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Tatsächlich gibt es auf der Isle of Jura nur eine einzige Strasse, ein paar einsame, in der Landschaft verstreute Häuser, ein Pub und eine Whiskybrennerei. Wieso die Insel so „unbeliebt“ ist, liegt wohl an der rauen, felsigen Landschaft, die kaum Landwirtschaft und nur wenig Bebauung zulässt. Das Örtchen Craighouse ist gegenüber dem Rest des Eilands so etwas wie eine pulsierende Metropole: Hier liegt die Isle of Jura Brennerei, die ein beachtliches Produktionsvolumen von über 2 Millionen Litern Whisky pro Jahr schafft. Seit 1810 ist die Existenz einer Destillere an jenem Ort nachgewiesen – der Vorgängerbetrieb verfiel allerdings nach etwa 100 Jahren. 1958 wollten dann zwei Einheimische die Insel wieder beleben und Arbeitsplätze schaffen, weshalb sie die Brennerei mit auswärtiger Unterstützung neu errichten liessen. Heute arbeiten bei Isle of Jura 12 Personen – das sind immerhin 17% der gesamten Bevölkerung. Mit der Herstellung von sowohl süssen als auch rauchigen Single Malts will man unterschiedliche Geschmacksnerven treffen. Jede Sorte kennzeichnet sich durch ein zentrales Symbol, das auf der schön geschwungenen Flasche aufgedruckt ist. Das kann ein Kompass, ein altägyptisches Ank-Symbol oder ein Seher-Auge sein.
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