Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03378.jsonl.gz/534

Nach dem 4:3 bei Everton war Stoke Citys Doppeltorschütze Xherdan Shaqiri am Montag ein beliebter Gesprächspartner bei den englischen Medien. “Ich habe immer gewusst, dass die Premier League die richtige Liga für mich ist”, sagte Shaqiri. “Hier habe ich auf dem Flügel viel Platz und kann nach innen ziehen. Das gefällt mir.”
Der zweite Sieg in Folge hat Stoke City in die Nähe der Europacup-Plätze gebracht. Shaqiri glaubt an den Coup: “Wenn wir so weitermachen wie in den letzten Spielen, kann alles passieren. Aber wir müssen hart arbeiten und als Team funktionieren. Das wir das können, haben wir gegen Everton bewiesen.”
In diesem Spiel zeigte Stoke City viel Moral. Nach den Toren von Shaqiri hatte die Mannschaft von Trainer Mark Hughes zur Pause 2:1 geführt. Dann lag sie eine Viertelstunde vor dem Ende 2:3 hinten, ehe der Spanier Josuel und der Österreicher Marko Arnautovic der Partie nochmals eine Wende gaben.
Zum Jahresende kann Stoke mit Rang 9 und den Europacup-Plätzen in Sichtweite zufrieden sein. Doch es wäre noch mehr möglich gewesen, hätte die Mannschaft nicht gegen Teams aus dem hinteren Tabellen-Drittel wie Norwich City, Newcastle United, Sunderland oder West Bromwich Albion zehn Punkte abgegeben.
Für Shaqiri sind solche Fehltritte “vielleicht mit der Mentalität” zu erklären. Oder mit der Ausgeglichenheit der Premier League. “Auch die kleineren Teams sind stark, weil auch sie gute Spieler haben. In dieser Liga ist jedes Spiel sehr schwierig”, so der Schweizer.
(SI)