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Vorschläge des Personals von BAT in Boncourt
Die Konsultationsdelegation, bestehend aus einer Personalvertretung und den Gewerkschaften Unia und Syna, hat der Geschäftsleitung von BAT gestern ihre Vorschläge zur Verhinderung einer Schliessung des Standortes Boncourt präsentiert. Während drei Wochen arbeiteten 36 Personen praktisch täglich mit den Gewerkschaften zusammen und suchten nach gangbaren Lösungen mit zwei Prioritäten: Fortbestand des Standortes Boncourt und Erhalt aller Arbeitsplätze.
Verfahren wurde eingehalten
Die Voraussetzungen waren gegeben, dass die Arbeitsgruppen und die Konsultationsdelegation (bestehend aus den Gewerkschaften und der Personalkommission) eine gute Arbeit leisten konnten. Das Verfahren konnte unter guten Bedingungen abgewickelt werden. Die Delegation bekam alle nötigen Informationen, und durch die Verlängerung der Konsultationsfrist konnte der Bericht innerhalb der vorgegebenen Frist fertiggestellt werden.
Zwei Achsen, um den Standort zu retten
Das lokale Management von BAT in Boncourt und eine Vertretung der europäischen Direktion (mit Sitz in London) nahmen gestern an der Präsentation dieses Berichts teil. Die Vorschläge der Konsultationsdelegation gehen in mehrere Stossrichtungen. Ein Teil sondiert die Möglichkeiten einer Reorganisation des Standortes Boncourt, ein anderer schlägt als Ansatz eine Reindustrialisierung vor, um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Die Unternehmensleitung wird die Vorschläge nun prüfen und sollte nächste Woche ihre Antwort vorlegen.
Glaubwürdige und realistische Alternativen
Gemeinsam mit dem Personal fordern die Unia und Syna die Geschäftsleitung von BAT auf, die vorgeschlagenen Alternativen wohlwollend zu berücksichtigen und diesem historischen Industriestandort seine Bedeutung beizumessen. Der Standort ist reich an Fachwissen, das der Gruppe sicher noch von Nutzen sein kann. Seine Schliessung wäre ein herber Verlust.
Die Unternehmensleitung muss alles unternehmen, um die Arbeitsplätze und die Industrietätigkeit in Boncourt zu erhalten.
Gemeinsame Medienmitteilung der Gewerkschaften Unia und Syna