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Er sagte am Freitag mit 128 zu 38 Stimmen sowie mit 27 Enthaltungen Nein zu einer Motion des früheren Tessiner FDP-Nationalrats Rocco Cattaneo. Die Hektik während den Sessionen sei wegen ausserordentlicher Ereignisse markant gestiegen, hatte Cattaneo den Vorstoss begründet. Dieser ist nun vom Tisch.
Für einige seien Gebet und Kontemplation wertvoll, um danach wieder fokussiert und gestärkt an die Arbeit zu gehen, argumentierte Cattaneo. Zum Beispiel an Flughäfen oder Bahnhöfen gebe es ebenfalls solche Räume für Einkehr und Meditation.
Die Verwaltungsdelegation - sie ist Hausherrin und ihr obliegt die oberste Leitung der Parlamentsverwaltung - und das Nationalratsbüro lehnten die Forderung ab. Sprecher Roland Rino Büchel (SVP/SG) äusserte Verständnis für das Anliegen und verwies auf die knapp vorhandenen Sitzungszimmer im Parlamentsgebäude in den Sessionen.
Auch wäre zu entscheiden, welche Auflagen für die Nutzung des Raumes gelten sollten. Dieser sollte - angesichts der konfessionellen Neutralität des Staates - allen zur Verfügung stehen, die sich spirituell erholen wollten. Zwei laut Büchel wenig genutzte Ruheräume für Ratsmitglieder gibt es im Übrigen im Bundeshaus Ost.