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In den kommenden 12 Monaten wohnt Joseph Deiss in einer New Yorker 2-Zimmer-Wohnung, um seine Aufgabe als UNO-Präsident wahrnehmen zu können. Ein Salär erhält er nicht, aber eine eher bescheidene Spesenentschädigung des Bundes von CHF 240 000.– für Reisen und Aufenthalt. Ein Drittel seiner Spesen, auch des Mitarbeiter-Stabes, finanziert der Schweizer Steuerzahler, den Rest die UNO und weitere Staaten. Ich halte diese Sparsamkeit für einen Fehler. Wir sollten Deiss grosszügig ausstatten, damit er die Schweiz global repräsentieren kann. Jetzt lebt er schlechter als jeder Schweizer Militärattaché im Ausland.