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«Die Grenzschutzorgane werden mit Personal, Technik und Spezialmitteln, darunter Drohnen, sowie mit Diensthunden verstärkt», sagte der stellvertretende Innenminister, Jewhenij Jenin, dem Nachrichtenportal RBK-Ukrajina in der Nacht zum Mittwoch. Zugleich warf er dem Nachbarland vor, die Lage in der Ukraine mit Hilfe von Migranten destabilisieren zu wollen.
Belarus und die Ukraine haben mehr als 1000 Kilometer gemeinsame Grenze in bewaldetem und sumpfigem Gebiet. Ein grosser Teil davon liegt in der Sperrzone um das 1986 havarierte Atomkraftwerk Tschernobyl und gilt als stark radioaktiv verseucht.
Die EU wirft dem belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko vor, Menschen aus Krisenregionen einfliegen zu lassen, um sie dann in die EU zu schleusen. Er hatte als Reaktion auf Sanktionen gegen sein Land erklärt, Menschen auf ihrem Weg zu einem besseren Leben im «gemütlichen Westen» nicht mehr aufzuhalten. Viele hätten Deutschland als Ziel, sagte er mit Blick auf die gespannte Lage an der polnischen Grenze.