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Geschichte
Geschichte von Andwil
An der südlichen Grenze der Politischen Gemeinde Birwinken liegt das Dorf Andwil, das 1242 als «Annewillare» erstmals urkundlich erwähnt wird. Ende des 13. Jahrhunderts lauten die Urkunden und Zinsrodel auf «Anewille».
Bis 1798 gehörte Andwil zwei Herrschaften an. Der Dorfteil links vom Bach unterstand als «Hohes Gericht» unmittelbar dem Landvogt. Der Dorfteil rechts gehörte zur Herrschaft Berg.
1853 gründete Johann Jakob Wehrli von Eschikofen in Guggenbühl eine private Knabenerziehungsanstalt, die «Wehrli-Schule». Die Schüler vom 12. Altersjahr an erhielten eine 2- bis 3-jährige Ausbildung in 17 Schulfächern. Dazu gehörte auch der theoretische und praktische Unterricht im Garten-, Land- und Rebbau. 1870 musste die Schule mangels Schüler geschlossen werden.
Andwil ist heute bevölkerungs- und flächenmässig der grösste Dorfteil unserer Gemeinde, zu dem auch die Weiler Eckartshausen, Guggenbühl, Heimenhofen, Lenzenhaus und Oberandwil zählen.
Obwohl in jüngster Zeit in Andwil und den umliegenden Dörfern neue Einfamilienhäuser entstanden sind, ist die Landwirtschaft als ein wichtiger Erwerbszweig im Erscheinungsbild des Dorfes immer noch stark vertreten.