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Die silofreie Biomilch wird täglich von den Bauern der Umgebung in die Käserei Undergass gebracht zu Arnold Windlin und dort zur Innerschweizer Spezialität verarbeitet. Bio Sbrinz reift während mindestens 24 Monaten im Käsekeller. Geniessen Sie ihn gehobelt in hauch-dünnen Rollen oder verleihen Sie mit dem geriebenen Bio Sbrinz Teigwaren, Risotto oder Gratins den rechten Pfiff.
Sbrinz ist ein extraharter Vollfettkäse mit 45 % Fett in der Trockenmasse. Er braucht Zeit, sehr viel Zeit. Das Mindestalter für den Konsum ist 18 Monate. Der Sbrinz ist dann ideal zum Hobeln. Das volle Aroma entwickelt er aber erst ab ungefähr 22 Monaten. Je älter ein Sbrinz ist, desto aromatischer und würziger wird sein Bouquet.
Parmigiano Reggiano wird nach einem nahezu unveränderten Verfahren bereits seit dem Mittelalter in Norditalien produziert. So spricht bspw. Giovanni Boccaccio im 13. Jahrhundert in seinem berühmten Decamerone von einem “Berg von geriebenem Parmesankäse, auf welchem Leute standen, die nichts anderes taten, als Makkaroni und Ravioli zu machen.” Auch der Export von Parmesan in relativ früher Zeit ist belegt. So berichtet der Staatssekretär im englischen Marineamt, Samuel Pepys, dass er seinen Parmesan und seinen Wein in einer Grube im Garten vergraben habe, um beide vor dem Großen Brand in London vom 2.-5. September 1666 zu schützen.
Bis 1934 wurde der identische Käse als “Reggiano” in der Provinz Emilia und als “Parmigiano” in der Region Parma verkauft. Erst nach langen Verhandlungen konnten sich die Produzenten aus beiden Regionen darauf verständigen, ihren Käse unter der gemeinsamen Bezeichnung “Parmigiano Reggiano” anzubieten.
Heute darf Parmigiano Reggiano ausschließlich in den Regionen Parma, Reggio Emilia, Modena, Bologna (Bis zum Westen an den Reno) und Mantua (Bis zum Osten des Pos) hergestellt werden. Die Produktion des Parmigiano Reggiano wird streng vom Consorzio del Formaggio Parmigiano Reggianoüberwacht, dem rund 500 Käsereien und über 9.000 Milchproduzenten angeschlossen sind.