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Entwicklung der Grundstückgewinnsteuer
25.06.2019 - Die Gemeinden erheben Steuern auf Gewinne, die Privatpersonen oder Firmen mit Verkäufen von Grundstücken erwirtschaften – die sogenannte Grundstückgewinnsteuer. Diese Einnahmen verbleiben bei den Politischen Gemeinden und werden auch nicht in den kantonalen Finanzausgleich eingerechnet. Wie die untenstehende Grafik zeigt, war das Jahr 2017 ein Rekordjahr, was die Grundstückgewinnsteuern im Kanton Zürich betrifft. Seit dem Jahr 1990 war der Durchschnittswert nie mehr so hoch. Es bleibt zu hoffen, dass der Rekordwert kein schlechtes Vorzeichen ist: Denn 1991 – also im Jahr nachdem der kantonale Durchschnittswert der erhobenen Grundstückgewinnsteuern letztmals so hoch war - begann in der Schweiz die Immobilienkrise. Diese führte zu einer langen rezessiven Entwicklung der Gesamtwirtschaft, und sorgte für steigende Arbeitslosenzahlen. Sie dauerte bis ca. 1997 an. Was die Grafik auch zeigt, ist die zunehmende geografische Konzentration der erhobenen Grundstückgewinnsteuern im Seebecken und in der Nähe der Stadt Zürich. Angesichts der hohen Immobilienpreise erstaunt der Anstieg der Steuererträge in dieser Region nicht.