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<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Idee eines internationalen Komitees für den Klimaschutz zu prüfen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Klimawandel ist eine der grössten Herausforderungen unserer Zeit und kann nur durch internationale Zusammenarbeit erfolgreich angegangen werden. Die Schweiz engagiert sich daher seit Jahren aktiv in den internationalen Klimaschutzprozessen. In den Verhandlungen im Rahmen der Uno-Klimakonvention und des Kyoto-Protokolls verfügt sie als Sprecherin der von ihr geleiteten Ländergruppe "Environment Integrity Group" über eine gewichtige Stimme. Sie wird dank ihren ambitiösen und konstruktiven Vorschlägen weitherum als glaubwürdige Verhandlungspartnerin wahrgenommen. Die Schweiz ist auch im Zwischenstaatlichen Ausschuss für Klimaänderungen (IPCC) durch mehrere Wissenschafterinnen und Wissenschafter vertreten.</p><p>Die Schaffung neuer Institutionen ist nach Ansicht des Bundesrates nicht der richtige Weg, um den Klimawandel aufzuhalten. Zum einen würde die Schaffung einer neuen Klimainstitution den laufenden Bestrebungen zur Stärkung des internationalen Umweltregimes zuwiderlaufen. Ausgangspunkt dieser Bestrebungen ist eine im Jahr 2002 durchgeführte Analyse des Umweltprogramms der Uno. Diese hatte gezeigt, dass die Vermehrung der internationalen Umweltinstitutionen insgesamt nicht zu einer Stärkung, sondern zu einer Schwächung des globalen Umweltsystems geführt hat. Zum anderen würde die Schaffung eines internationalen Komitees für den Klimaschutz unweigerlich bestehende Institutionen wie das Sekretariat für die Uno-Klimakonvention und das Kyoto-Protokoll oder das IPCC duplizieren. Im Übrigen ist die Parallele zum Internationalen Komitee vom Roten Kreuz insofern nicht korrekt, als dieses zu einem Zeitpunkt gegründet wurde, als es noch keine vergleichbaren zwischenstaatlichen Organisationen gab.</p><p>Der Bundesrat ist jedoch gewillt, das Engagement der Schweiz in der internationalen Klimapolitik innerhalb der bestehenden Organisationen und Institutionen fortzuführen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.