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An der ETH Zürich forscht Olga Sorkine in Computergrafik, inbesondere geometrische Modellierung. Die Mathematikerin und Informatikerin entwickelt Methoden und komplexe mathematische Rechnungen, die die Arbeit für 3D-Animatoren in Hollywood vereinfachen. Ihr Ziel ist es, dass 3D-Programme nicht nur für Profis, sondern einst für alle zugänglich und nutzbar sein werden.
Dafür entwickelt sie komplexe Algorithmen. Diese berechnen etwa, wie sich jeder Punkt einer 3D-Figur bewegt, wenn man an einem bestimmten Punkt der Figur zieht. Hinter einfachsten Bewegungen, stecken hochkomplexe Formeln.
Die gebürtige Russin Sorkine ist 30, hat eben einen bedeutenden Preis für Computergrafik gewonnen, lehrt seit Februar in Zürich und ist überglücklich, dass sie diese Assistenzprofessur bekommen hat. Zum einen sei die ETH "ein guter Karriereschritt", weil unter den 10 besten Informatik-Departements der Welt, inbesondere der Fachbereich Computergrafik. Zum andern ist die Stelle ein Glücksfall, weil ihr Partner, ein Deutscher, den sie an einer Konferenz kennengelernt hat, am Disney Lab in Zürich arbeitet. Er sei es auch, der sie abends um 8 Uhr im Büro daran erinnere, dass sie jetzt genug gearbeitet habe für heute.