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In dritten Teil der Serie rund um das Verhalten der Bienen schauen wir, wie Bienen ihren Inspektionen Fütterungen folgen lassen und wie sie die Temperatur im Stock regulieren.
Honigbienen sind in der Lage, je nach ihrer aktuellen Aufgabe, Entscheidungen auf der Grundlage ihrer Umgebung zu treffen und entsprechende Aktionen auszuführen. Während der Inspektion einer Zelle nehmen sie durch häufige Antennenbewegungen Informationen aus der Umwelt auf und verarbeiten sie im Gehirn, um beispielsweise den Inhalt, den Standort, Zustand und das Alter der Brut zu bestimmen. Hierbei verlassen sie sich vermutlich hauptsächlich auf ihren Tast- und Geruchssinn im dunklen Bienenstock. Während des Heiz- oder Ruheverhaltens bewegen sich die Antennen der Arbeiterin entweder gar nicht oder kaum. Inspektionen, auf die nicht andere Verhaltensweisen wie Füttern oder Putzen folgen, sind entweder sehr kurz, wobei die Arbeiterin die Zelle kaum betritt, oder relativ lang, was häufiger in Zellen mit sehr jungen Larven vorkommt. Aus unserer Forschung geht hervor, dass eine Brutzelle, die noch ausgebaut werden muss, während der Larvenentwicklung etwa zwei- bis dreitausend Mal pro Tag besucht wird, wobei nur etwa jeder zehnte Besuch keine Inspektion ist (Abbildung unten mit Link zum Video).1
In Bienenwaben, in denen sich sehr junge Larven befinden, begleiten Arbeiterinnen häufig Inspektionen mit Längsdrehungen ihres Körpers. Dies zeigt den Versuch der Arbeiterinnen, die richtige Position für den Futtersaft neben der Larve zu finden, um die Atemöffnungen der Larve nicht zu verdecken, was deren Überlebenschancen verringern würde. Vor der Fütterung gibt es immer eine Inspektion, die bei jungen Larven beinahe die gesamte Besuchszeit in Anspruch nimmt und später etwa 30 Prozent davon. Dabei zeigen die Arbeiterinnen starke