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«Wenn ich mein Abitur habe, möchte ich gerne Medizin studieren. Die Menschen hier leiden so sehr unter dem Klimawandel. Ich sehe, dass Krankheiten wie Kopfschmerzen und Malaria zunehmen. Akute Unterernährung ist auch eine Ursache für verschiedene Krankheiten. Als Alternative zum üblichen Essen sind wir gezwungen, Moky zu essen, den wir in der Erde suchen müssen. Glücklicherweise hat die Gruppe mit dem Anbau von Blattgemüse begonnen. Die Anstrengungen sind jedoch aufgrund der trockenen Böden und des Mangels an Regen und Wasser nach wie vor enorm. Wenn ich Ärztin bin, kann ich meinen Landsleuten helfen. Ich weiss, wie schwer das ist, aber ich bin entschlossen, mein Ziel zu erreichen. Als Erstes würde ich die Schritte der medizinischen Versorgung umkehren, indem ich zuerst die Gesundheit meiner Patientinnen und Patienten sicherstelle, und erst dann würde ich mich um die Bezahlung der Kosten kümmern. Es ist wirklich traurig zu sehen, wie die Kranken ins Krankenhaus gehen, das meilenweit vom Dorf entfernt ist, und abgewiesen werden, weil sie kein Geld haben.
Wie ein Projekt in Madagaskar hilft
Träume sollen wahr werden
Seit Monaten warten die Menschen im Süden Madagaskars auf Regen. Die Dürre beeinträchtigt die Landwirtschaft massiv und der Hunger breitet sich aus. Die schlimme Krise kann jedoch mittels Solidaritätsgruppen abgefedert werden. In unserer Reihe «Hoffnung trotz Dürre» teilen Menschen vor Ort ihre Erfahrungen mit uns und berichten über die Wirkung unserer gemeinsamen Projekte.
Mein Traum ist es, dass meine Familie ein anständiges Leben führen kann. Ich träume davon, dass das Dorf meiner Kindheit eines Tages Fortschritte macht und sich entwickelt. Und ich hoffe, dass Gruppen wie Tsinjo Aina Taratra gedeihen. Schliesslich wünsche ich mir ein Dorf, in dem alle Kinder die Schulen besuchen können.»