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Matlosa
Moscow 1983
Solothurn 1982
Locarno 1982
Venezia 1981
Matlosa
CH 1981 93'
Regie: Villi Hermann
Drehbuch: Angelo Gregorio, Villi Hermann
Kamera: Carlo Varini
Ton: Laurent Barbey
Schnitt: Luciano Berini
Musik: Enzo Jannacci
Produktion: Imago Film SA, Ruedi Santschi, Elisabeth Brunner
Alfredo (Omero Antonutti), ein mittlerer Manager, verheiratet, zwei Kinder, führt ein scheinbar ruhiges Leben. Er wurde in einem Tal im italienischen Teil der Schweiz geboren und musste dieses verlassen, um sein Studium fortzusetzen. Später zog er in die Stadt, um dort zu arbeiten. Heute verbringt er, wie viele andere Städter auch, seine Wochenenden in seinem Heimatdorf - seine Frau und seine Kinder akzeptieren dies ohne große Begeisterung -, aber für Alfredo ist das Wochenende in der Heimat keine Flucht, sondern ein zwanghafter Ritus, der sich Woche für Woche wiederholt.
Alfredo kann kein Gleichgewicht finden zwischen seiner Kindheit, die er in einer unwiederbringlich entstellten ländlichen Welt verbringt, und seiner Reife, die von einem unbefriedigenden Arbeits- und Alltagsleben geprägt ist. Seine Kindheit ist geprägt von der Suche nach einem - realen oder symbolischen - Vater, der mit dem Siegel der sozialen Marginalität versehen ist: der "Matlosa" (Flavio Bucci).
Alfredo lebt eine unentschlossene Beziehung zwischen seiner Vergangenheit, die ihn erdrückt, und seiner Gegenwart, unter der er leidet.
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