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Die amerikanische Nuklearindustrie hat Behauptungen scharf zurückgewiesen, die vorzeitige Stilllegung von KKW wegen der Elektrizitätsmarkt-Deregulierung führe zu ungedeckten Stilllegungskosten aufgrund ungenügender Rückstellungen.
"Die Abgabe bestrahlter Kernbrennstoffe an Dritte zum Zwecke der Aufarbeitung ist ab dem 1.1.2000 unzulässig." Dieser Satz steht im Entwurf des neuen deutschen Atomgesetzes, auf den sich der Koalitionsausschuss der Regierung am 13. Januar 1999 einigte. Der geplante Ausstieg aus der Wiederaufarbeitung innert Jahresfrist löste heftige Proteste in Deutschland wie im Ausland aus, und die für den 26. Januar geplante erste Runde der sogenannten Konsensgespräche zwischen der Regierung und der Energiewirtschaft drohte zu platzen.
Die amerikanische Elektrizitätsgesellschaft Entergy plant, Ende dieses Jahres bei der Nuclear Regulatory Commission einen Antrag für die Erneuerung der Betriebsbewilligung von Block 1 des Kernkraftwerks Arkansas-Nuclear-One einzureichen.
Nachdem am 17. November 1998 zwischen dem Europaparlament und dem Forschungsministerrat der EU eine grundsätzliche Einigung über das Fünfte Rahmenprogramm, das EU-Programm zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung im Zeitraum 1999–2002, erzielt worden war, konnte der Ministerrat Ende Dezember 1998 seine endgültige Zustimmung geben.
Zwar solle Weissrussland nicht sofort ein Nuklearprogramm lancieren, doch empfiehlt eine von der Regierung ernannte Fachkommission, die nukleare Option für die künftige Energieversorgung des Landes offen zu halten.
Der französische Staatssekretär Christian Pierret, zuständig für die Industrie, hat sich zur langfristigen Energiepolitik der Regierung geäussert. Die Stromversorgung soll vor allem auf der Kernenergie basieren, aber nicht ausschliesslich von einer einzigen Technologie abhängig sein.