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Der frühere Chefstratege des Weissen Hauses Steve Bannon bezeichnete ein Treffen von Trumps Team mit Vertretern aus Russland als «verräterisch» und «unpatriotisch». Dies geht aus dem neuen Buch «Fire and Fury» des Autors Michael Wolff hervor.
Beim Treffen im Juni 2016 waren hochrangige Mitglieder von Trumps Wahlkampfteam zugegen. Unter anderem sein Sohn Donald Trump Jr., Schwiegersohn Jared Kushner und der damalige Wahlkampfleiter Paul Manafort.
Bannon findet klare Worte für dieses Treffen: «Die drei ranghohen Herren hielten es für eine gute Idee, in einem Konferenzraum im 25. Stock des Trump Towers eine Vertreterin einer ausländischen Regierung zu treffen – ohne Anwälte. (...) Jemand hätte sofort das FBI rufen sollen.»
Für Trumps Sohn, der von Sonderermittler Robert Mueller in die Zange genommen werden dürfte, hat Bannon düstere Aussichten. «Sie werden Don Jr. im landesweiten Fernsehen knacken wie ein Ei», prognostiziert er.
Nur wenige Stunden Veröffentlichung der Bannon-Zitate verschickte Donald Trump eine Pressemitteilung. Und diese hat es in sich:
«Steve Bannon hat nichts mit mir oder meiner Präsidentschaft zu tun. Als er gefeuert wurde, verlor er nicht nur seinen Job, sondern auch seinen Verstand», schreibt Trump. Bannons Einfluss sei sowieso nur gering gewesen, er sei erst zum Team gestossen, als die Nominierung bereits gewonnen gewesen sei.
Seine Zeit im Weissen Haus habe Bannon nur dazu genutzt, «um falsche Informationen an die Medien weiterzugeben», so Trump. (cma)
Seit der «Nulltoleranz»-Politik der amerikanischen Regierung gegenüber Migranten wurden mehr als 2300 Kinder an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennt. Selbst Babies und Kleinkinder sind davon betroffen. Für eine TV-Moderatorin ist dies zu viel - sie bricht vor laufender Kamera in Tränen aus.
Gemäss neusten Informationen der Nachrichtenagentur Associated Press wurden nicht nur Kinder, sondern auch Kleinkinder und Babys an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennt und in mindestens drei Aufnahmestationen gebracht.
Das ist zu viel für die bekannte US-Fernsehmoderatorin Rachel Maddow. In der Sendung am Dienstag brach sie vor laufender Kamera in Tränen aus, als sie die Meldung über zurückgelassene Babys lesen sollte.
«Könnt ihr eine Grafik einblenden?», fragte die …