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Im Gesamtjahr 2020 erhöhte sich das Leistungsbilanzdefizit um 167 Milliarden Dollar oder knapp 35 Prozent auf 647,2 Milliarden Dollar. Die Entwicklung geht auf ein höheres Handelsdefizit und geringere Überschüsse in der Dienstleistungs- und Einkommensbilanz zurück.
Die Leistungsbilanz stellt den volkswirtschaftlichen Austausch der USA mit dem Ausland dar. Abgebildet sind der Waren- und Dienstleistungsverkehr sowie Einkommensübertragungen. Letztere resultieren etwa aus Heimatüberweisungen von Gastarbeitern.
Die USA weisen ein chronisches Leistungsbilanzdefizit aus, was vereinfacht bedeutet, dass die USA ständig mehr Leistungen aus dem Ausland erhalten als sie selbst dorthin liefern. Finanziert wird dieser Zufluss durch Kredit aus dem Ausland in Form von Kapitalimporten./bgf/jkr/mis
(AWP)