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Vier Tage nach dem souveränen Auftritt beim 4:1 in Schaffhausen gegen den gleichen Gegner war für die Schweiz kaum mehr etwas wie beim ersten Duell. In Nitra, der sechstgrössten Stadt der Slowakei, trafen die Schweizer Nachwuchs-Fussballer auf einen Gegner der physisch bereit und defensiv solid war, während sie selber lange glücklos zu Werke gingen. Dank zwei späten Toren durch Andi Zeqiri (87.) per Foulpenalty und Dan Ndoye (92.) bewahrte die SFV-Auswahl trotz Unterzahl ab der 70. Minute ihre weisse Weste.
Dass die Schweizer erst mit dem eigentlichen Tiefpunkt, einer Roten Karte gegen den nur Sekunden davor eingewechselten Nedim Bajrami in der 70. Minute ins Spiel kamen, passte zum Spielverlauf in Nitra. Ebenso, dass das 1:0 für das Heimteam in der 65. Minute im direkten Gegenstoss nach der bis dahin grössten Schweizer Chance fiel. David Strelec brachte die Slowaken per Kopf in Front, nachdem Bastien Toma zuvor auf der Gegenseite alleine vor dem Tor gescheitert war.
Auf dem Weg zu ihrer mirakulösen und späten Wende bekamen die Schweizer etwas Unterstützung des nordirischen Schiedsrichters. Die Abwehraktion der Slowaken, die zum Penaltytor von Zeqiri in der 87. Minute führte, taxierte der Referee fälschlicherweise als Foulspiel.
Dank dem sechsten Sieg im sechsten Spiel ist die Schweiz weiterhin auf gutem Weg zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder an einer U21-Endrunde teilzunehmen.