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sgargnir
I intr, 1.a) kreischen, brüllen, schreien; ~ si per enzatgi, jem. anschnauzen. – b) (vom Pferd) wiehern. – Sy: gnihir, tgular. – c) (vom Schwein, usw.) grunzen; ils pors sgregnan, die Schweine grunzen. – d) knarren, knistern; porta e barcuns sgregnan, Türe und Fensterläden knarren. – 2. grinsen, verhöhnen. – 3. den Beginn einer Erscheinung anzeigend. – a) (vom Tag, usw.) anbrechen, scheinen; la damaun enten ~ dis, am Morgen bei Tagesanbruch; il sulegl mo sgregna, die Sonne scheint nur schwach durch. – b) (von der Vegetation, usw.) zu grünen beginnen, keimen; ei sgregna, es beginnt zu keimen (im Frühling); las tschereschas sgregnan, die Kirschen beginnen zu reifen. – c) (vom kochenden Wasser) l'aua entscheiva a sgargnir ella cazzetta, das Wasser beginnt in der Pfanne zu kochen. – d) (von Felsen, usw.) hervorragen, herausragen; la greppa sgregna ora si leu, die Felsen ragen dort oben aus dem Gelände. – 3. fig. Rw.: haver da ~ da far enzatgei, grosse Mühe haben, etw. zu tun. – II refl sesgargnir, 1. wild durcheinander grunzen; ils salvanoris sesgregnan, die Schweine grunzen wild durcheinander. – 2. fig. sich anschreien, sich anschnauzen.
grosse Mühe haben
[zu fränk grînan ‘den Mund verziehen' mittels -ir u. intens. s-].