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Kursbeschrieb
Geräteturnen unterscheidet sich in der Schweiz vom Kunstturnen, im Gegensatz zum internationalen Verständnis, wo der Begriff Geräteturnen mit dem Begriff Kunstturnen gleichgesetzt wird. Ziel ist es in beiden Sportarten, an Turngeräten Übungen nach vorgegebenen Kriterien (Technik und Haltung) auch in Verbindungen auszuführen. Dadurch werden vor allem koordinative und konditionelle Fähigkeiten entwickelt, aber auch Mut, Ehrgeiz sowie Selbstbeherrschung. Im Geräteturnen sind die Schwierigkeitsgrade jedoch tiefer als im Kunstturnen. Die korrekte technische Ausführung der Elemente und eine saubere Haltung werden stärker gewichtet als der Schwierigkeitswert.
Die Männer turnen an den Einzelwettkämpfen an fünf Geräten (Barren, Boden, Reck, Schaukelringe, Minitramp-Sprung). Die Frauen bestreiten einen Vierkampf mit Boden, Reck, Schaukelringe und Minitramp-Sprung.
Das Vereinsgeräteturnen ist eine typisch schweizerische Spezialität. Ein Verein, eine Riege mit mindestens 6 Turnenden, präsentiert eine Vorführung zu Musik. Bewertet werden die Einzelausführung, die Synchronität und die Programmgestaltung.
Geräteturnen ist bei den Teilnehmer seit dem 1. Rägi Sportamp ein beliebter Klassiker.