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Firmenschulungen
Ein Certificate of Advanced Study ist ein Weiterbildungszertifikat, welches durch die im Bologna Verbund vereinten Fachhochschulen vergeben wird. Das CAS «ICT-Interceptor» entspricht 10 ECTS (European Credit Transfer System), was die Belegung aller drei Module und damit ungefähr 300 Arbeitsstunden bedingt. 160 Stunden werden im Rahmen der Kurstage erlangt. 140 Stunden werden durch das Selbststudium und die Prüfungsvorbereitung erarbeitet.
Der berufsbegleitende Lehrgang zum CAS «ICT-Interceptor» besteht aus einem Grundlagenmodul und zwei Vertiefungsmodulen. Das Modul 1 kann einzeln belegt werden und bietet einen fundierten Überblick über die Methoden der ICT-Überwachung. Die Ausbildung richtet sich an Polizeibeamte, die sich das theoretische Grundwissen aneignen möchten oder aber selber solche Überwachungen durchführen.
Der Besuch der Vertiefungsmodule (in beliebiger Reihenfolge) befähigt den Teilnehmer, selbstständig Überwachungsaufgaben durchzuführen und die abgefangenen Daten zu analysieren und auszuwerten.
Der erfolgreiche Abschluss aller drei Module wird mit dem Certificate of Advanced Studies (CAS) zum «ICT-Interceptor» bestätigt.
Themenüberblick
Modul 1 (3 x 2 Tage)
Grundlagen der IT Überwachung
Das erste Modul bildet die Grundlage an Theorie und Praxis. Dabei werden die wichtigsten für die Überwachung benötigten Schnittstellen und Protokolle vermittelt.
- Verständnis der Funktionsweise der wichtigsten Kommunikationsdienste im Internet, insbesondere E-Mail, Web, Chat, VoIP, P2P, Dateiübertragung
- Kenntnis der Architektur des Internets, seiner funktionalen Elemente und der Funktionsweise
- Kenntnis der Architektur, der funktionalen Elemente und der Funktionsweise von Festnetz-Telefonnetzen
- Kenntnis der Architektur, der funktionalen Elemente und der Funktionsweise von Mobil-Telefonnetzen (GSM, UMTS)
Modul 2 (3 x 2 Tage)
Überwachung Telefonie Netzwerke
Dieses Modul baut auf dem Grundlagenmodul auf und vertieft die Aspekte rund um die Überwachung von Telefongesprächen. Das Technologiewissen beinhaltet sowohl die klassischen Telefonnetze (Swisscom, Cablecom etc.) sowie auch die Mobilfunknetze (Swisscom, Sunrise, Salt etc.) Neuere, internetbasierte Telefonie Anwendungen werden ebenfalls betrachtet.
- Vertiefung der Konzepte der Festnetz- und Mobiltelefonie, aufbauend auf dem Modul 1
- Analyse und Interpretation der Daten bei Festnetz- und Mobiltelefonüberwachung
- Benutzung des Systems ISS zur Telefonüberwachung
Modul 3 (4 x 2 Tage)
Überwachung Daten Netzwerke
Dieses Modul baut auf dem Grundlagenmodul auf und vertieft die Aspekte rund um die Überwachung von Daten Netzen, insbesondere dem Internet. Das Technologiewissen beinhaltet sowohl den Aufbau und die Struktur von lokalen Netzen, drahtlosen Netzen (WLAN) und dem Internet. Zudem werden die wichtigsten Aspekte und Komponenten der Netzwerksicherheit behandelt.
- Vertiefung der Konzepte bezüglich des Internets (Netzwerkarchitektur, Dienste, Applikationen), aufbauend auf Modul 1
- Analyse und Interpretation der Daten bei Internetüberwachung
- Benutzung des Systems ISS zur Internetüberwachung
Zielgruppe und Voraussetzungen
Erfahrene Ermittlungsbeamte, welche einem Polizeicorps der Schweiz angehören.
Kursdaten
Daten auf Anfrage
Der Lehrgang wird in Zweitagesblöcken durchgeführt, die mit zweiwöchigem Abstand stattfinden. Dies ermöglicht den Teilnehmern, die Theorie und Praxisübungen auch zwischen den Kursblöcken zu repetieren und zu vertiefen. Die Theoriemodule finden an der HSR Hochschule für Technik in Rapperswil statt, die praktischen Übungen und die Prüfungen in den Räumlichkeiten der Kantonspolizei Zürich. Die Kurstage dauern jeweils von 08:30 - 12:00 Uhr und von 13:00 - 17:00 Uhr.
Kosten
- Modul 1, CHF 3'900.--, inkl. Kursunterlagen
- Modul 2, CHF 3'900.--, inkl. Kursunterlagen
- Modul 3, CHF 5'900.--, inkl. Kursunterlagen
Kursort
Kantonspolizei Zürich
Kriminalpolizei/Sonderelektronik
Herr Andi Käufeler
CH-8021 Zürich
Tel. Nr. +41 44 247 26 23
und
Erlangen Sie spezifisches, auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Know-how komplexer Brocade-Netzwerkinfrastrukturen. Unsere individuelle Firmenschulung bietet maximalen Lernerfolg in optimaler Zeit.
In unserem Firmenkurs vermitteln wir Ihnen fundiertes Wissen über Netzwerktechnik und -ausstattung und zeigen Ihnen auf, wie Sie Netzwerkinfrastrukturen vereinfachen oder kritische Projekte begleiten und erfolgreich umsetzen. Sie sammeln zielgerichtet Erfahrung mit Brocade Netzwerklösungen und setzen sich mit praxisrelevanten Frage- sowie Problemstellungen auseinander.
Themenauswahl
Kursziel und -inhalt werden gemeinsam mit Ihnen definiert und spezifisch an Ihre individuellen Bedürfnisse angepasst. Folgende Themengebiete können in Ihrem massgeschneiderten Kurs abgedeckt werden:
- Layer 2 Protokolle wie RSTP, MSTP und PVST
- Aktuelle Technologien wie MCT im Zusammenspiel mit VRRP-E
- Standard Routing Protokolle OSPF, ISIS und BGP für den erfolgreichen Betrieb eines grossen Netzwerks
- Einblick in SDN (OpenFlow, OpenDaylight, Vyatta Controller, Vyatta Router)
- Grundlagen Netzwerkvirtualisierung (TRILL, VXLAN, VCS Fabric) mit praktischer Umsetzung
- Integration von QoS
- BGP Theorie und Konzepte auf fortgeschrittener Stufe (Skalierung und Verkehrsbeeinflussung)
- Integration von BGP im Zusammenhang mit MPLS
- Technologische Grundlagen für den skalierbaren Einsatz von Services via L2VPN und L3VPN und zur Gewährleistung eines erfolgreichen MPLS Netzwerks.
BCNP Zertifizierung
Unser individuelle Firmenkurs eignet sich gleichzeitig als Vorbereitung für die BCNP Zertifizierung und ermöglicht Ihnen, Ihre Kenntnisse durch ein anerkanntes Zertifikat unter Beweis zu stellen.
Labor
Den Teilnehmern steht ein Übungslabor für die äusserst praxisorientierte Ausbildung zur Verfügung.
- 4 Brocade CER Router
- 4 Brocade FCX Switches
Zur Vernetzung der verschiedenen Teilnehmerlabs werden MPLS Backbones eingesetzt.
Kontaktieren Sie uns! Gerne unterstützen wir Sie bei Fragen und unterbreiten Ihnen eine Offerte für Ihre individuelle Schulung bezüglich Brocade Netwerkinfrastrukturen.
Im 2012 haben wir rund 60 Personen der SBB gezielt auf die zukünftige Internet Protokoll Version 6 vorbereitet – dies mit Erfolg.
Die Mitarbeiter der SBB (Schweizerische Bundesbahnen) waren sehr zufrieden und haben die firmeninterne IPv6-Schulung im Dezember 2012 wie folgt erlebt:
- „Verständliche Erklärungen der Referenten ... IPv6 wird fassbar … gute Mischung aus Theorie und Praxis … Darstellung der Best Practice … Weg von IPv4 zu IPv6 erscheint nun lösbar“
- „Das an der HSR vermittelte IPv6-Adresskonzept haben wir unmittelbar integriert und unser laufendes IPv6-Projekt entsprechend angepasst“
Ziel des IPv6-Firmenkurses war es, sich eingehend mit den spezifischen Auswirkungen eines dualen Betriebs der gegenwärtig genutzten Version 4 und der zukunftsträchtigen Version 6 auf die Firma zu befassen. Unternehmensspezifische Grundlagen und Anforderungen sowie Problemstellungen und individuelle Lösungsansätze standen dabei im Fokus.
Der Kursinhalt wird individuell an die Bedürfnisse des Kunden angepasst. Die massgeschneiderten Kurse können je nach Wunsch vor Ort beim Kunden durchgeführt werden
oder
Jede Firma/Institution hat in der Regel spezielle und individuelle Anforderungen. Im Rahmen unserer massgeschneiderten Firmenschulung werden Sie in komplexen Linux Infrastrukturen kompetent geschult. Sie eignen sich spezifisches, auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Wissen in optimaler Zeit und mit maximalem Lernerfolg an.
In unserem Firmenkurs lernen Sie die unterschiedlichen Linux Distributionen und deren Paketverwaltungstools kennen. Sie erlangen fundiertes Wissen in der Administration und Konfiguration eines Linux Systems. Sie sammeln praxisorientierte Erfahrungen mit der Konfiguration einer Netzwerkumgebung und Firewall. Durch das Erstellen von Scripts sind Sie in der Lage, bestimmte Aufgaben zu vereinfachen.
Themenauswahl
Kursziel und -inhalt werden gemeinsam mit Ihnen definiert und spezifisch an Ihre individuellen Bedürfnisse angepasst. Folgende Themengebiete können in Ihrem massgeschneiderten Kurs abgedeckt werden:
- Aufsetzen einer Linux Distribution (Partitionierung, RAID, LVM)
- Umgang mit der Kommandozeile (mkdir, ls, lsmod, rm...)
- Erstellen von Backups (tar, rsync...)
- Unterschiedliche Editoren (nano, vim...)
- Netzwerkkonfiguration (Subinterfaces, VLAN...)
- Inbetriebnahme einer Firewall
- Erstellen von Logfiles (Syslog...)
- Services (upstart, systemd)
- Shellscripts erstellen, um Vorgänge zu automatisieren
- Virtualisierung (Xen, KVM, Qemu, LXC, Openstack, Docker...)
Labor
Den Teilnehmern steht ein Übungslabor für die äusserst praxisorientierte Ausbildung zur Verfügung.
- 2 Computer
- Diverse virtuelle Maschinen
- Openstack Umgebung
Weiterführende Kurse
Für fortgeschrittene Benutzer bieten wir Schulungen im Bereich OpenStack, Docker, Puppet und SaltStack an.
Gerne unterstützen wir Sie bei Fragen und unterbreiten Ihnen eine Offerte für Ihre individuelle Schulung bezüglich Linux Infrastrukturen. Die massgeschneiderten Kurse können je nach Wunsch vor Ort beim Kunden durchgeführt werden
oder
Swisscom setzt seit mehreren Jahren auf die Schulung ihrer Mitarbeiter durch das Institut für vernetzte Systeme. Die massgeschneiderten Kursmodule umfassen Netzwerkgrundlagen für ihre internen Fachspezialisten und eignen sich insbesondere für den First Level Support.
Im Bereich Netzwerkprotokolle werden gezielt die Grundlagen verschiedener Netzwerktechnologien erarbeitet. Ein Überblick über die Swisscom Netze, die Abläufe im Netzwerk (Daten, Kontrollinformation) und die Funktionen der Netzwerkkomponenten fördern das Verständnis der Mitarbeiter für netzwerkrelevante Aspekte im eigenen Unternehmen. Konfigurationsgrundlagen für Cisco Devices schaffen zudem die Basis, grundlegende Konfigurationen selbständig zu erstellen und komplexe Swisscom Konfigurationen nachzuvollziehen. Ein grosser Anteil interaktiver Inhalte im Bereich Switching Konfiguration unterstützt die persönliche Problemlösungskompetenz der Kursteilnehmer. Verschiedene Problemstellungen werden möglichst realitätsnah durchgespielt, damit die betrachteten Lösungsansätze in der Praxis angewendet werden können.
Die erlangten Kompetenzen befähigen die Mitarbeiter des First Level Supports, technische Begriffe und Problemstellungen korrekt und effizient zu erfassen, erste einfache Fehleranalysen vorzunehmen und die notwendigen Schritte einzuleiten.
Der Kursinhalt wird individuell an die Bedürfnisse des Kunden angepasst. Die massgeschneiderten Kurse können je nach Wunsch vor Ort beim Kunden durchgeführt werden
oder