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Nahrungsmittelallergien sind in den letzten zehn Jahren häufiger geworden. Wissenschaftler glauben, dass mehr Forschung erforderlich ist, um die Faktoren zu entwirren und zu verstehen, die zur Auslösung einer Nahrungsmittelallergie beitragen. Dies könnte junge Mütter beunruhigen, die häufig Probleme haben, beim Stillen eine Nahrungsmittelallergie bei ihren Babys auszulösen. Neuere Forschungen kontraindizieren jedoch, dass Muttermilch Nahrungsmittelallergien bis in die frühe Kindheit verhindern kann.
Wie schützt Muttermilch vor Nahrungsmittelallergien?
Die Daten zeigen, dass ein bestimmtes Muster komplexer Zucker in der Muttermilch mit einer verringerten Rate von Nahrungsmittelallergien bei Säuglingen zusammenhängt. Muttermilch besteht aus komplexen Zuckern, die als Humanmilch-Oligosaccharide oder HMOs bezeichnet werden. HMOs sind nach Laktose in der Muttermilch der drittgrößte Milchfeststoff.
Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass diese komplexen Zucker dazu beitragen, zukünftige Allergien zu verhindern, die sich im Kindesalter entwickeln können. Studien an Darmmikroben gestillter Babys zeigten, wie HMOs das Immunsystem trainieren, um allergische Reaktionen zu reduzieren. Zucker ist zwar für Babys nicht verdaulich, wirkt jedoch als Präbiotikum und unterstützt die Entwicklung der Darmflora oder der Darmmikrobiota. Diese Mikroflora ist der Hauptbeeinflusser von allergischen Erkrankungen beim Menschen. Die Menge und Zusammensetzung von HMOs kann bei Frauen variieren, hauptsächlich basierend auf ihrer Demografie, ethnischen Zugehörigkeit, Laktationsphase und Gestationsalter.
Eine Studie mit 421 Säuglingen und Milchproben zeigte, dass gestillte Säuglinge ein geringeres Risiko für Krankheiten wie Asthma, Keuchen, Fettleibigkeit oder Infektionen hatten. Das Bewusstsein in den frühen Stadien der Kindheit setzt sich möglicherweise nicht immer bis in die späte Kindheit fort, aber sie sind verlässliche Indikatoren für die Zukunft. Eine von der Zeitschrift Allergy veröffentlichte Studie führte einen Hautstich-Test für Säuglinge und Kleinkinder durch und zeigte, dass gestillte Babys nicht auf Nahrungsmittelallergene reagierten.
Diese Studien zeigten auch, dass nicht ein einzelnes HMO, sondern die Gesamtzusammensetzung des HMO eine entscheidende Rolle bei der Sensibilisierung des Darms für allergische Reaktionen spielte. Dies ist ein klarer Hinweis darauf, dass Muttermilch und Nahrungsmittelallergien miteinander zusammenhängen und Muttermilch für therapeutische Interventionen glaubwürdig ist.
Das Stillen Ihres Babys hat einen unermesslichen Wert. Es bietet Ihrem Baby eine anfängliche Immunität, erhöht die Bindung zwischen Mutter und Kind und beugt Nahrungsmittelallergien in der frühen Kindheit vor. Es kann die wichtigste Aktivität zwischen Mutter und Baby sein, die ihr Baby schützt und pflegt.
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