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Bob Childs - ESA/AHA/PHCP Certified Hoof Specialist
Hufprobleme
Strahlfäule
Strahlfäule ist eine Entzündung des Strahls durch Pilz und / oder Bakterien, die im Pferdestall, im Auslauf und auf der Weide leben. Obwohl diese Krankheitserreger immer vorhanden sind, so ist ein Pferd besonders empfindlich für eine Infektion, wenn die Hufe nicht regelmässig geputzt werden, das Pferd auf kleinem Raum lebt, und / oder die Ernährung des Pferdes einen Überschuss an Zucker und Stärke (dies ist typisch für die meisten herkömmlichen Kraftfuttersorten) aufweist.
Infizierte Strahle sind oft sensibel und das Pferd zuckt leicht, wenn
die Hufe mit einem Hufkratzer geputzt werden. Was als einfache Reizung
beginnt, kann, falls sie unbehandelt bleibt, schnell zu Lahmheit
führen.
Infektionen des Strahls können leicht vermieden werden, indem man dem Pferd eine natürliche Ernährung bietet (freie Wahl an Gras / Heu), die Hufe regelmässig ausputzt und das Pferd genügend bewegt. Hat sich jedoch die Infektion fest verankert, kann es schwierig werden sie wieder auszumerzen.
Eine tiefgehende Infektion kann den Strahl aufweichen / angreifen, bis sie die inneren Strukturen des Hufes erreicht und Schmerz oder Gangprobleme verursacht und sogar eine permanente Krankheit, wie das Navikularsyndrom (Strahlbeinsyndrom) hervorrufen kann. Das Navikularsyndrom ist die Folge von ständigem Landen / Aufsetzen auf dem Zeh, dies wiederum kommt von Schmerzen in der Ballengegend des Hufes.
Um ihr Pferd auf eine Infektion hin zu prüfen, achten Sie beim Auskratzen der Hufe sehr genau auf die Vertiefungen, die beidseits des Strahls verlaufen. Sollten Sie dabei graues, kreideähnliches Material oder schwarze, schleimige Masse finden, können Sie sicher sein, dass Ihr Pferd an Strahlfäule leidet.
Was ist zu tun:
Putzen Sie die Pferdehufe täglich. Auch wenn das Pferd, sobald es den Huf absetzt, wieder im Mist steht, reduziert ein tägliches Putzen und Lüften die Krankheitserreger.
Eliminieren Sie süsses Kraftfutter vom Speisezettel (Kraftfutter ist kein Teil der normalen Ernährung eines Pferdes). Versuchen sie auch den Zucker und Stärkeanteil in der Ernährung zu reduzieren, indem sie reifes Mischheu füttern. Pferde, die rund um die Uhr auf der Weide sind, sollten einen Maulkorb tragen sobald das Gras üppig oder gestresst ist. Lassen Sie ihr Heu untersuchen und füttern Sie nur diejenigen Vitamine und Mineralien zu, die im täglichen Heu fehlen.
Bieten Sie Ihrem Pferd viel Bewegung. Ein aktives Pferd mit einem starken Stoffwechsel ist viel weniger empfänglich für Krankheitserreger. Inaktive Pferde mit einem angeschlagenen Immunsystem sind oft besonders empfänglich für Strahlfäule.
Falls Sie ihr Pferd im Stall halten, beseitigen Sie täglich Mist und nasses Stroh. Mist und Urin bieten den Krankheitserregern für Strahlfäule die besten Voraussetzungen zur Vermehrung.
Nehmen Sie eine sterile Gaze und ziehen sie sie durch die mittlere Strahlfurche. (Wie Zahnseide in der Zahnpflege)
Sprühen Sie bei jedem Hufputzen die Hufe mit einer 50/50% Lösung von Wasser und Apfelessig. Fügen Sie eventuell einige Tropfen Teebaumöl hinzu.
Leidet Ihr Pferd unter starker Strahlfäule, baden Sie täglich die Hufe in einer Lösung von 50 / 50 Wasser und Apfelessig. Fünf Tage lang, je eine Stunde, danach reduzieren sie auf ein Mal pro Woche für 20 Minuten, bis der Strahl wieder fest und ledrig ist.
Hufabszess
Früher oder später wird wahrscheinlich jeder Pferdebesitzer mit dem Thema Abszess konfrontiert. Abszesse können viele Ursachen haben: ein scharfes Objekt, das die Sohle durchstösst, eine Druckstelle von einem Stein, schlechte Durchblutung hat das Absterben von Gewebe verursacht oder sie sind das Resultat einer Krankheit. Um diese Infektion aus dem Huf auszutreiben, umhüllt der Huf den Entzündungsherd mit einer Eitertasche. Wird diese Tasche unter Druck gesetzt, sucht der Inhalt den Weg des geringsten Widerstandes aus dem Huf. Darf sich ein Abszess selbst auflösen, wird er am Kronrand, dem Hufballen oder durch die Sohle auslaufen.
Es ist klar ersichtlich, wenn ihr Pferd einen Abszess hat. Ihr Pferd
wird lahmen, auf drei Beinen laufen oder sich hinlegen, weil es nicht
stehen möchte. Sie werden eventuell erhöhte Temperatur, Schwellung und
einen pochenden Pulsschlag am Fesselgelenk feststellen.
War ihr Pferd lange Zeit beschlagen, ist es nicht ungewöhnlich, dass es einen Abszess entwickelt, wenn die Eisen abgenommen werden. Durch vermehrte Durchblutung in den Hufen beginnt ein Heilungsprozess und beschädigtes Gewebe wird endlich abgestossen.
Was ist zu tun:
Die traditionelle Methode durch die Sohle zu bohren, um den Abszess zu öffnen, kann sofortige Schmerzlinderung bewirken (sofern der Abszess gefunden wird). Dies macht den Huf jedoch auch zugänglich für andere Infektionen. Ausserdem braucht es Monate bis das verlorene / herausgeschnittene Sohlematerial wieder nachgewachsen ist. Während dieser Zeit ist das Pferd empfindlich und bleibt anfällig für weitere Verletzungen.
Obwohl es schwerfällt das Pferd wegen Schmerz lahmen zu sehen, ist es am besten den Abszess sich selber auflösen zu lassen. Es gibt ein paar Dinge, die wir tun können, um das Wohlbefinden des Pferdes zu verbessern und den Reifungsprozess zu beschleunigen. Ein Umschlag mit Epsomsalz (auch Bittersalz genannt) wird den Huf weich machen und helfen den Abszess herauszuziehen. Man sollte vermeiden das Pferd ohne Bewegung im Stall zu halten. Es ist besser das Pferd im Paddock mit anderen Pferdekollegen herumlaufen zu lassen, da so die Zirkulation angeregt und der Heilungsprozess beschleunigt wird. Bei diesem Vorgehen wird sich ein Abszess wahrscheinlich in 3-5 Tagen auflösen.
Wie man einen Umschlag mit Mitteln aus dem Haushalt oder vom nächsten Supermarkt zubereiten kann:
Zutaten: Epsom Salz (MgSO4-7H2O, auch Bittersalz genannt), Windel, Umschlagtuch, Isolierband, einen Assistenten, der das Pferdebein halten kann.
Die Breipackung sollte täglich gewechselt werden. Hat sich der Abszess einmal geöffnet, sollte man drei weitere Tage mit der Behandlung fortfahren, damit sich der Abszess völlig entleeren kann.
Falls der Abszess an den Trachten (an der Ferse??) oder am Kronrand aufbricht, ist eine Verformung der Hufwand möglich. Diese Verformung verschwindet entweder langsam während des Hufwachstums, sie wird abgelaufen oder wird am bodenseitigen Hufrand weggeschnitten. Besteht ein Verlust der Trachte (Ferse??), so wird zusätzliches Sohlematerial diese Lücke füllen. Dieses Material sollte bestehen bleiben, bis die Trachte (Ferse??) sich wieder bilden kann. Kompetente, natürliche Hufpflege in dieser Zeit ist äusserst wichtig.
Chronische Hufrehe
Der folgende Artikel ist ein Überblick über Auslösefaktoren, Vorbeugung und Behandlung von Hufrehe bei Pferden. Für genauere Informationen oder eine Beurteilung eines spezifischen Falles, kontaktieren Sie mich bitte direkt.
Der Begriff Hufrehe bezieht sich auf einen Befund, wo die weisse Linie, die im Pferdehuf die Hufwand mit dem Hufbein (Laminae) verbindet, geschwächt oder gar zerstört ist. Dies bedingt, dass das Hufbein auf eine tiefere Position in der Hufkapsel sinkt, sich vielleicht in einen spitzen Winkel dreht und so unnatürlichen Druck auf die Sohle ausübt.Dieser Befund kann schwerwiegend sein und plötzlich auftreten, falls das Pferd in die Futterkammer einbricht und sich am Kraftfutter bedient. Der Befund kann sich auch über Monate oder Jahre langsam entwickeln, ohne dass das Pferd Anzeichen von Unbehagen zeigt. Diese chronische Form ist weit verbreitet unter nicht freilebenden Pferden.
Wir bezeichnen diesen Befund als Hufrehe. Früher glaubte man, dass eine Entzündung des Hufbeins der Grund für den Schaden sei. In den letzten Jahren wurde jedoch bewiesen, dass die Entzündung eine Folgeerscheinung eines Schadens am Hufbein ist, der bereits bis zu 48 Stunden. vor der Entzündung oder den Schmerzanzeichen passiert ist. Meiner Meinung nach ist es deshalb inkorrekt diesen Befund als Laminitis zu bezeichnen, es beinhaltet nicht den Grad des Schadens an der Hufbein- / Hufwandverbindung. Im weiteren Verlauf des Artikels werde ich deshalb den Zustand vom separierten Hufhorn mit "Founder" bezeichnen. Wenn die Hufbeinverbindung gedehnt oder gerissen ist, ist die Hufwand lose mit dem Hufbein verbunden oder davon getrennt. Wir nennen dies: Das Pferd hat "separiert". Anzeichen dafür sind eine lange, abfallende Hufwand (Aladdins Schuh)tiefe Wachstumsringe, die an der Ferse weiter auseinanderliegen als am Zehenrand, eine flache oder aufwölbende Sohle, horizontale rote Streifen an der Hufwand, Blutspuren in der weissen Linie, eine gedehnte weisse Linie mit schwarzen Furchen (angeschlagener Zeh).
Viele Fälle sind darauf zurückzuführen, dass das Pferd mehr Zucker und / oder Stärke frisst als es im Dünndarm verdauen kann. Ist der Zucker durch das Blinddarm hindurch , kann er nicht mehr aufgenommen werden, sondern muss in Milchsäure umgewandelt werden. Dies bedingt, dass der Dickdarm, der einen basischen pH-Wert aufweisen sollte, sauer wird und so die guten Faser fermentierenden Bakterien abtötet. Dies löst eine Störung und die Durchlässigkeit der Darmwand aus und lässt nun Giftstoffe ins Blut austreten. Diese Form von innerer Vergiftung betrifft Bindegewebe im ganzen Körper, jedoch am besten feststellbar im Huf. Auch bekannt unter dem Begriff "Enzym aktivierte Hufrehe", kann der Befund plötzlich auftreten, bedingt durch das Fressen einer grossen Menge von Kraftfutter, oder er kann langsam auftreten als Folge von Fressen grosser Mengen von Frühlings/ - oder Herbstgrass plus den Zusatz von Kraftfutter oder Zuckerbelohnungen (Rübli, Apfel etc)
Chronische Hufrehe wird auch durch hohe Insulinwerte im Blut verursacht. (Endocrinopathic Laminitis). In den letzten Jahren wurde gezeigt, dass hohe Insulinwerte in den Hufgefässen eine Enzymreaktion bewirken und das Hufbein dadurch bei relativ mildem Druck seine Verankerung verliert. Bei Pferden mit Cushing-Syndrom oder Equine Metabolic Syndrome (Insulinresistenz) besteht ein hohes Risiko für chronische Hufrehe. Harte, knotenartige Fettablagerungen dem Mähnenkamm entlang, an den Oberschenkeln (Hinterbacke), dem Schweifansatz und hinter den Schultern etc. sind Zeichen, dass ein Pferd von einer Stoffwechselstörung betroffen ist.
Weitere Auslöser: Medikamente für Wurmkuren, Impfungen, entzündungshemmende Scherzmittel, Stress, Kolik, Allergien, lange Intervalle zwischen Mahlzeiten, langweiliger Alltag (inaktiver Alltag??), nicht abgestossene Placenta (Stuten).
Ungeachtet der Ursache, Founder ist ein relativer Befund. Im akuten Stadium
kann es sich mit ausserordentlichem Schmerz zeigen. Im chronischen
Stadium jedoch kann es nur zeitweise Empfindlichkeit oder gar keinen
Schmerz zeigen - nur erschwerte Bewegung von langem Zeh herrührend.
Nichtsdestotrotz ist es eine schwerwiegende Angelegenheit und ein
Eingreifen ist nötig.
Ist das Hufbein erst einmal gedehnt oder losgelöst, kann es nicht mehr
repariert oder geheilt werden. Der Huf muss so geschnitten werden, dass
die losgelöste Hufwand vom Druck entlastet wird und der Huf neu und gut
verbunden, vom Kronrand (am Haaransatz) zum Boden wachsen kann. In
vielen Fällen kann ein kompetentes Hufschneideprogramm helfen, dass sich
der Fuss langsam erholen kann. Dies ist nur über einen Zeitraum von
9-12 Monaten möglich, nötige Veränderungen im Alltag (Futtergabe,
Bewegung, Umgebung) müssen erst stattgefunden haben.
Wie kann ich wissen, ob mein Pferd Founder hat?
Tun Sie folgendes bevor Ihr Pferd neu beschlagen oder barhuf behandelt wird:
Schauen Sie sich den Huf am Boden auf gleicher Höhe von der Seite an. Legen Sie einen Massstab (ca 9 cm) der Hufwand entlang vom Kronrand zum Zeh an und schauen Sie sich den Wachstumswinkel an. Ist die Hufwand gerade oder fällt sie allmählich nach unten ab? Ist die Hufwand vom Kronrand zum Zeh gerade, hat das Pferd keine Hufhornseparation. Ist die Hufwand gerade bis auf die letzten 1-2cm, ist die Hufwand wahrscheinlich zu lang gewachsen und der Huf versucht das überschüssige Material selbst abzutragen. Dies wird oft als "Strassen-Hufrehe" bezeichnet. Neigt sich die Hufwand wie eine Rampe, so hat das Pferd Founder.
Weitere Anzeichen: Tiefe Wachstumsringe, die an der Ferse weiter auseinanderliegen als am Zeh, flache oder gewölbte Sohle, horizontale rote Streifen in der Hufwand, Blutspuren in der weissen Linie, gedehnte weisse Linie mit schwarzen Furchen.
Was ist zu tun:
Vorbeugung:
Die beste Vorsorge gegen Founder ist, es nie so weit kommen zu lassen. Reduzieren / eliminieren Sie Futterzusätze, verschliessen Sie den Kraftfutterkanister, vermeiden Sie es Ihrem Pferd Süssigkeiten oder Belohnungen auf Getreidebasis (Rübli, Apfel, Brot) zu geben. Grasen Sie ihr Pferd im Frühling langsam an. Entwurmen und impfen Sie ihr Pferd nur falls nötig. (Verteilen Sie die Impfungen über einen längeren Zeitraum). Behandeln Sie Magenschwüre und vermeiden Sie Kolikauslöser. Denken Sie daran, was immer dem Darm schadet, schadet auch den Hufen.
Notfall (Übermass an Kraftfutter): Obwohl viel Schaden am Hufbein in den ersten 48 Std nach einem Überfressen an Kraftfutter auftritt, ist es dennoch gut diesen Auslöser zu kennen, um sofort reagieren zu können. Wenn Sie wissen, dass sich Ihr Pferd am Kraftfutter selbst bedient hat, können Sie Massnahmen ergreifen, um zirkulierende Giftstoffe zu reduzieren und somit den Schaden am Hufbein vermeiden, oder mindestens reduzieren.
Cryotherapie ist die einzige bekannte Methode, um Founder im Anfangsstadium zu vermeiden. Benutzen Sie Umschlagsstiefel, die bis zum Knie reichen. Legen Sie an allen vier Beinen einen 50/50 Umschlag aus Eis und Wasser für 48-72 Std an. Dies kann ohne Nebenwirkungen gemacht werden. So wird die Zirkulation zu den Beinen lang genug reduziert, um die richtigen Massnahmen zur Darmbehandlung vorzunehmen.
Vermeiden Sie jegliches weitere Kraftfutter, Süssigkeiten und Belohnungen aus Stärke. Weichen Sie das Heu bis zu 1 Std in kaltem Wasser ein und füttern Sie das Heu aus Heunetzen, 24 Std am Tag, 7 Tage der Woche. Rufen Sie den Tierarzt an und fragen nach einem Schmerzmittel, das den Darmtrakt nicht irritiert (Better-Than-Bute). Behandeln Sie den Schmerz nur bei Bedarf. Etwas Schmerz kann auch hilfreich sein, damit sich das Pferd nicht zu stark bewegt.
Kontaktieren Sie Ihren Hufspezialist, damit er ein Behandlungsprogramm starten kann, um den Schmerz zu reduzieren und Bewegung zu ermöglichen.
Wenn Sie die Umschlagsstiefel abgenommen haben, lassen Sie Ihr Pferd mit einem Kollegen in einen trockenen Auslauf (oder auf Weide, dann sollte das Pferd jedoch einen Maulkorb tragen). Die Bewegung und die Gesellschaft eines anderen Pferdes werden helfen die Genesung voranzutreiben. Stallruhe ist nachteilig.
Chronische Founder):
Der Schlüssel, um den Zyklus der chronischen Founder zu brechen, ist die Ursache zu eliminieren. Eventuell ist das Pferd den Auslösern gegenüber bereits übersensibilisiert, sodass die Veränderungen wahrscheinlich ein Leben lang beibehalten werden müssen. Bieten Sie Ihrem Pferd rund um die Uhr Heu (aus Heunetzen) an. Ersetzen Sie Körnerfutter durch gepresstes Gras oder Rote Beeteschnitzel. Falls ein höherer Bedarf an Energie besteht, so sind Öle (Leinsamenöl) eine stabilere Energiequelle als Kraftfutter. Für Pferde-Zeitvertreib benutzen Sie einen trockenen Auslauf, auf der Weide sollte das Pferd einen Maulkorb tragen. Arbeiten Sie Ihr Pferd öfters und bieten Sie ihm so viel freie Bewegung wie möglich, ohne Unbehagen zu schaffen. Reiten Sie nicht, wenn das Pferd lahmt, aber arbeiten Sie mit ihm innerhalb seiner Möglichkeiten. Machen Sie sich Gedanken wie das Pferd zu mehr Bewegung ermuntert werden kann, auch wenn Sie nicht anwesend sind. Schaffen Sie für das Pferd eine stressfreie Umgebung mit anderen Pferden. Pferde sind leicht gestresst, sobald sie von den anderen Pferden getrennt werden, auch wenn sie dies nicht zeigen. Dies sind nur einige Beispiele. Kontaktieren Sie Ihren Hufspezialisten für weitere Tipps und Ideen.
Sind dies Aenderungen im Tagesablauf erst eingeführt, wird eine häufigere Rehabilitationsbehandlung in Kombination mit viel Bewegung im Hufschuhen helfen, damit wieder ein gesunder Huf nachwachsen kann.
Für die Pflege eines Pferdes mit Founder braucht es die Zusammenarbeit von Tierarzt, Hufspezialist und Pferdebesitzer. Die aktive Zusammenarbeit aller Parteien ist nötig, um ein umfassendes Behandlungsprogramm aufzustellen.
Club Foot
The club footed horse is typically described as having one hoof more upright than the other - most often occurring in the front hooves. It can be congenital (present from birth) or acquired due to pastern or shoulder injury, caudal hoof pain, overfeeding, mineral imbalance, rider imbalance, poorly fitting tack, trimming mistakes, heredity.
The club footed horse moves with an altered stride with a limited the range of motion of the affected foreleg. The horse typically stands and grazes with one hoof farther back than the other. The horse may have trouble turning to the affected side.
Care must be taken when trimming. It is a mistake to try to make the hooves match one another. As this conformation is a result of pain somewhere in the horse's body, trimming the hooves to match will only unbalance the horse and increases pain.
Another concern is the opposite hoof that bears more weight. This hoof often has crushed, run-under heels and flaring of the dorsal hoof wall.
Early treatment for the foal in the first few weeks/months often provides good results. Likelihood of correction in the older horse is poor, however, with proper care most club footed horses lead active lives.
Was ist zu tun:
Foals: Seek veterinary assistance and correct foal hooves early before tendons and bones mature. Special applications (ie. toe extensions) may be recommended.
Provide plenty of regular turnout with companions.
Reduce the weight of an overweight horse. Provide high fiber - low sugar/starch forage 24/7 in a haynet with small (3cm) holes.
Balance the horse's minerals to complement the hay.
Clean the frog regularly to avoid thrush.
Provide regular hoof trimming in combination with massage, acupressure, or chiropractic.
Have your take checked by a professional. Be sure the saddle allows a good range of motion of the shoulder.
Most club footed horses have a weak, sloping shoulder on the upright side. Seek advise to strengthen the week side to balance the horse. Balancing the horse will help to balance the hooves.
Navicular Syndrome/Disease
Navicular disease is defined as pain in the back of a horse's hoof with accompanying modification of the navicular bone confirmed by radiographic evidence.
Navicular disease differs form navicular syndrome which is more accurately described as caudal foot pain - meaning there is pain in the back of the foot with an unknown cause.
Navicular disease has been described by Dr. Rooney D.V.M. as the result of long term toe-first movement and the subsequent unnatural pressure to the navicular region.
In contrast to a heel-first movement where the deep digital flexor tendon (DDFT) is loosened as the coffin bone rotates forward, a toe-first movement increases tension of the DDFT as the coffin bone rotates backward. This exaggerated pressure first results in damage to the fibrocartilage of the navicular bone and the DDFT, then the DDFT itself, then permanent remodeling of the navicular bone.
Navicular disease may result from any situation that causes the horse to compensate for caudal hoof pain. This could be due to a weak, undeveloped hoof from lack of movement, excessive weight, poor saddle fit/unbalanced riders, incorrect shoeing/trimming or even something simple as an untreated case of thrush.
Whereas toe-first movement leads to navicular disease, and toe-first movement is the result of pain avoidance, taking steps to develop the back of the hoof so the horse may comfortably walk heel-to-toe is the best prevention.
Was ist zu tun:
Hoof development begins early with the foal providing plenty of turnout and free exercise, mineral balancing, avoiding rapid growth, and competent hoof care form the earliest opportunity.
Avoid shoeing at least until the internal hoof structures are fully developed.
Provide plenty of regular turnout with companions.
Clean the frog regularly to avoid thrush.
Establish a competent barefoot trimming program to balance the hooves and increase circulation.
Support the horse suffering caudal hoof pain with padded hoof boots while riding/exercising.
A Word About Digital Neurectomy:
Digital neurectomy eliminates caudal hoof pain but not the cause.
A digital neurectomy is often recommended by veterinarians as a treatment for navicular disease. Having confirmed navicular disease in the lame horse with radiographs, a treatment program often begins with special shoeing (ie. heartbar shoes, egg bar shoes, pads/wedges), but in refractory cases, a digital neurectomy may be recommended.
In short, the nerve leading to the foot is severed at the fetlock or carpus deadening everything below - the horse no longer feels the pain. Or anything else for that matter, and the horse is then shod to protect the hoof from sharp stones etc. that he can no longer sense on his own. Athletic activity resumes and often the owner is initially satisfied with the results.
Unfortunately, the underlying cause of navicular disease has not been treated and is likely to continue unabated. The horse's movement is modified possibly causing compensatory issues elsewhere in the body. Additionally, infections and scarring can result from the initial surgery and the procedure may need to be repeated after a couple years in cases where the nerve regrows. Any issue related to the long term use of horseshoes (ie, founder, crushed heels, contraction) remains a concern. Understandably, a horse who cannot feel the ground may be nervous, stumble or emotionally unbalanced.
The digital neurectomy may be used to extend the usability of a doomed horse but it does not increase health nor provide lasting results.
Suspensory Failure
Suspensory failure can occur as a result of injury or disease. Injuries to the suspensory body are common in the foreleg and lameness is not always evident. Early diagnosis is important to prevent secondary problems such as split bone fractures resulting from thickening of the ligament. In cases of injury, rest and restricted movement is indicated. Most horses resume full athletic ability.
Degenerative Suspensory Ligament Desmitis (DSLD) is a hereditary condition once thought to only affect the suspensory ligament and presents with sudden bilateral or quadrilateral lameness, stumbling/tripping, leg cramps, dropped fetlocks (coon foot), pain on palpation of the suspensory ligament and its branches, lumpy thickening of the ligament. The horse may often lie down or be found sitting on fences or other objects. He may dig holes to stand in with toes pointing downward. If the hind legs are affected, the horse may assume a post-legged stance. Diagnosis is confirmed by ultrasound.
New research confirms that there is significant involvement with connective tissue throughout the body undergoing an accumulation of proteoglycans therefore damage is not restricted to the suspensory ligament but rather distributed throughout the body. DSLD is more recently referred to as Equine Systemic Proteoglycan Accumulation (ESPA).
As it is a degenerative condition, prognosis is poor. Affected horses should be retired and mares should not be bred. Regular turnout is indicated and attention to diet, mineral supplementation, competent barefoot hoof care and limited use of support devices (ie. sport boots) can extend the horse's wellbeing.
Was ist zu tun:
Provide 24 hour turnout with companions.
Reduce the weight of an overweight horse. Provide high fiber - low sugar/starch forage 24/7 in a haynet with small (3cm) holes.
Balance the horse's minerals to complement the hay. Increase the level of magnesium to 1.1 with calcium.
Supplement MSM (Methylsulfonylmethane) to reduce pain and increase health of connective tissue.
Clean the frog regularly to avoid thrush.
Establish a competent barefoot trimming program to balance the hooves and increase circulation.
Use sport medicine boots while walking, exercising or for support. Do not use longer than 12 hours daily.