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Die Fahrradkette unterliegt dem normalen Verschleiss und nutzt sich mit der Zeit ab. Ist sie verschliessen, kann sie Geräusche machen, oder springt von der Kassette oder Kettenblätter ab. Dieses macht sich bemerkbar, weil sich die Fahrrad-Kette durch den Gebrauch „längt”. Im Extremfall kann die Kette früher oder später reissen. Wenn du nicht rechtzeitig reagierst und lange mit einer verschliessende Kette weiterfährst, musst du früher oder später den ganzen Antrieb deines Fahrrades auswechseln. Soweit solltest du es aber nicht kommen lassen. Das kannst du dadurch verhindern, indem du die Kette regelmässig prüfst.
Hier erkläre ich dir kurz, wie du sie prüfen kannst.
Um den Kettenverschleiss zu prüfen, gibt es viele verschiedene Kettenlehren, welche sehr einfach zu verwenden sind. Sie funktionieren fast alle gleich. Du solltest die Kettenmesslehre mit der Vertiefung auf die Kette auflegen. Die meisten haben zwei Seiten, eine für Stahlritzel und die andere für Aluritzel. Stahlritzel sind abriebfester als Aluminiumritzel, somit ist bei Stahlritzeln ein etwas höherer Verschleiß der Kette noch in Ordnung. So solltest du die passende Seite der Kettenmesslehre zu deiner Kette benutzen. Die Kette muss ein bisschen gespannt sein. Lege die Kettenlehre mit der Vertiefung (Caliber) auf und versuche die andere Seite mit der Spitze zwischen die Rollen reinzustecken. Wenn die Spitze ganz tief in die Kette rein fällt, dann ist die Kette komplett verschlissen und du solltest sie wechseln. Ist die Kette neu oder wenig verschliessen, dringt die Vertiefung der Kettenmesslehre nur leicht mit der Spitze zwischen die Rollen. Je mehr die Kette abgenutzt ist, umso weiter taucht die Vertiefung ein.