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Die Wirtschaftlichkeit der Berglandwirtschaft ist von besonderem Interesse, da die mit hohem Aufwand erbrachten multifunktionalen Leistungen mit einem vergleichsweise tiefen Einkommen entschädigt werden, obwohl namhafte Direktzahlungen ausgerichtet werden. Basierend auf Referenzbetrieben der Zentralen Auswertung (Jahre 2013–2014) werden zehn Betriebe typisiert und die Wirtschaftlichkeit der verschiedenen Produktionsrichtungen analysiert. Unter den Milchproduktionsbetrieben sind sehr intensive, aber auch grossflächig extensive sowie solche mit einer Produktion nach Bio-Richtlinien oder mit Spezialitäten wie Ziegenmilch erfolgreicher als Durchschnittsbetriebe nach ÖLN-Standard. Kälbermastbetriebe schneiden im Vergleich zu Mutterkuhhaltungsbetrieben hinsichtlich Arbeitsverwertung deutlich schlechter ab. Die untersuchten Betriebstypen mit Mutterkuhhaltung sind wirtschaftlich den Milchproduktionsbetrieben unterlegen und entsprechend auf Nebenerwerbsquellen angewiesen. Aufgrund der vorliegenden Betriebsanalyse ergeben sich drei wirtschaftlich erfolgreiche Produktionsstrategien, deren gesellschaftliche Akzeptanz am ehesten gegeben ist: Die flächenextensive Milchproduktion, die nachfrageorientierte Qualitäts- und Nischenproduktion sowie die grossflächige Extensivierung (Weidefleischproduktion).
Die 15 Schweizer Pärke, die sich vorwiegend in den (Vor-)Alpen und im Jurabogen befinden, sind aufgrund ihrer einzigartigen Landschaften touristische Anziehungspunkte. Doch bringen die Pärke auch für die lokale Landwirtschaft einen ökonomischen Mehrwert?
Schweizer Landwirtschaftsbetriebe geben überschüssigen Hofdünger für die ausgeglichene Nährstoff-Bilanz an Betriebe mit freien Aufnahmekapazitäten oder an Kompostier- und Vergärungsanlagen ab. Die Transportmengen von Hof- und Recyclingdünger und damit auch die Transportkosten nahmen von 2015 bis 2020 deutlich zu.
Die Beschäftigung im Agrarsektor ist in vielen europäischen Ländern besonders in der Nutztierhaltung rückläufig. Direktzahlungen können diesem Trend entgegenwirken und zu mehr – vor allem weiblichen – Familienarbeitskräften auf dem Betrieb führen.