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In der Deponie Uttigen – einer ehemaligen Kiesgrube – wurde in den Jahren 1973 – 1995 Kehricht, unter anderem auch Haushaltkehricht, deponiert. Mit der Fertigstellung der oberen Abdichtung der Deponie und mit der Rekultivierung des Terrains sind die Arbeiten an der geordneten Deponie aber noch nicht abgeschlossen. Mit geeigneten Massnahmen werden langfristig Kontrollen durchgeführt, u.a. zur Prüfung des Setzungsverhaltens des Auffüllmaterials und zur Prüfung, ob das Sickerwasser richtig abgeleitet wird und die Abdichtungen in Ordnung sind. Um die Kontrollen sicherzustellen, wurden mit der Auffüllung drei Kontrollschächte von der Deponiesohle bis zur Abdeckung hochgezogen. Diese Schächte haben einen Durchmesser von 1.50m und eine Höhe von ca. 40m. Über den Schächten sind Pumpen montiert. Aus Sicherheitsgründen wünschte die AVAG als Betreiberin der Deponie eine geeignete abschliessbare Einzäunung der auf freiem Feld stehenden drei Schächte.
Nach Abwägung zahlreicher Möglichkeiten zur Einzäunung unter Berücksichtigung des Platzbedarfs, der Sicherheit, der Beständigkeit aber auch des Erscheinungsbildes, fiel die Wahl auf eine zylinderförmige Schachtumfassung aus vorgerostetem Lochblech. Die ungerichteten Kleinstbauten mit einem Durchmesser von 4m und einer Höhe von 2.50m stehen heute selbstverständlich in der Landschaft. Das Lochblech verleiht dem Zylinder eine gewisse Transparenz und ermöglicht einen eingeschränkten Blick ins Innere. Die drei identischen Zylinder können heute gewissermassen als „Landart“ auf dem Plateau oberhalb von Uttigen wahrgenommen werden.