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Wie die US-Behörden am Sonntag mitteilten, ist die Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate die erste, die von der Aufhebung des Banns profitiert, der vor mehr als drei Monaten für Direktflüge von insgesamt zehn Airports in der Türkei, Nahost und Nordafrika verhängt worden war.
Wie der Sprecher des US-Heimatschutzministeriums, David Lapan, sagte, fiel die Entscheidung zur Aufhebung des Verbots nach der Einführung zusätzlicher Sicherheitsmassnahmen durch Etihad Airways. Passagiere und elektronische Geräte würden nun verschärft überprüft. Details nannte er aber nicht.
Wegen der Befürchtung, islamistische Attentäter könnten in den Geräten Sprengsätze verstecken, hatten die USA im März ein Kabinen-Verbot für grössere elektronische Geräte auf Flügen aus acht muslimischen Ländern verhängt. Grossbritannien erliess kurz danach das gleiche Verbot für Flüge aus sechs Staaten. Auf diesen Verbindungen müssen seither Laptops und andere Geräte, die grösser sind als ein Smartphone, am Abfertigungsschalter abgegeben werden.
Bei Flügen aus der EU in die USA wurde vorerst auf das Verbot verzichtet. Stattdessen sollten aber die Sicherheitsvorschriften für Fluggesellschaften und Startflughäfen mit Verbindungen in die USA verschärft werden.
(AWP)