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Am Markt wurde die Stabilisierung der Ölpreise mit einem Leck an einer wichtigen Ölpipeline von Russland nach Europa erklärt, was zu einem geringeren Angebot führen könnte. In Polen ist ein Leck an der Pipeline Druschba entdeckt worden, durch die russisches Öl auch nach Deutschland fliesst. Die Ursache sei noch unbekannt, teilte der polnische Pipeline-Betreiber Pern am Mittwoch mit.
Am Morgen standen die Ölpreise noch unter leichtem Verkaufsdruck. US-Präsident Joe Biden äusserte nach der jüngsten Entscheidung zur Förderkürzung der Opec+ scharfe Kritik an Saudi-Arabien. Er sagte dem Sender CNN am Dienstag, es sei Zeit, die Beziehungen zu dem führenden Opec-Land zu überdenken. "Es wird einige Konsequenzen für das geben, was sie mit Russland gemacht haben", erklärte Biden weiter. Saudi-Arabien und Russland gelten als die führenden Kräfte im Ölverbund Opec+. Dieser will von November an zwei Millionen Barrel (je 159 Liter) täglich weniger Öl fördern.
Ausserdem bremsen weiterhin wachsende Konjunktursorgen der Investoren die Ölpreise. Marktbeobachter verwiesen unter anderem auf die jüngste Konjunkturprognose des Internationalen Währungsfonds (IWF). Am Dienstag hatte der IWF seine globale Wachstumsvorhersage für das kommende Jahr auf nunmehr 2,7 Prozent gesenkt./jkr/stk
(AWP)