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Ihr Kleines ist gar nicht mehr so klein. Durch den Platzmangel wird es jetzt nicht mehr so viele Purzelbäume machen wie zuvor. Dennoch boxt es weiterhin mit den Füssen, Ellenbogen oder mit dem Kopf, um zu zeigen, das es noch da ist. Sie können gerne sanft zurückklopfen, um ihm zu zeigen: „Hallo, ich bin auch hier“. Der Pfirsichflaum auf seiner Haut, auch Lanugo genannt, löst sich langsam zusammen mit der Käseschmiere auf, die in das Fruchtwasser übergeht. Nur Geduld, es bereitet sich darauf vor, Sie bald zu treffen!
Sie müssen noch ein paar Wochen durchhalten und fühlen sich aufgeregt und besorgt zugleich. Wer wäre das nicht?! Versuchen Sie dennoch, so entspannt wie möglich zu bleiben, damit die Geburt unter optimalen Bedingungen stattfinden kann. Machen Sie regelmässig Ihre Entspannungs- und Atemübungen. Wenn Sie eine Welle von Kontraktionen spüren, schauen Sie ruhig auf die Uhr, legen Sie sich hin und entspannen Sie sich und atmen Sie tief und gleichmässig. Die Wehen werden dann nachlassen. Wenn sie zurückkommen, schauen Sie noch einmal auf die Uhr. Wenn sie in Abständen von mehr als 20 Minuten auftreten, dann sind das noch keine Anzeichen für eine bevorstehende Geburt (wenn die Wehen in Abständen von 5 bis 10 Minuten auftreten oder Ihre Fruchtblase platzt, dann ist es in der Regel an der Zeit, ins Krankenhaus zu gehen). Können Sie glauben, wie nah Sie dran sind, Mama zu werden? Oder, wenn dieses Baby nicht Ihr erstes ist, ein zweites zu haben?! Einfach wunderbar. Immer mit der Ruhe, es wird alles gut gehen. Vertrauen Sie uns, wir wissen, wovon wir sprechen.
Ernährung
Eine der am häufigsten gestellten Fragen ist, ob Sie Kaffee und Tee trinken oder gelegentlich ein Glas Wein geniessen können, wenn Sie schwanger sind oder stillen. Aktuellen Studien zufolge werden mit hohem Koffeinkonsum Nebenwirkungen in Verbindung gebracht. Diese Ergebnisse haben schwangere Frauen und stillende Mütter dazu gebracht, ihren Koffeinkonsum zu mässigen: unter 300 mg pro Tag. In Anbetracht dessen, dass Koffein von jeder Person anders abgebaut wird, empfehlen die meisten Experten, den Konsum auf etwa 2 Tassen Kaffee oder Tee pro Tag zu begrenzen. Stillenden Müttern wird empfohlen, ihn zu meiden, da er die Milchproduktion beeinflussen und den Geschmack der Milch verändern könnte, was wiederum die Menge der Stillmahlzeiten verringern könnte.
Tipps
Fühlen Sie sich ein bisschen hin- und hergerissen, ob Sie Ihren Partner während der Geburt im Raum haben möchten? Wenn Sie unsicher sind, dann können Sie zuerst mit sich selbst ein paar Dinge klären, bevor Sie entscheiden, wie Sie vorgehen möchten. Fühlen Sie sich sicherer, wenn Ihr Partner in der Nähe ist? Oder hätten Sie dann eher das Gefühl, Sie müssten sich zusammenreissen? Vielleicht wäre es entspannter, eine gute Freundin an Ihrer Seite zu haben, eine, die bereits selbst Mutter ist. Vergessen Sie aber auch nicht „seine“ Perspektive: Wie wäre es für Ihren Partner, nur ein Zuschauer zu sein? Sprechen Sie offen mit Ihrem Partner über Ihre Erwartungen und Befürchtungen. Danach können Sie eine gemeinsame Entscheidung treffen. Versuchen Sie nicht, sich selbst oder Ihren Partner unter Druck zu setzen. Denn es soll ja ein glücklicher Moment werden.