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Tornos bestätigte den Stellenabbau ohne auf die konkrete Zahl der Entlassungen einzugehen. Den betroffenen Angestellten in der Produktion sei per 31. Dezember gekündigt worden, sagte Finanzchef Bruno Edelmann auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Ein Sozialplan sei nicht vorgesehen. Zuvor hatten die Zeitungen "Quotidien jurassien" und "Journal du Jura" über die Sparmassnahme berichtet.
Die Unia sprach unter Berufung auf die Personalkommission des Unternehmens von einem Dutzend Kündigungen. Es sei zu befürchten, dass das Unternehmen in Raten weitere Kündigungen ausspreche, um eine Massenentlassung und damit verbunden einen Sozialplan zu umgehen, sagte Gewerkschaftssekretär Pierluigi Fedele gegenüber der sda.
Tornos erzielte im ersten Semester einen kleinen Gewinn von 300'000 CHF, nachdem es im vergangenen Jahr einen Verlust von 3,6 Mio CHF abgesetzt hatte. Das Unternehmen leidet besonders unter dem starken Franken. Deswegen hat es einen Grossteil der Produktion ins Ausland verlagert.
Seit 2012 ist der Anteil der in der Schweiz produzierten Drehmaschinen von 98 Prozent auf 36 Prozent zurückgegangenen. Stattdessen produziert Tornos verstärkt in China und Taiwan. Auch hat das Unternehmen in den letzten Jahren wiederholt Stellen abgebaut. Seit Beginn der 2000er Jahre hat sich die Zahl der Mitarbeiter auf aktuell 630 weltweit halbiert.
(AWP)