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Ethos nimmt die Abweisung der Klage der Familie Burkard gegen den Verwaltungsrat von Sika durch das Kantonsgericht Zug mit grosser Genugtuung zur Kenntnis. Das Urteil bestätigt das Recht des Verwaltungsrats, die Stimmrechte der Familie Burkard bei Abstimmungen, die den Verkauf ihrer Aktien an den Konkurrenten Saint-Gobain betreffen, zu beschränken. Die vom Verwaltungsrat, der Geschäftsleitung und der Mehrheit der Aktionäre, zu denen auch Ethos gehört, verfochtene Unabhängigkeit bleibt somit erhalten. In Anbetracht der Bedeutung dieses Urteils für Sika und den Wirtschaftsstandort Schweiz erhält Ethos ihren Status als Nebenintervenientin in diesem Rechtsstreit aufrecht, falls die Familie Burkard gegen den Entscheid des Gerichts Beschwerde einlegt.
Das Kantonsgericht Zug hat zugunsten des Verwaltungsrats entschieden, der die Stimmrechte der Familie Burkard im Zusammenhang mit dem Verkauf deren Aktien an den Konkurrenten Saint-Gobain auf 5% der Namenaktien beschränkt hat. Dies hat zur Folge, dass die Familie, die mit nur 16% des Kapitals über 52% der Stimmrechte verfügt, nicht die Kontrolle über den Verwaltungsrat übernehmen kann. Diese Beschränkung blockiert den Verkauf der Sika-Aktien der Familie Burkard an den Konkurrenten Saint-Gobain, welcher für den Erwerb der Familienaktien eine Prämie von 80% (CHF 2,8 Milliarden) unter der Bedingung geboten hatte, dadurch die Kontrolle über das Unternehmen zu erlangen. Mit diesem Entscheid hat das Kantonsgericht Zug eine korrekte Antwort auf eine grundsätzliche Frage gegeben, die nicht nur Sika, sondern auch zahlreiche andere Schweizer Unternehmen betrifft.
Seit die Familie Burkard im Dezember 2014 ihre Absicht angekündigt hatte, ihre Aktien an die Konkurrenz zu verkaufen, hat Ethos den Verwaltungsrat in seinen Bemühungen, die Unabhängigkeit von Sika zu erhalten, fortlaufend unterstützt. Vor diesem Hintergrund ist Ethos in diesem für den Wirtschaftsstandort Schweiz entscheidenden Prozess Nebenintervenientin geworden und wird dies auch weiterhin bleiben.