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In Römischer Zeit war diese Siedlung auf einer Insel und ist heute mit dem Festland verbunden.
Im ersten Jahrhundert n. Christus bestand hier eine gross Anlage zur Herstellung von Garum (Fischsauce). Es waren mindestens zwei separate Gebäude, welche offensichtlich verschiedenen Eigentümern gehörten.
Die Herstellung wurde am Ende des 2. oder zu Beginn des 3. Jahrhunderts unterbrochen. Die Dächer vielen zusammen. Im 3. Jahrhundert wurde von neuem mit der Produktion von Garum begonnen. Die grossen zwei Gebäude wurden dabei in mehrere kleinere unterteilt.
In der Nähe befand sich ein Mausoleum, welches ev. einem Besitzer eines der Gebäude gehörte. Nahe der Gebäude zur Garum Herstellung befanden sich mehrere Häuser, welche zwei Etagen aufwiesen. Im zweiten Stock wurden noch Mosaiken und Reste der Bemalung gefunden. Diese Gebäude könnten Domus - also Gebäude wohlhabender Personen - gewesen sein.
Zu sehen ist ebenfalls ein Badegebäude. Dieses besteht aus Apodyterium (Umkleideraum), Tepidarium (Warm Raum) und Caldarium (Heissraum). Diese Anlage weisst 450 m2 auf und könnte somit öffentlich gewesen sein.
Fischsauce wurde bis in die erste Hälfte des 5. Jahrhunderts hergestellt. Die Siedlung wurde im 6. Jahrhundert verlassen.
Die frühchristliche Basilika in der Nähe kann noch nicht besichtigt werden.