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Teilzeiterwerb kann sowohl positive als auch negative Konsequenzen haben. Positiv ist die zusätzliche Zeit, die für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Selbstverwirklichung und Freizeit genutzt werden kann. Negative Konsequenzen sind neben einem geringeren Einkommen zum Beispiel verminderte Aufstiegsmöglichkeiten, eingeschränkte Weiterbildungsmöglichkeiten und tiefere Beiträge für die berufliche Altersvorsorge. Teilzeitarbeit ist auch für die Gleichstellung der Geschlechter von Bedeutung.
Tabellen
Ergänzende Daten
Methodologie
Teilzeiterwerb: Anteil Erwerbstätige mit einem Beschäftigungsgrad von weniger als 90% an den gesamten Erwerbstätigen.
Als Erwerbstätige gelten Personen im Alter von mindestens 15 Jahren, die während der Referenzwoche mindestens eine Stunde gegen Entlohnung gearbeitet haben oder trotz zeitweiliger Abwesenheit von ihrem Arbeitsplatz (wegen Krankheit, Ferien, Mutterschaftsurlaub, Militärdienst usw.) weiterhin eine Arbeitsstelle als Selbständigerwerbende oder Arbeitnehmende hatten, oder unentgeltlich im Familienbetrieb mitgearbeitet haben. Unter diese Definition fallen, unabhängig vom Ort, wo die Tätigkeit ausgeführt wird (im Betrieb, zu Hause oder in einem anderen Privathaushalt), alle Arbeitnehmenden, Selbständigerwerbenden, im eigenen Familienbetrieb mitarbeitenden Familienmitglieder, Lehrlinge, Rekruten, Unteroffiziere und Offiziere, die während der Rekrutenschule bzw. des Abverdienens ihre Arbeitsstelle bzw. ihren Arbeitsvertrag behalten können, Schüler und Studierende, die neben ihrer Ausbildung einer Erwerbstätigkeit nachgehen, und Rentner, die nach der Pensionierung noch erwerbstätig sind. Nicht berücksichtigt werden die Hausarbeit im eigenen Haushalt, unbezahlte Nachbarschaftshilfe und andere ehrenamtliche Tätigkeiten.
Die Daten stammen aus der Strukturerhebung (SE) und sind Schätzungen aus einer Stichprobe.
Im City Statistics (Urban Audit) entsprechen die Werte der SE eines Referenzjahres den Werten am 31.12. des Vorjahres (gemäss der Eurostat-Definition).