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Der Yak wird wegen seiner Laute, die an ein Grunzen erinnern, auch Grunzochse genannt. Vor rund 5000 Jahren begannen die Bauern im Tibet mit der Haustierzüchtung. Hausyaks sind aber wie ihre Vorfahren noch immer recht wild und schreckhaft. Kühe mit Jungtieren neigen zu aggressivem Verhalten. Die Haarfarben des Wildyaks sind dunkelbraun und schwarz. Haustierformen zeigen daneben auch rötliche, weisse und gescheckte Fellfarben. Hausyaks bilden die Lebensgrundlage vieler Völker Zentralasiens. Sie liefern Milch, Fleisch, Leder, Haar und Wolle. Der getrocknete Kot wird als Brennstoff verwendet. Yaks sind hervorragend an Nässe und Kälte angepasst. Denn sie sind die einzigen Rinder mit einem mehrschichtigen Fell aus Deckenhaaren sowie groben und feinen Wollhaaren. Beim Haarwechsel verliert das Tier grösstenteils nur die Wollhaare. Yaks ertragen problemlos Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius. Bei grosser Kälte sinkt die Atemfrequenz auf bis zu sieben Atemzüge pro Minute. Dadurch wird der Wärmeverlust beim Ein- und Ausatmen gering gehalten.