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Stüssi verteidigt das grüne Trikot bis zum Schluss
Der Näfelser Radrennfahrer Colin Stüssi kann auf eine erfolgreiche Rhodos-Rundfahrt zurückblicken. Er holt das grüne Trikot des Bergpreis-Leaders und verhilft seinem Mannschaftskollegen zum dritten Rang in der Gesamtwertung. Mit dem Team wird er ebenfalls Dritter.
Auf der zweiten Etappe an der Tour of Rhodes auf der griechischen Ferieninsel war Colin Stüssi einer der stärksten im Feld. Das Team Vorarlberg Santic um Stüssi sorgte für eine grosse Selektion im Feld. So drückten die Fahrer des Teams aufs Tempo, sodass nach dem längeren Aufstieg bei Kilometer 40 von 156 noch eine Gruppe von 38 Fahrern zusammen war. Stüssi gewann in Folge den zweiten und dritten Bergpreis, nachdem er so auf das Tempo drückte, dass sich nur noch 17 Fahrer in der Spitze aufhielten.
In der Abfahrt löste sich der Gesamtdritte und Teamkollege Roland Thalmann und ein weiterer Fahrer aus der Spitze. Stüssi kontrollierte die Verfolger und konzentrierte sich für das Finale, das ein Kilometer bergauf ging. Zehn Kilometer vor dem Ziel stürzte ein Fahrer vor dem Näfelser, sodass dieser ebenfalls zu Boden musste. Durch den Sturz musste Stüssi das Rad wechseln und verlor so noch knapp zwei Minuten auf den Sieger. Dennoch erreichte er als weiterhin Führender im Bergpreis den 18. Platz.
In den Dienst des Teams gestellt
Die letzte Etappe am Sonntag führte über 182 Kilometer und weitere zwei Bergpreise. Da die Etappe im Finale eher flach war, kam es nach 4:25 Stunden zum Massensprint. Dabei erreichte Stüssi zum Abschluss den 11. Platz. Zudem verteidigte er das Bergtrikot. Nach seinem Sturz am Vortag musste Colin Stüssi zuerst schauen, wie er die Etappe überstehen wird. Er setzte sich vollständig für seinen Teamkollegen Roland Thalmann ein, der die Rundfahrt auf dem 3. Platz beendete und zudem die Sprintwertung gewann. Stüssi beendete die Rundfahrt auf dem 18. Gesamtrang.
Als Abschluss eines Trainingslagers die Rundfahrt gefahren, dabei 3. in der Gesamtwertung, Berg- und Sprinttrikot gewonnen, zudem der 3. Rang in der Teamwertung. Ein gelungener Erfolg für Stüssis Team Vorarlberg Santic.
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Wünsche Colin Stüssi alles gute in der Saison 2019 und am besten "Unfallfreie Rennen.