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24. September – 20. November 2011
Projektraum Enter
Jörg Köppls eigens für die Ausstellung entwickelte Arbeit kreist um die Bemerkung von Johann Gottfried Herder, dass der hebräischen Schrift die Vokale fehlten, weil der Lesende seinen Atem ins geschriebene Wort einfüge und dieses nur so wiederbelebt würde. Mit der tatsächlichen Trennung von Vokalen und Konsonanten in der Audioinstallation überträgt der Künstler die schriftliche Aufzeichnung in eine Tonaufnahme und evoziert eine Wahrnehmungsverschiebung von Sprache. Inhaltlich geht Jörg Köppl so gleichzeitig der Frage nach, wie sich Besucher Audioinstallationen aneignen, sich in ihr verhalten oder an was sie sich erinnern.