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Schon in den 1920er-Jahren glaubte man, Schokolade würde sich negativ auf die Haut auswirken. In den 30er- bis 60er-Jahren war man überzeugt, dass die Ernährung einen direkten Zusammenhang mit Akne hat. Zwar konnten Studien diese Vermutung zu dieser Zeit nicht konkret belegen, doch das Thema lies die Forscher nicht los.
Betroffene Patienten schilderten immer wieder die gleichen Erfahrungen. Nach dem vermehrten Konsum von Milchprodukten, Zucker und kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln hatten Sie vermehrt mit unreiner Haut zu kämpfen.
Ursachen für Hautunreinheiten
Und tatsächlich gibt es dafür einen Grund: Die sogenannten hochglykämischen Kohlenhydrate in ungesunden Lebensmitteln werden vom Körper schnell abgebaut und verursachen einen raschen Anstieg des Blutzuckers. Folglich wird mehr Insulin in der Bauchspeicheldrüse produziert. Insulin stimuliert indirekt die IGF-1-Wachstumshormonausschüttung, die wiederum die überschüssige Talgproduktion (Seborrhö) und die Hyperkeratose anregt. Die Hyperkeratose ist die Überproduktion von Zellen, die zu einer Verhornung der Haut und zu einer Verstopfung der Talgdrüsen führt. Beide Prozesse können Ursache für Hautunreinheiten sein.
Auch wenn in der Forschung noch viele Fragen offen sind, kann man davon ausgehen, dass bei Patienten, die zu Akne neigen, diese durch süße Speisen gefördert wird. Die gute Nachricht ist also: Die meisten Pickel verschwinden wieder, wenn man nach der Nascherei für die nächsten Wochen auf Schokolade und ungesundes Essen verzichtet.
Was sollte man nicht essen?
Meiden Sie sogenannte "schnelle Kohlenhydrate" mit einem hohen glykämischen Index wie zum Beispiel:
Weißzucker
Kartoffeln
Mais
weißen Reis
Weizennudeln
gekochte Rote Bete
Weißbrot
Fastfood
gezuckerte Getränke
Süßigkeiten
Vollmilchschokolade und Gebäck
Bananen
Trauben
Kiwi
Trockenobst
Alkohol
Süße Desserts
Was darf ich zu mir nehmen?
Die folgenden Lebensmittel sind u.a. reich an Antioxidantien, die Entzündungen reduzieren und Vitaminen, die den Heilungsprozess beschleunigen.
Vollkornprodukte
Obst mit wenig Zuckeranteil (z.B. Beeren)
Gemüse
Hülsenfrüchte (z.B. Bohnen, Kichererbsen und Linsen)
Dunkle Schokolade (mit einem hohen Kakaoanteil)
Kohl
Brokkoli
Leinsamen
Walnüsse und Haselnüsse
Avocado