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Das Coaching-Gespräch setzt sich aus vier Phasen zusammen, die dem so genannten
GROW-Prinzip von John Whitmore folgen:
1. Goal: Ein kurz- und ein langfristiges Ziel werden festgelegt.
2. Reality: Die aktuelle Situation wird einer Realitätsprüfung unterzogen.
3. Options: Optionen werden identifiziert und Strategien erarbeitet.
4. Will: Man klärt die Frage, wer was wann tun wird und ob der nötige Wille da ist.
Es mag verwundern, dass die Ziele noch vor der Realitätsprüfung gesetzt werden.
Andersherum würden Sie aber die Kreativität und Weitsicht des Gecoachten unterdrücken,
da nur das derzeitige Problem im Mittelpunkt stünde. Der Befragte könnte sich zu
sehr mit den kurzfristigen Zielen beschäftigen und den Blick nur auf die Gegenwart statt
auf die Zukunft richten.
Das Prinzip ist mit einem Orientierungslauf zu vergleichen. Wir haben ein Ziel. Wenn das erkannt ist, müssen wir schauen, wo wir uns aktuell befinden (Realität). Nun geht es darum den optimalen Weg zu finden. Dazu betrachten wir die Optionen, beispielsweise hat ein Schwimmer andere Optionen als ein nicht Schwimmer, wenn es darum geht einen kleinen See zu überwinden. Zum Schluss braucht es aber noch die Entscheidung, sich wirklich auf den Weg zu machen und das Ziel zu erreichen.
Ziele
Eine Coaching-Sitzung beginnt immer damit, dass wir uns ein Ziel für die jeweilige Session festsetzen.
- Was möchten Sie mit dieser Sitzung erreichen?
- Wo möchten Sie am Ende dieser Sitzung angekommen sein?
Realität
- Welche Schritte haben Sie bereits unternommen?
- Welcher Effekt hat das gehabt?
Optionen
Hier geht es darum, Handlungsalternativen zu suchen und diese zu ordnen.
Wille / Weg
Erste konkrete Schritte werden besprochen und Umsetzungspläne ausgearbeitet.