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Die Preise für den Grosshandel sind im Juli leicht zurückgegangen. Zuvor waren sie einige Monate gestiegen. Insgesamt liegen die Produzenten- und Importpreise aber klar über dem Vorjahreswert.
Die Grosshandelspreise sind in der Schweiz im Juli vergleichen mit dem Vormonat um 0,1 Prozent gesunken - dies, nachdem sie von März bis Juni stetig gestiegen waren. Der leichte Rückgang im Juli sei auf tiefere Preise für Mineralölprodukte und Uhren zurückzuführen, teilte das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mit.
Der Index der Produzenten- und Importpreise erreichte im Juli einen Stand von 99,8 Punkten (Basis Dezember 2015 = 100). Im März lag der Index bei bei 99,0 Punkten und war seither stetig auf 99,9 Punkte angestiegen.
Fleisch ist teurer geworden
Dieser Gesamtindex setzt sich zusammen aus dem Produzentenpreisindex (-0,1 Prozent) und dem Importpreisindex (-0,1 Prozent). Die Produzentenpreise sanken gegenüber dem Vormonat vor allem wegen tieferer Preise für Uhren, Schrott und Mineralölprodukte. Gestiegen sind hingegen die Preise für Fleisch und Fleischprodukte.
Der Importpreisindex reduzierte sich vor allem wegen tieferer Preise für Treibstoff, aber auch weil Gemüse, Kartoffeln, Heizöl, Roheisen, Stahl, Kern- und Steinobst sowie Uhrenbestandteile billiger wurden. Hingegen stiegen die Preise für Erdöl und Erdgas, für Computer und periphere Geräte, für Geräte und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik, für Nichteisen-Metalle und daraus hergestellten Produkten sowie für Rohkaffee.
Auf Jahressicht klar tiefer
Gegenüber Juli 2015 ging der Gesamtindex für Produzenten- und Importpreise um 0,8 Prozent zurück. Der Produzentenpreisindex sank um 0,5 Prozent, der Importpreisindex um 1,5 Prozent. Der Gesamtindex spiegelt die Veränderung von Angebot und Nachfrage im Zeitverlauf.
(sda/gku/hon)