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Nikifor (21.5.1895 - 10.10.1968), Sohn einer taubstummen Bettlerin und eines unbekannten Vaters war Analphabet und lebte als obdachloser Maler und Autodidakt.
Vermutlich um 1915 beginnt er mit Aquarellfarben auf Papierabfällen und Zigarettenpackungen zu malen. Am liebsten malte er «Ansichtskarten», Ikonen der griechisch-katholischen Kirche und Selbstporträts.
Im Jahr 1930 entdeckte ihn die Kunstwelt und seine Werke werden im In- und Ausland gezeigt.
Nikifor, eigentlich Epifaniusz Drowniak, wohnte fast sein ganzes Leben lang im Kurort Krynica-Zdrój. Jeden Tag sass er tagsüber an der Spaziermeile und verkaufte seine Bilder an Kurgäste.
Über die letzten Jahre seines Lebens dreht der polnische Filmregisseur Krysztof Krause das Portrait «Mein Nikifor». In Krynica befindet sich heute ein Nikifor-Museum.
Ausstellung
Bis 23. September 2023
Virtuelle Ausstellung
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