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Topinambur - Indianerkartoffel
Die Tobinambur stammt ursprünglich aus Amerika. Um 1600 wurde sie nach Europa gebracht und dort nach einem brasilianischen Indianerstamm benannt. Im 19. Jahrhundert wurde die Knolle als wichtiges Nahrungs- und Futtermittel angebaut. Später wurde sie von der ertragreicheren Kartoffel verträngt.
Die Pflanze wird bis zu 3 m hoch. Die Topinambur gehört zur Familie der Korbblütler und zur Gattung der Sonnenblumengewächse weshalb ihre Blüte der Sonnenblume gleicht. Geerntet werden die Knollen von November bis März.
Die Topinambur schmeckt nussig und leicht süsslich. Sie kann roh im Salat oder gekocht in verschiedenen Variationen gegessen werden. Frisch geerntete Knollen müssen nicht gewaschen werden. Sie schmecken gründlich gewaschen und gebürstet ebnso vorzüglich, wobei man gleichzeitig viel Zeit spart.
Die Knolle enthält viele wichtige Mineralstoffe und Vitamine. Erwähnenswert ist der hohe Anteil an Inulin; einem Polysaccharid und wichtigen Ballaststoff das den Apetit stillen kann. Inulin kann von den Bifido- Bakterien als Energiequelle verstoffwechselt werden, was eine Anreicherung der wichtigen Bifido-Bakterien im Darm fördert. Daher kommt auch der weniger charmante Name "Furzknolle".
Verwendung: als Gemüse gekocht oder gedämpft, Suppenvariationen