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Wie im Bericht festgestellt wird, sind auch 1997 ausser bei den zu hohen Radonkonzentrationen in einigen Wohnräumen die gesetzlichen Grenzwerte eingehalten worden. Sanierungsmassnahmen für Häuser mit zu hohen Radonwerten sind laut Bericht im Gang. Die durchschnittliche Jahresdosis der Bevölkerung von 4 mSv stammt vorwiegend aus natürlichen Quellen; der Betrieb der Schweizer Kernkraftwerke trägt dazu weniger als 1% bei. Die Rückstände aus dem Fallout von atmosphärischen Bombenversuchen und des Reaktorunfalls von Tschernobyl sind so weit abgeklungen, dass es auch bei extremem Konsumverhalten zu keiner übermässigen Bestrahlung kommen kann. Im übrigen sind wie früher regional stark unterschiedliche Expositionen festgestellt worden.
Quelle
P.B. nach Bericht "Umweltradioaktivität und Strahlendosen in der Schweiz 1997"