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Im Rahmen des Projektes sollen anhand einer ökotoxikologischen Bewertung die Effekte von Schadstoffgemischen und Pestizidpulsen, die aus diffusen Quellen die Fliessgewässer im Bodenseeeinzugsgebiet belasten, auf die betroffene Lebensgemeinschaft abgeschätzt werden. Zusammen mit chemischen Analysedaten und biologischen Bestandsaufnahmen ergibt sich ein integriertes Konzept zur Gewässerbewertung. Da im Bodenseeraum bisher unterschiedliche Erfassungs- und Bewertungsmethoden aufeinandertreffen, ist eine Harmonisierung der Methoden notwendig. Der am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) entwickelte SPEAR (SPEcies At Risk) Index wurde bereits in einigen Ländern Europas erprobt. Der Index muss zunächst an die Verhältnisse vor Ort angepasst und optimiert werden. Dazu sollen Tests über die Effizienz und Aussagefähigkeit durchgeführt werden. Nach der Kalibirierung und Validierung des SPEAR Index als aussagekräftiges Screeningtool steht ein integriertes Gewässerkonzept zur Verfügung, das künftig ein kosten- und arbeitssparendes Verfahren und zugleich die Vergleichbarkeit der Daten auf schweizer und europäischer Seite erlaubt.
Il y a près de dix ans, en mars 2012, le peuple suisse approuvait la limitation de la construction de résidences secondaires; la loi y relative est en vigueur depuis cinq ans. Entre-temps, beaucoup de choses ont bougé - des choses attendues, surprenantes et innovantes - dans les communes à forte proportion de résidences secondaires, que l'on trouve pour la plupart dans l'espace alpin, mais aussi, de manière plus isolée, dans l'Arc jurassien.