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Die erste Station der Zeitreise beschreibt das europäische Hochmittelalter um 1100 – 1250. Rahmenhandlung dieser spartenübergreifenden Produktion bildet eine Schlüsselszene aus Wolfram von Eschenbachs berühmten Epos Parzival. Das Geflecht aus Texten von Eschenbachs achthundert Jahre alter Fabel und Adolf Muschgs zeitgenössischer Parzival-Darstellung Der Rote Ritter verdichtet sich und eröffnet neue Interpretationsspielräume. Die kurze Episode zeichnet die Begegnung Parzivals mit Sigune, nach seinem Aufenthalt in der Gralsburg Munsalvaesche.
Wurde Parzival mit der Frage nach dem Befinden des schwerkranken Burgherrn Anfortas seiner Erlöserrolle gerecht oder versagte er ein weiteres Mal? Wird er der neue Gralskönig, oder gerät er zur Spottfigur? Die Episode handelt von Ehre, Enttäuschung und Treue. Die Grenzgänger Parzival und Sigune präsentieren sich dabei in Schauspiel, Pantomime und Tanz.
Gespielte und erzählte Szenen erscheinen im Dialog mit Musik, Tanz und bildender Kunst und vereinen sich zu einem Gesamterlebnis.