Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03235.jsonl.gz/762

Das Schweizer Davis-Cup-Team hatte bei der Verleihung der Laureus Awards in Schanghai wie erwartet keine Chance auf den Titel als Mannschaft des Jahres. Der Sieg in dieser Kategorie geht stattdessen an die Fussballweltmeister aus Deutschland. Das Team von Captain Severin Lüthi war als erst zweite Equipe aus der Schweiz nach den Seglern von Alinghi (unterlagen 2004 den Rugby-Weltmeistern aus England) für den «Sport-Oscar» nominiert worden.
Auch in der zweiten Kategorie, in der das Davis-Cup-Team nominiert war, für den «Durchbruch des Jahres», reichte es nicht zum Sieg. Dieser Titel ging an den australischen Formel-1-Fahrer Daniel Ricciardo. (si)
Eine unverwechselbare Stimme und im Tennis und Skisport kompetent und beinahe allwissend wie einst der Briefkasten-Onkel: Bernhard Schär ist der vielleicht letzte echte Radiomann der alten Schule. In einem Jahr geht er in Pension. Ein Gespräch nicht nur über Roger Federer.
Am 9. Juni 1924 spielen die Schweizer im Final des olympischen Fussballturniers, das damals den Stellenwert eines WM-Endspiels hat, in Paris gegen Uruguay. Sie verlieren 0:3. Diese Partie wird per Radio direkt aus Paris in die Zürcher Tonhalle übertragen. Es ist unsere erste Radiodirektübertragung.
Die Radio-Sportreporter werden so berühmt wie die Sportler: Von Vico Rigassi bis Sepp Renggli. Der letzte dieser Gilde, der letzte wahre Radio-Sportmann ist Bernhard Schär. Mit seiner …