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Der Winter bringt so einige Unannehmlichkeiten mit sich.
«Es schneielet, es beielet, es gaht en chüele Wind», beginnt ein bekanntes Schweizer Winterlied. Dieser kühle Wind, genauergesagt kalte Lufttemperaturen, beeinflussen die männliche Genitalzone in den Wintermonaten.
Urologe Darius Paduch erklärt «Men's Health», dass ein Penis um etwa 50 Prozent in der Länge und bis 30 Prozent im Umfang schrumpfen kann, wenn die Lufttemperatur unter 15 Grad beträgt.
«Wenn du kalt hast, ziehen sich deine Blutgefässe zusammen, was einen verminderten Blutzufluss zum Penis zur Folge hat», erklärt Paduch. Der Vorgang hat einen evolutionstechnischen Grund.
Wenn es kalt wird, ist dein Körper darauf programmiert, Wärme zu speichern. Das heisst, es soll vor allem die Körpermitte, wo viele lebenswichtige Organe sind, geheizt werden. Um das sicherzustellen, wird weniger Blut in deine Finger, Zehen und den Penis gepumpt. Zusätzlich ziehen sich deine Hoden zusammen, um so näher an den Körper zu rücken und warm zu bleiben.
In diesem Zustand kann es vorkommen, dass der geschrumpfte Penis von der Unterwäsche leichter aufgeschürft wird. Paduch emfpiehlt als Gegenmassnahme eng anliegende Shorts.
Betrittst du einen warmen Raum, kehrt dein Penis übrigens sehr schnell wieder zurück in seinen Normalzustand.