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Beschreibung
Vorkommen und Beschreibung
Coffeae arabica stammt ursprünglich aus Äthiopien wird heute aber in fast allen tropischen Ländern kultiviert. Die Kaffebohne wird idealerweise im Hochland auf über 1000m angebaut da sich der Samen dort langsamer entwickelt und ein besseres Aroma ausbildet. Es handelt sich um einen immergrünen Strauch aus der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae) der bis 8m hoch werden kann. Die dunkelgrünen glänzenden Blätter sind 6-15cm lang und ca. 5cm breit ihre Form ist elliptisch-lanzettlich und hat eine ausgeprägte Spitze. In den Blattachseln sitzen mehrere duftende, zwittrige, fünfzählige und weisse Blüten. Die reif längliche und rote Frucht die sogenannte Kaffekirsche umhüllt den Samen bzw. die Kaffebohne die meistens zu zweit vorliegen. Für den Kaffe und um das typische Kaffeearoma zu entwickeln muss der Same geröstet werden. Für die homöopathische Urtinktur wird der ungeröstete Same verwendet dessen Heilwirkung sich nicht stark von der gerösteten unterschieden wird nur der Geschmack ist sehr verschieden. Hinweise auf einen Anbau von Coffeae arabica liegen für das 9. Jh vor. Gesichert ist die erste Anwendung der gerösteten Kaffeebohnen durch Scheich Omar 1258. Erst im 16. Jhd. wurde Kaffee über das heutige Jemen in die ganze Welt exportiert. Um 1615 erreichte der Kaffee die Türkei und von da trat Coffeae arabica den Siegeszug über ganz Europa an.
Traditionelle Anwendung der Pflanze
Coffeae arabica dessen Einsatz als Heilpflanze schon immer kontrovers diskutiert wurde hat zweifelsohne seine positiven Wirkungen aber auch eine ganze Reihe an Nebenwirkungen. Über die Katecholaminfreisetzung wird der Sympathikus aktiviert. Damit wird das Herzkreislaufsystem angeregt. Die glatte Gefässmuskulatur sowie die Bronchienmuskulatur wird relaxiert, die zerebrale Muskulatur verengt. Dieser Effekt wird verstärkt durch eine Blockierung der Adenosinrezeptoren. Die Magensekretion wird über eine Ausschüttung von Gastrin angeregt. Kurzfristig wird die Diurese gesteigert und auch der systolische Blutdruck wird kurzfristig erhöht. Die Nebenwirkungen sind Hyperazidität des Magens, Magenreizung, Diarrhoe, Appetitminderung, Erbrechen und abdominelle Krämpfe, Cholesterinerhöhung bis 10%, Ruhelosigkeit, Insomnie, Schwindel und Kopfschmerzen. Auch in der Homöopathie wird das Mittel entsprechend bei Schlaflosigkeit, Hyperaktivität und Unruhe verwendet.
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