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Die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer wurde in den Jahren 1840-42, nach den Plänen von Josef Weibel aus Luzern, von Grund auf neu errichtet.
Die nach Südosten ausgerichtete klassizistische Kirche gilt als eine der letzten Kirchen, die nach dem Bauschema der bekannten Familien Singer, Purtschert und Händle errichtet wurde. An ein fünfjochiges Schiff fügt sich der eingezogene Chor an. Nördlich des Chores ist der Kirchturm, südlich die Sakristei angebaut. Die breite Hauptfassade im Westen wird durch die drei Rundbogenöffnungen des eingezogenen Vorzeichens und den darüberliegenden Figurennischen geprägt. In den Nischen stehen die Tonfiguren von Christus, flankiert vom Kirchenpatron Johannes der Täufer und dem Apostel Petrus. Diese Figuren stammen vom bekannten Terrakotta-Plastiker und Waldbruder Michael Achermann, der sich 1844 in der Einsiedelei St. Joder (St. Theodul) in Hergiswil niederliess.