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Arsène Wenger traut der Schweiz noch etwas zu
Die Schweizer Nationalmannschaft beeindruckt den Fussballgelehrten Arsène Wenger mit ihrem Auftritt im Achtelfinal gegen Frankreich tief.
Wenger traut der Mannschaft von Vladimir Petkovic noch einiges, wenn nicht alles zu - auch wenn sie im Viertelfinal gegen Spanien ohne Wengers früheren Schützling Granit Xhaka auskommen muss.
Wenger, der 22 Jahre lang, bis 2018, Arsenal trainierte und heute als Nichtbrite als «Officer of the Order of the British Empire» (OBE) geadelt ist, hatte sehr wohl verfolgt, wie sich die Schweizer am EM-Turnier vor dem Match gegen den Weltmeister geschlagen hatten. «Die Schweizer Spieler wurden in der Schweiz für ihre Mentalität und ihr Verhalten extrem stark kritisiert», sagte Wenger mit Blick auf die 0:3-Niederlage gegen Italien. «Sie wurden in Frage gestellt. Aber sie haben die Antwort gegeben, die man geben muss, wenn man eine Mannschaft ist. Auf dem Platz.»
Über die Leistung der Schweizer im Match gegen Frankreich sagte Wenger in einer Gesprächsrunde im französischen Fernsehen: «Die Schweizer haben im ganzen Spiel Ruhe, technisches Können und viel Geschick gezeigt. Auf das Ganze gesehen, war der Sieg überhaupt nicht unverdient.»
Arsène Wenger bedauert es, dass Granit Xhaka für das Spiel gegen Spanien gesperrt ist. Über Xhakas Leistung im Match gegen die Franzosen sagte der 71-Jährige: «Er war herausragend von Anfang an und bis zuletzt. Alle seine Entscheide waren gut. Als es zum Penaltyschiessen ging, hat er die Spieler eingeschworen. Die Bilder davon sind sehr schön. Er hat es verdient, der Mann des Spiels zu werden.»