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Phosphor (P) zählt zu den Hauptnährstoffen der Pflanzen und wird in der Landwirtschaft als Düngemittel eingesetzt. Wenn die dem Boden zugeführte Phosphormenge grösser ist als diejenige Menge, die dem Boden in Form landwirtschaftlicher Produkte wieder entzogen wird, ergibt dies einen Überschuss. Überschüssiger Phosphor kann via Boden in Gewässer gelangen und insbesondere in Seen das Algen- und Pflanzenwachstum fördern. Beim Absterben und der Zersetzung dieser Biomasse kann es zu Sauerstoffknappheit kommen und damit zur Störung des ökologischen Gleichgewichts. In den letzten zehn Jahren belief sich der Phosphorüberschuss der Landwirtschaftsflächen im Durchschnitt auf rund 5500 Tonnen pro Jahr.
Tabellen
Methodologie
Der Indikator zeigt die Entwicklung des Phosphorüberschusses. Dieser errechnet sich aus der Differenz zwischen der gesamten, während eines Jahres auf der landwirtschaftlichen Fläche zugeführten Phosphormenge (Hofdünger, Mineraldünger, Abfalldünger und Einträge aus der Luft) und der dem Boden entzogenen Phosphormenge durch Acker- und Futterbauprodukte (Gras, Heu oder Mais). Die Zahlen werden aufgrund einer von Eurostat/OECD vorgegebenen Berechnungsmethode vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnet.