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Abfall: Ursachen
Die stetige Zunahme der Bevölkerung, die steigende industrielle Produktion, die intensive Bautätigkeit und der steigende Konsum verursachen immer mehr Abfälle, die wiederverwertet oder entsorgt werden müssen. Die Entsorgung erfolgt dabei durch Verbrennung (z. B. in einer Kehrichtverbrennungsanlage, KVA) oder bei nicht brennbaren und nicht verwertbaren Abfällen durch die Deponierung. Die bei der Verbrennung anfallenden Reststoffe wie KVA-Schlacken oder -Aschen müssen ebenfalls deponiert werden.
Bei der abgebrochenen Bruttogeschossfläche handelt es sich um einen Indikator, welcher über die allgemeine Baukonjunktur Auskunft gibt. Über die Baukonjunktur kann indirekt auch auf die angefallene Menge an Bauabfällen geschlossen werden.
Abfälle zu vermeiden, ist die effizienteste Massnahme gegen die stetig wachsenden Abfallmengen. Die Abfallvermeidung ist gleichzeitig aber auch die grösste Herausforderung. Bis anhin ist es nicht gelungen, die anfallende Abfallmenge vom Wirtschaftswachstum zu entkoppeln. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) als Referenzgrösse zur Messung der wirtschaftlichen Leistung in der Schweiz nimmt nahezu parallel zur Siedlungsabfallmenge zu.