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Entwicklungszusammenarbeit in Tansania
Dank dem Bau eines Lagerhauses können nun landwirtschaftliche Produkte zwischengelagert und konfektioniert werden. Zudem haben wir eine Bewässerungsanlage projektiert und begleiteten die Realisierung sowie Erweiterung des Netzes.
Erweiterung der Bewässerungsanlage in Magunguli
Nachdem die von Rapp geplante Pilotbewässerungslange einige Jahre erfolgreich im Betrieb war, galt es 2017, die Reichweite des Netzes zu vergrössern. Unsere Ingenieure testeten vor Ort den Einsatz von weiteren preisgünstigen Leitungstypen um weiter entfernte Felder einfach und flexibel mit der Druckbewässerung zu erschliessen.
In der Umgebung von Magunguli gab es grundsätzlich genügend Wasser für die Bedarfsabdeckung. Die Herausforderung bestand jedoch darin, dass vorhandene Wasser - vor allem aus den kleinen Flüssen eines nahegelegenen Hügelzugs - für die Bewässerung verfügbar zu machen und an den erforderlichen Stellen zu verteilen. Gemäss lokalen Angaben wurde das Wasser aus den Gewässern in der Regel nur rund 40 m weit auf die Felder geleitet. Hierzu wurden traditionell kleine Wassergräben erstellt und das Wasser daraus von Hand geschöpft und zu den Pflanzen getragen. Alternative Bewässerungsmöglichkeiten waren nicht sehr verbreitet. Mit dieser aufwändigen und wenig effizienten Bewässerung konnten nur kleine Flächen bewässert werden. Dies führte gerade in der Trockenzeit zu grossen Ertragseinbussen. Unsere Ingenieure zeigten nun vor Ort auf, wie das Wasser mit relativ einfachen Mitteln bis zu 500 m weit transportiert werden kann.