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Renovation von Klosterkirche in Haifa
Israel 02/2019
ERFOLGSGESCHICHTE: Renovierung der Klosterkirche der Karmelitinnen in Haifa
Die Karmelitinnen in Haifa freuen sich. Dank der Hilfe unserer Wohltäter, die 30.000 Euro gespendet haben, konnte ihre Klosterkirche endlich renoviert werden. Ihre Kirche, die der Heiligen Jungfrau vom Berge Karmel geweiht ist, wurde 1937 erbaut und seitdem aus Geldmangel nicht mehr instandgesetzt. Einsickernder Regen und eindringende Feuchtigkeit hatten dazu geführt, dass die Bausubstanz beschädigt wurde. Für die Schwestern, die örtliche Gemeinde und die Pilger, die diesen Ort besuchen, stellte dies zunehmend eine gesundheitliche Gefährdung dar.
Die siebzehn Schwestern, die in dem Kloster leben, stammen aus elf verschiedenen Ländern. Ihre Tür ist jederzeit geöffnet für die Menschen, die zu ihnen kommen. Die Gläubigen der Umgebung vertrauen den Schwestern ihre Gebetsanliegen an, die Pilger, die aus der ganzen Welt in das Heilige Land kommen, stellen den Schwestern viele Fragen über den Glauben. Der Ort, an dem die Schwestern leben, liegt am nördlichen Abhang des Karmelgebirges, das gewissermaßen der Geburtsort des Karmelitenordens ist. Die ersten Karmeliten ließen sich um das Jahr 1150 als Einsiedler genau hier im Karmelgebirge nieder, wo der Prophet Elija laut der Heiligen Schrift durch ein Gottesurteil zeigte, dass sein Gott der wahre Gott und der Götzenglaube der Baalspriester falsch war (vgl. 1 Könige 18, 16 -46).
Der Orden verbreitete sich rasch in andere Länder, veränderte sich dabei aber auch. Er wurde daher im 16. Jahrhundert in Spanien von der heiligen Teresa von Avila und dem heiligen Joannes vom Kreuz reformiert, so dass er wieder mehr seinem ursprünglichen Geist entsprach.
Die Schwestern in Haifa backen Hostien und stellen Souvenirs für die Pilger her, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, aber ohne Hilfe hätten sie ihre Klosterkirche nicht instandsetzen können. Dank der Hilfe unserer Wohltäter konnte sie am 15. Oktober, dem Fest der heiligen Teresa von Avila, wieder eingeweiht werden.
Schwester Maira vom Kinde Jesus, die Priorin, bedankt sich im Namen ihrer Mitschwestern bei allen, die geholfen haben: „Wir hoffen, dass dies der Anfang einer Erneuerung des Gebetslebens ist, und zwar sowohl für unsere lokale Kirche als auch für die Pilger, die durch das Heilige Land reisen und in unserer Kapelle mit Unserer Lieben Frau vom Berg Karmel andächtig beim Herrn verharren. Wir sind glücklich, Ihnen unsere Dankbarkeit aussprechen zu können und unsere Gebet und Opfer für die Kirche und die ganze Welt zu erneuern“