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Händler sprachen von einer Stabilisierung nach deutlichen Kursverlusten in den vergangenen Handelstagen. Tendenziell lastet weiter das hohe Angebot an Rohöl auf den Preisen. Marktbeobachter wollen ein weiteres Abrutschen der Ölpreise nicht ausschliessen. "Stützende Nachrichten haben derzeit kaum Einfluss auf den Ölpreis", beschrieben Rohstoffexperten der Commerzbank die Lage am Ölmarkt.
Zuletzt hätten beispielsweise Meldungen der Organisation erdölexportierender Länder (Opec), die auf geringere Exporte aus dem Mittleren Osten hindeuten, die Ölpreise nicht stützen können, hiess es bei der Commerzbank. Selbst von der breiten Kauflaune an den internationalen Finanzmärkten nach dem Ausgang der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen in Frankreich hätten die Ölpreise nicht profitieren können.
Russland zählt zu den Ländern, die besonders stark unter einem Rückgang der Ölpreise leiden. Der russische Energieminister will sich noch in dieser Woche mit den nationalen Ölförderunternehmen treffen. Es soll darum gehen, ob Russland sich an einer möglichen Verlängerung der Begrenzung der Fördermengen beteiligt. Die gemeinsam mit der Opec beschlossene Fördersenkung zur Stabilisierung der Ölpreise ist bisher nur auf sechs Monate beschränkt./jkr/jsl/fbr
(AWP)