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Elf Pferde aus fünf Nationen stehen am Sonntag (18.02.) auf der Starterliste des 62. Grossen Preises von St. Moritz, des mit 111'111 Franken höchstdotierten Pferderennens der Schweiz.
Als Favorit wird Markus Gräffs Akbar gehandelt, der in England bei Mark Johnston im Training ist. Ob Akbar bei seinem Schneedebüt reüssiert?
Im Vorjahr gewann mit All Blade aus dem deutschen Stall Weissenstein ebenfalls ein Schneedebütant den Höhepunkt des White Turf in St. Moritz.
Akbar war im Vorjahr mit vier Siegen bei vier Starts in der Schweiz der Dominator der Flachsaison. Das frühere Pferd von Prinz Aga Khan gewann unter anderem den GP Jockey Club, den GP BMW und das Silberblaue Band von Zürich und vermochte sich in Irland in Listen- und Gruppenrennen zu platzieren.
Der von Jockey Kevin Darley gerittene Galopper reiste vom Norden Englands ins Engadin und brauchte hiefür vier Tage. Wer einen solchen beträchtlichen Aufwand betreibt, rechnet sich reelle Siegeschancen aus.
Die Konkurrenz ist aber erstklassig. Zu erwähnen wären da die ehemaligen GP-Sieger Galtee (1996) des Zürcher Opernhausdirektors Alexander Pereira und Vision of Spirit, der Gewinner 1998, der seit einiger Zeit bei Trainer Urs Muntwyler ist.
Der Stall Weissenstein ist mit Landroval und Global Dancer doppelt vertreten. Landroval mit Torsten Mundrey in den Bügeln, siegte am ersten Renntag in St. Moritz überlegen. Zum Kreis der Favoriten gehört auch National Academy, ein hochklassiges Pferd aus Deutschland, und Catchacoma, das derzeit wohl beste Pferd aus Schweizer Zucht.
swissinfo und Agenturen