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Rumantsch Grischun - Tod einer Kunstsprache?
Vor 30 Jahren wurde die Standardsprache Rumantsch Grischun erfunden, eine Mischung der fünf rätoromanischen Idiome. Mit einer gemeinsamen Schriftsprache wollte man das Romanische vor dem Aussterben bewahren. Der Versuch scheint zu scheitern.
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Heute ist die Rumantschia ist gespaltener denn je: Pioniergemeinden wie das Val Müstair stimmen über eine Rückkehr zum Idiom ab. Für die einen ist Rumantsch Grischun eine tote Kunstsprache - für die anderen die letzte Hoffnung für das Überleben des Romanischen.
In der «Kontext-Debatte» diskutieren Romedi Arquint, ehemaliger Präsident der Lia Rumantscha, Giancarlo Conrad, Primarlehrer, und Tresa Deplazes, Mutter von vier Kindern.