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Die Vergleichsverhandlungen über eine Zivilklage in den USA im Zusammenhang mit Preisabsprachen im US-Vitaminmarkt kommen nach Angaben des Basler Pharmakonzerns gut voran.Dieser Inhalt wurde am 07. September 1999 - 15:32 publiziert
Die Vergleichsverhandlungen über eine Zivilklage in den USA im Zusammenhang mit Preisabsprachen im US-Vitaminmarkt kommen gut voran. Wie ein Konzernsprecher am Dienstag (07.09.) mitteilte, rechnet Roche mit einer baldigen Einigung.
Über die Höhe einer möglichen Vergleichszahlung konnte sich der Sprecher jedoch nicht äussern. In einem Bericht der US-Zeitung 'Washington Post' war jedoch zu lesen, sechs grosse Unternehmen hätten vereinbart, gemeinsam mehr als 1,1 Milliarden Dollar zu bezahlen.
Im Mai war Roche vom US-Justizministerium wegen unerlaubter Preisabsprachen im US-Vitaminmarkt mit einer Busse von 500 Millionen Dollar bestraft worden. Neben Roche mussten damals auch andere Grosshersteller von Vitaminen (BASF, Hoechst und Rhône Poulenc) Bussen bezahlen.
Gegenwärtig sind auch die EU-Wettbewerbsbehörden damit beschäftigt, mögliche Vitaminpreisabsprachen in Europa zu untersuchen. Mit einem Ergebnis kann jedoch erst im kommenden Jahr gerechnet werden.
SRI und Agenturen
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