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Die Osteopathie befasst sich mit allen Lebensstadien und -bereichen des menschlichen Wesens, vom Neugeborenen bis zum älteren Menschen und von der schwangeren Frau bis zum Spitzensportler, beispielsweise bei:
Gesundheit bedeutet aus osteopathischer Sicht, dass der Mensch auf allen Ebenen harmonisch zusammenspielt und sich alle Körperstrukturen in einem optimalen Zusammenhang befinden, einem Zustand der Homöostase (körperliches, geistiges, seelisches und emotionales Gleichgewicht).
Die osteopathische Medizin ist eine Wissenschaft, eine Kunst und eine Philosophie der Gesundheitspflege, die sich in kontinuierlicher Entwicklung befindet.
Sie ist eine Therapieform, deren Ziel es ist, die Zusammenhänge der Beweglichkeit und den Fluss der anatomischen Strukturen zu harmonisieren, sie fördert die Wiederherstellung und Erhaltung von Gesundheit, wie auch die Verhütung und Linderung von Krankheiten.
Damit die Harmonisierung des Körpers gelingt, ist die optimale Nährstoffversorgung (OM: Orthomolekular Medizin) der einzelnen Zelle eine wichtige Grundlage. Dabei gilt es, die persönliche Situation aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und mit den wahrgenommenen Symptomen in Zusammenhang zu bringen, damit die geeignete, begleitende und sinnvolle therapeutische Supplementierung gefunden werden kann.
In der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts begann Dr. Andrew Tyler Still (1829-1917) eine neuartige Anschauung des Individuums und dessen Störungen zu entwickeln.
Schon damals sah er die Bedeutung einer ganzheitlichen Sicht und die gegenseitige Abhängigkeit und Wechselwirkung verschiedener Körpersysteme innerhalb des Menschen.