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Aleksej liegt in der chirurgischen Abteilung des Nikolajewer Notfallspitals, sein rechtes Bein ist gebrochen und angeschwollen. Der Mann ist sehr schwach und muss dringend operiert werden. Aber er hat weder Geld, noch jemanden, der ihm Hilfe leisten könnte. Seine Eltern starben vor ungefähr 7 Jahren.
Früher arbeitete Aleksej als Schweisser, aber diese Arbeit verursachte bei ihm ernsthafte Probleme mit den Augen. Um das Sehvermögen nicht zu verlieren, musste er sich etwas anderes suchen und arbeitete dann als Fahrer. Aber das Schicksal wollte ihn noch nicht schonen. Wegen seines kranken Magens wurde der Mann für invalide erklärt, deswegen konnte er keine normale Arbeitsstelle mehr finden. Und von seiner winzigen Invalidenrente konnte Aleksej kaum überleben. Dann hatte er nur kurzfristige Nebenjobs, die ihn vor dem Verhungern bewahrten.
Einmal hakte Aleksej zusammen mit einem Bekannten Holz. Ein Baum fiel direkt in seine Richtung und in einem Augenblick war sein rechtes Bein zertrümmert. Der Bekannte rief sofort die Ambulanz, und Aleksej wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Seine Invalidenrente reichte nur für Billigpräparate gegen Entzündungen. Für die nötige Operation ist sie zu klein. Deswegen bat sein Chirurg Walentin Smagin Schweizer Spenderinnen und Spender um finanzielle Unterstützung für seinen Patienten.