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Zweischalige Außenwände sind so konzipiert, dass die innere Schale die statischen und bauphysikalischen Beanspruchungen (Wärmespeicherung, Schallschutz) übernimmt, während die äußere Schale vornehmlich einen Witterungsschutz bietet. Die zwischen den beiden Schalen angeordnete Wärmedämmung sorgt für einen günstigen Temperaturverlauf in der Wand, d.h. geringe Wärmeverluste im Winter und eine Vermeidung der Überhitzung im Sommer. Die zweischaligen Außenwandsysteme können gemäß DIN 1053 wahlweise mit oder ohne Hinterlüftung vor der Wärmedämmung ausgebildet werden. Bei Kerndämmungen dürfen nur Dämmmaterialien verwendet werden, die den Mindestanforderungen der genormten Anwendung DIN 4108-10 WZ entsprechen.
Die JACKODUR Wärmedämmplatten erfüllen als Kerndämmung die Mindestanforderungen der DIN 4108-10 WZ. Bei der Verarbeitung der JACKODUR Dämmplatten ist darauf zu achten, dass die Platten an der Innenschale des Mauerwerks so befestigt werden, dass eine gleichmäßige Schichtdicke sichergestellt ist. Die Außenschale kann so nah vor der Wärmedämmschicht errichtet werden, wie es das Vermauern erlaubt. Die Fußpunktausführung im zweischaligen Mauerwerk kann speziell mit der JACKODUR Z-Foliendämmung ausgeführt werden. Durch die abgeschrägte Oberfläche kann die Feuchtigkeit zwangsläufig auf der Z-Folie abgeführt werden.