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Der Aufstieg des öffentlichen Sektors im Bereich der Elektrizitätsversorgung war vor dem Hintergrund der Kommunalisierung und Kantonalisierung der energiewirtschaftlichen Infrastruktur und der wachsenden Kritik an den vom Service public profitierenden privaten Firmen zu sehen, die allzu häufig von ausländischem Kapital abhängig waren. Die Elektrizitätsgesellschaften wurden wie die Gaswerke ab Ende der 1880er-Jahre von den Gemeinden aufgekauft, woraus sich das für die Schweiz typische System der Gemeindewerke entwickelte.
Das kommunale Modell verbreitete sich rasch: 1918 verfügten bereits 44 Städte und Gemeinden über eine eigene Stromversorgung. Die Kantone profitierten von ihrem Recht, Konzessionen auf die Nutzung der Wasserkraft zu verleihen, und konnten mit Unterstützung ihrer Kantonalbanken private Werke aufkaufen, was sie der Gründung eigener Unternehmen vorzogen.
In Zuge dieser Entwicklungen übernahm die Stadt Solothurn 1924 die Verteilanlagen von der AEK auf Stadtgebiet. Auch Grenchen machte es den Solothurnern gleich.