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Lay summary
Wichtigstes Ziel dieser Studie ist es, den Einfluss der inneren Uhr und des Schlafdruckes auf die zerebralen Korrelate kognitiver Leistungsfähigkeit bei gesunden jungen und älteren Probanden zu erheben. Die innere Uhr des Menschen sorgt dafür, dass die täglichen Schwankungen verschiedener Körperrhythmen (z.B. Hormone, Müdigkeit, Leistungsfähigkeit) mit dem Rhythmus des Tag-Nacht Wechsels synchronisiert bleiben. Die Periodik der inneren Uhr beträgt beim Menschen ungefähr 24 Stunden. Gleichzeitig nimmt die Schlafbereitschaft (Schlafdruck) während des Wachseins kontinuierlich zu. Die Stärke dieses Schlafdruckes spüren wir vor allem dann, wenn wir lange Zeit wach bleiben wollen. Die Qualität des Schlafes und der Leistungsfähigkeit während des Wachseins hängt erheblich von diesen zwei Faktoren ab. Im Alter verändert sich der Aufbau der Schlafbereitschaft und die Stärke des von der inneren Uhr gesendeten Wachsignals. Wie und auf welcher Ebene die innere Uhr und der Schlafdruck zusammen arbeiten um die Leistungsfähigkeit ja nach Tageszeitpunkt zu begutachten ist jedoch noch unklar. Das Ziel dieser Studie ist, Einflüsse der inneren Uhr und der Schlaf-Wachhomöostase auf die zerebralen Korrelate kognitiver Leistungsfähigkeit bei gesunden jungen und älteren Probanden zu untersuchen. Die zerebralen Korrelate kognitiver Leistungsfähigkeit werden anhand funktioneller Kernspintomographie ermittelt. Diese Messungen werden regelmässig an verschiedenen Tageszeitpunkten und unter verschiedenen Schlafdruckniveaus erhoben. Im Langtagprotokoll wird die "Tageslänge" auf 40 Stunden ausgedehnt werden, während im Kurztagprotokoll viele kurze Nickerchen geplant sind. Dieses Projekt soll dazu beitragen, die zerebralen Mechanismen, die der tageszeitabhängigen Variation unserer kognitiven Leistungsfähigkeit unterliegen weiterhin zu entschlüsseln. Zudem können wir den Einfluss des Altersprozesses auf diese Parameter testen. Diese Frage erscheint von entscheidender Bedeutung, wenn man bedenkt, dass wir immer älter werden und in unserer Gesellschaft etwa ein Fünftel aller Arbeitnehmer in irgendeiner Form von Schichtarbeitarbeit engagiert sind.