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Operation, Chemotherapie und Bestrahlung sind die drei wichtigsten Pfeiler der modernen Krebsbehandlung. Daneben gibt es weitere Therapiemöglichkeiten, die bei bestimmten Arten von Krebs zum Einsatz kommen: Antihormonelle Therapien und Immuntherapien.
Antihormonelle Therapien
Das Wachstum gewisser Krebsarten hängt vom Stoffwechsel der Geschlechtshormone ab. Unterdrückt man mit Medikamenten die Wirkung dieser Hormone, hemmt dies das Wachstum der Krebszellen. Angewendet wird eine solche Therapie vor allem bei manchen Formen von Brust- oder Prostatakrebs und im Anschluss an andere Behandlungen wie Operation oder Chemotherapie.
Eine antihormonelle Therapie dauert in der Regel mehrere Jahre. Dabei können Nebenwirkungen auftreten. Bei Frauen sind das beispielsweise Hitzewallungen, Schwitzen, Stimmungsschwankungen und trockene Schleimhäute an den Geschlechtsorganen. Bei Frauen vor der Menopause bleibt die Menstruation aus.
Immuntherapie
Bei einer Immuntherapie erhält der Patient Medikamente, die das Abwehrsystem des Körpers so anregen, dass es gezielt gegen Krebszellen vorgehen kann. Interferone oder Interleukin sind beispielsweise Stoffe, die das Wachstum von Abwehrzellen im Organismus anregen. Sie werden Patienten verabreicht, die unter speziellen Formen von Leukämie oder vom malignen Melanom leiden.