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Ausgangspunkte für den Besuch der Gruppe sind
Saas Fee mit der darüber stehenden
Mischabelhütte,
Randa mit der
Domhütte des
S. A. C.,
Täsch mit dem Gasthof auf der
Täschalp und endlich auch
St. Niklaus. Der höchste Gipfel dieser
Gruppe, der
Dom, ist zum erstenmal 1858 von Rev. J. Llewellyn Davies mit dem Führer Johannes zum Taugwald und dem Träger
Joh. Kronig bezwungen worden, nachdem mehrere frühere Versuche gescheitert waren. (Geschichte der touristischen Erforschung
und Uebersicht über das ganze Gebiet im 2. Band [1898] des von A. Wäber und H. Dübi in zweiter Auflage
herausgegebenen Werkes UeberEisundSchnee von
Gottlieb Studer). In geologischer Beziehung gliedert sich die Gruppe der Mischabelhörner
dem Gneismassiv des
Monte Rosa an. Sie besteht ebenfalls aus schiefrigem Gneis u. Glimmerschiefer, in die
die Kalke (mit Gabbro) und
Serpentine der s. anschliessenden Gruppe
(Allalin,
Rimpfischhorn,
Strahlhorn etc.) keilförmig eingreifen.
Das 1177 zum erstenmal genannte
Miserez war ursprünglich ein Augustinerpriorat, das unter dem Stift Lanthenans
stand und bis 1593 existierte, zu welcher Zeit es der Basler Fürstbischof Christoph von Blarer mit dem eben von ihm gestifteten
Jesuitenkollegium zu
Pruntrut vereinigte. Die Jesuiten erbauten dann das heute noch bestehende Gebäude, das sie als Feriensitz
zu benutzen pflegten. Das Ganze 1793 vom französischen Staat an sich gezogen und an Private verkauft.
1830-1840 lebte hier eine Anzahl von Augustinerinnen, die aus dem Elsass vertrieben worden waren.
Der letzte Besitzer endlich bestimmte das
Gut zu gemeinnützigen Zwecken, worauf es zum jetzigen Waisenhaus eingerichtet wurde.
Aus einer von Papst Alexander III. erlassenen
Bulle von 1177 geht hervor, dass Miserez Dessus und
Miserez Dessous
damals zusammen ein Dorf und eine eigene Kirchgemeinde bildeten. Dieses Dorf ist dann wahrscheinlich zu Beginn der Burgunderkriege
zusammen mit noch 40 anderen Oertlichkeiten der
Ajoie und des Elsasses zerstört worden. Heute stehen hier nur noch das einstige
Priorat, die Kirche, das Waisenhaus, zwei
Mühlen, 3 Wohnhäuser, eine
Säge und einige
Scheunen. Funde
von Münzen und Gräbern, mit Skeleten aus der Römerzeit. 1177:
Miserez; 1241:
Miserach; 1302: Miseri.
(Kt. Freiburg,
Bez. Saane,
Gem. Freiburg).
645 m. Gruppe von 5
Häusern, etwas ausserhalb der Stadt an der von der
Rue de l'Hôpital
ausgehenden Strasse nach
Payerne gelegen. 50 kathol. Ew. französischer Zunge. Kirchgemeinde Freiburg.
Schön gelegenes Ausflugsziel.
In der jetzt abgetragenen
Kapelle zu Miséricorde pflegten die zum Tode Verurteilten ihre letzte Andacht zu verrichten, worauf
man sie nach der Hinrichtung in der zur
Kapelle gehörenden Gruft beisetzte.