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ettel distanzierte in der ersten Session seinen Teamkollegen Charles Leclerc um 0,214 Sekunden. Der vierfache Weltmeister feierte vor ziemlich genau einem Jahr auf der Strecke in Francorchamps seinen letzten von bislang 52 GP-Siegen.
Hinter dem Ferrari-Duo klaffte eine grosse Lücke. Max Verstappen im Red Bull verlor als Dritter fast eine Sekunde auf die Bestzeit. Direkt dahinter klassierte sich Alexander Albon. Für den in London geborenen Thailänder waren es die ersten Runden im Red Bull, nachdem er in der Sommerpause mit Pierre Gasly das Cockpit getauscht hat. Der Franzose liess im Toro Rosso als 18. nur die beiden Williams hinter sich.
Weltmeister und WM-Leader Lewis Hamilton wie auch sein Mercedes-Teamkollege Valtteri Bottas kamen noch nicht richtig auf Touren, setzten allerdings als einzige Fahrer die Reifen der weichsten Mischung noch nicht ein. Hamilton beendete das Training nach anfänglichen Motorenproblemen direkt hinter Bottas als Sechster.
Räikkönen trotz Fussverletzung im Cockpit
Die beiden Fahrer von Alfa Romeo verpassten in der 90-minütigen Session die Top 10. Kimi Räikkönen behielt auf seiner Lieblingsstrecke im internen Duell die Oberhand. Der Finne, der den Klassiker in den Ardennen schon viermal und damit so oft wie keiner der aktuellen Formel-1-Fahrer gewonnen hat, war als 13. drei Zehntel schneller als sein Teamkollege Antonio Giovinazzi. Das reichte dem Italiener zu Platz 15.
Allerdings steht ein Fragezeichen hinter Räikkönens Gesundheitszustand. Der bald 40-jährige Routinier hat sich während der Sommerpause im Lauftraining einen Muskelfaserriss im linken Bein zugezogen. Die Verletzung könnte ihn beim Bremsen behindern. Der Hinwiler Rennstall hat deshalb als Vorsichtsmassnahme Ersatzfahrer Marcus Ericsson aus den USA eingeflogen. Nach den ersten 20 Runden deutete jedoch nichts darauf hin, dass Räikkönen am Sonntag nicht zu seinem 305. Grand Prix starten könnte.