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Wie intelligent sind eigentlich Computer? Klar: Sie sind wahnsinnig schnell. Ein moderner Prozessor verarbeitet pro Sekunde bis zu drei Milliarden Befehle. Aber macht das den Computer intelligent?
Der Erste, der sich darüber Gedanken machte, war Alan Mathison Turing: 1950 erfand er einen Test, der später als «Turing-Test» bekannt wurde. Der Test funktioniert so: In einem Raum sitzen zwei Personen, nennen wir sie «A» und «B».
In einem zweiten, davon getrennten Raum sitzt eine weitere Person, «C». Diese dritte Person C unterhält sich mit A und B. So weit klar? Jetzt wird A oder B durch einen Computer ersetzt. Die Frage ist, ob die Maschine es schafft, sich so zu verhalten, dass C sie für einen Menschen hält. Ist dies der Fall, so kann man laut Turing von Intelligenz sprechen.
In der Praxis scheitert dieser Test. Er scheitert nicht am Computer, sondern an der mangelnden Leistung von C: Wir Menschen lassen uns viel zu leicht hinters Licht führen. Computer mögen noch so schnell rechnen – sie tun nur so, als seien sie intelligent. Uns Menschen genügt das: Wir erkennen noch in der dümmsten Äusserung einen Sinn. Computer beweisen deshalb vor allem eins: die Intelligenz von uns Menschen.