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Die finnische Sauna kann als Blockhütte oder Elementbauweise bestehen. Wichtig ist nur, dass der Innenbereich mit nahezu 100% aus Holz ausgekleidet ist. Kleinere Elemente wie zum Beispiel Türen, die aus Glas sind, sollten auf Grund der niedrigen Wärmespeicherung nicht mehr als 10% des ganzen Raumes betragen. Eine öffentliche Sauna sollt je nach Grösse, mit mindestens drei Stufenbänken (Höhenunterschiede) ausgestattet sein.
Sauniert wird in der Deutschschweiz, Deutschland, Finnland wie auch einige andere Länder traditionell Nackt. Dabei nehmen die Saunagäste ein eigenes Liegetuch mit, welches während dem Saunagang auf die Stufenbank gelegt werden kann. Beachten Sie dabei, dass die Füsse, Gesäss wie auch Rücken (falls Sie liegen oder auf der hinteren Wand anlehnen) auf dem Liegetuch sind.
Die finnische Sauna ist mit einer Temperatur von 100°C die wärmste saunaform. Durch die hohe Temperatur darf die Luftfeuchtigkeit nicht über 30% betragen, da sonst das saunieren als unangenehm empfunden wird. Die normale Luftfeuchtigkeit beträgt je nach Klimazone (Stufenbänke) 2-10%. Meistens werden in der finnischen Sauna Aufgüsse durchgeführt, um den Raum zusätzlich zu befeuchten.