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Der im Februar 2022 von Russland gestartete Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert unvermindert an. Für die Versorgung der Bevölkerung sind insbesondere der Beschuss und die Zerstörung der zivilen Infrastrukturen, unter anderem auch von Gesundheitseinrichtungen, eine grosse Herausforderung. Abklärungen mit der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), der Ukrainischen Botschaft in der Schweiz sowie mit der Schweizerischen Botschaft in der Ukraine haben gezeigt, dass ein grosser Mangel an Ambulanzfahrzeugen für den Transport von Kranken und Verletzten in die Spitäler besteht. Diese werden nicht nur dringend für die Versorgung in den umkämpften Gebieten benötigt, sondern auch für die Bevölkerung in den bislang vom Krieg verschonten Dörfern und Städten.
Beschaffung und Transport der Fahrzeuge durch die DEZA
Die Stadt Zürich hat in diesem Jahr bereits Beiträge an Hilfsorganisationen für die Unterstützung von Ukrainer*innen auf der Flucht gesprochen (Medienmitteilung vom 9. März 2022). Im Rahmen der Humanitären Hilfe leistet sie nun zusammen mit dem Kanton Basel-Stadt einen Beitrag an den Kauf und den Transport von Occasion-Ambulanzfahrzeugen in die Ukraine. Dafür stellt die Stadt Zürich der DEZA einen Beitrag in Höhe von 500 000 Franken zur Verfügung. Der Kanton Basel-Stadt leistet einen Beitrag in Höhe von 225 000 Franken. Mit dem Gesamtbetrag von 725 000 Franken sollen rund zehn Fahrzeuge gekauft werden. Für die Beschaffung und allfällige Nachrüstung der Fahrzeuge sowie deren Transport in die Ukraine ist die DEZA zuständig. Sie trägt auch die Kosten für den Transport.
Am 5. Oktober 2022 hatte der Gemeinderat den Stadtrat mittels Postulat (GR Nr. 2022/343) aufgefordert zu prüfen, wie er die Notfallversorgung und die medizinische Grundversorgung für die Menschen in der Ukraine unterstützen kann – beispielsweise mit dem Kauf von funktionstüchtigen Ambulanzfahrzeugen.