Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03467.jsonl.gz/603

Laut Rasseclub und SKG darf mit folgenden HD-Hüftgraden schwarze russische Terrier gezüchtet werden:
HD A:
HD B:
HD C: darf nur mit HD-A Partner verpaart werden
Beschreibung Hüftdysplasie gemäss Wikipedia:
Die Hüftdysplasie oder Hüftgelenksdysplasie des Hundes (HD) ist eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks. Betroffen sind sämtliche Hunderassen, wobei großwüchsige Rassen das Krankheitsbild besonders häufig ausbilden. Erstmals diagnostiziert wurde sie am Deutschen Schäferhund und wird daher fälschlicherweise hauptsächlich mit dieser Rasse in Verbindung gebracht, obwohl mittlerweile andere Rassen stärker betroffen sind. Die Häufigkeit des Vorkommens (Prävalenz) kann je nach Rasse bis über 50 Prozent betragen.[1] Auch bei Hauskatzen kann die Hüftdysplasie auftreten, besonders unter Maine-Coon-Katzen.
Die HD ist zu großen Teilen genetisch bedingt (die Heritabilität liegt zwischen 20 und 40 Prozent[2]), weshalb viele Zuchtverbände die HD-Freiheit zur Zuchtzulassung fordern. Da falsche Ernährung und Haltung die Ausprägung und das Fortschreiten der Krankheit begünstigen können, handelt es sich um ein multifaktorielles (von vielen Faktoren abhängiges) Geschehen. Klinisch zeigt sich die HD in zunehmender Bewegungseinschränkung und Schmerzhaftigkeit, die infolge der krankhaften Umbauprozesse am Hüftgelenk (Hüftgelenksarthrose) entstehen. Im fortgeschrittenen Stadium kann nur die Entfernung des Hüftgelenks mit oder ohne Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks eine deutliche Verbesserung herbeiführen. Ist dies nicht möglich, lässt sich durch eine dauerhafte Schmerztherapie häufig lange eine ausreichende Lebensqualität aufrechterhalten.
Im Rassehundeclub gibt es über die Verpaarung bei HUU keine Vorschriften.
Die verschiedenen Varianten des HUU-Gens, welche ein Hund tragen kann:
HUU: N/N:
Frei von diesem Gen und somit absolut keine Probleme
HUU: N/HUU:
Der Hund ist Träger von diesem Gen, was ihn nicht beeinträchtigt. Er kann bei der Reproduktion dieses Gen weiter geben.
HUU: HUU/HUU:
Der Hund ist betroffen, und es können Probleme von HUU auftreten. Bei der Reproduktion gibt jeweils der Vater und die Mutter eines dieser Allele weiter, somit sollte bei einem betroffenen Hund unbedingt mit einem HUU-freien Partner (HUU N/N) belegt werden, so resultieren bei den Welpen HUU-Träger (HUU: N/HUU).
Beschreibung Hyperurikosurie gemäss Animallabs:
Hyperurikosurie, das exzessive Ausscheiden von Harnsäure über den Urin, ist eine Erkrankung, die Hunde für Urat-Harnsteinerkrankungen anfällig macht. Hunde scheiden wie andere Tiere Abfallprodukte über ihr Urin aus, nur, dass anders als bei anderen Tiere beim Stoffwechsel von Hunden eines der differenzierenden Abfallprodukte Harnsäure ist. Dies verursacht einen hohen Grad an Harnsäure in Urin und Blut. Bei Hunden führt ein hoher Grad an Harnsäure zu Urat-Harnsteinen, Steinen in der Blase, die oft chirurgisch entfernt werden müssen. Die rassespezifische Häufung von Urat-Harnsteinen, wenn diese durch Hyperurikosurie-Mutation verursacht werden, lässt sich mit der Zeit senken, indem die Häufigkeit der mutierten Allele in den Zuchtpopulationen gesenkt wird. Ein DNA-basierter Test für Hyperurikosurie ist verfügbar, um Tierärzten bei der Diagnose der zugrunde liegenden Ursache für Urat-Harnsteine zu unterstützen. Dieser DNA-Test kann außerdem genutzt werden, um Zuchthunde zu genotypisieren und Züchtern dabei zu helfen, das Auftreten von Hyperurikosurie und Urat-Harnsteinen bei dafür anfälligen Rassen zu vermindern.
Im Rassehundeclub gibt es über die Verpaarung bei JLPP keine Vorschriften.
Die verschiedenen Varianten des JLPP-Gens, welche ein Hund tragen kann:
JLPP: N/N:
Frei von diesem Gen und somit absolut keine Probleme
JLPP: N/JLPP:
Der Hund ist Träger von diesem Gen, was ihn nicht beeinträchtigt. Er kann bei der Reproduktion dieses Gen weiter geben.
JLPP: JLPP/JLPP:
Der Hund ist betroffen, und es können Probleme von JLPP auftreten. Bei der Reproduktion gibt jeweils der Vater und die Mutter eines dieser Allele weiter, somit sollte bei einem betroffenen Hund unbedingt mit einem JLPP-freien Partner (JLPP N/N) belegt werden, so resultieren bei den Welpen JLPP-Träger (JLPP: N/JLPP).
Beschreibung JLPP nach Animallabs:
Juvenile Kehlkopflähmung und Polyneuropathie (JLPP) ist eine neurologische Erkrankung, die beim Black Russian Terrier entdeckt wurde. Da dies eine Erkrankung ist, die die Nerven betrifft, wurde sie als Polyneuropathie bezeichnet: Poly- (viele), neuro- (Nerven), -pathy (Krankheit). Es stellt die häufigste Erkrankung beim Black Russian Terrier dar. Die Erkrankung scheint der Charcot Marie Tooth-Erkrankung zu ähneln, die Menschen betrifft. Ähnlich bei der Charcot Marie Tooth-Krankheit, der Juvenilen Kehlkopflähmung und Polyneuropathie bei Hunden erscheint sie sehr heterogen und reicht von überwiegend demyelinisierenden Formen hin zu überwiegend axonalen Formen. Überwiegend demyelinisierende Formen sind durch eine sehr langsame Leitgeschwindigkeit der motorischen Nerven (MNCV) und histopathologische Befunde zur Demyelinisierung gekennzeichnet. Überwiegend axonale Formen sind durch milde verlangsamte MNCV und axonale Abnormitäten bei histopathologischen Befunden mit zahlreichen Zwischenformen gekennzeichnet