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Allgemein ist es so, dass der Käufer einer Immobilie mindestens 20% des Kaufpreises selbst finanzieren muss. Die restlichen 80% werden in Form einer Hypothek finanziert. Diese 80% werden dann in zwei Hypotheken unterteilt: Eine Erst-und eine Zweithypothek (1. bzw. 2. Rang). Diese Teilung hilft dem Finanzunternehmen, das Risiko besser aufzuteilen. Man spricht darum auch vom Rang einer Hypothek.
Die Hypothek im 1. Rang ermöglicht es, bis zu 65% einer Immobilie zu finanzieren. Sie stellt also den grössten Teil des Hypothekardarlehens dar. Eine Hypothek im 1. Rang zeichnet sich durch folgendes aus:
Die Hypothek im 2. Rang ermöglicht es, die restlichen 15% der Immobilie zu finanzieren. Es handelt sich also um einen kleinen Teil im Verhältnis zu den totalen Kosten. Eine Hypothek im 2. Rang zeichnet sich durch folgendes aus:
Immer mehr Banken bieten nur noch eine einzelne Hypothek an, die 80% des Immobilienwertes abdeckt und nicht mehr in zwei Ränge aufgeteilt wird. Der Grund ist meistens der Wunsch, die Abläufe für den Kunden einfacher zu machen. Obwohl die Ränge theoretisch abgeschafft wurden, berechnet der Zinssatz das Risiko einer Erst-und Zweithypothek mit ein und der Kreditnehmer ist immer noch dazu verpflichtet, mindestens 15% des Preises zurückzuzahlen.
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