Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/163270

<h2>SubmittedText<h2><p>Laut dem Geschäftsbericht 2014 der Schweizerischen Nationalbank (SNB) werden 52 Prozent der SNB-Aktien von Kantonen und Kantonalbanken gehalten.</p><p>- Welche Kantone halten welche Anteile?</p><p>- Welche Kantonalbanken halten welche Anteile?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Da das Aktienregister grundsätzlich nicht öffentlich ist, verzichtet die Schweizerische Nationalbank (SNB) bewusst auf eine Offenlegung von Beteiligungsquoten unter 3 Prozent. Die Namenaktien der SNB werden an der Schweizer Börse (SIX Exchange) im Swiss Reporting Standard gehandelt. Die Praxis einer Offenlegung von Grossaktionären ab einer Beteiligungsquote von 3 Prozent richtet sich nach dem Bundesgesetz über den Börsen- und Effektenhandel, in welchem Artikel 20 die Offenlegung von Beteiligungen regelt.</p><p>Im Geschäftsbericht 2014 der SNB finden sich diese Informationen auf Seite 176. Per 31. Dezember 2014 betrug demzufolge die Beteiligungsquote des Kantons Bern 6,63 Prozent, des Kantons Zürich 5,20 Prozent, des Kantons Waadt 3,40 Prozent und des Kantons St. Gallen 3 Prozent.</p><p>Ferner ist zu berücksichtigen, dass die Beteiligungsquote der Kantone nicht identisch ist mit ihrem Anteil am Bilanzgewinn. Gemäss Vereinbarung vom 21. November 2011 zwischen dem Eidgenössischen Finanzdepartement und der SNB über die Gewinnausschüttung werden zwei Drittel des Betrags gemäss dem - aufgrund von Artikel 31 Absatz 3 des Nationalbankgesetzes - festgelegten Verteilschlüssel an die Kantone überwiesen. Die Verteilung an die Kantone richtet sich nach ihrer Wohnbevölkerung. Massgebend sind die Zahlen der letzten Erhebung des Bundesamtes für Statistik über die mittlere Wohnbevölkerung.</p><p>Ausserdem liegt es im Ermessen der einzelnen Kantone bzw. Kantonalbanken, ob sie ihre Beteiligung an der Nationalbank von sich aus offenlegen.</p>