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Julian Barnes versetzt den Leser von «Der Lärm der Zeit» ins Gehirn des russischen Komponisten Dmitri Schostakowitsch. Es ist eine literarische Auseinandersetzung mit dem Verhältnis des Künstlers zur Macht. Auf Druck des Psychoterrors in Stalins Diktatur distanziert sich Schostakowitsch ausgerechnet von dem Kollegen, den er am meisten verehrt: Igor Strawinski. Hat Barnes mit diesem Künstlerroman sein Meisterstück geschaffen, wie manche Kritiker meinen? Oder sind alle enttäuscht, die gerne mehr über Schostakowitschs Musik erfahren wollten?