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Autor: MAtthias Fasel
Ski Alpin «Ich bin sehr zufrieden. Es war einer der besten Winter meiner Karriere», sagt der 26-jährige Brügger, der schon seit vielen Jahren im Weltcup-Zirkus mit dabei ist.
Die grossen Höhepunkte dieser Saison waren die WM in Südkorea, wo er im Februar zwei Bronze- und eine Silbermedaille gewann, sowie das Weltcupfinale im kanadischen Whistler. Dort fuhr er vor rund zwei Wochen zweimal auf den dritten Rang und sicherte sich zudem den zweiten Rang im Gesamtweltcup. Damit dürfte sich Brügger diesen Winter genügend Schwung geholt haben, um bei seinem nächsten grossen Ziel, den Paralympics 2010, erfolgreich zu sein. Denn sein Ziel ist klar: «Ich möchte in Vancouver eine Medaille holen.» Es wäre seine zweite nach Silber 1998 in Nagano.
Grosse Motivation trotz hohen Kosten
Um dieses Ziel zu erreichen wird er bis dahin möglichst noch härter trainieren als sonst. «Es kommt immer auch darauf an, wie es finanziell aussieht. Aber ich stelle mich schon auf eine harte, anstrengende Saison ein», so Brügger.
Eine Saison kostet zwischen 20 000 und 30 000 Franken. «Den grössten Teil dieser Kosten übernehme ich selber», sagt der Oberländer, der mit einer Missbildung zur Welt kam und seit dem sechsten Lebensjahr eine Unterschenkel-Protese hat. Doch seine Motivation für den Sport ist ungebrochen: «Ich gehöre zu den Weltbesten. Solange das so ist, will ich weitermachen. Ausserdem habe ich ja grossen Spass am Skifahren, genauso wie am Reisen.»