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Die Rekonstruktionsarbeiten am Haus von Ndre Mejda in Kukel sind gut vorangekommen und das Museum steht kurz vor der Eröffnung. Vor kurzem wurde dort dem 77. Todestag des Dichters und Priesters gedacht.GjergjD hat geschrieben:Ndre Mjeda (1866-1937) war ein bedeutender katholischer Geistlicher und Dichter, er machte sich um das vereinheitlichte Albanische Alphabet verdient. Bis kurz vor seinem Tode arbeitete er als Priester im Dorf Kukel. Er starb als Lehrer in Shkodra.
Das Anwesen mit der Kirche und dem Wohnhaus liegt am Rande des Höhenzuges von Barbullush im Dorf Kukël und ist über eine der Nebenstrecken zwischen Lezha und Shkodra relativ einfach erreichbar.
Die Kirche im neoklassischen Stil wurde im Jahr 1913 erbaut und anlässlich des Jubiläums im letzten Jahr restauriert, sie verfügt über interessante Verzierungen. Das Wohnhaus von 1906 und frühere Museum (bestand 1963-1990) soll ebenfalls wiedereröffnet werden, die Rekonstruktion startet im April. Die Außenanlagen mit dem Denkmal wurden bereits ansprechend gestaltet, dafür wurden Mittel im In- und Ausland gesammelt.
Zu der Versteckten Burg bei Daule gibt es weitere Literaur, Oliver Jens Schmitt erwähnt sie in "Das venezianische Albanien" und nennt nennt als Quelle einen Aufsatz von G. Saraci in der Zeitschrift Iliria 1987/1, S.203-220.Lars hat geschrieben:Das Büchlein von Baki Dollma über die Geschichte Krujas und Kurbins hat fast eine ganze Seite über die "Kalaja e Tanushit në Daul"GjergjD hat geschrieben:Die Zeitschrift „Neues Albanien“ brachte 1972 einen kurzen Beitrag über eine „Versteckte Burg“, den ich hier zitieren möchte:Ich machte mich auf Karten auf die Suche nach der Burg und wurde fündig. Die albansiche Topographische Karte nennt sie Kalaja e Daulit und zeigt deutlich den Grundriss der Ruine.So nennt man die Burg, die am linken Ufer der Hurdhara [Hurdhazit], einem Nebenfluss des Mati in Nordalbanien, steht. Die Burg ist klein und hat eine viereckige Basis.
Nach der Sage diente die „versteckte Burg“ Skanderbeg als Wehr und Schutz in den Kämpfen gegen die Türken. Er hatte dort Truppen, Waffen und Nahrungsmittel massiert. Zur Zeit der Türkischen Überfälle wurden dort Frauen, Kinder und Greise untergebracht, alle jene also, die nicht kampffähig waren. Man nannte sie die „versteckte Burg“, weil sie von den Hauptverkehrswegen abseits stand und dem Feind nicht auffiel.
Ich finde es merkwürdig, dass man über die versteckte Burg in der Nähe des Dorfes Vinjoll weder Bilder noch Beiträge findet, wurde sie vollkommen vergessen? Möglicherweise ein lohnendes Ziel für Offroad-Freunde, die sich von der schwierigen Anfahrt nicht abschrecken lassen und dann noch gerne auf „Schatzsuche“ gehen. Wege zur Burg gibt es offenbar keine und das Gelände ist schwierig.
Der Plan lässt eher auf eine dreieckige Struktur schliessen. Grösse wird mit 30 bis 40 Meter angegeben. Es gab einen kleinen Rundturm mit zwei Meter dicken Mauern. Die übrigen Mauern sind keinen Meter breit. Die Reste der Mauern sind rund ein Meter hoch, im Bereich des Turms anderthalb Meter. Evtl. schon von den Illyrern genutzt, wird vermutet, dass der Bau aus dem 6. Jahrhundert stammt (Justinian).
Halil Myrtos Bibliographie "Albania Archeologica" verzeichnet Daulia ebenfalls. Als Entstehungszeit wird dort "antike Befestigung" mit Fragezeichen angegeben. Erste Namensnennungen finden sich u.a. bei Ptolemäus (so deute ich zumindest das "Ptol." Dann steht weiter, dass Pouqueville den Ort vergeblich in Südalbanien gesucht hat. Gpocevic hat dann Daulia mit dieser Ruine in Verbindung gebracht. Rey hat dies übernommen. Weiter wird ausgeführt, dass gewisse Quellen die Ruine als Festung von Skanderbeg betrachten, spätere als antike Anlage. Untersuchungen wurden 1986 von Saraçi durchgeführt, der die mittelalterliche Entstehungszeit bestätigte. Dann endet der Text unvollständig …
Bücher aus kommunistischer Zeit verzeichnen die Burg auf Karten als mittelalterlicher Bau.
Von Volker beschriebene Koordinaten würde ich bestätigen.
Ob die Ruinen sehenswert sind, weiss ich nicht. Bilder gibt es ja nicht Solche kleine, nicht allzu bedeutende Befestigungsanlagen gibt es wohl noch mehr – versteckt im albanischen Hinterland und in irgendwelchen Fachzeitschriften.
Wieso? War es früher blauTrim hat geschrieben:Wieso haben die das Haus pink gestrichen?