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Menschen mit kognitiven und/oder sozialen Beeinträchtigungen stossen in ihrer Berufsausbildung auf Lernschwierigkeiten. Diese Schwierigkeiten verringern ihre Chance, die für eine Integration in den Arbeitsmarkt erforderlichen Kompetenzen zu erwerben. Die wissenschaftliche Literatur zeigt, dass eine Berufsausbildung, die sich an die Schwierigkeiten jedes einzelnen Lernenden anpasst, die beruflichen Kompetenzen dieser Menschen und damit ihre Arbeitsmarktfähigkeit verbessern kann.
Dieses Projekt zielt darauf ab, einen pädagogischen Prozess zu schaffen, der sich an die Schwierigkeiten jedes einzelnen Lernenden anpasst. Dieser Prozess basiert auf Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) in Verbindung mit Machine-Learning-Algorithmen (ML). Als erster Schritt wird VR die Aufmerksamkeit des Lernenden auf die wichtigen Aspekte des Lernens lenken und den Lernfortschritt erfassen. Als zweiter Schritt wird AR die Anzeige von schwer visualisierbaren Elementen ermöglichen. Die ML-Algorithmen werden eine Personalisierung der Ausbildung mit Hilfe von Arbeitsagog:innen ermöglichen.
Unter den von Orif angebotenen Ausbildungen, sind die Lernenden in den Bauberufen gefordert, Kompetenzen zu erwerben, die mit dem Lesen eines 2D-Plans verbunden sind, um zu dem entsprechenden Bauwerk in 3D und im Massstab zu gelangen. Diese Grundfertigkeiten sind wichtig für die Selbstständigkeit der zukünftigen Arbeitnehmer:innen. Daher werden diese Kompetenzen Gegenstand des ersten Anwendungsfalls unseres Prozesses sein. Dieser Anwendungsfall wird es uns ermöglichen, die pädagogische Wirkung des Ansatzes zu messen.
Unser Projekt stellt eine soziale Innovation dar, da es auf die Notwendigkeit abzielt, die Wirksamkeit der pädagogischen Massnahmen zu verbessern und die Ausbildung an die Schwierigkeiten der Lernenden anzupassen. Zu diesem Zweck werden wir eine technologische Innovation entwickeln, die das Erlernen der angestrebten Kompetenz fördert und als Mediatisierung von Wissen eingesetzt wird, sowie einen Leitfaden zur pädagogischen Begleitung für die Fachkräfte, die diese Jugendlichen betreuen.