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Suchmaschinen wie Google regieren das Web. Wer sie sich zum Verbündeten machen möchte, muss ihre Arbeitsbereiche besser kennenlernen. Alle Suchmaschinen arbeitet in zwei verschiedenen Bereichen und erfüllt folgende Funktionen:
Stellen Sie sich das World Wide Web als riesige Stadt mit U-Bahn-System vor. Die einzelnen U-Bahn-Haltestellen bilden ein riesiges Netzwerk. Jede Haltestelle entspricht einem einzigartigen Dokument (in der Regel eine Webseite, aber manchmal auch einem Einzeldokument wie PDF oder JPG). Jede Suchmaschine ist sozusagen eine U-Bahn, die über das U-Bahn-System durch die gesamte Stadt „kriecht“. Damit die Maschinen auch Ihre Haltestelle erreichen, müssen Sie ihnen einen geeigneten Pfad zur Verfügung stellen.
Die Link-Struktur des Internets hält ein Netzwerk aus Millionen von Einzelseiten zusammen. Links sind Gleise, über die die automatisierten Roboter jeder Suchmaschine („Crawler» oder «Spinnen») viele Milliarden Haltestellen im Web erreichen. Sobald eine Seite gefunden ist, machen sich Crawler an die Codeentschlüsselung und speichern ausgewählte Teile davon in massiven Datenbanken ab, um sie später im Kontext bestimmter Suchanfragen wieder abzurufen.
Zur Bewältigung dieser monumentalen Aufgabe ist der sekundenschnelle Zugriff auf Milliarden von Websites notwendig. Dazu verfügt jede Suchmaschine über Rechenzentren auf der ganzen Welt. Diese monströsen Lagerstellen umfassen Tausende von Maschinen, die grosse Mengen an Information im Bruchteil einer Sekunde verarbeiten. Führt eine Person mit einer Suchmaschine eine Suche durch, erwartet sie sofort Ergebnisse. Jede Verzögerung verursacht Unzufriedenheit.
Deshalb stellen die Maschinen so schnell wie möglich Antworten zur Verfügung. Ihr Geheimnis ist eine riesige Festplatte. Sobald eine Person eine Online-Suchanfrage abschickt, durchkämmt die Suchmaschine den hauseigenen Korpus aus Milliarden von Dokumenten. Diese Durchkämmung entspricht der Suche nach Webseiten und Dokumenten, die Usern mit einer bestimmten Anfrage am meisten Mehrwert bieten. Alle als relevant empfundenen Adressen listeten die Suchmaschinen nach Beliebtheit auf. Relevanz und Beliebtheit müssen aus diesen Gründen den Prozess von SEO bedienen.
Nur weil Suchmaschinen bei ihrer Web-Durchkämmung auf eine Website mit den richtigen Wortinhalten stösst, hält sie die entsprechende Seite nicht gleich für relevant. In den Anfangsphasen des Internets reichte die Einbindung von Keywords aus, um von Suchmaschinen zu bestimmten Suchanfragen gelistet zu werden. Damals war die Qualität von Suchergebnissen nur von begrenztem Wert.
Mittlerweile ist der Wert aber gestiegen. Die Durchkämmung wird fortlaufend optimiert und Crawler werden intelligenter. Um die nützlichsten Adressen zur Suchanfrage eines bestimmten Users zu finden, nehmen Einzelsuchmaschinen mittlerweile auf Hunderte von Faktoren Rücksicht. Relevante Websites müssen diese Faktoren erfüllen, um in den Suchergebnissen zu einem bestimmten Gesuch zu erscheinen. Die so ermittelte Relevanz dient der Suchmaschine dazu, die Spreu vom Weizen zu trennen. Bei der Feinsortierung geht es um die Qualität der relevanten Informationen.
Für eine Suchmaschine wird in dieser Hinsicht die Beliebtheit der Website zum Qualitätsindikator. Ob Ihre Seite zu einer bestimmten Suchanfrage also überhaupt in den Suchergebnissen erscheint, hängt von der Relevanz ab. Wo in der Rangliste Ihre Seite auftaucht, entscheidet die Beliebtheit. Um die Relevanz und Beliebtheit von Websites zu bestimmten, wird nicht manuell gearbeitet. Jede Suchmaschine nutzt dazu mathematische Gleichungen (Algorithmen). Diese Algorithmen enthalten oft mehrere hundert Variablen. Im Suchmaschinenmarketing heissen sie «Ranking-Faktoren».
Die komplizierten Algorithmen wirken auf Laien oft unverständlich. Die Hauptsuchmaschinen bieten nur wenig Einblick in die Faktoren, mit denen Sie Ihre Website bessere Ergebnisse erzielen oder zu mehr Traffic gelangen könnte. Abhängig von der Suchmaschine gibt es trotzdem einige Hilfestellungen zur Suchmaschinenoptimierung.
Google empfiehlt, Websites für bessere Rankings für echte Menschen anstatt für Suchmaschinen zu gestalten. Von usertäuschenden Verfahren oder Prozessen wie «Cloaking» rät der Suchmaschinenriese ab. Klare Hierarchien und Text-Links spielen für das Google-Ranking eine Rolle. Jede Seite ist idealerweise über mindestens einen statischen Text-Link erreichbar.
Hohe Google-Rankings erzielen Sie nur, wenn Ihre Website nützliche und informationsreiches Inhalt beheimatet. Klare Beschreibungen der Seiteninhalte spielen eine ebenso wichtige Rolle. Title-Elemente und ALT-Attribute müssen so beschreibend und genau wie möglich ausfallen. Über Schlüsselwörter sollen userfreundliche URLs entstehen, die doppelte Inhalte über bestimmte Attribute adressieren.
Die Bing-Ingenieure von Microsoft empfehlen für hohe Rankings eine saubere, Keyword-reiche URL-Struktur. Rich Media (Adobe Flash Player, JavaScript, Ajax) dürfen Einzelinhalte nicht verschütten oder Links vor Crawlern verstecken. Keyword-reiche Inhalte entstehen durch passende Schlüsselwörter. Auch die regelmässige Inhaltserneuerung entscheidet über Ihr Bing-Ranking. Geplante Index-Texte dürfen nicht in Bildern verborgen sein. Wer den eigenen Firmennamen oder eine Adresse im Index haben möchte, darf die entsprechenden Textabschnitte nicht im Rahmen eines Logos darstellen.
Seit der Geburtsstunde von Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing sind etliche Daten zum Ranking verhalten der Hauptsuchmaschinen extrahiert worden. Beim SEO helfen diese Daten, Websites zu besseren Positionierungen zu bringen.
Obwohl entsprechende Informationen für die breite Öffentlichkeit oft nicht ohne Weiteres einsehbar sind, unterstützen grössere Anbieter die Bemühungen mittlerweile zumindest vereinzelt. Einige Repräsentanten beteiligen sich mit entsprechenden Informationen nicht nur an grösseren Expos wie der Search Marketing Expo, sondern erscheinen teilweise auch in einschlägigen Blogs oder Foren.
Nichts ist für Webmaster bei der Erforschung von Suchmaschinenrankings hilfreicher, als die Rolle des Suchenden einzunehmen. Hypothesen lassen sich bei der Selbstsuche testen und Experimente können durchgeführt werden. Über diesen zugegebenermassen mühsamen Prozess ist das Wissen zum Suchmaschinenranking und seinen bedeutendsten Faktoren in der Vergangenheit stetig angewachsen. Auch Sie sind zur Realisierung einiger Testläufe in der Lage, um sich wichtiges Wissen zu den Vorgehensweisen der Hauptsuchmaschinen anzueignen.
Obwohl Live-Testing und Experimente allein bereits viele Einsichten versprechen, stehen Suchmaschinenmarketern noch wesentlich mehr Methoden zur Eruierung von Rankingfaktoren zur Verfügung. mikgroup. Kann Ihnen dank langer Erfahrung im SEO- und SEM-Bereich bei der Identifizierung von Rankingfaktoren helfen. Wir haben uns dem Ziel verschrieben, Ihre Website für die richtigen Kunden im richtigen Kontext jederzeit auffindbar zu machen. Lernen Sie mit unserer Hilfe verstehen, was Ihren Rang beeinflusst. Ein paar wichtige Grundfaktoren für das Suchmaschinenranking geben wir Ihnen bereits vorab.