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Für was ist die fünfte Mini-Hosentasche bei den Jeans?
Es sind Fragen, die sich einem stellen, wenn man unter der Dusche steht, oder wenn man wach im Bett liegt: Wieso ist die Banane krumm? Was hat es eigentlich mit dem Heimatort auf sich? Oder eben: für was ist die kleine Hosentasche bei meinen Jeans? Wir klären auf:
Überbleibsel der Cowboys
Um 1870 entwarf der Stoffhändler Levi Strauss die Jeans. Sie sollte eine robuste Arbeitshose für Goldgräber oder Minenarbeiter in Amerika sein. In den grossen Taschen konnten diese ihre Werkzeuge verstauen. Und in der Kleinen? Im kleinen Täschchen konnten die Arbeiter der Kohle- oder Erz-Minen ihre Streichhölzer für die Karbidlampen aufbewahren.
«Watch-Pocket»
Aber nicht nur das «Streichholzschächteli» passte perfekt in die kleine Jeanstasche, sondern auch ein anderes alltägliches, wertvolles Accessoire von damals: Die Taschenuhr. Diese trugen die Arbeiter zuvor meist in der Westentasche. Dort fielen die Uhren allerdings schnell heraus. So wurde die Jeanstasche kurzerhand zur Uhren-Tasche umfunktioniert.
Ihre dritte Funktion bleibt bis heute bestehen: Säckli fürs Münz. So wird die Mini-Tasche auch heute noch «Coin»- oder «Watch-Pocket» genannt.