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Ein Jahr nachdem der Grosse Rat eine parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) zur Kostenüberschreitung bei der Poyabrücke eingesetzt hat, liegt ein Zwischenbericht vor. Die PUK erinnert daran, dass sie aufgrund des Amtsgeheimnisses keinerlei Erkenntnisse oder Ansätze von Schlussfolgerungen kommunizieren darf. Sie verweist auf den Schlussbericht, für den sie aber noch kein definitives Datum angeben kann. Die PUK möchte ihre Untersuchungen im zweiten Halbjahr 2013 beenden, heisst es. Gemäss der PUK umfasst der Umfang der für die Untersuchung zur Verfügung stehenden Dokumente rund 50 000 Seiten.
Der Zwischenbericht gibt Auskunft über die Organisation der Arbeiten. So wurde die Anstellung eines Sekretär-Gerichtsschreibers von 50 auf 100 Prozent aufgestockt. Dieser kündigte aber im März seine Zusammenarbeit mit der PUK. Er bereitete vor seinem Weggang noch einen ausführlichen Bericht über die realisierten Arbeiten vor. Für die Fortsetzung hat die PUK einen Juristen und einen beratenden Ingenieur beauftragt.
Inhaltlich will die Kommission unter anderem prüfen,ob die «geologischen Überraschungen» wirklich als Überraschungen bezeichnet werden können. Überprüft wird die Zusammenarbeit zwischenden Projektpartnern. Auchsoll die Studie klären, warum anfänglich eine über- oder unterirdische Durchfahrt der Murtenstrasse nicht notwendig erschien.