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Heute vor 85 Jahren wurde Rätoromanisch offiziell zur vierten schweizerischen Landessprache. 91,6 Prozent der stimmenden Männer sagten in der Abstimmung vom 20. Februar 1938 Ja zur Vorlage, auch alle Kantone waren dafür. Damit kam Rätoromanisch nebst Deutsch, Französisch und Italienisch in den Sprachenartikel der Bundesverfassung (Art. 116), welcher die nationalen Sprachen des Landes definiert.
Rätoromanisch wird in mehrere Idiome unterteilt (Spracharten in verschiedenen Sprachregionen) und an Schulen im Kanton Graubünden unterrichtet. Für Auswärtige gibt es auch die Möglichkeit, diese Sprache in Kursen zu lernen.