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Hans-Jakob Bollinger - Zink
Als Zinkenist arbeitet Hans-Jakob Bollinger mit verschiedenen Ensembles für Alte Musik (i barocchisti unter Diego Fasolis, Lautten Compagney Berlin, ecco la musica, Bassano Ensemble Berlin, Hyperion) in Europa zusammen. Er spielte an renommierten Festivals für Alte Musik wie Tage Alter Musik, Innsbruck, Ambronnay und Guideonum in Arrezzo. Dazu engagiert er sich stark für die Zeitgenössische Musik für den Zink.
1998 gründete H.-J. Bollinger il desiderio, ein Ensemble, das sich der Aufführung frühbarocker Musik widmet.
Dazu ist er Mitglied bei der CAPELLA CÆSAREA (www.capellacaesarea.de), Ensemble für Alte Musik.
2005 erschien beim Verlag swisspan seine erste CD LA GIORGINA (zusammen mit Christiane Lux , Orgel). Hans-Jakob Bollinger wirkte an mehreren Radio-(SRF, RSI, SWR), Fernseh- (SF) und CD-Aufnahmen (Ambitus / Musique Suisse) mit.
Agathe Gautschi - Zink
Agathe Gautschi studierte am Zentrum für Alte Musik Genf in der Klasse von Gabriel Garrido. 1998 erhielt sie ihr Diplom für Blockflöte. Durch ihr Interesse an alten Blasinstrumenten entdeckte sie den Zink, dessen Studium sie bei Bruce Dickey an der « Schola Cantorum Basiliensis » aufnahm. Weitere Studien führte sie zum Zinkenisten William Dongois nach Genf, wo sie 2006 abschloss.
Seit einigen Jahren unterrichtet Agathe Gautschi Blockflöte am Konservatorium de Terre Sainte und in Genf. Daneben entfaltet sie eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland mit verschiedenen Ensembles für Renaissance- und Barockmusik (il desiderio, Blockflöten Ensemble Exilent, Elyma, Ensemble Psalterion, la Camerata Baroque und andere).
Ildikó Sajgó - Violine
Ildikó Sajgó wurde 1977 in Ungarn geboren,wo sie ihre erste musikalische Ausbildung mit der Geige erhielt.Von 1991-95 lernte sie in dem Béla Bartók Musikgymnasium in Miskolc und legte das Abiturprüfung ab.Im Jahre 1999 wurde sie an die Ferenc Liszt Musikhochschule in Budapest aufgenommen,wo sie im 1999 das Diplom für Geigelehrerin und Kammerkünstlerin erwarb.Zwischen 1999-2004 unterrichtete in der Ern? Dohnányi Musikschule in Budapest und spielte in verschiedenen Orchestern und Kammermusikformationen mit.Von 2004 setzte sie ihre Studien mit Barockgeige an der Schola Cantorum Basiliensis fort in der Klasse von Chiara Banchini und schloss hier mit dem Diplom ab.Seit 2007 spielt sie regelmässig mit renommierten Barockorchestern,wie “Capriccio Barockorchester”,“La Cetra”,“Cantus firmus Consort”,J.S.Bach-Stiftung unter Leitung Rudolf Lutz und Freiburger Barockorchester.
Peter Stelzl - Posaune
Peter Stelzl wurde 1972 in Mainz geboren und studierte nach dem Abitur moderne Posaune bei Prof. W. Schrietter an den Hochschulen für Musik in Saarbrücken und Karlsruhe.
Nachdem er sein Studium mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, wendete er sich der Barockposaune zu und absolvierte ein künstlerisches Aufbaustudium bei Charles Toet an der Hochschule für Musik in Trossingen und an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel.
Peter Stelzl konzertiert als Spezialist für historische Posaunen europaweit in verschiedensten Formationen der Alten Musik. Genannt seien hier stellvertretend das Freiburger Barockorchester, Concerto Köln, Musica Fiata, das Collegium Cartusianum und die Cappella Coloniensis. Zahlreiche CD- und Rundfunkproduktionen, sowie die Mitwirkung bei nationalen wie internationalen Festivals dokumentieren diese Tätigkeit.
Neben seiner Konzerttätigkeit arbeitet Peter Stelzl als Lehrer und Fachbereichsleiter an der Musikschule Donaueschingen.
Susann Landert, Dulzian
Susann Landert erwarb 1991 in Winterthur ihr Lehr-und Orchesterdiplom für Fagott. Danach folgten ein Studienaufenthalt in Rotterdam/Amsterdam und das Lehrdiplom für Blockflöte.
Im Rahmen eines musikpädagogischen Nachdiplomstudiums erhielt Susann Landert wichtige Impulse von Matthias Weilenmann und Giorgio Mandolesi; ebenso von Lorenzo Alpert, bei dem sie ihre Ausbildung mit dem Studium historischer Fagotte vervollständigte.
Susann Landert ist heute hauptsächlich im Bereich der Alten Musik tätig: Auftritte als Kammermusikerin mit den Ensembles „Treibholz“ und „il desiderio“ , Mitglied des Ensembles der J.S. Bach- Stiftung unter der Leitung vorn Rudolf Lutz, Auftritte und CD- Aufnahmen mit verschiedenen Barockorchestern im In- und Ausland.
Als engagierte Musikpädagogin betreut Susann Landert eine Fagottklasse in Zürich und Winterthur.
Juan Sebastian Lima, Theorbe
1973 in Buenos Aires, Argentinien geboren, beginnt Juan Sebastian Lima seine musikalische Laufbahn mit dem Studium der klassischen Gitarre an der nationalen Juan Pedro Esnaola-Musikschule und schliesst dort im Alter von 17 Jahren mit einem Diplom ab. Er setzt sein Studium am Nationalen Konservatorium von Buenos Aires fort und gewinnt 1989 den ersten Preis im 'Wettbewerb Junger Gitarristen' der Jrimian Stiftung. Unterstützt durch ein Stipendium kann an einigen Meisterkursen zur Interpretation Alter Musik für Gitarristen und Lautenisten teilnehmen, die 1993 und 1994 von Hopkinson Smith in Argentinien organisiert und unterrichtet werden. Dieser ist es auch, der Azul Juan Sebastian Lima an die Schola Cantorum Basiliensis einlädt, welcher 1999 dort sein Studium mit einem Diplom abschliesst. Während dieser Zeit gewinnt er 1997 den ersten Preis bei 'The 7th International Young Artists Competition' in York, England. Parallel zu seinem Studium nimmt er an unzähligen Konzerten an den wichtigsten Theatern in Argentinien teil (Teatro Cervantes, Teatro San Martin, Centro Cultural Recoleta, Teatro Colon). Es folgen verschiedene Projekte in Europa, den USA, Kanada und Südamerika mit grossen Ensembles der Alten Musik wie dem«Concerto Vocale» (dir. René Jacobs), dem «Huelgas Ensemble» (P. van Nevel),«Le Concert Spirituel» (H. Niquet), der «Wiener Akademie», der «Accademia Bizantina» (O. Dantone), «Zefiro» (A. Bernardini), dem «Complesso Barocco» (Alain Curtis), «La Fenice» (Jean Tubéry) und «Musica Fiorita» (Daniela Dolci). 2004 erwirbt er sein Solistendiplom am Konservatorium von Genf (Schweiz).
Daniel Rüegg, Orgel
Daniel Rüegg wurde 1973 geboren. Nach abgeschlossener Orgelbauerlehre in der Werkstatt von Armin Hauser studierte er an der Musikhochschule Luzern in der Orgelklasse von Monika Henking. Abschluss mit den Kirchenmusikdiplomen Chorleitung-A und Orgel-A (mit Auszeichnung) im Jahre 1999. Erhalt eines Förderpreises der Axelle & Max Koch-Stiftung Luzern.
Sein Interesse an Alter Musik, insbesondere die Faszination am Generalbassspiel, führte ihn an die Schola Cantorum Basiliensis, wo er von Andrea Marcon während eines dreijährigen Aufbaustudiums wichtige Impulse erhielt. Experimentierlust mit reichbesetztem Continuo führte zur Gründung von Musicamaretto, einem Ensemble, welches sich der Verbindung kaum bekannter Barockmusik mit anderen Künsten wie Poesie, Malerei, Tanz oder Weinbau verschrieben hat.
Nach etlichen Jahren als Organist, freischaffender Continuospieler, Orgellehrer und Chorleiter hat er sich nun einen Traum verwirklichen können: die Kombination von hölzigem Handwerk und Musik. Seit 2009 arbeitet er mit einem Teilpensum als Orgelbauer bei der Firma Metzler.