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Die Italienerin Sara Errani und die Belgierin Yanina Wickmayer liefern sich beim WTA-Turnier in Cincinnati ein packendes Duell. Beim Stand von 7:5, 3:6 und 3:3 steht es bei Aufschlag Errani Einstand. Die Italienerin bringt den Service klar ins Feld, doch Schiedsrichter Richard Haigh überstimmt seinen Linienrichter und gibt den Service aus.
Errani nimmt daraufhin eine Challenge. Das Hawk-Eye zeigt an, was alle gesehen haben: Klar drin. Die temperamentvolle Frau aus Bologna lässt die Entschuldigungen von Haigh («Sara, ich habe den Ball so gesehen. Ich habe einen Fehler gemacht.») nicht gelten und will den Punkt für sich haben, da der Return nach ihrer Meinung im Aus landete. Eine Challenge des Returns von Wickmayer lässt Haigh nicht zu. Er ist der Ansicht, dass die Belgierin durch sein «Overrule» gestört wurde.
Der Punkt wird trotz heftiger Proteste seitens der 27-Jährigen schliesslich wiederholt. Eranni gewinnt zwar den Punkt, kassiert aber trotzdem das Break. Doch am Schluss holt sich die Weltnummer 15 den Sieg im Tiebreak. Und es gibt noch ein Happy End: Errani schüttelt am Schluss sogar die Hand von Haigh. Wer hätte das kurz zuvor noch gedacht. (syl)
Das DFB-Pokal-Achtelfinalduell zwischen Köln und dem Hamburger SV entwickelte sich zu einem richtigen Krimi. Nach einer torlosen regulären Spielzeit ging der unterklassige HSV früh in der Verlängerung durch Robert Glatzel in Führung und schien lange auf Kurs in Richtung Sieg, ehe Anthony Modeste in der Nachspielzeit per Elfmeter doch noch für Köln ausgleichen konnte.