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«Steves Brillanz, seine Leidenschaft und Energie waren der Quell zahlloser Innovationen, die das Leben von uns allen bereichern und verbessern», erklärte der Verwaltungsrat des Unternehmens. Sein Nachfolger Cook würdigte seinen Mentor als «kreatives Genie». Die genaue Todesursache teilte der Konzern nicht mit.
Auf der Webseite des Unternehmens war ein Schwarz-Weiss-Foto von Jobs im typischen Rollkragenpullover und mit runder Brille mit der schlichten Unterzeile «Steve Jobs, 1955-2011» zu sehen. Wer auf das Foto klickt, wird auf die Erklärung Cooks weitergeleitet und kann unter <email-pii> Beileidsbekundungen hinterlassen.
Die Welt habe einen «Visionär» verloren, erklärte US-Präsident Barack Obama. Jobs sei mutig genug gewesen, anders zu denken, kühn genug zu glauben, er könne die Welt ändern und talentiert genug, um es zu tun. Jobs' Einfluss auf die Welt werde noch viele Generationen anhalten, würdigte Microsoft-Gründer Bill Gates den Verstorbenen in einer Erklärung.
Jahrelanger Kampf gegen den Krebs
Jobs war 2004 an einer seltenen Form von Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt. Vor zwei Jahren musste er sich einer Lebertransplantation unterziehen.
Bei seinem Rücktritt im August hatte Jobs erklärt, er habe stets gesagt, dass er diesen Schritt vollziehen werde, sobald er merke, dass er seine Aufgaben als Firmenchef nicht mehr erfüllen und den Erwartungen nicht mehr gerecht werden könne. «Leider ist dieser Tag gekommen.»
Er übergab seinen Chefposten an Tim Cook und übernahm selbst den Vorsitz des Verwaltungsrates des Hightech-Konzerns mit dem angebissenen Apfel als Symbol. Cook hatte Jobs bereits mehrmals vertreten, als dieser sich aus gesundheitlichen Gründen Auszeiten nahm.
iMac - iPod - iPhone - iPad
In der Garage seiner Eltern hatte Jobs 1976 als 21-Jähriger zusammen mit seinem fünf Jahre älteren Freund Steve Wozniak die Firma Apple Computer gegründet. Das Duo entwickelte den Macintosh-Computer, ging jedoch 1985 im Streit auseinander. Jobs wurde Chef der Animationsfilm-Studios Pixar, mit Apple ging es daraufhin bergab.
1997 rief der Konzern den Mitgründer zurück und entwickelte seither zahlreiche Geräte, die durch ihr innovatives Design bestachen. Auf den Computer iMac folgte 2001 der iPod, der zum meistverkauften digitalen Walkman der Welt wurde. Auf das Smartphone iPhone folgte zuletzt der Tablet-Computer iPad.
Rollkragen und Jeans
Seinen Erfolg kehrte Jobs nicht nach aussen. Er gab sich asketisch und kleidete sich stets leger - typisch war sein schwarzer Rollkragenpullover zur Jeans.
Nach einer langen Zeit als Single, in der er auch eine Affäre mit der Folk-Sängerin Joan Baez hatte, heiratete er 1991. Er hinterlässt neben seiner Frau Laurene vier Kinder, darunter eine Tochter aus einer vorehelichen Beziehung.