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(Le) (Kt. Waadt,
Bez. Lausanne).
Bach, rechtsseitiger Zufluss zum
Genfersee; entspringt im s.
Jorat, 1 km n.
Épalinges
u. 6 km nnö.
Lausanneim Wald bei der Lokalität Les Sept
Fontaines in 820 m und mündet nach etwa 11 km langem
Lauf 2,6 km
sw.
Lausanne. Fliesst zunächst dem vom
Wald von
Sauvabelin bestandenen Hang entlang, tritt nach weiteren 2 km
in die Stadt
Lausanne ein, die er mitten durchzieht und wo er sich auf eine Strecke von 2,5 km nach W. wendet, biegt dann
beim Vorort
Malley neuerdings nach S. um und behält diese Richtung auf 1,5 km bis zur Mündung bei. Geht mehrfach durch Moränenschutt,
hat sich unmittelbar über der Stadt sein
Bett in anstehender Molasse ausgewaschen, durchzieht unterhalb
der Stadt eine fruchtbare u. schöne Landschaft u. quert kurz vor seiner Mündung in den
Ebenen von
Vidy die einzige flache
Gegend an seinem
Lauf. Nimmt mehrere kleine Zuflüsse auf, deren bedeutendster, die
Louve, von den Höhen nw.
über
Lausanne herkommt und in der Stadt selbst von rechts mündet. Seinem nur wenig ausgedehnten Einzugsgebiet entspricht
die im Allgemeinen geringe Wasserführung des Flon. Zeitweise kann er aber zum gefährlichen
Wildbach werden und mit seinen
Hochwassern grossen Schaden anrichten. So z. B.
¶
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1831, in welchem Jahre neun mit Rettungsarbeiten beschäftigte Männer ertranken, dann wieder 1888 u. 1889. Vor Zeiten flossen
Flon u. Louve offen durch Lausanne, bis die neuere Entwicklung der Stadt deren Eindeckung wünschenswert machte. Zuerst kamen
1836-1839 der Abschnitt des Flon im Zentrum der Stadt und der der Louve unter der jetzigen Place de la
Riponne an die Reihe, dann folgten seit 1849 neue Arbeiten, die zu verschiedenen Malen bis 1874 fortgesetzt wurden. Um die
Wiederkehr von Verwüstungen, wie der Bach solche 1888 u. 1889 verursacht hatte, zu verhindern u. aus andern Gründen hat
man in neuester Zeit mit finanzieller Beihilfe des Bundes den Flon auch oberhalb u. unterhalb der Stadt
und dazu auch noch die Louve derart eingedeckt, dass beide zusammen jetzt auf eine Strecke von etwa 3 km unterirdisch fliessen.
Dazu kommen Kanalisationsarbeiten unterhalb der Stadt (gemauerter Ueberfall) und nahe der Mündung, bei welchem Anlass auch
die Brücke von La Maladière der alten Strasse nach Genf
umgebaut worden ist. Im Oberlauf trieb der Flon einst
mehrere Sägen und wurde auch in der Stadt selbst und ihrer Umgebung von einer Reihe von Mühlen, Sägen, verschiedenen Fabriken
und Werkstätten, Gerbereien, etc. ausgenützt. Die Mehrzahl dieser Betriebe ist aber der Verbauung und
anderer Ursachen wegen aufgehoben worden. Heute verwenden noch eine Giesserei, eine grosse Mühle, eine Chokoladefabrik, eine
Knochenmühle, zwei Gerbereien etc. die Wasserkraft des Flon.
Bach, entspringt n. Gilly in 770 m im Hintergrund eines kleinen, in den Hang
des Weinbaubezirkes der Côte eingeschnittenen Tobels, entwässert dieses, fliesst an Vincy und Gilly vorbei durch die untern
Hänge der Weinberge und die Uferebene des Genfersees und mündet in diesen von rechts nach 4 km langem Lauf in der Richtung
NW.-SO.
1043 m. Gruppe von 8 Häusern, in dem über dem Dorf Vouvry in die
Rhoneebene ausmündenden kleinen Thal, am linken Ufer des Wildbaches Fosseau und am Fuss des Tâche. 3 km w. der Kirche Vouvry;
an der Verzweigung der Wege über den Col de Vernaz und ins Thal von Tanay. 36 kathol. Ew. 400 m ö. Flon
das dieser Häusergruppe und dem Weiler Vesenand gemeinschaftliche Schulhaus. 1281: le Flon de Miex.