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Wasserkraft: Unerschlossene Potentiale
Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Ständerates beantragt ihrem Rat zwei Motionen anzunehmen, die das Wasserkraftpotential in der Schweiz erhöhen und dessen Umsetzung vereinfachen wollen.
Mit diesem Entscheid will die Kommission der Wasserkraft eine wichtigere Rolle bei der angestrebten Energiewende zukommen lassen.
Mit 9 Stimmen zu 0 bei 3 Enthaltungen und 7 Stimmen zu 5 beschloß die Kommission, den beiden Motionen „Erhebung der Potentiale zur Nutzung der Wasserkraft“, resp. „Erhöhung des Ausbauziels für die einheimische Wasserkraft“, anzunehmen.
Beide Motionen verlangen vom Bundesrat, daß das Ausbauziel der schweizerischen Wasserkraftproduktion besser erörtert werde, um damit die Jahreserzeugung von Strom aus Wasserkraft zu maximieren.
Zudem sollen die Bewilligungsverfahren zum Bau solcher Kraftwerke beschleunigt und vereinfacht werden. Das Wasserkraftpotential der Schweiz spielt in Bezug auf die Energiewende eine äußerst wichtige Rolle.
Die Mehrheit der Mitglieder der Ständeratskommission möchte deshalb ein höheres Ausbauziel für die Wasserkraft in der Schweiz anstreben und die Realisierung von Wasserkraftwerken so weit wie möglich vereinfachen.
Die Kommission hat am 30. April 2012 in Bern unter dem Vorsitz von Ständerat Didier Berberat (S/NE) und teils in Anwesenheit von Bundesrätin Doris Leuthard getagt. Mit ihr hat sich die Kommission über die Energiestrategie 2050 ausgetauscht.