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Nachdem eine 44-jährige Frau auf eine Wohltätigkeitsseite eines Hollywood-Schauspielers gestossen war, wurde sie vergangene Woche von einem Unbekannten angeschrieben. Er gab vor, dieser Schauspieler zu sein. Der Kontakt hielt an und er versprach ihr einen Scheck von knapp vier Millionen Franken, womit sie im Bodenseekreis ein Kinderheim erwerben und betreuen könne. Als Unterstützung würde sie einen Agenten erhalten.
Als der Scheck aber nie in ihrem Briefkasten landete, erhielt sie einen Anruf eines angeblichen Thomas Wood. Er sagte, am Zoll gebe es Schwierigkeiten wegen des Schecks – sie müsse nur eine Geldsumme einzahlen, damit der Scheck vom Zoll freigegeben würde. Die Frau zahlte und «Thomas Wood» bat sie, nach Ohio zu kommen, um den Scheck zu unterschreiben. Da wurde sie dann doch misstrauisch. Wie das Polizeipräsidium Konstanz mitteilt, erstattete die Frau Anzeige.
Die Polizei Baden-Württemberg rät: Grundsätzlich solle man Menschen, die man nie persönlich kennengelernt oder gesehen hat, kein Geld überweisen oder auf sonstige Forderungen eingehen. Gerade im Internet würden sich viele Betrüger tummeln, die mit der Gutgläubigkeit ihrer Mitmenschen viel Geld verdienen wollen.
(red)