Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03561.jsonl.gz/1806

Zürich (ots) - Pro Senectute wird 100 und feiert. Zum Jubiläum spielt das Schweizer ...
EFD: Die Entwicklung der Stäbe in der Bundesverwaltung
Bern (ots) - 09. Mai 2003 (EFD) Die Zunahme der Beschäftigtenzahlen
in den Generalsekretariaten der Bundesverwaltung in den neunziger
Jahren entspricht dem Aufgabenwachstum. Dies hält der Bundesrat in
seiner heute erteilten Antwort auf eine Interpellation von
Nationalrat Rudolf Strahm (SP/BE) fest. Weiter schreibt er, dass er
das Arbeiten mit Stäben für Bundesrat und Departemente wegen der
Komplexität der Aufgaben als unerlässlich erachtet.
Strahm hatte mit einer Interpellation Auskunft verlangt über die Personalentwicklung der sieben Departemente der Bundesverwaltung in den letzten zehn Jahren. Er wollte insbesondere wissen, warum immer mehr mit Departementsstäben, statt unter Beizug der Linie (d.h. der Bundesämter und deren Abteilungen und Sektionen) regiert wird. Er verlangte vom Bundesrat Auskunft darüber, ob wachsende Doppelspurigkeiten, Koordinationsprobleme, Konkurrenz- und Revierkämpfe zwischen den Departementsstäben und den zuständigen Bundesämtern und innerhalb der Stäbe zu verzeichnen seien. Er verlangte weiter darüber Auskunft, ob sich die Praxis bewährt habe, in den Departementsstäben zunehmend Quereinsteiger und Generalisten zu beschäftigen, die über keine entsprechende Fachpraxis in der Linie verfügten.
In seiner Antwort legt der Bundesrat dar, dass die Zunahme der Beschäftigtenzahlen in den Generalsekretariaten in den neunziger Jahren dem Aufgabenwachstum entspreche. Zu Buche geschlagen hätten namentlich die Zentralisierungen und Verschiebungen im Rahmen der grossen Reformen (RVR NOVE Due, NOVE IT, Liberalisierung SBB/Post/Swisscom, usw.). Ein Vergleich der Personalbestände der Generalsekretariate zwischen 1991 und 2001 sei somit wenig aussagekräftig.
Die in der Interpellation angesprochene Entwicklung der Stäbe sei kein Phänomen der Verwaltung. Sie lasse sich auch in der Privatwirtschaft beobachten und sei auf die im letzten Jahrzehnt markant gestiegene Komplexität der Systeme und Aufgaben zurückzuführen.
Auskunft: Thomas Schmutz, Eidg. Personalamt, Tel. 031 324 95 42
Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Kommunikation Bundesgasse 3 CH-3003 Bern http://www.efd.admin.ch