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Selbstverständlich muss sich die deutsche Sprache weiterentwickeln und das bedeutet auch Veränderung.
1. Kiezdeutsch:https://www.youtube.com/watch?v=65n8V5saU7U
Reduktion des Vokabulars, Wörter aus dem Türkischen und Arabischen benutzen, eine veränderte Grammatik, das soll also die Sprache der Zukunft sein? Shakespeare kannte ca. 26.000 Worte, ein US-Amerikanischer Farmer kommt mit weniger als 300 aus; Goethe soll 24.000 Worte gekannt haben, dann ist wohl das Ziel, den Wortschatz auch auf 300 zu reduzieren eingeschlossen eine vereinfachte Grammatik?
2. Rechtschreibung nach Gehör:https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 31150.html
Neuere Studien zeigen, dass diese Methodik deutlich ungeeignet ist und insbesondere die förderungsbedürftigen Kinder benachteiligt. Ich frage mich, weshalb die Bildungspolitiker diese Studien nicht vor Einführung der Methode durchführten? Unsere Kinder und unsere Zukunft als Versuchsobjekte?
Persönlich bin ich der Ansicht, diese Politiker und Lehrer, die das aus Verantwortungslosigkeit, grober Fahrlässigkeit oder ähnlichen Gründen veranlasst haben, sollten dafür belangt werden. Man könnte ihnen beispielsweise die Pension streichen wegen Dienstvergehens.
3. Opfer und Nutznießer
Selbstverständlich ist Bildung und insbesondere die Sprache ein Herrschaftsinstrument. Es ist bekannt, das es eine klare Beziehung zwischen Einkommen/Vermögen des Elternhauses und dem Schulerfolg gibt. Der grobe Unfug, den ich mit den Beispielen in 1. und 2. darstellte, zementiert diese Zustände. Denn die Kinder, die der Förderung bedürfen, werden nicht gefördert. Sie verbleiben in ihrem unterprivilegierten Status. Die Kinder aus betuchtem Elternhaus trifft die unsinnige Methodik bei weitem nicht so hart und, falls nötig, können sich die Eltern Spezialmaßnahmen leisten.