Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03382.jsonl.gz/803

Der russische Präsident Wladimir Putin teilte mit, dass die Geldstrafe von 1,62 Milliarden Euro, die der Bergbaukonzern Nornickel nach einer Verschmutzung durch ausgelaufenen Kraftstoff gezahlt hat, zur Verbesserung der Ökologie in der Region verwendet werden soll. Der Vorfall vom Mai 2020 war die schlimmste arktische Umweltkatastrophe des Landes.
Das Austreten von 21’000 Tonnen Dieseltreibstoff in die Gewässer und den Untergrund aus einem geborstenen Lagertank hatte Putin verärgert. Zuerst wurde alles vertuscht und erst verspätet darüber berichtet. Putin fragte damals die zuständigen Behörden ob es: „normal sei, dass der Präsident von Russland solche Vorkommnisse aus den sozialen Medien erfahren muss“.
Nornickel wurde im Februar von einem russischen Gericht zu einer Geldstrafe in von Höhe von 1,62 Milliarden Euro verurteilt. Nachdem Nornickel keine Berufung gegen dieses Urteil eingelegt hat, ist der Beschluss des Gerichtes nun rechtskräftig.
„Ich bitte Sie sicherzustellen, dass diese Zahlung in erster Linie dazu verwendet wird, die Umweltsituation in der arktischen Stadt Norilsk selbst und der umliegenden Region mittel- und langfristig zu verbessern“, sagte Putin auf einer Regierungssitzung am 10. März 2021.
Wladimir Putin weiter: „Ich denke, man kann mit Zufriedenheit sagen, dass das Unternehmen seinen Verpflichtungen nachkommt. Wir hoffen, dass dies auch weiterhin so bleibt“.
Heiner Kubny, PolarJournal