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Die Privatbanken-Gruppe Julius Bär hat weitere 60,1 Prozent an der Kairos Investment Management für 276 Millionen Euro erworben. Die Transaktion wurde am 1. April 2016 abgeschlossen. Julius Bär hält nun 80 Prozent an Kairos, wie das Institut mitteilte.
Julius Bär hatte im November 2015 angekündigt, ihren Anteil am in Mailand ansässigen Unternehmen Kairos nach dem ursprünglichen Erwerb von 19,9 Prozent im Jahr 2013 durch den Kauf weiterer 60,1 Prozent zu erhöhen. Nach Erhalt der notwendigen behördlichen Genehmigungen wurde die Transaktion nun abgeschlossen.
Kairos-Führung unverändert
Die Geschäftsleitung von Kairos bleibt unverändert und das Unternehmen wird weiter unter eigenen Namen tätig bleiben. Mit der Transaktion werde die Position von Julius Bär und Kairos in Italien langfristig deutlich gestärkt und der ambitionierte Wachstumskurs von Kairos beschleunigt, heisst es in der Mitteilung weiter.
Die auf das Wealth- und Asset-Management spezialisierte Kairos wurde 1999 als Partnerschaft gegründet und beschäftigt derzeit insgesamt mehr als 150 Mitarbeitende. Ende Dezember 2015 beliefen sich die verwalteten Vermögen von Kairos auf über 8 Milliarden Euro, gegenüber rund 4 Milliarden zu Beginn der strategischen Partnerschaft von Julius Bär und Kairos im Jahr 2013. Im vergangenen Jahr erzielte das Unternehmen eine Bruttomarge von mehr als 140 Basispunkten und verzeichnete einen Vorsteuergewinn von 55,9 Millionen Euro verglichen mit 39,7 Millionen im Jahr 2014.
(awp/chb)