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Der Film «Matrix» ist nur die aktuellste Version einer Idee, welche schon lange verbreitet ist: Dass nämlich die Welt, wie wir sie kennen, nicht tatsächlich existiert. US-Physiker haben nun einen Test entwickelt, mit dem sich diese Hypothese testen lässt, wie «Heise Online» berichtet.
Drei Möglichkeiten ziehen die Forscher in Betracht. Erstens könnte es sein, dass die Menschheit ausstirbt, bevor die technischen Möglichkeiten zum Bau einer virtuellen Realität gegeben sind. Zweitens könnte es auch sein, dass gar kein Interesse daran besteht, unabhängig von der Möglichkeit. Trifft allerdings keine dieser beiden Möglichkeiten zu, müssten wir bereits in einer Computersimulation leben.
Um nun herauszufinden, ob das dritte Szenario zutrifft, stützen sich die Forscher auf Schwachstellen aktuell möglicher Simulationen des Universums. Leben wir in einer simulierten Wirklichkeit, so die Logik, müssten sich dieselben Fehler auch in unserer Umgebung zeigen. «In der Begrenzung der Energie von kosmischen Strahlen» könnten beispielsweise Hinweise auf ein Leben in der «Matrix» versteckt sein.
Noch haben die Forscher nicht feststellen können, ob wir «als Gefangene» in einer Computersimulation leben. Sollte dies jedoch der Fall sein, finden sich interessante Konsequenzen: Vermutlich laufen weitere Simulationen, welche durch dieselben Erbauer gesteuert werden. Damit können sich weitere Wissenschaftler auf die Suche nach einer Kommunikationsmöglichkeit mit diesen Paralleluniversen machen.
(jev/vst)