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Hydrozephalus mit Shunt vs. Dandy Walker Zyste
Links im Bild: Hier handelt es sich um eine Makrozephalie bei einem bereits geshunteten Hydrozephalus. Rechts im Bild: Bei diesem Primarschüler ist die Makrozephalie durch eine Dandy Walker Zyste bedingt. Die supratentorielle Ventrikulomegalie hat sich nach einfacher Shuntbehandlung zurückgebildet; jedoch ist die Dandy Walker Zyste sukzessive grösser geworden, da gleichzeitig eine Aquäduktstenose beziehungsweise -insuffizienz besteht und der Liquor in der Zyste wegen der verschlossenen Foramina des IV. Ventrikels nicht abfliessen kann. Dies ist im Bild am ausladenden Hinterkopf zu erkennen. Die Makrozephalie nach Shuntbehandlung ist eine wichtige Differentialdiagnose des zu grossen Kopfes, dies vorallem wenn die Vorgeschichte bezüglich Shunt nicht bekannt ist. Obschon ein Ziel des Shunts eine Harmonisierung und Normalisierung des Kopfes ist, trifft dies nicht für alle Patienten mit Liquordrainage zu: Entweder wurde die Operation zu spät durchgeführt oder es ist im Säuglingsalter zu einer nicht offensichtlich fassbaren Dysfunktion gekommen; beides ist durch eine Ueberweisung zu einem frühen Zeitpunkt oder durch eine gute Nachsorge vermeidbar.
Ein Säugling und ein Primarschüler mit erkennbarer Makrozephalie. Links im Bild: Makrozephalie bei einem 7 Monate alten Knaben, bei welchem der im Vergleich zum Gesicht zu grosse Hirnschädel als solcher proportioniert ist. Rechts im Bild: Bei diesem Primarschüler ist der zu grosse Hirnschädel dolichozephal und weist eine Ausbuchtung nach okzipital auf. In den Haaren Narbe als Folge eines im Säuglingsalter eingelegten ventrikulo-peritonealen Shunts sichtbar. Die Ausbuchtung nach okzipital hat sich im Laufe des Wachstums verstärkt.