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Die Unglücksserie begann laut Kantonspolizei St. Gallen um kurz nach 17 Uhr: Eine 27-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto auf der A13 von Sennwald Richtung St. Margrethen auf dem Überholstreifen.
Hinter ihr fuhren eine 45-Jährige, ein 56-Jähriger und ein 29-Jähriger mit ihren Autos. Die Vorderste habe wegen des Verkehrs plötzlich stark abgebremst, was die 45-Jährige hinter ihr zu spät bemerkte.
Sie prallte mit ihrem Auto zuerst gegen das Auto der 27-Jährigen und wich dann auf den Normalstreifen aus. Das Auto der 27-Jährigen kam auf dem Überholstreifen zum Stillstand.
Der 56-jährige Mann bemerkte die Kollision vor ihm, bremste sein Auto ab und lenkte es ebenfalls nach rechts auf den Normalstreifen.
Während dem Fahrstreifenwechsel wurde sein Auto von demjenigen des 29-Jährigen, der nicht mehr rechtzeitig reagieren konnte, am linken Heck touchiert.
In der Folge wurde das Auto des 56-Jährigen leicht nach links abgewiesen. Das führte laut Polizei dazu, dass das Auto des 56-Jährigen mit dem Auto der 27-Jährigen, das sich immer noch auf dem Überholstreifen befand, kollidierte.
Der zweite Unfall trug sich ähnlich zu
Kurz vor 17.30 Uhr kam es am selben Ort zu einer weiteren Auffahrkollision. Eine 39-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto von Haag Richtung Sennwald auf dem Normalstreifen.
Aufgrund des dichten Verkehrs musste sie ihr Auto bis zum Stillstand abbremsen. Das Auto hinter ihr, das von einem 64-jährigen Mann gefahren wurde, konnte rechtzeitig abbremsen.
Ein weiterer 64-jähriger Autofahrer bemerkte das Bremsmanöver jedoch zu spät und konnte die Kollision zwischen seinem Auto und dem vorderen Auto nicht mehr verhindern.
Dieses wurde durch den Zusammenprall in das Heck des ersten Autos der 39-Jährigen geschoben.
Ermittlungen beim dritten Unfall
Und dann, um 18 Uhr, folgte der dritte Zusammenstoss auf dem Autobahnabschnitt. Dieses Mal fuhr ein 46-jähriger Mann mit seinem Lieferwagen von Buchs in Richtung Oberriet auf dem Normalstreifen.
Hinter ihm fuhr ein bislang unbekannter Fahrer mit seinem Lieferwagen in die gleiche Richtung. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens bremste der 46-Jährige seinen Lieferwagen bis zum Stillstand ab.
Der Fahrer des hinteren Lieferwagens bemerkte dies zu spät und prallte mit seinem Lieferwagen in das Heck des Lieferwagens vor ihm.
Ein 43-jähriger Mann, welcher hinter dem unbekannten Lieferwagen fuhr, konnte sein Auto ebenfalls nicht mehr rechtzeitig abbremsen, schreibt die Polizei.
Er prallte mit seinem Auto gegen das Heck des unbekannten Lieferwagens. Dessen Fahrer entfernte sich mit seinem beschädigten Fahrzeug von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Sämtliche Beteiligte blieben unverletzt. Durch die drei Unfälle entstand Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Franken.
Es bildete sich ein langer Stau. Die Ermittlungen zur Identifikation des bislang unbekannten Fahrers des Lieferwagens dauern laut Kantonspolizei an.