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Einwurf 38: Winterolympiaden
Viele schimpfen, dass die Winterolympiaden nicht mehr in «traditionellen» Wintersportorten durchgeführt werden, sondern irgendwo in einer asiatischen Pampa mit einem totalitären politischen Umfeld.
An diesem Ärger sind die Sportler und ihre Verbände aber selber schuld. Denn sobald sie eine konsequent eingehaltene Obergrenze von 50 Wettbewerben beschliessen, bin ich sofort wieder für Winterolympiaden, auch in der Schweiz. Werden neue Wettbewerbe eingeführt, muss man halt mit alten abfahren, und innerhalb von einzelnen Sportarten ist sowieso ein Abbau von Wettbewerbsorgien angesagt. (Typische Beispiele: Eisschnelllauf, Ski nordisch und Ski alpin.) Ausserdem müssten alle jemals ertappten «Dopingsünder» unwiderruflich-lebenslänglich von sämtlichen Olympiaden ausgeschlossen werden, und dafür bräuchte es selbstverständlich ein transparentes, flächendeckendes und kompromissloses Präventions- und Kontrollsystem. Unter Prävention verstehe ich unter anderem auch die Androhung von ruinösen Millionenbussen (was den Kontrollaufwand übrigens automatisch stark reduziert).
Schliesslich müsste das IOC schwarz auf weiss beweisen, dass es keine kriminelle Organisation ist, und die Paralympics müssten vor oder während dem Hauptevent stattfinden und nicht erst nachher.
Sind alle diese Bedingungen erfüllt, kann Herr Parmelin von mir aus seine Milliarde «vertschutten».