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Bevölkerungsbefragung Stadt Luzern 2019 - Sicherheit
Gut 4 von 5 fühlen sich nachts im Wohngebiet sicher
83 Prozent der Stadtluzernerinnen und -luzerner fühlen sich 2019 sicher, wenn sie nachts allein in ihrem Wohngebiet unterwegs sind; 17 Prozent fühlen sich dabei unsicher. Männer (91%) fühlen sich häufiger sicher als Frauen (75%). 25- bis 64-jährige Personen fühlen sich öfters sicher als 15- bis 24-jährige oder 65- bis 79-jährige Personen. Bewohnerinnen und Bewohner des Linken Reussufers fühlen sich unsicherer als jene der anderen Stadtkreise.
Der Anteil der Personen, die sich nachts sicher fühlen, hat gegenüber den früheren Befragungen zugenommen (frühere Werte: 74–77%). Aus methodischen Gründen ist der Wert von 2012 (82%) nur beschränkt mit den Werten der anderen Befragungen vergleichbar.
3 von 4 beurteilen die Polizeipräsenz als angemessen
Die sichtbare Polizeipräsenz kann zum Sicherheitsempfinden der Bevölkerung beitragen. 77 Prozent der Stadtbevölkerung empfinden 2019 die Polizeipräsenz in ihrem Wohngebiet als angemessen; 14 Prozent sind der Ansicht, die Präsenz sei ungenügend, und 9 Prozent meinen, die Polizeipräsenz sei zu hoch.
In der Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen finden 68 Prozent die Polizeipräsenz sei angemessen. In allen anderen Altersgruppen ist der entsprechende Wert höher. Am häufigsten wird die Polizeipräsenz von den 25- bis 54-Jährigen als angemessen beurteilt, nämlich mit einem Anteil von 80 Prozent.
In den Stadtkreisen Littau und Linkes Reussufer stuft die Bevölkerung die Polizeipräsenz weniger häufig als angemessen ein als in den Stadtkreisen Rechtes Seeufer und Innenstadt.