Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03217.jsonl.gz/655

(Asparagus officinalis)
Spargeln enthalten Pflanzenfarbstoffe, sogenannte Carotinoide sowie Bitterstoffe, auch bekannt als Saponine. Diese Stoffe werden mit einem geringeren Risiko für Krebs- und Herz-Kreislauf Erkrankungen in Verbindung gebracht.
Bekannt ist nach Spargelgenuss der penetrante Geruch beim Wasserlassen. Schuld daran ist eine Schwefelverbindung namens Asparaginsäure, welche als Abbauprodukt im Urin ausgeschieden wird und in die Luft übergeht.
Spargeln verlangen einen sandigen, tiefgründigen Boden und genügend Sonnenlicht. Aufgepasst, der Spargelanbau erfordert etwas Geduld. Erst im dritten Jahr nach der Pflanzung darf richtig geerntet werden. Bleichspargeln werden angehäufelt, während Grünspargeln am Licht wachsen. Spargeln können ab dem dritten Jahr normal geerntet werden. Eine Kultur liefert darauf etwa 10 Jahre lang schöne Erträge.
Bleichspargeln werden etwas tiefer gesetzt, am besten rund 10 cm unter die Erdoberfläche. Im zweiten Jahr wird ab März angehäufelt, erste Spargeln können gestochen werden. Nach der Ernte im Juli wird abgehäufelt. Sobald im Herbst erste Froste zu verzeichnen sind, schneidet man das Laub bodeneben ab.
Grünspargeln werden anders als Bleichspargeln fast bodeneben gepflanzt. Ihre Kultur ist deutlich weniger aufwändig, da das Anhäufeln entfällt. Sobald die Stangen etwa 20 cm aus dem Boden ragen, werden sie während der Erntezeit von April bis Ende Juni knapp unter der Bodenoberfläche geschnitten, so dass die Schnittstellen von oben nicht sichtbar werden. Nach der Erntezeit ab Juli lässt man neue Sprosse einfach wuchern. Die Triebe werden im Spätherbst ebenfalls bodeneben entfernt. Auch bei den Grünspargeln gilt: im zweiten Jahr können erste Spargeln verwertet werden, aber die Ernte beginnt erst im dritten Jahr richtig.