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Dieses Projekt ist Teil einer Kooperation der Hochschulen Gesundheit in der Schweiz zur Entwicklung eines Kompetenzzentrums gegen den Fachkräftemangel in den Gesundheitsberufen. Verschiedene Standortprojekte erarbeiten dazu Grundlagenwissen und Massnahmen.
Dieses Standortprojekt konzentriert sich auf den Verbleib von Gesundheitspersonal im Gesundheitswesen, auf das ethische Klima, die ethische Sensibilität und die Ethikstrukturen sowie auf die Bereitstellung von Unterstützungsangeboten für ethische Entscheidungsfindung. Ethische Bedenken verursachen Stress bei Pflegenden, Ärzte/-innen, Physiotherapeuten/-innen. Diese Stressoren können die intrinsische Motivation des Gesundheitspersonals im Gesundheitswesen reduzieren. So haben das ethische Klima in einer Organisation und die ethische Sensibilität, in Bezug auf die Bedenken des Gesundheitspersonals, einen direkten Einfluss auf die Arbeitszufriedenheit und die Kündigungsabsichten.
In der ersten Phase werden das ethische Klima (wenn angebracht), ethische Sensibilität, die ethischen Bedenken und die Arbeitszufriedenheit beim Gesundheitspersonal im ambulanten Bereich beurteilt.
In der zweiten Phase werden die verfügbaren Ethikstrukturen und deren Modelle mit folgenden Mitteln bewertet: Bestehende Literatur, Tätigkeitsberichte von Ethikstrukturen, halbstrukturierte Interviews mit Verantwortlichen der Ethikstrukturen und Fragebögen für das Gesundheitspersonal hinsichtlich ihrer Zufriedenheit mit den vorhandenen Ethikstrukturen.
Die dritte Phase basiert auf den Erkenntnissen der vorangegangenen Phasen. Es wird das Konzept einer idealen Ethikstruktur erarbeitet.
Kontakt
Fachhochschule Südschweiz
DEASS
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