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Die Chronisten Rudolf Forcart-Bachofen und Fritz Vischer-Ehinger bemerkten in diesem Zusammenhang:
«Die schönen Besitzungen in der Stadt und auf dem Lande erforderten auch eine entsprechende Einrichtung, und es ist Martin Bachofen gewesen, der durch den Ankauf von schönen Möbeln und Bildern den [eigentlichen] Grund zur nachherigen so bedeutenden Kunstsammlung gelegt hat.»
Nachdem Martin – wie schon sein Vater vor ihm – anfänglich vor allem Aufträge an zeitgenössische Künstler erteilt hatte, verlegte er sich nach und nach auf den Erwerb alter Gemälde, insbesondere Werke niederländischer Meister. Wichtiges Kriterium für den Entscheid zum Ankauf eines Werkes war dessen Herkunft respektive «Pedigree». Drei der schönsten Werke aus Martins Bildersammlung, die sich heute in unserer Stiftung befinden, sind Inneres einer gotischen Kirche von Pieter Neeffs dem Jüngeren, Hirtin und Herde bei antiken Ruinen von Johann Heinrich Roos und Kühe auf der Weide von Adriaen van de Velde. Er soll aber gemäss Burckhardt-Werthemann der Nachwelt auch ein detailliertes Inventarium sämtlicher Gemälde, die sich in der Sammlung von Martin Bachofen befinden, hinterlassen haben, das seine gesamten etwa 100 Anschaffungen aufführt.