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Am 15. Februar wird der 32. Masters World Cup in Asiago, Italien, eröffnet.
In der Geschichte der Masters World Cups ist Italien bereits zum 4. Mal Gastgeber. Nach Toblach, Folgaria und Brusson ist dieses Jahr Asiago in der Provinz Venetien an der Reihe. Insgesamt haben sich 1174 Teilnehmer aus 26 Nationen für die Wettkämpfe vom 15.-22. Februar registriert. Die drei Einzelwettkämpfe (Kurz-, Mittel- und Langdistanz) in jeweils klassischer und freier Technik sowie die Staffelrennen werden auf den interessant angelegten Strecken auf dem Golfplatz von Asiago ausgetragen. Aufgrund der Schneefälle in den letzten Tagen werden die Teilnehmer hervorragend präparierte Strecken vorfinden.
Teilnehmerstärkste Nation ist erwartungsgemäss Italien mit 233 Athleten, gefolgt von Russland mit 182, USA 127 und Kanada 100 Wettkämpfer-/innen. Die italienische Mannschaft um Giacomo Camozzini wird alles daran setzen, sich im Medaillenranking die Spitzenposition zu sichern. Spannend wird es auch für die Zuschauer sein, ehemalige Medaillengewinner bei Olympiaden und Weltmeisterschaften zu beobachten. Erstmals bei den Masters dabei sein wird Cristian Zorzi, Weltmeister in der 4x10 km Staffel 2006, im Teamsprint 2007, Silbermedaillengewinner über 4x10 km bei der Olympiade 2002 und Vizeweltmeister im Sprint 2001. Dazu kommen weitere klangvolle Namen wie Gianfranco Polvara, Roberto de Zolt und Bruno Carrara. Weiterhin kann Giacomo Camozzini auf eine erfolgreiche Stammmannschaft setzen, die Jahr für Jahr Medaillen sammelt.
Die russische Mannschaft um Vitali Kourochkine als Nationaler Direktor und WMA Vizepräsidentin Maia Tchernenkaia wird alles daran setzen, um wieder einmal als Sieger in der Nationenwertung hervorzugehen, so wie es in den letzten Jahren meistens der Fall war. Gespannt darf man auch sein, wie sich die amerikanische Mannschaft um John Downing sowie die Kanadier um Bruce le Grow als 2. und 3. stärkste Nation in Szene setzen können. Natürlich haben auch die kleineren Nationen starke Athleten in ihren Reihen, die sich schon klangvolle Namen in der Mastersszene schaffen konnten.
Eröffnet wird der Masters World Cup am Freitag, 15. Februar, um 17 Uhr auf dem Platz beim Eisstadion von Björn Daehlie, dem bisher erfolgreichsten Langläufer der Welt. Schade, dass er sich derzeit nicht fit genug fühlt, um bei den Masters an den Start zu gehen.
Die Rennen über die Mitteldistanzen (30/15/10 km) werden am Samstag in der klassischen Technik und am Sonntag in der freien Technik ausgetragen. Am Montag stehen die Kurzdistanzen in beiden Techniken auf dem Programm. Die Staffelrennen über 4 x 5 km werden am Mittwoch entschieden und die Langdistanzen (45/30/15 km) am Donnerstag in der klassischen und am Freitag in der freien Technik.
Für viele Teilnehmer sind nicht nur die Wettkämpfe von Bedeutung. Das Zusammentreffen der Athleten abseits der Loipe spielt eine grosse Rolle. Ein besonderes Highlight werden dieses Mal am Ruhetag die Ausflüge nach Venedig oder Vicenza sein.
Ein würdiger Abschluss der Meisterschaften ist am Freitag mit der Abschlussfeier gefolgt vom Bankett für alle Teilnehmer.