Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03103.jsonl.gz/241

46'000 Euro erhalten die Spieler in Paris für ein Erstrunden-Out. Eigentlich. Nicht so im Fall von Anna Tatishvili. Der Vorwurf: Die Amerikanerin hätte beim 45-minütigen 0:6, 1:6 gegen Maria Sakkari den professionellen Standard nicht erfüllt. Die bei den Australian Open 2018 eingeführte Regel besagt, dass das Preisgeld in einem solchen Fall nicht ausbezahlt wird.
Tatishvili, die ihr erstes Match seit Oktober 2017 bestritt, möchte diese Strafe nicht auf sich sitzen lassen. Die 29-Jährige hat eine Online-Petition, Link öffnet in einem neuen Fenster gestartet.
Wenig Zuspruch
«Keine Strafe für Amir Weintraub, der seit 2017 kein Turnier mehr bestritten hat und in der Qualifikation gerade einmal 45 Minuten auf dem Platz stand. Keine Strafe für Katia Boulter, die nicht einmal gespielt hat und 50 Prozent ihres Preisgelds erhält», heisst es dort unter anderem. Der Zuspruch fällt bislang bescheiden aus.
Ein erstes «Opfer» dieser Regeländerung war Mischa Zverev bei den Australian Open 2018. Der Deutsche war angeschlagen ins Match gegen Hyeon Chung gegangen und hatte im 2. Satz aufgegeben.