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Gebenstorf
Der schwache linke Flügel des 3. Armeekorps – das Engnis am nördlichen Dorfrand von Gebenstorf zwischen Reussinsel und dem Gebenstorfer Horn – wurde 1939/40 von Einheiten der 8. Division mit einer Tanksperre und einer dahinterliegenden Bunkerlinien befestigt. Von diesem Teil der Armeestellung bestanden Anfang 2000 noch vier Infanteriebunker, ein Teil des Geländepanzerhindernisses und 2 Strassenbarrikaden.
Weitere 5 Bunker sicherten das südliche Aare- und Reussufer. Mehrere Sprengobjekte liegen in den Eisenbahn- und Strassenbrücken über die Aare und die Reuss im Raum Brugg-Gebenstorf-Vogelsang. Die Sperre Nord fügte sich nahtlos an die Sperre Gebenstorf-Ost mit Befestigungsanlagen auf dem Gebenstorfer Horn (u.a. mit Artillerie-Beobachtungsständen) und auf den Höhen südlich von Gebenstorf (u.a. mit der zweiten aus einem Blockhindernis und Mannschaftsunterständen bestehenden Abwehrstellung). Nach Urdorf war dies die wichtigste Sperrstelle der Limmatstellung überhaupt und ein Werk der ersten Stunde: Die meisten Waffen wirken frontal statt flankierend auf das Hindernis.
Bekannte Objekte
- Mg-Werk Reussinsel
- Mg-Werk Reussmündung
- GPH Gebenstorf Nord
- Doppel-Mg-Werk am Zusammenfluss Reuss-Aare
- Infanteriebunker Rieden-Nord
- Doppel-Mg-Werk Reussinsel-Nord
- Infanteriebunker Reussinsel-Süd