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Die Erdnuss, die auch als “Aschantinuss” oder kurz “Aschanti” bezeichnet wird, gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler und ist somit verwandt mit Erbsen und anderen Hülsenfrüchten. Die ebenfalls als “Erdnuss” bezeichnete Frucht der Pflanze ist also streng genommen gar keine Nuss, sondern eine Hülsenfrucht.
Diese Frucht wächst unter der Erde, was der Pflanze zu ihrem Namen verholfen hat. Sie hat eine recht dicke, hülsenartige Schale und enthält mehrere Kerne. Diese Kerne sind es, die bei uns landläufig als Erdnüsse bezeichnet werden. Deren dünne Schale ist braun und schmeckt bitter, weshalb sie vor der Weiterverarbeitung meist entfernt wird.
Erdnusskerne werden in den Küchen Südostasiens vielfach zur Zubereitung von Soßen oder als Zutat für Salate und Wokgerichte verwendet. In Thailand werden im Mörser zerstoßene Erdnüsse zum berühmten Nudelgericht Pad Thai gereicht oder stehen in einigen Restaurants auch zum Nachwürzen von Speisen auf dem Tisch, man nennt sie dort “Tua Li Song” (ถั่วลิสง). Auch in Vietnam kommt die Erdnuss oft für Salate oder in Sommerrollen zum Einsatz, man kennt sie dort als “đậu phụng”.
Die Erdnüsse werden in Asien meist ungeröstet und ungesalzen angeboten und verwendet. Viele asiatische Rezepte verlangen daher nach ungerösteten Erdnüssen, diese bekommst du bei uns in den meisten asiatischen Supermärkten. Falls du dort nicht fündig wirst oder dir die Nüsse schlichtweg zu teuer sind, sind kannst du auch handelsübliche gesalzene Erdnüsse verwenden. Dabei solltest du aber das Salz abwaschen oder beim Würzen des Gerichts weniger Soja- und Fischsoße verwenden.
Aus den Erdnusskernen wird auch Erdnussöl gewonnen, das ebenfalls eine wichtige Zutat für viele Landesküchen ist.