendienst bezeichnet die Schweiz als Erdbebenland. 1230 Beben hat er vergangenes Jahr in der Schweiz und im nahen Ausland registriert. 700 davon gelten als Mikrobeben, die erst durch die Verbesserung des seismischen Messnetzes in der Schweiz sichtbar wurden.
Die Erdbebenaktivität konzentriert sich auf den Alpenraum, auf die Kantone Wallis und Graubünden.