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Während Microsoft Millionen für Fernsehwerbung ausgegeben hat, zählt Apple neuerdings auf virale Verbreitung via Social Media.
Die über Twitter verbreiteten Gerüchte haben sich nicht bewahrheitet. Apple hat anlässlich des Super Bowls in der Nacht auf Montag keinen Nachfolger für seinen legendären «1984»-Werbespot gezeigt. Stattdessen haben die Kalifornier einen Kurzfilm im Internet veröffentlicht.
Apple setzt ausserdem ausgerechnet auf die Google-Tochter YouTube: Der Schachzug sei eine dramatische Wende bezüglich Marketing, hält der Techblog Apple Insider fest. Sprich: Apple kehrt den millionenteuren Auftritten in den Werbepausen des American-Football-Finals den Rücken. Und noch ein PR-Coup: Als Regisseur des neusten Werks wird Jake Scott angegeben, der Sohn von Ridley Scott, des «1984»-Machers und berühmten Hollywood-Regisseurs.
Apples Erzrivale Microsoft hat derweil in der letzten Pause des Super Bowls 2014 einen berührenden Werbespot mit dem Titel «Empowering» gezeigt. Sprecher ist der schwerstbehinderte ehemalige Football-Spieler Steve Gleason. Inhaltlich geht es darum, dass Technologie viel Gutes bewirken kann.
Interessantes Detail: Das beim diesjährigen Finale siegreiche Team Seattle Seahawks gehört dem Microsoft-Mitgründer Paul Allen. Er konnte so 1997 einen Umzug nach Kalifornien verhindern.
Alle in den Pausen des Super Bowls 2014 im US-Fernsehen gezeigten Werbefilme sind hier bei YouTube zu finden.