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Posaune lernen
Die Posaune ist ein sehr vielfältiges Instrument und gehört zur Familie der Blechblasinstrumente.
Der Klang der Posaunen ist voll, majestätisch und klingt besonders im Zusammenspiel mehrerer Posaunen oder mit anderen Blechbläsern prunkvoll, festlich und erhaben.
Die Tonhöhe wird, nicht wie bei der Trompete mit Ventilen verändert, sondern mit einem U-förmigen Zug; daher der Name „Zugposaune“. Mit dem Zug kann das Instrument verlängert und verkürzt werden, was die Veränderung der Tonhöhe bewirkt.
Je nach Körpergrösse bietet sich die Möglichkeit mit einer Kinderposaune zu beginnen.
Um eine Tenorposaune zu spielen, braucht es daher eine gewisse Armlänge. Damit auch jüngere Kinder Posaune spielen können, kann man im Fachhandel auch eine Kompaktposaune bzw. Altposaune mieten oder kaufen.
Einsatzmöglichkeiten
Nachdem das Instrument im Hochbarock gänzlich aus dem Orchester verschwunden war, benutzten es Haydn („Die Jahreszeiten“) und Mozart („Die Zauberflöte“) wieder im Orchester. Bis heute ist die Posaune fester Bestandteil sowohl des symphonischen- als auch des Jazzorchesters. In den Bigbands fehlt sie seit Musikern wie Glenn Miller ebenso wenig wie als Soloinstrument in allen Spielarten des klassischen und des Modern Jazz. Das Repertoire in der klassischen Musik beschränkt sich hingegen auf einige wenige Werke (Beethoven, „Drei Equale“ für vier Posaunen; Hindemith, „Sonate für Posaune und Klavier). Die Posaune wird auch in der Blasmusik oder in einer Guggenmusik eingesetzt.
Voraussetzungen und Einstiegsalter
Für das Posaunenspiel braucht es keine grosse Fingerfertigkeit, hingegen Geschicklichkeit für das Halten des Instruments und das gleichzeitige, genaue Hin und Herbewegen des Zuges. Die Posaune hat schon ein ziemliches Gewicht. Aber daran gewöhnt man sich schnell; sogar Fahrrad fahren kann ich mit der Posaune. Ob die Posaune schwer zu spielen ist, ist schon wieder eine andere Frage. … Aber wer singen kann, kann auch bei der Posaune schnell lernen, bei den Tönen die richtige Tonhöhe zu treffen.