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Immer mehr Menschen leiden unter akuten oder bereits chronischen Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule oder des Schultergürtels.
Eine gute Haltung sowie eine gut trainierte Muskulatur des Schultergürtels und der Halswirbelsäule ist die beste Prävention um Abnützungserscheinungen oder Verletzungen entgegenzuwirken.
Der kyBoot/kyBounder hilft Ihnen im Alltag, durch feine Aktivierung der Tiefen- und Haltungsmuskulatur, die Haltung zu verbessern. Dadurch lösen sich Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich und Schmerzen werden gelindert.
Von einer Cervicobrachialgie (Syn.: Cervicobrachialsyndrom, cervicobrachiale Neuralgie, Schulter-Arm-Syndrom und cervikobrachiales Syndrom) spricht man, wenn von der Halswirbelsäule ausgehende Schmerzen, die in den Arm ausstrahlen, auftreten.
Als Schleudertrauma (engl. whiplash injury) werden Krankheitssymptome (Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindel, Sprachstörungen, Gangunsicherheit und viele weitere) bezeichnet, die im allgemeinen innerhalb von 0 bis 72 Stunden nach einer Beschleunigung und Überstreckung des Kopfes, meist während eines Autounfalles, typischerweise eines Heckaufpralls – ohne direkte Schädigung von Schädel, Gehirn, Rückenmark und Halswirbelsäule – auftreten. Es ist die häufigste Komplikation nach Autounfällen und eine gefürchtete Ursache chronischer Störungen, wobei bis heute der Grund für diese Chronifizierung, die bei einigen Verunfallten auftritt, unbekannt, aber heftig umstritten ist.
Der Fachausdruck für den Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule lautet „zervikale Diskushernie“, denn eigentlich fällt die Bandscheibe nicht, sondern sie reißt auf oder wird porös, sodass die enthaltene Flüssigkeit (gallertiges Gewebe mit einem hohen Wassergehalt) gegen die umgebenden Nerven in der Halswirbelsäule drückt.
Die Gründe für Probleme im Schulter-Nackenbereich sind vielfältig. Eine Hauptursache ist sicherlich darin zu sehen, dass heute immer mehr Menschen einen Grossteil ihrer Zeit sitzend verbringen.
Computerarbeiten, häufiges Fernsehen, lange Autofahrten - all dies trägt erheblich dazu bei, dass Rückenschmerzen im Allgemeinen und speziell Beschwerden der Halswirbelsäule in den letzten Jahren rapide zugenommen haben.
Die körperliche Aktivität, sei es bei der täglichen Arbeit oder in der Freizeit, nimmt bei den allermeisten von uns dagegen immer mehr ab. Die Folge dieser bewegungsarmen Lebensweise ist, dass der Anteil der Muskulatur, welcher unsere Halswirbelsäule (HWS) stützen soll zunehmend schwächer wird. Gleichzeitig hierzu verspannen sich andere Anteile der Muskulatur durch Fehl- und Überlastungen immer mehr. Vor allem im Nackenbereich klagen viele Patienten über erhebliche lokale Schmerzproblematiken.
Einseitige oder ungünstige Körperhaltung führt zu Überlastung des Rückens u.a. des Schulter-HWS-Überganges. Bei langanhaltender Überlastung in diesem Bereiches reagiert dieser mit der Zeit mit Schmerzen oder Verspannungen, welche später zu chronischen Schmerzen, Abnützung (z.B. Bandscheibenvorfall) oder Problemen in anderen Körperregionen führen können.
- Therapien wie z.B. Physiotherapie
- Schmerzmittel
- Operation
Die weich-elastische kyBoot-Sohle absorbiert die Stösse des harten Untergrundes und stimuliert den Körper, eine aufrechte Körperhaltung einzunehmen. Dies entlastet den Schulter-Nackenbereich:
Durch die aufrechte Körperhaltung werden verkürzte Muskeln gedehnt und Verspannungen und Schmerzen nehmen ab.
Mit gezielten Übungen auf dem kyBounder oder im kyBoot können Sie die sensomotorischen und koordinativen Fähigkeiten schulen, die Muskulatur des Haltungsapparates stärken sowie die regenerativen Prozesse in verletzten Regionen positiv anregen.
Spezifische Erstreaktionen bei bestehenden Schulter-HWS-Problemen:
Wenn Sie den kyBoot noch nicht gewohnt sind oder schon länger unter Schulter-Nacken-Problemen leiden, kann es anfangs im kyBoot zu Schmerzen kommen. Ein Grund ist die noch schwache oder verkürzte und verspannte Schulter-Nacken-Muskulatur. Im kyBoot gehend oder auf dem kyBounder nimmt ihr Körper eine neue Körperhaltung ein, Sie stehen aufrechter als bisher in den "normalen" Schuhen mit der steiferen Sohle. Dies ist eine neue Herausforderung für Ihren Rücken, er muss sich erst an die anderer Druckverteilung gewöhnen.
Wenn Sie neue, noch nicht bekannte Schulter-Nacken-Schmerzen im kyBoot bekommen, ist das ein Zeichen, dass Ihr Körper im kyBoot noch stark gefordert ist. Wir raten Ihnen in diesem Fall zu den kybun Übungen und wenn dies nicht mehr hilft, zu einer kurzen kybun Pause, damit sich der Körper erholen kann.
Wenn Ihre Schultergürtel-HWS-Muskulatur genügend stark und dieser Bereich entspannter ist, werden die Erstreaktionen verschwinden und Sie können immer länger im kyBoot gehen.
Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen
Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen
Wenn Sie im kyBoot oder auf dem kyBounder Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich bekommen oder sich Ihre bekannten Schmerzen verstärken, kann dies mehrere Gründe haben (z.B. verspannte Muskulatur, ungewohnte Haltung oder Bewegungen für den Rücken).
Wir raten Ihnen die kybun Übungen regelmässig zwischendurch anzuwenden. Diese lockern Ihre Muskulatur und Sie fallen weniger schnell in eine passive Haltung die den Schultergürtel und Nacken belasten.
Wenn Sie trotz kybun Übungen stark ermüden, Schmerzen haben oder seitlich auf der kyBoot-Sohle abkippen raten wir Ihnen, eine kurze kyBoot/ kyBounder-Pause einzulegen, bis die Symptome verschwunden sind.
Achten Sie sich auf eine aufrechte Körperhaltung, machen Sie nicht zu lange Schritte und schauen Sie in die Weite (nicht auf den Boden). Sie sollten gerade auf der kyBoot-Sohle gehen, das heisst, ein eventuell seitliches Abkippen korrigieren!
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- Nackenbeschwerden vom vielen Sitzen im Büro und Velofahren in der Freizeit
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Ich habe vor zirka drei Monaten einen kyBoot gekauft und ihn sofort mehr oder weniger den ganzen Tag während der Arbeit getragen (sitzende Tätigkeit). Ich leide an Nackenproblemen, vor allem im Frühling, wenn die Bike-Saison beginnt. Mit ein paar Akupunkturbehandlungen habe ich bis anhin jeweils dieses Problem in der Regel für die ganze Saison gut in den Griff bekommen. Dieses Jahr hingegen nicht. Ich frage mich, ob der kyBoot der Grund sein könnte? Was raten Sie mir? Soll ich ganz darauf verzichten oder eine Art Aufbautraining beginnen?
Das Gehen im kyBoot ist im Vergleich zu "normalen, harten" Schuhen eine grosse Umstellung für den Körper. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Sie dem Körper für diese Umstellung Zeit lassen. Beginnen Sie mit einer halben Stunde am Stück mehrmals täglich, und steigern Sie die Tragedauer langsam über mehrere Wochen. Es kann drei bis vier Monate dauern, bis sich der Körper an den kyBoot gewöhnt hat.
Die Umstellung zum kyBoot lohnt sich sehr! Im kyBoot gehen Sie ähnlich dem Barfussgehen; Ihre stabilisierenden Fussmuskeln werden gestärkt und dadurch die Gelenke entlastet. Da Sie beim Gehen im kyBoot mehr aus den Füssen abrollen, gehen Sie automatisch aufrechter. Somit können sich Ihre oberflächlichen Rücken- und Nackenmuskeln entspannen. Ihre Situation (Nackenprobleme) in diesem Bereich sollte sich folglich verbessern.
Da Sie den kyBoot sitzend anhatten, kann der kyBoot auch nichts bewirken. Erst beim Gehen oder Stehen entlastet er die Gelenke indem ein natürliches Abrollen von den Füssen möglich wird.
Wie Sie richtig beschrieben, ist beim Mountainbiken die Nackenmuskulatur durch die Kopfhaltung sehr beansprucht. Ich rate Ihnen daher für die nächste Saison, die Trainingsdauer langsam aufzubauen, damit sich die Nackenmuskulatur langsam an die neue Aufgabe (Kopf halten beim biken) gewöhnen kann.
Nach dem Bike-Training können Sie im kyBoot gehend die Nackenmuskulatur entlasten: Die oberflächliche Muskulatur die Sie beim Biken beanspruchten wird entspannt und die tiefe, stabilisierende Muskulatur wird gestärkt.
Während der Arbeit empfehle ich Ihnen den kyBounder! Auf dem kyBounder können Sie stehend Ihren Körper trainieren, Sie haben automatisch eine aufgerichtete Körperposition was den Nacken entlastet. Wenn Sie kein Stehpult haben, können Sie den kyBounder auch zwischendurch einsetzen, wenn Sie zum Beispiel ein Telefon machen oder etwas lesen.
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Guido M.
- Kann ich den kyBoot nach einer Operation an den Halswirbeln tragen?
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Ich möchte gerne einen kyBoot kaufen, da ich vor kurzem an den Halswirbeln operiert wurde. Nun möchte ich wissen, ob der kyBoot für mich überhaupt geeignet ist.
Weil die kyBoot Sohle sehr weich ist, werden die Schläge in die Gelenke beim Gehen abgedämpft. Nach einer Operation ist dies ein sehr angenehmes Gefühl. Zudem hat der Fuss im kyBoot wieder die Möglichkeit, über die Ferse abzurollen. Dadurch werden die tiefen, stabilisierenden Fussmuskeln gestärkt und die darüber liegenden Gelenke schonender belastet.
Durch das vermehrte Abrollen des Fusses wird der Körper aufgerichtet. Die Nacken- und Halsmuskulatur kann sich entspannen und die Halswirbel und Bandscheiben werden vermehrt in der aufrechten, natürlichen Achse bewegt.
Dabei wird die tiefe, stabilisierende Nackenmuskulatur, die nach der Operation geschwächt ist, schonend trainiert. Dies stabilisiert die Halswirbelsäule und schützt ihn vor Abnützung.
Ich empfehle Ihnen anfangs die kyBoot nur kurze Zeit am Stück zu tragen, damit sich Ihr Körper langsam daran gewöhnen kann. In den ersten Tagen reichen meistens 10 bis 30 Minuten am Stück, dafür mehrmals täglich. Wenn Ihre Muskulatur stark ermüdetet oder Beschwerden auftauchen, ist dies ein Zeichen für eine kurze kyBoot-Pause.
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Markus B.
- Kann der kyBoot Nackenschmerzen auslösen?
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Ich bin seit einiger Zeit eine eigentlich glückliche Besitzerin des kyBoot. Ich habe in meinem jungen Alter bereits Krampfadern und häufiger schwere Beine. Deshalb habe ich mir den kyBoot angeschafft. Die schweren Beine sind nun weg. Allerdings habe ich seit ein paar Tagen Nackenschmerzen und mir scheint es, dass sie immer stärker werden. Es knackst und knirscht im Nacken, jedesmal wenn ich mich bewege. Heute habe ich wegen des Nackens auch Kopfschmerzen.
Was soll ich nun tun? Soll ich den kyBoot nicht mehr benutzen? Könnte es sein, das ein vor ca. vier Jahren nicht behandeltes Problem, das damals aber von selbst "verschwunden" ist, nun durch den kyBoot wieder hervorkommt? Die Nackenprobleme entstanden durch äussere Gewaltanwendung am Nacken.
Ja, es ist, wie Sie denken. Der kyBoot kann als Erstreaktion die Schwachstellen am Körper, in Ihrem Fall Nackenprobleme, aufzeigen. Das geschieht, weil er das Fundament Ihres Körpers, die Füsse, mobilisiert. Langfristig stärkt das Ihr Fundament, die Muskelketten und den ganzen Körper, doch am Anfang kann es Reaktionen geben. Bitte tragen Sie daher den kyBoot anfangs nur zeitweise. Am besten wäre es, nur wenn Sie gehen. Wenn Sie stehen, sollten Sie die Füsse ständig etwas bewegen. Tragen Sie den kyBoot sehr häufig, aber nie zu lange am Stück (anfangs genügen oft 20-30 Minuten). Achten Sie bei der Arbeitshaltung, dass diese stimmt, das heisst aufrecht ist. Diese hat nämlich einen grossen Einfluss auf die Nackenprobleme.
Ansprechpartner: Karl Müller
Frage gestellt von: C. Ismaaciil
- Tennisarm/ Epicondylitis Humeri Radialis
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Hilft der kyBoot bei einem Tennisarm/Epicondylitis Humeri Radialis, Nackenbeschwerden oder bei Büroarbeit?
Ich habe vor zwei Monaten einen Tennisarm bekommen. - Kann der kyBoot diesen heilen ?
Einen Tennisellbogen können Sie mit dem kyBoot nicht direkt beeinflussen. Eventuell erfolgt dies indirekt, über eine bessere Haltung in der Schulter-/Nackenregion (siehe unten). Die Ursache für Tennisellbogen liegt oft in einseitigen, überlastenden Bewegungen des Unterarmes/Hand. Daher tritt diese Problematik oft bei stundenlanger Computerarbeit auf. Wenn Sie im Büro arbeiten, oder als Hobby viel am Computer sitzen, rate ich Ihnen die Sitzposition immer wieder zu verändern. Noch besser wäre es auf dem kyBounder zu arbeiten. Durch das dynamische Stehen verändert sich auch die Schulter-/Nacken-/Rückenposition. Infolge einer besseren Haltung kommt es auch zu weniger Überlastungen im Ellbogenbereich. Denn viele Tennisellbogen haben ihre Ursache in der Halswirbelsäule:
Im folgenden Video sehen Sie wie die Büroarbeit auf dem kyBounder stehend aussieht:
Büro Videos (Videothek)
Durch eine schlechte Haltung der Schultern/des Kopfes werden die Nerven, die von Hals in die Arme ziehen, überlastet (gedehnt oder komprimiert). Das kann zu Symptomen im Ellbogen führen. Ob das bei Ihnen der Fall ist, kann ich nicht beurteilen. Ein Physiotherapeut kann dies aber mit Tests herausfinden.
Falls Sie sich entscheiden zukünftig auf dem kyBounder zu arbeiten, empfehle ich Ihnen die Grundübungen unserer Homepage. Diese können Sie regelmässig zur Lockerung der Muskeln und Gelenke machen.
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: M.Lüder
- Kann der kyBoot Schwindelgefühle/Vertigo auslösen?
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Meine Frau und ich hatten kürzlich je ein Paar kyBoot gekauft. Am darauffolgenden Tag, verspürten wir starke Schwindelgefühle, nachdem wir nach einer Stunde laufen, die Schuhe ausgezogen hatten. Was können wir tun? Ich möchte noch hinzufügen, dass ich danach auch einen stark erhöhten Blutdruck hatte 182/95. Ausserdem war uns übel.
Besteht da ein Zusammenhang?
Die weich-elastische kyBoot Sohle lässt den Fuss in alle Richtungen bewegen. Das bedeutet für den Körper, dass er sich von Kopf bis Fuss neu ausrichten kann. So ist in allen Gelenken mehr Bewegung möglich. An diese neuen Möglichkeiten muss sich der Körper erst gewöhnen.
Ursachen für Ihren Schwindel könnte das Gleichgewichtsorgan im Innenohr oder die obere Halswirbelsäule sein. In "normalen, harten Schuhen" werden wir an diesen Orten wenig gefordert, oft sind wir in der oberen Halswirbelsäule sogar etwas "blockiert". Im kyBoot ist plötzlich mehr Bewegung da, daher hat Ihr Körper mit Schwindel reagiert, das gibt es am Anfang relativ häufig im kyBoot.
Sie werden sehen, bereits nach wenigen Tagen oder Wochen legt sich der Schwindel, so dass Sie das neue Laufgefühl im kyBoot richtig geniessen können! Ich rate Ihnen und Ihrer Frau vorerst die Geh-Dauer auf 20 - 30 Minuten zu verkürzen, dafür mehrmals pro Tag. Konzentrieren Sie sich nicht all zu fest auf das Gehen im kyBoot oder auf den Boden, dies könnte zusätzlich den Schwindel auslösen.
Bei einer Überforderung des Körpers ist dies oft am Blutdruck ersichtlich. Es kann also sein, dass Ihr Blutdruck, aufgrund des neuen Gehens im kyBoot, angestiegen ist. Grundsätzlich werden beim Gehen im kyBoot mehr Muskeln aktiviert. Dies ist für den Körper (Herz-Kreislauf) anstrengender. Darum ist es auch wichtig, dass man als kyBoot Einsteiger die "normale Belastungsdauer" etwas zurücknehmen sollte. Da Sie ein Blutdruck Messgerät besitzen, nehme ich an, dass Sie Ihren Blutdruck regelmässig kontrollieren. Wenn Sie eine Herz-Kreislauf- Krankheit haben, sollten Sie Ihre persönlichen, vom Arzt verschriebenen, Richtwerte für Blutdruck und anderes einhalten! Aber, es ist doch erstaunlich, welch grosse Fitnesswirkung der kyBoot hat! Nutzen Sie diese positive Wirkung aus. Wichtig ist, dass Sie Ihre persönliche Tragdauer finden. Die ist dort, wo Sie sich nach dem Tragen noch wohl fühlen; das heisst, keinen Schwindel, Übelkeit oder stark erhöhten Blutdruck haben!
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: G.Kalz
- Plattfüsse und Schwindel
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Ist der kyBoot geeignet für eine ältere Frau mit Schwindelgefühl und altersbedingten Plattfüssen?
Der kyBoot eignet sich bestens für altersbedingte Plattfüsse sowie Schwindelgefühl. Wichtig ist, dass bei bestehenden Problemen die Tragdauer langsam gesteigert wird. Das bedeutet, dass man den kyBoot zuerst nur eine viertel bis halbe Stunde am Stück anzieht. So kann sich der Körper langsam an die neue Haltung gewöhnen, d.h. die Muskeln werden gestärkt ohne zu überlasten. Jeder Körper reagiert anders. Hören Sie auf die Reaktion ihres Körpers. Bei vermehrten Schmerzen ziehen Sie den kyBoot aus. Wenn es Ihnen wohl ist, können Sie langsam die Tragedauer steigern, bis Sie mehrere Stunden oder sogar den ganzen Tag den kyBoot tragen können. Lassen Sie sich 3 bis 4 Monate Zeit dafür!
Wirkung vom kyBoot bei:
altersbedingten Plattfüssen: Diese Plattfüsse sind die Folge von zu wenig Muskeltraining der Füsse. Im Alter läuft man häufig viel weniger als in jungen Jahren, oft auch aufgrund von verschiedenen Problemen (Arthrose, Schwindel). Dadurch senkt sich das Fuss-Längsgewölbe, was zu Schmerzen im Fuss oder auch in den Gelenken weiter oben (z.B. Knie) führen kann. Im kyBoot werden die kleinen, tiefen Fussmuskeln, die für die Fussaufrichtung verantwortlich sind, trainiert.
Schwindelgefühl: Durch das oben erwähnte Muskeltraining im kyBoot wird der ganze Körper gestärkt und aufgerichtet. Dadurch nimmt der Schwindel ab und man fühlt sich wieder sicherer beim Gehen.
Anfangs kann der Schwindel etwas zunehmen, da der Körper die weich-elastische kyBoot-Sohle noch nicht gewöhnt ist. Versuchen Sie in die Weite zu schauen und immer wieder kurze Strecken im kyBoot zu gehen. Der Körper wird sich bereits nach wenigen Stunden an das vermehrte Bewegen im kyBoot gewöhnen und der Schwindel wird abnehmen.
Ich rate Ihnen das Training mit dem kyBounder, der weich-ealstischen Matte, zu beginnen. Auf dieser weich-elastischen Matte kann die Fusskraft noch gezielter aufgebaut werden. Dafür steht man immer wieder, so lange wie möglich, auf den kyBounder und macht zusätzlich zwischendurch die 3 Grundübungen.
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Erika W.
- Schwindel, Gleichgewichtsstörungen
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Ist der kyBoot bei Gleichgewichtsstörungen, Schwindel/Vertigo und leichter Ataxie/Muskelkoordinationsstörungen sinnvoll?
Einer meiner Patienten in der Physiotherapie leidet an Gleichgewichtsstörungen und an einer leichten Ataxie. Er wollte von mir wissen, ob ein kyBoot für ihn sinnvoll wäre. Ich kann es mir schlecht vorstellen, da er auf Rumpfstabilisation positiv reagiert. Trotzdem möchte ich Sie fragen, ob es für ihn von Nutzen sein könnte, einen kyBoot zu tragen.
Bei neurologischen Symptomen empfehle ich den Patienten, den kyBoot in einer Verkaufsstelle anzuziehen und zu testen. Wenn es dem Patienten im kyBoot wohl ist und er gleich gut oder besser gehen kann als in normalen, „harten“ Schuhe, ist der kyBoot das Richtige für ihn. Da jeder Patient auf verschiedene therapeutische Stimuli anders reagiert, muss der Schuh von jedem selbst getestet werden, bevor ein Urteil gefällt werden kann. Dazu ein Beispiel:
Ältere Leute mit Gleichgewichtsproblemen gehen im kyBoot oft viel sicherer als in normalen Schuhen. Dies ist im ersten Moment erstaunlich, da Orthopäden oder Schuhspezialisten solchen Menschen meist stabile Schuhe empfehlen. Durch diese harten, stabilen Schuhe wird der Fuss jedoch immer schwächer und unbeweglicher und die Sensibilität der Füsse wird auch nicht gefördert. Dadurch erreichen wir mit harten Schuhen das Gegenteil: Der Patient wird immer unsicherer und instabiler.
Der positive Effekt von labilem Untergrund auf das Gleichgewicht sieht man schön in folgendem Video:
kybun Seniorentraining (Videothek)
Oft leiden auch neurologische Patienten an Gleichgewichtsstörungen. Diese Störungen können behandelt werden, indem von den Füssen her mehr Stabilität aufgebaut wird. Wenn die Füsse stabiler sind, wird auch der Rumpf viel stabiler werden. Es kann gut sein, dass bei Ihrem Patienten der kyBoot dabei helfen kann.
Ich kann dies aber nicht beurteilen, ohne den Patienten zu sehen. Wenn Sie die Möglichkeit haben mit Ihrem Patienten den kyBoot zu testen, wäre das ideal.
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Veronika V. - eidg. dipl. Physiotherapeutin
- Schlaganfall/Hirnschlag/"Schlägli" und kyBoot?
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Haben Sie schon Erfahrungen bei Schlaganfallpatienten sammeln können?
Nach einem Schlaganfall sind die Symptome der Betroffenen sehr unterschiedlich ausgeprägt, daher kann ich keine Allgemeine Aussage machen
Der kyBoot hat eine instabile Sohle, diese fördert die Koordination und Kraft der Füsse. Ausserdem kann der Träger durch die Sohle den Untergrund gut spüren, dies verleiht ihm beim Gehen Sicherheit und fördert die Sensibilität der Füsse.
Symptome wie Schwindel, Gehstörungen, Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen können somit mit dem kyBoot sehr gut angegangen werden, der Betroffene kann selbständig mit dem kyBoot ein tägliches, angepasstes Training absolvieren.
Bei Lähmungen von Körperteilen muss der Betroffene oder behandelnde Therapeut abschätzen, ob der kyBoot seine Schwächen trainiert und mehr Sicherheit beim Gehen verschafft, oder ob der Betroffenen im Moment noch durch die Instabilität im kyBoot überfordert ist. Solange sich der Betroffene gut und sicher im kyBoot fühlt, empfehle ich den kyBoot. Wenn eine erhöhte Sturzgefahr besteht, würde ich im Moment noch vom kyBoot abraten und die stabilisierende Fussmuskulatur auf dem kyBounder im Stehen mittels den 3 Grundübungen trainieren:
Der Betroffene kann sich dabei an einem festen Gegenstand festhalten, wenn er sich freihändig zu unsicher fühlt. Zudem kann er sich im Stehen gut auf die Fussstellung und Körperhaltung (aufrecht) konzentrieren.
Zu einem späteren Zeitpunkt wenn die Fuss- und Beinmuskulatur bereits etwas kräftiger sind, kann er eventuell auch im kyBoot sicher gehen.
- Vermehrte Nackenschmerzen nach Nordic Walking im kyBoot
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Ich bitte Sie, mir raschmöglichst mitzuteilen, ob sich der kyBoot auch für Nordic Walking tragen lässt. Einen Testschuh habe ich heute während drei Stunden in der Stadt Bern getragen und mich rasch darin wohl gefühlt, aber jetzt im Nacken/Schulterbereich verstärkte Schmerzen habe und mich auch müde fühle. Mein Problem ist der Nacken (Zwei Bandscheibenvorfälle und ein Spondylophyt)
Es freut mich, dass Sie sich im kyBoot wohl fühlen! Der kyBoot ist bestens geeignet für Nordic Walking! Allerdings muss man berücksichtigen, dass der Körper muskulär stärker gefordert wird und darum eher ermüdet. Darum würde ich anfangs den kyBoot im Alltag anziehen und erst zu einem späteren Zeitpunkt im Nordic Walking einsetzen.
In Ihrem Fall rate ich Ihnen die Tragdauer langsam zu steigern, beginnen Sie mit einer halben Stunde am Stück, mehrmals täglich. Ich vermute, dass drei Stunden am Stück für den Anfang etwas zu viel für Ihren Körper waren, darum bekamen Sie diese Schmerzen im Nackenbereich.
Im kyBoot ist die gesamte Körperhaltung aufgerichteter als in einem "normalen, harten Schuh". An diese neuen Gelenksstellungen, von Fuss bis Kopf in die Halswirbelsäule, muss sich Ihr Körper erst gewöhnen.
Lassen Sie sich mit der Steigerung der Tragdauer einige Wochen bis Monate Zeit! Hören Sie auf Ihren Körper; Müdigkeit ist ein erstes Zeichen, dass der Körper eine Pause braucht.
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Margrit T.