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Zugegeben: Die Präsentation von Aaron Boodman am Google Developer Day 2007 war ziemlich technisch, und ich kann nicht behaupten, dass ich alles begriffen habe, was er in dieser halben Stunde gezeigt hat. Trotzdem ist dieses Video interessant, vermittelt es doch in knappster Form einen ersten Eindruck von Google Gears und dem Potential, das in dieser neuen Technologie steckt.
In einem grösseren Zusammenhang betrachtet ist Gears ein weiterer Ansatz, um die Grenze zwischen Desktop-Programmen (die lokal installiert werden und ohne Internet-Anbindung arbeiten) und Web-Applikationen (die auf einem Server gehostet werden und eine permanente, performante Internet-Anbindung erfordern) aufzuheben. Gears ist der Ansatz von Google, um Web-Applikationen zu entwicklen, die auch ohne Online-Zugang funktionieren und sich bei der nächsten Verbindungsaufnahme mit dem Server selbständig synchronisieren – sowohl auf Daten- als auch auf Code-Ebene. Zu diesem Zweck besteht Gears aus drei Modulen:
- dem LocalServer, der Web-Applikationen lokal speichert und ausführt
- der Database, einer relationalen Datenbank (SQLite) zur lokalen Zwischenspeicherung der anfallenden Daten
- dem WorkerPool, der JavaScripts im Hintergrund ausführt und dadurch die Bedienung der Applikationen flüssiger gestaltet
Google Gears liegt in Form eines Plug-ins bzw. einer Extension für die wichtigsten Web-Browser vor. Die Technologie steht erst am Anfang ihrer Entwicklung («early beta»), Google sucht aber bereits jetzt den Erfahrungsaustausch mit der Entwicklergemeinde und hat Gears unter der New BSD License als Open Source freigegeben.
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