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Zu den wichtigsten Merkmalen, auf die Sie beim Kauf eines Sicherheitssystems achten sollten, gehören die drahtlose bzw. kabelgebundene Überwachung des Hauses, die Sicherheit des Systems selbst (ob es anfällig für Hacker ist) und die Kosten. Zu den Kosten gehören auch einige andere wichtige Überlegungen, z. B. ob Sie Ihr Sicherheitssystem mit Kameras und/oder Hausautomatisierungsgeräten erweitern möchten und ob Sie eine professionelle Überwachung oder eine Selbstüberwachung wünschen.
Verkabelt vs. Drahtlos
Heutzutage sind fast alle Haussicherheitssysteme drahtlos und nutzen verschlüsselte Funkfrequenzen, Mobilfunk und Wi-Fi, um Ihr Haus zu schützen. Ein verkabeltes System mit Festnetzanschluss ist zwar immer noch möglich, wird aber immer seltener eingesetzt, da drahtlose Systeme einfacher zu installieren und schwieriger zu entschärfen sind. (Einbrecher können eine Telefonleitung kappen, aber das Hacken eines Funksignals erfordert mehr technische Raffinesse).
Viele drahtlose Sicherheitssysteme verwenden für die Kommunikation Z-Wave-Funkchips, ein Netzwerk, das für seine Sicherheit bekannt ist. „Drahtlose Systeme können kugelsicher sein, wenn sie richtig implementiert werden“, sagt Mitch Klein, der Geschäftsführer der Z-Wave Alliance. Klein, der auf drei Jahrzehnte Erfahrung in der kundenspezifischen Installation und Integration von Hausautomations- und Sicherheitssystemen zurückblicken kann, sagt: „Z-Wave wurde noch nie außerhalb eines Labors gehackt. Letztendlich ist es nicht die Hardware, die gehackt wird, sondern Ihre Passwörter, weshalb Sie nach einem System suchen sollten, das eine Zwei-Faktor-Authentifizierung als Sicherheitsmaßnahme bietet“.
„Drahtlose Systeme können kugelsicher sein, wenn sie richtig implementiert werden“, sagt Mitch Klein, Executive Director der Z-Wave Alliance.
Außerdem nutzen moderne Funksysteme eine Zwei-Wege-Kommunikation, die es ihnen ermöglicht, mit den angeschlossenen Leuchten und Schlössern zu kommunizieren. Im Gegensatz dazu arbeiten kabelgebundene und ältere drahtlose Systeme mit einem geschlossenen Stromkreis oder verwenden eine Einweg-Kommunikation, so dass sie nicht mit anderen Smart Home-Geräten kommunizieren können.
Wenn Sie ein drahtloses Sicherheitssystem für Ihr Zuhause in Erwägung ziehen, sollten Sie darauf achten, dass das System für die gesamte Kommunikation eine hochgradige Verschlüsselung verwendet, insbesondere für den Wi-Fi-Verkehr, der am anfälligsten ist, weil er über das Internet läuft. „Die Zwei-Wege-Verschlüsselung ist für uns entscheidend“, sagt Tim Rader von ADT, das eine 128-Bit-AES-Verschlüsselung (Advanced Encryption Standard) verwendet. „Wir verschlüsseln das Video von der Kamera auf dem Weg zum Server und auch auf dem Server. Und wir verschlüsseln die Wi-Fi-Befehle von unserem Touchscreen zur Zentrale.“
Profi-Installation vs. Selbstbau
Bei der Auswahl eines Sicherheitssystems spielen die Kosten eine wichtige Rolle. Ob Sie ein professionell installiertes System oder ein Heimwerkersystem kaufen, hängt zum großen Teil davon ab, wie viel Sie ausgeben möchten. Ein professionell installiertes System von Unternehmen wie ADT und Vivint ist immer teurer, da Sie für die Zeit und das Fachwissen eines Installateurs bezahlen, der zu Ihrem Haus kommt und es mit allen Geräten und Sensoren ausstattet, die für eine angemessene Sicherheit erforderlich sind. Manchmal müssen Sie auch für die gesamte Ausrüstung im Voraus bezahlen, obwohl sich diese Kosten über die Laufzeit Ihres Vertrags amortisieren können.
Selbstbausysteme, die von Ring Alarmanlage Einfamilienhaus, Abode, SimpliSafe und anderen angeboten werden, bieten in der Regel eine Anleitung für die ideale Platzierung der Sensoren, müssen aber selbst installiert werden. Ein Vorteil ist, dass Sie mit einem selbst installierten System mit wenigen Sensoren und Kameras beginnen können, die in Ihr Budget passen, und es dann erweitern können, wenn Sie die Zeit und das Geld dafür haben. Bei einer professionellen Installation müssen Sie sich im Voraus für ein System entscheiden und einen Installateur bezahlen, der wiederkommt, wenn Sie später zusätzliche Geräte benötigen.
Welche Option für Sie am besten geeignet ist, hängt von Ihrem Budget und Ihrem Komfort bei der Installation von Sensoren und Kameras ab. Bedenken Sie, dass die Selbstinstallation eines Sicherheitssystems nicht schwer ist, da es fast ausschließlich drahtlos funktioniert. Die meisten Heimwerkerfirmen bieten einfache Befestigungsmöglichkeiten mit Klebeband an, wenn Sie nicht in Ihre Wände bohren möchten, sowie schrittweise Videoanleitungen und andere Installationsanweisungen.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Profi-Installation vs. Heimwerker-Sicherheitssysteme.
Professionelle Überwachung vs. Selbstüberwachung
Die meisten Sicherheitsexperten raten dringend zu einer professionellen Überwachung. „Natürlich sollte der Verbraucher selbst entscheiden, aber wenn Sie sich ein Sicherheitssystem zulegen wollen, sollten Sie die Überwachung wirklich in Betracht ziehen“, sagt Klein. Er weist darauf hin, dass man zum Beispiel, wenn man sich selbst überwacht und im Urlaub ist und eine Benachrichtigung erhält, dass die Tür geöffnet wurde, was soll man dann tun? „Sie sitzen am Strand, Sie haben die Benachrichtigung erhalten, aber sie ist nur an Sie gegangen“, sagt er. Bei einer professionellen Überwachung erhalten Sie zwar immer noch eine Benachrichtigung, aber Sie wissen auch, dass das Überwachungsunternehmen die Sache im Griff hat. Ring bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für professionelle Überwachung, beginnend bei 100 Dollar pro Jahr. Abode bietet auch eine kurzfristige Überwachung für nur drei Tage an, was ideal ist, wenn Sie nur für eine kurze Zeit außerhalb der Stadt Schutz benötigen.