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Geheimdokumente von Biden: Nun untersucht das FBI einen Uni-Campus
16.02.2023 • 10:08
© C3
Der Druck auf US-Präsident Joe Biden in der Affäre um geheime Regierungsdokumente wächst weiter an.
Das FBI hat nun die Universität in Bidens Heimat Delaware nach Geheimdokumenten des US-Präsidenten durchsucht, wie der Nachrichtensender CNN am 16. Februar berichtet.
Biden hatte der Bibliothek Dokumente aus seiner Amtszeit als Senator von Delaware zwischen 1973 und 2009 überlassen, heißt es auf der Website der Universität.
Es soll sich dabei um zwei Durchsuchungen gehandelt haben, die im Einvernehmen mit Bidens Anwälten stattgefunden hätten.
Das FBI habe dabei an zwei unterschiedlichen Orten Dokumente sichern können.
Das Ergebnis: Bei dem Fund soll es sich nicht um Dokumente mit einem Geheimvermerk gehandelt haben, hieß es.
Der amtierende Präsident Biden und das Weiße Haus stehen aktuell wegen ihrer Informationspolitik in der Dokumenten-Affäre aktuell in der Kritik.
Von einigen Funden erfuhr die Öffentlichkeit erst durch Medienberichte.
Zuvor hatte Biden mehrmals seinen republikanischen Vorgänger Trump scharf kritisiert, weil dieser Geheimdokumente mit nach Hause genommen hatte.
Die ersten vertraulichen Akten bei Biden waren schon am 2. November 2022 entdeckt worden.
Das Weiße Haus betont, Bidens Anwälte hätten damals umgehend das Nationalarchiv informiert.
Die Öffentlichkeit erfuhr aber erst im Januar davon, als der Sender CBS darüber berichtete.