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Das Bundesgericht erinnert zunächst daran (E. 2.3.2.), dass mit der Jahresrechnung (bestehend aus Bilanz und Erfolgsrechnung) belegt werden soll, dass die Voraussetzungen für die Pflicht zur ordentlichen Revision nicht gegeben sind (erste Opting-out-Voraussetzung).
Um dies zu belegen, so das Bundesgericht (E. 2.3.2.):
genügt freilich eine Jahresrechnung, die den massgeblichen Normen des Rechnungslegungsrechts entspricht. Eines Prüfungsberichts einer Revisionsstelle bedarf es hierzu nicht, obliegt es doch dem Handelsregisteramt, summarisch zu prüfen, ob Struktur und Inhalt der eingereichten Bilanzen und Erfolgsrechnungen ausreichend sind, um die Höhe der Bilanzsumme und des Umsatzerlöses bestimmen zu können [...].
Auch für den Nachweis der weiteren beiden Opting-out -Voraussetzungen [...] bedarf es keines Prüfungsberichtes.
dass sich die Voraussetzung der Erfüllung der Revisionspflicht bzw. des Vorliegens einer geprüften Jahresrechnung weder ausund weiter:
Art. 727 OR i.V.m. Art. 727a Abs. 2 OR noch aus Art. 62 Abs. 1 lit. a - c HRegV ergibt. [...] Eine zusätzliche Voraussetzung einer geprüften Jahresrechnung ergibt sich weder aus den Materialien, noch wird dies in der Literatur zu Art. 727 f. OR vertreten.
Hat eine Gesellschaft keine Revisionsstelle bestellt und damit ihre (bisherige) Revisionspflicht nicht erfüllt, so hätte dies im Rahmen eines Organisationsmängelverfahrens von einer nach
Art. 731b OR aktivlegitimierten Partei [...] geltend gemacht werden müssen, steht aber einem wirksamen Opting-out nicht entgegen.