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Solche Valenzfluktuationen können mit Gitterschwingungen koppeln
und dann kann der Effekt der Supraleitung auftreten.
Betrachtet man eine Schwingung als Teilchen (allgemeiner Dualismus
Korpuskel-Welle), so nennt man sie Phonon.
Die Kopplung zwischen
Gitterschwingungen und Elektronenbewegung bzw. Elektronentransfer
wird als Elektron-Phonon-Kopplung bezeichnet und wird mit der
sogenannten BCS-Theorie beschrieben.
ist auch ein Supraleiter.
Alle neuen Hochtemperatursupraleiter wie
zeigen
Valenzinstabilitäten.
Bei Cu nimmt man an, dass der
Jahn-Teller-Effekt den Valenzwechsel begleitet.
Es gibt allerdings viele Verbindungen
mit gemischter Valenz, die keine Supraleiter sind.
Zum Auftreten der Supraleitung gehören mehrere Bedingungen,
deren Wechselspiel man noch nicht genau kennt.
Abbildung 59:
Der Hochtemperatursupraleiter CaTiO (ABO)
KZ(Ca)=12 O
KZ(Ti)= 8 O
KZ( O)= 4 Ca, 2Ti
Abbildung 60:
links: Überstrukturen des Perowskit-Typs. Nur in einem Oktanden sind alle Atome
eingezeichnet, die Atome auf den Kanten und in den Mitten aller Oktanden sind
gleich.
rechts: YBaCuO
Mit der kubischen Gitterkonstanten sind praktisch alle
Abstände fixiert. Das kann nicht häufig ideal zusammen passen.
Wenn die Abstände B-O zu kurz sind können durch Hin- und Herschwingen
der B-Atome Valenzwechsel induziert werden.
Viele Verbindungen mit dieser Struktur zeigen interessante
Eigenschaften, die in verschiedenen Anwendungen benutzt werden:
Elektrotechnik, Elektronik, Optoelektronik.
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2001-11-07