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Das Wichtigste in Kürze
- Zahlreiche Schweizer Käse werden aus Rohmilch hergestellt wie Gruyère AOP, Appenzeller, Emmentaler AOP, Tête de Moine AOP.
Sie müssen die gleichen Anforderungen bei der Lebensmittelsicherheit erfüllen wie Käse aus pasteurisierter Milch.
Die gemeinsame Forschung werde zu neuen Synergien führen, den Mehrwert von Rohmilchprodukten steigern und sicherstellen, dass mit deren Konsum keine erhöhten Risiken verbunden sind, heisst es in einer Mitteilung von Agroscope, dem Kompetenzzentrum für landwirtschaftliche Forschung im Bundesamt für Landwirtschaft, vom Montag.
Seit Anfang dieses Jahres hat Agroscope mit verschiedenen Kantonen und in Zusammenarbeit mit den betroffenen Branchen fünf neue Versuchsstationen eröffnet, die sich auf spezifische landwirtschaftliche Themengebiete konzentrieren. Die sechste Versuchsstation, die am Montag gemeinsam mit dem Kanton Freiburg und dem Landwirtschaftlichen Institut Grangeneuve lanciert wurde, befasst sich mit Produkten, die aus Rohmilch hergestellt werden, hauptsächlich mit Käse.
Die ersten vom Kompetenzzentrum durchgeführten Versuche sollen zu einem besseren Verständnis der Mikroorganismen von Rohmilch und Rohmilchkäse führen, indem die mit klassischer Mikrobiologie durchgeführten Analysen mit den Resultaten der modernen Molekularbiologie verglichen würden, heisst es.
Die Vereinbarung zwischen Agroscope und dem Kanton Freiburg ist auf acht Jahre befristet mit Option auf Verlängerung bis 2032. Agroscope ist verantwortlich für die Konzeption, Durchführung und Auswertung der Forschungsarbeiten und stellt das wissenschaftliche und technische Personal.
Der Kanton Freiburg stellt die nötige Versuchsinfrastruktur sowie weiteres Technik-Personal zur Verfügung und sorgt via Landwirtschaftliches Institut Grangeneuve für den Wissenstransfer in der Aus- und Weiterbildung.