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Erziehung ist ein lebendiger Prozess, der es einem Kind erlaubt, die wichtigen Kompetenzen zu erarbeiten, um seine Persönlichkeit zu bilden und den verschiedenen Herausforderungen entgegentreten zu können, die es im Laufe seines Lebens erwarten werden. Dies geschieht über das Lernen und Verinnerlichen von Normen, Werten und der Kultur seines Umfeldes.
Der grossen Mehrheit der Kinder und Jugendlichen geht es gut und die meisten Eltern werden ihrer Rolle als Erzieher gerecht. Es gibt aber auch Familien, die mehr Hilfe und Unterstützung benötigen. Die Ergebnisse einer Bedarfsstudie, die 2015 von der HES-SO Wallis durchgeführt wurde, lassen erkennen, dass gut 70% der Eltern sich die Möglichkeit wünschen, auf Beratung und Unterstützung zurückgreifen zu können. Sie geben an, jemanden zu benötigen, der ihnen zuhört und sie rückversichert, der ihre elterlichen Kompetenzen aufwertet, sie informiert und Erziehungsratschläge gibt. Es gibt zwar zahlreiche Institutionen, die Jugendliche und ihre Familien begleiten und unterstützen, diese konzentrieren sich aber hauptsächlich auf bereits bestehende familiäre Probleme. Unser Ziel ist es, im Voraus zu handeln, um zu vermeiden, dass die Eltern an ihre Grenzen stossen und dies nachhaltige Folgen hat.
Das kantonale Jugendobservatorium hat in seinem Bericht von 2015 die Empfehlung herausgegeben, die Elternbildung zu unterstützen, da Bildung den Eltern in schwierigen Passagen des Lebens (Babyalter, Schuleintritt, Beginn der Pubertät ...) hilft.
Das Jugendobservatorium hat entschieden, eine zweite Auflage der Kampagne «Stark durch Erziehung» zu lancieren und diese auf drei Jahre auszulegen.
Den Kernpunkt von «Stark durch Erziehung» bilden acht Hauptaussagen, die in der Broschüre «Acht Sachen … die Erziehung stark machen» erklärt sind.
Diese Broschüre, die diese Hautpaussagen im Detail erläutert, steht Ihnen im PDF-Format zum Download zur Verfügung.