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Die Opfer des US-Anlagebetrügers Allen Stanford werden mit sämtlichen in der Schweiz verbleibenden Vermögenswerten entschädigt. Die Stanford Group (Suisse) in Liquidation wird zudem wegen qualifizierter Geldwäscherei mit einer Million Franken gebüsst.
Zusätzlich muss die Stanford Group (Suisse) eine Ersatzforderung im oberen einstelligen Millionenbereich zahlen und die Verfahrenskosten tragen, wie die Bundesanwaltschaft am Montag mitteilte. Die Strafverfolgung gegen den Texaner und seine beiden Komplizen wird eingestellt.
Mitte Juni 2012 war Allen Stanford, nachdem er bereits drei Jahre lang wegen Fluchtgefahr im Gefängnis sass, in den USA wegen milliardenschweren Anlagebetrugs zu einer Haftstrafe von 110 Jahren verurteilt worden. Ein US-Gericht hatte festgestellt, dass Stanford mehr als 30'000 Anleger durch ein Pyramidensystem um 7 Mrd. Dollar betrogen hatte. (aeg/sda)