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Schwarzsee: Matthias Siegenthaler erbt
Der Emmentaler Matthias Siegenthaler hat am Schwarzsee-Schwinget 2014 seinen ersten Bergfestsieg errungen. Dies nach sieben Gauverbands- und Kantonalfestsiegen. Siegenthaler war Profiteur des resultatlosen Schlussganges zwischen Simon Anderegg und Christian Stucki. Sie beide, Anderegg und Stucki, die den Schwarzsee-Schwinget schon gewannen, riskierten im Schlussgang zu wenig.
Simon Anderegg mit fünf Siegen
Simon Anderegg war bis zum Schlussgang der tonangebende Schwinger mit fünf Siegen und 49,25 Punkten. Christian Stucki erhielt mit 48,75 Zählern den Vorzug für den Schlussgang gegenüber dem punktgleichen Matthias Siegenthaler. Stucki konnte im Anschwingen Christoph Bieri nicht bezwingen, ehe er zu vier Erfolgen kam. Siegenthaler startete mit einem Gestellten gegen Bruno Gisler, ehe er sämtliche Duelle zu seinen Gunsten entschied. Während Simon Anderegg zwei und Christian Stucki ein Eidgenosse bezwang, hatte Matthias Siegenthaler ausser Bruno Gisler keinem weiteren Eidgenossen mehr gegenüber gestanden. Im Ausstich bezwang er Roger Erb und Überraschungsmann Benjamin Gapany. Dieser bezwang im fünften Gang sensationnell Thomas Sempach.
Bruno Gisler fehlte ein Viertelpunkt
Von den 13 gestarteten Eidgenossen blieben Bruno Gisler, Michael Nydegger, Remo Stalder und Beat Wampfler ohne Kranz. Bruno Gisler kam im letzten Gang gegen Remo Käser nicht über einen Gestellten hinaus. Damit fiel er mit drei Siegen und drei gestellten um 0,25 Zähler aus den Kranzrängen. 13 der 17 abgegebenen Kränze gingen ins Bernbiet, je zwei in die Südwest- und Nordwestschweiz.