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Niereninsuffizienz bedeutet, dass die Leistungsfähigkeit der Nieren stark eingeschränkt ist.
Eine akute Niereninsuffizienz (auch akutes Nierenversagen genannt) entsteht zum Beispiel durch starken Blutverlust oder bei Vergiftungen. Der Funktionsverlust der Niere findet dann innerhalb kurzer Zeit statt. Wesentlich häufiger ist die chronische Niereninsuffizienz, eines der häufigsten Probleme älterer Hunde.
Die Nieren sind paarig angelegt und liegen beidseits neben der Wirbelsäule, kurz hinter dem Zwerchfell. Sie haben zwei Hauptfunktionen:
Durch den Funktionsverlust des Nierengewebes verliert der Hund also Wasser und Salze. Diesen Verlust versucht der Hund durch vermehrtes Trinken auszugleichen. Gleichzeitig reichern sich harnpflichtige Substanzen im Blut an und führen auf Dauer zu einer Urämie, einer Harnvergiftung.
Chronische Niereninsuffizienz tritt vor allem bei Hunden ab dem 7. Lebensjahr auf. Alterung ist also eine wichtige Ursache für die Erkrankung. Stoffwechselstörungen, Allgemeinerkrankungen oder unbemerkte Entzündungen der Nieren können ebenfalls an einer Niereninsuffizienz beteiligt sein und bereits in jüngeren Jahren zu Erkrankungen führen.