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Die Väterbeteiligung in Europa und der Schweiz — Die Rolle der Väter für mehr Gleichberechtigung
DOI:https://doi.org/10.21257/sg.178
Abstract
Nachdem die Europäische Union (EU) mit der Verabschiedung der Work-Life Balance Richtlinie (WLB-RL) zum ersten Mal im EU-Recht einen zehntägigen Vaterschaftsurlaub verankert hat und die Schweiz am 27. September 2020 im Rahmen der Volksabstimmung ebenfalls einen zehntägigen Vaterschaftsurlaub angenommen hat, lohnt sich ein Blick auf beide Rechtssysteme, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten. Der vorliegende Beitrag verfolgt einen rechtlichen und verhaltensökonomischen Ansatz und analysiert das europäische und schweizerische Recht vor dem Hintergrund des Ziels
der Gleichstellung von Männern und Frauen. Schliesslich wagt er einen Ausblick und arbeitet rechtsvergleichend Reformmöglichkeiten heraus, die sich jeweils aus dem europäischen und Schweizer Recht für das jeweils andere Rechtssystem ergeben.
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Suite à l’inscription d’un congé de paternité de dix jours dans le droit de l’Union européenne, par l’adoption de la directive concernant l’équilibre entre vie professionnelle et vie privée (dite « Work-Life Balance »), et dans le droit suisse à l’issue du référendum du 27 septembre 2020, une analyse des similitudes et différences entre ces deux systèmes juridiques s’avère judicieuse. Cette contribution adopte une approche juridique et comportementale qui analyse les droits européen et suisse dans le contexte de l’objectif de l’égalité entre les hommes et les femmes. Enfin, il ouvre une perspective et suggère, sur la base de cette approche comparative, des possibilités de réforme, respectivement pour les systèmes européen et suisse.
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