Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03317.jsonl.gz/586

Nach zwei Springen in Mettmenstetten und Park City steht in Brisbane der letzte Wasserschanzen-Wettkampf der Sommersaison an. Mit dabei sind auch Noé Roth und Pirmin Werner. Sie beide haben hervorragende Chancen, sich den Gesamtsieg im neuen Sommer-Grand-Prix-Format zu sichern.
Der Start in das neue Wettkampfformat Sommer-Grand-Prix hätte für das Schweizer Team nicht besser laufen können: Bei den Männern holten Noé Roth und Pirmin Werner zuhause im Jumpin Mettmenstetten den Doppelsieg, bei den Frauen sprang Carol Bouvard zudem in den 3. Rang.
Roth strich neben dem Sieg am FIS Freestyle Masters so auch 100 Punkte für die Wertung des Sommer-Grand-Prix ein, Werner als Zweitplatzierter deren 80. Das Format ist eine Premiere: Seit dieser Saison findet nun auch im Bereich Aerials ein entsprechender Grand Prix über die Sommermonate statt, wie er etwa im Skispringen schon lange fix in die Agenda gehört.
In Angriffspositionen
Nun steht nach dem Wettkampf in Park City vom 26. August bereits der letzte Event der Dreierserie an. In Brisbane springen die Aerials-Athletinnen und -Athleten am 9. September 2023 erneut um den Tagessieg – und um wichtige Punkte für die Gesamtwertung. Die Siegerin und der Sieger des Sommer-Grand-Prix werden in Australien gekürt; die Top 3 beider Geschlechter erhalten eine Trophäe.
Noch mit im Rennen um den Sieg sind gleich beide Schweizer, die alle drei Tourstopps absolvieren. Noé Roth liegt mit 150 Punkten im 2. Zwischenrang, direkt dahinter ist Pirmin Werner mit 120 Punkten auf Platz 3 zu finden. Vor der Sonne steht den beiden Schweizern einzig der US-Amerikaner Christopher Lillis, der nach dem 3. Platz in Mettmenstetten und dem Sieg in Park City mit 160 Punkten die beste Zwischenbilanz vorweist. Da er jedoch nicht in Australien antritt, müssen die beiden Schweizer zunächst Angriffe von hinten abwehren. Zudem werden sie unter sich die Plätze verteilen müssen. Die Punkte werden analog dem Weltcup-System verteilt; somit können für den besten Sprung 100 Punkte geholt werden, dem Zweitplatzierten winken 80 Punkte, wo der Dritte noch 60 Punkte gutgeschrieben erhält. Daraus ergibt sich eine besonders spannende Ausgangslage für den letzten Wettkampf in Down Under.
Spannung auch bei den Frauen
Bei den Frauen haben Alexandra Bär und Carol Bouvard die Reise in die USA und nach Australien nicht angetreten, entsprechend können sie nicht mehr um den Sieg der Gesamtwertung eingreifen. Ohnehin kommen für diesen nur noch Marion Thénault und Laura Peel infrage. Erstere konnte sich sowohl in Mettmenstetten als auch in Utah den Sieg sichern, womit sie 200 Punkte auf ihrem Konto hat. Die Australierin Peel klassierte sich bei beiden Wettkämpfen direkt dahinter im 2. Rang, womit sie derzeit nur 40 Punkte auf die führende Kanadierin einbüsst. Entsprechend entscheidet der letzte Wettkampf, wer in der Gesamtwertung die Oberhand behält – und sich zur ersten Siegerin des neuen Formats küren lassen kann.
Die Wettkämpfe der Frauen sowie der Männer finden im Geoff Henke Olympic Winter Training Centre in Brisbane statt. Um 13.30 Uhr Ortszeit geht’s am Samstag los mit den Final-Durchgängen – in der Schweiz heisst es entsprechend, ab 5.30 Uhr am frühen Morgen die Daumen zu drücken.