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Milt „Judge“ Hinton spielte mit allen: Eddie South, Zutty Singleton, Erskine Tate, Art Tatum, Count Basie, Louis Armstrong, Ben Webster, Sammy Davis Jr.,
Red Norvo, Terry Gibbs, Bobby Hackett, Pearl Bailey, Bing Crosby, Paul Anka; die Liste lässt sich fortsetzen.
Wir hören einige Aufnahmen dieses vielseitigen Bassisten aus dem unerschöpflichen Fundus des swissjazzorama.
In der heutigen Session werden Musiker in etwas modernerer Art zu hören sein. Aber auch traditioneller Jazz wird zum Zuge kommen.
Der Schlagzeuger Paul Barbarin und Louis Armstrong werden das Programm eröffnen. Es folgen Oscar Peterson mit seinem Trio sowie Cannonball Adderley.
Den Abschluss macht Art Blakey mit seinen Jazz Messengers.
10.Febr. Mitbringsel aus dem LaMarotte in Affoltern a/A
Yvonne Trotman
Da ich die Jazz Abende im LaMarotte regelmässig besuche, ergibt sich manchmal eine Gelegenheit, CD‘s der Bands zu erwerben.
Heute Abend möchte ich ein paar von ihnen präsentieren:
HUK‘s ELEVEN - Rescued from the Drawer
Joe Haider Trio - Waltz for Ever
Melch Däniker Trio - The Monday Session
Alive Saxtett - Head‘s-Up
Nach der 1959 selbst auferlegten Zwangspause kehrte Rollins 1961 in die Nachtclubs zurück und früh im Jahr 1962 in die Aufnahmestudios, jetzt mit einem
RCA Victor Vertrag. Viele Übungsstunden auf der Williamsburg Bridge hatten ihm neue Kräfte verliehen, und durch den Gitarristen Jim Hall gewann er Einblicke
in die Bossa Nova und Calypso Musik, die er sofort weiterentwickelte und herausbrachte.
Bald folgte mit Don Cherry und Billy Higgins auch ein Ausflug in den Free Jazz, wo er erweiterte Improvisationsmöglichkeiten und ein neuartiges Zusammenspiel
in der Gruppe auslotete.
Doch bekannte Jazz Classics blieben sein Hauptrepertoire und es folgte eine Menge grossartiger Versionen von beliebten Songs, die eine Rollins Bearbeitung erhielten. Wir machen einen Vergleich mit „On Green Dolphin Street“.
In den drei Jahren bis 1965 spielte Rollins zusätzlich mit anderen grossartigen Kollegen wie Herbie Hancock, Ron Carter, Bob Cranshaw, Thad Jones und Ray Bryant zusammen, was einen wunderbar melodischen Abend verspricht.
Ich kann es nicht genau definieren, als wir noch junge Jazzfans waren, wurde das Kommerzielle etwas in die Schmuddelecke gestellt.
Manchmal wurden auch LP’s oder Teile daraus zum kommerziellen Erfolg, obwohl nichts derartiges eingeplant war. Wir hören uns einige Beispiele an, auch
solche, bei denen die kommerzielle Absicht offensichtlich war. Wie haben diese Stücke die Jahrzehnte seither überstanden?
Beispiele davon von Cannonball Adderley, Billy Cobham, John Coltrane etc., aber auch Louis Armstrong und weitere – Viel Vergnügen.
2.März Shootingstar Andrea Motis
und andere Jazz-Klänge aus Barcelona
Martin Stump
Mit dem Teenagerstar Andrea Motis hatte die katalanische Musikwelt ein Ausnahmetalent in die Jazzszene gehievt. Heute, 24-jährig, wird sie in Clubs und
Konzertsälen rund um den Erdball gefeiert.
Etwas im Schatten hingegen der berühmt gewordenen Sängerin und Multi-Instrumentalistin stehen andere erfahrene und solide Jazzmusiker,
wie etwa der Pianist Ignazi Terraza oder der Saxophonist Toni Solà.
Wir werden mit einer kleinen Auswahl aus der breiten lokalen Jazzszene Barcelonas interessante Jazz-Klänge hören.
Eigentlich war diese Band ein Ding der Unmöglichkeit. Sie wurde ins Leben gerufen, gehegt und gepflegt, bemuttert, finanziert und promotet von einem in
Deutschland geborenen italienischen Sozialisten, dessen Qualifikationen für das Management einer Band darin bestanden, dass er gelernter Architekt und
Besitzer eines Eiscafés in der Hohen Strasse in Köln war.
Geleitet wurde die Band von zwei Musikern, die sich gegenseitig in der Kunst überboten, sich im Hintergrund zu halten und möglichst wenig Profil zu
gewinnen. Trotzdem bestand die Band elf Jahre lang, entwickelte ein unvergleichlich hohes künstlerisches Niveau und ging als bedeutendes Kapitel in die Jazzgeschichte ein - bei weitem das beste Jazzorchester, das je ausserhalb der Vereinigten Staaten zusammengekommen war.
The Observer: Ist es nicht merkwürdig, dass die beste (seit Jimmie Lunceford die beste!) Big Band der Geschichte des Jazz überhaupt, nicht in New Orleans,
nicht in Chicago, nicht in Kansas City und auch nicht in New York, sondern im Herzen Europas, in Köln am Rhein entstanden ist?“
Wir hören Konzertaufnahmen, die grösstenteils nie auf Tonträgern erschienen sind.
Ort Restaurant „Zur Rote Buech“, Seestrasse 361, 8038 Zürich
Zeit 19.30 Uhr
Traktanden
1. Wahl Stimmenzähler und Protokollführer
2. Protokoll der Mitgliederversammlung vom 27.März 2019 (liegt zur Einsicht auf)
3. Jahresbericht des Vorstandes
4. Mutationen
5. Jahresabschluss der Buchhaltung
6. Erteilung der Décharge an den Vorstand
7. Wahl des Vorstandes
8. Wahl der Revisionsstelle bzw. der Revisoren
9. Tätigkeitsprogramm 2020
10. Budget und Festsetzen der Mitgliederbeiträge
11. Verschiedenes
Miles Davis hat den Durchbruch zum Weltstar anno 1955 geschafft.
Mein Referat beleuchtet die Jahre zuvor. Wir hören u.a. Aufnahmen mit Charlie Parker, Gene Ammons, Benny Carter, Sarah Vaughan, Tadd Dameron und mit Gruppen unter seinem Namen, darunter auch die „Birth of the Cool“ Band.
Ich werde auch versuchen, seine stilistischen Merkmale zu beschreiben und die Unterschiede zu seinen Konkurrenten darzustellen.