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Trockene oder fettige Schuppen?
Rund 30 Prozent der Frauen und 20 Prozent der Männer leiden in der Schweiz unter Schuppen. Sie lassen sich in zwei Arten einteilen. «Fettige Schuppen treten in Form von öligen oder gelblichen Flocken auf», erklärt Sandra Peterer, eidg. dipl. Drogistin in Flawil, «sie bleiben an der Kopfhaut und an den Haaren kleben.» Um trockene Schuppen handelt es sich, wenn weisse Schüppchen entstehen, die vom Kopf herunterrieseln, oft begleitet von Rötungen und Juckreiz der Kopfhaut. Während die Ursache dieser weissen Schuppen bei der trockenen Kopfhaut zu finden ist, entstehen die fettigen Schuppen durch eine Überproduktion der Talgdrüsen. Häufiges Haarewaschen fördert die Talgproduktion.
Auch Shampoos mit Silikonen und mit Parabenen als Konservierungsmittel können Schuppen begünstigen. Die gesteigerte Produktion von Hautfett sorgt zudem für einen Teufelskreis. Sie fördert das Wachstum eines zur normalen Hautflora gehörenden Hefepilzes. Nimmt dieser überhand, trägt er zur weiteren Bildung von Schuppen bei. Es gibt noch eine Reihe von weiteren Faktoren,die Schuppen fördern. Dazu gehören das heisse Föhnen der Haare, die erbliche Veranlagung, hormonelle Veränderungen, wie sie in der Pubertät oder in den Wechseljahren vorkommen, sowie körperlicher und seelischer Stress.