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Perus Präsident Pedro Castillo ist nur knapp an einem Amtsenthebungsverfahren vorbeigeschrammt. Dem Staatschef wurde «moralische Schwäche» vorgeworfen. Am Ende der Debatte im Kongress kamen aber nicht genügend Stimmen für den Sturz des Präsidenten zusammen. Es war bereits die zweite Abstimmung über ein Amtsenthebungsverfahren gegen Castillo innerhalb eines halben Jahres. Der peruanische Präsident ist erst seit acht Monaten im Amt. Weil er bisher noch keines seiner Wahlversprechen durchgebracht habe, seien viele Parlamentarier nur darauf konzentriert, ihn wieder abzusetzen, sagt SRF-Südamerika-Korrespondent David Karasek.