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Das Ende 2019 fertiggestellte Überwachungsnetz besteht aus sieben Stationen. Fünf Oberflächenstationen (COLLE, PERON, SAVIG, SALEV, CERNS) und zwei Bohrlochstationen (CHALL und FORET) wurden im Bereich des Genfer Beckens (Schweiz und Frankreich) positioniert, so dass sie die bestehende Station (SGEV) des nationalen seismischen Netzwerks der Schweiz sowie jene des französischen nationalen Netzwerkes (OGS2) im Überwachungsgebiet optimal ergänzen. Die genannten Oberflächenstationen sind in der Regel mit Breitbandseismometern ausgerüstet. Bei den Stationen SGEV und CERNS handelt es sich demgegenüber um Starkbebenstationen, die mit Akzelerometern ausgestattet sind. Ein weiteres Akzelerometer wurde am Bohrlochstandort CHALL installiert.
Das Überwachungsnetz des SED wird jeweils temporär durch Stationen der Universität Genf verdichtet, wenn Erkundungsbohrungen durchgeführt werden. Die Daten dieser Stationen werden vom SED in Echtzeit aufgezeichnet.