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Das übermässige Schwitzen wird als Hyperhidrose bezeichnet. Betroffene Personen produzieren mehr Schweiss, als für die Regulation der Körpertemperatur notwendig ist.
Die Hyperhidrose hat ihren Ursprung in einer Fehlfunktion des sympathischen Nervensystems. Dieser Nerv, der als sympathischer Grenzstrang bezeichnet wird, verläuft neben der Brustwirbelsäule direkt unter dem Brustfell und ist somit durch eine Thorakoskopie zugänglich.
Die vermehrte Schweissproduktion bei der Hyperhidrose kann den ganzen Körper betreffen oder nur an bestimmten Körperstellen besonders ausgeprägt sein. Typischerweise sind Hände, Achselhöhlen oder Füsse am stärksten betroffen. Viele der Betroffenen fühlen sich durch das starke Schwitzen sehr stark gestört. Oftmals glauben Sie sich mit dem vermehrten Schwitzen abfinden zu müssen, da sie nicht wissen, dass es Behandlungsmöglichkeiten gibt.
Bei einem operativen Eingriff wird vom Institut für Anästhesiologie das individuell auf Sie angepasste Anästhesie-Verfahren ausgewählt.