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Die Sandplätze im serbischen Kursumlijska Banja scheinen Leonie Küng (WTA 646) zu behagen. Vor etwas mehr als einer Woche feierte die Schaffhauserin hier ihren ersten Einzel-Titel seit fast vier Jahren. Am vergangenen Wochenende doppelte die 22-Jährige an gleicher Stelle nach. Wiederum stand ein ITF-W15-Turnier auf dem Programm, wiederum spielte Küng sich in den Final, wiederum traf sie dabei auf die Rumänin Lavinia Tanasie (WTA 650) und wiederum bezwang sie diese in zwei Sätzen. Nach ihren beiden Erfolgen wird sich die Schweizerin, die vor drei Jahren noch die Nummer 144 war, in der WTA-Weltrangliste um rund 80 Ränge verbessern.
In einem für sie bisher schwierigen Jahr mit nur wenigen Siegen scheint nun auch Ylena In-Albon (WTA 135) Fahrt aufzunehmen. Nachdem sich die 24-jährige Walliserin vor gut einer Woche erfolgreich für das WTA-Turnier von Stuttgart qualifiziert hatte, stand sie jetzt im Final des ITF-W25-Turniers von Santa Margherita di Pula (ITA). Auf dem Weg dahin gestand sie ihren Gegnerinnen keinen einzigen Satzgewinn zu. Im Endspiel war es dann aber In-Albon selbst, die in zwei Sätzen der 17-jährigen Tschechin Nikola Bartunkova (WTA 371) unterlag.
Doppel-Titel für Steinegger und Mettraux
Was Leonie Küng im Einzel gelang, schaffte Marie Mettraux im Doppel: Die 23-jährige Freiburgerin feierte den zweiten Turniersieg innerhalb einer Woche. Beide Male triumphierte sie bei einem ITF-W15-Turnier auf der spanischen Insel Gran Canaria. Hatte Mettraux in der Woche davor noch an der Seite der Italienerin Giulia Crescenzi gespielt, trat sie nun zusammen mit der Australierin Kaylah Mcphee an. Im Final setzten sich die Beiden in zwei Sätzen gegen Irina Balus (SVK) und Patricija Paukstyte (LTU) durch. Auch im Einzel spielte die Schweizerin erfolgreich und musste sich erst im Halbfinal stoppen lassen – ausgerechnet von ihrer Doppel-Partnerin.
Ohne einen Final zu bestreiten, gewann der Baselbieter Yannik Steinegger vergangene Woche seinen zweiten Titel des Jahres. Der 22-jährige triumphierte beim ITF-M15-Turnier von Monastir (TUN) an der Seite des Deutschen Jakob Schnaitter. Das Duo setzte sich in einem hartumkämpften Halbfinal gegen die beiden Russen Bogdan Bobrov und Kirill Mishkin durch und stand damit bereits als Sieger fest, weil anschliessend Nikita Ianin (RUS) und Aziz Ouakaa (TUN) nicht zum Final antreten konnten. Für Doppel-Spezialist Steinegger ist es insgesamt bereits der neunte ITF-Turniersieg bei den Profis.