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Adolf Gerber
Der 1884 geborene Autor Adolf Gerber forschte in alten Gemeinderatsprotokollen und Chorgerichtsmanualen. So entstanden einzigartige Einblicke in das Leben und Wirken früherer Generationen. «Erstaunlich, wie genau er recherchierte», meint Werner Weber, der Projektleiter.
Der preisgekrönte Autor musste immer wieder Schicksalsschläge hinnehmen. So starb seine erste Frau Gertrud bei der Geburt des zweiten Sohnes. Später heiratete Adolf Gerber Johanna, Gertruds älteste Schwester. Den beiden wurden noch drei weitere Kinder geschenkt. Ein Sohn, der mit 23 Jahren an Kinderlähmung starb, eine Tochter, die nur sechs Wochen alt wurde und dann noch Susi, Zerebral gelähmt und sein Liebling. Ihr widmete Adolf die «Chonolfinger Gschichtli», die er 1947 herausgab. Fünf Jahre später starb der Schriftsteller im Alter von 69 Jahren.