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Sirentest findet am 4. Februar statt
UR. Donnerstag, 15. Januar 2015. Am Mittwochnachmittag, 4. Februar 2015, findet in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Dabei prüfen die zuständigen Instanzen die Funktionsbereitschaft der Sirenen des "Allgemeinen Alarms" sowie des "Wasseralarms". Es sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen.
Um 13.30 Uhr ertönt in der ganzen Schweiz der "Allgemeine Alarm", ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer, welcher innert 5 Minuten einmal wiederholt wird.
Die Auslösung der stationären Sirenen im Kanton Uri geschieht zentral mit der Sirenenfernsteuerung durch die kantonale Alarmstelle im Werkhof Flüelen.
Um 13.45 Uhr erfolgt die Auslösung direkt vor Ort der einzelnen Sirenenstandorte mittels einer Handauslösung. Anschliessend testen die Stauanlagenbetreiber den "Wasseralarm" in den gefährdeten Gebieten unterhalb der Stauanlagen "Lucendro" und "Göscheneralp". Dieser Alarm besteht aus zwölf tiefen Dauertönen von je 20 Sekunden in Abständen von je 10 Sekunden. Um 14.15 Uhr löst die kantonale Alarmstelle den "Wasseralarm" aus. Um 15.00 Uhr erfolgt die Auslösung der Kombisirenen durch das Kraftwerk Göschenen.
Schweizweit werden insgesamt rund 7800 Sirenen auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet. Rund 5000 stationäre Sirenen verbreiten den "Allgemeinen Alarm". Von diesen sind ca. 700 als Kombisirenen ausgerüstet und zusätzlich für den "Wasseralarm" eingesetzt.
Neben den stationären werden rund 2800 mobile Sirenen des "Allgemeinen Alarms" im Einsatz sein. Im Kanton Uri sind 43 stationäre und 28 mobile Sirenen für diesen sowie 25 Kombisirenen für den "Wasseralarm" dauernd betriebsbereit.
Wenn der "Allgemeine Alarm" ausserhalb der angekündigten Sirenenkontrolle ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In dem Fall ist diese aufgefordert, Radio zu hören, die Verhaltensanweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren.
Der "Wasseralarm" ertönt in der Regel nach dem "Allgemeinen Alarm" und bedeutet, dass das gefährdete Gebiet sofort zu verlassen ist.
Informationen über den Sirenenalarm finden Sie auf Teletext Seite 662 sowie im Internet unter www.bevoelkerungsschutz.ch oder www.sirenenalarm.ch. Bei Fragen kontaktieren Sie bitte die Koordinationsstelle Notorganisation (Tel. 041 875 23 51 / <email-pii>).
Das Amt für Bevölkerungsschutz und Militär bittet die Bevölkerung um Verständnis für die mit dem Sirenentest verbundenen Unannehmlichkeiten.