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Was ist Nebel?
Die Herbsttage sind oft trübe und neblig. Wie entsteht eigentlich der Nebel? Was hat darauf einen Einfluss?
Nebel ist nichts anderes als eine Wolke, die am Erdboden aufliegt. Es sind Abermillionen von Wassertropfen, die das Sonnenlicht, aber auch das Licht zum Beispiel von Autos, fast völlig verschlucken. Übrig bleibt ein grau-weißer Schleier, der oftmals vor allem im Straßenverkehr zu gefährlichen Situationen führen kann.
Die Luft besteht aus winzigen Molekülen. Der größte Teil davon sind Stickstoffmoleküle und Sauerstoffmoleküle. Eine gewisse Menge von winzigen, für uns nicht sichtbaren Wassermolekülen kann sich ebenfalls in der Luft befinden. Diese Menge hängt stark davon ab, wie warm die Luft ist. In warmer Luft können sich viel mehr Wassermoleküle lösen als in kalter. Die kälter werdende Luft erreicht an einem bestimmten Punkt Sättigung, überschüssiges Wasser kondensiert und wird zu sichtbaren Wassertropfen. Weil diese mikroskopisch kleinen Wassertropfen sehr leicht sind, schweben sie in der Luft und bilden den undurchdringlichen Nebel.
Je kälter die Luft, desto weniger Feuchtigkeit
Die Luft muss kälter werden, damit Nebel überhaupt entstehen kann. Im Herbst ist es nun so, dass sich in der Luft über Tag, wenn sie noch relativ warm ist, z.B. durch Verdunstung vom Erdboden oder von Wasserflächen jede Menge Wasser anreichern kann. Die Nächte sind nun schon sehr lang, und vor allem bei schönem Wetter, wenn also keine schützende Wolkendecke vorhanden ist, kühlen sich der Erdboden und damit auch die darüber liegenden Luftschichten nach Sonnenuntergang stark ab. Dadurch sinkt die Menge an Wassermolekülen, die gasförmig in der Luft vorhanden sein können. Die Feuchtigkeit kondensiert und es bildet sich Nebel.
Geht am Morgen die Sonne auf und erwärmt die Luft und den Erdboden wieder, dann kann sich wieder mehr Feuchtigkeit in der Luft lösen und die Wassertropfen können wieder vom flüssigen in den gasförmigen Zustand übergehen. Der Nebel verschwindet im Laufe des Tages. Im Winter kann es allerdings vorkommen, dass die Kraft der Sonne nicht ausreicht, den Nebel wieder zu verdunsten. Dann ist es oft tagelang neblig und trübe.