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Weniger Pendlerverkehr
Die Verkehrs- und Siedlungsentwicklung werden aufeinander abgestimmt, um Wohnen und Arbeiten in Basel zu ermöglichen und dadurch den Pendlerverkehr zu reduzieren.
Siedlungsentwicklung nach innen
Das Agglomerationsprogramm stellt sicher, dass die Verkehrsentwicklung ganzheitlich betrachtet wird und die Verkehrsprojekte und die Siedlungsentwicklung aufeinander abgestimmt werden. Dabei wird die Agglomeration als ein funktional zusammenhängender Raum verstanden, welcher sich um die Kernstadt organisiert. Die Vertreter der beteiligten Teilräume (Länder und Kantone) haben dazu im Zukunftsbild 2030 folgende Grundsätze festgehalten: Erhalt der fingerartigen Grünraumstruktur, konsequente Siedlungsentwicklung nach innen und Ausbau der S-Bahn Agglomeration.
Im kantonalen Richtplan Basel-Stadt ist die Strategie der Verdichtung nach innen festgehalten. So wird einer weiteren Zersiedelung an den Rändern der Agglomeration, mit auch negativen Auswirkungen auf das Klima, entgegengewirkt. Angestrebt wird eine Zunahme der Einwohnerzahl. Dazu sollen bestehende Potenziale im Bestand ausgenutzt und an geeigneten Lagen zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden.
Umsetzungsstand
Fortlaufend
Wirkung
Areale, die zurzeit nutzungsoffen sind, sollen bis 2035 in ungefähr gleichen Teilen für Wohnen und Arbeiten genutzt werden. Insgesamt wird dadurch die Anzahl Einwohner/innen sowie die der Beschäftigten im Kanton zunehmen. Diese Entwicklung soll unter anderem dazu dienen, dass der Anteil des Pendlerverkehrs nicht grösser wird. Das Wirkungspotenzial kann jedoch hinsichtlich CO2-Reduktion nicht beziffert werden.