Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03365.jsonl.gz/1909

Endlich sehen wir das Schwarze Meer. Schwarz ist auch der Himmel. Nach Wochen regnet es wieder einmal, so dass Sir James Scheiben wieder klarsichtig werden. Heute morgen haben wir auf zweitausend Meter über Meer Spiegeleier gegessen. Haben Höhen von Zweitausend vierhundert Meter überwunden und sind jetzt auf Meereshöhe. Unterwegs haben wir Sir James in Savsat einen neuen Schlauch gespendet. Das Rad haben wir am Schwarzen Meer in Hoppa nahe der georgischen Grenze gratis auswuchten lassen können. Jetzt sind alle wieder fit.Leider ist das Ufer des Schwarzen Meeres mit einer vierspurigen Autobahn verbaut. Es lässt sich kein Übernachtungsplatz ausmachen. Es wäre auch unmöglich einen allfälligen Platz zu erreichen, da die Leitplanken uns hindern, die Autobahn zu verlassen. In den Städten gäbe es zwar Hotels. Laut Lonely Planet ist es aber schwierig ein für uns geeignetes zu finden. Entweder sind diese Hotels in Mitten der Städte, wo wir Sir James kaum parken können oder sie sind so bescheiden, dass wir lieber in Sir James übernachten möchten. Liseli fährt und fährt. Es ist bereits dunkel. Es bleibt uns schlussendlich nichts anderes übrig als an einer Tankstelle zu übernachten. So kommt es, dass es an Position Nord 41° 03' 53.3'' und Ost 39° 13' 2.8'' lediglich eine Tomatensuppe, Salat und Sardinen zum Essen gibt. Gute Nacht.
Copyright (c) 2010 www.k-u-r-s.ch. All rights reserved.
Programmierung durch: SokratesSoft GmbH