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Herr Ammann bereitet sich auf das Klärungsgespräch vor. Er nimmt sein Beobachtungsblatt mit seinen Notizen vor und überlegt sich, wie er das Gespräch anfangen soll. Herr Ammann versichert zu Beginn des Gesprächs mit Sandro, dass er ihn zum Gespräch gebeten habe, weil ihn etwas beschäftige. Er habe Veränderungen bei Sandro beobachtet, die er nicht verstehen und nicht einordnen könne. Er schildert seine Beobachtungen und verbindet sie mit der Frage, wie diese Veränderungen zu erklären seien.
Sandro bestätigt Herr Ammanns Wahrnehmungen und vertraut ihm an, dass es für ihn im Moment schwierig sei. Seine zwei Jahre ältere Schwester sei schwer krank. Zu Hause drehe sich seit längerer Zeit alles um sie. Er selber stecke aber auch in Schwierigkeiten, wage das aber nicht, jemandem zu sagen, auch nicht in der Familie anzusprechen. Auf Facebook werde er seit mehreren Wochen von einzelnen Schulkameraden übel attackiert. Wehre er sich, würden die Attacken schlimmer. Deshalb habe er sich zurückgezogen, sei still geworden und könne sich auch schlecht auf die Schule konzentrieren. Das Ganze schwirre ihm dauernd im Kopf herum.
Herr Ammann ist völlig überrascht über das Geschehen in der Klasse, von dem er keine Ahnung hatte. Er bedauert es und zeigt Verständnis für Sandros Situation. Er dankt ihm für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und sichert ihm persönlich Unterstützung zu. Er zeigt auf, was es für schulinterne Unterstützungsangebote gibt, einerseits durch die Sozialarbeiterin, andererseits durch die Verantwortung der Schule, im Hinblick auf Cyber-Mobbing zu intervenieren.
Herr Ammann verbleibt mit Sandro so, dass er selber mit der Schulleitung und der Schulsozialarbeiterin Kontakt aufnehmen werde, um die nötigen Schritte einzuleiten. Sandro stimmt diesem Vorschlag zu und befreit somit Herrn Ammann von der Schweigeplicht (Weiter).