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Grafikkarte
Eine Grafikkarte steuert in einem Computer die Bildschirmanzeige.
Sie ist die Verbindung zwischen der Binären Computerwelt mit lauter Nullen und Einsen und unserer visuellen Wahrnehmung (das was wir sehen!).
Die Daten, die die Karte erhält, werden in den videospeicher geladen, wenn nötig vom Grafikprozessor weiter berechnet (das heisst gerendert).
Im schnelllebigen Computergeschäft ist die Weiterentwicklung der Grafikkarte in den letzten Jahren eine der schnellsten Entwicklungen gewesen. Das Hauptproblem älterer Grafikkarten war die Geschwindigkeit. Alle Grafikberechnungen musste die CPU (der Hauptprozessor übernehmen. Durch diesen Datenstrom von der CPU zum Grafikchip und zurück wurde der Bus ausgelastet.
Bild links: PCI Grafikkarte mit schwarzem Kühlkörper, der den Grafikprozessor vor überhitzung schützen soll
Um den immer schneller steigenden Anforderungen (die Bilder mussten immer genauer dargestellt werden) gerecht zu werden, entwickelte man spezielle GPUs (Graphic Processing Units=Grafik-Prozessoren) die alle Grafikberechnungen übernahmen.
Zusätzlich wurde auf jeder Karte schneller Videospeicher eingesetzt, der nun gleichzeitiges Lesen und Schreiben ermöglichte und die Geschwindigkeit noch weiter erhöhen konnte.
PCI-Steckplätze haben ihre Geschwindigkeitsgrenze, deshalb wurde der AGP (Accerlation Graphic Port) entwickelt. In naher Zukunft wird jedoch auch diese Technik durch den dann noch schnelleren PCI-Express-Bus abgelöst.
Grafikkarten werden entweder als Erweiterungskarten (über ISA, VLB, PCI, AGP oder PCI-Express -Bussysteme) mit der Hauptplatine verbunden oder die Chipsets sind bereits auf der Hauptplatine integriert (onBoard).
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