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"Der Ausblick für 2019 ist aber nicht so klar", sagte der AEB-Autoexperte Jörg Schreiber. Unsicherheitsfaktoren seien die Mehrwertsteuer, die zum Jahresbeginn um 2 Punkte auf 20 Prozent erhöht wurde, und mögliche neue US-Sanktionen gegen die russische Wirtschaft. Der Verband erwarte für das neue Jahr deshalb nur ein Wachstum der Autoverkäufe von 3,6 Prozent.
Der Anstieg 2018 war der zweite in Folge, nachdem der Automarkt im grössten Land der Erde in der Wirtschaftskrise zuvor vier Jahre lang geschrumpft war. Auch die Zahl von 1,8 Millionen verkauften Wagen liegt noch weit unter der Höchstmarke von 2,9 Millionen Fahrzeugen 2012, als Russland nach Deutschland der zweitgrösste Markt Europas war.
Marktführer im Land blieb der russische Lada-Hersteller Avtovaz mit einem Anteil von 20 Prozent. Der deutsche Autobauer VW und seine Töchter kamen auf 11,7 Prozent Marktanteil. Kia aus Südkorea erreichte 12,6 Prozent. Die grossen ausländischen Hersteller produzieren alle in Russland. Deshalb seien die zehn meistverkauften Modelle alle im Land gebaut worden, teilte die AEB mit./fko/DP/mis
(AWP)