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Projekt von Helvetas in Guatemala geht in die 3. Phase
Guatemala gehört zu den ärmsten Länder der Welt und seit der Unterzeichnung des Friedenvertrags im Jahre 1996 sind die einzelnen Gemeinden zuständig für die Versorgung mit Trinkwasser und für die Siedlungshygiene. Da den Gemeinden jedoch häufig das Know-How und die nötigen Mittel für den Aufbau eines nachhaltigen Siedlungswasser Management fehlen, leiden viele Menschen an den Folgen von verschmutztem und mangelndem Wasser.
Aus diesem Grund führte Helvetas 2005 eine Studie in 16 Gemeinden des Departements San Marcos durch und wählte aufgrund dieser Studie besonders benachteiligte Gemeinden aus, in denen eine Verbesserung der Wassersysteme vordringlich ist. Um die Lebensbedingungen und die Gesundheit der Bevölkerung in diesen Gemeinden nachhaltig zu verbessern, plante Helvetas mehrere Projektphasen: Die 1. Phase startete im Jahr 2006 und verhalf durch den Bau und der Renovation von Trinkwasserversorgungssystemen, der Verbesserung der Siedlungshygiene durch den Bau von Latrinen und durch Aufklärungsarbeit in den Bereichen Hygiene und Umwelt ca. 17'000 Menschen zu sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen. Die 2. Phase wurde dann 2011 in Angriff genommen und weitere Gemeinden wurden mit einem guten Trinkwasserversorgungsystem versorgt, wovon weitere 7'500 Menschen profitieren.
Nach dem die ersten 2 Projektphasen erfolgreich realisiert werden konnten, lanciert Helvetas nun die 3. Projektphase, die voraussichtlich bis 2017 dauern wird. Ziel ist es die Lebensbedingungen von insgesamt 9 Gemeinden im westlichen Hochland Guatemalas zu verbessern und weiteren 14'400 Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen.
Möchten Sie mehr über die 3. Projektphase von Helvetas in Guatemala erfahren? Hier gelangen Sie direkt zur Projektbeschreibung.