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Gibt es ein verdrängtes Unterbewusstes der Gesellschaft –dessen Kräfte spürbar aber unverständlich sind? Wird es wieder manipuliert? Sind die sowieso unzulänglichen demokratischen Gesinnungen zu schwach um diesen Manipulationen etwas entgegenzuhalten? Steht ein neuer Autoritarismus vor der Tür?
Aber sind diese Ängste vor den „Massen“ und ihrer Manipulierbarkeit, die Gian-Andri Töndury ab 2016 in seinem realen und virtuellen Umfeld wahrgenommen hat, nicht vor allem Ausdruck einer Krise einer verunsicherten Schicht? Seine Videos gehen diesen Ängsten und Krisen nach, und sind Versuche, in der Sprache und den Bildern, mit welchen die soziale Gefahr umschrieben und analysiert wird, die Wünsche (nach Wir-Zugehörigkeit oder nach einer befreienden intellektuellen Distanzierung) der Verunsicherten freizulegen
Mit den Stimmen von: Flurina Casty, Shorty Skillz, Tilde von Overbeck, Daniela Ruocco, Davor Bodrozic.
Mit Textauszügen, Ideen oder Metaphern von u.a.: Peter Pomerantsev, Gustave LeBon, Chakré Matossian, Barbara Stafford, Saul Bellow
Nach Bildvorlagen von: Kuniyoshi
Mit Hilfe von: Nicolas Berset (Schauspielführung)
Mit Unterstützung von Visarte Graubünden