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Frauen, die versuchen, schwanger zu werden, müssen nach der Impfung keine besonderen Vorkehrungen treffen. Eine Verzögerung der Schwangerschaft ist nicht notwendig.
Gemäss aktuellem Wissensstand und anhand der Wirkungsweise des Impfstoffs gibt keine Hinweise gibt auf einen Einfluss des mRNA-Impfstoffs auf Schwangerschaft oder Fertilität.
Daten von schwangeren Frauen liegen bisher nicht vor. In Tierexperimenten jedoch wurden keine negativen Folgen des Impfstoffs für die Schwangerschaft, die embryonale/fötale Entwicklung, Geburt oder nachgeburtliche Entwicklung festgestellt. Ebenfalls wurden keine impfstoffbedingten Wirkungen auf die weibliche Fertilität festgestellt.
Im Moment wird aufgrund der fehlenden Daten von einer Impfung während der Schwangerschaft generell abgeraten. Umso mehr ist eine Impfung vor geplanter Schwangerschaft sehr zu empfehlen. Das BAG (ebenso wie die amerikanische CDC) empfiehlt keine Verzögerung einer Schwangerschaft nach der Impfung.
Die EKIF hat in ihrer Empfehlung vom 10.2.21 für Schwangere mit stark erhöhtem Erkrankungsrisiko aufgrund einer anderen Erkrankung die Möglichkeit einer Impfung nicht ausgeschlossen. Die Impfindikation soll mit der zuständigen Fachperson Gynäkologie besprochen und schriftlich dokumentiert werden.
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