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Rüfli erhält nachträglich zwei Spielsperren
Im Spiel der 28. Runde der Brack.ch Challenge League vom vergangenen Freitag zwischen dem FC Stade-Lausanne-Ouchy und dem FC Thun (2:3) ist der SLO-Verteidiger Vincent Rüfli nach dem Schlusspfiff absichtlich auf den Fuss seines Gegenspielers Gabriel Kyeremateng getreten. Die Schiedsrichter hatten diese Aktion nicht wahrgenommen. Da es sich um eine unsportliche Aktion handelte, ist eine nachträgliche Sanktion auf der Grundlage der TV-Bilder möglich.
Der Disziplinarrichter stuft die unsportliche Geste von Vincent Rüfli in seinem Entscheid als grobes Foulspiel unter Annahme einer Provokation ein. Er verhängt gegen den Verteidiger nachträglich eine Sperre von zwei Spielen.
Rüfli fehlt gegen Winterthur
Gegen diese Entscheidung des Disziplinarrichters kann beim als Einzelrichter amtierenden Präsidenten der Disziplinarkommission innerhalb von zwei Tagen schriftlich Einsprache erhoben werden. Eine allfälllige Einsprache hat aufschiebende Wirkung, mit Ausnahme des ersten offiziellen Spiels nach einer verhängten Sperre. Rüfli wird deshalb für das Spiel des FC Stade-Lausanne-Ouchy gegen den FC Winterthur am kommenden Freitag gesperrt fehlen.