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Pferdesport hat in der Schweiz eine stattliche Fangemeinde
Spitzenspringreiter wie Steve Guerdat oder Martin Fuchs kennt jeder. Weniger bekannt: Rund 70 000 Pferdebegeisterte gehören dem Schweizerischen Verband für Pferdesport an.
Regelmässig setzen Schweizer Springreiter international Akzente. Anfang November wurde Steve Guerdat im Sattel von Bianca Dritter beim Weltcup von Lyon. Ende Oktober gewann Beat Mändli auf Dsarie eine Weltcupprüfung in Washington. An den Europameisterschaften errang das Schweizer Quartett Team-Bronze.
9000 Lizenzierte und 11000 Brevetierte
70 000 Pferdesportfreunde sind Angehörige des nationalen Verbandes. 20 000 von ihnen betreiben Wettkampfsport auf unterschiedlichen Niveaus, wobei 9000 eine Lizenz und 11 000 ein Brevet besitzen. Der Reitsport zieht deutlich mehr Frauen und Mädchen an als Männer und Buben. Drei von vier Personen, die in den letzten zehn Jahren ein Brevet oder eine Lizenz erhielten, waren weiblichen Geschlechts.
Von Dressur bis Voltige
Springreiten mag die mit Abstand populärste Pferdesportart sein. Die einzige Disziplin ist das Springen bei weitem nicht. Nebst der Dressur, dem dreiteiligen Concours complet (Dressur, Geländeritt, Springen) und dem Rennreiten haben auch andere Sparten und Disziplinen teils beachtliche, teils kleinere Anhängerschaften in der Schweiz. So das Fahren (mit Ross und Wagen), das Distanzreiten (Endurance), Voltige (Akrobatik auf dem Pferd) oder Westernreiten (Reining).
21 Reiterinnen und Reiter im Elite-Kader
Zurück zum beliebten Springreiten. Soeben gab die Selektionskommission das Elite-Kader fürs Jahr 2018 bekannt. Dem Kader gehören 21 Reiterinnen und Reiter an. Neu schafften den Sprung ins Kader die Schwyzerin Annina Züger, die Tessinerin Martina Meroni, der Thurgauer Arthur da Silva sowie die drei erfolgreichen altbekannten Reiter Walter Gabathuler, Beat Mändli und Daniel Etter. (SL)