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Sowohl die Importeure von Treibstoffen wie auch die Betreiber von fossil-thermischen Kraftwerken sind zur CO2-Kompensation im Inland verpflichtet. Der Bund definiert die Anforderungen.
Für inländische Projekte zur Emissionsverminderung (Kompensationsprojekte) kann das BAFU handelbare Bescheinigungen ausstellen. Kompensationsprojekte müssten vorgängig registriert und die erzielten Emissionsverminderungen mit einer jährlichen Berichterstattung (Monitoring) nachgewiesen werden. Bescheinigt werden nur freiwillige Massnahmen, die über gesetzlichen Anforderungen hinausgehen und nicht bereits anderweitig gefördert werden. Kompensationspflichtige können - in leicht anderer Form - auch selbst Projekte durchführen, für die sie jedoch keine Bescheinigungen erhalten.
Zwei verschiedene Kategorien von Akteuren sind dazu verpflichtet, die verursachten CO2-Emissionen ganz oder teilweise zu kompensieren:
Hersteller oder Importeure fossiler Treibstoffe:
Im Jahr 2020 sind mindestens 10 % der CO2-Emissionen aus dem Verkehr mit Massnahmen im Inland zu kompensieren. Der daraus folgende Aufpreis für Treibstoffe darf 5 Rappen pro Liter nicht übersteigen.
Weitere Informationen zur Kompensationspflicht für Importeure fossiler Treibstoffe finden Sie hier:
Betreiber fossil-thermischer Kraftwerke, wie beispielsweise Gaskombikraftwerke (GuD):
Die Betreiber fossil-thermischer Kraftwerke sind verpflichtet, die verursachten CO2-Emissionen vollumfänglich zu kompensieren; mindestens die Hälfte innerhalb der Schweiz. Kraftwerke dürfen nur bewilligt werden, wenn die Betreiber vorgängig mit dem Bund einen Vertrag über die Kompensation abschliessen.
Für die Erfüllung der Kompensationspflicht stehen den Kompensationspflichtigen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:
Das CO2-Gesetz verpflichtet in Artikel 7 den Bund dazu, für freiwillige Emissionsverminderungen im Inland Bescheinigungen auszustellen. Die CO2-Verordnung legt die Anforderungen an die entsprechenden Projekte und Programme fest. Das Instrument der inländischen Kompensation ist vor allem bei fossil-thermischen Kraftwerken und bei Treibstoffimporteuren von Bedeutung. Es leistet einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung der nationalen Klimaziele. Die von BAFU und BFE gemeinsam betriebene Geschäftsstelle Kompensation ist die Kontaktstelle für Projektträgerschaften, Prüfstellen und Kompensationspflichtige.
E-Mail: <email-pii>
Die Geschäftsstelle Kompensation führt Informationsanlässe für Projektentwickler und Nachfrager von Bescheinigungen durch. Zudem informiert sie nach Bedarf mit einem Newsletter über Neuigkeiten zur CO2-Kompensation. Nähere Informationen dazu finden Sie hier:
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