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«Zeit ist Geld» ist ein Allgemeinplatz, der die Frage aufwirft: Welche Zeit? Wieviel Geld?
Selbstbetrachtung sagt uns, dass wir Zeit unterschiedlich bewerten: Zeit um mit einem Kind zu spielen ist etwas anders als überfällige Arbeit zu erledigen. In einem eleganten Auto durch das Engadin zu fahren ist etwas anders als in einem vollen Bus zu stehen.
Statistische Ansätze, die heute in der Regel verwendet werden, können manche, aber nicht alle Aspekte der Zeit bewerten. Diese partielle Analyse wird aber die Massnehmen verzerren, die Politik und die Öffentlichkeit ergreift, da sie nur eine Teilsicht haben.
Im ersten Teil des Projektes wird ein umfassenderer Ansatz zusammen mit seinem Entwickler, Prof. Jara-Diaz, erweitert und getestet. Er ist in der Lage alle Teile des Tages zu bewerten.
Dieses Modell braucht Daten von ungewöhnlichem Detail und Tiefe. Ein entsprechender neuer Datensatz wird gemeinsam mit der Projektpartnerin, der Universität für Bodenkultur, in Wien erhoben werden. Neben dieser 4-Wochen-Erhebung der Aktivitäten, Reisen und Ausgaben werden zusätzliche Experimente durchgeführt, in denen die Abwägungen direkt im Zentrum stehen.
Im letzten Teil werden die Modelle dann für die veschiedenen Zeiten geschätzt und zwar für die wesentlichen Personengruppen, die für die planerische und politische Bewertung einer Massnahme wichtig sind.