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Die Abstimmung dürfte zu reden geben: Über 1200 Personen hatten Ende letzten Jahres eine von der CVP lancierte Petition gegen das Vorhaben unterschrieben. Die Petitionäre befürchten eine «Verslummung» des Gebiets.
Das vorgesehene Areal liegt an der Mannenriedstrase im äussersten Westen der Stadt. Es befindet sich heute in der Landwirtschaftszone. Neu soll es einer Zone für Wohnexperimente sowie der Zone für öffentliche Nutzungen zugeordnet werden. Mit der Vorlage sollen Wohnexperimente wie etwa die Wagensiedlung der Berner Stadtnomaden eine gesetzeskonforme Grundlage erhalten, wie der Gemeinderat am Donnerstag mitteilte.
Der Wunsch nach alternativen Wohnformen ist in Bern schon mehrere Jahrzehnte alt. 1985 entstand das wohl älteste und bekannteste alternative Wohnprojekt Berns, das «Freie Land Zaffaraya». Seither gab es immer wieder Gruppen, die für ihre Wohnprojekte Standorte suchten.
1996 scheiterte ein Planungsvorlage für zwei alternative Wohnzonen an der Urne. Seither habe man sich mit provisorischen Lösungen beholfen, schreibt der Gemeinderat weiter. Nachdem verschiedene Grundstücke in Bern besetzt worden waren, einigten sich Stadt, Burgergemeinde und Kanton 2008 darauf, eine definitive, gesetzeskonforme Lösung auszuarbeiten.