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«Reinhaaaart! Aaaleeeex!! Würdet ihr bitte die Suppe probieren?»
Wenn wir diese Suppe kochen – wir anderen, ausser Alex und Reinhart – kommt es vor, dass wir kurz vor dem Servieren unsicher werden: Haben wir genug Gin drin? Ist es ausgewogen? Mehr Würze? Mehr Rahm? Schmeckt‘s noch nach Tomate? Wann ist die Suppe «rund»? Dann rufen wir nach jenen, die sich mit diesem Rezept auskennen und diese formidable Mischung aus Tomate, Rahm, Alkohol und vielen Zwiebeln einfach lieben.
Du schneidest viele, viele Zwiebeln in feine Würfel und dünstest sie in Olivenöl. Dann gibst du Tomatenmark und in Würfel geschnittene frische Tomaten hinzu und dünstest beides mit. Lösche alles mit viel Weisswein ab und lass es einen Moment köcheln; gib dann Pelati (geschälte Tomaten aus der Dose) sowie Gemüsebrühe oder Wasser hinzu. Lass alles eine Weile köcheln – dadurch verliert die Suppe ihre Säure – und gib dann getrockneten Basilikum, weissen Pfeffer und Paprikapulver sowie einen kräftigen Schuss Gin oder Marsala (italienischer Likörwein) hinzu. Schmecke die Suppe mit Salz und/oder Sojasauce ab und gib am Schluss Rahm, flüssig oder geschlagen, dazu. Geröstete Brotwürfel passen sehr gut zu dieser Suppe, auch Kräuterbrot oder Baguettes und natürlich frisches Basilikum!Zurück