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Gleich zum Auftakt der German Open Championships in Stuttgart konnte sich die neu für die Schweiz startende Standard-Paarung Mirco Marotta/Anna Drukarova bei den Senioren I den hervorragenden 4. Rang unter 62 Startenden sichern – ein Glanzergebnis, das aufhorchen lässt. Wer ist dieses hier noch unbekannte Paar?
Von 2019 bis 2021 starteten Marotta/Drukarova mit eine litauischen Lizenz und erreichten an den Senioren-Weltmeisterschaften 2020 und 2021 zweimal den 10. Rang. Seit diesem Jahr starten sie für den STSV, haben die Lizenz beim TSCZ eingelöst. Anna ist mit einem Schweizer verheiratet, Mirco hat in Italien eine Tanzschule. Das Training findet abwechselnd in Hausen am Albis und in Italien statt. Erstmals an einem Wettkampf in der Schweiz präsentieren sie sich übrigens am kommenden Samstag an der SM Standard in Kirchberg.
In den beiden Grandslam-Turnieren der Adults zeigten sich Davide Corrodi/Maja Kucharczyk von ihrer besten Seite. „Wir sind sehr zufrieden mit diesen Resultaten“, liess sich Davide Corrodi verlauten. Im Latein rangierte der 47. Platz bei 175 Paaren, im Standard gar der 39. Platz unter 158 Paaren. Vova Kasilov/Yulia Dreier landeten in diesem Weltklassefeld auf Platz 65. WDSF-Halbfinals erreichten zudem die Latein-Paare Flavio Lodigiani/Patrizia Patt aus Luzern (Senioren II) und Frank und Wibke Sudholt vom DUZ (Senioren III).
Der GOC musste in den letzten zwei Jahren wegen der Pandemie ausfallen. Bei der Reprise waren die GOC-Felder immer noch sehr stattlich, aufgrund der Absenz der russischen Tanzpaare waren insbesondere die Nachwuchskategorien aber schwächer besetzt. Daneben fiel auf, dass auch die Delegation aus China diesmal überschaubar war. Trotzdem blieb das Stuttgarter Turnier auch für zahlreiche Schweizer Paare ein Anziehungspunkt.