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Auch wenn die Obhut auf eine sehr ausgewogene Art verteilt ist (zum Beispiel eine Woche beim Vater une eine Woche bei der Mutter), muss jeder Elternteil finanziell zu den Bedürfnissen des Kindes beitragen.
Falls die Einkommen und die finanzielle Situation gleich sind und die Obhut alternierend ist, ist grundsätzlich kein Unterhalt notwendig. Sind die Einkommen hingegen nicht gleich und ist die finanzielle Situation der beiden Eltern verschieden, so ist ein angemessener Beitrag geschuldet. Kurz gesagt, das Kind wird nicht jeden Tag beim Vater Kaviar und bei der Mutter Nudeln mit Butter essen!
Gegebenenfalls kann der Elternteil mit einem besseren Einkommen gewisse Kosten auf sich nehmen (Privatschule, Krankenversicherungsprämie, Zahnarzt) und somit den Beitrag, welcher dem anderen Ehegatten für die Bedürfnisse des Kindes geschuldet ist, entweder reduzieren oder annullieren.
Siehe Familienzulagen.