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Das British Formula One Racing Team wurde 1977 von Brian Henton und dem Journalisten Don Shaw gegründet. Henton hatte 1975 zwei Läufe der Formel-1-Weltmeisterschaft für das Team Lotus bestritten. In der Saison 1977 erhielt er beim March-Werksteam einen Vertrag für ein Rennen. Danach ergaben sich keine Möglichkeiten eines weiteren Engagements bei einem bestehenden Team. Um gleichwohl weiter an Formel-1-Rennen teilzunehmen, gründete Henton seinen eigenen Rennstall. Von March erwarb er einen gebrauchten March 761, als Antrieb diente ein älterer Cosworth-DFV-Achtzylindermotor.
Das Team debütierte beim nicht zur Formel-1-Weltmeisterschaft zählenden Race of Champions in Brands Hatch. Henton erzielte im Zeittraining mit seinem March 761 die Pole-Position vor dem Werks-March von Alex Ribeiro. Das Rennen beendete er als bester Privatfahrer auf Rang vier. Es war das einzige Rennen, an dem Henton mit seinem eigenen Team teilnahm.
In der Weltmeisterschaftslauf debütierte das Team beim Große Preis von Spanien, 1977 in Jarama. Henton verpasste die Qualifikation um 0,3 Sekunden. Den anschließenden Großen Preis von Monaco ließ das Team aus, da Henton sich keine Chancen ausrechnete, in den Kreis der 20 zum Rennen zugelassenen Fahrzeuge vorzudringen. Die nächste Meldung erfolgte zum Großen Preis von Belgien. Hier überließ Henton das Auto dem belgischen Rennfahrer Bernard de Dryver, der für das Cockpit zahlte. De Dryver verpasste die Qualifikation um eine Sekunde; sein Rückstand auf die Pole-Zeit von James Hunt im McLaren betrug mehr als fünf Sekunden. Zum Großen Preis von England meldete Henton sich wieder selbst als Fahrer. Zu diesem Rennen traten neben den Werksteams insgesamt acht Kundenteams an. Nur zwei von ihnen – das Team Merzario und Williams Grand Prix Engineering qualifizierten sich für das Rennen. Hentons British Formula One Racing Team war das beste der nicht qualifizierten Kundenteams; der Rückstand auf den letzten Startplatz betrug 0,5 Sekunden. Der Große Preis von Österreich war das letzte Formel-1-Rennen, zu dem das British Formula One Team gemeldet wurde. Auch hier verpasste Brian Henton die Qualifikation, diesmal lediglich um 0,1 Sekunden.