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Der Ausdruck spielt mit der Differenz zwichen den Endungen -ik und -logie. Mit der Wortendung "-ik" verweise ich etwa im Falle von Techn-ik und Informat-ik auf eine relative Indifferenz zwischen Gegenstand und Widerspiegelung, die ich beispielsweise durch die Wortendung "-logie" in Technologie aufhebe, weil ich damit im Sinne eines re-entrys eine Lehre zur Technik bezeichne, die im Ausdruck Technik mitgemeint ist. Letzeres zeigt sich umgangssprachlich invers darin, dass oft von Technologie gesprochen wird, wo Technik gemeint ist. Die Informatik hat - wenn man von der relativ technikabstrakten Kommun-ik-ologie absieht - keine eigene Logie, ihr Gegenstand wird gemeinhin in der Technologie behandelt.
Als Kommunikologie bezeichne ich in Anlehnung an V. Flusser eine Lehre zur Kommunikation.
V. Flusser's Lehre bezieht sich auf die "menschliche Kommunikation", die er nicht kybernetisch, sondern "bedeutungsgeladen" beobachtet. In seiner Lehre ist ein Prozess beschrieben, durch den "Informationen" gespeichert, verarbeitet und weitergegeben werden, aber auch stetig neue "Information" erzeugt wird. Die Kommunikologie beschäftigt sich dabei vor allem mit den Formen und Codes dieser Informationsvermittlung ...
siehe auch Kybernologie