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Wolkige Aussagen von Steve Ballmer wecken Hoffnung für Windows XP.
Gestern weilte Microsoft-Boss Steve Ballmer in der schönen aber etwas langweiligen belgischen (wallonischen) Stadt Mons, wo er zur Freude der ansässigen Wirtschaftsförderer bestätigte, dass seine Firma dort ab nächstem Jahr ein "MIC" (Microsoft Innovation Centre) betreiben werde. Bereits Google ist in der Region mit einem Rechenzentrum in Ghlin-Baudour präsent.
Zudem machte Ballmer an einer Pressekonferenz eine Bemerkung, die weltweit zu Spekulationen verleitet: "XP will hit an end-of-life. We have announced one. If customer feedback varies we can always wake up smarter but right now we have a plan for end-of-life for new XP shipments." Man habe zur Zeit also keine Pläne, am Stopp der Auslieferung von Windows XP per Ende Juni
zu rütteln, aber man könne diese je nach Kundenwunsch jederzeit revidieren, sagte der Microsoft-Chef reichlich wolkig.
Die US-Website 'Paul Thurrott's SuperSite for Windows' behauptet sogar, ein E-Mail von Dell belege, dass der texanische Hersteller auf Kundenwunsch bis 2012 PCs und Notebook mit vorinstalliertem Windows XP ausliefern werde.
Dass (Firmen-)Kunden, weiterhin PCs und Notebooks mit vorinstalliertem Windows XP beziehen wollen, um nicht PC-Landschaften mit unterschiedlichen Betriebssystemen betreuen zu müssen, ist ziemlich unbestritten. So berichtete der US-Marktforscher Forrester Ende März, dass 2007 vor allem Anwender des XP-Vorgänger-Systems Windows 2000 auf das neue OS Vista migriert hätten. (Christoph Hugenschmidt)