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Einflussreiche Gruppen drängen auf mehr Infrastruktur für digitale Identität.
Die in Washington ansässige Digital Impact Alliance (DIAL) hat dazu aufgerufen, mehr Geld für die digitale öffentliche Infrastruktur (DPI) zur Verfügung zu stellen, darunter auch für die digitale Identität – und zwar nicht nur für den technologischen Teil der DPI.
Derzeit können DPI-Projekte mit 400 Millionen Dollar bis zum Ende des Jahrzehnts rechnen – das ist die Summe, die „Stakeholder“ bereits für „die Sache“ zugesagt haben.
DIAL setzt sich im Wesentlichen dafür ein, dass diese Gelder kontinuierlich ausgegeben werden, um seine Mission durch scheinbar „vertrauenswürdige“ Botschafter wie die Zivilgesellschaft, Akademiker usw. zu fördern. Offenbar würde dies auch ihre Beteiligung an der Verwaltung sowie an der Gestaltung und Umsetzung verschiedener DVI ermöglichen.
Zum Vorstand des DIAL gehören unter anderem der Direktor von USAI, einer Organisation, die für ihre Beteiligung an der Einführung der digitalen ID in der Ukraine bekannt ist, sowie der Präsident und CEO der UN Foundation und ein Senior Advisor der Gates Foundation.
In einem Expertenkommentar, der ursprünglich Ende September veröffentlicht wurde, plädiert DIAL für eine „nachhaltige Finanzierung“ und argumentiert, dass nicht nur Unternehmen und Volkswirtschaften, sondern auch Einzelpersonen von den Vorteilen profitieren würden.
Abgesehen von Ländern wie der Ukraine „sondiert“ das DIAL die Situation und stützt sich dabei auf einen Bericht, der unter anderem in Sierra Leone in Afrika erstellt wurde, während die „Befragten“ 25 Gruppen und Institutionen sind.
Darunter sind Regierungsvertreter der genannten Länder, aber auch die Gates Foundation, die UN-Agentur UNDP, die Weltbank und der Africa Digital Rights Hub.
DIAL möchte, dass Geld für die Koordination zwischen den Ministerien ausgegeben wird, während „die Gemeinschaften frühzeitig einbezogen werden müssen, insbesondere diejenigen, die eher ausgeschlossen sind“, heißt es in den Berichten.
Der Punkt des „frühen Engagements“ wurde auch von der Weltbank angesprochen, als sie separat ein früheres Treffen namens ID4Africa abhielt – zumindest im Moment scheinen DIAL und die Weltbank also gut zusammenzuarbeiten.
DIAL sagt, es sei hier, um „eine positive digitale Zukunft für alle und überall“ zu schaffen.
Als Zeitrahmen wird das Jahr 2030 genannt, und die Gruppe bezieht sich auch auf die von den Vereinten Nationen aufgestellten Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs), um ihre Mission zu erklären.
Und sie behauptet, dass digitale Komponenten – einschließlich dessen, was in anderen Teilen als umstritten und die Privatsphäre verletzend angesehen wird – eine „entscheidende“ Rolle bei der Verringerung der Armut und der Verbesserung der Wirtschaft weltweit spielen werden.