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Qualifikationssieger Wacker Thun gewinnt das erste Spiel der Best-of-5-Halbfinalserie der Handball-NLA gegen den BSV Bern Muri mit 28:21.
Nachdem die Berner Oberländer mit 7:6 (17.) erstmals in Führung gegangen waren, gaben sie diese nicht mehr preis. Nach der Pause zogen sie bis zur zur 39. Minute von 12:9 auf 18:11 davon, womit die Partie vorentschieden war.
Die heimstarken Thuner konnten sich vor 1710 Zuschauern einmal mehr auf Lukas von Deschwanden (8) und Lenny Rubin (7) verlassen, die für mehr als die Hälfte der Tore der Gastgeber verantwortlich zeichneten. Das nach der Saison in die Bundesliga wechselnde Duo möchte Wacker noch so gerne mit dem zweiten Schweizer Meistertitel nach 2013 verlassen.
Der BSV verlor nicht nur die Partie, sondern mit Pedro Spinola auch den zweitbesten Torschützen des Teams. Der Thuner Nicolas Suter stiess den portugiesischen Aufbauer von hinten, worauf dieser mit dem Gesicht auf das Knie von Viktor Glatthard prallte und das Feld blutend verlassen musste. Suter durfte in der Folge nicht mehr mitspielen.
Das zweite Duell in diesem Halbfinal geht am kommenden Mittwoch in Gümligen über die Bühne. Die Berner hatten schon im Viertelfinal gegen Kriens-Luzern das erste Spiel verloren, ehe sie dreimal hintereinander gewannen. Allerdings ist Wacker ein anderes Kaliber.