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Wenn ich in ein anderes Land gehe, muss ich entweder einen Job vorweisen, der mir meinen Lebensunterhalt sichert oder so viel Geld mitbringen, dass ich gut davon leben kann. Für manche Länder brauche ich eine bestimmte Summe bereits vorhandenes Kapital, teilweise bis zur Unterschrift für den Verzicht auf zukünftige Sozialleistungen jeglicher Art. Und falls ich die dortige Sprache nicht spreche, lerne ich sie vorher, spätestens direkt nach meiner Ankunft. Wie soll ich mich sonst dort zurechtfinden? - Damit will ich sagen, gehe ich woanders hin, integriere ich mich selbst.
Was ich nicht verstehe, ist: 1. Wir kennen das Gehirn gar nicht vollständig; wir nutzen lt. Wissenschaft auch nur einen kleinen Anteil des Gehirnpotentiales während unseres Lebens. Demnach steht dauerhaft Potential zur Verfügung.
2. Im Artikel wird von unbekannten genetischen Determinanten gesprochen; dennoch werden mathematische Schlüsse auf den IQ über genetische Faktoren zulässig erklärt. Und auch fixe Prozentwerte der genetischen Vorprägung zugeschrieben, obwohl der Einfluss aus Punkt 1 nicht bekannt ist.
3. Trennt man Zwillinge und fördert sie ein Jahr unterschiedlich, dann kann man nicht nur einfach die Unterschiede in der Förderung feststellen. Obwohl ein genetischer Zwilling, wird der Charakter unterschiedlich sein und auf Lerninhalte unterschiedlich ansprechen. Menschen sind schließlich keine Computerprogramme, bzw. die DNA ist nicht das Programm eines Menschen. Charaktereigenschaften (z.B. Geduld) beeinflussen eine Vergleichbarkeit enorm.
Und was mir dabei besonders Sorgen macht, ist der veerbte Wohlstand und der Peter-Effekt (http://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Prinzip). Die Außenwirkung von Wohlstand und Einfluss täuscht u.U. über die Intelligenz und Kompetenz hinweg. Dazu zählt auch, dass Intelligenz im Endresultat eine untergeordnete Rolle spielt, solange "Vitamin B" vorrätig ist, was somit die gesamte Diskussion um vererbbare Intelligenz ad Absurdum führt.
potzblitzzz
: Der lustigste Satz aus diesem Rhetorik-Kompott
lautet zum Schluss: "Allerdings weist das deutsche Bildungssystem im internationalen Vergleich keine extremen Defizite auf, und Ressourcen, die hier investiert werden sollen, müssten zunächst außerhalb dieses Systems erwirtschaftet werden."
Talisker
: Der Experte für Integrationsangelegenheiten in der
Praxis. Gerade die Bildung hat ihm sehr am Herzen gelegen. Gruß Talisker
Sarrazin gab den Sparkommissar Als Thilo Sarrazin Berliner Finanzsenator war, sanken die Gehälter von Erzieherinnen und Lehrern, die Vorklassen wurden abgeschafft. Das schadete gerade Einwandererkindern. Fast scheint es, als habe er seine Prophezeiungen selbst eingeleitet.
turbo7
: Es darf aber nicht übersehen werden, dass
immer noch ursächlich die Eltern für ihre Kinder verantworten und haften. Wir haben wohl zu lange gewähren lassen und auch nicht ausreichend Druck gemacht - im Gegenteil, auch noch mit -für deren Verhältnisse- relativ üppigen und gegenleistungslosen Sozialleistungen und falschem Multikulti-Gehabe von Teilen unserer Gesellschaft das Abgleiten in Nischen geduldet bis gefördert. In anderen Ländern erfolgt der Integrations-Zwang über geringe oder keine Sozialleistungen und eben Eingliederung (Sprache, Kontakte) durch Teilhabe am Arbeitsleben.
Thilo Sarrazin soll aus der SPD ausgeschlossen werden. Ein entsprechendes Parteiordnungsverfahren hat jetzt der Parteivorstand beschlossen. SPD-Chef Gabriel begründete dies mit Sarrazins Äußerungen über genetische Eigenschaften bestimmter Volksgruppen.