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Überreicht wurde die Auszeichnung von der belgischen Schauspielerin und Sängerin Natacha Régnier. Die in Horgen aufgewachsene Rachel Braunschweig setzte sich gegen Therese Affolter und Sibylle Brunner durch. Sie waren, wie sie, für ihre Rollen in "Die Göttliche Ordnung" nominiert.
Nur wenig später räumte der Film über die Einführung des Frauenstimmrechts auch in der Kategorie Bestes Drehbuch ab. Ebenfalls nominiert waren in diese Sparte die Filme "Moka" (Frédéric Mermoud) und "Un juif pour l'exemple" (Jacob Berger, Aude Py)
Nun darf der Streifen von Regisseurin und Drehbuchautorin Petra Volpe, der an den diesjährigen 52. Solothurner Filmtagen mit dem "Prix de Soleure" ausgezeichnet worden ist, auf weitere Preise in den Kategorien Beste Darstellerin (Marie Leuenberger), Bester Darsteller (Max Simonischek) und Bester Spielfilm hoffen.
Einen weiteren Quartz in der Kategorie Beste Montage ging an Kaya Inan für den Dokumentarfilm "Cahier africain" von Regisseurin Heidi Specogna. Auch diese Crew könnte ein weiteres Mal jubeln - und zwar sobald die Gewinner in den Sparten Beste Filmmusik und Bester Dokumentarfilm bekanntgegeben werden.
Der Schweizer Filmpreis wird heuer zum 20. Mal verliehen. Wie beim amerikanischen Vorbild, den Oscars, kommt die Königskategorie zum Schluss. Bereits bekannt ist, dass Schauspieler Bruno Ganz, der für seine Rolle in "Un juif pour l'exemple" ausserdem als Bester Darsteller nominiert ist, am Ende der Veranstaltung den Ehrenpreis entgegennehmen darf. Überreicht wird dieser von Bundesrat Alain Berset.
Die Quartz-Verleihung findet seit 2013 im Turnus in Genf und in Zürich statt. Im letzten Jahr kürte die Filmakademie den Episodenfilm "Köpek" von Esen Isik zum Besten Spielfilm. Schauspielerin Beren Tuna wurde ausserdem als Beste Darstellerin in diesem Film ausgezeichnet.
(SDA)