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Ein internationales Forscherteam hat erstmals die Stickstoffverschmutzung und die Ernteerträge von fast allen Ländern weltweit verglichen, wie die ETH Zürich in ihren News mitteilte. Viele Länder könnten ihren Stickstoffeinsatz zurückfahren, ohne dass ihnen die Erträge wegbrechen. Im Gegenteil: die Verschmutzung bei höherem Dünger-Einsatz fällt um ein Vielfaches stärker ins Gewicht als die zusätzliche Ausbeute aus Ernten.
Während in vielen Regionen der Welt zu viel Dünger eingesetzt werde, verwendeten Bauern andernorts zu wenig, etwa in Afrika südlich der Sahara, schreiben die Forschenden in einem Beitrag im Fachmagazin "Nature Food". Mit nur wenig mehr Stickstoff könnten sie ihre Erträge jedoch steigern. Um das Ungleichgewicht zu beheben, schlägt die Forschergruppe um David Wüpper und Robert Finger vor, den Dünger in Ländern, in denen viel Stickstoff eingesetzt wird, zu verteuern, in anderen durch Subventionen zu verbilligen.