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|Die ersten Wasserräder wurden ca. 200 v. Chr. gebaut. Sie nutzen die ungerichtete Energie des fliessenden Wassers. Im einfachsten Fall (Bild links: mittelalterliches Wasserrad) wird das Wasserrad einfach in ein fliessendes Gewässer gestellt.|

Der Wirkungsgrad lässt sich verbessern, wenn der Wasserstrahl von oben mit grösserem Druck auf die Schaufeln geleitet wird (rechtes Bild: Hammerschmiede in Aranno TI, in Betrieb ca. 1860-1951). Ein langer Kanal führt das Wasser in die Nähe des Wasserrades, dann wird das Wasser mit starkem Gefälle gezielt auf die Schaufeln des Wasserrades geleitet. Das Wasser wird dreifach genutzt:
Weiterführender Link: Schaukraftwerk Schwellöd: Wasserräder
Das Wort Turbine stammt aus dem Französischen und wird aus lateinisch turbo [Wirbel, Sturm, Kreisel] hergeleitet.
Eine Turbine setzt die ungerichtete Bewegungsenergie von Dampf, Gas, Wasser oder Wind in Rotationsenergie, d.h. kreisförmige Bewegungsenergie um. Die Urform der Turbine ist das Wasserrad. Wenn die Schaufeln so geformt werden, dass die Kräfte des Wasserstrahls optimal umgesetzt werden, nennt man diese Wasserräder Turbinen. In etwas mehr als hundert Jahren Entwicklung setzten sich folgende drei Turbinentypen durch:
Weiterführender Link: Schaukraftwerk Schwellöd: Turbinen
Die Schiffsschraube stösst bei ihrer Drehung mit den gebogenen Schaufeln das Wasser nach hinten.
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