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Morgenstern verlor kurz nach dem Absprung das Gleichgewicht, verdrehte sich und schlug mit Rücken und Kopf im Aufsprung auf.
Erste Untersuchungen im Krankenhaus ergaben eine schwere Schädelverletzung sowie eine Lungenquetschung beim Österreicher. Morgenstern ist ausser Lebensgefahr, sein Zustand sei aber gleichwohl kritisch. Deshalb soll er zur Beobachtung 72 Stunden auf der Intensivstation der UKH Salzburg verbringen.
Der 27-Jährige verlor beim Sturz zuerst das Bewusstsein, war danach aber ansprechbar. «Er wollte kurz wissen, was genau passiert ist», sagte Herbert Leitner, Physiotherapeut der Österreicher.
Kein Materialfehler
«Die Ski haben sich kurz berührt und danach gelöst. In so einem Fall werden beim Skifliegen grosse Kräfte frei, die man nicht mehr regulieren kann», analysierte ÖSV-Cheftrainer Alex Pointner. Ein Materialfehler sei nicht der Grund für den Unfall gewesen.
Zweiter Sturz in dieser Saison
Für Morgenstern ist es bereits der zweite schwere Sturz in dieser Saison. Mitte Dezember war er in Titisee-Neustadt nach der Landung gestürzt und hatte sich dabei einen Finger der rechten Hand gebrochen.
Deschwanden schafft Quali
Gregor Deschwanden flog in der Qualifikation mit 184 m auf den 12. Rang. Damit starten am Samstag zwei Schweizer auf der Kulm. Simon Ammann, der in der Qualifikation bei 187,5 m landete, war als Zweiter im Gesamtweltcup für den Wettkampf gesetzt. Mit 194,5 m gelang Weltmeister Robert Kranjec der weiteste Flug.