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Inhalte und Ziel des Forschungsprojekts
Das Glioblastom ist der häufigste und bösartigste hirneigene Tumor. Als Standardtherapie nach Erstdiagnose gilt die operative Entfernung des Tumors, soweit es die Lage des Tumors zulässt. Anschliessend erhalten die Patienten eine kombinierte Chemo- und Radiotherapie. Trotz dieser intensiven Therapie treten Glioblastome wieder auf (durchschnittlich 4-8 Monate nach Abschluss der Bestrahlung). In dieser Situation stehen zwei Behandlungskonzepte zur Verfügung: Sowohl eine weitere Operation gefolgt von einer Zweitlinien-Therapie (Chemo- oder Radiotherapie), wie auch eine direkte Zweitlinien-Therapie (Chemo- oder Radiotherapie) können dazu beitragen, das Glioblastom zurück zu drängen.
Bis heute ist unklar, ob eine erneute Operation eines wiederaufgetretenen Glioblastoms das Überleben der Patienten verlängert. Einige Analysen zeigen ermutigende Resultate nach erneuter Operation, wobei andere Analysen denselben Behandlungserfolg für beiden Therapiekonzepte aufzeigen.
Ziel dieser klinischen Studie ist es, die Therapie von wiederaufgetretenen Glioblastomen zu verbessern, indem wir untersuchen, ob durch eine erneute Operation die Überlebenszeit verlängert werden kann und wie sich die Operation auf die Lebensqualität auswirkt.
Wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Kontext des Forschungsprojektes
Mit dieser Studie kann der relative Nutzen der beiden Therapiestrategien auf die Überlebenszeit und die Lebensqualität der Patienten erstmals zuverlässig abgeschätzt werden.