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I Am Legend (2007)
Die Megametropole New York kannte in der Filmgeschichte schon so manches einsames Herz, aber keiner fühlte sich wohl so im Stich gelassen wie Robert Neville (Will Smith). Der Militärarzt ist der letzte Mensch auf Erden, der sich nun mit der Musik von Bob Marley durch die Krise hangelt. Zusammen mit seiner Schäferhündin Sam vertreibt er sich die Zeit beim Rehe jagen in den verlassenen Strassenschluchten von Manhattan und schaut sich die Shrek-DVD in der Endlosschlaufe an. Sein Tagesablauf ist höchst strukturiert. Eine ganze Menge Fitness gehört genauso dazu, wie das generalstabsmässig geplante Durchstöbern der Stadt nach Essbarem. Und immer wenn die Sonne am höchsten steht, findet sich der Doktor am Südzipfel der Insel ein, und wartet, dass da ein anderer Mensch seinen konstant gesendeten Kurzwellen-Loop mit Lebenszeichen aufgeschnappt hat.
Zwei Dinge unterscheiden Robert Neville jedoch vom herkömmlich einsam Gestrandeten auf der verlassenen Insel. Im Keller seiner Wohnung steht ein hochmodernes Forschungslabor, das immer noch täglich seinen Zweck erfüllt und in der Nacht verbarrikadiert er sich gründlicher als die Bewohner der Zürcher Langstrasse vor dem 1. Mai. Denn so ganz allein, wie es am Anfang den Anschein macht, ist er nicht: Finstere Gestalten mit UV-Phobie machen des Nachts die Welt zu einem ungemütlichen Platz.
Text: OutNow.CH (rm)
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Film-Informationen
Französischer Titel: Je suis une légende
Kinostart: 10.01.2008
Verleih: Warner Bros. Switzerland
Darsteller: Will Smith, Alice Braga, Charlie Tahan, Salli Richardson, Willow Smith, Darrell Foster, April Grace, Dash Mihok, Joanna Numata, Abby, Kona, Samuel Glen, James Michael McCauley, Marin Ireland, Pedro Mojica, Anthony C. Mazza, Steve Cirbus, Calista Hill, Gabriella Hill, Madeline Hill
Kommentare zum Film
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92 Kommentare
Zitat gargamel (2010-02-08 13:07:51)
Zitat gargamel (2010-02-08 15:28:46)
Ich habe mich sehr zurückgenommen. ;-p Aber der eine oder andere Kommentar musste schon sein.
Zitat El Chupanebrey (2010-02-08 14:31:39)
mhm... und das wahrscheinlich ohne irgendwelche ironischen sprüche und kommentare zum geschehen auf der mattscheibe abzugeben... momoll, sehr nett... ;-p
Zitat gargamel (2010-02-08 13:07:51)
Ist halt so, wenn ein Familienmitglied auf solchen Schrott steht (in vollem Wissen, dass es sich wahrscheinlich um Schrott handelt). Und nett wie ich bin, hab ich halt mitgekuckt. ^^
Zitat gargamel (2010-02-08 13:07:51)
@markus & el c: muss man denn scheisse immer selber probieren, um zu wissen, dass sie nicht schmeckt? reichts nicht, dass vertrauenswürdige personen warnen: nicht essen! :-D
Zitat Markus (2010-02-08 08:55:16)
Stimmt, jetzt wo dus sagst... Ich erinnere mich nicht an eine Erklärung, aber vielleicht hat der Film eine gegeben, die ich irgendwie nicht mitbekam, weil ich mich gerade über eine andere Unstimmigkeit amüsierte. ;-p
[Editiert von El Chupanebrey am 2010-02-08 12:29:53]
Gestern aus Versehen reingezappt und die letzte Dreiviertelstunde gesehen. Was für ein Müll.
Eine gute Ausgangslage wurde zu Nichte gemacht.
Was mich 'etwas' stört...3 Jahre ist die Krankheit im Gange und Neville hat noch immer Strom (wurde das gezeigt? Die Kraftwerke geben doch nach einer Zeit den Geist auf, oder? und mit den vielen AKWs ist da nicht wirklich gut Kirschen essen...eigentlich).
Oje, oje, oje...
Das Positive vorweg: Das leere New York sieht unglaublich cool aus, dies ist auch dem Kameramann Andrew Lesnie zu verdanken, der vor allem in der ersten halben Stunde einige schöne Einstellungen liefert. Plus die Dummheit der Zombies hat noch einen gewissen Unterhaltungswert. Und Will Smith ist tragbar solange er alleine ist. Aber sonst...
Wo fangen wir an? Die Plotlöcher sind einfach gigantisch. Die Charakterzeichnung ist oberflächlich, sodass einem die Figuren eigentlich relativ egal sind. I Am Legend fehlt es zudem an jeglicher Stringenz und langweilt konstant. Das CGI der Monster ist lachhaft und insgesamt nimmt sich der Film viel zu ernst. Von jedweder ironischer Brechung fehlt jede Spur.
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Ach ja, das Ende:
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Zitat Le-Chiffre (2008-07-06 13:12:17)
Gelungene Leistung von Will Smith!
Hab ihn mir gestern auf DVD geholt und endlich fällt mir auch die frage ein die sich mir seit langem gestellt hatte.
Labor im Keller mit Kühlschrank e.t.c okay kann sein.
Mir hat "I Am Legend" sehr gut gefallen. Will Smith zeigt eine starke Leistung. Der Film ist extrem spannend und düster. Die menschenleeren Srassen sorgen für eine unheimliche Atmosphäre, so dass der Film eigentlich nie langweilig wird, sogar wenn die Handlung manchmal ein wenig ins Stocken gerät. Die Zombies sind zwar etwas holprig animiert, jagen einem aber dennoch einen gehörigen Schrecken ein. Vor allem die Zombiehunde fand ich sehr unheimlich, was aber vermutlich daran liegt, dass ich schon vor den meisten "normalen" Hunden Angst habe. ;-p
[Editiert von John Hartigan am 2008-06-03 10:39:49]
ja, wie es die CD zeigt, die eine der besten von howard seit langem ist. aber die ganze I am legend produktion war ja sehr verknorzt.
Zitat pb (2008-05-27 08:24:59)
schöne musik? von howards score kamen etwa 10 minuten in den film... auf der CD ist musik, die es nie in den film schaffte.
Ein durchschnittlicher Film der Potential für die Höchstwertung hatte. Doch zu viele Fehler haben sich eingeschlichen als dass man den Film wirklich ernst nehmen könnte. Angefangen bei den schwachen Special Effects - die Zombies sind extrem schwach, aber auch die Tiere bewegen sich sehr unrealistisch.
Dann auch Handlungsstränge die man sehr spannend hätte machen können. zb. als er aufgehängt in der Nacht erwacht. Statt eine Hetzjagd durch die Stadt, wird die Szene abgebrochen und man sieht wie er seinen Hund tröstet.
Der grösse Minuspunkt sind aber die Zombies, die natürlich noch klettern wie Orcs aus Herr der Ringe. Zudem gibt es in der hirnlosen Masse einen Anführer der in "The Mummy"-Manier seine untertanen in die Schlacht schickt.
Mit dem tollen Schauspieler, der schönen Musik und dem abgekupferten Szenario (28 day later) wäre viel mehr drin gewesen, schade, dass man ein solches Endresultat abliefert.
ps. Eine eindrückliche Szene war die, als er seinen geliebten Hund erwürgt. Soweit ich das beurteilen kann, hat man diese Szene so geplant, dass er den Hund erwürgt nachdem er sieht, dass er sich in ein "Zombie" verwandelt. Da dies aber "zu kalt" gewesen wäre, hat man noch schnell ein böses Schnappen des Schäfers reingeschnitten damit man Verständis für die Tat hat - so wie Han Solo in Star War der in der neuen Version seinen Wiedersacher erst niederstreckt nachdem dieser selber versucht hat ihn zu töten.
Hier das Original, dass wie immer besser ist:
[Editiert von nick1990 am 2008-05-24 12:02:08]
I Am Legend hat sehr starke Momente. Wie z.B Will Smith der überragend spielt, die Schockmomente oder die ganze Inszinierung die auch genial umgesetzt wurde.
Leider gab es auch grosse Mangelpunkte. Ich fand die Mutanten schwach animiert und die Story lässt viel zu wünschen übrig.
[Editiert von ()=() am 2008-05-24 12:13:38]
So, also habe ich mir heute die DVD angesehen...
Ich muss sagen, der Film hat mMn 2 Hauptdarsteller.
Einmal Will Smith. Zu ihm gibts eigendlich nichts zu sagen. Er tat sein bestes die Rolle des Einsamen Menschen gut zu verkaufen. Auch seine Emotionen kamen Glaubwürdig rüber.
Hauptdarstellerin dagegen ist doch wohl eindeutig die Hündin. Nicht umsonst wurde sie ja auch zur Ersten Pressekonferenz mit auf die Bühne gebracht. Meinen Respekt vor dieser Hündin und ihrer Trainer. Es hat richtig Spass gemacht sie zu beobachten und der Filmtot war echt... naja, traurig rübergebracht.
Story, OK. Allheilmittel entpupt sich als Büchse Pandoras
und nun die *Seuftz* Zombies. Ihr kennt mich, ich bin Dawn of the Dead gewöhnt. Aber diese Mutierten Übermenschen kamen mir Lächerlich und Albern vor.
Ein Zombie springt mit dem Kopf voran gegen ein Auto und wirft es um, Ja nee, ist klar. Zombies die Häuser hochklettern. Auch orginell... und die Sache mit Zombies und Teamarbeit ist seit Land of the Dead auch alt
Weitere Nebenrollen bewerte ich mal nicht. Zur Atmosphäre sei nur gesagt: Lausig! Allein die "Panik" bei den Rückblenden war Interessant, aber Endzeitstimmung kommt SO nicht auf
Alles in allem ein Film den man sich 2x ansehen kann: 1x und Nie wieder
so Long!
Ich fand den, das Ende mal abgesehen, recht cool. Will Smith trägt den Film IMO sehr gut und an die teilweise doch recht dämlich animierten Mutanten hat man sich schnell gewöhnt. Hätten sie den Filmschluss nicht so vergeigt, wärs noch besser geworden.
Die Alternative Schnittfassung konnte wenigstens einige Fehler der Kinofassung ausbügeln und ein etwas logischeres Ende bringen. Wegen dem wird der Film allerdings nicht besser... Schade um ein gutes Szenario.
» Filmkritik: Solo in Manhattan
Will Smith kann mit seiner gelungenen Performance den Film über einige Schwachpunkte tragen. Die Leere in der Stadt und die Stille, sind perfekt und Smith interagiert mit dieser Umwelt als währe er wirklich der letzte Mensch auf Erden. Francis Lawrence Mischmasch aus Drama und Science Fiction,fesselt vor allem in den leisen Momenten. Die menschlichen Untertöne machen diesen Block - buster zu etwas besonderem. Diesmal ging es den Machern nicht um viele Action - szenen oder plakative Schockmomente, sondern um den Charakter und sein Spiel. Na klar, kann ein 100 Mio. $ Hollywoodmovie nur aus Dialogen bestehen, so gibt es einige recht gut getrickste Actionszenen mit den Infizierten zu sehen. Tja und diese ach so infizierten Gollum - Vampire sind der einzige Schwachpunkt, wenn da nicht dieses Ende währe. Computereffekte können auch gut sein, doch in den letzten Jahren werden diese sehr inflationär benutzt und so mancher Film verkommt zu einem sterilen Computerspiel. Wie hätten die Infizierten wohl ausgesehen, wenn man auf konventionelle Techniken wie Make - up gesetzt hätte. Vielleicht ein wenig wie die wütenden Infizierten aus "28 Weeks Later". Trotz dieser Mängel ist der Film allemal empfehlenswert, weil er den Mut hat Gefühle zu zeigen.;-p
Na Vermutlich hätte das Originalszenario zu stark an Blade erinnert, wo es auch drei Teile gegeben hat. Deshalb haben sie wohl statt zum vierten Mal den gleichen Film zu machen lieber etwas "neues" probiert. Mir persönlich hätte die Handlung aus dem Buch und das Ende viel besser gefallen als der Käse wo schliesslich im Kino gelandet ist. 8-)
Guck The Mist, der hat einen Schluss, den man nicht so schnell vergisst ;-p
Zitat muri (2008-01-24 11:06:17)
Heute gehts wohl nur noch darum viel Kohle zu machen. Und viele Produzenten haben gemerkt, dass man dies mit Fortsetzungen oder TV Adaptionen machen kann. Ich finds auch schade... Erstens wäre das "richtige" Ende aus dem Buch passend gewesen und zweitens hätte es mal wieder einen guten Action/Horror-Film gegeben der auch fertig wäre. Aber alles kann man ja nicht haben ;-p
Zitat cinefan2001 (2008-01-24 10:58:15)
Danke Simon84!
Das wär DER richtige Schluss gewesen!
Schade drum.
Riesiges Potenzial vergeudet...Schade, dabei ist der Film, v.a. in der ersten Hälfte, spannend. Die Ausgangssituation sehr vielversprechend.. aber, anstatt z.B. mehr gesellschaftskritische Aspekte reinzubringen, das Virus und seine Verbreitung genauer zu erläutern u.a., beschränkt man sich auf pseudo-religiöse Shortcuts (Schluss unter aller S..), pathetische, kurze Flashbacks von Neville und seiner Familie. Andere Szenen zeigt man dafür doppelt, wie z.B. die Freizeitbeschäftigungen gegen Mittag.
@simon84
Also ich bin ja kein grosser Fan des Horror-Genres, doch bei diesem Film wäre mir ein bisschen mehr Angst und Schrecken lieber gewesen. Die Monster, Zombies, Vampire oder was auch immer sind ja geradezu lächerlich animiert und verderben dadurch fast das ganze Filmvergnügen. Aber immerhin kann der Film mit seiner Einsamkeit auftrumpfen. Eindrücklich das verlassene New York und die vorangeschrittene Verwilderung. Auch Will Smith kann als letzter Mann auf Erden überzeugen. Die Szene in denen er vor lauer Alleinsein mit seiner Hündin oder den Schaufensterpuppen spricht, retten viel. Denn leider hielt man sich auch nicht an den Schluss des Originals und der Neue trieft mal wieder nur so von Pathos. Alles in allem eine gelungene One-Man-(Horror)Show mit einer gewissen psychologischen Tiefe, jedoch viel zu massentauglich.
Ok, hier wie gewünscht eine kurze Zusammenfassung vom Ende der Buchvorlage:
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[Editiert von Simon84 am 2008-01-23 12:02:16]
Zitat fearing is believing (2008-01-22 12:39:12)
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Zitat fearing is believing (2008-01-22 12:39:12)
najjaaaa, sooo schlimm war's dann auch wieder nicht...
ist doch interessant: ein positiver schluss (wobei so positiv ist er dann auch wieder nicht...) soll ein film quasi zerstören. warum sollte denn ein film besser sein, wenn der schluss komplett auf depro-stimmung macht? ist nur so ne frage...
mir hat der schluss nach der spannungsachterbahnfahrt sehr gut gefallen und im revuepassieren gibt er dem film noch mehr aussagekraft, finde ich. was du in deinem spoiler schreibst kann man natürlich durchaus so interpretieren. nur: was ist dabei verkehrt oder anstössig?
[Editiert von farossi am 2008-01-22 22:33:57]
Die Monster im Film sind überraschenderweise sehr gut heruasgekommen und nicht so wie der Trailer es möglicherweise erahnen lies. Will Smith spielt super, natürlich musste man auch eine Szene oben ohne drehen, die Hündin ist süss, die Weltuntergangsbilder fantastisch, voralem auf Grossleinwand, die Musik ist sehr spärlich eingesetzt was sehr positiv ist, da man nie weiss wann man jetzt erschreckt wird oder wann jetzt etwas bedrohliches kommt. Der Film ist wirklich sehr spannend, menschlich. Doch trotzdem zerstört der Schluss alles was er aufgebaut hat. Zu überchristlich, zu viel pathos, zu viel Amerika(man beachte doch nru die Flagge am Schluss direkt neben der Kirche). Der Schluss ist allzu positiv und nicht konsequent, alles viel zu schnell vorbei und schlussendlich
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Zitat Simon84 (2008-01-21 10:58:35)
und wie sieht das aus? würde mich interessieren. aber bitte mit spoiler... ;-p
...wieso bezeichnen hier eigentlich alle die Monster als Zombies? Man muss das Buch nicht gelesen haben, um zu merken, dass das Vampirwesen sind. Warum sonst haben sie wohl so Mühe mit dem Sonnenlicht?!
...zum Schluss: Toller Film, gefällt mir sehr gut. Einzig das Ende hat mich auch ein wenig enttäuscht. Da wäre das aus der Romanvorlage passender gewesen.
Das film prinzip erinnert mich sehr an die Spiele und filme reihe Resident evil dort geht es auch um einen virus der sich in der luft verbreitet und des weiteres wenn man von diesen zombie artigen monstern gebissen wird auch zu einem wird das gillt auch bei den tieren ich glaube da haben sie sich ein bissen von dennen abgeschaut;-p
geile ausgangslage, super aufnahmen der stadt, nette jagd-szenen, aber ansonsten?
1. Warum nur...
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Zitat farossi (2008-01-17 23:18:17)
Jup, das waren sie.
Zitat farossi (2008-01-17 23:18:17)
;-p:-D
jo, meinetwegen. aber die mutanten waren doch eher billig, meinste nicht?
Zitat farossi (2008-01-17 22:29:21)
6 Avenues in New York zu sperren ist wohl nicht gerade günstig, was meinst Du? ;-p
phew, was soll ich da noch sagen...
der vielzitierte mist-schluss hingegen fand ich ehrlich gesagt genial.
alles in allem: ein will smith at his top, eine interessante story (obwohl gemäss dem trailer etliches an szenen fehlt), viel verpufftes geld (ich frage mich wo all die dollarscheinchen hineininvestiert wurden...) und eine gewöhnungsbedürftige auflösung (je mehr man darüber nachdenkt und den film nochmal revuepassieren lässt, desto besser gefällt sie mir).
kurz: 4 ganz grosse sterne mit tendez nach oben! (wird sich definitiv beim 2. schauen auf dvd ergeben ;-p)
[Editiert von farossi am 2008-01-20 19:14:05]
I am Legend ist nun wirklich ein Musterbeispiel an verschenktem Potential. Dabei war der Anfang so stark und sämtliche Szenen, welche die Verlassenheit von Will Smith' Charakter thematisieren sind wirklich gelungen und regen zum Nachdenken an; und New York City sieht unglaublich aus.
Zitat Jack R. (2008-01-15 12:10:28)
Nicht alles was mit WIll Smith ist, muss automatisch spannend sein. Ich fand es eine grandiose abwechslung mal so einen Alltag zu erleben... das führt dazu dass man den Charakter besser kennen lernt und auch versteh wie dieser sich fühlt. Ging jedenfalls mir so. Ich erwartete viel action à la IRobot aber ich find es so einfach viel geiler. Auch, die Vorgeschichte ab und zu in Form von Träumen zu zeigen is eine gute Idee.
Wieso immer so konventionel, seit doch offen für neues xD
Ich bin klar auch enttäuscht von diesem Film. Das Thema wäre so spannend und faszinierend zugleich! Die Szenen am Anfang sind grandios und geben die apokalyptische Stimmung gut wieder, aber es wurde absolut nichts aus diesem guten Thema gemacht!
hab den film nun auch gesehen und muss den schluss-kritikern absolut recht geben. vorweg, der film hat seine intensiven momente und die erste stunde ist echt packend.
der schluss hat mich so enttäuscht, dass es halt knapp noch für ein "gut" reicht.
Zitat elgato88 (2008-01-14 21:42:50)
Ah, das war nur zum Spurenverwischen da, damit ihn die Mutanten nicht riechen können. Aber das ziehe ich mir jetzt auch aus den Finger 8-) Wie du sagst, es wurde sehr wenig erklärt...
Zitat db (2008-01-14 20:51:57)
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Zitat db (2008-01-14 20:51:57)
Nein, nein
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Zitat elgato88 (2008-01-14 20:44:14)
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Zitat db (2008-01-14 20:40:59)
Ja, hat was...
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Kann schon stören, geb ich zu... :-/
Zitat elgato88 (2008-01-14 20:36:38)
Zitat CodyMaverick (2008-01-14 20:11:58)
Also, der Typ hiess nicht "Frank" sondern "Fred"!
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Und am Ende sollte ja klar sein wer die Falle gestellt hat...
Alsooo
Ich war enttäuscht. Vielleicht lag es an meiner ungeheueren Vorfreude und an meinen Erwartungen, die ich an den Film hatte. Irgendwie hatte ich nach dem Verlassen des Kinos das Gefühl, dass da was gefehlt hat. Wie wenn man eine Party plant und am ende ist keiner betrunken und alle sind gelangweilt. I Am Legend hat auch viele unbeantwortete Fragen hinterlassen (ich sag nur "Frank" und die Falle). Es war ein guter Film, aber es hat meinen Film-Durst nicht so gestillt.
hmm, das mit der kälte lässt viel platz zur interpretation, will ja nicht alles schlecht machen, aber in NY, ist es im winter verdammt kalt. teilweise -20grad celcius und dann gibt es sibirien, kanada, skandinavien, russland und weitere länder in denen es bestimmt kälter ist. na, egal....
sicher bietet so ein film viel zur interpretation. wie ich schon geschrieben habe, gilt diese interpretation für mich und sonst will ich sie ja niemandem aufzwingen.
PS:V8, dein bullshit kannst du dir sonst wohin schmieren...
Erste Stunde des Films super, dann gehts aber gewaltig bergab...
Es gibt doch wirklich mehr an einem Film über das man reden kann als nur die tatsache das eine überlebende Gemeinde im eigenen Land ihre Staatsflagge hängen hat und sich versucht mit ner Mauer zu Schützen.
Ja Leute NATÜRLICH flüchten die Überlebenden aufs Land wo man am Tag mehr Schutz findet als in der Grossstadt.
Als Minderheit hat man schliesslich weit mehr Überlebenschancen in Unwegsamen Gebiet wo der Gegner Unterlegen ist (und diesem auch noch dazu Unbekannt ist) als wenn man in der Stadt hocken bleibt.Das dürften auch die wahren Gründe sein wieso die Leute nur in solch einer Gegend ihre Ruhe haben und nicht weil der Virus wahrscheinlich keine Kälte verträgt. Aber wir wissen ja alle das darüber sowieso wieder ewige Diskusionen laufen werden. :-D
Zitat Son Goku (2008-01-13 15:45:29)
Dein Fazit finde ICH bullshit! Der Mensch zieht sich in Gefahrenzeiten immer auf sicheres Gebiet zurück. Vielleicht senden sie auch Spähtrupps aus? Das weiss man ja nicht. Alles reine (amerikafeindliche) Interpretation, weil du scheinbar einfach mal die USA hasst. Das finde ich traurig.
[Editiert von V8 Power am 2008-01-13 21:29:53]
[Editiert von V8 Power am 2008-01-13 21:31:01]
Zitat elgato88 (2008-01-13 20:08:08)
Wer hat den etwas von nicht erschrecken gesagt, ich habe nur gesagt, dass es keine Schreckmomente sind, die super gemacht sind. Es ist recht einfach ein Publikum zu erschrecken, wenn es völlig still ist und ihnen dann ein sehr lauter Soundeffekt ins Gesicht gedrückt wird. ;-p Ausserdem sind die im Abataton A richtig nett laut gewesen und nach dem Auftakt waren die meisten berechenbar.
Zitat db (2008-01-13 19:18:30)
Ihr wollt mir aber nicht sagen ihr seit in der ersten Szene
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nicht erschreckt oder? Gut, vielleicht geht man einfach mit, wenn alle anderen im Saal aufschreien.
@thugsta: Wo hast Du ihn geschaut? Im Abaton a mit digitaler Projektion und perfektem THX-Sound kommts vielleicht schon anders rüber als in einem kleinen Theater in Wettingen ;-p:-)
nun, ich fasse mal ein bisschen zusammen, da die handlung und vor allem der schluss des films bisher so ziemlich jedem grämte...
Zitat db (2008-01-10 21:42:04)
Zitat machine (2008-01-11 02:26:51)
Zitat thugsta (2008-01-11 19:41:36)
Zitat muri (2008-01-11 20:34:56)
Zitat Son Goku (2008-01-12 17:05:43)
Zitat ()=() (2008-01-13 11:25:57)
Zitat elgato88 (2008-01-13 14:32:05)
soweit mal. also ich werde mir nächste woche den film ansehen und auf den schluss bin ich ja besonders gespannt... ;-p
das denke ist er auf jeden fall, schon nur wegen willi-boy 8-)
Zitat thugsta (2008-01-13 18:46:27)
Nagut, wenn es keinen Soundtrack und es kein Geräusch im ganzen Saal hat, ist es kein Wunder, das man zusammenzuckt wenn plötzlich ein lauter Schocksoundeffeckt durch den Saal rollt. Daher haben sie sichs schon recht einfach gemacht ;-p
Zitat elgato88 (2008-01-13 14:32:05)
Zitat Son Goku (2008-01-13 15:48:21)
Nein nein, es ist schon die ganze Welt gemeint, er zählt ja die Zahlen auf und geht bei 100% von 6 Mia. Menschen aus...
hab noch vergessen, mit 99% der weltbevölkerung sind villeicht nur die amis gemeint und der rest der welt ist von der seuche (infektion) verschont geblieben. so à la 28 weeks later.... :-D
Thema AMI-Flagge
also, ich möchte mich nicht lange zum thema äussern:
fazit (für mich): der schluss mit der siedlung ist für mich mega bullshit, weil es für mich nur klar macht, wie doof die leute dort sind und weil es nur eine frage der zeit wäre bis diese infizierten dorthinkommen...
Ich fand den Film wirklich gut!
Will Smith spielt die One-Man-Show hervorragend und wirkt in jeder Situation extrem glaubwürdig. Die Rolle des letzten Überlebenden der gut Auto fahren und mit Knarren umgehen kann passt gut zu ihm. Zu Beginn, als er im Auto fährt, erinnerte es mich ein bisschen an den Mike Lowrey aus Bad Boys. Vom Verhalten und von der Mimik her kam das ganz gut rüber.
Aber zurück zum Film: Die Story ist... ja wie ist die... hmmmm... sie ist halt. ;-p Nicht gerade das Gelbe vom Ei, aber man kann irgendwie von einem Film mit Zombies auch nicht erwarten, dass alles logisch und nachvollziehbar ist. Trotzdem fand auch ich, dass hier mehr hätte rausgucken können, wenn gewisse Erklärungen mehr dazu gekommen wären. Der Schluss fand auch ich irgendwie so lala... Auch da wäre mehr drin gelegen.
Noch zu den "umstrittenen" Flashbacks: Die fand ich eigentlich so weit gut. Aber ich kann verstehen, dass sie für ein paar Zuschauer nervig vorgekommen sind. Man hätte eigentlich alle Flashbacks auch am Stück am Anfang des Films bringen können, oder noch mehr davon zeigen. Aber ich fands so ganz ok, nichts zu bemängeln.
Ich würde dem Film eigentlich 4.5 Sterne geben, aber da Will Smith mein Lieblingsschauspieler ist runde ich das natürlich auf und vergebe I Am Legend ganze 5 Sterne!
Fazit: Der Film bietet vorallem am Anfang gute Unterhaltung und hält auch die Spannung ziemlich lang. Auch wenn man den Shrek-Moment (;-p) kommen sieht, jeder wird sicherlich zwei, drei Mal aus dem Sessel gerüttelt. Leider ist es aber auch ein Film der man nur einmal gesehen haben muss, danach weiss man ja vorher schon Bescheid und die Spannung ist wahrscheinlich nicht mehr vorhanden. Aber das Eintrittsgeld war es auf jeden Fall wert!
Wie ich allen anderen auch beipflichten muss, die Geschichte, also der Schluss, ist wirklich mies. Da hätte man noch wirklich viel mehr herausholen können!
Allerdings gibt es auch einige positive Aspekte: die schauspielerische Leistung von Will Smith zum Beispiel. Er spielt nicht den Helden schlicht hin. Man sieht und spürt seine Angst und Einsamkeit und diese kommt wirklich gut rüber. Auch die Spannung ist vor allem am Anfang des Films genial, und man erschrickt einige Male nicht schlecht! (Nichts für schwache Nerven! ;-p )
Meine Bewertung basiert vor allem auf diese positiven Dinge, und darum gibt es 4 Sterne! ;-p
Mit hohen Erwartungen ging ich in den Film. I Am Legend konnte aber diese nicht 100 % erfüllen.
Positive
- Die Inszenierung ist sehr stark. Das verlassenen New York, einfach ein Muss.
Negativ
- Für ein 150 Mio Dollar Budget hätten die sicher die Mutanten besser Animieren können fand die Billig.
Fazit: Im grossen und ganzen wäre da mehr drin gelegen. Trotzdem hat der Film aber auch seine (sehr) starken Seiten. Deswegen 4 Sterne.
[Editiert von ()=() am 2008-01-13 11:29:18]
Rechte haste.
Es gibt andere Filme wie etwa Spiderman oder Idependenc Day bei dehnen man von Hurra Patriotismus reden kann.(also alle 3 minuten die fahne oder sonstigen Patriotenquark sieht)
Zitat farossi (2008-01-12 13:18:45)
@Son Goku
Überraschend stimmig geworden der Film das hätte ich Anfangs echt nicht Gedacht.
Allerdings stösst es mir ein bisschen auf wie Unrealistisch man bei dem vor ging, was man einem einzelnen Menschen zu traut und sich selbst dabei nicht einig ist was er nun überhaupt aushalten könnte.
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Aber gut lassen wir das mal so im Raum stehen und sehen den Film als das was er ist. Schön Stimmige Endzeitvorstellung mit einem Mann der so alleine gar nicht ist. (Und so arg Nervt das Balg mit seinem Schmetterling gar nicht wie alle sagen)
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naja, nchts neues aus der hollywood-filmschmiede....
- storyline: wo ist hier die story? es geschieht eigentlich nie was spannendes, immer wieder gibt es rückblenden, und die story kommt irgendwie nicht voran
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- die frau und der kleine junge
= konzept vom film wäre richtig gut gewesen, nur an der umsetzung haben die falschen leute mitgewirkt...
hatte mich eigentlich sehr gefreut auf diesen film, doch leider mehr als 4* kann ich nicht geben.
PS: schaut euch omega-man mit charlton heston an. ist zwar ein wenig in die jahre gekommen, aber ist meines erachsten der geilste endzeit-film
mit allem respekt v8 power, aber du verrätst für den film sehr viel. so ein paar spoiler wären nett... ;-p
So, hab mir den Film gestern mit Freunden gesehen. Ich finde ihn gut und Will Smith spielt überzeugend. Das verlassene New York nimmt einen mit und ich hatte sofort Sympathie für Samantha (hab halt selber nen Schäfer ;-p)
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da hat mir "The Hills have eyes" besser gefallen. Das kurz dazu.
Was war also nicht so toll: Die Infizierten die Aussehen wie "The Mummy" (und auch so klingen). Das ganze religiöse Geschwafel der Nonne mit ihrem Sohn
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Im Grossen und Ganzen war der Film nach der Pause (bei uns fings so an, dass er mit dem Wagen Infizierte platt macht, was noch cool war) durchwegs immer schlechter und das "Helden"-Ende... NAJA! Die Intelligenz "des" Infizierten erinnerte mich sofort an "The Land of Dead". Das der Film aber 150Mio Dollar gekostet hat?? Da hab ich "28 days later" und "28 weeks later" bedeutend besser gefunden und die waren um Längen günstiger.
Alles in allem hat mich die 1. Halbzeit des Films prima unterhalten und die Zweite wertet den Film komplett ab. Deswegen 4 Sterne.
Zitat machine (2008-01-12 00:41:13)
Zitat muri (2008-01-11 20:34:56)
noch was unlogisches: da stehen dem typen sämtliche videotheken, filmarchive, kinos usw. zur verfügung und er schaut sich immer nur shrek an 8-)
Ich muss schon sagen, ich hab gewöhnliche Action erwartet, so à la IRobot oder so, aber ich bin positiv sehr überrascht. Ich konnte irgendwie alle Emotionen nachempfinden und es hat mich richtig gefesselt.
Meiner Meinung nach der Beste Zombie-Film. Kein doofer Splatter, keine möchtegern action. Will Smith macht den Typischen Hero-Eindruck, spielt aber einen gewöhnlichen menschen und deswegen fand ich es top.
Grossartig!
klingt ganz nach einem ende das mir gefällt... :-D
Also ich fand den nicht übel. Will Smith beweist, dass er eine grosse Produktion alleine tragen kann und hievt sich damit in die Sphären eines Tom Cruise oder Denzel Washington.
Die Endzeit-Szenen im verlassenen New York sind grandios. Hat übrigens jemand das Filmposter von Superman und Batman bemerkt? Ob das wohl ein Hinweis auf ein Zusammentreffen der beiden Helden ist? ;-p
Wie gesagt, die einsamen und ruhigen Szenen (ja auch die mit den Puppen) sind grandios. NY ist herrlich hergerichtet worden und die erste Begegnung mit den Mutanten kann sich auch sehen lassen.
Ich muss auf den Zug aufspringen und ebenfalls Kritik am Ende üben. Das passte mir nicht wirklich in den Kram und ich hätte mir ein anderes Finale gewünscht.
Nichts desto Trotz ist I am Legend ein IMO gelungener Film, der Licht und Schatten hat, wobei das "Licht" schlussendlich doch schon überwiegt.
Zitat farossi (2008-01-11 16:46:38)
Zum Schluss bleibt leider nur heisse Luft. Die Inszenierung ist in der Tat genial (Bilder von einem verlassenen par excellance!) Die Geschichte ist aber enttäuschend. Teilweise langatmig, teilweise überflüssig (schade das sich viel nur um seine Familie dreht).
"I like Shrek" :-D
[Editiert von thugsta am 2008-01-11 19:45:11]
Naja, dafür dass es bereits die Vierte Verfilmung der gleichen Novelle ist hat man eher jedesmal abgebaut.Der mit Vincent Price war interessant, der mit "From My Cold, Dead Hands"-Moses Hat zum Schluss auch schon stark enttäuscht der Spanische war ein Ultrakurzfilm und jetzt das ...:-(
Zitat machine (2008-01-11 02:26:51)
so schlimm? habe auch genau das gegenteil gehört. jedenfalls ein film, der mich wieder mal ins kino lockt...
Was ich über den Schluss gehört habe (erinnert stark an ID4) erahne ich hier definitiv nichts gutes...
Zitat machine (2008-01-11 02:26:51)
ja ok, ausbauen oder ganz weglassen. Doch beim weglassen, hätte die Handlung viel Dichter sein müssen um dies zu kompensieren. Naja mal schauen, vielleicht gibt es noch einen Director's Cut, es gab ja auch Nachdrehs, vielleicht war das erste Ende welches sie gedreht haben besser.
die handlung ist wirklich unter aller sau...aber die flashbacks ausbauen??? genau diese empfand ich als extrem störend, denn sie versauen die "einziger-mann-weit-und-breit"-stimmung, die anfangs ganz ordentlich aufgebaut wird. von mir aus hätte man lieber auf das ganze warum und weshalb verzichten sollen, wäre besser gewesen. ach ja, die zombies waren auch extrem mies.
So ein weiterer Film gesehen, an den ich eigentlich sehr hohe Erwartungen hatte. Hat er sie erfüllen können? Ja zum Teil schon. Die Inszenierung ist perfekt. Noch sehr selten sah das verfallene New York so gut aus und von der ersten Minute an, nimmt man I am Legend absolut ab, dass man sich im Jahre 2012 befindet. Das wird auch durch die Realitätsnahe Umsetzung des Tagesablaufes sehr gut dargestellt. Will Smith kann als Paranoider Wissenschaftler, der mit Fensterpuppen redet absolut überzeugen. An Tom Hanks in Cast Away kommt er jedoch nicht heran. Doch das sind Unterschiede auf sehr hohem Niveau.
Also Inszenierung ist perfekt, Will Smith überzeugt, gibt es auch noch etwas Negatives? Oh Ja, zu genüge! Die Handlung ist absoluter Schrott und mangelt an allen Ecken und Enden. Vieles wirkt lustlos angefangen aber nicht zu Ende gedacht und geführt und strotz nur so von Logiklücken. Die Flashbacks in die Smith Vergangenheit hätten durchaus mehr zeigen können, als nur das, was mit seiner Familie geschieht. Schliesslich ist zu der Zeit 90% der Weltbevölkerung gestorben und man hätte durchaus zeigen können wie die Gesellschaft verfällt und das Chaos in New York immer mehr wächst. The Stand hat dies sehr gut hingekriegt. Aber nein, der Zuschauer wird mit einem tödlich nervenden Kid gefoltert, das überall Schmetterlinge sieht und dazwischen mit einigen eingespielten Newssendungen abgespeist. Schade, da hätte man noch viel mehr machen können was die düstere Atmosphäre noch mehr unterstrichen hätte.
Wie auch immer. Später in der Handlung wird noch ein Pseudogegner hochgezüchtet der jedoch nur benutzt wird um am Ende noch etwas Action hineinzubringen um dann das ganze schliesslich in einem völlig abgemurksten Schluss zu Ende zu bringen. Warum musste dies so schnell abgeschlossen werden, hat es die Nonne wirklich gebraucht und warum sehen die Mutanten wie the Mummy aus? Alles Fragen die mir nach dem Film im Kopf herumschwirrten und kaum das Gefühl ermöglichten, jetzt einen guten Film gesehen zu haben.
Fazit: So gut die Umsetzung auch ist und so überzeugend Will Smith auch spielt, die Handlung ist unausgegoren, langfädig und kann weder mitreissen noch überzeugen. Aus der guten Ausgangslage in Sachen Look und Atmosphäre hätte man viel mehr machen können. Wenn sie die Flashbacks etwas mehr ausgebaut hätten, den langweiligen und zähen ersten Teil um 20 Minuten gekürzt und diese Zeit dann genützt hätten um ein ordentliches Ende zu bieten, hätte dies den Film schon um einiges verbessert. Bleibt zu hoffen, dass der Director's Cut besser wird.
schade. Jedenfalls warte ich jetzt auf Doomsday
» Filmkritik: Den letzten beissen die Zombies