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In der Übersicht
Verdichtungsprojekte werden zukünftig stärker auf ihre Klimaverträglichkeit geprüft werden müssen. Die Identifikation und Analyse lokaler städtischer Hitzeeffekte und die Entwicklung gegensteuernder Massnahmen sind vorrangig technisch-physikalische und planerisch-bauliche Disziplinen. Wegweisende Projekte werden in diesen Disziplinen auf unterschiedlichen Ebenen vorangetrieben, so zum Beispiel vom Bundesamt für Umwelt, den Regionen Zürich und Luzern, den Hochschulen Zentral- und Ostschweiz sowie der ETH Zürich.
Das Projekt entwickelt einen sozioökonomischen Rahmen für die planungsorientierten Projekte. Zwei Fragen stehen im Zentrum des Projektes:
- Wie beeinflusst der Klimawandel, insbesondere die zunehmende Hitze, die verschiedenen sozialen Kontexte der Bewohnenden in Quartieren und Siedlungen?
- Welche Szenarien folgen daraus bezüglich lokaler Lebensqualität, Ertrags- und Wertentwicklung?
Aus qualitativen gesellschaftlichen Erkenntnissen werden immobilienökonomische Szenarien entwickelt, mit denen sich Kosteneffekte empfohlener planerischer Gegenmassnahmen aus verwandten Projekten (insbesondere ITC Quartierklima Modellierung) wirtschaftlich einordnen lassen. Das Projekt strebt die Szenarioentwicklung mit strukturierten Workshops eines interdisziplinären Expertengremiums an.