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Ein Mann hat im Broyebezirk seinen Hund ein Reh töten lassen. Wie aus dem Strafbefehl gegen den Mann hervorgeht, war er mit dem Hund ohne Leine am Rand eines Vitaparcours spazieren. Er kam dabei an einem kranken Reh vorbei. Der Hund ist ein ausgebildeter Schweisshund und darauf trainiert, verletztes Wild aufzuspüren. Der Hund ging zum Reh, das die Flucht ergriff, und verfolgte es weiter. Der Hundehalter rief seinen Hund nicht zurück. Dieser packte das Reh schliesslich und biss es, sodass es an seinen Verletzungen starb.
Die Staatsanwaltschaft verurteilte den Hundehalter nun mittels Strafbefehl wegen Vergehens gegen das Tierschutzgesetz sowie gegen das Gesetz über die Hundehaltung. Er muss eine Busse von 400 Franken bezahlen sowie Gebühren und Dossierkosten von insgesamt 195 Franken.