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Erdkröte
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Die Amphibien werden in drei grosse Gruppen unterteilt: Blindwühlen, Schwanz- und Froschlurche. Davon kommen in der Schweiz die letzteren beiden vor. Die Erdkröte gehört zu den Froschlurchen und verbringt ihr Leben sowohl im Wasser (Paarungs- und Laichzeit) wie auch an Land.
Das Weibchen kann bis zu 11cm lang werden, das Männchen ist etwas kleiner. Die Pupille ist waagrecht elliptisch geformt mit kupferroter Iris. Typisch für Kröten ist auch die mit Warzen besetzte graubraune, drüsenreiche Haut. Früher galten Erdkröten als giftig, aber in Wirklichkeit dienen die Drüsenaussonderungen zum Schutz vor Fressfeinden. Für uns Menschen ist dieses Sekret ungefährlich. Wichtig ist lediglich das Händewaschen bevor man sich z.B. die Augen reibt; damit kann ein unangenehmes Jucken verhindert werden. Den Winter verbringt die Erdkröte während ca. 5 Monaten in Erdlöchern, in einer so genannten Kältestarre.
Ende Februar/ anfangs März macht sie sich auf den mühsamen Weg zu ihrem Geburts- und Laichgewässer. Der Beginn der Wanderung wird u.a. durch die Temperatur beeinflusst; als unterste Schwelle gelten 4-5 Grad Celsius. Kröteneier können leicht von Froschlaich-Klumpen unterschieden werden: Die Kröteneier bestehen aus langen Laichschnüren, welche um Wasserpflanzen geschlungen sind. Nach dem Laichen wandern die Erdkröten zu ihren Sommerquartieren, wo man sie in Wiesen, Feldern, Gärten oder im Wald findet. Die Wanderungen, die bis zu 2km lang sein können, sind oft mit grossen Gefahren (z.B. Strassenverkehr) verbunden und kosten vielen Erdkröten das Leben. Die Erdkröte gehört zu den gefährdeten Amphibienarten und steht in der Schweiz auf der Roten Liste.
Im Tierpark Goldau können Sie die Erdkröte im Amphibienhaus direkt neben dem Eingang beobachten.
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