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Der FCZ gewinnt gegen den Servette FC mit 1:0
Der FC Zürich gewinnt die Auswärtspartie beim Servette FC mit 1:0. Den einzigen Treffer der Partie erzielte Antonio Marchesano auf Zuspiel von Marco Schönbächler in der ersten Halbzeit per Kopf. Auf Seiten des Heimteams sah Miroslav Stevanovic nach 37 Minuten die Gelb-Rote Karte.
Im Vergleich zur Partie in Basel wechselte FCZ-Cheftrainer Ludovic Magnin auf insgesamt sechs Positionen. Adrian Winter stand nach seinem Kreuzbandriss erstmals seit März 2019 wieder im Aufgebot, kam jedoch noch nicht zum Einsatz.
Die Partie begann mit einem Ausrufezeichen. Bereits in der ersten Spielminute traf Koro Koné zum vermeintlichen 1:0, doch der VAR griff ein und annullierte den Treffer aufgrund einer Abseitsposition. Auf Seiten des FCZ hatte Assan Ceesay die erste Chance nach einer Balleroberung, er sah seinen Abschluss aber von SFC-Keeper Jérémy Frick pariert (5.). Die nächste Chance bot sich dem Stadtclub nach einer Ecke von Schönbächler, als Nathan seinen Kopfball neben das Tor setzte (15.).
Beide Mannschaften zeigten eine ausgeglichene erste Halbzeit, wobei der FCZ leichte Feldüberlegenheit besass und mit einem eng beieinanderstehenden Kollektiv die Angriffe der Servettiens neutralisierte. In der 33. Minute folgte das Führungstor für den Stadtclub. Schönbächler behauptete den Ball im Strafraum und flankte auf Marchesano, der freistehend per Kopf zum 1:0 traf.
Nur vier Minuten nach dem Tor sah Stevanovic die Gelb-Rote Karte für ein Foul an Ceesay, wodurch Servette ab der 37. Minute dezimiert antreten musste. Noch vor der Pause hatte der FCZ weitere Chancen zum zweiten Treffer: Sowohl Pa Modou aus der zweiten Reihe (39.) als auch Marchesano (42.) verfehlten das Tor aber knapp.
Zur Pause wechselte Magnin in der Innenverteidigung und brachte Umaru Bangura für den angeschlagenen Mirlind Kryeziu ins Spiel. Der FCZ nutzte die numerische Überzahl in der zweiten Halbzeit nicht deutlich genug. Im Gegenteil, Servette investierte in den zweiten 45 Minuten mehr in die Offensive, sah sich allerdings einen defensiv sehr solid stehenden FC Zürich gegenüberstehen. Konés Kopfball in der 54. Minute und der geblockte Schuss von Alex Schalk (70.) waren die besten Chancen der Genfer zum Ausgleich.
Je länger die Partie dauerte, desto bessere Konterchancen eröffneten sich dem FCZ. Mimoun Mahi auf Zuspiel von Ceesay (73.), Marchesano mit einem abgelenkten Schuss (75.), der eingewechselte Blaž Kramer (87.) und auch Schönbächler (94.) vollendeten die Gegenstoss-Möglichkeiten aber nicht, womit es beim knappen Zürcher 1:0-Vorsprung blieb.
Mit den drei gewonnenen Punkten überholt der FCZ den heutigen Gegner in der Tabelle und steht neu mit elf Punkten auf dem fünften Rang. Die nächste Partie steht für den Stadtclub in einer Woche auf dem Programm. Am nächsten Sonntag, 6. Oktober 2019, empfängt der FC Zürich den BSC Young Boys im Letzigrund.