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Emmi hat das Rezept für seinen Caffè Latte geändert, damit weiterhin Subventionsgelder fliessen. Dies berichtete das Magazin «Beobachter» in der neusten Printausgabe. Ein Mitarbeiter des Staatssekretariats für Wirschaft habe nach fast 20 Jahren gemerkt, dass für flüssige Magermilch gar keine Exportsubventionen an den Hersteller gezahlt werden dürfen, so der «Beobachter». Die flüssige Magermilch stehe nicht auf der Verpflichtungsliste LIX der Welthandelsorganisation. Laut Schweizer Gesetz dürfen nur Produkte subventioniert werden, die auf dieser Liste stehen.
Neu wird der Caffè Latte also nicht mehr mit flüssiger Magermilch hergestellt, wie Sibylle Umiker, die Sprecherin von Emmi, gegenüber dem «Beobachter» bestätigt. Ob Caffè Latte neu mit Magermilchpulver oder mit höherem Fettgehalt in der Milch produziert wird, bleibt offen. Beides lohne sich im Hinblick auf Subventionen für den Luzerner Konzern Emmi, schrieb der «Beobachter», weil sich diese beiden Milchprodukte auf der subventionswürdigen Liste befinden.
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