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Tamedia bietet ehemaligen Mitarbeitenden von Le Matin und Tamedia Editorial Services in der Westschweiz Unterstützung an
Lausanne, 20. November 2018 – Der Sozialplan, den Tamedia den ehemaligen Mitarbeitenden von Le Matin und Tamedia Editorial Services in der Westschweiz vorgelegt hat, steht im Einklang mit den branchenüblichen Praktiken sowie den Realitäten des Arbeitsmarktes. Leider wurde der vorliegende Sozialplan von der Arbeitnehmervertretung und der Gewerkschaft «Impressum» abgelehnt, im Gegensatz zu der in der Deutschschweiz erreichten Einigung. Wie letzte Woche angekündigt, wird nun vorrangig der Weg eines Schiedsverfahrens im Rahmen des Gesamtarbeitsvertrags beschritten.
Für Tamedia ist es wichtig, die von der Einstellung der Printausgabe der Zeitung Le Matin betroffenen Personen mit flankierenden Massnahmen zu begleiten. Da das Schiedsverfahren Zeit braucht, hat Tamedia angeboten, den betroffenen Mitarbeitenden von Le Matin und Tamedia Editorial Services den Gegenwert jener Leistungen zu zahlen, die im Rahmen wirtschaftlicher Umstrukturierungen üblicherweise erbracht werden. Es handelt sich insbesondere um Arbeitslosenentschädigungen respektive Leistungen bei Frühpensionierungen, eine Outplacement-Leistung sowie eine Unterstützung im Rahmen von dringenden und notwendigen Ausbildungen, um eine neue Stelle zu finden.
Tamedia hat die Sozialpartnerschaft immer sehr ernst genommen und ihre Pflichten als Arbeitgeberin stets erfüllt. Die unterstützenden Massnahmen zielen darauf ab, in einer für die betroffenen Mitarbeitenden schwierigen Situation eine konkrete Lösung in Form von Vorschüssen auf die im zukünftigen Sozialplan vorgesehenen Leistungen zu bieten. Allerdings ersetzt dies in keiner Weise den Abschluss des vorgesehenen Sozialplans.