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Schwarzarbeit ist ein Überbegriff für unterschiedliche Formen der Missachtung von Melde- und Bewilligungspflichten; betroffen davon sind in erster Linie das Sozialversicherungsrecht, das Ausländerrecht sowie das Steuerrecht.
Schwarzarbeit führt unter anderem zu Einnahmeausfällen bei Staat und Sozialversicherungen, zu Wettbewerbsverzerrungen zwischen Unternehmen und Arbeitnehmenden, zur Beeinträchtigung der Leistungsansprüche der Versicherten und zu Lohndumping und Ausbeutung von Arbeitnehmenden. Auf Bundesebene wurde daher zur Bekämpfung der Schwarzarbeit ein entsprechendes Bundesgesetz erlassen.
Bundesgesetz gegen die Schwarzarbeit BGSA
Das Bundesgesetz über Massnahmen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und die dazugehörige Verordnung (VOSA) statuieren folgende Massnahmen:
- Administrative Erleichterungen bei den Sozialversicherungen und Steuern durch Einführung eines vereinfachten Abrechnungsverfahrens für kleinere, unselbständige Tätigkeiten (z.B. Haushalt, vorübergehende oder zeitlich begrenzte Tätigkeiten);
- Schaffung kantonaler Kontrollorgane zur Bekämpfung von Schwarzarbeit;
- Austausch von Kontrollergebnissen unter den beteiligten Behörden und Organen;
- Schaffung zusätzlicher Sanktionen: Ausschluss vom öffentlichen Beschaffungswesen und Kürzung von öffentlichen Finanzhilfen.