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Daniel Peter, der Erfinder der Milchschokolade
Nach langen Versuchen gelang es Daniel Peter im Jahr 1875, Schokolade mit Milch zu verbinden. Die Milchschokolade war erfunden. Daniel Peter wurde zu einem der bedeutendsten Innovatoren in der Schokoladebranche. Seine Leidenschaft für Schokolade entdeckte er jedoch erst durch die Heirat mit Fanny-Louise Cailler.
Daniel Peter war Kerzenmacher. Zusammen mit seinem Bruder führte er mehrere Jahre eine Kerzenfabrik in Vevey. Die Verbreitung der Petroleumlampen Mitte des 19. Jahrhunderts machte das Geschäft mit den Kerzen jedoch zunehmend schwieriger. Die Fabrik der Brüder Peter rendierte nicht mehr.
1863 heiratete Daniel Peter Fanny-Louise Cailler. Sie ist die älteste Tochter des Schokoladenunternehmers François-Louis Cailler. Die Heirat brachte Daniel Peter zur Schokolade. Er lernte das Handwerk von seinen Schwiegereltern und gründete 1867 das Unternehmen «Peter-Cailler et Compagnie». Das Geschäft lief am Anfang harzig. Der Erfolg blieb lange Zeit aus. Doch Daniel Peter liess sich nicht unterkriegen. Vielmehr wurde sein Erfindergeist geweckt. Er suchte nach einem Weg, sich von der Masse abzuheben. Über mehrere Jahre tüftelte er an der Kreation einer neuen Schokolade. Weniger bitter und feiner im Geschmack sollte sie sein. Dafür versuchte Daniel Peter Milchpulver und Kondensmilch von seinem Freund Henri Nestlé mit Schokolade zu verbinden. Kein einfaches Unterfangen, das viel Geduld und Ausdauer erforderte.
Endlich, 1875 gelang Daniel Peter der entscheidende Durchbruch. Aus Kakao, Zucker und Kondensmilch stellte er die erste Milchschokolade her – ein Meilenstein in der Schweizer Schoggi-Geschichte. Bis heute ist Milchschokolade bei Konsumentinnen und Konsumenten die beliebteste Schokolade.