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die Wiederentdeckung
Von 1910 bis 1945, während der Besetzung durch Japan waren nur japanische Künste erlaubt (Judo, Karate, Kendo und Sumo). So wurden die eigenen Künste nur im Geheimen und abgeschiedenen Orten weitertrainiert. Nach 1945 konnten sich die eigenen Künste nach und nach wieder etablieren. Als einer der Gründer des modernen Hap-Ki-Do gilt Choi Yong Sool.
Choi Yong Sool wurde noch vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges nach Japan adoptiert und erlernte dort das Daito Ryu Aiki Jiu Jitsu. Dieser Stil hat wiederum Wurzeln in der alten koreanischen Am Königshof praktizierten Kampfkunst Koong Joong Moo Sool.
Als Korea befreit war kehrte er zurück und begann seine Kenntnisse weiter zu geben. Hier widersprechen sich die Quellen bezüglich der Namensgebung seiner Kampfkunst. Jedenfalls wird Hap-Ki-Do erstmals ca. 10 Jahre nach seiner Rückkehr für diese Kampfkunst gebraucht.
In der weiteren Entwicklung der Kampfkunst wurden Techniken aus den traditionellen koreanischen Kampfkunstlinien (Sado Moo Sool, Bulkyo Moo Sool und Koong Joong Moo Sool) zu dem System hinzugefügt.
Während und nach dem Koreakrieg sind dann viele Meister aus Korea ausgereist und haben die Kunst der ganzen Welt zugänglich gemacht. Jeder hat dabei seine Vorlieben etwas stärker entwickelt so dass es heute keine einheitliche Kampfkunst Hap-Ki-Do gibt.
Dafür entwickelten sich verschieden Stile aus den Techniken die Choi Yong Sool aus Japan mitgebracht hat.