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Der Energieverbrauch wächst, ebenso der Anteil erneuerbarer Ressourcen wie Biomasse an der Energieversorgung. Bei der Verbrennung von Holz entsteht Asche, die derzeit in Deponien entsorgt wird, da der Gehalt an metallischen Spurenelementen die in der Schweiz zulässigen Grenzwerte für Recycling-Dünger auf landwirtschaftlichen Flächen übersteigt. Mit diesem Vorgehen bleibt eine natürliche Nährstoffquelle ungenutzt. Gleichzeitig nimmt durch die Förderung der erneuerbaren Energien die Menge an anfallender Asche ständig zu.
Die Gruppe Pflanzenernährung bei Agroscope in Changins untersucht seit 2011 die Auswirkungen der Ausbringung von Asche. Ziele sind dabei
- die Charakterisierung der Zusammensetzung, der chemischen Form der Makroelemente und der metallischen Spurenelemente in der Asche,
- die Identifizierung des Ursprungs dieser metallischen Spurenelemente und
- die Evaluation der Auswirkungen der Asche auf die chemischen und biologischen Eigenschaften des Bodens, auf den Ertrag und auf die Aufnahme metallischer Spurenelemente durch die Kulturen.
Dank der ermutigenden Ergebnisse dieser Studie ist mit Partnern aus dem Bereich des Düngemittelhandels ein Projekt zur Entwicklung und Herstellung von mineralischen Phosphat- und Kalidüngern auf der Basis von granulierter Asche in Planung.
Ansprechperson