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Hier finden Sie Fragen und Antworten zu Metoject
Kann Metoject während der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden?
Metoject ist während der Schwangerschaft kontraindiziert. In Studien an Tieren und Menschen hat Methotrexat Reproduktionstoxizität und Teratogenität gezeigt, vor allem im ersten Trimenon. Im Falle des Absetzens von Methotrexat vor der Konzeption wurde über normale Schwangerschaften berichtet. Frauen dürfen während der Methotrexat-Therapie nicht schwanger werden. Falls während der Therapie eine Schwangerschaft eintritt, sollte eine medizinische Beratung zum Risiko unerwünschter Wirkungen für das Kind in Zusammenhang mit einer Methotrexatbehandlung in Anspruch genommen werden. Daher müssen Patienten im geschlechtsreifen Alter (Frauen und Männer) einen wirksamen Empfängnisschutz während der Behandlung mit Metoject sowie noch mindestens sechs Monate danach praktizieren.
Methotrexat wird in derartigen Konzentrationen in der Milch ausgeschieden, so dass ein Risiko für den Säugling besteht. Somit muss vor der Behandlung abgestillt und während der Behandlung darf nicht gestillt werden.
Was muss ich beachten, wenn ich Metoject mit in die Ferien nehme?
Die Lagertemperatur von Metoject soll 25 °C nicht überschreiten. Metoject ist für kürzere Zeit bei Temperaturen bis zu 40 °C stabil.
Für Reisen in wärmere Länder wird folgendes Vorgehen empfohlen:
- Nur die Anzahl Fertigspritzen mitnehmen, welche während der Reise benötigt werden.
- Metoject nie im Kühlschrank lagern, da die Lösung nie gefrieren darf.
- Die Packung nie direktem Sonnenlicht aussetzen, speziell nicht im Auto.
Für die Reise im Flugzeug steht ein spezielles Reiseformular auf der Webseite für den Arzt zum Download bereit.
Kann ich die Metoject Spritzen im Abfall entsorgen?
Die Metoject Fertigspritzen dürfen nur in einem durchstichfesten Behältnis im Hauskehricht entsorgt werden.
Warum ist es wichtig, vor der Anwendung mit Metoject die Injektionsstelle zu desinfizieren?
Die Desinfektion der Injektionsstelle ist wichtig, um ein erhöhtes Infektionsrisiko zu vermeiden. Bitte achten Sie auch darauf, dass das Desinfektionsmittel vollständig abgetrocknet ist.
Wie verwende ich Metoject?
Metoject ist eine Injektionslösung, die subkutan (unter die Haut) injiziert wird. Die injektionsbereiten Metoject Fertigspritzen können Sie bei sich zu Hause injizieren. Ihr Arzt / Ihre Ärztin wird Ihnen genau zeigen, wie Sie injizieren müssen. Zur Selbstinjektion von Metoject erhalten Sie von Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin einen Patientenleitfaden. Wichtig für eine erfolgreiche Therapie ist die genaue Einhaltung der Therapie. Metoject wird einmal in der Woche angewendet. Es empfiehlt sich, einen für Sie besonders geeigneten Wochentag (Metoject-Tag) für die Injektion zu wählen und diesen möglichst über die gesamte Therapiedauer beizubehalten.
Was tun bei Fragen / Unsicherheiten?
Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker, bzw. bei Ihrer Ärztin oder Apothekerin nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Warum wird Folsäure zusammen mit Metoject verschrieben?
Während der Therapie mit Metoject ist es empfohlen, dass Sie Folsäure einnehmen. Allfällige Nebenwirkungen können dadurch reduziert werden. Die empfohlene Dosierung beträgt hiervon 5 mg in Tablettenform, 1–2 mal wöchentlich in einem Zeitabstand von 24–48 Stunden nach der Injektion von Metoject.
Was muss beachtet werden, wenn Metoject Kontakt mit den Augen hat.
Methotrexat gilt als nicht gewebsschädigend beziehungsweise weist eine geringe lokale Toxizität auf. Bei Augenkontakt sollte trotzdem mit reichlich Wasser gespült und ein Arzt aufgesucht werden.
In meiner Metoject Fertigspritze hat es eine Luftblase. Ist das normal?
Die Luftblase in der Metoject Fertigspritze ist gewollt und von der Grösse definiert. Die Luftblase dient dazu, dass das gesamte Volumen der Spritze injiziert werden kann. Bitte beachten Sie, dass sich die Luftblase nicht an der Nadel sondern hinten beim Stempel befindet.