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Verstädterung des Rhonetals stoppen
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Die Walliser Regierung will der Verstädterung des Rhonetals Einhalt gebieten und die Bauzonen verdichten. Deshalb schickt sie morgen Dienstag eine entsprechende Vorlage in die Vernehmlassung.
Gegenwärtig leben laut Jean-Michel Cina, Chef des Departements für Volkswirtschaft, Energie und Raumentwicklung, rund 70 Prozent der Walliser Bevölkerung in der Rhoneebene. In diesem Bereich finde auch die Mehrheit der wirtschaftlichen Tätigkeiten statt, so Cina. Allerdings repräsentiere das dieses Gebiet jedoch lediglich sechs Prozent der Kantonsfläche. Darum seoll ein neuer kantonaler Richtplan die Verstädterung des Rhonetals von Monthey bis nach Brig verhindern.
Konkret sieht der Richtplan verdichtetes Bauen vor, damit die urbanen Zentren vor allem innerhalb ihres aktuellen Parameters wachsen können. Dazu genügten die aktuellen Bauzonen, sagte Damian Jerjen, Chef der Dienststelle für Raumentwicklung. - Die Vorlage ist bis zum 22. Februar 2013 in der Vernehmlassung. In der zweiten Jahreshälfte soll diese dem Kantonsparlament vorgelegt werden. Wie Cina erklärte, wird eine allfällige Annahme des Referendums gegen das Raumplanungsgesetz wohl bei der eidgenössischen Volksabstimmung am 3. März 2013 kaum den kantonalen Richtplan beeinflussen. (mai/sda)