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Welchen Reiz haben autochthone Weine? Wo kommen diese Weine vor?
Der Begriff selbst stammt aus dem Lateinischen autós = selbst sowie aus dem Griechischen chthón = Erde. Er bedeutet so viel wie eingeboren, alteingesessen oder auch bodenständig.
In Verbindung zum Wein und vor allen zu Rebsorten bedeutet dies, dass es sich um Rebsorten handelt, die fast nur an einen bestimmten Ort bzw. überwiegend nur in diesem bestimmten Gebiet angebaut werden.
Traditioneller Anbau einer Rebsorte?
Wenn von autochthonen Weinen gesprochen wird, dann kann dies durchaus auch bedeuten, dass diese Rebsorten dort schon sehr lange traditionell angebaut werden, auch wenn sie dort nicht entstanden sind, dennoch eine kulturelle Bedeutung haben und etabliert sind.
Wenn von autochtonen Sorten die Rede ist, dann darf zugleich nicht vergessen werden, das viele Rebsorten in die ganze Welt verbreitet wurden, wo sie nicht ihren Ursprung hatten.
Aus diesem Grund wird heute auch eine Sorte, die ausserhalb ihres Entstehungsgebiets in einer Region dennoch stark verwurzelt ist, als dortig autochtone Rebsorte bezeichnet und der Begriff etwas grosszügiger gehandhabt.
Autochtone Rebsorten wo?
Jedes Land hat seine speziellen autochtonen Rebsorten. In Österreich ist das beispielsweise der Grüne Veltliner, in Deutschland ist es der Elbling an der Mosel, der Lagrein im italienischen Südtirol, der Mavrodaphne in Griechenland.
Beispielsweise ist Portugal voller autochthoner Rebsorten und die Rebsorte Touriga Nacional ist nur eine von vielen.