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Lindsay Mills posiert gern leichtbekleidet vor Sonnenuntergängen, räkelt sich an der Stange und hat kein Problem damit, sich zu zeigen. Nur hängt sie leider im Einfamilienhausexil fest. Ausserdem kann ihr Freund gerade nicht weg aus Moskau. Deshalb bleibt ihr nur das Skypen über schlechte Internetverbindungen. Und ach ja: der Freund heisst Edward Snowden. Nach "Als ich einmal tot war und Martin L. Gore mich nicht besuchen kam" stellen Bues/Mezger/Schwabenland im zweiten Teil ihrer "Trilogie der Freiheit" verspielt und schonungslos die Frage: Wie verändert sich Intimität im Zeitalter der globalen Vernetzung und der permanenten Überwachung?