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Die finnische Regierung soll das Zusatzgesuch der Fennovoima Oy um eine Neubeurteilung des Grundsatzentscheids zum Bau der Kernkraftwerkseinheit Hanhikivi-1 genehmigen, sofern mindestens 60% der Unternehmensaktien in finnischem Eigentum sind. Dies schlägt Wirtschaftsminister Jan Vapaavuori vor. Das Gesuch der Teollisuuden Voima Oyj (TVO) zur Verlängerung der Einreichungsfrist für das Baubewilligungsgesuch zur geplanten Kernkraftwerkseinheit Olkiluoto-4 empfiehlt er hingegen abzulehnen.
Der Bau der EPR-Einheit Olkiluoto-3 in Finnland wird laut Baukonsortium Areva-Siemens Mitte 2016 abgeschlossen sein. Darauf folgen die Inbetriebnahme-Arbeiten. Die kommerzielle Inbetriebnahme ist jetzt für 2018 geplant.
Die Gültigkeit des Grundsatzentscheids für den Bau von Olkiluoto-4 um fünf Jahre zu verlängern, steht aus sicherheitstechnischer Sicht nichts im Weg. Zu diesem Schluss kommt die finnische Radiation and Nuclear Safety Authority (Stuk).
Die russische Reaktorlieferantin Rusatom Overseas JSC wird bis Ende Juni 2015 der finnischen Radiation and Nuclear Safety Authority (Stuk) den Antrag auf eine Baugenehmigung für die Kernkraftwerkseinheit Hanhikivi-1 in Finnland einreichen.
Die finnischen Radiation and Nuclear Safety Authority (Stuk) hat Ende Mai 2014 die Resultate der Überprüfung des technischen Sicherheitsberichts für das geplante Kernkraftwerk Hanhikivi-1 an das finnische Ministry of Employment and the Economy (MEE) übergeben. Sie bezweifelt die Umsetzungsstärke der Fennovoima Oy.
Die Betreiberin des schwedischen Kernkraftwerks Oskarshamn – die OKG AB – hat beschlossen, die geplante Leistungserhöhung der Einheit 2, die im Zusammenhang mit der Modernisierung der Anlage durchgeführt wird, zu verschieben.