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Das Schweizer Formel-1-Team Sauber wird mit Marcus Ericsson und Felipe Nasr zum GP von Australien antreten. Giedo van der Garde, dem von Rechts wegen ein Cockpit zusteht, verzichtet auf einen Start. Erledigt ist die Angelegenheit aber noch nicht.
Wenige Stunden vor dem Qualifying zum Grossen Preis von Australien ist es im #Saubergate zu einer Lösung gekommen. Gleich zu Beginn des jüngsten Gerichtstermins am Samstagmorgen (Ortszeit) teilten die Anwälte mit, die beiden Parteien hätten die Angelegenheit aussergerichtlich bereinigt.
Giedo van der Garde akzeptiert, an diesem Wochenende in Melbourne nicht eingesetzt zu werden. Der Holländer, der sich seinen Platz in einem der zwei Sauber-Autos vor Gericht erstritten hatte, veröffentlichte eine Mitteilung. In dieser schreibt van der Garde, er lasse die juristischen Kämpfe «aus Respekt vor dem Motorsport und der Formel 1 im Besonderen» vorerst ruhen. Der 25-Jährige bezeichnet seinen Entscheid als einen «sehr schwierigen».
Sein Management, so der Holländer weiter, werde anfangs nächster Woche mit dem Sauber-Team darüber diskutieren, wie die Angelegenheit definitiv gelöst werden könne. «Ich bin zuversichtlich, dass dies auch gelingt», gibt sich van der Garde optimistisch.
Van der Garde hatte in den vergangenen Tagen mehrfach vom Gericht bestätigt bekommen, dass ihm bei Sauber laut gültigem Vertrag ein Startplatz zusteht. Teamchefin Monisha Kaltenborn war fälschlicherweise davon ausgegangen, dass der Kontrakt mit dem letztjährigen Sauber-Testfahrer nichtig sei und hatte den Schweden Marcus Ericsson und den Mexikaner Felipe Nasr mit Verträgen als Stammfahrer ausgestattet.