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Sie kennen das bestimmt aus Ihren Ferien – nach dem Baden im Meer fühlt sich Ihre Haut klebrig an und die Lippen schmecken salzig.
Genauso wie das Salz auf unserer Haut zurückbleibt, nachdem das Wasser verdunstet ist, setzt sich das Salz auch in grossen Verdunstungsbecken ab. Das Meerwasser wird von Becken zu Becken geleitet, die Salze werden immer stärker konzentriert. Erst fallen grosse Mengen Gips an, dann vorwiegend Natriumchlorid, was chemisch dem Kochsalz entspricht. Im heissen Süden Frankreichs – und auch anderswo – werden mit Sonnenenergie kostengünstig grosse Mengen Meersalz gewonnen. Ein Kubikmeter Meerwasser ergibt gut 20 Kilogramm Natriumchlorid-Salz. Das abgeschöpfte Salz wird zu weissen Hügeln aufgehäuft, die wie Schneeberge leuchten. Trotz der weissen Farbe ist das frisch gewonnene Meersalz eher von minderer Qualität und trägt nur 25% zur weltweiten Salzproduktion bei. Das Meersalz für unsere Küchen wird noch zusätzlich gereinigt.
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