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Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat den Kosovo vorläufig anerkannt. Damit könnte die frühere serbische Provinz erstmals ein eigenes Team zu den Olympischen Spielen 2016 nach Rio de Janeiro schicken. Das IOC schlug vor, das Nationale Olympische Komitee Kosovo bei der Generalversammlung im Dezember in Monaco vollständig anzuerkennen.
Olympische Vertreter Serbiens lehnten den Schritt ab. Das Balkanland erkennt die vor sechs Jahren ausgerufene Unabhängigkeit seiner einstigen Provinz bis heute nicht an. Nach Angaben des IOC erfüllt der Kosovo die Voraussetzungen, um nach der Olympische Charta als Land anerkannt zu werden.
Dem NOK des Kosovo gehören 30 nationale Sportverbände an, darunter befinden sich 13 olympische Sportarten: Bogenschießen, Boxen, Curling, Gewichtheben, Handball, Judo, Moderner Fünfkampf, Ringen, Segeln, Skisport, Taekwondo, Tischtennis und Turnen. Der Kosovo mit seinen 1,8 Millionen Einwohnern ist inzwischen von 108 der 198 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen (UN) anerkannt, darunter auch Deutschland. (asi/sid/dpa/syl)
Als vor drei Wochen das Weltwirtschaftsforum WEF in Davos begann, war Gianni Infantino ein gefragter Mann. Dem Präsidenten des Fussballverbands FIFA wurde dauernd auf die Schultern geklopft. Ging er durch die Gänge des Kongresszentrums, sah man ihn umringt von Männern, die ihm Komplimente zur WM in Katar machten, ihn sogar umarmten. «Thank you, thank you», gab Infantino dann zurück.