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1990 stand ein grosses Bauvorhaben an, das in drei Phasen realisiert werden musste. Demzufolge wurde eine Baukommission gebildet und auf den 11.08.1990 eine aussergewöhnliche Hauptversammlung einberufen. Anlässlich derselben wurde das Vorhaben näher erläutert. Nebst dem Kabinenneubau auf der Nord-/Ostseite war auch geplant, auf der Westseite die dortigen Kabinen abzureissen und auf dem gewonnenen Platz einen Werkzeugschopf und eine neue Duschanlage zu erstellen. Auch sollte das Badehäuschen elektrifiziert und mit einem Telefon ausgestattet werden. Die bevorstehenden Kosten nur für die Abwasser-Kanalisation betrugen Fr. 15’000. --. Dieser Betrag wurde gemäss Besammlungsbeschluss aus dem eigenen Betriebskapital übernommen. Für die weiteren Erneuerungen war man auf Sponsorengelder angewiesen.
Die Leitung des Bauvorhabens übernahm
der neue Bauchef Röbi Zimmermann.
Die Arbeiten gingen zügig voran. Dank dem grossen Einsatz der Mitglieder und freiwilligen Helfern konnten im ersten Jahr bereits die Kanalisation angeschlossen und die Kabinen auf der Nord-/Ostseite im Rohbau erstellt werden.
Auch das Badehäuschen erfuhr eine Aufwertung, indem es mit Strom versorgt wurde. Mit dem Einbau einer Küchenkombination und einem Kühlschrank konnte auch das Angebot im Kiosk erweitert werden. Während der Bauarbeiten wurde man auf den schlechten Zustand des Wasserzufuhrnetzes aufmerksam. Eine Erneuerung wurde unumgänglich, was wiederum Kosten von ca. Fr. 50000. -- verursachte. Dieses Projekt wurde zusammen mit dem Reservoir noch im gleichen Jahr ausgeführt. Die dritte Phase beinhaltete die Stützmauer auf der Westseite mit Dusche und Werkzeugschopf. Die graue Betonwand wurde durch die Schwänder Schulklassen liebevoll bemalt. Ende Saison 1992 war der Umbau fertig. Nebst dem Bassin blieb praktisch kein Stein auf dem andern. Mit Freude konnte festgestellt werden, was in der relativ kurzen Zeit alles verändert, verbessert und verschönert worden war. Zu erwähnen ist, dass die Sanierungen nicht nur an den angesetzten Arbeitstagen durchgeführt werden konnten, was für einzelne Aktive zu einer erheblichen Belastung wurde. Einmal mehr musste man sich Gedanken darüber machen, wie jüngere Mitglieder gewonnen werden könnten, um das Fortbestehen des Sozialwerks zu sichern.
Die Finanzierung des Umbaus war jedoch nur dank den grosszügigen Spenden von Sponsoren möglich.
Ihre Namen sind im Schwimmbad auf einer Tafel verewigt und werden auch hier aufgeführt.
Sponsoren 1990