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Ein Schreibtisch, ein Sekretär, ein Sofa und eine Kommode aus dem Besitz von Meinrad Inglin, dem in Schwyz geborenen Dichter, sind seit gestern in der Kantonsbibliothek zu besichtigen.
Was braucht ein Schriftsteller an Mobiliar? Einen Schreibtisch natürlich, ein Sofa, um sich gelegentlich hinzulegen und die Gedanken schweifen zu lassen, und schliesslich eine Kommode und einen Sekretär, um die Manuskripte darin zu verstauen. Genau diese Möbelstücke aus der Sommerstube von Meinrad Inglin haben den Weg zurück nach Schwyz gefunden. Das Mobiliar wurde von Meinrad Inglins Frau Bettina an deren Schwester Margrit Zweifel nach St. Gallen vererbt, von wo es wiederum durch Erbschaft in den Besitz der Familie Alfred Hummler gelangte. Dessen Sohn, Konrad Hummler, war es nun ein Anliegen, dass die Möbel des Dichters wieder in seine Heimat zurückgelangen. Dass die Möbel zweifelsfrei aus dem Besitz von Meinrad Inglin und Bettina Zweifel stammen, bestätigen Fotos, die die Möbel in der sogenannten Sommerstube von Inglins Haus zeigen. In der Kantonsbibliothek, wo bereits der Nachlass von Meinrad Inglin untergebracht und betreut wird, sind die Möbel der Sommerstube des Dichters im Obergeschoss bis auf Weiteres zu besichtigen.
Bote der Urschweiz
Autor
Bote der Urschweiz
Kategorie
- Literatur
Publiziert am
Webcode
www.schwyzkultur.ch/PtawMN