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Was ist der Unterschied zwischen Freestyle und Freeride?
Freestyle ? Freeride ? Brauchst du etwas Aufklärung? Dann lies diesen Beitrag!
Ok, ich gebe es zu, wenn du das Thema nicht so gewohnt bist und dein Englisch ein paar Lücken aufweist, dann wirst du diesen kleinen Beitrag sicher schätzen, um diese beiden unterschiedlichen Disziplinen zu verstehen.
Seit jeher hat der Skisport sich entwickelt und diversifiziert. Zunächst in Wettkämpfen von „traditionellem“ Alpinski tauchten in den 80er Jahren die Disziplinen Buckelpiste und Akrobatik auf. Buckelpiste wurde 1992 an den Olympischen Spielen von Albertsville und Akrobatik 1994 in Lillehammer in den alpinen Skisport integriert.
om Englischen (da sind wir wieder) „free“, was frei bedeutet. Freestyle Ski besteht darin, bei Sprüngen oder mit Hilfe von Accessoires wie einer Box oder einer Slide Rail Figuren auszuführen (Big Air, Halfpipe, Quarterpipe…).
Das Material spielt eine wichtige Rolle bei dieser Disziplin. Die Ski sind kürzer, mit gleichermassen aufgebogenem Tail und Tip, um damit vorwärts und switch fahren zu können und um die Landung nach Jumps zu unterstützen. Die Ski sind biegsamer, um die starken Beanspruchungen zu absorbieren, und die Stöcke kürzer, damit sie den Freestyler bei seinen Figuren nicht behindern.
Diese Disziplin unterteilt sich heute in mehrere Kategorien, wie den Slopestyle, die Kombination von Big Air und Rails über einen mehr oder weniger kurzen Parcours, den Big Air – ein grosser, sehr luftiger Sprung, oder auch Halfpipe – eine Art halbe Röhre aus Schnee, in der man akrobatische Figuren ausführt.
Parallel zum Freestyle hat sich eine andere Tendenz entwickelt, eine Disziplin, welche auf weite Flächen und unberührte Hänge ausgerichtet ist. Freeride…
Seit jeher hat der Mensch den Wunsch gehabt, die wilden Berggipfel und Steilhänge auf Skiern zu erobern. Ein fliessende, ästhetische Linie in die abschüssigsten Flächen des Planeten zu zeichnen. Die Pioniere dieser Disziplin sind in den Alpen, und zu Beginn sah Freeride-Ski ungefähr so aus.
Das lässt einen träumen, oder?
Auch hier haben das Material und die Verbreitung der Disziplin dazu geführt, dass sich dieser Sport sehr schnell entwickelt hat. Die Ski sind länger und deutlich breiter als normal. Ein Rocker an der Spitze und manchmal auch am Tail sorgt für den unerlässlichen Auftrieb im Powder.
Seit rund 20 Jahren werden Wettkämpfe durchgeführt und die Disziplin hat sich strukturiert. Ein Pionier-Event ist der Xtrem von Verbier. Er existiert schon seit 1996 und hat für die Freeride-Szene wie eine Lokomotive gewirkt. Seit 2008 und der Gründung der Freeride World Tour ist der Xtrem von Verbier der Schauplatz der Finale, welche im Allgemeinen im März stattfinden.
Die sehr guten Freerider kommen oft vom Skirennsport und haben ausgezeichnete Kenntnisse im Freestyle-Ski, so dass sie Sprünge über Felsen und die ganze Kunst von Jumps und Landungen beherrschen. Heute sieht Freeride eher so aus!
Ob für Freestyle oder Freeride, eine geeignete Ausrüstung ist erforderlich. Auch ein Helm ist ein absolutes Muss, und wieso nicht auch einen Rückenschutz tragen, um Verletzungen im Fall von Stürzen vorzubeugen. Ich hoffe, dass du jetzt etwas klarer siehst und vielleicht 1 oder 2 Wörter Englisch gelernt hast…