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Die TK/SRHV hat den Captain der Münsinger Wölfe mit vier Spielsperren für seine rote Karte in der Partie gegen Pully belegt.
Der H. C. Münsingen Wölfe bestreitet in keiner Art und Weise, dass Marc Leichtnam sich nach mehreren unfairen Aktionen gegen ihn zu einer Revanche hinreissen liess. Er schlug mit dem Stock nach dem Spieler. Dieser wurde, wenn überhaupt, an einer geschützten Stelle (Schienbein) getroffen. Je nach Interpretation der Spielregeln kann man dafür eine rote Karte zeigen. Wir bestreiten hier aber die Rapportierung des Schiedsrichters Johannes Schneider:
„Aufgrund einer Tätlichkeit des Spielers Nr. 14 der Münsingen Wölfe, sanktionierten die Schiedsrichter dieses Vergehen in der zweitletzten Spielminute der zweiten Halbzeit, mit einer direkten roten Karte. Der Spieler #14 HCMW schlug mit seinem Schläger, am Boden sitzend, dem Gegenspieler aus Pully von hinten mit voller Wucht in die Beine, so dass dieser beinahe stürzte.“
Aufgrund dieses realitätsfremden Rapports, hat die TK/SRHV vier Spielsperren verhängt. der Spieler stürzte in keiner Art und Weise „fast“, oder auch nur annähernd. Zudem hat Leichtnam niemals „mit voller Wucht“ geschlagen, er hielt den Stock in einer Hand.
Marc Leichtnam nimmt Stellung: „Ja, ich habe, den Stock in einer Hand haltend, nach im geschlagen, aber ich habe meinen Gegenspieler nicht getroffen.“ Diese Version des Geschehens widerspiegelt auch das Video, welches der H.C. Münsingen Wölfe von Anfang an, obwohl auch belastende Aspekte enthalten sind, der TK/SRHV zur Verfügung gestellt. Die Sanktion ist für uns unverständlich und zu hoch. Die rote Karte mit den zwei automatisch verbundenen Spielsperren wäre in irgendeiner Art und Weise nachvollziehbar gewesen, doch die vier Spielsperren übersteigen ein normales Urteil.
Wir haben zur allgemeinen Information ein Video der Aktion bereitgestellt.