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Die Erbauung des Ebenrains geht auf das 18. Jahrhundert zurück. Der Landsitz ist mittlerweile Dankmalgeschützt. Zusammen mit der Renovation des Hauptgebäudes zwischen 1986- 1989 wurde das Dachgeschoss zu einem grossen Ausstellungsraum ausgebaut. Mittlerweile wird der Raum überwiegend für Seminare und Schulungen genutzt. Dafür sollte u.a. die bestehende Beleuchtung optimiert werden.
Der Erbauer des Ebenrains war der Basler Seidenfabrikant und -händler Martin Bachofen. Diese Gegebenheit, sowie die edle transluzide Erscheinung der Seide, wurde im Entwurf aufgenommen. Mit unterschiedlichen Lichtstimmungen wird auf die Nutzungen im Raum eingegangen. Um für den Seminarbetrieb das optimale Licht zu erzeugen und die Funktionalität des Raumes zu gewährleisten, erhellen grössere leuchtende Elemente den Raum gezielt (ursprünglich als im Sonnenlicht aufgehängte Seidentücher angedacht). Als Gegenpol zu den orthogonalen Leuchten spannt sich eine weiss leuchtende Skulptur (Seidenraupe) durch den Dachstuhl und betont stimmungsvoll das grosszügige Raumvolumen. Die umliegenden Nischen zu den Dachfenstern, werden sanft inszeniert und fassen den Raum.