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Französisches Wochenende
Mit dem Grand Prix des Carrleurs in der Nähe von Strassbourg starteten wir am Samstag unser Rennwochenende. Das Rennen war superhart. Bereits nach 2 Rennkilometern war das ganze Feld auseinandergerissen. Es hatte viel Wind und es gingen sogenannte Windkanten auf. Das heisst, der Wind kommt von der Seite und irgendwann geht die Strasse zu Ende und man kann nicht mehr vom Windschatten profitieren... Vorne waren gleich etwa 8 Fahrer weg. Ich war in der zweiten Gruppe und wir konnten uns später auch noch vom Rest des kleingebliebenen Feldes lösen und zur Spitze auffahren. Doch gleich folgten die Gegenangriffe und irgendwann war Schluss mit meinen Kräften. Die Ausfallquote an diesem Rennen war extrem hoch und die Zeitabstände noch grösser... Ich konzentrierte mich auf das Rennen vom nächsten Tag und sparte meine Kräfte.
Der zweite Tag war dann auch ein grösseres Rennen. Rund 200 Fahrer waren gemeldet und die Strecke führte von Chatillon nach Dijon. Der erste Teil des Rennens war coupiert, jedoch ohne grössere Schwierigkeiten. Nach rund 100 Kilometern kam dann der erste Berg. Ich war eher schlecht positioniert und habe sehr gelitten, kam jedoch gleich drüber und kämpfte mich dann im anschliessenden "Falsopiano", also einer leichten Steigung wieder nach vorne. Das zweite Mal über den Berg war ich dann deutlich besser dran und rund 10km vor dem Ziel war das Tempo noch einmal ziemlich hoch. Ich hoffte auf eine Gruppe, in der ich mich vom Rest des Feldes lösen konnte doch wir wurden ziemlich bald wieder gestellt. Mit etwa 50 weiteren Fahrern kam ich in den Schlusssprint. Dieser gelang mir aber nicht wirklich gut und so resultierte ein 25. Schlussrang. Das tolle ist, dass ich das Rennen mit der Spitze beenden konnte und am Schluss mitbestimmen konnte. Ich konnte das Rennen von vorne sehen und war voll dabei, was mich zuversichtlich für die nächsten Rennen stimmt.