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Basel - Kultur
Armin Jordan tot!
Als Folge seines Kreislaufzusammenbruchs starb der Ehrendirigent des Sinfonieorchesters Basel am Dienstag, 20. September 2006, 72-jährig
Von Redaktion
Armin Jordan: 9. April 1934 bis 20. September 2006.
Armin Jordan sollte am Freitag, 15. September 2006, die mit grosser Spannung erwartete Opernpremiere «L’amour des trois oranges» zur Saison-Eröffnung des Theater Basel und zu Beginn der neuen Direktions-Aera von Georges Delnon dirigieren. Nach wenigen Takten brach er zusammen.
Die Oper musste für mehr als eine halbe Stunde unterbrochen werden, bis der Ersatz-Dirigent Lutz Rademacher die «Baguette» übernahm und das Stück erfolgreich zu Ende brachte.
Noch am Montag, 18. September 2006, teilte das Theater Basel per Communiqué mit, dass sich Armin Jordans Gesundheitszustand verbessere und er in wenigen Tagen das Spital verlassen könne. Er habe nie das Bewusstsein verloren, auch beim Zusammenbruch nicht.
Um so tragischer wirkt daher der plötzlich eingetretene Tod des früheren Chefdirigenten am Theater Basel (von 1971 bis 1990). Er starb 72-jährig bei einer Nachuntesuchung im Universitätsspital Zürich, nachdem er das Basler Kantonsspital verlassen hatte. Aus ihm nahestehenden Kreisen hiess es, er sei dabei «friedlich eingeschlafen».
Die Allgemeine Musikgesellschaft Basel (AMG) und das Theater Basel werden in der nächsten Woche Armin Jordan in einem Gedenkkonzert am 27. und 28. September 2006 um 19.30 Uhr im Musiksaal des Stadtcasinos ehren.
Armin Jordan hatte 1975 das neue Theatergebäude am Steinenberg unter der damaligen Leitung von Hans Hollmann mit einem Strauss Strauss-Werken eingeweiht. Er war beim musikgebildeten Basler Publikum sehr beliebt und genoss auch in der internationalen Musikwelt Anerkennung.
Von Redaktion