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Das in Florida ansässige Unternehmen «Radiation Shield Technologies» produziert textile Schutzkleidung gegen radioaktive Strahlung und bietet mit «Demron-M» seit kurzem eine Auswahl neuartiger Schutzkleidung für den Einsatz im medizinischen Bereich an. Anders als herkömmliche Schutzkleidung gegen radioaktive Strahlung basiert Demron auf einem Polymer, das einige elektronische Eigenschaften von Schwermetallen nachahmt. Der Schutz ist mit einer Blei-Schutzweste zu vergleichen, die Alpha-, Beta-, Röntgenund
Gammastrahlung abschirmt. Herkömmliche Schutzwesten enthalten zumeist Blei, das aus grossen Atomen besteht und eine Vielzahl an Elektronen aufweist. Kollidieren jene Partikel, die Alpha- und Beta-Strahlung ausmachen, mit den Elektronen, werden diese zum Teil zurück gehalten und vom Material absorbiert. Demron besteht im Speziellen aus Polyethylen und aus einem Kunststoff auf Basis von PVC, die zwischen zwei Webschichten eingebettet sind. Das Polymer enthält Moleküle, die von grossen Elektronenwolken umgeben sind. Diese erzeugen daher denselben Effekt wie Bleiatome und absorbieren die Strahlung. Die Demron-M Reihe umfasst eine Einweg-Schutzmaske, einen BH, einen Armschutz, eine Weste, einen Schilddrüsenschutz und eine zweiteilige Schürze für den Einsatz in Operationssälen, die mit einem zusätzlichen Mechanismus für ein schnelles An- und Ausziehen ausgerüstet ist. Sämtliche Einzelteile sind, im Gegensatz zu herkömmlicher Schutzkleidung, blei- und giftfrei, sehr leicht, flexibel und waschbar. Daher eignet sich die Demron-M Reihe perfekt für medizinisches Personal und Patienten. Da der Stoff keine Giftstoffe enthält und waschbar ist, kann er auch in steriler Umgebung getragen werden.