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2022 protestieren wir wieder jeden Monat gegen die grausamen Gehirnexperimente, die Valerio Mante an Affen durchführen möchte.
Das Institut für Neuroinformatik der ETH und der Universität Zürich hält seit drei Jahren vier Rhesusaffen im Campus Irchel gefangen. Die vier Affen leisten aber Widerstand und weigern sich, bei den Versuchen mitzumachen. Das «Training», das ursprünglich ein Jahr in Anspruch nehmen sollte, dauert nunmehr drei Jahre. Das zeigt, dass die Tiere durchaus einen Willen haben und sehr genau verstehen, was mit ihnen geschieht. Es bedeutet aber auch: Je länger die Verzögerung dauert, desto stärker greifen die Forscher*innen auf Gewalt und Zwang zurück, beispielsweise auf Wasserentzug.
Valerio Mante spricht von «angepasstem Flüssigkeitsmanagement». Das bedeutet im Klartext, dass die Tiere permanent unter Durst leiden. Der Forscher rechtfertigt das Vorgehen damit, dass die Tiere in der Natur auch keinen Wasserhahn hätten, von dem sie jederzeit trinken könnten. Damit beweist er, dass er entweder keine Ahnung von Tieren hat oder dass ihm ihr Leiden vollkommen egal ist.
Wir schliessen uns dem Widerstand der Affen an und fordern erneut, dass die Universität und die ETH Zürich in wissenschaftliche Forschung statt in Tierquälerei investieren.
Schreiben Sie den Verantwortlichen eine Protest-E-Mail:
Valerio Mante: <email-pii>
Wolfgang Knecht: <email-pii>
Institut für Neuroinformatik: <email-pii>