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….die Bank gewinnt immer…wetten?….
Bank of Italy Governor Ignazio Visco | Photo: ARCHIVE/ANSA/RICCARDO ANTIMIANI
In den nächsten zehn Jahren könnte der Zustrom neuer Migranten die Rekordmarke von etwa 230 Millionen Menschen erreichen, allerdings werden die Neuankömmlinge für Europa nicht ausreichen, um die rückläufige Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter zu ersetzen, so Ignazio Visco, Leiter der Banca D’Italia, der italienischen Zentralbank.
Visco, sagte, dass zwischen 2020 und 2030 der Zustrom neuer Migranten die Rekordmarke von etwa 230 Millionen Menschen erreichen könnte, wobei die Ankünfte jedoch „nicht mehr ausreichen, um einen signifikanten Rückgang der Zahl der Menschen im [Erwerbsalter] zu verhindern“.
Visco sprach diese Worte am Freitag bei einem Vortrag anlässlich des eben begonnenen Semesters an der Universität von Cagliari, wo er eine Rede zu Bevölkerungs- und Migrationstrends hielt.
„In den nächsten 25 Jahren wird die Zahl der 20- bis 64-Jährigen in Europa um fast 30 Millionen Personen sinken, in Italien um sechs Millionen“, sagte Visco. „Die gleiche Altersklasse wird in Afrika und Asien stark wachsen, nach UN-Prognosen um rund 570 Millionen bzw. 290 Millionen. Der daraus resultierende Migrationsdruck wird sehr stark sein.“
Visco fügte hinzu: „Vor allem in den entwickelten Ländern setzen die demografischen Trends die öffentlichen Finanzen unter Druck….. Die alternde Bevölkerung führt zu einem Anstieg der Ausgaben für Renten und Gesundheitsversorgung, was unter sonst gleichen Bedingungen zu einem Anstieg von Defizit und Verschuldung führt.“
Neben dem demographischen Problem bezeichneter er auch den Klimawandel als einen weiteren Risikofaktor für das globale Wachstum: „Die Umweltkrise könnte das weltweite Pro-Kopf-Einkommen bis 2100 um fast ein Viertel im Vergleich zu dem Niveau senken, das sonst erreicht werden könnte, wobei es starke Rückgänge vor allem im Süden der Welt geben könnte und leichtere (in einigen Fällen sogar steigende) im Rest der Welt“, sagte Visco.