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Die Tenuta Sette Ponti erstreckt sich über ein Gebiet von 330 Hektaren, wovon 50 Hektaren mit Reben bepflanzt sind, gelegen im Val d'Arno di Sopra, nördlich des Flusses Arno in der Nähe von Arezzo. Bereits 1716 wurde durch Cosimo III de'Medici dieses Gebiet als eines der vier bevorzugten Anbaugebiete für Qualitätsweine in der Toscana (neben Chianti, Pomino und Carmignano) deklariert. Der Name des Weinguts stammt von der Anzahl Brücken über den Arno, welche auf der Fahrt von Florenz nach Arezzo überquert werden müssen. Sieben an der Zahl.
Die ersten Rebhügel wurden vom früheren Besitzer, Erzherzog Leopold von Habsburg, angelegt. Später ging der Besitz auf die Familiendynastie Savoyen über, welche sich aber nur wenig um den Weinbau kümmerte. Die ältesten noch existierenden Reben gehen auf das Jahr 1935 zurück. Seit den 1950er Jahren ist das Gelände im Besitz der Moretti Cuseri Familie. Der Architeckt Alberto Moretti Cuseri erwarb das Grundstück ursprünglich mit der Absicht, dieses für die Jagd zu benutzen. In den 1960er Jahren begann Alberto Moretti Cuseri dennoch mit Neuanpflanzungen von Reben. Aber erst seit dem Jahr 1996 als Albertos Sohn Antonio Moretti, ein erfolgreicher Unternehmer in der Modebranche, sich im Weingut engagierte, setzte die Tenuta Sette Ponti zum vielbeachteten Höhenflug an. 1998 enstand aus der Rebsorte Sangiovese der 'Crognolo', im Jahr darauf der Kultwein 'Oreno', ein Cuvée aus den klassischen Bordeaux-Traubensorten Merlot, Cabernet Sauvignon und Petit Verdot. Vom Gambero Rosso wurde die Tenuta Sette Ponti als "Weingut des Jahres 2015" ausgezeichnet.