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Nachdem internationale Investoren in grossem Stil ihr Kapital aus Thailand abgezogen hatten, beschloss die thailändische Regierung am 2. Juli 1997 die Landeswährung Baht vom Dollar zu entkoppeln. Es folgte der freie Fall: Die Währung, die Börse und der Immobilienmarkt brachen ein. Das war der Beginn eines Flächenbrands, der sich über ganz Ostasien ausbreiteten. Die thailändische Wirtschaft erholte sich zwar von der Krise, viele Betroffene jedoch leiden bis heute an ihren Folgen.
Aus Trend, SRF, 14.10.2017