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Maria(Val)(Kt. Tessin,
Bez. Blenio).
1917-893 m. So heisst das vom Lukmanierpass (1917 m) erst sö., dann ö. sich senkende und
bei
Olivone endende Thal, das vom obersten Teil des
Brenno durchflossen wird. Es wird rechts begleitet
von der Felskette, die von der O.- und
S.-Seite des
Val Piora zum
Pizzo di
Molare streicht, und links von dem sanfter gestalteten
Rücken der
Costa. Vom
Lukmanier kommt man in dem anfänglich nur schwach sich senkenden Thal an einem schneeweissen
Gipslager und an den Ruinen des ehemaligen Hospizes
Casaccia (1819 m) vorbei zum Wirtshaus
Pian di Segno (1680 m; 5,5 km von
der Passhöhe).
Schon vorher hat sich bei der genannten Hospizruine von der Poststrasse der Weg abgezweigt, der s. über den
Passo Predelp
(2154 m) nach
Faido hinüberführt. Unterhalb
Pian di Segno führt die Strasse durch eine kurze
Wald- und
Felsenge und betritt dann das wiederum offene Gelände der Alp
Campra. Dann folgt wieder eine Thalenge mit mehreren starken
Strassenkehren bis
MonteCamperio mit
Hospiz und prächtigem Blick auf den dörfergeschmückten Thalkessel von
Olivone, endlich
die grösste Schlinge der ganzen Strasse mit weiter Ausbiegung nach S. und wieder nach N. und endlich
ö. hinab nach
Olivone. Im untersten Teil des
Thals liegen auf der linken
Seite des
Brenno die von der Strasse nicht berührten
DörferSomascona und
Scona, und über diesen erhebt sich der fast ganz unbewaldete Kegel des
Toira (2101
m), während sonst der untere Teil des
Thales von
MonteCamperio bis
Pian di Segno und zum Teil noch weiter hinauf ordentlich
bewaldet ist (wenn auch nicht in der Thalsohle, so doch an den untern Abhängen der beiden Thalseiten).
Trinità(Monti)(Kt. Tessin,
Bez. und Gem. Locarno).
405 m. Dorf, auf einer Terrasse 2 km nnw.
Locarno. Postbureau, Telephon; Postwagen
Locarno-Contra-Mergoscia. 32
Häuser, 95-140 kathol. und reform. Ew. italienischer und deutscher Zunge.
Obst- und Weinbau.
Prachtvolle Aussicht auf das untere Tessinthal und den
Langensee; südliche Vegetation und mildes Klima.
Villen, Pensionen und Gastwirtschaften. Kurort für Vegetarianer. Am 29. Mai als am Tag der h.
Dreifaltigkeit wird hier oben
ein grosses
Fest mit Musik und Prozession gefeiert. Von
Locarno mit der Drahtseilbahn zur
Madonna del Sasso oder auf
einer schönen Strasse zu erreichen, die mehrere Schlingen beschreibt und zur alten Kirche, Eigentum der Borghesi aus
Locarno,
hinaufführt.
Vom Gipfel reicht der
Kamm etwa 3 km nö. und n. bis zum
Corno die
Dosdè (3230 m), und nach NW. senkt sich der Dugoralegletscher zum
ValViola hinunter. Im W. führt der
Passo di Sacco (2751 m) aus dem
ValViola ins obere Veltlin hinüber.
Die Cima di Saoseo wird meist von der Capanna di
Dosdè
unter dem Passo di
Dosdè (2850 m) durch
Val di
Dosdè (Seitenthal der gegen Bormio sich hinziehenden italienischen
ValleViola)
erstiegen (3 Stunden vom
Pass aus, Abstieg nach
Puschlav in 8 Stunden).
Der Bergstock besteht aus Gneis
und in den höchsten Lagen aus Hornblendeschiefer.
(La) (Kt. Wallis,
Bez. Sitten).
2580 m. Kleiner Gebirgssee in einem wilden Felsenkar, das noch einige andere, etwas höher
gelegene Seebecken enthält; zwischen dem
Sex Rouge, der
Motte und dem vom
Wildhorn nach S. bis zur
Crêta Bessa
und zum
Prabé reichenden Felskamm. Ist ohne sichtbaren Abfluss, gibt aber jedenfalls auf unterirdischem
WegeWasser an die
Quelle
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