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Die Produzentenorganisation Schweizer Rindviehproduzenten (SRP) möchte ihre Selbsthilfemaßnahme auch für Nichtmitglieder durch den Bundesrat verbindlich erklären lassen. Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat am 23. Dezember 2010 das entsprechende Gesuch im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB) veröffentlicht.
Das vorliegende Gesuch betrifft die Erhebung von Beiträgen zur Ausrottung der Bovinen-Virus-Diarrhoe (BVD) im Jahre 2011.
Gestützt auf die Artikel 8 und 9 des Landwirtschaftsgesetzes kann der Bundesrat in bestimmten Fällen die von Branchen- oder Produzentenorganisationen beschlossenen Selbsthilfemaßnahmen auch für Nichtmitglieder verbindlich erklären.
Die Maßnahmen müssen die Qualitätsverbesserung, die Absatzförderung oder die Anpassung des Angebots an die Erfordernisse des Marktes betreffen.
Das vorliegende Gesuch betrifft die Erhebung von Beiträgen zur Ausrottung der Bovinen-Virus-Diarrhoe (BVD) im Jahre 2011.
Gemäß Art. 9 der Verordnung über die Ausdehnung der Selbsthilfemaßnahmen von Branchen- und Produzentenorganisationen (VBPO; SR 919.117.72) wird ein von einer Branchenorganisation an den Bundesrat eingereichtes Gesuch veröffentlicht.
Mit der Veröffentlichung sollen die Nichtmitglieder der Organisation über das Gesuch informiert werden. Die Veröffentlichung ist Teil des Vernehmlassungsverfahrens. Sie gewährt keine besonderen Einspracherechte.
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Das Leben eines Schweins könnte in Zukunft von der Geburt bis zur Schlachtung mittels elektronischen Ohrmarken (Tschipps) rückverfolgt werden. Die Technologie dazu muß noch entwickelt werden.
Kein Schwein ist wie das andere
Kein Schwein ist wie das andere. Die einen werden nach Vorgaben der integrierten Produktion gehalten, die anderen nach Bio-Richtlinien.
Das Auseinanderhalten von Schweinen aus den verschiedenen Produktionssystemen ist vor allem auf dem Schlachthof aufwändig, weil die Tiere beim Ablad einzeln nach Herkunft gekennzeichnet werden müssen.
Nun zeigt eine Studie der landwirtschaftlichen Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART, dass dieser Ablauf effizienter gemacht werden könnte und zwar mittels elektronischer Ohrmarken.
Kombiniert mit einer Datenbank lassen sich Lebensdaten wie Geburtsort, Herkunft oder der Standort des Mastbetriebs speichern. Dazu trägt jedes Schwein eine Ohrmarke mit einem eigenen, individuellen Identitäts-Tschipp.
Mit diesem könnte nicht nur der Werdegang des Einzeltiers dokumentiert, sondern auch Auskunft über das Haltungssystem (Bio, IP) gegeben werden. Das Lesen der elektronischen Ohrmarken auf dem Schlachthof erfolgt automatisch mit einem (mobilem oder stationärem) Lesegerät.
(Quelle: ViehMagazin / ViehMag.ch)