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Auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen werde im Asylbereich keine Rücksicht genommen, sagte Walter Leimgruber, Präsident der Eidgenössischen Migrationskommission (EKM), in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit Tamedia.
Nötig sei ein Schutzstatus wie jener für die Menschen aus der Ukraine: Zeitlich begrenzt, aber mit definierten Regeln, damit die Betroffenen möglichst schnell auf eigenen Beinen stehen könnten. Er vermisse aber ein kohärente Politik für einen konstruktiven Umgang mit Migration, die in der Zukunft noch zunehmen werde, sagte Leimgruber.