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Rinosedin wird gegen Schnupfen verschiedener Art verwendet. Rinosedin ist für die Anwendung in der Nase bestimmt, verengt dort die Blutgefässe und bewirkt dadurch eine Abschwellung der Schleimhaut in der Nase und im angrenzenden Bereich des Rachenraumes. Das ermöglicht bei Schnupfen wieder ein freieres Atmen durch die Nase. Die Wirkung setzt innerhalb weniger Minuten ein und hält mehrere Stunden an.
Rinosedin darf nicht länger als 1 Woche angewendet werden, da eine längerdauernde Anwendung zu einer bleibenden Schleimhautschädigung führen kann («Rhinitis medicamentosa»).
Es ist nicht möglich, einen Schnupfen oder eine Erkältung durch ein Schnupfenmittel wie Rinosedin zu beseitigen. Dieses Präparat kann nur die Atmung durch die Nase erleichtern. Bei Problemen mit der Nasenschleimhaut sollte besonders im Winter darauf geachtet werden, dass die Luftfeuchtigkeit in Wohn- und Arbeitsräumen ausreichend ist.
Nach einer transnasalen Operation (chirurgische Eingriffe im Nasenbereich, bei denen die Hirnhaut freigelegt wurde) darf Rinosedin, wie andere schleimhautabschwellende Mittel, nicht angewendet werden.
Rinosedin darf bei trockener Nasenschleimhaut (Rhinitis sicca), bei Engwinkelglaukom (grüner Star) oder bei bekannter Überempfindlichkeit auf Xylometazolin oder einen Hilfsstoff nicht angewendet werden.
Bei der Anwendung von Rinosedin können Schlaf- und Sehstörungen oder Schwindel als Anzeichen einer gesteigerten Empfindlichkeit auftreten. Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin
Rinosedin soll bei Patienten mit Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Störungen, Schilddrüsenüberfunktion oder Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) nur mit Vorsicht angewendet werden.
Rinosedin darf nicht länger als 1 Woche angewendet werden, da eine längerdauernde Anwendung eine medikamentös bedingte Anschwellung der Nasenschleimhaut (Rhinitis medicamentosa) auslösen kann, die in ihren Symptomen einem Schnupfen sehr ähnlich ist.
Rinosedin 0.1% sollte bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewandt werden.
Rinosedin sollte nicht in den Mund oder in die Augen gelangen.
Die empfohlene Dosierung sollte nicht überschritten werden, speziell bei Kindern und älteren Patienten.
Wenn Sie gewisse stimmungsaufhellende Arzneimittel (MAO-Hemmer oder tri- oder tetrazyklische Antidepressiva) oder Parkinsonmittel (Levodopa) einnehmen, sollten Sie Rinosedin nicht anwenden.
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an andern Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
Rinosedin soll während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit nicht angewendet werden. Während der Stillzeit sollte die Anwendung von Rinosedin nur nach ärztlicher Anweisung erfolgen.
Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin bevor Sie Arzneimittel anwenden.
Falls vom Arzt oder der Ärztin nicht anders verordnet, gelten die folgenden Dosierungsempfehlungen:
Nur für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren.
Einen Sprühstoss mit dem Nasenspray 0.1% in jedes Nasenloch. Bei Bedarf wiederholen, meistens genügen 3-4 Anwendungen pro Tag.
Nasenspray (ohne Treibgas): Nase gründlich reinigen (Schnäuzen). Schutzkappe abnehmen. Vor der ersten Anwendung mehrmals pumpen, bis zum Austreten eines gleichmässigen Sprühnebels. Bei allen weiteren Anwendungen ist der Nasenspray sofort gebrauchsfertig. Sollte nach langer Pause während dem Pumpvorgang der Sprühnebel nicht komplett ausströmen, muss die Pumpe erneut 4× betätigt werden.
Die Sprühöffnung in das Nasenloch einführen und einmal pumpen. Während des Sprühvorgangs leicht durch die Nase einatmen. Nach der Anwendung die Schutzkappe wieder aufsetzen.
Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
Stoppen Sie die Anwendung von Rinosedin und suchen Sie unverzüglich medizinische Hilfe, wenn bei Ihnen oder Ihrem Kind eines der nachfolgenden Anzeichen festgestellt wird; es könnte sich um eine allergische Reaktion handeln:
Trockenheit und Irritation der Nasenschleimhaut, Übelkeit, Kopfschmerzen und lokales Gefühl des Brennens.
Allergische Reaktionen (Hautausschlag, Juckreiz), verschwommenes Sehen, unregelmässiges oder beschleunigtes Herzklopfen, medikamentös bedingte Anschwellung der Nasenschleimhaut (Rhinitis medicamentosa).
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausser Reichweite von Kindern lagern.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Rinosedin Nasenspray für Erwachsene enthält 1 mg/ml Xylometazolinhydrochlorid (entspr. 0,09 mg pro Sprühstoss).
Das Konservierungsmittel Benzalkoniumchlorid, sowie weitere Hilfsstoffe.
53348 (Swissmedic).
In Apotheken und Drogerien ohne ärztliche Verschreibung:
Rinosedin Nasenspray 0,1%: Flasche zu 10 ml.
Streuli Pharma AG, 8730 Uznach.
Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2013 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.