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News
So, 19.08.2018
Organisiertes SpielDer PSV begann das zweite Spiel des WomensCup mit einer sehr jungen Mannschaft wie Levels (2000), Kerkhof (2000) und Van Dooren (99) in der Startaufstellung. Die kompakte Organisation des Gegners wurde ständig überwacht und die PSV Frauen haben gezeigt, dass Sie vom ersten Spiel gegen den FCB gelernt zu haben. Über die linke Seite eröffnete Van Dooren einen Lauf, wo die amerikanische Stürmerin Williams erfolgreich zum 1:0 verwertet wurde. Nach diesem ersten Tor verwarf der PSV die Beklommenheit und das Team suchte weiter die Offensive. Slavia Prag lief nicht in die Abseitsfalle und bekam so eine grosse Chance, wo Miller mit einer erfolgreichen Parade intervenieren konnte. Ein hervorragender Pass in die Tiefe von Levels wurde von Williams mit einem wunderschönen Lob zum 2: 0 verwertet. Das Ergebnis wurde durch einen Abpraller von Coolen und einen verwerteten Elfmeter von Van Dooren auf 4:0 erhöht.
Zwei HattricksNach dem Anpfiff erzielte die eingewechselte Snoeijs erneut per Elfmeter das 5: 0. Nach dieser hohen Führung schien es der PSV etwas zu
gemütlich anzugehen. Was Slavia Prag (wo ohne Ihre Torschützenkönigin Katarina Svitkova angetreten ist) mit einem Satten platzierten Schuss in der 53. Min. von Vesela und einem Lob in der 63. Min. von Dubcova zum 5:2 heranbrachte. Nach einem langen Lauf auf der linken Seite, brachte Williams mit einem Hattrick zum 6:2 die Holländerinnen wieder auf den richtigen Weg. Der zweite Hattrick gelang Snoeijs, die einen Ball von Williams zum 7:2 einnickte. Mit einem Sololauf erzielte Snoeijs ihr drittes Tor und traf zum Endergebnis von 8:2. Das Team von Trainer Luiten beendet den WomensCup 2018, mit einem starken Teilnehmerfeld der drei Champions League Teams Bayern München, FC Zürich und Slavia Prag, auf dem dritten Rang.
PSV Eindhoven vs. SK Slavia Prag 8:2 (4:0)
Sportanlage Breite, Hägendorf
So haben die Team's gespielt:
PSV Eindhoven
Miller, Levels (’45 Erman), Zeler, Van de Wetering, Bond Flasza, Kuijpers (’45 van Schijndel), Yüceil, Van Dooren, Kerkhof (’45 Raaijmakers), Williams, Coolen (’45 Snoeijs)
SK Slavia Prag
Barbora VOTÍKOVÁ, Nikola Sedláčková, Eva BARTOŇOVÁ, Aneta Dědinová, Kylla Sjöman, Denisa Veselá, Tereza SZEWIECZKOVÁ, M. Dubcová, Petra DIVIOVÁ, Herndon Ashley Nicole, Tereza KOÁROVÁ
Die Tore schossen: 12. Williams, 24. Williams, 31. Coolen , 41. Van Dooren (P), 46. Snoeijs, 53. Veselá, 63. Dubcová, 70. Williams, 75. Snoeijs, 88. Snoeijs.
Zuschauer: 250
Credit Bild: Fabio Baranzini / WomensCup
So, 19.08.2018
Nach nur sieben gespielten Minuten brachte Lesley Ramseier die FC Zürich Frauen mit einem Weitschuss in Führung. Slavia Prag gelang es jedoch 10 Minuten später zum 1:1 auszugleichen. Dieser hielt doch keine 60 Sekunden da nach direkt ausgeführtem Anstoss, Fabienne Humm in die Tiefe startete und nach einem gelungenen Angriff zur erneuten Führung einschieben konnte. Die FCZ Frauen hatten alles unter Kontrolle und gestalteten das Spiel mit ihrem Kurzpasspiel. Fabienne Humm sowie auch Barla Deplazes bauten die Führung der FCZ'lerinnen noch in der ersten Halbzeit aus - mit einer 4:1 Führung nach 45 Minuten ging es in die Pause.
Die zweite Hälfte ist torlos geblieben. Jedoch entwickelten sich auf beiden Seiten weitere Chancen. Die FC Zürich Frauen freuen sich auf ein Wiedersehen mit dem FC Bayern München.
Das Finale findet morgen Sonntag, 19. August 2018 in Hägendorf auf der Sportanlage Breite statt.
Anpfiff ist um 14:00 Uhr.
FC Zürich Frauen - FC Bayern München
SK Slavia Prag - FC Zürich Frauen 1:4 (1:4)
Sportanlage Breite, Hägendorf
So haben die Team's gespielt:
FC Zürich Frauen
Herzog; Baumann (66. Piperata), Abbé (46. Moser R.), Gut, Stierli; Zehnder (76. Moser M.); Bernet (46. Mégroz), Sow (46. Fischer), Ramseier (76. Jackson), Humm (66. Piubel); Deplazes (66. Mauron);
Bemerkungen;
Kein Einsatz: Stutz
SK Slavia Prag Zeny
Lukáová Olivie, Sedláčková Nikola, Pincová Veronika, Dubcová Kamila, Veselá Denisa, Proffitt Morgan Elizabeth, Machuková Adéla, Dědinová Aneta, Herndon Ashley Nicole, Svitková Kateřina, Dubcová Michaela
Die Tore schossen: 7. Ramseier, 18. Svitková Kateřina, 19. Humm, 27. Humm, 34. Deplazes
Zuschauer: 350
Credit Bild: Fabio Baranzini / Womens Cup
Sa, 18.08.2018
Nach einem kräftigen und kühlenden Schauer am Nachmittag startete die Partie von Beginn an mit der Dominanz der FCB-Frauen. Die PSV Frauen begannen das Spiel hoffnungsvoll, musste sich aber schon bald an die deutsche Top-Mannschaft gewöhnen. Zwar entkam Snoeijs kurz nach Anpfiff einmal der deutschen Verteidigung aber Kuijpers kam nicht an den Ball um den Angriff abzuschliessen. Im Gegensatz zu den bisherigen Testspielen platzte der Knoten bei den Bayern jedoch bereits Mitte der ersten Halbzeit. PSV wollte Ihren Gegner und Druck setzen aber Fehler wurden von den Münchnerinnen gnadenlos bestraft. Das Team von Trainer Sander Luiten hatte mit der agilen deutschen Mannschaft alle Hände voll zu tun. Via Lohman, Demann und Beerensteyn erzielte die Bayern innert sieben Minuten drei weitere Tore. Je näher jedoch das Ende der Partie rückte, desto öfter endeten Angriffe wieder ohne klaren Abschluss, was die Spielerinnen im Anschluss an das Spiel selbstkritisch bemängelten: „PSV war deutlich schwächer als wir und trotzdem hätten wir Spielzüge zu Beginn und am Schluss der Partie teilweise besser zu Ende spielen müssen. Auch in der Bundesliga werden wir auf solche tiefstehenden Gegner treffen, gegen die wir dann deutlich bessere Lösungen finden müssen“, analysierte Torschützin Sydney Lohmann die Partie. Nach der Pause korrigierte PSV seine Taktik und spielte einen defensiveren Fussball. Das Team war kompakter, was das Spielbild etwas veränderte und konzentrierte sich auf die Defensivaufgaben.
Bessere Lösungen für tiefstehende Gegner
Nicole Rolser, zweifache Torschützin, sah dies ähnlich: „PSV stand sehr tief und hat es uns schwer gemacht, uns durch Kombinationen Chancen zu erspielen. Wir haben die Tore dann trotzdem gemacht und sind darüber auch froh, da dies in letzter Zeit ein kleines Manko war. Wir entwickeln uns in die richtige Richtung, wobei selbst die Leistung heute noch ausbaufähig war.“
Kleiner Zwischenfall
Nach einem unglücklichen Ballkontakt schied Sofia Nati früh im Spiel aus, die Verletzung wurde im Spital untersucht aber Sie konnte bereits wieder zum Team stossen. Es geht Ihr gut aber Sie wird vorübergehend nicht spielen können.
PSV Eindhoven - FC Bayern München Frauen 0:9 (0:6)
Sportanlage Breite, Hägendorf
So haben die Team's gespielt:PSV Vrouwen:
Sarasola, Erman, Zeler, Van Dooren (’60 Williams), Van de Wetering, Bond Flasza, Yüceil (’70 Kerkhof), Kuijpers, Nati (‘7 Raaijmakers), Coolen, Snoeijs.
FCB-Frauen:
Zinsberger – Demann, Wenninger, Maier, Schweers – Leupolz, Lohmann (46. Skorvankova, 74. Lewandowski), Magull, Däbritz – Beerensteyn, Rolser (46. Roord)
Die Tore schossen: Nicole Rolser (18. und 45. Minute), Melanie Leupolz (23.), Sydney Lohmann (31.), Kristin Demann (36.), Lineth Beerensteyn (38. und 77.), Lina Magull (47.) und Jill Roord (55.).
Zuschauer: 500
Credit Bild: Fabio Baranzini / Womens Cup
Autor : Chris Blattmann – Mo, 30.07.2018
In der Vergangenheit waren es oft Destinationen in südlichen Gefilden, an welchen die Topvereine des Frauenfussballs in Europa sich den letzten Schliff für die nächste Spielzeit holten. Um den Sport auch in unserem Land zu fördern und einem breiten Publikum die Attraktivität des Frauenfussballs näher zu bringen, wurde ein Turnier ins Leben gerufen, das es in dieser Form in unserem Land noch nicht gab. Die Ansprüche waren hoch. Es sollten nicht einfach Vereine aus ganz Europa sein, sondern eine kleine, aber feine Auswahl von Spitzenclubs. So werden Mitte August neben dem FC Zürich Frauen, auch Bayern München, Slavia Prag und der PSV Eindhoven um die Krone des ersten WomensCup kämpfen.
Das Organisationskomitee um OK-Präsident Gianni Castellano konnte nicht nur Martina Voss-Tecklenburg als Botschafterin gewinnen, sondern wird auch vom Schweizerischen Fussballverband unterstützt, der die Schiedsrichterinnen stellen wird. Castellano erhofft sich durch den Anlass einen Schub für den Frauenfussball: “Die ZuschauerInnen werden hoffentlich sagen, dass es hochstehende Spiele waren und werden offener für Frauenfussball sein. Je mehr der Frauenfussball zu den Leuten kommt, desto populärer wird er. Vielleicht inspiriert der Anlass auch einige Mädchen dazu, mit Fussballspielen anzufangen oder weiterhin am Ball zu bleiben.”
Mit einer professionellen Infrastruktur und gepaart mit einer guten Erreichbarkeit aus der ganzen Schweiz soll das Turnier viele Zuschauerinnen und Zuschauer anlocken, aber auch Basis für weitere Anlässe dieser Art in den nächsten Jahren sein. Unweit des Autobahnknotens in Egerkingen, in der Raiffeisen Arena in Hägendorf, werden sich die vier Spitzenteams vom 17. bis 19. August messen. Eröffnet wird das Turnier am 17. August um 19:00 Uhr mit der Begegnung zwischen dem PSV Eindhoven und Bayern München, ehe am Samstag um 17:30 Uhr, also zu bester Zeit für das Publikum, der FC Zürich gegen Slavia Prag ebenfalls ins Geschehen eingreifen wird. Eine geballte Ladung Frauenfussball wird es dann am Sonntag mit den beiden Finalspielen geben.
Neben diesen Höhepunkten wird es aber auch für den Nachwuchs Gelegenheit geben sich zu zeigen. Jeweils vor den Spielen der Topvereine werden sich Juniorinnen an einem Parallelturnier messen. Auch in diesem Bereich strebt Castellano ein Umdenken an: “Ich finde, wir müssen den Kindern in den regionalen Vereinen mehr bieten. Mich stört es, dass heutzutage primär die Kinder losgeschickt werden, um Geld für die Vereine zu sammeln, sei es durch Schokoladenverkäufe, Sponsorenläufe oder sonstige Sammelaktionen. Eigentlich sollte es an den Erwachsenen liegen, etwas in Gang zu setzen und die Kinder mit sportlichen Anlässen zu fördern und überraschen.” So bleibt zu hoffen, dass die vier Vereine durch einen grossen Zuschauerauflauf und beste Stimmung dazu motiviert werden, auch im nächsten Jahr wieder einen Teil der Vorbereitung in der Schweiz zu absolvieren.
Bericht aus dem Frauenfussballmagazin.ch