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Bei Eintritt einer Arbeitsunfähigkeit gefolgt von Invalidität kann eine Person, die in mehreren Ländern gearbeitet hat, eine Teilrente von jedem dieser Staaten erhalten, die deren Arbeitsunfähigkeit anerkennt.
Einige Länder berechnen diese wie die Altersrente. Die Höhe der Leistung hängt von den zurückgelegten Versicherungszeiten ab. Der Rentenanspruch besteht auch, wenn die Person beim Eintritt der Behinderung nicht im betroffenen Land versichert ist. Dieses Prinzip gilt auch für die Schweiz.
Nach Schweizer Recht müssen einer Person bei Eintritt des Versicherungsfalles mindestens drei volle Beitragsjahre angerechnet werden können. Dies ist erfüllt, wenn die versicherte Person:
- während mindestens drei Jahren AHV/IV-Beiträge entrichtet hat oder
- Schweizer oder EU/EFTA-Staatsangehörige während mindestens eines vollen Jahres Beiträge an die AHV/IV entrichtet haben und weitere Beiträge aus einem EU/EFTA-Staat vorweisen können. Im Gesamten müssen drei volle Beitragsjahre angerechnet werden können.
Für den Rentenanspruch und die Berechnung der Leistungen müssen auch weitere Voraussetzungen erfüllt werden. Weitere Informationen finden Sie auf der folgenden Seite: