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Dies hat das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (Buwal) in seinen neuesten Emissionsperspektiven berechnet.
Unter Berücksichtigung der bis Ende 2004 umgesetzten Massnahmen wird nach Schätzung des Buwal der Treibhausgas-Ausstoss von 52,45 Mio. Tonnen im Jahr 1990 bis ins Jahr 2010 auf 50,77 Mio. Tonnen zurückgehen. Im Kyoto-Protokoll hat sich die Schweiz jedoch verpflichtet, den Ausstoss gegenüber 1990 um 8% auf 48,25 Mio. Tonnen zu reduzieren. Das CO2-Gesetz seinerseits verlangt eine Reduktion des CO2-Ausstosses von 10% gegenüber 1990. Das Gesetz bezieht sich allerdings ausschliesslich auf das CO2 aus energetischer Nutzung, während das Kyoto-Protokoll auch nicht-energetisches CO2 sowie weitere Treibhausgase wie Methan und Lachgas umfasst.
Das Buwal geht davon aus, dass die Zielvorgaben des CO2-Gesetzes wie auch des Kyoto-Protokolls dennoch erreicht werden können. Mit der CO2-Abgabe auf Brennstoffen und dem Klimarappen, wie sie der Bundesrat am 23. März 2005 beschlossen hat, sowie mit weiteren geplanten Massnahmen wie der Förderung von Gas- und Biotreibstoffen lasse sich die Ziellücke schliessen. Die Emissionsperspektiven geben laut Buwal den wahrscheinlichsten Entwicklungspfad an. Unter anderem wird dabei angenommen, dass vor 2012 in der Schweiz kein fossil-thermisches Kraftwerk den Betrieb aufnimmt.
Quelle
M.S. nach Buwal, Medienmitteilung, 14. Juni 2005