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Der Anstieg des CO2 hat auch einen positiven Effekt, sollen Forscher herausgefunden haben. Sie stellten nämlich eine Zunahme des pflanzlichen Grüns fest.
Der Anstieg des CO2 hat nicht nur eine Wirkung auf die ansteigenden globalen Temperaturen, sondern auch auf die Pflanzen. Zwar war bekannt, dass CO2 das Wachstum der Pflanzen über die Photosynthese anregt. Die neuste Erkenntnis ist jedoch, dass die Welt grüner ist als früher. Dies zeigt eine neu veröffentlichte Studie im Nature Climate Change. Die Forscher von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften haben eine massive Wachstumszunahme der Pflanzen festgestellt und schliessen auf die Zunahme des atmosphärischen CO2 als Treiber.
Anhand von Satellitendaten fand man heraus, dass in den letzten 33 Jahren zwischen 25 bis 50 Prozent der bewachsenen Erdfläche signifikant ergrünten. Jedoch können die Forscher die Zunahme nicht komplett erklären. Denn anhand der Computer-Modellen berechneten die Forscher, dass CO2 nur zu 70 Prozent zum Effekt beiträgt. Sie vermuten, dass weitere Faktoren, wie die Zunahme von Stickstoff oder Änderung der Landnutzung auch dazu beitragen.
Die Forscher vermuten, dass sich der Effekt jedoch mit der Zeit verringern wird, sobald sich die Pflanzen an die neuen Bedingungen angepasst haben und das Wachstum durch andere Faktoren limitiert werden. Deshalb können die negativen Auswirkungen des Klimawandels, trotz des positiven Effektes, nicht verharmlost werden.