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23.03.2022
Prominenter Besuch am Gedenkstein für "100 Jahre moderner Slalom" in Mürren. Der britische Slalom-Spezialist Dave Ryding machte der Erinnerung an seinen Landsmann Sir Arnold Lunn seine Aufwartung.
Im vergangenen Januar, anlässlich der grossen Feier „100 Jahre moderner Slalom“, hat Skilegende Erika Hess in Mürren einen Gedenkstein enthüllt. Nun erhielt dieser prominenten Besuch. Auf der Rückreise vom Weltcupfinal in Courchevel machte der britische Slalom-Spezialist Dave Ryding, Mitglied des Kandahar Skiclubs, in Mürren Halt. Ryding gewann in dieser Saison den prestigeträchtigen Slalom am Ganslernhang in Kitzbühel – und somit als erster Brite überhaupt ein Weltcuprennen. Kurz darauf fuhr er bei Slalom in Garmisch auf den zweiten Rang – sein insgesamt fünftes Weltcup-Podest. Eine aussergewöhnliche Leistung für einen Mann, der das Skifahren auf einer Plastikpiste in Lancashire im Norden Englands erlernt hat.
Ryding ist der weltweit erste Sieger eines Weltcup-Rennens, der aus einem Land stammt, in dem es keinen Skilift auf echtem Schnee gibt. “Ich durfte heute das tolle Skigebiet Mürren-Schilthorn befahren und Augenschein nehmen von der spektakulren Inferno-Abfahrt. Bestimmt werde ich nach Mürren zurückkommen“, wird Dave Ryding in einer Medienmitteilung von Mürren Tourismus zitiert. „Natürlich würden wir uns ausserordentlich freuen, Dave Ryding nach seiner Karriere – die aber hoffentlich noch viele Jahre dauert – regelmässig an unserem legendären Inferno-Rennen zu begrüssen“, sagte Rachel Arkin, Resort Director Mürren.
Quelle: Medienmitteilung Mürren Tourismus