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Die Bundesgesetzgebung legt die Rahmenbedingungen fest, an die sich die Kantone halten müssen. Den Kantonen steht es frei, höhere Mindestansätze vorzusehen.
Die nachstehenden Informationen betreffen die im Kanton Wallis gültige Regelung.
Anspruch auf Familienzulagen haben:
Arbeitnehmende;
nichterwerbstätige Personen im Sinne der AHV mit bescheidenem Einkommen;
in der Landwirtschaft Beschäftigte;
Selbstständigerwerbende ausserhalb der Landwirtschaft, die freiwillig unterstellt sind.
Das Gesuch ist an den Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin zu stellen.
Im Wallis gibt es drei Arten von Familienzulagen:
Kinderzulage (bis zum vollendeten 16. Lebensjahr);
Ausbildungszulage (zu Beginn der Ausbildung oder ab dem 16. Lebensjahr und bis zum vollendeten 25. Lebensjahr oder bis zum Ende der Ausbildung);
Geburts- oder Adoptionszulage.
Die kantonale Ausgleichskasse erteilt Informationen über die Höhe der Beträge.
Der kantonale Familienfonds gewährt im Wallis wohnhaften Personen mit Kind eine Sozialhilfe in Form einer Haushaltszulage. Der Fonds wird von der kantonalen Ausgleichskasse verwaltet.
Der Staatsrat legt jedes Jahr anhand der verfügbaren Fondsmittel und der Zahl der potenziell Berechtigten die Einkommens- und Vermögensgrenzen fest, die einen Anspruch auf eine Haushaltszulage geben. Die berechtigten Familien erhalten automatisch im November eine Mitteilung über ihren Anspruch auf die Haushaltszulage. Diese wird einmal jährlich, nämlich im Dezember, ausbezahlt.
Aktualisierung 24.10.2016