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Der Kanton Freiburg liegt im Westen der Schweiz und ist im Jahr 1481 der Eidgenossenschaft beigetreten. Freiburg ist der Verbindungskanton zwischen dem deutschsprachigen und dem französischsprachigen Teil der Schweiz. Die Saane markiert in der Region, die sich auf beiden Seiten dieses Flusses erstreckt, die symbolische sprachliche Grenze zwischen Französisch und Deutsch. Freiburg ist offiziell zweisprachig und hat etwas mehr als 300’000 Einwohner.
Zudem ist Freiburg eine Universitätsstadt, die weit über ihre Landesgrenzen für ihre Kompetenzzentren und Forschungsprojekte bekannt ist. Aufgrund ihrer günstigen Lage eignet sich die Stadt deshalb hervorragend für eine Veranstaltung, in deren Rahmen ein angeregter Erfahrungs- und Gedankenaustausch stattfindet soll.
Das Freiburgerland ist mit seiner bäuerlichen Tradition für seine Schokolade, seinen Doppelrahm und seinen Käse berühmt, unter anderem auch für den Gruyère-Käse, der seinen Namen einem auf einem Felsvorsprung gelegenen mittelalterlichen Städtchen zu verdanken hat. Und genau wie die «Freiburger Kuh» als Symbol dieser Käsewirtschaft ein schwarz-weisses Fell trägt, finden sich diese Farben auch im Wappen des Kantons Freiburg wieder. Dies ist nur einer von vielen Mythen, die bis heute lebendig sind, wie etwa jene Legende, die den Eishockey-Club Fribourg-Gottéron inspiriert hat, der den Einwohnern und Einwohnerinnen sehr am Herzen liegt: Seine Symbolfigur, der Drache, spielt auf die furchterregende Bestie an, die den Eingang zu der in der Kantonshauptstadt gelegenen Schlucht bewacht und deren Grollen man angeblich in manchen Nächten hören kann.
Standort der Universität Pérolles II