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Hurrikan «Michael» war einer der stärksten Stürme in der Region seit Messbeginn. Er traf mit 250 km/h auf die Küste Floridas und hat grosse Zerstörung verursacht. Doch seit Messbeginn gab es noch weitaus heftigere Tropenstürme.
Hurrikan «Michael» ist der zweitstärkste Hurrikan dieses Jahres. Was das in der betroffenen Region bedeutete, drückte der Abgeordnete Neal Dunn so aus: «Es sieht so aus, als wäre in jedem einzelnen Block eine Bombe hochgegangen.»
Doch seit Messbeginn gab es weltweit noch einige Stürme, die weitaus schneller über das Land hereinzogen und Tod und Verwüstung brachten.
Wir haben in die Geschichtsbücher der tropischen Stürme auf der ganzen Welt geschaut, sprich Hurrikans, Zyklone und Taifune. Der Unterschied zwischen den Stürmen ist lediglich die Region, wo sie auftreten, wie folgende Karte zeigt:
Und damit zur Übersicht der heftigsten tropischen Stürme der Geschichte:
Bei den Zahlen zu den tödlichsten Stürmen aller Zeiten ist Vorsicht geboten. Die Zahlen der Toten sind oftmals ungenau und können je nach Quelle bis im fünfstelligen Bereich variieren.
Der Hooghly-River-Zyklon ist auch unter dem Namen Kalkutta-Zyklon bekannt, weil er fast die ganze Stadt zerstörte. Als die Kunde von der grossen Katastrophe in Europa ankam, war die Meldung so verfälscht, dass man zuerst glaubte, dass ein Erdbeben die Schäden verursacht hätte.
Die betroffenen Menschen mussten sich wie in einer biblischen Geschichte vorkommen: Als der Zyklon «Hyacinthe» 1980 auf die Insel Réunion traf, brachte er in einem Zeitraum über 14 Tage insgesamt 6083 Millimeter Niederschlag. Dabei erreichte er Windgeschwindigkeiten von lediglich 120 Stundenkilometern. Die Todesopfer waren vergleichsweise gering, 25 starben an den direkten Folgen. Allerdings verloren Tausende ihre Häuser und Lebensgrundlage. Denn riesige Ernten an Früchten und Gemüse wurden zerstört, so ergab sich ein Gesamtschaden von ungefähr 125 Millionen Dollar.
Die grösste jemals aufgezeichnete Sturmflut wurde hingegen in Australien im Jahr 1899 gemessen. Der Zyklon «Mahina» brachte Sturmfluten in der Höhe von bis zu 14,5 Metern mit sich. Er gilt mit über 300 Todesopfern als tödlichster tropischer Sturm Australiens.
Australien brennt. Das ist mittlerweile bekannt. Auch dass Flora und Fauna extrem darunter leiden, ist bekannt. Bilder von verbrannten Kängurus und brennenden Koalas gehen um die Welt. Doch die Dürre in Australien fordert auch andere tierische Opfer: Kamele.
Wie The Australian berichtet, werden ab Mittwoch während fünf Tagen 10'000 Kamele geschossen. Passieren wird dies im lokalen Verwaltungsgebiet Anangu Pitjantjatjara Yankunytjatjara (APY), einer Aboriginal Community im Bundesstaat South …