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In „The King of Pop and I“ schreibt Aileen Medalla über ihre Erlebnisse als Privatlehrerin von Prince, Paris und Blanket. In einem weiteren Buch – „Michael Jackson and Me“ – berichtet Talitha Linehan, wie sie vom Fan zu einer Vertrauten Michael Jacksons wurde.
Angesichts der heftigen Anschuldigungen gegen ihren früheren Arbeitgeber, hat sich Aileen Medalla entschieden, ihren Einblick in die private Welt Michael Jacksons zu teilen.
Die philippinische Lehrerin Aileen Medalla war im Jahr 2005 arbeitssuchend nach Bahrain gereist und kam so an den Privatlehrer-Job für Michael Jacksons Kinder. Das Engagement dauerte bis ins Jahr 2008 und sie verbrachte viel Zeit mit der Jackson-Familie in Bahrain und reiste mit ihnen quer durch die USA und an Orte wie England, Frankreich, Japan und weitere.
In dieser Zeit habe sie sich auch mit den Mitarbeitern von Michael Jackson angefreundet, insbesondere mit Grace Rwaramba, die seit den 1990er-Jahren für den King of Pop arbeitete und die Kinder mit ihm grosszog. Weitere Infos und einige Fotos auf ihrer Webseite „The King of Pop and I„.
Das Buch „The King of Pop and I“ kann hier bei Amazon.de bestellt werden.
Vielen Dank an jackson.ch-Leserin Katja für diesen Hinweis, ebenso an Jennifer vom Malibu Fanclub und den „Michael Jackson Book Club“ auf Facebook für die Reviews und den nachstehenden Buchauszug.
Talitha Linehan ist in Irland aufgewachsen und wurde erstmals im Film „The Wiz“, und später via „Moonwalker“ in Michael Jacksons Bann gezogen. So begann ihr Abenteuer, das sie nun in „A real-life fairytale: Michael Jackson and Me“ niedergeschrieben hat.
Auf 285 Seiten beschreibt Talitha, wie sie Michael bei 17 HIStory-Konzerten auftreten sah, ihn in Hotels und Veranstaltungsorten in Europa, den USA und Asien persönlich traf, einen Tag mit ihm in Neverland verbringen durfte und in seinen letzten Jahren täglich in seiner Nähe war.
Das Buch enthält bisher unveröffentlichte Fotos aus ihrem Privatarchiv und persönliche Notizen, die sie von Michael erhalten hatte.
Im Buch schreibt Talitha Linehan auch über die Pädophilie-Vorwürfe – ein Auszug:
In späteren Jahren fragte ich Michael nie nach dem Prozess, weil ich seine Aufmerksamkeit nie auf solche Finsternisse lenken wollte, aber er sprach es ein paar Mal an. Während eines nächtlichen Gesprächs im September 2008 sagte er mir:
„Was ich durchgemacht habe, hat mir nur gezeigt, dass es so viel Böses auf der Welt gibt, aber auch so viel Schönes. Du warst für mich da. Ich habe einen Song über euch geschrieben, die Fans, wie ihr für mich da wart in meiner dunkelsten Stunde, in meiner tiefsten Verzweiflung… Ich habe einen Song über euch alle geschrieben, wie sehr ihr mir geholfen habt, was ihr für mich tut.“
Er sagte auch: „Meine Mutter hat mir das immer gesagt, Katherine hat mir das immer gesagt. Sie schaute mich immer quer durch den Raum an und sagte: ‚Du bist genau wie ich. Du wirst verletzt werden. Du wirst ausgenutzt werden. Es gibt Leute, die dich benutzen werden.‘ Ich wusste nicht, dass es solche Menschen gibt, so böse. Ich dachte, das gäbe es nur in Filmen. Ich wusste nicht, dass es sie im echten Leben gibt. Ich vertraue den Menschen. Ich sehe immer das Beste in den Menschen. Ich kann so naiv sein. Während des Prozesses gab es also böse Menschen, aber es gab auch so viele schöne Menschen, die auftauchten, schöne Menschen wie du.“ …
Michael hat mit mir nie über den Schmerz gesprochen, fälschlicherweise des Kindesmissbrauchs beschuldigt zu werden, aber ich habe es so verstanden, wie er es der Schauspielerin Anjelica Huston beschrieb, die mit ihm in seinem Film Captain EO von 1986 spielte, als sie sich 2009 in seiner Arztpraxis in Los Angeles über den Weg liefen. Sie teilte später einen herzzerreißenden Bericht in der italienischen Zeitung La Repubblica darüber, über ihre letzte Begegnung mit ihm.
Sie sagte, Michael habe mit ihr über seine Demütigung gesprochen, fälschlicherweise beschuldigt worden zu sein, und über seinen Schmerz über den Verlust von Neverland. „Ich erinnere mich an seine Worte“, sagte sie, und zitierte Michael: ‘Sie haben meinen Traum ruiniert. Ich hatte dieses Drama, vielleicht kindisch und töricht, einen Ort, der die Unschuld der Kindheit feiern sollte, die ich nie hatte, und sie nahmen ihn mir weg. Ich liebe Kinder, ich könnte ihnen nie etwas antun. Ich habe mein ganzes Leben damit verbracht, sie zu lieben und zu versuchen, gute Dinge für sie zu tun. Das Etikett, einem Kind zu schaden, das bricht mir das Herz. Es ist ein unerträglicher Schmerz; diese Anschuldigungen sind ungerecht und schrecklich…’ „Als er diese Dinge sagte, begann er zu weinen. Ich hielt ihn in meinen Armen… Er war so mager und zerbrechlich.“
Der Buchauszug wurde im „Michael Jackson Book Club“ auf Facebook gepostet.
Das Buch „A real-life fairytale: Michael Jackson and Me“ kann hier bei Amazon.de bestellt werden.