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Altruisten.
Das in den Romanen und Dramen Garschins und andrer Schriftsteller der neuen Schule mächtig nach Ausdruck ringende System des Altruismus, welches den angebornen Egoismus der Person durch die bis zur Aufopferung gehende Sorge für die andern zu überwinden strebt, hat im November 1889 in Nantes [* 2] zur Bildung einer Altruisten-Gesellschaft mit eigner Zeitschrift geführt, welche »die Menschheit physisch und geistig erneuern, derselben den Kampf ums Dasein erleichtern und eine allgemeine Brüderlichkeit herbeiführen will«.
Die Mitglieder teilen sich vorläufig in solche, welche die Sache (durch Beiträge und Agitation) nur fördern, und andre, die nach den etwas strengen Grundsätzen (Enthaltung von Spirituosen und tierischer Kost) auch wirklich leben. Doch machen sich neben rein sachlichen Zielen (Abschaffung jedes grausamen Sports, der Duelle, der Vorrechte, des Dogmenglaubens, des Monopol- und Ausbeutesystems, Einführung der Frauenemanzipation, Leichenverbrennung [* 3] etc.) auch phantastische Regungen für Spiritismus, Theosophie, staatliche Anerkennung der freien Liebe etc. geltend, die sich den übrigen philanthropischen Zielen nicht förderlich erweisen dürften.