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Einzig die Sittener taten etwas dafür, dass das Geisterspiel im Letzigrund recht ansehnlich war. Bis auf Schwächen in der Chancenauswertung musste sich die Mannschaft von Interimstrainer Christian Zermatten nichts vorwerfen lassen.
Der 20-jährige brasilianische Stürmer Itaitinga, der in dieser Saison selten eingesetzt worden war, erzielte die Tore in der ersten Halbzeit mit einem Abstauber und einem Drehschuss unter die Latte nach schöner Vorarbeit von Pajtim Kasami. Kurz vor Schluss besorgte er auch das 3:0. Ein deutlich höherer Sieg wäre logisch gewesen.
Trainer Uli Forte ist in den vorderhand letzten Spielen des Grasshopper Clubs in der höchsten Liga nicht zu beneiden. Er plant nach eigenen Aussagen bereits die Saison in der Challenge League, aber mit den zur Verfügung stehenden Leuten hat er kaum Möglichkeiten dafür. Für den Match gegen Sion fiel die gesamte Verteidigung, die in Bern sechs Tore kassiert hatte, verletzungsbedingt oder krankheitshalber aus. Auf diese Weise kam Mateo Matic im Tor zu seinem Debüt. Unter den in dieser Saison eingesetzten GC-Spielern ist er der Vierzigste und wohl Letzte.
(sda)