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Letzte Woche, am 24. Januar, durfte ich die Premiere der kurzen 2-tägigen Spielzeit von Flashdance in Zürich in The Hall besuchen.
„What a feeling. Bein’s believin‘. I can have it all, now I’m dancing for my life.“
Es ist sehr schwierig, den Refrain dieses Liedes zu hören und sich nicht an den Kinohit von 1983 zu erinnern. Noch schwieriger ist es, die Füsse still zu halten und nicht die von Jennifer Beals verewigte Choreografie zu imitieren.Der unter der Regie von Adrian Lyne entstandene Film gewann seinerzeit einen Oscar für den besten Originalsong für „What a Feeling“ sowie zwei Golden Globes: Soundtrack und Originalsong, habt Ihr das gewusst?
Das Musical dauert zweieinhalb Stunden mit Pause und wie im Film dreht sich auch in „Flashdance, Das Musical“ alles um Alex Owens, eine junge Frau, die tagsüber im Stahlwerk arbeitet, aber nachts ihren Körper als Discotänzerin entfesselt, um sich ihren Traum zu erfüllen, eine professionelle Tänzerin zu werden.
Die Geschichte hat romantische Züge wie im Film (die schöne Alex verliebt sich in ihren Chef) und die modernen Neuinszenierung ist mit einer Prise Humor versehen.
Meine zwei persönlichen Highlights des Musicalabends: Der lang ersehnte Moment, die berühmte Szene, in der Alex tanzt und Wasser auf sie fällt,
und der Tanz, mit dem sie ihre Choreographie für die Tanzakademie in 3 Minuten präsentiert darf.
Zwei weitere Szenen, die meiner Meinung nach herausstachen, war als das Lied «Gloria» gespielt wurde und
eine Choreographie, bei der die Tänzer:innen wie Marionetten gesteuert wurden. Ich fand das ziemlich originell.
Was die Musik angeht, so war sie wie der Film: eine Reise in die 80er Jahre.
Das Einzige, was für mich ein wenig anders war, ist, dass das Musical auf Deutsch ist.
Leider war die Spielzeit hier in Zürich kurz, nur am 24. und 25. Januar. Ihr könnt jedoch auf der Website des Musicals nachsehen, wo das Musical noch aufgeführt wird.