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Noch immer keine Einigung zwischen Servette und YB
Das Transfer-Theater um Jean-Pierre Nsamé ist um einen Akt reifer. Servette akzeptiert auch das verbesserte Angebot der Young Boys nicht und erteilt seinem abwanderungswilligen Stürmer keine Freigabe. Wie die Tribune de Genève berichtet, verlangen die Servette-Verantwortlichen im Minimum eine Million für ihren Topskorer. Allfällige Boni (Weiterverkauf, Nationalmannschaftsaufgebot, etc.) noch nicht inbegriffen. Zudem ist der TdG zu entnehmen, dass sich Nsamés Vertrag im nächsten Sommer nochmals automatisch verlängern sollte, wenn dem Verein der Aufstieg gelingt - egal ob der Kameruner einen Fuss auf den Platz gesetzt hat oder nicht.
Nsamé versteht derweil die Welt nicht mehr und jammert auf dem Trainingsgelände, dass er sich "verletzt" fühlt, dass sich der SFC quer stelle. Die Verantwortlichen beharren auf ihrem Standpunkt, dass Nsamé und sein Berater die Risiken der Klauseln gekannt haben. Schliesslich nahm man den 24-jährigen ohne Vorschusslorbeeren und mit privaten Problemen unter Vertrag. Wenn Nsamé nicht so eingeschlagen hätte, wäre er den Grenats auf der Tasche gelegen.
Man darf gespannt sein, ob sich die beiden Vereine noch finden werden, oder ob gar ein anderer Verein in den Transfer-Poker einsteigt. Bei Servette verspührt man jedenfalls keinen Druck, die Verhandlungen schnellstmöglich zu beenden. Schliesslich schliesst das nationale Transferfenster erst am 30. September 2017. Es darf jedoch davon ausgegangen werden, dass man Jean-Pierre Nsamé nicht mehr im Trikot der Grenats sehen wird – ob mit oder ohne Wechsel.