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01. Nov 2023
Die immer wieder gehörte Empfehlung, Welpen und Junghunde nur eingeschränkt zu bewegen, ist falsch
Im Alltag wird uns von Junghundebesitzern häufig die Frage gestellt, wieviel Bewegung ein Welpe oder Junghund haben darf. Nicht selten hören wir, dass den Besitzern von Züchter- oder Hundetrainerseite empfohlen wird, die Jungtiere bis zum abgeschlossenen Wachstum nur eingeschränkt zu bewegen, auch wenn das Tier nicht müde erscheint. Es wird befürchtet, dass ein übermässiges Herumtollen, das Springen von Hindernissen oder Treppensteigen zu Schäden an den noch offenen Wachstumsfugen oder den reifenden, "weichen" Knochen führen könnte. Zweifel an diesen Empfehlungen bestanden seit jeher - ein wachsendes Skelett benötigt im Gegenteil entsprechende "Belastungs-Inputs" um zu reifen und sich der Belastung entsprechend zu entwickeln. Eine deutsche Studie widmet sich gegenwärtig auf wissenschaftliche Art dieser Frage und wird 2024 publiziert. Ein Artikel von Dr. Marianne Furler im "Hunde"-Magazin vom Mai dieses Jahres diskutiert schon vorab Erkenntnisse der Untersuchung: Die Empfehlungen, Welpen und Junghunde eingeschränkt zu bewegen, sind falsch. Um den Artikel zu zitieren: "...gesunde Gelenke werden durch normale Bewegung nicht geschädigt und pathologische Gelenke durch Schonung nicht weniger pathologisch". Wir sind gespannt auf die detaillierten Studienresultate!