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Beschreibung
Der Bitailla (Zusammensetzung von Bisse und Tailla) ist sehr alt, und das erste Dokument datiert von 1307. Der Wasserlauf hat viel Gefälle und ist teilweise in den Fels gehauen (taillé), daher sein Name. Der erste Teil führt durch einen geschlossenen Kanal, dann verläuft er offen. Die Durchflussmenge der Sionne ist unregelmässig (sie entspringt keinem Gletscher), und der Suon hat Anspruch auf ¾ des Wassers aus der Sionne. Das Wasser des Bitailla wird anschliessend proportional zwischen Arbaz und Ayent verteilt, dann noch zwischen verschiedenen Dörfern. Dieses Verteilsystem ist ein wunderbares Beispiel für die Verwaltung des Wassers und seiner Verteilung über ein grosses Gebiet. Die Verteiler und Schleusen entlang des Suons sind sehr geschätzt. Hier handelt es sich um einen der wenigen Suonen, der das ganze Jahr Wasser führt.
Route
Besuch des Suons bei Anzère.
Von Anzère (Gondelbahnstation / Bushaltestelle) geht man Richtung Go und Dorbon, wo man ins Tal der Sionne kommt bis zur Stelle „les Evouettes“, wo sich die Wasserfassung des Suons befindet. Dem Suon folgen, der erst durch Röhren , dann offen verläuft bis zu den Verteilern von Jeuriés. Dem Weg weiter hinunter Richtung Saxonne folgen (Bushaltestelle). Einfache Wanderung, Dauer ca. 3 Stunden.
Rundwnderung ab Etang de Lombardon – Bitailla – Bisse d’Ayent
Vom Etang de Lombardon (Parkplatz) steigt man auf der kleinen Strasse ungefähr 100 Meter hinunter und folgt einem kleinen Suon auf der linken Seite. Man kommt zu den Verteilern von Jeuriés (Verteilzentrale des Wassers). Dem Suon entlang aufsteigen bis Mayens-d’Arbaz, wo sich dieser mit dem Bisse d’Ayent kreuzt. Dem Bisse d’Ayent folgen bis zur Hauptstrasse Ayent-Anzère, die man überquert. Kurz nachher führt ein Weg rechts hinunter zum Ausgangspunkt. Wanderzeit ca. 1 ½ Stunden.
- Zones irriguées
- Arbaz et Ayent, prairie et vignoble.
- Autres noms
- Bisse de la Taille, Bisse de Taillaz, bitalla