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Differenztheoretisch kann Kopie durch die Differenz zwischen Kopie und Original gesehen werden, indem auf der Unterscheidungsseite der Kopie das als Original wiedereintritt, weil jede Kopie als Original fungiert, da sie kopiert werden kann.

Als Kopie bezeichne ich das Ergebnis der Reproduktion eines - relativen - Originals, wie etwa eine Fotokopie.
Eine Kopie kann mehr oder weniger vom Original abweichen, speziell wenn sie von Hand hergestellt wird, wie etwa eine Abschrift eines Dokumentes.
Umgangssprachlich spreche ich manchmal auch von Kopien, wo ich eigentlich Instanzen oder Exemplare meine. Seriell hergestellte Produkte wie etwa die Exemplare eines Buches oder eines Autos haben kein Original, ich kann sie umgangssprachlich als Kopien eines Prototyps sehen.
Ein fotografisches Papierbild bezeichne ich als Abzug, weil das vermeintliche Original - der entwickelte Film - ja ganz anders aussieht, als der Abzug.
Spezielle Fälle sind der Durchschlag (Durchschlagpapier, wo die Kopie gleichzeitig wie das Original erstellt wird) und der Abklatsch (Epigraphik)
Und spezifische Probleme sind: