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- Fotos - Art - Schmuck - Design von Peter Leister -
Ja, Nicaragua, das war zunächst für mich gemeinsam mit Sohn
Valentin während ca. 2 Wochen Velo-, Schiff-, Tuktuk-, Kajakfahren,
Granada; Stillgelegter Bahnhof, Markt, Lago de Nicaragua (von links)
Ja, Nicaragua, ein Land mit viel liebenswerten und freundlichen,
hilfsbereiten Menschen. Mit Schülern, die sich mit einem Getränkebeutel, den
sie an der Bushaltestelle gekauft hatten, in den Bus setzten und diesen mit der
grössten Selbstverständlichkeit aus dem Fenster des fahrenden Busses warfen,
wenn der Beutel leer war.
Managua, junge Arbeiter beim Bahnhof, wohlbehüteter Bub, Mombacho
Ob diese Welt so heil ist, muss ich allerdings auch nach Aussagen von Einheimischen bezweifeln. Zwar scheint jede noch so einsame und ärmlich erscheinende Hütte, deren Inneres ich allerdings nicht sah, Elektrizität und Fernsehen zu haben. Einzelne Kinder werden jedoch nicht regelmässig - wenn überhaupt - zur Schule geschickt und statt dessen zur Landarbeit eingesetzt und zum Betteln geschickt. So erlebte ich Kinder mit ausgeprägter Persönlichkeit und mit hoher sprachlicher, kommunikativer Kompetenz und Reife, solche die Zufriedenheit und Ausgeglichenheit ausstrahlten und offensichtlich eine gute Schulförderung erhalten hatten, aber auch solche, die extrem eingeschüchtert wirkten.
Blick auf den Hauptgipfel vom Mombacho (dahinter der Lago de Nicaragua) und von Granada auf den Mombacho.
Ganz in der Nähe von Granada befinden sich Masaya, ein kleines Städtchen mit einem riesigen Markt beim Busbahnhof und einem bedeutenden Kunsthandwerkmarkt. Eindrücklich war für mich nur der Lago Masaya vor dem gleichnamigen Vulkan. Der Zugang zum Vulkan war gesperrt, weil er erhöhte Aktivität zeigte.
Wenn ich nach Abschluss meiner Reise durch Teile Nicaraguas und Costa Ricas zurückblicke, dann stelle ich mit grosser Freude fest, dass ich zu keinem Zeitpunkt schlechte Erfahrungen mit kriminellen Machenschaften gemacht habe. Ich habe meine Reise genossen und viel Freude gehabt. In wieweit diese positiven Eindrücke eine Ausnahme sein könnten, ganz besonders in Anbetracht der massiven Sicherheitsmassnahmen (Eisengitter um und über Häusern und Stacheldrahtrollen) sowohl bei Villen von wahrscheinlich Superreichen aber auch bei recht armselig aussehenden einfachen Hütten speziell in San Jose (Costa Rica), das kann ich nicht beurteilen. Entreissdiebstähle und Raub scheinen aber sowohl in San Jose als auch in Granada an gewissen Orten nicht selten zu sein, denn zwei Mal wurde ich durch die Polizei darauf hingewiesen, dass eine offen getragene Kamera aber auch ein kleiner Rucksack, getragen von einer einzelnen (europäisch aussehenden) Person, das Risiko für eine Raub steigern und es empfohlen wird, sich nicht in einer bestimmten Gegend aufzuhalten (z.B. am Ufer des Sees Nicaragua bei bevorstehender Dämmerung oder entlang des Eisenbahngleises, um ein Tal zu überqueren, in San Jose.
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