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Der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) brachte die Bereitschaft der Schweiz zum Ausdruck, ihre Erfahrungen zu teilen, zum Beispiel im Bereich der Berufslehre, die für Südafrika als Mittel gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit von grossem Interesse ist.
Der Bundesrat sprach sich zudem für baldige Verhandlungen zwischen den Ländern der Zollunion des Südlichen Afrika (SACU), einschliesslich Südafrika, und der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) über die Modernisierung und Weiterentwicklung des bestehenden Freihandelsabkommens aus, damit die EFTA-Staaten einen vergleichbaren Marktzugang zu diesen Ländern erhalten wie die Europäische Union (EU).
Schliesslich pochte Bundesrat Cassis darauf, dass unmittelbar nach den Wahlen vom kommenden Mai in Südafrika wieder über ein Investitionsschutzabkommen diskutiert wird. Südafrika hatte ein entsprechendes Abkommen im Jahr 2013 gekündigt. Ein solches Abkommen würde Schweizer Unternehmen ermutigen, in Südafrika zu investieren, was auch dem Wunsch der neuen Regierung in Pretoria entspricht.
In den Gesprächen ging es ausserdem um Migrationsfragen. Südafrika ist einem starken Migrationsdruck aus den Nachbarländern, aber auch aus weiter entfernten afrikanischen Staaten ausgesetzt. Die Schweiz ist auf diesem Gebiet aktiv, sie unterstützt beispielsweise Stadtentwicklungsprogramme, die dazu beitragen, diese Migrationsströme besser zu absorbieren. Im Zeitraum 2017–2020 investiert die Schweiz über Programme des SECO (WBF) 55 Millionen Franken in Südafrika.
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