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Ich bin ein Schweizer Journalist und arbeite für den Tamedia-Recherchedesk, nachdem ich im Frühling 2021 das Förderprogramm für investigativen Journalismus von Tamedia gewonnen habe.
Zuvor war ich während vier Jahren bei der Zeitungsgruppe CH Media tätig und absolvierte berufsbegleitend die Diplomausbildung Journalismus am MAZ in Luzern.
Ich bin interessiert an Ihren Hinweisen. Für sensible Angelegenheiten stelle ich sichere Kontaktwege zur Verfügung.
Referenztexte:
Die Akte Prêtre Ich enthüllte exklusive Dokumente, die Zweifel an der Echtheit einer Studie des Star-Herzchirurgen René Prêtre wecken. Ihm werden gefälschte Daten vorgeworfen. Akten fehlten im Spitalarchiv. Prêtre bestritt alles. Einige Tage nach der Publikation meines Artikels in der "Schweiz am Wochenende" sendete die SRF-Sendung 10vor10 einen sehenswerten Beitrag dazu, der hier abrufbar ist.
Der US-Geheimdienst und die Zuger IT-Firma Das Baarer Unternehmen Infoguard AG schützt die Daten von UBS, Credit Suisse, Sunrise und diverser Kantonsbehörden. Auf Basis von Dokumenten aus dem Handelsregister enthüllte ich, dass der Eigentümer von Infoguard bis 2018 mutmasslich der US-Geheimdienst CIA war. Die Firma gehörte der gleichen liechtensteinischen Briefkastenfirma wie die berüchtigte Crypto AG, die jahrzehntelang im Eigentum der CIA war und gezinkte Geräte an 100 Staaten rund um die Welt verkaufte.
Recherche zum Kinderspital Zürich Basierend auf Studienresultaten berichtete ich, dass Patienten im Herzzentrum des Zürcher Kinderspitals bei einem schweren Herzzleiden ein doppelt so hohes Sterberisiko haben wie in anderen Spitälern. Mit ein Grund: Schwere Streitigkeiten unter den Ärzten. Das Spital berief eine Pressekonferenz ein, dutzende Medien berichteten. Nach monatelangem Herausredens ergriff das Kinderspital schliesslich Massnahmen, um das Führungsproblem zu lösen.
164-Millionen-Betrug aus einem Walliser Dorf Wie der britische Alpinist Roger Knox ein
379-Seelen-Dorf im Wallis zum Zentrum seines 164-Millionen-Dollar-Aktienbetrugs machte, verraten wurde und alles verlor. Die hollywoodreife Geschichte habe ich massgeblich mit Dokumenten der US-Bundespolizei FBI nachgezeichnet. Meine Kollegen von der Online-Redaktion bereiteten sie online sehenswert auf – inklusive Podcast.
Der Ärztverband und die Millionen Meine Recherchen zum Notfalldienst für Hausärzte führte zu einer Untersuchung durch die kantonale Finanzkontrolle. Diese fand überhöhte Managergehälter, massiv zu hohe Geldforderungen durch den Ärzteverband und kam zum Schluss, dass der Auftrag illegal vergeben worden war. Die Finanzkommission des Kantonsrates forderte eine sofortige Neuausschreibung des Auftrags. Das wird im Jahr 2021 erfolgen.
Floss Bestechungsgeld über ein Hergiswiler Treuhandbüro? In Österreich tauchte im Dezember 2019 plötzlich ein Schreiben eines anonymen Informanten auf. Dieses brachte ein Treuhandbüro aus Hergiswil NW in Verbindung mit dem Eurofighter-Bestechungsskandal. Sagenhafte gesamte Schmiergeldsumme: 180 Millionen Euro. Ich recherchierte in Kooperation mit der Wiener Wochenzeitung "Falter". Es stellte sich heraus: Einer der Treuhänder ist ein Kampfjetlobbyist. Der Zweite bestätigt, eine in der Affäre beschuldigte Politikerin getroffen zu haben. Die Treuhänder streiten aber jede Beteiligung ab.