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MUMBAI (awp international) - Die Grossbank HSBC ist einem Zeitungsbericht zufolge im Bieterwettstreit um das Asien-Geschäft der Royal Bank of Scotland (RBS) am Ziel angelangt. Das in Asien bereits breit aufgestellte Institut werde das Privat- und Mittelstandsgeschäft der RBS in Indien, China und Malaysia übernehmen, schreibt die Zeitung "Mint" unter Berufung auf einen indischen RBS-Manager. Ein entsprechender Vertrag sei bereits unterschrieben worden und müsse nun noch von der indischen Zentralbank genehmigt werden.
Der Wert des Geschäfts wurde nicht genannt. HSBC lehnte eine Stellungnahme gegenüber dem Blatt ab. Von Seiten der RBS hiess es, es würden laufende Gespräche geführt, entsprechende Ankündigungen würden zu gegebener Zeit gemacht.
Bereits im Oktober hatte der Asien-Pazifik-Chef der RBS gesagt, dass die HSBC als Käufer favorisiert werde. Früheren Angaben zufolge sind die Geschäftsbereiche einige hundert Millionen Dollar wert. Ursprünglich hatte die vor allem in Asien, Afrika und dem Nahen Osten tätige Bank Standard Chartered ein Vorkaufsrecht für die Sparten. Die HSBC ist in Asien breit aufgestellt. Erst kürzlich hatte die HSBC angekündigt, ihre Geschäfte künftig aus London und Hongkong führen zu wollen, um die Bedeutung des asiatischen Marktes für die Bank zu unterstreichen. Das Institut will in China zur grössten internationalen Bank aufsteigen./RX/gr/stw/tw
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