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Börsianer verwiesen auf anhaltende Zinsängste sowie Befürchtungen über den Zustand von Chinas Konjunktur als Belastungen. Die etwas gefallenen Ölpreise könnten zusätzlichen Verkaufsdruck auf den Ölsektor ausüben. An potenziell marktbewegenden Wirtschaftsdaten ist am Montag nichts zu erwarten. Zudem werden Impulse vom Anleihenmarkt fehlen, der wegen eines Feiertags in den USA geschlossen bleibt.
Beunruhigt zeigten sich viele Investoren von den gestiegenen Renditen auf US-Staatsanleihen. Am Freitag hatte der US-Arbeitsmarktbericht Befürchtungen schnellerer Zinserhöhungen geschürt und die Wall Street ins Minus befördert. Am Wochenende hatte China die heimische Wirtschaft und das Finanzsystem mit einer erneuten Lockerung der Kapitalanforderungen an einige Banken gestützt. Damit versuche die Regierung, die Folgen des Handelsstreits mit den USA zu mildern und die Verbrauchernachfrage anzukurbeln, hiess es.
Unter den Einzelwerten könnten die Aktien von General Electric (GE) für Aufmerksamkeit sorgen, nachdem die britische Investmentbank Barclays die Papiere von "Equal Weight" auf "Overweight" hochgestuft hatte. In den vergangenen zwei Jahren hätten die Anteilsscheine des kriselnden US-Industriekonzerns ein Tief nach dem anderen markiert, schrieben die Analysten in einer am Montag vorliegenden Studie. Nach dem Führungswechsel dürften aber selbst die hartnäckigsten Kritiker ihre Haltung überdenken. Im vorbörslichen Handel gewannen die GE-Titel zuletzt 2,7 Prozent./edh/mis
(AWP)