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Für eine gute Marathon-Zeit oder ein Finisher-Foto auf Facebook ist manchen Sportlern fast jedes Mittel recht. Abkürzen gilt vielen als Kavaliersdelikt, andere schrecken selbst vor Doping nicht zurück.
Beschissen wurde schon immer, zum Beispiel 1904. Der Amerikaner Fred Lorz bekam im Olympiamarathon schon nach gut 14 Kilometern Krämpfe und stieg in ein Begleitauto. Dieses schaffte auch bloss 18 Kilometer, dann bockte es und lieb stehen. Lorz hatte sich derweil erholt, wetzte wieder los und liess sich im Ziel als Sieger feiern. Als ein Zuschauer den Funktionären zurief, er habe Lorz aus einem Auto steigen sehen, sagte der Läufer, er habe sich bloss einen Scherz erlaubt.