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Indiens Katzen
Die Katze hat ein hartes Los in Indien. Sie ist in der "Kasten"-Folge sowas wie das letzte Glied. Sie wird von Menschen und Tieren (Hunde, Affen) gejagt, getötet und gegessen, fällt dem Verkehr zum Opfer, verhungert, verdurstet oder stirbt an Krankheiten. Aberglauben trägt ein übriges bei zu diesem schweren Schicksal, denn die Menschen halten Katzen für ein schlechtes Omen.
Der Vorstand von NetAP engagiert sich für das Wohl der Katzen in der Region von Visakha (Andhra Pradesh) seit vielen Jahren. 2010 haben wir uns finanziell am Bau eines Katzenheimes beteiligt, welches 2011 fertiggestellt wurde. Inzwischen haben viele Katzen ein Zuhause gefunden und geniessen ein sorgenfreies Leben. Mit dem Bau des Heimes ist es aber nicht getan. Aufklärung, Kastrationen, Hilfe zur Selbsthilfe sind weitere wichtige Mittel, um das Katzenleid einzudämmen und vielleicht eines Tages zum Verschwinden zu bringen. Ausserdem sind die illegalen Fang- und Schlachtungsaktionen konsequent zu verfolgen und vor Gericht zu bringen. Zur Zeit nimmt der illegale Handel mit Katzenfleisch eher zu, nicht zuletzt aufgrund des zunehmenden Tourismus in der Region. Katzenfleisch ist sehr billig und wird auch in vielen einfacheren Hotelküchen verwendet.
Anfang 2013 haben wir uns entschlossen, den Katzenschutz zu verstärken mit Aufklärung und mit dem Bau eines zusätzlichen, modernen Katzenheimes, welches in die Kindnessfarm integriert wird.
Wenn Sie unsere Aktivitäten in Indien unterstützen möchten, dann spenden Sie mit dem Stichwort "Indien" auf unser Konto bei der Post: 85-788418-5.
Impressionen aus dem Katzenheim