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Erster Klassiker-Sieg des Jahres geht an Wout van Aert
Wout van Aert gewinnt den ersten Rad-Klassiker des Jahres von Mailand nach Sanremo. Der Belgier setzt sich im Zweiersprint nach 305 km vor dem französischen Vorjahressieger Julian Alaphilippe durch.
Alaphilippe hatte mit einem Angriff rund 6 km vor dem Ziel am "Poggio", dem letzten Anstieg des Tages, das Finale der 111. Austragung der "Classicissima" eingeläutet. Einzig Van Aert konnte dem Franzosen folgen und verwies ihn wenig später im Spurt auf der Via Roma auf Platz 2. Der 26-Jährige vom niederländischen Team Jumbo-Visma wuchtete sein Rad wenige Zentimeter vor Alaphilippe über die Ziellinie.
Für Van Aert ist es der erste Sieg bei einem der fünf sogenannten Radsport-Monumente. Vor einer Woche entschied der dreifache Cross-Weltmeister beim Saison-Neustart der Radprofis auf höchster Stufe bereits das italienische Eintagesrennen Strade Bianche für sich. Im Vorjahr gewann er als Debütant die 10. Etappe der Tour de France, ehe er vier Tage später nach einem fürchterlichen Sturz im Zeitfahren die Saison vorzeitig beenden musste.
Den Sprint der heranbrausenden Verfolger in Sanremo entschied der Australier Michael Matthews vor Peter Sagan für sich. Der dreimalige Weltmeister aus der Slowakei verpasste als Vierter auch bei seiner zehnten Teilnahme bei Mailand - Sanremo den Sieg.
Von den vier gestarteten Schweizern konnte keiner in den Kampf um den Sieg eingreifen. Stefan Küng, der im Team Groupama-FDJ Helferdienste für seinen französischen Captain Arnaud Démare verrichtete, erreichte das Ziel mit 2:42 Rückstand als 52. und bester Schweizer. Démare, der Sieger von 2016, verpasste als 24. ein Spitzenergebnis.