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09.11.2020, 09:50 Uhr
Die Bank Julius Bär hat mit dem US-Justizministerium eine Einigung im Fall FIFA erzielt und stellt dafür 79,7 Mio. Fr. beiseite. Die Rückstellung werde 2020 ergebniswirksam, teilt Julius Bär mit.Artikel lesen
GAM (UK) Ltd., eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Julius Bär Holding AG, plant die Übernahme von Augustus Asset Managers Ltd. Der Abschluss der Transaktion wird für Ende April 2009 erwartet, die Behörden müssen noch die notwendige Zustimmung erteilen. Die Konditionen der Übernahme wurden nicht veröffentlicht.
Augustus Asset Managers Ltd. (AAML), der erfolgreiche, auf festverzinsliche und Währungsanlagen spezialisierte, Londoner Vermögensverwalter. entstand Anfang 2007 durch einen Management Buyout von der Julius Bär Holding AG. Das Ziel war die Positionierung der Gesellschaft als unabhängiger Vermögensverwalter bei gleichzeitig unveränderter Verwaltung von unter der Marke Julius Bär vertriebener Anlagefonds, der bedeutendsten Kundenbeziehung. Die Mehrzahl der Mandate, Anlage- und Hedgefonds von AAML entwickelten sich im anspruchsvollen Jahr 2008 erfreulich und zeigten auch in den ersten Monaten des Jahres 2009 eine gute Performance. Angesichts des veränderten Marktumfelds jedoch sind alle Beteiligten übereingekommen, dass es sowohl im Interesse der Geschäftsaktivitäten als auch der Kunden ist, Teil einer grösseren, global gut positionierten Organisation wie GAM bzw. der Julius Bär Gruppe zu sein.
GAM rechnet mit breiterer Kundenbasis
AAML betreute Ende Dezember 2008 Vermögen von USD 7,6 Milliarden, wovon die Mehrheit auf den Julius Bär Absolute Return Bond und den Julius Bär Local Emerging Markets Bond Fund entfiel, nebst verschiedenen Hedge Funds wie dem JB Global Rates Hedge Fund.
"Augustus stellt eine wertvolle Erweiterung der Anlageexpertise unserer Gruppe dar, gerade angesichts des heute erhöhten Interesses von Investoren an spezialisierten festverzinslichen und währungsbezogenen Anlagen", kommentiert David M. Solo, CEO von GAM.
Tim Haywood, CEO von AAML, kommentiert: "In der Periode, als wir nicht mehrheitlich im Besitz der Gruppe waren, nahm die Bedeutung von Julius Bär sowohl als Marke wie auch als Vertriebspartner der mittlerweile am bedeutendsten gewordenen Produkte geradezu dramatisch zu. Nach Abschluss der Transaktion rechnen wir mit der raschen Ausweitung der Kundenbasis, getrieben von einer noch potenteren, auf das Erzielen attraktiver Anlageergebnisse ausgerichteten Plattform und nicht zuletzt dank der globalen Geschäftsaktivitäten sowohl von GAM als auch von Julius Bär."