Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03190.jsonl.gz/451

Die spanische Polizei hat eine Drogenhändlerbande ausgehoben und dabei 3.5 Tonnen Kokain sichergestellt – die nach Medienschätzungen im Handel über 100 Millionen Euro wert sind. Bei verschiedenen Razzien in den Städten Algeciras, Valencia und La Rioja seien vier Menschen festgenommen worden, teilte die Nationalpolizei am Samstag mit.
Ausserdem seien neben der Droge etwa einhundert Immobilien sowie sieben Luxus-Fahrzeuge, mehrere Schiffe, 27 Bankkonten und 250'000 Euro Bargeld beschlagnahmt worden. Weitere Festnahmen schliesse man nicht aus, hiess es.
Es handele sich um einen «der wichtigsten Schläge gegen den gross angelegten Kokainhandel im Hafen von Algeciras», teilte die Polizei mit. Der Hafen von Algeciras an der Südspitze Spaniens – circa 140 Kilometer südwestlich von Málaga – zählt zu den grössten in Europa.
Die Bande habe mit einer breiten Palette von Unternehmen zusammengearbeitet, darunter Zoll-Agenturen und Gütertransport-Firmen. Mit Hilfe dieser Unternehmen sei das aus Südamerika stammende und in Containern mit als legal deklarierter Ware versteckte Kokain nach Europa gebracht worden.
Die Bande habe sich auch um den Vertrieb und den Verkauf der Droge in anderen europäischen Märkten gekümmert. Wann die Festnahmen und Beschlagnahmen erfolgten, teilten die Behörden zunächst nicht mit.
(dsc/sda/dpa)
Während Russland in der Ostukraine weiter seine militärische Überlegenheit ausspielt, kann Kiew über die Rückeroberung der symbolträchtigen Schlangeninsel im Schwarzen Meer jubeln. Präsident Wolodymyr Selenskyj bietet Europäern derweil an, russische Erdgas-Lieferungen durch Strom aus seinem Land zu ersetzen. Im Gebiet Odessa wurden nach ukrainischen Angaben zehn Menschen beim Einschlag einer russischen Rakete in ein Mehrfamilienhaus getötet.