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Seit der Erfindung der Briefmarke transportieren die kleinen Markenbilder «Images» in jeden Haushalt und repräsentieren damit das jeweilige Land und dessen Kultur.
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06. février 2022
Seit der Erfindung der Briefmarke transportieren die kleinen Markenbilder «Images» in jeden Haushalt und repräsentieren damit das jeweilige Land und dessen Kultur.
Anders als Schulhäuser wurden Postämter in der Schweiz nach 1920 nicht regulär mit Wandbildern oder Dekorationen ausgestattet. Die nachfolgend vorgestellten Werke von Coghuf, Judith Müller, Elsbeth Gysi und Rolf Meyer gehören zu den wenigen Gemälden in eigentlichen Schalterräumen.
Während des ganzen 17. Jahrhunderts haben sich die niederländischen Maler intensiv mit Schweizer Landschaften auseinandergesetzt. Berge und Wasserfälle haben, obwohl sie meilenweit von den Stränden der Niederlande und den antiken römischen Monumenten entfernt waren, eine ebenso wichtige Rolle in der Entwicklung des niederländischen Goldenen Zeitalters gespielt wie die heimische Natur.
Obwohl die Alpen mit der Landschaft der Niederlande nichts gemein haben, waren es ausgerechnet niederländische Künstler, die sie bereisten und erforschten und dabei bis in die beginnende Romantik ein spezifisch niederländisches Phantasiebild der Alpen verbreiteten.
Auf der Suche nach historischen Schweizer Tankstellen mäandert man zwischen publizierten Quellen, Archiven, Befragungen von Denkmalpflegeämtern und Informationen von Erdölfirmen; meistens bleibt es jedoch bei enttäuschenden Ergebnissen. Die Tankstelle scheint in der Architekturforschung auf wenig Interesse gestossen zu sein.
Die Bauwirtschaft und die Automobilindustrie haben die kleine Schweiz seit
den 1950er Jahren radikal umgestaltet. Während ein beispielloser Bauboom einsetzte, übertraf das Auto die Bedeutung des Bauens sogar noch: Es wurde zur wichtigsten Erfindung des 20.Jahrhunderts. Als Sinnbild der Moderne regte das Auto bereits
die avantgardistische Architekturtheorie der 1920er Jahre an.
Die Schweiz kann in gewisser Hinsicht als das gelobte Land der Sammler gelten. Seit der frühen Neuzeit wird hier in ganz unterschiedlichen Facetten und unter bürgerlichen, eben nicht aristokratischen Vorzeichen gesammelt.
Das Frühmittelalter erscheint – in der Schweiz vielleicht ausgeprägter als in anderen Regionen – als ein Zeitraum, der durch Vielfalt und gleichzeitig durch langsame Verschmelzungsprozesse geprägt ist. In diesem historischen Zusammenhang ist der Austausch
von Kunstgegenständen zwischen dem 5. und 10. Jahrhundert zu betrachten.
Die Eidgenössische Turn- und Sportschule in Magglingen ist Ende des Zweiten Weltkriegs aus einer ganz besonderen politisch-gesellschaftlichen Konstellation heraus entstanden. Wer heute die Anlagen besucht, kann davon noch Spuren erkennen.
Der Bau hölzerner Brücken in der Schweiz erlangte im 18. Jahrhundert europaweiten Ruhm. Insbesondere die grossen stützenfreien Spannweiten erregten allgemeine Bewunderung. Heute stehen noch einige wenige dieser Brücken. Von Konstruktionsprinzipien und Planungen zeugen darüber hinaus mehrere erhaltene originale Entwurfsmodelle.