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Genau einen Monat nach der Fussball-Weltmeisterschaft wurde gestern in Brasilien die WM für Fussballer mit geistiger Behinderung angepfiffen.
Die Spiele werden vom 13. bis zum 25. August 2014 in Sao Paulo ausgetragen. Neun Nationen, Argentinien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Japan, Polen Saudiarabien, Schweden und Südafrika, nehmen daran Teil. Die Schweiz ist nicht mit von der Partie. Im Eröffnungsmacht trafen Brasilien und Argentinien aufeinander. Der Titelverteidiger Saudi-Arabien gilt erneut als Favorit.
Geldsorgen
Im Unterschied zur WM der internationalen Stars ist die WM der Fussballer mit Behinderung nicht von Geldsegen verwöhnt. So musste die Französische Vereinigung für Behindertenfussball die fehlenden 3’000 Euros durch Mittelbeschaffung (plate-forme Sonsorise Me) auftreiben. Bessere erging es hingegen Schweden. Der für Schweden spielende Fussballstar Zlaton Ibrahimovic übernahm die fehlenden 38‘000 Euro für die WM-Teilnahme.
INAS als Organisatorin
Der besondere Fussball-Weltcup wird von INAS organisiert, der Internationalen Vereinigung für Athleten mit geistiger Behinderung, die Mitglied von Paralympics International ist. Um an den Spielen teilnehmen zu können wird bei den SportlerInnen ein IQ von 75 vorausgesetzt. Und sie müssen nachweisen, dass sie bereits vor dem 18. Lebensjahr von einer Behinderung betroffen waren.