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Neben dem konventionellen Lipid-profil (Gesamtcholesterin, HDL, LDL-Cholesterin, Triglyceride) werden die für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen viel schädlicheren Stoffe wie oxidiertes Cholesterin, Homocystein, Lipoprotein (a), c-reactives Protein, ADMA und die Fettsäurezusammensetzung bestimmt.
Es sind die oxidierten Cholesterinpartikel, die in die Arterienwand eingelagert werden. Der Gehalt an Vitamin E erhöht dessen Resistenz gegenüber Oxidation. Lipoprotein (a) besitzt das höchste Arteriosklerosepontenzial. Durch Vitamin C, Nicotinsäure und Omega-3-Fettsäuren können diese Werte gesenkt werden. Erhöhte Werte von Homocystein stellen einen Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen degenerativen Erkrankungen , wie z.B. Alzheimer, dar. Durch Substitution von Vitamin B6, B12 und Folsäure lässt sich der Homocysteinwert signifikant senken. ADMA ist für die Erhöhung des Blutdrucks verantwortlich und wird durch die Aminosäure L-Arginin gesenkt.
Der AA/EPA-Quotient bestimmt den Anteil an entzündungsfördernden Fettsäuren, welcher durch Omega-3-FS korrigiert werden kann.
Aus den Analyseergebnissen wird eine individuelle Supplementation von Mikronährstoffen vorgeschlagen, welche eine Prophylaxe (nicht nur) für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ermöglicht.