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„Forbes“ hat unter dem Titel „How Michael Jackson Saved The Super Bowl“ einen Artikel veröffentlicht, in dem der Aufstieg vom Super Bowl zu einem der grössten Sportevents und TV-Ereignis beleuchtet wird.
So habe nicht das American Football Finale selbst den Super Bowl zu einem so wertvollen und umsatzstarken Event gemacht, sondern die Halbzeitshow, mit der das Interesse eines gigantischen TV Publikums geweckt wurde.
Seit dem ersten Super Bowl 1967 wurden die Zuschauer mit einer Halbzeitshow unterhalten. Das Konzept kam an. Doch 1992 bemängelte Fox Chef Rupert Murdoch, die Künstler seien zu wenig angesagt. Zwar traten gute Künstler auf, aber nicht die wirklich Grossen. Das Zuschauerinteresse, vor allem von den Jungen, schwand.
Die Nationale Football League reagierte und engagierte für die Super Bowl Halbzeitshow von 1993 „den grössten Act auf dem Planet für das grösste Spiel“ – Michael Jackson! Das Rating des Super Bowls stieg um 8.6% gegenüber vergangenem Jahr. Und NBC, die das Spiel live übertrugen, konnten ihr Publikum bis in die zweite Spielhälfte vor den TV- und Radiosendern behalten, berichtet Forbes im Artikel „How Michael Jackson Saved The Super Bowl“.
Im Stadion wurde Michael Jacksons Auftritt von 100 000 Zuschauern verfolgt, während weitere 133 Millionen vor den Fernsehgeräten sassen. In der Folge kletterte das Dangerous Album, damals bereits 14 Monate auf dem Markt, zurück auf den 26. Platz der US (Pop-) Albumcharts.
Heute reissen sich die Stars wegen des grossen Werbeeffekts um einen Auftritt in der Halbzeitshow vom Super Bowl. Wie Forbes in diesem Artikel verrät, trat Beyonce dieses Jahr sogar gratis auf.
Ebenfalls einen spannenden Einblick in die Geschichte und Entwicklung der Super Bowl Halbzeitshow, offeriert dieser Artikel: „From Michael Jackson to Beyoncé: The Five Best Superbowl Halftime Performances“