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In der griechischen Literaturbezeichnete aeon das Leben oder die Lebenszeit, übertragen auch eine sehr lange Zeit oder die Ewigkeit.
Im medizinischen Kontextwar aeon eine Bezeichnung für das Rückenmark (als Lebensnerv).
In der griechischen Philosophieerscheint der aeon zuerst in der Logoslehre des Heraklit:
"Aeon ist ein Knabe, der spielt, die Brettsteine hin und her setzt: einem Knaben gehört die Königsherrschaft."
Mit dem Spiel ist hier die Aufeinanderfolge zyklischer Zeitabschnitte (Tage, Jahreszeiten, Weltalter) gemeint. Das Spiel endet, die Steine werden neu aufgestellt und ein neuer Zyklus beginnt.
Im Gegensatz zur Verwendungbei Herakliterscheint der Begriff bei Platon in Timaios 37d nicht als Bezeichnung eines Zyklus, sondern als Gegenteil und Gegensatz der zyklisch fortschreitenden Zeit, die Platon mit dem Gott Chronos identifiziert. Der Himmel mit den Bewegungszyklen der Himmelskörper und Sphären ist ein Sinnbild der Ewigkeit, aber eben nicht die Ewigkeit (aeon) selbst. Alles was er tut oder nicht tut, es ist die Energie des Seins.
Bei Aristoteleswird der aion folgendermaßen beschrieben:
"Das Telos (die biologische wie geistige Vollendung und Endstufe), welches die Lebenszeit jedes Einzelnen umfasst, heißt aeon. In gleicher Weise ist aber auch das Telos des ganzen Himmels (mit den Gestirnen) aeon, ein Wort, das von aion, aei (ewig) gebildet ist, unsterblich und Göttlich."
All diese Erklärungsversucheüber aeon wiederspiegeln sich im Schaffen von Janós Mitschjeta, dem Vater der aeon-Linie. Das lebenslange Spiel mit kreativen Brettsteinen als Lebensnerv seines Daseins. Das Ziel; Spannende Gegensätze in Harmonie vereint für zeitlose Langlebigkeit. Aeon ist der Antrieb und der Stillstand und der erneute Antrieb eines Jeden für alles was er ist.
aeon-Logo
MEINE PERSON
Mein Name ist Janós Mitschjeta und bin der kreative Geist des Familienunternehmens Max Mitschjeta AG in Gossau. Dank meinen Eltern, Bruno und Bea Mitschjeta-Saladin, wurde ich am 14. Juni 1969 als kleiner Bruder zu meiner Schwerster Natascha in die Familie geboren. Schon sehr früh stellte sich heraus, dass die Begeisterung meiner Mutter für das Kreative und Schöne und ihr künstlerisches Talent auch meinen zukünftigen Weg begleiten würde. Nach beendeter Grund- und Sekundarschule in Gossau legte ich ein Zwischenjahr an der Schule für Gestaltung in St. Gallen ein. Darauffolgend absolvierte ich eine Hochbauzeichnerlehre im Architekturbüro von Heinrich Graf, Architekt BSA / SIA, in St. Gallen. Dort lernte ich nicht das Planen und Errichten von Spekulationsbauten sondern die Kunst der Gestaltung von Objekten im Gesamten.
Unmittelbar danach stieg ich 1990, nebst meiner Schwester und meinem Cousin, in das väterliche Unternehmen ein und konnte dort von Beginn an meine Kreativität bei unserer Kundschaft einsetzen. Kreativität hört nicht mit der Arbeitszeit auf, sie ist 24 Stunden allgegenwärtig. So entwarf ich schon in jungen Jahren Autos, später dann Häuser und für meine Wohnung entsprechende Möbel. Erstere Zwei endeten aus Entwicklungs- und Kostengründen auf dem Papier, die Möbel hingegen gingen vorerst für den Eigenbedarf in Produktion. Die Zeit, die vielen positiven Resonanzen und der Mut zum „Ja!“ auch von Seiten meines Vaters, als VR-Präsident des Unternehmens, trugen ihren wichtigen Beitrag zur Realisierung des Labels aeon bei. Ich bin glücklich verheiratet mit meiner Frau Raffaela (Biollay) und wir sind stolze Eltern unserer gemeinsamen Töchter Joana und Noa.
MEINE PHILOSOPHIE
Aeon ist ein Lebensstil aus einem Guss. Ich entwerfe, plane und realisiere die gesamte aeon-Linie. Die einzelnen Stücke entstehen ganz nach Bauchgefühl, das heist, weder markt- noch trendorientiert, was am konstanten, harmonischen und zeitlosen Design deutlich erkennbar ist. Die fertigen Stücke sind roh, direkt und ehrlich, kein Überdesign, nichts Unmögliches, einfachste Mechanismen für den täglichen Gebrauch. Treibkraft ist meine Leidenschaft und das Ergebnis mein Herzblut.
Mit dieser Philosophie möchte ich dem heutigen, extrem trendigen, kurzlebigen und katalogisierten Massen-Einrichtungsangebot entgegentreten und hauptsächlich Individualisten mit Sinn für den klassischen Bauhausstil, Liebhaber von echten Materialien, Verehrervon gelebtem Handwerk und Freunde des zeitlosen Stils ansprechen und begeistern. Dies ist eine kleine aber feine und sehr wertschätzende Käuferschicht. Mein Ziel ist nicht der Verkauf an den Zwischenhandel, sondern der Direktverkauf und der persönliche Kontakt zum Kunden. So erhalten die Möbel einen würdigen Abschluss in meiner Arbeit und einen geschätzten Neuanfang beim Kunden.
MEINE WERTE
Die Schweiz ist ein sehr wertvolles, traditionsgeladenes Land, das ich schätze und hochhalte. Unter Tradition verstehe ich Handwerk, Geschick, Mut, Geduld, Genügsamkeit, Ausdauer, Ehrlichkeit, Respekt, Liebe und Gottvertrauen. Das sind die Werte, welche ich mit meinem Tun und demzufolge im Produkt, sichtbar und spürbar, an andere weitergeben kann. Mit dieser Einstellung entstehen meine Objekte innerhalb einer Fahrstunde um Gossau herum, damit ich jederzeit schnell und persönlich neue Ideen oder Anliegen einfliessen lassen kann. Diese Einstellung führt direkt zu Swiss Made und Swissness in Reinkultur.