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Das Heim wurde 1975 von Brigadierin Judith Rügger, einer Missionarin aus der Schweiz, gegründet. Die Brigadierin war berührt von der grossen Anzahl verwaister und verlassener Kinder. Diese lebten aufgrund der Bürgerkriege und politischen Turbulenzen in der Demokrtischen Republik Kongo ohne materiellen, moralischen und geistigen Rahmen. Brigadierin Rügger begann sich um diese Kinder zu kümmern und dank verschiedenen Spenden konnte ein Heim gebaut werden.
Nach dem Bürgerkrieg von 1998 mussten die Kinder zu ihrer Sicherheit in Pflegefamilien platziert werden. Der Kontakt zu diesen Kindern wurde über die Jahre aufrechterhalten, um ihnen Hilfe bei den Hausaufgaben anzubieten und die Familien bei den Schulkosten zu unterstützen.
Für einige Kinder konnten keine Pflegefamilien gefunden werden. Diese Kinder fanden Unterkunft in einem Haus neben einem Heilsarmee-Altersheim und wurden dort betreut. Dort befindet sich auch heute noch das Kinderheim.
Das Heilsarmee Kintambo Kinderheim zählt zurzeit 31 Kinder, wovon elf im Heim selber wohnen und 20 in Pflegefamilien platziert sind. Sie brauchen unsere Unterstützung und sind für jede Patin und jeden Paten aus der Schweiz sehr dankbar.