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Bundespräsidenten dürfen sich nicht über ihren Lohn beklagen: Auf dem Papier verdienen sie besser als Donald Trump oder Xi Jinping.
Ein Schweizer Bundespräsident verdient exklusive Spesen und Dienstwagen rund 450'000 Franken (393'000 Euro) pro Jahr. Diese Zahl ist für hiesige Verhältnisse nicht spektakulär – schliesslich gelten für Kaderpositionen in der Privatwirtschaft zum Teil deutlich höhere Löhne. Als UBS-Manager verdiente der frühere Bundespräsident Kaspar Villiger beispielsweise deutlich mehr als in der Landesregierung (UBS-Lohn 2010: 850'000 Franken).
Doch im Vergleich mit Xi Jinping wird ein Bundespräsident fürstlich entlöhnt: Gemäss einer aktuellen Studie von 45 Politikerlöhnen erhält Chinas Regierungschef umgerechnet nur 17'100 Euro pro Jahr. Auch andere mächtige Politiker müssen sich mit weniger begnügen als ein Bundespräsident, wie die Grafik des Datenanbieters Statista zeigt. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel verdient 333'500 Euro, US-Präsident Donald Trump wird mit 345'000 Euro vergütet. Ob die offiziell ausgewiesenen Löhne in allen Fällen dem Verdienst entsprechen, bleibt offen – so wird etwa der frühere südafrikanische Staatschef Jacob Zuma der Korruption beschuldigt. Und zumindest US-Präsident Donald Trump dürfte nicht auf seinen Lohn angewiesen sein – er ist nach eigenen Angaben mehrfacher Milliardär.
(mbü)