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Vor kurzem wurde in einer Mehrzweckhalle in Uttwil (TG) von türkischstämmigen Schülern ein Theater über die im Rahmen des Ersten Weltkrieges stattgefundene Schlacht bei Gallipoli aufgeführt. Die türkische Schule St. Gallen hatte den Anlass organisiert, wobei die entsprechende Landesbotschaft direkt Einfluss nahm. Die Kantone stellen Kindern und Jugendlichen mit bestimmtem Migrationshintergrund fakultative Schulfächer über ihre Heimatländer in den jeweiligen Landessprachen zur Verfügung, was als Unterricht für „Heimatliche Sprache und Kultur“ (HSK) bezeichnet wird. Im Falle dieses türkischen Schultheaters ist man nun bereits beim schlimmstmöglichen Szenario angelangt, zumal ein demokratisch fragwürdiger autokratischer Staat versucht, unter dem Deckmantel der Integration, seine jüngsten in der Schweiz aufgewachsenen Landsleute (auch Eingebürgerte) politisch und religiös zu beeinflussen.
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