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Unter der Federführung des französischen Commissariat à l'énergie atomique (CEA) beteiligen sich 29 Organisationen aus 11 Ländern der Europäischen Union daran - insgesamt rund 400 Forschende. Das im 6. EU-Forschungsrahmenprogramm integrierte Projekt hat eine Laufzeit von 2004 bis 2008 und ist auf EUR 16 Mio. budgetiert.
Ziel des Projekts ist es, die Phasen der Bildung eines strahleninduzierten Krebses besser zu verstehen. Zudem zeigen rund 8% der Patienten von radiotherapeutischen Behandlungen eine erhöhte Sensitivität. Bis jetzt ist nicht bekannt, ob diese Patienten ein erhöhtes Tumorrisiko haben. Das Projekt soll die Mechanismen dieser erhöhten Strahlensensitivität erforschen und schliesslich abklären, ob diese Strahlensensitivität auch mit einem erhöhten Krebsrisiko korreliert.
Das Projekt ist in fünf Forschungsschwerpunkte unterteilt: Mechanismen der Zellantwort auf eine Beschädigung der DNA, Rolle der Zellalterung in der Initialisierung der Tumorentwicklung, Mechanismen der Tumorentwicklung, Bedeutung genetischer Faktoren bei strahleninduziertem Krebs und mathematische Modelle zur Evaluierung der Risiken kleiner Strahlendosen.
Quelle
D.S. nach CEA, 25. März 2004