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Mailand (awp) - Das italienische Pharmaunternehmen Newron hat seine Verluste im ersten Halbjahr 2022 erneut leicht eingedämmt. Dies ist vor allem geringeren Ausgaben für Forschung und Entwicklung zu verdanken. Mit Blick nach vorne prüfe das Unternehmen weiterhin potenzielle Möglichkeiten zur Erweiterung seiner Pipeline.
In den ersten sechs Monaten flossen Newron Erträge aus Umsatzbeteiligungen vom Partner Zambon für das Mittel Xadago von 2,8 Millionen Euro zu. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 2,7 Millionen gewesen, teilte die Gesellschaft am Donnerstag mit.
Für Forschung und Entwicklung gab Newron in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 5,3 Millionen Euro aus. Das sind annähernd 1,5 Million weniger als im Vorjahr. Unter dem Strich resultierte damit ein Verlust von knapp gut 8,6 Millionen Euro nach einem Minus von 9,1 Millionen im Jahr zuvor.
Die liquiden Mittel schmolzen seit Ende 2021 um gut 6 Millionen auf 28,4 Millionen Euro zusammen. Diese Reserven zusammen mit Lizenzeinnahmen sowie italienischen Steuergutschriften für Forschung und Entwicklung dürften die geplanten Entwicklungsprogramme und den Betrieb des Unternehmens bis weit ins Jahr 2024 finanzieren, wird Newron-CEO Stefan Weber in der Mitteilung zitiert.
Pipeline auf Kurs
Mit Blick auf die Pipeline sei Newron weiterhin auf Kurs, die vollständigen Ergebnisse der Studie 014 im ersten Quartal 2023 und der Studie 008A in der ersten Hälfte des Jahres 2023 zu veröffentlichen.
In dem 014er Programm wird der Kandidat Evenamide als Zusatztherapie zu einem Antipsychotikum an Patienten verabreicht, die an chronischer, behandlungsresistenter Schizophrenie (TRS) leiden. In der 008A-Studie wiederum wird er Kandidat als Zusatztherapie bei Patienten getestet, die an chronischer Schizophrenie leiden, aber nur unzureichend auf ihre derzeitigen Antipsychotika ansprechen.
hr/ra