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Der Chef einer Genfer Fondsfirma bekannte sich vor einem US-Gericht des Steuerbetrugs schuldig. Bemerkenswert: Der Mann wohnt in der Schweiz, und er ist auch CS-Kunde.
Das Justizministerium in Washington hat den Namen des Angeklagten veröffentlicht: Es handelt sich um Edward Gurary, 45, CEO von Dighton Capital Management, einer Hedge-Fund-Firma mit Sitz in Genf.
US-Bundesstaatsanwalt John M. Siegel wirft Gurary vor, zwischen 2002 und 2008 ein Tarnkonto bei der der UBS geführt haben. Das Konto, lautend auf die Firma Demko Ltd. mit Sitz auf den Bahamas, habe in dieser Zeit Saldi zwischen 490'000 und 947'000 Dollar gehabt.
Wie «Reuters» inzwischen meldet, gab der Angeklagte vor einer Bundesgerichts-Kammer in Cleveland gestern zu, zugleich ein Konto bei Credit Suisse vor dem Fiskus versteckt zu haben.
Dies stellt den Fall in eine zeitlich auffällige Nähe zu den Anklagen gegen aktuelle respektive ehemalige CS-Banker in den letzten Wochen. Gegen Credit Suisse selber, so betont die Bank, wird nicht ermittelt.
Der Mann, ein amerikanischer Staatsbürger, lebt inzwischen in Genf.