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Eine unerklarliche Faszination verbindet Robert und Susan Carpenter seit ihrer Kindheit mit dem so nahen, aber unzuganglichen Land der Tschuktschen am anderen Ufer der Bering-Strae. Dort hatte ihr Grovater als Handler gelebt, bis die Revolution kam. Ihre tschuktschische Gromutter, die ebenfalls nach Alaska emigriert war, erzahlte ihnen tausend Geschichten vom Leben in der Jaranga und in der Tundra. Und was hat es mit der ratselhaften Zeichnung auf sich, die der Grovater hinterlie? Als die Perestroika beginnt, machen sie sich auf die Reise, um das Land ihrer Ahnen kennen zu lernen, aber auch um einen alten Schatz zu finden. Sie geraten mitten in die Wirren eines verlorenen, vergessenen Landes, in dem nichts mehr ist, wie es fruher war.
Juri Rytchëu, geboren 1930 als Sohn eines Jägers in der Siedlung Uëlen auf der Tschuktschenhalbinsel im äussersten Nordosten Sibiriens, war der erste Schriftsteller dieses nur zwölftausend Menschen zählenden Volkes. Mit seinen Romanen und Erzählungen wurde er zu einem berufenen Zeugen einer bedrohten Kultur. Juri Rytchëu starb 2008 in St. Petersburg.
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11.11.2015
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