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Das Siegerprojekt der Planungsfirma Roduner BSB und Partner AG aus Köniz sieht als grösste Veränderung vor, den Bahnhof in Richtung Neuenegg zwischen die Villa Freiburghaus und den Entenweiher zu verlegen. Damit entfällt die Barriere vor der Sensebrücke, und statt der heutigen Kreuzung gewährleistet ein Kreisel den Verkehrsfluss. Eine Verkehrssimulation hat gezeigt, dass mit diesen Massnahmen die heute alltäglichen Staus entfallen und der Verkehr selbst bei einer Zunahme um 40 Prozent gegenüber heute flüssig bleibt. Für Fussgänger und Velofahrer soll der neue Bahnhof über einen Weg entlang der Sense mit dem Stedtli verbunden werden.
Auf dem heutigen Bahnareal ist statt einer Umfahrungsstrasse attraktives Siedlungsgebiet vorgesehen: Auf der Westseite des Areals könnten Wohnungen geschaffen werden, auf der Ostseite beim heutigen Bahnhof ist eine gemischte Nutzung für Gewerbe und Wohnen denkbar. Der Uferbereich der Sense mit Fuss- und Veloweg wird aufgewertet und der Fluss zwecks Hochwasserschutz leicht verbreitert. Das Ufer soll der Bevölkerung als Naherholungsraum mit Grünflächen zugänglich sein.
Der Verkehr wird durch den Verzicht auf eine Umfahrung weiterhin durchs Stedtli rollen. Dort soll das Tempo durch optische Massnahmen reduziert und damit der Lärm vermindert und durch den Abbau der Terrasse des Sternens beidseitig ein Trottoir erstellt werden. luk