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Der November hat sich im Mittel über die ganze Schweiz 1,6 Grad milder gezeigt als die Norm 1981 bis 2010. Mit dem November endet der landesweit drittwärmste Herbst seit Messbeginn. Auf der Alpensüdseite brachte der Monat eine extreme Sonnenarmut.
Neben der Wärme brachte der Herbst im Norden sehr viel Sonnenschein und extrem wenig Niederschlag, wie MeteoSchweiz am Donnerstag bilanzierte. Der drittwärmste Herbst folgte auf den drittwärmsten Sommer und den viertwärmsten Frühling.
Vier der fünf wärmsten Herbste wurden innerhalb der letzten 15 Jahre registriert. Mehr Wärme brachten bisher nur der Herbst 2014 und der Rekordherbst 2006.
Auf der Alpensüdseite machte sich die Novembersonne nach dem drittsonnigsten September und einem etwas überdurchschnittlich sonnigen Oktober extrem rar. Die Messstandorte Lugano und Locarno-Monti registrierten den bei weitem sonnenärmsten November in den ab 1959 verfügbaren Messreihen.
Gemittelt über die beiden Messstandorte lag die Sonnenscheindauer nur gerade bei 33 Prozent der Norm 1981 bis 2010 (Stand 28. November). Alle bisherigen Novembermonate brachten eine Sonnenscheindauer von mindestens 60 Prozent der Norm. (aeg/sda)