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Die verschiedenen Marktplätze in der Schweiz
Es ist wahrscheinlich, dass der Marktanteil der grossen, horizontalen Marktplätze in den nächsten Jahren zunehmen wird.
Es ist wahrscheinlich, dass der Marktanteil der grossen, horizontalen Marktplätze in den nächsten Jahren zunehmen wird.
Es ist wahrscheinlich, dass der Marktanteil der grossen, Marktplätze in den nächsten Jahren zunehmen wird. Es scheint sicher, dass die grossen ausländischen Marktplätze wie Amazon und AliExpress dauerhaft auf dem Markt bleiben werden. Diese Unternehmen sind Online-Giganten, die aufgrund ihrer vielen Lieferanten, ihres guten Service und ihrer breiten Produktpalette eine einzigartige Position einnehmen. Galaxus ist eine in der Schweiz ansässige horizontale E-Commerce-Website, die sehr erfolgreich ist. Die Differenzierungsstrategie des Unternehmens, die sich sowohl auf den Zugang zu Lieferanten in der Schweiz als auch auf die auf der Website aufgebaute Community stützt, hat sich als sehr erfolgreich erwiesen. Zu diesen vertikalen Marktplätzen mit sehr engem oder etwas breiterem Sortiment dürften zunehmend auch solche gehören, die aus den Online-Shops von Detailhändlern entstehen, die ihr Sortiment um komplementäre Produkte erweitern wollen. Mit Douglas, Zalando und Manor gibt es bereits erste Beispiele; weitere werden sicher folgen. Hier ein kurzer Überblick zu allen grösseren Marktplätzen in der Schweiz.
Der wichtigste B2C-Marktplatz in der Schweiz ist Galaxus, der ein breites Sortiment von Mode über Spielwaren bis hin zu einzelnen Lebensmitteln anbietet. Der Marktplatz ist seit 2015 mehrheitlich im Besitz der Migros und stellt eine Kombination aus Eigenhandel und Plattform dar.
Zalando konzentriert sich auf Schuhe, Kleidung und Kosmetik. Das Unternehmen hat sich einen hervorragenden Ruf als Spezialist für Mode und Lifestyle erarbeitet. Bis 2015 wurden alle Produkte direkt von Zalando verkauft, inzwischen arbeitet das Unternehmen mit Modelabels und stationären Händlern als Marktplatzpartner zusammen.
Das Kaufhaus Manor hat einen Marktplatz ins Leben gerufen, um seine Produktpalette und seinen Kundenstamm zu erweitern. Das Unternehmen sieht den Marktplatz als Meilenstein seiner digitalen Transformation und plant, seinen Online-Umsatz bis 2024 zu verfünffachen (Handelszeitung, 2021). Dem Charakter eines Warenhauses entsprechend, bietet der Marktplatz ein breites Produktsortiment.
Diese Liste ist nicht vollständig: Immer mehr Online-Shops lassen auch Drittanbieter zu und entwickeln sich so zumindest teilweise zu Marktplätzen. Es erscheint sicher, dass der Marktanteil der grossen, horizontalen Marktplätze in den kommenden Jahren wachsen wird. Dies wird auf Kosten des übrigen Online-Handels gehen.