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Geschichte der Alp Sigel-Bahn
Bis 1964 war die Alp Sigel nur zu Fuss erreichbar. Um die Alp zu erschliessen entschloss sich die Alpgenossenschaft Alp Sigel zum Bau einer Seilbahn. Aus Kostengründen, aber auch auf Grund damals fehlender geeigneter Fahrzeuge (keine PW mit Allradantrieb) wurde eine Erschliessung mit einer Strasse als ungeeignet betrachtet.
Mit der im Mai 1964 in Betrieb genommenen einspurigen Pendelbahn mit einer Nutzlast von 250 kg wurde die Alp für damalige Verhältnisse sehr gut erschlossen. 1995 erfolgte eine umfassende technische Erneuerung. Der Antrieb, die Umlenkräder berg- und talseits wurden erneuert. Die Steuerung wurde von einer mechanischen auf eine elektronische Anlage umgebaut. Die Fahrzeit konnte von 11 auf 7.5 Minuten reduziert werden.
Am 9. Juni 2008 ereignete sich während eines Gewitters eine folgenschwere Panne. Glücklicherweise waren keine Personen beteiligt, es entstand nur Sachschaden. Die Bahn konnte infolge eines neuen Seilbahngesetzes nicht mehr 1:1 repariert werden. Es musste ein Neubau der ganzen Anlage geplant werden.
Die Glarner Seilbahnfirma Inauen – Schätti erstellte eine Pendelbahn mit zwei Kabinen, die in Randzeiten wieder in Selbstbedienung benutzt werden kann. Die Konzession für den Betrieb einer Kleinseilbahn mit Personentransporten, wurde vom Kanton Appenzell Innerrhoden erteilt.. Die Nutzlast für Material beträgt 640 kg. Für Materialtransporte wird eine Lastbarelle eingesetzt.
Die Eröffnung der neuen Alp-Sigelbahn fand am 1. Mai 2011 statt.