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Weite Verbreitung
Erkältungen sind die Infektionen, die Menschen am häufigsten plagen. Viele unterschiedliche Viren können Beschwerden mit Halsweh, Schnupfen und Husten verursachen. In den meisten Fällen befallen die Viren die oberen Atemwege, die Stärke und die Art der Beschwerden sind dabei sehr unterschiedlich. Am häufigsten erkranken wir im Winter.
Eine Erkältung verläuft häufig nach diesem Muster: Sie starten mit Halskratzen oder Halsschmerzen, gefolgt von Schnupfen, kurz darauf entsteht Husten. Bei vielen Erkälteten gesellen sich Abgeschlagenheit, Druckgefühl im Kopf, erhöhte Temperatur und Gliederschmerzen dazu.
Die Symptome verschwinden in der Regel nach sieben bis zehn Tagen, falls keine Komplikationen auftreten. Erkältungen können sich zum Beispiel auf das Mittelohr in Form eine Mittelohrentzündung oder auf die Lungen (Lungenentzündung) ausbreiten. In diesen Fällen entfalten sich weitere Beschwerden.
Schnelle Ansteckung
Entgegen ihrem Namen ist die Ursache von Erkältungen nicht die Kälte, sondern fast immer Viren. Inzwischen spricht man von über 200 Erregern verschiedener Gattungen und aus unterschiedlichen Familien.
Da sich die Viren häufig verändern und in einer hohen Zahl bestehen, gibt es keine Impfung gegen Erkältungen. Entsprechend vielseitig sind die Ansteckungs-Möglichkeiten: Über die Luft durch die Tröpfcheninfektion oder durch Schmierinfektion über Gegenstände wie Türklinken oder Handläufe, die mit Erregern kontaminiert sind.