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Zurzeit leiste ich meinen Zivildienst in einem privaten Altersheim bei Basel. Es ist ein grosses, neues und relativ schönes Haus mit genau 111 Plätzen und einigen Dutzend Angestellten. Das Haus ist eines der besseren in der Region – natürlich mit entsprechenden Mehrkosten für die Angehörigen der pflegebedürftigen Menschen: Bis zu 200 Franken pro Tag müssen aus eigener Tasche bezahlt werden.
In einem modernen gläsernen Gebäude befindet sich der Hauptsitz des grössten Transporteurs des Schweizer Schienengüterverkehrs. Mittendrin befindet sich die «operative Leitstelle». Die Dispo ist der Motor dieses riesigen Logistikbetriebes.
Ketten ölen, Schubstangen fetten, Flachriemen erneuern, schrauben, reparieren und dokumentieren machen meine Arbeit als Maschinenwart in verschiedenen Studios einer Fitnesscenter-Kette aus.
An einer langen Hauptstrasse am Rande eines kleines Waldes ist ein sonderbarer Ort. Eher ein Un-Ort, der am Transit zwischen den Städten liegt. So wie es der Funktion eines Überganges entspricht, lädt auch hier nichts dazu ein, zu verweilen. Hier liegt die Bäckerei eines landesweit operierenden Anbieters von Laugengebäck. Weil ich von meiner Tätigkeit als Illustrator und Comiczeichner noch nicht leben kann, arbeitete ich hier für zehn Monate Teilzeit in der Produktion.
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