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In Chinas Unruheprovinz Xinjiang sind acht wegen Terrorismus verurteilte Männer hingerichtet worden. Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete am Samstag, die Urteile seien im Zusammenhang mit fünf verschiedenen Vorfällen ergangen. Einer der Angriffe war jener auf dem Tiananmen-Platz in Peking im Oktober vergangenen Jahres. Dabei waren die Täter in einem Wagen in eine Menschenmenge gefahren; die drei Angreifer sowie zwei Touristen wurden getötet.
Die Gerichte in China verurteilen nahezu alle Angeklagten. Der Vorwurf terroristischer Aktivitäten wird häufig mit der Todesstrafe geahndet. Nach dem Anschlag in Urumqi hatten die chinesischen Behörden eine Kampagne gegen «Terrorismus» eingeleitet. Erst im Juni waren in Xinjiang 13 Menschen hingerichtet worden. Offizielle Angaben zur Zahl der Hinrichtungen in China liegen nicht vor. Unabhängige Schätzungen gehen von etwa 3000 Hinrichtungen allein im Jahr 2012 aus – mehr als insgesamt in allen anderen Ländern, in denen die Todesstrafe vollstreckt wird. (dwi/sda/afp/dpa)
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