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Jeder Pirat, zumindest in den guten Filmen, trinkt Rum.
Rum verbinden wir automatisch mit der Seefahrt, mit den etwas raueren Zeiten und mit dem Entdecken neuer Welten. Er erinnert uns aber auch an Sonnenuntergänge, Strände und Cocktailschirmchen.
Früher wurde Rum noch nicht in einer Qualität produziert wie wir sie heute kennen. Das Destillat war deutlich stärker, nicht ganz rein und «kratzte» etwas mehr. Aber es war günstig und sorgte für gute Laune.
Bei längeren Seefahrten und Entdeckungsreisen in die Neue Welt war Rum allgegenwärtig. Einerseits nahm der Alkohol der Mannschaft die Angst auf den gefährlichen Reisen und andererseits diente er der Haltbarmachung des Trinkwassers. So wurde aus hygienischen Gründen das Wasser mit dem Rum vermischt, meist in einem Verhältnis von 1:4. Das Wasser war so länger haltbar und die Seeleute «angeschwippst» oder «groggy».
Zucker machte das Getränk noch etwas trinkbarer und mit der Erkenntnis, dass Zitronensaft gut gegen Skorbut war, fand auch diese Zutat ihren Weg in das Mischgetränk. Der Rum Grog war geboren. Bis Heute findet man dieses Getränk in den Bars dieser Welt, wobei anzufügen ist, eher in den Bars der Küstenregionen. Bei den Seefahrern eben.
In kälteren Regionen wurde der Grog später mit heissem Wasser getrunken. Für mich persönlich ist diese Variante immer noch das beste Mittel gegen Erkältung und Fieber.
Ich trinke meinen Grog in folgender Zusammensetzung:
- 8cl Malteco 8y Spices Rum
- 4cl kochend heisses Wasser
- 2cl Zitronensaft
- 1 Kaffeelöffel Honig
Zwei davon vor dem Schlafengehen und die Grippe erwischt mich nicht.