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Das Wichtigste in Kürze
- Hans Kennel ist vergangenen Freitag mit 82 Jahren verstorben.
- Der Jazztrompeter ist in Folge kurzer, schwerer Krankheit gestorben.
Der in Schwyz geborene Jazztrompeter Hans Kennel ist am vergangenen Freitag im Alter von 82 Jahren verstorben. Der Tod erfolgte nach kurzer, schwerer Krankheit, dies teilte seine Familie am Dienstag mit.
Er arbeitete schon früh mit internationalen Musikern wie Kenny Clarke. Auch mit Schweizer Kolleginnen und Kollegen wie Irène Schweizer oder George Gruntz arbeitete er zusammen.
Hans Kennel feierte grosse Erfolge
In den Siebzigern spielte er in Gruppen wie Magog oder Jazz Community. In den Achtzigern gründete er das kammermusikalische Quartett Habarigani und orientierte sich später in Richtung authentische Volksmusik.
Kennel sei ein «genauer Beobachter der Magie des authentisch Lokalen» gewesen. Dies schrieb der Schweizer Jazzkritiker Peter Rüedi in einem von der Trauerfamilie verschickten Nachruf. Und ebenso «ein Grenzüberschreiter, der in grossen Zusammenhängen dachte».
1998 wurde er mit dem Innerschweizer Kulturpreis ausgezeichnet. 2014 war er für den ersten Schweizer Musikpreis des Bundesamts für Kultur (BAK) nominiert.