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Ein Backoffice beschreibt den Bereich eines Unternehmens, der nicht direkt mit Kunden in Kontakt steht. Damit sind Abteilungen eines Unternehmens gemeint, die nicht zum Kerngeschäft, sondern zur Aufrechterhaltung desselben gehören.
Zu dem Backoffice eines Finanzdienstleisters kann man die Analysten, die Finanzbuchhaltung, das Controlling, den IT-Support, die Dokumentation, das Berichtswesen oder das Personalwesen zählen. Im Handel sind zum Beispiel der Verkauf, das Marketing und der Einkauf Teil des Kerngeschäfts. Das Backoffice wird von der Buchhaltung, dem Kreditrisikomanagement, der Zollabwicklung und der IT-Abteilung übernommen. Die Rechtsabteilung unterstützt zwar das Kerngeschäft, wird aber in der Regel nicht zum Backoffice gezählt.
Im Gegensatz zum Backoffice, der unternehmenseigenen Verwaltung im weitesten Sinne, stehen die Mitarbeiter in einem Frontoffice (auch Frontline genannt) im „vorderen Teil“ des Unternehmens, der für die Kunden einsehbar ist. In der Praxis sind Front- und Backoffice nicht vollständig voneinander zu trennen. Denn die Mitarbeiter, die im Kundenkontakt arbeiten, brauchen ebenfalls Informationen über die Herstellungsprozesse der Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens. Im Umkehrschluss müssen die Produktentwickler auch wissen, was Kunden über die Produkte denken oder was etwaige Verwenderprobleme angeht. Ein solcher Austausch erhält das Prinzip des Strebens nach kontinuierlicher Verbesserung lebendig.