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Induktionsexperiment
Versuchsbeschreibung:In ein Rad aus Polystyrol sind acht Scheibenmagnete (Artikel S-25-03-N) mit wechselnder Polarität eingebettet. Das Rad ist drehbar gelagert und läuft durch den Spalt eines Weicheisenkerns. Auf dem Kern befindet sich eine Kupferspule. Die Anschlüsse der Spule sind mit anti-parallel geschalteten roten und grünen LEDs verbunden.
Beobachtung:In dem Moment, wo ein Magnet in den Spalt des Kerns gebracht wird, leuchten die roten Dioden kurz auf. Wird der Magnet wieder aus dem Spalt entfernt, leuchten die grünen Dioden kurz auf. Wird der nächste, nun umgekehrt gepolte Magnet durch den Spalt geführt, leuchten erst die grünen und dann die roten Dioden kurz auf. Dieser Vorgang wiederholt sich periodisch.
Physikalischer Hintergrund:Der Versuch demonstriert die elektromagnetische Induktion. Das Induktionsgesetz besagt, dass in einer Leiterschleife, die einen zeitlich veränderlichen magnetischen Fluss umschliesst, eine Spannung induziert wird.
Technischer Hintergrund:Der magnetische Pfad wird durch einen Weicheisenkern gebildet, der eine etwa 5000mal grössere Permeabilität als Luft hat. Hierzu wurde ein Netztrafo-Kern aufgeschnitten. Die Wicklungen des Trafos wurden alle hintereinander geschaltet, um eine möglichst hohe Windungszahl n zu erreichen.
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