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Den Kindern kann aufgezeigt werden, was ein Detektiv alles unternimmt, um zu Informationen zu gelangen. Ein Detektiv sucht in den verschiedensten Quellen, stellt sich Fragen und sucht Antworten. Um die Arbeit lustvoll darzustellen, können die Kinder sich selber Detektivnamen geben, die dann auch in der Zeitung erscheinen können. Sie können sich kleine Symbole basteln, die eine themenrelevante Zeichnung aufzeigen.
Mindmaps erstellen
Mindmaps sind Wortfelder auf denen Gedanken notiert und organisiert werden. Ein Mindmaps kann nach einem Brainstorming eingesetzt werden, um sich alle erwünschten Ideen klar ersichtlich ansehen zu können. Eine solche Vorlage kann Kinder zu weiteren Assoziationen und Ideen inspirieren. Ein Mindmaps kann kontinuierlich verändert und erweitert werden.
Hier die nötigen Schritte:
Die Kinder sollen sich überlegen, welches Wissen sie zu einem bestimmten Thema haben. Erst wenn sich die Kinder Gedanken zu ihrem Vorwissen gemacht haben, können sie sich nützliche Fragen überlegen, die sie bei den Recherchen weiterbringen. Falls eine Gruppe oder ein Paar an einem Projekt arbeitet, könnte man sich auch aufteilen, in ein Team, das sich mit dem Vorwissen beschäftig und ein anderes, das Fragen für weitere Informationen aufschreibt.
Bei der Aufstellung eines Mindmaps wird typischerweise das Thema in die Mitte eines Blattes oder Plakates geschrieben. Jedes Kind weiss somit, dass alle Informationen auf diesem Blatt mit dem in der Mitte angeschriebenen Thema zu tun haben.
Auf diesem Blatt werden nun alle gesammelten Fakten aus dem Vorwissen notiert.
Die bereits ausarbeiteten Fragen können in einem nächsten Schritt dem Mindmap zugefügt werden. Die Kinder sollen sich bei jeder Frage überlegen, ob sie einem bereits vorhandenem Punkt zugeordnet werden oder alleinstehend notiert werden soll.
Die Fakten und Fragen werden strukturiert und in eine Gruppe zusammengefügt. Dies kann mit Farbstiften vorgenommen werden. Jede Gruppe soll einen Titel, d.h. Oberbegriff erhalten.
Bemerkungen:
Kinder im Vorschulalter können ihre Gedanken auch durch Zeitungen auf dem Mindmap zufügen.
Es könnte Sinn machen, mit Post-it Notizen zu arbeiten, da diese einfach verschoben und in Gruppen gebündelt werden können.
Ein Wörterbuch in verschiedenen Sprachen ist nützlich, dass Kinder nachschauen können, falls ihnen ein Begriff nicht einfällt.
Kleinere Kinder haben meistens mehr Spass, wenn sie in Gruppen arbeiten können. Auch die Betreuung einer Gruppe ist selbstverständlich viel einfacher, als die individuelle Unterstützung verschiedener Kleinkindern.
Quellen:
Wo suchen Kinder nach Informationen?
In einem ersten Schritt begibt sich das Kind auf die Informationssuche. Kinder sollen selber darüber nachdenken, wo Informationen auf Ihre Fragen gefunden werden können. Sie können ihre Ideen auf Papierstreifen oder Post-its schreiben und auf ein allen zugängliches Plakat kleben. Die Ideen der Kinder können von den Betreuern nachträglich ergänzt werden.
- Bücher
- Zeitschriften
- Internet (bitte nur Kinder Suchmaschinen verwenden: z.B. Blinde Kuh)
- Zeichnungen
- Bilder
- Fotos
- Interviews mit Leuten (Direktor, Arbeiter, Besucher, Gäste)
- Biographien
- Zeitungen
- Ausflüge
- Museum
- Park
- Zoo
- Restaurant
- Berühmte Gebäude
- Gedichte
- Reden
- Dokumente
- Tagebücher
- DVD’s
- Videos
- Briefe
- Skulpturen
Es ist unerheblich, dass jede Informationsquelle geprüft wird. Die Betreuerinnen müssen die Kinder immer wieder darauf aufmerksam machen. (Link Plagiat) Die Zeitung kann nur gut werden, wenn die Beiträge mit Sorgfalt geschrieben und alle verarbeiteten Informationen geprüft worden sind.
Wer ein kleines Spiel zur Veranschaulichung durchführen möchte, kann den Kindern leicht aufzeigen, dass ein Plagiat eine üble Sache ist. Die Betreuerin kann jedes Kind auffordern, eine schöne Blume zu zeichnen. Danach tauscht das Kind seine Zeichnung mit einem anderen Kind. Das andere Kind schreibt den Namen auf die fremde Zeichnung. Die Betreuerin verleiht dann einen Preis der schönsten Zeichnung, d.h. dem Kind, dessen Namen auf der Zeichnung ist. Die Kinder werden verstehen, dass das eine üble Angelegenheit, weil das Kind, das den Preis bekommen hat, die Blume nicht gezeichnet hat. Die Betreuerin kann das betrogene Kind fragen, wie es sich fühlt, dass ein anderes Kind seinen Preis erhalten hat. Der Gewinner kann ebenfalls kommentieren, wie es sich anfühlt, einen Preis für etwas zu bekommen, was man nicht selber gemacht hat. Plagiate sind Diebstähle. Fremde Arbeit und Ideen werden gestohlen. Fremdes Material und Gedankengut muss verlinkt und zitiert werden.
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