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Vogelgrippevirus: epur si muove!
Oder frei nach Galilei: Und das Virus mutiert sich doch! Offenbar gibt es Anzeichen für eine Mutation des Virus in Richtung Humanadaptation!
Noch immer hat das H5N1-Influenza-Virus, welches fast schon global die Wildvogelpopulation infiziert, den (grösseren) Schritt zur Mensch-zu-Mensch Übertragbarkeit nicht gemacht. Im May 06 gab es jedoch eine Häufung von H5N1-Fällen bei einer grösseren Sippschaft in Indonesien (s. Grafik) und man hat eine Mutation des Virus in Richtung einfacherer Mensch-zu-Mensch übertragung vermutet.
Nun haben offenbar Wissenschaftler des CDC unter Tim Uyeki in dieser Sippschaft ein Virus sequenziert, welches sich von den früheren Vogelvirusstämmen in einigen Mutationen unterscheidet. Doch die Infektion verlief nach rascher Information der Bevölkerung zur Verhinderung weiterer Tierkontakte abortiv. Das heisst, es gab keine weiteren Ansteckungen mehr. Man geht aber davon aus, dass einige Übertragungen in der Familie direkt von Mensch zu Mensch aufgetreten seien. Allerdings widersprechen sich die Angaben, denn die WHO hatte früher gemeldet, dass vermultich alle Personen in diesem "Cluster" Kontakt mit erkrankten Tieren hatten.
Doch ein Mädchen soll offenbar den 10-jährigen Bruder und dieser seinen Vater infiziert haben. Fast alle betroffenen Personen in dieser Familie starben an der Erkrankung. Dies ist mit ein Grund, weshalb nicht mehr Personen infiziert wurden. Es ist allerdings denkbar, dass es spezielle genetische Voraussetzungen gibt, die eine Infektion auf den Menschen begünstigen. Damit liesse sich erklären, weshalb immer nur solche Clusters in Familien beobachtet werden.
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