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Bild: Intels Mobile-Gurus haben's lustig: Anand Chandrasekher und David Perlmutter am IDF.
Intel hat am zweiten Tag des Intel Developer Forums (IDF) in San Francisco seine Pläne und Strategien im Mobile-Bereich in den Mittelpunkt gerückt. Einerseits wird Intel auch für Notebooks eine neue CPU-Generation einsetzen, welche in 45nm-Technologie gefertigt werden und auf "High-k"-Transistoren basieren wird. Und andererseits will der Chipriese zusammen mit einigen anderen Herstellern einen neuen Anlauf Unternehmen, um die Geräteklasse der "Ultra Mobile PCs" (UMPCs) beziehungsweise "mobilen Internetgeräte" (MIDs) zu einem Verkaufserfolg zu machen.
Versuche mit Geräten irgendwo zwischen PDA/Handy und kleinen Notebooks gab es in den letzten Jahren schon viele, der Absatz blieb aber vergleichsweise bescheiden. Intel will der Geräteklasse nun mit neuen Hardwareplattformen auf die Sprünge helfen, welche mehr Leistung und Fuktionen bringen und gleichzeitig den Stromverbrauch drastisch senken. Nächstes Jahr soll eine erste, auf einem 45-nm Prozessor (Codename "Silverthorn") basierende UMPC-Plattform den Stromverbrauch im Einsatz verglichen mit herkömmlichen UMPCs um rund das zehnfache senken, versprach Anand Chandrasekher, Senior Vice President und General Manager von Intels Ultra Mobility Group am IDF.
Im Jahr darauf soll eine weitere Plattformgeneration ("Mooretown") den Verbrauch im Leerlauf nocheinmal um etwa den gleichen Faktor senken. Insgesamt, so Chandrasekhar, sollte die Batterielaufzeit der UMPCs 2009 damit rund zehnmal länger sein als heutzutage. Allgemein sollen auf den Intel-Plattformen beruhende UMPCs und MIDs ab der 2008er-Plattform über WLAN, 3G-Mobilfunk (UMTS) und auch WiMAX drahtlos mit dem Internet verbunden werden können.
WiMax sollen ab dem nächsten Jahr und der neuen Plattform "Montevina" auch Notebooks beherrschen, so David Perlmutter, Senior Vice President und General Manager der Mobility Group bei Intel. Auch bei den Notebooks sollen durch die neuen CPUs ("Penryn") und Chipsätze die möglichen Batterielaufzeiten deutlich länger werden, wobei sich Perlmutter aber nicht so genau festlegen wollte, um wieviel länger die Laufzeit sein könnte. (hjm)