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Mehrere Entschuldigungen hat es schon in den ersten Tagen des einst als Südamerika-Meisterschaft bekannten Turniers gegeben, das aufgrund des 100-Jahr-Jubiläums erstmals in den USA stattfindet. Eine Auswahl der Pannenserie:
Vor ihrem Spiel gegen Mexiko am Sonntag in Arizona stellt sich die uruguayische Mannschaft wie üblich in einer Reihe auf, um die Nationalhymne ihres Landes zu singen. Stattdessen ertönt aber die chilenische. Die Spieler blicken verdutzt drein. Die Veranstalter vom südamerikanischen Fussballverband CONMEBOL sprechen in einem Tweet von “menschlichem Versagen” und versprechen, dafür zu sorgen, dass so etwas nicht noch einmal passiert.
Am nächsten Tag passiert es wieder – jedenfalls etwas Ähnliches. Zunächst ist im kalifornischen Santa Clara wieder die chilenische Hymne zu hören – was diesmal richtig ist, Chile spielt nämlich gegen Argentinien. Mittendrin wechselt der Stadion-DJ allerdings das Lied. Es läuft nun der offizielle Song der Copa America: “Superstars” des Rappers Pitbull. Chilenische Spieler und Fans lassen sich nicht beirren und singen ihre Hymne einfach weiter.
Beim Spiel Bolivien gegen Panama am Montag in Orlando erscheint die Flagge des Andenstaates auf dem Stadionbildschirm falsch herum. Statt eines roten Balkens oben und eines grünen unten sind Boliviens Farben auf den Kopf gestellt. So sieht die Flagge eher aus wie die Äthiopiens.
In einer Werbekampagne für die kolumbianische Mannschaft buchstabiert ihr Sponsor, der deutsche Sportartikelhersteller Adidas, den Namen des Landes falsch: In der Amtssprache Spanisch heisst es “Colombia”, Adidas schreibt in grossen Buchstaben “Columbia”. Die Aufregung in den sozialen Medien ist gross.
In der offiziellen Werbung für die Begegnung zwischen den USA und Costa Rica ist der Spieler Juan Cuadrado zu sehen. Der spielt jedoch für Kolumbien. Sein Mannschaftskollege James Rodriguez schiesst das Team am Dienstag gegen Paraguay zum Sieg. Laut der offiziellen Homepage des Veranstalters steht der Starstürmer von Real Madrid aber gar nicht auf dem Platz.
(SDA)