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Die Gründung und Entwicklung der kommunistischen Partei in Bayern
Die Kommunistische Partei Deutschlands entstand am Jahresende 1918 aus einem Zusammenschluss des Spartakusbundes mit kleineren linken Gruppen. Der Gründungsparteitag vom 30. Dezember 1918 bis zum 1. Januar 1919 lehnte die Beteiligung der KPD an den Wahlen zur deutschen Nationalversammlung ab. Nach dem Januaraufstand 1919 wurden die KPD-Führer Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg und kurz darauf das Gründungsmitglied Leo Jogiches ermordet. Im Dezember 1920 schloss sich die KPD mit der linken Mehrheit der USPD zusammen und nahm vorübergehend den Namen Vereinigte KPD an. Die Situation in Bayern war von Anfang etwa anders. Die KPD beteiligte sich erst gegen Ende an der Räterepublik, und die weitere Entwicklung gestaltete sich auch in Folge anders als im übrigen Deutschland. Sebastian Zehetmair promoviert über die Entwicklung der KPD von 1919 bis 1923. Wir haben mit ihm über die Geschichte der KPD und über die Entwicklung der Partei gesprochen.