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Vimalakirti Sutra 3.4 – Dieses Kapitel enthält vier weitere Beispiele von Begegnungen von Schülern Buddhas mit Vimalakirti. Vordergründig geht es dabei um die Weitergabe von Buddhas Lehre. Vimalakirti tritt dabei als Vertreter der Mahayana-Schule auf. Diese Richtung fördert den Weg der höchsten Erkenntnis für alle Menschen, während die Hinayana-Schule die konsequente Abkehr aus dem weltlichen Leben betont.
Im Kapitel 2.1 haben wir uns mit der Aussage beschäftigt: «Vimalakirti hatte die Wurzeln aller heilsamen Tugenden gepflanzt und nun ruhte er gelassen im Ungeschaffenen». Wir haben gesehen, dass die Begriffe das «Ungeschaffene» oder das «Ungeborene» Namen sind für das in Wirklichkeit namenlose Wesen aller Lebensformen. Dasselbe gilt für den im Zen gebrauchten Begriff Mu. Im diesem Vortrag komme ich noch einmal auf die Aussage zurück, mit einer etwas stärkeren Betonung auf der Praxis.
Vimalakirti Sutra 1 – Das erste Kapitel handelt von einer Versammlung, in welcher der Buddha erklärt, wie ein weiser Mensch (Bodhisattva) durch das eigene Denken und Handeln ein Reines Land schaffen kann. Die erste Szene enthält einer Lobrede auf die zahlreichen Bodhisattvas, die ihre Welt bereits in diesem Sinne transformiert haben.