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Nina Betschart und Tanja Hüberli sind am Major-Turnier der Beachvolleyballer in Gstaad die letzten Schweizer Hoffnungen. Sie qualifizieren sich für die Achtelfinals.
Freud und Leid bei den Schweizer Frauen: Während Nina Betschart/Tanja Hüberli sich für die Achtelfinals qualifizieren, scheiden Joana Heidrich/Anouk Vergé-Dépré aus.
Betschart/Hüberli setzten sich in der ersten K.o.-Runde gegen Sanne Keizer/Madelein Meppelink 21:19, 21:16 durch. Die beiden Schweizerinnen traten gegen die als Nummer 22 gesetzten Niederländerinnen souverän auf. Anders als bei der Niederlage im zweiten Gruppenspiel, als sie im zweiten Satz beim Stand von 20:15 fünf Matchbälle in Folge vergeben hatten, behielten sie dieses Mal die Nerven.
Die Zentralschweizerinnen haben ihre beste Klassierung am Heimturnier damit schon auf sicher, nachdem es ihnen in den letzten beiden Jahren jeweils zu einem 17. Rang gereicht hat. In den Achtelfinals treffen Betschart/Hüberli auf die als Nummer 5 gesetzten Tschechinnen Barbora Hermannova/Marketa Slukova.
Heidrich mit Rückenverletzung
Mit Tränen endete dagegen das Turnier für Joana Heidrich und Anouk Vergé-Dépré. Beim Stand von 16:21, 1:6 erhielt Heidrich bei einer Verteidigungsaktion einen heftigen Schlag in den Rücken. Die Zürcherin konnte die Partie nach einem medizinischen Timeout zwar beendet, war aber sichtlich angeschlagen.
Heidrich war bereits lädiert in das Turnier gestiegen. Nun verschlimmerte sich der Zustand des Rückens offenbar bei der einen Aktion. Was dies für die EM in der kommenden Woche in den Niederlanden bedeutet, ist noch offen.
Vor einem Jahr hatten Heidrich/Vergé-Dépré am Heimturnier den starken 4. Rang belegt. Nun müssen sie ausgerechnet beim Saisonhöhepunkt der World Tour eine Enttäuschung verarbeiten.
Eine Nummer zu gross
Adrian Heidrich und Mirco Gerson scheiterten in den Achtelfinals. Ihre Gegner, die Vorjahressieger Phil Dalhausser/Nicholas Lucena aus den USA, waren wie erwartet eine Nummer zu gross. 14:21, 13:21 lautete das brutale Resultat nach nur 36 Minuten Spielzeit aus Sicht der beiden Schweizer.
Gerson und Heidrich trotteten zwar enttäuscht vom Platz, ihre Miene dürfte sich aber bereits nach kurzer Zeit wieder aufgehellt haben. Denn eine Niederlage gegen das derzeit wohl weltbeste Duo ist verkraftbar. Heidrich/Gerson bilden erst seit diesem Winter ein Team und spielten sich nun gleich an ihrem ersten gemeinsamen Turnier der höchsten Kategorie in die Top 16. Das ist für das junge Duo ein mehr als respektables Resultat.