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Für die 4x400-m-Equipe ging es in Chorzow sowohl darum, sich für die Olympischen Spiele in Tokio als auch für die WM im Juli 2022 im Westen der USA zu qualifizieren. Unter 14 Nationen stellten Silke Lemmens (LC Zürich), Rachel Pellaud (FSG Bassecourt), Veronica Vancardo (TSV Düdingen) und Annina Fahr (LAC TV Unterstrass) in 3:34,85 Minuten die neuntbeste Zeit auf. Damit sicherten sie der Schweiz die zweite WM-Teilnahme in Folge nach 2019 in Doha. Den Final vom Sonntag und die damit verbundene Olympia-Qualifikation verfehlten die Schweizerinnen ohne die abwesenden Leistungsträgerinnen Lea Sprunger und Yasmin Giger um gut 4 Sekunden.
Gleichwohl hat das Team von Coach Peter Haas noch die Chance, an den Olympischen Spielen dabei zu sein. Die verbleibenden drei Startplätze werden anhand der besten Zeiten während der Qualifikationsperiode vergeben. In dieser Liste liegen die Schweizerinnen mit ihrer Zeit an der Staffel-WM 2019 in Yokohama (3:29,15) an zweiter Stelle.
Sprintstaffel souverän im Final
Die 4x100-m-Equipe sicherte sich mit Riccarda Dietsche (KTV Altstätten), Salomé Kora (LC Brühl), Cornelia Halbheer (LV Winterthur) und Cynthia Reinle (TV Unterseen) mit der viertbesten Zeit aller 14 Nationen einen Platz im Final, der am Sonntagabend über die Bühne geht. Gleichzeitig sicherten auch sie der Schweiz den Startplatz an der WM in Eugene. Die Qualifikation für die Olympischen Spiele hatten die Schweizerinnen schon an der WM in Doha mit ihrem starken 4. Platz sichergestellt.
Auch diese Leistung verdient grossen Respekt, sind doch mit Ajla Del Ponte (US Ascona), Mujinga Kambundji (STB) und Sarah Atcho (Lausanne-Sports) drei Pfeiler der Staffel in Chorzow nicht mit von der Partie. «Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung der Athletinnen. Sie waren die ganze Woche sehr konzentriert und fokussiert. Im Rennen haben sie gezeigt, dass sie bereit sind», sagte Staffelcoach Raphaël Monachon.