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Flechten entstehen in einer Lebensgemeinschaft (Symbiose) aus Algen und Pilzen. Die Pilze nehmen Wasser und Nährstoffe direkt aus der Luft auf, die Algen profitieren davon und stellen ihrerseits den Pilzen für ihre Ernährung Zucker zur Verfügung, den die Pilze nicht selber herstellen können.
Flechten haben keine Wurzeln. Mit feinsten Haftfasern klammern sie sich an den Untergrund. Die benötigten Nährstoffe nehmen sie entweder direkt aus der Luft oder aus Regenwasser und Nebel auf. Geringste Stoffmengen genügen den anspruchslosen Flechten zum Leben. Trotz ihrer enormen Genügsamkeit stellen die Flechten eine Bedingung: Sie brauchen saubere Luft.
Flechten sind absolut harmlose Lebewesen. Sie schaden auch den Bäumen nicht, wie dies oft fälschlicherweise vermutet wird.