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ZITTERN BEIM HUND: DIE HÄUFIGSTEN URSACHEN
Wenn es draussen kalt ist und das Fell kurz oder dünn, zittert der Hund. Die Muskeln unter der Haut ziehen sich sehr schnell zusammen (ungefähr 10 Mal pro Sekunde) und dieser Reflex ermöglicht es dem Körper, ein bisschen Wärme zu erzeugen. Dies reicht jedoch nicht aus, um den Hund zu schützen: Ziehen Sie ihm einen Mantel über bringen Sie ihn an einen warmen Ort.
- Einige Hunde zittern, bevor sie spazieren gehen oder zu spielen anfangen. Das sind in der Regel kleine, nervöse Hunde, die leicht in einen aufgeregten Zustand geraten. Ein Hund kann natürlich auch anfangen zu zittern, wenn er Angst hat, z.B. ein Welpe, der in seiner neuen Umgebung noch fremd ist.
- Hunde, die sich auf Autofahrten nicht wohl fühlen, erbrechen nicht unbedingt: Zittern ist ebenfalls eine Manifestation der Reisekrankheit. Wenn sich dieses Verhalten regelmässig wiederholt, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt, insbesondere wenn Sie eine lange Reise mit Ihrem Hund unternehmen müssen.
ZITTERN BEIM HUND: PATHOLOGISCHES ZITTERN
Zittern tritt bei vielen Nervenkrankheiten auf, zum Beispiel bei Hunden mit Epilepsie. Einige Welpen zeigen von Geburt an Anfälle von Zittern. Diese Anomalien können mit zunehmendem Alter verschwinden.
Bei der englischen Bulldogge und einigen anderen Rassen tritt manchmal ein bizarres Syndrom auf: Der Kopf beginnt einige Minuten lang zu zittern! In seltenen Fällen geht das Kopfzittern mit anderen Anzeichen von Ängstlichkeit oder Desorientierung einher. Es wurde noch keine physische Ursache identifiziert, aber es handelt sich wohl um eine «gutartige» Krankheit.
Ein Absinken des Kalzium- oder Magnesiumspiegels im Blut verursacht Zittern. Kalziummangel (Hypokalzämie) wird manchmal bei Hündinnen beobachtet, die gerade geworfen haben, und die Laktation beginnt. Geben Sie Ihrer trächtigen Hündin auf keinen Fall Kalziumpräparate, da dies die Hypokalzämie danach fördert.
Das Zittern beim Hund kann auch ein Zeichen für eine Vergiftung sein. Wenn Ihr Hund ein ungewöhnliches Zittern zeigt und Sie keine Erklärung dafür haben, fragen Sie sich, was er gegessen haben könnte, und messen Sie seine Temperatur: Wenn die Temperatur ungewöhnlich hoch oder niedrig ist, wenden Sie sich an den Notarzt.
Wenn Ihr Hund im Schlaf zittert, träumt er nur! Während dieser Zeit des Tiefschlafes kann sein ganzer Körper stark zittern.