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Im Licht einer Taschenlampe entwischt ein Salamander von einer Handfläche, auf die Einstellung folgen Bilder der improvisierten Barrikaden, dann taucht eine unpassende Präsenz in der Kulisse auf: ein bewaffneter Polizist in voller Kampfmontur, mitten in einem Blumenfeld. Herzlich willkommen in der «Verteidigungszone», 2000 ha Wald und Sumpf in der Nähe von Nantes, wo die französischen Behörden einen neuen Flughafen bauen wollten. Dieses Projekt, das seit den 1970er-Jahren von den örtlichen Landwirten, unterstützt von Umweltschützern und anarchistischen Aktivisten, bekämpft wird, wurde 2018 schliesslich verworfen. Der erste Sieg, ein geteilter Moment der Freude vor der Kamera von Valeria Mazzucchi und Antoine Harari. Den FilmemacherInnen ist es gelungen, das Vertrauen der BewohnerInnen der Verteidigungszone zu gewinnen, um ein für ihre Bewegung entscheidendes Jahr zu filmen: Auch wenn die Flugzeuge nie starten werden, löste die Regierung eine im Eiltempo vorangetriebene Politik der Vertreibung aus der Verteidigungszone aus. Präzise und einfühlsam kartiert L’Étincelle eines der grossen autonomen Gebiete Europas, in dem der Wunsch und die Erfahrung einer alternativen Lebensweise miteinander verschmolzen sind. – Emmanuel Chicon
Der Zugang zum Film ermöglicht es auch, Ausschnitte von 2 bis 7 Minuten Länge anzusehen, wofür eine Analyse im pädagogischen Begleitmaterial angeboten wird.