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Die Milchproduktion ist weiter rückläufig. Im Januar 2017 haben die Schweizer Milchproduzenten 282’922 Tonnen eingeliefert. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Minus von 6,3 Prozent, wie aus einem Bericht der TSM Treuhand GmbH hervorgeht. Für Februar wird mit einem Rückgang von 8,6 Prozent gerechnet.
Die monatliche Milchproduktion liegt seit Mai 2016 unter den jeweiligen Vorjahresmengen. Die Milchbauern fordern angesichts der sinkenden Milchproduktion im Inland und der international steigenden Preise seit langem höhere Produzentenpreise. Die Landwirte beklagen, dass die derzeitigen Milchpreise – insbesondere bei der Molkereimilch – die Kosten nicht decken würden. Die Branchenorganisation Milch hat im Februar 2017 jedoch entschieden, den Richtpreis unverändert bei 65 Rp./kg (A-Milch) zu belassen.
Die Junglandwirte-Vereinigung fordert derzeit auf ihrer Webseite dazu auf, einen vorformulierten Brief herunterzuladen, zu unterschreiben und an Milchverarbeiter und Detailhändler zu schicken. Die Milchproduzenten würden um das wirtschaftliche Überleben kämpfen, heisst es im Brief. Die Bauern seien dringend auf einen Preis angewiesen, der dem Wert der Milch entspreche. Die Milchpreise sind im letzten Jahr gemäss Bundesamt für Landwirtschaft durchschnittlich um 2 Prozent auf 60,64 Rp./kg gesunken. Die tiefsten Preise wurden für Molkereimilch bezahlt (54,51 Rp./kg). Für verkäste Milch gab es im letzten Jahr durchschnittlich 65,31 Rappen und für Bio-Milch 78,29 Rappen pro kg.