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Berichte 2015 der Sportgruppe
Kanu Schweizermeisterschaft in Rapperswil
Bei leicht windigem, aber grundsätzlich gutem Wetter fanden vergangenes Wochenende (26./27.Sept.2015) die Kanu Schweizermeisterschaften in Rapperswil statt.
Noëmi Brüschweiler verteidigte im Einer-Kajak sämtliche Titel. Durch die krankheitsbedingte Abwesenheit ihrer Hauptkonkurrentin, mit welcher sie für die Schweizer Nationalmannschaft die internationalen Rennen bestreitet, dominierte sie das Feld. Auch in den neu formierten Besetzungen der Kajak-Zweier stand sie über 200m und über 1000m zuoberst auf dem Podest. Über 500m resultierte ein zweiter Rang.
Mit mehr Widerstand hatte Andri Summermatter zu kämpfen. Seine beiden Nationalmannschaftskollegen forderten ihn über alle drei Distanzen. Über 1000m wurde er Dritter und über 500m Vize-Schweizermeister. Bei der kürzesten Distanz über 200m verrutschte ihm das Paddel, was bei solch schmalen Rennbooten unweigerlich zu einem Sturz führt. Zusammen mit Stephan Mathys belegte er in der Zweier-Konkurrenz über 500m und 1000m den zweiten Rang. Hinter diesen Beiden sicherten sich André Benker und Pascal Sigg jeweils den dritten Rang.
Der Schaffhauser Elite-Vierer verpasste über 500m den Titel um 0.34 Sekunden. Verständlich, dass sich die Athleten für ein Mal über einen zweiten Rang ärgerten. Bei den ganz jungen Athleten konnte vor allem Max Sieber überzeugen. Er sicherte sich über die Langdistanz von 2000m den dritten und über 500m den zweiten Platz. Unmittelbar hinter ihm beendete Flori Kunert die Langdistanz auf dem vierten Platz.
Florian Mathys
Noëmi und Andri an der U-23 EM in Bascov, Rumänien
Als letzter internationaler Grossanlass im Jahr 2015 fand vom Donnerstag 17. September bis Sonntag 20. September 2015 die U-23 Europameisterschaft in Bascov, Rumänien statt.
Zwei Schaffhauser vertraten die Schweiz an diesem Wettkampf. Andri Summermatter trat zusammen mit seinem Zweier-Parter aus Rapperswil über 500m und 1000m an. Sein Fokus lag ganz klar auf der längeren Distanz über 1000m. Das Rennen über 500m nutzten die beiden lediglich um die Bedingungen zu prüfen und sich optimal für das 1000m Rennen vor zu bereiten. Enorm ärgerlich ist es für die beiden, dass sie den Final über 1000m um nur eine Zehntelsekunde verpassten. Nach dem Rennen zeigte sich Andri Summermatter denn auch sehr Entäuscht. Dennoch ist der 10. Schlussrang eine beachtliche Leistung.
Besser lief es Noëmi Brüschweiler die nach der WM, wo sie in der Einzelkonkurrenz startete wieder zusammen mit ihrer Zweierpartnerin die Rennen in Angriff nahm. Über beide Distanzen erreichte Noëmi den Final. Über 500m resultierte ein neunter Schlussrang. Die längere Distanz von 1000m konnte sie auf dem ausgezeichneten sechsten Platz abschliessen.
Für beide Athleten neigt sich eine sehr lange und erreignisreiche Saison dem Ende. Die Mehrbelastung durch die langen Reisen fällt nun für eine gewisse Zeit weg, was jedoch auch bedeutet, dass der Trainingsumfang eher noch erhöht denn verringert wird. Beide Athleten haben im Jahr 2015 gezeigt zu was sie fähig sind und werden uns hoffentlich auch in Zukunft mit internationalen Spitztenplätzen begeistern.
Florian Mathys
Vorgezogene Jugend-Schweizermeisterschaften
Da die diesjährigen Olympic Hopes in Polen mit den Schweizer Meisterschaften zusammenfallen, wurden die betroffenen SM-Kategorien vorverlegt.
So starteten die Athleten am Wochenende vom 22./23.8. in Romanshorn bei samstäglich gutem Wetter. Dies führte jedoch auch zu einem erhöhten Bootsaufkommen auf dem See und damit zu welligen Bedingungen. Am Sonntag setzte leichter Regen ein was für optimale Bedingungen auf dem Wasser sorgte.
Aus Schaffhausen wird Maurus Pfalzgraf an den Olympic Hopes die Schweiz vertreten. Bei den vorgezogenen Schweizer Meisterschaften für die beiden Kategorien Jugend und Junioren bewies er denn auch, warum er ein Kandidat für die Olympic Hopes ist. In seiner Kategorie gewann er sowohl das Rennen über 1000m wie auch über die kürzere Distanz von 500m. Auch in der Zweier-Wertung konnte er mit seinem jüngeren Bruder Flurin einen Sieg über 1000m feiern. Des weiteten sicherte er sich bei den älteren Athleten, zusammen mit Roman Schenk, einen zweiten Rang über 500m und erreichte einen guten vierten Platz über die Sprintdistanz von 200m.
Auch für andere Schaffhauser Athleten war das Wochenende von Erfolg gekrönt. Alisha Schneller und Lisa Messmer sicherten sich im K2 zweimal einen zweiten Rang, einmal über 500m und auch über die Langdistanz von 2000m.
Max Sieber erreichte über 2000m den guten zweiten Rang. Dass er nach einer so langen Distanz die Goldmedaille um nur fünf Sekunden verpasste, wird ihn sicherlich motivieren noch härter zu trainieren und sich im nächsten Jahr diesen Titel zu sichern. Zusammen mit Flori Kunert resultierte ein zweiter Rang über 500m sowie ein dritter Rang über 2000m.
Eine Entscheidung um Haaresbreite war für Flurin Pfalzgraf das Rennen über 500m wo er um weniger als eine halbe Sekunde am zweiten Platz vorbeischrammte und sich mit Bronze begnügen musste.
Florian Mathys
Regatta WM in Mailand :: Bericht
Noëmi Brüschweiler unter den Top 10 an der Kanu-WM
Am Sonntag 23.8.2015 konnte Noëmi Brüschweiler einen riesigen Erfolg feiern. Sie beendete das Rennen über ihre Lieblingsdistanz von 1000m auf dem hervorragenden 9. Platz.
Es war dies sicherlich ihr persönlicher Höhepunkt an einer auch sonst erfolgreichen Weltmeisterschaft in Mailand. Auf ihrem Weg in diesen Final zeigte sie mit der drittschnellsten aller Halbfinalzeiten, dass mit ihr zu rechnen ist. Die Schaffhauserin, welche an der WM für die Schweizer Nationalmannschaft startete, verpasste ihr Ziel über 500m nur knapp und schied im Halbfinal aus. Rückblickend ist ihr jedoch der Vorstoss in die Halbfinals über die Olympische Distanz bereits sehr hoch anzurechnen, da das Feld äusserst stark besetzt war.
Im abschliessenden Rennen über 5000m belegte sie den ebenfalls guten 14. Schlussrang. Da sie zuvor bereits ihr hervorragendes Rennen über 1000m bestritten hatte, war eine gewisse Müdigkeit nicht zu leugnen. Diverse Athletinnen welche sich nur auf die Langdistanz konzentrierten, konnten wesentlich ausgeruhter an diesem Rennen antreten.
Andri Summermatter erkämpfte sich zusammen mit Stefan Domeisen über 500m den 7. Platz im B-Finale was einem Gesamtrang 16 entspricht. In einem Klassefeld konnten sich die beiden Athleten über die Olympische Distanz von 1000m für den C-Final qualifizieren. In diesem Finale kämpften sie jedoch mit etwas schlechteren Bedingungen und konnten nicht dieselbe Leistung abrufen, welche sie im Halbfinale noch gezeigt haben. Sie beendeten den Wettkampf auf dem 27. Schlussrang.
Beide Schaffhauser Athleten könnten auf Grund ihres Alters noch an den U23 Wettkämpfen starten. Sie haben aber durch ihre Leistungen gezeigt, dass sie sich auch im Elitefeld nicht verstecken müssen. Für die Zukunft blicken wir gespannt auf die beiden Athleten und hoffen, dass sie Schaffhausen und die Schweiz weiterhin erfolgreich vertreten können.
Resultate
K1 1000m Women Final A, 9. Rang :: BRUSCHWEILER Noemi, SUI, 4:14.854
K1 5000m Women Final, 14. Rang :: BRUSCHWEILER Noemi, SUI, 23:41.51
K2 500m Men Final B, 7. Rang :: DOMEISEN Stefan/SUMMERMATTER Andri, SUI, 1:39.446
K2 1000m Men Final C, 9. Rang :: DOMEISEN Stefan/SUMMERMATTER Andri, SUI, 3:26.947
Florian Mathys
Regatta WM in Mailand :: Vorschau
Beide Schaffhauser Aushängeschilder werden an der WM in Mailand (19. August 2015 - 23. August 2015) starten. Sowohl Noëmi Brüschweiler wie auch Andri Summermatter bereiteten sich intensiv auf diesen Grossanlass vor.
Beide starteten daher vor zwei Wochen mit einem Trainingslager für den letzten Schliff. Leider musste Andri Summermatter dieses Trainingslager frühzeitig verlassen, da er sich vermehrt nicht fit fühlte und für eine Blutprobe zurück in die Schweiz reiste. Nun fühlt er sich aber wesentlich besser und ist bereit für die Weltmeisterschaft in Mailand. Ebenfalls mit guten Gefühlen blickt Noëmi Brüschweiler auf diesen Grossanlass voraus. Sie hat die Vorbereitung mit dem Trainingslager planungsgemäss absolviert.
Andri Summermatter sieht die WM als ausgezeichnete Möglichkeit, auf höchstem internationalem Niveau Erfahrungen zu sammeln. Er startet zusammen mit dem Rapperswiler Stefan Domaisen. Diese beiden Athleten bilden seit längerem ein eingespieltes Duo. Die Konkurrenz dürfte auf jeden Fall überwältigend sein, da die WM auch eine Qualifikationsregatta für die Olympischen Spiele ist. Sein Fokus liegt dieses Jahr aber klar auf der U23 Europameisterschaft in Rumänien. Seit kurzer Zeit hat er seine Lehre erfolgreich abgeschlossen und trainiert nun als Profi-Athlet. Diese neue Lebenssituation eröffnet viele neue Möglichkeiten für ein noch intensiveres und umfangreicheres Training.
Konkreter sind die Ziele bei Noëmi Brüschweiler. Sie startet an der Weltmeisterschaft in der Einer-Konkurrenz über die olympische Distanz von 500m und die beiden längeren Distanzen von 1000m und 5000m. Dass sie nicht wie gewohnt mit ihrer Partnerin in der Zweierkonkurrenz antreten kann, ist bedingt durch die Prüfungssituation ihrer Partnerin. Da sie mit ihren 21 Jahren noch zu den jüngeren Athletinnen gehört, wird die WM für sie als Einzelathletin besonders fordernd. Sie hofft, sich in den beiden längeren Distanzen einen Platz unter den ersten 12 zu sichern. Über die 500m erwartet sie ein enorm starkes Feld, da die Weltmeisterschaft zur Qualifikation für die nächstes Jahr stattfindenden Olympischen Spiele gilt. Trotzdem strebt sie einen Platz unter den besten 27 Athletinnen an.
So verschieden die Ziele auch sein mögen, es steht definitiv fest, dass dieser Grossanlass für beide Athleten ein weiterer wichtiger Schritt zu ihren grossen Zielen ist. Wir drücken ihnen für die kommenden Rennen die Daumen und werden auch über ihre Resultate informieren.
Florian Mathys
Regatta in Langenprozelten, Deutschland
Um optimal ausgeruht an den Rennen des Wochenendes zu starten musste das Team des Kanu Club Schaffhausen schon am Freitag ins 360km entfernte Langenprozelten (D) anreisen.
Nach einem Gewittersturm in der Nacht waren denn auch die Bedingungen am Samstag schwierig. So mussten die Langstreckenrennen am Nachmittag gar abgesagt werden. Starkwinde hielten die Schaffhauser aber nicht von starken Auftritten ab. So erkämpfte sich Flurin Pfalzgraf über 200m und über 500m jeweils den fünften Rang. Sein älterer Bruder, Maurus Pfalzgraf, musste sich in einem starken Feld über 200m mit dem 7. Rang begnügen. Zusammen mit Roman Schenk verbesserte er sich über 500m im Kajak Zweier auf den sechsten Schlussrang.
André Benker und Gian Luca Liberato verstärkten sich mit zwei weiteren Athleten und belegten in der Viererkonkurrenz über 200m den zweiten Rang. Im Einer sicherte sich André kurz darauf den dritten Rang über 500m. Gar noch besser klassierte er sich in der Mixedwertung. Diese gewann André Benker für den Kanu Club Schaffhausen.
Florian Mathys
Matthias Reutimann gewinnt Meisterschaftsgold
Am Wochenende 13./14. Juni 2015 fanden die Kanu-Slalom-Schweizer-Meisterschaften auf der Aare unter der Tiefenaubrücke in Worblaufen (BE) statt.
Das Rennen am Samstag konnte bei mittlerem Wasserstand und strahlendem Sonnenschein durchgeführt werden. Der Schaffhauser Slalomspezialist Matthias Reutimann konnte das Rennen mit einem soliden Nullfehlerlauf abschliessen und belegte knapp hinter Jan Rohrer von den Basilisk-Paddlern den zweiten Schlussrang.
Über Nacht stieg der Wasserstand aufgrund der Unwetter im Entlebuch massiv an, sodass die Strecke für die Schweizer-Meisterschaft vom Sonntag einen würdigen und anspruchsvollen Pegelstand erreichte. Nach der Ära der Geschwister Sandra und Martin Friedli in den 90er-Jahren gelang es Matthias Reutimann erstmals wieder, einen Schweizermeister-Titel im Kanuslalom für den Kanu-Club Schaffhausen nach Hause zu fahren. Im 1. sowie im 2. Lauf konnte Matthias als Einziger der Kategorie Jugend einen fehlerfreien Lauf ins Ziel zu fahren und gewann so mit einem komfortablen Vorsprung von 4 respektive 6 Sekunden den Meistertitel.
Den Start im Zweierkanadier gemeinsam mit Jan Rohrer konnten die beiden ebenfalls vergolden und sicherten sich somit einen weiteren Meistertitel. In der Mannschaftswertung fuhr die Renngemeinschaft Schaffhausen/Basel mit Reutimann-Rohrer-Rohrer auf den dritten Schlussrang.
Mit den erreichten Resultaten konnte Matthias eines seiner gesetzten Saisonziele erreichen. Weiter geht es mit den internationalen Rennen Anfang Juli, so startet Matthias mit der Nationalmannschaft am ECA-Cup in Bratislava (SVK), in Augsburg (D) und in Solkan (SLO).
(mitgeteilt)
Nachwuchsregatta Romanshorn
Bei herrlichem Sonnenschein und für Romanshorn untypisch ruhigem Wasser fand am Wochenende 6./7. Juni 2015 die schweizerische Nachwuchsregatta statt.
Bei den jüngsten Teilnehmern fuhr Len Merk für den Kanu-Club Schaffhausen über 500m und über 2000m auf den guten vierten Platz. Gar einen Sieg sicherte sich Anais Bielser über 500m bei den weiblichen Benjamin. Flori Kunert erkämpfte sich bei den männlichen Benjamin den 3. Schlussrang. In der Zweierwertung konnten mit den Duo Anais Bielser / Lisa Messmer (vierter Rang) und Alisha Schneller / Aline Tender (fünfter Rang) gleich zwei Schaffhauser Boote vorne mitmischen.
Bei den ältesten Athleten der Jugend-Kategorie fuhren für die Schaffhauser zwei Athleten mit. Julien Schneller belegte über 500m den fünften Platz und zusammen mit Maurus Pfalzgraf sicherten sie sich über dieselbe Distanz in der Zweierkonkurrenz den Sieg.
Für Maurus Pfalzgraf blieb es nicht bei diesem einen Sieg, er gewann auch die Langdistanz über 5000m und verfehlte den Sieg über 500m um weniger als eine halbe Sekunde.
Florian Mathys
Regatta Lampertheim DE
Bei nahezu perfekten Bedingungen fand am Wochenende vom 30.-31. Mai die internationale Regatta in Lampertheim statt.
Pascal Sigg und André Benker vertraten den Kanu-Club Schaffhausen würdig in Deutschland. Über 200m qualifizierte sich Pascal Sigg auch dank ein wenig Losglück für den A-Final und sicherte sich dort den sechsten Schlussrang. Die Rennen über 500m beendeten die beiden KCSH-Athleten auf den Plätzen drei (André Benker) und vier (Pascal Sigg). Zusammen belegten sie im K2 den 3. Schlussrang.
In der Langdistanz zeigten die beiden, dass sich die vielen Trainingskilometer im Aufbau über den Winter gelohnt haben und sicherten sich Platz eins und zwei. Das bessere Ende behielt hier Pascal Sigg für sich.
Florian Mathys
Kanu Regatta Weltcup in Duisburg
Duisburg war über Pfingsten 2015 die zweite Austragungsstätte des diesjährigen Weltcups in der Disziplin Kanu Regatta. Schaffhausen war gleich mit zwei Athleten im Namen der Schweizer Nationalmannschaft am Start vertreten.
Andri Summermatter schied leider nach dem Vorlauf über 1000m im Kajak Zweier aus. Er bekam deutlich zu spüren, dass viele Athleten welche nächstes Jahr die Olympischen Spiele als Ziel haben diese Regatta als Standortbestimmung nutzten. Als erst 20 jähriger Athlet wird er erst für die übernächsten Olympischen Spiele aufgebaut. Dennoch sind solche Rennen auf diesem Niveau enorm wichtig auf dem Weg an die Spitze. In der Einzelkonkurrenz schied er über 500m erst im Halbfinal aus. Diese Distanz ist jedoch nicht olympisch und daher nicht gleich gut besetzt wie die 1000m.
Noëmi Brüschweiler erreichte zusammen mit ihrer Partnerin über die bei den Frauen olympische Distanz von 500m im B-Final den siebten Platz. Damit dürfen die beiden sicherlich zufrieden sein, denn auch das Frauenfeld war hochkarätig besetzt. In der Einzelwertung sicherte sie sich über 1000m den 11. Gesamtrang. Dies erreichte sie durch den Zweiten Platz im B-Final. Die ersten neuen Platzierungen werden im A-Final ausgetragen.
Nur zwei Stunden später belegte sie über die Langdistanz von 5000m den ausgezeichneten 12. Platz. Diese Platzierung ist daher bedeutsam, da die Athleten innerhalb des Nationalkaders massiert an der Ausdauer arbeiten und erst in der direkten Vorbereitung auf einen Grossanlass auf die kürzeren Distanzen getrimmt werden. Andri Summermatter konnte diesen Test über die Langdistanz leider nicht absolvieren, da jede Nation nur zwei Athleten pro Disziplin stellen darf.
Bilder:
Noëmi Brüschweiler am Weltcup in Duisburg
Andri Summermatter am Weltcup in Duisburg
Florian Mathys
Langstrecken Schweizermeisterschaft 2015 Buochs
An Auffahrt fand in Buochs bei durchzogenen Bedingungen die Langstrecken Schweizermeisterschaft 2015 statt. Einige Athleten bekundeten mit der Streckenführung grosse Probleme, da die Regatta nicht auf flachem Wasser ausgetragen wurde. So musste die Engelberer-Aa bei der Mündung durchfahren werden, was vor allem für jüngere Athleten kaum zu bewältigen war.
Es war dies das erste Rennen in einer langen Saison und diente damit für viele Athleten als Standortbestimmung. Die zu fahrende Distanz betrug 5km. Bei den Herren Elite konnten drei Athleten aus Schaffhausen vorne mitmischen.
Andri Summermatter belegte als bester Schaffhauser den vierten Platz. Dies hinter zwei Profiathleten aus der Schweiz und einem Profi aus Finnland. Andri Summermatter selbst befindet sich noch in der Lehre und kann erst ab diesem Sommer sein Arbeitspensum reduzieren und vermehrt auf den Spitzensport setzen.
Dahinter klassierten sich mit Stephan Mathys (7.) und André Benker (12.) zwei weitere Schaffhauser. Im Zweier-Kajak belegten Andri Summermatter und Stephan Mathys den sehr guten zweiten Platz.
Noëmi Brüschweiler gewann bei den Damen Elite ihr Rennen über die Langdistanz und sicherte sich damit den Schweizermeistertitel.
Maurus Pfalzgraf kämpfte bei den Jugendfahrenen über die gesamte Strecke um den Sieg, musste sich aber knapp mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Bei den Senioren dominierten die beiden Schaffhauser Thomas Gasser (1.) und Pascal Sigg (2.). In der Zweierwertung belegten die beiden den ersten Platz.
Unsere Nachwuchspaddler absolvierten einen Duathlon bestehend aus Kanufahren und Rennen. Maximilian Sieber sicherte sich dabei die Silbermedaille. Bei den jüngsten Startern gewann Len Mark die goldene Auszeichnung. In der Mannschaftswertung belegten die Schaffhauser den zweiten, sechsten und siebten Platz. Dabei musste jedes Team Fahrer aus verschiedenen Altersklassen sowie beiden Geschlechtern aufstellen.
Bild: Senioren Zweier mit Pascal Sigg und Thomas Gasser
Florian Mathys