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1. Den Weinkeller organisieren
Ich sollte meine besten Weine austrinken, statt auf die besondere Gelegenheit zu warten. Die kommt selbst dann nicht, wenn der Wein seinen Zenit bereits überschritten hat.
2. Mein Swahili auffrischen
Vor zwanzig Jahren lernte ich für eine Tansania-Reise ganz passabel Swahili. Das kam bei den Einheimischen sehr gut an. Heute prahle ich mit einigen wenigen Ausdrücken, die ich noch beherrsche.
3. Elektrogeräte entsorgen
Nicht mehr in Betrieb stehende und sehr schwer weitervermittelbare Geräte verschiebe ich von einem Ablageort zum anderen: eine Joghurtmaschine aus den Achtzigern, einen Luftbefeuchter im Kalkmantel, einen Vintage-Nasenhaarschneider.
4. Kommunikation mit dem Höchsten
Ich muss den Herrgott bei Gelegenheit fragen, weshalb es ihm in seiner Allmacht gefällt, hin und wieder die Ärmsten der Armen in Haiti zu drangsalieren.
5. Ins Guinness-Buch der Rekorde kommen
Vielleicht in der Kategorie «Mit einem Coupe Dänemark auf dem Kopf balancierend nackt um den Pfäffikersee rennen und dabei einen Pullover stricken».
6. Einen Diktator treffen
Gerne würde ich einen Mugabe oder Kim Jong Il verhören, um herauszufinden, wie so einer tickt – um ihn danach endgültig aus dem Verkehr zu ziehen.
7. Namen auswendig lernen
Und zwar die all jener Leute, denen ich bereits mehrmals begegnet bin und die ich mindestens fünfmal gefragt habe, wie sie heissen.
8. Partner-Namen auswendig lernen
Und zwar die der Partner all jener Leute, denen ich … (siehe oben).
9. Eine Schönheits-OP
Ich muss mir die Ohren wieder mal richten lassen. Mit zunehmendem Alter werden sie leider anliegend – und niemand erkennt mich mehr.
10. Meinen Kater erziehen
Ich finde, er sollte langsam lernen, wie man eine Büchse öffnet. Damit er nicht immer sein schlecht gespieltes Drama «Hungersnot» aufführen muss.