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Anwendungsbereich
Der Studienauftrag eignet sich für Vorhaben, deren Realisierung vorgesehen ist und bei denen der Auftraggeber Einfluss auf die Projektentwicklung nehmen will. Der Vertiefungsgrad des Studienauftrags kann frei gewählt werden und richtet sich nach dem konkreten Informationsbedarf des Auftraggebers.
Fragestellungen:
1. Prozessphase
Der Bauherr hat bereits erste Vorarbeiten geleistet. Die Rahmenbedingungen sind bekannt, sollen aber flexibel gehandhabt werden können.
2. Dialog
Im Rahmen der Planung soll durch einen direkten Dialog zwischen dem Beurteilungsgremium resp. Auftraggeber und den Teilnehmenden ein Lernprozess ermöglicht werden, der am Ende zu besseren Lösungsvorschlägen führen soll.
3. Leistungsträger
Je nach Komplexität der Aufgabe und den Bezügen zu spezifischen Fachbereichen genügt ein Einzelplaner (z.B. Architekt) oder es wird ein Planerteam gesucht, das alle erforderlichen Fachkompetenzen in sich vereint.
4. Aufgabenstellung
Es liegt eine relativ offene Aufgabenstellung mit hoher Komplexität vor. Das Optimierungspotenzial ist gross und soll im Dialog mit den Teilnehmenden ausgelotet werden.
Im nicht-anonymen Studienauftrag werden Lösungsvorschläge ausgearbeitet, die im direkten Dialog zwischen den Teilnehmenden, dem Beurteilungsgremium und dem Auftraggeber entwickelt werden.
Der Studienauftrag wird mit einer begrenzten Anzahl von Teilnehmenden durchgeführt und eignet sich daher nicht für offene Verfahren. Die Teilnehmer werden eingeladen oder in einer Selektion bestimmt.