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16.07.2017
Bericht:
Vom 12. bis 16. Juli 2017 fanden in Nanjiang, China, die diesjährigen U21-Weltmeisterschaften im Beachvolleyball statt. Erstmals an einer Weltmeisterschaft teilnehmen durfte die erst 17-jährige Esmée Böbner aus Hasle. Zusammen mit ihrer 19-jährigen Partnerin Zoé Vergé-Dépré aus Bern schloss sie die Weltmeisterschaft mit dem sehr guten neunten Rang ab.
Nach dem vierten Rang an der U22-Europameisterschaft reiste Esmée Böbner zusammen mit der 19-jährigen Zoé Vergé-Dépré aus Bern nach Nanjiang in China. Dabei ging es in erster Linie darum, Erfahrungen an einer Weltmeisterschaft zu sammeln.
Von den 32 selektierten Teams aus 30 Ländern wurde in acht Vierergruppen um den Einzzug in den 1/16-Final gekämpft. Die beiden Schweizerinnen hatten bei der Gruppenauswahl nicht gerade ein einfaches Los gezogen. Neben Russland waren Polen und Deutschland in ihrer Gruppe vertreten. Die nachmalige Finalqualifikation der Russinnen bestätigte diese Einschätzung deutlich.
Das Team aus Brasilien, Duda/Ana Patricia, ging als ganz klarer Favorit ins Spiel gegen die Schweizerinnen. Die beiden Brasilianerinnen waren mit dem Ziel angereist, ihren 2016 in Luzern erkämpften U21-WM-Titel zu verteidigen. Völlig unerwartet mussten sie dann aber gegen die Schweizerinnen Böbner/Vergé-Dépré den ersten Satz abgeben (21:18). Esmée und Zoé konnten in der Folge das hohe Niveau aber nicht durchziehen. Mit 8:21 ging der zweite Satz deutlich an die Brasilianerinnen, ebenso der dritte mit 4:15.
Allerdings dürfen sich die Schweizerinnen auf die Fahne schreiben, dass sie als einzige den Brasilianerinnen in diesem Turnier einen Satz abgenommen haben. Alle anderen Sspiele gewann das Duo aus Brasilien teils hoch überlegen jeweils in 2:0 Sätzen. Sie wurden in der Folge auch erneut U21-Weltmeister 2017.
Mit der Niederlage im Achtelfinal war die U21-WM für Esmée Böbner und Zoé Vergé-Dépré zu Ende. Mit dem gemeinsamen neunten Rang an ihrer ersten Weltmeisterschaft dürfen sie aber sehr zufrieden und stolz sein.
Das Startspiel gegen Kloda/Legierta aus Polen verloren Esmée und Zoé im Tiebreak knapp. Im anschliessenden Spiel gegen die amtierenden U22-Europameisterinnen aus Russland musste ich das Schweizer Team klar geschlagen geben (11:21, 13:21). Damit musste zwingend ein Sieg gegen das Team Körtzinger/Ottens aus Deutschland her. Nach dem klar verlorenen ersten Satz (16:21) steigerten sich die beiden Schweizerinnen und konnten den zweiten Satz mit 21:18 für sich entscheiden. Der dritte hart umkämpfte Satz ging 15:12 verdient an die Schweizerinnen. Damit erreichten sie den Einzug in den 1/16-Final.
Die Regeln sehen vor, dass die acht Siegerinnen aus den Gruppenspielen direkt in die Achtelfinals einziehen. Die zweit- und drittplatzierten Teams aus den acht Gruppenspielen kämpfen um den Einzug in die Achtelfinals. Den Schweizerinnen als Gruppendritte wurden die Spanierinnen Carro/Moreno zugeteilt. In einem hart umkämpften Spiel sicherten sich Böbner/Vergé-Dépré mit 24:22 den ersten Satz. In der Folge mussten sie den zweiten Satz 19:21 abgeben, so dass letztendlich der Einzug in den Achtelfinal im dritten Satz entschieden werden musste. Mit einem tollen 15:9-Erfolg sicherten sie sich diesen.