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Rousseaus 1762 erstmals erschienenes Werk gilt als einer der wichtigsten rechtsphilosophischen Texte überhaupt und bildete die grundlegende Schrift für die Französische Revolution 1789: In ihr vertritt Rousseau erstmals und revolutionär die Idee der Souveränität des Volkes, indem er die Hintergründe der Vergesellschaftung des Menschen, der aus seinem Naturzustand heraustrat, beleuchtet.
Im Gesellschaftsvertrag, unterteilt in vier Bücher, fasst Rousseau den
Staat als einen von freien Bürgern geschlossenen Vertrag auf, in dem sich
die freiwillige Vereinigung der Einzelwillen zu einem Gesamtwillen vollziehe.
Rousseau fordert eine Verfassung, in der die >>natürliche und unveräußerliche
Freiheit in Einklang mit dem Maß an Gewalt, das vom Wesen staatlicher Ordnung
nun einmal nicht wegzudenken ist, zu bringen ist.<<. Die Grundlage rechtmäßiger
Herrschaft kann laut Rousseau nur auf Übereinkunft gegründet werden.