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- Kurz nachdem das Basler Stimmvolk den Veloring mit rund 58 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt hatte, präsentierte Baudirektor Hans-Peter Wessels den «Masterplan Velo».
- Der «Masterplan Velo» enthält auch Projekte, die Teil des abgelehnten Velorings waren (z.B. den Zollisteg). Das stösst bei den Bürgerlichen auf Kritik.
- Hans-Peter Wessels sieht darin keinen Widerspruch; gegen alle Projekte des Masterplans könne man demokratisch vorgehen
Der «Masterplan Velo» sei nichts Neues, sagt Wessels. Er enthalte nur Projekte, die schon bekannt sind und habe nichts mit dem ablehnten Veloring zu tun. Hätte er den «verkehrspolitischen Kompass», wie die Regierung den Masterplan nennt, vor der Abstimmung zum Veloring präsentiert, wäre die Kritik wohl härter ausgefallen und man hätte dies als Behörden-Propaganda angeprangert, mutmasst Wessels.
Lehnt das Volk ein Wohnprojekt ab, bedeutet das auch nicht, dass man nicht mehr wohnen soll.
Die Kritik der Bürgerlichen, er missachte den Volkswillen, kann Wessels nicht nachvollziehen. Es sei eine «Fehlinterpretation», wenn man denke, die Ablehnung des Velorrings bedeute, dass man keine Veloförderung in Basel wolle. «Lehnt das Stimmvolk ein Wohnbauprojekt ab, bedeutet das ja auch nicht, dass man künftig in dieser Stadt nicht mehr wohnen soll.»
Jedes einzelne Projekt im Masterplan könne noch abgelehnt werden, sagt Wessels. Er selbst glaubt allerdings, dass die meisten Projekte in den kommenden zehn, fünfzehn Jahren realisiert werden.