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Mikkel Friis Holm’s hat in den letzten sieben Jahren jedes Jahr ein oder sogar mehrere Schokoladen-Wettbewerbe gewonnen. Und das mit gutem Grund. Sein Ziel: Die beste Schokolade der Welt herzustellen. Und zwar im Geschmack, wie auch die beste Schokolade FÜR die Welt im nachhaltigen Sinne.
Mikkel Friis Holm ist ursprünglich gelernter Koch und wurde während seiner Arbeit in San Francisco in den 90ern auf die bean to bar Pioniere „Scharffenberger Chocolate“ aufmerksam. Damals konnte man die kleinen qualitätsbewussten Schokoladenhersteller auf der ganzen Welt an zwei Händen abzählen.
Durch die Zusammenarbeit mit „Scharffenberger Chocolate“ kam er im Jahr 2007 in Kontakt mit dem „Danida“-Projekt. Ein Kakaoprojekt in Nicaragua, welches eine von der dänischen Regierung geförderten Entwicklungsorganisation lanciert wurde. Sie waren sich sicher, dass Landwirte durch den Anbau von hochwertigen Kakao ihre Einkommen stark verbessern könnten. Mit der wachsenden „Bean-to-Bar“ Bewegung, welche gewillt war, mehr für hochwertige und faire Produkte zu bezahlen, hatte dieses Projekt eine Zukunft.
Mikkel Friis Holm’s Interesse für den direkten Handel wurde durch den engen Kontakt, welchen er mit den Landwirten während dem Projekt pflegte, immer grösser. Er entschied sich jeden Schritt zur Herstellung von Schokolade zu lernen und fing an selber Schokolade zu produzieren. Zuerst arbeitete er mit dem alten französischen Traditionshaus „Chocolatier Bonnat“ in Vioron zusammen. Es ist bis heute deutlich zu erkennen, das sein Verarbeitungsstil ähnlich wie das von Bonnat ist. Beide verwenden mehr Kakaobutter als üblich in der bean to bar Szene, was durch den einzigartigen Schmelz schnell erkennbar wird. Später wollte er allerdings alle Schritte selber erledigen und die vollständige Kontrolle über seine Schokolade haben. So gründete er 2014 in Dänemark seine eigene Schokoladenfabrik. Seitdem wird alles in seiner Fabrik produziert.