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Der Begriff graue Energie bezeichnet Energie, die vom Verbraucher nicht direkt eingekauft wird, die jedoch für die Herstellung von Gütern sowie für Transport, Lagerung und Entsorgung benötigt wird. Auf diese Weise entsteht häufig ein erheblicher Energieverbrauch, ohne dass dies für die Verbraucher direkt erkennbar ist. Offenkundig ist die graue Energie relevant im Zusammenhang mit sich erschöpfenden Ressourcen und auch der Klimaproblematik (soweit nicht erneuerbare Energie genutzt wird, siehe unten). Unmittelbar mit grauer Energie verbunden sind nämlich graue Emissionen von Kohlendioxid (CO2) und anderen Treibhausgasen.
Graue Energie ist jene Energie die Gesamthaft in Produkten, Dienstleistungen steckt. Das bedeutet die ganze Energie die für Herstellung, Transport, Lagerung, Verkauf und Entsorgung eines Produktes gebraucht wird. Dabei müssen alle Vorprodukte bis zur Rohstoffgewinnung mit einbezogen werden, ebenso der Energie Einsatz für alle Produktionskosten. Zudem wird üblicherweise auch der Energiebedarf für die Herstellung und Instandhaltung von Maschinen oder Infrastruktur mit einbezogen. Da man das immer weiter ziehen könnte bis zur grauen Energie der Maschinen, die die Maschine für die Produktion hergestellt haben, berücksichtigt man nur jene Energie die direkt mit dem Produkt zusammenhängt. Allerdings ist die Grenze schwer exakt zu ziehen, daher sind Vergleiche am Besten, die aus derselben Studie resultieren. Leider vergleichen die meisten Studien nur wenige Produkte, da das Erfassen von der grauen Energie, die in einem Produkt steckt sehr aufwendig ist.