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Eine Reihe von Studien hat die chelatbildende Eigenschaft von Chlorella aufgezeigt. Die fibröse Zellwand von Chlorella (Sporopollein) kann nicht nur Toxine (z.B. Dioxine), sondern auch Schwermetalle (Blei, Kadmium usw.) und andere Schadstoffe absorbieren und den Körper damit bei der Ausscheidung unterstützen. Die Einnahme von Golden Chlorella ist daher sehr nützlich für die Entgiftung.
Insektizide
Die Zellwand von Chlorella kann Gewebe, das mit dem sehr giftigen Schadstoff Chlordecon kontaminiert ist, entgiften, indem sie die Substanz doppelt so schnell eliminiert.
Dioxine:
Dioxine sind Umweltschadstoffe. Unter dem Begriff «Dioxin» werden auch polychlorierte Dibenzodioxine (PCDD), polychlorierte Dibenzofurane (PCDF) und gewisse polychlorierte Biphenyle (PCB) zusammengefasst. Dioxin wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als kanzerogen eingestuft.
PCDD und PCDF sind sehr langlebige Schadstoffe. Sie stammen aus Abgasen von Automotoren, der Holzverbrennung oder anderen Quellen. Die Dioxine sammeln sich in der Umwelt an und gelangen schliesslich in unsere Nahrungskette. Einmal aufgenommen, reichern sie sich im Körperfett an. Die Schadstoffe passieren bei Schwangeren die Plazentaschranke und gefährden damit das ungeborene Kind. Sie treten auch in die Muttermilch über.
Bereits 1999 hat eine japanische Forschergruppe darauf hingewiesen, dass Chlorella die Ausscheidung von PCDD und PCDF beschleunigen kann. Diese Ergebnisse wurden in den Jahren 2001 und 2005 von zwei weiteren japanischen Studien bestätigt.
Im Jahr 2005 haben Nakano und sein Team gezeigt, dass die Einnahme von Chlorella während der Schwangerschaft die Dioxinbelastung in der Muttermilch um ca. 30% verringerte. Nakano führte 2007 eine weitere Studie durch, die nicht nur die entgiftende Wirkung von Chlorella in Zusammenhang mit Dioxinen bestätigte, sondern auch aufzeigte, dass Chlorella den Immunschutz des Säuglings durch einen Anstieg des IgA-Antikörperspiegels in der Muttermilch erhöhte.
Schwermetalle Entgiftung
Unabhängig davon, woher sie stammen, ob aus Amalgam-Zahnfüllungen (die rund 50% Quecksilber enthalten), Kontanimationen in der Umwelt oder anderen Quellen, lagern sich Schwermetalle in unseren Zellen ab und können über die Plazenta zum ungeborenen Kind oder über die Muttermilch zum Säugling gelangen. Diese angereicherten Schwermetalle können zur Entstehung verschiedener Krankheiten beitragen.
Chlorella besitzt erwiesenermassen die Fähigkeit zur Chelatisierung von Schwermetallen in unserem Körper. Sie ist in der Lage, Schwermetalle im Magen und Darm aufzufangen. Chlorella ist ein Nährstoff, der sich dafür eignet, eine Schwermetallvergiftung zu verhindern und Gewebeschäden nach Aufnahme von Cadmium zu verringern.
In Zusammenhang mit Blei haben die an Tieren durchgeführten Studien von Queiroz gezeigt, dass Chlorella wirksam ist, um dieses Schwermetall zu eliminieren.
Für Quecksilber gibt es keine Studien an Menschen, die eine solche Wirkung aufzeigen. Trotzdem ist es möglich, dass Chlorella neben Blei und Cadmium auch Quecksilber im Magen absorbieren kann.
Gemäss Klinghardt, der zahlreiche Forschungsarbeiten über Schwermetalle verfasste, könnte Chlorella praktisch alle Arten von Schwermetallen im Darm eliminieren. Er ist der Meinung, dass sie für jedes vorhandene toxische Metall spezifische Proteine und Peptide zur Entgiftung entwickeln kann und dass der Wachstumsfaktor von Chlorella (CGF) den Organismus bei der Entgiftung wirksam unterstützt, jedoch auf eine Weise, die noch aufgeklärt werden muss.
Schützende Rolle für die Leber
Darüber hinaus schützt Chlorella das Gewebe vor Leberkarzinogenen. Diese schützende Wirkung kann sich auch auf das ungeborene Kind übertragen. Es hat sich gezeigt, dass die Aufnahme von Mikroalgen bei trächtigen Mäusen zu einem Anstieg der Leberenzyme führte, die in der Lage waren, die toxischen Substanzen im fötalen und neonatalen System zu metabolisieren.