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…denn es gibt keinen besseren Weg, um Emotionen auszudrücken.
Wie viele Musikvideos der letzten Jahre beweisen, müssen Hardcore-Emotionen Unterwasser passieren.
Aber was genau ist es, das die Badewanne der perfekte Ort für die grössten Emotionen von Pop-Divas macht? Ist es die tröstliche Wirkung des Porzellans um uns herum oder das seifige warme Wasser, das die besten Mascara-verlaufenen Tränen zaubert?
Diese sieben Musikvideos machen Gebrauch von einer Badewanne als Ausdruck für Erneuerung, Reflektion und psychische Breakdowns:
«Me, Myself and I» - Beyoncé
Ein unterschätzter Klassiker von unserer Queen B von ihrem Album «Dangerously in Love» (2003). Das Video erzählt die Geschichte von einem betrügenden Lover (WER WÜRDE BEYONCÉ BETRÜGEN?), mit Beyoncé, die am Ende merkt, dass sie eine erwachsene Frau sein muss und ihn in die Wüste schickt. Diese Lebenslektion lernt sie natürlich in der Badewanne, aus der sie quasi neugeboren wieder herauskommt.
«Hands to Myself» - Selena Gomez
Das Video zum Song «Hands to Myself», von ihrem 2015 veröffentlichten Album «Revival», zeigt Selena Gomez in einer Seidenrobe und Unterwäsche durch das Haus eines Schauspielers laufen, von dem sie besessen ist. Sie probiert seine Kleider an, kuschelt sich in seine Bettdecken und natürlich springt sie auch noch kurz in die Badewanne. Wir würden das jetzt nicht unbedingt empfehlen, aber schon ok, mach was du willst, Selena!
«Everytime» - Britney Spears
2009 veröffentlichte Britney Spears «Everytime», die Fortsetzung zu «Lucky» (2000). Die Story handelt von einem einsamen Mädchen, die an Hollywood und die Oberflächlichkeit dort gebunden ist. Die Tragödie zeigt sich im Video, in dem sie betrunken vor Paparazzi und verrückten Fans flieht und am Schluss in einer Badewanne Trost findet. Dort fängt sie dann an zu bluten und stirbt. Dramatisch? Ohhh ja! Und die Badewanne spielt eine Hauptrolle in all dem Drama.
«Stay» - Rihanna
Die schöne Ballade ist einer der besten RiRi Songs ever und wir vermuten, dass das Video nicht zufälligerweise fast ausschliesslich in der Badewanne stattfindet. Rihanna verrenkt sich in unglaubliche Posen während sie alle Phasen einer Trennung durchlebt. Emotionales baden vom feinsten!
«Fuckin‘ Perfect» - P!nk
Im Video zu «Fucking‘ Perfect» kämpft eine junge Frau namens Angel mit Depression. Die Themen des Videos sind: Mobbing, Angst, psychische Krankheit, Gewalt gegen sich selbst, Essstörung. Am Schluss ist Angel in der Badewanne und ritzt sich das Wort perfect in den Arm. Daraufhin steigt sie aus der Wanne und krempelt ihr Leben komplett um. Tja, lieber mal wieder ein gutes Bad nehmen, bevor man wahnsinnig wird!
«Shake It Off» - Mariah Carey
Neun Jahre bevor Taylor Swift ihren Hit der Welt präsentierte, war «Shake It Off» ausserdem der Name von einem inspirierenden Mariah Carey Song. Carey singt über das Ende einer Beziehung. Wo? Natürlich in einer Badewanne, die zusätzlich auch noch mit Rosenblättern gefüllt ist. Gastauftritte haben unter anderem: eine Louis Vuitton Tasche, blauer Lidschatten und ein rotes Kabriolet, aus dem Mariah ihren Hatern zuwinkt. Bye, bitches, meine Badewanne ist besser als eure!
«Marry the Night» - Lady Gaga
Pop-Queen Lady Gaga ist schon vertraut mit der Badewanne, auch in den Videos zu «Bad Romance» und «Yoü and I» dient sie ihr als Requisite. In diesem Video, das ausserdem fast 14 Minuten lang ist, wird Gaga in einer Klinik behandelt. In der Badewanne färbt sie ihre Haare türkis und entsteigt der Wanne als neuer Mensch. «I’m gonna be a star» (Ich werde ein Star sein), sagt sie «You know why? Because I have nothing left to lose.» (Weisst du warum? Weil nicht mehr zu verlieren habe.) Und ausserdem weil sie eine Badewanne hat.
Publiziert: 03.03.2016, fal
Bildquelle: giphy.com, youtube