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Ballett Zürich
Das Ballett Zürich ist die grösste professionelle Ballettcompagnie der Schweiz. Beheimatet am Opernhaus Zürich, bestreitet das 36 Tänzerinnen und Tänzer umfassende Ensemble nicht nur einen wesentlichen Teil des Opernhaus-Spielplans, sondern wird auch auf internationalen Gastspielen (u.a. in Russland, Israel, Mexiko, Kolumbien, Spanien, Australien, Deutschland und Grossbritannien) gefeiert.
Hervorgegangen ist das heutige Ensemble aus dem einstigen Ballett des Stadttheaters Zürich. Schon seit den 1920-er Jahren fanden hier Aufführungen mit Tänzerinnen und Tänzern statt. Ein erster Meilenstein war 1935 die Uraufführung des Balletts Der Teufel im Dorf von Pia und Pino Mlaka.
Eine Compagnie, die Klassiker tanzt und sich mit der Tradition auseinandersetzt, hat sich allerdings erst nach dem 2. Weltkrieg herausgebildet. 1956 zeichnet Jaroslav Berger für die Zürcher Erstaufführung von Schwanensee verantwortlich. Geprägt wurde die Compagnie in der Folgezeit von ihren Direktoren Nicholas Beriozoff (1964-1971), Patricia Neary (1978-1985), Uwe Scholz (1985-1991), Bernd Bienert (1991-1996) und Heinz Spoerli (1996-2012).
Von 2012 bis 2023 wurde das Ballett Zürich vom deutschen Choreografen Christian Spuck geleitet. Er ergründete neue Wege für das abendfüllende Handlungsballett und widmete sich auch genre-übergreifenden Ausdrucks-formen, so z.B. in einer als Koproduktion von Oper und Ballett Zürich realisierten Inszenierung des Verdi-Requiems. Spucks Ballett Winterreise wurde mit dem renommierten «Prix Benois de la Danse» ausgezeichnet. Seine Inszenierung von Helmut Lachenmanns Das Mädchen mit den Schwefelhölzern wurde von der Zeitschrift «tanz» 2020 als «Produktion des Jahres» gewürdigt. Gleichzeitig erhielt das Ballett Zürich die Auszeichnung als «Kompanie des Jahres». Choreografen wie Wayne McGregor, Edward Clug, Marco Goecke, Douglas Lee, Marcos Morau und Crystal Pite kreierten neue Stücke für die Compagnie. William Forsythe, Jirí Kylián und Hans van Manen waren mit ihren Stücken regelmässig im Spielplan präsent. Ein breites internationales Echo fand 2016 die Rekonstruktion der Schwanensee-Originalchoreografie von Petipa/Iwanow aus dem Jahr 1895 durch Alexei Ratmansky.
Seit Beginn der Saison 2023/24 ist die britisch-schweizerische Choreografin Cathy Marston neue Direktorin des Balletts Zürich. Im Zentrum ihrer ersten Saison als Ballettdirektorin steht die Uraufführung ihres Balletts Atonement nach dem gleichnamigen Erfolgsroman von Ian McEwan. Weitere Höhepunkte sind neue Choreografien der australischen Ballettlegende Meryl Tankard und des jungen, südafrikanischen Choreografen Mthuthuzeli November sowie Strawinskys Les Noces in der Uraufführungschoreografie von Bronislawa Nijinska.
Bereits 2001 wurde das Junior Ballett gegründet. Vierzehn junge Tänzerinnen und Tänzer aus aller Welt trainieren hier gemeinsam mit den Mitgliedern des Balletts Zürich, tanzen mit ihnen in ausgewählten Vorstellungen des Repertoires und präsentieren sich regelmässig in eigens für sie zusammengestellten Programmen. Alle zwei Jahre findet seit 2012 die Reihe Junge Choreografen statt, in deren Mittelpunkt die Förderung des choreografischen Nachwuchses steht. Sie wird jetzt unter dem neuen Namen Next Generation fortgesetzt.
Begleitet werden die Vorstellungen des Balletts Zürich von einem umfassenden Rahmenprogramm mit der neuen Ballettgesprächsreihe Zurich Talks Dance, Einführungsmatineen vor den Premieren, Werkeinführungen vor den Vorstellungen und einer Vielzahl spezieller Kinder-, Jugend- und Schulprojekte.
Partner Ballett Zürich
Ballettdirektorin
Cathy Marston
Betriebsdirektor
Florian König
Assistentin Ballettdirektion
Michèle Alonso
Produktionsleiter
Mikel Jauregui
Dramaturgie
Michael Küster
Öffentlichkeitsarbeit
Michael Krüger
Ballettmeister:innen
Jean-François Boisnon, Anastacia Holden, Daniel Otevrel
Ballettkorrepetitoren
Christophe Barwinek, Luigi Largo
Tanzvermittlung
Bettina Holzhausen
Choreograf:innen
Vittoria Girelli, Marco Goecke, Shaked Heller, Samantha Lynch, Cathy Marston, Wayne McGregor, Marcos Morau, Bronislava Nijinska †, Mthuthuzeli November, Jerome Robbins †, Christian Spuck, Meryl Tankard
Dirigent:innen
Marco Armiliato, Daniel Capps, Paul Connelly, Jonathan Lo, Valterri Rauhalammi, Sebastian Schwab
Bühnenbildner:innen
Hildegard Bechtler, Max Glaenzel, Natalia Goncharova †, Patrick Kinmonth, Michael Levine, Samantha Lynch, Julian Opie, Jerome Robbins † / Ronald Bates †, Christian Schmidt, Michaela Springer, Magda Willi
Kostümbildner:innen
Bregje van Balen, Ben Benson, Silvia Delagneau, Natalia Goncharova†, Moritz Junge, Patrick Kinmonth, Samantha Lynch, Emma Ryott, Michaela Springer
Lichtgestaltung
Lucy Carter, Jon Clark, Chris Ekers, Martin Gebhardt, Udo Haberland, Regis Iansac, James F. Ingalls, John B. Read
1. Solist:in
Dores André
Dores André, 1. Solist:in
Dores André stammt aus Spanien. Ihre Tanzausbildung erhielt sie am Estudio de Danza María de Ávila. Ausserdem hat sie einen Master in Design der Universität Barcelona. Sie war Mitglied des San Francisco Ballet, seit 2016 Principal Dancer. Sie tanzte Hauptrollen in Giselle, La Sylphide, Der Nussknacker, Julia in Romeo und Julia, Kitri in Tomasson/Possakhovs Don Quixote, Swanilda in Balanchines Coppélia, Olga in John Crankos Onegin, Elizabeth Lavenza in Liam Scarletts Frankenstein, Cinderella in Christopher Wheeldons Cinderella und John Neumeiers The Little Mermaid. Ausserdem kreierte sie Soloparts in Pas/Parts 2016 von William Forsythe, Thread von Kevin Jenkins, Guernica von Annabelle Lopez Ochoa, Hurry Up, We’re Dreaming und In the Countenance of Kings von Justin Peck, Björk Ballet von Artur Pita, Fearful Symmetries von Liam Scarlett, Manifesto von Myles Thatcher und Bound to von Christopher Wheeldon. Ausserdem tanzte sie in Choreografien von Jiří Bubeníček, Val Caniparoli, Serge Lifar, Yuri Possokhov, Alexei Ratmansky, und Jerome Robbins. Seit der Saison 2023/24 ist Dores André Erste Solistin des Balletts Zürich.
Esteban Berlanga
Esteban Berlanga, 1. Solist:in
Esteban Berlanga stammt aus Spanien. Nach seiner Ausbildung am Royal Conservatory of Albacete und am Professional Dance Conservatory of Madrid tanzte er von 2006 bis 2013 im English National Ballet. Dort wurde er 2012 zum Ersten Solisten ernannt. U. a. tanzte er Prinz Siegfried in Schwanensee von Derek Dean, den Prinzen in Kenneth MacMillans Dornröschen, Albrecht in Giselle von Mary Skeaping, den Nussknacker in der Choreografie von Wayne Eagling und Frédéric in L’Arlésienne von Roland Petit. Ausserdem war er in Choreografien von Jiří Kylián und Maurice Béjart zu sehen. Für Faun(e) von David Dawson wurde er für den «Benois de la Danse» nominiert. Von 2013 bis 2018 war er Principal Dancer in der Compañia Nacional de Danza de España. Dort war er solistisch u. a. in Choreografien von William Forsythe, Itzik Galili und Roland Petit zu erleben. Seit der Saison 2018/19 ist er Mitglied des Balletts Zürich und tanzte hier u. a. Hauptrollen in Christian Spucks Winterreise, Dornröschen, Messa da Requiem und Anna Karenina, in Marco Goeckes Nijinski und Almost Blue, Crystal Pites Angels’ Atlas und Emergence sowie den Dirigenten in Cathy Marstons The Cellist.
Max Cauthorn
Max Cauthorn, 1. Solist:in
Max Cauthorn stammt aus den USA. Seine Ballettausbildung erhielt er an der San Francisco Ballet School und im Trainee Program des San Francisco Ballet. Von 2013 bis 2023 war er Mitglied des San Francisco Ballet, seit 2020 Principal Dancer. Wichtige Rollen waren Victor Frankenstein in Liam Scarletts Frankenstein, James in August Bournonvilles La Sylphide, Prinz Siegfried in Helgi Tomassons Schwanensee, Benvolio in Helgi Tomassons Romeo und Julia und Oberon in George Balanchines Sommernachtstraum. Wichtige Soli tanzte er in Pas /Parts 2016 und Blake Works I von William Forsythe. Ausserdem war er in Choreografien von Val Caniparoli, John Cranko, Alonzo King, Edwaard Liang, Annabelle Lopez Ochoa, Trey McIntyre, Mark Morris, Justin Peck, Yuri Possokhov, Alexei Ratmansky, Dwight Rhoden, Jerome Robbins und Myles Thatcher zu erleben. Seit der Spielzeit 2023/24 ist Max Cauthorn Erster Solist des Balletts Zürich.
Brandon Lawrence
Brandon Lawrence, 1. Solist:in
Brandon Lawrence stammt aus Grossbritannien. Seine Ballettausbildung erhielt er an der Royal Ballet School. Er wurde mit dem Phyllis Bedells Award ausgezeichnet und war mehrfach als bester klassischer Tänzer bei den britischen National Dance Awards nominiert. Von 2011 bis 2023 tanzte er im Birmingham Royal Ballet, seit 2019 als Principal Dancer. Wichtige Rollen waren Prinz (Der Nussknacker), Franz (Coppélia), Prinz Florimund (The Sleeping Beauty), Prinz Siegfried (Schwanensee) in Choreografien von Peter Wright, Romeo in Kenneth MacMillans Romeo und Julia, Colas in Frederick Ashtons La Fille mal gardée, Prinz (Cinderella), Beast (The Beauty and the Beast), Albrecht (Giselle) und Otello (Shakespeare Suite) in Choreografien von David Bintley. Neben zahlreichen weiteren Balletten von MacMillan, Ashton und Bintley war Brandon Lawrence in Choreografien von Carlos Acosta, Edward Clug, Jiří Kylián, Jessica Lang, José Limon, Juliano Nunes, Twyla Tharp und Uwe Scholz zu erleben. 2022 war er Principal Guest Artist beim Cape Town City Ballet. Seit der Saison 2023/24 ist Brandon Lawrence Erster Solist des Balletts Zürich.
Giulia Tonelli
Giulia Tonelli, 1. Solist:in
Giulia Tonelli stammt aus Italien. Ihre Ausbildung absolvierte sie beim Balletto di Toscana und an der Ballettschule der Wiener Staatsoper. Nach einem Engagement an der Wiener Staatsoper tanzte sie von 2002 bis 2010 beim Royal Ballet of Flanders in Antwerpen, ab 2004 als Halbsolistin. Dort tanzte sie u. a. Giselle (Petipa) sowie Solopartien in Choreografien von Forsythe, Balanchine, Kylián, Haydée und Spuck. Seit 2010/11 ist sie Mitglied des Balletts Zürich, wo sie in Balletten von Spoerli, Goecke, McGregor, Lee, Kylián und Balanchine auftrat. In Choreografien von Christian Spuck tanzte sie Julia in Romeo und Julia, Lena in Leonce und Lena, Betsy in Anna Karenina sowie in Messa da Requiem. Weitere Höhepunkte waren Alexei Ratmanskys Schwanensee-Rekonstruktion, Quintett von William Forsythe, Emergence von Crystal Pite, Gretchen in Edward Clugs Faust sowie die Titelrolle in The Cellist von Cathy Marston. Bei den «Jungen Choreografen» präsentierte sie gemeinsam mit Mélissa Ligurgo die Arbeiten Mind Games und Klastos. 2013 wurde sie mit dem GiulianaPenzi-Preis ausgezeichnet. 2017 erhielt sie den «Tanzpreis der Freunde des Balletts Zürich».
Elena Vostrotina
Elena Vostrotina, 1. Solistin
Elena Vostrotina stammt aus St. Petersburg. Ihre Ballettausbildung erhielt sie an der Vaganova Ballet Academy. 2003 wurde sie Mitglied des Mariinsky-Balletts. Dort tanzte sie u. a. Odette/Odile in Schwanensee (Petipa/Iwanow), Myrtha in Giselle (Coralli/Perrot), Königin der Dryaden in Don Quixote (Gorsky) und Approximate Sonata (Forsythe). 2006 wurde sie von Aaron S. Watkin ans Semperoper Ballett Dresden engagiert. Hier wurde sie zur Solistin ernannt und tanzte in Choreografien von Forsythe, Ek, Neumeier, Dawson, Naharin, Ekman und Celis. Sie gastierte am Stanislawski-Nemirowitsch-Dantschenko-Theater in Moskau, am Staatstheater Nowosibirsk, bei der Gala «Roberto Bolle and Friends» sowie bei den Ballets Bubeníček. Sie wurde mit dem Preis «Hope of Russia» des Vaganova-Wettbewerbs sowie mit dem Mary-Wigman-Preis 2014 ausgezeichnet. Seit der Saison 2017/18 ist Elena Vostrotina Erste Solistin des Balletts Zürich. Hier tanzte sie u. a. Odette/Odile in Ratmanskys Schwanensee-Rekonstruktion, die Amme in Christian Spucks Romeo und Julia, Myrtha in Patrice Barts Giselle sowie in Christian Spucks Nussknacker und Mausekönig, Winterreise und Nocturne. 2023 erhielt sie den «Tanzpreis der Freunde des Balletts Zürich».
Charles-Louis Yoshiyama
Charles-Louis Yoshiyama, 1. Solist:in
Charles-Louis Yoshiyama hat die japanische und die französische Staatsbürgerschaft. Seine Tanzausbildung erhielt er am Trinity College in London und an der English Ballet School. 2007 wurde er Mitglied des Houston Ballet, 2016 wurde er zum Principal Dancer ernannt. Wichtige Rollen waren Kronprinz Rudolf in Mayerling und De Grieux in Manon von Kenneth MacMillan sowie Oberon in John Neumeiers Sommernachtstraum. Ausserdem tanzte er in L’Arlésienne von Roland Petit und zahlreichen Werken von George Balanchine. In Choreografien von Ben Stevenson verkörperte er Basilio (Don Quixote), Prinz Florimund (Sleeping Beauty), Franz (Coppélia), Mercutio (Romeo und Julia) und Prinz (Der Nussknacker). In Choreografien von Stanton Welch war er Siegfried (Schwanensee), Solar (La Bayadère) und Albrecht (Giselle). In John Crankos The Taming of the Shrew tanzte er Lucentio und Hortensio. 2023 war Charles-Louis Yoshiyama Principal Dancer des Oregon Ballet Theatre. Seit der Saison 2023/24 ist er Erster Solist des Balletts Zürich.
Solo
Inna Bilash
Inna Bilash, Solo
Inna Bilash stammt aus der Ukraine. Ihre Ballettausbildung absolvierte sie an der Kharkov Choreographic School, am Perm State Choreographic College und an der Perm State Academy of Arts and Culture. Sie war Solistin im Ballett Perm und tanzte hier u. a. Julia in Kenneth MacMillans Romeo und Julia, Odette/Odile in Natalia Makorovas Schwanensee, Giselle in der Choreografie von Perrot/Coralli/Petipa, die Braut in Kyliáns Les Noces und Masha in MacMillans Winter Dreams. Ausserdem war sie solistisch in Choreografien von Jerome Robbins, George Balanchine und Douglas Lee zu erleben. Sie war Gewinnerin des Arabesque-Wettbewerbes in Perm und des Fernsehwettbewerbs des Bolshoi Ballet. 2017 wurde sie mit dem Preis des Ballettmagazins The Soul of Dance ausgezeichnet. Seit der Saison 2018/19 ist Inna Bilash Mitglied des Balletts Zürich und war hier u. a. in der Titelrolle von Patrice Barts Giselle zu erleben.
Wei Chen
Wei Chen, Solo
Wei Chen stammt aus den USA und erhielt seine Ausbildung an der Boston Ballet School, der Margo Marshall’s School of Ballet, der Walnut Hill School sowie der Houston Ballet’s Ben Stevenson Academy. Im Royal Ballet of Flanders tanzte er in Marcia Haydées Schwanensee (Siegfried) und Dornröschen (Prince Desiré) sowie in Crankos Onegin (Lenski). Ausserdem war er in Choreografien von Balanchine, Bournonville, Dawson, Forsythe, Godani, McGregor, Nureyev, Pite, Stevenson und Wheeldon zu sehen. Seit der Spielzeit 2013/14 ist er Mitglied des Balletts Zürich und war hier u.a. in Choreografien von Douglas Lee, Jiří Kylián, Marco Goecke, Edward Clug, William Forsythe und Crystal Pite zu erleben. Ausserdem tanzte er Romeo und Mercutio in Spucks Romeo und Julia, Benno in Ratmanskys Schwanensee, Coppelius in Spucks Sandmann, Albrecht in Patrice Barts Giselle sowie das Cello in Cathy Marstons The Cellist. 2023 erhielt er den «Tanzpreis der Freunde des Balletts Zürich».
Shelby Williams
Shelby Williams, Solo
Shelby Williams hat die amerikanische und die italienische Staatsbürgerschaft. Sie studierte an der Houston Ballet Academy, an der Washington School of Ballet und am Dancer’s Workshop Baton Rouge (Louisiana, USA). Nach Engagements beim Semperoper Ballett, dem Corella Ballet und dem Ballet d’Europe war sie Solistin beim Ballett Mainz, beim Hessischen Staatsballett in Wiesbaden und von 2016 bis 2023 beim Royal Ballet of Flanders. Sie tanzte Pina/Malou in Café Müller von Pina Bausch, Rusalka in der gleichnamigen Choreografie von Alan Lucien Øyen, Myrtha in Akram Khans Giselle sowie weitere Hauptrollen in Choreografien von Martha Graham, Édouard Lock, Johan Inger, Sidi Larbi Cherkaoui, Andonis Foniadakis, Douglas Lee und Jermaine Spivey. Seit der Spielzeit 2023/24 ist Shelby Williams Mitglied des Balletts Zürich.
Solo mit Gruppe
Sean Bates
Sean Bates, Solo mit Gruppe
Sean Bates stammt aus Grossbritannien und studierte an der Royal Ballet School. 2009 gewann er den 2. Preis beim Young British Dancer of the Year, 2010 erhielt er den RBS Ursula Moreton Choreographic Award. Von 2012 bis 2023 war er im Northern Ballet in Leeds engagiert und dort in zahlreichen Hauptrollen zu erleben, so in Cathy Marstons Jane Eyre und Victoria, David Nixons The Great Gatsby, A Midsummer Night’s Dream, Cinderella, Dracula, Madame Butterfly, Wuthering Heights, The Nutcracker, The Little Mermaid und The Three Musketeers. Ausserdem tanzte er in Choreografien von Kenneth MacMillan, Jean-Christophe Maillot, Liam Scarlett, Lar Lubovitch, Christopher Hampson und Mark Godden. Seit der Saison 2023/24 ist Sean Bates Mitglied des Balletts Zürich.
Chandler Dalton
Chandler Dalton, Solo mit Gruppe
Chandler Dalton ist Amerikaner. Seine Ballettausbildung erhielt er an der School of Richmond Ballet und an der Ben Stevenson Academy des Houston Ballet. Während seines Engagements beim Houston Ballet tanzte er u.a. James in Bournonvilles La Sylphide, Prinz/Drosselmeier in Stanton Welchs Nussknacker sowie in Balletten von Christopher Bruce, James Kudelka, John Neumeier, Jerome Robbins, George Balanchine, Aszure Barton, Arthur Pita und Ben Stevenson. Seit der Spielzeit 2023/24 ist er Mitglied des Balletts Zürich.
Francesca Dell'Aria
Francesca Dell'Aria, Solo mit Gruppe
Francesca Dell’Aria stammt aus Italien. Ihre Ausbildung erhielt sie an der Elmhurst School und beim Birmingham Royal Ballet. Nach Engagements beim Slowakischen Nationalballett und beim Bayerischen Staatsballett ist sie seit der Saison 2014/15 Mitglied des Balletts Zürich. Sie war u. a. in Choreografien von William Forsythe, Jiří Kylián, George Balanchine, Hans van Manen, Jacopo Godani, Douglas Lee, Edward Clug (Peer Gynt), Marco Goecke (Nijinski), Crystal Pite und Marcos Morau zu sehen. Ausserdem tanzte sie Titelrollen in Cathy Marstons The Cellist und Christian Spucks Anna Karenina sowie Myrtha in Patrice Barts Giselle. 2019 wurde sie mit dem «Tanzpreis der Freunde des Balletts Zürich» ausgezeichnet.
Jesse Fraser
Jesse Fraser, Solo mit Gruppe
Jesse Fraser wurde im kanadischen Saskatoon geboren. Ausgebildet an der Royal Winnipeg Ballet School, wurde er 2010/11 Mitglied des Stuttgarter Balletts. Dort tanzte er in Choreografien von Cranko, MacMillan, Spuck, Haydée, Neumeier, Béjart, Forsythe, Cherkaoui, Goecke, Clug, Volpi und Stiens. In der Reihe «Junge Choreografen» der Noverre-Gesellschaft entstanden eigene Choreografien. Seit der Saison 2015/16 ist er Mitglied des Balletts Zürich. U. a. war er als Paris in Christian Spucks Romeo und Julia, als Hilarion in Patrice Barts Giselle, als Hirsch in Edward Clugs Peer Gynt sowie in Choreografien von William Forsythe, Jacopo Godani, Jiří Kylián, Hans van Manen, Cathy Marston, Marcos Morau und Crystal Pite zu sehen.
Jorge García Pérez
Jorge García Pérez, Solo mit Gruppe
Jorge García Pérez ist Spanier. Seine Tanzausbildung erhielt er am Estudio de Danza María de Ávila. Schon mit 15 Jahren tanzte er im Sybaa Ballet sowie anschliessend im Malandain Ballet Biarritz II. 2005 gewann er die Goldmedaille beim Premio Roma-Wettbewerb. Daraufhin engagierte ihn Heinz Spoerli ins Junior Ballett und wenig später ins Ballett Zürich. 2008 wurde er Solist am Ballett Theater Basel, wo er unter Richard Wherlock in vierzehn Spielzeiten zahlreiche Hauptrollen tanzte. 2011 entstand seine erste Choreografie Match(ing) Sounds. Seitdem folgten zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben, u. a. beim Choreografiewettbewerb Hannover, Bugos-New York International Choreographic Competition und beim Emergent Chorographers Contest. Seit der Saison 2023/24 ist Jorge García Pérez erneut Mitglied des Balletts Zürich.
Daniela Gómez Pérez
Daniela Gómez Pérez, Solo mit Gruppe
Daniela Gómez Pérez stammt aus Kuba. Sie studierte an der Fernando Alonso National Ballet School und am Instituto Superior de Arte de Cuba. Von 2015 bis 2023 war sie Principal Dancer beim Kubanischen Nationalballett. Unter Leitung von Alicia Alonso tanzte sie Hauptrollen in Coppélia, Giselle, Schwanensee und Der Nussknacker. Ausserdem war sie in Choreografien von Peter Quanz, Brian McDonald, George Balanchine, Annabelle Lopez Ochoa, Cathy Marston, Ricardo Amarante, Alexei Ratmansky, Uwe Scholz, Ben Stevenson, Michail Fokine und Gemma Bond zu erleben. Für ihre Interpretation von Daniel Proiettos Cigne erhielt sie den Eintrag ins Goldene Buch des Gran Teatro de La Habana. Seit dieser Spielzeit ist sie Mitglied des Balletts Zürich.
Irmina Kopaczynska
Irmina Kopaczynska, Solo mit Gruppe
Irmina Kopaczynska wurde in Polen geboren. Sie studierte an der Nationalen Polnischen Ballettschule in Poznan. Sie ist mehrfache Preisträgerin des Nationalen Polnischen Ballettwettbewerbs. Ausserdem nahm sie am «Premio Roma» und am «Prix de Lausanne» teil. Nach zwei Spielzeiten beim Junior Ballett ist sie seit der Saison 2011/12 Mitglied des Balletts Zürich. Sie tanzte die Silberfee in Mats Eks Sleeping Beauty, Betsy in Christian Spucks Anna Karenina und die Amme in Spucks Romeo und Julia. Ausserdem war sie in vielen weiteren Stücken von Christian Spuck sowie in Choreografien von Edward Clug, William Forsythe, Iacopo Godani, Marco Goecke (u. a. Mutter in Nijinski), Jiří Kylián, Hans van Manen, Marcos Morau und Crystal Pite zu sehen.
Mlindi Kulashe
Mlindi Kulashe, Solo mit Gruppe
Mlindi Kulashe hat die südafrikanische und die britische Staatsbürgerschaft. Seine Tanzausbildung absolvierte er an der English National Ballet School. Beim Margot-Fonteyn-Wettbewerb 2011 gewann er die Bronzemedaille. Von 2013 bis 2023 tanzte er im Northern Ballet in Leeds. Dort war er in Hauptrollen in Balletten von Cathy Marston (Jane Eyre, Victoria), David Nixon (Dracula, The Little Mermaid, The Great Gatsby, Der Nussknacker), Jean-Christophe Maillot (Romeo und Julia) und Kenneth MacMillan (Gloria) zu erleben. Seit Anfang 2023 ist er Mitglied des Balletts Zürich.
Daniel Mulligan
Daniel Mulligan, Solo mit Gruppe
Daniel Mulligan stammt aus Grossbritannien und studierte an der Royal Ballet School in London. Nach zwei Spielzeiten im Junior Ballett ist er seit 2009/10 Mitglied des Balletts Zürich. Er tanzte in Stücken von Mats Ek, William Forsythe, Marco Goecke, Johan Inger, Jiří Kylián, Sol León/Paul Lightfoot, Hans van Manen, Marcos Morau, Ohad Naharin, Crystal Pite und Heinz Spoerli. Wichtige Rollen waren Mercutio/Benvolio in Romeo und Julia, Fritz/Clown in Nussknacker und Mausekönig, Stiwa in Anna Karenina und Grüne Fee in Dornröschen von Christian Spuck, Mephisto in Faust und Tod in Peer Gynt von Edward Clug sowie Vater in The Cellist von Cathy Marston. 2022 erhielt er den «Tanzpreis der Freunde des Balletts Zürich».
Pablo Octávio
Pablo Octávio, Solo mit Gruppe
Pablo Octávio ist Brasilianer. Er studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Er war Finalist beim Prix de Lausanne 2011. Von 2012 bis 2023 tanzte er im Badischen Staatsballett Karlsruhe. Wichtige Rollen in Karlsruhe waren Romeo, Mercutio und Benvolio in Romeo und Julia von Kenneth MacMillan, Prinz in Der Nussknacker von Youri Vamos, Lucentio in Der Widerspenstigen Zähmung von John Cranko und Albrecht in David Dawsons Giselle. Seit der Saison 2023/24 ist Pablo Octávio Mitglied des Balletts Zürich.
Constanza Perotta Altube
Constanza Perotta Altube, Solo mit Gruppe
Die Italo-Argentinierin Constanza Perotta Altube studierte am Instituto Superior de Arte del Teatro Colón in Buenos Aires und an der Ballettschule der Mailänder Scala. Nach Engagements im Ballett des Teatro Colón und im Victor Ullate Ballet in Madrid ist sie seit der Saison 2009/10 Mitglied des Balletts Zürich. Hier war sie in Choreografien von Christian Spuck (u. a. Schneekönigin in Nussknacker und Mausekönig), Marco Goecke (Nijinski), Patrice Bart (Myrtha in Giselle), Mats Ek, Iacopo Godani, Hans van Manen, Jiří Kylián, Edward Clug, Mats Ek, Crystal Pite, Ohad Naharin, Alexei Ratmansky und William Forsythe zu sehen.
Max Richter
Max Richter, Solo mit Gruppe
Max Richter stammt aus den USA und absolvierte die Ballettausbildung an der International City School of Ballet und beim Houston Ballet II. Bei der USA International Ballet Competition 2014 erhielt Max die Silbermedaille. Wichtige Rollen während des Engagaments beim Houston Ballet waren Angel in Cathy Marstons Summer and Smoke, Odette/Odile in Stanton Welchs Schwanensee sowie Solopartien in Balletten von Ben Stevenson, Arthur Pita und Aszure Barton. Seit der Saison 2023/24 ist Max Richter Mitglied des Balletts Zürich.
Lucas Valente
Lucas Valente, Solo mit Gruppe
Lucas Valente stammt aus Brasilien. Er studierte Performing Arts und Philosophie an der Universität São Paulo. Nach Engagements im Ballett Laura Alonso in Havanna, in der São Paulo Companhia de Dança und Richard Siegals Ballet of Difference ist er seit der Spielzeit 2017/18 Mitglied des Balletts Zürich. In der Reihe «Junge Choreografen» zeigte er seine Choreografien Trees Die Standing und Lost in Memories. U. a. war er in Walking Mad von Johan Inger, Angels’ Atlas von Crystal Pite und One flat thing, reproduced von William Forsythe zu sehen. Weitere Höhepunkte waren Karenin (Anna Karenina), Monteverdi, Winterreise und Messa da Requiem von Christian Spuck.
Gruppe mit Solo
Aurore Aleman Lissitzky
Aurore Aleman Lissitzky, Gruppe mit Solo
Aurore Aleman Lissitzky stammt aus Frankreich. Ihre Ausbildung erhielt sie bei Monique Loudières, an der Académie Princesse Grace in Monte-Carlo und an der Ballettschule des Hamburg Balletts. 2008 gewann sie die Goldmedaille beim Concours International de Danse de Grasse. Mit 16 Jahren wurde sie 2012 Mitglied des Hamburg Balletts und tanzte Soli in zahlreichen Choreografien von John Neumeier. Nach einer halben Saison im Junior Ballett ist sie seit der Saison 2017/18 Mitglied des Balletts Zürich. Sie tanzte Soli in Choreografien von Christian Spuck, Edward Clug, Johan Inger, Jiří Kylián (Stepping Stones), Patrice Bart (Bauern-Pas-de-deux in Giselle) und William Forsythe (The Second Detail).
Iacopo Arregui
Iacopo Arregui, Gruppe mit Solo
Iacopo Arregui stammt aus Italien. Ausgebildet beim Balletto di Verona und an der Académie Princesse Grace in Monte-Carlo, trat er in verschiedenen Produktionen der Ballets de Monte-Carlo auf. Nach zwei Spielzeiten im Junior Ballett ist er seit der Saison 2019/20 Mitglied des Balletts Zürich. Er war u. a. in Choreografien von Christian Spuck (u. a. Silberfee in Dornröschen), Marco Goecke (Almost blue), Edward Clug, William Forsythe, Johan Inger (Walking mad), Jiří Kylián, Ohad Naharin und Crystal Pite zu sehen.
Mélanie Borel
Mélanie Borel, Gruppe mit Solo
Mélanie Borel stammt aus Frankreich. Sie studierte an der École Nationale Supérieure de Danse in Marseille und an der École de Danse de l’Opéra de Paris. Engagements führten sie ans Ballet de l’Opéra National de Bordeaux sowie von 2005 bis 2008 ans Peter Schaufuss Ballet in Dänemark. Seit der Saison 2008/09 ist sie Mitglied des Balletts Zürich und war solistisch in Choreografien von Heinz Spoerli, Twyla Tharp, George Balanchine, Patrice Bart, Marco Goecke, Jiří Kylián, Wayne McGregor, William Forsythe, Martin Schläpfer, Hans van Manen und Edward Clug zu erleben. Ausserdem tanzte sie die Königin in Mats Eks Sleeping Beauty, den Hofmeister in Christian Spucks Leonce und Lena sowie die Mutter in Cathy Marstons The Cellist.
Giorgia Giani
Giorgia Giani, Gruppe mit Solo
Giorgia Giani ist Italienerin. Ihre Ballettausbildung absolvierte sie an der Schule des Hamburg Balletts. Nach einem ersten Engagement im Bundesjugendballett war sie von 2016 bis 2023 im Hamburg Ballett John Neumeier engagiert. Dort trat sie in zahlreichen Choreografien von John Neumeier auf. U. a. tanzte sie Marie in Der Nussknacker und weitere Rollen in Bach 3, Dorn- röschen und Schwanensee. Ausserdem trat sie in Dances at a Gathering von Jerome Robbins auf. Seit der Saison 2023/24 ist Giorgia Giani Mitglied des Balletts Zürich.
Marià Huguet
Marià Huguet, Gruppe mit Solo
Marià Huguet stammt aus Spanien. Er erhielt seine Tanzausbildung an der Classical Ballet School in Girona, an der Royal Ballet School und an der Ballettschule des Hamburg Balletts. Von 2016 bis 2023 tanzte er im im Hamburg Ballett John Neumeier, darunter in Neumeiers Produktionen Anna Karenina, Ghost Light und Dona Nobis Pacem sowie in Nijinsky, Die Kameliendame, Mahler 3. Sinfonie und Ein Sommernachtstraum. Seit der Saison 2023/24 ist Marià Huguet Mitglied des Balletts Zürich.
Sujung Lim
Sujung Lim, Gruppe mit Solo
Sujung Lim stammt aus Südkorea. Sie wurde an der Yewon Arts High School und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim ausgebildet. Von 2011 bis 2018 tanzte sie im Ballett Karlsruhe, u. a. in Romeo und Julia von Kenneth MacMillan, The Taming of the Shrew von John Cranko, Giselle von Peter Wright und Schwanensee von Christopher Wheeldon. Seit der Saison 2018/19 ist Sujung Lim Mitglied des Balletts Zürich. Hier war sie in vielen Produktionen von Christian Spuck sowie in Choreografien von Patrice Bart, William Forsythe, Johan Inger, Jiří Kylián, Marcos Morau und Crystal Pite zu sehen.
Ruka Nakagawa
Ruka Nakagawa, Gruppe mit Solo
Ruka Nakagawa kommt aus Japan. Sie absolvierte ihre Ballettausbildung beim Shimoda Harumi Ballet in Japan, an der Benedict Manniegel Ballett Akademie in München und an der Royal Ballett School in Antwerpen. Von 2017 bis 2023 tanzte sie beim Opera Ballet Vlanderen in Belgien. U. a. war sie als Giselle in Akram Khans Giselle, als Auserwählte in Pina Bauschs Le Sacre du printemps sowie in Choreografien von Ohad Naharin und Johan Inger zu erleben. Seit der Spielzeit 2023/24 ist sie Mitglied des Balletts Zürich.
Kilian Smith
Kilian Smith, Gruppe mit Solo
Kilian Smith hat die britische und die irische Staatsbürgerschaft. Im National Ballet of Portugal tanzte er in Choreografien von Fernando Duarte und Akram Khan. Während seines Engagements beim Polnischen Nationalballet war er in Infra von Wayne McGregor sowie als Mercutio (Romeo und Julia), Trinculo (The Tempest) und Renfiel (Dracula) von Krzysztof Pastor zu erleben. Seit der Saison 2023/24 ist Kilian Smith Mitglied des Balletts Zürich.
Dustin True
Dustin True, Gruppe mit Solo
Dustin True stammt aus den USA. Nach seiner Ausbildung an der School of American Ballet führten ihn Engagements ans Dutch National Ballet Amsterdam, ans Ballett Dortmund und ans Los Angeles Ballet. Neben Solorollen in Schwanensee, Giselle und Romeo und Julia trat er solistisch in Choreografien von David Dawson, George Balanchine, William Forsythe, Christian Spuck, Justin Peck, Benjamin Millepied, Jacopo Godani und Jiří Kylián auf. Seit der Saison 2023/24 ist er Mitglied des Balletts Zürich.
Gruppe
Greta Calzuola
Greta Calzuola, Junior Ballett
Greta Calzuola ist Italienerin. Ihre Ausbildung absolvierte sie an der Ballettschule des Umbria Ballet in Italien und an der Académie Princesse Grace in Monte-Carlo. 2014 gewann sie den Internationalen Ballettwettbewerb in Longiano. Nach zwei Spielzeiten im Junior Ballett ist sie seit der Saison 2023/24 Mitglied des Balletts Zürich. 2023 erhielt sie den «Tanzpreis der Freunde des Balletts Zürich».
Chandler Hammond
Chandler Hammond, Gruppe
Chandler Hammond stammt aus den USA. Sie wurde am Patel Conservatory und an der John Cranko Schule in Stuttgart ausgebildet. Mit dem Stuttgarter Ballett trat sie in Schwanensee und Dornröschen auf. 2014 gewann sie den Grand Prix beim Wettbewerb «Star of the 21st Century». Nach zwei Spielzeiten im Junior Ballett ist sie seit der Saison 2020/21 Mitglied des Balletts Zürich. Sie trat in Choreografien von William Forsythe, Jiří Kylián, Marco Goecke, Goyo Montero, Filipe Portugal und Louis Stiens auf. In Edward Clugs Peer Gynt tanzte sie die Grüne.
McKhayla Pettingill
McKhayla Pettingill, Gruppe
McKhayla Pettingill ist Amerikanerin. Ihre Ballettausbildung erhielt sie an der Houston Ballet Academy. Im Houston Ballet tanzte sie in Choreografien von Ben Stevenson, Jerome Robbins, Stanton Welch, James Kudelka, Disha Zang, John Neumeier und George Balanchine. Während ihres Engagements beim National Ballet of Canada war sie in Choreografien von Crystal Pite, David Dawson und Alonzo King zu erleben. Seit der Spielzeit 2023/24 ist McKhayla Pettingill Mitglied des Balletts Zürich.
Hélian Potié
Hélian Potié, Gruppe
Hélian Potié ist Franzose. Seine Ballettausbildung erhielt er an an der Académie Princesse Grace in Monte-Carlo, an der Ballettschule der Pariser Oper, am Conservatoire National de Paris und an der European School of Ballet in Amsterdam. Er tanzte im Bayerischen Staatsballett (Juniorcompagnie und 2019 bis 2021 Hauptcompagnie) und im Norwegischen Nationalballett. U. a. war er in Choreografien von Mats Ek, Georges Balanchine, Jiří Kylián, Eric Gauthier, Alexander Ekman und Auguste Bournonville zu sehen. Seit der Saison 2023/24 ist er Mitglied des Balletts Zürich.
Seit seiner Gründung im Jahre 2001 hat sich das Junior Ballett neben dem Internationalen Opernstudio und der Orchester-Akademie als dritte am Opernhaus Zürich existierende Form der künstlerischen Nachwuchsförderung etabliert. Junge Tänzer:innen aus aller Welt erhalten hier die Möglichkeit des betreuten Übergangs vom Ende ihrer Ballettausbildung bis zum Eintritt ins volle Berufsleben. Im Rahmen eines nicht länger als zwei Jahre währenden Engagements trainieren sie gemeinsam mit den Mitgliedern des Balletts Zürich, tanzen mit ihnen in ausgewählten Vorstellungen des Repertoires und sammeln so die für eine Tänzerlaufbahn notwendige Bühnenerfahrung. Das Junior Ballett präsentiert in dieser Saison Horizonte mit Choreografien von Vittoria Girelli, Samantha Lynch und Shaked Heller.
Unterstützt von Gönnerinnen und Gönnern und den Freunden des Balletts Zürich.
Mariko Ackermann
Mariko Ackermann
Mariko Ackermann hat die schweizerische und die japanische Staatsbürgerschaft. Nach ihrer Ballettausbildung an der Tanz Akademie Zürich gehört sie seit dieser Saison zum Junior Ballett.
Giacomo Beraldo
Giacomo Beraldo
Giacomo Beraldo ist Italiener. Er studierte an der Tanz Akademie Zürich, an der Académie Princesse Grace in Monte-Carlo und an der European School of Ballet in Amsterdam. Seit dieser Saison ist er Mitglied des Junior Balletts.
Keita Bloma
Keita Bloma
Keita Bloma stammt aus Lettland. Ihre Tanzausbildung absolvierte sie an der Riga Ballet School und an der Ballettschule des Hamburg Balletts. Schon während des Studiums trat sie mit dem Riga Ballet und dem Hamburg Ballett John Neumeier auf. Seit dieser Saison gehört sie zum Junior Ballett.
Martí Gutiérrez Rubí
Martí Gutiérrez Rubí
MartÍ Gutiérrez RubÍ kommt aus Mexiko. Seine Ausbildung erhielt er an der Ballettschule Theater Basel. 2021 war er Finalist beim Prix de Lausanne. Seit der Saison 2022/23 ist er Mitglied des Junior Balletts.
Max Jones
Max Jones
Max Jones stammt aus Australien. Seine Ausbildung erhielt er am National College of Dance, an der Joffrey Academy of Dance in Chicago und an der Queensland Ballet Academy. Seit dieser Spielzeit ist er Mitglied des Junior Balletts.
Ayaka Kano
Ayaka Kano
Ayaka Kano stammt aus Japan. Ihre tänzerische Ausbildung absolvierte sie am Fairy Ballet Theatre in Toyama (Japan) sowie am Pôle National Supérieur de Danse Rosella Hightower in Cannes. Seit dieser Saison ist sie Mitglied des Junior Balletts.
Chloe Muller
Chloe Muller
Chloe Muller ist Amerikanerin. Ihre Tanzausbildung erhielt sie an der Academy of International Ballet (AIB) und an der Ballettschule Theater Basel. Sie war Preisträgerin beim Youth America Grand Prix. Seit der Saison 2022/23 ist sie Mitglied des Junior Balletts.
Quentin Nabor
Quentin Nabor
Quentin Nabor ist Kanadier. Er studierte an der École Supérieure de Ballet du Québec und am Cégep du Vieux Montréal. Von 2018 bis 2022 war er Mitglied der Grands Ballets Canadiens. Seit der Saison 2022/23 ist er Mitglied des Junior Balletts.
Nehanda Péguillan
Nehanda Péguillan
Nehanda Péguillan hat die französische und südafrikanische Staatsbürgerschaft. Ihre Tanzausbildung erhielt sie in Johannesburg und am Pôle National Supérieur de Danse Rosella Hightower in Cannes. Im Cannes Jeune Ballett trat sie in Choreografien von Jean-Christophe Maillot, Carolyn Carlson und Thierry Malandin auf. Mit dem niederländischen De Theater BV tanzte sie 2023 im Stück Nureyev. Seit dieser Saison ist sie Mitglied des Junior Balletts.
Alyssa Pratt
Alyssa Pratt
Alyssa Pratt ist Amerikanerin. Sie wurde am Dance Institute Austin und an der Houston Ballet Academy ausgebildet. Von 2021 bis 2023 war sie Mitglied des Houston Ballet II und trat bereits in Produktionen des Houston Ballet auf. Seit der Saison 2023/24 ist sie Mitglied des Junior Balletts.
Juan Sebastian Valdez
Juan Sebastian Valdez
Juan Sebastian Valdez stammt aus Kolumbien. Seine Ausbildung erhielt er beim Incolballet in Kolumbien, an der Kansas School of Classical Ballet, an der Dutch National Ballett Academy und an der Ballettschule Theater Basel. 2022 war er Mitglied des Junior Balletts Dortmund und gehört seit der Spielzeit 2022/23 zum Junior Ballett. U. a. war er in Choreografien von Christian Spuck, Hans van Manen, Crystal Pite und Cathy Marston zu sehen.
Lucas van Rensburg
Lucas van Rensburg
Lucas van Rensburg hat die deutsche und die italienische Staatsbürgerschaft. Er studierte an der Palucca-Schule in Dresden und trat schon während seines Studiums in mehreren Produktionen des Semperoper Balletts auf. Seit dieser Saison ist er Mitglied des Junior Balletts.
Inara Wheeler
Inara Wheeler
Inara Wheeler hat die amerikanische und die lettische Staatsbürgerschaft. Sie wurde am Colorado Conservatory of Dance und an Canada’s National Ballet School ausgebildet. Sie tanzte in verschiedenen Produktionen des National Ballet of Canada und wurde mit dem Peter Dwyer Award ausgezeichnet. Seit der Saison 2022/23 ist sie Mitglied des Junior Balletts.
Makani Yerg
Makani Yerg
Makani Yerg kommt aus den USA. Seine Ballettausbildung erhielt er an der City Dance School in Maryland und an der Juillard School in New York. 2018 war er Finalist beim Prix de Lausanne. Seit der Saison 2023/ 24 ist er Mitglied des Junior Balletts.
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