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Die auf internationalen Regeln basierende Ordnung (IRBO) ist bedroht, und die globalen Machtverhältnisse verschieben sich. Während Ost und West alte Feindschaften wieder aufleben lassen, wird uns weisgemacht, dass dieser Kampf die Zukunft der internationalen Beziehungen und die Richtung der Nationalstaaten bestimmen wird. Der globale Wandel wird jedoch nicht von nationalen Regierungen angeführt, sondern von einem globalen Netzwerk aus Interessengruppen, deren Ziel die globale Technokratie ist.
Einleitung
In diesem Artikel werden wir das wahre Wesen der internationalen regelbasierten Ordnung (IRBO) erkunden und die Kräfte untersuchen, die sie formen. Wir werden prüfen, ob die Erzählungen, mit denen wir gemeinhin versorgt werden, stimmig sind.
Es ist weithin anerkannt, dass die IRBO einem tiefgreifenden Wandel unterworfen ist. Dieser Wandel wird häufig als eine Verschiebung des Kräfteverhältnisses zwischen den Nationalstaaten nach Osten hin dargestellt.
Es heißt, dass diese neue, im Entstehen begriffene internationale Ordnung auf einem globalen multipolaren System souveräner Staaten und internationalem Recht beruhen wird. Dieses neue System steht angeblich im Gegensatz zu dem verblassenden westlichen „regelbasierten“ Modell.