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Den ersten «Classico» der Meisterschaft 2022/2023 entschieden die Löwinnen im Tessin zu ihren Gunsten. Es dauerte allerdings bis kurz vor Ende des zweiten Drittels, bis die Zürcherinnen einen beruhigenden Vorsprung erarbeitet hatten. Lisa Rüedi im ersten, Sara Bachmann und Katie Cypra im zweiten Drittel sorgten für eine 3:0-Führung. Lugano kam zwar dank einem Powerplay-Treffer von Jade Surdez noch bis auf 1:3 heran, den endgültigen Siegtreffer erzielte die 15jährige Naemi Herzig sechs Minuten vor Schluss. Die Ladies Lugano mussten auch am zweiten Meisterschafts-Wochenende ohne ihre neuen «Imports» auskommen, die aufgrund von Visa-Problemen scheinbar erst diese Woche eintreffen werden.
Die Löwinnen gewannen keine 24 Stunden später auch das zweite Auswärtsspiel in Neuenburg mit 5:2. Die Zürcherinnen führten bereits nach 17 Minuten mit 3:0. Für die Tore waren die drei Youngster Nora Harju, Chiara Eggli und Renée Lendi verantwortlich, ehe Skylar Fontaine mit ihrem zweiten Meisterschaftstreffer alles klar machte. Ein kurzes Aufflackern Neuenburgs mit einem Treffer in doppelter Überzahl durch die kasachische Internationale Bulbul Kartanbay beantwortete Aurela Thalmann mit der definitiven Siegsicherung. Damit haben neun verschiedene Spielerinnen die neun Zürcher Treffer am Wochenende erzielt, was auf eine geschlossene Mannschaftsleistung deuten lässt.
Am kommenden Samstag kommt es nun zu einem ersten Meisterschafts-Highlight: Die beiden ungeschlagenen Teams – die ZSC Lions Frauen und Bomo Thun – treffen im Heuried aufeinander und werden den ersten alleinigen Leader unter sich ausmachen. Bomo Thun hat nach vier Spielen bereits 26 Tore erzielt (u.a. ein 7:0-Auswärtssieg gegen Vizemeister Lugano am Sonntag) und noch keinen Gegentreffer erhalten.