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Damit hat sich der Markt gedreht, denn 2016 wurde noch ein Rückgang um 3,4% verzeichnet, und die Erzeugung sank auf ein Fünfjahrestief. Dies hatte zu einem spürbaren Anstieg der Preise und höheren Importen von Schweinefleisch geführt.
Im vergangenen Jahr war eine konträre Entwicklung zu beobachten: Die Schweinefleischeinfuhr ging stark zurück, während die Schlachtschweinepreise im Jahresdurchschnitt gegenüber 2016 um rund 17% nachgaben. Auf der Konsumentenstufe verbilligte sich Schweinefleisch im Mittel um 8,8%. Den offiziellen Produktionsdaten ist nach Ansicht von Experten jedoch mit einer gewissen Vorsicht zu begegnen.
So äusserte beispielsweise der Analyst Pen Chenjun von der Rabobank gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters die Vermutung, dass aufgrund des starken Preisverfalls die chinesische Schweineproduktion wahrscheinlich höher als die offiziellen Zahlen ausgefallen sei.
Nach den Angaben der Pekinger Statistiker ist 2017 gegenüber dem Vorjahr auch bei den anderen Fleischsorten mehr produziert worden. Für die Rindfleischerzeugung wurde ein Anstieg von 1,3% auf 7,26 Mio t ausgewiesen, was das höchste Niveau seit 20 Jahren wäre. Die chinesische Geflügelfleischproduktion wuchs dem Statistikamt zufolge um 0,5% auf fast 19,0 Mio. t. Bei Lammfleisch wurde ein Plus von 1,8% auf 4,68 Mio. t verzeichnet.