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Ortschaft: 4202 Duggingen
Kanton Basel-
Gründer:
Baujahr, Erstmalige Erwähnung: 13 Jh.
Zerstört:
Restaurant in der Burg, Nein
Feuerstelle bei der Burg. Nein
Übernachtung auf der Burg nicht möglich
Rollstuhlgängig: Ja. Kinderwagen: Ja
Wanderung: 10 min, 200 m, Schwierigkeit: Leicht
LK. Koordinaten: West-
GPS: N: 0000 / O: 0000, Höhe: 000 m.ü.M
Besucht am: 24.10.2002 Burg Nr. 5
Zugänglichkeit: Das Schloss ist Privat, Der Kanton Basel-
Wer der erste Herr von Angenstein war, ist unbekannt.
Eingereiht in eine Burgenkette thront Angenstein auf einem breiten Felskopf zwischen Aesch und Duggingen, wo sich die Birs ein letztes mal durch die Jurakette zwängt. Angenstein war als "Vorposten" von Basel und für die Beherrschung des Juragebietes stets von strategischer Bedeutung. Zudem bildete die Birs lange Zeit die Grenze zwischen dem Sisgau und dem Sundgau, also zwischen französischen und österreichischen Herrschaftsgebieten.
13 Jh. Wer der erste Herr von Angenstein war, ist unbekannt. Nach der geschichtlichen Überlieferung steht jedoch fest, dass Angenstein bereits im 13. Jh. zu den Hausgütern der Grafen von Pfirt gehörte.
1271 Die Hälfte davon wurde offenbar 1271 an den Bischof von Basel abgetreten. So gelangte Angenstein in die Herrschaft der Grafen von Thierstein, die das Lehen an die Münchs von Landskron übergaben. Als der letzte Münch keinen Erben mehr hatte, ging das Lehen wieder an Thierstein zurück. Nach einem langen Streit zwischen Basel und Solothurn um den Besitz des strategisch wichtigen Vorpostens ging schliesslich der Bischof als Sieger hervor.
1494/1515 Durch Feuer verwüstet und wieder aufgebaut.
1557 Übergab er das Lehen seinem Kanzler, dem Advokaten Wendelin Zipper, der heute noch bekannteste Burgherr. Dieser baute die durch Brände (1494 und 1517) zerstörte Burg nach 1557 wieder zu einem ritterlich-
1951 Erwarb die Stadt Basel das Schloss Angenstein, das auf Dugginger Gemeindegebiet liegt
1984 Brannte es im Schloss zum letzten Mal
1988/91 1988 bis 1991 wurde es total saniert und bewohnbar gemacht. Auch die Kapelle und einige Gesellschaftsräume konnten wieder hergerichtet werden.
1984 Bannte das Schloss zum letzten Mal ab und wurde bis 1991 wieder instandgesetzt. Die zwei Glocken der Burgkapelle, die 1826 eingesetzt wurden, blieben nach dem Brand von 1984 'verschwunden'; sie wurden 2010 im nahegelegenen Wald ausgegraben
Die Schlosskapelle für kirchliche Anlässe aller christlichen Konfessionen und das Foyer mit Office sowie der untere Schlosshof mit Remise können für festliche Anlässe gemietet werden. Auch Apéros und kleinere Sitzungen sind möglich.
Quellen: Werner Meyer: Burgen von A bis Z, Burgenlexikon der Regio, Wikipedia,
Letzte Aktualisierung: 29.11.2011