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Ubald Klug gilt als Universalist. Nach einer Lehre als Tapezierer besuchte er die Fachklasse für Innenarchitektur bei Willy Guhl an der Kunstgewerbeschule Zürich. Danach hielt er sich zunächst in Paris auf, wo er bei dem Bildhauer François Stahly arbeitete und Vorlesungen bei Jean Prouvé besuchte. Zwischen 1961 und 1965 arbeitete Klug für Troesch Sanitär in Bern. Dort entwickelte er verschiedene Küchenmöbelprogramme sowie den Waschtisch Bellino. Seit 1966 lebt Klug in Paris, wo er zwischen 1968 und 1972 im Werbe- und Designstudio MAFIA für dreidimensionale Arbeiten im Bereich von Ausstellungen, Präsentationen und Messeständen zuständig war. Seit 1972 betätigt er sich als selbstständiger Innenarchitekt und Designer. Neben der Gestaltung von Läden und Restaurants entwickelt er Ausstellungssysteme sowie Produkte für die Möbel-, Uhren-, Textil-, Fertigbau- und Flugzeugindustrie.