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Gestützt wurden die Ölpreise durch die Entwicklung der Ölreserven in den USA. Am Vorabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) in der vergangenen Woche einen Rückgang der Lagerbestände an Rohöl um 3,9 Millionen Barrel verzeichnet hat. Sinkende Ölreserven stützen in der Regel die Ölpreise. Am Nachmittag werden die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung erwartet, die für neue Impulse am Ölmarkt sorgen dürften. Auch bei den offiziellen Daten wird ein Rückgang der Ölreserven erwartet.
Am Dienstag war der Preis für Rohöl aus der Nordsee stark gefallen, um mehr als drei Dollar je Barrel. Zeitweise hielt sich der Brent-Preis nur knapp über 75 Dollar und damit auf dem tiefsten Niveau seit Ende März. Am Markt wurde unter anderem auf Sorgen vor einer schwächeren konjunkturellen Entwicklung in China verwiesen. Die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt importiert grosse Mengen an Rohöl und spielt eine wichtige Rolle bei der Preisentwicklung am Ölmarkt. Zuletzt hatte sich die Stimmung in chinesischen Industriebetrieben deutlich eingetrübt./jkr/stk
(AWP)