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Soziale Ängste, auch als soziale Phobie bekannt, sind eine Art von Angststörung, die durch eine überwältigende Angst vor sozialen Situationen und dem Befürchten einer negativen Bewertung durch andere gekennzeichnet ist. Menschen mit sozialen Ängsten fühlen sich in sozialen Interaktionen unbehaglich, ängstlich und unsicher.
Nachfolgend findest du verschiedene mögliche Ursachen für die Entstehung von sozialen Ängsten. Nimm dir Zeit und lies diese einzelnen Punkte aufmerksam durch.
Die Veranlagung zur Entwicklung sozialer Ängste kann teilweise genetisch bedingt sein und in Familien vorkommen.
Menschen mit bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen wie Schüchternheit und Angst vor neuen Situationen sind möglicherweise anfälliger für die Entwicklung sozialer Ängste.
Negative Denkmuster, wie überhöhte Erwartungen an sich selbst und Ängste vor negativen Konsequenzen, können die Entstehung sozialer Ängste begünstigen.
Die Fokussierung auf körperliche Symptome wie Erröten oder Herzklopfen kann dazu führen, dass die Symptome verstärkt wahrgenommen und die Angst dadurch verstärkt wird.
Ein Erziehungsstil, der wenig emotionale Unterstützung bietet und stattdessen Kontrolle und Überbehütung fördert, kann das Risiko für die Entwicklung sozialer Ängste erhöhen.
Negative Erfahrungen wie Ausgelachtwerden, Demütigungen oder soziale Ausgrenzung können die Angst vor ähnlichen Situationen verstärken.
Belastende Lebensereignisse (z.B. der Tod eines nahestehenden Menschen) können die Anfälligkeit für die Entwicklung sozialer Ängste erhöhen, da sie Stress und Unsicherheit auslösen können.
Die Soziale Phobie gehört zu den häufigsten psychischen Erkrankungen.
7 bis 12 von 100 Menschen erkranken mindestens einmal im Leben an einer Sozialen Phobie.
Frauen sind eineinhalb Mal so häufig betroffen wie Männer. Meist tritt die Erkrankung erstmals im Jugendalter auf.