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Restaurants werden geschlossen
Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Für die Festtage gibt es keine Ausnahmen. Offen bleiben dürfen nur Betriebskantinen, Schulkantinen in obligatorischen Schulen sowie die Restauration für Hotelgäste. Take-Away-Angebote und Lieferdienste bleiben weiterhin erlaubt.
Quelle: Tele 1
- Sind Bäckereien am Sonntag geöffnet?
Ja, Bäckereien dürfen am Sonntag das ganze Sortiment anbieten, sofern sie zwei Drittel ihres Umsatzes mit Backwaren und Confiserieangeboten erzielen. Angegliederte Cafés und Tearooms von Bäckereien bleiben geschlossen.
- Sind Tankstellenshops und Geschäfte in Bahnhöfen und Flughäfen am Sonntag geöffnet?
Tankstellen dürfen zwischen 19 und 6 Uhr, an Sonntagen sowie am 25. und 26. Dezember und am 1. Januar nur Treibstoff anbieten. Auch die Geschäfte in den Bahnhöfen und Flughäfen (inklusive Lebensmittelgeschäfte) bleiben geschlossen. Dasselbe gilt für Kioske.
- Was gilt für die Öffnungszeiten von Märkten, Poststellen, Banken und Coiffeure?
Einkaufsläden und Märkte im Freien, einschliesslich entsprechender Angebote zur Selbstbedienung, müssen zwischen 19 und 6 Uhr, an Sonntagen sowie am 25. und 26. Dezember und am 1. Januar geschlossen bleiben. Davon ausgenommen sind Apotheken und Bäckereien.
Dasselbe gilt für Geschäfte oder Betriebe, die Dienstleistungen anbieten, wie Poststellen, Banken, Reisebüros oder Coiffeure, einschliesslich entsprechender Angebote zur Selbstbedienung (zum Beispiel Solarien und Waschboxen).
Eine Ausnahme besteht für Gesundheitseinrichtungen wie Spitäler, Kliniken und Arztpraxen, soziale Einrichtungen (Anlaufstellen), Dienststellen der öffentlichen Verwaltung und der Polizei, Schalter von Betrieben des öffentlichen Verkehrs und die Autovermietung.
Quelle: CH Media Video Unit
Sportbetriebe werden geschlossen
Im Freien darf Sport in Gruppen bis maximal fünf Personen weiterhin getrieben werden. Profispiele können ohne Zuschauerinnen und Zuschauern weiterhin stattfinden. Sportliche und kulturelle Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen vor ihrem 16. Geburtstag sind mit Ausnahme von Wettkämpfen weiterhin erlaubt
- Weshalb werden Einzeltrainings in Innenräumen untersagt?
In der aktuellen Lage, in der die Verbreitung des Virus in der Bevölkerung sehr hoch ist, ist die Wahrscheinlichkeit einer Infektion in einem geschlossenen Raum zum Beispiel von Fitnesscentern erhöht, wie der Bundesrat findet. Vor allem an einem Ort, wo eine sportliche Aktivität stattfindet.
- Sind Theater- oder Tanzveranstaltungen erlaubt?
Die Durchführung von Veranstaltungen ist grundsätzlich verboten. Zulässig sind nur Veranstaltungen professioneller Truppen oder Orchester ohne Publikum, beispielsweise für eine Liveübertragung am Fernsehen.
Quelle: CH Media Video Unit
Kultur- und Freizeiteinrichtungen werden geschlossen
Museen, Kinos, Casinos, botanische Gärten und Zoos sowie andere Kultur- und Freizeiteinrichtungen werden geschlossen. Kulturelle Aktivitäten bleiben in Kleingruppen möglich. Veranstaltungen mit Publikum bleiben verboten.
Nach der Bekanntgabe der neuen Massnahmen des Bundes könnte man meinen, dass auch Bibliotheken geschlossen haben. Dem ist aber nicht so. In verschiedenen Zentralschweizer Bibliotheken kannst du weiterhin Bücher ausleihen und zurückbringen.
Weniger Personen in Läden
Die Anzahl Personen, die sich gleichzeitig in Einkaufsläden aufhalten dürfen, wird weiter eingeschränkt. Die maximale Personenzahl ist dabei abhängig von der Ladenfläche. Die Einschränkungen der Öffnungszeiten und die Schutzkonzepte bleiben bestehen: Die Läden müssen zwischen 19 Uhr und 6 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen geschlossen bleiben.
Quelle: Keystone-SDA
Erleichterungen in einzelnen Kantonen möglich
Kantone mit günstiger epidemiologischer Entwicklung können Erleichterungen beschliessen, etwa das Öffnen von Restaurants und Sporteinrichtungen. Massgebend sind hier insbesondere die Reproduktionszahl, die unter 1, sowie eine 7-Tagesinzidenz, die unter dem schweizerischen Durchschnitt liegen muss. Obwohl Obwalden von der Erleichterung profitieren könnte, schliesst der Kanton ab dem 25. Dezember alle Restaurants, der Sonntagsverkauf wird untersagt. Wir berichteten.
Empfehlung: Bleiben Sie zu Hause
Die Bevölkerung wird dazu aufgefordert, zu Hause zu bleiben. Die Menschen sollen ihre sozialen Kontakte auf ein Minimum beschränken sowie auf nicht-notwendige Reisen und auf Ausflüge verzichten.
Kantone bleiben für Skigebiete zuständig
Für die Skigebiete bleiben weiterhin die Kantone zuständig. Für den Betrieb gelten aber strenge Voraussetzungen: In den Spitälern und beim Contact Tracing sowie beim Testen müssen ausreichende Kapazitäten sichergestellt sein. Auch müssen strenge Schutzkonzepte vorliegen und deren Umsetzung sichergestellt werden. Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, darf ein Kanton keine Bewilligung erteilen.
Alle Zentralschweizer Kanton haben ihre Skigebiete geschlossen. Die sechs Kantone begründen die Schliessung der Skigebiete bis mindestens 29. Dezember auch mit der Lage in den Spitälern. Die Kapazitäten seien praktisch ausgeschöpft. Der Verzicht auf den Wintersport solle auch dazu beitragen, Unfälle zu verhindern und die wegen Covid-19 an der Belastungsgrenze arbeitenden Spitäler zu entlasten.
Bundesrat erweitert Einsatz von Schnelltests
Damit sich die Bevölkerung noch einfacher testen lassen kann, erweitert der Bundesrat den Einsatz von Schnelltests. Bisher sind ausschliesslich Antigen-Schnelltests mittels Nasen-Rachenabstrich anerkannt. Künftig dürfen in Apotheken, Spitälern, Arztpraxen und Testzentren alle Arten von Schnelltests durchgeführt werden, die den Kriterien des BAG entsprechen.
Schnelltests auch ohne Symptome
Quelle: FM1Today / TVO
Schnelltests können zudem neu auch bei Personen ohne erkennbare Symptome und ausserhalb der geltenden Testkriterien des BAG durchgeführt werden. Zum Beispiel als zusätzlicher Schutz in Schutzkonzepten von Altersheimen, Hotels oder am Arbeitsplatz. Ein negatives Resultat eines Schnelltests ist nur am Testtag gültig. Den Schnelltest selbst bezahlen müssen Personen oder Institutionen, die einen Schnelltest ausserhalb der Testkriterien durchführen.
Kein Ersatz für Hygiene- und Verhaltensregeln
Schnelltests sind kein Ersatz für die Hygiene- und Verhaltensregeln des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Handhygiene, Abstand halten, Maske tragen und Kontakte reduzieren bleiben zentrale Massnahmen zum Schutz vor einer Infektion und zur Bekämpfung der Epidemie.
- Werden spezielle Schutzmassnahmen für besonders gefährdete Personen eingeführt?
Grundsätzlich gelten die gleichen Schutzmassnahmen für alle Arbeitnehmenden. Bei besonders gefährdeten Personen ist den Schutzmassnahmen jedoch besondere Beachtung zu schenken und auf das Schutzbedürfnis dieser Personen abzustimmen (Homeoffice, Arbeit in abgetrennten Bereichen). Die Arbeitgeber müssen die Schutzmassnahmen konsequent umsetzen und die kantonalen Arbeitsinspektorate müssen diese wie bisher kontrollieren.
Bundesrat verlängert einfacheres Verfahren bei Kurzarbeit erneut
Bei der Kurzarbeit wird der Krisenmodus erneut verlängert. Der Bundesrat hat das sogenannte summarische Verfahren für Entschädigungen bis Ende März 2021 ausgedehnt. Er rechnet wegen der Corona-Massnahmen bei den Betrieben mit noch mehr Kurzarbeit.
Mit der Änderung der Covid-Verordnung per Anfang 2021 müssen Mehrstunden, die sich ausserhalb der Kurzarbeitsphase angesammelt haben, auch weiterhin nicht abgezogen werden. Zudem wird das Einkommen aus Zwischenbeschäftigungen weiterhin nicht an die Kurzarbeitsentschädigung angerechnet.
Öffentliches Leben lahmgelegt
Die Massnahmen gelten vorerst einen Monat und sind bis zum 22. Januar befristet. Der Bundesrat will am 30. Dezember eine Zwischenbilanz ziehen. Sollte sich die Lage jedoch weiter verschlechtern, wird er rasch weitere Massnahmen ergreifen.