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Veeam hat schon vor rund sechs Monaten angekündigt, dass man in Zukunft wohl keine auf der Anzahl CPU-Sockel in Servern basierende Software-Lizenzen mehr verkaufen werde. Nun hat Anton Gostev, Senior Vice President für das Produktmanagement, in einem neuen Blogpost
erklärt, dass es fast sicher im kommenden Jahr soweit sein wird: "Alles in allem sieht es so aus, als ob Veeam es tut und wie ich erwartet habe, irgendwann im kommenden Jahr aufhören wird, Sockel-basierte Lizenzen anzubieten."
Die erste Ankündigung des Plans des Spezialisten für Backup-Software für virtuelle Umgebungen hatte aber bei einigen bestehenden Kunden, die solche Lizenzen gegenüber mehr Volumen-basierten Lizenzen bevorzugen, für Unmut gesorgt.
Diese versucht Gostev nun mit der Aussage zu beruhigen, dass ihre bestehenden Lizenzen nicht ungültig werden. Sie könnten zudem weiterhin verlängert und auch auf zukünftige Produktversionen übertragen werden.
Die Alternative, die das Unternehmen pushen will, ist die auf der Zahl von Workloads, die mit Veeam gesichert werden, basierende "Veeam Universal License" (VUL). Diese gibt es sowohl für On-Premises als auch für Cloud-Umgebungen und sie können portiert werden. VULs werden laut Gostev einerseits auf Abonnementsbasis, aber auch als zeitlich unbeschränkte Lizenzen verkauft werden, da dies für einige Kunden in gewissen Märkten notwendig sei.
Neukunden werden nur noch VULs erwerben können, wenn Veeam den von Gostev angekündigten Plan durchzieht. (Und er hätte diesen Blogpost wohl kaum geschrieben, wenn dies nicht bereits feststehen würde.)