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Antrittsbonus von vier Millionen Dollar. Ausserdem 2,9 Millionen allein für Umzugskosten. Oracle-Chef Ellison "sprachlos" über die Ernennung Apothekers.
Der ehemalige SAP-Chef und designierte HP-CEO Lèo Apotheker lässt sich seinen Einstieg beim amerikanischen Computerbauer gut bezahlen. Wie aus einer Mitteilung des Konzerns an die US-Börsenaufsicht hervorgeht, erhält Apotheker allein im November einen Antrittsbonus von vier Millionen US-Dollar, eine Pauschale von 2,9 Millionen Dollar für Umzugskosten und eine Entschädigung von 1,7 Millionen Dollar für das Konkurrenzverbot. Das Grundsalär soll in den ersten zwei Jahren rund 1,2 Millionen Dollar betragen, ergänzt durch auf mehrere Jahre verteilte Optionen auf mehrere hunderttausend HP-Aktien. Dazu kommen weitere Bonuszahlungen, die nach diversen Berichten zwischen 200 und 500 Prozent des Grundsalärs betragen können.
Oracle-Chef Larry Ellison ist derweil "sprachlos" über die Wahl von Apotheker zum neuen HP-Chef, wie er in einem E-Mail an das 'Wall Street Journal' schrieb. Anstatt auf starke HP-interne Kandidaten zu setzen, habe man sich für jemanden entschieden, "der gefeuert wurde, weil er bei SAP so einen schlechten Job gemacht hat", so Ellison weiter. Keiner der HP-Verwaltungsräte besitze viele Aktien des Computerkonzerns, so hätten diese auch nicht viel zu verlieren. "Der HP-Verwaltungsrat muss nun umgehend geschlossen zurücktreten. Der Wahnsinn muss ein Ende haben", polterte Ellison weiter im E-Mail. Eine HP-Sprecherin wollte die Aussagen Ellisons gegenüber dem 'WSJ' nicht kommentieren, diese würden die Ehre einer Antwort nicht verdienen. (bt)