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Die Schliessung der Gastronomie habe insbesondere beim Kalb- und Rindfleisch zu einem starken Rückgang der Nachfrage geführt und mit dem Verbot öffentlicher Schlachtviehmärkte sei für die Landwirte ein bedeutenden Absatzkanal für ihre Schlachttiere verlorengegangen, schreibt die Branchenorganisation der Schweizer Fleischwirtschaft, Proviande, in einer Mitteilung.
Um den negativen Entwicklungen entgegen zu wirken, habe die Branche eine Reihe von Massnahmen ergriffen. Die Landwirte folgten dem Aufruf, ihre Tiere zurückzuhalten, weshalb die Kuhschlachtungen im April um 48 Prozent tiefer waren als im Vorjahr. Durch die zweimalige Verlängerung der Importperiode für Rindfleisch habe zudem die Einfuhr der Anfang März noch freigegebenen Importmengen vorübergehend ausgesetzt und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden können. Mit ausserordentlichen Bundesmitteln von 3 Millionen Franken konnte ausserdem Kalb-, Rind- und Gitzifleisch einlagert werden.