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Zürich wird im Rahmen von Energiesparmassnahmen die Aussenbeleuchtung öffentlicher Gebäude abschalten und die Wassertemperatur in Hallenbädern senken.
Die Massnahmen seien der erste Teil eines Vier-Stufen-Plans, teilte der Züricher Stadtrat am Mittwoch in einer Erklärung mit. In einer zweiten Stufe soll die Raumtemperatur in Verwaltungsgebäuden auf maximal 19 Grad Celsius gesenkt werden.
Obwohl die Versorgung der grössten Schweizer Stadt mit Strom und Gas derzeit gesichert ist, sieht sich der Stadtrat aufgrund der geopolitischen Lage gezwungen, Massnahmen zu ergreifen, um mögliche Engpässe zu vermeiden.
Bund könnte Massnahmen überwachen
Sollte es zu Energieengpässen kommen, würde der Bund die vierte und letzte Stufe der Massnahmen überwachen, die Quoten oder Teilabschaltungen des Netzes umfassen, um die Versorgung sicherzustellen, so die Stadt Zürich.
Die Schweiz bezieht etwa 15 Prozent ihrer Energie aus Gas, wovon fast die Hälfte vor dem Einmarsch in der Ukraine aus Russland stammte. Die Schweizer Elektrizität wird jedoch hauptsächlich aus Wasserkraft erzeugt.
Der Bundesrat kündigte am Mittwoch Pläne für eine Wasserkraftreserve an, um die Energieversorgung zu stärken und Engpässe gegen Ende des Winters zu vermeiden.
(Bloomberg/bsc)