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Ohne Alicia Keys geht im zweiten Halbjahr 2009 gar nix, erst schrieb sie für Whitney Houston die Comeback-Single „Million Dollar Bill“ zum weltweiten Nummer-Eins-Album „I Look To You“, dann spendierte sie Jay-Z für seine New-York-Hymne „Empire State Of Mind“ die Hookline seines Lebens und landete nun zu guter letzt mit dem Top-Ten-Hit „Doesn't Mean Anything“ einen der grössten Airplay- und Single-Chart-Hits ihrer Karriere. Am 11. Dezember erscheint mit „The Element Of Freedom“ ihr viertes Studioalbum, das Alicia Keys abermals in Zusammenarbeit mit ihrem langjährigen Studiopartner Kerry Brothers sowie Jeff Bashker produzierte. Letzterer ist auch Co-Autor des Songs „Try Sleeping With A Broken Heart“, der nächsten Single-Auskopplung des Longplayers. Darüber hinaus arbeiteten Über-Produzent Swizz Beatz und Noah Shebib an einigen Songs mit.
Zu den Highlights von „Element Of Freedom“ gehören u.a Alicias Solo-Version des Nummer-Eins-Hits „Empire State Of Mind“ und ein Duett mit Label-Kollegin Beyoncé namens „Put It In A Love Song“. Das Stück „Un-thinkable (I'm Ready)“ enthält Background-Vocals des kanadischen Sängers Drake, „Love Is My Disease“ gefällt mit feinem Reggae-Flavour und mit „This Bad“ unternimmt Alicia Keys eine musikalische Zeitreise in die funky Eighties.
Im Vorfeld der Albumveröffentlichung absolvierte Alicia Keys eine College-Tour unter dem Motto „The Element Of Freedom: The Lecture & Performance Series“, die sie nach New York, Atlanta und Los Angeles führte. Sinn und Zweck der Veranstaltungen war, Studenten der Musikwissenschaften und verwandter Entertainment-Fachgebiete zu zeigen, wie ein Profi und Weltstar wie Alicia Keys das wichtige Element der kreativen Freiheit in den Entstehungsprozess ihrer Musik integriert. „Zum ersten Mal in meiner Karriere habe ich begriffen, wie der kreative Prozess funktioniert, indem ich mich von allen Zwängen befreit habe“, erklärte sie vor den Events. „Die Herangehensweise war bei diesem Album eine völlig andere als zuvor. Ich hab mich nicht einfach in ein Studio zurückgezogen und habe mich auch nicht von irgendwelchen Deadlines negativ beeinflussen lassen, die jeglichen kreativen Geist behindern. Ich habe eine Freiheit und einen Flow gefunden, die ich jeden Tag anzuwenden versuche. Ich hoffe, die Themen, die wir im Rahmen der Vorlesung ansprechen, werden bei den Studenten nachwirken, wenn sie damit fortfahren, ihren persönlichen kreativen Prozess und Stil zu finden und weiter zu entwickeln.“
Veröffentlichung: 11.12.09