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Die Schweiz schläft schlecht
52% der Schweizerinnen und Schweizer schlafen nicht gut, Schlafstörungen sind weit verbreitet. 150'000 Menschen sind von gefährlichen Atemaussetzern, der sogenannten Schlafapnoe betroffen.
Wie viel Menschen in der Schweiz sind von Schlafproblemen betroffen?
Gelegentliche Schlafstörungen, z.B. vor wichtigen Prüfungen oder anderen Ereignissen, kennen die meisten von uns. Solche akuten Störungen des Schlafes bedürfen jedoch meist keiner Behandlung, sondern verschwinden in der Regel, nachdem die stressende Situation vorüber ist. Erst wenn Schlafstörungen über mehrere Monate bestehen bleiben, sprechen wir von einer chronischen, dann meist therapiebedürftigen Schlafstörung. In der Schweiz leiden, laut einer Erhebung des Bundesamtes für Statistik etwa 25 % der Bevölkerung unter chronischen Schlafstörungen, ca. 8% nehmen regelmässig Medikamente ein, um schlafen zu können.
Wie viele sind von Schlafapnoe betroffen?
Die Schlafapnoe ist eine der häufigsten Ursachen für chronische Schlafstörungen. Sie ist bei Männern für ca. 50% der Ein- und Durchschlafstörungen verantwortlich, bei Frauen für ein Fünftel. Darüber hinaus gibt es eine hohe Dunkelziffer ohne Ein- und Durchschlafstörung. Eine Studie der Universität Lausanne (Erhebungszeitraum: 2009-2013) fand in einer repräsentativen Stichprobe der Lausanner Bevölkerung bei 20% der Frauen über 40 Jahre und annähernd der Hälfte der Männer in diesem Alter eine behandlungsbedürftige Schlafapnoe.
Was genau ist denn Schlafapnoe?
Von einer Schlafapnoe spricht man, wenn es beim Betroffenen mindestens zehn Mal pro Stunde für mindestens zehn Sekunden zu Atemaussetzern kommt. Diese Atemaussetzer können dabei bis zu mehrere 100 Mal pro Nacht auftreten und in einzelnen Fällen länger als eine Minute andauern und so ernsthafte Gesundheitsschäden hervorrufen.
Nimmt Schlafapnoe in unserer Gesellschaft zu?
Wie die Schlafprobleme allgemein hat auch die Prävalenz der Schlafapnoe über die letzten Jahre immer weiter zugenommen. Das liegt vor allem daran, dass die Risikofaktoren hierfür in unserer Gesellschaft zunehmen. Die Schlafapnoe ist zum einen eine Erkrankung des höheren Lebensalters und zum andern vor allem auch des Übergewichts. Das ist der Risikofaktor No. 1.
Welche Formen gibt es und welche Risiken bergen sie?
Bei der obstruktiven Schlafapnoe (OSA) werden die Atemstillstände durch einen Verschluss der Atemwege verursacht. Während des Schlafes erschlafft die Muskulatur des Körpers. So kann es in Teilen der oberen Atemwege zum kompletten Verschluss kommen. Durch diese Atemstörung wird der Körper nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Zusätzlich sinken der Puls und der Blutdruck und das Atemzentrum im Gehirn schlägt Alarm. Die zentrale Schlafapnoe beruht auf einer Störung des Atemzentrums im Gehirn während des Schlafes. Hierbei kommt es zu einem plötzlichen Stillstand von Zwerchfell und Atemmuskulatur. Wegen des fehlenden Atemantriebs wird auch hier der Körper mit zu wenig Sauerstoff versorgt und befreit sich durch eine Weckreaktion.
Warum sollte man eine Schlafapnoe dringend abklären?
Die langfristigen Konsequenzen einer Schlafapnoe können gravierend sein. Ganz zentral ist das merklich gesteigerte Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Aber auch Depressionen, Migräne und Impotenz können Folgen davon sein. Bei ZURZACH Care haben wir mit unseren Kliniken für Schlafmedizin die Möglichkeit, Betroffene zu behandeln und die Schlafqualität zu verbessern.
Dr. med. Zaremba wurde im Rahmen des jährlich erschienendenHealth Report der Krankenversicherung Sanitas zu den gängigen Schlafmythen befragt und erklärt im Video unter anderem was einen ruhigen Schlaf fördert. Ist es der Rotwein oder doch eher der Geschlechtsverkehr?

Weitere Informationen zu Löwenstein Medical
Die Firma Löwenstein Medical ist ein langjähriger Partner der Klinik für Schlafmedizin im Bereich Schlafapnoe. Mit den schlafmedizinischen Therapiegeräten der prismaLINE bietet sie zusammen mit den Maskenfamilien CARA und JOYCE innovative, individuelle und flüsterleise Lösungen für unsere Patientinnen und Patienten. Die Geräte können in der Klinik für Schlafmedizin gemietet oder gekauft werden. Auf dem Portal „Mein Schlaf“ stehen Betroffenen und Interessierten umfas-sende Informationen zur Schlafapnoe zur Verfügung.