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dh. Bereits nach fünf Minuten lagen zwei Spieler nach einem unglücklichen Zusammenprall am Boden. Beide Akteure, Marco Boss und Michael Meier, erlitten Platzwunden, bei denen reichlich Blut floss. Für Meier war die Partie bereits zu Ende, da er eine grosse Kluft an der Stirne im Spital nähen musste. Boss hat es weniger hart getroffen. Er spielte mit einem roten Turban weiter. Vor dieser Aktion war es Zobrist, der den gegnerischen Torwart mit einem satten Weitschuss prüfte und so die Stossrichtung dieser ersten Halbzeit festlegte (3.). Das Spiel fand in der Folge fast ausschliesslich in der Verteidigungszone Fricks statt. Eine weitere Tormöglichkeit bot sich Fischer, welcher von Zobrist im Strafraum bedient wurde. Fischer traf den Ball mit seinem starken linken Fuss nicht wunschgemäss. Sein Schuss wurde beinahe zur Vorlage für den eingewechselten Zürcher, welcher aber knapp nicht an den Ball kam (18.). Wenig später flankte Fischer von der linken Flügelzone auf den zweiten Pfosten auf den aufgerückten Emmenegger, der sein Kopfballduell gewann. Der Ball ging allerdings knapp ins Seitenaus (21.). Aus dem Nichts kam das Team aus Frick zur ersten Chance. Ein flacher Ball in den Rückraum des Sechzehners setzte der Fricker Stürmer an die Querlatte (28.). Nach diesem Schrecken spielte Gontenschwil munter weiter nach vorne. Zahnd verlagerte das Spiel auf Kolevski. Der Linke Flügelspieler zog in die Mitte und flankte in den Strafraum. Fischer reagierte auf den Abpraller am schnellsten und knallte den Ball an den Pfosten (33.). Eine Minute später führte Zobrist an der Strafraumgrenze einen Freistoss schnell aus und bediente Fischer, der zum Abschluss kam. Leider verpasste er das Tor um Haaresbreite (34.). Gontenschwil machte mächtig Druck auf den gegnerischen Kasten, eine sehr gute Phase im Spiel. Emmenegger flankte den Ball auf Zürcher. Sein Abschlussversuch parierte der Torhüter glänzend (42.). Die wohl grösste Möglichkeit, in Führung zu gehen, besass Zobrist. Er wurde im Strafraum mit einem klugen Querpass von Fischer bedient. Doch im unglücklichsten Moment sprang der Ball auf und hüpfte über seinen Rist (44.).
In der zweiten Halbzeit flachte das Spiel ein wenig ab und kam nicht mehr an die Attraktivität der ersten Halbzeit heran. Torchancen waren Mangelware. Im Fussballgeschäft beobachtet man oftmals, dass sich eine mangelnde Chancenauswertung rächt. Getreu nach diesem Motto: Wer die Tore nicht schiesst, bekommt sie. Auch in diesem Spiel hätte die alte Fussballerweisheit eintreffen können. Doch Torhüter Walz hatte etwas dagegen. Zehn Minuten vor Schluss machte er zwei gute Tormöglichkeiten der Fricker zunichte. Nach einer Massflanke auf den Kopf des Fricker Stürmers entschärfte er den Kopfball mit einer Glanzparade (81.). Danach hielt er einen schwierigen, abgelenkten Schuss sicher fest (82.). Nach diesen wichtigen Taten von Walz war es das Heimteam, welches dem Siegtreffer näher kam. Fischer schoss den Ball aus aussichtsreicher Position knapp neben das Tor (86.) und Bolliger zirkelte einen Freistoss aus halb linker Position über die Mauer. Der Fricker Torhüter wehrte den Ball mirakulös ab (89.).
Mit der Punkteteilung kommt der FC Gontenschwil nicht vom Fleck. Er muss endlich gewinnen. Auf dem Abwehrverhalten und der Zweikampfstärke im Spiel gegen Frick darf aufgebaut werden. Wenn die Torchancen wieder genützt werden, findet das Bolliger/Zahnd-Team wieder zum Siegen zurück. Die nächste Chance bietet sich am kommenden Samstag beim Derby in Gränichen. An die beiden verletzten Spieler: Gute Besserung!