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Corona Erwerbsersatzentschädigung
Begünstigtenkreis:
- Quarantäne
Personen, die sich in eine ärztlich oder behördlich angeordnete Quarantäne begeben müssen. Die Corona-Entschädigung wird während 7 Tagen ausbezahlt. Wer in Quarantäne positiv getestet wird, muss sich in Isolation begeben. Dies wird wie ein Krankheitsfall betrachtet und es besteht kein Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz.
- Betriebsschliessung
Selbständige und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die ihren Betrieb aufgrund kantonaler Massnahmen oder von solchen auf Bundesebene schliessen müssen und dadurch einen Erwerbsausfall erleiden.
- Veranstaltungsverbot
Angesichts der Wiederaufnahme der Aktivitäten in diesem Bereich hat das BSV entschieden, dass ab dem 1. September 2021 kein Anspruch mehr auf eine Entschädigung infolge eines generellen Veranstaltungsverbots besteht. Betroffene dieses Sektors, die aufgrund der noch geltenden Einschränkungen einen Erwerbsausfall erleiden, können Ansprüche aufgrund einer erheblichen Einschränkung der Erwerbstätigkeit geltend machen (Härtefälle).
- Härtefälle mit Umsatzverlust
Seit dem 1. April 2021 besteht ein Anspruch infolge erheblicher Einschränkung der Erwerbstätigkeit bei einem Umsatzrückgang von mindestens 30%.
- Eltern, die infolge Wegfalls der Kinderbetreuung einen Erwerbsausfall erleiden,
wie beispielsweise wenn die Schule oder Kindertagesstätte vorübergehend geschlossen oder unter Quarantäne gestellt wird oder die betreuende Person sich in Quarantäne begeben muss.
- Besonders gefährdete Personen (bis max. 31.10.2021)
Arbeitnehmer und Selbstständigerwerbende, die zur Kategorie der besonders gefärdeten Personen gehören, sofern sie ihre Tätigkeit nicht von zu Hause aus ausüben können und deshalb ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen.
Merke: Die antragstellenden Personen haben ihre Angaben zu belegen. Die Angaben werden mit Stichproben überprüft.