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Geplante bemannte Mondlandung 2025 unsicher
Die für 2025 geplante bemannte Mondlandung im Rahmen der Nasa-Mission Artemis 3 muss möglicherweise verschoben werden.
Die für 2025 geplante bemannte Mondlandung im Rahmen der Nasa-Mission Artemis 3 muss möglicherweise verschoben werden.
Um Menschen auf den Mond zu bringen, müssten bestimmte Elemente vorhanden sein, insbesondere das Landungssystem, an welchem das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX derzeit noch arbeite, sagte Nasa-Vertreter Jim Free am Dienstag (Ortszeit) vor Journalisten.
Sollte es nicht rechtzeitig fertig sein, «werden wir vielleicht eine andere Mission fliegen», fügte er hinzu. Um die Astronauten im Zuge der Mission Artemis 3 auf den Mond zu befördern, soll eine Mondlandefähre des Unternehmens SpaceX von Elon Musk eingesetzt werden. Free fügte hinzu, die Nasa habe der Starbase-Anlage von SpaceX in Texas einen Besuch abgestattet und werde der Öffentlichkeit die dort gesammelten Informationen so bald wie möglich mitteilen.
Merere «Artemis»-Missionen geplant
Im Rahmen ihres Artemis-Programms plant die US-Weltraumbehörde in den kommenden Jahren mehrere Weltraum-Missionen. Diese sehen neben einer bemannten Mondlandung auch die Entwicklung von Technologien für eine Reise zum Mars vor.
Die Mission Artemis 3 sollte zum ersten Mal seit mehr als 50 Jahren wieder Astronauten zum Mond bringen. Bei der Mission Artemis 1 hatte eine unbemannte Orion-Raumkapsel im vergangenen November und Dezember den Mond umrundet. Die Folgemission Artemis 2 soll Astronauten in eine Mond-Umlaufbahn bringen.
Die erste bemannte Mondlandung war den USA 1969 mit der Mission Apollo 11 gelungen. Die bislang letzte Mondlandung von Menschen erfolgte 1972 mit der Mission Apollo 17.