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Allegra ist eine serifenlose Monoline mit klassischen Proportionen und sieben Stärken, je aufrecht und kursiv. Sie wurde von Jost Hochuli vor allem für buchtypografische Arbeiten konzipiert. Da ihre Punzen offen sind, eignet sie sich auch für Beschriftungen. Alle Fonts sind mit Akzenten so ausgebaut, dass sie für fast alle Schriftsysteme verwendbar ist, die auf dem lateinischen Alphabet basieren.
Das Deutsche, das Französische, das Italienische und das Rätoromanische sind die Nationalsprachen der Schweiz. Die ersten drei sind Ränder großer Sprachgebiete, das Rätoromanische steht isoliert. Wie das Italienische und das Französische geht es auf das gesprochene Latein zurück.
Rätoromanisch wird im Kanton Graubünden heute noch von etwa 40000 Personen gesprochen und teilt sich in fünf Idiome auf: Sursilvan, Sutsilvan, Surmiran, Puter und Vallader. Im Oberengadin, wo das Idiom Puter, und im Unterengadin, wo Vallader gesprochen wird, grüßt man sich tagsüber mit ‹allegra›, während man am Morgen ‹bun di› und abends ‹buna saira› sagt. ‹Allegra› ist der Imperativ des Verbs ‹allegrar›: freuen, sich freuen. Es ist die Abkürzung eines in früherer Zeit gebräuchlichen ‹Dieu t’allegra›, Gott erfreue dich. Ein schöner Gruß, andern Menschen Freude zu wünschen!
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