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Mit 61,1 Punkten sei Südafrika beim "Global Food Security Index" auf einem vergleichbaren Level mit den anderen BRICS Länder (Brasilien, Russland, Indien, China), schreibt das südafrikanische Onlineportal agriculturalwriterssa.co.za. Die meisten afrikanischen Staaten erzielen zwischen 30 und 40 Punkte. Entwicklungsländer haben meist mehr als 80 Punkte. Die Schweiz liegt mit 82,4 Punkten auf Rang 6.
Südafrikas landwirtschaftlicher Sektor ist vor allem im Export erfolgreich. 2013 wurden Waren im Wert von 72,5 Milliarden Rand (bei aktuellem Wechselkurs 5,8 Milliarden Franken) exportiert. Die südafrikanischen Landwirte betreiben vor allem eine Input-intensive Produktion: 25 Prozent der gesamten Erzeugnisse entstammen der Bewässerungslandwirtschaft, 14 Prozent der landwirtschaftlichen Kosten beruhen auf Treibstoffausgaben.
Wegen der sinkenden Benzinpreise und stetigen Investitionen in die südafrikanische Landwirtschaft können Konsumenten sich auf eine Abnahme der Inflation von Lebensmittelpreisen freuen, welche im November 2014 bei 6,5 Prozent lag.
Der Globale Index für Ernährungssicherheit (Global Food Security Index) wurde von der Economist Intelligence Unit entwickelt und wird vom amerikanischen Chemieriesen DuPont finanziert. Der Index misst mehr als 20 Indikatoren in den Bereichen Erschwinglichkeit, Preisniveau, Verfügbarkeit, Qualität und Sicherheit von Lebensmitteln in insgesamt 109 Ländern. Eine langfristige Erhebung und Offenlegung der Daten soll helfen, sinnvolle Investitionsbereiche zu identifizieren.
Alle Daten des Globalen Index für Ernährungssicherheit sind unter www.foodsecurityindex.eiu.com abrufbar.