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Wenn wir anderen Menschen gegenüber grosszügig sind, dann bewegen wir uns sehr nahe beim Herzen Gottes. Denn das ist seine Natur. Da ist es für mich nicht erstaunlich, wenn gerade in solchen Situationen auch übernatürliche Wunder geschehen. So wie in dieser Geschichte von Missionar Orla Boyer in Brasilien:
Schon seit langer Zeit hatte es nicht mehr geregnet. Als Konsequenz vertrocknete und starb die Ernte ab. Wenn es nicht bald regnete, dann würde es kein Essen mehr für die Leute geben. Die Tage vergingen, aber noch immer kein Regen. Der Missionar Orla Spencer Boyer musste Essen organisieren für seine Familie. Sie waren Missionare im Nordöstlichen Teil von Brasilien. Das Essen in ihrem Haus war beinahe aufgebraucht. Missionar Boyer wusste, dass etwas geschehen musste. So machte er sich mit seinem Maultier auf den Weg um Essen zu suchen. Er reiste mehrere Tage, bis er an einem Ort einen Sack Reis und einen Sack Bohnen kaufen konnte. Er lud dies auf sein Maultier und eilte zurück nach Hause.
Als er in seiner Stadt ankam, bemerkte er die Blicke der Menschen die sahen, wie er Nahrung auf seinem Maultier brachte. Er hatte zu Essen. Sie nicht. Woher würden sie Nahrung erhalten? Sie hatten kein Geld und keine Ernte, auf Grund der Dürre. Sie würden verhungern. Missionar Boyer wusste, dass er nicht genug Nahrung hat, um die ganze Stadt damit zu versorgen. Das Einzige was er tun konnte, war zu beten.
Missionar Boyer und seine Familie betete zu Gott für ein Wunder. Irgendwie, auf irgendeine Art und Weise muss Gott die hungernden Menschen in dieser Stadt doch versorgen. Als sie beteten, hörte Missionar Boyer, wie Gott ihm sagte dass er den Sack Bohnen und den Sack Reis beim Fenster seines Hauses hinstellen sollte. Daraufhin rief er die Leute aus der Stadt zusammen um so viel Essen bei ihm zu holen, wie sie für ihre Familien benötigten. Das bedeutete zwar, dass seine eigene Familie weniger Nahrung haben würde, aber er wusste dass Gott zu ihm gesprochen hatte und er wollte ihm gehorchen.
Die zwei Säcke Nahrung waren nicht genug für die ganze Stadt, aber der Missionar glaubte Gott für ein Wunder. Was würde Gott machen? Als die Menschen sich vor seinem Haus in einer Kolonne hinstellten, erhielt jeder seine Nahrung. Am Ende des Tages waren die Säcke immer noch voll! Missionar Boyer konnte seinen Augen kaum trauen. Während Stunden hatte er Reise und Bohnen aus den Säcken ausgeteilt, aber die Säcke waren immer noch voll.
Am nächsten Tag, stellten sich die Menschen wieder bei ihm an für mehr Nahrung. Während dem ganzen, langen Tag wurde Nahrung an die Menschen verteilt. Aber auch am Ende dieses Tages waren die Säcke immer noch voll! Dies ging weiter, Tag um Tag und der Sack Reis und der Sack Bohnen gingen nicht zur Neige.
Dies wiederholte sich während mehr als einem Monat bis der Regen kam und die Ernte sich erholte. Gott hatte übernatürlich sein Volk versorgt. Ihre Leben wurden verschont weil Gott sie mit Nahrung versorgte. Gott zeigte den Menschen in dieser Stadt dass er real ist und sie liebt. Viele Menschen bekehrten sich zu Jesus auf Grund von diesem grossen Wunder das dort geschah.
Quelle: Mark Lemos, Missionar in Brasilien.
Übersetzt aus dem Englischen: Link