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Vor 100 Jahren wurde in Bern die orientalische Ausstellung im Historischen Museum eröffnet. Die Sammlung umfasst tausende Objekte aus dem Besitz von Henri Moser. Der Schweizer Abenteurer bereiste Zentralasien zur Zeit des russischen Imperialismus, sammelte Kunstgegenstände und ethnografische Objekte und schrieb seine Erlebnisse nieder.
Sechs grosse Reisen in die Türkei, Persien und Indien unternahm Jean-Baptiste Tavernier zwischen 1628 und 1668. Sein Werk gilt heute als eine der wichtigsten Reisebeschreibungen über den Orient des 17. Jahrhunderts.
Als Wilhelm Fiedler im Frühsommer 1864 seine Professur am Polytechnikum nach Prag antrat, muss er sehr erleichtert gewesen sein.
Seit längerem möchte ich mehr wissen über eine Mappe aus unseren Privatbeständen mit der Aufschrift „Schweizerische Arbeiterwohnungen“. Die Mappe enthält Zeichnungen mit wunderschön kolorierten Grund- und Aufrissen wie auch Übersichtszeichnungen von Arbeiterhäusern und -siedlungen aus dem 19. Jahrhundert.
Gabriel Narutowicz kam nicht zum Studieren in die Schweiz.
„Herr Eppi, was ischt den dees? No net aus die Federe? Auf, auf, sischt bald siebene voll. Was isch mer denn dees fir e Eirichtung!“
Als die Swissair 1931 gegründet wurde – unter anderem vom Schweizer Flugpionier und Fotografen Walter Mittelholzer –, hob der helvetische Nationalstolz ab. Die Fluggesellschaft mit dem weissen Kreuz auf rotem Grund wurde nach dem Grounding von 2001 endgültig zum Mythos. Während
Alma mater, nährende Mutter, nennen Studierende lateinisch seit dem Mittelalter ihre Hochschulen. Sie denken dabei an geistige Nahrung. Nicht so in Zürich. Hier wird die Bezeichnung auch wörtlich verstanden und nicht nur der Bildungshunger, sondern auch das Magenknurren gestillt.
Zwischen 1840 und 1842 brachte der Pariser Verleger Henri-Léon Curmer (1801-1870) die umfangreiche Sammlung Les Français peints par eux-mêmes heraus. Sie umfasst neun Bände, fünf über Paris und drei über die Provinz. Komplettiert wird sie durch das Prisme, das 1841 als Erstdruck an die
Vor 90 Jahren, am 11. Juli 1922, erhielt Hélène Kernen als erste Frau von der ETH ein „Diplom als Maschineningenieur“. Nicht als Maschineningenieurin. Schwermetall war nach damaligen Vorstellungen nicht für zarte Frauenhände bestimmt ausser in Gestalt gusseiserner