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Dort wo jetzt die Alp Seefeld liegt, stand in alten Zeiten eine grosse Stadt. Ihre Bewohner führten ein sehr unchristliches Leben. Der heilige Justus lebte zu Zeiten in einer Einsiedelei bei einer Quelle unten in einem steilwandigen Tal, das heute nach ihm benannt ist (Justistal). Justus wollte die Stadt besuchen, um die Leute auf den rechten Weg zu weisen. Er wurde aber verjagt und schliesslich verprügelt, als er wieder kam. Da öffnete sich die Erde und verschlang die Stadt mit samt ihren ungerechten Bewohnern.
Die Einheimischen berichten, dass gelegentlich ein unterirdisches Grollen zu vernehmen wäre, das vom Verkehr, von den über die Kopfsteinpflaster rollenden Wagen in der unterirdischen Stadt herrühre. Mir sind auf dem Weg auch die bizarren Felsen aufgefallen, die mich an Ruinen von grossen Gebäuden erinnerten. In dieser Gegend gibt es auch viele als Karrenfelder bezeichneten Karstformationen. Das unterirdische Rumpeln habe ich allerdings nicht gehört.
Beschreibung der Wanderung »hier