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Verkehr und Infrastruktur
Ende März 2019 haben starke Regenfälle in weiten Teilen des Landes schwere Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht. Sie haben zahlreiche Todesopfer gefordert und massive Schäden angerichtet. Am schwersten betroffen sind die Provinzen Mazandaran, Golestan, Khorasan, Kohgiluyeh und Boyerahma, Khuzestan, Lorestan und Kermanshah. Die Instandstellung der Infrastruktur wird mehrere Monate in Anspruch nehmen. Informieren Sie sich vor Reisen in die betroffenen Regionen bei Ihrem Reiseveranstalter oder bei den lokalen Behörden über die Durchführbarkeit der Reise.
Das unberechenbare Verhalten vieler Verkehrsteilnehmer und die mangelhafte Wartung eines grossen Teils der Fahrzeuge (Beleuchtung, Bremsen, Reifen) stellen ein hohes Unfallrisiko dar. Lastwagen sind vor allem nachts und oft unbeleuchtet unterwegs. Für Reisen mit einem Personenauto ist es empfehlenswert, nicht selbst zu fahren, sondern einen Wagen mit Chauffeur zu mieten. Die Verkehrs- und Strassenverhältnisse sind für Velotouren ungeeignet. Von nächtlichen Überlandfahrten wird abgeraten.
Unternehmen Sie Fahrten in die Wüste ausschliesslich in organisierten Gruppen von mehreren Geländefahrzeugen und in Begleitung eines lokalen Führers. Ein Navigationsgerät sowie ein ausreichender Vorrat an Wasser, Nahrungsmitteln, Treibstoff und Ersatzteilen sind überlebenswichtig.
Es kommt vor, dass die Grenzübergänge ohne Vorankündigung geschlossen werden, z.B. um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Grenzschliessungen können mehrere Monate dauern. Informieren Sie sich bei den lokalen Behörden oder direkt bei den Grenzposten.
Die Sicherheitsvorkehrungen für Inlandflüge entsprechen oft nicht europäischem resp. internationalem Standard.
Es kommt vor, dass Telefon- und Internetverbindungen vorübergehend nicht gewährleistet sind.