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|Sunrise beschwert sich|
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(Zürich - 2011-02-07) Sunrise legt gegen die von der Eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom) am 13. Dezember 2010 verfügten Preise für den Teilnehmeranschluss (TAL) und die Interkonnektionsgebühren Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht ein. Der mit CHF 17,30 (2009) respektive CHF 16,70 (2010) festgesetzte TAL-Preis sei zwar gegenüber dem Jahr 2008 erneut etwas gesenkt worden, aber nach Auffassung von Sunrise nach wie vor zu hoch. Sunrise bezieht sich dabei auf das europäische Mittel.
Laut Sunrise resultieren die überhöhten Preise aus der nicht korrekten Umsetzung der LRIC-Methode. Darüber, was eine korrekte Umsetzung der «Long Run Incremental Cost» (LRIC) Berechnung ist, streiten die Kontrahenten schon lange. Rein theoretisch ist die Berechnung einfach: Die Kosten der vermieteten Leitung sind dem, der sie zur Verfügung stellt, zu ersetzen. Swisscom geht davon aus, dass diese Kosten die Wiederbeschaffungskosten des Hausanschlussnetzes wären, wenn man es heute neu bauen müsste. Da in der Schweiz die Baukosten höher lägen, ergibt sich für Swisscom auch ein höherer Preis für die TAL.
Sunrise sieht das völlig anders und will von einem Wiederbeschaffungsneuwert zu den aktuellen Baukosten nichts wissen. Schliesslich seien die Kabelkanalisationen und auch die Kupferkabel der letzen Meile grossteils bereits vor Jahrzehnten gebaut worden und längst abgeschrieben. Sunrise möchte bei der Bewertung der Anlagen die Amortisation berücksichtigt sehen, womit Swisscom die Mitbenutzung ihres Netzes und damit insbesondere des TAL zu erheblich tieferen Preisen anbieten müsste, als von der ComCom festgelegt.
Links:
http://www.sunrise.ch/

Letzte Überarbeitung: Freitag, 8. April 2011

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