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Daneben werden auch Baumwolle, Zuckerrüben und Raps gentechnisch verändert. Der Anbau von GV-Weizen hingegen ist bislang nicht erlaubt.
Gentechnisch veränderte Organismen (GVO) kamen in den 1990er Jahren auf den US-Markt und sind inzwischen in einem Grossteil der Nahrungsmittel zu finden. Nach Angaben der GVO-kritischen US-Organisation Center for Food Safety sind bereits in 60 bis 70 Prozent der industriell hergestellten Lebensmittel Zutaten zu finden, für die gentechnisch veränderte Saat verwendet wurde.
Angesichts der Marktsättigung in den USA drängen die Saatfirmen inzwischen auf Märkte in Südamerika und China. Laut der US-Analysefirma Doane Advisory Services steigt derzeit vor allem in China der Fleischkonsum, weshalb das Land auf die Einfuhr grosser Mais- und Sojamengen für Tierfutter angewiesen sei.
Zu den grössten GVO-Unternehmen zählen die US-Firmen Monsanto, DuPont und Dow Chemical sowie die deutsche Bayer AG und der Basler Agrochemiekonzern Syngenta.
Während die US-Regierung die Sicherheit von GVO-Produkten garantiert, sind die Zweifel in Europa nach wie vor gross. Eine Reihe europäischer Länder verbietet den GVO-Anbau. In der Schweiz herrscht bis Ende 2017 ein Anbauverbot. Bundesrätliche Pläne, es ab dann aufzuheben, stiessen auf erheblichen Widerstand.