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André Cazalet startete schon sehr früh sein Musikstudium und erhielt zweimal einen ersten Preis am Conservatoire National Supérieur de Musique von Paris. Nachdem er als Solist des Ensemble InterContemporain von Pierre Boulez tätig war, ist er seit 1980 Solohornist des Pariser Orchesters. Gleichzeitig führt er eine Karriere als Solist und tritt unter der Leitung von Christoph Eschenbach, Paavo Järvi, Semyon Bychkov, Wolfgang Sawallisch, Peter Eotvos, John Nelson, Michel Plasson, Antonio Papano, Walter Weller usw. auf.
Als gefragter Kammermusikpartner trat André Cazalet bereits mit Daniel Baremboïm, dem Talich Quartett, Pascal Rogé, Gérard Caussé, Maurice Bourgue, Katia und Marielle Labèque, Jean Pierre Rampal, Emmanuel Pahud, Schlomo Mintz, Christoph Eschenbach, Pierre Laurent Aimard, Christian Tetziaff, Boris Berezovsky und Julian Rachlin auf.
Sein Repertoire reicht vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart und zusammen mit Komponisten der neuen Generation ist er im Forschungsbereich aktiv. Auch ist er Widmungsträger und Komponist für zahlreiche Stücke, die seinem Instrument gewidmet sind. Seit 1985 ist er Professor am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris und gefragter Professor an den wichtigsten Institutionen wie am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau, am Rimsky-Korsakow-Konservatorium in St. Petersburg sowie an den Universitäten Wien und Tokio, an den Musikhochschulen von Hamburg, Freiburg, München usw.
Seine Diskographie umfasst Konzerte von Haydn und Leopold Mozart. Seine Tonaufnahme von Trios für Klavier, Violine und Horn von Brahms und Ligeti erhielt den Grand Prix du Disque. André Cazalet wurde 2011 bei den Victoires de la Musique nominiert und erhielt den Orden der Künste und der Literatur (Chevalier de Arts et Lettres).