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Als 1986 das Game «Gradius» auf den Markt kam, konnten Spieler erstmals den geheimen Code erfolgreich eingeben: ⇧ ⇧ ⇩ ⇩ ⇦ ⇨ ⇦ ⇨ b a. Der japanische Spielehersteller Konami schenkte den Spielern, die auf dem Nintendo Entertainment System (NES) die Kombination “hoch, hoch, runter, runter, links, rechts, links, rechts, b, a” eingaben, 30 statt nur drei Startleben.
Code im Spiel vergessen
«Gradius» war simpel aufgebaut: Der Spieler steuerte ein Raumschiff, musste allerlei Gegner abschiessen und Bonusgegenstände aufsammeln. Das Spiel selbst war jedoch so schwierig, dass sogar Kazuhisa Hashimoto, der Mann, der «Gradius» von der Spielhallen-Version auf den NES umprogrammieren sollte, immer wieder scheiterte. Also baute er sich diesen Code ein. Laut Legende «vergass» er schlicht, dass der Cheat bei der Veröffentlichung noch im Spiel war.
Ein Treffer und schon tot
Den wirklichen Durchbruch hatte der Konami-Code jedoch erst zwei Jahre später mit dem Arcade-Spiel «Contra». Bei diesem Schiessspiel war der Spass schon bei einem einzigen Treffer vorbei. Natürlich eine optimale Voraussetzung, damit die Kinder möglichst viel Geld im Automaten verlieren. Wer «Contra» jedoch zu Hause spielen wollte, war zu schnell frustriert. Genau weil dieses Spiel so schwierig war, wurde der Konami-Code rege genutzt.
Code wird noch immer genutzt
Seither tauchte dieser Konami-Code in Hunderten weiteren Spielen auf. Auch andere Entwickler haben ihn übernommen. In den letzten Jahren verschwand die Bedeutung des Konami-Codes etwas. Es gibt immer weniger Spiele, bei denen man überhaupt sterben kann. Ausgestorben ist der Code jedoch noch lange nicht. Bei einigen modernen Games bekommt man nach dieser Eingabe einen kleinen Bonus oder zumindest einen versteckten Gag.