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Keto-Diät soll zu Herzkrankheiten führen
Seit einigen Jahren wagen immer mehr Schweizerinnen und Schweizer eine Keto-Diät, auch ketogene Diät genannt. Es kommen dann keine Gerichte mehr auf den Tisch wie Pasta, Brot, Reis oder Kartoffeln, dafür umso mehr Fleisch, Fisch, Milchprodukte oder Nüsse.
Körper produziert Energie aus Fett
Ziel dieser Essgewohnheit ist es, auf Kohlenhydrate zu verzichten und hohe Mengen an gesundem Fett zu konsumieren. Dadurch produziert der Körper Energie aus Fett statt aus Kohlenhydraten und man befindet sich in der sogenannten Ketose.
Eine neue Untersuchung zeigt nun: Ketogene Diäten könnten sich negativ auf den Körper auswirken. Die Ernährung führt laut der Studie zu einem erhöhten Risiko von Herz-Beschwerden wie Brustschmerzen oder blockierte Arterien. Zudem könnte sie zu Herzinfarkten oder Schlaganfällen führen. Die Studie wurde am World Congress of Cardiology vorgestellt.
Erhöhter Cholesterinspiegel als Risikofaktor
Ein Risikofaktor für Herzkrankheiten ist der erhöhte Cholesterinspiegel, der eine Folge der Keto-Diät sein kann. Dies zeigten bereits frühere Studien. Die Ursache wurde aber noch nicht genügend untersucht, um eindeutige Ergebnisse vorweisen zu können, sagt die Studienautorin Iulia Iatan.
Bei einer Keto-Diät empfiehlt die Forscherin, den Cholesterinspiegel zu überwachen. Und bereits vor der Änderung der Ernährung sollte man einen Arzt kontaktieren. Ausserdem sei das Risiko für Herzkrankheiten und Schlaganfälle höher, wenn bereits andere Faktoren mitspielten wie das Rauchen, Diabetes oder Bluthochdruck.
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