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Mangalore (Indien)
Das südindische Mangalore kann auf eine lange Geschichte unter vielen verschiedenen Herrschaften zurückblicken. Zwischen dem 14. und 18. Jahrhundert herrschte hier ein ständiger Machtwechsel zwischen Arabern, Portugiesen und Briten. Die Stadt galt damals vor allem als bedeutendes Schiffsbauzentrum, sowie zugleich als wichtiger strategischer Hafen. So ist es auch kaum verwunderlich, dass sie vorwiegend islamisch beziehungsweise christlich geprägt ist. Als wichtigste Sehenswürdigkeiten gelten der Kadri-Manjunath-Tempel - ein im 11. Jhd. erbauter Hindutempel, der eine Bronzestatue der Göttin Lokeshwara beherbergt; die St. Aloysius College Chapel mit einer aussergewöhnlich schönen Innendekoration des italienischen Künstlers Antonio Moscheni; der Mangaladevi-Tempel, der der Göttin Mangaladevi geweiht ist, der die Stadt ihren Namen verdankt; der Berg "Kadri" mit seinen Laterit-Höhlen und einem einmaligen Panoramablick auf die Stadt und das Meer; das Sultan-Haus mit dem alten Leuchtturm und der Shri-Sharavu-Mahaganapathi-Tempel - ein bedeutender Pilgerort, der Tag für Tag unzählige fromme Hindus in die Stadtmitte Mangalurus zieht.