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Ajay (Name geändert), ein Schüler des Calcutta Rescue no 10 Education Centre, konnte plötzlich nicht mehr hören, was seine Lehrer sagten. Als fleissiger Schüler sass er normalerweise in der ersten Reihe. Aber selbst auf seinem gewohnten Platz musste er seinen Nacken stark verrenken und seine Ohren nach vorne richtrn, um den Lehrer zu verstehen.
Zuerst dachte er, es sei nichts weiter, nur etwas Vorübergehendes, und es würde ihm bald besser gehen. Doch als die Tage vergingen, stellte der 14-jährige Ajay fest, dass sein Problem weiter bestand. Mit Schrecken stellte er fest, dass sein Hörvermögen immer mehr abnahm. Ajay fühlte sich unzulänglich, und Unsicherheit machte sich in seinem Kopf breit. Das Gefühl des Selbsthasses kam auf und verschlang ihn, als er begriff, dass er taub werden würde. In einem sehr beeinflussbaren Alter, in dem Gruppenzwang sehr wichtig ist, nagte der Schmerz der Einsamkeit an seinem Herzen.
„Ich hatte grosse Angst, dass sich die Leute über mich lustig machen würden, wenn sie wüssten, dass ich nicht hören kann“, sagte Ajay mit einem traurigen Lächeln, „Wenn die Leute wüssten…“, sagte er seufzend, „wer würde dann noch mein Freund werden wollen?“ Er zog sich aus dem Gespräch zurück. Er antwortete seiner Mutter und seinem älteren Bruder nicht, und sass nur in einer Ecke ihres Ein-Zimmer-Hauses sassen.
Ajays Vater starb, als er noch sehr jung war. Seine Mutter arbeitet als Haushaltshilfe. Sein älterer Bruder konnte sein Studium nicht fortsetzen und musste früh anfangen zu arbeiten, um seine Mutter und seinen kleinen Bruder zu unterstützen. Da Ajay ein sehr schüchterner und ängstlicher Junge ist, erzählte er seinen Familienmitgliedern nicht von seinen Problemen.
Ajays Mutter kam, um die Lehrer um Hilfe zu bitten. Mit nervöser Stimme erzählte sie Ananya Chatterjee, der Leiterin der Bildungsabteilung von Calcutta Rescue, dass Ajay ruhiger geworden ist. Er spricht nicht mit seinen Familienmitgliedern und weint manchmal allein.
Ananya Chatterjee, die Erziehungsleiterin von Calcutta Rescue, und Priyanka Karmakar, die Leiterin des Calcutta Rescue No 10 Education Centre, begannen sehr vorsichtig, ihn zu beraten. Nach einigen Tagen nervösen Schweigens brach Ajay zusammen und erzählte ihnen, dass er Schwierigkeiten mit dem Hören habe. Die beiden Lehrerinnen veranlassten sofort medizinische Untersuchungen. Sein Arzt sagte, dass Ajays Venen in den Ohren verschrumpelt seien und austrockneten. Und leider gäbe es keine Heilung.
Der Arzt riet ihm, geeignete Hörgeräte zu tragen. Aber Hörgeräte sind teuer. Ajays Mutter konnte sie sich nicht leisten. Calcutta Rescue hat sich bereit erklärt, ihn mit Hörgeräten zu unterstützen. Und mit Hilfe unserer grosszügigen Unterstützer konnten wir ihm helfen. „Ich habe auch seinen Klassenkameraden gesagt, dass sie ihm gegenüber einfühlsam sein sollen. Ich bin froh, dass sie ihn einfach nur unterstützt haben“, sagte Ananya.
Jetzt kehrt Ajay in sein altes Leben zurück. Er lernt fleissig. Seine Freunde sind verständnisvoll und immer bereit, ihm zu helfen. Er schämt sich nicht mehr für sich selbst.
Ajays Mutter ist überglücklich. Sie hat viele Träume für ihren jüngeren Sohn, der ein höheres Studium anstrebt. Sie sagt: „Ich kann mir nicht vorstellen, was ich mit meinem Kind gemacht hätte, wenn Calcutta Rescue nicht an meiner Seite geblieben wäre. Jetzt bin ich erleichtert. Auch Ajay wurde emotional: „Niemand hat so viel für mich und meine Familie getan wie Calcutta Rescue. Ich bin für immer dankbar.“
Dieses Jahr hat Ajay, der jetzt 16 Jahre alt ist, die Prüfung für die Klasse 10 abgelegt. Er hofft auf ein gutes Ergebnis, damit er weiter studieren kann.
Calcutta Rescue setzt sich nicht nur dafür ein, dass unterprivilegierte Kinder eine Ausbildung erhalten, sondern auch dafür, dass sie die nötige Fürsorge und Anleitung erhalten, um Widrigkeiten zu überwinden und eine bessere Zukunft für sich und ihre Familien aufzubauen.