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Im Jahr 2018 exportierte die Schweiz pro Kopf Waren im Wert von 35 574 bzw. importierte solche für 32 004 Franken. Im Zeitraum 2008-2018 zeigt sich in beiden Verkehrsrichtungen ein ähnlicher Verlauf − trotz gestiegener Spannweite.
Steigende Bevölkerungszahl, mehr Wohlstand, … mehr Abfall? Siedlungsmüll wird ebenso grenzüberquerend gehandelt wie andere Waren. So hat die Schweiz 2018 immerhin 388 000 Tonnen Siedlungsmüll importiert und 544 000 Tonnen exportiert. Pro Kopf der Bevölkerung unseres Landes entspricht dies rund 46 kg beziehungsweise 64 kg Müll. Zehn Jahre zuvor waren es noch importseitig 25 beziehungsweise exportseitig 26 kg Siedlungsmüll pro Person.
Die Schweizer Exporte wurden in den letzten zehn Jahren von drei Sparten dominiert: Chemie-Pharma, Maschinen und Elektronik sowie Uhren. Zusammen machten sie im Durchschnitt 67 Prozent der Gesamtexporte aus. So wichtig ihre Bedeutung für die schweizerische Exportwirtschaft ist, so unterschiedlich waren die Entwicklungen der Sparten nach der Finanzkrise von 2008.
Per 1. Januar 2019 werden die Ausfuhrbeiträge für landwirtschaftliche Verarbeitungsprodukte aufgehoben. Im Sinne einer Begleitmassnahme wird das Bewilligungsverfahren für den aktiven Veredelungsverkehr vereinfacht.
Zu den wenigen Rohstoffen, welche die Schweiz exportiert, gehört Rohholz. Ein Blick auf die Langzeitentwicklung von 1988 bis 2017 zeigt: Die Exporte sind im vergangenen Jahr mit 513 990 Tonnen auf das zweitniedrigste Niveau der letzten 30 Jahre gefallen. Im Spitzenjahr 2000 war die exportierte Menge fünfmal so hoch.