Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03524.jsonl.gz/2222

Bei einer Bindehautentzündung gibt es vielseitige Symptome am und im Auge, die sich für den Betroffenen oft unangenehm anfühlen. Besonders auffällig ist eine starke Rötung des Auges, die durch die stärkere Durchblutung der Gefässe in der Bindehaut verursacht wird. Zudem kann es zu einem Brennen oder Jucken im entzündeten Auge kommen. Einige Betroffene berichten auch von einem Fremdkörpergefühl oder dem Gefühl, Sandkörner im Auge zu haben.
Oft kommt es bei einer Konjunktivitis zu einer erhöhten Sekretbildung im Auge, um den Krankheitserreger auszuschwemmen. Dieses schleimige, oft gelblich gefärbte Sekret führt dazu, dass deine Augen verklebt sind und sich nur schwer öffnen lassen. Infolge der gereizten Bindehaut kann es zu einer erhöhten Blendempfindlichkeit (Photophobie) kommen.
Eine Bindehautentzündung kann verschiedene Ursachen haben. Sie kann bakteriell (durch Bakterien) oder viral (durch Viren) verursacht werden. In einigen Fällen ist sie jedoch durch nicht infektiöse Ursachen bedingt. Letzteres können zum Beispiel Allergien sein. Die allergiebedingte Entzündung tritt häufig im Frühjahr auf, wenn die Saison des Pollenflugs beginnt. Diese Art der Bindehautentzündung ist vergleichsweise harmlos. Sie ist nicht ansteckend, sondern wird durch eine Überempfindlichkeit des Auges auf eine bestimmte Pollenart ausgelöst.
Es gibt nicht nur einen Bakterienstamm, der zu einer Bindehautentzündung führen kann. Häufige Erreger sind beispielsweise:
Bei einer viralen Bindehautentzündung, deren Ursache Viren sind, werden zwei Arten unterschieden.
Eine virale Bindehautentzündung ist gefährlicher als eine bakterielle. Sie ist nicht nur ansteckender, sondern kann auch auf andere Teile des Auges, beispielsweise die Hornhaut übergehen.
Grundsätzlich solltest du mit einer Bindehautentzündung immer einen Arzt aufsuchen. Der Verlauf einer Bindehautentzündung sollte unbedingt durch einen Augenarzt untersucht werden. Dieser ermittelt den konkreten Auslöser deiner Beschwerden und verordnet die entsprechenden Medikamente. Augenärzte gehen bei einer Bindehautentzündung in schweren Fällen von einer Krankheitsdauer von bis zu drei Wochen aus. Solltest du Kinder haben, die davon betroffen sind, sollten sie während dieses Zeitraumes nicht in die Schule gehen. Eine Bindehautentzündung ist ansteckend, weshalb soziale Kontakte vermieden werden sollten, bis die Behandlung erfolgreich war.
Welches Medikament am besten wirkt, entscheidet dein Augenarzt. Es gibt verschiedene Präparate, die bei Augenentzündungen verschrieben werden. Sie unterscheiden sich in ihrer Wirkung, je nachdem, welche Ursache der Bindehautentzündung zugrunde liegt. Dabei muss es sich nicht zwingend um Augentropfen handeln. Sind die Augenlider ebenfalls von der Infektion betroffen, kann auch die Verwendung einer Augensalbe Abhilfe schaffen. Eine Kombination beider Medikamente ist ebenfalls möglich.
Sollte es sich um eine leichte Reizung der Bindehaut handeln, kannst du auch ein Medikament in der Apotheke kaufen. Das sind oft Augentropfen, die die Bildung von Tränenflüssigkeit unterstützen und so zur Befeuchtung des Auges beitragen. Lass dich in diesem Fall immer von deinem Apotheker und im Zweifelsfall von deinem Augenarzt beraten. Auch bei Fragen zur Anwendung können sie dir weiterhelfen.
Damit du niemanden ansteckst, solltest du deine sozialen Kontakte für die Dauer der Krankheit gering halten. Dein Arzt wird die entsprechend die Arbeitsunfähigkeit bescheinigen. Ausserdem solltest du auf eine erhöhte Handhygiene achten. Dazu zählt häufiges Händewaschen und die Desinfektion der Hände. Vor allem, wenn du mit dem Sekret des entzündeten Auges in Berührung gekommen bist, solltest du deine Hände reinigen. So vermeidest du, die Erreger weiter zu verbreiten.
Teile dein Kopfkissen nicht mit anderen, während deine Augen entzündet sind. Zudem solltest du alle Kissenbezüge waschen, um einer erneuten Ansteckung vorzubeugen. Wenn du Kontaktlinsenträger bist, darfst du für die Dauer der Bindehautentzündung keinesfalls Kontaktlinsen tragen. Sie können nicht nur die Genesung behindern, sondern sogar dazu führen, dass sich die Symptome verschlimmern.
Die Operation eines Grauen Stars zählt zu den erfolgreichsten und sichersten Eingriffen im Bereich der Augenchirurgie. Dennoch kann es vorkommen, dass die Sehkraft der Augen innerhalb der nächsten Monate wieder nachlässt: Bei etwa 25 bis 50 Prozent der Patienten entwickelt sich eine Trübung der verbliebenen Linsenkapsel. Die als Nachstar bezeichnete Komplikation ist störend, aber ungefährlich. Wir erklären dir, wie es zu der unerwünschten Nebenwirkung kommt und mit welchen Mitteln Augenärzte das Problem beheben.
Das Gerstenkorn, in der Fachsprache Hordeolum und in der Schweiz oft Urseli genannt, ist schmerzhaft und unangenehm. Was als leichte Schwellung und Eiterknötchen am Augenlid anfängt, wird zu einer ausgewachsenen druckempfindlichen Augenrötung. Auch aus kosmetischer Sicht ist es nicht gerade ein Hingucker. Verantwortlich für das unschöne Gerstenkorn ist eine bakterielle Infektion. In den meisten Fällen verläuft die Entzündung harmlos und verschwindet von alleine. Kämpfst du aber häufiger mit Gerstenkörnern, dann nimm es nicht auf die leichte Schulte: Es deutet auf ein schwaches Immunsystem oder eine andere Erkrankung hin. Alles über die lästige Entzündung erfährst du hier.
Dass zum Lesen und Schreiben nicht immer die Augen benötigt werden, beweist die Blindenschrift. Hier erfährst du, was die Blindenschrift genau ist, welche Schriftarten es gibt und wie sie funktioniert.