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Der Film schildert die Lage eines politischen Häftlings zwischen Schuldgefühlen und Vergangenheitsbewältigung. In Rückblenden wird das Leben des Regimekritikers Ko erzählt, der nach 15 Jahren Gefängnis nun durch Taiwan reist um das Grab seines hingerichteten Weggefährten zu finden. Dabei trifft er Mitstreiter und Peiniger. Die Nebengeschichte um seinen Schwiegersohn, der in Schwierigkeiten wegen seines politischen Engagements kommt, zeigt dabei eindrucksvoll das explosive Potential im modernen Taiwan.
Ein Mann auf der Suche nach seiner Mitte: Nach dem, was er einmal war, nach dem, was sein Leben wertvoll gemacht hat. Welchen Preis hat er für seine Ideale bezahlt, seine Überzeugungen? Hat er sie auch anderen aufgezwungen? Dieser Mann, Ko, spürt, dass sein Tod leise naht. Er ist ein ruhiger Mann geworden, dessen letzte grosse Absicht seines Lebens ist, das Grab seines Freundes Chen zu finden, der, wie Ko selbst, aus politischen Gründen verurteilt wurde. Während seiner Haft hat Ko aus Versehen den Namen von Chen angegeben, der darauf hingerichtet wurde.