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Martin Miller's Gin ist eine Marke der Firma Reformed Spirits Company Ltd und wurde viele Jahre vor dem rezenten Gin-Boom als Qualitätsspirituose, die sich auch problemlos pur trinken lässt, herausgebracht. Die Idee entstand bei einem Treffen von David Bromige, Andreas Versteegh und Martin Miller in einer ruhigen Bar im Sommer 1998. Sie erkannten, dass die damals erhältlichen Gins einfach nicht gut genug waren, was insbesondere Millers Unternehmergeist weckte. Der Gin entsteht in der renommierten Langley's Distillery unter der Destillation von zwei unterschiedlichen Chargen – eine mit den erdigen Botanicals und die andere mit den zitrusfruchtigen Zutaten. Danach werden die Chargen miteinander vermählt und bekommen Gurkensaft hinzugefügt. So weit, so gut. Allerdings wären keine zwei Nationalflaggen auf dem Flaschenetikett abgebildet, wenn die Reise des Martin Miller's Gins am Ort seinen Ursprungs aufhören würde. Tatsächlich verschifft man die Flüssigkeit bis nach Island, in eine Ortschaft namens Borganes, wo es einige der reinsten Wasserquellen dieser Erde gibt. Dort wird die hochprozentige Flüssigkeit auf die finale Trinkstärke herabgesetzt, ganz nach dem Motto "England distilled, Iceland chilled". So schön das alles auch klingen mag – aus ökologischer Sicht bestehen bei diesem Verfahren einige Bedenken. Damals waren es vor allem die Importregulierungen, die es unmöglich machten, das Wasser von Island nach England zu bringen. Heutzutage gibt es jedoch erste Lösungen für die komplizierte Transportlogistik, sodass einige Flaschen des Wassers wegen gar nicht mehr nach Island reisen müssen. Martin Miller's Gin und die Westbourne-Edition heimsten während der vergangenen Jahre, beginnend im Jahr 2004, so viele Medaillen wie keine andere Gin-Marke ein.
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