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Top-News der Woche:
Endeavour Silver akquiriert hochkarätige Explorationsgebiete von Silver Standard Resources
Endeavour Silver gab vor wenigen Tagen bekannt, dass man von Silver Standard Resources eine hundertprozentige Beteiligung an den Konzessionsgebieten Parral im historischen Silberbergbaugebiet Hidalgo de Parral im Süden des mexikanischen Bundesstaates Chihuahua akquiriert hat. Gemäß der Vereinbarung wird Endeavour 6 Millionen US$ in Form von Endeavour-Stammaktien an Silver Standard entrichten. Überdies hat sich Endeavour zur Investition von 2 Millionen US$ in die Exploration von zwei der Konzessionsgebiete (die Konzessionsgebiete San Patricio und La Palmilla) innerhalb von zwei Jahren nach Abschluss der Transaktion verpflichtet. Silver Standard wird außerdem eine Nettoförderbeteiligung (Net Smelter Returns Royalty) in Höhe von 1 % an der Produktion aus den Konzessionsgebieten San Patricio und La Palmilla behalten.
Das Projekt besitzt historische Ressourcen im Umfang von 4,0 Millionen Tonnen mit einem Silbergehalt von 248,5 Gramm pro Tonne, was 32,1 Millionen Unzen Silber entspricht. Zudem besteht ausgezeichnetes Potenzial für die Entdeckung neuer hochgradiger Ressourcen in den unzureichend erkundeten Gebieten entlang des Streichens von Veta Colorada, San Patricio, Palmilla und zahlreichen anderen Erzgängen in den Konzessionsgebieten. Bohrloch SPD-03 bei San Patricio ergab einen Abschnitt von einem Meter mit 638 g/t Silber. Endeavour rechnet mit positiven Synergien mit dem bestehenden Projekt Parral von Endeavour, das angezeigte Ressourcen im Umfang von 1,63 Millionen t mit 49 g/t Silber, 0,90 g/t Gold, 2,87 % Blei und 2,86 % Zink sowie abgeleitete Ressourcen im Umfang von 1,30 Millionen t mit 63 g/t Silber, 0,88 g/t Gold, 2,55 % Blei und 2,28 % Zink beinhaltet. Laut Unternehmensangaben ist eine kurzfristige Produktion möglich, indem die historischen Ressourcen verifiziert werden und Zugang zu einer der drei nahegelegenen Anlagen (500 Tonnen pro Tag) geschaffen wird.
Eine Top-Chance für Endeavour Silver, zumal bereits viele Erzgänge bekannt sind und zudem die zusätzliche Möglichkeit eines Tagebaubetriebs besteht!
Nachricht: EDR mit top Käufen in Parral
Marktüberblick:
Lithium: Förderung wird stark ansteigen
2015 betrug die weltweite Lithiumförderung (zur Vereinheitlichung spricht man dabei häufig von LCE, was für „lithium carbonate equivalent“, also Lithiumcarbonat-Äquivalent steht und eine allgemein gültige Umrechnungsgröße für alle oben genannten Lithium-Verbindungen darstellt) rund 175.000 Tonnen LCE. Projektionen gehen davon aus, dass diese Zahl bis 2020 auf etwa 360.000 Tonnen LCE und bis 2025 auf über 650.000 Tonnen LCE ansteigen könnte, wobei für letztere Zahl aktuell noch keine konkreten Minenerweiterungen oder neuen Minen feststehen und daher davon auszugehen ist, dass die 2025er-Produktion irgendwo zwischen diesen 360.000 und 650.000 Tonnen liegen dürfte.
Entscheidend ist immer der Preis, der für die Akku-Herstellung aber relativ unbedeutend ist!
Letztendlich entscheidet allein der Preis über die ökonomische Förderbarkeit der vorhandenen Lithiumvorkommen. Und der hat in den vergangenen Monaten kräftig angezogen. Lag dieser Mitte 2015 noch bei etwa 6.000 US-Dollar je Tonne Lithiumcarbonat schnellte der Preis seitdem auf über 20.000 US-Dollar hoch. Sicherlich nur eine Momentaufnahme. Es ist davon auszugehen, dass sich dieser mittel- bis langfristig zwischen 10.000 und 12.000 US-Dollar je Tonne Lithiumcarbonat einpendeln wird. So oder so ein lukratives Geschäft für die Produzenten, liegen die reinen Förderkosten bei den aktuellen Projekten doch nur bei etwa 3.000 bis 6.500 US-Dollar je Tonne. Da Lithium zwar mengenmäßig einen erheblichen Teil einer Batterie ausmacht, aber lediglich für nur etwa 4-5% der Kosten einer Batterie verantwortlich ist, ist der Lithiumpreis letztendlich jedoch unbedeutend für die Herstellung der Lithium-Ionen-Batterien und sollte sich deshalb auf einem, für die Lithiumproduzenten wirtschaftlichen Niveau halten lassen.
Weitere topaktuelle und fachlich fundierte Informationen zum Lithiumsektor und einigen interessanten Lithium-Playern finden Sie in der aktuellen SRC Lithiumstudie.
Video: Fondsmanager Tobias Tretter über Lithium
Unternehmensnews:
Altona Mining identifiziert dritte neue Bodenanomalie auf Roseby South
Inca One Gold: Privatplatzierung aufgrund hoher Nachfrage deutlich ausgeweitet!
Altona Mining verkündete vor kurzem, dass man auf dem zu 100 Prozent unternehmenseigenen Projekt Roseby South in der Nähe von Mt Isa in Queensland eine dritte Kupfer-in-Boden-Anomalie mit hohen Gehalten definiert hat. Die neue Reaper-Anomalie ist das größte der bis dato identifizierten Ziele und liegt etwa 6,5 Kilometer nördlich der Hobby-Anomalie. Bei Reaper wurden mehrere Kupfer-in-Boden-Anomalien mit über 1.000 Teilen pro Million (0,1 Prozent) Kupfer innerhalb einer umfassenderen Anomalie auf einer Streichlänge von 2,5 Kilometern definiert. Die Spitzenwerte reichen bis zu 5.426 Teilen pro Million (0,54 Prozent) Kupfer. Die Anomalie weist eine ähnliche Größe und Struktur auf wie jene der Lagerstätte Little Eva beim Projekt Cloncurry (546.000 Tonnen enthaltenes Kupfer und 295.000 Unzen Gold). Im südlichen Teil der Anomalie befinden sich zwei sehr kleine alte Anlagen. Die Kupfermineralisierung weist im Allgemeinen eine subtile Oberflächenstruktur auf und ist im Gestein feinkörnig verbreitet. Gesteinssplitterproben von Ausbissen im Süden des Ziels ergaben bis zu 0,8 Prozent Kupfer und bis zu 1,54 Gramm Gold pro Tonne. Bis dato wurden im Erkundungsgebiet keine Bohrungen durchgeführt. In drei bis vier Wochen wird ein RC-Bohrprogramm bei Reaper, Hobby und Harvest beginnen.
Nachricht: Altona Mining mit 3 neuen Entdeckungen
Wie Inca One Gold vor wenigen Tagen vermeldete, ist das Interesse an der aktuellen Privatplatzierung derart hoch, dass man sich entschlossen hat, deren Umfang von den ursprünglich geplanten 4 Millionen CA$ auf nunmehr 5,25 Mio. CA$ auszuweiten. Die Anzahl der neu ausgegebenen Aktien erhöht sich dementsprechend von 16 auf 21 Millionen.
Dies bestätigt, dass nach wie vor ein großes Interesse am Toll-Milling-Geschäft und damit auch an Inca One Gold besteht. Nun, da die Schulden des Unternehmens weitestgehend abgebaut werden konnten, kommt frischer Wind in das Unternehmen und die Aktie.
Nachricht: Inca One mit über 5 Mio$ neuem Geld
Klondex mit positiver Produktionsentscheidung und neuer Ressourcenschätzung
Klondex Mines konnte vor wenigen Tagen eine positive Produktionsentscheidung für seine Untertage-Goldmine True North in Manitoba (Kanada) bekannt geben. True North wird damit Klondex Mines dritte aktive Mine werden. Die Gesellschaft geht dabei von einem jährlichen Mühlendurchsatz von 600-1.000 tpd und einer anfänglichen Jahresproduktion von 45.000-65.000 oz Au aus. Die durchschnittlichen Unterhaltskosten liegen im Bereich von 950-1.050 CA$ pro oz Au. Die jährlichen Investitionskosten liegen zwischen 15 und 25 Mio. CA$.
Außerdem vermeldete das Unternehmen eine aktualisierte Mineralreserve und -ressource für True North. Demnach besitzt True North geprüfte und wahrscheinliche Mineralreserven von 85.500 oz Au mit einem Gehalt von 0,24 oz/t Au in 352.000 t sowie eine gemessene und angezeigte Mineralressource von 294.000 oz Au mit einem Gehalt von 0,21 oz/t Au in 1.386.000 t. Bis dato sind allerdings nur 15 der insgesamt 50 Bohrlöcher, die in 2016 gesetzt wurden, mit in diese Schätzung eingeflossen. Eine weitere Ressourcenschätzung wird für das erste Quartal 2017 erwartet.
Ein weiterer, wichtiger Meilenstein für Klondex! Mit einer dritten Goldmine dürften sich die Betriebskennzahlen weiter verbessern und der Unternehmenswert deutlich ansteigen.
News: KDX mit neuer Produktion in Kanada!
Video: KDX Unternehmenspräsentation Rohstoff-TV
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