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Aston Martin hat eine illustre Rennsportgeschichte welche so richtig Fahrt aufnahm, als Augustus Cesare Bertelli oder kurz „Bert“1927 Aston Martin übernahm. Dabei wandte er sich sofort dem Rennsport zu um die Marke zu fördern, aber auch um die Autos zu verbessern. So baute er zwei Rennfahrzeuge um 1928 beim prestigeträchtigsten aller Sportwagenrennen in Europa, den 24-Stunden von Le Mans, anzutreten. In Anlehunung an den Event wurden diese beiden Boliden LM1 und LM2 getauft.
Für den Bau der Fahrzeuge wurden Aston-Martins eigene 1,5-Liter grosse Vierzylinder-Motoren benutzt und in leichte Sportkarosserien gesetzt. Alle in der Konstruktion der Fahrzeuge verwendeten Teile wurden sorgfältig ausgewählt und oft stark und umfangreich modifiziert um das Gewicht best möglich zu reduzieren. Es wurden sogar eigens Teile aus sehr leichten und auch teuren Materialien hergestellt wie z.B. Electron, ein für diese Zeit sehr innovativer Werkstoff bei welchem es sich um eine Magnesium – Aluminium Legierung handelte.
Bis 1932 wurden gerade sieben LM-Wagen gebaut und diese definieren heute die erste Serie der Aston Martin Team Cars. Für die zweite Serie wurde die Nomenklatur beibehalten und so mit dem Rennwagen LM8 weitergemacht.
Das Aston Martin Team Car LM2, das zweite von gesamthaft sieben Fahrzeuge der 1. Serie, war am 2021 Bernina Gran Turismo Bergrennen in den Schweizer Alpen im Einsatz und zeigte eindrücklich wie sportlich auch eine bald 100-jährige Rennlegende noch immer den Berg hinaufjagen kann.