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Der Vorstoss stammte vom Unterausschuss für Humanressourcen und Umwelt und er wurde dem Plenum des Volkskongresses an der Jahresversammlung vom März 2002 vorgelegt. Im Hinblick auf dieses langfristige Ziel soll China gemäss dem Vorschlag die nukleare Produktionskapazität bis 2010 auf mindestens 10'000 MW erhöhen und im kommenden zehnten Fünfjahresplan die entsprechenden Vorkehrungen treffen. Bei der Standortplanung sei der Schwerpunkt im energiearmen, aber wirtschaftlich stark entwickelten Küstengebiet des Südostens zu setzen.
Zur Zeit stehen in China drei Kernkraftwerkseinheiten - Daya-Bay-1 und -2 sowie Qinshan-1 - mit zusammen 2167 MW in kommerziellem Betrieb. Ein vierter Block - Qinshan-II-1 (610 MW) - wurde im Februar 2002 erstmals an Netz gebracht. Ein fünfter - Lingao-1 (935 MW) - soll in Kürze folgen. Sechs weitere Blöcke mit zusammen 4875 MW sind in Bau.
Quelle
P.B. nach NucNet, 14. März 2002