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Inspiriert von Origami haben Forscher der ETH-Lausanne eine Drohne gebaut, die sich selbst entfaltet und davonfliegt.
Robotik-Forscher der ETH Lausanne haben eine Drohne entwickelt, die mit Hilfe seiner Rotoren sich selbst auseinanderfaltet und innert Sekundenbruchteilen davonfliegen kann. Der Prototyp soll diese Woche an der International Conference on Robotics and Automation in Seattle gezeigt werden.
Das Flugobjekt wurde von der EPFL zusammen mit NCCR Robotics entwickelt. Es könnte in Situationen, in denen es schnell einsatzbereit sein soll, verwendet werden, etwa um im Schwarm Bilder von einem Katastrophengebiet einzufangen.
Kompliziertes Spiel der Rotorblätter
Die Westschweizer Drohne verwendet seine Rotorblätter, sowohl um seine Arme aus Fiberglas und Polyester auszufahren, als auch um abzuheben. Das ist schwieriger als es klingt. Denn um sich stabil in der Luft halten zu können, müssen jeweils zwei diagonal gegenüberliegende Rotoren in die jeweils entgegegen gesetzte Richtung drehen. Um die Arme auszufahren, rotieren die Blätter dagegen in eine Richtung. Das heisst: Um losfliegen zu können, wird die Drehrichtung bei zwei Rotoren von vieren in weniger als 50 Millisekunden geändert, und zwar sobald entsprechende Sensoren festgestellt haben, dass die Arme ausgefahren sind. Noch faltet sich die Drohne nach der Landung nicht selbsttätig zusammen. «Der Prototyp muss noch von Hand zusammengefaltet werden, was bei einer geübten Person 10 Sekunden dauert», erklärt Stefano Mintchev, der Designer des Geräts. Er arbeite aber bereits an einer Version der Drohne, die sich selbst wieder in die Ausgangsposition versorgt.