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Belastet wurde der Euro am Vormittag durch den etwas stärkeren Dollar. Am Markt war die Rede von einer Gegenbewegung, nachdem die US-Währung vor dem Wochenende noch erheblich unter Druck geraten war. Der Euro war im Gegenzug auf ein Dreimonatshoch gestiegen. Als Triebfeder fungierten Inflationsdaten aus den USA, die niedriger ausfielen als erwartet und eine etwas langsamere Zinsstraffung durch die US-Notenbank nahelegen. Am Montag konnte sich der Dollar jedoch stabilisieren.
Zum Franken bewegte sich der Dollar derweil in engen Bahnen: Am späten Nachmittag kostete der "Greenback" mit 0,9456 nur leicht weniger als am Morgen (0,9471) und am Freitagnachmittag (0,9466). Der Euro verteuerte sich derweil gegenüber dem Franken leicht auf 0,9778 nach 0,9763 am Morgen.
Besonders wichtige Konjunkturdaten standen zum Wochenstart nicht auf dem Programm. Produktionszahlen aus der Industrie der Eurozone fielen zwar besser aus als erwartet, sie bewegten die Kurse aber nicht nennenswert. Ein Treffen zwischen US-Präsident Joe Biden und Chinas Staatschef Xi Jinping brachte am Devisenmarkt zunächst keine entscheidenden Impulse. Die beiden Staatsoberhäupter tauschten sich über wichtige politische Themen aus. Dazu zählen der Ukraine-Krieg, die Taiwan-Frage und der Handelsdisput zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften der Welt.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87513 (0,87538) britische Pfund und 144,86 (143,89) japanische Yen fest.
Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1771 Dollar gehandelt. Das waren etwa drei Dollar mehr als am Freitag.
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(AWP)