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In der Serie A war Juventus in der vergangenen Saison wegen finanziellen Unrechtmässigkeiten mit dem Abzug von zehn Punkten sowie Geldbussen bestraft worden. Es ging unter anderem darum, dass der Verein jahrelang die Marktwerte seiner Spieler verfälscht und dadurch bei Transfers oder Tauschgeschäften mit anderen Klubs die Bücher geschönt hat. Zudem kam es zu illegalen Gehaltszahlungen rund um die Corona-Pandemie.
Neben der Sperre verhängte die UEFA eine Busse in Höhe von 20 Millionen Euro, von der aber die Hälfte nur bei weiteren Verstössen in den Jahren 2023 bis 2025 fällig werden.
Belangt wird auch der FC Chelsea. Die Engländer müssen wegen Unregelmässigkeiten in den Bilanzen eine Geldstrafe von zehn Millionen Euro bezahlen. Die Busse wurde nach einem Vergleich gesprochen.
Konkret geht es um den Zeitraum zwischen 2012 und 2019. Aufgefallen war die lückenhafte Berichterstattung in finanziellen Belangen vor dem Eigentümer-Wechsel. Der Russe Roman Abramowitsch hatte infolge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine den FC Chelsea an ein amerikanisches Konsortium verkaufen müssen.