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Holz war die erste erneuerbare Energiequelle, die der Mensch für sich gezielt einsetzte. Holz wird als fester Brennstoff (Stückholz, Hackschnitzel oder Pellets) direkt in Öfen verbrannt und daraus Wärme gewonnen. Ein hoher Anteil von 54% der landwirtschaftlichen Wohngebäuden werden bereits mit Holz geheizt. Mit Wärmenetzen mit hoher Anschlussdichte in Siedlungsnähe kann eine emissionsarme und erneuerbare Wärme aus Holz angeboten werden. Mit dem Einsatz von Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen (WKK) kann bei grösseren Anlagen gleichzeitig Strom produziert werden.
Potenzial Landwirtschaft bis 2030
Viele Landwirte besitzen oft Wald, wo neben Bauholz wertvolles Energieholz anfällt. Bis 2030 könnten rund 3‘000 kleinere Schnitzelfeuerungs-Anlagen mit 50 kW Leistung oder 750 mittlere Schnitzelfeuerungs-Anlagen mit 200 kW Leistung betrieben werden. Daraus würde eine Wärmeproduktion von jährlich rund 330 GWh resultieren.
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