Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03400.jsonl.gz/792

eva herman offiziel
„Chinas tödliches Coronavirus könnte die gleiche Sterberate aufweisen wie die Spanische Grippe, warnte ein Experte.
Professor Neil Ferguson vom Imperial College London sagte, die derzeitige Krankheitsrate könne mit der Sterblichkeitsrate der spanischen Grippe vergleichbar sein.
Die spanische Grippepandemie von 1918 gilt weithin als "die tödlichste in der Geschichte" und soll weltweit rund 500 Millionen Menschen infiziert und zwischen 20 und 50 Millionen Menschen getötet haben.
In Großbritannien starben schätzungsweise 228.000.000 Menschen an der Spanischen Grippe von etwa 10 Millionen Menschen, von denen angenommen wurde, dass sie infiziert waren - eine Sterblichkeitsrate von etwa 2%.“
deutsches ärzteblatt:
Grippe: Chirurgische Maske schützt genauso gut wie teure N95-AtemschutzmaskeMittwoch, 4. September 2019
/ Kadmy, stock.adobe.comPittsburgh – Einweg-Atemmasken, die mindestens 95 % aller Aerosole aus der Luft filtern (N95), haben in einer randomisierten pragmatischen Studie im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2019; 322: 824-833) das Gesundheitspersonal in der Erkältungssaison nicht häufiger vor Atemwegserkrankungen einschließlich einer nachgewiesenen Grippe geschützt, als einfache chirurgische Gesichtsmasken.
Chirurgische Gesichtsmasken filtern die Atemluft von Ärzten und Pflegepersonal und verhindern dadurch eine Infektion des Patienten. Für einen Schutz in die andere Richtung sind sie eigentlich nicht vorgesehen, da die Masken nicht lückenlos an der Gesichtshaut schließen. Außerdem werden die Masken häufig „lässig“ getragen. Mit Viren oder anderen Krankheitskeimen besetzte Aerosole können seitlich an der Maske vorbei in die Atemwege eindringen.
Die US-Centers for Disease Control and Prevention (CDC) rieten deshalb dem Personal während der H1N1-Epidemie von 2009 („Schweinegrippe“) dringend, sich durch N95-Atemschutzmasken vor einer Ansteckung zu schützen. In vielen US-Kliniken sind sie danach zum Standardatemschutz geworden. Dies belastet nicht nur das Budget der Kliniken, da die N95-Atemschutzmasken relativ teuer sind. Aufgrund ihres geringen Tragekomforts sind sie beim Personal unbeliebt.
Eine frühere Laborstudie an Dummies hatte gezeigt, dass die chirurgischen Gesichtsmasken besser sind als ihr Ruf, wenn die Masken lückenlos auf der Haut anliegen: Viren wurden in einer Testserie in Clinical Infectious Diseases (2012; 54: 1569-77) zu 94,5 % zurückgehalten. Der Unterschied zur N95-Atemschutzmaske, die 99,8 % der Viren zurückhielt, war nicht sehr groß. Wenn die Masken nur „locker“ angelegt wurden, hielten sie weniger als 70 % der Viren zurück. Auch die N95-Atemschutzmaske war nicht effektiver, wenn sie nicht sachgerecht angelegt wurde.
Es gab also berechtigte Zweifel, ob die N95-Atemschutzmasken im klinischen Alltag wirklich eine größere Schutzwirkung erzielen als eine einfache chirurgische Gesichtsmaske. Eine randomisierte Studie, die die CDC an sieben Zentren durchführen ließ, bestätigt jetzt diesen Eindruck.
In 380 ambulanten Einrichtungen, darunter Polikliniken, Zahnarztpraxen, Notfallzentren, Hämodialysezentren, Notaufnahmen und Rettungsdiensten, wurde das Personal über vier Jahre während der Grippesaison gebeten, bei Patientenkontakten entweder Einweg-Atemschutzmasken mit N95-Zertifikat oder herkömmliche chirurgische Gesichtsmasken zu tragen.
Die Teilnehmer, 2.862 Ärzte, Pflegekräfte oder anderes Personal mit Patientenkontakt, wurden gebeten, sich bei einer Erkrankung zu melden. In diesem Fall wurde ein Abstrich aus Nase und Rachen auf Krankheitserreger hin untersucht. Primärer Endpunkt war die Häufigkeit einer bestätigten Infektion mit Influenza A- oder B-Viren.
zum Thema
Der Unterschied zwischen den beiden Gruppen war mithin gering und die adjustierte Odds Ratio von 1,18, die sogar einen tendenziellen Vorteil der chirurgischen Gesichtsmasken anzeigte, war mit einen 95-%-Konfidenzintervall von 0,95 bis 1,45 nicht signifikant.
Darüber hinaus gab es in den Gruppen mit N95-Atemschutzmasken 2.734 Erkrankungen mit grippeähnlichen Symptomen oder von Laboratorien bestätigten Atemwegserkrankungen oder von akuten oder im Labor nachgewiesenen Atemwegsinfektionen (bei denen sich der Arbeitnehmer möglicherweise nicht krank gefühlt hat) verglichen mit 3.039 solchen Ereignissen bei den Trägern chirurgischer Gesichtsmasken. Auch hier waren die Unterschiede nicht signifikant.
In der Gruppe mit N95-Atemschutzmasken hatten 89,4 % der Teilnehmer angegeben, die Masken „immer“ oder „manchmal“ zu tragen. In der Gruppe mit chirurgischen Gesichtsmasken waren es 90,2 %. Ein Verzicht auf die unbequeme N95-Atemschutzmaske kommt deshalb nicht als Erklärung für die fehlende Überlegenheit infrage. Für Radonovich gibt es insgesamt keinen Grund, warum dem Personal während der Grippesaison zu den teureren N95-Atemschutzmasken geraten werden sollte. © rme/aerzteblatt.de
Klicken Sie, um benutzerdefinierte HTML festzulegen

Autor
Marcel Krebs, Reisender