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Das Belize-Barrier-Reef ist nach dem Great Barrier Reef das zweitgrösste Korallenriff der Welt: Es umfasst 380 Kilometer und reicht von der mexikanischen Yucatan-Halbinsel im Norden bis nach Honduras im Süden.
Seit 1996 ist es Weltkulturerbe. Bedrohte Tiere wie Meeresschildkröten, Seekühe oder das amerikanische Spitzkrokodil leben in der von kleinen Sandinseln, Lagunen und Mangroven-Wälder geprägten Umgebung. Im Jahr 2009 schlug die Unesco Alarm: Ölbohrungen und Bauprojekte an der Küste setzten dem Riff arg zu. Die Zerstörung drohte.
Die Regierung von Belize reagierte und stoppte die Ölbohrungen wie auch das unkontrollierte Abholzen der Mangrovenwälder. Nun gab das Welterbekomitte Entwarnung: Das Belize-Barrier-Reef ist ausser Gefahr und konnte von der Liste der bedrohten Stätten gestrichen werden.
Das Riff lockt viele Touristen an und sorgt damit für Einnahmen von rund 200 Millionen Dollar pro Jahr.