Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03649.jsonl.gz/864

Ein Foto des französischen Präsidenten Emmanuel Macron mit einem jungen Mann, der den Stinkefinger zeigt, hat für Aufregung gesorgt. Das Bild entstand bei einem Besuch Macrons auf der Karibikinsel Saint-Martin, die teilweise zu Frankreich gehört.
Der Staatschef liess sich mit zwei jungen dunkelhäutigen Männern ablichten, von denen einer, mit freiem Oberkörper, den ausgestreckten Mittelfinger in die Kamera hält.
Die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen bezeichnete das als «unverzeihlich». «Wir sind sprachlos vor Empörung», schrieb sie am Sonntag auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter. «Frankreich hat das sicherlich nicht verdient.»
Macron hingegen versuchte umgehend, die Polemik zu entschärfen. Er liebe «jedes Kind der Republik, egal, welche Dummheiten es begeht». Er wolle der Jugend helfen.
Einer der beiden jungen Männer auf dem Foto sei erst kürzlich aus dem Gefängnis entlassen worden, nachdem er eine Haftstrafe wegen eines Überfalls abgesessen hatte. Mit Blick auf Le Pens Äusserungen warnte Macron vor einem «Diskurs des Hasses». (sda/afp)
Das Ende des Diesels rückt näher – zumindest in Europa. Im Dezember des vergangenen Jahres wurden in Westeuropa erstmals mehr Elektro- als Dieselautos verkauft. Dies zeigen die neusten Verkaufszahlen, die vom unabhängigen Automarkt-Analysten Matthias Schmidt für die «Financial Times» erhoben wurden. Demnach war mehr als ein Fünftel der im Dezember 2021 verkauften Neuwagen ausschliesslich mit Akkus angetrieben. Dieselfahrzeuge, einschliesslich Diesel-Hybride, kamen noch auf einen Marktanteil von 19 Prozent. Die Statistik umfasst 18 westeuropäische Länder, inklusive der Schweiz.