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In Olten geboren, wuchs ich als Schweizerin mit russischen
Wurzeln überbehütet auf. Ich fühlte mich in
meinem Körper und in der Familie sehr lange nicht Zuhause. Mit 16 Jahren verbrachte ich die nächsten drei Jahre in La Neuveville, erwarb das französiche Handelsdiplom und erlebte die erste grosse Liebe. Trotz dieser ging ich danach ins Ausland, nach Cambridge, und kam mit dem «Proficiency in English« zurück. Diese Ausbildungen
verhalfen mir zu interessanten Jobs bei der Auslandabteilung einer Bank, danach in einer Galerie für alte Kunst. Nach weiteren Jahren lockte mich die Aufgabe eine der ersten Bürogemeinschaften
von Zürich (1980) aufzubauen und zu leiten, bis 1984 meine Tochter zur Welt kam.
Mit meinem Freund im Konkubinat zu leben war 1973 eher aussergewöhnlich aber für uns das einzig Richtige. Es folgte später die Heirat, mit einer 6-monatigen Weltumrundung als Hochzeitsreise und 5 Jahre später die Geburt der einzigen Tochter.
Als ich mich nach 20 gemeinsamen Jahren scheiden liess, war unsere Tochter das einzige Scheidungskind in der Schulklasse. Meine Tochter und ich hatten gesundheitlich einiges zu meistern, weshalb ich auf die Suche nach, in unseren Breitengraden, noch unbekannten Heilmethoden ging. Wir fanden Hilfe mit Akupunktur, Akupressur, Homöopathie und ich ergänzte es mit Yoga und Meditation. Weil das nicht genügte und gewisse Beschwerden nicht verschwanden, fand ich schliesslich eine hilfreiche Therapieform die mit Energien arbeitete und nebst praktisch orientierten anatomischen Kenntnissen auch psychologische Komponenten beinhaltete. Die Polarity Therapie von Dr. Dr. Randoph Stone, half mir nicht nur, sie begeisterte mich sosehr, weshalb ich die Ausbildung machte und bald in einer Arztpraxis Klienten behandeln durfte. Gleichzeitig leitete ich im CHI-Zentrum in Dietikon, Yoga-Kurse, Rebounding (Trampolin)-Workshops und Meditationskurse, später arbeitete ich in eigenen Räumen.
Eine wertvolle Aufgabe, die ich dank medialen Fähigkeiten, einer intenisven Mitwirkung in spirituellen Foren und Gruppen fand, war Mail-Beratungen zu verschiedenen Lebensthemen anzubieten. Meine Texte berührten bereits in Foren erstaunlich viele Menschen. Das veranlasste mich die Autobiografie niederzuschreiben, die auch als Sachbuch für Lebenshilfe dienen kann. Der Gedichtband, dürfte als Ergänzung dazu gesehen werden.
Dass ich begann in meinem Haus Menschen mit psychischen Belastungen aufzunehmen, bot genügend Stoff für einen Roman, in welchen ich meine Erfahrungen verpackte. Et voilà! - Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen und freue mich auf eine Rezension oder Ihr Feedback.
Sofia Velin
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Ich bin Mitglied im Zürcher Schriftsteller und Schriftstellerinnen Verband und Schaffhauser Autorenforum, sowie einer Facebook Gruppe die sich "Schweizer
Schreibfrauen" nennt, in welcher wir über 200 Frauen sind.