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Neue fossile Heizungen sollen nicht verboten werden, aber deren CO2–Ausstoss muss einen gewissen Grenzwert einhalten. Diese Notwendigkeit tritt jedoch erst dann ein, wenn eine Neuinstallation einer fossilen Heizung erfolgt oder eine bestehende fossile Heizung wiederum durch eine neue fossile Heizung ersetzt werden soll. Der Grenzwert zeigt auf, wieviel CO2–Emission pro beheizte Fläche des Gebäudes zulässig ist (CO2–Austoss pro Energiebezugsfläche des Gebäudes).
Die Bemessung des CO2–Grenzwertes wird aufzeigen, ob dieser Wert erfüllt ist oder nicht. Ist er erfüllt (also unter dem Grenzwert), ist ein Einbau einer neuen fossilen Heizung problemlos und ohne Einschränkungen möglich. Ist er nicht erfüllt (also über dem Grenzwert) wird durch die Ermittlung aufgezeigt, dass ein gewisser energetischer Sanierungsbedarf bestehen würde, wenn man doch wieder eine neue fossile Heizung einbauen möchte (also z.B. eine notwendige Isolation / Dämmung oder Fenstererneuerung).
Dem Eigentümer wird es ermöglicht, besser zu evaluieren, ob neben dem Einbau einer neuen fossilen Heizung nicht auch eine bessere erneuerbare Heizungsvariante in Frage käme (z.B. Wärmepumpe, Pelletheizung, etc.). Wenn man sich für eine erneuerbare Heizungsvariante entscheiden würde, sind natürlich keine Grenzwerte einzuhalten, da diese ja keinen direkten CO2–Ausstoss verursachen. Diese gelten also nur, wenn eine neue fossile Heizung eingebaut würde.
Im Rahmen der Umsetzung soll der voraussichtliche Grenzwert bei 24 kg CO2 pro Quadratmeter Energiebezugsfläche festgelegt werden. Dieser Wert orientiert sich damit an der Grenze zwischen den Effizienzkategorien C und D des Gebäudeausweises der Kantone und geht klar weniger weit als im abgelehnten CO2–Gesetz (13.06.2021).
Mit den beiden Beispielen kann die Anwendung der CO2–Grenzwerte verdeutlicht werden.