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Ein «berühmter Kollege» stellte der Schauspielerin nach
Sarah Jessica Parker wurde durch ihre Rolle als Sex-Kolumnistin Carrie Bradshaw in «Sex and the City» berühmt. Die Serie, die von 1998 bis 2004 lief, machte die Blondine zu einem der grössten amerikanischen TV-Stars. Doch der Erfolg hatte auch Schattenseiten, wie die Schauspielerin kürzlich in der amerikanischen Radiosendung «Fresh Air» verriet: Nicht immer verhielten sich die Männer, die sie hinter den Kulissen traf, angemessen.
Im Zuge der #MeToo-Bewegung denke Sarah Jessica seit mehr als einem halben Jahr über unzählige Situationen nach, in denen sich Männer ihr gegenüber «schlecht oder unangemessen» benahmen. «Egal, in welcher Rolle ich am Set war – ich fühlte mich nie so mächtig wie der Mann, der sich unangemessen benahm», gab Parker zu bedenken. Gesagt habe sie oft nichts, die Erlebnisse verdrängt, «damit es mir möglich war, weiter zur Arbeit zu kommen».
Von einem «sehr berühmten Filmstar», dessen Name sie nicht nennen will, wurde die 54-Jährige tatsächlich richtig belästigt. Der Mann soll ein sehr schlechtes Benehmen gehabt haben. «Es gab da eine Situation mit jemandem. Da bin ich zu meinem Agenten gegangen, weil ich das Gefühl hatte, dass ich nicht länger in der Lage war, der Person zu vermitteln, wie unangenehm mich sein Verhalten berührt hat, wie unangemessen es war. Innerhalb weniger Stunden hatte sich alles geändert. Mein Agent hat zu den Produzenten gesagt: ‚Wenn das so weitergeht, schicke ich ihr ein Flugticket aus dieser Stadt – und sie wird nicht zurückkehren.‚», erzählte Parker.
Privat ist der Filmstar seit über 20 Jahren mit Schauspieler und Regisseur Matthew Broderick verheiratet. Das Paar hat die gemeinsamen Kinder James (17) und die zehnjährigen Zwillings-Mädchen Marion und Tabitha. Um ihre Ehe lebendig zu halten, verbringen die Dreifach-Mama und ihr Ehemann gezielt «Zeit alleine miteinander», wie der Hollywood-Star verriet – möglichst ungeplant. «Oh mein Gott, was war es, das kürzlich passiert ist. Oh, wir waren alleine, wir fuhren weg, aber wir haben es nicht geplant. Es passierte einfach, weil unser Sohn weg war und unsere Töchter anders verplant waren und wir am Ende alleine zurückblieben und es war so großartig und hat sehr viel Spass gemacht.»