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Der Name Latinia verweist auf das Alter der Rebsorte Nasco. Im römischen Reich war sie unter dem Namen «muscus ossia» bekannt. Die Reben werden heute noch im antiken Buschsystem (alberello) erzogen. Die Trauben bleiben am Stock, bis sie zu schrumpfen beginnen. Aus dieser Spätlese entsteht ein hochkonzentrierter Traubenmost, der nicht vollständig vergärt. Der mehrmonatige Ausbau findet in französischen Barriques dritter Füllung statt. Im Glas zeigt sich ein bernsteinfarbener Wein mit einem Bouquet, das an Honig, Karamell, Vanille und Gewürznelken erinnert. Am Gaumen klingen Noten von Orangenblüten an. Süsse und Säure sind im Gleichgewicht.