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Die Basler Regierung will die Kunsteisbahn Eglisee sanieren und gleichzeitig ein Ballondach über dem Schwimmbecken errichten. Die Kälteanlagen im Eglisee seien in einem schlechten technischen Zustand, begründet die Regierung in einer Mitteilung ihren Antrag. Wegen des sehr hohen Wasser- und Energiebedarfs sei eine Sanierung notwendig.
Gleichzeitig biete sich die Chance, mit einem Ballondach ein überdachtes 50-Meter-Schwimmbecken für die kalte Jahreszeit zu realisieren, schreibt die Regierung weiter. Dabei könne man Synergien nutzen, erklärt Peter Scherb, Projektleiter für die Sanierung beim Basler Hochbauamt. Bei der Eisproduktion würde nämlich Abwärme enstehen. «Diese Wärme kann man ideal nutzen, um das Wasser für das Schwimmbecken zu heizen.»
Damit dürften die Basler Schwimmvereine endlich das gedeckte 50-Meter-Becken bekommen, das sie schon schon lange fordern Basler. Dass dabei im Eglisee ein Eisfeld verloren geht, will die Regierung vorerst in Kauf nehmen. Innerhalb der nächsten vier Jahre soll das Sportamt einen Ersatz finden.
Die Kosten des Projekts betragen 13,4 Millionen Franken. Dafür hat die Regierung dem Grossen Rat einen Kredit beantragt. Das Ballondach mache nur ein Viertel der Gesamtkosten aus, erklärt Peter Scherb. Das Vorhaben soll bis Ende 2017 ausgeführt werden.