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Die Kunstinstitutionen in der ehemaligen Bierbrauerei Löwenbräu planten in der Phase der Zwischennutzung auf der Terrasse des historischen Gebäudes ein Café. Im damals noch industriell geprägten Quartier sollte eine öffentliche Aufenthaltsfläche geschaffen werden, die, zusammen mit der Schriftinstallation von Jenny Holzer, den gemeinsamen Eingang betont und speziell auf die Kunsthalle hinweist.
Der längliche, schmale Kubus schwebt über den ehemaligen Werkstätten, kragt in den Strassenraum und wirkt wie ein Signal. In Analogie zu den benachbarten Brücken- und Viaduktkonstruktionen, ist es ein vorfabriziertes, punktuell abgestütztes Stahlfachwerk, in das ein hölzerner Raum eingebaut ist. Die Stahlholzkonstruktion mit grossen Fenstern und einer Verkleidung aus farbig anodisierten Aluminiumplatten setzt sich in seiner Materialität von der roten und gelben Klinkerfassade des Bestands ab. Im Inneren bieten die raumhohen «Schaufenster» Ausblicke in die Limmatstrasse, von der Strasse erhalten Passanten und Vorbeifahrende Einblicke in das Geschehen im Gebäude. Wegen dem folgenden, umfassenden Umbau und der Erweiterung des gesamten Areals kam das Projekt nicht zur Ausführung.