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Daß Google-Adwords-Werbung auch fatal enden kann, liegt daran, daß Google längst nicht so schlau ist, wie viele Anwender denken.
Man sollte gut selbst überlegen, ob man den Analysen trauen kann.
Am deutlichsten wird dies bei extremen Beispielen.
So schlägt Google-Adwords etwa Werbekunden aus der Schweiz vor, die Werbung für den Begriff „konservativ“ suchen (also z. B. Politikern oder Buchautoren usw.), das Wort „Storch“ zu bewerben.
Für 1.65 Fr. pro Klick.
Siehe Bildschirmfoto unten und Beitragsbild oben.
Dazu ist zu sagen:
- dürfte da wohl Google sich auf Deutschland beziehen und zwar auf die bekannte konservative AdD-Politikern Beatrix von Storch. Was soll das einem in der Schweiz bringen?
- dürfte keinem Schweizer Politiker konservativer Richtung oder einem Buchautor, der ein Buch zu einem konservativen Thema für teures Geld bewerben will, es irgendwas bringen, beim Suchwort Storch zu werben.
- müßte dafür nämlich Beatrix von Storch Schweizerin sein, was sie nicht ist. Und in der Schweiz politisieren, was sie natürlich auch nicht tut.
- würde es selbst dann nichts bringen – angenommen, sie wäre eine Schweizerin und würde in der Schweiz konservativ politisieren. Denn es müßte nicht das Suchwort „Storch“ sein, das maßgeblich ist, sondern „von Storch“ oder „Beatrix von Storch“ oder sonstwas. Aber sich nicht der Vogel „Storch“. Und es würde auch nur was bringen, wenn man genau diese Politikerin (immer noch angenommen sie wäre Schweizerin) konkurrenzieren wollte.
Google-Adsense schlägt beim Suchwort konservativ seinen Werbekunden vor, alternativ für den Storch zu werben… Puh…