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Sichtet man weisse Wolken in Staudenrabatten, dann ist das in der Regel die reiche Blütenfülle des Schleierkrauts. Mit den weit verzweigten Blütenrispen füllen sie ein grosses Volumen mit ihren feinen Blüten und setzen so farbliche Akzente im Garten
Das rispige Gipskraut oder Schleier-Gipskraut ist in den Gärten mit zwei Arten vertreten. Gypsophila paniculate, die grössere bis 100cm hohe Staude und Gypsophila repens, das kriechende Schleierkraut. Die Staude ist bezüglich Wasserbedarf anspruchslos. Eine bis 2.4 Meterlange Pfahlwurzel versorgt die Pflanze auch bei grosser Trockenheit mit Wasser. Die kriechende Variante eignet sich besonders gut für die Bepflanzung von Bruchsteinmauern. Auch bei grosser Hitze ist die Pflanze robust und ausdauernd, im Vergleich zu verschiedenen Polsterpflanzen wie Steinbrech, Phlox, Sedum und Nelken.
An die Böden stellt das Schleierkraut keine grossen Ansprüche. Ursprünglich wuchs die Pflanze auf sandigen durchlässigen Böden. Bevorzugt sind volle Sonne. Die Pflanze gedeiht aber auch im Halbschatten.
Rückschnitt des Schleierkrauts
Wann soll man das Schleierkraut zurückschneiden? Auch diese Staude reagiert mit einem Rückschnitt nach der ersten Blüte mit einer zweiten Blüte. Beim grossen Schleierkraut schneidet man die Blütenrispen bis auf die Höhe des Krautes zurück. Das sind ca. zwei Drittel der Pflanze. Bei der kriechenden Art, schneidet man die Blüten bis auf die Höhe des Polsters retour.