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- Ein kanadischer Marine-Helikopter ist nach Angaben der kanadischen Streitkräfte vor der griechischen Mittelmeerküste abgestürzt.
- «Der Kontakt zu dem Flugobjekt ging verloren, als es an alliierten Übungen vor der Küste Griechenlands teilnahm», bestätigte die kanadische Armee.
- Hubschrauber des betroffenen Typs haben normalerweise eine Besatzung von vier Personen und eine Kapazität von 22 Passagieren.
Der Militärhelikopter war westlich der Insel Kefalonia im Ionischen Meer zwischen Griechenland und Italien abgestürzt. Das staatliche griechische Fernsehen berichtete, dass Trümmerteile und eine Leiche gefunden worden seien. Fünf weitere Besatzungsmitglieder würden noch vermisst.
Der Helikopter vom Typ Sikorsky CH-148 Cyclone war auf dem kanadischen Kriegsschiff «HMCS Fredericton» stationiert. Die Fregatte nimmt an einer Nato-Übung im Mittelmeer teil. Die Nato bestätigte einen «Vorfall, bei dem ein Helikopter von einem Schiff unter Nato-Kommando involviert» sei. Eine Rettungsaktion sei angelaufen.
In den Sikorsky-Cyclone-Helikoptern fliegt üblicherweise eine Besatzung von sechs Personen, darunter zwei Piloten, einem taktischen Koordinator und einem Radarüberwacher. Die Maschinen dieses Typs werden hauptsächlich auf Schiffen der kanadischen Marine für die Suche nach U-Booten und für Rettungseinsätze betrieben.
Suche Rettung unter Nato-Führung
Der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis äusserte sich betroffen zum Absturz des Helikopters und sprach im Parlament sein Beileid aus. Er werde noch Kanadas Premierminister Justin Trudau kondolieren.
Ein griechischer Marine-Helikopter habe sich an der Rettungsaktion beteiligt, hiess es im Verteidigungsministerium. Auch Italien sei an der Suchaktion beteiligt. Das Militärmanöver im Mittelmeer wird von der Nato von Napoli in Italien aus geführt.
Die kanadische Armee hat bislang nicht informiert, wie viele Besatzungsmitglieder an Bord des abgestürzten Helikopters waren. Sie teilte auf Twitter lediglich mit, dass ein Armeehelikopter «in einen Unfall verwickelt» worden sei. Die Familienangehörigen seinen kontaktiert worden.