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Um vom Glasfasernetz (FTTH: Swisscom) oder DSL über den Verteilkasten in die einzelnen Zimmer zu gelangen, wird ein modularer optischer Switch benötigt, in welchem die POF-Leiter einfach eingesteckt werden. Je nach Wohnungsgrösse stehen bis zu 12 Ports für Lichtleiter zur Verfügung. Der modulare Switch im Verteilkasten wird mit einem passiven optischen Panel verbunden, welches auf einer Hutschiene montiert ist. Von hier verläuft die Primärverkabelung (Stammkabel) in die einzelnen Zimmer zu den Wand- oder Bodendosen.
Da jede passive Dose standardmässig zwei optische Anschlüsse bietet, können in jedem ausgestatteten Raum zwei POF-Leiter-Abschlussgeräte (FTU: Fiber Termination Units) angeschlossen werden. In Räumen mit vielen Multimedia-Geräten können je nach Bedarf beliebig weitere Wanddosen eingeplant werden. Für die Installation „abgeschlaufter“ Wanddosen, welche die Signale über die erste Dose auf die nächste weiterleiten (Daisy Chain), werden Abschlussgeräte (FTU) mit zwei POF-Schnittstellen eingesetzt. Datenkollisionen sind nicht zu befürchten, da das casacom-System mit 1Gb/s für Anwendungen im Heimbereich sehr hohe Bandbreiten bietet.
Die nötige Umwandlung von Lichtimpulsen auf elektrische Signale und umgekehrt geschieht in den optischen Abschlussgeräten (FTU) in den Zimmern. Für die erforderliche Betriebsspannung von 5 Volt sorgt ein kleiner Trafo oder USB-Anschluss von einem anderen Endgerät (z. B. Set-top-Box, TV, PC, Drucker).
IHRE ERSTE WAHL , WENN ES UM LICHTWELLENLEITER BASIERENDE HEIMNETZWERKLÖSUNGEN GEHT.