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Das Jahr 1968 war nicht nur in den USA und Westeuropa das Jahr grosser Hoffnungen auf Revolution und Umbruch. Auch in der damaligen Tschechoslowakei gab es Liberalisierungs- und Demokratisierungsbestrebungen, die unter dem Begriff „Prager Frühling“ in die Geschichte des Jahres 1968 eingingen. Am 21. August 1968 wurden diese Reformbemühungen mit dem sowjetischen Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes jedoch jäh militärisch niedergeschlagen, auch um ein Übergreifen des „Dritten Weges“ auf die DDR und auf die weiteren Ostblockstaaten zu verhindern. In der DDR löste diese militärische Intervention in die ČSSR bei vielen Menschen Empörung und Protest aus. Radio Corax sprach mit Wolfram Tschiche, der 1968 selbst gegen den Einmarsch der Warschauer Pakt Truppen protestierte und später in Halle aus politischen Gründen inhaftiert wurde.
Politik
50 Jahre niedergeschlagene Hoffnung (in Prag und der DDR)
Autor: tagesaktuelle redaktion
Radio: corax
Datum: 20.08.2018
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