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Der Schlaf von Jugendlichen
Ja, ja auch Teenager benötigen Schlaf. Das vergesst Ihr gerne, Ihr denkt Ihr seiet fast erwachsen und unabhängig. Ihr denkt, es sei cooler, in den Ausgang zu gehen oder mit Anderen zusammen zu sein, als zu schlafen. Vielleicht wisst Ihr nicht, dass man nach genügend schlaf besser aussieht und besser gelaunt ist. Ihr benötigt ungefähr 9 Stunden Nachtschlaf und dies nicht nur am Wochenende, wenn Ihr Zeit zum Ausschlafen habt. Eine telefonische Umfrage in der Schweiz im Jahr 2011 hat ergeben, dass 12-15-Jährige werktags im Schnitt 8 ½ und am Wochenende 10 ½ Stunden schliefen, 16-19-Jährige werktags 7 ½ und am Wochenende 9 Stunden.
Mit der Pubertät wird es tatsächlich schwieriger früh einzuschlafen und natürlich auch früh auszustehen, weil sich der circadiane Rhythmus nach hinten verschiebt. Die Schulzeiten fangen meist zu früh an und sind damit den Bedürfnissen der Jugendlichen kaum angepasst. Einige Staaten der USA haben die Schulanfangszeiten um eine Stunde später angesetzt. So schlafen die Jugendlichen eine Stunde länger, sie gehen nicht noch später zu Bett, wie man vielleicht vermuten würde. Gemäss National Sleep Foundation sollte die Schule nicht vor 9 Uhr anfangen. Jeden Schultag eine Stunde länger zu schlafen, bedeutet 5 zusätzliche Stunden Schlaf pro Woche. Sprechen Sie mit Ihren Eltern und Lehrer darüber.
Morgenstund hat Gold im Mund, für Teenager und alle Abendmenschen in Form von Schlaf.
Gelegentlicher Schlafmangel ist nichts Schlimmes, dieser wird in der nächsten Nacht durch tieferen Schlaf wettgemacht. Chronisch ungenügender Schlaf hat ernsthafte Auswirkungen und kann für sich und andere tödliche Folgen haben, wenn man am Steuer einschläft. Das Gehirn benötigt den Schlaf und wenn die Nacht zu kurz ist, wird es tagsüber in unvorhersehbaren Momenten kurz schlafen. Der Schlafmangel vermindert alle Leistungen, auch die Fähigkeit, den Leistungsabfall wahrzunehmen. Alkohol und Cannabis verschlimmern den Leistungsabfall zusätzlich.
Die Schulleistungen der Jugendlichen, die regelmässig genügend schlafen, sind besser als diejenigen von Jugendlichen, die zu wenig schlafen. Nach zu kurzen Nächten funktionieren Lernen und das Gedächtnis nicht ideal, es ist schwierig sich zu konzentrieren und Probleme zu lösen.
Unregelmässiger Schlaf hat Einfluss auf das Wachstumshormon, welches während des Tiefschlafs ausgeschüttet wird. Dieses Hormon ist für das Wachstum und Reparaturmechanismen wichtig. Schlafmangel beeinflusst die Stimmung und Aggressionen; Sie sind mit Ihren Mitmenschen nicht so charmant, wie nach genügend langem Schlaf. Ausserdem droht Gewichtszunahme, weil der Metabolismus gestört ist und der Hunger zunimmt.
Wie kann der Schlaf verbessert werden ?
Regelmässige Schlafzeiten und ein gleicher Ablauf vor dem Zu Bett gehen helfen, leichter einzuschlafen. Wenn es Ihnen Mühe bereitet strukturiert zu sein, bitten Sie Ihre Eltern, Sie daran zu erinnern, wenn es Zeit ist, sich für das zu Bett gehen vorzubereiten.
Es ist besser genügend zu schlafen, als seine Nächte mit Prüfungsvorbereitung zu verbringen. Falls Sie ängstlich sind, kann es nützlich sein, sich für den nächsten Tag eine Pendenzenliste zu machen, um leichter entspannen zu können.
Regelmässige Essenszeiten und abends nicht zu viel und nicht zu schwer zu essen erleichtern das Einschlafen und einen guten Schlaf.
Alle stimulierenden Substanzen wie Koffein sollen nur ausnahmsweise und in geringen Mengen konsumiert werden. Sie verhindern einen guten Schlaf genauso wie Alkohol, Nikotin und andere Drogen.
Eine regelmässige sportliche Betätigung ist für den Schlaf förderlich, aber wie jede intensive Aktivität sollte sie nicht kurz vor dem Schlaf stattfinden, denn man benötigt eine gewisse Zeit, um sich wieder zu entspannen. Es ist der umgekehrte Prozess desjenigen vor einem Wettkampf, den man auch nicht gleich nach dem Aufstehen bestreiten kann. Man muss sich und die Muskeln darauf vorbereiten.
Das Tageslicht weckt sogar bei bedecktem Himmel; man sollte morgens also hinaus gehen. Aufenthalt im Freien ist für den Schlaf förderlich, abends sollte man allerdings helles Licht vermeiden.
Smartphones und andere elektronische Geräte sollen abgestellt werden, sie haben im Bett nichts zu suchen. Das Bett ist auch nicht der Ort, um Fernzusehen oder auf einem Laptop zu arbeiten, es soll nur zum Schlafen benutzt werden.Frische Luft, eine angenehme Temperatur sowie Dunkelheit und Ruhe im Zimmer fördern einen erquickenden Schlaf.