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Das Würfelspiel war im alten Rom vom Sklaven bis zum Kaiser äusserst beliebt, obwohl es als unsittlich galt und daher sogar verboten war. Davon abschrecken liess sich jedoch kaum ein Römer. Nun ist es an den Spielern, die Würfel rollen zu lassen und aus ihren Würfelergebnissen römische Zahlen zu bilden. Doch sollte man nicht zu hoch pokern, denn die Zahlen müssen am Ende eine aufsteigende Reihenfolge auf dem Punkteblock ergeben. Alea iacta est ? der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt!
Die Spieler würfeln abwechselnd, um gültige römische Zahlen zu erstellen und solange ihnen dies gelingt, kassieren sie entsprechend Punkte. Doch wehe, es kommt eine falsche Zahl hinzu, dann ist alles für die Katz. Spielvorbereitung: Jeder Spieler erhält ein Set aus den 6 Aktionskarten und der Startspieler nimmt sich die 6 Würfel. Ein... Die Spieler würfeln abwechselnd, um gültige römische Zahlen zu erstellen und solange ihnen dies gelingt, kassieren sie entsprechend Punkte. Doch wehe, es kommt eine falsche Zahl hinzu, dann ist alles für die Katz. Spielvorbereitung: Jeder Spieler erhält ein Set aus den 6 Aktionskarten und der Startspieler nimmt sich die 6 Würfel. Ein Spieler wird noch bestimmt, der die Punkte notiert, dieser erhält ein Blatt vom Punkteblock und einen Stift. Spielziel: Die meisten Punkte zu erhalten! Spielablauf: Der aktive Spieler wirft zunächst einen Würfel, dann einen zweiten, usw. Er entscheidet jedesmal aufs Neue, ob er weitere Würfel nutzen will oder seinen Zug beendet! Das Ziel in jedem Zug ist es, eine gültige römische Zahl zu erhalten - eine Tabelle hierzu findet sich in der Anleitung. Bsp.: I+I+I+I (4) wäre ungültig! Bsp.: X+V+I+I (17) wäre gültig! Solange der Spieler also Zahlen erwürfelt, die sich gültig zusammensetzen lassen, kann er weitermachen, wenn er möchte. Sobald aber eine Zahl geworfen wird, die nicht (mehr) passt, endet sein Zug und die bisher erwürfelte Zahl wird nicht in Punkte gewandelt werden können! Hinweis: die Zahl "38" kann nicht erstellt werden! Es liegt also beim Spieler zu entscheiden, wann der beste Zeitpunkt ist, aufzuhören. Beendet er seinen Zug mit einer gültigen Zahl, bekommt er diese als Punkte gutgeschrieben. Diese Punktzahl läßt er dann in seiner Spalte des Punkteblattes eintragen, muss aber entscheiden in welcher Reihe! Dazu stehen 7 zur Wahl, mit der Bedingung, dass die nächste Reihe immer eine höhere Zahl beinhalten muss, als die darüber! Bsp.: in seiner Punktespalte hat der Spieler in Reihe 4 und 5 schon Punkte eingetragen (20 und 27) und hat nun eine "17" vorliegen, diese muss somit in den Reihen 1-3 eingetragen werden. Es macht natürlich Sinn in den ersten beiden Reihen eher kleinere Punktzahlen einzutragen bzw. Platz dafür zu lassen. Konnte der Spieler keine gültige Zahl zusammenstellen oder bemerkt er erst nach dem 6. Wurf, dass sein aktuelles Ergebnis schon auf dem Punkteblatt in seiner Spalte steht oder die Zahl nicht korrekt eingetragen werden kann (z.B. ist die Zahl schon zu hoch, um sie vor den anderen eintragen zu können), bekommt er auch keine Punkte, somit also nicht so schlimm, allerdings gewinnt, wer als Erster alle 7 Reihen in der Punktespalte mit Zahlen gefüllt hat. Wer also mehrmals keine Punkte eintragen kann, gerät wohl arg ins Hintertreffen. In jedem Fall folgt nach dem Zug des aktiven Spielers nun der nächste Spieler im Uhrzeigersinn, es sei denn der aktive Spieler möchte, aufgrund eines so geschehenen Fehlwurfs, eine seiner Aktionskarten einsetzen, um den Wurf zu korrigieren! Die 6 Aktionskarten können die Spieler jederzeit in ihrem Zug einsetzen und so das Ergebnis beeinflussen. So können sie "I"er oder "V"er neu werfen, oder einen Würfel herauslegen und diesen ignorierend mit den anderen weiterwürfeln, oder einen einzelnen Würfel erneut werfen. Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit eine Zahl zweimal einzutragen, obwohl es sie schon in der eigenen Punktespalte gibt und eine Joker-Karte, die für eine der Aktionen genutzt werden kann. Spielende: Das Spiel endet, sobald ein Spieler die 7. Zahl in seiner Punktespalte eintragen lassen konnte! Nun werden alle vorhandenen Punkte der Spieler zusammengezählt und der Spieler mit der höchsten Punktzahl gewinnt das Spiel! Fazit: "RP" ist ein sehr geselliges Würfelspiel, das in vielerlei Besetzungsrunden, als Spiel für zwischendurch oder Absacker, viel Spaß macht. Angelehnt an das sehr ähnliche "Ludix" hebt sich "RP" durch die Aktionskarten ab, die - mehr als nötig - gerne zum Einsatz kommen. Extrem glückslastig ist das Spiel natürlich nichts für Pechvögel oder bierernste Gesellen^^, aber der schnelle Spielverlauf und der leichte Zugang ermöglichen doch einem sehr breitem Publikum hier einmal "herein" zu schauen :)! Rundum mit dem nötigen Luxus (Punkteblock und gute Würfel) ausgestattet, konnte das Spiel doch für einige Runden überzeugen, ohne natürlich zu einem abendfüllenden Projekt zu werden.