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|Am Kapitalmarkt werden Kredite und Guthaben mit längerer Laufzeit (ab 12 Monaten) gehandelt (bei kürzeren Laufzeiten spricht man von Geldmarkt). Der Kapitalmarkt dient hauptsächlich der Kapitalanlage und der Finanzierung von Investitionen.|
Die Kaufkraft des Geldes oder der Geldwert drückt aus, wie viele Güter für eine bestimmte Summe Geld gekauft werden können. Bei einem Anstieg des Preisniveaus nimmt die Kaufkraft des Geldes ab - die Menge an Waren, die man für eine bestimmte Summe erwerben kann, sinkt (Inflation). Umgekehrt steigt sie bei einem Rückgang der Preise (Deflation). Das Ziel der Geldpolitik besteht darin, durch die richtige Dosierung der Geldversorgung die Kaufkraft des Geldes möglichst stabil zu halten.
Ein anderer Begriff für die allgemeine Wirtschaftslage. Bei einer ausgeglichenen Konjunktur wächst die Wirtschaft im Rahmen ihrer verfügbaren Produktionskapazitäten. Als Konjunkturüberhitzung wird eine Situation bezeichnet, in der die Wirtschaft rasch wächst und es zu Produktionsengpässen und Inflation kommt. Bei schlechter Konjunktur (Rezession) nimmt die Produktion ab, und die gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten sind ungenügend ausgelastet. Die Arbeitslosigkeit steigt und es besteht die Gefahr von Deflation.
Siehe Landesindex der Konsumentenpreise.