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Der Junge lebt mit seiner Mutter in Nikolajew im Süden der Ukraine. Der Vater verliess sie, noch bevor Matwej in die Schule ging. Seitdem versuchte der Mann kaum, Kontakte zu seinem Sohn und der Ex-Frau zu pflegen, geschweige denn sie finanziell zu unterstützen. Matwejs Grosseltern sind betagt und gesundheitlich schwach. Oma Lilia (geb. 1954) und Opa Viktor (geb. 1952) brauchen viel Aufmerksamkeit und grundsätzliche Behandlung. Die alte Frau hat Probleme mit dem Blutdruck. Sie musste einen Herzinfarkt überstehen. Seitdem fühlt sie sich noch schlechter, bekommt oft Kopfschmerzen, Herzrasen und hat immer häufiger einen drastisch erhöhten Blutdruck. Frau Lilia muss sich kostspieligen Infusionen und regelmässigen ärztlichen Untersuchungen unterziehen. Dafür reichen weder die Altersrenten von Matwejs Grosseltern noch der Lohn seiner Mutter. Der Junge ging Schweizer Gönner um jede mögliche Hilfe an.
Dank den gespendeten Mitteln konnte Matwej seiner Familie helfen: Seine Oma kriegte die notwendigen Medikamente und eine Infusionen-Kur, und die Mutter schaffte es leichter, Nahrungsmittel zu besorgen.
Der Junge lernt Englisch und Rechtswissenschaft in der Schule, um bessere Zukunftsaussichten zu haben. Heute ist er aber immer noch nicht imstande, seiner bedürftigen Oma zu helfen. Matwej wendet sich wieder an Schweizer Gönner mit der Bitte um finanzielle Unterstützung.