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Neue Zahlen des Bundesamts für Statistik geben einen Einblick in die Kinolandschaft Schweiz – wir klären die wichtigsten Fragen.
Weil sowohl die Anzahl verkaufter Tickets sank und die Bevölkerung wuchs, fiel die Anzahl Eintritte pro Kopf seit 1980 stetig.
Die jährlichen Werte hängen stark vom Erfolg einzelner (erfolgreicher) Kinofilme ab. Der Ausschlag der Kurve in der italienischsprachigen Schweiz im Jahr 1998 beispielsweise stammt von den beiden Filmen «Titanic» und «La vita è bella», die in der «Sprachregion der Kinomuffel» besonders viel Anklang fanden. Die Mehrjahrestendenz zeigt jedoch klar nach unten.
Ja, es gibt ein Kinosterben. Das bedeutet aber kein Leinwandsterben! In den Sechzigerjahren gab es über 600 Kinos – dabei handelte es sich fast vorwiegend um Einzelsaalkinos. Die Anzahl Kinos hat sich seither mehr als halbiert. Nicht aber die Anzahl Kinosäle: Noch immer werden auf rund 600 Leinwänden Filme gezeigt.
Insgesamt gab es im letzten Jahr 276 Kinobetriebe. Diese Karte zeigt die Anzahl Kinos nach politischen Gemeinden.
Der Schweizer Film «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» war der erfolgreichste Film des letzten Jahres. Aber wie gross ist der Anteil an gezeigten Schweizer Filmen in hiesigen Kinos insgesamt?
Nein, das Angebot an 3D-Filmen nahm in den letzten fünf Jahren ab. Jeder zehnte Film, der seine Premiere im Jahr 2014 feierte, war ein 3D-Film. Sie wurden jedoch relativ oft gezeigt: 19% aller Vorführungen entfielen auf 3D-Filme.
Heute sind nur noch 6% aller Premieren 3D-Filme, insgesamt machen sie aber immer noch 14% aller Vorführungen aus.