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Die Luftqualität innerhalb und ausserhalb der Grundschulen in ganz Europa muss verbessert werden, um die Gesundheit der Kinder zu schützen und ein optimales Lernen zu gewährleisten, zeigt ein neuer HEAL-Bericht mit dem Titel "Healthy Air, Healthier Children" in 6 Städten.
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>> Berlin: Gesunde Luft, gesündere Kinder >> HEAL webseite_D
Auszüge frei übersetzt:
Die Bürgerinitiative von HEAL, eine der bisher grössten Untersuchungen an Schulen, hat rund 50 Grundschulen in sechs EU-Hauptstädten mit Luftschadstoffen in Innen- und Aussenbereichen untersucht. Der Bericht betont, dass eine gute Luftqualität in Schulen eine Priorität für politische Massnahmen auf lokaler, nationaler und EU-Ebene sein sollte, da Kinder stärker von Schäden durch verunreinigte Luft bedroht sind. Die Studie von HEAL weist auch auf die Notwendigkeit hin, Gesundheits- und Energieeffizienzaspekte in der aktuellen Kampagne zu klimaschonenden Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden in ganz Europa zu verbinden.
50 Grundschulen in Warschau, Berlin, London, Paris, Madrid und Sofia nahmen an der HEAL-Untersuchung zur Luftqualität innerhalb und ausserhalb der Grundschulen von März bis Mai 2019 teil und überwachten die Partikel (PM), Stickstoffdioxid (NO2) und Kohlendioxid (CO2).
- NO2, ein Schadstoff, der überwiegend aus dem Verkehr stammt, insbesondere Dieselfahrzeuge, wurde in allen Klassenzimmern aller sechs Städte nachgewiesen, mit Messungen von bis zu 35µg/m3 in einigen Klassenzimmern, nahe der jährlichen EU-Gesetzgebung und der von der WHO empfohlenen Richtlinie von 40µg/m3.
- In einigen Fällen waren die NO2-Konzentrationen in den Klassenzimmern sogar noch höher als im Freien am Schuleingang.
- In vielen Schulen lagen die NO2-Konzentrationen an den Schuleingängen bei 35-43µg/m3 mit einem besonders hohen Durchschnittswert von 52µg/m3 an einer Schule. Diese Werte sind Durchschnittswerte und dürften während des Schulabgangs und der Abholzeiten aufgrund des höheren Verkehrsaufkommens noch höher gewesen sein als am Abend und am Wochenende.
Das CO2 Niveau waren in der Mehrheit konstant hoch. In einigen Fällen 2-3x höher als empfohlenen CO2-Werte in Innenräumen. In mehreren
Fällen erklärten die Lehrer, dass sie nicht regelmässig Lüften aufgrund von Bedenken bezüglich der Aussenluft-Qualität sowie der Lärm durch den Verkehr.