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"Saints Row" verbindet ihr vermutlich mit völlig durchgeknallter Action. Dabei hat die Spieleserie vergleichsweise bodenständige Anfänge - auch wenn sie sich das Universum mit einem Sci-Fi-Franchise teilt. Lernt in diesem Artikel mehr über die Geschichte der "Saints Row"-Reihe.
Aller Anfang ist leicht
"GTA"-Klon. Diesen Stempel musste sich Volitions erstes "Saints Row" im Jahr 2006 durchaus gefallen lassen. Sichtlich von "GTA: San Andreas" beeinflusst, erzählte der erste Teil der Serie eine Geschichte rund um Bandenkriminalität in einer urbanen Open World.
Die wesentliche Story ist die folgende: Der anpassbare Spielercharakter ohne Namen findet sich in der Gruppe "3rd Street Saints" wieder. Sie versucht, in der von Detroit inspirierten Stadt Stilwater drei andere Gangs zu vertreiben und so die (kriminelle) Vorherrschaft über die Region zu gewinnen.
Neben den Hauptmissionen konnten die Spieler Stilwater frei erkunden, Autos klauen, Nebenaufgaben absolvieren und für massig Chaos sorgen - ganz im Stil eines "GTA"-Teils eben. Doch "Saints Row" war das erste Sandbox-Spiel für die siebte Konsolengeneration und schlug daher auf der Xbox 360 so richtig ein.
Dabei begeisterte "Saints Row" nicht nur durch "GTA"-Mechaniken und die neue Technik, sondern auch durch eine ansprechende Story und damals neue Genre-Erweiterungen wie einen Online-Multiplayer oder ein Ingame-Handy.
Funfact: Ursprünglich sollte "Saints Row" ein Prequel zu Volitions erfolgreichem Franchise "Red Faction" werden. Der Gedanke wurde nicht völlig verworfen, da sich die "Saints Row"-Reihe tatsächlich im selben Universum befindet, wie vor allem der zweite Teil zeigen sollte. Hier tritt nämlich die "Ultor Corporation" in Erscheinung - anfangs noch als reines Mode-Unternehmen -, die in "Red Faction" den primären Schurken mimt.