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Eishockey:
Akira Schmid pendelt gegenwärtig zwischen AHL und NHL. In beiden Ligen hat der junge Torhüter aus Langnau gezeigt, dass man auf ihn zählen kann.
Verrückte Tage für Akira Schmid, aber auch Alltag im nordamerikanischen Eishockey: Dienstag Auswärtsspiel mit der AHL-Mannschaft Utica in Toronto (4:5 n.V.). Donnerstagmittag Notfallaufgebot vom NHL-Team New Jersey, dessen Ersatztorhüter Blackwood sich leicht verletzt hat. Reise von Utica nach New Jersey, aber nicht etwa als Ersatzkeeper für die Nummer 1 Vanecek, sondern am Abend gleich Startinggoalie im Heimspiel gegen St. Louis (3:5). Am Freitag zurück nach Utica, erneuter Team- und Ligenwechsel. Am Samstag Heimspiel mit Utica gegen Springfield (2:1). Dies war Schmids bester AHL-Match dieser Saison mit 38 Paraden, einem Assist zum 1:0 und der Auszeichnung zum «1. Star».
Die Zwischenbilanz des 22-jährigen Emmentalers ist angesichts dieser Strapazen erstaunlich. In der NHL und der Farmteamliga AHL resultierten aus je neun Spielen jeweils fünf Siege und vier Niederlagen. Mit Akira Schmid im Tor holte Utica in acht von neun Spielen Punkte. Damit haben sie sich nach einem schwachen Start auf Rang 2 der North Division verbessert. In den neun Spielen mit New Jersey liess Schmid nur 17 Gegentore zu, sechs davon in Unterzahl. Bei fünf gegen fünf Spielern jedoch erzielte er mit einem Gegentordurchschnitt von 1,48 einen Spitzenwert, Platz 3 unter allen NHL-Goalies.