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Ort im schweizer. Kanton Uri,
[* 2]
Gemeinde Silenen, am
Fuß des schroffen
Bristenstocks und am Eingang in das
Maderanerthal, da
gelegen, wo die
Gotthardbahn aus der offenern Thalniederung in die engern Schluchten des obern Reußthals
eintritt und von der rechten Flußseite
auf die linke übergeht, 536 m ü. M.
Amsteg ist ein Hauptplatz des urnerischen Mineralienhandels und die Touristenstation für das
Maderanerthal wie für die Gotthardstraße
und die auf kühner
Brücke
[* 3] über den
Kärstelenbach geführte
Gotthardbahn.
(Kt. Uri,
Gem. Silenen).
522 m. Schönes Dorf am rechten Ufer der Reuss bei der Mündung des Kärstelenbaches
in diese und am Fusse des Bristenstockes und der Windgällen.
Vom Nordwind durch die Felsrippe des Flüeli geschützt und in
einem der Hauptfönthäler gelegen, erfreut sich
Amsteg eines warmen Klimas.
Postbureau, Telegraph, Telephon. 85 Häuser und 325 Ew.
Station der Gotthardbahn.
Ackerbau. Ausgangspunkt für Touren im Gebiete des Maderanerthales.
Bergführer,
Gasthäuser.
Kapelle, grossartige Eisenbahnbrücke über Flüeli und Kärstelenbach.
Turmruine der Burg der Herren von Silenen
und, auf dem Flüeli, die der Burg Zwing-Uri. In
Amsteg stand der Schmelzofen für den am Fusse des Bristenstocks und der Windgällen
betriebenen Bergbau auf Kupfer, Blei und Eisen, bis ihn 1762 der Muhrgang des Kärstelenbaches zerstörte.
Einstige Alaunsiederei im Weiler Intschi.
Ueberschwemmungen des Kärstelenbaches 1762 und 1830. Heimat des Staatsmannes in Diensten
Ludwigs XI.
Jost von Silenen, Bischofs von Grenoble 1475 und von Sitten 1482.