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Der Bürgermeister von Boston bittet Sony darum, nochmals zu überdenken, nicht an der PAX East 2020 teilzunehmen.
Der Bürgermeister von Boston bittet Sony, doch an der PAX East 2020 teilzunehmen, nachdem das Unternehmen bestätigt hat, dass es in diesem Jahr angesichts der wachsenden Besorgnis über das Coronavirus nicht auftreten würde. In einem an den PlayStation-CEO Kenihiro Yoshira gesandten Brief hält der Bürgermeister von Boston, Marty Walsh, das Risiko, dass sich Personen in Boston und Massachusetts mit dem Coronavirus infizieren, für äusserst gering.
"Diese Befürchtungen verstärken schädliche Stereotypen, an deren Abbau Generationen von Asiaten hart gearbeitet haben. Sie lösen unsere schlimmsten Impulse aus, ganze Gruppen von Menschen mit Misstrauen zu betrachten, uns abzuschotten und die Chancen und Verbindungen, die unsere Weltstadt bietet, zu verpassen. Boston ist sich einig in unseren Bemühungen, diese schädlichen und fehlgeleiteten Ängste zu zerstreuen," heisst es.
Marty Walsh ergänzt: "Als grosses, internationales Unternehmen haben Sie die Möglichkeit, mit gutem Beispiel voranzugehen. Als Technologieführer können Sie zeigen, dass Sie durch Fakten und nicht durch Angst motiviert sind. Als führendes Unternehmen in den Bereichen Spiel und Kultur können Sie zeigen, dass Sie an Verbindungen und nicht an Isolation glauben."