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Am 2. März 1901, im Alter von 23 Jahren, gründete H. O. Lange, Sohn eines Kolonialwarenhändlers, die Nordisk Fjerfabrik A/S in Kopenhagen. Seine Geschäftsidee war es, mit Rohwaren und teilverarbeiteten Produkten, hauptsächlich Daunen und Federn, zu handeln. Vom blossen Handel bis hin zu selbst entwickelten Produkten, wie Decken und Kissen, stieg man über die Jahre zu einem der weltweit führenden Unternehmen dieser Branche auf.
In den frühen 40-er Jahren begann man mit der Entwicklung des ersten Schlafsackes. Von Beginn an nutzte man sowohl Daune, als auch Kunstfasern als Füllmaterial, die Konstruktion glich der von Bettdecken und Kissen. Durch stetige Weiterentwicklungen und Verbesserungen wuchs der Outdoor-Produktbereich rasant an. Man erkannte die Wichtigkeit des wachsenden Outdoormarktes und gründete die Nordisk Fritid in Malmö, Schweden. Ziel war es, Produkte für den Outdoormarkt zu entwickeln, die innovativ, funktionell und von höchster Qualität waren. Das mündete in der Marke „Caravan“, eine der ersten echten Outdoor-Marken der Welt.
Während der 80-er Jahre hielten Kochgeschirr, Schuhe, Kompasse, Messer und Fahrradtaschen Einzug, Caravan war einer der ersten Vollsortimenter der Outdoorbranche. Mehr noch, Caravan konzentrierte sich jetzt auch auf das Design, dadurch wurde man schon fast eine Modemarke. Nach den dramatischen Ereignissen und dem daraus folgenden Konkurs der Nordisk Fjer im Jahr 1991, bestand das Unternehmen weiter unter dem Namen Nordisk Freizeit GmbH, mit Augenmerk auf den norddeutschen Markt. Aus der Marke Caravan wurde Nordisk.
2005 kaufte Erik Møller zusammen mit zwei Teilhabern das Unternehmen, seit dem konzentriert man sich wieder auf Produkte, Produktentwicklung, Kundenzufriedenheit und nicht zuletzt auf die Stärkung der Marke „Nordisk“. Es wurde eine solide Basis geschaffen, auf der man die Welt erobern will, jetzt unter dem Namen „Nordisk“.
Seit 2010 konzentriert man sich auf die wichtigsten Märkte wie Europa und Asien. Mit der Eröffnung eines eigenen Büros in Asien, kann Nordisk nun noch besser und schneller alle Prozesse, von der Produktion bis hin zur Auslieferung an den Händler, steuern. Zur gleichen Zeit etablierte man eine Produktentwicklungsabteilung, welche mit entsprechenden Produkten den Markenanspruch Nordisk untermauert.