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Von Melanie G. Host
Heiligenattribute Hund (Teil 2)
Welch unterschiedliche Symbolik wir im Hund doch finden können. Einmal ist er Beschützer, ein anderes Mal ist er Überbringer von Nachrichten (siehe nächstes SKS).
Im letzten Heft habe ich Ihnen den grauen Hund des heiligen Don Bosco vorgestellt, der ihm schützender Begleiter war.
Heute wollen wir einen Blick auf einen weiteren Heiligen werfen, der ebenfalls mit Hund dargestellt wird: den heiligen Dominikus, den Gründer des Dominikanerordens.
Hier finden sich gleich zwei Überlieferungen. Gemäss der einen wird berichtet, dass sein Vater, der Edelmann Felix Guzmán, eines Nachts träumte, dass seine Frau Johanna bald ein Kind zur Welt bringen würde, was sich auch bald darauf bewahrheitete.
Als Johanna nach der Geburt ihr Kind anschaute, sah sie statt eines Neugeborenen einen schwarz-weissen Hund vor sich, aus dessen Fang eine feurige Flamme herauskam, die die ganze Welt entzündete, worüber die frisch gebackene Mutter sehr erschrak.
Die andere Überlieferung berichtet, dass die Mutter von Dominikus vor der Geburt im Traum einen schwarz-weissen Hund sah, der mit einer brennenden Fackel um die Welt lief.
Was könnte die Hundesymbolik im Fall des hier vorgestellten Heiligen wohl bedeuten?