Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03405.jsonl.gz/2120

Idealerweise sollte jedes Neugeborene osteopathisch untersucht und gegebenenfalls behandelt werden. Während der Schwangerschaft und Geburt können Kompressionen auftreten, die das Kind möglicherweise nicht selber auflösen kann. Dadurch können verschiedenste Symptome entstehen, eventuell auch erst viel später.
Ein nicht aufgelöstes Geburtstrauma kann zu einer Abfolge von Problemen führen, die beim Säugling beginnen und das ganze Leben hindurch anhalten können.
Im Säuglingsalter können Verdauungsschwierigkeiten auftreten, es können Probleme beim Saugen auftreten, das Baby schreit übermässig viel und das Schlafverhalten kann gestört sein.
Mit zunehmendem Alter wächst das Kind in der Regel die Verdauungsprobleme aus, die Schlafstörungen und das unruhige Verhalten können aber viele Jahre andauern.
Das Kind entwickelt möglicherweise Verhaltensprobleme wie Hyperaktivität, es kann sich nicht lange auf eine Aufgabe konzentrieren und ist ruhelos.
Das Immunsystem kann oft erschöpft sein, häufige Infektionen treten auf. Nasennebenhöhlen- und Ohrinfektionen können wegen schlechter Drainage auftreten.
Bei starken, nicht aufgelösten Geburtstraumen treten in der Regel ab ca. 7 Jahren Kopfschmerzen auf.
Spannungen können sich auch negativ auf die Hypophyse auswirken, was zu Hormonstörungen, Wachstumsverzögerung oder verzögertem Einsetzen der Pubertät führen kann.
Es können körperliche Beschwerden wie Rückenschmerzen und Haltungsprobleme auftreten.
Eine Geburtskompression kann auch zu Asymmetrie der Gesichtsknochen und damit zu Unregelmässigkeiten in der Entwicklung des Gebisses und mangelndem Platz für die Zähne führen.