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Im Viertelfinal von Indian Wells kommt es nicht zum Duell der beiden Schweizer: Roger Federer gewinnt zwar gegen Tommy Haas 6:4, 6:4, Stanislas Wawrinka unterliegt aber Kevin Anderson 6:7, 6:4, 1:6.
Nach 13 Siegen in Folge musste sich Stanislas Wawrinka wieder einmal geschlagen geben. Es schien so, als wäre Wawrinka phasenweise in seinen Bewegungen stark eingeschränkt gewesen. Der Australian-Open-Sieger servierte schwach und bewegte sich nicht immer so, wie man es von ihm gewohnt ist. Mehrmals liess er sich zudem am Rücken behandeln. Von einer Verletzung wollte Wawrinka aber nicht sprechen: «Ich war ein wenig verspannt. Das war aber nicht der Grund für die Niederlage.»
Gegen Ende des ersten Satzes begann Wawrinka deutlich schlechter zu spielen. Er verlor die Kurzentscheidung mit 1:7. Und im zweiten Satz ging es zunächst im gleichen Stile weiter. Wawrinka lag 1:3 und 30:40 zurück, als er völlig unerwartet die Aufholjagd startete und den zweiten Satz mit 6:4 für sich entschied. Im dritten war er dann komplett chancenlos und gewann bloss elf Punkte.
Anderson, die Nummer 18 der Welt, musste wenig tun, um zu gewinnen. Wawrinka entschied die Partie mit seinen Hochs und Tiefs. Er warf sich selber vor, er sei zu negativ gewesen. Nach der ersten Saisonniederlage des Australian-Open-Gewinners kommt es im Viertelfinal nicht zum Schweizer Duell. Anderson misst sich mit Federer.
Dieser zeigte auf dem Weg zum 45. Sieg in Indian Wells eine starke Vorstellung. Er hatte das Duell gegen seinen 35-jährigen Kumpel gut im Griff. Im ersten Satz machte Haas den Breakrückstand zunächst wett, Federer schlug allerdings gleich wieder zurück. Im zweiten Umgang zog er mit dem 4:2 entscheidend davon. Gegen Anderson, dem er in der Nacht auf Freitag gegenüberstehen wird, spielte er im letzten Jahr in Paris-Bercy zum bislang einzigen Mal. Er gewann damals 6:4, 6:4. (rey/si)