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Sie sprechen "im Namen des Volkes", haben aber nur einen Teil der Bürger hinter sich: Populisten wie Donald Trump, Marine Le Pen, Nigel Farage, Beppe Grillo, Frauke Petry oder Viktor Orban. Oder Christoph Blocher in der Schweiz. Sind Populisten gefährlich für die Demokratien? Kommt drauf an, sagt Hanspeter Kriesi, der in Florenz vergleichende Politik lehrt.
Dieser Beitrag ist Teil von #DearDemocracy, der Plattform für direkte Demokratie von swissinfo.ch.Infobox Ende
Die Zitate stammen aus einem Interview, das #DearDemocracy mit dem Doyen der Schweizer Politikwissenschaften jüngst in Zürich geführt hat.
"Der paradigmatische Fall für eine starke populistische Bewegung in Europa ist der französische Front National."Ende des Zitats
"In Nordwesteuropa ist die Demokratie-Zufriedenheit durch die Finanz- und Wirtschaftskrise generell nicht betroffen worden. Im Gegensatz zu Südeuropa."Ende des Zitats
"Je schlechter es einem Land wirtschaftlich geht und je unzufriedener die Menschen mit der Regierung sind, desto stärker pochen sie auf die demokratischen Prinzipien."Ende des Zitats
"Das hoffnungslose an der italienischen Demokratie ist, dass die Bürger gar nicht wollen, dass die Politik effizienter funktioniert. Sie haben lieber ein System, das nicht funktioniert, als eines, das ihnen effizient sagt, was sie zu tun haben."Ende des Zitats
"Populisten verletzen die liberale Demokratie, indem sie sich auf das demokratische Prinzip berufen."Ende des Zitats
"Viktor Orban und Lech Kaczynski sind keine tollen Erfahrungen. Aber es sind Demokraten, die sich von einer Mehrheit haben wählen lassen und die nicht durch Gewalt an die Macht gekommen sind."Ende des Zitats
Was denken Sie über Politiker, die im Namen des Volkes sprechen? Schreiben Sie uns in den Kommentaren!
Der Autor auf Twitter: @RenatKuenziexterner Link