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Die Hochrechnung zum Fest zeigt: Der Gewinn des Fests ist so hoch, dass das OK anstelle der budgetierten 750'000 Franken im Ganzen 1.4 Millionen an die freiwilligen «Chrampfer» ausbezahlen kann, was 16 anstatt 8 Franken pro Stunde bedeutet. Die über 6'000 Helferinnen und Helfer leisteten insgesamt 85'000 Arbeitsstunden. Ferner wird mit einer Million Franken eine neue Stiftung gegründet. Diese unterstützt regionale Projekte in den Bereichen Sport, Kultur und Gesundheit.
Das ESAF in Zahlen
- Das Festbudget belief sich auf 37 Millionen Franken.
- 420'000 Besucherinnen und Besucher reisten über die drei Festtage verteilt nach Zug.
- 90 % davon reisten mit dem öffentlichen Verkehr an.
- Die 6'500 offiziellen Festparkplätze waren insgesamt zu 20 Prozent ausgelastet
- Es wurden 264'800 Liter Bier, 36'900 Liter Most und Apfelsaft, 120'300 Liter Mineralwasser und 127'000 Liter Süssgetränke ausgeschenkt.
- Die Besucherinnen und Besucher verursachten 120.5 Tonnen Kehricht, 8.3 Tonnen PET oder 18.5 Tonnen Glas.
- Auf dem offiziellen Campingplatz wurden 30'000 Übernachtungen gezählt.
Weitere 850'000 Franken des Gewinns gehen an den kantonalen Schwingverband und an die vier Schwingklubs im Kanton.
Hohe Zielsetzungen bei der Nachhaltigkeit
Noch liegt die definitive Schlussabrechnung nicht vor. Diese wird im März vorgestellt. Grosse Ziele hatte sich das OK des ESAF in Zug auch im Bereich Nachhaltigkeit gesteckt. Das Fest sollte das erste klimaneutrale Schwingfest überhaupt werden. Ob dieses Ziel erreicht wurde, steht jedoch noch nicht fest, dies wird der Nachhaltigkeitsbericht aufzeigen, der anfangs 2020 publiziert werden soll.
Der Nachhaltigkeitsfonds wurde mit einem sechsstelligen Betrag bestückt. Dieses Geld wird für die allgemeine CO2-Kompensation und für regionale Aktionen zur Nachhaltigkeit im Kanton Zug verwendet.