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Dankbarkeit ist mehr als sich dankbar zu fühlen: Es ist eine tiefere Wertschätzung für jemanden (oder etwas), die länger anhaltende Positivität erzeugt.
Dankbarkeit wird entweder als Eigenschaft (Disposition) oder Zustand (des Seins) angesehen.

Eigenschaft

Zustand (des Seins)
|Der Einzelne praktiziert Dankbarkeit als Teil seines täglichen Lebens. Dankbarkeit kann mit Übung und Bewusstsein entwickelt werden.||Wenn eine Person die reichen Emotionen von jemandem erlebt, der Dankbarkeit für sie ausdrückt|
Dankbarkeit kann den Neurotransmitter Serotonin steigern und den Hirnstamm aktivieren, um Dopamin zu produzieren. Dopamin ist die Lustchemikalie unseres Gehirns. Je mehr wir positive, dankbare Gedanken denken, desto gesünder und glücklicher fühlen wir uns.
Psychologische Befunde zum Studium der Dankbarkeit:
- Gesteigertes Wohlbefinden
- Tiefere Beziehungen
- Verbesserter Optimismus
- Erhöhtes Glück
- Stärkere Selbstkontrolle
- Bessere körperliche und geistige Gesundheit
- Insgesamt ein besseres Leben
Was macht Dankbarkeit? Robert Emmons (2010), der herausragende Gelehrte auf diesem Gebiet, argumentiert, dass Dankbarkeit es einer Person ermöglicht:
- die Gegenwart zu feiern
- toxische Emotionen (Neid, Groll, Bedauern, Depression) zu blockieren
- stressresistenter zu sein und
- die sozialen Bindungen und den Selbstwert zu stärken
Warum ist Dankbarkeit wichtig auch in der Arbeit?
Jeder möchte sich wertgeschätzt und geschätzt fühlen
- Leistung steigern
- Motivation und Engagement der Mitarbeiter
- vertrauensvoller miteinander
- eher gegenseitig helfen
- Der Spillover-Effekt…
Der Spillover-Effekt bezieht sich auf die Tendenz der Emotionen einer Person, die Gefühle anderer Menschen in ihrer Umgebung zu beeinflussen.
= Positives Emotionen
= Positive Beeinfluss