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In der torreichen Partie behielten die Berner die Oberhand, weil sie deutlich effizienter und zielstrebiger agierten als die verunsicherten Gäste aus der Innerschweiz, die auch im fünften Meisterschaftsspiel dieses Jahres leer ausgingen.
Die Luzerner zeigten zwar viel Moral, als sie kurz vor und nach der Pause durch Marco Schneuwly und Jahmir Hyka gegen nachlässige Berner zum 2:2 ausgleichen konnten. Alain Rochat mit dem Kopf und Guillaume Hoarau mit einem technisch perfekten Fallrückzieher hatten YB nach einer halben Stunde programmgemäss und innerhalb von fünf Minuten 2:0 in Führung geschossen.
Beide YB-Tore waren nach stehenden Bällen gefallen und die Luzerner vermochten diese ausgeprägte Abwehrschwäche im zweiten Durchgang nicht zu beheben. Auch die Tore zum 3:2 und 4:2 durch Hoarau und Miralem Sulejmani fielen nach einem Einwurf sowie einem Corner. Hoarau krönte seine persönliche Galavorstellung in der 84. Minute schliesslich mit seinem dritten Treffer zum 5:2.
Bei den Innerschweizern wird die Unruhe nach dieser deutlichen Niederlage, der sechsten in diesem Jahr wenn man das Cup-Out gegen Lugano mitberücksichtigt, nicht kleiner werden. YB dagegen rückt in der Tabelle auf Platz 2 vor.
(SDA)