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Der betagte Armand Rouiller betreibt in Troistorrent im Kanton Wallis einen kleinen Handwerksbetrieb, in dem er Holzgeräte für die Landwirtschaft herstellt — allein und ohne Hilfe, vom Schlagen des Holzes im Wald bis zur Fertigstellung und zum Verkauf an die Bauern der Gegend.
Jacqueline Veuve will in ihrem Film kein Porträt dieses Mannes, durch Einbezug des ganzen Umfeldes etwa, gestalten. Sie ist bescheidener und zeigt schlicht die Entstehung solcher Geräte, eines Rechens zuerst, dann eines Schlittens. Als Kommentar genügen einige erklärende Hinweise des Handwerkers.
Die Vorzüge dieses volkstümlichen Filmes liegen einerseits in dieser Bescheidenheit und Zurückhaltung, andererseits im Gelingen, die handwerklichen Prozesse in ruhiger und überlegter Abfolge der Bilder klar und instruktiv sichtbar zu machen. Der Zuschauer wird über die von Hugues Ryffel hervorragend geführte Kamera Zeuge der mit einem Minimum an Maschinenhilfe geleisteten Arbeit mit dem Holz. Ohne dass im Sinne einer Verklärung auch nur mit einem Wort darauf hingewiesen würde: Diese integral von Anfang bis Schluss von den Händen eines einzigen Mannes geleistete Arbeit erscheint schon fast als Utopie in einer Zeit der Aufteilung von total technisierten Arbeitsvorgängen in tausend in sich selbst nicht mehr verständliche Teilschritte.