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Frauenförderung in Führungspositionen - Mögliche Handlungsempfehlungen für die Unternehmung Bouygues
Trotz erheblicher Fortschritte im Bildungsbereich und bemerkenswerter Leistungen weiblicher Absolventen bleibt die anhaltende Unterrepräsentation von Frauen in Führungspositionen ein gewaltiges Hindernis.
Terzieva, Tanja & Piljic, Nikolina, 2023
Art der Arbeit Bachelor Thesis
Auftraggebende Bouygues Energies & Services InTec Schweiz AG
Betreuende Dozierende Ergenzinger, Rudolf
Keywords Frauenförderung in Führungspositionen
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Statistische Daten belegen eindeutig, dass immer mehr Frauen ihr Studium erfolgreich anschliessen, wobei weibliche Studierende häufig besser abschneiden als ihre männlichen Kommilitonen. Dennoch stossen viele dieser fähigen Menschen auf zahlreiche Hürden, wenn es um den Zugang zu Führungspositionen geht. Die Gründe für dieses Phänomen sind vielfältig und umfassen verschiedene Faktoren wie strukturelle und kulturelle Einflüsse, sowie indiviuelle Entscheidungen und Vorurteile.
Im Rahmen der empirischen Forschung wurde eine quantitative Befragung weiblicher Mitarbeitenden des Unternehmens durchgeführt und analysiert. Insgesamt nahmen 78 Frauen an der Umfrage teil. Das Ziel dieser Umfrage war es, weitere Erkenntnisse über die Hindernisse und Bedürfnisse weiblicher Arbeitskräfte zu gewinnen. Um ein umfassendes Verständnis der aktuellen Situation zu erhalten und um eine Analyse durchführen zu können, wurde ein Interview mit dem Personalleiter geführt.
Die Umfrageergebnisse zeigen, dass Teilnehmerinnen eine geringe Präsenz von Frauen am Arbeitsplatz bemerken und Veränderungen fordern. Weibliche Angestellte wünschen sich gezieltere Massnahmen zur Förderung ihrer Karrieren. Die IST-Analyse ergab, dass Frauen nur 6 % der Führungspositionen und 16,2 % der Belegschaft ausmachen. Dies resultiert aus fehlender Vertretung in technischen Berufen und geschlechtsspezifischen Stereotypen. Die vorgeschlagenen Handlungsempfehlungen für Bouygues zielen auf gezielte Strategien zur Förderung von Frauen in Führungspositionen und integrativer Unternehmenskultur ab. Zur Verbesserung der Personalentwicklung und -förderung wurden verschiedene Initiativen entwickelt. Dazu gehören Mentoring-Programme zur Förderung des Wissensaustauschs sowie Karriereentwicklungspläne. Darüber hinaus wird im Bereich Unternehmenskultur und Öffentlichkeitsarbeit vorgeschlagen, Anstrengungen zu unternehmen, um die Sichbarkeit von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen. Zu diesen Massnahmen gehören die Organisation von Tagen der offenen Tür oder die Teilnahme an Jobmessen. Die Massnahmen fördern Frauen, prägen die Unternehmenskultur und sichern den Unteernehmenserfolg.
Studiengang: Betriebsökonomie (Bachelor)
Vertraulichkeit: öffentlich