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Mit einem Stimmrechtsanteil von 5,84 Prozent ist die Schweizer UBS am 26. Januar 2007 zum grössten Einzelaktionär des deutschen Reise- und Schifffahrtskonzern TUI geworden. Weitere Grossaktionäre sind die spanische Hotelkette Riu mit 5,1% und die Bank Caja de Ahorros de Mediterraneo mit 5,0 Prozent.
Gespannt darf man sein, in welcher Hinsicht die UBS die Aktien gekauft hat, denn TUI sucht bereits länger nach Investoren um eine mögliche Übernahme zu verhindern. Wie die UBS auf Anfrage der sda verlauten liess, sei dies „keine strategische Beiteiligung“. Ob die UBS nun einen Sitz im Verwaltungsrat anstrebe, wollte die UBS-Sprecherin nicht kommentieren. Auch TUI wollte sich zur Bedeutung der neuen Grossaktionärin nicht äussern. Damit ist unklar, ob die UBS die Aktien zur „Unterstützung“ von TUI kaufte oder ob sie dies für einen (noch) geheimen Käufer tat.