Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03636.jsonl.gz/1413

Die ersten beiden A380 von Singapore Airlines werden bereits als Ersatzteilspender [URL:https:\/\/www.blick.ch\/news\/wirtschaft\/nach-nur-zehn-jahren-in-der-luft-der-erste-a380-wird-schon-wieder-verschrottet-id15096357.html] gebraucht. Singapore Airlines hatte an einem weiteren Betrieb dieser Flugzeuge kein Interesse mehr und verl\u00e4ngerte die Leasingvertr\u00e4ge nicht mehr. Damit die Verluste f\u00fcr die Leasingfirma nicht zu hoch sind, es war kein Interessent f\u00fcr die Flugzeuge zu finden, werden nun die demontierbaren Teile als Ersatzteile verwendet.\n\nBoeing hatt damals auf das richtige Pferd gesetzt, als ihre Marktanalysen ergaben, der Passagier w\u00fcnscht sich direkte Verbindungen \u00fcber lange Strecken. Das bedingt etwas kleinere Flugzeuge wie die B-787 oder den A-350.\n\nWas ich nicht ganz verstehe, warum hat Airbus den A-380 nie als Frachter gebaut, geplant war es anf\u00e4nglich. In diese Bresche ist Boeing relativ erfolgreich mit der B-747-8F eingesprungen. Die Passagierversion B-747-8I war kommerziell ein noch gr\u00f6sserer Flop als der A-380.\n\nBoeing bietet mit der B-777X eine kapazit\u00e4tsm\u00e4ssig fast gleichwertige L\u00f6sung wie den A380 an. Dieses Flugzeug braucht aber keine spezielle Infrastruktur dank hochklappbaren Fl\u00fcgelenden und ist effizienter, da es mit nur zwei GE9X Triebwerken, allerdings den aktuell gr\u00f6ssten auf dem Markt, der Durchmesser des Triebwerkes entspricht dem Rumpfdurchmesser einer B-737, kosteng\u00fcnstiger zu betreiben ist.