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Gehandicapt von einer Wadenverletzung hat Kugelstoss-Weltmeister David Storl im Züricher Hauptbahnhof zum Auftakt des Diamond-League-Meetings einen Rückschlag einstecken müssen.
Ohne gültigen Versuch schied der Olympiazweite aus Chemnitz aus dem Wettkampf aus und musste den Sieg dem Amerikaner Reese Hoffa (21,64 Meter) überlassen.
Ob Storl beim ISTAF in Berlin am Sonntag antreten kann, ist nach Einschätzung seines Trainers Sven Lang fraglich.
Der Olympia-Dritte Hoffa gewann vor seinem Landsmann Ryan Whiting (21,49) und dem polnischen Olympiasieger Tomasz Majewski (21,18), entschied damit auch das Diamond Race für sich und kassierte 40.000 Dollar (32.000 Euro) Prämie.
Bei den Frauen überzeugte Christina Schwanitz (Thum) mit 18,61 Metern und Platz vier.
Die Olympia-Zehnte verpasste das Podium knapp und musste sich nur Olympiasiegerin Valerie Adams aus Neuseeland (20,81), Michelle Carter (USA/19,25) und Cleopatra Borel (Trinidad und Tobago/18,66) geschlagen geben.
Adams verbesserte bei ihrem Sieg den Meetingrekord und gewann die Wertung im Diamond Race.
"Ich bin froh über meine Beständigkeit. Deshalb war es ein super Wettkampf. Ich komme gerne nächstes Jahr wieder", sagte Schwanitz.
Die noch von einer Angina geschwächte Europameisterin Nadine Kleinert (Magdeburg) beendete ihren Wettkampf nach fünf Versuchen vorzeitig auf Platz acht (17,82).