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Gebäude der Gemeinde Flüelen
Gemeindehaus
Im Jahre 1997 wurde ein Studienauftrag für Neubau des Gemeindehauses mit fünf Urner Architekturbüros geführt. Im Frühjahr 1998 entschied sich die Expertenkommission für das Projekt "Vlulon Fluelon Flüelen" der HTS-Architekten, Altdorf. Das Büro wurde mit der Weiterbearbeitung und Ausführung des Gemeindehausprojektes betraut. Am 29. Oktober wurde an der offenen Dorfgemeinde der Kredit für den Neubau Gemeindehaus im Betrage von 2'700'000 Franken genehmigt. Am 27. September 1999 wurde mit Abbrucharbeiten des alten Gemeindehauses begonnen. Am 1. April 2001 erfolgte der Bezug und die Inbetriebnahme des Gemeindehauses. Am 11. Mai fand die offizielle Einweihung und am 12. Mai der Tag der offenen Tür für die Bevölkerung statt. Am 29. November 2001 wurde an der offenen Dorfgemeinde die Schlussabrechnung des Gemeindehauses mit Baukosten von 2'893'162 Franken vorgelegt und die Baukommission entlastet.
Schulhaus Gehren
Das Schulhaus Gehren konnte am 23. Juni 1974 eingeweiht werden. Dem Beschluss der Gemeindeversammlung zum Bau der Anlage folgte eine relativ lange Planungsphase. Am 6.5.1972 beschloss die Gemeindeversammlung zudem das Gebäude aufzustocken. Das nach Plänen des Luzerner Architekten Werner Herde erbaute Gebäude umfasst Schulzimmer, den Kindergarten, eine Turnhalle, einen Athletikraum, die Zivilschutzanlage sowie öffentliche Schutzräume mit verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten. Präsident der Baukommission war Paul Vollenweider, als Schulratspräsident amtete Remigi Niederberger.
Nach langen Jahren der Planung beschlossen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger im Herbst 2015 einen Kredit von 7.7 Mio. Franken für die Gesamtsanierung der Schulanlage Gehren. Zwischen Oktober 2016 und Juni 2017 erfolgten die Hauptarbeiten. Der Schulbetrieb fand während dieser Zeit in einem Provisorium beim Schulhaus Matte statt. Auf Beginn des Schuljahrs 2017/2018 konnte das sanierte Schulhaus Gehren wieder dem Schulbetrieb übergeben werden. Am 18. November 2017 fand die offizielle Einweihung/Eröffnung statt. Das Schulhaus präsentiert sich in einem neuen Erscheinungsbild. Der Kredit konnte eingehalten werden. Präsident der Baukommission war Andreas Schumann, als Schulratspräsidentin amtete Trudy Kunkel.
Schulhaus Matte
Im Februar 1944 begann im Auftrag der Schulhausfondskommission unter Obhut der Schwestern eine allwöchentliche Sammlung durch die Schulkinder. Jeden Donnerstag begaben sich sieben Zweiergruppen mit einer kleinen Kasse auf den Weg und brachten bis zum Baubeginn 15'000 Franken zusammen. Ein Schulbazar ergab 18'000 Franken.
Im Oktober 1945 entschied sich der Dorfgemeinde in der Standortfrage für die Matte. Nach dem Tode von Baukommissionspräsident, Landrat Karl Infanger, übernahm Landrat Franz Aschwanden das Präsidium. 1949 wurde ein beschränkter Wettbewerb durchgeführt. Das Projekt de Luzerner Architekten Emil Jauch, eines gebürtigen Flüelers, erhielt vom Preisgericht den 1. Preis. Er wurde sodann mit dem Auftrag betraut, das Projekt zur Baureife weiter zu bearbeiten. Am 19. Oktober 1952 erhielt der Schulhausneubau von der Dorfgemeinde die Zustimmung. Am 11. März 1953 erfolgte der erste Spatenstich. Im Herbst 1954 konnte das neue Schulhaus bezogen werden. Am 24. September 1954 erfolgte die Einweihung.
Schulhaus Matte Nord
In den Jahren 2004 und 2005 wurde das Schulhaus Matte erweitert. Eröffnet und in Betrieb genommen im Oktober 2005.
Rossstall Matte
1997 konnte die Gemeinde die Liegenschaft Rossstall vom Bund käuflich erwerben. Das bestehende Ökonomiegebäude wurde im Jahr 1999 umgebaut. Werkräume für Primar- und Oberstufe sowie eine Werkstatt für den Gemeindeunterhalt konnten dort untergebracht werden.
Sportplatz Allmend
1988 konnte auf der Flüeler Allmend eine neue Sportanlage erstellt und in Betrieb genommen werden. Etliche Jahre später wurde unter tatkräftiger Mithilfe der Nutzervereine des Sportplatzes ein Betriebsgebäude mit Umkleidekabinen, Duschen und WC-Anlagen erstellt. Dieses neue Betriebgebäude konnte ab 2003 genutzt werden.
Strandbad
Das im Jahr 2015 renovierte Strandbad Flüelen bietet während der Sommerzeit Badeplausch für die ganze Familie:
- Erholsame Liegewiese mit Sandstrand
- Kinderspielplatz mit Wasserspielen
- diverse Spielmöglichkeiten (Tischtennis, Tischfussball usw.)
- Liegestühle und Sonnenschirme
- gedeckte Sonnenterrasse mit kühlen Drinks und Imbissmöglichkeiten
- Gratiseintritt für Strandcafé-Besucher
Seerose - begleitet sein im Alter
Pfarrer Infanger veranlasste um die Mitte des 19. Jahrhunderts die Gemeinde, ein Haus zu kaufen, und darin die Armen unterzubringen. Im Jahre 1853 nahm Christina Risi, als erste der Barmherzigen Schwestern des Klosters Ingenbohl, ihre Arbeit als Haushälterin und Leiterin des Armenhauses auf.
1936 erhielt das Gebäude den Namen Bürgerheim. Am 24. Dezember 1938 wurde das Bürgerheim durch einen Brand völlig zerstört.
Am 1. Oktober 1940 konnte der Neubau bezogen werden. Am 8. Januar 1961 konnte die dem Heim angegliederte St.-Josefs-Kapelle eingeweiht werden. 1985 erfolgte die Namensänderung in Alterspension Seerose. Im Januar 1986 beschlossen die Stimmberechtigten der Bürger- und Einwohnergemeinde den Übergang der Alterspension Seerose an die Einwohnergemeinde. Am 5. Juni 1986 genehmigte die Gemeindeversammlung den beantragten Planungskredit in der Höhe von 175'000 Franken für den Ausbau der Alterspension. Am 18. Dezember 1986 stimmte die Gemeindeversammlung dem Raumprogramm der Alterspension sowie dem neuen Feuerwehrlokal zu und genehmigte den für die Bauausführung erforderlichen Bruttokredit von 3'080'000 Franken. Nach dreijähriger Bauzeit wurden die Alterspension sowie das neue Feuerwehrlokal am 2. Dezember 1989 eingeweiht.
Bahnhof
1944 konnte auch das neue Stationsgebäude in Betrieb genommen werden. Das Treppenhaus des Gebäudes ist als Uhrturm ausgebaut. Im Wartsaalannex ist eines der monumentalen Hauptwerke Heinrich Danioths "Föhnwacht" zu bewundern. 1947 kam der Bahnhof als Sujet einer Pro-Patria-Briefmarke zu Ehren.
Feuerwehrlokal
Nach dem Brand des Pflegehauses 1938 wurde auch das Feuerwehrlokal neu errichtet.