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Mitglieder des Verbandes, die Hypnose, Hypnosetherapie oder Hypnotherapie praktizieren wollen, müssen zu jeder Zeit ihren beruflichen Aktivitäten mit Anstand und der erforderlichen Würde nachgehen, die einem in öffentlichen Diensten tätigen Menschen auch angemessen sind.
Mitglieder dürfen niemals den moralischen Kodex ihres Berufes verletzen und unterlassen Verhaltenswidrigkeiten, die sie selbst und andere in Verruf bringen könnten.
Mitglieder unterlassen es, mit von ihnen behandelten Klienten eine sexuelle Beziehung aufzunehmen oder auch deren Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, finanziell und emotional auszunutzen.
Mitglieder gewährleisten, dass die Selbständigkeit und das Wohlbefinden ihrer Klienten gefördert wird, gleichfalls auch, dass Respekt und Würde ihrer Klienten gewahrt werden. Hypnose, Hypnosetherapie und Hypnotherapie sind immer eine uneigennützige Methode.
Mitglieder unterlassen es, Heilungsversprechen abzugeben oder auch solche anzubieten.
Mitglieder aus Schule und Ausbildung unterlassen Versprechungen über Verdienstmöglichkeiten und Ähnliches an ihre Ausbildungsteilnehmer.
Mitglieder unterlassen es, Vorführungen oder auch Zurschaustellungen zu veranstalten, in denen Hypnose als Mittel zur Unterhaltung dargestellt wird.
(z.B. Showhypnose, Löffelbiegen oder Ähnliches).
Sie unterlassen es, sich an Aktivitäten zu beteiligen, die möglicherweise die Hypnose, Hypnotherapie und Hypnosetherapie in Verruf bringen.
Von Mitgliedern wird eingefordert, bei Kollegen, die als schädlich für den Beruf und andere Mitglieder erachtet werden, ein Beschwerdeverfahren einzuleiten.
Mitglieder sollen bei Nachfrage ihre Qualifikationen, Zeugnisse und Diplome aufrichtig darstellen.
Ausserdem unterlassen sie es, Titel anzugeben, zu denen ihnen selbst die Berechtigung fehlt.