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Allerdings mahnte er, dass ein dauerhafter Frieden viel Arbeit erfordere. "Lassen Sie in Ihrem Einsatz nicht nach", solange noch Kinder ohne Schulbildung seien, Familien ohne Häuser, Menschen ohne Arbeit und Bauern ohne Land, sagte der Papst an die Adresse des Präsidenten, der Regierung und des Parlaments.
Präsident Filipe Nyusi und seine Ehefrau hatten den Papst kurz davor im Präsidentenpalast in der Hauptstadt Maputo begrüsst.
In dem Land im Südosten Afrikas sind fast ein Drittel der 30 Millionen Einwohner katholisch. Rund 15 Jahre lang herrschte in Mosambik ein blutiger Bürgerkrieg, in dem bis zu eine Million Menschen starben und Tausende in die Flucht getrieben wurden. 1992 wurde er mit Hilfe der katholischen Kirche beendet.
Allerdings flammte der Konflikt in den vergangenen Jahren wieder auf. Im August unterschrieben die Widersacher - die Regierungspartei Frelimo sowie die einstige Rebellengruppe und heutige Oppositionspartei Renamo - dann erneut ein Friedensabkommen. Der Papst wird auf seiner siebentägigen Reise Mosambik, Madagaskar und Mauritius besuchen.
(SDA)