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Wieso verschlechtert sich meine Sehschärfe?
von Fedor Simonov
30. August 2016
Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation leiden 4 von insgesamt 6 Milliarden Menschen unter verminderter Sehschärfe. 1,3 Milliarden Menschen tragen Brillen oder Linsen um ihre Sehkraft zu korrigieren.
Warum geschieht dies und können wir dieses Problem lösen?
Versuchen wir zuerst den wahren Grund für eine Sehschwäche zu verstehen um danach einen Lösungsansatz zu erarbeiten. Es ist erwiesen, dass wir ca. 70% der Informationen mit den Augen aufnehmen. Somit sind die Augen ein wichtiger Kanal um Energie und Informationen mit der Umwelt auszutauschen. Die Frage ist: Wie sehen wir?
Die Lichtstrahlen eines Objekts dringen in folgender Reihenfolge durch das Aug: die Bindehaut, die Hornhaut, das Kammerwasser, die Linse und der Glaskörper. All diese Strukturen brechen das Licht, so dass es auf die Netzhaut fällt. Diesen Vorgang nennt man Fokussieren. Der Grossteil des Fokussierens geschieht in der Hornhaut und der Linse. Anschliessend fällt das Licht auf die Netzhaut.
Das Licht wird von den Photorezeptoren aufgenommen - den Stäbchen und Zapfen auf der Netzhaut. Das absorbierte Licht aktiviert die Pigmente, welche sich in den Stäbchen und Zapfen befinden. Diese Pigmente befinden sich auf den Membranen der Vesikel. Somit wird das Licht in den Membranen der Vesikel in Aktionspotenzial umgewandelt. Dieses wandert als Nervenimpulse durch das Stäbchen oder den Zapfen zum Endknöpfchen.
Von dort werden die Impulse zu den bipolaren Nervenzellen, dann zu den Nervenknoten transportiert, ehe sie beim Sehnerv ankommen. Somit werden die Nervenimpulse, welche in der Netzhaut entstanden sind, von etwa einer Million Neuronen des Sehnervs zum Hirn übertragen. Die Sicht wird vom Okzipitallappen gesteuert, welcher sich im hinteren Bereich des Gehirns befindet. Die erhaltenen Informationen werden verarbeitet, so dass wir ein Bild sehen können. Obwohl das Bild verkehrt auf die Netzhaut projiziert wird, macht das Gehirn das Bild für uns aufrecht sichtbar.
Zusammenfassend kann man sagen, dass unsere Augen das Licht in Nervenimpulse umwandeln, welche in den hinteren Bereich des Gehirn führen. Es ist wichtig, dass wir uns bewusstwerden, dass wir eigentlich mit dem Hirn sehen.
Unter Berücksichtigung des Obenerwähnten, werden hier nicht die Ursachen jeder einzelnen der vielfältigen Sehschwächen(wie z. B. Kurz-, Weitsichtigkeit, Astigmatismus, Glaukom, Katarakt, etc.) im Detail angeschaut, sondern der Fokus soll auf der häufigsten und wichtigsten Ursache liegen: Stress und Anspannung. Egal welches Augenproblem wir unter die Lupe nehmen – Stress spielt immer eine zentrale Rolle. Stress führt zu Spannungen im Gehirn, im ganzen Körper und in den Augenmuskeln im Besonderen. Somit können wir folgende Ziele formulieren um unsere Sehstärke wiederzuerlangen:
1. Blockaden in unserem Körper, Muskeln und Psyche lösen
2. Stressresistenz trainieren
3. sich neue Gewohnheiten aneignen um auf entspannte Art zu sehen, ohne Brille oder Linsen.
Leider kann keine der üblichen Herangehensweisen diese Aufgaben sehr effizient lösen. Wenn Sie eine Brille oder Linsen tragen, verlangsamen sie einzig die Anspannung in den Augen, nicht jedoch diejenige im Hirn oder Körper. Laserkorrekturen helfen bei diesem Problem ebenfalls nicht. Die einzige zufrieden stellende Lösung ist die natürliche Sehkraftgenesung. Der Ansatz dafür muss ganzheitlich sein, da die Augen, das Gehirn und der Körper zusammengehören und niemals separat betrachtet werden sollten.
Qigong, die uralte Chinesische Kunst der Selbstheilung und Selbstregulierung, hilft bei der Entspannung des gesamten Körpers. Die speziellen psychischen und physischen Übungen lösen nicht nur die Spannungen aus dem Körper, den Augen und dem Hirn sondern sie stärken auch den Schutz vor Stress. Langsame geschmeidige Bewegungsabläufe, bewusstes und konzentriertes Atmen normalisieren den Blutdruck, verbessern das Immunsystem, stärken den Blutkreislauf und beschleunigen den Abbau von Giftstoffen im Körper.
Die drei Energiezentren
Die Qigong Theorie besagt, dass es drei Energiezentren gibt (siehe Bild oben). Das obere Zentrum produziert die psychische Energie, es besteht aus unserem Denken (mind), unserem Intellekt und unserer Kreativität. Das mittlere Zentrum erzeugt psychisches Plasma oder emotionelle Energie und hat mit der Seele, dem Herz zu tun und beeinflusst unsere Beziehungen mit anderen Menschen und der Umwelt. Das untere Zentrum regelt das Reproduktions- und das Urinsystem und ist für die Bioenergie verantwortlich. Alle drei Zentren müssen ausbalanciert und miteinander vernetzt sein. Wenn die Verbindung zwischen den Zentren zu schwach ist oder das Gleichgewicht gestört wurde, baut sich eine Spannung auf, ausgelöst durch die dominierende Art der Energie. Heutzutage dominiert bei vielen Menschen das obere Zentrum – das heisst ihr Verstand ist überladen. Viele Spannungen werden durch das Denken ausgelöst und führen zu Problemen mit dem Sehen. Der überlastete Verstand blockiert das Herz und bewirkt, dass der Körper träge wird. Dies ist der Grund dafür, dass viele Menschen nach der Arbeit im Büro lieber fernsehen um ihren Verstand zu unterhalten anstatt Sport zu treiben.
Wenn das mittlere Zentrum dominant ist, wird die Person sehr emotional. Die Emotionen überschatten den Verstand, den Körper sowie das Umfeld. Sehr emotionalen Personen leiden auch unter Stress in den Augen, der sich negativ auf die Sehkraft auswirkt. Manchmal ist eine emotionale Überlastung schlimmer als eine Überladung des Denkens.
Wenn das untere Zentrum dominant ist verursacht es nicht so viele Probleme wie das obere und das mittlere Zentrum. Liegt eine solche Dominanz vor, so denkt die Person nicht viel nach und zeigt keine Emotionen. Diese Person ist eher körperbezogen. Solche Menschen sind nicht besonders intelligent, sie leben nach den Gesetzen der animalischen Instinkte, ohne viel nachzudenken oder zu fühlen. Eine solche Dominanz führt nicht zur Verschlechterung der Sehkraft.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Geheimnis der Sehkraft- und Gesundheitsverbesserung darin liegt, den Geist, die Seele und den Körper im Gleichgewicht zu halten. Eine der besten Methoden dafür ist Qigong. Aus diesem Grund hat Simonov die «Augen- Diamant»-Methode entwickelt, die auf den Prinzipen des Qigong basiert. Des Weiteren beinhaltet die «Augen-Diamant»-Methode Entspannungstechniken für den Augenmuskel, Koordinationstraining, Daos Massage, Yogaübungen, Anti-Stress-Vibrationsgymnastik, autogenes Training, Affirmationen, Meditation und eine ausgeglichene Ernährungsweise. All diese Elemente sind ganzheitlich integriert und miteinander verknüpft. Dies bewirkt nicht nur beste Resultate bei der Sehstärkeverbesserung, sondern heilt auch den ganzen Körper. So wird die Spannung in den Augen, im Hirn und im Körper abgebaut, die Stressresistenz verbessert und die Sehgewohnheiten entspannter.
Über Fedor Simonov
Fedor Simonov wurde 1985 in Westsibirien geboren. Nachdem er in der Schule zu schielen begann, hat ihm seine Mutter ein paar einfache Übungen beigebracht, die seine Sehkraft verbesserten und das Tragen einer Brille erübrigten. Nach dem Universitätsabschluss arbeitete Fedor bei einer Softwareentwicklungsfirma in der er gezwungen war, täglich bis zu 14 Stunden am Computer zu arbeiten. Bereits nach kurzer Zeit verschlechterte sich seine Sehkraft wieder, worauf er begann, Qigong zu machen. Er entwickelte eine Methode zur natürlichen Sehschärfeverbesserung - die «Augen-Diamant»-Methode, bei der unter anderem Entspannungstechniken für den Augenmuskel geübt werden.