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Facts:
Der makroskopische Aspekt lässt keine Unterscheidung zwischen benignen und malignen Teratomen, noch zwischen Stadium I und II zu.
Im Kindesalter beträgt das Risiko für eine maligne Läsion bei Ovarialtumoren 10-25%.
Management (Germ Cell Committee Surgeons):
1. Alle Ovarialtumoren im Kindesalter sollen primär als maligne
angesehen werden.
2. Es ist eine ausreichend grosse Incision zu wählen, um das Risiko einer Ruptur zu minimieren.
3. Als erster Schritt soll Aszitesflüssigkeit zur zytologischen Untersuchung entnommen werden. Falls kein Aszites vorhanden ist, soll eine peritoneale Spülung vorgenommen werden und Spülwasser zur Untersuchung eingesandt werden.
4. Falls der Tumor eine klar definierte Kapsel hat und einen Saum von normalem Ovarialgewebe besteht, kann der Tumor enukleiert werden. Falls die Schnellschnittuntersuchung maligne Zellen zeigt, muss das gesamte Ovar reseziert werden. Falls die initiale Inspektion keine klare Demarkation zwischen Tumor und residuellem Ovargewebe zulässt, soll eine Oophorektomie durchgeführt werden. Die ipsilaterale Tube kann belassen werden, falls sie nicht adhärent oder in den tumorösen Anteil involviert ist. Sollte der Tumor nicht resezierbar sein oder eine Resektion die Entfernung anderer Strukturen als die ipsilaterale Tube miteinbeziehen, so soll nur eine Tumorbiopsie vorgenommen werden.
5. Das Omentum muss sorgfältig inspiziert werden. Falls es auffällig oder am Tumor adhärent ist, soll es zur histologischen Untersuchung reseziert werden.
6. Sorgfältige Inspektion und Palpation der paraaortalen, paracavalen und ileacalen Lymphknoten. Resektion von verdächtigen Lymphknoten.
7. Das Peritoneum soll sorgfältig inspiziert und verdächtige Bezirke biopsiert werden.
8. Das kontralaterale Ovar soll sorgfältig inspiziert und palpiert werden, verdächtige Areale sollen biopsiert werden.