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Offizieller Machtwechsel in Frankreich: Nicolas Sarkozy übergab François Hollande im Elysée-Palast in Paris den Atom-Code.
Der Sozialist François Hollande ist der neue Präsident Frankreichs. Hollande übernahm im Elysée-Palast in Paris die Amtsgeschäfte. Der konservative Präsident Nicolas Sarkozy übergab dem Sozialisten den Atom-Code und verliess im Anschluss mit seiner Frau Carla Bruni-Sarkozy den Präsidentenpalast.
Die erste Auslandsreise führt den sozialistischen Politiker noch am Abend nach Berlin.
Dort steht ein erstes Treffen mit Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf dem Programm. Wichtigstes Thema ist die Suche nach einer gemeinsamen Lösung für die Euro-Krise. Beschlüsse werden allerdings keine erwartet.
Noch vor der Reise nach Berlin will er den neuen Premierminister vorstellen. Als Favorit gilt der Deutschland-Experte Jean-Marc Ayrault. Die weitere Besetzung des Kabinetts soll erst nach der Rückkehr aus Berlin am Mittwoch bekanntgegeben werden.
Der 57-jährige Hollande war am vorvergangenen Sonntag zum Nachfolger des Konservativen Nicolas Sarkozy gewählt worden. Er ist in der Geschichte der Fünften Republik seit 1958 erst der zweite Sozialist im Élysée-Palast.
Hollandes linker Vorgänger François Mitterrand regierte von 1981 bis 1995. Seither waren mit Jacques Chirac und Sarkozy Staatschefs aus dem gaullistischen Lager an der Macht.
(vst/laf/sda)