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Royal Canin Junior BoxerRoyal Canin
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Spezielle Ernährungsbedürfnisse aufgrund besonderer Eigenschaften
- Eine lange und intensive Wachstumsphase, diese erfordert eine kontrollierte Energiezufuhr und gezielte Nährstoffversorgung für einen harmonischen Knochen- und Muskelaufbau und gesunde Gelenke.
- Relativ kleiner Verdauungsapparat und daher eine geringere Verdauungskapazität. Insbesondere in den ersten Lebensmonaten kann das Verdauungssystem noch sehr sensibel sein.
- Empfindliches Immunsystem, da die Fähigkeit zur Bildung von eigenen Antikörpern noch nicht ausreichend entwickelt ist.
- Aufgrund der besonderen Kopfform mit kurzem Gesichtsteil und Unterbiss (brachyzephaler Typ), hat der Boxerwelpe eine besondere Technik der Nahrungsaufnahme.
Muskelentwicklung
Unterstützt die harmonische Entwicklung von Gelenken und Muskeln durch einen idealen Proteingehalt und einen hohen Anteil an L-Carnitin, Chondroitin, Glukosamin, EPA & DHA.
Optimale Nahrungsaufnahme
Durch die spezielle Krokettenform wird die Nahrungsaufnahme erleichtert und der Welpe zum intensiven Kauen angeregt.
Muskeltonus erhalten und die Gelenke schützen
Der Ernährungsansatz für den robusten Boxer muss seinen äußerst aktiven Charakter berücksichtigen.
1. Ziel: Ausreichend Kalorien liefern, um den Energieverbrauch auszugleichen
Bei gleichem Gewicht liefern Fette 2,25-mal mehr Energie als Kohlenhydrate oder Proteine.
Eine fettreiche Nahrung (20 % bei ) schont die Glykogenreserven der Muskelmasse*. Wenn diese Reserven erschöpft sind, kommt es zu Ermüdungserscheinungen beim Hund. Dieser verfügt dann über mehr Energie für eine letzte intensive Anstrengung nach einer bereits langen Bewegungsdauer.
Der Hund verträgt einen hohen Anteil an Fett in seiner Nahrung viel besser als der Mensch. Durch Fette verbessern sich seine sportlichen Leistungen: seine Ausdauer (Grandjean, 1983; Reynolds, 1998) und seine Geschwindigkeit (Hill et al., 2000). Eine fettreiche Ernährung erweitert die wichtigste Grenze für die Ausdauer: die Sauerstoffmenge, die dem Organismus zur Verfügung steht. Wenn Fette 65% der metabolisierbaren Energie der Nahrung ausmachen, steigt der maximale Sauerstoffverbrauch (VO2 max), einer der Parameter, die zur Messung des Ausdauer herangezogen werden, um 40% (Reynolds & Taylor,
1996).
Auch die Art der Nahrungsfette beeinflusst die sportlichen Leistungen.
Ungesättigte Omega 6-Fettsäuren aus Pflanzenölen verbessern die Durchlässigkeit der Zellmembranen und erleichtern den Transit der Nährstoffe aus dem Blut in die Zellen.
Ungesättigte Omega 3-Fettsäuren aus Fischöl begünstigen eine bessere Durchblutung der Kapillargefäße (Enikeeva et al., 1998) und damit eine bessere Sauerstoffversorgung der Gewebe.
Ein gutes Gleichgewicht zwischen den ungesättigten Omega 6- und Omega 3 Fettsäuren durch eine gezielte Auswahl der Fettquellen (Geflügelfett, Fischöl, Sojaöl) ist sehr wichtig.
Schließlich muss ein Sportler wie der Boxer stets auf Energiereserven zurück greifen können: Es ist sinnvoll, ihn mit gesättigten kurz- und mittelkettigen Fettsäuren zu versorgen*. Diese müssen nicht durch Gallensalze emulgiert werden, um für die Verdauungsenzyme zugänglich zu sein. Ihre Verdauung verläuft also schneller als die von langkettigen Fettsäuren (wie in Rinder- oder Geflügelfett).
Die kurzkettigen Fettsäuren werden nur in geringem Maß im Fettgewebe gelagert, der Hauptenergieanteil wird für die Muskelarbeit verwendet. Außerdem erfordern sie kein L-Carnitin, um in den Muskelzellen verbrannt zu werden.
Alle diese Eigenschaften sind in der Ernährung eines sportlichen Hundes von Vorteil, um dessen körperliche Leistungen zu optimieren.
2. Ziel: Verwendung von Fettsäuren durch L-Carnitin erleichtern
L-Carnitin ist der einzige Transporteur langkettiger Fettsäuren zu den Zellorganellen, den so genannten Mitochondrien, in denen sie oxidiert werden, um Energie zu gewinnen.
Beim Menschen und beim Tier sinkt der L-Carnitin-Spiegel im Blut merklich in den 30 Minuten nach einer starken körperlichen Anspannung (Harichaux et al., 1994). Das L-Carnitin wird in der Leber synthetisiert, aber je aktiver der Hund ist, desto größer ist die Gefahr eines Versorgungsengpasses. Eine Ergänzung über die Nahrung ist also unbedingt zu empfehlen, damit der Hund seine Reserven wieder aufbauen kann. Bei einer erhöhten Zufuhr stellt sich der normale Pegel der L-Carnitin-Konzentration im Blut viel schneller wieder ein.
Durch L-Carnitin werden die Fettsäuren bevorzugt verbrannt und die Ansammlung von Fettgewebe in Grenzen gehalten. Es trägt dadurch einem besseren Erhalt der Muskelmasse bei, was beim Boxer enorm wichtig ist. L-Carnitin wird seit jeher in Schlankheitsdiäten eingesetzt, um den Gewichtsverlust unter Erhaltung der Magermasse des Körpers zu beschleunige (Allen, 1998).
3. Ziel: die Erneuerung der Muskelzellen sicherstellen
Die Proteine spielen eine wichtige Rolle bei der Gewebeerneuerung. Je mehr physischem und psychischem Stress der Hund ausgesetzt ist, desto schneller ist die Turn-over-Rate der Zellen. Bei Anstrengung werden 5 bis 15 % der Energie aus Proteinen gewonnen. Der Hund verfügt außer seiner Muskulatur über keinerlei Proteinreserve. Um die Muskelproteine des Organismus nicht zu erschöpfen, ist eine erhöhte Proteinzufuhr unerlässlich.
Eine unzureichende Proteinzufuhr hat dramatische Folgen für die Gesundheit des Hundes: Anämie, schlechte Haarqualität, Abbau der Immunabwehrkräfte und Muskelschwund. Umgekehrt sorgt eine bessere quantitative und qualitative Proteinzufuhr beim sportlichen Hund für eine Leistungssteigerung ohne das
Risiko von Muskel- oder Sehnenproblemen (Reynolds et al., 1999).
4. Ziel: Gelenke durch knorpelschützende Substanzen erhalten
Nach dem 7. Lebensjahr leiden ca. 40 % der großen Hunde an Arthrose (Deeb & Wolf, 1994), insbesondere wenn auch eine Dysplasie oder Osteochondrose vorliegt oder wenn sie zu früh körperlich arbeiten mussten, was zu wiederholten Mikrotraumas (sehr kleinen Verletzungen) der Gelenkknorpel geführt hat.
Eine frühzeitige Zufuhr von natürlichen Knorpelbestandteilen wie Glukosamin und Chondroitinsulfat kann die Entwicklung von Schädigungen der Knochen und Gelenke verlangsamen und den Einsatz entzündungshemmender Medikamente begrenzen. Bei oraler Verabreichung von Knorpelnährstoffen bilden sich schnell aktive Konzentrationen an Glukosamin und Chondroitin im Knorpelgewebe und in der Synovialflüssigkeit, die die Gelenke schmiert (Mc Namara et al., 1997).
Glukosamin und Chondroitin werden seit langem in der menschlichen und tierischen Sportmedizin zur Behandlung von Arthrose eingesetzt. Die Wirksamkeit dieser Substanzen ist besser, wenn sie präventiv verabreicht werden: Je früher sie verabreicht werden, desto größer die Aussicht, die Gesundheit der Gelenke zu erhalten (Todhunter & Lust , 1994).
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|Marke||Royal Canin|
|Tiergrösse||Large breed|
|Rasse||Boxer|
|Lebensphase||Welpe|
|Analytische Bestandteile||

|Zusammensetzung||Reis, Mais, Geflügelmehl, Grieben, Tierfett, Pflanzenproteinisolat*, tierisches Eiweiss (hydrolysiert), Sojaöl, Kokosöl, Rübentrockenschnitzel, Mineralstoffe, Fischöl, Lignozellulose, Fructo-Oligosaccharide, Psyllium (Flohsamen und –hüllen), Ei getrocknet, DL-Methionin, Taurin, Mannan-Oligosaccharide, Hydrolysat aus Krustentieren (reich an Glukosamin), L-Lysin, Studentenblumenextrakt (reich an Lutein), L-Carnitin, Hydrolysat aus Knorpel (reich an Chondroitin).

*L.I.P.: Ausgewählte, leicht verdauliche Proteine mit hoher biologischer Wertigkeit.
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