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Gérard Zinsstags Werke werden heute weltweit gespielt. Interessant, was Zinsstag über eines seiner frühen Stücke schreibt. Nämlich, dieses sei «als Verweigerung und Bewältigung verschiedener tradierter musikalischer Ideale zu verstehen, die sich mittels eines dialektischen Prozesses gegenseitig abtasten und vorwärtstreiben.» Das schrieb Zinsstag 1979 über «Foris» für zwei Orchester, mit dem er an den Donaueschinger Tagen für neue Musik Aufsehen erregte. Vorwärtsgehen, sich als Musiker verändern, das tat Zinsstag lebenslang, wie er in seiner Zürcher Wohnung erzählt, wo er mit vielen Kunstwerken und Musiknoten und noch mehr Büchern zusammenlebt. Ein Porträt zum 80. Geburtstag.