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Das Kantonsparlament hatte den Eintrag der Langmattstrasse als zukünftige Kantonsstrasse in den kantonalen Richtplan am 31. Januar beschlossen. Der Eintrag bedeutet gemäss Referendumskomitee eine Vorgabe an die Regierung, die Strasse innert fünf Jahren zu bauen. Konkret geht es um eine Verlängerung um rund 260 Meter ostwärts.
Mit dem Ausbau will die Regierung das Oberwiler Gewerbegebiet Mühlematt mit der Therwilerstrasse im Osten verknüpfen. Die zusätzliche Talquerung soll zudem die Ortszentren von Oberwil und Therwil und insbesondere die Ringstrasse in Therwil entlasten. Heute kommt es in den Spitzenstunden an den Trambarrieren häufig zu Staus.
Projekt verbetoniert die Natur
Für die Gegner löst das Projekt kein Verkehrsproblem, sondern verbetoniert Natur und verschandelt ein Naherholungsgebiet. Hinter dem Referendum stehen linke und grüne Parteien und Organisationen. Eine Langmattstrassen-Verlängerung war schon in der 2015 abgelehnten Entwicklungsplanung Leimental-Birseck-Allschwil (ELBA) enthalten.
Die bürgerliche Landratsmehrheit hatte die Aufnahme der umstrittenen Strasse beschlossen, aber das gleichzeitig vorgelegte generelle Projekt für den Ausbau abgelehnt – unter anderem aus finanziellen Gründen. Die Kosten wurden in der Landratsvorlage auf 13 Millionen Franken geschätzt.