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Die Radieschen stammen wahrscheinlich ursprünglich aus dem Fernen Osten und wurden bereits früh in China und Japan angebaut. Auch die Ägypter und die alten Griechen kannten dieses Gemüse. Es waren jedoch die Römer, die es in die Schweiz und nach Deutschland einführten, wo Radieschen im Mittelalter als Gemüse und gleichzeitig als Heilpflanze genutzt wurden. Heute werden Radieschen ganzjährig und in allen Regionen der Schweiz angebaut. Die wichtigsten Anbaugebiete liegen in den Kantonen Waadt, Bern und Zürich.
Radieschen enthalten eine bedeutende Menge an Provitamin A, Folsäure, Vitamin C und Eisen. Sie haben eine antimikrobielle Wirkung und helfen wie die anderen Gemüse aus der Familie der Kreuzblütengewächse, Krebs vorzubeugen.
Nach dem Volksglauben verringern Radieschen Nervosität und stärken Zähne, Nägel und Haare.
Weltweit gibt es unzählige verschiedene Radieschensorten. Rote Radieschen finden sich das ganze Jahr über und werden fast immer roh verspeist. Man kann sie beispielsweise in dünne Scheiben schneiden und zwischen zwei Butterschnitten legen.
Die länglichen, rot-weissen Radieschen sind ebenfalls sehr beliebt und werden häufig nature, mit wenig Salz oder als Teil einer Rohkostplatte genossen. Schneiden Sie die Radieschen an der Spitze kreuzförmig ein und legen Sie sie eine halbe Stunde in leicht gesalzenes, eiskaltes Wasser: Dadurch öffnen sich die vier Enden nach aussen und Sie können anschliessend ein Stückchen Butter in der Mitte platzieren.
Personen mit Verdauungsproblemen sollten keine Radieschen konsumieren.