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Mein Tagebuch, Aleppo 2011-2017
Unter Mitarbeit von Philippe LobjoisKlappentext:
In diesem Tagebuch erzählt Myriam Rawick von ihren Erlebnissen im syrischen Bürgerkrieg. Sie ist knapp sieben Jahre alt, lebt in Jabal al-Saydé, einem Viertel im Norden von Aleppo. Ihre Eltern sind armenische Christen, ihr Vater führt erfolgreich ein Lebensmittelgeschäft. Myriam liebt die Tabak-, Tee- und Kaffeegerüche dieses Viertels, die Lebendigkeit, das Gewimmel auf den Märkten und den Strassen, aber auch den täglichen Gang zur Schule.
Im Juni 2011 hört Myriam erstmals von Unruhen reden. Drei Monate später ist die Welt ihrer Familie aus den Fugen: Demonstrationen wogen durch die Strassen, die Regierung lässt Polizei aufmarschieren. Die Geschäfte schliessen. Der Norden von Aleppo fällt in die Hände der Rebellen. Bald ertönen die ersten Schüsse, Gewalt erschüttert den Alltag, die Elektrizität fällt im Juli 2012 aus, die Familie lebt im Treppenflur. Granaten schlagen in der Nähe ein. Der Weg zur Schule wird zum täglichen Überlebenskampf, und verzweifelt versucht Myriam, ihrer Lebenswirklichkeit noch den Zipfel eines normalen kindlichen Lebens zu entreissen.Über die Autorin / über den Autor:
Myriam Rawick wurde 2004 in Aleppo geboren. Im Alter von sieben Jahren begann sie auf Anraten ihrer Mutter ein Tagebuch über die Schrecken des Krieges zu führen, den sie ununterbrochen in Aleppo miterlebte. Nachdem sie ihr Tagebuch im Juni 2017 in Paris der Öffentlichkeit vorgestellt hat, lebt sie mit ihren Eltern und ihrer Schwester wieder in Aleppo.Preis: CHF 21.50