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Intercellularsubstanz
(Zwischensubstanz), die zwischen mehreren tierischen oder pflanzlichen Zellen befindliche und von ihnen selbst ausgeschiedene Masse. Häufig ist sie so geringfügig, daß sie gerade zur Verkittung der Zellen miteinander hinreicht, so daß diese sich durch Auflösung der Kittsubstanz mittels geeigneter chemischer oder physikalischer Prozesse isolieren lassen. In andern Fällen wird sie dagegen so reichlich abgesondert, daß sie an Umfang denjenigen der Zellen weit übertrifft; ja, bei gewissen Geweben (z. B. im Knorpel) [* 2] macht sie den Hauptbestandteil aus, und dann erscheinen die Zellen in sie gewissermaßen eingebettet. Sie kann völlig gleichmäßig sein, enthält aber ebenso häufig auch Fasern, lagert Kalksalze in sich ab oder wird von feinen Kanälen durchsetzt. Vgl. Gewebe [* 3] (Bindegewebe).