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Santo Domingo ist nicht nur Landeshauptstadt mit mondänen Hotels, dem Regierungssitz und nicht abreissendem Verkehr, es ist auch das koloniale Herz des geschichtsträchtigen Landes.
Es ist die älteste permanent bewohnte Siedlung auf dem gesamten amerikanischen Kontinent. Über 500 Gebäude aus der Anfangszeit der spanischen Kolonialisten in der Altstadt von Santo Domingo bilden die Zona Colonial, die längst auch auf der Liste der UNESCO Welterbe-Stätten steht. «Den Baustil der Spanier und die beeindruckende Art der Städteplanung lernt man am besten während eines ausführlichen Spaziergangs entlang der Calle de las Damas kennen», erklärt Petra Cruz vom Tourismusverband der Dominikanischen Republik. Einst planten die Spanier von hier aus ihre Eroberungsfeldzüge in ganz Lateinamerika. Heute befinden sich in den Häusern nicht etwa schicke Restaurants und Souvenirshops, viel mehr sind es ganz normale Wohnungen der Stadtbevölkerung.
Doch auch abseits der 16 Gassen der Zona Colonial in Santo Domingo ist etwas los. Entlang der Promenadenstrasse Malecón ertönen an jeder Ecke Merengue-Klänge. Einheimische und Reisende sitzen gemeinsam auf den Terrassen oder auf dem Plaza de España oder der Avenida Gustavo Mejia Ricart, rauchen Zigarre oder geniessen das tolle Wetter und den Blick aufs Meer. Beim Stadtbummel sollte man auch in einen der dominikanischen Textilläden vorbeischauen, die die beliebten Leinenhemden Guayaberas und handgefertigte Lederhandtaschen verkaufen.