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Eine chronische obstruktive Lungenerkrankung (COPD) erhöht auch bei jungen Erwachsenen das Risiko für eine Hospitalisierung und ein vorzeitiges Sterben. Das geht aus einer Studie der Toronto Western University hervor. Untersucht wurden die Gesundheitsdaten von ca. 150 000 Kanadiern im Alter von 35 bis 55 Jahren.
Das Ergebnis zeigt: Wer schon in diesem Alter an COPD leidet, wird durchschnittlich dreimal häufiger in das Krankenhaus eingewiesen als Gleichaltrige ohne Lungenschädigung. Die Sterberate von Erwachsenen mit COPD ist ebenfalls deutlich höher: Das Sterberisiko ist 5,6 Mal (bei Frauen) bzw. 4,5 Mal (bei Männern) höher als bei Menschen mit gesunden Atemwegen.
COPD ist eine chronische Erkrankung der Lunge, die sich meist aus einer Bronchitis oder einer anderen Schädigung des Organs entwickelt. Sie tritt meist bei Personen ab dem 65. Lebensjahr auf. Die gesundheitlichen Folgen von COPD bei jüngeren Betroffenen sind noch nicht vollständig erforscht.