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Zwar seien noch nicht alle Sicherheitsüberprüfungen abgeschlossen, doch könne von einem normalen Betrieb ausgegangen werden, erklärte der Leiter des operativen Geschäfts bei Fonterra, Robert Spurway. Rund um das Epizentrum auf der Südinsel in der Gegend von Christchurch sei allerdings die Milcherfassung durch nicht passierbare Straßen gestört. Nach Angaben von Fonterra konnte bei mindestens 30 Farmern in der Region Kaikoura zu Wochenbeginn die Milch nicht abgeholt werden.
Auf anderen Betrieben seien die Melkstände beschädigt oder die Strom- und Wasserversorgung nicht möglich gewesen. Fonterra versuchte den Landwirten nach eigenen Angaben soweit wie möglich zu helfen. Der nationale Bauernverband schaltete für die Erzeuger eine Notrufnummer frei. Er wies darauf hin, dass die nicht abgeholte Milch nicht im Abwassersystem, sondern auf der Weide entsorgt werden müsse. Tierhalter in der Region North Canterbury, die über keine Wasserzufuhr mehr verfügten, könnten dort die Flüsse und Seen als Tränke für die Tiere nutzen.