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Einzelne Brennelemente im AKW Leibstadt (Siedewasserreaktor) weisen Oxydationsschäden auf, weshalb das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI dem AKW nach der Revision im August 2016 keine Bewilligung erteilt hat, den Reaktor wieder einzuschalten. Die Oxydation der Brennelemente ist auf den mangelnden Kühleffekt des Reaktorwassers an den Brennelementen mit lokaler Überhitzung und in der Folge einer punktuellen Oxydation der Brennelemente zurückzuführen. Bei lokaler Überhitzung der Brennelemente bildet sich auf diesen ein Film aus Dampfblasen, welcher die Brennstäbe vom Kühlwasser isoliert. Dadurch erhitzen bzw. überhitzen sich die Brennstäbe, denn wegen des Films von Dampfblasen kommt zu wenig umfliessendes Kühlwasser in direkten Kontakt mit den, Hüllrohren der nuklearen Brennstoffelemente. Dieses Phänomen wird als «local Dryout» bezeichnet.
Bild: Lokale Überhitzung eines Brennelements kann zu Hüllrohrdefekten führen
Unverantwortlich: Der Betreiber des AKW Leibstadt plant das AKW in nächster Zeit wieder ans Netz zu bringen, dies obwohl die Schadensursache der Brennelementeüberhitzung nicht vollumfänglich bekant ist.
Wie funktioniert ein Siedewasserreaktor: Prinzip des Siedewasserreaktors *,ppt
Weiterführende Links:
|Medien||Betreiber Behörden:KKL 19.12.2016|