Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03107.jsonl.gz/1340

Rosengarten Solothurn
Fassade zum Dornacherplatz / Rossmarktplatz
Das Gebäude wird mit einer geschosshohen, orthogonalen Gitterstruktur überzogen. Die Struktur folgt der Logik des Bestandes und übernimmt im Grundsatz die kleinteilige Stützenstruktur. Dank der räumlichen Ausbildung erhält das Netz Tiefe und die Fassade wird als Volumen wahrgenommen. Die Pergola im Attikageschoss wird zur Raumstruktur.
Die Fassade ist aus einzelnen, vorgefertigten Glaspaneel-Modulen aufgebaut. Die Module werden additiv montiert und mit der konzeptionell geplanten Schattenfuge können Masstoleranzen ausgeglichen werden. Es werden zwei Modulbreiten verwendet. An den Längsseiten im Bereich der Arbeitsplätze entspricht die Modulbreite dem Stützenraster. Am Gebäudekopf wird die Modulbreite verdoppelt. Die Glaspaneele sind mit einem extrudierten, natureloxierten Aluminiumrahmen mit für das Objekt gefertigten Profilen eingefasst. Durch die Stringenz der Reduktion auf zwei Modulbreiten und dem präzisen Fugenraster entsteht ein ruhender Gebäudekörper. Die rahmenbildenden Profile vermitteln den Eindruck einer Gitterstruktur aus vertikalen und horizontalen Lisenen. Dieser Raster wird nach oben und unten, der Logik folgend, durch konische Einfassungen des Sturzes und der Brüstung zum Attikageschoss eingefasst. Im Bereich der geschlossenen Arbeitsplätze und den Sitzungs- und Beratungszimmer werden hinter einer gebogenen, perforierten Abdeckung Lüftungsflügel in scheinbar ungeordneter Abfolge platziert.