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Allgemeine Infos
Bei der Anlage von Staudenpflanzungen ist zu beachten, dass es jeweils einer gewissen Mindestzahl gleicher Pflanzen bedarf, um eine gute Wirkung zu erzielen. Die meisten Stauden kommen dann am besten zur Geltung, wenn sie in kleineren Gruppen von 3 bis 10 Stück oder in grösseren Einheiten von 10 bis 20 Pflanzen arrangiert werden. Andere Arten wiederum müssen flächig gepflanzt werden, wenn man einen guten Effekt erreichen will. Und schliesslich gibt es auch Solitär-Stauden wie beispielsweise das Pampasgras, welche einzeln oder in kleinen, zwei bis drei Pflanzen umfassenden Tuffs gepflanzt werden.
Weiter ist darauf zu achten, dass niedrige, flächig wachsende Stauden eher an den Rand des Beetes gepflanzt werden sollten. Umgekehrt ist bei grösseren Stauden eine gewisse Distanz zum Wegrand zu berücksichtigen.
Boden vorbereiten
Pflanzen auslegen
Düngung
Düngung von Staudenrabatten: Die meisten Stauden weisen einen geringen bis mittleren Nährstoffbedarf auf. Wo nichts anderes erwähnt ist, können Blumen- und Staudenrabatten im März– April mit 50–60 g/m2 Volldünger versorgt werden. Bei bestimmten Staudenarten und Zwiebelgewächsen sind darüber hinaus noch einige weitere Aspekte zu beachten, deren wichtigste hier ebenfalls kurz erwähnt sind.
Pflanzung Winterastern (Dentranthema, Chrysanthemum)
Chrysanthemen lieben nahrhaften Boden und einen warmen Standort. Kälte vermögen sie relativ gut zu ertragen, doch reagieren sie empfindlich auf Winternässe; sie müssen deshalb möglichst trocken überwintern. Aus diesem Grunde sollten sie im Garten an einem trockenen Standort, wie zum Beispiel in unmittelbarer Nähe einer Hausmauer, gepflanzt werden. Vor Nässe in der kalten Jahreszeit vermag sie auch eine Abdeckung mit trockenem Laub oder Tannenreisig zu schützen.
Schwertlilien (Iris)
Schwertlilien müssen stets so gepflanzt werden, dass die Rhizome, das heisst die «Wurzelknollen», nicht zu tief in die Erde gelangen; der obere Rhizomteil sollte noch sichtbar sein. Hohe Nährstoffgaben sind zu vermeiden. Am besten legt man zum Pflanzen von Schwertlilien einen leichten Erdwall an; dadurch wird die Fäulnisgefahr stark verringert. Umgekehrt ist darauf zu achten, dass diese stark staunässegefährdeten Pflanzen nicht in eine Mulde zu liegen kommen.