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Zwei von Albert Anker als Paar gemalte Bildnisse eines Mädchens und eines Knaben sind am Freitag in Zürich für den "sensationellen Preis" von 7,3 Millionen Franken versteigert worden, wie das Auktionshaus Koller mitteilte.
Die beiden Porträts wurden vor Jahrzehnten durch Erbgänge getrennt und konnten durch Koller wieder vereint angeboten werden, wie es in der Mitteilung weiter heisst.
Schon letztes Wochenende war ein Bild des Seeländer Malers (1831-1910) zu einem Rekordpreis versteigert worden: Das Werk "Schulmädchen bei den Hausaufgaben" wechselte bei einer Versteigerung des Auktionshauses Beurret & Bailly in Basel für rund 5,6 Millionen Franken den Besitzer.
An der Auktion des Hauses Koller von diesem Freitag wurde ein weiteres Anker-Gemälde, "Der Schaffner", für 1, 4 Millionen Franken versteigert. Das ebenfalls von Anker geschaffene Porträt Johann Caspar Lavaters verpasste mit 997'500 nur knapp die Millionengrenze.
Ferdinand Hodlers "Die Arve am Bois de la Bâtie" ging für 572'000 Franken und Giovanni Giacomettis "Haus und Weg in Capo Lago" für 1,63 Millionen Franken an neue Besitzer. Insgesamt setzte Koller am Freitag mit Schweizer Kunst 14 Millionen Franken um.
SDA-ATS