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Emil Frey bestätigte die Kaufabsicht am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur sda ohne Angabe weiterer Details. Zuvor hatten verschiedene Medien über den Deal berichtet. Wann die Transaktion genau geplant ist, ist nicht bekannt. Die Wettbewerbsbehörden müssen noch ihre Zustimmung geben.
Gemäss einer Mitteilung von Porsche vom 6. März umfasst die Transaktion 193 französische Händlerstandorte mit Marken ausserhalb des Volkswagen-Konzerns sowie 14 Standorte mit VW-Marken. Die Filialen gehören der Porsche-Tochter PGA Motors. Auch alle Händlerstandorte von PGA in Belgien (6), Polen (12) und den Niederlanden (50) sollen an die Emil-Frey-Gruppe veräussert werden.
Porsche weist keine Umsatzzahlen einzelner Filialen aus. 2015 verkaufte die Holding insgesamt 131'500 Neuwagen und 125'000 Gebrauchtwagen, wie Porsche auf Anfrage mitteilte. Der Umsatz betrug 4,7 Mrd EUR. Der Konzern beschäftigt mehr als 9000 Mitarbeiter.
Emil Frey gibt als Privatgesellschaft keine Unternehmenszahlen bekannt. Schätzungen zufolge hat die Gruppe rund 8000 Angestellte an europaweit 350 Standorten und erzielt einen Umsatz von rund 5 Mrd CHF.
Das International Car Distribution Programme (ICDP) schätzt gegenüber der deutschen Zeitschrift "Automobilwoche" den Umsatz von Emil Frey nach der Übernahme auf über 9 Mrd EUR. Damit würden die bisherigen Nummern Eins und Zwei im europäischen Autohandel bei weitem überflügelt.
ra/
(AWP)