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Philipp Wampfler hat im Artikel „Primitive Rhetorik kommt meist von links“ den folgenden Kommentar hinterlassen:
Zitat von Philipp Wampfler: Interessant wären z.B. Antworten auf die Fragen, weshalb gewisse Menschen, die in der Schweiz leben, mehr Rechte haben sollen als andere oder weshalb es in Ordnung ist, Notleidenden die Solidarität zu verweigern.
Ich habe mich entschieden auf diese Fragen in einem eigenen Artikel einzugehen.
Antwort auf die 1. Frage: In der Schweiz wird zwischen Schweizern, die das Schweizer Bürgerrecht besitzen und Ausländern, die kein Schweizer Bürgerrecht besitzen, unterschieden. Bürger verfügen über das Stimm- und Wahlrecht. Sie können damit die Zukunft der Schweiz auf politischer Ebene aktiv und passiv mitgestalten. Ein Land wird von seiner Bevölkerung geprägt. Es macht Sinn die aktive und passive Gestaltungsmacht in der Schweiz einzig Schweizer Bürgern zuzugestehen. Auf diese Weise können die Schweizer Bürger und die Eigenheiten der Schweiz bewahrt und vor möglichen negativen ausländischen Einflüssen bewahrt werden. Die Idee ist, dass der Hausbesitzer und nicht etwa dessen Gast die Hausordnung festlegt.
Antwort auf die 2. Frage: Die Schweiz ist solidarisch zu Notleidenden. Unsere Aussen-ministerin reiste vor kurzem nach Kenia um vor Ort zu schauen wie die Schweizer Steuerzahler Notleidenden aus Somalia helfen können. Darüber hinaus sind zahlreiche mit Schweizer Spendengeldern finanzierte Hilfsorganisationen aktiv.
Zudem bietet die Schweiz an Leib und Leben Verfolgten Asyl. Am 24. September 2006 stimmte die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung einer Änderung des Asylrechtsgesetzes zu. Artikel 34 des Asylgesetzes regelt seit dann, wann auf Asylgesuche nicht eingetreten wird.
Art. 34 Nichteintreten bei Sicherheit vor Verfolgung im Ausland
1 Auf Gesuche von Asylsuchenden aus verfolgungssicheren Staaten nach Artikel 6a Absatz 2 Buchstabe a wird nicht eingetreten, ausser es gebe Hinweise auf eine Verfolgung.
2 Auf Asylgesuche wird in der Regel nicht eingetreten, wenn Asylsuchende:
a.
in einen sicheren Drittstaat nach Artikel 6a Absatz 2 Buchstabe b zurückkehren können, in welchem sie sich vorher aufgehalten haben;
b.
in einen Drittstaat zurückkehren können, in welchem sie sich vorher aufgehalten haben und im Einzelfall effektiver Schutz vor Rückschiebung nach Artikel 5 Absatz 1 besteht;
c.
in einen Drittstaat weiterreisen können, für welchen sie ein Visum besitzen und in welchem sie um Schutz nachsuchen können;
d.
in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durchführung des Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist;
e.
in einen Drittstaat weiterreisen können, in dem Personen, zu denen sie enge Beziehungen haben, oder nahe Angehörige leben.
3 Absatz 2 Buchstaben a, b, c und e findet keine Anwendung, wenn:2
a.
Personen, zu denen die asylsuchende Person enge Beziehungen hat, oder nahe Angehörige in der Schweiz leben;
b.
die asylsuchende Person offensichtlich die Flüchtlingseigenschaft nach Artikel 3 erfüllt;
c.
Hinweise darauf bestehen, dass im Drittstaat kein effektiver Schutz vor Rückschiebung nach Artikel 5 Absatz 1 besteht.
Schweizer dürfen übrigens ohne ihr Einverständnis nicht ausgeschafft werden. Gemäss Bundesverfassung, Art. 25 Absatz 1 dürfen Schweizer ohne ihre Zustimmung nicht aus der Schweiz ausgewiesen oder an eine ausländische Behörde ausgeliefert werden. Für den Inhalt und den Wortlaut der Schweizer Bundesverfassung sind die Schweizer Bürger verantwortlich. Die Schweizer Armee, hat die Schweiz und die Schweizer Bürger sowie deren Rechte zu verteidigen.