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| Hilarius von Poitiers († 367) - Über die Synoden oder über den Glauben der Orientalen.

Siebenundvierzigstes Hauptstück.
Es wird der Name und das Wesen der Substanz bewahrt; denn obwohl der verflucht ist, welcher den Sohn Gottes aus Maria einen Menschen und nicht auch Gott nennt, und obwohl über denjenigen ebendasselbe Urtheil ausgesprochen wird, welcher in dem Menschen den ungebornen Gott angenommen hat; so wird doch nicht behauptet, daß jener Gott, welcher in dem Menschen ist, nicht Gott sey, sondern es wird nur behauptet, daß er nicht der ungeborne Gott sey, weil der Vater von dem Sohne zwar nicht durch den Namen der Natur, wie auch nicht der Wesenheit nach, aber doch durch die Würde der Ungeborenheit, wiewohl nur durch diese allein, verschieden ist.
XI. „Wenn Jemand, da er hört: „Das Wort ist Fleisch geworden,“ glaubt, das Wort sey in Fleisch verwandelt worden, oder sagt, es habe eine Veränderung erlitten, als es Fleisch annahm; so sey er verflucht.“