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London - Grossbritanniens Premierminister Gordon Brown hat eine Mitschuld an der Bankenkrise eingestanden. In seiner Zeit als Finanzminister von 1997 bis 2007 habe er es versäumt, die Banken mit strengeren Regeln zu kontrollieren.
Das sagte der Chef der sozialdemokratischen Labour-Partei am späten Dienstagabend in einem Interview mit dem Sender ITV 1. In den 90er Jahren hätten die Banken ständig nach weniger Regulierung gerufen. "Die Wahrheit ist, wir hätten sie global und national stärker regulieren sollen."
Zum Höhepunkt der Wirtschaftskrise mussten mehrere britische Banken vom Staat gerettet werden. Er habe aus seinen Fehlern gelernt, sagte Brown, der derzeit mitten im Wahlkampf steckt. Am 6. Mai wird in Grossbritannien ein neues Parlament gewählt.
Brown, der bei öffentlichen Auftritten häufig eher steif wirkt, bezeichnete sich als schüchternen Menschen. Bei der Präsentation seiner Politik sei er nicht besonders gut. Browns konservativer Herausforderer David Cameron hat früher in der PR-Branche gearbeitet und gilt als besserer Redner.
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