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Einst ein Herrensitz, heute ein Museum für die Allgemeinheit: Das Rätische Museum diente einst Paul von Buol zu Strass- und Rietberg als Privatresidenz. 1675 kaufte der Freiherr die Liegenschaft und errichtete anstelle des alten Zeughauses einen Barockbau. Im 19. Jahrhundert wurde das Haus dann zur Stätte des kulturhistorischen Gedächtnisses. Damals zeigten sich Personen rund um den Juristen und Politiker Peter Conradin von Planta besorgt über die Abwanderung von Bündner Kulturgütern und wollten dieser Entwicklung mit einer Sammlung Einhalt gebieten. Daraus resultierte dann das Rätische Museum.