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Im 6. Jahr der Meiji-Aera (1873), gründete die Armee den Rikugun Toyama Gakko (eine militärische Schule in Toyama,Tokyo). Neben anderen traditionellen Kampfkünsten wurde nun auch "GUNTOSOHO"; den Gebrauch eines Armee-Schwertes unterrichtet. Später, im 10.Jahr der Showa-Aera (1925), wurden diese Techniken verfeinert und der Stil "TOYAMA-RYU" entwickelt. Der Leiter dieses Stils war Nakamura Taizaburo Sensei
(Nanpokirikomitai Budo Kyokan)ein Lehrer des Schwert Angriff`s. Nach Beendigung des 2.Welt-Krieges ging Nakamura Sensei in die Oeffentlichkeit und machte Demonstrationen in "Tameshigiri" (Test-Schneiden), um so Toyama-Ryu zu verbreiten.
Obata Sensei respektierte Nakamura Sensei's Philosophie, daß ein Schwert ein Gegenstand sei und keine Dekoration und deshalb benutzt werden sollte. Für ihn war es jedoch Zeit, nicht stehen zu bleiben und "neues" hinzuzulernen. Obata Sensei führte nun das USA Hauptquartier für Battodo und Toyama ryu, aber dies funktionierte unabhängig von der japanischen Organisation.
TOYAMA-RYU hat nur acht Katas und sechs Kumite' in seinem Lehrplan. Weiterhin wurde die Haupt-Betonung auf
Tameshigiri
mit
Tatami-omote
gelegt und viele Schwertschmiede fingen an, besonders entworfene Klingen zu schaffen, die dünn und weit waren, um den Schnitt durch das Material zu verbessern.
TOYAMA-RYU zeichnet sich aus in seiner Einfachheit und Effektivität, Direktheit und ohne Theatralik die man von einigen
IAI-Stilen kennt. Toyama-Ryu kennt das übliche Go-Kyo System mit Kyu- und Dan-Graden.
Nakamura Sensei wollte Toyama-Ryu inhaltlich upgraden und musste daher einen neuen Namen für sein neue Kampfkunst NAKAMURA-RYU
schaffen. Toyama-Ryu blieb bis heute bei der Oberhoheit des Militärs in Japan. Diese verteilte Lizenzen -u.a. auch an Kaiso Toshishiro Obata- für die Verbreitung dieser Kampfkunst.