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Dannenberger,
Johann Friedrich, Industrieller, geb. zu Berlin, [* 2] erlernte seit 1797 die Kattundruckerei, entdeckte 1807 durch Zufall den Dampffarbendruck und verwertete sein Studium von Hermbstädts Farbenchemie als Kolorist; 1810 hörte er bei Hermbstädt ein Kollegium und etablierte sich 1812 in Berlin als Zeugdrucker. Durch geschickte Benutzung neuer Methoden erwarb er sich bald bedeutenden Ruf, so daß er seine Fabrik schnell erweitern konnte. Im J. 1814 erhielt er ein Patent auf Türkischrot mit Weiß und Applikationsfarben, 1816 auf den heute fast allein üblichen Walzendruck (Rouleausdruck von kupfernen Walzen); seit 1819 betrieb er seine Fabrik mit Dampfkraft. 1838 verkaufte er dieselbe, 1839 trat er in die Direktion der Berlin-Anhalter Eisenbahn, und 1849 ward er Mitglied des Herrenhauses und der Hauptverwaltung der Darlehnskassen. Er starb in Berlin.