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Unter Photovoltaik versteht man die Umwandlung von Sonnenstrahlen in elektrische Energie, den Solarstrom. Eine Solaranlage bestehen aus Solarzellen, die den Strom erzeugen. Je mehr Licht auf die Zellen fällt, desto mehr Strom fliesst.
Der mit der Solaranlage hergestellte Strom wird entweder zur Selbstversorgung genutzt, also gespeichert oder in Wechselstrom umgewandelt und in das öffentliche Stromnetz eingespiesen.
Eine ausschliessliche Stromversorgung durch Solaranlagen ist zurzeit nur bedingt möglich, da die Sonneneinstrahlung tages- und jahreszeitlichen Schwankungen unterliegt. Eine 10 m2 Solarfläche liefert etwa 1 KWp (kWp = Leistung bei max. Sonnenbestrahlung).
In unseren Breitengraden wird eine Ausbeute von mindestens 800 kWh pro kWp installierter Leistung im Jahr angegeben.
Die durchschnittliche Lebensdauer einer Solaranlage beträgt 30 Jahre. Bereits nach ein bis drei Jahren erzeugen Solaranlagen die Energiemenge, welche zu ihrer Herstellung benötigt wurde. Danach produziert sie emissionsfrei Strom. Photovoltaikanlagen weisen somit eine ausgezeichnete Energiebilanz auf und ermöglichen, dass die Energie zur Eigenproduktion selbst erzeugt wird.