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QBG Band 3: Vadian und Graubünden. Aspekte der Personen- und Kommunikationsgeschichte im Zeitalter des Humanismus und der Reformation
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Beschreibung
Conradin Bonorand, ein anerkannter Vadian-Spezialist, setzt sich in seiner Untersuchung ‹Vadian und Graubünden› mit den Beziehungen zwischen dem St. Galler Bürgermeister, Stadtarzt und Reformator Joachim von Watt, besser bekannt unter dem Humanistennamen Vadian, und den Exponenten der Reformation und des Humanismus in Graubünden auseinander. Dabei stützt er sich hauptsächlich auf den regen Briefwechsel der Bündner mit Vadian und mit Heinrich Bullinger in Zürich. Zum grössten Teil handelt es sich um Briefe von Johannes Comander und Jakob Salzmann aus Chur.
Der Autor vermittelt ein anschauliches Bild der wichtigen Rolle, welche die Bündner Pässe und die Stadt Chur für den Kontakt der Schweizer Humanisten mit jenen Italiens gespielt haben. Chur kann dabei als eigentliches Nachrichtenzentrum zwischen Nord und Süd bezeichnet werden. Aber auch die mannigfachen verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen Vadian und den Bündnern werden herausgearbeitet.
Conradin Bonorand
Chur 1991, Terra Grischuna
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