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Die früheste Erwähnung einer Liegenschaft an der Baselstrasse 23–25 datiert aus dem Jahr 1503. Während rund vier Jahrhunderten wurde auf dem Grundstück ein Bauernhof betrieben, später befanden sich darauf auch Handwerksbetriebe. Seit 1979 dient der Gewölbekeller als Kleintheater.
Ein erster Grundeigentümer der Liegenschaft an der Baselstrasse 23 wurde 1503 erwähnt. Eine Datierung am Kellereingang des Wohngebäudes verweist auf das Baujahr 1769.
Das Areal umfasste zunächst mehrere Ökonomiegebäude, ein Waschhaus und ab 1830 auch Schweineställe. Sie waren vermutlich Teil eines Bauernbetriebs. 1864 erfolgte die Erweiterung des Wohnhauses durch ein zusätzliches Stockwerk. Der Küfer Louis Löliger-Plattner kaufte die Liegenschaft 1898 und eröffnete darin eine Wein- und Spirituosenproduktion.
Die Scheune fungierte ab 1952 als Schusterwerkstatt mit integriertem Ladenlokal. Bei einem umfassenden Umbau in den Jahren 1977 bis 1979 wurde das Innere des Wohnhauses komplett umgebaut und die Ökonomiegebäude für Wohn- und Bürozwecken hergerichtet. Der Gewölbekeller dient seither als Kleintheater. 1979/80 entstanden auf dem Areal zwei zusätzliche zweigeschossige Wohngebäude mit den Adressen Baselstrasse 25 und 25a.
Autorin / Autor: Luzia Knobel | Zuletzt aktualisiert am 16.11.2023
Kaspar, Albin et al.: Häuser in Riehen und ihre Bewohner. Heft III. Riehen 2017. S. 50–53.
Lehmann, Fritz: «Item ein Hoffstatt nidwendig dem kilchhoff …». Aus der Geschichte des Hauses Baselstrasse 23. In: Jahrbuch z’Rieche 1979. S. 65–77.
Osswald, Franz: Theater aus Leidenschaft. In: Jahrbuch z’Rieche 2009. S. 85–91.
Schwab, Hans: Riehen seit 1825. Die Entwicklungs-Vorgänge der Siedlung, aufgestellt auf Grund des vom Technischen Arbeitsdienst Basel ausgearbeiteten Planmaterials. Basel 1935. S. 11.