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Bei einer Cyberattacke auf das belgische Militär haben die Angreifer die IT-Schwachstelle "Log4j" ausgenützt. Die Systeme des Ministeriums und der Armee seien am 16. Dezember kontaminiert worden und seien teilweise weiterhin lahmgelegt, wie ein Sprecher des Verteidigungsminesteriums wissen lässt.
Dem Sprecher zufolge, "dauern die Analysen und Wiederherstellungen dauern noch an“. Zum möglichen Urheber des Angriffs machte er keine Angaben. Als die Attacke vom belgischen Verteidigungsministerium entdeckt wurde, seien rasch „Quarantänemassnahmen“ unternommen worden, um "die infizierten Elemente einzugrenzen, betonte Sprecher Olivier Severin gegenüber der Nachrichtenagentur Belga. "Die Priorität liegt auf der Einsatzfähigkeit des Netzwerks" des belgischen Militärs.
Zur Erinnerung: Die Sicherheitslücke wurde vor knapp zwei Wochen entdeckt. Es handelt sich um eine Schwachstelle in der Protokollierungsbibliothek „Log4j“ der Programmiersprache Java. Eine Java-Bibliothek ist ein Softwaremodul, das zur Umsetzung einer bestimmten Funktionalität in weiteren Produkten verwendet wird. Unter bestimmten Umständen kann durch Ausnutzen der Sicherheitslücke die Kontrolle über den entsprechenden Rechner und weitere Geräte im Netzwerk übernommen werden.
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