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Erst 10jährig wird OLIVIER CHARLIER am Conservatoire national supérieur de musique et de danse in Paris aufgenommen und erhält vier Jahre später einen ersten Preis für Violine in der Klasse von Jean Fournier. Er vertieft sein Violinstudium bei Pierre Doukan und das für Kammermusik bei Jean Hubeau.
In dieser Zeit begegnet er Nadia Boulanger, die sich für die besonderen Begabungen des jungen Musikers interessiert und ihn Yehudi Menuhin und Henryk Szeryng vorstellt. Letzterer offeriert ihm 1976 ein Stipendium.
Olivier Charlier gewinnt zahlreiche Preise: München mit 17, Montreal mit 18, den Sibelius-Wettbewerb in Helsinki mit 19, die beiden grossen französischen Wettbewerbe Long-Thibaud (2. Grosser Preis) und Georges Enesco der SACEM mit 20, Indianapolis (4. Platz) mit 21 Jahren und den Young Concert Artists International Audition in New York 1989 im Alter von 28 Jahren.
Er erobert die grössten internationalen Konzertsäle weltweit und wird begleitet von französischen und ausländischen Orchestern (Orchestre National de France, Orchestre de Paris, Tonhalle-Orchester Zürich, Residenzorchester Den Haag, London Philharmonic Orchestra, BBC Philharmonic Orchestra, Hallé Orchestra, Berliner Philharmoniker, Sinfonieorchester Hamburg und Saarbrücken, Württembergisches Kammerorchester, Orchestre philharmonique de Monte-Carlo, Philharmonie Prag und Zagreb, Orchestre symphonique de Montréal, Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, Sydney Symphony Orchestra). Seine Auftritte führen ihn in die USA, Kanada, Mexiko, Asien (Japan, Thailand, Malaysia) und Südafrika. Olivier Charlier spielt auf einer Geige Carlo Bergonzi aus dem Jahre 1747.