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In den Jahren 2000 bis 2002 haben die Eidgenössischen Forschungsanstalten für Agrarökologie und Landbau (FAL), Reckenholz, und für Pflanzenbau in Changins (RAC) 22 Sorten Rohrschwingel und vier Sorten Wiesenfuchsschwanz an fünf Standorten in vergleichenden Versuchen geprüft. Neben dem Ertrag interessierten der Anteil der verdaulichen organischen Substanz (VOS), die Ausdauer, Konkurrenzkraft und Krankheitsresistenz und beim Rohrschwingel zusätzlich die Feinheit der Blätter. Die Daten der Erhebungen dieser Merkmale dienten zur Berechnung eines Indexwertes, welcher eineGesamtbeurteilung der Sorten möglich macht. Aufgrund dieses Indexwertes konnten folgende Rohrschwingelsorten neu in die «Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen» aufgenommen werden: Belfine, Molva, Barolex und Dulcia. Die «Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen» wurde beim Wiesenfuchsschwanz um die Neuzüchtung G 9438 erweitert.
Pflanzenbau
Spring J.-L-, Zufferey V., Verdenal T., Reynard J.-S., Lorenzini F., Bourdin G., Blouin A., Carlen C., Jermini M., Morisoli R., Ferretti M.
Aktuell werden fünf in der Schweiz gezüchtete Merlot-Klone über die Zertifizierung verbreitet. In einem mehrjährigen Versuch von Agroscope in Gudo (TI) konnten sie mit französischen und italienischen Referenzklonen verglichen werden, wobei sie ihre sehr guten Eigenschaften unter Beweis stellten.
Arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze sind wichtig für gesunde Böden und gute Ernten. Eine europaweite Studie zeigt, dass Pflanzenschutzmittel diesen Pilzen zusetzen. Dadurch verringert sich ihre Fähigkeit, Pflanzen über die Wurzeln mit Phosphor zu versorgen.
Schotenklee und Esparsette kommen in Mischungen für ausdauernde Heuwiesen und für tanninhaltiges Futter zum Einsatz. Agroscope ergänzt die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen mit zwei Neuzüchtungen von Schotenklee, während bei der Esparsette alles beim alten bleibt.