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Sanierung und Erweiterung Segelbootshafen Tribschenhorn
Archiv: 7. Dezember 2009
Dringliche Interpellation von Korintha Bärtsch namens der G/JG-Fraktion
Das Projekt zur Sanierung des Segelbootshafens Tribschenhorn sieht eine Erweiterung des Segelboothafens um rund 80 Plätze vor. Die neuen Plätze werden durch einen zusätzlichen Schwimmsteg und durch Verdichtung innerhalb der bestehenden vier Schwimmstege geschaffen. Das Projekt wurde mehrmals überarbeitet und redimensioniert. Aufgrund des Umweltverträglichkeitsberichts wurde nun die Minimalvariante eines Ausbaus dem Kanton zur Bewilligung vorgelegt. Allerdings sind auch mit dieser Variante massive Eingriffe in das Ökosystem des Sees verbunden. Ebenso werden die umliegenden Brutinseln belastet.
Vor diesem Hintergrund stellen sich für die Fraktion der Jungen Grünen und der Grünen folgende Fragen:
- Welche Haltung vertritt der Stadtrat als Exekutive der Standortgemeinde gegenüber diesem Projekt?
- Ist der Stadtrat bereit, eine Kompensation zur Beeinträchtigung der See- und Uferökosysteme zu leisten bzw. Projekte für Ersatzmassnahmen auszuarbeiten, bei denen sich der Bauherr finanziell beteiligen kann? Beispielsweise die Aufwertung der Brutinseln Alpenquai oder eine naturnahe Gestaltung der Trottlibucht?
- Wie steht der Stadtrat zur Ausweitung des Bootsverkehrs in der Luzerner Bucht, welche durch ein grösseres Angebot an Anlegeplätzen erfolgt?
- Wie koordiniert der Stadtrat die Planung der verschiedenen Bootshäfen (Erweiterung Tribschenhorn, mögliche Erweiterungen der Bootshäfen Tivoli und Alpenquai etc.)?
- Wie gedenkt der Stadtrat zukünftig mit den ökologisch wertvollen See- und Uferzonen umzugehen?