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Das religiöse Leben
Religiosität. Pfarreien. Kirchen. Kapellen. Berühmte Kleriker. Pfarreidotationen. Pfarrholz. Pfarrkäse. Kirchenglocken. Feste und Feiern. Kapuziner. Sonntagsheiligung.
Der Sonnenbergler ist ein frommer, gottesfürchtiger, katholischer Mensch. Beim Eintritt in eine fremde Stube grüsst er gottesfürchtig: « Gelobt sei Jesus Christus. » Als Antwort erhält er: « In Ewigkeit Amen. » Zum Abschied sagt er: « Bhüet-i-Gott! » Die Antwort lautet: « Gelobt sei Jesus Christus. » Der Kirchenbesuch ist ihm die grösste, häufig die einzige Erholung. Jeden Sonntag besucht er den Gottesdienst, meist vor- und nachmittags, wenn ihn nicht ein dringendes, auswärtiges Geschäft daran hindert. Im Winter geht der Bürger, wenn er im Dorfe wohnt, sogar täglich zur Messe. Die Frömmeren gehen alle Wochen einmal zur Beichte, das gewöhnliche Volk im Monat wenigstens einmal. Sogar die Kinder gehen zum Beichtstuhl. Ein aufgeweckter Knabe frommer Eltern erklärte aber der Mutter, er wolle nicht beichten, « das wäre doch dumm von ihm, wenn er sich selbst anklagen würde ».
Jede Gemeinde besitzt eine grosse, stattliche Kirche, die in den eng ineinander gebauten Walliser Dörfern die kleinen Häuser oft förmlich erdrückt.
Törbel und Emd waren früher in Stalden kirchgenössig. Törbel besass schon 1520 an der Stelle der Kirche eine Kapelle mit Pfründe, die von Stalden abhängig war. 1649 trennte es sich, und nach dem Bau der Kirche fand 1686 die endgültige .Trennung statt. 1840 wurde der Turm erhöht. Emd bekam 1764 ein Rektorat Die Vispertaler Sonnenberge.
und wurde 1777 zur selbständigen Pfarrei erhoben. Zeneggen war in alter Zeit in Visp kirchgenössig. 1608 wurde die heute noch stehende Kapelle ( Fig. 97 ) unter dem Gemeindehaus gebaut, in welcher heute ein Triel eingerichtet ist. 1666 wurde da, wo jetzt die Kirche steht, eine grössere Kapelle erstellt, 1751 vergrössert und der heute noch stehende Turm gebaut. 1716 ist ein Rektorat errichtet worden, die Taufen und Beerdigungen mussten aber immer noch in Visp stattfinden. 1754 wurde das Rektorat zur Pfarrei als Filiale von Visp erweitert. In dem Gesuch an den Bischof um die Errichtung einer Pfarrei wird die Notwendigkeit unter anderm damit begründet, dass die Entfernung bis nach Visp 7000 Schritte betrage. Als Ausgangspunkt hat man schlauerweise die obere Hellelen angenommen. 1718 baute man das heute noch stehende, aber damals um einen Stock niedrigere Pfarrhaus ( Fig. 96 ), und 1792 wurde das zweite Stockwerk aufgesetzt. In einem Vertrag von 1728 mit dem damaligen Rektoratsgeistlichen sind die Pflichten des letztern umschrieben und dabei der Gemeinde das Recht vorbehalten, « den Saal » unter der Stube zu benützen, « um die Waffen und Kriegsinstrumente aufzubewahren oder nach ihrem Belieben und Gefallen ».
Als die zweite Kapelle gebaut wurde, wohnte unterhalb der Trohleren im Riedernhaus ( es ist später nach Esch versetzt worden ) ein Mann, der unter dem Namen « der Chriesibueb » bekannt war, weil er einmal in seiner Jugend Kirschen gestohlen hatte. Der Mann hatte im Land keinen guten Ruf, weil er nicht der bravste war und allerlei Gesindel Unterschlupf gewährte. Einmal kamen zwei solche Bösewichte zu dem Chriesibueb. Dieser wusste, dass für den Bau der Kapelle im Gemeindehaus ein hoher Geldbetrag bereitlag. Erteilte dies den Verbrechern mit, die das Geld stahlen und damit verschwanden. Sie wurden aber erwischt und mit dem Hehler im Blatt in Leuk gehängt.
Aber auch sonst stellten sich beim Bau der Kapelle und später der Kirche allerlei Hindernisse in den Weg. So erzählt Lagger, wenn die Vorsteher über das wichtige Geschäft der Erbauung der Kirche verhandelt hätten, so seien sie durch Beben unter der Erde und wildes Gesäuse in den Lüften beunruhigt worden. Als die Glocken 1752 gegossen wurden, lauerte beständig der Dämon in Gestalt einer schwarzen Katze auf einem Baum, um das Werk zu vereiteln. Meister Branden -berg von Zug, der die Glocken im Pfarrgarten goss, vertrieb sie aber durch ein Gebet. Die 1751 gebaute Kirche stand bis 1897, um dann der heutigen Platz zu machen, die einen Kostenaufwand von ungefähr Fr. 9000 erforderte, ohne die Naturalleistungen. Die Schieferplatten, womit das Gebäude gedeckt ist, mussten von der Bahn von Visp hinaufgetragen werden. Ein Riesenweib, die Frau von Peter Imesch, schaffte allein 750 Schieferplatten, jede im Gewicht von 3/4— 1 Kilo, in der Tschiffere hinauf. Sie nahm jeweilen 50 Stück auf einmal. Auf F. G. Siebter.
dem Felsvorsprung unter den Helbrigäckern, wo man die Burgschaft Visp gerade unter sich hat, liess sie dann noch einen Jauchzer in das Tal hinunter erschallen, als Zeichen, dass sie noch nicht müde sei.
Die Kirche in Zeneggen ist der Maria Himmelfahrt, jene in Emd Peter und Paul geweiht, bei der in Törbel ist der heilige Theodul der Schutzpatron. Im Altar der Kirche daselbst ist nach der Legende der Heilige dargestellt, wie der Teufel ihm die schweren Kirchenglocken auf dem Rücken tragen muss.
Neben der Kirche besitzt jede Gemeinde noch eine oder mehrere recht stattliche Kapellen; Zeneggen, ausser der im Albenwald stehenden, die schöne, den 14 Nothelfern geweihte Wallfahrtskapelle auf dem Biel, 1446 m ü. M. Emd die Kapelle beim Dörfji und jene in der Voralp auf dem Schalp, 1918 m ü. M. Törbel nennt gerade ein halbes Dutzend solcher Gotteshäuser sein eigen. Diejenige von Burgen haben wir bereits kennen gelernt. Dann finden sich solche in den Weilern Brunnen und Im Feld. In letzterer ist ein schöner, geschnitzter Altar von einem Bildhauer aus Macugnaga, mit dem heiligen Michael, zu dessen Füssen der Teufel liegt, und dem Engel Rafaël mit Tobias, und ein Gemälde, den Gabriel darstellend. Recht hübsch machen sich auf diesen Kapellen die zierlichen Glockentürmchen aus Tuffstein auf dem Dach ( Fig. 98 ). Am Bach am Wege auf die Voralpen liegt die angeblich von Zigeunern erbaute Kapelle zur St. Anna. Auf dem Dache der Kapelle hängt eine Glocke mit der Inschrift: IN TEMPO LUNARDO MCCCCLXX. Die Glocke war früher in der Kapelle im Dorfe. Am Wege zur St. Annakapelle in dem Weiler Zen Platten liegt eine vernachlässigte Kapelle, die einer Privatstiftung ihre Entstehung verdankt. Die schönste und vielbesuchteste Kapelle von Törbel ist die relativ neue Kapelle zum St. Anton, 1818 m ü. M., auf der Voralp am Wege auf die Alp Moos ( Fig. 28 ). Das Altargemälde ( der heilige Antonius ) ist von dem Walliser Maler Raphaël Ritz 1878 gemalt. St. Anton ist ein beliebter Wallfahrtsort der ganzen Umgebung. Sogar von Visperterminen kommen die Pilger an Sonntagen hierher und betrachten den wohl acht Stunden weiten Weg als Erholung. In all diesen Kapellen wird Messe gelesen, am meisten in St. Anton. Umgekehrt wallfahrten die Zenegger mit Vorliebe zu der Mutter Gottes im Längen Tal in Binn. Neben den Kapellen seien die zahlreichen, an begangenen Wegen stehenden Bildstöcklein ( Bildji, Kapelli ) und Kreuze erwähnt, wo der Vorübergehende ein Gebet verrichtet oder ein Kreuz macht.
Die Pfarrherren des Wallis stammen meist von Bauernfamilien; sie sind deshalb in das Leben der Bevölkerung eingelebt. « Ische Pfarrer isch der hibschest und der finst », behauptete eine Bäuerin. Alois Burgener ( Fig. 100 ), geboren 1859 in Baien im Saastal, eine heitere, offene Natur, wirkt schon seit 1893 als Pfarrherr - Die Vispertaler Sonnenberge.
in Törbel. Emanuel J o s s e n, geboren 1870 in Brigerbad, ein liebenswürdiger Herr, kam vor zwanzig Jahren als Pfarrer nach Zeneggen, nachdem er einige Jahre in Emd als solcher gewirkt hatte.
In Zeneggen haben schon mehrere berühmte Kleriker gewirkt, so der berühmte Domherr und Naturforscher R i o n. Dann der Domherr Peter Joseph R up p e n, gestorben in Sitten 1896, der vom Jahre 1839 bis 1846 Pfarrer in Zeneggen war. Es scheint ihm aber daselbst nicht sonderlich gefallen zu haben. Einmal schrieb er an den Bischof: « Ich habe es ausgerechnet, die Strafzeit habe ich jetzt bestanden, lassen Sie mich jetzt, hochwürdiger Bischof, noch nicht fort, so gehe ich sonst. » Später sagte er oft scherzend, in Zeneggen habe er seine Feuerprobe bestanden. Die Poesie ist ihm aber dabei nicht abhanden gekommen; denn er ist der Mitverfasser der berühmten Walliser Sagen und der Chronik des Saasertales. In Emd pastoriert heute ein junger Geistlicher, Zenhäusern von Unterbäch. Es sind meistens Anfänger, die hierher verpflanzt werden und in der Regel nur kurze Zeit dableiben. Ob der Botz in der obern Stube des Pfarrhauses oder etwas anderes die Schuld trägt, mag « in anderer untersuchen.
Man erzählte mir ( ob es Scherz oder Wahrheit ist, kann ich nicht beurteilen ), im Wallis gebe es Gemeinden, in welchen der Pfarrer von den Bewohnern im ersten Jahre als « Hochwürden Herr Pfarrer », im zweiten Jahre nur mehr als « Pfarrer » und im dritten als « Pfaffji » tituliert werde.
Der Pfarrer in den Berggemeinden darf keine grossen Ansprüche machen, wenn er sein Auskommen finden will. Am besten dotiert ist von den drei Pfarreien jene von Törbel. Die Pfarr-besoldung beträgt Fr. 3000, dabei ist das Pfarrgut zu Fr. 1000 miteingerechnet. Allerdings hat der Pfarrherr ausserdem für das Lesen von Messen noch eine bescheidene Nebeneinnahme. In Törbel kostet eine Messe 1 ½—5 Fr. Wenn einer findet, er könnte soviel Geld entbehren, so geht er zum Pfarrer und bezahlt ihm den Betrag, der dafür eine Messe liest. Auf St. Anton muss der höhere Betrag entrichtet werden. Wenn einer ein Haupt Vieh verkauft, so wird dem Käufer meist die Bezahlung einer Messe einbedungen. So kommt so viel Geld zusammen, dass der Pfarrherr nicht imstande ist, alle Messen selbst zu lesen, da er täglich je nur eine solche erledigen kann. Ausser den durch besondere Stiftungen gebotenen Totenämtern und dem Sonn- und Feiertags-gottesdienst kann ein Geistlicher höchstens 300 Messen im Jahr absolvieren. Wenn mehr Messen bezahlt sind, so schickt er das überschüssige Geld in der Regel F. G. Siebler.
den Kapuzinern nach Sitten, welche an seiner Stelle im dortigen Kloster die Funktion übernehmen. Auf dem Pfarrgut kann der Pfarrherr zwei Kühe wintern. Wohnung und Holz hat er frei. Jeder Tesselmann muss dem Pfarrherr einen Saum Holz bringen. Als Kontrolle erhält er von diesem eine mit dem Pfarrsiegel versehene Tessle, die er bei der Alpbesetzung abgeben muss, wenn er alpen will; es sei denn, dass er an Stelle der Holzabgabe einen entsprechenden Betrag bezahlt. Vor dem Pfarrhaus in Zeneggen sind l,80 m voneinander zwei Stöcke ein- geschlagen, die 60 cm über den Boden vorragen. Jede Haushaltung ist verpflichtet, dem Pfarrherr jährlich dieses Mass Brennholz, in Meterlänge gespalten, zu liefern. Es wird erzählt, dass der frühere Pfarrherr Krattinger in Zeneggen, als die Bürger mit der Holzlieferung streikten, das Holz selbst mit der Tschiffere im Wald holte. Bei dem Pfarrer von Zeneggen besteht ein Teil der Besoldung in Korn ( 23 Mäss ) und in Milch. Im Juni \|or dem Alpbezug gehört die Milch sämtlicher Milchkühe der Gemeinde zwei Tage lang dem Pfarrer. Die Gemeindegenossen bringen die Milch* in die Dorf sennerei im Schulhaus, wo diese zu Käse verarbeitet wird. Mit der Ablieferung nehmen es die Bewohner nicht alle gleich genau, obschon im Kontrakt steht, dass sämtliche Milch dem Pfarrer gehöre. Manch einer behält aber noch ein erkleckliches Quantum für irgendein Kind oder ein Milchkalb zurück. Dass deshalb eine gewisse Kontrolle notwendig ist, ist begreiflich. Das einzige, was der Pfarrherr aber tut, dass er ab und zu in die Sennerei geht und denjenigen dankt, welche die Milch ordentlich abliefern, während er jene, welche so « schlechte » Kühe haben, dass sie so wenig Milch geben, bedauert und ihnen sein Beileid ausspricht. Im ganzen gibt die Milch 16 Fettkäse ( Fig. 99 ) im Gewicht von 6—7 Kilo und 8 Ziegerstöcke. Die Kirchen haben meist ein ziemlich ansehnliches Vermögen, und mancher fromme Bürger wendet derselben beim Tode oder schon zu seinen Lebzeiten erkleckliche Gaben zu. Im Sommer 1921 wurden z.B. von einer Anzahl frommer Bürger von Törbel drei neue Glocken ( Fig. 101 ), die in Italien gegossen wurden, gestiftet, die der Bischof am 20. Mai einsegnete.
Ausser den Sonntagen sind an den Bergen etwa 26 Tage kirchliche Feiertage.Von Neujahr an gerechnet sind es folgende: Neujahr, Dreikönige, Karl der Grosse ( 28. Januar, halber Feiertag ), Lichtmess, St. Agatha ( 5. Februar, Schutzheilige gegen Feuersbrunst ), St. Joseph ( 19. März ), Maria Verkündigung ( 25. März, « für das Wibervolch » ), Charfreitag ( Halbfeiertag ), Ostermontag, Markus Evangelist ( 25. April, Prozession und Gebet für Feld und Wiese ), Auffahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam, St. Anton ( 13. Juni; in Törbel Prozession zur Kapelle ) Die Vispertaler Sonnenberge.
St. Johannes ( 24. Juni ), Peter und Paul ( 29. Juni ), St. Jakobstag ( 25. Juli, halber Feiertag ), Maria Himmelfahrt ( 15. August ), heiliger Theodul ( 16. August, ist Kirchenpatron in Törbel ), Frauentag ( 8. Sept. ), St. Moritz ( Landes-patron, 22. Sept. ), Allerheiligen, Allerseelen ( halber Feiertag ), Maria Empfängnis ( 8. Dez. ), Heiliger Tag ( 25. Dez. ), Stephanstag ( 26. Dez. ), Johannes der Evangelist ( 27. Dezember ). Lichtmess, Maria Verkündigung, St. Johannes und Maria Geburt werden in Zeneggen nicht gefeiert, wohl aber in Törbel. Es gibt Familien, die jährlich Fr. 25 für die Mission bezahlen, wofür sie bei auswärtigen 2000 Messen eingeschlossen sind. Bei Anlass der Feiertage finden einige Prozessionen statt, in Nöten besondere Bitt- und Betprozessionen an die bekannten Wallfahrtsorte zu St. Anton und zu den Nothelfern auf dem Biel. Zu den grössern Festen werden meist auswärtige Geistliche beigezogen, wozu vor allem die Kapuziner in Sitten immer bereit sind. Ich habe im Laufe der Jahre unter diesen manchen hochachtbaren Mann kennen gelernt.
Zu St. Moritz, am 22. September, wird auf den Bergen für die Kapuziner ein Landesopfer gesammelt. Da sie bei den Bauern beliebt sind, erhalten sie reiche Gaben an Geld und Naturalien ( Käse, Schinken ). Im Saas bekamen sie früher Schafe. Die Bauern brachten sie am St. Michelsmarkt nach Stalden, nachdem die Tiere geschoren waren, wo die Herde von den Beschenkten in Empfang genommen wurde. Zur Kennzeichnung der Kapuzinerschafe liessen die Spenderden Schafen beim Scheren ein Büschel ( « Strobel » ) Wolle am Kopf stehen. Die Kapuziner tauschten dann die schweren Vispertalerschafe in Sitten gegen kleinere, aber fettere Unter-walliserschafe ein, weil letztere zum Schlachten besser waren. Heute, da die Schafe einen hohen Preis gelten, ist die Schenkung von solchen selten geworden.
Ausser der Hut und der Pflege des Viehes und des Wässerns sind Sonntags-arbeiten untersagt. Wer am Sonntag « wagnet » und säumt, wird bestraft. Niemand darf am Sonntag mit einer Tschiffere am Rücken herumgehen. Als die Pfarrers-Jungfer in Törbel das Vieh am Sonntag auf die Weide trieb und die Weideketten, womit das Vieh angepfählt werden sollte, in der Tschiffere am Rücken mit sich trug, wurde sie zugunsten der Kirche gebüsst. Das Wässern an Sonntagen ist nur gegen eine Abgabe an die Kirche gestattet, worüber früher die Rede war. Werwährend des Hochamtes wässern will, muss die Frühmesse besuchen. Nur für die Kirche sind Arbeiten am Sonntag gestattet. So wird an Sonntagnachmittagen von den Töchtern des Dorfes der Friedhof gejätet, die Kirche und die Kapellen werden gereinigt.
An Sonntagnachmittagen nach dem Gottesdienste sitzen die Familien meist um die Häuser herum zusammen und « hengerten » ( unterhalten sich ); die Jugend macht im Sommer Spiele oder zieht auf die Alp und in den Wald.
F. G. Siebter.