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EM Grenchen
Kein Schweizer Exploit am 4. Tag
Simon Vitzthum zeigt in seinem ersten internationalen Omnium eine solide Leistung, während Cybèle Schneider und Fabienne Buri in der Einzelverfolgung ihre persönliche Bestzeit pulverisieren. Die Waadtländerin Léna Mettraux zeigt sich enttäuscht.
Am vorletzten Tag der Heim-Europameisterschaften in Grenchen blieb ein Exploit der Schweizer Bahnfahrer aus. Simon Vitzthum verpasste im Omnium den Vorstoss in die Top 10 – trotz einem frühen Rundengewinn im abschliessenden Punktefahren. Der 26-jährige Ostschweizer klassierte sich in der olympischen Mehrkampf-Disziplin mit 85 Punkten im 13. Rang. Europameister wurde der Pole Alan Banaszek (136 Punkte).
Bei den Frauen schaffte die Deutsche Lisa Brennauer das Double. Nach dem Sieg am Mittwoch in der Mannschaftsverfolgung liess sie sich auch in der Einzelverfolgung Gold umhängen. Den Schweizerinnen Fabienne Buri und Cybèle Schneider blieben unter 17 Teilnehmerinnen nur die Ränge 12 und 15. Im Punktfahren wurde Léna Mettraux beim Sieg der Russin Gulnas Chatunzewa Elfte.
Zum Abschluss der Titelkämpfe im Grenchner Vélodrome wollen Claudio Imhof, diese Woche mit dem Team (Silber) und in der Einzelverfolgung (Bronze) bereits zweifacher Medaillengewinner, und Tristan Marguet am Samstag im Madison ein Schlussfeuerwerk zünden. Die beiden Routiniers treten nach ihrem 4. Rang an der EM 2017 erstmals wieder gemeinsam im Zweier-Mannschaftszeitfahren über 50 km an. Bei den Frauen vertreten Léna Mettraux und Michelle Andres die Schweizer Farben. Keystone sda