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Europas Golfprofis haben das Geschehen am Ryder Cup in Paris weiter im Griff. In der dritten Doppelserie bauten sie ihren Vorsprung gegen Titelverteidiger USA nach 12 von 28 Partien auf 8:4 aus.
Die Europäer gewannen am Samstagvormittag im Le Golf National drei der vier Team-Duelle und setzten damit ihren guten Lauf nach anfänglichem 1:3-Rückstand fort. Mit tags übergreifend sieben gewonnen Matches in Folge egalisierten sie im Kontinentalvergleich den Rekord von 1981, als den Amerikanern in der Nähe von London ebenfalls sieben Siege nacheinander gelungen waren.
Die bisher besten Punktesammler für das europäische Team sind der Italiener Francesco Molinari und Tommy Fleetwood aus Spanien. Das Duo hat bisher alle drei Matches gewonnen. Sie besiegten wie am Vortag US-Star Tiger Woods und Masters-Champion Patrick Reed.
Nach den vier Fourballs am Samstagvormittag folgen am Nachmittag nochmals vier Foursomes, ehe die 42. Auflage des Ryder Cups am Sonntag mit den zwölf Einzeln entschieden wird.
Die USA benötigen aus den insgesamt 28 Spielen 14 Punkte, um erstmals seit 1993 wieder auf dem Alten Kontinent zu triumphieren. Das Herausforderer-Team aus Europa braucht 14,5 Zähler zum Sieg.