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Die Vorstellung der Welt und des Universums veränderte sich im 17. Jahrhundert fundamental. Die Sonne als Zentrum des Kosmos setzte sich durch. Zwischen die menschlichen Sinnesorgane und die Beobachtung der Welt schoben sich neue Instrumente, wie das Fernrohr, das Teleskop und das Mikroskop. Nie zuvor Gesehenes wurde sichtbar. Daneben entstanden Messgeräte, mit deren Hilfe Länder und Seewege immer genauer beschrieben und kartografiert werden konnten. In einer zunehmend globalisierten Welt fanden Waren und Wissen ihren Weg über Kontinente hinweg. Und auch die Gelehrten standen über die Landesgrenzen hinaus im Austausch miteinander. Experiment und Zweifel bildeten zwei grundlegende methodische Zugänge zum Verständnis der Welt. Illusionen und optische Spielereien, Zerr- und Luftbilder befeuerten die Fantasie und begeisterten die Menschen. Ein ereignisreiches Jahrhundert, auch für die Alte Eidgenossenschaft. Sie sicherte sich 1648 ihre Souveränität innerhalb eines von Machtkämpfen gezeichneten Europa.