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Das „EinDollarBrille-Projekt“ – das Tausenden von Menschen ein neues Leben schenkt
2010 las Martin Aufmuth in einem Buch, dass es eine Brille geben müsste, welche sich auch arme Menschen kaufen könnten.
In einem Laden fand er unerwartet eine Brille, die nur einen Euro kostete. Er fand es ungerecht, dass Europäer eine solche Brille kaufen können, aber Menschen in Afrika nicht.
2010 begann der Mathematik- und Physiklehrer mit der Entwicklung der EinDollarBrille. Nach vielen Materialtests war es zwei Jahre später so weit: Martin Aufmuth konnte in Uganda eine Maschine, die ohne Strom auskam, zu einem Praxistest nutzen. Ihm war es von Beginn an ein grosses Anliegen, dass die Menschen an Ort, die Brillen selber herstellen und vertreiben können.
Deshalb bildete er das erste einheimische „Produzenten-Team“ aus. In kurzer Zeit gelang es ihnen, 500 Menschen mit einer Sehhilfe zu versorgen. Seit dem fahren verschiedene Teams oft in die entlegensten Orte, um den Menschen mittels den Brillen ein neues Leben zu schenken. Mit dem Lohn können die Gläserhersteller und die Optiker ihre Familien ernähren.
Die Vision des EinDollarBrillen Teams lautet: Dank den Sehhilfen sollen 150 Millionen Menschen ein Schulbesuch, bzw. eine Arbeitsstelle ermöglicht werden.
Weitere Projekte von Martin Aufmuth sind „CO2-Maus“ und „BallonMillion".