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Die Zuckerrübe gehört zu der Familie der Fuchsschwanzgewächse. Sie stammt von der wilden Rübe ab und wurde zu einer Rübe mit einem hohen Zuckergehalt (18-20%) herangezüchtet.
Die Zuckerrübe gehört heute zu der bedeutendsten Zuckerpflanze. Zudem lockert die Rübe den Boden durch ihre Pfahlwurzeln. Sie wird im März ausgesät und im Herbst (Oktober-Dezember) geerntet. Die bei der Zuckergewinnung enstehenden Nebenprodukte können als Futtermittel (Zuckerrübenschnitzel), zur Bodenverbesserung (Kompost) oder Düngung (Kalk) verwendet werden. Als Endprodukt ensteht der bekannte weisse Zucker und Melasse.
Die Schweizer Zuckerrübe ist aus industrieller Hinsicht sehr wichtig, denn sie trägt zu unserer Lebensmittelsicherheit bei. Die Rübe bringt auch Vielfalt in die Abfolge der Ackerkulturen und absorbiert wesentlich mehr CO2 als die gleiche Waldfläche. Auf einer fußballfeldgroßen Ackerfläche (das sind 90 x 120 Meter) produzieren die Rüben rund 15 Millionen Liter Sauerstoff. So viel benötigen 60 Menschen im Jahr zum Atmen. Der Wald hingegen versorgt nur 17 Menschen im Jahr mit Sauerstoff.
Die Kartoffel gehört zu der Familie der Nachtschattengewächse. Sie stammt aus Südamerika und wurde von der Wildsorte zu einer Kartoffel, die in unserem Klima gedeiht, herangezüchtet. Die geernteten unterirdischen Knollen enthalten Kohlenhydrate (wichtige Stärkequelle), Ballaststoffe, Eiweisse, Mineralstoffe, Vitamine und Rohfasern. Die Kartoffel wird von März-Mai gesetzt und ab Juli bis Oktober geerntet. Je nachdem ob es eine Früh- oder Spätreife Sorte ist, variert der Erntezeitpunkt.
Die Kartoffel gehört zum viertwichtigsten Grundnahrungsmittel, nach Reis, Weizen und Mais. Während in vielen Industrieländern der Kartoffelkonsum seit Jahren rückläufig ist, steigt er in den Entwicklungsländern kontinuierlich an und wird zum Volksnahrungsmittel, das Hunger und Armut lindert.
Diese tolle Knolle lässt sich auf vielseitig Art und Weise zubereiten und ist glutenfrei.
Der Mais gehört zur Familie der Süssgräser. Er stammt aus Mexiko und wurde von einem Wildgras zu unserem heutigen Mais herangezüchtet. Der Mais ist eine wichtige Futterpflanze für verschiedene Tierarten. Er wird im Mai gesät und im September bis Oktober geerntet. Der Mais wird entweder als ganze Pflanze fein gehäckselt und konserviert oder nur der Kolben bzw. die Körner für Kraftfutter geerntet.
Der Mais ist eine Art Tropenpflanze. Deshalb verträgt er Sonne und Wärme sehr gut und kann das für den Treibhauseffekt verantwortliche Kohlendioxyd effektiver als andere Kulturpflanzen in pflanzliche Biomasse umwandeln. Ein Hektar Mais erzeugt den Jahresbedarf an Sauerstoff für 50 bis 60 Menschen.
Das Getreide gehört zur Familie der Süssgräser. Es wurde aus einem Wildgras zu unserem heutigen Getreide herangezüchtet. Es wird im Oktober-März gesät und im Juli-August geerntet. Das geerntete Korn (Stärke- und Eiweisshaltig) wird in Mühlen weiterverarbeitet und die Pflanze wird als Stroh für Einstreu bei den Tieren genutzt.
Das Getreide gehört zum wichtigsten Grundnahrungsmittel für die menschlichen Ernährung oder als Viehfutter. Die Menschheit deckt etwa ein Fünftel ihres Kalorienbedarfs aus Weizen. Die Erfindung des Ackerbaus vor etwa 10 000 Jahren gilt als Urknall menschlicher Kultur, ohne den es keine Schrift, keine Städte, keine Arbeitsteilung gäbe. Mindestens ebenso lang mahlen Menschen Getreide zu Mehl und backen Brot.
Das Klebereiweiss im Getreidekorn, Gluten genannt, kann bei Zöliakie-Patienten eine Entzündung der Dünndarmschleimhäute auslösen. Das Gluten ist jedoch wichtig, ohne es würde ein Brotteig nicht aufgehen bzw. nicht zusammen halten. Glutenfreie Ernährung ist eine Trend-Erscheinung, denn etwa nur 1 Prozent der Bevölkerung leidet tatsächlich an Zöliakie.
Das Grünland bezieht sich auf die landwirtschaftlich genutzte Flächen, auf denen verschiedene Gräser, Klee und Kräuter wachsen. Diese Flächen sind das ganze Jahr bewachsen und werden häufig mehrere Jahre so belassen. Das Grünland wird entweder als Weide (durch die Tiere selbst beerntet), als Wiese (durch Mähen beerntet) oder als ökologische Wiese (durch extensive Bewirtschaftung) gepflegt. Vielfältiges und strukturiertes Grünland bietet vielen Insekten und andere Lebenwesen einen guten Lebensraum.