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Nach Angaben des US-Finanzministeriums vom Freitag steht der Frachter im Dienst der Iranischen Revolutionsgarden, die von Washington als Terrororganisation eingestuft werden. Das Schiff ist seit Mitte August im Mittelmeer unterwegs und konnte - auch wegen des Drucks der US-Regierung - bisher noch keinen Hafen anlaufen.
"Das sollte eine Lektion für jeden sein, der versucht ist dabei zu helfen, iranisches Erdöl an das mörderische Assad-Regime zu schicken", schrieb der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, John Bolton, am Freitag (Ortszeit) auf Twitter zu den Sanktionen gegen das Schiff und Kapitän Akhilesh Kumar.
Das Schiff war mehr als sechs Wochen lang in Gibraltar unter dem Vorwurf festgehalten worden, das EU-Embargo gegen Syrien zu unterlaufen. Das oberste Gericht des britischen Überseegebiets an der Südspitze der iberischen Halbinsel gab den Tanker schliesslich frei. Das Schiff schien am Freitag auf dem Weg zum türkischen Hafen von Iskenderun zu sein. Iskenderun liegt rund 30 Kilometer von der syrisch-türkischen Grenze entfernt. Türkischen Medienberichten zufolge schien das Schiff den Libanon anzusteuern.
(SDA)