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Aus Padua stammt die italienische Pianistin Paola De Piante Vicin. Am dortigen Konservatorium erhielt sie 1995 ihr Klavierdiplom, doch setzte sie anschliessend ihre Ausbildung bei Andrea Lucchesini und Maria Tipo in Fiesole fort, ehe sie von 1999 bis 2002 die Meisterklasse von Adrian Oetiker an der Hochschule für Musik in Basel absolvierte. Ausgezeichnet bei Klavierwettbewerben in Camaiore, Cesena-tico und Pordenone, trat sie bereits früh in wichtigen italienischen Sälen wie dem Teatro Valli in Reggio Emilia, dem Palazzo Chigi Saracini in Siena, dem Auditorium Pollini in Padua oder dem Teatro Giacosa in Ivrea auf. Mittlerweile war Paola De Piante Vicin auch in der Tonhalle St. Gallen, im Casino Basel, in der Salle du Conservatoire de Paris und im Theater Belgrad zu Gast; mit dem Sinfonieorchester Basel brachte sie Rachmaninows Viertes Klavierkonzert zur Aufführung. Neben ihrer solistischen Tätigkeit widmet sich Paola De Piante Vicin auch rege der Kammermusik, und das in verschiedenen Konstellationen; gemeinsam mit ihrem heutigen Ehemann Adrian Oetiker bildet sie ein Klavierduo. Von 2004 bis 2010 arbeitete sie eng mit der Violoncello-Klasse von Thomas Demenga an der Basler Musikhochschule zusammen – und begegnete in diesem Rahmen auch Mi Zhou, mit der sie seither konzertiert. Ausserdem ist Paola De Piante Vicin seit 2007 an der Sommerakademie in Lenk verpflichtet, wo sie für die Meisterklassen von Conradin Brotbek und Troels Svane tätig ist.
August 2011