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Die aktuelle Gesundheitslage in Ecuador ist dramatisch und die Kindertagesstätte muss bis auf Weiteres geschlossen bleiben.
Der ecuadorianische Staat hat in den letzten Monaten eine Ausgangssperre zwischen 14 Uhr und 5 Uhr morgens verhängt, nachdem der kleine Andenstaat ungemein hart von der Corona-Pandemie getroffen wurde. Das Epizentrum des Ausbruchs befand sich zwar im südlichen Guayaquil, aber auch die Hauptstadt Quito verzeichnete extrem hohe Fallzahlen. Die Beschäftigung im informellen Sektor ist in Ecuador hoch, insbesondere in Quartieren wie dem Comité del Pueblo, wo die Stiftung angesiedelt ist. Die Pandemie hat die finanzielle Situation der Bevölkerung und auch der Familien der Stiftung damit stark verschlechtert.
Wir hoffen, dass sich die Situation so rasch wie möglich entspannt und auch in Quito bald wieder ein Stück Normalität einkehrt, damit die Menschen ihre Arbeit wieder aufnehmen können, welche sie zum Überleben dringend benötigen. Sobald es die Zustände erlauben, wird die Stiftung Ñeque y más Ñeque ihre wichtige Funktion für das Quartier wieder aufnehmen.