Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/131857

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat subventioniert das Preisbarometer der Konsumentenorganisationen mit 550 000 Franken pro Jahr. Mit dieser IT-Plattform soll Transparenz über die "Preisinsel Schweiz" geschaffen werden. Noch grösser ist die Differenz häufig bei den Löhnen, was von den Konsumentenschützern geflissentlich ausgeblendet wird.</p><p>Ist der Bundesrat willens, seine Subventionen an das Preisbarometer in Form der Mitgestaltung und Mitfinanzierung eines Lohnbarometers auf der gleichen IT-Plattform zu ergänzen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Zur Bekämpfung der Auswirkungen des starken Frankens wurden unter anderem Massnahmen in den Bereichen Preisüberwachung, Wettbewerb und Transparenz beschlossen. Um die Preistransparenz für Konsumenten zu verbessern, hat der Bund das Projekt "preisbarometer.ch" der Konsumentenorganisationen 2012 mit 500 000 Franken unterstützt. Das Eidgenössische Büro für Konsumentenfragen unterstützt den weiteren Betrieb der Plattform für die Jahre 2013 und 2014 mit maximal 50 000 Franken pro Jahr. Anschliessend soll die Plattform selbsttragend sein. Der Bundesrat beabsichtigt nicht, den Preisbarometer mit einem internationalen Vergleich der Lohnniveaus zu ergänzen. Erstens ist ein solcher Vergleich heikel, weil Qualifikationen, Arbeitszeiten und die Regelung der Arbeitsmärkte von Land zu Land variieren. Zweitens würde die Platzierung einer derartigen Tabelle auf der Website der Konsumentenorganisationen mehr Verwirrung als Klarheit schaffen und vom eigentlichen Zweck der Website ablenken. </p>