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Obedience
Obedience bedeutet Gehorsam
(Unterordnung) und dieser Hundesport wird im Herkunftsland England und
in den nordischen Ländern schon seit rund 20 Jahren praktiziert.
In der Schweiz ist er seit 1. Januar 1996 offiziell anerkannt.
Obedience steht allen Hunden offen und ist für Corgis bestens
geeignet. In den Ländern, wo diese Hundesportart schon länger
bekannt ist, haben Corgis gute Resultate erzielt.
Mit verschiedenen reglementierten Übungen soll mit Obedience die
Intelligenz, Gewandtheit und das kooperative Verhalten der Hunde zur
Geltung kommen. Es handelt sich dabei um erzieherische und sportliche
Aufgaben, welche die Sozialisierung und artgerechte Entwicklung des
Hundes fördern.
Obedience setzt eine gute Harmonie zwischen Hundeführer und Hund
voraus. Es ist daher notwendig, dass der Hundeführer ein
ausreichendes Wissen über die Erziehung und Ausbildung eines
Hundes besitzt.
Seit 1. August 2002 ist das neue Obedience-Reglement für die
Schweiz in Kraft. Das neue Reglement hat 4 Leistungsklassen:
Beginnersklasse (freiwillig), Obedience 1, Obedience 2 und Obedience 3.
Pro Klasse werden je 10 verschiedene Übungen verlangt.
Beginnersklasse:
Während den Wettkämpfen gelten in der Beginnersklasse und
Obedience 1 unter anderem folgende Regeln:
- Sitzen in der Gruppe, 30 Sekunden
- Ablegen in der Gruppe, 1 Minute
- Freifolge
- Platz aus der Bewegung
- Heranrufen in die Grundposition
- Voransenden in ein Viereck
- Bringen (Tragen), fremdes Apportierholz
- Bringen über die Hürde
- Eigenidentifizieren
- Kontrolle auf Distanz
In den Klassen 1, 2 und 3 werden entsprechend höhere Anforderungen
gestellt. Die Klasse 3 entspricht den internatonalen Anforderungen des
FCI-Reglements.
- Am Tag des Wettkampfes muss der Hund in der Beginnersklasse
mindestens 9 Monate und in Obedience 1 mindestens 12 Monate alt
sein.
- Bauchtaschen und dergleichen dürfen während des
Wettkampfes nicht getragen werden.
- Der Hundeführer darf während des Wettkampfes keine
Motivationsgegenstände oder Futter sichtbar auf sich
tragen.
- Der Hund darf zwischen den Übungen motiviert werden (verbal
und non verbal).
- Die Hunde werden angeleint zu den Übungen 1 bis 3
geführt. Der Hund darf nur mit einem lockeren, nicht auf "Zug"
eingestellten Halsband geführt werden.
- Während den Übungen 1 und 2 dürfen die Hunde ein
Halsband tragen. Nach den Übungen 1 und 2 werden die Hunde
angeleint.
- Übung 3 - 10 wird ohne Halsband und Leine durchgeführt.
Diese sind nicht sichtbar vom Hundeführer (in der Tasche) zu
tragen oder dem Wettkampfleiter zu übergeben. Zwischen den
Übungen hat der Hund mit Anschluss an den Hundeführer zu
gehen.
Es können max. 320 Punkte erreicht werden. Um von einer Klasse in
die höhere Klasse aufzurücken, muss der Hund die Prüfung
mit "vorzüglich" (256 bis 320 Punkte) bestehen.
https://www.obedience.ch/
www.welshcorgi-news.ch
28.07.2017