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Die Erhebung „Alpen- und grenzquerenden Personenverkehr (A+GQPV)“ dient dazu, die Personenverkehrsströme über die Schweizer Grenzen und Alpen auf Strasse und Schiene zu erfassen. Sie findet alle 5 Jahre statt. Befragt werden auf freiwilliger Basis rund 100'000 Personen, wobei die Interviews direkt an den Grenz- bzw. Alpenübergängen stattfinden. Pro Übergang werden über das Jahr verteilt an 6 bis 18 Tagen Befragungen durchgeführt. Die Auswahl der Erhebungstage geschieht nach dem Zufallsprinzip.
Im Rahmen der Interviews werden folgende Informationen erfasst:
- Woher (Quelle), wohin (Ziel) und warum (Fahrtzweck) sind die Reisenden unterwegs?
- Welche Fahrzeuge (Typ, Treibstoffart) werden im Strassenverkehr genutzt und in welchem Land sind sie immatrikuliert?
- Welche Wagenklasse (1./2.) und welche Verkehrsfunktion (Regional-/Fernverkehr) wird im Schienenverkehr genutzt?
Mit den erfassten Daten kann unter anderem berechnet werden, wie gross die Verkehrsleistung ist, die von Personen mit Wohnsitz im Ausland in der Schweiz erbracht wird. Damit ergänzt die Erhebung zum alpen- und grenzquerenden Personenverkehr den Mikrozensus Mobilität und Verkehr (MZMV) sowie die Statistik des öffentlichen Verkehrs (OeV).