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Studieninhalte Bachelor of Law (B Law) Das Bachelorstudium gliedert sich in ein Einführungs- und Hauptstudium. Einführungsstudium Das Einführungsstudium vermittelt die Grundlagen der Rechtsordnung und dient dazu, die Eignung der Studierenden zu juristischem Denken und Arbeiten abzuklären. Es beginnt im Herbstsemester und dauert zwei Semester. Im Anschluss an das zweite Semester, d.h. im Juni, wird das Einführungsstudium mit einer Gesamtprüfung in den drei Modulen Privatrecht I, Strafrecht I und Öffentliches Recht I abgeschlossen. Im ersten Semester findet neben der Einführung in die Gebiete des Privatrechts, Strafrechts und Öffentlichen Rechts eine Einführung in die Rechtswissenschaft statt. Wer die Gesamtprüfung nicht besteht, d.h. nicht einen Notendurchschnitt von 4.0 erreicht oder mehr als eine ungenügende Note erzielt, muss die Wiederholungsmöglichkeit zwingend im August desselben Jahres wahrnehmen. Die Wiederholung umfasst – ungeachtet der Noten des ersten Versuchs – alle drei Teilprüfungen. Eine Verschiebung des ersten oder zweiten Prüfungsversuchs ist lediglich aus wichtigem Grund (Art. 12 Abs. 5 des Studienreglements vom 21.06.2007 mit Änderungen vom 14.05.2009 und 22.05.2014) möglich. Entsprechende Gesuche sind an das Dekanat (Frau Sylvia Kilchenmann) zu richten. Wenn ein Gesuch um Verschiebung des ersten oder zweiten Prüfungsversuchs gutgeheissen wurde, ist dieser jeweils am nächsten ordentlichen Termin abzulegen. Das Absolvieren weiterer Leistungskontrollen im Bachelorstudium, namentlich in den Grundlagenfächern, setzt ein bestandenes Einführungsstudium voraus. Wer die Gesamtprüfung zweimal nicht bestanden hat oder ohne Bewilligung eines entsprechenden Antrages nicht zur Prüfung und/oder Wiederholungsprüfung angetreten ist, wird mit Verfügung des Dekans vom weiteren Studium im Monofach Rechtswissenschaft ausgeschlossen. Hauptstudium Das Bachelorstudium vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten, die als Grundlage zur Ausübung aller juristischen Berufe erforderlich sind. Die Regelstudienzeit im Hauptstudium beträgt vier Semester. Im Bereich der Grundlagenfächer können die Studierenden aus den Modulen Rechtsgeschichte I und II, Römisches Recht I und II, Rechts- und Staatstheorie I und II zwei Blöcke frei wählen. In der Regel werden diese im dritten (Block I) und vierten (Block II) Semester besucht und am Ende des Semesters mit je einer zweistündigen Prüfung abgeschlossen. Das Modul Wirtschaftsrecht wird über drei Semester (Wirtschaftsrecht 1 und 2 sowie Übungen) belegt und am Ende mit einer vierstündigen Fachprüfung abgeschlossen. Die grossen Module Privatrecht, Strafrecht, Öffentliches Recht bilden Module aus einzelnen Vorlesungen, die vom dritten bis sechsten Semester belegt und mit je einer Gesamtprüfung abgeschlossen werden. Das Verfassen einer Fallbearbeitung sowie die Anmeldung zu einem Seminar setzen die aktive Beteiligung in einem Workshop in Einführung in die juristische Arbeitstechnik voraus. Der Nachweis muss bei der Anmeldung zur ersten schriftlichen Arbeit erbracht werden. Während des Bachelorstudiums müssen zwei Fälle in verschiedenen Rechtsgebieten gelöst werden. Diese werden durch die Institute herausgegeben, und es steht je eine Bearbeitungsfrist von drei Wochen zur Verfügung. Die beiden Fallbearbeitungen bilden zusammen die Bachelorarbeit. Zudem ist während des Hauptstudiums ein Seminar zu belegen. Bachelorarbeit (Falllösung) Die Bachelorarbeit kann zu einem frei gewählten Zeitpunkt während des Hauptstudiums, vorzugsweise ab dem 5. Semester, verfasst werden. Sie besteht aus einer Falllösung aus den Gebieten des Privat- oder Wirtschaftsrechts sowie einer Falllösung aus den Gebieten des öffentlichen Rechts oder des Strafrechts. Die Falllösungen müssen innert drei Wochen seit Ausgabe des Falles eingereicht werden. Die Fälle werden von den Instituten während des Semesters herausgegeben. Informationen sind auf den Websites der Institute zu finden. Die Note der Bachelorarbeit bemisst sich nach dem auf die nächste Note aufgerundeten Durchschnitt der Noten der beiden Falllösungen. Wer im ersten Versuch eine ungenügende Note erzielt, hat eine einmalige Wiederholungsmöglichkeit in einem der beiden Fachgebiete, d.h. eine Falllösung mit ungenügender Note in Privatrecht kann im Fach Privatrecht oder im Fach Wirtschaftsrecht wiederholt werden. Dokumente Richtlinien Bachelorarbeit (Falllösung) vom 30.04.2020 (PDF, 94KB) Merkblatt Seminararbeit vom 16.12.2021 (PDF, 109KB) Merkblatt Plagiat und unzulässige Zusammenarbeit bei Falllösungen vom 14.12.2017 (PDF, 14KB) Richtlinien Plagiat Unileitung vom 03.07.2012 (PDF, 201KB) Bachelor-Minor in Recht Minor à 15 ECTS Grundlagen des Rechts 15 ECTS Öffentliches Recht 15 ECTS Privatrecht 15 ECTS (*) Wirtschaftsrecht 15 ECTS Minor à 30 ECTS Grundlagen des Rechts 30 ECTS Kriminologie 30 ECTS (**) Obligationenrecht 30 ECTS (*) Obligationenrecht und Wirtschaftsrecht 30 ECTS Staatsrecht und Staatstheorie 30 ECTS Minor à 60 ECTS Öffentliches Recht 60 ECTS Weitere Informationen sind dem Studienplan für die Minorstudienprogramme zu entnehmen. (*) Dieser Minor wird mit Inkrafttreten der Studienplanänderung per 01.08.2017 nicht mehr angeboten. Wer sich bereits im Minor befindet, schliesst diesen nach früherem Studienplan ab. (**) Dieser Minor wird mit Inkrafttreten der Studienplanänderung per 01.08.2017 nicht mehr als Minor Strafrecht und Kriminologie angeboten, sondern als Minor Kriminologie. Wer sich bereits im Minor Strafrecht und Kriminologie befindet, schliesst diesen nach früherem Studienplan ab.