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Wenn man eine gemeinnützige Organisation fragt, was für mehr Aktionsteilnahmen und höheres Spendenaufkommen am wichtigsten ist, lautet die Antwort fast immer: grössere Reichweite der Werbung. Um mehr darüber zu erfahren, wie Organisationen die Sichtbarkeit ihrer Inhalte steigern können, haben wir genauer untersucht, wie wichtig Influencer in sozialen Medien für Kampagnen sind und wie sie dabei helfen können, mehr UnterstützerInnen zu gewinnen.
Wir haben 90 gemeinnützige Organisationen untersucht, die zu unseren Kunden gehören, und dabei herausgefunden, dass Organisationen durchschnittlich 40 Millionen Menschen (Anmerkung Kampaweb: der Text bezieht sich auf die USA) erreichen können! Die soziale Reichweite der Mitglieder Ihrer E-Mail-Liste ist grösser, als Sie denken. Eine Organisation braucht nicht mehr Millionen Menschen auf ihrer Liste, um eine solche Zahl zu erreichen (obwohl es sicherlich dabei hilft) – sie braucht nur eine koordinierte Strategie, um ihre grössten Influencer zu finden.
Sehen Sie sich die Infografik über die Netzwerkreichweite gemeinnütziger Unternehmen oder dieses Video an, um mehr darüber zu erfahren:
Was sind Influencer in sozialen Medien?
Influencer sind Personen auf der E-Mail-Liste einer Organisation, die in der Lage sind, durch das Teilen von Inhalten besonders viele Menschen zu erreichen. Sie haben eine grosse Follower-Gemeinde auf Twitter, viele Facebook-Fans und vielleicht einen eigenen Blog oder andere beliebte Konten bei sozialen Netzwerken. Ausserdem haben sie wahrscheinlich ein Publikum, dass ihnen vertraut und sich für die Inhalte interessiert, die sie regelmässig posten.
Influencer haben die grösste Reichweite.
Im Rahmen unserer Forschungsarbeit haben wir herausgefunden, dass die einflussreichsten 5 % der E-Mail-Liste einer Organisation im Durchschnitt 34 Millionen Menschen erreichen können. Das entspricht 85 % der Gesamtreichweite Ihres gesamten Netzwerks. Zum Vergleich: das sind 200-mal mehr Menschen, als Sie im CRM-System Ihrer Organisation haben.
Schon einige wenige mächtige Influencer können helfen, hunderttausende oder gar Millionen Menschen zu mobilisieren. Wenn Sie beispielsweise unter den einflussreichsten 5 % Ihrer Influencer nur eine Antwortquote von 1 % haben, sind das etwa 36 Personen, die online bis zu 338.000 Menschen erreichen können. Bei einer Antwortquote von 10 % oder im Durchschnitt 360 Personen können Sie bis zu 3,3 Millionen Menschen erreichen!
Die besten Influencer für Ihre Kampagne
Reichweite ist wichtig, aber beim Engagement Ihrer Influencer müssen Sie unbedingt beachten, dass diese Personen online andere zum Handeln bewegen können. In einer Studie von BzzAgent wurde herausgefunden, dass 70 % der Follower eines Influencers diesen als vertrauenswürdige Quelle sieht. Ihre Organisation sollte versuchen, diese Mundpropaganda zu nutzen.
In unserem kürzlich veröffentlichten Leitfaden zur Erkennung und zum Engagement von Influencern haben wir festgestellt, dass der beste Weg zur Bestimmung, ob ein Influencer zu Ihnen passt, die Untersuchung von vier Kriterien ist: Klout, Verbindungen, Relevanz und vorherige Interaktionen.
Per Klout können Sie herausfinden, wie gross das Publikum einer Person ist und wie engagiert das Publikum ist. Eine Person mit hoher Klout-Wertung hat nicht nur viele Follower, sie interagieren auch oft mit den Beiträgen dieser Person. Jemand mit einer Klout-Wertung von über 40 ist ein ideales Ziel für gemeinnützige Organisationen, weil es sehr wahrscheinlich ist, dass er seine Follower zum Handeln bewegen kann. Das gilt auch für Personen mit über 500 sozialen Verbindungen; zum Aufbau eines so grossen Netzwerks braucht man in der Regel Autorität und Verständnis, das ein Publikum anzieht.
Zur Bestimmung der Relevanz eines Influencers empfehlen wir ein Social Listening-Werkzeug mit Salsa-Integration wie Attentive.ly, mit dem Sie herausfinden können, worüber die Person online spricht. Sind ihre beliebtesten Konversationen für Ihre Kampagnen relevant? Dann wird diese Person wahrscheinlich offen dafür sein, Inhalte von Ihrer Organisation zu teilen.
Wenn schliesslich ein Influencer bereits mit Ihrer Arbeit zu tun hatte oder bei einer vorherigen Kampagne mitgewirkt hat, ist es sehr viel wahrscheinlicher, dass er auf eine persönliche Anfrage reagiert. Durchsuchen Sie Ihre E-Mail-Liste nach Influencern, die sich zuvor an einer Unterschriftenliste beteiligt haben, bei einer Veranstaltung anwesend waren, gespendet haben oder Sie anderweitig unterstützt haben. Diese Personen sollten Sie zuerst ansprechen.
Nicht nur Prominente haben Einfluss
Es gibt online viele Arten von Influencern. Das Hauptziel Ihrer Organisation sind wahrscheinlich Prominente und andere VIPs, aber Fachleute und andere MeinungsführerInnen sollten ebenfalls in Ihrem Plan berücksichtigt werden. MeinungsführerInnen sind Personen mit über 500 Verbindungen in sozialen Medien und einer Klout-Wertung über 40. Eine einfache Anfrage (und ein Dankeschön) kann schon reichen, dass jemand seinen Followern wichtige Aktionen mitteilt und für Sie wirbt.
Die Salsa-Integration mit Attentive.ly kurbelt Interaktionen mit Ihren Kampagnen an, indem es Ihre vorhandenen Unterstützer für Sie werben lässt.