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Donum
superaddĭtum (lat., «überschüssige Zugabe»),
in der Lehre [* 2] der röm.-kath. Kirche die anerschaffene leibliche, geistige und sittliche Vollkommenheit der ersten Menschen vor dem Sündenfall, weil diese Vollkommenheit zu der auch nach dem Falle nicht verloren gegangenen natürlichen Ausrüstung des Menschen gnadenweise hinzugefügt gewesen sein soll.
Die Protestanten verwerfen diese Lehre, weil, was zur Menschheit gehört, nicht als eine zufällige, ohne Schaden der Menschennatur fehlende Zugabe betrachtet werden könne.