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Mit ihm hatte vor dem Turnier niemand gerechnet: Underdog Tokushoryu gewinnt das grosse Neujahrsturnier der Sumo-Ringer in Tokio. Es war ein grandioser Erfolg, ähnlich dem Meistertitel von Leicester City in der Premier League 2016. Denn der Maegashira setzte sich durch, obwohl er an letzter Stelle gesetzt war. Den unerwarteten Triumph bewerkstelligte er mit einem finalen Sieg über Takakeisho, es war sein 14. in 15 Kämpfen.
Für den 1,81 m grossen und 188 Kilogramm schweren Tokushoryu ist der Erfolg der grösste seiner Karriere. Ein Moment, der den zarten Kern des harten Kolosses zum Vorschein bringt. Minutenlang lässt der 33-Jährige seinen Emotionen freien Lauf und weint Tränen des Glücks.
Dass Sumoringer derart Emotionen zeigen, kommt selten vor. «Vielleicht habe ich etwas gar viel geweint, aber im Moment fühlte ich einfach nur, wie der ganze Druck von mir abfiel», sagte der Champion zur Agentur Kyodo. «Ich schwebe gerade auf Wolke sieben.»
«Ich war der am tiefsten gesetzte Teilnehmer, also hatte ich nichts zu verlieren. Ich gab alles, was ich hatte», verriet Tokushoryu sein Erfolgsrezept. Den Erfolg widmete er seinem Trainer, von dessen Tod er während des Turniers erfahren hatte. Für ihn zu siegen, habe ihn zusätzlich motiviert. (ram)
Ruben Lopez hat in seinem Leben noch nie einen Eishockeystock in der Hand gehabt. Schade, denn talentiert scheint der Fan der Vegas Golden Knights zu sein. Als er zum Pausenspiel antreten darf, versenkt er alle fünf Versuche im Ziel. Lopez ist zunächst sprachlos, denn das ist in der kurzen NHL-Geschichte in Las Vegas noch keinem Fan gelungen. Der Lohn sind 30'000 Dollar, die er zum Abzahlen einer Hypothek verwenden will. (ram)