Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03257.jsonl.gz/874

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
In Abwesenheit des am Coronavirus erkrankten Lewis Hamilton feierte Sergio Perez im Racing Point seine Siegpremiere in der Formel 1. Der Mexikaner gewann in Bahrain nach einer chaotischen Schlussphase den Grand Prix von Sakhir. Zweiter wurde Esteban Ocon im Renault, gefolgt von Perez' Teamkollege Lance Stroll.
Ein Debakel setzte es für das Weltmeister-Team Mercedes ab, das einen sicher geglaubten Doppelsieg aus der Hand gab. Hamiltons Ersatzmann George Russell führte das Rennen über drei Viertel der Distanz souverän vor Valtteri Bottas an, ehe das Duo nach einem misslungenen Reifenwechsel weit zurückfiel. Am Ende blieben Bottas und Russell nur die Ränge 8 und 9.
Die Fahrer des Teams Alfa Romeo, Antonio Giovinazzi und Kimi Räikkönen, belegten im Nachtrennen die Plätze 13 und 14 und blieben ein weiteres Mal ohne WM-Punkte. (zap/sda)
Die SCL Tigers melden sich erquickt aus der Quarantäne zurück. Die Langnauer gewannen das einzige National-League-Spiel des Wochenendes gegen Servette mit 4:0.
Die schwächste Offensive der Liga (SCL Tigers) erwies sich an diesem Sonntagnachmittag zumindest als effizient. Und die beste Defensive der Liga (Servette) offenbarte Schwächen wie selten. Dennoch kamen die Langnauer auf eher glückhafte Art zum dritten Saisonsieg, dem erst zweiten in der regulären Spielzeit.
Denn der Genève-Servette Hockey Club drückte der Partie den Stempel auf (48:22 Torschüsse), liess sich aber von der aggressiven Spielweise der Tigers entnerven und aus dem Rhythmus werfen. Dazu gesellten sich Black-outs bei der Abwehrarbeit. Linus Omark vertändelte schon früh und ohne Folgen vor dem eigenen Goal den Puck. Das erste Gegentor resultierte aus Genfer Sicht aus einem gewonnenen Bully vor dem eigenen Tor ohne weiteres Langnauer Dazutun (!). Später machte Genfs Goalie Daniel Manzato auch beim 0:2 keinen überzeugenden Eindruck (Abpraller zu Flavio Schmutz). (zap/sda)
SCL Tigers - Genève-Servette 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)
Tore: 6. Berger 1:0. 34. Flavio Schmutz (Petrini, Julian Schmutz) 2:0. 40. (39:30) Glauser (Brannström, Earl/Powerplaytor) 3:0. 59. Berger (Unterzahltor!) 4:0 (ins leere Tor).
Gregor Deschwanden landete am Sonntag beim Springen in Nischni Tagil im 9. Rang. Der 29-Jährige flog im Weltcup zum sechsten Mal in die Top Ten.
Die Destination in Russland mit dem weiten Kurvenradius am Tisch behagt dem Luzerner. Dies belegt der Blick in die Statistik. Die besten Weltcup-Klassierungen hatte Deschwanden 2015 und 2017 mit je einem 7. Rang in Nischni Tag geschafft. Hinzu kommen ein 8. Rang in Kuopio 2015 plus zweimal Platz 10 in Lahti 2014 und Klingenthal 2013.
Mit Platz 9 für 126 und 121,5 m packte Deschwanden bei günstiger Gelegenheit zu. Einerseits zählte er auf der windanfälligen Schanze nicht zu den Benachteiligten, andererseits stiessen am Sonntag im Ural bloss noch 45 Athleten vom Balken ab. Durch den coronabedingten Ausfall von sechs Österreichern, die eh nur mit dem B-Team angereist waren, wurde das Feld ohne die besten Polen weiter ausgedünnt. (zap/sda)
Die Schweizer Männerstaffel lief beim Weltcup in Kontiolahti auf Platz 9 über 4x7,5 km Langlauf mit acht Schiessen. Die Qualität im Schiessstand war hoch, in der Loipe blieb das Quartett gegen die stärksten Nationen aber chancenlos.
Angeführt von einem makellosen Benjamin Weger, der die Mannschaft nach Halbzeit mit bloss 9 Sekunden Rückstand in den 3. Zwischenrang führte, zeigten auch Jeremy Finello mit zwei und der Staffeldebütant Niklas Hartweg mit vier Nachladern gute Leistungen. Der Startläufer Sebastian Stalder hatte der Schweiz mit bloss einem Fehlschuss und einer halben Minute Rückstand das Tor für ein starkes Resultat offen gehalten.
Trotz bloss 7 Nachladern lag ein Podestplatz realistisch betrachtet nie in Reichweite. Zum einen schoss auch die Konkurrenz ähnlich gut oder kaum schlechter, zum anderen blieben die Schweizer in der reinen Laufleistung als Team klar hinter den besten Nationen zurück. Die vier siegreichen Norweger waren in der Loipe 2:43 Minuten schneller, die Franzosen (3 Strafrunden und 9 Nachlader), deren Schlussläufer noch Hartweg abfing, fast 2 Minuten. (zap/sda)
Mick Schumacher hat sich den Titel in der Formel-2-Meisterschaft gesichert. Der Sohn des siebenfachen Weltmeisters Michael Schumacher machte den Titelgewinn in der Nachwuchs-Rennserie trotz einem enttäuschenden 18. Platz im letzten Saisonrennen in Bahrain perfekt. Weil sein Rivale Callum Ilott (10.) im Sprintrennen ebenfalls ohne Punkte blieb, rettete der 21-jährige Deutsche aus dem italienischen Prema-Team seinen Vorsprung von 14 Zählern in der Gesamtwertung über die Ziellinie.
Zwei Jahre nach seinem EM-Titel in der Formel 3 triumphierte Mick Schumacher damit auch in der höchsten Junioren-Kategorie. Im kommenden Jahr wird er mit dem amerikanischen Team Haas in der Formel 1 fahren.
Dorthin will eines Tages auch Louis Delétraz. Der 23-jährige Genfer beendete seine vierte Saison in der Formel 2 im 8. Gesamtrang. In dieser Saison stand der Sohn des früheren Formel-1-Fahrers Jean-Denis Delétraz im Team Haas als Test- und Ersatzfahrer unter Vertrag. (zap/sda)
Der frühere Lugano-Spieler Maxim Lapierre beendet per sofort seine Karriere. Der 35-jährige Kanadier stand zuletzt bei den Eisbären Berlin unter Vertrag. In Deutschland hat die Saison in der DEL wegen der Corona-Pandemie allerdings noch immer nicht begonnen.
Lapierre wurde 2003 von den Montreal Canadiens als Nummer 61 gedraftet und absolvierte in der Folge insgesamt 694 Spiele für Montreal, Anaheim Ducks, Vancouver Canucks, St. Louis Blues und Pittsburgh Penguins in der NHL, ehe er via Schweden nach Lugano kam. Für die Tessiner spielte Lapierre zwischen 2016 und 2019 während dreieinhalb Saisons. 2017/18 erreichte er mit Lugano den Playoff-Final gegen die ZSC Lions. (zap/sda)
Romain Grosjean beendet die Saison und wohl auch seine Formel-1-Karriere vorzeitig. Der vor einer Woche beim Grand Prix von Bahrain verunglückte Romain Grosjean muss nach dem verpassten Start im Grossen Preis von Sakhir am Sonntag auch auf die Teilnahme beim Saisonfinale am kommenden Sonntag in Abu Dhabi verzichten. Der letzte Grand Prix des Jahres wäre für den Westschweizer wahrscheinlich auch das letzte Rennen in der Formel 1 gewesen.
«Es ist einer der schwersten Entscheide meines Lebens, aber auch einer meiner weisesten», sagte Grosjean. «Für meine Gesundheit und meine Sicherheit ist es besser, dass ich nicht das Risiko eingehe, in Abu Dhabi zu fahren.»
Der 34-jährige Grosjean, der mit französischer Lizenz fährt, wird wie Kevin Magnussen den Rennstall Haas zum Jahresende verlassen müssen. Die Amerikaner gehen mit dem Russen Nikita Masepin und dem Deutschen Mick Schumacher ins nächste WM-Jahr.
Grosjean war am letzten Sonntag beim Grand Prix von Bahrain in Sakhir kurz nach dem Start nach einem Fahrfehler in die Leitplanke gerast. Das Auto zerbrach in zwei Teile und fing sofort Feuer. Grosjean konnte sich aus dem Wagen retten und erlitt auf wundersame Weise nur geringfügige Verletzungen und Verbrennungen. Das Spital konnte er nach drei Tagen wieder verlassen. (zap/sda)
Der zweite Weltcup-Riesenslalom der Männer in Santa Caterina wurde um 24 Stunden vom Sonntag auf den Montag verschoben. Die Rennleitung fällte diesen Entscheid nach den starken Schneefällen in der Nacht, die gemäss Wetterprognosen auch tagsüber anhalten.
Die Durchführung der Rennen im Veltlin war von Anfang an gefährdet. Am Samstag konnte der erste Riesenslalom aber doch durchgeführt werden. Der Schweizer Marco Odermatt fuhr dabei hinter dem Kroaten Filip Zubcic und dem Slowenen Zan Kranjec auf den 3. Platz. (sda)
Kloten hat in der Swiss League die Tabellenführung übernommen. Die Zürcher setzen sich gegen Olten durch und profitierten von der Niederlage des entthronten Leaders Thurgau, der dem bisherigen Schlusslicht EVZ Academy mit 0:4 unterlag.
Kloten sorgte gegen Olten in den ersten fünf Minuten des zweiten Drittels für klare Verhältnisse. Innerhalb von vier Minuten und 16 Sekunden gelangen der Mannschaft von Per Hanberg die Tore vom 1:0 zum 5:0. Der schwedische Topskorer Robin Figren steuerte seine Saisontore 14 und 15 bei.
Aufgrund der vielen Spielverschiebungen sind die Klassierung nicht immer aussagekräftig. Das viertplatzierte Ajoie steht nach Verlustpunkten klar am besten da. Die Jurassier haben nur einen von zwölf Matches verloren und in Winterthur mit einem 10:1-Sieg - nach 0:1-Rückstand - ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt. (dab/sda)
GC liegt nun zwei Verlustpunkte vor Winterthur und sieben Verlustpunkte vor Absteiger Thun, der seine letzten zwei Spiele gewonnen hatte.
Der Match war wegen der zu erwartenden Schneefälle von Winterthur in die Stockhorn-Arena verlegt worden. Die Zürcher werden folglich im Frühling beide Spiele gegen Thun daheim austragen können.
Thun - Winterthur 0:0
SR Von Mandach.
Valtteri Bottas sicherte sich für das zweitletzte Rennen der laufenden Formel-1-Saison in Bahrain die Pole-Position. Neben dem Finnen im Mercedes wird sein neuer, temporärer Teamkollege George Russell in der Frontreihe stehen.
Russell, der für den Grand Prix von Sakhir den am Coronavirus erkrankten Weltmeister Lewis Hamilton im Mercedes ersetzt, fehlten am Ende lediglich 26 Tausendstel auf Bottas. Max Verstappen im Red Bull verlor als Dritter ebenfalls nur 56 Tausendstel auf die Bestzeit des Finnen. Bottas fuhr in 53,377 Sekunden die beste Rundenzeit, die je in der Formel 1 aufgestellt wurde. Er brach damit einen Rekord von Niki Lauda, der sich 1974 in Dijon in 58,79 Sekunden den besten Startplatz gesichert hatte.
Antonio Giovinazzi im Alfa Romeo schaffte zum dritten Mal in dieser Saison den Sprung in den zweiten Teil des Qualifyings. Der Italiener wird in der Startkolonne auf Platz 14 und damit eine Position hinter Sebastian Vettel im Ferrari stehen. Kimi Räikkönen im zweiten Hinwiler Auto blieb nur Startposition 19. (dab/sda)
Fabrice Herzog vom HC Davos wurde mit zwei Spielsperren belegt. Der Stürmer hatte am letzten Mittwoch in der National-League-Partie gegen die Rapperswil-Jona Lakers (4:2) Daniel Vukovic mit einem Check am Kopf getroffen.
Eine Sperre hat Herzog bereits abgesessen. Er fehlt damit seiner Mannschaft noch am Dienstag auswärts gegen Ambri-Piotta. (dab/sda)
Simon Ammann fliegt den ersten Weltcuppunkten in dieser Saison weiterhin hinterher. Der vierfache Olympiasieger bleibt in Nischni Tagil auch im vierten Wettkampf dieses Winters chancenlos.
Der 35. Rang vom Samstag ist für Ammann sogar leicht schmeichelhaft. Denn die besten Polen oder Österreicher traten die Reise nach Russland nicht an. Der junge Dominik Peter wusste dies zu nutzen. Der 19-Jährige erreichte mit Platz 16 sein bislang bestes Ergebnis im Weltcup. Zwei solide Sprünge auf 125,5 und 122,5 m sowie anständiger Aufwind ermöglichten dieses Resultat. Gregor Deschwanden flog unmittelbar hinter dem Tösstaler in den 17. Rang.
Pech bekundete der Deutsche Markus Eisenbichler, aktuell der beste Springer im Tross und nach Durchgang eins auch der klar Führende. In der Reprise wurde er von einer Böe von hinten erwischt und setzte bereits nach 80 m auf. Den Sieg erbte der Norweger Halvor Egner Granerud. (dab/sda)
In St. Moritz kann auch am Sonntag kein Super-G der Frauen stattfinden. Wegen der hohen Lawinengefahr im Zuge der ergiebigen Schneefälle müssen die Skigebiete im Engadin schliessen.
Die Schliessung erfolgt auf Anweisung des Instituts für Wald, Schnee und Lawinen in Davos. Dies teilte die FIS am späten Samstagnachmittag mit.
Am Samstag musste bereits der erste der zwei geplanten Super-G in St. Moritz abgesagt werden. Die Speedfahrerinnen starten somit erst eine Woche vor Weihnachten in Val d'Isère in die Weltcupsaison. Vom 18. bis 20. Dezember sind in Val d'Isère zwei Abfahrten und ein Super-G angesetzt. (dab/sda)
Ambri-Piotta muss drei Wochen lang auf Verteidiger Zaccheo Dotti verzichten. Der 26-Jährige zog sich am Freitag in Davos (6:4) eine Schulterverletzung zu. (dab/sda)
Die Mission Aufstieg dürfte für den Hamburger SV auch in dieser Saison eine zähe Angelegenheit werden. Nach einem guten Start befindet sich der HSV in der 2. Bundesliga nämlich bereits wieder auf Schlingerkurs. Auf fünf Siege am Stück folgten fünf Partien ohne Erfolg und mit nur zwei Punkten.
Am Samstag verlor der HSV in der 10. Runde das Heimspiel gegen Hannover 0:1 und rutschte durch die dritte Niederlage in Serie in der Tabelle in den 4. Rang zurück. Hannover, ebenfalls ein Klub mit Aufstiegsambitionen, hatte zuvor drei von vier Spielen verloren. (dab/sda)
Grund für die Absage ist ein positiver Corona-Test im Kader des FC Lugano, der eine Quarantäne-Anordnung durch den Kantonsarzt für das gesamte Team zur Folge hatte. Sämtliche Spieler, die am Mittwoch am Training teilgenommen haben, müssen gemäss dem Tessiner Super-League-Klub bis am 12. Dezember in Quarantäne bleiben. Ein Ersatzdatum für die Partie gab die SFL noch nicht bekannt. (dab/sda)
Dimitri Oberlin steht ab Ende Dezember nicht mehr beim FC Basel unter Vertrag. Der 23-jährige Offensivspieler und der Basler Klub haben sich «einvernehmlich» auf eine Vertragsauflösung geeinigt, wie der FCB in einem Communiqué schrieb.
Oberlin stiess 2017 leihweise von Salzburg zu den Baslern, wurde dort aber bald nicht mehr glücklich. Es folgten für den Schweizer mit kamerunischen Wurzeln leihweise Engagements bei Empoli und dem belgischen Klub Zulte Waregem, ehe er im Sommer 2020 wieder nach Basel zurückkehrte. Zur Stammkraft reichte es Oberlin seit der Rückkehr nicht mehr. «Ich habe in Basel Höhen und Tiefen erlebt und möchte die Chance nun nutzen, bei einem neuen Verein regelmässig zu spielen und Freude am Fussball zu haben», liess sich Oberlin zitieren. (bal/sda)
Benjamin Weger verpasste in der Verfolgung von Kontiolahti einen weiteren Coup. Der Walliser nutzte dem im Sprint erkämpften Startplatz 4 nicht zu einem weiteren Spitzenresultat. Der Walliser liess bei tückischen Windbedingungen 5 der 20 Scheiben stehen und lief in den 23. Rang.
Der Schwede Sebastian Samuelsson durchlief das Feld der Verfolger in entgegengesetzter Richtung. Von Position 18 gestartet feierte der Schwede trotz einer Strafrunde seinen ersten Weltcupsieg. Somit bestätigte der 23-Jährige seinen Olympia-Exploit mit Olympia-Silber in der Verfolgung und Gold in der Männerstaffel. (bal/sda)
Nach starken Schneefällen im Tessin musste die Partie der Challenge League vom Samstag zwischen Chiasso und Schaffhausen verschoben werden. Die Partie wird - wie das am Freitag wegen Schneefalls verschobene Spiel zwischen Stade Lausanne-Ouchy und Wil - am 22. Dezember nachgeholt. (bal/sda)
Der britische Sprintstar Mark Cavendish kehrt zu seiner früheren Equipe Deceuninck-Quickstep zurück. Der Strassen-Weltmeister von 2011 stand heuer beim Team Bahrain unter Vertrag, davor war er für Dimension Data gefahren. An die Erfolge, die er zwischen 2013 und 2015 bei seinem ersten Engagement für Quickstep einfuhr, konnte Cavendish bei seinen letzten beiden Stationen nicht anknüpfen. Der 35-Jährige ist mit 48 Grand-Tour-Siegen, 30 davon bei der Tour de France, einer der besten Sprinter der Radsport-Geschichte. (sda/dpa)
Union Berlin hat im Berliner Duell gegen Hertha BSC auf ärgerliche Art weitere Punkte verschenkt. Union verlor 1:3. Für die Mannschaft des Zürcher Trainers Urs Fischer, die keines der letzten acht Meisterschaftsspiele verloren hatte, kam das Unheil kurz nach der frühen 1:0-Führung. Mittelfeldspieler Robert Andrich traf einen Gegenspieler mit gefährlichem Spiel unabsichtlich am Kopf. Er sah die Rote Karte, sodass Union rund 70 Minuten lange in Unterzahl spielen musste. Hertha nutzte den Vorteil für den zweiten Sieg in den letzten neun Spielen. (ram/sda)
Tore: 20. Awoniyi 0:1. 51. Pekarik 1:1. 74. Piatek 2:1. 77. Piatek 3:1. - Bemerkungen: 24. Rote Karte gegen Andrich (Union).
In der Challenge League festigten die Grasshoppers die Leaderposition mit einem 2:0-Heimsieg gegen Kriens. Die Zürcher revanchierten sich für das Spiel von Mitte Oktober in Kriens, das sie 2:5 verloren. Der Schweizer U21-Internationale Petar Pusic traf nach 35 Minuten mit einem Abstauber, Giotto Morandi doppelte in der 80. Minute nach.
Neuchâtel Xamax setzt seinen freien Fall fort. Die Absteiger bezogen mit einem 2:4 daheim gegen Aarau die fünfte Niederlage am Stück. Die Aarauer gingen durch Tore von Marco Aratore und von Filip Stojilkovic in der ersten halben Stunde 2:0 in Führung. Xamax reichte es zweimal zum Anschluss, aber nie zu mehr. (ram/sda)