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Auf den weiteren Spitzenrängen folgen die Niederlande und Schweden. Grossbritannien und Singapur haben gegenüber dem Vorjahr je zwei Positionen gut gemacht und belegen die Ränge vier und fünf. Das geht aus dem Globalen Innovationsindex 2018 hervor, den die Wipo am Dienstag in Genf veröffentlichte.
Die Bewertung beruht auf 80 Indikatoren. Punkten kann die Schweiz insbesondere im Bereich Patente und geistiges Eigentum. Zudem belegt sie den zweiten Rang in der Produktion von Hoch- und Mitteltechnologie. Weiter investiert die Schweiz kräftig in Forschung und Entwicklung.
China erstmals in den Top 20
Die beiden Gegner im Handelsstreit, USA und China, entwickelten sich unterschiedlich. Die Vereinigten Staaten fielen vom vierten auf den sechsten Rang zurück. China hingegen gewann fünf Ränge und platzierte sich mit Platz 17 erstmals in den Top 20.
China habe seine Wirtschaft bewusst in Richtung innovativer Industrien gelenkt, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, erklärte Wipo-Generaldirektor Francis Gurry. US-Präsident Donald Trump hatte die Strafzölle gegen China unter anderem mit chinesischem Technologiediebstahl an amerikanischen Unternehmen begründet.
Insgesamt sind 20 Länder innovativer, als gemäss ihrem Entwicklungsstand erwartet würde. Dazu gehören sechs Staaten in Afrika südlich der Sahara und fünf in Osteuropa sowie Indien oder Vietnam.
(SDA)