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Weil der Mensch ein Lebewesen ist, schadet er sich selber, wenn er der Umwelt schadet.
Weil der Mensch ein soziales Lebewesen ist, schadet er sich selbst, wenn er Entwicklungen fördert, die soziale Bindungen schwächen.
Weil Geld ein wichtiges Werkzeug ist, sind Franken-Bilanzierungen wichtig.
Der Aufbau von Wohlstand bedingt einen sorgfältigen Umgang mit Geld, starke soziale Bindungen und eine gesunde Umwelt.
Seltsamerweise werden wirtschaftliche Aktivitäten nur mit Franken-Bilanzierungen bewertet. Das ist ungenügend. Ergänzend braucht es Werkzeuge, die darstellen, wie unsere wirtschaftlichen Aktivitäten auf die Umwelt und auf soziale Bindungen wirken.
Roman Niedermann, der Gemeinwohlökonomie (GWÖ) St.Gallen, hat mit der Präsentation der GWÖ-Matrix überzeugend gezeigt, dass ein solches Instrument existiert.
Anhand einer Übung lernten die Teilnehmenden des Workshops Systemisches Konzensieren eine Methode kennen, welche Gemeinschaften befähigt, eine Kultur der Partizipation zu fördern. Die Teilnehmer konnten erfahren, wie diese Methode Widerstände elegant ans Licht bringt und wie sie sich lösen lassen. Wenn alle gehört und berücksichtigt werden, fördert dies Akzeptanz für die Ergebnisse und die zukünftige Umsetzung.
Die IG Denk.Mal dankt Felix Oesch von der GWÖ St.Gallen für die Leitung der Übung.
Text: M. Klein