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Die Führungsstruktur des Cannabis Consensus Schweiz
Cannabis Consensus Schweiz umfasst fünf Mitglieder-Kategorien. Alle Kategorien, respektive deren Vertreter, sind gleichberechtigt.
- Politische Parteien.
- Jungparteien.
- Gesundheitswesen und Prävention.
- Wirtschafts- und Umweltsektor.
- Konsumentengruppen.
Durch dieses Modell wird sichergestellt, dass sich alle involvierten Parteien einbringen können, unabhängig von der Anzahl Personen oder von den finanziellen Möglichkeiten. Wie der Dialog zwischen den verschiedenen Akteuren sowie den Expertinnen und Experten am besten geführt werden kann, wird derzeit abgeklärt.
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2 Säulen – 10 Prinzipien – 1 Regulierungsmodell
Die Suche nach einem besseren und auf die Bedürfnisse der Schweiz angepassten Modell ist bereits weit fortgeschritten. Unser Modell basiert auf dem Synthesebericht «Cannabis» der Eidgenössischen Kommission für Suchtfragen.
Die Kommission vertritt die Ansicht, dass «diese beiden Achsen für jedes potentielle Schweizer Cannabisregulierungsmodell unerlässlich sind»: Schutz der Bevölkerung sowie Kontrolle und Regulierung des Marktes.
Die Studienautoren haben zehn Leitsätze für ein Regulierungsmodell formuliert:
- Jugend vor den negativen Auswirkungen des Cannabiskonsums schützen
- Verwendung von Cannabisprodukten mit geringen Gesundheitsrisiken fördern
- Konsumenten über Risiken aufklären
- Ausüben von bestimmten beruflichen Tätigkeiten unter Cannabiseinfluss verhindern und bestrafen
- Cannabis im öffentlichen Raum, sowie Cannabiswerbung beschränken
- Cannabisproduktion und -qualität kontrollieren und Rückverfolgbarkeit sicherstellen
- Markt für medizinisches Cannabis und Markt für nicht-medizinisches Cannabis trennen
- Verkauf von Cannabisprodukten in Spezialgeschäften
- Cannabis besteuern, um Begleitmassnahmen zu finanzieren
- Cannabisprodukten für den Eigengebrauch regeln
Dieses Regulierungsmodell ist als Grundlage für eine Diskussion zu verstehen.
Die Mitglieder des Vereins streben einen Konsens über ein Regulierungsmodell an.
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Die nächsten Schritte
Derzeit wird ein Sekretariat aufgebaut, das sich vor allem um die administrativen Belange kümmert. Zudem werden weitere Fachleute für das Experten-Komitee gesucht und angefragt.
Ende August wurde dieses Komitee offiziell ins Leben gerufen und hat seine Arbeit aufgenommen. Die Aufgabe des Komitees besteht primär darin, ein Regulierungsmodell zu schaffen, das die Erwartungen der verschiedenen Akteure berücksichtigt. Das Komitee besteht aus prominenten Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Disziplinen. Die Mitglieder werden durch den Vorstand ernannt. Ebenfalls geplant ist der Austausch innerhalb der Arbeitsgruppen bezüglich des Regulierungsmodells und die Beratung über die nächsten strategischen Schritte.
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Kantonale Komitees
Um dem föderalistischen Aufbau unseres Landes Rechnung zu tragen, werden zurzeit engagierte Personen für kantonale Komitees gesucht. Wollen Sie sich in Ihrem Kanton oder Ihrer Gemeinde für eine sinnvolle, funktionierende und nachhaltige Cannabis-Regulierung einsetzen?
Melden Sie sich bei uns! Wir helfen Ihnen gerne bei der Koordination und bei der Suche nach Gleichgesinnten in Ihrem Kanton.