Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03607.jsonl.gz/2273

Waren es vor einigen Jahren hauptsächlich Pflegekräfte und Lehrer, so wird man staunen, dass heutzutage jeder Mensch vom Burnout-Syndrom betroffen sein kann.
Haben Sie schon vom Burnout gehört?
Burnout ist in aller Munde und eine Besserung ist nicht in Sicht. Das aus dem Englischen stammende „to burn out“, übersetzt „ausbrennen“, schildert einen Zustand der beruflichen oder familiären Erschöpfung.
Wodurch wird der Burnout ausgelöst?
Die Liste der Auslöser, die zu Burnout führen können, kann ständig erweitert werden. Auf eine negative Folge der beruflichen Überbeanspruchung mit Erschöpfungserscheinungen als Stresssymptom der helfenden Berufe wird das Burnout-Syndrom mittlerweile nicht mehr reduziert; es wurde mit der Zeit immer komplexer.
Einige Forscher betonen den Mangel an Autonomie, die zu hohen Erwartungen des Arbeitgebers oder zu hohen Erwartungen an sich selbst, Unklarheiten in den hierarchischen Gefügen, unerreichbare Ziele und Konzepte.
Was können Gründe für den Burnout sein?
Andere weisen insbesondere auf Beziehungskonflikte hin, oftmals kombiniert mit Schuldgefühlen und Versagensängsten. Wieder andere betonen die Kontroverse zwischen dem hohen Engagement, verbunden mit illusorischen persönlichen Erwartungen und der desillusionierenden Realität, was wiederum zu anhaltender Frustration führt.
Wie wirkt sich der Burnout aus?
Neben vollständiger Entkräftung und Niedergeschlagenheit äußert sich Burnout auch in körperlichen Beschwerden wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Magenkrämpfen.
Ohne die Hilfe seines Umfelds anzunehmen, zieht sich der Betroffene in sich zurück. Dies kann bis zur Entfremdung von sich selbst und zu völligem Rückzug von anderen Menschen führen.