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Prähistorische Felszeichnungen und modernste Kraftwerkanlagen, Burganlagen und Weinberge, Sils im Domleschg hat einiges zu bieten.
Das engere Siedlungsgebiet mit dem landwirtschaftlich intensiv genutzten Kulturland umfasst den nördlichen kleineren Teil des Gemeindeareals und wird durch die Flüsse Albula und Hinterrhein und den Fuss des Carschenna-Berghangs begrenzt. Zum eigentlichen Dorfgebiet gehören auch die Aussenhöfe und Weiler Albula, Baldenstein, Campi und Freihof. Die natürlichen Gemeindegrenzen sind geprägt durch die Flussläufe Albula und Hinterrhein, flankiert durch die Schluchtstrecke im Schyn und in der Viamala.
Als der Weg in der vorderen Viamala in prähistorischer Zeit und im Mittelalter über Carschenna und Hohenrätien umgangen wurde, herrschte im Dorf ein reger Saumverkehr. Verkehr prägte das Dorf auch in der Neuzeit. Durch den Bau der Nationalstrasse und den Ausbau der Schynstrasse hatte sich der Durchgangsverkehr von der so genannten „oberen Strasse“ über die Lenzerheide ins Domleschg und durch das Dorf Sils verlagert. Mit der Eröffnung des Silstertunnels im Jahr 1999 wurde das lange Ringen für eine Dorfumfahrung reich belohnt.
Im helvetischen und europäischen Stromverbundnetz hat Sils i.D. eine zentrale Funktion. 1907 wurde das Wasserkraftwerk der Elektrizitätswerke Zürich (EWZ) gebaut. Unweit der EWZ-Zentrale, am Ausgang der Schinschlucht, wurde 1963 die Zentrale der Kraftwerke Hinterrhein (KHR) erstellt. Ebenfalls im den Sechzigerjahren wurde rechts der Albula einer der grössten Energieknotenpunkte der Schweiz erbaut, der von der KHR betrieben wird.