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Das als Nideröst bekannte, geschichtsträchtige Holzhaus sollte zu einem späteren Zeitpunkt an anderer Stelle wiederaufgebaut werden. Dieses Vorhaben scheiterte bislang an finanziellen Schwierigkeiten, denn der fachgerechte Wiederaufbau würde mehrere Millionen Schweizer Franken kosten, Schätzungen gehen von zwei Millionen aus. Geld, das die Verantwortlichen der Denkmalpflege nicht aufbringen können.
Die Ortschaft Mollis in der Gemeinde Glarus-Nord liegt inmitten einer beeindruckenden Landschaft: in der Talebene zwischen Schlattbach und Walensee und umgeben von Hügeln und Bergen der Fronalp. Die Linthebene war nach der letzten Eiszeit komplett mit Wasser bedeckt und bildete eine Einheit mit dem Zürcher See und dem Walensee. Seit dem Frühmittelalter verbindet das Flüsschen Linth die beiden Seen, jetzt Linthkanal und Escherkanal. In der verlandeten Ebene entstanden die Ortschaften Bilten, Niederurnen, Oberurnen, Näfels und Mollis. Von der ursprünglichen Besiedlung durch die Römer zeugen alte Mauerreste.
Das ehemalige Kartäuserkloster wird heute als Kultur- und Seminarzentrum genutzt. Zudem bietet es sich dank seiner Lage, den wunderschönen Gärten, hervorragenden Konzerten, Ausstellungen und Museen als Ausflugsziel an. Nicht zuletzt sollte auch das Restaurant mit ausgezeichneter Küche und herrlicher Terrasse genannt werden.