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(mei) Nachdem Sie beim Entrümpeln Ihrer Kleidung Erfahrung mit dem Aussortieren nach dem Glücks-Prinzip sammeln konnten, können Sie mit dieser Methode weiterarbeiten und sich an schwierigere Kategorien heranwagen.
Büchern werden als erstes geordnet
Nehmen Sie als erstes Ihr Bücherregal in Angriff. Legen Sie wie vorher bei der Kleidung alle Bücher auf einen Haufen, es sei denn, Sie haben eine derart umfangreiche Bibliothek, dass das nicht geht. In dem Fall gehen Sie nach Unterkategorien wie literarische Bücher, Sachbücher, Krimis etc. vor. Nehmen Sie wiederum jedes Exemplar einzeln in die Hand und behalten Sie nur diejenigen, die Sie glücklich machen. Besitzen Sie ungelesene Bücher, die Sie irgendwann noch lesen möchten? Für solche «Regal-Leichen» hat Marie Kondo wenig übrig: «Ich versichere Ihnen – auch wenn es desillusionierend ist – „irgendwann“ kommt nie.» Und weil man ihrer Meinung nach kein Irgendwann-Leben führen sollte, verabschiedet man sich am besten auch von diesen Büchern.
Weg mit Formularen, Dokumenten, offiziellen Schreiben
Dokumente fast aller Art (ausser Liebesbriefe, Tagebücher und andere persönliche Dokumente) können weggeworfen werden, falls sie nicht eines dieser drei Kriterien erfüllen:
- Benutze ich jetzt
- Ist eine Weile lang wichtig
- Muss für immer aufbewahrt werden
Ausdrücklich kein Kriterium ist hier das Glücks-Gefühl, denn offizielle Ausweise wie der Reisepass machen nicht besonders glücklich, sind aber essenziell. Was an Dokumenten übrig bleibt, wird in die drei Kategorien «aufzubewahren, aber selten benötigt», «aufzubewahren, aber gelegentlich bis häufig benötigt» und «unbearbeitet» eingeteilt. Die Dokumente jeder Kategorie sollten jeweils in einer einzigen Schachtel oder in einem einzigen Ordner aufbewahrt werden.