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Wie das schwedische Wirtschaftsmedium "Dagens Industrie" am Mittwoch unter Berufung auf anonyme Quellen schreibt, peilt der Grossinvestor gar nicht die Kotierung zweier separater Gesellschaften an, sondern eine Abspaltung der Stromnetzsparte, um diese in Teilen zu veräussern.
Entgegen zuvor kommunizierten Plänen seitens Cevian zum Börsengang zweier voneinander unabhängigen Gesellschaften, sprechen die ungenannten Quellen von einer "versteckten Agenda" des Investors. Cevian, der zweitgrösste Aktionär von ABB, drängt den Industriekonzern seit geraumer Zeit zur Ausgliederung der Stromnetzsparte. Aufgrund einer zu hohen Diversifizierung sei ABB zu komplex und Cevian erhofft sich von der Trennung eine Wertsteigerung für die Aktionäre.
Cevian spreche zwar von einem Spin-off des Stromnetzes. Dies sei aber nur ein Vorwand um die Auflösung der gesamten Sparte zu erreichen, so der Bericht weiter. Das Ziel sei ein Verkauf der Mehrheit der Sparte, wird die Quelle in der Zeitung zitiert. Seitens ABB hiess es, dass die Überprüfung der Unternehmensstruktur abgeschlossen sei und man am Investorentag nächsten Dienstag darüber informieren werde.
(AWP)