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Unter alternativen Schmerztherapien versteht man Behandlungsverfahren, welche zur Linderung von chronischen Schmerzen führen, ohne dass die Einnahme nicht pflanzlicher Medikamente notwendig ist. Besonders für Patienten, bei welchen klassische medikamentöse Behandlungen nicht zu einer Linderung chronischer Leiden wie zum Beispiel Bewegungsschmerzen, Migräne oder chronische Rückenschmerzen führen, können Alternative Schmerztherapien interessant sein.
Einsatz von CBD gegen Schmerzen
Mit verschiedenen Cannabis-Inhaltsstoffen hat sich die Wissenschaft schon seit längerem befasst. Dabei stand bei medizinischen Anwendungen meist die bekannteste Substanz, das Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC), im Vordergrund. Gemäss Likar, Generalsekretär der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG) und Leiter der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin am Klinikum Klagenfurt, wurde Cannabidiol (CBD) schon mehrmals als Zusatzmedikation bei Patienten verwendet, bei welchen schwere Schmerzsymptome auftraten. Dabei wurden gemäss Likar durch die zusätzliche Gabe von CBD gute Behandlungsergebnisse erzielt. Dabei sei CBD sehr gut verträglich gewesen, während weniger gut verträgliche Schmerzmittel abgesetzt oder reduziert werden konnten.
Vielfältige Anwenungsmöglichkeiten
Auch andernorts wird darauf hingewiesen, dass CBD Krampflösend sowie auch entzündungs- und schmerzlindernd wirken könne. Gegenüber THC hat dieses aber keine psychoaktive, halluzinogene Wirkung. Auch andere, für THC typische Nebenwirkungen wie zum Beispiel Schwindel, Gedächtnisverlust oder Konzentrationsschwierigkeiten treten nach dem Konsum von CBD meist nicht auf.
Vermehrt liest man anekdotenhafte Berichte, in welchen unterschiedliche Anwendungen von CBD geschildert werden. Nachstehend einige Beispiele:
- - Chronische Schmerzen
- - Kopfschmerzen
- - Entzündungen
- - Gelenkserkrankungen
- - Menstruationsbeschwerden
- - Verspannungen und Muskelverkrampfungen