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Clavaleyres 37 Stimmberechtigte zählt die Berner Kleinstgemeinde Clavaleyres. Davon haben 30 an einer Umfrage teilgenommen. Thema: eine mögliche Fusion mit der Gemeinde Greng. Es wäre eine einzigartige Fusion, weil sie nicht nur die Kantonsgrenze, sondern auch die dazwischen liegende Gemeinde Courgevaux überqueren würde. Nur fünf Einwohner sprachen sich gegen dieses Wagnis aus, 25 äusserten sich positiv. Dieses Resultat präsentierte Clavaleyres’ Gemeindepräsident Bruno Maurer an der Gemeindeversammlung vom Donnerstag. Er erwähnte auch eine kürzlich von Oberamtmann Daniel Lehmann geäusserte Idee: eine Fusion der gesamten Region Murten, inklusive der beiden Berner Gemeinden Münchenwiler und Clavaleyres. Maurer wollte diese aber nicht im Detail kommentieren.
Zumindest für den kleineren Zusammenschluss mit Greng bestehen gute Voraussetzungen. Das dortige Stimmvolk hatte bereits vor zwei Wochen seine Bereitschaft bekundet. Auch die beiden Kantone hatten den Verhandlungen – noch inoffiziell – grünes Licht gegeben.
Überraschende Rechnung
In finanzieller Hinsicht musste Clavaleyres 2010 eine unvorhergesehene Investition tätigen. An der Versammlung hiess es, die Gemeinde Münchenwiler habe nicht angekündigt, dass sie das Schützenhaus saniere, an dem die Gemeinde Clavaleyres beteiligt ist. Letztere musste einen Anteil von 3000 Franken beisteuern. Saniert wurden auch der Dorfbrunnen und teilweise die Strasse. Obwohl ein Defizit budgetiert war, schloss die Jahresrechnung 2010 mit einem Gewinn von 12700 Franken.mk/tb