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Wenn die Erde die Staubspur eines Kometen durchquert, entstehen Sternschnuppen. Die vom Kometen hinterlassenen Staubteilchen treffen mit hoher Geschwindigkeit auf unsere Erdatmosphäre und leuchten durch ihr Verglühen auf.
Da die Erde gewisse Staubspuren immer wieder kreuzt, treten Sternschnuppennächte regelmässig auf. Neben den Perseiden im August, gibt es ausserdem die Leoniden (November), die Geminiden (Dezember) und die Lyriden (April).
Wo kann man die Sternschnuppen sehen?
Zu sehen sind die Sternschnuppen schon seit dem 17. Juli und bis am 24. August werden sie unseren Nachthimmel bereichern. Am 11. und 12. August kreuzt die Erde den dichtesten Teil der Staubspur des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Bis zu hundert Sternschnuppen pro Stunde kann man sehen, allerdings muss es dazu dunkel sein.
Die besten Chancen, etwas zu sehen, hat man nach der Dämmerung, aber noch bevor der Mond aufgeht. Ab ca. 23.00 Uhr kann man für eineinhalb Stunden sein Glück versuchen.
Von einem dunklen Platz aus sind die Sternschnuppen von blossem Auge am ganzen Himmel zu sehen. Ihren Ursprung nehmen sie nach Sonnenuntergang im Nordosten, wo der Namensgeber des Sternschnuppenschauers, das Sternenbild Perseus, liegt.