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Die Einwohner von Sri Lanka haben den Höhlenkomplex Dambulla schon früh gefunden und ihn als Grabstätten für menschliche Skelette genutzt. Etwa 2700 Jahre alt sind die Höhlen in einigen Bereichen. Menschliche Skelette befinden sich natürlich nicht mehr darin, da nun die Höhlen mit Buddha Darstellungen ausgefüllt sind. Der Höhlenkomplex bei Ibbankatuwa stammt aus dem ersten Jahrhundert vor Christus und verfügt über fünf Höhlen, die unter einem riesigen überhängenden Felsen zu finden sind. Mit einem Tropf wurde eine Linie geschnitzt, um die Innenwände trocken zu halten, damit hier die Reliquien gelagert werden können. Im Jahr 1938 wurde die Architektur mit gewölbten Kolonnaden und Giebeln an den Eingängen verschönert. Im Inneren der Höhlen wurden die Decken zudem mit religiösen Bildern bemalt, die die Konturen des Felsens noch einmal unterstützen. Es gibt Bilder von Buddha, verschiedenen Göttern und Göttinnen. Das Dambulla Höhlenkloster ist noch funktionsfähig und bleibt das am besten erhaltene antike Gebäude in ganz Sri Lanka. Allein deswegen lohnt es sich, dorthin zu fahren. Der gut erhaltene Komplex stammt aus dem 2. oder 3. Jahrhundert vor Christus und wurde schon als eines der größten und wichtigsten Kloster gegründet.
Die frühere Grabstätte wurde angenommen, umgewandelt und ab da als Tempel genutzt. Ein König lebte hier auch eine ganze Zeit lang, weil er ins Exil musste. Die Fahrt nach Dambulla ist weit, weil nichts anderes rings herum sehenswert ist, aber wenn man erst einmal da ist, traut man seinen Augen nicht. Mein Freund und ich fanden es sehr eindrucksvoll und können einen Besuch der Dambulla Klosteranlage und empfehlen.