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Genetisch überlebt nur, was der Fortpflanzung und damit dem Überleben einer Spezies dienlich ist. Evolutionsbiologen, die vermutlich noch nie einen Bienenstock gesehen haben, fragen sich deshalb natürlich, wieso die Homosexuellen nicht längst wieder ausgestorben sind.
Andrea Camperio-Ciani von der Universität Padua ist mit einem Psychologen-Team der Frage nachgegangen und hat zahlreiche Hetero- und Homosexuelle Männer in Italien befragt. Die Befragungen ergaben, dass Homosexuelle Männer viel öfter über homosexuelle Männer in der mütterlichen Linie berichteten 1. als über homosexuelle Männer in der väterlichen Linie. 2. als heterosexuelle Männer. 3. ergaben die Befragungen, dass die weibliche Verwandtschaft dieser Mutterlinie in der Regel kinderreicher war.
Das Forscherteam schliesst daraus, dass 1. die entscheidenden Gene über die Mutter vererbt werden und 2. die selbe genetische Veranlagung in Männern die Tendenz zur Homosexualität fördert, in Frauen aber die Fruchtbarkeit erhöht. Dies so stark, dass aus biologischer Frauensicht der Streuverlust wegen der schwulen Söhne durch die zahlreichere Nachkommenschaft mehr als wettgemacht wird. Weibliche Homosexualität interessierte bei dieser Studie übrigens einmal mehr nicht.
Die Arbeit hat noch einen weiteren Schönheitsfehler. Es wurde nicht berücksichtigt, dass die Infos über homosexuelle männliche Verwandte und Vorfahren über die Männerlinie weniger fliessen, weil sie hier, namentlich in Macho-Kulturen, einem höheren Tabu unterliegen.
Quelle: Pink Cross