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aus dem smbulletin 1/2021
Stereoskope belebten einst den Naturkundeunterricht. Diese Apparate stellten beim Betragten von Bildpaaren eine räumliche Wirkung her. Das Schulmuseum Bern besitzt mehrere Stereoskope mit den dazugehörigen Bildern.
Die Stereoskopie, so liest man, beruhe darauf, „dass Menschen, wie alle Affenarten und die meisten Raubtiere auch, durch ihre zwei Augen ihre Umgebung gleichzeitig aus zwei Blickwinkeln betrachten.” Aus diesen Informationen ordne das Gehirn den Objekten einerseits eine Entfernung zu; andererseits schaffe es ein räumliches, also dreidimensionales Bild.
Diese Fähigkeit ist wichtig und ein grosser Vorteil im Überlebenskampf. Wenn die Primaten und Raubtiere einzuschätzen vermögen, wie weit entfernt ein Feind oder ein Rivale ist, oder wie nah die Beute, können sie besser entscheiden, ob sie angreifen oder das Weite suchen sollen. Falls es sich um Menschen mit Verstand handelt, könn