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Die Regeln in der Corona-Pandemie dürften die Pläne für die Trauerfeier des am Freitag, 9. April 2021, verstorbenen Prinz Philips durcheinandergebracht haben – vor allem was die Zahl der Teilnehmer betrifft. Statt 800 Gästen muss sich die Queen auf 30 beschränken. Mit Spannung wird vor allem erwartet, ob der inzwischen in Kalifornien lebende Prinz Harry zu der Beisetzung wird kommen können.
Diese Royals werden wohl eingeladen
Die «Daily Mail» spekuliert, dass wohl Prinz Charles und seine Frau Camilla, Prinz William und Herzogin Kate, Prinzessin Anne und ihr Bruder Prinz Edward mit seiner Frau, der Herzogin von Wessex, an der Beerdigung dabei sein werden. Eine Reihe weiterer Gäste würde Prinz Philip ebenfalls gerne die letzte Ehre erweisen: Prinz Andrew, Prinz Harry, seine Frau, die Herzogin von Sussex, die Herzogin von York sowie die Prinzessinnen Eugenie und Beatrice und ihre Ehemänner.
Die Beisetzung des Leichnams wird beim Schloss Windsor stattfinden, wie der Königspalast am Freitag mitteilte. In der St George’s Chapel auf dem Gelände des Schlosses wird dann die Beerdigung abgehalten. Seit Jahrhunderten ist dies der Ort für Trauerfeiern und Hochzeiten britischer Royals. 2018 hatten Prinz Harry und Herzogin Meghan in der Kapelle geheiratet.
Prinz Charles zur Queen gereist
Unklar war zunächst auch der Termin. Ursprünglichen Plänen zufolge war die Beerdigung nach einer achttägigen Trauerphase geplant – das wäre am kommenden Samstag.
An diesem Samstag, 10. April, sollen in Grossbritannien, auf hoher See und in Gibraltar Salutschüsse für Prinz Philip abgefeuert werden, teilte das Verteidigungsministerium in London mit. Wie die BBC berichtete, war Thronfolger Prinz Charles (72) am Freitag zu seiner Mutter nach Windsor gereist, die einer Mitteilung des Palasts zufolge «zutiefst betrübt» war über den Tod ihres Mannes, mit dem sie 73 Jahre verheiratet war.
Wertschätzung aus aller Welt
Unterdessen brachten US-Präsident Joe Biden und mehrere seiner Vorgänger ihre Anteilnahme zum Ausdruck und würdigten die Lebensleistung Prinz Philips. Sein Erbe werde nicht nur durch seine Familie weiterleben, sondern auch durch die vielen wohltätigen Zwecke, für die er sich eingesetzt habe, sagte der US-Präsident.
Der frühere US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle würdigten Philip als «aussergewöhnlichen Mann», der inmitten der grossen Veränderungen auf der Welt mit Beständigkeit und Weisheit geführt habe. Sie fügten hinzu: «Wir werden ihn schmerzlich vermissen.» Auch die Ex-US-Präsidenten Donald Trump und Bill Clinton brachten ihre Anteilnahme und Wertschätzung für Prinz Philip zum Ausdruck.
WWF: «Lebenslange Hingabe für Umwelt»
Auch die Vereinten Nationen (UN) betonten Philips Engagement. «Er war bekannt für sein Engagement für wohltätige Zwecke als Förderer von rund 800 Organisationen, insbesondere solchen, die sich auf Umwelt, Industrie, Sport und Bildung konzentrieren», hiess es in einer UN-Mitteilung.
Die Tier- und Umweltschutzorganisation WWF (World Wide Fund for Nature), der Prinz Philip lange Zeit als Präsident vorgestanden hatte, lobte seine «lebenslange Hingabe für die Umwelt». Die Internatsschule Gordonstoun in Schottland, die der spätere Herzog von Edinburgh einst besuchte, hob als Leistung den Duke of Edinburgh’s Award hervor – ein internationales Jugendprogramm, das Prinz Philip gegründet hatte.