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Die Stiftung Prof. Dr. Max Cloëtta richtet jährlich einen Preis aus. Er dient der Auszeichnung schweizerischer und ausländischer Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um bestimmte Gebiete der medizinischen Forschung verdient gemacht haben.
Der Preis wird in der Regel zwischen dem 1. September und dem 31. Dezember verliehen. Zuständig für die Zuerkennung ist der Stiftungsrat, der nach Bedarf die Meinungsäusserung aussenstehender Fachleute einholt.
Der Cloëtta-Preis 2017 geht an einen Genfer und einen Zürcher Forscher
Der Neurologe und Neurowissenschaftler Denis Jabaudon konzentriert seine Forschung auf die Wechselwirkungen zwischen genetischen Mechanismen und der Umwelt bei der Entwicklung der Gehirnkonnektivität. Mit dem Cloëtta-Preis wird seine besonders innovative Forschung gewürdigt, die zur Identifikation von Genen geführt hat, welche für die funktionelle Verknüpfung von Neuronen in der Hirnrinde und im Thalamus verantwortlich sind. Insbesondere entwickelte er eine neue Technologie die es erlaubt, Nervenzellen im Gehirn live zu visualisieren. Diese Entdeckung wurde in der renommierten Zeitschrift ‚Science‘ veröffentlicht.
Markus G. Manz wird als Grundlagenforscher und Kliniker für seine ausserordentlichen Verdienste auf den Gebieten der Immunologie, Hämatologie, Onkologie und Mikrobiologie geehrt. Es gelang ihm erstmals, von Blutstammzellen ausgehend die Entwicklung von dendritischen Zellen des Immunsystems aufzuzeigen. Darüber hinaus entwickelte er ein einzigartiges, mittlerweile weltweit angewandtes Verfahren, welches es erlaubt, die Entwicklung und Funktion des Immunsystems des Menschen in Mäusen zu erforschen.
Die nächste Preisverleihung findet statt am Freitag, den 9. November 2018.
Die Preisträger und der Ort der Preisverleihung werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.
Die Preisträger der Cloëtta-Stiftung: