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Eine neue Studie der österreichischen Akademie der Wissenschaften, die im Auftrag des Integrationsministeriums durchgeführt wurde, zeigt, dass 40 Prozent der Flüchtlinge in Österreich glauben, religiöse Gebote hätten Vorrang vor den Gesetzen der Nation.
Die Umfrage ergab, dass 90 Prozent der offiziell anerkannten österreichischen Flüchtlinge glauben, dass Demokratie eine ideale Regierungsform sei. Die Studie fand auch heraus, dass 80 Prozent an die Gleichstellung von Männern und Frauen glauben, und 83 Prozent haben kein Problem mit anderen Religionen, berichtet die österreichische Presse in der vergangenen Woche.
Dennoch behaupteten 40 Prozent der Befragten, dass die Religion ein verlässlicherer Leitfaden für das Verhalten sei als das säkulare Staatsrecht.
Befragt wurden etwa 900 österreichische Flüchtlinge – 43 Prozent Syrer, 37 Prozent Afghanen und 20 Prozent Iraker – nahmen an der Umfrage im Sommer und Herbst 2016 teil. Etwas mehr als die Hälfte war 18 bis 30 Jahre alt und 80 Prozent waren männlich.
Etwa die Hälfte der Befragten meinte, dass die Lebensweise der westlichen Menschen zu liberal sei und dass sie zu viel Freiheit hätten.