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Der österreichische Bariton Markus Butter, geboren 1973 in Bruck an der Mur, erhielt seine erste musikalische Ausbildung als Mitglied und Solist bei den Wiener Sängerknaben, ehe er am Konservatorium und ab 1994 an der Musikuniversität in Graz Gesang studierte. Seine Berufslaufbahn begann er im Jungen Ensemble an der Bayerischen Staatsoper und an der Deutschen Oper am Rhein; von 2005 bis 2015 war er Ensemblemitglied an der Dresdner Semperoper, die ihn 2009 mit dem Christel-Goltz-Preis auszeichnete. Gegenwärtig steht er an der Oper Graz fest unter Vertrag, wo er Partien wie den Escamillo in Bizets Carmen, Kurwenal in Wagners Tristan oder den Gefangenen in Dallapiccolas Il prigioniero gestaltet. Regelmässig gastiert Markus Butter am Theater an der Wien; hier war er in Mozarts Don Giovanni, Haydns Orlando paladino, Johann Strauss’ Fledermaus und Weills Dreigroschenoper zu erleben. Bei den Salzburger Festspielen stellte er sich als Ottokar in Webers Freischütz vor, bei den Bregenzer Festspielen mit HK Grubers Geschichten aus dem Wiener Wald. Sein Repertoire umfasst auch italienische Rollen wie den Lescaut in Puccinis Manon Lescaut und den Marcello in La bohème oder den Germont in Verdis La traviata. Nicht zuletzt ist Markus Butter ein gefragter Konzertsänger: Mit dem London Symphony Orchestra unter Sir Antonio Pappano gestaltete er die Uraufführung von Peter Maxwell Davies’ Zehnter Sinfonie, unter Nikolaus Harnoncourt konzertierte er mit den Berliner Philharmonikern und an der Mailänder Scala. Weitere Auftritte führten ihn mit Daniel Harding und der Staatskapelle Dresden, mit Paavo Järvi und dem Orchestre de Paris, mit Semyon Bychkov und dem WDR Sinfonieorchester Köln sowie mit Zubin Mehta und dem Israel Philharmonic Orchestra zusammen. Auf CD hat Markus Butter u. a. Dvořáks Stabat Mater und Bachs Johannes-Passion vorgelegt.
Februar 2017