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Die Schweizer Bevölkerung will die Biotope von nationaler Bedeutung schützen. Sie spricht sich zudem für natürliche Gewässer und eine umweltverträgliche Wasserkraft aus. Das zeigen neueste Resultate aus der Univox-Befragung von gfs-zürich. 77 Prozent finden, dass es verbindliche Regelungen braucht, damit sich der Zustand der Schweizer Gewässer nicht verschlechtert.
74 Prozent der Befragten wollen die letzten natürlichen und naturnahen Gewässer unter Schutz stellen, was auch die Auen von nationaler Bedeutung wie den Val Roseg und das Maderanertal einschliesst. Das besagen die am Freitag vom WWF mitgeteilten Umfrage-Ergebnisse.
87 Prozent der Bevölkerung sprechen sich für ausreichend Wasser in den Gewässern aus, damit Tier- und Pflanzenarten überleben können. Nur für eine absolute Minderheit der Befragten (17 Prozent) ist denkbar, vom Schutz der Biotope von nationaler Bedeutung - Moore, Auen, Amphibienlaichgebiete und Trockenwiesen - abzuweichen.
«Eine umweltverträgliche Energiewende ist möglich», lässt sich die WWF-Gewässerschutzexpertin Julia Brändle in der Mitteilung zitieren. Obwohl die Biotope von nationaler Bedeutung wie Val Roseg, Zinal oder Maderanertal gerade mal 2,2 Prozent der Landesfläche ausmachten, seien sie wichtiger Lebens- und Rückzugsraum für knapp einen Drittel aller bedrohten Arten in der Schweiz.