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Nach Saisonübergreifend zehn Niederlagen kommt Lausanne wieder einmal zu einem Sieg. Die Waadtländer haben beim 6:4-Sieg in Davos aber beinahe noch eine Fünftore-Führung aus der Hand gegeben.
Die Partie war nach 33 Minuten eigentlich vorentschieden, als Joel Vermin Lausanne mit 5:0 in Führung schoss. Zuvor hatten bereits Nicklas Danielsson (16.), Loic In-Albon (19.) sowie mit einem Doppelschlag innert 32 Sekunden Philippe Schelling (23.) und Dustin Jeffrey (24.) für die Waadtländer getroffen.
Im Schlussdrittel kam das Team von Dan Ratushny aber nochmals mächtig ins Zittern. Davos, das die Partie als Leader in Angriff genommen hatte, kam wie verwandelt aus der Kabine und durch Felicien Du Bois (43.) Broc Little (44.), Enzo Corvi (49.) und erneut Little (51.) nochmals bis auf 4:5 heran. Die ersten drei Tore erzielten die Bündner dabei allesamt in Überzahl, während Lausanne davor fünfmal bei 5 gegen 5 einschieben konnte.
Ein weiteres Mal liess sich Lausannes Torhüter Sandro Zurkirchen aber nicht mehr bezwingen - die furiose Aufholjagd des HCD im Schlussdrittel blieb unbelohnt. Jeffrey gelang für Lausanne in der Schlussminute das erlösende 6:4 ins leere Tor. Die Waadtländer revanchierten sich damit für die Schmach vom letzten Frühling, als sie in den Playoff-Viertelfinals gegen Davos sang- und klanglos in vier Spielen untergegangen waren.