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Löffelente
Anas clypeata
An ihrem grossen, löffelartigen Schnabel ist die Löffelente gut zu erkennen. Im Schnabel befindet sich ein feines, dichtes Lamellensystem mit dem sie tierische und pflanzliche Organismen aus dem Wasser filtert. Dabei schwimmt sie zügig und mit dem Schnabel „schnatternd“ durchs Wasser. Löffelenten ernähren sich vor allem von Kleinstlebewesen im Wasser wie Kaulquappen, Insektenlarven, Wasserflöhe und Plankton.
Löffelenten sind auf der gesamten nördlichen Hemisphäre verbreitet. Mitteleuropäische Exemplare überwintern in den Mittelmeerregionen und in Nordafrika. Manche Populationen ziehen über 7000 Kilometer bis nach Afrika und rasten dabei auch in der Schweiz. Andere hält ein grösseres Nahrungsangebot und das milde Klima auch über den Winter im Brutgebiet.
Löffelenten sind gesellige Enten, die paarweise oder in kleineren Gruppen auf flachen, pflanzenreichen Gewässern anzutreffen sind. Das vom Weibchen errichtete Nest befindet sich meist auf Wiesen, sehr selten in Ufernähe. Oft sind mehrere Nester der Löffelenten nah beieinander gebaut. Wenn die Küken geschlüpft sind, halten sich die Löffelenten ausschliesslich in der Ufervegetation auf.
Während der Brutdauer von 22-23 Tagen bewacht das Männchen (Erpel) die Nestregion und begleitet das Weibchen bei Brutpausen. Wenn die Küken (meist 8-11) geschlüpft sind, halten sich die Löffelenten ausschliesslich in der Ufervegetation auf. Die Jungtiere werden während 6-7 Wochen vom Weibchen alleine aufgezogen.
Im Tierpark Goldau können Sie die Löffelente auf dem Waldweiher am Anfang des Rundganges beobachten.
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