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Starke Erdbeben erschüttern Peru
Ein schweres Erdbeben hat den Norden Perus am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) erschüttert. Das nationale seismologische Institut des südamerikanischen Landes gab die Stärke des Erdstosses in der Amazonas-Region mit 7,5 an. Das Zentrum lag demnach etwa 100 Kilometer östlich der Stadt Santa María de Nieva in einer Tiefe von rund 131 Kilometern. Laut Behörden bestand keine Gefahr eines Tsunamis. Wenige Stunden zuvor hatte ein Beben der Stärke 5,2 die Küstenregion weiter südlich nahe der Hauptstadt Lima getroffen.
Perus Zivilschutzbehörde meldete nach ersten Erkenntnissen 4 Verletzte, 75 zerstörte Wohnhäuser sowie Schäden an weiteren Gebäuden, Strassen und der Stromversorgung. Medienberichten zufolge war das stärkere Beben in mehreren Regionen Perus sowie des Nachbarlandes Ecuador zu spüren. Auf Bildern waren eingestürzte Häuser und beschädigte oder durch Erdrutsche blockierte Strassen zu sehen. Staatspräsident Pedro Castillo flog in die betroffene Region.
Die gesamte Westküste des amerikanischen Doppelkontinents liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring, der für seine hohe seismische Aktivität bekannt ist.
(text:sda/bild:unsplash)