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Gregor Weisser 26 January 2015 17:09:27Beim Einsatz von Tools und Methoden, die Rapid Application Development (RAD) ermöglichen, können die Entwicklungszeiten signifikant verkürzt werden.
In der folgenden Grafik sehen wir zwei Projekte, das blaue Projekt und das rote Projekt (blaue und rote Linie). Beim blauen Projekt wird mit einer RAD-Entwicklungsumgebung gearbeitet. Beim roten Projekt wird mit einer konventionellen Entwicklungsumgebung gearbeitet. Auf der x-Achse ist die Entwicklungszeit gemessen in Personentagen oder Personenstunden eingetragen, auf der y-Achse ist die fertiggestellte Funktionalität eingetragen. Ziel ist es generell möglichst rasch möglichst viel Funktionalität zu erhalten. Die Zielfunktionalität bei beiden Projekten ist Level 2. Level 1 symbolisiert, dass Level 1 ein durchaus bereits nützlicher funktionaler Umfang sein kann, wo die User z.B. die wichtigsten Operationen vornehmen können, wie z.B. Daten erfassen, mutieren
und abfragen. Dieser Funktionalitätslevel 1 wird mittels RAD erreicht..
Beim blauen Projekt werden zu Beginn sehr rasch grosse Fortschritte erzielt. Zum Zeitpunkt t1 steht bereits ein Grossteil der gewünschten Funktionalität. In der Anschlussphase wird mit konventionellen Tools die Software fertiggestellt, was zum Zeitpunkt t2 der Fall ist. Beim roten Projekt wird eine deutlich tiefere Geschwindigkeit für die Fertigstellung von Funktionalität erzielt, die Kurve ist flacher. Man erkennt, dass die rote Kurve gleich flach ist, wie die blaue Kurve nach dem Zeitpunkt t1. Erst zum Zeitpunkt t3 ist das rote Projekt fertig - deutlich später und nach mehr Entwicklungszeit als das blaue Projekt.
In der Realität sind die Kurven nicht linear, sodass die folgende Darstellung der Realität näher kommt: Man erkennt beim blauen wie auch beim roten Projekt, dass zu Beginn grosse Fortschritte gemacht werden und dass die Schlussphase nur noch geringe Fortschritte über einem längeren Zeitraum bringt. Dennoch bleibt es so, dass das blaue Projekt mit RAD schneller vorankommt. Man erkennt auch, dass das rote Projekt zum Zeitpunkt t4 gleich weit ist, wie das blaue Projekt zum Zeitpunkt t1.
Wir setzen bei ATEGRA in unseren Software-Entwicklungsprojekten primär zwei Tools ein, die RAD unterstützen:
1. IBM Notes
2. Protogrid
Protogrid ist seit 2014 verfügbar und erlaubt deutlich schnelleres RAD als IBM Notes. Protogrid-Anwendungen sind von haus aus web-fähig. Notes-Anwendungen muss man mit relativ viel Aufwand web-fähig machen, man kann hier nicht mehr von RAD sprechen. Hinzu kommt, dass Protogrid-Anwendungen ebenfalls von Haus aus auf dem Smartphone und auf dem Tablet funktionieren, ohne dass die Entwickler substanziellen zusätzlichen Aufwand betreiben müssen.
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