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Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Internationale Beziehungen, Note: 1,3, Justus-Liebig-Universität Gießen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Nord- und Südkorea seit 2017. Um herauszufinden, wieso die Gespräche zwischen Süd- und Nordkorea wieder aufgenommen wurden, welche unter anderem zu dem prominenten Aufeinandertreffen Kim Jong-Uns und Moon Jae-Ins am 27. April 2018 in Panmunjeom führte, in der sich beide Staatsführer freundlich die Hand gaben, und sich einluden gegenseitig die Grenze zu übertreten, und dabei aber auch die Außenfaktoren mit einzubeziehen, werde ich in dieser Arbeit folgender Forschungsfrage nachgehen: Welche Interessen, Strategien und windows of opportunity führten zu einer Wiederaufnahme der Gespräche der direkt und indirekt Beteiligten im Korea-Konflikt?
Gemeint sind in diesem Fall Nordkorea, Südkorea, die USA und China. Je nach Perspektive gehört China dazu oder nicht. Aus diesem Grund kam es zu dieser Formulierung. Nach einem ersten Überblick über den Forschungsstand und den für mich markantesten Infos, stellten sich für mich folgende Annahmen heraus, welche überprüft und gegebenenfalls falsifiziert werden sollen: 1. Trumps "maximum pressure"-Strategie führte zu Eingeständnissen Nordkoreas. 2. China hat ein Interesse am Status-quo-Erhalt der koreanischen Halbinsel. 3. Südkorea ist nicht an einem Zusammenbruch Nordkoreas interessiert.