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In diesen Jahren herrschte Goldgräberstimmung in der Immobilienbranche. Alles wurde gekauft, alles wurde finanziert. Dies förderte spekulative Investitionen und war verantwortlich dafür, dass sich die Immobilienpreise zwischen 1980 und 1990 verdoppelten.
Beschleunigt wurde diese Situation zusätzlich, als die Nationalbank dem Börsencrash von 1987 mit einer markanten Senkung der Zinsen entgegnete. Gleichzeitig vergaben die Banken Hypothekarkredite immer lockerer, sodass Wohnhäuser nicht selten mit 90 % finanziert wurden.
Wendepunkt
1990 lief die Teuerung (tiefe Zinsen, überschiessende Geldmenge, Preisanstieg) in der Schweiz aus dem Ruder (5 %).
Auslöser für das Platzen der Blase
Die Nationalbank versuchte dieses Problem zu lösen, indem sie die Geldschleusen abrupt schloss und den Diskontsatz von 3.5 % auf 7 % erhöhte.
Auswirkungen
Dieser Zinsschock führte zum Absturz der Immobilienmärkte und zu einer regelrechten Pleitewelle bei Unternehmen, welche fremdfinanziert waren und sich die enorme Verteuerung der Kredite mit den eingebrochenen Erträgen nicht mehr leisten konnten. Die Folge davon war, dass die Banken CHF 40 Mio. an faulen Krediten abschreiben mussten.
Jan Baumgartner
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