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Der Spanier nimmt Froome am Schlussanstieg der 6. Etappe der Vuelta Zeit ab und siegt. Zwei ehemalige Sieger lassen abreissen. Alle Hintergründe gibt es hier.
Jaca - Der Spanier Joaquin Rodriguez hat die sechste Etappe der 67. Vuelta gewonnen und damit seine Führung im Gesamtklassement ausgebaut.
Der 33 Jahre alte Giro-Zweite vom Team Katjuscha setzte sich nach 175,4 Kilometern auf dem kurzen, aber giftigen Schlussanstieg in Jaca mit fünf Sekunden Vorsprung vor dem britischen Tour-Zweiten Christopher Froome (Sky).
Auch die früheren spanischen Vuelta-Sieger Alejandro Valverde (Movistar/0:10 Minuten zurück) und Alberto Contador (Saxo-Bank/0:18) durch mussten abreissen lassen.
In der Gesamtwertung führt Rodriguez nun mit zehn Sekunden Vorsprung auf Froome, Contador ist mit 35 Sekunden Rückstand Dritter.
Deutsche weit zurück
Deutsche Fahrer hatten einen Tag nach dem zweiten Etappensieg von Sprinter John Degenkolb (Argos) diesmal nichts mit dem Ausgang des Rennens zu tun.
Bester war der Münsteraner Linus Gerdemann (RadioShack) auf Platz 24 (0:51 Minuten zurück), der in der Gesamtwertung auf Platz 26 (3:51 zurück) kletterte.
Letzter Flüchtling Gendt gestellt
Ein in der Gesamtwertung weit zurückliegendes Quintett mit dem Belgier Thomas de Gendt (60.) als bestplatziertem Fahrer war früh ausgerissen und hatte drei Minuten Vorsprung mit in die letzten 30 Kilometer genommen.
Als letzter Flüchtling wurde de Gendt zu Beginn des Schlussanstiegs 3000 Meter vor dem Ziel gestellt.
Degenkolbs nächste Chance
Die siebte Etappe der letzten der drei grossen Rundfahrten des Jahres endet am Freitag 164,2 Kilometer nach dem Start in Huesca auf der Rennstrecke Motorland Aragon bei Alcaniz.
Dabei dürfte der zweimalige Etappengewinner Degenkolb seine nächste Chance in einem Massensprint bekommen.
Die Vuelta endet am 9. September traditionell in der spanischen Hauptstadt Madrid.
SPORT1