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TEFAF Maastricht 2019
Zur TEFAF Maastricht 2019 zeigt die Galerie Haas europäische Arbeiten der klassischen Moderne, darunter Werke von Kirchner, Modersohn-Becker, Marquet, Soutine, Oelze und Miró. Zeitgenössische Positionen, wie Cimiotti, Abraham David Christian oder Markus Lüpertz, um nur einige zu nennen, vervollständigen das Programm hinein ins 21. Jahrhundert.
Hier einige Beispiele:
Zusammen mit Matisse, Derain und einigen anderen hat der französische Maler Albert Marquet (1875 – 1947) den Impressionismus zum Fauvismus weiterentwickelt. In seinem 1902 entstandenen prächtigen Bild „Le drapeau tricolore“ lässt er den Betrachter von einem erhöhten Standpunkt auf die geschmückten Strassen von Paris blicken. Genau hier wird dieser stilistische Übergang gefeiert.
Ca. 20 Jahre jünger ist der weißrussisch-jüdische Maler Chaim Soutine, der 1913 nach Paris, die Stadt seiner Träume, kam. 1918, das Jahr, in dem „Maisons au bord de mer“ entstand, verliess Soutine zum ersten Mal Paris, um zusammen mit Modigliani nach Cagnes-sur-mer zu reisen. Die Arbeit zeigt einen kleinen Ort am Meer, in jenem für Soutine so typischen Stil von deformierten Motiven, beeinflusst von Cézanne, El Greco und van Gogh.
Als einer der berühmtesten Deutschen Maler des Surrealismus wird Richard Oelze angesehen und war bereits 1936 Teilnehmer der legendären International Surrealist Exhibition in London. Ein Werk Oelzes wurde schon sehr früh (1940) für das MOMA in New York erworben. Der Maler, der mit André Breton, Salvador Dalí, Paul Éluard und Max Ernst bekannt war, wurde für seinen altmeisterlichen detailreichen Stil bekannt. Das Werk „Lasmander“ wurde in vielen Museumsausstellungen gezeigt.
Surrealistische Merkmale zeigt auch die Skulptur „Boulangère“ von Juan Miró, die 1960 entstand. Der spanisch-katalanische Künstler (1893 – 1983) hat zeit seines Lebens in verschiedenen Gattungen brilliert, in Malerei, Grafik, Skulptur, Keramik und vielem mehr. Der Witz und zugleich faszinierende Erfindungsreichtum zeichnet seine phantasievollen Werke aus, die in allen grossen Museen der Welt zuhause sind.