Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03389.jsonl.gz/3040

Können erneuerbare Energiequellen die Energieversorgung sicherstellen? Ja, wenn sie mit Speicherlösungen und moderner Technik kombiniert werden, wie ein Test in Champaign im amerikanischen Bundesstaat Illinois zeigt.
Während 24 Stunden haben Solar- und Windkraft, kombiniert mit einem Lithium-Ionen-Batteriespeicher, das lokale Netz mit Energie versorgt. Das Microgrid-Projekt gilt in den USA als das erste, das für einen Elektrizitätsversorger zahlende Kunden beliefern durfte.
Der Test begann am 3. August 2017 morgens um acht Uhr bei einem Speicherstand von 97 Prozent. Als die Batterie auf einen Stand von 90 Prozent fiel, wurden Photovoltaik- und Windenergie eingesetzt, um die Versorgung sicherzustellen und die Batterie zu laden. Dieser Rhythmus wurde während des Tests wiederholt.
Der Batteriespeicher sank nie tiefer als auf 88 Prozent Kapazität, und das Microgrid funktionierte ohne menschliche Eingriffe, koordinierte die Ressourcen automatisch und sorge dafür, dass immer genügend Energie zur Verfügung stand, berichtet die Ameren Corporation, die den Test zusammen mit der Elektrizitätsversorgerin, der S&C Company, durchgeführt hatte.
«Wir verfügen über eines der weltweit wenigen Microgrids, das mit regulären Spannungsverhältnissen funktioniert und nahtlos vom Netz- zum Insel-Betrieb übergehen kann», freute sich Ron Pate, Senior Vice President von Ameren Illinois.
(Quellen: renewableenergyworld.com, microgridknowledge.com)