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Das neue 007-Abenteuer «Spectre» wird einer der teuersten Filme aller Zeiten. Das Budget von 250 Millionen Dollar liege mittlerweile bei über 300 Millionen, berichtet CNN unter Berufung auf Mails, die bei einem Hackerangriff auf Sony entwendet worden sind. Der Konzern übernimmt für das Filmstudio MGM die Distribution des 24. Bond-Streifens.
Mit ein Grund für die Kostenexplosion seien Probleme mit dem Drehbuch, weiss die US-Website Gawker: Eine erste Version habe im Mai komplett überarbeitet werden müssen und sogar noch im November hätten die Produzenten um Barbara Broccoli an einem würdigen Ende gearbeitet. Das scheint nun aber gefunden worden zu sein: Seit dem 8. Dezember wird in den Pinewood Studios in London tatsächlich an «Spectre» gearbeitet, meldet Variety.
Gute Nachrichten für das Filmteam kommen dagegen aus Italien: Die Regierung hat wohl mit Blick auf Bond-Dreharbeiten im Februar und März ein Gesetz verschoben, nach dem Schusswaffen am Set einer aufwendigen Prüfung unterzogen werden müssen. Die Regierung änderte laut «La Repubblica» einen entsprechenden Entwurf im sogenannten Stabilitätsgesetz.
Die Produktionsfirmen hatten durch die Auflagen grosse Probleme bei Drehs von Actionfilmen oder Krimis in Italien befürchtet. Die Vereinigung der italienischen Filmindustrie (Anica) begrüsste die jetzige Aufschiebung, forderte zugleich aber, das Problem dauerhaft zu lösen.
Die Änderung kommt auch dem legendären Filmstudio Cinecittà in Rom zugute. Mit Steuererleichterungen für ausländische Produktionen hatte die Regierung dem kriselnden Studio, wo einst unter anderem Federico Fellinis «La Dolce Vita» gedreht wurde, wieder grosse Drehs verschafft, darunter eine Neuverfilmung von «Ben Hur».
(phi/sda/dpa)