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E-Commerce
E-Commerce ist der elektronische Handel über das Internet. Dieser kann sowohl „Business to Business“ (kurz B2B, also von Unternehmen zu Unternehmen) als auch „Business to Consumer (kurz B2C, also Unternehmen an Konsumenten) erfolgen. Andere Begriffe sind Internethandel und Onlinehandel. Der E-Commerce geht bis in die 1980er Jahre zurück, als CompuServe damals sogenannte Eletronic Malls, also elektronische Einkaufszentren, anbot. Vorreiter im modernen E-Commerce waren die Auktions-Plattform eBay sowie der Online-Shop Amazon.
Kennzeichen des E-Commerce ist, dass beim elektronischen Handel durch die Übertragung von Daten eine Geschäftsbeziehung zwischen Anbietern und Kunden erfolgt. Im weiteren Sinne umfasst der elektronische Handel jede Art von geschäftlicher Transaktion, bei der Anbieter und Nachfrager als Transaktionspartner im Rahmen von Leistungsanbahnung, -vereinbarung oder -erbringung elektronische Kommunikationstechniken über das Internet einsetzen. Im engeren Sinne umfasst der E-Commerce die Geschäftsbeziehungen und Abwicklungen von Transaktionen zwischen Internethändlern (also Handelsunternehmen) über das Internet, die das World Wide Web ausschließlich oder zusätzlich zum stationären Versandgeschäft nutzen, und Internet-Nutzern. Kunden packen dafür beim klassischen Online-Shopping Waren in einen virtuellen Warenkorb, um diese dann anschließend über das Internet zu bestellen.
E-Commerce boomt
Der Bereich des E-Commerce hat für die Wirtschaft und zahlreiche Unternehmen in den letzten Jahrzehnten eine große und zentrale Bedeutung gewonnen. Viele Unternehmen basieren nur auf dem Prinzip des E-Commerce und haben keine stationären oder lokalen Angebote. Die Vorteile des elektronischen Handels im Vergleich zu traditionellen Vertriebskanälen ist die große Flexibilität für den Anbieter sowie eine erhebliche Reduktion der Kosten wie Transaktionskosten. Statt zum Beispiel ein Ladenlokal in jeder größeren Stadt zu betreiben, können Händler von Kleidung und vielen anderen Waren zentral in einem Land oder in einer Region ein Lager eröffnen, aus dem sie dann über Transportdienstleister die Waren nach der Bestellung an den Kunden verschicken. Dies reduziert die Kosten ungemein und ermöglicht eine landes- oder sogar weltweite Akquise von Kunden zu einem deutlich geringeren Preis und mit weniger Aufwand. Es muss lediglich ein eigene Website wie zum Beispiel ein Online Shop eingerichtet und betrieben werden.
E-Commerce stellt aber auch ganz andere Herausforderungen an das Marketing der Unternehmen. Hier kommen Themen wie Suchmaschinenmarketing, Suchmaschinenoptimierung, Online Advertising und weitere Themen auf ein Unternehmen zu, um Kunden auf die eigenen E-Commerce Plattformen zu locken. Denn nun stehen Händler und Unternehmen nicht mehr nur im direkten Wettbewerb mit anderen Anbietern aus ihrer lokalen Umgebung, sondern mit allen Anbietern eines Bereiches landes- oder sogar weltweit. Vor allem im B2C-Markt konzentrieren sich Online-Händler in der heutigen Zeit verstärkt auf die Preisvergleichs-Portale und Produktsuchmaschinen als Online Marketing Kanal. Diese sind häufig sehr gut besucht und bieten eine sehr günstige Alternative zum klassischen Suchmaschinenmarketing, um den Bekanntheitsgrad der präsenten Online-Händler zu steigern.