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Die Tragikomödie «Green Book» von Peter Farrelly ist in der Nacht auf Montag mit einem Oscar als bester Film ausgezeichnet worden.
Farrelly nahm im Dolby Theatre in Los Angeles die höchste Filmauszeichnung entgegen, wo vorher die Rockband Queen mit «We will rock you» die Gäste in Stimmung brachte. Der biografische Film «Bohemian Rhapsody» zeichnet das Leben des verstorbenen legendären Lead-Sängers von Queen nach: Freddie Mercury. Dieser war dementsprechend gross im Hintergrund auf eine Leinwand projiziert.
Schauspieler Rami Malek spielt Freddie Mercury, was ihm eine Auszeichnung als bester Schauspieler einbrachte. Der Musikfilm von Bryan Singer erhielt insgesamt vier Preise.
Auch in «Green Book» geht es wie in «Bohemian Rhapsody» um Musik und Freundschaft. Die Filmbiografie erzählt die Geschichte des schwarzen Jazzpianisten Don Shirley und dessen weissem Fahrer Tony Lip. Die beiden sind in den 1960er-Jahren auf einer Konzert-Tournee von New York bis in die Südstaaten unterwegs. Das Rassismusdrama basiert auf wahren Begebenheiten. An der 91. Oscarverleihung wurde es nun drei Mal ausgezeichnet.
Die vielbeachtete Netflix-Produktion «Roma» erhielt für die Regie eine Auszeichnung: Als bester Regisseur nahm Alfonso Cuarón einen Oscar nach Hause. Bereits bei den Golden Globe Awards 2019 wurde das Filmdrama als bester fremdsprachiger Film und Cuarón für die beste Regie ausgezeichnet. Der Schwarz-Weiss-Film erhielt drei Auszeichnungen. Ins Rennen ging er im Vorfeld als Favorit mit je zehn Oscarnominierungen.
Einen Oscar als beste Schauspielerin nahm Olivia Colman für «The Favourite» an der Gala in Los Angeles entgegen; als beste Nebendarstellerin ging die Trophäe an Regina King in «If Beale Street Could Talk».
Die 91. Oscar-Verleihung, die ohne Moderator ablief, war unter anderem wegen ihres langen Ablaufes heftig in die Kritik geraten.