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Dramma lirico in vier Teilen.
Giuseppe Verdis dritte Oper Nabucco ist nicht nur ein Gesellschaftsdrama über die grausame Unterdrückung eines Volkes, sondern auch eine Familientragödie, die davon erzählt, was Machtgier und Grössenwahn innerhalb einer Familie anrichten können: Als Abigaille entdeckt, dass sie nicht König Nabuccos leibliche Tochter ist und damit ihr Anspruch auf Macht ungültig ist, schwört sie, ihren Vater und ihre Schwester Fenena ins Verderben zu stürzen.
Mit "Va, pensiero, sull’ali dorate" schuf Verdi den wohl berühmtesten Opernchor aller Zeiten. Der Legende nach soll sich an ebendiesen Worten die Fantasie des Komponisten entzündet haben, als sein Blick zufällig auf diese Stelle von Temistocle Soleras Libretto fiel. Die Uraufführung von Nabucco 1842 an der Mailänder Scala war der Beginn von Verdis triumphaler Karriere als Musikdramatiker. In diesem Werk fand er zu seiner eigenen Musiksprache, für die explosive Rhythmen und weit ausschweifende Linien gleichermassen charakteristisch sind.
Mit:
Michele Govi, Giorgi Sturua, Leonardo Galeazzi, Serenad Uyar, Anna Pennisi, Konstantin Nazlamov, Mariia Alkhovik, Felix Le Gloahec