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Zahlreiche Bundesräte stehen seit 1848 für eine liberale Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik ein. Dass die FDP der langjährige Garant des Erfolgsmodells Schweiz ist, stellten unter anderem die nachfolgenden Volksvertreter sicher. Interessant dabei ist: Die Schweiz hatte nicht immer eine Mehrparteienregierung wie heute. Nach der Gründung des Bundesstaates 1848 regierten die Freisinnigen 43 Jahre lang allein. 1891 kam ein erstes Mitglied der Katholisch-Konservativen (später CVP, heute Die Mitte) in die Regierung. Bis heute wurden verschiedene politische Kräfte in den Bundesrat integriert. Um zu der heute gültigen Formel zu gelangen (2 SVP, 2 SP, 2 FDP und 1 Die Mitte). Insgesamt stellte die FDP 72 der gesamt 119 Bundesräte. Die Kantone Waadt und Zürich stellten jeweils je 14 Bundesräte.
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Bundesrat
Karl Schenk (1. Dezember 1823 in Bern; † 18. Juli 1895 ebenda).1857 wurde er in den Ständerat gewählt. 1863 wurde er im ersten Wahlgang mit 84 von 164 gültigen Stimmen zum Bundesrat und Nachfolger von Bundesrat Jakob Stämpfli gewählt. Er verantwortete das Innendepartement, das Finanzdepartement (erstes Halbjahr 1872) und während zwei Jahren das Eisenbahn- und Handelsdepartement. Seine Amtszeit von mehr als 31 Jahren ist die längste aller Bundesräte.