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Beide Schwimmstars trainierten in und mit der Schwimmabteilung des PSV Eindhoven. Nach den grossen Erfolgen der Schwimmer bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney begann in Eindhoven die Diskussion über den Ausbau des bestehenden Schwimmbades, um geeignete Trainingsbedingungen für die Athleten zu schaffen. Das Schwimmbad war inzwischen 40 Jahre alt und mit seinen grosszügigen Aussenbecken zwar ein beliebtes Schwimmparadies aber eben kein Ort für Höchstleistungen. Das Architekturbüro Koppert + Koenis bekam die Aufgabe das bestehende Bad um eine neue, wettkampftaugliche Schwimmhalle zu ergänzen. Entstanden ist ein nationales Schwimmzentrum mit einem 50-Meter-Becken, einem Sprungbecken mit Sprungtürmen bis zu 10 Metern und Sitzplätzen für bis zu 3.000 Zuschauer. Das Dach der Halle spannt sich stützenlos in 20 Metern Höhe über das Becken, getragen von riesigen Fachwerkträgern.
Der Bau stellte alle Beteiligten vor grosse Herausforderungen, da im Baugrund zwei metertiefe Löcher klafften - das Schwimm- und das Sprungbecken -, deren Ränder und Böden nicht mit schwerem Gerät belastet werden konnten. Auch im Detail wurde viel von den ausführenden Firmen verlangt. Die Sprungtürme wurden als Beton- Fertigteile angeliefert. Um ein einheitliches Bild zu erzielen, wurden die Türme mit Wapex 660 weiss gestrichen. Die lösemittelfreie 2-Komponenten-Epoxidharzlackfarbe kann sowohl für die Beschichtung von Wänden als auch von Böden verwendet werden. Nun gleicht die Sprungturmanlage einer weissen Skulptur. 2008 folgte die erste grosse Bewährungsprobe für das neue Bad: die Schwimmeuropameisterschaften, bei denen niederländische Schwimmer und Schwimmerinnen wieder Erfolge feiern konnten.