Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03418.jsonl.gz/1215

Fast hätte es geklappt: Der Genfer Louis Delétraz wurde bei den 24 Stunden von Daytona nur vom Schwesterauto geschlagen. Der zweite Platz ist dennoch ein absolutes Spitzenergebnis!
Acura, das Team von Louis Delétraz, hat bei den 24 Stunden von Daytona einen Doppelsieg herausgefahren. Leider, aus Schweizer Sicht, lag dabei das Auto mit der #10 «nur» auf Platz 2. Der Sieg ging nach 783 Runden an das Schwesterfahrzeug mit den Fahren Tom Blomqvist, Colin Braun, Hélio Castroneves und Simon Pagenaud. Schlussfahrer Blomqvist konnte sich in einem 35-minütigen Sprint zum Ende des Rennens gegen Delétraz’ Teamkollegen Filipe Albuquerque klar durchsetzen.
Der Rest der Schweizer reiste ohne Podiumsplatzierungen aus Florida ab. Raffaele Marciellos Premiere im LMP2 endete nach einem Unfall vom Teamkollegen. Auch Philip Ellis kam nicht ins Ziel. Der Zuger kollidierte mit der Corvette von Garcia. Die Berührung schickte Ellis in die gleiche Mauer, in die im ersten Training Lucas Auer gekracht war. Rolf Ineichen beendete das Rennen in der GTD als Zwölfter mit 15 Runden Rückstand auf den Klassensieger. Rahel Frey wurde in derselben Klasse 18.
Bei den Rennen 2 und 3 der Formel E in Saudi-Arabien war Sébastien Buemi der beste Schweizer. Der Waadtländer sicherte sich mit den Rängen 4 und 6 wichtige Punkte für die Meisterschaft und liegt dort nach drei Rennen nun an dritter Stelle. Im ersten Durchgang stellte Buemi seinen Elektrorenner auf die Pole-Position. «Ein schönes Geschenk in meinem 100. Rennen», meinte Buemi. «Leider hatten wir im Rennen nicht ganz die Pace, um aufs Podest zu fahren.» Edoardo Mortara sicherte sich mit Rang 9 im zweiten Rennen immerhin die ersten Punkte. Nico Müller schied in beiden Rennen (nach einem Trainingscrash) aus.
Geärgert hat sich am Wochenende sicher auch Joshua Dufek. Der Westschweizer hat bei der Formula Regional Middle East in Kuwait seinen ersten Sieg herausgefahren. Und das notabene in einem Feld, in dem auch der als neuer Superstar gefeierte Kimi Antonelli fährt. Doch Dufeks Freude über seinen ersten Sieg währte nicht lange. Bei der technischen Abnahme wurde festgestellt, dass die hinteren Stabilisatoren seines Autos nicht den Vorschriften entsprachen. Dufek wurde disqualifiziert und liegt nach zwei von fünf Rennen statt auf Rang 2 (hinter Antonelli) nun an elfter Stelle.