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Neben Noël Coward (Blog vom 11. Januar 2018) hat George Baxt noch andere Berühmtheiten als Hauptpersonen in seinen Krimis eingesetzt. Ein Beispiel: Mordfall Bette Davis.
1936: Filmstar Bette Davis ist nach London gekommen, weil sie sich von Hollywood erholen will. Doch mit der Erholung ist es schon bald Essig; Virgil Wynn, ein berühmter Archäologe und der Besitzer des Hauses, das Bette gemietet hat, ist tot. Ermordet. Bette holt ihre Nachbarin zu Hilfe, die Archäologen-Gattin Mrs. Mallowan. Diese kennt sich mit solchen Dingen aus – schliesslich ist Mrs. Mallowan niemand anderes als Agatha Christie, die Queen of Crime höchstpersönlich. Und sie ist begeistert von der Möglichkeit, ihre Poirot- und Marple-Methoden einmal in der Praxis auszuprobieren. Die Dritte im Bunde der Amateur-Detektivinnen ist Nydia Tilson, ein bekanntes Medium. Bald wird klar, dass Wynns immer schlechterer Gesundheitszustand in den letzten Monaten nicht auf einen ägyptischen Fluch, sondern auf eine langsame Vergiftung durch eine sehr irdische Person zurückzuführen ist. Ausserdem ist das Haus vollgestopft mit archäologischen Kostbarkeiten, die als Motiv wohl genügen würden. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass die Familie Wynn die eine oder andere Leiche im Keller hat (und damit meine ich in diesem Fall keine antiken Mumien!). Spätestens nach einer von Nydia abgehaltenen Séance sind die kettenrauchende Bette und die äpfelessende Agatha überzeugt, dass der Mörder oder die Mörderin Virgil Wynns in der nächsten Umgebung des Toten zu suchen ist – und damit in ihrem Bekanntenkreis.
Inspektor Cayman von Scotland Yard gibt sich zwar Mühe, kriegt neben einer Agatha Christie aber kein Bein auf den Boden.