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Belinda Bencic (WTA 96) scheitert in Rom in der 2. Runde. Die 17-jährige Ostschweizerin unterliegt der 15 Jahre älteren Flavia Pennetta (WTA 12) nach drei Sätzen und 105 Minuten mit 2:6, 6:2, 3:6.
Im ersten Satz stand Bencic auf verlorenem Posten. Sie gab vom 1:0 zum 1:5 fünf Games in Folge ab, erholte sich aber von diesem Tief und erzwang den Entscheidungssatz.
Am Ende war aber die grössere Erfahrung von Pennetta entscheidend. Die Wahlschweizerin, die im März überraschend in Indian Wells triumphiert hatte, gab auf dem Weg zum 6:4 bei eigenem Service nur noch sieben Punkte ab. Bencic tat sich derweil mit dem zweiten Aufschlag schwer, leistete sich sechs Doppelfehler und gewann nur 12 der 36 Punkte nach zweitem Service.
Trotz der Niederlage kann Bencic mit ihrem Einsatz in Rom zufrieden sein. Zum vierten Mal im sechsten Versuch schaffte die St. Gallerin in dieser Saison den Sprung über die Qualifikation ins Haupttableau. Dank der 60 im Foro Italico gewonnenen Punkte wird Bencic am Montag in der Weltrangliste ihre bislang beste Klassierung (91.) wahrscheinlich verbessern. (si/syl)
Im Schatten von Roger Federer hat sich auch eine Schweizerin in die Achtelfinals von Wimbledon gespielt. Die 21-jährige Belinda Bencic fordert heute Nachmittag die Deutsche Angelique Kerber.
Es muss in den letzten beiden Jahren viele einsame Momente in ihrem Leben gegeben haben, nachdem sie und Vater Ivan beschlossen hatten, dass er künftig nicht mehr Trainer, sondern eben nur noch Vater sein soll. Belinda Bencic wollte – und man kann das durchaus als Vorsatz bezeichnen – erwachsen werden. Früher, da hatten sie jede Minute gemeinsam verbracht, auf dem Platz, bei Junioren-Turnieren, beim Essen.
Irgendwann, das war beiden klar, musste Belinda Bencic sich abnabeln. Vor zwei Jahren, da …