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DIE GESCHICHTE DES BIO-GALAPAGOS-KAFFEES
Kaffee hat seit jeher etwas Exotisches und Abenteuerliches. Arabien gilt als Ausgangspunkt für den Kaffeegenuss . Auf dem Seeweg verbreiteten die venezianischen Kaufleute den Kaffee über ganz Europa. Zur Zeit des Entdeckers und Seefahrers Magellan zählten Kaffee und Gewürze zu den grössten Reich- tümern überhaupt – ihr Wert war so enorm, dass Staaten und Städte mit Kaffee wie mit einem Edelmetall handelten. Der Kaffee war das wichtigste Handelsgut der karibischen Kolonien. Deren Eroberer, Frankreich und Holland, exportierten grosse Mengen auf waghalsigen Schiffstransporten nach Europa.
1879 wurden auf der Galapagosinsel St. Christobal die ersten Kaffeepflanzen gesetzt. Es waren Arabica-Pflanzen, die zuvor aus französischen Kolonien eingeführt worden waren. Das Klima der Galapagos ist gemässigt ozeanisch und die Kaffeebäume wachsen auf nährstoffreichem Vulkanboden. Galapagos Kaffee gedeiht unter Schattenbäumen (Avocado, Guaven und Orangen). Gedüngt wird nur mit organischen Substanzen. Die reifen Kaffeekirschen werden von Hand geerntet. Galapagos-Kaffee zeichnet sich durch einen abgerundeten Geschmack aus. Sein Aroma ist nussig und hat eine zarte, schokoladige Note.