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Ein Fermi-Problem ist eine Abschätzung, zu der fast keine oder gar keine festen Daten bestehen. Das Fermi-Problem ist benannt nach dem Kernphysiker Enrico Fermi. Zur Lösung eines Fermi-Problems braucht es gutes Allgemeinwissen und «gesunder Menschenverstand».
Fermi-Probleme eignen sich auch zum Einsatz in der Schule. Gerade dann, wenn die Kinder angeregt werden sollen, sich eigene Gedaken zu machen, was sie bereits wissen und was sie noch herausfinden oder überlegen müssen, um auf eine akzeptable Lösung zu kommen. Zudem lassen sich diese Lösungen auch gut begründen. Denn die Kinder haben die Überlegungen selbst angestellt.
Beispiele
Ein Beispiel findet sich in Wikipedia zum Fermin-Problem, nämlich die Frage, wieviele Klavierstimmer es in Chicago gebe.
Ein anderes Beispiel habe ich von einem Lehrerkollegen erhalten, nämlich die Frage, wieviele Kühe es brauche, damit an einer Schule alle Kinder etwas Milch bekommen in der 10-Uhr-Pause.