Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03378.jsonl.gz/3262

Das Vorhaben ist Bestandteil der von Le Foll forcierten Agrarumweltpolitik und soll dazu beitragen, die Abhängigkeit Frankreichs von Eiweissimporten zu verringern. Der Ressortchef hat in dem Plan drei strategische Kernziele festgelegt.
Neben einer allgemeinen Stärkung der heimischen Proteinbranche sollen die Eiweisspflanzenproduktion ausgebaut und die Futterautonomie verbessert werden. Zudem werden die Anstrengungen in den Bereichen Forschung und Ausbildung fortgesetzt. Le Foll betonte bei der Vorstellung des Plans die ökologischen Vorteile der Leguminosen.
Ferner böten Eiweisspflanzen die Chance, die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Agrarwirtschaft zu verbessern. Eine wesentliche Rolle spielten zudem die angebotenen Möglichkeiten durch die neue Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) im Agrarumweltbereich. Laut Agrarressort beruht der Plan insbesondere auf der Mobilisierung spezifischer gekoppelter Beihilfen in Höhe von 49 Mio. Euro (59 Mio. Fr.) für proteinhaltige Kulturen. Zudem werde der Leguminosenanbau über eine neue „Greeningprämie“ gefördert.
Darüber hinaus werde der Proteinplan durch verschiedene Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM) ergänzt. Mit gekoppelten Beihilfen in Höhe von insgesamt 4,5 Mio Euro solle die Saatgutproduktion forciert werden. Der Minister begrüßte, dass nach dem Zusammenschluss der Interprofession für Eiweißpflanzen (Unip) und der interprofessionellen Ölsaatenorganisation (ONIDOL) künftig eine einzige Ölsaaten- und Eiweisspflanzeninterprofession als Ansprechpartner zur Verfügung stehe.