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Nach dem Kauf von Eidos und Crystal Dynamics durch die Embracer Group (wir berichteten) kommt es innerhalb der Studios zu einer Neuorientierung. Während wir wissen, wie es für Crystal Dynamics weitergeht, darunter Aushilfe bei "Perfect Dark" und einem neuen "Tomb Raider"-Spiel in der Unreal Engine 5, ist die Zukunft von Eidos weniger klar. Wie Jeff Grubb mitteilt, interessiert sich das Studio für das "Deus Ex"-Franchise.
Grubb unterstreicht, dass es noch zu früh ist, um dies mit Sicherheit sagen zu können. Was er jedoch beschreibt, ist eine positive Stimmung unter den "Eidos'lern" für das Cyberpunk-Franchise. Insbesondere die Tatsache, dass "Deus Ex" unter der Leitung durch Square Enix keine Chance hatte, angegangen zu werden, soll dazu beigetragen haben. Zudem soll der Titel in der Gaming-Branche dort anknüpfen, wo "Cyberpunk 2077" gescheitert ist. Während das Interesse an Cyberpunk gestiegen ist, hat CD Projekt Red nämlich durch negative Schlagzeilen wegen zahlreicher Bugs, vornehmlich in den Konsolen-Fassungen, das Potenzial nicht ausschöpfen können.
Jason Schreier empfiehlt jedoch im ResetEra-Forum die Erwartungshaltung nicht zu hoch anzusetzen. Seinen Angaben nach arbeitet Eidos nämlich derzeit an einer neuen IP, weswegen bis zu einem "Deus Ex" noch mehrere Jahre vergehen können.*
Als die Übernahmepläne bekannt wurden, standen neben "Deus Ex" vor allem auch die älteren Franchisen "Thief" und "Legacy of Kain" im Raum. Die Chancen scheinen für einen Titel rund um den Protagonist Adam Jensen derzeit jedoch besser zu stehen.
*Absatz: Nachtrag 09.08.2022