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Mehr Gerechtigkeit bei der Bewältigung der Krise bedeutet nachhaltigere Lösungen
Nach fast einem Jahr ab der Ausbreitung der Pandemie des Covid-19, wissen wir, dass, wie so oft, der höchste Preis Frauen und Mädchen, welche in Armut leben, dafür bezahlen müssen. Warum sind also deren Rechte nicht im Fokus der Reaktionen auf die Notlage und der Strategien des Neuanfangs?
Als ActionAid haben wir an der Abfassung des Berichts “Now and the Future - Pandemics and Crisis: Gender Equality, Peace and Security im a COVID-19 World and Beyond”, teilgenommen, der im Rahmen des gemeinsamen Forschungsprojektes von 22 Organisationen in 10 Ländern entstanden ist, mit dem Ziel die Auswirkungen der Pandemie auf den Frieden, die Sicherheit und die Geschlechterungleichheiten zu bewerten.
Der Bericht liefert den Behörden und den Institutionen klare Empfehlungen: um wirklich wirksam zu sein, müssen die Strategien des Neuanfangs die unverhältnismässigen Auswirkungen des Covid-19 auf Menschen und Gemeinschaften, die in Situationen leben, die durch Armut und Ungleichheit gekennzeichnet sind, bewerten. Ausserdem ist es erforderlich, dass die Antworten der Institutionen die langfristigen Auswirkungen des Covid-19 und der zukünftigen Pandemien auf die aktuellen Ungleichheiten und bestehenden Konflikte berücksichtigen.