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Éthique et culture religieuse en dialogue. Regard sur le programme québécois
DOI:https://doi.org/10.26034/fr.zfrk.2016.023
AbstractDieser Beitrag beschäftigt sich mit dem québec’schen Programms des Fachs „Ethik und religiöse Kultur“ (Ethique et culture religieuse, ECR). Der Besuch dieses Unterrichts ist seit 2008 für alle Primar- und Sekundarschüler/- innen in der Provinz Québec obligatorisch. Ziel des Beitrags ist es, ein Verständnis von ECR zu präsentieren, das auf die Befürchtungen der Gegner/-innen (Angehörige des Klerus, Gruppen katholischer aber auch laizistischer Eltern, Gruppen zur Verteidigung der Laizität, Universitätsangehörige) antwortet, nämlich, dass die Verknüpfung von Ethik und „Religionskultur“ in einem Unterrichtsfach die Glaubens- und Gewissensfreiheit in Bezug auf ihre religiösen Überzeugungen gefährdet. Die Autorin vertritt die These, dass diese Einwände einem schlechten Verständnis dessen geschuldet sind, was „culture religieuse“ im Programm von ECR ausmacht, was das vorausgesetzte Ethik-Konzept bedeutet und wie die Verbindung der beiden Fächer gesehen wird. Sie zeigt auf, dass die neutrale Haltung, die das Programm in Bezug auf die moralischen und religiösen Überzeugungen der Schülerinnen und Schüler repräsentiert, die Bewusstmachung eines nicht-konfliktuösen Pluralismus und eine bessere Einschätzung der diversen Erscheinungsformen sicherstellt.
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Veröffentlicht
13.06.2016
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Rubrik
Modelle und Theorien
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