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Die beiden wichtigsten Platinmetalle haben in den letzten Jahren ebenfalls erhebliche Kurssteigerungen zu verzeichnen gehabt, wobei die Notierungen, anders als beim Gold, innerhalb dieses Trends massiven Schwankungen unterlegen waren. Der Grund dafür ist, dass die Metalle sehr viel mehr als Gold und auch als Silber von der industriellen Nachfrage und damit von der Konjunkturentwicklung abhängig sind.
Pro Jahr werden von beiden Metallen zwischen 200 und 250 Tonnen Metall neu gefördert. Während Platin zu 60 Prozent aus Südafrika und erst an zweiter Stelle aus Russland kommt, ist es beim Palladium umgekehrt. Die Besonderheit beim Palladium ist, dass das silbrig-weisse Metall nur ein Beiprodukt bei der Ausbringung anderer Metalle ist – in Russland bei der Nickelproduktion, in Südafrika kommt das Palladium zusammen mit dem primär geförderten Platin an die Erdoberfläche.