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Zum Weingut: Die Geschichte des Weingutes beginnt 1975, als sich Florentino Sandri und Mario Pojer kennenlernten. Der eine hatte gerade zwei Hektar Rebberge geerbt, der andere soeben seine Ausbildung in der Weinbauschule von San Michele all’Adige abgeschlossen. Sie beschlossen Wein zu produzieren, nicht Massenware sondern qualitativ hochwertige Weine in einer Zone, die bis anhin nicht gerade berühmt für Qualitätsweinbau war. Schon ihr erster Streich, ein 75er Palai Müller Thurgau setzte Massstäbe. Schnell wurden die beiden bekannt, zum Sortiment kamen ein Chardonnay und ein Nosiola dazu. Der schnelle Erfolg ermöglichte ihnen die schrittweise Vergrösserung der Rebflächen. Heute besitzen die Beiden insgesamt 33 Hektar, aufgeteilt auf unterschiedliche Zonen und in Höhenlagen zwischen 250 und 700 Metern. Die Produktion umfasst Weissweine, Rotweine, Schaumweine, Dessertweine und Naturweine. Seit Beginn betreiben sie auch eine Destillerie, welche ihnen die Produktion hochwertiger Grappe, Weinbrände und Obstbrände erlaubt.
Grappa: sobald der Most von der Maische abgezogen wurde, wird diese unverzüglich sortenrein weiter verarbeitet. Die Traubenstiele und die Traubenkerne werden entfernt, damit weder holzige noch ölige Substanzen destilliert werden. Sobald die alkoholische Gärung der Maische abgeschlossen ist, wird die Masse der Traubenhäute portionsweise in der Brennblase destilliert. Der so entstehende Alkohol mit einer Gradation zwischen 73 und 78 Vol% wird im Stahltank für 6 Monate gelagert und anschliessend filtriert und mit Quellwasser auf die gewünschten 48 Vol% verdünnt. Je nach Art des Destillats kann eine weitere Reife im Holzfass folgen. Pojer und Sandri besitzen eine staatliche Lizenz, welche es ihnen erlaubt, Alkohol auf einer eigenen Anlage zu destillieren.
|Produktart|
|Spirituosen|
|Region|
|Italien, Trentino|
|Anbauart|
|naturnah|