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Bewusstheit durch Bewegung (Awareness Through Movement = ATM) ist eine der zwei Arten, diese Methode zu lehren.
Feldenkrais hat über 1000 ATM erarbeitet, die man an Gruppen verbal über Anweisung unterrichtet. Meistens macht man
den Anfang dieser Übungen im Liegen, damit das Nervensystem die Möglichkeit hat, den Muskeltonus, den wir brauchen,
um aufrecht stehen zu können, zu senken. Der Boden gibt uns neutrale Informationen, wie wir aufliegen. Dies wiederum
erleichtert uns, Bewegungsmuster zu erkennen und ändern oder neue Möglichkeiten und Variationen zufügen zu können.
ATM kann man aber auch in einer anderen Ausgangslage, wie im Sitzen oder Stehen, ausführen.
Im Zentrum der Übungen ist nicht die Zielgerichtetheit, die wir aus dem Alltag im Handeln und Denken sonst kennen,
sondern es geht ums „Wie mache ich das“, „Wie kann ich es noch leichter, weicher und ohne Willpower machen“ oder
„Wie viele Variations-Möglichkeiten hab ich“. Auch spielt die kinästhetische Wahrnehmung eine grosse Rolle.
Wie spürt man sich? Wir lernen auch durch Wahrnehmen von Unterschieden. Empfindet man die rechte und linke
Körperseite gleich gross, warm, lang oder hell?
Und um zu integrieren, brauchen wir auch Momente des Ruhens.
Machen wir eine Bewegung zu oft, langweilt sie uns und wir lernen nicht mehr. Rhythmusveränderungen und ein
anderer Bewegungsumfang fesselt die Aufmerksamkeit des ZNS (Zentrales Nervensystem). Ganz kleine bis nur
gedachte Bewegungen können den grösseren Lerneffekt haben.
Oder: Kann man jederzeit in einem Bewegungsablauf stoppen, wenden und die gleiche Bewegung rückwärts machen?
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