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Bern, 10.05.2011 – Am Rande der 4. Konferenz über die am wenigsten entwickelten Länder in Istanbul hat die Schweiz mit der UNO ein Rahmenabkommen betreffend Unterstützung der ärmsten Länder (LDC) bei deren Integration in den Welthandel unterzeichnet.
Die Schweiz und die UNO bündeln Kräfte, um Partnerländern der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit aufeinander abgestimmte Dienstleistungen im Handelsbereich zur Verfügung zu stellen. Gezielte Unterstützung bei der Exportförderung, der Verbesserung der Produktqualität, der Umsetzung internationaler Handelsvereinbarungen und der Berücksichtigung von Sozial- und Umweltaspekten in der Produktion, leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Zugangs von Waren und Dienstleistungen aus LDC in die internationalen Märkte.
Der Schweizer Vertreter bei der WTO, Luzius Wasescha, der das Rahmenabkommen unterzeichnete, bezeichnet dies einen gezielten Beitrag zur Integration der ärmsten Entwicklungsländer in den Weltmarkt und damit eine Stärkung des multilateralen Handelsystems als effektives Instrument zur Armutsbekämpfung.
Unterzeichnet wurde das Rahmenabkommen vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, der Konferenz der Vereinigten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD), der Organisation der Vereinigten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO), des Internationalen Handelszentrums (ITC), der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) sowie dem Büro der Vereinigten Nationen für Projektdienste (UNOPS).
Erstmals zur Anwendung gelangt die Partnerschaft in Laos. Das mit den laotischen Partnern ausgearbeitete und vom SECO finanzierte Projekt über 4 Millionen Schweizer Franken (2011-2014) zielt darauf ab, die Qualität exotischer Landwirtschafts- (Reis und Früchte) und Kunsthandwerkprodukte (Seide) zu verbessern und die Einhaltung des Arbeitsrechts und Umweltnormen zu fördern.
Staatssekretariat für Wirtschaft