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05.07.2016
Nach dem vorzüglichen Frühstück von Jacqui und John, unseren Gastgebern, fuhren wir mit der Great Orme Tramway, eine Art Cablecar wie in San Francisco, auf den Gipfel der Halbinsel Great Orme, von wo man eine tolle Aussicht auf das Meer und die Küste, auf Lllandudno und die Walisischen Berge in Snowdonia hat. Es ist sehr zugig, aber 20° C warm.
In der Nähe der Mittelstation hat man vor ein paar Jahren ein Kupferbergwerk aus der Bronzezeit entdeckt, das sich mittlerweile als das grösste seiner Art auf der ganzen Welt herausgestellt hat. Man hat schon einige hundert Meter Stollen freigelegt, welche damals mit primitivsten Werkzeugen gegraben worden sind.Einen Teil davon kann man selbst zu Fuss erkunden, aber es ist teilweise sehr eng.
Am Nachmittag sind wir dann mit dem Auto ins Nachbarstädtchen Conwy gefahren. Dort besichtigten wir zuerst das Plas Mawr, ein herrschaftliches Haus in der Stadt aus 1585, also aus der Zeit von Elisabeth I., Es ist auch so eingerichtet, als ob die damaligen Besitzer, eine reiche Familie, noch darin leben würden.
Convy ist aber bekannt vor allem wegen seiner eindrücklichen Burg und der fast vollständigen Stadtmauer aus den Jahren 1283-1287. Diese mussten wir natürlich auch besichtigen.
Daneben hat es über den River Conwy zwei technisch interessante Brücken: eine Hängebrücke aus dem Jahre 1826 von Thomas Telford und eine sog. Tubularbrücke (röhrenförmige Brücke) für die Eisenbahn, erbaut 1848 von Robert Stephenson, dem Sohn des Erbauers der ersten Dampflokomotive Rocket.