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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Mittwoch teils deutlich gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur April-Lieferung kostete zuletzt 103,87 US-Dollar. Das waren 2,24 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März stieg um 83 Cent auf 85,15 Dollar.
Die Zuspitzung der Lage im Ölförderland Iran habe die Ölpreise nach oben getrieben, sagten Händler. Bei der Beerdigung eines getöteten Demonstranten war es am Mittwoch in Teheran zu Zusammenstössen gekommen. Der Mann hatte sich an Massenprotesten gegen die Machthaber im Land beteiligt, zu seiner Beisetzung waren nun zehntausende Regierungsanhänger aufgezogen.
Die am Nachmittag veröffentlichten Daten zu den US-Rohöllagerbestände bewegten den Markt hingegen kaum. Laut Daten des Energieministeriums waren die Bestände um 0,9 Millionen Barrel (je 159 Liter) auf 345,9 Millionen Barrel gestiegen. Die Benzinbestände hatten sich um 0,2 Millionen auf 241,1 Millionen Barrel erhöht. Die Destillate-Vorräte (Heizöl, Diesel) waren hingegen um 3,1 Millionen auf 161,3 Millionen Barrel zurückgegangen.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist ebenfalls gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 99,00 Dollar. Das waren 76 Cent mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/he
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