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Politiker und Medien würden riskieren, einen ganzen Kontinent mit «zentraler Bedeutung für die Lösung» der Klimakrise aussen vor zu lassen, wenn sie die Stimmen afrikanischer Menschen nicht in die öffentliche Debatte einbezögen, erklärte der 49-Jährige, der unter anderem aus Produktionen wie der Serie «Luther» bekannt ist.
Elba nahm am Samstag zusammen mit seiner Frau Sabrina in Glasgow an einer Veranstaltung zur nachhaltigen Lebensmittelproduktion teil. Beide sind «Botschafter des guten Willens» für den UN-Hilfsfonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD). Das Paar hob neben der Rolle Afrikas auch die Bedeutung der Landwirtschaft im Kampf gegen den Klimawandel und für das Überleben der Menschheit hervor.
Auch Vanessa Nakate, Aktivistin für Klimagerechtigkeit aus Uganda, war Teil des UN-Panels und betonte, dass der globale Süden «an vorderster Front der Klimakrise und Versorgungskrise» stehe. Das spiegele sich aber nicht in den «Titelseiten» der Zeitungen wider, kritisierte Nakate.
Im vergangenen Jahr hatte die junge Frau den Medien Rassismus vorgeworfen, weil sie aus einem Foto mit anderen prominenten Klima-Aktivistinnen herausgeschnitten worden war. Auch Schauspieler Elba bezog sich auf dieses Foto, das 2020 auf einer Tagung des Weltwirtschaftsforums in Davos entstanden war: Die Medien würden «nicht nur Vanessa herausschneiden, sondern einen ganzen Kontinenten», sagte Elba. Afrika sei ein entscheidender Kontinent in der gesamten Klimadebatte.