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Glencore plant aufgrund der schwachen Rohstoffmärkte umfangreiche Massnahmen um seine Schulden zu reduzieren. Dazu zählen eine Kapitalerhöhung im Volumen von bis zu 2,5 Milliarden Dollar, die Streichung von Dividendenzahlungen, Kostensenkungen und der Verkauf von Unternehmensteilen, wie das Unternehmen mitteilt.
Von der geplanten Kapitalerhöhung seien 78 Prozent bereits von der Citi und Morgan Stanley garantiert worden, heisst es weiter. Zudem sichert das Top-Management von Glencore, inklusive CEO, CFO und verschiedene Verwaltungsratsmitglieder, zu, die restlichen 22 Prozent zu zeichnen. Weitere Details zu der geplanten Kapitalerhöhung sollen zu gegebener Zeit bekannt gegeben werden.
Weitere Massnahmen von bis zu 7,7 Milliarden Dollar
Das Volumen der weiteren bis Ende 2016 geplanten Massnahmen wird auf bis zu 7,7 Milliarden Dollar beziffert. Dazu zählen die Aussetzung der Schlussdividende 2015 (Volumen 1,6 Milliarden Dollar) sowie der Zwischendividende 2016 (0,8 Milliarden). Weitere 1,5 Milliarden sollen durch eine Reduktion des Working Capital erzielt werden. Mit dem Verkauf von Unternehmensteilen und Beteiligungen will Glencore weitere 2,0 Milliarden Dollar vereinnahmen.
Die Reduktion der langfristigen Verbindlichkeiten soll zwischen 500 und 800 Millionen Dollar an niedrigeren Kosten bringen. 500 Millionen bis zu 1 Milliarde soll durch geringere Investitionen erzielt werden.
Auf der operativen Seite werden die Aktivitäten der Minen Katanga und Mopani überprüft, wie es weiter heisst. Dabei bestehe auch die Möglichkeit der Einstellung der Produktion bis zur Umsetzung der geplanten Kostensparmassnahmen. Ein Produktionsstopp von rund 18 Monaten würde das Kupferangebot auf dem Markt um rund 400'000 Tonnen vermindern, schreibt Glencore weiter.
(awp/ccr)