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Das Quartier der internationalen Organisationen definiert sich durch seine Geschichte, die Qualität seiner Grünflächen und seine besondere Funktion. Es ist ein symbolischer Ort, der sich vor allem durch eine hohe Konzentration an repräsentativen Bauten mit starken identitätsstiftenden Formen auszeichnet.
Der Sitz der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) in Genf wird auf der einen Seite von einem städtischen Park begrenzt, der das Ende der Esplanade des Nations Unies bildet, sowie auf der anderen Seite von der Rue Varembé, die sich durch einen mineralischen Kontext kennzeichnet.
Das Projektvorhaben entspricht dem Willen, eine Verbindung zwischen den beiden Räumen herzustellen. Es wird zum Filter zwischen dem Mineralischen und dem Pflanzlichen. Das Volumen des Neubaus stellt eine starke Verbindung zwischen der Rue de Varembé und dem Stadtpark dar. Das Gebäude will nicht in Konkurrenz mit dem umliegenden Gebäudekontext treten.
Der Neubau unterscheidet sich unter Berücksichtigung der vorherrschenden Topografie durch seine Anordnung sowie durch eine rationelle Verteilung des Programms entsprechend dem Grad seiner Akkreditierung. Haupteingang, Empfang, Restaurant, Themenbereich und Hörsäle, Akkreditierungsgrad 1 und 2, befinden sich im Erdgeschoss, an der Schnittstelle zwischen dem städtischen Park und der Rue de Varembé. Die Arbeitsräume, Akkreditierungsgrad 3, sind auf den freien Flächen der oberen Stockwerke angelegt.
|Ansprechpartner||Robin Kirschke|
|Auftraggeber||International Telecommunication Union|
|Architekt||Itten+Brechbühl AG|
|Geschossfläche||25 000 m2|
|Bauvolumen||92 000 m3|
|Arbeitsplätze||723|
|Visualisierungen||Artefactory, Paris Frankreich|