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Bobst Graphic (E)
1971–1981
Euro (D) 25.– / Euro (A) 25.70
Pre-order. Release date: March 2019
Der zweite Band der Reihe "Visual Archives" widmet sich der bislang unbekannten Firmengeschichte der Fotosatzpioniere von Bobst Graphic.
Anfang der 1970er-Jahre begann sich die Schweizer
Verpackungsfirma Bobst S.A. zu fragen, ob sie mit einer einzigen
Produktart für die Zukunft gut aufgestellt wäre. Das Lausanner Unternehmen,
das bezüglich der Herstellungstechnologie von Verpackungen bereits sehr
weit fortgeschritten war, entschied sich, Lichtsatzmaschinen auf den
Markt zu bringen.
Das Unternehmen wollte
diese neue Technik mit den Hightech-Möglichkeiten des Computers
verknüpfen, um eine bessere Typografiequalität zu erreichen. Es wurde
eine ganze Reihe von neuartigen Fotosatzmaschinen hergestellt, für die
sich Bobst Graphic, eine Marke von Bobst S.A., die Patente von Hugonnet
und Moyroud – den französischen Erfindern der Fotomontage – gesichert
hatte.
Für die neue Technik wurden auch dank
der Beteiligung einiger der besten Schriftdesigner des Landes, etwa
Team 77, verschiedene Schriftfamilien entwickelt.
Fünf Jahre nach der Gründung geriet Bobst Graphic jedoch in finanzielle Schieflage und alle operativen Tätigkeiten und das gesamte Personal wurden an das US-amerikanische Unternehmen Autologic veräussert, bevor zwei Jahre später alle Geschäftsfelder vollständig in die Vereinigten Staaten verlegt wurden.
About the author:
l’agence de graphisme NORM pour laquelle elle a travaillé pendant plus d’un an. Après avoir déménagé à Berlin elle travaille pour le fondeur de caractères Lineto et l’agence de design de Cornel Windlin.
En 2015, Giliane Cachin obtient le Swiss Design Award et un séjour d’atelier de six mois à New York. Depuis son retour en Suisse en 2017, elle travaille comme collaboratrice scientifique à l’ECAL et continue son travail pour Lineto et Cornel Windlin, ainsi que pour sa propre agence.
His portfolio includes projects for The New York Times Magazine, ICA Institute of Contemporary Art London, Apple, Basel Art Fair and Solomon R. Guggenheim Museum.
From 2001 till 2007 François Rappo was head of the jury of The Most Beautiful Swiss Books competition.
François is teaching type and graphic design at ECAL Ecole cantonale d’art de Lausanne. In parallel to his design projects, François has published several writings on typography and type design. François Rappo received the Jan Tschichold award in 2013.