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«Ich habe lange nicht gedacht, dass es möglich ist», sagte Simona Aebersold kurz nach dem Rennen gegenüber SRF. «Daran habe ich mit der Sportpsychologin gearbeitet, bis ich wirklich selbst überzeugt war, dass ich es schaffen kann. Das Ziel war es den Lauf meines Lebens abzuliefern. Das ist mir trotz einiger kleiner Fehler fast gelungen.» Nach der Münsingerin Simone Niggli-Luder ist Simona Aebersold erst die zweite Schweizerin, die in der Langdistanz einen WM-Titel holt.
Happy End nach «5-Sekunden-Drama» 2019
2019 verpasste Aebersold ihren ersten WM-Titel nur um fünf Sekunden. Vier Jahre später – ausgerechnet an der Heim-WM in Laax – kann sie diese Lücke in ihrem Palmares nun schliessen. Aebersold holt in Laax in beeindruckender Manier den Sieg über die Langdistanz. Sie verweist die Schwedin Tuve Alexanderson auf Rang 2.
Nach dem Europameistertitel über die Mitteldistanz im letzten Jahr, ist diese Goldmedaille nun der Karrierehöhepunkt für die 25-jährige Seeländerin aus Brügg. Bei den Juniorinnen feierte Aebersold neun WM-Titel. Ihr Vater, Christian Aebersold, feierte während seiner Karriere drei Mal WM-Gold mit der OL-Staffel.
Freund aus Norwegen ist Weltmeister
Simona Aebersold kann am Donnerstag gleich doppelt feiern. Auch ihr Freund, der Norweger Kasper Harlem Fosser, wird in Laax bei den Männern Weltmeister. Er setzt sich vor dem Schweizer Matthias Kyburz durch. Kyburz verspielte einen erneuten Schweizer Triumpf im Schlussabschnitt als er eine langsamere Route wählte als der Norweger.
Daniel Hubmann klassiert sich auf Rang 6. Joey Hadorn aus Fahrni bei Steffisburg wird 7.
(mfu)
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