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Das Proseminar richtet sich an Studierende verschiedener Fachrichtungen mit ethnologischem, soziologischem, humangeografischem, sprachlichem, zeithistorischem etc. Interesse an China. Es werden keine besonderen Vorkenntnisse vorausgesetzt. Chinesischkenntnisse sind nicht erforderlich aber hilfreich.
Diese Lehrveranstaltung bietet eine Einführung in die gegenwärtige chinesische Gesellschaft. Ziel ist es, mittels der gemeinsamen Lektüre und Diskussion von qualitativ-sozialwissenschaftlicher Literatur Einblicke in verschiedene Aspekte chinesischer Gesellschaft im Wandel zu erhalten und diese von «innen» heraus zu verstehen. Unter anderem werden z.B. Aspekte wie Familie und Gender, Bildung und Erziehung, Migration, Land-Stadt-Beziehungen, Natur, Gesundheit, Religion, ethnische Minderheiten, Arbeit, Digitalisierung und Globalisierung behandelt. Darüber hinaus soll die Lehrveranstaltung einerseits ein Gefühl für die Komplexität der chinesischen Gesellschaft(en) vermitteln und zur Reflexion anregen, was wir unter «China» und «Chinesischsein» verstehen. Andererseits bietet sie die Möglichkeit, sich jenseits von der gängigen, öffentlichen Berichterstattung in einer Buchrezension vertieft mit einem bestimmten gesellschaftlichen Thema zu beschäftigen.
Die Studierenden erhalten qualitativ-sozialwissenschaftliche Einblicke über verschiedene Aspekte chinesischer Gesellschaft und vertiefen einen dieser Aspekte in Form einer Buchrezension.
Aktive mündliche Mitarbeit auf Grundlage der Lektüre und gemeinsamen Diskussion aller im Seminar gelesenen Texte sowie Forum Posts (ca. 1500 Zeichen) zu fünf dieser Texte. Verfassen einer Buchrezension (900 Wörter) zu einer Monographie in den letzten beiden Semesterwochen.
Bewertungsmassstab
Mündliche Mitarbeit und Forum Posts 50%, Rezension 50%
Anzahl ECTS: 3 ECTS
Dienstag, 12:00 - 13:45