Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03357.jsonl.gz/445

Rafael Nadal erreicht den Final des ATP-500-Turniers in Rio de Janeiro. Der Spanier muss beim 2:6, 6:3, 7:6 (12:10) gegen seinen Landsmann Pablo Andujar (ATP 40) aber zwei Matchbälle abwehren.
Nadal erreicht gleich bei seinem ersten Turnier seit dem Australian Open (Finalniederlage gegen Wawrinka) das Endspiel . Beim Sandplatz-Turnier muss er im Halbfinal jedoch 2:47 Stunden kämpfen, ehe er seinen wenig bekannten Landsmann niedergerungen hat.
Pablo Andujar dominiert die Partie über weite Strecken, verbucht am Schluss mehr Punkte als Nadal und erarbeitet sich 14 Breakbälle. Die Weltnummer 1 wehrt 11 der 14 Breakmöglichkeiten und im Tiebreak des dritten Satzes zwei Matchbälle ab. In der 12:10 gewonnenen Kurzentscheidung braucht allerdings auch Nadal vier Matchbälle für den Sieg. Im Final triff Nadal auf den Ukrainer Alexander Dolgopolow (ATP 54). Nadal strebt seinen 62. ATP-Titel an. (si/syl)
Nach Roger Federers erneutem Verzicht auf die Sandplatzsaison wirft sich die Frage auf: Ist der Schweizer ein Feigling, Rafael Nadal auf dessen stärkster Unterlage aus dem Weg zu gehen, oder ist er einfach nur clever?
Ein bisschen angefressen schien Roger Federer (36) schon. Seine Antworten waren immer noch höflich und durchdacht, aber doch knapper als sonst. Klar, da war Enttäuschung. Eine Niederlage sei nicht das Ende der Welt und es sei auch okay, einmal zu verlieren, hatte er vor einer Woche in Indian Wells nach der Final-Niederlage noch jovial gesagt.
Über Niederlagen lässt es sich ja auch einfach sinnieren, wenn man so sehr ans Gewinnen gewöhnt ist wie er. Doch zwei Mal in Folge? Das war ihm lange …