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Von Januar bis Mai sanken die Lieferungen binnen Jahresfrist um 28,6 Prozent auf 25,2 Milliarden Euro, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte. Die Einfuhren aus dem osteuropäischen Land in die EU allerdings stiegen in der gleichen Zeit massiv um 85,8 Prozent auf 101,8 Milliarden Euro. Grund hierfür sind die deutlich gestiegenen Preise für die Energieimporte. In der Folge kletterte das Handelsbilanzdefizit der Europäischen Union (EU) mit Russland in den ersten fünf Monaten des Jahres auf 76,6 von 19,5 Milliarden Euro.
Russische Truppen marschierten am 24. Februar in die Ukraine ein. Die EU und der Westen haben seitdem Sanktionen gegen Russland verhängt. Die EU-Kommission will Insidern zufolge noch am Freitag grünes Licht geben für ein siebtes Sanktionspaket gegen Russland. Dies dürfte allerdings weniger umfangreich sein als frühere Massnahmen, die sich etwa gegen Öl oder Kohle aus Russland richteten.
Vorgesehen ist vor allem ein Verbot, Gold aus Russland in die EU einzuführen, sagten mehrere mit den Plänen vertraute Personen. Vertreter der 27 EU-Mitgliedsländer sollen dann nächste Woche über das neue Paket beraten. Die endgültige Annahme nach der Zustimmung aller EU-Staaten soll noch vor der Sommerpause über die Bühne gehen.
(Reuters)