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Das Linthwerk und die Meliorationswerke
Im frühen 19. Jahrhundert wurden die Glarner Linth in den Walensee umgeleitet und der Abfluss des Walensees in den Zürichsee verbessert. Mit dem Linthwerk entstand so für die Linthebene ein wirksamer Schutz gegen Hochwasser. Als Massnahme des Wasserbaus hat sich das Linthwerk in den vergangenen über 150 Jahren bewährt und die Entwicklung der Linthebene als Lebens- und Wirtschaftsraum ermöglicht. Das interkantonale Linthwerk verfügt über 400 Hektaren eigene Grundstückflächen entlang von Escherkanal und Linthkanal.
In der Linthebene gibt es vier Meliorationswerke: die Linthebene-Melioration, die Flurgenossenschaft Bilten Gebiet B, die Flurgenossenschaft Niederurnen/Bilten Gebiet A und die Meliorationsgenossenschaft Riet.
Die Linthebene-Melioration ist ein zweites interkantonales Werk in der unteren Linthebene. Dieses Werk geht auf Initiativen in den Dreissigerjahren des 20. Jahrhunderts zurück. Die Linthebene-Melioration als öffentlich-rechtliche Anstalt hat die Aufgabe, die Ertragsfähigkeit des Bodens im Beizugsgebiet zu erhalten, die Bewirtschaftung nach der Bodenbeschaffenheit zu fördern sowie die Werkanlagen zu unterhalten, zu erneuern und zu ergänzen. Die Grundeigentümer im Beizugsgebiet tragen mit Perimeterbeiträgen zur Finanzierung bei.
Während die Linthunternehmung ein Instrument des Wasserbaus ist, dienen die Meliorationswerke der Bodenverbesserung.