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Im Bodybuilding wird gerne in drei Körperbautypen unterteilt, die auf die Arbeit von William Sheldon zurückgehen. Bei den drei Körperbautypen handelt es sich um ektomorph, mesomorph und endomorph, die dabei helfen, eine Kategorisierung von verschiedenen Körperbautypen vornehmen zu können.
Die Körperbautypen: Eine erste Einteilung
Kommen wir zunächst einmal dazu, was die drei Körperbautypen überhaupt aussagen, beginnend mit ektomorph. Ein Mensch mit ektomorphem Körperbau ist zumeist hager, groß und mit langen Extremitäten ausgestattet – schmale Schultern und eine geringe Körperkraft sind ebenfalls typische Anzeichen.
Mesomorphe Körpertypen zeichnen sich durch diverse Eigenschaften aus, zum Beispiel eine natürliche V-Form, eine markante Form des Unterkiefers bzw. Gesichtes, eine breite Brust sowie eine große Körperkraft von Haus aus.
Der letzte Körperbautyp ist der endomorphe, der sich durch einen überdurchschnittlichen Körperfettanteil, breite Hüften, einen kurzen Hals sowie kaum erkennbare Muskulatur. Soweit zu den Grundvoraussetzungen, doch was kann man mit den Informationen im Kraftsport anfangen?
Wie kann man die Typologie für sich nutzen?
Die Einteilung hilft sehr gut dabei, zu erkennen, welches Training und welche Ernährung wichtig sind. Allerdings sei noch gesagt, dass es selten ist, dass ein reiner Körperbautyp auftritt, zumeist sind es Mischungen, z.B. ektomorph-mesomorph.
Wer mesomorph ist, der wird schnell Muskeln aufbauen, ohne dabei einen hohen Fettanteil aufzubauen – wenn überhaupt, dann ist das Fett zumeist an den Hüften und am Bauch eingespeichert. Dementsprechend sollten mesomorphe Kraftsportler auf ein intensives Training setzen, das vor allem auf Kraftzuwachs angelegt ist.
Als ektomorpher Kraftsportler ist es vor allem wichtig, genügend Kalorien zuzuführen, um einen Muskelaufbau zu erzielen, da ektomorphe Typen meist Probleme damit haben, Muskeln aufzubauen und Masse zu bekommen. Ektomorphe Typen sollten versuchen, erst einmal eine Grundkraft aufzubauen und sich danach primär um die Masse zu kümmern.
Wer endomorph ist, der kann sehr leicht Masse aufbauen, allerdings nicht nur Muskeln, sondern zumeist auch noch viel Fett. Dementsprechend ist es ratsam, dass ein endomorpher Kraftsportler nicht nur sehr intensives Krafttraining durchführt, sondern auch HIT-Cardio in Kombination, um den Körperfettanteil niedrig zu halten.