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Soja (Glycine max) stammt ursprünglich aus der Mandschurei im Nordosten Chinas. Es ist eine einjährige Leguminose und gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler. Die Pflanze bildet eine Pfahlwurzel aus. In den Wurzeln leben, wie in andern Leguminosen auch, spezielle Bakterien (Knöllchenbakterien), die in der Lage sind, den Luftstickstoff zu binden und ihn der Pflanze verfügbar zu machen.
Die Pflanze ist sehr wärmeliebend. Sie wächst daher bei uns vor allem in den gemässigten Zonen des Mittellandes. Ab 500 bis 550 m ü. M. wird der Anbau nicht mehr empfohlen. Um erfolgreich anbauen zu können, sollte der Boden tiefgründig, nicht zu trocken und nicht zu nass sein sowie einen leicht sauren pH-Wert besitzen.
Die Pflanze gedeiht nur, wenn die entsprechenden Knöllchenbakterien im Boden vorhanden sind. Ist dies nicht der Fall, muss entweder der Boden oder das Saatgut mit den entsprechenden Bakterien geimpft werden. Die Ernte mit dem Mähdrescher findet meist im September statt.