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Diese Pflanzenart finden Sie im „Jungle Trek“. Sie ist auch Teil der «Botanica-Ausstellung“.
Systematik
|Ordnung
|Rosales
|Familie
|Urticaceae
|Unterfamilie
|Gattung
|Cecropia
|Art
|Cecropia peltata
Beschreibung
Der Ameisenbaum ist ein bis zu 20 m hoher, immergrüner und zweihäusiger Baum. Der schlanke Stamm hat eine graue Rinde mit gut sichtbaren Narben der Blattstiele. Die Stammknoten sind hohl und beherbergen manchmal Azteka-Ameisen, welche den Baum gegen Pflanzenschädlinge schützen. Der Ameisenbaum besitzt grosse, wechselständige Blätter, welche tief gefurcht sind und einen Durchmesser von bis zu 30 cm erreichen können. Die Blätter sind an Oberseite grün und an der Unterseite weisslich gefärbt und hängen an einem langen, hohlen Stiel. Am Blattstiel befindet sich eine spezielle Struktur, aus welcher zuckerartige Substanzen abgesondert werden, welche zur Ernährung von Ameisen dienen. Der Ameisenbaum kann ein Alter von 30 Jahren erreichen.
Die männlichen und weiblichen Blüten sind in Blütenstände gruppiert, wobei die weiblichen grösser sind als die männlichen.
Die Geschlechtsreife erreicht er innert drei bis fünf Jahre und er produziert ganzjährig zahlreiche Samen in seinen fleischigen Früchten. Diese locken viele Fruchtfresser wie Vögel, Fledermäuse oder Affen an.
Lebensraum
Als Pionierpflanze entwickelt sich der Ameisenbaum gut in zahlreichen verschiedenen Lebensräumen. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Mexiko über Kolumbien, Guyana und die Antillen bis nach Venezuela. Er wurde zudem in Hawaii, Polynesien, Westafrika und Malaysia eingeführt.
Verwendung
Mit dem bitteren Milchsaft werden Schlangenbisse, Skorpionstiche, Warzen und andere Hauterkrankungen behandelt.
Mit einem Sud aus den Blättern werden Atemwegserkrankungen, Verdauungsbeschwerden, Rheuma, Fieber, Schmerzen verschiedener Art und viele andere Leiden gelindert.
Bedrohung
Der Ameisenbaum ist nicht gefährdet. Anderswo als in den amerikanischen Tropen wird er zum Teil als invasive Art betrachtet.