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Das Fische-Mischen nach Farben und Formen ist weit verbreitet. Eine Pflege nach biologischen Grundsätzen bleibt oft unberücksichtigt.
Die wenigsten Fischarten lassen sich bedenkenlos vergesellschaften. In Aquarien ist auf Chancengleichheit zu achten, weil für unterlegene Fische der Platz zum Fliehen fehlt. Somit gilt:
Platys und Kleinsalmer passen nicht immer zusammen. Mit Antennenwelsen gibt es Probleme bei der Geburtenregelung.
Fische die nachts am Boden ruhen (schlafen), werden auch in Kleinaquarien häufig mit nachtaktiven Fischen vergesellschaftet. Beispiele: Neonsalmler und Diskusfische leben mit Welsen zusammen.
Räuber werden mit ihrer Beute zusammen gepflegt, obschon bewiesen ist, dass die Feinderkennung bei manchen Arten sozusagen genetisch verankert ist.
Das Verhalten bei jungen und alten Fischen kann sehr unterschiedlich sein. Beispielsweise lassen sich alte Fadenfische oder Skalare gut in grösseren Gruppen halten – nicht aber während der Fortpflanzungszeit. Alte Buntbarsche können von der Gruppe ausgeschlossen werden.
Zitronenbuntbarsche (Amphilophus citrinellus) oder Flowerhorn reagieren mit zunehmendem Alter zusehends aggressiv und töten andere Fische
Prachtschmerlen leben in der Gruppe und werden im Alter zu streitsüchtigen Einzelgängern (meist die Männchen).
Merke: Die Legende von den biologischen Nischen im Heim-Aquarium (Bodenbereich, mittlere und obere Wasserschicht) tötet Fische, weil die Aquarienhöhe zu niedrig ist.