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Im Mittelmeer sind innerhalb von 48 Stunden knapp 800 Flüchtlinge gerettet worden, die in Seenot geraten waren. Wie die italienische Küstenwache am Samstag mitteilte, nahm allein das Schiff «Gregoretti» 691 Flüchtlinge auf.
Das Schiff sollte eigentlich im Korridor zwischen Libyen und Sizilien den Fischfang überwachen. Die Mannschaft wurde aber aktiv, als in einem Einsatzzentrum in Rom Hilferufe von Insassen von mehreren Schlauchbooten empfangen wurden. Bei der Aufnahme der Flüchtlinge auf der «Gregoretti» berichtete einer der Geretteten, dass sein Bruder ins Meer gespült worden sei.
Die libysche Küstenwache teilte ihrerseits am Samstag mit, dass sie am Freitag 105 Flüchtlinge gerettet habe, die nach Europa wollten. Ihr Schiff sei etwa zehn Seemeilen vor der libyschen Küste in Seenot geraten. Über die Nationalität der Flüchtlinge wurde nichts mitgeteilt. (dsc/sda/afp)