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Schlafapnoe
Müde, Schnarchen und nächtliche Atemaussetzer? Es könnte Schlafapnoe sein.
Menschen mit Schlafapnoe leiden an kurzen Atemaussetzern im Schlaf. Das verunmöglicht einen erholsamen Schlaf. Machen Sie den Schlafapnoe-Risikotest!
Wie äussert sich Schlafapnoe? – Symptome
Schnarchen, Atemaussetzer im Schlaf, Tagesmüdigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen sind die häufigsten Symptome der Schlafapnoe. Jedoch äussert sich die Krankheit bei Männern und Frauen unterschiedlich. Bei Frauen sind die Symptome weniger spezifisch, weshalb die Krankheit oftmals als solche gar nicht erkannt wird.
Was löst Atemaussetzer aus?– Ursachen
Zwar weiss man erst wenig über die genauen Ursachen, doch sind einige Risikofaktoren bekannt, die ein Entstehen der Erkrankung begünstigen.
An Schlafapnoe erkrankt vor allem, wer:
- übergewichtig ist und einen grossen Halsumfang hat
- enge Stellen im Nasen-Rachen-Raum hat (z. B. wegen vergrösserter Mandeln)
- wer viel Alkohol trinkt, vor allem am Abend
- regelmässig raucht
- Schlaf- oder Beruhigungsmittel einnimmt
- Verwandte mit Schlafapnoe-Syndrom hat
- ein Mann ist
Schlafapnoe und ihre Folgen
Die häufigen Atempausen in der Nacht führen zu Schwankungen der Sauerstoffkonzentration im Blut, zu Stoffwechselstörungen und zur Belastung des Herz-Kreislauf-Systems. Mit rechtzeitiger Behandlung können schwere gesundheitliche Probleme verhindert werden.
Schlafapnoe nachweisen – Diagnose
- Erste Hinweise aus dem direkten Umfeld: Bitten Sie Ihre Partnerin oder Ihren Partner, Sie in der Nacht zu beobachten.
- Ambulante Schlafuntersuchung: Die Betroffenen schlafen zuhause, während ein tragbares Gerät in der Nacht verschiedene Körperfunktionen wie Herztätigkeit, Sauerstoffgehalt im Blut, Atembewegungen und den Luftfluss durch die Nase misst.
- Untersuchung im Schlaflabor: Im Schlaflabor zeichnet ein Gerät verschiedene Körperfunktionen auf. Die Aufzeichnung der Hirnströme gibt Ausschluss über Aufwachreaktionen, Schlaftiefe und -qualität.
- Konzentrations- und Wachbleibe-Tests: Spezielle standardisierte Tests geben Hinweise auf die Konzentrationsfähigkeit sowie auf die Fahrtauglichkeit und die Neigung, tagsüber plötzlich einzuschlafen.
Schlafapnoe ist therapierbar – Behandlung
Für eine wirksame Therapie des Schlafapnoe-Syndroms gibt es verschiedene Behandlungsformen. Die bekannteste und wirksamste ist die nächtliche Überdruckbeatmung mit Nasenmaske – die CPAP-Therapie (continuous positive airway pressure).
Wie funktioniert die Schlafapnoe-Therapie?
Bei der Schlafapnoe-Therapie leiten CPAP-Geräte einen sanften Luftstrom in eine Nasen- oder Gesichtsmaske. Ein erhöhter Druck entsteht im Nasen-Rachen-Raum. Dieser verhindert das Erschlaffen der oberen Atemwege. Eine normale Atmung, ohne Schnarchen oder Atemaussetzer ist dadurch für Schlafapnoe Betroffene wieder möglich. Das Tragen einer Atemmaske (CPAP-Maske) während des Schlafs ist oft die erfolgreichste Therapie gegen Schlafapnoe.
Das passende Gerät auswählen
Ein Schlafapnoe- bzw. CPAP-Gerät besteht aus einem Basisgerät und einer Maske mit Verbindungsschlauch für die Luftzufuhr.
Der Arzt oder die Ärztin verordnen einen Gerätetyp oder die Pflegefachperson der Lungenliga Bern wählt das Gerät nach den individuellen Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten aus. Es existieren unterschiedliche CPAP-Geräte welche sich durch Grösse, Gewicht, Sensorik, Lautstärke und Design unterscheiden. Die Auswahl und genaue Anpassung der CPAP-Maske ist besonders wichtig. Bei der Geräte- und Maskenauswahl unterstützt das ausgebildete Pflegefachpersonal der Lungenliga Bern gerne. Aufgrund eines grossen Sortiments an Nasen-, Vollgesichts- und Nasenpolstersystemen kann für jede Gesichtsform und Schlafgewohnheit die passende Lösung gefunden werden. Bei ausgetrockneten Nasenschleimhäuten durch den konstanten Luftstrom des CPAP-Geräts können Nasensalben oder ein Luftbefeuchter für das CPAP-Gerät helfen.
Unsere Dienstleistungen
Fachpersonen der Lungenliga Bern
- betreuen die Betroffenen über die gesamte Dauer der Therapie
- beraten die Betroffenen bei der Auswahl von Gerät und Maske
- passen die Maske an und erläutern den Umgang mit dem Gerät
- begleiten die Betroffenen nach der Eingewöhnungszeit, indem sie die Funktionsfähigkeit des Geräts regelmässig überprüfen
- ersetzen bei Bedarf die Masken sowie anderes Verbrauchsmaterial
- nehmen sich der Fragen der Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen an und helfen so, die Therapie in den Alltag zu integrieren
Kostenübernahme durch die Krankenkassen
Liegt eine ärztliche Verordnung vor, übernimmt die obligatorische Grundversicherung die Kosten der Schlafapnoe-Therapie. Fachärztinnen und Fachärzte überweisen die Betroffenen an die Lungenliga Bern, wo sie Material, Instruktionen und Beratung erhalten, um die Therapie optimal in den Alltag integrieren zu können.
Schlafapnoe-Risikotest
Tagsüber müde und nachts lautes Schnarchen? Machen Sie jetzt den Online-Schlafapnoe-Test
Broschüren und weiterfürhende Links
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