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Basel(?), Ende 12. Jh.
romanisch
Roter Sandstein
H. 24 cm
Inv. 1956.10.
Der aus einem Relief ausgebrochene bärtige Kopf wurde erst 1956 unter den Beständen des Museums entdeckt und in seiner hohen Qualität erkannt. Seine ursprüngliche Herkunft ist unbekannt. Die naheliegende Vermutung, es handle sich um ein im 19. oder 20. Jahrhundert bei Grabungen aufgetauchtes Fragment aus der spätromanischen Bauperiode des Basler Münsters, konnte bisher mangels Vergleichsmaterial noch nicht erhärtet werden. Der Kopf, der in seiner meisterhaften Behandlung der Flächen und der hohen Präzision der Linienführung dem Hauptmeister einer Bauhütte zugeschrieben werden darf, zeigt Verwandtschaft zu burgundischen Bildwerken. Charakteristische Merkmale sind die grossen Pupillen und die feine Behandlung des Bartes, der sich an der Wange zu kleinen Locken rollt.