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Bern, 23. Februar 2012
Die Auktion der Mobilfunkfrequenzen ist für Swisscom erfolgreich verlaufen. Für den Betrieb des Mobilfunknetzes konnte Spektrum in allen bevorzugten Frequenzbereichen ersteigert werden. Die von der ComCom neu erteilten Funkkonzessionen sind bis Ende 2028 gültig.
Vor diesem Hintergrund erachtet Swisscom den Preis von rund CHF 360 Millionen als fair und als eine wirtschaftliche und notwendige Investition in die langfristige Zukunft des Mobilfunknetzes. Die Aufwendungen können im vorgesehenen Rahmen finanziert werden und haben keinen Einfluss auf die Dividendenpolitik. Der Zuschlagspreis ist nicht Teil der für 2012 vorgesehenen Investitionsausgaben.
Dank den neu erworbenen Frequenzen kann Swisscom ihr in den Tests der Fachzeitschrift Connect wiederholt bestplatziertes Mobilfunknetz weiter ausbauen und sowohl die heutigen als auch künftigen Kundenbedürfnisse erfüllen.
Die neuen Konzessionen tragen dem Grundsatz der Technologieneutralität Rechnung: Die verschiedenen Mobilfunktechnologien (zurzeit GSM, UMTS und LTE) können zugunsten einer effizienten Nutzung in allen Bereichen des Spektrums eingesetzt werden. Swisscom hat im Rahmen der Auktion Nutzungsrechte für die folgenden Spektrumsbereiche erhalten:
Damit gelang es Swisscom, gut 42 Prozent der für den Mobilfunk verfügbaren Frequenzbänder zu ersteigern.
Grundsätzlich eignen sich tiefere Frequenzen besser für eine weiträumige Abdeckung beispielsweise auf dem Land, während höhere Frequenzen sich für den Einsatz in Ballungsräumen anbieten.
Im Auftrag der Eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom) schrieb das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) sämtliche für den Mobilfunk zur Verfügung stehenden Frequenzblöcke zur Auktion aus. Die Versteigerung dauerte vom 6. Februar bis zum 22. Februar 2012. An der Auktion nahmen neben Swisscom die Mobilfunkbetreiber Orange und Sunrise teil. Ersteigert werden konnten Frequenzblöcke in den folgenden Bändern: 800 MHz, 900 MHz, 1800 MHz, 2100 MHz und 2600 MHz. Für sämtliche versteigerten Frequenzpakete löste der Staat von den Teilnehmern gut 996 Millionen Franken.