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München (ots) - Sendetermin: Sonntag, 20. August 2017, um 18:00 Uhr bei RTL II Matthias Malmedie testet: ...
Hollywood-Star Robert Downey Jr. im Porträt mit dem Trendmagazin JOY "Ich habe wie ein Mönch gelebt!"
München (ots) - Schauspieler Robert Downey Jr. (43) spricht im JOY Porträt über seine neue Komödie, alte Drogenzeiten - und wie der Erfolg von "Iron Man" sein Image komplett veränderte. In der neuen Kriegs-Komödie "Tropic Thunder" spielt er einen ziemlich arroganten Hollywood-Star. War das eine Rolle nach seinem Geschmack? "Ja. Es ist eine absolut verrückte, aber auch komplexe Story über eine Gruppe eingebildeter Schauspieler, die einen Kriegsfilm über Vietnam drehen. Es ist wirklich die dümmste Geschichte, in der ich je mitgespielt habe - so dumm, dass sie schon wieder brillant ist. Ich selbst verkörpere einen australischen Filmstar, der schon fünf Oscars gewonnen hat und meinem Kollegen Don Cheadle die Rolle eines schwarzen Armee-Unteroffiziers wegschnappt. Ich reise also für eine Hautbehandlung nach Singapur und lasse mich zu einem Afro-Amerikaner "umoperieren." Und das ist noch eine der harmlosen Szenen." "Tropic Thunder" überzeichnet die Art, wie Hollywood-Schauspieler am Set hofiert werden - wobei Stars heutzutage ja tatsächlich sehr verwöhnt werden. Wie steht er dazu? "Ich muss zugeben: Ich genieße es schon sehr, während der Dreharbeiten wie ein König behandelt zu werden, und ich bitte sogar darum! Es tut mir gut, wenn mein "inneres Kind" verwöhnt wird - nicht, weil ich wieder ein Baby sein möchte, sondern weil ich finde, dass der Job eines Schauspielers echt hart ist. Das ist dann der Ausgleich!" Sieht man ihn seit dem Riesenerfolg von "Iron Man" in Hollywood wieder in einem anderen Licht? "Wollen Sie damit andeuten, dass ich vorher nicht respektiert wurde (lacht)? Es ist schon interessant, wie sich die Dinge in Hollywood ändern, wenn an einem Freitag ein Film wie 'Iron Man' in die Kinos kommt und er drei Tage später 100 Millionen Dollar eingespielt hat. Es war zwar wirklich hart, ständig in diese 'Iron Man'-Montur zu schlüpfen, aber ich tue es gerne wieder. Mit der Filmfirma habe ich einen fabelhaften Deal abgeschlossen. Das heißt: Es wird auch noch Teil zwei und drei geben!" Nicht nur er, auch seine Ex-Lebensgefährtin Sarah Jessica Parker hat Hollywood in diesem Sommer mit einem Kassenschlager überrascht. War er in "Sex and the City" im Kino? Haben sie noch Kontakt zueinander? "Nein, wir hören nicht mehr voneinander. Schließlich hat sie einen neuen Partner und ich meine Frau Susan. Den Film habe ich nicht gesehen und ich muss gestehen, dass er mich auch nicht unbedingt interessiert. Genausowenig würde ich mir 'Mamma Mia!' im Kino ansehen." Gwyneth Paltrow erzählte, sie habe nur seinetwegen die Rolle als Assistentin in "Iron Man" angenommen. War er auch so begeistert, mit ihr zu drehen? "Gwyneth ist fantastisch. Die Chemie zwischen uns beiden hat einfach gestimmt. Was ich an ihr wirklich sehr beeindruckend finde, ist, dass sie am Höhepunkt ihrer Schauspielkarriere völlig neue Prioritäten gesetzt hat. Gwyneth konzentrierte sich darauf, eine Familie zu gründen, und hat sich mit ihrem Comeback ins Showbusiness Zeit gelassen. Durch sie wurde mir wieder bewusst, was im Leben wirklich wichtig ist und wie man die Balance zwischen Karriere und Privatleben hält." Entdeckt er Parallelen zwischen sich und Tony Stark, seinem Filmcharakter in "Iron Man"? Stark bereut es, in der Waffenindustrie gearbeitet zu haben, und wechselt die Seiten. Er hat seine Drogensucht besiegt. Ist er dadurch für andere ein Vorbild? "'Iron Man' hat eine viel tiefere Bedeutung als meine Drogenprobleme. Die Zeiten sind vorbei! Im Gegensatz zu Tony Stark, der ständig von Frauen umringt ist, habe ich während der Dreharbeiten wie ein Mönch gelebt, das Rauchen aufgegeben und am Ende des Tages Yogastunden genommen. Früher war das anders (lacht)." Redet er mit seinem Sohn auch über Fehler, die er gemacht hat, um ihn vor Drogenmissbrauch zu schützen? "Glauben Sie mir, mir konnte man damals 1.000 Stunden Vorträge halten und ich habe es trotzdem gemacht. Ich finde Grenzen und Trennungslinien wichtig. Wovon ich heutzutage besessen bin, ist Ehrlichkeit!"
Das ausführliche Porträt mit Robert Downey Jr. erscheint in der aktuellen JOY (ET 08.09.2008).
ots Originaltext: JOY
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