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Mich hatte bereits die Dune-Verfilmung von David Lynch aus dem Jahr 1984 stark beeindruckt. Jetzt habe ich aber aus dem Dokumentarfilm Jodorowsky’s Dune gelernt, was der Originalplan gewesen wäre: Ein 10 stündiges Epos Schauspielern wie Orson Welles und Salvador Dalí. Oh, was hätte sein können!
(Dieser Beitrag ist nur lustig, wenn man David Lynchs Mulholland Drive gesehen hat.)
Nach der Vorführung des Film in der Cinématte kommt die Operatrice in den Zuschauerraum und folgender Dialog spielt sich ab:
Sie: Es tut mir schrecklich leid, aber der Film war falsch zusammengesetzt. Es sind noch zwei Akte übrig. Sie können entweder das Geld zurück haben, oder ein Ticket für eine anderer Vorführung haben.
Wir: Was?
Sie: Zwei Akte haben gefehlt.
Wir: Sind Sie sicher? Wir haben das Gefühl, dass das der ganze Film war.
Sie: Das liegt in der Natur des Films. Der Schluss ist so, aber vorher haben Teile gefehlt.
Wir: Ähm, wir glauben nicht.
Sie: Doch, doch, da hat was gefehlt. Normalerweise ist der Film auch zweieinhalb Stunden lang.
Wir: Es ist halb zehn, das waren zweieinhalb Stunden.
Sie: Ähm, Moment bitte…
Sie geht kurz raus und kommt eine Minute später wieder.
Sie: Alles ok, das war der ganze Film. Sorry.
Wir müssen lachen.
(Das laufende Programm der Cinématte ist einmal mehr umwerfend.)