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Der Stadtrat spricht insgesamt 115'000 Franken für sechs Hilfsprojekte in Afrika, Südostasien und Osteuropa. Die Beiträge stammen aus dem Fonds «Wasser-Rappen» und gehen an Organisationen, welche sich für bessere Wasserversorgungsstrukturen einsetzen.
Konsumentinnen und Konsumenten von St.Galler Trinkwasser leisten als Akt der Solidarität einen Beitrag zugunsten weniger privilegierter Menschen. Auf der Basis eines Beschlusses des Stadtparlaments fliessen seit dem 1. Januar 2020 zwei Rappen pro Kubikmeter (1'000 Liter) verbrauchtem Trinkwasser in den Fonds «Wasser-Rappen». Im vergangenen Jahr erreichte dieser so einen Saldo von CHF 123’455.55.
Aus zehn Hilfsorganisationen wählt die Stadt sechs Projekte
Zehn Hilfsorganisationen haben Anfragen zur finanziellen Unterstützung ihrer Projekte eingereicht. Der Stadtrat hat diese anhand von sozialen, wirtschaftlichen und ethischen Kriterien beurteilt, um sicherzustellen, dass die Beiträge eine möglichst grosse Wirkung erzielen. Dabei steht der Nutzen für die lokale Bevölkerung und die Dringlichkeit des zu unterstützenden Bedürfnisses im Zentrum.