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Im Rechnungsjahr 2016 weist die Universität Basel einen Gesamtaufwand von 753,0 Millionen Franken aus, dem Erträge von 752,4 Millionen Franken gegenüberstehen, woraus ein Minus von 0,6 Millionen Franken resultiert. Die Trägerkantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft finanzieren mit 361 Millionen Franken 48,0% des Gesamtertrags. Der Bund steuert gemäss Universitätsförderungsgesetz 103,1 Millionen Franken oder 13,7% bei. Weitere 9,9% kommen von Kantonen, die Studierende nach Basel schicken und dafür gemäss der interkantonalen Universitätsvereinbarung 74,5 Millionen Franken beitragen.
147,9 Millionen Franken oder 19,7% der gesamten Erträge stammen aus kompetitiv eingeworbenen Mitteln wie Projektzusprachen des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und internationalen Forschungsprogrammen, aus speziellen Bundesprogrammen und weiteren zweckgebundenen Forschungszusprachen sowie von privaten Dritten. Schliesslich entfallen 8,7% der Erträge (65,9 Millionen Franken) auf Gebühren, Dienstleistungen und auf den Vermögenserfolg.
Spitzenplatz bei den Drittmitteln
Mit 765’100 Franken Drittmittel pro Professur belegt die Universität Basel im Jahr 2015 gemäss den Zahlen des Bundesamtes für Statistik schweizweit die Spitzenposition, gefolgt von der ETH Zürich (732’800 Franken) und der ETH Lausanne (EPFL) (718’800 Franken). Dahinter folgen die übrigen kantonalen Universitäten. Dieser hohe Betrag an eingeworbenen Drittmitteln unterstreicht die Qualität der Universität Basel als exzellente Forschungsinstitution.
Die Entwicklung der Studierendenzahlen verläuft nach dem von den Regierungen der Trägerkantone vorgegebenen «Szenario Midi», gemäss dem die Universität Basel bis zum Jahr 2020 auf 13’000 Studierende und Doktorierende anwachsen soll. Während sich die Zahl der Bachelor-Studierenden leicht reduziert hat, sind die Zahlen der Master- und Doktoratsstudierenden geringfügig angestiegen. Diese Entwicklung entspricht der «Strategie 2014», welche die Regierungen der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt 2013 gemeinsam verabschiedet hatten.
Quelle:
Universität Basel