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Der Wein aus der Sorte Bovale ist charaktervoll und weist einen hohen Gerbstoffgehalt sowie weiche Tannine auf.
Organoleptische Eigenschaften
Farbe: intensives Purpurrot.
Duft: intensiv nach reifen Waldbeeren.
Geschmack: weich, kraftvoll, vollmundig und persistent.
Servierempfehlung: Essensbegleiter; zu Nudelgerichten, zu Fleisch, Käse und Schinken.
Flasche: 0,75 l
Weinrebe: Bovale 85% e Sangiovese 15%
Alkoholgehalt: 14,5%Vol.
Trinktemperatur: 16 - 18° C
Jahrgang: 2010
Anlass: Barbecue, Für Sie und Ihre Gäste, Brunch
Allergene: enthält Sulfite
Der Landwirtschaftsbetrieb wurde von Abele MELIS gegründet. Abele - Jahrgang 1936 - ist ein waschechter Terralba-Bürger, seit eh und je Winzer. Er gab der betrieblichen Weinproduktion den Startschuss. Sein Ziel ist es, Weine herzustellen, die von seiner Heimat Terralba greifbar geprägt werden: Weine, die die Neugier und die Begeisterung eines jeden Weinliebhabers wecken sollen.
Das Gebiet Terralba befindet sich in der nördlicheren Campidano-Ebene. Die Schwemmlandebene grenzt im Osten an den Berg Arci und an die Subregion Marmilla. Die Bevölkerung von über 10.000 Einwohnern verteilt sich auf den Hauptort und die zwei Nebenorte: Tanca Marchese und Marceddì, jeweils in 4,5 km und in 13 km Entfernung vom Hauptort gelegen. Die Gesamtfläche der Gemeinde beträgt 34,87 qkm. Einige Abschnitte davon erstrecken sich über die Ebene von Terralba, deren Trockenlegung ab 1918 erfolgte. Im Norden fließt der Rio Mogoro, einer der wenigen Bäche der Gegend. Das zwar heiße Klima ist dank der Meeresnähe mild. Die günstige Lage und das Meer mildern die Temperaturen. Die kältesten Monate sind Januar und Februar, die heißesten Juli und August. Die Niederschläge sind sehr gering, meistens in Form von - zum Teil starken - Gewittern. Die Niederschläge fallen hauptsächlich im Spätherbst und im Frühling, weniger im Winter und äußerst selten im Sommer. In der Gegend um Terralba weht unermüdlich der Wind. Während in der kalten Jahreszeit am Häufigsten der Mistral aus Nordwesten weht, herrscht in den Sommermonaten der warme Scirocco aus Südosten. Folglich trifft man in der Gegend nicht selten auf Bäume – und entlang der Küste auf Seekiefer –, die der Wind im Laufe der Jahre gebogen hat.
Die Weinberge liegen im Herzen des Terralba-Gebietes. Die Schwemmböden sind arm, steinig, vorwiegend sandig. Das stets unbeständige, allerdings meist heiße Klima der Terralba-Gegend verleiht den Weinen je nach Jahrgang oft unterschiedliche Nuancen.
Der Betrieb bestellt 6 Weinberge auf einer Gesamtfläche von 30 Hektar. Angebaut werden die traditionellen Weinreben der Gegend: BOVALE, BOVALE SARDO und VERMENTINO, zu denen kamen CANNONAU, MALVASIA SARDA und MOSCATO hinzu. Die Sorte "Bovale" stammt aus den Weinbergen in Uras und Terralba.
Der Begriff „Bovale” bezeichnet zwei Spielarten: Bovale sardo und Bovale di Spagna (auch Bovale grande genannt). Beide kamen um 1300 aus der iberischen Halbinsel nach Sardinien.
Der Wein aus der Sorte Bovale ist charaktervoll und weist einen hohen Gerbstoffgehalt sowie weiche Tannine auf.
Seit 1976 werden sowohl die Weinreben als auch der daraus resultierende Wein durch die Bezeichnung „Doc Campidano di Terralba“ aufgewertet.
Laut Produktspezifikation dürfen die Weintrauben ausschließlich aus den Gemeinden Arbus, Baressa, Collinas, Gonnosfanadiga, Gonnoscodina, Marrubiu, Masullas, Mogoro, Morgongiori, Pabillonis, Palmas Arborea, Pompu, Sardara, S. Gavino Monreale, S. Giusta, S. Nicolò d'Arcidano, Simala, Siris, Terralba, Uras, Villanovaforru, Guspini und Gonnostramatza stammen.
Charakteristisch für diesen Wein sind starke Struktur und hoher Alkoholgehalt sowie der vielschichtige Gerbstoffgehalt, besonders dann, wenn die Reben mit traditionell sardischer Buscherziehung angebaut werden und die Weine aus späteren Lesen gekeltert werden.
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