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Der Strom legt einen weiten Weg zurück. Um die Verluste beim Transport so gering wie möglich zu halten, wird der Strom auf eine möglichst hohe Spannung transformiert. Auf dem Weg zum Verbraucher wird die Spannung in den Unterwerken und Transformatorenstationen stufenweise auf 400 / 230 Volt reduziert.
Das Höchstspannungsnetz verteilt den in Grosskraftwerken erzeugten Strom landesweit mit einer Spannung von 400 oder 230 Kilovolt. Über dieses Leitungsnetz erfolgt auch der Stromaustausch mit benachbarten Ländern.
Hochspannung im überregionalen Verteilnetz
Die Netze zur überregionalen Energieversorgung werden im Hochspannungsbereich von 150 bis 50 Kilovolt betrieben.
Mittelspannung im regionalen Verteilnetz
Die Mittelspannung von 35 bis 10 Kilovolt wird zur regionalen Verteilung der elektrischen Energie genutzt. Grössere Wohngebiete und Industrieanlagen werden beispielsweise über dieses Netz versorgt. Bei den EKZ ist bereits der grösste Teil der Leitungen im Mittelspannungsbereich unterirdisch verlegt, ein kleiner Teil davon sind noch Freileitungen.
Niederspannung im lokalen Verteilnetz
Über das Netz der Niederspannung wird der Strom zu den Kunden geliefert. Mit 400 respektive 230 Volt werden Haushalte, die Landwirtschaft und Gewerbebetriebe versorgt.
EKZ Unterwerk in Rafz.
Das Unterwerk verbindet zwei Spannungsebenen miteinander. Das Kernstück eines Unterwerks ist der Transformator, der die Spannung von einer Spannungsebene auf eine andere umsetzt: von Höchstspannung zu Hochspannung und von Hochspannung zu Mittelspannung.
In der Transformatorenstation wird der elektrische Strom von der Mittelspannung auf die im Haushalt und Gewerbe notwendige Niederspannung von 400 und 230 Volt umgewandelt.