Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03117.jsonl.gz/1024

Um den britischen Sport ranken sich Doping-Gerüchte. Die Boulevardzeitung Mail on Sunday hatte berichtet, dass die Organisation «UK Sport» 91 Athletinnen und Athleten vor den Olympischen Spielen in London 2012 mit einer vermeintlichen «Wunderdroge» versorgt habe.
Der Energiedrink «DeltaG» enthielt die damals wenig getestete synthetische Substanz Keton, die natürlich in der Leber produziert wird und zum Stoffwechsel beiträgt. Vor 8 Jahren war die Substanz laut dem britischen Blatt noch nicht unter extremen Bedingungen am Menschen getestet worden.
Steuergelder und Geheimhaltung
Das Projekt soll hunderttausende Pfund an Steuergeldern verschlungen haben, die Sportler mussten eine Erklärung zur Geheimhaltung unterschreiben und bei möglichen positiven Doping-Nachtests die alleinige Verantwortung übernehmen.
«UK Sport» streitet den Vorwurf ab, um jeden Preis Medaillen gewinnen zu wollen. Kein olympischer Athlet sei als «Versuchskaninchen» benutzt worden, die Anschuldigungen seien «irreführend und beleidigend».