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Neben dem Chor der Kathedrale situiert. Ab 1394 als Viehmarktbrunnen vor dem alten Rathaus erwähnt, stand er bis 1840 vor der östlichen Fassade der Burgpost.
Das Becken mit zwölf Seitenflächen geht auf das Jahr 1840 zurück; eines der rechteckigen Schilder enthält das Datum des alten Beckens (1548); die Wasserröhren stammen aus dem Jahr 1758. Der Schaft ist mit Girlanden verziert, die mit Schädeln und Sanduhren versehen sind; das Kompositkapitell stellt Putti-Musikanten und Köpfe dar. Die von Hans Gieng geschaffene bärtige Gestalt des Tapferen in Harnisch trägt einen Helm mit Löwenschnauze; sie hebt das Schwert und ist bereit zu kämpfen. Zu ihren Füssen ein erzürnter Löwe.