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Winterthurer Schutzheiligen, Die drei
St. Alban, St. Pankratius und St. Laurentius sind die drei Schutzheiligen der Stadt Winterthur. St. Pankratius ist auch Patron der Winterthurer Stadtkirche. Die drei sind auf einem Gemälde aus dem Jahre 1490 an der Decke der Sakristei im Brustbild dargestellt. Das Albanifest hat seinen Namen vom Heiligen St. Alban (Albanus) her.
St. Alban
Alban von England war der erste britannische Märtyrer. Er diente bei der römischen Armee und verbrachte auch einige Zeit in Rom. Er wurde zum Christentum und der Überlieferung nach von einem Priester, der sich auf der Flucht befand, getauft. Dies geschah während der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian. Alban wurde festgenommen und enthauptet. In Zeichnungen und auch im Logo des Albanifest-Komitees Winterthur wird der Albanus daher auch immer mit dem Kopf unter dem Arm gezeigt. Der Legende nach soll er auf dem Weg zur Hinrichtung das Wasser des Flusses zum Stehen gebracht haben. Sein Henker soll bekehrt worden sein, der Ersatzmann erblindete.
St. Pankratius
St. Pankratius ist heute allgemein als Eisheiliger bekannt. Sein Namenstag ist der 12. Mai. Der griechische Name bedeutet "der alles Beherrschende“. Geboren wurde Pankratius um 290 nach Christus in Phrygien, der heutigen Südtürkei. Die Legende erzählt, dass der verwaiste Sohn eines reichen Römers im Jahr 303 zusammen mit seinem Onkel nach Rom reiste. Mit seinem ererbten Vermögen half er dort den durch Diokletzian verfolgten Christen. Als erst 14-Jähriger wurde er von den Schergen Diokletians gefasst. Weil er sich nicht vom christlichen Glauben abbringen lassen wollte, wurde auch er öffentlich enthauptet († 21.Juni 306). Die Verehrung von Pankratius blühte im Mittelalter auf, nach dem Kaiser Arnulf von Kärnten seine Eroberung von Rom im Jahr 896 der Fürbitte zu diesem Heiligen zuschrieb.
Pankratius gilt als Wetterheiliger, als Eideshelfer und Jugendpatron. In manchen Regionen wird Pankratius als einer der 14 Nothelfer verehrt.
St. Laurentius
Der Überlieferung nach wurde Laurentius, der Lorbeegeschmückte, um 230 nach Christus in Spanien geboren. Sein Gedenktag ist am 10. August. In Rom wurde er Erzdiakon von Papst Sixtus II. Der Christenverfolgung unter Kaiser Valerian im Jahr 258 fiel auch der Papst zum Opfer. Laurentius erhielt den Auftrag, das gesamte Kirchenvermögen unter den Armen auszuteilen. Daraufhin wurde auch Laurentius festgenommen und auf bestialische Weise hingerichtet (†10. August 258 in Rom). Laurentius gehört zu dem meist verehrten Heiligen in aller Welt. Allein in Rom sind nicht weniger als 30 Kirchen ihm geweiht. Er gilt als Patron aller, die mit Feuer zu haben, also z.B. der Köche und der Feuerwehr.