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Breit abgestützte Verpflichtung zur Bekämpfung von Meeresverschmutzung durch Kunststoff
01. Nov 2018 Kategorie Association News
Die Bilder von vermüllten Stränden und Kunststoffabfall im Meer gehen um die Welt. In Bali hat dazu eine durch die Regierung Indonesiens und die Ellen Mac Arthur Foundation organisierte Konferenz unter dem Titel «Our Ocean Conference» stattgefunden. Die Teilnehmer haben sich an dieser Konferenz zur Bekämpfung der Meeresverschmutzung durch Kunststoffe verpflichtet, und eine entsprechende Erklärung unterzeichnet.Globale Konzerne wie Nestlé, Danone, H&M, Coca Cola und Unilever haben diese Erklärung mit unterzeichnet.
Um den Eintrag von Kunststoffen ins Meer einzudämmen, haben sich die Unterzeichner auf verschiedene Ziele geeinigt, darunter folgende:
- Unnötige und problematische Verpackungen sollen eliminiert und Mehrwegverpackungen gefördert werden;
- Sicherstellen, dass bis zum Jahr 2025 alle Kunststoffverpackungen leicht und sicher rezykliert werden können;
- Den Kunststoff im Kreislauf halten, den Rezyklatanteil in Verpackungen siginifikant erhöhen.
Swiss Plastics teilt die Ansicht, dass die Meeresverschutzung durch Kunststoff bekämpft werden muss. Jedoch stammen gemäss EU Kommission nur 3% aus Europa, 97% aus Ländern ausserhalb Europas. Allein die fünf Länder China, Indonesien, Thailand, die Philippinen und Vietnam sind für 60% der Meeresverschmutzung durch Plastik verantwortlich.
Swiss Plastics bedauert, dass keines der Länder in den betroffenen Regionen die Verpflichtung unterzeichnet hat.
Swiss Plastics unterstützt die Kreislaufwirtschaft und lehnt den Eintrag von Kunststoffen in die Umwelt ab. In der Schweiz entsteht dieser einerseits durch Littering und andererseits durch Mikroplastik, der hauptsächlich aus dem Reifenabrieb beim Autofahren und dem Waschen von synthetischen Kleidern entsteht.
Mehr Informationen: www.newplasticseconomy.org/projects/global-commitment