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Wetter bestimmen
Wie entsteht Wind?
Luftteilchen strömen von Hoch- zu Tiefdruckgebieten und werden so zu Wind. Verantwortlich für die Druckunterschiede ist die Sonne.
Die Namensgebung ist nicht international verbindlich und die Namen werden vor allem im deutschsprachigen Raum und in Osteuropa benutzt.
Luft ist durchsichtig, man sieht und spürt sie nicht. Oder doch? Wenn eine kühle Meeresbrise deine Haut streift oder ein Tornado ganze Autos wegwirbelt, dann sieht und spürt man Luft sehr wohl. Wir nennen sie dann Wind, und Wind ist nichts anderes als bewegte Luft. Doch wie entsteht er?
Druckunterschiede als „Luftmotor“
Luft besteht aus vielen Teilchen wie Sauerstoff, Stickstoff und Wasser. Wenn sich diese Teilchen in unserer Atmosphäre eng beieinander befinden, herrscht dort ein hoher Luftdruck. Dies wird Hochdruckgebiet genannt. Das Gegenteil davon ist ein Tiefdruckgebiet, dort haben die Luftteilchen viel Platz. Da die Teilchen in der Luft aber gerne überall gleich verteilt sein möchten, wandern sie vom Hochdruckgebiet zum Tiefdruckgebiet – die Luft „bewegt“ sich und Wind entsteht. Je grösser diese Druckunterschiede sind, desto stärkere Winde wehen. [weiter]