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Der Metallverarbeiter SFS Group gibt die Details zum geplanten Börsengang bekannt. So sollen die Aktien des Ostschweizer Unternehmens am 7. Mai erstmals an der Schweizer Börse gehandelt werden, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt. Das Bookbuilding beginnt heute und soll am 6. Mai enden.
Den Investoren sollen laut der Mitteilung vorerst 5'057'500 neu auszugebende Aktien und 4'951'410 bestehende Aktien mehrheitlich aus den Beständen der Gründerfamilien angeboten werden. Darüber hinaus hätten einzelne Mitglieder der Gründerfamilien den Banken eine Mehrzuteilungsoption von bis zu 992'420 Aktien gewährt, welche bis 30 Kalendertage nach dem ersten Handelstag ausgeübt werden kann.
Preisspanne 57 bis 69 Franken
Die Preisspanne für die angebotenen Aktien mit einem Nominalwert von je 0,10 Franken wurde auf 57 bis 69 Franken festgelegt, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Dies führe zu einer Marktkapitalisierung des Unternehmens von 2,13 bis 2,59 Milliarden Franken. Durch die 5'057'500 neu auszugebenden Aktien fliessen dem Unternehmen zudem neue Mittel in der Höhe von 288 bis 349 Millionen Franken zu. Dieses Geld soll in Wachstumsprojekte investiert werden.
Nach dem Börsengang und sofern die Mehrzuteilungsoption vollständig ausgeübt wird, halten die Gründerfamilien noch 55 Prozent sowie die Mitglieder der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrats 2,4 Prozent der Aktien. Der Free Float beträgt somit 42,6 Prozent. Die verkaufenden Familienaktionäre sowie die Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung haben laut der Mitteilung eine Stillhaltevereinbarung («Lock-up») von 12 Monaten vereinbart, einige sogar eine solche von 24 Monaten.
(sda/me/sim)