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Die Ikone des Fastfoods, der Big Mac, feiert heuer seinen 50. Geburtstag. Hier gibt's die historischen Hintergründe – und einiges mehr – dazu!
Okay, eigentlich wurde das Teil schon 1967 erfunden – und zwar vom McDonalds-Lizensnehmer Jim Delligatti aus Uniontown im Bundesstaat Pennsylvania. 1968 aber wurde der Burger unter dem heute bekannten Namen erstmals landesweit verkauft.
The Aristocrat war einer der Namen, mit dem Delligatti experimentierte – und scheiterte. Auch Big Attraction oder Blue Ribbon Burger wollten nicht so richtig klappen. Die endgültige Namensgebung ist der damals 21-jährigen Sekretärin der Konzernleitung, Esther Glickstein Rose, zu verdanken.
Zwei Hamburger, Salat mit spezieller Sauce, Essiggurken-Scheiben, Käsescheiben, ein in drei Scheiben geschnittenes Sesambrötchen etc. … das ist The Big Boy der Restaurantkette gleichen Namens, die seit 1936 existiert.
Big Boy gibt es heute in fünf US-Bundesstaaten und in Japan. McDonalds … ach, guck' mal:
Nicht aber in Indien.
Dort gibt's dafür den Maharaja Mac mit Poulet- oder Veggie-Burgers.
Und zwar bei der Eröffnung des ersten Restaurants in Genf an der rue du Mont-Blanc.
Ursprünglich sollte das erste Restaurant an der Bahnhofstrasse in Zürich eröffnet werden, doch aufgrund von Protesten in der Stadtbevölkerung entschied sich der Konzern zunächst für Genf. Erst drei Jahre später öffnete eine Filiale in Zürich ... und wurde durch einen Brand zerstört.
… eine Zahl, die sich seit Beginn nicht verändert hat. Irgendwann sattelte man beim Salat von Endivien auf Eisberg um, doch ansonsten ist die Zusammensetzung eines Big Macs seit der Einführung gleich geblieben: 90 Gramm Rindfleisch, die spezielle Sauce etc.
Das Wirtschaftsmagazin «The Economist» führte 1986 den sogenannten Big-Mac-Index als Methode ein, anhand des Preises eines Big Macs die Inlandskaufkraft verschiedener Länder miteinander zu vergleichen.
Umgerechnet 1 Franken 56 muss man dort dafür berappen (Quelle; 2017).
Hier in der Schweiz. 6 Franken 50 kostet er. Hochpreisinsel ahoi und so. Allerdings ist die nötige Knete für einen Big Mac hierzulande auch ziemlich schnell verdient: 10,6 Minuten lang arbeiten muss der Durchschnittszürcher dafür, womit er weltweit an vierter Stelle hinter Hong Kong, Luxembourg und Tokyo steht. Genf ist an sechster Stelle.
McDonald's zufolge werden allein in den USA jedes Jahr 550 Millionen Exemplare des Burgers verkauft. Jap, das sind sage und schreibe 17 Stück pro Sekunde. Hat da jemand Fettleibigkeitsepidemie gesagt?
Ein Big Mac wiegt 219 Gramm, enthält 33 Gramm Fett und entspricht 563 Kalorien. Um die wieder loszuwerden, müsstest du beispielsweise 1 Stunde lang den Wocheneinkauf die Treppe rauf tragen. Trotzdem: So ungesund ist ein Big Mac im Vergleich gar nicht. Ein durchschnittliches Schinken-Sandwich kommt auf ähnliche Nährwerte. Der durchschnittliche Döner auf einiges mehr. Eine Bratwurst mit Bürli ebenfalls. Und etliche gefühlt «gesunde» Esswaren – Acai Bowls, Müesli und Konsorten – sind ebenfalls einiges deftiger. Der neue Caesar Salad With Kale von McDonalds, etwa:
Der hat gar mehr Kalorien als ein Double Big Mac. 😂
Sie soll auf ein russisches Rezept zurückgehen, das jahrzehntelang als Geheimnis gehütet wurde: Mayonnaise, Essiggurken-Relish, gelber (amerikanischer) Senf, Essig, Knoblauchpulver, Zwiebelpulver, Paprika. Yay. Danke!
(So eine Mega-Verpackung für ein winziges Portiönli wäre trotzdem nicht nötig gewesen, gellet.)
Empfohlen von jemandem, der Bescheid wissen sollte (ergo nicht ich): Hier eine Auswahl erlesener einheimischer Brände.
Wie viele Schweizer Gins gibt es? Na, was schätzt du so?
20?
50 gar?
Antwort: 100.
In diesem kleinen Land gibt es tatsächlich um die 100 Sorten eines Destillats, das niederländisch-britischen Ursprungs ist. Ein Kulturimport, also.
Weshalb denn so viele? Ja, der Gin-Trend hält ungebrochen an, und, ja, Gin lässt sich einfach herstellen. Aber die Schweiz hält hierfür zwei Trümpfe: Eine lange Brennerei-Tradition und eine grosse Auswahl an einheimischen Kräutern, die sich perfekt als Botanicals …