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iPhone: Katzen als Vorbild
Es gibt sie ja doch noch, die Innovationen: In einem Patent beschreibt Apple, wie iPhone und Co. während des Zubodenfallens automatisch den Schwerpunkt verlagern, um möglichst sanft zu landen.
Katzen landen ja bekanntlich immer auf den Beinen, während ein Marmeladenbrot garantiert immer mit der leckeren Seite aufschlägt. Aber wäre es nicht toll, wenn Smartphones immer so aufschlagen würden, dass möglichst wenig kaputt geht? Das hat sich offenbar auch Apple gedacht, als sie vor eineinhalb Jahren ein Patent einreichten, das nun veröffentlicht wurde. Das Patent beschreibt verschiedene Möglichkeiten, wie man Stürze von iPhone und Co. entschärfen könnte.
Der Hauptaspekt des Patents beschreibt ein bewegliches Teil im Inneren des Geräts, das in der Lage ist, bei einem Sturz automatisch den Schwerpunkt des Geräts zu verlagern. Damit könnte die Rotation des Geräts während des freien Falls so beeinflusst werden, dass es an einer Stelle aufschlägt, wo möglichst wenig kaputt gehen kann – etwa auf einer Kante.
Interessant ist auch die Beschreibung einer Art Schleudersitz für den Akku. Im freien Fall könnten iPhone und Co. den Akku abwerfen, um die Rotation des Geräts zu beeinflussen. Weiter beschreibt Apple kleine Düsen, die den Fall des Geräts mittels Luftstössen abbremsen sollen und einen Mechanismus, der sich bei eingesteckten Kopfhörern an deren Kabel festklammert, sollten die Sensoren bemerken, dass das Gerät zu Boden fällt.
Wie immer ist die Einreichung des Patents noch kein Garant dafür, dass die beschriebenen Methoden jemals wirklich in einem Gerät zum Einsatz kommen.