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Nach einem Brand an einer Hochspannungsleitung in Argentinien ist in Millionen Haushalten der Strom ausgefallen. Rund 20 Millionen Menschen waren am Mittwoch zeitweise ohne Elektrizität, wie die Zeitung «La Nación» unter Berufung auf die Regierung des südamerikanischen Landes berichtete.
Aus Sicherheitsgründen wurde nach einem Brand unter einer Hochspannungsleitung im Zentrum des Landes das Kernkraftwerk Atucha I vom Netz genommen. Auch andere Kraftwerke gingen vom Netz.
In der Hauptstadt Buenos Aires, der gleichnamigen Provinz sowie in den Provinzen Santa Fe, Córdoba, Mendoza, Tucumán und Salta fiel daraufhin der Strom aus. Insgesamt waren rund 40 Prozent der Argentinier von dem massiven Stromausfall betroffen. Zum Ende des Hochsommers auf der Südhalbkugel leiden Teile des Landes derzeit unter einer Hitzewelle von Temperaturen bis zu 40 Grad. (sda/dpa)
Für ihre Verwicklung in den Mord an dem Lehrer Samuel Paty in Frankreich sind fünf Schüler zu Bewährungsstrafen und ein Schüler zu einem halben Jahr Haft verurteilt worden. Ein Jugendgericht in Paris verhängte die Strafen am Freitag für die Beteiligung der Schüler an dem dramatischen Vorlauf, der vor drei Jahren zu der islamistisch motivierten Terrortat führte.