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Flugsicherheitsbegleiter und das FBI haben einen Fluggerätmechaniker verhaftet, der versucht hat, ein Flugzeug mit 150 Passagieren an Bord zu sabotieren und zum Absturz zu bringen.
Der Mechaniker Abdul-Majeed Marouf Ahmed Alani, 60, von American Airlines erschien am gestrigen Freitag vor dem Bundesgericht in Miami wegen einer Sabotageanklage, in der er beschuldigt wurde, ein Navigationssystem auf einem Flug mit 150 Personen an Bord deaktiviert zu haben, bevor es Anfang dieses Sommers vom Miami International Airport starten sollte. Das manipulierte System liefert den Piloten kritische Daten über Geschwindigkeit und Aerodynamik während des Fluges. Der Mohammedaner erklärte in ersten Aussagen, dass es nicht seine Absicht gewesen sei, dem Flugzeug oder seinen Passagieren einen Schaden zuzufügen, berichtet u.a. der Miami Herald.
Kein terroristischer Hintergrund?
Nach seiner Verhaftung erfand er jedoch schnell eine gute Ausrede. Er gab an, dass sein Motiv für die Manipulation des Navigationssystems die festgefahrenen Vertragsverhandlungen zwischen der Mechanikergewerkschaft und American Airlines sei, die seit Monaten andauern. Er erklärte in seiner fadenscheinigen Ausrede, dass der Streit ihn finanziell getroffen hätte und er sich deshalb zu seiner Tat entschlossen habe.
Beim ersten Auftritt am Freitag sprach Alani nur stockend Englisch und der Richter musste einen arabischen Dolmetscher kommen lassen, der übersetzen sollte. Alani, der aus dem Irak kommt, aber seit Jahrzehnten in den Vereinigten Staaten lebt, sagte dem Richter, dass er mit seinem Job als Mechaniker für American Airlines 7.000 bis 8.000 Dollar im Monat verdient.