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Die Einsetzung der Arbeitsgruppe ist das Ergebnis von Gesprächen zwischen dem Defra, dem Comare und dem Department of Health über die besten Verfahren zur Risikoabschätzung, um die Verwendung einwandfreier Risikomodelle im Strahlenschutz sicherzustellen. Die Arbeitsgruppe soll die verschiedenen Meinungen über die Wirkung innerer Strahlenquellen anhören und dem Comare Bericht erstatten. Dieses wird der Regierung Empfehlungen abgeben. Heute wird die Wirkung von mit der Atmung oder dem Essen aufgenommenen radioaktiven Stoffen weitgehend durch Hochrechnung aus der gesundheitlichen Wirkung externer Bestrahlung abgeschätzt, denn direkte Beobachtungen der Wirkung interner Bestrahlung gibt es nur wenige ältere (Lungenkrebs bei Minenarbeitern nach Einatmen von Radon, Leberkrebs bei Patienten nach Einnahme des Röntgenkontrastmittels Thorotrast und Knochenkrebs bei Arbeitern in der Herstellung von Radiumleuchtziffern).
Das Defra wurde vor kurzem im Rahmen einer Regierungsumbildung neu geschaffen. Es umfasst die bisherigen Ministerien für Umwelt, Transport und Regionen auf der einen sowie für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung auf der anderen Seite. Das von Prof. Bridges präsidierte Committee on Medical Aspects of Radiation in the Environment (Comare) wurde 1985 auf Empfehlung von Sir Douglas Black von der britischen Verwaltung eingesetzt. Es besteht aus unabhängigen Fachleuten der Medizin und Wissenschaft und hat sich seither zu mehreren umstrittenen Fragen über die Strahlenwirkung geäussert.
Quelle
P.B. nach Medienmitteilung des Defra, 31. Juli 2001