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Mein Nachdenken führte mich zunächst zu einem FAZ-Artikel aus dem Jahre 2006 zur - damaligen - Fussball-WM:
„Daß etwas scheinbar Triviales wie das Fußballspiel gleichwohl einen spontaneren und
weiter gespannten Einklang der Gefühle schafft als die Mechanismen der Märkte, die
Forderungen der Moral und tatsächliche Kriege, liegt wohl an der Analogie des
Fußballspiels zu den elementaren Erfahrungen des sozialen Lebens, die in allen Kulturen
die gleichen sind.“ (Hondrich 2006)
Was der Soziologe Hondrich in einem FAZ-Artikel zur Fussball-WM 2006 locker kondensiert, sind gleich drei Fragen: Wie kommt es, dass eine Fussball-WM so viele Menschen weltweit anzusprechen vermag? Was wären diese 'elementaren Erfahrungen sozialen Lebens'? Und somit letztlich: Inwiefern schaffen Gefühle Gesellschaft?
Eigentlich basale Fragen, wie jene, warum die Sonne täglich aufgeht (wenn auch zuweilen hinter Wolken). Die Suche nach Antworten führt in Theorie-Labyrinthe.
Die Anregungen aus den Anregungen – zunächst speziell der autopietisch-systemisch ausgerichteten Soziologie – mögen vielleicht auch anregend für entsprechend Interessierte sein. So sei dies hier zur Verfügung gestellt. (Link zum Dossier / Link direkt zum Text)
Letztliches Fazit der Regenferien: Mit bleibt zunächst unklar, ob die Frage der Beziehung von Emotion und Gesellschaft vor oder in einer 'kopernikanischen Wende' steht.