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Strassenbegleitend bilden ein Solitär und ein langes Gebäude eine dichte Situation an der Limmatstrasse und nehmen städtebaulichen Bezug zum Riegel der Kunstgewerbeschule. Durch die Orientierung zur Limmatstrasse wird eine rückseitige Hofsituation geschaffen. Die oberirdische Trennung der beiden Volumina trägt zur Erhaltung der quartierspezifischen Bebauungsstruktur bei und zoniert die Erschliessung zwischen dem Schul- und dem Sportbereiche.
Als Aussenraum für die Berufsschüler werden vier höhengestaffelte und differenzierte Begegnungsräume vorgeschlagen: Ein bodenebener Innenhof auf Stadtniveau. Eine Pergolaterrasse im Piano Nobile, etwas abgehoben und geschützt, durch die öffentliche Treppe auch über den Innenhof erreichbar. Das Dachniveau der Turnhalle mit Blick auf den Hof. Und zuletzt die Attikaterrasse des Riegels mit Bezug zur Limmatstrasse.
Die Pergolaterrasse ergänzt und erweitert das Piano Nobile des Schulhauses, die inneren und äusseren Aufenthaltsbereiche verschmelzen miteinander. Die räumliche Verschränkung im Schnitt der normalhohen und überhohen Räume bringt die öffentlichen Räume näher zusammen.
Das Schulhaus ist pro Geschoss in zwei Cluster mit eigener Vertikalerschliessung organisiert: Vier Unterrichtsräume, in jedem zweiten Geschoss um Vorbereitungsräume ergänzt und die Sammlungsräume Fachschaften, gruppieren sich um einen zentralen Vorraum. Die Vorbereitungsräume und Schulzimmer sind flexibel tauschbar, sollte sich der Platzbedarf der Schule ändern. Die horizontale Verbindung der Clustereinheiten geschieht im Erdgeschoss, 1. Obergeschoss sowie im Dachgeschoss. In den Geschossen dazwischen sind die Cluster über eine sekundäre Verbindung durch Unterrichtsräume möglich.
Sofia Pimentel und Corina Trunz in Zusammenarbeit mit Ana Alberati
offener Projektwettbewerb 2018