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Die Drachenboot-Weltmeisterschaft 2017 im chinesischen Kunming ging am letzten Sonntag mit einer pompösen Abschlussfeier zu Ende. An den fünf Wettkampftagen konnte sich die Schweizer Nationalmannschaft trotz stärkster internationaler Konkurrenz behaupten. Mit einer A-Final-Qualifikation des Damen-Teams und einem 5. Platz der Herren wurden die hochgesteckten sportlichen Ziele erreicht. In den meisten Rennen klassierte sich die Schweiz als bestes europäisches Team.
Aus sportlicher Sicht stechen zwei Resultate besonders hervor: So konnte sich das Damen-Team über 500 Meter, der Königsdisziplin im Drachenbootsport, für den A-Final qualifizieren. Auf dem Weg dorthin konnte das Halbfinal gewonnen und Singapur und Iran geschlagen werden. Schlussendlich klassierten sich die Damen nur 0,5 Sekunden hinter den Viertplatzierten Hongkongerinnen auf dem 6. Platz.
Der Zuschauerandrang im chinesischen Kunming war enorm. An den fünf Wettkampftagen fanden rund 300'000 Zuschauer den Weg an die Rennstrecke.
Die Rennen wurden live vom chinesischen Fernsehen CCTV in 40 Länder weltweit übertragen. Allein in China dürften die Rennen - darunter der Halbfinalsieg der Damen über 500 Meter - von rund 50 Millionen Zuschauern verfolgt worden sein.
Über die Langdistanz von 2000 Meter stiessen die Herren in die Weltspitze vor und erreichten den sensationellen 5. Platz. Dabei konnte die Schweiz nicht nur namhafte Drachenbootnationen wie Singapur und Hongkong hinter sich lassen, sondern beendete den Wettkampf auch vor Grossbritannien, Spanien und Schweden als bestes europäisches Team.
Die Wettkämpfe stiessen allgemein auf sehr starkes öffentliches Interesse. An den fünf Renntagen fanden rund 300'000 Zuschauer den Weg auf das Renngelände. Zudem wurden die Wettkämpfe nach ersten Schätzungen von etwa 50 Millionen Zuschauern am Fernsehen verfolgt.
Auch wenn es nicht für einen Medaillengewinn gereicht hat, fällt das Fazit von Trainer Matthias Marbes positiv aus: "Die erreichten Platzierungen unserer Schweizer Paddlerinnen und Paddler sind angesichts der äusserst starken asiatischen Konkurrenz sehr zufriedenstellend. Gleichzeitig sind sie eine hervorragende Ausgangslage für die Europameisterschaft im kommenden Jahr."
Bereits Ende November beginnt für die Nationalmannschaft im St. Gallischen Rapperswil-Jona mit einem Kaderzusammenzug die Vorbereitung auf die Drachenboot-Europameisterschaft, die im August 2018 in Deutschland stattfinden wird.
Mit sportlichen Paddlergrüssen, Bettina Bieler SDBV Medien & Sponsoring <email-pii>
Matthias Marbes SDBV Präsident & Trainer Nationalmannschaft <email-pii>
Markus Schmieder Team-Captain Nationalmannschaft <email-pii>