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Eine Politik nach dem Motto „Unser Land zuerst“ beinhalte in der Regel protektionistische Maßnahmen zur Abschottung des eigenen Marktes, warnte der Direktor des Australien Farm Institute, Mick Keogh. Als Beispiele nannte er die Brexit-Kampagne im Vereinigten Königreich, die handelspolitischen Vorstellungen von Parteien am rechten Rand in der Europäischen Union oder auch Äusserungen des US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump.
Dieser sei im Gegensatz zum noch amtierenden Präsidenten Barack Obama ein erklärter Gegner des Freihandels im Rahmen der Transpazifischen Partnerschaft (TPP). Generell habe auf internationaler Ebene die Bereitschaft für eine weitere Liberalisierung des Agrarhandels abgenommen, beklagte Keogh. Er warnte davor, dass damit die 15-jährige Wachstumsphase des globalen Handels mit Agrar- und Ernährungsgütern zu Ende gehen könnte.