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Angesichts von mehr als 3,1 Millionen Flüchtlingen aus der Ukraine und Millionen von Binnenvertriebenen im Land warnt das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR, dass der Bedarf an humanitärer Hilfe exponentiell steigt.
So sässen viele Menschen in den Gebieten, in denen der Konflikt eskaliere, fest und seien aufgrund der unterbrochenen Versorgung nicht in der Lage, ihre Grundbedürfnisse wie Lebensmittel, Wasser und Medikamente zu decken.
Die humanitären Berichte aus diesen Gebieten seien erschreckend, und das Flüchtlingshilfswerk fordere weiterhin den Schutz der Zivilbevölkerung und der zivilen Infrastruktur, die Einhaltung des humanitären Völkerrechts und man appelliere an die Nachbarländer, ihre Grenzen für die Menschen, die auf der Suche nach Sicherheit fliehen, weiterhin offen zu halten.
Tempo und Ausmass der Binnenvertreibung und der Flucht aus der Ukraine sowie der daraus resultierende humanitäre Bedarf werden weiter zunehmen, wenn sich die Lage verschlechtert, so das UNHCR in einer Medienmitteilung.
So sei die humanitäre Lage in Städten wie Mariupol und Sumy entsetzlich, da die Bewohnerinnen und Bewohner mit einem kritischen und möglicherweise lebensbedrohlichen Mangel an Nahrungsmitteln, Wasser und Medikamenten konfrontiert seien.