Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03408.jsonl.gz/1635

An der Gemeindeversammlung vom 11. Dezember schlägt der Gemeinderat zwei Varianten zur Aufwertung des Aussenraums des Schulhauses und des Kindergartens vor.
Die Gemeindeversammlung vom 11. Dezember verspricht Spannung. Zur Debatte steht unter anderem die Aufwertung der Schulhaus- und Kindergartenumgebung am nördlichen Ende des Dorfkerns. Die heute stark eingewachsene Parzelle ist im Dorf kaum zu erkennen und schlecht zugänglich. Grosse Teil der Umgebungsflächen der Schule sind aus der Gründerzeit. Ihr Zustand sei stark sanierungsbedürftig und entspreche nicht mehr einer zeitgemässen Schulumgebung, schreibt der Gemeinderat in der Einladung zur Gemeindeversammlung. Im Rahmen der aktuellen Schulhaussanierung sieht das Projekt des Kantons Basel-Stadt nur die durch die Bauarbeiten beeinträchtigten Flächen notdürftig zur Instandstellung vor. Aus Sicht des Gemeinderats und der Schulleitung sei diese Instandstellung zur Aufrechterhaltung des Schulbetriebs ungenügend. Die Gemeinde soll selber Geld in die Hand nehmen, um den Aussenraum aufzuwerten beziehungsweise neu zu gestalten.
Das von einem Landschaftsarchitekturbüro ausgearbeitete Bauprojekt besteht aus zwei Teilprojekten. Die Variante «Mini» sieht als Grundprojekt die Umgestaltung der Schulhausumgebung vor. Dies alleine würde gut eine Million Franken kosten. Die Variante «Midi» ist eine Erweiterung des Grundprojekts mit einem Ort der Begegnung. Dieser Zusatz würde 430'000 Franken kosten. Der aktuell «verwahrloste Spielplatz» soll zu einem Ort der Begegnung mit hoher Aufenthaltsqualität gemacht werden. Der Gemeinderat spricht sich für beide Teilprojekte aus.