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An den letzten Turnieren, die für olympische Rankings zählen, sicherten Marcela Krinke Susmelj in der Dressur sowie Mélody Johner und die Gebrüder Felix und Ben Vogg in der Disziplin Concours Complet der Schweiz Quotenplätze.
Mit drei Reitern erhält die Schweiz somit zum ersten Mal seit den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta auch einen Startplatz in der Team-Entscheidung. Die Springreiter hatten ihren Team-Quotenplatz im letzten Sommer an den Europameisterschaften in Aachen erobert.
Während einem Jahr konnten Athleten aus Nationen, die keinen Equipen-Startplatz erreichten, an vorgegebenen Turnieren Punkte sammeln. Dieses spezifische Olympia-Ranking des Weltreitsport-Verbandes FEI bildete die Basis für die weiteren Quotenplätze, welche über ein kompliziertes System auf die verschiedenen Kontinentalgruppen verteilt wurden. Die Reiter eroberten so einen Startplatz für ihr Land, aber nicht automatisch für sich persönlich. Die Athleten müssen noch vom nationalen Verband geforderte Selektionskriterien erfüllen und von Swiss Olympics selektioniert werden.
Vergangene Woche gab die FEI bereits die Quotenplätze für die Paralympics, welche vom 7. bis 18. September 2016 auf der gleichen Anlage wie die Olympischen Spiele stattfinden, bekannt. Hier holte Celine van Till (Genf) einen Quotenplatz für die Schweiz.
(SDA)