Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/141097

<h2>SubmittedText<h2><p>Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) geht, wie die japanische Atomaufsichtsbehörde "Nuclear and Industrial Safety Agency" (Nisa) vor dem Unglück in Fukushima, prinzipiell davon aus, dass Kernkraftwerke sicher sind, und weist kritische Stimmen und Fakten zurück. Das Ensi rechnet im Fall eines 10 000-jährlichen Hochwassers in Beznau mit einer Wassermasse von 2100 Kubikmetern pro Sekunde. Ein Blick auf die Geschichte zeigt jedoch, dass 1852 die Aare in Brugg 2500 Kubikmeter Wasser pro Sekunde führte, 1480 sogar mehr als 3000 Kubikmeter pro Sekunde.</p><p>Wie will der Bundesrat diese Fehleinschätzung des Ensi korrigieren?</p>