Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03395.jsonl.gz/2818

Fieber und Grippesymptome
Worum handelt es sich dabei
Fieber ist im Verlauf vieler Erkrankungen eine häufige Erscheinung. Der Anstieg der Körpertemperatur wird häufig durch eine Infektion verursacht, wenn es andere Ursachen haben kann. Zu den am weitesten verbreiteten Infektionen, die mit Fieber einhergehen, gehören die Grippe und die sogenannten grippalen Krankheitsbilder, Virusinfektionen, die durch andere Personen an den Patienten weitergegeben werden, und zwar vorwiegend durch winzigste Speicheltropfen, die beim Niesen, Husten oder auch einfach beim Sprechen in die Luft entlassen werden. Die Übertragung kann auch über den Kontakt mit Gegenständen oder Oberflächen stattfinden, auf denen sich der Virus befindet und die anschließend mit dem Mund oder der Nase in Berührung kommen.
Klassifizierung
Das Fieber ist ein körperlicher Zustand, bei dem die Körpertemperatur aufgrund äußerer oder innerer Einflüsse ansteigt. Fieber trägt zur Aktivierung der Immunantwort des Körpers auf eine Infektion bei.
Man spricht von Fieber, wenn die Körpertemperatur höher als normal ist: höher als
- 37°C wenn unter der Achsel gemessen wird
- 37.5°C wenn im Mund gemessen wird
- 37.5°C wenn rektal gemessen wird
- 38°C wenn in den Ohren gemessen wird
Symptome
Zu den Fiebersymptomen bei grippalen Erkrankungen gehören neben einer Erhöhung der Körpertemperatur auch Erscheinungen wie Knochen- und Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Schwitzen und Schüttelfrost.
Empfehlungen
Nach dem Auftreten der Symptome kann man in Form einer Selbstbehandlung zu Medikamenten greifen, die eine Linderung herbeiführen, sie aber nicht vollständig ausschalten können. Am weitesten verbreitet sind hier symptomatisch wirkende Medikamente zur Selbstmedikation, die eine Temperatursenkung und eine Besserung der Schmerzen bewirken, wie zum Beispiel Ibuprofen. Die Anwendung solcher Medikamente wird nur für einen kurzen Zeitraum empfohlen (höchstens 3 Tage). Für länger dauernde Behandlungen muss unbedingt ein Arzt hinzu gezogen werden.
Neben der Einnahme symptomatisch wirkender Medikamente sollten einige wichtige Verhaltensregeln beachtet werden: Bettruhe, ausreichende Wasserzufuhr, Befeuchtung der Raumluft, Verzicht auf Nikotin und Alkohol sind gewiss angezeigt.