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Ein paar Worte über die Geschichte der Ballonfahrt
Heissluftballon
Heissluftballone wurden zum ersten Mal in China im 3. Jahrhundert eingesetzt. Kleine Ballone, die von einer Kerze getrieben wurden, dienten damals auf den Feldzügen als Signal.
Aber so richtig begann die Geschichte der Ballonfahrt in Europa mit den Gebrüdern Montgolfier. Sie stiessen 1783 in Versailles mit einem Heissluftballon in die 3. Dimension vor. Die erste Ballonfahrt in der Schweiz fand anfangs des 19. Jahrhunderts statt.
Der Heissluftballon funktioniert nach dem Prinzip «leichter als Luft». Die Luft in der Ballonhülle wird durch Aufheizen leichter und bringt so das Gefährt zum steigen. Die heutigen Heissluftballone werden mit sehr sicheren Doppelbrenner-Systemen betrieben, die mit Propangas gespeist werden.
Gasballon
10 Tage nach dem ersten Heissluftballon 1783 stieg (ebenfalls in Frankreich) der erste Gasballon in die Luft. Auch bei einem Gasballon kommt das Prinzip «leichter als Luft» zur Anwendung. Allerdings wird beim Gasballon der Auftrieb durch ein Gas erreicht, das leichter als Luft ist (Wasserstoff oder Helium).
Damit der Gasballon nicht unkontrolliert steigt, hat man beim Start 200 bis 300 kg ganz feinen Sand dabei. Sinkt der Ballon, schüttet man etwas Sand aus, und der Ballon steigt wieder. Zum Sinken betätigt man ein Ventil und lässt etwas Gas entweichen.
Beim traditionellen Gasballon ist die Ballonhülle in einem Netz gefangen, an dem ca. 5 m unter der Hülle, der Korb hängt. Bei der neuesten Generation werden netzlose Hüllen eingesetzt, bei denen der Korb an Traggurten hängt, die in die Ballonhülle eingeschweisst sind.
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