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In Argentinien gibt es seit den Anfängen des Kinos eine enge Beziehung zwischen Literatur und Film. Alan Pauls hat diverse Drehbücher für Kinofilme verfasst und arbeitet seit einigen Jahren an einem biographischen Essay über den experimentellen chilenischen Filmemacher Raúl Ruiz. Selva Almada hat neben literarischen Reportagen und Romanen ein vielschichtiges Büchlein über Lucrecia Martels vielgepriesenen Film «Zama» verfasst, das sich explizit als Arbeit am literarischen Mythos versteht. Zudem gibt es in Argentinien seit dem Goldenen Zeitalter des Comics von 1940 bis 1960 und Héctor Germán Oesterhelds Jahrhundertwerk «El Eternauta» (1957-59) einen fruchtbaren Austausch zwischen Literatur und Comics, wofür die hochliterarischen Graphic Novels María Luques beredtes Zeugnis ablegen. Im Gespräch miteinander wird auf die argentinischen Eigenheiten und Traditionen eines Erzählens in Worten und Bildern eingegangen.
Das Gespräch findet auf Spanisch mit deutscher Übersetzung statt.
Büchertisch: Librería El Cóndor, Buchhandlung im Volkshaus.
In Kooperation mit und dank Unterstützung von:
Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia (u.a. im Rahmen des Programms «COINCIDENCIA - Kulturaustausch Südamerika-Schweiz»), Avina Stiftung, Albert Huber-Stiftung, Fachstelle Kultur des Kantons Zürich, Übersetzerhaus Looren, Romanisches Seminar der Universität Zürich und SNF-Forschungsprojekt «Contested Amnesia and Dissonant Narratives in the Global South», Zeitschrift «Reportagen», Kino Xenix, Internationales Comic-Festival Fumetto, Internationales Literaturfestival Buenos Aires FILBA, Argentinische Botschaft in der Schweiz.