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Raven Softwares Dan Vondrak liefert weitere Informationen zur Story und den verschiedenen Enden von "Call of Duty: Black Ops Cold War".
Da man in "Call of Duty: Black Ops Cold War" mehr Entscheidungsfreiheiten bekommt, werden auch mehrere Ende vorhanden sein. Raven Softwares Dan Vondrak ist darauf eingegangen, warum man sich für multiple Enden entschieden hat: "Als wir mit der Gestaltung der Geschichte begannen, hatten wir gleich mehrere Enden im Kopf. Und das hat wirklich geholfen. Ich denke, wenn man versucht, diese später hinzuzufügen, oder wenn sie einfach nicht zu der Geschichte passen, die man erzählt, dann sollte man sie nicht hinzufügen. Aber wir wussten sofort, dass wir das tun wollten. Mir gefiel die Idee, dass wir mit diesen multiplen Enden eine kleine Hommage an Black Ops 2 haben könnten."
Er setzte fort: "Ich denke, selbst wenn Black Ops 2 diese nicht hätte, würde es für unser Spiel absolut Sinn machen, sie zu haben. Aber ich habe es geliebt, dass dieses Spiel versucht hat zu sagen, hier sind all diese grossartigen Elemente der gesamten Black Ops-Serie, die wir geliebt haben, und wir können diesen verschiedenen Dingen eine Art Hommage erweisen. Einige Geschichten funktionieren gut mit mehreren Enden, andere nicht, und diese wurde von Grund auf mit diesem Gedanken erschaffen."
Das erste "Call of Duty: Black Ops" wurde von David Goyer ("Batman: The Dark Knight") geschrieben, der bei "Call of Duty: Black Ops Cold War" wieder mit von der Partie ist, wie Dan Vondrak ebenfalls verraten hat: "David Goyer ist ein unglaublicher Energieball. Beim allerersten Telefonanruf, den wir hatten, holte er jede nur erdenkliche Information aus Black Ops 1 ein. Und er war einfach... sein Verstand arbeitet auf eine andere Art und Weise. Er warf diese verschiedenen Theorien ein, die wir ausprobieren könnten. Und wir schrieben all diese Ideen mit ihm zusammen auf. Er war grossartig. Er bringt einen dazu, das in Frage zu stellen, was man denkt, das man nicht ändern kann. Er kam mit diesen Ideen zu uns und sagte: Ich weiss, du denkst, das ist deine Geschichte, aber was wäre, wenn der Bösewicht das tun würde, wenn einer deiner Verbündeten stattdessen das machen würde, warum kannst du das nicht verwirklichen? Er brachte dich einfach dazu, alles in Frage zu stellen, von dem du dachtest, du könntest es nicht ändern, und das war das Tolle an ihm."
David Goyer war bei der Story demnach eine grosse Hilfe und er hat viele Ideen eingebracht. Obwohl die Handlung während des Kalten Krieges stattfindet und sich auch an realen Ereignissen orientiert, immerhin ist Ronald Reagan vertreten, will man nicht politisch sein. "Wir machen ein fiktionales Stück Unterhaltung. Wir versuchen also nicht, irgendeine politische Aussage zu treffen," so David Goyer. Die Idee für die Handlung ist es, die Grauzonen des Kalten Krieges zu beleuchten. Das Spiel wird keine Entscheidung darüber treffen, wer Recht und wer Unrecht hat, sondern stattdessen eine Geschichte erzählen, die beide Seiten zeigt, wie sie sich die Hände schmutzig machen.