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Die vorhandenen Wetterstationen sind in die Jahre gekommen und sollen aufgerüstet werden. Roshydromet, Betreiberin der Systeme, soll auch Mittel zur Überarbeitung des Informationssystems «Sever» erhalten. Diese Modernisierungen beinhalte eine Integration mit den Systemen, welche von Rosatom für den Nördlichen Seeweg betrieben werden. Dies wurde an einer Konferenz des Ministeriums für die Entwicklung des russischen Fernen Ostens und der Arktis letzte Woche bestimmt.
Bis 2024 sollen 26 Meteorologische Stationen vollständig modernisiert werden und bei weiteren 97 Beobachtungspunkten ist eine teilweise Aufrüstung geplant. Die östliche Arktisküste wird prioritär behandelt.
„Unter arktischen Bedingungen bedeutet ein zuverlässiges meteorologisches Beobachtungssystem Sicherheit. Ohne ein solches System können wir die Schifffahrt entlang der Nordmeerroute nicht weiter ausbauen“, erklärte Juri Trutnev, Präsident Förderkreis Ferner Osten, gegenüber den Sitzungsteilnehmern. „Darüber hinaus führt dies zu zusätzlichen Risiken für das Leben der Menschen. Der Zustand des arktischen Netzes der «Roshydromet-Stationen» hat sich auf das Niveau der Mitte des letzten Jahrhunderts verschlechtert und nimmt weiter ab. Der Präsident der Russischen Föderation hat die Aufgabe gestellt, sie mit den Empfehlungen der Weltorganisation für Meteorologie WMO in Einklang zu bringen. Dies ist notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit der Transportbedingungen entlang der Nordmeerroute sicherzustellen“, sagte er weiter.
Das zweite große Projekt von Roshydromet ist eine Verbesserung der Qualität der hydrometeorologischen Unterstützung für die Navigation entlang der Nordseeroute. Dies beinhaltet die Modernisierung des Informations- und Eissystems «Sever». Es ist auch geplant, das «Sever»-System in die Informationssysteme von Rosatom einzugliedern. Rosatom ist verantwortlich für den sicheren Betrieb des Nördlichen Seeweges. Die Projekte zielen auf die Verbesserung der Navigationssicherheit in den Meeren des Arktischen Ozeans und die effiziente Nutzung des arktischen Raums.
Heiner Kubny, PolarJournal