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Es treffe zwar zu, dass die Vereinigten Staaten "aus rein politischen Gründen" das Aushandeln eines solchen Abkommens wünschten, aber die entsprechenden Vorschläge hinderten Russland nicht daran, die Bushehr-Verträge zu erfüllen und die Politik weiter zu verfolgen, künftig den Import bestrahlter Kernbrennstoffe zur Wiederaufarbeitung zuzulassen. Russland erhofft sich, mit Lohnwiederaufarbeitung in 20 Jahren um die US$ 20 Mrd. zu verdienen.
Zu den Berichten war es gekommen, weil im Budgetvorschlag des amerikanischen Energieministeriums für das Fiskaljahr 2001 eine Ausgabe von US$ 100 Mio. zur Finanzierung neuer Lager für Plutonium und bestrahlten Brennstoff im russischen Majak vorgesehen ist. Laut einem Kommentar aus dem Staatsdepartement würde der Betrag freigegeben, wenn Russland auf die Wiederaufarbeitung verzichte und die Zusammenarbeit mit dem Iran einschränke; Minister Adamow habe sich grundsätzlich damit einverstanden erklärt.
Quelle
P.B. nach NucNet, 11. Februar 2000