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Fastenopfer: Internationaler Tag des fairen Handels
Nicht alle Beteiligten haben im internationalen Handel die gleichen Startbedingungen. Besonders Menschen am Anfang der Produktionskette besitzen keine reale Chance, zu den Gewinnern des Wettbewerbs zu zählen. Fairer Handel trägt zur Verbesserung der Chancengleichheit bei.
Menschen haben nicht alle und überall die gleichen Rechte - das ist offenkundig. Selbst in der Schweiz haben nicht alle Einwohnerinnen und Einwohner die gleichen Chancen, doch in vielen Ländern des Südens ist das Missverhältnis besonders ausgeprägt. Das gleiche gilt für den internationalen Handel. Vor allem Produzentinnen und Produzenten, die im ersten Glied der Produktionskette stehen, haben keine Chance, sich im globalen Handel durchzusetzen.
Der Schweizerische Dachverband der im Fairen Handel tätigen Organisationen und Unternehmen (Swiss Fair Trade),den Fastenopfer mitträgt, hat deshalb anlässlich des diesjährigen Internationalen Tags des Fairen Handels am 9. Mai beschlossen, die Auswirkungen hervorzuheben, die der Faire Handel bei der Verbesserung von Chancengleichheit hat - hier finden Sie mehr dazu. Die Diskriminierung trifft nicht alle Produzenten in gleicher Weise: Geschlecht, ethnische Herkunft, Hautfarbe, Religion und Behinderung sind überall auf der Welt Faktoren, die den Zugang zu wirtschaftlichen Aktivitäten und zur Integration behindern.
Frauen sind besonders betroffen. Diese Ungerechtigkeit lähmt die wirtschaftliche und soziale Entwicklung. In Wirklichkeit sind es in den meisten Familien die Frauen, welche mit ihren Einkommen die Ernährung und Gesundheit ihrer Familien und die Ausbildung ihrer Kinder garantieren.
Der Internationale Tag des Fairen Handels erinnert allgemein an die Notwendigkeit faire und nachhaltige Handelsstrukturen für Produzentinnen und Produzenten zu fördern und an die Bedeutung eines verantwortungsvollen und fairen Konsums. In dieser Zeit der globalen Krise ist es wichtiger denn je, Solidarität mit den Schwächsten zu zeigen, sei es durch den Einkauf von regionalen Produkten, sei es durch den Kauf von Fair-Trade-Produkten. Sie wollen in Ihrer Gemeinde oder Stadt etwas für mehr Gerechtigkeit tun? Hier sind einige Beispiele, wie Sie einen Wandel anstossen können.