Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03424.jsonl.gz/1984

Gold hatte in der Geschichte immer einen besonderen Wert. Diese geehrten Götter und das Gold haben immer als Symbol des Reichtums gedient. Wie sicher ist Gold als Investition und vor allem, woher kommt Gold?
Mit der Alchemie gab es sogar eine Wissenschaft für eine Zeit, die sich vollständig dem gelben Metall widmete und das Ziel hatte, Gold künstlich zu produzieren. Das ist aber nie gelungen. Kein Wunder, denn nach neuesten Erkenntnissen wurde Gold nicht auf der Erde geschaffen. Dadurch kann sich auf der Erde maximal Eisen bilden. Eisen hat eine Ordnungszahl von 26. Dichte Metalle müssen anders erzeugt worden sein. Woher kommen also Elemente wie Gold, die Nummer 79 oder Platin, die Nummer 78? Lange Zeit hatten Forscher gedacht, dass diese Elemente durch Supernova-Explosionen entstehen würden. Experimentelle Daten deuteten jedoch darauf hin, dass solche Sternexplosionen zumindest nicht die Hauptquelle für Gold sein könnten. Was dann?
Computersimulation zur Goldbildung gelingt 1999
Bereits 1999 konnte der derzeit an der Universität Stockholm tätige Physiker Stephan Rosswog in einer Computersimulation nachweisen, dass sich ein breites Spektrum schwerer Elemente bildet, wenn Zwei Neutronensterne könnten unter anderem zu Gold werden. Es ist entscheidend, dass eine sehr große Menge an Neutronen verfügbar ist, die von Atomkernen aufgenommen werden können. Im Atomkern können sich Neutronen in ein Proton umwandeln, wodurch ein Elektron emittiert wird.
Weil Gold – wie alle anderen Edelmetalle – nach vorherigem Kenntnisstand nicht Teil der irdischen Urmaterie sein kann: Elemente mit dieser hohen Dichte sind seit dem Kern der flüssigen Erde Der Erdmantel wurde vor etwa 4,5 Milliarden Jahren gebildet.
Die Bildung von Gold wird 2017 experimentell nachgewiesen.
Erst 2017 wurde experimentell nachgewiesen, dass tatsächlich Gold und andere schwere Elemente in der Fusion zweier Neutronensterne gefunden wurden.
Die Fusion zweier solcher ultrakompakter Sterne wurde über die emittierten Gravitationswellen beobachtet – was an sich eine wissenschaftliche Sensation war. Und das resultierende Gold konnte mit Hilfe von Teleskopen spektroskopisch nachgewiesen werden, die die Forscher dann auf den Ort des kosmischen Ereignisses hingewiesen hatten. Gold kommt sehr wahrscheinlich aus dem Weltraum.
Nach heutigem Kenntnisstand können die Alchemisten Gold nicht künstlich produzieren. Ist Gold also eine sichere Investition? Nicht unbedingt. Ja, es gab sogar eine Zeit in der Geschichte, in der Gold vor nicht allzu langer Zeit innerhalb weniger Jahre an Wert verlor:
Goldpreis: Inflation durch die Entdeckung Amerikas
Durch die Unterwerfung und Plünderung zentralamerikanischer Kulturen im 16. Jahrhundert Jahrhundert Viele Schiffsladungen Gold und Silber erreichten Europa. Von 1494 bis 1850 sollen schätzungsweise 4.700 Tonnen Gold aus Südamerika stammen. So viel Gold, dass der Goldpreis zusammenbrach:
Der Anstieg der Goldmenge hatte zu dieser Zeit erhebliche Konsequenzen für die Weltwirtschaft. Die Preise begannen weltweit zu steigen. In Spanien lag die Inflation im 16. Jahrhundert bei 400 Prozent. Von dort aus breitete sich die Preisrevolution in ganz Europa und bis nach Asien aus.
Asteroid Mining: Wird es bald reichlich Gold geben?
In der Geschichte der Welt wurden bisher rund 170.000 Tonnen Gold abgebaut. Jedes Jahr kommen etwas mehr als 3.300 Tonnen Gold hinzu. Es ist nicht so viel. Aber je mehr der Wert von Gold steigt, desto lukrativer wird es, es abzubauen. Die tiefsten Goldminen in Südafrika wurden inzwischen mehr als 5.000 Meter in den Boden getrieben. Mit den ehrgeizigen Weltraumprogrammen wird auch der Asteroidenabbau zu einem immer wichtigeren Thema: Gibt es Gold auf Meteoriten in der Nähe der Erde? In diesem Fall sind diese Goldreserven relativ einfach zu erschließen. Im Gegensatz zum Mond sind Asteroiden nicht sehr gravitativ. Ein beladenes (Roboter-) Raumschiff kann somit problemlos starten und Bodenschätze auf die Erde bringen. Denn obwohl ein Raketenstart vom Mond viel Energie erfordert, gibt es fast 400 Kilogramm Mondgestein auf der Erde:
Derzeit gibt es drei Quellen für Mondgestein auf der Erde:
- Vom Amerikaner gesammelte Gesteine Apollo-Missionen
- Sowjetische Luna-Missionen
- Felsen, die durch Stöße auf natürliche Weise von der Mondoberfläche ausgestoßen wurden und als Meteoriten auf die Erde fielen.
Während der sechs Apollo-Exkursionen wurden 2415 Proben mit einem Gesamtgewicht von 382 kg größtenteils von Apollo 15, 16 und 17 gesammelt. Die drei Luna-Raketen brachten weitere 326 g Material und mehr zurück Bis 2006 wurden auf der Erde mehr als 90 Mondmeteoriten gefunden, insgesamt mehr als 30 kg Material. [19659005] SpaceX, Sojus und Shenzhou: Wird Gold bald wertlos sein?
Wird Gold bald wertlos? Das ist durchaus möglich. Zu viele Tonnen Gold müssten nicht einmal zur Erde geflogen werden. Die Entdeckung und Entdeckung von Gold auf einem erdnahen Asteroiden allein würde den Goldpreis ziemlich schnell unter Druck setzen. Und es gibt bereits historische Ereignisse in der Geschichte, bei denen genau dies geschah. Die spanischen und portugiesischen Eroberer brachten mit ihren Galeeren so viel Gold nach Europa, dass der Goldpreis weltweit zusammenbrach. Und vielleicht reimt sich die Geschichte bald, wenn die Raumschiffe und modernen Galeeren wie SpaceX, Sojus und Shenzhou über ihre Entdeckungen berichten.