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Es sind seine klare und präzise Stimmführung sowie seine intelligente Deutung und Diktion, gepaart mit der Fähigkeit, sich in den psychologischen Kern einer Rolle zu begeben, die Christoph Prégardien zu einem der bedeutendsten lyrischen Tenöre unserer Zeit machen. Ganz besonders geschätzt ist sein Schaffen als Liedsänger. Weltweit ist er regelmäßig in Konzerten und Liederabenden zu hören. Auch bei den grossen Orchestern ist Christoph Prégardien häufig zu Gast. Er konzertierte u.a. mit den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Concertgebouworkest Amsterdam, dem Philharmonia Orchestra London, dem Orchestre Philharmonique de Radio France sowie dem Boston und San Francisco Symphony Orchestra und arbeitete mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Riccardo Chailly, Sir Eliott Gardiner, Nikolaus Harnoncourt, Philippe Herreweghe, Fabio Luisi und Kent Nagano und zusammen. Zu seinen Opernpartien zählen u.a. Tamino, Fenton (Falstaff), Don Ottavio, Ulisse und Idomeneo. Anknüpfend an den internationalen Erfolg seines Dirigierdebüts im Jahr 2012 mit dem Ensemble Le Concert Lorrain & dem Nederlands Kamerkoor, ist Christoph Prégardien seither
auch regelmäßig als Dirigent zu erleben. Einen Großteil seines Repertoires hat der Sänger auf inzwischen über 130 Tonträgern bei verschiedenen Labels dokumentiert. Seine zahlreichen Aufnahmen des deutschen romantischen Liedes wurden u.a. mit dem Edison Award, Cannes Classical Award und dem Diapason d?or
ausgezeichnet. Die Schubert-CD "Poetisches Tagebuch" mit Julius Drake erhielt den Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2016. Sehr am Herzen liegt Christoph Prégardien auch die intensive pädagogische Arbeit. Neben seiner Konzerttätigkeit lehrt er als Professor an der Musikhochschule Köln und gibt weltweit Meisterkurse.