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3.6.1 Entwicklung von Industrie und Dienstleistungen (1/4)
Es werden folgende Indizes zur Analyse der konjunkturellen Entwicklung beleuchtet:
Der Produktionsindex misst die Schwankungen der realen Produktionsleistung und stellt demzufolge einen zentralen und aktuellen Indikator für die konjunkturelle Entwicklung dar. Abbildung 107 zeigt, dass der Produktionsindex des sekundären Sektors, nach dem Einbruch zum ersten Quartal 2009, im Jahresverlauf fast auf das Vorjahresniveau zurückkletterte (145,7 Basispunkte bzw. –0,7 % im Vergleich zum Vorjahresquartal). Im ersten Quartal 2010 erfolgte abermals ein Einbruch, der aber in seiner Intensität nicht mit dem Vorjahr zu vergleichen ist (+5,3 % im Vergleich zum Vorjahresquartal), sondern vielmehr auf saisonale Schwankungen zurückgeführt werden kann. Es bleibt abzuwarten, ob auch 2010 ein mit den letzten drei Quartalen des Jahres 2009 vergleichbarer Anstieg erzielt werden kann. Da viele Unternehmen in Krisenzeiten Investitionen zurückgehalten haben, ist davon auszugehen, dass sich der Investitionsstau nun (zumindest teilweise) löst. Diese Erwartung wird auch durch die Entwicklung der nachfolgend diskutierten Auftrags-Indizes, in ihrer Funktion als konjunkturelle Frühindikatoren, untermauert. Bezogen auf die Logistik ist aufgrund ihrer Abhängigkeit vom Produktionsvolumen zu erwarten, dass der Bedarf der Verlader an Logistikleistungen im Jahr 2010 mindestens auf Vorjahresniveau liegen wird.
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