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Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn will nicht um jeden Preis eine Frau als Fahrerin in der Formel 1 sehen. "Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn es eine Frau in die Formel 1 schaffen würde. Aber nur dann, wenn sie entsprechende Leistungen bringt", sagte die 41-Jährige im Gespräch mit dem Internetportal "Spox":
"Eine Frau nur deshalb in die Formel 1 zu bringen, weil sie eine Frau ist, das macht keinen Sinn."
Sie selber habe in der Vergangenheit keinerlei Widerstände in der Männerwelt der Formel 1 gespürt.
"Nein, die gab es nicht", sagte Kaltenborn: "Ich war ja bereits seit über zehn Jahren für alle rechtlichen Aspekte zuständig und hatte so schon lange mit anderen Teamchefs sowie mit den Verantwortlichen der FIA und Bernie Ecclestone zu tun. Als ich Anfang 2010 die Führung des Unternehmens in Hinwil übernahm, war das ein natürlicher Schritt, der sich aufgrund der aktuellen Entwicklungen so ergab."
Kaltenborn fordert in dem Gespräch die Einführung einer Budgetobergrenze in der Formel 1.
"Generell ist es dringend nötig, dass die Kosten sinken, denn mit Ausnahme der grossen Teams ist es für alle privaten Teams eine grosse Herausforderung, jedes Jahr eine solide Finanzierung sicherzustellen", erklärte sie.
Das könne unter anderem über eine Budgetobergrenze erreicht werden: "Persönlich bevorzuge ich die Budgetobergrenze, weil sie mehr Freiheiten im Bereich der Technik lässt. Über Zahlen kann man aber erst konkret sprechen, wenn definiert ist, was unter die Budgetgrenze fällt und was nicht."