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Der Triumph von Ralph Weber in der Europacup-Sprint-Abfahrt in Davos wird von einem Sturz von Marc Berthod getrübt. Berthod erleidet eine Gehirnerschütterung, Rippenbrüche und eine Lungenquetschung.
Berthod war im ersten Durchgang der Sprint-Abfahrt schwer gestürzt. Dabei erlitt er eine Gehirnerschütterung, mehrere Rippenbrüche und eine Lungenquetschung, wie erste Untersuchungen im Churer Kantonsspital ergaben. Wie lange der 32-jährige B-Kader-Fahrer von Swiss-Ski ausfällt, ist nicht bekannt.
Dem 32-jährigen St. Moritzer unterlief im kurvenreichen und steilen Starthang ein Fahrfehler, worauf er kopfüber auf die Piste prallte. Berthod war ansprechbar, klagte aber über Schmerzen im Brustbereich, weshalb er mit dem Helikopter ins Spital geflogen wurde.
Berthod hatte erst vor zwölf Tagen in Wengen sein Comeback nach gut einjähriger Verletzungspause gegeben.
Der Sieg in der zweiten Europacup-Sprint-Abfahrt von Davos ging an Ralph Weber. Nach Platz 2 am Vortag setzte sich der 22-jährige St. Galler am Jakobshorn 0,07 Sekunden vor dem Österreicher Patrick Schweiger und 0,10 Sekunden vor dem Italiener Emanuele Buzzi durch. Für Weber war es der vierte Sieg im Europacup, der dritte in der Abfahrt. Der 21-jährige Bündner Stefan Rogentin wurde Sechster.
SDA-ATS