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Interclub 2018
Vorschau
Auch 2018 wird der TC Rapperswil mit 10 Teams an den Schweizer Interclub-Meisterschaften teilnehmen. Im Fokus stehen dabei die beiden aktiven Top-Teams, die beide in der Nationalliga C starten.
Das Herren Fanionteam des Clubs steht vor einer sehr interessanten Saison. Es wird dieses Jahr vor allem darum gehen, die 4 aus dem ehemaligen Jungsenioren-Team (das zu den Senioren wechselte) neu zum Team gestossenen Spieler zu integrieren. Deshalb wird Captain Yves Boppart auf einen breiteren Spielerfundus als üblich zählen können und wird maximal noch einen „Ausländer“ pro Spiel einsetzen. Das Gerüst des Teams bilden weiterhin die Urrapperswiler Massimo Lüscher (N4), Jonas Imhof (N4) und Yves Boppart (R1). Neu ebenfalls R1 klassiert ist der 15-jährige Julius Kaufmann, der seine zweite Saison für den TCR bestreiten wird. Komplettiert wird das Team durch die erwähnten Spieler aus dem EX-Junsenioren Team, nämlich durch den australischen Clubmeister Toby Mitchell (R1), Dermot O’Grady (R2) und den schwach klassierten, aber spielstarken Lars Jansen sowie Claude Keller als möglichem Doppel-Joker. Angesichts der speziellen Ausgangslage ist das Ziel eindeutig der Ligaerhalt, der möglichst mit Einsätzen aller Spieler erreicht werden soll.
Bei den Damen NLC ist die Konstellation ähnlich wie letztes Jahr. In den ersten 2 Runden fehlen die beiden College-Tennis Spielerinnen Sarah Etter (R1) und Dominique Ernst (R2), da sie in den USA noch ihre letzten Uniprüfungen absolvieren. Da zudem Aylin Untersee (Ex-R1) verletzungsbedingt für die ganze Saison ausfällt und Jenny Untersee (Ex-R1) von ihrer Kreuzbandoperation noch nicht vollständig erholt ist, kann das Ziel für die ersten 2 Runden nur lauten, ein einigermassen kompetitives Team stellen zu können. Immerhin konnte Captain Dominique Ernst mit Maya Lenzen (15, R2) und Larissa Angara (23, Ex-N4) zwei starke Neuzuzüge vermelden. Mögliche Verstärkung könnte je nach ihren Resultaten an internationalen Turnieren ausserdem von Profispielerin Sylvie Zünd (16, N4) aus Liechtenstein kommen. In Runde 1 ist zudem ein Einsatz von Kathrin Studer (R2, ehemals Genning) geplant. Sie hat vor über 10 Jahren schon für den TCR gespielt, war damals überlegene Zürichseemeisterin und dürfte auch heute noch problemlos mit den jüngeren Mädels aus dem Team mithalten.
Auch bei den Damen kann das Ziel nicht anders als Ligaerhalt lauten. Sollte es allerdings das Team irgendwie in die Aufstiegsspiele schaffen, dann könnte plötzlich einiges drin liegen. In Bestbesetzung dürften die TCR-Ladies nämlich fast gegen jedes andere NLC-Team mit realistischen Chancen auf den Platz gehen.