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Auf jeder Futterbau-Parzelle wachsen mehrere unterschiedliche Pflanzen. Teils ist die Anzahl der Arten gering (z.B. in gewissen Kunstwiesen nur 2- 4). Auf Naturwiesen kann sie sehr hoch sein (z.B. 50 oder mehr).
Alle Arten bilden zusammen den Grasland-Bestand. Wenn wir alle dort wachsenden Pflanzen gemeinsam beschreiben wollen, reden wir von der botanischen Zusammensetzung des Bestandes beziehungsweise von der Pflanzengesellschaft, Pflanzengemeinschaft, Vegetationseinheit oder vom Wiesentyp.
Weshalb gedeihen auf einer Parzelle gerade diese, und nicht andere Arten? Welche Faktoren beeinflussen diese «Auswahl»?
Die einzelne Pflanzenart einer Wiese oder Weide kann eine andere wegdrängen, tolerieren oder unterstützen.
Die botanische Zusammensetzung einer Wiese oder Weide wird von natürlichen Einflüssen und von der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung bestimmt.
Den Raigräsern kommt unter den Futterpflanzen eine herausragende Bedeutung zu. Zur Abgrenzung der Standorte, wo sie gut, kaum oder nicht gedeihen, hat man eigens einen Begriff geschaffen:
Aus agronomischer Sicht wünschen wir uns Grasland-Bestände mit einem hohen futterbaulichen Wert.