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Korrektur abstehender Ohren in Genf – Schweiz.
Die Korrektur abstehender Ohren erfordert einen operativen Eingriff namens „Otoplastik“ zur Umgestaltung der Ohrmuscheln, die als übermässig sichtbar beurteilt werden.
Eine Otoplastik bietet sich an zur Korrektur der Anomalien des vorliegenden Knorpels im Bereich der Ohrmuscheln und verantwortlich für sein „abstehendes“ Aussehen.
Definition und Ziele
Die Korrektur abstehender Ohren erfordert einen operativen Eingriff namens „Otoplastik“ zur Umgestaltung der Ohrmuscheln, die als übermässig sichtbar beurteilt werden. Die Operation erfolgt normalerweise an beiden Ohren, sie kann manchmal aber einseitig sein. Eine Otoplastik bietet sich an zur Korrektur der vorhandenen Anomalien des Knorpels im Bereich der Ohrmuscheln und verantwortlich für sein „abstehendes“ Aussehen. Man kann schematisch drei Arten von Missbildungen unterscheiden, die oft mehr oder weniger miteinander verbunden sind:
- Zu grosser Winkel zwischen Ohrmuschel und Schädel führt zu echten „abstehenden“ Ohren (Helix valgus).
- Übermässige Grösse des Knorpels der Ohrmuschel, die das Ohr nach vorne projiziert, was das abstehende Aussehen verstärkt (Hypertrophie der Ohrmuschel).
- Eine mangelnde Abfaltung der gewöhnlichen Reliefs des Knorpels, die zu einem zu glatten Aussehen der Ohrmuschel führt, wie „entknittert“ (mangelnde Abfaltung der Anthelix).
Grundsätze
Der Eingriff zielt auf die endgültige Korrektur dieser Anomalien durch Umgestaltung des Knorpels, damit man „zusammengesetzte“, symmetrische Ohren mit natürlicher Grösse und natürlichem Aussehen erhält, die es so ermöglichen, den psychologischen Beeinträchtigen ein Ende zu setzen (Bsp: schulische Konflikte).
Eine Otoplastik kann beim Erwachsenen oder Jugendlichen durchgeführt werden, aber meistens wird die Korrektur schon in der Kindheit erwogen, wo sie ab dem 7. Lebensjahr vollzogen werden kann, sobald das Kind sich über sein Ausssehen beklagt und darunter leidet.
Vor dem Eingriff
Eine sorgfältige Untersuchung der Ohren wird durchgeführt von Dr. Xavier Tenorio, FMH für Plastische und Ästhetische Chirurgie, bei dieser Sprechstunde beantwortet er Ihre Fragen. Die Kosten für die Sprechstunde werden von den Operationskosten abgezogen, so dass sie vollständig zurückerstattet werden.. Die üblichen präoperativen Abklärungen werden gemäss Vorschriften durchgeführt.
Ausser bei rein örtlicher Betäubung wird der Anästhesist zur Besprechung hingezogen, spätestens aber 48 Stunden vor dem Eingriff.
Kein Arzneimittel mit Aspirin darf in den 10 Tagen vor dem Eingriff eingenommen werden.
Bei Jungen ist ein ganz kurzer Haarschnitt wünschenswert. Bei Mädchen wird ein Pferdeschwanz begrüsst. Kopf und Haare müssen am Vorabend vor der Operation sorgfältig gewaschen werden. Je nach Art der Narkose muss man 6 Stunden vor dem Eingriff nüchtern sein (nichts essen noch trinken).
Narkosearten und Modalitäten des Spitalaufenthalts
Narkosearten
Drei Verfahren sind möglich:
- Reine örtliche Betäubung, bei dem ein Schmerzmittel lokal injiziert wird, um die Gefühllosigkeit der Ohren sicherzustellen.
- Tiefe überwachte Lokalanästhesie durch intravenöse Verabreichung von Beruhigungsmitteln („Wach-“Narkose).
- Klassische Vollnarkose, bei der Sie vollständig schlafen.
Die Wahl unter diesen einzelnen Techniken wird sich aus dem Gespräch mit Ihnen, dem Chirurgen und dem Anästhesisten ergeben.
Modalitäten des Spitalaufenthaltes
Normalerweise wird der Eingriff „ambulant“ durchgeführt, das heisst Spitalaufenthalt während des Tages, mit Entlassung noch am gleichen Tag nach einigen Stunden Beobachtung.
In manchen Fällen kann jedoch ein kurzer Spitalaufenthalt vorgezogen werden. Die Einweisung erfolgt also morgens (oder manchmal am Vortag nachmittags), und die Entlassung wird schon am Folgetag gestattet.
Eingriff
Hautschnitte: Normalerweise befinden sie sich ausschliesslich in der retro- aurikulären Falte, das heisst in der natürlichen Falte hinter dem Ohr. In manchen Fällen werden kleine zusätzliche Schnitte auf der Vorderfläche der Ohrmuschel durchgeführt, sie werden dann in den natürlichen Falte verborgen. Es ist festzuhalten, dass die Haare nicht geschnitten werden.
Sezieren: Die Haut wird dann abgezogen je nach Bedürfnissen, um Zugang zum Knorpel zu erhalten.
Knorpel-Remodellierung: Das Prinzip besteht in der Neubildung oder Verbesserung der natürlichen Reliefs durch Verfeinerung und Abknicken, eventuell durch feine tiefe Nähte aufrechterhalten. Manchmal muss der Knorpel geschnittenund reseziert werden. Dann wir die Muschel in die richtige Position zurückgeführt in Bezug auf den Schädel und durch tiefe Punkte befestigt.
Nähte: Klassisch werden selbstauflösende Fäden verwendet; andernfalls müssen sie um den 10. Tag entfernt werden.
Verband: Er wird durch Elastikstreifen um den Kopf durchgeführt, damit die Ohren in der richtigen Position verbleiben.
Je nach Chirurg und Bedeutung der zu korrigierenden Missbildungen kann eine Otoplastik eine halbe bis zu eineinhalb Stunden dauern.
Operative Auswirkungen
Die Schmerzen sind normalerweise mässig, und falls notwendig, werden sie durch eine Schmerzbehandlung und ein entzündungshemmendes Mittel bekämpft.
Im gegenteiligen Fall ist eine Sprechstunde mit dem Chirurgen oder seinem Team notwendig.
Der erste grosse Verband wird zwischen dem 2. und 5. Tag nach der Operation entfernt. Danach wird er normalerweise durch eine andere leichtere Bandage für nochmals einige Tage ersetzt. Die Ohren können geschwollen erscheinen mit durch das Ödem verborgene Reliefs (Schwellung). Grössere oder kleinere blaue Flecken sind manchmal vorhanden. Dieses mögliche Aussehen ist nicht beunruhigend, es ist nur vorübergehend und gefährdet in keiner Weise das Endergebnis. Ein Schienenverband (Art „Tennisbinde“) muss zwei Wochen lang Tag und Nacht getragen werden, dann einige Wochen nur noch nachts. In diesem Zeitraum sollen körperliche oder sportliche Tätigkeiten mit Berührungsgefahr vermieden werden.
Von der Aussetzung grosser Kälte wird mindestens zwei Monate abgeraten angesichts der Gefahr von Erfrierungen aufgrund der zeitweiligen veringerten Empfindlichkeit der Ohren.
Ergebnis
Ein bis zwei Monate sind notwendig, um das Endergebnis zu beurteilen. Diese Zeit ist notwendig, damit sich das Gewebe lockert und das ganze Ödem zurückbildet und die Reliefs des Ohrs eindeutig zu Tage treten lässt. Nach dieser Frist sind nur noch die Narben ein wenig rosig und verhärtet, bevor sie verschwinden. Der Eingriff hat meist ermöglicht, wirksam die vorhandenen Anomalien zu korrigieren und normal positionierte und ausgerichtete Ohren zu erhalten, richtig geknickt, symmetrisch, von natürlicher Grösse und natürlichem Aussehen, nicht hypertrophisch.
Im Grossteil der Fälle sind die Ergebnisse endgültig. Ein Rückfall kann jedoch (grundsätzlich teilweise) möglicherweise mittelfristig auftreten, der einen neuen Eingriff notwendig macht.
Im Endeffekt ermöglicht dieser einfache Eingriff im Prinzip und in seiner Ausführung im Allgemeinen, das wenig ästhetische Aussehen wirksam zu korrigieren, die die abstehenden Ohren darstellen, die hauptsächlich im schulischen Rahmen Gegenstand von Hänseleien oder abwertenden Bemerkungen sind, die Konflikten oder psychologischen Schwierigkeiten zugrunde liegen können.
Mögliche Komplikationen
Eine Otoplastik, obwohl aus hauptsächlich ästhetischen Beweggründen durchgeführt, bleibt trotzdem ein echter chirurgischer Eingriff, was mit Risiken in Verbindung mit jeder noch so kleinen medizinischen Massnahme verbunden ist.
Man muss Komplikationen in Verbindung mit der Anästhesie und denen mit dem operativen Eingriff unterscheiden.
Was die Anästhesie betrifft, informiert der Anästhesist bei einer Vollnarkose selbst den Patienten/die Patientin über Narkoserisiken.
Was den operativen Eingriff betrifft: Bei Wahl eines qualifizierten und kompetenten Schönheitschirurgen, der für derartige Eingriffe ausgebildet ist, begrenzen Sie diese Risiken auf ein Minimum, ohne sie jedoch völlig zu beseitigen.
Zum Glück sind die echten Komplikationen infolge einer fachgerecht ausgeführten Otoplastik sehr selten. In der Praxis laufen Eingriffe problemlos ab, und die Patienten sind vollkommen zufrieden mit dem Ergebnis.
Deshalb und trotz ihrer Seltenheit müssen Sie über die möglichen Komplikationen Bescheid wissen:
Blutung nach der OP: Wenn sie bedeutender als nur ein einfacher Blutfleck auf dem Verband ist (was nichts Beunruhigendes ist), kann dies einen erneuten Eingriff begründen, um die Blutung an ihrer Wurzel zu stoppen. Das Blut kann auch nicht nach aussen dringen und zu einem Hämatom führen, das besser entfernt werden sollte.
Infektion: sie ist glücklicherweise sehr selten. Tritt sie dennoch auf, erfordert sie eine schnelle Behandlung, damit der Knorpel nicht betroffen wird.
Hautnekrose: eher ungewöhnlich, manchmal tritt sie aufgrund von Störungen des Kreislaufs auf der sehr dünnen Haut der Vorderfläche der Ohrmuschel in Bezug auf das Knorpelrelief. Die Heilung tritt in der Regel durch lokale Verbände ein und hinterlässt einen kleinen Narbenbereich.
Anormale Narben: Trotz aller Sorgfalt bei der Durchführung der Nähte können die Narben hinter der Ohrmuschel Sitz einer Entzündung und störenden Hypertrophie, ja sogar einer „wulstigen“ Entwicklung sein (anhaltende Narbenhypertrophie), deren Behandlung schwierig bleibt.
Im Endeffekt darf man die Risiken nicht überbewerten, sondern sich einfach klarmachen, dass ein operativer Eingriff, selbst scheinbar einfach, immer Gefahren birgt. Die Inanspruchnahme eines qualifizierten Schönheitschirurgen stellt sicher, dass dieser die Ausbildung und erforderlichen Fähigkeiten besitzt, wie er diese Komplikationen vermeiden oder gegebenenfalls wirksam behandeln kann.