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Geschichte
Im Jahre 562 n.Chr. brachte der Mönch und Arzt Chiso erste Literatur über Akupunktur aus China nach Japan. Als durch politische Gründe der Austausch zwischen China und Japan im 9. Jhr. stark eingeschränkt wurde, waren die japanischen Ärzte gezwungen eigene Ideen und Behandlungsmethoden zu entwickeln.
Im 17Jhr. entwickelte Sugiyama, ein blinder Akupunkteur, eine Methode die Wichtigkeit auf das Abtasten des Körpers und das schmerzfreie Stechen der Nadeln hat. Noch heute sind in Japan viele Akupunkteure blind.
Mit der Meji Restoration ab dem Jahre 1883 durften nur westlich geschulte Ärzte und Blinde die Akupunktur praktizieren. Dies schmälerte einerseits den Status der Akupunktur, brachte sie aber auch näher an die westliche Medizin. Ende des 19. Jahrhundert wurde erstmals wieder die wissenschaftliche Forschung der Akupunktur gefördert. Seit 1905 wird vermehrt bedeutende wissenschaftliche Aufklärung über den Mechanismus der Akupunktur betrieben. Die Resultate dieser Studien sind ausserhalb von Japan nicht bekannt, werden aber an den Schulen als Basis unterrichtet.
Japan ist als Industrienation mit einer mehrheitlich urbaner Bevölkerung Europa ähnlicher als China. Somit sind auch die Krankheitsbilder respektive die Gesundheitsvorsorge ähnlich wie bei uns.
In Japan ist heute die Akupunktur bei einigen Krankheitsbildern wie z.B. Rücken-/ und Bandscheibenproblematik oder Schleudertrauma die Therapie der Wahl und wird von den Krankenkassen getragen.