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Ein Use-Case oder Anwendungsfall dient zur Bedarfsanalyse des Kunden. Das bedeutet, das es alle Fragen klärt bzw. klären soll und dadurch aufzeigt was die Applikation alles können muss.
Das aufzeigen selbst kann dann in Form einer Textanalyse oder in einem definiertem Anwendungsfall-Diagramm, welches meiner Meinung nach sinnvoller ist, da es ersten genormt und zweites grafisch dargestellt wird, abgehandelt werden.
Das Anwendungsfall-Diagramm , dient nicht nur dazu, das der Kunde und/oder Boss sowie der Entwickler die gleiche Sprache sprechen, sondern anschliessend auch zur eigentlichen Definition der notwendigen Klassen in einem Klassendiagramm und zur abschliessenden Kontrolle, ob das Use-Case auch mit dem Klassendiagramm harmoniert. Um möglichst viele logische Fehler im Vorfeld ausschliessen zu können.
Schlussendlich definieren alle relevante Nomen bzw. Dinge die zum Ziel führen, die entsprechend zu erstellenden Klassen. Die Verben dienen dann dabei gleich zur Definition der Methoden in den entsprechenden Klassen.
Ein Use Case ist das Ergebnis einer Domänenanalyse, wobei die Domäne das jeweilige Projekt ist und das Use Case daher darstellt, was das Projekt bzw. die Applikation von der Sache her tun soll.
Das Use Case ist somit die Basis von Objekt Orientierter Analyse zum Übergang in das Objekt Orientierte Design (in Form eines Klassendiagrammes) und zur anschliesenden Objekt Orientierter Programmierung.