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Das Lausanner Institute for Management Development (IMD) hat sein jährliches "World Competitiveness Ranking" veröffentlicht. Darin werden der Wohlstand und die Wettbewerbsfähigkeit von 64 Ländern anhand von vier Schlüsselfaktoren gemessen: Wirtschaftsleistung, Regierungseffizienz, Infrastruktur und Unternehmenseffizienz.
Im Gesamtranking hat die Schweiz zwei Ränge gut gemacht und belegt neu den ersten Platz, vor Schweden und Dänemark. Vorjahressieger Singapur ist auf den fünften Platz abgerutscht. In der 33-jährigen Geschichte des Rankings belegt die Schweiz laut Mitteilung des IMD damit erstmals die Spitzenposition.
"Obwohl die Schweiz die Pandemie nur langsam bekämpft hat, hat sie ihr zukünftiges Wirtschaftswachstum nicht gefährdet, weil sie eine disziplinierte Finanzstrategie verfolgt hat, indem sie nicht zu viel ausgegeben hat", erklärt Arturo Bris, Leiter des World Competitiveness Center am IMD, in der Mitteilung.
Das IMD veröffentlicht seit vier Jahren auch ein separates World Digital Competitiveness Ranking. Darin sollen die Fähigkeit und Bereitschaft der untersuchten 64 Länder gemessen werden, digitale Technologien als wichtigen Treiber für die wirtschaftliche Transformation in Unternehmen, Regierung und Gesellschaft zu übernehmen und zu erkunden.
Platz 6 bei der digitalen Wettbewerbsfähigkeit
In diesem Ranking liegen die USA an der Spitze, gefolgt von Singapur und Dänemark. Die Schweiz liegt auf Platz 6 und hat damit im globalen Ranking einen Platz verloren, während sie im EMEA-Raum ihren 3. Platz hinter Dänemark und Schweden halten konnte.
Gut schneidet die Schweiz im Bereich "Knowledge" ab. Dazu gehören der Zugang zu Talenten, Ausbildung und die Wissenschaft. Zugelegt hat sie im Bereich "Future Readiness". Dieser betrifft IT-Integration, Adaptierfähigkeit und Business Agility.
Nicht in den Top Ten ist die Schweiz hingegen im Bereich "Technology" zu finden: bei den technologischen Rahmenbedingungen, dem regulatorischen Rahmen und beim Kapital. Betrachtet man nur diesen Bereich der IMD-Bewertung, verliert die Schweiz hier seit 2017 kontinuierlich an Boden.