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Bund, Kantone und weitere geben jährlich 420 Millionen Franken für den Bereich Technik und IT an Fachhochschulen aus.
Das Bundesamt für Statistik hat heute den Bericht "Finanzen der Fachhochschulen 2004" veröffentlicht. Hier einige interessante Erkenntnisse aus dem Bericht: Alle Schweizer Fachhochschulen zusammen verzeichneten 2004 Kosten in der Höhe von 1,357 Milliarden Franken, wovon 31 Prozent auf auf den Fachbereich "Technik und IT" entfielen.
Die Kosten pro Studierende sind je nach Fachbereich ausgesprochen unterschiedlich. So verursacht das Studium im Fachbereich "Wirtschaft und Dienstleistungen" pro Jahr und Studi Kosten von 17'651 Franken. StudentInnen in "Chemie und Life Sciences" kommen Bund und Kantone viele "teurer" zu stehen - sie kosten pro Jahr 45'595 Franken. Die grossen Unterschiede lassen sich leicht erklären. Je intensiver die Betreuung der Studierenden durch akademische Lehrer ist, desto "teurer" ist das Studium.
Studierende von Technik und IT verursachten 2004 pro Kopf Kosten von etwa 36'000 Franken.
139 Millionen Franken Drittmittel
Fachhochschulen müssen einen Teil ihrer Mittel durch den Verkauf von Dienstleistungen (z.B. Gebühren für Nachdiplomstudien) und Forschungs- und Entwicklungsaufträgen selbst finanzieren. 2004 erwirtschafteten alle Fachhochschulen zusammen immerhin 139 Millionen Franken. Zu 70 Prozent stammen diese Mittel aus privaten Quellen (Firmen und Privatpersonen), zu 30 Prozent aus Aufträgen der öffentlichen Hand.
Bund und Kantone werden Nachdiplomstudien sowie die Dienstleistungen der Fachhochschulen in Zukunft nicht mehr subventionieren. Bereits heute werden diese beiden Bereiche zu 72 Prozent (Nachdiplom-Studien) und 77 Prozent (Dienstleistungen) durch Private finanziert.