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«Mit vielen Vorurteilen in die Sowjetunion gereist, muss der amerikanische Geschäftsmann Mr. West nach mancherlei Abenteuern am Ende seiner Reise seine Ansicht über die Sowjets korrigieren. Stummfilmgroteske, die die irrigen Meinungen des Westens über die UdSSR ironisch glossiert. Das Finale der gagreichen Inszenierung ist allerdings leitartikelhaft überzogen. Ein sehenswertes filmhistorisches Dokument. (Lexikon des Internationalen Films)
«Mit seinen Montagetheorien hat Lew Kuleschow dem Revolutionsfilm das Fundament gelegt, mit Mr. West öffnet er ihm die Pforten. Im realen, verschneiten Moskau sieht man die Akteure einander auf Motorrädern, in Autos und Pferdeschlitten verfolgen, Strassen auf Telefonleitungen überqueren und Gliedmassen wie Rufzeichen in die Höhe werfen. Mit der Erwartung, auf Wilde und Banditen zu stoßen, reist ein US-Senator ins Land der Bolschewiki. Das Alte und das Neue: eine action comedy mit Montage. Letztere brachte unter Kuleschow Händen das Kino zum Fliegen, wie sein Schüler Pudowkin befand.» (Harry Tomicek, Österreichisches Filmmuseum Wien)
Die Stummfilmvorstellungen mit Christian Henking am Piano werden unterstützt vom Migros-Kulturprozent.