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E-Zigaretten begünstigen chronische Atemwegserkrankungen. Wie die Universität von Kalifornien herausfand, steigt mit dem Konsum das Risiko für Asthma, Bronchitis, Emphyseme und andere Lungenleiden. Es ist die erste Langzeitstudie zu den Verdampfern überhaupt. Untersucht wurden 32’000 amerikanische Erwachsene zwischen 2013 und 2016, die Ergebnisse erschienen 2019 zum Jahresende im American Journal of Preventive Medicine.
Leichter Einstieg in den Nikotin-Konsum für Jugendliche
Die E-Zigaretten galten zunächst als Mittel zur Nikotinentwöhnung für Raucher. Da der Tabak verdampft und nicht – wie bei einer herkömmlichen Zigarette – verbrannt wird, galt die elektrische Alternative zunehmend als unschädliches Lifestyle-Produkt. Inzwischen hat sich die vermeintliche Entzugshilfe zur Einstiegsdroge entwickelt: Mehr als jeder zweite Junge und jedes dritte Mädchen im Alter von 15 Jahren hat bereits eine E-Zigarette konsumiert. 21 Prozent der Jungen und 13 Prozent der Mädchen greifen regelmässig zum Verdampfer. Zum Vergleich: Nur neun Prozent der Jugendlichen – und damit deutlich weniger – rauchen herkömmliche Zigaretten.
Wechselnder Konsum besonders gefährlich
Im späteren Alter ist vor allem der wechselnde Konsum verbreitet: Mal wird die Zigarette, mal der Verdampfer gewählt. Die amerikanische Studie zeigt nun, dass von diesem Verhalten eine besonders hohe Gefahr für Lungenkrankheiten ausgeht. Mit dieser Erkenntnis hat die E-Zigarette endgültig als verträglichere Alternative zum Rauchen ausgedient.