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Für die Schweizer Sprinter bedeuten beim Weltcup in Otepää (Est) die Viertelfinals Endstation. Gianluca Cologna erfüllt dabei die WM-Selektionskriterien, scheitert im ersten Viertelfinal-Heat auf dem anspruchsvollen Parcours wie Ueli Schnider.
Während Cologna (24.) in Estland das WM-Ticket lösen konnte, verpasste Schnider (26.) die komplette Erfüllung der Selektionskriterien von Swiss-Ski um einen Rang. Auch für den Romand Jovian Hediger war der Arbeitstag nach dem Viertelfinal beendet, nachdem er in seiner K.o.-Runde am letzten Aufstieg den Anschluss verloren hatte und als Fünfter im Ziel eingelaufen war. Als 22. gewann der 24-Jährige erstmals in dieser Saison Weltcup-Punkte.
Den Sieg sicherte sich überraschend Petter Northugs vier Jahre jüngerer Bruder Tomas. Der 24-Jährige hatte vor diesem Wochenende einen 6. Platz als beste Weltcup-Klassierung zu Buche stehen. Im Final riss Northug rasch eine derart grosse Lücke zu seinen fünf Konkurrenten auf, wie man sie in einem Sprint höchst selten sieht.
Diejenigen Athleten, die an der Tour de Ski am vergangenen Wochenende im Val di Fiemme mit Topklassierungen hatten aufwarten können, waren in Estland allesamt nicht am Start. So fehlten neben Dario Cologna unter anderen auch der Tour-Sieger und Weltcup-Leader Martin Johnsrud Sundby sowie Petter Northug.
Laurien van der Graaff, in Otepää die einzige Schweizer Starterin bei den Frauen, erreichte mit Platz 19 ihr Minimalziel. Die 27-Jährige, die in ihrem Viertelfinal-Lauf Vierte wurde, erfüllte damit nämlich die Selektionskriterien von Swiss-Ski für die WM in Falun (Sd), wonach im Sprint mindestens eine Top-25-Klassierung in der klassischen Technik vorgewiesen werden muss. Gewonnen wurde der zweite Klassisch-Sprint der Saison von Ingvild Flugstad Östberg. (pre/si)
Der neue Headcoach des Schweizer Frauen-Nationalteams heisst Gian-Marco Crameri. Der 130-fache Schweizer Eishockey-Internationale tritt die Nachfolge von René Kammerer an.
Kammerer gab den Trainerjob nach dem Gewinn der Olympia-Bronzemedaille in Sotschi primär aus beruflichen Gründen auf. Crameri wird bereits im kommenden Monat ein erstes Mal in seiner neuen Funktion als Cheftrainer des Schweizer Frauenteams zur Verfügung stehen. Während seiner Karriere als Spieler bestritt der 41-jährige …