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Medienmitteilungen, BJ, 23.07.2003
2 Millionen im Fall Taylor gesperrt
BJ hat den Vollzug des Rechtshilfeersuchens an die Bundesanwaltschaft delegiert
Das BJ hatte im Juni verschiedene Banken in Genf und Zürich angewiesen, allfällige Konten der im Rechtshilfeersuchen genannten Personen vorsorglich zu sperren. Gemäss Rückmeldungen der Banken wurden insgesamt rund 2 Millionen Franken gesperrt.
Nach der formellen Vorprüfung delegierte das BJ den Vollzug des Rechtshilfeersuchens an die Bundesanwaltschaft. Der Spezialgerichtshof ersuchte die Schweiz, die Vermögenswerte von Charles Taylor und von Personen aus seinem Umfeld in der Schweiz zu sperren und die entsprechenden Bankunterlagen zu erheben. Das Rechtshilfeersuchen betrifft auch die Angehörigen Taylors, Vertreter seines Regimes sowie verschiedene Geschäftsleute und Firmen. Der Spezialgerichtshof für Sierra Leone wirft Taylor vor, einer der Hauptverantwortlichen für die während des Bürgerkrieges begangenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen zu sein.
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nach oben Letzte Änderung 23.07.2003