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Für den Orientierungslauf auf dem Fahrrad gelten im Prinzip dieselben Regeln wir für den normalen Orientierungslauf. Der wichtigste Unterschied liegt jedoch in der Tatsache, das die Fortbewegung nicht zu Fuß sondern auf dem Fahrrad erfolgt. Dies bringt einige Vorteile für den Athleten, so kann er sich zum Beispiel schneller fortbewegen, aber auch einige Nachteile, so ist zum Beispiel das Kartenlesen bei hoher Geschwindigkeit deutlich schwieriger.
Da die Orientierungsläufe auf dem Fahrrad, wie die regulären Orientierungsläufe auch, im unwegsamen Gelände stattfinden, wird als Fahrrad meist ein geländegängiges Cross-Country Mountainbike verwendet, welches für diese Bedingungen optimal gerüstet ist. Die meisten Athleten kombinieren dies mit speziellen Fahrradschuhen, welche eine optimale Übertragung der Kraft auf die Pedalen ermöglicht. Aus Sicherheitsgründen gehört zur Ausrüstung in der Regel auch ein Fahrradhelm, da es bei hohen Geschwindigkeiten im unwegsamen Gelände schnell zu Unfällen mit ernsten Verletzungen kommen kann. Um die Handhabung der Karte auf dem Fahrrad zu vereinfachen, verwenden viele Athleten einen speziellen Kartenhalter. Mit ihm kann die Karte einfach am Lenkrad angebracht werden und ohne den Einsatz von Händen gelesen werden. Fortgeschrittene Modelle erlauben es sogar, die Karte in der Halterung zu rotieren, was das Orientieren sehr erleichtert.