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Rettungswesen
Vereinbarung GDK-IVR
Die Organisation des Rettungswesens obliegt den Kantonen und Gemeinden. Die GDK hat den Interverband für Rettungswesen (IVR) beauftragt, für die Kantone eine Reihe von Dienstleistungen im Bereich der Qualitätssicherung zu erbringen. Mit einer im Jahr 2001 unterzeichneten Vereinbarung zwischen der GDK und dem IVR, die im Jahr 2014 erneuer wurde, konnte diese Zusammenarbeit formalisiert werden. Für die Erbringung dieser Leistungen zahlen die Kantone jährliche Beiträge an den IVR. Diese betragen maximal 9 Rappen pro Einwohner und Jahr. Die Vereinbarung sieht überdies vor, dass alle vom IVR ausgearbeiteten Richtlinien, von denen die Kantone wesentlich betroffen sind, vor ihrer Verabschiedung und Veröffentlichung durch den Vorstand der GDK zu genehmigen sind.
- Vereinbarung zwischen der der GDK und dem IVR über das Erbringen von Dienstleistungen im Rettungswesen durch den IVR und die Finanzierung dieser Leistungen durch die Kantone, Mai 2014
Alarmplan Brandverletzte Schweiz
In der Schweiz ist das Angebot zur optimalen Versorgung von Brandverletzten für den Normalfall ausreichend. Im Falle eines Ereignisses mit zahlreichen Brandverletzten können aber rasch Engpässe entstehen. Aus diesem Grund hat die GDK gemeinsam mit der Geschäftsstelle Koordinierter Sanitätsdienst (KSD), Vertretern aus den Brandverletztenzentren und betroffenen Organisationen ein Konzept Alarmplan Brandverletzte Schweiz ausgearbeitet.