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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2015.01299 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Keller Urteil vom 6. Januar 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1. 1 X.___, geboren 1967, meldete sich am 14. August 2004 bei der Inva liden versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 12/1). Die Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr nach getätigten Abklä rungen mit Verfügung vom 9. März 2005 ( Urk. 12/ 19 -20 ) bei einem Invalidi tätsgrad von 50 % ab 1. Juni 2004 eine halbe Rente zu. Am 10. April 2007 teil t e die IV-Stelle der Versicherten mit, der Rentenanspruch sei unverändert (Urk. 12/33). Nach einem im März 2010 erlittenen Unfall (vgl. Urk. 12/39/5-7; Urk. 12/41) sprach ihr die IV-Stelle mit Verfügungen vom 1 9. Juli 2011 mit Wirkung ab 1. Juni 2010 bis 30. November 2010 eine ganze Rente und ab 1. Dezember 2010 weiterhin eine halbe Rente zu ( Urk. 12/52). 1.2 Am 23. Juni 2015 beantragte die Versicherte eine Reevaluation der Rente (Urk. 12/68). Daraufhin klärte die IV-Stelle die medizinische und erwerbliche Situation ab und zog Akten der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA; Urk. 12/73) und der Krankentaggeldversicherung (Urk. 12/75) bei. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 12/84 -88) wies die IV-Stelle mit Verfügung vom 19. November 2015 (Urk. 12/90 = Urk. 2) das Erhöhungsgesuch ab. 2. Die Versicherte erhob am 1. beziehungsweise 11. Dezember 2015 (Urk. 1/1-2) Beschwerde gegen die Verfügung vom 19. November 2015 (Urk. 2). Mit Beschwerdeergänzung vom 13. Januar 2016 (Urk. 8) beantragte sie sinngemäss die Aufhebung der Verfügung vom 19. November 2015 (Urk. 2) und die Erhö hung ihrer bisherigen halben Rente. Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerde antwort vom 8. Februar 2016 (Urk. 11) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 22. Februar 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 13). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1. 2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1. 3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b eiden hypo thetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom mensvergleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1. 4 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi sionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9 C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2. 1 mit Hinweisen). 1. 5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1. 6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in ihrer Verfügung vom 1 9. November 2015 (Urk. 2) davon aus, dass der Beschwerdeführerin die bisherige Tätigkeit als Reinigerin seit dem 13. April 2015 nicht mehr zumutbar sei. In einer behinde rungsangepassten Tätigkeit bestehe weiterhin eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Bei einem errechneten Invaliditätsgrad von 59 % bestehe weiterhin Anspruch auf die bisherige halbe Rente. 2.2 Demgegenüber vertrat die Beschwerdeführerin den Standpunkt (Urk. 8), dass sie wegen starker Schmerzen und der Verschlechterung ihres gesundheitlichen Zustandes zu 100 % arbeitsunfähig sei. Zudem sei ihr Arbeitsverhältnis mit der Begründung, dass sie seit dem 1. April 2015 zu 100 % arbeitsunfähig sei, per 31. Oktober 2015 gekündigt worden. Von ihrer halben Rente könne sie nicht leben und würde ohne Erhöhung der Rente gezwungen sein, sich beim Sozial amt anzumelden. 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob bei der Beschwerdeführerin seit Erlass der letzten rechtskräftigen Verfügung vom 19. Juli 2011 (Urk. 12/5 2 ) eine Verschlechte rung des Gesundheitszustandes eingetreten ist, welche eine Erhöhung der Rente begründet. 3. 3.1 Der ursprünglichen Leistungszusprache vom 9. März 2005 (Urk. 12/ 19-20 ) lagen die folgenden medizinischen Berichte zugrunde : 3.2 Die Ärzte der Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, Y.___, nannten mit Bericht vom 1 9. August 2003 (Urk. 12/9/15- 20) betref fend die Hospitalisation der Beschwerdeführerin vom 2 9. Juli bis 1 6. August 2003 die folgenden, hier gekürzt angeführten Diagnosen (S. 1 Mitte) : - lumbo vertebrales Schmerzs yndrom mit intermitt ierendem lumboradiku lä rem Reizs yndrom L5 und S1 rechts - chronisches Cervicovertebralsyndrom - Adipositas, BMI 43 k g /m2 Bei Austritt bestehe noch keine Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Reinigungskraft bei der H.___. Die Beschwerdeführerin sei bis zum 31. August 2003 zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben (S. 2 oben). 3. 3 Die Ärzte der Z.___ nannten mit Bericht vom 2. Juli 2004 über das Ergonomie-Trainingsprogramm (Urk. 12/8) die folgenden Diagnosen (S. 1 unten) : - lumboradikuläres Reizsyndrom L5 rechts - MRI vom 30. Juli 2003: Diskushernie L5/S1 paramedian rechts, Osteo chondrose L5/S1, diskrete Diskusprotrusion L4/5 - Sturz auf den Rücken 1 4. Oktober 2001 - cervicovertebrales Syndrom - Fersensporn links - Adipositas - grenzwertige Hypertonie Die bisherige, rückenbelastende Tätigkeit als Flugzeugreinigerin sei wegen erhöhtem Risiko für weitere Beschwerdeexazerbationen als ungünstig zu be trachten. Sie sei der Beschwerdeführerin zu 50 % zumutbar. Eine leichte behin de rungsangepasste Tätigkeit sei ihr ganztags zumutbar (S. 4). 3. 4 Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte mit Bericht vom 20./ 23. August 2004 (Urk. 12/9/1-4) aus, er behandle die Beschwer deführerin seit Juni 2003 (S. 2) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1): - lumboradikuläres Schmerzsyndrom L5 rechts - Cervicovertebralsyndrom - Fersensporn links - Adipositas Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine arterielle Hypertonie (S. 1). Die Beschwerdeführerin arbeite mit Mühe zu 50 %. Während der Arbeit würden die Rückenschmerzen regelmässig exazerbieren (S. 2 Mitte). In der bisherigen Tätigkeit sei sie vom 2. Juni bis 2 6. Oktober 2003 zu 100 %, vom 2 7. Oktober bis 2 9. Oktober 2003 zu 50 %, vom 3 1. Oktober bis 1 1. November 2003 erneut zu 100 % und ab 1 2. November 2003 wiederum zu 50 % arbeitsunfähig (S. 1 lit. B). Zu einer behinderungsangepassten Tätigkeit machte er keine Angaben (S. 4 unten). 3.5 Die Ärzte der Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, Y.___, nannten mit Bericht vom 13. Januar 2005 (Urk. 12/16/1- 3) die folgenden, hier gekürzt an geführten, Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeits fähigkeit (S. 1): - chronisches lumbospondylogenes Syndrom - chronisches zervikospondylogenes Syndrom - leichte Periarthritis humeroscapularis (PHS) rechts Typ Supraspinatus Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Ärzte belastungsabhängige Fersenschmerzen plantar links und Adipositas (S. 1 lit. A ). Seit März 2003 bis heute bestehe eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in der bisheri gen Tätigkeit als Reinigungsangestellte in der Flugzeugreinigung am B.___. Auch in einer vorwiegend sitzenden Tätigkeit sei keine Steigerung der Arbeitsfähigkeit zu erwarten (S. 3 lit. D Ziff. 7 ). 3.6 Dr. med. C.___, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwer degeg nerin, hielt in seiner Stellungnahme vom 1 9. Januar 2005 eine 50%ige Restarbeitsfähigkeit in angestammter und angepasster Tätigkeit ab 1 2. No vember 2003 fest ( Urk. 12/17/2). Gestützt darauf erging die ursprüngliche Ren tenzusprache (vgl. Urk. 12/19). 4. 4.1 Der Rentenbestätigung vom 10. April 2007 (Urk. 12/33) lag der folgende Ver laufs b ericht zugrunde: 4.2 Dr. A.___ führte mit Bericht vom 22. Januar 2007 (Urk. 12/27) aus, der Gesund heitszustand der Beschwerdeführerin sei stationär ( S. 1 Ziff. 1). Trotz ausgebauter analgetischer Therapie bestünden persistierende chronische thorako -lumbale Rückenschmerzen ( S. 1 Ziff. 3). 5. 5.1 Der Zusprache einer befristeten ganzen Rente vo m 1. Juni bis 30. November 2010 und einer unbefristeten halben Rente ab 1. Dezember 2010 (Verfügung en vom 19. Ju l i 2011, Urk. 12/52 ) lagen folgende medizinischen Berichte zu grunde: 5.2 Dr. A.___ führte mit Bericht vom 26. März 2010 (Urk. 12/42/9) aus, die Beschwerdeführerin sei am 6. März 2010 auf Eis ausgerutscht und auf die linke Körperhälfte gefallen (Ziff. 2). Als Diagnose nannte er einen Sturz mit Distor sion Schulter links sowie Kontusion Oberarm und Unterarm links (keine Hin weise für ossäre Läsion im Röntgen; Ziff. 5). Vom 8. bis 31. März 2010 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 8). 5.3 Dr. A.___ nannte mit Bericht vom 14. Mai 2010 (Urk. 12/39/ 5 -7) die folgen den Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1) : - chronische Rückenschmerzen mit chronifizierte m lumboradikulärem Schmerz syndrom L5 rechts - chronisches zervikozephales Schmerzsyndrom - Status nach Schulterkontusion links 8. März 2010 sowie Ellenbogen kontu sion links 8. M ärz 2010 nach Sturz - Entwicklung einer Periarthritis humeroscapularis ( PHS ) links sowie eine Epicondylitis medialis links - Gonarthrose beidseitig Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er : - Adipositas - rezidivierende orthostatische Synkopen - Gonarthrose beidseitig - arterielle Hypertonie Seit dem erneuten Unfall im März 2010 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähig keit (S. 2 Ziff. 1.6 ). Zurzeit sei die bisherige Tätigkeit aus medizinischer Sicht nicht zumutbar (S. 2 Ziff. 1.7). Allenfalls seien als Eingliederungsmassnahmen weniger körperlich belastende Arbeiten möglich (S. 2 Ziff. 1.8). 5. 4 Am 20. Mai 2010 führte er (Urk. 12/42/5-6) aus, in der letzten Kontrolle vom 14. Mai 2010 habe sich eine langsame Verbesserung der Beschwerdesympto matik sowohl in der Schulter als auch im Ellenbogen links abgezeichnet. Die Beschwerdeführerin habe ab dem 17. Mai 2010 zu 50 % arbeitsfähig geschrieben werden können. Dies entspreche einer Arbeitsbelastung von ca. 10 Stunden pro Woche (S. 1 Ziff. 2 a). 5.5 Dr. A.___ führte mit Bericht vom 5. August 2010 (Urk. 12/43/3) aus, es sei geplant, dass die Beschwerdeführerin ab dem 23. August 2010 ihre bisherige Arbeitstätigkeit von 50 % wieder aufnehmen könne. Der Gesundheitszustand bezüglich Schulter- und Ellenbogenschmerzen nach dem Stolpersturz am 6. März 2010 habe sich leicht verbessert. Bezüglich der chronischen Rücken schmerzen mit chronifiziertem lumbo-radikulären Schmerzsyndrom L5 rechts fände sich ein stationärer Befund. 6. 6.1 Der angefochtenen Verfügung vom 19. November 2015 (Urk. 2) liegen folgende Berichte zugrunde : 6.2 Dr. med. D.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie, E.___, nannte im Sprechstundenbericht vom 5. Juni 2012 (Urk. 7/79/7- 8) die folgenden, hier gekürzt an geführten, Diagno sen (S. 1): - chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom rechts - belastungsabhängige Knieschmerzen beidseits, D ifferentialdiagnose Gon arthrose - chronisches cervikovertebrales Schmerzsyndrom - Adipositas - chronische Periarthropathia humeroscapularis Tendinopathica nach Sturz - Hypochrome mikrozytäre Anämie ( H b 88 g/ l ) - arterielle Hypertonie - Dyslipidämie - Epicondylitis lateralis links - Gewichtsverlust (18kg unter Diät 12/10) - Inzidentalom Schilddrüse links - Status nach synkopalen Ereignissen unklarer Ursache, Differentialdiag nose orthostatisch - Klinisch Verdacht auf Bursitis trochanterica rechts mehr als links - Knick-/Senk-/Spreizfussstellung links mehr als rechts Angaben zur Arbeitsfähigkeit machte sie keine. 6.3 Am 2 1. Januar 2015 erfolgte eine kreisärztliche Untersuchung durch Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates (Urk. 12/73/87-92). Er führte aus, es habe sich ein ausge prägtes Schmerzdemonstrations- und auch Schonverhalten gezeigt. Anhand der MRI-Untersuchung vom 28. November 2014 könne im Vergleich mit den Vor aufnahmen vom 20. März 2012 eine fehlende strukturelle Schädigung durch das Ereignis vom 24. Juni 2014 (Sturz mit einem Scooter in Kroatien) belegt wer den. Rein bezogen auf die Lendenwirbelsäule hätte er heute zur Terminierung der Schadenleistungen geraten (S. 5 unten, S. 6 oben). Bezüglich der angegebe nen Verstärkung der vorbestehenden Schulterbeschwerden müsse noch ein MRI angefertigt werden (S. 6 oben). 6.4 Dr. med. G.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilita tion, führte in Ergänzung zur kreisärztlichen Untersuchung vom 21. Januar 2015 am 1. April 2015 (Urk. 12/73/74-75) aus, möglicherweise habe es eine Prellung des erheblichen degenerativen Vorzustandes gegeben, wobei aber alle gesamten Faktoren darauf hinweisen würden, dass es sich im Wesentlichen um einen Vorzustand handle, der nicht richtungsgebend traumatisiert worden sei (S. 2 oben). 6.5 Dr. A.___ führte mit Schreiben vom 20. April 2015 zu Handen der Krankentag geldversicherung ( Urk. 12/75/5-6 ) aus, eine nicht belastende Tätig keit könne sicherlich prozentual durchgeführt werden (S. 2 Mitte). 6. 6 Die Ärzte der Klinik für Rheumatologie, Y.___, nannten mit Bericht vom 11. Mai 2015 (Urk. 12/63/3- 5 ) die folgenden, hier gekür z t an ge führten Diagnosen (S. 1 ) : - chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom rechts (EM 2001, ver stärkt seit Juni 2014) - Vitamin D-Mangel - persistierende linksseitige Schulterschmerzen (anamnestisch EM 2007) Peri arthropathia coxae rechts - Adipositas per magna - Status nach Hysterektomie Juli 2013 - grössenprogrediente Struma nodosa links mehr als rechts Der weitere Verlauf könne sicher mittels Fortsetzung der ambulanten Physiothera pie positiv beeinflusst werden. Im psychiatrischen Konsilium vom 2 9. April habe kein Anhalt für eine psychische Erkrankung festgestellt werden können (S. 2 oben). Während der Hospitalisation vom 2 4. April bis 1 0. Mai 2015 habe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden (S. 3 oben). 6. 7 In seinem Schreiben vom 23. Juni 2015 führte Dr. A.___ (Urk. 12/62) aus, die Schmerzproblematik habe sich nach einem Scooterunfall am 24. Juni 2014 verschlechtert. Diesbezüglich sei bereits eine Abklärung vom kreisärztlichen Dienst der SUVA erfolgt. Die persistierende Schmerzsituation sei im Verlauf als nicht unfallbedingt, sondern als krankheitsbedingt beurteilt worden. Im Vorder grund stehe ein lumbospondylogenes Schmerzsyndrom beidseitig sowie chroni fizierte Schulterschmerzen links. Der angestammte Beruf als Reinigungs fachfrau bei der H.___ (Flugzeugreinigung) könne so nicht mehr weitergeführt werden. 6. 8 Dr. A.___ nannte mit Bericht vom 4. August 2015 (Urk. 12/70) die folgenden, hier gekürzt a n geführten Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.2): - chronisch lumbospondylogenes Schmerzsyndrom beidseitig - persistierende linksseitige Schulterschmerzen nach Scooter -Unfall am 24. Juni 2014 Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er : - Status nach Hysterektomie 2 2. Juli 2013 - grössenprogrediente Struma nodosa links mehr als rechts - Status nach Kniegelenkserguss links April 2009 unklarer Ursache - arterielle Hypertonie - Dyslipidämie - Status nach synkopalen Ereignissen unklarer Ursache, Differential diagnose: orthostatisch Aus seiner hausärztlichen Sicht sei eine leichte Arbeit bis 10 kg wahrscheinlich möglich. Die Arbeitshaltung sollte optimaler w eise variabel sein, sicherlich sei eine sitzende Tätigkeit zu bevorzugen, da insbesondere die Rückenschmerzen belastungsabhängig seien. Die Arbeitsorganisation scheine ih m nicht relevant (alles möglich; S. 2 Ziff. 2.2). Es bestehe sicherlich eine reaktive depressive Problematik, sodass die Durch halte fähigkeit sowie Selbstbehauptungsfähigkeiten und Spontanaktivitä ten mittel mässig vermindert sei en. Bezüglich Auffassungsgabe, K onzentrations- und Merkfähigkeit bestünden seiner Meinung nach keine Einschränkungen. Die Belastbarkeit sei allgemein sicherlich vermindert (S. 2 Ziff. 2.3). Eine Wiedereingliederung sei durch Anpassung der Tätigkeit möglich (S. 2 Ziff. 4.2). 6.9 RAD-Arzt Dr. med. I.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, führte mit Stellungnahme vom 27. August 2015 (Urk. 12/82/4-5) aus, gemäss Aktenlage seien ein beidseitiges chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom sowie persistierende links seitige Schulterschmerzen ausgewiesen, einschliesslich einer sich daraus ablei tenden Einschränkung der funktionellen Leistungsfähigkeit. Im Prinzip seien die Angaben des Hausarztes Dr. A.___ bezüglich Arbeits fähig keit/Arbeitsunfähigkeit in bisheriger und angepasster Tätigkeit plausibel, allerdings sollte vor einer abschliessenden versicherungsmedizini schen Stellung nahme noch der von ihm erwähnte Bericht der Abteilung Rheu matologie der Uniklink E.___ vorliegen (S. 5 oben). 6. 1 0 Die Ärzte der Klinik für Rheumatologie, Y.___, nannten mit Bericht vom 14. September 2015 (Urk. 12/80) die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1) : - chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom rechts (EM 2001, ver stärkt seit Juni 2014) - persistierende linksseitige Schulterschmerzen (anamnestisch EM 2007) - Adipositas WHO Grad III Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte n sie die folgen den: - sekundärer Hyperparathyreoidismus bei Vitamin D-Mangel - erosive Gastritis - Verdacht auf obstruktives Schlafapnoesyndrom - euthyreote Struma nodosum - arterielle Hypertonie Es bestehe eine rein körperliche Einschränkung durch eine eingeschränkte körper liche Belastbarkeit und leicht eingeschränkte Mobilität im Rahmen der Grunderkrankung. Durch körperlich anstrengende Arbeit werde sich die Symp tomatik verstärken. Die bisherige Tätigkeit sei aus medizinischer Sicht nicht mehr zumutbar. Es bestehe eine Einschränkung der körperlichen Belastbarkeit, auch der Mobilität durch Schonhinken mit konsekutiv verlangsamtem Gangbild, eine Unmöglichkeit zum Erledigen von Arbeit in Zwangshaltungen und lang fristig gebückter Haltung. Lasten tragen über 5 kg sei nicht möglich. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei ab sofort zumutbar, bei abgestufter Stei gerung der Arbeitsfähigkeit, nach Massgabe der Beschwerden (S. 2 f. Ziff. 1.7). Rein sitzende und wechselbelastende Tätigkeiten seien 4 Stunden pro Tag b eziehungsweise zu 50 % zumutbar. Diese Angaben würden seit dem Behand lungsbeginn am 13. April 2015 gelten (S. 4). Eine Gewichtsreduktion könnte die Beschwerden wesentlich beeinflussen (S. 2 Ziff. 1.5). 6. 1 1 Dr. I.___, RAD, führte mit Stellun gnahme vom 5. Oktober 2015 (Urk. 12/82/6) aus, der aktuellste Bericht der Ärzte der Klinik für Rheumatologie, Y.___ (vorstehend E. 6. 1 0 ), habe weder in Bezug auf die aktuellen Di agnosen noch die Arbeitsunfähigkeitsbewertung geändert respektive würde die Angaben des Hausarztes Dr. A.___ bestätigen, wonach die bisherige Tätigkeit nach gescheiterten Arbeitsversuchen seit 5. März 2015 nicht mehr möglich sei, aber eine angepasste Tätigkeit zu 50 % seit mindestens 13. April 2015 wieder zumutbar sei. 6.1 2 Dr. A.___ führte mit Schreiben vom 19. Oktober 2015 (Urk. 3/1 = Urk. 12/85 ) aus, aus seiner hausärztlichen Sicht würde es in dieser Situation sicherlich sinn voll sein, die Beschwerdeführerin nicht nur aufgrund der Aktenlage, sondern auch durch die Vertrauensärzte der IV-Stelle hinsichtlich der vorbeschriebenen Problematik beurteilen zu lassen. Insbesondere die chronischen Schmerzen im Rahmen des lumbospondylogenen bis lumboradikulären Schmerzsyndroms sowie die persistierenden linksseitigen Schulterschmerzen und auch die sich entwickelnde reaktive Anpassungsstörung müssten nochmals evaluiert werden. Diesbezüglich seien Beurteilungen durch Fachärzte (Orthopädie, Rheuma tologie, Psychiatrie) notwendig. 7. 7. 1 Strittig und zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführe rin im relevanten Zeitraum (vgl. vorstehend E. 2.3) in einer für den Anspruch erheblichen Weise verschlechtert hat. Dies ist durch einen Vergleich des Gesundheitszustandes im Zeitpunkt der Verfügung vom 19. Ju l i 2011 (Urk. 12/5 2 ) mit dem Gesundheitszustand im Zeitpunkt der a ngefochtenen Ver fügung ( Urk. 2) zu beurteilen. 7.2 Der Beschwerdeführerin wurde erstmals im Jahr 2005 bei einem Invaliditätsgrad von 50 % eine halbe Rente zugesprochen. Damals litt sie an einem lu m boradi kulärem Reizsyndrom L5 rechts, einem cervicovertebralen Syndrom, einem Fersensporn links, einer Adipositas, und an einer grenzwertigen Hypertonie (vorstehend E. 3.2 ff.) und war in der bisherigen und in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig. Im Jahr 2010 hat die Beschwerdeführerin infolge eines Sturzes eine Schulter- und Ellenbogenkontusion erlitten und war für einige Monate zu 100 % arbeitsunfähig. Später konnte sie ihre bisherige Tätig keit wieder zu 50 % ausüben. Daraufhin wurde ihr für die Monate Juni bis November 2010 eine ganze Rente zugesprochen. Aufgrund der chronischen Rückenschmerzen mit chronifiziertem lumboradikulärem Schmerzsyndrom L5 rechts und dem chronischen zervikozephalen Schmerzsyndrom sowie der ver besserten Schulterproblematik wurde ihr ab 1. Dezember 2010 wiederum eine halbe Rente ausgerichtet (vorstehend E. 5.1 f.). 7.3 Ein Vergleich des Gesundheitszustandes im Jahr 201 1 und 2015 zeigt, dass s ich insofern eine befundmässige Verschlechterung ergeben hat, als dass die behan delnden Ärzte übereinstimmend verstärkte persistierende linksseitige Schulter schmerzen seit einem Scooter -Unfall im Juni 2014 diagnostizierten. Abwei chende medizinische Beurteilungen liegen nicht in den Akten. Der Hausarzt Dr. A.___ erachtete weitere Abklärungen bei orthopädischen und rheumatolo gischen Fachärzten als notwendig (vorstehend E. 6.1 2 ). Er bringt jedoch keine neuen Befunde vor, welche weitere Abklärungen erfordern würden. 7.4 Der Hausarzt Dr. A.___ erwähnte eine reaktive depressive Problematik (vorste hend E. 6. 8 ). Er erachtete eine Beurteilung durch eine n psychiatrischen Facharzt als notwendig, da eine sich entwickelnde reaktive Anpassungsstörung nochmals evaluiert werden müsse ( vorstehend E. 6.1 2 ). Vorliegend äusserte einzig der behandelnde Hausa rzt den Verdacht einer reakti ven Anpassungsstörung. Er erwähnte, dass die Durchhalte- und Selbstbehaup tungsfähigkeiten sowie Spontanaktivitäten mittelmässig vermindert seien (vor stehend E. 6. 8 ). Die Ärzte der Klinik für Rheumatologie, Y.___, verneinten hingegen mit Verweis auf ein psychiatrisches Konsilium aus drücklich das Vorliegen einer psychischen Erkrankung (vorstehend E. 6. 6 ). Damit hat einzig Dr. A.___ als fachfremder behandelnder Arzt, dessen Berichte grundsätzlich aufgrund der auftragsrechtlichen Vertrauensstellung zu r Patient in mit Vorbehal t zu würdigen sind, eine psychische Erkrankung vermutet. Doch hat auch er offenbar eine Überweisung in eine fachärztliche Behandlung nicht für notwendig gehalten. Vor diesem Hintergrund und unter Hinweis auf die bundesgerichtliche Rech t sprechung, wonach eine Anpassungsstörung als vorübergehendes und damit grundsätzlich nicht invalidisierendes Leiden gilt (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_76/2014 vom 3 0. April 2014 E. 3.2 mit Hinweis auf das Urteil 9C_ 153 /2012 vom 1 5. Oktober 2012 E. 4.3), erübrigten sich weitere Abklärungen durch die Beschwerdegegnerin. 7.5 Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der Verfügung vom 1 9. Ju l i 2011 (Urk. 12/ 52 ) insofern verschlechtert hat, als die Beschwerdeführerin nun nebst andauernden Rücken beschwerden an verstärkten persistierenden linksseitigen Schulterschmerzen leidet. Zu prüfen ist, wie sich diese gesundheitliche Verschlechterung auf die Arbeitsfähigkeit auswirkt. 7.6 Zwischen den Parteien ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin nunmehr in der angestammten Tätigkeit als Flugzeugreinigerin vollständig arbeitsunfähig ist. Dies erscheint mit Blick auf die medizinische Aktenlage auch ohne weiteres nachvollziehbar. Während die Beschwerdegegnerin aber eine 50%ige angepasste T ätigkeit als zumutbar erachtet, macht die Beschwerdeführerin geltend, zu 100 % a rbeitsunfähig zu sein. Aufgrund der Akten ist ausgewiesen, dass der Beschwerdeführerin eine behinde rungsangepasste Tätigkeit zu 50 % zumutbar ist. Es wurde durch die Ärzte des Y.___ nachvollziehbar begründet, dass die körperliche Belastbarkeit und die Mobilität der Beschwerdeführerin eingeschränkt sei, wes halb die angestammte Tätigkeit nicht mehr möglich sei, ihr aber rein sitzende und wechselbelastende Tätigkeiten zu 4 Stunden pro Tag zumutbar seien (vor stehend E. 6.1 0 ). Dem widerspricht auch der Hausarzt Dr. A.___ nicht. Er hielt eine angepasste Tätigkeit mindestens in einem teilzeitlichen Umfang ebenfalls für möglich (vorstehend E. 6. 5, E. 6.8 ). Die Beschwerdeführerin legte nicht dar, weshalb sie in einer angepassten Tätigkeit nicht arbeitsfähig sein soll t e. 7.7 Somit ist der abschliessenden Beurteilung durch Dr. I.___, RAD (vorstehend E. 6.9, E. 6. 11 ), zu folgen, wonach der Beschwerdeführerin eine angepasste Tätigkeit zu 50 % zumutbar ist. 8. 8.1 Zu prüfen bleibt, wie sich die eingeschränkte Leistungsfähigkeit der Beschwerde führerin in wirtschaftlicher Hinsicht auswirkt. 8.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validenein kommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom mensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah rung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrschein lichkeit erstellt sein (BG E 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis ). 8. 3 Für die Bemessung des Valideneinkommens stellte die Beschwerdegegnerin auf die Angaben der Arbeitgeberin (vgl. Urk. 12/40 S. 2 Ziff. 2.10) ab, wonach die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit bei einem Pensum von 50 % im Jahr 2009 ein Einkommen Fr. 27‘230.-- erzielte (Urk. 12/81). Dies blieb von der Beschwerdeführerin unbestritten und gibt zu keinen Beanstan dungen Anlass. Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung ergibt dies für das Jahr 2015 bei einem Pensum von 100 % ein leicht von der Berech nung der Beschwerdegegnerin abweichendes Valideneinkommen in der Höhe von rund Fr. 57‘ 410.-- (Fr. 54‘460. -- x 1.011 x 1.01 x 1.01 x 1.007 x 1.01 x 1.005 ; www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen, Lohnentwicklung 2015 ). 8.4 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) aus zugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 8.5 Seit Beendigung des bisherigen Arbeitsverhältnisses mit der J.___ ging die Beschwerdeführerin keiner Erwerbstätigkeit mehr nach, so dass es sich rechtfertigt, für die Berechnung des Invalideneinkommens auf die statistischen Werte der LSE und dabei auf den standardisierten Durchschnittslohn für einfa che Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschafts zweigen des privaten Sektors abzustellen (LSE 2012, Tabelle TA1, Kompetenzni veau 1, Rubrik „ Frauen “). Das im Jahr 2012 von Frauen im Durchschnitt aller einfachen Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art erzielte Einkommen betrug pro Monat Fr. 4‘112.--, mithin Fr. 49‘344.-- im Jahr (Fr. 4‘112.-- x 12). Der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden in den Jahren 2013 bis 2015 (BFS - Statistik de r betriebsüblichen Arbeitszeit [ BUA ], Total) sowie der allgemeinen Lohnentwicklung in den Jahren 201 3 bis 201 5 angepasst, ergibt dies den Betrag von Fr. 52‘58 0. 80 (Fr. 49‘344.-- : 40 x 41.7 x 1.007 x 1.01 x 1.005). Unter Berücksichtigung des der Beschwerdeführer in zumutbaren Arbeitspe nsum s von 50 % resultiert ein hypothetisches Invaliden einkommen von Fr. 26‘290.4 0. 8.6 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3. 2 mit Hinweis auf SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2). 8.7 Die Beschwerdegegnerin gewährte einen leidensbedingten Abzug von 10 % (Urk. 2 S. 2 und Urk. 12/81 S. 2 ), was angesichts der verbliebenen Arbeitsfähig keit der Beschwerdeführerin als angemessen erscheint. Gründe, welche einen höheren Abzug rechtfertigen würden, sind nicht ersichtlich und wurden auch nicht geltend gemacht. Damit resultiert ein hypothetisches Invalideneinkommen in der Höhe von rund Fr. 23‘661.-- (Fr. 26‘290.40 x 0.9). 8.8 Der Vergleich des Valideneinkommens von Fr. 57‘410.-- mit dem Invalidenein kommen von Fr. 23‘661.-- ergibt eine Einkommenseinbusse von Fr. 33‘749.-- und damit einen Invaliditätsgrad von rund 59 %. Bei diesem Ergebnis steht der Beschwerdeführerin somit weiterhin eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu. Die angefochtene Verfügung erweist sich damit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 9. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerde führerin aufzu erlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge stellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannKeller

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2015.01299 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Keller Urteil vom 6. Januar 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1. 1 X.___, geboren 1967, meldete sich am 14. August 2004 bei der Inva liden versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 12/1). Die Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr nach getätigten Abklä rungen mit Verfügung vom 9. März 2005 ( Urk. 12/ 19 -20 ) bei einem Invalidi tätsgrad von 50 % ab 1. Juni 2004 eine halbe Rente zu. Am 10. April 2007 teil t e die IV-Stelle der Versicherten mit, der Rentenanspruch sei unverändert (Urk. 12/33). Nach einem im März 2010 erlittenen Unfall (vgl. Urk. 12/39/5-7; Urk. 12/41) sprach ihr die IV-Stelle mit Verfügungen vom 1 9. Juli 2011 mit Wirkung ab 1. Juni 2010 bis 30. November 2010 eine ganze Rente und ab 1. Dezember 2010 weiterhin eine halbe Rente zu ( Urk. 12/52). 1.2 Am 23. Juni 2015 beantragte die Versicherte eine Reevaluation der Rente (Urk. 12/68). Daraufhin klärte die IV-Stelle die medizinische und erwerbliche Situation ab und zog Akten der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA; Urk. 12/73) und der Krankentaggeldversicherung (Urk. 12/75) bei. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 12/84 -88) wies die IV-Stelle mit Verfügung vom 19. November 2015 (Urk. 12/90 = Urk. 2) das Erhöhungsgesuch ab. 2. Die Versicherte erhob am 1. beziehungsweise 11. Dezember 2015 (Urk. 1/1-2) Beschwerde gegen die Verfügung vom 19. November 2015 (Urk. 2). Mit Beschwerdeergänzung vom 13. Januar 2016 (Urk. 8) beantragte sie sinngemäss die Aufhebung der Verfügung vom 19. November 2015 (Urk. 2) und die Erhö hung ihrer bisherigen halben Rente. Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerde antwort vom 8. Februar 2016 (Urk. 11) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 22. Februar 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 13). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1. 2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1. 3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b eiden hypo thetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom mensvergleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1. 4 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi sionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9 C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2. 1 mit Hinweisen). 1. 5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1. 6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in ihrer Verfügung vom 1 9. November 2015 (Urk. 2) davon aus, dass der Beschwerdeführerin die bisherige Tätigkeit als Reinigerin seit dem 13. April 2015 nicht mehr zumutbar sei. In einer behinde rungsangepassten Tätigkeit bestehe weiterhin eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Bei einem errechneten Invaliditätsgrad von 59 % bestehe weiterhin Anspruch auf die bisherige halbe Rente. 2.2 Demgegenüber vertrat die Beschwerdeführerin den Standpunkt (Urk. 8), dass sie wegen starker Schmerzen und der Verschlechterung ihres gesundheitlichen Zustandes zu 100 % arbeitsunfähig sei. Zudem sei ihr Arbeitsverhältnis mit der Begründung, dass sie seit dem 1. April 2015 zu 100 % arbeitsunfähig sei, per 31. Oktober 2015 gekündigt worden. Von ihrer halben Rente könne sie nicht leben und würde ohne Erhöhung der Rente gezwungen sein, sich beim Sozial amt anzumelden. 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob bei der Beschwerdeführerin seit Erlass der letzten rechtskräftigen Verfügung vom 19. Juli 2011 (Urk. 12/5 2 ) eine Verschlechte rung des Gesundheitszustandes eingetreten ist, welche eine Erhöhung der Rente begründet. 3. 3.1 Der ursprünglichen Leistungszusprache vom 9. März 2005 (Urk. 12/ 19-20 ) lagen die folgenden medizinischen Berichte zugrunde : 3.2 Die Ärzte der Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, Y.___, nannten mit Bericht vom 1 9. August 2003 (Urk. 12/9/15- 20) betref fend die Hospitalisation der Beschwerdeführerin vom 2 9. Juli bis 1 6. August 2003 die folgenden, hier gekürzt angeführten Diagnosen (S. 1 Mitte) : - lumbo vertebrales Schmerzs yndrom mit intermitt ierendem lumboradiku lä rem Reizs yndrom L5 und S1 rechts - chronisches Cervicovertebralsyndrom - Adipositas, BMI 43 k g /m2 Bei Austritt bestehe noch keine Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Reinigungskraft bei der H.___. Die Beschwerdeführerin sei bis zum 31. August 2003 zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben (S. 2 oben). 3. 3 Die Ärzte der Z.___ nannten mit Bericht vom 2. Juli 2004 über das Ergonomie-Trainingsprogramm (Urk. 12/8) die folgenden Diagnosen (S. 1 unten) : - lumboradikuläres Reizsyndrom L5 rechts - MRI vom 30. Juli 2003: Diskushernie L5/S1 paramedian rechts, Osteo chondrose L5/S1, diskrete Diskusprotrusion L4/5 - Sturz auf den Rücken 1 4. Oktober 2001 - cervicovertebrales Syndrom - Fersensporn links - Adipositas - grenzwertige Hypertonie Die bisherige, rückenbelastende Tätigkeit als Flugzeugreinigerin sei wegen erhöhtem Risiko für weitere Beschwerdeexazerbationen als ungünstig zu be trachten. Sie sei der Beschwerdeführerin zu 50 % zumutbar. Eine leichte behin de rungsangepasste Tätigkeit sei ihr ganztags zumutbar (S. 4). 3. 4 Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte mit Bericht vom 20./ 23. August 2004 (Urk. 12/9/1-4) aus, er behandle die Beschwer deführerin seit Juni 2003 (S. 2) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1): - lumboradikuläres Schmerzsyndrom L5 rechts - Cervicovertebralsyndrom - Fersensporn links - Adipositas Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine arterielle Hypertonie (S. 1). Die Beschwerdeführerin arbeite mit Mühe zu 50 %. Während der Arbeit würden die Rückenschmerzen regelmässig exazerbieren (S. 2 Mitte). In der bisherigen Tätigkeit sei sie vom 2. Juni bis 2 6. Oktober 2003 zu 100 %, vom 2 7. Oktober bis 2 9. Oktober 2003 zu 50 %, vom 3 1. Oktober bis 1 1. November 2003 erneut zu 100 % und ab 1 2. November 2003 wiederum zu 50 % arbeitsunfähig (S. 1 lit. B). Zu einer behinderungsangepassten Tätigkeit machte er keine Angaben (S. 4 unten). 3.5 Die Ärzte der Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, Y.___, nannten mit Bericht vom 13. Januar 2005 (Urk. 12/16/1- 3) die folgenden, hier gekürzt an geführten, Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeits fähigkeit (S. 1): - chronisches lumbospondylogenes Syndrom - chronisches zervikospondylogenes Syndrom - leichte Periarthritis humeroscapularis (PHS) rechts Typ Supraspinatus Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Ärzte belastungsabhängige Fersenschmerzen plantar links und Adipositas (S. 1 lit. A ). Seit März 2003 bis heute bestehe eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in der bisheri gen Tätigkeit als Reinigungsangestellte in der Flugzeugreinigung am B.___. Auch in einer vorwiegend sitzenden Tätigkeit sei keine Steigerung der Arbeitsfähigkeit zu erwarten (S. 3 lit. D Ziff. 7 ). 3.6 Dr. med. C.___, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwer degeg nerin, hielt in seiner Stellungnahme vom 1 9. Januar 2005 eine 50%ige Restarbeitsfähigkeit in angestammter und angepasster Tätigkeit ab 1 2. No vember 2003 fest ( Urk. 12/17/2). Gestützt darauf erging die ursprüngliche Ren tenzusprache (vgl. Urk. 12/19). 4. 4.1 Der Rentenbestätigung vom 10. April 2007 (Urk. 12/33) lag der folgende Ver laufs b ericht zugrunde: 4.2 Dr. A.___ führte mit Bericht vom 22. Januar 2007 (Urk. 12/27) aus, der Gesund heitszustand der Beschwerdeführerin sei stationär ( S. 1 Ziff. 1). Trotz ausgebauter analgetischer Therapie bestünden persistierende chronische thorako -lumbale Rückenschmerzen ( S. 1 Ziff. 3). 5. 5.1 Der Zusprache einer befristeten ganzen Rente vo m 1. Juni bis 30. November 2010 und einer unbefristeten halben Rente ab 1. Dezember 2010 (Verfügung en vom 19. Ju l i 2011, Urk. 12/52 ) lagen folgende medizinischen Berichte zu grunde: 5.2 Dr. A.___ führte mit Bericht vom 26. März 2010 (Urk. 12/42/9) aus, die Beschwerdeführerin sei am 6. März 2010 auf Eis ausgerutscht und auf die linke Körperhälfte gefallen (Ziff. 2). Als Diagnose nannte er einen Sturz mit Distor sion Schulter links sowie Kontusion Oberarm und Unterarm links (keine Hin weise für ossäre Läsion im Röntgen; Ziff. 5). Vom 8. bis 31. März 2010 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 8). 5.3 Dr. A.___ nannte mit Bericht vom 14. Mai 2010 (Urk. 12/39/ 5 -7) die folgen den Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1) : - chronische Rückenschmerzen mit chronifizierte m lumboradikulärem Schmerz syndrom L5 rechts - chronisches zervikozephales Schmerzsyndrom - Status nach Schulterkontusion links 8. März 2010 sowie Ellenbogen kontu sion links 8. M ärz 2010 nach Sturz - Entwicklung einer Periarthritis humeroscapularis ( PHS ) links sowie eine Epicondylitis medialis links - Gonarthrose beidseitig Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er : - Adipositas - rezidivierende orthostatische Synkopen - Gonarthrose beidseitig - arterielle Hypertonie Seit dem erneuten Unfall im März 2010 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähig keit (S. 2 Ziff. 1.6 ). Zurzeit sei die bisherige Tätigkeit aus medizinischer Sicht nicht zumutbar (S. 2 Ziff. 1.7). Allenfalls seien als Eingliederungsmassnahmen weniger körperlich belastende Arbeiten möglich (S. 2 Ziff. 1.8). 5. 4 Am 20. Mai 2010 führte er (Urk. 12/42/5-6) aus, in der letzten Kontrolle vom 14. Mai 2010 habe sich eine langsame Verbesserung der Beschwerdesympto matik sowohl in der Schulter als auch im Ellenbogen links abgezeichnet. Die Beschwerdeführerin habe ab dem 17. Mai 2010 zu 50 % arbeitsfähig geschrieben werden können. Dies entspreche einer Arbeitsbelastung von ca. 10 Stunden pro Woche (S. 1 Ziff. 2 a). 5.5 Dr. A.___ führte mit Bericht vom 5. August 2010 (Urk. 12/43/3) aus, es sei geplant, dass die Beschwerdeführerin ab dem 23. August 2010 ihre bisherige Arbeitstätigkeit von 50 % wieder aufnehmen könne. Der Gesundheitszustand bezüglich Schulter- und Ellenbogenschmerzen nach dem Stolpersturz am 6. März 2010 habe sich leicht verbessert. Bezüglich der chronischen Rücken schmerzen mit chronifiziertem lumbo-radikulären Schmerzsyndrom L5 rechts fände sich ein stationärer Befund. 6. 6.1 Der angefochtenen Verfügung vom 19. November 2015 (Urk. 2) liegen folgende Berichte zugrunde : 6.2 Dr. med. D.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie, E.___, nannte im Sprechstundenbericht vom 5. Juni 2012 (Urk. 7/79/7- 8) die folgenden, hier gekürzt an geführten, Diagno sen (S. 1): - chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom rechts - belastungsabhängige Knieschmerzen beidseits, D ifferentialdiagnose Gon arthrose - chronisches cervikovertebrales Schmerzsyndrom - Adipositas - chronische Periarthropathia humeroscapularis Tendinopathica nach Sturz - Hypochrome mikrozytäre Anämie ( H b 88 g/ l ) - arterielle Hypertonie - Dyslipidämie - Epicondylitis lateralis links - Gewichtsverlust (18kg unter Diät 12/10) - Inzidentalom Schilddrüse links - Status nach synkopalen Ereignissen unklarer Ursache, Differentialdiag nose orthostatisch - Klinisch Verdacht auf Bursitis trochanterica rechts mehr als links - Knick-/Senk-/Spreizfussstellung links mehr als rechts Angaben zur Arbeitsfähigkeit machte sie keine. 6.3 Am 2 1. Januar 2015 erfolgte eine kreisärztliche Untersuchung durch Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates (Urk. 12/73/87-92). Er führte aus, es habe sich ein ausge prägtes Schmerzdemonstrations- und auch Schonverhalten gezeigt. Anhand der MRI-Untersuchung vom 28. November 2014 könne im Vergleich mit den Vor aufnahmen vom 20. März 2012 eine fehlende strukturelle Schädigung durch das Ereignis vom 24. Juni 2014 (Sturz mit einem Scooter in Kroatien) belegt wer den. Rein bezogen auf die Lendenwirbelsäule hätte er heute zur Terminierung der Schadenleistungen geraten (S. 5 unten, S. 6 oben). Bezüglich der angegebe nen Verstärkung der vorbestehenden Schulterbeschwerden müsse noch ein MRI angefertigt werden (S. 6 oben). 6.4 Dr. med. G.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilita tion, führte in Ergänzung zur kreisärztlichen Untersuchung vom 21. Januar 2015 am 1. April 2015 (Urk. 12/73/74-75) aus, möglicherweise habe es eine Prellung des erheblichen degenerativen Vorzustandes gegeben, wobei aber alle gesamten Faktoren darauf hinweisen würden, dass es sich im Wesentlichen um einen Vorzustand handle, der nicht richtungsgebend traumatisiert worden sei (S. 2 oben). 6.5 Dr. A.___ führte mit Schreiben vom 20. April 2015 zu Handen der Krankentag geldversicherung ( Urk. 12/75/5-6 ) aus, eine nicht belastende Tätig keit könne sicherlich prozentual durchgeführt werden (S. 2 Mitte). 6. 6 Die Ärzte der Klinik für Rheumatologie, Y.___, nannten mit Bericht vom 11. Mai 2015 (Urk. 12/63/3- 5 ) die folgenden, hier gekür z t an ge führten Diagnosen (S. 1 ) : - chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom rechts (EM 2001, ver stärkt seit Juni 2014) - Vitamin D-Mangel - persistierende linksseitige Schulterschmerzen (anamnestisch EM 2007) Peri arthropathia coxae rechts - Adipositas per magna - Status nach Hysterektomie Juli 2013 - grössenprogrediente Struma nodosa links mehr als rechts Der weitere Verlauf könne sicher mittels Fortsetzung der ambulanten Physiothera pie positiv beeinflusst werden. Im psychiatrischen Konsilium vom 2 9. April habe kein Anhalt für eine psychische Erkrankung festgestellt werden können (S. 2 oben). Während der Hospitalisation vom 2 4. April bis 1 0. Mai 2015 habe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden (S. 3 oben). 6. 7 In seinem Schreiben vom 23. Juni 2015 führte Dr. A.___ (Urk. 12/62) aus, die Schmerzproblematik habe sich nach einem Scooterunfall am 24. Juni 2014 verschlechtert. Diesbezüglich sei bereits eine Abklärung vom kreisärztlichen Dienst der SUVA erfolgt. Die persistierende Schmerzsituation sei im Verlauf als nicht unfallbedingt, sondern als krankheitsbedingt beurteilt worden. Im Vorder grund stehe ein lumbospondylogenes Schmerzsyndrom beidseitig sowie chroni fizierte Schulterschmerzen links. Der angestammte Beruf als Reinigungs fachfrau bei der H.___ (Flugzeugreinigung) könne so nicht mehr weitergeführt werden. 6. 8 Dr. A.___ nannte mit Bericht vom 4. August 2015 (Urk. 12/70) die folgenden, hier gekürzt a n geführten Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.2): - chronisch lumbospondylogenes Schmerzsyndrom beidseitig - persistierende linksseitige Schulterschmerzen nach Scooter -Unfall am 24. Juni 2014 Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er : - Status nach Hysterektomie 2 2. Juli 2013 - grössenprogrediente Struma nodosa links mehr als rechts - Status nach Kniegelenkserguss links April 2009 unklarer Ursache - arterielle Hypertonie - Dyslipidämie - Status nach synkopalen Ereignissen unklarer Ursache, Differential diagnose: orthostatisch Aus seiner hausärztlichen Sicht sei eine leichte Arbeit bis 10 kg wahrscheinlich möglich. Die Arbeitshaltung sollte optimaler w eise variabel sein, sicherlich sei eine sitzende Tätigkeit zu bevorzugen, da insbesondere die Rückenschmerzen belastungsabhängig seien. Die Arbeitsorganisation scheine ih m nicht relevant (alles möglich; S. 2 Ziff. 2.2). Es bestehe sicherlich eine reaktive depressive Problematik, sodass die Durch halte fähigkeit sowie Selbstbehauptungsfähigkeiten und Spontanaktivitä ten mittel mässig vermindert sei en. Bezüglich Auffassungsgabe, K onzentrations- und Merkfähigkeit bestünden seiner Meinung nach keine Einschränkungen. Die Belastbarkeit sei allgemein sicherlich vermindert (S. 2 Ziff. 2.3). Eine Wiedereingliederung sei durch Anpassung der Tätigkeit möglich (S. 2 Ziff. 4.2). 6.9 RAD-Arzt Dr. med. I.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, führte mit Stellungnahme vom 27. August 2015 (Urk. 12/82/4-5) aus, gemäss Aktenlage seien ein beidseitiges chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom sowie persistierende links seitige Schulterschmerzen ausgewiesen, einschliesslich einer sich daraus ablei tenden Einschränkung der funktionellen Leistungsfähigkeit. Im Prinzip seien die Angaben des Hausarztes Dr. A.___ bezüglich Arbeits fähig keit/Arbeitsunfähigkeit in bisheriger und angepasster Tätigkeit plausibel, allerdings sollte vor einer abschliessenden versicherungsmedizini schen Stellung nahme noch der von ihm erwähnte Bericht der Abteilung Rheu matologie der Uniklink E.___ vorliegen (S. 5 oben). 6. 1 0 Die Ärzte der Klinik für Rheumatologie, Y.___, nannten mit Bericht vom 14. September 2015 (Urk. 12/80) die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1) : - chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom rechts (EM 2001, ver stärkt seit Juni 2014) - persistierende linksseitige Schulterschmerzen (anamnestisch EM 2007) - Adipositas WHO Grad III Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte n sie die folgen den: - sekundärer Hyperparathyreoidismus bei Vitamin D-Mangel - erosive Gastritis - Verdacht auf obstruktives Schlafapnoesyndrom - euthyreote Struma nodosum - arterielle Hypertonie Es bestehe eine rein körperliche Einschränkung durch eine eingeschränkte körper liche Belastbarkeit und leicht eingeschränkte Mobilität im Rahmen der Grunderkrankung. Durch körperlich anstrengende Arbeit werde sich die Symp tomatik verstärken. Die bisherige Tätigkeit sei aus medizinischer Sicht nicht mehr zumutbar. Es bestehe eine Einschränkung der körperlichen Belastbarkeit, auch der Mobilität durch Schonhinken mit konsekutiv verlangsamtem Gangbild, eine Unmöglichkeit zum Erledigen von Arbeit in Zwangshaltungen und lang fristig gebückter Haltung. Lasten tragen über 5 kg sei nicht möglich. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei ab sofort zumutbar, bei abgestufter Stei gerung der Arbeitsfähigkeit, nach Massgabe der Beschwerden (S. 2 f. Ziff. 1.7). Rein sitzende und wechselbelastende Tätigkeiten seien 4 Stunden pro Tag b eziehungsweise zu 50 % zumutbar. Diese Angaben würden seit dem Behand lungsbeginn am 13. April 2015 gelten (S. 4). Eine Gewichtsreduktion könnte die Beschwerden wesentlich beeinflussen (S. 2 Ziff. 1.5). 6. 1 1 Dr. I.___, RAD, führte mit Stellun gnahme vom 5. Oktober 2015 (Urk. 12/82/6) aus, der aktuellste Bericht der Ärzte der Klinik für Rheumatologie, Y.___ (vorstehend E. 6. 1 0 ), habe weder in Bezug auf die aktuellen Di agnosen noch die Arbeitsunfähigkeitsbewertung geändert respektive würde die Angaben des Hausarztes Dr. A.___ bestätigen, wonach die bisherige Tätigkeit nach gescheiterten Arbeitsversuchen seit 5. März 2015 nicht mehr möglich sei, aber eine angepasste Tätigkeit zu 50 % seit mindestens 13. April 2015 wieder zumutbar sei. 6.1 2 Dr. A.___ führte mit Schreiben vom 19. Oktober 2015 (Urk. 3/1 = Urk. 12/85 ) aus, aus seiner hausärztlichen Sicht würde es in dieser Situation sicherlich sinn voll sein, die Beschwerdeführerin nicht nur aufgrund der Aktenlage, sondern auch durch die Vertrauensärzte der IV-Stelle hinsichtlich der vorbeschriebenen Problematik beurteilen zu lassen. Insbesondere die chronischen Schmerzen im Rahmen des lumbospondylogenen bis lumboradikulären Schmerzsyndroms sowie die persistierenden linksseitigen Schulterschmerzen und auch die sich entwickelnde reaktive Anpassungsstörung müssten nochmals evaluiert werden. Diesbezüglich seien Beurteilungen durch Fachärzte (Orthopädie, Rheuma tologie, Psychiatrie) notwendig. 7. 7. 1 Strittig und zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführe rin im relevanten Zeitraum (vgl. vorstehend E. 2.3) in einer für den Anspruch erheblichen Weise verschlechtert hat. Dies ist durch einen Vergleich des Gesundheitszustandes im Zeitpunkt der Verfügung vom 19. Ju l i 2011 (Urk. 12/5 2 ) mit dem Gesundheitszustand im Zeitpunkt der a ngefochtenen Ver fügung ( Urk. 2) zu beurteilen. 7.2 Der Beschwerdeführerin wurde erstmals im Jahr 2005 bei einem Invaliditätsgrad von 50 % eine halbe Rente zugesprochen. Damals litt sie an einem lu m boradi kulärem Reizsyndrom L5 rechts, einem cervicovertebralen Syndrom, einem Fersensporn links, einer Adipositas, und an einer grenzwertigen Hypertonie (vorstehend E. 3.2 ff.) und war in der bisherigen und in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig. Im Jahr 2010 hat die Beschwerdeführerin infolge eines Sturzes eine Schulter- und Ellenbogenkontusion erlitten und war für einige Monate zu 100 % arbeitsunfähig. Später konnte sie ihre bisherige Tätig keit wieder zu 50 % ausüben. Daraufhin wurde ihr für die Monate Juni bis November 2010 eine ganze Rente zugesprochen. Aufgrund der chronischen Rückenschmerzen mit chronifiziertem lumboradikulärem Schmerzsyndrom L5 rechts und dem chronischen zervikozephalen Schmerzsyndrom sowie der ver besserten Schulterproblematik wurde ihr ab 1. Dezember 2010 wiederum eine halbe Rente ausgerichtet (vorstehend E. 5.1 f.). 7.3 Ein Vergleich des Gesundheitszustandes im Jahr 201 1 und 2015 zeigt, dass s ich insofern eine befundmässige Verschlechterung ergeben hat, als dass die behan delnden Ärzte übereinstimmend verstärkte persistierende linksseitige Schulter schmerzen seit einem Scooter -Unfall im Juni 2014 diagnostizierten. Abwei chende medizinische Beurteilungen liegen nicht in den Akten. Der Hausarzt Dr. A.___ erachtete weitere Abklärungen bei orthopädischen und rheumatolo gischen Fachärzten als notwendig (vorstehend E. 6.1 2 ). Er bringt jedoch keine neuen Befunde vor, welche weitere Abklärungen erfordern würden. 7.4 Der Hausarzt Dr. A.___ erwähnte eine reaktive depressive Problematik (vorste hend E. 6. 8 ). Er erachtete eine Beurteilung durch eine n psychiatrischen Facharzt als notwendig, da eine sich entwickelnde reaktive Anpassungsstörung nochmals evaluiert werden müsse ( vorstehend E. 6.1 2 ). Vorliegend äusserte einzig der behandelnde Hausa rzt den Verdacht einer reakti ven Anpassungsstörung. Er erwähnte, dass die Durchhalte- und Selbstbehaup tungsfähigkeiten sowie Spontanaktivitäten mittelmässig vermindert seien (vor stehend E. 6. 8 ). Die Ärzte der Klinik für Rheumatologie, Y.___, verneinten hingegen mit Verweis auf ein psychiatrisches Konsilium aus drücklich das Vorliegen einer psychischen Erkrankung (vorstehend E. 6. 6 ). Damit hat einzig Dr. A.___ als fachfremder behandelnder Arzt, dessen Berichte grundsätzlich aufgrund der auftragsrechtlichen Vertrauensstellung zu r Patient in mit Vorbehal t zu würdigen sind, eine psychische Erkrankung vermutet. Doch hat auch er offenbar eine Überweisung in eine fachärztliche Behandlung nicht für notwendig gehalten. Vor diesem Hintergrund und unter Hinweis auf die bundesgerichtliche Rech t sprechung, wonach eine Anpassungsstörung als vorübergehendes und damit grundsätzlich nicht invalidisierendes Leiden gilt (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_76/2014 vom 3 0. April 2014 E. 3.2 mit Hinweis auf das Urteil 9C_ 153 /2012 vom 1 5. Oktober 2012 E. 4.3), erübrigten sich weitere Abklärungen durch die Beschwerdegegnerin. 7.5 Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der Verfügung vom 1 9. Ju l i 2011 (Urk. 12/ 52 ) insofern verschlechtert hat, als die Beschwerdeführerin nun nebst andauernden Rücken beschwerden an verstärkten persistierenden linksseitigen Schulterschmerzen leidet. Zu prüfen ist, wie sich diese gesundheitliche Verschlechterung auf die Arbeitsfähigkeit auswirkt. 7.6 Zwischen den Parteien ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin nunmehr in der angestammten Tätigkeit als Flugzeugreinigerin vollständig arbeitsunfähig ist. Dies erscheint mit Blick auf die medizinische Aktenlage auch ohne weiteres nachvollziehbar. Während die Beschwerdegegnerin aber eine 50%ige angepasste T ätigkeit als zumutbar erachtet, macht die Beschwerdeführerin geltend, zu 100 % a rbeitsunfähig zu sein. Aufgrund der Akten ist ausgewiesen, dass der Beschwerdeführerin eine behinde rungsangepasste Tätigkeit zu 50 % zumutbar ist. Es wurde durch die Ärzte des Y.___ nachvollziehbar begründet, dass die körperliche Belastbarkeit und die Mobilität der Beschwerdeführerin eingeschränkt sei, wes halb die angestammte Tätigkeit nicht mehr möglich sei, ihr aber rein sitzende und wechselbelastende Tätigkeiten zu 4 Stunden pro Tag zumutbar seien (vor stehend E. 6.1 0 ). Dem widerspricht auch der Hausarzt Dr. A.___ nicht. Er hielt eine angepasste Tätigkeit mindestens in einem teilzeitlichen Umfang ebenfalls für möglich (vorstehend E. 6. 5, E. 6.8 ). Die Beschwerdeführerin legte nicht dar, weshalb sie in einer angepassten Tätigkeit nicht arbeitsfähig sein soll t e. 7.7 Somit ist der abschliessenden Beurteilung durch Dr. I.___, RAD (vorstehend E. 6.9, E. 6. 11 ), zu folgen, wonach der Beschwerdeführerin eine angepasste Tätigkeit zu 50 % zumutbar ist. 8. 8.1 Zu prüfen bleibt, wie sich die eingeschränkte Leistungsfähigkeit der Beschwerde führerin in wirtschaftlicher Hinsicht auswirkt. 8.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validenein kommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom mensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah rung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrschein lichkeit erstellt sein (BG E 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis ). 8. 3 Für die Bemessung des Valideneinkommens stellte die Beschwerdegegnerin auf die Angaben der Arbeitgeberin (vgl. Urk. 12/40 S. 2 Ziff. 2.10) ab, wonach die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit bei einem Pensum von 50 % im Jahr 2009 ein Einkommen Fr. 27‘230.-- erzielte (Urk. 12/81). Dies blieb von der Beschwerdeführerin unbestritten und gibt zu keinen Beanstan dungen Anlass. Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung ergibt dies für das Jahr 2015 bei einem Pensum von 100 % ein leicht von der Berech nung der Beschwerdegegnerin abweichendes Valideneinkommen in der Höhe von rund Fr. 57‘ 410.-- (Fr. 54‘460. -- x 1.011 x 1.01 x 1.01 x 1.007 x 1.01 x 1.005 ; www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen, Lohnentwicklung 2015 ). 8.4 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) aus zugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 8.5 Seit Beendigung des bisherigen Arbeitsverhältnisses mit der J.___ ging die Beschwerdeführerin keiner Erwerbstätigkeit mehr nach, so dass es sich rechtfertigt, für die Berechnung des Invalideneinkommens auf die statistischen Werte der LSE und dabei auf den standardisierten Durchschnittslohn für einfa che Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschafts zweigen des privaten Sektors abzustellen (LSE 2012, Tabelle TA1, Kompetenzni veau 1, Rubrik „ Frauen “). Das im Jahr 2012 von Frauen im Durchschnitt aller einfachen Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art erzielte Einkommen betrug pro Monat Fr. 4‘112.--, mithin Fr. 49‘344.-- im Jahr (Fr. 4‘112.-- x 12). Der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden in den Jahren 2013 bis 2015 (BFS - Statistik de r betriebsüblichen Arbeitszeit [ BUA ], Total) sowie der allgemeinen Lohnentwicklung in den Jahren 201 3 bis 201 5 angepasst, ergibt dies den Betrag von Fr. 52‘58 0. 80 (Fr. 49‘344.-- : 40 x 41.7 x 1.007 x 1.01 x 1.005). Unter Berücksichtigung des der Beschwerdeführer in zumutbaren Arbeitspe nsum s von 50 % resultiert ein hypothetisches Invaliden einkommen von Fr. 26‘290.4 0. 8.6 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3. 2 mit Hinweis auf SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2). 8.7 Die Beschwerdegegnerin gewährte einen leidensbedingten Abzug von 10 % (Urk. 2 S. 2 und Urk. 12/81 S. 2 ), was angesichts der verbliebenen Arbeitsfähig keit der Beschwerdeführerin als angemessen erscheint. Gründe, welche einen höheren Abzug rechtfertigen würden, sind nicht ersichtlich und wurden auch nicht geltend gemacht. Damit resultiert ein hypothetisches Invalideneinkommen in der Höhe von rund Fr. 23‘661.-- (Fr. 26‘290.40 x 0.9). 8.8 Der Vergleich des Valideneinkommens von Fr. 57‘410.-- mit dem Invalidenein kommen von Fr. 23‘661.-- ergibt eine Einkommenseinbusse von Fr. 33‘749.-- und damit einen Invaliditätsgrad von rund 59 %. Bei diesem Ergebnis steht der Beschwerdeführerin somit weiterhin eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu. Die angefochtene Verfügung erweist sich damit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 9. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerde führerin aufzu erlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge stellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannKeller

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2015.01299 IV.2015.01299

IV.2015.01299 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichter Bachofner

Ersatzrichterin Romero-Käser

Gerichtsschreiberin Keller

Urteil vom 6. Januar 2017

Urteil vom 6. Januar 2017 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1. 1 X.___, geboren 1967, meldete sich am 14. August 2004 bei der Inva liden versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 12/1). Die Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr nach getätigten Abklä rungen mit Verfügung vom 9. März 2005 ( Urk. 12/ 19 -20 ) bei einem Invalidi tätsgrad von 50 % ab 1. Juni 2004 eine halbe Rente zu.

1. 1 X.___, geboren 1967, meldete sich am 14. August 2004 bei der Inva liden versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 12/1). Die Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr nach getätigten Abklä rungen mit Verfügung vom 9. März 2005 ( Urk. 12/ 19 -20 ) bei einem Invalidi tätsgrad von 50 % ab 1. Juni 2004 eine halbe Rente zu. Am 10. April 2007 teil t e die IV-Stelle der Versicherten mit, der Rentenanspruch sei unverändert (Urk. 12/33).

Am 10. April 2007 teil t e die IV-Stelle der Versicherten mit, der Rentenanspruch sei unverändert (Urk. 12/33). Nach einem im März 2010 erlittenen Unfall (vgl. Urk. 12/39/5-7; Urk. 12/41) sprach ihr die IV-Stelle mit Verfügungen vom 1 9. Juli 2011 mit Wirkung ab 1. Juni 2010 bis 30. November 2010 eine ganze Rente und ab 1. Dezember 2010 weiterhin eine halbe Rente zu ( Urk. 12/52).

Nach einem im März 2010 erlittenen Unfall (vgl. Urk. 12/39/5-7; Urk. 12/41) sprach ihr die IV-Stelle mit Verfügungen vom 1 9. Juli 2011 mit Wirkung ab 1. Juni 2010 bis 30. November 2010 eine ganze Rente und ab 1. Dezember 2010 weiterhin eine halbe Rente zu ( Urk. 12/52). 1.2 Am 23. Juni 2015 beantragte die Versicherte eine Reevaluation der Rente (Urk. 12/68). Daraufhin klärte die IV-Stelle die medizinische und erwerbliche Situation ab und zog Akten der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA; Urk. 12/73) und der Krankentaggeldversicherung (Urk. 12/75) bei. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 12/84 -88) wies die IV-Stelle mit Verfügung vom 19. November 2015 (Urk. 12/90 = Urk. 2) das Erhöhungsgesuch ab.

1.2 Am 23. Juni 2015 beantragte die Versicherte eine Reevaluation der Rente (Urk. 12/68). Daraufhin klärte die IV-Stelle die medizinische und erwerbliche Situation ab und zog Akten der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA; Urk. 12/73) und der Krankentaggeldversicherung (Urk. 12/75) bei. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 12/84 -88) wies die IV-Stelle mit Verfügung vom 19. November 2015 (Urk. 12/90 = Urk. 2) das Erhöhungsgesuch ab. 2. Die Versicherte erhob am 1. beziehungsweise 11. Dezember 2015 (Urk. 1/1-2) Beschwerde gegen die Verfügung vom 19. November 2015 (Urk. 2). Mit Beschwerdeergänzung vom 13. Januar 2016 (Urk. 8) beantragte sie sinngemäss die Aufhebung der Verfügung vom 19. November 2015 (Urk. 2) und die Erhö hung ihrer bisherigen halben Rente. Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerde antwort vom 8. Februar 2016 (Urk. 11) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 22. Februar 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 13).

2. Die Versicherte erhob am 1. beziehungsweise 11. Dezember 2015 (Urk. 1/1-2) Beschwerde gegen die Verfügung vom 19. November 2015 (Urk. 2). Mit Beschwerdeergänzung vom 13. Januar 2016 (Urk. 8) beantragte sie sinngemäss die Aufhebung der Verfügung vom 19. November 2015 (Urk. 2) und die Erhö hung ihrer bisherigen halben Rente. Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerde antwort vom 8. Februar 2016 (Urk. 11) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 22. Februar 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 13). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1. 2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die:

1. 2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1. 3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b eiden hypo thetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom mensvergleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

1. 3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b eiden hypo thetischen Erwerbsein kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom mensvergleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1. 4 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi sionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9 C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2. 1 mit Hinweisen).

1. 4 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi sionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9 C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2. 1 mit Hinweisen). 1. 5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1. 5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1. 6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1. 6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in ihrer Verfügung vom 1 9. November 2015 (Urk. 2) davon aus, dass der Beschwerdeführerin die bisherige Tätigkeit als Reinigerin seit dem 13. April 2015 nicht mehr zumutbar sei. In einer behinde rungsangepassten Tätigkeit bestehe weiterhin eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Bei einem errechneten Invaliditätsgrad von 59 % bestehe weiterhin Anspruch auf die bisherige halbe Rente.

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in ihrer Verfügung vom 1 9. November 2015 (Urk. 2) davon aus, dass der Beschwerdeführerin die bisherige Tätigkeit als Reinigerin seit dem 13. April 2015 nicht mehr zumutbar sei. In einer behinde rungsangepassten Tätigkeit bestehe weiterhin eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Bei einem errechneten Invaliditätsgrad von 59 % bestehe weiterhin Anspruch auf die bisherige halbe Rente. 2.2 Demgegenüber vertrat die Beschwerdeführerin den Standpunkt (Urk. 8), dass sie wegen starker Schmerzen und der Verschlechterung ihres gesundheitlichen Zustandes zu 100 % arbeitsunfähig sei. Zudem sei ihr Arbeitsverhältnis mit der Begründung, dass sie seit dem 1. April 2015 zu 100 % arbeitsunfähig sei, per 31. Oktober 2015 gekündigt worden. Von ihrer halben Rente könne sie nicht leben und würde ohne Erhöhung der Rente gezwungen sein, sich beim Sozial amt anzumelden.

2.2 Demgegenüber vertrat die Beschwerdeführerin den Standpunkt (Urk. 8), dass sie wegen starker Schmerzen und der Verschlechterung ihres gesundheitlichen Zustandes zu 100 % arbeitsunfähig sei. Zudem sei ihr Arbeitsverhältnis mit der Begründung, dass sie seit dem 1. April 2015 zu 100 % arbeitsunfähig sei, per 31. Oktober 2015 gekündigt worden. Von ihrer halben Rente könne sie nicht leben und würde ohne Erhöhung der Rente gezwungen sein, sich beim Sozial amt anzumelden. 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob bei der Beschwerdeführerin seit Erlass der letzten rechtskräftigen Verfügung vom 19. Juli 2011 (Urk. 12/5 2 ) eine Verschlechte rung des Gesundheitszustandes eingetreten ist, welche eine Erhöhung der Rente begründet.

2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob bei der Beschwerdeführerin seit Erlass der letzten rechtskräftigen Verfügung vom 19. Juli 2011 (Urk. 12/5 2 ) eine Verschlechte rung des Gesundheitszustandes eingetreten ist, welche eine Erhöhung der Rente begründet. 3.

3. 3.1 Der ursprünglichen Leistungszusprache vom 9. März 2005 (Urk. 12/ 19-20 ) lagen die folgenden medizinischen Berichte zugrunde :

3.1 Der ursprünglichen Leistungszusprache vom 9. März 2005 (Urk. 12/ 19-20 ) lagen die folgenden medizinischen Berichte zugrunde : 3.2 Die Ärzte der Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, Y.___, nannten mit Bericht vom 1 9. August 2003 (Urk. 12/9/15- 20) betref fend die Hospitalisation der Beschwerdeführerin vom 2 9. Juli bis 1 6. August 2003 die folgenden, hier gekürzt angeführten Diagnosen (S. 1 Mitte) :

3.2 Die Ärzte der Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, Y.___, nannten mit Bericht vom 1 9. August 2003 (Urk. 12/9/15- 20) betref fend die Hospitalisation der Beschwerdeführerin vom 2 9. Juli bis 1 6. August 2003 die folgenden, hier gekürzt angeführten Diagnosen (S. 1 Mitte) : - lumbo vertebrales Schmerzs yndrom mit intermitt ierendem lumboradiku lä rem Reizs yndrom L5 und S1 rechts

lumbo vertebrales Schmerzs yndrom mit intermitt ierendem lumboradiku lä rem Reizs yndrom L5 und S1 rechts - chronisches Cervicovertebralsyndrom

chronisches Cervicovertebralsyndrom - Adipositas, BMI 43 k g /m2

Adipositas, BMI 43 k g /m2 Bei Austritt bestehe noch keine Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Reinigungskraft bei der H.___. Die Beschwerdeführerin sei bis zum 31. August 2003 zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben (S. 2 oben).

Bei Austritt bestehe noch keine Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Reinigungskraft bei der H.___. Die Beschwerdeführerin sei bis zum 31. August 2003 zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben (S. 2 oben). 3. 3 Die Ärzte der Z.___ nannten mit Bericht vom 2. Juli 2004 über das Ergonomie-Trainingsprogramm (Urk. 12/8) die folgenden Diagnosen (S. 1 unten) :

3. 3 Die Ärzte der Z.___ nannten mit Bericht vom 2. Juli 2004 über das Ergonomie-Trainingsprogramm (Urk. 12/8) die folgenden Diagnosen (S. 1 unten) : - lumboradikuläres Reizsyndrom L5 rechts

lumboradikuläres Reizsyndrom L5 rechts - MRI vom 30. Juli 2003: Diskushernie L5/S1 paramedian rechts, Osteo chondrose L5/S1, diskrete Diskusprotrusion L4/5

MRI vom 30. Juli 2003: Diskushernie L5/S1 paramedian rechts, Osteo chondrose L5/S1, diskrete Diskusprotrusion L4/5 - Sturz auf den Rücken 1 4. Oktober 2001

Sturz auf den Rücken 1 4. Oktober 2001 - cervicovertebrales Syndrom

cervicovertebrales Syndrom - Fersensporn links

Fersensporn links - Adipositas

Adipositas - grenzwertige Hypertonie

grenzwertige Hypertonie Die bisherige, rückenbelastende Tätigkeit als Flugzeugreinigerin sei wegen erhöhtem Risiko für weitere Beschwerdeexazerbationen als ungünstig zu be trachten. Sie sei der Beschwerdeführerin zu 50 % zumutbar. Eine leichte behin de rungsangepasste Tätigkeit sei ihr ganztags zumutbar (S. 4).

Die bisherige, rückenbelastende Tätigkeit als Flugzeugreinigerin sei wegen erhöhtem Risiko für weitere Beschwerdeexazerbationen als ungünstig zu be trachten. Sie sei der Beschwerdeführerin zu 50 % zumutbar. Eine leichte behin de rungsangepasste Tätigkeit sei ihr ganztags zumutbar (S. 4). 3. 4 Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte mit Bericht vom 20./ 23. August 2004 (Urk. 12/9/1-4) aus, er behandle die Beschwer deführerin seit Juni 2003 (S. 2) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1):

3. 4 Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte mit Bericht vom 20./ 23. August 2004 (Urk. 12/9/1-4) aus, er behandle die Beschwer deführerin seit Juni 2003 (S. 2) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1): - lumboradikuläres Schmerzsyndrom L5 rechts

lumboradikuläres Schmerzsyndrom L5 rechts - Cervicovertebralsyndrom

Cervicovertebralsyndrom - Fersensporn links

Fersensporn links - Adipositas

Adipositas Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine arterielle Hypertonie (S. 1).

Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine arterielle Hypertonie (S. 1). Die Beschwerdeführerin arbeite mit Mühe zu 50 %. Während der Arbeit würden die Rückenschmerzen regelmässig exazerbieren (S. 2 Mitte). In der bisherigen Tätigkeit sei sie vom 2. Juni bis 2 6. Oktober 2003 zu 100 %, vom 2 7. Oktober bis 2 9. Oktober 2003 zu 50 %, vom 3 1. Oktober bis 1 1. November 2003 erneut zu 100 % und ab 1 2. November 2003 wiederum zu 50 % arbeitsunfähig (S. 1 lit. B). Zu einer behinderungsangepassten Tätigkeit machte er keine Angaben (S. 4 unten).

Die Beschwerdeführerin arbeite mit Mühe zu 50 %. Während der Arbeit würden die Rückenschmerzen regelmässig exazerbieren (S. 2 Mitte). In der bisherigen Tätigkeit sei sie vom 2. Juni bis 2 6. Oktober 2003 zu 100 %, vom 2 7. Oktober bis 2 9. Oktober 2003 zu 50 %, vom 3 1. Oktober bis 1 1. November 2003 erneut zu 100 % und ab 1 2. November 2003 wiederum zu 50 % arbeitsunfähig (S. 1 lit. B). Zu einer behinderungsangepassten Tätigkeit machte er keine Angaben (S. 4 unten). 3.5 Die Ärzte der Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, Y.___, nannten mit Bericht vom 13. Januar 2005 (Urk. 12/16/1- 3) die folgenden, hier gekürzt an geführten, Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeits fähigkeit (S. 1):

3.5 Die Ärzte der Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, Y.___, nannten mit Bericht vom 13. Januar 2005 (Urk. 12/16/1- 3) die folgenden, hier gekürzt an geführten, Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeits fähigkeit (S. 1): - chronisches lumbospondylogenes Syndrom

chronisches lumbospondylogenes Syndrom - chronisches zervikospondylogenes Syndrom

chronisches zervikospondylogenes Syndrom - leichte Periarthritis humeroscapularis (PHS) rechts Typ Supraspinatus

leichte Periarthritis humeroscapularis (PHS) rechts Typ Supraspinatus Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Ärzte belastungsabhängige Fersenschmerzen plantar links und Adipositas (S. 1 lit. A ). Seit März 2003 bis heute bestehe eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in der bisheri gen Tätigkeit als Reinigungsangestellte in der Flugzeugreinigung am B.___. Auch in einer vorwiegend sitzenden Tätigkeit sei keine Steigerung der Arbeitsfähigkeit zu erwarten (S. 3 lit. D Ziff. 7 ).

Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Ärzte belastungsabhängige Fersenschmerzen plantar links und Adipositas (S. 1 lit. A ). Seit März 2003 bis heute bestehe eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in der bisheri gen Tätigkeit als Reinigungsangestellte in der Flugzeugreinigung am B.___. Auch in einer vorwiegend sitzenden Tätigkeit sei keine Steigerung der Arbeitsfähigkeit zu erwarten (S. 3 lit. D Ziff. 7 ). 3.6 Dr. med. C.___, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwer degeg nerin, hielt in seiner Stellungnahme vom 1 9. Januar 2005 eine 50%ige Restarbeitsfähigkeit in angestammter und angepasster Tätigkeit ab 1 2. No vember 2003 fest ( Urk. 12/17/2). Gestützt darauf erging die ursprüngliche Ren tenzusprache (vgl. Urk. 12/19).

3.6 Dr. med. C.___, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwer degeg nerin, hielt in seiner Stellungnahme vom 1 9. Januar 2005 eine 50%ige Restarbeitsfähigkeit in angestammter und angepasster Tätigkeit ab 1 2. No vember 2003 fest ( Urk. 12/17/2). Gestützt darauf erging die ursprüngliche Ren tenzusprache (vgl. Urk. 12/19). 4.

4. 4.1 Der Rentenbestätigung vom 10. April 2007 (Urk. 12/33) lag der folgende Ver laufs b ericht zugrunde:

4.1 Der Rentenbestätigung vom 10. April 2007 (Urk. 12/33) lag der folgende Ver laufs b ericht zugrunde: 4.2 Dr. A.___ führte mit Bericht vom 22. Januar 2007 (Urk. 12/27) aus, der Gesund heitszustand der Beschwerdeführerin sei stationär ( S. 1 Ziff. 1). Trotz ausgebauter analgetischer Therapie bestünden persistierende chronische thorako -lumbale Rückenschmerzen ( S. 1 Ziff. 3).

4.2 Dr. A.___ führte mit Bericht vom 22. Januar 2007 (Urk. 12/27) aus, der Gesund heitszustand der Beschwerdeführerin sei stationär ( S. 1 Ziff. 1). Trotz ausgebauter analgetischer Therapie bestünden persistierende chronische thorako -lumbale Rückenschmerzen ( S. 1 Ziff. 3). 5.

5. 5.1 Der Zusprache einer befristeten ganzen Rente vo m 1. Juni bis 30. November 2010 und einer unbefristeten halben Rente ab 1. Dezember 2010 (Verfügung en vom 19. Ju l i 2011, Urk. 12/52 ) lagen folgende medizinischen Berichte zu grunde:

5.1 Der Zusprache einer befristeten ganzen Rente vo m 1. Juni bis 30. November 2010 und einer unbefristeten halben Rente ab 1. Dezember 2010 (Verfügung en vom 19. Ju l i 2011, Urk. 12/52 ) lagen folgende medizinischen Berichte zu grunde: 5.2 Dr. A.___ führte mit Bericht vom 26. März 2010 (Urk. 12/42/9) aus, die Beschwerdeführerin sei am 6. März 2010 auf Eis ausgerutscht und auf die linke Körperhälfte gefallen (Ziff. 2). Als Diagnose nannte er einen Sturz mit Distor sion Schulter links sowie Kontusion Oberarm und Unterarm links (keine Hin weise für ossäre Läsion im Röntgen; Ziff. 5). Vom 8. bis 31. März 2010 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 8).

5.2 Dr. A.___ führte mit Bericht vom 26. März 2010 (Urk. 12/42/9) aus, die Beschwerdeführerin sei am 6. März 2010 auf Eis ausgerutscht und auf die linke Körperhälfte gefallen (Ziff. 2). Als Diagnose nannte er einen Sturz mit Distor sion Schulter links sowie Kontusion Oberarm und Unterarm links (keine Hin weise für ossäre Läsion im Röntgen; Ziff. 5). Vom 8. bis 31. März 2010 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 8). 5.3 Dr. A.___ nannte mit Bericht vom 14. Mai 2010 (Urk. 12/39/ 5 -7) die folgen den Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1) :

5.3 Dr. A.___ nannte mit Bericht vom 14. Mai 2010 (Urk. 12/39/ 5 -7) die folgen den Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1) : - chronische Rückenschmerzen mit chronifizierte m lumboradikulärem Schmerz syndrom L5 rechts

chronische Rückenschmerzen mit chronifizierte m lumboradikulärem Schmerz syndrom L5 rechts - chronisches zervikozephales Schmerzsyndrom

chronisches zervikozephales Schmerzsyndrom - Status nach Schulterkontusion links 8. März 2010 sowie Ellenbogen kontu sion links 8. M ärz 2010 nach Sturz

Status nach Schulterkontusion links 8. März 2010 sowie Ellenbogen kontu sion links 8. M ärz 2010 nach Sturz - Entwicklung einer Periarthritis humeroscapularis ( PHS ) links sowie eine Epicondylitis medialis links

Entwicklung einer Periarthritis humeroscapularis ( PHS ) links sowie eine Epicondylitis medialis links - Gonarthrose beidseitig

Gonarthrose beidseitig Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er :

Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er : - Adipositas

Adipositas - rezidivierende orthostatische Synkopen

rezidivierende orthostatische Synkopen - Gonarthrose beidseitig

Gonarthrose beidseitig - arterielle Hypertonie

arterielle Hypertonie Seit dem erneuten Unfall im März 2010 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähig keit (S. 2 Ziff. 1.6 ). Zurzeit sei die bisherige Tätigkeit aus medizinischer Sicht nicht zumutbar (S. 2 Ziff. 1.7). Allenfalls seien als Eingliederungsmassnahmen weniger körperlich belastende Arbeiten möglich (S. 2 Ziff. 1.8).

Seit dem erneuten Unfall im März 2010 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähig keit (S. 2 Ziff. 1.6 ). Zurzeit sei die bisherige Tätigkeit aus medizinischer Sicht nicht zumutbar (S. 2 Ziff. 1.7). Allenfalls seien als Eingliederungsmassnahmen weniger körperlich belastende Arbeiten möglich (S. 2 Ziff. 1.8). 5. 4 Am 20. Mai 2010 führte er (Urk. 12/42/5-6) aus, in der letzten Kontrolle vom 14. Mai 2010 habe sich eine langsame Verbesserung der Beschwerdesympto matik sowohl in der Schulter als auch im Ellenbogen links abgezeichnet. Die Beschwerdeführerin habe ab dem 17. Mai 2010 zu 50 % arbeitsfähig geschrieben werden können. Dies entspreche einer Arbeitsbelastung von ca. 10 Stunden pro Woche (S. 1 Ziff. 2 a).

5. 4 Am 20. Mai 2010 führte er (Urk. 12/42/5-6) aus, in der letzten Kontrolle vom 14. Mai 2010 habe sich eine langsame Verbesserung der Beschwerdesympto matik sowohl in der Schulter als auch im Ellenbogen links abgezeichnet. Die Beschwerdeführerin habe ab dem 17. Mai 2010 zu 50 % arbeitsfähig geschrieben werden können. Dies entspreche einer Arbeitsbelastung von ca. 10 Stunden pro Woche (S. 1 Ziff. 2 a). 5.5 Dr. A.___ führte mit Bericht vom 5. August 2010 (Urk. 12/43/3) aus, es sei geplant, dass die Beschwerdeführerin ab dem 23. August 2010 ihre bisherige Arbeitstätigkeit von 50 % wieder aufnehmen könne. Der Gesundheitszustand bezüglich Schulter- und Ellenbogenschmerzen nach dem Stolpersturz am 6. März 2010 habe sich leicht verbessert. Bezüglich der chronischen Rücken schmerzen mit chronifiziertem lumbo-radikulären Schmerzsyndrom L5 rechts fände sich ein stationärer Befund.

5.5 Dr. A.___ führte mit Bericht vom 5. August 2010 (Urk. 12/43/3) aus, es sei geplant, dass die Beschwerdeführerin ab dem 23. August 2010 ihre bisherige Arbeitstätigkeit von 50 % wieder aufnehmen könne. Der Gesundheitszustand bezüglich Schulter- und Ellenbogenschmerzen nach dem Stolpersturz am 6. März 2010 habe sich leicht verbessert. Bezüglich der chronischen Rücken schmerzen mit chronifiziertem lumbo-radikulären Schmerzsyndrom L5 rechts fände sich ein stationärer Befund. 6.

6. 6.1 Der angefochtenen Verfügung vom 19. November 2015 (Urk. 2) liegen folgende Berichte zugrunde :

6.1 Der angefochtenen Verfügung vom 19. November 2015 (Urk. 2) liegen folgende Berichte zugrunde : 6.2 Dr. med. D.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie, E.___, nannte im Sprechstundenbericht vom 5. Juni 2012 (Urk. 7/79/7- 8) die folgenden, hier gekürzt an geführten, Diagno sen (S. 1):

6.2 Dr. med. D.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie, E.___, nannte im Sprechstundenbericht vom 5. Juni 2012 (Urk. 7/79/7- 8) die folgenden, hier gekürzt an geführten, Diagno sen (S. 1): - chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom rechts

chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom rechts - belastungsabhängige Knieschmerzen beidseits, D ifferentialdiagnose Gon arthrose

belastungsabhängige Knieschmerzen beidseits, D ifferentialdiagnose Gon arthrose - chronisches cervikovertebrales Schmerzsyndrom

chronisches cervikovertebrales Schmerzsyndrom - Adipositas

Adipositas - chronische Periarthropathia humeroscapularis Tendinopathica nach Sturz

chronische Periarthropathia humeroscapularis Tendinopathica nach Sturz - Hypochrome mikrozytäre Anämie ( H b 88 g/ l )

Hypochrome mikrozytäre Anämie ( H b 88 g/ l ) - arterielle Hypertonie

arterielle Hypertonie - Dyslipidämie

Dyslipidämie - Epicondylitis lateralis links

Epicondylitis lateralis links - Gewichtsverlust (18kg unter Diät 12/10)

Gewichtsverlust (18kg unter Diät 12/10) - Inzidentalom Schilddrüse links

Inzidentalom Schilddrüse links - Status nach synkopalen Ereignissen unklarer Ursache, Differentialdiag nose orthostatisch

Status nach synkopalen Ereignissen unklarer Ursache, Differentialdiag nose orthostatisch - Klinisch Verdacht auf Bursitis trochanterica rechts mehr als links

Klinisch Verdacht auf Bursitis trochanterica rechts mehr als links - Knick-/Senk-/Spreizfussstellung links mehr als rechts

Knick-/Senk-/Spreizfussstellung links mehr als rechts Angaben zur Arbeitsfähigkeit machte sie keine.

Angaben zur Arbeitsfähigkeit machte sie keine. 6.3 Am 2 1. Januar 2015 erfolgte eine kreisärztliche Untersuchung durch Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates (Urk. 12/73/87-92). Er führte aus, es habe sich ein ausge prägtes Schmerzdemonstrations- und auch Schonverhalten gezeigt. Anhand der MRI-Untersuchung vom 28. November 2014 könne im Vergleich mit den Vor aufnahmen vom 20. März 2012 eine fehlende strukturelle Schädigung durch das Ereignis vom 24. Juni 2014 (Sturz mit einem Scooter in Kroatien) belegt wer den. Rein bezogen auf die Lendenwirbelsäule hätte er heute zur Terminierung der Schadenleistungen geraten (S. 5 unten, S. 6 oben). Bezüglich der angegebe nen Verstärkung der vorbestehenden Schulterbeschwerden müsse noch ein MRI angefertigt werden (S. 6 oben).

6.3 Am 2 1. Januar 2015 erfolgte eine kreisärztliche Untersuchung durch Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates (Urk. 12/73/87-92). Er führte aus, es habe sich ein ausge prägtes Schmerzdemonstrations- und auch Schonverhalten gezeigt. Anhand der MRI-Untersuchung vom 28. November 2014 könne im Vergleich mit den Vor aufnahmen vom 20. März 2012 eine fehlende strukturelle Schädigung durch das Ereignis vom 24. Juni 2014 (Sturz mit einem Scooter in Kroatien) belegt wer den. Rein bezogen auf die Lendenwirbelsäule hätte er heute zur Terminierung der Schadenleistungen geraten (S. 5 unten, S. 6 oben). Bezüglich der angegebe nen Verstärkung der vorbestehenden Schulterbeschwerden müsse noch ein MRI angefertigt werden (S. 6 oben). 6.4 Dr. med. G.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilita tion, führte in Ergänzung zur kreisärztlichen Untersuchung vom 21. Januar 2015 am 1. April 2015 (Urk. 12/73/74-75) aus, möglicherweise habe es eine Prellung des erheblichen degenerativen Vorzustandes gegeben, wobei aber alle gesamten Faktoren darauf hinweisen würden, dass es sich im Wesentlichen um einen Vorzustand handle, der nicht richtungsgebend traumatisiert worden sei (S. 2 oben).

6.4 Dr. med. G.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilita tion, führte in Ergänzung zur kreisärztlichen Untersuchung vom 21. Januar 2015 am 1. April 2015 (Urk. 12/73/74-75) aus, möglicherweise habe es eine Prellung des erheblichen degenerativen Vorzustandes gegeben, wobei aber alle gesamten Faktoren darauf hinweisen würden, dass es sich im Wesentlichen um einen Vorzustand handle, der nicht richtungsgebend traumatisiert worden sei (S. 2 oben). 6.5 Dr. A.___ führte mit Schreiben vom 20. April 2015 zu Handen der Krankentag geldversicherung ( Urk. 12/75/5-6 ) aus, eine nicht belastende Tätig keit könne sicherlich prozentual durchgeführt werden (S. 2 Mitte).

6.5 Dr. A.___ führte mit Schreiben vom 20. April 2015 zu Handen der Krankentag geldversicherung ( Urk. 12/75/5-6 ) aus, eine nicht belastende Tätig keit könne sicherlich prozentual durchgeführt werden (S. 2 Mitte). 6. 6 Die Ärzte der Klinik für Rheumatologie, Y.___, nannten mit Bericht vom 11. Mai 2015 (Urk. 12/63/3- 5 ) die folgenden, hier gekür z t an ge führten Diagnosen (S. 1 ) :

6. 6 Die Ärzte der Klinik für Rheumatologie, Y.___, nannten mit Bericht vom 11. Mai 2015 (Urk. 12/63/3- 5 ) die folgenden, hier gekür z t an ge führten Diagnosen (S. 1 ) : - chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom rechts (EM 2001, ver stärkt seit Juni 2014)

chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom rechts (EM 2001, ver stärkt seit Juni 2014) - Vitamin D-Mangel

Vitamin D-Mangel - persistierende linksseitige Schulterschmerzen (anamnestisch EM 2007) Peri arthropathia coxae rechts

persistierende linksseitige Schulterschmerzen (anamnestisch EM 2007) Peri arthropathia coxae rechts - Adipositas per magna

Adipositas per magna - Status nach Hysterektomie Juli 2013

Status nach Hysterektomie Juli 2013 - grössenprogrediente Struma nodosa links mehr als rechts

grössenprogrediente Struma nodosa links mehr als rechts Der weitere Verlauf könne sicher mittels Fortsetzung der ambulanten Physiothera pie positiv beeinflusst werden. Im psychiatrischen Konsilium vom 2 9. April habe kein Anhalt für eine psychische Erkrankung festgestellt werden können (S. 2 oben). Während der Hospitalisation vom 2 4. April bis 1 0. Mai 2015 habe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden (S. 3 oben).

Der weitere Verlauf könne sicher mittels Fortsetzung der ambulanten Physiothera pie positiv beeinflusst werden. Im psychiatrischen Konsilium vom 2 9. April habe kein Anhalt für eine psychische Erkrankung festgestellt werden können (S. 2 oben). Während der Hospitalisation vom 2 4. April bis 1 0. Mai 2015 habe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden (S. 3 oben). 6. 7 In seinem Schreiben vom 23. Juni 2015 führte Dr. A.___ (Urk. 12/62) aus, die Schmerzproblematik habe sich nach einem Scooterunfall am 24. Juni 2014 verschlechtert. Diesbezüglich sei bereits eine Abklärung vom kreisärztlichen Dienst der SUVA erfolgt. Die persistierende Schmerzsituation sei im Verlauf als nicht unfallbedingt, sondern als krankheitsbedingt beurteilt worden. Im Vorder grund stehe ein lumbospondylogenes Schmerzsyndrom beidseitig sowie chroni fizierte Schulterschmerzen links. Der angestammte Beruf als Reinigungs fachfrau bei der H.___ (Flugzeugreinigung) könne so nicht mehr weitergeführt werden.

6. 7 In seinem Schreiben vom 23. Juni 2015 führte Dr. A.___ (Urk. 12/62) aus, die Schmerzproblematik habe sich nach einem Scooterunfall am 24. Juni 2014 verschlechtert. Diesbezüglich sei bereits eine Abklärung vom kreisärztlichen Dienst der SUVA erfolgt. Die persistierende Schmerzsituation sei im Verlauf als nicht unfallbedingt, sondern als krankheitsbedingt beurteilt worden. Im Vorder grund stehe ein lumbospondylogenes Schmerzsyndrom beidseitig sowie chroni fizierte Schulterschmerzen links. Der angestammte Beruf als Reinigungs fachfrau bei der H.___ (Flugzeugreinigung) könne so nicht mehr weitergeführt werden. 6. 8 Dr. A.___ nannte mit Bericht vom 4. August 2015 (Urk. 12/70) die folgenden, hier gekürzt a n geführten Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.2):

6. 8 Dr. A.___ nannte mit Bericht vom 4. August 2015 (Urk. 12/70) die folgenden, hier gekürzt a n geführten Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.2): - chronisch lumbospondylogenes Schmerzsyndrom beidseitig

chronisch lumbospondylogenes Schmerzsyndrom beidseitig - persistierende linksseitige Schulterschmerzen nach Scooter -Unfall am 24. Juni 2014

persistierende linksseitige Schulterschmerzen nach Scooter -Unfall am 24. Juni 2014 Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er :

Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er : - Status nach Hysterektomie 2 2. Juli 2013

Status nach Hysterektomie 2 2. Juli 2013 - grössenprogrediente Struma nodosa links mehr als rechts

grössenprogrediente Struma nodosa links mehr als rechts - Status nach Kniegelenkserguss links April 2009 unklarer Ursache

Status nach Kniegelenkserguss links April 2009 unklarer Ursache - arterielle Hypertonie

arterielle Hypertonie - Dyslipidämie

Dyslipidämie - Status nach synkopalen Ereignissen unklarer Ursache, Differential diagnose: orthostatisch

Status nach synkopalen Ereignissen unklarer Ursache, Differential diagnose: orthostatisch Aus seiner hausärztlichen Sicht sei eine leichte Arbeit bis 10 kg wahrscheinlich möglich. Die Arbeitshaltung sollte optimaler w eise variabel sein, sicherlich sei eine sitzende Tätigkeit zu bevorzugen, da insbesondere die Rückenschmerzen belastungsabhängig seien. Die Arbeitsorganisation scheine ih m nicht relevant (alles möglich; S. 2 Ziff. 2.2).

Aus seiner hausärztlichen Sicht sei eine leichte Arbeit bis 10 kg wahrscheinlich möglich. Die Arbeitshaltung sollte optimaler w eise variabel sein, sicherlich sei eine sitzende Tätigkeit zu bevorzugen, da insbesondere die Rückenschmerzen belastungsabhängig seien. Die Arbeitsorganisation scheine ih m nicht relevant (alles möglich; S. 2 Ziff. 2.2). Es bestehe sicherlich eine reaktive depressive Problematik, sodass die Durch halte fähigkeit sowie Selbstbehauptungsfähigkeiten und Spontanaktivitä ten mittel mässig vermindert sei en. Bezüglich Auffassungsgabe, K onzentrations- und Merkfähigkeit bestünden seiner Meinung nach keine Einschränkungen. Die Belastbarkeit sei allgemein sicherlich vermindert (S. 2 Ziff. 2.3).

Es bestehe sicherlich eine reaktive depressive Problematik, sodass die Durch halte fähigkeit sowie Selbstbehauptungsfähigkeiten und Spontanaktivitä ten mittel mässig vermindert sei en. Bezüglich Auffassungsgabe, K onzentrations- und Merkfähigkeit bestünden seiner Meinung nach keine Einschränkungen. Die Belastbarkeit sei allgemein sicherlich vermindert (S. 2 Ziff. 2.3). Eine Wiedereingliederung sei durch Anpassung der Tätigkeit möglich (S. 2 Ziff. 4.2).

Eine Wiedereingliederung sei durch Anpassung der Tätigkeit möglich (S. 2 Ziff. 4.2). 6.9 RAD-Arzt Dr. med. I.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, führte mit Stellungnahme vom 27. August 2015 (Urk. 12/82/4-5) aus, gemäss Aktenlage seien ein beidseitiges chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom sowie persistierende links seitige Schulterschmerzen ausgewiesen, einschliesslich einer sich daraus ablei tenden Einschränkung der funktionellen Leistungsfähigkeit.

6.9 RAD-Arzt Dr. med. I.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, führte mit Stellungnahme vom 27. August 2015 (Urk. 12/82/4-5) aus, gemäss Aktenlage seien ein beidseitiges chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom sowie persistierende links seitige Schulterschmerzen ausgewiesen, einschliesslich einer sich daraus ablei tenden Einschränkung der funktionellen Leistungsfähigkeit. Im Prinzip seien die Angaben des Hausarztes Dr. A.___ bezüglich Arbeits fähig keit/Arbeitsunfähigkeit in bisheriger und angepasster Tätigkeit plausibel, allerdings sollte vor einer abschliessenden versicherungsmedizini schen Stellung nahme noch der von ihm erwähnte Bericht der Abteilung Rheu matologie der Uniklink E.___ vorliegen (S. 5 oben).

Im Prinzip seien die Angaben des Hausarztes Dr. A.___ bezüglich Arbeits fähig keit/Arbeitsunfähigkeit in bisheriger und angepasster Tätigkeit plausibel, allerdings sollte vor einer abschliessenden versicherungsmedizini schen Stellung nahme noch der von ihm erwähnte Bericht der Abteilung Rheu matologie der Uniklink E.___ vorliegen (S. 5 oben). 6. 1 0 Die Ärzte der Klinik für Rheumatologie, Y.___, nannten mit Bericht vom 14. September 2015 (Urk. 12/80) die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1) :

6. 1 0 Die Ärzte der Klinik für Rheumatologie, Y.___, nannten mit Bericht vom 14. September 2015 (Urk. 12/80) die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1) : - chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom rechts (EM 2001, ver stärkt seit Juni 2014)

chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom rechts (EM 2001, ver stärkt seit Juni 2014) - persistierende linksseitige Schulterschmerzen (anamnestisch EM 2007)

persistierende linksseitige Schulterschmerzen (anamnestisch EM 2007) - Adipositas WHO Grad III

Adipositas WHO Grad III Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte n sie die folgen den:

Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte n sie die folgen den: - sekundärer Hyperparathyreoidismus bei Vitamin D-Mangel

sekundärer Hyperparathyreoidismus bei Vitamin D-Mangel - erosive Gastritis

erosive Gastritis - Verdacht auf obstruktives Schlafapnoesyndrom

Verdacht auf obstruktives Schlafapnoesyndrom - euthyreote Struma nodosum

euthyreote Struma nodosum - arterielle Hypertonie

arterielle Hypertonie Es bestehe eine rein körperliche Einschränkung durch eine eingeschränkte körper liche Belastbarkeit und leicht eingeschränkte Mobilität im Rahmen der Grunderkrankung. Durch körperlich anstrengende Arbeit werde sich die Symp tomatik verstärken. Die bisherige Tätigkeit sei aus medizinischer Sicht nicht mehr zumutbar. Es bestehe eine Einschränkung der körperlichen Belastbarkeit, auch der Mobilität durch Schonhinken mit konsekutiv verlangsamtem Gangbild, eine Unmöglichkeit zum Erledigen von Arbeit in Zwangshaltungen und lang fristig gebückter Haltung. Lasten tragen über 5 kg sei nicht möglich. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei ab sofort zumutbar, bei abgestufter Stei gerung der Arbeitsfähigkeit, nach Massgabe der Beschwerden (S. 2 f. Ziff. 1.7).

Es bestehe eine rein körperliche Einschränkung durch eine eingeschränkte körper liche Belastbarkeit und leicht eingeschränkte Mobilität im Rahmen der Grunderkrankung. Durch körperlich anstrengende Arbeit werde sich die Symp tomatik verstärken. Die bisherige Tätigkeit sei aus medizinischer Sicht nicht mehr zumutbar. Es bestehe eine Einschränkung der körperlichen Belastbarkeit, auch der Mobilität durch Schonhinken mit konsekutiv verlangsamtem Gangbild, eine Unmöglichkeit zum Erledigen von Arbeit in Zwangshaltungen und lang fristig gebückter Haltung. Lasten tragen über 5 kg sei nicht möglich. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei ab sofort zumutbar, bei abgestufter Stei gerung der Arbeitsfähigkeit, nach Massgabe der Beschwerden (S. 2 f. Ziff. 1.7). Rein sitzende und wechselbelastende Tätigkeiten seien 4 Stunden pro Tag b eziehungsweise zu 50 % zumutbar. Diese Angaben würden seit dem Behand lungsbeginn am 13. April 2015 gelten (S. 4). Eine Gewichtsreduktion könnte die Beschwerden wesentlich beeinflussen (S. 2 Ziff. 1.5).

Rein sitzende und wechselbelastende Tätigkeiten seien 4 Stunden pro Tag b eziehungsweise zu 50 % zumutbar. Diese Angaben würden seit dem Behand lungsbeginn am 13. April 2015 gelten (S. 4). Eine Gewichtsreduktion könnte die Beschwerden wesentlich beeinflussen (S. 2 Ziff. 1.5). 6. 1 1 Dr. I.___, RAD, führte mit Stellun gnahme vom 5. Oktober 2015 (Urk. 12/82/6) aus, der aktuellste Bericht der Ärzte der Klinik für Rheumatologie, Y.___ (vorstehend E. 6. 1 0 ), habe weder in Bezug auf die aktuellen Di agnosen noch die Arbeitsunfähigkeitsbewertung geändert respektive würde die Angaben des Hausarztes Dr. A.___ bestätigen, wonach die bisherige Tätigkeit nach gescheiterten Arbeitsversuchen seit 5. März 2015 nicht mehr möglich sei, aber eine angepasste Tätigkeit zu 50 % seit mindestens 13. April 2015 wieder zumutbar sei.

6. 1 1 Dr. I.___, RAD, führte mit Stellun gnahme vom 5. Oktober 2015 (Urk. 12/82/6) aus, der aktuellste Bericht der Ärzte der Klinik für Rheumatologie, Y.___ (vorstehend E. 6. 1 0 ), habe weder in Bezug auf die aktuellen Di agnosen noch die Arbeitsunfähigkeitsbewertung geändert respektive würde die Angaben des Hausarztes Dr. A.___ bestätigen, wonach die bisherige Tätigkeit nach gescheiterten Arbeitsversuchen seit 5. März 2015 nicht mehr möglich sei, aber eine angepasste Tätigkeit zu 50 % seit mindestens 13. April 2015 wieder zumutbar sei. 6.1 2 Dr. A.___ führte mit Schreiben vom 19. Oktober 2015 (Urk. 3/1 = Urk. 12/85 ) aus, aus seiner hausärztlichen Sicht würde es in dieser Situation sicherlich sinn voll sein, die Beschwerdeführerin nicht nur aufgrund der Aktenlage, sondern auch durch die Vertrauensärzte der IV-Stelle hinsichtlich der vorbeschriebenen Problematik beurteilen zu lassen. Insbesondere die chronischen Schmerzen im Rahmen des lumbospondylogenen bis lumboradikulären Schmerzsyndroms sowie die persistierenden linksseitigen Schulterschmerzen und auch die sich entwickelnde reaktive Anpassungsstörung müssten nochmals evaluiert werden. Diesbezüglich seien Beurteilungen durch Fachärzte (Orthopädie, Rheuma tologie, Psychiatrie) notwendig.

6.1 2 Dr. A.___ führte mit Schreiben vom 19. Oktober 2015 (Urk. 3/1 = Urk. 12/85 ) aus, aus seiner hausärztlichen Sicht würde es in dieser Situation sicherlich sinn voll sein, die Beschwerdeführerin nicht nur aufgrund der Aktenlage, sondern auch durch die Vertrauensärzte der IV-Stelle hinsichtlich der vorbeschriebenen Problematik beurteilen zu lassen. Insbesondere die chronischen Schmerzen im Rahmen des lumbospondylogenen bis lumboradikulären Schmerzsyndroms sowie die persistierenden linksseitigen Schulterschmerzen und auch die sich entwickelnde reaktive Anpassungsstörung müssten nochmals evaluiert werden. Diesbezüglich seien Beurteilungen durch Fachärzte (Orthopädie, Rheuma tologie, Psychiatrie) notwendig. 7.

7. 7. 1 Strittig und zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführe rin im relevanten Zeitraum (vgl. vorstehend E. 2.3) in einer für den Anspruch erheblichen Weise verschlechtert hat. Dies ist durch einen Vergleich des Gesundheitszustandes im Zeitpunkt der Verfügung vom 19. Ju l i 2011 (Urk. 12/5 2 ) mit dem Gesundheitszustand im Zeitpunkt der a ngefochtenen Ver fügung ( Urk. 2) zu beurteilen.

7. 1 Strittig und zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführe rin im relevanten Zeitraum (vgl. vorstehend E. 2.3) in einer für den Anspruch erheblichen Weise verschlechtert hat. Dies ist durch einen Vergleich des Gesundheitszustandes im Zeitpunkt der Verfügung vom 19. Ju l i 2011 (Urk. 12/5 2 ) mit dem Gesundheitszustand im Zeitpunkt der a ngefochtenen Ver fügung ( Urk. 2) zu beurteilen. 7.2 Der Beschwerdeführerin wurde erstmals im Jahr 2005 bei einem Invaliditätsgrad von 50 % eine halbe Rente zugesprochen. Damals litt sie an einem lu m boradi kulärem Reizsyndrom L5 rechts, einem cervicovertebralen Syndrom, einem Fersensporn links, einer Adipositas, und an einer grenzwertigen Hypertonie (vorstehend E. 3.2 ff.) und war in der bisherigen und in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig. Im Jahr 2010 hat die Beschwerdeführerin infolge eines Sturzes eine Schulter- und Ellenbogenkontusion erlitten und war für einige Monate zu 100 % arbeitsunfähig. Später konnte sie ihre bisherige Tätig keit wieder zu 50 % ausüben. Daraufhin wurde ihr für die Monate Juni bis November 2010 eine ganze Rente zugesprochen. Aufgrund der chronischen Rückenschmerzen mit chronifiziertem lumboradikulärem Schmerzsyndrom L5 rechts und dem chronischen zervikozephalen Schmerzsyndrom sowie der ver besserten Schulterproblematik wurde ihr ab 1. Dezember 2010 wiederum eine halbe Rente ausgerichtet (vorstehend E. 5.1 f.).

7.2 Der Beschwerdeführerin wurde erstmals im Jahr 2005 bei einem Invaliditätsgrad von 50 % eine halbe Rente zugesprochen. Damals litt sie an einem lu m boradi kulärem Reizsyndrom L5 rechts, einem cervicovertebralen Syndrom, einem Fersensporn links, einer Adipositas, und an einer grenzwertigen Hypertonie (vorstehend E. 3.2 ff.) und war in der bisherigen und in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig. Im Jahr 2010 hat die Beschwerdeführerin infolge eines Sturzes eine Schulter- und Ellenbogenkontusion erlitten und war für einige Monate zu 100 % arbeitsunfähig. Später konnte sie ihre bisherige Tätig keit wieder zu 50 % ausüben. Daraufhin wurde ihr für die Monate Juni bis November 2010 eine ganze Rente zugesprochen. Aufgrund der chronischen Rückenschmerzen mit chronifiziertem lumboradikulärem Schmerzsyndrom L5 rechts und dem chronischen zervikozephalen Schmerzsyndrom sowie der ver besserten Schulterproblematik wurde ihr ab 1. Dezember 2010 wiederum eine halbe Rente ausgerichtet (vorstehend E. 5.1 f.). 7.3 Ein Vergleich des Gesundheitszustandes im Jahr 201 1 und 2015 zeigt, dass s ich insofern eine befundmässige Verschlechterung ergeben hat, als dass die behan delnden Ärzte übereinstimmend verstärkte persistierende linksseitige Schulter schmerzen seit einem Scooter -Unfall im Juni 2014 diagnostizierten. Abwei chende medizinische Beurteilungen liegen nicht in den Akten. Der Hausarzt Dr. A.___ erachtete weitere Abklärungen bei orthopädischen und rheumatolo gischen Fachärzten als notwendig (vorstehend E. 6.1 2 ). Er bringt jedoch keine neuen Befunde vor, welche weitere Abklärungen erfordern würden.

7.3 Ein Vergleich des Gesundheitszustandes im Jahr 201 1 und 2015 zeigt, dass s ich insofern eine befundmässige Verschlechterung ergeben hat, als dass die behan delnden Ärzte übereinstimmend verstärkte persistierende linksseitige Schulter schmerzen seit einem Scooter -Unfall im Juni 2014 diagnostizierten. Abwei chende medizinische Beurteilungen liegen nicht in den Akten. Der Hausarzt Dr. A.___ erachtete weitere Abklärungen bei orthopädischen und rheumatolo gischen Fachärzten als notwendig (vorstehend E. 6.1 2 ). Er bringt jedoch keine neuen Befunde vor, welche weitere Abklärungen erfordern würden. 7.4 Der Hausarzt Dr. A.___ erwähnte eine reaktive depressive Problematik (vorste hend E. 6. 8 ). Er erachtete eine Beurteilung durch eine n psychiatrischen Facharzt als notwendig, da eine sich entwickelnde reaktive Anpassungsstörung nochmals evaluiert werden müsse ( vorstehend E. 6.1 2 ).

7.4 Der Hausarzt Dr. A.___ erwähnte eine reaktive depressive Problematik (vorste hend E. 6. 8 ). Er erachtete eine Beurteilung durch eine n psychiatrischen Facharzt als notwendig, da eine sich entwickelnde reaktive Anpassungsstörung nochmals evaluiert werden müsse ( vorstehend E. 6.1 2 ). Vorliegend äusserte einzig der behandelnde Hausa rzt den Verdacht einer reakti ven Anpassungsstörung. Er erwähnte, dass die Durchhalte- und Selbstbehaup tungsfähigkeiten sowie Spontanaktivitäten mittelmässig vermindert seien (vor stehend E. 6. 8 ). Die Ärzte der Klinik für Rheumatologie, Y.___, verneinten hingegen mit Verweis auf ein psychiatrisches Konsilium aus drücklich das Vorliegen einer psychischen Erkrankung (vorstehend E. 6. 6 ). Damit hat einzig Dr. A.___ als fachfremder behandelnder Arzt, dessen Berichte grundsätzlich aufgrund der auftragsrechtlichen Vertrauensstellung zu r Patient in mit Vorbehal t zu würdigen sind, eine psychische Erkrankung vermutet. Doch hat auch er offenbar eine Überweisung in eine fachärztliche Behandlung nicht für notwendig gehalten. Vor diesem Hintergrund und unter Hinweis auf die bundesgerichtliche Rech t sprechung, wonach eine Anpassungsstörung als vorübergehendes und damit grundsätzlich nicht invalidisierendes Leiden gilt (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_76/2014 vom 3 0. April 2014 E. 3.2 mit Hinweis auf das Urteil 9C_ 153 /2012 vom 1 5. Oktober 2012 E. 4.3), erübrigten sich weitere Abklärungen durch die Beschwerdegegnerin.

Vorliegend äusserte einzig der behandelnde Hausa rzt den Verdacht einer reakti ven Anpassungsstörung. Er erwähnte, dass die Durchhalte- und Selbstbehaup tungsfähigkeiten sowie Spontanaktivitäten mittelmässig vermindert seien (vor stehend E. 6. 8 ). Die Ärzte der Klinik für Rheumatologie, Y.___, verneinten hingegen mit Verweis auf ein psychiatrisches Konsilium aus drücklich das Vorliegen einer psychischen Erkrankung (vorstehend E. 6. 6 ). Damit hat einzig Dr. A.___ als fachfremder behandelnder Arzt, dessen Berichte grundsätzlich aufgrund der auftragsrechtlichen Vertrauensstellung zu r Patient in mit Vorbehal t zu würdigen sind, eine psychische Erkrankung vermutet. Doch hat auch er offenbar eine Überweisung in eine fachärztliche Behandlung nicht für notwendig gehalten. Vor diesem Hintergrund und unter Hinweis auf die bundesgerichtliche Rech t sprechung, wonach eine Anpassungsstörung als vorübergehendes und damit grundsätzlich nicht invalidisierendes Leiden gilt (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_76/2014 vom 3 0. April 2014 E. 3.2 mit Hinweis auf das Urteil 9C_ 153 /2012 vom 1 5. Oktober 2012 E. 4.3), erübrigten sich weitere Abklärungen durch die Beschwerdegegnerin. 7.5 Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der Verfügung vom 1 9. Ju l i 2011 (Urk. 12/ 52 ) insofern verschlechtert hat, als die Beschwerdeführerin nun nebst andauernden Rücken beschwerden an verstärkten persistierenden linksseitigen Schulterschmerzen leidet. Zu prüfen ist, wie sich diese gesundheitliche Verschlechterung auf die Arbeitsfähigkeit auswirkt.

7.5 Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der Verfügung vom 1 9. Ju l i 2011 (Urk. 12/ 52 ) insofern verschlechtert hat, als die Beschwerdeführerin nun nebst andauernden Rücken beschwerden an verstärkten persistierenden linksseitigen Schulterschmerzen leidet. Zu prüfen ist, wie sich diese gesundheitliche Verschlechterung auf die Arbeitsfähigkeit auswirkt. 7.6 Zwischen den Parteien ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin nunmehr in der angestammten Tätigkeit als Flugzeugreinigerin vollständig arbeitsunfähig ist. Dies erscheint mit Blick auf die medizinische Aktenlage auch ohne weiteres nachvollziehbar. Während die Beschwerdegegnerin aber eine 50%ige angepasste T ätigkeit als zumutbar erachtet, macht die Beschwerdeführerin geltend, zu 100 % a rbeitsunfähig zu sein.

7.6 Zwischen den Parteien ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin nunmehr in der angestammten Tätigkeit als Flugzeugreinigerin vollständig arbeitsunfähig ist. Dies erscheint mit Blick auf die medizinische Aktenlage auch ohne weiteres nachvollziehbar. Während die Beschwerdegegnerin aber eine 50%ige angepasste T ätigkeit als zumutbar erachtet, macht die Beschwerdeführerin geltend, zu 100 % a rbeitsunfähig zu sein. Aufgrund der Akten ist ausgewiesen, dass der Beschwerdeführerin eine behinde rungsangepasste Tätigkeit zu 50 % zumutbar ist. Es wurde durch die Ärzte des Y.___ nachvollziehbar begründet, dass die körperliche Belastbarkeit und die Mobilität der Beschwerdeführerin eingeschränkt sei, wes halb die angestammte Tätigkeit nicht mehr möglich sei, ihr aber rein sitzende und wechselbelastende Tätigkeiten zu 4 Stunden pro Tag zumutbar seien (vor stehend E. 6.1 0 ). Dem widerspricht auch der Hausarzt Dr. A.___ nicht. Er hielt eine angepasste Tätigkeit mindestens in einem teilzeitlichen Umfang ebenfalls für möglich (vorstehend E. 6. 5, E. 6.8 ). Die Beschwerdeführerin legte nicht dar, weshalb sie in einer angepassten Tätigkeit nicht arbeitsfähig sein soll t e.

Aufgrund der Akten ist ausgewiesen, dass der Beschwerdeführerin eine behinde rungsangepasste Tätigkeit zu 50 % zumutbar ist. Es wurde durch die Ärzte des Y.___ nachvollziehbar begründet, dass die körperliche Belastbarkeit und die Mobilität der Beschwerdeführerin eingeschränkt sei, wes halb die angestammte Tätigkeit nicht mehr möglich sei, ihr aber rein sitzende und wechselbelastende Tätigkeiten zu 4 Stunden pro Tag zumutbar seien (vor stehend E. 6.1 0 ). Dem widerspricht auch der Hausarzt Dr. A.___ nicht. Er hielt eine angepasste Tätigkeit mindestens in einem teilzeitlichen Umfang ebenfalls für möglich (vorstehend E. 6. 5, E. 6.8 ). Die Beschwerdeführerin legte nicht dar, weshalb sie in einer angepassten Tätigkeit nicht arbeitsfähig sein soll t e. 7.7 Somit ist der abschliessenden Beurteilung durch Dr. I.___, RAD (vorstehend E. 6.9, E. 6. 11 ), zu folgen, wonach der Beschwerdeführerin eine angepasste Tätigkeit zu 50 % zumutbar ist.

7.7 Somit ist der abschliessenden Beurteilung durch Dr. I.___, RAD (vorstehend E. 6.9, E. 6. 11 ), zu folgen, wonach der Beschwerdeführerin eine angepasste Tätigkeit zu 50 % zumutbar ist. 8.

8. 8.1 Zu prüfen bleibt, wie sich die eingeschränkte Leistungsfähigkeit der Beschwerde führerin in wirtschaftlicher Hinsicht auswirkt.

8.1 Zu prüfen bleibt, wie sich die eingeschränkte Leistungsfähigkeit der Beschwerde führerin in wirtschaftlicher Hinsicht auswirkt. 8.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validenein kommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom mensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah rung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrschein lichkeit erstellt sein (BG E 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis ).

8.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validenein kommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom mensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah rung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrschein lichkeit erstellt sein (BG E 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis ). 8. 3 Für die Bemessung des Valideneinkommens stellte die Beschwerdegegnerin auf die Angaben der Arbeitgeberin (vgl. Urk. 12/40 S. 2 Ziff. 2.10) ab, wonach die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit bei einem Pensum von 50 % im Jahr 2009 ein Einkommen Fr. 27‘230.-- erzielte (Urk. 12/81). Dies blieb von der Beschwerdeführerin unbestritten und gibt zu keinen Beanstan dungen Anlass. Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung ergibt dies für das Jahr 2015 bei einem Pensum von 100 % ein leicht von der Berech nung der Beschwerdegegnerin abweichendes Valideneinkommen in der Höhe von rund Fr. 57‘ 410.-- (Fr. 54‘460. -- x 1.011 x 1.01 x 1.01 x 1.007 x 1.01 x 1.005 ; www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen, Lohnentwicklung 2015 ).

8. 3 Für die Bemessung des Valideneinkommens stellte die Beschwerdegegnerin auf die Angaben der Arbeitgeberin (vgl. Urk. 12/40 S. 2 Ziff. 2.10) ab, wonach die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit bei einem Pensum von 50 % im Jahr 2009 ein Einkommen Fr. 27‘230.-- erzielte (Urk. 12/81). Dies blieb von der Beschwerdeführerin unbestritten und gibt zu keinen Beanstan dungen Anlass. Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung ergibt dies für das Jahr 2015 bei einem Pensum von 100 % ein leicht von der Berech nung der Beschwerdegegnerin abweichendes Valideneinkommen in der Höhe von rund Fr. 57‘ 410.-- (Fr. 54‘460. -- x 1.011 x 1.01 x 1.01 x 1.007 x 1.01 x 1.005 ; www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen, Lohnentwicklung 2015 ). 8.4 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) aus zugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a).

8.4 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) aus zugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). 8.5 Seit Beendigung des bisherigen Arbeitsverhältnisses mit der J.___ ging die Beschwerdeführerin keiner Erwerbstätigkeit mehr nach, so dass es sich rechtfertigt, für die Berechnung des Invalideneinkommens auf die statistischen Werte der LSE und dabei auf den standardisierten Durchschnittslohn für einfa che Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschafts zweigen des privaten Sektors abzustellen (LSE 2012, Tabelle TA1, Kompetenzni veau 1, Rubrik „ Frauen “). Das im Jahr 2012 von Frauen im Durchschnitt aller einfachen Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art erzielte Einkommen betrug pro Monat Fr. 4‘112.--, mithin Fr. 49‘344.-- im Jahr (Fr. 4‘112.-- x 12). Der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden in den Jahren 2013 bis 2015 (BFS - Statistik de r betriebsüblichen Arbeitszeit [ BUA ], Total) sowie der allgemeinen Lohnentwicklung in den Jahren 201 3 bis 201 5 angepasst, ergibt dies den Betrag von Fr. 52‘58 0. 80 (Fr. 49‘344.-- : 40 x 41.7 x 1.007 x 1.01 x 1.005). Unter Berücksichtigung des der Beschwerdeführer in zumutbaren Arbeitspe nsum s von 50 % resultiert ein hypothetisches Invaliden einkommen von Fr. 26‘290.4 0.

8.5 Seit Beendigung des bisherigen Arbeitsverhältnisses mit der J.___ ging die Beschwerdeführerin keiner Erwerbstätigkeit mehr nach, so dass es sich rechtfertigt, für die Berechnung des Invalideneinkommens auf die statistischen Werte der LSE und dabei auf den standardisierten Durchschnittslohn für einfa che Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschafts zweigen des privaten Sektors abzustellen (LSE 2012, Tabelle TA1, Kompetenzni veau 1, Rubrik „ Frauen “). Das im Jahr 2012 von Frauen im Durchschnitt aller einfachen Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art erzielte Einkommen betrug pro Monat Fr. 4‘112.--, mithin Fr. 49‘344.-- im Jahr (Fr. 4‘112.-- x 12). Der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden in den Jahren 2013 bis 2015 (BFS - Statistik de r betriebsüblichen Arbeitszeit [ BUA ], Total) sowie der allgemeinen Lohnentwicklung in den Jahren 201 3 bis 201 5 angepasst, ergibt dies den Betrag von Fr. 52‘58 0. 80 (Fr. 49‘344.-- : 40 x 41.7 x 1.007 x 1.01 x 1.005). Unter Berücksichtigung des der Beschwerdeführer in zumutbaren Arbeitspe nsum s von 50 % resultiert ein hypothetisches Invaliden einkommen von Fr. 26‘290.4 0. 8.6 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).

8.6 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3. 2 mit Hinweis auf SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).

Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3. 2 mit Hinweis auf SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2). 8.7 Die Beschwerdegegnerin gewährte einen leidensbedingten Abzug von 10 % (Urk. 2 S. 2 und Urk. 12/81 S. 2 ), was angesichts der verbliebenen Arbeitsfähig keit der Beschwerdeführerin als angemessen erscheint. Gründe, welche einen höheren Abzug rechtfertigen würden, sind nicht ersichtlich und wurden auch nicht geltend gemacht. Damit resultiert ein hypothetisches Invalideneinkommen in der Höhe von rund Fr. 23‘661.-- (Fr. 26‘290.40 x 0.9).

8.7 Die Beschwerdegegnerin gewährte einen leidensbedingten Abzug von 10 % (Urk. 2 S. 2 und Urk. 12/81 S. 2 ), was angesichts der verbliebenen Arbeitsfähig keit der Beschwerdeführerin als angemessen erscheint. Gründe, welche einen höheren Abzug rechtfertigen würden, sind nicht ersichtlich und wurden auch nicht geltend gemacht. Damit resultiert ein hypothetisches Invalideneinkommen in der Höhe von rund Fr. 23‘661.-- (Fr. 26‘290.40 x 0.9). 8.8 Der Vergleich des Valideneinkommens von Fr. 57‘410.-- mit dem Invalidenein kommen von Fr. 23‘661.-- ergibt eine Einkommenseinbusse von Fr. 33‘749.-- und damit einen Invaliditätsgrad von rund 59 %.

8.8 Der Vergleich des Valideneinkommens von Fr. 57‘410.-- mit dem Invalidenein kommen von Fr. 23‘661.-- ergibt eine Einkommenseinbusse von Fr. 33‘749.-- und damit einen Invaliditätsgrad von rund 59 %. Bei diesem Ergebnis steht der Beschwerdeführerin somit weiterhin eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu. Die angefochtene Verfügung erweist sich damit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.

Bei diesem Ergebnis steht der Beschwerdeführerin somit weiterhin eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu. Die angefochtene Verfügung erweist sich damit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 9. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerde führerin aufzu erlegen.

9. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest zulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerde führerin aufzu erlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge stellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge stellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___

X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannKeller