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China hat mit der «Kunlun-Station» die dritte Forschungsstation in der Antarktis errichtet. Sie ist die erste im Binnenland des Kontinents und liegt auf 4093 Meter über Meer.
China hat am 27. Januar 2009 seine dritte Südpolstation, die «Kunlun-Station», eingeweiht.
Es ist zugleich Chinas erste Station im Innern der Antarktis. Sie liegt bei Dome Argus (Dome A), die mit 4093 Metern über dem Meeresspiegel die höchste Eiserhebung des Kontinents ist. Damit ist Chinas Polarforschungssystem mit einem Expeditionsschiff und vier Stationen zustande gekommen.
Chinas Präsident Hu Jintao sendete dem Team ein Glückwunschtelegramm in dem es heisst, dass die Errichtung der Station China bei der weiteren wissenschaftlichen Erforschung auf dem Kontinent helfen werde. «Es ist ein weiterer grosser Beitrag unseres Landes zur Entschlüsselung des arktischen Mysteriums durch die Menschheit», erklärte Hu.
Er ermunterte die Wissenschaftler, anhaltende Bemühungen in der Forschung zu unternehmen, um die internationale Zusammenarbeit zu verbessern, mehr wissenschaftliche Ergebnisse zu erreichen und grössere Beiträge zur Forschung und der friedlichen Nutzung des Südpols zu leisten. Er drückte auch seine Anerkennung aus und übermittelte Glückwünsche zum Chinesischen Neujahr.
Angaben des chinesischen Polarforschungszentrums zufolge hat China seit den 1980er Jahren in der Antarktis die «Changcheng-Station», die «Zhongshan-Station» und die «Kunlun-Station» und in der Arktis die «Huanghe-Station» auf Spitzbergen errichtet. China verfügt auch noch über das Expeditionsschiff «Xuelong». Zudem ist China internationalen Polarverträgen und entsprechenden Organisationen beigetreten. China hat 25 Südpolexpeditionen, drei Expeditionen des Arktischen Ozeans und 5 Jahresexpeditionen in der «Huanghe-Station» in Ny-Âlesund auf Spitzbergen, sowie 18 Expeditionen im Antarktischen Ozean absolviert.