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Nachdem die Thurgauer Kantonspolizei am Mittwoch wegen einer vermeintlichen «Leiche» ausgerückt ist (FM1Today berichtete), wurde diese am Donnerstag endgültig identifiziert: «Der Besitzer hat sich nämlich bei uns gemeldet und wird ‘Max’ abholen, obwohl sich dieser auf dem Polizeiposten Steckborn sichtlich wohl gefühlt hat », schreibt die Polizei auf Facebook. Daniel Meili von der Thurgauer Kantonspolizei sagt, dass sich viele Leute gemeldet haben, die das Skelett wollten: «Es gab tatsächlich einige Anfragen, unter anderem von Medizinstudenten und anderen Skelett-Freunden.»
Das Skelett wurde von einem Hobbytaucher aus der Region als Übungsobjekt für Tauchschüler vor Berlingen im Untersee versenkt. «Die falschen Knochen lagen in 18 Metern Tiefe auf dem Grund des Sees», erklärt der Taucher gegenüber FM1Today. Im Schädel des Skeletts seien Reflektoren angebracht, die man im Wasser sieht. Die Plastikknochen dienten der Orientierung unter Wasser.
Dem Taucher tut der Vorfall äusserst leid: «Ich wollte niemanden damit erschrecken. Der Fischer muss einen wirklichen Schock erlitten haben, als er die vermeintliche Leiche aus dem See gezogen hat.» Der Hobbytaucher muss nun bei der Polizei antraben und auch beim Fischer will er vorbei: «Ich werde mich in aller Form für den Schock entschuldigen.»
Ob der Vorfall für den Hobbytaucher Konsequenzen hat oder nicht, wird die Polizei entscheiden.
(rar)