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Die Feuerwehren und der Zivilschutz in Appenzell Ausserrhoden haben neue mobile Sirenen erhalten. Diese werden am kommenden Mittwoch, 7. Februar 2018, beim Sirenentest in Betrieb genommen. Alle 30 Alarmierungsrouten im Kanton werden zwischen 13.30 und 14.00 h „scharf“ abgefahren, ergänzt durch Sprechdurchsagen.
In Appenzell Ausserrhoden sind 31 stationäre und 30 mobile Sirenen in Betrieb. Wie üblich werden sie am ersten Mittwoch des Monats Februar im Rahmen des gesamtschweizerischen Sirenentests ausgelöst. Zwischen 13.30 und 14.00 h ertönt mehrmals ein auf- und abschwellender Heulton.
Auf den diesjährigen Test hin sind die veralteten mobilen Sirenen durch neue Geräte ersetzt worden. Diese ermöglichen nun auch Sprechdurchsagen. Damit wird die Kommunikationsfähigkeit der Behörden in schwierigen Lagen verbessert – zum Beispiel im Fall von längerdauernden Stromausfällen. Die mobilen Sirenen werden auf Fahrzeuge montiert und auf definierten Routen eingesetzt. Sie alarmieren die Bevölkerung in Gebieten, die von den stationären Sirenen nicht oder unzureichend beschallt werden.
Bei diesem gesamtschweizerischen, angekündigten Sirenentest ist nichts zu unternehmen. Der auf- und abschwellende Heulton wird als „Allgemeiner Alarm“ bezeichnet. Wenn dieses Signal zu einem anderen Zeitpunkt ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall sind alle aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren.