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Vemu Mukunda wurde am 11. 3. 1929 in Bangalore, Südindien geboren. Für seine brahmanische Familie spielte die Musik eine wichtige Rolle. Das Spielen der Vina, eines der ältesten indischen Instrumente, gehörte zur Familientradition. Nach seiner Schulzeit ging er nach London, wo er ein Ingenieurstudium absolvierte und danach erwarb er in Glasgow den Doktortitel. Nach dem Studium blieb er in seinem Fachbereich als Nuklearwissenschaftler in führender Rolle tätig.In den 60er Jahren brach er diese vielversprechende Karriere ab und wandte sich seiner grossen Leidenschaft - der Musik - zu. Als professioneller Vina-Spieler bereiste er unzählige Länder der Welt. Er bemerkte, dass die Reaktionen der internationalen Zuhörer auf Ragas und Tonskalen sich mit den in Indien bekannten emotionalen Erfahrungen deckten. Er sammelte eine Fülle von Fakten über die Wirkung der Musik und entwickelte sein Nada Brahma System und die Nada Brahma Musiktherapie. Ab Ende der 80er Jahre besuchte er viele europäische Länder um sein Wissen an zahlreiche Schüler zu vermitteln.Vemu Mukunda verstarb nach mehrjähriger Krankheit am 4. 2. 2000 in Charlton bei London.
Singstimme als Träger von musikalischem Klang
Bewusstseinsübungen und Visualisationen
Nada-Brahma-System
Sprechstimme als Träger rhytmisierter Silben
Wenn die Stimme Träger von musikalischem Klang ist (z.B. im Tönen der Grundübung, Ragas, Mantras) wirkt sie energetisch in die Schicht des Bewusstseins, die jenseits des Intellekts angesiedelt ist. Die Selbstkorrektur mit dem Ziel der Heilung erfolgt wenn ein Ungleichgewicht im energetischen Spannungsfeld aufgehoben wird.
Wird die Stimme als Sprechstimmklang im Deklamieren rhytmisierter Laute (z.B. Tha ka tha ki ta) eingesetzt, so aktiviert sie allgemein die energetischen Prozesse im seelischen und körperlichen Bereich.
Bei Bewusstseins- und Visualisationsübungen wird jenseits des hörbaren Bereichs gearbeitet. Menschen die nicht intonationsfähig sind können mit diesen Übungen die energetische Aktivierung und somit die Aktivierung der Selbstheilungsprozesse unterstützen.
seine drei Ansätze sind:
Das Nada-Brahma-System ein ein musiktherapeutischer Ansatz bei dem mit der eigenen Stimme gearbeitet wird.
Das Nada Brahma System unterteilt den Körper in drei Oktaven. Durch Tönen im „richtigen“ Ton können wir gezielt direkt Körperteile, Organe und Emotionen ansprechen