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- Nino Schurter beendet das letzte Cross-Country-Rennen der Saison in Snowshoe (USA) auf dem 4. Platz.
- Dem 35-jährigen Bündner wird in der letzten Runde ein platter Vorderreifen zum Verhängnis. Mathias Flückiger und Filippo Colombo erleiden ebenfalls Defekte.
- Der Amerikaner Christopher Blevins feiert vor Heimpublikum seinen Premieren-Sieg.
Nino Schurter durfte beim Weltcupfinale der Mountainbiker in den Wäldern von West Virginia bis kurz vor Schluss von seinem ersten Saisonsieg träumen. Und für den hochdekorierten Bündner wäre es nicht einfach nur ein weiterer Weltcupsieg in seinem eindrücklichen Palmarès gewesen, sondern der insgesamt 33. und damit ein ganz besonderer.
Schurter wäre damit zum französischen Rekordsieger Julien Absalon aufgeschlossen. Am Ende klappte es für den Schweizer aber auch im 11. Anlauf nicht, die langjährige Bestmarke des vor 3 Jahren zurückgetretenen Franzosen zu egalisieren.
Platten im dümmsten Moment
Schurter hielt sich das gesamte Rennen hindurch in der Spitzengruppe auf und deutete mit Tempoverschärfungen immer wieder seine Ambitionen an. Doch seine Konkurrenten liessen sich nicht abschütteln.
Abgeschüttelt wurde in der letzten Runde hingegen Schurter, als Christopher Blevins attackierte. Erst, als sich der amerikanische Short-Track-Weltmeister im Ziel für seinen ersten Weltcupsieg im Cross Country feiern liess, wurde klar: Schurter konnte das Tempo aufgrund eines Platten nicht mitgehen.
Damit war nicht nur der mögliche Sieg, sondern auch ein Podestplatz weg. Schurter überquerte die Ziellinie als Vierter – mit 34 Sekunden Rückstand auf den Tagessieger.
Hinter Premierensieger Blevins sicherte sich der Rumäne Vlad Dascalu Platz 2. Der Tscheche Ondrej Cink komplettierte das Podest als Dritter.
Flückiger und Colombo im Pech
Für einmal neben dem Podest landete Mathias Flückiger. Der 32-jährige Berner stand bereits vor dem letzten Saisonrennen als Gesamt-Weltcupsieger fest. Zu einer Galavorstellung konnte er durch einen frühen Defekt aber nicht ansetzen.
Bereits in der ersten von sieben Runden zog sich der Silbergewinner von Tokio einen Platten zu und fiel zwischenzeitlich aus den Top 30 heraus. Dank einer starken Aufholjagd sicherte sich Flückiger noch Schlussrang 16. Reto Indergand belegte Platz 19, Andri Frischknecht fuhr auf Schlussrang 20.
Neben Flückiger und Schurter bekundete mit Filippo Colombo ein weiterer Schweizer Pech. Der Tessiner, der am Freitag erstmals den Sprung auf das Short-Track-Podest geschafft hatte, beklagte in der zweiten Runde einen Kettenriss und musste sein Bike bis zur Tech-Zone schieben, weshalb er ebenfalls weit zurück fiel.