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Der Bericht wurde am Donnerstag von der EFK im Internet veröffentlicht und von den Zeitungen “TagesAnzeiger” und “Bund” am Freitag aufgenommen.
In ihrem Bericht untersuchte die EFK Rindviehkäufe zwischen Anfang 2014 und September 2015 in der Höhe von 345’000 Franken. Doch “die Viehhändler erhalten die Aufträge schon seit vielen Jahren freihändig”, schreiben die Kontrolleure des Bundes.
Agroscope bestellte demnach meist per Telefon. Die Händler kauften die Tiere danach auf dem Markt ein, lieferten sie an die Forschungsanstalt und schickten Agroscope eine Rechnung. “Dabei kennt Agroscope die Preise für die Tiere nicht, welche diese (die Händler, Red.) auf dem Markt bezahlen.”
Rindvieh wechselt auf verschiedenen Kanälen den Besitzer, zum Teil auch auf Viehmärkten oder -auktionen. Auf den Märkten oder direkt auf dem Hof werden die Geschäfte manchmal noch heute nach alter Väter Sitte per Handschlag abgeschlossen.
Die EFK empfiehlt Agroscope indirekt, künftig beim Rindvieheinkauf nur noch auf die moderneren Methoden zu setzen, indem Agroscope Verträge abschliessen und den ganzen Einkauf dokumentieren soll. Zudem solle Agroscope beim Rindvieheinkauf “Wettbewerb schaffen”, fordert die EFK. (SDA)