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Nachdem wir einige andere Projekte probiert hatten, motivierte mich Luki für eine Session in Teamwork. Die Geschichten von scharfen Leisten konnten mich nur bedingt begeistern. Der grosse Felsblock liegt in einer feuchten und schattigen Mulde. Nachdem wir herausgefunden hatten, wo der Stehstart beginnt, konnte ich diesen mit eiskalten Fingern flashen. Die Moves vom Sitzstart gelangen auch auf Anhieb, nur für den zweiten Move fand ich keine brauchbare Beta. Luki entdeckte den Toehook für rechts, der den zweiten Move einfach macht. Schwieriger ist das Auflösen des Toehooks und der nächste Blockierzug, der in die Startposition der Stand-Variante führt. Insgesamt ist Teamwork aber ziemlich homogen.
Im ersten Durchstiegsversuch kletterte ich gleich in den Stehstart. Ich fiel unerwartet beim Zug an den grossen Griff, als mir die rechte Hand von einer feucht-kalten Leiste rutschte. Dasselbe passierte mir sogleich nochmal mit der linken Hand ein paar Züge davor. Nun war es schon langsam am Eindunkeln, doch im dritten Versuch erreichte ich den guten Griff rechts aussen. Ich hatte vergessen, die Stirnlampe anzumachen und hatte Mühe, die Fusstritte zu finden. Der Grip fühlte sich auch schlecht an, doch die Flucht nach vorne war erfolgreich. Hier ist noch ein kleines Video von Teamwork, die Qualität ist entsprechend den schlechten Lichtverhältnissen schlecht.