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Insegnanti
Claudio Barberi, Dirigent
Claudio Barberi studierte am Conservatorio di Musica Giusepe Verdi in Mailand Klavier bei Alberto Colombo, Komposition bei Davide Anzaghi und Giuseppe Giuliano und Dirigieren bei Paolo Arrivabeni und Vittorio Parisi. Seine Studien komplettierte er mit Kursen bei internationalen Pianisten wie Lazar Berman, Karl Schnabel und Eli Perrotta.
Als Preisträger zahlreicher Wettbewerbe konzertierte er mit renommierten Orchestern in Italien, der Schweiz, Deutschland, Frankreich und Österreich. Er ist Mitglied in verschiedenen Kammermusikformationen und arbeitet regelmässig mit dem Frauenchor „Clara Wieck“, mit welchem er unter Domenico Innominato zahlreiche Konzerte in ganz Europa gab.
Als Dirigent erregte er mit dem „Sondrio Ensemble“, einem Orchester, welches sich auf die Musik des italienischen Barocks spezialisiert hat, Aufsehen. Seit 1991 ist Claudio Barberi Dozent für Klavier an der Musikschule der Provinz Sondrio, seit 1992 Klavierlehrer an der Musikschule Poschiavo und seit 2004 an der Musikschule Oberengadin.
JUSI non è solamente preparare due concerti: JUSI è fare musica con gioia, passione e serietà,
JUSI è studiare e trovare insieme soluzioni e nuove idee,
JUSI è confronto e amicizia,
JUSI è vivere di sola musica e dimenticarsi (che bello!) di tutto il resto per una settimana intera! E’ un piacere e una grande opportunità per me poter condividere con i ragazzi e i miei fantastici colleghi questa bellissima esperienza.
Christian Barenius, Violine
Christian Barenius wurde in Trier geboren und studierte bei Ulrike Dierick (Saarbrücken), Gerhart Hetzel (1. Konzertmeister Wiener Philharmoniker) und Alfred Staar (Wiener Philharmoniker). 1993 erhielt er das Diplom mit Auszeichnung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Wien. Internationale Meisterkurse rundeten seine geigerische Ausbildung ab, u.a. bei Rony Rogoff/New York, Zakhar Bron/Moskau, Gerhard Schulz/Wien, Igor Ozim/Bern, Erich Höbarth/Quatuor mosaïques. Von 1991 bis 1995 wirkte Christian Barenius in Vorstellungen, Konzerten, Tourneen und CD-Produktionen der Wiener Philharmoniker (Orchester der Wiener Staatsoper) und des Concentus Musicus Wien (Nikolaus Harnoncourt) mit. In dieser Zeit hat er sich intensiv mit barocker Aufführungspraxis beschäftigt und war am Opernhaus Zürich Mitbegründer des Orchestra La Scintilla. Bei Philharmonia Zürich (Orchester der Oper) war Christian Barenius von 1995 bis 2015 engagiert. Darüberhinaus war er Mitglied im Super World Orchestra in Japan (Welt-Auswahl aus amerikanischen und europäischen Spitzenorchestern). Im Jahr 1999 begann Christian Barenius seine Lehrtätigkeit am Landeskonservatorium Feldkirch/Österreich. Seit 2001 besitzt er einen Lehrauftrag für Violine an „Musikschule Konservatorium Zürich“.
Christian Barenius ist auch leidenschaftlicher Kammermusiker. Er war von 1999 bis 2005 Primarius im Camerata Quartett (Feldkirch) und bildet mit dem Cellisten Christian Proske und der japanischen Pianistin Yoshiko Iwai das trio.mediante.
Seit 2017 lebt Christian Barenius mit seiner Frau und ihren drei Kindern in Trun/ Surselva und unterrichtet seitdem auch an der Scola da musica Surselva und an der Musikschule Chur. Im vergangenen Jahr hat er das orchesterAcorda, ein Streichorchester für junge Streicher der Surselva, gegründet.
Joachim Tschann, Registerleiter 2. Violinen
Joachim Tschann wurde in Bludenz geboren und erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von sieben Jahren. Während des Besuchs des Musikgymnasiums in Feldkirch erhielt er Unterricht sowohl am Landeskonservatorium Feldkirch als auch am Konservatorium Zürich. Nach erfolgreicher Absolvierung der Matura setzte er sein Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Günter Pichler fort. Nach Abschluss seiner Studien lebt er seit 2016 wieder in Vorarlberg.
Seine Konzerttätigkeit als Solist, Kammermusiker, Konzertmeister oder Orchestermusiker führen ihn mittlerweile in verschiedene Teile Europas und der Welt: Schweiz, Liechtenstein, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Polen, Slowenien, Japan, China und natürlich in ganz Österreich. Er ist Mitglied in verschiedenen Orchestern (Symphonieorchester Vorarlberg, Tonkünstlerorchester Niederösterreich, Salonorchester Alt Wien, Divertimento Viennese u.a.) und seit 2014 wirkt er bei der Produktion„Gentleman MTV unplugged“ als Verantwortlicher für die Streicherabteilung und als Geiger mit.
Er ist mehrfacher Preisträger von „Prima la musica“. Joachim Tschann unterrichtet seit 2015 neben seiner Konzerttätigkeit am Gymnasium Schillerstraße in Feldkirch.
Anita Hassler, Registerleiterin Violoncelli/Kontrabässe
Anita Hassler wurde 1984 in Chur geboren und ist in Andeer, Chur und Felsberg aufgewachsen. Ihre ersten Cellostunden erhielt sie bei Kunigund Blumer und Theres Christ, später begann sie auch mit Klavierunterricht bei Andrea Kuratle.
Nach der Matura hat sie zwei Jahre das Vorstudium bei Rebecca Firth an Konservatorium Musikschule Zürich absolviert, bevor sie 2005 in Bern mit dem Musikstudium bei Conradin Brotbek begann. Dieses schloss sie im Sommer 2010 mit dem Master of Arts in Music Pedagogy ab.
Wichtige musikalische Erfahrungen sammelte sie in Chören und Orchestern: unter anderem im Schweizer Jugendsinfonieorchester und im Schweizer Jugendchor. Daneben besuchte sie verschiedene musikalische Sommer- und Meisterkurse.
Das JUSI ist eine tolle Möglichkeit, sich mit gleichgesinnten Jugendlichen aus dem ganzen Kanton zu treffen, zusammen zu musizieren und Spass zu haben! Das JUSI ist der erste Schritt Richtung grösseres Orchester und somit auch sinfonischere Werke! Ich wäre froh gewesen, wenn es das JUSI schon zu meiner Zeit gegeben hätte!
Seit dem Studium wohnt sie in Bern und unterrichtet seit 2010 mit Begeisterung an den Musikschulen Köniz und Unteres Worblental und Muri. Nebst dem pädagogischen Bereich ist auch das selber Musizieren nach wie vor ein wichtiger Teil ihrer beruflichen Tätigkeit. Zurzeit studiert sie in Form eines CAS Performance bei Martina Schucan an der Hochschule der Künste in Zürich.
Flaviano Rossi, Registerleiter Holzbläser
Der Soloflötist Flaviano Rossi schloss unter M. G. Montrucchio am „Conservatorio Giuseppe Verdi“ in Mailand, der Talentschmiede Italiens, mit Auszeichnung ab. 1991 gewann er den EU Förderpreis. Es folgten Studien an der „Académie de Musique“ in Nizza unter Prof. Larrieu. Aufgrund seiner hohen Begabung wurde er zu Meisterkursen bei den grössten Flötisten dieses Jahrhunderts - J. Galway, C. Klemm, P. Gallois, B. Cavallo, G. Cambursano aufgenommen. Er ist Preisträger von 10 internationalen Wettbewerben und Stipendien. Er spielt unter namhaften Dirigenten wie Carlo M. Giulini, Riccardo Chailly, Nello Santi, Lorin Maazel, Aldo Ceccato, Donato Renzetti an bedeutenden Opernhäusern und renommierten Orchestern wie: Teatro alla Scala, Orchestra Sinfonica RAI, Orchestra Sinfonica di S. Cecilia di Roma, Pomeriggi Musicali di Milano, Filarmonica Italiana u.v. mehr.
Er spezialisierte sich in verschiedenen Musikrichtungen vom Barock zur Moderne. Bei zahlreichen CD Aufnahmen hat er mitgewirkt u.a.: Amadeus, BMG, ARTS, DECCA, EMI. Seit 2000 arbeitet Flaviano Rossi auch mit dem schweizer Produzenten Daniel Moos zusammen, wo er bei zahlreichen Konzerten als Solist mitwirkt und ebenfalls bei 5 CD Aufnahmen als Solist vertreten ist. (The Romantic Classics, The Pearls of Baroque, Favourites Ouvertures, I Virtuosi di Milano e Songs). Er ist Querflötenlehrer an der Musikschule Oberengadin und Scola da Musica Grischun Central.
Cäcilia Bardill, Administration
Ich betrachte das gemeinsame Musizieren als äusserst wichtigen Baustein in der Laufbahn junger MusikerInnen. Das, was in unzähligen Unterrichts- und Übestunden über lange Zeit erarbeitet wird, findet seine Krönung im Zusammenspiel. Darum setze ich mich mit Überzeugung und Freude im organisatorischen Bereich fürs JUSI ein.
Silvia Matile: Registerleiterin Violinen/Bratschen
Silvia Matile-Eggenberger hat an der Musikhochschule Zürich die Fächer Violine bei Heribert Lauer, Viola bei Wilhelm Gerlach sowie Gesang bei Kathrin Graf studiert.
Als Bratschistin ist sie langjähriges Mitglied der Kammerphilharmonie Graubünden und wirkt mit Vorliebe auch in verschiedenen Kammermusikformationen mit. Sie unterrichtet an den Musikschulen Bonaduz, Domat/Ems-Felsberg, Schanfigg und Surselva die Fächer Violine, Viola, Gesang und Klavier. Auch bringt sie eine reiche Musiklagererfahrung mit, sei dies in Orchester-, Kammermusik, - oder Chorlagern.
Zurzeit absolviert sie ein zweijähriges DAS-Studium in Kirchenmusik/Chorleitung an der ZHdK. Mit ihrer Familie lebt sie in Tamins.
Jusi: Erste Orchesterschule in der Region für Sinfonische Werke und DIE Gelegenheit, musikalische Freundschaften zu knüpfen, die lange tragen.
Flurina Sarott, Registerleiterin Violinen
Flurina studierte an der Hochschule der Künste in Bern bei Prof. Monika Urbaniak, wo sie
im Mai 2013 mit Auszeichnung ihren Master of Music Performance abschloss.
Anschliessend setzte sie ihren Master of Arts in Musikpädagogik an der Hochschule der
Künste in Zürich bei Prof. Nora Chastain fort, welches sie 2015 ebenfalls mit
Auszeichnung abschloss.
Flurina spielt regelmässig als Kammermusikerin und in verschiedenen Duo-Formationen.
Sie hat schon an diversen internationalen Erasmusprojekten, an Open Chamber
Musikprojekten (mit Hochschuldozenten), sowie an Festivals wie Piz Amalia Festival
(Hollandmusiker-Austausch), Herbst in der Helferei (mit dem Feininger-Trio),
Rüttihubeliade, Flimsfestival, Aurora Musikfestival, Astona international, Festival St. Juliae
und der Lenzburgiade konzertiert. 2014 konnte sie erstmals am Jubiläumskonzert der
Swiss Chamber Soloists u.a. mit Musikern wie Heinz Holliger, Jürg Dähler und Esther
Hoppe konzertieren. 2015 konnte Flurina erstmals Quartett spielen mit Sebastian Bohren
und Lech Uszynski (Mitgliedern des Stradivari-Quartetts) und mit Benjamin Nyffenegger.
Ab 2015 ist Flurina festes Mitglied vom Trio Arsis.
Flurina ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe und Stiftungsgelder. Sie bekommt
u.a. 2012 einen der Friedl Wald Stiftung und wird 2013 mit einem Förderpreis für junge
Künstler des Kantons Graubünden ausgezeichnet. Seit 2014 ist sie Violinlehrerin an der
Musikschule in Weinfelden und ab September 2015 Praktikantin des Tonhalleorchesters
Zürich.
Annatina Kull, Registerleiterin Holzbläser
Annatina Kull wurde 1987 geboren und ist in Chur aufgewachsen, wo sie ihren ersten Klarinettenunterricht bei Franco Mettler und Josias Just erhielt. Sie studierte an der Musikhochschule Luzern bei Heinrich Mätzener und Paolo Beltramini sowie an der Kunstuniversität Graz bei Stefan Schilling. Sie schloss die Studiengänge «Master of Arts in Music», Major Orchester, und «Master of Arts in Musikpädagogik» mit Auszeichnungen ab.
2010 wurde sie mit dem Edwin Fischer-Gedenkpreis ausgezeichnet und erhielt ein Stipendium der Friedl Wald Stiftung. 2014 wurde ihr ein Förderpreis des Kantons Graubünden zugesprochen. Annatina Kull arbeitet als freischaffende Klarinettistin und unterrichtet an der Regionalen Musikschule Wolhusen. Zurzeit absolviert sie einen CAS in Musikforschung und arbeitet als Wissenschaftliche Assistentin im Forschungsschwerpunkt Musikpädagogik an der Hochschule Luzern.
Das JUSI ist für die jungendlichen Musikerinnen und Musiker eine wertvolle Möglichkeit, erste Orchestererfahrungen zu sammeln, sinfonische Literatur kennen zu lernen und gemeinsam eine bereichernde und gesellige Woche zu verbringen. Dies durfte ich in den Anfangsjahren des JUSI auch selber als Teilnehmerin erleben.
Livio Russi, Registerleiter Holzbläser
Livio Russi wurde 1987 in Trimmis geboren und begann im Alter von zehn Jahren mit dem Klarinettenspiel. Seine ersten Lehrer waren Hans-Rudolf Hefti und Josias Just und er machte seine ersten Orchestererfahrungen im Jusi Graubünden.
Nach Studien in Lugano bei Milan Rericha und Genf bei Romain Guyot spielt er im Rahmen einer Orchesterakademie im Orchester des Opernhauses Zürich und ist Mitglied des Verbier Festival Orchestra. 2013 wurde mit dem Förderpreis für junge Künstler des Kantons Graubünden ausgezeichnet. liviorussi.ch
Im Jusi durfte ich meine Freude fürs Orchesterspiel und -repertoire entdecken. Gerne teile ich diese Freude nun auch als Registerleiter.
Anton Ludwig Wilhalm, Registerleiter Blechbläser
Den ersten Trompetenunterricht gab es für Anton Ludwig Wilhalm, Jahrgang 1966, im Alter von 11 Jahren. Gerne hätte er schon früher damit begonnen. Mit 18 Jahren folgte 1984 der Aufbruch in die weite Ferne zum Diplom-Studium am Leopold Mozart Konservatorium der Stadt Augsburg bei Christian Böld, dem Solotrompeter der Bayerischen Staatsoper, das mit der staatlichen Reifeprüfung endete. Anschließend führte der musikalische Weg 1989 noch weiter in den deutschen Norden an die Hochschule für Musik in Detmold, wo Anton Ludwig Wilhalm bei Prof. Max Sommerhalder studierte und die künstlerische Diplomprüfung ablegte.
Anton Ludwig Wilhalm ist heute als Solist aktiv und spielt in verschiedenen Ensembles. Außerdem ist er als Trompetenlehrer und in verschiedenen Rollen im Bereich der Blasmusik tätig.
Mirjam Lötscher, Registerleiterin Holzbläser
Mirjam Lötscher studierte an der Musikhochschule Luzern bei Anna Katharina Graf und Charles Aeschlimann Querflöte. Anschliessend vertiefte sie ihre Studien in Paris, München und Berlin. Ihre Orchesterausbildung erhielt sie als Praktikantin im Luzerner Sinfonieorchester. Sie ist Zuzügerin im Orchester der Oper Zürich, im Musikkollegium Winterthur, im Philharmonischen Kammerorchester Berlin u.a. An mehreren Wettbewerben erhielt sie Preise und Anerkennungen, so den Förderpreis der Sophie Charlotte Stiftung Mirow. Sie beschäftigt sich auch eingehend mit neuen Stilrichtungen. Die Musik als Sprache die Grenzen sprengen kann und den kulturellen Austausch zwischen Welten fördert, fasziniert Mirjam Lötscher seit jeher.