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Ca. 1945 wurde es der Öffentlickeit wieder zugänglich gemacht. Kyusho Jitsu ist auf Angriffe, negative Stimulation, zu vitalen Körperpunkten ausgerichtet. Das Studium beginnt mit dem Lernen der Grundlagen der traditionellen Chinesischen Medizin und der vitalen Körperpunkten, mit dem Ziel, die Kampfkunsttechniken effektiver zu machen. Man lernt, in welcher Richtung, Reihenfolge und Intensität die Punkte angegriffen werden müssen.
Die Druckpunkte werden manipuliert um den Körper des Angreifers zu schwächen. An Stelle von Kraft in den Techniken einzusetzen, nutzt man die Kenntnisse über den menschlichen Körper um einen Gegner zu kontrollieren oder zu überwältigen.
Kyusho Jitsu, das über Jahrhunderte geheim gehalten und in den Kata's notiert wurde, ist durch verschiedenen Kampfkunstmeister wieder entdeckt geworden. Das geheime Wissen um die Entschlüsselung der Kata's wurde in verschiedenen Bücher festgehalten, so dass es nicht mehr verloren geht.
Auch wir von der Swiss Karate Dojo FurinKazan möchten nicht, dass dieses Wissen noch einmal verloren geht, weshalb wir unsere Schüler direkt verbunden mit der Karateausbildung darin unterrichten. So erhält Kyusho Jitsu auch Einzug in der Schweiz und Europa. Das Swiss Karate Dojo FurinKazan unterrichtet als offizelles Mitglied der Royal Martial Arts Akademie (Prinz Dschero Khan) und der World Kyokushin-Kai Karate Organisation (Kancho Seishin Iwashita, Japan) Kyusho Jitsu Europa weit. Das Wissen und die Informationen über die Benutzung der Vitalpunkte sind in allen Katas enthalten. Die Verwendung dieser Nervenpunkte ist eine effisiente Ergänzung im Kampf für Budo-Kampfkünste aller Art, sei es nun Karate, Judo, Aikido, Ju Jutsu, Kung Fu etc.
Dei Nervenpunkte, welche auf den verschiedenen Meridianen liegen, haben verschiedene Funktionen und jeder muss, um eine gute Wirkung zu erzielne, in einem besonderen Winkel geschlagen, gepresst oder durch Reibung negativ stimuliert werden. Kyusho Jitsu kennt keine Abwehren oder Blocks im Sinne von Gedan barai oder Jodan uke. Alle Techniken werden als Angriffe auf die Punkte angesehen. In der Anwendung der Katas werden die Lokalisierung und die Wechselbeziehung der Punkte untersucht. Einige Bewegungen der Katas stellen das Vorgehen des Gegners dar. Andere zeigen präzise, die auf den Körper des Angreifers anzugreifenden wirksamen Punkte.
Karatemeister haben deshalb die Notwendigkeit der Veranschaulichung während der Praxis der Katas immer unterstrichen. Aus demselben Grunde nahmen sich die alten Meister viel mehr Zeit um die Katas zu untersuchen und zu lernen.