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Keine Bank muss Kunden im Ausland akzeptieren, wenn sie nicht will. Trotzdem ist es unverschämt, dass Schweizer Banken auch gute Geschäftsbeziehungen abbrechen, nur weil sie Scherereien mit der ausländischen Justiz fürchten.
Es gebe Fälle, in denen ein Auslandschweizer eine Rente von einer Schweizer Pensionskasse erhalte, die Kasse diese Rente aber nur auf ein Schweizer Bankkonto auszahle. Doch kein Schweizer Finanzinstitut wolle den Auslandschweizer als Kunden, sagt NR Roland Büchel. Er fordert, der Bund solle die Postfinance als Bank in eidgenössischem Händen dazu verpflichten, für Auslandschweizer in jedem Fall ein Konto zu eröffnen. Tatsächlich sei die Postfinance für alle Auslandschweizer da, sagt deren Mediensprecher Marc Andrey. Nationalrat Büchel genügt diese Freiwilligkeit nicht. Er verlangt eine gesetzliche Regelung. Aber vor allem hofft er auf mehr Augenmass bei den übrigen Banken: «Das ist doch kein Geschäftsgebaren, den Problemen auf diese Art auszuweichen.»Selbst die gesetzliche Verpflichtung der Postfinance genügt nicht, weil diese kein Hypothekengeschäft betreibt. Ich pflichte deshalb Herrn Büchel bei, dass MEHR getan werden muss und dass man das Kind nicht mit dem Bad ausschütten sollte. Sind Sie auch dieser Meinung? Begründen Sie diese doch, bitte! Danke.
(Das ist nicht ein "Chat", sondern ein "Blog". Ich aktualisiere alle meine Blogs über längere Zeit, wie es die Regeln zu dieser tagebuchähnlichen Kommunikationsform vorsehen. Ich nehme natürlich auch gerne weiterführende Vorschläge sowie andere Meinungen entgegen.)