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In den japanischen Zeitungen war am Wochenende ein Zwischenresultat der Strahlungsuntersuchung an Einwohnern von der Präfektur Fukushima zu lesen. Es handelt sich um die äussere Strahlenbelastung.
Bei der Hälfte der erst untersuchten rund 1730 Einwohner lag das Durchschnittswert von ersten vier Monaten nach dem AKW-Unfall höher als das Grenzwerte von 1 mSv pro Jahr. Das höchste Wert betrug 37 mSv. Schätzungsweise waren bis 11. Juli rund 40 Menschen einer Strahlenbelastung von 5-10 mSv ausgesetzt, bei rund 10 Einwohnern war es mehr als 10 mSv, der Rest zwischen 1 und 5 mSv.
Die Präfektur Fukushima hatte bekannt gegeben, den Gesundheitszustand aller zwei Millionen Einwohner 30 Jahre lang zu beobachten. Die Schätzungswerte der äussere Strahlenbelastung werden als Basisdaten zur Untersuchung benützt.
Der ehemalige Chef vom AKW Fukushima I hat Krebs
Der ehemalige Chef vom AKW Fukushima I, Masao Yoshida, hat Ösophaguskrebs. Er leitete die Aufräumarbeiten im AKW seit dem Unfall. Seine Strahlenbelastung beträgt insgesamt ca. 70 mSv/J. Tepco unterstrich, dass es zwischen der Strahlenexposition und seiner Krankheit keine Zusammenhang gibt. Es ist bekannt, dass eine Strahlenbelastung von mehr als 100 mSv/J das Krebsrisiko erhöht.
Er kündigte seine Stelle Ende November. Damals vermied er zu erwähnen, an welcher Krankheit er leidet. Unter den Arbeitern war aber danach Unberuhigung zu spüren und er schuf schliesslich die Klarheit.