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Nach 2013, 2015 und 2019 haben die Lions de Genève zum vierten Mal den Titel SBL Cup Men gewonnen. Sie schlugen die Tessiner, die am Ende des Spiels komplett einbrachen, mit 60:78. Die Genfer liegen nur zwei Titel hinter dem Rekordhalter dieses Wettkampfs zurück: Fribourg Olympic, sechsmaliger Sieger, von 2007 bis 2010, dann 2018 und 2020. Zweite Finalniederlage für die Tessiner, die damit weiter auf ihren ersten Titelgewinn warten müssen. Nach einem eher ausgeglichenen Start schafften es die Lions, dank eines Teilresultats von 0:7 einen ersten Vorsprung zu holen, 12:19 in der 8. Spielminute. Das Team von Robbi Gubitosa reagierte schnell mit zwei aufeinanderfolgenden 3-Punkt-Körben von Dusan Mladjan. 20:21 am Ende des ersten Viertels, in dem 21 der 41 Punkte von der Freiwurflinie aus erzielt wurden, 6 zugunsten der Tessiner und 15 zugunsten der Genfer. Das Spiel blieb während des gesamten zweiten Viertels sehr ausgeglichen, und man konnte bei den Genfern eine gewisse ungewohnte Nervosität feststellen. Die Tessiner verpassten einige schöne Chancen, um in der Halbzeit einen klaren Vorsprung aufzuweisen zu können. Aber auch die Genfer vergaben viele Gelegenheiten, wie z.B. 4 aufeinanderfolgende verpasste Freiwürfe. 41:41 in der Pause. Im dritten Viertel lagen die Tessiner immer knapp vorne, ohne die Genfer wirklich abhängen zu können. 56:53 zu Beginn der Money-Time. In diesem Moment änderte sich alles für die Spieler der Nosedo-Halle, die innerhalb von 7 Minuten ein furchtbares Teilresultat von 0:21 einstecken mussten. Der Score wechselte von 58:55 auf 58:76. Sie fanden keine Offensivlösung mehr gegen die Genfer, die ihr Spiel in diesem Bereich klar aufdrehten. Gezwungen, die meiste Zeit bei sehr schlechten Bedingungen am Limit der 24 Sekunden zu werfen, verloren die Tessiner grausam den Boden unter den Füssen und liessen die Übersicht vermissen, so auch Eric Nottage, der viel erwzingen wollte, aber ohne Erfolg. Sie bezahlten einen hohen Preis für ihre Leistung vom Vortag. Die Lions ihrerseits liessen nicht nach und konnten mit Männern von der Bank spielen, die den Unterschied ausmachten, wie Jeremy Jaunin und Thomas Jurkovitz. Auch Timothy Derksen erwachte im letzten Viertel und machte 13 Punkte in den letzten 11 Minuten, nachdem er bis dahin keinen einzigen Punkt gemacht hatte. Der erneute Erfolg verdanken sie ihren defensiven Qualitäten. Der Unterschied lag klar in den Rebounds, 47 gegen 33, und auf der Freiwurflinie, 31 von 38 gegen 13 von 20. Auch die Fehler wogen schwer. Seitens der Lions de Genève heben wir die 16 Punkte, 4 Rbds, 3 Assists von Donatas Sabeckis hervor, der sein Team während den ersten 25 Spielminuten im Spiel behalten hat, sowie die 10 Punkte, 4 Rbds von Eric Adams, der zweimal in sehr wichtigen Momenten einen 3-Punkt-Wurf versank, und 13 Punkte, 7 Rbds von Timothy Derksen, den man vor allem gegen Spielende viel gesehen hat. Schöne Scores auch im Innensektor mit dem Duo Michel-Ofik Nzege, 10 Punkte, 8 Rbds und Ive Ivanov, 11 Punkte, 8 Rbds, 3 Assists. Ivanov wurde zum MVP des Spiels auserkoren. Bei Spinelli Massagno gab es 19 Punkte, 3 Rbds von Dusan Mladjan, 19 Punkte in der ersten Halbzeit. Interessanter Auftritt von Uros Slokar besonders in der ersten Halbzeit mit 6 Punkten, 4 Rbds, 3 Assists.