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Die Anfänge
Es war an einem Samstag, um genauer zu sein am Samstag dem 24. Februar 1979 als das FIS Rennen „Péz Ault“ im Skigebiet Caischavedra von Disentis stattfand. Aus diesem Grund hat der Verkehrsverein von Disentis ein Fest organisiert unter dem Motto „ Tscheiver-Fastnacht“. Am Nachmittag dieses Tages begleiteten die Tambouren von Disentis einen Kinderumzug, am Abend hatten die Dorfvereine und die Hotels und Restaurants von Disentis ein Fest organisiert mit etlichen Ständen. An diesem ersten Fastnachtumzug nahmen 200 Kinder teil. Auf Grund dieses grossen Erfolges hat sich eine Gruppe gebildet, welche die folgenden Fastnachtsanlässe organisiert hat. Aus dieser Gruppe ging dann unser Verein hervor. Ein erstes Protokoll ist aus dem Jahr 1983 überliefert, die Gründungsversammlung folgte aber erst am 5. Februar 1984.
Änderungen
Im Verlauf der nächsten Jahre sich die Fasnacht in Disentis sehr entwickelt. In der Gemeinde entstanden zwei Guggenmusiken, so wurde im Jahr 1985 „Las Bagordas“ gegründet und im Jahr 1987 „Las Fifferlottas“. Auch der Fasnachtsumzug wurde immer grösser und ist heute der grösste Fasnachtsumzug der ganzen Surselva.
Aus Platzgründen musste die Fasnachtsfeier von der Turnahhalle in Cons beim Schulhaus in die grosse Mehrzweckhalle am Rande vom Dorf verlagert. Dies machte es auch notwendig die Rute des Fasnachtsumzuges anzupassen. So führte sie nicht mehr durch das Dorf und zurück zur Halle in Cons, sondern vom Bahnhof, durch das Dorf zur Mehrzweckhalle am oberen Rande vom Dorf.
Ein wichtiger Meilenstein für den Verein war die Einführung der Dertgira nauscha im Jahr 1989. Diese Fasnachtsveranstaltung wurde somit wiederbelebt nach gut 200 Jahren. Die eigene Fasnachtzeitung LA SIBLA wurde im Jahr 1996 nach einer Pause von 15 Jahren erneut zum Leben erweckt. Ab dem Jahr 1999 führte der Verein einen zusätzlichen Tanzabend am Fasnachtmontag nach der Dertgira nauscha durch, dieser musste dann aber im Jahr 2012 eingestellt werden. Einer der Gründe war, dass wir niemanden finden konnte der uns bei der Arbeit unterstütze und auch das Publikum fehlte von Jahr zu Jahr, so dass am Schluss die Guggenmusiken und wir übrigblieben und somit der Aufwand für uns viel, viel grösser war als schlussendlich die Freude und der Ertrag.
Ein ähnliches Problem stellte uns auch bei der Durchführung der Fasnachtveranstaltung am Samstagabend. Der Mitglieder unseres Vereins wurden immer weniger und die Arbeit für ein grosses Fest wurde immer intensiver. Ab dem Jahr 2012 organisierten wir zusammen mit den zwei einheimischen Guggenmusiken den Grossanlass in der Mehrzweckhalle. Ab diesem Jahr, 2016, haben wir uns nun ganz vom Samstagabendanlass gelöst und überlassen die Organisation unseren Fasnachtsfreunden bei den Guggenmusiken.
Kurz vor der Auflösung des Vereins haben wir nun einen Neustart gewagt und wollen uns auf unsere Kernthemen konzentrieren, die sind die Herausgabe unsere Fasnachtszeitung „La Sibla“ und auf die Veranstaltung am Fasnachtsmontag „La Dertgira nauscha“.