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20.05.2014
Entegegen ihrem deutsch klingenden Namen stammen Herzog nicht aus europäischen Gefilden, sondern aus Cleveland im amerikanischen Bundesstaat Ohio. 2010 erschien ihr erstes Album "Search", ein Jahr später folgte "Cartoon Violence" und soeben veröffentlichten die Jungs Album Nr. 3 mit dem Namen "Boys". Dieses erinnert einerseits an Genrehelden wie Dinosaur Jr. oder Sebadoh, aber auch an heutige Exponenten der Szene wie FIDLAR oder Free Energy.
Am Markenzeichen von Herzog, einer Melange aus Power-Pop und 90er-Rock hat sich nicht viel geändert. Gleichzeitig beweist die Band aber, dass sie sich durchaus weiterentwickelt hat. Das Songwriting wurde verfeinert, die Instrumentierung erweitert und vermehrt Wert auf die Produktion gesetzt. Für diese war Kevin S. McMahon verantwortlich, der seine Finger auch schon bei The Walkmen oder Titus Andronicus im Spiel hatte. "Boys" wirkt in diesen Bereichen leicht erwachsener als die bisherigen Herzog Alben, alles andere strotzt aber immer noch vor jugendlichem Leichtsinn.
Ganz nach dem Motto “This is a theme for all the boys/ Playing guitars and making noise.”
(VÖ: 20. Mai 2014 || Exit Stencil Recordings)
"Satan Is Real":
"Full Stick":
"Mad Men":