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Über 400 Pferde, hunderte Gewehre und Pistolen sowie Hunde sind am Flughafen Galeão in Rio de Janeiro keineswegs üblich. Zur Olympiade 2016 werden sie allerdings erwartet. Damit es bei der Abfertigung der ungewöhnlichen Passagiere und Waren zu keinen Problemen und Flugverspätungen kommt, ist bereits der Ernstfall geübt worden.
Eigentlich dürfen Waffen bei Flügen nicht mitgeführt werden. Zur Olympiade 2016 in Rio de Janeiro werden allerdings etwa 390 Athleten aus der ganzen Welt mit ihren Pistolen, Gewehren und Munition anreisen, um an den Wettkämpfen teilzunehmen. Hinzu kommen etwa 150 Schützen der Paralympischen Spiele.
Um Verzögerungen bei der Abfertigung dieser speziellen Fracht für den sportlichen Großevent zu vermeiden und dennoch eine möglichst hohe Sicherheit zu gewährleisten, ist am Flughafen Galeão bereits eine Simulation durchgeführt worden. Darüber hinaus soll aus den bei der Übung möglicherweise auftretenden Fehlern und Engpässen gelernt werden, wie es heißt.
Abgesehen von den Waffen werden auch die zu erwartenden Tiere für eine Herausforderung am Airport der Stadt am Zuckerhut sorgen. Erwartet werden zu den neun Tage lang dauernden olympischen Spielen 314 Pferde aus verschiedenen Ländern sowie über 90 Pferde aus den unterschiedlichsten Regionen Brasliens. Um die vierbeinigen Athleten zu transportieren, werden 20 bis 22 zusätzliche Transport-Flüge notwendig sein.
Aber nicht nur Pferde werden zu dem Sportereignis nach Rio de Janeiro gebracht werden. Einige Athleten werden für ihre Teilnahme an den siebentägigen paralympischen Spielen vielmehr auch ihre “Führhunde“ mitbringen, auf die sie angewiesen sind. Auch für sie ist eine spezielle Abfertigung vorgesehen.