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Band 7: Artilleriewerke und KP-Kavernen in Interlaken. Rund um Interlaken fand die Armee eine ideale Position für ihre Kommandoanlagen. Vor allem die Geschichte des ominösen K4 – dem verbunkerten Armeehauptquartier – ist bisher kaum bekannt. Im neuen Buch von Hans-Rudolf Schoch sind die fünf Artilleriewerke sowie die KP-Anlagen Goldey und Rugen beschrieben – soweit die Infos freigegeben sind.
Mit dem Entscheid, dass General Henri Guisan und ein Armeehauptquartiers 1941 auf dem Bödeli in Interlaken Quartier bezogen, war die Schutzfrage für die Soldaten nicht gelöst. Mit fünf Felsenwerken wurde der Raum Interlaken (und der ausgebaute Flugplatz in Bönigen) in der Folge geschützt. Anfangs mit einer Mischung aus Flab- und Artilleriekanonen ausgerüstet, wurden die Bödeli-Werke Goldswil, Aenderberg, Wilderswil, Lütscheren und Kammfluh später zu reinen Artilleriestellungen. Auch eine Feuerleitstelle wurde aus einer ehemaligen Zentralen-Kaverne erstellt.
Doch auch der Armeestab suchte Schutz unter Fels: Aus den einfachen Kavernen Goldey und Rugen (K4) wurde im Laufe der Zeit das Bödeli zum ausgebauten Armeehauptquartier. Immer grösser wurden die Stollen…
Autor Hans-Rudolf Schoch hat aus dem Bundesarchiv und weiteren Archiven zahlreiche Bilder und Informationen über die Planung, den Bau und den Einsatz der Artilleriewerke und grossen unterirdischen Kommandoposten zusammengetragen. Nicht behandelt werden die Anlagen der Luftwaffe im selbem Raum.
Im bewährten Stil der früheren Publikationen über die 3. Division im Raum Thunersee schafft er eine Übersicht, die als Standardwerk gelten darf. Das im November 2017 erscheinende Buch von Hans-Rudolf Schoch – als 7. Teil der Reihe «Die 3. Division im Reduit» – geht auf diese Anlagen ein, soweit es durch die Geheimhaltung sowie die Sperrfristen heute möglich ist.