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In Schokolade ist der Lithium-Gehalt besonders hoch.
Eingesetzt wird es in hoher Dosierung beispielsweise bei der Behandlung von psychischen Krankheiten und Cluster-Kopfschmerzen. Bisher haben Tier- und Laborversuche gezeigt, dass Lithium die Bildung von Amyloid-Ablagerungen verhindern oder zum Teil minimieren kann. Diese stehen im Verdacht, eine Alzheimer-Erkrankung auszulösen. Zudem unterstützt Lithium die Bildung der Myelin-Schicht, die wichtig ist für eine gut funktionierende Nervenimpulsübertragung.
Auch begünstigt dieses Element den Aufbau von Gehirnzellen, hilft bei der Autophagie, das heisst der Selbstreinigung der Zellen und spielt desweiteren auch bei der Insulinresistenz eine Rolle. Daneben wirkt es zudem Entzündungen entgegen.
In geringen Mengen kommt Lithium vor allem in den Lymphknoten vor, im Gehirn und den Organen. Enthalten ist Lithium vorwiegend in tierischen Lebensmitteln, aber auch in Getreide und vor allem Schokolade.
Bei einer zu hohen Zufuhr kann es zu Vergiftungserscheinungen kommen wie Erbrechen, Durchfall, Zittern, Krampfanfällen. Jedoch ist es höchst unwahrscheinlich, diese Symptome durch die blosse Nahrungsmittelaufnahme zu bekommen.
Wie hoch die empfohlene Tagesdosis sein sollte, ist nicht genau ermitteln. Die tatsächliche Zufuhr liegt jedenfalls bei circa 800 µm, mit einer hohen Schwankungsbreite.
Wichtig für:
die psychische Gesundheit
wird eingesetzt bei Depressionen, affektiven Störungen, bipolare Erkrankungen