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Die Mechanisierung der Landwirtschaft seit dem 2. Weltkrieg wurde durch die vielen, seit Generationen durch Erbteilungen etc. entstandenen kleinen und zerstreuten Parzellen stark behindert. Darum gab es wiederholt Bemühungen, diese Parzellen durch eine Feldregulierung zu arrondieren. Diese waren jedoch nicht erfolgreich, weil daraus gerade für die kleinen Landwirtschaftsbetriebe und die Nebenerwerbsbauern aber auch für die Grundeigentümer, welche ihr Land nicht mehr selber bewirtschafteten keine Vorteile zu erwarten waren.
Erst durch eine Verfügung des Regierungsrates, der den Landerwerb für die Autobahn mittels einer Güterzusammenlegung tätigen wollte, kam die Feldregulierung in den Jahren 1963 -
Neben dem Landabtausch für die Autobahn ging es auch darum, die Siedlungsgebiete Asp, Gemeiniweid und Ramsenhübel und Land für die Erweiterung der Schulanlagen zu schaffen.
In den Organen der Feldregulierung arbeiteten unter anderem folgende, noch lebende Diegter mit:
Peter Stöckli (Vize-
Elisabeth Marti (Aktuarin, Kasse)
Gottlieb Thomet (Schätzungskommission)
Dies mag mit ein Grund sein, warum die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe mit weniger als 10 ha Land von 28 im Jahre 1965 auf 9 im Jahre 1985 sank.
Die Kosten wurden, soweit sie nicht durch Subventionen gedeckt waren durch Eigenleistung (Fr. 4.-
Für Diegten ist die Feldregulierung das wohl grösste Werk der letzten 500 Jahre. Heute steht deshalb vor der Gemeindeverwaltung ein Brunnen, welcher an das "Jahrhundertwerk" erinnern soll.
Quelle: Heimatkunde Diegten + Diverse