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Tipps für ein erfüllteres Leben
Raus aus dem Hamsterrad
Heute: Wie breche ich aus dem Hamsterrad aus?
1) DIE HAMSTERRÄDER IN DEINEM LEBEN
Ob im Job, in der Freizeit, in der Beziehung, in der Familie, beim Sport oder wo auch immer; unser tägliches Leben ist geprägt von Routine und immer wiederkehrenden Abläufen, die wir manchmal gar nicht wollen und die uns davon abhalten, das eigene Ding durchzuziehen.
Definiere deine wichtigsten Lebensbereiche und stelle dir die Frage, ob du dort Hamsterräder wie folgende hast:
• Du tust etwas, das du nicht gerne tust, aber du das Gefühl hast, du musst.
• Du tust etwas, weil es andere von dir erwarten.
• Du tust etwas, weil es sich so gehört oder man es schon immer so gemacht hat.
• Du tust etwas, um andere Menschen zu beeindrucken.
• Du tust etwas, weil du dich schuldig oder verantwortlich fühlst.
• Du tust etwas, weil du Konflikten aus dem Weg gehen möchtest.
• Du tust etwas für andere Menschen und deine Bedürfnisse bleiben dabei auf der Strecke.
• Du befindest dich in einer ewigen Denkspirale, machst dir stets Sorgen, kannst dich nicht entscheiden oder kannst einfach deinen Kopf nicht abschalten.
Mit Hilfe deiner Liste kannst du nun definieren, wo das grösste und nervigste Hamsterrad rumsteht, das du jetzt demontieren willst.
2) DER GRÖSSTE SCHMERZ
Sobald du weisst, welches Hamsterrad du loswerden willst, musst du dich fragen, was dieses Hamsterrad mit dir tut.
• Wie fühlst du dich in diesem ewigen Hamsterrad?
• Was empfindest du?
• Was sind die Symptome und die Folgen auf dein tägliches Leben?
• Wie sind deine Gedanken, Taten, Freiheiten, Lebensfreude und deine Fähigkeit, dich zu entspannen, beeinträchtigt?
• Was fehlt dir?
• Wovon hast du zu viel?
Nimm dir Zeit und beantworte diese Fragen ehrlich. Es ist normal, dass das etwas unangenehm ist und vielleicht auch ein bisschen schmerzt, aber nur wer seine Ausgangsposition erkennt, kann sein Ziel definieren.
3) BREMSEN
Du weisst jetzt, woran du bist. Du kennst dein Hamsterrad und weisst, was es mit dir tut. Jetzt geht es um die Bremsklotz-Frage…
• Wer und was hat dich bis jetzt von einer Veränderung abgehalten?
• Sind es Menschen, die dir nahestehen?
• Ist es deine Verantwortung?
• Sind es all die möglichen Folgeerscheinungen, die eine Veränderung mit sich bringen würde?
• Wovor hast du Angst? Was hält dich zurück?
• Welche Dinge oder Menschen lähmen dich?
• Für wen tust du es? Für wen lässt du es?
• Ist es nur in deinem Kopf? Die soziale Programmierung? Die Erziehung? Dein Werte? Deine Glaubenssätze?
• Deine Zweifel an deinen Fähigkeiten?
4) PAUSE-TASTE
Bis dein Hamsterrad auseinander gebaut ist, brauchst du eine Pause-Taste, die kurzfristig deine Symptome lindert, dich lächeln lässt, ablenkt, entspannt, dir gut tut, deinen Fokus verschiebt oder ähnliches. Was das ist, kannst du selber definieren: Musik hören, tief durchatmen, kurz die Augen schliessen, an etwas Schönes denken, Schoggi essen, an die frische Luft gehen oder so.
Es geht darum, dass du dir kurz eine Pause gönnst, in der du Energie tanken kannst. Das kann so vieles einfacher machen…
5) GEGENMASSNAHMEN
Überlege dir jetzt kleine, aber ganz konkrete Schritte, wie du aus deinem Hamsterrad kommst. Mithilfe der Pause-Taste kannst du dir etwas Distanz verschaffen.
Es geht hier nicht um riesige Masterpläne, sondern um kleine, gut erreichbare Schritte in die richtige Richtung. Denke daran: Machen ist wichtiger, als perfekt.
Sobald die erste Massnahme greift, kommt die nächste.
6) ZEIT
Pläne und Massnahmen sind toll, brauchen aber Zeit, um umgesetzt zu werden. Diese musst du dir nehmen. Am besten jeweils sofort notieren, wann du diese umsetzen willst und wie viel Zeit du dafür einrechnest.
7) SCHRITT FÜR SCHRITT
Das Hamsterrad steht nicht von heute auf morgen still. Deshalb: immer den nächsten Schritt im Auge haben und schnellstmöglich angehen.
Wir bringen auf skippr weiterhin Tipps dazu…