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Seit mehreren Jahren kann ein allgemeiner Rückgang der von Grossraubtieren getöteten Nutztiere festgestellt werden. Obwohl sich der Luchs im Kanton Freiburg angesiedelt hat und es dieses Jahr mehrere Hinweise auf eine Anwesenheit des Wolfes im Intyamon-Tal gab, wurden während der Sömmerung keine Angriffe oder Verluste gemeldet. Dies schreibt die Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft in einem Communiqué unter Bezugnahme auf die Bilanz der Koordinationsgruppe «Grossraubtiere» Freiburg.
Hunde bedeuten Aufwand
Die Schutzmassnahmen umfassten dieses Jahr nebst Zäunen 14 Herdenschutzhunde, die auf 5 der 62 Alpen mit mehr als zehn Schafen und Ziegen im Einsatz waren. Die Verwendung von Hunden bedeutet für die Hirten zwar einen Mehraufwand, heisst es im Communiqué, doch sie ermögliche es, die Verluste zu reduzieren. Dieses Jahr gingen auch keine Meldungen über Bissverletzungen durch Herdenschutzhunde ein.