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Bei Protesten für einen höheren Stundenlohn in den US-Filialen von McDonald's sind zahlreiche Mitarbeiter verhaftet worden.
Nach Gewerkschaftsangaben hatten sich am Mittwoch vor der Firmenzentrale in Oak Brook im Bundesstaat Illinois mehr als 2000 Menschen versammelt, um mit Schildern wie «Wir sind mehr wert» auf ihre niedrigen Einkommen hinzuweisen. Nachdem die Demonstranten sich geweigert hätten, das Gelände zu verlassen, seien mehr als 100 von ihnen von der Polizei festgenommen worden, erklärten die Organisatoren der Aktion.
An diesem Donnerstag ist die Generalversammlung von McDonald's, was eine Bühne für Kritiker ist. Im vergangenen Jahr hatte eine Neunjährige Konzernchef Don Thompson in die Mangel genommen und ihm vorgeworfen, Kinder zu ungesundem Essen zu verleiten.
In diesem Jahr machen nun die Mitarbeiter mobil. Sie verlangen einen Stundenlohn von 15 Dollar. Der Durchschnittslohn in der Branche liegt nach Angaben des Arbeitsministeriums bei 9,08 Dollar. Manche Beschäftigte bekommen aber nur den gesetzlichen Mindestlohn von 7,25 Dollar und haben seit Jahren keine Erhöhung gesehen. (whr/sda/dpa)
EPFL-Professor Andreas Züttel hat eine Art «Wasserstoff»-Batterie entwickelt. Er will damit unsere Energieversorgung revolutionieren.
Ein geläufiges Bonmot über Brasilien lautet: «Es ist das Land der Zukunft – und wird es immer bleiben.» Ältere Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalisten haben gegenüber Wasserstoff eine ähnlich zynische Haltung entwickelt. Seit Jahrzehnten werden sie periodisch zu Anlässen eingeladen, in denen Wasserstoff als das Wunder beschrieben wird, das sämtliche Probleme der Menschheit lösen wird – ausser vielleicht Liebeskummer. Stets sind diese Versprechungen danach irgendwie versandet.
Andreas Züttel …