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Bettwanzen sind flügellose, flache, rotbraune Insekten und ernähren sich ausschliesslich von Blut.
Ein Weibchen legt in der Woche ca. 15 bis 25 Eier ab.
Nach zwei bis drei Wochen schlüpfen die Nymphen.
Während ihrer Wachstumsphase durchlaufen sie 5 Stadien.
In jedem Stadium muss das Tier mindestens eine Blutmahlzeit zu sich nehmen.
Bei regelmässiger Nahrungsaufnahme ist eine Bettwanze in ca. sechs Wochen ausgewachsen.
Bettwanzen können 4-6mm lang werden, in genährtem Zustand sogar bis 9mm.
Bettwanzen sind Flachwanzen und können sich sehr gut in kleinen Ritzen verstecken.
Bettwanzen ernähren sich vorwiegend nachts, wenn der Mensch im Tiefschlaf ist und ein veränderter CO2-Ausstoss vorliegt.
Selten saugen sie Blut von Tieren.
Nicht jeder Mensch reagiert auf Bettwanzenstiche. Bei einigen kann es eine allergische Reaktion auslösen. Es kann vorkommen, dass Bettwanzenstiche mit anderen Insektenstichen oder Hauterkrankungen verwechselt werden. Oft kann eine sichere Diagnose erst gestellt werden, wenn in den Wohnräumen Bettwanzen nachgewiesen werden.
Hautreaktionen können bis zu zwei/drei Wochen verzögert auftreten.
Nicht nur Hautreaktionen können auf einen Bettwanzenbefall hinweisen. Ebenso Blutspuren auf Bettlaken. Aber auch Kotspuren, kleine schwarze tintenähnliche Punkte, welche meist in Bettnähe, am Bettgestell oder Lattenrost haften, können auf einen Befall hinweisen.