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Für das Gebiet LuzernSüd wurde die zukünftige Wärme- und Kälteversorgung mittels Seewasser des Vierwaldstättersees untersucht. Das Projektgebiet befindet sich auf dem Gebiet der Gemeinden Horw und Kriens. Neben Bestandsgebäuden sind grossflächige Überbauungen geplant, welche in den nächsten Jahren bis Jahrzehnten realisiert werden sollen, und bei der Bedarfsentwicklung berücksichtigt wurden.
Der Energiebedarf im Projektgebiet wurde mittels Verbrauchsdaten und punktuellen Datenerhebungen bestimmt und die künftige Entwicklung modelliert. Verschiedene Erzeugungs- und Verteilvarianten wurden untersucht, unterschieden nach zentralen (Fernwärme, Fernkälte) und dezentralen Erzeugungsvarianten (kalte Fernwärme), mit und ohne Bivalenz (fossiler Spitzenabdeckung).
Für die Versorgungsvarianten wurden die Investitionen und die Wirtschaftlichkeit bestimmt und mittels einer Nutzwertanalyse bewertet. Insbesondere die Frage der Verteilung (warme oder kalte Fernwärme, 2- oder 4-Leiter) war von grosser Wichtigkeit. Für die gewählte Variante mit kalter Fernwärme und dezentraler Veredelung in Clustern, inklusive bivalenter Spitzenabdeckung, wurde eine Cashflow-Berechnung durchgeführt. Mittels der Cashflow-Berechnung konnte die Wirtschaftlichkeit und Sensitivität des dynamischen Ausbaus des Netzes abgebildet und ein Investitionsplan erstellt werden.
Die Resultate der Vorstudie dienen als Grundlage für den Investitionsentscheid und die weiteren Planungsschritte.
Auftraggeber