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Die ukrainische Geigerin Diana Tishchenko erweist sich als eine der aufregendsten Nachwuchskünstlerinnen der letzten Jahre.
Zu ihren vergangenen und künftigen Verpflichtungen zählen Auftritte mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Hamburger Symphonikern, dem Münchener Kammerorchester, Orchestre national d’Île-de-France, Orchestre Philharmonique de Strasbourg, Orchestre national des Pays de la Loire, der Philharmonie Baden-Baden und dem Shenzhen Symphony Orchestra; dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Lahav Shani, Joshua Weilerstein, Yaron Traub, Ion Marin und Christian Ehwald.
Diana Tishchenko gastiert bei bedeutenden Festspielen wie Salon-de-Provence, Verbier Festival, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Salzburger Kammermusik Festival, Internationales Musikfestival Koblenz und La Folle Journée de Nantes 2019 im Abschlusskonzert, das für ein Millionenpublikum weltweit übertragen wurde. Für ihr Debüt mit dem DSO Berlin unter der Leitung von Joshua Weilerstein in der Berliner Philharmonie fand Der Tagesspiegel begeisterte Worte:
«[Diana Tishchenko] überzeugt bereits in den ersten Takten von Dmitri Schostakowitschs Violinkonzert Nr. 1 … Mit einem Ton unablässiger, nuancenreicher Intensität öffnet sie den Blick auf das innere Drama dieses Stücks … Schlichtweg genial!»
2018 war für sie ein bedeutungsvolles Jahr mit wichtigen Höhepunkten. Im November 2018 gewann sie beim berühmten internationalen LongThibaud-Crespin-Wettbewerb den Grand prix Jacques Thibaud und erhielt als Leihgabe der Anima Music Foundation eine Geige von Giovanni Battista Guadagnini aus dem Jahr 1754 sowie einen Vertrag von Warner Classics & Erato über ihre erste Aufnahme; sie erscheint im Herbst 2019. Präsident der Jury war Renaud Capuçon. Im Juli 2018 wurde sie an die Verbier Festival Academy eingeladen, wo sie Mozarts Violinkonzert Nr. 3 mit dem Verbier Festival Chamber Orchestra spielte und an Unterricht und Meisterklassen bei Gábor Takács-Nagy, Mihaela Martin, András Keller und Pinchas Zukerman teilnahm. Im Mai 2018 wurde sie ausgewählt, bei «Chamber Music Connects the World» mitzuwirken, der renommierten Kammermusik-Biennale der Kronberg Academy, wo sie Kammermusik mit Künstlern wie Gidon Kremer, Steven Isserlis und Christian Tetzlaff spielte.
Diana Tishchenko wurde 1990 auf der Krim (Ukraine) geboren und begann als Sechsjährige mit dem Geigenspiel. Später studierte sie bei Tamara Mukhina an der Lysenko Spezialmusikschule in Kiew und bei Ulf Wallin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Mit 18 wurde sie Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters und dann die jüngste Konzertmeisterin in dessen Geschichte. Weitere musikalische Inspiration in ihrer Studienzeit erhielt sie durch Boris Kuschnir, Ferenc Rados, Rita Wagner, Saschko Gawriloff, Steven Isserlis und Sir András Schiff.