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Originaltitel:

Black Jack
ブラックジャック

1. Folge anschauen
|Altersfreigabe: 12|
|Rang [1]: #1063 ; Popularität [1]: #2622|

OVA|
Black Jack
10 Episoden
TV-Serie
Black Jack
61 Episoden
TV-Serie
Black Jack 21
17 Episoden
TV-Serie
Young Black Jack
12 Episoden
Manga
Black Jack
17 Bände
Anime-Film
Black Jack: Futari no Kuroi Isha
1 Folge (ca. 97 min.)
|[1] nach myanimelist.net|
Black Jack ist eine Manga-Serie des japanischen Zeichners Osamu Tezuka aus den Jahren 1973 bis 1983. Sie zählt zu den einflussreichsten japanischen Comics der 1970er-Jahre. Der Manga, der mehrmals verfilmt und in mehrere Sprachen übersetzt wurde, umfasst über 4700 Seiten und lässt sich dem Shōnen-Genre zuordnen.
Von Oktober 2004 bis März 2006 lief auf dem japanischen Fernsehsender Yomiuri TV eine 61 Episoden umfassende Anime-Serie auf Basis des Mangas, bei der Osamu Tezukas Sohn Makoto Tezuka Regie führte. Am 17. Dezember 2005 kam der Film Black Jack: Futari no Kuroi Isha in die japanischen Kinos, wo er eine Woche in den Top 10 der erfolgreichsten Filme der Woche in Japan vertreten war. Von April bis September 2006 wurde die Fortsetzung Black Jack 21 mit 17 Episoden ausgestrahlt.
Black Jack alias Kuroo Hazama gilt als der beste Chirurg der Welt. Obwohl er keine Lizenz zum Praktizieren besitzt, genießt er einen ausgezeichneten Ruf und schafft es selbst die kompliziertesten und mysteriösesten Fälle zu lösen. Doch das hat seinen Preis…
Black Jack / Kuroo Hazama
Wenn man einem Mann begegnet, der eine sehr markante Narbe im Gesicht hat, einen schwarzen Mantel trägt und recht distanziert wirkt, dann kann man sich sicher sein, dass man dem ominösem Arzt Black Jack gegenübersteht. Ein Blick in sein Gesicht und der Wille, sich mit ihm näher zu befassen, schwindet dahin. Er hat einfach eine furchteinflößende Erscheinung, die sehr abschreckend wirkt, weswegen vor allem Menschen, die ihn nicht kennen, einen großen Bogen um ihn machen. Distanz, die ihn aber nicht sonderlich stört, da er ohnehin recht zurückgezogen lebt; aber unter Fachkreisen ist er zu bekannt, als dass man ihn gänzlich meiden könnte. Seine Person ist gefragt, wenn ein Patient behandelt werden soll, bei dem andere Leute versagen. Wenn es nötig wird, reist er auch um die Welt, das einzige, was er vom Patienten fordert, ist, dass man den Namen, den gesundheitlichen Status und den Preis nennt, den man bereit ist, zu zahlen. Die Forderung des Betrages mag erst einmal etwas befremdlich wirken, ist bei ihm aber ein Markenzeichnen. Wenn man seinen Namen hört, dann erinnert man sich sofort an seinen Ruf, ein gieriger Arzt zu sein, der aufgrund seines Egoismus die Situation der anderen ausnutzt, um sich so selbst zu bereichern. Das ist für ihn möglich, weil er ein Arzt ohne Lizenz ist; d.h. er arbeitet nach eigenen Idealen, die er auch strikt befolgt. Wer nicht bereit ist, seine Forderungen zu erfüllen, der darf damit rechnen, dass Black Jack sofort wieder zur Heimreise ansetzt. Dass er gierig ist, wird scheinbar dadurch bestätigt, weil er in gewissen Situationen immer bewusst ausnutzt - zumindest wirkt es so; immer wieder kommt es vor, dass er zur rechten Zeit am rechten Ort ist, weswegen er den Moment erlebt, in dem Menschen gerade schwer verletzt werden. Obwohl diese dringend Hilfe benötigen, erhalten sie diese nur, wenn sie bereit sind, seinen Preis zu zahlen; er lässt in dieser Situation nicht mit sich handeln.
Pinoko
Die selbst deklarierte Frau von Kuroo Hazama: Auch wenn man ihn eher als distanzierten Menschen kennt, der sich an sich nur auf seine Patienten intensiver einlässt, stellt sie einen Menschen dar, der ihm wirklich nahe steht. Während Black Jack sie eher wie eine Tochter behandelt, die ihm bei OPs unter die Arme greifen darf, würde sie viel lieber den Platz als seine Ehefrau einnehmen. Als Ehefrau wird sie von anderen sowieso keineswegs wahrgenommen und viele können ihr Gelächter nicht unterdrücken, wenn sie wieder davon spricht, dass sie doch eigentlich seine Ehefrau sei. So schwer dies auch zu glauben ist, bei ihr handelt es sich um ein 18-jähriges Mädchen, das eben nur aussieht wie ein Kleinkind, weswegen sie immer wieder mit einem gleichgesetzt wird.
Black Jack ist einer meiner Lieblingsanimes, da er, auch wenn es anfangs nicht danach aussieht, ziemlich tiefgründig sein kann. Fast jede Episode ist in sich abgeschlossen, es gibt also praktisch keine Haupthandlung.
Meistens denkt man sich, dieser düster aussehende, illegal amtierende Chirurg namens Black Jack sei eine der fiesesten Menschen, die es gibt, doch gegen Ende der Folge merkt man meistens, dass durch seine Handlungen eine Moral zum Vorschein kommt, welche einen dann doch nachdenklich stimmt.
Um das Ganze ein wenig aufzulockern, ist Black Jack immer mit seiner Mitbewohnerin Pinoko unterwegs, die meistens eher kindlich wirkt und ein wenig Spaß in die meist eher ernsten Themen bringt.