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Im Jahre 1983 trafen sich ein paar Fasnächtler aus der Umgebung mit dem Ziel, eine neue Fasnachtsmusik aufzustellen.
Nach mehreren Versuchen und Gesprächen mit verschiedenen Leuten hatten Beat und Pius Amrein eine erste Zusammenkunft im Herbst 1983 in der Oeli zustande gebracht. Nach einem weiteren Höck wurde schon auf den 26. Dezember 1983 die erste Probe in der Schützenstube Gunzwil festgelegt. Schlussendlich zeigten sich an der Fasnacht 1984 (1. bis 6. März 1984) 28 Männer im Oelibrönner-Outfit.
Das erste Gwändli war aus Zeitgründen sehr einfach ausgefallen. Es war in den Farben des Gunzwiler Gemeindewappens gehalten - eine gelbe und eine rote Stulpe, die bis über die Knie reichten, ein gelb-roter Rock in vier Spitzen zugeschnitten und ein gelb-roter Überwurf.
Dass Tambourmajor Markus Bucher die Truppe musikalisch optimal vorbereitet hatte, bewies der erste Auftritt in Eich an der Fasnacht 1984. An diesem stimmungsvollen Abend war erstmals der Song "Oelibrönner Gonzbu ou...ou...ouw" zu hören, mit welchem die Oelibrönner viele treue Fans gewonnen haben.
An der Gründungsversammlung vom 10. Mai 1984 waren folgende Mitglieder anwesend:
Amrein Beat, Amrein Pius, Boog Alois, Boog Bruno, Bucher Markus, Erni Josef, Erni Urs, Erni Pius, Erstermann Ueli, Flury Balz, Flury Peter, Frank Werner, Galliker Alois, Galliker Leo, Galliker Damian, Galliker Oswald, Hermann Daniel, Hüsler Walter, Jost Markus, Kreienbühl Benno, Lang Werner, Muff Leo, Rölli Walter, Sax Rolf, Stocker Peter, Walker Beat, Wey Stefan, Wey Urs.
Viele dieser Gründungsmitglieder waren dem Verein lange Zeit treu. Den an der Gründungsversammlung vom 4. Mai 1984 aufgestellten Statuten wird noch heute weitgehends nachgelebt.
Diese sehen unter anderem folgende Punkte vor:
- keine Auftritte vor der Fasnacht
- beschränkte Mitgliederzahl
- keine weiblichen Mitglieder
Um den Verein zu finanzieren, wurde ab dem Jahr 1985 am Fasnachtsfreitag mit der neugegründeten Zunft "Chrotemösler" ein Maskenball in der Lindenhall initiiert. Auch hier liess der Erfolg nicht auf sich warten. Noch heute ist dieser Maskenball das Lebenselexier des Vereins und über die Region hinaus bekannt.