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Nach der Veröffentlichung der kontroversen Netflix-Dokumentation «Harry & Meghan» scheint das Verhältnis von Prinz Harry (38) und seiner Ehefrau Herzogin Meghan (41) zum britischen Königshaus zerrütteter denn je. Nicht zuletzt beschuldigte Harry seinen Bruder Prinz William (40) in der sechsteiligen Doku-Reihe, ihn bei einer Familienzusammenkunft angeschrien zu haben. Am vergangenen Wochenende berichtete nun die «Sunday Times», dass die Sussexes ein Treffen mit der Königsfamilie wünschen, bei dem sich die Familienmitglieder um König Charles III. (74) und Thronfolger Prinz William entschuldigen sollten.
Harry und Meghan wollten dem Bericht zufolge «ihre eigene Entschuldigung», da sich erst vor wenigen Tagen die ehemalige Queen-Vertraute Lady Susan Hussey (83) nach einem Rassismus-Skandal mit der von ihr beleidigten Ngozi Fulani getroffen hatte, um sich bei der Chefin der Wohltätigkeitsorganisation Sistah Space zu entschuldigen - pikanterweise nach einer Intervention Prinz Williams, der sich in aller Öffentlichkeit gegen Rassismus ausgesprochen hatte. Harry und Meghan würden dies als «doppelten Standard» empfinden. Daher wünschten sich die Sussexes ihrerseits ein versöhnliches Treffen, bevor sie an der Krönung von König Charles III. im kommenden Mai teilnehmen werden.
Der Palast entschuldigt sich erst, wenn Harry seine Fehler eingesteht
Diese Forderung nach einem Familientreffen samt Entschuldigung hat den englischen Königspalast einem neuen Bericht von «The Sun» zufolge jedoch «verblüfft». Demnach wird die Königsfamilie Harry und Meghans Bitte unbeantwortet lassen. «Nach dem, was sie getan haben, ist es ein wenig absurd», erläutert Royal-Experte Nigel Cawthorne im britischen Blatt. Die Sussexes müssten vielmehr zunächst eigene Fehler eingestehen, bevor die Krone sich bewegt. «König Charles wird keine Aussöhnung anbieten. Dies wäre in seinen Augen der Krone unwürdig», so Insider Cawthorne.
Auch Royal-Expertin Katie Nicholl von «Vanity Fair» ist der Meinung, dass sich der Palast nicht zuerst entschuldigen wird. «Was geschehen muss, ist, dass beide Seiten ihre Fehler eingestehen. Wenn das einmal passiert ist, ebnet es möglicherweise den Weg für eine Aussöhnung», erläutert Nicholl der «Daily Mail» gegenüber.