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Star Wars - The Old Republic: Review
Zwei Fraktionen, acht Klassen, acht einzigartige Geschichten!Vor der eigentlichen Charakteranpassung steht die Wahl der Fraktion (Republik oder Imperium), der Rasse, des Geschlechts und der Spielklasse, wovon es pro Fraktion vier gibt. Auf Seiten der Republik wären dies der Schmuggler, der Soldat, der Jedi-Botschafter sowie der Jedi-Ritter. Auf Seiten des Imperiums könnt ihr euch einen Kopfgeldjäger, einen Imperialen Agenten, einen Sith-Inquisitor oder einen Sith-Krieger erstellen. Die verschiedenen Spielklassen unterscheiden sich zu Spielbeginn primär in ihrer Art, wie sie einem Feind gegenübertreten: im Nahkampf oder im Fernkampf. Während der Sith-Krieger zum Beispiel seine Widersacher im Nahkampf mit seinem Lichtschwert niederstreckt, schaltet der Kopfgeldjäger seine Feinde vorzugsweise im Fernkampf mit Blastern die Lichter aus.
Richtig interessant wird es erst, sobald ihr das jeweilige Startgebiet verlassen habt - was so circa auf Stufe 10 geschehen sollte - und euch für eine erweiterte Klasse entscheiden müsst. So habt ihr beispielsweise als Jedi-Ritter die Qual der Wahl, ob ihr euren weiteren Weg als Jedi-Hüter bestreitet und den Weg als Tank-Klasse fortsetzt oder ob ihr euch entschliesst, den Weg des Jedi-Wächters einzuschlagen - einer Schadensklasse also - und euren Gegnern mit zwei, statt einem Lichtschwert gegenüberzutreten. Die Wahl der erweiterten Klasse ist bindend. Sobald ihr euch einmal für einen Weg entschieden habt, könnt ihr euch nicht mehr umentscheiden - wählt also weise! Jede Klasse hat auf der anderen Fraktionsseite ein Pendant. Im Fall des Jedi-Ritters wäre dies der Sith-Krieger, welcher ebenfalls als reine Schadensklasse oder als Tank gespielt werden kann. Ab Stufe 10 könnt ihr pro erreichter Stufe einen Fähigkeitspunkt in einem Talentbaum eurer Wahl hinzufügen, um so bestimmte Fähigkeiten weiter auszubauen und zu verstärken.
Sofern ihr euch nun für eine Fraktion, Klasse und Rasse entschieden habt, geht's ans Eingemachte und ihr könnt das Aussehen, wie man es aus BioWare-Spielen gewohnt ist, nach euren Wünschen anpassen. Je nach Klasse könnt ihr eurem Charakter so beispielsweise Tattoos, Schmuck und Narben verpassen, die Haut- und Augenfarbe ändern, sowie die Frisur, das Gesicht, den Hautteint und die Statur anpassen. Hat man sich dann auch noch für einen passenden Namen entschieden, eröffnet der bekannte Star Wars-Schriftzug, begleitet von der berühmten John Williams-Fanfare, den Beginn eurer persönlichen Star Wars-Saga.
Einzigartig ist die Art, wie die Geschichte erzählt wird. Anders als in den meisten MMORPGs, in denen ihr einfach irgendwelche Quests absolvieren müsst und diese keinen Bezug zu eurem Charakter haben, ist die Geschichte hier vollends auf euren Charakter beziehungsweise auf eure Klasse zugeschnitten. Jede der acht Klassen in SWTOR hat eine eigene Geschichte, die in mehrere Akte unterteilt ist und bis zur Maximalstufe 50 andauert. Erzählt wird die persönliche Geschichte in sogenannten Story-Bereichen (instanzierte Gebiete), die abgeschnitten von anderen Klassen sind und nur euch Zutritt gewähren - oder auch Spielern der gleichen Klasse, die ihr mitnehmen könnt.
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