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Das Sidecarcross-Team Inderbitzin, bestehend aus dem Fahrer Remo Inderbitzin, dem Passagier Stefan Forster und dem Mechaniker Lars Ziegler, bestreitet bereits seine vierte Saison. Stefan ist die erste Saison dabei, Lars bereits die dritte Saison.
Remo holte letztes Jahr, in seiner dritten Saison, zusammen mit seinem damaligen Passagier Pascal Brechbühl, die ersten WM-Punkte. In Rudersberg (Deutschland) belegte der 26-jährige den guten 15. Rang.
Das junge und motivierte Team fährt diese Saison etwa 20 Rennen. Dabei wird ein Hauptaugenmerk auf die Deutsche Meisterschaft gelegt, welche für sie ein nächster Karriereschritt bedeutet. Neben der Deutschen Meisterschaft bestreitet das Sidecarcross-Team Inderbitzin auch einige Weltmeisterschafts- und Schweizer Meisterschafts-Läufe.
Mit der Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft möchte sich das Team die nötige Schnelligkeit holen. Die Deutsche Meisterschaft ist von der Qualität her zwischen der Schweizer Meisterschaft und der Weltmeisterschaft einzugliedern.
In Frauenfeld wurde vergangenes Osterwochenende ein WM-Rennen ausgetragen. Für Remo und Stefan war dies bereits das zweite Rennwochenende in der noch jungen Saison.
Am Karsamstag wären Trainingsläufe und das Qualifying auf dem Programm gestanden. Wegen ungünstiger Witterung wurde am Samstag aber nicht gefahren. Die Rennleitung verschob die Qualifiyings auf Ostermontag-Vormittag und strich zudem die Trainingsläufe.
Im Qualifying, welches von 09.45 bis 10.15 Uhr lief, belegte das Sidecarcross-Team Inderbitzin/Forster in der Gruppe B mit einer Zeit von 2.22.668 Minuten den 20. Rang. Sie fuhren insgesamt zehn Runden, davon vier schnelle. In Runde fünf fuhren sie ihre schnellste Zeit.
Effektiv fehlten ihnen gut zweieinhalb Sekunden auf den Quali-Rang 15, den die Italiener Zeno/Matteo mit 2.20.017 Minuten erreichten. Platz eins in ihrer Gruppe belegten Bax/Stupelies (Ned/Lat) in einer Zeit von 2.09.987 Minuten.
Laut Remo und Stefan war der Boden vom Fahren her eigentlich perfekt. Da die Gruppe A bereits viel Schlamm rausgeschoben hatte, waren die Bedingungen für die Fahrer der Gruppe B recht gut. Das Team Inderbitzin/Forster hatte keine technischen Probleme zu beklagen, zudem lief ihre Maschine gut. Remo erklärte weiter, dass Frauenfeld nicht unbedingt zu seinen Lieblingsstrecken gehört. Er bevorzugt Pisten wie in Roggwil und liebt die Zweikämpfe.
Fahrerisch fehlt dem jungen Muotathaler Fahrer und seinem ebenfalls jungen deutschen Passagier nur noch ein kleines Quentchen. Sie bewiesen letztes Jahr, dass sie bereits in Tuchfühlung mit den Weltbesten sind. Mit weiterhin viel Wille und konzentrierter Arbeit kommt das junge Sidecarcross-Team diese Saison mit Bestimmtheit einen weiteren Schritt voran.
Remo und sein Team haben trotz Nichtqualifikation ihren Humor in Frauenfeld nicht verloren. Wie das vielfach bei Muotathalern üblich ist, wird die schöne Muotathaler Flagge mit Freuden auf fremdem Terrain geschwenkt.
Ebenfalls für gute Stimmung sorgte im Festzelt der unverwüstliche Rudi aus Tirol. Bei Essen und Trinken fachsimpelte das Team Inderbitzin/Forster, und natürlich wurden auch die beiden WM-Läufe der Sidecar-Fahrer besichtigt. Tagessieger wurde das belgisch-holländische Duo Ben Adrieanssen und Ben Van den Boogaart. Die Illgauer Andy Bürgler/Martin Betschart belegten in der Endabrechnung den guten neunten Platz.
feldwaldwiesenblogger