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Dimitri Ashkenazy
Geboren 1969 in New York. 1978 mit seinen Eltern von seinem Heimatland Island in die Schweiz umgezogen, wo er seither lebt. Erster Musikunterricht am Klavier (mit sechs Jahren), vier Jahre später Wechsel auf die Klarinette; Unterricht bei Giambattista Sisini. 1989 Eintritt ins Konservatorium Luzern unter Beibehaltung des Lehrers – Lehrdiplomabschluss “Mit Auszeichnung” 1993. Er gewann verschiedene Preise an Schweizerischen Jugend-Musikwettbewerben 1986-88 (Solo und Kammermusik) und war Mitglied des Siegerensembles am “Jecklin Musiktreff” 1989 in Zürich.
Seit 1991 rege Konzerttätigkeit in der ganzen Welt, mit Auftritten u.a. in Los Angeles (Hollywood Bowl), Sydney (Opera House), London (Royal Festival Hall), Salzburg (Festspiele), Tokyo (Suntory Hall), Prag (Rudolfinum), Paris (Salle Pleyel) und Feldkirch (Schubertiade), in Zusammenarbeit mit bekannten Künstlern und Formationen wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Royal Philharmonic Orchestra, den Filarmonici della Scala, dem Japan Philharmonic Orchestra, den St. Petersburger Philharmonikern, dem Tschechischen Kammerorchester, der Sinfonia Varsovia, dem Helsinki Philharmonic, der Camerata Academica Salzburg, der Camerata Bern, dem Kodály-Quartett, dem Brodsky-Quartett, dem Carmina-Quartett, Peter Maxwell Davies, Krzysztof Penderecki, Cristina Ortiz, Edita Gruberova, Barbara Bonney, Bernd Glemser und seinem Vater Vladimir Ashkenazy. Er war Mitglied des Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchesters 1992-1993 sowie des Gustav Mahler Jugendorchesters 1993-1995. 1994 wurde das Concerto per Clarinetto e Orchestra “Piano Americano” des Mailänder Komponisten Marco Tutino am Teatro alla Scala, 1997 “Passages” für Klarinette und Orchester von Filippo del Corno in der Konzertreihe des Orchesters “I Pomeriggi Musicali di Milano” (unter der Leitung von Marcello Panni) von Dimitri Ashkenazy uraufgeführt.
Neben seinen Konzertauftritten hat Dimitri Ashkenazy CD-, Radio- und Fernsehaufnahmen (u.a. für Decca, Pan Classics, Gallo, Artemis, Ondine, Espace 2, SF DRS) gemacht sowie Meisterkurse als Gast des “Merit Music Program” in Chicago, der “Australian National Academy of Music” in Melbourne, der Universität von Oklahoma City, und des “College of Music” in Reykjavík gegeben.
Ada Meinich
Ada Meinich (geb. 1980 in Oslo) ist eine einzigartige, engagierte Bratschistin. Ihr norwegischer Unternehmungsgeist hat Ada schon in jungen Jahren bewogen, nach Zentraleuropa zu reisen und die Wurzeln der klassischen Musik kennen zu lernen. Ihren besonderen musikalischen Ausdruck hat sie durch Studien an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin und an der Universität „Mozarteum“ in Salzburg verfeinert. Ihre Professoren waren Tabea Zimmermann und Veronika Hagen. Ada Meinich ist eine vielseitige Musikerin. Immer wieder sucht sie neue Ausdrucksmöglichkeiten ihres Instrumentes und führt gern Musik in außergewöhnlichen Rahmen auf oder in neuartigen Ensembles. Nach Studien mit Fernando Suarez Paz (der Geiger Astor Piazzollas) in Buenos Aires hat sie mit dem argentinischen Gitarristen Federico Diaz die Gruppe „Gritango“ gegründet.
Peter Bichsel
Peter Bichsel wurde am 24. März 1935 in Luzern geboren und wuchs als Sohn eines Handwerkers ab 1941 in Olten auf. Am Lehrerseminar in Solothurn ließ er sich zum Primarlehrer ausbilden. 1956 heiratete er die Schauspielerin Therese Spörri († 2005). Er ist Vater einer Tochter und eines Sohnes. Bis 1968 (und ein letztes Mal 1973) arbeitete er als Primarlehrer. 1964 wurde er mit seinen Kurzgeschichten in Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennenlernen auf einen Schlag bekannt; die Gruppe 47 nahm ihn begeistert auf und verlieh ihm 1965 ihren Literaturpreis. Zwischen 1974 und 1981 war er als persönlicher Berater für Bundesrat Willi Ritschard tätig, mit dem er befreundet war. Mit dem Schriftsteller Max Frisch war er bis zu dessen Tod 1991 eng befreundet. Er ist seit 1985 Mitglied der Akademie der Künste in Berlin und korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Bichsel lebt in Bellach bei Solothurn.
Barbara Gasser
Barbara Gasser ist in Solothurn geboren und aufgewachsen. Sie studierte bei Conradin Brotbek in Biel und bei Marc Jaermann in Lausanne. 2002 erlangte sie das Konzertdiplom. Meisterkurse bei Anner Bylsma, Thomas Demenga, Barre Phillips u.a. runden ihre Ausbildung ab. Heute bewegt sie sich mit unterschiedlichen Kammermusikformationen in sehr verschiedenen Musikstilen. Sie bewegt sich selbstverständlich zwischen Improvisation, Musiktheater, klassischen Programmen, aber auch im Jazz & Pop Bereich. In Soloprogrammen widmet sie sich hauptsächlich der zeitgenössischen Musik und sucht danach, die gängigen Konzertformen zu durchbrechen. Barbara Gasser stellt die Musik immer wieder in einen besonderen Rahmen um so ein neues Hörerlebnis zu ermöglichen. In Solothurn unterrichtet sie am Zentrum für Musik Solotutti. Sowohl im Einzel- wie im Gruppenunterricht legt sie Wert auf unkonventionelles Spielen und unvoreingenommenes Hören. Der Kanton Solothurn sprach Barbara Gasser für ihr vielseitiges Arbeiten den Werkjahrbeitrag 2005 zu.
Rahel Wohlgensinger
Geboren 1980, aufgewachsen in St. Gallen. Querflötenstudium an der Hochschule für Musik in Winterthur (Abschluss 2001). 2007 Diplomabschluss an der Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch“, Abteilung Puppenspielkunst, Berlin. Teilnahme an internationalen Festivals in Irland, Polen, Magdeburg und Erlangen. Engagements am Maxim Gorki Theater, Berlin, am Theater Junge Generation, Dresden und am Theater Casino in Zug. Seit 2004 erste eigene Inszenierungen mit dem Figurentheater Spalanzani. 2008 Werkbeitrag des Kantons St. Gallen. Ab August 2009 Puppenspielerin am Stadttheater Konstanz.
Michael Gohl
Dirigent und Musikpädagoge aus Zürich. Michael Gohl ist ein gefragter Gastdirigent an internationalen Chorfestivals (u.a. Europa Cantat, Zimriya Jerusalem, World Symposium of Choral Music 2011) und Dozent an internationalen Workshops für Chorleiter und Chöre. Er lehrt an der Zürcher Hochschule der Künste und am Zentrum für Musik Sotutti in Solothurn. Er engagiert sich auf vielfältige Weise für die Jugendförderung und die Musikvermittlung, so in Offenen Singen, in kommentierten Orchesterkonzerten und in Festivalprojekten (z.B. Schweizer Kinder- und Jugendchorfestival SKJF). Er leitet die Musikschule Zollikon, ist Leiter des Jugendchors Zürich am Konservatorium Zürich und Mitherausgeber von Liederbüchern und Musiklehrmitteln.
Dr. phil. Anton Haefeli
Geboren 1946 in Brugg. Nach der altphilologischen Matura Ausbildung an der Universität Zürich 1966–1971 (Musikwissenschaft bei Kurt von Fischer, Geschichte und Kunstgeschichte) und an der Musikhochschule Zürich (u. a. Klavier, Schulmusik und, bei Rudolf Kelterborn, Musiktheorie). Dort Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit über die Geschichte der IGNM und Erwerb des Diploms für das Höhere Lehramt, hier Diplome unter anderem als Schulmusik- und Musiktheorielehrer. Vielfache musikalische Tätigkeiten. Zuerst als Gymnasiallehrer, Leiter einer Musikschule und in der Lehrerausbildung aktiv. 1984–2006 Dozent für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik Basel (HSM), seit 1987 zusätzlich Leitungsmitglied daselbst, seit 2006 bis zur Emeritierung im September 2010 Prorektor der HSM im Hauptamt. 2008 Ernennung zum Hochschulprofessor. Forschungsschwerpunkte: Musik des 18. bis 20. Jahr-hunderts sowie Musikpädagogik. Bücher: Die Geschichte der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik von 1922 bis zur Gegenwart, Zürich 1982; Vom musikpädagogischen Eros. Die Kunst, das Musiklehren lieben zu lernen, Aarau 1998; Jacques Wildberger oder die Lehre vom Andern, Zürich 1996 (Hrsg.); Der Grad der Bewegung. Tempovorstellungen und -konzepte in Komposition und Interpretation 1900–1950, Bern 1998 (Mithrsg.). Bis Ende Dezember 2010 zudem etwa 500 musikwissenschaftliche und -pädagogische Aufsätze. Seit jeher rege Vortragstätigkeit an musikwissenschaftlichen und -pädagogi-schen Veranstaltungen und an Volkshochschulen (bislang ca. 500 Kursabende).
Jürg Jegge
Autor und Pädagoge
Dr. med. Remo Largo
Kinderarzt
Manuela Widmer
Ltg. Fachbereich Musik und Tanz am Mozarteum Salzburg
Ernst Waldemar Weber
Musiker, Lehrer und Autor