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Jakobskapelle Tafers
Einer der mittelalterlichen Pilgerwege (Jakobsweg) an das Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostella führte von Deutschland herkommend über die Ostschweiz, Einsiedeln, Luzern, Tafers, Freiburg, Lausanne, Genf. In Tafers gab es spätestens 1620 eine Jakobsbruderschaft, welche in der Mitte des 19. Jahrhunderts „einschlief“ und seit 2005 unter dem Namen Gruppe Santiago neu belebt wurde.
Die bestehende Kapelle wurde erstmals 1665 erwähnt. Der schöne frühbarocke Altar von Hans Franz Reyff ist jedoch bereits um 1640 entstanden. Der Zyklus auf der Eingangsseite mit acht Szenen zur Compostella-Legende (das Hühnerwunder) des 11. Jahrhunderts, und die Figuren der Apostel Johannes und Jakobus hat der einheimische Jakob Stoll 1769 gemalt.
Die Darstellung der Legende des Hühnerwunders aus dem 11. Jahrhundert wurde 1790 von Jakob Stoll gemalt.
Im Dorfzentrum, neben der Kirche
1712 Tafers