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Das Parlament des Kantons Bern verlangt in einem Postulat von der Berner Regierung, den allfälligen Verkauf des kantontseigenen IT-Dienstleisters zu prüfen. Der Grosse Rat hat heute Montag dieses Vorgehen beschlossen. Eine Motion, die direkt den Verkauf forderte, hatte im Grossen Rat aber keine Chance. Die Berner Regierung hatte dem Parlament in seiner Antwort auf die im Januar eingereichte Motion dieses Vorgehen empfohlen
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Der Kanton Bern als Alleinaktionär der Bedag konkurrenziere private Unternehmungen, argumentierten die beiden Motionäre, Michael Köpfli (GLP) und Patric Bhend (SP). Ein Verkauf hätte ausserdem den Vorteil, dass sich das Unternehmen am Markt freier entwickeln könnte. Gleichzeitig hätte auch der Kanton mehr Unabhängigkeit beim Bezug von Informatikdienstleistungen.
Ein Verkauf hätte sehr einschneidende Folgen für den Kanton, gab die Regierung in ihrer Antwort auf den Vorstoss zu bedenken. Ein solcher Entscheid müsse auf sehr umfassenden Abklärungen basieren und könne nicht einfach per Motion gefasst werden. (hjm)