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«Die hiesigen Gegner von griffigen Klimaschutzgesetzen betonen seit Jahrzehnten, dass die kleine Schweiz zum globalen CO2-Ausstoss kaum etwas beitrage. Daher bringe es auch nichts, in der Schweiz Massnahmen zu ergreifen.
Eine neue internationale Recherche, an der diese Redaktion beteiligt war, zeigt ein anderes Bild. Seit Ende 2015, als das Pariser Klimaabkommen zur Beschränkung des CO2-Ausstosses in Kraft trat, hat der Schweizer Finanzplatz geholfen, über 260 Milliarden Franken an die schlimmsten Klimaverschmutzer der Welt zu lenken.
Die UBS und die CS halfen Firmen wie China Petrochemical oder Qatar Energy, an riesige Investitionssummen zu kommen – und sie so über Jahrzehnte hinaus zu finanzieren. Die Schweizer Grossbanken spielen damit weltweit eine wichtige Rolle bei der Förderung von Grossverschmutzern.
Die in unserer Recherche untersuchten Firmen könnten mit ihrem Verbrauch von Öl, Gas und Kohle letztlich bewirken, dass die Ziele des Pariser Abkommens verfehlt werden. Das Abkommen möchte den menschengemachten globalen Temperaturanstieg auf 1,5 Grad begrenzen».