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Hormone haben viele positive Wirkungen: Therapie von Hitzewallungen und anderen Wechseljahresbeschwerden, Verminderung des Osteoporose-Risikos (Knochenschwund), Verbesserung der Schleimhaut- und Hautverhältnisse. Sowohl Östrogene als auch Gelbkörperhormone können jedoch das Brustkrebsrisiko erhöhen. Wenn man Hormone während mehrerer Jahre einnimmt, scheint das Risiko, dass ein Brustkrebs diagnostiziert wird, etwas erhöht.
Anti-Hormone wie Antiöstrogene (Tamoxifen) werden derzeit als Prophylaxe gegen Brustkrebs erprobt. Eine prophylaktische Einnahme solcher Medikamente wird in Europa noch nicht allgemein empfohlen, weil noch viele Fragen offen sind. Es sind nämlich auch Risiken damit verbunden: Gebärmutterkrebse sind etwas häufiger, sowie Thrombosen und Embolien. Solche Medikamente sollten dann eingenommen werden, wenn bereits ein Brustkrebs oder eine Vorstufe vorkam.