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Formazza Valley walk
Riale–Lago di Morasco-Riale-Cascata del Toce–Ponte Formazza.
The Formazza Valley wins over visitors with its romantic valley landscapes, its natural and man-made mountain lakes, and its waterfalls. The walking route from Riale to Ponte Formazza runs along the Lago di Morasco reservoir and the Cascata del Toce, one of the most beautiful waterfalls in the Alps. At this natural spectacle, the water rushes 143 metres into the depths below, fanning out to a width of 60 metres. A wooden terrace provides a fantastic viewpoint over the waterfall.
Der Wasserfall ist mit seinen 143 m Fallhöhe der höchste in Europa. Er wird vom Fluss Toce gespeist, der in der Rialebene durch den Zusammenfluss der Bäche Hosand, Gries und Rhoni entsteht. Die Geschichte des Toce-Wasserfalls und seinen berühmten Hotels ist mit der Geschichte der romantischen und bahnbrechenden alpinen Erkundung verbunden. 1777 von "De Saussure" begonnen und von Reverend Coolidge, dem Schweizer Gelehrten Gottlier Studer, Arthur Cust, dem Vater des Skibergsteigens und Riccardo Gerla aus Mailand, der zusammen mit dem treuen Führer der Antronapiana Lorenzo Marani als "Apostel der Ossola" bezeichnet wurde, fortgesetzt wurde.
Der Toce-Wasserfall wurde von vielen bekannten Persönlichkeiten wie Richard Wagner, Gabriele D'Annunzio, Königin Margherita, König Vittorio Emanuele III, Giosuè Carducci und Abt Antonio Stoppani besucht und geliebt. Sie hinterliessen begeisterte Beschreibungen von dem, was bereits als der schönste Wasserfall der Alpen definiert wurde. Der Weg, der hier entlang führt, ist ein Teil der Handelsstraße Gries, die jahrhundertelang Mailand und Bern verband.
Oben ist ein fantastischer Aussichtspunkt der kleine Holzbalkon, der über dem Wasserfall hängt. Aufgrund von Produktionsanforderungen sind die majestätischen Toce Falls nur für kurze Zeit im Jahr zu sehen.
Notes
Hike
Riale–Lago di Morasco-Riale-Cascata del Toce–Ponte Formazza, 13.5 km, 3 hours 30 mins.
You are free to shorten the route as you wish:
Riale-Cascata del Toce–Ponte Formazza 6.4 km, 1 hour 50 mins.
Riale–Lago di Morasco-Riale-Cascata del Toce 9.3 km, 2 hours 25 mins.
In June and September, the bus from Domodossola only goes as far as Ponte Formazza. Enjoy the hike from Ponte Formazza to Riale and back or just the Ponte Formazza - Cascata del Toce section.
Availability
The Formazza Valley is served by bus on Saturdays and Sundays during July and August with connections to the Lötschberger RegioExpress.
In June and September, the bus only goes as far as Ponte Formazza.
Waterfall opening hours
As the waters of the Cascata del Toce are used to generate electricity, the waterfall can only be seen on certain days.
Planned waterfall opening hours from 12 June to 19 September 2021.
Subject to change without prior notice
Rates
Talmuseum "Casa Forte"
Das "Schtei Hüs" (Steinhaus), wie das Gebäude auch genannt wird, weil es ganz aus Stein gebaut ist, ist heute ein ethnographisches Museum, das nicht nur traditionelle Gegenstände sammelt: Geschirre, Bast, Fässer, die mit Reiten und Transport zu tun haben, Werkzeuge zur Verarbeitung von Milch, Wolle, Hanf, Haushaltsutensilien usw., sondern seit einigen Jahren auch interessante Foto- und Dokumentationsausstellungen über die reiche und jahrhundertealte Geschichte des Tals bietet.
Weitere Informationen zur Geschichte und den Öffnungszeiten:
Hinweise
Riale liegt im Val Formazza (dt. Pomatt), dem obersten Abschnitt des vom Fluss Toce gebildeten Tals mit Walser-Geschichte im nördlichen Piemont (Italien). Über den Griespass (Grenzübergang zur Schweiz) besteht eine Verbindung zum Nufenenpass, von wo aus man ins Goms oder ins Val Bedretto gelangen kann. Gegen Süden wird die Fortsetzung des Tals bis Domodossola Valle Antigorio genannt. Früher war das Val Formazza ein wichtiger Handelsweg, führte doch vom Wallis ein Saumweg über den Griespass in die Lombardei.
Das Tal ist die einzige Walserkolonie, die direkt ans Goms grenzt, das Stammland der Walser Bevölkerung.
Im Mittelalter wurde das Val Formazza von den deutschsprachigen Walsern besiedelt. Der noch heute teilweise gesprochene Dialekt (Walserdeutsch), die Bauweise der Häuser und zahlreiche deutsche Orts- und Flurnamen zeugen davon.
Die Siedlungen, die alle gemeinsam die Gemeinde Formazza bilden, erinnern mit den sonnenverbrannten Holzhäusern und Speichern stark ans Goms. Ponte (Zumstäg) war bis 1837 Sitz der Walsergemeinde im Pomatt und ist heute noch Talzentrum.