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Der Plan teile sich in mehrere Aktionen auf: Strassen reinigen, unerlaubt entsorgten Müll entfernen, die Vegetation pflegen und Gullys säubern, sagte Roberto Gualtieri am Dienstag in Rom. Dafür stellt die Stadt 40 Millionen Euro bereit. Die Aktion konzentriert sich auf zahlreiche Wege und Strassen, die regelmässig gereinigt werden sollen. Mehr als 1000 Angestellte des städtischen Entsorgers Ama Roma seien für die Aktion eingeplant, erklärte der Sozialdemokrat weiter.
Ein Problem gibt es allerdings beim Fuhrpark: Nur etwa 57 Prozent der Kehr- und Müllfahrzeuge seien einsatzbereit, gab der 55-Jährige zu. Das Kehrichtproblem in Rom besteht seit Jahren. Schon Gualtieris Vorgängerin Virginia Raggi fand keine Lösung, was ihr im Wahlkampf viel Kritik einbrachte. Anfang Oktober wurde die erste Bürgermeisterin Roms (Fünf-Sterne-Bewegung) bei der Kommunalwahl abgewählt. Gualtieri, ein früherer Finanzminister, hatte damit geworben, sich der Lösung der Müllfrage anzunehmen.
Rom kann die Abfälle unter anderem wegen Problemen auf den Deponien oft nicht einsammeln. Das Thema werde von Ama Roma «evaluiert», erklärte Gualtieri dazu. Das Ergebnis dieser Probleme sind zum Beispiel überquellende Tonnen in den Wohnvierteln - etwas, das in der touristischen Altstadt weniger zu sehen ist. Gualtieri kündigte ausserdem an, dass eine Runde im Kapitol die Arbeiten aller Beteiligten des Plans koordiniere. Darunter falle die Kommunikation mit Bürgern, die sich an der Putzaktion beteiligen wollen.