Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03456.jsonl.gz/623

Vielleicht noch kurz zum Rauswurf von Herr Yakin beim FCB. Da haben die Journalisten aller Medien über vieles spekuliert.
Sportlich und so.
Doch eigentlich muss man an diesen Rauswurf anders rangehen. Beispielsweise, in dem man zunächst den Namen “Heusler” so ausspricht, wie man in auszusprechen hat, nämlich “Hysler”.
Damit wird klar, dass der Präsident des FCB einer vom Daig ist, aus einer Familie mit einer langer Juristentradition stammt. (Mit dessen Vater sass ich seinerzeit in der Parteilleitung der Liberaldemokraten: “Das Machtnetz von Bernhard Heusler“).
Womit man einen weiteren Irrtum ausräumen kann: Der FC-Basel ist anders, als sagen wir der FC-Zürich, kein Proletenclub sondern der Fussballclub der Basler Eliten.
Die Unterschichten sitzen in der Muttenzerkurve.
Müsste man nun Herrn Yakin verorten, so handelt es sich bei ihm um einen Aufsteiger, der bestens in die Zürcher Servelat-Prominenz passt.
Aber in Basel beim FCB muss man schon etwas mehr darstellen, über mehr verfügen als über einen Wortschatz von zehn Sätzen über Fussball.
Für Herrn Hysler war Herr Yakin der Kutscher, der zwar auf dem Bock sass und die Pferde steuerte, den man aber sicher nicht zu Tisch bittet.
Herr Fink passte in das hyslerische Beutemuster was Trainer anbelangt. Mit dem konnte man sich auf einer Vernissage (im meine die VIP-Vernissage, nicht die wo ich war) bei der Fondation Beyeler zeigen.
Mit Herrn Yakin war das nicht möglich.
So gesehen halte ich Paulo Sousa, den Trainer von Maccabi Tel Aviv, für den geeignesten auf der Liste der Trainer, die als Nachfolger im Gerede stehen.
Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich keinen einzigen auf der langen Liste der Spekulation wirklich kenne.