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Entwicklung, Bau, Test und Validierung eines experimentellen, multifunktionalen und innovativen Moduls basierd auf dem für das Smart Living Lab-Gebäude von der Bauunternehmung hergestellten Fassaden-Prototyps
Die thermische Hülle des Smart Living Lab-Gebäudes bildet ein Schlüsselelement des Bauprojekts. Dies nicht nur aufgrund der Rolle, die sie bei der Erreichung der Klimaneutralität spielt, sondern auch, weil sie die Durchführung wissenschaftlicher Studien und Experimente unter realen Bedingungen ermöglicht, die die Bauindustrie und die bebaute Umwelt insgesamt voranbringen werden.
In diesem Zusammenhang unterstützt die Massnahme E.6.1 des kantonalen Klimaplans (KKP) Freiburg unter dem Abschnitt "Verminderung", Achse "Energie und Gebäude", den Bau eines experimentellen Moduls im Massstab 1:1, das in einer thermisch kontrollierten und verstellbaren Umgebung installiert wird und die vom Smart Living Lab vorgesehenen Funktionalitäten und Innovationen umfasst. Das Modul befindet sich derzeit in der Planungsphase und soll in Echtzeit beobachtet werden, um die Durchführung wissenschaftlicher Studien und Experimente unter realen Bedingungen in den folgenden Forschungsschwerpunkten zu ermöglichen:
1) Luftdichtheit und Wärmedämmung
2) Modularität, Vorfertigung und Wiederverwendungspotenzial
3) Materialität (graue Energie, Zusammensetzung der thermischen Hülle und Energieerzeugung, thermische Trägheit und passive Strategien)
4) Rückbau
5) Innenraumkomfort und Gebäude-Nutzer-Interaktion (MSR)
6) Überwachung und Verbindung mit digitalen Modellen (BIM)
Dieses Pilotprojekt wird von der Gruppe Building2050 der EPFL in enger Zusammenarbeit mit dem Institut ENERGY der HTA-FR entwickelt.