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Rötungen, Jucken und Brennen in der Vagina und/oder dem Intimbereich sind oft Anzeichen für eine Pilzinfektion, den Vaginalpilz. Auch ein krümeliger Ausfluss mit weisser bis gelblicher Färbung kann ein Symptom von Vaginalpilz sein.
Im fortgeschrittenen Stadium kann es auch zu Schmerzen beim Wasserlassen und beim Geschlechtsverkehr kommen.
Je nach Schwere der Erkrankung genügt eine oberflächliche Behandlung mit Cremes, Zäpfchen oder ähnlichem oft nicht mehr. Dann verschreibt der Arzt gegebenenfalls Tabletten, die über einen längeren Zeitraum hinweg eingenommen werden müssen.
Die Vaginalflora wird dadurch jedoch genauso wenig gestärkt wie die Vaginalschleimhaut. Das Immunsystem bleibt geschwächt. Werden die Tabletten abgesetzt, dann steht oft schon der nächste Pilz parat.
Auch entwickeln Candida-Pilze – genau wie viele andere Krankheitserreger ebenfalls – zunehmend Resistenzen gegen häufig eingesetzte Medikamente. Immer mehr Betroffene stellen daher fest, dass ihr Vaginalpilz nicht mehr auf die medikamentöse Behandlung anspricht.
Im Laufe ihres Lebens werden 3 von 4 Frauen an einem UNGLEICHGEWICHT DER INTIMEN FLORA leiden. Für 15 % bis 20 % von ihnen wird dies ein dauerhaftes Problem sein.
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