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Ein reines Oberländer Podest
Die wichtigsten Oberländer Meldungen aus dem Pferderennsport im Newsticker.
Ticker
Ein reines Oberländer Podest
Als 29:1-Aussenseiter hat Fourteenth of July in Dielsdorf ein über 2400 Meter führendes und mit 7000 Franken dotiertes Trabfahren gewonnen. Der siebenjährige Wallach gehört der Sulzbacherin Hedy Schlatter. Im Sulky des Siegers sass Ursula Herren.
Die zwei Pferde von Hedy Schlatter, Emir des Forges und Fourteenth of July, nützten ihre günstigen Startpositionen, um sich nach der ersten Kurve an der Spitze zu etablieren. Emir des Forges (Jean-Bernard Matthey) führte vor Fourteenth of July. Auf dem vom Regen aufgeweichten, kräftezehrenden Geläuf war es wichtig, sich unterwegs nicht zu stark zu verausgaben. Das gelang den zwei Schlatter-Gespannen offensichtlich, denn sie bogen als Erste auf die Zielgerade ein.
Während Emir des Forges, dessen Schritte etwas kürzer wurden, in die Mitte der Bahn wich, konnte Fourteenth of July innen auf dem kürzesten Weg an die Spitze vorstossen und einem überlegenen Sieg entgegen traben.
Lange sah es nach einem Doppelsieg für Hedy Schlatter aus, doch im letzten Moment wurde Emir des Forges von Gustavo de Joma (Joey Vignoni) noch um eine Nasenlänge abgefangen und auf den dritten Rang verwiesen. Da Gustavo de Joma der Effretiker Ecurie Max Gordon gehört, gab es ein reines Oberländer Podest. (wib)
Pferderennen: Fehraltorferin gelingt Überraschung mit Livi Ohio H.M.
An einem von vielen Überraschungen geprägten Trabmeeting in Avenches gab es zwei Podestplätze für die Oberländer Pferdesportler.
Der von Joey Vignoni gelenkte Igor van Joma gehörte m Prix de Lisieux (2350 Meter, 7000 Franken) vom Start weg zur Spitzengruppe. Mit einem kleinen Zwischenspurt übernahm das Gespann der Effretiker Ecurie Max Gordon eine Runde vor Schluss das Kommando. Igor van Joma führte das Feld auch noch auf die Zielgerade, wurde in der Endphase aber von Hyper Class, der unterwegs in seinem Windschatten gelauert hatte, passiert und auf den zweiten Platz verwiesen.
Hatte Igor van Joma zum erweiterten Favoritenkreis gezählt, so galt Livi Ohio H.M. im Prix de Cabourg (2350 Meter, 7000 Franken) mit einer Eventualquote von 63:1 als grosser Aussenseiter. Doch der sechsjährige Wallach trommelte einen furiosen Endspurt auf die Bahn. Er überholte Gegner um Gegner und verbesserte sich von einem der letzten noch auf den dritten Rang. Gesteuert wurde Livi Ohio H.M. von der Fehraltorferin Christine Rother. (wib)
Pferderennen: Erster Sieg für Igor van Joma
Auf dem Aarauer Schachen hat Igor van Joma ein über 2500 Meter führendes und mit 8000 Franken dotiertes Trabfahren für sich entschieden. Es war beim elften Start der erste Sieg für den vierjährigen Wallach der Effretiker Ecurie Max Gordon. Im Sulky sass der vielfache Schweizer Champion Marc-André Bovay.
Bovay nützte die gute Startnummer, um mit Igor van Joma sogleich die Spitze zu übernehmen. In der Folge kontrollierte das Duo das Geschehen von der Spitze aus. Erst auf den letzten Metern wurde es von Fast de la Fenette noch überholt. Doch weil Fast de la Fenette bei seinem Endspurt den einen oder anderen Galoppsprung eingestreut hatte, wurde er nach Visionierung des Rennfilms wegen unreiner Gangart disqualifiziert und Igor van Joma zum Sieger erklärt.
Igor van Joma ist ein Sohn der Stute Racing Fox, die vor rund einem Jahrzehnt in Fehraltorf für die Ecurie Max Gordon zwei Mal den Osterpreis der Inländertraber gewonnen hat.
Auch in den Galopprennen gab es einen Podestplatz für einen Oberländer Rennstall. Die Walder Rennreiterin Carina Schneider belegte mit dem von ihr trainierten Wallach Alva in einem Jagdrennen (3600 Meter, 8000 Franken) Rang drei.(wib)
Hericourt galoppiert in Avenches auf Rang zwei
An einem gemischten Renntag in Avenches wurde Hericourt Zweiter im Prix d’Ostende, einem über 2150 Meter führenden und mit 9000 Franken dotierten Galopprennen. Der vierjährige Wallach gehört dem Ehepaar Peter und Eve Krähenbühl aus Pfäffikon. Nachdem Hericourt zuvor mit grosser Konstanz Spitzenplätze belegte hatte, war er am 10. August als Sechster erstmals neben den Geldrängen gelandet. Rund zwei Wochen später zeigte er nun jedoch wieder sein gewohntes Gesicht, indem er den Ausrutscher postwendend korrigierte.
Erstmals von Cédric Harnois geritten, war Hericourt auf der Zielgeraden zwar chancenlos gegen die favorisierte Myrina, doch die restlichen Pferde liess er hinter sich. Dabei zeigte der Krähenbühl-Galopper Kämpferqualitäten. Vorerst sah es nämlich danach aus, als würde Hericourt bestenfalls Dritter, doch mit einem letzten Effort überholte er auf den letzten Metern die zuvor an ihm vorbeigezogene Stute Vallée des Fleurs. Nach zehn Starts kann Hericourt nun vier Siege und vier weitere Podestplätze vorweisen. (wib)
Zwei Podestplätze für Oberländer Traber
Im Rahmen des Jubiläumsrenntages, bei dem 150 Jahre Rennverein Zürich und 50 Jahre Rennbahn Dielsdorf gefeiert wurden, standen auch zwei Trabfahren auf dem Programm. Beide fanden mit Oberländer Beteiligung statt. Für das beste Ergebnis sorgte gleich im ersten Rennen Gustavo de Joma. Der sechsjährige Fuchswallach der Effretiker Ecurie Max Gordon geriet zwar durch einen Startfehler ins Hintertreffen, wurde hinter dem überlegenen Sieger High Noon aber trotzdem Zweiter. Im Sulky von Gustavo de Joma sass Joey Vignoni. Grand River, der dem Fehraltorfer Roland Müller gehört, liess nach langer Führung in der Endphase nach und kam als Vierter ins Ziel.
Eine versprechende Vorstellung bot auch Fourteenth of July, der neu die grünen Farben mit dem gelben Hufeisen von Hedy Schlatter aus Sulzbach vertritt. Unterwegs im Feld trabend, drehte der siebenjährige Wallach in der Endphase auf und verbesserte sich auf Rang drei. Das zweite Pferd von Hedy Schlatter, Emir des Forges, schnappte sich als Sechster gerade noch das letzte Preisgeld. (wib)
Carina Schneider schrammt knapp am Sieg vorbei
Es fehlte nicht viel zum siebenten Saisonsieg für Carina Schneider. In Avenches belegte die Walder Rennreiterin mit der 18:1-Aussenseiterin Larissa nach einem starken Endspurt Rang zwei.
Aufgrund der Hitze wurden die Rennen auf die kühleren Morgenstunden verlegt. So wurde der Prix de Cologne (2150 Meter, 8000 Franken) bereits um 9.30 Uhr gestartet. Lange waren Carina Schneider und Larissa am Ende des kompakten Feldes auszumachen. Doch als es auf der Zielgeraden ernst wurde, war das Duo zur Stelle. Nachdem Carina Schneider im Pulk der Pferde eine Lücke gefunden hatte, stiess Larissa hindurch und schloss zum führenden Garde Royale auf. Einen Moment sah es so aus, als könnte Larissa ihre Nase in Front stecken, doch der Leader konterte den Angriff und verwies die Angreiferin mit einem Hals Abstand auf den zweiten Rang.
Zweite wurde später im Prix de San Sebastian (2400 Meter, 8000 Franken) auch Pique Dame. Die vierjährige Stute, die von Karin Zwahlen geritten wurde, trägt seit Kurzem die Farben von Alexandra Forrer aus Hinwil. (wib)
Tobrouk de Payré Zweiter im GP d’Eté
Tobrouk de Payre befindet sich weiterhin in toller Form. Der Traberwallach des Fehraltorfers Roland Müller lief auf der Rennbahn Avenches im Grand Prix d’Eté auf den zweiten Rang.
Im über 2425 Meter führenden und mit 15 000 Franken dotierten Grand Prix d’Eté massen sich die aktuell besten Trabrennpferde der Schweiz. Gesteuert vom vielfachen Schweizer Champion Marc-André Bovay übernahm Tobrouk de Payré im ersten Bogen das Kommando. In der Endphase überholte ihn zwar Seriensieger Clarck Sotho, der ihm unterwegs wie ein Schatten gefolgt war, doch die übrigen hochkarätigen Gegner hielt der fünfzehnjährige Müller-Wallach knapp, aber sicher in Schach.
Im Rahmenprogramm gab es zwei weitere Spitzenplatzierungen für Oberländer Farben. Im Prix du Lac de Neuchâtel (2350 Meter, 7000 Franken) wurde Flicflac Zweiter. Im Sulky des siebenjährigen Braunen sass Christine Rother, seine Besitzerin aus Fehraltorf. Für den dritten Ehrenplatz sorgte Igor van Joma im Prix de la Sarine (2350 Meter, 7000 Franken). Der vierjährige Wallach der Effretiker Ecurie Max Gordon wurde wie Tobrouk de Payré von Marc-André Bovay gelenkt. (wib)
Tobrouk de Payré wird Zweiter
Auf der Sandbahn von Avenches belegte Tobrouk de Payré im über 2425 Meter führenden und mit 9000 Franken Preisgeld dotierten Prix de Toulouse Rang zwei. Der 15-jährige Fuchswallach gehört dem Fehraltorfer Roland Müller. Im Sulky sass Marc-André Bovay, der vielfache Champion der Schweizer Profi-Trabrennfahrer.
Bovay übernahm mit Tobrouk de Payré früh das Kommando. Das Gespann in den weiss-gelb-blauen Müller-Farben führte das Feld auch noch auf die Zielgerade, doch dem Schlussangriff von Clarck Sotho war es nicht gewachsen. Damit musste man rechnen, denn Clarck Sotho ist mit einer Gewinnsumme von fast 700 000 Franken der aktuelle Krösus der Schweizer Traber, zudem fünf Jahre jünger als Tobrouk de Payré und vor allem hatte er in dessen Windschatten einen idealen Rennverlauf. Die restlichen Pferde hielt Tobrouk de Payré jedoch sicher auf Distanz. (wib)
Rang drei für Schneider und Hulapalu
Für die besten Resultate aus Oberländer Sicht sorgten am Meeting von Avenches die Rennreiterin Carina Schneider und die Trabrennstute Hulapalu, die jeweils Rang drei belegten.
Nachdem sich Carina Schneider im Mai bei einem Sturz auf der tschechischen Rennbahn Pardubice eine Knieverletzung zugezogen hatte, konnte sie nun endlich wieder in den Rennsattel steigen und ihr Comeback geben. Es fehlte nicht viel und die Walder Rennreiterin hätte ihren siebenten Saisonsieg feiern können, denn mit Scotsh Club, der im Prix de Varese (2150 Meter, 8000 Franken) als Dritter einlief, kam sie lediglich einen Hals respektive eine Nase hinter den zwei erstplatzierten Pferden ins Ziel.
Als Stall Meistadels Stute Hulapalu das Trabfahren Prix d’Agen (2425 Meter, 8000 Franken) in Angriff nahm, ging ein heftiger Gewitterregen über Avenches nieder. Zu Beginn der Zielgeraden noch im Hintertreffen, konnte die Fünfjährige in der Folge noch einige Gespanne überholen und sich im letzten Moment das Platzgeld für Rang drei schnappen. Im Sulky von Hulapalu sass der Russiker Hans Josef Meier, der auch für das Training der selber gezüchteten Stute verantwortlich ist. (wib)
Hericourt Zweiter
Im bestdotierten Galopprennen eines gemischten Renntages in Avenches lief Hericourt als Zweiter ins Ziel. Der vierjährige Vollblüter trägt die Farben von Peter und Eve Krähenbühl aus Pfäffikon. Geritten wurde er von Sibylle Vogt. Am besten aufgehoben ist Hericourt an der Spitze, wo er seine grosse Galoppade ungestört entfalten kann. Doch andere Pferde starteten schneller, so dass Sibylle Vogt mit ihm in äusserer Spur hängen blieb. Obwohl Hericourt, der zudem das höchste Gewicht aller Teilnehmer zu tragen hatte, manchen Meter mehr absolvieren musste als der führende Checkpoint, zeigte er Kampfgeist und machte in der Endphase auf den Leader noch einigen Boden gut, konnte ihn aber nicht mehr ganz stellen.
Im trabsportlichen Hauptereignis, dem Grand Prix de Vitesse, wurde Tobrouk de Payré Fünfter. Der 15-jährige Wallach des Fehraltorfers Roland Müller verpasste den dritten Rang nur ganz knapp. Im Rahmenprogramm wurde Intemporel Hoerdt aus dem Stall des Werrikers Theo Fankhauser Vierter in einem Trabfahren für Vier- und Fünfjährige. Im Sulky sass Fankhausers Tochter Evelyne Hirt. (wib)