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Vier der sieben neuen Wettkämpfe sind Team-Wettbewerbe mit Männern und Frauen. Die Schweizer Chancen auf Edelmetall in den neuen Disziplinen stehen traditionell gut. Ein Überblick der neuen Medaillenentscheidungen:
Erstmals gibt es bei den Akrobaten auf der Schanze einen Mixed-Wettkampf – sehr zur Freude der gastgebenden Chinesen. Sie dominierten beide Austragungen im Weltcup klar. Dank der sehr starken Männer (sechs Podestplätze in sechs Wettkämpfen) dürfen sich auch die Schweizer leise Medaillenhoffnungen ausrechnen.
Solche haben durchaus Tradition: Sonny Schönbächler (1994) und Evelyne Leu (2006, mit dem legendären Full-Full-Full) gewannen schon Gold – im Einzel. 2019 bei der WM-Premiere holte das Schweizer Trio mit Nicolas Gygax, Carol Bouvard und Noé Roth die Goldmedaille.
Neu gibt es neben den Rennen der Männer und der Frauen einen Team-Wettkampf. Im Boardercross gehören die Schweizer nicht (mehr) zur absoluten Spitze. Sicher starten wird Kalle Koblet, der einzige Mann im Schweizer Team. Seine Partnerin ist noch unklar: Mit Lara Casanova, Sophie Hediger und Sina Siegenthaler stehen drei zur Auswahl.
Skispringen gehört zu den wenigen Sportarten, in denen die Frauen weniger Medaillenchancen haben als die Männer. Sie springen nur von der Normalschanze, die Männer auch noch von der Grossschanze und in einem Team-Wettkampf. Neu gibt es nun aber einen Medaillensatz für Mixed-Teams mit je zwei Männern und Frauen. Die Schweiz fehlt mangels weltcup-tauglicher Springerinnen.
Noch ein neuer Wettkampf, in dem sich die Chinesen grosse Medaillenchancen ausrechnen. Die Schweiz ist im Shorttrack nicht vertreten.
Die Freestyle-Skifahrer erhalten mit dem Big Air – ein Sprung von einer Riesenschanze – eine weitere Medaillenchance. Andri Ragettli zeigte sich kurz vor Olympia mit dem Sieg an den X-Games im Slopestyle in Topform, auch wenn der Big-Air-Wettkampf missglückte. Auch Fabian Bösch könnte ein Schweizer Medaillenkandidat sein.
Die Schweizer Frauen scheinen noch stärker. Sarah Höfflin und Mathilde Gremaud feierten vor vier Jahren in Pyeongchang einen Doppelsieg im Slopestyle. Sie gehören auch im Big Air zu den heissen Medaillenkandidatinnen, wenn sie sich zu einem Doppel-Start entschliessen.
Um den Bobfahrerinnen wie den Männern zwei Medaillenchancen zu ermöglichen, wurde der Monobob ins Programm aufgenommen. Um im Vierer starten zu können, gibt es bei den Frauen schlicht zu wenig Athletinnen. Im Monobob geht eine Pilotin in Einheitsschlitten alleine in die Spur. Für die Schweiz holte Melanie Hasler einen Quotenplatz. Ein Diplom sollte für die erst 23-jährige Aargauerin drinliegen, eine Medaille wäre eine grosse Überraschung. (pre/sda)
An der Darts-WM in London verblüffte Luke Littler alle. Mit 16 Jahren stürmte er bis in den Final, den er schliesslich gegen Luke Humphries verlor. Wer glaubte, dass es sich beim Erfolg des jungen Engländers um eine Eintagsfliege handelte, der sieht sich nun, vier Monate später, massiv getäuscht.