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Ulrich Ammann (II) wurde am 6. Februar 1921 in Langenthal geboren. Sein Vater war Arthur Ammann, Maschinentechniker und Unternehmer, die Mutter Emma Alwina, geborene Christen. Ulrich Ammann, verheiratete sich 1946 mit Katharina Ammann-Schellenberg, der Tochter des Pfarrers Albert Schellenberg und wurde Vater von drei Söhnen und einer Tochter (Ulrich Andreas, Christoph, Peter und Katharina).
Ulrich besuchte die Schulen in Langenthal, das Gymnasium in Bern und studierte an der ETH, die er als diplomierter Betriebswissenschafter und Maschineningenieur 1945 verliess. Nach praktischen Tätigkeiten im Ausland, vor allem in Amerika, trat Ulrich Ammann in die Unternehmungen des Vaters ein und leitete diese während dreissig Jahren (1958-1988).
Ulrich Ammann betätigte sich standespolitisch und war Mitglied der beratenden Kommission zur Förderung der bernischen Wirtschaft, des Ausschusses des Arbeitgeberverbandes der schweizerischen Maschinenindustrie und der schweizerischen Konferenz der Bauindustrie. Er wirkte von 1975 -1990 auch tatkräftig auch im Zentralverband der schweizerischen Arbeitgeber mit. Als Mitglied der FDP politisierte er zunächst im Grossen Gemeinderat von Langenthal 1953-68 (Er wirkte in der Baukommission).
1975 wurde Ulrich Ammann in den Nationalrat gewählt. Dort arbeitete er in verschiedenen Kommissionen mit: in der Alkohol-, Militär-, Verkehrs- und Aussenwirtschaftskommission. Ulrich Ammann blieb Nationalrat bis 1987.
In seiner knapp bemessenen Freizeit war Ulrich Ammann ein begeisterter Jäger, dem die Pflege und Hege des Waldes ein inneres Anliegen war. Auch zur Landwirtschaft hatte er eine enge Beziehung. Das Wandern durch die Matten im Langetental zu dem firmeneigenen Gutsbetrieb im Säget in Madiswil gehörte zu seinen Lieblingsbeschäftigungen.
Ulrich Ammann starb 2006 nach einer längeren Krankheit in Langenthal.
Dieser Text wurde von Langenthals Stadtchronisten
zusammengestellt.