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Urkundliche Zeugnisse über das Fläscher Bad sind seit Mitte des 16. Jahrhunderts überliefert. Danach soll das Fläscher Bad über 200 Jahre rege genutzt worden sein, bis 1749 der Gemeinderat von Fläsch beschloss, das Badegebäude nicht mehr zu sanieren und den Betrieb einzustellen.
1974 begann Hanspeter Hermann den Weinberg zu terrassieren und startete gleichzeitig mit der Ausgrabung der alten Gemäuer des ehemaligen Bades. Nach und nach baute er die Ruinen zum heimeligen Grotto aus und pflegte die Geselligkeit im Fläscher Bad wieder neu.
Leider verfügte das Fläscher Bad über keine Bewilligung zur Bewirtung von Gästen. Um das Lokal als Torkel, bzw. Grotto zu erhalten, wurde 1985 eine Genossenschaft gegründet. Die Mitglieder unterstützten Hanspeter und Peter Hermann bei ihren Bemühungen mit den Behörden, den Betrieb zu legalisieren.
Doch erst das neue Gastwirtschaftsgesetz von 1999 und die Erfüllung diverser Auflagen ermöglichten nun die Geselligkeit im Fläscher Bad völlig legal zu pflegen.
Die Historikerin Karin Fuchs hat „die Geschichte des Fläscher Bades vom 16. Jahrhundert bis heute“ recherchiert in einer Broschüre zusammengefasst. Diese kann bei Gabriele Hermann für Fr. 10.00 bezogen werden.