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Das Stück „Cyrano de Bergerac“ ist eine Liebeserklärung an die Poesie. Cyrano de Bergerac, ein Dichter, Kämpfer und Freigeist alter Schule ist unsterblich verliebt in seine schöne Cousine. Cyrano, ein Held für viele seiner Zeit, hat nur ein Handycap, er gilt als nicht besonders schön, denn eine sehr grosse Nase thront in seinem Gesicht. Sich selbst als hässlich und abstossend bezeichnend, ist Cyrano überzeugt, bei der Dame seines Herzens keinerlei Chance zu haben. Als diese sich ihm auch noch offenbart, sie ihrerseits sei verliebt in den schönen Christian, ist Cyrano am Boden zerstört.
Roxanne, so heisst die Vielbegehrte – denn auch der Graf Guiche hätte sie gerne zur Geliebten – lässt Christian durch Cyrano ausrichten, sie wolle Liebesbriefe von ihm. Um sich so sicher zu sein, dass Christian ihrer Liebe auch wert sei. Das wiederum bringt Christian schier um den Verstand, da er sich als nicht der Hellste und schon gar nicht als sprachbegabt entpuppt. Cyrano wittert seine einzige Chance und bietet Christian an, die Briefe für ihn zu schreiben. So nimmt die Geschichte ihren Lauf... Das Theater Stans und die Regisseurin Bettina Dieterle bringen mit dem „Cyrano de Bergerac“ eine wunderschöne Liebesgeschichte auf die Bühne. Angelegt in der heutigen Zeit, in der es vielen jungen Männern auch schwerfällt, Liebesbriefe zu verfassen.