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Kurzbeschreibung:
Beim Kunden werden verschiedene Betriebsprozesse mittels Shell-Skripten abgebildet und orchestriert. Dieser Ansatz ermöglicht es jedoch nicht, auf einfache Weise den Ablauf der Prozesse nachzuvollziehen und erschwert somit das Nachverfolgen von Fehlern. Bisher unterstützt die PTA den Kunden dabei, die Prozesse als BPMN Model mittels Signavio abzubilden, um ein besseres Verständnis der Prozesse bereitzustellen. Im nächsten Schritt wird die Orchestrierung und Prozessnachverfolgung mittels Camunda angestrebt, um nach und nach die Shell Skripte abzulösen. Hierfür arbeitet die PTA an einem Showcase mit Camunda 8 bei dem das Anlegen eines Nutzers und die damit verbundenen Anbindungen an interne Systeme und Datenbanken getestet werden.
Ergänzung:
Die Camunda BPMN Workflow Engine ermöglicht Prozesse, welche in BPMN modelliert werden, zu orchestrieren. Die Camunda Engine ist in Java implementiert und wird via als SaaS oder self-hosted bereitgestellt. Für den Showcase wird Camunda via Docker gestartet. Dies reduziert den Aufwand zur Bereitstellung, da die von Camunda bereitgestellten Konfigurationen als Startpunkt verwendet werden können. Neben der Orchestrierung bietet Camunda 8 eine grafische Oberfläche. Diese bietet unter Anderem eine Taskliste sowie eine Oberfläche zum Starten, Stoppen und Nachverfolgen einzelner Prozesse. Somit können sowohl laufende als auch abgeschlossene Instanzen ausgewertet werden. Die PTA arbeitet daran, Camunda 8 auf einer VM des Kunden aufzusetzen. Hierbei werden Java Worker implementiert, welche via HTTP mit der Camunda Engine verbinden, um z.B. Fehlermeldungen an die Orchestrierung zu senden. Somit sind Orchestrierung und einzelne Aufgaben voneinander getrennt.
Fachbeschreibung:
Der gewählte Prozess zum Anlegen eines User macht es notwendig, mit verschiedenen Servern und Datenbanken zu interagieren. Momentan geschieht dies durch Aufrufen von Shell-Skripten. Im ersten Schritt wird die Orchestrierung der Skriptaufrufe in Camunda umgesetzt, die einzelnen Skripte bleiben dabei unverändert. Der entsprechende Worker ruft hierfür via SSH die Skripte auf den entsprechenden Servern auf. Im nächsten Schritt werden die Skripte in einzelne Unterschritte aufgeteilt, bleiben allerdings weiterhin als Shell-Skript hinterlegt. Durch diese Aufteilung kann in Camunda der Ablauf eines einzelnen Prozesses, besser nachvollzogen werden. Im dritten Schritt werden die Unterprozesse in Java Code implementiert und die Shell-Skripre abgelöst. Nun ist es möglich, nach jedem Schritt mit der Camunda Engine zu interagieren und z.B. Fehler rechtzeitig abzufangen oder globale Variablen prozessübergreifend zu nutzen. Die erhöht die Nachverfolgbarkeit der Prozesse.