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Alfredo ist im Jahr 1941 in Quillem-Temuco, Cautin (heute Región de la Araucanía), Chile, geboren. Dort verbrachte er die ersten 19 Jahre. Er ist verheiratet mit Maja geb. Furter, Schweiz. Ihre 4 Kinder im Alter von 49 bis 54 sind: Débora, Daniel, Tabea und Ester. Die Enkelkinder sind: Keila J., Glenn N. und Amelia.
Als 17 Jähriger wurde Alfredo vom Herrn geleitet eine Pionierarbeit zu beginnen. Dies geschah in einer ländlichen Gegend, etwa 20 km von der nächsten Stadt entfernt. Die nächste Ortschaft Ranquilco, Cautin, war praktisch nur eine Bahnstation. In der ganzen Umgebung gab es keine evangelisch-biblische Gemeinde. Gott hat diesen bescheidenen Anfang gesegnet, so dass in späteren Jahren eine blühende Gemeinde entstand.
Alfredo studierte für Prediger und Missionar im Bibelseminar ST. CHRISCHONA, Basel, Schweiz, vom 1961 bis 1965. Während zwölf Jahren widmete er sich der Evangelisation der spanischen Gastarbeiter im Raume Basel-Stadt und -Land. Manche Gelegenheit der Spanier Evangelisation im Elsass, Frankreich, und Hannover, Deutschland, durfte er freudig annehmen. In Reigoldswil (Baselland) und in Basel-Stadt wirkte er unter Spaniern und half Gemeinden aufzubauen.
Dann zog Alfredo mit seiner Familie nach Spanien, wo er vom Juni 1977 bis Februar 2012 in verschiedenen Missions- und Evangelisationsdiensten tätig war. Besonders widmete er sich dem Lehrdienst in verschiedenen Bibelschulen: Seminario Evangélico Español de Guadalajara, Escuela Bíblica de Lérida, Escuela Bíblica Nocturna de Madrid und andere Lehrdienste.
Nach 3 harten Pionierjahren schenkte Gott seinen Segen, so dass eine neue Gemeinde in Guadalajara (Spanien) entstand. Später zog er mit seiner Frau nach Las Rozas de Madrid. Dort konnte er Evangelisationarbeit auf verschiedenen Arten und Weisen durchführen. Inzwischen waren alle 4 Kinder schon in der Schweiz zur Ausbildung.
Die Not, dass so wenige “Arbeiter im Erntefeld” waren, bewegte Alfredo tief. Im Jahr 1988 startete er eine Evangelistenschule, die EDEN genannt wurde (ESCUELA DE EVANGELISTAS Nacionales). In der Entwicklung dieser Schulung entstand: Ministerio Rescatemos (Rettungsdienst), wo dann 5 Handbücher herausgegeben wurden: 1> Der Retter oder der Evangelist; 2> der Rettungsplan oder das Evangelium; 3> die Rettungsaktion oder die Evangelisation; 4.1 und 4.2> der Gerettete oder der Neubekehrte.
Im Jahr 2012 zogen Alfredo und Maja, nach 35 Jahren Missionsdienst in Spanien, zurück in die Schweiz. Sie liessen sich im Zürcher Oberland nieder, wo ihre Enkelkinder sich befanden. Seitdem hat sich Alfredo besonders der Spanischsprechenden gewidmet, die sich in der Region Rüti und Uznach befanden.
Da bereits eine kleine Gruppe Gläubiger schon sich versammelte, begann Alfredo mit einer Spanischen Bibelschule (Escuela Bíblica) in den Räumen der FEG Rüti. Bald darauf begann Er mit spanischen Gottesdiensten, die in den Räumen der Chrischona Rüti stattfanden. Später wurde die spanische Arbeit in Uznach zentralisiert, wo die damalige FEG-Uznach ihre Räume zur Verfügung gab. Ab 2016 erkannte er mit seinen Mitarbeitern die Notwendigkeit, die Gläubigen Spanischsprechenden in Schweizer Gemeinden zu integrieren. Im Allgemeinen kann gesagt werden, das eine gewisse Integration gelungen ist: bei manchen mehr, bei anderen noch nicht genügend!
Parallel zur spanischen Arbeit nahm er gerne allerlei Dienste wahr: Predigten, Seminare, Vortrag, Seelsorgerliches und persönliche Schulungen bei Gemeinden (FEG-Rüti, Chrischona-Rüti und FEG-Uznach) und für einzelne Personen. Seit 2017 sind Alfredo und Maja in der FEG-Uznach integriert. Diese Gemeinde änderte im Jahr 2020 den Namen auf: Christusgemeinde Linth.
Wenn der Herr Jesus mich gebrauchen konnte,
dann kann ER auch DICH gebrauchen!
«Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Gedeihen gegeben. So ist also weder der etwas, welcher pflanzt, noch der, welcher begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.» (1Kor 3:6-7)