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Die vom Schweizer Brauerei-Verband organisierte Schweizer Meisterschaft der Bier-Sommeliers war ein Kräftemessen der besten Bier-Sommeliers der Schweiz. In der ersten Disziplin wurde das Bierwissen anhand eines Theorietests abgefragt. Nach einer kurzen Pause begann der praktische Teil der Meisterschaft. Die Wettkämpfer mussten in Bierproben typische Aromen aber auch Fehlaromen, wie der Geschmack nach Banane, gekochtem Gemüse oder gar ranziger Butter erkennen. Nach einer Erholungsphase folgte die dritte Disziplin, bei der die Bier-Sommeliers zehn Biere anhand einer Blind-Degustation verschiedenen Bierstilen zuordnen mussten. Die Gläser wurden geschwenkt, der Inhalt angeschaut, daran gerochen und verkostet.
Die zehn besten Bier-Sommeliers der Vorrunden qualifizierten sich für das Halbfinale, wo die eigentliche Paradedisziplin eines jeden Bier-Sommeliers gefordert war: die Bierpräsentation. Die Halbfinalisten brachten selbst ein Bier mit, welches sie der Jury präsentieren mussten. Die Jury setzte sich zusammen aus: Carmen Wyss, Bier-Sommelière und Kommunikationsexpertin, Zita Langenstein, Leiterin Weiterbildung Formation GastroSuisse, Nicola Buchner, Geschäftsführerin Verband der Diplom Biersommeliers, Philippe Corbat, Bierliebhaber und Kenner der Schweizer Bierszene, Giuliano Genoni, Weltmeister der Bier-Sommeliers 2022 und Marcel Kreber, Direktor des Schweizer Brauerei-Verbandes. Zur Bierpräsentation gehörten unter anderem der korrekte Ausschank, die beschreibende Degustation mit sensorischen Eigenschaften des Bieres, die Vorstellung von passenden Essenskombinationen und Hintergründen des Bierstils. Die Gestaltung lag dabei in der Verantwortung jedes einzelnen Bier-Sommeliers. Die Bier-Sommeliers traten im Halbfinale im Direktduell gegeneinander an, wobei der jeweilige Sieger ins Finale vorstiess, wie auch der beste der Verlierer.
Das Finale war ebenfalls der Bierpräsentation gewidmet, wobei die sechs Finalisten ein bestimmtes Bier zugelost erhielten und dieses präsentierten. Die Bier-Sommeliers schenkten die Biere ein, degustierten sie, beschrieben die Eigenschaften und versuchten so, die Jury und das Publikum im Saal von sich zu überzeugen. Das Publikum, bestehend aus. Alle Präsentationen waren auf hohem Niveau und machten der Jury die Entscheidung nicht leicht.
Am Schluss setzte sich Lukas Porro (Zürich) knapp vor Yann Zosso (Chêne-Bougeries) und Claude Preter (Oberengstringen ZH) durch. Cindy Elsenbast (Luzern) folgte auf Rang 4, Daniela Schönenberger (Trogen AR) auf 5, Melita Costantino (Sion VS) auf 6 und Petra Elsenbast (Luzern) auf 7. Lukas Porro darf sich nun Schweizermeister der Bier-Sommeliers nennen und wird zusammen mit den Rängen 2 bis 7 die Schweiz 2025 an der Weltmeisterschaft in München vertreten.