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tomboy hat geschrieben:
beschweren könnt ihr euch über die konsumenten die es missbrauchen.
würde es nicht missbraucht werden würde man es auch nicht verbieten.
demnach tragt ihr selbst die schuld daran, ärgert euch über euch selbst
oder wollt ihr sagen das ihr es nicht missbraucht habt?
der "auf was seid ihr" fred sagt es eindeutig.
Es gibt fast keine Konsumenten die es missbrauchen. Es gibt nur von Politik und Industrie korrumpierte Ärzte die sich weigern, es zu verordnen. Warum sollte es "Missbrauch" sein wenn ich mir einen Arzneistoff selber verordne und "Gebracuch" wenn ihn der Arzt verordnet? So obrigkeitshörig und devot wollen wir dann auch wieder nicht sein, sofern wir uns erwachsene, intelligente und selbstverantwortliche Menschen nennen wollen. Sind wir freilich nur unerfahrene Kinder, liegt der Fall anders. Wenn ich mich recht erinnere, kommen in DE jährlich 30.000 Menschen zu Tode aufgrund der ordentlichen Verwendung ärztlich verschriebener Arzneimittel. So viel sterben aber durch Eigenverordnung nicht. So gesehen wäre das was Du "Missbrauch" nennst, weit gesünder als der "Gebrauch" von Mitteln die der Arzt verordnet.@@@oldolsen@@@
Du verstehst alles von der falschen Seite her.
In den Merck Tropfen sind Geschmacksstoffe nicht eingebracht damit sie übel schmecken und man deshalb nicht so leicht zu viel davon nimmt. Sie sind eingebracht damit sie gut schmecken. Es ist ein Orangen-Geschmackstoff. Die Tropfen schmecken dadurch angenehmer. Der Stoff zur Erhöhung der Viskosität ist wahrscheinlich darin, damit die Dickflüssigkeit der Lösung sich dem aufgesteckten Kunststofftropfer anpasst, damit der zB bei zwanzig Tropfen exaklt einen Milliliter Flüssigkeit abgibt. Das Zeug scheint aber in unterschiedlichen Chargen dann doch in unterschiedlicher Menge anwesend zu sein. Ein Bekannter, der die Tropfen ausprobierte, beklagte sich, sie seien so dickflüssig das nichts aus der Flasche käme. Es ist jedenfalls Teufelszeugs.
Hier ist die Zusammensetzung aus der Roten Liste:Zus.: 1 ml enth.: Morphin-HCl 3H2O 5 mg/20 mg (entspr. 3,795 mg/15,18 mg Morphin).
Sonst. Bestandteile: Kaliumsorbat, Natriumedetat, Saccharin-Natrium 2H2O, Natriumcyclamat, Apfelsinenaroma natürlich konzentriert, Salzsäure, Hyetellose, gereinigtes Wasser, Kohlendioxid q.s.
Mir scheint allerdings, dass die Liste nicht komplett ist weil ich mich daran erinnere, auf dem Beipackzettel des Produkts schien sie viel länger zu sein
Nun, ich kenne wenigstens vier Ärzte die bereit sind, anstatt der Merck Tropfen die selbst gefertigte Lösung zu verschreiben. Und gerade jetzt, wo Geld knapp geworden ist, wird ein Arzt sich eher zur Verordnung der Lösung überreden lassen. Stelle Dir vor: Ich benötige ein Gramm am Tag. Ein Fläschchen Merck Tropfen enthält aber nur zwei Gramm und kostet rund 140 Euro. Das sind, wenn ich das jetzt richtig gerechnet habe, rund 2100 Euro im Monat. Dieselbe Menge in selbst gefertigter Lösung kostet nur 10-14 Euro. Damit bleibt der Arzt leichter im vorgeschrieben Budget. Die Sache ist allerdings die, dass die meisten Ärzte gar nicht wissen, dass diese Möglichkeit besteht. Man muss es ihnen sagen.
Nebenbei erwähnt, diese MorphinHCL Tropfen von Merck haben noch nicht einmal einen Kindersicherheitsverschluss, zumindest hatten sie letzes Jahr noch keinen. Sie haben, wenn ich mich recht erinnere, noch nicht einmal einen "Knackverschluss", Du weißt schon, einer dieser Schraubverschlüsse wo beim ersten Öffnen die Verbindung zu einem unterliegenden Ring reißt, der sozusagen das Verschlußsiegel darstellt. Ein Bekannter rief bei der Firma an und machte sie darauf aufmerksam. Ihr Kommentar war, es sei aus "technischen Gründen" nicht möglich, solche Verschlüsse anzubringen...
Was noch zu erwähnen wäre. Zusatzstoffe, vor allem in retardierten Morphinpräparaten, erzeugen in mir ein scheussliches Empfinden, dass mich zur Dosiserhöhung verleitet. Du hast eine viel zu hohe Meinung von unserer Industrie, oldolson...-