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Mit den elektrischen Autorennen (Formel E) ist diese Serie noch nicht vergleichbar. Der «MotoE World Cup» ist keine eigenständige Serie. Vielmehr werden 2019 fünf Rennen im Rahmen der Motorrad-WM ausgetragen – in Jerez, Le Mans, auf dem Sachsenring, beim GP von Österreich und in Misano.
Es sind Sprintrennen über sieben bis zehn Runden und sie werden am Sonntag zwischen Warm-Up und Moto3-Rennen stattfinden. Insgesamt treten 18 Piloten an. Sieben MotoGP-Teams haben das Recht auf je zwei Fahrer und vier weitere Plätze werden an je zwei Moto3- und Moto2-Teams vergeben.
Eines dieser Teams ist das Deutsche Intact-Team. Hier steht nächste Saison auch Tom Lüthi (zweiter Pilot: Marcel Schrötter) für die Moto2-WM unter Vertrag. Jesko Raffin ist für die Einsätze im «MotoE World Cup» und als Ersatzfahrer verpflichtet worden. Dieses Engagement erlaubt ihm auch weiterhin für unser staatstragendes Fernsehen als Experte während der «richtigen» Rennen in der TV-Reporterkabine zu sitzen.
Für Schweizer wird es immer schwieriger, Plätze in der GP-Szene zu bekommen (Dominique Aegerter hat nach wie vor keine Lösung für die Saison 2019). Jesko Raffin ist in gewisser Weise ein Pionier: einen Platz in einer «Nebenklasse» im System und die Möglichkeit, als Ersatzfahrer einzuspringen – das könnte in Zukunft sehr wohl die Rolle der Schweizer im GP-Zirkus sein.
Erster gegen Letzter lautet die Affiche im Lido, welche trotz des Rapperswiler Höhenflugs nur 3050 Zuschauer sehen wollen. Die Abwesenden verpassen nicht nur einen Heimsieg des SCRJ gegen Lausanne, sondern auch eine historische Keilerei. Denn die 276 Strafminuten, die beim 3:1-Erfolg zusammenkommen, werden vorher und nachher in der Nationalliga A nie mehr erreicht.