Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/141503

<h2>SubmittedText<h2><p>Das Erbschaftssteuerabkommen mit Frankreich löste in der Schweiz Empörung aus, enthält es doch praktisch nur Vorteile für Frankreich. Von schlechter schweizerischer Verhandlungsführung ist durchwegs die Rede, besonders in der Romandie.</p><p>Warum gehörte der mit den beiderseitigen Mentalitäten und Gepflogenheiten bestens vertraute Schweizer Botschafter in Frankreich, Jean-Jacques de Dardel, nicht der Schweizer Delegation an, nicht einmal in beratender Funktion?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Erbschaftssteuerabkommen sind technischer Natur, weshalb bei Verhandlungen in erster Linie Fachkompetenzen gefragt sind. Wie es bei der Verhandlung von Doppelbesteuerungsabkommen üblich ist, hat das EDA an den Vorbereitungsarbeiten teilgenommen. Namentlich wurde die schweizerische Botschaft in Paris in die Vorbereitung involviert und über die laufenden Arbeiten regelmässig orientiert. Zwei Mitarbeiter der Botschaft haben darüber hinaus direkt an der Vorbereitung des Treffens mit der französischen Delegation teilgenommen. Die Botschaft hat somit ebenfalls einen Beitrag zu den Verhandlungen geleistet.</p>