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Abschüsse von Krähen zur Verringerung von Schäden?
Zwei Kantonsparlamentarier sind besorgt, dass Krähen im Frühling vor allem im Mais- und Sonnenblumenanbau verheerende Schäden anrichten.
In einigen Regionen mussten Felder zwei- oder sogar dreimal nachgesät werden. Diese Manöver führten zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten. Die Abgeordneten fordern, dass die Landwirtinnen und Landwirte für diese Einbussen entschädigt werden, doch der Kanton Freiburg tritt im Gegensatz zum Kanton Waadt nicht auf das Thema ein. Letzterer entschädigt Betroffene und erlaubt den Abschuss von Krähen zwischen April und Juni.
In Freiburg können die Wildhüter im Frühjahr punktuell Abschüsse vornehmen. Eine der Techniken besteht darin, die Federn der toten Vögel auf dem Feld zu verteilen, um andere vom Picken abzuhalten. Die Wirkung ist jedoch nur von kurzer Dauer.
Ein anhaltendes Problem
Stattdessen setzt man auf Vergrämungstechniken: Schreckschusspistolen, hängende CDs oder grosse Heliumballons - es gibt bereits eine ganze Reihe von Massnahmen. Am effektivsten ist die Verwendung von Repellents, also Wirkstoffe, die die Vögel aufgrund eines starken Geruchs fernhalten. Der Kanton versucht jedoch, die Verwendung von ökotoxikologischen Verbindungen zu vermeiden.
Da Krähen sehr intelligent sind, gewöhnen sie sich trotz der Vergrämungsmassnahmen sehr schnell an neue Situationen. Der Kanton Freiburg führt in seiner Antwort aus, dass es immer schwieriger wird, Mittel zu finden, um sie zu vertreiben, ohne auf ein öko-toxisches Produkt zurückgreifen zu müssen. Um eine Lösung zu finden, arbeitet Grangeneuve an einem Forschungsprojekt mit, das von Agroscope zu diesem Thema durchgeführt wird.