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Positionierung der Sozialen Arbeit im Diskurs des assistierten Suizids/Freitods
Position und Rolle der Sozialen Arbeit
Die vorliegende Bachelorthesis beschäftigt sich mit dem Prozess der ethischen Entscheidungsfindung wie auch der Positionierung der Sozialen Arbeit beim assistierten Suizid/Freitod und den gegebenen rechtlichen Rahmenbedingungen, welche dabei respektiert und eingehalten werden müssen. Beim assistierten Suizid/Freitod brechen Grundthemen wie Freiheit, Selbstbestimmung, Würde, Moral und Lebensqualität auf, welche die Gesellschaft nach wie vor sehr bewegen und oft zweiteilt. Assistierter Suizid/Freitod ist in der Regel kein Thema, welches mit Sozialer Arbeit assoziiert wird. In der heutigen Zeitepoche gewinnt dieses Thema jedoch auch für die Soziale Arbeit zunehmend an gesellschaftlicher und politischer Relevanz. Aufgrund dessen steht die folgende Fragestellung im Zentrum meiner Bachelorthesis:
„Welche ethischen Aspekte sind für die Positionierung der Sozialen Arbeit in der Diskussion des assistierten Suizids/Freitods zentral und welche rechtlichen Rahmenbedingungen müssen dabei berücksichtigt werden?“
Soziale Arbeit hat den Auftrag die Handlungsfähigkeit der Menschen (wieder) herzustellen. Hierbei gilt es zu beachten, dass insbesondere die Selbstbestimmung, die Menschenwürde wie auch die Gerechtigkeit und Gleichheit der Menschen zu wahren sind (vgl. AvenirSocial 2014). Durch diesen Auftrag, welcher sich durch den fokussierten Blick auf die Selbstbestimmung der Klientel richtet, ergibt sich für die Soziale Arbeit eine spezifische Rolle darin, die Betroffenen in diesem Prozess zu beraten, zu begleiten und zu unterstützen. In der vorliegenden Arbeit setze ich mich mit der aktuellen und grundlegenden Literatur in deutscher Sprache auseinander.