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Konsumgut: Wird ein Gut direkt zur Bedürfnisbefriedigung ge- oder verbraucht, dann ist es ein Konsumgut; werden damit andere Güter produziert, ist es ein Kapitalgut.
Problem der Wirtschaft hins. Bedürfnisse und Produktionsfaktoren (Ressourcen)?
Bedürfnisse sind endlos (unabsehbar) und die Ressourcen (Produktonsfaktoren) sind knapp.
Darum sind wir gezwungen, uns zu entscheiden, welche Wünsche erfüllt werden sollen und welche unbefriedigt bleiben müssen. = Alternativ-/Opportunitätskosten
Alternativ- Opportunitätskosten?
Durch den Verzicht auf die nächstbeste Variante entstehen Kosten.
Kosten, welche uns mit unseren Entscheidungen entstehen.
Wie lauten die 3 Grundfragen?
Was sollen wir mit den knappen Ressourcen (Produktionsfaktoren) produzieren?
Wie sollen wir das tun?
Für wen?
Was heisst wirtschaften?
Wirtschaften heisst, mit den knappen Ressourcen ein möglichst grosses und qualitativ gutes Güterangebot zu schaffen und es befriedigend zu verteilen.
VWL ist die Lehre von der bestmöglichen Verwendung der knappen Mittel einer Gesellschaft.
Was passiert, wenn von einem Gut weniger angeboten wird, als die Nachfrager davon kaufen wollen?
Preis steigt früher oder später
und somit der Gewinn der Anbieter grösser wird
Darum bieten die Anbieter mehr an, da sie von einem höheren Gewinn ausgehen
Nachfrage wird durch den höhere Preis abgeschwächt
Nachfrage und Angebot kommen nach einer Gewissen Zeit wieder ins Gleichgewicht
Was passiert, wenn von einem Gut mehr angeboten wird, als die Nachfrager davon kaufen wollen?
Preis sinkt früher oder später
und somit verringert sich der Gewinn der Anbieter
Darum bieten die Anbieter weniger an
Nachfrage wird durch den niedrige Preis erhöht
bis es das Angebot und die Nachfrage wieder im Gleichgweicht sind
Auf was reagieren in der Regel Angebot und Nachfrage und warum?
Auf den Preis, da das Budget der Nachfrager beschränkt ist.
Die Anbieter reagieren auf den Preis, da steigende Preise für ein Gut höhere Gewinne erzielen und somit der Anreiz gross ist, mehr zu produzieren.
Welche weiteren Grössen (ausser der Preis) beeinflussen die Nachfrage nach einem Gut? (3 Faktoren)
Geschmacksänderungen (z.B. Hüte sind nicht mehr IN und werden deshalb nicht mehr gekauft ohne dass sich der Preis geändert hat)
Einkommensveränderungen (man kauft mehr von einem Gut ohne dessen Preisänderung, da man mehr Budget hat)
Preisänderungen bei anderen Gütern (Substitutionsgüter und Komplementärgüter)
Begriffserkärung Substitutionsgüter und Komplementärgüter?
Substitutionsgüter: z.B. Butter - Margarine (wird der Preis z.B. bei Butter erhöht, steigt die Nachfrage an die günstigere Margerine ohne dass sich am Preis etwas geändert hat)
Komplementärgüter: z.B Ski - Skischuhe (wird der Preis z.B. bei Skis erhöht, sinkt auch die Nachfrage bei den Schuhen da diese von davon abhängig sind ohne dass sich bei denen am Preis etwas geändert hat)
Unterschied preiselastisch und preisunelastisch?
Preiselastisch: die Menge (angebotene oder nachgefragte) reagiert stark auf Preisänderungen. Z.B. Butter, Benzin, öffentlich Verkehrsleistungen.
Preisunelastisch: die Menge (angebotene oder nachgefragte) reagiert schwach auf Preisänderungen. Z.B. Mehl und Brot, da es kaum Alternativen gibt.
Welche weiteren Faktoren (ausser der Preis) beeinflussen das Angebot?
Produktionsfaktoren
Technischer Fortschritt
Externe Einflüsse
Was sind Transaktionskosten?
Kosten die zusätzlich zum Preis anfallen werden.
Wie zeigt sich eine hohe Preiselastizität auf die Angebot und Nachfrage Kurve (preiselasitisch)?
Und wie zeigt sie sich in einer niedrigen Preiselasitzität (preisunelastisch)?
Bei einer preiselasitschen Angebot oder Nachfragekurve (Preisänderung hat starken Einfluss auf die Menge) ist die Kurve flach.
Bei einer preisunelastischen Angebot oder Nachfragekurve ist die Kurve steil.
3 Gründe, wieso die Nachfragekurve unelasitsch sein kann?
kurzer Zeithorizont
keine Substitue (z.B. Mehl)
wichtiges Gut (Grundnahrung)
3 Gründe, wieso die Angebotskurve unelastisch sein kann?
Kurzer Zeithorizont
nicht lagerfähig
lange Produktionsdauer
4 Gründe einer Linksverschiebung der Nachfragkurve?
Einkommen sinkt
Preis anderer Güter (Subsitute werden billiger, Komplementäre teurer)
Geschmack ändert sich
Preiserwartungen (Erwartungen, dass die Preise sinken)
Warum verläuft die Angebotskurve von rechts oben nach links unten?
Je höher der Preis, desto mehr wird angeboten.
Wann verschiebt sich die Nachfragekurve nach rechts?
Wenn das Einkommen steigt. Es wird zum selben Preis mehr nachgefragt.
Wann verschieb sich die Angebotskurve nach rechts?
Wenn z.B. durch verbesserte Technik die Produktionskosten gesenkt werden können. D.h. es kann für den gleichen Preis mehr angeboten werden.
Was passiert, wenn die Anbieiter durch verbesserte Technik mehr prodzieren (und somit die Angebotskurve nach rechts verschiebt)?
Es entsteht ein Angebotsüberschuss und die Preise sinken solange, bis ein neues Gleichgewicht erreicht ist.
Warum verschiebt sich die Nachfragekurve von Butter nach links, wenn die Preise von Margerine (Substitutionsgut) sinken und was ist die Folge?
Die Nachfrage nach Butter sinkt dadurch und es entsteht somit ein Angebotsüberschuss. D.h. die Preise sinken solange, bis die Nachfrage und Angebot im Gleichgewicht sind.
4 Gründe einer Rechtsverschiebung der Angebotskurve?
Kosten sinken
technischer Fortschritt
gute externe Bedingungen (Wetter)
andere Güter rentieren weniger
Wie kommt es zu Spekulationen?
Steigen die Preise, vergrössern die Anbieter ihr Angebot (mehr Gewinn). Steigen jedoch die Preise, sinkt die Nachfrage.
Nun gibt es aber Fälle, bei denen eine Ausdehung des Angebots schwierig ist (z.B. Boden, Kunstbilder, Antiquitäten). Das hat zur Folge, dass die Nachfrage immer noch hoch bleibt. Durch Käufer, die die Güter nicht zum eigenen Bedürfnis erwerben wollen, spekulieren auf höhere Preise und treiben die somit in die Höhe. Es kommt zu einer Spekulationsblase
Welche 6 Koordinationsmechanismen sind in der modernen Volkswirtschaft von Bedeutung?
(Oder anderst gefragt, wie sieht die Koordination zwischen den einzelnen Wirtschaftseinheiten aus?)
Das volkswirtschaftliche Interesse richtet sich vor allem darauf, wie die unzähligen Haushalte und Unternehmen zur Zusammenarbeit gebracht werden können.