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Die Nachfrage nach dem einheimischen Rotfuchspelz ist seit den 1970er Jahren stark eingebrochen. Heute werden Füchse nicht mehr wegen ihrem Fell erlegt, sondern hauptsächlich wegen der - mangels natürlicher Feinde notwendigen - Bestandesregulierung der rund 300'000 in der Schweiz lebenden Tiere. Auf den Fellmärkten bekommt ein Jäger gerade mal einen Fünfliber – die Mühe des Ausnehmens und Präparierens lohnt sich nicht.
Der Rotfuchspelz ist von den Tierschützern auf dem Markt geduldet, denn zumindest findet bei dieser Art Pelz keine tierquälerische Haltung statt. Das Fuchsfell eignet sich besonders gut für eine sorgfältige handwerkliche Verarbeitung. Es ist im Gegensatz zu anderen Fellen vielfältiger in seinem Muster, jedoch eher schmal. Deshalb lassen sich damit insbesondere Accessoires gut herstellen.
Trotzdem werden rund 80 Prozent der Felle verbrannt, anstelle sie zu verarbeiten. Gleichzeitig werden aber riesige Mengen an Pelz (2010: für rund 40 Mio CHF) und Kunstpelz importiert. Dabei wäre die Veredelung des heimischen Naturpelzes weit weniger umweltbelastend als die Herstellung synthetischer Ersatzprodukte. Diese belasten die Umwelt, da sie hauptsächlich aus Erdöl hergestellt werden.