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Rund 60 Prozent der Neubauwohnungen entstanden in drei grossen Überbauungen, wie aus der am Freitag veröffentlichten Wohnbaustatistik von Basel-Stadt hervorgeht. Mit 317 neuen Wohnungen steht die Überbauung Bâleo Erlenmatt auf dem gleichnamigen Transformationsareal im Norden Kleinbasels an der Spitze.
40 Prozent der Neubauwohnungen weisen zwei Zimmer auf, 27 Prozent sind Dreizimmer- und 13 Prozent Vierzimmerwohnungen. Rund die Hälfte der Neubauwohnungen wurden in Kleinbasel erstellt, 44 Prozent in Grossbasel sowie 6 Prozent in den Gemeinden Riehen und Bettingen.
Die Bauentwicklung führte dazu, dass sich die Leerwohnungsquote im vergangenen Jahr auf 1 Prozent steigerte. Sie liegt damit über den Quoten in vergleichbaren Städten wie Zürich, Bern, Lausanne oder Genf.
Der rege Wohnungsbau wird sich in den kommenden Jahren fortsetzen. Aus der Statistik geht hervor, dass sich gegenwärtig 1500 Wohnungen in der Bauphase befinden und für gut 500 weitere Neubauwohnungen eine Baubewilligung vorliegt.
Mit 6 Prozent ist der Anteil der im Jahr 2019 neu erstellten Genossenschaftswohnungen relativ tief. Gesamthaft gesehen liegt der Anteil an gemeinnützigen Wohnungen im Kanton derzeit bei 13 Prozent. Das Amt für Kantons- und Stadtentwicklung geht in einem Kommentar zur Wohnbaustatistik davon aus, dass dieser Anteil in den kommenden Jahren schrittweise auf 25 Prozent gesteigert werden kann.