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Gastbeitrag von Adriano Lombardo*
Maslow «meets» RealUnit
Maslow könnte Ihnen bekannt vorkommen. In der Ausbildung oder dem Oekonomiestudium taucht Maslow als Vertreter der Humanistischen Psychologie fast in jedem Lehrmittel auf. Vielleicht erinnern Sie sich vielmehr an die Bedürfnispyramide, mit welcher er die verschiedenen Bedürfnisebenen beschreibt. In diesem Fall konzentrieren wir uns auf die zwei untersten Bedürfnisebenen, weil diese am besten zum Business-Case der RealUnit Schweiz AG passen.
Wie macht sich der RealUnit Maslows Ansatz zu Nutze?
Unbestritten gehören die physiologischen Bedürfnisse (Grundbedürfnisse) zu den mächtigsten und sind überlebensnotwendig: «Jemand, dem es an Nahrung, Sicherheit, Liebe und Wertschätzung mangelt, würde wahrscheinlich nach Nahrung mehr als nach etwas anderem hungern.» (Maslow, Motivation and Personality, 1954)
Dazu gehören die Bedürfnisse nach Nahrung, Wasser, Luft, Schlaf, körperlicher Wärme, Sexualität, Bewegung, körperlicher/seelischer Gesundheit und der Schutz vor Gefahren dazu.
Daraus lässt sich ableiten, dass Branchen, Unternehmen, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen auf dieser Bedürfnisebene angesiedelt sind, überlebenswichtige Leistungen erbringen. Diese Bedürfnisse müssen immer als erstes erfüllt sein.
Der RealUnit investiert mit dem Eigenkapital direkt in Unternehmen wie die Bell Food Group, Emmi, WWZ, The Kraft Heinz Company, Savenica, Austevoll Seafood, Ovis, Raststätte Thurau, Fundamenta Real Estate usw. investiert. Mit CPH Chemie + Papier Holding AG, Vetropack Holding werden weitere Beteiligungen gehalten, die an der Wertschöpfung der Grundbedürfnisse beteiligt sind.
Gemäss Geschäftsbericht 2022 ist RealUnit mit 19,9% des Eigenkapitals in Unternehmen investiert, welche Grundbedürfnisse befriedigen.
Je nach Sichtweise gibt es einzelne Bedürfnisse, die der ersten wie auch der zweiten Ebene zugewiesen werden können. Selbstverständlich ist die Pyramide als fliessendes Modell zu verstehen.
Welche Punkte fallen unter die Sicherheitsbedürfnisse?
Sicherheit, Stabilität, Geborgenheit, Schutz usw. sind auf dieser Ebene eingestuft.
Verknüpfen wir diese Bedürfnisse wiederum mit dem angelegten Eigenkapital der RealUnit Schweiz AG: Mit 35.7% ist der RealUnit in Edelmetalle (physisch vorhanden) investiert. Letztere lagern in der Schweiz, welche durch ihre mehrheitlich beständige Rechtsordnung (Stabilität) einen zusätzlichen Sicherheitsaspekt erfüllen. Die Holcim-Anlage von 2% können wir dazuzählen.
Welche Erweiterungen könnte der RealUnit nach Maslows Ansatz vornehmen?
Einer Verstärkung der unteren Ebene (Existenzbedürfnisse) spricht nichts dagegen.
Der RealUnit könnte der Nahrungsmittelproduktion (Landwirtschaft, Fischerei usw.), Gesundheitsbranche, dem Wohnungsbau, Partnerschaftsmarkt und Sicherheitsbranche weitere Beachtung schenken, um u.a. auch vermehrt im Sinne von Maslow zu agieren.
Was lässt sich abschliessend und gekürzt festhalten?
Das Eigenkapital der RealUnit Schweiz sind zu 100% als Anlagen und Flüssige Mittel vorhanden.
80% des Gesamtvermögens (inkl. Flüssige Mittel) können den Existenz- und Sicherheitsbedürfnissen zugeordnet werden und als eher krisenresistent und werterhaltend eingestuft werden. **
Die restlichen Positionen von 20% sind nach Maslow den drei obersten Ebenen zuzuordnen und als eher volatilere Positionen zu betrachten.
Der RealUnit kann insgesamt nach Maslows Bedürfnispyramide als krisenfestes, werterhaltendes Investment eingestuft werden.
* Zu Adriano Lombardo:
Als Privatperson, Betriebsökonom HWV und Berufsschullehrer (Allgemeine Bildung, Wirtschaft + Recht) interessiert mich die Welt der Ökonomie seit jeher. Im Rahmen einer Weiterbildung werde ich ökonomische Inhalte und Theorien, basierend auf den Grundlagen der diversen Rahmen- und Schullehrpläne mit dem Business Case der RealUnit Schweiz AG (RealUnit) in Baar verknüpfen. Der RealUnit steht es frei, meine Inhalte zu publizieren. Ich übernehme keine Haftung für Aktivitäten von Dritten aufgrund meiner Herleitungen. Sind Sie interessiert, Ihr Geschäftsmodell für Unterrichtszwecke zur Verfügung zu stellen, dann melden Sie sich bei mir (<email-pii>). Die Bildung muss sich in Zukunft noch mehr der Praxis widmen – und umgekehrt. Am liebsten sind mir Projekte, an welchen die Absolventen über eine längere Zeit aufbauend, themenorientiert und fallspezifisch arbeiten können und bei welchen beide im Anschluss profitieren sollten.
** Qualität (Jahresrechnungen, Marktstellungen usw.) und Marktfähigkeit (Zukunft) der Anlagepositionen unter Berücksichtigung der Gefahren und Chancen (Umweltsphären) wurden nicht geprüft.