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In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2021-2022 von Solvalor 61 belief sich das Gesamtvermögen des Fonds auf CHF 1’256.07 Mio. am 31. Dezember 2021, was einem Wachstum von 1.83 % innerhalb von 6 Monaten entspricht. Der Verkehrswert der Immobilien des Fonds stieg innerhalb von 6 Monaten um 1.26% von CHF1’231.09 Mio. auf CHF1’246.58Mio. Diese Erhöhung ist das Ergebnis von Investitionen, die in die Errichtung des aus 40 Wohnungen bestehenden Gebäudes getätigt wurden, das derzeit in der Avenue Sainte-Luce 9 in Lausanne gebaut wird, sowie einer Neubewertung des Immobilienbestands. Die Anlagerendite über die 6 Monate der Berichtsperiode beträgt 2.24 %. Der Nettoinventarwert (NAV) erhöht sich zum 31. Dezember 2021 auf CHF 207.23 pro Anteil. Das Netto-Halbjahresergebnis zum 31. Dezember 2021 beträgt CHF 14.36 Mio., was eine Steigerung um mehr als 14.7 % gegenüber dem Ergebnis des Vorjahres bedeutet. Die Mieteinnahmen stiegen um 6.6 % im Vergleich zum 31. Dezember 2020. Dieser Anstieg ist hauptsächlich das Ergebnis der getätigten Investitionen und der Vermietung der 127 Wohnungen, die in Nyon (VD), am Chemin Falconnier 33 bis 39 und in der Allée de la Petite-Prairie 16- 18 auf den Markt kamen.
Die Mietausfallrate während der Berichtsperiode beträgt 3.80 % im Vergleich zu den 2.17 % im Vorjahr. Grund dafür ist die Vermietung der oben aufgeführten Immobilien. Dieser Prozess ist nun so gut wie abgeschlossen, da 126 der 127 Wohnungen vermietet und nur noch wenige Gewerbeflächen im Erdgeschoss erhältlich sind. Die Betriebsausgaben haben im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der Senkung der Hypothekenzinsen und der ordentlichen und ausserordentlichen Wartungskosten einen leichten Rückgang erfahren. Die letzteren werden teilweise durch Investitionen ausgeglichen, die in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2021-2022 getätigt werden sollen.
Die Bauarbeiten an einer Liegenschaft in der Avenue Sainte-Luce 9 in Lausanne, werden fortgeführt und die Vermietung von 40 neuen qualitativ hochwertigen Wohnungen ist für 2023 vorgesehen. Zur gleichen Zeit sind drei Baubewilligungen in Rechtskraft getreten. Die erste ist für die Immobilie in der Avenue Floréal 12-14/Rue Voltaire 7 in Lausanne, wo im Februar 2022 im Rahmen einer Aufstockung die Arbeit an 6 neuen Wohnungen begann. Gleichzeitig sollen die Fassaden renoviert, die Geländer an die neuen Normen angepasst und in den Untergeschossen zwei Waschküchen eingerichtet werden.
Die zweite ermöglicht die Aufstockung eines Stockwerks und eines Dachbodens im gesamten Gebäude in der Rue des Asters 18-20 in Genf. Dank der am 30. September 2021 in Kraft getretenen Baugenehmigung kommen 16 neue Wohnungen zu den 80 bereits vorhandenen Wohnungen hinzu. Die Renovierung dieses Gebäudes im Herzen des Viertels Servette erfolgt unter Einhaltung der Anforderungen an hohe Energieeffizienz. Die Solarkollektoren und die Photovoltaikmodule auf dem Dach ermöglichen die Erzeugung von Warmwasser und sauberem Strom, die direkt an die Mieter weitergeleitet werden. Der Zielwert beträgt 40’000 kWh pro Jahr. Die Arbeiten sollen im Frühjahr 2022 beginnen.
Die dritte rechtskräftige Baugenehmigung ist für den Abriss und Wiederaufbau einer Liegenschaft aus Betonfertigteilen unter Einhaltung der Vorgaben von Minergie-A-ECO. Die Immobilie setzt sich aus 15 Wohnungen sowie einer Gewerbefläche von über 100 qm zusammen und befindet sich in der Avenue Victor-Ruffy 75 in Lausanne. Die nach dem Abriss übrigbleibenden Baustoffe werden Ecobau- zertifiziert sein, d. h. sie lassen sich recyceln. Auf diese Weise lasse sich der CO2-Fussabdruck sowohl bei dem Bau der Immobilie, als auch während ihres Betriebs reduzieren, heisst es weiter. Das Ziel bestehe darin, ein Gebäude zu errichten, das mehr Energie produziert als es verbraucht. Darüber hinaus werden auf den Dächern der Immobilien von Solvalor 61 acht Photovoltaikanlagen installiert. Diese sollen zu Beginn der zweiten Jahreshälfte 2022 in Betrieb genommen werden und werden zu einer bereits eingesetzten ersten Anlage hinzugefügt. Insgesamt sollen mithilfe dieser neun
Anlagen auf diese Weise nahezu 700’000 kWh jährlich produziert werden, was dem durchschnittlichen Stromverbrauch von 280 Haushalten pro Jahr entspricht. Die Implementierung weiterer Anlagen werde in den kommenden Monaten geprüft.