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Kristoffersen schlägt Hirscher auch in Bansko
Henrik Kristoffersen schlug Marcel Hirscher erneut, wie schon an der WM in Are. Der Norweger gewann den Weltcup-Riesenslalom in Bansko vier Hundertstel vor dem Österreicher.
Hirscher steht indes vorzeitig als Gewinner des Disziplinen-Weltcups im Riesenslalom fest, woran aber schon seit geraumer Zeit ohnehin kaum mehr Zweifel bestanden. Zum sechsten Mal gewann er die kleine Kugel. Insgesamt hat Hirscher schon 19 Glas-Trophäen im Schrank stehen.
Kristoffersen feierte seinen 17. Sieg im Weltcup, aber erst den zweiten in der Sparte Riesenslalom. Den ersten hatte der Skandinavier im März 2015 in Méribel errungen. Hirscher bezog wieder einmal eine Niederlage, was ja bei einem wie ihm immer der Fall ist, wenn er nicht ganz oben steht. Von den letzten 16 Riesenslaloms hat der Salzburger nur drei nicht gewonnen. Allein dieser Fakt zeigt, dass Kristoffersens neuester Erfolg als aussergewöhnlich einzustufen ist. Zwei Zehntel hatte der Norweger bei Halbzeit hinter Hirscher gelegen, doch danach setzte er seinen Gegner mit einem starken Lauf unter Druck und reüssierte.
Bester Schweizer war der Nidwaldner Marco Odermatt. Der Junioren-Weltmeister des letzten Winters, Elfter bei Halbzeit, verbesserte sich im zweiten Durchgang auf Platz 8, womit er sein zweitbestes Resultat im Weltcup realisierte. Ganz leicht besser war der Innerschweizer nur Anfang Dezember in Val d'Isère gewesen. Dort hatte Odermatt Platz 7 erreicht.
Loïc Meillard, Siebenter nach dem ersten Lauf, fiel nach einer fehlerhaften Fahrt in den 12. Schlussrang zurück. Mitte Dezember in Saalbach hatte der 22-Jährige seinen bisher einzigen Podestplatz im Riesenslalom herausgefahren, von einem ähnlichen Ergebnis war der WM-Vierte diesmal weit entfernt.
Der Ostschweizer Cédric Noger konnte in seinem erst vierten Weltcuprennen zum zweiten Mal punkten. Mit Nummer 45 hatte er sich als 23. für den zweiten Lauf qualifiziert, am Ende belegte er Platz 20. Damit klassierte sich Noger auch noch vor dem Bündner Gino Caviezel, der nach vielen Fehlern vom 15. auf den 23. Platz zurückfiel. Wenig erfolgreich kämpfte auch Thomas Tumler, der Zweite von Beaver Creek. Der Bündner musste sich mit dem 28. Schlussrang bescheiden.