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Früh weckt mich die Tempelglocke, ich bleibe aber liegen und döse vor mich hin. Die Süddeutsche lese ich auch noch, bevor ich zum Frühstück gehe.
Heute habe ich keine Pläne, möchte es ruhig nehmen und die vergangenen Monate reflektieren. Ich spaziere durch Bhaktapur, komme am Potter’s Square vorbei, erreiche auch den belebten und breiten Araniko Highway. Als eine Blasmusik vorbeizieht, zeige ich dem Klarinettisten (er führt die Band an, spielt das Motiv vor, die anderen machen nach) ein Foto von mir mit der Klarinette. Er ist ganz erfreut und spielt fortan mir zu.
Ich finde ein kleines Kaffee wo es gute Momos und auch einen guten Kaffee gibt und zum Dessert Yoghurt (Spezialität von Bhaktapur) mit frischen Früchten. In einem Souvenirladen kaufe ich das Buch Yak Girl von Dorje Dolma.
Der Verkäufer meint auf meine Frage nach den leeren Strassen, dass die Touristen wirklich fehlen.
Gegen Abend setze ich mich auf eine Mauer im Durbar Square und schaue dem Treiben zu. Jetzt hat es viele Menschen. Ich vermute, es sind Einheimische, die den Samstagabend mit Flanieren geniessen.
29.2.2020