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Wahlsieg dank Stimmen der Mitte
François Bayrou rief seine Wähler auf, François Hollande zu wählen. (Keystone)
Nach dem ersten Wahlgang begann das Buhlen um die Stimmen der ausgeschiedenen Kandidaten. Der Chef der Zentristen, François Bayrou, rief wenige Tage vor der Entscheidung dazu auf, Hollande zu wählen. Dies war für Sarkozy, der ebenfalls um Bayrous Stimmen gekämpft hatte, ein herber Schlag.
Zusätzlich dürfte Hollande auch Stimmen aus dem rechtsextremen Lager von Marine Le Pen erhalten haben. Le Pen hatte allerdings dazu aufgerufen, leer einzulegen.
Sicher waren Hollande die Stimmen der anderen linken Parteien. Insbesondere hatte der Chef der Linksfront, Jean-Luc Mélenchon, schon am Abend des ersten Wahlganges klar gemacht, dass er einen Präsidenten Hollande wünsche. Mélenchon hatte im ersten Wahlgang über 10 Prozent der Stimmen erreicht. (batf;basn)
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