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Vier Porenluftmessungen wurden vom Gemeinderat angeordnet. Diese sollten prüfen, ob es im Untergrund unter dem Fussballplatz Deponiegase hat, von denen Explosions-, Brand-, Vegiftungs- oder Erstickungsgefahr ausgeht. Zusätzlich wurden in einem zweiten Schritt Raumluftmessungen durchgeführt. Damit hätten mögliche Migrationswege der Deponiegase an die Oberfläche entdeckt werden können.
Keine gefährdenden Mengen gelangen an die Oberfläche
Die Messungen haben gezeigt, dass kein Deponiegas in relevanten Mengen an die Oberfläche gelangt. Die Gemeinde geht davon aus, dass das Deponiegas im Untergrund verbleibt. Das Oberbodenmaterial, mit dem die Kehrichtdeponie damals zugedeckt wurde, scheint dicht zu sein. Auch die Emission der Gase via Gebäudeleitung scheint nur sehr gering zu sein.
Es stelle keine Gefährdung für Menschen dar, welche sich im Freien oder in den Gebäuden aufhalten.
Versickerung des Regenwassers als mögliche Ursache
Letztes Jahr klagten die Fussballer des Fussballclubs Neckertal-Degersheim über moderige Gerüche auf dem Fussballplatz und in den Garderoben. Die Gemeinde nennt als möglichen Grund für die Gerüche die schlechte Versickerung des Regenwassers auf dem Fussballplatz.
Möglicherweise könnte der Boden auch durch den geringen Sauerstoffgehalt negativ beeinflusst sein, so dass im Boden Vermoderungsprozesse entstehen und ein fauler Geruch entweicht, schreibt die Gemeinde.
(enf)