Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03318.jsonl.gz/1594

ETH Zurich :
Computer Science :
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Abstract
Synchronisation von Ethernet Radiobasisstationen in einer IP-basierten lokalen DECT-Telefonanlage (S)
Status: Abgeschlossen
Beim Aufbau einer IP-basierten lokalen DECT-Telefonanlage entstand das Problem der Synchronisation. Damit die Ãbergabe einer Datenübertragung zwischen verschiedenen Basisstationen möglich ist, müssen die Basisstationen über einen gemeinsamen Takt verfügen. In bisherigen Systemen wird jede Basisstation mit einem gemeinsamen Takt aus einer Nebenstellenanlage gespiesen. Im neuen IP-basierten System gibt es keine Nebenstellenanlage mehr, die den Takt direkt an alle Basisstationen liefern könnte. Die Basisstationen sind nur über ein lokales Netzwerk (LAN, Ethernet) miteinander verbunden. Da Nachrichten im Ethernet beliebig verzögert werden können, ist eine direkte Synchronisation über das Ethernet nicht möglich.
Eine andere Möglichkeit die Synchronisation herzustellen, ist mit Hilfe der Kommunikation zwischen den Basisstationen über die Luft gegeben. Hier muss eine Basisstation den Takt generieren und per Funk an die anderen Basisstationen weitergeben. Um dies zu erreichen muss eine Basisstation ausgewählt werden die den Takt generiert (Master). Weiter muss eine Topologie zur Verteilung des Taktes bestimmt werden (Synchronisationstopologie).
Als erstes wurden drei Optimierungskriterien für die Auswahl des Masters und die Form der Synchronisationstopologie festgelegt. Danach wurde eine zentrale Lösung, bei der man von einem Beobachter ausgeht, der die gesamte Funktopologie kennt, beschrieben. Weiter wird ein Ãberblick über den Stand der Forschung in ähnlichen Problemen aus der Graphentheorie gegeben. Ein Ansatz für eine verteilte Lösung wurde beschrieben. Um die zentrale Lösung zu testen, wurde ein Programm entwickelt, welches den Master und die Synchronisationstopologie in einem beliebigen Graphen markiert.
Student/Bearbeitet von: Stavros Maurice Antifakos
Contact/Ansprechpartner: Svetlana Domnitcheva