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Entlang des von Miglieglia herabfliessenden Gattino Baches finden wir die Baglioni- und Franzimine. Diese Minen folgen zwei von Nordwest nach Südost verlaufenden Adern. Es herrschen Arsenopyrit und Quarz vor. Im Arsenopyrit sind geringe Mengen Gold und Silber enthalten. Von Burford (1933) durchgeführte Analysen ergeben folgende Resultate:
Arsen 27% des Minerals
Gold 12 g pro Tonne Mineral
Silber 38 g pro Tonne Mineral
Die Adern verlaufen in grau-braunem Glimmerschiefer. Man folge dieser Ader auf der Rechtenseite des Baches, also talseitig, für ca. 90 m: dies ist die Franzi-Mine. Etwa 62 m vom Eingang entfernt befindet sich eine zweite metallhaltige Ader, die die Hauptader kreuzt. Von dem gleichen Stollen ausgehend, folge man dieser zweiten Ader bis zur Erreichung, der Oberfläche durch einen vertikalen Schacht, der weiter oben auf der linken Seite des Baches austritt. Einige Meter bergauf, auf der Höhe eines kleinen Wasserfalls, stossen wir auf die Baglioni-Mine. In diesen Minen wurde zwischen 1878 und 1884 mit unbefriedigenden Resultaten geschürft.
In der Franzi-Mine wurden 1917 die Aktivitäten erneut aufgenommen. Der Ertrag war jedoch so gering, dass die Arbeiten 1919 endgültig eingestellt wurden. Diese Minen wurden am 19. April 1858 von Delmenico Pietro aus Novaggio angemeldet und gingen am 14. August 1876 an Baglioni Vinasco über.
Am 22. August des gleichen Jahres wurde von Baglioni ein weiteres Abbaugesuch gestellt. In besonderen Proben diese an Antimonfahlerz (Schwefelantimon und Kupfer) reichen Minerals können winzige Lamellen reinen Goldes gefunden werden. Was die Pflanzenwelt betrifft, verweisen wir auf das Vorhandensein des schwarzen Holunders, des Haselnussstrauches und Feldahorns.
Eigenschaften
- PÄRKE UND GÄRTEN Naturpärke