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Er schlenderte in seinem eleganten, vor kurzem erstandenen Mäntelchen der Strasse entlang, blieb ab und zu vor einem Schaufenster stehen und blickte mit mässigem Interesse in die Auslagen. Sein Hinken war im Laufe der Zeit derart gering geworden, dass es nur noch von einem aufmerksamen Betrachter wahrgenommen wurde. Er hatte Gott weiss wie lange geübt, empfand er doch seine Behinderung als ausgesprochen beschämend, zumal sie gar keine wirkliche war. In Wahrheit war er höchst schnellfüssig und hätte den Wettkampf mit jedem aufgenommen, gehörte es doch gerade zu seinen Stärken, zu jeder Zeit da und dort und überall und nirgends zu sein.
Schnelligkeit und Präsenz gehörte zu seinen Aufgaben, die ihm sein Herr zugeteilt hatte, und so schnell der Meister Raum und Zeit durcheilte, so schnell war auch er zur Stelle, er, der Teufel, der Diabolos. Das hiess nicht, dass er stets seinem Herrn folgte, im Gegenteil; er mied ihn, wo und wann er nur konnte, und leuchtete sein Meister im Sonnenglanz, so suchte er verhüllt die Dunkelheit, war aber jener Herr verborgen und aus der Schöpfung verschwunden, so tänzelte er im Schein der Bühne und grüsste das Volk und seine Bewunderer auf alle Seiten.
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