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Die Initiative zielt darauf ab, synthetische Pestizide zu verbieten, nicht alle Pestizide. Nikotin, das von der Tabakpflanze produziert wird, ist kein synthetisches Pestizid. Auch das Bordeaux-Gemisch (Kupfersulfat) wird nicht angegriffen. Auch die Behandlungen im ökologischen Landbau sind nicht betroffen. Neonicotinoide hingegen sind synthetische Pestizide. Ihre Auswirkungen auf die Umwelt und insbesondere auf bestäubende Insekten (insbesondere Bienen) haben die EU veranlasst, ein teilweises Moratorium für ihre Verwendung zu verhängen. Darüber hinaus hat Frankreich im September 2016 beschlossen, sie vollständig zu verbieten.
Beispielsweise würde Glyphosat ebenfalls verboten, weil es von der Initiative erfasst wird. Dieses Herbizid ist Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Studien und seines Einsatzes und wird stark in Frage gestellt. Ob in Frankreich, der Schweiz oder Österreich, viele Gemeinden haben beschlossen, die Verwendung dieses Produktes für die Pflege von Parks und öffentlichen Gärten zu verbieten. Schließlich sollen auch Organochlore, wie z.B. DDT, verboten werden, ebenso wie Organophosphate, die neurotoxische Insektizide sind, wie z.B. Sarin-Gas.