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Saigon | Ho-Chi-Minh City, die Metropole mit Kolonialflair
Saigon hat zwar seinen Namen verloren und nennt sich heute Ho-Chi-Minh-City, doch verloren hat die Metropole nicht ihren exotischen Charme. Die Kolonialarchitektur hat die Wirren der Geschichte überstanden. Und auch die St.-Marien-Kathedrale. Dong Khoi ist wieder zur Flaniermeile erwachsen und der Ben-Thanh-Markt ist voller Leben. Grüne Parks prägen noch immer das Bild des alten Saigon und im Wiedervereinigungspalast wurde Weltgeschichte geschrieben. Hier ging der Vietnamkrieg zu Ende. Geschichts-Interessierte besuchen das Kriegsrelikte-Museum, das 1975 seine Tore öffnete und mit Fotos von Kriegsverbrechen bestückt ist. Im Garten kann man historische Panzer, Hubschreiber und auch Nachbauten der berüchtigten „Tiger-Käfige“ sehen. Acht Pagoden zieren den Stadtteil Cholon. Die bekannteste in Chinatown ist die Jadekaiser-Pagode zu Ehren der buddhistischen, konfuzianischen und taoistischen Gottheiten.