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Vier mal Weltliteratur aus dem Russland des 19. Jahrhunderts! Dostojewski erzählt die atemberaubende Geschichte des mittellosen Studenten Raskolnikow, der in fortschrittsgläubiger Verblendung einen Doppelmord begeht. Gogols 'Die toten Seelen' handelt vom masslosen Gewinnstreben eines ehemaligen Zöllners. Gontscharows Oblomow verfällt in eine tragische Starre und Untätigkeit, aus der ihn selbst die Liebe zur schönen Olga nicht befreien kann. In 'Krieg und Frieden' verknüpft Tolstoi die Geschichte dreier Familien während der russisch-napoleonischen Kriege.
Portrait
Iwan Aleksandrowitsch Gontscharow wurde am 18. 6. 1812 in Simbirsk als Sohn eines Kaufmanns geboren. Nach dem Studium der Literatur war er einige Jahre im Staatsdienst tätig. Seine Karriere als gefeierter Romancier des russischen Realismus begann 1847 mit dem ersten Roman 'Eine alltägliche Geschichte' und erreichte ihren Höhepunkt mit 'Oblomow' (1859). Gontscharow starb am 27. 9. 1891 in St. Petersburg.
Nikolai Wassiljewitsch Gogol wurde am 1. April 1809 in Welikije Sorotschinzy (Poltawa), Ukraine, geboren. Der Sohn eines ukrainischen Gutsbesitzers siedelte 1828 nach St. Petersburg über und versuchte sich als Beamter und Lehrer. Mit seinen ersten volkstümlichen Erzählungen erwarb sich Gogol 1831/32 grosse Anerkennung. 1848 unternahm Gogol eine Pilgerreise nach Jerusalem. Vier Jahre später starb er in Moskau.
Fjodor M. Dostojewski wurde am 11. November 1821 in Moskau geboren und starb am 9. Februar 1881 in St. Petersburg. 1849 wurde er wegen angeblich staatsfeindlicher Aktivität im Petraschewski-Kreis zum Tode verurteilt, dann zu vier Jahren Zwangsarbeit in Sibirien begnadigt. 1859 kehrte er nach St. Petersburg zurück.
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 02.01.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe
Nicht viele Autoren verstehen es, so auf die Psyche eines Menschen einzugehen wie Dostojewski. Man fiebert, man schwitzt, hält während dem Lesen den Atem an. Wer ist im Recht? Wie würde ich handeln? Sind wir nicht alle Menschen?
Große Kunst.
Verbrechen und Strafe
von einer Kundin/einem Kunden am 14.09.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe
Ja, auch die etwas schwere, russische Literatur gehört zum Kanon und mit diesem Werk darf man auf jeden Fall den Einstieg wagen. Die Verwirrung und Verstörung des Mörders Raskolnikow nach seiner Tat besitzt eine ganz eigene Faszination, für die man sich ein wenig Zeit nehmen sollte. Wer sinnierende Müßiggänger à la Bernhard oder...
Ja, auch die etwas schwere, russische Literatur gehört zum Kanon und mit diesem Werk darf man auf jeden Fall den Einstieg wagen. Die Verwirrung und Verstörung des Mörders Raskolnikow nach seiner Tat besitzt eine ganz eigene Faszination, für die man sich ein wenig Zeit nehmen sollte. Wer sinnierende Müßiggänger à la Bernhard oder Musil schätzt, wird mit dieser Figur jedenfalls eine ganz besondere Freude haben.