Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/9744

<h2>SubmittedText<h2><p>Im Februar 1992 wurden in einer Montagehalle der Firma Bioengineering AG in Wald/ZH drei Laborfermenter, die für den Iran bestimmt waren, durch einen Anschlag zerstört.</p><p>Am 14. Juni 1992 wurde in München gegen Exportgüter derselben Firma ein weiterer Sprengstoffanschlag verübt (vgl. Einfache Anfrage Hollenstein 92.1071).</p><p>Am 23. Februar 1993 schliesslich erfolgte ein weiterer Anschlag auf für den Iran bestimmte Güter der Bioengineering AG.</p><p>Am 3. November 1993 beantwortete der Bundesrat meine Interpellation 93.3463. Die Frage zum Stand der Ermittlungen konnte damals noch nicht abschliessend beantwortet werden.</p><p>Ich bitte deshalb des Bundesrat, folgende Frage zu beantworten:</p><p>Ist die Untersuchung der von der Bundespolizei geleiteten Ermittlungen in Sachen Bioengineering AG abgeschlossen? Wenn ja, zu welchen Ergebnissen ist die Untersuchung gekommen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Bei der Beantwortung der Interpellation 93.3463 ("Dual-use-Güter". Verantwortlichkeit der Schweiz) hat sich der Bundesrat bezüglich der Anschläge auf Güter der Firma Bioengineering AG zu den unterschiedlichen Ermittlungszuständigkeiten und zum Stand der bis dahin ergebnislosen Ermittlungen geäussert.</p><p>Die Täterschaft konnte bis heute nicht eruiert werden. Die Ermittlungen von Bundesanwaltschaft und Bundespolizei sind jedoch noch nicht abgeschlossen.</p>  Antwort des Bundesrates.