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Der Ausdruck "Vermögen" hat zwei gängige Verwendungen, wobei die eine sehr eingegrenzt, finanzielles Vermögen meint, und die andere - mehr filosofische (seit I. Kant), das, was ich als Mensch vermag
Als - finanzielles - Vermögen bezeichne ich für die Gesamtheit aller Güter und Ansprüche auf Güter im Eigentum einer Person. (Reichtum, Kapital)
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Als - subjektbezogenes - Vermögen bezeichne ich, das, was ich aufgrund meiner Fähigkeiten und aufgrund meiner Lebensverhältnisse zu bewirken vermag.
Fähigkeiten sind mir sozusagen innerlich gegeben, Lebensverhältnisse sind mir äusserlich gegeben.
Beispiel:
Ich kann gut Skifahren. Ich habe eine innere Veranlagung, die das ermöglicht oder eben mich befähigt. Und ich habe genug Geld, um oft Ski zu fahren, und es gibt Skis und Skilifte in meiner Lebenswelt, wofür ich nichts kann.
Mit dem Ausdruck "Können" hebe ich den Aspekt hervor, der auf meinen Fähigkeiten beruht, mit dem Ausdruck "Vermögen", was ich aufgrund der Verhältnisse vermag.
I. Kant unterscheidet (in der Einleitung zur Kritik der Urteilskraft "Vermögen des menschlichen Gemütes“ als, Erkenntnisvermögen, Lustgefühl und Begehrungsvermögen (Motivation)
P. Bourdieu unterscheidet: Inkorporiertes Kulturkapital, Objektiviertes Kulturkapital (beispielsweise Besitz von Büchern) und Institutionalisiertes Kulturkapital (Stelle) das Vermögen einer Person.