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Ein Mindestlohn könnte zwar in einzelnen Branchen die Ausnutzung von Arbeitern durch Lohndumping verhindern, jedoch führt er dazu, dass mehr Leute keine Arbeit finden und schliesslich in der Sozialhilfe landen. Denn es können nun mal nicht alle Menschen 5000.– Mehrwert schaffen pro Monat. Diese Stellen würden wegrationalisiert oder ins billigere Ausland verschoben. Zudem würde ein Mindestlohn gerade in der Hauswirtschaftsbrache zu einer Erhöhung der Schwarzarbeit führen und könnte dahe kontraproduktiv sein.
Diese negativen Aspekte eines Mindestlohns würden durch ein existenzsicherndes bedingungsloses Grundeinkommen für alle nicht auftreten – im Gegenteil. Der Schweizer Arbeitsmarkt hätte einen Standortvorteil gegenüber dem Ausland. Er würde belebt statt blockiert. Eine Ausnutzung von Arbeitsnehmern würde wirksamer verhindert, weil niemand mehr gezwungen wäre, eine Arbeit anzunehmen.
Um Ausnutzung wirksam zu verhindern, muss der Zwang zur Arbeit abgeschafft werden.