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Ein neuer Hersteller mischt im weltweiten Chip-Markt mit. Die Rede ist vom US-amerikanischen Start-Up Ampere Computing
mit Sitz in Santa Clara in Kalifornien, dessen CEO Intels ehemalige Präsidentin Renee James ist. Das Unternehmen will Server-Prozessoren mit ARM-Architektur produzieren, damit im Datacenter-Geschäft Fuss fassen und dem Platzhirschen Intel
Marktanteile streitig machen.
Ampere wird gemäss "Venturebeat
" von der Private-Equity-Firma The Carlyle Group unterstützt und verfügt bereits über einen Prototypen eines ARM-Prozessors mit 32 Kernen und einer Taktfrequenz von 3,3 GHz, der gegen Ende 2018 auf den Markt kommen soll.
Was dem Unternehmen offenbar schon einmal gelungen ist, ist die Rekrutierung einiger Schwergewichte der Branche, so zum Beispiel Atiq Bajwa, der zuvor für Intel Chips entwickelt hat, sowie Greg Favor, der vor seinem Wechsel zu Ampere
bei AMD
dieselbe Rolle innehatte. Darüber hinaus verfügt Ampere über eine ziemlich beeindruckende Liste von Partnern, die offenbar an die Möglichkeit glauben, dass sich die ARM-Architektur im Server-Umfeld durchsetzen kann, darunter Microsoft
, Oracle
, Lenovo
, Red Hat
, TSMC
und natürlich ARM
.
(luc)