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Wettbewerb, Juni 2007
DREIER 169
Wie drei Figuren stehen die neuen Baukörper in gemessenem Abstand an der Leonhardstrasse, jeder für sich und doch zusammengehörig. Die drei Gebäude orientieren sich in ihrem Ausdruck an den typischen baulichen Merkmalen der Umgebung. Das heisst, sie fügen sich in ihrer Setzung, Massstäblichkeit, Farbigkeit und Tektonik selbstbewusst in die bestehende Häuserzeile ein. Die Neubauten sind sich in ihrem Fassadenaufbau auch untereinander ähnlich.
Die strukturelle Fassadenidee der beiden Institutsgebäude folgt den funktionellen Anforderungen einer Büronutzung. Die Fassaden der graphischen Sammlung übernehmen diese Formensprache und führen sie auf anderer Ebene weiter: So bieten die weitgehend geschlossenen Aussenwände der Ausstellungsräume die Möglichkeit für eine gestalterische Auseinandersetzung, die nicht nur funktional bestimmt wird.
Aufgrund städtebaulicher Überlegungen übernehmen einzelne Gebäudevolumen das geforderte Raumprogramm. Über eine gemeinsame Verteilerebene, welche die eher öffentlichen Funktionen und die Zugangsbereiche der jeweiligen Nutzungen aufnehmen, werden die Baukörper erschlossen. Dieses Geschoss ist Verbindung und räumliche Fortsetzung der Glashalle bis zur Leonhardstrasse hin. Die Aufteilung in mehrere Baukörper ermöglicht in den einzelnen Volumen eine vierseitige, im Verhältnis zur Nebennutzfläche, optimal angeordnete Arbeitsplatzbelegung. Die graphische Sammlung erhält eine Adresse, ein eigenständiges Haus in der Stadt.