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Rodel
Quelle: wikipedia
Der moderne Sport- oder Tourenrodel hat im Gegensatz zum Schlitten schräge, eisenbeschlagene Kufen und ist meist gummigelagert, d. h. beweglich. Die Kufen des Davoser Schlittens liegen flach auf dem Untergrund auf, die des Rodels hingegen nur auf einer Kante. Die Kufen des Rodels sind in der Längsrichtung leicht gewölbt, in Kombination mit der verziehbaren Konstruktion des Rodels – wie beim klassischen Ziehschlitten – ermöglicht das, dem Fahrer nur durch Gewichtsverlagerung (Arm und Oberkörper) und Beinarbeit am Rodel (Fuß bzw. Knöchelinnenseite gegen den vorderen Rahmenbogen drücken: rechts drücken für linke Kurve und links drücken für rechte Kurve) und zusätzlichem Ziehen am Lenkriemen/-seil diesen zu steuern. Der Fahrer eines Schlittens hingegen muss die Füße gegen den Untergrund drücken, um den Schlitten zu lenken (links aufdrücken für linke Kurve und rechts drücken für rechte Kurve) und in engen Kurven den Schlitten meist querstellen. Der Rodel ist spurtreuer und auch wesentlich schneller als der Schlitten.
Tönt zwar kopliziert, ist aber sehr leicht zu lernen!
Erhältlich sind verschieden Modelle, vom einfachen Tourenrodel bis hin zum Rennrodel, hier Modelle von Torggler:
Tourenrodel
Sportrodel
und Rennrodel