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Die Arbeitsunfähigkeit ist eine medizinisch begründete Unfähigkeit eine bestimmte Arbeit/Tätigkeit in einem bestimmten zeitlichen und funktionellen Umfang auszuüben.
Als arbeitsunfähig wird eine Person bezeichnet, welche den bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Erkrankung nicht mehr ausüben kann. Eine körperliche Erkrankung wie z.B. eine Grippe kann wenige Tage dauern, psychische Erkrankungen können hingegen längerfristig oder dauernd sein.
Ist beispielsweise eine stehende Tätigkeit als Verkäuferin im 6. Schwangerschaftsmonat nicht mehr zumutbar, so kann der Arbeitgeber seiner Angestellten eine zumutbare Arbeit zuteilen. Zum Beispiel eine sitzende Tätigkeit im Büro. Es besteht somit lediglich eine Arbeitsunfähigkeit für die stehende nicht jedoch für die sitzende Tätigkeit.
Die Erwerbsunfähigkeit umschreibt die Beeinträchtigung der Erwerbsmöglichkeiten in der bisherigen sowie in anderen zumutbaren Tätigkeiten.
Die Erwerbsunfähigkeit wird durch die IV festgelegt. Kann eine Person aufgrund der körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung und unter Berücksichtigung des in Betracht kommenden Arbeitsmarktes nicht wieder in den Arbeitsprozess integriert werden, so spricht man von einer Erwerbsunfähigkeit. Diese Person ist somit nicht mehr fähig, seinen oder ihren Lebensunterhalt mit der Ausübung einer beruflichen Tätigkeit zu bestreiten. Nicht nur im bisherigen Tätigkeitsbereich sondern auch in jeder anderen zumutbaren Arbeit.
Das Valideneinkommen ist das für den erlernen Beruf übliche oder zuletzt erzielte Einkommen. Hingegen als Invalideneinkommen bezeichnet man das Einkommen unter eingeschränktem Gesundheitszustand.