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Die Europäische Rundfunkunion (EBU) hat Belarus vom diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) in Rotterdam ausgeschlossen. Grund dafür ist, dass die eingereichten Songs nicht den Richtlinien entsprochen hätten.
Ursprünglich geplant war, dass die Band Galasy ZMesta mit dem Titel «Ya nauchu tebya» an dem Musikwettbewerb antritt. Dieser hat aber die «nicht-politische Natur des ESC in Frage gestellt», wie es in der Meldung vom Samstag heisst.
Daraufhin haben weltweit Fans verlangt, den Song zu disqualifizieren, «weil sie in ihm eine Verhöhnung der laufenden Proteste und der Opposition in Belarus sehen». Nach Aufforderung der Rundfunkunion, den Titel auszutauschen, wurde ein zweiter Song der Gruppe eingesandt.
Doch auch dieser habe gegen die Regeln, «die sicherstellen, dass der Wettbewerb nicht instrumentalisiert oder in Verruf gebracht wird», verstossen, so die EBU – und disqualifizierte Belarus kurzerhand vom diesjährigen Wettbewerb.
Die Band Galasy ZMesta hat sich mittlerweile öffentlich auf ihrer Website gegen die laufenden Proteste gegen Machthaber Aleksander Lukaschenko ausgesprochen: Wenn man versuche, «das Land zu zerstören, das wir lieben und in dem wir leben, können wir nicht gleichgültig bleiben…»