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Das Behandeln der Saatknollen mit beschleunigten Elektronen war ungenügend um zwei verschiedene, latent vorkommende Krankheitskeime abzutöten. Sporenballen des Pulverschorfes haben nach der Behandlung nicht an Lebenskraft verloren. Die mit den Erwinia chrysanthemi Bakterien infizierten Knollen vor der Elektronenbehandlung zeigten nach der Behandlung keine messbaren Populationsunterschiede auf den Knollen auf.Die Knollenbehandlung mit niederenergetischen Elektronen von 50 oder 70 Kilovolt und 10 oder 15 Kilogray haben die Keimung der Knollen nicht beeinflusst. Die Pflanzen zeigten keine morphologischen Unterschiede und entwickelten sich völlig normal.Veränderungen waren bei den isoenzymatischen Untersuchungen mit elektrophoretischen Profilen erkennbar (Peroxidasen und Esterasen). Unterschiede der elektrophoretischen Profile waren sowohl in der ersten, als auch in der zweiten Knollengeneration nach der Elektronenbehandlung feststellbar. Die chemische Behandlung wurde nicht auf Auswirkungen auf die Isoenzymatik untersucht.In den hystologischen Schnitten konnten keine Differenzen in der Keimgegend erkannt werden.
Herbizidresistenzen bei Unkräutern sind weltweit ein zunehmendes Problem. Das Herbizidresistenz-Monitoring in der Schweiz soll dazu beitragen, die Mechanismen, die zu diesen Resistenzen führen, besser zu verstehen und den Herbizideinsatz besser zu steuern.
Agroscope hat Pflanzenschutzstrategien im Apfelanbau verglichen. Durch die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln verminderten sich die lokalen ökotoxikologischen Risiken, es ergaben sich aber andere Zielkonflikte bezüglich Umwelt und Wirtschaftlichkeit.
Bt-Mais ist durch Eiweisse des Bakteriums Bacillus thuringiensis vor Frass durch bestimmte Insekten geschützt. Eine neue, systematische Auswertung von weltweiten Felddaten bestätigt, dass Nichtzielorganismen in Bt-Mais weitgehend geschont werden.