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«Sie versuchten uns zu beerdigen – und ahnten nicht, dass wir Samenkörner waren», sagt ein mexikanisches Sprichwort. Genauso geht es wohl derzeit all den Bäuerinnen und Bauern in Malaysia und in unseren Partnerorganisationen in Afrika, Asien und Lateinamerika, die sich tagtäglich mit aller Kraft für ihre Lebensgrundlage und ihre Rechte einsetzen. Sie wehren sich auch gegen Einschränkungen durch die Schweiz.
Derzeit verhandelt die Schweiz ein Freihandelsabkommen mit Malaysia. Darin ist ein Passus aufgeführt, der das traditionelle Saatgutsystem von malaysischen Bäuerinnen und Bauern bedroht. Für Fastenopfer und Brot für alle ist das inakzeptabel. Mit Protestbriefen ans Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) forderten sie mit Partnerorganisationen aus dem Süden von Fastenopfer und Brot für alle, dass dieser Abschnitt im Freihandelsabkommen mit Malaysia und allen zukünftigen Abkommen mit Ländern des globalen Südens herausgenommen wird. Aus 11 verschiedenen Ländern haben uns Fotos von Menschen erreicht, die ans Seco geschrieben haben. Es ist in ihrem und unserem Interesse, Saatgutvielfalt und bäuerliche Saatgutsysteme zu stärken, weltweit.
1325 Bilder mit 2357 Personen haben uns erreicht: 221 Bilder aus Malaysia, 54 aus Guatemala, 191 aus Burkina Faso, 439 aus dem Senegal, 88 aus Benin, 52 aus Nepal, 91 aus Honduras, 5 Gruppenbilder aus Kenia, 3 aus Südafrika, 18 Bilder aus den Philippinen und 163 Bilder aus der Schweiz.
Das Seco hat mit einer Stellungnahme reagiert. Diese wollen wir nicht unkommentiert lassen und haben in einem weiteren Brief ans Seco Bezug auf ein paar Punkte genommen.