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Die Kriminalpsychologie wendet die Psychologie auf Rechtsangelegenheiten an, oft um in einem Prozess Expertenbeweise zu liefern. Forensische Psychologen können Personen in Zivil- und Strafsachen beurteilen, um über Fragen zu entscheiden, darunter die Prozessfähigkeit einer Person, die Verbindung zwischen einer psychischen Erkrankung und einem Unfall oder Verbrechen sowie die Wahrscheinlichkeit zukünftigen schädlichen Verhaltens. Sie erstellen oft eine forensische Vorgeschichte, die Details wie Krankenakten, Polizeiberichte und Zeugenaussagen enthält, zusätzlich zu Interviews und psychiatrischen Untersuchungen. Sie sollten auch mit einschlägigen Rechtsfragen vertraut sein. Ein forensischer Psychologe kann aufgefordert werden, die häusliche Umgebung, den Erziehungsstil und den Charakter des Kindes in einem Sorgerechtsfall zu beurteilen, um eine Sorgerechtswahl vorzuschlagen, die im besten Interesse des Kindes ist.
Gustav Theodor Fechner
Gustav Theodor Fechner, ein deutscher Physiker und Philosoph, begründete die Psychophysik. Er schuf den Begriff Basistechniken, führte komplexe psychophysische Tests durch und begründete ein Forschungsfeld, das aktuell in der experimentellen Psychologie verfolgt wird. Psychophysik und experimentelle Psychologie haben beide ihre Wurzeln in Fechners wegweisendem Werk Elemente der Psychophysik von 1860
Rehabilitationspsychologie
Es untersucht, wie Menschen mit Beeinträchtigungen am besten behandelt und versorgt werden können, während gleichzeitig ihre Lebensqualität und ihre Fähigkeit, klar zu denken und mit anderen zu interagieren, verbessert werden. Rehabilitationspsychologen sind Spezialisten auf diesem Gebiet, die Patienten dabei unterstützen, diese Ziele durch Forschung, klinische Praxis, Lehre, öffentliche Bildung, die Schaffung von Sozialpolitik und Lobbyarbeit zu erreichen. Das Gebiet der Rehabilitationspsychologie umfasst alle Phasen des menschlichen Lebenszyklus, von der Kindheit bis ins hohe Alter.
Beratung und klinische Dienstleistungen
Rehabilitationspsychologen bieten klinische und Beratungsdienste an, um Menschen bei der Bewältigung chronischer, traumatischer oder angeborener Krankheiten oder Verletzungen zu unterstützen. Rückenmarksverletzung, Hirnverletzung, Schlaganfall, Amputation, Krebs, AIDS, Multiple Sklerose, Gliederschwäche, chronische Schmerzen, angeborene oder anhaltende Entwicklungsstörungen (wie z. Taubheit und Hörverlust sowie Blindheit und Sehverlust sind einige Beispiele für solche Zustände. Soziale Stigmatisierung und Benachteiligung in Bezug auf Kultur, Bildung oder andere Faktoren verstärken viele dieser Defizite.
Geregeltes psychologisches Denken
Der Behaviorismus – eine äußerst wichtige akademische Schule der Psychologie – beherrschte das psychologische Denken zwischen den beiden Weltkriegen. Der klassische Behaviorismus, der im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts vorherrschte, konzentrierte sich nur auf quantifizierbare und sichtbare Statistiken und ignorierte Ideen, Emotionen und andere Aspekte der allgemeinen inneren mentalen Aktivität. Gemäß dem Behaviorismus „reagiert“ ein Organismus auf Umstände (Reize), die durch interne biologische Prozesse und externe Umweltfaktoren geschaffen werden. Der Strukturalismus, die ehemals vorherrschende Denkschule, betrachtete die Psychologie als das Studium des Bewusstseins, der Erfahrung oder des Geistes. Körperliche Funktionen wurden jedoch nicht eliminiert. Bedeutung wurde ihnen nur im Zusammenhang mit seelischen Vorgängen beigemessen. Daher war das Beobachten und Dokumentieren der eigenen mentalen Prozesse die bestimmende Technik des Strukturalismus.
Fazit
Die Ära des klassischen Behaviorismus kann grob als 1912 bis 1930 definiert werden. Zu dieser Zeit war Watson der Hauptakteur, aber viele andere Leute waren schnell damit beschäftigt, ihre eigenen methodischen Wendungen zur Entwicklung des Programms hinzuzufügen. Das Ziel des klassischen Behaviorismus war es zu zeigen, dass Phänomene, von denen früher angenommen wurde, dass sie einer introspektiven Untersuchung bedürfen, wie Denken, Vorstellung, Emotionen oder Gefühle, als Reiz und Reaktion verstanden werden können. Ein weiteres Merkmal des traditionellen Behaviorismus war sein starrer Determinismus, der auf der Vorstellung beruhte, dass ein bestimmter Reiz jede Reaktion auslöst.