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Die Verwendung der Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) zur Bestimmung der chemischen Zusammensetzung von Futtermitteln wird mit Hilfe von Schätzmodellen dargestellt, welche am Institut für Nutztierwissenschaften INT von Agroscope entwickelt wurden. Angewendet wurden geläufige Werte für den Koeffizienten R2 > 0,96 bei Parametern wie Trockensubstanz (TS), Rohprotein (RP), Lignocellulose (ADForg), Zellwände (NDForg), Rohfaser (RF), Asche (RA), Fett (RL), Zucker und Stärke in Heu und Gras, in Grassilage, in Maisganzpflanzen vor der Silierung sowie in Maissilage. Die Analyse von Einzelproben mit NIRS ist gegenüber einer gepoolten Mischprobe, die chemisch analysiert wird, vorteilhaft, da man auf diese Weise der Besonderheit jeder einzelnen Probe gerecht werden kann.
Welche Akteure der Milchwirtschaft haben Einfluss auf die Nutzungsdauer von Milchkühen? Forschungsergebnisse von FiBL und Agroscope legen nahe, dass es eine breit abgestützte Kooperation braucht, um Strukturen für eine längere Nutzungsdauer zu schaffen.
Die Landwirtschaft hat zum Ziel, Treibhausgas- und Ammoniakemissionen zu reduzieren. Agroscope zeigte für Milchviehställe, dass für diese Emissionen neben Wind und Temperatur auch die Zusammensetzung des Futters eine Rolle spielt.
Nutztiere
Lazzari G., Münger A., Eggerschwiler L., Borda-Molina D., Seifert J., Camarinha-Silva A., Schrade S., Zähner M., Zeyer K., Kreuzer M., Dohme-Meier F.
Zur Verminderung des Methanausstosses bei Milchkühen zeigen tanninhaltige Futtermittel wie Akazie oder Esparsette einen messbaren Effekt. Da diese Futtermittel jedoch teilweise zu Produktivitätseinbussen führen, ist ihr Einsatz mit Sorgfalt zu bewerten.