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Schulfächer sind "eine Art Hilfe für junge Menschen, damit sie lernen, die Werkzeuge zur Entwicklung von Sinn und Konstruktion der Wirklichkeit zu nutzen" (J. BRUNER, 1996, S. 36). Zu Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts ist die Schule immer noch von den im 19. Jahrhundert entstandenen fachlichen Disziplinarität geprägt. Es stellt sich nun die Frage, wie sich diese entwickelt hat und wie sie sich weiter entwickelt. Welches sind die wichtigsten Akzente der "intellektuellen Disziplin", die jede "Schuldisziplin" nun zu entwickeln versucht? Wie wirkt sich dieses Projekt auf die Denkmuster der Schülerinnen und Schüler aus? Wie und wie effektiv? Wie bewerten die Lehrer die "disziplinäre Ausbildung" der Schülerinnen und Schüler? Inwieweit wird die Persistenz von "Disziplinen" in Frage gestellt, insbesondere durch die Entstehung von Interdisziplinarität?
Mit diesen Fragen befasst sich eine internationale Tagung an der Universität Liège, 5.-6. Juli 2018. Weitere Informationen in den beiliegenden Unterlagen in F und E.
Nähere Angaben s. Flyer