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Das Technologieunternehmen IBM zieht mit dem Hauptsitz "Nordosteuropa" nach Madrid.
IBM zieht erneut einen Hauptsitz von Zürich ab. 2008 hat der Informatik-Dienstleistungsriese IBM bereits gewisse "Hubs" (die Einheit "MEA" von "EMEA" – wie es bei allen anderen Unternehmen heisst) nach Dubai
der Teil von IBM, der sich um Skandinavien, UK, Deutschland, Österreich und Schweiz kümmert, mit dem Hauptsitz von "Südwesteuropa" (die andere Hälfe des"E" von "EMEA") zusammengelegt. Somit ist immerhin das "E" der grossen Einheit EMEA wiedervereint.
IBM Schweiz ist laut Pressesprecherin Susan Orozco davon nicht betroffen, wie sie gegenüber inside-it bestätigt hat. Es sind rund 40 Mitarbeiter von der Reorganisation betroffen, es werden aber keine Entlassungen folgen. Der Grund für diese Ortsänderung ist laut Orozco der Wunsch, mehr Effizienz zu erreichen.
IBM finanzielle Motive für diesen Ortswechsel zu unterstellen, ist keine gewagte Spekulation. Wegen des starken Frankens ist der Standort Schweiz noch teurer geworden. Ebenfalls könnten die horrenden Lebenskosten und Mietpreise
eine Rolle gespielt haben.
Die schlechten Nachrichten für den IT-Standort Zürich häufen sich. Erst im Januar hat der erfolgsverwöhnte Software-Hersteller Avaloq einen Stellenabbau
von 120 Mitarbeitern ankündigt. Für eZürich ist das eine schmerzhafte Entwicklung. Das Ziel der Stadt, ein ICT-Hauptstandort zu sein, rückt mit solchen Nachrichten immer mehr in die Ferne. (Linda von Burg)