Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03129.jsonl.gz/48

Der Grossvater meiner Frau hat sich auf seinen 77. Geburtstag einen Alpenrundflug mit mir gewünscht. Als ich mit meinem Passagier über Flughöhen sprach, wurde mir etwas unwohl. Ich erinnerte mich, dass er schon mehr als einen Herzinfarkt erlitten hat und unter Diabetes leidet. Diese gesundheitlichen Einschränkungen machten mir Sorgen. Ich bin kein Arzt und das Thema einfach zu googeln erschien mir keine gute Idee.
So habe ich zusammen mit meinem Passagier entschieden, dass ich vor dem Flug mit seinem Hausarzt Kontakt aufnehme.
Aus dem Gespräch mit dem Arzt erwiesen sich folgende Informationen für meinen Flug von Bedeutung:
- Grosse Höhen sind zu vermeiden. 6000ft/2000m ist eine gut vertretbare Höhe.
- Traubenzucker mitführen falls eine Unterzuckerung stattfindet.
- Eine Unterzuckerung kann nicht durch die veränderte Umgebung in einer grossen Höhe ausgelöst werden. Vielmehr durch Stress und vielleicht Angst während des Fluges.
Turbulenzen empfinden die wenigsten Passiere als entspannend.
- Eine kurze Untersuchung beim Hausarzt vor einem Flug bei Patienten mit gesundheitlichen Einschränkungen ist eine gute Idee.
Ich bin froh konnte ich das Gespräch mit dem Hausarzt führen und bin sehr dankbar für seine klaren und guten Hinweise.
Lessons Learned: Den Fragenkatalog an meine Passagiere vor dem Flug werde ich erweitern. Zudem plane ich so bald wie möglich einen 100kg schweren Mann auf dem Passagiersitz anzuschnallen, um herausfinden, ob dieser bei Ohnmacht davon abgehalten werden kann über die Steuer zu fallen und so äusserst kritische Flugsituationen herbeizuführen.