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Florence Brenzikofer; Die Nationalrätin BL und Mitglied Rk gab am 03.
Juni 2020 eine Erklärung zum Thema “Ehe für alle” ab. In diesem Artikel fassen
wir die angesprochenen Punkte zusammen.
“ Nach Jahrzehnten des Wartens, keine
billige Hochzeit! Gleiche Liebe, gleiche Rechte: Weibliche Paare müssen Zugang
zu medizinisch unterstützter Fortpflanzung haben. Das Parlament muss endlich
einer echten “Ehe für alle” zustimmen.”
Vor mehr als zwanzig Jahren forderte die damalige Nationalrätin der
Grünen, Ruth Genner, auf Initiative eines Privatmitglieds die “Ehe für alle”.
Was damals avantgardistisch anmutete, findet heute eine Mehrheit.
Heute bereitet sich der Nationalrat endlich auf die Verabschiedung einer
Gesetzesvorlage vor, um die “Ehe für alle” Wirklichkeit werden zu lassen. Leider ohne den
Zugang zur medizinisch unterstützten Fortpflanzung für weibliche Paare, den die
GRÜNEN immer gefordert haben. Homosexuelle und heterosexuelle Paare müssen die
gleichen Rechte haben.
Die GRÜNEN fordern auch die Ko-Elternschaft: Das Kind eines homosexuellen Paares muss von Geburt an zwei rechtliche Eltern haben können, was für sein Wohlergehen unerlässlich ist. Die GRÜNEN setzen sich daher für die vollständige Öffnung der Ehe und für die Gleichberechtigung aller Paare ein.