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Eine Boeing 737 der Billig-Airline FlyDubai verfehlte am 19.März bei einem Landeversuch auf dem Flughafen Rostow am Don in Russland bei schlechter Sicht die Landebahn und zerschellte am Boden. Alle 62 Insassen – 55 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder – kamen ums Leben. Die Flugschreiber werden nun analysiert. Nach einer ersten Auswertung, sei es ein Streit im Cockpit gewesen, der zum Unglück führte.
Die Unglücks-Maschine kreiste laut den russischen Behörden nach einem abgebrochenen Landeversuch rund zwei Stunden über der südrussischen Stadt, bevor sie trotz der schlechten Wetterbedingungen zum zweiten Mal zur Landung ansetzte - dieses Mal im manuellen Modus.
Dabei soll der Pilot die Maschine plötzlich nach oben gezogen haben, sodass das Flugzeug an Geschwindigkeit verlor. Der Co-Pilot schrie: «Wohin fliegst du? Stop!» Gleichzeitig habe dieser versucht die Situation zu retten und das Ruder herumzureissen, was aber die Lage weiter verschlimmerte, schreibt «focus.de».
Beim Landeanflug streifte das Flugzeug mit einer Tragfläche den Boden, zerbrach und ging in Flammen auf. Sowohl der Pilot als auch der Kopilot hatten 6000 Stunden Flugerfahrung. (kra)Publiziert am 28.03.2016 | Aktualisiert am 28.03.2016