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Mit 1:59,67 Minuten verpasste Desplanches allerdings die angestrebte Verbesserung seiner an der letztjährigen WM in Kasan erzielten nationalen Bestmarke um 32 Hundertstelsekunden. Dies frustrierte ihn leicht. Die Freude überwog aber ganz klar. “Ich hätte nicht unbedingt gedacht, ohne Schweizer Rekord weiterzukommen”, sagte Desplanches. Vor dem Einsatz in seiner Paradedisziplin war er dermassen nervös gewesen, dass er kaum schlafen konnte.
Der am Sonntag 22 Jahre alt gewordene Schwimmer von Genève Natation ist mit seinen ersten Olympischen Spielen sehr zufrieden, unabhängig vom Abscheiden im Halbfinal. Über 400 m Lagen hatte er am Samstag seinen Schweizer Rekord um 2,44 Sekunden verbessert.
Ausgeschieden ist dagegen Maria Ugolkova über 100 m Crawl als Gesamt-23. in den Vorläufen. Mit 54,85 Sekunden, ihrer zweitbesten je erzielten Zeit, blieb die 27-Jährige um einen Zehntel über ihrer am Samstag als Startschwimmerin der Staffel erzielten nationalen Bestleistung. Zum Einzug in die Top 16 fehlten der im Juni 2015 eingebürgerten Russin 36 Hundertstelsekunden.
(SDA)