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Die steuerlichen Konsequenzen
Als Haus- oder Wohnungsbesitzer müssen Sie den Eigenmietwert versteuern. Unabhängig davon, ob Sie im Haus oder in der Wohnung ständig leben oder dort nur Ihre Ferien verbringen. Der Eigenmietwert richtet sich nach dem möglichen Mietzins (Marktmiete) und wird in dem Kanton besteuert, in dem die Immobilie steht. Wenn Sie Ihr Ferienhaus oder Ihre Ferienwohnung vermieten, müssen Sie ausserdem die Mieteinnahmen als Einkommen versteuern. Dafür zahlen Sie für die Zeit, in der Sie das Haus oder die Wohnung vermietet haben, keine Steuern auf dem Eigenmietwert. So oder so dürfen Sie die Hypothekarzinsen und Unterhaltskosten (effektiv oder pauschal) vom Einkommen abziehen.
Was spricht dafür, was dagegen?
Die Vorteile sind vor allem finanziell: Ihre Immobilie ist besser im Schuss, weil sie öfters bewohnt ist als nur ein paar Wochen im Jahr, und Sie decken mit den Mieteinnahmen die Kosten für Finanzierung, Unterhalt und Renovationen zumindest teilweise. Die Nachteile sind weniger konkret. Wenn Sie eine dieser fünf Fragen mit «Ja» beantworten, überlegen Sie sich gut, ob Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung wirklich vermieten wollen:
1. Haben Sie ein schlechtes Gefühl, wenn fremde Menschen in Ihrem Haus wohnen?
2. Haben Sie Angst, dass die Mieter Sachen aus Ihrem Haus stehlen?
3. Haben Sie Angst, dass die Mieter etwas in Ihrem Haus beschädigen?
4. Fürchten Sie, dass Sie wegen der Vermietung nicht mehr so flexibel sind wie bisher?
5. Fürchten Sie den Aufwand, die Umstände und den Stress wegen der Vermietung?