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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2013.01011 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Schüpbach Urteil vom 4. April 2014 in Sachen Kanton Zürich Beschwerdeführer handelnd durch BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich Stampfenbachstrasse 63, Postfach, 8090 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: X.___ Beigeladene vertreten durch Dr. Karin Goy Goy Blesi Beratungen Oberdorfstrasse 21, Postfach, 8702 Zollikon Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1952, arbeitete zuletzt von August 2011 bis Februar 2013 mit einem Pensum von 66.67 % als Primarlehrerin ( Urk. 6/2, Urk. 6/46 S. 3), als sie sich wegen psychischen Problemen am 1 4. Februar 2012 bei der Invalidenversicherung zum Leistungs bezug ( Urk. 6/9) anmeldete. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte einen medi zinischen Bericht ( Urk. 6/18), Auszüge aus dem individuellen Konto der Versi cher ten (IK-Auszü g e; Urk. 6/ 6, Urk. 6/16-17 ) sowie einen Arbeitgeberbericht ( Urk. 6/15) ein und zog die im Auftrag de r Arbeitgeber in der Versicherten er stell ten vertrauensärztlich-psychiatrischen Gutachten ( Urk. 6/20, Urk. 6/34) bei. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 6/47-58) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2. Oktober 2013 ( Urk. 6/59 = Urk. 2) einen Anspruch der Versicherten auf eine Rente der Invalidenversicherung. 2. Gegen die Verfügung vom 2. Oktober 2013 ( Urk. 2) erhob der Kanton Zürich, handelnd durch die BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich (BVK), am 6. November 2013 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, diese sei aufzuheben, und es sei die Angelegenheit zur Durchführung der Invaliditätsbemessung und anschliessenden Neuverfügung an die IV-Stelle zurückzuweisen (S. 2 Ziff. 1), eventuell sei die angefochtene Verfügung aufzuheben, und es sei die Angele genheit zwecks Vornahme ergänzender medizinischer Abklärungen und an schliessenden Neuverfügung an die IV-Stelle zurückzuweisen (S. 2 Ziff. 2). Nachdem die IV-Stelle mit Beschwerdeantwort vom 2. Dezember 2013 ( Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde beantragt hatte, wurde die Versicherte mit Ver fügung vom 9. Januar 2014 ( Urk. 7) zum Prozess beigeladen. M it Stellung nah me vom 6. Februar 2014 ( Urk. 9) beantragte sie die Gutheissung der Be schwerde gemäss den Anträgen des Beschwerdeführers. Die Stellungnahme der Versicherten sowie die Beschwerdeantwort wurde n den Verfahrensbeteiligten am 2 4. Februar 2014 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 11). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beeinträchtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit ( Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit ( Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 1.6 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vor instanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde ( § 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss ständiger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung - da diese das Verfahren verlängert und verteuert - abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abge lehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der entscheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. SVR 1995 ALV Nr. 27 S. 69). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in ihrer Verfügung vom 2. Oktober 2013 ( Urk. 2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass bei der Versicher ten kein langanhaltender Gesundheitsschaden im Sinne der Invalidenversiche rung vorliege. Im Vordergrund stehe vor allem eine berufliche Überforderungs situation und es bestehe insgesamt keine IV-relevante eigenständige psychische Erkrankung (S. 1 unten). Die im Einwand genannte Diagnose gehöre nicht zu einer unter den Förster-Kriterien zu prüfende Diagnose. Die beschriebene Über forderungssituation sei durch den Wechsel der Arbeitsstelle im August 2009 entstanden. Es könne davon ausgegangen werden, dass die beschriebenen Ein schränkungen reaktiv und behandelbar seien. Es könne davon ausgegangen werden, dass es der Versicherten zumutbar sei, die erwähnten Beschwerden zu überwinden (S. 2). 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), d i e Arbeitgeber in der Versicherten habe diese, nachdem sie seit Mai 2010 immer wieder an psychischen Problemen gelitten habe und seit dem 1 4. November 2011 wiederum zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei, zur vertrauensärztlichen Untersuchung angemeldet. Die psychiatrische Begutachtung der Versicherten habe eine 30%ige Restarbeitsfähigkeit ergeben, wobei keine abschliessende Beur teilung der Berufsunfähigkeit erfolgt sei (S. 4 unten). Eine erneute vertrau ensärztliche Untersuchung habe ergeben, dass die Versicherte als Primarlehr person zu 100 % berufsunfähig sei, sie hingegen als DAZ (Deutsch als Zweit sprache )-Lehrerin weiterhin vier Wochenlektionen, entsp rechend einem Pensum von 13.8 %, leisten könne. Daraufhin seien der Versicherten ab dem 1. März 2013 Berufsinvalidenleistungen nach Massgabe eines Invaliditätsgrades von 100 % zugesprochen worden (S. 5 oben). Die von der Beschwerdegegnerin vor gebrachte Begründung entspreche demnach nicht der medizinischen Aktenlage. Die Begutachtung en hätte n klar und schlüssig ergeben, dass bei der Versicher ten ein nach den Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems eigenstän diges und krankheitswertiges psychiatrisches Zustandsbild ausgewiesen sei, welches das Arbeits- und Leistungsvermögen erheblich und anhaltend ein schränke (S. 6 ). Diesen Ausführungen schloss sich die Versicherte im Wesentli chen an ( Urk. 9). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob und in welchem Ausmass die Versicherte in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist beziehungsweise ob ein Anspruch auf eine Invalidenrente besteht. 3. 3.1 Dr. med. Y.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Chefarzt ad interim Z.___, berichtete am 2 3. Mai 2012 ( Urk. 6/18) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Ar beitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - Burnout-Syndrom (ICD-10 Z73.0) mit sekundärer depressiver Entwick lung - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1) - akzentuierte Persönlichk eitszüge (perfektionistisch; ICD-10 Z73.1) Er führte aus, er behandle die Versicherte seit dem 3. März 2010 (S. 2 Ziff. 1.2). Di e Versicherte habe sich aus grosser Sorge, an einer Demenz erkrankt zu sein, nach Selbstzuweisung bei ihm vorgestellt. Im Vordergrund der Symptomatik seien Vergesslichkeit, Aufmerksamkeitsschwierigkeiten, Planungsschwierig kei ten und allgemeine Erschöpfungsgefühle gestanden. Vorausgegangen sei ein Stellenwechsel an eine Grundstufe im Sommer 2009, was für die Versicherte Neuland gewesen sei. Die Anforderungen seien sehr hoch gewesen. Die Versi cherte habe immer mehr Freizeit geopfert, habe abends und an Wochenenden gearbeitet und immer häufiger zu wenig geschlafen. Im Verlauf hätten sich Stimmungsschwankungen, Freudlosig keit und Reizbarkeit, wie auch eine zu nehmende emotionale, kognitive und körperliche Erschöpfung mit Ineffektivität gezeigt. Die Versicherte sei erstmals von Mai bis Juni 2010 zu 100 % arbeits unfähig gewesen. Der berufliche Wiedereinstieg sei dann grundsätzlich ge glückt, die Versicherte habe sich jedoch kräftemässig am Limit befunden. Von Juli bis November 2010 habe sich bei guten Fortschritten hinsichtlich eines schonenden Umgangs mit den vorhandenen Ressourcen ein erfreulich stabiles Zustandsbild mit Bewältigung des ursprünglichen Arbeitspensums von nicht ganz 70 % gezeigt. Ab Dezember 2010 sei infolge erneuter Erschöpfung eine partielle Krankschreibung bis zu den Frühlingsferien erfolgt. Von Juli bis Sep tember 2011 habe sich erneut ein erstaunlich stabiles Zustandsbild mit relativ guter Leistungsfähigkeit gezeigt, wobei sich die Versicherte retrospektiv gesehen in dieser Phase einmal mehr selber überfordert habe. Ab Oktober 2011 habe sich eine Häufung resignativer Gefühle gezeigt und s eit dem 1 4. November 2011 sei die Versicherte sodann aufgrund einer mittelgradigen depressiven Episode zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 Ziff. 1.4 und Ziff. 1.6 ). Derzeit lasse sich nur schwer abschätzen, wie der weitere Verlauf sein werde. Aktuell sei ein Arbeitsversuch mit einem Pensum von maximal acht Wochenstunden im Gange. Selbst dieses geringe Pensum führe bei der Versicherten zu einer Überforderung (S. 3 Ziff. 1.4). Bei der Versicherten bestünden eine deutliche Einschränkung der psy chischen Belastbarkeit sowie deutliche Einschränkungen im Bereich der psycho-physischen Leistungsfähigkeit, welche sich in einer deutlichen Leistungsinsuffi zienz mit raschem Überforderungserleben auswirkten. Die bisherige Tätigkeit sei der Versicherten möglicherweise noch in reduziertem zeitlichem Rahmen sowie in angepasster Umgebung möglich (S. 3 Ziff. 1.7). 3.2 Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psycho therapie, erstattete sein psychiatrisches Gutachten zuhanden des Beschwerde führers am 3 0. August 2012 ( Urk. 6/20) im Wesentlichen gestützt auf die Unter suchung der Versicherten sowie die Akten. Er nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 13 Ziff. 3.2): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1) - akzentuierte Persönlichkeit mit perfektionistischen Zügen und Selbst wertproblematik (ICD-10 F 73.1) Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine Er schöpfungssymptomatik, Rückenschmerzen, Osteoporose, berufliche Probleme, sozialer Rückzug mit beträchtlichen Partizipationsverlusten (S. 14 Ziff. 3.3). Er führte aus, die Versicherte sei erstmals von Mai bis Juni 2010 sowie ab dem 1 4. November 2011 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen (S. 15 unten). Die Fähig keit zur Planung und Strukturierung von Aufgaben gemäss Anforderungsprofil für eine Primarschullehrerin seien mittelgradig bis teilweise schwerer einge schränkt. Auch die Flexibilität und Umstellungsfähigkeit sowie vor allem die psychophysische Durchhaltefähigkeit seien deutlich reduziert. Zum Zeitpunkt der Begutachtung bestehe bei der Versicherten demnach für die angestammte wie auch zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Primarlehrperson eine Arbeitsunfähig keit von zirka 70 %, welche unter Umständen kurzfristig auf 60 % reduziert werden könne. Für diese Minderung der Arbeitsfähigkeit sei primär die ge nannte depressive Störung ausschlaggebend (S. 16 Mitte). Daraus auf eine Be rufsunfähigkeit zu schliessen, wäre jedoch verfrüht, da die therapeutischen Optionen noch nicht ausgeschöpft seien (S. 16 unten). 3.3 Dr. med. B.___, Fachärztin Psychiatrie/Psychotherapie, erstattete ihr psychiatrisches Gutachten zuhanden des Beschwerdeführers am 1 4. Januar 2013 ( Urk. 6/34) gestützt auf die Akten sowie die Untersuchung der Versicher ten vom 1 8. Dezember 201 2. Sie nannte folgende Diagnosen (S. 9 lit. d): - rezidivierendes depressives Zustandsbild auf dem Boden einer Burnout-Si tuation (ICD-10 Z73.0), aktuell mittelgradige depressive Episode (ICD.10 F33.1) - akzentuierte Persönlichkeitszüge (perfektionistisch; ICD-10 Z 73.1) Sie führte aus, im Nachhinein könne und müsse gesagt werden, dass sich die Versicherte eigentlich immer mehr über- als unterbelastet habe, und dass es wohl auch schon in früheren Jahren immer wieder zu einer Überlastung gekom men sei, welche die Versicherte teilweise durch Timeouts, unbezahlten Urlaub oder Reduktion des Pensums abgefedert habe (S. 7 Ziff. 5). Das vergangene Jahr habe gezeigt, dass es trotz intensiver psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung und grossem Entgegenkommen an der Arbeitsstelle inklusive Case-Mana gement nicht gelungen sei, mit der Versicherten ein verwertbares Arbeits pensum aufzubauen. Vielmehr liege das tatsächlich geleistete Pensum der Versi cherten aktuell bei 13.8 % und damit befinde sich die Versicherte sowohl nach eigenem Gefühl als auch nach Angaben des behandelnden Psychiaters und der Einschätzung der Schulleiterin absolut am Limit. Es könne somit gesagt werden, dass die Versicherte bis auf das aktuell geleistete Pensum von 13.8 % auch mittel- und langfristig als berufsunfähig in ihrem erlernten Beruf als Primar schullehrerin zu beurteilen sei. Die Versicherte habe dabei alle ihr zur Verfü gung stehenden therapeutischen Möglichkeiten ausgenutzt und möglichen Anstrengungen unternommen, um ihr Pensum steigern zu können (S. 8 oben). Die Versicherte könne das Pensum von vier Stunden DAZ (Deutsch als Zweit sprache )-Unterricht durchaus bewältigen. Es handle sich um eine Art Einzelun terricht beziehungsweise Unterricht mit zwei Schülern, was nicht zu vergleichen sei mit einer Tätigkeit als Klassenlehrperson. Die Versicherte scheine in der Lage zu sein, mit einem sehr kleinen Pensum eine Art Einzelunterricht durchzu führen. Mit dem genannten Pensum von vier Lektionen pro Woche sei die Versi cherte am Limit. Eine Übernahme von Unterricht in Klassen, grösserer Ver antwortung oder besondere Stressoren wie auch Elterngespräche, Unterrichts planung seien der Versicherten jedoch auch lä ng er fristig nicht möglich (S. 8 Ziff. 6). 3.4 Dr. med. C.___, Allgemeine Medizin FMH, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, nahm am 1 5. Februar 2013 Stellung ( Urk. 6/46/3) und führte aus, aus medizinischer Sicht erscheine eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit und eine nur noch 13.5%ige Ar beitsfähigkeit in angepassten schulischen Tätigkeiten aufgrund einer rezidivie renden depressiven Störung mit unterdessen unvollständige r Remiss ion ab 1 1. November 2011 als nachvollziehbar. 4. 4.1 G estützt auf die übereinstimmenden Akten ist davon auszugehen, dass bei der Versicherten eine rezidivierende depressive Störung mit einer gegenwärtig mit telgradigen depressiven Episode ausgewiesen ist, welche Auswirku ngen auf die Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf als Primarschulleh rerin im Sinne einer Berufsunfähigkeit hat. Diesbezüglich bleibt anzumerken, dass der Auffassung der Beschwerdegegnerin, wonach eine rezidivierende depressive Störung per se keinen invalidisierenden Charakter habe, nicht gefolgt werden kann (vgl. Urk. 6/46 S. 5). So ist die Ar gumentation der Beschwerdegegnerin vorliegend nicht einschlägig, sondern betrifft die Frage, ob eine Depression als psychische Komorbidität im Rahmen der Überwindbarkeitsrechtsprechung - wenn also zur Hauptsache eine Schmerz krankheit diagnostiziert wurde – gelte, was sie in der Regel tatsächlich nicht tut. Darum geht es vorliegend jedoch nicht. Die Rechtsprechung zur Auswirkung einer mittelgradigen Depression auf die Arbeitsfähigkeit ist zwar facettenreich, doch ist es gemäss Urteil des Bundesgerichts 9C_1041/2010 vom 3 0. März 2011 nicht bundesrechtswidrig, eine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit wegen einer leichten bis mittelgradigen depressiven Episode anzunehmen (E. 5.2). Auch im Urteil 9C_210/2012 vom 9. Juli 2012 äusserte sich das Bun des gericht dahingehend, dass eine invalidisierende Wirkung einer mittel schwe ren depressiven Störung, sofern sie nicht bloss eine Begleiterscheinung einer Schmerzkrankheit darstelle, nicht von vornherein auszuschliessen sei (E. 4.2). Nach dem Gesagten steht somit fest, dass die Rechtsprechung in Bezug auf die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Störung, wie sie bei der Versicherten vorliegt, Raum lässt, um eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in relevantem Ausmass zu berücksichtigen. 4.2 Gestützt auf die vorliegenden medizinischen Akten lassen sich d er Gesundheits zustand der Versicherten und insbesondere ihre Arbeitsfähigkeit in einer ange passten Tätigkeit jedoch nur ungenügend beurteilen. So liegen lediglich ein Bericht des behandelnden Psychiaters Dr. Y.___, zwei psychiatrische Gutachten zuhanden des Beschwerdeführers sowie die Stel lungnahme der RAD- Ärztin Dr. C.___ vor. Diesen medizinischen Beurteilungen ist nic ht ohne weiteres zu entnehmen, o b und aus welchem Grund die diagnos tizierte rezidivierende depressive Störung nicht nur eine Berufsunfähigkeit, sondern auch eine derart hohe Arbeitsunfähigkeit von rund 86 % in einer lei dens angepassten Tätigkeit zur Fol ge haben soll. Damit erscheinen die Einschät zungen nicht ohne weiteres als nachvollziehbar. Ausserdem wurden die psychiatrischen Gutachten (vgl. vorstehend E. 3.2 und E. 3.3) zuhanden des Beschwerdeführers erstellt und hatten in erster Linie die Beurteilung einer Berufsunfähig keit zum Thema, wobei eine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit nicht Gegenstand der Begutacht ung war. Insbesondere wurde in keiner Weise auf die Tätigkeit im kaufmännischen Bereich, welche die Versicherte bis ins Jahre 2010 neben der Tätigkeit als Leh rerin ausübte (vgl. Urk. 6/46 S. 4), Bezug genommen. So geht aus den Akten nicht eindeutig hervor, ob der Versicherte n eine kaufmännische Tätigkeit in ruhiger Umgebung allenfalls in einem höheren Pensum zumutbar wäre oder ob sie in der Lage wäre, mehr als vier Lektionen DA Z zu unterrichten. In diesem Zusammenhang wäre ebenfalls abzuklären, ob sämtliche zumutbaren Therapie möglichkeiten beim Krankheitsbild der Versicherten ausgeschöpft sind, bezie hungsweise inwiefern eine Einnahme von Antidepressiva die Arbeitsfähigkeit der Versicherten in einer angepassten Tätigkeit zu beeinflussen vermöchte. Zur Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit der Versicherten in einer angepassten Tätigkeit kann deshalb nicht auf die psychiatrischen Gut achten beziehungsweise die vorliegenden ärztlichen Berichte abgestellt werden. 4.3 Zusammenfassend lässt die medizinische Aktenlage eine abschliessende Beurtei lung der relevanten Fr age nach dem Gesundheitszustand und der Arbeitsfähig keit der Versicherten in einer angepassten Tätigkeit im relevanten Zeitraum nicht zu, weshalb die Sache an die IV-Stelle zurü ckzuweisen ist, damit diese entsprechende Abklärungen zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsfähigkeit sowohl in der angestammten als auch insbesondere in einer angepassten Tätig keit vornehme. Dabei steht das fortgeschrittene Alter der Versicherten der Ver wertbarkeit einer allfällig höheren Restarbeitsfähigkeit in den bisherigen Tätig eiten als DAZ-Lehrerin (Einzelunterricht) sowie im kaufmännischen Bereich nicht entge gen. Anschliessend wird die IV-Stelle über den Rentenanspruch der Versicherten neu verfügen. 4.4 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen, dass die ange fochtene Verfügung vom 2. Oktober 2013 aufzuheben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückzuweisen ist, damit diese nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 5. 5.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerle gen. 5.2 Dem obsiegenden Beschwerdeführer als Sozialver sicherungsträger steht keine Parteientschädigung zu, die Voraussetzungen für eine ausnahmsweise Zuspre chung einer Entschädigung sind nicht gegeben (BGE 128 V 1 24 E. 5b). 5.3 Rechtsprechungsgemäss haben Beigeladene, die mit ihren Anträgen durchdrin gen, Anspruch auf Ersatz der Parteikosten (BGE 109 V 6 0 E. 4). Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen ( § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). D er vertretene n Beigeladene n ist eine Prozessentschädigung von Fr. 1‘200.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) zuzusprechen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 2. Oktober 2013 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 6 00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Dem Beschwerdeführer wird keine Prozessentschädigung zugesprochen. 4. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beigeladenen eine Prozessentschä digung von Fr. 1‘200.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 5. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Kanton Zürich, handelnd durch BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Dr. Karin Goy - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 6. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannSchüpbach

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2013.01011 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Schüpbach Urteil vom 4. April 2014 in Sachen Kanton Zürich Beschwerdeführer handelnd durch BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich Stampfenbachstrasse 63, Postfach, 8090 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: X.___ Beigeladene vertreten durch Dr. Karin Goy Goy Blesi Beratungen Oberdorfstrasse 21, Postfach, 8702 Zollikon Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1952, arbeitete zuletzt von August 2011 bis Februar 2013 mit einem Pensum von 66.67 % als Primarlehrerin ( Urk. 6/2, Urk. 6/46 S. 3), als sie sich wegen psychischen Problemen am 1 4. Februar 2012 bei der Invalidenversicherung zum Leistungs bezug ( Urk. 6/9) anmeldete. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte einen medi zinischen Bericht ( Urk. 6/18), Auszüge aus dem individuellen Konto der Versi cher ten (IK-Auszü g e; Urk. 6/ 6, Urk. 6/16-17 ) sowie einen Arbeitgeberbericht ( Urk. 6/15) ein und zog die im Auftrag de r Arbeitgeber in der Versicherten er stell ten vertrauensärztlich-psychiatrischen Gutachten ( Urk. 6/20, Urk. 6/34) bei. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 6/47-58) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2. Oktober 2013 ( Urk. 6/59 = Urk. 2) einen Anspruch der Versicherten auf eine Rente der Invalidenversicherung. 2. Gegen die Verfügung vom 2. Oktober 2013 ( Urk. 2) erhob der Kanton Zürich, handelnd durch die BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich (BVK), am 6. November 2013 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, diese sei aufzuheben, und es sei die Angelegenheit zur Durchführung der Invaliditätsbemessung und anschliessenden Neuverfügung an die IV-Stelle zurückzuweisen (S. 2 Ziff. 1), eventuell sei die angefochtene Verfügung aufzuheben, und es sei die Angele genheit zwecks Vornahme ergänzender medizinischer Abklärungen und an schliessenden Neuverfügung an die IV-Stelle zurückzuweisen (S. 2 Ziff. 2). Nachdem die IV-Stelle mit Beschwerdeantwort vom 2. Dezember 2013 ( Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde beantragt hatte, wurde die Versicherte mit Ver fügung vom 9. Januar 2014 ( Urk. 7) zum Prozess beigeladen. M it Stellung nah me vom 6. Februar 2014 ( Urk. 9) beantragte sie die Gutheissung der Be schwerde gemäss den Anträgen des Beschwerdeführers. Die Stellungnahme der Versicherten sowie die Beschwerdeantwort wurde n den Verfahrensbeteiligten am 2 4. Februar 2014 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 11). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beeinträchtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit ( Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit ( Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 1.6 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vor instanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde ( § 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss ständiger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung - da diese das Verfahren verlängert und verteuert - abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abge lehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der entscheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. SVR 1995 ALV Nr. 27 S. 69). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in ihrer Verfügung vom 2. Oktober 2013 ( Urk. 2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass bei der Versicher ten kein langanhaltender Gesundheitsschaden im Sinne der Invalidenversiche rung vorliege. Im Vordergrund stehe vor allem eine berufliche Überforderungs situation und es bestehe insgesamt keine IV-relevante eigenständige psychische Erkrankung (S. 1 unten). Die im Einwand genannte Diagnose gehöre nicht zu einer unter den Förster-Kriterien zu prüfende Diagnose. Die beschriebene Über forderungssituation sei durch den Wechsel der Arbeitsstelle im August 2009 entstanden. Es könne davon ausgegangen werden, dass die beschriebenen Ein schränkungen reaktiv und behandelbar seien. Es könne davon ausgegangen werden, dass es der Versicherten zumutbar sei, die erwähnten Beschwerden zu überwinden (S. 2). 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), d i e Arbeitgeber in der Versicherten habe diese, nachdem sie seit Mai 2010 immer wieder an psychischen Problemen gelitten habe und seit dem 1 4. November 2011 wiederum zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei, zur vertrauensärztlichen Untersuchung angemeldet. Die psychiatrische Begutachtung der Versicherten habe eine 30%ige Restarbeitsfähigkeit ergeben, wobei keine abschliessende Beur teilung der Berufsunfähigkeit erfolgt sei (S. 4 unten). Eine erneute vertrau ensärztliche Untersuchung habe ergeben, dass die Versicherte als Primarlehr person zu 100 % berufsunfähig sei, sie hingegen als DAZ (Deutsch als Zweit sprache )-Lehrerin weiterhin vier Wochenlektionen, entsp rechend einem Pensum von 13.8 %, leisten könne. Daraufhin seien der Versicherten ab dem 1. März 2013 Berufsinvalidenleistungen nach Massgabe eines Invaliditätsgrades von 100 % zugesprochen worden (S. 5 oben). Die von der Beschwerdegegnerin vor gebrachte Begründung entspreche demnach nicht der medizinischen Aktenlage. Die Begutachtung en hätte n klar und schlüssig ergeben, dass bei der Versicher ten ein nach den Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems eigenstän diges und krankheitswertiges psychiatrisches Zustandsbild ausgewiesen sei, welches das Arbeits- und Leistungsvermögen erheblich und anhaltend ein schränke (S. 6 ). Diesen Ausführungen schloss sich die Versicherte im Wesentli chen an ( Urk. 9). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob und in welchem Ausmass die Versicherte in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist beziehungsweise ob ein Anspruch auf eine Invalidenrente besteht. 3. 3.1 Dr. med. Y.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Chefarzt ad interim Z.___, berichtete am 2 3. Mai 2012 ( Urk. 6/18) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Ar beitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - Burnout-Syndrom (ICD-10 Z73.0) mit sekundärer depressiver Entwick lung - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1) - akzentuierte Persönlichk eitszüge (perfektionistisch; ICD-10 Z73.1) Er führte aus, er behandle die Versicherte seit dem 3. März 2010 (S. 2 Ziff. 1.2). Di e Versicherte habe sich aus grosser Sorge, an einer Demenz erkrankt zu sein, nach Selbstzuweisung bei ihm vorgestellt. Im Vordergrund der Symptomatik seien Vergesslichkeit, Aufmerksamkeitsschwierigkeiten, Planungsschwierig kei ten und allgemeine Erschöpfungsgefühle gestanden. Vorausgegangen sei ein Stellenwechsel an eine Grundstufe im Sommer 2009, was für die Versicherte Neuland gewesen sei. Die Anforderungen seien sehr hoch gewesen. Die Versi cherte habe immer mehr Freizeit geopfert, habe abends und an Wochenenden gearbeitet und immer häufiger zu wenig geschlafen. Im Verlauf hätten sich Stimmungsschwankungen, Freudlosig keit und Reizbarkeit, wie auch eine zu nehmende emotionale, kognitive und körperliche Erschöpfung mit Ineffektivität gezeigt. Die Versicherte sei erstmals von Mai bis Juni 2010 zu 100 % arbeits unfähig gewesen. Der berufliche Wiedereinstieg sei dann grundsätzlich ge glückt, die Versicherte habe sich jedoch kräftemässig am Limit befunden. Von Juli bis November 2010 habe sich bei guten Fortschritten hinsichtlich eines schonenden Umgangs mit den vorhandenen Ressourcen ein erfreulich stabiles Zustandsbild mit Bewältigung des ursprünglichen Arbeitspensums von nicht ganz 70 % gezeigt. Ab Dezember 2010 sei infolge erneuter Erschöpfung eine partielle Krankschreibung bis zu den Frühlingsferien erfolgt. Von Juli bis Sep tember 2011 habe sich erneut ein erstaunlich stabiles Zustandsbild mit relativ guter Leistungsfähigkeit gezeigt, wobei sich die Versicherte retrospektiv gesehen in dieser Phase einmal mehr selber überfordert habe. Ab Oktober 2011 habe sich eine Häufung resignativer Gefühle gezeigt und s eit dem 1 4. November 2011 sei die Versicherte sodann aufgrund einer mittelgradigen depressiven Episode zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 Ziff. 1.4 und Ziff. 1.6 ). Derzeit lasse sich nur schwer abschätzen, wie der weitere Verlauf sein werde. Aktuell sei ein Arbeitsversuch mit einem Pensum von maximal acht Wochenstunden im Gange. Selbst dieses geringe Pensum führe bei der Versicherten zu einer Überforderung (S. 3 Ziff. 1.4). Bei der Versicherten bestünden eine deutliche Einschränkung der psy chischen Belastbarkeit sowie deutliche Einschränkungen im Bereich der psycho-physischen Leistungsfähigkeit, welche sich in einer deutlichen Leistungsinsuffi zienz mit raschem Überforderungserleben auswirkten. Die bisherige Tätigkeit sei der Versicherten möglicherweise noch in reduziertem zeitlichem Rahmen sowie in angepasster Umgebung möglich (S. 3 Ziff. 1.7). 3.2 Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psycho therapie, erstattete sein psychiatrisches Gutachten zuhanden des Beschwerde führers am 3 0. August 2012 ( Urk. 6/20) im Wesentlichen gestützt auf die Unter suchung der Versicherten sowie die Akten. Er nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 13 Ziff. 3.2): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1) - akzentuierte Persönlichkeit mit perfektionistischen Zügen und Selbst wertproblematik (ICD-10 F 73.1) Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine Er schöpfungssymptomatik, Rückenschmerzen, Osteoporose, berufliche Probleme, sozialer Rückzug mit beträchtlichen Partizipationsverlusten (S. 14 Ziff. 3.3). Er führte aus, die Versicherte sei erstmals von Mai bis Juni 2010 sowie ab dem 1 4. November 2011 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen (S. 15 unten). Die Fähig keit zur Planung und Strukturierung von Aufgaben gemäss Anforderungsprofil für eine Primarschullehrerin seien mittelgradig bis teilweise schwerer einge schränkt. Auch die Flexibilität und Umstellungsfähigkeit sowie vor allem die psychophysische Durchhaltefähigkeit seien deutlich reduziert. Zum Zeitpunkt der Begutachtung bestehe bei der Versicherten demnach für die angestammte wie auch zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Primarlehrperson eine Arbeitsunfähig keit von zirka 70 %, welche unter Umständen kurzfristig auf 60 % reduziert werden könne. Für diese Minderung der Arbeitsfähigkeit sei primär die ge nannte depressive Störung ausschlaggebend (S. 16 Mitte). Daraus auf eine Be rufsunfähigkeit zu schliessen, wäre jedoch verfrüht, da die therapeutischen Optionen noch nicht ausgeschöpft seien (S. 16 unten). 3.3 Dr. med. B.___, Fachärztin Psychiatrie/Psychotherapie, erstattete ihr psychiatrisches Gutachten zuhanden des Beschwerdeführers am 1 4. Januar 2013 ( Urk. 6/34) gestützt auf die Akten sowie die Untersuchung der Versicher ten vom 1 8. Dezember 201 2. Sie nannte folgende Diagnosen (S. 9 lit. d): - rezidivierendes depressives Zustandsbild auf dem Boden einer Burnout-Si tuation (ICD-10 Z73.0), aktuell mittelgradige depressive Episode (ICD.10 F33.1) - akzentuierte Persönlichkeitszüge (perfektionistisch; ICD-10 Z 73.1) Sie führte aus, im Nachhinein könne und müsse gesagt werden, dass sich die Versicherte eigentlich immer mehr über- als unterbelastet habe, und dass es wohl auch schon in früheren Jahren immer wieder zu einer Überlastung gekom men sei, welche die Versicherte teilweise durch Timeouts, unbezahlten Urlaub oder Reduktion des Pensums abgefedert habe (S. 7 Ziff. 5). Das vergangene Jahr habe gezeigt, dass es trotz intensiver psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung und grossem Entgegenkommen an der Arbeitsstelle inklusive Case-Mana gement nicht gelungen sei, mit der Versicherten ein verwertbares Arbeits pensum aufzubauen. Vielmehr liege das tatsächlich geleistete Pensum der Versi cherten aktuell bei 13.8 % und damit befinde sich die Versicherte sowohl nach eigenem Gefühl als auch nach Angaben des behandelnden Psychiaters und der Einschätzung der Schulleiterin absolut am Limit. Es könne somit gesagt werden, dass die Versicherte bis auf das aktuell geleistete Pensum von 13.8 % auch mittel- und langfristig als berufsunfähig in ihrem erlernten Beruf als Primar schullehrerin zu beurteilen sei. Die Versicherte habe dabei alle ihr zur Verfü gung stehenden therapeutischen Möglichkeiten ausgenutzt und möglichen Anstrengungen unternommen, um ihr Pensum steigern zu können (S. 8 oben). Die Versicherte könne das Pensum von vier Stunden DAZ (Deutsch als Zweit sprache )-Unterricht durchaus bewältigen. Es handle sich um eine Art Einzelun terricht beziehungsweise Unterricht mit zwei Schülern, was nicht zu vergleichen sei mit einer Tätigkeit als Klassenlehrperson. Die Versicherte scheine in der Lage zu sein, mit einem sehr kleinen Pensum eine Art Einzelunterricht durchzu führen. Mit dem genannten Pensum von vier Lektionen pro Woche sei die Versi cherte am Limit. Eine Übernahme von Unterricht in Klassen, grösserer Ver antwortung oder besondere Stressoren wie auch Elterngespräche, Unterrichts planung seien der Versicherten jedoch auch lä ng er fristig nicht möglich (S. 8 Ziff. 6). 3.4 Dr. med. C.___, Allgemeine Medizin FMH, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, nahm am 1 5. Februar 2013 Stellung ( Urk. 6/46/3) und führte aus, aus medizinischer Sicht erscheine eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit und eine nur noch 13.5%ige Ar beitsfähigkeit in angepassten schulischen Tätigkeiten aufgrund einer rezidivie renden depressiven Störung mit unterdessen unvollständige r Remiss ion ab 1 1. November 2011 als nachvollziehbar. 4. 4.1 G estützt auf die übereinstimmenden Akten ist davon auszugehen, dass bei der Versicherten eine rezidivierende depressive Störung mit einer gegenwärtig mit telgradigen depressiven Episode ausgewiesen ist, welche Auswirku ngen auf die Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf als Primarschulleh rerin im Sinne einer Berufsunfähigkeit hat. Diesbezüglich bleibt anzumerken, dass der Auffassung der Beschwerdegegnerin, wonach eine rezidivierende depressive Störung per se keinen invalidisierenden Charakter habe, nicht gefolgt werden kann (vgl. Urk. 6/46 S. 5). So ist die Ar gumentation der Beschwerdegegnerin vorliegend nicht einschlägig, sondern betrifft die Frage, ob eine Depression als psychische Komorbidität im Rahmen der Überwindbarkeitsrechtsprechung - wenn also zur Hauptsache eine Schmerz krankheit diagnostiziert wurde – gelte, was sie in der Regel tatsächlich nicht tut. Darum geht es vorliegend jedoch nicht. Die Rechtsprechung zur Auswirkung einer mittelgradigen Depression auf die Arbeitsfähigkeit ist zwar facettenreich, doch ist es gemäss Urteil des Bundesgerichts 9C_1041/2010 vom 3 0. März 2011 nicht bundesrechtswidrig, eine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit wegen einer leichten bis mittelgradigen depressiven Episode anzunehmen (E. 5.2). Auch im Urteil 9C_210/2012 vom 9. Juli 2012 äusserte sich das Bun des gericht dahingehend, dass eine invalidisierende Wirkung einer mittel schwe ren depressiven Störung, sofern sie nicht bloss eine Begleiterscheinung einer Schmerzkrankheit darstelle, nicht von vornherein auszuschliessen sei (E. 4.2). Nach dem Gesagten steht somit fest, dass die Rechtsprechung in Bezug auf die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Störung, wie sie bei der Versicherten vorliegt, Raum lässt, um eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in relevantem Ausmass zu berücksichtigen. 4.2 Gestützt auf die vorliegenden medizinischen Akten lassen sich d er Gesundheits zustand der Versicherten und insbesondere ihre Arbeitsfähigkeit in einer ange passten Tätigkeit jedoch nur ungenügend beurteilen. So liegen lediglich ein Bericht des behandelnden Psychiaters Dr. Y.___, zwei psychiatrische Gutachten zuhanden des Beschwerdeführers sowie die Stel lungnahme der RAD- Ärztin Dr. C.___ vor. Diesen medizinischen Beurteilungen ist nic ht ohne weiteres zu entnehmen, o b und aus welchem Grund die diagnos tizierte rezidivierende depressive Störung nicht nur eine Berufsunfähigkeit, sondern auch eine derart hohe Arbeitsunfähigkeit von rund 86 % in einer lei dens angepassten Tätigkeit zur Fol ge haben soll. Damit erscheinen die Einschät zungen nicht ohne weiteres als nachvollziehbar. Ausserdem wurden die psychiatrischen Gutachten (vgl. vorstehend E. 3.2 und E. 3.3) zuhanden des Beschwerdeführers erstellt und hatten in erster Linie die Beurteilung einer Berufsunfähig keit zum Thema, wobei eine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit nicht Gegenstand der Begutacht ung war. Insbesondere wurde in keiner Weise auf die Tätigkeit im kaufmännischen Bereich, welche die Versicherte bis ins Jahre 2010 neben der Tätigkeit als Leh rerin ausübte (vgl. Urk. 6/46 S. 4), Bezug genommen. So geht aus den Akten nicht eindeutig hervor, ob der Versicherte n eine kaufmännische Tätigkeit in ruhiger Umgebung allenfalls in einem höheren Pensum zumutbar wäre oder ob sie in der Lage wäre, mehr als vier Lektionen DA Z zu unterrichten. In diesem Zusammenhang wäre ebenfalls abzuklären, ob sämtliche zumutbaren Therapie möglichkeiten beim Krankheitsbild der Versicherten ausgeschöpft sind, bezie hungsweise inwiefern eine Einnahme von Antidepressiva die Arbeitsfähigkeit der Versicherten in einer angepassten Tätigkeit zu beeinflussen vermöchte. Zur Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit der Versicherten in einer angepassten Tätigkeit kann deshalb nicht auf die psychiatrischen Gut achten beziehungsweise die vorliegenden ärztlichen Berichte abgestellt werden. 4.3 Zusammenfassend lässt die medizinische Aktenlage eine abschliessende Beurtei lung der relevanten Fr age nach dem Gesundheitszustand und der Arbeitsfähig keit der Versicherten in einer angepassten Tätigkeit im relevanten Zeitraum nicht zu, weshalb die Sache an die IV-Stelle zurü ckzuweisen ist, damit diese entsprechende Abklärungen zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsfähigkeit sowohl in der angestammten als auch insbesondere in einer angepassten Tätig keit vornehme. Dabei steht das fortgeschrittene Alter der Versicherten der Ver wertbarkeit einer allfällig höheren Restarbeitsfähigkeit in den bisherigen Tätig eiten als DAZ-Lehrerin (Einzelunterricht) sowie im kaufmännischen Bereich nicht entge gen. Anschliessend wird die IV-Stelle über den Rentenanspruch der Versicherten neu verfügen. 4.4 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen, dass die ange fochtene Verfügung vom 2. Oktober 2013 aufzuheben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückzuweisen ist, damit diese nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 5. 5.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerle gen. 5.2 Dem obsiegenden Beschwerdeführer als Sozialver sicherungsträger steht keine Parteientschädigung zu, die Voraussetzungen für eine ausnahmsweise Zuspre chung einer Entschädigung sind nicht gegeben (BGE 128 V 1 24 E. 5b). 5.3 Rechtsprechungsgemäss haben Beigeladene, die mit ihren Anträgen durchdrin gen, Anspruch auf Ersatz der Parteikosten (BGE 109 V 6 0 E. 4). Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen ( § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). D er vertretene n Beigeladene n ist eine Prozessentschädigung von Fr. 1‘200.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) zuzusprechen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 2. Oktober 2013 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 6 00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Dem Beschwerdeführer wird keine Prozessentschädigung zugesprochen. 4. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beigeladenen eine Prozessentschä digung von Fr. 1‘200.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 5. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Kanton Zürich, handelnd durch BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Dr. Karin Goy - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 6. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannSchüpbach

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2013.01011 IV.2013.01011

IV.2013.01011 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichter Bachofner

Sozialversicherungsrichterin Sager

Gerichtsschreiberin Schüpbach

Urteil vom 4. April 2014

Urteil vom 4. April 2014 in Sachen

in Sachen Kanton Zürich

Kanton Zürich Beschwerdeführer

Beschwerdeführer handelnd durch BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich

handelnd durch BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich Stampfenbachstrasse 63, Postfach, 8090 Zürich

Stampfenbachstrasse 63, Postfach, 8090 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte:

weitere Verfahrensbeteiligte: X.___

X.___ Beigeladene

Beigeladene vertreten durch Dr. Karin Goy

vertreten durch Dr. Karin Goy Goy Blesi Beratungen

Goy Blesi Beratungen Oberdorfstrasse 21, Postfach, 8702 Zollikon

Oberdorfstrasse 21, Postfach, 8702 Zollikon Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1952, arbeitete zuletzt von August 2011 bis Februar 2013 mit einem Pensum von 66.67 % als Primarlehrerin ( Urk. 6/2, Urk. 6/46 S. 3), als sie sich wegen psychischen Problemen am 1 4. Februar 2012 bei der Invalidenversicherung zum Leistungs bezug ( Urk. 6/9) anmeldete.

1. X.___, geboren 1952, arbeitete zuletzt von August 2011 bis Februar 2013 mit einem Pensum von 66.67 % als Primarlehrerin ( Urk. 6/2, Urk. 6/46 S. 3), als sie sich wegen psychischen Problemen am 1 4. Februar 2012 bei der Invalidenversicherung zum Leistungs bezug ( Urk. 6/9) anmeldete. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte einen medi zinischen Bericht ( Urk. 6/18), Auszüge aus dem individuellen Konto der Versi cher ten (IK-Auszü g e; Urk. 6/ 6, Urk. 6/16-17 ) sowie einen Arbeitgeberbericht ( Urk. 6/15) ein und zog die im Auftrag de r Arbeitgeber in der Versicherten er stell ten vertrauensärztlich-psychiatrischen Gutachten ( Urk. 6/20, Urk. 6/34) bei.

Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte einen medi zinischen Bericht ( Urk. 6/18), Auszüge aus dem individuellen Konto der Versi cher ten (IK-Auszü g e; Urk. 6/ 6, Urk. 6/16-17 ) sowie einen Arbeitgeberbericht ( Urk. 6/15) ein und zog die im Auftrag de r Arbeitgeber in der Versicherten er stell ten vertrauensärztlich-psychiatrischen Gutachten ( Urk. 6/20, Urk. 6/34) bei. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 6/47-58) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2. Oktober 2013 ( Urk. 6/59 = Urk. 2) einen Anspruch der Versicherten auf eine Rente der Invalidenversicherung.

Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 6/47-58) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2. Oktober 2013 ( Urk. 6/59 = Urk. 2) einen Anspruch der Versicherten auf eine Rente der Invalidenversicherung. 2. Gegen die Verfügung vom 2. Oktober 2013 ( Urk. 2) erhob der Kanton Zürich, handelnd durch die BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich (BVK), am 6. November 2013 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, diese sei aufzuheben, und es sei die Angelegenheit zur Durchführung der Invaliditätsbemessung und anschliessenden Neuverfügung an die IV-Stelle zurückzuweisen (S. 2 Ziff. 1), eventuell sei die angefochtene Verfügung aufzuheben, und es sei die Angele genheit zwecks Vornahme ergänzender medizinischer Abklärungen und an schliessenden Neuverfügung an die IV-Stelle zurückzuweisen (S. 2 Ziff. 2).

2. Gegen die Verfügung vom 2. Oktober 2013 ( Urk. 2) erhob der Kanton Zürich, handelnd durch die BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich (BVK), am 6. November 2013 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, diese sei aufzuheben, und es sei die Angelegenheit zur Durchführung der Invaliditätsbemessung und anschliessenden Neuverfügung an die IV-Stelle zurückzuweisen (S. 2 Ziff. 1), eventuell sei die angefochtene Verfügung aufzuheben, und es sei die Angele genheit zwecks Vornahme ergänzender medizinischer Abklärungen und an schliessenden Neuverfügung an die IV-Stelle zurückzuweisen (S. 2 Ziff. 2). Nachdem die IV-Stelle mit Beschwerdeantwort vom 2. Dezember 2013 ( Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde beantragt hatte, wurde die Versicherte mit Ver fügung vom 9. Januar 2014 ( Urk. 7) zum Prozess beigeladen. M it Stellung nah me vom 6. Februar 2014 ( Urk. 9) beantragte sie die Gutheissung der Be schwerde gemäss den Anträgen des Beschwerdeführers. Die Stellungnahme der Versicherten sowie die Beschwerdeantwort wurde n den Verfahrensbeteiligten am 2 4. Februar 2014 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 11).

Nachdem die IV-Stelle mit Beschwerdeantwort vom 2. Dezember 2013 ( Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde beantragt hatte, wurde die Versicherte mit Ver fügung vom 9. Januar 2014 ( Urk. 7) zum Prozess beigeladen. M it Stellung nah me vom 6. Februar 2014 ( Urk. 9) beantragte sie die Gutheissung der Be schwerde gemäss den Anträgen des Beschwerdeführers. Die Stellungnahme der Versicherten sowie die Beschwerdeantwort wurde n den Verfahrensbeteiligten am 2 4. Februar 2014 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 11). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beeinträchtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit ( Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit ( Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).

1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beeinträchtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit ( Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit ( Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

1.4 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 1.6 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vor instanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde ( § 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss ständiger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung - da diese das Verfahren verlängert und verteuert - abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abge lehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der entscheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. SVR 1995 ALV Nr. 27 S. 69).

1.6 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vor instanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde ( § 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss ständiger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung - da diese das Verfahren verlängert und verteuert - abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abge lehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der entscheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. SVR 1995 ALV Nr. 27 S. 69). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in ihrer Verfügung vom 2. Oktober 2013 ( Urk. 2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass bei der Versicher ten kein langanhaltender Gesundheitsschaden im Sinne der Invalidenversiche rung vorliege. Im Vordergrund stehe vor allem eine berufliche Überforderungs situation und es bestehe insgesamt keine IV-relevante eigenständige psychische Erkrankung (S. 1 unten). Die im Einwand genannte Diagnose gehöre nicht zu einer unter den Förster-Kriterien zu prüfende Diagnose. Die beschriebene Über forderungssituation sei durch den Wechsel der Arbeitsstelle im August 2009 entstanden. Es könne davon ausgegangen werden, dass die beschriebenen Ein schränkungen reaktiv und behandelbar seien. Es könne davon ausgegangen werden, dass es der Versicherten zumutbar sei, die erwähnten Beschwerden zu überwinden (S. 2).

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in ihrer Verfügung vom 2. Oktober 2013 ( Urk. 2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass bei der Versicher ten kein langanhaltender Gesundheitsschaden im Sinne der Invalidenversiche rung vorliege. Im Vordergrund stehe vor allem eine berufliche Überforderungs situation und es bestehe insgesamt keine IV-relevante eigenständige psychische Erkrankung (S. 1 unten). Die im Einwand genannte Diagnose gehöre nicht zu einer unter den Förster-Kriterien zu prüfende Diagnose. Die beschriebene Über forderungssituation sei durch den Wechsel der Arbeitsstelle im August 2009 entstanden. Es könne davon ausgegangen werden, dass die beschriebenen Ein schränkungen reaktiv und behandelbar seien. Es könne davon ausgegangen werden, dass es der Versicherten zumutbar sei, die erwähnten Beschwerden zu überwinden (S. 2). 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), d i e Arbeitgeber in der Versicherten habe diese, nachdem sie seit Mai 2010 immer wieder an psychischen Problemen gelitten habe und seit dem 1 4. November 2011 wiederum zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei, zur vertrauensärztlichen Untersuchung angemeldet. Die psychiatrische Begutachtung der Versicherten habe eine 30%ige Restarbeitsfähigkeit ergeben, wobei keine abschliessende Beur teilung der Berufsunfähigkeit erfolgt sei (S. 4 unten). Eine erneute vertrau ensärztliche Untersuchung habe ergeben, dass die Versicherte als Primarlehr person zu 100 % berufsunfähig sei, sie hingegen als DAZ (Deutsch als Zweit sprache )-Lehrerin weiterhin vier Wochenlektionen, entsp rechend einem Pensum von 13.8 %, leisten könne. Daraufhin seien der Versicherten ab dem 1. März 2013 Berufsinvalidenleistungen nach Massgabe eines Invaliditätsgrades von 100 % zugesprochen worden (S. 5 oben). Die von der Beschwerdegegnerin vor gebrachte Begründung entspreche demnach nicht der medizinischen Aktenlage. Die Begutachtung en hätte n klar und schlüssig ergeben, dass bei der Versicher ten ein nach den Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems eigenstän diges und krankheitswertiges psychiatrisches Zustandsbild ausgewiesen sei, welches das Arbeits- und Leistungsvermögen erheblich und anhaltend ein schränke (S. 6 ). Diesen Ausführungen schloss sich die Versicherte im Wesentli chen an ( Urk. 9).

2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), d i e Arbeitgeber in der Versicherten habe diese, nachdem sie seit Mai 2010 immer wieder an psychischen Problemen gelitten habe und seit dem 1 4. November 2011 wiederum zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei, zur vertrauensärztlichen Untersuchung angemeldet. Die psychiatrische Begutachtung der Versicherten habe eine 30%ige Restarbeitsfähigkeit ergeben, wobei keine abschliessende Beur teilung der Berufsunfähigkeit erfolgt sei (S. 4 unten). Eine erneute vertrau ensärztliche Untersuchung habe ergeben, dass die Versicherte als Primarlehr person zu 100 % berufsunfähig sei, sie hingegen als DAZ (Deutsch als Zweit sprache )-Lehrerin weiterhin vier Wochenlektionen, entsp rechend einem Pensum von 13.8 %, leisten könne. Daraufhin seien der Versicherten ab dem 1. März 2013 Berufsinvalidenleistungen nach Massgabe eines Invaliditätsgrades von 100 % zugesprochen worden (S. 5 oben). Die von der Beschwerdegegnerin vor gebrachte Begründung entspreche demnach nicht der medizinischen Aktenlage. Die Begutachtung en hätte n klar und schlüssig ergeben, dass bei der Versicher ten ein nach den Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems eigenstän diges und krankheitswertiges psychiatrisches Zustandsbild ausgewiesen sei, welches das Arbeits- und Leistungsvermögen erheblich und anhaltend ein schränke (S. 6 ). Diesen Ausführungen schloss sich die Versicherte im Wesentli chen an ( Urk. 9). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob und in welchem Ausmass die Versicherte in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist beziehungsweise ob ein Anspruch auf eine Invalidenrente besteht.

2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob und in welchem Ausmass die Versicherte in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist beziehungsweise ob ein Anspruch auf eine Invalidenrente besteht. 3.

3. 3.1 Dr. med. Y.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Chefarzt ad interim Z.___, berichtete am 2 3. Mai 2012 ( Urk. 6/18) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Ar beitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1):

3.1 Dr. med. Y.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Chefarzt ad interim Z.___, berichtete am 2 3. Mai 2012 ( Urk. 6/18) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Ar beitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - Burnout-Syndrom (ICD-10 Z73.0) mit sekundärer depressiver Entwick lung

Burnout-Syndrom (ICD-10 Z73.0) mit sekundärer depressiver Entwick lung - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1) - akzentuierte Persönlichk eitszüge (perfektionistisch; ICD-10 Z73.1)

akzentuierte Persönlichk eitszüge (perfektionistisch; ICD-10 Z73.1) Er führte aus, er behandle die Versicherte seit dem 3. März 2010 (S. 2 Ziff. 1.2). Di e Versicherte habe sich aus grosser Sorge, an einer Demenz erkrankt zu sein, nach Selbstzuweisung bei ihm vorgestellt. Im Vordergrund der Symptomatik seien Vergesslichkeit, Aufmerksamkeitsschwierigkeiten, Planungsschwierig kei ten und allgemeine Erschöpfungsgefühle gestanden. Vorausgegangen sei ein Stellenwechsel an eine Grundstufe im Sommer 2009, was für die Versicherte Neuland gewesen sei. Die Anforderungen seien sehr hoch gewesen. Die Versi cherte habe immer mehr Freizeit geopfert, habe abends und an Wochenenden gearbeitet und immer häufiger zu wenig geschlafen. Im Verlauf hätten sich Stimmungsschwankungen, Freudlosig keit und Reizbarkeit, wie auch eine zu nehmende emotionale, kognitive und körperliche Erschöpfung mit Ineffektivität gezeigt. Die Versicherte sei erstmals von Mai bis Juni 2010 zu 100 % arbeits unfähig gewesen. Der berufliche Wiedereinstieg sei dann grundsätzlich ge glückt, die Versicherte habe sich jedoch kräftemässig am Limit befunden. Von Juli bis November 2010 habe sich bei guten Fortschritten hinsichtlich eines schonenden Umgangs mit den vorhandenen Ressourcen ein erfreulich stabiles Zustandsbild mit Bewältigung des ursprünglichen Arbeitspensums von nicht ganz 70 % gezeigt. Ab Dezember 2010 sei infolge erneuter Erschöpfung eine partielle Krankschreibung bis zu den Frühlingsferien erfolgt. Von Juli bis Sep tember 2011 habe sich erneut ein erstaunlich stabiles Zustandsbild mit relativ guter Leistungsfähigkeit gezeigt, wobei sich die Versicherte retrospektiv gesehen in dieser Phase einmal mehr selber überfordert habe. Ab Oktober 2011 habe sich eine Häufung resignativer Gefühle gezeigt und s eit dem 1 4. November 2011 sei die Versicherte sodann aufgrund einer mittelgradigen depressiven Episode zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 Ziff. 1.4 und Ziff. 1.6 ). Derzeit lasse sich nur schwer abschätzen, wie der weitere Verlauf sein werde. Aktuell sei ein Arbeitsversuch mit einem Pensum von maximal acht Wochenstunden im Gange. Selbst dieses geringe Pensum führe bei der Versicherten zu einer Überforderung (S. 3 Ziff. 1.4). Bei der Versicherten bestünden eine deutliche Einschränkung der psy chischen Belastbarkeit sowie deutliche Einschränkungen im Bereich der psycho-physischen Leistungsfähigkeit, welche sich in einer deutlichen Leistungsinsuffi zienz mit raschem Überforderungserleben auswirkten. Die bisherige Tätigkeit sei der Versicherten möglicherweise noch in reduziertem zeitlichem Rahmen sowie in angepasster Umgebung möglich (S. 3 Ziff. 1.7).

Er führte aus, er behandle die Versicherte seit dem 3. März 2010 (S. 2 Ziff. 1.2). Di e Versicherte habe sich aus grosser Sorge, an einer Demenz erkrankt zu sein, nach Selbstzuweisung bei ihm vorgestellt. Im Vordergrund der Symptomatik seien Vergesslichkeit, Aufmerksamkeitsschwierigkeiten, Planungsschwierig kei ten und allgemeine Erschöpfungsgefühle gestanden. Vorausgegangen sei ein Stellenwechsel an eine Grundstufe im Sommer 2009, was für die Versicherte Neuland gewesen sei. Die Anforderungen seien sehr hoch gewesen. Die Versi cherte habe immer mehr Freizeit geopfert, habe abends und an Wochenenden gearbeitet und immer häufiger zu wenig geschlafen. Im Verlauf hätten sich Stimmungsschwankungen, Freudlosig keit und Reizbarkeit, wie auch eine zu nehmende emotionale, kognitive und körperliche Erschöpfung mit Ineffektivität gezeigt. Die Versicherte sei erstmals von Mai bis Juni 2010 zu 100 % arbeits unfähig gewesen. Der berufliche Wiedereinstieg sei dann grundsätzlich ge glückt, die Versicherte habe sich jedoch kräftemässig am Limit befunden. Von Juli bis November 2010 habe sich bei guten Fortschritten hinsichtlich eines schonenden Umgangs mit den vorhandenen Ressourcen ein erfreulich stabiles Zustandsbild mit Bewältigung des ursprünglichen Arbeitspensums von nicht ganz 70 % gezeigt. Ab Dezember 2010 sei infolge erneuter Erschöpfung eine partielle Krankschreibung bis zu den Frühlingsferien erfolgt. Von Juli bis Sep tember 2011 habe sich erneut ein erstaunlich stabiles Zustandsbild mit relativ guter Leistungsfähigkeit gezeigt, wobei sich die Versicherte retrospektiv gesehen in dieser Phase einmal mehr selber überfordert habe. Ab Oktober 2011 habe sich eine Häufung resignativer Gefühle gezeigt und s eit dem 1 4. November 2011 sei die Versicherte sodann aufgrund einer mittelgradigen depressiven Episode zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 Ziff. 1.4 und Ziff. 1.6 ). Derzeit lasse sich nur schwer abschätzen, wie der weitere Verlauf sein werde. Aktuell sei ein Arbeitsversuch mit einem Pensum von maximal acht Wochenstunden im Gange. Selbst dieses geringe Pensum führe bei der Versicherten zu einer Überforderung (S. 3 Ziff. 1.4). Bei der Versicherten bestünden eine deutliche Einschränkung der psy chischen Belastbarkeit sowie deutliche Einschränkungen im Bereich der psycho-physischen Leistungsfähigkeit, welche sich in einer deutlichen Leistungsinsuffi zienz mit raschem Überforderungserleben auswirkten. Die bisherige Tätigkeit sei der Versicherten möglicherweise noch in reduziertem zeitlichem Rahmen sowie in angepasster Umgebung möglich (S. 3 Ziff. 1.7). 3.2 Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psycho therapie, erstattete sein psychiatrisches Gutachten zuhanden des Beschwerde führers am 3 0. August 2012 ( Urk. 6/20) im Wesentlichen gestützt auf die Unter suchung der Versicherten sowie die Akten. Er nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 13 Ziff. 3.2):

3.2 Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psycho therapie, erstattete sein psychiatrisches Gutachten zuhanden des Beschwerde führers am 3 0. August 2012 ( Urk. 6/20) im Wesentlichen gestützt auf die Unter suchung der Versicherten sowie die Akten. Er nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 13 Ziff. 3.2): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1) - akzentuierte Persönlichkeit mit perfektionistischen Zügen und Selbst wertproblematik (ICD-10 F 73.1)

akzentuierte Persönlichkeit mit perfektionistischen Zügen und Selbst wertproblematik (ICD-10 F 73.1) Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine Er schöpfungssymptomatik, Rückenschmerzen, Osteoporose, berufliche Probleme, sozialer Rückzug mit beträchtlichen Partizipationsverlusten (S. 14 Ziff. 3.3). Er führte aus, die Versicherte sei erstmals von Mai bis Juni 2010 sowie ab dem 1 4. November 2011 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen (S. 15 unten). Die Fähig keit zur Planung und Strukturierung von Aufgaben gemäss Anforderungsprofil für eine Primarschullehrerin seien mittelgradig bis teilweise schwerer einge schränkt. Auch die Flexibilität und Umstellungsfähigkeit sowie vor allem die psychophysische Durchhaltefähigkeit seien deutlich reduziert. Zum Zeitpunkt der Begutachtung bestehe bei der Versicherten demnach für die angestammte wie auch zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Primarlehrperson eine Arbeitsunfähig keit von zirka 70 %, welche unter Umständen kurzfristig auf 60 % reduziert werden könne. Für diese Minderung der Arbeitsfähigkeit sei primär die ge nannte depressive Störung ausschlaggebend (S. 16 Mitte). Daraus auf eine Be rufsunfähigkeit zu schliessen, wäre jedoch verfrüht, da die therapeutischen Optionen noch nicht ausgeschöpft seien (S. 16 unten).

Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine Er schöpfungssymptomatik, Rückenschmerzen, Osteoporose, berufliche Probleme, sozialer Rückzug mit beträchtlichen Partizipationsverlusten (S. 14 Ziff. 3.3). Er führte aus, die Versicherte sei erstmals von Mai bis Juni 2010 sowie ab dem 1 4. November 2011 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen (S. 15 unten). Die Fähig keit zur Planung und Strukturierung von Aufgaben gemäss Anforderungsprofil für eine Primarschullehrerin seien mittelgradig bis teilweise schwerer einge schränkt. Auch die Flexibilität und Umstellungsfähigkeit sowie vor allem die psychophysische Durchhaltefähigkeit seien deutlich reduziert. Zum Zeitpunkt der Begutachtung bestehe bei der Versicherten demnach für die angestammte wie auch zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Primarlehrperson eine Arbeitsunfähig keit von zirka 70 %, welche unter Umständen kurzfristig auf 60 % reduziert werden könne. Für diese Minderung der Arbeitsfähigkeit sei primär die ge nannte depressive Störung ausschlaggebend (S. 16 Mitte). Daraus auf eine Be rufsunfähigkeit zu schliessen, wäre jedoch verfrüht, da die therapeutischen Optionen noch nicht ausgeschöpft seien (S. 16 unten). 3.3 Dr. med. B.___, Fachärztin Psychiatrie/Psychotherapie, erstattete ihr psychiatrisches Gutachten zuhanden des Beschwerdeführers am 1 4. Januar 2013 ( Urk. 6/34) gestützt auf die Akten sowie die Untersuchung der Versicher ten vom 1 8. Dezember 201 2. Sie nannte folgende Diagnosen (S. 9 lit. d):

3.3 Dr. med. B.___, Fachärztin Psychiatrie/Psychotherapie, erstattete ihr psychiatrisches Gutachten zuhanden des Beschwerdeführers am 1 4. Januar 2013 ( Urk. 6/34) gestützt auf die Akten sowie die Untersuchung der Versicher ten vom 1 8. Dezember 201 2. Sie nannte folgende Diagnosen (S. 9 lit. d): - rezidivierendes depressives Zustandsbild auf dem Boden einer Burnout-Si tuation (ICD-10 Z73.0), aktuell mittelgradige depressive Episode (ICD.10 F33.1)

rezidivierendes depressives Zustandsbild auf dem Boden einer Burnout-Si tuation (ICD-10 Z73.0), aktuell mittelgradige depressive Episode (ICD.10 F33.1) - akzentuierte Persönlichkeitszüge (perfektionistisch; ICD-10 Z 73.1)

akzentuierte Persönlichkeitszüge (perfektionistisch; ICD-10 Z 73.1) Sie führte aus, im Nachhinein könne und müsse gesagt werden, dass sich die Versicherte eigentlich immer mehr über- als unterbelastet habe, und dass es wohl auch schon in früheren Jahren immer wieder zu einer Überlastung gekom men sei, welche die Versicherte teilweise durch Timeouts, unbezahlten Urlaub oder Reduktion des Pensums abgefedert habe (S. 7 Ziff. 5). Das vergangene Jahr habe gezeigt, dass es trotz intensiver psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung und grossem Entgegenkommen an der Arbeitsstelle inklusive Case-Mana gement nicht gelungen sei, mit der Versicherten ein verwertbares Arbeits pensum aufzubauen. Vielmehr liege das tatsächlich geleistete Pensum der Versi cherten aktuell bei 13.8 % und damit befinde sich die Versicherte sowohl nach eigenem Gefühl als auch nach Angaben des behandelnden Psychiaters und der Einschätzung der Schulleiterin absolut am Limit. Es könne somit gesagt werden, dass die Versicherte bis auf das aktuell geleistete Pensum von 13.8 % auch mittel- und langfristig als berufsunfähig in ihrem erlernten Beruf als Primar schullehrerin zu beurteilen sei. Die Versicherte habe dabei alle ihr zur Verfü gung stehenden therapeutischen Möglichkeiten ausgenutzt und möglichen Anstrengungen unternommen, um ihr Pensum steigern zu können (S. 8 oben). Die Versicherte könne das Pensum von vier Stunden DAZ (Deutsch als Zweit sprache )-Unterricht durchaus bewältigen. Es handle sich um eine Art Einzelun terricht beziehungsweise Unterricht mit zwei Schülern, was nicht zu vergleichen sei mit einer Tätigkeit als Klassenlehrperson. Die Versicherte scheine in der Lage zu sein, mit einem sehr kleinen Pensum eine Art Einzelunterricht durchzu führen. Mit dem genannten Pensum von vier Lektionen pro Woche sei die Versi cherte am Limit. Eine Übernahme von Unterricht in Klassen, grösserer Ver antwortung oder besondere Stressoren wie auch Elterngespräche, Unterrichts planung seien der Versicherten jedoch auch lä ng er fristig nicht möglich (S. 8 Ziff. 6).

Sie führte aus, im Nachhinein könne und müsse gesagt werden, dass sich die Versicherte eigentlich immer mehr über- als unterbelastet habe, und dass es wohl auch schon in früheren Jahren immer wieder zu einer Überlastung gekom men sei, welche die Versicherte teilweise durch Timeouts, unbezahlten Urlaub oder Reduktion des Pensums abgefedert habe (S. 7 Ziff. 5). Das vergangene Jahr habe gezeigt, dass es trotz intensiver psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung und grossem Entgegenkommen an der Arbeitsstelle inklusive Case-Mana gement nicht gelungen sei, mit der Versicherten ein verwertbares Arbeits pensum aufzubauen. Vielmehr liege das tatsächlich geleistete Pensum der Versi cherten aktuell bei 13.8 % und damit befinde sich die Versicherte sowohl nach eigenem Gefühl als auch nach Angaben des behandelnden Psychiaters und der Einschätzung der Schulleiterin absolut am Limit. Es könne somit gesagt werden, dass die Versicherte bis auf das aktuell geleistete Pensum von 13.8 % auch mittel- und langfristig als berufsunfähig in ihrem erlernten Beruf als Primar schullehrerin zu beurteilen sei. Die Versicherte habe dabei alle ihr zur Verfü gung stehenden therapeutischen Möglichkeiten ausgenutzt und möglichen Anstrengungen unternommen, um ihr Pensum steigern zu können (S. 8 oben). Die Versicherte könne das Pensum von vier Stunden DAZ (Deutsch als Zweit sprache )-Unterricht durchaus bewältigen. Es handle sich um eine Art Einzelun terricht beziehungsweise Unterricht mit zwei Schülern, was nicht zu vergleichen sei mit einer Tätigkeit als Klassenlehrperson. Die Versicherte scheine in der Lage zu sein, mit einem sehr kleinen Pensum eine Art Einzelunterricht durchzu führen. Mit dem genannten Pensum von vier Lektionen pro Woche sei die Versi cherte am Limit. Eine Übernahme von Unterricht in Klassen, grösserer Ver antwortung oder besondere Stressoren wie auch Elterngespräche, Unterrichts planung seien der Versicherten jedoch auch lä ng er fristig nicht möglich (S. 8 Ziff. 6). 3.4 Dr. med. C.___, Allgemeine Medizin FMH, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, nahm am 1 5. Februar 2013 Stellung ( Urk. 6/46/3) und führte aus, aus medizinischer Sicht erscheine eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit und eine nur noch 13.5%ige Ar beitsfähigkeit in angepassten schulischen Tätigkeiten aufgrund einer rezidivie renden depressiven Störung mit unterdessen unvollständige r Remiss ion ab 1 1. November 2011 als nachvollziehbar.

3.4 Dr. med. C.___, Allgemeine Medizin FMH, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, nahm am 1 5. Februar 2013 Stellung ( Urk. 6/46/3) und führte aus, aus medizinischer Sicht erscheine eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit und eine nur noch 13.5%ige Ar beitsfähigkeit in angepassten schulischen Tätigkeiten aufgrund einer rezidivie renden depressiven Störung mit unterdessen unvollständige r Remiss ion ab 1 1. November 2011 als nachvollziehbar. 4.

4. 4.1 G estützt auf die übereinstimmenden Akten ist davon auszugehen, dass bei der Versicherten eine rezidivierende depressive Störung mit einer gegenwärtig mit telgradigen depressiven Episode ausgewiesen ist, welche Auswirku ngen auf die Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf als Primarschulleh rerin im Sinne einer Berufsunfähigkeit hat.

4.1 G estützt auf die übereinstimmenden Akten ist davon auszugehen, dass bei der Versicherten eine rezidivierende depressive Störung mit einer gegenwärtig mit telgradigen depressiven Episode ausgewiesen ist, welche Auswirku ngen auf die Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf als Primarschulleh rerin im Sinne einer Berufsunfähigkeit hat. Diesbezüglich bleibt anzumerken, dass der Auffassung der Beschwerdegegnerin, wonach eine rezidivierende depressive Störung per se keinen invalidisierenden Charakter habe, nicht gefolgt werden kann (vgl. Urk. 6/46 S. 5). So ist die Ar gumentation der Beschwerdegegnerin vorliegend nicht einschlägig, sondern betrifft die Frage, ob eine Depression als psychische Komorbidität im Rahmen der Überwindbarkeitsrechtsprechung - wenn also zur Hauptsache eine Schmerz krankheit diagnostiziert wurde – gelte, was sie in der Regel tatsächlich nicht tut. Darum geht es vorliegend jedoch nicht. Die Rechtsprechung zur Auswirkung einer mittelgradigen Depression auf die Arbeitsfähigkeit ist zwar facettenreich, doch ist es gemäss Urteil des Bundesgerichts 9C_1041/2010 vom 3 0. März 2011 nicht bundesrechtswidrig, eine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit wegen einer leichten bis mittelgradigen depressiven Episode anzunehmen (E. 5.2). Auch im Urteil 9C_210/2012 vom 9. Juli 2012 äusserte sich das Bun des gericht dahingehend, dass eine invalidisierende Wirkung einer mittel schwe ren depressiven Störung, sofern sie nicht bloss eine Begleiterscheinung einer Schmerzkrankheit darstelle, nicht von vornherein auszuschliessen sei (E. 4.2). Nach dem Gesagten steht somit fest, dass die Rechtsprechung in Bezug auf die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Störung, wie sie bei der Versicherten vorliegt, Raum lässt, um eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in relevantem Ausmass zu berücksichtigen.

Diesbezüglich bleibt anzumerken, dass der Auffassung der Beschwerdegegnerin, wonach eine rezidivierende depressive Störung per se keinen invalidisierenden Charakter habe, nicht gefolgt werden kann (vgl. Urk. 6/46 S. 5). So ist die Ar gumentation der Beschwerdegegnerin vorliegend nicht einschlägig, sondern betrifft die Frage, ob eine Depression als psychische Komorbidität im Rahmen der Überwindbarkeitsrechtsprechung - wenn also zur Hauptsache eine Schmerz krankheit diagnostiziert wurde – gelte, was sie in der Regel tatsächlich nicht tut. Darum geht es vorliegend jedoch nicht. Die Rechtsprechung zur Auswirkung einer mittelgradigen Depression auf die Arbeitsfähigkeit ist zwar facettenreich, doch ist es gemäss Urteil des Bundesgerichts 9C_1041/2010 vom 3 0. März 2011 nicht bundesrechtswidrig, eine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit wegen einer leichten bis mittelgradigen depressiven Episode anzunehmen (E. 5.2). Auch im Urteil 9C_210/2012 vom 9. Juli 2012 äusserte sich das Bun des gericht dahingehend, dass eine invalidisierende Wirkung einer mittel schwe ren depressiven Störung, sofern sie nicht bloss eine Begleiterscheinung einer Schmerzkrankheit darstelle, nicht von vornherein auszuschliessen sei (E. 4.2). Nach dem Gesagten steht somit fest, dass die Rechtsprechung in Bezug auf die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Störung, wie sie bei der Versicherten vorliegt, Raum lässt, um eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in relevantem Ausmass zu berücksichtigen. 4.2 Gestützt auf die vorliegenden medizinischen Akten lassen sich d er Gesundheits zustand der Versicherten und insbesondere ihre Arbeitsfähigkeit in einer ange passten Tätigkeit jedoch nur ungenügend beurteilen.

4.2 Gestützt auf die vorliegenden medizinischen Akten lassen sich d er Gesundheits zustand der Versicherten und insbesondere ihre Arbeitsfähigkeit in einer ange passten Tätigkeit jedoch nur ungenügend beurteilen. So liegen lediglich ein Bericht des behandelnden Psychiaters Dr. Y.___, zwei psychiatrische Gutachten zuhanden des Beschwerdeführers sowie die Stel lungnahme der RAD- Ärztin Dr. C.___ vor. Diesen medizinischen Beurteilungen ist nic ht ohne weiteres zu entnehmen, o b und aus welchem Grund die diagnos tizierte rezidivierende depressive Störung nicht nur eine Berufsunfähigkeit, sondern auch eine derart hohe Arbeitsunfähigkeit von rund 86 % in einer lei dens angepassten Tätigkeit zur Fol ge haben soll. Damit erscheinen die Einschät zungen nicht ohne weiteres als nachvollziehbar. Ausserdem wurden die psychiatrischen Gutachten (vgl. vorstehend E. 3.2 und E. 3.3) zuhanden des Beschwerdeführers erstellt und hatten in erster Linie die Beurteilung einer Berufsunfähig keit zum Thema, wobei eine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit nicht Gegenstand der Begutacht ung war. Insbesondere wurde in keiner Weise auf die Tätigkeit im kaufmännischen Bereich, welche die Versicherte bis ins Jahre 2010 neben der Tätigkeit als Leh rerin ausübte (vgl. Urk. 6/46 S. 4), Bezug genommen. So geht aus den Akten nicht eindeutig hervor, ob der Versicherte n eine kaufmännische Tätigkeit in ruhiger Umgebung allenfalls in einem höheren Pensum zumutbar wäre oder ob sie in der Lage wäre, mehr als vier Lektionen DA Z zu unterrichten. In diesem Zusammenhang wäre ebenfalls abzuklären, ob sämtliche zumutbaren Therapie möglichkeiten beim Krankheitsbild der Versicherten ausgeschöpft sind, bezie hungsweise inwiefern eine Einnahme von Antidepressiva die Arbeitsfähigkeit der Versicherten in einer angepassten Tätigkeit zu beeinflussen vermöchte. Zur Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit der Versicherten in einer angepassten Tätigkeit kann deshalb nicht auf die psychiatrischen Gut achten beziehungsweise die vorliegenden ärztlichen Berichte abgestellt werden.

So liegen lediglich ein Bericht des behandelnden Psychiaters Dr. Y.___, zwei psychiatrische Gutachten zuhanden des Beschwerdeführers sowie die Stel lungnahme der RAD- Ärztin Dr. C.___ vor. Diesen medizinischen Beurteilungen ist nic ht ohne weiteres zu entnehmen, o b und aus welchem Grund die diagnos tizierte rezidivierende depressive Störung nicht nur eine Berufsunfähigkeit, sondern auch eine derart hohe Arbeitsunfähigkeit von rund 86 % in einer lei dens angepassten Tätigkeit zur Fol ge haben soll. Damit erscheinen die Einschät zungen nicht ohne weiteres als nachvollziehbar. Ausserdem wurden die psychiatrischen Gutachten (vgl. vorstehend E. 3.2 und E. 3.3) zuhanden des Beschwerdeführers erstellt und hatten in erster Linie die Beurteilung einer Berufsunfähig keit zum Thema, wobei eine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit nicht Gegenstand der Begutacht ung war. Insbesondere wurde in keiner Weise auf die Tätigkeit im kaufmännischen Bereich, welche die Versicherte bis ins Jahre 2010 neben der Tätigkeit als Leh rerin ausübte (vgl. Urk. 6/46 S. 4), Bezug genommen. So geht aus den Akten nicht eindeutig hervor, ob der Versicherte n eine kaufmännische Tätigkeit in ruhiger Umgebung allenfalls in einem höheren Pensum zumutbar wäre oder ob sie in der Lage wäre, mehr als vier Lektionen DA Z zu unterrichten. In diesem Zusammenhang wäre ebenfalls abzuklären, ob sämtliche zumutbaren Therapie möglichkeiten beim Krankheitsbild der Versicherten ausgeschöpft sind, bezie hungsweise inwiefern eine Einnahme von Antidepressiva die Arbeitsfähigkeit der Versicherten in einer angepassten Tätigkeit zu beeinflussen vermöchte. Zur Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit der Versicherten in einer angepassten Tätigkeit kann deshalb nicht auf die psychiatrischen Gut achten beziehungsweise die vorliegenden ärztlichen Berichte abgestellt werden. 4.3 Zusammenfassend lässt die medizinische Aktenlage eine abschliessende Beurtei lung der relevanten Fr age nach dem Gesundheitszustand und der Arbeitsfähig keit der Versicherten in einer angepassten Tätigkeit im relevanten Zeitraum nicht zu, weshalb die Sache an die IV-Stelle zurü ckzuweisen ist, damit diese entsprechende Abklärungen zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsfähigkeit sowohl in der angestammten als auch insbesondere in einer angepassten Tätig keit vornehme. Dabei steht das fortgeschrittene Alter der Versicherten der Ver wertbarkeit einer allfällig höheren Restarbeitsfähigkeit in den bisherigen Tätig eiten als DAZ-Lehrerin (Einzelunterricht) sowie im kaufmännischen Bereich nicht entge gen. Anschliessend wird die IV-Stelle über den Rentenanspruch der Versicherten neu verfügen.

4.3 Zusammenfassend lässt die medizinische Aktenlage eine abschliessende Beurtei lung der relevanten Fr age nach dem Gesundheitszustand und der Arbeitsfähig keit der Versicherten in einer angepassten Tätigkeit im relevanten Zeitraum nicht zu, weshalb die Sache an die IV-Stelle zurü ckzuweisen ist, damit diese entsprechende Abklärungen zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsfähigkeit sowohl in der angestammten als auch insbesondere in einer angepassten Tätig keit vornehme. Dabei steht das fortgeschrittene Alter der Versicherten der Ver wertbarkeit einer allfällig höheren Restarbeitsfähigkeit in den bisherigen Tätig eiten als DAZ-Lehrerin (Einzelunterricht) sowie im kaufmännischen Bereich nicht entge gen. Anschliessend wird die IV-Stelle über den Rentenanspruch der Versicherten neu verfügen. 4.4 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen, dass die ange fochtene Verfügung vom 2. Oktober 2013 aufzuheben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückzuweisen ist, damit diese nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.

4.4 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen, dass die ange fochtene Verfügung vom 2. Oktober 2013 aufzuheben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückzuweisen ist, damit diese nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 5.

5. 5.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerle gen.

5.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerle gen. 5.2 Dem obsiegenden Beschwerdeführer als Sozialver sicherungsträger steht keine Parteientschädigung zu, die Voraussetzungen für eine ausnahmsweise Zuspre chung einer Entschädigung sind nicht gegeben (BGE 128 V 1 24 E. 5b).

5.2 Dem obsiegenden Beschwerdeführer als Sozialver sicherungsträger steht keine Parteientschädigung zu, die Voraussetzungen für eine ausnahmsweise Zuspre chung einer Entschädigung sind nicht gegeben (BGE 128 V 1 24 E. 5b). 5.3 Rechtsprechungsgemäss haben Beigeladene, die mit ihren Anträgen durchdrin gen, Anspruch auf Ersatz der Parteikosten (BGE 109 V 6 0 E. 4). Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen ( § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ).

5.3 Rechtsprechungsgemäss haben Beigeladene, die mit ihren Anträgen durchdrin gen, Anspruch auf Ersatz der Parteikosten (BGE 109 V 6 0 E. 4). Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen ( § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). D er vertretene n Beigeladene n ist eine Prozessentschädigung von Fr. 1‘200.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) zuzusprechen.

D er vertretene n Beigeladene n ist eine Prozessentschädigung von Fr. 1‘200.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) zuzusprechen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 2. Oktober 2013 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 2. Oktober 2013 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 6 00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 6 00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Dem Beschwerdeführer wird keine Prozessentschädigung zugesprochen.

3. Dem Beschwerdeführer wird keine Prozessentschädigung zugesprochen. 4. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beigeladenen eine Prozessentschä digung von Fr. 1‘200.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

4. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beigeladenen eine Prozessentschä digung von Fr. 1‘200.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 5. Zustellung gegen Empfangsschein an:

5. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Kanton Zürich, handelnd durch BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich

Kanton Zürich, handelnd durch BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Dr. Karin Goy

Dr. Karin Goy - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 6. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

6. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannSchüpbach