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Ein schier unfassbarer Skandal erschüttert die indische Filmindustrie. Ein Hindu-Politiker hat ein Kopfgeld von 1,6 Millionen Dollar auf den Bollywood-Star Deepika Padukone ausgesetzt. Der Betrag soll jene Person erhalten, welche die Schauspielerin köpft. Dies berichtet die Washington Post.
Hintergrund der Todesdrohung ist der neuste Streifen von Padukone. Im Film «Padmavati» soll es demnach Liebesszenen mit einer Hindu-Göttin und einem muslimischen Sultan geben. Dies erzürnt die Volksgruppen, welche ein Verbot des Films fordern. Dies obschon der Regisseur die Handlung dementiert. Die für Dezember geplante Veröffentlichung des Films wurde auf unbestimmte Zeit verschoben.
Wegen den Todesdrohungen hat Deepika Padukone einen Event in Hyderabad abgesagt, an dem Trump-Tochter Ivanka und der indische Premier hätten teilnehmen sollen.
(amü)
Pakistan und Indien haben am Samstag den Grenzkorridor eröffnet. Ein historischer Schritt.
Erstmals seit Jahrzehnten sind Sikhs aus Indien über die Grenze nach Pakistan gepilgert und haben dort den Schrein ihres Religionsgründers besucht. Indien und Pakistan haben am Samstag eigens dafür einen Grenzkorridor eröffnet.
Als «historisch» bezeichnete Pakistans Ministerpräsident Imran Khan diesen Schritt. Khan und Indiens Premierminister Narendra Modi hatten den Korridor auf beiden Seiten der Grenze eingeweiht.
Modi zog einen Vergleich zum Mauerfall in Berlin: «Der 9. November war der Tag, …