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Allgemeines zum Lastmanagement
Das Lastmanagement sorgt dafür, dass die vorhandene Leistung bestmöglich auf mehrere Ladestationen verteilt wird
Im Allgemeinen wird ein Lastmanagement genutzt, um die theoretisch mögliche Leistung der Anlage (alle Ladestationen zusammen) zu regulieren und zu verteilen. Die theoretische Maximalleistung bezieht sich hier auf die Leistung, die abgerufen werden würde, falls alle Ladestationen gleichzeitig mit maximaler Leistung laden würden. Man spricht in diesem Fall von einer Gleichzeitigkeit mit dem Faktor 1. Realistisch ist jedoch ein Gleichzeitigkeitsfaktor von 0.42 bis 0.13 abhängig von der Anzahl an Ladestationen. Das heisst, es werden maximal 42 % bis 13 % der Ladestationen mit Maximalleistung geladen [1]. Durch das Lastmanagement wird so eine an die anderen Energie-Verbraucher der Liegenschaft (z.B. Wärmepumpe) angepasste Leistung auf die Ladestationen verteilt (entweder oder ). Dies sorgt dafür, dass der Gebäudeanschluss nicht überlastet wird.
Laut Werkvorschrift des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) ist ein Lastmanagement für mehrere Ladestationen pro Hausanschlusspunkt empfohlen. Einzelne Verteilnetzbetreiber (VNB) können hierzu gesonderte Regelungen anwenden.
Die folgende Tabelle der VSE gibt eine kompakte Übersicht zum Thema Laststeuerung:
Quelle der Tabelle: VSE, Handbuch Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität