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Möri & Krebs sind die ganz grossen Unbekannten in der Schweizer Architekturgeschichte vor dem Zweiten Weltkrieg, und dies, obwohl sie zwischen 1908 und 1937 mehr als 500 Projekte in der Schweiz und in Europa realisiert haben. Der 1880 in Luzern geborene Architekt Alfred Möri erhielt 1908 den Auftrag zur Sanierung des Hotels Montana. Dieser Auftrag führte zu einer engen Zusammenarbeit mit Karl-Friedrich Krebs aus Biel, was wiederum zur Gründung der Ateliergemeinschaft Möri & Krebs führte.
Am 22. August 1929 bewilligte der Stadtrat Luzern den Bau des Apparategebäudes auf dem damaligen Gaswerkareal Luzern. Das 1899 eröffnete Gaswerkareal ersetzte die erste Gasfabrik an der Sempacherstrasse in Luzern. Das Apparategebäude «Rotes Haus» gehört in die erste Entwicklungsphase des Areals – hier wurden die Gase aufgespaltet und gereinigt. 1966 wurde der Bau in ein Magazingebäude transformiert. Dabei wurden die bauzeitlichen Apparaturen vollständig entfernt.