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Um zum Schulgelände zu gelangen können die ersten 6 Kilometer vom Zentrum von Malindi nach Ganda auf asphaltierten Strassen mit dem Motorrad oder Auto bewältigt werden. Die rund 4 Kilometer vom Stadtzentrum Ganda's bis zur Schule sind ausschliesslich Naturstrassen durch Maisfelder und einige Wohngebiete die nur zu Fuss zu bewältigen sind.
Die Schüler bewältigen diesen Fussmarsch jeden Tag mehrmals und haben teilweise weitere Wege zu gehen als nur vom Stadtzentrum Ganda's. Die Infrastruktur der Schule lässt sich, verglichen mit mitteleuropäischen Standards, bestenfalls als trivial bezeichnen. Das Schulgebäude selbst ist ein Rohbau auf einem Betonfundament mit einem Wellblechdach. Es besteht aus 4 Klassenzimmern (eines davon verfügt über Wellbleche als Sichtschutz anstelle von Aussenmauern). Dafür verfügt eines der Klassenzimmer über eine Anbindung an das elektrische Netzwerk.
Der gesamte Schulhof steht in Mitten von unzähligen Mangobäumen und nach der Regenzeit entsteht am Rande des Schulhofes sogar ein kleiner Süsswassersee.
Unglücklicherweise kann dieses verfügbare Wasser nicht ein Mal für die grundlegendsten Bedürfnisse der Schule wie z.B. Toilettenspülung oder zum Hände waschen genutzt werden, da schlicht die notwendigen sanitären Installationen zur Förderung des Wassers fehlen.
Nichts desto trotz sind die Kinder sehr dankbar dafür eine Schule in der eigenen Kommune zu haben und diese Besuchen zu können. Die Gesellschaft selbst unterstützt die Schule wo immer möglich mit Gütern, Werkzeugen, Rat und Tat.
Macht euch selbst einen Eindruck über den Schulalltag an der Miwani- School anhand der folgenden Medias.
Wer weiss, vielleicht seid ihr selbst bald die nächsten Volontäre an dieser Schule?