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Zürcher Gericht verurteilt Bauunternehmer wegen Menschenhandels
Das Gericht hielt es für erwiesen, dass der österreichisch-schweizerische Doppelbürger über Jahre hinweg ungarische und moldawische Arbeiter mit attraktiven Lohn- und Arbeitsbedingungen in die Schweiz gelockt hatte. Er soll ihnen dann aber nur viel zu tiefe Pauschalbeträge ausbezahlt haben. Zudem soll er Arbeiter bedroht und in überfüllten und verschimmelten Unterkünften untergebracht haben.
Die Staatsanwaltschaft forderte an der Verhandlung im Februar wegen Menschenhandels und weiteren Delikten eine Freiheitsstrafe von 8 Jahren und 4 Monaten für den Beschuldigten. Der Verteidiger forderte Freisprüche in den meisten Anklagepunkten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
(sda)
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