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Im zweiten Wahlgang konnte sich am vergangenen Sonntag der Kandidat der SVP Luzern, Paul Winiker, durchsetzen und schaffte den Sprung in die Luzerner Regierung. Neu setzt sich der Regierungsrat aus fünf Männern zusammen, erstmals seit 28 Jahren ist keine Frau mehr in der Regierung vertreten. Die Kandidatin der SP, Felicitas Zopfi, blieb chancenlos. Es ist verständlich, dass sich die Verliererin enttäuscht zeigt. Die Reaktion der SP, dass nun die linke Minderheit nicht mehr im Regierungsrat vertreten sei, ist deshalb unverständlich, weil insbesondere die SP alles daran setzt, dass die SVP im Bundesrat untervertreten ist. Nun will die SP die Konkordanz wiederherstellen, zumindest in der Luzerner Regierung.
Im Herbst 2015 wird das Schweizer Parlament gewählt. Es ist wichtig, dass im Sinne der wiederherzustellenden Konkordanz im Bundesrat und deshalb auch im Sinne der SP die richtigen Vertreter nach Bern geschickt werden; es braucht mehr SVP! Womöglich werden sich dieselben Personen, die nun die Niederlage der SP nicht verkraften, bei den Bundesratswahlen nicht mehr an das Prinzip der Konkordanz erinnern.