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Reaktive Wände stellen hinsichtlich der Erfolgs- und Nachkontrolle insoweit eine Sonderform dar, als im Untergrund Bauwerke verbleiben und sie deshalb Ähnlichkeiten mit den Sicherungsbauwerken haben.
Die Erfolgskontrolle wird ähnlich wie bei den Sicherungstechniken auf den Zeitpunkt nach Fertigstellung der reaktiven Wand festzusetzen sein, um die Wirkung der Wand zu Beginn ihrer Betriebszeit nachzuweisen (zum Beispiel Einhaltung der Sanierungszielwerte im Abstrom der reaktiven Wand).
In der Phase der Nachkontrolle werden die folgenden Aufgaben durchzuführen sein:
- Langzeitbetrieb: Betriebsführung und Unterhaltung (Tätigkeiten zur Aufrechterhaltung der Funktionen wie zum Beispiel Inspektion, Wartung, Pflege, Ersatz verbrauchter reaktiver Materialien, Reinigung und Instandhaltung)
- Langzeiterhaltung: Reparatur oder teilweise Erneuerung, das heisst alle Massnahmen, die bei einem Schaden oder bei Abnutzung notwendig sind, um die angestammten Funktionen wiederherzustellen
- Funktionskontrolle: Nachweis, dass die reaktive Wand ihre Aufgaben im Sinne der Sanierungsziele erfüllt (zum Beispiel Messung der Grundwasserstände und der Schadstoffgehalte im An- und Abstrom der reaktiven Wand)
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Letzte Änderung 22.04.2009