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Wie heisst diese Familie?
KREUZBLÜTLER ( BRASSICCEAE)
Die Familie der Brassicaceae umfasst weltweit etwa 3’000 Arten. Die meisten sind auf der nördlichen Halbkugel ausserhalb der Tropen verbreitet. In der Schweiz sind sie eine der grösseren Familien. Sie besiedeln als Pionierpflanzen vor allem offene Böden, wo die oft einjährigen Pflanzen als Ruderalpflanzen oder Ackerunkräuter optimale Bedingungen vorfinden. Viele felsbewohnende Arten, oft Polsterpflanzen, finden wir in den Alpen. Typisch für Arten dieser Familie sind Senföl-Glykoside, die einen charakteristischen Geruch und Geschmack haben (scharf). Zu ihnen gehören zahlreiche Kulturpflanzen, die als Lieferanten für Gemüse, Viehfutter, Heilpflanzen, Gewürze, Färbepflanzen oder Öl dienen, wie z.B. verschiedene Kohlarten, Rettich, Rucola, Raps und Senf.
Wie heisst diese Familie?
LILIENGEWÄCHSE (LILIACEAE)
Viele Frühblüher wie der Bärlauch, die Tulpe, die Hyazinthe oder der Blaustern gehören zur Familie der Liliaceae. Laucharten wie Knoblauch, Schnittlauch, Porree oder Zwiebeln zählen ebenfalls dazu. Sie gehören zur Gattung Allium (Lauch), die weltweit alleine mit 300 Arten vertreten ist. Alle Liliengewächse sind Stauden, die mit Hilfe unterirdischer Speicherorgane (Knollen, Zwiebeln oder Rhizomen) bei uns den Winter überdauern. Dadurch sind sie sehr gut an Lebensräume mit saisonal ungünstigen Wachstumsbedingungen angepasst. Die Blätter der Liliengewächse sind parallelnervig und ungeteilt, wie das für Einkeimblättrige (Monokotyledonae) typisch ist. Der Blütenstand ist meist eine aus Einzelblüten zusammengesetzte Traube, Rispe oder Dolde. Die Blüten haben meist 6 Blütenkronblätter und 3 zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsene Fruchtblätter.
Wie heisst diese Familie?
LIPPENBLÜTLER ( LAMIACEAE)
Die Familie der Lamiaceae ist mit über 5000 Arten eine der artenreichsten Pflanzenfamilien weltweit. Viele Arten bevorzugen offene, sonnig-warme Standorte der warm-kontinentalen Klimazonen. Charakteristisch für alle Lippenblütler ist ihr Gehalt an ätherischen Ölen. Sie werden deshalb oft als Gewürz- Heil- oder Duftpflanzen genutzt, wie z.B. Salbei, Zitronenmelisse, Basilikum, oder Thymian. Die einheimischen Lippenblütler sind vorwiegend Kräuter und Stauden, im Mittelmeergebiet sind es zunehmend auch Halb- oder Zwergsträucher wie Lavendel oder Rosmarin. Als typische Erkennungsmerkmale dieser Familie gelten:
· 4-kantige Stengel mit gegenständigen Blättern
· Lippenblüten mit einer Symmetrieebene ( zygomorph)
· 4- teiliger Fruchtknoten
Wie heisst diese Familie?
KORBBLÜTLER (ASTERACEAE)
Die Korbblütler sind über die ganze Erde verbreitet und mit ca. 21’000 Arten die weitaus grösste Pflanzenfamilie. Auch in der einheimischen Flora sind sie die grösste Familie (mehr als 300 Arten). Es kommen fast alle Lebensformen vor: Kletter- pflanzen, Bäume, Sukkulenten, dornige Stauden, Polsterpflanzen und Kräuter. Viele Gemüse- und Heilpflanzen wie Sonnenblume, Kamille, Arnika, Kopfsalat , Artischocke oder Schwarzwurzel gehören zur Familie der Asteraceae. Die Form und Anordnung der Blätter ist sehr vielgestaltig, meist aber ganzrandig und wechselständig. Die Blüten der Asteraceae sind klein. Die Einzelblüten sind entweder Röhrenblüten oder Zungenblüten. Für die Bestimmung der Art ist wichtig zu entscheiden, ob es sich um Röhren oder Zungenblüten handelt oder ob der Blütenstand aus Röhren- (innen) UND Zungenblüten (aussen) aufgebaut ist.
Wie heisst diese Familie?
CYPERACEAE (SAUERGRÄSER)
Wie heisst diese Familie?
JUNCACEAE (BINSENGEWÄCHSE)
Wie heisst diese Familie?
POACEAE (SÜSSGRÄSER )
Wie heisst diese Familie?
SCHMETTERLINGSBLÜTLER (FABACEAE)
Die Schmetterlingsblütler sind praktisch in allen Klimazonen verbreitet. Häufig sind es Nutzpflanzen mit grosser wirtschaftlicher Bedeutung wie Erbse, Bohne, Soja und Klee, die als Gemüse oder Viehfutter dienen. Fast alle Fabaceae besitzen Wurzelknöllchen, die symbiotische, Stickstoff-fixierende Bakterien enthalten. Diese Knöllchenbakterien binden den Luftstickstoff aus dem Boden und wandeln ihn in eine für die Pflanze verfügbare Form um, sodass diese immer genügend Stickstoff zur Verfügung hat. Der Blütenaufbau ist charakteristisch für diese Familie und erinnert an die Form eines Schmetterlings: Die fünf Blütenkronblätter bilden Fahne (oberes), Flügel (zwei seitliche) und Schiffchen (zwei untere, miteinander verwachsen). Die 10 Staubblätter werden vom Schiffchen umschlossen (9 miteinander verwachsen, 1 freistehend). Die Frucht der Fabaceae ist eine Hülse.