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Amortisieren und die finanzielle Belastung senken
Falls Sie Ihre Hypothek nicht amortisieren, könnte die Bank Sie zwingen, Ihr Zuhause zu verkaufen. Unabhängig davon, ob der Zeitpunkt günstig ist oder nicht. Wenn Sie das vermeiden wollen, finanzieren Sie die Rückzahlung aus den Kapitalleistungen der 3. oder 2. Säule, die mit der Pensionierung fällig werden. Oder, noch besser, Sie planen frühzeitig. Überweisen Sie das Geld, das Sie dank der tiefen Hypothekarzinsen sparen, auf ein Sparkonto. So können Sie nach der Pensionierung Ihre Hypothek freiwillig oder auf Verlangen der Bank amortisieren und senken so Ihre finanzielle Belastung. Aufgepasst: Wenn Sie zu viel oder alles zurückzahlen, binden Sie viel Kapital und haben möglicherweise zu wenig Reserven, wenn Sie Geld brauchen, zum Beispiel für einen Platz im Pflegeheim. Ausserdem können Sie auch keine oder weniger Schuldzinsen vom steuerbaren Einkommen abziehen.
Müssen Sie Ihre Hypothekarstrategie anpassen?
Überdenken Sie Ihre Strategie, bevor Sie pensioniert werden, und reden Sie mit Ihrem Bankberater. Wenn Sie die Pensionierung entspannt geniessen und sich nicht laufend über das Auf und Ab an den Geldmärkten informieren wollen, setzen Sie lieber auf Festhypotheken. Die Laufzeit hängt von Ihren Plänen ab. Wenn Sie wissen, dass Sie noch lange in Ihrem Haus wohnen werden oder Ihre Tochter das Haus nach Ihrem Tod gerne übernehmen würde, wählen Sie längere Laufzeiten. Falls Sie planen, bald in den Süden zu ziehen, verkürzen Sie die Laufzeiten. Ob kurz oder lang, sinnvoll sind gestaffelte Laufzeiten, also zwei (oder drei) Hypotheken mit unterschiedlichen Laufzeiten statt einer Hypothek. Natürlich könnten Sie vielleicht mit etwas Glück ein paar Franken sparen, wenn Sie auf variable Hypotheken oder Saron-Hypotheken setzen. Aber, Hand aufs Herz, ist Ihre Seelenruhe nicht mehr wert?