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Interessanter Ausflug nördlich von Lausanne im grossen Waldgebiet des Jorat. Als Wasserscheide zwischen Rhone und Rhein bildet der Jorat ein welliges Hügelland, das im Süden durch die Höhen über dem Genfersee von Lausanne bis Vevey, im Westen von den Tälern der Venoge und Thièle und im Osten von den Tälern der Broye und der Veveyse begrenzt wird. Das Gebiet kann als grosse Erholungslandschaft nördlich von Lausanne und Vevey angesprochen werden. Chalet à Gobet, an der Strasse Bern – Lausanne gelegen, ist ein zentraler Übergang und orthographischer Mittelpunkt des Jorat. Der Übergang war vor der Eröffnung der Eisenbahnen als Handelsweg von gewisser Bedeutung. Die Gegend galt aber noch im 14. und 15. Jahrhundert als unsicher, weil sich zahlreiche Räuberbanden in den grossen Wäldern herumtrieben. In westlicher Richtung streiften wir durch das Bois-Clos, queren nacheinander zwei Strassen und gelangen in den Wald von Les Liaises, wo sich die sieben Quellbäche des Flon sammeln, der früher durch die Stadt Lausanne floss, heute aber im Stadtgebiet zugedeckt ist. In einiger Entfernung an dem von Wald umschlossenen Gehöfte Les Buchilles vorbeigehend, erreichen wir Manloud. Prächtige Aussicht auf Lausanne, den Genfersee und die Alpen. Den Hügel von Chalet de la Ville umgehen wir südlich; bei La Plaisance biegen wir rechts ab und gelangen über Les Meules und Les Fougères nach Cugy. Vor dem Eingang ins Dorf werden wir uns ostwärts durch den Wald von Les Trones nach Chalet-des-Enfants, einer waldumschlossenen Insel mit Restaurant. Über Bois-Clos erfolgt die Rückkehr nach Chalet à Gobet.
Wanderzeit 4 Stunden