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23.01.2007 - Solothurn - Der Regierungsrat stimmt in seiner Vernehmlassungsantwort zur Revision der Tierseuchenverordnung an das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement dem Vorgehen zur Bekämpfung der Rinderkrankheit BVD (Bovine-Virus-Diarrhoe) zu. Die Kosten für dieses Projekt belaufen sich für den Kanton Solothurn auf rund 1 Mio Franken. Diese werden sowohl durch die Rindviehhalter wie durch die Tierseuchenkasse getragen.
Die BVD ist eine Tierkrankheit, die zu Fruchtbarkeitsstörungen, Fehlgeburten und lebensschwachen Kälbern führt. Auf den Menschen ist sie nicht übertragbar, weder im direkten Kontakt, noch durch den Konsum von Fleisch oder Milch. Sie ist eine der wirtschaftlich bedeutsamsten Rinderkrankheiten in der Schweiz. Die Ausrottung wird schweizweit rund 60 Mio Franken kosten. Die Schäden, die die Krankheit verursacht, werden um ein Vielfaches höher geschätzt.
Gleichzeitig werden mit dieser Revision Massnahmen im Falle des Auftretens der Tierseuche Bluetongue festgelegt. Diese Seuche kommt in südlichen Regionen vor, zeigt allerdings eine Ausbreitungstendenz nach Norden, so dass auch in der Schweiz mit dem Auftreten gerechnet werden muss. Auch sie ist nicht auf den Menschen übertragbar.