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Il mondo della luna
Dramma giocoso in three acts by Joseph Haydn (1732–1809)
Libretto after Carlo Goldoni
In Italian with German surtitles.
Tickets are sold by Theater Winterthur.
With the kind support of Freunde der Oper Zürich
May 2022
Currently, tickets for performances up until the end of February can be purchased. Further information on the sale of individual tickets can be found here. Information about subscription series in the 21/22 season can be found here.
In order to help protect yourself and others, we kindly ask you to observe the protective measures during your visit to the Opernhaus. Thank you in advance for your support.
Il mondo della luna
Abstract
Il mondo della luna
«Luna, lena, lino, lana, lana, lino, lunala / Burlicchete, burlacchete, brugnocchete e cucù». The moon has its own language, a lunar emperor, and rather liberal practices when it comes to romance. Bonafede, an amateur astronomer, was able to see this for himself some two centuries before Neil Armstrong’s spectacular moon landing. In 1777, the curtain rose on the premiere of Joseph Haydn’s Il mondo della luna, written for the princely wedding festivities at the Esterhazy castle. Joseph Haydn’s last opera buffa, Il mondo della luna, was premièred during the princely wedding celebrations at Schloss Esterházy in 1777. Based on a comedy by Carlo Goldoni, Haydn’s opera, which sparkles with musical inspiration, is an outlandish, ludicrous expedition into the infinite expanse of the imagination. But our Bonafede (whose name translates to “gullible”) is the victim of a hoax: the charlatan Ecclitico and his friend Ernesto administer a sleeping potion and stage the lunar expedition in order to get their hands on Bonafede’s daughters, whom he closely protects. In on the intrigue, his daughters assist the pair in leading him to believe that he has entered a lunar paradise. Changed by his experiences on the moon, in the end Bonafede himself tries to bring the couples together.
This International Opera Studio production, which will again be premiered at the Theater Winterthur, will be staged by the young Japanese director Tomo Sugao and conducted by the promising young conductor Joseph Bastian, winner of the Neeme Järvi Prize at the Gstaad Menuhin Festival.
Joseph Bastian, Musical director
Joseph Bastian
Joseph Bastian stammt aus Frankreich und war als Bassposaunist beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks tätig und Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters. 2016 sprang er als Dirigent beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks ein. Kurze Zeit darauf gewann er den Neeme Järvi Preis des Gstaad Menuhin Festivals und wurde eingeladen, das Gstaad Festival Orchestra auf Tournee mit den Pianistinnen Khatia und Gvantsa Buniatishvili zu dirigieren. Seither dirigierte er u.a. das Münchener Kammerorchester, das Orchestre Philharmonique du Luxembourg, die Bremer und Duisburger Philharmoniker, das Orchestre Philharmonique Royal de Liège, das Berner Symphonieorchester und das Musikkollegium Winterthur. Im Bereich Oper dirigierte er Le nozze di figaro an der Staatsoper Bourgas, arbeitete mit der Kammeroper München zusammen und dirigierte Christian Josts Kammeroper Death knocks mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Eine enge Zusammenarbeit als Assistent verbindet ihn mit Mariss Jansons, Daniel Harding und Vladimir Jurowski. 2018 gab er sein Japan-Debüt und kehrte ans Pult des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks zurück. 2019 dirigierte er Mahlers 2. Sinfonie auf Tournee mit dem Bayerischen Landesjugendorchesters sowie Konzerte mit dem SWR Symphonieorchester und den Bamberger Symphonikern. Ebenfalls zum ersten Mal 2019 war er beim HR-Sinfonieorchester und den Bochumer Symphonikern zu Gast und kehrte ans Pult des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, des Sinfonieorchesters Basel und der Düsseldorfer Symphoniker zurück.
Tomo Sugao, Producer
Tomo Sugao
Tomo Sugao wurde in Sapporo geboren und wuchs in Chicago, Amsterdam, Düsseldorf, Michigan und Tokio auf. Mit 4 Jahren bekam er ersten Geigenunterricht und war später Mitglied des Junior Philharmonic Orchestra (Tokio) und des Asian Youth Orchestra. Sein Debüt als Opernregisseur gab er mit 19 Jahren mit der Zauberflöte in Tokio. Neben dem Studium an der International Christian University erarbeitete er diverse Inszenierungen im Musiktheater- und Schauspielbereich, darunter Idomeneo, Hänsel und Gretel, The Firmiana Rain (Uraufführung am National Theater Taiwan), Pomm d’Api (Japanische Erstaufführung), Monsieur Choufleuri von Jacques Offenbach sowie Hamlet, A Midsummer Night's Dream und Romeo and Juliet. 2004 bis 2008 engagierte ihn das New National Theatre Tokyo als Spielleiter und Regieassistenten. Seit 2008 lebt Tomo Sugao in Berlin und war bis 2012 an der Komischen Oper Berlin in der gleichen Funktion tätig. 2009 war er Stipendiat des Richard Wagner Verbandes. Im Februar 2011 gab er mit Das Kind und der Zauberspuk an der Kinderoper Köln sein Regiedebüt in Deutschland. Seit Herbst 2012 ist er freier Regisseur. Für seine Inszenierung von Le nozze di Figaro in Tokio bekam er den «Gotoh Memorial Cultural Award». Zuletzt waren seine Inszenierungen von Die Hugenotten, Nixon in China und Götterdämmerung in Würzburg zu sehen sowie Turandot in Dortmund und Die Zauberflöte in einer Fassung für Kinder bei den Salzburger Festspielen im Rahmen des Young Singers Project. In Zürich inszenierte er 2014 die Abenteueroper Robin Hood.
Paul Zoller, Stage design
Paul Zoller
Nach einem Architekturstudium an der Hochschule für angewandte Kunst Wien, der University of Michigan und der UDK Berlin gründete der 1966 in Innsbruck geborene Paul Zoller die Architektengruppe «the poor boys enterprise», mit der einige Ausstellungen und performative Architekturprojekte entstanden. Ab 1992 absolvierte er ein Bühnenbildstudium an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Erich Wonder mit Diplom und Förderpreis des Kulturministeriums Österreich und Teilnahme an den internationalen Kursen für Opernregie von Ruth Berghaus. Es folgten Assistenzen bei Heiner Goebbels, The Wooster Group in New York, George Tabori, Achim Freyer und Bernhard Kleber. Seit 1996 ist Paul Zoller als Bühnen- und Kostümbildner tätig u. a. in Produktionen von Andreas Homoki, Lorenzo Fioroni, Thilo Reinhardt, Jetske Mijnssen und Jan Richard Kehl an der Deutschen Oper und der Komischen Oper Berlin, den Opernhäusern in Basel, Leipzig, Essen, Kassel, Weimar, Dortmund, Kiel, Ulm, bei der Münchner Musikbiennale, an der Opéra Comique Paris, am Staatstheater am Gärtnerplatz in München, Akademietheater Wien, Teatro Real Madrid, am Hebbeltheater Berlin sowie bei den Festivals in Aix-en-Provence und Edinburgh. Neben seiner Tätigkeit als Bühnenbildner arbeitet Paul Zoller als Bildender Künstler und ist Dozent an der TU Berlin.
Michaela Barth, Costumes
Michaela Barth
Michaela Barth, geboren in München, aufgewachsen in Algerien, Saudi-Arabien und im Bergischen Land, machte nach dem Abitur eine Ausbildung zur Damenschneiderin und zog schliesslich für ihr Studium an der Universität der Künste nach Berlin, wo sie seither lebt. In Berlin betreute sie über viele Jahre Produktionen des Obdachlosentheaters Ratten 07 sowie des Gefangenentheaters AufBruch in der Justizvollzugsanstalt Tegel. Seit 2000 arbeitet sie regelmässig mit Michael Thalheimer zusammen u.a. für Verdis Macbeth an der Vlaamse Opera in Antwerpen und zuletzt bei dessen Inszenierung von Hofmannsthals Elektra am Dramaten Theater in Stockholm. 2007 kreierte sie bei den Bayreuther Festspielen das Kostümbild für Katharina Wagners Inszenierung Die Meistersinger von Nürnberg. Darüber hinaus entwarf sie u.a. Kostüme für die RegisseurInnen David Hermann, Andrea Moses, Christof Loy, Hans Neuenfels, Armin Petras, Enrico Lübbe, Martin Nimz, Holk Freytag, Karoline Gruber, Johannes Schütz und Andres Veiel. Für Il mondo della luna arbeitet sie erstmals mit Tomo Sugao zusammen.
Ilya Altukhov, Bonafede
Ilya Altukhov
Ilya Altukhov, Bassbariton, stammt aus Russland und war vor seinem Studium am Khabarovsk College of Art als Popsänger tätig. 2007 vertrat er Russland beim Junior Eurovision Song Contest. Nach seinem Studium sang er 2017 beim Dinara Alieva Festival Rambaldo in Puccinis La Rondine und 2019 Gubetta in Donizettis Lucrezia Borgia. Im gleichen Jahr schloss er seinen Master an der Academy of Choral Art in Moskau ab und begann als Solist für ein barockes Musik-Ensemble unter Andrei Spiridonov zu singen. Dabei sang er Rollen wie Miller in der Oper Magician, Fortune-teller and Match-maker des russischen Komponisten Yevstigney Fomin und Colas in Mozarts Bastien und Bastienne. 2021 sang er Polyphemus in einer konzertanten Vorstellung von Acis and Galatea in der Philharmonie Moskau. Seit der Spielzeit 2020/21 ist Ilya Altukhov Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich und war hier bisherin der IOS-Produktion Viva la mamma sowie in Salome und Tosca zu erleben.
Chelsea Zurflüh, Clarice, seine Tochter
Chelsea Zurflüh
Chelsea Zurflüh, Sopran, studierte Gesang an der Luzerner Musikhochschule sowie an der Hochschule der Künste Bern und am Schweizer Opernstudio Biel. Sie ist Preisträgern des Musikwettbewerbs der Marianne & Curt Diennemann-Stiftung und des Kiefer-Hablitzel/Göhner Musikwettbewerbs, Studienpreisträgerin des Migros-Kulturprozent Gesangswettbewerbs sowie Gewinnerin des Elvirissima Gesangswettbwerbs. Im Dezember 2019 sang sie anlässlich der Vereidigung der Ständeräte im Bundeshaus in Bern die Landeshymne. Obwohl auch Musikstile wie Soul und Rock zu ihrem Repertoire gehören, liegt ihr Hauptfokus im klassischen Fach. In der Spielzeit 2020/21 debütierte sie am Theater Biel-Solothurn in Burkhards Casanova in der Schweiz sowie am Konzert Theater Bern als Adele in Die Fledermaus. Seit der Spielzeit 2021/22 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich und war hier als Kirke und Kalypso in Die Odyssee zu erleben.
Ziyi Dai, Flaminia, seine Tochter
Ziyi Dai
Ziyi Dai, Sopran, stammt aus China und studierte am China Conservatory of Music in Peking, sowie an der Manhattan School of Music und am Curtis Institute of Music in New York. Meisterkurse besuchte sie u.a. bei Javier Camarena, Enza Ferrari, Eric Owens und Ferruccio Furlanetto. Sie war Preisträgerin beim Huang Long Music Festival, beim Premiere Opera Foundation Gesangswettbewerbs und beim Daniel Biaggi Palm Beach Opera Preis. Im Rahmen des Curtis Institute of Music sang sie Zerlina in Don Giovanni, Belinda in Dido and Aeneas und Miss Wordworth in Albert Herring. Zusammen mit ihrem Vater dem Opernsänger Dai Yuqiang sang sie in der Carnegie Hall in New York und am Kimmel Center for the Performing Arts Konzerte mit Arien von Verdi, Puccini und Léhar sowie mit bekannten Chinesischen Volksliedern. Seit der Spielzeit 2019/20 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios und war hier u.a. als Marmeladenverkäuferin / Königstochter in Das tapfere Schneiderlein und als Athene in Die Odyssee zu erleben.
Freya Apffelstaedt, Lisetta, Bonafedes Kammerzofe
Freya Apffelstaedt
Freya Apffelstaedt wurde in Südafrika geboren schloss 2021 ihr Masterstudium an der Hochschule für Musik und Theater München mit Bestnote ab. Sie gewann u.a. den zweiten Preis beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb 2020, einen Sonderpreis beim Internationalen Klassik-Gesangswettbewerb DEBUT 2020 und den dritten Preis beim Bundeswettbewerb Gesang 2020. Darüber hinaus ist sie Empfängerin des Deutschlandstipendiums und war Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Bayreuth. Als Konzertsängerin umfasst Freya Apffelstaedts Repertoire nahezu alle gängigen Oratorien von Monteverdi, Schütz, Bach, Händel und Mozart bis hin zu Werken des 20. Jahrhunderts. Im Rahmen ihres Studiums trat sie in der Uraufführung der Oper liminal space auf, einer Kooperation der HfMT München mit der Münchener Biennale für Neues Musiktheater. Weitere Engagements umfassen die Rolle der Hippolyta in Brittens A Midsummer Night’s Dream an der Bayerischen Theaterakademie August Everding sowie Auftritte mit den Münchner Symphonikern und mit dem Konzerthausorchester Berlin. Im Sommer 2021 nahm sie am Young Singers Project der Salzburger Festspiele teil. Seit der Spielzeit 2021/22 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich.
Andrei Skliarenko, Ecclitico, ein falscher Astronom
Andrei Skliarenko
Andrei Skliarenko wurde in Russland geboren, wo er am Tschaikowsky Music College in Jekaterinburg und am Jekaterinburg State Mussorgsky Konservatorium studierte. Nach seinem Abschluss war er Mitglied des Young Artist Program am Bolschoi-Theater. Sein Debüt auf der Bühne des Bolschoi-Theaters gab er 2017 in der OperDer steinerne Gast von Alexander Dargomyschski. Er trat in zahlreichen Kammerkonzerten in der Beethoven Halle des Bolschoi-Theaters auf. 2018 war er in Rossinis Stabat Mater am Teatro Comunale di Cagli zu hören, 2019 nahm er beim Winter International Arts Festival in Sochi teil. Im selben Jahr sang er Don Ottavio (Don Giovanni) in der Suzhou Jinji Lake Concert Hall in China. Er gewann 2014 den 2. Preis der Tolyatti International Music Competition, 2016 bekam er das Diplom «Beste Gesangsleistung» der militärischen Streitkräfte der Russischen Föderation und war 2017 Preisträger des Wettbewerbs der Gesangsabsolventen Russlands. Seit 2020/21 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich und war hier in Boris Godunow, Les Contes d’Hoffmann, in L’incoronazione di Poppea sowie zuletzt in Il trovatore zu sehen.
Savelii Andreev, Ernesto, ein junger Adliger
Savelii Andreev
Savelii Andreev wurde in Sankt Petersburg geboren und studierte am Glinka Choral College Gesang, Dirigat und Klavier. 2015 schloss er sein Studium in Chorleitung ab und studierte anschliessend in Sankt Petersburg am Rimski-Korsakov Konservatorium Gesang. In der Music Hall in Sankt Petersburg war er seit 2017 regelmässig als Solist zu hören. 2017 war er Teilnehmer des Festivals «14th German Week» in St. Petersburg und sang dort eine Solopartie in der Bach-Kantate Lasst uns sorgen, lasst uns wachen. 2018 gewann er den ersten Preis in der Tenor-Kategorie bei dem Wettbewerb «Great Opera. Voices of the Future». 2019 war er Teilnehmer eines Studienprogramms des Teatro del Maggio Musicale in Florenz. Seit der Spielzeit 2020/21 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios und war hier bisher in Boris Godunov, Simon Boccanegra und Salome zu erleben.
Luis Magallanes, Cecco, Ernestos Diener
Luis Magallanes
Luis Magallanes, Tenor, stammt aus Venezuela. Als Mitglied des Simon Bolivar National Symphonic Choir sang er u.a. unter Leitung von Sir Simon Rattle und Gustavo Dudamel, 2013 auch im Rahmen eines Gastspiels bei den Salzburger Festspielen. Als Solist stellte er sich 2013 in Baldassare Galuppis Il filosofo di campagna und 2015 als Ferrando (Così fan tutte) in Caracas vor. Ab 2018 studierte er an der Royal Irish Academy of Music in Dublin und sang im Chor der Irish National Opera. 2019 war er Semifinalist bei der Veronica Dunne International Singing Competition. Seit der Spielzeit 2020/21 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios und trat hier in Les Contes d’Hoffmann und in Salome auf.
Alina Shevchenko, Musical producer
Alina Shevchenko
Alina Shevchenko stammt aus der Ukraine und ist Preisträgerin des Stipendien-Programms des Polnischen Kultur Ministeriums 2021. Sie studierte in der Ukraine an der staatlichen Musikakademie in Donezk und an der Lviv National Music Academy. Ab 2019 war sie Mitglied des Opera Academy Programms des Teatr Wielki in Warschau. Sie ist Gewinnerin von zahlreichen Musikwettbewerben, u.a. des Heinrich Neuhaus Klavierwettbewerbs und des Evgen Stankovich Wettbewerbs. Ausserdem war sie jüngst zusammen mit dem Sänger Yuriy Hadzetskyy Finalistin beim Hugo Wolf Liedwettbewerb. Im Sommer 2021 nahm sie beim exzellenz labor oper in Deutschland teil, wo sie u.a. von Hedwig Fassbender, Fausto Nardi, René Massis und Enrico Maria Cacciari Unterricht bekam. Ausserdem trat sie bisher als Solistin bei Konzerten in der Ukraine, Polen, der Schweiz, Südkorea, Österreich, Italien und Deutschland auf. Ab der Spielzeit 2021/22 ist sie als Korrepetitorin Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich.
Fernando Martín-Peñasco, Musical producer
Fernando Martín-Peñasco
Der Pianist Fernando Martín-Peñasco stammt aus Spanien und studierte an der Guildhall School of Music and Drama in London. Anschliessend setzte er seine Ausbildung in Korrepetition an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin fort. Zudem besuchte er Meisterkurse bei Sir Donald Runnicles und Alexander Merzyn. Er war Korrepetitor bei verschiedenen Meisterkursen für junge SängerInnen sowie bei Opern- und Musical-Produktionen wie La bohème, Les Contes d’Hoffmann, Madama Butterfly und Trouble in Tahiti. 2020 war er Korrepetitor bei der Produktion von Carmen am Staatstheater Cottbus. Während seinem Studium gewann er verschiedene Preise, u.a. 2015 den Guildhall School of Music and Drama Beethoven Preis und 2016 den 3. Preis der Beethoven Piano Society of Europe, in Folge dessen er ein Rezital in der St Martin-in-the-Fields Kirche in London gab. Seit der Spielzeit 2021/22 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich.
Joanna Laszczkowska, Musical producer
Joanna Laszczkowska
Joanna Laszczkowska wurde in Warschau geboren und schloss ihre Klavierausbildung an der Fryderyk Chopin Universität in Warschau ab. 2016 war sie Mitglied der Opera Academy am Teatr Wielki in Warschau und besuchte dort u.a. Workshops bei Eytan Pessen, Helmut Deutsch, Brenda Hurley, Neil Shicoff und Hedwig Fassbender. Als Korrepetitorin war sie im Rahmen der Opera Academy für die Produktionen About the Kingdom of Day and Night and Enchanted Instruments (Die Zauberflöte für Kinder) und The Miracle, or the Cracovians and the Highlanders tätig. Zudem war sie Teilnehmerin des ENOA Outreach Workshops in Aix-en-Provence und spielte 2019 Les Noces von Strawinsky am Teatr Wielki. 2019 war sie zudem Teilnehmerin beim Solti-Peretti Korrepetitions-Kurs in Venedig, wo sie von Richard Bonynge, Jonathan Papp und Anthony Legge unterrichtet wurde und beim Britten-Pears Young-Artist-Programme, welches von Antonio Pappano, Pamela Bullock und Julia Fisher geleitet wurde. Als Pianistin war sie beim Winter Vocal Course in Duszniki-Zdrój und bei der International Stanisław Moniuszko Vocal Competition engagiert. 2019 gewann sie am Teatro dell’Opera in Rom den Wettbewerb für Korrepetition des «Fabbrica» Young Artist Programs. Seit der Spielzeit 2020/21 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich.