Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03499.jsonl.gz/998

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Die Mehrheit der russischen Sportler will an den Olympischen Winterspielen 2018 in Südkorea teilnehmen, auch wenn sie dort unter neutraler Flagge antreten müssen. Keiner der befragten Athleten habe für einen Boykott plädiert, sagte Sofia Welikaja (Bild), die Athletenvertreterin im russischen olympischen Komitee (ROC). «Jeder bereitet sich vor und hofft, antreten zu dürfen», betonte Welikaja.
Offiziell soll die olympische Versammlung als oberstes ROC-Gremium morgen über die Teilnahme entscheiden. Wegen des russischen Doping-Skandals hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) vergangene Woche Russland als Nationalteam von den Spielen in Pyeongchang im Februar ausgeschlossen. Dopingfreie Sportler und Mannschaften aus Russland dürfen auf Einladung teilnehmen. Präsident Wladimir Putin stellte ihnen die Teilnahme frei. (ram/sda/dpa)
In den Sechzehntelfinals der Europa League bekommt es Borussia Dortmund mit Atalanta Bergamo zu tun. Es ist eine der attraktivsten Begegnungen, welche am UEFA-Sitz in Nyon ausgelost wurden. Bei Napoli gegen RB Leipzig kommt es zu einem weiteren Duell eines Serie-A-Klubs mit einem Bundesligisten. Milan muss gegen Ludogorez Rasgrad ran.
Nizza mit dem Schweizer Trainer Lucien Favre trifft auf Lokomotiv Moskau. Das wie Dortmund in der Champions League gescheiterte Atlético Madrid muss gegen den FC Kopenhagen antreten. Salzburgs Gegner heisst Real Sociedad San Sebastian. Mit Arsenal wurde das schwedische Überraschungsteam Östersunds belohnt. (ram)
Der ehemalige kamerunische Nationalspieler Benjamin Massing ist im Alter von 55 Jahren gestorben. Er gehörte der Mannschaft um Roger Milla an, welche die Welt an der WM 1990 in Erstaunen versetzte. In Anlehnung an den Spitznamen der kamerunischen Elf («Unbezähmbare Löwen») schrieb Ex-Nationalspieler Patrick Mboma: «Ein Löwe stirbt niemals, ein Löwe schläft.»
Von Massing ist besonders eine Szene aus dem Eröffnungsspiel gegen den Titelverteidiger Argentinien in Erinnerung. Beim sensationellen 1:0-Sieg der Kameruner stoppte er ein Solo des durchbrechenden Claudio Caniggia mit einem Brutalo-Foul, bei dem Massing selber einen Schuh verlor und für das er vom Schiedsrichter des Feldes verwiesen wurde. (ram)
Verteidiger Benoît Jecker (links) wechselt auf die kommende Saison von Biel zum EHC Kloten. Der 23-Jährige unterschrieb beim Letzten der National League einen Vertrag über zwei Jahre. Der ehemalige Junior von Fribourg-Gottéron gab sein Debüt in der höchsten Klasse vor vier Jahren bei Biel und hat sich seither in der ersten Mannschaft der Seeländer etabliert. (ram/sda)
Der neue Headcoach des EHC Biel heisst Antti Törmänen. Der 47-jährige Finne übernimmt von Sportchef Martin Steinegger, der zuletzt interimistisch für den entlassenen Mike McNamara eingesprungen war. Törmänen, zuletzt in der Heimat bei HIFK tätig, ist in der Schweiz kein Unbekannter. Von 2011 bis 2014 coachte er den SC Bern, mit dem 2013 Meister wurde. (ram)
Die Schweizer Sportlerin des Jahres heisst Wendy Holdener. Die Schwyzer Skirennfahrerin setzte sich an den Credit Suisse Sports Awards in Zürich in einer engen Ausmarchung knapp gegen die Ironman-Weltmeisterin Daniela Ryf und Kunstturnerin Giulia Steingruber durch. Holdener verdiente sich die Auszeichnung mit dem WM-Titel in der Kombination und der WM-Silbermedaille im Slalom. Nach Lara Gut im Vorjahr gewann zum zweiten Mal in Folge eine Vertreterin von Swiss Ski den Award.
Roger Federer …