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Seit 1995 gibt es in Adligenswil den Goshindo-Verein Yama No Mai. In dieser Zeit haben sich zahlreiche Erwachsenen und Kinder von dieser faszinierenden Kampfkunst überzeugen und begeistern lassen. Vor allem für Kinder und Jugendliche ist Goshindo eine Lebensschule: Sie lernen hier neben der Technik auch den Respekt vor Andern, werden in Konzentration und Motorik geschult und nehmen damit sehr viel mit für das Leben ausserhalb des Dojos. Goshindo ist eine Verbindung der Techniken des Hakkô-ryû und des Daitô-Ryû. Diese Stilrichtung stellt ein wirkungsvolles Selbstverteidigungssystem dar und beinhaltet ebenso Techniken aus Karate, Judo, Ringen und Ju Jitsu.
Der Gedanke von Goshindo: «Alle Techniken der Selbstverteidigung sind gut für Goshindo». Die Kampfposition im Goshindo ist eine Besondere, sie ist eine Weiterentwicklung der Position vom Yoshinkan Aikido, welche jedoch etwas aufrechter ist als die «eher positive» Stellung im Goshindo. Hier handelt es sich um eine kampfbereite Position mit permanent guter Stabilität und dominanter Gestik. Exakte, technische Bewegungsabläufe machen Goshindo zur umfassenden Selbstverteidigung. Goshindo hat seinen Ursprung in Frankreich. Um 1978 gab es im französischen Ju Jutsu Hauptverband Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Prüfungsrichtlinien mit der Jiu Jitsu Schule, in der Alain Sailly tätig war. Daraufhin gründete Roland Maroteaux mit seinem Schüler Alain Sailly den Französischen Verband für Goshindo, dem von Beginn an acht Schulen angehörten. Ein Jahr später übernahm Alain Sailly die Schule von Roland und unterrichtete dort Jiu Jitsu, Judo, Sambo, Ringen und vieles mehr.