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Neymar hatte nach dem Spiel gegen Kolumbien die rote Karte gesehen, weil er Pablo Armero den Ball aus kurzer Distanz in den Rücken geschossen und danach zu einem Kopfstoss gegen Jeison Murillo angesetzt hatte. «Das Schlimmste war allerdings, dass er den Schiedsrichter nachher im Tunnel angegangen ist», hiess es seitens des Disziplinar-Kommitees.
Gegen den Superstar vom FC Barcelona wurden nebst den vier Spielen Sperre auch 10'000 US-Dollar Geldstafe verhängt. Zwar kann der brasilianische Verband noch Einspruch einlegen, die Mindeststrafe beträgt aber drei Spiele.
Dieser Akt der Aggression erfordert zwangsläufig eine Sperre von mehreren Spielen
Brasilien trifft am Sonntag im letzten Vorrundenspiel auf Venezuela. Scheidet der Rekordweltmeister vorzeitig aus, so muss Neymar den Rest seiner Strafe am südamerikanischen Nationencup 2016 absitzen.
Der ebenfalls vom Platz gestellte Kolumbianer Carlos Bacca wurde für zwei Partien gesperrt.
Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 20.6.15, 07:30 Uhr