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Infos aus der Kirchenpflege
Hier finden Sie regelmässig Informationen aus den Sitzungen der Kirchenpflege.
Kreditfreigabe für GEZA-Projekt der Stiftung JAM in Mosambik
Die Kirchenpflege beschloss, gemäss Antrag der Kommission Diakonie/Senioren, im Rahmen der GEZA (Gemeinsame Entwicklungszusammenarbeit Adliswil) die Kreditfreigabe von CHF 40'000 im Jahre 2020 zur Mitfinanzierung eines Projekts der Stiftung JAM. Dabei geht es um den Wiederaufbau einer Schule im Bezirk Dondo in Mosambik sowie um die Sanierung und Reparatur von 7 Brunnen. Die Stadt Adliswil hat das Projekt am 30. Juni 2020 gutgeheissen, die Katholische Kirche am 7. Juli 2020.
Die Grundschule Milha 8 liegt im Bezirk Dondo (Provinz Sofala), einer ländlichen Gegend nordwestlich der Küstenstadt Beira in Mosambik. Das einzige Schulgebäude der 1980 gegründeten Schule, in der 408 Kinder von der 1. bis 7. Klasse von 12 Lehrpersonen unterrichtet werden, wurde durch den Wirbelsturm Idai im März 2019 schwer beschädigt. Die Stiftung JAM (Joint Aid Management) Schweiz möchte die Sanierung der Schule ermöglichen. Das beschädigte Schulgebäude wird renoviert, zwei Schulzimmer sowie neue Latrinenblöcke werden gebaut. Die Kosten für dieses Teilprojekt betragen CHF 71’220.-.
Teilprojekt 2 umfasst die Sanierung und Reparatur von 7 Brunnen und kostet CHF 49’000.-. 6300 Menschen können damit im Bezirk Dondo mit sauberem Wasser versorgt werden. Projektpartner ist JAM Mosambik, seit 1984 im Land tätig. Für die Bauarbeiten an der Schule werden lokale Firmen und Arbeitskräfte beauftragt. An der Schule wird ein Team aus Lehrpersonen und Eltern, eine sogenannte Parent-Teacher-Association, gebildet. Bei Wasserprojekten ist die Bildung eines Wasser-Komitees innerhalb der Dorfgemeinschaften oder Schulen obligatorisch.
JAM Schweiz ist eine christlich-humanitäre Entwicklungsorganisation mit dem Ziel, Afrika in seiner Entwicklung zu einer wirtschaftlich gesunden, eigenständigen Region zu unterstützen. Sie ist als Non-Profit-Organisation der Eidg. Stiftungsaufsicht unterstellt, als gemeinnützig anerkannt und mit dem Gütesiegel «Ehrenkodex» zertifiziert.
Diese Kreditfreigabe ersetzt jene, welche die Kirchenpflege am 24.2.2020 für ein ähnliches Projekt sprach, das dann aber coronabedingt anderweitig vergeben wurde.