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Das ist ein schöner Fund. Es ist eine Weile her, seit dem wir neue Grabfelder ausfindig gemacht haben, sagte die Waadtländer Kantonsarchäologin Nicole Pousaz am Dienstag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Die Grabungsarbeiten wurden vom 28. Juni bis 17. August durchgeführt.
Dabei wurden am Chemin de Verney auf einer Fläche von knapp zehn Quadratmetern acht Sarkophage aus Sandsteinplatten freigelegt. Sie wurden in geringer Tiefe gefunden und ihre stark fragmentierten Deckplatten waren nur teilweise erhalten.
Zwei Gräber in der Mitte der Stätte sind intakt. In drei Sarkophagen fanden die Forscher Knochenreste, in jedem davon Teile von Schädeln. Eines der Gräber enthielt Schmuckstücke in Form aus Braunkohleperlen.
Die letzten Funde in dieser Grabstätte gehen auf das Jahr 1984 zurück. Entdeckt hatte die grosse Nekropole, die heute auf rund 80 Gräber geschätzt wird, Ende des 19. Jahrhunderts Albert Naef, der erste Waadtländer Kantonsarchäologe.
Die Fundstelle wurde mit der Bezeichnung Steinkisten vom Typ Chamblandes namensgebend für diese Art der Bestattung. Gräber aus Steinplatten der mittleren Jungsteinzeit zwischen 4500 und 3500 vor Christus werden seither so genannt.
(sda)