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Am zweiten Tag der Formel-1-Testfahrten in Montmeló bei Barcelona fährt der Australier Daniel Ricciardo im Red Bull die schnellste Runde. Kimi Räikkönen im Ferrari und Felipe Massa im Williams belegen die Plätze zwei und drei in der Tagesrangliste.
Marcus Ericsson, der mit dem Sauber C34 113 Runden absolviert, verliert bei seiner besten Runde 2,760 Sekunden auf Ricciardo und belegt den neunten und vorletzten Platz. Die Sauber-Crew habe einige Probleme erkannt, sagt Giampaolo Dall'Ara, der leitende Ingenieur bei Sauber. Ericsson muss seinen Arbeitstag auf der Strecke etwas vorzeitig beenden, nachdem sein Auto stehenblieb. Der Schwede steht am Samstag erneut im Einsatz. Am Sonntag, zum Abschluss der Testfahrten, steigt dann wieder Felipe Nasr ins Cockpit. (si)
Bei Testfahrten in der Formel 1 haben die Rundenzeiten grundsätzlich wenig Gewicht. Aber wenn ein Neuling dem dreifachen Weltmeister Sebastian Vettel fast sieben Zehntel abnimmt – und erst noch eine Frau ist – dann lässt dies doch aufhorchen.
Susie Wolff durfte am Mittwoch erstmals Formel-1-Testfahrten bestreiten. In Barcelona sorgte die Britin mit Wohnsitz in der Schweiz dabei gleich für Aufsehen.
Kurz nach dem Start der Tests drehte sie sich und landete im Kiesbett. Gegenüber der «Bild» erklärte die 31-Jährige den Zwischenfall: «Es ist einfach ein total anderes Auto als letztes Jahr. Da steckt so viel Drehmoment drin, das musst du erst einmal unter Kontrolle halten. Es passierte in meiner zweiten Runde. Als ich vom …