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Beschreibung
Calcium und Magnesium im Gleichgewicht.
99% des im Körper enthaltenen Calciums befinden sich in den Knochen als Strukturelement. Calcium ist aber auch ein wichtiger Faktor innerhalb des Blutgerinnungssystems und in der Regulation der Reizleitung zwischen den Nervenzellen. Im Herzen, in den Blutgefässen und in der Skelettmuskulatur ist Calcium ein intrazellulärer Botenstoff, welcher die Aktivität und den Muskeltonus reguliert. Im Körper ist ein physiologisches Gleichgewicht zwischen Calcium und Magnesium erforderlich, um einen bestmöglichen Aufbau von Knochen, ein optimales Funktionieren der Muskulatur, des Energiestoffwechsels und weiterer zahlreicher Funktionen dieser beiden Mineralstoffe zu gewährleisten. Lange Zeit war man der Meinung, Calcium und Magnesium würden sich bei gleichzeitigem Verzehr gegenseitig in ihrer Resorption stören. Diese Aussage ist mittlerweile wissenschaftlich überholt. Beide Mineralstoffe verfügen über ein unterschiedliches Transportsystem, mit dem sie aus dem Darm aufgenommen werden und unterliegen getrennten Regulationsmechanismen. Nur bei einem extremen (unphysiologischen) Missverhältnis kann Calcium auch an einer Magnesium-Bindestelle binden (und umgekehrt). Ein Calcium-Magnesium-Verhältnis von 2:1 entspricht den Zufuhrempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) • ideale Kombination! Silizium 1823 wurde Silizium von dem schwedischen Chemiker Jöns Jakob Berzelius (1779-1848) aus Siliziumtetrafluorid gewonnen. Kieselsäure liegt in Pflanzen in gelöster Form vor, manchmal aber auch in polymerer, unlöslicher Form als Pflanzenzellwand, als Schale der Früchte, Stängel und Grannen der Getreide oder in organischer Bindung. Als unlösliche Form sind Siliziumkristalle z.B. im Ackerschachtelhalm enthalten, dessen feine Kristalle wie Sandpapier zur Reinigung von Zinngeschirr verwendet wurden. Bindegewebe: Jeder Reiz und jeder Stoffwechselvorgang zwischen den Organzellen einerseits und Kapillaren, Nervenendfasern andererseits geht über die extrazelluläre Gewebsflüssigkeit. Die Zwischenzellsubstanz besteht aus Flüssigkeit und Fasern, beide enthalten Silizium. Ein gesundes Bindegewebe ist Grundvoraussetzung für die Gesundheit des ganzen Körpers, denn dieses Gewebe verbindet alle Organe und vermittelt Stoffaustausch zwischen Blut, Organen und Lymphe. In den Blutgefässen ist Silizium für die Elastizität der Gefässwände massgeblich beteiligt. Bei Arteriosklerose wurden niederere Silizium-Werte in den Blutgefässwänden gefunden. Im Bindegewebe und Skelett-Metabolismus ist Silizium ein wichtiges Strukturelement für Haut, Knorpel und Bindegewebe. Knorpelbildung: Silizium beeinflusst die Aktivität des Enzyms Prolyl-Hydroxylase welches zur Herstellung von Kollagen benötigt wird. Silizium sorgt für die Verstrebung zwischen Eiweissmolekülen und bewirkt sowohl Festigkeit als auch Elastizität. Silizium kann bis zum Dreihundertfachen seines Gewichtes an Wasser speichern! Diese Eigenschaft kommt besonders deutlich bei den Gelenksknorpeln zum Tragen. Als massgeblicher Bestandteil der Proteoglykane sorgt Silizium für den hohen Anteil an gebundenem Wasser und damit für die Knorpelelastizität. Silizium hat eine tragende Rolle bei der Quervernetzung in Knorpel und Bindegewebe. Haut und Haare Nägel: Da die Versorgung von Haut, Haaren und Nägeln durch das Bindegewebe erfolgt, ist der Einfluss auf gesunde Haare und Nägel nachvollziehbar. (Elastin und Kollagen bilden die Grundstruktur von Haut, Haaren und Nägeln und ihre Bildung wird von Silizium unterstützt)