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GreenWoman ist ein vom Pianisten und Komponisten Malcom Braff mit dem Ziel gegründetes Kollektiv (Malcolm Braff, Alexandre Gaeng, Hoover Le, Knut Kaulke, Claire Huguenin), die Prinzipien seiner Theorie über nichteuklidische Rhythmen auf ein Pop-Kunstobjekt anzuwenden. Neben der Erforschung von Morphing- und Umgebungskonzepten, die aus der Theorie über nichteuklidische Rhythmen hervorgegangen sind, hinterfragt GreenWoman gemeinsam den Status der Frauen und den Grad der Biodiversität als Indikatoren für die Stabilitätslage der Welt.
Während ihrer Residenz im Arc wollen die Mitglieder des Kollektivs eine Charta verfassen, die den künstlerischen Inhalt sowie die Produktionsarten von GreenWoman definiert. Mit Hilfe von theoretischen und praktischen Forschungsworkshops wollen sie eine klangliche, philosophische, visuelle, literarische und politische Identität definieren und schaffen, für die der Name GreenWoman stehen soll. Zudem wollen sie die verschiedenen Funktionsweisen des kollektiven Schaffensprozesses untersuchen und sie in der Umsetzung von einer oder mehreren prototypischen Produktionen anwenden.