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Mit einem doppelseitigen Teppichklebeband bastelte er eine Kleberute und ging fischen. Mit seiner Angel erbeutete er zwischen März und November 2010 aus 113 katholischen Kirchen rund 44000 Franken. Einige Kirchen schädigte er sogar mehr als nur einmal. Nun stand er für seine frevelhaften Taten vor dem Kreisgericht – bereits zum zweiten Mal.
Viele Jahre verbrachte sie in einer Nische im Zisterzienserinnenkloster Magdenau, im Dunklen verborgen, unbeachtet. Als man sie fand, war ihr grober Leinenrock zerissen, ihre Haut schmutzig, ihr Haar zerzaust. Die Madonna mit ihrem Kind wurde nun aufgefrischt, neu eingekleidet und steht heute in einer Hochvitrine im Gästetrakt des Klosters unter dem Emblemzyklus. Ihre silberne Krone, das Zepter und der Reichsapfel sind Zeichen ihrer Herrschaft. Der Reichsapfel trägt das Wappen der Magdenauer Äbtissin M.Cäcilia Dietrich (1685-1719) und macht damit eine ungefähre zeitliche Zuordnung der Figur möglich.