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- Nach dem Grundsatz „Schlichten vor Richten“ vermittelt die Friedensrichterin bzw. der Friedensrichter zwischen den Parteien. Ziel ist es, einen Vergleich zu erzielen und diesen in verbindlicher Form festzuhalten.
- Bei Streitsummen bis 2’000 Franken kann die klagende Seite einen Entscheid beantragen. Tritt die Friedensrichterin oder der Friedensrichter auf diesen Antrag ein, so findet ein formeller Wechsel vom Schlichtungs- zum Entscheidverfahren statt und die Parteien erhalten ein Urteil.
- Bei Forderungen bis 5’000 Franken hat die Friedensrichter bzw. der Friedensrichter zudem die Möglichkeit, einen Urteilsvorschlag zu erlassen. Wenn dieser Vorschlag von keiner Partei innert zwanzig Tagen abgelehnt wird, erlangt er Rechtskraft – er wird zum Urteil.
https://friedensrichteraargau.ch/wp-content/uploads/2019/02/VAF-V5-ZEW1-dunkelblau-002-V-ZEW-7-def_333x118_web-300x106.jpg 0 0 Werner Zeller https://friedensrichteraargau.ch/wp-content/uploads/2019/02/VAF-V5-ZEW1-dunkelblau-002-V-ZEW-7-def_333x118_web-300x106.jpg Werner Zeller2019-02-01 16:34:592019-02-01 17:22:18Welche Entscheidungskompetenzen hat die Friedensrichterin bzw. der Friedensrichter?