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Frei lebende Geparde sind stark gefährdet und werden auf der Roten Liste der International Union for Conservation of Nature (IUCN) aufgeführt. In Zoos ist ihre Nachzucht ein seltenes Ereignis. Der Zoo Basel meldet nun einen Erfolg: Am 24. Juni wurden vier Geparde geboren, die jetzt – nach einigen Wochen in einem nicht-öffentlichen Gehege – in die Geparden-Anlage gebracht wurden.
Laut der Mitteilung des Basler Zoos ist die Nachzucht von Geparden eine der schwierigsten Aufgaben eines Zoos. Grund dafür sei die einzelgängerische Lebensweise der Geparde, die eine getrennte Haltung der männlichen und weiblichen Tiere erfordert. Nur paarungsbereite Männchen und Weibchen können für kurze Zeit zusammengeführt werden. Von den 85 Zoos, die im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) zur Züchtung von Geparden zusammengeschlossen sind, vermeldeten bisher nur rund zehn erfolgreichen Nachwuchs. Der Zoo Basel wertet die Geburt der vier weiblichen Geparde deshalb als grossen Erfolg.
In der freien Wildbahn ist der Gepard stark gefährdet. Laut einer Schätzung IUCN ging der Bestand der Raubkatze seit 2008 von 7’500 auf 5’000 Tiere zurück. Einzelne Schutzprojekte wie die vom Zoo Basel unterstützte Big Life Foundation in Kenia zeigen aber Erfolg und konnten den Rückgang der Bestände zumindest auf lokaler Ebene aufhalten.