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Fontdarstellung unter OSX
Hallo Urs,
am Font liegt es nicht, dass die Schriften am Monitor unter OS-X nicht gut aussehen.
Grundsätzlich zum PostScript-Type1-Format: Die Hinting-Angaben im Font, die dafür da sind, den Font am Monitor korrekt anzuzeigen, sind im PostScript nur begrenzt vorhanden und können trotz professioneller Typografie nur unzureichend getroffen werden.
Ein Truetype-Font ist an dieser Stelle durch Hinting und Deltahinting enorm leistungsfähig, theoretisch kann jeder Buchstabe und Vektorpunkt manuell so platziert werden, dass ein gewünschtes Schriftbild herauskommt. Die Glättung wird somit vom Hinting-Script im Truetype-Font vorgenommen.
Dagegen wird ein PS-Type-1-Font vom System geglättet, und da sind wir schon wieder zurück beim OS-X: Das System hat eine grundlegend andere Methodik, Grafiken oder Schriften darzustellen, also auch zu glätten. Das ganze läuft über die Quarttz-Engine und ist im Ergebnis für skalierte Grafiken oder ähnliches genial, bei Schriften allerdings bedeutend schlechter.
Ich habe einmal eine Erklärung von Luc(as) de Groot gelesen, warum das so ist, habe ich aber nicht ganz verstanden. Ich schau' mal, ob ich die noch irgendwo hab und schreib Sie hier rein.
herzliche Grüße,
Christoph Grüder
als Antwort auf: [#69298]