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Leben und Werke
1936 - 1999
Unter dem Titel JEAN HIRTZEL sind die verschiedenen Phasen seiner künstlerischen Forschungen und seines Lebens einzusehen, da beide Aspekte eng miteinander verknüpft sind. Die Forschungsthemen sind in der Reihenfolge ihres Auftretens geordnet. Sie werden jedoch im Laufe der nächsten Etappen nicht fallen gelassen, sondern in die neuen Entwicklungen integriert. Im Werk des Künstlers verblassen sie oder tauchen sie immer wieder auf.
Von Anfang an nimmt Jean Hirtzel zum kreativen Experiment Stellung : es handelt sich um einen totalen Einsatz, der Dilettantismus, Teilzeitarbeit oder modebedingte Einflüsse ablehnt. Für ihn bezieht sich das Engagement des Künstlers weder auf die Anwendung einer ästhetischen Theorie noch auf eine Gesellschaftskritik.
Im Laufe der Jahre macht sich Jean Hirtzel keine Gedanken über das Schicksal des vollendeten Kunstwerks, sondern nach dessen Entstehung, nach den Bedingungen bei der Schaffung und nach dem Moment der Vollendung.
Trotzdem ist diese Forschung nicht in sich selbst geschlossen, denn die Reiserisiken und die Begegnungen mit anderen Lebensweisen bringen Unerwartetes mit sich und motivieren immer wieder zu neuen Experimenten.