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Forscher haben herausgefunden, dass unser Gehirn konkrete Sätze besser aufnehmen kann als abstrakte und dies mit einer bis zu zehn Mal höheren Wahrscheinlichkeit. Worauf ist dieser Unterschied zurückzuführen? Vor allem auf unser Sehvermögen – unseren stärksten Sinn. Lesen wir nämlich einen konkreten Satz, so fällt es uns leichter, diesen im Gedächtnis zu visualisieren.
In einer anderen Studie wurde untersucht, wie Wörter in der Erinnerung gespeichert werden. Eine Kontrollgruppe erhielt eine Wörterliste vorgelegt, eine zweite Gruppe dieselbe Liste, auf der jedoch bei jedem Wort ein Buchstabe fehlte. Das bedeutet also, dass die zweite Gruppe das Wort zuerst im Gedächtnis generieren musste. Was denken Sie, wie sich dies auf die Einprägsamkeit auswirkte? Die Gruppe, welche die Wörter selbst generieren musste, erinnerte sich besser an die Wörterliste. Die Visualisierung führte zu einem stärkeren Erinnerungsvermögen.