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Die Kirche, schon im 12. Jahrhundert erwähnt, wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts von einem Architekten aus dem Dorf, Francesco Meschini, restauriert. Die Arbeiten betrafen die Fassade in neoklassizistischem Stil, das Kircheninnere und den spätmittelalterlichen, von der Kirche getrennten Turm, der erhöht wurde. Die Friedhofsäule stammt aus d
em Jahre 1769.
Die Altartafel, das Martyrium des heiligen Nazarus darstellend, wird P. F. Pancaldi (1780) zugeschrieben. Hinter dem Hochaltar ist eine Verschalung mit seltenen Schnitzereien auf weissem Grund von G. M. Pancaldi (1773) zu sehen. Die beiden Seitenkapellen sind der Rosenkranzmadonna (Statue aus dem 17. Jahrhundert) und dem heiligen Ludwig gewidmet.