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Aufgrund der festgelegten Diagnose (Beschwerdebild) entscheidet der Therapeut, wie er die Behandlung vornehmen will. Dabei stehen ihm verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:
Oftmals findet eine Kombination der erwähnten Verfahren statt. Nach dem Entfernen der Nadeln bekommt der Patient eine (Tuina-)Massage, es wird geschröpft (Aufsetzen von Glasköpfen auf die Haut), Schröpfmassage (Gleiten der Schröpfköpfe auf der Haut), Gua Sha (Schabtechnik auf der Haut) oder Pflaumenblütenhämmerchen (Hämmerchen mit 7 Nadeln) angewendet. Weiter kann der Therapeut nebst der beratenden Funktion (Ernährung, körperliche Aktivität) auch Kräuter verschreiben, um Beschwerden zu lindern.
Weitere Interventionen finden bereits während der Nadelverweildauer statt: Auf die gesetzten Nadeln steckt der Therapeut Moxa (getrockneter Beifuss), um eine wärmende Wirkung auf der Haut und im Meridian zu erwirken. Oder zwei oder mehrere Nadeln werden mit Elektroakupunktur behandelt, welches die Zerstreuung von gestauter Energie bewirkt.