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Das Wichtigste in Kürze
- Belarus darf 2021 nicht am Eurovision Song Contest teilnehmen.
- Das Land verstiess mit seinen zwei eingereichten Songs gegen die ESC-Regeln.
- Die genauen Gründe für den Ausschluss wurden nicht genannt.
Die Europäische Rundfunkunion schloss das Land aus, weil auch das zweite eingereichte Lied nicht den Regeln des Musikwettbewerbes entspreche. Der Rauswurf sorgte am Wochenende bei den Offiziellen in Minsk für Empörung. Der Ausschluss sei politisch motiviert, hiess es. Beim Eurovision Song Contest (ESC) im Mai in Rotterdam gehen damit nun 39 Länder an den Start.
Die frühere Sowjetrepublik wollte die Band Galasy ZMesta ins Rennen schicken. Schon deren erster eingereichter Song «Ja nauchu tebja» («Ich werde dir beibringen») wurde kurzerhand von den ESC-Verantwortlichen einkassiert. Der Vorwurf: Das Lied stelle «den nicht-politischen Charakter des Wettbewerbs infrage». Es hatte Beschwerden gegeben, weil der Song in den Augen vieler Menschen die Protestbewegung gegen Lukaschenko verhöhnt.
Eurovision Song Contest gab Belarus zweite Chance
Belarus bekam eine zweite Chance, um doch noch beim Eurovision Song Contest dabei sein zu können. Doch auch dieses Lied fiel durch, weil es laut öffentlicher Erklärung gegen die ESC-Regeln verstiess. Die genauen Gründe für den Ausschluss wurden nicht genannt.
«Die Entscheidung, uns auszuschliessen, ist politisch motiviert», sagte Iwan Ejsmont der Staatsagentur Belta zufolge. Die ESC-Verantwortlichen seien von «Politikern und Hassern in sozialen Netzwerken» unter Druck gesetzt worden. Die Band selbst zeigte sich entsetzt und sprach von einer «absoluten Schande»: «ESC-Freunde, es war uns eine grosse Freude, diese Farce zu sehen.»