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Der Schweizer Silvan Zurbriggen hat bei seiner Rückkehr nach langer Verletzungspause für einen Exploit gesorgt: Im ersten Weltcup-Slalom der Saison verfehlte der Walliser das Podium nur hauchdünn.
Sieger des Slaloms im finnischen Levi wurde Jean-Baptiste Grange, der Disziplinen-Dominator des Vorjahres. Der Franzose distanzierte Bode Miller aus den USA um 79 und den Österreicher Mario Matt um 93 Hundertstel.
Vor knapp einem Jahr hatte sich Zurbriggen einen Kreuzbandriss im Knie zugezogen, mitunter eine der schwersten Verletzungen im Skisport.
Nun ist er wieder zurück, und wie. Mit sensationeller Bestzeit im zweiten Lauf verpasste der 27-jährige Walliser zwar den Sprung unter die besten Drei um 13 Hundertstel, zeigte aber eine Leistung, mit der wohl auch die kühnsten Optimisten nicht gerechnet hatten.
Dies umso mehr, als er nach dem ersten Durchgang noch auf dem aussichtslos scheinenden Platz 21 gelegen hatte. Erst einmal war Zurbiggen in seiner Karriere besser platziert: 2004 in Sestriere, als er hinter Bode Miller Zweiter wurde.
Mit seinem Überraschungscoup verhinderte Zurbriggen eine Schweizer Schlappe, denn er schaffte es als einziger aus seinem Team in den zweiten Lauf. Alle anderen Fahrer scheiterten im ersten Durchgang an der Hürde der besten 30.