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- Russland bleibt auch zur Abschlussfeier im südkoreanischen Pyeongchang von den Olympischen Spielen suspendiert.
- Zwei Doping-Fälle während der Olympiade in Südkorea haben das IOC zu diesem Entscheid bewogen.
«Zwei Athleten haben bei den Spielen gegen die Doping-Richtlinien verstossen, was sehr enttäuschend war», sagte IOC-Präsident Thomas Bach. Dies habe das IOC von der Aufhebung der Suspendierung abgehalten. Der IOC-Präsident bezog sich damit auf die Dopingfälle des Curlers Alexander Kruschelnitzki und der Bob-Pilotin Nadeschda Sergejewa.
Kein Widerspruch kam von einem russischen IOC-Mitglied. «Wir wollen nun ein neues Kapitel im olympischen Sport aufschlagen», sagte Schamil Tarpischtschew.
Die Vorgeschichte
- Vor vier Jahren hatte Russland als Gastgeber der Winterspiele in Sotschi die positiven Dopingproben eigener Athleten manipulieren lassen.
- Die Manipulationen wurden vom Geheimdienst FSB und auf Geheiss russischer staatlicher Stellen vorgenommen.
- Nachdem die Affäre ans Licht kam, durften nur noch ausgewählte russische Sportler an der Olympiade teilnehmen, allerdings ohne Fahne, Hymne und mit neutraler Bekleidung.
Ein dreiköpfige Gremium hatte während der Spiele geprüft, ob die Russen einen Verhaltenskodex nach «Buchstaben und Geist» befolgt haben und der IOC-Exekutive eine Empfehlung für eine Wiederaufnahme Russlands gegeben. Auf Basis dieses Reports hat sich die Führung des IOC entschieden.
Der Report besagte allerdings auch, dass sich die 168 Athleten aus Russland und ihre Teamleitung in Südkorea tadellos verhalten und sich korrekt an die Kleidungsordnung gehalten. Auch die russischen Zuschauer hätten sich positiv betragen. Zudem hatte Russland am 20. Februar die geforderten 15 Millionen Dollar überwiesen. Das Geld soll für Massnahmen im Anti-Doping-Kampf verwendet werden.