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Die wirtschaftliche Entwicklung Sri Lankas ist infolge von Jahrzehnten des Krieges eingeschränkt. Sri Lanka ist an 97ter Stelle (von 187) auf dem „Index menschlicher Entwicklung“ (HDI).
Am 26. Dezember 2004 wurde Sri Lanka von einer der schlimmsten Naturkatastrophen des Jahrhunderts getroffen. Ein unterirdisches Beben im indischen Ozean löste einen kraftvollen Tsunami aus, der Zehntausende tötete und Häuser und Infrastruktur zerstörte.
Sri Lanka wurde mehr als drei Jahrzehnte lang durch herrschende politische Instabilität und Bürgerkriege geschwächt. Auch wenn diese ihr Ende gefunden haben, entwickelt sich das Land weiterhin regional stark ungleichmässig und bleibt anfällig für Naturkatastrophen. Der Tsunami im Jahr 2004 forderte zehntausende Opfer und zerstörte eine grosse Zahl von Unterkünften und Infrastrukturen. Im Jahr 2016 wurde das Land von weiträumigen Überschwemmungen getroffen. Mit dem Klimawandel zeichnen sich am Horizont bereits zusehends längere und häufigere Dürreperioden ab.
Diese Klimaschwankungen lassen regelmässig eine grosse Anzahl an Überlebenden ohne Hab und Gut oder Existenzgrundlage zurück.
|22,23 Millionen Einwohner/innen||Ein Durchschnittsgehalt von monatlich weniger als 30 SFR||Eines von drei Kindern leidet in Sri-Lanka unter Mangelernährung|
Islamic Relief ist seit 2004 in Sri Lanka im Einsatz, als die Organisation Nothilfeleistungen für die 31 000 Opfer des Tsunamis erbrachte. Diese Arbeit umfasste die Erbauung von Übergangsunterkünften, von Brunnen und von Latrinen, um den unmittelbaren Bedürfnissen der Gemeinden gerecht zu werden. Der Fokus verschob sich im Anschluss in Richtung langfristiger Instandsetzungsarbeiten im Ampara- Distrikt, durch den Bau von Häusern und Gebäuden sowie durch die Förderung der Entwicklung von Existenzgrundlagen.
Unlängst konnte die Nothilfearbeit Islamic Reliefs den Opfern der Überschwemmungen helfen, die auf die östliche Provinz trafen.
Schliesslich hat Islamic Relief im Jahr 2006 ein Patenschaftsprogramm für Waisenkinder eingerichtet, um den bedürftigen Kindern Zugang zu grundlegenden Leistungen wie Bildung, Gesundheitsdiensten und Nahrung zu ermöglichen. Sri Lanka profitiert zudem auch von unseren saisonalen Programmen zu Ramadan und zu Kurban.