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Hotel Strindberg
Schauspiel
Stückinfo
Uraufführung/Auftragswerk
- Eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2019
- Beste Schauspielerin 2018 - Caroline Peters (Theater Heute)
- Beste Ausstattung 2018 - Alice Babidge (Österreichischer Theaterpreis Nestroy)
- Nominierung Beste Regie 2018 - Simon Stone (Österreichischer Theaterpreis Nestroy)
- Nominierung Beste Schauspielerin 2018 - Caroline Peters (Österreichischer Theaterpreis Nestroy)
- Nominierung Bester Schauspieler 2018 - Martin Wuttke (Österreichischer Theaterpreis Nestroy)
Nach der Beschäftigung mit Ibsen und Tschechow wendet sich Simon Stone dem schwedischen Schriftsteller August Strindberg zu, der in seinem zwischen Naturalismus und Expressionismus oszillierendem Werk die Kämpfe mit sich selbst und der Welt verarbeitete. Oft war es der Krieg der Geschlechter, der ihn umtrieb. Stone entlehnt Figuren und Motive aus gleich mehreren, zum Teil selten gespielten Dramen Strindbergs wie «Gespenstersonate», «Der Pelikan» und «Nach Damaskus» sowie aus dessen autobiografischen Schriften. Sein Dreiakter ist ein Menschheitspanorama der Jetztzeit mit Unterhaltungsfaktor: Er entwirft hochaktuelle, hysteriegesteuerte Familien- und Paartragödien, entlockt aber gleichzeitig dem abgründigen Strindberg’schen Kosmos so viel Humor, dass man fast meinen könnte, Strindberg wäre ein brillanter Komödiendichter gewesen.
Nach seinen mit Einladungen zum Berliner Theatertreffen ausgezeichneten Schauspielinszenierungen «Engel in Amerika», «John Gabriel Borkman» und «Drei Schwestern» sowie seinem Operndebüt mit «Die tote Stadt» ist dies die fünfte Arbeit des australischen Regisseurs mit Basler Wurzeln für das Theater Basel.
Eine Koproduktion des Theater Basel mit dem Burgtheater Wien