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Das Drama um Sabia Boulahrouz, 37, nimmt kein Ende. Am Dienstagabend verkündeten deutsche Medien, dass die Ex-Freundin von Rafael van der Vaart, 32, eine Fehlgeburt erlitten hat - im sechsten Schwangerschaftsmonat. Das Kind sei in der Nacht zum 13. Dezember «still geboren» worden, bestätigte der Manager der 37-Jährigen gegenüber Bunte.de.
Dass Boulahrouz bereits zum dritten Mal ein Kind verloren hat, ist der traurige Tiefpunkt eines turbulenten Jahres. Im Sommer bestätigte sie, dass sie und Lebenspartner van der Vaart ihre Liebe mit einem Baby krönen. Kurz darauf gab sie die Trennung vom Vater ihres noch ungeborenen Babys bekannt. Seither musste sie sich immer wieder Vorwürfe anhören. Sie täusche ihre Schwangerschaft bloss vor, sie habe den Fussballer während ihrer Beziehung betrogen, er sei gar nicht der Vater, so die bösen Kommentare. Zu guter Letzt wurde auch noch ihre TV-Show «Mindmasters Live» nach nur zwei Folgen abgesetzt.
Zu viel für Sabia und das ungeborene Kind? Boulahrouz wusste, dass sie zu den Risikoschwangeren gehört. «Das war ich schon bei den anderen, bei Amaya und Daamin schon. Man kann nicht viel machen», sagte sie erst vor zwei Wochen im Interview mit Bunte.de. Und fügte an: «Ich sollte versuchen, Stress zu vermeiden.»
Vor fast genau zwei Jahren hatte sie im fünften Monat eine Fehlgeburt erlitten - damals war sie ebenfalls von Rafael van der Vaart schwanger. Im Juni 2008 starb Tochter Anissa, die zwölf Wochen zu früh auf die Welt kam, nur wenige Tage nach der Geburt, wie Bild.de berichtet. Um nun zu verhindern, ein weiteres Mal ihr Baby zu verlieren, unterzog sich die Deutsch-Türkin vor einigen Wochen einer Operation und liess sich einen Muntermundschutz einsetzen. Dieser sollte verhindern, dass sich ihr Muttermund frühzeitig öffnet, was in der Vergangenheit bei ihr die Fehlgeburten ausgelöst hatte. Es kam kurze Zeit später trotzdem zum Abort.
Sabia selbst hat sich zur Tragödie noch nicht geäussert. Wie ein Paparazzo in einem Video verrät, habe sie sich in ihrem Haus zurückgezogen. «Sie hat sich komplett abgeschottet. Man hat von ihr nichts gesehen. Die Gardinen waren alle zugehangen, kein Licht im Haus. Es war sehr ruhig und es war eine sehr bedrückende Stille», so der Fotograf, der, kurz bevor die Nachricht von der Fehlgeburt publik wurde, vor dem Haus der dreifachen Mutter wartete.