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- Die Pensionskassen im UBS-Sample erzielten im Oktober eine durchschnittliche Monatsperformance von 1,32% nach Gebühren.
- Alle Pensionskassen im Sample verbuchten letzten Monat positive Renditen.
- Das beste Oktober-Ergebnis von 2,33% erzielte ein kleines Vorsorgewerk mit weniger als CHF 300 Mio. verwaltetem Vermögen.
UBS PK-Performance
- Im September erzielten die Pensionskassen in unserer Auswahl mit einer durchschnittlichen Monatsperformance von 0,61% ein durchwachsenes Ergebnis.
- Die kleinsten Vorsorgewerke mit weniger als CHF 300 Mio. verwalteten Vermögen erwirtschafteten mit 0,69% das beste Ergebnis, gefolgt von den mittleren und den grossen Pensionskassen.
- Für das laufende Jahr liegt das Mittel der Gesamtrendite bei allen Pensionskassen über 5%.
- Die Pensionskassen um UBS-Sample erzielten im August mit einer durchschnittlichen Monatsperformance von 0,06% nach Gebühren das zweitschwächste Ergebnis des Jahres.
- Die grossen Vorsorgewerke mit einem Vermögen von mehr als 1 Mrd. Franken erwirtschafteten mit 0,22% die beste Monatsrendite.
- Eine mittlere Pensionskasse mit 300 Mio. bis 1 Mrd. verwaltetem Vermögen verbuchte mit 0,44% das beste Ergebnis.
Die Pensionskassen im UBS-Sample erzielten im Juni mit einer durchschnittlichen Monatsperformance von –0,39% nach Gebühren die erste negative Monatsrendite seit Oktober 2016. Die kleinen Vorsorgewerke mit unter 300 Mio. verwalteten Vermögen erwirtschafteten –0,34% und lagen praktisch gleichauf mit den mittleren Pensionskassen mit 300 Mio. bis CHF 1 Mrd. Franken, die –0,36% verbuchten. Das Schlusslicht bildeten die grossen Vorsorgewerke mit über 1 Mrd. Vermögen mit –0,45%.
Eine breitere Zuversicht liess die Zinsen in den letzten Junitagen ansteigen, was die globalen Anleihen- sowie Aktienmärkte belastete, die beiden grössten Posten in Schweizer Pensionskassenportfolios. Zudem wiesen Hedge Funds zum dritten Mal in Folge eine negative Performance auf. Die einzige Stütze blieben Immobilienanlagen, die mit einer leichten positiven Performance einen Diversifikationsbeitrag leisteten.
Stellt man diesen Rückschlag im Juni in Relation zur diesjährigen Performance, so haben die hiesigen Pensionskassen im Durchschnitt eine Performance von 3,67% im ersten Halbjahr realisiert, was bereits höher ist als die Gesamtperformance 2016. Insbesondere Schweizer (13,50%) sowie globale Aktien (6,12%) zeichneten sich als die Renditelieferanten aus.
Die UBS kommentiert die Resultate ihres Performance-Index für April 2017 wie folgt: Nach einem flauen Start in den April gewannen die Finanzmärkte nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen in Frankreich kräftig an Fahrt. Die deutlich gesunkene Wahrscheinlichkeit eines Wahlsiegs von Marine le Pen und der Ausschluss Jean-Luc Mélenchons aus dem Rennen reduzierten die im Markt vorhandene Risikoaversion deutlich und verliehen den Aktienmärkten in den letzten Tagen des Aprils erneuten Schwung. Dabei trug die Abschwächung des Schweizer Frankens zur Performance der Wertschriften bei.
Die Pensionskassen im Sample erzielten im April mit einer durchschnittlichen Monatsperformance von 0,94% deutlich höhere Renditen nach Gebühren als im Vormonat. Die kleinen Vorsorgewerke mit unter 300 Mio. Franken Vermögen verbuchten mit 1,07% das beste Ergebnis, gefolgt von den mittleren mit 300 Mio. bis CHF 1 Mrd., welche 0,92% erwirtschafteten. Am schlechtesten schnitten die grossen Pensionskassen mit verwalteten Vermögen über 1 Mrd. Franken mit 0,77% Monatsrendite ab.
Die Pensionskassen im UBS-Sample erzielten im Februar mit einer durchschnittlichen Monatsperformance von 1,72% das beste Resultat seit Oktober 2015. Alle Vergleichsgruppen konnten ihre Rendite im Februar gegenüber dem Vormonat deutlich verbessern. Die kleinen Vorsorgewerke mit Vermögen bis 300 Mio. Franken schlossen mit einer Monatsperformance von 1,88% am besten ab, gefolgt von den mittleren Pensionskassen mit 300 Mio. bis CHF 1 Mrd. Vermögen, die eine Rendite von 1,66% erzielten. Die schwächste Performance verbuchten Vorsorgewerke mit über 1 Mrd. verwalteten Vermögen mit 1,54%.
Leicht steigende Zinsen drückten im Januar die Obligationenrenditen, insbesondere bei Fremdwährungsanleihen, ins Negative. Hingegen konnten der einheimische Aktienmarkt und die Immobilienanlagen wie auch im Vormonat eine positive Performance erzielen. Insgesamt bedeuteten die flauen Renditen einen flachen Jahresstart für die Pensionskassen in unserem Sample, schreibt Veronica Weisser zu den Januar-Ergebnissen der UBS-Performance-Erhebung.
Mit einer Monatsperformance von durchschnittlich 0,20% im Januar erzielten die Pensionskassen im UBS-Sample ein deutliches schwächeres Resultat als im Vormonat. Alle Vergleichsgruppen lagen im Januar bezüglich Rendite relativ nahe beieinander, wobei die kleinen Vorsorgewerke mit Vermögen bis 300 Mio. Franken mit einer Monatsperformance von 0,23% am besten abschlossen. Die grossen Pensionskassen mit über 1 Mrd. verwalteten Vermögen lagen mit 0,18% im Mittelfeld, während die mittleren Vorsorgewerke mit 0,16% das Schlusslicht bildeten.
Mit einer starken Performance von 3,83% schlossen die Schweizer Aktienmärkte im Dezember ein gemäss Einschätzung der UBS ansonsten enttäuschendes Jahr 2016 ab. Dennoch betrug ihre Jahresrendite 2016 nur –0,23%, ein starker Kontrast zu den globalen Titeln, die mit 9,89% Jahresrendite punkten konnten. Globale Aktien profitierten insbesondere vom beschleunigtem Wachstum in USA und den Schwellenländern sowie von der Markt-Euphorie, welche die US-Aktienmärkte nach der Wahl Donald Trumps ergriff. Auch die Anlageklassen Immobilien (6,27%), Hedge Funds (3,27%) und Anleihen (CHF 1,12%; andere 4,68%) wiesen ein insgesamt solides Anlagejahr 2016 auf.
Die Pensionskassen im Sample der UBS erzielten mit einer Monatsperformance von durchschnittlich 1,07% im Dezember das zweitbeste Resultat des zweiten Halbjahres. Die durchschnittliche Jahresrendite stieg auf 3,41%. Alle Vergleichsgruppen konnten im Dezember die 1%-Marke knacken, wobei die kleinen Vorsorgewerke mit Vermögen bis CHF 300 Mrd. mit einer Monatsperformance von 1,13% am besten abschlossen. Die grossen Pensionskassen mit über CHF 1 Mrd. verwalteten Vermögen lagen mit 1,04% im Mittelfeld, während die mittleren Vorsorgewerke mit 1,01% das Schlusslicht bildeten.
Die Wahl von Donald Trump hat den Aktienmärkten Auftrieb verliehen, so dass die Pensionskassen ihre Renditen steigern konnten. Die Gegenbewegung auf den Anleihenmärkten belastete hingegen die Performance. Hedge Funds konnten, wie auch schon im Oktober, einen starken Monat verbuchen. Auch die Performance der Immobilienanlagen stützte die Renditen, schreibt die UBS zu ihren November Performance-Zahlen.
Die Pensionskassen im Sample schnitten mit einer Monatsperformance von durchschnittlich 0,13% im November wieder besser ab als in den vorangehenden zwei Monaten. Die durchschnittliche Jahresrendite stieg auf 2,29%. Erstmals seit August erzielten alle Vergleichsgruppen wieder positive Renditen. Vorsorgewerke mit verwalteten Vermögen über CHF 1 Mrd. verzeichneten mit durchschnittlich 0,16% die höchste Rendite, ihre Pendants mit Vermögen unter CHF 300 Mio. mit durchschnittlich 0,12% hingegen die tiefste.
Die Märkte haben im Oktober das überraschende Ergebnis der US-Präsidentschaftswahlen zwar nicht antizipiert. Doch stieg die Verunsicherung bezüglich des Wahlausgangs, was sich auf die meisten Anlageklassen und somit die Performance der Pensionskassen negativ auswirkte. Die Hedge Funds konnten sich mit einer deutlichen positiven Rendite dem Trend entgegensetzen, allerdings hatten diese seit Jahresbeginn eine eher schwache Entwicklung aufgezeigt, stellt die UBS im Kommentar zu ihren Daten fest.
Die Pensionskassen im UBS-Sample schnitten mit einer Monatsperformance von durchschnittlich –0,75% im Oktober deutlich schlechter ab als in den Vormonaten. Die durchschnittliche Jahresrendite sank somit auf 2,14%. Alle Vergleichsgruppen erzielten negative Renditen, was aufgrund der Verunsicherung bezüglich der US-Wahlen nicht überraschte. Vorsorgewerke mit verwalteten Vermögen unter CHF 300 Mio. verzeichneten mit durchschnittlich –0,81% die tiefste Rendite, ihre Pendants mit Vermögen über CHF 1 Mrd. mit durchschnittlich –0,64% hingegen die höchste.
Die durchschnittliche Jahresperformance seit 2011 fiel im Oktober auf 3,9% p.a., wobei sich bloss die Pensionskassen mit Vermögen über CHF 1 Mrd. noch immer über der 4%-Marke halten konnten. Die Rendite seit Jahresbeginn sank für alle Vergleichsgruppen. Die Vergleichsgruppen der kleinen und mittleren Vorsorgewerke lagen praktisch gleichauf.