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Syracuse (Colin Farrell) fischt ohne viel Glück in den Gewässern der irischen Küste. Eines Tages geht ihm eine junge Frau (Alicja Bachelda) ins Netz. Sie kann oder will nicht sagen, woher sie kommt und will von niemandem gesehen werden. Syracuse gibt ihr den Namen Ondine. Seine Tochter meint, sie sei eine Selkie, ein Fabelwesen aus dem Meer. Wenn Ondine auf Syracuses Boot während des Fischens singt, wird der Fang gross. Es entwickelt sich eine märchenhafte Geschichte, die aber immer wieder an die Realität geknüpft wird, etwa in Form der von Syracuse getrennt lebenden Frau, die dem Alkohol zuspricht oder in Form von Syracuses Beichtvater. Plötzlich taucht ein Mann auf, der will, dass Ondine mit ihm kommt. Zurück ins Meer?
Die fein erzählte Romanze zwischen Syracuse und Ondine lebt von der märchenhaften Atmosphäre, in die sich die beiden Hauptfiguren gut integrieren. Viel zur Stimmung tragen auch die Bilder der irischen Küste und des Meeres bei. Obwohl der Schluss recht arrangiert wirkt, ist der Film insgesamt poetisch und ruhig.