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27. September - 7. Oktober 2017
Reiseroute
Loreto - Patras - Alt-Korinth - Athen - Kap Sounion - Loreto
Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Theodor Zimmermann / in Athen: Pfr. Hans Brabeck
Preise
Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 1'750.00
Zuschlag Einzelzimmer: CHF 270.00
Zuschlag Einzelkabine: CHF 180.00
inkl. Vollpension (1 x Lunch, 4 Essen fakultativ)
Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise
Informationen zu den Reisezielen
Athen, Korinth, Thessalonich / GR
Um 44/45 unternahm der hl. Apostel Paulus zus. mit Barnabas eine Kollektenreise für die in der Hungersnot leidenden Brüder in Jerusalem. Ein Jahr später begann er seine 3 großen Missionsreisen, auf denen er systematisch in allen wichtigen Städten Kleinasiens, Mazedoniens u. Griechenlands Zentren des christlichen Glaubens gründete (Apg 13-21). Seine 4. Reise führte ihn als Gefangener der röm. Staatsgewalt nach Rom (Apg 27-28). Nach dem 1. Clemens-Brief (Clemens I., + 101) und dem Muratorischen Fragment (8. Jh., Mailand) unternahm er auch seine geplante Reise nach Spanien. Im Sommer 64 brach die Verfolgung unter Nero aus. In dieser Gefangenschaft, im Angesicht des nahen Todes schrieb er den 2. Brief an Timotheus. Er wurde vor der Stadtmauer Roms enthauptet.
Thessaloniki / GR
Saloniki / Thessalonich (600‘000 Einw.) ist Griechenlands zweitgrösste Stadt (nach Athen) und sein zweitgrösster Hafen. Es liegt am Ende des Golfs von Saloniki an den Abhängen der Chortiatis-Berge. Die Hauptstadt von Griechisch-Mazedonien ist ein wichtiger Knotenpunkt für den Handel zwischen Europa und dem Nahen Osten. Vor allem ihre byzantinischen Kirchen machen sie zu einer Sehenswürdigkeit ersten Ranges. Sanloniki wurde im Jahre 315 v. Chr. von dem mazedonischen König Kassandros gegründet, und nach einer Schwester Alexanders des Grossen benannt. Die Blütezeit der Stadt brach jedoch erst nach der Eroberung durch die Römer (146 v. Chr.) an, als sie zu einem bedeutenden Knotenpunkt an der Via Egnatia wurde, dem Hauptverkehrsweg der Adria über den Balkan nach Byzanz. Der Apostel Paulus gründete hier die erste christliche Gemeinde Europas. Die bedeutendsten byzantinischen Kirchen der Stadt, deren Besuch kein Fremder versäumen sollte, sind die Georgskirche, die Agia Sofia, die Panagia ton Chalkeon, die Apostelkirche und die Dimitrios-Kirche.
hl. Demetrios „Myrovlytis“:
Einer der am meisten verehrten Heiligen in Griechenland ist der hl. Demetrios „Myrovlytis“. In keiner anderen byzant. Stadt hat der Schutzpatron eine so entscheidende Bedeutung wie hier. In der Basilika Hagios Demetrios (5.Jh.) werden auch seine Reliquien verwahrt. Der röm. Soldat und Sohn einer einflussreichen Familie wurde um 306, unter Diokletian oder Maximinus Daia, in Thessaloniki mit Speeren durchbohrt, weil er sich weigerte, seine Glaubensbrüder zu verfolgen. An seinem Festtag, dem 8 Nov. wird der Schrein geöffnet und die ganze Kirche duftet vom Wohlgeruch - daher sein Beiname „der Myrrhe verströmende“. Anschliessend wird eine Prozession durch die Stadt abgehalten, dabei erfüllen sich die Gassen von diesem Duft. Noch heute sind ihm allein in Griechenland über 200 Kirchen geweiht. Demetrios gehört zu den Heiligen Rittern, die in verschiedener Zusammenstellung vorkommen und ist der volkstümlichste Heilige der Orthodoxen Kirchen. Im 9. Jh. führten die Slawenlehrer Cyrillus und Methodius die Verehrung von Demetrios in Mähren und Pannonien ein, Methodius verfasste einen Hymnus auf ihn. Der altserbische Name von Sirmium erinnerte an den Heiligen: er lautete Dimitrovce, ungarisch Szava Szent-Demeter, civitas S. Demetrii in lateinischen Quellen des 13. bis 15. Jh.
Athen (Ortodoxes Frauenkloster) / GR
„Aghios Pavlos“ Das Klosterleben steht in einer lebendigen Tradition, die bis in die Anfänge des christlichen Mönchstums (4. Jh.) zurückreicht. Das zurückgezogene Leben will Raum schaffen für Gott, Gebet und Askese. So ist der Alltag der Nonnen durchzogen von den Gebetszeiten der Kirche und persönlichem Gebet, das sich mit der Arbeit verbindet. Die Liebe zum Nächsten äußert sich auf vielfache Weise in der Sorge um den Mitmenschen, im fürbittenden Gebet und in tätiger Liebe für die Notleidenden. Für ihren Unterhalt betreiben die Schwestern eine kleine ökologische Landwirtschaft mit Oliven- und Obstbäumen, Kräutergarten und Geflügelaufzucht. Sie beschäftigen sich ebenfalls mit klassischen klösterlichen Kunsthandwerken wie Ikonenmalerei, Mosaikarbeiten und Herstellung von Paramenten. Die Schwestern erwarten uns zur Klosterführung, zum Klosterkaffee und zu einem geistlichen Gespräch. Anschließend Gelegenheit, wertvolle Produkte des Klosterladens zu erwerben. (www.dkgathen.net)
Griechenland (Meteora-Klöster) / GR
Die Klöster „zwischen Himmel und Erde“ sind in der Zeit zwischen dem 12. und 15 Jh. errichtet worden. Dieses Gebiet gehört wohl zu den schönsten Gegenden der Welt. Das beeindruckende Panorama der ca. 500 m hohen Felsen mit den Klöstern bleibt jedem Besucher für immer im Gedächtnis. Das älteste noch erhaltene Kloster ist Agios Stefanos, welches heute von Nonnen bewohnt wird. Insgesamt sind noch sechs Klöster für Besucher zugänglich. Die Meteora-Klöster mit ihrer wertvollen Tradition in der Askese, den unzähligen Heiligen, die dort auf den gesegneten Felsen lebten, und der Vielfalt der Reliquien, die dort als wertvollste Schätze bewahrt werden, waren und bleiben lebendige Horte der orthodoxen Spiritualität. In erster Linie widmen sich die Mönche in Meteora ihrem frommen religiösen Leben, dienen mit Hingabe ihren zahlreichen Besuchern, bewahren und schützen die Klöster, beschäftigen sich mit Heiligenmalerei, Goldstickereien, Mikrographien, der Herstellung von Kerzen aus reinem Bienenwachs sowie der Produktion von Weihrauch und kleinen Ikonen, Gartenpflege und Bienenzucht. Auch schreiben sie über Geschichte, Theologie und Loblieder. (www.infotouristmeteora.gr)
Loreto / I
Loreto ist einer der berühmtesten Wallfahrtsorte Italiens. In der Mitte der riesengrossen, mit Kunstwerken namhafter Künstler reich ausgestatteten Basilika, befindet sich das Haus der Heiligen Familie. Es wurde der Legende nach vor gut 700 Jahren von Engeln oder wie andere Quellen berichten, von frommen Adelsfamilien namens "degli Angeli" im Jahre 1291 zuerst von Palästina nach Trsat bei Rijeka (Kroatien) und dann, im Jahre 1294, von Trsat nach Italien gebracht. Das sog. "Loreto Oel", das die Ewig-Licht Lampen in der Casa Santa speist, hat schon vielen Heilung gebracht. Es ist rechts beim Aufgang zum Heiligen Haus gegen ein freiwilliges Almosen erhältlich.