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U23-Weltmeisterin Sina Frei holt bei schwierigen Bedingungen in Albstadt ihren siebten Weltcupsieg. Frei gewinnt nach 1:18:04 mit 21 Sekunden Vorsprung auf die Britin Evie Richards und 3:52 Minuten Vorsprung auf Stellenbosch-Siegerin Malene Degn. Auf Rang sechs (5:05) klassiert sich Nicole Koller als zweitbeste Schweizerin.
Sina Frei kommt beim Start nicht optimal weg, doch das kompensiert sie bereits im ersten Anstieg. Sie übernimmt die Führung, fährt schon in der 2.8 Kilometer langen Startrunde einen Vorsprung heraus, den sie bis auf 30 Sekunden ausbaut.
Eingangs dritter Runde unterläuft ihr ein Missgeschick, als sie auf dem Asphalt stürzt. Das kostet sie einen Grossteil ihres Vorsprungs, doch aufschließen kann Richards nicht.
«Bei diesen Bedingungen ist es besser vorne zu fahren. Fehler macht auf diesem Boden jede, es ging darum möglichst wenige zu machen und das ist mir gelungen, kommentiert Frei ihre Strategie.
«Es ist super schön, dass ich wieder einen Weltcup gewonnen habe und zum ersten Mal im Regenbogen-Trikot. Das macht den Sieg auch besonders.»
Nicole Koller fährt ein gutes Rennen und kämpft bis zur Schlussrunde um Rang vier. Im letzten Anstieg verliert sie allerdings den Kontakt zu den Italienerinnen Chiara Teocci und Marika Tovo. In einem Rennen mit vielen Stürzen wird sie Sechste und ist damit durchaus zufrieden. «Das Gefühl war gut und solches Wetter macht mir nichts aus. Ein paar Stürze hatte ich, weil es nicht zu kontrollieren war. In der Schlussrunde habe ich gehofft, das sich in der Abfahrt noch mal rankomme, aber ich bin dann auf Sicherheit gefahren, um nicht noch einmal zu stürzen.»