Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03153.jsonl.gz/2249

Ein Stück meines Arbeitsweges vom nördlichen Ende der Stadt Zürich. Das Quellgebiet der Surb befindet sich auf der Ebene um Schöfflisdorf herum. Nur wenige Meter neben dem Quellgebiet des Fischbaches, welcher ja durch das Wehntal nach Osten abfliesst. Das Surbtal endet nordwestlich im Aaretal bei Döttingen. Dort fliesst die Surb dann auch in die Aare.
Das Surbtal ist für den Radfahrer sehr gut ausgebaut. Durchgängig sind Radwege gebaut. Manchmal einfach Feldwege die irgend einmal einen Teerbelag erhalten haben, manchmal aber auch neu gebaute Radwege. Nur an wenigen Stellen muss man sich mit einem Radstreifen begnügen.
Das Surbtal kann ebenfalls als sehr ländliche Gegend bezeichnet werden. Ein paar kleinere Dörfchen und dazwischen viel Land, auf dem Gemüseanbau, offenbar vor allem Kürbisse, dann aber auch Mais und Getreide angepflanzt werden.
Im obersten Teil des Tales führt mein Weg meist an einer weidenden Kuhherde vorbei. Wenige Kilometer später passiere ich Rossstallungen. Manchmal stehen auch Störche und Fischreiher auf den Wiesen herum.
Bekannte Orte sind vielleicht Niederweningen, etwa in der Mitte des Tales wegen seines Mammutmuseums. Wurden doch in der Nähe Stosszähne und Knochen gefunden, die diesen Tieren zugeordnet werden konnten. Weiter das Tal hinunter gibt es die Ortschaft Endingen mit dem Judenfriedhof und noch weiter unten, schon fast am Ende des Tales gibt es die Ortschaft Tegerfelden mit dem Weinbaumuseum.
Da das Tal ziemlich genau nach Westen verläuft, bietet es für mich gegen Ende des Winters auf meinem Heimweg ab und zu auch wunderbare Sonnenuntergänge.