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Im Interview mit der NZZ am Sonntag erklärt Prof. David Dorn vom Institut für Volkswirtschaftslehre, wie Importe aus China den amerikanischen Arbeitsmarkt und damit auch das politische Klima verändert haben, mit entsprechenden Implikationen für die aktuellen Präsidentschaftskandidaten. Er schätzt, dass ein Viertel der Arbeitsplatzverluste in den USA auf Billigimporte aus China zurückgeführt werden können.
Generell hängen die Auswirkungen von internationalen Handelsverträgen für ein Land vom Fokus des heimischen Marktes ab: Der Schweizer Arbeitsmarkt, der sich auf hochwertige Nischen und Luxusgüter spezialisiert hat, spürt die Billigimporte im Vergleich zur USA beispielsweise weniger stark.