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Pontareuse
(Kt. Neuenburg, Bez. und Gem. Boudry). 500 m. Ehemaliges kleines Dorf mit Mühlen, Speichern und einer uralten Kirche, Pfarrdorf der gleichnamigen Kirchgemeinde, die als eine der grössten des Landes Neuenburg die Orte Boudry, Cortaillod, Bôle, Rochefort, Brot und Les Ponts umfasste. Das heute völlig verschwundene Dorf soll 2 km n. Boudry an der Ausmündung der Areuseschluchten und an der alten Vy d'Étraz (via strata) gestanden haben.
Die Pfarrkirche zu St. Peter wurde zur Zeit der Reformation 1535 von ihrem letzten Pfarrer verlassen, der sich in Bôle niederliess. ¶
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Darauf zerfiel sie allmählig, bis man sie 1647 völlig abtrug, woran ein jetzt mitten in den Rebbergen stehender Denkstein erinnert.
Der Ort wird im Kartular von Lausanne 1228 zum erstenmal genannt und gehörte damals dem Haus Vaumarcus, worauf er durch Kaut 1282 an die Herren von Estavayer und 1313 an den Grafen von Neuenburg überging.