Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03208.jsonl.gz/927

Schweizer Slalom-Fahrer mit grossen Zeitverlusten
Es passte einiges nicht zusammen für die Fahrer von Swiss-Ski auf dem von ihrem Trainer Thierry Meynet gesetzten ersten, als einfache Aufgabe eingestuften Kurs. Die Piste auf einem Hang der leichteren Sorte selektionierte in nicht erwartetem Ausmass zu Ungunsten von Daniel Yule und seinen Teamkollegen. Der Walliser war mit anderthalb Sekunden Rückstand der beste der bisher gestarteten Schweizer.
Yule, der im Zwischenklassement Achter ist, begründete den Zeitverlust vorab mit der Geschwindigkeit, die er nicht wie gewünscht zu generieren vermochte. Der durch eine Erkältung geschwächte Ramon Zenhäusern, Luca Aerni und Loïc Meillard büssten über zwei Sekunden ein. Marc Rochat schied nach einem Einfädler aus.
Strasser, in diesem Winter Gewinner der Klassiker in Kitzbühel und in Schladming, führt das Klassement mit vier Zehnteln Vorsprung vor dem Franzosen Clément Noël an. Nur unwesentlich langsamer als der Olympiasieger war der Österreicher Manuel Feller, der Führende in der Disziplinenwertung. Das Trio setzte sich zeitmässig von der Konkurrenz ab. Der Norweger Timon Haugan als Viertklassierter nimmt schon fast eine Sekunde als Hypothek in den zweiten Lauf mit.