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Die Gemeinde Bardonnex im Kanton Genf hat die Initiative ergriffen, ihre biologischen Abfälle mit Hilfe des HOTBIN Kompost zu erzeugen, und in der Gemeinde zu verwerten.
Dieses innovative Projekt wird die Recyclingrate der Gemeinde verbessern, um die kantonalen Ziele zu erreichen zu können. Die Kompostierung ermöglicht die lokale Verarbeitung der biologischen Abfälle (die zu 60-80% aus Wasser bestehen) und somit die Reduzierung des Volumens und Gewichts um mehr als 80%, und trägt damit zur Senkung der Kosten für die Abfallsammlung und -verarbeitung bei.
Dieses Projekt (das in Partnerschaft mit Co-objectifs21 entwickelt wurde) erhöht die Recyclingrate und schafft gleichzeitig ein Produkt mit Mehrwert: Kompost. Der Kompost wird lokal für den Anbau von Obst, Gemüse und Kräutern verwendet werden. Das Projekt wird den Abfallwirtschaftszyklus optimieren und eine Reihe von Bildungsinitiativen unterstützen.
Das HOTBIN-Projekt
Am Freitag, den 11. September konnten die Einwohner von Bardonnex bestaunen, wie die Pferdekutsche “Freestyle” (ein Comtois-Hengst von Attelages du Léman) 6 HOTBINs an 4 Gasthöfe in der Gemeinde lieferte.
Der HOTBIN ist ein aerober Heißkomposter, der eine Kompostiertemperatur von 40-60°C erreicht (auch im Winter), indem er das maximiert, was die Natur auf natürliche Weise tut: Bakterien mit ausreichend Wasser und Sauerstoff zu versorgen, und somit die organischen Abfälle schnell zu zersetzen. Der HOTBIN verwandelt jeden organischen Abfall in nur maximal 90 Tagen zu Kompost.
Das Ziel des Projekts ist die Verarbeitung lokaler organischer Abfälle mit einem Minimum an fossilen Brennstoffressourcen. Der Kompost wird alle 3 Monate in einer Pferdekutsche gesammelt, und zur Düngung kommunaler Obstgärten und eines Lehrgartens verwendet.
Ein HOTBIN befindet sich in einer Grundschule, damit die Kinder lernen können, wie man biologische Abfälle zu Kompost verwerten kann, und auch um den gesamten Recyclingprozess kennen zu lernen und wie man Abfall vermeiden kann.
Dies ist ein spannendes Projekt für Bardonnex, das einen vollständigen Kreislauf von den Lebensmittelabfällen bis zur Düngung der Gärten/Obstgärten innerhalb der Gemeinde schafft. Wir hoffen, dass dies das erste von vielen beispielhaften Projekten mit beträchtlichen wirtschaftlichen und ökologischen Vorteilen innerhalb der Schweiz wird.