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Albertóni,
Cavaliere Giovanni, ital. Bildhauer und Professor der Skulptur in Turin, geb. zu Varallo im Sesiathal (Piemont), erlernte die Kunst zuerst auf den Akademien zu Mailand und Turin und ging, nachdem er in einer Konkurrenz den Preis davongetragen, nach Rom, wo er Thorwaldsens Schüler wurde und 16 Jahre blieb, bis ihn die Königin Marie Adelaide nach Turin berief, wo er zunächst das herrliche Grabdenkmal der Königin Maria Christina (Cistercienserabtei Haute-Combe in Savoyen) u. für Turin die kolossalen Statuen des Philosophen und Patrioten Gioberti (gest. 1852) und des in Turin gebornen Mathematikers Lagrange (enthüllt 1867) schuf. Andre treffliche Arbeiten von ihm sind: eine Jägerin aus dem Gefolge der Diana und (im Gebäude der Turiner Universität) der Arzt Alessandro Riberi, die Statue des Ackerbaus am Palast Carignano u. mehrere Grabdenkmäler auf dem dortigen Campo Santo. Viele seiner Werke sind in Rußland, England und Amerika.