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Wie aus der Ende Januar vorgestellten Jahresbilanz des Wirtschaftsbüros Altares hervorgeht, hat 2016 die Zahl der Unternehmenspleiten in Frankreich gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 8,3 % abgenommen. Lediglich in den Sektoren Kommunikations- und Informationstechnologie sowie der Landwirtschaft war eine gegenläufige Entwicklung festzustellen.
Während 2015 insgesamt 1'364 landwirtschaftliche Betriebe Konkurs anmelden mussten, waren es im vergangenen Jahr 1'416 Betriebe und damit 3,8% mehr. Besonders kräftig fielen dabei die Zunahmen im Milchviehsektor mit 30% und in der Schweinehaltung mit 83% aus. Wie Altares weiter mitteilte, wies regional betrachtet die Bretagne mit 77% den grössten Anstieg bei den Unternehmenspleiten auf, vor allem weil sich dort die Zahl der in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratenen Tierhaltungsbetriebe im Vorjahresvergleich mehr als verdoppelte.
Auch landesweit lag die Veredlungswirtschaft mit 610 Betriebskonkursen vorne, gefolgt von 555 Pflanzenbauunternehmen und 251 Pleiten im Bereich Jagd, Fischerei und Waldwirtschaft. Weitaus besser stellte sich hingegen die Lage in der französischen Ernährungsindustrie dar. Laut Altares gingen dort die Konkursfälle gegenüber 2015 zurück, so um 8% bei den Bäckern und Konditoren sowie um 9,2% bei den anderen Betrieben der Ernährungswirtschaft.