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Gyr, Niepmann, Schürch und Tramèr erwischten keinen optimalen Start, konnten in der Folge aber rasch zulegen und übernahmen bereits nach einem Viertel der Strecke (500 m) die Führung.
Diese gab das Schweizer Quartett bis ins Ziel nicht mehr her. Zwar kamen die Dänen, Weltmeister der letzten beiden Jahre, im Schlussspurt noch etwas näher heran, der Sieg der Schweizer geriet aber nie in Gefahr. Mit einer knappen Bootslänge Vorsprung sicherten sie sich souverän die Goldmedaille. Bronze ging an Frankreich.
Souverän von A bis Z
Das Quartett sicherte der Schweiz den ersten WM-Titel in einer olympischen Disziplin seit 1995, als Markus und Michael Gier im Leichtgewichts-Doppelzweier triumphiert hatten. Damit krönte der Leichtgewichts-Vierer eine überragende Saison. Zuvor war er schon Europameister und Weltcup-Gesamtsieger geworden.
Das Ticket für die Olympischen Spiele in Rio hatten die Schweizer bereits nach dem souveränen Gewinn ihres Halbfinal-Laufs in der Tasche.
Gmelin rudert auf Rang 5
Im Skiff-Final der Frauen blieb die Schweiz ohne Podestplatz. Jeannine Gmelin zeigte zwar ein gutes Rennen und lag bei Rennhälfte nur 15 Hundertstelsekunden hinter dem Bronzeplatz zurück. Ihre Kräfte reichten aber nicht zum grossen Coup. Die 25-jährige Zürcher Oberländerin überquerte die Ziellinie nach 2000 m als Fünfte.
Trotzdem darf Gmelin die WM in Frankreich als grossen Erfolg werten, hat sie doch mit dem Finaleinzug die Qualifikation für Rio ebenfalls geschafft. Damit wird an den Olympischen Spielen im kommenden Jahr erstmals seit Athen 2004 (Caroline Lüthi) wieder ein Schweizer Frauenboot an den Start gehen.
Sendebezug: Radio SRF 1, Bulletin von 15:00 Uhr