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In Zusammenarbeit mit Garaventa und dem im Berner Oberland ansässigen Ingenieurunternehmen Theiler AG realisierte die Inauen-Schätti AG zwischen Frühsommer 2017 und Spätherbst 2018 eine Pendelbahn der Superlative.
Die Anlage führt von der Mittelstation auf 2505 m. ü. M über eine Stütze auf 2910 m. ü. M. Bei der Stütze ist ein Zwischenausstieg für die Versorgung der nahe gelegenen SAC-Hütte montiert. Auf der linken Fahrspur fährt eine Kabine für den Transport von 18 Personen und auf der rechten Seite ein Fahrzeug mit Lastbarelle, welche für eine Nutzlast von 2 Tonnen zugelassen ist. Aufgrund der beachtlichen Nutzlast und der hohen geforderten Verfügbarkeit wurde die Pendelbahn mit je zwei Tragseilen pro Spur konzipiert. Sie ersetzt nun eine bestehende Pendelbahn aus den 50er-Jahren. Der Antrieb befindet sich im Berg und das Zugseil wird in der Mittelstation gespannt. Aufgrund der geographischen Verhältnisse wurde die Pendelbahn mit einer autonomen Bergebahn ausgestattet. Der Bergekorb fasst fünf Passagiere und einen Retter. Für den Material- und Güterumschlag in den Stationen sind spezielle Hubvorrichtungen installiert.
Die Firma Garaventa lieferte die Stützen, das Laufwerk und die Hydraulik, während die Inauen-Schätti AG für das gesamte Engineering, den Hauptteil der Seilbahntechnik, sowie für die Montage verantwortlich war und zusammen mit Garaventa als Totalunternehmerin wirkte.
Anschliessend an die erfolgreiche Inbetriebsetzung und Abnahme der Pendelbahn wurde im Frühling 2019 die alte Pendelbahn zurückgebaut. Das äusserst sportliche Terminprogramm wurde eingehalten, was auch Einsätze im tief verschneiten Winter erforderte.