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Dass man nicht immer seinem ersten Impuls folgen sollte und auf Twitter zu jedem Thema seinen Senf dazugeben sollte, diese Erfahrung hat nun Tripwire-Boss John Gibson gemacht. Vor wenigen Tagen unterstützte er ein neues Anti-Abtreibungsgesetz in Texas. Zudem war es für ihn offenbar unglaublich wichtig, sich als Pro-Life-Gameentwickler zu outen.
Proud of #USSupremeCourt affirming the Texas law banning abortion for babies with a heartbeat. As an entertainer I don’t get political often. Yet with so many vocal peers on the other side of this issue, I felt it was important to go on the record as a pro-life game developer.— John Gibson (@RammJaeger) September 4, 2021
Der Tweet kam, vorsichtig ausgedrückt, nicht überall gut an. Denn kurze Zeit später beendete eine Partner-Entwicklerfirma die Zusammenarbeit. Bei Tripwire, unter anderem für den Hai-Klamuk "Maneater" verantwortlich, sah man sich, um weiteren Imageschaden abzuwenden, nun offenbar gezwungen, John Gibson zum Gehen zu "ermutigen".
In einem Statement gab Tripwire bekannt, dass John Gibson "zurückgetreten" sei und dass seine Meinung den Werten des ganzen Teams, der Partner und von grossen Teilen der Community widerspreche. Zudem gab es eine Entschuldigung und man sei gewollt, in Zukunft eine positivere Atmosphäre zu fördern.