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Reich ist man erst dann, wenn man sich in seiner Bilanz um einige Millionen Dollar irren kann, ohne dass es auffällt.
Jean Paul Getty
Die grossrätliche Kommission für Volkswirtschaft und Abgaben (VWA) empfiehlt die Aargauische Volksinitiative "Millionärssteuer – Für eine faire Vermögensverteilung" zur Ablehnung.
Die Kommission VWA lehnt die Aargauische Volksinitiative der JUSO Aargau für eine stärkere Besteuerung der grossen Vermögen im Kanton grossmehrheitlich ab. Trotz der schwierigen finanziellen Lage des Kantons vermögen die geschätzten Mehreinnahmen von 82 Millionen Franken die Kommission nicht zu überzeugen. Eine Annahme würde die Standortattraktivität des Aargaus für grosse Vermögensträger senken und könnte zu Abwanderungen führen. Ebenso muss davon ausgegangen werden, dass der Zuzug von neuen vermögenden Personen durch die veränderte Besteuerung beeinträchtigt würde.
Die Volksinitiative verlangt eine markante Verschärfung des Vermögenssteuertarifs im mittleren und vor allem oberen Bereich. Dafür ist eine steuerliche Entlastung im untersten Vermögensbereich vorgesehen.
Die Kommission VWA verzichtet wie der Regierungsrat auf die Ausarbeitung eines Gegenvorschlags und empfiehlt die Millionärssteuer abzulehnen.
Die Vorlage wird voraussichtlich im Januar 2018 im Grossen Rat beraten.
Quelle: Kanton Aargau
13.12.2017