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2016 waren Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems bei den Frauen die häufigste Todesursache: 34% aller Todesfälle bei Frauen waren darauf zurückzuführen, während es bei den Männern weniger als 30% waren. Bei Letzteren waren Tumore die noch leicht häufigere Todesursache. Frauen verstarben im Vergleich dazu deutlich seltener an den Folgen von Krebs.
Bei den Todesfällen infolge psychischer Krankheiten zeigt sich hingegen ein umgekehrtes Bild: Beinahe 10% aller Todesfälle von Frauen waren auf Erkrankungen der Psyche zurückzuführen, während es bei den Männern 5.5% aller Todesfälle waren. Ein ebenfalls grosser Geschlechterunterschied ist bei den Todesfällen durch Suizid festzustellen: Suizide waren bei den Männern die Ursache für 2.4% aller Todesfälle, bei den Frauen waren es 0.8%.
Die Anteile anderer Todesursachen wie Erkrankungen des Urogenital- oder Verdauungssystems waren bei Frauen wie Männern ungefähr gleich hoch.