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Ein Klimawandel kann durch folgende Faktoren beeinflusst werden:
Die Erwärmung der Erdatmosphäre und der damit verbundenen Klimawandel sind Entwicklungen, welche die ausbalancierten Abläufe in der Biosphäre in Unordnung bringen. Kreisläufe wie die Luft- und Wasserzirkulation, an welche wir uns während unseres Lebens gewöhnt haben, drohen sich zu verstärken, abzuschwächen oder sogar abzureissen.
Die aktuelle, akzentuierte Erderwärmung sei eine Folge des Anstiegs der Klimagaskonzentration in der Erdatmosphäre. Dieser Aussage schliesst sich die überwiegende Mehrheit der Klimawissenschaftler an. Die Abschwächung des Klimawandels kann nur mit der drastischen Reduktion der Klimagase in der Atmosphäre erreicht werden, so die Wissenschaftler.
Als Hauptursache für den Anstieg der Klimagaskonzentration wurde von der Wissenschaft der Ausstoss von Kohlendioxid (CO2) als Folge der zunehmenden Mobilität von allen Altersgruppen der Bevölkerung identifiziert. Als stärkste Emissionsquelle gilt das Verbrennen von fossilen Brennstoffen in Verbrennungsmotoren und in Öl- und Gasheizungen.
Die Verbrennungsmotoren in Motorfahrzeugen sollen Schritt für Schritt durch Elektromotoren ersetzt werden. Als transportabler Stromlieferant in elektrisch angetriebenen Fahrzeugen könnte die Brennstoffzellen anstelle von Batterien einen wichtigen Beitrag zu einer umweltfreundlichen Mobilität beitragen.
Die Nutzung von alternativen Wärmequellen wie die ebenfalls mit elektrischem Strom arbeitenden Wärmepumpen für die Heizungen soll den Ausstoss von Klimagasen stark vermindern.
Neue Technologien wie beispielsweise das Power-to-Gas-Konzept oder effizientere Energiesysteme wie ESI ("Energy System Integration") sollen mithelfen, die Umsetzung der ehrgeizigen Klimaschutzziele erfolgreich voranzutreiben.
Bei der Propagierung der Umsetzungsmassnahmen bzw. der Vermarktung der dazu notwendigen Produkte wie den Elektrofahrzeugen, Wärmepumen usw. wird häufig verschwiegen, dass andere Quellen wie die Digitalisierung, die Fleischproduktion, die Herstellung von Bekleidungsartikeln oder von Beton direkt oder indirekt zum Ausstoss vonKlimagasen beitragen. Jeder dieser einzelnen Produktionszweige trägt allein mehr zur Anreicherung der Klimagase in der oberen Atmosphäre bei als der Flugverkehr.
Die Herstellung von Textilien, welche häufig als Billigwaren gekauft und als Modeartikel nur eine Saison getragen werden sowie anschliessend häufig im Abfall landen, benötigt viel Energie, Chemikalien und Wasser. Der Produktionsprozess erfordert elektrische Energie, welche in den Billiglohnländern noch auf absehbare Zeit hinaus häufig aus klimaschädlichen Energiequellen geliefert wird. Fachleute gehen davon aus, dass Bekleidungsindustrie wesentlich mehr zum CO2-Ausstoss beiträgt als der Betrieb von Flugzeugen oder das Füttern von Schlachtvieh.
Bei der Fokussierung der lauernden Umweltgefahren auf die Folgen des von den Klimagasen verursachte Treibhauseffekt lässt ausser acht, dass die Hauptursachen für die Triebkräfte des Klimawandels der zunehmende Energiebedarf und die Ressourcenverschwendung auf unserem Planeten ist.
Jeder Prozess, während dessen Energie verwendet bzw. umgewandelt wird, erzeugt gewollt (Bsp. Elektroheizung) oder ungewollt (Bsp. Prozesswärme bzw. Wärmeverluste) einen gewissen Anteil Wärme.
Der Treibhauseffekt ist dafür verantwortlich, dass die in der Biosphäre erzeugte Wärme nicht ausreichend in den Weltraum abgeleitet bzw. entweichen kann. Durch die Beseitigung des Treibhauseffekts erhofft man sich eine Abkühlung der Lufthülle und damit eine Abschwächung der Dynamik bei den Wetterabläufen. Die in die Atmosphäre ausgestossenen Wärmemenge wird durch die Massnahmen zur Verhinderung des Treibhauseffektsmeistens nur unwesentlich oder gar nicht reduziert.
Auch die Produktion von Solarzellen, Elektromotoren, Energiespeichern wie Batterien und Akkus, biologisch abbaubaren Produkten, ökologisch hergestellte Lebensmitteln usw., usw. erfordert grosse Mengen an Energie. Und... einige der neuen, für Marktzwecke hoch gelobten technischen Produkte sind brandgefährlich. Viele der neu entwickelten Technologie
Immer weitere Bevölkerungskreise tauchen in die verlockende Welt der Konsumgesellschaft ein. Jung und Alt strebt nach Neuem, nach neuen Mobilphonen (Smartphonen) und Computern, neuer Kleidung, neuen Sportgeräte, neuen Transportfahrzeuge, den neusten Videos in den Sozialen Medien usw., usw.
Die grossen "Energiefresser" und Wärmeproduzenten
Einen grossen Energiebedarf haben auch andere digitale Errungenschaften wie die Blockchain-Technologie. Das "Schürfen" von digitalen Währungen (Kryptowährungen) benötigt riesige Energiemengen.
Der weltweite Reichtum sowie der Verbrauch von Energie und Rohstoffen ist auf der Erde ungleich verteilt. Überspitzt gesagt: Der eine Teil der Weltbevölkerung geniesst generationenübergreifend den Wohlstand und schwelgt im Überfluss der Konsumgüter. Der andere Teil der Menschheit kämpft mit wenig Wasser und Energie ums tägliche Überleben.
Es ist nachvollziehbar, dass der ärmere Teil der Weltbevölkerung ebenfalls vom Wohlstand träumt und nach einem angenehmeren Leben strebt. Der Energiebedarf für ein angenehmeres Leben ist in der Regel beträchtlich höher als jener für ein Leben an der Armutsgrenze. In einigen Schwellenländern wie China oder Indien, welche sich vom Status eines sogenannten 3. Weltlandes verabschiedet haben, strebt eine rasch anwachsende Bevölkerungsschicht nach Konsumgütern und Ferienreisen. Der Energieverbrauch in diesen Staaten ist im Steigen begriffen. Die elektrische Energie wird in diesen Ländern häufig aus Kohle- oder Gaskraftwerken geliefert.
Die Weltbevölkerung wird nach Szenarien der UNO in den nächsten Jahrzehnten vor allem in Afrika und auch in Asien stark wachsen. In diesen beiden Kontinenten wird die Nachfrage nach Energie und Rohstoffen voraussichtlich ebenfalls stark zunehmen.
Die von westlichen Industrienationen, also den zusammen mit China grössten Produzenten von Klimagasen, propagierten und geförderten Klimaschutzmassnahmene sind für die meisten Schwellenländer und alle Entwicklungsländer zu teuer und daher unbezahlbar. Im Rahmen der UNO-Weltklimakonferenzen suchen die Staaten der Weltgemeinschaft nach Lösungen, bei welchen allen Staaten die beschlossen Massnahmen politisch und wirtschaftlich mitzutragbaren bereit sind.
Während in Zentraleuropa die Tendenz besteht, Kernkraftwerke abzuschalten und nachher zurückzubauen, waren in anderen Teilen der Welt (vor allem in Asien und in Afrika) zahlreiche neue Atommeiler im Bau oder in Planung. Schwellenländer wollen den steigenden Strombedarf mit einer Technologie bewältigen, deren Kosten auch künftige Generationen ohne Nutzen mittragen müssen. Die Kernenergie gilt als klimafreundlich, ist jedoch mit einigen Risiken behaftet. Klimaschutz auf Kosten zukünftiger Generationen?
Um die Jahrtausendwende beim Wechsel vom vom 20. in das 21. Jahrhundert lebten rund 7 Millionen Menschen in der Schweiz. 2022, 22 Jahre später, zählte die Schweizer Wohnbevölkerung rund 8,8 Millionen Menschen (+26%). Um 1900 lebten lediglich etwa 4 Millionen Menschen in der Schweiz.
Eine ähnliche Entwicklung wie in der Schweiz zeigte sich bei der Weltbevölkerung. Lebten im Jahr 2000 noch rund 6,1 Milliarden Menschen auf der Erde, bevölkerten Ende 2022 rund 8 Milliarden (+31%) unseren Planeten.
Mit der Zunahme der Wohnbevölkerung steigt auch der Ressourcenverbrauch. Zur Versorgung einer grösseren Bevölkerungszahl werden mehr Lebensmittel, Wasser, Baustoffe usw. benötigt. Der zunehmende Wohlstand breiter Bevölkerungsschichten in Europa und in der Schweiz im Speziellen führt zusätzlich zu einem höhere Energiebedarf für diese Entwicklung.