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Natur sorgt vor
Die Dichte des Eises beträgt bei Normalbedingungen 0,91675 g/cm3, Eis schwimmt auf dem Wasser, dies garantiert Fischen auch in der kalten Jahreszeit ihren Lebensraum.
Anomalie des Wassers
Am dichtesten drängen sich Wassermoleküle , Link öffnet in einem neuen Fensterbei 4 Grad aneinander. Sinkt die Temperatur weiter, ordnen sich Wassermoleküle entsprechend ihrer Struktur in einer speziellen Form an. Sie bilden Sechsecke die in der Mitte eine Lücke haben. Ihr mittlerer Abstand wird somit wieder grösser und die Dichte sinkt. Die geschieht bei null Grad. Hat sich eine Eisschicht gebildet, kühlt das Eis - in der Frostluft - von oben her ab und kühlt auch die unmittelbar darunter liegende Wasserschicht. Somit wächst das Eis von oben nach unten.
Gewächshauseffekt
Die auf dem Wasser schwimmende Eisschicht schützt aber auch das tiefer darunterliegende Wasser wirkungsvoll vor Kälte. Bei strahlendem Sonnenschein wirkt die Eisfläche wie eine überdimensionale Fensterscheibe. Dichtes - vier Grad kaltes - Wasser sinkt zum Grund. Durch die Glashauswirkung erwärmt sich die Schicht darüber oft auf 6 bis 9 Grad.
Klareis
Gefrorenes Wasser ist durchsichtig. Fallen jedoch Regentropfen und Schneekristalle auf das Eis, werden Luftblasen eingeschlossen und die Eisoberfläche wird milchig, trüb, rau und uneben. Unter einer Eisschicht ist es viel heller als unter einer gleich dicken Schneedecke.
Das einfallende Sonnenlicht wird pro Zentimeter Schneedicke etwa um ein Zehntel - vom klaren Eis aber nur um ein Tausendstel pro Zentimeter geschwächt.
Unter einer Klareisschicht ist es einhundertmal heller als unter Schnee.
Leuchtendes Eis
Mächtige Eisschichten, wie die von Gletschern, pressen die Luftblasen zusammen und das Eis erscheint wieder klarer und durchsichtig. Eis absorbiert rotes und infrarotes Licht sehr gut, kurzwelliges grünes und blaues Licht dringt jedoch hindurch. Daher leuchtet das Eis in Gletscherhöhlen in grünblauen bis blauen Tönen.