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Artensteckbrief
Wissenschaftlicher Name:
Geburtshelferkröte (Alytes obstetricans obstetricans)
Gefährdungsstatus:
Stark gefährdet (Rote Liste Schweiz), mittlere nationale Priorität
Gefährdungsursachen:
Eindolung und Verbauung der Gewässer, Wasserverschmutzung, Verbauung der Uferzonen an den Gewässern, möglicherweise zudem die Pilzkrankheit Chytridiomykose.
Körpergrösse:
3.5 bis 5 cm
Verbreitung:
Südwesteuropa, nicht südlich der Alpen.
Verbreitung innerhalb der Schweiz (info fauna - CSCF&karch/CCO-KOF)
Besonderes:
Die Geburtshelferkröte wird aufgrund ihres hellen und flötenden Rufes auch 'Glögglifrosch' genannt. Sie unterscheidet sich bezüglich der Fortpflanzung gleich in mehreren Aspekten von anderen einheimischen Froschlurch-Arten: Sie paart sich an Land, legt die Eier nicht ins Wasser ab und betreibt Brutpflege. Zudem überwintern ihre Larven häufig vor der Metamorphose einmal im Gewässer.
Wer betreibt die Brutpflege?
"Als umsichtiger Vater binde ich nach der Paarung meine Laichschnüre (Eier) an meine Hinterbeine. Erst wenn meine Kaulquappen-Kinder genügend herangewachsen sind, lege ich sie im seichten Wasser ab."