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Helen Keller, Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR)
Wir freuen uns, Ihnen die Antworten von Frau Helen Keller, Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, präsentieren zu können.
1) Was haben Sie am 9. Februar 2014 gemacht?
Gebannt die Nachrichten und den Abstimmungskrimi verfolgt.
2) Welche Probleme haben wir am 9. Februar gelöst?
Keine, wir haben uns mit der EU vielmehr noch grössere Probleme aufgehalst. Die Neuverhandlung der Personenfreizügigkeit neben der eh schon sehr schwierigen Institutionalisierung der bilateralen Verträge.
3) Sind die Bilateralen noch zeitgemäss ?
Nein, die Schweiz zahlt in jeder Hinsicht einen hohen Preis, ohne dass sie wirklich mitgestalten und mitentscheiden kann. Das wäre als Mitglied der EU viel einfacher.
4) Stellen Sie sich vor, die Schweiz wäre vor kurzem Mitglied der EU geworden. Wie fühlten Sie sich?
Ich wäre froh, dass die Schweiz diesen wichtigen Schritt geschafft hat. Gleichzeitig würde hoffen, dass die Schweiz sich erfolgreich für eine demokratischere und ökologischere EU einsetzen würde.
5) Wie sieht Europa in 50 Jahren aus?
Nachhaltig aufgrund eines stabilen Klimas, friedlich durch einen starken Minderheitenschutz und gefestigt durch starke demokratische Strukturen von Lissabon bis zum Ural, von Helsinki bis nach Lampedusa.
Herzlichen Dank für die Beantwortung unserer Fragen, Frau Keller!