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Die Modellierungsspezifikation UML (Unified Modeling Language) ist mit der Version 2.0 sehr gross und folglich auch kompliziert geworden. Die Komplexität überfordert offensichtlich viele Entwicklungsteams. Da längst nicht alle Entwickler für ihre Arbeit das ganze Portfolio benötigen, bringen jetzt verschiedene Toolhersteller Produkte, die nur Teile der Spezifikation für bestimmte Aufgaben nutzen.
SD Metrics 1.3 vom gleichnamigen Hersteller ist beispielsweise für die Messung der strukturellen Eigenschaften eines UML-Designs gedacht. Es erlaubt das Aufbrechen eines Designs in Pakete und macht die Abhängigkeiten zwischen diesen sichtbar. Der US-Anbieter Effexis Software hat seinerseits ein Modellierungstool entwickelt, das ausschliesslich der Erstellung von Sequenz-Diagrammen dient. Das Interface stellt dabei dem Anwender Formulare zur Verfügung, in die er seine Eingaben machen kann. Das Tool generiert daraus automatisch die Diagrammelemente.
Ein drittes Werkzeug kommt von SmartDraw. SmartDraw 7 Technical Edition ist zur Herstellung von UML-ähnlichen Diagrammen gedacht. Der Hersteller hat mit dem Produkt Anwender im Visier, die aus den Diagrammen keinen Code generieren, sondern diese lediglich zur Kommunikation untereinander nutzen wollen. Dafür reiche ein Tool, das UML-ähnlich sei, bestens aus, denn die volle Spezifikation sei für diese Anwendergruppe unsinnig komplex, so die Überzeugung des Herstellers.