Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03387.jsonl.gz/2496

Saane erleidet gegen Eggiwil ein Debakel, das mit athletischen Vorteilen und aggressiverem Verhalten die Freiburger überforderte. Ausserdem profitierten die Gastgeber von einem gut funktionierenden Powerplay, das dank zahlreicher unnötiger Strafen seitens der Schwarz-Weissen oft auf das Feld zitiert wurde.
Im ersten Drittel gestaltete sich die Partie noch ausgeglichen, zwar gingen die Emmentaler mit 1:0 in Führung, die Gäste antworteten in einem Überzahlspiel jedoch mit dem 1:1. Als sich die erste Pause bereits ankündigte, kassierte ein unkonzentriertes Saane aber noch zwei Gegentreffer zum 3:1. Dies sollte sich als schlechter Vorbote für ein fragwürdiges Mitteldrittel bewahrheiten, in dem die Saanestädter das 4:1 noch mit einem schönen Diagonalpass zum 4:2 zu beantworten wussten. Aggressiv störende Emmentaler Stürmer brachten die Freiburger Spielauslösung zuweilen immer mehr in Bedrängnis, wobei die hektisch wirkenden Gäste zu keiner Ruhe in ih-
rem Spiel mehr fanden. Vielmehr profitierten die agiler wirkenden Eggiwiler von ihren Überzahlsituationen und schnell ausgeführten Kontern und zogen innert fünf Minuten auf 8:2 davon. Das ohnehin schon kampfbetonte Spiel wurde im Schlussdrittel gar noch ruppiger geführt. Saane fing sich aber wieder etwas und erzielte im Powerplay das 8:3. Gelingen wollte den Gästen jedoch nichts mehr und schliesslich erhöhte Eggiwil gar auf 9:3.