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Auf den Zeitpunkt der Eingemeindung, den 1.1.1934 wurden die Gemeindegrenzen automatisch zu Quartiergrenzen, wenigstens in vermessungsamtlicher Hinsicht. Politisch, einwohnerkontrollamtlich, konfessionell und postalisch hingegen sind Stadt, Post und Kirchen frei, über die neuen Quartier so zu verfügen, dass sie ihre Abläufe optimieren können.
Besitzer von Stadtplänen der Stadt Zürich, welche rot eingezeichnete Quartiergrenzen aufweisen und die dem Strassennamenbuch der Stadt Zürich begelegt wurden, weisen im Quartier Leutschenbach einen Druckfehler auf, in dem dort der sogenannte Eisfeldzipfel, der seit ca. 1967 zu Seebach gehört, immer noch zu Ã?rlikon geschlagen wurde. Dieser Fehler wird beim nächsten Kartendruck beseitigt. Dadurch sind im betreffenden Buch auch gewisse Strassennamen wie Hagenholzstrasse, Heidi-Abel-Weg usw. dem falschen Quartier zugeschlagen worden. Dies als kleiner Hinweis für all jene, die das Buch kauften und dadurch irritiert wurden.
Solche Missverständnisse können immer wieder auftreten, weil Grenzen längerfristig eben nicht starr sind, sondern sich ändern können. Das Wissen darum braucht etwas Zeit, bis es überall durchsickert.
Die Grenzen Seebachs haben sich allein im abgelaufenen Jahrhundert gegen ein Dutzend Mal verändert.