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Für Solaranlagenbesitzer ist es interessant, die Überschussenergie des Sommers im Winter wieder zu erhalten. Dies entspricht einer saisonalen Batterie. Das Cloud-Modell bietet zudem auch die Tag-/Nacht-Speicherfunktion einer Batterie an.
Die Analyse bestehender Cloud-Speicher-Modelle hat gezeigt, dass zurzeit keine solche Modelle für Kunden mit einem Jahresverbrauch von über 100‘000 kWh (freier Strommarkt) angeboten werden. Grundsätzlich gibt es keinen Grund, grössere Verbraucher mit grösseren Solaranlagen nicht zu bedienen. Das Interesse seitens grösserer Kunden wird zunehmen, da viele ZEV diese Grenze überschreiten.
Kein Businessmodell für Speicherseebetreiber
Für die direkte Einbindung von Speicherseen in saisonale Speicherangebote für Prosumenten konnten im Rahmen dieser Studie, entgegen der ursprünglichen Absicht, keine funktionierenden Businessmodelle dargestellt werden. Mit den hochoptimierten Speicherseen wird es schwierig sein, ein partnerschaftliches Modell aufzuzeigen. In einem nächsten Schritt muss eruiert werden, ob es Wasserkraftbetreiber gibt, die in ein neues Bewirtschaftungsmodell einbezogen werden können.
Die Fragestellung lautet: Kann der Betreiber eines Speicher-Wasserkraftwerkes eine Optimierung seiner Speicherkapazitäten erreichen, indem er einen physischen, virtuell verbundenen Speicher zur Verfügung gestellt bekommt, der aus überschüssigem Solarstrom im Sommer gespiesen wird? Für eine vertiefte Analyse braucht es eine Zusammenarbeit mit EVU resp. Wasserkraftwerksbetreiber. Die Studie soll auch ein Anreiz für solche EVU oder Wasserkraftwerksbetreiber zur weiteren Vertiefung schaffen.