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WAS IST BUDDHISMUS?
Buddhismus oder Buddhadharma ist Buddhas Lehre und die inneren Erfahrungen oder Realisationen dieser Lehren die die Funktion haben uns dauerhaft vor Leiden zu schützen. Buddha gab vierundachtzigtausend Unterweisungen. Alle diese Unterweisungen und ihre inneren Realisationen bilden den Buddhismus.
WER WAR BUDDHA ?
Im Allgemeinen bedeutet „Buddha“ „der Erwachte“, jemand, der aus dem Schlaf der Unwissenheit erwacht ist und die Dinge so sieht, wie sie wirklich sind. Ein Buddha ist eine von allen Fehlern und geistigen Behinderungen völlig befreite Person. Es gibt viele Menschen, die in der Vergangenheit Buddhas geworden sind, und viele Menschen werden in der Zukunft Buddhas werden.
KADAMPA BUDDHISMUS
Kadampa Buddhismus ist eine besondere Tradition des Mahayana-Buddhismus, die von Atisha (982 – 1054 n. Chr.) gegründet wurde, einem indischen buddhistischen Meister, der hauptsächlich für die Wiedereinführung des Buddhismus im Tibet des 11. Jahrhunderts verantwortlich war. „Ka“ bezieht sich auf alle Sutra- und Tantra-Lehren Buddhas und „dam“ bezieht sich auf Atishas besondere Anleitungen, die die „Stufen des Pfades“ oder auf Tibetisch Lamrim genannt werden.
Kadampa Buddhisten versuchen ihre Kenntnis der gesamten Lehre Buddhas in ihren Alltag zu integrieren. Die alten Kadampa Geshes, die Anhänger Atishas, waren nicht nur grosse Gelehrte, sondern ebenfalls spirituelle Praktizierende von ausserordentlicher Reinheit und Aufrichtigkeit.
DIE NEUE KADAMPA TRADITION
Die Kadampa Tradition wurde später im 14. Jahrhundert in ganz Tibet gefördert von Je Tsongkhapa und seinen Anhängern, bekannt als die „Neuen Kadampas“. Die neue Kadampa Tradition – Internationale Kadampa Buddhist Union (NKT-IKBU) – ist ein Verband von über 1200 buddhistischen Zentren und Gruppen, die ihre Inspiration und spirituelle Führung herleiten aus dem Beispiel der alten Kadampa Meister und aus der Präsentation des Kadampa Buddhismus für die moderne Welt durch den Ehrwürdigen Geshe Kelsang Gyatso.