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Die Olympischen Spiele stehen unter einem speziellen Geist, schon die Athmosphäre, welche ich leider nur von einem Tagesausflug nach Torino 2006 (siehe im Blog) kenne, ist einzigartig. Noch spezieller ist es, wenn die Spiele in Übersee stattfinden. Ich erinnere mich an Salt Lake City. Mit Fernsehen durchzechte Nächte wurden die Spiele zu einem einmaligen Erlebnis. Ich kann mich sogar an Einzelheiten, wie z. Bsp. was ich zu welchem Spiel gegessen habe, erinnern.
Die Frage stellt sich jeweils vor dem Nachtspiel um 01:30 Uhr, soll ich aufstehen oder nicht? Lohnt es sich für die Partie Kanada-Schweiz aufzustehen oder ist es eine klare Angelegenheit? So geschehen in der Nacht vom 18. Februar 2010: Mein Vater, welcher immer wieder wichtige, nächtliche Sternstunden des Sports verpasst, meint: „nein ich stehe nicht auf“, trotz meiner Warnung, dass es vielleicht ein Knüller geben könnte! Alle welche den Wecker gestellt haben, kamen in der Nacht vom 18. Februar 2010 respektive 19. Februar auf ihre Kosten. Das Spiel war ein absoluter Knüller.
Warum sind die Kanadier in Bestbesetzung nicht in der Lage die Schweiz nach regulärer Spielzeit zu besiegen? Einmal (Torino 2006) kann das passieren aber nicht zweimal hintereinander, vorallem nicht auf heimischem Eis! Ich bin sicher die Schweiz hätte gegen eine „zweitklassige“ Kanada-WM-Auswahl nach 60 Minuten verloren. Kanadas Olympia-Auswahl besteht aus Topstars, Dollarmillionäre welche das schöne Eishockey zu spielen pflegen. Dieses Spiel kommt der Schweiz entgegen, besser als das härtere, dafür spielerisch limitierte Eishockey einer zweit- oder drittklassigen kanadischen Auswahl.
Kommt dazu, dass die Schweiz in Aussenseiterrollen fast immer ein gutes Spiel abliefert. Das gleiche Spiel hätten die Kanadier 1987 (mit dem Canada Cup Team) mit 15:0 gewonnen. Dieser Klassenunterschied müsste doch auch heute noch vorhanden sein, schon nur wenn man den TV-Kommentar gehört hat: „Paterlini gegen Crosby“ oder man könnte auch sagen: „Rapperswil-Jona Lakers gegen Pittsburgh Penguins“.