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Verstappen wurden im Red Bull im Vergleich zu seinem Rivalen im Titelkampf, Lewis Hamilton im Mercedes, in der dünnen Höhenluft von Mexico-City Vorteile bescheinigt. Das mitten in der Stadt gelegene Autodromo Hermanos Rodriguez liegt 2285 Meter über Meer und damit so hoch wie keine andere Strecke im Formel-1-Kalender.
Der grössere Turbolader des Honda-Motors im Heck des Red Bull könnte, so die Annahme, den entscheidenden Unterschied zugunsten des Niederländers ausmachen. Ein grösserer Turbo liefert mehr Sauerstoff an den Verbrennungsmotor, was leistungsfördernd wirkt. Ein ebenso wichtiger Faktor ist allerdings die Kühlung. Für Motor, Bremsen oder das Getriebe ist der Effekt in der dünnen Höhenluft geringer, weshalb die Techniker gezwungen sind, die Antriebsleistung etwas zurückzufahren.
In der ersten Trainingsstunde hatte sich Verstappen noch hinter Valtteri Bottas im zweiten Mercedes und Hamilton einreihen müssen, in der zweiten Session setzte der WM-Leader, der die Gesamtwertung mit zwölf Punkten Vorsprung vor dem Weltmeister anführt, aber ein deutliches Zeichen. Auf seiner besten Runde war er vier Zehntel beziehungsweise eine halbe Sekunde schneller als Bottas und Hamilton.
Kimi Räikkönen war von den Fahrern des Teams Alfa Romeo in beiden Trainings der Schnellere. Der Finne wurde zweimal Elfter, der Italiener Antonio Giovinazzi, dessen sportliche Zukunft nach wie vor nicht geregelt ist, Fünfzehnter und Dreizehnter.