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Japan: Ohma-Bauarbeiten wieder aufgenommen
Die Arbeiten am fortgeschrittenen Siedewasserreaktor von Ohma (ABWR, 1325 MW) am nördlichen Ende der japanischen Hauptinsel Honshu wurden wegen des Erdbebens vom März 2011 von der J-Power unterbrochen. Am 14. September 2012 stimmte die Regierung der Innovative Strategy for Energy and the Environment zu, was den Unternehmen Klarheit über die Fertigstellung im Bau stehender Anlagen gab. Mit der Zustimmung zur Fertigstellung von Ohma seitens der Standortpräfektur Aomori sowie der drei Gemeinden Ohma-machi, Kazamaura-mura und Sai-mura will die J-Power nun die Bauarbeiten wieder aufnehmen. Das Unternehmen schreibt, das Kernkraftwerk erfülle die neusten Sicherheitsanforderungen und werde eine wichtige Rolle in der Stromversorgung sowie im Brennstoffzyklus Japans einnehmen. Ohma kann vollständig mit Mischoxidbrennstoff (MOX) betrieben werden.
Gemäss ursprünglichem Bauplan hätte Ohma Ende 2014 ans Netz gehen sollen. Zum Zeitpunkt des Bauunterbruchs war die Anlage zu 40% fertiggestellt. Ein neues Datum für die erste Stromabgabe hat die J-Power noch nicht genannt.