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»Niemals in unserem ganzen Leben hatten wir hoffen können, ein größeres Werk für die Gerechtigkeit, für das Verstehen des Menschen durch den Menschen zu vollbringen, als wir es nun tun können. Unsere Worte, unsere Schmerzen, unsere Qual - das ist nichts! Man nimmt uns das Leben, das Leben eines guten Schuharbeiters und eines armen Fischhändlers, das ist alles. Dieser letzte Moment gehört uns - dieser Todeskampf ist unser Sieg!«
Als 1927 die beiden italienischen Arbeiter Sacco und Vanzetti in den USA auf den elektrischen Stuhl geführt wurden, ging ein Aufruhr um die Welt. Bis heute gelten diese beiden Namen als Symbol für einen Justizmord. Eugene Lyons Buch über das Leben und Sterben Sacco und Vanzettis zeigt die Schicksale und politischen Hintergründe dieses »Falls«. Es geht aus von Dokumenten, Protokollen, Äußerungen der Angeklagten, Erinnerungen von direkt und indirekt Beteiligten. Der dokumentarisch fundierte Tatsachenroman zeichnet ein plastisches Bild der damaligen Zeit. Er verfolgt das Leben der beiden Auswanderer bis zurück in ihr italienisches Heimatdorf, zeigt ihre Hoffnungen und die brutale Ernüchterung im Amerika der zwanziger Jahre. Kurt nach der Hinrichtung von Sacco und Vanzetti geschrieben, fesselt diese Darstellung durch ihr Engagement und die Betroffenheit eines Zeitgenossen.