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Grundsätzlich kommentieren wolle der Präsident des Uni-Rates die Studie nicht. Dafür möchte er Missverständnisse aus der Welt schaffen. «Es gibt eine Faustregel, laut ihr kann die Uni für jeden Franken eines Trägerkantons einen zusätzlichen Franken einwerben», so Vischer.
Das heisst, wenn man an einem Ende spart, dann wirkt sich das bis zum Vierfachen auf die Gesamtsumme aus.
«Das ist ein wesentlicher Punkt», erklärt Vischer. Beispielsweise möchte der Kanton Baselland 60 Millionen Franken einsparen. Der Kanton Basel-Stadt würde mitziehen, dann wären es schon insgesamt 120 Millionen. Dazu würde das Budget um weitere 120 Millionen schrumpfen, also total um 240 Millionen, demnach ein Vierfaches von 60. Zum Vergleich: Das aktuelle Budget der Universität Basel beträgt etwas mehr als 700 Millionen Franken.
«Massenentlassungen» wären die Folge, die Reputation der Uni Basel würde leiden. «Auf der ganzen Welt würde man über die Uni lachen.» Aber soweit würde es nicht kommen, entwarnt Vischer. Er vertraue auf die Regierungen der beiden Trägerkantone.
(Text: Milos Mihajlovic)