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Simon Ammann ist der Auftakt zur Vierschanzentournee ordentlich geglückt. Der Toggenburger belegte in Oberstdorf beim Sieg von Ryoyu Kobayashi den 16. Rang und erzielte somit sein bestes Saisonergebnis.
Der vierfache Olympiasieger segelte auf 132 und 128 Meter. Die Windeinflüsse waren nach einer meteorologisch bislang turbulenten Saison gering. Die Rangliste in Oberstdorf widerspiegelte die effektiven Stärkeverhältnisse an diesem Tag. Ammann glaubt, dass er mit einer etwas besseren Mittelphase im Flug top-ten-fähig wäre.
Oberstdorf ist für Ammann ein gutes Pflaster. Auf den Tag genau vor 22 Jahren, am 29. Dezember 1997, lancierte Simon Ammann seinen über zwei Jahrzehnte andauernden Höhenflug. Als 16-jähriger Gymnasiast und Bauernsohn aus Unterwasser stand er im Allgäu erstmals überhaupt an einem Weltcupspringen am Start. Ammann wurde auf Anhieb 15. und löste so das Ticket für die Olympischen Spiele 1998 in Nagano.
Der WM-Dritte Killian Peier (123,5 m) hingegen verlor das Duell gegen den Deutschen Constantin Schmid. Der Waadtländer verpasste auch einen der fünf Lucky-Loser-Plätze. Der 33. Rang ist für Peier ein herber Rückschlag, nachdem er diesen Monat erstmals auf ein Weltcup-Podest gesprungen war. Der Romand bekundete schon in Engelberg kleinere Probleme mit seinem Take-off. "Ich bin derzeit nicht frei im Kopf. Das Selbstvertrauen ist nicht da", sagte er.
Die Endausmarchung verpasste auch Dominik Peter. Der mit 18 Jahren jüngste Flieger im Feld wurde 45. (113 m).
Als Sieger liess sich der Japaner Ryoyu Kobayashi feiern. 138 und 134 m reichten zum klaren Sieg mit 9,2 und mehr Punkten Vorsprung auf die Konkurrenz. Der Asiate hatte vergangenen Winter den Grand Slam geschafft und realisierte nun den fünften Tournee-Sieg in Folge. Zweiter wurde der Deutsche Karl Geiger. Auf den weiteren Plätzen folgten der Pole Dawid Kubacki und der Österreicher Stefan Kraft.