Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03588.jsonl.gz/1952

Hauptbegünstigte des Projekts sind Dalits, Frauen und indigene Gruppen im Distrikt Bajura. Ihre Lebensbedingungen sind desolat. Mit Unterstützung der Lokalregierungen und acht lokalen NGOs soll sich die Situation verbessern.
Gemeinsam mit Helvetas arbeitet Fastenopfer in Nepal, im Distrikt Bajura.
In der ersten Projektphase entwickelten Gemeinden bereits erfolgreich Entwicklungspläne. Ausserdem verbesserten Küchengärten die einseitige Ernährung und das Haushaltseinkommen der Bevölkerung. In der aktuellen zweiten Phase unterstützen die Projektpartner die Lokalregierungen in drei Gemeinden, stärken diskriminierte Bevölkerungsgruppen und weiten die Arbeit zur Ernährungssicherheit aus.
Das Projektgebiet liegt im Nordwesten des Landes und gehört klimatisch und sozioökonomisch zur verarmten Karnaliregion. Nahrungsmittel sind andauernd knapp, häufig auftretende Dürren verschärfen die Situation.
Bajura gehört zu den Distrikten mit dem tiefsten Entwicklungsindex Nepals. Die Projektgemeinden sind abgelegen und marginalisiert. Neben der Nahrungsmittelknappheit gehört die Unterdrückung der Frauen, der Dalits (sogenannte Unberührbare) und indigenen Gruppen zu den Hauptproblemen. Die staatlichen Dienstleistungen für die Bevölkerung sind minimal.
Unterstützung auf verschiedenen Ebenen für über 24‘000 Personen
Um die Lebensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern, arbeitet das Projekt daher in drei Bereichen. Zum einen unterstützt es die Lokalregierungen, damit diese bestehende Herausforderungen bewältigen können.
Zudem unterstützt das Projekt die Begünstigten, eine Vielfalt an Nahrungsmitteln anzubauen. Sie können überschüssige Produkte auf lokalen Märkten verkaufen und ihr Einkommen aufbessern.
Drittens stärkt das Projekt benachteiligte Gruppen, ihre Rechte einzufordern und gegen Diskriminierung vorzugehen.
Die Umsetzung erfolgt durch die Lokalregierungen und acht lokale NGOs. Ein wichtiger Ansatz ist der Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den Akteuren. Das Projekt erreicht über 24‘000 Personen in drei Gemeinden von Bajura. Hauptbegünstigte sind Dalits, Frauen und indigene Gruppen.