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Deborah Scanzio auf dem 8. Rang
24. Januar 2016
Moguls : FIS Worldcup Val St. Come (CAN)
Ein reduziertes Swiss-Ski Moguls Team rund um Trainer Fred Weiss war bereits am 19. Januar Richtung Nordamerika an die nächsten Weltcup-Stationen in Val St Côme (CAN) - Calgary (CAN) - Deer Valley (USA) gereist.
Im vorhergehenden Trainingslager in Chiesa (Valmalenco) von Anfang Jahr konnte die ganze Mannschaft nochmals hart trainieren, was für das Team und die einzelnen Fahrerinnen und Fahrer - nach der sechswöchigen Weltcuppause - sehr wichtig war. Deborah Scanzio reiste darum auch sehr befreit nach Val St. Come, was sich bereits am ersten Trainingstag gezeigt hat. «Debby konnte die Piste von Run zu Run richtiggehend «zähmen» und hatte den Kurs immer besser im Griff“, erklärt Fred Weiss.
Am Rennen selbst musste Scanzio als Vorletzte in die Qualifikation, zwischen den beiden Dufour-Lapointe Schwestern, zwei des späteren Siegerpodests aus Kanada. Mit einem zwar aggressiven Run, aber doch noch etwas zurückhaltend in der gesamten Fahrweise, reichte es der Tessinerin auf den verdienten 8. Platz. „Ich hatte mir zwar erhofft, dass ich sogar noch den Sprung in den Final (Top 6) schaffe, aber leider reichte es mir nur um ein paar wenige Punkte doch nicht mehr“, erklärt Deborah Scanzio in ihrem Newsletter. „Dennoch habe ich mein Bestes gegeben und habe zwei für mich optimale Runs hinunter gebracht.“
Das Ziel war es, im ersten Finallauf dabei zu sein, was ihr mit diesem Auftritt auch gelang. „Debby hatte sehr schnelle Skis an den Füssen und ist 2 Sekunden schneller gefahren“, zeigte sich Weiss zufrieden. Die etwas einfache Piste hatte die Rangliste dieses Finaldurchgangs etwas auf den Kopf gestellt, aber Deborah Scanzio konnte ihren 8. Platz bis zum Schluss halten. «Ich bin zufrieden mit diesem ersten Auftritt hier in Nordamerika», erklärt Fred Weiss. «Das ist vielversprechend für den weiteren Verlauf der Tour.“
Den Wettkampf gewannen die Schwestern Justine, Chloe und Maxime Dufour-Lapointe (CAN) (1-2-3), was das erste Geschwisterpodium in der Geschichte der FIS Freestyle Weltcup Tour bedeutet.
Autor: fws/ehg
Fotos: Laris Thompson / Canadian Freestyle Ski Association