Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03569.jsonl.gz/34

Costa Rica, die zwischen Panama und Nicaragua liegende Perle aus Zentralamerika, gilt als eine Oase der Ruhe und des Wohlstands, die von wilden Ländern umgeben wird.
Die Fortsetzung lesen
Eine neue Staatsverfassung räumte den Frauen und Schwarzen bereits im Jahr 1949 das Wahlrecht ein und verabschiedete den Abbau der Streitkraft des Landes. Der Beschluss eines demokratischen Landes, keine Armee zu besitzen, gilt schon als eine ziemlich aussergewöhnliche Tatsache. Die Staatsführung bemüht sich seit mehreren Jahren darum, das tropische Ökosystem des Landes zu bewahren und das Bild eines Ökotourismus-Paradieses zu fördern. Genau deswegen zieht die extreme Artenvielfalt des Landes jährlich viele Tier- und Pflanzenliebhaber/innen an. In Costa Rica können etwa 850 Vogelarten zusammengetragen werden, darunter auch der wunderschöne Quetzal, der goldbraun gefiederte Waldvogel aus Zentralamerika. Man findet dort auch mehr als 1.400 Baumarten, die den verschiedenen Tierarten – Affen, Faultieren, Gürteltieren, Jaguaren und Tapiren - einen natürlichen Wohnraum bieten. Mit der reichhaltigen und üppigen Natur ermöglicht sich für Costa Rica auch ein weltweiter Exporthandel, insbesondere mit dem Rohstoff Kaffee oder Bananen. Dieses kleine Land aus 51.000 Quadratkilometer besitzt lange und schmale Ebenen, welche mit dem pazifischen Ozean und dem karibischen Meer das Küstengebiet formen. Der Rest des Landes besteht zum Teil aus tropischen Wäldern und vulkanischen Bergen. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt in der bergigen Region im Landesinneren. Der höchste Punkt der Hauptstadt San José beträgt übrigens 1.150 Meter Höhe. Die Minderheit der eingeborenen Indianer wohnt in einem natürlichen Waldschutzgebiet, das rund 27% der Gesamtfläche des Landes beträgt und vom Staat unter Schutz gehalten wird. 12% der Landesfläche wurden als Nationalpark erklärt. Rund 97% der Bevölkerung sind von spanischer Herkunft, 1% sind einheimische Indianer, die ihren eigenen Dialekt sprechen, die restlichen 2% der Bevölkerung stammen aus Afrika und verständigen sich mit einem kreolischen Englisch. Costa Rica lebt im Rhythmus von zwei Jahreszeiten: die Trockenzeit dauert von Dezember bis April und die Regenzeit den Rest des Jahres. Die Küstenregion auf der karibischen Seite befindet sich fast das ganze Jahr in der Regenzeit. Die Trockenzeit ist am schönsten, entspricht aber auch derjenigen Periode, die am meisten von Touristen aufgesucht wird. Das Wetter ist im allgemeinen immer hervorragend, das heisst es ist immer heiss und feucht. Temperaturunterschiede zwischen den Regionen sind möglich und treten meist mit den Höhenunterschieden auf.
Zurück zum Intro...