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Der Aluminiumkonzern Alcoa will sich in zwei Konzerne aufspalten. Das Traditionsgeschäft der Aluminiumförderung werde von der Sparte, die höherwertige weiterverarbeitete Produkte unter anderem für die Autobranche anbietet, getrennt, kündigte der Konzern am Montag an.
Das in New York ansässige Unternehmen will die Abspaltung in der zweiten Jahreshälfte 2016 vollzogen haben. Die vom früheren Siemens-Chef Klaus Kleinfeld geführte Alcoa bezeichnete den Schritt als zwangsläufig, da beide Geschäftsbereiche kaum noch Überschneidungspunkte hätten.
Kleinfeld wird dem Konzern zufolge während der Übergangszeit Präsident von Alcoa sein und die neue Firma führen, die die höherwertigen Produkte vertreibt. Diese machten in den zwölf Monaten zu Ende Juni einen Umsatz von 14.5 Milliarden Dollar, die Aluminiumhütten kamen auf rund 13.2 Milliarden Dollar.
Zuletzt hatten dem Bereich die fallenden Rohstoffpreise zugesetzt. Seit vergangenem September sind die Aluminiumpreise um ein Viertel auf ein Sechs-Jahres-Tief eingebrochen.
Nach der Trennung sollen beide Unternehmen an der Börse notiert sein. Die Alcoa-Aktie legte vorbörslich mehr als fünf Prozent zu. Innerhalb der letzten zwölf Monate hatte das Papier mehr als 42 Prozent verloren. (sda/reu)