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Kurzbio
Emilia Sulek erhielt einen Magisterabschluss in Sozialanthropologie sowie einen weiteren in Mongolistik und Tibetologie – beide an der Universität Warschau. Während ihrer Magisterstudien führte sie eine Feldforschung in Polen und Weissrussland zur Politikwahrnehmung in ländlichen Kontexten und zu sozio-kulturellen Beziehungen in einem multiethnischen Grenzgebiet durch. Ausserdem untersuchte sie das Phänomen der “Imagined Geography” am Beispiel von Tibet sowie die Popularität von Buddhismus in westlichen Gesellschaften. Darüber hinaus widmete sie sich in ihrer Forschung der Anwendung traditioneller tibetischer Medizin in Ostmitteleuropa, speziell durch Einwanderer aus der Mongolei.
Emilia Sulek promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Dissertation baut auf ihrer Langzeitfeldforschung in China auf. Hierfür analysierte sie den wirtschaftlichen Aufschwung im Handel mit dem Raupenpilz mit Schwerpunkt auf Agency und Unternehmertum in einer nomadisch geprägten Region Tibets. Sie veröffentlichte zudem zu den Themen Oral History und Identitätsbildung im ethnisch und politisch komplexen Grenzgebiet zwischen Tibet und China. Sie publiziert auch regelmässig in Medien mit einer breiteren Leserschaft – wie beipsielsweise dem Blog Tethys. Central Asia Everyday und dem Newsletter des International Institute for Asian Studies.
Emilia Sulek war als wissenschaftliche Mitarbeiterin und als Lehrbeauftragte an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig, wo sie ein Post-doc-Stipedium im Rahmen der Exzellenzinitiative erhielt. Anschliessend war sie Visiting Fellow am International Institute for Asian Studies in Leiden.