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Ein sehr gelungener Abschluss zum Ende der Saison an der Jungfrau-Meile in Interlaken. In einem internationalen Feld mit einigen Top-Stars erlief ich mit einer Zeit von 4:04.19min den 5. Rang und wurde bester Schweizer.
Trotz der langen Reise von Taipei (Taiwan) nach Zürich und der generellen Müdigkeit nach einem Grossanlass fühlte ich mich nach der Rückkehr erholt und konnte noch einmal einige sehr gute Trainings absolvieren. So reiste ich zuversichtlich mit meinem Trainer Ruedi Meier nach Interlaken an die Jungfrau-Meile.
Die Jungfrau-Meile findet jeweils am Vorabend des Jungfrau-Marathons statt. Bei diesem Einladungsrennen absolvieren die Läufer eine Meile auf einem Rundkurs um die Höhematte. Die Frauen werden jeweils mit 30sek Vorsprung auf die Strecke geschickt. Das Ziel der Männer ist also, die Frauen bis zum Ziel einzuholen und wenn möglich zu überholen. Die Männer werden nämlich mit den Frauen in einer Wertung klassiert.
Wie bereits in den letzten Jahren gelang es den Organisatoren ein internationales Feld mit einigen Top-Starts zusammenzustellen. So lief zum Beispiel bei den Frauen Gesa Felicitas Krause, die 3. Platzierte der Weltmeisterschaften 2015 über die 3’000m Steeple Distanz und bei den Männern Richard Douma, der Halbfinalist an den diesjährigen Weltmeisterschaften über die 1’500m Distanz.
Von Beginn drückte der Kenianer Patrick Ereng auf das Tempo. Ich konnte mich ans Ende der ca. 7-köpfigen Spitzengruppe heften. Nach der Hälfte des Rennens zog es die Spitzengruppe durch dieses hohe Tempo auseinander. Zum Schluss konnte ich im Sog von Jan Hochstrasser noch einmal näher an die Spitze heran laufen. Ich lief mit einer Zeit von 4:04.19min auf den 5. Rang und wurde bester Schweizer. Im Ziel betrug der Rückstand auf den Sieger aus Kenia 3.23 Sekunden und zum 3. Rang fehlten 0.98 Sekunden. Die schnellste Frau konnten wir kurz vor dem Ziel noch ein- und überholen.
Dieses Resultat zeigt mir ein weiteres Mal, dass diese Saison eine schnellere Zeit als meine Bestzeit von 3:43.20min über die 1’500m Distanz möglich gewesen wäre. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Mit sehr viel Zuversicht werde ich so in die nächste Bahnsaison einsteigen.
Nun ist aber zuerst Erholung angesagt, bevor die kommende Wintersaison vorbereitet wird.