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Angesichts der fortschreitenden Umweltzerstörung am Titicacasee wollen Bolivien und Peru eine halbe Milliarde Dollar in den Schutz des Sees an der Grenze der beiden Ländern investieren. Beide Länder unterzeichneten am Donnerstag ein entsprechendes Abkommen.
Dieses sieht Naturschutzmassnahmen wie eine verstärkte Wasseraufbereitung vor. Auch die Kapazitäten der Umweltschutzbehörden sollen ausgebaut werden.
Die Verschmutzung des 8562 Quadratkilometern grossen Titicacasees bedroht nicht nur den Lebensraum zahlreicher Fisch-, Frosch- und Vogelarten sondern auch das tägliche Leben der Anwohner, von denen viele vom Fischfang leben.
Mindestens zwei Fischarten in dem 3800 Meter über dem Meeresspiegel gelegenen See gelten als vom Aussterben bedroht. Die neue Vereinbarung zwischen Bolivien und Peru gilt für einen zehnjährigen Zeitraum.