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"10 Americans" ist der Titel der Ausstellung, die in Kooperation mit der Washingtoner Phillips Collection entstand. Dort wird die Schau im kommenden Jahr zu sehen sein. Nebst Werken Klees sind Arbeiten zum Beispiel von Jackson Pollock, Robert Motherwell und Mark Tobey zu sehen.
Nach 1930 brach in Amerika ein regelrechter Klee-Boom aus, wie die Ausstellungsmacher am Mittwoch vor den Medien in Erinnerung riefen. Den Anfang machte eine erste Einzelausstellung im Museum of Modern Art (MoMA) in New York.
In der Folge begeisterten sich junge US-Künstler und ein immer grösseres Publikum für Klee, der vor den Nazis nach Bern geflüchtet war und in seiner Heimatstadt sein reiches und vielfältiges Spätwerk entwickelte.
In New York organisierten drei sich rivalisierende Galeristen regelmässig Klee-Ausstellungen. Befeuert wurde der Boom dann vor allem durch die vom MoMA organisierte Gedenkausstellung nach Klees Tod im Jahr 1941 sowie durch die grosse Retrospektive im Winter 1949/50, die in mehreren Städten Amerikas gezeigt wurde.
Zwar konnten die jungen amerikanischen Künstler Paul Klee nie persönlich kennenlernen - Klee reiste nie nach Amerika. Dennoch hatten sie in zahlreichen Ausstellungen und Publikationen die Gelegenheit, sich mit seinem facettenreichen Werk auseinandersetzen.
"10 Americans" stellt Künstler vor, die persönlich ihre Bewunderung für Paul Klees Werk zum Ausdruck brachten - aber auch solche, die von Klees künstlerischer Praxis und bildnerischem Denken erfahren hatten und sich inspirieren liessen. Die Schau ist im Zentrum Paul Klee bis 7. Januar 2018 zu sehen.