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Der spanische Stargitarrist Paco de Lucía ist tot. Der Flamenco-Grossmeister, der mit bürgerlichem Namen Francisco Sánchez Gómez hiess, sei im Alter von 66 Jahren in Mexiko gestorben, teilte ein Sprecher der Stadtverwaltung von Algeciras im Süden Spaniens am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa mit.
Der Tod sei vom Neffen Ramón Sánchez bestätigt worden. Die Familie wolle in den nächsten Stunden weitere Informationen bekanntgeben, hiess es. Die spanische Nachrichtenagentur efe berichtete unterdessen unter Berufung auf eigene Quellen, Paco de Lucía sei in Cancún einem Herzinfarkt erlegen, als er mit seinen Kindern am Strand spielte.
Paco de Lucía bereicherte den Flamenco mit Elementen der Klassik und des Jazz. Den internationalen Durchbruch schaffte er 1973 mit dem Hit «Entre dos Aguas». 2004 wurde der am 21. Dezember 1947 in der andalusischen Hafenstadt Algeciras geborene Musiker mit dem Prinz-von-Asturien-Preis ausgezeichnet.
Am 25. November dieses Jahres hätte der Musiker mit seiner Band im Kongresshaus Zürich, einen Tag später in Genf auftreten sollen. (sda)