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Das BFS hat auf Basis der Arbeitskräfteerhebung (SAK) eine Reihe von Indikatoren im Zusammenhang mit dem Ruhestand untersucht. Es sind dies:
- Erwerbsquote und Erwerbsstatus der 50- bis 74-Jährigen
- Durchschnittliches Alter beim Austritt aus dem Arbeitsmarkt
- Frühpensionierungsquote (Arbeitsmarktansatz)
- Anzahl Personen ab 65 Jahren je 100 Erwerbspersonen im Alter von 20 bis 64 Jahren.
Das durchschnittliche Alter beim Austritt aus dem Arbeitsmarkt lag 2019 bei 65,6 Jahren. Dies entspricht einem der höchsten Werte seit Beginn der 90er Jahre, wobei der tiefste Wert im Jahr 2006 zu verzeichnen ist (64,3 Jahre). Das unterschiedliche ordentliche (gesetzliche) Rentenalter zwischen Männern und Frauen zeigt sich in diesem Indikator: Männer verlassen den Arbeitsmarkt im Schnitt etwas später als Frauen (im Durchschnitt der letzten 5 Jahre: 0,9 Jahre später).
Das durchschnittliche Erwerbsaustrittsalter variiert auch je nach Erwerbsstatus, Nationalität, Wirtschaftsbranche und ausgeübtem Beruf: Selbstständigerwerbende, Schweizer und Erwerbstätige in der Land- und Forstwirtschaft bleiben überdurchschnittlich lange auf dem Arbeitsmarkt aktiv. Demgegenüber treten Erwerbspersonen aus den Wirtschaftsabschnitten «Kredit- und Versicherungsgewerbe» sowie «Verkehr und Lagerei» deutlich früher aus dem Arbeitsmarkt aus.