Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03403.jsonl.gz/1257

Quick Facts
-
Wohnort
Wettingen
-
Geburtsdatum
24.11.1970
-
Beruf
Sportlehrerin | Sportlerin
-
Wettkampfklasse
WH1
-
Behinderung
Paraplegiker
-
Behinderungsgrund
Unfall
Als Kind verbrachte Karin Suter-Erath jede freie Minute auf dem Fussballplatz, dann – mit 13 Jahren – zog es sie in die Sporthalle. Von 17 bis 27 spielte sie auf höchstem Leistungssport-Niveau, vorwiegend in Basel, sowie in Madrid und Luzern Handball. Zugleich schloss sie ihr Sportstudium ab und unterrichtete als Sportlehrerin an einem Gymnasium in Basel.
Der Unfall zu Beginn des Jahres 1997 war ein Einschnitt, doch nicht das Ende der Leistungssport-Karriere von Karin Suter-Erath. Die Rehabilitation in Nottwil eröffnete ihr zugleich den Einstieg in den Rollstuhlsport, als Erstes zum Tennis. Die neu lancierte Karriere brachte sie von 2005 bis 2007 in die Top-10 der besten Rollstuhltennis-Spielerinnen der Welt und auf der Weltrangliste kletterte sie auf Rang 6. An den Paralympics 2004 in Athen gewannen Karin Suter-Erath und Sandra Kalt die Bronzemedaille im Doppel. 2008 wurde sie in Basel zur Sportlerin des Jahres gewählt, gemeinsam mit Roger Federer und dem Team des FC Basel.
Zuvor und danach trainierte und spielte Karin Suter-Erath gelegentlich und als Ausgleich Badminton. 2010 startete sie an der Heim-EM im Para-Badminton und war bereits wieder erfolgreich. Dass die Bewegungsoptimistin Karin Suter-Erath daraufhin zum dritten Mal in einer Sportart in die Weltklasse aufstieg, ist in jeder Hinsicht verblüffend, aber für diejenigen, die sie kennen, absolut nachvollziehbar.
Den Gipfel möchte die heute in Wettingen wohnende Ausnahmeathletin 2020 in Tokyo erreichen – dann ist die Sportart Para-Badminton erstmals paralympisch.