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Berufungen
Evolutionäre Genomik der Pflanzen Amtsantritt: 1.1.2018
Neuroradiologie Amtsantritt: 1.1.2018
Christoph Stippich, geboren 1966, studierte Humanmedizin an der Philipps-Universität Marburg und erlangte dort 1995 die Promotion. Danach war er in verschiedenen Funktionen und Abteilungen am Universitätsklinikum Heidelberg tätig. Ab 2003 war er dort Oberarzt für diagnostische und interventionelle Neuroradiologie. 2006 übernahm Prof. Stippich am Universitätsklinikum Heidelberg die Funktion als geschäftsführender Oberarzt, wo er wenig später auch auf eine ausserplanmässige Professur ernannt wurde. Seit 2009 ist Prof. Stippich als Professor für Neuroradiologie und Leiter der Abteilung Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie am Universitätsspital Basel tätig. Die Professur an der UZH ist mit der Leitung der Klinik für Neuroradiologie am USZ verbunden.
Paläogenetik Amtsantritt: 1.12.2017
Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Direkte Demokratie und Partizipation Amtsantritt: 1.11.2017
Strafrecht und Strafprozessrecht unter Einschluss des internationalen Strafrechts Amtsantritt: 1.11.2017
Frank Meyer, geboren 1975, studierte Rechtswissenschaften in Yale und Hamburg, wo er 2002 auch promoviert wurde und 2000-2003 als wissenschaftlicher Mitarbeiter wirkte. Nach dem 2. Staatsexamen 2004 absolvierte er ein Masterstudium (LL.M.) an der Yale Law School, an die er 2005 als Visiting Scholar zurückkehrte. Es folgte eine mehrjährige Tätigkeit als wissenschaftlicher Referent und Projektleiter am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg i. Br. Von 2008 bis 2010 war er auf einer DFG-geförderten «Eigenen Stelle» und später als wissenschaftlicher Assistent am Strafrechtlichen Institut der Universität Bonn tätig, an der er sich 2011 habilitierte. Im FS 2011 lehrte er als Visiting Professor an der Hebrew University in Jerusalem.
Integrative Ökologie Amtsantritt: 1.11.2017
Owen I. Petchey, geboren 1973, studierte am King’s College an der Cambridge University und erlangte 1997 einen PhD am Imperial College of Science, Technology and Medicine in London. Nach einer Tätigkeit als «Postdoctoral Research Fellow» an der Rutgers University, USA, arbeitete er von 2000 bis 2003 als «NERC Postdoctoral Fellow» an der University of Sheffield, UK. Seit 2003 war Owen I. Petchey dort «Royal Society University Research Fellow». In seiner Forschung befasst sich Owen I. Petchey insbesondere mit der Modellierung von biologischen Systemen, der Ökologie von Populationen und Ökosystemen, sowie den Auswirkungen von Umweltveränderungen auf die Entwicklung.
Theoretische Physik Amtsantritt: 1.11.2017
Stefano Pozzorini, geboren 1972, studierte Physik an der ETH Zürich und wurde dort 2002 promoviert. Ab 2002 arbeitete er als Research Associate am Paul Scherrer Institut sowie bis 2005 am Institut für Theoretische Teilchenphysik der damaligen Universität Karlsruhe, D. Anschliessend war er bis 2008 am Max-Planck-Institut für Physik in München tätig bevor er 2010 eine Anstellung als CERN Fellow an der Theory Division am CERN in Genf annahm. 2010 wechselte er für eine SNF-Förderungsprofessur an die UZH und erhielt 2015 SNFS Consolidator Grant. 2016 wurde er an der UZH zum Assistenzprofessor ernannt. Stefano Pozzorini hat sich innerhalb der theoretischen Teilchenphysik auf die präzise Berechnung von Wirkungsquerschnitten von Vielteilchenprozessen spezialisiert.
Quantitative Marketing Amtsantritt: 1.11.2017
Ökonomik der Kinder- und Jugendentwicklung Amtsantritt: 1.10.2017
Öffentliches Recht, unter besonderer Berücksichtigung europäischer Demokratiefragen Amtsantritt: 1.9.2017
Experimentelle Ophthalmologie Amtsantritt: 1.9.2017
Christian Grimm, geb. 1962, studierte allgemeine Mikrobiologie an der Universität Bern und wurde dort 1990 promoviert. Nach weiteren Forschungstätigkeiten an der Universität Bern wechselte Christian Grimm 1993 für vier Jahre als Postdoc an die University of Wisconsin, Madison. 1997 kehrte er in die Schweiz zurück und zwar als Postdoc an die Augenklinik des USZ. Seit 2002 ist Christian Grimm dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig, seit 2006 zudem als Leiter ad interim des Labors für Zellbiologie der Netzhaut.
Abdominale Onkologische Chirurgie Amtsantritt: 1.9.2017
Economics of Organizations and Behavior Amtsantritt: 1.9.2017
Michel Maréchal, geboren 1979, studierte Volkswirtschaft an der Universität St. Gallen (HSG) und erlangte dort 2008 die Promotion. Während seines Promotionsstudiums war er als wissenschaftlicher Assistent am Forschungsinstitut für Empirische Ökonomie und Wirtschaftspolitik der HSG tätig. Ab 2007 arbeitete Michel Maréchal als Oberassistent an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der UZH. 2011 wurde er zum Assistenzprofessor für Experimentelle Wirtschaftsforschung ernannt. Michel Maréchal ist Experte in der empirischen Verhaltensökonomie, welche sowohl Feldversuche als auch Laborversuche anwendet. Er hat sich insbesondere auf dem Gebiet der experimentellen Feldforschung mit seinen Studien zum Thema Reziprozität einen Namen geschaffen.
Biochemie (Doppelprofessur) Amtsantritt: 1.9.2017
Ohad Medalia, geboren 1970, studierte an der Tel-Aviv University Chemie und erlangte danach am Weizmann Institute of Science in Rehovot, IL, einen PhD. Von 2001 bis 2005 vertiefte er seine Kenntnisse als «Postdoctoral Fellow» am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried, D. Anschliessend wechselte Ohad Medalia als «Assistant Professor» an die Ben Gurion University in Beer-Sheva, IL, wo er ab 2009 «Associate Professor» war. Seit 2005 war er auch «Visiting Scientist» am Max-Planck Institut für Biochemie. Ohad Medalia wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem erhielt er 2000 den «Lev Margulis Young Investigators Award of Merit» sowie 2008 den «FEI European Microscopy Award».
Robotics and Perception Amtsantritt: 1.9.2017
Davide Scaramuzza, geboren 1980, studierte Electronics and Information Engineering an der Università degli Studi in Perugia und promovierte 2008 an der ETH Zürich. Ab 2010 war er Postdoktorand und Dozent an der University of Pennsylvania, USA und leitete von 2009 bis 2012 das europäische Forschungsprojekt sFly zu autonom fliegenden Drohnen. Seit 2012 forscht und lehrt Davide Scaramuzza als Assistenzprofessor für Human Oriented Robotics an der UZH. 2015 lehnte er einen Ruf an das Imperial College London, UK, ab. 2015 war er Mitbegründer von Zurich-Eye, aus dem später Facebook-Oculus Schweiz hervorging. Für seine Forschung wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem IEEE Robotics and Automation Society Early Career Award, einem SNSF-ERC Starting Grant sowie dem Google Research Award.
Computation and Economics Amtsantritt: 1.9.2017
Sven Seuken, geboren 1981, studierte Informatik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und an der University of Massachusetts in Amherst (UMass Amherst). 2008 erwarb er an der Harvard University in Cambridge, USA, einen zweiten MSc in Computer Science und erlangte dort 2011 auch die Promotion. Parallel zum Studium hatte Sven Seuken verschiedene Anstellungen inne, so u.a. als Graduate Research Assistant an der UMass Amherst und an der Harvard University sowie als Research Intern in den Microsoft Live Labs, Bellevue, USA, und bei Microsoft Research, Redmond, USA. 2011 wurde Sven Seuken zum Assistenzprofessor mit tenure track für Computation and Economics an der UZH ernannt. Seither hat er die Leitung der gleichnamigen Forschungsgruppe inne.
Molekulare Medizin in der Anatomie Amtsantritt: 1.9.2017
Fintech – Experimental Finance (20%-Pensum) Amtsantritt: 1.9.2017
Stefan Zeisberger, geboren 1977, studierte Business Administration an der Universität Bremen (D). Von 2003 bis 2010 war er Research and Teaching Assistant an der Universität Münster, D, und von 2007 bis 2010 ausserdem Researcher am Deutschen Institut für Altersvorsorge in Berlin. 2009 erlangte er an der Universität Münster den PhD in Behavioral Finance. Er war anschliessend u.a. als Visiting Scholar am California Institute of Technology, Caltech (USA) sowie als Senior Research Associate am Institut für Banking und Finance an der UZH tätig. 2014 folgte der Ruf auf die Stelle eines Assistenzprofessors und Direktors des Center for Behavioral Finance an der Stony Brook University (USA). Seit 2016 hat Stefan Zeisberger den Lehrstuhl für Finance an der Radboud University (NL) inne.
Mathematik Amtsantritt: 1.8.2017
Anna Beliakova, geboren 1968, studierte Physik an der weissrussischen Staatsuniversität in Minsk. Nach Abschluss des Studiums wechselte sie an die Freie Universität (FU) Berlin und wurde dort 1994 promoviert. Von 1996 bis 1998 arbeitete sie am Mathematischen Institut der Universität Bern, danach bis 2004 an der Universität Basel. Dort habilitierte sie sich im Jahr 2003. Von 2004 bis 2010 war Anna Beliakova Förderungsprofessorin des Schweizerischen Nationalfonds am Institut für Mathematik der UZH. 2008 wurde sie an der UZH beurlaubt und erhielt einen Ruf als Professorin an das «Center for the Topology and Quantization of Moduli Spaces» (CTQM) der Universität Aarhus, Dänemark. Das CTQM gehört zu den weltweit bedeutendsten Forschungszentren auf diesem Gebiet.
Fernerkundung von Wassersystemen Amtsantritt: 1.8.2017
Alexander Damm-Reiser, geboren 1978, studierte Geographie mit Nebenfach Stadt- und Regionalplanung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU Berlin), wo er das Studium 2004 abschloss. Anschliessend arbeitete er als Doktorand und Projektmitarbeiter in verschiedenen Projekten am Geomatics Lab der HU Berlin. 2008 wurde er an der HU Berlin promoviert. Im selben Jahr wechselte Alexander Damm-Reiser an die UZH, wo er in den Remote Sensing Laboratories (RSL) des Geographischen Instituts zunächst als PostDoc und ab 2012 als Oberassistent tätig war. 2014 übernahm er die Leitung der Gruppe «Plant Photosynthesis and Ecosystem Productivity». 2016 habilitierte sich Alexander Damm-Reiser an der UZH.
Regenerative Urologie Amtsantritt: 1.8.2017
Daniel Eberli, geboren 1971, studierte Medizin an den Universitäten Zürich und Wien und absolvierte 1997 das Staatsexamen. Nach der klinischen Weiterbildung an verschiedenen Spitälern wechselte er 2003 zunächst ans Laboratory for Tissue Engineering and Cellular Therapeutics an der Harvard Medical School, Boston. Danach war er an der Wake Forest University in Winston Salem, USA, tätig, wo er 2007 die Promotion erlangte. Seit 2008 ist Daniel Eberli an der Klinik für Urologie am USZ tätig, seit 2011 in der Funktion als Leitender Arzt. Er ist ausserdem Principal Investigator und Gruppenleiter am Labor für Regenerative Urologie und Stammzellforschung des USZ. 2011 habilitierte er sich an der UZH für das Gebiet Urologie.
Orthopädie Amtsantritt: 1.8.2017
Mazda Farshad, geboren 1982, studierte Medizin an der UZH und erlangte 2007 die Promotion. Nach Tätigkeiten als Assistenzarzt am Stadtspital Triemli Zürich und an der Universitätsklinik Balgrist sowie einem Masterstudium in Public Health wechselte er 2012 in die USA. Er war dort als Senior clinical associate für Orthopädische Chirurgie am Weill Cornell Medical College in New York und als Clinical Spine/Scoliosis Fellow, später als Chief Fellow of Spinal Surgery am Hospital for Special Surgery tätig. Zudem wirkte er auch als Clinical Fellow im Bereich Wirbelsäulentumore am Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York. Von 2013 bis 2014 war Mazda Farshad Oberarzt für Traumatologie und Wirbelsäulenchirurgie am Hôpital Universitaire de Genève. Anschliessend wechselte er als Leiter der Abteilung für klinische und angewandte Forschung (UCAR) an die Universitätsklinik Balgrist, wo er ab 2015 Chefarzt für Wirbelsäulenchirurgie war. Die Professur an der UZH ist mit der Position der Ärztlichen Direktion der Universitätsklinik Balgrist verbunden.
Gesundheit und Reisen Amtsantritt: 1.8.2017
Jan Fehr, geboren 1973, studierte Humanmedizin an den Universitäten Basel und Lausanne. Er schloss das Studium 1999 mit dem Staatsexamen ab und war anschliessend unter anderem als Fellow am Universitätsspital Basel (USB) tätig. 2004 wurde er promoviert und übernahm im selben Jahr eine Anstellung als Research Fellow am Swiss Tropical and Public Health Institute in Tansania. Von 2005 bis 2008 war er in verschiedenen Funktionen in den Bereichen Innere Medizin und Infektionskrankheiten am USB tätig, mit Erwerb der entsprechenden Facharzttitel – Innere Medizin (2006) und Infektiologie (2008). Seit 2009 arbeitet er als Oberarzt an der Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene am USZ und baute im Mandat der MeF UZH eine universitäre Kooperation mit der Makerere Universität in Uganda auf, um Themen im Bereich ‚Global Health’ anzugehen. 2015 habilitierte er an der UZH und leitet seit 1.8.2017 das Departement für Public Health am EBPI der UZH mit Schwerpunkt übertragbare Krankheiten.
Filmwissenschaft Amtsantritt: 1.8.2017
Barbara Flückiger, geboren 1957, arbeitete international als Filmpraktikerin, bevor sie Germanistik, Filmwissenschaft und Publizistik studierte. Abschluss 1995 an der Universität Zürich, Promotion 2001 an der Universität Zürich. Habilitation 2007 mit einer Schrift zu technischen, ästhetischen und narrativen Aspekten computergenerierter Visual Effects im Film an der FU Berlin. Seit 1993 unterrichtete sie als Gastdozentin an diversen Universitäten und Filmhochschulen in Deutschland und der Schweiz. Ab 2007 hatte sie eine Gastprofessur am Seminar für Filmwissenschaft der Universität Zürich inne. Sie entwickelte und leitete zahlreiche Forschungsprojekte zur Interaktion von Technik und Ästhetik, vor allem in der digitalen Domäne. Im Herbst 2011 und Sommer 2012 untersuchte sie historische Farbfilmprozesse an der Harvard University und entwickelte daraus das Digital-Humanities-Projekt «Timeline of Historical Film Colors» (www.zauberklang.ch/filmcolors). Seit 2013 leitet sie das grosse anwendungsorientierte Forschungsprojekt DIASTOR (www.diastor.ch).
Experimentelle Mikrobiologie Amtsantritt: 1.8.2017
Hubert Hilbi, geboren 1965, studierte Biochemie an der ETH Zürich und wurde dort 1994 promoviert. Ab 1996 war er als Postdoctoral Scientist zunächst am New York University Medical Center, New York, und später am Department of Microbiology der Columbia University, New York, tätig. 2002 kehrte er in die Schweiz zurück und war bis 2009 SNF-Förderungsprofessor und Gruppenleiter am Institut für Mikrobiologie der ETH Zürich. Anschliessend wechselte er ans Institut für Molekulare Biologie der UZH. 2010 wurde Hubert Hilbi als W2-Professor an die Ludwig-Maximilians-Universität München berufen. Seit Anfang 2014 war er als Wissenschaftlicher Abteilungsleiter am Institut für Medizinische Mikrobiologie der UZH tätig. 2015 wurde er zum Titularprofessor für Medizinische Mikrobiologie ernannt.
Pädiatrische Kardiologie Amtsantritt: 1.8.2017
Oliver Kretschmar, geboren 1966, studierte an der FU Berlin Humanmedizin. 1999 promovierte er an der Medizinischen Fakultät Charité der Humboldt Universität in Berlin und erlangte 2001 die Anerkennung als Facharzt für Kinderheilkunde. Nach Tätigkeiten am Universitätsklinikum Benjamin Franklin der FU Berlin und als Assistenz- und Oberarzt am Deutschen Herzzentrum Berlin war Oliver Kretschmar von 2003 bis 2004 Leitender Oberarzt am Herzzentrum des Kaiser-Wilhelm-Krankenhauses in Duisburg. Danach wechselte er als Leitender Arzt mit Schwerpunkt Interventionelle Kardiologie an die Abteilung für Pädiatrische Kardiologie und Angeborene Herzerkrankungen des Kinderspitals Zürich. Ab 2010 war er Kommissarischer Leiter dieser Abteilung. Seit 2004 war er zudem Lehrbeauftragter an der Universität Zürich, wo er sich 2010 habilitierte.
Moderne und Zeitgenössische Kunst Amtsantritt: 1.8.2017
Bärbel Küster, geboren 1967, studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Pädagogik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und an der Universität Hamburg. Die Promotion erlangte sie 2000 an der Johann Wolfang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Anschliessend war Bärbel Küster Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Kunstgeschichte der Universität Stuttgart, unterbrochen von einen Aufenthalt als Research Fellow am Deutschen Forum für Kunstgeschichte in Paris 2007 bis 2009. Bis 2011 hielt sie Vertretungsprofessuren an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe und an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart inne. Seit 2012 ist sie Gastdozentin an der Goethe-Universität und hält seit 2014 eine Vertretungsprofessur an der Technischen Universität Berlin inne. 2016 weilte sie als Gastdozentin an der UZH.
Neuere Französische Literatur Amtsantritt: 1.8.2017
Patrick Labarthe, geboren 1953, studierte an der Université de Toulouse-Le Mirail und erlangte dort 1975 das Licence de Lettres classiques. 1976 erhielt er den Maîtrise in französischer Literatur und 1977 den C.A.P.E.S. théorique et pratique de Lettres Classiques, 1985 Agrégation und schliesslich 1989 den D.E.A. in Französischer Literatur an der Université Paris IV (Sorbonne). Zwischen 1979 und 1997 unterrichtete er an verschiedenen Gymnasien. Von 1990 bis 1994 war er Lehrbeauftragter an der Sorbonne. 1996 promovierte er dort. 1997 wurde er zum Maître de conférences an der Université de Lyon II ernannt. 1998 bis 2000 lehrte er an derselben Universität als Maître de conférences titulaire. Seit 2000 ist Patrick Labarthe in der Funktion als Maître de conférences auch an der Université Paris III-Sorbonne tätig. Sein Forschungsschwerpunkt ist Baudelaires Dichtung.
Molekularbiologie, mit Schwerpunkt Chromatindynamik und Genomstabilität Amtsantritt: 1.8.2017
Öffentliches Recht, Umweltrecht und Energierecht Amtsantritt: 1.8.2017
Johannes Reich, geboren 1975, studierte Rechtswissenschaft an der UZH und schloss 2002 mit dem Lizenziat ab. 2005 erlangte er das Anwaltspatent des Kantons Zürich und war anschliessend als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Basel tätig. Nach einem Forschungsaufenthalt am Max Planck-Institut in Heidelberg absolvierte er ab 2007 an der Yale Law School das LL.M-Studium und war dort gleichzeitig als Research Assistant tätig. 2009 wurde er an der Universität Basel mit summa cum laude promoviert. Anschliessend arbeitete er in einer Anwaltskanzlei in Bern, bevor er 2012 Assistenzprofessor für Staats- und Verwaltungsrecht an der UZH wurde. Es folgte 2013 ein Forschungsaufenthalt an der University of Oxford.
Nordische Philologie (Doppelprofessur mit der Universität Basel) Amtsantritt: 1.8.2017
Lena Rohrbach, geboren 1978, studierte an der Ruhr-Universität Bochum Skandinavistik, Politikwissenschaft und Öffentliches Recht. Die Promotion erlangte sie 2007 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen. Von 2006 bis 2009 arbeitete Lena Rohrbach als Postdoktorandin am NCCR Mediality der UZH. Anschliessend wechselte sie als Juniorprofessorin mit Tenure Track für skandinavische Mediävistik an die Humboldt-Universität zu Berlin (HU Berlin). 2016 wurde sie dort zur W2-Professorin befördert. 2013 und 2014 arbeitete sie im Rahmen der deutschen Exzellenzinitiative am Forschungsprojekt «Die Macht der Ordnung». 2016 erhielt sie eine Snorri Sturluson Fellowship des Árni Magnússon Institute for Icelandic Studies. Den Schwerpunkt der aktuellen Forschung von Lena Rohrbach bilden Studien zur Materialität und Medialität der spätmittelalterlichen Textüberlieferung Nordeuropas.
Intensivmedizin Amtsantritt: 1.8.2017
Reto A. Schüpbach, geboren 1971, studierte Humanmedizin an der Universität Bern, wo er 1997 zum Doktor der Medizin promoviert wurde. Nach der fachärztlichen Weiterbildung lehrte und forschte er ab 2005 als Research Associate am Department of Immunology des The Scripps Research Institute in La Jolla, USA; 2008 erwarb er den Master of Advanced Studies an der University of California, San Diego. Ab 2009 war Reto Schüpbach am UniversitätsSpital Zürich in der Chirurgischen Intensivmedizin und als Laboratory Group Leader unter Förderung des SNSF am Zentrum für Klinische Forschung tätig. Seit 2013 war er Leitender Arzt und Abteilungsleiter Intensivmedizin am USZ. Die ausserordentliche Professur an der UZH ist mit der Leitung des Instituts für Intensivmedizin am USZ verbunden.