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Mit der Nummer 4 ins Rennen gegangen, übernahm Holdener nach einer Fahrt ohne ersichtlichen Fehler die Führung. Von den später gestarteten Fahrerinnen vermochte einzig Frida Hansdotter die Zeit der 22-jährigen Schweizerin minim zu unterbieten. Die Schwedin ist in Abwesenheit der am Knie verletzten Amerikanerin Mikaela Shiffrin die konstanteste Slalomfahrerin. Die zweifache Weltcupsiegerin Hansdotter stand sowohl in den zwei Slaloms von Aspen (2. und 3. Rang) als auch zuletzt in Are (2.) auf dem Podest.
Neben Holdener schuf sich mit Michelle Gisin eine zweite Schweizerin eine hervorragende Ausgangslage für den Finaldurchgang (Start 13.30 Uhr). Die Obwaldnerin konnte als Siebente ihren Rückstand auf Hansdotter auf unter eine Sekunde begrenzen (0,85 zurück). Gisin befindet sich damit auf Kurs für ihr bestes Ergebnis im Weltcup. Bis jetzt war sie nie besser als Achte (im November 2014 in Levi).
Denise Feierabend büsste knapp zwei Sekunden auf die Spitze ein. Damit lag die Obwaldnerin nach 30 gestarteten Fahrerinnen auf dem 20. Zwischenrang. Die Waadtländerin Charlotte Chable, die in Aspen mit dem 9. Platz überzeugt hatte, schied aus.
(SI)