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Noémie Kolly erlitt Bandscheibenvorfall
Für die Speed-Spezialistin Noémie Kolly verzögert sich der Einstieg in die alpine Skisaison. Nach einem Trainingssturz wird bei der 24-jährigen Freiburgerin ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert.
Die Verletzung am Rücken von Kolly wurde am Dienstag operativ behandelt. Die B-Kader-Athletin, die 2019 an den Junioren-Weltmeisterschaften Silber in der Abfahrt gewonnen hatte, ist deshalb nicht mit dem Schweizer Team nach Nordamerika gereist, wo am übernächsten Wochenende in Lake Louise die ersten Speed-Rennen der Frauen in dieser Saison stattfinden sollen.
Kollys bislang bestes Weltcupresultat ist ein 12. Rang im Super-G in Crans-Montana im Januar 2021. Im Winter davor konnte sie wegen einer im Training erlittenen Kreuzbandverletzung am rechten Knie keine Rennen bestreiten.
Bis jetzt durfte Noémie Kolly in ihrer Karriere 23-mal im Weltcup starten. Zudem durfte sie im Februar mit der Schweiz an die Olympischen Spiele in Peking reisen. Dort musste sich die Speed-Spezialistin aus La Roche aber nur mit Trainingsfahrten begnügen.