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Akram Zaataris Beitrag zur zeitgenössischen Kunst ist hochaktuell. In seinen Fotografien, Videos und (Film-)Installationen beschäftigt er sich mit den Auswirkungen von Kriegen und mit territorialen Konflikten, insbesondere im Nahen Osten. Er untersucht die Logik religiösen und nationalen Widerstandes und beschäftigt sich gleichzeitig mit dem Status von Bildproduktion und -zirkulation. Als Mitbegründer der Arab Image Foundation, die es sich zur Aufgabe macht, Fotos aus Nordafrika, dem mittleren Osten und den arabischen Gemeinschaften rund um die Welt zu sammeln und aufzubewahren, geht es ihm auch um die Auseinandersetzung mit Begriffen wie Geschichte und Erinnerung.
Akram Zaatari, 1966 im südlichen Libanon geboren, hat sich in den letzten Jahren mit Teilnahmen an grossen internationalen Gruppenausstellungen wie der documenta 13 (2012) oder der Venedig-Biennale 2013 sowie mit Einzelausstellungen in wichtigen Institutionen, zum Beispiel dem MoMA New York, einen Namen gemacht. Das Kunsthaus Zürich zeigt die erste Einzelpräsentation seines Werks in der Schweiz.