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Vom 30 Juli bis 7. August trafen sich 400 junge Seglerinnen und Segler aus 38 Nationen in Kiel für die U18 Laser 4.7 Weltmeisterschaft. Dasselbe Boot ist auch an den olympischen Spielen in Rio vertreten, nur segeln die Junioren mit einem etwas kleineren Segel. Der Laser 4.7 ist das ideale Trampolin für all jene Segler, die von einer olympischen Kariere träumen. In Kiel wurde in vier Knaben und zwei Mädchen Gruppen à je 65 Boote gesegelt. Mit dabei auch Olivia Habegger vom RVB (Regattaverein Brunnen), die sich dank guten Platzierungen im In- und Ausland für diesen Event qualifiziert hatte. Die junge Zentralschweizerin ist leider mit einem 56. Rang und einer Disqualifikation wegen Frühstart denkbar schlecht in die Regatta gestartet. Sie bewies aber Nervenstärke und Kampfgeist und liess sich durch die Rückschläge nicht entmutigen. Im Gegenteil, sie steigerte sich von Tag zu Tag und vermochte sogar in den Finalläufen im ersten Drittel der Flotte mit zu fahren. Olivia Habegger beendete die Regatta auf dem 86. Rang als beste Schweizerin.
Das absolute Highlight war ein vierter Rang im vorletzten Lauf. Damit hat sie bewiesen, dass wenn ihr ein gutes Rennen gelingt, sie mit den Besten mithalten kann, was für die ambitionierte 16-jährige einen riesigen Motivationsschub bedeutet. Da Olivia Habegger nächstes Jahr immer noch als Juniorin starten kann, darf man gespannt sein, wie sie im April an der Europa Meisterschaft 2017 in Murcia und an der WM in Nieuwpoort in Belgien abschneiden wird, vor allem wenn sie ihre Konstanz noch zu verbessern vermag.
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