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Die Schweiz im Streik
Der Landesstreik vom November 1918 gilt als eines der wichtigsten Ereignisse in der Geschichte der Arbeiterbewegung. Er markierte den Höhepunkt der sozialen Konflikte, die gegen Ende des Ersten Weltkriegs die Schweiz wie auch andere europäische Länder erschütterten. Anlässlich seines 100-jährigen Jubiläums wurde der landesweite Generalstreik bereits mehrfach thematisiert, wie etwa mittels einer Doku-Fiktion der SRG, einer Theateraufführung in Olten, aber auch anhand von Ausstellungen und Publikationen (u.a. Traverse Nr. 2, 2018, gemeinsam mit Les Cahiers d'histoire du mouvement ouvrier).
Lesen Sie nachfolgend zwei eigens für das HLS verfasste Beiträge zum Thema Landesstreik: der eine fokussiert auf die Lage im Kanton Tessin (Gabriele Rossi), der andere auf die Rolle der Frauen (Katharina Hermann).
Gabriele Rossi ist Fachexperte für die Geschichte der Arbeiterbewegung und Archivar der Fondazione Pellegrini Canevascini in Bellinzona. Die Stiftung dokumentiert und archiviert Quellenmaterial zur Sozialgeschichte der italienischen Schweiz und verfügt über wichtige Bestände zum Generalstreik.
Katharina Hermann ist Doktorandin an der Universität Bern im Rahmen des Nationalfonds-Forschungsprojekts «Krieg und Krise: Kultur-, geschlechter- und emotionshistorische Perspektiven auf den schweizerischen Landesstreik vom November 1918». Sie analysiert das Engagement von Frauen und Frauenorganisationen während des Generalstreiks.
Das HLS dankt beiden für ihre Mitwirkung.