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Sultan Ahmet Cami:
Dank ihren harmonischen Aussenproportionen und vor allem der Fliesenverziehrung im Inneren (daher der Beiname Blaue Moschee) ist die Sultan Ahmet Moschee eine der prächtigsten Moscheen in Istanbul. Die Moschee wurde 1609-16 vom Baumeister Mehmet Aga errichtet. Gegenwärtig ist die Moschee Istanbuls Hauptmoschee. Mittelpunkt des Bauwerks ist die auf einem Tambour ruhende grosse Rundkuppel mit Fensterkranz, die in der Achse der vier Himmelsrichtungen von je einer Halbkugel umgeben ist. Auf Achtecktürmchen an den vier Ecken des Bauwerks wölben sich vier kleinere Flachkuppeln. Die Galerien der sechs polygonalen Minaretts werden von Stalaktitenauskragungen getragen. Der ausgedehnte, rechteckige Betsaal misst 72 m x 64 m; über vier mächtigen kannelierten Rundpfeilern von 5 m Durchmesser steigen die vier Halbkuppeln und die Zentralkuppel empor. Den grössten Eindruck hinterlässt jedoch besonders der Wandschmuck. Bis zur Höhe der oberen Fenster sind alle Wände mit blau-grünen Fayencen verkleidet. Die schönsten dieser prachtvollen Fliesen befinden sich auf der Empore. Besonders anmutig sind Mihrab und Minbar aus weissem Marmara-Marmor. Dank der 260 Fenster in den Wänden und in der Kuppeltrommel ist das Moscheeninnere lichtüberflutet; die meisten Fenster besassen einst Glasmalereien.
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Süleymaniye Cami:
Die Süleymaniye-Moschee wurde 1549-1557 auf Befehl des Sultans vom berühmtesten osmanischen Baumeister, Sinan, errichtet. Vor der eigentlichen Moschee ist ein Hof, dessen Arkaden von 24 antiken Säulen mit Stalaktitenkapitellen getragen werden. Die Trommel der 53m hohen Kuppel wird von 32 Fenstern durchbrochen. Die Seitenschiffe besitzen je eine Empore, die von zwei Porphyrsäulen getragen wird. Mihrab und Minbar aus weissem Marmor besitzen prachtvolle Skulpturenverzierungen. Auch die schönen Fensterscheiben mit Gipsumrahmung sind sehenswert. Die Bemahlungen und die Verzierungen an den 138 Fenstern der Moschee stammen von Ibrahim Usta (Meister) .
Beyazit II. Cami:
Die Beyazit Cami wird auch Taubenmoschee genannt. Die Moschee wurde zwischen 1501 und 1506 von Baumeister Hayrettin für Sultan Beyazit errichtet. Die grosse Kuppel ist 18 m im Durchmesser und hat 20 Fenster.
Yeni Cami:
Bei dem Galatabrückenübergang beginnt der Eminönü-Platz, vorne am Platz die mächtige Yeni Cami, die Neue Moschee. Die grosse Freitagsmoschee wurde (1598-1663) innerhalb von 65 Jahren durch den Architekten Mustafa Aga auf Kosten der Valide Sultan, (Sultansmutter) Turhan, der Mutter von Mehmet IV. fertiggestellt. Die Moschee besitzt zwei Mineratte, deren drei Galeriereihen von Stalaktitenerkern getragen werden. Sie ist auf annähernd quadratischem Grundriss errichtet. Vier wuchtige Pfeiler tragen die grosse Hauptkuppel. Auf diese vier Pfeiler stützen sich ausserden die Kopfbogen, der vier die Hauptkuppel umgebenden Halbkuppeln. Die Wände bis oberhalb der Emporen und die unteren Pfeilerteile sind mit blaufarbigen glasierten Fliesen geschmückt. Der Mihrab besitzt vergoldete Stalaktiten, der Minbar Rosetten-und Geflechtsomamentik. Hinter der Yeni Cami erhebt sich der Misir Carsisi (Agyptischer Basar) an der Stelle eines 1663 unter der Sultanin Turhan Hatice. errichteten Basars. Es ist ein Gewürz-, Parfüm- und Heilmittelmarkt und enthält 95 Läden.
Kücük Ayasofya Camisi:
Diese kleine Sophienkirche wurde 527 von Justinianos I. errichtet. Ihr früherer Name war Aya-Serkiya Kirche. In der ehemaligen Kirche befinden sich 15 oben und 18 unten, insgesamt 37 rote und grüne Marmorsäulen.
Hirkai Serif Cami:
Diese Moschee wurde 1850 von dem Kaiser Abdülmecit errichtet. Da sich im Mihrab die Strickjacke von dem Propheten Mohammed befindet, ist sie nach der Strickjacke des Propheten benannt. Sie hat einen Achteckplan und 2 Minaretts . Besonders schön sind die aus rotem Marmor bestehenden Mihrab und Minbar.
Atik Ali Cami:
Die Atik Ali Moschee wurde 1496 auf Kosten von Beyazits II. Grosswesir, dem Eunuchen Khadim Ali Pascha errichtet.
Mahmut Pascha Cami:
Diese Moschee wurde 1463 vom Grosswesir Mahmut Pascha errichtet. Sie ist die erste Moschee, die nach der Eroberung Istanbuls errichtet wurde.
Nuru Osmaniye Cami:
Die Moschee wurde nach ihrem Bauherrn, Sultan Osman III, Licht Osmans genannt. In der Aussenarchitektur der im Jahre 1757 vollendeten Moschee ist ein deutlicher europäischer Einfluss erkennbar. Sie hat 2 Minaretts und 174 Fenster. Die Hauptkuppel ist 25,75m im Durchmesser und besitzt 32 Fenster.
Kilise Camisi:
Die Kilise (Kirchen) Moschee ist eine kurz nach der Osmaneneroberung (XV.Jhr.) in eine Moschee umgewandelte byzantinische Kirche.Im Jahre 1125 wurde sie von Irene, der Gattin Kaiser II. John Comnenus errichtet. Sehenswerte Mosaiken verkleiden die Schale der Mittelkuppel und die Wände.
Fatih Cami:
Die Moschee von Sultan Mehmet dem Eroberer, wird auf türkisch kurz Fatih Cami genannt. Die auf dem Gipfel des vierten Hügels von Istanbul gelegene Fatih Moschee wurde 1463-1471 von dem wahrscheinlich zum islamischen Glauben bekehrten griechischen Baumeister Christodulos errichtet. Nach der Moscheezerstörung im Jahre 1766 liess Sultan Mustafa III. das Gotteshaus wiederaufbauen (1767-1771). Von Weitem schon beherrschen die riesige Kuppel (Durchmesser 26m) und die zwei polygonalen Minaretten das ganze Stadtviertel Als Baumaterial dienten Bruchstücke aus der Apostelkirche sowie prachtvolle Marmorblöcke und Säulen aus den Zenxipposbädern.
Atik Ali Cami:
Die Atik Ali Moschee wurde 1496 auf Kosten von Beyazits II. Grosswesir, dem Eunuchen Khadim Ali Pascha errichtet.
Mahmut Pascha Cami:
Diese Moschee wurde 1463 vom Grosswesir Mahmut Pascha errichtet. Sie ist die erste Moschee, die nach der Eroberung Istanbuls errichtet wurde.
Nuru Osmaniye Cami:
Die Moschee wurde nach ihrem Bauherrn, Sultan Osman III, Licht Osmans genannt. In der Aussenarchitektur der im Jahre 1757 vollendeten Moschee ist ein deutlicher europäischer Einfluss erkennbar. Sie hat 2 Minaretts und 174 Fenster. Die Hauptkuppel ist 25,75m im Durchmesser und besitzt 32 Fenster.
Laleli Camisi:
Die Laleli Moschee stammt aus dem 18. Jhr. (1764) und wurde von Sultan Murad III. errichtet. Die Hoffassade des Bethauses wird von zwei schwungvollen, besonders hochgechlossenen Minaretts mit einer Balkonstufe gesäumt. Die Wände des Mihrab und Minbar sind mit verschiedenfarbigen Mosaiken verziert.
Bodrum Camisi:
Die Bodrum (Keller) Moschee ist eine teilweise abgebrannte,und dann wieder aufgebaute ehemalige byzantinische Kirche. Laut Urkunden bestand diese Kirche unbekannten Namens bereits im 8 Jhr. als "Gotteshaus des Myrelaion" genannten Frauenklosters. Sie wurde im Jahre 1574 in eine Moschee umgewandelt. Sie hat den Namen Bodrum (Keller) bekommen, weil sie so tief eingebaut worden ist.
Kalenderhane Camisi:
Diese Moschee liegt genau am Valens-Aquadukt und war im IX. Jahrhundert eine Kirche namens Disconissa.
Sehzade Cami:
Zu Deutsch heisst die Moschee Prinzenmoschee. Sie wurde in denJahren1543-1548 von Baumeister Sinan zur Erinnerung an Süleymans des Prächtigen Sohnes Mehmet errichtet. Wie sämtliche grosse Moscheen im klassischen Osmanenstil, besitzt die Sehzade Cami einen Säulenhof mit kuppelüberwölbten Galerien. Die Moschee besetzt ein Gebiet von 38m Breite und 39m Länge. Die Minaretten sind 41,5m hoch. Die Hauptkuppel, 37m hoch und 18,42 m im Durchmesser ruht auf vier Achteckpfeilern mit kanneliertem Oberteil.
Sisli Cami:
Diese Moschee ist in Sisli Sie wurde von dem Baumeister Vasfi Egeli 1949 gebaut. Die Decke ist mit Schriftzügen von dem Kalligraphen Hattat Hamid bemalt.
Tophane (Nusretiye) Cami:
Die Moschee in Tophane wurde von Sultan Mahmut im Jahre 1823-1826. gestiftet Die Moschee hat 65 Fenster über den Fenstern stehen in Marmor gemeisselte Inschriften. Das nebenanliegende Sommerschlösschen errichtete Sultan Abdülmecit im Jahre 1849.
Iskele Cami (in asiatischer Seite) :
Diese Moschee befindet sich am Landestieg Kadiköy. Sie wurde 1761 von Sultan Mustafa III. gestiftet. Die Moschee ist ein kleiner, einfacher Bau.
Valide Sultan Camisi:
Die Valide Cami (Moschee der Sultanmutter) , 1871 von der Mutter des Sultan Abdülaziz errichtet, stellt eines der typischsten Beispiele der Baurenaissance der Osmanen im 19 Jhr. dar. Die von einem Gitter umgebene Moschee liegt im Schatten schöner grosser Säume.
Fenari Isa Cami:
Die Fenari Isa Moschee ist die ursprüngliche Klosterkirche des Constantin Lips. Sie wurde im Jahre 907 an der Stelle einer ursprünglichen fünf schiffigen Kirche errichtet. Im späten 15 Jhr. wurde die Kirche in eine Moschee umgewandelt.
Kasimpascha Camisi:
Diese Moschee ist nach dem Stadtteil genannt worden. Sie wurde 1533 vom Baumeister Sinan errichtet.
Azapkapi Cami:
Die Azapkapi (im gleichnamigen Stadtteil) Moschee wurde vom Grosswesir Sokullu Mehmet Pascha, dem Schwiegersohn von Sultan Selim I. gestiftet.Sie wurde im Jahre 1577 von Sinan. erbaut. Die grosse Hauptkuppel hat 24 Fenster.
Galata Arap Cami:
Der Überlieferung nach wurde die Arap-Moschee während der Belagerung Konstantinopels im Jahre 715 durch Moslüma, eines Feldherren gegründet. Fest steht jedenfalls. dass hier bereits ein christliches Gotteshaus bestand, bevor es die Dominikaner im frühen l3Jhr. neu errichteten Kurz nach der Osmaneneroberung wurde die Kirche in eine Moschee von Süleyman dem Prächtigen umgewandelt.
Eyüp Sultan Cami:
Die grosse Moschee von Eyüp wurde 1459 von Fatih Mehmet erbaut. Im Jahre 1.798 liess Sultan Selim III. die stark baufällige Moschee aus der Zeit des Eroberers abreissen, und im Jahre 1800 entstand der gegenwärtig sichtbare Neubau. Der einschiffige Raum ist mit einer Kuppel bedeckt (Durchmesser 17,5m), deren vier Pendentifs auf einem System von sechs Säulen und zwei Eckpfeilern ruhen.
Fethiye Cami:
Die Fethiye Moschee ist die einstige Marienkirche Pammakaristos. Sie wurde im X.Jhr. von dem byzantinischen Kaiser I. Dannis Komninos und seiner Gattin Anna Dalasain errichtet 1591 wandelte der Grosswesir Murats III. Ferhat Pascha sie in eine Moschee um. Sie dient heute noch dem muselmanischen Gottesdienst. In der Grabkapelle sind die Marmorverkleidungen an den unteren Wandzonen und vor allem die Goldgrund-Mosaiken sehenswert. Das Gebäude umfasst ein Gebiet von 13m x 18m. In der Kuppelschale kann man Chrissos Pantokrator mit den 12 Aposteln sehen.
Yeralti Cami:
In einer schmalen Gasse liegt die Yeralti Cami (unterirdische Moschee? . Dieses 1753 von Sultan Mahmut I. geweihtes Gotteshaus, wurde wahrscheinlich in den Kellergeschossen des früheren Galata Kastells errichetet. Auffallend sind die drückend wuchtigen und untersetzten Pfeiler.
Taphane-Kabatas: Kilic Ali Pascha Cami:
Die Kilic Ali Pascha Moschee in Tophane am Bosporus, ist gestiftet von dem Flottenführer Kilic Ali Pascha und gebaut von Sinan im Jahre 1580. Man stellt innen eine starke Ähnlichkeit mit der Hagia Sophia fest. Die Inschriften stammen von dem Kalligraphen Ahmet Kara Hisari. Die Moschee hat 247 Fenster, davon umrahmen 24 die Hauptkuppel. Das Grab des Seemanns befindet sich im Moscheegarten.
Yavuz Selim Cami:
Diese Moschee wurde 1519-1522 vom berühmten Baumeister Sinan auf Anordnung von Süleyman dem Prächtigen zu Ehren von dessen Vater, Sultan Selim I. errichtet. Unter dem Stalaktiten des oberen Portalteils erwähnt eine arabische Inschrift die Titel von Sultan Süleyman und das Datum der Moscheefertigstellung. Das quadratische Bethaus ist mit einer einzigen, auf vier Pendentifs ruhenden Kuppel gekrönt. Bemerkenswert sind die Einlegearbeiten an Mihrab und Minbar. In dem Moscheegarten steht das Mausoleum des Yavuz Selim.
Cihangir Camisi:
Diese Moschee wurde zur Ehrung des verstorbenen Prinzen Cihangir, Sohn des Kanuni Süleyman von Baumeister Sinan im Jahre' 1559 erbaut. Das Gebäude brannte sechs Mal ab. Die heutige Moschee liess Abdülmecit II. im Jahre 1889 renovieren. Auch diese Moschee entstand im Barockstil.
Molla Celebi Camisi:
Sie liegt in Kabatas am Wasser. Es ist ein Werk des Baumeisters Sinan. Die Marmorplatten und Steine sind mit verschiedenen Motiven verziert.
Hekimoglu Ali Pascha Camisi:
Diese Moschee wurde 1733 auf Anordnung des Grosswesirs Ali Pascha, der der Sohn (Oglu) des Arztes (Hekim) Nuh Efendi war, gestiftet. Es ist ein wahres Museum der dekorativen Kunst des beginnenden 18 Jhr.
Yildiz (Hamidiye) Cami:
Diese Moschee befindet sich vom dem Yildiz (Sternen) Palast. Sie wurde von Sultan Abdülhamit II, erbaut. Auf der rechten Seite ist ein für Botschafter eingerichteter Raum mit einer Decke die mit 18 karat Gold bedeckt ist. Vor der Moschee befindet sich ein 1890 errichtete Uhrturm.
Dolmabahce Cami:
Die Dolmabahce Moschee, auch Bezmialem Valide (Mutter) Sultan Moschee, ist nach der Mutter von Sultan Abdülmecit genannt. Sie hatte den Bau begonnen; vollendet wurde er 1853 von dem Baumeister Serkis Kalfa. Der Mihrab und der Minbar sind aus rotem Marmor gemacht worden.
Sisli-Taksim Aga Cami:
Diese Moschee ist auf der Pera, der heutigen Istiklalstrasse-. Sie wurde 1597 vom Galatasaray Vorsteher Hüseyin Aga errichtet. Die Innenwände sind mit farbigen Fayencen geschmückt und die oberen Fenster sind gleichfalls farbig.
Ortaköy Cami:
Die Moschee von Ortaköy wurde von Sultan Abdülmecit im Barockstil erbaut. Die grosse Kuppel wird von 20 Fenstern umrandet. Die Moschee liegt am Meer nahe der Bosporusbrücke.
Emirgan Cami:
Diese Moschee ist in Emirgan. Sie wurde 1782 von Sultan Abdülhamit I. errichtet.
Beylerbeyi Cami (in asiatischer Seite) :
Die Beylerbeyi Moschee liegt am Anlegeplatz von Beylerbeyi. Sie wurde 1778 von Mehmet Aga im Barockstil, erbaut.
Mihrimah (Iskele) Cami (in asiatischer Seite) :
Diese Moschee auch Iskele (Landesteg) Cami genannt liegt am Landesteg Üsküdar. Sie wurde von der Prinzessin Mihrimah, der Tochter Sultans Süleyman I. und der Gattin des Grosswesirs Rüstem Pascha gestiftet und in den Jahren 1545-1547 von Sinan erbaut. Der Grundriss gilt als einer der Interessantesten von Istanbul.
Semsi Pascha Camisi (in asiatischer Seite) :
Der Wesir Ahmet Pascha stiftete diese kleine Moschee, die am Meeresufer in Üsküdar liegt und im Jahre 1580 von Sinan erbaut wurde.
Yeni Valde Cami (in asiatischer Seite) :
Die Yeni Valde Moschee liegt gegenüber der Mihrimah Moschee. Sie wurde von Sultan Ahmet III. für seine Mutter Gülsum Ummetullah in 1708-1710 gestiftet. Sie besitzt 117 Fenster und der Mihrab ist mit grünen Fayencen verziert.
Ayazma Cami (in asiatischer Seite) :
Im Jahre 1760 stiftete Sultan Mustafa III. diese Moschee in Üsküdar. Sie wurde von Baumeister Mehmet Tahir Aga im Barockstil erbaut.
Eski Valde Cami (in asiatischer Seite) :
Diese Moschee in Üsküdar wurde von Sinan im Jahre 1583 erbaut. Die grosse Hauptkuppel wird von 18 Fenstern umrahmt. Sie hat zwei hübsche Minaretten.
Cinili Cami (in asiatischer Seite) :
Cinili Cami (Fayencen Moschee) in Üsküdar ist von der Gemahlin des Sultans Ahmet I., gestiftet. und von dem Architekten Kocam Kasim 1640 erbaut. Bemerkenswert sind die aussergewöhnlich schönen Fayecen (Cini) .
Selimiye Cami (in asiatischer Seite) :
Die Selimeyi Moschee liegt in Üsküdar-Haydarpaþa. Sie wurde 1803 , unter Sultan Selim
IIl im Barockstil erbaut. Das Innere der Moschee ist reich an Marmor-und Holzschnitzereien.
Rum Mehmet Pascha Cami (in asiatischer Seite) :
Diese Moschee wurde von dem einst griechischen General, später Grosswesir von Sultan Mehmet I, Mehmet Pascha im Jahre 1471 errichtet. Es ist die einzige Moschee mit byzantinischem Einfluss.
Istanbul - Museen
Hagia Sophia Moschee-Museum
Im Jahre 326 gründete Konstantin der Grosse an dieser Stelle die erste Basilika, sie war nicht einer Heiligen Sophie, sondern der "Göttlichen Weisheit" (Hagia Sophia) geweiht, und erhob sich an der Stelle heidnischer Tempel des antiken Byzantion. Im Jahre 404, während des Nika-Aufstandes fiel sie erneut den Flammen zum Opfer. Kaiser Justinianos verdanken wir die gegenwärtig sichtbare Anlage (537). Doch am Abend der Eroberung von Istanbul, im Jahre 1453, begab sich Mehmet II-Fafih in die Sophienkirche, deren Umwändlung in eine Moschee er auf der Stelle anordnete. Bis ins Jahr 1935 diente die Sophiekirche als Moschee. Zu diesem Zeitpunkt verwandelte sie Atatürk in ein Museum. Beim Betreten des Vorraumes fällt der Blick auf die Bronzetür und auf das hübsche Mosaik am Giebelfeld über der Tür: Thronende Madonna mit dem Jesukind auf dem Arm, rechts neben ihr steht Konstantinos I, der ihr die Stadt Konstantinopel weiht, während Justinianus ihr das Modell der Hagia Sophia darbringt.
Klassische Archäologische-Museum:
Hinter dem Museum für altorientalische Kunst wird ein grosser Hof erreicht, auf dem sich das Antike-Museum oder Archäologische-Museum befindet. Weil sich auf dem Gelände noch mehrere archäologische Museen befinden, sind diese Säle nummeriert. z.B. Sidonesischersaal, Begräbnisssaal, Saal des Sidamara-Sarkophags sind nur einige Säle in dem Museum
Museum für Altorientalische-Kunstwerk:
Es ist das Museum für altorientalische Kunst, dessen Eingang von zwei Hethiterlöwen gesäumt wird. Im Allgemeinen sind hier Kunststücke ägyptischer, persisch altarabischer und mesopotamischer Zivilisation ausgestellt. Es wurde 1917 eröffnet.
Mosaik Müzesi:
Das Mosaikenmuseum ist an der Stelle des ehemaligen grossen byzantinischen Kaiserpalastes. Eine der vier Peristylseiten des byzantinischen Palastes wurde samt seinen Schutzbauten verschiedenster Art umkleideten Mosaiken in situ belassen. Die an Ort und Stelle belassenen Mosaiken sind äusserst abwechslungsreich, Phantasie- und humorvoll: mit Reifen spielende Kinder, nährende Stute usw. Es wurde 1935 eröffnet.
Saglik Müzesi:
Saglik Müzesi (Gesundheits Museum) wurde 1934 eröffnet. Hier werden Fotos, Graphiken und Bilder über die Gesundheit des menschlichen Wesens ausgestellt.
Türk ve Islam Eserleri Müzesi:
Zu Deutsch heisst es Museum für türkisch-islamische Kunst. In dem Museum werden kufische Schrift, alte Teppiche aus der seldschukischen Zeit, türkische Teppiche, Kaschis (glasierte Fliesen) aus dem persischen Kaschan und gläserne Moscheelampen aus der Mameluckenzeit ausgestellt. Aber in 1983 ist dieses Museum in den Ibrahim Pascha Palas umgezogen.
Süleymaniye Kütüphanesi:
Diese Bibliothek liegt in einem der Nebenbauten. Das Gebäude war früher eine Medrese (Koranschule) . Hier befinden sich mehr als 70000 handgeschriebene Bücher. Sie ist die grösste Bibliothek handgeschriebener Bücher der Welt.
Belediye Müzesi:
Unter dem Aquädukt liegt das stättische Museum, dass 1945 eröffnet wurde. Hier sind die Miniaturpläne Fatih Sultan Mehmets für die Zukunft und einige seiner privaten Sachen ausgestellt.
Yedikule Müzesi:
Das Kastell der sieben Türme wurde im Jahre 390 von den Römern erbaut. Das heutige Museum wurde als Schatzkammer, Gefängnis benutzt und im Jahre 1831 wurde es der Stall der Seraillöwen. Hier wurden 3 Wesire und ein Sultan hingerichtet. An den Wänden kann man die eingeschnitten Schriften der Botschafter lesen, die hier gefangen waren.
Kariye Moschee-Museum:
Die Kariye Moschee ist die ehemalige Erlöserkirche des Chora-Klosters. Sie wurde im Jahre 509 erbaut. Im Jahre 557 stürzte das Gebäude durch ein Erdbeben ein. Sie wurde im Jahr 1321 von dem byzantinischen Schatzmeister T.Methochite wieder aufgebaut. Im späten l5 Jhr. wurde sie in eine Moschee umgewandelt. Der Kirchengrundriss ist als originell zu bezeichnen. Äusserste Bedeutung hat die Kirche durch ihre Mosaiken, den Verkleidungen aus grau, grün oder rot geädertem Marmor, und die Fresken im Paraklission. Die Mosaiken sind in ziemlich einheitlichem Stil gehalten. Die Kariye Moschee wurde vom türkischen Turing und Automobil Club restauriert. Auf den über 60 Mosaiken sind verschiedene Bilder festgehalten, wie z.B. Jesus, Maria, der Kaiser, manche Heilige, das Volk und die Priester.
Türk Insaat ve Sanat Eserleri Müzesi:
Dieses im Jahre 1967 eröffnete Museum war ursprünglich eine Schule und liegt in der Nähe der Stadtverwaltung. Hier sind Stein-und Holzarchitektur, Gipsmodelle und metallene Fenstergitter ausgestellt.
Askeri Müze:
Es ist das Heeres-Museum und liegt neben dem Orduevi (Haus der Armee) : In dem Museum werden Waffen, Fotos, Degen, Bekleidung und Fahnen der osmanischen und türkischen Armee ausgestellt.
Atatürk Inkilabi Müzesi:
Diese Haus-und Museum befindet sich in Sisli. Hier hat Atatürk zur Zeit der fremdländischen Besetzung einige Zeit gewohnt. Eine Ansammlung von persönlichen Gegenständen, Fotos zeigen Atatürk als Privatmann, als Revolutionär , und Staatsmann.
Tanzimat Müzesi:
Dieses Museum ist im Yildiz Park. Die Ersteröffnung war im Jahre 1952 im Lindenkiosk (Ihlamur köskü) . Hier wurden verschiedene Gegenstände derReformatoren wie Ali Pascha aus der politischen Reformzeit 1839-1876 ausgestellt.
Resim ve Heykel Müzesi:
In den östlichen Nebengebäuden des Dolmabahçe Serails ist das Resim ve Heykel Müzesi, das Museum für Malerei und Skulpturen untergebracht. Hier befinden sich hauptsächlich Werke türkischer Künstler aus dem 19. und 20 Jhr.
Deniz Müzesi:
Dieses Marine Museum befindet sich am Besiktas Platz. Es wurde 1961 eröffnet. Hier werden 700 Jahre türkische Marinegeschichte ausgestellt. Ausserdem wurde 1970 eine Ausstellung von Booten aus der Sultanszeit eröffnet.
Asiyan Müzesi:
Zwischen dem amerikanischen College und- dem Friedhof befindet sich dieses Museum. Es wurde 1906 erbaut und 1945 als Museum eröffnet. Hier werden Exemplare der neuen Literatur, die Gegenstände und Schriftstücke des Hausinhabers und Dichters Tevfik Fikret ausgestellt.
Rumeli Hisari Müzesi:
Das zu Deutsch Kastell Rumeli genannte Rumeli Hisar Museum, ist die Festung an der engsten Stelle des Bosporus auf der europäischen Seite und wurde von Mehmet II. Fatih 1452 in 107 Tagen erbaut. Er gewann damit die Kontrolle über den Schiffsverkehr durch den Bosporus. Die drei Rundtürme sind 25-30 m hoch.1958 wurde das Kastell in ein Museum umgewandelt.
IETT Tasit Müzesi (in asiatischer Seite) :
Das IETT (Staatliche Verkehrsmittel) Museum befindet sich im alten Strassenbahndepot im Stadtteil Kusdili (Vogelsprache) . Es wurde 1968 als Museum eröffnet. Hier werden die damaligen elektrischen-und von Pferden gezogenen Strassenbahnen ausgestellt.
Istanbul - Grand Bazar - Der grosse Bazar - Der gedeckte Bazar
Kapali Carsi:
Der Kapali Carsi (Gross überdeckter Basar) ist eine der malerischsten Stätten Istanbuls, welche dem Drang der Zeit zur Moderne fast vollständig widerstanden hat. Diese buchstäbliche Kauf-Ladenstadt ist in mehrere, für die jeweiligen Verkaufsartikel spezialisierte Viertel eingeteilt. Er wurde 1461 erbaut und streckt sich auf einem Platz von 3000 qm.Die Basarstrassen tragen die Namen der jeweils dort verkauften Artikel. Mittendrin die Bedesten, eine Art überdeckter Trödelmarkt mit einem unbeschreiblichen durcheinander aller überhaupt nur denkbarer Altwaren. Der Basar besitzt 18 Tore, 65 Strassen, 3000 Läden, 5 Moscheen, 6 Brunnen und eine Schule.
Istanbul - Bibliotheke
Beyazit Devlet Kütüphanesi:
Diese staatliche Bibliotek befindet sich im Gästeraum der Beyazit Moschee. Sie enthält mehr als 150.000 Bücher und hat einen Leserraum der 200 Menschen beherbergen kann. Die meisten die heutzutage ihren Nutzen der Bibliothek ziehen sind die Studenten. Die Bibliothek ist oft so voll,dass man vor der Tür schon von weitem eine wartende Studentenmasse erkennen kann. Neben den Büchern, die die Studenten brauchen, befinden sich hier auch viele alte und antike Bücher, einige sind sogar noch handgeschrieben.
Millet Kütüphanesi:
Diese Bibliothek ist in der Fevzi Paschastrasse. Sie wurde 1700 von dem damaligen religiösen Oberhaupt Mehmet Feyzullah als Koranschule eingerichtet. 1916 wurde aber diese Schule in eine Bibliothek umgewandelt. Es befinden sich mehr als 43000 Bücherbänder darin.
Köprülü Kütüphanesi:
Gegenüber dem Mausoleum von Mahmut II., in einem kleinen mit Gittern versehenem Garten liegt die Bibliothek der Köprülü, eines berühmten istanbuler Geschlechts, das dem Osmanenreich zahlreiche Minister gestellt hat.
Istanbul Monumente, Mausoleen, Denkmäler & Säulen
Cemberlitas:
Um seinem auf Wahrung antiker Traditionen bedachten Senat zu gefallen, liess Konstantin I. diese Säule auf dem alten Forum errichten. Der auf Glaubenseinheit bedachte Konstantin meisselte der Legende nach eigenhändig Symbole in den Stein ein (730). Später wurde zu der Säule eine Kapelle hinzugefügt. Sie ist 34,80 m hoch.
Örme Sütun:
Am Abschluss des At-Meydani erhebt sich das dritte ehemalige Spinamonument, der Örme Sütun, (Gemauerter Obelisk) . Dieser wurde im 10 Jhr. unter Konstantinos VII. gebaut. Er ist ein aus grob behauenen Steinblicken zusammengesetzter Obelisk und war mit vergoldeter Bronze verkleidet, die zwischen 1204 und 1261 zum Geldstanzen verwendet wurde.
Yilanli Sütun:
Das zweite Denkmal von der ehemaligen Hippodrom-Spina ist die Schlangensäule, eines der ältesten Baudenkmäler der Stadt.Sie war einst zur Erinnerung an den Griechensieg über Xerxes Persertruppen im Platää vor dem delphischen Apollontempel aufgestellt worden. Damals besass sie 29 Gewinde und war 8 m hoch.
Dikilitas:
Der Dikilitas, Theodosius Obelisk, welcher ursprünglich den unter Thutmosis III. errichteten Tempel von Karmak- geschmückt hatte, wurde 390 von Theodosius I. mitten auf der Spina erstellt. Der 20 m hohe Porphyrmonolith ruht auf vier Bronzewürfeln, die ihrerseits auf einen 6 m hohen Marmorsockel gestellt sind. Die prachtvoll gravieren Hieroglyphen singen das Lob des Gottes Horn und des Pharaonen Thutmosis III. An der Spitze sind der Gott Amon und der Pharao dargestellt.
Gotlarin Sütunu:
In geringer Entfernung vom Serail erhob sich im Gülhane die Gotensäule die aufgrund der Siegesfeier des römischen Kaisers M.Aurelius im Jahre 268 über die Goten erstellt wurde. Die Säule ist Ein 15 m hoher Granitblock und wurde aus blaugeädertem Marmor erbaut. Die byrzantinische Säule ist heute nicht mehr an ihrem Platz.
Arkadius Sütunu:
Die Säule wurde 403 von Kaiser Arcadius zur Erinnerung an den Sieg von Theodosius I. über die Goten errichtet. Durch einen Blitzeinschlag wurde die ursprünglich 30 m hohe Säule auf 10,65 m. verkürzt. Der Marmor ist teilweise geplatzt und die Stanzarbeiten sind unerkenntlich geworden.
Kiz Tasi:
Kiz Tasi (auf türkisch Jungmädchensäule) heisst die Marciansäule, die auf einem stark überhöhten Sockel steht (10 m hoher Granithmonolith). Sie trug einst die Statue des Kaisers Marcian. Errichtet wurde sie nach altem Brauch um jungfräuliche Mädchen von denen die es nicht mehr sind zu unterscheiden.
Tayyare Sehitleri Aniti:
Im Fatih-Park steht das Ehrenmal für die ersten drei, während des Ersten Weltkrieges gefallenen türkischen Flieger.
Eyüp Sultan Türbesi:
Im hinteren Hof geht eine grüne Tür zum Grabmal des Abu Eyüp Ansari. Die als besonders heilig gehaltene Hochstätte des Islams darf von Andersgläubigen nicht betreten werden. Sie wurde 1458 von Fatih Sultan Mehmet errichtet.
Lala Mustafa Pascha Türbesi:
Dieses Mausoleum ist gleich neben der Eyüp SultanTürbe. Sie ist das Grabmal des Erobers von Zypern Lala Mustafa Pascha und wurde im Jahr 1580 errichtet. Ausserdem sind noch andere Mausoleen in der Nähe.. Ein Teil von diesen Grabmälern wurde von Baumeister Sinan errichtet.
Hadika:
Diese Inschriften auf den viereckigen Säulen in Kabatas an der Anlegestelle, wurden 1851 von Sultan Abdülmecit errichtet. Die Inschriften erzählen vor dem Sultan und der Wichtigkeit der Anlegestelle.
Taksim Cumhuriyet Aniti:
Auf der Mitte des Taksim Platzes (der Platz des Reservoirs) erhebt sich das Cumhuriyet Aniti (Ehrenmal für die Helden des Unabhängigkeitskrieges), in das Namen der Republikgründer eingemeisselt sind wie z.B. Atatürk. Das Ehrenmal wurde 1928 von dem italienschen Bildhauer Pietro Canonica errichtet. Es ist 11 m hoch, 17 m im Durchmesser und umfasst einen Platz von 60 m. Der Marmor stammt aus Italien.
Barbaros Aniti:
Auf dem Besiktas Platz erhebt sich ein 1944 errichtetes Denkmal für den 1546 gestorbenen Seeräuber Dschereddin Barbaros, der von den Türken Hayrettin genant wurde. Das Denkmal ist 11,50 m hoch. Unterhalb des Denkmals steht ein Gedicht des Dichters Yahya Kemal Beyatli geschrieben.
Karacaahmet Türbesi (in asiatischer Seite) :
Dieses, Mausoleum ist ein wichtiger Besucherort. In der einfach konstruierten Türbe befindet sich der Schatz des Karacaahmet, Scheichs des Bektaschiordens.
Fatih Türbesi:
Das Grabmal von Sultan Fatih Mehmet stammt aus dem Jahre 1782. Das Mausoleum des Mehmet liegt in einer Gartenanlage südöstlich von der Moschee. Das Innere ist mit Malereien und Koraninschriften geschmückt und auf dem grossen Katafalk des Eroberers liegt ein riesiger Turban.
Mimar Sinan Türbesi:
Mimar Sinans Mausoleum liegt direkt hinter der Süleymaniye Cami. Es wurde noch zu Lebenszeiten von ihm selber erbaut. An den Innenwänden des Mausoleums ist die Lebensgeschichte Mimar Sinans als Gedicht von 15 Versen eingemeisselt. Dieses Kunstwerk stammt vom Dichter Mustafa Sai Dschelebi.
Die andere Mausoleen (Türbe) :
-- Mustafa I. und Ibrahim Mausoleum (frühere Taufstätte der Byzantiner) Sehzadeler Türbe
-- Murat III. Türbe
-- Selim II Türbe (Baumeister Sinans Werk)
-- Murat II Türbe
-- Ahmet I Türbe
-- Fuat Pasa Türbe
-- Mahmut I1. Türbe
-- Mahmut Pascha Türbe (das erste Mausoleum Istanbuls)
Istanbul - Paläste
Topkapi Palast
Das Serail ist eine der prächtigsten Bauten der osmanischen Architektur. In diesem Palast regierten 25 Sultane. Der gegenwärtige Name: Topkapi (Kanonentor) wurde ihm verliehen als sich Ahmet III. im Bereich des Serails einen Palast errichten liess, dessen Tor durch zwei Kanonen bewacht war. Den Zugang zum Topkapi-Serail bildet das Orta-Kapi (Mitteltor) auch Bab i Salam (Tor des Heils) genannt Nach Durchquerung des Ortakapi wird der zweite Hof oder Diwanplatz erreicht. Die alten Küchenhäuser beherbergen eine prächtige Sammlung chinesischen Porzellans Nach verlassen des Küchenbereichs, Gang zum dritten Tor: Bab i Saadet (Tor der Glückseligkeit). Dieses Tor gibt Zugang zum dritten Hof; gegenüber erhebt sich das Arz Odasi (Audienzsaal). In der. Mitte des Hofes erhebt sich hinter dem Arz Odasi die Bibliothek Sultan Ahmet Ill. Danach kommt Man zum Schatzhaus, dem ehemaligen Männerhaus Selamlik, im dem Kostbarkeiten der Sultane, Prinzen und Prinzessinnen ausgestellt sind. Es besteht aus 4 Sälen. An der Nordwestecke des dritten Hofes eröffnet sich eine diskreke, mit Bronzenägeln- beschlagene Eichentüre zu den Harem. Danach kommt die Waffensammlung und das Kubbealti, in dem einst der Rat der Wesire tagte.
Dolmabahce Palast
Sultan Abdülmecit zog 1855 von Topkapi Serail in die von ihm erbaute neue offizielle Residenz um. Der langgestreckte, prachtvoll ausgestattete Bau im Renaissancestil liegt am Ufer des Bosporus in einem kunstvoll angelegten Garten. Von den 332 Sälen und Räumen sind der Thronsaal, Bad und Gemäldegalerie hervorzuheben. Am 10. November 1938 starb Kemal Atatürk in einem Zimmer des Palastes, das als "Sterbezimmer" zu besichtigen ist. Der Palast ist voll von kostbaren Lampen, Leuchtern, Vasen und Gemälden. Der Leuchter-ein Geschenk der englischen Königin Victoria im 36m hohen Empfangssaal hat 750 Ampullen und wiegt 4,5 tonnen. Der Uhrturm des Palastes ist 27m hoch und wurde 1890 erbaut. Das Serail steht heutzutage als Museum dem Volk offen.
Yildiz Sarayi:
Yildiz Serail (Sternen Residenz) liegt in Yildiz Park in Besiktas, gegenüber dem Ciragan Serail. Fertiggestellt wurde dieser Palast unter Sultan Abdülhamit II. im Jahre 1866. Im Palastbereich liess Abdülhamit prachtvolle Gartenanlagen mit Wasserbecken, Kaskaden, Blumenbeeten und seltenen Bäumen anlegen.
Beylerbey Sarayi (in asiatischer Seite) :
Der Beylerbeyi Palast liegt am Fusse des Nordhangs vom Bulgurlu-Berg. Der Palast erhebt sich am Bosporusufer er wurde 1865 für Sultan Abdülaziz errichtet. Das Innere ist marmorverkleidet und kostbar ausgestattet. Hier wurden viele wichtige Kaiser beherbergt. Der Palast hat 6 grosse Säle und 24 Zimmer.
Babiali:
Die Hohe Pforte, Eingang zum Palast des Grosswesirs, übertrug ihren Namen auf den ganzen osmanischen Regierungspalast und letztlich auf die Regierung selbst. Sie führte zu einer Reihe von Bauten, die bis 1923 Amtssitze des Grosswesirs, des Aussen-und Innenministers waren. Sie wurde 1978 von dem Automobil Turing Club restauriert.
Istanbul - Schlösschen & Sommer Residenzen
Cinili Kösk:
Dem Museum gegenüber erhebt sich der Cinili Kösk (Fayencen Residenz) Eines der erst Von den Türken nach der Stadteroberung angelegten Bauwerke. Eine arabische Inschrift erwähnt die Vollendung im Jahre 1172 unter Mehmet II. Fatih. Jetzt heisst es Fatih Museum, und es werden einzige Gegenstände Mehmet Il. Fatihs hier ausgestellt.
Kasimpascha Aynali Kavak Kasri:
Es ist ein Einstöckiges Sommerschlösschen, errichtet von Sultan Ahmet III im Jahr 1719. Durch die Baumlangen Spiegel, die ein Geschenk von den Venezianern sind, hat es den Namen Aynali Kavak (Baumspiegel) .
Ihlamur Köskü:
Dieser zu Deutsch Lindenresidenz heissender Pavillion wurde 1855 von Sultan Abdülmecit errichtet. Das Männerhaus (Selamlik) ist prunkvoller als das Frauenhaus (Harem) . Abdülmecit starb hier in diesem Linden Residenz, Zwischen 1952 sind 1909 wurde diese Residenz als Museum für die politische Reform von 1839 (Tanzimat Müzesi) eröffnet.
Beykoz Kasri (in asiatischer Seite) :
Dieses Sommerschlösschen wurde von dem Ägypter Hidivi Sait Pascha 1854 errichtet. Die französische Kaiserin Eugene wurde 1869 hier beherbergt. Heute wird dieses Schlösschen als Krankenhaus benutzt.
Göksu (Küçüksu) Kasri (in asiatischer Seite) :
Dieses kleine Sommerschlösschen befindet sich am Wasser und wurde 1856 von Sultan Abdülmecit errichtet. 1862 wurde hier ein Fest zu Ehren des englischen Thronfolgers, dem späteren König Edward VII. gegeben. Die Wände haber Marmorverzierungen.
Istanbul -Türme
Galata Turm
Hier stand schon im 5Jhr. ein Turm. Der heutige, dessen Grundmauern von einem Turm der Genuesen aus dem l4Jhr. stammen, ist 68 hoch und hat einen Durchmesser von 16,45 m. Seine Mauern sind 3,75m dick. Heute ist der Turm Ziel der Touristen; er beherbergt Restaurants ein orientalisches Café , Nightclub und eine genuesische Taverne.
Leanderturm - Kiz Kulesi
Kiz Kulesi, Mädchenturm oder Leanderturm, befindet sich an der Bosporuseinfahrt am Marmarameer und wurde vom byzantinischen Kaiser Comnenus im l7Jhr. erbaut. Er diente in der byzantinischen Zeit wie auch in der osmanischen Zeit als Leuchtturm. Im l8 Jhr. wurde der ursprüngliche Holzturm von Ahmet III. in Stein erneuert . Die Sage des Turms: Der schönen Tochter des byzantinischen Kaisers Konstantin I. war vorausgesagt worden, dass sie am Biss einer giftigen Schlange sterben würde. Daraufhin liess der Kaiser mitten im Meer eine kleine Burg errichten um seine Tochter zum Schutz dorthin zu bringen. In einem Traubenkorb versteckt, gelangte dennoch eine Schlange in denn Turm und biss die Prinzessin tödlich. Zur Erinnerung wird daher der Leuchtturm Kiz Kulesi oder Mädchenturm genannt.
Istanbul - Brunnen
Ahmet III. Cesmesi:
Der Brunnen liegt auf dem Gelände der Hagia Sophia;und wurde 1728 auf Anordnung Ahmet III. von dem Baumeister Mehmet Aga konstruiert. Es ist der schönste Brunnen Istanbuls und aus weissem Marmara-Marmor. Neben den vielen kunstvollen Stanzarbeiten umrandet den Brunnen ein Gedicht von 56 Versen, das der Dichter Seyyit Vehbi dem Sultan und seinem Wesir widmete.
Alman Cesmesi:
Auf dem Weg zum Theodosius-Obelisk fällt der Blick auf den mit hübschen Marmor-und Masoikarbeiten geschmückten Kaiser Wilhelm Brunnen oder Alman Cesmesi (Deutscher Brunnen) , den Wilhelm II. anlässlich einer Istanbulreise im Jahr 1898 Sultan Abdülhamit II. rum Geschenk gemacht hatte.
Tophane Cesmesi:
Dieser Brunnen wurde im Jahre 1732 für die Mutter des Sultan Mahmut I., der Saliha Sultan erbaut . Er wurde von Baumeister Mehmet Aga im Rokkokostil konstruiert.
Sipahi Aga Cesmesi
Der Sipahi Mehmet Emin Aga Brunnen wurde im Jahre 1740 von seinem Stifter errichtet und behielt auch seinen Namen bei. Der Brunnen umfasst auch das Grabmal des Sipahi Mehmet Emin Aga.
Beylerbeyi Ishakaga Cesmesi (in asiatischer Seite) :
Dieser Brunnen liegt gegenüber dem Beykoz Platz. Er unterscheidet sich von den anderen Istanbuler Brunnen, weil vor dem Brunnen ein mit 8 Säulen angebrachter Schutz vorhanden ist.
Göksu (Kücüksu) Cesmesi (in asiatischer Seite) :
Zu Deutsch heisst der Göksu Brunnen, kleiner Süsswasserbrunnen. Er wurde im Amphirstil errichtet und ist vollkommen aus Marmor.
Üsküdar, III. Ahmet Cesmesi (in asiatischer Seite) :
Der III. Ahmet Brunnen wurde von Sultan III., in der sogenannten Tulpenzeit in Üsküdar erbaut, Er gilt als einer der schönsten Bauwerke der Tulpenzeit.
Yeni Valde Cesmesi (in asiatischer Seite) :
Dieser Brunnen wurde wie auch die Moschee von Sultan Ahmet III. für seine Mutter im Jahre 1709 gestiftet. Innen wie Aussen ist dieser Brunnen aus Marmor. Der Marmor ist mit verschiedenen Motiven verziert Das Gedicht auf der Aussen wand stammt von dem Dichter Naima .
Ayrilik Cesmesi (in asiatischer Seite) :
Die zu Deutsch "Trennungsbrunnen" genannte Cesme wurde 1.741 erbaut. Weil damals den Pilgern und Kriegern hier das Geleit gegeben wurde, hat sie den Namen Ayrilik (Trennung) beibehalten
Istanbul - Zisternen & Aquadukten
Binbirdirek Sarnici:
(Zu Deutsch: Zisterne der 1001 Säulen) Sie wurde im Jahre 330 von den Römern erbaut; ist 56m breit und 64m lang und besitzt nicht weniger als 16 Reihen von 14 Säulen, also insge samt 224 Säulen im Abstand von je 3,80m. Jede Säule misst 12.50m Höhe.
Bozdogan Su Kemeri:
Der Valens- Aquädukt (Bozdogan Kemeri = Bogen des grauen Falken) verbindet den dritten mit dem vierten Stadthügel von Istanbul. Das Aquädukt wird aus zwei übereinanderliegenden Rundbogenarkaden gebildet. Es wurde im Jahre 378 von Kaiser Valens errichtet und im Jahre 760 von Baumeister Sinan restauriert.
Yerebatan Sarayi:
Am Sultanahmet-Platz liegt die Yerebatan Sarayi genannte überdachte byzantinische Zisterne, die antike Cisterna Basilika. Die Zisterne- wurde von Justinianos ausgebaut im Jahre 565 zwecks Wasserversorgung. Die 140m x 70m Zisterne besitzt 336 Säulen in zwölf Reihen zu je 28 Säulen.
Parks
Gülhane Parki:
Dieser Park wurde 400 Jahre lang als Hintergarten des Topkapi Saray benützt, auf Deutsch heisst Rosen Park, weil hier damals die türkische Rosensüssspeise (Gültatlisi) hergestellt wurde. 1912 wurde er zum öffentlichen Park umgewandelt, er enthält auch einen kleinen Tiergarten.
Yildiz Parki:
Yildiz Park liegt in Besiktas, gegenüber dem Ciragan Serail und Yildiz Serail befindet sich in diesem Park. Fertiggestellt wurde dieser Park unter Sultan Abdülhamit II. im Jahre 1866. Im Palastbereich liess Abdülhamit prachtvolle Gartenanlagen mit Wasserbecken, Kaskaden, Blumenbeeten und seltenen Bäumen anlegen.
Stadtmauer von Istanbul
Die Stadt-und Seemauer wurde im V.-XIII.Jhr.von den Byzantinern errichtet. Die Seemauer ist 10,5m lang hat 400 Türme und 45 Tore. Die Landmauer ist 6,5 km lang, hat 56 Türme und 14 Tore. Die Haupttore sind Yedikule, Belgradkapi, Silivrikapi, Mevlanakapi, Topkapi, Edirnekapi und Egrikapi, Die Mauern sind 22 m hoch. Die Landmauer wird durch einen 20m breiten und 7m tiefen Wassergraben geschützt, Die Entfernung der Seemauer zum Marmarameer beträgt 13 km. Durch den Küstenstrassenbau stürzten einige Mauern ein.
Üniversität von Istanbul:
Die Universität von Istanbul steht zwischen zwei Pavillions im maurischen Stil. Die Universität umfasst die Räumlichkeiten des früheren Seraskerat (Osmanisches Kriegsministerium) , das seinerseits an der Stelle des Eski Saray (Alter Palast) eingerichtet wurde im Universitätspark steht der 1849 erbaute, aus weissem Marmara Marmor errichtete Beyazit-Turm, von dessen oberen Galerie sich eine prachtvolle Gesamtsicht auf Istanbul, auf das Goldene Horn und den Bosporus bietet. Seit 1968 ist dieser Turm ein belichteter Wetterturm der Meteorologen Blaues Licht Sonnig; grünes Licht: Regen; gelbes Licht: Nebel und rotes Licht bedeutet Schnee.
Galata Mevlevihanesi:
Dieses Tekke (Kloster) der tanzenden Derwische gründete Iskender Pascha in 1492. Bis zur Ordensauflösung im Jahre 1928 waren die tanzenden Derwische eine der grössten Attraktionen für die Fremden. Danach wurde dieses Kloster im Jahre 1975 in ein Diwan Literatux Literatur) Literatux Museum umgewandelt. Hier werden die Gebrauchsgegenstände der Derwische ausgestellt.
Adalar (Inseln): Adalar (Inseln) ist der Begriff für die Prinzeninseln im Marmarameer, die 8-l6km entfernt von Kadiköy liegen. Insgesamt sind es 9 Inseln, doch nur vier davon sind bewohnt: Das sind Kinaliada, Burgazada, Heyheliada und Büyükada. Autos sind auf den Inseln verboten, darum werden hier Pferdekutschen benutzt. Diese Inseln sind Sommerorte der Istanbuler.
Istanbul - Bosphorus
Bogazici wird zu Deutsch Bosphorus genannt, Der Bosporus ist das Europa von Asien trennende Gewässer. Er ist in Nord-Südrichtung 3lkm lang und wird auch Karadeniz (Schwarzmeer) oder Istanbul Meeresenge (Bogazi) genannt. Der Bosporus ist ein überflutetes Tal, das 699-3760m breit ist.
Aya Irini Kilisesi ( Irenen Kirche ):
Die Irenenkirche Wurde bereits vor der Besetzung der Stadt durch Konstantin an der Stelle eines antiken Aphrodite- Tempels gegründet. Sie ist eine Basilika mit dreischiftigem Langhaus und Vierungskuppel. Sie besitzt nur eine, von zwei Sakristeien flankierte Apsis. Von den zahlreichen Mosaikarbeiten ist nur noch ein Kreuz auf Goldgrund in der Halbkuppel der Apsis erhalten.
At Meydani-Hippodrom:
Der At Meydani (Rossplatz) besetzt einen Teil des früheren Hippodroms von Konstantinopel, der Stätte, auf der die wichtigsten Seiten der byzantinischen Geschichte geschrieben Wurden. Das erste Hippodrom wurde 196 n.Chr., von Septimus Severus angelegt. Der Platz ist 370 m lang und 118 m breit.Während des Nika-Aufstandes wurden 30.000 Menschen auf dem Platz getötet. Hier wurden zur Zeit der Osmanen Reit-und Speerwerf- übungen vollzogen.
Atatürk Brücke:
Die Atatürk Brücke (auch Gazi-Brücke genannt.) die im Volksmund "Alte Brücke" heisst obwohl sie die jüngste der über das goldene Horn geschlagenen Brücken ist. Das endgültige Baujahr gilt als 1940.
Galata Brücke:
Über den Zusammenfluss vom Goldenen Horn und Bosporus spannt sich die Galata Brücke. Die heutige Brücke wurde 1909-1912 von der deutschen Firma MAN errichtet. Sie verbindet den Karaköy-Platz mit dem Eminönü-Platz. Nachts öffnet sich die Brücke für die Durchfahrt der Schiffe. Sie ist 462 m. lang und 60m breit.
Kuleli Kislasi (in asiatischer Seite):
Zu Deutsch heisst es Kaserne mit Türmen. Die Kaserne liegt direkt am Wasser zwischen Cengelköy und Vaniköy. Sie wurde im Rokkokostil 1863 erbaut. Seit 1947 ist diese Kaserne ein Militärgymnasium.
Anadolu Hisari (in asiatischer Seite):
Die anatolische Festung gegenüber dem Rumeli Hisari auf der asiatischen Seite wurde 1395 von Sultan Beyazit I als Vorposten gegen Konstantinopel errichtet. Diese Festungumfasst ein Gebiet von 65m x 80m.
Selimiye Kislasi (in asiatischer Seite):
Diese Kaserne liegt am Landesteg Harem. Diese wurde 1803 von Sultan Selim III. errichtet. 1854 wurde die Kaserne als Krankenhaus für englische und französische Soldaten benutzt. Die bekannte englische Krankenschwester Florance Nightingale arbeitete hier. In jeder der vier Ecken des Gebäudes (228 Räume und 3000 Fenster) steht je ein siebenstöckiger Turm. Der rechte Turm ist das Florance Nightingale Museum.
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