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Feuerthalen – familienfreundlich, industriell und aufstrebend
1950

Die Bevölkerungszahl von Feuerthalen nimmt nach Jahrzehnten der Stagnation nach 1950 wieder zu. 2‘739 Einwohnerinnen und Einwohner beträgt sie 1950, 300 mehr als 1940. 1962 wird die 3‘000er-Marke ein erstes Mal überschritten.
Nur rund ein Drittel der Einwohner/innen ist erwerbstätig. Das heisst, dass in Feuerthalen viele Familien mit Kindern leben. Dies spiegelt sich unter anderem darin, dass Feuerthalen dringend zusätzlichen Schulraum braucht. Die Erwerbstätigen sind überwiegend in der Industrie und im Gewerbe beschäftigt. In Langwiesen wohnen noch 17 Personen, die ihren Lebensunterhalt in der Landwirtschaft, vor allem im Weinbau verdienen.
Mehr als zwei Drittel der Feuerthaler gehören dem reformierten Glauben an. Knapp ein Drittel ist römisch-katholisch, nur ganz wenig sind Christ-Katholiken oder geben an, einer anderen oder gar keiner Glaubensgemeinschaft zuzugehören.
Die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer beträgt 1950 169 Personen. Das ist ein knappes Fünftel des Anteils von 1910. Damals lebten 869 Ausländerinnen und Ausländer in Feuerthalen, was etwa einem Drittel der damaligen Gesamtbevölkerung entsprach. Wegen der beiden Weltkriege und den Wirtschaftskrisen verringerte sich der Ausländeranteil Feuerthalens zwischen 1910 und 1950 massiv. Erst um 1950 beginnt der Ausländeranteil der Gemeinde langsam und auf tiefem Niveau wieder zu wachsen.