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folgte dann aber seiner Neigung zur Kunst, wurde Schüler von Seeger in Darmstadt und besuchte die Kunstschule in Karlsruhe
sowie die Akademie in München.
Die Früchte seiner Studienreisen in den Rheingegenden und in den Hochgebirgen Bayerns waren
manche recht anmutige, oft allzu detaillierte und fein ausgeführte Öl- und Aquarellbilder. F. lebt
in Darmstadt.
1) MargareteAuguste, Genremalerin, geboren auf dem Rittergut Dreileben (Regierungsbezirk
Magdeburg), erhielt ihren ersten künstlerischen Unterricht in Bremen und ging 1873 nach München, wo sie zunächst ein halbes
Jahr unter
Grützner lernte und nach einer Unterbrechung von 1½ Jahren Schülerin von
Liezen-Mayer wurde,
der sie ebenso sehr förderte wie A. v.
Kotzebue und Alexander
Wagner. In ihren Genrebildern, unter denen: in der Fremde (Savoyardenknabe
in Lebensgröße) das bedeutendste ist, sowie in ihren Porträten führt sie einen kräftigen, männlichen Pinsel. 1880 zog
sie nach Stuttgart.
2) Heinr.Ed.Max, Modelleur und Bildhauer, geb. zu Fehrbellin, war anfangs
bei einem Bildhauer in der Lehre, arbeitete dann in Berlin als Gehülfe von August
Fischer und Wilhelm
Wolff und war mehrere
Jahre Schüler der dortigen Akademie. Außer mehreren Porträtbüsten und kleinern Gruppen lieferte er
Modelle für Kunstindustrie,
namentlich für Silber und
Bronze, ließ sie unter seiner Leitung in Metall ausführen und errichtete
eine große Bronzewarenfabrik, in welcher nur seine künstlerischen Erzeugnisse vervielfältigt werden, z. B.
neuerdings ein prächtiger
Triton in
Bronze. Der bedeutende Aufschwung der Kunstindustrie in Berlin gestattet ihm ein freieres
Entfalten der künstlerischen Seite derselben.
Otto, Landschaftsmaler, geb. 1840 zu Solothurn,
war anfangs Schüler von J. G. (Anmerkung
des Editors: Johann Gottfried)
Steffan in München und besuchte dann 1864 und 1865 die Akademie in Düsseldorf.
Seine Bilder
sind meistens baumreiche Hügellandschaften aus Bayern oder auch Gebirgslandschaften aus der Schweiz, von
gediegener Auffassung
und trefflichem Baumschlag, aber nicht immer glücklicher Farbe.
Lorens, dän. Historienmaler und Illustrator,
geb. zu Kopenhagen, lernte dort das Zeichnen unter Rörbye, das
Modellieren unter
Bissen und arbeitete hierauf unter
Hetsch und Eckersberg. Seine ersten Arbeiten waren mit der Feder gezeichnete Tierstücke (Hirsche in einem Part) und Kompositionen
aus der altnordischen Geschichte. 1840 ging er nach München, von wo er Tirol bereiste, und 1842 nach
Dresden, wo er Schüler
Bendemanns war. Nach einem Besuch in der Heimat (1845) begab er sich nach Rom, wo er fünf Jahre blieb
und unter andern Bildern die Familie eines Waldgottes malte (Gallerie in Kopenhagen).
Von da ging er nach Paris, malte unter Couture, lebte dann wieder in seiner Heimat, 1856-57 in Flensburg,
wo er für den Saal des Oberappellationsgerichts Waldemar II. als Stifter des jütischen Rechts und
Friedrich IV. empfängt
die Huldigung der Schleswiger malte. Nach einem abermaligen Aufenthalt in Paris bis 1873 ließ er sich in seiner Heimat nieder.
Bedeutender als die genannten Bilder sind seine zahlreichen Illustrationen, die ihm einen weit verbreiteten Ruf verschafften,
z. B. zu Fabricius' «Geschichte Dänemarks»,
zu des Apulejus «Amor und Psyche», zum «Vaterunser»,
zu Andersens «Abenteuern», zu den Liedern der Königin Dagmar, zu Öhlenschlägers
«Gaukelspiel» u. a. Er lieferte auch zahlreiche
Radierungen zu den «Göttern des Nordens». 1857 wurde
er
Ritter des Danebrogordens und 1877 Mitglied der Akademie in Kopenhagen.
(spr. frománg),Eugène, franz. Holzschneider,
geb. zu Sens (Yonne), kam schon in früher Jugend nach Paris, wo er den ersten Unterricht
in der Nationalzeichenschule erhielt und Schüler von Tauxier wurde. Nachdem er sodann für mehrere Journale
Holzschnitte geliefert hatte, ging er nach London, um sich dort in seiner Kunst weiter auszubilden, und fand reichliche Beschäftigung
nach englischen Zeichnungen. Nach Paris zurückgekehrt, arbeitete er
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mehr
vorzugsweise für das englische Journal «The Graphic» und brachte auf mehrere
Ausstellungen seine meisterhaften Blätter, z. B.: Landung eines Rettungsboots, nach Gregory;