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Japan trägt die Kosten der Verschiebung der Olympischen Spiele infolge des Coronavirus-Ausbruchs. Ministerpräsident Shinzo Abe habe zugestimmt, dass sein Land die Kosten für die Verschiebung - die auf etwa 3 Milliarden Dollar geschätzt werden - schultern werde.
Das berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf das Internationale Olympische Komitee (IOC). Dies stünde im Einklang mit dem Vertrag zwischen dem IOC und dem Austragungsland.
Die Sommerspiele waren eigentlich für 24. Juli bis 9. August in diesem Jahr geplant. Doch angesichts der rasanten weltweiten Ausbreitung des Coronavirus und nach immer lauter werdenden Rufen nach einer Verschiebung beschlossen das IOC und der Ausrichter, die Spiele erstmals in ihrer 124-jährigen Geschichte zu verlegen. Die Olympiade soll nun in Tokio vom 23. Juli bis 08. August 2021 ausgetragen werden.