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Die Anteile von Personen mit einem Body-Mass-Index von 25 und mehr seien seit 1992 stets angestiegen, heisst es im Bericht, der am Montag veröffentlicht wurde. Die Urner Gesundheitsdirektion beauftragte das Obsan nach 2007 und 2012 auch 2017 wieder, einen umfassenden Gesundheitsbericht zu erstellen.
Männer sind sowohl im Kanton Uri als auch in der Schweiz häufiger übergewichtig oder adipös als Frauen, wie es weiter heisst. Im Kanton Uri würden viel mehr Frauen als Männer auf ihre Ernährung achten.
Die Empfehlung mindestens fünf Portionen Gemüse oder Früchte pro Tag zu konsumieren, werde im Kanton Uri seltener eingehalten als in der Schweiz.
Obwohl in Uri beinahe die Hälfte der Bevölkerung von Übergewicht betroffen ist, sind 81,2 Prozent körperlich ausreichend aktiv, was signifikant über dem Schweizer Anteil von 75,7 Prozent liegt, wie es im Bericht heisst. Das Bewegungsniveau nahm seit 2007 sowohl in Uri als auch in der Schweiz zu.
Mehrheit fühlt sich gesund
88,1 Prozent der Bevölkerung schätzen ihre Gesundheit als gut oder sehr gut ein. Zwar nimmt die selbst wahrgenommene Gesundheit mit dem Alter ab. Dennoch berichtet die Mehrheit der 65-Jährigen (74,9 Prozent) von einem guten Gesundheitszustand.
Gemittelt über fünf Jahre - von 2012 bis 2016 - beträgt die Lebenserwartung im Kanton Uri 84,1 Jahre bei den Frauen und 80,5 Jahre bei den Männern und liegt damit unter dem Schweizer Durchschnitt.
Die häufigsten Todesursachen im Kanton Uri waren in dieser Zeitspanne Herz-Kreislauf-Erkrankungen, gefolgt von Krebserkrankungen.
Der Kanton Uri liegt mit durchschnittlich 2,2 Hausarztkonsultationen pro Person nahe beim Schweizer Durchschnitt von 2,3 Konsultationen. Bei den Spezialarztkonsultationen hingegen liegt Uri an zweitletzter Stelle aller ausgewiesenen Kantone.
Als Datengrundalge für den Bericht dient vorwiegend die Schweizerische Gesundheitsbefragung, die seit 1992 alle fünf Jahre vom Bundesamt für Statistik durchgeführt wird. Wie bei den beiden vorherigen Befragungen erhöhte Uri 2017 zum dritten Mal die Stichprobe und ermöglichte dadurch diese kantonalen Analysen.