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Alfred Adler
Begründer der Individualpsychologie
Das Individuum ist sowohl Bild als Künstler. Es ist der Schöpfer seiner eigenen Persönlichkeit.
Nicht die Erlebnisse diktieren unsere Handlungsweisen, sondern die Schlussfolgerungen, die wir aus den Erlebnissen ziehen.
Einen Irrtum wirklich erkennen und nicht ändern, das ist gegen die menschliche Natur.
Das grosse Ziel der Bildung ist nicht Wissen, sondern Handeln.
Alfred Adler – Biografie
Alfred Adler war das zweite von sechs Kindern. Im Alter von erst fünf Jahren erkrankte er an einer schweren Lungenentzündung, eine Krankheit, die sein späteres Berufsleben massiv beeinflussen sollte. In der Zeit als er krank war, entschied er sich dafür später den Beruf des Arztes zu erlernen. Sein Ziel: den Tod überwinden zu können.
Alfred Adler ist Begründer der Individualpsychologie und wurde 1870 in Wien geboren.
Mit 28 Jahren schrieb Alfred Adler sein erstes Buch, das erste Tendenzen seiner Grundhaltung gegenüber den Menschen aufblicken liess.
Traumberuf Mediziner
Im Jahre 1895 setzte er seinen Traum in die Wirklichkeit um und doktorierte als Mediziner an der Universität Wien. Bereits mit 28 Jahren schrieb er sein erstes Buch, das erste Tendenzen seiner Grundhaltung gegenüber den Menschen aufblicken liess. Das Buch handelte von der Gesundheit von Schneidern, die zu der damaligen Zeit unter schwierigsten Arbeitsbedingungen arbeiten mussten.
Die Studiengruppe von Sigmund Freud
Ein weiterer richtungsweisender Punkt im Leben von Alfred Adler, geschah im Jahre 1902, als er der Studiengruppe von Sigmund Freud beitrat und bis 1911 Mitglied war. Im Laufe der Jahre entwickelte Alfred Adler eigenen Ansichten, was später zu seinem Austritt aus der von Sigmund Freud geprägten Gruppe führte.
Adler publizierte weitere Bücher und gründete seine eigene Gruppe. Seinem psychologischen System gab er schliesslich den Namen "Individualpsychologie".
Seinem psychologischen System gab Alfred Adler den Namen "Individualpsychologie"
Alfred Adler wollte eine einfache und praktische Psychologie, die von allen verstanden werden konnte
Alfred Adler – ein Mann des Volkes
Alfred Adler war ein Mann des Volkes, lehrte Mitmenschlichkeit und lebte sie auch. Er wollte eine einfache und praktische Psychologie, die von allen verstanden werden konnte. Dies äusserte sich auch in seinen Veröffentlichungen, wo er durchwegs eine Sprache anwendete, die von allen verstanden wurde.
Die ersten Erziehungsberatungen
Nach dem 1. Weltkrieg fiel Adler durch seine Erziehungsberatungen auf. Er war der Erste, der es fertigbrachte, dass sich Schüler, Lehrer und Eltern an den gleichen Tisch setzten und er war auch derjenige der sich konsequent für die Gleichwertigkeit der Menschen einsetzte. Im war es wichtig, dass die Schüler gleiches Mitspracherecht hatten wie die Lehrer.
Alfred Adler erhielt 1932 eine Professur für medizinische Psychologie an dem Long Island College of Medicine. 1935 liess er sich endgültig in Amerika nieder, zwei Jahre später starb er während einer Reise in Aberdeen, Schottland, überraschend.
Sein Werk, die Individualpsychologie, wird noch heute von verschiedenen Schulen und Akademien gefördert, darunter die Akademie für Individualpsychologie.
Alfred Adler erhielt 1932 eine Professur für medizinische Psychologie an dem Long Island College of Medicine.