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Die berufliche Vorsorge hat als zweite Säule neben der AHV/IV/EL als 1. Säule die Aufgabe, den Versicherten die Fortsetzung ihrer bisherigen Lebenshaltung in angemessener Weise zu ermöglichen. Sie strebt dabei das Ziel an, mit der ersten Säule zusammen ein Renteneinkommen von rund 60 Prozent des letzten Lohnes zu erreichen.
Seit dem Jahr 1972 ist die individuelle Vorsorge als dritte Säule des schweizerischen Dreisäulenkonzepts der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge in der Bundesverfassung (BV) verankert. Danach soll der Bund in Zusammenarbeit mit den Kantonen die Selbstvorsorge durch Massnahmen der Fiskal- und Eigentumspolitik fördern.
Bei einer Scheidung oder bei der Auflösung einer eingetragenen Partnerschaft wird das Guthaben aus der beruflichen Vorsorge unter den Eheleuten oder den Partnern/Partnerinnen künftig gerechter aufgeteilt.
Das Gesetz über die eingetragene Partnerschaft (PartG) ist am 1. Januar 2007 in Kraft getreten. Nach diesem Gesetz können zwei Personen gleichen Geschlechts ihre Partnerschaft eintragen lassen. Eingetragene Partnerinnen oder Partner sind namentlich in der beruflichen Vorsorge Ehegatten gleichgestellt. Sie finden auf dieser Seite die entsprechenden Informationen.
Im Rahmen der 1. BVG-Revision wird die Mitsprache der Versicherten von Sammelstiftungen, insbesondere von solchen, die von Versicherungseinrichtungen betrieben werden, wesentlich verbessert. Vor der Revision war der Stiftungsrat jeweils ausschliesslich durch Vertreter der Versicherer besetzt.