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<h2>SubmittedText<h2><p>Trotz des eisernen Schweigens des Bundesamtes für Gesundheit zu den Zahlen ist klar, dass der Bund bisher eine Milliardensumme für Impfstoffe ausgegeben hat und weiterhin Millionen ausgibt.</p><p>Und: Hierzulande sollen bis heute 9,3 Millionen Impfdosen vernichtet worden sein.</p><p>- Wie viele Impfdosen wurden bis heute tatsächlich vernichtet?</p><p>- Wie viele Male und bis wann müssten die Impfwilligen im Land gepiekst werden, um die offenbar bestellten 65,8 Millionen Dosen in den Mann und die Frau zu bringen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Oberste Priorität in der Beschaffungsstrategie für Covid-Impfstoffe des Bundes vom 11. Mai 2021 hat die Versorgungssicherheit der Schweizer Bevölkerung unter allen realistischen Szenarien. Ausfallende Lieferungen oder bestellte Impfstoffe, die sich als nicht genügend wirksam erweisen, müssen jederzeit durch andere Bestellungen kompensiert werden können. Überschüssige Impfstoffe wurden deshalb bewusst in Kauf genommen. Die Beschaffungsstrategie erwies sich als erfolgreich, die Schweiz setzte auf die weltweit besten Impfstoffe, die zudem jederzeit lieferbar waren. Der Bund musste - Stand heute - bisher rund 10 Millionen Impfdosen entsorgen. Die zu entsorgende Menge konnte dank Verlängerungen der Ablaufdaten reduziert werden. Swissmedic hat bisher Verlängerungen der Ablaufdaten für die monovalenten Impfstoffe von Pfizer und Moderna und für die bivalenten Impfstoffe von Pfizer bewilligt. Weitere Verlängerung der Haltbarkeitsdaten sind möglich. Insgesamt hat sich die Schweiz zur Abnahme von 61 Millionen Impfdosen vertraglich verpflichtet. Seit Ende Dezember 2020 bis Anfang März 2023 wurden rund 17 Millionen Dosen verabreicht. Etwa 4,1 Millionen Dosen konnten ins Ausland gespendet werden. Derzeit sind 12,5 Millionen Dosen beim Bund an Lager. Ausstehend sind noch vertraglich verpflichtete Bestellungen für 2023 im Umfang von 13,5 Millionen Dosen, von denen voraussichtlich wiederum ein Teil ins Ausland gespendet wird. 3,8 Millionen bestellte Dosen betreffen Astra Zeneca, welche nicht bezogen werden, da der Impfstoffhersteller seine Zulassung in der Schweiz zurückgezogen hat.</p>