Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03279.jsonl.gz/3167

Die Suche nach Ausserirdischen im Weltall geht weiter. Möglich machen dies Spenden über 200'000 Dollar. Geld kam dabei auch von Hollywood-Schauspielerin Jodie Foster, wie die Zeitung "San Jose Mercury News" berichtete.
Damit kann das kalifornische Institut SETI (Search for Extraterrestrial Intelligence) zumindest bis zum Ende des Jahres eine Anlage von Radioteleskopen wieder in Betrieb nehmen.
Das SETI, dessen Arbeit unter anderem von der US-Raumfahrtbehörde NASA finanziert wird, will die 42 Radioteleskope von September an rund um die Uhr einsetzen und die Suche auf ein Gebiet konzentrieren, in dem das Weltraumteleskop "Kepler" bislang 1235 sogenannte Exoplaneten entdeckte. In der Zwischenzeit sollen weitere Spenden gesammelt werden.
SETI-Astronom Seth Shostak erklärte, er sei sehr erfreut, dass es in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten gelungen sei, das Geld aufzubringen. "Aber die Menschen glauben weiter daran, dass diese sehr grundsätzliche Frage - ist da noch jemand, der so intelligent oder noch intelligenter ist als wir? - sehr wichtig ist und dass ihr nach gegangen werden sollte."
Der Betrieb der Radioteleskope kostet jährlich 2,5 Millionen Dollar. Sie wurden bis zu Beginn des Jahres gemeinsam vom SETI und der Universität von Berkeley betrieben, die sich dann aber wegen gestrichener Fördermittel aus dem Projekt zurückzog.
Die Teleskope liefern auch Daten die astronomische Forschung. Das SETI verfügt über ein Budget von 18 Millionen Dollar und 140 Mitarbeiter. Jodie Foster spielte im 1997 veröffentlichten Film "Contact" eine SETI-Astronomin, die Kontakt zu Ausserirdischen aufnimmt.