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Harold Simmons weiss nicht wohin mit seinem Geld. Der Bau-Tycoon aus Texas führt die Liste der republikanischen Spender bei den Vorwahlen an. Zusammen machte er für die Konservativen 14 Millionen Dollar locker.
Zuerst gab er an seinen Landsmann Rick Perry. Als dieser aus dem Rennen schied, setzte Simmons auf Newt Gingrich. Er schrieb dessen Super-PAC “Winning the Future” einen Scheck über 500 000 US-Dollar. In South Carolina sorgte der Unternehmer dann selber für Wettbewerb, indem er Mitt Romneys Super-PAC 100 000 US-Dollar zukommen liess. In Florida gab es dann wieder eine halbe Millionen für Gingrich.
“Ich vermute, er wollte einfach nur aushelfen”, erklärt Simmons Sprecher die ungewöhnliche Geldvergabe. Wobei der Löwenanteil an Karl Roves Kandidaten-übgreifenden Super-PAC “American Crossroads” ging. Sage und schreibe zwölf Millionen US-Dollar.
Bleibt die Frage, wer als Nächster bedient wird. Ich wage vorauszusagen, dass Rick Santorum an der Reihe ist. Ist er doch auch Kandidat, der in den Augen Simmons konservativ genug ist, um seiner Zuwendung würdig zu sein.
Unklar bleibt hingegen, was Simmons als Gegenleistung bei einer Wahl ins Weiße Haus verlangt. Gewiss wird er seine Millionen nicht für nichts aus dem Fenster hauen. Wie auch die anderen politischen “Sugar Daddys” nicht, die den republikanischen Kandidaten bisher die Rekordsumme an 50 Millionen Dollar zufließen ließen.
Sie dürfen dem Supreme Court danken, der mit seiner Entscheidung “Citizens United vs. Bundeswahl-Kommission” 2010 Tor und Tür für grenzenlose Wahlkampfspenden aufgerissen hat.