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Die Sammlung des Opernliebhabers Leroy Ehrenreich besteht aus einzigartigen Live-Mitschnitten aus Opernhäusern in New York (und darüber hinaus) sowie ergänzenden Radiomitschnitten und kommerziellen Aufnahmen, die ein umfassendes Klangbild der Opernszene zwischen 1965 und 2010 festhalten (via srf.ch und hkb-interpretation.ch/projekte/ehrenreich-collection):
«Es klingt wie ein Krimi: Ein internationales Netzwerk von Opernfans tauschte Raubkopien aus. Diese illegal aufgenommenen Bänder lagern in der Berner Hochschule der Künste. Das ist juristisch gesehen nicht unproblematisch. (…)
Der Sohn seines Nachlassverwalters arbeitete zu jener Zeit an der Hochschule der Künste (HKB) in Bern. Und so gelangten 50 Kisten mit Bändern, Kassetten, Programmheften, Büchern und Zeitungskritiken schliesslich in die Schweiz.
Leiterin der Ehrenreich-Collection ist Laura Moeckli. Sie und ihr Team haben die Bänder digitalisiert und einen Katalog dazu geschrieben. Moeckli sagt: «Das ist ein Riesenschatz. Aber leider illegal. Wir dürfen ihn nicht herausgeben.»»