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Clean Value Plastics

CVP (engl. Clean Value Plastics) ist ein Verfahren zur Wiederaufbereitung von Mischkunststoffen und der Markenname für das dabei entstehende Recycling-material. Im Gegensatz zu bisherigen Wiederaufbereitungsverfahren gibt es keine Geruchsbelastung durch den erzeugten Rohstoff. Das Verfahren wurde von einem Konsortium um die Vektory GmbH in Buxtehude entwickelt[1] und wird durch die neugegründete CVP GmbH[2] vermarktet. Das Recyclingmaterial soll ab August 2006 mit einer Jahreskapazität von 30.000 t produziert werden.
Allgemein
Das Verfahren basiert auf der aus der Holzwerkstoff- und Papierindustrie bekannten Refiner-Technik. Die verunreinigten Kunststoffabfälle werden in einem geschlos-senen Wasserkreislauf zerkleinert und gereinigt. Das Ergebnis ist ein homogenes Pulver, dass sich u.a. für sogenannte WPCs eignet.
Prozess
Der Wiederaufbereitungsprozess besteht aus vier Stufen:
Homogenisierung und Hauptwäsche:
3-D Agglomerat/Kompaktat wird über einen sog. Single Disk Refiner unter Zugabe von Wasser heruntergemahlen (homogenisiert). In dieser Prozessstufe erfolgt gleichzeitig die weitestgehende Reinigung des Materials über Friktion und Wäsche. Abscheidung von Feinstmaterial über Bogensiebe. Feinstmaterial wird über eine Flotation abgeschieden. Das separierte Mahlgut wird in einer Bütte agitiert, um eine gleichmäßige pumpfähige Konsistenz zu erhalten
Nachmahlung und Klarwäsche:
Über eine Feststoffpumpe wird das vorzerkleinerte Mahlgut in einen TwinFlo Refiner eingebracht. Dort erfolgt eine Nachmahlung der noch groben Kunststoffkörner in Verbindung mit einem abschließenden Reinigungsgang.
Entwässerung:
Mit einer Zentrifuge erfolgt die Abscheidung des Prozesswassers. Abhängig vom Zellstoffgehalt des Mahlgutes wird das Material mit einer Restfeuchte von 10% (Kunststoffarten) bis 20% (DSD Mischkunststoff) ausgetragen.
Thermische Trockung:
Über einen Wirbelschichttrockner wird das Material auf einen Restfeuchtegehalt von ca. 0,3% getrocknet.

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