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Zellwände zur Verbindung von Top- und Basis-Kalotte
Der PS1 hat Zellwände (wie beim Gleitschirm), die die Bahnen von Top- und Basis-Kalotte in einem definierten Abstand halten. Durch die so entstehenden, stark vergrösserten Öffnungen fasst die Top-Kalotte extrem rasch Luft und bremst so den Fall des Piloten sofort. Die gespannte Aussenkante der Top-Kalotte bildet mit ihrem gleichmässigen Abstand zur Basis-Kalotte eine klare Abrisskante für die an der Basis-Kappe anliegende, beschleunigte Luftströmung. Dadurch wird der Durchmesser der Wirbelschleppe über dem System - im Vergleich zu Mehrfachkappen ohne Zellwände - deutlich vergrössert, wodurch das Sinken und ganz speziell die Pendelstabilität signifikant verbessert werden.
Dreidimensionaler Zuschnitt vom Computer berechnet
Die meisten herkömmlichen Rettungsschirme verfügen nur über einen zweidimensionalen Zuschnitt. (Rettung lässt sich fast faltenfrei flach auf den Boden legen.) Es ist aber unmöglich, mit einem zweidimensionalen Segel eine saubere dreidimensionale Form zu erreichen. Eine saubere Aerodynamik, die oben beschriebene Effekte erzeugen kann, verlangt aber kompromisslos nach einer sauberen Form, wie wir sie dem PS1 gegeben haben.
Innencontainer mit Streckschirm und Leinenfach
Der Streckschirm ist in den Innencontainer des PS1 integriert. Seine Funktion ist die Verringerung der Geschwindigkeit des Rettungsschirm-Paketes gegenüber derjenigen des Piloten, um so die Öffnung zu beschleunigen oder erst zu ermöglichen, z.B. wenn das Paket ohne Streckschirm gleich schnell fällt wie der Pilot. Das separate Leinenfach vereinfacht das Packen und das geregelte Abhaspeln der Leinen. Damit wird die Öffnungszuverlässigkeit erhöht und die Öffnungszeit verkürzt.