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Das Unternehmen für Cybersicherheit CYE verzeichnet seit Februar eine fünfmal höhere Zahl an Vorfällen: Es werden E-Mails verbreitet, deren Anhänge oder Links das Corona-Thema nutzen, um Schad- Software zu verbreiten. Ausserdem werden E-Mails im Namen der Weltgesundheitsorganisation WHO oder des BAG verschickt, um personenbezogene Daten zu stehlen.
Weil die Menschen momentan weitgehend zu Hause bleiben und entsprechend beruflich oder privat intensiv das Internet nutzen, wird die individuelle Gefahr noch höher. Die wichtigsten Tipps für mehr Cybersicherheit:
Klicken Sie keine Links oder Anhänge in E-Mails an, wenn der Absender nicht vertrauenswürdig ist. Wenn Sie im Internet eine Seite aufrufen möchten, dann geben Sie die URL am besten direkt ein. Schauen Sie diese zuvor genau an: Führt sie tatsächlich zur offiziellen Website des Unternehmens oder der Einrichtung, die Sie aufrufen möchten? Nutzen Sie bei Zweifeln einen Online-Prüfdienst, zum Beispiel isitphishing.org.
Antworten Sie keinen unbekannten Quellen und geben Sie ihnen Kontodaten preis. Vertrauenswürdige Partner verfügen in der Regel bereits über diese Daten. Übermitteln Sie unbekannten Personen niemals Kennwörter, und öffnen Sie keine Anhänge in E-Mails, die Sie nicht angefordert haben.
Wenn Sie im Homeoffice verdächtige E-Mails auf Ihre berufliche Mailadresse erhalten oder gar irrtümlich etwas angeklickt haben, melden Sie dies sofort der IT-Abteilung Ihres Unternehmens.