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14.06.2018
(fruchthandel.de) - Neue Pflanzensorten und bessere landwirtschaftliche Vorgehensweisen sollen dabei helfen, den potenziellen negativen Auswirkungen des Klimawandels entgegenzuwirken. Denn wie es in einer Studie der London School of Hygiene & Tropical Medicine (LSHTM) heißt, könnte die weltweite Produktion von Gemüse und Hülsenfrüchten um 35 % bzw. 9 % reduziert werden.
In der Studie wurde erstmals systematisch untersucht, inwieweit Temperaturerhöhungen und reduzierte Wasserverfügbarkeit die Produktion und Qualität von Tomaten, Blattgemüse und Hülsenfrüchten beeinflussen könnten. In heißen Gegenden wie Südeuropa und weiten Teilen Afrikas und Südasiens würden erhöhte Lufttemperaturen den durchschnittlichen Gemüseertrag um schätzungsweise 31 % reduzieren.
Die Forscher warnen davor, dass sich die Verfügbarkeit von Gemüse und Hülsenfrüchten weltweit erheblich verändern werde, wenn auf die prognostizierten zukünftigen Umweltveränderungen nicht reagiert werde. Die Veränderungen können sich mittel- bis langfristig auf die Preise und den Verzehr auswirken, was erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung auf der ganzen Welt haben könnte.