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Auf einem vom O.-Ausläufer des Stürmenkopfs durch eine kleine
Klus abgetrennten Felskopf s. vom Dorf erhebt sich die Burgruine
Neuenstein.
Viele Altertümer und Münzfunde aus der Römerzeit.
Ein Edelgeschlecht von
Walen erscheint
im 13. und 14. Jahrhundert (1246: Walon).
Nachdem das Dorf 1529 zur Reformation übergegangen, kehrte es 1586 wieder zum
alten Glauben zurück.
Kirchlich wurde die früher zu
Laufen gehörende Gemeinde 1839 zur eigenen Pfarrei erhoben. An der
Stelle einer alten
Kapelle erstand 1872 die heutige Pfarrkirche.
Als während des 30 jährigen Krieges
die Schweden das Dorf Wahlen verwüsteten, flüchteten sich dessen Bewohner nach den auf ihrem Gemeindegebiet gelegenen
HöfenHorlangen, die sie später als Entschädigung für gewährte Hilfe und Unterstützung schenkungsweise an die Gemeinde
Grindel abtraten.
Dieser Teil
der
HerrschaftSträttligen kam 1344 an die Edlen von
Burgistein, wahrscheinlich als österreichisches
Lehen, als welches
Thierachern
und Wahlen 1363 urkundlich genannt sind. Im 15. und in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts war Wahlen der Sitz der auch
in
Thun niedergelassenen, angesehenen Familie Schorer.
Wahlen bildete früher den Mittelpunkt der Gemeinde
Thierachern.
AlteHolzhäuser. Im nahen Schmittenmoos, das jetzt zum eidgenössischen Waffenplatz
Thun gehört, hat man ein Bronzebeil
aufgefunden.
Elisried, deren neuere Fundgegenstände im historischen Museum von Bern
sich befinden. Nach dem Tod des letzten Herzogs von Zähringen
erlangte das Gebiet von Wahlern die Reichsunmittelbarkeit. Dann wurde die ganze GrafschaftGrasburg, zu der Wahlern gehörte,
von Kaiser Heinrich VII. 1310 dem Grafen Amadeus von Savoyen verpfändet. 1423 kam das Gebiet unter die
gemeinsame Hoheit von Bern
und Freiburg,
worauf Wahlern 1803 dem Kanton Bern
ausschliesslich zufiel.