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Die ersten Olympischen Spiele sollen im antiken Griechenland im Jahr 776 v. Chr. stattgefunden haben. Sie wurden im kleinen Rahmen zu Ehren der Götter ausgetragen und beinhalteten gerade mal eine Sportart: den Stadionlauf. Mehrere ausgewählte Sprinter mussten ein Wettrennen auf einer 192,28 Metern langen Strecke bestreiten. Später kamen immer mehr Sportarten dazu und seit dem 20. Jahrhundert gibt es Olympia, wie wir es jetzt kennen.
Wir haben für euch die grössten und besten Fun Facts zu den Olympischen Spielen herausgepickt.
Diese Disziplinen waren mal olympisch
In der Geschichte der Olympischen Spiele gab es Wettbewerbe, von denen es nicht alle bis heute geschafft haben. Neben Taubenschiessen (mit echten Tauben!) gehörten auch Sackhüpfen und Tauziehen eine Zeit lang zu den Olympischen Spielen. Die wohl kurioseste Disziplin gab es 1904 in St. Louis: Tabak-Weitspucken.
«Las la bambele»
Bei den heutigen Olympischen Spielen kommt es in einigen Disziplinen auf den Auftritt und daher auch auf die Kleidung an. Diese wird mit Pailletten und Glitzer geschmückt, um sie der Jury zu präsentieren. Im antiken Griechenland spielte das jedoch keine Rolle. Denn die Sportler wetteiferten nackt.
Teilnahme von Frauen
An Olympische Spiele ohne Frauen ist heutzutage schon nicht mehr zu denken. Das war jedoch früher nicht der Fall. Denn Frauen dürfen erst seit 1900 an den Wettkämpfen teilnehmen. Die Spiele in London 2012 waren jedoch die ersten, bei denen alle teilnehmenden Länder jeweils auch weibliche Athleten hatten.
Neue olympische Disziplinen
Zu den neuen Disziplinen der Olympischen Spiele 2020 gehören Baseball, Softball, Karate, Klettern, Skateboard und Surfen. Statt 23 sind nun 33 Sportarten Teil der Wettkämpfe. Neben den neuen Sportarten gibt es auch mehr Mixed-Kämpfe als zuvor.
Erste Transgender-Athletin
Dabei handelt es sich um die neuseeländische Gewichtheberin Laurel Hubbard. Sie tritt in der Klasse bis 87 Kilogramm an. Als Transfrau muss sie jedoch einige Regeln einhalten. So muss sie erklären, dass ihre Geschlechtsidentität weiblich ist. Diese Erklärung darf sie vier Jahre nicht ändern. Zudem muss die Athletin nachweisen, dass ihr Testosteronspiegel seit mindestens zwölf Monaten vor dem Wettkampf unter einem bestimmten Wert liegt.
Angeln auf der Toilette verboten
Bei den Spielen in Rio 2016 sorgte ein Schild auf den Toiletten bei den Athletinnen und Athleten für ein Schmunzeln. Direkt unter der Überschrift «Bitte kein Klopapier in die Toilette werfen» waren Zeichnungen von Strichmännchen zu sehen. Diese verdeutlichten, dass das Angeln, sich übergeben und auf einem Bein stehend zu urinieren verboten sei. Eine Sportlerin fotografierte das Verbotsschild und stellte es auch auf Instagram.