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„Ich fing an mit dem Motorradfahren, weil mein Großvater mich als Kind bereits mit zum Speedway nahm. Ich war sofort fasziniert davon. So fing ich auf einer 85cc Speedway-Maschine an, aber hatte von Anfang an das Gefühl, dass ich schneller fahren wollte. Also musste schnell ein Minimoto her und von da an fuhr ich Straßenrennsport.
Es ist jedes Mal ein besonderes Erlebnis für mich, wenn ich auf der Rennstrecke bin. Aber 2015 war natürlich ganz besonders. Sehr speziell war es für mich, einen Doppelsieg auf meiner Hausstrecke einzufahren.
2015 war mein erstes Jahr in der Superbike und wir begannen mit einigen Pre-Tests in Spanien. Mit zwei spektakulären Highsidern habe ich leider gleich mein Bike ordentlich zerlegt und konnte nicht viele Runden fahren. Nichtsdestotrotz habe ich sofort ein gutes Gefühl auf dem Bike gehabt und gewann sofort das erste Rennen. Und sechs von zehn Rennen zu gewinnen und zusätzlich noch drei Podiumsplätze in der ersten Saison – das kann sich sehen lassen, denke ich.
The Racing-Szene in Schweden wächst. Es gibt da einige sehr schnelle Fahrer in der großen Klasse, da macht das Racing auch richtig Spaß. Mein Ziel ist es definitiv, in der World Superbike zu fahren und dort konkurrenzfähig zu sein. Natürlich auch die MotoGP, aber das muss man abwarten. Alles, was ich momentan weiß ist, dass ich nächstes Jahr auf einer Kawasaki fahren werde.
Wenn ich nicht auf der Rennstrecke bin, arbeite ich weiter an mir, um ein besserer Fahrer zu werden. Aber ich kann auch mal ausspannen, wenn ich Freizeit habe. Die Zeit mit Freunden genießen und einfach nur Spaß haben.“