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Oltens Ronny Keller bleibt gelähmt
Der Eishockeyspieler Ronny Keller wird nie mehr gehen können. Er ist nach dem schlimmen Unfall im Spiel zwischen Olten und Langenthal querschnittgelähmt.
«Die Folge der schweren Verletzung des 4. Brustwirbels wird eine bleibende Querschnittlähmung sein», teilt das Schweizer Paraplegiker-Zentrum in Nottwil mit. Keller wurde in der Nacht auf Mittwoch operiert und befindet sich auf der Intensivstation, die er in den nächsten Tagen voraussichtlich verlassen kann. Er ist wach, ansprechbar und über die Folgen des Unfalls informiert. Kopf- oder Hirnverletzungen liegen keine vor.
3. Spiel der Serie noch fraglich
Einzelrichter Reto Steinmann prüft, ob Schnyders Check regelwidrig war oder es sich um eine Verknüpfung unglücklicher Umstände handelt. Ob das dritte Spiel der Halbfinal-Serie zwischen Langenthal und Olten wie geplant am Freitag ausgetragen wird, steht derzeit noch nicht fest.
Langenthal teilte mit, dass Schnyder, unabhängig vom Entscheid des Einzelrichters und des weiteren sportlichen Verlaufs, in der Halbfinal-Serie nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Der 29-jährige Zürcher wird psychologisch betreut.
Erinnerungen an 1995 werden wach
Fakt ist, dass das Schweizer Eishockey mit dem tragischen Unfall zum zweiten Mal in der Neuzeit die Querschnittlähmung eines Profispielers zu beklagen hat. Vor etwas mehr als 18 Jahren, Anfang Dezember 1995, war es in Lugano zu einer ähnlichen Tragödie gekommen. Dann, als Pat Schafhauser nach einem an sich korrekten Check von Oliver Roth regungslos liegenblieb. Der schweizerisch-amerikanische Doppelbürger wurde von einer Rückenmarksverletzung zwischen dem sechsten und siebten Halswirbel in den Rollstuhl gezwungen. Mittlerweile ist Schafhauser in den USA als Highschool-Eishockeycoach tätig.