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Oberländisches: Kämpf im Durchmarsch
Mit sechs gewonnenen Gängen startete Bernhard Kämpf am Oberländischen in Aeschi durch. Er gewann der Reihe nach gegen Hansruedi Lauper, Michael Moser, Dominik Waser und Christian Gerber. Die Schlussgangqualifikation hatte Kämpf dann mit einem Sieg gegen Heinz Habegger auf sicher. Dahinter befanden sich punktgleich Matthias Glarner und Thomas Sempach. Sempach wurde der Vorzug für den Schlussgang gegeben, fiel durch den verlorenen Schlussgang aber auf Rang 5 zurück. Hinter Kämpf klassieren sich die beiden Eidgenossen Glarner und Simon Anderegg.
Kämpf schon zur Halbzeit
Schon die Zwischenrangliste nach vier Gängen wurde durch die beiden Oberländer Matthias Glarner und Bernhard Kämpf angeführt. Auf Tuchfühlung mit der Spitze blieb der Innerschweizer Gast Pirmin Reichmuth, der den nach drei Gängen führenden Lukas Büttikofer im ersten Zug besiegen konnte. Schwingerkönig Kilian Wenger, Glarner, Anderegg und Kämpf teilten sich die Favoritenrolle. Für Wenger war nach seinem Hexenschuss sein vierter Oberländer Sieg nach 2010/2013 und 2014 realistisch, er fiel jedoch nachmittags nach seinem zweiten gestellten Gang aus der Entscheidung um den Festsieg. Härteste Widersacher der Oberländer waren die Emmentaler, angeführt von Thomas Zaugg, Sempach, Christian Gerber und Philipp Reusser. Ohne Kranz nach Hause müssen die Eidgenossen Niklaus Zenger und Lauper, der nach zwei Gängen das Fest abbrechen musste.