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Creatin wird von Kraftsportlern und Bodybuildern für den Muskelaufbau genutzt, es kann auch für eine Gewichtszunahme verwendet werden. Dabei wird, wenn Creatin richtig eingenommen wird, kein Fett eingelagert, sondern nur der Wassergehalt der Muskeln steigt. Die Wirkung von Creatin auf die Muskeln und als schnelle Energiequelle ist erwiesen, doch werden sich viele Menschen, die an der Einnahme von Creatin interessiert sind, fragen, ob Creatin Nebenwirkungen möglich sind.
Über Creatin Nebenwirkungen liegen bereits einige Studien vor. Bei einer Einnahme von fünf Gramm Creatin am Tag, die empfohlen wird, mit einer vorangehenden Ladephase über drei bis sieben Tage, an denen täglich 20 Gramm Creatin eingenommen werden, wurden keine gefährlichen Nebenwirkungen festgestellt. Die Einnahme erfolgte über einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen.
Kurzzeitstudien haben gezeigt, dass sich bei einer Einnahme von fünf Gramm Creatin am Tag auf Dauer keine Auffälligkeiten bei den Nierenwerten ergaben. Allerdings ist anzunehmen, dass die Nieren stärker belastet werden, denn das gesamte zugeführte Creatin kann nicht vom Körper aufgenommen werden. Das ist vor allem bei einer hohen Dosierung der Fall. Die Nieren können den erhöhten Creatin-Anteil nicht eliminieren, das Creatin wird nicht über den Urin ausgeschieden. Menschen, die unter einer Funktionsstörung der Nieren leiden, laufen die Gefahr, dass sich infolge der Creatin Nebenwirkungen die Nierenfunktion noch weiter verschlechtert.
Creatin wird in den Muskelzellen eingelagert, das führt zu einem zusätzlichen osmotischen Wassereinstrom und damit verbunden zu einem stärkeren Druck in den Zellen. Während der Versorgung des Körpers mit zusätzlichem Creatin kommt es zu einer Gewichtszunahme, die allerdings auf erhöhte Wassereinlagerungen in den Muskeln zurückzuführen ist.
Creatin Nebenwirkungen, die nicht durch Studien belegt sind, können als Muskelkrämpfe und Muskelzerrungen, erhöhter Muskeltonus, Dehydration, Mundgeruch, Durchfall und Magenprobleme auftreten.
Um Creatin Nebenwirkungen zu vermeiden, kommt es darauf an, die Dosierungsempfehlungen genau einzuhalten. Es ist auch sinnvoll, dem Körper hin und wieder eine Verschnaufpause zu gönnen. Produkte von namhaften, zertifizierten Herstellern haben weniger Nebenwirkungen, daher sollte auf einen qualitativ gesicherten Herstellungsprozess geachtet werden. Hochwertige Produkte enthalten weniger Füllstoffe und Verunreinigungen, die gesundheitlichen Belastungen sind mit diesen Produkten geringer.
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