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Chirurgische Exzision gilt nach wie vor als erste Wahl, aber neue Befunde bescheinigen Imiquimod ebenfalls eine wichtige Rolle für die Therapie dieser gefährlichen kanzerogenen Hautveränderung.
CLL ist die häufigste Leukämieform in westlichen Ländern [1]. Trotz therapeutischer Fortschritte ist sie noch immer unheilbar und die meisten Patienten erleiden nach der initialen Behandlung ein Rezidiv [2]. Gemäss aktuellen Daten können diese Patienten hinsichtlich des Gesamtüberlebens von einer zielgerichteten, Chemotherapie-freien und zeitlich begrenzten Kombinationstherapie deutlich profitieren [3, 4].
Die Phase-III-Studie DAPA-CKD wird aufgrund erwiesener Wirksamkeit bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz früher als geplant beendet. Dapagliflozin ist der erste SGLT2-Inhibitor, der in einer Studie an Patienten sowohl mit als auch ohne Typ-2-Diabetes einen bedeutsamen Vorteil bei chronischer Niereninsuffizienz zeigt.
Befunde aus Langzeitstudien belegen die nachhaltigen Therapieerfolge des Toll-like-Rezeptor-Agonisten Imiquimod im Indikationsgebiet der kleinen superfiziellen Basalzellkarzinome. Ein frühzeitiges Erkennen und Behandeln ist entscheidend für den Verlauf dieser häufigen Form von weissem Hautkrebs.
Mukolytika sind als Behandlungsoption für Patienten mit häufigen Exazerbationen in mehreren Richtlinien enthalten. Laut GOLD können sie Exazerbationen reduzieren und den Gesundheitszustand geringfügig verbessern. Jedoch fehlt es derzeit noch an Evidenz. Forscher sind dem in einer Übersichtsarbeit nachgegangen und haben versucht, die tatsächliche Wirkung dieser Arzneimittelklasse zu bestimmen.
Bei der Verordnung einer antidiabetischen Therapie sind heutzutage neben der Blutzuckereinstellung weitere Kriterien relevant. Der kardiale Benefit von SGLT2-Hemmern und GLP1-Analoga ist in internationale Leitlinien und auch in die 2020 revidierte Fassung der Empfehlungen der Schweizerischen Gesellschaft für Endokrinologie und Diabetologie eingeflossen.
Un patient de 68 ans atteint de diabète mellitus de type 2 est en réhabilitation cardiaque après une crise cardiaque. Son taux d'HbA1c s’aggrave malgré le traitement antidiabétique et son poids augmente régulièrement. Toutefois, il est possible de contrecarrer cette tendance grâce à la disponibilité de nouveaux médicaments antidiabétiques.
Bei autosomal rezessiven Erkrankungen wie der zystischen Fibrose (CF) hat man es mit der Vererbung von zwei mutierten Genen zu tun. Früher wurde angenommen, dass CFTR*-Expressionsniveaus von 50% für die Aufrechterhaltung der Gesundheit ausreichend sind. Einige Studien haben allerdings angedeutet, dass auch Träger nur eines mutierten Gens bereits ein erhöhtes Risiko dafür haben, Manifestationen der Erkrankung zu entwickeln.
* Cystic Fibrosis Transmembrane Conductance Regulator
Um das Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen zu reduzieren, sind niedrige LDL-C-Werte entscheidend [1]. Diese Erkenntnis spiegelt sich auch in den ESC/EAS Dyslipidämie Guidelines wider – der Basis für den neuen Schweizer AGLA-Pocketguide [2, 3]. Die hier empfohlene möglichst starke Senkung des LDL-C sowie eine strikte Risikoeinschätzung rücken Eskalationstherapien, wie PCSK9-Inhibitoren, in den Fokus der kardiovaskulären Prävention [2-4].
Ein 70-jähriger Patient wird bei seinem Hausarzt mit brennenden Schmerzen in Mund und Hals vorstellig. Die Symptome treten vor allem morgens auf, können dann aber über mehrere Stunden andauern. Teilweise verschlechtern sich die Beschwerden nach Nahrungsaufnahme oder bei körperlicher Aktivität. Der Patient berichtet, dass er selten an Reflux-Symptomen wie Magenbrennen und saurem Aufstossen leidet.
Für jeden aktuellen oder künftigen Praxisinhaber stellt sich früher oder später die Frage, welche Marketingstrategien zeitgemäss und erfolgsversprechend sind. Eine differenzierte Auseinandersetzung lohnt sich.
Swissmedic bewilligt den Einsatz des monoklonalen Antikörpers zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer aktiver Colitis ulcerosa, bei denen die Behandlungsziele mit einer konventionellen Therapie nicht erreicht werden.
Bei rund 40% der Betroffenen handelt es sich um eine behandlungsbedürftige Form von Akne. Die Therapie richtet sich nach dem Schweregrad und der individuellen Symptomausprägung. Die aktuellen Leitlinien enthalten praxisorientierte evidenzbasierte Empfehlungen.
Angsterkrankungen gehören zusammen mit den Depressionen zu den häufigsten Erkrankungen auf dem Gebiet der Psychiatrie. Während Furcht eine emotionale Reaktion auf eine konkrete Bedrohung darstellt, ist Angst eine Antizipation zukünftiger Bedrohungen. Inzwischen wird eine breite Palette an Angsterkrankungen unterschieden – mit Auswirkungen auf das Therapieregime.
Moderne immunmodulierende Therapieoptionen ermöglichen im Vergleich zu früher eine deutlich stärkere und raschere Symptomreduktion. Um das Risiko der Reaktivierung einer früheren Hepatitis-Infektion zu kontrollieren, sollten entsprechende Tests durchgeführt werden.
Der Trend der personalisierten Medizin ist auch im psychiatrischen Bereich aktueller denn je. Man erhofft sich eine Verbesserung der Response auf antidepressive Substanzen sowie eine Reduktion der Nebenwirkungen. Als neues Medikament bei Therapieresistenz wurde kürzlich auch in der Schweiz ein ketaminhaltiges Nasenspray zugelassen.
Innovative und digitale Devices für die Schlaf- und Beatmungstherapie ermöglichen die effiziente und klinisch qualitative Versorgung von Menschen mit schlafbezogenen Atmungsstörungen, COPD und anderen chronischen Erkrankungen. Telemonitoring bietet eine Alternative zu Arztterminen, was in der aktuellen Phase der Coronapandemie eine wichtige Schutzmassnahme ist.
Lasermedizinische Anwendungen als Second-Line- oder adjuvante Therapie können bei entzündlichen Dermatosen eine wertvolle Erweiterung des Behandlungsspektrums darstellen. Für bestmögliche Resultate sind Therapieentscheide fallbezogen abzuwägen und auf die individuellen Patientencharakteristika abzustimmen.
Ob der Einsatz von Immunsuppressiva das Risiko für einen schweren Verlauf bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 erhöht, ist bisher unklar. Eine im Vorfeld des Europäischen Rheumatologenkongresses EULAR publizierte Studie hat nun 600 COVID-19-Erkrankungen von Rheuma-Patienten aus 40 Ländern analysiert und untersucht, welchen Einfluss die Wahl der Pharmakotherapie auf einen möglichen Klinikaufenthalt und den Verlauf einer COVID-19-Infektion hat.
Un patient de 55 ans, atteint d’un diabète de type 2 depuis 15 ans déjà, réagit aux antidiabétiques les plus divers en manifestant des effets indésirables qui nécessitent un changement de traitement. Il présente par ailleurs un syndrome de sensibilité neurologique qui pourrait être en lien avec son diabète.