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Vor ein paar Tagen habe ich einen Brief veröffentlicht, in dem ich dargelegt habe, warum Banken schlechte Lager sind. Kurz darauf hat mich ein aufmerksamer Leser korrigiert. Meine Aussage war falsch. Hervorragend, denn ich lerne am meisten, wenn ich Fehler mache.
Genau genommen sind Banken gute Lager, wenn Du Dein Geld in ein Schliessfach bei der Bank sperrst. Das käme einem herkömmlichen Lager am nächsten, denn Du zahlst für das Schliessfach eine festgelegte Gebühr und die Bank fasst das hinterlegte Geld nicht an.
Hier kommt das Aber. Ich gehe stark davon aus, dass die meisten Menschen nicht wissen, dass sie beim Deponieren von Geld auf dem Bankkonto der Bank einen Kredit geben. Und ich gehe auch davon aus, dass so gut wie niemand Bargeld einfach in ein Schliessfach steckt, denn viele sind sich zumindest teilweise der Inflation bewusst.
Geld wird von den meisten Menschen bei der Bank auf ein Bankkonto eingezahlt, um wenigstens ein bisschen Zinsen zu erhalten und damit der Inflation entgegenzuwirken. Die wenigsten lagern es unter dem Bett oder in einem Schliessfach. Viele Annahmen, ich weiss.
Banken sind, wenn richtig genutzt, gute Lager. Trotzdem solltest Du so wenig Geld wie nur möglich halten, denn die Inflation frisst stetig an der Kaufkraft. Und die paar zerdrückten Zinsen, die Du für den Kredit erhältst, ändern daran auch nicht viel. Eine Ausnahme wäre Bitcoin.
Alles Liebe,
Nathanael Dalliard
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