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Zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert gab es in vielen europäischen Städten bemalte Fassaden mit historisierenden Szenen, monumentalen Figuren, Ornamenten und vorgetäuschten architektonischen Strukturen. Das von Prof. Jérémie Koering geleitete Projekt konzentriert sich auf Profanbauten (Paläste, Rathäuser, Bürgerhäuser etc.) und will die identitätsstiftenden, politischen, sozialen und künstlerischen Sachverhalte analysieren, die diese dekorative Praxis durchziehen.
Das Projekt läuft von September 2021 bis August 2025. Der Schweizerische Nationalfonds hat dafür 1,36 Millionen Franken bewilligt, die grösste Summe unter den vom SNF in diesem Semester bewilligten Projekten.