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Seit über einer Generation ist der Osten der Demokratischen Republik Kongo nicht mehr zur Ruhe gekommen. Das Leben der Frauen in dieser Region ist enorm schwierig. Sie müssen nicht nur für den Lebensunterhalt der Familie sorgen, sondern sind zusätzlich einem sehr hohen Risiko ausgesetzt, Opfer von Gewalt zu werden. Häufig werden Frauen gezwungen, die Schule abzubrechen oder hatten gar nie die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen.
Connexio develop setzt in verschiedenen Regionen Koordinationspersonen ein. Diese beraten und coachen einerseits einheimische Leitungspersonen, andrerseits fördern und unterstützen sie lokale Organisationen in ihrer Entwicklung.
Die politische Unsicherheit in der DR Kongo bringt Migrationsströme mit sich und viele Kinder werden von ihren Familien getrennt. Grosse Armut, Unsicherheit, der Mangel an sozialen Grunddiensten und sexuelle Gewalt beeinträchtigen die Entwicklung von Kindern enorm. Die vertriebenen Familien flüchten oft in grössere Stadtregionen im Süden Kongos, wie z.B. Lubumbashi.
Die Methodistenkirche betreibt in den Ortschaften Kabongo und Kapanga je ein Spital mit 90 bzw. 150 Betten. Diese Spitäler arbeiten zudem mit mehr als 50 Gesundheitszentren in Dörfern der Region Katanga zusammen. Die beiden Spitäler sind die einzige medizinische Versorgungsmöglichkeit für viele Menschen aus sehr grossen Einzugsgebieten.
Fotoreportage Demokratische Republik Kongo: Mit dem Ausbruch von Covid-19 ist es den Menschen, die ohnehin schon unter unsichereren Lebensumständen leiden, noch viel mehr erschwert, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Es gibt zwar erst relativ wenige offiziell bestätigte Fälle von Covid-19. Die Massnahmen der Regierung sind dennoch drastisch, denn eine Ausbreitung hätte katastrophale Folgen. Die Bilder von Mustache Muhanya Mwamba zeigen eine Momentaufnahme der Situation.