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Schon seit Wochen sorgt der Fall von Kim Davis in den USA für Schlagzeilen. Die Standesbeamtin des Bezirks Rowan County in Kentucky weigert sich, Trauscheine an gleichgeschlechtliche Paare auszustellen, da dies gegen ihren christlichen Glauben verstosse.
Nun soll sie kürzlich, gemeinsam mit ihrem vierten Ehemann, in der vatikanischen Botschaft in Washington von Papst Franziskus empfangen worden sein.
Franziskus soll sich laut der Pressemitteilung des «Liberty Council» bei Kim Davis für ihren «Mut» bedankt und mit ihr gemeinsam gebetet haben.
Davis meinte nach dem Besuch folgendes: «Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal den Papst treffen würde. Wer bin ich, dass ich diese seltene Gelegenheit bekomme? Ich bin nur eine Standesbeamtin, die Jesus liebt und ihm mit all ihrem Herzen folgen will.»
Ihr Anwalt Mat Staver, der die Organisation «Liberty Council» im Jahr 1989 in erster Linie für den Kampf gegen LGBT-Rechte gegründet hatte, bezeichnete Davis als «Symbol dieses weltweiten Konflikts zwischen dem christlichen Glauben und aktuellen kulturellen Herausforderungen in Bezug auf die Ehe».