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Der Technologiekonzern mit Hauptsitz in Uzwil entstand aus der 1860 durch Adolf B. eröffneten kleinen Eisengiesserei in der Gupfen, der 1871 eine mechan. Werkstätte angegliedert wurde. 1891 folgte die Gründung der ersten Tochterfirma in Paris. Ursprünglich auf die Herstellung von Textilmaschinenbestandteilen spezialisiert, verlegte B. seine Haupttätigkeit rasch auf den Bau von Getreidemühlen und eroberte die Weltmärkte. Zu Beginn des 20. Jh. setzte die Erweiterung des Lieferprogramms ein (u.a. Teigwaren- und Brauereimaschinen). Heute ist das Unternehmen ein weltweit führender Spezialist in der Entwicklung und Herstellung von Gesamtanlagen und Maschinen für die Nahrungsmittelindustrie. Weitere Standbeine sind die Druckgusstechnologie sowie die chem. Verfahrenstechnik. Der Konzern ist mit 40 verbundenen Unternehmen und mehr als 80 Vertretungen in über 100 Ländern präsent. Noch heute im Besitz der Fam. B., beschäftigte der grösste private Arbeitgeber der Ostschweiz Ende 2001 insgesamt 6'551 Mitarbeiter (davon 3'153 in der Schweiz) und erzielte einen Jahresgewinn von 22 Mio. Fr.
Literatur
– 100 Jahre Gebr. B. Uzwil, 1961
– Profil einer Gruppe, 1985
Autorin/Autor: Peter Müller