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Im Lehrplan 21 dienen Modullehrpläne dazu, fächerübergreifende Aufgaben der Schule zu beschreiben und für einen Kern dieser Aufgaben einen systematischen Aufbau von Kompetenzen zu gewährleisten. Module verfügen über ein begrenztes, nicht durchgehendes Zeitbudget.
Die Modullehrpläne gliedern sich wie die Fachbereichslehrpläne in einleitende Kapitel (Bedeutung und Zielsetzungen, Didaktische Hinweise, Strukturelle und inhaltliche Hinweise) und die Darstellung des Kompetenzaufbaus.
Der Modullehrplan Berufliche Orientierung unterscheidet vier Kompetenzbereiche:
- Persönlichkeitsprofil,
- Bildungswege, Berufs- und Arbeitswelt,
- Entscheidung und Umgang mit Schwierigkeiten,
- Planung, Umsetzung und Dokumentation.
Zu diesen beinhaltet der Modullehrplan die Kompetenzaufbauten. Zwei Kompetenzen sind in den Fachbereichslehrplänen Deutsch sowie Wirtschaft, Arbeit, Haushalt beschrieben. Hierzu enthält der Modullehrplan keinen Kompetenzaufbau, sondern eine Übersicht mit Hinweisen auf die Fachbereiche, in denen diese Kompetenzen unterrichtet werden.
Der Kanton legt die Zeitgefässe und die schulorganisatorischen Bestimmungen des Unterrichts in Beruflicher Orientierung fest.