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Idee
Die ersten Velostationen in der Schweiz wurden nach Vorbildern in nordeuropäischen Ländern Mitte der 90er-Jahre in Betrieb genommen. Sie bieten den Velofahrenden Sicherheit und Schutz für ihr Fahrrad. Die hohen Velodiebstahlquoten und der Vandalismus haben das Bedürfnis nach sicherem Abstellen von Velos an zentraler Lage erhöht. Auch die Nachfrage nach Velodienstleistungen hat zugenommen. Das Potenzial für Velostationen ist heute noch bei weitem nicht ausgeschöpft: In den nächsten Jahren werden in der ganzen Schweiz bei Bahnhöfen, in Betrieben, Ortszentren, grösseren Ausbildungsstätten, Einkaufszentren oder Grossüberbauungen Velostationen realisiert. Für den Umsetzungszeitraum 2011–2014 wurden im Rahmen der Agglomerationsprogramme beim Bund 15 Finanzierungsgesuche für Velostationen mit einer gesamten Investitionssumme von rund CHF 47 Mio. (Bundesanteil rund CHF 17 Mio.) eingereicht.
Was ist eine Velostation?
Velostationen sind abschliessbare Veloparkieranlagen, die Schutz vor Diebstahl, Witterung, Parkschäden, Vandalismus und Übergriffen bieten. Öffentliche Anlagen werden in der Regel durch Personal betreut (Bewachung) und/oder mit elektronischen Instrumenten wie Videokameras kontrolliert (Überwachung). Die Benutzung solcher Anlagen ist oft kostenpflichtig. Es können auch zusätzliche Dienstleistungen wie Velo-Reparaturen oder -Vermietungen angeboten werden. Private Anlagen werden dagegen eher mit elektronischen Instrumenten wie Videokameras kontrolliert oder durch eingeschränkte Nutzungsberechtigungen gesichert (Zutrittskontrolle). Zusätzliche Dienstleistungsangebote sind seltener.