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(Klein) (Kt. Uri).
2949 m. Gipfel in der Windgällen-Scheerhornkette, «wird
gebildet durch den Schnitt des Hauptkammes mit dem Quergrat der Sattelhörner und Kalkschyen und besteht, wie der ganze Kalkschyengrat,
aus Hochgebirgskalk; dagegen greifen die Tertiärgesteine der Sattelhörner schon etwa 500 m nö. vom Gipfel auf den NO.-Grat
über und setzen sich über diesen zum Scheerhorn fort».
Kann vom Hotel zum Alpenklub im Maderanerthal oder von Unterschächen
über den Ruchkehlenpass in 5 bezw. 6-7 Stunden bestiegen werden.
Erste Besteigung 1859 durch Dr. Salins
mit den Führern J. M. Tresch und Maurus Amrhein.
Vergl. den Führer durch die Urner Alpen. I.Zürich
1905.
1068 m. Burgruine auf einem steilen Felskopf über der Rheinebene,
am NW.-Hang des Montalin und am rechtsseitigen Gehänge des Scaläratobels, ssö. vom Dorf Trimmis.
Die Geschichte
der Burg ist ziemlich dunkel.
Man identifiziert sie mit dem von Hugo (um 850-900), Sohn des Grafen Ulrich von Bregenz, erbauten
Schloss Ruck. In Urkunden des Klosters Pfäfers erscheinen die Edeln von Ruchenberg oder Rauchenberg zu wiederholten Malen.
Ein Konrad von Ruchenberg war 1282 Abt des Klosters Pfäfers.
Die Burg war bis zur Zeit des Schwabenkrieges
bewohnt und wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts zerstört und seither nicht wieder aufgebaut.
Vergl. H. Kraneck's Alte Ritterburgenund Bergschlösser in Hohen Rätien.
(Kt. Basel Land
und Basel Stadt).
290 m. Alluvialebene, am linken Ufer der Birs und am O.-Fuss des Bruderholzes, zwischen
diesem und der Strasse Basel-Arlesheim. Hier fand 1871 die Truppenschau über etwa 30000 zur Grenzbesetzung aufgeboten gewesene
Wehrmänner statt, die dann entlassen werden konnten. Besteht aus fluvioglazialem Niederterrassenschotter der letzten Eiszeit.
Es liegt hier in der Nähe der Mündung der Birs in den Rhein eine etwa 4 m mächtige Schicht von aus dem
Jura stammenden Birsgeschieben über dem Rheinkies.
(Kt. Glarus
und Graubünden).
3106 m. Zweithöchster Gipfel in der Gruppe des Hausstocks, 7 km sö. Linthal. Oest.
über dem Muttensee,
s. über dem Sulzgletscher hinten im Durnachthal und nw. über dem Cavirolasgletscher. Steht mit dem 2 km
weiter nö. gelegenen Hausstock (3152 m) über einen nur wenig niedrigeren vereisten Felskamm in Verbindung und hängt nach
NW. über einen zum Scheidstöckli (2811 m) ziehenden Grat mit dem Gebirgsstock zwischen dem Linththal und dem Durnachthal zusammen.
Nach S. setzt sich die den Ruchi tragende Hauptkette über den Muttenstock (3091 m) und den Kistenpass
(2500 m) bis zum Bifertenstock (3426 m) fort.
Der zum erstenmal 1867 bestiegene Ruchi wird jetzt wegen seiner schönen Aussicht
auf die Glarner und Bündner Alpen häufig besucht.
Aufstieg von der Muttseehütte des S. A. C. in 2½ Stunden.
Den Uebergang
vom Ruchi zum Hausstock erleichtert ein an der Kammscharte ö. vom Gipfel angebrachtes Drahtseil.
Besteht
wie alle seine Nachbarn aus eozänen Schiefern, denen zu oberst eine kleine Verrucanokappe aufsitzt.
(Kt. Glarus).
2666 m. 2 km langer Felsgrat zwischen dem Hintern Glärnisch oder Bächistock und dem sw. davon stehenden
Bösen Faulen.
Fällt mit schroffen Wänden nach N. zur Zeinenmatt über dem Rossmatterthal und nach S. zum
Hochthälchen der Bösbächialp ab und wird auf der Seite gegen den Bächistock von der Zeinenfurkel und auf der Seite gegen den
Bösen Faulen und den Gassenstock von der Gassenfurkel überschritten.
Besteht aus senkrecht aufgerichteten Malm- und
Doggerschichten, die dem N.-Schenkel des weitgespannten Faulengewölbes angehören.
Kann von der Zeinen- und von der Gassenfurkel
her erklettert werden, wird aber nur selten bestiegen.
675 m. Gruppe von 5 Häusern an der Strasse von Yvonand nach Lucens und
Romont, 500 m sö. Chavannes le Chêne und 4 km sö. der Station Yvonand der Linie Freiburg-Yverdon. 24 reform.
Ew. Kirchgemeinde Pâquier.