Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/171641

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat will den CO2-Ausstoss bis 2030 gegenüber 1990 um 50 Prozent reduzieren. Nach aktueller Prognose können bis 2020 vielleicht 30 Prozent Reduktion erreicht werden. In den verbleibenden zehn Jahren müssten damit nochmals 20 Prozent CO2-Reduktion realisiert werden. Das ist mit Massnahmen allein im Inland wahrscheinlich illusorisch.</p><p>Wäre der Bundesrat deshalb bereit, auch einen Ansatz zu unterstützen, bei dem von Schweizer Unternehmen im In- und im Ausland realisierte Reduktionsmassnahmen flexibel angerechnet werden?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat beschlossen, bis 2030 ein Reduktionsziel von gesamthaft 50 Prozent gegenüber 1990 anzustreben. Mindestens 30 Prozent der Emissionsverminderungen sollen mit Massnahmen im Inland und maximal 20 Prozent im Ausland erzielt werden. Diese Ziele müssen im CO2-Gesetz verankert werden, das für die Zeit nach 2020 revidiert werden muss. In dieser Vorlage stellt der Bundesrat auch die Ausgestaltung der In- und Auslandmassnahmen zur Diskussion. Die betroffenen Kreise der Schweizer Wirtschaft werden die Gelegenheit erhalten, sich im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens zu dieser Vorlage zu äussern.</p>