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Der suspendierte Fifa‐Präsident Joseph «Sepp» Blatter verklagt seinen Nachfolger, Fifa‐Präsident Gianni Infantino. «Ich werde rechtliche Schritte gegen Gianni Infantino und die Fifa einleiten», kündigt Blatter in der Weltwoche an. «Ich habe genug. Jetzt reicht’s.»
Blatter führt eine ganze Reihe von offenen Streitpunkten zwischen ihm und der Fifa an. Die drei wichtigsten sind:
Ein weiterer Streitpunkt dreht sich um die Sepp Blatter Foundation. Die Fifa‐Finanzkommission hatte sich im Mai 2015 verpflichtet, der Stiftung einen Betrag von 200'000 Franken für wohltätige Zwecke zu überweisen. Dieses Geld sei nie überwiesen worden, sagt Blatter.
Im Übrigen legt Blatter Wert auf die Feststellung, dass er als Fifa‐Präsident nie vom Fifa‐Kongress abgewählt, sondern nur von der Fifa‐Ethikkommission suspendiert worden sei. Würde das hängige Verfahren der Schweizer Bundesanwaltschaft gegen ihn eingestellt, könnte er die Suspendierung anfechten, da sie einzig und allein auf der Verfahrenseröffnung durch die Bundesanwaltschaft basiere. (cma)
Finnland hat ein Weltklasse-Eishockeyteam, es sammelt Medaillen im Speerwerfen und Skispringen und hat mehr Rallye-Weltmeister als jedes andere Land. Doch die Fussballer waren notorisch erfolglos – bis jetzt.
3:0 schlägt Finnland zuhause Armenien und weil gestern Abend wenig später Bosnien-Herzegowina überraschend 1:2 in Griechenland verliert, ist die Aussicht auf die Qualifikation für die EM 2020 mehr als rosig. Zwei Runden vor Schluss haben die «Huuhkajat» (Uhus) fünf Punkte Vorsprung auf Armenien und Bosnien-Herzegowina – und als nächstes ein Heimspiel gegen Liechtenstein.
Zwei Punkte aus zwei Spielen (zum Abschluss geht's nach Griechenland) reichen also und Finnland ist zum ersten Mal in seiner …