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Neue Statistiken zeigen, dass Krebs in Europa immer weniger eine Todesursache ist. Diese geringere Krebssterblichkeit ist hauptsächlich durch die geringere Anzahl der Todesfälle bei Brustkrebs Patientinnen und der Abnahme der Todesfälle durch Darmkrebs und Lungenkrebs bei Männern verursacht. Dies berichtet Carlo La Vecchia aus Milano in dieser Untersuchung.
Gebraucht wurde ein neues mathematisches Modell. Mit diesem kann man die zukünftige Krebssterblichkeit abschätzen.
- Zwischen 1990-1994 und 2000-2004 sank die Krebssterblichkeit um 8-9%
- Bis 2007 sank sie wieder um 7% bei den Männern und 6% bei den Frauen auf
- 1’256’001 Todesfälle durch Krebs was
- 153 Todesfälle pro 100’000 Männern und
- 90 Todesfälle pro 100’000 Frauen ausmacht.
- 2011 werden nach Berechnung in Europa
- 1’281’463 Menschen an Krebs sterben. Dies heisst
- 143 Todesfälle pro 100’000 Männern und
- 85 Todesfälle pro 100’000 Frauen aufgrund einer Krebserkrankung.
Sinkend sind nicht nur die oben erwähnten Krebsarten, also Brustkrebs, Darmkrebs und Lungenkrebs. Diese Verbesserung findet sich bei allen Krebsarten, wenn auch in geringerem Ausmass. Ausnahmen sind einzig der Bauchspeicheldrüsenkrebs und der Lungenkrebs bei Frauen. Die Sterblichkeit an diesen Erkrankungen nimmt zu.
Trotz der geringeren Sterblichkeit (= weniger Todesfälle pro 100’000 Patienten) bleibt die Anzahl Todesfälle konstant. Dies ist wahrscheinlich durch das zunehmende Alter der Bevölkerung verursacht.
Dieser Rückgang ist nicht in allen Ländern gleich. In einzelnen Ländern fand man sogar gar keine Verbesserung. Beunruhigend ist vor allem die Zunahme der Lungenkrebssterblichkeit bei Frauen.