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Beinahe hätte sich Glen Hanlon, der neue Coach der Schweizer Nationalmannschaft, in Weissrussland unsterblich gemacht. Es fehlte nicht viel und die Gastgeber hätten erstmals an einer WM die Halbfinals erreicht.
Am Ende unterlagen sie Schweden aber 2:3. Den entscheidenden Treffer für die Skandinavier erzielte in der 54. Minute Verteidiger Mattias Ekholm mit einem «Buebetrickli». Eine Minute zuvor war der weissrussische Captain Alexej Kaljuschni mit einem Penalty gescheitert. So nahe sind Erfolg und Misserfolg auf diesem Niveau beisammen.
Das Viertelfinal-Trauma der Kanadier geht weiter. Zum fünften Mal in Folge bedeutet für die Kanadier an einer WM der Viertelfinal Endstation. Die Finnen wendeten im letzten Drittel dank Toren von Juuso Hietanen (41.) und Iiro Pakarinen (57.) ein 1:2 in ein 3:2.
Damit verpasste Kanada das Double. Allerdings hat die Mannschaft gar nichts mehr mit jener zu tun, die im Februar in Sotschi Olympiagold geholt hat, ist doch kein einziger Spieler von damals dabei. Die Finnen dagegen stehen zum vierten Mal in Folge im Halbfinal.
Dies verdanken sie auch der Schweiz. Wäre die SIH-Auswahl im letzten Vorrundenspiel gegen Lettland nicht siegreich geblieben (3:2), hätten die Nordländer erstmals seit 1955 die Top 8 verpasst.
Gegner der Finnen im Halbfinal ist Tschechien, das die USA 4:3 bezwang. Brock Nelson schoss die Amerikaner nach sieben Minuten im Powerplay in Führung. Drei Minuten später traf Tomas Rolinek zum Ausgleich. Im zweiten Drittel setzten sich die Tschechen dank Tomas Hertl (27. ), Roman Cervenka (29.) und Ondrej Nemec (37.) auf 4:1 ab. Dennoch wurde es nochmals spannend, verkürzten doch die Amerikaner in den letzten zwei Minuten innerhalb von 13 Sekunden auf 3:4, wobei beide Male Tyler Johnson reüssierte. Die Wende blieb jedoch aus.
Die Russen bezwangen Frankreich 3:0. Die «sbornaja» liess der «Equipe tricolore» keine Chance. Dass das Resultat nicht höher ausfiel, verdankten die Franzosen dem Lausanner Goalie Cristobal Huet, der vor allem im zweiten Drittel mehrmals seine Klasse aufblitzen liess. Die Tore für Russland erzielten Artjom Anissimow (5.), Jewgeni Malkin mit einem Geniestreich im Powerplay (21.) und Alexander Kutusow (48.).Die Russen treffen nun auf Titelverteidiger Schweden. (si/syl)
Ein Schwimmtraining hat sie bereits absolviert, als Nicola Spirig morgens um 9 Uhr ausgewählte Journalisten zum Video-Chat begrüsst. Ihre Tage sind durchgeplant, müssen es sein. Denn die Triathlon-Olympiasiegerin von 2012 hat ein letztes, grosses Projekt im Auge, bevor sie ihre Karriere beendet. Spirig will es als erste Frau schaffen, einen Ironman-Triathlon in weniger als acht Stunden zu absolvieren.