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Rund sieben von zehn Frauen und sechs von zehn Männer im Alter von 25 bis 80 Jahren sind Eltern von einem oder mehreren Kindern. Die zusammengefasste Geburtenziffer, die angibt, wie viele Kinder eine Frau im Verlaufe ihres Lebens durchschnittlich zur Welt bringt, liegt 2019 bei 1,48.
61% der (noch) kinderlosen Frauen und Männer im Alter von 20 bis 29 Jahren wünschen sich zwei Kinder. Der Anteil der Personen, die drei oder mehr Kinder als persönliches Ideal sehen, ist mit 26% ebenfalls relativ hoch. Eher selten sind junge Männer und Frauen, die sich nur ein Kind wünschen (4%) oder kinderlos bleiben wollen (9%). Beim Kinderwunsch gibt es kaum Unterschiede zwischen den Geschlechtern und auch der Bildungsstand beeinflusst den Kinderwunsch kaum.
Die Kinderwünsche der 20- bis 29-Jährigen stimmen allerdings nicht mit der tatsächlichen Anzahl Kinder der 50- bis 59-Jährigen überein. Insbesondere den Frauen mit einem hohen Bildungsstand gelingt es oft nicht, ihre ursprünglichen Kinderwünsche umzusetzen. Bei den Frauen mit Tertiärabschluss macht der Anteil der «Kinderlosen» 31% aus, während er bei den Frauen mit einem Abschluss auf Sekundarstufe II oder ohne nachobligatorische Ausbildung 20% beträgt.
Gefragt nach den Aspekten, die einen starken oder sogar sehr starken Einfluss auf den Entscheid für ein Kind haben, nennen die 25- bis 39-Jährigen, die noch keine Kinder haben, die aber Kinder möchten, am häufigsten die Qualität der Beziehung (74%). Frauen und Männer mit einem Tertiärabschluss messen den verschiedenen Aspekten generell eine grössere Bedeutung zu.
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