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Das Wichtigste in Kürze
- Immer wieder wagen Migranten von Libyen aus die Überfahrt in Richtung Europa.
- In den letzten zwei Wochen gab es mindestens 70 Tote oder Vermisste.
- Dies teilt die Internationale Organisation für Migration (IOM) mit.
In den vergangenen zwei Wochen seien vor der Küste Libyens mindestens 70 Menschen ums Leben gekommen oder würden vermisst. Dies teilte die IOM am Donnerstag mit.
Ein Boot mit 25 Migranten an Bord habe nahe Tobruk im Osten Libyens Schiffbruch erlitten. Ende Februar sei zudem ein Boot bei hohem Wellengang gekentert. In den Tagen danach seien 15 Leichen an Land gespült worden, darunter die eines Babys.
Immer wieder wagen Migranten die Überfahrt in Richtung Europa, vor allem von Libyen und Tunesien aus. Auf dieser sogenannten zentralen Mittelmeerroute kamen dieses Jahr laut IOM mindestens 215 Menschen ums Leben oder gelten als vermisst.
Er sei empört über die Untätigkeit in dieser «laufenden Tragödie», erklärte Federico Soda, Chef der IOM-Mission in Libyen. «Jeder Bericht über einen vermissten Migranten bedeutet eine trauernde Familie, die nach Antworten zu ihren Liebsten sucht.»