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Froschkönig
Mit einem lauten Quaken macht der in einen Frosch verzauberte Junge (Silvan Müller), der schon seit langer Zeit im Brunnen sitzt, auf sich aufmerksam. Bisher hat ihn noch niemand vom Fluch der Hexe befreien können. Das ändert sich, als die Tochter (Taissia Mühlethaler) eines Hobbytrompetenspielers (Max Strässle) blöderweise die Trompete ihres Vaters in den Brunnen fallen lässt. Der Frosch lässt nicht lange auf sich warten und holt die Trompete aus dem Brunnen hinaus. Sie muss dem Frosch für seine Heldentat nun versprechen, ihn zu einer warmen Mahlzeit, einem gemütlichen Schlafplatz und einem Ausflug in den Europapark einzuladen.
Ein Klassiker mal ganz anders
Märchen wie der Froschkönig sind Klassiker, die jedes Kind kennt. Ein solch bekanntes Stück setzt meistens einige Erwartungen oder Vorstellungen voraus, wie das Theater inszeniert sein könnte. Beim Froschkönig wäre es womöglich dieses typische Bild: Die Prinzessin mit ihrer goldenen Kugel und der kleine schleimige Frosch.
Max Schaffenberger inszeniert das Märchen aber auf eine neue Art und Weise, sodass zentrale Motive durch moderne, alltägliche Gegenstände ersetzt werden. So ist die goldene Kugel, die der Prinzessin im Märchen in den Brunnen fällt, durch eine Trompete dargestellt. Auch den Schauspielenden sind andere Rollen zugeteilt. Dabei ist schade, dass die jeweiligen Figuren keine Namen tragen, so wirken die Figuren weniger personifiziert. Anstatt der üblichen Königsfamilie steht die Tochter mit ihrem Vater, der sich als Hobbytrompetenspieler herausstellt, auf der Bühne. Genervt vom lauten Trompetenspiel des Vaters macht sich die Tochter auf den Weg zu ihrer Freundin, wobei sie am Brunnen vorbeiläuft und die Trompete auf den Brunnenrand stellt. Gleich darauf fällt sie der Tochter aufgrund des Ungleichgewichts hinein. Das Weglassen bzw. Verändern der bekannten Handlung durch andere Rollen und Gegenstände machen aus dem Froschkönig eine komplett neue Geschichte. Diese Änderungen sind nicht wirklich gelungen für das Märchen gewählt. Ein Beispiel hierfür ist die Schlussszene: Der Frosch beginnt sich ganz plötzlich die grüne Farbe im Gesicht abzuschminken, sodass sein wirkliches Gesicht sichtbar wird. Die Verwandlung von Frosch zum Menschen ist hier nicht so geschickt gewählt, da der Höhepunkt des Märchens durch die abrupte Wendung an Bedeutung verliert.
Karikaturartige Skizzen
Die Gestaltung der Bühne ist mit einem Brunnen in der Mitte und zwei drehbaren Wänden schlicht gehalten. Dies passt zur Inszenierung und ermöglicht einen schnellen Umbau. In der Zwischenzeit erklingt eine rhythmische Trompetenmelodie. Auffallend ist der grosse Bildschirm, auf dem parallel zum Spiel gezeichnet wird, sodass dieses fortlaufend durch karikaturartige Skizzen ergänzt ist. Die Zeichnungen sind immer parallel zum Geschehen eingeblendet und untermalen die jeweilige Handlung.
Das klassische Märchen des Froschkönigs hat durch die vielen Änderungen seinen eigentlichen Glanz verloren. Gerade die Motive, Kostüme und die bestimmten Rollen, die den Froschkönig ausmachen, fehlen hier leider.
Froschkönig
16.01.2020
«Ach, du bist es, alter Wasserpatscher», sagt die Tochter, als sie das goldene Ding verliert und dem glitschigen Frosch begegnet. Kein Problem für den schleimigen Kumpel, der ihr helfen möchte. Doch zu welchem Preis? Noch ahnt sie nicht, was ihr Versprechen alles bedeutet und wie der fremde Spielkamerad ihr Leben verändern wird. Mit Humor und Tiefgang tauchen die Spieler*innen in den Brunnen, suchen und entdecken mehr als nur eine goldene Kugel…
Das bewährte Format, in dem junge Erwachsene für Kinder spielen, kombiniert Schauspiel, Musik und Illustrationen auf raffiniert-spielerische Art und lässt Grimm-Klassiker im neuen Gewand erscheinen.
Max Schaffenberger Regie
Silvan Müller, Max Strässle, Taissia Mühlethaler SpielerInnen des Jugendclubs
Marco Ackermann Musik
Michael Flückiger Illustration
Christos Samaras Bühne
Jasmine Lüthold Kostüm
«HAL-LE-LU-JA». Händel lebt!
13.11.2019
Am So 03.11.2019 fand das 1. Familienkonzert am KTB statt.
Genialer Komponist, begnadeter Geschäftsmann, ein richtiger Rockstar mit pompöser Perücke: Georg Friedrich Händel, der Barock-Star persönlich nimmt uns mit auf einer Reise in seiner königlich glamourösen Welt von Degenduelle, singenden Schauspielern, fesselnden Geschichten von Liebe und Religionen, luxuriösen Feier und Feuerwerk! Ein Überblick der wunderbar zauberhaften Barockmusik Händels in einem amüsanten und spannenden Rahmen. Das war ein Erlebnis, Halleluja!
MUSIK VON GEORG FRIEDRICH HÄNDEL
1685 – 1759
Dirigent Samuel Hogarth
Georg Friedrich Händel Uwe Schönbeck
Francesca Cuzzoni, Sopran Orsolya Nyakas
Faustina Bordoni, Mezzosopran Eleonora Vacchi
Tenor Andres Del Castillo
Bass Louis Morvan
Kind Maximilian Dorsch
Kritik verfasst von Lena & Alina Facchinetti aus der Nachwuchsredation von leporello.ch.
Alina Facchinetti ist 18 Jahre alt und im letzten Gymer-Jahr. Als Nachwuchsredaktorin schreibt sie für die Leporello-Redaktion Buch- und neu auch Theaterkritiken. Neben Schreiben und Lesen besucht sie auch sehr gerne Theaterstücke, welche Geschichten auf eine ganz andere Art erzählen.
«Hal-le-lu-ja» Händel lebt!
Schon im Kindesalter wusste Händel, dass er sich voll und ganz der Musik widmen würde. Auf dem Dachboden lernte er heimlich sein erstes Instrument spielen und nur wenig später nahm er Orgelunterricht. Als junger Erwachsener reist Händel nach Hamburg und Florenz, wo er viele Kompositionen entwickelt. Darunter auch das berühmte «Halleluja!».
Der ganze Saal ist mit hellem Licht ausgefüllt, welches vom prachtvollen Kronleuchter ausgeht, der von oben herab über der Bühne hängt. Auf der Bühne steht schon vor Beginn des Stücks ein reichlich gedeckter Tisch mit Früchten, Fleisch, Hummer und Wein, und ist aufgrund seiner Grösse nicht zu übersehen. Die MusikerInnen, die direkt dahinter sitzen, sind somit verdeckt und das Publikum bekommt nicht die Gelegenheit, das Orchester als Ganzes zu betrachten. Eigentlich schade, da das Orchester ein gewichtiger Teil des Musiktheaters ist. Der Tisch ist gerade deshalb auch nicht wirklich wichtig, da dieser nur hintergründig bespielt wird. Händel allein isst an diesem Tisch während der Musikstücke. Diese Schauspielpause hätte man anders gestalten können.
Die Zusammengehörigkeit von Orchester und Schauspiel ist daran zu erkennen, dass der Dirigent (Samuel Hogarth) und der Cembalist (Peter Solomon) beide eine weisse Perücke mit geschwungenem Haar tragen. Diese Perücken symbolisieren die jeweiligen Figuren, welche sie im Stück übernehmen.
Die Lebensgeschichte Händels wird von Händel in alten Jahren (Uwe Schönbeck) selbst erzählt. Zuerst berichtet er von seiner Kindheit als kleiner Junge, wobei diese Kindesfigur parallel dazu pantomimisch von Maximilian Dorsch gespielt wird. Dabei erinnert er sich an bestimmte Ereignisse im Leben, die von der Musik untermalt werden. Ein Streit mit dem Komponisten Johann Mattheson (Samuel Hogarth) lässt Händel förmlich aufblühen. Ein dynamisches Stück gespielt vom Orchester unterstützt dieses Gefühl noch zusätzlich.
Weniger ist mehr
Das Barockzeitalter ist vor allem bekannt für die imposanten Bauten, die vielen Goldverzierungen und die auffällige Mode. Bei den Kostümen lässt sich die Barocker-Epoche schnell erkennen. Die Schauspielerinnen (Orsolya Nyakas und Eleonora Vacchi) tragen lange Kleider in samtblau und glitzerndgold, während Händel (Uwe Schönbeck) mit weissen Strumpfhosen und einem buntgeschmückten Samtumhang auf der Bühne erscheint. Auch mit ihren Stimmen beeindrucken die Schauspieler und Sängerinnen. Immer vom Berner Symphonieorchester begleitet, singen neben den Opernsängerinnen (Orsolya Nyakas und Eleonora Vacchi) auch noch Opernsänger (Andres del Castillo und Louis Morvan).
Schade ist, dass viele Witze und Sprüche während des Stücks wiederholt werden oder übertrieben wirken. Nicht immer ist an der jeweiligen Handlung ein lustiger Spruch passend oder notwendig, um die Szene zu vollenden.
Halleluja
Händels Komposition Halleluja, welche auch im Titel gross heraussticht, ist von grosser Bedeutung. Das Publikum darf nämlich Teil des Stücks sein, indem einen Abschnitt von Halleluja mitisngt. Der Dirigent (Samuel Hogarth) leitet das Publikum einladend an, indem er die Zeilen vorsingt und die Zuschauer singen diese nach. So sind neben den Schauspielern nicht nur die MusikerInnen und der Dirigent am Theaterstück beteiligt, sondern auch das Publikum.
Rotchäppli
Das Märchen fängt schon vor dem eigentlichen Theaterstück an. Jedes Kind kann ein ausgedrucktes Waldblatt, oder was man so üblicherweise im Herbst entdeckt, anfärben. So wird das junge Publikum direkt ins Theaterstück einbezogen. Hinter einer grossen, roten Türe verbergen sich die Schauspielenden, Wenn man den Raum betritt, sieht man als allererstes die schwarze Wand. Rechts sticht das weisse Stoffzelt, welches als Kinderzimmer dient, heraus. Der Schaukelstuhl, der Kühlschrank und einen Bildschirm der wie eine Videoproduktion funktioniert – nach und nach lässt eine eine Figurenspielerin während des Stücks den Wald aus Papierschnipseln entstehen (Illustrationen: Andrea Stebler). Genauer hingeschaut, entdeckt man auch noch einige Medikamente, Gläser und Brillen. Aber was hat das alles mit dem Rotkäppchen zu tun?
Der Anfang einer Geschichte
Als alle Plätze gefüllt sind, auch die farbigen Kissen ganz vorne, wird es dunkel. Es fängt an mit leiser Xylophonmusik, welche von der Grossmutter (Kaya Abfalter) unterbrochen wird. Rosalie (Salome Zehnder), das Mädchen im grossen Zelt fängt auch an zu sprechen. Wir befinden uns in ihrem Wohnzimmer und sie möchte nicht ins Bett, bevor die Mutter vom Arbeiten zurück kommt. Deshalb beginnt die Grossmutter ihrer Enkelin mit zittriger Stimme eine Geschichte zu erzählen. Das Rotkäppchen. Langweilig, meint Rosalie zuerst. Die beiden Figuren werden von zwei jungen Schauspielerinnen des Jugendclubs des Konzerttheaters dargestellt. Beide spielen sehr glaubhaft, der Altersunterschied von Spielerin zur Rolle fällt fast gar nicht auf. Man fragt sich zu Beginn des Stücks: Wird das Märchen anders interpretiert? Hat es das gleiche Ende?
Auf eigene Art und Weise
Die Geschichte erkennt man im ersten Augenblick nicht. Denn eigentlich stellt man sich ein rot gekleidetes Mädchen und einen grauen Wolf zusammen mit der alten Grossmutter vor. Diese Hauptpersonen kann man nicht sehen, sondern muss sie sich während des Erzählens des Märchens selber vorstellen.
Es hat abwechslungsreiche Musik bzw. Instrumente (Julian Eisinger). Aber sie passt haargenau zu den Momenten. Die lustigen Aussagen und Bewegungen der Hauptdarstellerinnen lassen das Stück auch mal lustig sein. Zum Beispiel: Rosalie isst ein Joghurt und will es wieder in den Kühlschrank hineinstellen. Den Löffel legt sie auch hinein und sagt: « Ou!, Dr Löffu ghört ja gar ni i Chüuschrank!» Sofort wird klar, dass das Märchen nicht mit den bekannten Personen, die wir alle kennen, gespielt wird, sondern dass es auf eigene Art und Weise erzählt wird.
Ein gelungenes Theaterstück, das einen das bekannte Märchen anders anschauen lässt!
"Rotchäppli"
28.10.19
Von 13.- 20. Oktober fand "Rotchäppli" bei uns am KTB Statt.
Nach dem Märchen der Gebrüder Grimm in einer Fassung von Anja Christina Loosli
ab 4 Jahren
Rosalie lebt mit ihrer Mutter und ihrer Grossmutter an einer befahrenen Strasse in der Stadt. Kein Ort, wo sie einfach hinausgehen und spielen kann, stattdessen muss Rosalie fleissig im Haushalt mithelfen. Die Grossmutter erzählt Rosalie gerne Geschichten, auch solche, die von starken und mutigen Mädchen handeln. Wie wundervoll muss es sein, durch den Wald gehen zu dürfen und jeden Tag etwas Neues zu entdecken, denkt Rosalie. So wie Rotkäppchen sollte man es haben. Im Wintermärchen des Jugendclubs von Konzert Theater Bern werden die Kinder unter Anleitung von PädagogInnen in das Stück mit eingebunden.
Regie & Konzept Anja Christina Loosli
Bühne Fiorenza Bossard
Kotüme Isabella Koeters
Kritik verfasst von Lena Facchinetti aus der Nachwuchsredation von leporello.ch.
Lena Facchinetti geht ins Gymnasium Lerbermatt in die 8 Klasse und schreibt für die Leporello-Nachwuchsredaktion. Ausserdem liest sie viel Krimis und schreibt gerne fürs Theater, weil sie immer auf ein neues Stück gespannt ist.
Eine Kollaboration mit Leporello Online
27.09.2019
Nachwuchsreporter*innen verfassen Kritiken zu folgenden Produktionen für Kinder & Jugendliche
Die Nachwuchsreporterinnen dieser Spielzeit sind Lena Facchinetti, Alina Facchinetti, Malena Habenicht und Nora Steiner.
Wir sind gespannt von euch zu lesen!
Wir sind immer sehr neugierig und gespannt, wie gerade Kinder und Jugendliche unsere Produktionen erleben. Aus diesem Grund entstand die Idee einer Zusammenarbeit mit leporello.ch. Dort findet man, neben einer umfassenden Übersicht von kulturellen Veranstaltungen, auch Buch-, Film-, Theater- und Konzertbesprechungen. Viele dieser Rezensionen werden von Kinder oder Jugendliche verfasst, die auf dieser Weise erste Erfahrungen im Kulturjournalismus sammeln. Unter der Leitung von Carol Rosa werden sie dabei von verschiedenen Fachleuten gecoacht und begleitet. Neu moderieren und gestalten sie auch das Literaturfest «querlesen» im Kunst- und Kulturhaus mit.
Als neues Projekt werden die Reporter*innen aus der Nachwuchsredaktion ausserdem verschiedene Produktionen des KTBs besuchen und dazu eine Kritik verfassen. Anschliessend werden diese auf leporello.ch veröffentlicht, Ausschnitte werden als «Pressestimmen» auf unserer Webseite bei der jeweiligen Produktion zu finden sein. Unterstützung und Feedback erhalten sie dabei von Nora Steiner und Sabrina Michel. Die beiden Studentinnen (Theaterwissenschaft und elementare Musikpädagogik) sind bereits seit zehn Jahren Teil des Leporello-teams und haben in diesem Rahmen selber viele Texte verfasst, aber auch Interviews geführt, Veranstaltungen moderiert und Workshops konzipiert und durchgeführt.
SWAN - Tanzprojekt für Seniorinnen & Senioren
19.09.2019
Unsere Leidenschaft ist es, jeglicher Altersgruppe einen Zugang zum vielseitigen Programm des Konzert Theaters Bern zu ermöglichen. Deshalb initiieren wir auch Projekte und Vermittlungsformate, die sich nicht nur an Kinder oder Jugendliche richten, sondern auch andere Altersgruppen einbeziehen. So wurde das Tanzprojekt für Senior*innen ins Leben gerufen, bei dem ältere Menschen auf spielerische und tänzerische Art ihren Körper und Geist trainieren. Da sich das Projekt immer an eine Produktion der Tanzcompagnie vom Konzert Theater Bern anlehnt, die parallel zum Kurs probt, erhalten die Teilnehmenden zusätzlich einen Einblick in die Probearbeit der Companie und können eine Vorstellung der jeweiligen Produktion besuchen. Ausserdem wird das Projekt von Forscher*innen der Sportwissenschaft Universität Bern begleitet, die sich mit den gesundheitlichen Auswirkungen von Tanz auseinandersetzen. Diese Saison startet das kreative Bewegungs- und Tanzprojekt im Oktober. Unter der Leitung von Claire Guss-West und Anouk Lehner werden sich die Senioren in einem 11-wöchigen Kurs mit SWAN, angelehnt an dem Klassiker des Ballettrepertoires Schwanensee, auseinandersetzen.
Ein öffentlicher Einblick für Gäste ist am 18.12.19, 15:30 Uhr im Ballettsaal des Stadttheaters geplant.
Weitere Infos: <email-pii>
© Jolanda Pfrunder
Was sind das denn für zwei?
14.08.2019
Kaum sind die Sommerferien vorbei, tauchen in unserem Vermittlungsteam wie aus heiterem Himmel zwei neue Gesichter auf. Ein junger neugieriger Junge will das genau wissen und fragt nach:
Euch habe ich hier noch nie gesehen. Wer seid ihr und was macht ihr hier?
Wir sind Svante Van de moortel und Marco Ackermann. Seit Beginn dieser Spielzeit sind wir nun in der Vermittlung tätig und ergänzen das Team.
Cool! Was ist Vermittlung?
Wir versuchen auf eine spannende Art und Weise Produktionen des Konzert Theater Bern jungen Menschen näher zu bringen und ihnen zu zeigen was es alles so gibt.
So ist das also…Woher seid ihr?
Svante: Ich komme ursprünglich aus Belgien, wohne aber bereits seit langer Zeit im Kanton Luzern.
Marco: …und ich komme aus dem Wallis und wohne seit einigen Jahren im Kanton Fribourg.
Das ist ja toll! Aus welchem Bereich kommt ihr und weshalb seid ihr nun in dieser Vermittlung tätig?
Wir kommen beide aus dem musikalischen Bereich und sind sehr an der kulturellen/musikalischen Förderung von Kinder und Jugendlichen interessiert und setzen uns dafür ein.
Oh Musik! Spielt ihr auch Instrumente? Ich spiele manchmal Trommeln auf Mamas’ Kochtöpfen.
Ja wir spielen beide auch Instrumente. Svante spielt Klavier und Violine…und Marco spielt die Trompete.
Wenn du uns mal in Action sehen willst, dann schau einfach auf den Familienkalender was dir gefällt und komme vorbei...
Tütürütütüüüü tätärätätääää! Ja, jetzt bin ich noch viiiiel neugieriger geworden! Danke und Tschüüüüss!
Patenklassenprojekt Intolleranza
25.09.2019
In der Spielzeit 18.19 kam die Jugendoper Humanoid zur Aufführung. Dabei waren zwei Oberstufenklassen aus Kehrsatz, die die Entstehung der Oper hautnah mitverfolgt haben, das Libretto gelesen, die Probesituation kennengelernt, im Austausch mit dem Regieteam und den Sänger*innen waren, Blicke hinter die Kulissen und die Bühne warfen und beim Programmheft mitgewirkt haben. Aufgrund der positiven Resonanz wird es im nächsten Jahr wieder ein solches Projekt mit Patenklassen geben. Diesmal zur Nono-Oper Intolleranza. Klassen, die interessiert sind, können sich bei uns melden. Bitte streut das doch auch an euren Schulen!
Vergangene Spielzeiten
Patenklassenprojekt zu Humanoid
02.07.2019
Patenklassenprojekt zu Humanoid
02.07.2019
In der Spielzeit 18.19 kam die Jugendoper Humanoid zur Aufführung. Dabei waren zwei Oberstufenklassen aus Kehrsatz, die die Entstehung der Oper hautnah mitverfolgt haben, das Libretto gelesen, die Probesituation kennengelernt, im Austausch mit dem Regieteam und den Sänger*innen waren, Blicke hinter die Kulissen und die Bühne warfen und beim Programmheft mitgewirkt haben.
«
Ich würde dieses Stück sehr empfehlen, vor allem für Leute, die gerne Operngesang haben. Aber ebenfalls für die Leute, die es nicht so mögen, denn es gibt doch einen grossen Unterschied zwischen der klassischen und der modernen Oper.
Ich denke, dass sie mit dieser Geschichte sagen wollen, dass man Liebe nicht durch Androiden ersetzen kann.»
«
Ich fand es extrem spannend, da du nicht einfach eine Oper ansiehst, sondern weisst, wie viel Arbeit das alles ist.
Mir persönlich hat das Opernstück sehr gut gefallen, da es in der Zukunft spielt und die meisten Opernsänger schrille Kostüme trugen.
Ich fand den Dirigenten toll, weil er immer sehr mitgefühlt hat. Die beste Schauspielerin war für mich die Alma (Orsolya Nyakas), weil sie so gut gespielt hat und sehr schön singen kann!»
Rückblick Stage Café
10.04.2019
Stage - Café
20.03.2019
Der Wunsch nach einem Oberstufestück bei den Schulhauskonzerten wurde angebracht. Wir werden dies mit der Spartenleitung diskutieren. Die beiden Stücke «Peter und der Wolf» und «Schellenursli», die momentan gebucht werden können, sind bis 6. Klasse.
Jemand sagte, die Schulkonzerte seien zu teuer für kleine Gemeinden. Hierzu möchten wir gerne darauf aufmerksam, dass es die Möglichkeit gibt, sich mit einer anderen Schule zusammenzutun und ein Doppelkonzert zu veranstalten. Dies kostet insgesamt etwas mehr, ist jedoch deutlich günstiger, da teilbar durch zwei.
Weiter wurde gewünscht, dass die Spielplanvorstellung / Lehrerinfo bereits im Mai stattfindet, damit über den Sommer bereits geplant werden kann. Wir schauen, was möglich ist. Damit würde sich auch die Anmeldung fürs TB-Amt verfrühen.
Gewisse Lehrpersonen brachten den Wunsch an, sich mit der Dramaturgie auszutauschen. Hierfür haben wir das Gefäss «Feedback nach gemeinsamem Probebesuch» eingeführt. Das Vermittlungsteam sammelt eure Meinungen und leitet diese der Dramaturgie weiter.
Im März diesen Jahres fand das letzte Stage Café statt, an dem Lehrpersonen und Künstler*innen ins Gespräch kamen. Es ist zwar schon eine Weile her, trotzdem haben wir versprochen, die Ergebnisse dieser Begegnung mit euch zu teilen. Im kleinen Rahmen wurden spannende Anregungen gegeben. Hier folgen nun die wichtigsten Punkte.
Die TBs würden gerne mehr als ein Symphoniekonzert pro Jahr auf der GP-Liste haben. Antwort: Da die GPs tagsüber stattfinden, kommen diese als gemeinsame Probenbesuche nicht in Frage. Es bleiben also nur die Vorstellungsbesuche, die verkauft werden. Aus diesem Grund können wir nur ein Symphoniekonzert gratis anbieten. Mit euren Klassen seid ihr aber herzlich willkommen, eine Probe des Orchesters zu besuchen (kostenlos) oder die neue Konzertreihe «Musik Punkt 10» (Kurzkonzerte um 10h im Casino) auszuprobieren.
Dem Wunsch nach Probebesuchen im Tanz und in der Oper gehen wir nach!
Last but not least: Die Schülerermässigung gibt es unabhängig davon, wie gross rsp klein die Klasse ist. Schule ist Schule!
Rotchäppli
05.02.2019
Bereits sind die fünf ausverkauften Vorstellungen vorbei und wir freuen uns, über die vielen Kinder, die mit uns und unserem Mädchen die Geschichte vom Rotchäppli gehört haben.
Vielen Dank allen Beteiligten!
Zusammenfassung
Ein Mädchen lebt mit ihrer Mutter und Grossmutter in einer kleinen Wohnung an einer befahrenen Strasse in der Stadt. Kein Ort, für ein Mädchen das gerne hinausgehen, spielen und herumtollen will. Sie muss viel Zuhause mithelfen, putzen und aufräumen, denn die Mutter arbeitet viel und kümmert sich gleichzeitig um das Mädchen und um ihre kranke Mutter.
Um das ruhelose Mädchen zu unterhalten, erzählt die Grossmutter gerne Geschichten, am liebsten alte Märchen. «Das ist langweilig», denkt sie, «alte Geschichten sind doof». Und trotzdem, immer wieder setzt sie sich vor den Schaukelstuhl der Grossmutter und will unbedingt erfahren, wie es mit der Geschichte um das Mädchen mit der roten Mütze weitergeht.
Wie wundervoll muss es sein, denkt sie sich, durch den Wald gehen zu dürfen um die Grossmutter zu besuchen.
Regie und Konzept: Anja Christina Loosli & Max Schaffenberger
Bühne: Fiorenza Bossard
Kostüm: Isabella Koeters
Musik: Jan Theiler
Illustration: Andrea Stebler
Mit: Patricia Müller und Corina Pandolfi
Im letzten Jahr haben wir zum ersten Mal ein Kinderstück mit einigen Spieler*innen des Jugendclubs einstudiert und auf die Bühne gebracht. D Bremer Stadtmusikante waren ein derarter Erfolg, dass wir diesen September erneut vier Vorstellungen vor vollen Rängen in der Mansarde spielen durften.
Bald starten wir nun mit der Probearbeit des diesjährigen Wintermärchens Rotchäppli.
Die Bühnenfassung ist geschrieben, das Konzept steht, es kann losgehen.
Am 11. Januar 2019 um 10:00 Uhr bieten wir eine Schulklassenvorstellung an. Dafür hat es noch Plätze und wir freuen uns, wenn möglichst viele Schüler*innen sich von uns in den phantasievollen Wald von unserem Mädchen entführen lassen.
Schulhauskonzert 2018.2019
15.10.2018
Das Berner Symphonieorchester bereist den ganzen Kanton Bern und spielt in Turnhallen, Schulaulen und Gemeindesälen. Im Gepäck hat das Orchester die beiden beliebten Werke Der Schellenursli von Nils Frédéric Hoffmann und Peter und der Wolf von Sergej Prokofjew. Beide Stücke eignen sich für Schülerinnen und Schüler ab dem Kindergarten.
Melden Sie sich bei Interesse bei uns. Das BSO freut sich auf Sie!
<email-pii>
Termine: Di, 23. Oktober 2018 gebucht | Di, 29. Januar 2019 gebucht | Do, 14. Mär 2019 | Di, 2. April 2019
Passt keiner der Termine? Dann fragen Sie uns trotzdem an, vielleicht finden wir eine Alternative für Sie.
Wochenrückblick Herbstworkshop
20.09.2018
«In der Burg, in der Burg, in der Burg!»
20.09.2018
In Vorbereitung und Vorfreude auf das baldige Weihnachtsmärchen (Donkey der Schotte und das Pferd, das sich Rosi nannte) hat das Junge Konzert Theater Bern zur ritterlichen Ferienwoche eingeladen! Burgfräulein, Ritter und Knappe aus Bern und Umgebung sind für diese spektakuläre Woche angetrabt. Sie zogen ihre beste Rüstung an, um eine Woche auf den Spuren von Herrn Ritter die Geschichte hinter dem Theaterstück kennenzulernen. Man begab sich auf Schatzsuche im Wald, trainierte Stock- und Schwertkampf zur Vorbereitung auf das Turnier, durchforstete die Katakomben des Stadttheaters nach ausgefallener Festbekleidung, baute furchterregende Donnertrommeln, die jeden Drachen in die Flucht schlagen würden und bereiteten sich auf die festliche Tafelrunde am letzten Workshoptag vor. Nachdem das ganze Gesinde und Volk zum Feste geladen wurde, begann das Singen, Speisen, Anstossen und Trinken wie im Mittelalter und endete sogar mit einem dramatischen Wettkampf, an dem Herr Ritter, Donkey der Schotte und das Pferd, das sich Rosi nannte, ihre wahre Freude gehabt hätten!
Chorprojekt
05.10.2018
Chorprojekt
28.09.2019
So viele Kinder durften wir am letzten Freitag in der Aula Progr begrüssen! Einige kamen von nah, andere reisten weit, um beim Kickoff dabei zu sein. Wir freuen uns sehr auf die jungen Stimmen!
Allen mitmachenden Kindern und deren Lehrpersonen: Frohes Üben! Dem Publikum: Es wird schön. Versprochen.
Informationsanlass für Lehrpersonen - Rückblick
04.09.2018
Lehrer*innen-Informationsanlass
29.08.2018
Am letzten Mittwoch fand - wie jedes Jahr - der altbekannte und gut besuchte Lehrerinfoanlass statt. Spartenleiter*innen und Dramaturg*innen verrieten, welche Produktionen der Spielzeit 18.19 für Schulklassen interessant sein könnten. Beim Apéro danach gab es Zeit und Raum, Fragen zu stellen, Feedback zu geben und sich auszutauschen. Dies ist einmal mehr sehr lebendig über die Bühne gegangen. Herzlichen Dank allen Lehrer*innen, die dabei waren!
Jan Theiler hat sich verabschiedet, er wird das KTB auf Ende August verlassen. Salome Böni, die bereits seit März 2018 im Team mitarbeitet, übernimmt die Aufgaben von Jan. Wir wünschen Jan alles Gute und Salome einen tollen Start!
D' Bremer Stadtmusikante
D' Bremer Stadtmusikante
Da liegt doch etwas in der Luft! Die Köchin wetzt die Messer und freut sich schon auf eine leckere Hühnersuppe. Das Herrchen will den träge gewordenen Jagdhund davonjagen und der Müller überlegt sich schon, wie er seinen altersschwachen Esel ersetzen soll. Und auch die niedergeschlagene Katze flüchtet vor ihrer Herrin, weil sie befürchtet, alle neun Leben gelebt zu haben. «Zeit für eine Veränderung!» denkt sich der Esel, rafft sich zusammen und kommt auf eine überraschende Idee. «Weisst du was? Ich gehe nach Bremen und werde dort Stadtmusikant!»
Die Idee
Der Theaterbesuch entführt die Kinder in die Welt der Bremer Stadtmusikanten. Vor der Vorstellung erhalten alle die Möglichkeit, bei einem gemeinsamen Workshop einen für die Vorstellung relevanten Gegenstand zu basteln, der während der Vorstellung Teil des Kostüms der Kinder sein wird. Wir basteln Schlappohren, Eselsohren, Katzenöhrchen oder einen Federkamm. Alle gehören zu der Vorstellung dazu. Bei vier Musikanten darf natürlich die Musik nicht fehlen und darum singen, stampfen und klopfen wir, bis alle gemeinsam eine richtige Band ergeben.
Wer ist dabei?
Zum Vermittlungsteam, bestehend aus Max Schaffenberger, Jan Theiler und Anja Christina Loosli, und der Bühnenbildnerin Selina Howald sowie der Kostümbildnerin Maité Foster ergänzen vier junge Erwachsene, eine Illustratorin (Lisa Steiner) und ein Bühnenmusiker (Rasmus Nissen) das Team. Gemeinsam erarbeiten sie ein visuelles und musikalisches Abenteuer mit viel Witz und der Möglichkeit zum Mitmachen.
D' Bremer Stadtmusikante, der Song zum Stück
D' Bremer Stadtmusikante gö zäme dür dick und dünn.
Der Hund und d' Chatz, der Esu und der Güggu
si di beschtä Fründe.
Ja mir vier Bremer Stadtmusikante, zäme gäge Räscht vor Wäut.
Ob Fädere, ob Fäu, Schnabu oder Schnoutz,
üsi Fründschaft ich das wo zeut!