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Studien belegen, dass Gewalt in der Beziehung und in der Familie negative Auswirkungen auf die Gesundheit aller Betroffenen hat. Betroffene besuchen u. a. Fachstellen sexuelle Gesundheit, um Unterstützung und Beratung in Bezug auf ihre Partnerschaft, ihre Sexualität oder auch ihre (zukünftige) Elternschaft zu erhalten. Sie sprechen jedoch kaum über erlebte oder ausgeübte Gewalt. Für viele Fachpersonen ist es schwierig, diese Gewalt zu erkennen und mit den Klient*innen darüber zu sprechen.
Zielsetzungen
- Anzeichen von Gewalt erkennen, um eine Hypothese über das Vorhandensein (oder Nichtvorhandensein) von Gewalt aufstellen zu können; als Fachperson die Kompetenz erwerben, mutmasslich betroffene Klient*innen darauf anzusprechen zu können;
- Anwendung von Strategien, die es Betroffenen ermöglichen, sich der erlittenen oder ausgeübten Gewalt bewusst zu werden;
- Unterstützung der Betroffenen bei der Suche nach Hilfe durch eine Opferhilfestelle oder Fachstelle für Tatpersonen, um so den Zugang zu spezialisierter Hilfe zu verbessern;
- Stärkung der Zusammenarbeit zwischen dem Netzwerk für häusliche Gewalt und den Fachpersonen anderer Fachrichtungen.
Kontakt: Annelies Steiner, Verantwortliche Bildung, SEXUELLE GESUNDHEIT SCHWEIZ, <email-pii>, Tel. 031 311 44 08