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Was passiert bei einer Tätowierung?
Der Vorgang der Tätowierung besteht grundsätzlich in einer Punktierung der Haut, wobei gleichzeitig während des Durchstechens der Haut Farbpigmente in diese eingebracht werden. Wichtig beim Tätowieren ist, dass der Einstich weder zu oberflächlich noch zu tief angebracht wird. Im ersten Fall würde der eingelagerte Farbstoff lediglich in die Zelllagen der Epidermis dringen und diese würde bei der fortwährenden Erneuerung der Hautschicht eine Abstoßung der Farbteilchen bewirken. Falls aber der Stich zu tief in die Haut eindringt (subcutis), kommt es durch die auftretenden Blutungen zu einem Auswaschen der Farben. Dauerhaft haltbar sind diejenigen Farbpigmente, die in der mittleren Hautschicht der sogenannten Dermis eingelagert sind. Die Farbpigmente bei so gennanten Biotattoos werden teilweise unter der Basalschicht und in der Dermis abgesetzt. Angeblich sollen diese nicht ein Leben lang halten, sondern nach einer gewissen Zeit sich von selber verschwinden. Leider ist uns nicht ein einziger Fall bekannt, in dem sich ein solches Tattoo tatsächlich von selbst und ohne Rückstände wieder aufgelöst hätte.