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Die Weltmeisterin von 2017 verwies die Weissrussin Tatjana Klimowitsch um 15 Hundertstel auf Platz 4, ihrerseits verlor sie nur zwölf Hundertstel auf die zweitklassierte Britin Victoria Thornley. Den Sieg sicherte sich die Russin Hanna Prachatsen, die schon an der EM im April vor Thornley und Gmelin triumphiert hatte. «Der Halbfinal wird sicher nicht einfacher werden. Aber ich bin ja hier, um gegen die Besten anzutreten», sagt Gmelin.
Der Doppelzweier Roman Röösli/Barnabé Delarze, der wie Gmelin schon für die Olympischen Spiele in Tokio selektioniert ist, steht dank einem 2. Rang im Vorlauf ebenfalls im Halbfinal. Schneller waren die niederländischen EM-Zweiten Stefan Broenink/Melvin Twellaar. «Wir hatten heute von Anfang an ein gutes Gefühl im Boot», so Delarze.
Das dritte Schweizer Boot in Luzern, das in Tokio dabei sein wird, der Vierer ohne Steuermann in der Besetzung Andrin Gulich, Joel Schürch, Paul Jacquot und Markus Kessler, verpasste als Vierter seines Vorlaufs den direkten Finaleinzug und muss am Samstag den Hoffnungslauf bestreiten.