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Raigraswiesen sind Dauerwiesen, müssen also nicht alle paar Jahre frisch angesät werden. Man findet sie auf intensiv genutzten Standorten in tieferen Lagen. Es gibt zwei Typen von Raigraswiesen: Die Italienisch-Raigras-Wiese und die Englisch-Raigras-Wiese.
Italienisch-Raigras-Wiese
Die Italienisch-Raigras-Wiese kann pro Jahr maximal fünfmal gemäht werden. Die Böden sollten nährstoffreich und nicht verdichtet sein. Das Italienische Raigras bevorzugt sonnige Lagen mit einer jährlichen Niederschlagsmenge zwischen 1'000 und 1'500 Millimeter. Dieser Wiesentyp ist vor allem in der Ost- und Zentralschweiz stark verbreitet. Ausser dem dominierenden Raigras findet man auch Weissklee, Wiesenlöwenzahn, Kriechender Hahnenfuss und das Gemeine Rispengras. Durch die häufige Düngung mit Gülle können sich Blacken stark vermehren.
Englisch-Raigras-Wiese
Dieser Wiesentyp liefert sehr gutes Futter und kann pro Jahr vier bis sechs Mal genutzt werden. Die Englisch-Raigras-Wiese ist sehr ertragsreich. Sie bevorzugt einen nicht allzu trockenen bis feuchten Standort und ein mildes Klima mit einer Jahresniederschlagsmenge von 900 bis 1'500 Millimeter. Je nach Nutzungsart und Standort ersetzt die Wiesenrispengras-Mähweide die Englisch-Raigras-Weide. In einer typischen Englisch-Raigras-Wiese findet man neben dem dominierenden Englischen Raigras Weissklee, Wiesenrispengras, Wiesenlöwenzahn, Kriechender Hahnenfuss und einige andere. Durch die häufige Düngung treten oft auch Blacken auf.