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Julie Nielsen,
Redaktorin
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News, 17.05.2023
Velomedien AG
Kalkbreitestrasse 33
CH-8003 Zürich
<email-pii>
Frankreich will den Umstieg vom Auto aufs Velo fördern. Bis 2027 investiert das Land dafür zwei Milliarden Euro. Um das Velofahren attraktiver zu machen, soll zudem das Radwegnetz verdoppelt werden.
Um die Bewohnerinnen und Bewohner Frankreichs zum Velofahren zu motivieren, plant der Staat grosse Summen in eine bessere Infrastruktur und mehr Sicherheit zu investieren. Aber auch Autofahrende sollen profitieren, wenn sie Mitfahrgelegenheiten anbieten und Fahrgemeinschaften bilden.
Zwischen 2023 und 2027 sollen jährlich 250 Millionen Euro in den Ausbau des Velowegnetzes investiert werden. Das restliche Budget soll für andere Massnahmen zur Förderung der Velonutzung eingesetzt werden.
Frankreichs Pläne sehen vor, dass das aktuell rund 50'000 km umspannende Velowegnetz bis 2027 in einem ersten Schritt auf 80'000 km und in einem zweiten Schritt bis 2030 auf 100'000 km erweitert werden soll. Kleinstädte und ländliche Gebiete sollen priorisiert werden, da die Grossstädte bereits über hohe Summen staatlicher Mittel für die Veloinfrastruktur verfügen.
Weitere 500 Millionen Euro möchte die französische Regierung in Zuschüsse zum Kauf von Velos – auch für gebrauchte Modelle – bereitstellen. Ausserdem soll in Abstellanlagen an Bahnhöfen investiert werden und Grundschulkinder sollen von einer Veloausbildung profitieren.
Die Verkehrswende soll aber nicht nur via Velo vorangetrieben werden. Autofahrende, die nicht aufs Auto verzichten wollen oder können, sollen motiviert werden, Fahrgemeinschaften zu bilden. Wer Mitfahrgelegenheiten anbietet und über Vermittlungsplattformen aktiv Fahrgäste sucht, erhält bis zu 100 Euro Prämiengelder.