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Benjamin Bernheim studierte bei Gary Magby am Konservatorium in Lausanne, nahm an Meisterklassen bei Giacomo Aragall und an Carlo Bergonzis Accademia Verdiana in Busseto teil und war Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich.
Der französische Tenor hat sich in den vergangenen Spielzeiten als regelmässiger Gast an den renommiertesten Bühnen Europas etabliert, u.a. an der Pariser Opéra, der Wiener und der Berliner Staatsoper, der Opéra national de Bordeaux und dem Royal Opera House, Covent Garden, wo seine Interpretationen von grossen Tenorpartien des romantischen Repertoires bei Publikum und Presse auf begeistertes Echo stiessen. 2020 wurde er bei den Victoires de la Musique classique als Opernsänger des Jahres und vom französischen Kritikerverband als Musikerpersönlichkeit des Jahres ausgezeichnet.
Zu seinen Engagements der Saison 2020/21 zählen Alfredo (La traviata) – eine seiner Paraderollen – in Bordeaux, Des Grieux (Manon) am Opernhaus Zürich, Rodolfo (La bohème) an der Bayerischen Staatsoper, die Titelrolle in einer Neuproduktion von Faust an der Pariser Opéra und sein Debüt an der New Yorker Metropolitan Opera als Roméo (Roméo et Juliette). Außerdem gibt er sein Russland-Debüt als Des Grieux in einer konzertanten Aufführung von Manon im Moskauer Tschaikowski-Konzertsaal und ist in Rezitals in Paris, Wien, Hannover, Luxemburg und München zu erleben.
Höhepunkte seiner bisherigen Karriere waren Rodolfo an der Pariser Opéra, in Zürich, an Covent Garden sowie an der Berliner und der Wiener Staatsoper, Des Grieux an der Pariser Opéra und in Bordeaux, der Herzog von Mantua (Rigoletto) an der Bayerischen Staatsoper, Lenski (Eugen Onegin) an der Deutschen Oper Berlin, Alfredo an der Mailänder Scala, an Covent Garden, in Zürich, an der Semperoper Dresden sowie an der Deutschen Oper und der Staatsoper in Berlin, Faust an der Lyric Opera of Chicago, dem Théâtre des Champs-Élysées und der Lettischen Nationaloper sowie Nemorino (L’elisir d’amore) an der Wiener Staatsoper. Bei den Salzburger Festspielen, wo er 2012 debütiert hatte, wurde er zuletzt zu Pfingsten 2018 als Piquillo (La Périchole) bejubelt.
Auf der Konzertbühne war er in Rezitals an der Opéra national de Bordeaux, im Konzertsaal La Grange au Lac in Neuvecelle, am Opernhaus Zürich und im Rahmen der Reihe L’Instant lyrique in Paris sowie als Solist in Verdi’s Requiem und Puccinis Messa di Gloria zu hören.