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Die ortsbildlich und städtebaulich wertvolle Reihung historischer Bauernhäuser entlang der Wallisellenstrasse wird durch das Schaffen eines Quartiersplatzes vor dem Schutzobjekt bereichert. Das Schutzobjekt selbst wird mit vertikal organisierten Wohneinheiten und einem Café ausgebaut, wodurch die Struktur der historischen Erweiterungen durch über die Jahrhunderte immer neue Anbauten an den Kernbau respektiert wird.
Das Planungsgebiet befindet sich in der Schnittstelle grossmassstäblicher Zentrumsbauten, disperser Wohnbaustrukturen und dem historischen Dorfkern Dübendorfs. Es umfasst ein denkmalgeschütztes Vielzweckbauernhaus als Teil des erhaltenswerten Dorfkerns und zwei in ihrer Grösse und Lage zum Stadtkörper sehr unterschiedliche Wohn-Neubauten.
Während der Punktbau sich in die Bebauungsstruktur einpasst, bildet der langgestreckte Neubau die Funktion einer städtebaulichen Zäsur: Er separiert die Siedlungsstrukturen vom Kerngebiet und klärt die Fluchten des Strassenraums. Seine strassenbegleitende Ausrichtung ermöglicht die Erhaltung des rückwärtigen, historisch gewachsenen Grünraums mit öffentlichem Fussweg, der die drei Gebäude verbindet.
In der unmittelbaren Umgebung prägen Wohnhäuser aus dem frühen 19. Jahrhundert mit ihrem massiven, muralen Ausdruck, dem groben Putz, den steinernen Fensterleibungen, dem Sockel und der warmen Farbgebung in Beige die materielle Haptik und Stimmung als Identität des Ortes. Die Neubauten adaptieren diese Elemente auf unterschiedliche Weise. Ein Ensemble aus drei sehr unterschiedlichen Gebäuden und zwei hochwertigen Aussenräumen entsteht.
Situation
Erdgeschoss
Regelgeschoss
Schnitt
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