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CH: SEK veröffentlicht Leitfaden zur geschlechtergerechten Sprache
“Gleichgestellt in Wort und Bild – Geschlechtergerechte Sprache für die Kirchen” lautet der Titel des jüngst veröffentlichten Leitfadens des SEK.
“Fair und ansprechend” soll Sprache demnach gestaltet sein: “Wir wollen eine Sprache, die Geschlechtergerechtigkeit zum Ausdruck bringt und trotzdem nicht schwerfällig wirkt”, so der SEK in der Broschüre. Empfohlen wird, unterschiedliche Varianten zu verwenden und “die Flexibilität der Sprache auszuschöpfen”. Es gebe verschiedene Formen der Sprache und unterschiedlichen Sprachgebrauch: “Was mündlich stimmt, lässt sich nicht immer gleich gut schriftlich ausdrücken.” Eine Rede oder Predigt müsse “klingen”, Statuten und Gesetzestexte hingegen präzise formuliert sein, aber “nicht zwingend literarische Qualitäten aufweisen”.
Gewisse geschlechtergerechte Formulierungen könnten je nach Kontext mehr oder weniger geeignet sein. Das Ziel, Frauen und Männer zu nennen, bestehe jedoch immer. In der Broschüre gibt der SEK zu verschiedenen Beispielen Empfehlungen zu richtigen, je nach Kontext möglichen und unfairen oder falschen Ausdrucksweisen. Auch neue Schreibweisen wie “Student_in” oder “Student*in” sollten je nach Zielpublikum benutzt werden.
Schliesslich weist der SEK auch auf eine geschlechtergerechte Bildsprache hin. Ein massgeblicher Teil unserer Kommunikation finde nicht in Worten, sondern in Bildern statt. Viele Publikationen transportierten häufig stereotype Darstellungen von Frauen und Männern.