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Nachwehen,
die schmerzhaften Zusammenziehungen der Gebärmutter [* 2] nach stattgefundener Austreibung der Nachgeburt, pflegen namentlich bei solchen Frauen, welche mehr als einmal niedergekommen sind, als mehr oder weniger bedeutende, mit Unterbrechungen auftretende Schmerzen im Unterleib bald nach der Geburt sich einzustellen. Zuweilen zeigen sie sich nur am ersten Tag, zuweilen dauern sie bis zum dritten oder vierten, selten bis zum sechsten Tag oder noch länger nach der Niederkunft.
Anfangs sind sie stärker und häufiger, später werden sie schwächer und seltener. Besonders leicht werden sie durch das
Säugen des Kindes hervorgerufen. Die
Nachwehen sind nicht als krankhaft anzusehen, solange sie nicht ungewöhnlich
schmerzhaft und nicht von
Fieber begleitet sind, solange der Leib gegen Berührung schmerzlos bleibt und
die
Nachwehen in Anfällen auftreten, zwischen denen die
Frau sich ganz wohl fühlt.
Stellen sich aber bei Erstgebärenden schmerzhafte
Nachwehen ein, so erheischen diese stets große
Aufmerksamkeit von seiten des
Arztes.