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Architektur und Ausstattung der Kirche
Die Kirche wurde zwischen 1925 und 1927 vom Architekten und Professor. Karl Moser und der Baufirma Doppler und Sohn in rohem Sichtbeton als erste reine Betonkirche der Schweiz erbaut. Heute findet sie als architektonisches Meisterwerk weit über die Landesgrenzen hinaus Anerkennung und steht seit 1987 unter Denkmalschutz.
Trotz Protesten aus der Bevölkerung und finanziellen Nöten konnte die Kirche vier Jahre nach der Fertigstellung ihrem Zweck als Sakralbau übergeben werden. Die feierliche Einweihung mit Taufe nach dem Heiligen Antonius von Padua fand am 13. September 1931 durch Bischof Joseph Ambühl statt.
Architektonische Besonderheiten
Mit einer Länge von 60 Metern und einer Breite von 22 Metern besitz die Kirche Ausmasse einer Kathedrale. Die Höhe der teils tonnenförmigen Kassettendecke beträgt 22 Meter. Der Mittelteil fügt sich beidseits in die benachbarten Wohnhäuser ein, einzig die Eingangspartie mit Durchgang zum Innenhof und der 62 Meter hohe Turm überragen die angrenzende Häuserzeile.
Innenausstattung
Die hohen, farbigen Glasfenster haben eine Breite von fast 5 Metern und sind beinahe 14 Meter hoch, unterteilt in 16 (4 x 4) Abschnitte. Gemäss der damaligen Ausschreibung wurden diese mit einem Christus- und einem Antonius-Zyklus versehen, entworfen und ausgeführt von Hans Stocker und Otto Staiger. Besonders bei Sonnenschein geben sie dem Innenraum durch ihre Farbigkeit und die dadurch entstehenden Lichtwirkungen eine einmalige Stimmung und Glanz im Gegensatz zum nüchternen Rohbeton.
Der Haupt- und die beiden Seitenaltäre sind in dunkelrotem Klinker gefertigt, ebenso das massive Chorgestühl. Einzigartig ist die schwebend anmutende Kanzel mit den in Messing getriebenen Antoniusbildern und dem weit überragenden flachen Dach.
Die Empore mit der zweitgrössten Orgel von Basel ist grosszügig bemessen und bietet bei Bedarf Platz für Chor und Orchester.