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cultur prospectiv hat durch Projekte und Veranstaltungen in Mittel- und Osteuropa Erfahrungen gesammelt und Netzwerke für die Forschung aufgebaut. Sie dienen als Basis für empirische, theoretische als auch praktisch orientierte Analysen von Situationen und Entwicklungen im europäischen und globalen Zusammenhang. Siehe neue Aktivitäten World Drives Association.
In diesem Forschungsbereich hat sich aus den bisherigen Projektschwerpunkten eine Dynamik entwickelt:
Tschernobyl Wie wirkte die Katastrophe von Tschernobyl auf die Bevölkerung und auf internationale Hilfe? Befragung bei Betroffenen über Wirkungen und Bedürfnisse nach der Katastrophe in Zusammenarbeit mit einem ukrainischen Forschungsinstitut. Auftrag des Schweizerischen Katastrophenhilfekorps.
Warschauer Konferenzen Nach dem Zusammenbruch der sozialistischen Regimes in Mittel- und Osteuropa wurde mit Teams aus mehreren Ländern ein erster (1992) und ein zweiter (1996) Workshop in Warschau über Folgen und Möglichkeiten der Transformation durchgeführt. Auftrag des Schweizerischen Nationalfonds und der World Society Foundation.
Civic Journalism In Polen wurden zwei internationale Konferenzen konzeptionell vorbereitet und organisatorisch durchgeführt. Dabei wurden Forschungen und Erfahrungen über Medienwirkungen mit Journalisten aus Polen und der Schweiz ausgewertet, um zivilgesellschaftlichen Journalismus zu unterstützen. Auftrag Eidg. Aussendepartement.
Regionen in der Ukraine In Zusammenarbeit mit einem Forschungsinstitut in Kiew und der Humboldt-Universität Berlin wurde eine grössere Untersuchung über die Rolle der Regionen in der Ukraine durchgeführt, ausgewertet und an politisch verantwortliche Stellen kommuniziert. Auftrag der INTAS, Brüssel.
Regionen in Georgien, Russland, Ukraine und Weissrussland In einem Nachfolgeprojekt wurde das Netzwerk auf vier Länder erweitert. Im Verlaufe dieses Projekts wird die Rolle der Regionen im Vergleich der Länder Georgien, Russland, Ukraine und Weissrussland beschrieben und herausgearbeitet.
Change Management in Serbien In Städten und Gemeinden Südserbiens wurden Konzepte und Umsetzungen eingeführt, wie von der DEZA unterstützte Kommunalprojekte sozialwissenschaftlich begleitet werden können, wie durch Public Awareness die Bevölkerung aktiv in die Projektarbeit einbezogen werden kann. Auftrag des DEZA in Zusammenarbeit mit KeK.
Regional Responses to Global Change in Eastern Europe Weitere Entwicklung des Netzwerks, das Georgien, Russland, die Ukraine, Weissrussland, Polen und Bulgarien umfasst. Ein grösseres Projekt ist in Vorbereitung, das in Rand- und Grenzregionen der Länder empirische Untersuchungen mit einem gemeinsamen vergleichenden Konzept durchführt.
Demokratieforschung in Georgien In Georgien wurde das Projekt “How view Georgians Democracy?” initiiert und in mehreren Treffen begleitet. Das Projekt liefert empirische Einsichten in die sozialen Bedingungen für zivilgesellschaftliche Prozesse in extrem benachteiligten Ländern. Projekt der SCOPES zusammen mit der UNI St. Gallen.
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