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Indiskretionen bei Real Madrid sorgen für Schlagzeilen. Diesmal geht es um Florentino Pérez. In einem Tonmittschnitt aus dem Jahr 2006 legt sich der Präsident mit gleich mehreren Klub-Legenden an.
Florentino Pérez hat Real Madrid tief geprägt. Zwischen 2000 und 2006 begründete er bei den Spaniern die Ära der «Galaktischen», in deren Zuge Superstars wie Ronaldo, Figo, Zidane, Roberto Carlos und Beckham in einem Team vereint wurden.
Seit 2009 steht er dem wohl bekanntesten Fussballverein wieder als Präsident vor und auch in dieser Zeit hat Real unzählige Titel gewonnen. Doch nun droht Ungemach.
«El Confidencial» veröffentlichte brisante Tonaufnahmen des 74-Jährigen. Diese stammen zwar aus dem Jahr 2006, bergen aber einigen Sprengstoff. Unter anderem kritisierte Pérez zwei Klub-Ikonen.
Über Torwart-Legende Iker Casillas , der im Klub auch der «heilige Iker» genannt wird, sagte er: «Er ist kein Torhüter von Real Madrid. Er ist es nicht. Er war es noch nie. Er war einer der grössten Fehler, den wir je gemacht haben.» Ausserdem führt er aus: «Was passiert ist, ist, dass es jene gibt, die ihn verehren, ihn lieben, mit ihm sprechen. Sie verteidigen ihn so sehr. Er ist einer der grössten Betrüger und der andere ist Raúl.»
Dem gebürtige Madrilenen Raúl, der wie Casillas aus der Real-Jugend stammt, warf Pérez vor, den Verein «zerstört» zu haben. «Es ist schlimm, man könnte glauben, dass Real Madrid ihm gehört.»
Und auch ein weiterer prominenter Ex-Spieler bekam sein Fett weg: Ronaldo. «Er ist verrückt. Dieser Typ ist ein Idiot, ein kranker Mann. Du denkst, dieser Typ ist normal, aber er ist nicht normal, sonst würde er nicht all die Dinge tun, die er tut», erklärte Pérez. Auf welche Situation er sich bezieht, wird jedoch nicht klar.
Nachdem die Aufnahmen veröffentlicht wurden, erklärte Pérez in einem Statement, dass die Sätze aus dem Zusammenhang gerissen worden seien. Er habe die Angelegenheit seinen Anwälten übergeben und prüfe nun mögliche rechtliche Schritte.
Verwendete Quellen:
(t-online/ak)