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Die Uhrenfabrik E. wurde 1911 von Eugène Blum und seiner Frau Alice in La Chaux-de-Fonds gegründet. Sie gewann dank der Originalität und Perfektion ihrer Uhrenmodelle bei internat. Ausstellungen rasch Auszeichnungen. Ab 1929 verbreiterte Charles Blum das Sortiment. Da Uhren von E. auch für eine weniger wohlhabende Kundschaft erschwinglich wurden, erlebte die Marke einen starken Aufschwung. In der Uhrenkrise der 1970er Jahre brachte Pierre-Alain Blum neuen Wind in das Unternehmen. Er lancierte 1977 die Uhr "Sport Classic", die zum Symbol der Marke wurde, und führte eine neue Marketingpolitik ein, die auf Sport- und Kultursponsoring setzte. 1986 kaufte E. die "Villa turque" von Le Corbusier. Der Bau wurde renoviert und in ein Zentrum für Public Relations umgestaltet. E. war eine der wenigen Uhrenfabriken von La Chaux-de-Fonds, welche die Krisen des 20. Jh. überstand. 1994 wurde das Unternehmen jedoch nach riskanten Finanzdiversifikationen an die Investcorp abgetreten; 1999 kam es zur franz. LVMH-Gruppe. 2000 beschäftigte E. 420 Personen, davon 286 in La Chaux-de-Fonds. Das Unternehmen besitzt Filialen in den USA und in Deutschland. Jährlich stellt es über 100'000 Uhren her; 42% der Produktion sind für die USA und 13% für Asien bestimmt. 2004 wurde E. von der amerikan. Gruppe Movado erworben.
Autorin/Autor: Myriam Volorio Perriard / MF