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Auswertungen der Bündner Jagden 2018 auf der AJF Website
von Walter Vaterlaus erstellt am 10.04.2019
Die Serie von sehr milden Wintern wurde 2018 durch einen sehr schneereichen Winter unterbrochen. In der Folge reduzierten sich bei einigen Arten die Wildbestände. Sie wurden im Frühling als mittel (Reh), gut (Gämse) bis hoch (Hirsch, Steinwild) eingeschätzt. Der Frühlingsbestand der Hirsche verblieb trotz Rekordstrecke im Jahr 2017 und hohem Abgang durch Fallwild in der Grössenordnung des Vorjahres. Es wird sich zeigen, ob die hohen Schneemengen auf der Alpen-Nord- und Südseite eine verstärkte Zuwanderung in unseren Kanton verursacht hatten. Aufgrund der jährlich erhobenen Zählungen wurde der Hirschbestand auf 16'500 Tiere geschätzt und verblieb damit in einigen Regionen über der tragbaren Grösse. Dementsprechend verfolgte die Jagdplanung in diesen Regionen eine Reduktion der Hirschbestände. Der Hirschabschussplan verlangte einen Abschuss von 5'430 Hirschen, davon mindestens 2'878 weibliche Tiere; gegenüber dem Vorjahr wurde er noch einmal um 60 Tiere erhöht. In den Regionen Surselva, Dreibündenstein, Mittelbünden, Herrschaft-Seewis, Vorderprättigau, Mittel-/Hinterprättigau, Igis-Furna-Fideris und Schanfigg wurde zudem der Anteil weiblicher Tiere an der Strecke bei 55% angesetzt. Nur mit einem erhöhten Eingriff bei den weiblichen Tieren kann nämlich eine Reduktion des Gesamtbestandes erreicht werden.
Alle weiteren Informationen zu den Auswertungen der Jagd 2018 gibt es auf der Website des Amts für Jagd und Fischerei Graubünden (AJF). Link→.