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Ein kleiner Teil der Aufräumarbeiten: Demontage des Schriftzugs der Swissair am Flughafen Zürich im März 2002, kurz vor dem Start der Nachfolgegesellschaft Swiss. Bild: Keystone
Es war der grösste Fall in der Schweizer Wirtschaftsgeschichte und erschütterte das Selbstverständnis des ganzen Landes: Anfang Oktober 2001, wenige Wochen nach den Terroranschlägen vom 11. September, ging der stolzen Swissair, die aufgrund ihrer soliden Finanzen lange als «fliegende Bank» bezeichnet worden war, das Geld aus. Es kam zum Grounding, zu hektischen Verhandlungen mit den Banken und der Politik. Doch für eine Rettung war es zu spät, und die Swissair ging in das Nachlassverfahren – und danach in die Nachlassliquidation – eine Art Stresstest auch für das Schweizer Sanierungs- und Insolvenzrecht.
Der Swissair-Konzern war ein verschachteltes Konstrukt von mehr als 260 Gesellschaften, die einzeln oder in Gruppen verkauft, abgewickelt oder liquidiert werden mussten. Karl Wüthrich (siehe Box) wurde als Sachwalter der Swissair eingesetzt, mit dem Auftrag, die Interessen der Gläubiger zu wahren. Später wurde er von den Gläubigern als Liquidator gewählt. Der Fall war auch ein Schock für den Schweizer Anleihenmarkt, weil die Swissair die grösste inländische Unternehmensschuldnerin war.
Abwickler mit Ausdauer
Karl Wüthrich, Jahrgang 1953, wurde im Oktober 2001 als Sachwalter der Flightlease AG, SAirGroup AG, der SAirLines AG und der Swissair Schweizerische Luftverkehr-Aktiengesellschaft eingesetzt, mit der Aufgabe, diese Gesellschaften abzuwickeln. Wüthrich studierte an der Universität Zürich Jurisprudenz und erwarb 1983 das Anwaltspatent. In der Folge war er zehn Jahre in verschiedenen Abteilungen für die Atag Ernst & Young AG tätig, eine Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft. 1993 stiess er zur Anwaltskanzlei Wenger Plattner, die Standorte in Basel, Küsnacht (Zürich) und Bern hat. 1995 wurde er in den Kreis der Partner aufgenommen.
Am 26. Juni 2002 im Kongresshaus Zürich: Karl Wüthrich vor den Gläubigern der SAirGroup (links: Mario Corti, letzter CEO und Verwaltungsratspräsident der Swissair). Bild Keystone
In einem ausführlichen Zeitungsinterview mit dem Redaktor dieses Beitrags hatte Wüthrich bereits im Juni 2002 in Aussicht gestellt, dass das Verfahren zur Liquidation der Swissair «etliche Jahre dauern dürfte». Knapp 20 Jahre später empfing ihn der Liquidator in seiner Kanzlei in Küsnacht erneut zum Gespräch.
Herr Wüthrich, hätten Sie sich 2002 träumen lassen, dass das Verfahren nach über 20 Jahren immer noch nicht abgeschlossen sein wird?
Ich hatte nicht unbedingt damit gerechnet, aber wenn man die Dauer von anderen komplexen Fällen wie der Finanzgesellschaft Sasea oder Werner K. Reys Omni Holding anschaut, die ebenfalls über 20 Jahre in Anspruch nahmen, war es auch nicht auszuschliessen. Wenn ein Verfahren so umfangreich ist und so lange geht, muss es gut geführt sein, damit Dauer und Ergebnis für den Gläubiger in einer vernünftigen Relation stehen.
Der Gläubiger hat doch grundsätzlich das Interesse, dass er möglichst rasch weiss, woran er ist. Wäre es nicht sinnvoll, die Verfahrensdauer beispielsweise auf fünf Jahre zu begrenzen?
Wenn die Aussichten schlecht stehen, dass für die Gläubiger mehr hereingeholt werden kann, ist es sinnvoll, ein Verfahren rasch zu einem Ende zu bringen. Der Swissair-Fall war aber anders gelagert. Durch unser Wirken konnten wir über die Zeit mehr für die Gläubiger erwirtschaften.
Die zahlenmässig grösste Gläubigergruppe bildeten bei der Zahlungsunfähigkeit der Swissair 2001 die Obligationäre. Die SAirGroup Holding als Konzernmutter hatte Ende 2001 – inklusive Fremdwährungsanleihen von Tochtergesellschaften, für die sie Garantien abgegeben hatte – Obligationen im Nennwert von mehr als 4 Mrd. Franken ausstehend. Die Obligationen, die von tausenden von Privatanlegern gehalten wurden, hatten bereits in den Monaten zuvor merklich an Wert eingebüsst und wurden nun notleidend. Die regelmässigen Zinszahlungen, auf die Obligationäre mit ihrem Coupon einen Anspruch haben, wurden eingestellt, und auch das Recht auf Rückzahlung des Nennwertes am Ende der Laufzeit konnte nicht durchgesetzt werden.
Karl Wüthrich stand jetzt vor der Aufgabe, die SAirGroup so abzuwickeln und die Aktiven so zu verkaufen, dass ein möglichst grosser Liquidationserlös und damit für die Obligationäre eine hohe Nachlassdividende resultiert. In seiner ersten Schätzung Ende 2001 bezifferte Wüthrich die Nachlassdividende, die im Verhältnis zum Nominalwert einer Forderung ausgedrückt wird, auf 4 bis 12,5 Prozent. Ein Anleger, der beispielsweise eine Obligation von nominal 5000 Franken hielt, konnte also noch mit einer Zahlung zwischen 200 und 625 Franken rechnen. Diese Schätzung wurde später nach oben korrigiert, und bis heute hat der Liquidator über insgesamt sechs sogenannte Abschlagszahlungen den Obligationären der SAirGroup 22,4 Prozent der ursprünglichen Schuld ausbezahlt. Da die Schätzung für die gesamte Nachlassdividende heute «etwas über 23 Prozent» der relevanten Forderungen von gut 11 Mrd. Franken beträgt, haben die Obligationäre und die anderen Gläubigergruppen somit den allergrössten Teil des Liquidationserlöses erhalten.
Können Sie belegen, dass das lange Verfahren für die Gläubiger besser war?
Machen wir doch dazu ein kleines Gedankenspiel. Bei einer Frist von fünf Jahren hätten wir den SAirGroup-Obligationären Ende 2006 realistischerweise eine Nachlassdividende von insgesamt 12,5 Prozent auszahlen können, was dem oberen Ende meiner ersten Schätzung entspricht. In Wirklichkeit haben die Obligationäre mit den verschiedenen Abschlagszahlungen über die letzten Jahre bisher total 22,4 Prozent erhalten. Damit der Obligationär im ersten Szenario besser gefahren wäre, hätte er sein Geld 2006 so anlegen müssen, dass er jährlich eine Rendite von mindestens 10 Prozent erzielt hätte. Das ist nicht sehr realistisch. Deshalb lag das lange Verfahren im Interesse der Gläubiger. Zudem spricht ein prinzipieller Einwand gegen eine fixe Begrenzung der Verfahrensdauer: Sie würde die Position der Gegenparteien im Ringen um strittige Forderungen stärken, da diese wüssten, dass dem Liquidator die Zeit davonläuft.
Für die SAirGroup-Obligationen gab es auch nach der Zahlungsunfähigkeit einen Handel. Verkauften dort viele Obligationäre ihre Titel mit grossen Abschlägen an die sogenannten Geier-Fonds aus den USA, nach dem Motto «lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende»?
Es gab eine Handvoll solcher Händler, die Gott und die Welt anschrieben. Natürlich gab es etliche Obligationäre, die lieber den Spatz in der Hand hatten und ihre Titel verkauften. Aber die grosse Mehrheit dachte anders und brachte Geduld auf. Wir haben heute immer noch über 10’000 Gläubiger, darunter auch sehr viele Obligationäre. Parallel zu diesem Handel existierte auch ein Markt für grosse Darlehen und Anleihensblöcke; Käufer und Verkäufer waren aber dort ausschliesslich professionelle Akteure, insbesondere Banken – ein kleiner und überschaubarer Kreis.
Der Fall Swissair erregte seinerzeit schweizweit und international viel Aufsehen. Karl Wüthrich stand als Liquidator urplötzlich im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit und der Medien. Auch aus der Politik kam Druck: Man wollte vor allem die Arbeitsplätze der Swissair-Angestellten sichern. Wüthrichs Kanzlei musste massiv Personal aufstocken. Als sehr nützlich erwies sich die Aufschaltung einer Website, die dazu diente, die Öffentlichkeit und die Gläubiger über das Verfahren und den Stand der Arbeiten zu informieren. Aufbau und Struktur der Website sind bis heute unverändert geblieben.
«Eine Website scheint heute selbstverständlich zu sein, war es damals aber überhaupt nicht», bemerkt der Liquidator. «Sie war zentral, damit wir unsere Aufgaben bewältigen konnten.» Das zusätzliche Personal wurde hauptsächlich für die Erstellung der Kollokationspläne benötigt, in denen alle Forderungen an die entsprechende Gesellschaft verzeichnet sind – bei der SAirGroup ein Werk mit einem Umfang von knapp 4000 Seiten. Für die verschiedenen Swissair-Gesellschaften wurden auf der Website zuerst wöchentliche Lageberichte und danach Zirkulare veröffentlicht. Ausserdem verfasst der Liquidator bis heute jährlich Rechenschaftsberichte zuhanden der Nachlassrichter, welche die Gläubiger bei der Kanzlei in Küsnacht einsehen können.
Ist das Swissair-Verfahren nicht fast ein bisschen in Vergessenheit geraten?
Das Interesse der Öffentlichkeit, der Medien und Gläubiger hat über die Jahre natürlich stark abgenommen. Das Recht zur Einsichtnahme in den Kollokationsplan wurde beispielsweise zu Beginn verschiedentlich in Anspruch genommen – namentlich von den erwähnten Debt-Tradern, die auf diesem Wege zu Adressen der anderen Gläubiger und damit potenzieller Kunden kamen. Aber ich stelle in Gesprächen fest, dass Swissair bis heute bei den meisten immer noch ein positiv besetzter Begriff ist…
...und trotzdem konnten Sie für die Marke Swissair bei der Nachfolgegesellschaft Swiss kein Geld eintreiben.
Ich bin nach wie vor fest davon überzeugt, dass die Marke einen substanziellen Wert hatte. Aber das Handelsgericht sah dies leider im Jahr 2002 anders, ein Entscheid, der in Fachkreisen durchaus auch kritisiert wurde. Immerhin erzielten wir beim Verkauf der Marke an die Swiss International Airlines AG noch einen Erlös in der Grössenordnung von 15 Mio. Franken.
Überzählige Swissair-Flugzeuge in der Wüste Kaliforniens im Juli 2002. Bild: Keystone
Das jüngste Zirkular «an die Gläubiger der SAirGroup AG in Nachlassliquidation» trägt die Nummer 35 und datiert vom Mai 2021. Der Liquidator fasst darin den Rechenschaftsbericht 2020 zusammen, den er im März der Nachlassrichterin am Bezirksgericht Zürich eingereicht hat. Als Schwerpunkte seiner Tätigkeit bezeichnet er das Eintreiben von Forderungen und den Abschluss von Vergleichen mit der Swissair Schweizerische Lufverkehrs-AG (Swissair AG) sowie der SAirLines, dank denen Erlöse aus der Verwertung von Liegenschaften im Ausland und Beteiligungen im Ausland aufgeteilt werden konnten.
Zudem mussten sogenannte Dividendenkreisläufe aufgelöst werden. In der komplexen Swissair-Struktur hatten viele Gesellschaften Forderungen gegenüber anderen Gesellschaften, und zugleich hatten andere Gesellschaften Forderungen an sie. Wenn eine Gesellschaft nun eine Abschlagszahlung für ihre Gläubiger vornimmt, profitieren davon auch die anderen Gesellschaften – und ein Teil der Abschlagszahlung landet über das Forderungskarussell wieder bei ihr. Es kommt mit anderen Worten zu Dividendenkreisläufen, die nicht enden wollen. Damit die Kreisläufe unterbrochen werden, muss der Wert der Forderungen geschätzt und zwischen den Gesellschaften ein Vergleich abgeschossen werden. Ein Fall mit einer solch verschachtelten Gesellschaftsstruktur war gemäss Karl Wüthrich im Schweizer Recht gar nicht vorgesehen.
Vor drei Jahren hatten Sie in einem Zeitungsinterview in Aussicht gestellt, dass das ganze Swissair-Verfahren Ende 2020 abgeschlossen sein könnte. Welche Prognose geben Sie heute ab?
Bei den Gesellschaften SAirLines und Flightlease sind eigentlich alle Pendenzen erledigt. Zurzeit bin ich daran, die Schlussrechnungen und die Schlussverteilungslisten zu erstellen. Die Schlusszahlungen an die Gläubiger dürften bis Februar 2022 erfolgen, der Schlussbericht sollte Mitte 2022 vorliegen. Es gibt noch einiges zu tun, zum Beispiel muss die Aufbewahrung der umfangreichen Akten sichergestellt sein. Theoretisch könnte es auch zehn Jahre nach Abschluss eines Verfahrens nochmals eine Zahlung geben. Sollte ich nämlich nicht in der Lage sein, alle Abschlagszahlungen oder die Schlusszahlung an alle Gläubiger auszuführen, so muss ich die entsprechenden Beträge bei der kantonalen Depositenanstalt deponieren. Nach Ablauf von zehn Jahren müsste das deponierte Geld dann an die Gläubiger verteilt werden. Bei Swissair AG gibt es noch eine Auseinandersetzung mit Sabena. Der Sabena-Konkursverwalter hat bisher leider in ähnlichen Fällen immer den Weg über die Gerichte statt über eine gütliche Einigung gewählt. Der letzte Prozess mit Sabena dauerte fünf Jahre. Deshalb kann ich Ihnen keine Prognose abgeben.
Können Sie sich denn nicht auf Erfahrungswerte stützen?
Der Fall Biber, wo ich ausseramtlicher Konkursverwalter war, zeigt, dass es vor Gericht lange dauern kann. Der Papierproduzent ging 1997 in Konkurs, 2001 war der grösste Teil des Gelds an die Gläubiger verteilt, aber ich konnte das Verfahren erst 2010 formell abschliessen, nachdem das Urteil in einem langwierigen Kollokationsprozess gefällt worden war. Das hiess für mich jahrelang Däumchendrehen. Bei der SAirGroup gibt es noch eine Auseinandersetzung mit der Swissair AG über eine Forderung. Da ich der Liquidator von beiden Gesellschaften bin, wahrt in diesem Fall der Liquidator-Stellvertreter die Interessen der Swissair AG. Meine Hoffnung ist, dass wir rasch eine Einigung erzielen.
Wie viel Swissair-Gesellschaften existieren heute eigentlich noch?
Von den ursprünglich insgesamt 260 Gesellschaften konnte der weitaus grösste Teil gerettet und verkauft werden. Die restlichen wurden liquidiert. 2018 waren noch rund 20 Liquidationsverfahren offen. Seither konnten vier Fälle erledigt werden, zehn weitere sollten in den nächsten Monaten folgen. Am längsten dürften die Verfahren Swissair AG und SAirGroup dauern.
Das Grounding forderte auch den Bundesrat: Vorne rechts Moritz Leuenberger, links halb verdeckt Kaspar Villiger mit Peter Siegenthaler, Direktor der Finanzverwaltung. Bild: Keystone
Seit 20 Jahren setzen Sie Ihre Schaffenskraft für den Fall Swissair ein. Wollten Sie nicht einmal etwas anderes machen?
Ich habe in dieser Zeit schon noch ein paar andere Verfahren geführt. Am Anfang der Verfahren musste ich meine ganze Arbeitszeit für die Swissair-Liquidationen einsetzen. Der Aufwand hat sich dann laufend reduziert. Seit einiger Zeit sind es noch etwa 10 bis 15 Prozent meines Pensums. Aber Swissair ist natürlich für einen Liquidator ein faszinierender Fall, bei dem sich sogar jetzt noch immer wieder spannende Fragen auftun, für die sich weder in der Literatur noch in der Praxis Antworten finden. So sind etwa die SAirGroup und die SAirLines in zwei Gerichtsverfahren in Frankreich und Belgien involviert, beide werden keinen Einfluss auf die Höhe der Dividenden haben. Das Verfahren in Belgien ist sistiert, wegen einer strafrechtlichen Auseinandersetzung, die auch nach 20 Jahren nicht beendet ist. Was passiert nun, wenn ich die Liquidation von SAirLines abschliesse und die Gesellschaft gelöscht wird? Bevor ich dies tue, will ich sicher sein, dass deswegen keine Konsequenzen in Belgien drohen – insbesondere strafrechtIicher Natur.
Und was ist das Problem mit Frankreich?
In Frankreich kämpfen zwei Gesellschaften vor Gericht um die Nachlassdividende der SAirGroup und der SAirLines, und das schon etwa zehn Jahre lang. Mir ist es egal, wem ich den Betrag überweisen muss, aber ich möchte das Geld nur einmal zahlen müssen und es rasch loswerden. In diesem Prozess wird übrigens der Liquidator und nicht die Gesellschaft in Liquidation als Klagepartei aufgeführt. Ich werde laufend mit allen Unterlagen bedient, obschon ich mich nie am Verfahren beteiligt habe. Aber es gilt auch hier, eine Lösung zu finden, die im Interesse aller Beteiligten liegt.
Haben Sie im Swissair-Verfahren immer alles richtig gemacht?
Natürlich gibt es im Rückblick Details, bei denen ich heute anders vorgehen würde. Aber insgesamt hat sich unsere Philosophie bewährt. Ein guter Grundsatz für den Start in eine solche Aufgabe als Sanierer, Sachwalter oder Liquidator lautet: Alles ist doppelt so schlimm, wie man dir zuerst sagt.
Und wie waren die Rückmeldungen? Gab es auch persönliche Dankesbriefe von Gläubigern?
Es gab alles, von Kuchen dankbarer Gläubiger bis hin zu Protestbriefen ungeduldiger Geister. Auch als es um die Forderungen der Swissair-Angestellten ging, war die ganze Palette von Dankbarkeit bis Enttäuschung vertreten. Aber auf der menschlichen Ebene hatte ich nur sehr wenige negative Erlebnisse und wurde auf meinen Flügen mit der Swiss immer zuvorkommend behandelt. Ich war also offensichtlich nicht auf einer schwarzen Liste gelandet.