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Die deutschen Brauer haben im regenreichen Jahr 2017 weniger Bier verkauft. Rund 94 Millionen Hektoliter wurden nach einer Schätzung des Deutschen Brauer-Bunds verkauft.
Im Vorjahr waren es 96 Millionen Hektoliter gewesen. "Biergarten-Besuche fielen oftmals ins Wasser", erklärte der Verband am Donnerstag den Rückgang. Zudem hätten die Unternehmen weniger nach Übersee exportiert. Im schrumpfenden deutschen Biermarkt haben die die Brauer demnach überdies mit "einem unverantwortlichen Preiskampf des Handels" zu kämpfen.
Die Betriebe hoffen, dass die Fussball-Weltmeisterschaft in diesem Jahr den Bierdurst wieder wachsen lässt und dass die Beliebtheit alkoholfreier Biere weiter zunimmt. Deutschland ist weltweit der viertgrösste Bierproduzent - nach China, den USA und Brasilien. Im Inland geht der Absatz jedoch seit Jahren zurück, der Export sicherte den Brauern bislang aber eine stabile Produktion.
Die Deutschen mögen am liebsten Pils, dessen Marktanteil nach Verbandsangaben bei mehr als 50 Prozent liegt. Weizen liegt bei 7 Prozent, Export und Helles bei 6 Prozent. Weil Spezialprodukte wie aromatisiertes Craft Beer und regionale Produkte beliebter werden, steigt die Zahl der Brauereien inzwischen wieder.