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- Der Angeklagte wurde unter anderem wegen 28-fachen versuchten Mordes und Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion verurteilt. Im Prozess hatte er die Tat zugegeben, aber jegliche Tötungsabsicht bestritten.
- Mit der Freiheitsstrafe von 14 Jahren blieb das Landgericht Dortmund unterhalb des Antrags der Staatsanwaltschaft, die lebenslängliche Haft gefordert hatte.
- Im April des letzten Jahres waren neben dem Mannschaftsbus von Borussia Dortmund drei selbst gebaute, mit Metallstiften bestückte Sprengsätze explodiert.
Der Bus war auf dem Weg zum Champions-League-Heimspiel von Dortmund gegen die AS Monaco. Beim Anschlag wurden zwei Personen verletzt: Der damalige BVB-Spieler Marc Bartra erlitt einen Armbruch sowie Fremdkörpereinsprengungen, ein begleitender Polizist ein Knalltrauma.
Nach Ansicht des Gerichts handelte der 29-jährige Täter aus Habgier. Er habe mit dem Anschlag den Kurs der BVB-Aktien beeinflussen und von einem Kurssturz profitieren wollen. Der Prozess vor dem Landgericht hatte im vergangenen Dezember begonnen. Auch zahlreiche Spieler des BVB hatten ausgesagt.