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Cloud Computing treibt das Wachstum des Datenverkehrs.
Weltweit wurden letztes Jahr 1,1 Zettabyte (was 1'000'000'000'000'000'000'000 Bytes entspricht - merci Wikipedia) an Daten über Rechenzentren transportiert. Bis 2015 - schreibt der Netzwerkkomponentenhersteller Cisco im "Global Cloud Index" - werden es 4,8 Zettabytes sein. Dies entspricht gemäss Cisco etwa 66,7 Billionen Stunden Musik, also etwa neuneinhalb tausend Stunden Musik pro BewohnerIn der Erde und Jahr.
Der meiste Verkehr findet im RZ statt
Der grösste Teil dieser gewaltigen Datenmengen werden innerhalb von Rechenzentren zwischen Servern und Servern oder von den Servern zu den Speichereinheiten hin- und hergeschoben. Cisco schätzt, dass 77 Prozent des Datenverkehrs 2010 innerhalb von Rechenzentren stattfand, fünf Prozent zwischen RZs und nur 18 Prozent zwischen RZ und Anwendern. Diese Verhältnisse bleiben fast gleich: 2016 werden 76 Prozent des gewaltigen Datenverkehrs innerhalb der Rechenzentren stattfinden.
Doch auch der Datenverkehr innerhalb der RZs wird schlussendlich von den Anwendern ausgelöst, insbesondere durch den Konsum von Videobildern. So wird der Datenverkehr in der Hauptnutzungszeit 2,5 mal so gross sein wie im Durchschnitt.
Starkes Wachstum wegen Cloud Computing
Gemäss Cisco werden schon heute 11 Prozent des Datenverkehrs über Rechenzentren durch Cloud Computing (Bezug von Rechenleistung und Speicher über Internet als Service bei Teilung der Infrastruktur mit anderen Anwendern) verursacht. Dieser Anteil wird bis 2015 auf über ein Drittel steigen, so Cisco.
Und während heute bereits 21 Prozent aller Workloads (von Prozessoren erledigte Aufgaben) in Cloud-Infrastrukturen abgearbeitet werden, so werden 2015 schon gut die Hälfte (51 Prozent) aller Workloads in einer Computer-Wolke verarbeitet, so der Hersteller von - Cloud-Infrastrukturen. (hc)
(Grafik: Ausschnitt aus einer Grafik von Cisco.