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forlaufend
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Nachdem
Edition telegraphieren gelernt hatte, gab er seinen Zeitungshandel auf, versah sechs
Monate einen Posten an dem
Telegraphenamt
in
Port-Huron, wurde dann Nachttelegraphist zu
Stratford in
Canada und später Telegraphist in
Adrian im
Staate Michigan, wo er
noch nebenbei als Mechaniker thätig war und sich eine kleine Werkstatt einrichtete.
Bald daraus zog er nach Indianapolis.
Hier erfand
Edition seinen «Automatic repeater», d. h.
einen
Übertrager (s. d.), der selbstthätig die
Telegramme aus einer Leitung in eine andere überträgt.
Nach wechselndem
Aufenthalt in Cincinnati, Memphis, Louisville und Neuorleans ging
Edition 1867 nach Cincinnati, 1868 nach
Boston
[* 3] und erhielt bald
eine leitende
Stelle im dortigen
Telegraphenamt.
Nebenbei richtete er sich einen kleinen Laden für mechan. Instrumente ein und setzte seine Versuche fort. 1870 begab er sich nach Rochester, um einen Gegensprecher (s. Gegensprechen) [* 4] praktisch zu erproben, ohne aber günstige Erfolge zu erzielen.
Zunächst ließ er sich nun von der Gold-Indicator-Company (die telegraphisch von einem Mittelpunkt aus an Hunderte von Geschäftsleuten alle Viertelstunden das Steigen und Sinken der Goldkurse berichtete) in Neuyork [* 5] anwerben und ward bald deren Superintendent.
Hier führte er verschiedene verbesserte Apparate ein und machte mehrere auf die Telegraphie bezügliche Erfindungen (u. a. einen «Gold [* 6] printer» genannten Typendrucker für Privatlinien).
Zu derselben Zeit gründete
Edition in Newark bei Neuyork eine Fabrik zur
Herstellung der von ihm erfundenen
Maschinen.
Zwar gab
Edition das Unternehmen in der Folge wieder auf, errichtete jedoch 1876 wieder
eine Werkstatt in Menlo
Park, einer kleinen
Station an der Pennsylvania-Eisenbahn, 38 km von Neuyork, wo er seitdem seine
Arbeiten
weiter fortführt.
E.s Erfindungen sind ungemein zahlreich. Er hat allein gegen 300 Patente genommen, von denen aber nur die wenigsten von wirklich praktischem Nutzen sind. Im Dienste [* 7] einer großen Aktiengesellschaft (Western-Union-Telegraph-Company), die gegen vorteilhafte Bedingungen die Erzeugnisse seines Erfindungsgeistes gleichsam im voraus gekauft hat, wurden seine Erfindungen vielfach angepriesen, ohne daß sie gerade immer im stande gewesen wären, den ihnen vorauseilenden Ruf zu bewahrheiten. Am bekanntesten sind sein Batterie-Telephon (s. Telephon) und sein Phonograph [* 8] (s. d.).
Ferner sind zu nennen das Mikrophon (s. d.), das Mikro-Taximeter (s. d.), das Aërophon (s. d.), das Megaphon (s.d.), sein Phonoplex (s. d.) und seine in Amerika [* 9] vielfach benutzte Einrichtung zum Doppelgegensprechen [* 10] (s. d.).
In jüngster Zeit (1885) hat
Edition in Verbindung mit Edition T. Gilliland eine
Einrichtung angegeben, durch welche ein fahrender Eisenbahnzug sehr einfach in beständiger telegr.
Verbindung mit den Stationen erhalten werden kann.
Für die Eisenbahntelegramme ist dabei gar keine besondere Leitung erforderlich, vielmehr werden die der Eisenbahn entlang laufenden gewöhnlichen Telegraphendrähte dazu mitbenutzt, aus denen durch statische Induktion [* 11] die Zeichen der Eisenbahntelegramme in den dazu bestimmten Apparaten hervorgebracht werden.
Kurz vor
Edition hat Phelps
die Benutzung der
Volta-Induktion für denselben Zweck mit Erfolg versucht.
Die statische Induktion zu benutzen, hat übrigens Wiley Smith 1881 zuerst vorgeschlagen.
Große Verdienste hat sich
Edition
auch um die Verbesserung der Dynamomaschinen,
namentlich aber um die Durchbildung und Einführung des elektrischen
Glühlichts erworben;
seine Glühlampen und gesamten Beleuchtungseinrichtungen auch in Europa [* 12] allgemeiner einzuführen, bemühen sich im Anschluß an die amerik.
Gesellschaft eine Gesellschaft in Paris [* 13] und eine in Berlin. [* 14] -
Vgl.
Dürer,
Edition
Elektrische
[* 15]
Skizzen (Berl. 1890).
Edison-Lampe, hin und wieder gebrauchte Bezeichnung für Glühlampen, s. Glühlicht. [* 16]
Edison-Maschine, von Edison herrührende Konstruktionsform der Dynamomaschine;
sehr wesentlich verbessert von Hopkinson und in dieser Form als Edison-Hopkinson-Maschine zuerst gebaut von Mather & Platt in Manchester. [* 17] (S. Dynamomaschinen, S. 652 b.) Edisto, Fluß im nordamerik.
Unionsstaate
Südcarolina, entsteht aus der
Vereinigung des nördlichen und südlichen
Edition und ergießt sich 32 1 cm südwestlich
von Charleston in zwei
Armen, welche die
Insel
Edition umschließen, in den Atlantischen Ocean.
Der
Edition verläuft im allgemeinen
in südöstl.
Richtung und ist auf 160 km von der Mündung schiffbar. Edĭtha, seit 929 Gemahlin des spätern deutschen Königs und Kaisers Otto I., aus dem königl. Geschlecht der Angelsachsen, Tochter König Eduards des Altern, Schwester König Ethelstans.
Ihre Schönheit, Milde und Frömmigkeit wird in den Quellen gepriesen, auf die Regierung hat sie, im Gegensatz zur Königin Mathilde, keinen Einfluß gehabt.
Sie starb 26. Jan. 946 und wurde in der Domkirche zu Magdeburg [* 18] beigesetzt.
Ihre
Kinder waren
Liudolf und Liutgard.
Edition (lat.), Herausgabe,
Ausgabe eines
Buches (s.
Ausgabe).
Im Civilprozesse die Vorlegung von Urkunden, welche im Besitze des Gegners der beweisführenden Partei oder eines Dritten sind, zum Zwecke des Beweises. Es findet zum Zweck der Vorlegung solcher Urkunden ein Zwischenverfahren statt.
Will eine Partei den Beweis durch eine Urkunde, die in Händen des Gegners sein soll, führen, so hat sie bei Gericht zu beantragen, dem Gegner die Vorlegung derselben aufzugeben.
Die Deutsche
[* 19] Zivilprozeßordnung kennt keine allgemeine
Editionspflicht des
Gegners, macht vielmehr dessen Verpflichtung zur Vorlegung der Urkunde entweder davon abhängig, daß
der Beweisführer nach bürgerlichem
Recht die Herausgabe oder Vorlegung auch außerhalb des Prozesses verlangen kann, oder
davon, daß die Urkunde inhaltlich für beide Parteien gemeinschaftlich ist, was insbesondere dann der Fall sein soll, wenn
sie in beider Interesse errichtet ist oder gegenseitige Rechtsverhältnisse beurkundet oder zu den schriftlichen
Verhandlungen der Parteien,
bez. ihres gemeinsamen Geschäftsvermittlers über ein Rechtsgeschäft gehört, endlich auch davon,
daß der Gegner selbst sich auf die Urkunde zur Beweisführung bezogen hat.
Nach dem Handelsgesetzbuch Art. 37 kann der Richter im Laufe eines Rechtsstreits die Vorlegung der Handelsbücher der Gegenpartei auf den Antrag einer Partei anordnen.
Nach Art. 40 kann die Mitteilung der Handelsbücher zur vollständigen Kenntnisnahme von ihrem ganzen Inhalt in Erbschafts- oder Gütergemeinschaftssachen, in Gesellschaftsteilungssachen und der Bücher des Gemeinschuldners im Konkurse gerichtlich verordnet werden.
Das Gericht handelt dabei nach freiem Ermessen.
Der
Editionsantrag hat die Urkunde, die durch
dieselbe zu beweisende
Thatsache und den
Inhalt der Urkunde
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