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Nomination und Auswahl der Preisträger:innen
Die Nominationen sind abgeschlossen, die Eingabefrist war auf 15. Oktober 2021 festgelegt.
Der Eingabeprozess ist zweistufig:
Stufe 1: Nomination durch die Nachwuchsforschenden
Die Kandidat:innen werden durch die von ihnen betreuten Nachwuchsforschenden nominiert. Grundlage für eine Nomination können folgende Überlegungen sein (die Liste hinreichender, aber nicht notwendiger Erwägungen dient als Anregung und ist nicht abschliessend):
- Kümmert sich die Betreuungsperson um ein unterstützendes und anregendes Umfeld (situative und partizipative Führung, Förderung einer Kultur des konstruktiven, offenen und zukunftsorientierten Feedbacks, Wertschätzung und Erfüllen der Fürsorgepflicht)?
- Werden Nachwuchsforschende dazu inspiriert und angeleitet, exzellente Leistungen in der Wissenschaft zu erreichen (wesentliche Methoden, Konzepte und Kulturen ihrer Disziplin, aber auch Offenheit für Scheitern, Lernen aus Fehlern und kreative Zugänge zu Problemen)?
- Vermittelt die Betreuungsperson die Bedeutung von akademischer Integrität sowie der guten Forschungspraxis auf der Grundlage von Open Science Grundsätzen?
- Umfasst die Betreuung die Beratung, Positionierung und Vernetzung von Nachwuchsforschenden für künftige Karrieren innerhalb und/oder ausserhalb der akademischen Welt?
- Die Betreuungsperson engagiert sich für eine Nachwuchsförderung, die offen und transformativ mit gesellschaftlichen Ausschlüssen und Diskriminierungen umgeht. (Um für ein inklusives und unterstützendes Arbeitsumfeld zu sorgen, berücksichtigt die Betreuungsperson relevante Erfahrungen*, die den akademischen und nicht-akademischen Alltag der Nachwuchsforschenden prägen.)
Die Kandidat:innen müssen zum Zeitpunkt der Nomination an der UZH forschen. Nominierungsberechtigt sind alle für ein Doktorat eingeschriebenen Nachwuchsforschenden der UZH und Postdocs an der UZH, die das Doktorat an der UZH absolviert haben. Zwischen Nominierten und Nominierenden muss ein formal oder strukturell anerkanntes Betreuungsverhältnis bestehen.

Einzureichende Unterlagen:
Deadline für die Einreichung war 15. Oktober 2021
Stufe 2: Reflexionstexte der nominierten Kandidat:innen
Die nominierten Kandidat:innen werden durch den Graduate Campus über ihre Nomination informiert und dazu eingeladen, einen kurzen Reflexionstext einzureichen. Gegenstand der Reflexionstexte sollen die geleistete Betreuungsarbeit und das damit verbundene Selbstverständnis als Akademiker:in sein.

Einzureichende Unterlagen:
Deadline für die Einreichung: 15. November 2021
Sowohl die Nominationsunterlagen wie die Reflexionsschreiben können in Deutsch oder Englisch eingereicht werden.
Alle eingereichten Dokumente gehen an: <email-pii>
Für Fragen und Rückmeldungen wenden Sie sich bitte per Email an: Marco Toscano
Vergabeprozess
Auf Basis der Nominationen und der Reflexionstexte bestimmt die Jury die Preisträger:innen im Rahmen einer Vergabesitzung.
Jury: Die Preise werden von einer Jury vergeben, die sich aus fünf Nachwuchsforschenden (drei Doktorierende und zwei Postdoktorierende) der UZH zusammensetzt.
Beurteilungsgrundlage: Als Beurteilungsgrundlage zur Vergabe des Mentoring Awards dienen alle einzureichenden Unterlagen. Bei ihrer Entscheidung ist die Jury orientiert an folgender Vision für die Betreuung von Nachwuchsforschenden an der UZH:
Nachwuchsforschende nehmen ihre Aufgaben in Lehre, Qualifikation und Forschung in einer Lebensphase wahr, die mit vielen Unsicherheiten verbunden ist. Die UZH setzt sich deshalb für transparente Karriere- und Entscheidungswege ein und ermöglicht den Nachwuchsforschenden eine optimale Planung. Doktorierende sollen die bestmögliche Unterstützung erhalten, um ihre Fähigkeiten entsprechend ihren Ambitionen zu entwickeln und sich in einem intellektuell anregenden Umfeld zu entfalten. Um für ein inklusives und unterstützendes Arbeitsumfeld zu sorgen, berücksichtigt die UZH relevante Erfahrungen* der gesellschaftlichen Ausgrenzung und Diskriminierung, die den akademischen und nicht-akademischen Alltag der Nachwuchsforschenden prägen können. Die UZH fördert eine Kultur der Wertschätzung und Anerkennung von Vielfalt und unterstützt Doktorierende bei verschiedenen möglichen Karrierewegen.
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* Relevante Erfahrungen können umfassen: die Rassisierung durch gesellschaftlich zugeschriebene Stereotypisierungen; die Wechselwirkung individueller körperlicher oder geistiger Beeinträchtigungen und der Behinderung durch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen; Gender als gesellschaftlich zugeschriebene Geschlechtereigenschaft und -rolle aufgrund des biologischen Geschlechts; sozioökonomischer Status (Bildung, Einkommen, Vermögen) der Nachwuchsforschenden bzw. ihrer sozialen Voraussetzungen.