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Von der Landwirtschaft sind rund 3 Millionen Tunesier abhängig. Sie sind oft Wanderarbeiter, die von Region zu Region ziehen und sich selbständig für die Ernte der gerade reifen Produkte verdingen:
Norden: Getreide, Zucker (plus Raffinerien), Wälder mit Wildschweinen und anderem Getier. Die Wildschweinjagt ist bei Touristen sehr beliebt; Die Einheimischen dürfen das Fleisch aus religiösen Gründen nicht essen.
Cap Bon: Die Halbinsel wird auch der Gemüsegarten Tunesiens genannt. Angebaut werden Weintrauben, Zitrusfrüchte (Orangen, Zitronen, Mandarinen), Gemüse und Linsen. Die meisten Produkte können auf Grund des milden Klimas mehrmals pro Jahr geerntet werden.
Sahel: Hier werden vor allem Oliven angebaut. Es gibt über 60 Millionen Bäume. Nebst Öl für den Export wird auch Seife produziert, die besonders wirkungsvoll gegen Akne sein soll. Gemischt mit Zitronensaft gilt das Öl als Mittel gegen Halsweh oder gegen Sonnenbrand.
Zentral-Tunesien: In diesem trockenen Gebiet wächst das Halfa-Gras. Es wird für die Produktion von Papier und für die Herstellung von Matten und Taschen eingebracht. Zudem wachsen hier Äpfel, Birnen und Melonen.
Süd-Tunesien: Hier werden hauptsächlich Orangen und Datteln angebaut. Tunesien ist der zweitgrösste Dattelproduzent nach dem Irak.
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