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Das Oberstufenzentrum Konolfingen besitzt zwei Boiler.
Boiler sind grosse Gefässe, in denen das Wasser geheizt wird. Geheizt wird das Wasser mit Strom und das braucht Energie.
An einem der Boiler ist nun die Kollektoranlage angeschlossen. Wasser wird in einem separaten Kreislauf von einer Pumpe auf das Dach gepumpt. Hier fliesst es durch die Kollektoren.
Die Kollektoren sind viele schwarze Röhrchen die von der Sonne geheizt werden.
Schwarz sind sie deshalb, weil die schwarze Frabe das Sonnenlicht absorbiert ("schluckt").
Damit sich die Kollektoren besonders schnell erwärmen, sind sie von einer Glasplatte abgedeckt. Das Glas hält die Wärme wie in einem Treibhaus zurück.
Das warme Wasser fliesst statisch (durch die Schwerkraft) wieder zurück zum Boiler. Das Rohr mit dem heissen Wasser verläuft schlangenförmig durch den Boiler und erhitzt das Wasser. Das erkaltete Wasser im Kollektorkreislauf kann nun wieder auf das Dach gepumpt werden.
Die Anlage läuft nur, wenn die Kollektoren auf dem Dach genügend warm werden. Ein Fühler misst deshalb ständig den Temperaturunterschied im Wasserkreislauf und auf dem Dach. Ist der Unterschied gross genug, schaltet die Pumpe ein und die Anlage läuft.
In der Nacht fliesst das Wasser aus dem Kollektorkreislauf zurück in den Zwischenspeicher (Expansionsgefäss.)
Der zweite Boiler wird nach wie vor elektrisch geheizt. Ist der Wasserverbrauch gross, fliesst aber Wasser aus dem zweiten Boiler in den ersten und wird ebenfalls durch die Sonne gewärmt.