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> Ernährung
Die Ernährungstherapie hat in China eine lange Tradition.
Schon von frühester Zeit an war man sich sehr deutlich bewusst, welche Auswirkungen die Nahrung auf den menschlichen Körper hat und wie wichtig eine ausgewogene Ernährung für das allgemeine Wohlbefinden ist.
Der enge Zusammenhang zwischen Ernährung und Medizin lässt sich bis ins 3. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung zurückverfolgen.
Das heisst das Lebensmittel sich wie Arzneimittel im Hinblick auf ihre Wirkung im Organismus verhalten. Kochrezepturen gleichen deshalb vielfach Arzneimittelrezepturen.
Wissen über die Heilkraft der Nahrung wurde auch in unserem Kulturkreis angewandt und lange Zeit gepflegt, bis es in jüngster Zeit in Vergessenheit geriet, da heute nur noch die analytische und quantitative Beschreibung der Nahrung im Vordergrund steht, die sich an stofflichen Bestandteilen wie Kohlenhydraten, Fetten, Eiweissen, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen orientiert.
Hingegen beschreibt die östliche Anschauung die energetische Wirkung die Nahrungsmittel über ihr Temperaturverhalten und den Geschmack auf den Organismus ausüben.
Für viele Menschen ist es deshalb eine sensationelle Neuheit zu hören, dass Orangen und Kiwis, die man im Winter für seine Gesundheit isst, in Wirklichkeit die Abwehr schwächen, da sie kühlend auf den Körper wirken oder dass die angeblich so gesunden Bananen Müdigkeit und Konzentrationsmangel und Verschleimung der Bronchien verursachen.