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Nitrat überschreitet den Grenzwert von 25 mg/l im Grundwasser landesweit an fast 15% aller Messstellen. In überwiegend ackerbaulich geprägten Gebieten liegen die Konzentrationen an mehr als 40% der Messstellen über dem Grenzwert.
Grundwasser enthält von Natur aus nur wenig Nitrat. Für Grundwasser, das als Trinkwasser genutzt wird oder dafür vorgesehen ist, gilt gemäss Gewässerschutzverordnung GSchV ein Grenzwert («numerische Anforderung») von 25 Milligramm pro Liter (mg/l). In den letzten Jahren wurde dieser Grenzwert landesweit an 12 bis 15% der NAQUA-Messstellen überschritten.
Ackerbaugebiete betroffen
Hauptverantwortlich für die grossflächige Belastung des Grundwassers mit Nitrat ist die intensive landwirtschaftliche Bewirtschaftung. In Gebieten, die überwiegend von Acker- oder Gemüsebau geprägt sind, überschritten in den letzten Jahren mehr als 40% der Messstellen den Grenzwert von 25 mg/l. Betroffen ist primär das Mittelland. Dort lagen die Konzentrationen an 80% der Messstellen bei über 10 mg/l.
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Letzte Änderung 08.02.2021