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Finanzierung
Nidau und Biel finanzieren die Aufwertung der Erholungszone am See und die Entwicklung des neuen Quartiers ohne Steuergelder und zusätzliche Verschuldung. Die nötigen Mittel beschaffen sie, indem sie Bauland im Gebiet AGGLOlac im Baurecht abgeben oder verkaufen. Aus den Landgeschäften resultiert ein Ertrag von knapp 89,4 Millionen Franken. Gut 40,65 Millionen Franken müssen die Städte für die Bereitstellung des Baulands aufwenden (Altlasten, Archäologie, Landerwerb etc.). 41,8 Millionen Franken kostet die Gestaltung der öffentlichen Freiflächen und Infrastrukturen. Es verbleibt eine Reserve von knapp 6,95 Millionen Franken – oder ein entsprechender Gewinn.
Nidau und Biel wickeln die Landgeschäfte über den Gemeindeverband Seeufer Nidau-Biel/Bienne ab, den sie extra zu diesem Zweck gründen. Der Gemeindeverband hat den Auftrag, alle Verpflichtungen der Städte zu erfüllen, die diese untereinander und gegenüber dem Bauträger Mobimo vertraglich eingehen (mit Ausnahme des Baus der gebührenfinanzierten Erschliessungsanlagen für Strom und Kanalisation). Zu diesen Verpflichtungen gehört auch der langfristige Unterhalt der öffentlichen Anlagen im Gebiet AGGLOlac. Nur die beiden Strandbäder werden von ihren jeweiligen Eigentümerinnen, den Städten Nidau und Biel, weiter direkt bewirtschaftet.