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Neue Daten zu den Ölreserven in den USA trieben die Preise nach oben. Am Nachmittag hatte die US-Regierung gemeldet, dass die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 6,2 Millionen auf 504,6 Millionen Barrel gesunken sind. Experten hatten dagegen mit einem Anstieg gerechnet.
Am Vorabend hatte bereits das private American Petroleum Institute (API) eine ähnliche Entwicklung der US-Ölreserven gemeldet. Demnach seien die Lagerbestände in der vergangenen Woche um 7,5 Millionen Barrel gefallen. Ein Rückgang der Ölreserven kann auf ein geringeres Angebot oder eine stärkere Nachfrage hindeuten.
Generell bleibt das geplante Treffen des Ölkartells Opec in der kommenden Woche in der algerischen Hauptstadt Algier ein wichtiges Thema am Ölmarkt. In Algier geht es um eine mögliche Begrenzung der Ölförderung zwecks Preiskontrolle zwischen der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und anderen Produzenten wie Russland.
Der Preis für Rohöl der Opec ist gefallen. Das Opec-Sekretariat meldete am Mittwoch, dass der Korbpreis am Dienstag 41,55 Dollar je Barrel betragen habe. Das waren 54 Cent weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 14 wichtigsten Sorten des Kartells./jkr/jsl/jha/
(AWP)