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Aus Sicht des Schweizer Klubfussballs verliefen die Europa-League-Viertelfinals enttäuschend. Nach den Resultaten vom Donnerstag ist die Chance, dass der Schweizer Meister nächste Saison direkt in die Gruppenphase der Champions League einzieht, nur noch minimal. Damit dem Meister die zwei Qualifikationsrunden erspart bleiben, muss sich sowohl der Champions-League- als auch der Europa-League-Sieger über die Meisterschaft für die Königsklasse qualifizieren.
Die Champions-League-Halbfinalisten Bayern München, Real Madrid, Barcelona und Juventus Turin befinden sich alle auf Kurs. Doch in der Europa League haben die vier im Wettbewerb verbliebenen Klubs kaum realistische Chancen, in ihrer Meisterschaft einen direkten Qualifikationsplatz zu erringen.
Napoli müsste noch fünf Punkte Rückstand wettmachen, der FC Sevilla sechs, Dnjepr Dnjepropetrowsk acht und die Fiorentina neun. Die ausgeschiedenen Viertelfinalisten Dynamo Kiew, Zenit St.Petersburg, Brügge und Wolfsburg hätten sich in ihren Meisterschaften alle auf Kurs befunden.
Für übernächste Saison ist der Schweizer Meister dann nicht mehr auf fremde Hilfe angewiesen. Weil die Schweiz im UEFA-Länderranking vom 13. auf den 11. Platz vorgestossen ist, wird das beste Super-League-Team im Herbst 2016 auf jeden Fall in der Champions-League-Gruppenphase vertreten sein. Seit dieser Saison haben beide Europacupsieger in der nächsten Saison einen Startplatz für die lukrative Gruppenphase der Champions League auf sicher. (pre/si)
Nino Schurter und Daniela Ryf wurden an den Credit Suisse Sports Awards in Zürich als Schweizer Sportler und Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Den Preis für das Team des Jahres erhielt die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft.
Zahlreiche Schweizer Sportler haben 2018 Ausserordentliches geleistet, deshalb präsentierte sich das Feld der Nominierten für die Sports Awards von heute hochkarätig wie selten zuvor. Mit Triathletin Daniela Ryf und Mountainbiker Nino Schurter setzten sich im Gegensatz zum Vorjahr, als Wendy Holdener und Roger Federer triumphierten, zwei Athleten durch, die eher aus Randsportarten stammen.
Die weiteren Awards in der TV-Gala gingen an Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer (Trainer …