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Die Regierung bewilligt die angepasste Lektionentafel der zweisprachig geführten Schule der Gemeinde Trin (Kindergarten- und Primarstufe). In Abweichung zu den Lektionentafeln “Volksschule GR ab Schuljahr 2018/19 für die romanischsprachigen Schulen” wird damit für die 5. und 6. Primarklasse eine Reduktion der wöchentlichen Romanischlektionen von fünf auf vier bewilligt.
Zudem wird auch die Sonderregelung für den Italienischunterricht in der 6. Primarklasse definitiv bewilligt.
Bisher erfolgte die Bewilligung im Sinne einer Ausnahme, die auf den Ergebnissen eines von der Regierung bewilligten Schulversuchs während der Schuljahre 2004/05 bis 2009/10 basierte.
Gemäß dieser Regelung können Trinser Schüler wählen, ob sie die Romanischlektionen bis zum Ende der 6. Primarklasse besuchen oder die Romanischlektionen nach den Sportferien bis zum Ende des Schuljahres durch Italienischlektionen ersetzen wollen.
Gemeinde Trin kommt Verplichtung gegenüber bündner Regierung nach
Mit diesem überarbeiteten Konzept kommt die Gemeinde Trin der Verpflichtung der Regierung nach, die Lektionentafeln hinsichtlich der Einführung des äußerst umstrittenen Lehrplans 21 GR anzupassen.
Das für die Aufsicht zuständige Schulinspektorat unterstützt die neue Lektionentafel, da es sich um “eine pragmatische und für die Schule Trin vertretbare Lösung handelt, mit welcher das Ziel der Förderung der Zweisprachigkeit gut erreicht werden kann.”