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Der Verband Hotelleriesuisse bringt die Idee ins Spiel, dass Hotelbetriebe, die wegen der Pandemie in wirtschaftliche Probleme geraten sind, die vom Bund verbürgten Covid-19-Kredite nicht zurückzahlen müssen. Stattdessen könnten sie das Geld für Investitionen verwenden. Dies berichtet die «Neue Zürcher Zeitung» (Paywall) unter Berufung auf ein Positionspapier des Verbandes.
Das Papier enthält aber noch andere Vorschläge und Forderungen – so nach einem allgemeinen Bürokratieabbau, nach einer Fortführung der bilateralen Verträge mit der EU, nach einer Verlängerung der Frist für Kurzarbeitsentschädigungen von 12 auf 18 Monate sowie nach der Förderung des Messe- und Kongresstourismus.
Keynes grüsst
Das Hotelleriesuisse-Papier erwähnt allerdings auch aus, dass nur solide Unternehmen diese Möglichkeit der Kredit-Erweiterung haben sollen. Insofern schliesst die Idee an einen Vorschlag an, den die ETH-Forscher Hans Gersbach, Heiner Mikosch und Jan-Egbert Sturm Mitte Juni vorbrachten: Covid-19-Kredite sollten auch für Investitionen verwendet werden können. Denn in der Schweiz zeichne sich eine Investitionsschwäche ab – und so könnte man eine neue Dynamik wecken.
Derzeit dürfen die Kredite nur zur Deckung der laufenden Betriebskosten verwendet werden – nicht für Investitionen.
(rap)