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Die Weltbevölkerung nimmt kontinuierlich zu, ebenso das Wirtschafts- und Wohlstandswachstum. Diese Kombination führt zu einer Wassernachfrage, welche überproportional zum Bevölkerungswachstum steigt. Treiber des Frischwasserverbrauchs sind: Landwirtschaft, Industrie und Haushalte. Dem strukturellen Nachfragewachstum beim Frischwasser stehen fundamentale Veränderungen beim Wasserangebot gegenüber.
So führt der Klimawandel zu starken Veränderungen im lokalen Angebot an Oberflächenwasser. Veränderte Niederschlagsmuster, abschmelzende Gletscher und Extremwetterereignisse, wie zum Beispiel Dürreperioden mit darauffolgendem Starkregen, häufen sich auch in Europa, was die Verfügbarkeit, aber auch die Planbarkeit von Oberflächenwasser zunehmend erschwert. Eine Übernutzung der Grundwasservorkommen zur Kompensation von regional fehlendem Oberflächenwasser lässt die Grundwasserpegel absinken. Dies kann sogar bis zur kompletten Versiegung der Reserven führen. Das Abschmelzen der Polkappen lässt den Meeresspiegel ansteigen und droht, Grundwasservorkommen in Küstennähe irreversibel zu versalzen.
Unter diesen und anderen Prämissen dürften, laut Schätzungen des Asset Managements der Zürcher Kantonalbank, per 2050 weltweit 1'500 Kubikkilometer Wasser pro Jahr fehlen. Zum Vergleich: Der Bodensee fasst rund 50 Kubikkilometer Wasser. Das heisst: «Es droht uns eine Wasserlücke, so gross wie 30-mal der Bodensee», erklären Daniel Fauser und Jonas Knüsel.
Es liegt auf der Hand, dass die drohende Wasserlücke nur mit umfassenden Investitionen in den Wassersektor adressiert werden kann. Im Fokus stehen dabei drei Bereiche: «Wassertechnologie», «Wasserversorgung» und «Wasserschutz». Mehr Details zu den primären Treibern der Wassernachfrage sowie den Technologien und Unternehmen, welche helfen, die Wasserlücke anzugehen, erfahren Sie im Report «Investitionen in die globale Wasserinfrastruktur».