Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/218057

<h2>SubmittedText<h2><p>1. Ist sich der Bundesrat bewusst, auf welcher Basis das PCR Testverfahren läuft und dass die Testresultate keine klare Aussage liefern, ob die Person nun wirklich mit einem Covid-19 Virus infiziert wurde.</p><p>2. Wenn eine Person ein positives Testergebnis aufzeigt, sollte diese Person nochmals eingehend untersucht werden, um festzustellen, was wirklich vorliegt.</p><p>Wie stellt sich der Bundesrat zu diesem Vorgehen?</p><p>3. Wie begründet der Bundesrat seine Massnahmen, wenn die Basis solcher Entscheide auf sehr wackligen Füssen steht?</p><p>4. Welche alternativen Massnahmen kann der Bundesrat aufgrund dieser Sachlage in Angriff nehmen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. - 4. Das PCR-Verfahren weist in Patientenproben die Nukleinsäure des SARS-CoV-2 nach. Die Anwesenheit dieser Nukleinsäure weist auf eine Infektion durch das Virus hin. Es sind Fälle bekannt, bei welchen der PCR-Test positiv ist, obwohl die Person nicht mehr krank ist und keine Symptome mehr aufweist. Dies kann darauf zurückgeführt werden, dass Rest-Nukleinsäuren des Virus immer noch im Körper vorhanden sind. Eine klinische Einordnung des Testresultats ist in diesen Fällen sehr wichtig und wird auch praktiziert.</p><p>Dem Bundesrat ist dieses Phänomen bekannt. Es betrifft aber nur einen sehr kleinen Teil der durchgeführten Tests. Der Bundesrat sieht daher keinen Anlass, die Massnahmen in Frage zu stellen.</p><p>Seit dem 2. November 2020 sind neben den PCR-Tests zudem auch Antigen-Schnelltests zugelassen. Antigen-Schnelltests geben ein weniger verlässliches Resultat an als PCR-Tests. Ein positives Resultat von einem Schnelltest wird immer mit einem PCR-Test bestätigt. Durch ihre Einführung wurde der Zugang zur Testung erleichtert und es können mehr Personen getestet werden. Dies ist von zentraler Bedeutung für die Kontrolle der Epidemie.</p>  Antwort des Bundesrates.