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Das Wichtigste in Kürze
- In der Serie-A-Saison 2021/2022 spielen die Teams in 17 verschiedenen Stadien.
- Die je zwei Klubs aus Mailand, Rom und Genua benutzen dieselbe Spielstätte.
- Das grösste Stadion Italiens ist das San Siro mit Platz für 80'000 Zuschauer.
Die Spiele der Serie A finden trotz 20 Mannschaften in der Liga nur in 17 verschiedenen Stadien statt. Die wohl bekannteste Spielstätte Italiens, das San Siro, wird von beiden Mailänder Klubs benutzt. Auch im römischen Stadio Olimpico und im Stadio Comunale Luigi Ferraris in Genua tragen je zwei Mannschaften ihre Heimspiele aus.
San Siro / Stadio Giuseppe Meazza (AC Mailand und Inter Mailand)
Das San Siro oder Stadio Giuseppe Meazza ist das grösste Fussballstadion der Serie A und in Italien. Die Heimstätte der beiden Mailänder Klubs, AC Mailand und Inter Mailand, fasst 80'018 Plätze. In Italien wird sie auch als «Scala del calcio» («Oper des Fussballs») bezeichnet.
Das Stadion wurde im Jahr 1926 eröffnet. Den Namen «San Siro» trägt der Tempel aufgrund des gleichnamigen Stadtteils. «Stadio Giuseppe Meazza» hingegen ist eine Ehrung an den früheren Mailänder Fussballer Giuseppe Meazza.
Stadio Olimpico (AS Rom und Lazio Rom)
Mit einer Zuschauerkapazität von 72'698 ist das Stadio Olimpico in Rom das zweitgrösste Stadion Italiens. Ursprünglich für die dann in Tokio durchgeführten Olympischen Spiele von 1940 erbaut, wurde es seinem Namen erst 1960 gerecht.
Im Olimpico empfangen die AS Rom und Lazio Rom ihre jeweiligen Gegner. Das Stadion wird nebst Spielen Serie A zudem nicht selten für Partien der italienischen Nationalmannschaft benutzt. An der Euro 2020 fanden so die Eröffnungsfeier und das anschliessende Eröffnungsspiel im Stadio Olimpico in der Hauptstadt Italiens statt.
Stadio Diego Armando Maradona (SSC Napoli)
Die SSC Napoli trägt ihre Heimspiele im Stadio Diego Armando Maradona aus. Die nach der Fussball- und Vereinslegende benannte Spielstätte beinhaltet neben dem Fussballplatz auch eine Leichtathletikanlage. Die Kapazität beträgt knapp 55'000 Zuschauer.
Bis 2020 lautete der Name des viertgrössten Stadions des Landes noch «Stadio San Paolo». Eröffnet wurde es Ende 1959, damals hiess es «Stadio del Sole».
Stadio Artemio Franchi (AC Fiorentina)
Das städtische Stadion der AC Florenz bietet eine Kapazität von 43'147 Zuschauern. Es ist nach dem langjährigen Vereins- und UEFA-Präsidenten Artemio Franchi benannt. Errichtet wurde das Stadion am 13. September 1931.
Über die Jahre hinweg wurde immer wieder über einen möglichen Umbau gesprochen. Dieser ist jedoch nie erfolgt. Das Stadion soll nun jedoch an die neusten UEFA-Anforderungen angepasst werden.
Juventus Stadium (Juventus Turin)
Das Juventus Stadium ist das Wohnzimmer des Rekordmeisters der Serie A, Juventus Turin. Die «Bianconeri» können die im Jahr 2011 eröffnete Arena mit bis zu 41'507 Zuschauern füllen. Seit 2017 heisst die Spielstätte offiziell Allianz Arena.
Stadio Marcantonio Bentegodi (Hellas Verona)
Die Spielstätte von Hellas Verona wurde im Jahr 1963 eröffnet. Das Stadion befindet sich im Südosten der Stadt und bietet 39'211 Zuschauer-Plätze. Nebst Hellas Verona bestreitet auch Chievo Verona die Heimspiele im Stadio Mercantonio Bentegodi.
Benannt wurde die Anlage nach Marcantonio Bentegodi, welcher ein Förderer des Sports in Verona im 19. Jahrhundert war. Das Fussballfeld ist von einer Leichtathletikbahn umgeben. Bei den Fussball-Weltmeisterschaften 1990 war das Stadion einer der Spielorte.
Stadio Renato Dall'Ara (FC Bologna)
Das Stadio Renato Dall’Ara ist ein Fussballstadion mit Leichtathletikanlage in der italienischen Stadt Bologna. Es ist nach dem langjährigen Präsidenten des ortsansässigen Fussballclubs FC Bologna, benannt, der hier seine Heimspiele austrägt.
Das Stadion wurde am 29. Mai 1927 mit einem Freundschaftsspiel zwischen Italien und Spanien. Es bietet eine Kapazität von 36'462 Plätzen.
Stadio Arechi (US Salernitana)
Das Stadio Arechi ist das stadteigene Fussballstadion im Süden der Stadt Salerno. Es ist die sportliche Heimat des Fussballvereins US Salernitana aus der Serie A. Eröffnet wurde das Stadion im September 1990. Die Anlage bietet Platz für 37'180 Zuschauer.
Das Stadio Arechi ersetzt das frühere Stadio Donato Vestuti. Die Arena besteht aus vier einzelnstehenden, doppelstöckigen Stahlbetontribünen und ist gänzlich unüberdacht.
Stadio Comunale Luigi Ferraris (Sampdoria Genua)
Die beiden Genua Klubs, Sampdoria und CFC Genua, tragen ihre Spiele im Stadio Comunale Luigi Ferraris aus. Eröffnet wurde das «Marassi» im Jahr 1911. Seither wurde es 1989 und 2015 renoviert. Das Fussballstadion fasst 34'901 Zuschauer.
Den Übernamen «Marassi» hat die Spielstätte aufgrund des gleichnamigen Stadtteils. 1949 wurde im Stadio Comunale Luigi Ferraris mit 60'000 Besuchern ein Zuschauerrekord aufgestellt. Neben dem Olimpico und dem San Siro ist es das dritte Stadion der Serie A, das zwei Klubs benutzen.
Allerdings spielt Genoa in der Saison 2022/23 nach dem Abstieg nur noch in der Serie B.
Stadio Olimpico Grande Torino (FC Torino)
Heimspiele des FC Torino finden im Stade Olimpico Grande Torino statt. Es wurde 1933 eröffnet, trägt den Namen des Olympiastadions aber erst seit der grundlegenden Renovierung im Jahr 2005. Im Folgejahr war das Stadion Schauplatz der Eröffnungs- und Schlussfeier der Olympischen Spiele in Turin.
Neben dem FC Torino hat früher auch Juventus Turin seine Heimspiele im 27'958 Zuschauer fassenden Stadion gespielt. Den Namenszusatz «Grande Torino» ist angelehnt an die erfolgreiche Mannschaft des AC Torino in den 1940er-Jahren. Bei einem Flugzeugabsturz 1949 kamen fast alle Spieler des Teams ums Leben.
Stadio Friuli (Udinese Calcio)
Offiziell heisst das Fussballstadion von Udinese Calcio seit 2016 Dacia Arena. Bekannt ist es aber noch immer unter dem Namen Stadio Friuli. Seit der Eröffnung im Jahr 1976 empfängt Udinese darin seine Gäste aus der Serie A vor bis zu 25'144 Zuschauern.
2010 wurde das Stadio Friuli renoviert, es verschwand dabei unter anderem die Leichtathletikanlage. Die neuen Tribünen wurden 2015 fertiggestellt. Ihre Bestuhlung erfolgte mosaikartig in vielen Farben.
Mapei Stadium – Città del Tricolore (US Sassuolo)
Das Mapei Stadium von US Sassuolo bietet Platz für 21'525 Zuschauer. Es wurde im April 1995 fertiggestellt und seither mehrmals renoviert. Der Name lautet bis 2012 Stadio Giglio, dann für ein Jahr Stadio di Reggio Emilia Città del Tricolore. Schliesslich wurde Sassuolos Eigentümer zum Namensgeber.
Das Stadion befindet sich in der Stadt Reggio nell'Emilia. Es wird neben der US Sassuolo in der Serie A auch von der AC Reggiana in der Serie C benutzt. 2016 fand darin das Finale der Uefa Women's Champions League statt. Im Jahr 2021 die Finals des italienischen Pokals und Superpokals.
Gewiss Stadium (Atalanta Bergamo)
Die Eröffnung feierte das Stadion bereits im Jahr 1928. Es folgten diverse Renovierungen. Auch derzeit befindet sich das Gewiss Stadium im Umbau.
Stadio Carlo Castellani (FC Empoli)
Der FC Empoli aus der Serie A trägt seine Heimspiele im Stadio Carlo Castellani aus. Namensgeber ist ein ehemaliger Empoli-Spieler, der in einem Konzentrationslager ums Leben kam.
Das Stadion fasst etwas über 16'000 Zuschauer und wurde 2007 teilweise erneuert. Im August 2015 wurden Pläne zu einem erneuten Umbau bekannt.
Stadio Brianteo (AC Monza)
Das Brianteo ist das Fussballstadion des italienischen Klubs AC Monza. Die Spielstätte wurde 1988 eingeweiht und verfügt über einen Naturrasen. Die ursprünglich geplante Leichtathletik-Anlage wurde ausserhalb des Stadions gebaut.
Stadio Alberto Picco (Spezia Calcio)
Das Stadio Alberto Picco ist die Heimstätte von La Spezia. Die Anlage wurde im Jahr 1919 eröffnet und bietet Platz für 10'336 Zuschauer.
Im Jahr 2006 wurde das Stadion nach dem Aufstieg von La Spezia in die Serie B leicht angepasst. Aufgrund von Sicherheitsmassnahmen wurde die Kapazität zudem auf die aktuellen 10’000 reduziert.
Stadio Via del Mare (US Lecce)
Das Stadio Via del Mare ist ein Fussballstadion in der italienischen Stadt Venedig. Es ist die Heimspielstätte des Fussballvereins US Lecce, Aufsteiger in die Serie A. Das Stadion wurde 1966 eröffnet, vorher spielte der Club im Stadio Carlo Pranzo.
Der Name kommt tatsächlich davon, dass das Stadion an der Strasse, die von Lecce direkt ans Meer führt liegt. Die Sitze sind in den Vereinsfarben gelb und rot gehalten. Das Stadion bietet 31'500 Plätze.
Stadio Giovanni Zini (US Cremonese)
Aufsteiger Cremonese trägt seine Heimpiele auch in der Serie A im Stadio Giovanni Zini aus. Die Spielstätte in der lombardischen Stadt wurde 1929 eingeweiht, 2007 fand eine grosse Sanierung statt. 2019 wurde weitere Erneuerungsarbeiten im Bereich Sicherheit durchgeführt. Das Stadion fasst rund 16'000 Zuschauerinnen und Zuschauer.
Der Name Giovanni Zini geht auf einen ehemaligen Torhüter von Cremonese zurück, der im 1. Weltkrieg ums Leben kam. Im Stadion wird auch Rugby gespielt, zuletzt gastierte die italienische Nationalmannschaft 2013 in Cremona.