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Entzündung des Hodens (Orchitis) und Nebenhodenen (Epididymitis)
Eine Epididymitis ist eine Nebenhodenentzündung und stellt die häufigste Erkrankung der Nebenhoden dar. Hierbei vergrössert sich der Nebenhoden oftmals sehr stark und der Betroffene leidet unter starken Schmerzen. Die Entzündung wird meist mit Antibiotika behandelt, zudem sollte Bettruhe eingehalten werden, der Hoden gekühlt und insbesondere hochgelagert werden. Die Hochlagerung kann dabei eine Zystenbildung im Nebenhoden vermeiden. Auch bei einer Entzündung der Hoden wird der gleiche Therapieansatz verfolgt; sofern es sich um eine bakterielle Entzündung handelt, können auch hier Antibiotika wirken. Eine Hodenentzündung wird als Orchitis bezeichnet und tritt oft in Kombination mit einer Epididymitis auf. Der Hoden schwillt an und über dem Hodensack kommt es zu einer Rötung der Haut. Eine Hodenentzündung zählt auch zu den Komplikationen, die bei einer Mumps-Erkrankung vorkommen können. Beide Entzündungsarten können sowohl in Form einer akuten als auch einer chronischen Erkrankung vorkommen. Die Kombination beider wird Epididymoorchitis genannt.