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Die Schweiz wird von sieben Bundesräten regiert, die je einem Departement vorstehen. Alle Bundesräte und Bundesrätinnen sind einander gleichgestellt, es ist also nicht einer mächtiger als die anderen. Das gilt auch für den Bundespräsidenten oder die Bundespräsidentin, der oder die dieses Amt jeweils ein Jahr innehat. Als siebenköpfiges Kollegium leiten die Bundesräte gemeinsam die Regierungsgeschäfte.
Für die Landwirtschaft besonders wichtig ist der jeweilige Vorstehende des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW), aktuell der ehemalige Winzer Guy Parmelin. Das BLW gehört zum Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF). In der Landwirtschaftspolitik werden die Rahmenbedingungen festgelegt, innerhalb derer Schweizer Bäuerinnen und Bauern arbeiten. So kümmert sich das BLW aktuell um die Agrarpolitik für die Jahre nach 2022 (AP 22+).
Alle vier Jahre wird der Bundesrat neu vom Parlament gewählt. Es steht jedem Schweizer Stimmbürger frei, sich zur Wahl als Bundesrat oder Bundesrätin aufstellen zu lassen. Bei der Wahl müssen National- und Ständerat darauf achten, dass im Bundesrat die vier Schweizer Sprachregionen angemessen vertreten werden. Genauere Regeln gibt es zwar nicht, man beachtet aber in der Regel die «Zauberformel». Diese besagt, wie viele Bundesräte und -rätinnen die jeweiligen politischen Parteien erhalten sollten.