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Der Käufer berief sich dabei auf das Verkaufsinserat für den Wagen, im dem dieser als "Seltener Flachkühler 3.5 im Super Zustand" bzw. " sauberes Originales CH Fahrzeug", dessen "Leder und der Rest des Fahrzeugs [...] wie neu" sei, beworben worden sei. Dabei handle es sich um die Zusicherung der Unfallfreiheit, für die der Verkäufer nach OR 197 hafte.
Das BGer weist dies zurück:
Nach der Rechtsprechung genügt für eine Zusicherung i.S. von Art. 197 Abs. 1 OR jede Erklärung, wonach die Sache eine bestimmte, objektiv feststellbare Eigenschaft aufweist, wenn der Käufer nach Treu und Glauben auf diese Angabe vertrauen darf [...]. Demgegenüber fallen unverbindliche, reklamehafte Anpreisungen nicht unter den Begriff der Zusicherung [...].Im vorliegenden Fall handle es sich - so das BGer ohne weitere Begründung - um eine Anpreisung:
Die Vorinstanz hat die im Verkaufsinserat enthaltenen Angaben zutreffend als Anpreisung qualifiziert. Diese stellen keine Zusicherungen im Sinne von Art. 197 OR dar, sondern sollen als Reklame lediglich die Kauflust fördern [...]. Von einer Zusicherung der Unfallfreiheit kann keine Rede sein.