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In den tagebuchartigen Aufzeichnungen Marc Aurels, des letzten römischen Kaisers des Goldenen Zeitalters, verschmelzen auf einzigartige Weise grosse Lebenserfahrung und philosophische Weitsicht. Seine Aphorismen und Reflexionen gehören zu den eindrucksvollsten Texten der Weltliteratur. In verschiedenen Feldlagern notierte er, was ihn das Leben und seine Vorbilder in der stoischen Kunst der Klugheit gelehrt haben: Menschlichkeit und Toleranz, Bescheidenheit und Respekt, Besonnenheit und Vernunft gehören zu den Tugenden, die er sich und der Nachwelt empfiehlt.
Portrait
Marc Aurel, geboren 121 n. Chr. in Rom. Ab 161 n. Chr. war er Kaiser des Römischen Reiches, das er in unaufhörlichen Kriegen vor dem Zusammenbruch bewahren musste. Seine Selbstbetrachtungen sind deutlich von der Philosophie der Stoa beeinflusst. Er starb 180 n. Chr. im Feldlager in Vindobona bei Wien.