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In getrennten Mitteilungen gaben sie am Freitagabend dem Wirtschaftsministerium, der italienischen Notenbank und der Europäischen Zentralbank (EZB) ihre Absicht bekannt. Bei dieser Art der Staatshilfe handelt es sich um einen Modus, der es Staaten der Euro-Zone erlaubt, Steuergelder in Banken zu pumpen, ohne gegen Regeln zu verstossen, die staatliche Hilfen eigentlich verbieten.
Die Zeitung «Il Messaggero» hatte vor kurzem berichtet, die beiden Banken hätten der EZB einen vorläufigen Fusionsplan vorgelegt. Der Entwurf sehe eine öffentliche Geldspritze zwischen vier und fünf Milliarden Euro vor.
Auch die EU-Wettbewerbshüter seien informiert worden, um den Weg für ein Engagement des Staates freizumachen, hiess es weiter. Angestrebt werde zudem die Schaffung einer sogenannten Bad Bank, in der die faulen Kredite der Institute untergebracht werden sollen.
Im Dezember hatte die italienische Regierung einen Bankenhilfsfonds im Gesamtvolumen von 20 Milliarden Euro aufgelegt. Der Topf wurde angezapft, um die in Schieflage befindliche Monte dei Paschi di Siena zu retten.
(SDA)