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Felix Mendelssohn (1809–1847)
Ouvertüre Ruy Blas c-Moll op. 95
Hector Berlioz (1803–1869)
Les Nuits d'été op. 7
Gioachino Rossini (1792–1868)
Ouvertüre zur Oper Il barbiere di Siviglia
Felix Mendelssohn (1809–1847)
Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 Italienische
Vom Frühjahr 1830 bis zum Herbst 1831 bereiste Felix Mendelssohn Italien. Dort lernte er auch seinen sechs Jahre älteren französischen Kollegen Hector Berlioz kennen, der gerade den «Prix de Rome» gewonnen hatte und einen Studienaufenthalt in der Ewigen Stadt verbrachte. Die beiden Komponisten freundeten sich rasch an und trafen sich über einige Wochen fast jeden Tag. Sie diskutierten über Kunst und Musik, ritten durch die Campagna, besuchten das Tasso-Grab, besichtigten die Caracalla- Thermen. Bei aller menschlichen Nähe blieb die künstlerische Wertschätzung allerdings etwas einseitig: Berlioz bewunderte Mendelssohns Musik, Mendelssohn aber stand Berlioz’ Klangsprache kritisch gegenüber. Dennoch lud er ihn zwölf Jahre später für Konzerte mit dem Gewandhausorchester nach Leipzig ein und äusserte sich bei dieser Gelegenheit immerhin positiver über die Nuits d’été. Berlioz wiederum nahm als Dirigent Mendelssohns Italienische Sinfonie in sein Repertoire auf, die als Reflex auf die Erlebnisse und Eindrücke der Italien-Reise entstanden war. Wie «italienisch» dieses Werk wirklich ist, das zeigt die Gegenüberstellung mit dem Meister des Brio: mit Gioachino Rossini. So wird Ihr Besuch zum Gesamterlebnis:
Reservieren Sie einen Tisch für das Abendessen im Restaurant Lucide oder im Le Piaf oder gönnen Sie sich einen Drink in der Seebar.
In der Pause bieten wir erfrischende Getränke und Snacks an der Konzertbar an. Bitte Informieren Sie sich vor dem Besuch zu den aktuellen Öffnungszeiten.
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