Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03322.jsonl.gz/1312

Dem Sender MSNBC sagte die Künstlerin, sie gehe davon aus, dass der US-Demokrat Sanders die Wähler dazu aufrufen würde, Clinton zu wählen, sollte er im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur unterliegen. Nach ihrem eigenen Votum gefragt, sagte sie: “Ich weiss es nicht.”
“Ich werde sehen, was passiert”, sagte Sarandon und fügte nach dem sichtlichen Schock des Interviewers hinzu: “Wirklich.” Sie glaube, dass es vielen Anhängern von Sanders so gehe, dass sie sich nicht überwinden könnten, für Clinton zu stimmen – auch wenn die frühere Aussenministerin gegen den umstrittenen populistischen Geschäftsmann Trump antritt.
Das Interview gab die Schauspielerin und Oscarpreisträgerin dem US-Sender am Montag, am Dienstag wies sie aber die Anschuldigungen zurück, sie würde Trump favorisieren. Es sei lächerlich, dass sie “jemals für Trump stimmen” würde, schrieb Sarandon im Internetdienst Twitter.
Sanders liegt im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten derzeit weit hinter seiner Herausforderin Clinton. Bei den Republikanern gilt Trump als Favorit. Er hatte in der Vergangenheit immer wieder mit abwertenden Äusserungen gegenüber Frauen, Mexikanern und Muslimen von sich reden gemacht.
(SDA)