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«Wirkung» verstehen wir als Veränderungen bei der Zielgruppe, in deren Lebensumfeld oder in der Gesellschaft, zu denen die Aktivitäten von Programmen und Projekten beitragen.
In allen Projekten und Programmen von Fastenopfer erfassen wir die direkten und indirekten Wirkungen unserer Arbeit und derjenigen unserer Partnerorganisationen systematisch überprüfen mindestens jährlich die Fortschritte in einem sogenannten Monitoring.
Eine grosse Herausforderung ist es, komplexe oder schwer vorhersehbare Wirkungen zu messen. Zum Beispiel ist es relativ einfach, zu zählen, wie viele Mitglieder von Solidaritätsgruppen sich durch ihr Engagement aus der Schuldknechtschaft befreien konnten. Es ist jedoch schwieriger eine unmittelbare Wirkung der Arbeit aufzuzeigen, wenn sich eine Partnerorganisation auf politischer Ebene für die Rechte landloser Bauernfamilien einsetzt.
Punktuell lassen wir die Wirksamkeit ausgewählter Projekte und Programme durch externe, unabhängige Personen in Form von Evaluationen beurteilen. Dabei stehen folgende Fragen im Zentrum: Tun wir die richtigen Dinge? Tun wir die Dinge richtig? Wie können wir uns verbessern?
Das Messen und die Beurteilung von Wirkung verlangt Fachwissen und finanzielle und zeitliche Ressourcen. Fastenopfer ist bestrebt, diese Aufwendungen in einem gesunden Gleichgewicht zu den durch die Wirkungsmessung ermöglichten Verbesserungen zu halten.