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Post-Doktorandin Katarzyna Klimek aus Polen hat von 2010 bis 2011 ein Forschungsaufenthalt am Tourismusinstitut der Fachhochschule Westschweiz absolviert. Sie hat sich mit dem Ansatz Destination Management Organization auseinandergesetzt. Sie besitzt einen Master in Psychologie und einen Doktortitel im Bereich Management und Tourismus.
Wie hast du von Sciex gehört ?
Das war eigentlich ein Zufall. Die Fachhochschule Westschweiz (HES-SO) ist die Partnerorganisation von verschiedenen Projekten des Schweizer Erweiterungsbeitrags in Polen. Im Rahmen eines Projekts haben Vertreter der HES-SO die Universität in Polen besucht, an der ich studiert habe. Durch sie habe ich von Sciex erfahren.
Warum hast du dich entschieden, dich für das Sciex Programm zu bewerben?
Weil ich etwas Neues lernen wollte, insbesondere über den Destination Management Organiziation Ansatz (DMO-Ansatz). Ich wollte in diesem Bereich forschen, weil der DMO-Ansatz in Polen nicht verbreitet ist. Das Ziel meines Forschungsaufenthalts war es, mir theoretisches und praktisches Wissen über DMO anzueignen. Zudem wollte ich einen Vergleich zwischen der Schweiz und Polen machen, um herauszufinden, ob DMO auch in Polen eingeführt werden kann und soll.
Wie waren Deine Erfahrungen in der Schweiz?
Ich habe sehr viel über den DMO-Ansatz sowie über andere Themen gelernt. Ebenfalls habe ich wichtige Leute kennengelernt, die diesen Ansatz in der Schweiz eingeführt haben. Mein Aufenthalt hat mir viele Berufsmöglichkeiten eröffnet, die ich mir nicht hätte vorstellen können vorher.
Was hat dir der Aufenthalt in Bezug auf deine Forschung gebracht?
Im Jahr 2012 habe ich zwei Artikel und im 2013 ein Buch publiziert zum Thema DMO. Und ich habe viel über den DMO-Ansatz in der Schweiz gelernt. Dieses Wissen könnte ich für die Einführung von DMO in Polen gebrauchen.
Was machst du heute?
Nach dem Stipendienaufenthalt habe ich weitere vier Jahre am HES-SO gearbeitet. Ich habe bei verschiedenen Regional- und Tourismusprojekten des Schweizer Erweiterungsbeitrags in Polen mitgearbeitet, deren Partner die HES-SO ist. Ich war sozusagen die Verbindungsperson zwischen den Schweizer sowie den polnischen Partnern vor Ort. Mein Plan ist es nun, wieder zurück nach Polen zu gehen und weiterhin an der Universität zu arbeiten, an der ich studiert habe. Zudem möchte ich zu versuchen, den DMO-Ansatz in Polen einzuführen.