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Die Skihütte Tegia Miez liegt auf der Alp Dado, oberhalb der Gemeinde Falera. Im Winter wird sie vom Team der Skischule Films Laax Falera betrieben, im Sommer dient sie nach wie vor als Alphütte. Die Speisen und Getränke stammen vorwiegend aus der Region. Bekannt sind vor allem die lokalen Metzgereispezialitäten.
Die Bauherrschaft, die Gemeinde Falera mit Beteiligung der Weissen Arena Gruppe, beabsichtigte einerseits, in der bestehenden Hütte den Gastraum zu vergrössern sowie neue sanitäre Anlagen einzubauen, andererseits durch einen Anbau Platz für einen grösseren Küchenbereich zu schaffen. Des Weiteren sollte die Terrasse, die eine wunderbare Aussicht bietet, vergrössert werden.
Ein wichtiges Ziel war es, die Authentizität der Hütte zu erhalten. Daher entschieden sich die Architekten, den bestehenden Bau in seiner Struktur und Substanz möglichst unangetastet zu lassen und ihm den Anbau unterzuordnen; der neue, wesentlich kleinere Baukörper übernimmt die Proportion des Bestandes und dockt westseitig im hinteren Bereich an ihn an, wo er über eine bestehende Türe verbunden wird.
Die Materialien des Anbaus als auch der neuen Einbauten beschränken sich analog dem Bestand auf zwei Materialien: Bruchstein bzw. Beton und Holz.
Der neue Baukörper ist monolithisch gestaltet; Wände und Dach sind in Dämmbeton ausgeführt. Einzig die Südfassade besteht aus einem ganzflächigen Holztor und einem rahmenlosen Giebelfenster. Die angrenzende Bruchsteinmauer bleibt im Innenraum, wo die neue Küche untergebracht ist, sichtbar. Sie wurde, wie die übrigen Bruchsteinmauern des Altbaus, sandgestrahlt und wo nötig gespitzt und zugeputzt. Der Boden, ebenfalls aus Beton, wurde geschliffen und versiegelt.
Der hintere Bereich der bestehenden Hütte wurde neu fundiert und ebenfalls mit einem geschliffenen und versiegelten Betonboden versehen. In diesem Raum sind drei neue WC-Anlagen mit Vorraum sowie ein Lagerraum angeordnet. Deren Wände, Decken, Türen und Schränke sind in Holz ausgeführt. Im vorderen Bereich, dem Gastraum, wurde ein ein neuer Holzbretterboden verlegt sowie ein Pelletofen eingebaut, verkleidet in rostfreiem Stahl.
Die neue Terrasse wurde um die Breite des Anbaus vergrössert und zum Tal hin abgetreppt. Sie besteht aus einer massiven Holzkonstruktion, die auf Betonfundamenten steht.