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Der Rhesusfaktor-D (RhD) ist ein antigenes Protein auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen (D-Antigen). Wenn bei einer Person das Antigen D nachgewiesen wird, bezeichnet man ihre Blutgruppe mit dem Zusatz Rhesus-positiv respektive Rhesusplus (RhD+). Weisen die roten Blutkörperchen dagegen kein Antigen D auf, wird die Blutgruppe als Rhesus-negativ respektive Rhesus-minus (RhD–) bezeichnet.
Was ist der Rhesusfaktor?
Innerhalb des Rh-Systems mit seinen drei Antigenen C, D und E, die sich auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen befinden können, stellt das Antigen D dasjenige mit der grössten klinischen Bedeutung dar. Es ist bei etwa 85 % der Bevölkerung nachweisbar. Es handelt sich um ein autosomal-dominant vererbtes Merkmal. 15 % der Frauen sind Rhesus-negativ.
Welchen Test verwenden wir?
Zum Einsatz kommt der FetoGnost® RHD
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Dieser Test erfüllt die Anforderungen gemäss IVD-Verordnung an Diagnostika mit CE-Kennzeichnung und ermöglicht einen schnellen, sensitiven und nichtinvasiven Nachweis des RhD-Gens (RHD). Der Test basiert auf der Echtzeit-PCR-Technologie (Real-Time PCR). Laut einer Studie an 2800 Patientinnen weist der Test eine Empfindlichkeit von > 99,9 % und eine Spezifität von > 99,6 % auf. 1
Bei RhD-positiven Ungeborenen werden jeweils die Exons 5, 7 und 10 des RHD-Gens amplifiziert. Darüber hinaus werden anhand einer testinternen Positivkontrolle (IPC) y-die Integrität der
Kit-Reagenzien und die DNA-Extraktion überprüft, um falsch-negative Ergebnisse aufgrund von
PCR-Inhibition auszuschliessen.
Expertenbrief Nr. 68 Empfehlungen zur Anti-D Immunglobulin Gabe in der Schwangerschaft (=Anti-D-Prophylaxe) Link
Gerne beraten wir Sie dazu, wenden Sie sich an unsere Spezialisten für Genetik bei SYNLAB.