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Der wissenschaftliche Konsens ist derart breit abgestützt durch Zehntausende von Forschenden weltweit, dass die Behauptung, es handle sich um eine Verschwörung, als extrem abenteuerlich und absurd bezeichnet werden muss. Die Zweifler sind eine verschwindend geringe Minderheit. Sie operieren mit falschen Argumenten, die wissenschaftlich nicht haltbar sind, dafür aber endlos wiederholt werden. Ausserdem stehen kurzsichtige wirtschaftliche Interessen dahinter, etwa von Ölkonzernen mit grosser Lobbymacht - 71 % der Treibhausgase weltweit gehen auf das Konto der 100 grössten Unternehmen. Es gehört zur Natur von Wissenschaft, dass ständig hinterfragt wird. Die Forschungsberichte und -ergebnisse sind öffentlich zugänglich und somit ständiger Kontrolle ausgesetzt. Trotzdem ist bis heute keine ernstzunehmende wissenschaftliche Strömung entstanden, die den menschengemachten Klimawandel und sein zerstörerisches Potential bestreitet. Gäbe es berechtigte Gründe für Zweifel, wäre das längst geschehen.
Was sagt die Wissenschaft zur Klimaerwärmung?
Der Konsens der Wissenschaft ist eindeutig, wurde in den letzten Jahrzehnten immer klarer und mehrfach durch die besten Forschenden weltweit bestätigt: die Klimaerwärmung ist eine der grössten Bedrohungen für die menschliche Existenz auf der Erde. Bereits heute sind die Auswirkungen verheerend, z.B. das vermehrte Auftreten von extremen Wetterereignissen wie Hitzewellen, grossflächigen Waldbränden oder extremen Regenfällen. Das Gute daran ist, dass sich die Wissenschaft ebenfalls einig ist, dass der Klimawandel hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten vorangetrieben und somit durch rasches und entschlossenes menschliches Handeln eingedämmt werden kann. Haupttreiber der Emissionen sind u.a. die Nutzung der fossilen Energien und die Rodung der Urwälder (siehe unten bei: "Welchen Einfluss hat CO2 auf die Klimaerwärmung?"). Was wir politisch in der Schweiz tun können, findest Du in unserer Klimastrategie Cool Down 2040.