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Ein Pfarrhaus in La Paz
Bolivien 09/2019
Ein Pfarrhaus in La Paz
Die auf 3.600 Metern Höhe in den Anden gelegene Stadt La Paz ist die drittgrößte Stadt Boliviens. Durch den Zuzug von Menschen aus ländlichen Gebieten wächst sie immer weiter. Inzwischen hat sie rund 1 Million Einwohner. Die steigende Einwohnerzahl lässt zugleich auch die Pfarreien der Stadt stark anwachsen. Rund 80 Prozent der Menschen in Bolivien sind katholisch. Zugleich gibt es aber viel zu wenige Priester.
Der Pfarrei San José Obrero in La Paz gehören inzwischen 50.000 Menschen an. Die Pfarrgemeinde ist sehr aktiv, viele Jugendliche engagieren sich in der Gemeinde, und auf dem Gebiet der Pfarrei gibt es 33 Schulen.
In der Pfarrgemeinde hat sich die neue geistliche Bewegung „Cristo Pastor“ („Christus, der Hirte“) niedergelassen, der Priester angehören, die gemeinschaftlich leben und deren Ziel zugleich darin besteht, Priesterberufungen zu fördern. 15 junge Männer haben sich ihnen angeschlossen und befinden sich in der Ausbildung. Dies ist für die Kirche in Bolivien ein wirkliches Hoffnungszeichen.
Das Problem besteht aber darin, dass das zur Verfügung stehende Gebäude viel zu eng ist. Daher soll nun ein Haus entstehen, in dem die Priester und die sich in der Ausbildung befindenden jungen Männer leben können und das außerdem Platz für Gäste bietet.
Mit 26.000 Euro möchte ACN den Bau unterstützen.