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Nicolas Bianco wird für seine Vielseitigkeit und sein breites Wissen als Komponist, Arrangeur, Musikproduzent und Jazz-Schlagzeuger geschätzt. Mit seiner Band Macao gewann er schon früh viel Bühnenerfahrung an Festivals wie zum Beispiel Rock OZ’Arenes, Caribana Festival, Festival Voix de Fête, Festival Label Suisse, Zikamart Festival, Tohu-Bohu Festival, Montreux Jazz Festival und Caprices Festival.
Price per lesson (45 min.)
One-to-one lessons: CHF 79 per person
Groups with 2-3 people: CHF 51 per person
Location
Belpstrasse 53
3007 Bern
Rue Lombarde 8
1975 St-Séverin
Areas
Composing & Arranging, Musiktheorie, Sampling & Remixing, Sound Design, Recording, and Mixing
Music styles
Filmmusik, Hip Hop / Rap, and Open Format
Levels
Beginner, Advanced, and Master
Languages
German, English, and French
Interview with Nicolas Bianco
Wie bist du zur Musik gekommen?
Mein Bruder studierte während 12 Jahren klassische Perkussion. Wenn er Stücke auf dem Vibrafon übte, sass ich in dem Flur und hörte ihm zu. Nach einiger Zeit konnte ich die Stücke auswendig mitsingen und machte Witze, wenn er eine falsche Note spielte. Ich erinnere mich auch daran, sehr fasziniert gewesen zu sein, als er eines Tages Schlagzeug übte und ich fragte, was er denn genau spiele. Er erklärte mir, dass er improvisiert und dies hinterliess bei mir einen bleibenden Eindruck. Kurz darauf wurde ich von Freunden meiner Schule angefragt, ob ich mit ihnen Schlagzeugunterricht nehmen möchte – und seither übe ich dieses Instrument.
Welche/r Produzent/in oder DJ hat dich am meisten beeinflusst?
Ich war und werde wahrscheinlich immer ein grosser Fan von Aphex Twin sein. Mich fasziniert auch die Arbeitsweise des französischen Produzenten Igorrr.
In der Film- und Videogame-Musik inspirieren mich Disasterpeace (FEZ), Christopher Larkin (Hollow Knight) oder Jonathan Geer (Owlboy), Joe Hisaishi (Miyazaki Movies).
Welches Musikerlebnis ist dir speziell in Erinnerung geblieben?
Ich kann mich genau an den Moment erinnern, als ich mich dafür entschieden habe, den Weg zum professionellen Musiker einzuschlagen. Ich war 13 Jahre alt und wurde angefragt, in meiner ersten Band Schlagzeug zu spielen. Als ich aus der Probe rauskam, war für mich klar, dass ich diesen Weg gehen will und ich fragte meinen Bruder, wie man zum Musiker werden kann – und verfolge seither diesen Weg.
Welches war dein wichtigster Auftritt oder dein wichtigstes Musikprojekt?
Während drei Jahren war ich der Schlagzeuger in der Band Macao, mit welcher wir viel in der Schweiz und auch international getourt sind. Grosse Musikfestivals in der Romandie (Montreux Jazz Festival, Caribana Festival, Caprices Festival, Tohu-Bohu, Sion sous les étoiles) waren Highlights für mich. Diese Erlebnisse statteten mich mit viel Bühnenerfahrung aus und gaben mir einen Einblick in den Alltag eines Performers.
Worauf legst du den Schwerpunkt beim Unterrichten?
Ich glaube an «Learning by doing». Du musst nicht jahrelang warten, bevor du fähig bist, ein Musikstück zu kreieren. Das Wichtigste ist der Fokus und das stetige Entwickeln eines Projektes oder eine Fähigkeit. Die Studenten sollen die Skills in ihren Alltag einbauen können und stetig besser werden, um die eigenen Geschichten und Ideen umzusetzen.
Wie sieht eine typische Lektion bei dir aus? Wir arbeitest du mit den Schülern?
Ich mag es mit persönlichen Projekten von Student*innen zu arbeiten. Die Studenten können einen Song, ein Stück oder eine Produktion, an welcher sie arbeiten, mitbringen. Zusammen finden wir dann heraus, was das Ziel oder der weitere Arbeitsprozess sein kann und ich biete dann Hilfestellungen bei diesem Prozess. Wollen sie etwas völlig Neues erlernen, werden wir viel Zeit mit dem Hören von Beispielen und anschliessendem Analysieren verbringen. So finden wir dann Elemente für das eigene Schaffen.
Mit wem würdest du gerne einmal zusammenarbeiten?
Igorrr
Welche Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Wolfgang Amadeus Phoenix
Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Ich lese gerne, verbringe Zeit mit meiner Familie und meinen Katzen und liebe es, Video Games zu spielen.