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Die Geschichte und das Leben der alten Mühle die sich im kleinen Tal, in dem das Flüsschen Robasacco fliesst, befindet , sind vom Geheimniss umgeben. Nicht einmal Frau Bice Caccia, die die Geschichte der Gemeinde Cadenazzo bestens kannte, hatte mehr Informationen über diese Mühle. Die ersten Erkenntnisse stammen aus dem Grundbuch, aus dem Jahr 1892. Dort wird ein Gebäude mit der Nummer 236 als Mühle beschrieben, im Besitz eines Giuseppe Beltrametti, Sohn des Agostino Beltrametti. Das Gebäude mass damals 64 Quadratmeter, was viel mehr ist als das was Heute nachmessbar ist.
Die Regierung des Kantons Tessins verabschiedete am 17 Mai 1894 ein Gesetz nach dem zur gewerblichen Benützung der öffentlichen Gewässer eine kantonale Bewilligung nötig war. Dazu musste man damals auch eine Aufstellung der schon existierenden Gewerbe, die diese Gewässer schon benutzten, erstellen. Diese Aufstellung hatte nur einen zweitrangigen Nutzen, ist aber Heute eine wichtige Quelle historischer Informationen geworden, besonders wenn man bedenkt dass zu jener Zeit etwa fünfhundert solche Unternehmen aktiv waren.
So wurde auch die alte Mühle von Cadenazzo in die Liste aufgenommen. Dort kann man einige interessante Informationen finden, zum Beispiel weiss man nun dass die Mühle schon seit langem nicht mehr benutzt wurde.
Nun wurden während den im Jahr 2004 vorgenommenen Säuberungsaktionen sechs Mühleräder ans Tageslicht gebracht und als wichtiges und bis anhin unbekanntes Zeugniss früherer Aktivitäten auch eine zweiteilige Gerstenstampfe. Da die Mühle sehr klein ist, meint man Heute dass nur eine einzige Mühlemaschine darin vorhanden war. Die Mühle ging von einem Besitzer an den anderen über und langsam aber stetig nagte der Zahn der Zeit an ihr.
Mai Schweizer Mühlentag
Schon zum zweiten Mal hat unsere kleine Stampfe die Ehre am Schweizer Mühlentag teilzunehmen. Die Besucher werden von einigen Mitglieder empfangen und können einen Teller köstliche Gerstensuppe essen.
Januar
Sievo Bettosini, Stefano Schäublin (Ausbilder der Lehrlinge ASCOLEGI + USM in Tenero) bauen die Stampfhölzer ein und nehmen eine Feinreguliereung derselben vor. Ing. Patrick Kamber und Athos Caccia montieren den Uebertragungsmechanismus zum Mühlenrad. Zu sehen sind Aufnamen der Installation der Stampfe. Die heilige Gottesmutter in unserer kleinen Kappelle bekommt einen Schutz.
Februar
die Stampfe wurde eingebaut, die Feinarabeiten haben etwas gedauert, aber am 17.17 Uhr des 24 Februars begann die Stampfe ihre Arbeit, eine toller Moment…
Die Zugangstreppe zur Mühle wird noch mit einem Geländer versehen.
April
Die Kinder des Kindergartens von Cadenazzo mit der Lehrerin Giulia, die auch in unserem Vorstand aktiv ist, haben auf dem Bauernhof der Familie Pedrazzini in Tenero begonnen Gerste zu pflanzen.
Mai
Der Schweizer Mühlentag war für uns ein grosser Erfolg, mehr als hundert Personen, haben unsere wiederaufgebaute Stampfe besucht, die das erste Mal der öffentlichkeit zugänglich war. Unser "Stampfmeister" Candido Gambetta hat sein können bewiesen und auch die Gerstensuppe, gekocht von Athos Caccia, wurde zusammen mit anderen Vor- und Nachspeisen von den anwesenden Gästen verschlungen.
Der Vostrand dankt allen für Ihre Unterstützung!
August
Mulino del Precassino (die Aufnahmen wurden von einer Drohne aufgenommen)
April
Es wird begonnen der alten Uebergang über den Bach zu demontieren
Mai: Aufräumarbeiten im Umfeld
Es wurde viel Zeit in Aufräumarbeiten im Umfeld der Mühle investiert; die Felswand dahinter wurde von Erde und losen Steinen befreit, um Bäume zu entfernen wurde sogar ein kleiner Trax benutzt
Juni
Endlich ist nun die Mühle auch ans Frischwassernetz angeschlossen, Wasser ist ja immer sehr nützlich.
Arbeiten für das verlegen des Wasserrohres.
Juli
Nur ein Grill, aber mit viel Arbeit verbunden.
Der nun fertige Grillplatz wird sicher nützlich sein!
August-September
Typische flache Steinplatten, im Tessin "Piode" genannt, werden zum Bau der Treppe und für viele andere Arbeiten gebraucht.
September
Die letzten 5 Meter des Wasserkennels werden eingebaut.
Oktober
Regentraufen aus Holz werden gebaut…
November
Der Stein der Stampfe wird gesäubert, Hygiene wird gross geschrieben.
Dezember
Nochmals wurden einige Baume gefällt so dass vom schönen Aussichtspunkt die Sicht auf den Mühlebach und die Magadinoebene möglich ist.
Mai
Was wurde geleistet…
Dank dem Einsatz der Tessiner Metallarbeiterlehrlinge war es möglich das Wasserrad der Mühle zu realisieren. Die tragende Achse des Rades wurde von der Firma Jürg Bärtschiger aus Cadenazzo kostenlos gedreht. Am 28 Mai kam es soweit dass das Rad mittels Helikopter zur der Mühle gebracht und dort an seinem Standort befestigt werden konnte! Der Felsen hinter der Mühle wurde von einigen Mitgliedern mittels Hochdruckreiniger gesäubert und die losen Steinen wurden entfernt. Die Firma KeyDesign SA unseres Mitgliedes Giovanni Sciuchetti hat 4 Informations Plakate nahe bei der Mühle aufgestellt. Dank dem Einsatz der Tessiner Lehrlinge des Schweizerischen Baumeisterverbandes wurden viele Arbeiten in Angriff genommen und auch ausgeführt: es wurde ein kleiner Staudamm aufgemauert der erlaubt mehr Wasser zur Mühle zu leiten und es wurden Arbeiten ausgeführt die einen besseren Zugang erlauben. Kleine Mauerarbeiten folgten und weitere stehen noch bevor.
Endlich ist es so weit: Das neue Wasserrad, das dank einer uralten Zeichnung wieder aufgebaut werden konnte, wird mit einem Helikopter schwebend an sein Platz gebracht! Ein wichtiger Meilenstein für unser Verein!
Juli
Wir werden an das elektrische Netz angeschlossen, so dass die Mühle innen und aussen beleuchtet werden kann. Die Firma KeyDesign unseres Mitgliedes Giovanni Sciuchetti hat 4 Informations Plakate nahe bei der Mühle aufgestellt. Ausserdem wird der erste Teil des Wasserkanals gemauert und viele kleine Arbeiten ausgeführt.
Juli
Was wurde geleistet.
Dank dem Einsatz der Tessiner Lehrlinge des Schweizerischen Baumeisterverbandes wurde neben dem Weg der zur Mühle führt eine Mauer erbaut . Eine neue Treppe erleichtert den Zugang, es wurde Kies auf den Platz vor der Mühle geschüttet, Drainageröhren verlegt und Vorkehrungen getroffen, das Regenwasser abzuleiten. Ausserdem wurden Geländer montiert und andere Sicherheitsvorkehrungen getroffen Auf dem Vorplatz gibt es nun einen steinernen Tisch mit zwei Bänke die zum Teil von der “Pro Cadenazzo” finanziert wurden. Dank einigen Tagen Frohnarbeit die von Freiwilligen geleistet wurden, konnte der Felsen über und hinter der Mühle gesäubert werden und viel überschüssige Erde wurde entfernt. Die Planung der mechanischen Teile der noch zu realisierenden Stampfe ist erledigt und für dessen Realisierung wurde die Berufsschule beigezogen. Lehrlinge an der Arbeit.
August
Dank der positiven Zusammenarbeit mit unserem Architekt Christian Rivola , unserem Berater Professor Paolo Crivelli und der Stiftung Revita in Langenbruck war es möglich einen Kostenvoranschlag bis zum Abschluss der Arbeite vorzubereiten. Es fehlen "nur" noch ungefähr 220'000 Franken für den Bau des Wasserkanals, des Wasserrades und der Stampfe. Dazu gehören auch noch die Beleuchtung und die Komplettierung der Aussenarbeiten. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Umwelteinsatz Schwiez und der Gemeinde Cadenazzo konnte eine Gruppe junger Freiwilliger an der alten Stampfe arbeiten und dort das Gelände für den Bau notwendiger Mauern vorbereiten.
Wir haben dank der Zusammenarbeit mit der Firma KeyDesign SA und Herr Giovanni Sciucchetti eine neue Internet.
Eine Schulklasse aus Nänikon Greifensee hilft. Dabei wird auch die Qualität des Baches als Schwimmbad gestetet.
Die Mühle im Jahr 2012
April
Im Jahre 2011 wurden die Mauern der Mühle wieder aufgebaut. Daran beteiligt waren die Mauerlehrlinge.
Es wurde die erste Pressekonferenz organisert und einige Zeitschriften haben darüber berichtet.
Die erste Pressekonferenz findet statt und in vielen Tessiner Zeitungen erscheinen Artikel über die Mühle.
November
Ende November hatten wir wieder ein Dach über dem Kopf, ein typisches Tessiner Dach aus Piode, wie es früher üblich war. Wir entdeckten ausserdem ein mühsam aus dem Stein gehauenen Abflusskanal für Regenwasser so dass die Mühle eingermassen von Feuchtigkeit geschützt war.Der Felsen hinter der Mühle wurde von Gletscher "Ticino", der früher auf dieser Gegend lag, freigelegt. Wiederaufbau der Mauern.
Februar
- Wiederaufbau des Zugangsweges
- Im Februar wurde ein Artikel in der hiesigen Zeitschrift “Terra ticinese” betreffend der Mühle veröffentlicht In Zusammenarbeit mit dem Amt für Denkmalpflege wurden im Inneren der Mühle bei der Stampfe Grabungen vorgenommen um die Höhe des Bodens genau zu ermitteln.
Juni
Während des Dorffestes werden einige Plakate aufgestellt auf denen die Geschichte des Räuberweges vorgestellt wird. Etwas mehr als hundert Personen besuchten die Mühle. Arbeiten in und um die Mühle.
April
Einige Zeitschriften haben Artikel betreffend die Mühle publiziert.
Das Amt für Denkmalpflege hat uns mitgeteilt, dass ein Wiederaufbau der Stampfe ein wichtiger Beitrag zur lokalen Geschichte wäre. Wir beginnen mit den ersten Arbeiten
Januar
Im Jahre 2004 hat eine Klasse der Primarschule Cadenazzo mit ihrem Lehrer Rodolfo Widmer einen Zeitungsartikel über die Mühle veröffentlicht, was wieder einige positive Antworten zur Folge hatte.
Juni
Vom 14. bis zum 28. Juni 2004 konnte die Bevölkerung eine Austellung über die alte Mühle besuchen. Man hoffte, so das Interesse am Neuaufbau zu wecken. Die Besucher konnten das Modell einer richtig funktionierenden Mühle bewundern. In der Zwischenzeit wurden einige Arbeiten an der Mühle ausgeführt. So sind die Mühlesteine mit einem Helikopter abtransportiert worden und sind nun geschützt untergebracht. Zudem sind in der Nähe einige öffentliche Parkmöglichkeiten erstanden so dass der Zugang zur Mühle erleichtert wird. Die ersten Aufnahmen von dem was damals noch sichtbar war.
Januar
Am 27. Januar 2003 war es soweit und der Gemeinderat genehmigte das Vorhaben, und die Studiengruppe erhielt auch finanzielle Mittel. Dieser Gruppe gehörten die folgenden Personen an: die Gemeindevorstände Mirto Fedeli und Elio Boiani, dazu Natascha und Davide Caccia, Franco Ranzoni, Giambattista Richina und Rodolfo Widmer. Ausserdem wurde der Architekt Christian Rivola zu Rate gezogen.
Mai
Im Monat Mai 2003 stellte eine Klasse der Gemeindeschule eine Arbeit, die die Mühle betraf, während der Austellung über die 700 Jahr Feier der Schweiz aus. In der Zeitung “LaRegione”, wurde von der hiesigen Schule, ein Artikel über die Mühle gedruckt. Es gab diverse Antworten und die Kinder kamen mit einigen interessierten Personen in Kontakt.