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24 Gross-Provider zählen die Analysten von Synergy Research zu den weltweit aktiven "Hyperscalern", die aktuell insgesamt rund 300 Rechenzentren betreiben. Zu ihnen zählt der Marktforscher die grössten SaaS-, IaaS-, PaaS-, Suche-, Social-Networking- und E-Commerce- Betreiber.
45 Prozent oder 135 der grossen Cloud-und Internet-RZ-Standorte befinden sich in den USA. Abgeschlagen sind auf den Rängen zwei und drei China und Japan, die gerade einmal acht respektive sieben Prozent der weltweiten Hyperscaler-RZ-Standorte beherbergen. Noch weiter zurück befinden sich dann Grossbritannien, Australien, Kanada, Singapur, Deutschland und Indien, wo jeweils zwischen drei und fünf Prozent des Gross-RZ-Volumens angesiedelt ist.
Als bemerkenswert wird die Dominanz der US-Cloud- und Internet-Anbieter herausgestrichen. Obwohl andere Länder etwa aufgrund ihrer Grösse oder der Wichtigkeit ihrer Märkte an Bedeutung gewinnen, investieren die grossen Akteure weiterhin massiv in US-RZs, konstatieren denn auch die Analysten. Und der Trend halte an. Denn wenn man den Prognosen des Marktforschers glaubt
, werden bis Ende 2018 bereits rund 400 Hyperscale-RZs in Betrieb stehen.
Auch wenn die derzeit rund 300 Hyperscaler-RZ-Standorte einen Durchschnitt von 13 RZs pro Provider ergeben, müsse man wissen, dass zum Beispiel AWS, Microsoft und IBM jeweils über 40 oder mehr RZ-Standorte auf der ganzen Welt verfügen. Wobei auch Google und Oracle eine breite RZ-Präsenz ausweisen, so der Report weiter. Die meisten anderen Konzerne würden wie Apple, Twitter, Salesforce, Facebook, eBay, LinkedIn und Yahoo dazu neigen, ihre RZs in erster Linie entweder in den USA oder wie Tencent und Baidu in China anzusiedeln. Den Weg der Konzenration auf ein Land habe hingegen auch Alibaba verlassen, das heute ausser in China auch Datenzenter in den USA, Hongkong, Singapur, Japan und den Vereinigten Arabischen Emiraten unterhält. (vri)