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Theater Stok,
Hirschengraben 42, 8001 Zürich
Anmeldung unter <email-pii>
oder 044 915 28 63 Tickets an der
Abendkasse, inklusive Erfrischung:
CHF 30/25 (für Omanutmitglieder)
Die Vielstimmigkeit der modernen hebräischen Literatur beruht zum einen darauf, dass seine alten Sprachschichten, sei es Tenach, Mischna, Talmud bis heute präsent sind; darüber hinaus brachten die Einwanderer, die aus verschiedenen Ländern nach Palästina/Israel kamen, eigene Einflüsse mit. Diese Vielstimmigkeit auch in der deutschen Übersetzung hörbar zu machen, gehört für Anne Birkenhauer zu den spannendsten Herausforderungen. Sie wird anhand einiger Textstellen einen Einblick in ihre Übersetzerarbeit geben und erzählen, wie sie in den letzten Jahren bei Tomer Gardi und Moshe Sakal einen ganz neuen Aspekt des hebräischen Stils entdeckte.
Nach einer Pause wird sie mit dem Autor Moshe Sakal über seinen noch nicht erschienenen neuen Roman „Moses, der Neandertaler“ reden; er wird dabei Ivrith sprechen und sie wird ihn simultan übersetzen. Es wird unter anderem darum gehen, was vier aktive Sprachen - Hebräisch, Französisch, Englisch und Deutsch – für Sakals literarisches Schreiben bedeuten, wie hebräische Übersetzungen europäischer Literatur aus den 1950er und 1960er Jahren seinen hebräischen Stil beeinflussten, und wie sehr Übersetzen Teil seines Schreibens ist.