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Glücksfeder
Profis nennen mich auch Zamioculcas zamiifolia. Ich bin sehr robust und habe mein
ursprüngliches Verbreitungsgebiet in Ostafrika.
Licht und Standort
Ich mag viel Licht, jedoch kein direktes Sonnenlicht. Ich kann allerdings auch mit einem halbschattigen Ort leben. Temperaturen unter 16 °C sind mir zu kalt.
Giessen und Düngen
März bis September:
Überprüfe alle 1 bis 2 Wochen, ob der obere Teil der Erde (ca. 1-2 cm) trocken ist. Ist dies der Fall, kannst du mich giessen (etwa ¼ des Topfvolumens). Zudem
brauche ich alle zwei Wochen ein bisschen Dünger.
Oktober bis Februar:
Überprüfe alle 2 bis 4 Wochen, ob der obere Teil der Erde (ca. 1-2 cm) trocken ist. Ist dies der Fall, kannst du mich giessen (etwa ¼ des Topfvolumens). Dünger brauche ich im Winter keinen.
Sonstige Pflege
Wenn du mir etwas Gutes tun willst, kannst du meine Blätter ab und zu mit einem feuchten Tuch abstauben.
Herkunft der Glücksfeder
Die Glücksfeder wird auch ‹Zamioculcas zamiifolia› genannt. Ihren Ursprung hat sie in Ostafrika von Kenia bis hinunter nach Südafrika. Vor einigen Jahrzehnten erkannten niederländische Baumschulen in Südafrika das Vermehrungspotential der Pflanze und begannen 1996 mit der Verbreitung der Glückfeder auf der ganzen Welt. Seitdem hat sich die Glücksfeder in Häusern und Wohnungen rund um die Welt verbreitet.
Die Zamioculcas zamiifolia mit ihren breiten, attraktiven, dunkelgrünen Blättern weist viele günstige Eigenschaften für Büros und Wohnungen auf. Die Pflanze hat kein Problem damit, wenn sie ab und zu ein wenig vernachlässigt wird. Sie kann sehr gut mit Trockenheit umgehen und akzeptiert schlechte Lichtverhältnisse, ohne gleich die Hälfte ihrer Blätter zu verlieren. Ihre wachsartigen, glatten Blätter reflektieren das Sonnenlicht und erhellen die Räume.
Krankheiten und Schädlinge der Glücksfeder
Das häufigste Problem mit den Zamioculcas zamiifolia ist die Überwässerung. Du erkennst eine Pflanze, die zu viel Wasser erhalten hat, wenn ihre Blätter gelb werden und zu Boden fallen. Denke daran, dass du die Glücksfeder erst giesst, wenn mindestens die obersten 2 - 3 cm der Erde trocken sind.
Blattläuse mögen den "Saft" der Glücksfeder. Einen Blattlausbefall der Pflanze bemerkst du, wenn auf den Blättern ungewöhnliche gelbe Flecken entstehen. Da sich Blattläuse leicht auf oder unter den Blättern verstecken können, musst du sehr genau hinschauen, um sie zu finden. Die meisten Schädlinge kannst du entfernen, indem du die Blätter mit einer milden Seifen- und Warmwasserlösung abwischst.
Glücksfeder vermehren
Die Glücksfedern wachsen aus großen, dicken Rhizomen, die Kartoffeln ähneln. Diese Rhizome speichern Wasser, weshalb die Pflanze bei Dürre aber auch an Orten, an denen vergessliche Pflanzenbesitzer leben, trotzdem gut gedeiht.
Um Glücksfedern zu vermehren, musst du einfach mindestens einen Sprössling inkl. des Rhizoms von der Pflanze abtrennen und neu einpflanzen. Die Glücksfeder wächst schneller, wenn mehrere Rhizome zusammengewachsen sind.