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Karl-Peter Chilla (* 1949) ist ein deutscher Kirchenmusiker, Organist und Komponist. Er studierte evangelische Kirchenmusik in Berlin. Von 1982 bis 2014 wirkte er als Kantor in Dillenburg und als Propsteikantor in der Propstei Nord-Nassau. Er Chorleitung und Hymnologie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Weiterlesen
Philipp Wolfrum (1854–1919) wurde in Schwarzenbach am Wald, Oberfranken, geboren. Bereits in jungen Jahren erlernte er das Orgelspiel und vertrat seinen Vater bereits als Neunjähriger an der Orgel. Auch sein jüngerer Bruder Karl wurde Organist und Komponist.
Er studierte ab 1876 als Schüler von Joseph Rheinberger in München. 1878 wurde er Seminarmusiklehrer in Bamberg, 1884 Dozent und 1894 Universitätsmusikdirektor in Heidelberg, wo er 1898 zum Professor ernannt wurde. Wegen einer Nierenerkrankung begab er sich 1919 zu einer Kur nach Samedan (Oberengadin). Er starb an dieser Krankheit und wurde noch in Samedan beigesetzt. Weiterlesen
Reinhard Ernst Ohse (* 1930) ist ein deutscher Kirchenmusiker und Komponist. Er studierte Kirchenmusik in Berlin bei Ernst Pepping und danach in Halle. In späteren Jahren nahm er Kompositionsunterricht bei Tilo Medek.
Von 1958 bis 1978 war er Domorganist in Halle und leitete den Chor der evangelischen Studentengemeinde. Ab 1978 bis zur Pensionierung 1996 war er Kantor am Naumburger Dom und leitete die Domkantorei und den Naumburger Kammerchor. Weiterlesen
Heinz Wehrle (1921–2012) war ein Schweizer Organist, Cembalist und Jazzmusiker. Von 1950 bis 1990 war er Organist in der Kirche Meilen ZH. Durch seine Frau Anne-Marie kam er mit der Jazzmusik in Kontakt. Im Jahre 1954 wurde er Musikredaktor beim Schweizer Radio und gründete unter anderem die Sendung “Jazz live”, welche insgesamt 111 Mal produziert und gesendet wurde. Weiterlesen
George Franck (ca. 1690–1760) war Benediktinermönch und Organist in der Abtei Münster im Elsass. Das Kloster wurde im ersten Weltkrieg fast vollständig zerstört.
Seine Musik ist im galanten Stil der Frühklassik geschrieben. Franck steht in der Tradition der französischen Cembalisten Couperin und Corrette, orientiert sich aber auch an deutschen Zeitgenossen wie Carl Philipp Emanuel Bach.
Unter dem Titel Pièces choisies et partagées en différents œuvres, accommodées dans le goust moderne pour l’Orgue et le Clavecin sind vier Sonaten überliefert, die sowohl auf der Orgel als auch auf dem Cembalo oder dem Klavier gespielt werden können.
Matthias Nagel (*1958) studierte an der Hochschule für Kirchenmusik Herford und an der Folkwang Hochschule in Essen, wo er 1984 das A-Examen ablegte. Von 1984 bis 2003 wirkte er als Kantor in Düsseldorf-Garath. 2003 bis 2009 war er Kirchenmusikdirektor an der Arbeitsstelle für Gottesdienst und Kirchenmusik der Evangelischen Kirche von Westfalen. 2009 wurde er zum Landesposaunenwart in der Evangelischen Kirche im Rheinland berufen. Seit 2011 ist er Dozent für kirchliche Popularmusik an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford. Weiterlesen
Marilyn Jeanette Rinehart (1926–2012) war eine Komponistin von Orgel- und Chorwerken. Nach ihrem Abschluss am Ashland College (Ohio) absolvierte sie weiterführende Studien an der University of Arizona. Sie wirkte 18 Jahre als Organistin in Tucson an der First United Methodist Church und 7 Jahre an der Catalina United Methodist Church.
Pierre du Mage (1674–1751) wurde in Beauvais geboren, wo sein Vater Organist an der dortigen Kathedrale war. Im Alter von 20 Jahren begab sich du Mage nach Paris, um bei Louis Marchand zu studieren. Dort lernte er auch Nicolas Lebègue kennen, der ihn 1703 für die Stelle des Organisten an der Kollegiatkirche von Saint-Quentin empfahl. 1710 wurde du Mage zum Titularorganisten der Kathedrale von Laon ernannt, jedoch führten Spannungen mit seinen Vorgesetzten im Kirchenkapitel dazu, dass er am 30. März 1719 im Alter von 45 Jahren seinen Dienst quittierte und Verwaltungsbeamter wurde. Bis zu seinem Tod 32 Jahre später betrieb er keine professionelle Musikausübung mehr. Weiterlesen
Johann Melchior Dreyer (1747–1824) lebte in Ellwangen (Württemberg), wo er zuerst als Schulmeister wirkte. 1779 wurde er Stiftsorganist und 1790 Kapellmeister in Ellwangen und übte diese Ämter vermutlich bis zu seinem Tod aus. Dreyer komponierte Orgelsonaten, Messen und kleinere Vokalwerke. Einige Messen hatten zu seiner Zeit einen hohen Bekanntheitsgrad. Weiterlesen
Ludwig van Beethoven (1770–1827), geboren in Bonn, gilt als einer der bedeutendsten Komponisten der Klassik und Wegbereiter der Romantik. Sein Vater und sein Grossvater waren bereits Berufsmusiker an der Hofkapelle des Kurfürsten und Erzbischofs Maximilian Friedrich. Der junge Ludwig wurde u. a. vom Hoforganisten Gilles van den Eeden und dessen Nachfolger Christian Gottlob Neefe unterrichtet. Mit 12 Jahren wurde der Beethoven Neefes Stellvertreter an der Orgel, mit 14 erhielt er eine feste Anstellung als Organist. Daneben wirkte er bis zu seinem Umzug nach Wien 1792 als Cembalist und Bratischist an der Hofkapelle. Weiterlesen