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Zwei Menschen mit Sauerstoff versorgen
Zu Beginn der Schwangerschaft muss sich Ihr Körper an die erhöhte Blutmenge gewöhnen, denn mehr Blut benötigt auch mehr Sauerstoff. Dass Sie darum vermehrt ausser Atem geraten, hängt also damit zusammen.
Mit fortschreitender Schwangerschaft schiebt dann die vergrösserte Gebärmutter das Zwerchfell nach oben. Dadurch hat die Lunge weniger Platz, sich beim Einatmen zu entfalten und das führt zu Kurzatmigkeit oder Atemnot. Vor allem beim Sport oder bei Anstrengungen werden Sie leichter ausser Atem geraten. Versuchen Sie also, sich nicht zu überanstrengen.
Wenn Sie auch nachts im Liegen Mühe haben, richtig durchzuatmen, richten Sie sich im Bett so ein, dass der Oberkörper erhöht ist und versuchen Sie, halb sitzend zu schlafen.
Wenn Ihre Kurzatmigkeit nicht mit körperlicher Anstrengung in Zusammenhang steht oder Ihnen ernsthafte Atemnot bereitet, sollten Sie Ihren Frauenarzt, Ihre Frauenärztin umgehend verständigen.
Plötzlich wieder Luft
Ungefähr ab der 34. Schwangerschaftswoche dreht sich Ihr Baby zur Vorbereitung auf die Geburt mit dem Kopf nach unten. Der Kopf rutscht dann ungefähr ab der 38. Schwangerschaftswoche tiefer und damit lässt der Druck auf den Oberbauch und das Zwerchfell nach. Ab diesem Zeitpunkt können Sie wieder freier durchatmen. Allerdings verstärkt sich nun unter Umständen der Druck auf die Blase.
Atemübungen aus dem Geburtsvorbereitungskurs leisten bei Luftnot gute Dienste. So können Sie Kurzatmigkeit verhindern und haben es ausserdem während der Geburt leichter.