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Sie werde die Produktion der 5-Pfund-Scheine aus Polymer nicht ändern, auch wenn diese Spuren von Rindstalg enthielten, teilte die Bank of England am Donnerstag mit. Ein Umstieg auf Chemikalien auf Palmölbasis sei verworfen worden, da Lieferanten die geforderten hohen Umweltstandards nicht hätten erfüllen können.
Gegen die Plastikgeldscheine mit dem Konterfei des Weltkriegspremiers Winston Churchill hatten 2016 mehr als 130'000 Menschen protestiert: Sie unterzeichneten eine Online-Petition mit der Forderung, für die Banknoten kein tierisches Fett mehr zu verwenden. Vereinzelt weigerten sich Vegetarier-Cafes und Hindu-Tempel, die Scheine mit Rinds- und Schaftalg anzunehmen.
Im Euro-Raum bestehe das Notengeldpapier zu 100 Prozent aus Baumwolle. Es gebe keine Anzeichen, dass Produkte tierischen Ursprungs oder tierische Nebenprodukte in den Rohmaterialien der Euro-Noten enthalten seien, erklärte die EZB auf Anfrage.
(Reuters)