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Papst Franziskus hat sechs Monate nach dem Beginn des Krieges in der Ukraine ein Ende des Konflikts gefordert und der getöteten Darja Dugina gedacht.
«Ich hoffe, dass konkrete Schritte unternommen werden, um dem Krieg ein Ende zu setzen und das Risiko einer nuklearen Katastrophe in Saporischschja abzuwehren», sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Mittwoch am Ende der Generalaudienz im Vatikan vor zahlreichen Besuchern und Gläubigen. Er denke auch an die Gefangenen und rufe die Verantwortlichen auf, sich um ihre Befreiung zu bemühen, fuhr der 85-Jährige fort.
Der Argentinier ging auch auf den Anschlag in Moskau ein, bei dem die kremlnahe Kriegsbefürworterin Darja Dugina getötet wurde. «Ich denke an eine arme Frau, die in Moskau durch eine Bombe unter dem Sitz ihres Autos in die Luft flog. Die Unschuldigen bezahlen für den Krieg», sagte der Papst. Den Namen Duginas nannte er allerdings nicht.
In der vatikanischen Audienzhalle waren einige Ukraine-Flaggen im Publikum zu sehen. Papst Franziskus sagte bereits mehrfach, dass er in die Ukraine reisen wolle. Einen konkreten Termin gibt es dafür noch nicht.
Für den gesundheitlich angeschlagenen Papst, der am Mittwoch wieder im Rollstuhl in die Halle geschoben wurde, dürfte eine solche Reise sehr anstrengend werden. Derzeit könnte er sie nicht mit dem Flugzeug machen, sondern müsste dafür etwa den Zug nehmen, um zum Beispiel nach Kiew zu kommen.