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Der Blick auf die tâche zeigt den Lernenden, welche Aufgabe sie am Ende des parcours bearbeiten werden. In diesem magazine erstellen sie einen eigenen Audioguide zu einem Bild.
Von Anfang an wissen die Lernenden, worauf ihre Arbeit abzielt. Sie können den Zusammenhang zwischen objectifs, activités und tâche erkennen.
Es empfiehlt sich, die Ziele zu Beginn des Lernprozesses mit den Lernenden zu besprechen. Das Wissen um die Ziele ermöglicht ein zunehmend selbstständiges und eigenverantwortliches Lernen. Mit dem Thematisieren der Ziele wird ein Beitrag zur Entwicklung der Selbstkompetenz der Lernenden geleistet. Die Lehrperson kann zum Beispiel von den Zielen ausgehend die Inhalte und Lernangebote vorstellen und damit Interesse wecken und Orientierung ermöglichen.
Die Lernziele sind nach den drei Kompetenzbereichen des Lehrplans «Passepartout» geordnet: «Sprachhandeln», «Bewusstheit für Sprachen und Kulturen» und «Lernstrategische Kompetenzen».
In Kompetenzbereich I wird zwischen Kompetenz- und Ressourcenzielen unterschieden: Auf sattgrünem Grund sind die Kompetenzziele dargestellt, auf hellgrünem die Ressourcenziele, die im Dienste der sprachlichen Handlungsfähigkeit stehen und dieser somit untergeordnet sind.
Die Ziele betreffen rezeptive und produktive Sprachfertigkeiten. Im Bereich der Rezeption beschäftigen sich die Lernenden mit vertonten Bildbeschreibungen und je einem Film über eine Künstlerin und ein Künstlerkollektiv. Produktiv wenden sie die Zielsprache an, wenn sie in der Gruppe ein Lernspiel spielen und über Bilder sprechen oder selber geschriebene Bildbeschreibungen vorlesen. Damit bearbeiten sie Ziele aus folgenden drei Handlungsfeldern des Lehrplans «Passepartout»: «Berichte erschliessen und interpretieren», «Die Fremdsprache in der Gruppe anwenden» und «Neue Inhalte in der Fremdsprache erwerben».
Das aufgeführte Ressourcenziel bezieht sich auf ein grammatikalisches Phänomen. Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihr Repertoire rund um das Thema «Fragen stellen », indem sie verschiedene Frageformen untersuchen und anwenden.
Die Ziele des zweiten Kompetenzbereichs lassen sich allgemein den drei Handlungsfeldern «Savoir», «Savoir-être» und «Savoir- faire» zuordnen. Das aufgeführte Ziel bezieht sich auf Kenntnisse über kulturelle Gegebenheiten (savoir). Die Begegnung mit kulturellen Eigenheiten schafft Bezüge zur Frankophonie, erweitert das Weltwissen der Lernenden, fördert die aktive Akzeptanz und Wertschätzung von Unvertrautem und leistet damit einen Beitrag zum interkulturellen Lernen.
Das erste Ziel aus Kompetenzbereich III bezieht sich auf eine Produktionsstrategie des Handlungsfelds «Sprachlernen – Strategien aufbauen, um möglichst effizient zu lernen» des Lehrplans «Passepartout» (Seite 63). Sie kann in mündlichen und schriftlichen Sprachproduktionen angewendet werden und lässt sich auf viele schulische und ausserschulische Situationen übertragen.
Das zweite Ziel dieses Bereichs ist im Handlungsfeld «Sprachemotion» angesiedelt. Zu den Hauptzielen des Fremdsprachenunterrichts gehört, dass die Lernenden positive Einstellungen zum Sprachenlernen aufbauen und ihre Haltung reflektieren können.
Die Kategorie «Was ich sonst noch gelernt habe» weist darauf hin, dass die Lernenden bei der Bearbeitung eines parcours noch mehr lernen, als in den Lernzielen ausgewiesen werden kann. Hier können sie weitere Lerninhalte festhalten, die sie für sich als wichtig erachten.