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Die divisionistischen Maler, die ausserhalb von Mailand arbeiteten, setzten Landschaften und Szenen des Landlebens ein, um spirituelle Themen zu vermitteln. Sie glaubten, dass die besondere [divisionistischen Prinzipien folgende] Verwendung von Farbe und Licht in diesen Werken eine transformative Wirkung auf den Betrachter haben konnte. Einer der frühesten Vertreter des Divisionismus, Giovanni Segantini, fand mystische Inspiration in der wilden, Ehrfurcht gebietenden Szenerie der Schweizer Alpen. Seine grossformatigen Gemälde zeigen eine unverdorbene Natur und ein unverfälschtes Landleben im kristallklaren Licht der Berge.
Giuseppe Pellizza malte oft Szenen in seinem Heimatort Volpedo im Piemont, in denen, wie die Mailänder Schriftstellerin Neera (Anna Zuccari) schrieb, «das Gesehene und das Gefühlte» miteinander verschmolzen. Angelo Morbellis symbolische Interpretation der Welt der Natur kommt in den melancholischen Zügen seiner Landschaftsgemälde zum Ausdruck, die in den Sommermonaten im Piemont entstanden. Emilio Longoni tat es in seinen späteren Jahren seinem Freund Segantini gleich und zog sich in die Berge zurück, um sich emotionaleren und religiöseren Themen zuzuwenden.