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Aktuelles
Die politische und soziale Lage ist sehr gespannt. Die Verspätung der Bekanntgabe der Resultate der Lokalwahlen vom 4. Februar 2018 führt vor allem in Conakry zu Unruhen. Die Proteste haben mehrere Todesopfer und Verletzte gefordert. Auch nach der Bekanntgabe der Resultate muss mit politisch bedingten Gewaltausbrüchen gerechnet werden.
Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien über die aktuelle Sicherheitslage. Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden und bleiben Sie mit Ihrem Reiseveranstalter in Kontakt. Erkundigen Sie sich lokal (Medien, Hotel, etc.) über allfällige Ausgangssperren. Meiden Sie Demonstrationen jeder Art.
Grundsätzliche Einschätzung
In Guinea bestehen politische Spannungen, die sich auch zu Sicherheitsrisiken aufbauen können. Eine rasche Verschlechterung der Sicherheitslage ist jederzeit möglich. In Conakry sowie im Inneren des Landes kommt es regelmässig zu Demonstrationen, die zum Teil zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen ethnischen und politischen Gruppen und den Sicherheitskräften führen. Immer wieder werden zahlreiche Menschen verletzt oder getötet.
Es gibt Hinweise, wonach Terrorgruppen, die in Mali operieren, ihre Aktionen auch in die Nachbarländer ausweiten könnten. Seit Beginn der Militärintervention in Mali am 11. Januar 2013 hat sich die Sicherheitslage im ganzen Sahel-Raum verschärft.
Die Kriminalitätsrate ist hoch.
Spezifische regionale Risiken
- Grenzgebiete zu Côte d'Ivoire, Liberia und Sierra Leone: In diesen Grenzregionen können lokale Spannungen jederzeit aufflammen. Lassen Sie erhöhte Wachsamkeit walten.
- Grenzgebiet zu Mali: Von Touristen- und anderen nicht dringenden Reisen in diese Grenzregion wird abgeraten.
- Guinée Forestière: Trotz einer vordergründigen Beruhigung sind gewaltsame Auseinandersetzungen möglich. Lassen Sie erhöhte Wachsamkeit walten.
Auszug aus: Reisehinweise EDA
Gesundheitsinfrastruktur
Die medizinische Grundversorgung ist nicht gewährleistet. Ernsthafte Erkrankungen und Verletzungen müssen im Ausland (Europa) behandelt werden.
Impfungen
- Die Impfung gegen Gelbfieber ist obligatorisch, ausser für Flughafentransit-Passagiere und für Kinder unter 1 Jahr. Die Impfung wird jedoch den Flughafentransit-Passagieren empfohlen.
- Es wird empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten zu impfen: Diphterie, Hepatitis A, Masern, Poliomyelitis und Tetanus.
- In einigen Fällen wird auch eine Impfung gegen folgende Krankheiten empfohlen: Abdominaltyphus, Hepatitis B, Meningokokken-Erkankungen und Tollwut.
Gesundheitslage
Sehen Sie ein Malariamedikament vor und schützen Sie sich gegen Mückenstiche. Ebenfalls existiert ein Denguefieber-Risiko. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.
Grundsätzliche Einschätzung
Die Kriminalität hat erheblich zugenommen: Auto- und andere Diebstähle, Überfälle etc. Auch Gewaltverbrechen kommen vor. Es kommt vor, dass Diebe sich als uniformierte Polizisten ausgeben. Bewaffnete Raubüberfälle und Diebstähle sind häufig.
Auszug aus: Reisehinweise EDA
Weitere nützliche Reisehinweise