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Am 2015-04-26 besuchen wir das riesige Angkor Wat. Es handelt sich dabei um ein faszinierendes, uraltes UNESCO Weltkulturerbe.
Wir erhalten ein personalisiertes Ticket, welches für vietnamesische Verhältnisse relativ teuer ist:
Das Gebiet Angkor Wat gehört zur viel grösseren Gesamtanlage Angkor mit einer Vielzahl von bauhistorischen Gebäudekomplexen (WEIIIIISSSS, ES IS CHOMPLEXXX!!!). Angkor Thom ist der grösste Tempel von Angkor. Stein als Baumaterial war religiösen Bauwerken vorbehalten und aus diesem Grund sind von den weltlichen Bauten, dazu gehören auch die Residenzen der Herrscher, keine mehr vorzufinden.
Die riesigen Bauten weisen zahlreiche Schäden auf. Sogar den Affen kann/muss man in den Arsch sehen…
Unter anderen sind das Witterungseinflüsse, die tropische Vegetation und menschliche Zerstörung. Beispielsweise plünderten die Siamesen im 15. Jahrhundert die Tempelanlage. Die Plünderung hat den Gebäuden nicht gerade gut getan und man kann sich das Resultat der Invasion gut vorstellen. Zusätzlich kommt natürlich noch der witterungsbedingte Zerfall zum Tragen.
Das komplette Areal von Angkor Wat misst inklusive des Wassergrabens in West-Ost-Richtung 1.5 km und in Nord-Süd-Richtung 1.3 km. Der Wassergraben ist zwischen 170 und 190 Meter breit und umschliesst das innere Areal. Er stellt nach der gängigen Interpretation den Ur-Ozean dar, womit er sich zusammen mit den zahlreichen Bauten der Tempelanlage in das Bild eines symbolischen Universums einordnet. Im Zentrum (das bin ja ich – *confused*) steht ein markanter Tempel mit fünf nach Lotusblüten geformten Türmen. Mein Zentrum besteht also aus fünf Tempeln, die aussehen wie Lotusblüten?!?!? Die spinnen die Kambodschani!
Viele der Tempelwände sind mit steinernen Figuren dekoriert, die Tänzerinnen darstellen. Jede Figur hat besondere Eigenschaften. Die dritte Galerie umgibt eine Fläche von 1000 m². Die Figuren stellen historische Szenen und verschiedene Zeitepisoden dar.
Die politische Lage in Kambodscha hat dazu geführt, dass es kaum mehr möglich ist, Restaurierungsarbeiten an den Tempeln vorzunehmen. Aus diesem Grund sind mittlerweile unterschiedliche Organisationen damit beschäftigt, den weiteren Zerfall von Angkor Wat zu stoppen. Neben den Touristen besuchen auch buddhistische Mönche die Tempelanlagen.
Auf der Rückfahrt vom Wat sehen wir ein Verkehrsschild, welches in Europa nahezu unbekannt ist. Ich verstehe auch die Hieroglyphen nicht. Wenigstens haben die Kambodschani die Schrift und das Bild auf Englisch übersetzt.
Am Abend wassssssssuppen wir mit Sarah. Ich bin doch recht müde und sage aus diesem Grund nur wenig und gehe dann erschöpft (Momoool, Dani auch ich kann mal erschöpft sein. Das wären wahrscheinlich die angenehmsten Stunden Deines Lebens um mich herum gewesen. Du Dani packst es aber ein weiteres Mal nicht, denn Du sitzt ja in der kalten Schweiz vor dem Computer und wertest irgendwelche Daten aus… ;-)) ins Bett.
Bilder des Tages: