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Der Facebook-Miliardär Peter Thiel ist überzeugt davon, wir hätten den letzten Bubble schon hinter uns; es werde keinen mehr geben.
Als erfolgreicher 46-jähriger Spekulant, der auch schon eine Milliarde USD für Fehlinvestitionen auf den Putz gehauen hat, will er uns überzeugen: „Seit der Mondlandung und Woodstock gibt es keinen Fortschritt mehr“. Derlei amerikanische Weltuntergangsstimmung, die mit missionarischem Eifer über den Atlantik zu uns getragen wird, ist höchst fraglich.
Warum soll man George Soros, der in London einst eine Milliarde Pfund gewann, aber Millionen Engländer damit ärmer machte, überhaupt lesen? Es sei denn, man erwarte einen Tipp für solche, die auch gerne reich würde und bei ihm fündig werden möchten.
In die gleiche Kategorie gehört in der Schweiz Dr. Tito Tettamanti, ein blitzgescheiter Tessiner, der mit industriellen und Immobilienspekulationen einige hundert Millionen verdiente. Bravo! Aber muss man deshalb ständig von ihm lesen, wie die Kapitalisten gut und die anderen 99% dumm sind? Dr. Peter Wuffli, der am Untergang des UBS-Konzerns einige Schuld trug, wollte uns mit neuen liberalen Rezepten davon überzeugen, wie man die Schweiz noch erfolgreicher machen könnte. Wer will derlei lesen von einem Bankmanager, der sich auf seine früheren Profiten ausruht und, um sich nicht zu langweilen, ein Buch schreibt?
Beruhigend ist es höchstens für die Autoren, die von altem Glanz zu leben suchen.