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Alter Name der Neunbrunnenstrasse bis 1933. Der Bau dieser Strasse wurde noch von der alten Gemeinde Seebach vorangetrieben, nachdem die SBB 1912 bis 1918 verhindert haben, dass die Hürststrasse ausgebaut und der dortige Privatübergang mit einer Bahnschranke versehen und ein öffentlicher Bahnübergang wurde. Dies wäre für Seebach die billigste Art gewesen, die Aussensiedlung Hürst über die Seebacherstrasse ans Dorf anzuschliessen. Nachdem diese Möglichkeit entfiel, war die Gemeinde gezwungen, die viel teurere Erschliessung über die Weiherstrasse vorzunehmen.
Eine Beonderheit ist noch, dass die Weiherstrasse im Adressbuch von 1913 als Jungholzstrasse bezeichnet wird. Erst nach dem erfolgten Bau der 1. Etappe, bekam die ursprünglich zur Jungholzstrasse gerechnete Weiherstrasse bis 1933 diesen Namen. Mit der Eingemeindung Ende 1933 wurde sie dann nochmals umbenannt in Neunbrunnenstrasse.
Bis 1932 war die Strasse aber erst bis zur Birchstrasse fertiggestellt, doch schon 1935 zeigt der alte Stadtplan, die fertig erstellte Strasse. Irgendwann zwischen 1932 und 1935 wurde der Quartierteil Hürst somit an Seebach angeschlossen, was aber nicht verhindern konnte, dass nach der Eingemeindung Seebachs eine innige Verbundenheit mit dem Mutterquartier ausblieb. Zu weit waren die Wege nach Seebach und zum Einkaufen war Affoltern einfach näher. Das war zu einer Zeit, als das Auto noch keine Rolle spielte.
Quellen: - Gemeindeplan 1932 - Stadtplan 1934 - Reinhard Ochsner in «100 Jahre Bahnhof Seebach»