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Entschädigung für Erwerbsausfall bei Massnahmen gegen das Coronavirus
Der Bundesrat hat seit dem 20. März 2020 eine Reihe von Massnahmen getroffen, um die wirtschaftlichen Folgen der Verbreitung des Coronavirus für die betroffenen Unternehmen und Arbeitnehmenden abzufedern. Eine dieser Massnahmen ist die Corona-Erwerbsersatzentschädigung, deren Ausrichtung für alle Anspruchsberechtigten am 16. September 2020 ausgelaufen ist. Ab dem 17. September 2020 kann in bestimmten Situationen Corona-Erwerbsersatz erneut beantragt werden.
Wer hat Anrecht auf eine Entschädigung?
- Eltern mit Kindern unter 12 Jahren, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen, weil die Fremdbetreuung der Kinder nicht mehr gewährleistet ist;
- Quarantänefälle: Ausschliesslich für gesunde Personen, die sich in einer ärtzlichen oder behördlich verordneten Quarantäne befinden aufgrund von Kontakt mit einer infizierten Person oder einem Verdachtsfall; und bei Rückkehr aus einem Risikogebiet, das zum Zeitpunkt Einreisezeitpunkt nicht auf der Liste der Risikostaaten war;
- Selbstständigerwerbende sowie Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung
- die auf Anordnung des Kantons oder des Bundes den Betrieb schliessen müssen und dadurch einen Erwerbsausfall erleiden;
- die von einem kantonalen oder auf Bundesebene erlassenen Verbot einer oder mehrerer Veranstaltungen betroffen sind;
- die ihre Erwerbstätigkeit infolge kantonal oder auf Bundesebene beschlossener Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus wesentlich einschränken müssen.
- Homeoffice-Pflicht / Befreiung von der Arbeitspflicht für besonders gefährdete Personen: Vom 18. Januar 2021 bis 28. Februar 2021 sind besonders gefährdete Personen gemäss COVID-19-Verordnung 3 von der Arbeitspflicht befreit, sofern ihre Arbeit nicht von zu Hause aus verrichtet werden kann. In diesem Fall ist der Arbeitgeber zur Lohnfortzahlung verpflichtet, kann aber über den Corona-Erwerbsersatz Entschädigung beantragen. Aus technischen Gründen können wir diese Entschädigung erst ab ca. Mitte/Ende Februar verarbeiten.
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