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Das Institut hat offenbar Banken angeschrieben, um sich für ein Mandat für die geplante Kapitalerhöhung zu bewerben. Nächste Woche steht zudem Chef Thiam im Rampenlicht.
Die angeblich bevorstehende Kapitalaufstockung der Grossbank Credit Suisse (CS) scheint konkreter zu werden. Die CS habe nun zum Wochenbeginn internationale Banken angeschrieben und diese aufgefordert, sich um ein Mandat für die Kapitalerhöhung zu bewerben, schreibt das deutsche «Handelsblatt» am Mittwoch unter Berufung auf Finanzkreise. Die CS wollte die «Medienspekulationen» nicht kommentieren, wie ein Sprecher auf Anfrage der AWP sagte.
Über eine Kapitalerhöhung der CS wird seit längerem spekuliert. Vergangene Woche hatte die «Financial Times» über eine «erhebliche Kapitalerhöhung» der Grossbank berichtet. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte in der Folge das Ausmass der geplanten Kapitalerhöhung unter Berufung auf «informierte Kreise» mit 6 bis 8 Milliarden Franken beziffert.
Neue Strategie
Wie seit längerem bekannt, will die CS an ihrem Investorentag 21. Oktober Ergebnisse ihrer im Juli dieses Jahres angekündigten Strategieüberprüfung vorstellen. Die CS hatte Ende vergangener Woche als Reaktion auf die Spekulationen in einer Medienmitteilung bekräftigt, dass dabei «alle Optionen für die Gruppe, ihre Geschäftsbereiche sowie Kapitalbedarf und -Verwendung geprüft» würden.
Am Aktienmarkt gehört die Credit Suisse-Aktie am Mittwochmorgen im frühen Handel mit einem Minus von 1,0 Prozent zu den schwächeren Aktien im insgesamt rückläufigen Schweizer Leitindex SMI (-0,5 Prozent). Die Titel der Konkurrentin UBS (-0,6 Prozent) liegen derweil etwas weniger im Minus.
(awp/dbe)