Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03150.jsonl.gz/2134

Der Kampf um den WM-Titel ist lanciert. Die Prognosen der Wintertests scheinen sich zu bestätigen. Das Weltmeister-Team Mercedes mit Titelverteidiger Lewis Hamilton dürfte es in diesem Jahr nicht mehr so leicht haben. Mit Red Bull begegnet dem Dominator der letzten Jahre ein Konkurrenz auf Augenhöhe. Mit einem starken Honda-Motor im Heck und der fahrerischen Klasse von Max Verstappen sind die Roten Bullen zu einem ernstzunehmenden Titelkandidaten aufgestiegen.
Verstappen bestätige im Kampf um den besten Startplatz für das erste Saisonrennen die Eindrücke aus den Trainings, in denen er auf dem Wüstenrundkurs in Sakhir dreimal mit der Bestzeit überzeugt hatte. Im abschliessenden Teil des Qualifyings war er fast vier Zehntel schneller als Hamilton, der seinen achten WM-Titel und damit den alleinigen Rekord anstrebt. Für Verstappen, der in Bahrain bislang noch nie aus der Frontreihe losgefahren ist, war es die vierte Pole-Position in der Formel 1.
Ferrari verbessert, Vettel enttäuscht
In der zweiten Startreihe werden Valtteri Bottas im zweiten Mercedes und Charles Leclerc im Ferrari Aufstellung nehmen. Dahinter folgen der letztjährige Monza-Sieger Pierre Gasly im AlphaTauri, die beiden McLaren von Daniel Ricciardo und Lando Norris und Ferraris Neuzugang Carlos Sainz. Die Scuderia gehörte nach der enttäuschenden letzten Saison (6. WM-Rang) zu den positiven Überraschungen. Erstmals seit 13 Grands Prix schaffte es Ferrari mit beiden Autos in die Top 10.
Derweil startet Mercedes zum ersten Mal seit 2013 nicht von ganz zuvorderst ins erste Saisonrennen. Der damalige Pole-Mann in Melbourne hiess Sebastian Vettel, der sich Monate später im Red Bull zum vierten Mal zum Weltmeister krönte - ein gutes Omen für Verstappen. Beim Debüt nach seinem Wechsel von Ferrari zu Aston Martin musste sich Vettel mit Startplatz 18 begnügen. Nur die beiden Neulinge Mick Schumacher und Nikita Masepin im unterlegenen Haas-Team waren noch langsamer als der Deutsche, der bei der Zeitenjagd allerdings zweimal von einer gelben Flagge gebremst wurde.
Alfa Romeo solid
Die Fahrer des Teams Alfa Romeo schafften beide den Sprung in den zweiten Teil des Qualifyings. Antonio Giovinazzi entschied das interne Duell gegen Kimi Räikkönen für sich. Der Italiener wird im Nachtrennen am Sonntag von Platz 12 losfahren, der Finne wird auf Position 14 stehen.