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2005 gewann Federer erstmals das ATP-1000-Turnier von Cincinnati (mit einem Zweisatzsieg über Andy Roddick). «Seither habe ich weitere zehn Jahre trainiert und habe zehn Jahre mehr Erfahrung. Darum glaube ich, dass ich ein besserer Spieler bin als mit 24 Jahren», so der Schweizer.
Spielerisch besser, mental schlechter
«Ich habe einen besseren Service, eine bessere Rückhand, einen besseren Volley und eine ebenso gute Vorhand wie früher». Die Aussage dürfte der Konkurrenz Sorgen machen, denn 2005 gewann Federer zwei Grand-Slam-, vier Masters- und fünf weitere Turniere. Eine kleine Einschränkung machte der Weltranglisten-Dritte: Er habe wohl nicht dasselbe Selbstvertrauen wie vor zehn Jahren.
Im Unterschied zu 2014 liess Federer heuer den Rogers Cup aus und hatte viel Vorbereitungszeit für das Turnier in Cincinnati. «Ich bin frisch und kann es kaum erwarten zu spielen.» Das Training sei gut verlaufen. Der Baselbieter trainierte unter anderem mit Landsmann Stan Wawrinka.
«There is no finish line»
Vor kurzem hat Federer über seinen Twitter-Kanal ein Bild mit Trainingspartner Benoît Paire veröffentlicht, auf dem der Schweizer ein T-Shirt mit der Aufschrift «There is no finish line» trägt. Der Slogan (wörtlich: Es gibt keine Ziellinie, im übertragenen Sinn: Ruhe dich nicht auf den Lorbeeren aus) hat es Federer angetan: Er hat ihn schon mehrmals verwendet.
Sendebezug: SRF 4 News, 18.8.15, Morgenbulletin