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Stromversorgung, Schienenverkehr oder Telekommunikation - die Schweiz ist auf das Funktionieren der Kritischen Infrastrukturen angewiesen. Grossflächige Ausfälle könnten sich schwerwiegend auf Bevölkerung, Wirtschaft und Staat auswirken. Wie verletzlich moderne Gesellschaften diesbezüglich sind, haben beispielsweise das verheerende Erdbeben vom März 2011 in Japan und die darauf folgenden Ereignisse von Fukushima vor Augen geführt.
Mit der neuen Strategie will der Bundesrat das bestehende hohe Schutzniveau in der Schweiz weiterhin gewährleisten und in wesentlichen Bereichen verstärken. Zu diesem Zweck definiert die Strategie insgesamt 16 Massnahmen. Dazu zählt etwa die Führung eines Inventars der Kritischen Infrastrukturen der Schweiz, die Schaffung von Plattformen zur Förderung der Zusammenarbeit oder die Gewährleistung von subsidiärer Unterstützung für die Betreiber von Kritischen Infrastrukturen bei der Bewältigung von schwerwiegenden Ereignissen. Weiter wird der Selbstschutz der Kritischen Infrastrukturen gestärkt, indem umfassende Schutzkonzepte erarbeitet und umgesetzt werden. Die Schutzkonzepte werden in Zusammenarbeit mit allen relevanten Akteuren (insbesondere Leitbehörden des Bundes, Kantone und Betreiber) erarbeitet und mit ähnlich gelagerten Arbeiten (unter anderem Strategien betreffend Informationsgesellschaft, Cyber-Risiken oder Erdbebenvorsorge) koordiniert.
Bundesrat stärkt den Schutz von kritischen Infrastrukturen
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