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In der Absicht, die städtebauliche Identität des Ortes zu stärken, und im Bewusstsein, eine kontinuierliche städtebauliche Entwicklung des Campus-Geländes anzustreben, wird für das HIT-Gebäude kein neuer Bautypus vorgeschlagen, sondern ein in Masse und Volumetrie zwischen den bestehenden Bauten vermittelnder Baukörper ausgebildet. Der Entwurf schliesst den Strassenraum nordwestlich der Achse Wolfgang Pauli-Strasse, verstärkt so die Wirkung der gegenüberliegenden Physikbauten und macht das gemeinsame städtebauliche Grundprinzip der Zeile bewusst. Entlang der Schafmattstrasse erfolgt die Reaktion grundsätzlich anders: die Köpfe der Zeilen lassen den Landschaftsraum einfliessen, die stark konturierte Höhenstaffelung erzeugt eine weiche Silhouette zum Glatttal. Um den Platz zwischen HIL und Chemie-Gebäuden als Mitte der Campus-Anlage zu etablieren, muss bereits mit der ersten Etappe der Strassenraum zur Wolfgang Pauli-Strasse abgeschlossen werden. Dies erscheint umso relevanter, da die weitere Entwicklung und die zukünftigen Bedürfnisse der ETH heute nicht abschliessend bestimmbar sind. Die einfachen Grundfiguren und Typologien der Bausteine der verschiedenen Etappen erzeugen im Zusammenspiel stark rhythmisierte und spannungsvolle Aussenbereiche. Aufgrund dieser städtebaulichen Prämissen ergibt sich eine Neuinterpretation der Etappierung des Planungsperimeters.