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|Projekt||Schwemmholzstudie Sihl, Kanton Zürich|
|Auftraggeber||Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft des Kantons Zürich (AWEL)|
|Jahr||2009|
Die Hochwasserereignisse 2005 und 2007 haben gezeigt, dass im Einzugsgebiet der Sihl beträchtliche Mengen an Schwemmholz mobilisiert werden können. Mehrere Brücken und Wehre im Unterlauf der Sihl zwischen Langnau-Gattikon und der Stadt Zürich sind verklausungsgefährdet. Schwemmholzansammlungen an diesen Standorten können zu Ausuferungen führen. In der Folge wird dicht besiedeltes Gebiet mit hohem Schadenpotential (u.a. Hauptbahnhof Zürich) überflutet.
Die Flussbau AG SAH wurde mit der systematischen Analyse der Schwemmholzproblematik im Einzugsgebiet der Sihl beauftragt. Als erstes wurde das Schwemmholzpotential in den Teileinzugsgebieten erfasst. Anhand verschiedener Szenarien wurde bestimmt, welcher Anteil des Schwemmholzpotentials mobilisiert und mit der hochwasserführenden Sihl flussabwärts transportiert wird. Abschliessend wurden potentielle Ablagerungsstandorte bezüglich der Gefährdung von Siedlungsgebiet und Infrastrukturanlagen beurteilt und Massnahmen aufgezeigt, mit welchen sich diese Gefährdungen verringern lassen.