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Die Kupferhalsziege hat ihren Ursprung im Wallis. Durch die Rassenbereinigung im Jahr 1938 geriet diese Rasse in Vergessenheit. Trotzdem tauchten die Tiere immer wieder in den regionalen Ziegenbeständen auf. Im Jahr 2006 wurde ProSpecieRara auf sie aufmerksam und konnte noch 28 Kupferhalsziegen im Berner Oberland und im Wallis ausfindig machen. Sie dienten als Basis für ein ambitioniertes Rettungsprojekt mit strengen Inzuchtkontrollen. Typischerweise hat die Kupferhalsziege einen schlanken, langen Körperbau mit langem Haarkleid und starken Hörnern. Da das Rettungsprojekt sich am alten Typus orientiert, wird eine etwas kürzere und damit auch pflegefreundlichere Haarpracht angestrebt. Das kommt der extensiven Haltung auf der Alp oder in Beweidungsprojekten zugute, wo sich die Tiere weniger im Buschwerk verfangen. Ebenfalls den historischen Bildern entsprechend und im Sinne der Erhaltung alter Eigenschaften, ist ein Farbwechsel der – im Gegensatz zu den Walliser Schwarzhalsziegen – etwas vor der Körpermitte liegt. Die Kupferhalsziege ist seit 2022 dem Herdebuch des SZZV angeschlossen.