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Der Dokumentarfilm zeichnet die Geschichte der Besetzung einer 400 ha grossen Finca namens Somonte in der Nähe Cordobas nach. In Andalusien wurde eine Landumverteilung zu Gunsten von kleinen Bäuer*innen verhindert, weshalb immer noch der Grossgrundbesitz vorherrscht. Diese Landbesitzstruktur wird weiter durch EWR- und später EU-Politiken unterstützt. Der Zugang zu Landwirtschaftsland für Klein- und Jungbäuer*innen ist in ganz Europa zunehmend schwierig, in Andalusien ebenso wie in der Schweiz. Andalusien ist zudem eine der Regionen Europas mit den ho?chsten Arbeitslosenquoten.

Die Besetzung „begann“ 2012 durch 200 arbeitslose Landarbeiter*innen und Bäuer*innen und die Gewerkschaft SAT-SOC (Sindicato Andaluz de Trabajadores – vorher Sindicato de Obreros del Campo). Die Finca ist bis heute besetzt, doch die Besetzung hat verschiedene Etappen durchlebt. Verschiedene Konflikte führten dazu, dass viele Besetzer*innen das Projekt verlassen haben. Es wird die Frage aufgeworfen, wie solche Besetzungen über längere Zeiträume bestehen können und welche Art der Zusammenarbeit und Unterstu?tzung no?tig und hilfreich sind.
Eine fundamentale Frage ist, ob es „nur“ darum geht, Arbeit zu haben, oder auch darum, eine gemeinschaftlichere Art des Arbeitens und Lebens aufzubauen.