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Die italienische Küstenwache hat am Sonntag 70 afghanische und pakistanische Flüchtlinge an Bord eines Bootes in Sicherheit gebracht. Die Flüchtlinge, darunter zwei Frauen und vier Minderjährige, wurden nach Santa Maria di Leuca in Apulien geführt.
Die Migranten seien wohlauf, berichteten italienische Medien am Sonntag. Schlepperbanden haben zuletzt ihre Routen im Mittelmeer geändert. Unzählige Flüchtlinge kommen an Bord von schwer überbelasteten Booten nicht nur in Sizilien an, sondern immer häufiger auch an der Küste Kalabriens und Apuliens.
Fünf tunesische Flüchtlinge, die an Bord eines Bootes in Richtung Lampedusa unterwegs waren, kamen am Samstag ums Leben. Ihr Boot kenterte in libyschen Gewässern vor der Küste Tabulbahs im Norden Tunesiens, wie italienische Medien berichteten.
Die fünf Toten gehörten zu einer Gruppe von circa zehn Personen, die an Bord zweier Boote in Richtung der Mittelmeerinsel Lampedusa abgefahren waren. Wegen des starken Windes soll ein Boot umgekippt sein. Die Leichen wurden geborgen. Die tunesische Küstenwache rettete weitere 49 Migranten. (egg/sda/apa)