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Nachhaltigkeitsoptimierung als fortlaufender Prozess
Indem Unternehmen ihre Ökobilanz öffentlich machen oder sich nach internationalen Standards zertifizieren lassen, können sie beim Thema Nachhaltigkeit noch einige Schritte weiter gehen.
Unternehmen, die bereits mit der nachhaltigen Produktion vertraut sind, haben die Möglichkeit, ihre Kenntnisse zu erweitern und mit zusätzlichen Aktionen von den ergriffenen Massnahmen zu profitieren.
Weitere Schritte zu noch mehr Nachhaltigkeit
Mit den Schritten, die im OECD-Handbuch beschrieben werden, sind die Möglichkeiten zur Verbesserung der Nachhaltigkeit noch nicht erschöpft. Es gibt weitere Optionen, mit denen man seine Ökobilanz optimieren kann:
- Entwicklung weiterer Indikatoren. Die 18 hier vorgestellten Indikatoren decken nicht den gesamten Tätigkeitsbereich eines Unternehmens ab. Daher ist es notwendig, seine Prioritäten regelmässig neu zu definieren, um zu klären, wo die Bedürfnisse des Unternehmens liegen und welches Werkzeug benötigt wird, um diesen zu entsprechen.
Die Norm ISO (Internationale Organisation für Normung) 14031 enthält allgemeine Hinweise für die Planung und Umsetzung von Verfahren zur Bewertung der Ökobilanz und für die Ermittlung und Auswahl von Nachhaltigkeitsindikatoren:
Stärkung der Verknüpfung zwischen Management und Nachhaltigkeit
Von den Herausforderungen im Bereich Umwelt und Gesellschaft sind verschiedene Funktionen innerhalb des Managements eines Unternehmens betroffen. Wer darauf vorbereitet ist, diese Themen anzugehen, kann die Risiken mindern und seine Bilanz verbessern. Für die Formulierung einer eigenen Umweltstrategie gibt es zahlreiche Möglichkeiten:
- Leistungen systematisch managen und verbessern. Die Einführung eines Umweltmanagementsystems ermöglicht eine umfassende Herangehensweise, die die Organisationsstruktur, die Planung und die für die Entwicklung benötigten Ressourcen sowie die Umsetzung und konsequente Fortführung der Nachhaltigkeitspolitik einbezieht. Den Referenzrahmen bieten die Norm ISO 14001 und das Eco-Management and Audit Scheme (EMAS) der Europäischen Union:
Kommunikation der Nachhaltigkeitsbilanzen nach aussen
Es gibt verschiedene Akteure, die daran interessiert sind, mehr über die Ökobilanz eines Unternehmens zu erfahren. Um dieser Nachfrage zu entsprechen und davon zu profitieren, kann man verschiedene Optionen in Betracht ziehen:
- Eintragung der Schadstoffemissionen in den nationalen Registern. Alle OECD-Länder und einige weitere Staaten haben ein Schadstofffreisetzungs- und verbringungsregister (PRTR) eingeführt, um die Menge der in die Umwelt freigesetzten gefährlichen Chemikalien und Schadstoffe zu ermitteln. Dabei handelt es sich um eine nationale oder regionale Datenbank der Schadstoffemissionen, die auf der Basis der von den Unternehmen an die Behörden übermittelten Berichte erstellt wird. Die Daten werden anschliessend publik gemacht. Zu bestimmten Angaben sind die Unternehmen verpflichtet. Schweizer Unternehmen können sich auf dem Portal des Schweizer Schadstoffregisters SwissPRTR informieren: