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Beginnen wir unsere Zeitreise im Jahr 1990: Naomi Campbell mit buschiger Lockenpracht.
Wenig später, für ein Foto-Shooting, griff sie zum Streckeisen und liess sich einen Pagenschnitt verpassen.
Im selben Jahr tauchte sie ihre Haare in grau-blonde Farbe.
Das haarige Hin und Her geht auch in den folgenden Jahren weiter. Und so zeigt sich das Model 1997 mit wilder Mähne und einem Fashion-Award in der Hand.
Was ein Model alles über sich ergehen lassen muss, beweist dieses Foto.
Die Ermordung des italienischen Star-Designers Gianni Versace am 15. Juli 1997 stürzt Naomi Cambell in tiefe Trauer. Sie meidet die Kameras, weint und organisiert eine Trauerfeier.
Ob dieses Kleid alltagstauglich ist, ist fraglich: Dafür legt es die heissen Kurven der Madame Campbell frei.
Freizügig ist auch dieses Gewand, in das das Model für eine Show in London vor zehn Jahren zu schlüpfen hatte. Um ihren schwindenen Haaransatz zu kaschieren ist Naomi wieder mit Fransen unterwegs.
Das ist auch zwei Jahre später noch der Fall, als die Tochter einer jamaikanischen Balletttänzerin gerade in der Maske sitzt.
Zum 85. Geburtstag des ehemaligen Präsidenten Südafrikas, Nelson Mandela, schmückt sich die Britin mit einem Turban.
Weniger züchtig gehts 2004 auf dem Catwalk in Mailand zu. In einem Hauch von Nichts legt sie ihre strammen Schenkel frei.
Wie viel sie wohl dafür trainieren und worauf sie verzichten musste?
Naomi mal ganz ungeschminkt und mit starrem Blick - welches Gespenst hat sie denn gesehen?
Seit zwei Jahren ist Naomi mit dem russischen Immobilien-Millionär Vladislav Doronin liiert. Mit ihm turtelt sie auf dessen Jacht vor St. Tropez oder schreitet, sexy gekleidet, über rote Teppiche.
Derzeit aber macht Naomi nicht mit ihrem Kleiderstil von sich reden, sondern wegen des Diamantenskandals. Sie muss vor dem UNO-Kriegsverbrechertribuna in Den Haag aussagen. Der Vorwurf: Sie soll Blutdiamanten vom mutmasslichen Kriegsverbrecher Charles Taylor geschenkt bekommen haben.