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Actares verlangt an der Generalversammlung von Roche ein Überdenken der exzessiven Entschädigung des Verwaltungsratspräsidenten. Insbesondere die Bonuszahlung widerspricht guter Praxis und behindert die Unabhängigkeit von Verwaltungsrat und Management.
Actares stellt fest, dass der Verwaltungsratspräsident von Roche mehr als doppelt so viel verdient wie der Median seiner Kollegen in der Peergroup der SMI-Firmen. Aussergewöhnlich hoch sind auch die unter „other remuneration“ subsumierten zusätzlichen 1, 7 Mio. Franken. Der in Aktien ausgerichtete Bonus entspricht nicht guter Praxis. Für Mitglieder des Verwaltungsrats dürfen keine Anreize bestehen, die sich aus dem operativen Geschäft ergeben.
Roche bekennt sich zur Verantwortung für eine Verbesserung des weltweiten Zugangs zu Medikamenten und berichtet über eine sehr grosse Anzahl von Projekten in Asien, Südamerika und Afrika. Es bleibt unklar, ob es dabei um philanthropische Vorleistungen oder um Marketingmassnahmen zur Abklärung künftiger Märkte oder der Einführung von neuen Therapien geht. Actares wünscht sich hier eine aussagekräftigere Berichterstattung.