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Der erste Tag ist zwar schon vergangen, dennoch möchte ich eine kurze Einschätzung zum April verfassen.
Der März war viel wärmer als üblich und auch die kommenden zwei Wochen dürften deutlich zu warm daher kommen.
Das Mittel aller möglichen Temperaturverläufe (weiss) ist meist massiv höher als der jahreszeitliche Normalwert (dicke, rote Linie). Vom 5. bis 10. April steht eine sonnig-warme Frühlingsphase an, bevor es zur Monatsmitte voraussichtlich wechselhafter wird, wenn auch die Temperaturen immer noch mild bleiben. Dieses Szenario lässt eine um etwa 3°C zu warme erste Monatshälfte erwarten, was ungefähr einer copy-paste-Variante des Märzs entsprechen würde – einfach auf jahreszeitlich bedingt höherem Temperaturniveau. In der zweiten Monatshälfte wären starke Kälteeinbrücke nötig, um das Temepraturmittel noch unter die Norm zu drücken. Trogwetterlagen werden mit dem sich auflösenden Polarwirbel häufiger, aber auch schwächer. Trotzdem kann es auch Ende April noch bis in tiefe Lagen Schneeflocken geben, wie uns das vergangene Jahr gezeigt hat. Dazu braucht es aber eine richtige Nordlage, die nicht so häufig vorkommt. Bis zur Monatsmitte sind Varianten mit Schneepotential nur vereinzelt anzutreffen, eine Schneedecke ist praktisch ausgeschlossen.
Fazit der kurzen Analyse
Der April 2017 wird den Vormonaten folgen und wahrscheinlich 1 bis 3°C zu warm ausfallen. Kurze kühle Phasen wären in der zweiten Monatshälfte noch möglich, werden aber kaum die vorangegangene Wärme zu „kompensieren“. Die Hochdruckdominanz des Märzes scheint sich fortzusetzen, sodass ein weiterer eher trockener Monat zu erwarten ist.