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Darum warf er sein Brett weg und fluchte lautstark vor sich hin. Keine halbe Stunde später durfte sich der Olympiasieger über seinen Sieg am Laax Open und 75’000 Dollar Preisgeld freuen. Mit einem wunderbaren dritten Durchgang fing er seinen führenden Landsmann Tyler Nicholson noch ab. Kanada stellte mit Sebastien Toutant, Darcy Sharpe und Michael Ciccarelli auch die Fahrer auf den Plätzen 3 bis 5.
Der 18-jährige Schweizer Dario Burch konnte in seinem ersten grossen Final nicht mit den Besten mithalten. Der Innerschweizer Sportgymnasiast stürzte in allen drei Versuchen. Auf dem Slopestyle-Parcours – dem laut Kommentatoren besten je gebauten – waren sechs Hindernisse zu bewältigen: Ein Rail (Geländer), drei Schanzen mit Sprüngen bis zu knapp 30 Metern und die Quarterpipe am Ende des Kurses. Mit der Flugshow auf dem Crap Sogn Gion endete das mit 500’000 Dollar dotierte Laax Open. Der Tross der weltbesten Freestyle-Snowboarder zieht nun nach Aspen weiter, wo in der kommenden Woche die X-Games stattfinden werden.
Bei den Frauen fuhr Jamie Anderson, die amerikanische Freundin von Tyler Nicholson, wie so oft in einer eigenen Liga. Bereits mit dem ersten Lauf setzte die erste Slopestyle-Olympiasiegerin der Geschichte die Messlatte derart hoch, dass die fünf Konkurrentinnen am Ende einen Rückstand von mindestens neun Punkten aufwiesen. Anderson kassierte für ihren vierten Sieg in Laax ein Preisgeld von 45’000 Dollar.
(SDA)