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Courtepin, Courtaman und Wallenried befragen die Bevölkerung
Mit einem Dekret fördert der Staatsrat seit dem 11. November 1999 Gemeindefusionen bis Ende 2005. Kleine Gemeinden können mit einem kantonalen Beitrag von rund 400 Franken rechnen. So erhofft sich der Staat, Gemeindeverwaltungen zu rationalisieren, Kosten zu verringern und somit menschliche und finanzielle Ressourcen zu verbinden. Diese Ausgangslage hat bei einigen kleineren Gemeinden Diskussionen um mögliche Zusammenschlüsse hervorgerufen.
Gute Zusammenarbeit zwischen Courtepin, Courtaman und Wallenried
Seit Jahren arbeiten die Gemeinden Courtepin, Courtaman und Wallenried in verschiedenen Bereichen eng zusammen. Sie geben das gemeinsame Informationsblatt «Contact» heraus, und die Gemeinderäte treffen sich regelmässig zu einer interkommunalen Sitzung.Die drei Ammänner Bernard Bourqui, Albert Spicher und Alexis Mory haben um den Jahreswechsel eine erste Fusions-Studie ausgearbeitet. Diese wurde im Februar den Gemeinderäten der drei Gemeinden vorgelegt. Einstimmig beschlossen die Behörden, das Projekt weiterzuverfolgen.
Zuerst die Meinung
der Einwohner
In einem ersten Schritt wurde diese Woche den Bewohnern von Courtepin, Courtaman und Wallenried ein Fragebogen zugeschickt. Die Meinung der Leute zum Thema Gemeindefusion interessiert die Ammänner. Bevor eine Studie über die Möglichkeit und die Zweckmässigkeit einer Fusion eingeleitet wird, möchten die Behörden die Meinung der Leute erfragen. Wenn erwünscht, ist dies auch anonym möglich.
Die Einwohner sollen bis zum 27. März die ausgefüllte Meinungsumfrage zurückschicken, so dass die verschiedenen Gemeinderäte an den April-Gemeindeversammlungen informieren können. Entsprechend dem Ergebnis könnte dann eine Prüfungskommission gebildet werden, die die Fusions-Verhandlungen weiter vorantreibt.
Über dieses Vorgehen haben die drei Gemeinden auch Staatsrat Pascal Corminboeuf und Oberamtmann Daniel Lehmann informiert. Wie aber die Leute entscheiden werden, steht noch in den Sternen.