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Finanzdirektor Ernst Stocker bewertet das Rating als hoch erfreulich, aber nicht selbstverständlich: Es zeige, dass der Regierungsrat und die Verwaltung finanzpolitisch gut und verantwortungsbewusst unterwegs seien. Standard & Poor’s (S&P) bezeichnet den Kanton Zürich im Ratingbericht als wirtschaftliches «Powerhouse» der Schweiz. Die Wirtschaftsstruktur des Standortes werde zwar durch den Finanzsektor inklusive Versicherungen dominiert, aber sie sei doch so stark diversifiziert, dass kein Konzentrationsrisiko ersichtlich sei.
Trotz einer erwarteten Verschlechterung der künftigen Jahresabschlüsse des Kantons sieht S&P keinen Grund, etwas an der Bestnote und den Aussichten für die Zukunft zu ändern. Die Prüfer trauen es dem Regierungsrat zu, dass dieser die im Finanzplan ausgewiesenen Defizite für die kommenden Jahre dank einer strikten Ausgabenkontrolle noch wird reduzieren können. Als hoch entwickelt bezeichnet S&P die finanzielle Managementarbeit der Kantonsverwaltung und als exzellent das konservative Liquiditäts- und Schuldenmanagement. Positiv erwähnt wird im Bericht denn auch die Tatsache, dass es in den letzten Jahren gelungen ist, einen beträchtlichen Teil der Schulden zurückzuzahlen.