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Die auf der Jahrestagung der American Association for Cancer Research (AACR) in der US-Hauptstadt Washington präsentierten Daten hätten vielfältige Tumor-Targeting-Eigenschaften sowie Kombinationspotential mit dem Roche-Medikament Avastin (Bevacizumab) aufgezeigt, teilt Basilea am Donnerstag mit.
Die Antitumorwirkung von BAL101553, der zurzeit klinische Phase-1/2a-Studien durchläuft, richtet sich gegen die Zellproliferation bzw. die Anpassung von Tumoren an eine niedrige Sauerstoffkonzentration sowie die Tumor-Vaskularisierung. In der Studie aufgezeigt wurde das Absterben von Tumorzellen durch Aktivierung des mit der Spindelausbildung bei der Zellteilung verbundenen Kontrollpunkts (Spindle Assembly Checkpoint) und durch Unterbrechung der Tumor-Blutversorgung.
Auch habe der Wechsel von wöchentlicher zu täglicher oraler Gabe eine reduzierte antivaskuläre Aktivität aufgezeigt, dies in dem die wachstumshemmende Wirkung auf Tumore erhalten werden konnte. Positive Antitumor-Ergebnisse lieferten auch die Tests in Kombination mit dem monoklonalen Anti-VEGF-Antikörper Bevacizumab in einem Tumormodell, das gegenüber Standard-MTAs (Mikrotubuli-angreifender Wirkstoff) besonders resistent ist.
(AWP)