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Ich höre oft den Satz: Ach, Politik, das interessiert mich nicht, da kann ich doch nichts machen … Mit der Abstimmung über die Fair-Food-Initiative vom 23. September haben wir eine echte Möglichkeit, wirklich Einfluss zu nehmen. Die Initiative will Lebensmittel aus einer naturnahen, umwelt- und tierfreundlichen Landwirtschaft mit fairen Arbeitsbedingungen fördern. Zudem will sie den Foodwaste anpacken.
Der Foodwaste ist für mich ein wichtiger Grund, der Fair-Food-Initiative zuzustimmen. In der Schweiz wird ein Drittel der Nahrungsmittel aussortiert, weggerüstet oder entsorgt, das gibt pro Jahr zwei Millionen Tonnen Esswaren. Diese Waren hatten beim Kauf einen Wert von 2 bis 3 Milliarden Franken. Mit der Annahme der Fair-Food-Initiative werden Massnahmen umgesetzt, die die Lebensmittelverschwendung bremsen, wie beispielsweise eine vernünftige Regelung der Ablaufdaten.
Die Fair-Food-Initiative ist ein Schritt auf dem Weg zu nachhaltiger Lebensmittelproduktion. Nelson Mandela hat folgendes Zitat gesagt: «Eine Vision ohne Handeln ist nur einen Traum, Handeln ohne Vision eine Zeitverschwendung. Eine Vision verbunden mit Handeln kann die Welt verändern.» Deshalb: JA zur Fair-Food-Initiative.