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Basics
Angiodysplasien sind kleine Herde oder Knötchen von Blutgefässen, vor allem kleinen Arterien. Sie liegen in der Schleimhaut des Magendarmtrakts und sind bei der Endoskopie als kleine rote Flecken zu erkennen. Sie kommen in der Mundschleimhaut, der Speiseröhre, dem Magen und im gesamten Darm vor. Sie verursachen keine Beschwerden. Die kleinen Arterien können jedoch platzen und zu Blutungen führen. Es handelt sich meist nur um chronische Sickerblutungen, die den Stuhl in der Regel nicht verfärben. Die Blutungen können jedoch einen Eisenmangel und eine Blutarmut zur Folge haben. Bei Leuten mit Blutverdünnung können die Blutungen auch recht erheblich sein mit Schwarz- oder Rotverfärbung des Stuhls.
Therapie
Die Standardtherapie ist die endoskopische Verödung der Angiodysplasien. Am besten eignet sich dazu die Argon Plasmakoagulation. Dabei wird eine Sonde, die am Argonbeamer angeschlossen ist, durch den Arbeitskanal des Endoskops eingeführt und die Angiodysplasie wird verkocht oder eben koaguliert. Die Wirkung der Argon Plasmakoagulation beschränkt sich auf die Schleimhaut. Die darunter liegenden Darmstrukturen werden somit nicht geschädigt. Lasersonden die im Rotbereich arbeiten sind ebenfalls geeignet.