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Superstar Falcao fehlt in Kolumbiens WM-Aufgebot. Trainer José Pekermann muss seinen Star zuhause lassen, weil er sich nicht genügend von einer Verletzung erholt hat.
Es sei ein trauriger Tag, sagte Pekerman gegenüber den Medien. Der 28-jährige Falcao hatte sich im Januar im französischen Cup mit seinem Klub Monaco einen Kreuzbandriss zugezogen. Der Stürmer versuchte alles, um noch rechtzeitig fit zu werden, trainierte seit Ende Mai mit der Nationalmannschaft. Vom medizinischen Standpunkt liess sich eine WM-Teilnahme aber nicht rechtfertigen.
«Falcao ist das Symbol Kolumbiens, er ist nicht zu ersetzen. Es ist tragisch», sagt ein kolumbianischer Fussballfan zu Spiegel Online. Sogar Staatspräsident Juan Manuel Santos stimmt ins Wehklagen ein: «Das Land bedauert die Abwesenheit des ‹Tiger› bei der WM.»
Falcao, den sie «El Tigre» nennen, ist derzeit der beste kolumbianische Nationalspieler. In 51 Länderspielen erzielte er 20 Tore. Kolumbien spielt an der WM in der Gruppe C gegen Griechenland, Japan und die Elfenbeinküste. (tom/si)