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Ein Bürokomplex in Gold
Während das erste der beiden Geschäftshäuser von den Mietern bezogen wurde, erfolgte der Aushub für das zweite. In den zwei Etappen entstehen insgesamt 27 000 Quadratmeter Gewerbefläche, davon 15 634 Quadratmeter in der derzeit verwirklichten zweiten Etappe. Der bestehende Gebäudeteil vermittelt bereits anschaulich die Struktur der gleich angelegten Teile: Der sechsgeschossige Gebäudekörper wird auf der Südseite durch einen geschosshohen Absatz in einen dreigeschossigen Sockel und zwei Obergeschosse aufgeteilt. Die zwei Obergeschosse beschränken sich auf die gegenüberliegenden Schenkel des Gebäudes. So erscheinen sie, von Süden aus gesehen, wie zwei auskragende Riegel, die elegant über dem Rest des Gebäudes schweben. Auf der frei liegenden Dachfläche des dritten Obergeschosses befindet sich eine grosszügige Terrasse.
Glänzende Fassade
Die beiden auskragenden Riegel halten mit ihrer durchgängigen Glasfront der vertikal betonten Rasterung der übrigen Fassade einen horizontalen Akzent entgegen. Die Fassade ist geprägt von eloxierten Metallbändern in Gold. Sie verlaufen vertikal an der Gebäudehülle und erzeugen eine repetitive Rasterung. Das Rastermass zwischen den vertikalen Bändern beträgt 1350 Millimeter, während die Fensterbreite bei 1050 Millimetern liegt.
Aepli Metallbau konstruierte die Elementfassade aus raumhohen Fenstern in Aluminium mit Verkleidungen aus Alu-Blech: Die raumhohe Verglasung ist mit 3-fachem Isolierglas ausgeführt – bei einem Glaslichtmass von 2514 Millimetern Höhe und 884 Millimetern Breite. Jansen lieferte für die erste Etappe des Baus 1350 Fensterelemente in AWS 75.SI. Das aus dem Systemprogramm von Schüco gewählte Fenstersystem zeichnet sich durch exzellente Wärmedämmeigenschaften aus. Als Sonnenschutz dienen elektrisch angetriebene Rafflamellenstoren mit Perforation, ebenfalls aus Aluminium. Die Prallscheibe der Südseite weist einen g-Wert von 29 Prozent, einen LT-Wert von 21 Prozent und einen Aussenreflexionsgrad von 29 Prozent auf.
Drei der Gebäudefronten des Quadroliths sind als Pfosten-Riegel-Fassade in FWS 60.SI ausgeführt – insgesamt 77 Tonnen Aluminiumblech wurden verbaut. Die systemoptimierte Schüco-Fassade ermöglicht eine hohe Flexibilität und attraktive Gestaltungsoptionen für Fassaden und Lichtdachbereiche. Die Qualitäten von Aluminium als Werkstoff für Hightechanwendungen bewähren sich im anspruchsvollen Objektbau ebenso wie in Luft- und Raumfahrt oder im Fahrzeug- und Schiffbau. Dazu trägt seine hohe statische Belastbarkeit bei sowie seine Langlebigkeit und seine Robustheit bei schmalen Ansichtsbreiten und niedrigen Bautiefen. Als passivhauszertifiziertes SI-System gewährleistet die Fassade zudem beste Wärmedämmwerte.
Innovationsgeist durch Offenheit
Das erste der beiden Gebäude erlaubte den Mietern – neben einem Pharmaunternehmen ein Pionierunternehmen im Bereich Neurowissenschaften – bereits, innovative und individuelle Raumlösungen umzusetzen. Mit einem fortschrittlichen und offenen Raumkonzept sollen hier interne Zusammenarbeit und Innovationsgeist gefördert werden. Dafür stehen auf allen Geschossen neben grosszügigen offenen Bereichen zahlreiche Besprechungs-, Teamwork- und Rückzugsräume zur Verfügung. Markante Blickpunkte setzen in den offenen Raumkonzepten die grossformatigen Glastüren aus dem Schüco-Türsystem ADS HD (Heavy Duty). Insbesondere in öffentlichen Bauten bieten die ADS-Türanlagen Stabilität bei hoher Frequentierung und grossen Öffnungsweiten.
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