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Wirkung von Cannabis
Der Hauptinhaltsstoff von Cannabis, das THC, dockt im Gehirn an CB1-Rezeptoren an. Diese liegen in jenen Regionen des Gehirns, die mit Lernen und Gedächtnis, Motivation und Entscheidungsfähigkeit zu tun haben, mit Fähigkeiten also, die für die Entwicklung junger Menschen besonders wichtig sind. Wie ein regelmässiger Cannabiskonsum genau in die Hirnentwicklung eingreift, ist noch nicht restlos geklärt.
Das Rauscherleben ist individuell: Das Denken wird assoziativer, das Kurzzeitgedächtnis beeinträchtigt, das Gefühlsleben intensiver. Es können aber auch Angstgefühle, Traurigkeit, Misstrauen oder ein Gefühl der Selbstentfremdung auftreten. Auf körperlicher Ebene treten oft gerötete Augen, Mundtrockenheit, gesteigerter Puls und Müdigkeit auf.
Cannabis-Produkte mit einem THC-Wert von unter einem Prozent, haben keine berauschende Wirkung. Sie werden vor allem aufgrund der beruhigenden Wirkung des enthaltenen Cannabidiols (CBD) konsumiert. Bezüglich schädlicher Nebenwirkungen oder Suchtpotential von CBD bislang kaum wissenschaftliche Erkenntnisse.