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Ein Kataster ist ein Register oder eine Sammlung, in dem Informationen über Grundstücke systematisch erfasst sind.
Im privatrechtlichen Bereich sind vor allem das Grundbuch und die amtliche Vermessung wichtig. Im Grundbuch werden dingliche Rechte an Grundstücken eingetragen und umschrieben. Ihm kann mit anderen Worten entnommen werden, wer Eigentümer eines Grundstücks ist und mit welchen Dienstbarkeiten – also privatrechtlichen Beschränkungen – dieses belastet ist. Die amtliche Vermessung liefert die geometrischen Daten dazu. Die wichtigste Aufgabe der amtlichen Vermessung besteht darin, die Grundstücksgrenzen zu erheben und nachzuführen.
Ergänzend dazu gibt es im Bereich des öffentlichen Rechts ein Kataster der öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen (ÖREB-Kataster). Es handelt sich hierbei um ein Informationssystem, in welchem die wichtigsten Beschränkungen aus dem öffentlichen Recht zusammengefasst sind. Die Rahmenbedingungen, an die sich der betreffende Grundeigentümer halten muss, ergeben sich aus dem Gesetz oder zum Beispiel aus einem behördlichen Entscheid.
Das Grundbuch, die amtliche Vermessung und der Kataster der öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen (ÖREB-Kataster) bilden zusammen das schweizerische Katastersystem.
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