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Schlafinsuffizienz (Schlafmanko)
Eine zu kurze Schlafdauer ist eine der häufigsten Ursache der Tagesschläfrigkeit bei sonst gesunden Personen und nicht selten die Ursache von Verkehrsunfällen. Die meisten Personen benötigen zwischen 6 und 8 Stunden Schlaf pro 24 Stunden, einige aber nur 4-6 und andere 8-10 Stunden - alles gilt als normal.
Wenn eine Person, die eigentlich 8 Stunden benötigt, nur 6 Stunden schläft bewirkt dies auch eine Tagesschläfrigkeit, was als relatives Schlafmanko interpretiert wird.
Personen, welche ebenfalls 8 Stunden benötigen, können sich in jungen Jahren ev. noch leisten lediglich 6 Stunden zu schlafen, weil sie dann eine sehr grosse Kompensationsfähigkeit aufweisen. Im höheren Alter sinkt aber diese Fähigkeit mit weniger Schlaf als benötigt auszukommen.
Ungenügende Schlafhygiene
Eine unregelmässige Bettzeit und unregelmässige Aufstehzeiten führen zu einer Einschlafstörung oder zu nicht erholsamem Schlaf, weil die innere Uhr nicht mit dem äusseren Rhythmus übereinstimmt. Häufiges abliegen tagsüber kann bei gewissen Patienten zu einer Dekonditionierung führen, was der Patient als Müdigkeit wahrnimmt und was dann in einem Teufelskreis müdet. Der Patient mus verstehen, dass niemand lernen kann besser zu schlafen, jeder aber kann - mit genügendem Willen - vermeiden tagsüber abzuliegen und sich damit den Schlaf für die Nacht "aufzuheben".