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Das Projekt Helicopter-Recording-Random-Flights war eine angewandte Forschungs- & Entwicklungsaktivität im Rahmen des CHIPS Programms zur Entwicklung satellitenbasierter Navigation. Das Ziel des Projekts war die Qualität der Navigation mit GPS und EGNOS auf tiefen Flughöhen zu untersuchen.
Helikopter der Schweizerischen Rettungsflugwacht (Rega) und der Schweizer Luftwaffe wurden mit Datenaufzeichnungsgeräten ausgestattet, um GPS (Global Positioning System), EGNOS (European Geostationary Navigation Overlay Service), FMS (Flight Management System) und AHRS (Attitude and Heading Reference System) Daten der Helikopter während ihren täglichen Flugmissionen aufzuzeichnen. Zudem wurden auf ausgewählten Flügen hochgenaue GPS Referenzdaten aufgezeichnet. Während der Projektdauer von fünf Jahren wurden mit den drei Helikoptertypen Airbus EC 145 und EC 635 und dem Agusta Westland Da Vinci AW109SP insgesamt 40’000 Flugstunden aufgezeichnet. Die im Projekt durchgeführten Untersuchungen beinhalten die Validierung von Simulationstools, die Detektion von allfälligen Interferenzen der Satellitensignale, die Verfügbarkeit der Navigation mit GPS und EGNOS im Speziellen in alpinem Gebiet, wie auch die Flugtrajektoriengenauigkeit auf ausgewählten Flugrouten, wie zum Beispiel dem Schweizer Low-Flight Netzwerk.
Skyguide hatte die Projektleitung inne, Projektpartner waren Rega, Schweizer Luftwaffe und RUAG Aviation. Das Projekt wurde unterstützt aus Mitteln der Spezialfinanzierung Luftfahrt (BV86) des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL). Das Projekt dauerte fünf Jahre und wurde 2018 abgeschlossen.
Projektresultate wurden auf verschiedenen internationalen Konferenzen präsentiert, zudem wurden in ausgewählten Fachzeitschriften wissenschaftliche Artikel publiziert. Am 4. Oktober 2018 fand eine Projektpräsentation statt, an welcher Resultate und Erkenntnisse vorgestellt wurden.