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Kleine Schanze
Geschichte
Die kleine Schanze befindet sich im Stadtzentrum, gleich neben dem Bundeshaus. Ursprünglich diente die kleine Schanze als Bollwerk zur Stadtbefestigung. Sie wurde 1625 errichtet. Erst im 19. Jahrhundert erfolgte schrittweise die Umwandlung zur Parkanlage. Die ehemalige Bastion wurde 1817 eingeebnet und in eine englische Anlage mit Spazierwegen, Sträuchern und Ruhebänken umgewandelt. 1958 erhielt die Anlage durch eine Umgestaltung ihre heutige Struktur, welche in den 90er Jahren mit Staudenpflanzungen ergänzt wurde.
Ausstattung
Die kleine Schanze verfügt über einen Musikpavillon, welcher für öffentliche Veranstaltungen genutzt werden kann. Kiesflächen fürs Pétanque-Spiel, sowie Schach- und Mühlespiele stehen den Besuchern zur Verfügung. Für Kinder befinden sich auf der Rasenfläche Kreisel, welche direkt neben dem Parkcafé verteilt sind. Zum Verweilen laden zudem die schönen Holzliegen ein. Ein Trinkbrunnen und eine Meteostation von 1904 ergänzen die Anlage.
Spezielles
Auf der kleinen Schanze befinden sich diverse Denkmäler, Gedenksteine und Kunstwerke. 1891 wurde auf der kleinen Schanze eine Büste von Johann Niggeler (1816 ‒ 1887) eingeweiht. Der «Turnvater» aus Worben setzte sich dafür ein, dass im Kanton Bern jedes Schulhaus einen Turnplatz erhielt. 1909 wurde das Weltpostdenkmal auf der Anlage errichtet. Ein Gedenkstein für Oskar Bider (1891 ‒ 1919), Pionier der Aviatik, eine Kunststeinvase von E. Perincioli von 1921 sowie eine Steinskulptur von G. Steinmann von 1992 befinden sich ebenfalls auf der kleinen Schanze.