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Schliesslich kann es auch sein, dass das Dispositiv eines Entscheids unklar, widersprüchlich oder unvollständig ist. Oder aber, es steht mit der Begründung im Widerspruch. In solchen Fällen kann ein Gesuch um Erläuterung oder Berichtigung gestellt werden.
Das Gesuch ist – anders als die übrigen Rechtsmittel – nicht an das nächsthöhere Gericht zu stellen, sondern an das Gericht, das den Entscheid gefällt hat. Im Gesuch sind die beanstandeten Stellen und die gewünschten Änderungen anzugeben.
Das Gericht kann, soweit nötig, noch eine Stellungnahme der Gegenpartei einholen und eröffnet den Parteien daraufhin den erläuterten oder berichtigten Entscheid.
Ein Entscheid des Kantonsgerichts über ein Erläuterungs- oder Berichtigungsgesuch ist wiederum mit Beschwerde ans Obergericht anfechtbar.
Wird ihr Erläuterungs- oder Berichtigungsgesuch abgewiesen, kann eine Entscheidgebühr von 100 bis 2000 Franken erhoben werden.