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Entschädigung für Eltern
Sie sind Eltern eines oder mehrerer Kinder unter 12 Jahren und erleiden einen Erwerbsausfall, weil Sie Ihre Kinder betreuen müssen, die nicht mehr wie üblich betreut werden können.
Der Betreuungsbedarf muss auf Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus zurückzuführen sein, wie z. B. die Schliessung von Schulen, Krippen, Kindergärten oder die Tatsache, dass die Betreuung nicht mehr möglich ist, weil sie von einer Person übernommen wurde, die sich auf ärztliche oder behördliche Anweisung in Quarantäne befindet. Befindet sich Ihr Kind selbst in Quarantäne, haben Sie Anspruch auf die Entschädigung, wenn Sie Ihre Erwerbstätigkeit für die Betreuung unterbrechen müssen. Ist die Betreuung jedoch weiterhin möglich, beispielsweise durch Ihren Ehepartner oder Ihre Partnerin oder durch eine andere Person, ist eine Entschädigung nicht notwendig.
Wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihre Kinder nicht mehr in die externe Kinderbetreuung zu schicken (z.B. in die Kita), obwohl dieser Dienst weiterhin zur Verfügung steht, haben Sie keinen Anspruch auf die Entschädigung.
Da für gefährdete Personen keine besonderen Massnahmen mehr gelten, haben Sie keinen Anspruch auf die Entschädigung, wenn die Person, die üblicherweise Ihr Kind betreut, einer Risikogruppe angehört (beispielsweise Grosseltern).
Vater und Mutter können Anspruch auf die Entschädigung haben. Wenn beide Eltern die Anspruchsvoraussetzungen erfüllen, wird pro Arbeitstag nur ein Taggeld ausbezahlt, da die Kinderbetreuung von einem Elternteil allein bewältigt werden kann.
Ihr Anspruch beginnt am 4. Tag, an dem alle Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind.
Wenn Ihr Arbeitgeber den Lohn weiterzahlt, kann die Entschädigung direkt von der Ausgleichskasse ausgerichtet werden.