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Die Samuel-Bücher tragen den Namen eines Propheten, dessen Wirken zur Zeit der Richterinnen und Richter im 11. Jh. v. Chr. beginnt (1 Sam 1-7). Samuel steht dem Wunsch des Volkes nach einem Wechsel zum Königtum sehr skeptisch gegenüber, salbt dann aber Saul zum ersten König Israels (1 Sam 9).
Noch während dessen wechselvoller Herrschaft salbt Samuel auch David (1 Sam 16).
Die Konflikte Sauls mit David und Davids Flucht zu den Philistern prägen 1 Sam 18-31.
Davids eigene Königsherrschaft nach dem Tod Sauls wird in 2 Sam erzählt. Die Samuel-Bücher werfen einen sehr kritischen Blick auf das Königtum. Sie enthalten aber auch die Verheissung einer immerwährenden Dynastie an David (2 Sam 7), die sich später zur Hoffnung auf einen Messias aus dem Hause Davids weiterentwickelte. Im Hebräischen sind die Samuel-Bücher ein Buch. Die griechische Übersetzung hat es in 1 und 2 Sam aufgeteilt.