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Die Kombination aus schlichtem, hellblauem Federkleid und der aparten Spiegelzeichnung auf den Schwanzfedern begeistern Taubenfreund:innen, die es etwas unaufgeregter mögen.
Schon faszinierend zu wissen, dass diese Taubenrasse schon über ein Jahrhundert nach den fast gleichen Merkmalen gezüchtet wird! Denn die Berner Spiegelschwänze wurden bereits 1923 im ersten offiziellen Rasseverzeichnis beschrieben. Die Wurzeln der Rasse werden aber noch viel früher angenommen, nämlich im Bernbiet des 18. Jahrhunderts.
Die Haupterkennungsmerkmale sind die schlicht-hellblau gefärbten Flügelschilder, die nie Binden aufweisen, die Spitzkappe und der Spiegelschwanz. Letzterer besteht aus Schwanzfedern die am Ende von Weiss zu Schwarz wechseln und somit eine Schwanzbinde ausbilden, die beim Freiflug besonders schön zur Geltung kommt. Die Geschlechterunterscheidung ist bei dieser Rasse mitunter eine Herausforderung, da sich Täuber und Täuberin farblich sehr ähneln.
Die Rasse wird auch als «Modell-Schweizer-Taube» bezeichnet, weil sie «wahrhaftige Eleganz, Schittigkeit, und dosiertes Temperament» verkörpere und ihr Flug «geschmeidig, leichtbeschwingt und lautlos wie bei kaum einer anderen Rasse» sei.
Bestandesentwicklung
- abnehmend
Nutzung
- Kulturgut
- Freizeithaltung
- Fleisch