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Für ein situationsangemessenes Verhalten ist die Regulation der Aufmerksamkeit und Konzentration sehr wichtig. Die Merkmale der Aufmerksamkeit müssen der momentanen Handlung – im Hier und Jetzt – entsprechen. Aufmerksamkeit ist zudem eine begrenzte Ressource. Um diese Ressource so gut wie möglich einzusetzen, müssen nicht relevante Aussenreize und ablenkende Gedanken aktiv abgeschirmt werden, um bestmögliche Leistungen zu erzielen.
Die Anforderungen an die Regulation der Aufmerksamkeit und Konzentration unterscheiden sich in den Sportarten und auch zwischen Training und Wettkampf deutlich. Während der Sprung vom 10m-Turm beim Wasserspringen eine maximale kurzzeitige Mobilisierung der Aufmerksamkeit erfordert, ist in den Spielsportarten oder im Mehrkampf in der Leichtathletik ein ständiger Wechsel zwischen mehr oder weniger intensiver Aufmerksamkeit – über Stunden oder Tage – gefordert.
Meist läuft Regulation von Aufmerksamkeit und Konzentration von Athleten:innen im Rahmen einer Handlung unbewusst ab. Ihr Blick schweift umher und trifft eher nur zufällig die relevanten Sachverhalte. Durch diese unzweckmässige Ausrichtung der Aufmerksamkeit sind die wahrgenommen Informationen und darauf folgenden Handlungen uneffektiv.
Ein Training zur Regulation der Aufmerksamkeit und Konzentration soll Athleten:innen befähigen die handlungsrelevanten Informationen bereits in der Handlungsplanung zu berücksichtigen.
Durch die Analyse von Wahrnehmungshandlungen und das Einordnen der Merkmale external, internal, weit und eng wird Athleten:innen