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Die Forschungsergebnisse neuseeländischer Wissenschaftler zeigen, dass die jetzigen Schutzmassnahmen nicht ausreichen um den seltensten Meeresdelfin vor dem Aussterben zu schützen. Die Hector- Delfine leben ausschliesslich an den Küsten Neuseelands. Vor allem die Einführung, der Kiemen- und Schleppnetzfischerei in den Siebzigerjahren macht den seltenen Meeressäuger zu schaffen. Der Bestand von 29 000 Tieren ist auf weniger als 8 000 Individuen zurück zurückgegangen. Die Unterart der Hector- Delfine, die Maui- Delfine, ist noch stärker betroffen, es gibt heute weniger als 100 Tiere. Jedes Jahr verenden 23 Hector- Delfine als Befang der Fischerei in Netzen. Das sind 20 Mal mehr als ihre Population vertragen kann.
Nach der Ansicht vom NABU International, sollten die Keimen- und Schleppnetze im gesamten Lebensrau der Tiere verboten werden. Durch diese Massnahme könnte der Bestand an Hector- Delfinen in den nächsten 50 Jahren auf ca. 15000 Individuen anwachsen. Naturschützer fordern dies seit mehr als zwei Jahrzehnten. Hector- und Maui-Delfine leben in flachen Küstengewässern und sind daher besonders anfällig für Beifang, aber auch für Umweltverschmutzung, Kollisionen mit Bootpropellern und marinen Bergbau. Da sie sich die Delfine zudem nur sehr langsam fortpflanzen (Weibchen haben nur alle 2-4 Jahre ein Junges und werden erst im Alter von 6-9 Jahren geschlechtsreif), sind sie bereits durch den Verlust weniger Individuen gefährdet.
Bild: Avenue (Wikimedia Commons)