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Antonio Djakovic, Jérémy Desplanches und Maria Ugolkova schafften neue Schweizer Rekorde an den Olympischen Spielen.
Die Schwimmer überzeugen am ersten Wettkampftag in Tokio mit drei Schweizer Rekorden, scheitern aber in den Vorläufen. Antonio Djakovic verpasst den Final über 400 m Crawl knapp.
Der 18-jährige Djakovic setzt seine beeindruckenden Fortschritte auch an den Olympischen Spielen fort. Mit der Zeit von 3:45,82 Minuten verpasste er den Final als Neunter um einen Rang. Bloss 14 Hundertstel fehlten ihm. Den eigenen Schweizer Rekord, den er im Mai beim 6. Platz an der EM aufgestellt hatte, unterbot er um 72 Hundertstel.
Djakovic legte in seinem Lauf sehr schnell los. Nach 1:50,81 Minuten hatte er bereits die Hälfte der Distanz zurückgelegt, auf den zweiten 200 m musste er aber leiden. Seine Leistung ist dennoch bemerkenswert, wird er in der Weltrangliste doch lediglich als Nummer 20 geführt.
Ein gutes Omen für die Vorläufe
Jérémy Desplanches erhielt über 100 m Brust die Bestätigung, dass seine Form für sein Paraderennen, die 200 m Lagen, stimmt. Auch er stellte in 1:00,29 Minuten einen Schweizer Rekord auf. Sechs Hundertstel war er schneller als Yannick Käser 2017. Als 28. verpasste er den Final dennoch deutlich.
Der EM-Zweite über 200 m Lagen hoffte eigentlich nur, seine eigene Bestzeit über 100 m Brust zu schlagen. Schliesslich unterbot er diese Marke gleich um 79 Hundertstel – ein gutes Omen für die Vorläufe in seiner Paradedisziplin, die am Mittwoch anstehen. «Das zeigt mir, dass in einer guten Verfassung bin», sagte Desplanches im Interview im Fernsehen RTS.
Auch Maria Ugolkova schied über 100 m Delfin trotz Schweizer Rekord aus. Die Wahl-Zürcherin, die ihre grössten Stärken über die 200 m Lagen hat, schlug nach 58,22 Sekunden an und war damit 34 Hundertstel schneller als bei ihrem letzten Rekord an der EM im Mai. Als 17. fehlten ihr wie Djakovic 14 Hundertstel respektive ein Rang fürs Weiterkommen.