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Die norwegische Prinzessin Märtha Louise wird kommenden Mai ihre Engelsschule schliessen. Das Zentrum für Hellseher und Heilpraktiker in Oslo, das anfänglich unter der Telefonnummer des Königspalastes operierte, wird somit nicht mehr für Ärger sorgen. Denn die Prinzessin, die ihrem später geborenen Bruder Haakon den Thron überlassen muss, behauptete, Engel sehen zu können. Das vermittelte den Eindruck, dass diese Begabung an ihrer Engelsschule erworben werden könne.
Die Prinzessin machte auch kein Geheimnis daraus, dass sie mit Toten kommunizieren kann. Das veranlasste die norwegische Kirche zu Protesten. Die Prinzessin verstosse gegen den christlichen Glauben. Ein heikler Vorwurf, weil das norwegische Königshaus, dem die Prinzessin als Tochter des Königs angehört, für den christlichen Glauben steht. Die dreijährige Ausbildung zur spirituellen Therapeutin liess sich die Prinzessin mit 9520 Euro bezahlen. Mit dem Hof hatte die Prinzessin schon immer ihre Schwierigkeiten. So bezweifelte sie als Kind, tatsächlich der Königsfamilie anzugehören. Deshalb habe sie sich eine Erbse unters Kissen gelegt, was die Zweifel noch bestärkte. Denn sie konnte trotz Erbse gut schlafen, offenbarte sie in ihrem Buch «Hochsensibel geboren». Nun will sie in Zukunft auf dem Youtube Kanal «Hest360» Wissen über Pferde vermitteln.
Anton Ladner