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Trotz des Unglückes vor 20 Jahren und der Warnungen der Alten beschliesst die Gemeindeversammlung eines Walliser Bergdorfes, die Alp Sasseneire mit ihren saftigen Wiesen wieder zu nutzen. So ziehen im Frühsommer sieben Sennen auf die Alp hinauf: Unter ihnen der unheimliche Clou, der sich stets abseits hält, Barthélemy, der gegen das Unglück ein geweihtes Papier unterm Hemd trägt und Joseph, der nur aus Liebe zu seiner Verlobten Victorine mitgeht. Bald bahnt sich Unheil an: Eine Seuche bricht aus, die Sennen sind zu strikter Quarantäne gezwungen ...
Ein Roman, der das Thema Seuche und was mit uns dabei geschehen kann, schon vor langer Zeit aufgenommen hat und parabelhaft in einer grossartigen Sprache präsentiert. Charles Ferdinand Ramuz, geboren 1878 in Lausanne, gestorben 1947 in Pully, hat diesen Roman 1926 geschrieben; inspiriert durch eine alte Walliser Sage und die Schrecken der Spanischen Grippe 1918, an der er selbst erkrankt war.
Nach der Schauspielschule in Bern folgten verschiedene Engagements als Schauspieler an Theatern in Deutschland und der Schweiz. Von 1990 bis 1999 spielte er regelmässig am Luzerner Theater. Daneben Mitwirkung in vielen Hörspielen von Radio DRS und diverse Auftritte beim Schweizer Fernsehen.
Hinzu kommen viele Aufführungen mit eigenen Programmen: «Urner Sagen», «Erlkönig-Balladen und Musik» und Produktionen in der Freien Theaterszene: «Notglück», «Zum Parkplatz», «Baron Münchhausen», oder bei den Freilichtaufführungen auf Tribschen, z.B. in: «Stadt der Vögel».
Bekannt auch durch seine ganz besonderen Vorleseprojekte: «Odyssee», «Michael Kohlhaas», «Moby Dick» oder «Jack the Ripper».
Walter Sigi Arnold arbeitet auch als Sprecher und Regisseur. 2008 erhielt er den Kunst- und Kultur- Anerkennungspreis der Stadt Luzern und 2021 den Innerschweizer Kulturpreis.
Geboren 1959 in Luzern.
Multiinstrumentalist und Komponist im Spannungsfeld von Jazz und Volksmusik, Komposition und Improvisation. Viele CD-Aufnahmen, Konzerte und Tourneen in Europa, Afrika und Asien. Musik für zahlreiche Theater, Hörspiele, DOK-Filme SRF, Tanz, Lesungen etc.
Gastdozent an der Hochschule Musik Luzern. Seit 2017 Leitung des Hochschul-Ensembles «Alpiini Vernähmlassig».
Aktuelle Projekte: Albin Brun Alpin Ensemble, Albin Bruns NAH Quartett, Albin Brun & Patricia Draeger, KAZALPIN, Corin Curschellas LA GRISCHA, Albin Brun & Bruno Amstad, Albin Brun Trio & Isa Wiss, WISS_BRUN, Frächdächs.
Ausgezeichnet mit verschiedenen Preisen, u.a. Kunst- und Kulturpreis der Stadt Luzern 2013, Schweizer Musikpreis 2017.