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Bereits Karl der Grosse legte entlang wichtiger Heerstrassen befestigte, umfriedete Wirtschaftshöfe (Königshöfe) an. Vermutlich war auch St.Andreas Zentrum eines solchen Königshofes mit Burg und Siedlung. Ein Enkel Karls des Grossen, König Ludwig der Deutsche (+876), schenkte es samt weitem Umgelände seinen Töchtern Hildegard und Berta, Äbtissinnen der Frauenabtei Zürich. Am 16. April 858 siegelt und unterzeichnet König Ludwig der Deutsche in Frankfurt eine in lateinischer Sprache abgefasste Urkunde, welche das älteste schriftliche Dokument über den Kanton Zug und damit den Beginn unserer geschriebenen Geschichte darstellt.
Nach mehreren Besitzerwechseln im 11.Jahrhundert eroberten 1386 die Zuger und Schwyzer St.Andreas. Cham wurde bis 1798 Zuger Stadtvogtei.
(Bild: Schenkungsurkunde von 858 n. Chr.)