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Der Oboist Ramón Ortega Quero, der 1988 im südspanischen Granada geboren wurde, begann seine Ausbildung im Alter von acht Jahren am Konservatorium seiner Heimatstadt bei Miguel Quirós. Als Zwölfjähriger spielte er bereits im Andalusischen Jugendorchester, drei Jahre später wurde er in das West-Eastern Divan Orchestra von Daniel Barenboim berufen. Dort nahm ihn Gregor Witt, Solo-Oboist der Berliner Staatskapelle, als Lehrer und Mentor unter seine Fittiche und betreute ihn auf seinem weiteren künstlerischen Werdegang. Zu internationaler Bekanntheit gelangte Ramón Ortega Quero, als er 2007 den Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München gewann: Nach Heinz Holliger und Maurice Bourgue war er der erst dritte Oboist in der Geschichte dieser renommierten Konkurrenz, der einen Ersten Preis errang. Und mehr noch: Gleichzeitig wurden ihm auch die Publikumstrophäe, die Auszeichnung für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werks, der Osnabrücker Musikpreis und der Preis des Münchener Kammerorchesters zugesprochen. Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sicherte sich daraufhin umgehend seine Dienste und verpflichtete ihn als Solo-Oboisten. Überdies konnte sich Ramón Ortega Quero als Solist seither mit Konzerten in Madrid, Valencia, Hamburg, Köln, Frankfurt, Berlin, Wien und Zürich, beim Heidelberger Frühling, beim Rheingau Musik Festival, beim Menuhin Festival Gstaad und beim Jerusalem Chamber Music Festival vorstellen. Für die Spielzeit 2010/11 wurde er unlängst von der «European Concert Hall Organization» zum «Rising Star» ernannt: In diesem Rahmen wird Ramón Ortega Quero mit Rezitalen in den grossen Metropolen Europas zu erleben sein.
März 2010