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Es ist nicht das erste Mal, dass Murray sich via Voicemail während seiner Haftstrafe an die Öffentlichkeit wendet. Obwohl er sich geweigert hatte, zum laufenden Prozess vor Gericht auszusagen, wollte er nun die Aussenwelt anscheinend doch noch über seine Ansicht der Dinge informieren. Die Nachricht hatte Murray einem Freund auf dessen Anrufbeantworter hinterlassen.
Die Hauptaussage Murrays ist kurzgefasst, er sei nicht von AEG, sondern von Michael Jackson selbst eingestellt worden. Murray erzählt weiter, dass Michael die AEG Führungsleute für “Schlangen“ gehalten hat, die grossen Druck auf den Superstar ausübten, um sich selbst am Erfolg zu bereichern. Murray fügte jedoch hinzu: „Beide, AEG und Michael Jackson waren meine gemeinsamen Arbeitgeber.“ Ein Wiederspruch in sich?
Gemäss Murray soll AEG ihm nie Anweisungen für eine spezielle Behandlung gegeben haben: „Meines Wissens war AEG nicht informiert, über meine medizinischen Behandlungen von Michael.“ Murrays Anwältin, Valerie Wass, war überrascht von Murrays Aufnahme: „Ich war überrascht. Ich war jedoch nicht überrascht, über den Inhalt der Aufnahmen, ich war überrascht, dass die Aufnahme an die Öffentlichkeit gelang.“ Wass nimmt ihren Klienten in Schutz: „Es war schwer für ihn, einfach nur dazusitzen. Er fühlt sich veranlasst, die Wahrheit mitzuteilen.“
Kevin R. Boyle, einer der Anwälte der Jacksons, äusserte sich ebenfalls zum Vorgehen Murrays: „Es ist bestürzend, dass ein verurteilter Verbrecher die Familie des Opfers weiterhin aus dem Gefängnis belästigt. Obwohl an diesem Punkt niemand mehr daran glaubt, was Murray sagt, hat er in dieser Mitteilung klargestellt, dass er für AEG und Michael Jackson gearbeitet habe.“
Unserer Meinung nach, gibt es dem Statement von Kevin R. Boyle nichts mehr anzufügen. Die Aufnahme von Murray kann hier nachgehört werden. Ob Murray diese Aussagen auch vor Gericht noch bescheinigen wird, ist nicht bekannt.