Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03644.jsonl.gz/3703

Ferrari Testarossa V12 1994, rot, rote Lederausstattung, elektrische Fensterheber, Klimaanlage, Nebelscheinwerfer, 16 Zoll-Alufelgen, Sport-Lederlenkrad, Radio/CD Blaupunkt Modena RD 148,|
12-Zylinder-180°-V-Motor, 4943ccm Hubraum, 291 kW (390 PS) bei 5750 U/min, 480 Nm bei 4500 U/min, DOHC, Antrieb über Zahnriemen, 4 Ventile pro Zylinder, Hinterradantrieb, vorne doppelte Dreiecksquerlenkerachse mit Schraubenfedern, hinten doppelte Trapezquerlenkerachse mit doppelten Schraubenfedern, Aluminium- und Stahlkarosserie auf Stahlgitterrohrrahmen. Länge 4486mm, Breite 1976mm, Höhe 1130mm.
Der Ferrari Testarossa ist ein Automobil von Ferrari , das 1984 als Nachfolger des Ferrari 512BB in Produktion ging. Der Name erinnert an die erfolgreichen Frontmotor-Rennsportwagen Testa Rossa der 1950er und frühen 1960er Jahre. Der Name, der so viel wie „roter Kopf“ bedeutet, kommt von den rot lackierten Ventildeckeln des 12-Zylinder-Flachmotors. Eigentlich ist das schon das dritte Testarossa-Modell, die ersten beiden (der Vier- und der Zwölfzylinder aus den 1950ern) schrieben sich allerdings in sprachlich korrekter Trennung Testa Rossa. Der Motor ist technisch gesehen ein 180°-V-Motor (kein typischer Boxermotor), da sich jeweils die Pleuel zweier gegenüberliegender Kolben eine Kurbelwellenkröpfung teilen, und befindet sich hinter dem Fahrer, allerdings noch vor der Hinterachse; es handelt sich somit um einen Mittelmotor. Beim Motor handelt es sich um einen DOHC mit einer Bosch K-Jetronic Benzineinspritzung. Die Leistung beträgt 291 kW (390 PS). Das Auto erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 290 km/h und beschleunigt von 0–100 km/h in 5,3 s. Die Strecke von 400 Metern legt der Testarossa aus dem Stand in 13,5 s zurück.
Heckansicht eines Ferrari Testarossa
Das Auto gewann viele Vergleichstests und fand viele Verehrer. Fast 7.500 Testarossa, 512 TR und 512 M wurden hergestellt, und sind damit einige der gängigsten Ferrari-Modelle trotz des hohen Preises.
Das Auto basiert auf dem Ferrari 512 BB. Beide teilen sich die gleiche Plattform, denn unter der Karosserie befand sich ein konventioneller Leiterrahmen mit Längs- und Querträgern (Gitterrohrrahmen), der sich durch seine ausgezeichnete Verwindungssteifigkeit hervorhebt. Das Chassis unterscheided sich von konventionellen Aufbauten durch einen Hilfsrahmen, in den Motor und Getriebe integriert sind. Dieser konnte vom Rahmen abgetrennt werden, um im Bedarfsfall den Zugang zum Motor zu erleichtern. Wegen der ungünstigen Gewichtsverteilung von 40:60 (Vorderachse:Hinterachse) besaß der Testarossa an der Hinterachse pro Rad zwei Federbeine (Stoßdämpfer-Schraubenfeder-Verbund) und war vorne mit doppelten Dreiecksquerlenkerachsen und hinten mit doppelten Trapezquerlenkerachsen ausgerüstet. Abgeschwächt wurde das Ungleichgewicht ferner durch unterschiedliche Reifengrößen, die die Bodenhaftung optimierten - auf der Vorderachse waren 225/50, auf der Hinterachse breitere 255/50 Reifen montiert. Ein bedeutsamer Unterschied war der Kühler: Der 512 BB besaß einen einzelnen Kühler in der Front, während der Testarossa ein Paar auf jeder Seite vor den Hinterrädern besaß. Dies machte die Seitenschlitze und die breite Karosserie nötig.
Der Testarossa war auch bekannt für sein Erscheinen in der 1980er-Jahre-Fernsehserie Miami Vice. Dies machte ihn zu dem bekanntesten Ferrari seit dem Ferrari 308 in der Serie Magnum. Der Testarossa wurde auch in Segas erfolgreichem Automatenspiel Out Run verwendet.