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Im Rahmen der Wirkungsmessung können verschiedene Erhebungsmethoden angewendet werden. Grundsätzlich kann zwischen qualitativen und quantitativen Erhebungsmethoden unterschieden werden. Neben der Wahl der Erhebungsmethode gilt es, in einem zweiten Schritt zu überlegen, ob alle oder nur ein Teil der betroffenen Einheiten, Zielgruppen oder Fälle in der Erhebung zur Wirkungsmessung berücksichtigt werden sollen (Untersuchungseinheit). Weiter gilt es, die Qualität der erhobenen Daten kritisch zu prüfen (Datenqualität).
Methodenmix
Im heutigen Forschungsalltag ist es üblich, qualitative und quantitative Methoden kombiniert einzusetzen und so von den Vorteilen beider Methoden zu profitieren. Man spricht in diesem Fall von einem Methodenmix oder der Triangulation. Der Nutzen der Kombination von qualitativen und quantitativen Methoden gilt als unbestritten und ist zum Standard aussagekräftiger Wirkungsmessungen geworden. So kann z.B. bei der Messung der Effektivität eines Programms einerseits ein standardisierter Fragebogen an die Zielgruppen verteilt und andrerseits ein Interview mit Mitarbeitenden oder eine Gruppendiskussion mit Expertinnen und Experten durchgeführt werden. In Abhängigkeit der gewählten Erhebungsmethode haben die erhobenen Daten eine bestimmte Form (Interviewprotokolle, Protokolle von Expertengesprächen, Prozentzahlen aus einer Befragung, Häufigkeiten einer Beobachtung usw.) und müssen daher mit geeigneten Auswertungsverfahren analysiert werden.