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Impfstoffexperten suchen seit Covid händeringend nach Probanden für die Erprobung neuer Impfstoffe. Das sagt Isabel Leroux-Roels, Professorin für Impfstoffkunde an der Universität Gent, gegenüber Het Belang van Limburg. Und das, obwohl sich der Kandidatenpool verdoppelt hat.
Leroux-Roels sagt, dass sie und ihre Kollegen seit der Corona-Pandemie kaum noch Probanden für die Erprobung neuer Impfstoffe finden können. „Wir finden einfach nicht genug Kandidaten“, sagt sie.
Warum ist das so? Der Impfarzt weist darauf hin, dass viele Menschen aufgrund des Impfstoffs unter grippeähnlichen Symptomen gelitten haben. „Die Corona-Impfstoffe waren in Bezug auf die Nebenwirkungen sehr wirksam“, sagt Leroux-Roels. „Aber das ist sicher nicht bei jedem Impfstoff der Fall.
In den Vereinigten Staaten werden demnächst auch sehr junge Kinder gegen Corona geimpft. Die ersten Impfungen können bereits Ende nächster Woche an Kinder im Alter von 6 Monaten bis 6 Jahren verabreicht werden. Fast 20 Millionen Kinder werden für die Impfungen infrage kommen.
Sie erhalten drei Injektionen von Pfizer. Die Nebenwirkungen einer Moderna-Spritze „können schwerwiegender sein“.
„Die Besessenheit mancher Leute, junge gesunde Menschen – und in diesem Fall sogar Babys – zu impfen, ist erschreckend. Sie brauchen überhaupt keine Corona-Impfung“, antwortet der Abgeordnete Wybren van Haga (BVNL). Energieberaterin Simone Juffermans fügt hinzu: „Erschreckend“.