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Ein schweres Erdbeben hat den Nordosten Indiens an der Grenze zu Myanmar erschüttert. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke zunächst mit 6.7 an, das Geoforschungsinstitut mass 6.6. Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben gekommen.
In der Landeshauptstadt Imphal habe es bei dem Beben am Montagmorgen ausserdem Verletzte gegeben, sagte J. Suresh Babu, ein ranghoher Regierungsbeamte des Bundesstaates Manipur. «Wir können noch nicht sagen, wie viele es (insgesamt) sind, da wir noch auf Berichte aus den ländlichen Gebieten warten.»
Das Epizentrum des Bebens lag nur wenige Dutzend Kilometer westlich der Stadt Imphal, in der mehr als 250'000 Menschen leben. Nach Angaben indischer Medien war das Beben auch in den umliegenden Bundesstaaten bis hin nach Kolkata (Kalkutta) sowie in Myanmar, Bangladesch und Bhutan zu spüren.
Der Nachrichtensender NDTV zeigte Menschen, die aus Furcht, dass ihre Häuser einstürzen könnten, auf die Strasse gerannt waren. Das Erdbeben habe die meisten Betroffenen im Schlaf überrascht. Telefonverbindungen nach Imphal funktionierten zunächst nicht.
Erst im April hatte ein gewaltiges Erdbeben den angrenzenden Himalaya erschüttert und in Nepal, Indien, China und Bangladesch insgesamt rund 9000 Menschen in den Tod gerissen. (sda/dpa)