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Mindestens 15 Menschen sind bei einem Dammbruch in der sibirischen Region Krasnojarsk in Russland ums Leben gekommen. Weitere 13 Personen galten nach dem Zwischenfall in der Nacht zum Samstag als vermisst, wie der Zivilschutz der Region mitteilte.
Die Zahl der Verletzten wurde mit 14 angegeben. Drei davon seien schwer verletzt, berichtete die russische Agentur Ria Nowosti.
Der zu einer Goldmine in der Nähe der Siedlung Schtschetinkino gehörende Staudamm am Fluss Sejba war in der Nacht aus noch unbekannter Ursache gebrochen. Die Fluten erfassten zwei Wohngebäude der dort beschäftigten Arbeiter. Dort sollen sich rund 80 Menschen aufgehalten haben. Die Behörden untersuchen, ob in der Goldmine alle Sicherheitsvorschriften eingehalten wurden.
Mehr als 300 Helfer waren nach offiziellen Angaben im Einsatz. Die Bewohner in den umliegenden Dörfern wurden in Sicherheit gebracht. Zur Unterstützung der Rettungskräfte wurden am frühen Samstagmorgen Helikopter eingesetzt, mit denen auch in den umliegenden Dörfern nach Vermissten gesucht werden sollte. (sda/dpa)
Ein russischer Fallschirmjäger berichtet in einem Buch über seine Erfahrungen kurz vor und während der Invasion der Ukraine. Dabei wird deutlich, wie schlimm es um Putins Armee bestellt ist. Pavel Filatiev meldete sich im August des vergangenen Jahres zurück zur Armee und wurde prompt auf die Krim geschickt.