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Geschichte
Erstmals urkundlich erwähnt wurde "Watinwile" in der Mitte des 13. Jahrhunderts. Das Dorf wurde in den Aufzählungen der Naturaleinkünfte der beiden Grafen Hartmann von Kyburg genannt. Dem Namen nach zu schliessen ("Weiler des Watto") dürfte dieser Ort im 8. oder 9. Jahrhundert als kleine alemannische Siedlung am Ölegraben entstanden sein. Funde und Ausgrabungen lassen jedoch auf Besiedelung des Gebietes in der Bronze- und Römerzeit schliessen. Da vor den grossen Gürbekorrektionen im 19. Jahrhundert ein grosser Teil des heutigen Dorfgebietes noch sumpfig war, wird der Ortsname "Wattenwil" auch etwa mit dem (nicht stichhaltigen) "durch den Wiler" oder "zum Wiler waten" gedeutet.
Seit Ende des 14. Jahrhunderts zum Landgericht Seftigen gehörend, wurde der Ort nach Aufhebung der Landgerichte zur Zeit des Übergangs des alten Berns dem im Jahre 1803 neugeschaffenen Oberamt Seftigen zugeteilt.