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Kanye heisst jetzt Ye. Der Grund könnte in der Bibel zu finden sein.
Kanye West ist ein Hiphop-Schwergewicht: Als Rapper, Musikproduzent, Künstler und Modeunternehmer hat er Akzente gesetzt – und Millionen verdient.
Nun hat eine Richterin in Los Angeles einem Antrag des 44-jährigen Grammy-Gewinners und Ex-Mannes von Kim Kardashian auf Namensänderung stattgegeben: Kanye Omari West heisst jetzt offiziell nur noch «Ye». Er hat also auch keinen Nachnamen mehr, wie das «Rolling Stone» schreibt.
Völlig überraschend kommt das nicht, denn Kanye führt den Namen schon lange als Spitznamen. Zudem trug sein 2018 veröffentlichtes Album den Titel «Ye». In einem Radio-Interview begründete er dies damals so: «Ich glaube, ‹ye› ist das am meisten in der Bibel verwendete Wort, und in der Bibel bedeutet es ‹du›. (...) ‹Ye› ein Spiegelbild unseres Guten, unseres Bösen, unsere Verwirrten, unseres alles.»
Seine tiefe Zuwendung zum christlichen Glauben inszeniert Ye auf bombastische Art und Weise: Mit einer ganzen Schar gläubiger Crew Mitglieder pilgert er regelrecht durch die USA und um die Welt, um «Sunday Services» abzuhalten. Dabei steht er als Gospel-Prediger auf der Bühne.
In einem Interview mit dem Rapper und Podcaster Nick Cannon verriet Ye, damals noch Kanye, dass ihm die «Sunday Services» alleine 2019 50 Millionen US-Dollars kosteten. Im gleichen Interview sagte Ye: «Weisst du, Gott ruft uns alle zu sich, aber er macht es auf unterschiedliche Art und Weise.» (yam)
Für die französische Präsidentschaftswahl im April hat der extrem rechte Publizist Éric Zemmour seine Kandidatur erklärt. Zemmour, der in den vergangenen Monaten in Wahlumfragen zeitweise sogar auf Platz zwei hinter Präsident Emmanuel Macron rangiert hatte, erklärte sich am Dienstag in einer Videobotschaft zum Kandidaten.