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Am 24. Mai jährte sich der Todestag von Herbert Müller zum 40. Mal. Er starb 1981 auf dem Nürburgring. Sein Markenzeichen: Der Stumpen im Mund, der ihm den Beinamen «Stumpen-Herbie» einbrachte. Müller gilt als der beste Schweizer Rennfahrer, der nie Formel-1-Karriere gemacht hat.
Der Grosse Preis von Pau 1963 blieb das einzige Formel-1-Rennen des Aargauers. Dort wurde er mit einem unterlegenen Auto Fünfter. Müller übernahm lieber den elterlichen Metallveredelungsbetrieb, statt Karriere in der Königsklasse zu machen.
Müller machte sich dafür einen Namen im Amateursport. 1981 war er bereits seit zwei Jahren zurückgetreten, als er noch einmal für das 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring ins Cockpit stieg. Müller kannte die Strecke: Am 24. September 1972 hatte er dort einen schweren Unfall und erlitt schwere Gesichtsverbrennungen, die er fortan mit einem Vollbart kaschierte.
Am 24. Mai 1981 hatte er kein Glück mehr. In der 13. Runde kam er von der Strecke ab und kollidierte tödlich mit einem stehenden Auto. So starb er als Rennfahrer, dessen Karriere eigentlich schon beendet war. Vor dem Rennen hatte «Stumpen-Herbie» erklärt, dass es sein letztes sein sollte.