Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03206.jsonl.gz/1387

Art
Ein Regenmantel für einen GiacomettiText: Brigitte Ulmer
Es war ein Septembertag 1955, und der Anblick hat sich ihm
ins Gedächtnis eingraviert. «Er öffnete die Türe, stand da in Jackett
und Krawatte und schaute überhaupt nicht so aus, wie ein Zögling einer englischen
Privatschule sich einen Kunstler vorstellt», erinnert sich David Sainsbury.
Als er an der 46 Rue Hippolyte-Maindron uber die Schwelle trat, erschien ihm das
Atelier, «klein und heruntergekommen».
Es war überfüllt mit grossen Skulpturen in unterschiedlichen Produktionsstadien,
Lehmklumpen und Gipsstaub auf dem Boden, Zeichnungen an den Wänden. Eine
Kunstlerhöhle.