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Der bayerische Autohersteller BMW hat seine Pläne zur Errichtung einer Fabrik im Süden Brasiliens bestätigt. Mit den Bauarbeiten soll im April 2013 begonnen werden, so dass die ersten Autos Ende 2014
Der Autobauer BMW will in Brasilien in den nächsten Jahren über 200 Millionen Euro in ein neues Werk investieren. Geplant sei eine Produktionskapazität von 30.000 Fahrzeugen jährlich, teilte das Unternehmen am Montagabend mit. Angestrebt wird der Produktionsbeginn für 2014.
Durch die Investition sollen der Mitteilung zufolge mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. «Brasilien ist für die BMW Group ein Markt mit grossem Zukunftspotenzial, daher bauen wir unser langfristiges Engagement dort aus», sagte Vertriebsvorstand Ian Robertson.
BMW will schon lange eine Montagefabrik in dem südamerikanischen Boomland errichten, um vom Wachstum der weltweit sechstgrössten Volkswirtschaft noch stärker zu profitieren. Weil Brasilien inzwischen seine Importzölle kräftig angehoben hat, muss der Premium-Autobauer seine Fahrzeuge mittelfristig vor Ort montieren, um die Kosten im Griff zu behalten.
Langwierige Verhandlungen mit der Regierung, bei denen es unter anderem um Steuerfragen ging, hatten das Projekt aber zu einer scheinbar unendlichen Geschichte werden lassen. Zwischenzeitlich hatte BMW seine Pläne sogar auf Eis gelegt.
Der Mitteilung zufolge ist das Unternehmen seit 1995 mit einer Vertriebsgesellschaft in Brasilien vertreten. 2011 seien dort 15.214 Fahrzeuge abgesetzt worden, was einem Wachstum von fast 54 Prozent entspreche. BMW Motorrad habe den Absatz 2011 um 55 Prozent auf 5.442 Stück gesteigert.
(aho/awp/sda)