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Im Nordosten Brasiliens werden 19 Gemeinden dabei unterstützt, ihre Rechte gegenüber den Auswirkungen des Rohstoffabbaus zu verteidigen.
Der Bundesstaat Piauí ist der ärmste Bundesstaat im Nordosten Brasiliens. Die Agrarreform wird durch die Regierung nur langsam umgesetzt. Im Gegensatz dazu erhalten die Agrarindustrie und die Exponenten des Rohstoffabbaus grosse Unterstützung, obwohl diese der Umwelt und den Menschen massiven Schaden zufügen.
Die einheimischen Familien können sich in der Folge nicht mehr selber versorgen. Viele Menschen sehen sich gezwungen, zu fliehen. Häufig werden sie in sklavereiähnliche Arbeitsbedingungen getrieben.
Die Partnerorganisation von Fastenopfer, die Landpastorale (CPT) Piauí unterstützt 19 Gemeinden dabei, ihre Rechte gegenüber den Auswirkungen des Rohstoffabbaus zu verteidigen. So werden Strategiepläne zum Schutz der Umwelt vor den Auswirkungen des Rohstoffabbaus erarbeitet und umgesetzt. Die betroffenen Gemeinschaften werden gestärkt, indem sie sich vernetzen und so ihre Rechte und Lebensgrundlagen gemeinsam verteidigen können. Die Behörden und die Politik werden zur Problematik des Rohstoffabbaus gegenüber der betroffenen Bevölkerung sensibilisiert.
Zudem wird die Equipe der CPT Piaui durch Weiterbildung in den Bereichen Rohstoffe und Klimawandel gestärkt.