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Das ist Fakt!
Kiffen ist illegal und kann massive rechtliche Konsequenzen haben. Bis Ihr 18 Jahre alt seid, ist Kiffen in jedem Fall strafbar. (Danach wird Cannabiskonsum bis 10 Gramm mit Bussen geahndet).
Wenn man Euch als Jugendliche (bis zum 18. Altersjahr) beim Kiffen erwischt, macht die Polizei immer einen Rapport an die Jugendanwaltschaft und benachrichtigt Eure Eltern. Theoretisch können daraus Strafen von einer schriftlichen Ermahnung bis zu einem mehrmonatigen Freiheitsentzug resultieren.
Hauptverantwortlich für die psychoaktive Wirkung von Cannabisprodukten ist das Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC). Im Harz der Cannabispflanze sind weitere über 70 Arten von Cannabinoiden enthalten.
Cannabis-Produkte, die weniger als 1 Prozent THC enthalten, und nur Cannabidiol enthalten, sind straffrei
Das Rauchen eine Joints ist rund viermal schädlicher als das Rauchen einer Zigarette.
Gruppengefühl
- Seid vorsichtig mit Cannabis oder verzichtet darauf, wenn in der Gruppe Spannungen auftreten. Streit, Liebeskummer oder allgemeiner Stress sind Gift für eine angenehme Wirkung.
- Lasst Euch nicht von einem subtil ausgeführten Gruppendruck zum Cannabis-Konsum verleiten. Wenn Ihr nicht kiffen wollt, sagt das in der Gruppe klar und deutlich. Ihr müsst dafür auch keine Gründe angeben - ein "Nein, keine Lust" genügt vollkommen.
- Macht Euch vor dem Konsum über das schlau, was Ihr konsumiert. Fragt den oder diejenige, die oder der die Droge beschafft hat, was sie enthält. In den letzten Jahren hat sich der THC-Wert (siehe linke Spalte) auf dem Markt sehr stark erhöht. Andererseits sind neu auch Cannabis-Produkte auf dem Markt, die kaum THC, aber Cannabidiol (CBD) enthalten. Dieser Wirkstoff ist beruhigend, nicht berauschend.
- Achtet auch darauf, dass Ihr in einem sozialen Umfeld kifft, in dem Ihr Euch wohl fühlt. Die Umgebung ist beim Konsum von Cannabis durch die verschobene Wahrnehmung von grosser Bedeutung.
Überleg mal...
Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Kiffen Hirnregionen beeinflusst, die für das Lernen und Gedächtnis, die Motivation und Entscheidungsfähigkeit zuständig sind. Diese Funktionen können durch Kiffen negativ beeinflusst werden. Vor allem wenn sie sich noch entwickeln.
Drogen waren schon immer Teil der Menscheit. Einzelne Menschen möchten sich berauschen, andere nicht.
Neuste Studien weisen darauf hin, dass Cannabis längerfristig erhebliche psychische Probleme nach sich ziehen kann. Bei einer individuellen Veranlagung kann langjähriger Cannabis-Konsum zu Psychosen und zu irreparablen Persönlichkeitsveränderungen führen.
Cannabis zu legalisieren, scheiterte in der Schweiz bisher politisch. In Amerika wurde in den letzten Jahren in acht von insgesamt fünfzig Bundesstaaten eine teilweise Legalisierung beschlossen.
Cannabis hat bei Krankheiten wie Diabetes, Muskerkrämpfen, Entzündungskrankheiten und weiteren gemäss vielen Patienten eine heilende Wirkung.