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In der Umgangssprache wird Arbeitsunfähigkeit oft als Synonym für Erwerbsunfähigkeit genutzt. Das ist allerdings nicht richtig.
Arbeitsunfähig ist wer wegen eines medizinischen Befundes seiner vertraglich festgelegten Tätigkeit in einem bestimmten zeitlichen und funktionellen Umfang nicht nachgehen kann. Arbeitsunfähig ist man also wenn man beispielsweise wegen einer Grippe für eine Woche krankgeschrieben ist.
Von einer Erwerbsunfähigkeit spricht man hingegen wenn man aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls für einen längeren Zeitraum oder dauerhaft nicht mehr in der Lage ist weder in seinem bisherigen, noch in irgendeinem anderen Tätigkeitsbereich einem Beruf nachzugehen. Ursachen hierfür können z.B. Burn-Outs oder Unfälle sein.