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Bis im Mai 2019 konnte rund die Hälfte des ehemaligen Waldgebiets auf dem Areal der Sondermülldeponie aufgeforstet werden. Bis Ende 2024 soll die Aufforstung abgeschlossen sein.
Das ehemalige Gelände der Sondermülldeponie Bonfol wurde wieder aufgeforstet.
Teil der Renaturierung: Feuchtbiotope bilden einen Lebensraum für Kröten und Libellen.
Das ehemalige Klärbecken wurde zu einem natürlichen Teich umgebaut. Die beiden nördlich gelegenen Teiche sind mittlerweile Feuchtbiotope, die Lebensraum für Kröten und Libellen bieten.
Der Verein Escale Bonfol plante, auf der ehemaligen Sondermülldeponie Bonfol ein vom Architekten Mario Botta entworfenes LandArt-Projekt umzusetzen. Es sollte ein Begegnungsort entstehen, der die Westmauer der ehemaligen Aushubhalle begehbar macht, die Flächen mit Bäumen und Büschen kunstvoll bepflanzt sowie von einem 40 Meter hohen Aussichtsturm überragt wird. Aufgrund fehlender Finanzierung wurde das Projekt im Frühling 2022 aufgegeben. Auch einen alternativen Vorschlag einer Gruppe junger Architekten und Künstler lehnte die Gemeindeversammlung von Bonfol am 27. April 2022 ab. Mit dem Wegfall dieser Projekte wurde die Westmauer obsolet und in den letzten Monaten zurückgebaut.
Ein Fussweg, der die ehemalige Deponie umrundet, wird derzeit gebaut. Im Zentrum dieses Wegs soll ein Wald mit Nadelbäumen angelegt werden.
Auf dem sanierten Gelände befinden sich drei lokal begrenzte Gebiete, sog. Sandlinsen, die noch eine Schadstoffbelastung aufweisen. Zwei dieser Sandlinsen sind auf der Nordseite der ehemaligen Deponie, eine Dritte südlich davon. Die drei Sandlinsen waren bereits vor der Sanierung der Deponie bekannt. Die Behörden verschoben aber deren Behandlung auf die Zeit nach dem Deponieaushub, um eine mögliche zusätzliche Verschmutzung dieser Sandlinsen während des Aushubs zu vermeiden.
Nach dem Abschluss der Sanierungsarbeiten nahm die bci Betriebs-AG eine detaillierte Untersuchung der drei Sandlinsen an die Hand. Das derzeit bestehende Dispositiv beinhaltet die Ausspülung, das Abpumpen und die Behandlung des Wassers.
Der Bereich um die Sandlinse Süd wurde verfüllt. Die Pumpaktivitäten werden weitergeführt. Der Zugang zum Austritt des Wassers aus dieser Sandlinse wird mit Hilfe eines Schachtes sichergestellt. Das Wasser wird so lange abgepumpt, bis es keine Gefahr mehr für die Umwelt darstellt.
Für die im Nordosten der verfüllten Grube liegenden Sandlinsen brachten die Analysen leider nicht die erhofften Erkenntnisse. Deshalb entschied sich die bci Betriebs-AG, weiterführende Untersuchungen dieser Sandlinsen und des gesamten Bereichs nördlich der verfüllten Grube durch externe Spezialisten durchführen zu lassen. Bis heute hat keine der Sandlinsen Auswirkungen auf das Grund- und Oberflächenwasser.
Die Experten kamen indessen aufgrund der weiterführenden Untersuchungen zum Schluss, dass mittel- und langfristig eine Gefährdung der Oberflächenwässer bestehen könnte. Basierend auf den Resultaten dieser weiterführenden Untersuchungen hat die bci Betriebs-AG entschieden, dass die zwei nördlichen Sandlinsen in den nächsten Jahren zu sanieren sind und diese vorläufigen Ergebnisse dem Amt für Umwelt im April 2022 übermittelt.
Mit dem Einverständnis der Behörden begann die bci Betriebs-AG im Frühjahr 2022 mit der Erarbeitung möglicher Sanierungsvarianten. Dieser Prozess ist derzeit noch am Laufen und sollte in den nächsten Monaten abgeschlossen sein. Ziel ist es, mit der geeigneten Sanierungsmethode langfristig eine Beeinflussung der Grund- und Oberflächenwässer auszuschliessen.
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