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Nach den Viertelfinal-Spielen an den Fussball-Europameisterschaften vom Freitag kam es in der Luzerner Innenstadt zu Hupkonzerten und Autokorsos. Die Luzerner Polizei zeigte mehrere fehlbare Personen an oder stellte Ordnungsbussen aus.
Am Freitag fanden an den Fussball-Europameisterschaften die Viertelfinal-Partien zwischen der Schweiz und Spanien sowie zwischen Belgien und Italien statt. Gemäss der Luzerner Polizei kam es nach dem ersten Viertelfinalspiel vereinzelt zu Hupkonzerten. Eine Person wurde angezeigt, weil sie sich während der Fahrt aus dem Dachfenster hinausgelehnt hatte.
Nach dem zweiten Viertelfinalspiel zwischen Belgien und Italien kam es um 23 Uhr zu einem Autokorso und zu Hupkonzerten, insbesondere zwischen dem Luzernerhof und dem Bahnhofplatz. «Im Bereich der Seebrücke versammelten sich rund 650 Fans und jubelten dem Autokorso zu. Die Polizei sperrte in der Folge die Zufahrt von Richtung Landungssteg auf die Seebrücke, worauf der Verkehr auf der Seebrücke merklich abnahm», so die Polizei.
Gegen 00.40 Uhr hätten die polizeilichen Massnahmen aufgehoben werden können. Es wurden mehrere Anzeigen und Ordnungsbussen ausgestellt, unter anderem wegen Hupens oder weil Fahnenstangen aus Fahrzeugen gehalten wurden.