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Der Kaiserbauer (1877)
Der Kaiserbauer (Der Bonapartenschuster)
(Erste Veröffentlichung: Dritte Dezemberwoche 1877)
Erzgebirgische Dorfgeschichte (Karl-May-Verlag: Grüner Band 43: "Aus dunklem Tann")
Inhalt
1813 bleibt eine Französin mit ihrem kleinen Sohn in dem Dorf zurück. Die Frau stirbt völlig mittellos, und ein Schuster kümmert sich um den Knaben. Dieser wächst im Dorf auf und wird später wegen seiner Herkunft "Bonapartenschuster" genannt. Im Dorf leben in der Gegenwart der "Bonapartenschuster" Peter Fährmann mit seiner Frau und seiner Tochter Bertha sowie der reiche Kaiserbauer mit Sohn Wilhelm. Wilhelm liebt Bertha, soll aber die Tochter des Steinmüllers heiraten, der den Kaiserbauern erpresst. Denn dessen Vater hatte einst der sterbenden Französin ihre Juwelen abgenommen und versteckt. Als Wilhelm darauf besteht, Bertha zu heiraten, wird er von seinem Vater verstossen. Er entdeckt aber die damalige Unterschlagung, informiert den Bonapartenschuster, der sich daraufhin zum Kaiserbauern begibt, um sich sein Erbe zu holen. Im Streitgetümmel stürzt die Standuhr um – in ihr waren die Juwelen versteckt. Der Kaiserbauer bereut und stimmt der Hochzeit nun zu. Happy End.