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Im Jahr 2004, der HCD erholte sich damals gerade von einer finanziellen Krise, entstand die Idee: Eine Gruppe von Investoren soll eine Art finanzielle Rückversicherung für den Club bilden. Verwaltungsratsmitglied Roberto Lombardini wurde damit beauftragt, sich auf die Suche nach geeigneten Investoren zu machen.
«Ich habe mir damals eine Ausgabe der Bilanz angeschaut, in der die 300 reichsten Schweizer aufgelistet wurden. Und begann zu prüfen, welche davon eine Wohnung in Davos oder Klosters besitzen», erinnert sich Lombardini. Schnell waren die ersten 20 Mitglieder gefunden.
In den zehn Jahren gewannen wir fünf Meistertitel. Das entschädigt uns für den finanziellen Aufwand.
Heute verfügt der Kristallclub über 60 Mitglieder. 57 davon leben im Rheintal, im Fürstentum Liechtenstein oder am Zürichsee. Sie bezahlen dem HCD jährlich 25'000 Franken - mindestens. Besteht Bedarf nach zusätzlichem Geld, sind die Investoren ebenfalls bereit, dieses zu bezahlen.
«Cüpli-Verbot» im Stadion
Der Kristallclub versteht sich aber nicht als Donatorengruppe, sondern als Fanclub. «In den zehn Jahren, in denen es den Kristallclub nun gibt, wurden wir fünf mal Meister. Das entschädigt uns genug für unseren finanziellen Aufwand», so der Präsident Dieter Albrecht. Auch will er nichts von einer «Cüpli-Stimmung» an den Matches wissen: «Das Cüpli wurde aus unserer Getränkeliste verbannt.»