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Was hat der Bezirksrat entschieden?
Der Bezirksrat hat einen Stimmrechtsrekurs von SVP-Gemeinderat Roberto Bertozzi abgelehnt. Bertozzi verpasste am 4. März die Wiederwahl im Wahlkreis 11 um 16 Stimmen. Der Bezirksrat kam nun zum Schluss, dass dieser Unterschied von 16 Stimmen kein knappes Resultat sei, eine Nachzählung sei nicht erforderlich.
Weshalb forderte Bertozzi die Nachzählung?
Im Wahlkreis 11 (Oerlikon, Seebach, Affoltern) gingen insgesamt 18'745 Wahlzettel ein, fast 5700 wurden dabei für ungültig erklärt. Bertozzi verlangte, die zu Unrecht als ungültig definierten Wählerstimmen zu identifizieren, Fehler in der Auszählung zu erkennen und diese nachträglich zu korrigieren. Dadurch erhoffte er sich, die Wiederwahl in den Gemeinderat doch noch zu schaffen. Der Bezirksrat lehnte diese Forderung allerdings ab. Die hohe Zahl ungültiger Wahlzettel sei darauf zurückzuführen, dass Wähler, die brieflich abgestimmt hätten, statt einer Wahlliste mehrere Listen ins Couvert gesteckt hätten.
Muss sich Bertozzi nun geschlagen geben?
Der Entscheid des Bezirkrats ist noch nicht rechtskräftig. Bertozzi kann ihn ans Verwaltungsgericht weiterziehen.