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steven-bln
: Dennoch tendiere ich eher dazu, darauf zu
vertrauen, dass der Kursverfall übertrieben ist, denn das Nebenwirkungsproblem von Ponatinib kann auch schon durch Gabe von Blutverdünnern einigermassen in den Griff gebracht werden, so wie es bei anderen Vertretern der gleichen Klasse auch gelöst wird. Der Patient wird ja erst vorsichtig auf Ponatinib "eingestellt" im Laufe des Medikamentengabebeginns. Bei ersten Anzeichen, dass der betreffende Patient tatsächlich einer von den 10% betroffenen Patienten ist, die zu Thrombosen neigen, kann der Arzt gegensteuern.
steven-bln
: Eine Meinung, der ich auch folgen würde:
"People are afraid that they're going to have to take the drug off the market," Summer Street Research analyst Carol Werther told Reuters. "I don't think it will be (withdrawn), because there's a place for it in patients who have no treatment and the risk/reward would be beneficial for them."
steven-bln
: Ich könnte jetzt hier noch eine ganze Reihe
anderer Merkmale aufzählen, die mich dringend darin bestärken, nicht alles, was diese Meldungen an Informationen hergeben, als bare Münze zu nehmen, denn es es gibt darin eine Reihe von Ungereimtheiten. Umsomehr muss man eben sich selbst eine Meinung bilden.
steven-bln
: @Centimo: Ich hoffe, Du weisst, wie der Kurs
zustande kommt. Man kann ihn nicht durch Bashen herunterbringen. Den einzigen Effekt, den Bashen hat, ist, dass man eventuell kaum Umsatz erzielt. Aber Aktionäre, die aus strategischen Gründen eine Mehrheit halten, halten ihre Aktien auch, wenn der Kurs auf den Nennwert fallen würde. Solange sie nicht über den Markt verkaufen, und weiter halten, ist die Mehrheit in ihren Händen: also keine Übernahme möglich. Diese Aktionäre, die die Mehrheit halten, bräuchten ja nur entsprechend ein hohes Gebot abgegen, welches jemand, der eine AG übernehmen wollte, erfüllen müsste. Nur geht im Zuge dieses Ansinnens des potentiellen Übernehmers sicherlich das Geld aus.
steven-bln
: Andererseits wirkt sich natürlich Vertrauen, was
man in eine Firma setzt, positiv auf den Kurs auf, ohne dass man Pushen muss. Wer der Firma vertraut, muss seine Aktien nicht verkaufen, sondern hält sie, oder kauft nach. Das Angebot am Aktien (einigermassen konstante Anzahl in einem angemesssenen Zeitraum vorausgesetzt), wird knapper, der Kurs steigt.
steven-bln
: Ich vermute, das Management wird weiter halten.
Dem Management geht es bei ihren Verkäufen sicherlich nicht darum, möglichst hohe Erlöse für ihre Optionen zu erzielen, sondern für das Wohl der Firma. Sicherlich bekommen sie ein Gehalt von dieser Firma, was nicht ausschliesslich auf Optionen oder Aktien basiert.
steven-bln
: @purzl80: #179 Eine Entscheidung nur aufgrund
hier geposteter News ist schwer, denn auch ich nahm anfangs an, dass die heutige Meldung nur eine Wiederholung derjenigen vor 9 Tagen ist. Dem war nicht so, sondern eine deutliche Verschärfung der Lage, und sehr vorsichtige Anleger sollten das Risiko nochmals gut abschätzen. Das jetzige Kursniveau ist etwa das, was man an Erwartungen noch haben kann: Es gibt noch Aussichten, dass Ponatinib seine Zulassung behält, und dass Ariad noch seine 3. Substanz erfolgreich weiterentwickeln kann.
bin raus, rest sollte auch gehen, HIER NEWS, Sammelklage der investoren zwischen 2011 und 2013 die nun fast alles verloren haben : DAS IST DAS ENDE, Cashbestände der Firma dürfte bei üblichen amerikanischen Gerichtsentscheiden schnell abfließen. Künftiger Pennystock. Beileid den noch investierten. Montag nochmal 2stellig minusprozente .
steven-bln
: Purzl80: Eine Klage wegen Kursverlusten gegen die
Firma ist aussichtslos, aber es stellt sich nun tatsächlich die Frage, inwieweit es Versäumnisse gab, dass man das Risiko nicht deutlicher erkennen konnte, und das Risiko erst jetzt durch die FDA so herausgestellt wurde. Die heutigen 40% sind echt heftig.
Intressanter Artikel: In dem Artikel wird es etwas genauer beschrieben , auch die frage erstellt, war es das für Ariad?
Auch die Frage ob die Ärtze Iclusig weiter verschreiben werden, wo dieses schon wohl bekannt war und hier zu JP Morgan eine befragung bei den entsprechenden Fachärzten machte und diese Iclusig weiter verschreiben werden?
Wenn JPMorgan die Einschätzung richtig ist und Ärzte weiterhin Iclusig verschreiben, ist es definitiv nicht das Ende der Straße für Ariad.
It's an epic failure for Ariad Pharmaceuticals (NASDAQ: ARIA ) . Literally.
The company announced that it's canceling a late-stage study called EPIC. This study focused on comparing Ariad's drug Iclusig against Novartis' (NYSE: NVS ) Gleevec in treating newly diagnosed chronic myeloid leukemia, or CML.
Ariad's decision came after the U.S. Food and Drug Administration placed a clinical hold on patient enrollment for the study last week because a number of patients taking Iclusig developed serious arterial blood clotting. That news caused shares to plunge nearly 80%. The stock sank even further with Friday's study cancellation, with shares down another 40% in early trading.
Is this the end of the road for Ariad? Not necessarily.
Source: Ariad Pharmaceuticals.
Certainly, many are concerned that these issues could seriously hurt Iclusig's sales -- or even lead to it being pulled from the market. The drug gained approval in December 2012 as a treatment for CML and Philadelphia chromosome positive acute lymphoblastic leukemia, or Ph+ ALL. The FDA gave the green light then more than three months ahead of schedule as part of the agency's accelerated approval program, which required that only a single clinical trial be conducted.
Iclusig already contains a boxed warning that alerts patients and physicians that the drug can lead to blood clots and liver toxicity. Ariad is now working with the FDA to change labeling to reflect the latest safety findings. Neither the company nor the FDA have mentioned any actions beyond label changes.
A key question, though, is whether physicians will now be more reluctant to prescribe Iclusig. There's at least one reason for Ariad to have hope that this won't be the case.
JPMorgan polled 50 hematologists and oncologists after the news broke about the FDA's clinical hold on Inclusig. Most of those contacted don't plan to change prescribing patterns. Based on those results, the investment firm concluded that physicians "may be far less spooked by the safety update than the investor community."
Some of these clinical professionals' reasoning could simply be that there aren't many effective treatments to choose from. Novartis' Gleevec is the primary drug that doctors prescribe for CML. The pharmaceutical company also markets Tasigna as a treatment option for the disease. However, Tasigna isn't without its own safety concerns. The drug carries a black box warning for potential heart problems.
Physicians can also prescribe Sprycel, which is marketed by Bristol-Myers Squibb (NYSE: BMY ) . Like some of the other CML treatments, though, Bristol's drug also comes with potential safety issues. The FDA issued a safety announcement in 2011 about an increased risk of pulmonary arterial hypertension for patients taking Sprycel.
If JPMorgan's assessment is correct and physicians continue to prescribe Iclusig, it's definitely not the end of the road for Ariad. However, it will without question continue to be a bumpy road for the beleaguered company. If you're an intrepid investor waiting for some kind of rebound for this stock, make sure you have good shock absorbers.
steven-bln
: Bzgl. der Verschreibungspflicht ist die Anwendung
in den USA an das FDA Approval gebunden. Ansonsten steht die Droge den Ärzten innerhalb des Arzneimittelrechts in seiner Anwendung frei. Ponatinib wurde auch bereits in Europa zugelassen: http://www.ema.europa.eu/ema/index.jsp?curl=pages/...0b01ac058001d127 Eine Zulassung in Europa bedeutet nicht gleichzeitig, dass z.B. deutsche Krankenkassen die Kosten der Behandlung automatisch übernehmen. Dazu muss erst in den Krankenkassenverbänden eine Kostenübernahmeregelung geschaffen werden, dies geschieht meist erst im Anschluss an eine Zulassung und sich nach Bewertung der medizinischen Daten ein deutlich positives Nutzen/Kosten/Risikoverhältnis ergibt. Eine Privat-Verschreibung und das Tragen der Kosten durch Einzelpersonen ist aber immer möglich.
steven-bln
: Die FDA hat in keiner Weise das NDA-Approval
für Ponatinib zurück gezogen. Das Nebenwirkungsrisiko war bereits früher bekannt, es ist im Beipackzettel genau angegeben (also war es bereits bei der Zulassung bekannt). Es ist kein Verschulden von Ariad festzustellen. Die Entscheidung zum Studienstop durch die FDA kann auch andere Gründe haben.
nein, ponatinib ist nur eine höhere dosis von iclusig. aria hat kein zweites standbein momentan.
und was ist dann, wenn nach paar monaten, sich was in EU tut, dort auch was negatives auftritt ? oder meinst du die euprüft nix und setzt patienten risiko aus nur um einem us-unternehmen umsatz zu bringen?
hier kann seitens eu und investor-klage der todesstoß kommen in den nächsten wochen und monaten. man kann nicht jeden tag annehmen " ach morgen fällt sie sicher nicht nochmal 10,20,30 "
(es hilft einem nix ,wenn man sich den rebound herbeiträumt, dazu braucht es hier megapositive nachrichten)
gestern fiel sie, weil die amis am heimatbörsenmarkt genau wissen, dass es in US oft für den kläger ausgeht, und wenn herauskommt, dass ariad zu spät vom standbeinprodukt mit den problemen meldete, dann ist das vorsatz. hier hätte man auch seitens unternehmen schon vorher gewinnwarnung, umsatzwarnung, ausgeben müssen, wenn verkauf gestoppt, reduziert, oder produkt von marrkt genommen wird. ariad hat ja selber gesehen und gewusst mittels der patiententestgruppe, dass es vielfachhöheren %-satz gab, deren das produkt mehr schadete als half (herzinfarkt, blutgerinsel,leberschaden)
steven-bln
: Die Aktie befindet sich zumindest an einem
kritischen Wendepunkt, der aber hauptsächlich durch die Entwicklungen mit Iglusic zusammen hängt. Meiner Meinung nach ist aber der Kursverfall der letzten Tage übertrieben, denn nur eine negative FDA Entscheidung zulasten der Marktzulassung würde so etwas rechtfertigen.
steven-bln
: Bei der momentanen "Bewertung" ist es meiner
Meinung nach am Besten, wenn man sich nur af die harten Informationen beschränkt, die man den Meldungen entnehmen kann. Spekulationen ins Negative sind meiner Meinung nach zum jetzigen Zeitpunkt übertrieben. Die Gesamtbewertung von Ponatinib ergibt sich im Vergleich zu Vertretern der gleichen Klasse: es ist nicht anzunehmen, dass die Nebenwirkungen plötzlich in grösseren Maße auftreten oder schlechter zu bewerten sind, als bei anderen Drogen der gleichen Klasse.