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Bekannt sind die Orte Ad Fines (Pfyn) und Tasgetium (Eschenz) die an einer wichtigen, für damalige Verhältnisse gut ausgebauten, römischen Nord- Südverbindung lagen. (In Stein am Rhein und Eschenz sind wichtige Funde bei Ausgrabungen gemacht worden)
Um 50 vor Christus eroberten die Römer die Gegend rund um den See. Im Zuge der Kämpfe (15 vChr.) gab es eine "große" Seeschlacht auf dem Bodensee. Bregenzer Kelten mussten sich den Römern schließlich geschlagen geben. Bregenz wurde schließlich auch zum wichtigsten Ort der Römer. Nach deren Rückzug wurde die Region im dritten Jahrhundert von Alemannen besiedelt.
Ab dem 7. Jahrhundert entstehen rund um den See geistige Zentren der christlichen Welt. Mehrere Klöster werden gegründet, unter anderem auf der Insel Reichenau, die dadurch nach einer offenbar Jahrhunderte währenden Nicht-Besiedlung zu einem bedeutenden Ort emporsteigt.
Schauplatz einer Seeschlacht wurde der Bodensee erneut im Dreißigjährigen Krieg. Damals standen sich Österreicher und Schweden gegenüber. Nach Ende des Krieges erlebt das Klosterleben rund um den See eine neue Blüte.
Es gibt auch bei uns Nachweise aus der römischen Zeit, so etwa die Reste eines römischen Wachtturmes auf dem "Weissen Felsen". E ine Baute, wie sie in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten zum Schutz der Grenze gegen die kriegerischen Alemannen dem Rhein entlang in grösserer Zahl errichtet wurden.