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Mal eine Frage die mir bisher niemand beantworten konnte oder wollte:
Was passiert genau bei einer Bank, wenn ein Kredit nicht zurückgezahlt werden kann?
Kontext für die Frage:
Heute muss die Bank nur 2.5% von dem Geld haben, welches sie an Krediten vergibt. Diese 2.5% können ein Kredit zB. von der Nationalbank sein, die Bank braucht also 0% Eigenkapital.
Angenommen eine Hypothek von 500'000 wird auf 5 Jahre ausgegeben für 1.5% Zins. Die Bank hat Zinseinnahmen von 37'500. Die Bank hat dafür von der Nationalbank die 2.5%, also 12'500 zu 0.75% aufgenommen. Die Bank hat Zinsausgaben von 486.75. Ohne weitere Kosten der Bank zu berücksichtigen, hätte sie eine Rendite von 7'900%.
Nun geht der Kreditnehmer in Insolvenz, das Haus wird Verkauft und am Ende erhält die Bank nur 100'000 zurück. Was geschieht danach?
Ich nehme an, die 12'500 gehen an die Nationalbank zurück, und die fehlenden 400'000, die die Bank aber niemandem zurückzahlen muss, gehen irgendwie in die Bücher als Verlust, und die Bank muss dadurch weniger Steuern zahlen.
Die Bank kann so ja nur gewinnen egal wie es läuft. Hat die Bank einen Schaden daraus den ich übersehe?