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LEITFADEN FÜR DEN KÄUFER
BEDINGUNGEN
Der Verkauf einer Immobilie an einen nicht Schweizer Staatsbürger unterliegt dem « Lex Koller », dessen Ziel es ist, den Erwerb von Wohnungen und anderen nicht kommerziellen Immobilien in der Schweiz durch nicht ansässige Ausländer einzuschränken. Jedem Kanton wird eine jährliche Quote für den Verkauf zugeteilt.
Die Genehmigung muss notariell von den kantonalen Behörden und von dem Bundesjustiz- und Polizeiministerium erteilt werden. Da diese Kontingente im Laufe des Jahres manchmal aufgebraucht werden, muss man sich gedulden, bis ein Ergänzungskontingent genehmigt wird, oder bis zur Veröffentlichung der Quote für das Folgejahr.
Hingegen ist keine Genehmigung für den Kauf eines Hauptwohnsitzes erforderlich, vorausgesetzt der Käufer besitzt eine Aufenthaltsbewilligung B (Arbeitsgenehmigung für Nicht-Schweizer Staatsbürger), es sei denn, das Grundstück übersteigt die 2000 Quadratmeter.
EU-Bürger mit Aufenthaltsbewilligung B und alle Ausländer mit einer Aufenthaltserlaubnis C (Aufenthaltsgenehmigungen für Nicht-Schweizer) können so viel Besitz erwerben, wie sie möchten. Sie werden gleich wie die Schweizer Staatsbürger behandelt.
NOTARKOSTEN
Um die Transaktion abzuschließen, ist es notwendig, einen Notar hinzuziehen, der im Interesse beider Parteien handeln wird.
Allerdings werden die Erwerbskosten vom Käufer getragen. Diese Gebühren variieren von Kanton zu Kanton. Im Kanton Wallis, zum Beispiel, betragen die gesamten Erwerbskosten (Notargebühren, Registeranmeldungsgebühren und staatliche Erwerbssteuern) rund 3% des Kaufpreises. Im Kanton Waadt betragen die gesamten Erwerbskosten 5% des Kaufpreises.