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Bienensterben: Ungesunde Früchte durch fehlende Bestäubung
Durch das Bienensterben können immer weniger Pflanzen von den nützlichen Insekten bestäubt werden. Teils hat man deswegen damit angefangen, Blüten künstlich zu bestäuben. Das lässt aber weniger Früchte heranreifen, die zudem auch noch einen deutlich niedrigeren Anteil einiger gesunder Inhaltsstoffe haben.
Von Bienen bestäubte Fruchtbäume tragen bis zu 200 Prozent mehr Erträge und ihre Früchte haben eine deutlich bessere Nährstoffzusammensetzung als die von Bäumen, welche von Hand bestäubt werden. Dies zeigt ein Experiment der Universität Freiburg, bei dem die Auswirkungen künstlicher Bestäubung auf Mandelbäume untersucht wurden.
Die Mandeln der von Bienen bestäubten Bäume besassen demnach mehr gesunde Fette und Vitamin E. Die künstlich bestäubten Bäume trugen zwar ebenfalls Früchte, diese waren aber viel kleiner und enthielten weniger essentielle Fettsäuren.
Künstliche Bestäubung ist keine effiziente Lösung
Laut den Forschern ist eine künstliche Bestäubung folglich keine gute Alternative zur Bestäubung durch Bienen. Darum sei es wichtig, das Verschwinden der Bienen zu verhindern und sich für mehr Bienenschutz zu engagieren.
Weitere Forscher arbeiten an Lösungen wie spezielle Bienenweiden, welche das Abwehrsystem der Insekten stärken sollten. Ebenso die Möglichkeit des Imports ausländischer Bienen zur Bestäubung wird getestet.
Aber auch jeder Einzelne kann aktiv werden und sich für das Überleben der Bienen engagieren. Wie, zeigt dieser Beitrag: «So helfen Sie gefährdeten Wildbienen im Garten und auf dem Balkon.»
Quellen: scinexx.de, plosone.org, pressetext.com
Autor: Cristina Bürgi