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Der Türke in Italien
RAHMEN
Der Dichter Prosdocimo zieht die Fäden eines Verwirrspiels zwischen zwei Paaren.
Nach vielen Missverständnissen, die dem Dichter einen hervorragenden Stoff für eine Komödie liefern, versöhnen sich die beiden Paare.
ERSTER AKT
Geronio sucht bei der Zigeunerin Zaida Antwort auf die Frage, ob seine kapriziöse Frau Fiorilla ihn noch liebt. Der Dichter Prosdocimo sucht nach einem geeigneten Komödienstoff. Als er erfährt, dass Zaida früher die Geliebte des reichen Türken Selim war, glaubt er eine gute Geschichte gefunden zu haben. Und siehe da: Mit dem eben im Hafen gelandeten Schiff kommt Selim an! Er verliebt sich sogleich in die von ihrem Ehemann und ihrem Verehrer Narciso eifersüchtig beobachtete Fiorilla. Bei einem abendlichen Treffen erkennen Selim und Zaida einander. Nun wird Fiorilla eifersüchtig. Der Dichter ist höchst zufrieden mit der Entwicklung.
ZWEITER AKT
Selim will Fiorilla von Geronio abkaufen. Der lehnt ab. Prosdocimo initiiert eine Intrige: Bei einem Maskenball sollen alle in türkischen Kostümen erscheinen. Auf dem Ball wird Narciso von Fiorilla für Selim gehalten. Zaida und Selim sowie Fiorilla und Narciso liegen sich in den Armen. Nur Geronio bleibt allein. Dem Dichter gefällt diese Wendung nicht. Er greift noch einmal ein. Schliesslich fahren Selim und Zaida mit dem Schiff davon, Fiorilla und Geronio versöhnen sich, nur Narciso bleibt allein.