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Kleine Fischbacher Geschichte
Die Gemeinde Fischbach wird erstmals im Jahre 1224 mit Viscebach, im Jahre 1295 mit Visbach, urkundlich erwähnt. Das Wappen zeigt einen schwarzen, gekrümmten Fisch auf gelbem Grund.
Vor dem 13. Jahrhundert gehörte Fischbach den Lenzburgern und danach den Herren von Balm. Um 1309 kam Fischbach unter Österreichische-, im 15. Jahrhundert unter Luzernische Herrschaft und unterstand der Vogtei Willisau. Bis 1798 hatten die Herren von Kasteln gewisse Hoheitsrechte über Fischbach. Güter und Zehntenrechte besassen auch die Klöster St. Urban, Ebersecken und Einsiedeln.
Als eine der wenigen noch bestehenden gotischen Kapellen, bildet die im Jahre 1520 erstellte Kapelle St. Aper das eigentliche Wahrzeichen des Dorfes.
1891 wurde die Huttwil-Wolhusen-Bahn eröffnet, womit ein grosser Schritt für die Verkehrstechnische Erschließung des Luzerner Hinterlandes getan war. Mit dem Postauto ist der nächstgelegene Bahnhof in Zell heute bequem erreichbar.
Im Jahre 1963 wurde das Schulhaus Fischbach neu gebaut. 1988 wurde das Gebäude renoviert und mit einer Turnhalle mit Bühne sowie einer Zivilschutzanlage erweitert. 1992 konnte das neu erstellte Gemeindehaus mit Gemeindeverwaltung, Feuerwehrmagazin, Zivilschutzanlagen und Wohnungen, seiner Bestimmung übergeben werden.