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Noch immer seien keine fair produzierten Computer im Handel, kritisieren Schweizer Hilfswerke. In den Fabriken in Fernost würden "grundlegende Menschenrechte verletzt", sagten sie am Dienstag.Dieser Inhalt wurde am 20. Mai 2008 - 16:43 publiziert
Ein Jahr nach der Lancierung der Kampagne für faire Arbeitsbedingungen in der Computerindustrie durch die Hilfswerke "Brot für alle" und "Fastenopfer" seien die erzielten Verbesserungen bescheiden.
Dabei wäre für einen fair hergestellten Computer gemäss Schätzungen der Hilfswerke lediglich ein Aufpreis von 50 Franken notwendig.
Die Hilfswerke hatten vor einem Jahr mit ihrer Kampagne "High Tech - No Rights?" die in der Schweiz marktführenden Computerfirmen HP, Dell, Apple, Fujitsu Siemens und Acer aufgefordert, ihre soziale Verantwortung wahrzunehmen.
Gelobt wird von den Hilfswerken allerdings das Engagement von HP bei der Umsetzung ihres Verhaltenskodexes. Weniger weit gehende Engagements attestieren sie Dell und Apple. Schlechte Noten erhalten Fujitsu Siemens und Acer.
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