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Im Vorfeld des 2. Wahlgangs für die Basler Regierung laden das Regionaljournal Basel alle Kandidierenden ein. Kaspar Sutter (SP) ist unser Gast.
Im Gespräch erklärt Sutter, dass es ihn in Anbetracht des breiten Felds an Kandidierenden nicht überrascht habe, dass er in den zweiten Wahlgang musste. Er verteidigt zudem den Vorschlag des links-grünen Lagers, aus dem Präsidialdepartement ein Klimadepartement unter der Führung seines Parteikollegen Beat Jans zu machen. Es habe aber wenig Sinn, dies zu machen, wenn die Liberale Stephanie Eymann Regierungspräsidentin würde. Diese habe mehrfach erklärt, dass Klimaschutz bei ihr nicht prioritär sei.
Lieber Heidi Mück als Esther Keller
Sutter sagte im Weiteren, auch wenn er in gewissen Punkten mit der Basta-Kandidatin Heidi Mück nicht einig sei, so stünde er ihr inhaltlich näher als der grünliberalen Esther Keller. Keller sei zwar für Klimaschutz, aber ihre Partei habe in der Finanzplanung festhalten wollen, dass der Kanton 300 Millionen einsparen müsse. Das sei während der Coronakrise der falsche Ansatz.
Kita-Initiative nur, wenn sich das der Kanton leisten kann
Teilweise auf Distanz ging Sutter auf seinen eigenen Vorschlag, Kitas für alle mit Steuergeldern zu finanzieren. Er habe acht Jahre im Finanzdepartement als Generalsekretär gearbeitet. Auch ihm seien die Finanzen wichtig. Steuerfinanzierte Kitas für alle könne es nur geben, wenn sich das der Kanton leisten könne.