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Hansjörg Wyss wird reicher und reicher, obwohl er einiges dafür tut, dass sein Vermögen wieder schrumpft. So wird seine Wyss Foundation in den kommenden Jahren 100 Millionen Dollar lockermachen, um auf rechtlicher Ebene die Demokratisierung seiner Wahlheimat USA zu fördern. In Tat und Wahrheit aber will Wyss damit vor allem der Demokratischen Partei neue Wählerschichten, insbesondere Junge und Dunkelhäutige, zuführen. Auch in der Schweiz ist er als Kunstmäzen und Förderer politischer Aktivitäten grosszügig unterwegs. So versucht er, dem SVP-Altmeister Christoph Blocher, der für das Land eine möglichst isolierte Rolle in Europa anstrebt, Steine in seinen isolationistischen Weg zu legen.
Ausserdem will Wyss ja, wie mehrere seiner amerikanischen Milliardärskollegen, beispielsweise Microsoft-Mitgründer Bill Gates (61) oder Investorenlegende Warren Buffett (86), nach seinem Ableben die Hälfte seines höchst umfangreichen Vermögens spenden.
Aber so weit ist der 81-Jährige noch lange nicht. Sein Aktienpaket am US-Multi Johnson & Johnson, an den er die Orthopädiefirma Synthes verkaufte, hat dank fruchtbarer Kursavancen – zeitweise legten die Aktien ein Fünftel zu – beträchlich werthaltige Aufwärtstendenzen gezeitigt. Und das Vermögen seiner im US-Bundesstaat Wyoming lebenden Tochter Amy (44), welches das US-Magazin «Forbes» auf gut 1,8 Milliarden Franken beziffert, dürfte wohl Hansjörg Wyss’ Grosszügigkeit zuzuschreiben sein, also letztlich aus seiner Schatulle stammen.
(Stand: Dezember 2016)