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Die Stadt wird die diesjährige Durchführung des Festivals bewilligen und bietet den Organisatoren zwei Wochenenden im September an, wie das Sicherheitsdepartement der Stadt Zürich am Montag mitteilte. Zur Wahl stehen das Wochenende des Knabenschiessens am 9./10. September sowie das Wochenende vom 23./24. September.
Weil am 9./10. September bereits das Knabenschiessen und ein weiterer Grossanlass stattfinden, hatte die Stadtpolizei den Organisatoren des Alba-Festivals zunächst nur das Wochenende vom 23./24. September vorgeschlagen. Am Wochenende zwischen den beiden Daten kann das Festival aufgrund des Buss- und Bettags nicht bewilligt werden.
Die Organisatoren haben sich laut Medienberichten zuletzt von der Stadt hingehalten gefühlt. Falls nicht bald ein Termin feststehe, müsse der Anlass abgesagt werden. Sie hätten bei der Stadt frühzeitig nach einem Termin im Juni oder Juli gefragt. Eine auf der Hardturmbrache geplante Asylunterkunft sowie eine Gruppe von linksautonomen Besetzerinnen und Besetzer, die sich seit Februar auf dem Areal befinden, hätten die Terminsuche jedoch erschwert und verzögert.
Bereits in früheren Jahren hatte des Festival negative Erfahrungen mit Behörden gemacht: 2021 entzog die damalige Regierungspräsidentin und Kulturministerin Jacqueline Fehr (SP) dem Festival wenige Tage vor Beginn die Bewilligung. Als Begründung wurden die angespannte Corona-Lage in Zürcher Spitälern sowie der Umstand, dass sich das Festival an eine mit Blick auf die Fallzahlen «stark betroffene Community» richte.
Die kurzfristige Absage sorgte damals für breite Kritik und trug Fehr eine Rüge der eidgenössischen Kommission gegen Rassismus ein.