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"Die Vertretung der Landwirtschaft im Ständerat hat für die Interessenvertretung eine hohe Bedeutung", heisst es in einer Mitteilung des SBV zum Entscheid seines Vorstandes. Demnach lässt Nationalrat Bourgeois (CVP, FR) sich nun für die FDP des Kantons Freiburg als Ständeratskandidat für die Wahlen im Herbst 2015 aufstellen.
Landwirtschaftliche Vertretung gestärkt
Falls er gewählt wird, würde die landwirtschaftliche Vertretung in der kleinen Kammer gestärkt. "Nicht zuletzt deshalb, weil er die für die Bauern relevanten Themen und die Abläufe im politischen Prozess in Bern nach den Jahren im Nationalrat bestens kennt und Fachwissen in landwirtschaftlichen Fragen einbringen könnte", heisst es in der Mitteilung weiter. Bei einer Wahl würde er das Amt als SBV-Direktor weiterführen, wobei die nötigen organisatorischen Massnahmen getroffen würden, damit die Verbandsführung in der geforderten hohen Qualität gesichert ist.
Zurzeit vertreten Urs Schwaller (CVP) und Christian Levrat (SP) Freiburg im Ständerat. Schwaller wird bei den Wahlen im Oktober 2015 nicht mehr antreten, wie er im September ankündigte.
Bourgeois kandidierte schon einmal
Bourgeois hatte 2012 bereits einmal für den Ständerat kandidiert, als es nach der Wahl von Alain Berset in den Bundesrat den freien Freiburger Sitz zu besetzen galt: Bourgeois unterlag damals SP-Präsident Christian Levrat.
Neben Levrat wird Freiburg zurzeit von Urs Schwaller (CVP) in der kleinen Kammer vertreten. Schwaller wird bei den Wahlen im Oktober 2015 nicht mehr antreten, wie er im September ankündigte.
Ob die kantonale FDP Bourgeois ins Rennen um den Ständeratssitz schickt, steht noch nicht fest: Der Oberamtmann des Sensebezirks, Nicolas Bürgisser, hat ebenfalls sein Interesse angemeldet. Die FDP Freiburg wird ihren Kandidaten oder ihre Kandidatin im Februar 2015 küren, wie Generalsekretär Savio Michellod auf Anfrage sagte.