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Die Genossenschaftssiedlung wird in diesem Wettbewerbsbeitrag, der mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde, als transparente Wohnwelt verstanden. Ein gassenartiger, urban anmutender Erschliessungsraum und grosszügige Fassadenöffnungen unterstützen die Kommunikation zwischen den Bewohnern.
Das Grundstück befindet sich in der städtisch geprägten Gemeinde Regensdorf in der Nähe von Zürich. Es ist umgeben von einer Wohnzeile, einem Sportplatz, der Justizvollzugsanstalt Pöschwies sowie einer Ansammlung von Einfamilienhäusern, die sich gegen Osten zum nahen Waldgebiet erstrecken.
Innerhalb dieses heterogen genutzten Umfeldes sollte ein Ort der Identifikation definiert werden – mit dem übergeordneten Konzept, das Areal in drei Baufelder bzw. Arealüberbauungen aufzuteilen, um eine etappenweise Realisierung möglich zu machen. Das Projekt versteht sich als zentrales Siedlungselement, welches das disperse Muster ordnet und sich auch gegen ein allenfalls abweichendes künftiges Siedlungskonzept in seinem Rücken behaupten kann.
Haupt- und Nebenkörper der neuen Überbauung bilden eine Nord-West-orientierte Zeile und, am gassenartigen Erschliessungsraum aufgereiht, eine Wohnstrasse urbanen Charakters. In die daraus entstehende Abfolge von Plätzen sind auch die gemeinsamen Veloabstellplätze und ein gedeckter Gemeinschaftsbereich integriert. Das Wohnumfeld wird als Raum für Kommunikation verstanden, weshalb die gassenseitige Fassade grosszügig geöffnet ist, so dass eine «holländisch» anmutende Atmosphäre entsteht.
Situation
Eingangsgeschoss
Schnitt
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