Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03363.jsonl.gz/2563

Wawrinka lässt Murray keine Chance
Stan Wawrinka meistert die vermeintlich hohe Starthürde am French Open souverän. Der Lausanner gewinnt das Duell der dreifachen Grand-Slam-Sieger gegen Andy Murray im Eilzugtempo 6:1, 6:3, 6:2.
Im "choc du jour", der Partie des Tages, zogen sich die ersten Games in die Länge. Danach marschierte Wawrinka zügig in die 2. Runde. Alle drei Sätzen dauerten nur wenig länger als eine halbe Stunde, der Match insgesamt 1:37 Stunden.
Bei Kälte, Wind und Wetter spielte Wawrinka, für gewöhnlich ein Langsamstarter, auf dem fast leeren Court Philippe Chatrier formidabel. Die Gegenwehr hielt sich aber auch in Grenzen. In verschiedenen Situationen offenbarte Murray, dass er mit der im Frühjahr eingesetzten künstlichen Hüfte läuferisch nicht mehr der Alte ist.
Wawrinkas nächster Gegner ist der Deutsche Dominik Köpfer (ATP 66). Mit dem in Florida wohnhaften 26-Jährigen, der sich in Rom nach überstandener Qualifikation erst im Viertelfinal von Novak Djokovic in zwei Sätzen stoppen liess, hat sich Wawrinka noch nie duelliert. In der 1. Runde setzte sich Köpfer in vier Sätzen gegen den Franzosen Antoine Hoang durch.