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Der Karelische Bärenhund stammt aus Karelien von Hunden im finnisch-russischem Grenzgebiet ab. Selbst finnische Hundezüchter wurden mit dieser Rasse erst um 1923 herum bekannt. Obwohl dieser Hund lange in Karelien beheimatet ist, liegen seine Wurzeln vermutlich auf der europäischen Seite des Urals, in der Taiga. Er ist eng verwandt mit den europäischen Laika-Hunderassen. 1949 wurde die Rasse von der FCI anerkannt. Der Karelische Bärenhund ist bei den finnischen Jägern sehr beliebt, auch im restlichen Skandinavien ist er sehr beliebt.
Allgemeines Erscheinungsbild
Der offensichtlich mit dem Russischen Laika verwandte Hund wird bis 60cm gross und 28 Kilo schwer. Das Haar ist relativ lang, rauh aber glatt anliegend, reichlich Unterwolle in schwarz, kann glanzlos sein, braun schattiert, weisse Abzeichen sind möglich. Die Ohren sind mittelgross, stehend, dreieckig, die Rute ist nach vorn gebogen und meist mit weisser Spitze.
Verhalten Charakter
Der Karelische Bärenhund wird für die Jagd auf wehrhaftes Wild wie Bären und Elche eingesetzt. der Hund wird vom Jäger alleine losgeschickt, um das Wild aufzustöbern und zu stellen. Wenn der Hund das Wild gestellt hat, bellt er, damit der Jäger ihm folgen kann. Diese Charaktereigenschaften machen diese Rasse zu einem Hund der auf keinen Fall für Anfänger geeignet ist. Der Karelische Bärenhund hat einen vergleichsweise grossen Aktionsradius. Bei seiner Erziehung ist viel Geduld nötig, da er ausgesprochen stur sein kann. Ansonsten ist er ein sehr loyaler Familienhund.