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In El Salvador ist die Mehrheit der Bevölkerung nicht regulär beschäftigt. Die meisten Menschen sind TagelöhnerInnen, BäuerInnen oder selbstständige StrassenverkäuferInnen, die Lebensmittel, Kleidung oder Süssigkeiten verkaufen. Diese Menschen müssen jeden Tag arbeiten, um zu überleben. Während der Ausgangssperre können sie aber fast nicht arbeiten: Sie haben weder Geld noch Nahrungsmittel und können selbst Grundbedürfnisse nicht decken. Ausserdem hat die Regierung seit dem 14. Mai den öffentlichen Nahverkehr verboten.
Die Situation hat sich durch den Wintereinbruch noch verschärft. Zwei Tropenstürme sind über das Land gefegt: «Amanda» und «Cristoba» haben durch Überschwemmungen und Erdrutsche bisher mehr als 20 Todesopfer gefordert. Sie haben auch grosse Sachschäden verursacht, Häuser zerstört und Strassen blockiert.