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Knochenszintigraphie: Röntgenuntersuchung mittels Kontrastmittel einzelner Knochen oder vom ganzen Skelett
Was ist eine Knochenszintigraphie
Die Knochenszintigraphie ist eine Untersuchung zur bildlichen Darstellung von krankhaften Veränderungen in den Knochen
. Für die Untersuchung wird eine leicht radioaktive Substanz verabreicht und danach mit einer Spezialkamera Bilder der Knochen (ganzes Skelett oder einzelne Knochen) angefertigt.
Die Knochenszintigraphie ist eine Untersuchung aus der Nuklearmedizin.
Bedarf es einer speziellen Vorbereitung auf die Untersuchung
Die Knochenszintigraphie kann ohne besondere Vorbereitung durchgeführt werden.
Was wird vor der Untersuchung abgeklärt
Eine Schwangerschaft sollte ausgeschlossen sein. Ansonsten ist vorher keine spezielle Abklärung notwendig.
Wie wird eine Knochenszintigraphie durchgeführt
Für die Untersuchung wird eine geringe Menge einer leicht radioaktiven Substanz in eine Armvene injiziert, die sich dann in den Knochen anreichert. Da die Substanz nur relativ langsam von den Knochen aufgenommen wird, erfolgen die Aufnahmen mit der Spezialkamera erst etwa drei Stunden nach der Injektion. Dazwischen sollte man viel trinken (mindestens 1 Liter), damit jener Teil der radioaktiven Substanz ausgeschwemmt wird, der nicht von den Knochen aufgenommen wird. Dadurch verbessert sich die Bildqualität. Die Aufnahmen der Kamera werden von einem Computer als dreidimensionale Bilder dargestellt.
Wann wird eine Knochenszintigraphie eingesetzt
Mit der Untersuchung können Knochenerkrankungen, Knochenbrüche oder Knochentumoren
nachgewiesen werden, die mit anderen Untersuchungsmethoden nicht oder oft erst viel später erkannt werden können. Häufige Gründe für eine Knochenszintigraphie sind:
- Nachweis frischer oder älterer Knochenbrüche
- Entzündungen von Knochen oder Gelenken
- Lockerung oder Infektion von Gelenksprothesen
- Unklare Knochenschmerzen und Gelenkschmerzen
- Knochentumoren oder Knochenmetastasen (Krebsableger in den Knochen)
Hat die Knochenszintigraphie Risiken oder Nebenwirkungen
Eine allergische Reaktion auf die verabreichte radioaktive Substanz ist prinzipiell möglich, jedoch sehr selten. Wegen der Durchleuchtung mit Röntgenstrahlen besteht eine gewisse Strahlenbelastung. Während einer Schwangerschaft wird üblicherweise keine Knochenszintigraphie durchgeführt. Stillende Mütter müssen eventuell nach Anweisung des Nuklearmediziners das Stillen für kurze Zeit aussetzen.