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Der umstrittene Fahrdienst-Vermittler Uber weitet sein Mitfahr-Angebot UberPool auf London aus. Der Service werde dort von Freitag an verfügbar sein, kündigte das Startup aus San Francisco am Montag an.
Bei UberPool können sich mehrere Fahrgäste, die in die gleiche Richtung unterwegs sind, einen Wagen teilen. Das vor gut einem Jahr zunächst in den USA gestartete Angebot setzt auf dem Service UberX auf, bei dem Mietwagen mit Chauffeur zur Verfügung stehen.
Uber sieht im Teilen der Fahrstrecke eine Möglichkeit, den Preis für die Kunden zu drücken. UberPool war zuletzt unter anderem in New York und San Francisco verfügbar.
Uber war in Europa auf besonders scharfen Gegenwind mit seinem Service UberPop gestossen, bei dem Privatleute Fahrgäste mit dem eigenen Auto beförderten. Taxi-Branche und Behörden sahen darin unfairen Wettbewerb und die Verletzung geltender Regeln. Inzwischen wurde das Angebot nach mehreren Gerichtsurteilen eingestellt.
(dwi/sda)
Ein Mann ist am Donnerstag in einer Moschee in London niedergestochen worden. Die Polizei stufte das Verbrechen nicht als Terrorakt ein. Sie nahm den 29 Jahre alten Täter noch in der Moschee fest. Gläubige hatten den Mann überwältigt.
Bei dem Opfer handelt es sich um den Muezzin, der die Gläubigen zum Gebet aufruft, wie aus einer Mitteilung auf der Website der Moschee hervorgeht.
Der Vorfall ereignete sich am Nachmittag während des Gebets. Der Täter stach das Opfer, das über 70 Jahre alt sein …