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Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF hat die Anhänge 3 und 5 der Verordnung geändert. Dabei werden die bestehenden Einträge zu 20 natürlichen und 16 juristischen Personen aktualisiert. Es werden weder neue Personen in die Anhänge aufgenommen noch Einträge entfernt.
Der Bundesrat begrüsst das am 14. Juli 2015 abgeschlossene Abkommen zwischen den E3/EU+3 (China, Russland, USA, Deutschland, Frankreich und Grossbritannien) und Iran zur Klärung des Nuklearstreits, das neue politische und wirtschaftliche Perspektiven auch im bilateralen Verhältnis zu Iran eröffnet. Angesichts dieses wichtigen Wendepunkts im 12-jährigen Nuklearstreit, hat er am 12. August 2015 beschlossen, diejenigen Sanktionsmassnahmen gegenüber Iran aufzuheben, die seit Januar 2014 suspendiert waren, und eine neue Ausnahmebestimmung zu erlassen. Die Verordnungsänderung tritt am 13. August 2015 in Kraft. Mit dem heutigen Schritt drückt der Bundesrat seine Unterstützung im Hinblick auf die Umsetzung des Nuklearabkommens aus. Gleichzeitig signalisiert er sein Interesse an einer Vertiefung der bilateralen Beziehungen mit Iran.
Der Bundesrat hat am 12. August 2015 Zwangsmassnahmen gegenüber der Republik Südsudan erlassen. Damit setzt der Bundesrat die vom UNO-Sicherheitsrat mit Resolution 2206 (2015) beschlossenen Sanktionen in das schweizerische Recht um. Zusätzlich erliess der Bundesrat ein Rüstungsgüterembargo gegenüber Südsudan. Die entsprechende Verordnung tritt am 12. August 2015 um 18:00 Uhr in Kraft.