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Diese jetzt weitgehend abgeschlossenen Nachrüstungen wurden mit dem Ziel der kontinuierlichen Anpassung an den Stand von Wissenschaft und Technik sowie aufgrund probabilistischer Sicherheitsanalysen (PSA) durchgeführt. Die Sicherheit des KKB ist daher vergleichbar mit derjenigen moderner Kernkraftwerke. Daraus ergibt sich, dass der sichere und wirtschaftliche Betrieb während mindestens zwanzig weiteren Jahren gewährleistet werden kann. Der einwandfreie Zustand der Anlagen soll auch in Zukunft durch Kosten-Nutzen-optimierte Investitionen, Optimierung der Arbeitsabläufe und sorgfältige Instandhaltung sichergestellt werden.
Aufgrund der für das KKB durchgeführten PSA-Studien wurden Ertüchtigungen in beiden Blöcken realisiert, unter anderem zum besseren Schutz gegen Erdbeben, Brand und Einwirkungen von aussen. Als technische anlageninterne Massnahmen zur Beherrschung von Ereignisabläufen wurden zudem die Notstromversorgung verbessert und diverse Anlagenkomponenten drei- bis vierfach ausgeführt.
Als Ergebnis der jetzt abgeschlossenen Sicherheitsnachrüstungen können folgende Elemente genannt werden: Im Volllastbetrieb ist die schwere Beschädigung eines Reaktorkerns im Kernkraftwerk Beznau weniger wahrscheinlich als einmal pro hunderttausend Betriebsjahre. Szenarien mit der Freisetzung wesentlicher Mengen radioaktiver Stoffe wie Aerosole oder Jod sind im Volllastbetrieb weniger wahrscheinlich als einmal pro einer Million Betriebsjahre. Die Auslegung der Sicherheitssysteme des KKB ist ausgewogen. Es gibt keine dominierenden Störfälle, Störfallabläufe oder Systemausfälle. Die Häufigkeit für eine Beschädigung von Brennstoff bei Schwachlast und im Stillstand der Anlage ist ähnlich tief zu veranschlagen wie im Leistungsbetrieb.
Quelle
M.E. nach Medienmitteilung NOK vom 9. April 2001