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So ein Titel im Corriere del Ticino, der wichtigsten Tageszeitung des Tessins.
Der Artikel stammt vom 11.09.2013.
Inzwischen ist das Logikcenter Gucci fertig gebaut und in Betrieb genommen worden. Gucci vergab 150 Arbeitsplätze. 15 dieser Arbeitsplätze waren für Ansässige vorgesehen, die anderen wurden mit Grenzgängern besetzt. Ansässige heisst wohlverstanden nicht Tessiner. Als Gucci diesen Vertrag mit 10% Arbeitsplätze für Ansässige zu schaffen einging, hatte die Firma schon vorgesorgt. Noch rechtzeitig hat sie mittlere und höhere Angestellte in die Schweiz kommen lassen und ihnen mit der Arbeitsbewilligung einen Aufenthalt garantiert. Einer dieser neuen Ansässigen ist ein Nachbar von mir (Einkäufer von Schmuck und Seide für Gucci). Italienische Betriebe schauen für ihre Landsleute.
Ich weiss nicht wie viele Stellen wirklich für Tessiner geschaffen wurden, vielleicht 5 (?).
Warum macht dann Gucci nicht ein solchen Betrieb in Italien auf ? Die Steuern sind in der Schweiz günstiger. Die Infrastruktur müsste Gucci selbst aufstellen. Italien hat weder Geld noch eine funktionierende Regierung. Niemand ist sicher wie lange Renzi bleibt (bleiben kann). Hier kann Gucci vom guten Verkehrsnetz profitieren. S. Antonino liegt in der Magadinoebene (früher die Gemüse- und Kornkammer des Tessins) und ganz nahe an der Autobahn. Nach Inbetriebnahme sieht man auch Kolonnen von Lastwagen mit italienischem Kennzeichen dort verkehren. Ich denke dass Schweizer Transportunternehmen kaum berücksichtigt werden.