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Man sagt, mittels Kraft der Gedanken
kann man viel bewegen. Mit Hilfe der Telepathie
können Gedanken, Ideen, Bilder, Gefühle und Stimmungen zwischen Lebewesen übermittelt werden - ganz ohne Nutzung der bekannten Sinnesorgane. Es heisst ganz konkret "Lebewesen", da die Telepathie nicht nur zwischen Menschen, sondern auch zwischen Mensch und Tier funktioniert. Es werden keine Worte oder Gesten benötigt. Die "Mitteilung" wird von einem "Gesprächsteilnehmer" ausgesendet und vom anderen empfangen. Es ist nicht einmal notwendig, dass sich die kommunizierenden Wesen in einem Raum, einem Ort oder einem Land befinden. Denn Telepathie ist unabhängig von der Distanz. Gerne wird auch noch ein anderer Begriff im Zusammenhang mit der Telepathie verwendet - nämlich Gedankenübertragung
.
Und es stimmt auch: Der "Empfänger" erhält die Nachricht nicht zwangsläufig in vollem Kontext, also so, wie die Nachricht im Ursprung ausgesandt wurde. Oft kann es auch nur das unbestimmte Gefühl sein, eine bestimmte Handlung durchführen zu müssen, beispielsweise ohne ersichtlichen Grund Fenster und Türen aufzureissen oder zu jemandem gehen zu müssen.
Was steckt hinter dem Begriff Telepathie?
Der Begriff "Telepathie" entstammt dem Altgriechischen: tele = fern, weit und pathos = Erfahrung, Einwirkung. Die ausgesendeten Gedanken erzeugen beim Empfänger eine Wirkung, die nicht durch die Entfernung beeinträchtigt wird. Da in früheren Zeiten Séancen mit telepathisch begabten Personen in der höheren Bürgerschicht zum guten Ton gehörten, hat man oft Schwierigkeiten gehabt, echte Medien von Scharlatanen zu unterscheiden. Dadurch entstand verständlicherweise ein schlechter Ruf hinsichtlich dieser Begabung.
Je weiter sich der Mensch vom natürlichen Leben mit und von der Natur entfernt hat, desto mehr Menschen verloren die Fähigkeit
, mit dieser Gabe umzugehen, die jedem eigentlich von Geburt her mitgegeben wurde. Gedankenübertragung
könnte also durchaus jeder Mensch nutzen, wenn er sich seine Fähigkeiten zunutze macht.
Obwohl die Telepathie bis heute nicht wissenschaftlich bewiesen wurde und es auch keinen Erklärungsversuch gibt, die physikalischen Umstände eines telepathischen Vorgangs zu erklären, bedeutet dies nicht, dass es Telepathie beziehungsweise Gedankenübertragung nicht gibt.
Rückbesinnung auf Vorhandenes
Tagtäglich verlangt uns das Leben alles ab. Die Ansprüche werden immer höher und die Zeit scheint immer kürzer, in der es Dinge umzusetzen gilt. So ist vermehrt zu erkennen, dass immer mehr Menschen fragen, ob das schon alles ist oder ob es da tatsächlich noch mehr zwischen Himmel
und Erde gibt, was wir zwar mit unseren herkömmlichen Sinnen nicht erfassen, aber vielleicht sinnvoll für unser Leben nutzen können.
Im Zuge der neu entdeckten Spiritualität und der Rückbesinnung auf unsere ursprünglichen Fähigkeiten und Potentiale, mit denen wir ausgestattet sind, ist auch die Telepathie wieder mehr in den Vordergrund getreten. Allerdings wurde sie zunächst zur Paradedisziplin der Parapsychologie. Natürlich gehört die kognitive Wahrnehmung in diesen Bereich. Jedoch hat die Telepathie an sich nichts mit übersinnlichen Phänomenen wie Poltergeistern und ähnlichem zu tun.
In vielen spirituellen Heilungsmethoden ist auch eine Sequenz der Fernheilung
zu finden. Aus diesem Grunde hat man sich intensiv mit der Telepathie beschäftigt. Im Reiki
, in verschiedenen Methoden der Meditation
und in weniger bekannten Heilungs- und Kampfsportarten ist die Telepathie allgegenwärtig. Sicherlich wird man sie beim Reiki nicht im Einführungskurs lernen. Es dauert einige Zeit bis man die Kunst der Fernheilung, die telepathische Fähigkeiten voraussetzt, beherrscht. Da im Reiki aber Einweihungen zum nächsten Grad notwendig sind, kann niemand seinen Fähigkeiten vorauseilen. Für eine gute Einweisung wird zumindest in diesem System bestens gesorgt.
Grundsätzlich kann aber jeder diese bereits in ihm vorhandene Fähigkeit
aktivieren und weiter ausprägen. Es gilt Erkenntnisse zu sammeln und diese dann zu vertiefen und für sich selbst umzusetzen. Neben fachlicher Unterstützung durch einen Profi kann dies unter anderem auch durch intensives Mentaltraining geschehen.
Wie kann Gedankenübertragung genutzt werden?
Gerade bei älteren Menschen, aber auch bei Tieren kann die Telepathie sehr gut eingesetzt werden, um mehr und besseres Informationen über den Gesundheitszustand und die Wünsche des Patienten in Erfahrung zu bekommen. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass beispielsweise die Tierkommunikation
in der Tierheilung vermehrt ein wichtiges Element wird.
Da Telepathie eben auch über die Ferne funktioniert, kann sie auch via Telefon als Unterstützung genutzt werden. So können wir quasi mittels Kraft der Gedanken
eine Lebensberatung
beziehungsweise ein Coaching erfahren, ohne uns dabei aus unseren 4 Wänden bewegen zu müssen. Telepathische Unterstützung
kann also durchaus ein Wegweiser durchs Leben sein, den wir bei Bedarf nutzen können.
Telepathie kann helfen, wenn man in schwierigen Situationen steckt, innere Konflikte bestehen oder Entscheidungshilfe benötigt. Sie kann aber auch als energetische Unterstützung fungieren. Wir können sie in den ganz verschiedenen Bereichen des Lebens für uns nutzen. Mittels Gedankenübertragung
können wir neue Perspektiven erkennen oder im warten Sinne des Wortes Denkanstösse erhalten. Wie wir diese auf unserem Weg durchs Leben einsetzen, bleibt ganz alleine uns überlassen.
Jedoch darf die telepathische Unterstützung weder als Psychotherapie noch als Telefonseelsorge angesehen werden. Das heisst, bei schwerwiegenden psychischen Problemen, sollte auf jeden Fall ein Fachmann zurate gezogen werden. Telepathie ist nur eine zusätzliche Massnahme, um Unterstützung zu erfahren. Entdecken Sie die Möglichkeiten.
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