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Das Wappen und seine Geschichte.
Das Wort Wappen Stammt vom Begriff Waffen ab. In anderen Sprachen findet man eine ähnliche Verwandschaft der Ausdrücke, so im französchischen armoiries - armes, italienisch arma (Wappen und Waffen) und englisch arms. Den Wappen Ursprung findet man Ende des 12. Jahrhunderts in der damaligen Kriegstechnik.
Ein Krieger in voller Kampfausrüstung trug ein Kettenhemd und einen Topfhelm, der sein Gesicht verdeckte, ihn unkenntlich machte und die Unterscheidung von Freund und Feind verhinderte. So begannen sie die Schilder welche einen Teil ihrer Bewaffnung waren, mit einprägsamen unveränderlichen Erkennungszeichen zu bemalen, so dass die Zugehörigkeit zu Familie oder Gemeinwesen klar war.
Diese bemalten Schilder, Wappen genannt, wurden erblich, und die Zeichnung der Wappen wurde ab dem 12. Jahrhundert an, auch für die Wappensiegel verwendet. Mit diesem Siegel wurden Verträge und Urkunden bekräftigt und beglaubigt oder Briefe versiegelt. So wurde aus dem Wappen im kriegerischen Sinn ein Sinnbild für die Familie und zum Kennzeichen für das Eigentum.
Durch den Verfall des Rittertums, die Entwicklung der Feuerwaffen und anderer neuer Kriegstechniken im 16. Jahrhundert wurde sie praktisch nutzlos und verlor an Bedeutung. Doch hielt sie zähe bis in die Gegenwart an ihrer Tradition fest. Heute dient sie der Familienrepräsentation durch einfache, farbige, klare Symbole und ist als Wappenkunde immer noch lebendig. Leute interessieren sich, ob und welches Wappen ihre Ahnen hatten. Wenn es keines gibt, heisst das nicht, dass man keines haben kann.Wenn durch Ahnenforschung keines gefunden werden kann, hat doch jedermann das Recht, eines zu haben. Wird es nach den heraldischen Regeln gefertigt, ist es geschützt und ist vererbbar.