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Il pirata
Vincenzo Bellini (1801-1835)
Melodramma in two acts
Libretto by Felice Romani after the novel
«Bertram or the Castle of St. Aldobrand» by Charles Robert Maturin
Concert performance
In Italian with German and English surtitles.
June 2022
01Jun
19.00
Il pirata
Concert performance of the opery by Vincenzo Bellini, Concertante Premiere
Price D
Wednesday subscription B
06Jun
20.00
Il pirata
Concert performance of the opery by Vincenzo Bellini
Price D
Mixed subscription C, Choice subscription
Currently, tickets for performances up until the end of February can be purchased. Further information on the sale of individual tickets can be found here. Information about subscription series in the 21/22 season can be found here.
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Il pirata
Abstract
Il pirata
Il pirata was Vincenzo Bellini’s artistic breakthrough. Bellini, then 25, had already had some initial success in Naples, and was commissioned to write an opera for Milan’s La Scala theater. The result was Il pirata, which premiered in 1827 and was an immediate hit. Bellini chose Charles Robert Maturin’s gothic thriller as his literary basis, with cruel male rivalries and a gruesome fate awaiting its ethereal female figures, all set in the shadows of the nighttime. It would prove to be a selection that gave the audience exactly what it wanted. Imogene, the soprano role, is a clear predecessor of Donizetti's more famous Lucia of the Lammermoor.
The action takes place in Bellini's homeland, Sicily: Gualtiero, who had to flee for political reasons and has since been living as a pirate, is shipwrecked and recognizes his rescuer Imogene as his former lover. But Imogene has married Gualtiero's mortal enemy Ernesto during his absence. In the fight between the two rivals, Gualtiero kills Ernesto. When Gulatiero is condemned to death for the act, Imogene goes mad. Bellini not only created the prototype of the romantic opera with his choice of subject matter, but also introduced a new, lyrical musical tone with his sweeping melodic arcs. Moreover, the main characters in this opera already form the triangular constellation, so fundamental in Verdi's work, between the soprano and tenor lovers and the baritone as troublesome third.
Our concert performance will feature audience darling Javier Camarena as the pirate Gualtiero. Coloratura soprano Albina Shagimuratova – whose Queen of the Night, Konstanze, and Lucia have brought her international acclaim – will sing Imogene. Ensemble member Konstantin Shushakov will appear as Ernesto.
Iván López-Reynoso, Musical director
Iván López-Reynoso
Iván López-Reynoso ist musikalischer Direktor des Palacio de Bellas Artes in Mexico City sowie Erster Gastdirigent der Oviedo Filarmonia in Spanien. Am Staatstheater Braunschweig war er von 2017-2019 Erster Kapellmeister. Sein Repertoire umfasst Werke von Puccini, Rossini, Mozart, Humperdinck, Wagner, Schostakowitsch und Weill. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Rossini Opera Festival in Pesaro, wo er als jüngster Dirigent mit nur 23 Jahren Il viaggio a Reims dirigierte. 2017 kehre er nach Pesaro zurück für ein Konzert mit Ildar Abdrazakov. Zudem leitete er die Produktion La scala di seta in der Regie von Damiano Michieletto. Iván López-Reynoso arbeitet regelmässig mit den wichtigsten Orchestern in Mexico zusammen, u.a. mit dem National Symphony Orchestra, dem Mexikanischen Staatsorchester oder dem Jalisco Philharmonic Orchestra und dirigierte dabei u.a. Strauss’ Alpensinfonie, Ravels Daphins et Chloé, sämtliche Sinfonien von Beethoven, Rossinis Stabat Mater sowie Sinfonien von Schostakowitsch, Rachmaninow und Brahms. Jüngst gab er mit Javier Camarena ein Konzert am Teatro Real de Madrid mit Werken von Donizetti, Rossini und Offenbach und leitete Il viaggio a Reims an der Ópera de Bellas Artes in Mexico City.
Claudia Blersch, Staging of scenes
Claudia Blersch
Claudia Blersch ist Spielleiterin am Opernhaus Zürich und hat hier zuletzt die Familienoper Das verzauberte Schwein von Jonathan Dove inszeniert. Sie hat mehrere Produktionen aus Zürich an die Opernhäuser Madrid, Barcelona, Turin und Shanghai übertragen und regelmässig eigene Opernprojekte und Uraufführungen in der Schweiz und in Deutschland realisiert. Zusammen mit dem Bühnenbildner Giulio Bernardi war sie 2003 Preisträgerin beim Ring-Award 2003 in Graz und 2007 erhielt die Operninstallation Slotmachine/Tosca eine Auszeichnung beim Festival der Künste in Zürich. 2017 erarbeitete sie eine halbszenische Fassung von Rossinis La cenerentola und tourte mit Cecilia Bartoli und den Musiciens du Prince der Oper Monte-Carlo durch Frankreich, Deutschland und die Niederlande. Im selben Jahr inszenierte sie diese Oper noch einmal mit Absolventen des South African College of Music im Baxter Theatre in Capetown. Im Januar 2018 realisierte sie Kurt Weills Die sieben Todsünden in Zusammenarbeit mit der Organisation Isla Victoria im Theater Rigiblick in Zürich, im August 2018 inszenierte sie für die Cape Town Opera im Baxter Theatre Donizettis Don Pasquale sowie im gleichen Jahr die halbszenische Aufführung von La cenerentola beim Lucerne Festival im Sommer im KKL Luzern.
Konstantin Shushakov, Ernesto
Konstantin Shushakov
Konstantin Shushakov stammt aus Russland und studierte am Izhevsk Music College und später an der Russischen Akademie für Theaterkunst. Im Anschluss an das Studium wurde er 2009 Mitglied des Young Artist Program am Bolshoi Theater in Moskau. 2011 war er Preisträger des Queen Elisabeth Wettbewerbs in Brüssel und gewann im selben Jahr den 2. Preis beim Operalia Wettbewerb in Moskau. Ein Jahr später wurde er Ensemblemitglied am Bolschoi-Theater, wo er in zahlreichen Rollen zu erleben war; so sang er dort u.a. Morales (Carmen), Almaviva (Le nozze di Figaro), Marullo (Rigoletto), Malatesta (Don Pasquale), Schaunard und Marcello (La bohème), Lebedjev (Der Idiot), Robert (Iolanta), Papageno und Figaro (Il barbiere di Siviglia). Gastengagements führten ihn als Guglielmo in Così fan tutte an die Scala nach Mailand, als Ford in der Neuproduktion von Falstaff nach Genf und ans Théâtre de la Monnaie in Brüssel für den Prinz Afron in Der goldene Hahn. 2020/21gastierte er am Bolshoi in Moskau als Marcello, Malatesta, Figaro und Conte Almaviva. Er ist ausserdem regelmässig als Konzertsänger zu erleben; er sang in Brahms’ Ein deutsches Requiem zusammen mit dem Russischen National Orchester in der Tschaikovsky Concert Hall und in Mozarts Grosse Messe in c-Moll mit dem Musica Viva Chamber Orchestra Moskau. Zudem gehören die Baritonpartien in Haydns Stabat Mater und in Faurés Requiem zu seinem Repertoire. Seit der Spielzeit 2019/20 gehört Konstantin Shushakov zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier bereits als Guglielmo, Malatesta, Marcello, Andrei Tchelkalov (Boris Godunov) und in Ein deutsches Requiem unter Gianandrea Noseda zu hören.
Javier Camarena, Gualtiero
Javier Camarena
Javier Camarena wurde in Veracruz (Mexiko) geboren. Nach seinem Studium an der Musikhochschule der Universität von Guanajuato gewann er 2004 den ersten Preis beim Gesangswettbewerb «Carlo Morelli» in Mexiko und 2005 den Sonderpreis «Juan Oncina» im Wettbewerb Francisco Viñas in Barcelona. Francisco Araiza ist sein Gesangslehrer und Berater. 2004 debütierte er am Palacio de Bellas Artes als Tonio in La Fille du Régiment. In Mexiko war er zudem als Belmonte (Die Entführung aus dem Serail), Nemorino (L’elisir d’amore), Ernesto (Don Pasquale) und Dorvil (La scala di seta) zu hören. Als Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich von 2007-2014 hat er u.a. Lindoro (L’italiana in Algeri), Almaviva in Il barbiere di Siviglia von Paisiello und Rossini, Belfiore (La finta giardiniera) sowie in den Neuproduktionen von Tristan und Isolde (Stimme eines Seemanns), Così fan tutte, La fedeltà premiata, Mosè in Egitto, Les Pêcheurs de perles, Le Comte Ory, Falstaff, Die Entführung aus dem Serail und Rossinis Otello gesungen. Gastengagements führten ihn u.a. an die Opernhäuser in Paris, Wien, München, Dresden, Brüssel, Barcelona, Madrid, New York und San Francisco. Bei den Salzburger Festspielen war er 2013 als Fenton und Belmonte (Die Entführung aus dem Serail) sowie 2014 als Ramiro (La cenerentola) zu erleben. Zu seinen künftigen Engagements zählen u.a. Almaviva (Il barbiere di Siviglia) an der Wiener und der Münchener Staatsoper, Conte di Libenskoff (Il viaggio a Reims) in Zürich, Ernesto (Don Pasquale) in Zürich und an der Met sowie Lord Arturo (I puritani) in Madrid.
Andrew Owens, Itulbo
Andrew Owens
Andrew Owens, Tenor, wurde in Philadelphia geboren und studierte am Oberlin Konservatorium Gesang. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe, u.a. gewann er den Zarzuela Preis beim Francisco Viñas Wettbewerb. Er nahm am Young Singers Project der Salzburger Festspiele teil und war Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper München. Von 2012 bis 2014 war er Mitglied des Jungen Ensembles des Theater an der Wien, wo er an der Kammeroper u.a. in La bohème, La Cenerentola, Fidelio, Attila, Mathis der Maler und in La clemenza di Tito zu erleben war. Seither kehrte er als Mads in Werner Egks Peer Gynt, als Snout in A Midsummer Night’s Dream und als 4. Jude in Salome ans Theater an der Wien zurück und gastierte in der Titelpartie von Don Carlos an der Kammeroper Wien. 2016/17 sang er beim Caramoor Festival in Rossinis Aureliano in Palmira und Jacquino in Fidelio und gab als Barbarigo in Verdis I due Foscari sein Debüt im Concertgebouw Amsterdam. In der Spielzeit 2018/19 sang er an der Seattle Opera den Grafen Almaviva (Il barbiere di Siviglia) sowie die Titelrolle in Béatrice et Bénédict und debütierte als Lucano in L’incoronazione di Poppea an der Cincinnati Opera. Jüngst war er ausserdem als Arturo in Lucia di Lammermoor an der Opera Philadelphia zu erleben, als Don Ramiro in La Cenerentola an der Irish National Opera, in Konzerten von Beethovens 9. Sinfonie an der Kammeroper Wien, in Schumanns Szenen aus Goethes Faust mit dem Cleveland Orchestra, als Lukas in Haydns Die Jahreszeiten sowie in einer konzertanten Aufführung von Le Rossignol bei den Salzburger Festspielen. Zuletzt trat er bei der Rossini-Gala der Münchner Opernfestspiele auf.
Stanislav Vorobyov, Goffredo
Stanislav Vorobyov
Stanislav Vorobyov stammt aus Russland und studierte am Moskauer Konservatorium. Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Colline und Benoît (La bohème), Spinelloccio (Gianni Schicchi), Galitsky (Prinz Igor) sowie Gremin und Zaretsky (Jewgeni Onegin). 2014 gewann er den ersten Preis bei der «Theatre Assemblies International Festival Competition» in Moskau sowie den Grand Prix beim Internationalen Wettbewerb «Open Europe – Open Planet» und 2015 den dritten Preis beim 7. Internationalen Wettbewerb für Operngesang Sankt Petersburg. Von 2016-2018 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war in der Zeit als Gualtiero Valton (I puritani), Araldo (Otello), Faust (Der feurige Engel) sowie in Lohengrin, Jewgeni Onegin und Madama Butterfly zu hören. Seit der Spielzeit 2018/19 gehört er zum Ensemble des Zürcher Opernhauses, wo er als Colline (La bohème), als kaiserlicher Kommissar (Madama Butterfly), als Notar (Der Rosenkavalier), als Reinmar von Zweter (Tannhäuser), als Oberpriester (Nabucco) und als Alidoro (La Cenerentola) zu erleben war. Im Sommer 2018 gastierte er bei den Bregenzer Festspielen als Don Basilio (Il barbiere di Siviglia), im Herbst 2018 als Nourabad (Les Pêcheurs de perles) an der Oper Vlaandern und im Februar 2020 sang er den L’ombra di Nino in einer konzertanten Aufführung von Semiramide im Concertgebouw in Amsterdam.
Freya Apffelstaedt, Adele
Freya Apffelstaedt
Freya Apffelstaedt wurde in Südafrika geboren schloss 2021 ihr Masterstudium an der Hochschule für Musik und Theater München mit Bestnote ab. Sie gewann u.a. den zweiten Preis beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb 2020, einen Sonderpreis beim Internationalen Klassik-Gesangswettbewerb DEBUT 2020 und den dritten Preis beim Bundeswettbewerb Gesang 2020. Darüber hinaus ist sie Empfängerin des Deutschlandstipendiums und war Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Bayreuth. Als Konzertsängerin umfasst Freya Apffelstaedts Repertoire nahezu alle gängigen Oratorien von Monteverdi, Schütz, Bach, Händel und Mozart bis hin zu Werken des 20. Jahrhunderts. Im Rahmen ihres Studiums trat sie in der Uraufführung der Oper liminal space auf, einer Kooperation der HfMT München mit der Münchener Biennale für Neues Musiktheater. Weitere Engagements umfassen die Rolle der Hippolyta in Brittens A Midsummer Night’s Dream an der Bayerischen Theaterakademie August Everding sowie Auftritte mit den Münchner Symphonikern und mit dem Konzerthausorchester Berlin. Im Sommer 2021 nahm sie am Young Singers Project der Salzburger Festspiele teil. Seit der Spielzeit 2021/22 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich.
Janko Kastelic, Chorus Master
Janko Kastelic
Janko Kastelic ist seit Mai 2017 als Nachfolger von Jürg Hämmerli Chordirektor am Opernhaus Zürich. Der slowenisch-kanadische Pianist, Organist und Dirigent, studierte Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der University of Toronto, Faculty of Music. Nach seinem Studium zog es Janko Kastelic nach Europa, wo er unter anderem an der Pariser Opéra National als Korrepetitor und an der Wiener Staatsoper als Korrepetitor, zweiter Chordirektor und stellvertretender Leiter der Opernschule tätig war. Von 2008 bis 2011 war er Generalmusikdirektor und Operndirektor des Slowenischen Nationaltheaters Maribor. 2011 kehrte er nach Wien zurück, wo er an der Wiener Staatsoper die musikalische Leitung der Kinderopern Aladdin und die Wunderlampe und Die Feen übernahm. Von 2012 bis 2013 war er Gastchordirektor an der Staatsoper Hamburg und seit 2013 ist er künstlerischer Leiter des von ihm mitbegründeten CULTUREpoint Piran. 2015-17 war er an der Kammeroper des Theaters an der Wien als Studienleiter tätig. Ebenfalls seit 2015 ist er Kapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle. Janko Kastelic hat sich als freischaffender Dirigent, Korrepetitor und Komponist neben der barocken Musik ebenfalls der modernen Musik gewidmet. Sein vielseitiges musikalisches Schaffen umfasst neben zahlreichen Arrangements auch Kompositionen von Pop- und Filmmusik sowie Solo- und Kammermusik. Es ist ihm ein Anliegen, junges Publikum für Musik zu begeistern und die Liebe zur Musik an die nächste Generation weiterzugeben.