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Das letzte Rennen des UCI-MTB-Weltcups fand in diesem Jahr im italienischen Val di Sole statt. Neben dem Cross Country-Weltcup fanden noch der Downhill-Weltcup und die 4x-Weltmeisterschaften statt.
Die Strecke in Val di Sole bestand aus zwei längeren Aufstiegen, welche immer wieder durch kurze Flachteile und Zwischenabfahrten unterbrochen wurden. Die nicht so technischen Abfahrten befanden sich grösstenteils auf den flowigen Trails und auf der 4x-Strecke im Val di Sole-Bikepark. Trotz der eher einfachen Strecke entschied ich mich, mit meinem WHEELER Falcon Fully zu fahren.
Mit der Startnummer 38 startete ich ins Rennen und erwischte auf der flachen Wiesenpassage eine gute Linie und kam nach der fünfminütigen Startrunde auf dem fünfundzwanzigsten Zwischenrang über die Ziellinie. Ich fühlte mich sehr gut und konnte konstante Rundenzeiten fahren und mit den Attacken der anderen Fahrern mitgehen.
Als ich auf die letzte von sechs zu fahrenden Runden ging, lag ich mit zwei weiteren Fahrern auf dem vierundzwanzigsten Rang, aber die Fahrer, welche um eine Top-20 Platzierung kämpften, lagen für mich in Sichtweite. Ich mobilisierte also noch einmal meine letzten Kraftreserven und mit einer sehr schnellen letzten Runde konnte ich die Fahrer, welche mit mir fuhren, abschütteln und so sogar noch drei Fahrer einholen. Nach 1h 28min 39sec erreichte ich das Ziel auf dem einundzwanzigsten Schlussrang und dies vier Minuten hinter dem Sieger Nadir Colledani.
Den diesjährigen Weltcup mit einem einundzwanzigsten Rang und noch einigen UCI- und Weltcup-Punkten abschliessen zu können, macht mich stolz und es ist ein gutes Gefühl, so am kommenden Dienstag an die Weltmeisterschaften nach Cairns (Australien) reisen zu dürfen. Ich bin auch sehr stolz drauf, dass ich eine sehr konstante Weltcup-Saison bestreiten konnte und nie schlechter als auf dem sechsunddreissigsten Rang platziert war.