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bei Bildschirmarbeit: häufiger Blinzeln, regelmässige Pausen, gute Bildschirmeinstellung, bei Fehlsichtigkeit optimale Brille tragen
Verzicht auf Rauchen und Alkohol
Gesunde und vitaminreiche Ernährung: evtl. Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren. Dies sind lebensnotwendige (essentielle) ungesättigte Fettsäuren. Sie sind in Leinsamenöl, Rapsöl, Sanddornöl, Meerfischen (Lachs, Sardinen, Hering, Thunfisch etc.) enthalten. Sie haben nachgewiesene gesundheitsschützende Wirkungen wie:
Befeuchtung der Haut und Schleimhäute "von innen"
Schutz vor Herz-Kreislauferkrankungen
Vorbeugung der Arteriosklerose
Risikosenkung einer möglichen Alzheimer-Erkrankung
Verschluss des Tränenkanals:Dadurch verbleibt die ungenügend produzierte Tränenflüssigkeit länger am Auge, ohne dass sie zu schnell über den Tränenkanal wegfliesst.
Dies erfolgt durch:
Verödung des Tränenpünktchens durch chirurgisches Verfahren
Verschluss des Tränenpünktchens durch Kunststoffstöpsel
Entzündungshemmende Medikamente: Da bei schweren trockenen Augen meist auch eine entzündliche Komponente vorliegt, müssen zum Teil entzündungshemmende Tropfen wie Cortison- oder Ciclosporin-Augentropfen eingesetzt werden.
Antibiotika: Bei der Meibomdrüsen-Dysfunktion kommt es nicht selten zu einer bakteriellen Infektion der Lider, was eine Antibiotika-Therapie in Tablettenform oder örtlich als Salben oder Tropfen notwendig macht.
Behandlung bei einem Schmerzspezialisten! Es gibt Patienten, die chronisch starke Augenschmerzen haben, ohne dass der Augenarzt viele Trockenheitszeichen an den Augen sieht. Die Schmerzen bleiben typischerweise auch dann bestehen, wenn der Augenarzt ein Lokalanästhetikum (Tropfen, die die Augenoberfläche unempfindlich machen) ins Auge tropft. Es handelt sich dabei um eine zentrale Sensibilisierung (der Nerven, des Gehirns), um einen sogenannten neuropathischen Schmerz. Eine normale Behandlung des trockenen Auges reicht bei diesen Patienten nicht. Es bedarf eines Spezialisten für Schmerzbehandlungen, wohin Sie Ihr Augenarzt überweisen wird.