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Paolo Tramezzani könnten in Sitten unangenehme Tage bevorstehen. Vom Ultimatum, gestellt vor der Länderspiel-Pause und nach einem 2:3 bei den Grasshoppers, hat Sions Präsident Christian Constantin zuletzt Abstand genommen. «Die Partie gegen Lausanne wird nicht seine letzte sein.»
In den letzten drei Spielen holte Tramezzani aber nur vier Punkte. Insofern dürften die Diskussionen nicht abflachen, zumal Sion im Westschweizer Derby während 75 Minuten die klar bessere Mannschaft war und die Partie kontrollierte.
Am Ende reichte es aber nur zu einem Punkt. Das hing unter anderem damit zusammen, dass Pajtim Kasami, davor unermüdlicher Koordinator der Sittener Offensivaktionen, müde wurde. Und es hing auch damit zusammen, dass Lausanne aus einem einem groben Aussetzer von Jan Bamert Kapital schlug.
Die folgende Flanke führte noch nicht zum 1:1, weil Anton Mitrjuschkin einen Kopfball von Gabriel Torres mirakulös abwehrte. Gegen den Nachschuss von Maxime Dominguez war Russlands U21-Keeper machtlos.
Mit Dominguez verlängerte ein interessanter Spieler die Lausanner Erfolgsserie auf fünf Partien ohne Niederlage. Seit Dezember 2016 stand der 21-jährige Genfer nicht mehr in einem Super-League-Spiel auf dem Rasen, primär wegen Verletzungen. Keine sieben Minuten nach seiner Einwechslung gelang dem Nachwuchs-Internationalen der Ausgleich.