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5 Vergleiche, die den Wahlwillen bei den Berner Ständeratswahlen erhellen
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Die Ständeratswahlen im Kanton Bern sind einen Tag alt. Eine Erstanalyse der amtlichen Ergebnisse lässt 5 Schlüsse zu.
1. Die gewählten Ständerräte Luginbühl und Stöckli verbesserten ihre Stimmenzahlen vom ersten zu zweiten Wahlgang, Amstutz dagegen kaum.
2. Die Mitte-Wählenden schrieben Stöckli drei Mal häufiger auf die zweiten Linie als Amstutz. So überrundete der linke den rechten Kandidaten.
3. Die Mitte/Links-Allianz funktioniert vor allem in den linken Hochburgen und gemässig bürgerlichen Gemeinden. Das kam es zum Stimmentausch.
4. Amstutz scheiterte vor allem an der Stadt Bern, die ihn nicht als Ständerat wollte. Luginbühl ist der Standesherr fast des ganzen Kantons, Stöckli der der städtischen Gebiete.
5. Amstutz machte jetzt weniger Stimmen als im Frühling, weil er einen moderaten Gegenkandidaten hatte, der in verschiedentlich Gegenposition einnimmt und damit die Mitte repräsentiert.
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Dienstleistungsart
Politanalysen, Wahlen
Team
Claude Longchamp, Stephan Tschöpe, andere AutorInnen
Zitierweise
Verwendung unter Quellenangabe gestattet, Zitierweise
"Auszug aus der Forschungsarbeit von gfs.bern"