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Frust entsteht durch enttäuschte Erwartungen. Das kommt im Leben von Eltern und Kindern immer wieder vor. Das bedeutet: Mein Kind lernt indirekt mit, wie ich mit Enttäuschungen umgehe. Anstatt zum Kind auf Distanz zu gehen, habe ich gute Erfahrungen damit gemacht, den Frust frühzeitig zu thematisieren.
- Sprich den Stimmungsumschwumg frühzeitig an. „Ich merke, du bist sauer.“
- Überwinde den Widerstand darüber zu sprechen. Normalerweise hat das Kind keine Freude, genau in diesem Moment darüber zu reden. „Es ist mir wichtig, mit dir darüber zu sprechen.“
- Frage nach den Gefühlen. „Gibst du mir Einblick in deine Gedanken?“ – „Was enttäuscht dich?“
- Bleibe dran und frage nach, was zu diesen Gefühlen führt. (Das geht zugegebenermassen in jedem Fall. Trotzdem ist es wichtig, nicht nur das Verhalten des Kindes zu thematisieren, sondern ebenso mögliche Motivationen.)
- Frage nach einem möglichen Szenario, wenn das Kind in diesem Zustand bleibt. Ich erlebe es als hilfreich, an diesem Punkt von einem eigenen Erlebnis zu erzählen.
- Nimm mit dem Kind eine neue Planung vor.
- Bete zum Abschluss und biete dem Kind, auch zu beten.