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Durch die Wirtschaftsentwicklung und die zunehmende Urbanisierung in der prosperierenden und dicht besiedelten Oberrheinregion kommt es zu Überschreitungen der vorgeschriebenen Luftbelastungsmesswerte. Teilweise sind diese Überschreitungen Gegenstand von EU-Vertragsverletzungsverfahren. Diese Problematik erfordert das bessere Verständnis der geographischen, sektoriellen und energetischen Herkunft der Luftbelastung durch die lokalen Beteiligten. Der Expertenausschuss "Luftreinhaltung" der Deutsch-französisch-schweizerischen Oberrheinkonferenz betrachtet die Luftqualität am Oberrhein im Kontext der Fragestellung "Luft-Klima-Energie" grenzüberschreitend und hat bereits seit 1992 vier Interreg-Projekte zur Luftverbesserung verwirklicht. Zusätzlich zu diesen bestehenden Austausch- und Überwachungsplattformen können harmonisierte Werkzeuge für öffentliche Einrichtungen und Verwaltungsbehörden die Luftqualität grenzüberschreitend erfassen. Die Bereitstellung neuer geeigneter Instrumente für Verwaltungen und Institutionen, um die Emissionen von Luftschadstoffen und Treibhausgasen zu verringern und somit die Luftqualität zu verbessern, ist somit das Hauptziel des Projekts. Dazu werden Energiedaten, Luftschadstoff- und Treibhausgas-Emissionen im Oberrheingebiet erhoben und deren geographische Herkunft bestimmt. Dadurch wäre eine objektive Grundlage geschaffen, um Massnahmevorschläge zu entwickeln und Informationsmaterialien und Handlungsempfehlungen bereitzustellen. Die Verwaltungen werden für die Benutzung dieser Daten und Entscheidungshilfen geschult und in die Modellierung der Auswirkungen neuer Massnahmen und der Berücksichtigung von Konzepten hinsichtlich dem Ausbau erneuerbarer Energien eingebunden. So wird zwischen den verschiedenen Akteuren ein Netzwerk aufgebaut, um voneinander zu lernen und Erfahrungen auszutauschen mit dem Ziel, wirksame Aktionen umzusetzen. Die Einführung einer Charta zum Schutz der Atmosphäre am Oberrhein mit Fokus auf die Verringerung des Energieverbrauchs und der Emissionen der Einrichtungen, wie auch dem Einsatz erneuerbarer Energien, sollen die Zusammenarbeit in diesem Bereich am Oberrhein krönen. Damit knüpft das Projekt auch an das Pariser Abkommen COP21 an, laut dem sich die Unterzeichner verpflichten, Emissionen von Treibhausgasen zu reduzieren.
Les paysages suisses sont un aspect central de la marque Suisse. La diversité et l'attractivité des paysages jouent un rôle essentiel pour de nombreuses régions. Il s'agit là d'un potentiel important pour le tourisme, l'économie régionale et l'attractivité des lieux de vie et de travail. Pour les amateurs de loisirs et les touristes, le paysage est la principale raison de voyager. Avec la mise à jour de la Conception Paysage Suisse (CPS), le Conseil fédéral a adopté, le 27 mai 2020, un précieux instrument de planification pour un développement du paysage cohérent et axé sur la qualité. Le développement régional et le tourisme doivent utiliser le paysage comme une opportunité de développement économique, tout en réduisant au minimum les nuisances que leurs activités pourraient entraîner.