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HILFT LANGES SCHLAFEN AM WOCHENENDE DAS GEWICHT ZU HALTEN?
Neueste Studien belegen, dass langes Schlafen am Wochenende hilft, das Risiko der Gewichtszunahme zu reduzieren – noch ein Grund, länger im Bett zu bleiben! Unabhängig davon, wie viel wir während der Woche schlafen, wird zusätzlicher Schlaf am Wochenende mit einem niedrigeren BMI verbunden. Schlafstörungen und Schlafmangel sind eindeutig mit einem erhöhten Körpergewicht verbunden.
Eine Studie zeigte, dass Menschen, die nur vier Stunden pro Nacht für mehr als zwei Nächte schliefen, einen 28-prozentigen Anstieg von Ghrelin, ein Hormon, das den Hunger auslöst, und gleichzeitig eine 18-prozentige Abnahme von Leptin aufweisen – einem Hormon, das dem Gehirn mitteilt, das wir genügend Nahrung aufgenommen haben.
Wegen unseres Lebensstils oder den Anforderungen unseres Berufslebens bekommen wir oft nicht genug Schlaf während der Woche. Diesen Rückstand aufzuholen durch ein paar zusätzliche Schlafstunden am Wochenende hat eine Reihe gesundheitlicher Vorteile, insbesondere auch den Schutz vor einer Gewichtszunahme. Je mehr wir am Wochenende nachschlafen, desto niedriger ist unser BMI.
Wer durchschnittlich nur 4 Stunden schläft pro Nacht erhöht das Risiko für Fettleibigkeit um 73%, wer im Schnitt nur 6 Stunden schläft erhöht sein Fettleibigkeitsrisiko noch immer um 23% gegenüber Personen, die sich im Schnitt rund 7 bis 9 Stunden Qualitätsschlaf gönnen.
Die beste Lösung ist natürlich regelmäßig unter der Woche genügend zu schlafen, sodass gar nicht erste eine Schlafschuld entsteht.
Quellen: Association Between Weekend Catch-up Sleep and Lower Body Mass: Population-Based Study. Hee-Jin Im, MD, MMSc1; Shin-Hye Baek, MD, MMSc2,3; Min Kyung Chu, MD, PhD4; Kwang Ik Yang, MD, PhD5; Won-Joo Kim, MD, PhD6; Seong-Ho Park, MD, PhD2; Robert J. Thomas, MD, MMSc7; Chang-Ho Yun, MD, PhD2. Sleep Curtailment in Healthy Young Men is Associated with Decreased Leptin Levels, Elevated Ghrelin Levels, and Increased Hunger and Appetite. Spiegel K1, Tasali E, Penev P, Van Cauter E. Inadequate Sleep as a Risk Factor for Obesity: Analyses of the NHANES I. Gangwisch JE1, Malaspina D, Boden-Albala B, Heymsfield SB.