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Andalusiens landschaftliche Schönheit zeigt sich eindrucksvoll im malerischen Las Cabezas de San Juan. Naturverbundene Urlauber, Wanderer und Fahrradfahrer finden hier ideale Bedingungen vor.
Die Provinz Sevilla im Süden Andalusiens spielte in der spanischen Geschichte eine wichtige Rolle, denn Las Cabezas de San Juan war Schauplatz des Aufstandes vom Januar 1820. Der als Trienio Liberal bekannte Zeitraum von 1820 bis 1823 stand unter der Herrschaft von Fernando Vll. Gegen dessen absolutistisches Regime widersetzten sich die Truppen unter der Leitung von Oberstleutnant Rafael del Riego, die schliesslich als Sieger aus dem Kampf gegen den Absolutismus hervorgingen. Daraufhin wurde Las Cabezas de San Juan das Stadtrecht verliehen, jedoch später wieder entzogen. Bis zur Provinzhauptstadt Sevilla sind es rund 55 Kilometer Richtung Norden und der Nationalpark Coto de Doñana im Westen wartet in etwa 26 Kilometer Entfernung mit einer einzigartigen Landschaft auf. Er ist Spaniens wichtigstes Feuchtgebiet und Rastplatz für tausende Zugvögel, die sich auf den Weg nach Afrika machen. Während es in Las Cabezas de San Juan wenig Tourismus gibt, lockt die Costa de la Luz (ca. 60 km) mit feinen Sandstränden an die spanische Atlantikküste, so zum Beispiel nach Sanlúcar de Barrameda. Dennoch lohnt sich auch ein Streifzug durch die verwinkelten Gassen der Altstadt. Besonders sehenswert ist die Kirche San Juan Bautista, die sich auf dem höchsten Punkt der Stadt befindet.