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Weichkapseln DarreichungsformenEigenschaften von Weichgelatinekapseln
Weichkapseln (Weichgelatinekapseln, neudeutsch auch „Softcaps“ oder „Liquid Capsules“, „Liquid Caps“) sind Darreichungsformen zur Verabreichung pharmazeutischer Wirkstoffe. Sie bestehen aus Gelatine, der ein Weichmacher wie Glycerol oder Sorbitol zugesetzt ist und sie haben eine dickere Hülle als Hartkapseln. Bei der Herstellung werden sie in einem Arbeitsschritt geformt, gefüllt und verschlossen.
Weichkapseln bestehen im Unterschied zu den klassischen Hartkapseln aus einem Teil und können nicht geöffnet werden. Sie enthalten in der Regel einen flüssigen oder halbfesten Inhalt, wie beispielsweise flüssige Vitamine, fette oder ätherische Öle. Auch Pulver können mit Weichkapseln verabreicht werden, indem sie in einem Lösungsmittel gelöst oder dispergiert werden.
Weichkapseln können einfach geschluckt werden und ihr Inhalt ist im Gegensatz zu Tabletten bereits gelöst, was eine Voraussetzung für die Aufnahme in den Körper (Absorption) darstellt. Sie enthalten häufig keine Lactose, was einen Vorteil bei einer Lactoseintoleranz darstellt. Einige Weichkapseln können auch zerbissen werden, zum Beispiel Kapseln mit Nitroglycerin oder Fischölen.siehe auchLiteraturAutor
Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.