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Im Kanton St. Gallen ist das Ergebnis der «Klimawahl» von 2019 teilweise wieder korrigiert worden. Damals verloren SVP und Mitte je einen Sitz. Die Grünen sowie die GLP gewannen je ein Mandat.
Am Sonntag traten für die zwölf St. Galler Sitze elf Bisherige an. Nur der Grünliberale Thomas Brunner stellte sich nicht zur Wiederwahl. Diesen frei gewordenen Sitz holte sich nun die SVP.
Die «Klima-Allianz», eine Listenverbindung von Grünliberalen, Grünen und SP, konnte damit zumindest drei ihrer vier Sitze halten. Die bisherigen Claudia Friedl, Barbara Gysi (beide SP) sowie Franziska Ryser schafften die Wiederwahl. Die GLP war mit mehreren Mitgliedern des Kantonsrats, aber ohne bekannte Persönlichkeit angetreten.
Keine Änderungen gab es für die FDP und für die Mitte, die ihre beiden Sitze halten konnten. In der St. Galler Nationalratsdelegation hat künftig die SVP fünf Sitze, FDP, Mitte und SP je zwei Mandate und die Grünen einen Sitz.