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Schwindeltherapie
Schwindel ist immer ein Leitsymptom verschiedener Erkrankungen. Behandelt werden muss vor allen Dingen die Ursache. Schwindelbeschwerden entstehen zumeist durch eine Fehlfunktion der Gleichgewichtsorgane, die sich im Innenohr befinden. Eine weitere lebenswichtige Aufgabe des Gleichgewichtsorgans besteht darin, die Augenbewegungen zu steuern.
Dennoch muss bei der Diagnose und Behandlung berücksichtigt werden, dass nicht nur das Gleichgewichtsorgan allein für den Schwindel verantwortlich ist.
Voraussetzung für die normale Funktion des Gleichgewichtssystems ist die von beiden Gleichgewichtsorganen ausgehende symmetrische «Eingabe» von Bewegungsinformationen in das Gehirn. Dieses System verarbeitet die Informationen der peripheren (äusseren) Gleichgewichtsorgane und führt eine zentrale Kompensation durch. Dieser Kompensationsmechanismus ist ständig aktiv, z.B. wenn wir liegen, stehen, sitzen, laufen.
In unserer Praxis werden die verschiedenen Schwindelformen durch
- Gespräche
- die Aufklärung über die Erkrankung
- die Verordnung von Medikamenten
- die Instruktion von Schwindelübungen (Lagerungsübungen oder «Befreiungsmanöver»)
- sowie die Empfehlung zu physio- und /oder psychotherapeutischen und gflls. operativen Massnahmen
behandelt.
Bei der medikamentösen Schwindeltherapie kann zwischen einer Prophylaxe, d.h. der Vorbeugung von Schwindelsymptomen, und einer Akut- oder Dauertherapie, bei bereits bestehendem Schwindel, unterschieden werden. Die Schwindelübungen durch Kopf- und Körperbewegung sind eine Methode zur Behandlung des Lagerungsschwindels, indem sie die zentrale Kompensation unterstützen Operative Therapien sind im Allgemeinen bei Schwindelerkrankungen nicht notwendig.