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Der Schweizer Luftverkehrssektor, einschließlich der Fluggesellschaften SWISS und Edelweiss, erhält ein finanzielles Unterstützungspaket von fast 1,9 Milliarden Schweizer Franken (1,8 Milliarden Euro), um die durch das Koronavirus verursachte Liquiditätskrise zu überstehen. Insgesamt entfallen 1,4 Milliarden Euro auf die Fluggesellschaft SWISS.
Verkehrsministerin Simonetta Sommaruga hat festgestellt, dass die Luftfahrt Teil der „kritischen Infrastruktur“ des Landes ist.
SWISS ist eine Tochtergesellschaft der deutschen Lufthansa Gruppe, kann aber weiterhin auf die Unterstützung der Schweiz zählen. EasyJet Switzerland bekommt nichts und muss an die Tür der britischen Muttergesellschaft klopfen, um die Liquiditätsprobleme zu lösen, berichtet Swissinfo.
Swissport- und Gategroup-Unternehmen haben ebenfalls keinen direkten Anspruch auf Unterstützung, da sie international tätig sind und sich mehrheitlich im Besitz asiatischer Investoren befinden.