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Königsgrab in Peru entdeckt
In El Castillo de Huarmay, ca. 280 Kilometer nördlich von Perus Haupstadt Lima, haben Archäologen ein 1.200 Jahre altes Königsgrab entdeckt. Auch wenn mehr als 30 Tonnen an Gestein bewegt werden mussten, konnte man erfolgreich die Arbeiten geheim halten, damit die Schätze nicht von Grabräubern geplündert werden konnten.
Es wurden nicht nur über tausend Gold-, Silber- und Bronze Artefakte freigelegt, sondern auch 63 Skelette, die zum Teil noch aufrecht saßen. Es fielen besonders drei Skelette auf, die übermäßig mit edlem Schmuck bestückt waren, was darauf schließen ließ, dass es sich um ein Grab der königlichen Elite handelt - in diesem Fall ein Grab der Wari-Königinnen.
Die Wari lebten um 600 bis 1.100 n.Chr. an der Küste Perus. Durch den großen Einfluss, den sie auf die Andenbevölkerung ausübten, breitete sich ihre Kultur immer weiter auch im Hochland aus. Es wird vermutet, dass dem Untergang der Wari-Kultur im 11. Jahrhundert klimatische Veränderungen vorangingen und sie dadurch Ihre Siedlungen nach und nach aufgeben mussten.