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Eine Person, die an einer psychischen Störung, einer geistiger Behinderung leidet oder schwer verwahrlost ist, darf in einer geeigneten Einrichtung untergebraucht werden, wenn die nötige Behandlung nicht anders erfolgen kann. Dabei sind die Belastung und der Schutz der Angehörigen zu berücksichtigen.
Bei einem unfreiwilligen Eintritt in eine psychiatrische Anstalt handelt es sich i.d.R. um eine ärztliche Unterbringung. Diese ärztliche Einweisung ist zeitlich auf 72 Stunden beschränkt und endet mit Ablauf der Frist von Gesetzes wegen. Dabei ist zu beachten, dass die Klinik und der einweisende Arzt verpflichtet sind der KESB unverzüglich Meldung zu erstatten.