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ag. «Hände weg von meinen Kindern!» Unter diesem Motto hatten sich in Peru bereits im März diesen Jahres mehr als 1,5 Millionen Menschen auf den Strassen verschiedener Städte eingefunden, um gegen den vom Erziehungsministerium Anfang 2017 eingeführten Nationalen Genderideologie-Lehrplan zu protestieren.
Bereits die Peruanische Bischofskonferenz sowie Eltern, Lehrer und verschiedene christliche Gruppierungen des Landes hatten den Lehrplan wegen der enthaltenen Genderideologie kritisiert. Ungeachtet aller Bedenken und Kritik führte das Erziehungsministerium den Lehrplan ein.
Im August 2017 allerdings entschied der Oberste Gerichtshof zugunsten einer Klage, die gegen das Erziehungsministerium eingereicht worden war, mit der Begründung, der Lehrplan sei ein Versuch, Schulkinder zu indoktrinieren. Am 24. November nun kündigte das Erziehungsministerium an, dass der Lehrplan zurückgenommen und statt dessen der von 2009 wiedereingeführt werde.
Diese Ankündigung wurde als ein grosser Erfolg gewertet für die Tausende von Eltern, die durch die Gruppe #ConMisHijosNoTeMetas# vertreten werden. (vgl. Catholic News Agency vom 1. Dezember 2017)
Formulierungen und Begriffe wie «konstruiere deine Identität» oder «Genderidentität» oder «was männlich und was weiblich ist, wird von Tag zu Tag entwickelt» sind nun (zumindest vorläufig) aus dem Lehrplan verbannt. Jedoch ist man sich in Peru im klaren, dass der Kampf zur Verteidigung der Familie weitergehen muss, so Sergio Burga, ein Forscher des Lateinamerikabüros des Instituts für Bevölkerungsforschung. Der Lehrplan von 2009 – obwohl weniger anstössig empfunden als der von 2016 – hatte nämlich bereits ähnliche Besorgnisse hervorgerufen und soll, so Sergio Burga, jetzt von Eltern und Anwälten erneut einer Überprüfung unterzogen werden.
Auch in anderen Ländern hören Eltern von ihren Primarschulkindern Dinge wie: «Papi, ich bin ein Mädchen, aber ich kann ein Junge werden. Das haben wir in der Schule gelernt.» oder «Was passiert mit den Kindern, die die Mamis nicht behalten wollen?» (aus einem Elternbrief des Pro Life Berichts Nr. 2) •
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