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Kaum ein Land der Erde ist, unter klimatischen Gesichtspunkten betrachtet, geeigneter für den Weinanbau als Italien. Von Südtirol bis Sizilien, durch den Apennin gegen kalte Winde geschützt, gedeihen in Italien auf knapp 900 000 Hektar Weinreben.
Spanien ist eines der gebirgigsten Weinländer Europas. Das Land wird von großen Flussadern durchzogen, die Wasser für die spanischen Weingärten liefern. Dies sind die beiden Flüsse Ebro und Duero im Norden, der Tajo im Westen, der Guadiana im Süden sowie Júcar und Turia im Osten.
Mit einer Gesamtrebfläche von rund 2600 Hektar spielt die Deutschschweiz zunehmend eine zentrale Rolle im Schweizer Weinbau, auch wenn sich diese Rebfläche auf über 15 Kantone verteilt. Interessant ist dabei, dass die Weine aus einzelnen Subregionen, einzelnen Dörfern oder gar einzelnen Lagen zunehmend ein eigenständiges sensorisches Profil erkennen lassen.
Deutscher Wein wurde von den Römern in Deutschland am Rhein und an der Mosel eingeführt. Heute zeichnet sich dieses Weinland aufgrund der unterschiedlichen Bedingungen der einzelnen Weinbaugebiete als Weinbauland mit großer Vielfalt aus. Riesling dominiert.