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Mit den Edelsteinen erschliesst uns die Erde ihre prächtigsten Schätze! Hier erfahren Sie mehr über die häufigsten edlen Steine.
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Die 4 C's
Wichtig ist es, zu verstehen, wie die Qualität eines Diamanten bestimmt wird und aus welchem Grunde manche Diamanten seltener und damit wertvoller sind als andere. Der Wert hängt bei Diamanten immer von ihrer Qualität und das heißt von den 4 Cs ab.
Grundsätzlich gilt:
Je größer ein Diamant (Carat/Karatgewicht), desto seltener ist er.
Je reiner ein Diamant (Clarity/Reinheit), desto wertvoller ist er.
Je weißer bzw. farbloser ein Diamant (Colour/Farbe), desto schöner ist er.
Je besser der Schliff (Cut) eines Diamanten, desto stärker ist seine Brillanz, sein Feuer.
Es ist die Kombination dieser 4 Kriterien, die Qualität und Brillanz eines Diamanten bestimmt - und damit auch seinen Wert.
Keine zwei Diamanten sind gleich, selbst wenn sie dem bloßen Auge identisch erscheinen. Die 4 Cs und die Möglichkeiten ihrer Kombinationen erklären, warum zwei Schmuckdiamanten gleicher Größe sehr unterschiedliche Preise haben können.
Je reiner ein Diamant, desto seltener ist er. Weniger als 1% aller jemals gefundenen Diamanten hatten keine Einschlüsse und konnten als "lupenrein" bezeichnet werden.
Die Reinheit eines Diamanten wird daran erkannt, in welchem Maße er frei ist von "Einschlüssen" - so genannten "Fingerabdrücken der Natur". Fast alle Diamanten zeigen "Einschlüsse" von nicht kristallisiertem Kohlenstoff - des Stoffes, aus dem sie entstanden sind. Oft sind "Einschlüsse" nicht mit bloßem Auge, sondern erst bei vielfacher Vergrößerung erkennbar.
Fazit: Je größer, sichtbarer und häufiger diese "Einschlüsse" in einem Diamanten vorkommen, umso geringer ist sein Reinheitsgrad und umso weniger selten ist er.
Je weißer bzw. farbloser ein Diamant, desto seltener und wertvoller ist er. Farbe ist das persönlichste, subjektivste Kriterium der 4 Cs, denn jeder Mensch bevorzugt andere Farbtöne.
Die Farbe eines Diamanten für die Graduierung zu beurteilen heißt messen, wie nahe er der Farblosigkeit kommt. Die seltensten und weißesten werden mit "D", "E", "F", "G" graduiert. Die Mehrheit der Diamanten ist weiß bis leicht getönt weiß und wird mit "H" bis "L" graduiert. Diamanten mit der Graduierung "M" oder niedriger haben eine sichtbare Gelbtönung. Es gibt auch Diamanten mit einer kräftigen reinen Farbe, die extrem selten sind; sie werden "Fancies" genannt - und können in den Farben Pink, Blau, Gelb und vielen anderen gefunden werden.
Während die Grösse, die Farbe und die Reinheit weitgehend naturgegeben sind, wird der vierte Wertfaktor, der Schliff, vom Menschen bestimmt. Hier entscheidet der Schleifer, ob ein Diamant sehr gut, gut oder mittel/gering geschliffen ist. Da die Schliffqualität den Diamanten sichtbar stark beeinflusst, sind die Bewertungskriterien hier sehr streng anzuwenden. Unter Schliff versteht man Proportionen, Symmetrie und Politurgüte.
Ein zu flach oder zu hoch geschliffener Diamant wirft nicht alles Licht zum Betrachter zurück und wirkt dunkel.
Eine zu grosse Tafel (über 65% des Rondistdurchmessers) reduziert die Dispersion, das heisst, der Diamant zeigt kein farbiges Funkeln.
Facetten könnnen zu gross, zu klein oder asymmetrisch geschliffen sein, die Rondisten zu dick oder messerscharf. Diese und noch viele weitere Kriterien beienflussen die Schönheit und damit den Wert erheblich.