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Der Stein der Weisen, sagt man, habe die Fähigkeit gehabt, unedle Metalle in Gold zu verwandeln. Fast könnte man meinen, Sergei Aschwanden habe diese besondere Gabe geerbt: Als er an den olympischen Spielen in Peking eine Bronzemedaille mit goldenen Umrissen holte, erzitterte die Schweiz vor Glück. Hingekniet auf dem Tatami liess der Waadtländer seiner Freude freien Lauf, als ob er gewonnen hätte. Für ihn bedeutete diese Medaille die Krönung einer eindrücklichen Karriere und einer langen Liste von Erfolgen auf nationaler und internationaler Ebene. Nach zwei Europameistertiteln (2000 und 2003 in der Kategorie unter 81 kg), zwei dritten Rängen 2005 und 2006, der Bronzemedaille an den Weltmeisterschaften 2001 in München und danach der Silbermedaille in Osaka im Jahr 2003 beschloss der Judoka aus Bussigny, seine Karriere auf dem Höhepunkt zu beenden. (Jean-Frédéric Debétaz)
Viel Spass!