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Der Weltranglistenvierte Jannik Sinner, der Djokovic bereits im letzten Herbst zweimal bezwungen hatte, war im Generationenduell gegen den mehr als vierzehn Jahre älteren Djokovic in knapp dreieinhalb lange erstaunlich einseitigen Stunden mit 6:1, 6:2, 6:7 (6:8), 6:3 klar überlegen. Letztmals hatte der zehnfache Champion Djokovic in Melbourne vor sechs Jahren - oder 2195 Tagen - eine Partie verloren.
Final gegen Medwedew
Finalgegner von Sinner am Sonntag ist der Russe Daniil Medwedew. Der Weltranglisten-Dritte wendete das Blatt gegen den als Nummer 6 gesetzten Deutschen Alexander Zverev nach einem 0:2-Satz-Rückstand. Nach 4:22 Stunden setzte sich Medwedew 5:7, 3:6, 7:6 (7:4), 7:6 (7:5), 6:3 durch. Er steht zum dritten Mal in Melbourne im Final, die ersten beiden verlor er gegen Djokovic und Rafael Nadal. Seine Finalbilanz ist mit dem Sieg am US Open 2021 und vier Niederlagen allerdings klar negativ. Er hat aber gegen Sinner sechs von neun Duellen gewonnen.
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Der Italiener seinerseits ist der Mann der Stunde. Er machte gegen Djokovic den zweitletzten und womöglich grössten Schritt von der grossen Nachwuchshoffnung zum nächsten Grand-Slam-Champion. Der 22-jährige Südtiroler liess sich vom grossen Namen nicht einschüchtern und musste dem gemäss allgemeiner Einschätzung besten Return-Spieler der Geschichte keine einzige Breakchance zugestehen. Sinner ist der erste Italiener im Final des Australian Open und er hat im gesamten Turnier noch keinen Satz abgegeben.
(sda/red.)