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St. Verena (1. September)
Die Pfarrkirche Gonten steht im Zentrum des Dorfes und liegt direkt an der Hauptstrasse von Appenzell nach Urnäsch.
Der neugotische Kirchenraum wird im Chor geprägt durch die Retabel des Hochaltars, 1846 von Anton Klarer geschaffen. Die Deckengemälde von Lenggenhager zeigen Geburt, Tod und Auferstehung Christi. Zurn Gesamtbild des neugotischen Kirchenraumes gehört die Dreiergruppe der Schnitzaltäre; der Hochaltar von Anton Klarer ist 1864 entstanden. Glasgemälde-Zyklus von 1927. 340 Sitzplätze sowie weitere 60 auf der Empore.
Geschichte
Aus einigen spärlichen Quellen geht hervor, dass sich das kirchliche Zentrum von Gonten aus einem «Bildle an der Landstrass» über eine Kapelle zu einer Pfarrkirche entwickelte. Im Dezember 1453 wurde eine Kapelle mit zwei Altären geweiht. In den Jahren zwischen 1472 bis 1507 muss sie renoviert oder erneuert worden sein. 1582 entstand ein Neubau. Im Jahre 1600 beschlossen die Gontner, den Kirchturm neu zu bauen. 1606 wurde eine Turmuhr montiert. 1623/24 wurde die Kapelle renoviert und verlängert. 1634 Guss einer neuen Glocke. 1635 Weihe zweier Seitenaltäre. 1647 wurde die Kirche schon wieder erweitert und erneuert. 1670 Einbau einer Orgel, 1697 Guss einer Glocke, 1717 Guss einer weiteren Glocke, 1776 Anschaffung eines Taufsteins. Von 1746-1754 wurden die Altäre und Tabernakel erneuert. Wegen Bevölkerungszunahme und schlechtem Zustand musste 1863-1865 das ganze Gotteshaus nach Plänen von Joseph Spalt neu erstellt werden. Am 12. September 1866 wurde die neue Pfarrkirche eingeweiht. Durch eine Renovation von 1972/73 hat die Pfarrkirche ihre Eigenart als neugotische dörfliche Kathedrale weitgehend eingebüsst. Die frühere Doppelempore wurde durch eine einfache ersetzt; aus Überlingen kam eine neue Orgel und von Rüetschi Aarau 1927 ein neues Geläute mit vier Glocken. 1979 musste der Turm erneut saniert werden.
|offen||Die Kirche ist tagsüber offen|
|Bezirk||Gonten|
|Eigentümer||Katholische Kirchgemeinde Gonten|
|Besonderes||Bis nach dem 2. Weltkrieg galt die Kirche als Wallfahrtsort «Maria zum Trost»|
KontaktPfarrkirche Gonten
Kirchenrat Gonten
9108 Gonten