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Schreiben Sie einen Leserbrief, wenn sie einem veröffentlichten Zeitungsartikel zustimmen oder ablehnen. Auf dieser Seite finden Sie Tipps und direkte Links zu den Leserbrief Redaktionen.
Tipps für Leserbriefe
- Nehmen Sie Bezug, auf einen Artikel in der Zeitung, der Sie den Leserbrief schreiben. In der Kürze liegt die Würze: Leserbriefe, die länger als 1500 Zeichen sind, werden selten veröffentlicht.
- Beschränken Sie sich auf eine oder zwei Hauptaussagen, welche Sie genauer erklären.
- Leserbriefe zeitnah, innert 1-3 Tagen zum publizierten Artikel verfassen.
Leserbriefe per E-Mail versenden
- Sie können denselben Leserbrief auch mehreren Zeitungen schreiben. Schreiben Sie aber je ein Separates Mail und nehmen Sie Bezug, auf einen Artikel in der entsprechenden Zeitung.
- Nehmen Sie keine Personen ins CC Ihrer Mails. Dies könnte missinterpretiert werden, wie wenn Sie den Brief im Auftrag von jemand anderem abschicken würden.
- Schreiben Sie als Privatperson ohne Angabe, wo Sie genau arbeiten. Ihre Berufsbezeichnung können Sie angeben als Hinweis auf Ihre Fachkenntnisse, allenfalls auch ihr Arbeitsfeld (Bsp. Sozialhilfe).
- Geben Sie immer Ihre vollständige Adresse und wenn eine Telefonnummer an, unter der Sie tagsüber erreichbar sind. Einige Zeitungen kontrollieren, ob die eingesandten Briefe tatsächlich vom genannten Absender stammen.
Inhalt Leserbriefe
- Anknüpfen und Bezug nehmen auf den in der Zeitung publizierten Artikel. Der Artikel kann auch Systeme ausserhalb der Sozialhilfe betreffen mit Einfluss auf die Sozialhilfe, z.B. aktuelle Debatten zu Mieten, Krankenkassenprämien, Arbeitslosigkeit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, gestiegene Anforderungen an berufliche Qualifikation, Alleinerziehen, etc.
- Die wichtigsten Argumente/Aussagen früh aufführen, Einleitungen weglassen oder ganz kurz fassen.
- In einer einfachen Sprache schreiben, keine unerklärten Abkürzungen verwenden.
- Versuchen Sie, sich der Leserschaft anzupassen: In einem Leserbrief in der WOZ werden Sie ein anderes Vokabular verwenden als in einem Leserbrief an den „Schweizer Bauer“.
- Text falls möglich von Nicht-Fachperson auf Verständlichkeit prüfen lassen.
- Keine abwertenden Aussagen aus dem Artikel wiederholen, auch nicht in negierender Form (Bsp: Sozialarbeitende sind nicht zu grosszügig). Besonders wichtig bei Menschen, die starker Stigmatisierung ausgesetzt sind.
- Je näher eine Abstimmung oder ein politischer Entscheid rückt, desto grösser ist das Interesse der Medienschaffenden an Stimmen aus der Bevölkerung. Bei länger andauernden Debatten in Print-Medien werden die Leserbriefe oft über 2-4 Tage gesammelt und gewichtet nach Pro/Contra in einer späteren Ausgabe publiziert. Wenn in den gleichen Tagen sehr viele Briefe eintreffen, wählen die Redaktionen eine typische, breit gefächerte Auswahl aus.
- Es gibt kein Recht auf Abdruck des Leserbriefs. Leserbriefe können auch ohne Rücksprache von der Redaktion gekürzt werden.