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Thomas E. Bauer
geboren am 15.6.1970 in Metten, Deutschland
Thomas E. Bauer
Thomas E. Bauer (* 15. Juni 1970 in Metten) ist ein deutscher Bariton. Sein Repertoire reicht von den Organa der Notre-Dame-Schule über die klassische Oper bis zur zeitgenössischen Musik.
Leben und Wirken
Thomas E. Bauer ist in Bernried aufgewachsen und erhielt seine erste musikalische Ausbildung als Mitglied der Regensburger Domspatzen, bei denen er 1990 das Abitur ablegte. Danach studierte er an der Hochschule für Musik und Theater München und war Meisterklassenschüler von Hanno Blaschke und Siegfried Mauser.
1991 war Bauer Mitbegründer und danach langjähriges Mitglied des Vokalsolistenensembles Singer Pur.
Sein Debüt als Opernsänger gab Thomas E. Bauer im Jahr 1997 am Münchner Prinzregententheater unter der Regie von August Everding. Weitere Engagements als Opernsänger hatte er unter anderem bei den Salzburger Festspielen, der Münchener Biennale und der RuhrTriennale. Als Interpret zeitgenössischer Musik gab er Uraufführungen von Werken von Wolfgang Rihm, Luigi Nono und Salvatore Sciarrino.
Bauer gab Konzerte im Gewandhaus Leipzig, im Wiener Konzerthaus, in der Cité de la musique Paris, im Concertgebouw Amsterdam, im Auditorium Chicago und in den Philharmonien von Berlin und Köln. Dabei arbeitete er unter Dirigenten wie Markus Stenz, Steven Sloane, HK Gruber, Philippe Herreweghe, Jos van Immerseel und Iván Fischer.
Eine Konzertreise, die Thomas E. Bauer im Jahr 2004 gemeinsam mit Siegfried Mauser durch Russland, die Mongolei und China unternahm, wurde von dem Filmemacher Klaus Voswinckel dokumentarisch festgehalten.[1]
Seit vielen Jahren ist Uta Hielscher seine feste Partnerin am Klavier. Nach der Aufnahme mehrerer CDs gaben sie im Jahr 2003 ihr Liederabend-Debüt in Kyto, für das sie mit dem Aoyama Music Award ausgezeichnet wurden. Weitere Auftritte hatten sie unter anderem beim Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Internationalen Beethovenfest Bonn und der Schubertiade Schwarzenberg.
2007 gründete Bauer das Kulturwald-Festival.[2]
CD-Veröffentlichungen
- 2000: mit Uta Hielscher (Klavier): Mein schöner Stern. Lieder nach Gedichten von Heine, Kerner und Rückert. Ars Musici (Freiburger Musik Forum)
- 2001: mit Uta Hielscher (Klavier): Lieder Opus 10, 21, 27, 41 von Richard Strauss. Ars Musici (Freiburger Musik Forum)
- 2003: mit Uta Hielscher (Klavier): Ich bin der Welt abhanden gekommen. Lieder von Gustav Mahler. Ars Musici (Freiburger Musik Forum).
- 2005: mit Uta Hielscher (Klavier): Liederkreis/Dichterliebe. Lieder von Robert Schumann. Naxos.
- 2006: mit Siegfried Mauser (Klavier): Winterreise Schubert in Sibirien. Oehmsclass.
Auszeichnungen
Thomas E. Bauer wurde mit Kulturförderpreisen der Bayerischen Staatsregierung und der Ernst von Siemens Musikstiftung ausgezeichnet. Er erhielt Preise der Cité Internationale des Arts Paris und des Deutschen Musikwettbewerbs. Im Jahr 2003 erhielt er als erster Sänger den Schneider-Schott-Musikpreis Mainz. Thomas E. Bauer ist ein Solist des Ensembles Das neue Orchester/Chorus Musicus Köln von Christoph Spering, das 2011 mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet wurde.[3]
- Werke von und über Thomas E. Bauer im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Thomas E. Bauer auf der Website seines Generalmanagements Orfeo
Einzelnachweise
- Thomas E. Bauer, Siegfried Mauser: Schubert in Sibirieren, cnet.de, 30. Dezember 2005
- Website des Kulturwald-Festivals
- ECHO Klassik 2011 für Christoph Spering und Das Neue Orchester/Chorus Musicus Köln auf mo-ka.net
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Thomas E. Bauer aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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