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Unter dem Namen «Schweizer Gesundheitsstudie - Pilotphase» wird ein Pilotprojekt für eine nationale Gesundheitsstudie mit Human Biomonitoring (HBM) durchgeführt. Die ersten Ergebnisse bezüglich Machbarkeit und HBM-Analytik wurden im Sommer 2023 auf deutsch und französisch veröffentlicht (siehe unten).
Auf Grundlage des Berichtes an den Bundesrat im Mai 2017 wurde grünes Licht für eine Pilotstudie gegeben, die dem nationalen Programm vorangehen soll. Diese vorbereitende Phase soll die Machbarkeit einer nationalen Initiative überprüfen, Infrastrukturen und Prozedere validieren, sowie die Bereitschaft der Bevölkerung untersuchen, an einer solchen Studie freiwillig teilzunehmen.
Die Pilotstudie wird vom BAG in Zusammenarbeit mit der Swiss Biobanking Platform (SBP), dem Universitären Institut für allgemeine Medizin und öffentliche Gesundheit (Unisanté) in Lausanne und dem Institut für Sozial- und Präventivmedizin (ISPM) in Bern durchgeführt, unter Beteiligung des Schweizerische Tropen- und Public Health Institut (SwissTPH) in Basel. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Vetterinärwesen (BLV) beteiligt sich an der Studie durch Analyse der Proben auf Glyphosat und per- und polyfluorierte Alkylverbindungen (PFAS). Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) finanziert die Analyse von Schwermetallen.
Während der operationellen Phase wurden zwischen 2018 und 2021 über 780 Erwachsene zu ihrer Gesundheit befragt. Sie unterzogen sich einer Basisuntersuchung und gaben biologische Proben ab. Die Pilotstudie wurden in den Kantonen Bern und Waadt zusammen mit den oben genannten regionalen Forschungsinstituten durchgeführt und zeigte, dass eine gross angelegte Studie machbar wäre. Die Analytikergebnisse aus dem HBM der Pilotphase sind in einem Bericht zusammengefast (siehe unten).