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Bezirksspital Schwarzenburg
Projekt: Wettbewerb 1981
Fertigstellung: 1987
Auftraggeber: Gemeindeverband Bezirksspital
Beim Entwurf des Spitals Schwarzenburg wurde das Spital nicht als Institution gesehen, wo Kranke als "Pflegegut" eingeplant werden, sondern als Ort des Wohnens in einer besonderen Situation, wo die ganze Umgebung, die Beziehungen der Patienten unter sich und zu ihrer nächsten und weiteren Umgebung, die räumlichen Bezüge zum Inneren und Äusseren des Baus eine Atmosphäre schaffen, die auf "gesund werden" ausgerichtet ist und nicht auf "krank sein".
Ausgangspunkt ist das Krankenzimmer, in welchem jedes Bett in seinem eigenen, dem anderen gleichwertigen Bereich steht. Jeder Patient hat "sein Fenster" mit privatem Sitzplatz, es gibt keine Unterscheidung zwischen gutem Bett am Fenster und schlechtem Bett bei der Tür. Der gemeinsame Sitzplatz hat seinen eindeutigen Ort, abgesetzt von der mehr privaten Zone der Betten; hier können vier Personen an einem Tisch sitzen. Das Zusammenspiel des Oberlichts über dem Korridor und einem Fenster zwischen Patientenzimmer und Gang bringt zusätzliches Tageslicht in den hintersten Teil des Zimmers. Gleichzeitig hebt dieses Fenster die Isolation des Patienten vom Geschehen vor seinem Zimmer auf.
Zu einem recht frühen Zeitpunkt begann die Zusammenarbeit mit dem Künstler Roland Gfeller-Corthésiy. Sein Konzept kann man als vielfarbiges Bild beschreiben, zerlegt in "Farbstücke", quadratische monochrome Tafeln in den Grundfarben des Spektrums, welche Korridore und Halle begleiten und Bauformen betonen und kontrapunktieren.