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Besuch von Frau Sommaruga in der Ukraine, Vorbild Schweiz
Frau Sommaruga könnte bei ihrem Besuch in der Ukraine wichtige Botschaften überbringen: Im Laufe ihrer Geschichte hat die Schweiz gelernt mit den verschiedenen Sprachen und den verschiedenen Glaubensbekenntnissen in umzugehen. Bis heute will man die Bevölkerung der Ukraine nur auf eine Sprache festlegen, auf Ukrainisch. Die grosse Minderheit die Russisch spricht wird ins Abseits gestellt. In der Schweiz haben wir vier Sprachen und verschiedene Konfessionen die gleichberechtigt sind. Warum nicht in der Ukraine?
Der Musterknabe Schweiz sollte die Ukraine aber auf keinem Fall überall nachahmen. Zum Beispiel bei der Ansiedelung von internationalen Konzernen die Menschenrechte bei ihren Geschäften im Ausland mit den Füssen treten. Mit der Konzern-Verantwortungs-Initiative können diese furchtbaren Geschäftspraktiken vielleicht im November gestoppt werden. Frau Sommaruga könnte es wagen sich öffentlich hinter die Konzern-Verantwortungs-Initiative stellen und dies bei ihrem Besuch publik machen.
Ein anderes Exempel von lukrativen, skrupellosen Deals der Schweiz, die die Ukraine auch nicht kopieren sollte: Die Schweizerische Nationalbank, Banken, Versicherungen und Pensionskassen investieren Milliarden in Rüstungskonzerne. Sie legen ihre Gelder sogar in Unternehmen an, die an der Produktion von verbotenen Waffen beteiligt sind, von Atombomben, Streubomben und Antipersonenminen.
Obwohl die Schweiz den Atomwaffensperrvertrag, die Ottawa und die Oslo-Konvention ratifiziert hatte. (Abkommen zu Atomwaffen, Streubomben und Antipersonenminen)
Laut ICAN der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomaffen investierte die Schweizerische Nationalbank, die UBS, die Credit Suisse und andere Institutionen 2018 8,984 Milliarden US-Dollar in Unternehmen, die an der Produktion von Atomwaffen beteiligt sind.
Laut dem Bundesgesetz über das Kriegsmaterial, 2. Kapitel: Verbotenes Kriegsmaterial, wäre die direkte und indirekte Finanzierung der Entwicklung solcher Waffen, verboten.
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