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Der Ursprung der Hamam-Kultur findet sich im Orient und hat sich über Jahrtausende entwickelt. Der heisse Dampf im Hamam führt der Haut Feuchtigkeit von innen zu. Erste Fältchen werden sichtbar reduziert. Die angenehme Wärme erweitert die Blutgefässe. Das Blut fliesst schneller und besser. Die Zellen werden vermehrt mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Die Zellerneuerung wird angeregt und die Hautalterung verzögert. Die intensive Durchblutung stärkt Kreislauf und Immunsystem und reguliert den Blutdruck.
Die Natir, so heissen die Badefrauen im Hamam, zieht einen rauen Seidenhandschuh über, den Kese. Mit leichtem Druck reibt sie den Körper der Besucherin ab, vom Hals bis zu den Füssen. Der derbe Stoff des Handschuhs wirkt auf der Haut wie ein Peeling. Mit Seife und grossen Stofftüchern schlägt die Natir duftende Schaumberge auf, in denen die Besucherin versinkt.