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An den olympischen Jugend-Winterspielen messen sich junge Sportlerinnen und Sportler zwischen 13 und 18 Jahren. Neben dem Sport soll den jungen Athletinnen und Athleten aber auch ein umfassendes Kultur- und Bildungsprogramm angeboten werden.
Die Idee einer Luzerner Kandidatur hatte 2008 ihren Anfang. Nun sind auch die vorgesehenen Austragungsorte definiert. Ein Kernbereich bilden die Städte Luzern und Zug, wo einerseits die Feierlichkeiten, aber auch Disziplinen wie Eishockey, Curling oder Eiskunstlauf stattfinden sollen. Andererseits sollen in einem Dreieck rund um die Winterdestinationen Andermatt, Stoos und Engelberg die alpinen Disziplinen oder die Snowboard-Wettbewerbe ausgetragen werden. Als Bobbahn soll entweder die Anlage in St. Moritz genutzt oder eine mobile, synthetische Bahn entwickelt werden.
Olympisches Dorf umnutzen
Das olympische Dorf für die Athletinnen und Athleten wollen die Initianten zusammen mit den Luzerner Wohnbaugenossenschaften realisieren. Nach dem Vorbild der ersten Austragungsstadt Innsbruck sollen die Gebäude vorgenutzt und später für günstigen Wohnraum zur Verfügung stehen.
Am 22. August entscheidet Swiss Olympic, ob die Zentralschweizer Kandidatur auch offiziell portiert werden soll. Neben Luzerrn bewirbt sich auch Lausanne, wo sich der Sitz des Internationalen Olympischen Komitees befindet.