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Im Kanton Freiburg häufen sich die Fälle von Betrug, bei dem Personen mit persönlichen Problemen auf vermeintliche Berater reinfallen.
Die Kantonspolizei hat seit dem vergangenen Sommer eine Zunahme von Strafanzeigen festgestellt, die im Zusammenhang mit Beratungen bei persönlichen Problemen stehen. Das schreibt die Polizei in einer Mitteilung. Es wurden demnach bereits mehrere Strafanzeigen für einen Gesamtschaden von über 300’000 Franken eingereicht.
Die Täter operieren laut Polizei über Kleinanzeigen in Zeitungen, sozialen Netzwerken oder auf Internetseiten. Dort bieten sie Beratungen an bei Problemen mit Familie, Beziehung, Beruf oder Geld. Beim ersten Kontakt nutzen die Täter in der Regel die Tatsache aus, dass die Geschädigten schwierige Zeiten durchmachen oder verletzlich sind. Sie bauen ein Klima des Vertrauens auf, nutzen die psychischen Schwächen der Geschädigten aus, um hohe Geldsummen zu erbeuten.
Die Betrüger erzählen, dass das Geld für spirituelle Arbeit verwendet wird, welche die Probleme der Opfer lösen soll. Das Geld soll nach Abschluss der Arbeit zurückerstattet werden, was jedoch nie geschieht.
Die Polizei rät darum, bei persönlichen Problemen besser eine Vertrauensperson, professionelle Therapeuten oder die Behörden zu kontaktieren, anstatt auf Anzeigen zu antworten. Beim Verdacht auf Betrug sei der Kontakt sofort abzubrechen und die Polizei zu kontaktieren.
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