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Seit drei Jahren werdennach geltenden Vorschriften gemachte Alpsäuberungen finanziell unterstützt von Bund und Kanton. Die gerodeten Pflanzen, Büsche und Stauden werden angehäuft und liegengelassen bis sie dürr sind.
Diese zeitaufwändige Arbeit ist einfacher in einer Gruppe zu bewältigen. Und so trafen sich einige Freiwillige der Musikgesellschaft auf der Matt mit Mitgliedern der Wegkorporation Vorderschwändi, um zu reuten. In kleinen Gruppen – ein Mann mit Motorsäge und vier bis fünf Helferinnen und Helfer – machten sie dem unerwünschten Gebüsch, den dornigen Sträuchern und kleinen, weidfremden Tännchen den Garaus. Ein paar Haufen mit gerodeten Büschen entstanden, einige kleinere und grössere Kratzer verzierten am Schluss Arme und Beine der Helfenden und der Muskelkater am anderen Tag erzählte von strenger, körperlicher Arbeit. Als Dank dafür gabs eine feine Wurst vom Grill, etwas zum Trinken, ein feines Dessert und einen grosszügigen Beitrag in die Vereinskasse.
Alpkorporationen
Die Entstehung der Oberurner Alpkorporationen geht zurück ins Jahr 1704, als die Alpen unter den Bürgergeschlechtern aufgeteilt wurden. Seit damals gibt es drei Alpkorporationen; Vorderschwändi, Hinterschwändi und Lochegg. In der Korporation Vorderschwändi sind die Angehörigen der Geschlechter Stucki, Noser (ausser diejenigen der Brändenlinie), Müller und Boss zu finden. Dazu gibt es sogenannte Wandergenossen wie das Geschlecht der Burlet, welche jedes Jahr bei einer anderen Korporation dabei sind. Die Alpkorporation Vorderschwändi umfasst die drei im Schwändital liegenden Alpen Schattenstafel, Sunnenstafel und Winteregg und die Matt (Park- und Zeltplatz).
Die Alpkorporation Hinterschwändi liegt im hintersten Teil des Schwänditals und umfasst die Alpen Alpstäfeli, Stattboden und Hinterschwändi.
Die Alpkorporation Lochegg besteht aus den drei Stafeln untere, mittlere und obere Lochegg.