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heilende Töne
Aktualisiert: 4. Mai
Vor Jahren betrieb ein berühmter Arzt in Wien ein Sanatorium, in welchem er seinen Patienten erlaubte sich mit Tönen zu heilen. Er selber war in seiner Jugend durch eine rätselhafte Krankheit ans Bett gefesselt. Aus Langeweile summte er Töne, laut, leise mit Vokalen gerade wie es ihm gefiel und wurde auf diese Weise gesund. Als Arzt entwickelte er eine Schalltherapie mit welcher er vielen Menschen half aktiv am Heilungsprozess teil zu nehmen. Sein Name war
Prof. Dr. Lesser-Lazario.
Die Schallschwingungen sind für unser Wohlbefinden sehr wichtig. Sie bringen das parasympathische Nervensystem (Vagus System) in gewisse Fibrationen wodurch - je nach Ton - bestimmte edokryne Drüsen (Hormondrüsen) belebt und aktiviert werden.
Diese Vibrationen beeinflussen unsere Zellen und helfen ihnen gleichmässiger zu schwingen.
Um aus den Tönen einen Nutzen ziehen zu können ist es zwingend notwendig, die Töne selber zu erzeugen. Das einfache Ertönen lassen bestimmter Vokale
in bestimmten Tonlagen und Lautstärken wirkt entweder beruhigend, belebend, erfrischend oder entspannend.
Mono-Ton Autosuggestion
I: als tiefer Ton gesungen, schwingt in der Schädelbasis und im Kleinhirn. Je höher der Ton angesetzt wird um so höher steigt die Fibration in den Kopf hinauf; man belebt dann das Grosshirn, die Hirnanhangdrüse, die Zirbeldrüse, Medulla oblongata (Schädelbasis), Sehnerven, Gehörnerven, Gedächnis.
E: belebt und durchblutet hauptsächlich den Kehlkopf, die Schilddrüse, die Nebenschilddrüsen, die Schleimhäute des Mundes und Gaumens sowie die Luft- und Speiseröhre.
A: trägt die Vibration tiefer hinab und wirkt vom Kehlkopf bis in den oberen Teil der Lunge, der Bronchien und des Lungendrüsensystems. Die Lungenspitzen und die Nackenwirbel sowie die Schultermuskulatur erhalten Anregung.
O: Sinkt noch tiefer hinab und setzt den unteren Teil der Lungen in Vibration. Ebenso werden Herz, Leber, Gallenblase, Magen, Bauchspeicheldrüse und das Sonnengeflecht (Solarplexus) angeregt.
U: beeinflusst ebenfalls das Sonnengeflecht, den Magen und sämtliche Bauchorgane. Auch Niere und Blase werden erreicht.
Ü: wirkt ganz besonders auf die Nieren, die Nebennieren und den Wasserhaushalt in der Bauchregion.
Ö: bringt namentlich das Zwerchfell in Schwingung, ebenso Magen, Leber, Milz und Sonnengeflecht.
AAA-III-AAA-III usw. erzeugen eine Art Vibrationsmassage, die von der Oberbrust bis zur Schädeldecke reicht. Man kann damit Kopfschmerzen im Hinterkopf, im Oberschädel oder im Nacken positiv beeinflussen. Erfrischt das Gedächnis.
OOO-MMM-OOO-MMM usw. versetzt den Herzmuskel in Schwingung, belebt die Herzfunktionen, massiert die Thymusdrüse und die Mittelbrust mit den Lungengeweben. (Vorsicht bei Leuten mit Herzbeschwerden).
UUU-III-UUU-III usw beeinflusst den Unterleib, speziell die Keimdrüsen und den Mastdarm .
Es wird empfohlen anfangs nur mit einem oder maximal zwei Vokalen und nur ca. fünf Minuten pro Tag zu üben.
Dann können die Übungen verlängert und mehrmals am Tag gemacht werden. Spielt mit den Tönen, den Vokalen, findet eure Lieblingshöhe.
Hohe, starke Töne erfrischen und beleben, tiefe und schwache Töne beruhigen und entspannen.
Viel Spass
diesen Artikel habe ich vor vielen Jahren in einer Broschüre der Couévereinigung gefunden
Im nächsten Blog werde ich auf die Bijas (Chakralaute) zu sprechen kommen.