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Der Schweizer Expeditionsschwimmer Ernst Bromeis wollte 900 Kilometer durch den russischen Baikalsee schwimmen. Daraus wird aber nichts. Die Gesundheit machte ihm einen Strich durch die Rechnung.
Am 11. Juli startete Bromeis nach über zwei Jahren Vorbereitung seine Expedition durch den Baikalsee. Dabei wurde der Expeditionsschwimmer zwar von einem Team an Land begleitet, hatte aber kein Beiboot. Wo der See nicht erschlossen ist, sollte Bromeis teilweise auch ganz alleine schwimmen.
Zehn Tage nach dem Start litt er jedoch unter Herz-Rhythmusstörungen, wie er in einer Mitteilung schreibt. In der Nacht habe er Herzrasen gehabt und beim Schwimmen am Tag hatte er die Befürchtung, eine Herzkrise zu erleiden. Deshalb brach er das Projekt ab und kehrte zur Medizinischen Untersuchung in die Schweiz zurück.
Ernst Bromeis ist Wasserbotschafter. Er hatte 2014 für Aufmerksamkeit gesorgt, als er den Rhein von der Quelle bis zur Mündung durchschwamm.