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Begründung: Sie entsprechen «nicht dem Qualitätslevel». Ein Blick in die Bibliotheksplattform Swisscovery zeigt: Massnahmenkritische Bücher haben in der Schweiz generell einen schweren Stand.
In massnahmenkritischen Kreisen im deutschsprachigen Raum kennt man die Bücher. Die Rede ist von «Corona Unmasked» (wir berichteten), das zweite Buch von Sucharit Bhakdi und Karina Reiss zu Corona, das der Goldegg Verlag 2021 herausbrachte sowie auch das «Corona-Dossier» von Flo Osrainik, das bereits 2020 im Rubikon Verlag erschienen ist.
Den Autoren der Bücher gelang es, auf der Spiegel-Bestsellerliste zu landen. Doch trotzdem scheinen sie in einzelnen Schweizer Bibliotheken einen schweren Stand zu haben. Wenn die Covid-19-Pandemie als «Fake», als «gigantisches Betrugsmanöver» oder als «Faschismus» bezeichnet werde, «dann will ich das nicht bei uns». So lautet die Haltung von Roman Weibel. Der Stadtbibliothekar von Uster hat unlängst beide Bücher aus dem Sortiment genommen, wie die NZZ am Sonntag berichtete. Die Bücher würden «nicht dem Qualitätslevel» der Bibliothek entsprechen, erklärte Weibel weiter.
Man fragt sich: Übernehmen Bibliotheken heute neuerdings auch gleich noch die Rolle der Zensurbehörde? Glücklicherweise, so könnte man fast schon sagen, haben nicht alle Bibliothe