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Siegerprojekt für Publikumslift im Tierpark Dählhölzli erkoren
Wie Schildger anlässlich einer in den Sozialen Medien übertragenen Medienkonferenz sagte, waren fünf Architekturbüros eingeladen worden, Vorschläge zu machen. Gewonnen hat das Büro der Architektin Corinna Menn aus Zürich und Chur.
Sie schlägt vor, den Lift unten an der Aare dort zu platzieren, wo sich heute die Waschbärenanlage befindet. Von diesem Areal hinter dem Bach aus, der sich durch dieses Gelände zieht, führt der Lift siebzehn Meter in die Höhe. Wer in dieser Höhe den Lift verlässt, erreicht über einen Steg das Vivarium, also das zentrale Gebäude des Tierparks.
Samuel Scherrer von Hochbau Stadt Bern, der Leiter des Architekturwettbewerbs, bezeichnete die geplante Stahlkonstruktion als sorgfältig austarierte Lösung zwischen den Anforderungen der Technik und des Landschaftsschutzes. Menn sagte, sie habe kein «Monument» bauen wollen, sondern versucht, den Lift so gut wie möglich in den Wald zu integrieren.
Das Ziel ist, maximal zwei Millionen Franken für den Lift auszugeben. Dieses Geld soll nicht aus der Stadtkasse kommen, wie der Berner Gemeinderat Reto Nause bekanntgab. Die Idee ist, die Investition aus der Sonderrechnung Tierpark zu finanzieren. In dieser Sonderrechnung befänden sich genügend Mittel, sagte Nause.
Im Jahr 2016 hatten die Verantwortlichen bekanntgegeben, sie wollten den Zugang zum Tierpark Dählhölzli mit mehreren Massnahmen verbessern, unter anderem mit einem Lift. Wie Schildger und Nause sagten, geht es um die Sicherstellung eines barrierefreien Zugangs.
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