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Dauerkrise im Libanon bedroht katholische Privatschulen
Die anhaltende Wirtschaftskrise, die Pandemie, die Explosion im Hafen von Beirut und nun eine Nahrungsmittelkrise erschüttern den Libanon. Viele Menschen leiden unter diesen Ereignissen. Die dramatische Lage betrifft auch unsere Partner, die Schulen führen. Soeur Maguy Adabashy, in Beit Habbak und Père Maroun Ghafari in Alma-Chaab bitten um unsere Hilfe.
Die Schule in Beit Habbak
Das College of the Girl of Lebanon ist eine katholische Schule in Beit Habbak, in einer ländlichen Gegend. Die Schule finanziert sich mit einem Schulgeld, das zur Hälfte von den Eltern und zur Hälfte vom Staat bezahlt wird, der allerdings seit fünf Jahren seiner Verpflichtung nicht mehr nachkommt. Nur dank Spenden, Patenschaften und Unterstützung durch Dritte kann der Schulbetrieb aufrechterhalten werden.
Die Grundschule in Alma-Chaab
Die private katholische Grundschule von Alma-Chaab wird von der Kongregation der Maronitenschwestern von der Heiligen Familie geführt. Diese Privatschule wird nicht vom libanesischen Bildungsministerium unterstützt. Der Schulbetrieb finanziert sich allein durch Elternbeiträge sowie durch Spenden. Das öffentliche und private Bildungswesen ist seit Oktober 2019 bedroht. Eltern müssen Land, Häuser oder anderen Besitz verkaufen, um das Schulgeld ihrer Kinder zu bezahlen. Lehrpersonen können nicht bezahlt werden, weil das Schulgeld nicht reicht. Die Generaloberin erklärt: «Unsere Schule kann nicht mehr lange ohne zusätzliche Unterstützung überleben.».
Der wahre Reichtum im Libanon ist die Bildung. Unterstützen Sie unsere katholischen Privatschulen in Beit Habbak und in Alma-Chaab, damit unsere Türen auch nach den Sommerferien offen bleiben können.
Soeur Maguy Adabashy, Beit Habbak/ Père Maroun Ghafari, Alma-Chaab