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In den Jahren 2008 bis 2010 wurde das CULTANVerfahren (Controlled Uptake Long Term Ammonium Nutrition) auf Praxisfeldern im Schweizer Mittelland geprüft. In Parzellenversuchen mit Winterweizen und Körnermais wurde flüssiges Ammonsulfat mit dem CULTAN- Verfahren in einer einmaligen Gabe appliziert und mit Ammonsalpeter und Ammonsulfat verglichen, welche mit einem pneumatischen Düngerstreuer breitflächig ausgebracht wurden. Bei Winterweizen konnten zwischen den geprüften Verfahren weder beim Kornertrag noch beim Proteingehalt Unterschiede festgestellt werden. Der Strohertrag lag beim CULTAN-Verfahren leicht höher, da mehr Halme pro Flächeneinheit gebildet wurden. Auch beim Körnermais zeigten sich beim Ertrag und Stickstoffgehalt der Körner keine Unterschiede zwischen dem CULTAN-Verfahren und der herkömmlichen Düngung. Die Gesamt-Trockensubstanzerträge lagen beim CULTAN-Verfahren aufgrund der grösseren Stängelerträge geringfügig höher. Die mit dem CULTAN-Verfahren beabsichtigte Anlage von Ammoniumdepots im Boden und damit eine kontinuierliche Langzeiternährung der Pflanzen mit Ammonium konnte in den Versuchen nicht bestätigt werden. Ammoniumund Nitratmessungen im Boden haben gezeigt, dass das Ammonium innert weniger Wochen praktisch vollständig nitrifiziert wird.
Pflanzenbau
Spring J.-L., Reynard J.-S., Zufferey ,Verdenal T., Bieri S., Bourdin G., Blouin A., Carlen C., Rienth M., Cléroux M.
Die Untersuchung einer Syrah-Population aus dem nördlichen Teil des Weinbaugebiets Côtes du Rhône (F) führte zur Auswahl von drei neuen Syrah-Klonen mit sehr interessanten Eigenschaften, die über die Schweizer Zertifizierung verbreitet werden.
Ein später Schnitt der Reben hat einen begrenzten Nutzen für die Laubarbeit im Weinbau. Die Auswirkungen auf das Wachstum der Seitentriebe und die Zusammensetzung des Mostes sind gering.
Pflanzenschutzmittel enthalten Wirkstoffe und sogenannte Beistoffe. Agroscope untersuchte erstmals die Rückstände von Beistoffen auf behandelten Pflanzen und liefert damit Grundlagen für die Beurteilung der Risiken für Konsumentinnen und Konsumenten.