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Zwieselberg und Thun: Erste Kontakte für eine mögliche Fusion
Nachdem ein grösseres Fusionsprojekt von zwölf Gemeinden im Thuner Westamt sistiert worden ist, will der Gemeinderat von Zwieselberg nun einen möglichen Anschluss an die Stadt Thun näher prüfen. Bevor ein eigentliches Fusionsprojekt gestartet wird, finden erste Sondierungsgespräche in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe statt.
pd/bns. Betreffend Fusionen mit umliegenden Gemeinden ist in Thun der Gemeinderat laut einer Medienmitteilung bisher nicht selber aktiv geworden, sei jedoch jederzeit offen, solche näher zu prüfen, wenn eine Gemeinde an ihn herantreten sollte. Mit Zwieselberg sei dies nun der Fall: «Die Situation ist insofern etwas speziell, als eine im Verhältnis recht kleine Gemeinde mit dem ‹grossen› Thun fusionieren würde.»
Bevor ein eigentliches Fusionsprojekt gestartet werde, soll in einer ersten Phase vorerst anhand von einigen zentralen Punkten geprüft werden, ob ein eigentliches Fusionsprojekt überhaupt gestartet werden soll. Dazu sei eine kleine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern von Gemeinderat und Verwaltung beider Gemeinden eingesetzt worden. Die Arbeitsgruppe soll in den nächsten Monaten regelmässig zusammentreten und im nächsten Jahr den beiden Gemeinderäten einen Bericht für weitere Entscheide unterbreitet. Für Thun wäre eine allfällige Fusion mit Zwieselberg nach bald hundert Jahren die erste Gebietserweiterung seit der Fusion mit Goldiwil im Jahr 1913.