Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03117.jsonl.gz/176

Bezüger einer Rente der Unfallversicherung werden den Bezügern einer Rente der Invalidenversicherung gleichgestellt. Das heisst, eine erhebliche Behinderung liegt dann vor, wenn ein Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent vorliegt oder eine HE der Unfall- oder Invaliditätsversicherung verfügt wurde.
Erhält eine Person keine Hilflosenentschädigung, gilt es zu klären, ob mindestens eine der zwei Voraussetzungen für eine HE erfüllt ist. Dies bedeutet, eine Person muss in mindestens bei einer der sechs Lebensverrichtungen (Abstehen, Absitzen, Abliegen/ An- und Auskleiden/ Körperpflege/ Verrichten der Notdurft/ Essen/ Fortbewegung im und ausser Haus sowie Kontaktpflege) regelmässig und dauerhaft auf die Hilfe von Drittpersonen angewiesen sein, damit sie von der Ersatzabgabe befreit wird.
Bei Bezügern einer IV-Rente oder einer Hilflosenentschädigung der IV sollte die Ersatzbefreiung automatisch erfolgen, da die Behörden der Wehrpflichtersatzverwaltung darüber informiert werden.