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Die Befunde sind natürlich zu umfangreich, um in einem kurzen Blogeintrag angemessen verarbeitet zu werden, aber ein kurzer Blick in die Auszüge zeigt folgendes:
Medienarena Schweiz: Qualität und Relevanz sollen am ehesten beim öffentlich-rechtlichen Radio und Bezahlzeitungen wie der NZZ oder Le Temps zu finden sein, am wenigsten im Online-Journalismus sowie bei den Boulevard- und den Gratismedien.
Presse: Ringier und Tamedia beherrschen die Mainstreammedien mit den Softnewsangeboten: „Beide haben die Ökonomisierung des Pressemarktes vorangetrieben und beherrschen das Boulevard- und das Gratisgeschäft, während der dritte Oligopolist, die NZZ-Gruppe, auf den Markt der Abonnements- und der Sonntagspresse ausgerichtet ist.“
Online: Wie schon im Vorjahr sind nur Angebote etablierter Verlage im Fokus der Wissenschaft, alternative publizistische Angebote, also Websites, Weblogs, etc. werden, warum auch immer, nicht untersucht. „Unter einer ökonomischen Perspektive ist festzustellen, dass die Onlinemedien über Jahre Medienkonsumenten von der bezahlten Presse abgeschöpft haben, ohne jedoch genügend Einnahmen zur Finanzierung ausreichend dotierter und professionell besetzter Redaktionen zu generieren.“