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Eigentlich ist Seva Pushkin auf den Namen Vsevolod getauft. Aber so nennt ihn niemand, nicht einmal seine Eltern, die ihn vor vier Jahren in die Internatsschule Ftan geschickt haben. Sie erhoffen sich davon eine bessere Ausbildung ihres Sohnes als in ihrer Heimatstadt St. Petersburg.
Der 1995 geborene Seva gehört zu den wenigen, ausländischen Schülern am Hochalpinen Institut und bleibt jeweils auch über das Wochenende im Internat. Nur in den Ferien kehrt er nach Russland zurück. Die Zeit vertreibt sich Seva mit dem Computer und mit Skifahren im Winter.
Für seine Maturarbeit hat sich Seva ein Projekt aus der Elektronik ausgesucht: Er will zeigen, wie man mit Bewegungen der Augen Computer steuern kann. Doch Seva gerät mit seiner Arbeit immer mehr in Verzug und der Abgabetermin rückt immer näher.