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Der Artikel enthält einen Vorschlag, um geplante Investitionen auf ihre Wirtschaftlichkeit zu überprüfen (Ex-ante-Evaluation). Da für den durchschnittlichen Schweizer Landwirtschaftsbetrieb die Entschädigung der familieneigenen Arbeit viel bedeutender ist als diejenige des Eigenkapitals, steht die Veränderung der Arbeitsverwertung pro Stunde, beziehungsweise des effektiv realisierten Stundenlohns im Zentrum des Interesses. Dies wird mit je einer Kalkulation vor und nach der Investition ermittelt, was je eine Kosten-/ Leistungsrechnung auf Vollkostenbasis erfordert. Der Ansatz wird illustriert anhand eines durchschnittlichen Verkehrsmilchbetriebs, der seinen Anbindestall in einen Laufstall umbaut und dabei die Kapazität um sieben auf 30 Kuhplätze erhöht. Unter Annahme einer vollen Auslastung und konstantem Milchpreis lässt sich durch die Investition eine Erhöhung der Arbeitsverwertung von rund vier Franken pro Stunde erzielen.
Trotz der aktuellen Herausforderungen wie des Kriegs in der Ukraine oder des Klimawandels ist der Schweizer Ernährungssektor relativ resilient. Zu diesem Schluss kommt der Bericht von Agroscope im Auftrag des Bundesamts für wirtschaftliche Landesversorgung.
Die Pandemie hat nicht nur unseren Alltag, sondern auch unser Handeln beeinflusst. Agroscope untersuchte, bei welchen Bevölkerungsgruppen und Verhaltensweisen die Veränderungen besonders gross waren und was das für unsere Gesundheit bedeutet.
Schweizer Milchvieh-Betriebe sind vom strukturellen Wandel stärker betroffen als andere Betriebstypen. Eine Analyse der Betriebe, die aus- oder umsteigen, zeigt Einflussfaktoren auf.