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Es gibt diverse Möglichkeiten, unerwünschte Schweiss- und Geruchssekretion zu behandeln. Nachfolgend eine Auflistung der gängigsten Verfahren:
Temporäre Behandlungsmethoden:
Antitranspirante: Die Inhaltstoffe der Antitranspirante (Aluminiumchlorid) verstopfen und/oder verengen vorübergehend die Schweissdrüsenausführgänge, wodurch der Schweiss nicht austreten kann. Wie sich gezeigt hat, bergen gewisse Antitranspiranten ein Risiko für Brustkrebs.
Iontophorese: Bei dieser Methode wird mit Strom gearbeitet. Sie bewirkt eine Verengung der Ausführgänge und eine Desensibilisierung der Nerven. Beides bewirkt eine vorübergehende Schweisssekretionsminderung und wird vor allem an Händen und Füssen angewendet.
Medikamentöse Behandlungen: Je nach Ursachen können unterschiedliche Medikamente eine Minderung der Schweisssekretion bewirken. Dazu gehören z.B. Antidepressiva, Atropin und Oxybutynin, synthetische Gerbstoffe und weitere.
Botox-Injektionen: Botox blockiert vorübergehengend die Signalisationen der Nerven zu den Schweissdrüsen, folglich schwitzt man nicht mehr. Botox ist ein Medikament und wirkt meistens zwischen 3 bis 6 Monate, bevor es sich komplett abbaut. Die Wirkung der Botox-Behandlung kann in der Langzeittherapie abnehmen.
Langfristige Behandlungsmethoden:
miraDry: Mit dieser Behandlungsmethode wird eine dauerhafte Schweiss- und Duftdrüsen-Verödung in der Haut erzielt. Kein Risiko für Kompensationsschwitzen an anderen Körperstellen. Warum wir aus Überzeugung die miraDry-Behandlung gegen Achselschweiss empfehlen, erfahren Sie unter WARUM MIRADRY BEI ACHSELSCHWEISS?
Saugcurettage: Chirurgischer Eingriff, um die Schweissdrüsen auszuschaben. Leider verbleibt auch hier noch ein deutliches Schwitzen.
Sympathektomie: Chirurgischer Eingriff, bei dem die Nerventeile durchtrennt oder abgeklemmt werden, um das Signal zur Achsel zu unterbrechen. Dieser Eingriff wird heute kaum mehr durchgeführt, da hierbei ein hohes Risiko für ein kompensatorisches Schwitzen besteht.
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