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Lamas und Herdenschutz
In der Schweiz wurden nur vereinzelt Erfahrungen mit Lamas im Herdenschutz gemacht. Aus diesem Grund hat AGRIDEA 2012 ein Pilotprojekt gestartet.
2013 wurde eine zweite Projektphase umgesetzt, um die Erfahrungen und die Kenntnisse zu vertiefen. 2014 konnten in einer dritten Projektphase weitere Erkenntnisse in Bezug auf die Auswahl der Tiere und den Einsatz von Lamas gewonnen werden. Im Sommer 2015 wurde in einer vierten Projektphase die Dynamik zwischen den Lamas und den zu beschützenden Schafherden untersucht. Die Erkenntnisse des Pilotprojektes wurden im Merkblatt "Einsatz von Lamas für den Herdenschutz" zusammengefasst. 2017 übernimmt AGRIDEA im Auftrag der Arbeitsgruppe „Lamas und Herdenschutz“ die nationale Koordination der Lamas im Herdenschutz, welcher durch NWKS, WWF Schweiz und CHWolf finanziert wird. Dank diesem Auftrag kann weiterhin der Erfahrungsaustausch und der Wissenstransfer im Netzwerk sichergestellt werden.
Der Bund unterstützt die Lamas als Herdenschutztiere nicht finanziell, da der Schutz bisher nicht ausreichend nachgewiesen werden konnte. Zudem untersagt die Tierschutzgesetzgebung die Einzelhaltung von Neuweltkameliden und Equiden. Lamas dürfen also zu Herdenschutzzwecken ebenso wie Esel nicht alleine in den Schafen gehalten werden.
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- In einigen Ländern werden Lamas als Schutztiere gegen Koyoten eingesetzt (PDF, englisch).
- In Frankreich wurde 2011 ein Pilotprojekt zum Schutzverhalten von Lamas durchgeführt.
- Eine Diplomarbeit zum Thema "Unterschiede im Sozialverhalten von Herdenschutztieren" wurde im 2014 verfasst.
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