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Im August 2013 wurden am Matterhorn menschliche Überreste entdeckt. Mittels DNA-Analyse konnte ein Alpinist identifiziert werden, welcher seit 1979 vermisst wurde.
Am 29.12.1979 wurde ein Alpinist aus England als vermisst gemeldet. Die damalige Nachsuche blieb erfolglos. Ende August 2013 entdeckte nun ein Helikopterpilot am Fusse der Nordwand des Matterhorns menschliche Überreste, woraufhin die Kantonspolizei aufgeboten wurde. Die Ermittlungen in den Vermisstendossiers erbrachten, dass es sich um den damals 27-jährigen Alpinisten handeln könnte. In Zusammenarbeit mit Spezialisten der Gerichtsmedizin konnte ein DNA-Abgleich erstellt werden, wodurch sich der Anfangsverdacht bestätigte. Die Kantonspolizei verfügt über eine Liste von verschwundenen Personen seit dem Jahre 1926, worin etwa 280 Personen aufgelistet sind. Dabei handelt es sich mehrheitlich um vermisste Personen im Hochgebirge oder im Gewässer, wobei die damaligen Suchmittel limitiert waren. Seitdem sind nur wenige Vermisstmeldungen nicht aufgeklärt. Der Rückgang der Gletscher bringt vermehrt vermisste Alpinisten zum Vorschein, welche vor mehreren Jahrzenten als vermisst gemeldet wurden.