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Die tansanische Botschaft in Berlin weist auf ihrer Webseite weiterhin auf eine Impfnot-wendigkeit für die Einreise nach Sansibar bei Ankunft aus Europa hin. Die örtlichen Gesundheitsbehörden der teilautonomen Inselgruppe haben jedoch förmlich gegenüber dem Auswärtigen Amt und Reiseveranstaltern erklärt, dass diese … Weiterlesen
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Malaria Karte 2017 Die neue Malariakarte 2017 zeigt, wo Malaria vorkommt und wo eine Prophylaxe oder Notfalltherapie empfohlen wird. Nähere Infos zur Malaria finden Sie hier.
Nur 1 von 5 Personen, welche mit dem Zika Virus infiziert werden, entwickeln Symptome. Zika Fieber ist sehr ähnlich zum Dengue Fieber. Nach einer Inkubationszeit von wenigen Tagen bis 2-3 Wochen treten Hautausschlag, Fieber, Gelenkschmerzen, Bindehautentzündung der Augen sowie seltener Muskel- und Kopfschmerzen und Erbrechen auf. Der Hautausschlag hält im Mittel sechs Tage an, andere Symptome nehmen früher ab (meist 4-7 Tage). Es gab bislang keine Todesfälle.
Es gibt keine Medikamente, welche den Virus beseitigen können. Eine Impfung gibt es auch nicht.
Übertragen wird der Virus durch Tigermücken, welche sowohl tagsüber wie auch in den frühen Abendstunden stechen können.
Es gibt einen Zusammenhang von Zika Virus Infektionen mit schweren Missbildungen während der Schwangerschaft. So sind in Brasilien und in anderen Ländern vermehrte Fälle von Mikrozephalie und anderen Behinderungen bei Säuglingen aufgetreten. Ein Zusammenhang mit dem Zika Virus besteht.
Die Testmöglichkeiten, welche aktuell zur Verfügung stehen, geben keine absolute Garantie, dass keine Infektion vorliegt. Man kann also bei einem negativen Ergebnis nicht 100%-ig davon ausgehen, dass keine Infektion vorliegt.
Das Experten Komitee für Reisemedizin (EKRM) der Schweiz empfiehlt:
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- Für alle Reisende: Information über den anhaltenden ZIKV Ausbruch, über die Möglichkeit der sexuellen Übertragung des Zika Virus und das Risiko einer Schädigung des Kindes während der Schwangerschaft. Safer Sex Praktiken und kontrazeptive Methoden sollten ebenfalls besprochen werden. Optimaler Mückenschutz (draussen und in Räumen) tagsüber, abends und nachts (insbesondere zur Hauptübertragungszeit am Vormittag sowie späten Nachmittag bis Dämmerung) mittels Repellentien (DEET), langen, hellen, imprägnierten oder mit Insektizid behandelten Kleidern, Mückennetzen bzw. Aufenthalt in klimatisierten Räumen.
- Schwangere Frauen: Wegen möglicher Missbildungen beim Ungeborenen sollten
- Allen Schwangeren (egal in welchem Trimester) und Frauen, die eine Schwangerschaft planen oder nicht ausschliessen können, von einer Reise in Zika Virus Endemiegebiete mit aktiver Übertragung abgeraten werden. Ist eine Reise unumgänglich, ist eine ausführliche Reiseberatung notwendig, einschliesslich optimalem Mückenschutz.
- Safer Sex Praktiken während der gesamten Schwangerschaft eingehalten werden, wenn der Partner eine ZIKV Exposition* hatte.
- Paare und Frauen, die eine Schwangerschaft planen, sollten während einer Reise in einem Gebiet mit aktiver Zika-Virus-Übertragung nicht schwanger werden. Nach heutigem Wissenstand sollten aufgrund des sexuellen Übertragungsrisikos vor einer geplanten Konzeption mindestens folgende Zeitabstände** nach potentieller ZIKV Exposition* eingehalten werden (Safer Sex Praktiken während dieser Zeit):
- Frauen: mindestens 8 Wochen nach Symptombeginn (wenn symptomatisch) bzw. nach letzter möglicher ZIKV Exposition* (wenn asymptomatisch)
- Männer: mindestens 6 Monate nach Symptombeginn (wenn symptomatisch) bzw. nach letzter möglicher ZIKV Exposition* (wenn asymptomatisch)
- Mit dem Gynäkologen sollte ein Verschieben der Schwangerschaft/Konzeption je nach individueller Exposition sowie Verfügbarkeit von Tests besprochen werden
- Patienten mit Immunerkrankungen und/oder schweren chronischen Erkrankungen: sollten sich maximal gegen Mückenstiche schützen.
Zusatzbemerkung:
* Definition einer ZIKV Exposition: a) Reise/Aufenthalt in einem Gebieten mit aktiver ZIKV Übertragung und/oder b) ungeschützter sexueller Kontakt (ohne Kondom) mit einer Frau bis 8 Wochen bzw. mit einem Mann bis 6 Monate nach Rückkehr aus Gebiet mit aktiver ZIKV Übertragung, ungeachtet dessen, ob sie/er Symptome einer ZIKV Infektion hatte oder nicht.
** Es kann erwogen werden, den Zeitabstand bis 6 Monate sowohl für Frauen als auch für Männer auszudehnen, wie von der WHO empfohlen.
- Bezüglich Testung nach ZIKV Exposition, siehe unter ZIKV Diagnostik im Dokument „Informationen zum Zika Virus“ (rechts).
- Wie lange sollte mit der Schwangerschaftsplanung nach einer potentiellen ZIKV Exposition gewartet werden? Ist es möglich, das 6- Monate Intervall nach letzter ZIK Exposition zu verkürzen? Einige Experten erwägen einen serologischen Test mindestens 4 Wochen nach Rückkehr aus einem ZIKV Endemiegebiet (potentieller ZIKV Exposition*). In einer Review mit 25 symptomatischen Patienten, bei denen das Datum der Exposition und Symptombeginn bekannt war, hatten nach 28 Tagen alle eine positive Serologie. Ein negativer ZIKV Test würde dann einen ungeschützten Geschlechtsverkehr (ohne Kondom) erlauben. Allerdings sind die vorhandenen Daten zur Serologie meisten nur bei symptomatischen Patienten bekannt; serologische Daten bei asymptomatischen ZIKV Infektionen sind kaum vorhanden. Daneben sind Daten zu Sensitivität und Spezifität nur aus kleinen Serien bekannt. Wenn eine Person mit potentieller ZIKV Exposition eine Laboruntersuchung auf eine ZIKV Infektion möchte, so sollte er/sie auf die noch limitierte Datenlage hingewiesen werden. Bis zum Vorliegen des Serologieergebnisses wird Kondomgebrauch bzw. sexuelle Abstinenz empfohlen.
- Reisen in Länder mit sporadischer Zika Virus Übertragung: Schwangere und Frauen, die eine Schwangerschaft planen, sollten erwägen, die Reise zu verschieben. Das Risiko einer Infektion oder sogar einer Schädigung des Kindes ist in Gebieten mit sporadischer ZIKV Übertragung nicht ausgeschlossen werden, wird aber nach heutigem Wissenstand als sehr gering eingeschätzt.
- Reiserückkehrer mit ZIKV Symptomen innerhalb von 3 Wochen nach Rückkehr aus einem ZIKV Endemiegebiet sollten sich bei einem Arzt vorstellen und auf ihre Reisedestination hinweisen.
- Schwangere, die ein ZIKV Endemiegebiet während der Schwangerschaft bereist haben, wird empfohlen, dies ihrem Gynäkologen zu melden für eine optimale gynäkologische Nachsorge.
- Schwangere sollten eine mögliche ZIKV Exposition ihres Geschlechtspartners in einem ZIKV Gebiet mit aktiver Übertragung bzw. eine mögliche vorherige Erkrankung des Partners, welche mit einer ZIKV Infektion vereinbar ist, besprechen.
Auf folgendem Link finden Sie die Länder, wo aktuell der Virus zirkuliert: Zika Virus Ausbreitung
Ein Dengue Impfstoff ist aktuell nur in folgenden Ländern erhältlich: Mexiko, Philippinen und Brasilien. In Europa beziehungsweise in der Schweiz ist dieser Impfstoff NICHT zugelassen und auch NICHT erhältlich.
Die Schutzwirkung dieses Impfstoffes ist für Reisende unbefriedigend. Denn die Schutzwirkung liegt NUR bei ca. 60%. Der beste Schutz gegen Dengue ist also weiterhin ein konsequent guter Mückenschutz.
Das EDA (eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten) hat ein App für sicheres Reisen im Ausland lanciert. Dank der kostenlosen itineris-App können Reisende künftig von unterwegs via Smartphone auf die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten EDA zugreifen. Ferner können sie sich direkt auf der Internet-Registrierungsplattform itineris eintragen und im Notfall mit der Helpline EDA Kontakt aufnehmen.
Die Firma Mepha hat einen Gesundheitssprachführer erstellt, welcher auf Ihrer nächste Reise durchaus hilfreich sein kann. Dieser kann als App oder als pdf Datei heruntergeladen werden.
Hier finden Sie nähere Infos: Gesundheitssprachführer
Elektronischer Impfausweis
In unserer Praxis unterstützen wir die Eintragungen in einen Online-Impfausweis. Dabei hat sich herausgestellt, dass der Online-Impfausweis, welcher auch vom Bundesamt für Gesundheitswesen (BAG) empfoheln wird und welcher auf den Schweizer Impfempfehlungen basiert, die beste Lösung ist. Unter www.meineimpfungen.ch finden Sie nähere Infos. Im Weiteren besteht auch ein App für Smartphones für diese Lösung. Das App fürs iPhone finden Sie hier: https://itunes.apple.com/ch/app/myviavac/id431787104?mt=8
Unter www.meineimpfungen.ch können Sie vorgängig bereits Ihre bisherige Impfungen eintragen. Wir prüfen diese und ergänzen sie auch während der Impfberatung.
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