Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03606.jsonl.gz/626

Zum heutigen Auftakt der Eishockey-Weltmeisterschaft in Prag messen sich parallel die USA mit Finnland und Kanada mit Lettland. Während bei letzterem Duell die Ahornblätter scheinbar alles im Griff haben, kriegen die Zuschauer im anderen Spiel knappe 20 Minuten lang wenig zu sehen – bis 22 Sekunden vor Ende des ersten Drittels. Dann werden sie für alles entschädigt: Der Amerikaner Steve Moses – Teamkollege von Roman Josi bei Nashville – legt sich den Puck mit dem Schlittschuh in Ronaldinho-Manier selber vor, umkurvt die halbe finnische Verteidigung und hängt den Puck mit viel Gefühl backhand unter die Latte – ein Traum! (twu)
14. Mai 2008: Eigentore sind im Eishockey so selten, dass manchmal jahrelang darüber gesprochen wird. Vor allem dann, wenn einer bei einer WM ins eigene Tor trifft. So wie Philippe Furrer im WM-Viertelfinal 2008 gegen Russland.
Es ist das kurioseste Tor, das je ein Schweizer bei einer WM erzielt hat. WM-Viertelfinal 2008 in Quebec: Die Schweiz spielt gegen Russland. Nach sechs Minuten und 23 Sekunden steht es bereits 0:2. Das 0:1 erzielt Philippe Furrer mit einem Eigentor und dann schlägt der damalige SCB-Verteidiger wieder zu.
Mit einem Slapshot aus spitzem Winkel bezwingt er seinen eigenen Torhüter Martin Gerber und Russland führt 3:0. Als Torschütze wird Danis Saripow in der Statistik geführt. Er ist der …