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Den deutschen Namen hat er von seinen gelb-roten Früchten, die den Erdbeeren ähneln. Allerdings ist das der einzige Nachteil des Erdbeerbaumes, dass seine Früchte eher nach nichts schmecken. Die weiss bis hellrosa, glockenförmigen Blüten blühen von Oktober bis Dezember.
Die Früchte des Winterblühers reifen sehr langsam, so das Früchte und Blüten gleichzeitig am Strauch hängen, Aufgrund seiner schönen Früchte und den glockenähnlichen Blüten wird er in Mittel- und Nordeuropa oft als Zierstrauch gehalten.
Zu Recht, der Arbutus unedo, wie sein botanischer Name ist, bietet einen schönen Anblick, wenn die farbigen Früchte die aus dem dichten Grün hervorschimmern.
Zudem ist er nicht sehr frostempfindlich. Heimisch ist der Erdbeerbaum, der zur Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) zählt, am Mittelmeer, in Westirland und im Süden der iberischen Halbinsel. In heimischen Gefilden gibt es verschiedene Erdbeerbaum-Spezialitäten.
Meistens wird er, da sein Fruchtgeschmack nicht sehr spezifisch ist, mit anderen Früchten kombiniert. Durch den hohen Zuckergehalt werden die Früchte in Kombination mit anderem Obst zu leckeren Konfitüren verarbeitet.
In Sardinien gibt es auch einen Erdbeerbaum-Honig, den Amaro de Corbezzolo. In Griechenland wie in Portugal wird damit ein hochprozentiger Schnaps gebrannt.
Das Gebiet des Erdbeerbaumes in Portugal ist die Algarve. In der Serra de Monchique, einen von besonders milden Klima geprägtem Gebirge im Westen der Algarve, war er wichtiger Bestandteil der Pflanzenwelt bis die verheerenden Waldbrände einen Grossteil der Waldflächen zerstörten.
Hier wird auch der berühmte hochprozentige Algarveschnaps, der Medronho, gebrannt. Medizinisch wird er wegen seiner antiseptischen und adstringierenden Eigenschaften geschätzt.