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Ehemals ein nordischer Vertriebshändler mit einem Umsatz von ungefähr 120 Millionen schwedischen Kronen (rund 18 Mio. CHF) hat sich Meda seit dem Jahre 2000 zu einem führenden internationalen Spezialitäten-Pharmaunternehmen entwickelt.
Die Kernstrategie von Meda bestand darin, die Expansion auf Markenprodukte zu stützen. Dies wurde über die Akquisition von Produkterechten und Unternehmen, verstärkten Fokus auf langfristige Partnerschaften, fortwährende Verbesserung der Fachkenntnisse in Verkauf, Marketing und Geschäftsentwicklung sowie der Entwicklung von Arzneimitteln in der späten klinischen Phase erreicht.
In den Jahren 2003 bis 2005 erwarb Meda mehrere kleine Pharmaunternehmen in Nordeuropa sowie mehrere medizinisch vielversprechende Produkte von Unternehmen wie GlaxoSmithKline, Novartis, Wyeth und Omega Pharma/Pfizer. Gleichzeitig begann Meda in wichtigen europäischen Ländern wie Frankreich, Deutschland, Italien und Grossbritannien seine eigenen Vertriebsorganisationen aufzubauen.
Im Jahr 2005 erwarb Meda die deutsche Pharmagruppe Viatris. Anfang 2007 kam der europäische Geschäftsbereich Pharma von 3M dazu. Und im August 2007 schloss Meda die Akquisition von MedPointe (ein US-Spezialitäten-Pharmaunternehmen) ab, wodurch Meda eine eigene US-Vertriebsorganisation etablieren konnte.
Die Expansion setzte sich 2008 fort: Meda erwarb die pharmazeutischen Geschäftsbereiche von Valeant in West- und Osteuropa sowie die weltweiten Rechte an vier Arzneimitteln des schweizerischen Unternehmens Roche.
Die im Jahr 2000 eingeschlagene Strategie bleibt auch für die Zukunft richtungweisend.