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Swiss wandelt 10 Bestellungen für die CS100 in solche für die CS300 um
Swiss wandelt 10 Bestellungen für die CS100 in solche für die CS300 um
Der Lufthansa Konzern hat für ihre Tochtergesellschaft Swiss im Jahr 2009 dreißig Exemplare der neuen Bombardier C-Series geordert. Gewählt wurde damals die kleinere Variante CS100. Im Rahmen der Paris Air Show 2015 in Le Bourget hat die Swiss nun bekanntgegeben, 10 Bestellungen für die CS100 in solche für CS300 umzuwandeln. Swiss CEO Harry Hohmeister lobt in einer Mitteilung Größe und die Leistung der CS300. "Die CS300 ergänzt unsere Europaflotte auf ideale Weise. Beide Modelle zu besitzen erlaube es, sehr flexibel auf die Nachfrage zu reagieren". Zudem erscheint es plausibel, dass die CS300 bei der Swiss als Ersatz für die alternden Airbus A319 dienen wird. Sind die beiden Flugzeuge doch im Sitzplatzvergleich (CS300: 145 Sitze, A319: 138 Sitze) fast identisch.
Zuvor hatte Bombardier gemeldet, dass die CS100 besser Performancewerte bietet, als ursprünglich versprochen. Die Reichweite beträgt 6110 Kilometer und ist damit rund 650 Kilometer grösser als geplant. Zugleich ist der Treibstoffverbrauch geringer. Die Verbesserung würde bedeuten, dass Swiss mit ihren C-Series CS100 von Zürich etwa nonstop nach Tel Aviv oder Dubai fliegen könnte. Die neuen Maschinen sind jedoch für Kurz- und Mittelstreckeneinsätze vorgesehen.
Video: Bombardier Aerospace