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Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Europacup in Schweden nach Kroatien verschoben. Deshalb wurden heute in Zagreb, der Hauptstadt von Kroatien, gleich zwei Wettkampfrunden liegend durchgeführt. Mit dem Maximum von 600 Punkten gewann Gilles Dufaux den ersten Liegendwettkampf am Vormittag. Damit egalisiert der Freiburger den Schweizerrekord in dieser Disziplin. Der einzeln angetretene Rafael Bereuter belegt Rang drei mit 597 Zählern. Auf den Rängen vier und acht folgen Jan Lochbihler (597) und Sandro Greuter (595). Dufaux, Lochbihler und Greuter gewannen in der Teamwertung den Wettkampf vor Slowenien und Polen.
Die einzeln angetretenen Schweizer Pascal Bachmann (595) und Sascha Dünki (595) reihten sich in der Tabelle auf den Rängen neun und zehn ein.
Silvia Guignarg holt zweimal Gold
Bei den Frauen hat Silvia Guignard bei beiden Liegendwettkämpfen die Goldmedaille gewonnen. Die Zürcherin schoss am Vormittag 597 Punkte und im zweiten Wettkampf 594 Ringe. Muriel Züger klassierte sich zweimal auf Rang zwei (596 und 591). Die Bernerin Anja Senti wurde am Vormittag mit 596 Zählern Dritte, Platz vier ging an die Slowenin Urska Kuharic. Im zweiten Wettkampf um die Mittagszeit konnte die Slowenin dann Senti vom dritten Rang verdrängen: Zwei Punkte fehlten der Bernerin für die Bronzemedaille.
Mit insgesamt 1789 Punkten im ersten Wettkampf hätte das Schweizer Trio den Schweizerrekord in der Teamwertung der Frauen geknackt. Da nur 4 Athletinnen in Zagreb starteten, gab es aber leider keine Teamwertung an diesem Europacup.
Bereuter holt im zweiten Wettkampf erneut Bronze
Am Mittag starteten auch die Männer zum zweiten Liegendwettkampf. Den Schweizern merkte man das intensive Programm mit gleich zwei Europacup-Runden am selben Tag an: Der einzeln angetretene Rafael Bereuter erreichte mit 595 Punkten als bester Schweizer Rang drei. Die Plätze fünf, sechs und sieben gehen an Sascha Dünki (594), Gilles Dufaux (593) und Jan Lochbihler (593). Pascal Bachmann belegt mit 592 Zählern Rang neun und Sandro Greuter klassierte sich mit 589 Punkten auf dem 13. Schlussrang. In der Teamwertung gewannen die Schweizer erneut überragend vor den Teams aus Slowenien und Polen.