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Das Haus an der Gartengasse 21 stammt aus dem 18. Jahrhundert. Es ist mit dem Nachbargebäude an der Gartengasse 25 zusammengebaut.
An der Gartengasse 21–29 stand um die Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert ein Bauernhof, der dem Kloster Wettingen zinspflichtig war. Er wurde um die Mitte des 17. Jahrhunderts auf vier bis heute bestehende Parzellen aufgeteilt.
Friedrich Heusler baute im Garten des Bauernhofs, an der heutigen Adresse Gartengasse 21, vermutlich schon vor 1665 ein zusätzliches kleines Wohnhaus. Die Besitzer wechselten anfangs häufig. Das Haus wurde vorwiegend von armen Leuten bewohnt, die sich als Kleinhandwerker betätigten, sich als Tagelöhner und ab Mitte des 18. Jahrhunderts als Fabrikarbeiter verdingten. In dem einstöckigen Haus mit zwei Wohnräumen und einem geräumigen Estrich lebten bis zu drei Familien gleichzeitig. In einem rechten Winkel zu den Wohnräumen befindet sich ein länglicher Anbau, in welchem die Küche und ein weiterer Raum untergebracht sind.
Das einfache Taglöhnerhaus, das heute der Gemeinde Riehen gehört, ist mit dem Nachbargebäude Gartengasse 25 zusammengebaut und liegt mit diesem unter einem gemeinsamen Giebeldach.
Autorin / Autor: Luzia Knobel | Zuletzt aktualisiert am 3.6.2022
Kaspar, Albin: Häuser in Riehen und ihre Bewohner. Heft II. Riehen 2000. S. 51–53.
Kaspar, Albin: Geht auf die Indfabrik – ist zu haus in Jakob Meyers häuslein. In: Jahrbuch z’Rieche 2003. S. 15–25.