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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich BV.2021.00022 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiber Hübscher Urteil vom 24. April 2023 in Sachen X.___ Klägerin vertreten durch Rechtsanwältin Karin Hoffmann Heuberger Rippmann Hoffmann, Rechtsanwälte Mainaustrasse 45, 8008 Zürich gegen AXA Stiftung Berufliche Vorsorge, Winterthur c/o AXA Leben AG General-Guisan-Strasse 40, Postfach 300, 8401 Winterthur Beklagte Zustelladresse: AXA Leben AG c/o Legal & Compliance General Guisan-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur diese vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. Elisabeth Glättli Probst Partner AG Rechtsanwälte Bahnhofplatz 18, 8401 Winterthur weitere Verfahrensbeteiligte: 1. Y.___ Beigeladene 2. Z.___ Beigeladener beide vertreten durch Rechtsanwältin Nathalie Tuor schadenanwaelte AG Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich Sachverhalt: 1. A.___, geboren 1987 ( Urk. 11/2/1/3 ), war ab dem 4. Juni 2018 für die B.___ GmbH (c/o D.___ GmbH) tätig. In dieser Eigenschaft war er bei der AXA Stiftung Berufliche Vorsorge, Winterthur (nach folgend: AXA ) be rufsv orsorgeversichert (Urk. 2/ 3 ). X.___, geboren 1988 (Urk. 11/1/2), gelangte m it E-Mail-Nachricht vom 2 9. Juli 2020 an die AXA. Darin führte sie aus, dass sie und A.___ in Finnland und in der Schweiz als Lebenspartner zusammengelebt hätten. A.___ sei an Darmkrebs erkrankt und zurzeit in palliativmedizinischer Behandlung. Sie erkun digte sich bei der AXA nach ihren Leistung sansprüchen beim Ableben von A.___ ( Urk. 11/1 /1 ). Im Anhang zu diesem E-Mail versandte sie Unterla gen, um ihre Vorbringen zu belegen ( Urk. 11/ 1/ 1/1- 12 ). A.___ starb am 1 5. August 2020 ( Urk. 11/ 2/1/3 ). X.___ meldete dies der AXA am 1 7. August 2020 ( Urk. 11/1/4 ). Die AXA tätigte daraufhin Ab klärungen zum von X.___ geltend gemachten An spruch auf Lebenspartner leistungen ( Urk. 11/1 /2 ff.). In der Folge sandten die Eltern von A.___, Y.___ und Z.___, der AXA am 1 7. September 2020 ( Urk. 11/3/5) die Erbb e scheinigung des Bezirks gerichts Schwyz vom 3 0. September 2020, gemäss welcher A.___ kinderlos war und seine Eltern als nächste gesetzliche Erben hinterliess ( Urk. 11/3/5/1). Alsdann teilte die AXA Y.___ und Z.___ mit Schreiben vom 1 9. Oktober 2020 mit, dass sie Unterlagen zu einer Wohnge meinschaft von A.___ und X.___, welche über fünf Jahre gedauert habe, erhalten habe. Die Lebenspartnerin habe Anspruch auf Leistungen aus beruflicher Vorsorge. Die AXA bat Y.___ und Z.___ um eine Bestä tigung der Lebenspartnerschaft ( Urk. 11/3/7). Diese kreuzten auf dem am 2 6. Oktober 2020 ausgefüllten Formular der AXA jedoch an, dass sich der Ver stor bene in keiner Lebenspartnerschaft befunden und keine natürliche Person in erheblichem Mass unterstützt habe ( Urk. 11/3/7/1). In der daraufhin mit der AXA geführten Kor respondenz erhoben sie ihrerseits Anspruch auf die Todesfall leis tungen ( Urk. 11/3/12). Hernach stellte sich d ie AXA auf den Standpunkt, dass sie nicht mit ausreichender Sicherheit feststellen könne, wer anspruch sberechtigt sei bezie hungsweise wem sie die reglementarisch geschul deten Leistungen aus zahlen dürfe. Deshalb dürfte eine abschliessende Klärung durch ein Gericht un umgäng lich sein ( Urk. 11/5/2). 2. 2.1 Mit Eingabe vom 1. April 2021 (Urk. 1) erhob X.___ beim Sozial ver siche rungsgericht Klage gegen die AXA. Sie stellte die folgenden Anträge (Urk. 1 S. 2): « 1. Es sei die Beklagte zu verpflichten, der Klägerin die reglementarischen Leistungen als begünstigte Lebenspartnerin des verstorbenen A.___ zu erbringen zuzüglich Zins zu 5 % seit dem 15.08.2020, auf den einzelnen Monatsbetreffnissen nach Fälligkeit, erstmals ab 15.08.2020. 2. Unter Entschädigungsfolge zulasten der Beklagten.» 2.2 Die Beklagte stellte mit ihrer Klageantwort vom 18. Juni 2021 die folgenden An träge (Urk. 9 S. 2): « 1. Der Beklagten sei die gerichtliche Hinterlegung des sich per Todestag am 15. August 2020 ergebenden eigenständigen Todesfallkapitals in der Höhe von CHF 320'850 bei der Gerichtskasse des Sozialversicherungsgerichts Zürich, eventuell bei einer anderen durch das Gericht zu bezeichnenden Stel le, mit schuldbefreiender Wirkung zu bewilligen und es seien die für die Herausgabe des eigenständigen Todesfallkapitals notwendigen Verfügungen durch das Gericht zu erlassen. Ein erweitertes Gesuch um Hinterlegung bleibt vorbehalten. 2. Die Eltern des verstorbenen A.___ seien zum Prozess beizuladen. 3. Den Eltern des verstorbenen A.___ sei vorerst keine Einsicht in die Akten der Beklagten zu gewähren. 4. Der Klägerin sei im Falle einer Gutheissung der Klage kein Verzugszins aus zurichten. 5. Der Beklagten seien keine Gerichts- und keine Parteikosten zu überbinden. 6. Ein späterer Antrag in der Sache bleibt vorbehalten.» 2.3 Die Klägerin erklärte mit ihrer Eingabe vom 26. August 2021 (Urk. 14), sie sei damit einverstanden, dass die Eltern von A.___, die wohl zum vor liegen den Verfahren beizuladen seien, auch ihre persönlichen Whats A pp-Nach richten einsehen könn t en (Urk. 14 S. 1). Hernach wurde der Beklagten mit Verfügung vom 30. August 2021 Frist angesetzt, um ihre vollständigen Akten einzu reichen. Ihr wurde ebenfalls Gelegenheit gegeben, um innert derselben Frist ihre Klage antwort vom 18. Juni 2021 (Urk. 9) zu ergänzen (Urk. 16). 2.4 Alsdann reichte die Beklagte mit Eingabe vom 18. Oktober 2021 (Urk. 19) weitere Akten (Urk. 20/1-9) ein. In dieser Eingabe führte sie aus, dass sie keine Notwen digkeit sehe, ihre Klage antwort vom 18. Juni 2021 (Urk. 9) zu ergänzen (Urk. 19). 2.5 Mit Verfügung vom 4. November 2021 wurden Y.___ und Z.___ zum Prozess bei ge la den. Zudem wurde die Klägerin aufgefordert, zum Antrag der Beklagten auf Hinter legung des Todesfallkapitals Stellung zu nehmen (Urk. 21). 2.6 Die Klägerin beantragte am 2. Dezember 2021, dass das Gesuch der Beklagten um Hinterlegung von Fr. 320'850.-- mit befreiender Wirkung und Befreiung von Ver zugszins abzuweisen sei (Urk. 23 S. 2). 2.7 Die Beigeladenen beantragten mit Eingabe vom 9. März 2022, dass die Anträge der Klägerin abzuweisen seien. Ein späterer Antrag im Falle einer gerichtlichen Hinter legung des sich per Todestag am 15. August 2020 ergeben d en eigenstän digen Todesfallkapitals bleibe vorbehalten (Urk. 27 S. 2). 2.8 Mit Verfügung vom 11. April 202 2 wurde der Beklagten die Hinterlegung eines Betrages in der Höhe von Fr. 320’850.-- aus den aufgrund des Todes von A.___ zu erbringenden Hinterlassenenleistungen bei der Gerichtskasse des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich bewilligt. Mit derselben Ver fügung wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet (Urk. 29 ). 2.9 Mit ihrer Replik vom 9. Juni 2022 beantragte die Klägerin ( Urk. 34 S. 2): « 1. Es sei die Beklagte zu verpflichten, der Klägerin die reglementarischen Leistungen als begünstigte Lebenspartnerin des verstorbenen A.___ zu erbringen zuzüglich Zins zu 1 % seit dem 15.08.2020, auf den einzelnen Monatsbetreffnissen nach Fälligkeit, erstmals ab 15.08.2020, bis mindestens zur Hinterlegung von Beträgen, welche höher sind als die der Klägerin zu stehenden Betreffnisse. 2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen.» 2.10 In der Folge hinterlegte die Beklagte am 1 5. August 2022 (Valutadatum) den Betrag von Fr. 320'850.-- bei der Gerichtskasse ( Urk. 43). 2.11 Alsdann hielt die Beklagte in ihrer Duplik vom 1 9. Oktober 2022 im Wesentlichen fest, dass sie die geforderte Lebenspartnerschaft der Klägerin mit dem verstorbe nen Versicherten grundsätzlich als nachvollziehbar erachte. Weil sie aber nicht über die erforderliche Sachnähe verfüge, nicht alle Beweise abgenommen worden seien und sie die Beweiswürdigung des Gerichts daher nicht vorwegnehmen könne, sei ihr nicht möglich, einen Antrag in der Sache zu stellen ( Urk. 48 S. 9). 2.12 Mit ihrer Stellungnahme vom 2 2. Februar 2023 beantragten die Beigeladenen, dass die Anträge der Klägerin - unter Entschädigungsfolgen, zuzüglich MwSt., zu deren Lasten - abzuweisen seien ( Urk. 53 S. 3). Dies wurde den übrigen Verfah rensbeteiligten mit Verfügung vom 2 7. Februar 2023 zur Kenntnis gebracht. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Die Beklagte hat ihren Sitz in Winterthur ( Urk. 2/2). Das Sozialversicherungs gericht des Kantons Zürich ist gestützt auf Art. 73 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlas senen- und Invalidenvorsorge (BVG) örtlich und gestützt auf § 2 Abs. 2 lit. a des Gesetzes über das Sozialversiche rungsgericht ( GSVGer ) auch sachlich zuständig. 2. 2.1 Nach Art. 6 BVG enthält der zweite Teil dieses Gesetzes Mindestvorschriften. Dazu gehören die im 3. Kapitel (Art. 13 ff.) enthaltenen Bestimmungen über die Versicherungsleistungen. Mit diesen Bestimmungen hat der Gesetzgeber ins besondere auch die Leistungsarten und die hiefür geltenden Anspruchsvoraus setzungen geregelt, woran die Vorsorgeeinrichtungen im Sinne von Mindest vorschriften gebunden sind (BGE 121 V 104 E. 4a mit Hinweis, vgl. auch Stauffer Hans-Ulrich, in: Stauffer Hans-Ulrich/ Cardinaux Basile (Hrsg.), Rechtsprechung des Bundesgerichts zur beruflichen Vorsorge, 4. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2019, Art. 6 S. 11 f. mit Hinweis). 2.2 Gemäss Art. 20a Abs. 1 BVG können die Vorsorgeeinrichtungen in ihren Regle menten neben den überlebenden Ehegatten (Art. 19 BVG) beziehungsweise ein getragenen Partnerinnen und Partnern (Art. 19a BVG) und Kindern, für deren Unter halt die verstorbene Person aufzukommen hatte, (Waisen, Art. 20 BVG) fol gende begünstigte Personen für Hinterlassenenleistungen vorsehen: a. natürliche Personen, die vom Versicherten in erheblichem Masse unterstützt worden sind, oder die Person, die mit diesem in den letzten fünf Jahren bis zu seinem Tod ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft geführt hat oder die für den Unterhalt eines oder mehrerer gemeinsamer Kinder aufkommen muss; b. beim Fehlen von begünstigten Personen nach Buchstabe a: die Kinder des Ver storbenen, welche die Voraussetzungen nach Artikel 20 nicht erfüllen, die Eltern oder die Geschwister; c. beim Fehlen von begünstigten Personen nach den Buchstaben a und b: die übrigen gesetzlichen Erben, unter Ausschluss des Gemeinwesens, im Umfang: 1. der von der versicherten Person einbezahlten Beiträge, oder 2. von 50 Prozent des Vorsorgekapitals. Kein Anspruch auf Hinterlassenenleistungen nach Absatz 1 Buchstabe a besteht, wenn die begünstigte Person eine Witwer- oder Witwenrente bezieht (Art. 20a Abs. 2 BVG). 2.3 Eine Vorsorgeeinrichtung muss nicht alle der in Art. 20a Abs. 1 lit. a BVG auf gezählten Personen begünstigen und kann den Kreis der Anspruchsberechtig ten enger fassen als im Gesetz umschrieben. Insbesondere ist sie befugt, von einem restriktiveren Begriff der Lebensgemeinschaft auszugehen. Denn die Begünstigung der in Art. 20a Abs. 1 BVG genannten Personen gehört zur weiter gehenden bzw. überobligatorischen beruflichen Vorsorge (Art. 49 Abs. 2 Ziff. 3 BVG und Art. 89a Abs. 6 Ziff. 3 des Zivilgesetzbuches, ZGB). Die Vorsorgeein richtungen sind somit frei zu bestimmen, ob sie überhaupt und für welche dieser Personen sie Hinterlassenenleistungen vorsehen wollen. Zwingend zu beachten sind lediglich die in lit. a-c von Art. 20a Abs. 1 BVG aufgeführten Personen kategorien sowie die Kaskadenfolge. Umso mehr muss es den Vorsorgeeinrich tungen daher grundsätzlich erlaubt sein, etwa aus Gründen der Rechtssicherheit (Beweis anspruchsbegründender Umstände) oder auch im Hinblick auf die Finanzierbarkeit der Leistungen, den Kreis der zu begünstigenden Personen enger zu fassen als im Gesetz umschrieben (BGE 144 V 327 E. 1.1 mit Hinweisen). 2.4 Im Bereich der weitergehenden beruflichen Vorsorge werden die Rechts beziehungen zwischen versichertem Arbeitnehmer und Vorsorgeeinrichtung durch den Vorsorgevertrag geregelt. Auf diesen den Innominatverträgen sui generis zugeordneten Vertrag ist der Allgemeine Teil des Obligationenrechts an wendbar (Art. 1-183 OR). Reglement oder Statuten stellen den vorformulierten Inhalt des Vorsorgevertrages dar, vergleichbar Allgemeinen Vertrags- oder Ver sicherungsbedingungen, denen sich der Versicherte konkludent, durch Antritt des Arbeitsverhältnisses und unwidersprochen gebliebene Entgegennahme von Ver sicherungsausweis und Vorsorgereglement, unterzieht. Die Vertragsparteien sind an den durch Statuten und Reglement vorgegebenen Vertragsinhalt gebunden, zumal auch im Bereich der weitergehenden beruflichen Vorsorge die Grundsätze der Gleichbehandlung der Destinatäre, der Angemessenheit, Kollektivität und Planmässigkeit gelten. Zudem sind auch im Rahmen der erweiterten beruflichen Vorsorge Vertragsvereinbarungen nur im Rahmen der zwingend zu beachtenden gesetzlichen Bestimmungen (vgl. insbesondere Art. 49 BVG) zulässig (BGE 141 V 162 E. 3.1.1, 138 V 366 E. 4, 134 V 223 E. 3.1). Das Reglement ist nach dem Vertrauensprinzip auszulegen, wobei jedoch die den Allgemeinen Versicherungsbedingungen innewohnenden Besonderheiten zu be achten sind, namentlich die Unklarheits- und die Ungewöhnlichkeitsregel. Nach diesen Auslegungsgrundsätzen gilt es, ausgehend vom Wortlaut und unter Berücksichtigung des Zusammenhangs, in dem eine streitige Bestimmung inner halb des Reglements als Ganzes steht, den objektiven Vertragswillen zu ermitteln, den die Parteien mutmasslich gehabt haben. Dabei hat das Gericht zu berück sich tigen, was sachgerecht ist, weil nicht angenommen werden kann, dass die Par tei en eine unvernünftige Lösung gewollt haben. Sodann sind mehrdeutige Wen dun g en in vorformulierten Vertragsbe din gungen im Zweifel zu Lasten ihres Ver fassers auszulegen ( BGE 140 V 50 E. 2.2 S. 51; 140 V 145 E. 3.3 ; 138 V 176 E. 6; 131 V 27 E. 2; SVR 2018 BVG Nr. 10 S. 33, 9C_193/2017 E. 5.1; Nr. 17 S. 5 9, 9C_290/2017 E. 4.2; Nr. 21 S. 73, 9C_951/2015 E. 3.3 ; Urteil des Bundesgerichts 9C_196/2018 vom 20. Juli 2018 E. 1. 3 ). 2.5 2.5.1 Gemäss Ziff. 2 7. 3 des vorliegend massgebenden, ab 1. Januar 20 20 gültig gewe senen Vorsorgereglements für die BVG-Basisvorsorge der Beklagten (Urk. 10/1 /1 ) liegt eine anspruchsbegründende Lebenspartnerschaft vor, wenn im Zeitpunkt des Todes a) beide Lebenspartner unverheiratet und nicht miteinander verwandt sind und b) sie nicht im Sinne des Bundesgesetzes über die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare eingetragen sind und c) beide Lebenspartner in den letzten 5 Jahren bis zum Tod der versicherten Person ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft im gemeinsamen Haushalt und Wohnsitz geführt haben. Ist die versicherte Person geschieden, gilt als frühester Beginn der Lebenspartnerschaft das Datum der rechtskräftigen Scheidung der versicherten Person; oder der hinterbliebene Lebenspartner von der versicherten Person in er heblichem Masse unterstützt worden ist; oder der hinterbliebene Lebenspartner für den Unterhalt eines oder mehrerer gemeinsamer Kinder aufkommen muss. 2.5.2 Der in Ziff. 27 des Vorsorgereglements geregelte Anspruch auf Lebenspartner rente setzt eine anspruchsbegründende Lebenspartnerschaft gemäss Ziffer 27.3 voraus. Kein Anspruch auf die Lebenspartnerrente besteht, wenn der überlebende Lebens partner bereits eine Ehegattenrente oder eine Lebenspartnerrente von einer in- oder ausländischen Vorsorgeeinrichtung bezieht. Die für die Ehegattenrente ge wählte Deckungsart gilt auch für die Lebenspartnerrente. Laut Ziff. 2.3.2 in Verbindung mit Ziff. 2.3.1 des ab 1. Juli 201 8 gültig gewese nen, hier anwendbaren Vorsorgeplans der B.___ GmbH (c/o D.___ GmbH, Urk. 10/1/3) besteht für die Lebenspartnerrente eine er weiterte Deckung. Das heisst, der Anspruch auf die Lebens partnerrente entsteht, wenn eine versicherte Person stirbt und einen Lebens partner hinterlässt. Der Rentenanspruch fällt weg, wenn die anspruchsberechtigte Person vor dem 4 5. Altersjahr heiratet oder wenn sie stirbt. Bei Heirat vor dem 4 5. Altersjahr wird eine einmalige Abfindung in der Höhe von 3 Jahresrenten ausgerichtet (Ziff. 27.2 des Vorsorgereglements). Die Höhe der Lebenspartnerrente entspricht derjenigen der Ehegattenrente. Die Bestimmungen gemäss Ziff. 26.4 des Vorsorgereglements gelten sinngemäss auch für die Lebenspartnerrente. Anstelle des Zeitpunkts der Eheschliessung gilt dabei der Beginn der Lebensgemeinschaft im gemeinsamen Haushalt (Ziff. 27.4 des Vorsorgereglements). 2.5. 3 2.5.3.1 Gemäss Ziff. 29.1 des Vorsorgereglements der Beklagten entsteht der Anspruch auf das Todesfallkapital, wenn die versicherte Person vor Erreichen des Pensions alters gemäss Ziff. 7 des Vorsorgereglements stirbt. Nach Ziff. 7.1 des Vorsorge reglements richtet sich das Pensionsalter nach dem Vor sor geplan. Laut Ziff. 1.5 des Vorsorgeplans der B.___ GmbH (c/o D.___ GmbH, Urk. 10/1/3) wird das Pensionsalter am Monats ersten nach der Vollendung des 65. Altersjahres bei Männern oder des 64. Alters jahres bei Frauen erreicht. Die Höhe des Todesfallkapitals ist im Vorsorgeplan festgehalten (Ziff. 29.2 des Vorsorgereglements). Gemäss Ziff. 2.3.4 des Vorsorge plans der B.___ GmbH (c/o D.___ GmbH, Urk. 10/1/3) entspricht das Todesfall kapital («lump sum payable at death ») bei in Partnerschaft lebenden ver sicherten Personen dem vorhandenen Altersguthaben am Ende des Versiche rungsjahres, in welchem der Tod eintritt, vermindert um den Betrag zur Finan zierung der Lebens partnerrente. Wenn zusätzliche Leistungen erworben wurden, wird das daraus resul tierende Altersguthaben in der Form eines zusätzlichen Todesfallkapitals ausbezahlt. Da bei werden Vorbezüge zum Erwerb von Wohneigentum, Auszahlungen bei Ehe scheidung oder Teilbezüge bei Frühpensionierungen berücksichtigt. 2.5. 3. 2 Nach der in Ziff. 29.3 des Vorsorgereglements enthaltenden Begünstigungs ord nung haben Anspruch auf das Todesfallkapital: a) der Ehegatte der versicherten Person; bei dessen Fehlen: b) die rentenberechtigten Kinder gemäss Ziff. 5 1 des Vorsorgereglements; bei deren Fehlen : c) natürliche Pe rsonen, die von der versicherten Person in erheblichem Masse unterstützt worden sind, und die Person, die mit der versicherten Person eine Lebenspartnerschaft gemäss Ziff. 27.3 a) bis c) des Vorsorgereglements ge führt hat; keinen Anspruch auf das Todesfallkapital haben Personen, die be reits eine Ehegattenrente oder eine Lebenspartnerrente aus einer in- oder ausländischen Vorsorgeeinrichtung beziehen; bei deren Fehlen : d) die Kinder der versicherten Person, welche nicht gemäss Ziff. 50 des Vorsor gereglements rentenberechtigt sind; bei deren Fehlen : e) die Eltern der versicherten Person; bei deren Fehlen : f) die Geschwister der versicherten Person. Sind keine der unter a) bis f) erwähnten Personen vorhanden, wird das halbe Todesfallkapital an die übrigen gesetzlichen Erben, unter Ausschluss des Gemein wesens, ausgerichtet. Die Aufteilung unter mehreren Begünstigten derselben Kategorie erfolgt zu gleichen Teilen. 2.5.3.3 Das Todesfallkapital fällt nicht in den Nachlass der verstorbenen Person (Ziff. 27.4 des Vorsorgereglements). 2.5.4 Gemäss Ziffer 2.3.5 des Vorsorge plans der B.___ GmbH ( c/o D.___ GmbH, Urk. 10/1/3) haben alle versicherten Personen Anspruch auf ein unabhängiges Todes fall kapi tal (« independent lump sum payable at death »), welches 300 % des Jahresgehaltes entspricht. 3. 3.1 Mit Blick auf diese Bestimmungen des Vorsorgereglements und des Vorsorge planes lassen d ie Beigeladenen insbesondere vor bringen, dass das Vorsorge reglement der Beklagten in Ziffer 27.3 lit. c nebst dem Erfordernis einer im Zeit punkt des Vorsorgefalls nachweislich und ununterbrochen bereits seit fünf Jahren bestandenen Lebensge meinschaft mit gemeinsame m Haushalt zusätzlich einen gemeinsamen Wohnsitz der Leben spart ner voraussetze. Diese Voraus setzungen müssten kumulativ über den Zeitraum der letzten fünf Jahre vor dem Eintritt des Vor sorgefalls erfüllt sein (Urk. 27 S. 9). Hier habe e in bis zum Tod des Ver sicherten durchgehend gemeinsamer Wohnsitz im Sinne des einschlägigen Regle ments nachweislich erst ab März 2020 vorgelegen. Damals habe die Klägerin in folge des Fortschreitens der Krank heit des Versicherten ihre Wohnung in E.___ auf ge geben. Vor diesem Zeit punkt hätten sich die Lebenspartner aber bewusst dazu ent schieden, in zwei getrennten Wohnungen und damit getrenntem Wohn sitz zu leben und lediglich die Wochenende n gemeinsam zu verbringen. Mangels Vor liegen von schützenswerten Gründen für die getrennten Wohnungen und die separate Haushaltung fehle es vorliegend an einem manifesten Willen der Lebens partner, ihre Lebensgemeinschaft, soweit die Um stände es zulassen, als ungeteilte Wohngemeinschaft im selben Haushalt zu füh ren. Dass eine ungeteilte Wohn ge meinschaft aus beruflichen Gründen unmög lich gewesen wäre, könne hier nicht geltend gemacht werden (Urk. 27 S. 12, Urk. 53 S. 10 ). Die Klägerin habe sich nach dem Stellenverlust im Juni 2017 bewusst auch auf Stellen ausserhalb des Einzugsgebiets ihrer damaligen Woh nung in F.___ beworben, um ihren beruf lichen Horizont zu erweitern (Urk. 27 S. 12-13). Damit habe sie zugunsten ihrer beruflichen Laufbahn bewusst eine geteilte Wohnge meinschaft in Kauf genom men und sich mit der Stellenzusage bewusst für einen getrennten Wohnsitz ent schieden ( Urk. 27 S. 11, Urk. 53 S. 10). Aus de n WhatsApp-Mitteilungen der Klägerin und des Versicherten ab 5. No vember 2017 gehe hervor, dass die Klägerin ihre gesamten Möbel und persön lichen Sachen an den neuen Wohnort verlegt hab e. Die Wohnungsmieten seien von den Lebenspartnern separat - jeder für seine Wohnung - beglichen worden. Beide Lebenspartner hätten sich somit bewusst für getrennte Haushalte an zwei verschiedenen Wohnsitzen entschieden ( Urk. 53 S. 12). Nach ihrem Stellenantritt habe die Klägerin die meiste Zeit in der Wohnung in E.___ beziehungsweise an ihrem Arbeitsort in G.___ verbracht ( Urk. 27 S. 11, Urk. 53 S. 10). Hinzu komme, dass sich die Klägerin Anfang Novem ber 2017 vom Ver sicherten habe trennen wollen. Dies gehe aus de n WhatsApp-Mitteilungen aus dieser Zeit hervor. Die Klägerin sei in dieser Zeit über mehrere Wochen in ihrer Wohnung geblieben ( Urk. 27 S. 11, Urk. 53 S. 10-11). Im August 2018 habe die Klägerin der Beigeladenen 1 per WhatsApp geschrieben, dass sie nun eine Weile für sich bleibe. Sie und der Versicherte seien in vielen Dingen uneinig, weshalb sie nun schaue, wie es sich verhalte, und sich überlege, ob sie in der Beziehung bleibe oder nicht ( Urk. 53 S. 11). In der Folge hätten sich die Lebenspartner wieder versöhnt. Sie hätten sich überlegt, gemeinsam nach Finnland auszuwandern ( Urk. 27 S. 11). Vom 1 5. April 2018 bis 3 1. März 2020 habe die Klägerin ihren Wohnsitz aber in E.___ gehabt. Während dieser Zeit habe somit kein gemeinsamer Wohnsitz der Lebenspartner bestanden ( Urk. 27 S. 11). Bei dieser Sach- und Rechtslage spiele es keine Rolle, dass die Klägerin und der Versicherte bereits zuvor ab Oktober 2014 bis zum Antritt der Stelle im Spital und Altersheim in G.___ im September 2017 einen gemeinsamen Wohnsitz gehabt hätten. Verschiedene Zeiten des Zusammenlebens könnten nicht addiert werden. Zudem sei selbst bei einem Zusammenrechnen der Zeiten des Zusammenlebens (ausgewiesener gemeinsamer Wohnsitz von Oktober 2014 bis März 2018 und von April 2020 bis zum Tod des Versicherten am 1 5. August 2020) nicht von einem gemeinsamen Wohnsitz über eine Dauer von fünf Jahren auszugehen ( Urk. 53 S. 9). Die Klägerin und der Versicherte hätten nach dem Gesagten somit erst ab März 2020 ununterbrochen bis zum Tod des Versicherten eine Lebensgemein schaft im gemeinsamen Haushalt und mit gemeinsame m Wohnsitz geführt, wes halb die Anspruchsvoraussetzungen gemäss Ziffer 27.3 lit. c des Vorsorge reglements nicht erfüllt seien ( Urk. 53 S. 12). Folglich sei der Antrag der Klägerin auf Ausrichtung der reglementarischen Leistungen als begünstigte Lebens part nerin des Versicher ten abzuweisen ( Urk. 53 S. 13). 3.2 Dazu lässt die Klägerin v or bringen, es habe an ihrer Arbeitssituation gelegen, dass sie eine Wohnung in E.___ gemietet habe (Urk. 1 S. 7). Sie sei bei ihrer vom 1. Mai 2016 bis 3 0. Juni 2017 ausgeübten Arbeits tätigkeit bei H.___ (Urk. 35/8) überfordert gewesen. Sie habe dort die geforderten Leistungen nicht erbringen können, da ihr die Erfahrung und Weiterbildung gefehlt hätten. Es habe schon im Februar 2017 festgestanden, dass s ie eine neue Stelle, die ihren Kennt nissen besser entsprechen würde, suchen müsse. Sie habe entsprechende Stellen angebote bereits anfangs Februar im Inter net gesucht. Die Stelle in G.___ sei schon rasch der Favorit gewesen (Urk. 33 S. 8). Es müsse ebenfalls beachtet werden, dass sie Land und Sprache gewechselt habe. Erschwerend sei hinzu ge kommen, d ass der Ver sicherte im Sommer 2016 in den Bergen einen Unfall er litten, und recht lange mit Schmerzen zu kämpfen gehabt ha b e. Diese Situation habe bei ihr zu einem verstärkten psychi schen Stress und I nsta bilität geführt. Sie sei bereits in Finnland von 2009 bis 2015 in einer Psychotherapie und Psychose-Arbeitsgruppe gewesen. Wegen der beschrie benen beruflichen und persönlichen Belastung habe sie zuerst mit Wissen des Versicherten selbständig die Medikamente erhöht. In den Finn landferien im Sommer 2017 habe sie sich dann zu ihrer Ärztin begeben (Urk. 34 S. 9). Aufgrund der mit aufgelegte m Arztbericht vom 2 7. Juni 2017 ( Urk. 35/14) belegten Belastung sei es für sie wichtig gewesen, eine Arbeitsstelle zu finden, die ihrem Können gerecht werde. Eine entsprechende Stelle, nämlich eine solche im Bereich Al t ers-Reha, sei eben nur in G.___ zu finden gewesen ( Urk. 34 S. 9). Sie habe sich durchaus auch auf andere Stellen beworben ( Urk. 34 S. 9-10). S o unter anderem auch auf Hinweis des Beigeladenen 2 im Spital I.___. Es sei nicht ihr Wunsch gewesen, an einem O rt zu arbeiten, der aufgrund der Distanz zu ihrem Wohnort bedingte, dass sie unter der Woche in der Nähe des Arbeitsortes schlafen musste. Gegen die Vorbringen der Bei geladenen sei weiter einzuwenden, dass nicht zwei Haushalte aufgebaut worden seien. Solange s ie im Personalzimmer (des Spitals und Altersheims in G.___ ) ge lebt habe, ha be sie sich nach wie vor an der Miete in F.___ beteiligt. Ein Personal zimmer sei aber nicht für längere Dauer gedacht, wenn man nicht nur für gelegentliche Spätdienste etc. dort wohn e. Aus diesem Grund habe sie in E.___ eine Wohnung bezogen ( Urk. 34 S. 10). Gemäss der Wohnsitz bescheinigung für Wochen aufent halter der Gemeinde E.___ vom 21. Dezember 2020 (Urk. 2/12) sei sie dort nur Wochenaufenthalterin gewesen (Urk. 34 S. 7 ). Der Versicherte und sie hätten sich darauf geeinigt, dass aufgrund des Lohnge fälles sie die Wohnung in E.___ und er die Fami lienwohnung in F.___ bezahle. Zudem hätten sie über ein Fondskonto bei der Bank J.___ verfügt. Über das Fond s konto hätten sie für ein Haus in Finnland ge spar t. Gemäss den von de n Beigela denen eingereichten WhatsApp-Mit teilungen vom 5. November 2017 habe der Vers icherte der Beige ladenen 1 mit geteilt, dass sie sich vo n ihm trennen wolle. Die nachfolgende WhatsApp-Mit teilungen zwischen ihr und dem Vers icherten würden aber klar auf zeigen, dass es eben nicht zu einer Trennung gekommen sei. Aus den Mit teilungen vom 5. Novem ber 2017 ergebe sich ebenfalls, dass s ie und der Ver sicherte von einem gemein samen Wohnsitz in F.___ ausgegangen seien. Aus den weiteren WhatsApp-Mitteilungen vom November 2017 ergebe sich sodann, dass die Be ziehungskrise schnell überwun den gewesen sei. Ende Novem ber 2017 sei von einer Trennung keine Rede mehr ge wesen. Der gemeinsame Wohn sitz sei somit nie aufgelöst worden (Urk. 34 S. 10). Wie ausgeführt, sei sie in G.___ nur Wochenaufenthalterin gewesen. Sie ha be in G.___ keinen Wohnsitz begründet. Ein Wochenaufenthalter ha be eben keinen Wohnsitz am Arbeitsort, sondern dort, wo sein Lebensmittelpunkt ausserhalb der Arbeit sei. In ihrem Fall sei d ies immer F.___ gewesen (Urk. 34 S. 9). Die Vorbringen der Beigeladenen, wonach sie und der Versicherte sich getrennt hätten, würden sich somit als falsch erweisen. Dass es nie zu einer Trennung gekommen sei, ergebe sich nicht zuletzt daraus, dass sie und der Ver sicherte bis zu seinem Tod täglich WhatsApp- Nachrichten geschrie ben hätten ( Urk. 1 S. 7). Die Voraussetzung einer fünfjährigen Lebensgemein schaft bis zum Tod des Versicherten im Sinne von Ziffer 27.3 lit. c des Vorsorge regle ments sei erfüllt. Sie habe den Vers icherte n im August 2012 in Finnland kennen gelernt. Er sei ihretwegen im Oktober 2014 nach Finnland gezogen. Dort habe er gearbeitet und mit ihr zusammengewohnt ( Urk. 1 S. 3). In der Folge hätten sie beschlossen, in die Schweiz zu ziehen ( Urk. 1 S. 4). Nachdem sie in die Schweiz gekommen sei, habe sie ab April 2016 ununter brochen mit dem Versicherten zu sammengelebt. Zunächst für zwei Monate im Haus der Beigeladenen in K.___ - diese seien in dieser Zeit in Afrika gewesen - und danach in der gemein samen Wohnung in F.___ ( Urk. 1 S. 4 ). Alsdann hätten s ie und der Ver sicherte anfangs 2019 definitiv beschlossen, nach Finnland auszuwandern und mit den dafür nötigen Vorbereitungen be g onnen ( Urk. 1 S. 5). Nach der Erkran kung des Versicherten im Oktober 2019 habe sie die Arbeitsstelle gekündet, um ihn ver mehrt pflegen zu können. Ab Ende März 2020 habe sie auch unter der Woche in der gemeinsamen Wohnung in F.___ gewohnt ( Urk. 1 S. 6). Der Versicherte sei ihr einziger Bezugspunkt zur Schweiz gewesen. Nachdem er am 15. August 2020 gestor ben sei, sei sie nach Finnland zurückgekehrt (Urk. 34 S. 9). 4. 4.1 Zu den Vorbringen der Beigeladenen und der Klägerin ist zunächst festzuhalten, dass die Voraussetzungen gemäss Ziff. 27.3 a) und b) des Vorsorgereglements (keine Ehe und keine Verwandtschaft sowie keine eingetragene Partnerschaft des Versicher ten und der Beigeladenen) unbestrittenermassen (vgl. Urk. 27 S. 8) er füllt sind. Hingegen bestreiten die Beigeladenen, dass die Klägerin und der Versicherte während mindestens fünf Jahren ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft im gemeinsamen Haushalt geführt und im Zeitraum vom 15. April 2018 bis 31. März 2020 einen gemeinsamen Wohnsitz hatten (E. 3.1). Dies ist nachfolgend zu prüfen, denn die Klägerin hätte nur dann An spruch auf Hinterlassenenleistungen, wenn es sich mit dem erforder lichen Beweisgrad der über wiegenden Wahr scheinlichkeit (Urteil des Bundesge richts 9C_680/2009 vom 23. Oktober 2009 E. 1.2 mit Hinweis auf BGE 129 V 150 E. 2.1) nachweisen liesse, dass sie während den fünf Jahren bis zum Tod des Ver sicherten mit diesem ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft im gemein samen Haus halt und Wohnsitz geführt ha t ( Ziff. 27.3 lit. c des Vorsorgere glements ). 4.2 Gemäss dem von der Klägerin aufgelegten Mietvertrag lebten sie und der Ver sicherte ab dem 1. November 2014 zusammen in einer Wohnung in L.___ / Finnland (Urk. 2/7). Laut Wohnsitzbestätigung der Gemeindeverwaltung K.___ vom 1 9. August 2020 war der Versicherte ab dem 1. März 2016 wieder in K.___ am Wohnsitz seiner Eltern gemeldet ( Urk. 11/4/2). Die Klägerin kam gemäss ihren Angaben im März 2 016 für ein Vorstel lungsgespräch in die Schweiz. Sie führte überdies aus, dass sie im Frühjahr 2016 in Finnland alles für ihren Umzug in die Schweiz geregelt und insbesondere Deutsch gelernt habe. In der verbleibenden Zeit habe sie Ferien gemacht (Urk. 1 S. 4). Fest steht, dass s ie a b dem 1 3. April 2016 ebenfalls in K.___ gemeldet war (Urk. 2/8). Das Paar zog daraufhin per 1. Juni 2016 in die gemeinsame Wohnung in F.___ ( Urk. 2/10). Die Beigeladenen bringen vor, dass die Klägerin in der Folge am 5. November 2017 aus der Wohnung in F.___ ausgezogen sei (E. 3.1). Sie reich te n die WhatsApp-Nachricht des Versicherten vom 4. November 2017 ein. Darin hielt er fest, das s die Klägerin am Packen sei und ihn am Folgetag für immer verlassen wolle ( Urk. 28/8). Werden die von der Klägerin aufgelegten täglichen Whats A pp-Mitteilungen des Paares aus der Folgezeit ( Urk. 20/2, Urk. 20/ 8 ) gelesen, so besteht aber kein Zweifel daran, dass die Partnerschaft nach dem 5. November 2017 weiter bestand. Die Partner schrie ben sich täglich und sahen sich im Allge meinen an den Wochenenden entweder in G.___ oder in F.___ oder sie unter nahmen an einem anderen Ort etwas zusammen. A us d en Whats A pp-Mit teilun gen der Klägerin und des Versicherten (Urk. 20/2) geht jedoch ebenso klar und eindeutig hervor, dass die Partner nich t mehr zusammen wohnten beziehungs weise die Klägerin nicht mehr mit dem Versicherten zusammen wohnen wollte : Als die Klägerin dem Versicherten 3 0. November 2017 schrieb, sie denke ans Kinderkriegen mit dem Versicherten, schrieb dieser am 1. Dezember 2017 zurück, dass er etwas verwirrt sei. Z uerst verlasse sie ihn und dann passiere so etwas. Die Klägerin erwiderte, dass sie nur etwas Distanz gebraucht habe. Auf die Frage des Versicherten, ob die Frauen so seien, antwor tete sie scherzhaft, dass zumindest die finnischen Frauen so seien. Am 2 0. Dezem ber 2017 schrieb der Versicherte, er überlege sich, die Stelle zu wechseln. Aus dem Kontext ergibt sich, dass es sich bei der angestrebten Stelle um eine Stelle in Finnland gehandelt haben muss. Die Klägerin antwortete, dass sie nicht um ziehen möchte. Sie habe eine neue Arbeitsstelle, die gut für sie sei. Umziehen käme für sie nur in Frage, wenn sie mit dem Versicherten zusam men leben könne. Aber derzeit würden s ie ja auch in der Schweiz getrennt leben. Der Versicherte gab ihr zu verstehen, dass er damit nicht zufrieden sei. Die Klägerin antwortete darauf, dass das (halt) so sei. Für sie sei dies zurzeit aus reichend. Sie sei zufrieden u nd in der Schweiz sei das Leben ja auch spannend. Danach war die Klägerin über Weihnachten ohne den Versicherten in Finnland. Als sie am 2 6. Dezember 2017 in die Schweiz zurück kehrte, fuhr sie in ihre Wohnung nach G.___ und nicht nach F.___. Am 5. Februar 2018 schrieb die Klägerin, dass sie nicht nach Finnland umziehen möchte. Sie möchte die Schweiz noch einige Jahre geniessen. Der Versicherte schrieb, er sei traurig, dass die Klägerin nicht mit ihm nach Finnland ausreisen möchte. Bei den Nachrichten vom 1 5. Februar 2018 ging es um eine Stelle bei D.___ in Finnland, auf welche sich der Versicherte inzwi schen beworben und für welcher er in Finnland bereits ein Vorstellungsgespräch absolviert hatte. Das Unternehmen hatte ihm aber noch nicht mitgeteilt, ob es ihn einstellen möchte. Die Klägerin meinte dazu, sie habe eine Entscheidung gefällt: Sie möchte zurück nach Finnland. Sie habe die Schweiz kennen gelernt, könne jetzt Deutsch und habe sich weiterentwickelt. Wenn es mit dem Job für den Ver sicherten nicht klappe, möchte sie nach M.___ ziehen und dort arbeiten. Der Versicherte meinte, das wäre « o k» so, das sei der «Plan B». Darauf schrieb die Klägerin, sie könne sich auch vorstellen, später einmal wieder zum Versicherten zu ziehen. Sie schaffe es nicht, lange alleine zu sein, da müsse sie ehrlich sein. Am 1 8. Feb ruar 2018 schrieb der Ver sicherte, er schätze es, dass die Klägerin (nunmehr) jedes Wochen ende zu ihm komme, aber sie sollten auch wieder einmal ein Wochenende in G.___ verbringen ( Urk. 20/4). Aus weiteren Mitteilungen (Urk. 20/8) ergibt sich, dass die Klägerin dem Versicherten am 2. August 2018 schrieb, sie möchte heiraten. Da rauf erwiderte der Versicherte, sie solle ihm dadurch, dass sie wieder zusam men ziehen, zeigen, dass sie dies wirklich wolle. Als die Klägerin ihn daraufhin weiter vom Heiraten überzeugen wollte, schrieb der Versicherte, dass zunächst einige Sachen in Ordnung gebracht werden müssten. Zum Beispiel, dass sie zusammen ziehen und nicht immer streiten. Als der Versicherte am 30. November 2018 krank war, bot die Klägerin ihm an, nach F.___ zu fahren. Als es ihm besser ging wollte er nach G.___ kommen, worüber die Klägerin erfreut war und ihn bat ein Computerspiel mitzubringen. Ab dem 16. Dezember 2018 war die Klägerin alleine in Finnland. Am 28. Dezember 2018 schrieb sie, sie werde am 30. Dezember 2018 nach F.___ kommen. Der Ver sicherte war über rascht darüber. Als sie am 30. Dezember 2018 allein in der Wohnung in F.___ war - der Ver sicherte war unterwegs und kam am Abend desselben Tages in Zürich-Flughafen an - schrieb sie ihm unter anderem, dass sie seine Schokolade esse. Am 11. Januar 2019 schrieb die Klägerin, dass sie am Wochenende alleine sein möchte. Als der Versicherte am 12. Januar 2019 fragte, ob er am nächsten Abend zur Klägerin kommen dürfte, schrieb sie zurück, dass er in F.___ bleiben solle. Sie hätten jetzt «eine Pause». Sie verabredeten sich danach aber für den 19. Januar 201 9. Am 1. Februar 2019 verein barten sie am nächsten Sonntag in F.___ gemeinsam das Abendessen zu kochen. D ies liest sich nicht so, als hätte die Klägerin, wie von ihr behauptet, in F.___ ihren Lebensmittelpunkt behalten und an den Wochenenden jeweils dort gewohnt. Alsdann schrieb die Klägerin a m 20. Februar 2019, dass sie ihr Shampoo beim Versicherten vergessen habe. Sie bat ihn, es ihr zu bringen. Am 19. April 2019 fragte der Versicherte die Klägerin vor deren Besuch in F.___, was sie heute zu Abend essen sollen. Er habe nichts ausser Käse im Kühlschrank. Am 25. Mai 2019 schrieb die Klägerin, dass sie einen neuen Staubsauger brauche. Sie fragte den Versicherten, ob er Zeit habe, um einen zu kaufen. Der Versicherte wollte zunächst nicht und erwiderte, sie solle den Staub sauger selber kaufen. Dazu schrieb er, dass er einen Staubsauger habe und die Klägerin habe ihren. Darauf erwiderte die Klägerin, dass ihr Staubsauger kaputt gegangen sei. Schliess lich gab der Versicherte nach und versprach, mit der Klägerin einen Staubsauger kaufen zu gehen. 4.3 Nach Lage der Akten führten die Partner somit ab dem 5. November 2017 ge trennte Haushalte. Es geht insbesondere a us der WhatsApp-Nachricht en des Ver sicherten vo m 2. August 201 8 unmissverständlich hervor, dass das Paar damals nicht zusammenlebte. Daran vermögen die Vorbringen der Klägerin zu den Gründen, weshalb sie in G.___ gewohnt und gearbeitet habe (E. 3.2), nichts zu ändern. Die Klägerin bringt unter Hinweis auf die Rechtsprechung weiter Folgendes vor: Es könne keine ständige Wohngemeinschaft an einem festen Wohnort verlangt werden. Ein solches Verständnis trüge den gewandelten gesell schaftlichen Ver hältnissen und wirtschaftlichen Gegebenheiten nicht Rech nung. Oft könnten die Lebenspartner aus beruflichen, gesundheitlichen oder anderen schützens werten Gründen nicht die ganze Zeit, beispielsweise nur wäh rend eines Teils der Woche zusammenwohnen. Massgebend müsse sein, dass die Lebens partner den manifesten Willen hätten, ihre Lebensgemeinschaft, soweit es die Umstände er möglichten, als ungeteilte Wohngemeinschaft im selben Haushalt zu leben. Dem ist entgegenzuhalten, dass den von der Klägerin aufgelegten WhatsApp-Nach richten aus der Zeit ab dem 5. November 2017 ( Urk. 20/2, Urk. 20/8) - obwohl sie von ihr zum Beleg für ihre Vorbringen eingereicht wurden - gerade nicht zu entnehmen ist, dass die Klägerin nur wegen ihrer Arbeit unter der Woche in G.___ beziehungsweise E.___ wohnte und soweit möglich in die gemeinsame Wohnung nach F.___ zurückkehrte. Wie aufgezeigt (E. 4.2), ent sprach es gemäss den von der Klägerin versandten WhatsApp-Nachrichten viel mehr ihrem Willen, einstweilen vom Versicherten getrennt zu leben. Zu der von der Klägerin angeführten Rechtsprechung, wonach nicht eine ständige ungeteilte Wohngemeinschaft an einem festen Wohnort verlangt werden kann, ist sodann zu bemerken, dass sich diese auf die Voraussetzung des gemeinsamen Haushalts bezieht (vgl. BGE 137 V 383 E. 3.3, 138 V 86 E. 5.1 ff.; Urteil des Bundesgerichts 9C_485/2021 vom 21. Februar 2022 E. 4.5.3). Wie es sich mit dem gemäss Ziffer 27.3 lit. c des Vorsorgereglements der Beklagten zusätzlich erforderlichen gemeinsamen Wohnsitz verhält, hatte das Bundesgericht bisher - soweit ersichtlich - nicht zu beurteilen. Mit der Klägerin und der Beklagten schliesst zwar ein Wochenaufenthalt am Arbeitsort der Lebenspartnerin einen gemeinsamen Wohnsitz grundsätzlich nicht aus. Es stellt sich vorliegend jedoch die Frage, ob die Phase des gemeinsamen Wohnsitzes nicht dadurch unterbrochen wurde, dass der Versicherte bereits eineinhalb Monate vor dem Zuzug der Klägerin aus Finnland zurückkehrte und das Paar deshalb vom 1. März bis zum 13. April 2016 nicht am gleichen Ort Wohnsitz hatte (vgl. Wohnsitzbestätigungen betreffend Klägerin [Urk. 2/8] und Versicherten [Urk. 28/4]). Die Frage kann hier offengelassen werden, da es - wie dargelegt - bereits an der Voraussetzung eines ununterbrochenen gemeinsamen Haushalts während der letzten fünf Jahre vor dem Tod des Versicherten fehlt. Es ist als dann weder dargetan worden noch aus den Akten ersichtlich, dass die Klägerin vom Versicherten in erheblichem Masse unterstützt wurde. Es gibt auch keine g emeinsame n Kinder. Es lag somit keine Lebenspartnerschaft im Sinne von Ziffer 27.3 lit. c des Vorsorge reglements der Beklagten vor. Damit hat die Klägerin weder Anspruch auf eine Lebens partner rente (Ziffer 27 des Vorsorge reglements) noch Anspruch auf das Todes fallkapital (Ziffer 29 des Vorsorgeregle ments). Sie gehört ebenso wenig zu den versicherten Personen im Sinne vo n Ziffer 2.3.5 des Vorsorge plans der B.___ GmbH (c/o D.___ GmbH, Urk. 10/1/3), womit auch kein Anspruch auf ein unabhän giges Todes fall kapi tal (« inde pendent lump sum payable at death ») besteht. Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Klage. 5. Der Einbezug der Beigeladenen in das Verfahren bewirkt, dass sie das vor liegen de Urteil, wenn es in Rechtskraft erwachsen ist, ebenfalls gegen sich geltend las sen m ü ss en. Weitergehende Wirkungen kommen der Beiladung gemäss der bundes ge richtlichen Rechtsprechung aber nicht zu ( BGE 130 V 501 E. 1.2). Insbesondere hat das Sozialversiche rungsgericht im vorliegenden Verfahren nicht über allfäl lige Ansprüche der Bei gela de nen aus Vorsorgereglement und Vorsorgeplan zu entscheiden. Die Gerichtskasse ist folglich anzuweisen, der Beklagten die von ihr am 15. August 2022 hinterlegten Fr. 320'850.-- (Urk. 43) wieder zurückzubezahlen. 6. 6.1 Der beigeladenen Person, die anwaltlich vertreten ist und die mit ihrem Antrag durchdringt, steht eine Prozessentschädigung zu Lasten der unterliegenden Partei zu (Wilhelm, in: Gesetz über das Sozialver sicherungsgericht des Kantons Zürich, 2. Aufl., 2009, N 3 zu § 34 GSVGer ). 6.2 Die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung bemisst sich nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens und ist auf Fr. 4'500.-- festzusetzen. Die Klägerin ist somit zu verpflichten, den Beigeladenen eine Prozess entschä digung in der Höhe von Fr. 4'500.-- zu bezahlen. Das Gericht beschliesst: Die Gerichtskasse ist anzuweisen, der Beklagten den von ihr am 15. August 2022 bei der Gerichtskasse hinterlegten Betrag von Fr. 320'850.-- wieder zurückzubezahlen. Der Beklagten wird eine Frist von 10 Tagen ab Erhalt dieses Urteil angesetzt, um der Gerichtskasse des Sozialversicherungsgerichts die für die Banküberweisung erforder lichen Kontoangaben mitzuteilen. Die Überweisung des Betrages erfolgt nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils, und erkennt: 1. Die Klage wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Klägerin wird verpflichtet, den Beigeladenen eine Prozessentschädigung von Fr. 4’500.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Karin Hoffmann - Rechtsanwältin Dr. Elisabeth Glättli - Rechtsanwältin Nathalie Tuor - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstHübscher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich BV.2021.00022 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiber Hübscher Urteil vom 24. April 2023 in Sachen X.___ Klägerin vertreten durch Rechtsanwältin Karin Hoffmann Heuberger Rippmann Hoffmann, Rechtsanwälte Mainaustrasse 45, 8008 Zürich gegen AXA Stiftung Berufliche Vorsorge, Winterthur c/o AXA Leben AG General-Guisan-Strasse 40, Postfach 300, 8401 Winterthur Beklagte Zustelladresse: AXA Leben AG c/o Legal & Compliance General Guisan-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur diese vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. Elisabeth Glättli Probst Partner AG Rechtsanwälte Bahnhofplatz 18, 8401 Winterthur weitere Verfahrensbeteiligte: 1. Y.___ Beigeladene 2. Z.___ Beigeladener beide vertreten durch Rechtsanwältin Nathalie Tuor schadenanwaelte AG Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich Sachverhalt: 1. A.___, geboren 1987 ( Urk. 11/2/1/3 ), war ab dem 4. Juni 2018 für die B.___ GmbH (c/o D.___ GmbH) tätig. In dieser Eigenschaft war er bei der AXA Stiftung Berufliche Vorsorge, Winterthur (nach folgend: AXA ) be rufsv orsorgeversichert (Urk. 2/ 3 ). X.___, geboren 1988 (Urk. 11/1/2), gelangte m it E-Mail-Nachricht vom 2 9. Juli 2020 an die AXA. Darin führte sie aus, dass sie und A.___ in Finnland und in der Schweiz als Lebenspartner zusammengelebt hätten. A.___ sei an Darmkrebs erkrankt und zurzeit in palliativmedizinischer Behandlung. Sie erkun digte sich bei der AXA nach ihren Leistung sansprüchen beim Ableben von A.___ ( Urk. 11/1 /1 ). Im Anhang zu diesem E-Mail versandte sie Unterla gen, um ihre Vorbringen zu belegen ( Urk. 11/ 1/ 1/1- 12 ). A.___ starb am 1 5. August 2020 ( Urk. 11/ 2/1/3 ). X.___ meldete dies der AXA am 1 7. August 2020 ( Urk. 11/1/4 ). Die AXA tätigte daraufhin Ab klärungen zum von X.___ geltend gemachten An spruch auf Lebenspartner leistungen ( Urk. 11/1 /2 ff.). In der Folge sandten die Eltern von A.___, Y.___ und Z.___, der AXA am 1 7. September 2020 ( Urk. 11/3/5) die Erbb e scheinigung des Bezirks gerichts Schwyz vom 3 0. September 2020, gemäss welcher A.___ kinderlos war und seine Eltern als nächste gesetzliche Erben hinterliess ( Urk. 11/3/5/1). Alsdann teilte die AXA Y.___ und Z.___ mit Schreiben vom 1 9. Oktober 2020 mit, dass sie Unterlagen zu einer Wohnge meinschaft von A.___ und X.___, welche über fünf Jahre gedauert habe, erhalten habe. Die Lebenspartnerin habe Anspruch auf Leistungen aus beruflicher Vorsorge. Die AXA bat Y.___ und Z.___ um eine Bestä tigung der Lebenspartnerschaft ( Urk. 11/3/7). Diese kreuzten auf dem am 2 6. Oktober 2020 ausgefüllten Formular der AXA jedoch an, dass sich der Ver stor bene in keiner Lebenspartnerschaft befunden und keine natürliche Person in erheblichem Mass unterstützt habe ( Urk. 11/3/7/1). In der daraufhin mit der AXA geführten Kor respondenz erhoben sie ihrerseits Anspruch auf die Todesfall leis tungen ( Urk. 11/3/12). Hernach stellte sich d ie AXA auf den Standpunkt, dass sie nicht mit ausreichender Sicherheit feststellen könne, wer anspruch sberechtigt sei bezie hungsweise wem sie die reglementarisch geschul deten Leistungen aus zahlen dürfe. Deshalb dürfte eine abschliessende Klärung durch ein Gericht un umgäng lich sein ( Urk. 11/5/2). 2. 2.1 Mit Eingabe vom 1. April 2021 (Urk. 1) erhob X.___ beim Sozial ver siche rungsgericht Klage gegen die AXA. Sie stellte die folgenden Anträge (Urk. 1 S. 2): « 1. Es sei die Beklagte zu verpflichten, der Klägerin die reglementarischen Leistungen als begünstigte Lebenspartnerin des verstorbenen A.___ zu erbringen zuzüglich Zins zu 5 % seit dem 15.08.2020, auf den einzelnen Monatsbetreffnissen nach Fälligkeit, erstmals ab 15.08.2020. 2. Unter Entschädigungsfolge zulasten der Beklagten.» 2.2 Die Beklagte stellte mit ihrer Klageantwort vom 18. Juni 2021 die folgenden An träge (Urk. 9 S. 2): « 1. Der Beklagten sei die gerichtliche Hinterlegung des sich per Todestag am 15. August 2020 ergebenden eigenständigen Todesfallkapitals in der Höhe von CHF 320'850 bei der Gerichtskasse des Sozialversicherungsgerichts Zürich, eventuell bei einer anderen durch das Gericht zu bezeichnenden Stel le, mit schuldbefreiender Wirkung zu bewilligen und es seien die für die Herausgabe des eigenständigen Todesfallkapitals notwendigen Verfügungen durch das Gericht zu erlassen. Ein erweitertes Gesuch um Hinterlegung bleibt vorbehalten. 2. Die Eltern des verstorbenen A.___ seien zum Prozess beizuladen. 3. Den Eltern des verstorbenen A.___ sei vorerst keine Einsicht in die Akten der Beklagten zu gewähren. 4. Der Klägerin sei im Falle einer Gutheissung der Klage kein Verzugszins aus zurichten. 5. Der Beklagten seien keine Gerichts- und keine Parteikosten zu überbinden. 6. Ein späterer Antrag in der Sache bleibt vorbehalten.» 2.3 Die Klägerin erklärte mit ihrer Eingabe vom 26. August 2021 (Urk. 14), sie sei damit einverstanden, dass die Eltern von A.___, die wohl zum vor liegen den Verfahren beizuladen seien, auch ihre persönlichen Whats A pp-Nach richten einsehen könn t en (Urk. 14 S. 1). Hernach wurde der Beklagten mit Verfügung vom 30. August 2021 Frist angesetzt, um ihre vollständigen Akten einzu reichen. Ihr wurde ebenfalls Gelegenheit gegeben, um innert derselben Frist ihre Klage antwort vom 18. Juni 2021 (Urk. 9) zu ergänzen (Urk. 16). 2.4 Alsdann reichte die Beklagte mit Eingabe vom 18. Oktober 2021 (Urk. 19) weitere Akten (Urk. 20/1-9) ein. In dieser Eingabe führte sie aus, dass sie keine Notwen digkeit sehe, ihre Klage antwort vom 18. Juni 2021 (Urk. 9) zu ergänzen (Urk. 19). 2.5 Mit Verfügung vom 4. November 2021 wurden Y.___ und Z.___ zum Prozess bei ge la den. Zudem wurde die Klägerin aufgefordert, zum Antrag der Beklagten auf Hinter legung des Todesfallkapitals Stellung zu nehmen (Urk. 21). 2.6 Die Klägerin beantragte am 2. Dezember 2021, dass das Gesuch der Beklagten um Hinterlegung von Fr. 320'850.-- mit befreiender Wirkung und Befreiung von Ver zugszins abzuweisen sei (Urk. 23 S. 2). 2.7 Die Beigeladenen beantragten mit Eingabe vom 9. März 2022, dass die Anträge der Klägerin abzuweisen seien. Ein späterer Antrag im Falle einer gerichtlichen Hinter legung des sich per Todestag am 15. August 2020 ergeben d en eigenstän digen Todesfallkapitals bleibe vorbehalten (Urk. 27 S. 2). 2.8 Mit Verfügung vom 11. April 202 2 wurde der Beklagten die Hinterlegung eines Betrages in der Höhe von Fr. 320’850.-- aus den aufgrund des Todes von A.___ zu erbringenden Hinterlassenenleistungen bei der Gerichtskasse des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich bewilligt. Mit derselben Ver fügung wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet (Urk. 29 ). 2.9 Mit ihrer Replik vom 9. Juni 2022 beantragte die Klägerin ( Urk. 34 S. 2): « 1. Es sei die Beklagte zu verpflichten, der Klägerin die reglementarischen Leistungen als begünstigte Lebenspartnerin des verstorbenen A.___ zu erbringen zuzüglich Zins zu 1 % seit dem 15.08.2020, auf den einzelnen Monatsbetreffnissen nach Fälligkeit, erstmals ab 15.08.2020, bis mindestens zur Hinterlegung von Beträgen, welche höher sind als die der Klägerin zu stehenden Betreffnisse. 2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen.» 2.10 In der Folge hinterlegte die Beklagte am 1 5. August 2022 (Valutadatum) den Betrag von Fr. 320'850.-- bei der Gerichtskasse ( Urk. 43). 2.11 Alsdann hielt die Beklagte in ihrer Duplik vom 1 9. Oktober 2022 im Wesentlichen fest, dass sie die geforderte Lebenspartnerschaft der Klägerin mit dem verstorbe nen Versicherten grundsätzlich als nachvollziehbar erachte. Weil sie aber nicht über die erforderliche Sachnähe verfüge, nicht alle Beweise abgenommen worden seien und sie die Beweiswürdigung des Gerichts daher nicht vorwegnehmen könne, sei ihr nicht möglich, einen Antrag in der Sache zu stellen ( Urk. 48 S. 9). 2.12 Mit ihrer Stellungnahme vom 2 2. Februar 2023 beantragten die Beigeladenen, dass die Anträge der Klägerin - unter Entschädigungsfolgen, zuzüglich MwSt., zu deren Lasten - abzuweisen seien ( Urk. 53 S. 3). Dies wurde den übrigen Verfah rensbeteiligten mit Verfügung vom 2 7. Februar 2023 zur Kenntnis gebracht. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Die Beklagte hat ihren Sitz in Winterthur ( Urk. 2/2). Das Sozialversicherungs gericht des Kantons Zürich ist gestützt auf Art. 73 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlas senen- und Invalidenvorsorge (BVG) örtlich und gestützt auf § 2 Abs. 2 lit. a des Gesetzes über das Sozialversiche rungsgericht ( GSVGer ) auch sachlich zuständig. 2. 2.1 Nach Art. 6 BVG enthält der zweite Teil dieses Gesetzes Mindestvorschriften. Dazu gehören die im 3. Kapitel (Art. 13 ff.) enthaltenen Bestimmungen über die Versicherungsleistungen. Mit diesen Bestimmungen hat der Gesetzgeber ins besondere auch die Leistungsarten und die hiefür geltenden Anspruchsvoraus setzungen geregelt, woran die Vorsorgeeinrichtungen im Sinne von Mindest vorschriften gebunden sind (BGE 121 V 104 E. 4a mit Hinweis, vgl. auch Stauffer Hans-Ulrich, in: Stauffer Hans-Ulrich/ Cardinaux Basile (Hrsg.), Rechtsprechung des Bundesgerichts zur beruflichen Vorsorge, 4. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2019, Art. 6 S. 11 f. mit Hinweis). 2.2 Gemäss Art. 20a Abs. 1 BVG können die Vorsorgeeinrichtungen in ihren Regle menten neben den überlebenden Ehegatten (Art. 19 BVG) beziehungsweise ein getragenen Partnerinnen und Partnern (Art. 19a BVG) und Kindern, für deren Unter halt die verstorbene Person aufzukommen hatte, (Waisen, Art. 20 BVG) fol gende begünstigte Personen für Hinterlassenenleistungen vorsehen: a. natürliche Personen, die vom Versicherten in erheblichem Masse unterstützt worden sind, oder die Person, die mit diesem in den letzten fünf Jahren bis zu seinem Tod ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft geführt hat oder die für den Unterhalt eines oder mehrerer gemeinsamer Kinder aufkommen muss; b. beim Fehlen von begünstigten Personen nach Buchstabe a: die Kinder des Ver storbenen, welche die Voraussetzungen nach Artikel 20 nicht erfüllen, die Eltern oder die Geschwister; c. beim Fehlen von begünstigten Personen nach den Buchstaben a und b: die übrigen gesetzlichen Erben, unter Ausschluss des Gemeinwesens, im Umfang: 1. der von der versicherten Person einbezahlten Beiträge, oder 2. von 50 Prozent des Vorsorgekapitals. Kein Anspruch auf Hinterlassenenleistungen nach Absatz 1 Buchstabe a besteht, wenn die begünstigte Person eine Witwer- oder Witwenrente bezieht (Art. 20a Abs. 2 BVG). 2.3 Eine Vorsorgeeinrichtung muss nicht alle der in Art. 20a Abs. 1 lit. a BVG auf gezählten Personen begünstigen und kann den Kreis der Anspruchsberechtig ten enger fassen als im Gesetz umschrieben. Insbesondere ist sie befugt, von einem restriktiveren Begriff der Lebensgemeinschaft auszugehen. Denn die Begünstigung der in Art. 20a Abs. 1 BVG genannten Personen gehört zur weiter gehenden bzw. überobligatorischen beruflichen Vorsorge (Art. 49 Abs. 2 Ziff. 3 BVG und Art. 89a Abs. 6 Ziff. 3 des Zivilgesetzbuches, ZGB). Die Vorsorgeein richtungen sind somit frei zu bestimmen, ob sie überhaupt und für welche dieser Personen sie Hinterlassenenleistungen vorsehen wollen. Zwingend zu beachten sind lediglich die in lit. a-c von Art. 20a Abs. 1 BVG aufgeführten Personen kategorien sowie die Kaskadenfolge. Umso mehr muss es den Vorsorgeeinrich tungen daher grundsätzlich erlaubt sein, etwa aus Gründen der Rechtssicherheit (Beweis anspruchsbegründender Umstände) oder auch im Hinblick auf die Finanzierbarkeit der Leistungen, den Kreis der zu begünstigenden Personen enger zu fassen als im Gesetz umschrieben (BGE 144 V 327 E. 1.1 mit Hinweisen). 2.4 Im Bereich der weitergehenden beruflichen Vorsorge werden die Rechts beziehungen zwischen versichertem Arbeitnehmer und Vorsorgeeinrichtung durch den Vorsorgevertrag geregelt. Auf diesen den Innominatverträgen sui generis zugeordneten Vertrag ist der Allgemeine Teil des Obligationenrechts an wendbar (Art. 1-183 OR). Reglement oder Statuten stellen den vorformulierten Inhalt des Vorsorgevertrages dar, vergleichbar Allgemeinen Vertrags- oder Ver sicherungsbedingungen, denen sich der Versicherte konkludent, durch Antritt des Arbeitsverhältnisses und unwidersprochen gebliebene Entgegennahme von Ver sicherungsausweis und Vorsorgereglement, unterzieht. Die Vertragsparteien sind an den durch Statuten und Reglement vorgegebenen Vertragsinhalt gebunden, zumal auch im Bereich der weitergehenden beruflichen Vorsorge die Grundsätze der Gleichbehandlung der Destinatäre, der Angemessenheit, Kollektivität und Planmässigkeit gelten. Zudem sind auch im Rahmen der erweiterten beruflichen Vorsorge Vertragsvereinbarungen nur im Rahmen der zwingend zu beachtenden gesetzlichen Bestimmungen (vgl. insbesondere Art. 49 BVG) zulässig (BGE 141 V 162 E. 3.1.1, 138 V 366 E. 4, 134 V 223 E. 3.1). Das Reglement ist nach dem Vertrauensprinzip auszulegen, wobei jedoch die den Allgemeinen Versicherungsbedingungen innewohnenden Besonderheiten zu be achten sind, namentlich die Unklarheits- und die Ungewöhnlichkeitsregel. Nach diesen Auslegungsgrundsätzen gilt es, ausgehend vom Wortlaut und unter Berücksichtigung des Zusammenhangs, in dem eine streitige Bestimmung inner halb des Reglements als Ganzes steht, den objektiven Vertragswillen zu ermitteln, den die Parteien mutmasslich gehabt haben. Dabei hat das Gericht zu berück sich tigen, was sachgerecht ist, weil nicht angenommen werden kann, dass die Par tei en eine unvernünftige Lösung gewollt haben. Sodann sind mehrdeutige Wen dun g en in vorformulierten Vertragsbe din gungen im Zweifel zu Lasten ihres Ver fassers auszulegen ( BGE 140 V 50 E. 2.2 S. 51; 140 V 145 E. 3.3 ; 138 V 176 E. 6; 131 V 27 E. 2; SVR 2018 BVG Nr. 10 S. 33, 9C_193/2017 E. 5.1; Nr. 17 S. 5 9, 9C_290/2017 E. 4.2; Nr. 21 S. 73, 9C_951/2015 E. 3.3 ; Urteil des Bundesgerichts 9C_196/2018 vom 20. Juli 2018 E. 1. 3 ). 2.5 2.5.1 Gemäss Ziff. 2 7. 3 des vorliegend massgebenden, ab 1. Januar 20 20 gültig gewe senen Vorsorgereglements für die BVG-Basisvorsorge der Beklagten (Urk. 10/1 /1 ) liegt eine anspruchsbegründende Lebenspartnerschaft vor, wenn im Zeitpunkt des Todes a) beide Lebenspartner unverheiratet und nicht miteinander verwandt sind und b) sie nicht im Sinne des Bundesgesetzes über die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare eingetragen sind und c) beide Lebenspartner in den letzten 5 Jahren bis zum Tod der versicherten Person ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft im gemeinsamen Haushalt und Wohnsitz geführt haben. Ist die versicherte Person geschieden, gilt als frühester Beginn der Lebenspartnerschaft das Datum der rechtskräftigen Scheidung der versicherten Person; oder der hinterbliebene Lebenspartner von der versicherten Person in er heblichem Masse unterstützt worden ist; oder der hinterbliebene Lebenspartner für den Unterhalt eines oder mehrerer gemeinsamer Kinder aufkommen muss. 2.5.2 Der in Ziff. 27 des Vorsorgereglements geregelte Anspruch auf Lebenspartner rente setzt eine anspruchsbegründende Lebenspartnerschaft gemäss Ziffer 27.3 voraus. Kein Anspruch auf die Lebenspartnerrente besteht, wenn der überlebende Lebens partner bereits eine Ehegattenrente oder eine Lebenspartnerrente von einer in- oder ausländischen Vorsorgeeinrichtung bezieht. Die für die Ehegattenrente ge wählte Deckungsart gilt auch für die Lebenspartnerrente. Laut Ziff. 2.3.2 in Verbindung mit Ziff. 2.3.1 des ab 1. Juli 201 8 gültig gewese nen, hier anwendbaren Vorsorgeplans der B.___ GmbH (c/o D.___ GmbH, Urk. 10/1/3) besteht für die Lebenspartnerrente eine er weiterte Deckung. Das heisst, der Anspruch auf die Lebens partnerrente entsteht, wenn eine versicherte Person stirbt und einen Lebens partner hinterlässt. Der Rentenanspruch fällt weg, wenn die anspruchsberechtigte Person vor dem 4 5. Altersjahr heiratet oder wenn sie stirbt. Bei Heirat vor dem 4 5. Altersjahr wird eine einmalige Abfindung in der Höhe von 3 Jahresrenten ausgerichtet (Ziff. 27.2 des Vorsorgereglements). Die Höhe der Lebenspartnerrente entspricht derjenigen der Ehegattenrente. Die Bestimmungen gemäss Ziff. 26.4 des Vorsorgereglements gelten sinngemäss auch für die Lebenspartnerrente. Anstelle des Zeitpunkts der Eheschliessung gilt dabei der Beginn der Lebensgemeinschaft im gemeinsamen Haushalt (Ziff. 27.4 des Vorsorgereglements). 2.5. 3 2.5.3.1 Gemäss Ziff. 29.1 des Vorsorgereglements der Beklagten entsteht der Anspruch auf das Todesfallkapital, wenn die versicherte Person vor Erreichen des Pensions alters gemäss Ziff. 7 des Vorsorgereglements stirbt. Nach Ziff. 7.1 des Vorsorge reglements richtet sich das Pensionsalter nach dem Vor sor geplan. Laut Ziff. 1.5 des Vorsorgeplans der B.___ GmbH (c/o D.___ GmbH, Urk. 10/1/3) wird das Pensionsalter am Monats ersten nach der Vollendung des 65. Altersjahres bei Männern oder des 64. Alters jahres bei Frauen erreicht. Die Höhe des Todesfallkapitals ist im Vorsorgeplan festgehalten (Ziff. 29.2 des Vorsorgereglements). Gemäss Ziff. 2.3.4 des Vorsorge plans der B.___ GmbH (c/o D.___ GmbH, Urk. 10/1/3) entspricht das Todesfall kapital («lump sum payable at death ») bei in Partnerschaft lebenden ver sicherten Personen dem vorhandenen Altersguthaben am Ende des Versiche rungsjahres, in welchem der Tod eintritt, vermindert um den Betrag zur Finan zierung der Lebens partnerrente. Wenn zusätzliche Leistungen erworben wurden, wird das daraus resul tierende Altersguthaben in der Form eines zusätzlichen Todesfallkapitals ausbezahlt. Da bei werden Vorbezüge zum Erwerb von Wohneigentum, Auszahlungen bei Ehe scheidung oder Teilbezüge bei Frühpensionierungen berücksichtigt. 2.5. 3. 2 Nach der in Ziff. 29.3 des Vorsorgereglements enthaltenden Begünstigungs ord nung haben Anspruch auf das Todesfallkapital: a) der Ehegatte der versicherten Person; bei dessen Fehlen: b) die rentenberechtigten Kinder gemäss Ziff. 5 1 des Vorsorgereglements; bei deren Fehlen : c) natürliche Pe rsonen, die von der versicherten Person in erheblichem Masse unterstützt worden sind, und die Person, die mit der versicherten Person eine Lebenspartnerschaft gemäss Ziff. 27.3 a) bis c) des Vorsorgereglements ge führt hat; keinen Anspruch auf das Todesfallkapital haben Personen, die be reits eine Ehegattenrente oder eine Lebenspartnerrente aus einer in- oder ausländischen Vorsorgeeinrichtung beziehen; bei deren Fehlen : d) die Kinder der versicherten Person, welche nicht gemäss Ziff. 50 des Vorsor gereglements rentenberechtigt sind; bei deren Fehlen : e) die Eltern der versicherten Person; bei deren Fehlen : f) die Geschwister der versicherten Person. Sind keine der unter a) bis f) erwähnten Personen vorhanden, wird das halbe Todesfallkapital an die übrigen gesetzlichen Erben, unter Ausschluss des Gemein wesens, ausgerichtet. Die Aufteilung unter mehreren Begünstigten derselben Kategorie erfolgt zu gleichen Teilen. 2.5.3.3 Das Todesfallkapital fällt nicht in den Nachlass der verstorbenen Person (Ziff. 27.4 des Vorsorgereglements). 2.5.4 Gemäss Ziffer 2.3.5 des Vorsorge plans der B.___ GmbH ( c/o D.___ GmbH, Urk. 10/1/3) haben alle versicherten Personen Anspruch auf ein unabhängiges Todes fall kapi tal (« independent lump sum payable at death »), welches 300 % des Jahresgehaltes entspricht. 3. 3.1 Mit Blick auf diese Bestimmungen des Vorsorgereglements und des Vorsorge planes lassen d ie Beigeladenen insbesondere vor bringen, dass das Vorsorge reglement der Beklagten in Ziffer 27.3 lit. c nebst dem Erfordernis einer im Zeit punkt des Vorsorgefalls nachweislich und ununterbrochen bereits seit fünf Jahren bestandenen Lebensge meinschaft mit gemeinsame m Haushalt zusätzlich einen gemeinsamen Wohnsitz der Leben spart ner voraussetze. Diese Voraus setzungen müssten kumulativ über den Zeitraum der letzten fünf Jahre vor dem Eintritt des Vor sorgefalls erfüllt sein (Urk. 27 S. 9). Hier habe e in bis zum Tod des Ver sicherten durchgehend gemeinsamer Wohnsitz im Sinne des einschlägigen Regle ments nachweislich erst ab März 2020 vorgelegen. Damals habe die Klägerin in folge des Fortschreitens der Krank heit des Versicherten ihre Wohnung in E.___ auf ge geben. Vor diesem Zeit punkt hätten sich die Lebenspartner aber bewusst dazu ent schieden, in zwei getrennten Wohnungen und damit getrenntem Wohn sitz zu leben und lediglich die Wochenende n gemeinsam zu verbringen. Mangels Vor liegen von schützenswerten Gründen für die getrennten Wohnungen und die separate Haushaltung fehle es vorliegend an einem manifesten Willen der Lebens partner, ihre Lebensgemeinschaft, soweit die Um stände es zulassen, als ungeteilte Wohngemeinschaft im selben Haushalt zu füh ren. Dass eine ungeteilte Wohn ge meinschaft aus beruflichen Gründen unmög lich gewesen wäre, könne hier nicht geltend gemacht werden (Urk. 27 S. 12, Urk. 53 S. 10 ). Die Klägerin habe sich nach dem Stellenverlust im Juni 2017 bewusst auch auf Stellen ausserhalb des Einzugsgebiets ihrer damaligen Woh nung in F.___ beworben, um ihren beruf lichen Horizont zu erweitern (Urk. 27 S. 12-13). Damit habe sie zugunsten ihrer beruflichen Laufbahn bewusst eine geteilte Wohnge meinschaft in Kauf genom men und sich mit der Stellenzusage bewusst für einen getrennten Wohnsitz ent schieden ( Urk. 27 S. 11, Urk. 53 S. 10). Aus de n WhatsApp-Mitteilungen der Klägerin und des Versicherten ab 5. No vember 2017 gehe hervor, dass die Klägerin ihre gesamten Möbel und persön lichen Sachen an den neuen Wohnort verlegt hab e. Die Wohnungsmieten seien von den Lebenspartnern separat - jeder für seine Wohnung - beglichen worden. Beide Lebenspartner hätten sich somit bewusst für getrennte Haushalte an zwei verschiedenen Wohnsitzen entschieden ( Urk. 53 S. 12). Nach ihrem Stellenantritt habe die Klägerin die meiste Zeit in der Wohnung in E.___ beziehungsweise an ihrem Arbeitsort in G.___ verbracht ( Urk. 27 S. 11, Urk. 53 S. 10). Hinzu komme, dass sich die Klägerin Anfang Novem ber 2017 vom Ver sicherten habe trennen wollen. Dies gehe aus de n WhatsApp-Mitteilungen aus dieser Zeit hervor. Die Klägerin sei in dieser Zeit über mehrere Wochen in ihrer Wohnung geblieben ( Urk. 27 S. 11, Urk. 53 S. 10-11). Im August 2018 habe die Klägerin der Beigeladenen 1 per WhatsApp geschrieben, dass sie nun eine Weile für sich bleibe. Sie und der Versicherte seien in vielen Dingen uneinig, weshalb sie nun schaue, wie es sich verhalte, und sich überlege, ob sie in der Beziehung bleibe oder nicht ( Urk. 53 S. 11). In der Folge hätten sich die Lebenspartner wieder versöhnt. Sie hätten sich überlegt, gemeinsam nach Finnland auszuwandern ( Urk. 27 S. 11). Vom 1 5. April 2018 bis 3 1. März 2020 habe die Klägerin ihren Wohnsitz aber in E.___ gehabt. Während dieser Zeit habe somit kein gemeinsamer Wohnsitz der Lebenspartner bestanden ( Urk. 27 S. 11). Bei dieser Sach- und Rechtslage spiele es keine Rolle, dass die Klägerin und der Versicherte bereits zuvor ab Oktober 2014 bis zum Antritt der Stelle im Spital und Altersheim in G.___ im September 2017 einen gemeinsamen Wohnsitz gehabt hätten. Verschiedene Zeiten des Zusammenlebens könnten nicht addiert werden. Zudem sei selbst bei einem Zusammenrechnen der Zeiten des Zusammenlebens (ausgewiesener gemeinsamer Wohnsitz von Oktober 2014 bis März 2018 und von April 2020 bis zum Tod des Versicherten am 1 5. August 2020) nicht von einem gemeinsamen Wohnsitz über eine Dauer von fünf Jahren auszugehen ( Urk. 53 S. 9). Die Klägerin und der Versicherte hätten nach dem Gesagten somit erst ab März 2020 ununterbrochen bis zum Tod des Versicherten eine Lebensgemein schaft im gemeinsamen Haushalt und mit gemeinsame m Wohnsitz geführt, wes halb die Anspruchsvoraussetzungen gemäss Ziffer 27.3 lit. c des Vorsorge reglements nicht erfüllt seien ( Urk. 53 S. 12). Folglich sei der Antrag der Klägerin auf Ausrichtung der reglementarischen Leistungen als begünstigte Lebens part nerin des Versicher ten abzuweisen ( Urk. 53 S. 13). 3.2 Dazu lässt die Klägerin v or bringen, es habe an ihrer Arbeitssituation gelegen, dass sie eine Wohnung in E.___ gemietet habe (Urk. 1 S. 7). Sie sei bei ihrer vom 1. Mai 2016 bis 3 0. Juni 2017 ausgeübten Arbeits tätigkeit bei H.___ (Urk. 35/8) überfordert gewesen. Sie habe dort die geforderten Leistungen nicht erbringen können, da ihr die Erfahrung und Weiterbildung gefehlt hätten. Es habe schon im Februar 2017 festgestanden, dass s ie eine neue Stelle, die ihren Kennt nissen besser entsprechen würde, suchen müsse. Sie habe entsprechende Stellen angebote bereits anfangs Februar im Inter net gesucht. Die Stelle in G.___ sei schon rasch der Favorit gewesen (Urk. 33 S. 8). Es müsse ebenfalls beachtet werden, dass sie Land und Sprache gewechselt habe. Erschwerend sei hinzu ge kommen, d ass der Ver sicherte im Sommer 2016 in den Bergen einen Unfall er litten, und recht lange mit Schmerzen zu kämpfen gehabt ha b e. Diese Situation habe bei ihr zu einem verstärkten psychi schen Stress und I nsta bilität geführt. Sie sei bereits in Finnland von 2009 bis 2015 in einer Psychotherapie und Psychose-Arbeitsgruppe gewesen. Wegen der beschrie benen beruflichen und persönlichen Belastung habe sie zuerst mit Wissen des Versicherten selbständig die Medikamente erhöht. In den Finn landferien im Sommer 2017 habe sie sich dann zu ihrer Ärztin begeben (Urk. 34 S. 9). Aufgrund der mit aufgelegte m Arztbericht vom 2 7. Juni 2017 ( Urk. 35/14) belegten Belastung sei es für sie wichtig gewesen, eine Arbeitsstelle zu finden, die ihrem Können gerecht werde. Eine entsprechende Stelle, nämlich eine solche im Bereich Al t ers-Reha, sei eben nur in G.___ zu finden gewesen ( Urk. 34 S. 9). Sie habe sich durchaus auch auf andere Stellen beworben ( Urk. 34 S. 9-10). S o unter anderem auch auf Hinweis des Beigeladenen 2 im Spital I.___. Es sei nicht ihr Wunsch gewesen, an einem O rt zu arbeiten, der aufgrund der Distanz zu ihrem Wohnort bedingte, dass sie unter der Woche in der Nähe des Arbeitsortes schlafen musste. Gegen die Vorbringen der Bei geladenen sei weiter einzuwenden, dass nicht zwei Haushalte aufgebaut worden seien. Solange s ie im Personalzimmer (des Spitals und Altersheims in G.___ ) ge lebt habe, ha be sie sich nach wie vor an der Miete in F.___ beteiligt. Ein Personal zimmer sei aber nicht für längere Dauer gedacht, wenn man nicht nur für gelegentliche Spätdienste etc. dort wohn e. Aus diesem Grund habe sie in E.___ eine Wohnung bezogen ( Urk. 34 S. 10). Gemäss der Wohnsitz bescheinigung für Wochen aufent halter der Gemeinde E.___ vom 21. Dezember 2020 (Urk. 2/12) sei sie dort nur Wochenaufenthalterin gewesen (Urk. 34 S. 7 ). Der Versicherte und sie hätten sich darauf geeinigt, dass aufgrund des Lohnge fälles sie die Wohnung in E.___ und er die Fami lienwohnung in F.___ bezahle. Zudem hätten sie über ein Fondskonto bei der Bank J.___ verfügt. Über das Fond s konto hätten sie für ein Haus in Finnland ge spar t. Gemäss den von de n Beigela denen eingereichten WhatsApp-Mit teilungen vom 5. November 2017 habe der Vers icherte der Beige ladenen 1 mit geteilt, dass sie sich vo n ihm trennen wolle. Die nachfolgende WhatsApp-Mit teilungen zwischen ihr und dem Vers icherten würden aber klar auf zeigen, dass es eben nicht zu einer Trennung gekommen sei. Aus den Mit teilungen vom 5. Novem ber 2017 ergebe sich ebenfalls, dass s ie und der Ver sicherte von einem gemein samen Wohnsitz in F.___ ausgegangen seien. Aus den weiteren WhatsApp-Mitteilungen vom November 2017 ergebe sich sodann, dass die Be ziehungskrise schnell überwun den gewesen sei. Ende Novem ber 2017 sei von einer Trennung keine Rede mehr ge wesen. Der gemeinsame Wohn sitz sei somit nie aufgelöst worden (Urk. 34 S. 10). Wie ausgeführt, sei sie in G.___ nur Wochenaufenthalterin gewesen. Sie ha be in G.___ keinen Wohnsitz begründet. Ein Wochenaufenthalter ha be eben keinen Wohnsitz am Arbeitsort, sondern dort, wo sein Lebensmittelpunkt ausserhalb der Arbeit sei. In ihrem Fall sei d ies immer F.___ gewesen (Urk. 34 S. 9). Die Vorbringen der Beigeladenen, wonach sie und der Versicherte sich getrennt hätten, würden sich somit als falsch erweisen. Dass es nie zu einer Trennung gekommen sei, ergebe sich nicht zuletzt daraus, dass sie und der Ver sicherte bis zu seinem Tod täglich WhatsApp- Nachrichten geschrie ben hätten ( Urk. 1 S. 7). Die Voraussetzung einer fünfjährigen Lebensgemein schaft bis zum Tod des Versicherten im Sinne von Ziffer 27.3 lit. c des Vorsorge regle ments sei erfüllt. Sie habe den Vers icherte n im August 2012 in Finnland kennen gelernt. Er sei ihretwegen im Oktober 2014 nach Finnland gezogen. Dort habe er gearbeitet und mit ihr zusammengewohnt ( Urk. 1 S. 3). In der Folge hätten sie beschlossen, in die Schweiz zu ziehen ( Urk. 1 S. 4). Nachdem sie in die Schweiz gekommen sei, habe sie ab April 2016 ununter brochen mit dem Versicherten zu sammengelebt. Zunächst für zwei Monate im Haus der Beigeladenen in K.___ - diese seien in dieser Zeit in Afrika gewesen - und danach in der gemein samen Wohnung in F.___ ( Urk. 1 S. 4 ). Alsdann hätten s ie und der Ver sicherte anfangs 2019 definitiv beschlossen, nach Finnland auszuwandern und mit den dafür nötigen Vorbereitungen be g onnen ( Urk. 1 S. 5). Nach der Erkran kung des Versicherten im Oktober 2019 habe sie die Arbeitsstelle gekündet, um ihn ver mehrt pflegen zu können. Ab Ende März 2020 habe sie auch unter der Woche in der gemeinsamen Wohnung in F.___ gewohnt ( Urk. 1 S. 6). Der Versicherte sei ihr einziger Bezugspunkt zur Schweiz gewesen. Nachdem er am 15. August 2020 gestor ben sei, sei sie nach Finnland zurückgekehrt (Urk. 34 S. 9). 4. 4.1 Zu den Vorbringen der Beigeladenen und der Klägerin ist zunächst festzuhalten, dass die Voraussetzungen gemäss Ziff. 27.3 a) und b) des Vorsorgereglements (keine Ehe und keine Verwandtschaft sowie keine eingetragene Partnerschaft des Versicher ten und der Beigeladenen) unbestrittenermassen (vgl. Urk. 27 S. 8) er füllt sind. Hingegen bestreiten die Beigeladenen, dass die Klägerin und der Versicherte während mindestens fünf Jahren ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft im gemeinsamen Haushalt geführt und im Zeitraum vom 15. April 2018 bis 31. März 2020 einen gemeinsamen Wohnsitz hatten (E. 3.1). Dies ist nachfolgend zu prüfen, denn die Klägerin hätte nur dann An spruch auf Hinterlassenenleistungen, wenn es sich mit dem erforder lichen Beweisgrad der über wiegenden Wahr scheinlichkeit (Urteil des Bundesge richts 9C_680/2009 vom 23. Oktober 2009 E. 1.2 mit Hinweis auf BGE 129 V 150 E. 2.1) nachweisen liesse, dass sie während den fünf Jahren bis zum Tod des Ver sicherten mit diesem ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft im gemein samen Haus halt und Wohnsitz geführt ha t ( Ziff. 27.3 lit. c des Vorsorgere glements ). 4.2 Gemäss dem von der Klägerin aufgelegten Mietvertrag lebten sie und der Ver sicherte ab dem 1. November 2014 zusammen in einer Wohnung in L.___ / Finnland (Urk. 2/7). Laut Wohnsitzbestätigung der Gemeindeverwaltung K.___ vom 1 9. August 2020 war der Versicherte ab dem 1. März 2016 wieder in K.___ am Wohnsitz seiner Eltern gemeldet ( Urk. 11/4/2). Die Klägerin kam gemäss ihren Angaben im März 2 016 für ein Vorstel lungsgespräch in die Schweiz. Sie führte überdies aus, dass sie im Frühjahr 2016 in Finnland alles für ihren Umzug in die Schweiz geregelt und insbesondere Deutsch gelernt habe. In der verbleibenden Zeit habe sie Ferien gemacht (Urk. 1 S. 4). Fest steht, dass s ie a b dem 1 3. April 2016 ebenfalls in K.___ gemeldet war (Urk. 2/8). Das Paar zog daraufhin per 1. Juni 2016 in die gemeinsame Wohnung in F.___ ( Urk. 2/10). Die Beigeladenen bringen vor, dass die Klägerin in der Folge am 5. November 2017 aus der Wohnung in F.___ ausgezogen sei (E. 3.1). Sie reich te n die WhatsApp-Nachricht des Versicherten vom 4. November 2017 ein. Darin hielt er fest, das s die Klägerin am Packen sei und ihn am Folgetag für immer verlassen wolle ( Urk. 28/8). Werden die von der Klägerin aufgelegten täglichen Whats A pp-Mitteilungen des Paares aus der Folgezeit ( Urk. 20/2, Urk. 20/ 8 ) gelesen, so besteht aber kein Zweifel daran, dass die Partnerschaft nach dem 5. November 2017 weiter bestand. Die Partner schrie ben sich täglich und sahen sich im Allge meinen an den Wochenenden entweder in G.___ oder in F.___ oder sie unter nahmen an einem anderen Ort etwas zusammen. A us d en Whats A pp-Mit teilun gen der Klägerin und des Versicherten (Urk. 20/2) geht jedoch ebenso klar und eindeutig hervor, dass die Partner nich t mehr zusammen wohnten beziehungs weise die Klägerin nicht mehr mit dem Versicherten zusammen wohnen wollte : Als die Klägerin dem Versicherten 3 0. November 2017 schrieb, sie denke ans Kinderkriegen mit dem Versicherten, schrieb dieser am 1. Dezember 2017 zurück, dass er etwas verwirrt sei. Z uerst verlasse sie ihn und dann passiere so etwas. Die Klägerin erwiderte, dass sie nur etwas Distanz gebraucht habe. Auf die Frage des Versicherten, ob die Frauen so seien, antwor tete sie scherzhaft, dass zumindest die finnischen Frauen so seien. Am 2 0. Dezem ber 2017 schrieb der Versicherte, er überlege sich, die Stelle zu wechseln. Aus dem Kontext ergibt sich, dass es sich bei der angestrebten Stelle um eine Stelle in Finnland gehandelt haben muss. Die Klägerin antwortete, dass sie nicht um ziehen möchte. Sie habe eine neue Arbeitsstelle, die gut für sie sei. Umziehen käme für sie nur in Frage, wenn sie mit dem Versicherten zusam men leben könne. Aber derzeit würden s ie ja auch in der Schweiz getrennt leben. Der Versicherte gab ihr zu verstehen, dass er damit nicht zufrieden sei. Die Klägerin antwortete darauf, dass das (halt) so sei. Für sie sei dies zurzeit aus reichend. Sie sei zufrieden u nd in der Schweiz sei das Leben ja auch spannend. Danach war die Klägerin über Weihnachten ohne den Versicherten in Finnland. Als sie am 2 6. Dezember 2017 in die Schweiz zurück kehrte, fuhr sie in ihre Wohnung nach G.___ und nicht nach F.___. Am 5. Februar 2018 schrieb die Klägerin, dass sie nicht nach Finnland umziehen möchte. Sie möchte die Schweiz noch einige Jahre geniessen. Der Versicherte schrieb, er sei traurig, dass die Klägerin nicht mit ihm nach Finnland ausreisen möchte. Bei den Nachrichten vom 1 5. Februar 2018 ging es um eine Stelle bei D.___ in Finnland, auf welche sich der Versicherte inzwi schen beworben und für welcher er in Finnland bereits ein Vorstellungsgespräch absolviert hatte. Das Unternehmen hatte ihm aber noch nicht mitgeteilt, ob es ihn einstellen möchte. Die Klägerin meinte dazu, sie habe eine Entscheidung gefällt: Sie möchte zurück nach Finnland. Sie habe die Schweiz kennen gelernt, könne jetzt Deutsch und habe sich weiterentwickelt. Wenn es mit dem Job für den Ver sicherten nicht klappe, möchte sie nach M.___ ziehen und dort arbeiten. Der Versicherte meinte, das wäre « o k» so, das sei der «Plan B». Darauf schrieb die Klägerin, sie könne sich auch vorstellen, später einmal wieder zum Versicherten zu ziehen. Sie schaffe es nicht, lange alleine zu sein, da müsse sie ehrlich sein. Am 1 8. Feb ruar 2018 schrieb der Ver sicherte, er schätze es, dass die Klägerin (nunmehr) jedes Wochen ende zu ihm komme, aber sie sollten auch wieder einmal ein Wochenende in G.___ verbringen ( Urk. 20/4). Aus weiteren Mitteilungen (Urk. 20/8) ergibt sich, dass die Klägerin dem Versicherten am 2. August 2018 schrieb, sie möchte heiraten. Da rauf erwiderte der Versicherte, sie solle ihm dadurch, dass sie wieder zusam men ziehen, zeigen, dass sie dies wirklich wolle. Als die Klägerin ihn daraufhin weiter vom Heiraten überzeugen wollte, schrieb der Versicherte, dass zunächst einige Sachen in Ordnung gebracht werden müssten. Zum Beispiel, dass sie zusammen ziehen und nicht immer streiten. Als der Versicherte am 30. November 2018 krank war, bot die Klägerin ihm an, nach F.___ zu fahren. Als es ihm besser ging wollte er nach G.___ kommen, worüber die Klägerin erfreut war und ihn bat ein Computerspiel mitzubringen. Ab dem 16. Dezember 2018 war die Klägerin alleine in Finnland. Am 28. Dezember 2018 schrieb sie, sie werde am 30. Dezember 2018 nach F.___ kommen. Der Ver sicherte war über rascht darüber. Als sie am 30. Dezember 2018 allein in der Wohnung in F.___ war - der Ver sicherte war unterwegs und kam am Abend desselben Tages in Zürich-Flughafen an - schrieb sie ihm unter anderem, dass sie seine Schokolade esse. Am 11. Januar 2019 schrieb die Klägerin, dass sie am Wochenende alleine sein möchte. Als der Versicherte am 12. Januar 2019 fragte, ob er am nächsten Abend zur Klägerin kommen dürfte, schrieb sie zurück, dass er in F.___ bleiben solle. Sie hätten jetzt «eine Pause». Sie verabredeten sich danach aber für den 19. Januar 201 9. Am 1. Februar 2019 verein barten sie am nächsten Sonntag in F.___ gemeinsam das Abendessen zu kochen. D ies liest sich nicht so, als hätte die Klägerin, wie von ihr behauptet, in F.___ ihren Lebensmittelpunkt behalten und an den Wochenenden jeweils dort gewohnt. Alsdann schrieb die Klägerin a m 20. Februar 2019, dass sie ihr Shampoo beim Versicherten vergessen habe. Sie bat ihn, es ihr zu bringen. Am 19. April 2019 fragte der Versicherte die Klägerin vor deren Besuch in F.___, was sie heute zu Abend essen sollen. Er habe nichts ausser Käse im Kühlschrank. Am 25. Mai 2019 schrieb die Klägerin, dass sie einen neuen Staubsauger brauche. Sie fragte den Versicherten, ob er Zeit habe, um einen zu kaufen. Der Versicherte wollte zunächst nicht und erwiderte, sie solle den Staub sauger selber kaufen. Dazu schrieb er, dass er einen Staubsauger habe und die Klägerin habe ihren. Darauf erwiderte die Klägerin, dass ihr Staubsauger kaputt gegangen sei. Schliess lich gab der Versicherte nach und versprach, mit der Klägerin einen Staubsauger kaufen zu gehen. 4.3 Nach Lage der Akten führten die Partner somit ab dem 5. November 2017 ge trennte Haushalte. Es geht insbesondere a us der WhatsApp-Nachricht en des Ver sicherten vo m 2. August 201 8 unmissverständlich hervor, dass das Paar damals nicht zusammenlebte. Daran vermögen die Vorbringen der Klägerin zu den Gründen, weshalb sie in G.___ gewohnt und gearbeitet habe (E. 3.2), nichts zu ändern. Die Klägerin bringt unter Hinweis auf die Rechtsprechung weiter Folgendes vor: Es könne keine ständige Wohngemeinschaft an einem festen Wohnort verlangt werden. Ein solches Verständnis trüge den gewandelten gesell schaftlichen Ver hältnissen und wirtschaftlichen Gegebenheiten nicht Rech nung. Oft könnten die Lebenspartner aus beruflichen, gesundheitlichen oder anderen schützens werten Gründen nicht die ganze Zeit, beispielsweise nur wäh rend eines Teils der Woche zusammenwohnen. Massgebend müsse sein, dass die Lebens partner den manifesten Willen hätten, ihre Lebensgemeinschaft, soweit es die Umstände er möglichten, als ungeteilte Wohngemeinschaft im selben Haushalt zu leben. Dem ist entgegenzuhalten, dass den von der Klägerin aufgelegten WhatsApp-Nach richten aus der Zeit ab dem 5. November 2017 ( Urk. 20/2, Urk. 20/8) - obwohl sie von ihr zum Beleg für ihre Vorbringen eingereicht wurden - gerade nicht zu entnehmen ist, dass die Klägerin nur wegen ihrer Arbeit unter der Woche in G.___ beziehungsweise E.___ wohnte und soweit möglich in die gemeinsame Wohnung nach F.___ zurückkehrte. Wie aufgezeigt (E. 4.2), ent sprach es gemäss den von der Klägerin versandten WhatsApp-Nachrichten viel mehr ihrem Willen, einstweilen vom Versicherten getrennt zu leben. Zu der von der Klägerin angeführten Rechtsprechung, wonach nicht eine ständige ungeteilte Wohngemeinschaft an einem festen Wohnort verlangt werden kann, ist sodann zu bemerken, dass sich diese auf die Voraussetzung des gemeinsamen Haushalts bezieht (vgl. BGE 137 V 383 E. 3.3, 138 V 86 E. 5.1 ff.; Urteil des Bundesgerichts 9C_485/2021 vom 21. Februar 2022 E. 4.5.3). Wie es sich mit dem gemäss Ziffer 27.3 lit. c des Vorsorgereglements der Beklagten zusätzlich erforderlichen gemeinsamen Wohnsitz verhält, hatte das Bundesgericht bisher - soweit ersichtlich - nicht zu beurteilen. Mit der Klägerin und der Beklagten schliesst zwar ein Wochenaufenthalt am Arbeitsort der Lebenspartnerin einen gemeinsamen Wohnsitz grundsätzlich nicht aus. Es stellt sich vorliegend jedoch die Frage, ob die Phase des gemeinsamen Wohnsitzes nicht dadurch unterbrochen wurde, dass der Versicherte bereits eineinhalb Monate vor dem Zuzug der Klägerin aus Finnland zurückkehrte und das Paar deshalb vom 1. März bis zum 13. April 2016 nicht am gleichen Ort Wohnsitz hatte (vgl. Wohnsitzbestätigungen betreffend Klägerin [Urk. 2/8] und Versicherten [Urk. 28/4]). Die Frage kann hier offengelassen werden, da es - wie dargelegt - bereits an der Voraussetzung eines ununterbrochenen gemeinsamen Haushalts während der letzten fünf Jahre vor dem Tod des Versicherten fehlt. Es ist als dann weder dargetan worden noch aus den Akten ersichtlich, dass die Klägerin vom Versicherten in erheblichem Masse unterstützt wurde. Es gibt auch keine g emeinsame n Kinder. Es lag somit keine Lebenspartnerschaft im Sinne von Ziffer 27.3 lit. c des Vorsorge reglements der Beklagten vor. Damit hat die Klägerin weder Anspruch auf eine Lebens partner rente (Ziffer 27 des Vorsorge reglements) noch Anspruch auf das Todes fallkapital (Ziffer 29 des Vorsorgeregle ments). Sie gehört ebenso wenig zu den versicherten Personen im Sinne vo n Ziffer 2.3.5 des Vorsorge plans der B.___ GmbH (c/o D.___ GmbH, Urk. 10/1/3), womit auch kein Anspruch auf ein unabhän giges Todes fall kapi tal (« inde pendent lump sum payable at death ») besteht. Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Klage. 5. Der Einbezug der Beigeladenen in das Verfahren bewirkt, dass sie das vor liegen de Urteil, wenn es in Rechtskraft erwachsen ist, ebenfalls gegen sich geltend las sen m ü ss en. Weitergehende Wirkungen kommen der Beiladung gemäss der bundes ge richtlichen Rechtsprechung aber nicht zu ( BGE 130 V 501 E. 1.2). Insbesondere hat das Sozialversiche rungsgericht im vorliegenden Verfahren nicht über allfäl lige Ansprüche der Bei gela de nen aus Vorsorgereglement und Vorsorgeplan zu entscheiden. Die Gerichtskasse ist folglich anzuweisen, der Beklagten die von ihr am 15. August 2022 hinterlegten Fr. 320'850.-- (Urk. 43) wieder zurückzubezahlen. 6. 6.1 Der beigeladenen Person, die anwaltlich vertreten ist und die mit ihrem Antrag durchdringt, steht eine Prozessentschädigung zu Lasten der unterliegenden Partei zu (Wilhelm, in: Gesetz über das Sozialver sicherungsgericht des Kantons Zürich, 2. Aufl., 2009, N 3 zu § 34 GSVGer ). 6.2 Die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung bemisst sich nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens und ist auf Fr. 4'500.-- festzusetzen. Die Klägerin ist somit zu verpflichten, den Beigeladenen eine Prozess entschä digung in der Höhe von Fr. 4'500.-- zu bezahlen. Das Gericht beschliesst: Die Gerichtskasse ist anzuweisen, der Beklagten den von ihr am 15. August 2022 bei der Gerichtskasse hinterlegten Betrag von Fr. 320'850.-- wieder zurückzubezahlen. Der Beklagten wird eine Frist von 10 Tagen ab Erhalt dieses Urteil angesetzt, um der Gerichtskasse des Sozialversicherungsgerichts die für die Banküberweisung erforder lichen Kontoangaben mitzuteilen. Die Überweisung des Betrages erfolgt nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils, und erkennt: 1. Die Klage wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Klägerin wird verpflichtet, den Beigeladenen eine Prozessentschädigung von Fr. 4’500.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Karin Hoffmann - Rechtsanwältin Dr. Elisabeth Glättli - Rechtsanwältin Nathalie Tuor - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstHübscher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich BV.2021.00022 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiber Hübscher Urteil vom 24. April 2023

BV.2021.00022

BV.2021.00022

BV.2021.00022 IV. Kammer

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiber Hübscher

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiber Hübscher

Urteil vom 24. April 2023

Urteil vom 24. April 2023 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Klägerin

Klägerin vertreten durch Rechtsanwältin Karin Hoffmann

vertreten durch Rechtsanwältin Karin Hoffmann Heuberger Rippmann Hoffmann, Rechtsanwälte

Heuberger Rippmann Hoffmann, Rechtsanwälte Mainaustrasse 45, 8008 Zürich

Mainaustrasse 45, 8008 Zürich gegen

gegen AXA Stiftung Berufliche Vorsorge, Winterthur

AXA Stiftung Berufliche Vorsorge, Winterthur c/o AXA Leben AG

c/o AXA Leben AG General-Guisan-Strasse 40, Postfach 300, 8401 Winterthur

General-Guisan-Strasse 40, Postfach 300, 8401 Winterthur Beklagte

Beklagte Zustelladresse: AXA Leben AG

Zustelladresse: AXA Leben AG c/o Legal & Compliance

c/o Legal & Compliance General Guisan-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur

General Guisan-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur diese vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. Elisabeth Glättli

diese vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. Elisabeth Glättli Probst Partner AG Rechtsanwälte

Probst Partner AG Rechtsanwälte Bahnhofplatz 18, 8401 Winterthur

Bahnhofplatz 18, 8401 Winterthur weitere Verfahrensbeteiligte:

weitere Verfahrensbeteiligte: 1. Y.___

1. Y.___ Beigeladene

Beigeladene 2. Z.___

2. Z.___ Beigeladener

Beigeladener beide vertreten durch Rechtsanwältin Nathalie Tuor

beide vertreten durch Rechtsanwältin Nathalie Tuor schadenanwaelte AG

schadenanwaelte AG Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich

Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. A.___, geboren 1987 ( Urk. 11/2/1/3 ), war ab dem 4. Juni 2018 für die B.___ GmbH (c/o D.___ GmbH) tätig. In dieser Eigenschaft war er bei der AXA Stiftung Berufliche Vorsorge, Winterthur (nach folgend: AXA ) be rufsv orsorgeversichert (Urk. 2/ 3 ). X.___, geboren 1988 (Urk. 11/1/2), gelangte m it E-Mail-Nachricht vom 2 9. Juli 2020 an die AXA. Darin führte sie aus, dass sie und A.___ in Finnland und in der Schweiz als Lebenspartner zusammengelebt hätten. A.___ sei an Darmkrebs erkrankt und zurzeit in palliativmedizinischer Behandlung. Sie erkun digte sich bei der AXA nach ihren Leistung sansprüchen beim Ableben von A.___ ( Urk. 11/1 /1 ). Im Anhang zu diesem E-Mail versandte sie Unterla gen, um ihre Vorbringen zu belegen ( Urk. 11/ 1/ 1/1- 12 ). A.___ starb am 1 5. August 2020 ( Urk. 11/ 2/1/3 ). X.___ meldete dies der AXA am 1 7. August 2020 ( Urk. 11/1/4 ). Die AXA tätigte daraufhin Ab klärungen zum von X.___ geltend gemachten An spruch auf Lebenspartner leistungen ( Urk. 11/1 /2 ff.). In der Folge sandten die Eltern von A.___, Y.___ und Z.___, der AXA am 1 7. September 2020 ( Urk. 11/3/5) die Erbb e scheinigung des Bezirks gerichts Schwyz vom 3 0. September 2020, gemäss welcher A.___ kinderlos war und seine Eltern als nächste gesetzliche Erben hinterliess ( Urk. 11/3/5/1). Alsdann teilte die AXA Y.___ und Z.___ mit Schreiben vom 1 9. Oktober 2020 mit, dass sie Unterlagen zu einer Wohnge meinschaft von A.___ und X.___, welche über fünf Jahre gedauert habe, erhalten habe. Die Lebenspartnerin habe Anspruch auf Leistungen aus beruflicher Vorsorge. Die AXA bat Y.___ und Z.___ um eine Bestä tigung der Lebenspartnerschaft ( Urk. 11/3/7). Diese kreuzten auf dem am 2 6. Oktober 2020 ausgefüllten Formular der AXA jedoch an, dass sich der Ver stor bene in keiner Lebenspartnerschaft befunden und keine natürliche Person in erheblichem Mass unterstützt habe ( Urk. 11/3/7/1). In der daraufhin mit der AXA geführten Kor respondenz erhoben sie ihrerseits Anspruch auf die Todesfall leis tungen ( Urk. 11/3/12). Hernach stellte sich d ie AXA auf den Standpunkt, dass sie nicht mit ausreichender Sicherheit feststellen könne, wer anspruch sberechtigt sei bezie hungsweise wem sie die reglementarisch geschul deten Leistungen aus zahlen dürfe. Deshalb dürfte eine abschliessende Klärung durch ein Gericht un umgäng lich sein ( Urk. 11/5/2).

1. A.___, geboren 1987 ( Urk. 11/2/1/3 ), war ab dem 4. Juni 2018 für die B.___ GmbH (c/o D.___ GmbH) tätig. In dieser Eigenschaft war er bei der AXA Stiftung Berufliche Vorsorge, Winterthur (nach folgend: AXA ) be rufsv orsorgeversichert (Urk. 2/ 3 ). X.___, geboren 1988 (Urk. 11/1/2), gelangte m it E-Mail-Nachricht vom 2 9. Juli 2020 an die AXA. Darin führte sie aus, dass sie und A.___ in Finnland und in der Schweiz als Lebenspartner zusammengelebt hätten. A.___ sei an Darmkrebs erkrankt und zurzeit in palliativmedizinischer Behandlung. Sie erkun digte sich bei der AXA nach ihren Leistung sansprüchen beim Ableben von A.___ ( Urk. 11/1 /1 ). Im Anhang zu diesem E-Mail versandte sie Unterla gen, um ihre Vorbringen zu belegen ( Urk. 11/ 1/ 1/1- 12 ). A.___ starb am 1 5. August 2020 ( Urk. 11/ 2/1/3 ). X.___ meldete dies der AXA am 1 7. August 2020 ( Urk. 11/1/4 ). Die AXA tätigte daraufhin Ab klärungen zum von X.___ geltend gemachten An spruch auf Lebenspartner leistungen ( Urk. 11/1 /2 ff.). In der Folge sandten die Eltern von A.___, Y.___ und Z.___, der AXA am 1 7. September 2020 ( Urk. 11/3/5) die Erbb e scheinigung des Bezirks gerichts Schwyz vom 3 0. September 2020, gemäss welcher A.___ kinderlos war und seine Eltern als nächste gesetzliche Erben hinterliess ( Urk. 11/3/5/1). Alsdann teilte die AXA Y.___ und Z.___ mit Schreiben vom 1 9. Oktober 2020 mit, dass sie Unterlagen zu einer Wohnge meinschaft von A.___ und X.___, welche über fünf Jahre gedauert habe, erhalten habe. Die Lebenspartnerin habe Anspruch auf Leistungen aus beruflicher Vorsorge. Die AXA bat Y.___ und Z.___ um eine Bestä tigung der Lebenspartnerschaft ( Urk. 11/3/7). Diese kreuzten auf dem am 2 6. Oktober 2020 ausgefüllten Formular der AXA jedoch an, dass sich der Ver stor bene in keiner Lebenspartnerschaft befunden und keine natürliche Person in erheblichem Mass unterstützt habe ( Urk. 11/3/7/1). In der daraufhin mit der AXA geführten Kor respondenz erhoben sie ihrerseits Anspruch auf die Todesfall leis tungen ( Urk. 11/3/12). Hernach stellte sich d ie AXA auf den Standpunkt, dass sie nicht mit ausreichender Sicherheit feststellen könne, wer anspruch sberechtigt sei bezie hungsweise wem sie die reglementarisch geschul deten Leistungen aus zahlen dürfe. Deshalb dürfte eine abschliessende Klärung durch ein Gericht un umgäng lich sein ( Urk. 11/5/2). 2.

2. 2.1 Mit Eingabe vom 1. April 2021 (Urk. 1) erhob X.___ beim Sozial ver siche rungsgericht Klage gegen die AXA. Sie stellte die folgenden Anträge (Urk. 1 S. 2):

2.1 Mit Eingabe vom 1. April 2021 (Urk. 1) erhob X.___ beim Sozial ver siche rungsgericht Klage gegen die AXA. Sie stellte die folgenden Anträge (Urk. 1 S. 2): « 1. Es sei die Beklagte zu verpflichten, der Klägerin die reglementarischen Leistungen als begünstigte Lebenspartnerin des verstorbenen A.___ zu erbringen zuzüglich Zins zu 5 % seit dem 15.08.2020, auf den einzelnen Monatsbetreffnissen nach Fälligkeit, erstmals ab 15.08.2020.

« 1. Es sei die Beklagte zu verpflichten, der Klägerin die reglementarischen Leistungen als begünstigte Lebenspartnerin des verstorbenen A.___ zu erbringen zuzüglich Zins zu 5 % seit dem 15.08.2020, auf den einzelnen Monatsbetreffnissen nach Fälligkeit, erstmals ab 15.08.2020. 2. Unter Entschädigungsfolge zulasten der Beklagten.»

2. Unter Entschädigungsfolge zulasten der Beklagten.» 2.2 Die Beklagte stellte mit ihrer Klageantwort vom 18. Juni 2021 die folgenden An träge (Urk. 9 S. 2):

2.2 Die Beklagte stellte mit ihrer Klageantwort vom 18. Juni 2021 die folgenden An träge (Urk. 9 S. 2): « 1. Der Beklagten sei die gerichtliche Hinterlegung des sich per Todestag am 15. August 2020 ergebenden eigenständigen Todesfallkapitals in der Höhe von CHF 320'850 bei der Gerichtskasse des Sozialversicherungsgerichts Zürich, eventuell bei einer anderen durch das Gericht zu bezeichnenden Stel le, mit schuldbefreiender Wirkung zu bewilligen und es seien die für die Herausgabe des eigenständigen Todesfallkapitals notwendigen Verfügungen durch das Gericht zu erlassen. Ein erweitertes Gesuch um Hinterlegung bleibt vorbehalten.

« 1. Der Beklagten sei die gerichtliche Hinterlegung des sich per Todestag am 15. August 2020 ergebenden eigenständigen Todesfallkapitals in der Höhe von CHF 320'850 bei der Gerichtskasse des Sozialversicherungsgerichts Zürich, eventuell bei einer anderen durch das Gericht zu bezeichnenden Stel le, mit schuldbefreiender Wirkung zu bewilligen und es seien die für die Herausgabe des eigenständigen Todesfallkapitals notwendigen Verfügungen durch das Gericht zu erlassen. Ein erweitertes Gesuch um Hinterlegung bleibt vorbehalten. 2. Die Eltern des verstorbenen A.___ seien zum Prozess beizuladen.

2. Die Eltern des verstorbenen A.___ seien zum Prozess beizuladen. 3. Den Eltern des verstorbenen A.___ sei vorerst keine Einsicht in die Akten der Beklagten zu gewähren.

3. Den Eltern des verstorbenen A.___ sei vorerst keine Einsicht in die Akten der Beklagten zu gewähren. 4. Der Klägerin sei im Falle einer Gutheissung der Klage kein Verzugszins aus zurichten.

4. Der Klägerin sei im Falle einer Gutheissung der Klage kein Verzugszins aus zurichten. 5. Der Beklagten seien keine Gerichts- und keine Parteikosten zu überbinden.

5. Der Beklagten seien keine Gerichts- und keine Parteikosten zu überbinden. 6. Ein späterer Antrag in der Sache bleibt vorbehalten.»

6. Ein späterer Antrag in der Sache bleibt vorbehalten.» 2.3 Die Klägerin erklärte mit ihrer Eingabe vom 26. August 2021 (Urk. 14), sie sei damit einverstanden, dass die Eltern von A.___, die wohl zum vor liegen den Verfahren beizuladen seien, auch ihre persönlichen Whats A pp-Nach richten einsehen könn t en (Urk. 14 S. 1). Hernach wurde der Beklagten mit Verfügung vom 30. August 2021 Frist angesetzt, um ihre vollständigen Akten einzu reichen. Ihr wurde ebenfalls Gelegenheit gegeben, um innert derselben Frist ihre Klage antwort vom 18. Juni 2021 (Urk. 9) zu ergänzen (Urk. 16).

2.3 Die Klägerin erklärte mit ihrer Eingabe vom 26. August 2021 (Urk. 14), sie sei damit einverstanden, dass die Eltern von A.___, die wohl zum vor liegen den Verfahren beizuladen seien, auch ihre persönlichen Whats A pp-Nach richten einsehen könn t en (Urk. 14 S. 1). Hernach wurde der Beklagten mit Verfügung vom 30. August 2021 Frist angesetzt, um ihre vollständigen Akten einzu reichen. Ihr wurde ebenfalls Gelegenheit gegeben, um innert derselben Frist ihre Klage antwort vom 18. Juni 2021 (Urk. 9) zu ergänzen (Urk. 16). 2.4 Alsdann reichte die Beklagte mit Eingabe vom 18. Oktober 2021 (Urk. 19) weitere Akten (Urk. 20/1-9) ein. In dieser Eingabe führte sie aus, dass sie keine Notwen digkeit sehe, ihre Klage antwort vom 18. Juni 2021 (Urk. 9) zu ergänzen (Urk. 19).

2.4 Alsdann reichte die Beklagte mit Eingabe vom 18. Oktober 2021 (Urk. 19) weitere Akten (Urk. 20/1-9) ein. In dieser Eingabe führte sie aus, dass sie keine Notwen digkeit sehe, ihre Klage antwort vom 18. Juni 2021 (Urk. 9) zu ergänzen (Urk. 19). 2.5 Mit Verfügung vom 4. November 2021 wurden Y.___ und Z.___ zum Prozess bei ge la den. Zudem wurde die Klägerin aufgefordert, zum Antrag der Beklagten auf Hinter legung des Todesfallkapitals Stellung zu nehmen (Urk. 21).

2.5 Mit Verfügung vom 4. November 2021 wurden Y.___ und Z.___ zum Prozess bei ge la den. Zudem wurde die Klägerin aufgefordert, zum Antrag der Beklagten auf Hinter legung des Todesfallkapitals Stellung zu nehmen (Urk. 21). 2.6 Die Klägerin beantragte am 2. Dezember 2021, dass das Gesuch der Beklagten um Hinterlegung von Fr. 320'850.-- mit befreiender Wirkung und Befreiung von Ver zugszins abzuweisen sei (Urk. 23 S. 2).

2.6 Die Klägerin beantragte am 2. Dezember 2021, dass das Gesuch der Beklagten um Hinterlegung von Fr. 320'850.-- mit befreiender Wirkung und Befreiung von Ver zugszins abzuweisen sei (Urk. 23 S. 2). 2.7 Die Beigeladenen beantragten mit Eingabe vom 9. März 2022, dass die Anträge der Klägerin abzuweisen seien. Ein späterer Antrag im Falle einer gerichtlichen Hinter legung des sich per Todestag am 15. August 2020 ergeben d en eigenstän digen Todesfallkapitals bleibe vorbehalten (Urk. 27 S. 2).

2.7 Die Beigeladenen beantragten mit Eingabe vom 9. März 2022, dass die Anträge der Klägerin abzuweisen seien. Ein späterer Antrag im Falle einer gerichtlichen Hinter legung des sich per Todestag am 15. August 2020 ergeben d en eigenstän digen Todesfallkapitals bleibe vorbehalten (Urk. 27 S. 2). 2.8 Mit Verfügung vom 11. April 202 2 wurde der Beklagten die Hinterlegung eines Betrages in der Höhe von Fr. 320’850.-- aus den aufgrund des Todes von A.___ zu erbringenden Hinterlassenenleistungen bei der Gerichtskasse des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich bewilligt. Mit derselben Ver fügung wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet (Urk. 29 ).

2.8 Mit Verfügung vom 11. April 202 2 wurde der Beklagten die Hinterlegung eines Betrages in der Höhe von Fr. 320’850.-- aus den aufgrund des Todes von A.___ zu erbringenden Hinterlassenenleistungen bei der Gerichtskasse des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich bewilligt. Mit derselben Ver fügung wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet (Urk. 29 ). 2.9 Mit ihrer Replik vom 9. Juni 2022 beantragte die Klägerin ( Urk. 34 S. 2):

2.9 Mit ihrer Replik vom 9. Juni 2022 beantragte die Klägerin ( Urk. 34 S. 2): « 1. Es sei die Beklagte zu verpflichten, der Klägerin die reglementarischen Leistungen als begünstigte Lebenspartnerin des verstorbenen A.___ zu erbringen zuzüglich Zins zu 1 % seit dem 15.08.2020, auf den einzelnen Monatsbetreffnissen nach Fälligkeit, erstmals ab 15.08.2020, bis mindestens zur Hinterlegung von Beträgen, welche höher sind als die der Klägerin zu stehenden Betreffnisse.

« 1. Es sei die Beklagte zu verpflichten, der Klägerin die reglementarischen Leistungen als begünstigte Lebenspartnerin des verstorbenen A.___ zu erbringen zuzüglich Zins zu 1 % seit dem 15.08.2020, auf den einzelnen Monatsbetreffnissen nach Fälligkeit, erstmals ab 15.08.2020, bis mindestens zur Hinterlegung von Beträgen, welche höher sind als die der Klägerin zu stehenden Betreffnisse. 2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen.»

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen.» 2.10 In der Folge hinterlegte die Beklagte am 1 5. August 2022 (Valutadatum) den Betrag von Fr. 320'850.-- bei der Gerichtskasse ( Urk. 43).

2.10 In der Folge hinterlegte die Beklagte am 1 5. August 2022 (Valutadatum) den Betrag von Fr. 320'850.-- bei der Gerichtskasse ( Urk. 43). 2.11 Alsdann hielt die Beklagte in ihrer Duplik vom 1 9. Oktober 2022 im Wesentlichen fest, dass sie die geforderte Lebenspartnerschaft der Klägerin mit dem verstorbe nen Versicherten grundsätzlich als nachvollziehbar erachte. Weil sie aber nicht über die erforderliche Sachnähe verfüge, nicht alle Beweise abgenommen worden seien und sie die Beweiswürdigung des Gerichts daher nicht vorwegnehmen könne, sei ihr nicht möglich, einen Antrag in der Sache zu stellen ( Urk. 48 S. 9).

2.11 Alsdann hielt die Beklagte in ihrer Duplik vom 1 9. Oktober 2022 im Wesentlichen fest, dass sie die geforderte Lebenspartnerschaft der Klägerin mit dem verstorbe nen Versicherten grundsätzlich als nachvollziehbar erachte. Weil sie aber nicht über die erforderliche Sachnähe verfüge, nicht alle Beweise abgenommen worden seien und sie die Beweiswürdigung des Gerichts daher nicht vorwegnehmen könne, sei ihr nicht möglich, einen Antrag in der Sache zu stellen ( Urk. 48 S. 9). 2.12 Mit ihrer Stellungnahme vom 2 2. Februar 2023 beantragten die Beigeladenen, dass die Anträge der Klägerin - unter Entschädigungsfolgen, zuzüglich MwSt., zu deren Lasten - abzuweisen seien ( Urk. 53 S. 3). Dies wurde den übrigen Verfah rensbeteiligten mit Verfügung vom 2 7. Februar 2023 zur Kenntnis gebracht.

2.12 Mit ihrer Stellungnahme vom 2 2. Februar 2023 beantragten die Beigeladenen, dass die Anträge der Klägerin - unter Entschädigungsfolgen, zuzüglich MwSt., zu deren Lasten - abzuweisen seien ( Urk. 53 S. 3). Dies wurde den übrigen Verfah rensbeteiligten mit Verfügung vom 2 7. Februar 2023 zur Kenntnis gebracht. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Die Beklagte hat ihren Sitz in Winterthur ( Urk. 2/2). Das Sozialversicherungs gericht des Kantons Zürich ist gestützt auf Art. 73 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlas senen- und Invalidenvorsorge (BVG) örtlich und gestützt auf § 2 Abs. 2 lit. a des Gesetzes über das Sozialversiche rungsgericht ( GSVGer ) auch sachlich zuständig.

1. Die Beklagte hat ihren Sitz in Winterthur ( Urk. 2/2). Das Sozialversicherungs gericht des Kantons Zürich ist gestützt auf Art. 73 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlas senen- und Invalidenvorsorge (BVG) örtlich und gestützt auf § 2 Abs. 2 lit. a des Gesetzes über das Sozialversiche rungsgericht ( GSVGer ) auch sachlich zuständig. 2.

2. 2.1 Nach Art. 6 BVG enthält der zweite Teil dieses Gesetzes Mindestvorschriften. Dazu gehören die im 3. Kapitel (Art. 13 ff.) enthaltenen Bestimmungen über die Versicherungsleistungen. Mit diesen Bestimmungen hat der Gesetzgeber ins besondere auch die Leistungsarten und die hiefür geltenden Anspruchsvoraus setzungen geregelt, woran die Vorsorgeeinrichtungen im Sinne von Mindest vorschriften gebunden sind (BGE 121 V 104 E. 4a mit Hinweis, vgl. auch Stauffer Hans-Ulrich, in: Stauffer Hans-Ulrich/ Cardinaux Basile (Hrsg.), Rechtsprechung des Bundesgerichts zur beruflichen Vorsorge, 4. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2019, Art. 6 S. 11 f. mit Hinweis).

2.1 Nach Art. 6 BVG enthält der zweite Teil dieses Gesetzes Mindestvorschriften. Dazu gehören die im 3. Kapitel (Art. 13 ff.) enthaltenen Bestimmungen über die Versicherungsleistungen. Mit diesen Bestimmungen hat der Gesetzgeber ins besondere auch die Leistungsarten und die hiefür geltenden Anspruchsvoraus setzungen geregelt, woran die Vorsorgeeinrichtungen im Sinne von Mindest vorschriften gebunden sind (BGE 121 V 104 E. 4a mit Hinweis, vgl. auch Stauffer Hans-Ulrich, in: Stauffer Hans-Ulrich/ Cardinaux Basile (Hrsg.), Rechtsprechung des Bundesgerichts zur beruflichen Vorsorge, 4. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2019, Art. 6 S. 11 f. mit Hinweis). 2.2 Gemäss Art. 20a Abs. 1 BVG können die Vorsorgeeinrichtungen in ihren Regle menten neben den überlebenden Ehegatten (Art. 19 BVG) beziehungsweise ein getragenen Partnerinnen und Partnern (Art. 19a BVG) und Kindern, für deren Unter halt die verstorbene Person aufzukommen hatte, (Waisen, Art. 20 BVG) fol gende begünstigte Personen für Hinterlassenenleistungen vorsehen:

2.2 Gemäss Art. 20a Abs. 1 BVG können die Vorsorgeeinrichtungen in ihren Regle menten neben den überlebenden Ehegatten (Art. 19 BVG) beziehungsweise ein getragenen Partnerinnen und Partnern (Art. 19a BVG) und Kindern, für deren Unter halt die verstorbene Person aufzukommen hatte, (Waisen, Art. 20 BVG) fol gende begünstigte Personen für Hinterlassenenleistungen vorsehen: a. natürliche Personen, die vom Versicherten in erheblichem Masse unterstützt worden sind, oder die Person, die mit diesem in den letzten fünf Jahren bis zu seinem Tod ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft geführt hat oder die für den Unterhalt eines oder mehrerer gemeinsamer Kinder aufkommen muss;

a. natürliche Personen, die vom Versicherten in erheblichem Masse unterstützt worden sind, oder die Person, die mit diesem in den letzten fünf Jahren bis zu seinem Tod ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft geführt hat oder die für den Unterhalt eines oder mehrerer gemeinsamer Kinder aufkommen muss; b. beim Fehlen von begünstigten Personen nach Buchstabe a: die Kinder des Ver storbenen, welche die Voraussetzungen nach Artikel 20 nicht erfüllen, die Eltern oder die Geschwister;

b. beim Fehlen von begünstigten Personen nach Buchstabe a: die Kinder des Ver storbenen, welche die Voraussetzungen nach Artikel 20 nicht erfüllen, die Eltern oder die Geschwister; c. beim Fehlen von begünstigten Personen nach den Buchstaben a und b: die übrigen gesetzlichen Erben, unter Ausschluss des Gemeinwesens, im Umfang:

c. beim Fehlen von begünstigten Personen nach den Buchstaben a und b: die übrigen gesetzlichen Erben, unter Ausschluss des Gemeinwesens, im Umfang: 1. der von der versicherten Person einbezahlten Beiträge, oder

1. der von der versicherten Person einbezahlten Beiträge, oder 2. von 50 Prozent des Vorsorgekapitals.

2. von 50 Prozent des Vorsorgekapitals. Kein Anspruch auf Hinterlassenenleistungen nach Absatz 1 Buchstabe a besteht, wenn die begünstigte Person eine Witwer- oder Witwenrente bezieht (Art. 20a Abs. 2 BVG).

Kein Anspruch auf Hinterlassenenleistungen nach Absatz 1 Buchstabe a besteht, wenn die begünstigte Person eine Witwer- oder Witwenrente bezieht (Art. 20a Abs. 2 BVG). 2.3 Eine Vorsorgeeinrichtung muss nicht alle der in Art. 20a Abs. 1 lit. a BVG auf gezählten Personen begünstigen und kann den Kreis der Anspruchsberechtig ten enger fassen als im Gesetz umschrieben. Insbesondere ist sie befugt, von einem restriktiveren Begriff der Lebensgemeinschaft auszugehen. Denn die Begünstigung der in Art. 20a Abs. 1 BVG genannten Personen gehört zur weiter gehenden bzw. überobligatorischen beruflichen Vorsorge (Art. 49 Abs. 2 Ziff. 3 BVG und Art. 89a Abs. 6 Ziff. 3 des Zivilgesetzbuches, ZGB). Die Vorsorgeein richtungen sind somit frei zu bestimmen, ob sie überhaupt und für welche dieser Personen sie Hinterlassenenleistungen vorsehen wollen. Zwingend zu beachten sind lediglich die in lit. a-c von Art. 20a Abs. 1 BVG aufgeführten Personen kategorien sowie die Kaskadenfolge. Umso mehr muss es den Vorsorgeeinrich tungen daher grundsätzlich erlaubt sein, etwa aus Gründen der Rechtssicherheit (Beweis anspruchsbegründender Umstände) oder auch im Hinblick auf die Finanzierbarkeit der Leistungen, den Kreis der zu begünstigenden Personen enger zu fassen als im Gesetz umschrieben (BGE 144 V 327 E. 1.1 mit Hinweisen).

2.3 Eine Vorsorgeeinrichtung muss nicht alle der in Art. 20a Abs. 1 lit. a BVG auf gezählten Personen begünstigen und kann den Kreis der Anspruchsberechtig ten enger fassen als im Gesetz umschrieben. Insbesondere ist sie befugt, von einem restriktiveren Begriff der Lebensgemeinschaft auszugehen. Denn die Begünstigung der in Art. 20a Abs. 1 BVG genannten Personen gehört zur weiter gehenden bzw. überobligatorischen beruflichen Vorsorge (Art. 49 Abs. 2 Ziff. 3 BVG und Art. 89a Abs. 6 Ziff. 3 des Zivilgesetzbuches, ZGB). Die Vorsorgeein richtungen sind somit frei zu bestimmen, ob sie überhaupt und für welche dieser Personen sie Hinterlassenenleistungen vorsehen wollen. Zwingend zu beachten sind lediglich die in lit. a-c von Art. 20a Abs. 1 BVG aufgeführten Personen kategorien sowie die Kaskadenfolge. Umso mehr muss es den Vorsorgeeinrich tungen daher grundsätzlich erlaubt sein, etwa aus Gründen der Rechtssicherheit (Beweis anspruchsbegründender Umstände) oder auch im Hinblick auf die Finanzierbarkeit der Leistungen, den Kreis der zu begünstigenden Personen enger zu fassen als im Gesetz umschrieben (BGE 144 V 327 E. 1.1 mit Hinweisen). 2.4 Im Bereich der weitergehenden beruflichen Vorsorge werden die Rechts beziehungen zwischen versichertem Arbeitnehmer und Vorsorgeeinrichtung durch den Vorsorgevertrag geregelt. Auf diesen den Innominatverträgen sui generis zugeordneten Vertrag ist der Allgemeine Teil des Obligationenrechts an wendbar (Art. 1-183 OR). Reglement oder Statuten stellen den vorformulierten Inhalt des Vorsorgevertrages dar, vergleichbar Allgemeinen Vertrags- oder Ver sicherungsbedingungen, denen sich der Versicherte konkludent, durch Antritt des Arbeitsverhältnisses und unwidersprochen gebliebene Entgegennahme von Ver sicherungsausweis und Vorsorgereglement, unterzieht. Die Vertragsparteien sind an den durch Statuten und Reglement vorgegebenen Vertragsinhalt gebunden, zumal auch im Bereich der weitergehenden beruflichen Vorsorge die Grundsätze der Gleichbehandlung der Destinatäre, der Angemessenheit, Kollektivität und Planmässigkeit gelten. Zudem sind auch im Rahmen der erweiterten beruflichen Vorsorge Vertragsvereinbarungen nur im Rahmen der zwingend zu beachtenden gesetzlichen Bestimmungen (vgl. insbesondere Art. 49 BVG) zulässig (BGE 141 V 162 E. 3.1.1, 138 V 366 E. 4, 134 V 223 E. 3.1).

2.4 Im Bereich der weitergehenden beruflichen Vorsorge werden die Rechts beziehungen zwischen versichertem Arbeitnehmer und Vorsorgeeinrichtung durch den Vorsorgevertrag geregelt. Auf diesen den Innominatverträgen sui generis zugeordneten Vertrag ist der Allgemeine Teil des Obligationenrechts an wendbar (Art. 1-183 OR). Reglement oder Statuten stellen den vorformulierten Inhalt des Vorsorgevertrages dar, vergleichbar Allgemeinen Vertrags- oder Ver sicherungsbedingungen, denen sich der Versicherte konkludent, durch Antritt des Arbeitsverhältnisses und unwidersprochen gebliebene Entgegennahme von Ver sicherungsausweis und Vorsorgereglement, unterzieht. Die Vertragsparteien sind an den durch Statuten und Reglement vorgegebenen Vertragsinhalt gebunden, zumal auch im Bereich der weitergehenden beruflichen Vorsorge die Grundsätze der Gleichbehandlung der Destinatäre, der Angemessenheit, Kollektivität und Planmässigkeit gelten. Zudem sind auch im Rahmen der erweiterten beruflichen Vorsorge Vertragsvereinbarungen nur im Rahmen der zwingend zu beachtenden gesetzlichen Bestimmungen (vgl. insbesondere Art. 49 BVG) zulässig (BGE 141 V 162 E. 3.1.1, 138 V 366 E. 4, 134 V 223 E. 3.1). Das Reglement ist nach dem Vertrauensprinzip auszulegen, wobei jedoch die den Allgemeinen Versicherungsbedingungen innewohnenden Besonderheiten zu be achten sind, namentlich die Unklarheits- und die Ungewöhnlichkeitsregel. Nach diesen Auslegungsgrundsätzen gilt es, ausgehend vom Wortlaut und unter Berücksichtigung des Zusammenhangs, in dem eine streitige Bestimmung inner halb des Reglements als Ganzes steht, den objektiven Vertragswillen zu ermitteln, den die Parteien mutmasslich gehabt haben. Dabei hat das Gericht zu berück sich tigen, was sachgerecht ist, weil nicht angenommen werden kann, dass die Par tei en eine unvernünftige Lösung gewollt haben. Sodann sind mehrdeutige Wen dun g en in vorformulierten Vertragsbe din gungen im Zweifel zu Lasten ihres Ver fassers auszulegen ( BGE 140 V 50 E. 2.2 S. 51; 140 V 145 E. 3.3 ; 138 V 176 E. 6; 131 V 27 E. 2; SVR 2018 BVG Nr. 10 S. 33, 9C_193/2017 E. 5.1; Nr. 17 S. 5 9, 9C_290/2017 E. 4.2; Nr. 21 S. 73, 9C_951/2015 E. 3.3 ; Urteil des Bundesgerichts 9C_196/2018 vom 20. Juli 2018 E. 1. 3 ).

Das Reglement ist nach dem Vertrauensprinzip auszulegen, wobei jedoch die den Allgemeinen Versicherungsbedingungen innewohnenden Besonderheiten zu be achten sind, namentlich die Unklarheits- und die Ungewöhnlichkeitsregel. Nach diesen Auslegungsgrundsätzen gilt es, ausgehend vom Wortlaut und unter Berücksichtigung des Zusammenhangs, in dem eine streitige Bestimmung inner halb des Reglements als Ganzes steht, den objektiven Vertragswillen zu ermitteln, den die Parteien mutmasslich gehabt haben. Dabei hat das Gericht zu berück sich tigen, was sachgerecht ist, weil nicht angenommen werden kann, dass die Par tei en eine unvernünftige Lösung gewollt haben. Sodann sind mehrdeutige Wen dun g en in vorformulierten Vertragsbe din gungen im Zweifel zu Lasten ihres Ver fassers auszulegen ( BGE 140 V 50 E. 2.2 S. 51; 140 V 145 E. 3.3 ; 138 V 176 E. 6; 131 V 27 E. 2; SVR 2018 BVG Nr. 10 S. 33, 9C_193/2017 E. 5.1; Nr. 17 S. 5 9, 9C_290/2017 E. 4.2; Nr. 21 S. 73, 9C_951/2015 E. 3.3 ; Urteil des Bundesgerichts 9C_196/2018 vom 20. Juli 2018 E. 1. 3 ). 2.5

2.5 2.5.1 Gemäss Ziff. 2 7. 3 des vorliegend massgebenden, ab 1. Januar 20 20 gültig gewe senen Vorsorgereglements für die BVG-Basisvorsorge der Beklagten (Urk. 10/1 /1 ) liegt eine anspruchsbegründende Lebenspartnerschaft vor, wenn im Zeitpunkt des Todes

2.5.1 Gemäss Ziff. 2 7. 3 des vorliegend massgebenden, ab 1. Januar 20 20 gültig gewe senen Vorsorgereglements für die BVG-Basisvorsorge der Beklagten (Urk. 10/1 /1 ) liegt eine anspruchsbegründende Lebenspartnerschaft vor, wenn im Zeitpunkt des Todes a) beide Lebenspartner unverheiratet und nicht miteinander verwandt sind und

a) beide Lebenspartner unverheiratet und nicht miteinander verwandt sind und b) sie nicht im Sinne des Bundesgesetzes über die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare eingetragen sind und

b) sie nicht im Sinne des Bundesgesetzes über die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare eingetragen sind und c) beide Lebenspartner in den letzten 5 Jahren bis zum Tod der versicherten Person ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft im gemeinsamen Haushalt und Wohnsitz geführt haben. Ist die versicherte Person geschieden, gilt als frühester Beginn der Lebenspartnerschaft das Datum der rechtskräftigen Scheidung der versicherten Person;

c) beide Lebenspartner in den letzten 5 Jahren bis zum Tod der versicherten Person ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft im gemeinsamen Haushalt und Wohnsitz geführt haben. Ist die versicherte Person geschieden, gilt als frühester Beginn der Lebenspartnerschaft das Datum der rechtskräftigen Scheidung der versicherten Person; oder der hinterbliebene Lebenspartner von der versicherten Person in er heblichem Masse unterstützt worden ist;

oder der hinterbliebene Lebenspartner von der versicherten Person in er heblichem Masse unterstützt worden ist; oder der hinterbliebene Lebenspartner für den Unterhalt eines oder mehrerer gemeinsamer Kinder aufkommen muss. oder der hinterbliebene Lebenspartner für den Unterhalt eines oder mehrerer gemeinsamer Kinder aufkommen muss. 2.5.2 Der in Ziff. 27 des Vorsorgereglements geregelte Anspruch auf Lebenspartner rente setzt eine anspruchsbegründende Lebenspartnerschaft gemäss Ziffer 27.3 voraus. Kein Anspruch auf die Lebenspartnerrente besteht, wenn der überlebende Lebens partner bereits eine Ehegattenrente oder eine Lebenspartnerrente von einer in- oder ausländischen Vorsorgeeinrichtung bezieht. Die für die Ehegattenrente ge wählte Deckungsart gilt auch für die Lebenspartnerrente.

2.5.2 Der in Ziff. 27 des Vorsorgereglements geregelte Anspruch auf Lebenspartner rente setzt eine anspruchsbegründende Lebenspartnerschaft gemäss Ziffer 27.3 voraus. Kein Anspruch auf die Lebenspartnerrente besteht, wenn der überlebende Lebens partner bereits eine Ehegattenrente oder eine Lebenspartnerrente von einer in- oder ausländischen Vorsorgeeinrichtung bezieht. Die für die Ehegattenrente ge wählte Deckungsart gilt auch für die Lebenspartnerrente. Laut Ziff. 2.3.2 in Verbindung mit Ziff. 2.3.1 des ab 1. Juli 201 8 gültig gewese nen, hier anwendbaren Vorsorgeplans der B.___ GmbH (c/o D.___ GmbH, Urk. 10/1/3) besteht für die Lebenspartnerrente eine er weiterte Deckung. Das heisst, der Anspruch auf die Lebens partnerrente entsteht, wenn eine versicherte Person stirbt und einen Lebens partner hinterlässt. Der Rentenanspruch fällt weg, wenn die anspruchsberechtigte Person vor dem 4 5. Altersjahr heiratet oder wenn sie stirbt. Bei Heirat vor dem 4 5. Altersjahr wird eine einmalige Abfindung in der Höhe von 3 Jahresrenten ausgerichtet (Ziff. 27.2 des Vorsorgereglements).

Laut Ziff. 2.3.2 in Verbindung mit Ziff. 2.3.1 des ab 1. Juli 201 8 gültig gewese nen, hier anwendbaren Vorsorgeplans der B.___ GmbH (c/o D.___ GmbH, Urk. 10/1/3) besteht für die Lebenspartnerrente eine er weiterte Deckung. Das heisst, der Anspruch auf die Lebens partnerrente entsteht, wenn eine versicherte Person stirbt und einen Lebens partner hinterlässt. Der Rentenanspruch fällt weg, wenn die anspruchsberechtigte Person vor dem 4 5. Altersjahr heiratet oder wenn sie stirbt. Bei Heirat vor dem 4 5. Altersjahr wird eine einmalige Abfindung in der Höhe von 3 Jahresrenten ausgerichtet (Ziff. 27.2 des Vorsorgereglements). Die Höhe der Lebenspartnerrente entspricht derjenigen der Ehegattenrente. Die Bestimmungen gemäss Ziff. 26.4 des Vorsorgereglements gelten sinngemäss auch für die Lebenspartnerrente. Anstelle des Zeitpunkts der Eheschliessung gilt dabei der Beginn der Lebensgemeinschaft im gemeinsamen Haushalt (Ziff. 27.4 des Vorsorgereglements).

Die Höhe der Lebenspartnerrente entspricht derjenigen der Ehegattenrente. Die Bestimmungen gemäss Ziff. 26.4 des Vorsorgereglements gelten sinngemäss auch für die Lebenspartnerrente. Anstelle des Zeitpunkts der Eheschliessung gilt dabei der Beginn der Lebensgemeinschaft im gemeinsamen Haushalt (Ziff. 27.4 des Vorsorgereglements). 2.5. 3

2.5. 3 2.5.3.1 Gemäss Ziff. 29.1 des Vorsorgereglements der Beklagten entsteht der Anspruch auf das Todesfallkapital, wenn die versicherte Person vor Erreichen des Pensions alters gemäss Ziff. 7 des Vorsorgereglements stirbt. Nach Ziff. 7.1 des Vorsorge reglements richtet sich das Pensionsalter nach dem Vor sor geplan. Laut Ziff. 1.5 des Vorsorgeplans der B.___ GmbH (c/o D.___ GmbH, Urk. 10/1/3) wird das Pensionsalter am Monats ersten nach der Vollendung des 65. Altersjahres bei Männern oder des 64. Alters jahres bei Frauen erreicht.

2.5.3.1 Gemäss Ziff. 29.1 des Vorsorgereglements der Beklagten entsteht der Anspruch auf das Todesfallkapital, wenn die versicherte Person vor Erreichen des Pensions alters gemäss Ziff. 7 des Vorsorgereglements stirbt. Nach Ziff. 7.1 des Vorsorge reglements richtet sich das Pensionsalter nach dem Vor sor geplan. Laut Ziff. 1.5 des Vorsorgeplans der B.___ GmbH (c/o D.___ GmbH, Urk. 10/1/3) wird das Pensionsalter am Monats ersten nach der Vollendung des 65. Altersjahres bei Männern oder des 64. Alters jahres bei Frauen erreicht. Die Höhe des Todesfallkapitals ist im Vorsorgeplan festgehalten (Ziff. 29.2 des Vorsorgereglements). Gemäss Ziff. 2.3.4 des Vorsorge plans der B.___ GmbH (c/o D.___ GmbH, Urk. 10/1/3) entspricht das Todesfall kapital («lump sum payable at death ») bei in Partnerschaft lebenden ver sicherten Personen dem vorhandenen Altersguthaben am Ende des Versiche rungsjahres, in welchem der Tod eintritt, vermindert um den Betrag zur Finan zierung der Lebens partnerrente.

Die Höhe des Todesfallkapitals ist im Vorsorgeplan festgehalten (Ziff. 29.2 des Vorsorgereglements). Gemäss Ziff. 2.3.4 des Vorsorge plans der B.___ GmbH (c/o D.___ GmbH, Urk. 10/1/3) entspricht das Todesfall kapital («lump sum payable at death ») bei in Partnerschaft lebenden ver sicherten Personen dem vorhandenen Altersguthaben am Ende des Versiche rungsjahres, in welchem der Tod eintritt, vermindert um den Betrag zur Finan zierung der Lebens partnerrente. Wenn zusätzliche Leistungen erworben wurden, wird das daraus resul tierende Altersguthaben in der Form eines zusätzlichen Todesfallkapitals ausbezahlt. Da bei werden Vorbezüge zum Erwerb von Wohneigentum, Auszahlungen bei Ehe scheidung oder Teilbezüge bei Frühpensionierungen berücksichtigt.

Wenn zusätzliche Leistungen erworben wurden, wird das daraus resul tierende Altersguthaben in der Form eines zusätzlichen Todesfallkapitals ausbezahlt. Da bei werden Vorbezüge zum Erwerb von Wohneigentum, Auszahlungen bei Ehe scheidung oder Teilbezüge bei Frühpensionierungen berücksichtigt. 2.5. 3. 2 Nach der in Ziff. 29.3 des Vorsorgereglements enthaltenden Begünstigungs ord nung haben Anspruch auf das Todesfallkapital:

2.5. 3. 2 Nach der in Ziff. 29.3 des Vorsorgereglements enthaltenden Begünstigungs ord nung haben Anspruch auf das Todesfallkapital: a) der Ehegatte der versicherten Person;

a) der Ehegatte der versicherten Person; bei dessen Fehlen:

bei dessen Fehlen: b) die rentenberechtigten Kinder gemäss Ziff. 5 1 des Vorsorgereglements;

b) die rentenberechtigten Kinder gemäss Ziff. 5 1 des Vorsorgereglements; bei deren Fehlen :

bei deren Fehlen : c) natürliche Pe rsonen, die von der versicherten Person in erheblichem Masse unterstützt worden sind, und die Person, die mit der versicherten Person eine Lebenspartnerschaft gemäss Ziff. 27.3 a) bis c) des Vorsorgereglements ge führt hat; keinen Anspruch auf das Todesfallkapital haben Personen, die be reits eine Ehegattenrente oder eine Lebenspartnerrente aus einer in- oder ausländischen Vorsorgeeinrichtung beziehen;

c) natürliche Pe rsonen, die von der versicherten Person in erheblichem Masse unterstützt worden sind, und die Person, die mit der versicherten Person eine Lebenspartnerschaft gemäss Ziff. 27.3 a) bis c) des Vorsorgereglements ge führt hat; keinen Anspruch auf das Todesfallkapital haben Personen, die be reits eine Ehegattenrente oder eine Lebenspartnerrente aus einer in- oder ausländischen Vorsorgeeinrichtung beziehen; bei deren Fehlen :

bei deren Fehlen : d) die Kinder der versicherten Person, welche nicht gemäss Ziff. 50 des Vorsor gereglements rentenberechtigt sind;

d) die Kinder der versicherten Person, welche nicht gemäss Ziff. 50 des Vorsor gereglements rentenberechtigt sind; bei deren Fehlen :

bei deren Fehlen : e) die Eltern der versicherten Person;

e) die Eltern der versicherten Person; bei deren Fehlen :

bei deren Fehlen : f) die Geschwister der versicherten Person. f) die Geschwister der versicherten Person. Sind keine der unter a) bis f) erwähnten Personen vorhanden, wird das halbe Todesfallkapital an die übrigen gesetzlichen Erben, unter Ausschluss des Gemein wesens, ausgerichtet.

Sind keine der unter a) bis f) erwähnten Personen vorhanden, wird das halbe Todesfallkapital an die übrigen gesetzlichen Erben, unter Ausschluss des Gemein wesens, ausgerichtet. Die Aufteilung unter mehreren Begünstigten derselben Kategorie erfolgt zu gleichen Teilen.

Die Aufteilung unter mehreren Begünstigten derselben Kategorie erfolgt zu gleichen Teilen. 2.5.3.3 Das Todesfallkapital fällt nicht in den Nachlass der verstorbenen Person (Ziff. 27.4 des Vorsorgereglements).

2.5.3.3 Das Todesfallkapital fällt nicht in den Nachlass der verstorbenen Person (Ziff. 27.4 des Vorsorgereglements). 2.5.4 Gemäss Ziffer 2.3.5 des Vorsorge plans der B.___ GmbH ( c/o D.___ GmbH, Urk. 10/1/3) haben alle versicherten Personen Anspruch auf ein unabhängiges Todes fall kapi tal (« independent lump sum payable at death »), welches 300 % des Jahresgehaltes entspricht.

2.5.4 Gemäss Ziffer 2.3.5 des Vorsorge plans der B.___ GmbH ( c/o D.___ GmbH, Urk. 10/1/3) haben alle versicherten Personen Anspruch auf ein unabhängiges Todes fall kapi tal (« independent lump sum payable at death »), welches 300 % des Jahresgehaltes entspricht. 3.

3. 3.1 Mit Blick auf diese Bestimmungen des Vorsorgereglements und des Vorsorge planes lassen d ie Beigeladenen insbesondere vor bringen, dass das Vorsorge reglement der Beklagten in Ziffer 27.3 lit. c nebst dem Erfordernis einer im Zeit punkt des Vorsorgefalls nachweislich und ununterbrochen bereits seit fünf Jahren bestandenen Lebensge meinschaft mit gemeinsame m Haushalt zusätzlich einen gemeinsamen Wohnsitz der Leben spart ner voraussetze. Diese Voraus setzungen müssten kumulativ über den Zeitraum der letzten fünf Jahre vor dem Eintritt des Vor sorgefalls erfüllt sein (Urk. 27 S. 9). Hier habe e in bis zum Tod des Ver sicherten durchgehend gemeinsamer Wohnsitz im Sinne des einschlägigen Regle ments nachweislich erst ab März 2020 vorgelegen. Damals habe die Klägerin in folge des Fortschreitens der Krank heit des Versicherten ihre Wohnung in E.___ auf ge geben. Vor diesem Zeit punkt hätten sich die Lebenspartner aber bewusst dazu ent schieden, in zwei getrennten Wohnungen und damit getrenntem Wohn sitz zu leben und lediglich die Wochenende n gemeinsam zu verbringen. Mangels Vor liegen von schützenswerten Gründen für die getrennten Wohnungen und die separate Haushaltung fehle es vorliegend an einem manifesten Willen der Lebens partner, ihre Lebensgemeinschaft, soweit die Um stände es zulassen, als ungeteilte Wohngemeinschaft im selben Haushalt zu füh ren. Dass eine ungeteilte Wohn ge meinschaft aus beruflichen Gründen unmög lich gewesen wäre, könne hier nicht geltend gemacht werden (Urk. 27 S. 12, Urk. 53 S. 10 ). Die Klägerin habe sich nach dem Stellenverlust im Juni 2017 bewusst auch auf Stellen ausserhalb des Einzugsgebiets ihrer damaligen Woh nung in F.___ beworben, um ihren beruf lichen Horizont zu erweitern (Urk. 27 S. 12-13). Damit habe sie zugunsten ihrer beruflichen Laufbahn bewusst eine geteilte Wohnge meinschaft in Kauf genom men und sich mit der Stellenzusage bewusst für einen getrennten Wohnsitz ent schieden ( Urk. 27 S. 11, Urk. 53 S. 10). Aus de n WhatsApp-Mitteilungen der Klägerin und des Versicherten ab 5. No vember 2017 gehe hervor, dass die Klägerin ihre gesamten Möbel und persön lichen Sachen an den neuen Wohnort verlegt hab e. Die Wohnungsmieten seien von den Lebenspartnern separat - jeder für seine Wohnung - beglichen worden. Beide Lebenspartner hätten sich somit bewusst für getrennte Haushalte an zwei verschiedenen Wohnsitzen entschieden ( Urk. 53 S. 12). Nach ihrem Stellenantritt habe die Klägerin die meiste Zeit in der Wohnung in E.___ beziehungsweise an ihrem Arbeitsort in G.___ verbracht ( Urk. 27 S. 11, Urk. 53 S. 10). Hinzu komme, dass sich die Klägerin Anfang Novem ber 2017 vom Ver sicherten habe trennen wollen. Dies gehe aus de n WhatsApp-Mitteilungen aus dieser Zeit hervor. Die Klägerin sei in dieser Zeit über mehrere Wochen in ihrer Wohnung geblieben ( Urk. 27 S. 11, Urk. 53 S. 10-11). Im August 2018 habe die Klägerin der Beigeladenen 1 per WhatsApp geschrieben, dass sie nun eine Weile für sich bleibe. Sie und der Versicherte seien in vielen Dingen uneinig, weshalb sie nun schaue, wie es sich verhalte, und sich überlege, ob sie in der Beziehung bleibe oder nicht ( Urk. 53 S. 11). In der Folge hätten sich die Lebenspartner wieder versöhnt. Sie hätten sich überlegt, gemeinsam nach Finnland auszuwandern ( Urk. 27 S. 11). Vom 1 5. April 2018 bis 3 1. März 2020 habe die Klägerin ihren Wohnsitz aber in E.___ gehabt. Während dieser Zeit habe somit kein gemeinsamer Wohnsitz der Lebenspartner bestanden ( Urk. 27 S. 11). Bei dieser Sach- und Rechtslage spiele es keine Rolle, dass die Klägerin und der Versicherte bereits zuvor ab Oktober 2014 bis zum Antritt der Stelle im Spital und Altersheim in G.___ im September 2017 einen gemeinsamen Wohnsitz gehabt hätten. Verschiedene Zeiten des Zusammenlebens könnten nicht addiert werden. Zudem sei selbst bei einem Zusammenrechnen der Zeiten des Zusammenlebens (ausgewiesener gemeinsamer Wohnsitz von Oktober 2014 bis März 2018 und von April 2020 bis zum Tod des Versicherten am 1 5. August 2020) nicht von einem gemeinsamen Wohnsitz über eine Dauer von fünf Jahren auszugehen ( Urk. 53 S. 9). Die Klägerin und der Versicherte hätten nach dem Gesagten somit erst ab März 2020 ununterbrochen bis zum Tod des Versicherten eine Lebensgemein schaft im gemeinsamen Haushalt und mit gemeinsame m Wohnsitz geführt, wes halb die Anspruchsvoraussetzungen gemäss Ziffer 27.3 lit. c des Vorsorge reglements nicht erfüllt seien ( Urk. 53 S. 12). Folglich sei der Antrag der Klägerin auf Ausrichtung der reglementarischen Leistungen als begünstigte Lebens part nerin des Versicher ten abzuweisen ( Urk. 53 S. 13).

3.1 Mit Blick auf diese Bestimmungen des Vorsorgereglements und des Vorsorge planes lassen d ie Beigeladenen insbesondere vor bringen, dass das Vorsorge reglement der Beklagten in Ziffer 27.3 lit. c nebst dem Erfordernis einer im Zeit punkt des Vorsorgefalls nachweislich und ununterbrochen bereits seit fünf Jahren bestandenen Lebensge meinschaft mit gemeinsame m Haushalt zusätzlich einen gemeinsamen Wohnsitz der Leben spart ner voraussetze. Diese Voraus setzungen müssten kumulativ über den Zeitraum der letzten fünf Jahre vor dem Eintritt des Vor sorgefalls erfüllt sein (Urk. 27 S. 9). Hier habe e in bis zum Tod des Ver sicherten durchgehend gemeinsamer Wohnsitz im Sinne des einschlägigen Regle ments nachweislich erst ab März 2020 vorgelegen. Damals habe die Klägerin in folge des Fortschreitens der Krank heit des Versicherten ihre Wohnung in E.___ auf ge geben. Vor diesem Zeit punkt hätten sich die Lebenspartner aber bewusst dazu ent schieden, in zwei getrennten Wohnungen und damit getrenntem Wohn sitz zu leben und lediglich die Wochenende n gemeinsam zu verbringen. Mangels Vor liegen von schützenswerten Gründen für die getrennten Wohnungen und die separate Haushaltung fehle es vorliegend an einem manifesten Willen der Lebens partner, ihre Lebensgemeinschaft, soweit die Um stände es zulassen, als ungeteilte Wohngemeinschaft im selben Haushalt zu füh ren. Dass eine ungeteilte Wohn ge meinschaft aus beruflichen Gründen unmög lich gewesen wäre, könne hier nicht geltend gemacht werden (Urk. 27 S. 12, Urk. 53 S. 10 ). Die Klägerin habe sich nach dem Stellenverlust im Juni 2017 bewusst auch auf Stellen ausserhalb des Einzugsgebiets ihrer damaligen Woh nung in F.___ beworben, um ihren beruf lichen Horizont zu erweitern (Urk. 27 S. 12-13). Damit habe sie zugunsten ihrer beruflichen Laufbahn bewusst eine geteilte Wohnge meinschaft in Kauf genom men und sich mit der Stellenzusage bewusst für einen getrennten Wohnsitz ent schieden ( Urk. 27 S. 11, Urk. 53 S. 10). Aus de n WhatsApp-Mitteilungen der Klägerin und des Versicherten ab 5. No vember 2017 gehe hervor, dass die Klägerin ihre gesamten Möbel und persön lichen Sachen an den neuen Wohnort verlegt hab e. Die Wohnungsmieten seien von den Lebenspartnern separat - jeder für seine Wohnung beglichen worden. Beide Lebenspartner hätten sich somit bewusst für getrennte Haushalte an zwei verschiedenen Wohnsitzen entschieden ( Urk. 53 S. 12). Nach ihrem Stellenantritt habe die Klägerin die meiste Zeit in der Wohnung in E.___ beziehungsweise an ihrem Arbeitsort in G.___ verbracht ( Urk. 27 S. 11, Urk. 53 S. 10). Hinzu komme, dass sich die Klägerin Anfang Novem ber 2017 vom Ver sicherten habe trennen wollen. Dies gehe aus de n WhatsApp-Mitteilungen aus dieser Zeit hervor. Die Klägerin sei in dieser Zeit über mehrere Wochen in ihrer Wohnung geblieben ( Urk. 27 S. 11, Urk. 53 S. 10-11). Im August 2018 habe die Klägerin der Beigeladenen 1 per WhatsApp geschrieben, dass sie nun eine Weile für sich bleibe. Sie und der Versicherte seien in vielen Dingen uneinig, weshalb sie nun schaue, wie es sich verhalte, und sich überlege, ob sie in der Beziehung bleibe oder nicht ( Urk. 53 S. 11). In der Folge hätten sich die Lebenspartner wieder versöhnt. Sie hätten sich überlegt, gemeinsam nach Finnland auszuwandern ( Urk. 27 S. 11). Vom 1 5. April 2018 bis 3 1. März 2020 habe die Klägerin ihren Wohnsitz aber in E.___ gehabt. Während dieser Zeit habe somit kein gemeinsamer Wohnsitz der Lebenspartner bestanden ( Urk. 27 S. 11). Bei dieser Sach- und Rechtslage spiele es keine Rolle, dass die Klägerin und der Versicherte bereits zuvor ab Oktober 2014 bis zum Antritt der Stelle im Spital und Altersheim in G.___ im September 2017 einen gemeinsamen Wohnsitz gehabt hätten. Verschiedene Zeiten des Zusammenlebens könnten nicht addiert werden. Zudem sei selbst bei einem Zusammenrechnen der Zeiten des Zusammenlebens (ausgewiesener gemeinsamer Wohnsitz von Oktober 2014 bis März 2018 und von April 2020 bis zum Tod des Versicherten am 1 5. August 2020) nicht von einem gemeinsamen Wohnsitz über eine Dauer von fünf Jahren auszugehen ( Urk. 53 S. 9). Die Klägerin und der Versicherte hätten nach dem Gesagten somit erst ab März 2020 ununterbrochen bis zum Tod des Versicherten eine Lebensgemein schaft im gemeinsamen Haushalt und mit gemeinsame m Wohnsitz geführt, wes halb die Anspruchsvoraussetzungen gemäss Ziffer 27.3 lit. c des Vorsorge reglements nicht erfüllt seien ( Urk. 53 S. 12). Folglich sei der Antrag der Klägerin auf Ausrichtung der reglementarischen Leistungen als begünstigte Lebens part nerin des Versicher ten abzuweisen ( Urk. 53 S. 13). 3.2 Dazu lässt die Klägerin v or bringen, es habe an ihrer Arbeitssituation gelegen, dass sie eine Wohnung in E.___ gemietet habe (Urk. 1 S. 7). Sie sei bei ihrer vom 1. Mai 2016 bis 3 0. Juni 2017 ausgeübten Arbeits tätigkeit bei H.___ (Urk. 35/8) überfordert gewesen. Sie habe dort die geforderten Leistungen nicht erbringen können, da ihr die Erfahrung und Weiterbildung gefehlt hätten. Es habe schon im Februar 2017 festgestanden, dass s ie eine neue Stelle, die ihren Kennt nissen besser entsprechen würde, suchen müsse. Sie habe entsprechende Stellen angebote bereits anfangs Februar im Inter net gesucht. Die Stelle in G.___ sei schon rasch der Favorit gewesen (Urk. 33 S. 8). Es müsse ebenfalls beachtet werden, dass sie Land und Sprache gewechselt habe. Erschwerend sei hinzu ge kommen, d ass der Ver sicherte im Sommer 2016 in den Bergen einen Unfall er litten, und recht lange mit Schmerzen zu kämpfen gehabt ha b e. Diese Situation habe bei ihr zu einem verstärkten psychi schen Stress und I nsta bilität geführt. Sie sei bereits in Finnland von 2009 bis 2015 in einer Psychotherapie und Psychose-Arbeitsgruppe gewesen. Wegen der beschrie benen beruflichen und persönlichen Belastung habe sie zuerst mit Wissen des Versicherten selbständig die Medikamente erhöht. In den Finn landferien im Sommer 2017 habe sie sich dann zu ihrer Ärztin begeben (Urk. 34 S. 9). Aufgrund der mit aufgelegte m Arztbericht vom 2 7. Juni 2017 ( Urk. 35/14) belegten Belastung sei es für sie wichtig gewesen, eine Arbeitsstelle zu finden, die ihrem Können gerecht werde. Eine entsprechende Stelle, nämlich eine solche im Bereich Al t ers-Reha, sei eben nur in G.___ zu finden gewesen ( Urk. 34 S. 9). Sie habe sich durchaus auch auf andere Stellen beworben ( Urk. 34 S. 9-10). S o unter anderem auch auf Hinweis des Beigeladenen 2 im Spital I.___. Es sei nicht ihr Wunsch gewesen, an einem O rt zu arbeiten, der aufgrund der Distanz zu ihrem Wohnort bedingte, dass sie unter der Woche in der Nähe des Arbeitsortes schlafen musste. Gegen die Vorbringen der Bei geladenen sei weiter einzuwenden, dass nicht zwei Haushalte aufgebaut worden seien. Solange s ie im Personalzimmer (des Spitals und Altersheims in G.___ ) ge lebt habe, ha be sie sich nach wie vor an der Miete in F.___ beteiligt. Ein Personal zimmer sei aber nicht für längere Dauer gedacht, wenn man nicht nur für gelegentliche Spätdienste etc. dort wohn e. Aus diesem Grund habe sie in E.___ eine Wohnung bezogen ( Urk. 34 S. 10). Gemäss der Wohnsitz bescheinigung für Wochen aufent halter der Gemeinde E.___ vom 21. Dezember 2020 (Urk. 2/12) sei sie dort nur Wochenaufenthalterin gewesen (Urk. 34 S. 7 ). Der Versicherte und sie hätten sich darauf geeinigt, dass aufgrund des Lohnge fälles sie die Wohnung in E.___ und er die Fami lienwohnung in F.___ bezahle. Zudem hätten sie über ein Fondskonto bei der Bank J.___ verfügt. Über das Fond s konto hätten sie für ein Haus in Finnland ge spar t. Gemäss den von de n Beigela denen eingereichten WhatsApp-Mit teilungen vom 5. November 2017 habe der Vers icherte der Beige ladenen 1 mit geteilt, dass sie sich vo n ihm trennen wolle. Die nachfolgende WhatsApp-Mit teilungen zwischen ihr und dem Vers icherten würden aber klar auf zeigen, dass es eben nicht zu einer Trennung gekommen sei. Aus den Mit teilungen vom 5. Novem ber 2017 ergebe sich ebenfalls, dass s ie und der Ver sicherte von einem gemein samen Wohnsitz in F.___ ausgegangen seien. Aus den weiteren WhatsApp-Mitteilungen vom November 2017 ergebe sich sodann, dass die Be ziehungskrise schnell überwun den gewesen sei. Ende Novem ber 2017 sei von einer Trennung keine Rede mehr ge wesen. Der gemeinsame Wohn sitz sei somit nie aufgelöst worden (Urk. 34 S. 10). Wie ausgeführt, sei sie in G.___ nur Wochenaufenthalterin gewesen. Sie ha be in G.___ keinen Wohnsitz begründet. Ein Wochenaufenthalter ha be eben keinen Wohnsitz am Arbeitsort, sondern dort, wo sein Lebensmittelpunkt ausserhalb der Arbeit sei. In ihrem Fall sei d ies immer F.___ gewesen (Urk. 34 S. 9). Die Vorbringen der Beigeladenen, wonach sie und der Versicherte sich getrennt hätten, würden sich somit als falsch erweisen. Dass es nie zu einer Trennung gekommen sei, ergebe sich nicht zuletzt daraus, dass sie und der Ver sicherte bis zu seinem Tod täglich WhatsApp- Nachrichten geschrie ben hätten ( Urk. 1 S. 7). Die Voraussetzung einer fünfjährigen Lebensgemein schaft bis zum Tod des Versicherten im Sinne von Ziffer 27.3 lit. c des Vorsorge regle ments sei erfüllt. Sie habe den Vers icherte n im August 2012 in Finnland kennen gelernt. Er sei ihretwegen im Oktober 2014 nach Finnland gezogen. Dort habe er gearbeitet und mit ihr zusammengewohnt ( Urk. 1 S. 3). In der Folge hätten sie beschlossen, in die Schweiz zu ziehen ( Urk. 1 S. 4). Nachdem sie in die Schweiz gekommen sei, habe sie ab April 2016 ununter brochen mit dem Versicherten zu sammengelebt. Zunächst für zwei Monate im Haus der Beigeladenen in K.___ - diese seien in dieser Zeit in Afrika gewesen - und danach in der gemein samen Wohnung in F.___ ( Urk. 1 S. 4 ). Alsdann hätten s ie und der Ver sicherte anfangs 2019 definitiv beschlossen, nach Finnland auszuwandern und mit den dafür nötigen Vorbereitungen be g onnen ( Urk. 1 S. 5). Nach der Erkran kung des Versicherten im Oktober 2019 habe sie die Arbeitsstelle gekündet, um ihn ver mehrt pflegen zu können. Ab Ende März 2020 habe sie auch unter der Woche in der gemeinsamen Wohnung in F.___ gewohnt ( Urk. 1 S. 6). Der Versicherte sei ihr einziger Bezugspunkt zur Schweiz gewesen. Nachdem er am 15. August 2020 gestor ben sei, sei sie nach Finnland zurückgekehrt (Urk. 34 S. 9).

3.2 Dazu lässt die Klägerin v or bringen, es habe an ihrer Arbeitssituation gelegen, dass sie eine Wohnung in E.___ gemietet habe (Urk. 1 S. 7). Sie sei bei ihrer vom 1. Mai 2016 bis 3 0. Juni 2017 ausgeübten Arbeits tätigkeit bei H.___ (Urk. 35/8) überfordert gewesen. Sie habe dort die geforderten Leistungen nicht erbringen können, da ihr die Erfahrung und Weiterbildung gefehlt hätten. Es habe schon im Februar 2017 festgestanden, dass s ie eine neue Stelle, die ihren Kennt nissen besser entsprechen würde, suchen müsse. Sie habe entsprechende Stellen angebote bereits anfangs Februar im Inter net gesucht. Die Stelle in G.___ sei schon rasch der Favorit gewesen (Urk. 33 S. 8). Es müsse ebenfalls beachtet werden, dass sie Land und Sprache gewechselt habe. Erschwerend sei hinzu ge kommen, d ass der Ver sicherte im Sommer 2016 in den Bergen einen Unfall er litten, und recht lange mit Schmerzen zu kämpfen gehabt ha b e. Diese Situation habe bei ihr zu einem verstärkten psychi schen Stress und I nsta bilität geführt. Sie sei bereits in Finnland von 2009 bis 2015 in einer Psychotherapie und Psychose-Arbeitsgruppe gewesen. Wegen der beschrie benen beruflichen und persönlichen Belastung habe sie zuerst mit Wissen des Versicherten selbständig die Medikamente erhöht. In den Finn landferien im Sommer 2017 habe sie sich dann zu ihrer Ärztin begeben (Urk. 34 S. 9). Aufgrund der mit aufgelegte m Arztbericht vom 2 7. Juni 2017 ( Urk. 35/14) belegten Belastung sei es für sie wichtig gewesen, eine Arbeitsstelle zu finden, die ihrem Können gerecht werde. Eine entsprechende Stelle, nämlich eine solche im Bereich Al t ers-Reha, sei eben nur in G.___ zu finden gewesen ( Urk. 34 S. 9). Sie habe sich durchaus auch auf andere Stellen beworben ( Urk. 34 S. 9-10). S o unter anderem auch auf Hinweis des Beigeladenen 2 im Spital I.___. Es sei nicht ihr Wunsch gewesen, an einem O rt zu arbeiten, der aufgrund der Distanz zu ihrem Wohnort bedingte, dass sie unter der Woche in der Nähe des Arbeitsortes schlafen musste. Gegen die Vorbringen der Bei geladenen sei weiter einzuwenden, dass nicht zwei Haushalte aufgebaut worden seien. Solange s ie im Personalzimmer (des Spitals und Altersheims in G.___ ) ge lebt habe, ha be sie sich nach wie vor an der Miete in F.___ beteiligt. Ein Personal zimmer sei aber nicht für längere Dauer gedacht, wenn man nicht nur für gelegentliche Spätdienste etc. dort wohn e. Aus diesem Grund habe sie in E.___ eine Wohnung bezogen ( Urk. 34 S. 10). Gemäss der Wohnsitz bescheinigung für Wochen aufent halter der Gemeinde E.___ vom 21. Dezember 2020 (Urk. 2/12) sei sie dort nur Wochenaufenthalterin gewesen (Urk. 34 S. 7 ). Der Versicherte und sie hätten sich darauf geeinigt, dass aufgrund des Lohnge fälles sie die Wohnung in E.___ und er die Fami lienwohnung in F.___ bezahle. Zudem hätten sie über ein Fondskonto bei der Bank J.___ verfügt. Über das Fond s konto hätten sie für ein Haus in Finnland ge spar t. Gemäss den von de n Beigela denen eingereichten WhatsApp-Mit teilungen vom 5. November 2017 habe der Vers icherte der Beige ladenen 1 mit geteilt, dass sie sich vo n ihm trennen wolle. Die nachfolgende WhatsApp-Mit teilungen zwischen ihr und dem Vers icherten würden aber klar auf zeigen, dass es eben nicht zu einer Trennung gekommen sei. Aus den Mit teilungen vom 5. Novem ber 2017 ergebe sich ebenfalls, dass s ie und der Ver sicherte von einem gemein samen Wohnsitz in F.___ ausgegangen seien. Aus den weiteren WhatsApp-Mitteilungen vom November 2017 ergebe sich sodann, dass die Be ziehungskrise schnell überwun den gewesen sei. Ende Novem ber 2017 sei von einer Trennung keine Rede mehr ge wesen. Der gemeinsame Wohn sitz sei somit nie aufgelöst worden (Urk. 34 S. 10). Wie ausgeführt, sei sie in G.___ nur Wochenaufenthalterin gewesen. Sie ha be in G.___ keinen Wohnsitz begründet. Ein Wochenaufenthalter ha be eben keinen Wohnsitz am Arbeitsort, sondern dort, wo sein Lebensmittelpunkt ausserhalb der Arbeit sei. In ihrem Fall sei d ies immer F.___ gewesen (Urk. 34 S. 9). Die Vorbringen der Beigeladenen, wonach sie und der Versicherte sich getrennt hätten, würden sich somit als falsch erweisen. Dass es nie zu einer Trennung gekommen sei, ergebe sich nicht zuletzt daraus, dass sie und der Ver sicherte bis zu seinem Tod täglich WhatsApp- Nachrichten geschrie ben hätten ( Urk. 1 S. 7). Die Voraussetzung einer fünfjährigen Lebensgemein schaft bis zum Tod des Versicherten im Sinne von Ziffer 27.3 lit. c des Vorsorge regle ments sei erfüllt. Sie habe den Vers icherte n im August 2012 in Finnland kennen gelernt. Er sei ihretwegen im Oktober 2014 nach Finnland gezogen. Dort habe er gearbeitet und mit ihr zusammengewohnt ( Urk. 1 S. 3). In der Folge hätten sie beschlossen, in die Schweiz zu ziehen ( Urk. 1 S. 4). Nachdem sie in die Schweiz gekommen sei, habe sie ab April 2016 ununter brochen mit dem Versicherten zu sammengelebt. Zunächst für zwei Monate im Haus der Beigeladenen in K.___ - diese seien in dieser Zeit in Afrika gewesen und danach in der gemein samen Wohnung in F.___ ( Urk. 1 S. 4 ). Alsdann hätten s ie und der Ver sicherte anfangs 2019 definitiv beschlossen, nach Finnland auszuwandern und mit den dafür nötigen Vorbereitungen be g onnen ( Urk. 1 S. 5). Nach der Erkran kung des Versicherten im Oktober 2019 habe sie die Arbeitsstelle gekündet, um ihn ver mehrt pflegen zu können. Ab Ende März 2020 habe sie auch unter der Woche in der gemeinsamen Wohnung in F.___ gewohnt ( Urk. 1 S. 6). Der Versicherte sei ihr einziger Bezugspunkt zur Schweiz gewesen. Nachdem er am 15. August 2020 gestor ben sei, sei sie nach Finnland zurückgekehrt (Urk. 34 S. 9). 4.

4. 4.1 Zu den Vorbringen der Beigeladenen und der Klägerin ist zunächst festzuhalten, dass die Voraussetzungen gemäss Ziff. 27.3 a) und b) des Vorsorgereglements (keine Ehe und keine Verwandtschaft sowie keine eingetragene Partnerschaft des Versicher ten und der Beigeladenen) unbestrittenermassen (vgl. Urk. 27 S. 8) er füllt sind.

4.1 Zu den Vorbringen der Beigeladenen und der Klägerin ist zunächst festzuhalten, dass die Voraussetzungen gemäss Ziff. 27.3 a) und b) des Vorsorgereglements (keine Ehe und keine Verwandtschaft sowie keine eingetragene Partnerschaft des Versicher ten und der Beigeladenen) unbestrittenermassen (vgl. Urk. 27 S. 8) er füllt sind. Hingegen bestreiten die Beigeladenen, dass die Klägerin und der Versicherte während mindestens fünf Jahren ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft im gemeinsamen Haushalt geführt und im Zeitraum vom 15. April 2018 bis 31. März 2020 einen gemeinsamen Wohnsitz hatten (E. 3.1). Dies ist nachfolgend zu prüfen, denn die Klägerin hätte nur dann An spruch auf Hinterlassenenleistungen, wenn es sich mit dem erforder lichen Beweisgrad der über wiegenden Wahr scheinlichkeit (Urteil des Bundesge richts 9C_680/2009 vom 23. Oktober 2009 E. 1.2 mit Hinweis auf BGE 129 V 150 E. 2.1) nachweisen liesse, dass sie während den fünf Jahren bis zum Tod des Ver sicherten mit diesem ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft im gemein samen Haus halt und Wohnsitz geführt ha t ( Ziff. 27.3 lit. c des Vorsorgere glements ).

Hingegen bestreiten die Beigeladenen, dass die Klägerin und der Versicherte während mindestens fünf Jahren ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft im gemeinsamen Haushalt geführt und im Zeitraum vom 15. April 2018 bis 31. März 2020 einen gemeinsamen Wohnsitz hatten (E. 3.1). Dies ist nachfolgend zu prüfen, denn die Klägerin hätte nur dann An spruch auf Hinterlassenenleistungen, wenn es sich mit dem erforder lichen Beweisgrad der über wiegenden Wahr scheinlichkeit (Urteil des Bundesge richts 9C_680/2009 vom 23. Oktober 2009 E. 1.2 mit Hinweis auf BGE 129 V 150 E. 2.1) nachweisen liesse, dass sie während den fünf Jahren bis zum Tod des Ver sicherten mit diesem ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft im gemein samen Haus halt und Wohnsitz geführt ha t ( Ziff. 27.3 lit. c des Vorsorgere glements ). 4.2 Gemäss dem von der Klägerin aufgelegten Mietvertrag lebten sie und der Ver sicherte ab dem 1. November 2014 zusammen in einer Wohnung in L.___ / Finnland (Urk. 2/7). Laut Wohnsitzbestätigung der Gemeindeverwaltung K.___ vom 1 9. August 2020 war der Versicherte ab dem 1. März 2016 wieder in K.___ am Wohnsitz seiner Eltern gemeldet ( Urk. 11/4/2). Die Klägerin kam gemäss ihren Angaben im März 2 016 für ein Vorstel lungsgespräch in die Schweiz. Sie führte überdies aus, dass sie im Frühjahr 2016 in Finnland alles für ihren Umzug in die Schweiz geregelt und insbesondere Deutsch gelernt habe. In der verbleibenden Zeit habe sie Ferien gemacht (Urk. 1 S. 4). Fest steht, dass s ie a b dem 1 3. April 2016 ebenfalls in K.___ gemeldet war (Urk. 2/8). Das Paar zog daraufhin per 1. Juni 2016 in die gemeinsame Wohnung in F.___ ( Urk. 2/10). Die Beigeladenen bringen vor, dass die Klägerin in der Folge am 5. November 2017 aus der Wohnung in F.___ ausgezogen sei (E. 3.1). Sie reich te n die WhatsApp-Nachricht des Versicherten vom 4. November 2017 ein. Darin hielt er fest, das s die Klägerin am Packen sei und ihn am Folgetag für immer verlassen wolle ( Urk. 28/8). Werden die von der Klägerin aufgelegten täglichen Whats A pp-Mitteilungen des Paares aus der Folgezeit ( Urk. 20/2, Urk. 20/ 8 ) gelesen, so besteht aber kein Zweifel daran, dass die Partnerschaft nach dem 5. November 2017 weiter bestand. Die Partner schrie ben sich täglich und sahen sich im Allge meinen an den Wochenenden entweder in G.___ oder in F.___ oder sie unter nahmen an einem anderen Ort etwas zusammen. A us d en Whats A pp-Mit teilun gen der Klägerin und des Versicherten (Urk. 20/2) geht jedoch ebenso klar und eindeutig hervor, dass die Partner nich t mehr zusammen wohnten beziehungs weise die Klägerin nicht mehr mit dem Versicherten zusammen wohnen wollte : Als die Klägerin dem Versicherten 3 0. November 2017 schrieb, sie denke ans Kinderkriegen mit dem Versicherten, schrieb dieser am 1. Dezember 2017 zurück, dass er etwas verwirrt sei. Z uerst verlasse sie ihn und dann passiere so etwas. Die Klägerin erwiderte, dass sie nur etwas Distanz gebraucht habe. Auf die Frage des Versicherten, ob die Frauen so seien, antwor tete sie scherzhaft, dass zumindest die finnischen Frauen so seien. Am 2 0. Dezem ber 2017 schrieb der Versicherte, er überlege sich, die Stelle zu wechseln. Aus dem Kontext ergibt sich, dass es sich bei der angestrebten Stelle um eine Stelle in Finnland gehandelt haben muss. Die Klägerin antwortete, dass sie nicht um ziehen möchte. Sie habe eine neue Arbeitsstelle, die gut für sie sei. Umziehen käme für sie nur in Frage, wenn sie mit dem Versicherten zusam men leben könne. Aber derzeit würden s ie ja auch in der Schweiz getrennt leben. Der Versicherte gab ihr zu verstehen, dass er damit nicht zufrieden sei. Die Klägerin antwortete darauf, dass das (halt) so sei. Für sie sei dies zurzeit aus reichend. Sie sei zufrieden u nd in der Schweiz sei das Leben ja auch spannend. Danach war die Klägerin über Weihnachten ohne den Versicherten in Finnland. Als sie am 2 6. Dezember 2017 in die Schweiz zurück kehrte, fuhr sie in ihre Wohnung nach G.___ und nicht nach F.___. Am 5. Februar 2018 schrieb die Klägerin, dass sie nicht nach Finnland umziehen möchte. Sie möchte die Schweiz noch einige Jahre geniessen. Der Versicherte schrieb, er sei traurig, dass die Klägerin nicht mit ihm nach Finnland ausreisen möchte. Bei den Nachrichten vom 1 5. Februar 2018 ging es um eine Stelle bei D.___ in Finnland, auf welche sich der Versicherte inzwi schen beworben und für welcher er in Finnland bereits ein Vorstellungsgespräch absolviert hatte. Das Unternehmen hatte ihm aber noch nicht mitgeteilt, ob es ihn einstellen möchte. Die Klägerin meinte dazu, sie habe eine Entscheidung gefällt: Sie möchte zurück nach Finnland. Sie habe die Schweiz kennen gelernt, könne jetzt Deutsch und habe sich weiterentwickelt. Wenn es mit dem Job für den Ver sicherten nicht klappe, möchte sie nach M.___ ziehen und dort arbeiten. Der Versicherte meinte, das wäre « o k» so, das sei der «Plan B». Darauf schrieb die Klägerin, sie könne sich auch vorstellen, später einmal wieder zum Versicherten zu ziehen. Sie schaffe es nicht, lange alleine zu sein, da müsse sie ehrlich sein. Am 1 8. Feb ruar 2018 schrieb der Ver sicherte, er schätze es, dass die Klägerin (nunmehr) jedes Wochen ende zu ihm komme, aber sie sollten auch wieder einmal ein Wochenende in G.___ verbringen ( Urk. 20/4). Aus weiteren Mitteilungen (Urk. 20/8) ergibt sich, dass die Klägerin dem Versicherten am 2. August 2018 schrieb, sie möchte heiraten. Da rauf erwiderte der Versicherte, sie solle ihm dadurch, dass sie wieder zusam men ziehen, zeigen, dass sie dies wirklich wolle. Als die Klägerin ihn daraufhin weiter vom Heiraten überzeugen wollte, schrieb der Versicherte, dass zunächst einige Sachen in Ordnung gebracht werden müssten. Zum Beispiel, dass sie zusammen ziehen und nicht immer streiten. Als der Versicherte am 30. November 2018 krank war, bot die Klägerin ihm an, nach F.___ zu fahren. Als es ihm besser ging wollte er nach G.___ kommen, worüber die Klägerin erfreut war und ihn bat ein Computerspiel mitzubringen. Ab dem 16. Dezember 2018 war die Klägerin alleine in Finnland. Am 28. Dezember 2018 schrieb sie, sie werde am 30. Dezember 2018 nach F.___ kommen. Der Ver sicherte war über rascht darüber. Als sie am 30. Dezember 2018 allein in der Wohnung in F.___ war - der Ver sicherte war unterwegs und kam am Abend desselben Tages in Zürich-Flughafen an - schrieb sie ihm unter anderem, dass sie seine Schokolade esse. Am 11. Januar 2019 schrieb die Klägerin, dass sie am Wochenende alleine sein möchte. Als der Versicherte am 12. Januar 2019 fragte, ob er am nächsten Abend zur Klägerin kommen dürfte, schrieb sie zurück, dass er in F.___ bleiben solle. Sie hätten jetzt «eine Pause». Sie verabredeten sich danach aber für den 19. Januar 201 9. Am 1. Februar 2019 verein barten sie am nächsten Sonntag in F.___ gemeinsam das Abendessen zu kochen. D ies liest sich nicht so, als hätte die Klägerin, wie von ihr behauptet, in F.___ ihren Lebensmittelpunkt behalten und an den Wochenenden jeweils dort gewohnt. Alsdann schrieb die Klägerin a m 20. Februar 2019, dass sie ihr Shampoo beim Versicherten vergessen habe. Sie bat ihn, es ihr zu bringen. Am 19. April 2019 fragte der Versicherte die Klägerin vor deren Besuch in F.___, was sie heute zu Abend essen sollen. Er habe nichts ausser Käse im Kühlschrank. Am 25. Mai 2019 schrieb die Klägerin, dass sie einen neuen Staubsauger brauche. Sie fragte den Versicherten, ob er Zeit habe, um einen zu kaufen. Der Versicherte wollte zunächst nicht und erwiderte, sie solle den Staub sauger selber kaufen. Dazu schrieb er, dass er einen Staubsauger habe und die Klägerin habe ihren. Darauf erwiderte die Klägerin, dass ihr Staubsauger kaputt gegangen sei. Schliess lich gab der Versicherte nach und versprach, mit der Klägerin einen Staubsauger kaufen zu gehen.

4.2 Gemäss dem von der Klägerin aufgelegten Mietvertrag lebten sie und der Ver sicherte ab dem 1. November 2014 zusammen in einer Wohnung in L.___ Finnland (Urk. 2/7). Laut Wohnsitzbestätigung der Gemeindeverwaltung K.___ vom 1 9. August 2020 war der Versicherte ab dem 1. März 2016 wieder in K.___ am Wohnsitz seiner Eltern gemeldet ( Urk. 11/4/2). Die Klägerin kam gemäss ihren Angaben im März 2 016 für ein Vorstel lungsgespräch in die Schweiz. Sie führte überdies aus, dass sie im Frühjahr 2016 in Finnland alles für ihren Umzug in die Schweiz geregelt und insbesondere Deutsch gelernt habe. In der verbleibenden Zeit habe sie Ferien gemacht (Urk. 1 S. 4). Fest steht, dass s ie a b dem 1 3. April 2016 ebenfalls in K.___ gemeldet war (Urk. 2/8). Das Paar zog daraufhin per 1. Juni 2016 in die gemeinsame Wohnung in F.___ ( Urk. 2/10). Die Beigeladenen bringen vor, dass die Klägerin in der Folge am 5. November 2017 aus der Wohnung in F.___ ausgezogen sei (E. 3.1). Sie reich te n die WhatsApp-Nachricht des Versicherten vom 4. November 2017 ein. Darin hielt er fest, das s die Klägerin am Packen sei und ihn am Folgetag für immer verlassen wolle ( Urk. 28/8). Werden die von der Klägerin aufgelegten täglichen Whats A pp-Mitteilungen des Paares aus der Folgezeit ( Urk. 20/2, Urk. 20/ 8 ) gelesen, so besteht aber kein Zweifel daran, dass die Partnerschaft nach dem 5. November 2017 weiter bestand. Die Partner schrie ben sich täglich und sahen sich im Allge meinen an den Wochenenden entweder in G.___ oder in F.___ oder sie unter nahmen an einem anderen Ort etwas zusammen. A us d en Whats A pp-Mit teilun gen der Klägerin und des Versicherten (Urk. 20/2) geht jedoch ebenso klar und eindeutig hervor, dass die Partner nich t mehr zusammen wohnten beziehungs weise die Klägerin nicht mehr mit dem Versicherten zusammen wohnen wollte : Als die Klägerin dem Versicherten 3 0. November 2017 schrieb, sie denke ans Kinderkriegen mit dem Versicherten, schrieb dieser am 1. Dezember 2017 zurück, dass er etwas verwirrt sei. Z uerst verlasse sie ihn und dann passiere so etwas. Die Klägerin erwiderte, dass sie nur etwas Distanz gebraucht habe. Auf die Frage des Versicherten, ob die Frauen so seien, antwor tete sie scherzhaft, dass zumindest die finnischen Frauen so seien. Am 2 0. Dezem ber 2017 schrieb der Versicherte, er überlege sich, die Stelle zu wechseln. Aus dem Kontext ergibt sich, dass es sich bei der angestrebten Stelle um eine Stelle in Finnland gehandelt haben muss. Die Klägerin antwortete, dass sie nicht um ziehen möchte. Sie habe eine neue Arbeitsstelle, die gut für sie sei. Umziehen käme für sie nur in Frage, wenn sie mit dem Versicherten zusam men leben könne. Aber derzeit würden s ie ja auch in der Schweiz getrennt leben. Der Versicherte gab ihr zu verstehen, dass er damit nicht zufrieden sei. Die Klägerin antwortete darauf, dass das (halt) so sei. Für sie sei dies zurzeit aus reichend. Sie sei zufrieden u nd in der Schweiz sei das Leben ja auch spannend. Danach war die Klägerin über Weihnachten ohne den Versicherten in Finnland. Als sie am 2 6. Dezember 2017 in die Schweiz zurück kehrte, fuhr sie in ihre Wohnung nach G.___ und nicht nach F.___. Am 5. Februar 2018 schrieb die Klägerin, dass sie nicht nach Finnland umziehen möchte. Sie möchte die Schweiz noch einige Jahre geniessen. Der Versicherte schrieb, er sei traurig, dass die Klägerin nicht mit ihm nach Finnland ausreisen möchte. Bei den Nachrichten vom 1 5. Februar 2018 ging es um eine Stelle bei D.___ in Finnland, auf welche sich der Versicherte inzwi schen beworben und für welcher er in Finnland bereits ein Vorstellungsgespräch absolviert hatte. Das Unternehmen hatte ihm aber noch nicht mitgeteilt, ob es ihn einstellen möchte. Die Klägerin meinte dazu, sie habe eine Entscheidung gefällt: Sie möchte zurück nach Finnland. Sie habe die Schweiz kennen gelernt, könne jetzt Deutsch und habe sich weiterentwickelt. Wenn es mit dem Job für den Ver sicherten nicht klappe, möchte sie nach M.___ ziehen und dort arbeiten. Der Versicherte meinte, das wäre « o k» so, das sei der «Plan B». Darauf schrieb die Klägerin, sie könne sich auch vorstellen, später einmal wieder zum Versicherten zu ziehen. Sie schaffe es nicht, lange alleine zu sein, da müsse sie ehrlich sein. Am 1 8. Feb ruar 2018 schrieb der Ver sicherte, er schätze es, dass die Klägerin (nunmehr) jedes Wochen ende zu ihm komme, aber sie sollten auch wieder einmal ein Wochenende in G.___ verbringen ( Urk. 20/4). Aus weiteren Mitteilungen (Urk. 20/8) ergibt sich, dass die Klägerin dem Versicherten am 2. August 2018 schrieb, sie möchte heiraten. Da rauf erwiderte der Versicherte, sie solle ihm dadurch, dass sie wieder zusam men ziehen, zeigen, dass sie dies wirklich wolle. Als die Klägerin ihn daraufhin weiter vom Heiraten überzeugen wollte, schrieb der Versicherte, dass zunächst einige Sachen in Ordnung gebracht werden müssten. Zum Beispiel, dass sie zusammen ziehen und nicht immer streiten. Als der Versicherte am 30. November 2018 krank war, bot die Klägerin ihm an, nach F.___ zu fahren. Als es ihm besser ging wollte er nach G.___ kommen, worüber die Klägerin erfreut war und ihn bat ein Computerspiel mitzubringen. Ab dem 16. Dezember 2018 war die Klägerin alleine in Finnland. Am 28. Dezember 2018 schrieb sie, sie werde am 30. Dezember 2018 nach F.___ kommen. Der Ver sicherte war über rascht darüber. Als sie am 30. Dezember 2018 allein in der Wohnung in F.___ war - der Ver sicherte war unterwegs und kam am Abend desselben Tages in Zürich-Flughafen an - schrieb sie ihm unter anderem, dass sie seine Schokolade esse. Am 11. Januar 2019 schrieb die Klägerin, dass sie am Wochenende alleine sein möchte. Als der Versicherte am 12. Januar 2019 fragte, ob er am nächsten Abend zur Klägerin kommen dürfte, schrieb sie zurück, dass er in F.___ bleiben solle. Sie hätten jetzt «eine Pause». Sie verabredeten sich danach aber für den 19. Januar 201 9. Am 1. Februar 2019 verein barten sie am nächsten Sonntag in F.___ gemeinsam das Abendessen zu kochen. D ies liest sich nicht so, als hätte die Klägerin, wie von ihr behauptet, in F.___ ihren Lebensmittelpunkt behalten und an den Wochenenden jeweils dort gewohnt. Alsdann schrieb die Klägerin a m 20. Februar 2019, dass sie ihr Shampoo beim Versicherten vergessen habe. Sie bat ihn, es ihr zu bringen. Am 19. April 2019 fragte der Versicherte die Klägerin vor deren Besuch in F.___, was sie heute zu Abend essen sollen. Er habe nichts ausser Käse im Kühlschrank. Am 25. Mai 2019 schrieb die Klägerin, dass sie einen neuen Staubsauger brauche. Sie fragte den Versicherten, ob er Zeit habe, um einen zu kaufen. Der Versicherte wollte zunächst nicht und erwiderte, sie solle den Staub sauger selber kaufen. Dazu schrieb er, dass er einen Staubsauger habe und die Klägerin habe ihren. Darauf erwiderte die Klägerin, dass ihr Staubsauger kaputt gegangen sei. Schliess lich gab der Versicherte nach und versprach, mit der Klägerin einen Staubsauger kaufen zu gehen. 4.3 Nach Lage der Akten führten die Partner somit ab dem 5. November 2017 ge trennte Haushalte. Es geht insbesondere a us der WhatsApp-Nachricht en des Ver sicherten vo m 2. August 201 8 unmissverständlich hervor, dass das Paar damals nicht zusammenlebte. Daran vermögen die Vorbringen der Klägerin zu den Gründen, weshalb sie in G.___ gewohnt und gearbeitet habe (E. 3.2), nichts zu ändern. Die Klägerin bringt unter Hinweis auf die Rechtsprechung weiter Folgendes vor: Es könne keine ständige Wohngemeinschaft an einem festen Wohnort verlangt werden. Ein solches Verständnis trüge den gewandelten gesell schaftlichen Ver hältnissen und wirtschaftlichen Gegebenheiten nicht Rech nung. Oft könnten die Lebenspartner aus beruflichen, gesundheitlichen oder anderen schützens werten Gründen nicht die ganze Zeit, beispielsweise nur wäh rend eines Teils der Woche zusammenwohnen. Massgebend müsse sein, dass die Lebens partner den manifesten Willen hätten, ihre Lebensgemeinschaft, soweit es die Umstände er möglichten, als ungeteilte Wohngemeinschaft im selben Haushalt zu leben. Dem ist entgegenzuhalten, dass den von der Klägerin aufgelegten WhatsApp-Nach richten aus der Zeit ab dem 5. November 2017 ( Urk. 20/2, Urk. 20/8) - obwohl sie von ihr zum Beleg für ihre Vorbringen eingereicht wurden - gerade nicht zu entnehmen ist, dass die Klägerin nur wegen ihrer Arbeit unter der Woche in G.___ beziehungsweise E.___ wohnte und soweit möglich in die gemeinsame Wohnung nach F.___ zurückkehrte. Wie aufgezeigt (E. 4.2), ent sprach es gemäss den von der Klägerin versandten WhatsApp-Nachrichten viel mehr ihrem Willen, einstweilen vom Versicherten getrennt zu leben.

4.3 Nach Lage der Akten führten die Partner somit ab dem 5. November 2017 ge trennte Haushalte. Es geht insbesondere a us der WhatsApp-Nachricht en des Ver sicherten vo m 2. August 201 8 unmissverständlich hervor, dass das Paar damals nicht zusammenlebte. Daran vermögen die Vorbringen der Klägerin zu den Gründen, weshalb sie in G.___ gewohnt und gearbeitet habe (E. 3.2), nichts zu ändern. Die Klägerin bringt unter Hinweis auf die Rechtsprechung weiter Folgendes vor: Es könne keine ständige Wohngemeinschaft an einem festen Wohnort verlangt werden. Ein solches Verständnis trüge den gewandelten gesell schaftlichen Ver hältnissen und wirtschaftlichen Gegebenheiten nicht Rech nung. Oft könnten die Lebenspartner aus beruflichen, gesundheitlichen oder anderen schützens werten Gründen nicht die ganze Zeit, beispielsweise nur wäh rend eines Teils der Woche zusammenwohnen. Massgebend müsse sein, dass die Lebens partner den manifesten Willen hätten, ihre Lebensgemeinschaft, soweit es die Umstände er möglichten, als ungeteilte Wohngemeinschaft im selben Haushalt zu leben. Dem ist entgegenzuhalten, dass den von der Klägerin aufgelegten WhatsApp-Nach richten aus der Zeit ab dem 5. November 2017 ( Urk. 20/2, Urk. 20/8) - obwohl sie von ihr zum Beleg für ihre Vorbringen eingereicht wurden - gerade nicht zu entnehmen ist, dass die Klägerin nur wegen ihrer Arbeit unter der Woche in G.___ beziehungsweise E.___ wohnte und soweit möglich in die gemeinsame Wohnung nach F.___ zurückkehrte. Wie aufgezeigt (E. 4.2), ent sprach es gemäss den von der Klägerin versandten WhatsApp-Nachrichten viel mehr ihrem Willen, einstweilen vom Versicherten getrennt zu leben. Zu der von der Klägerin angeführten Rechtsprechung, wonach nicht eine ständige ungeteilte Wohngemeinschaft an einem festen Wohnort verlangt werden kann, ist sodann zu bemerken, dass sich diese auf die Voraussetzung des gemeinsamen Haushalts bezieht (vgl. BGE 137 V 383 E. 3.3, 138 V 86 E. 5.1 ff.; Urteil des Bundesgerichts 9C_485/2021 vom 21. Februar 2022 E. 4.5.3). Wie es sich mit dem gemäss Ziffer 27.3 lit. c des Vorsorgereglements der Beklagten zusätzlich erforderlichen gemeinsamen Wohnsitz verhält, hatte das Bundesgericht bisher - soweit ersichtlich - nicht zu beurteilen. Mit der Klägerin und der Beklagten schliesst zwar ein Wochenaufenthalt am Arbeitsort der Lebenspartnerin einen gemeinsamen Wohnsitz grundsätzlich nicht aus. Es stellt sich vorliegend jedoch die Frage, ob die Phase des gemeinsamen Wohnsitzes nicht dadurch unterbrochen wurde, dass der Versicherte bereits eineinhalb Monate vor dem Zuzug der Klägerin aus Finnland zurückkehrte und das Paar deshalb vom 1. März bis zum 13. April 2016 nicht am gleichen Ort Wohnsitz hatte (vgl. Wohnsitzbestätigungen betreffend Klägerin [Urk. 2/8] und Versicherten [Urk. 28/4]). Die Frage kann hier offengelassen werden, da es - wie dargelegt - bereits an der Voraussetzung eines ununterbrochenen gemeinsamen Haushalts während der letzten fünf Jahre vor dem Tod des Versicherten fehlt.

Zu der von der Klägerin angeführten Rechtsprechung, wonach nicht eine ständige ungeteilte Wohngemeinschaft an einem festen Wohnort verlangt werden kann, ist sodann zu bemerken, dass sich diese auf die Voraussetzung des gemeinsamen Haushalts bezieht (vgl. BGE 137 V 383 E. 3.3, 138 V 86 E. 5.1 ff.; Urteil des Bundesgerichts 9C_485/2021 vom 21. Februar 2022 E. 4.5.3). Wie es sich mit dem gemäss Ziffer 27.3 lit. c des Vorsorgereglements der Beklagten zusätzlich erforderlichen gemeinsamen Wohnsitz verhält, hatte das Bundesgericht bisher - soweit ersichtlich - nicht zu beurteilen. Mit der Klägerin und der Beklagten schliesst zwar ein Wochenaufenthalt am Arbeitsort der Lebenspartnerin einen gemeinsamen Wohnsitz grundsätzlich nicht aus. Es stellt sich vorliegend jedoch die Frage, ob die Phase des gemeinsamen Wohnsitzes nicht dadurch unterbrochen wurde, dass der Versicherte bereits eineinhalb Monate vor dem Zuzug der Klägerin aus Finnland zurückkehrte und das Paar deshalb vom 1. März bis zum 13. April 2016 nicht am gleichen Ort Wohnsitz hatte (vgl. Wohnsitzbestätigungen betreffend Klägerin [Urk. 2/8] und Versicherten [Urk. 28/4]). Die Frage kann hier offengelassen werden, da es - wie dargelegt - bereits an der Voraussetzung eines ununterbrochenen gemeinsamen Haushalts während der letzten fünf Jahre vor dem Tod des Versicherten fehlt. Es ist als dann weder dargetan worden noch aus den Akten ersichtlich, dass die Klägerin vom Versicherten in erheblichem Masse unterstützt wurde. Es gibt auch keine g emeinsame n Kinder. Es lag somit keine Lebenspartnerschaft im Sinne von Ziffer 27.3 lit. c des Vorsorge reglements der Beklagten vor. Damit hat die Klägerin weder Anspruch auf eine Lebens partner rente (Ziffer 27 des Vorsorge reglements) noch Anspruch auf das Todes fallkapital (Ziffer 29 des Vorsorgeregle ments). Sie gehört ebenso wenig zu den versicherten Personen im Sinne vo n Ziffer 2.3.5 des Vorsorge plans der B.___ GmbH (c/o D.___ GmbH, Urk. 10/1/3), womit auch kein Anspruch auf ein unabhän giges Todes fall kapi tal (« inde pendent lump sum payable at death ») besteht.

Es ist als dann weder dargetan worden noch aus den Akten ersichtlich, dass die Klägerin vom Versicherten in erheblichem Masse unterstützt wurde. Es gibt auch keine g emeinsame n Kinder. Es lag somit keine Lebenspartnerschaft im Sinne von Ziffer 27.3 lit. c des Vorsorge reglements der Beklagten vor. Damit hat die Klägerin weder Anspruch auf eine Lebens partner rente (Ziffer 27 des Vorsorge reglements) noch Anspruch auf das Todes fallkapital (Ziffer 29 des Vorsorgeregle ments). Sie gehört ebenso wenig zu den versicherten Personen im Sinne vo n Ziffer 2.3.5 des Vorsorge plans der B.___ GmbH (c/o D.___ GmbH, Urk. 10/1/3), womit auch kein Anspruch auf ein unabhän giges Todes fall kapi tal (« inde pendent lump sum payable at death ») besteht. Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Klage.

Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Klage. 5. Der Einbezug der Beigeladenen in das Verfahren bewirkt, dass sie das vor liegen de Urteil, wenn es in Rechtskraft erwachsen ist, ebenfalls gegen sich geltend las sen m ü ss en. Weitergehende Wirkungen kommen der Beiladung gemäss der bundes ge richtlichen Rechtsprechung aber nicht zu ( BGE 130 V 501 E. 1.2). Insbesondere hat das Sozialversiche rungsgericht im vorliegenden Verfahren nicht über allfäl lige Ansprüche der Bei gela de nen aus Vorsorgereglement und Vorsorgeplan zu entscheiden.

5. Der Einbezug der Beigeladenen in das Verfahren bewirkt, dass sie das vor liegen de Urteil, wenn es in Rechtskraft erwachsen ist, ebenfalls gegen sich geltend las sen m ü ss en. Weitergehende Wirkungen kommen der Beiladung gemäss der bundes ge richtlichen Rechtsprechung aber nicht zu ( BGE 130 V 501 E. 1.2). Insbesondere hat das Sozialversiche rungsgericht im vorliegenden Verfahren nicht über allfäl lige Ansprüche der Bei gela de nen aus Vorsorgereglement und Vorsorgeplan zu entscheiden. Die Gerichtskasse ist folglich anzuweisen, der Beklagten die von ihr am 15. August 2022 hinterlegten Fr. 320'850.-- (Urk. 43) wieder zurückzubezahlen.

Die Gerichtskasse ist folglich anzuweisen, der Beklagten die von ihr am 15. August 2022 hinterlegten Fr. 320'850.-- (Urk. 43) wieder zurückzubezahlen. 6.

6. 6.1 Der beigeladenen Person, die anwaltlich vertreten ist und die mit ihrem Antrag durchdringt, steht eine Prozessentschädigung zu Lasten der unterliegenden Partei zu (Wilhelm, in: Gesetz über das Sozialver sicherungsgericht des Kantons Zürich, 2. Aufl., 2009, N 3 zu § 34 GSVGer ).

6.1 Der beigeladenen Person, die anwaltlich vertreten ist und die mit ihrem Antrag durchdringt, steht eine Prozessentschädigung zu Lasten der unterliegenden Partei zu (Wilhelm, in: Gesetz über das Sozialver sicherungsgericht des Kantons Zürich, 2. Aufl., 2009, N 3 zu § 34 GSVGer ). 6.2 Die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung bemisst sich nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens und ist auf Fr. 4'500.-- festzusetzen.

6.2 Die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung bemisst sich nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens und ist auf Fr. 4'500.-- festzusetzen. Die Klägerin ist somit zu verpflichten, den Beigeladenen eine Prozess entschä digung in der Höhe von Fr. 4'500.-- zu bezahlen.

Die Klägerin ist somit zu verpflichten, den Beigeladenen eine Prozess entschä digung in der Höhe von Fr. 4'500.-- zu bezahlen. Das Gericht beschliesst:

Das Gericht beschliesst: Die Gerichtskasse ist anzuweisen, der Beklagten den von ihr am 15. August 2022 bei der Gerichtskasse hinterlegten Betrag von Fr. 320'850.-- wieder zurückzubezahlen. Der Beklagten wird eine Frist von 10 Tagen ab Erhalt dieses Urteil angesetzt, um der Gerichtskasse des Sozialversicherungsgerichts die für die Banküberweisung erforder lichen Kontoangaben mitzuteilen. Die Überweisung des Betrages erfolgt nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils,

Die Gerichtskasse ist anzuweisen, der Beklagten den von ihr am 15. August 2022 bei der Gerichtskasse hinterlegten Betrag von Fr. 320'850.-- wieder zurückzubezahlen. Der Beklagten wird eine Frist von 10 Tagen ab Erhalt dieses Urteil angesetzt, um der Gerichtskasse des Sozialversicherungsgerichts die für die Banküberweisung erforder lichen Kontoangaben mitzuteilen. Die Überweisung des Betrages erfolgt nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils, und erkennt:

und erkennt: 1. Die Klage wird abgewiesen.

1. Die Klage wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Klägerin wird verpflichtet, den Beigeladenen eine Prozessentschädigung von Fr. 4’500.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Klägerin wird verpflichtet, den Beigeladenen eine Prozessentschädigung von Fr. 4’500.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Karin Hoffmann

Rechtsanwältin Karin Hoffmann - Rechtsanwältin Dr. Elisabeth Glättli

Rechtsanwältin Dr. Elisabeth Glättli - Rechtsanwältin Nathalie Tuor

Rechtsanwältin Nathalie Tuor - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv)

Gerichtskasse (im Dispositiv) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

HurstHübscher