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Laut einer neu veröffentlichten Studie des Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI dominiert der Handel mit Kampfflugzeugen das globale Rüstungsgeschäft immer mehr. 27 Prozent des internationalen Waffenhandels basierten zwischen 2005 und 2009 auf dem Geschäft mit Kampfflugzeugen. Russland und die USA sind mit Abstand die grössten Anbieter. Bei den Abnehmern dominieren die Länder Indien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Israel. Der Autor Siemon T. Wezeman bezeichnet das Kampfflugzeuggeschäft als höchst fragwürdig und betont dessen destabilisierende Wirkung: "However, with their potential for sudden and long-range attacks, combat aircraft are among the weapons with the greatest potential to cause instability." Wie die jüngsten Konflikte im Nahen Osten und im Kaukasus zeigen, werden Militärflieger bei weitem nicht nur defensiv eingesetzt. Zudem würden die teuren Kampffliegersysteme den Budgets mancher Staaten grosse Mittel entziehen. Mittel, die beispielsweise bei den Sozialwerken dringend nötig sind. Gut haben wir in der Schweiz die Kampfflugzeuge vorerst versenkt. Sorgen wir dafür, dass es so bleibt!
Link zur Studie: hier