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2. – 12. März 2013
Kanalinsel Jersey und Normandie
Umgeben von den Wassern des Golfstroms, liegen die Kanalinseln nur etwa 30 km vor der Küste Frankreichs und 150 km südlich von England in der Bucht der Normandie. Aufgrund von Gesetzen, die bis in die Normannenzeit im 11. Jahrhundert zurückgehen, verwalten sich die Inseln selbst und sind einzig der britischen Krone Rechenschaft schuldig. Dieser Tatsache zufolge hat sich auf den Inseln ein besonderer Lebensstil entwickelt – eine ideale Kombination zwischen britischer Tradition und französischem Savoir-Vivre.
Das Klima ist mit dem des Tessins vergleichbar. Das Wetter verwöhnt die Kanalinseln im besonderen Masse. Der warme Golfstrom garantiert ein beständig mildes Klima, einen warmen Sommer, jedoch ohne die drückende Hitze des Mittelmeeres. Auch ausserhalb der Sommermonate bleibt das Klima angenehm, gerade richtig zum Entdecken, Ausspannen und Erholen. Selten steigt das Thermometer über 24 Grad und fällt selbst im Winter nicht tiefer als 6 bis 7 Grad.
Es gibt genug Sonnenschein, um im Sommer die Badefreuden an den herrlichen Stränden geniessen zu können.
Jersey, die grösste der Kanalinseln, ist 20 km lang und 10 km breit. Die Hauptstadt St. Helier ist eine farbenfrohe, lebhafte Hafenstadt mit Grossstadtallüren. Die Küstenlandschaft ist sehr abwechslungsreich. Im Norden sind die Küsten schroff und haben steile Klippen. Die anderen Küsten werden von zum Teil grossen, sehr schönen Sandstränden gesäumt. Das Landesinnere bietet dem Besucher fantastische Landschaften mit farbenprächtigen, bewaldeten Tälern, alten Burgen und Schlössern.
Die Normandie verfügt über unglaublich lange Sandstrände und ist mit einer tragischen Geschichte behaftet. Am 6. Juni 1944 landeten hier die Allierten Truppen, um sich dem Naziregime Hitlers zu stellen und Frankreich zu befreien. Heute noch sind viele Zeugen dieser Zeit zu sehen, besonders sehenswert ist der amerikanische Soldatenfriedhof in Colleville-sur-Mer mit seinen 30’000 Marmorkreuzen.