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Filmkritik: Das Kind im Manne
David Arquette war einst ein vielversprechender Jungstar aus Hollywood, der mit Kinohits wie der Scream-Reihe oder Never been kissed auch finanziell erfolgreich war und eigentlich eine goldene Zukunft hatte. Dann aber kam Ready to Rumble, eine Komödie im Wrestlingzirkus, und Arquette leckte Blut. Zu Promotionszwecken wurde ihm in einer grossen Wrestlingshow (WCW Nitro) sogar der Weltmeistergürtel verliehen, was ihn einerseits filmisch völlig aus der Rolle brachte und gleichzeitig zum Buhman einer ganzen Unterhaltungsecke machte. Wie kommt man dazu, einem Hollywood-Typen einen prestigeträchtigen Weltmeistergürtel zu verleihen? Das geht doch nicht!
Arquettes Leben war danach nicht mehr das gleiche. Im Wrestling konnte er, auch mangels Fähigkeiten und Ausstrahlung, nicht Fuss fassen, und Filme (den lustigen Eight Legged Freaks mal ausgenommen) kamen auch keine mehr. Nun sitzt er, zwanzig Jahre später, vor dem Nichts. Zwar mit einer tollen und wunderbaren Ehefrau (Christina McLarty-Arquette) und herzigen Kids gesegnet, fasst sich dieses Kind im Männerkörper den Entschluss, sein grosses Wrestlingcomeback zu starten. Fern von Scheinwerfern und Zuschauermassen macht er sich auf, seinen Lebenstraum zu erfüllen. Sei es auch schmerzhaft, blutig und lebensgefährlich - David Arquette will als Wrestler ernstgenommen werden!