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Die aktuellste UBS-Studie zur Pensionskasen-Performance legt dar: Die untersuchten Pensionskassen erzielten im März eine durchschnittliche Performance von 0,49 Prozent nach Abzug von Gebühren. Seit Messbeginn 2006 steht die Rendite bei 64,9 Prozent.
Bandbreite bei 1,64 Prozentpunkten
Im vergangenen Monat lag die Bandbreite der Performance aller Pensionskassen bei 1,64 Prozentpunkten. Das beste (1,34 Prozent) und das schlechteste (-0,30 Prozent) Ergebnis erzielten kleine Pensionskassen mit weniger als 300 Millionen Franken verwalteten Vermögen. Die geringste Performancespanne (0,85 Prozent) wurde bei mittelgrossen Fonds mit verwalteten Vermögen zwischen 300 Millionen Franken und 1 Milliarde Franken beobachtet.
Die Sharpe Ratio (der letzten 36 Monaten) war mit durchschnittlich 0,77 höher als im Vormonat (0,35). Für die grossen Pensionskassen betrug der Wert 0,80, für die mittleren 0,82 und für die kleinen 0.71.
Immobilien mit negativer Performance
Im März verzeichneten traditionelle Anlageklassen eine positive Performance, während alternative Anlagen den Monat im roten Bereich beendeten. Diese Situation ist das Gegenteil von dem, was im Vormonat beobachtet wurde. Globale und Schweizer Aktien stiegen um 0,33 Prozent bzw. 1,55 Prozent. Fremdwährungsanleihen und Frankenanleihen erzielten eine Rendite von 0,43 Prozent bzw. 0,44 Prozent. Dagegen verzeichneten Immobilien eine Performance von -0,24 Prozent, Private Equity und Infrastruktur korrigierten um 1,06 Prozent und Hedgefonds verloren 2,09 Prozent.
Sorge um Bankensystem
Die Sorge um die Gesundheit des Bankensystems auf beiden Seiten des Atlantiks war im März die Hauptsorge der Anlegerinnen und Anleger. Dieses Bedenken hat zu einem starken Renditenrückgang bei Staatsanleihen beigetragen. Gleichzeitig spiegelt die positive Entwicklung der Aktienmärkte den Optimismus hinsichtlich der Massnahmen wider, die die Aufsichtsbehörden in der Schweiz und in den USA ergriffen haben, um eine Bankenkrise zu vermeiden. Das Vertrauen ist jedoch fragil, die Marktvolatilität dürfte hoch bleiben und die Zentralbanken müssen möglicherweise mehr tun, um sicherzustellen, dass das Vertrauen in das globale Finanzsystem stark bleibt. Auch die Finanzierungsbedingungen dürften sich verschärfen, was das Risiko einer harten Landung der Wirtschaft erhöht.