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Freiburg besitzt viele Forschungskompetenzen im Mobilitätsbereich. Studierende, die sich noch in der Ausbildung befinden oder vor kurzem ihr Studium abgeschlossen haben, sprechen über ihre Forschungsprojekte und ihre Vision.
Die Ära der Turbo-Kreisel naht
Alice Zenoni befindet sich im zweiten Jahr ihres Bachelorstudiums in Bauingenieurwesen an der HTA-FR. Gegenwärtig arbeitet sie daran, eine Methode zu bestimmen, um die Kapazität von Turbo-Kreiseln mit Hilfe von Verkehrssimulatoren zu messen. "Turbo-Kreisel erlauben es im Gegensatz zu herkömmlichen Kreiseln, Konfliktpunkte zwischen den Fahrzeugen zu verhindern, indem der Spurwechsel aufgehoben wird. So können Unfälle und Verkehrsüberlastungen vermieden werden. Das Ziel unserer Forschung ist es, eine Formel zu entwickeln, anhand derer wir die Beförderungskapazität eines Turbo-Kreisels abschätzen können, um verschiedene Umgestaltungen vorzuschlagen und auf diese Weise eine Überlastung zu vermeiden – beispielsweise durch eine Verbreiterung der Fahrspur." Derzeit gibt es im Kanton Freiburg keinen einzigen fixen Turbo-Kreisel. "Künftig werden sich diese neuen Kreisel zweifellos weiterverbreiten. Sie reduzieren nicht nur die Zahl der Unfälle, sondern verbessern auch den Verkehrsfluss, was im urbanen Raum sehr interessant sein kann."