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Es gibt Augenblicke, in denen wird man in New York für all die Strapazen belohnt, die diese Stadt mit sich bringt. Martina Potratz, 32, erlebt einen solchen 2008, als sie nach einem Auftritt über den Broadway läuft und realisiert: Ich bin Schauspielerin in New York! Nach der Schauspielschule in Bern hatte sie ein Praktikum bei der bekannten Wooster Group ergattert, wurde später engagiert vom Intar Theatre. Als sie 2010 kein Engagement hat, schreibt sie ein eigenes Stück. «A Sitcom for the Apocalypse» wird 2013 am Snowballs Festival gezeigt. Das Publikum trifft sich dabei kurz vor dem imaginären Weltuntergang in einer Wohnung, wird mit Videos und Live-Performances bespielt. Mittlerweile wird Potratz auch als «Consultant Performer» von Unternehmen wie Goldman Sachs gebucht. Und sie bleibt, wenn sie mal nicht schauspielert, ihren Wurzeln treu - und arbeitet bei einem Schoggi-Fabrikanten!
Hier trifft man mich:
Im MoMA (meine Lieblingsbilder besuche ich regelmässig).
Das liebe ich an NY:
Die warmen Sommernächte, z. B. am Open-Air-Kino unter der Brooklyn Bridge.
Das hasse ich an NY:
Die Unverbindlichkeit. Leute, die nicht zu Terminen erscheinen, ärgern mich.
Am Mittwoch stellen wir Ihnen Möbel-Designer Patrick Weder vor.