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Ihr Bericht ist detailreich. Und erschütternd. «Game of Thrones»-Darstellerin Emilia Clarke hat in einem Essay im US-Magazin «New Yorker» über grosse gesundheitlichen Probleme der vergangenen Jahre berichtet.
Zunächst dachte Clarke, sie hätte lediglich Kopfschmerzen. Als sie gerade mit ihrem Personal Trainer trainierte, wurde der Schmerz schliesslich unaushaltbar. Sie flüchtete auf die Toilette, übergab sich und wusste, so schreibt sie: «Mein Gehirn ist beschädigt.» Sie hatte Glück: Eine Frau in der Kabine nebenan alarmierte einen Krankenwagen. Dann bringt ein MRT die beängstigende Gewissheit.
In ihrem Essay heisst es: «Das war eine lebensbedrohliche Schlaganfallart, die durch Blutungen um das Gehirn herum verursacht wird. Ich hatte ein Aneurysma.»
Zwar blieb die erste OP ohne Komplikationen, Clarkes Weg zurück ins Leben war dennoch nicht leicht: Die Schauspielerin hatte anfangs Probleme, ihren Namen – immerhin Emilia Isobel Euphemia Rose Clarke – auszusprechen. Ihr schlimmster Alptraum: Wie solle sie sich jemals wieder ihre Texte für «Game of Thrones» merken können, wenn sie sich nicht einmal an ihren eigenen Namen erinnert? Doch das Gedächtnis kam zurück.
Später folgte eine zweite OP, inklusive Komplikationen. Während die erste OP noch minimalinvasiv vollzogen werden konnte, mussten die Ärzte diesmal durch den Schädel. Da war die dritte «GoT»-Staffel gerade abgedreht. Auch diese Operation war eine dramatische Erfahrung: «Ich sah aus, als hätte ich einen grausameren Krieg erlebt als Daenerys.» Die psychologischen Folgen waren für Clarke von etwa gleichem Ausmass.
Heute ist Clarke aber wieder bei bester Gesundheit. Und sie hat eine Stiftung für Menschen gegründet, die an den Folgen von Schlaganfällen leiden.
Für alle, die «Game of Thrones» nicht kennen: Daenerys Targaryen ist Clarkes Charakter in der erfolgreichen HBO-Serie.
(tam/pb)