Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/144647

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, fünf Jahre nach dem Abstimmungstermin vom 17. Mai 2009, Bericht zu erstatten über den Stand der Umsetzung und dabei insbesondere auf folgende Punkte einzugehen:</p><p>1. Wie ist der Stand der Umsetzung pro Kernforderung (erfüllt, teilweise erfüllt, nicht erfüllt)?</p><p>2. In welchen Bereichen besteht Handlungsbedarf, welche Schritte plant er? Gibt es einen Masterplan für die Umsetzung?</p><p>3. Welche Rolle kommt der Komplementärmedizin in der Gesundheitsstrategie 2020 zu?</p><p>4. Wie arbeiten Bund, Kantone und Universitäten/Hochschulen im Bereich der Lehre und Forschung zusammen, namentlich bei der Schaffung von Instituten/Lehrstühlen für Komplementärmedizin? Gibt es eine gemeinsame Arbeitsgruppe? Wurden je projektbezogene Zuschüsse gewährt, wie sie das EDI in der Medienmitteilung vom 12. Januar 2011 in Aussicht gestellt hat? Sieht er Möglichkeiten für projektbezogene Beiträge für Lehre und Forschung analog der Hausarztmedizin?</p><p>5. Wie arbeiten Bund und Kantone bei der Harmonisierung der kantonalen Berufsbewilligungen für die kommenden eidgenössisch diplomierten Naturheilpraktiker und Komplementärtherapeuten sowie bei der Regelung der Abgabe von Arzneimittel durch die eidgenössisch diplomierten Naturheilpraktiker zusammen?</p><p>6. Wie arbeiten Bund und Kantone zur Berücksichtigung der Komplementärmedizin im stationären Bereich zusammen? Wie werden die Leistungen der Komplementärmedizin künftig angemessen abgegolten?</p><p>7. Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit den betroffenen Kreisen im Rahmen der Begleitgruppe Komplementärmedizin des EDI und des BAG?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Arbeiten im Zusammenhang mit der Umsetzung des neuen Verfassungsartikels sind im Gange. Das EDI hat im Frühjahr 2011 eine Gruppe zur Begleitung der Konkretisierungsarbeiten zum neuen Verfassungsartikel eingesetzt. In dieser Gruppe sind die komplementärmedizinischen Ärzteorganisationen, die komplementärmedizinischen Einrichtungen an den medizinischen Fakultäten und der Dachverband Komplementärmedizin vertreten.</p><p>Der Bundesrat ist bereit, im Rahmen eines Kurzberichtes detailliert über den Stand der Arbeiten zu berichten.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.