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Am 30. August 1965, vor 50 Jahren, wurden durch einen Gletscherabsturz des Allalin-Gletschers bei Mattmark im Wallis 88 vorwiegend aus Italien stammende Bauarbeiter unter 500 000 m³ Eis begraben. Nachdem sich durch das Migrationsabkommen 1964 das Verhältnis entspannt hatte, bedeutete das Unglück von Mattmark eine neue Belastung für die Beziehungen zu Italien.
«Die KSZE ist mit der feierlichen Unterzeichnung der Schlussakte in Helsinki am 1. August dieses Jahres nicht beendet», heisst es in einem Kreisschreiben des EPD vom Oktober 1975, «ja, in mancher Beziehung fängt sie jetzt erst richtig an». Trotzdem: Es war ein Meilenstein europäischer Geschichte, der vor genau 40 Jahren erreicht wurde. Für die Schweiz war es eine entscheidende Etappe ihrer aussenpolitischen Öffnung.
Die Diplomatischen Dokumente der Schweiz, das Schweizerische Bundesarchiv, das Europainstitut der Universität Basel und die Universität Zürich laden ein zur feierlichen Übergabe des Nachlasses des schweizerischen Generalkonsuls in Yokohama (Japan), Arnold Dumelin (1844–1905), an das Schweizerische Bundesarchiv und zur Aufschaltung einer Auswahl an Dokumenten des Nachlasses auf der Datenbank Dodis.
«Wenn es die neutrale Schweiz nicht gäbe, müssten wir sie erfinden», äusserte sich im März 1962 ein einflussreicher Berater von US-Präsidenten John F. Kennedy gegenüber dem schweizerischen Botschafter in Washington, August R. Lindt. Diese «volle Zufriedenheit» der USA stand auch im Zusammenhang mit der schweizerischen Vertretung von US-Interessen in Kuba, die 2015 auslaufen wird.
Es waren keine geringeren als die Führer der Grossmächte, die sich in Genf trafen. Am 18. Juli 1955, vor 60 Jahren, begann die Konferenz der «Grossen Vier»: US-Präsident Dwight D. Eisenhower, der sowjetische Ministerpräsident Nikolai A. Bulganin, sowie Antony Eden und Edgar Faure, der britische respektive französische Premierminister, kamen in der internationalen Stadt zusammen.