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Handy-Strahlen können weitaus mehr Menschen töten als Zigaretten oder Asbest. Zu diesem Schluss kam ein namhafter australischer Forscher aufgrund einer längerfristigen Untersuchung.
Wer regelmässig ein mobiles Telefon am Ohr hat, sollte sein Verhalten zukünftig überdenken. Der australische Neurochirurg Professor Dr. Vini Khurana fand während einer Langzeitstudie heraus, dass der intensive Gebrauch von Handys über einen Zeitraum von mindenstens zehn Jahren das Risiko zur Entstehung eines Hirntumors verdoppelt. Wie das britische Blatt «The Independent» meldet, benötigt der Krebs für seine Entstehung mindestens zehn Jahre.
Der Initiant und Leiter der Studie ist der rennomierte Forscher Khurana. Er wurde bereits 14-Fach für seine wissenschaftlichen Studien ausgezeichnet. Insgesamt untersuchte der Professor den Effekt von Handy-Strahlen auf den menschlichen Organismus in mehr als 100 Studien.
Der Neurochirurg weist Zweifel an seinen Forschungsergebnissen zurück. Er ist der festen Überzeugung: «Die Entwicklungen der nächsten zehn Jahre werden meine Untersuchgsresultate bestätigen».
«Es ist zu erwarten, dass die Benutzung von Handys eine weitaus grössere gesundheitliche Gefahr für die Bevölkerung mit sich bringt, als etwa das Rauchen oder die Kontamination durch Asbest», erklärt Professor Khurana und warnt: «Die Diagnose eines bösartigen Hirntumors ist in vielen Fällen ein Todesurteil».
Khurana appeliert deshalb eindringlich an die Handy-Industrie, Mobiltelefone mit geringerer Strahlungsemission herzustellen.
2. April 2008