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Die aktuellen Massnahmen im Rahmen der Klimapolitik reichen laut Bundesrat Moritz Leuenberger nicht aus, um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Erforderlich sei ein gemeinsames Vorgehen sämtlicher Staaten. Leuenberger zieht als wichtigste Schlussfolgerung aus dem dritten, vorgestern veröffentlichten IPCC-Bericht, dass umgehend gehandelt werden muss. „Dank diesem Bericht sind uns auch das Potenzial sowie die Kosten und Mittel der Reduktionsmassnahmen bekannt. Er ermutigt uns zu einem noch stärkeren Engagement im Kampf gegen die Klimaerwärmung.“
Gemäss dem dritten und letzten Bericht des zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimawandel der Vereinten Nationen (IPCC) ist es weltweit in allen Wirtschaftssektoren möglich, die Emissionen zu reduzieren. Die Mittel zur Stabilisierung und anschliessenden Reduzierung der Emissionen seien vorhanden. Dem CO2 einen Preis zuzuweisen und die Einführung anderer wirtschaftlicher Instrumente (CO2-Markt) gehöre zu den wirksamsten Instrumenten, um den Staaten Anreize zu geben, ihre Emissionen in allen Sektoren zu reduzieren.
Bezüglich der Kosten kommt der IPCC-Bericht zum Schluss: Wenn die Emissionen auf einem erträglichen Niveau (+2 Grad im Vergleich zu 1990) stabil gehalten würden, würde das Bruttosozialprodukt weltweit 0.1% weniger wachsen. Dafür könnten die durch die Klimaveränderungen entstehenden Schäden und infolgedessen die entsprechenden Kosten stark gesenkt werden. (sb)
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