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AADO setzt auf einen engen Austausch zwischen den öffentlichen Primarschulen aus ihrem Quartier und den KunstkursleiterInnen. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es den LehrerInnen, verhaltensauffällige Kinder an die AADO zu vermitteln. Die Rückmeldung der Schulen zeigt, dass die Kinder sich durch die Aktivitäten der AADO in Selbstvertrauen, Konzentrationsfähigkeit, Ausdrucksweise (auf Französisch), Leseverständnis und vielem mehr verbessern. Dies hilft ihnen, sich in den überfüllten Schulklassen zu behaupten und dem Stoff besser zu folgen.
Da viele Eltern der Kinder und Jugendlichen von AADO AnalphabetInnen sind und selber nie oder nur ein paar Jahre lang die Schule besucht haben, ängstigen sie sich oft vor der Schule und den LehrerInnen. AADO hat aus diesem Grund begonnen, die Eltern über die Lernfortschritte und Schwierigkeiten der Kinder zu informieren. Büromitglieder der AADO suchen regelmässig die LehrerInnen der AADO Kinder auf und tragen Informationen über Probleme und Fortschritte der Kinder in deren Familien. Umgekehrt berichten sie bei Bedarf auch den LehrerInnen von den familiären Verhältnissen ihrer SchülerInnen, sodass diese wiederum die Kinder besser verstehen können. Ihre Vernetzung hilft auch den KunstkursleiterInnen, die Kinder in den Kunstkursen besser und gezielter betreuen zu können.
Die Vermittlerrolle der AADO wird von den Eltern wie von den Lehrern sehr geschätzt und trägt zur Vertrauensstärkung bei. Dies ist auch deshalb wichtig, weil Eltern ihren Kindern den Besuch von AADO immer wieder verbieten, da sie künstlerische Betätigung als unnötig ansehen.