Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03196.jsonl.gz/1917

Auszug aus einem 1907 erschienenen Kochbuch:
Um einen guten Kaffee zu erzielen, dürfen nur gute Bohnen verwendet werden. Am besten ist es, den Kaffee ungebrannt zu kaufen und ihn selbst zu brennen.
Gute Kaffeebohnen sind von gelblichgrüner Farbe, voll und gewölbt und dürfen keinen dumpfen Geruch haben.
Kauft man den Kaffee gebrannt, so wähle man nur hell- oder dunkelbraun gebrannte Bohnen, denn die schwarzgebrannte Kaffebohne hat ihre besten Stoffe verloren und ist zur wertlosen Bohne geworden.
Ist man gezwungen nach einem Ersatz für Kaffee zu suchen, dann nehme man keine Zichorien, sondern einen Zusatz von Feigenkaffee oder von gerösteter Gerste oder gebranntem Roggen.
Gerösteter Kaffee muss in verschlossenen Büchsen aufbewahrt werden, damit der Wohlgeschmack nicht verdufte.
Zitate aus Doazmol Band 2:
- „Schwarzer Kaffee und Schnaps wurde den Kühen eingeschüttet, wenn sie an Verdauungsproblemen litten.“
- „Doazmol war eine Registrierkasse sehr teuer, so wurden bei der Bedienungsfläche am Korpus kleine Fächer in eine Schublade gebaut für das Geld. In eine neue Waage mit Skala und in eine elektrische Kaffemühle wurde jedoch investiert.“
- „Die Kundinnen wählten aus drei verschiedenen Kaffee-Sorten und liessen die Bohnen im Laden frisch mahlen.“
- „Während em Chrieg het me Zichoriewurzle, Eichle und Sojabohne gröaschtet, düerra Öpfeltrascht dezuetoa und denn Kafi druus gmacht.“