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Beschreibung:

Schon als Kind erzählte mir mein Großvater immer die Geschichte der Schlacht um den Col di
Lana. Ein ganzer Teil eines Berges sei gesprengt worden, so seine Erzählungen. Damals folgte
ich
den Ausführungen gebannt und staunend. Und hielt alles für eine erfundene Geschichte.
Erst später erkannte ich den Wahrheitsgehalt der Ereignisse und erfuhr, dass auch mein
Urgroßvater an diesen Kämpfen teilgenommen hatte.
Schließlich, im Jahre 2011 beschloss ich die Geschichte dieser Gefechte, die schließlich in die
Sprengung des Berges mündeten, zu vertonen. Im gleichen Jahr besuchte ich den Berg, um mir
selbst ein Bild zu machen.
Im ersten Teil wird der Berg selbst beschrieben: Majestätisch und exponiert zwischen all den
anderen Bergen der Dolomiten. Zerschunden von den Kämpfen.
Schwere Kämpfe toben am Berg.Die Frontlienie bleibt erstarrt. Das Schlachtfeld nach einem der
zahlreichen Gefechte wird im 3. Teil dargestellt. Da die Italiener den Berg mit Infanterieangriffen
nicht erobern können, beschließen sie den Gipfel mitsamt seiner österreichischen Mannschaft zu
sprengen. Tunnel werden gegraben, Sprengstoff herangeschafft. Schließlich wird der Berg in der
Nacht 16. auf den 17. April 1916 um 23.30 Uhr gesprengt. Die Italiener erobern den Berg. Die
Frontlinie verändert sich dadurch jedoch kaum. Die Summe des Krieges bestand letztlich nur aus
Leid und Tod. Dies wird im 6. Teil versinnbildlicht (Reprise 3.Teil). Um letzten Teil wird die
Heimkehr
der Soldaten dargestellt. Endlich erlöst von den Schrecken des Krieges.
Der 2462m hohe Col di Lana befindet sich in der Provinz Belluno.