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Ein sehr schöner und prägnanter Essay über ein Buch, das zu lesen ich mir gerne vornehmen werde, Danke!
Die anderen "Americans" sind für mich alle jene, die nicht US-AmerikanerInnen sind aber eben doch AmerikanerInnen; also beispielsweise aus Argentinien, Kolumbien oder Mexiko stammen. Amerika ist kein Land, es ist ein (Doppel-)Kontinent. Oder um es mit einer mexikanischen Romanfigur aus dem Buch "El Naranjo" (Carlos Fuentes) zu sagen: "Ihr seid nicht die einzigen Amerikaner, wissen Sie? Auf diesem Kontinent sind wir alle Amerikaner.“
Es war nicht zuletzt die Genderforschung, die nachgewiesen hat, wie stark Sprache unsere Wahrnehmung der Realität prägt. Ich plädiere deshalb dafür, konsequent von USA bzw. US-amerikanisch zu sprechen, wenn das Land gemeint ist. Im spanischen Wörterbuch der Real Academia Española, wird das sogar offiziell verlangt: "Debe evitarse el empleo de americano para referirse exclusivamente a los habitantes de los Estados Unidos".