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May soll im Auftrag des Parlaments Teile des Brexit-Vertrags nachverhandeln. Tusk hat dies nach Angaben eines Sprechers jedoch bereits kurz nach Bekanntgabe der Abstimmung im Unterhaus abgelehnt.
Das britische Parlament hat am Dienstagabend für Änderungen an dem Brexit-Abkommen mit der EU gestimmt. Die EU lehnt Nachverhandlungen bis jetzt kategorisch ab. Zugleich sprach sich das Unterhaus jedoch gegen einen ungeregelten EU-Ausstieg aus.
Labour-Chef Jeremy Corbyn werde bei einem Treffen mit Premierministerin May im Laufe des Tages darauf bestehen, «dass der Wille des Parlaments respektiert wird und dass ein No-Deal jetzt vom Tisch ist», sagt ein Vertreter der Opposition.
Nach der Abstimmung im britischen Parlament hält Brexit-Minister Stephen Barclay einen ungeordneten Ausstieg für immer wahrscheinlicher. Sein Land werde am 29. März ohne Abkommen aus der EU ausscheiden, «ausser wir können uns auf etwas einigen», sagt er der BBC.
Das Parlament habe May mit dem «klaren Mandat» für Nachverhandlungen mit der EU ausgestattet. Die Regierung lote aus, welche Alternativen es zur derzeitigen Auffanglösung für die Grenzfrage zwischen Nordirland und Irland gebe, so Barclay weiter.