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Möchte eine Patientin oder ein Patient seine bzw. ihre diacetylmorphingestützte Behandlung ausserhalb des autorisierten Zentrums fortsetzen, benötigt er oder sie eine vom BAG erteilte Hospitalisationsbewilligung.
Gemäss Artikel 3e Absatz 3 Betäubungsmittelgesetz (BetmG; SR 812.121) ist die Verschreibung von Diacetylmorphin geeigneten Einrichtungen vorbehalten. Ausnahmsweise kann einer nicht spezialisierten Institution eine Bewilligung erteilt werden, wenn nur auf diese Weise die diacetylmorphingestützte Behandlung einer Patientin oder eines Patienten weitergeführt werden kann. Die Bewilligung wird auf die Aufenthaltsdauer der Patientin oder des Patienten in der Institution befristet.
Inhalt des Gesuchs
Für die Erteilung einer Hospitalisationsbewilligung müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
- Ein Ausnahmefall muss begründet werden können.
- Die koordinierte interdisziplinäre Betreuung muss sichergestellt sein.
- In den Unterlagen ist klar darzulegen, dass die Verschreibung von Diacetylmorphin nicht delegierbar ist.
Das Hospitalisationsgesuch muss von der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt oder im HeGeBe-Zentrum und der behandelnden Klinikärztin oder dem behandelnden Klinikarzt im Namen der Patientin oder des Patienten gestellt werden.
Die Hospitalisationsbewilligung ist gebührenfrei (Art. 40 Bst. d BetmSV).