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Das Flugzeugkonzept des «Fliegenden V» («Flying-V») erhält Unterstützung aus der Luftfahrtindustrie. Die holländische Fluggesellschaft KLM beteiligt sich an der Entwicklung des neuartigen Flugzeugtyps durch die Technische Universität Delft.
Das Ziel ist ein deutlich sparsamerer Langstreckenflieger als bisherige Flugzeuge auf interkontinentalen Routen.
Der Clou: Im «Fliegenden V» werden die Passagierkabine, der Frachtraum und die Treibstofftanks in den Flügeln untergebracht. Die Folge ist ein v-förmiges Flugzeug mit einer verbesserten Aerodynamik und reduzierter Grösse und Gewicht.
Mit einer Flügelspannweite von 65 Metern würde das «Fliegende V» zudem die heutige Flughafeninfrastruktur nutzen können.
Zunächst soll der Flieger mit herkömmlichem Kerosin fliegen. Doch laut KLM könnte das Flugzeug in Zukunft problemlos auf Elektro-Triebwerke umgestellt werden, wenn diese Marktreife erlangen.
Einführung zwischen 2040 und 2050
Ein Modellflieger des «Fliegenden V» wird im Oktober zum 100. Geburtstag von KLM vorgestellt. Zu diesem Anlass soll auch ein 1:1-Modell eines Kabinenabschnitts fertig sein. KLM verspricht durch die Form eine völlig neue Flugerfahrung für die Passagiere, wobei das gesamte Interieur so leicht wie möglich gehalten werden soll, damit die Gewichtsreduktion des Designs maximal zum Tragen kommt.
Bis zur Marktreife ist es aber noch ein langer Weg. Laut Vos könnte das Flugzeug zwischen 2040 und 2050 in Betrieb genommen werden. Zunächst seien zahlreiche Tests am Design nötig. «Wir haben Berechnungen und erste Versuche im Windkanal gemacht, aber wir brauchen noch viel mehr Daten aus dem Windkanal, um zu zeigen, dass dieses Flugzeug tatsächlich so effizient ist, wie wir annehmen.»