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Hauptmenü:
A
Abwedeln
Bezeichnung für eine Bildbearbeitungs-
Additive Farbmischung
Kombination 2er oder mehrerer farbiger Lichter, um damit eine andere Farbe zu simulieren. Alle Farben können kombiniert werden. Für eine wirksame Farbmischung werden 3 Grundfarben benötigt, z.B. Rot, Grün und Blau (RGB-
Alphakanal
Der unbenutzte Teil eines Dateiformats.
Analog
Bezeichnung für Effekt, Repräsentation oder eine Aufzeichnung, in Proportion zu anderen physikalischen Werten oder Wechseln. Z.B. ändern sich analoge Signale proportional zum physikalischen Wechsel, den sie repräsentieren. Eine höhere Krafteinwirkung wird beispielsweise durch eine höhere Wellenform dargestellt.
Anschnitt
Bezeichnung für ein Bild, das beim Drucken aus der Seite läuft und damit angeschnitten dargestellt wird.
Anti-
Siehe Kantenglättung
Aufhellen
Die von einem Hauptlicht geworfenen Schatten werden erhellt oder beleuchtet.
Aufheller
Bezeichnung für ein Hilfsmittel oder zusätzliche Lichtquelle. Ein Aufheller wird benutzt um die von einem Hauptlicht geworfenen Schatten aufzuhellen oder ganz auszuleuchten.
Ausbleichen
Der Dichteverlust der sich im Zeitverlauf bei silber-
Ausschneiden und Einfügen
Entfernen von ausgewähltem Text, von einer Auswahl von Zellinhalten, von ausgewählten Graphikteilen/Bildteilen usw. sowie die temporäre Speicherung in der Zwischenablage. Der Inhalt der Zwischenablage wird anschließend an einer beliebigen neunen Position eingefügt.
Beleuchten
Bezeichnung für das Handhaben von Lichtquellen und Lichtformen, um die Beleuchtung einen Objektes zu verändern.
Belichtung
Ein Vorgang, bei dem Licht auf lichtempfindliche Materialien oder Sensoren fallen kann, um damit ein Latentbild zu schaffen. Dies wird durch der Öffnen eines Verschlusses oder das Beleuchten eines Objekts mit Blitzlicht erzielt.
Beschnitt • Nutzung nicht des gesamten, sondern nur des Teils eines Bildes, um die Komposition zu verbessern oder das Format für Publikation, Sendung, Ausstellung usw. anzupassen.
• Einscannen nur des benötigten Bildteils.
Bezierkurve Bezeichnung für eine Kurve in Bildbearbeitungsprogrammen, deren Form indirekt geändert werden kann, indem Anfaßpunkte an den Enden einer Linie bewegt werden, die die Kurve berühren. Häufig auch mit Pfad bezeichnet.
Bikubisch
Die Bikubische Interpolation ist eine Methode, bei dem der neue Pixelwert auf der Analyse der nahe gelegenen und benachbarten Pixel basiert. Ergibt beste Resultate allerdings zum Preis einer längeren Rechnerzeit.
Bildschärfe
Bezeichnung für die subjektive Einschätzung über Klarheit und Detailzeichnung, die in einem Bild oder einer Fotografie sichtbar sind.
Bildunterschrift
Ein kurzer, zu einem Bild geschriebener Text, der insbesondere dazu dient, ein Motiv zu identifizieren oder weitere Informationen wie Name, Datum oder Sachverhalte zu nennen, die nicht direkt aus dem Bild hervorgehen.
Bilinear
Die Bilineare Interpolation ist eine Methode, bei der der neue Pixelwert auf dem Durchschnitt der benachbarten Pixel basiert. Die ergibt recht schnell gue Resultate und ist der Pixelwiederholung vorzuziehen, Bikubisch jedoch unterlegen.
Bitmap
Bezeichnung für eine Bilddatei, die aus regelmäßigen Pixelbereichen oder -
Blende
• Objektivöffnung, die den Lichtanteil bestimmt, der vom Objektiv durchgelassen wird.
• Entspricht der Brennweite eines Objektivs, geteilt durch den Durchmesser der Eintrittspupille.
Blendenöffnung
Bezeichnung für die variable Öffnung für ein Objektiv aus einem Satz geschwungener, undurchsichtiger Lamellen innerhalb des Objektivs. Sie sind drehbar gelagert, so daß sie z.T. überlappen, um eine Öffnung um die Objektivachse freizulassen. Der Durchmesser dieser Öffnung bestimmt die Blendenöffnung und damit die Lichtstärke des Objektivs.
Blooming
Die Übertragung zu hoher Ladung aus den hoch angeregten Bereichen eines CCD auf benachbarte Pixel. Dies bewirkt einen Zeichnungsverlust sowie ungenaue Farb-
BMP Bitmap
Die Bildpunkte einer Computergraphik ergeben zusammen ein Bildformat, ein digitales Dateiformat ähnlich wie TIFF. BMPs können jedoch nur von Windows-
Brennweite
Die Entfernung zwischen dem optischen Mittelpunkt des Objektivs und dem projizierten Bild, wenn das Objektiv auf unendlich eingestellt ist.
C
Die Abkürzung für die Farbe Cyan, einer Sekundärfarbe. Sie entsteht durch additive Mischung der beiden Primärfarben Rot und Blau.
CCD
Charge Coupled Device. Halbleiter, der als Bilddetektor genutzt wird.
Chroma
Siehe Farbintensität.
CMYK Cyan -
Die ersten 3 Buchstaben stehen für die Grundfarben der subtraktiven Farbmischung -
Colorisieren
Hinzufügen von Farbe zu einem Graustufenbild, ohne die ursprünglichen Helligkeitswerte zu ändern.
ColorSync
Geschützes Farbmanagementsystem, das dabei hilft, die Farben zwischen Ein-
CompactFlash
Die Miniaturversion einer PCMCIA-
Composing
Bezeichnung für eine Bildbearbeitungstechnik. bei der ein oder mehrere Bilder mit einem Basisbild kombiniert werden.
Continious-
Siehe kontinuierliche Tonwertwiedergabe.
Cyan Blaugrün
-
Diapositiv
Ein fotografisches Positivbild (Dia) auf durchsichtigem Schichtträger zur Durchlichtbetrachtung.
Diffusor
Eine Vorrichtung zur Streuung des Lichts und Verminderung des Kontrasts.
Dioptrien
Maßeinheit der Brechkraft von Linsen. Für Brillenträger gibt es Dioptrien-
dpi
Dots per Inch. Anzahl der Bildpunkte pro Inch, die ein Ausgabegerät wie ein Tintenstrahl-
Drahtauslöser
Ein flexibles Kabel, das mit der Auslöserbuchse der Kamera verbunden wird. Es dient vor allem bei Langzeitbelichtungen und Nahaufnahmen zur Vermeidung von Kameraerschütterungen durch den sonst üblichen Druck auf den Auslöser.
DX-
Kodierung bei Kleinbild-
Dunkelstrom
Instabile Messung, die von einem CCD erzeugt wird, selbst wenn kein Licht darauf fällt. Dies bedingt so Rauschen im Signal, z.B. bei Digitalkameras.
Einbeinstativ
Nur aus einem Bein bestehendes Stativ, das für einen ruhigeren Bildstand beim Fotografieren sorgt.
Elektronenblitzgerät
Eine künstliche Lichtquelle, bei der sich elektrische Energie unter Lichtentwicklung über eine gasgefüllte Röhre entlädt. Eine Blitzröhre liefert viele tausend Blitze.
Emulsion
Eine lichtempfindliche Schicht, die bei der Herstellung fotografischer Platten, Filme und Papiere auf den Schichtträger aufgegossen wird.
Entfernungsmesser
Eine Vorrichtung zum Messen des Aufnahmeabstandes. Die meisten Entfernungsmesser arbeiten nach trigonometrischen Prinzipien, d.h., 2 seitlich verschobene, aber identische Bilder oder Teilbilder müssen zur Deckung gebracht werden. Bei Meßsucherkameras ist der Entfernungsmesser mit der Scharfeinstellung des Objektivs gekuppelt. Spiegelreflexkameras haben oft in der Mitte der Einstellscheibe noch einen Entfernungsmesser-
Entwicklung
Der Vorgang der Umwandlung belichteter Silberhalogenide in ein sichtbares Bild.
EV
= exposure value = Belichtungswert
Extrudieren
= Herausziehen. Das Schaffen dreidimensionaler Körper, indem zuerst ein Querschnitt definiert wird. Der so geschaffene Rauminhalt ist der extrudierte (ausgezogene) Körper.
Farbstich
Die im gesamten Bild vorherrschende Abweichung der Farbwiedergabe von einem als natürlich empfundenen Eindruck. Farbstiche können bei der Aufnahme durch Farbreflexe oder eine ungeeignete Farbtemperatur des Aufnahmelichts entstehen.
Farbtemperatur
Begriff für die Farbanteile des jeweiligen Lichtes. Bläuliches Licht hat eine hohe, rötliches Licht eine niedrige Farbtemperatur. Wird in Kelvin gemessen.
Filmebene Die Ebene, in der der Film liegt und auf die das Objekt bei richtiger Entfernungseinstellung scharf eingestellt ist.
Filmempfindlichkeit
Nach Normvorschriften gemessener Kennwert des Filmmaterials. Sie kennzeichnet die Empfindlichkeit bezüglich Lichteinwirkung und ist daher ein wichtiger Eingabewert für das richtige Funktionieren der Belichtungsautomatik. Sie wird heute nach ISO in 2 Werten, z.B. z.B. ISO / 21 angegeben. Dabei ist der 1. Teil der üblicherweise verwendete arithmetische Wert -
Filter
Gefärbte Scheiben aus Glas, Gelatine oder Acetat, die das durch sie hindurchdringende Licht verändern, vor allem im Hinblick auf die Farbzusammensetzung.
Fish-
Ultraweitwinkel-
Fotoelement
Eine lichtempfindliche Zelle, die vor allem in Belichtungsmessern verwendet wird. Es wird unterschieden zwischen Fotoelementen, die die Lichtmenge unmittelbar in elektrischen Strom umwandeln (z.B. Selenzellen) und Fotowiderständen, die keinen Strom erzeugen, sondern unter Lichteinwirkung ihre elektrische Leitfähigkeit ändern (z.B. CdS-
Fresnelscheibe
In Spiegelreflexkameras häufig mit der Mattscheibe kombiniert. Dadurch wird das Sucherbild bis in die Ecken und Ränder gut aufgehellt.
Gegenlichtblende
Eine trichterförmige undurchsichtige Blende aus schwarzem Metall oder Kunststoff, die vor das Objektiv gesetzt wird und es gegen Gegenlicht abschirmt.
Gradiation
Die Gradiation einer fotografischen Schicht gibt an, ob das Material kontrastausgleichend (weich) oder kontrastbetonend (hart) arbeitet. Je steiler die Gradiation, um so härter arbeitet das Material.
Graufilter
Ein Aufnahmefilter, der nicht die Farbzusammensetzung des Lichts, sondern nur seine Intensität verändert.
Großformatkamera
Eine Hand-
Helligkeitsumfang
= Konstrast. Der Helligkeitsunterschied zwischen den hellsten und dunkelsten Teilen eines Motivs.
Histogramm
Eine grafische Darstellung, die die relative Pixelanzahl über einen Wertebereich angibt. Je höher die Säule bei einem bestimmten Wert ist, um so mehr Pixel haben diesen Wert.
I
Indirektes Blitzen
Eine Blitztechnik, bei der das Blitzgerät nicht direkt auf das Motiv, sondern an die Decke, eine helle Wand oder einen Aufhellschrim gerichtet wird. so daß das Motiv ohne Schlagschatten beleuchtet wird.
Integralmessung
Art der Belichtungsmessung durch das Objektiv, bei der das ganze Bildfeld ausgemessen wird. Der Meßwert stellt seinen Durchschnittswert aus allen Helligkeitswerten des Bildfeldes das und kann deshalb bei stark kontrastreichen Motiven zu Fehlbelichtungen führen.
Irisblende
Kontinuierlich verstellbare Öffnungsblende aus Metall-
ISO
Internationaler Normenausschuß (International Standards Organisation), der sich mit der internationalen Vereinheitlichung zahlreicher Meßverfahren befaßt. Auch für die Filmempfindlichkeitsangabe werden ISO-
JPEG
Joint Photographic Expert Group. Diese Kurzform bezieht sich auf eine Komprimierungstechnik für Daten, mit der die Datengröße auf bis zu 10 % der Originalgröße bei einigen Qualitätseinbußen reduziert werden kann.
K
Kelvin
Dient der Angabe der Farbtemperatur von Lichtquellen, die zwischen 2000 und 10000 K liegen kann. Farbfilme werden z.B. mit 5500 K als Tageslichtfilm und mit 3200 K als Kunstlichtfilm angeboten.
Kissenförmige Verzeichnung
Ein Abbildungsfehler, der sich dadurch zeigt, daß zum Bildrand hin gerade Linien nach außen durchgebogen sind.
Kleinbildfilm
Ein 35 mm breiter doppelseitig perforierter Film für das Kleinbildformat.
Kleinbildkamera
Kamera für das Kleinbildformat.
Kleinstbildkamera
Eine Miniaturkamera für extrem kleines Aufnahmeformat, z.B. 8 X 11 mm.
Kompakt Kamera
In 1. Linie Bezeichnung für Kleinbild-
Kompendium
Ein Zubehör, das vor ein Objektiv gesetzt wird und als Sonnenblende sowie als Behälter für Filter und Masken dient.
Kondensor
Bezeichnung für ein optisches System, das die von einer diffusen Lichtquelle ausgehenden Strahlen scharf bündelt.
Kontrast
Das Ausmaß der Differenz heller und dunkler Bildpartien eines Motivs.
Konverter
Zusätzliche Linsensysteme, die zwischen eine Kamera und das Objektiv oder einfach vor das Objektiv gesetzt werden und die Brennweite verändern.
Körnigkeit
Ein Ausdruck für die nach der Entwicklung eines Films im Negativ sichtbaren Zusammenballungen der das Bild aufbauenden Silberkörner. Diese Kornanhäufungen entstehen bei der Belichtung und Entwicklung und sind in gleichmäßig geschwärzten Grauflächen am deutlichsten erkennbar.
Korrekturlinsen
An das Okular ansetzbare Linsenelemente, die auch stark Fehlsichtigen eine scharfe Betrachtung des Sucherbildes auch ohne Brille ermöglichen.
Kunstlicht
Bezeichnung für alle Arten von künstlich erzeugtem Licht.
Kunstlichtfilm
Ein Farbumkehrfilm, der auf die Farbtemperatur künstlicher Lichtquellen abgestimmt ist.
Lampertsches Entfernungsgesetz
Es besagt, daß die Beleuchtungsstärke mit dem Quadrat der Entfernung von der Lichtquelle abnimmt.
Latentes Bild
Ein durch die Belichtung in der fotografischen Schicht entstandenes unsichtbares Bild, das durch die Entwicklung sichtbar gemacht wird.
Leitzahl
Bezeichnung für die Lichtleistung eines Blitzgerätes.
Leuchtrahmensucher
Ein Durchsichtsucher in Kameras, bei denen ein eingespiegelter Rahmen die Bildbegrenzung angibt.
LCD
= Liquid crystal display = Flüssigkristallanzeige. Bezeichnung für eine optoelektronische Technik zur Vermittlung von Zahlenwerten und anderen prozeßrechnergesteuerten Informationen in und auf der Kamera.
Lichtmessung
Bezeichnung für eine Methode der Belichtungsmessung, bei der im Gegensatz zur Objektmessung das auf den Gegenstand auftreffende, nicht das von ihm reflektierte Licht gemessen wird. Der mit einer Streuscheibe (Diffusorkalotte) versehene Belichtungsmesser wird dabei vom Gegenstand in Richtung Kamera gehalten.
Lichtstärke
Das maximale Öffnungsverhältnis bzw. die größte einstellbare Blendenöffnung eines Objektivs.
Linsen
Lichtdurchlässige Körper aus Glas oder Kunststoff, meist mit sphärisch geschliffenen Oberflächen, die in der Fotographie zur optischen Abbildung eines Gegenstandes dienen. Dazu werden i.d.R. mehrere Linsen zu einem Linsensystem (Objektiv) zusammengefaßt. Bei den einfachen Linsen wird nach 2 Grundformen differenziert., den Sammellinsen und den Zerstreuungslinsen. Sammellinsen (in der Mitte dicker als am Rand -
Lux
Bezeichnung für die Beleuchtungsstärke einer aufzunehmenden Szene.
Mangenta Purpur
Die Komplementärfarbe für grün. Setzt sich zusammen aus blauem und rotem Licht.
Makrofotografie
Steht allgemein für Nahaufnahmen im Bereich von 1 : 1 (natürliche Größte) bis 10 : 1 (10-
Mattscheibe
Eine Glasscheibe mit rauher Oberfläche, die bei allen Großformat-
Megapixel
= 1 Mio oder mehr Pixel. Spezifikation insbesondere für Digitalkameras, basierend auf der Anzahl von Pixeln, die nominal auf dem CCD verfügbar ist.
Meßwertspeicherung
Ein Hilfsmittel bei kritischen Lichtverhältnissen. Sie erlaubt, einen Meßwert mittels Knopfdruck zu speichern und so die Automatik zu korrigieren.
Mikrofotografie
Bezeichnung für Aufnahmen mit Abbildungsmaßstäben von 10 :1 und größer.
Mikroprismen
Ein kreisförmiges Meßfeld auf Suchermattscheiben mit äußerst feinem Prismenraster, das den Eindruck der Unschärfe durch starkes Flimmern verstärkt.
Mittenkontakt
Über diesen Kontakt im Zubehörschuh der Kamera wird die Synchronisation von Kamera und Blitzgerät hergestellt, ohne daß dazu ein Kabel verwendet werden muß.
Motor-
Motorischer Filmtransport bis über 10 Bilder / Sekunde.
Motor-
Motorische Brennwertenverstellung bei Zoomobjektiven.
MTF Modulation
Transfer Function, deutsch: MÜF = Modulations-
Nahgrenze
Kürzeste Einstellentfernung eines Objektivs.
Nahlinsen
Vorsatzlinsen für Nahaufnahmen. Sie werden in das Filtergewinde des Objektivs eingeschraubt und verkürzen die Brennweite.
Negativ
Bezeichnung für das durch Belichtung und Entwicklung auf fotografischem Aufnahmematerial erzeugte Bild, das gegenüber der Wirklichkeit umgekehrte Tonwerte aufweist. Hellere Motivteile erscheinen im Negativ dunkel, dunkle hingegen hell.
Negativbühne
Eine Vorrichtung zum Einlegen von Negativen in Vergrößerungsgeräte. Auch als Negativhalter oder Bildbühne bezeichnet.
Newtonsche Ringe
Bezeichnung für schlierenartige farbige Figuren, die entstehen, wenn 2 Glas-
Normalobjektiv
Ein Objektiv, dessen Bildwinkel ungefähr dem Sehwinkel des menschlichen Auges entspricht. Die Brennweite gleicht annähernd der Formatdiagonalen. In der Kleinbildfotografie entspricht dies einem 50mm-
Objektiv
Das optische System, i.d.R. aus mehreren Linsen bestehend.
Objektivblende
Bezeichnung für eine annähernd kreisrunde Öffnung in einem Objektiv, die die Menge des einfallenden Lichts regelt. Die Objektivblende ist i.d.R. verstellbar, und zwar in Stufen, die durch die Blendenzahlen (Blendenwerte) bezeichnet werden.
Offenblendmessung
Durch die Offenblendmessung ist das Sucherbild immer hell. Erst im Augenblick des Auslösens schleißt sich die Blende auf den eingestellten Wert.
Offenblitzmethode
Eine Methode der Blitzaufnahme, bei der zuerst der Verschluß geöffnet, dann der Blitz manuell gezündet und dann der Verschluß wieder geschlossen wird.
Okular
Suchereinblick unserer Kamera. Okulare befinden sich außerdem in Ferngläsern oder Mikroskopen.
Okularverschluß
Die Abdeckung eines Okulars, um bei fernausgelösten Aufnahmen oder Selbstauslösung immer dann, wenn das Auge nicht das Okular verdeckt, das Fremdlicht auszuschalten, das u.U. die Daten der Belichtungsautomatik verfälschen kann.
Optik
Das Wort entstammt dem Griechischen und bezeichnet die "Lehre vom Licht".
Orthochromatischer Film
Schwarzweißfilm, empfindlich für den Spektralbereich von ultraviolett bis Gelb, jedoch unempfindlich für den Rotbereich.
P
Panchromatischer Film
Ein Schwarzweißfilm, der für alle Farben des sichtbaren Spektrums und bis zu einem gewissen Grad auch für ultraviolettes Licht empfindlich ist. Die Umsetzung der Farben in Grautöne entspricht annähernd der Helligkeitsempfindung des menschlichen Auges.
Panoramakamera
Bezeichnung für eine Kamera, mit denen man Panoramen mit einem sehr großen Bildwinkel aufnehmen kann. Sie ist entweder mit einem schwenkbaren Objektiv oder mit einem extremen Weitwinkelobjektiv ausgestattet.
Pentaprisma
Im Hauptabschnitt fünfeckiger Glaskörper, der bei einäugigen Spiegelreflexkameras für das Kleinbildformat die Betrachtung des vom Objektiv erfaßten Ausschnitts auf der Einstellebene des Suchers ermöglicht.
Planfilm
Als Blattware in Formaten an 6 X 9 cm erhältlicher Film für Großformatkameras.
Polarisationsfilter
Kurz Polfilter genannt. Das Licht schwingt i.d.R. in allen Richtungen. Von spiegelnden Oberflächen unter flachem Winkel reflektiertes Licht ist jedoch weitgehend polarisiert, d.h., die Lichtwellen schwingen in einer Ebene. Polfilter sind Aufnahmefilter, die einerseits hindurchfallendes Licht (unpolarisiert) polarisieren, andererseits bereits polarisiertes Licht nur dann durchlassen, wenn dessen Schwingungsebene mit ihrer Gitterebene übereinstimmt. Mittels Polfilter lassen sich Spiegelungen reduzieren oder ganz auslöschen und bestimmte Farben intensivieren.
Positiv
Ein fotografisches Bild auf Papier oder Film (Diapositiv), bei dem die Wiedergabe der Helligkeitswerte der Realität entspricht.
Programmautomatik
Ein elektronisches Programm der Kamera, das Blendenöffnung und Verschlußzeit automatisch einstellt.
Punktmessung
Auch Selektivmessung. Eine Methode der Belichtungsmessung, die ein gezieltes Anmessen wichtiger Bilddetails erlaubt.
R
Reflexion
Der von einer Substanz nicht absorbierte Lichtanteil wird reflektiert, d.h. zurückgeworfen. Vom Ausmaß der Reflexion, dem Reflexionsgrad, hängt es ab, wie hell ein Gegenstand bei gegebener Beleuchtungsstärke erscheint.
Reproduktion
Das Fotografieren fertiger Bildvorlagen.
Ringblitz
Ein kleines ringförmiges Blitzgerät, das vorne am Objektiv befestigt wird und für gleichmäßige Ausleuchtung bei Nahaufnahmen sorgt.
Rollfilm
60 mm breiter Film für Aufnahmen im Format 6 X 6 bis 6 X 9.
Roteaugeneffekt
Das Erscheinen roter Pupillenpunkte in den Augen von mit Blitz aufgenommenen Personen, wenn der Blitz fast achengleich mit dem Objektiv montiert ist und die Person in das Objektiv blickt.
S
Schärfe
Bezeichnung für den subjektiven Eindruck der Schärfe oder Klarheit, den ein fotografisches Bild hervorruft.
Schärfentiefe
Der Bereich vor und hinter der Einstellscheibe des Objektivs, der noch ausreichend scharf abgebildet wird. Dieser Bereich liegt im allgemeinen zu einem Drittel vor und zu zwei Dritteln hinter der Einstellebene.
Scheimpflugsches Prinzip
Ein optisches Gesetz, das die Verschwenkung von Objektiv-
Schichtträger
Die Unterlage, auf die die fotografische Emulsion gegossen wird, z.B. Papier, Kunststoff, Glas.
Schlitzverschluß
Ein unmittelbar vor der Filmebene angeordneter Verschluß, bestehend aus 2 lichtdichten Rollos (Stoff oder Metall), häufig auch aus einer Reihe schmaler Lammellen, die nacheinander vor dem Film ablaufen. Der 2. Vorhand folgt mit einer definierten Verzögerung, die sich daraus ergebende Schlitzbreite bestimmt die Belichtungszeit.
Schwarzschildeffekt
Im Bereich extrem langer und extrem kurzer Belichtungszeiten tritt ein Empfindlichkeitsverlust ein, der durch eine Verlängerung der Belichtungszeit kompensiert werden muß. Angaben über dieses Verhalten der Filme werden vom Hersteller mitgeteilt.
Selbstauslöser
Ein Zeitschalter, der nach einem zeitlich einstellbaren Vorlauf die Kamera selbsttätig auslöst.
Selenzelle
Ein Fotoelement, das in vielen Belichtungsmessern verwendet wird. Erzeugt elektrischen Strom proportional zur einfallenden Lichtmenge.
Servo-
Ein Blitzgerät mit Servo-
Silberhalogenide Lichtempfindliche
Kristalle in fotografischen Schichten. Silberbromid, Silberjodid und Silberclorid. Unter Lichteinwirkung werden sie in metallisches Silber und freie Halogene zerlegt.
Skylight-
SLR-
= Single Lens Reflex, englische Bezeichnung für Spiegelreflexkamera.
Spiegel
Ein Rückschwingspiegel ist das typische Merkmal einer Spiegelreflexkamera. M.H. des Spiegels wird das einfallende Licht zum Prisma des Suchers umgelenkt und ermöglicht damit einem Blick durch das Objektiv. Bei Auslösen der Kamera klappt der Spiegel hoch und gibt den Weg zur Belichtung des Films frei. Während dieser Zeit bleibt das Sucherbild abgedunkelt, bis der Spiegel nach erfolgter Belichtung wieder herunterklappt.
Siegelobjektiv
Ein Fernobjektiv von geringer Baulänge, daß das Verwenden gekrümmter Spiegel anstelle von Linsen erzielt. Bei den meisten Objektiven dieses Typs sind die Spiegel mit Linsen kombiniert. Solche Konstruktionen bezeichnet man als katodadioptrische Systeme.
Spiegelreflexkamera
Kameras, die das vom Objektiv erfaßte Bild über ein Spiegelsystem im Sucher sichtbar machen. Der im Sucher sichtbare Bildausschnitt stimmt daher mit dem Objektivbild genau überein.
Spotmessung Auch Punktmessung oder Selektivmessung genannt. Hierbei wird nur das Zentrum des Bildfeldes zur Lichtmessung herangezogen.
Stativgewinde
Das Schraubgewinde im Boden der Kamera, das zum Anschluß an ein Stativ dient.
Spotlight
Eine Punktförmige Lichtquelle, die zur Hervorhebung besonderer Motivpartien dient.
Sucher
Eine Einrichtung zum Betrachten und Scharfstellen des Motivausschnittes. Es gibt verschiedene Typen: Leuchtrahmensucher, optischer Durchsichtsucher, Lichtschachtsucher, Reflexsucher, elektronische Sucher usw.
Sucherkamera
Eine kompakte Kamera im Kleinbildformat, die meistens über ein fest eingebautes Objektiv und ein getrenntes Suchersystem verfügen.
Systemkamera
Eine SLR-
Tageslichtfilm
Ein Farbfilm, der auf die Farbtemperatur von Tageslicht abgestimmt ist.
Thyristorschaltung
Bezeichnung für eine energiesparende Einrichtung bei Elektronenblitzgeräten. Dabei wird dem Akku nur so wenig Energie entnommen, wie für die jeweilige Aufnahmeentfernung nötig ist.
Tonnenförmige Verzeichnung
Ein Abbildungsfehler, der dazu führt, daß gerade Linien an den Bildrändern tonnenförmig gekrümmt erscheinen.
TTL-
Kameraseitig gesteuerter Blitz mit Lichtmessung durch das Objektiv. Eine Meßzelle in der Kamera mißt das von der Filmoberfläche reflektierte Licht und schaltet über der Kameraelektronik das Blitzgerät ab, sobald der Sollwert erreicht ist.
TTL-
Lichtmessung durch das Objektiv (TTL = englisch "through the lens). Gemessen wird das Licht, das durch das Objektiv auf den Film gelangt.
U
Überbelichtung
Eine Belichtung, die zu einer intensiven Schwärzung des lichtempfindlichen Materials führt (Film, Fotopapier usw.)
Ultraviolettes Licht
Für das menschliche Auge unsichtbarer Bereich elektromagnetischen Spektrums zwischen etwa 400 und 10 nm (Nanometer). Die meisten fotographischen Schichten sind für ultraviolettes Licht empfindlich.
Umkehrfilm
Ein Film, der im Gegensatz zum Negativfilm ein positives Durchsichtsbild liefert (Diapositiv).
Unterbelichtung
Eine Belichtung, die zu einer nicht ausreichenden Schwärzung des lichtempfindlichen Materials führt (Film, Fotopapier usw.).
Unendlich Einstellung des Objektivs auf den kürzesten Abstand zwischen Objektiv und Filmebene.
V
Vergrößerer
Ein Gerät zur Herstellung vergrößerter Kopien von Negativen auf Fotopapier.
Verschluß
Es wird differenziert in Zentralverschlüsse und Schlitzverschlüsse.
Verschlußzeitenbereich
Abhängig von Kameramodell stehen mehr oder weniger Verschlußzeitenbereiche zur Verfügung. Die Palette reicht dabei von mehreren Minuten bis zu 1/8000 Sekunde. Einige Kameras bieten die sogenannte Langzeitbelichtung, bei der man selbst wählen kann, wie lange der Verschluß offen bleibt.
Verwacklungsunschärfe
Wird während einer Aufnahme die Kamera bewegt, so ist dies auf dem späteren Bild erkennbar. Es ist verwackelt, d.h., das Bild zeigt doppelte Konturen, ist unscharf.
Verzeichnung
Ein Abbildungsfehler, der darin besteht, daß gerade Linien, die nicht durch die Bildmitte gehen, gekrümmt abgebildet werden.
Vignettierung
Bezeichnung für den Abfall der Bildhelligkeit zu den Bildrändern hin und vor allem an den Ecken. Auch die Verschattung der Randzonen des Bildes bezeichnet man als Vignettierung.
W
Wechselobjektiv
Ein auswechselbares Objektiv. Haupttypen sind Normal, Weit-
Weichzeichner
Ein Objektiv oder Objektivvorsatz, der durch Lichtstreuung eine leicht diffuse Bildwiedergabe erzeugt.
Weißabgleich
Zur Anpassung an die Farbtemperatur des jeweiligen Aufnahmelichtes verfügen Digitalkameras über einen Weißabgleich, der auch automatisch erfolgen kann.
Weitwinkelobjektiv
Ein Objektiv mit großem Bildwinkel. Die Brennweite ist kürzer als die Formatdiagonale.
Zeitautomatik
Eine Belichtungsautomatik, die die entsprechende Verschlußzeit zur vorgewählten Blende automatisch steuert.
Zerstreuungskreis
Das Maß einer max. zulässigen, noch nicht wahrnehmbaren Unschärfe im Bild. Dient als Grundlage zur Berechnung von verfügbarer Schärfentiefe und erforderlicher Verschlußzeit bei der Aufnahme bewegter Objekte.
Zoomobjektiv
Ein Objektiv mit veränderlicher Brennweite. Es gestattet innerhalb des Brennweitenbereichs die kontinuierliche Veränderung des Abbildungsmaßstabes ohne Standortwechsel.
Zwischenringe
Ringe oder Röhren aus Metall zur Auszugsverlängerung für Nahaufnahmen mit Kleinbild-