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Stadtgondelbahnen sind Seilbahnen, welche über den Dächern von Städten verkehren und den Menschen als Transportmöglichkeit dienen. Der Grundstein für kuppelbare Gondelbahnen als dauerhaftes innerstädtisches Massenverkehrsmittel wurde wohl in Algerien gelegt. Zuerst in der Hauptstadt Algier, die sich über Berge erstreckt, dann in anderen Städten im Land (Ecker, 2011). Irgendjemand kam um die Jahrtausendwende dann darauf, die Idee der innerstädtischen Seilbahn von Algerien nach Kolumbien zu exportieren oder das System einer Touristen-Bergseilbahn für den innerstädtischen Verkehr anzuwenden. 2004 wurde in Medellin das erste Transportmittel dieser Art dem Verkehr übergeben (ebd.).
Angetrieben werden die zentralen Motoren durch elektrischen Strom und die Anlagen können Bremsenergie wieder ins Netz zurückspeisen. Der Strom kann nachhaltig erzeugt werden und Abgase in den Straßen werden vermieden (ebd.).
Gondelbahnen sind barrierefrei mit Rollstühlen, Kinderwägen, Fahrrädern, Rollerskates, Gepäckwägelchen oder Sackkarren ohne Schwellen mit sehr geringem Abstand zwischen Fahrzeug und Bahnsteigkante befahrbar und das Betreten ist für Kleinkinder, Gebrechliche oder Behinderte kein Problem. Je nach System gleitet die Gondel in der Station im Kriechgang (langsamer als Rolltreppen) dahin oder bleibt überhaupt still stehen. Fahrräder und Gepäck können bei größeren Gondeln problemlos mitgenommen werden. Zudem taugen Seilbahnen auch zum Gütertransport. Entweder mit eigenen Gütergondeln oder im kombinierten Verkehr mit Klappsitzen für die Passagiere (Ecker, 2011).
Literatur