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Bisher ist wenig Wissen über Hygiene vorhanden. Atemwegserkrankungen, Hautinfektionen, Würmer, bakterielle Durchfälle oder Amöbenruhr schwächen die Menschen und bedrohen insbesondere das Leben der Kleinkinder.
Jumla ist eine der ärmsten Gegenden Nepals. Der Durschnittlohn beträgt nur 219 Dollar im Monat. 85 % der Menschen leben als Selbstversorger von Ackerbau und Viehzucht, doch in über 90 % der Haushalte werden die Nahrungsmittel vor der Ernte knapp.
Nur 55 % der Erwachsenen können lesen und schreiben. Betrachtet man nur die Frauen, sind es sogar nur 41 %. Die Mehrheit der Menschen lebt im Kastensystem des Hinduismus. Minderheiten, Dalits und Frauen sind besonders diskriminiert.
Mütter aus dem Entwicklungsprojekt Jumla-Sinja gehen mit ihren Kleinkindern in die Gesundheitsstation, um sich untersuchen zu lassen.
Bei einer Schulung über ausgewogene Ernährung bekommen mangelernährte Kinder gesundes Essen.
World Vision setzt sich in Nepal auch für Minderheiten aus niederen Kasten wie die 5-jährige Paru ein.