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Wer fordert, Zentrumsleistungen der Kernstädte müssten auch von den Agglomerationsgemeinden mitfinanziert werden, da sie diese heute zum Teil kostenlos in Anspruch nähmen, muss auch Folgendes bedenken: 1. Die Bewohner der Kernstädte haben einen Standortvorteil bei der Nutzung von Zentrumsleistungen. Sie bestimmen meist selbständig über Art und Umfang dieser Leistungen. Wer sagt denn, dass die Leute aus der Agglomeration all diese Zentrumsleistungen auch wollen? Zum Teil erfüllen sie den Wunschbedarf einer kleinen Elite in den Kernstädten. 2. Wegen der höheren Einnahmen aus Steuern von juristischen Personen – zu denen AgglopendlerInnen mit ihrer Arbeitskraft und ihrer Kaufkraft Wesentliches beitragen – sind die Kernstädte finanziell besser in der Lage, Zentrumsleistungen zu finanzieren. 3. Solange der Steuerfuss der Kernstadt nicht höher liegt als jener der Agglomerationsgemeinden drängt sich eine Diskussion um höhere Beiträge der Agglomerationsgemeinden nicht auf.