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29.08.2022
von Joice Barros
Elektronische Gitarre und verzaubernde Stimme: Fatoumata Diawara vereint malische Musik mit ihrer Einzigartigkeit. Fatou, das Debütalbum der Musikerin, wurde nach einer erfolgreichen Schauspielkarriere und Tourneen als Backgroundsängerin mit Diawaras Mentor Oumou Sangaré 2011 aufgenommen. Gesungen wird in der malischen Sprache Wassoulou und in Begleitung ihrer Gitarre singt Fatoumata über Krieg, Verlassenheit von Kindern und weibliche Beschneidung.
Durch ihre Tante bekam Fatoumata Zugang zum Theatermillieu und sang daneben auf verschiedenen Alben, unter anderem von Dee Dee Bridgewater, Oumou Sangaré und Herbie Hancock. 2011 nahm sie dann schon ihr erstes Album unter ihrem Namen auf.
Eine der markantesten Stimmen Westafrikas, die die unbequemen Themen ihrer Heimat Mali wie Zwangsheirat, Bildungsdefizite und Adoption anpackt. Ein Motto, das sich über all ihre Lieder hinwegzieht: "Solange das nicht aufhört, muss man darüber singen."
Beine rauf und geniessen: Das Album Fatou wurde 2011 via World Circuit Limited veröffentlicht.
Hier die bisherigen Klassiker der Woche: