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Mit einem Freispruch in allen zehn Anklagepunkten ist der Missbrauchs-Prozess gegen den Popstar Michael Jackson zu Ende gegangen. Die Jury hielt den jugendlichen Beschuldiger und dessen Mutter für unglaubwürdig. Noch offen ist, ob die Staatsanwaltschaft gegen das Urteil in Berufung gehen will. Das Urteil wurde von einer Mitarbeiterin des Gerichts in Santa Maria verlesen. Der 46-Jährige Jackson war unter anderem angeklagt, einem 13-jährigen Jungen Wein gegeben und ihn dann sexuell missbraucht zu haben. Vor dem Gerichtsgebäude in Santa Maria jubelten die Fans des Sängers, als das Urteil bekannt wurde. Jackson selbst zeigte keine eindeutige Regung. Eine Stellungnahme des Stars wurde für später erwartet. Die zwölf Geschworenen hatten seit anfangs Juni über das Urteil beraten.