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Kantonaler Deutschtest
Das Bundesrecht verlangt, dass Einbürgerungsbewerberinnen und -bewerber über Kenntnisse in einer Landessprache verfügen, schriftlich auf dem Referenzniveau A2 und mündlich auf dem Referenzniveau B1 des in Europa allgemein anerkannten Referenzrahmens für Sprachen (GER).
Das kantonale Recht konkretisiert diese Erfordernisse. Die Kantonsverfassung (KV) des Kantons Zürich verlangt von den Einbürgerungsbewerberinnen und -bewerbern angemessene Kenntnisse in deutscher Sprache.
Zuständig für die Prüfung der Sprachkenntnisse sind die Gemeinden. Die kantonale Verordnung regelt, wie der Nachweis der verlangten Sprachkenntnisse zu erfolgen hat. Diese können unter anderem durch das Bestehen einer speziellen Sprachprüfung im Rahmen des Einbürgerungsverfahrens nachgewiesen werden. Zuständig für die Durchführung dieser Prüfung sind die Gemeinden. Sie können die Durchführung der Sprachprüfung öffentlichen und privaten Anbietern übertragen.
Die Sprachprüfung muss anerkannten Qualitätskriterien genügen und von Fachleuten durchgeführt werden.
Das Gemeindeamt stellt den Gemeinden einen Sprachtest zur Verfügung. Es sorgt zudem für die Weiterentwicklung und Qualitätssicherung des Sprachtests und regelt dessen Durchführung.