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Industrie, Dienstleistungen
Unternehmen, Beschäftigte und Aussenhandel
Zwischen 2016 und 2017 hat die Zahl der Beschäftigten im Aargau um 0,9 Prozent zugenommen
Gemäss definitiven Zahlen der Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) des Bundesamts für Statistik wurden 2017 im Kanton Aargau in 45‘625 Arbeitsstätten 341‘510 Beschäftigte gezählt. Dies sind 0,9 Prozent mehr als im Vorjahr. 69,4 Prozent aller Beschäftigten waren im Dienstleistungssektor (Sektor 3), 27,5 Prozent im industriell-gewerblichen Sektor (Sektor 2) und 3,1 Prozent in der Land- und Forstwirtschaft (Sektor 1) tätig.
Der Kanton Aargau hält einen Anteil von 6,7 Prozent an allen Arbeitsstätten der Schweiz und 6,6 Prozent an den Beschäftigten wie auch den Vollzeitäquivalenten (in Vollzeitstellen umgerechnete Arbeitspensen). Beim Anteil der Arbeitsstätten liegt der Aargau damit an vierter und beim Anteil der Beschäftigten und der Vollzeitäquivalente an fünfter Stelle unter allen Kantonen, was seine Bedeutung als wichtigen Wirtschaftsstandort unterstreicht.
Unternehmen und Betreibungen
Aussenhandelsstatistik
Methodenwechsel in der Aussenhandelsstatistik
Die neue Aussenhandelsstatistik ersetzt die bisherige Statistik, welche bislang auf der Postleitzahl (PLZ) des Versenders respektive des ersten Empfängers, welche bei der Zollanmeldung angegeben wurde, basiert. Mit dieser Angabe der PLZ erfolgte die Zuordnung der Importe und Exporte auf die Kantone.
Um die Datenqualität zu erhöhen, wurde eine neue Methode entwickelt, bei der die Daten aus den Zollanmeldungen mithilfe der Unternehmens-Identifikationsnummer (UID) mit den Daten im Betriebs- und Unternehmensregister (BUR), namentlich mit der Adresse und der Anzahl Beschäftigten, verknüpft werden. Mit den Variablen "Adresse" und "Beschäftigte" wird ein Gewichtungskoeffizient pro Unternehmen und pro Kanton errechnet, welcher dann auf die Importe und Exporte des Unternehmens angewendet wird. Der Hauptunterschied zwischen der neuen und der alten Methode ist das Kriterium der Zuordnung der Importe und Exporte zu den Kantonen. Die neue Methode berücksichtigt bei der Zuweisung zu einem bestimmten Kanton die Adresse des Importeurs beziehungsweise des Exporteurs:
- Importe: Unternehmensadresse des Importeurs (Käufer der Ware)
- Exporte: Unternehmensadresse des Exporteurs (Eigentümer der Ware)
Aufgrund des Methodenwechsels wurden die Angaben zum Aussenhandel rückwirkend bis 2016 mit der neuen Methode berechnet.