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Lüscher, Jahrgang 1976, schildere in seinem Werk “bildstark, komisch und zugleich mit philosophischem Ernst” die Auswirkungen der Finanzkrise auf eine Gruppe junger Londoner Spekulanten, die sich bei einer Hochzeitsfeier in einem tunesischen Oasenresort aufhalten.
So unterschiedlich die Sprache beider sein möge, verbinde die Autoren Hans Fallada (1893-1947) und Jonas Lüscher doch das Interesse an gesellschaftlichen Krisensituationen, begründete die Jury ihre Entscheidung.
Lüscher erhielt bereits den Franz-Hessel-Preis, den Bayrischen Kunstförderpreis und einen Preis des Kantons Bern – alle 2013 ebenfalls für “Frühling der Barbaren”. Damals war das Werk auch für den Schweizer Buchpreis nominiert.
(SDA)