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Vorwärts zur Natur
Seite 51: Die Sache mit Gandhi ist ein bisschen ungenau. Erstens vergass ich zu erwähnen, dass ich nie herausgefunden habe, ob er tatsächlich gesagt hat : "Die Grösse und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt.". Zweitens: so wie ich das darstelle, könnte man den Eindruck bekommen, dass Gandhi Indien als vorbildlich in Sachen Behandlung von Tieren dargestellt hat. Das ist nicht so. Gemeint ist es natürlich so, dass diejenigen, die Gandhi für sich vereinnahmen, die Tendenz haben, das so zu sehen. Und die Leute blenden dann die indische Realität aus.
Seite 94 und andere: Besser sollte man "The Case for Animal Rights" anstatt mit "Der Fall für Tierrechte" mit "Plädoyer für Tierrechte" übersetzen. "Fall" ist in diesem Fall ein zweifelhafter Fall, denn Fall wird hier furchtbarerweise deutschenglisch gebraucht. "Der Fall der Tierrechte" wäre auch noch eine Möglichkeit. Wie auch immer, die Übersetzung ist nicht so glücklich. Es hat das aber bis jetzt noch niemanden gestört - was aber die Sache nicht besser macht.
Seite 109: Die Quelle für die 1.35 Millionen Katzen und 0.5 Millionen Hunde in der Schweiz ist die Website "Hausinfo". Zwischenzeitlich gibt es eine aktuellere Zahl: 1,5 Millionen Katzen. Quelle: NZZ am Sonntag vom 15. März 2009.
Seite 85: Die Darstellung der Philosophie von Tom Regan ist richtig, aber man könnte die Wortwahl bemängeln. Regan verwendet den Begriff Würde nicht. Inhaltlich ändert das aber nichts: Würde und "inherent value" sind austauschbar.
Seite 81: Die Darstellung der Philosophie von Peter Singer ist richtig, aber ich hätte den "Leidenspfeiler" seiner Philosophie differenzierter darstellen können - vielleicht sogar müssen. Inhaltlich und vor allem auf der Seite der Konsequenzen der Singerschen Philosophie ändert das aber nichts.