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Der Premier-League-Fünfte Arsenal London wechselt den Besitzer nicht. Mehrheitsbesitzer Stan Kroenke hat ein Übernahmeangebot des Usbeken Alischer Usmanow abgelehnt.
Der usbekische Oligarch Alischer Usmanow soll Stan Kroenke, der 67 Prozent am Londoner Stadtverein hält, 1,3 Milliarden Dollar für dessen Anteile geboten haben, wie die "Financial Times" am Freitag berichtete.
Kroenkes KSE (Kroenke Sports & Entertainment) UK Inc liess nun verlauten, man habe kein Interesse daran, den Fussballklub zu verkaufen. "KSE ist ein überzeugter und langfristiger Investor und dies wird so bleiben", teilte KSE UK in einer Mitteilung mit.
Usmanow, der Generaldirektor des Gazprom-Tochterunternehmens Gazprominvestholding und Gründer der Organisation Metalloinvest ist, besitzt aktuell rund 30 Prozent an Arsenal.
Einige Arsenal-Fans hätten sich einen Besitzerwechsel gewünscht. Sie sind nicht wunschlos glücklich mit Kroenke als Hauptaktionär. Der US-Amerikaner, der neben Arsenal auch das NFL-Team Los Angeles Rams und den Basketballklub Denver Nuggets besitzt, sei zu abwesend und passiv. Dementsprechend sprechen ihm die Fans auch eine Teilschuld an der aktuellen Misere der "Gunners" zu. Arsenal verpasste in dieser Saison in der Premier League als Fünfter die Champions League - zum ersten Mal seit 1997.
SDA-ATS