Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/183726

<h2>SubmittedText<h2><p>Viele Kundinnen und Kunden von Autoherstellern fühlen sich (zu Recht) betrogen, dass ihr Fahrzeug wesentlich höhere Emissionen verursacht als beim Erwerb versprochen; das umso mehr, als sie für teures Geld ein CO2- und schadstoffarmes Fahrzeug erwerben wollten. Die neuen Abgasvorschriften versprechen zwar Besserung. Diese lösen aber die Probleme der gegenwärtigen Fahrzeugbesitzer nicht.</p><p>Was unternimmt der Bundesrat für die Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter, die sich betrogen fühlen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat Verständnis für den Unmut der betroffenen Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter. Er erwartet, dass die Hersteller und Importeure alles unternehmen, um diese unbefriedigende Situation zu beheben. Dazu gehört, dass sie auch an den Fahrzeugen der Schweizer Kundinnen und Kunden Massnahmen zur Verbesserung der Abgaswerte - wie zum Beispiel Software-Updates - vornehmen. Das zuständige Bundesamt für Strassen (Astra) steht in regelmässigem Kontakt mit den Fahrzeugimporteuren. Anlässlich von mehreren runden Tischen hat das Astra gefordert, dass die schweizerischen Fahrzeughalter gleich behandelt werden wie die Halter in den Herstellerländern. Die Importeure haben Verständnis für die Forderung aufgebracht und sind bemüht, von den Herstellern entsprechende Angebote zu erhalten. Zurzeit liegen diesbezüglich bereits erste schriftliche Zusagen vor. Das Astra wird die Situation weiterhin aufmerksam verfolgen.</p>