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Julia KüsswetterKurse: Spass am Auftreten
Die Sopranistin Julia Küsswetter studierte, nach einem einjährigen Sprachaufenthalt in Rom, Gesang an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin, der Musikuniversität Graz und der Hochschule für Musik und Theater in München, bei Josef Loibl und Helmut Deutsch, und schloss 2003 ihr Studium mit Auszeichnung ab. Im Anschluss an ihr Studium erhielt sie ein Stipendium des Deutschen Bühnenvereins. Daneben bekam sie entscheidende Impulse bei verschiedenen Meisterkursen, so von Emma Kirkby, Barbara Schlick, Henriette Meyer-Ravenstein und Ruth Ziesak. Derzeit wird sie regelmässig von Beata Heuer-Christen in Freiburg unterrichtet. 1997 war sie Preisträgerin des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“, 2003 und 2006 Semifinalstin beim internationalen Gesangswettbewerb „Hans Gabor Belvedere“ in Wien. 2001 und 2002 war sie Gast bei der Münchener Biennale, wo sie u. a. die weibliche Hauptpartie in der Uraufführung von Jörg Widmanns „Monologe für zwei“ sang.
Von 2004 bis 2006 war sie festes Ensemblemitglied an der Oper Chemnitz. Seit 2006 widmet sich Julia Küsswetter wieder verstärkt ihrer Konzerttätigkeit, wobei sie seit 2005 wiederkehrender Gast bei den Opernfestspielen in Bad Hersfeld ist, wo sie 2008 als Gretel in Humperdincks „Hänsel und Gretel“ auftrat. Anlässlich der 800-Jahrfeier der heiligen Elisabeth in Thüringen sang sie 2007 mit überwältigendem Erfolg die Titelpartie in Franz Liszts Oratorium „die Legende von der heiligen Elisabeth“. 2009 trat sie beim Bodenseefestival und dem Internationalen Bachfest in Schaffhausen auf. 2011 gastierte sie als Rosmene in Händels Imeneo im Community Theatre von Dubai. Im selben Jahr gab sie einen Liederabend in New York. Zusammen mit der Pianistin Jacqueline Stoop gründete sie 2006 das Duo „Romantikzyklus“, das sich der synästhetischen Aufbereitung von Liedprogrammen widmet. Sie arbeitet mit den Münchener Philharmonikern, den Münchener Symphonikern, dem Rundfunkorchester Prag, dem Ensemble Piano Possibile und dem georgischen Kammerorchester Ingolstadt und singt unter namhaften Dirigenten wie z. B. Gary Bertini, David Stahl, Siegfried Heinrich, Beat Raaflaub, Ulrich Nicolai und Christoph Hammer. Julia Küsswetter hat alle grossen Konzertpartien ihres Fachs gesungen, Engagements führten sie durch ganz Europa. Eine CD-Einspielung mit Kantaten von Max Bruch und Rundfunkaufnahmen beim BR, SWR und MDR dokumentieren ihr künstlerisches Schaffen.