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Am Sonntag startete ich zu meinem dritten Querrennen in dieser Saison, welches in Eschenbach, im Kanton St.Gallen, stattfand. Das Rennen in Eschenbach wurde im Rahmen der EKZ Crosstour durchgeführt. Zudem war es das Schlussrennen dieses Cups, aber da ich vorher noch keines dieser Rennen gefahren bin, war für mich nicht die Platzierung im Schlussklassement wichtig, sondern das Resultat dieses Rennens.
Die Strecke in Eschenbach war technischer als andere Querrennen und hatte auch relativ viele Höhenmeter. Ich fühlte mich auf der Strecke aber sofort wohl und freute mich sehr auf das Rennen, obwohl ich mir nicht wirklich sicher war, ob ich genug Power besitze, um meinen Gegnern beim Anstieg folgen zu können.
Da ich in Sion und in Madiswil schon einige Punkte für das Swiss Cycling-Jahresklassement gesammelt habe, konnte ich glücklicherweise bereits aus der zweiten Startreihe starten. Am Start kam ich sehr gut weg und lag nach den ersten Metern an der 6. Stelle. Da es noch einen Sturz gab, welchem ich zum Glück ausweichen konnte, konnte ich als vierter in den langen Aufstieg gehen. Dort folgte schon der erste Angriff, denn oben konnte man in der ersten Runde eine Prämie von 100.- gewinnen. Ich konnte den beiden Ausreissern jedoch nicht folgen, konnte aber als dritter Fahrer in die technische Abfahrt gehen. Nach der ersten Runde konnte ich mich mit einigen Fahrern zusammenschliessen und diese Gruppe bestand bis in die letzte Runde, obwohl immer wieder Fahrer versuchten, sich von unserer Gruppe loszureissen.
Auf der letzten der sieben Runden, attackierte ich kurz vor der technischen Abfahrt und ich riskierte dabei sehr viel. Ich kam ohne einen Sturz und mit viel Vorsprung unten an. Also nahm ich noch meine letzten Kraftreserven hervor und versuchte meinen Vorsprung noch grösser werden zu lassen, welches mir schlussendlich auch gelang.
Etwa einen Kilometer vor dem Ziel sah ich den Fahrer, welcher auf dem 5. Zwischenrang lag vor mir und ich versuchte ihn einzuholen, um ihn auf der Zielgeraden zu übersprinten. Diesen Fahrer einzuholen, gelang mir dann auch. Kurz vor dem Ziel stürzte er sogar noch und ich witterte meine Chance. Leider ging ich in der Kurve ein bisschen zu viel Risiko ein und stürzte dann ebenfalls. Somit beendete ich das Rennen, mit einigen Kratzern zwar, auf dem guten 6. Rang.
Ich bin zufrieden mit meinem Rennen, da ich mit Radquer-Fahrern aus der Nationalmannschaft mithalten konnte. Es gibt noch einige Dinge, welche ich verbessern kann und ich freue mich bereits jetzt auf die Schweizermeisterschaft am 11. Januar 2015 in Aigle.