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Anfang Juli wurde Portugal erstmals Europameister bei den Grossen. Obwohl die sechs in Brasilien spielberechtigten Akteure aus dem erfolgreichen EM-Team auf die Teilnahme verzichtet haben, setzten sich die Iberer gegen den zweifachen Olympiasieger Argentinien durch. Das zeigt, über welches Reservoir die Portugiesen verfügen. Das U21-Team ist seit dem 11. Oktober 2011 in einem Ernstkampf ungeschlagen – die Finalpleite im Penaltyschiessen gegen Schweden an der letztjährigen EM zählt nicht als Niederlage.
Gegen Argentinien sorgten Goncalo Paciencia mit einem schönen Schuss aus rund 20 Metern (66.) und Pite mit einem weiteren Weitschuss (84.) für die Differenz. Den zweiten Treffer muss der argentinische Keeper Geronimo Rulli allerdings halten. Der Sieg der Portugiesen ging in Ordnung, chancenlos war Argentinien aber nicht. In der 48. Minute vergab Jonathan Calleri eine gute Möglichkeit zum 1:0 für die Albiceleste; der Heber war jedoch etwas zu hoch und landete auf der Lattenoberkante.
Die Schweden, die im vergangenen Jahr erstmals den U21-Titel gewonnen haben, starteten in Manaus mit einem 2:2 gegen Kolumbien ins Turnier. Zwar wendeten die Skandinavier dank Mikael Ishak (43.) und Astrit Ajdarevic (62.) das frühe 0:1 (17.) in ein 2:1, in der 75. Minute gelang aber Dorlan Pabon per Penalty das 2:2. Bei Schweden spielte der beim FC Basel tätige Alexander Fransson durch.
Südkorea feierte gegen Fidschi einen 8:0-Kantersieg. Zur Halbzeit stand es erst 1:0. Ryu Seung-Woo zeichnete sich als dreifacher Torschütze aus. Gar neun Treffer fielen in der Partie zwischen Nigeria und Japan. Der Nigerianer Oghenekaro Etebo steuerte vier Tore zum 5:4-Erfolg bei.
(SDA)