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Schutzmasken dienen zum Schutz vor gesundheitsgefährdenden Schadstoffen oder Krankheitserregern wie Bakterien und Viren. Sie werden hauptsächlich dort eingesetzt, wo verhindert werden muss, dass diese Atemgifte in den menschlichen Körper gelangen. Schutzmasken gehören aber nicht ausschliesslich als chirurgische Masken oder Hygienemasken im medizinischen Bereich wie z.B. in Operationssälen oder in der Krankenpflege zum Alltag, sie werden auch bei der Feuerwehr, der Polizei, beim Militär und an Arbeitsplätzen, an welchen gefährliche Stoffe in hohen Konzentrationen über die Luft verteilt werden, verwendet. Aber auch in der Halbleiterproduktion, wo eine Kontamination von rein zu haltenden Flächen verhindert werden muss, kommen Schutzmasken zum Einsatz.
Mund-Nasen-Schutz (MNS)
Ein Mund-Nasen-Schutz, oft auch medizinische Gesichtsmaske oder Hygienemaske genannt, ist eine ein- oder mehrlagige Schutzmaske für Mund und Nase, die durch Binde- oder Gummibänder am Hinterkopf oder mit hochelastischen Ohrschlaufen fixiert wird. In der Mitte des oberen Randes sorgt ein optional integrierter Metallbügel dafür, dass der Mund-Nasen-Schutz an den Nasenrücken gedrückt wird und so das Gesichtsfeld frei bleibt und der Austritt der Atemluft nach oben eingeschränkt wird. Nach einmaliger Verwendung sollte der Mund-Nasen-Schutz entsorgt werden. Spezielle, für die mehrmalige Verwendung geeignete Hygienemasken, können nach entsprechender Dekontamination wiederverwendet werden.
FFP-Schutzmasken
FFP-Schutzmasken sind partikelfiltrierende Halbmasken, die verhindern sollen, dass gesundheitsschädigende Stoffe in die Atemwege gelangen. Das Kürzel FFP steht für „filtering face piece“. FFP-Atemschutzmasken unterscheiden sich von einem Mund-Nasen-Schutz hauptsächlich dadurch, dass sie einen Atemschutzfilter enthalten. Sie bestehen in der Regel vollständig aus Vliesmaterial und umschliessen Mund und Nase, während der Augenbereich ausgespart bleibt.
FFP-Schutzmasken werden in drei verschiedene Klassen eingeteilt. Die Klassifizierung erfolgt nach der Filterleistung der Atemschutzmaske. Diese ergibt sich aus der Gesamtleckage einer Schutzmaske, die sich wiederum aus der Durchlässigkeit des Filtermaterials, der Leckage am Ausatemventil und den Öffnungen an Stellen, an denen die Schutzmaske nicht genau auf dem Gesicht sitzt.
Klasse
Filterleistung
Schutz vor
FFP-1
mind. 80% von Partikel bis zu 0,6 μm
Feinstaub, Rauch und Aerosole auf Wasser- und Ölbasis (Hobeln, Reinigungsarbeiten, Einsatz bei Pollenallergie)
FFP-2
mind. 94% von Partikel bis zu 0,6 μm
Gesundheitsschädliche und krebserregende Stäube auf Wasser- und Ölbasis (Schleifen, Schneiden und Bohren von Zement, Holz, Stahl etc., Umgang mit Schimmel oder Bakterien/Viren der Risikogruppe 2)
FFP-3
mind. 99,5% von Partikel bis zu 0,6 μm
Gesundheitsschädliche und krebserregende Stäube auf Wasser- und Ölbasis (Schleifen, Schneiden und Bohren von hochlegiertem Stahl, Arbeiten mit Asbest und Dieselrauch, Umgang mit Schimmel oder Bakterien/Viren der Risikogruppe 3)
Aus hygienischen Gründen, sofern vom Hersteller nicht anders angegeben, sind FFP-Masken grundsätzlich nur für die einmalige Verwendung von maximal 8 Stunden vorgesehen. Im medizinischen Bereich sollte bei der Pflege und direkten Versorgung infizierter Patienten bevorzugt eine FFP2-Maske getragen werden.
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Informieren Sie sich vor jedem Einsatz einer Schutzmaske über das Auftreten der jeweiligen Gefahrenstoffe am Arbeitsplatz. Halten Sie im Zweifel Rücksprache mit einem Atemschutzexperten oder kontaktieren Sie uns, bevor Sie die für Ihren Einsatz passende Schutzmaske kaufen. Wir beraten Sie jederzeit sehr gerne!
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