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Derivate, welche unter EMIR nicht zentral gecleart werden, unterliegen dem bilateralen Austausch von Sicherheiten, um Ausfallrisiken zu vermeiden. Die Europäische Kommission hat heute Regeln angenommen, welche die Art und den Umfang von Margin-Anforderungen festlegen, welche die Gegenparteien im Falle einer nicht zentral geclearten OTC Derivate Transaktion austauschen müssen.
Die RTS unter EMIR wurden gemeinsam von den drei Europäischen Aufsichtsbehörden entworfen. Die Europäische Kommission hat nun diesen Entwurf mit gewissen Änderungen angenommen. Die Änderungen betreffen insbesondere die Konzentrationslimiten für Personalvorsorgeeinrichtingen sowie den Zeitplan für die Umsetzung.
Die Delegierte Verordnung der Europäischen Kommission unterliegt nun einer Einspruchsfrist durch das Europäische Parlament sowie den Rat und wird danach im Europäischen Amtsblatt veröffentlicht. Die Ausführungsbestimmungen gelangen einen Monat nach dem Inkrafttreten der Delegierten Verordnung zur Anwendung. Es wird erwartet, dass die Initial Margin (IM) Mitte Januar 2017 und die Variation Margin (VM) Anfang März 2017 in Kraft tritt. LINK