Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03393.jsonl.gz/389

Beim Downhill-Weltcup in Slowenien lässt sich Loic Bruni als erster Sieger feiern. Der Franzose gewinnt vor Danny Hart und Troy Brosnan. Die beiden Schweizer Lutz und Basil Weber – Team-Kollegen aber nicht verwandt – belegen die Plätze 45 und 54.
Der vormalige Weltmeister Danny Hart startet wegen verpatzter Qualifikation früh und setzt sich erst einmal an die Spitze, gut eine Sekunde vor seinem Landsmann Matt Walker der vor einer Woche den iXS-Downhill-Cup auf gleicher Strecke gewann. Doch lange bleibt seine Führung nicht bestehen. Der amtierende Downhill-Weltmeister Loic Bruni bewältigt die Strecke eine halbe Sekunde schneller als Hart und erobert sich so den Hotseat.
Von den nachfolgenden Favoriten scheitert einer nach dem anderen. Nur der Australier Troy Brosnan kommt mit Zwischenrang drei nochmals nahe. Die Augen sind auf den Amerikaner Aaron Gwin gerichtet. Doch auch er vermag nicht an seine Kontrahenten heranzukommen, verpasst als sechster sogar das Podium der Top-5.
Und es sollte sich nichts mehr ändern, denn Qualifikationssieger Mark Wallace startet schlecht und liegt bei der ersten Zwischenzeit nur auf Rang 15. Der Kanadier steigert sich dann zunehmend und macht rasant Plätze gut. Doch ganz reicht es nicht mehr und er belegt Rang acht.
Somit geht Loic Bruni als Sieger des Weltcup-Auftakts und erster Leader hervor. Hart und Brosnan bleiben auf den Rängen zwei und drei, Charlie Harrison und Matt Walker komplettieren das erste Männer-Podium der Saison
Die beiden einzigen Schweizer im Finale der besten 60, Basil und Lutz Weber, erreichen nicht ihre erwünschten Resultate. Lutz Weber legte mit Rang 14 im Qualifikationsrennen die Messlatte sehr hoch. Im Rennen wird es Platz 45 – ein solides Resultat zum Saisonstart. «Ich hatte einen guten und sehr sauberen Lauf. Wohl etwas zu sauber, alles in allem aber gut», sagt Lutz Weber.
Sein Team-Kollege und Namensvetter Basil Weber wird 54. und berichtet ähnliches: «Zufrieden? Naja. Einige Passagen bin ich gut gefahren, meist aber zu sicher, weshalb es nicht zu mehr gereicht hat.»