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Autor: Pascal Jäggi
FreiburgIn der Hauptstadt Freiburg gibt es keinen Mangel an Kandidaten. Hier bewerben sich insgesamt 16 Kandidierende für einen der fünf Gemeinderatssitze. Dominierend sind CVP (fünf Kandidierende) mit den Bisherigen Jean Bourgknecht und Charles de Reyff, FDP (vier) und die SP (drei) mit Syndic Pierre-Alain Clément. Dazu kommen noch die bisherige Gemeinderätin Madeleine Genoud-Page (CSP), ein Grüner und zwei Vertreter der SVP. Als unabhängiger Kandidat ist überraschend auch noch Jean-Jacques Métrailler, Präsident des Quartiervereins Beaumont-Vignettaz, dazugestossen. 6 der 17 Kandidierenden sind Frauen.
Linke dominiert Villars
In Villars-sur-Glâne ragt die SP mit Syndique Erika Schnyder heraus: Sechs Kandidaten interessieren sich für die neun Sitze im Gemeinderat. Dicht gefolgt von CVP, CSP und FDP mit je fünf Kandidierenden. Die Grünen stellen vier Kandidaten. 9 der 25 Kandidaten sind Frauen.
Frauenmangel in Marly
Die Grünliberalen suchen zum ersten Mal in Marly den Erfolg, jedoch nur im Generalrat. Um die neun Sitze im Gemeinderat streiten sich die üblichen Verdächtigen (CVP, SP, FDP und Marly Voix) mit der erstmals antretenden SVP, die allerdings nur eine Kandidatin aufgestellt hat.
Hier stellt die CVP mit fünf, darunter Syndic Jean-Pierre Helbling, am meisten Kandidaten. Auf der Liste stehen neben dem Bisherigen Maurice Horner auch zwei Frauen. SP und FDP folgen mit je vier Kandidaten. Einzige Frau auf diesen beiden Listen ist die Bisherige Mary Claude Paolucci (SP). Die FDP schickt nur Männer ins Rennen und kann auf die Bisherigen Pierre-Alain Cuennet und Eric Romanens zählen. Marly Voix versucht es mit drei Kandidaten, unter anderem mit dem bisherigen Gemeinderat André Meylan. Unter den 17 Kandidierenden für den Gemeinderat in Marly sind fünf Frauen.
Einheitlich präsentiert sich die Situation in den Gemeinden Granges-Paccot und Givisiez. Für die je neun zu vergebenden Gemeinderatssitze sind Einheitslisten mit jeweils neun Namen abgegeben worden. In Givisiez treten sieben der Bisherigen wieder an. Zwei der neun Kandidierenden sind Frauen. In Granges-Paccot müssen immerhin vier Gemeinderäte ersetzt werden. Zwei der neun Kandidierenden sind Frauen.
Wenig Bisherige und Ausländer
Im Rest des Saanebezirks sticht Matran heraus. Es steht ein Grosswechsel bevor. Von den bisherigen Gemeinderäten treten nur noch zwei an, sieben sind zurückgetreten. Eine Einheitsliste mit neun Namen wurde eingereicht. Unter diesen befindet sich mit Michel Diot auch ein Mann mit französischem Pass.
Die Möglichkeit, sich als Ausländer zur Wahl in den Gemeinderat zu stellen, ist im Bezirk offenbar nur für Italiener und Franzosen attraktiv. Neben Diot wollen zwei Italiener in Belfaux, ein Italiener in Grolley, eine Französin in Corserey und eine weitere Französin in Neyruz in der Gemeindepolitik mitmischen.
In Senèdes zeichnet sich weiterhin eine Frauenmehrheit ab. Drei der fünf Kandidierenden der Einheitsliste sind Frauen, alle drei sind bisherige Gemeinderätinnen. Gegenstücke dazu sind Chésopelloz, Pierrafortscha, Farvagny und Cottens mit reinen Männertickets für die fünf (Chésopelloz und Pierrafortscha) beziehungsweise sieben Sitze.
Gemeinden ohne volle Liste
In La Brillaz konnten nicht genügend Personen motiviert werden. Nur sechs wollen sich für die sieben Sitze wählen lassen. Das Gleiche gilt für Rossens. Am schlechtesten steht es aber in Autigny, wo sich nur fünf Kandidierende zur Wahl in den siebenköpfigen Gemeinderat stellen. Von den 322 Kandidierenden im ganzen Bezirk sind 95 Frauen.