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Das Thema Schallschutz wird gemeinsam mit der Holzbranche bearbeitet. Das Interesse liegt auf wirtschaftlich konkurrenzfähigen Konstruktionen. Das Projekt soll eine höchstmögliche Planungssicherheit schaffen. Schwerpunkte bilden die Ermittlung von schallschutztechnisch relevanten Kennwerten, die Entwicklung von holzbautechnisch optimalen Konstruktionen, exakte Nachweismöglichkeiten des Schalldämmvermögens und die Bereitstellung von Anwendungshilfen für die Planung und Ausführung (z.B. Online-Bauteilkatalog).
Das Projekt besteht aus 13 Teilprojekten. Eines widmet sich der subjektiven Wahrnehmung von Schall und wird aktuell intensiv bearbeitet. Die Studie sieht vor, eine oder mehrere praktisch anwendbare physikalische Messgrössen zu identifizieren, sowie den Zusammenhang zwischen subjektiven und objektiven Beurteilungsgrössen von Trittschall von Holzbauten herzustellen. Dafür wurde ein Fragebogen ausgearbeitet und für die Befragung wurden die relevanten mehrgeschossigen Holz- und Hybirdbauten aufgenommen. Für Hörversuche sind bei Objekten in Bern, Zürich, Küssnacht und Winterthur Aufnahmen der Luft- und Trittschalldämmung sowie Aufnahmen mit unterschiedlichen Trittschallquellen (Normhammerwerk, modifiziertes Normhammerwerk, Gummiball, Stuhlrücken und Geher) durchgeführt worden. Die Aufnahmen wurden ausgewertet und daraus Hörproben bereitgestellt. Bei den Hörversuchen wurden von den Probanden Urteile zur empfundenen Lautheit und Lästigkeit verlangt. Um die Resultate der Studie einem breiten Fachpublikum bekannt zu machen, ist ein Konzept für eine Lignum-Publikation erarbeitet worden.