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Die Kompetenz in der normlicht Technologie
Farbmessgeräte und optische Instrumente sind nur ein Teil wenn es um den Farbvergleich von unterschiedlichen Materialien und Bezugstandards geht. Da jedoch kein technisches Gerät so präzise wie das menschliche Auge arbeitet, sind visuelle Farbvergleiche für Qualitätskontrollen unerlässlich.
Neben den Anforderungen an die spektrale Qualität des Lichts werden auch hohe Anforderungen an die Beleuchtung der Abmusterungsfläche und die Umgebungsbedingungen gestellt. Um Farben zuverlässig vergleichen zu können bedarf es einer hohen und gleichmäßigen Beleuchtungsstärke, die mit 2000 Lux (± 500 Lux, empfohlen: ± 250 Lux) in der Mitte der Betrachtungsfläche definiert ist. Dabei darf die Beleuchtung für bis zu 1 m² großen Flächen im Randbereich nicht unter 75% des gemessenen zentralen Maximalwerts liegen (bei kleiner 1m², nicht unter 60%). Unterschiedliche Helligkeiten führen subjektiv zu einem falschen Farbeindruck und damit unter Umständen zu teuren Fehlentscheidungen.
Der internationale Standard ISO 3668:2001 legt das Verfahren zum visuellen Vergleich der Farbe von Beschichtungen fest, nach dem im Gegensatz zur ISO 3664:2009 (grafische Industrie) vorranging in der produzierenden Industrie (Automobil-, Kunststoff, Möbelindustrie, etc.), Farben beurteilt werden.