Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03497.jsonl.gz/618

Alumnae - Alumni
Los estudios en hispánicas facilitan competencias versátiles que pueden aplicarse en un amplio panorama profesional. Los estudiantes están capacitados para buscar información sobre un tema, sintetizar, analizar, planificar de forma independiente y proceder estratégicamente. Así como a formar y expresar sus propias opiniones, argumentar y debatir de forma persuasiva y eficaz . Estas cualidades confieren una capacidad de comunicación y mediación que va más allá del conocimiento de la materia y favorece la integración en el sector público y privado, así como en entornos multiculturales e internacionales.
La mayoría de los hispanistas continúan su formación, después de terminar el Bachelor, en el programa de Master. Algunos también cursan el título de profesor de enseñanza secundaria superior en la escuela pedagógica de la Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) o continúan formándose en el marco de un doctorado en Lingüística o Literatura Hispánica. Además de las universidades, los institutos, las escuelas de formación profesional y las escuelas públicas, los hispanistas tienen oportunidades profesionales en la administración pública, los medios de comunicación, las editoriales, las bibliotecas, el turismo, las instituciones culturales como los museos, los archivos, los teatros y el cine, así como en el campo de la traducción, en empresas internacionales del sector privado o en la cooperación intercultural (integración/migración). Iniciarse en el uso de los programas informáticos actuales para el análisis de textos y datos, así como las oportunidades que ofrece la universidad para trabajar con lenguajes de programación, también abren puertas en el sector privado.
Sebastián Ramírez * Sekundarlehrer und Dolmetscher
Das Studium der Hispanistik hat mir einen vertieften Einblick in die Sprachwissenschaft und in die Literaturwissenschaft gegeben. Durch den Bachelor erlernt man Kompetenzen, wie man beispielsweise eine Literaturrecherche durchführt oder wie man durch Kulturkontakte, Interviews und Transkripte eine empirische, qualitative und quantitative Arbeit verfassen kann. Das Studium hat mir einen Einblick in die Geschichte verschiedener spanischsprachiger Länder gegeben. Durch das Studium konnte ich meine Kultur besser kennenlernen und die von verschiedenen spanischsprechenden Ländern.
Dadurch, dass ich meine Tätigkeit heute und in Zukunft als Lehrperson ausüben werde, hat mir das Studium der Hispanistik verschiedene Facetten gezeigt, wie man in der heutigen Gesellschaft kommuniziert und wie Sprache sich im Laufe der Zeit entwickelt hat und weiterentwickelt. Ich würde das Studium zukünftigen Studierenden empfehlen, weil sie dadurch die Varietäten des Spanischen entdecken, die Kultur der Hispanoamerikanischen und der Iberischen Halbinsel besser kennenlernen und weil sie sich mit soziokulturellen, historischen und politischen Kontexten auseinandersetzen können.
Hannah Gasser * MA Hispanistik und Geografie
Das Hispanistik-Studium hat mir viele Türen geöffnet. Die vertieften Kenntnisse der spanischen Literatur und Linguistik ermöglichten mir das Eintauchen in verschiedene Kulturen und verhalfen mir zu mehr Verständnis unserer globalisierten Welt. Schon während des Studiums habe ich Teilzeit für eine NGO gearbeitet und stand in engem Austausch mit den Partnerprojekten in Kolumbien und Nicaragua.
Für die linguistische Masterarbeit habe ich mit zwölf Saharauis Interviews geführt. Es sind Kontakte, die weit über die Masterarbeit hinaus bestehen blieben und bis heute engagiere ich mich für die Sichtbarkeit des Konflikts, von dem ich vor dem Studium nicht einmal die geringste Ahnung hatte.
Nach dem Masterstudium in Hispanistik und Geographie habe ich das Lehrdiplom erworben und unterrichte mittlerweile fachfremd auf der Sekundarstufe I - wissend, dass mir (auch durch das Hispanistik-Studium) noch diverse weitere Türen offenstünden. Ich würde mich jederzeit wieder für dieses Studienfach an der Universität Basel entscheiden, weil mir vor allem das familiäre Ambiente sehr gut gefiel.
David Spirgi * Doktorand Spanische Literaturwissenschaft
Hispanistik zu studieren, gab mir die Möglichkeit, in die reiche und diverse Kultur der iberoromanischen Welt einzutauchen. Dabei konnte ich die Grundzüge des Arbeitens im akademischen Umfeld erlernen und meine persönlichen Interessen, z.B. in Form von schriftlichen Arbeiten, weiter vertiefen. Die im Studium erworbenen Fähigkeiten, sei dies z.B. die Redaktion von Texten oder das praktische Anwenden von erworbenem Wissen, haben mir in jeder beruflichen Position weitergeholfen
Das Studium selbst gibt einen vertiefenden Einblick in die spanische Sprache und ihre Variationen und gleichzeitig bietet es die Möglichkeit universelle Theorien der Linguistik und Literaturwissenschaft kennenzulernen zu erlernen. Das gibt dem Studium eine grosse Flexibilität für das Masterstudium oder die beruflichen Möglichkeiten.
Der Aufbau des Studiums gibt einen soliden Überblick über die sprachlichen und literarischen Entwicklungen der spanischen Sprache. Ebenso kann man viel über die Geschichte und die sozialen bzw. kulturellen Umstände der spanischsprachigen Welt erfahren.
Melanie Würth * Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Das Studium der Iberoromanistik hat es mir ermöglicht, meine Begeisterung für Sprache zu meinem Beruf zu machen. Über die spanische und hispanoamerikanische Literatur bin ich eingetaucht in andere Kulturen und habe andere Perspektiven und Denkweisen kennengelernt. In der Sprachwissenschaft habe ich mich mit der Sprache an sich und mit Sprachgeschichte, Sprachvariation oder der Sprache im sozialen und politischen Kontext auseinandergesetzt.
Die Fächerkombination der Iberoromanistik und Geografie hat mir zahlreiche Schnittstellen zwischen Sprache und Raum eröffnet. So habe ich dann auch in meinem Doktorat interdisziplinär gearbeitet und Konzepte und Methoden aus der Soziolinguistik und der Humangeografie kombiniert. In meiner Dissertation habe ich die Konstruktion von Räumen und Grenzen durch den Sprachgebrauch innerhalb der Metropole Buenos Aires untersucht.
Neben der fachlichen Auseinandersetzung mit Sprache habe ich mir im Studium auch viele andere Kompetenzen angeeignet: strukturiertes Arbeiten, die vertiefte Auseinandersetzung mit einem Thema, die Recherche oder das wissenschaftliche Schreiben sind Fähigkeiten, die ich in verschiedensten beruflichen Kontexten anwenden konnte.
Mein berufliches Tätigkeitsfeld ist sehr divers. So habe ich als Dozentin an der Uni gearbeitet, habe sechs Jahre in Buenos Aires gelebt und mich dort am Goethe Institut zur Lehrkraft für Deutsch als Fremdsprache weitergebildet, und momentan bin ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Landesmuseum Zürich für eine Ausstellung zu Sprachen in der Schweiz angestellt. Dabei ist es eine grosse und spannende Herausforderung, die Sprachwissenschaft für ein neues und breites Publikum zugänglich zu machen.
Thomas Bucher * Journalist und Kommunikator
Meine Affinität zu den iberoromanischen Sprachen rührt vermutlich daher, dass ich bereits als Dreijähriger meine Grosseltern auf den Kanarischen Inseln in ihrem Winterheim besuchte. Ich bin durch und durch Linguist und liebe es, jedes Wort, egal in welcher Sprache, zu analysieren: Dies der Grund, warum ich mich nach dem gymnasialen Schwerpunktfach Spanisch just für ein Studium der Hispanistik entschied. Die Kombination meines Hispanistik-Studiums mit dem Zweitfach Geschichte war ein weiterer Glücksgriff: Ich verbrachte einige Wochen in den Zeitungsarchiven Lissabons, um portugiesischen Quellen für meine Masterarbeit zur EU-Türkei-Debatte zu sichten.
Analytisches Denken, präzises Schreiben, Neugierde, langfristige Projektplanung und vielseitige Interessen haben mir neben meinem Nebenjob als Lokaljournalist den Weg in die Berufswelt geebnet. Obwohl ich weder als Akademiker noch als Linguist durchgestartet bin, bin ich regelmässig in Kontakt mit den iberoromanischen Sprachen.
Bei Novartis, einem internationalen Konzern war ich als Werkskommunikator sofort mit den Menschen unseres spanischen Schwesterwerks in Barcelona vernetzt. Zuvor übersetzte ich in meinem ersten Job technische Dokumente unter anderem ins Spanische und Portugiesische. Offensichtlich ist man als Hispanist nicht nur in Forschung, Lehre und öffentlicher Hand, sondern auch als Quereinsteiger in der Industrie herzlich willkommen.
Lea Helfenstein * Wissenschaftliche Bibliothekarin
Das Studium der Hispanistik ermöglichte mir vertieft meine Interessen zu verfolgen, sowohl in der Literaturwissenschaft, wie auch in der Linguistik. Dabei kamen auch geschichtliche und kulturelle Aspekte nicht zu kurz. Die Kombination mit dem Studienfach Geschichte bot für mich eine ideale Ergänzung, von der ich in beiden Fächern profitieren konnte. So befasste ich mich in meiner Masterarbeit mit katalanischen Geschichtschroniken und untersuchte dabei den Hafen Barcelonas als Raum des interkulturellen Austauschs im 14. Jahrhundert.
Der persönliche Austausch am Seminar trug zu einer angenehmen Lernatmosphäre bei. Als Mitglied der Fachgruppe Hispanistik (Studierendenvertretung) konnte ich zusammen mit den Kommiliton*innen die Interessen der Studierenden vertreten und spannende Anlässe organisieren, wie zum Beispiel ein Filmzyklus in Kooperation mit der kolumbianischen Botschaft.
Nach dem Studium arbeitete ich in einem Museum und einem Archiv und machte dann eine Weiterbildung zur wissenschaftlichen Bibliothekarin an der Universitätsbibliothek Bern. Kompetenzen wie das Recherchieren, das Beurteilen von Texten, sowie der genaue Umgang mit der Sprache, die ich im Hispanistikstudium gelernt habe, sind für die Arbeit in der Bibliothek unabdingbar. Heute erschliesse ich Handschriften in der Zentralbibliothek Solothurn und auch wenn ich die Spanische Sprache dabei nicht direkt brauche, würde ich mich sofort wieder für ein Studium der Hispanistik entscheiden.