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Ziel des Projekts war die räumliche Vorhersage des Risikos für den diffusen Eintrag von Pestiziden aus landwirtschaftlichen Nutzflächen in Oberflächengewässer auf der Skala von einzelnen Feldern. Mithilfe dieser Vorhersage kann auf Flächen mit grossem Eintragsrisiko eine angepasste landwirtschaftliche Nutzung angestrebt werden. Die Vorhersage soll ausschliesslich auf vorhandenen Daten basieren.
Die Modellvorhersagen können an experimentellen Daten aus einem kleinen Einzugsgebiet im Zürcher Weinland überprüft werden. Die Feldexperimente dazu wurden im Jahr 2009 erfolgreich abgeschlossen.
Die Feldexperimente haben gezeigt, dass die Konnektivität der Felder zum Gewässer ein entscheidender Faktor für die Gewässerbelastung ist. Das Versuchsgebiet weist vergleichsweise geringe Pflanzenschutzmittelverlustraten auf, trotzdem wurden im Bach hohe Konzentrationen gemessen. Der Grund dafür liegt im hohen Flächenanteil von Ackerland. Die Unterschiede im Herbizidaustrag von den verschiedenen Feldern waren etwa ein Faktor drei und somit in einer ähnlichen Grössenordnung wie die Unterschiede zwischen verschiedenen Substanzen.
Für eine bessere Vorhersage von Risikoflächen können Bodeninformationen hilfreich sein, da die Bodenkarten räumliche Informationen zum Bodenwasserhaushalt enthalten. Räumlich verteilte hydrologische Modelle sind in diesem Zusammenhang nur beschränkt hilfreich, da die Modelle aufwändig kalibriert werden müssen.