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Eine Seidenfabrik. Auf den Sucheren hat man einen Schatz von 180 römischen Münzen aufgedeckt.
Den Namen
trägt das Dorf von einem kleinen Bach, der dem auf dem
Heitersberg liegenden
Egelsee entfliesst. An einigen
Stellen hat man
kleine Schieferkohlenflöze mit fossilen Tierresten entdeckt. 1179:Sprettembach.
Viehzucht. Da die
Häuser nur durch schwierige und gefährliche Fusswege mit
Emmetten in Verbindung stehen,
ziehen es die Bewohner vor, die näher gelegene Kirche zu
Seelisberg zu besuchen, wohin sie auch ihre Kinder in die Schule
schicken.
Ein die Hoheitsrechte zu Spreitenbach betreffender Konflikt zwischen Uri
und Nidwalden
ist 1890 vertraglich beigelegt worden.
Das 7,1 km2 umfassende Einzugsgebiet trägt zu oberst
Weiden und wenig dichten
Wald, weiter unten
Weiden und
Wiesen, sowie
in der wohlangebauten
Ebene Felder und
Wiesen mit zahlreichen Obstbäumen. Süsswassermolasse mit Erratikum.
Maximale Wasserführung etwa 21 m3 per Sekunde. Grosse Hochwasser mit Ueberschwemmungen (z. B. 1860 und 1882) haben zu
einer rationellen Verbauung des gefährlichen
Wildbaches (11 Thalsperren im
Mutzenbaubach, 35 im
Stollenholzbach und 13 im eigentlichen
Spreitenbach) geführt.
Von der letzten Thalsperre an führt ein gepflasterter Kanal das
Wasser zu einem von der Bahnlinie und
der Kantonsstrasse überbrückten doppelten Ablagerungsplatz für das Geschiebe, worauf der Bach in ebenfalls kanalisiertem
Bett dem
Zürichsee zufliesst. Neuestens ist die Verstärkung der Verbauungen am Mutzenbau- oder
Zauggenbach beschlossen worden.
Die bis jetzt ausgeführten Arbeiten haben eine Auslage von 350000 Fr. verursacht und sind von vollem
Erfolg begleitet gewesen.
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