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Flugzeit: 4-8
Höhenverbreitung: - 1500 m
Lebenszyklus: Einbrütig.
Habitat: Anthropogene, warme Habitate: Kulturfolger: Obstbaumplantagen, Gärten, Hecken. Die Art ist für Obstkulturen unschädlich. Die natürlichen Lebensräume sind warme Waldränder, Hecken und locker bebuschte Hänge mit Beständen von einzeln stehendem Holzapfel, Felsenbirne, Traubenkirsche oder Schlehe.
Biologie: Imagines nachtaktiv. Eiablage nachts in Rindenritzen und Vorsprüngen in der Nähe der späteren Blütenknospen. Die Raupe bohrt sich an warmen Tagen in die Blütenknospen ein. Sobald eine Blüte als Nahrungsquelle nicht mehr ausreicht, wechselt sie nachts und spinnt bis zum Morgen die Blütenblätter zusammen. Die Raupen sind bei Vollblüte ihrer Futterpflanzen erwachsen. Verpuppung am Boden oder in Rindenritzen in lockerem Kokon.
Die Zucht ist unproblematisch, jedoch ist die Eiablage nur zu erzielen, wenn in den Flugbehälter mehrere, etwa 20 cm lange, von Blättern befreite Zweigspitzen vom Gartenapfel gestellt werden. Zuvor werden sie mit einem scharfen Messer so eingekerbt, dass nur die Rinde etwas angerissen wird. In diese künstlichen Rindenrisse werden die Eier dann meistens recht gut abgelegt. Diese Zweige können im Freien in einem Leinenbeutel, Wind und Wetter ausgesetzt, aufgehängt werden. Im zeitigen Frühjahr können sie zusammen mit frischen Apfelzweigen in eine Vase gestellt werden. Die aus den Eiern schlüpfenden Raupen finden zielsicher den Weg zu den Blütenknospen (Weigt, 2002).