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Mit Gesten gegen Rassismus ist die Baseball-Liga MLB in ihre um Monate verzögerte Saison gestartet. In den beiden ersten Partien gingen die Spieler vor dem Beginn jeweils nahezu geschlossen auf ein Knie und hielten dabei ein langes schwarzes Stoffband.
Vor der Niederlage von Titelverteidiger Washington Nationals gegen die New York Yankees standen die Spieler für die Nationalhymne wieder auf. In Los Angeles beim Duell der Dodgers gegen die San Francisco Giants knieten einige Spieler aus beiden Teams auch während der Hymne.
Zahlreiche Spieler hatten zudem einen oder zwei Aufnäher auf dem Ärmel. Auf einem stand «Black lives Matter» (Schwarze Leben zählen), auf dem anderen «United for Change» (Vereint für den Wandel).
Auf dem Rücken der Wurfhügel war in den Stadien ein abgewandeltes und in schwarz gehaltenes Logo der Liga zu sehen mit der Abkürzung BLM anstelle des üblichen MLB.
Football-Profi Colin Kaepernick hatte 2016 mit dem auf ein Knie gehen während der Hymne gegen Rassismus und Polizeigewalt gegen Afroamerikaner protestiert. Seit dem Tod von George Floyd durch einen weissen Polizisten gibt es landesweit Proteste gegen Rassismus. Auch zahlreiche Sportler und ihre Ligen positionierten sich dabei klar. (pre/sda)