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Die Landquart entsteht hinter Klosters-Monbiel bei der Alp Novai auf 1360 m.ü.M durch den Zusammenfluss des Verstanclabachs und des Vereinabachs.
Sie durchfliesst anschliessend das ganze Prättigau, vorbei an Klosters, Küblis und Schiers und zwängt sich bei Grüsch durch die Klus, um anschliessend bei Landquart in den Alpenrhein zu münden.
Die Fischerei in der Landquart ist nicht einfach, da sie vielerorts kanalisiert verläuft. Es gibt aber dennoch einige wenige Abschnitte, wo genügend Struktur (grosse Steine, Steinpackungen am Ufer, Schwellen usw.) vorhanden ist, so dass genügend Unterstände für die Fische vorhanden sind.
Bis jetzt habe ich in der Landquart nur Bachforellen gefangen, die in aller Regel wieder schwimmen durften, da sie das Schonmass noch nicht erreicht hatten.
Hier, kurz unterhalb von Küblis, befindet sich eine wunderschöne Strecke. Die Landquart mäandriert bis nach Fideris Station zum Teil sehr schön, am Ufer gibt es teilweise schöne Kiesbänke. Das Bachbett zeigt an einigen Stellen schöne Züge, kleine Schwellen und einige Gumpen, und unter den Steinen leben jede Menge Köcherfliegen.
Auf diesem Bild ist es früh morgens im Februar, die Schneeschmelze hat noch nicht eingesetzt und der Wasserstand ist niedrig, das Wasser schnapsklar.
In der gleichen Strecke, etwas weiter unten. Das Ufer gesäumt mit grossen Steinpackungen.
Auf diesem Bild ist es Sommer, die Schneeschmelze im Gebirge ist grösstenteils bereits abgeschlossen. Das Wasser ist nicht mehr Gletscherfarben, hat eine schöne Trübung, der Wasserstand und die Fliessgeschwindigkeit jedoch sind recht hoch.
Hier eine der wenigen Bachforellen, die ich in diesem Gewässer gefangen habe. Sie ist wunderschön gezeichnet, hat eher eine helle Grundfarbe und grosse, mit einem schönen weissen Hof umrandete Punkte. Auch dieses Exemplar schwimmt wieder.