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913 Goldstücke entdeckte ein Klavierstimmer bei seiner Arbeit im englischen Shropshire vergangenes Jahr. Der insgesamt sechs Kilogramm schwere Goldschatz war unter der Tastatur versteckt, ordentlich gestapelt in handgenähten Päckchen und Beuteln.
Die britischen Behörden suchten nach den Besitzern der Goldmünzen aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. Erfolglos. Das Ehepaar, das das Klavier während 33 Jahren besass und dann der örtlichen Schule gespendet hatte, wusste nichts von dem versteckten Schatz. Auch öffentliche Aufrufe führten nicht auf die Spur der Besitzer. «Wir wissen ganz einfach nicht, wem die Goldstücke gehören», sagte ein Beamter am Donnerstag der Nachrichtenagentur AP.
Wieviel der Schatz wert ist, lässt sich nicht genau beziffern. Es handelt sich aber um eine beträchtliche Summe. Nachdem der Besitzer nicht ermittelt werden konnte, können sowohl der Finder – also der Klavierstimmer –, als auch der Besitzer des Klaviers – das Bishops Castle Community College – mit einem unerwarteten Geldsegen rechnen. (whr)