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Die protektionistische Rhetorik von US-Präsident Donald Trump sei für ihn "kein direkter Anlass zur Sorge", sagte Van Bylen weiter. Henkel produziere in den USA für den lokalen Markt. Nach seinem Eindruck sei zuletzt ausserdem "mehr Realismus in die US-Administration einkehrt".
Das Düsseldorfer Unternehmen hatte kürzlich mit der 3,2 Milliarden Euro teuren Übernahme des amerikanischen Waschmittelherstellers Sun Products alte Schwächen auf dem weltweit bedeutendsten Konsumgütermarkt auszugleichen versucht. Die Integration des Neuerwerbs laufe besser als erwartet, versicherte der Vorstandschef. Sowohl das bisherige Kerngeschäft mit US-Marken wie Purex und Dial als auch Sun hätten ihre Gewinnmargen verbessert. "Henkel wird in USA ein sehr erfolgreiches Jahr 2017 verzeichnen. Das wird sich auch auf Konzernebene niederschlagen", kündigte Van Bylen an.
Für Henkel seien die USA nach Zukäufen wie Sun und dem Verpackungsmittelhersteller Dares wichtiger als jedes andere Land. "Für alle drei Unternehmensbereiche - Schönheitspflege, Wasch- und Reinigungsmittel sowie Klebstoffe - sind die USA inzwischen der grösste Absatzmarkt vor Deutschland, China und Russland", sagte Van Bylen. Henkel beschäftige dort mehr als 8000 Mitarbeiter und erziele rund fünf Milliarden Euro Umsatz jährlich./he
(AWP)