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Für den Rückgang des Produzentenpreisindexes gegenüber dem Vormonat waren vor allem die tieferen Preise für die Sammlung von Abfällen und die Rückgewinnung, für Mineralölprodukte und pharmazeutische Spezialitäten verantwortlich. Billiger wurden auch Metalle und Metallhalbzeug. Steigende Preise beobachtete man dagegen für Schweinefleisch.
Tiefere Preise gegenüber dem Januar 2020 registrierte man im Importpreisindex insbesondere für Mineralölprodukte sowie Erdöl und Erdgas. Preisrückgänge zeigten auch Nichteisen-Metalle und daraus hergestellte Produkte, Gummi- und Kunststoffprodukte, pharmazeutische Grundstoffe und Kunststoffe in Primärformen. Dasselbe gilt für Papier und Papierprodukte, Holzprodukte, Rohkaffee sowie Glas und Glasprodukte.
Massgebliche Preise
Die Preise der einheimischen Produkte werden für den Inlandmarkt auf der ersten Vermarktungsstufe (d.h. ab Werk) erhoben. In diesen Ab-Werk-Preisen sind weder die Mehrwert-noch die Verbrauchssteuer (z.B. auf Tabak, Alkohol oder Erdölprodukte) enthalten.Bei den Exporten werden die Nettoverkaufspreise FOB (free on board) erhoben, die definitionsgemäss die Mehrwertsteuer nicht enthalten.Bei den Importen werden die Preise an der Schweizer Grenze abzüglich Mehrwert-und Verbrauchssteuern sowie abzüglich Zoll erhoben.Im Allgemeinen werden die realisierten Marktpreise (Transaktionspreise) der Produkte zum Zeitpunkt der Bestellung erhoben. Preisabschläge (Rabatte) werden abgezogen. Preise in Fremdwährungen werden zum Wechselkurs am ersten Arbeitstag der Referenzperiode der Erhebung in Schweizer Franken umgerechnet. Die Referenzperiode umfasst stets den Zeitraum vom 1. bis zum 8. des Erhebungsmonats. Diese Festlegung erlaubt es, die Resultate des Referenzmonats im Verlauf des darauffolgenden Monats zu berechnen und zu publizieren.
BfS