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Vernunft basiert auf Wissen.
Der Mensch weiss,dass kein Erzeugnis,gleich welcher Art es
auch sei,ohne Erzeuger,gleich welcher Art er auch sei,
entstehen und bestehen kann!
Also eine Schöpfung ohne Schöpfer sollte für einen
vernünftigen Menschen unvorstellbar sein.
Aus Nichts entsteht nichts!
Deshalb wiss ich,dass es einen Gott gibt,welcher Arzt er auch sei.
Aber ich glaube,dass der Mensch sich in dieser Schöpfung als
zu wichtig einstuft. ( Glauben heisst nicht wissen.)
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Naggi, deine Stellungnahme stachelt mich an. Ich könnte seitenweise zu referieren beginnen, bemühe mich aber um Kürze. Deine Aussagen unterstreiche ich nachfolgend und gebe meinen Senf dazu
Vernunft basiert auf Wissen.
So einfach sehe ich dies nicht. Allein der Begriff "Wissen" sollte zuerst klar umschrieben werden. Sind Tiere für dich vernünftig handelnde Lebewesen? Verfügen sie über "Wissen" im Sinn "in der Schule Gelerntes". Oder woran denkst du, wenn du von "Wissen" schreibst?
Der Mensch weiss, dass kein Erzeugnis, gleich welcher Art es
auch sei, ohne Erzeuger, gleich welcher Art er auch sei, entstehen und bestehen kann!
Der Mensch ist eine Verallgemeinerung, womit ich persönlich Mühe habe. Du bist Mensch wie ich auch, aber ich vermute einmal, dass unsere Ansichten sehr weit auseinander liegen, es somit DEN Menschen nicht gibt. So stelle ich auch deine Behauptung in Frage mit der Gegenfrage: Wer hat den Erzeuger erzeugt? Da darfst du dir mal die Zähne ausbeissen, an dieser an sich doch einfachen Frage. Es gibt in der Natur eben schon Abläufe, die nicht zwangsläufig "einen Erzeuger" benötigen, die aus Gesetzmässigkeiten der Natur heraus entstehen. Natürlich nicht aus dem Nichts, aber so wie die Entstehung eines Brötchens der Hand des Bäckers bedarf, funktioniert "Natur" eben nicht.
Also eine Schöpfung ohne Schöpfer sollte für einen ernünftigen Menschen unvorstellbar sein. Aus Nichts entsteht nichts!
Hierzu habe ich im vorangegangenen Absatz Stellung genommen und wiederhole: entweder bin ich nicht vernünftig, oder es ist vielleicht doch etwas komplizierter als von dir verstanden.
Deshalb weiss ich,dass es einen Gott gibt,welcher Arzt er auch sei. Aber ich glaube,dass der Mensch sich in dieser Schöpfung als
zu wichtig einstuft. ( Glauben heisst nicht wissen.)
Da scheint mir, dass du die Begriffe WISSEN und GLAUBEN ziemlich willkürlich vermischst. Für mich beginnt Glauben dort, wo Wissen aufhört. Dinge, deren Zusammenhänge ich kenne, die mir logisch und erwiesen erscheinen, über die weiss ich Bescheid, kann den Sachverhalt erklären. Mir Unerklärliches versuche ich erst gar nicht zu erklären, werde ich nach einer Einschätzung, einer Vermutung der möglichen Zusammenhänge gefragt, erlaube ich zu formulieren "ich glaube, dass...."
ramstein
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„Wer hat den Erzeuger erzeugt?“ ramstein
Die biblische Erzählung
Adam (hebr. hebräisch אדם, [aˈdam], „Mensch“, „der von der Erde Genommene“) wurde demnach von Gott aus dem Lehm des Ackerbodens erschaffen, danach wurde ihm der Lebensatem (die ruach) eingehaucht. Adam gab den Tieren Namen, fand aber kein partnerschaftliches Gegenüber. Darauf ließ Gott Adam in einen tiefen Schlaf fallen, entnahm ihm eine Rippe bzw. Seite und schuf aus dieser sein Gegenüber Eva (hebr. hebräisch חוה, chawah ([χaˈva] oder [ħaˈva]), „die Belebte“). Wurde in der Erzählung bis dahin immer von „dem Menschen“ („Adam“) gesprochen, erkennt Adam („Mensch“) in der Begegnung mit dem neuen Wesen in sich den Mann („isch“) und in seinem Gegenüber die Frau („ischa“[1]).
In der biblischen Erzählung zeugt Adam nach der Vertreibung aus dem Paradies mit Eva drei Söhne: Kain, Abel und Set. Das biblische Buch Genesis 5,4 erwähnt außerdem nicht namentlich genannte Töchter und weitere Söhne. Adams gesamtes Lebensalter wird mit 930 Jahren angegeben.
Adam und Eva leben zunächst im Garten Eden. Dort überredet sie die Schlange entgegen dem Verbot Gottes vom Baum der Erkenntnis zu essen. (Diese Schlange wird in der christlichen Tradition oft auf den Teufel bezogen. Diese Gleichsetzung findet sich schon in der Bibel selbst in Offb 12,9[2]). Da sich Adam und Eva nach Genuss der Früchte mit Feigenblättern bekleiden, könnte mit der verbotenen Frucht eine Feige gemeint sein, die in der Bibel als Symbol für Heilung steht. Das gängige Bild vom Apfel als verbotener Paradiesfrucht beruht nicht auf der Bibel, sondern auf einer falschen Übersetzung des lateinischen Wortes malum, das sowohl „böse“ als auch „Apfelbaum“ bedeuten kann.
Die in dem Essen der verbotenen Frucht zum Ausdruck kommende Abkehr von Gottes Geboten gilt sowohl in der jüdischen als auch in der christlichen Religion als Rebellion gegen Gott, wie auch die Rebellion des Teufels gegen Gott [3]. Hier als Übertrag vom Teufel auf dem Menschen, welche den Menschen in seiner seelischen Beschaffenheit veränderte. Das Christentum spricht vom Sündenfall.
Als Folge der Rebellion beschreibt die Bibel, dass Adam und Eva ihre Nacktheit erkennen, woraufhin sie sich Kleidung aus Feigenblättern anfertigen. Vor Gott versuchen sie sich zu verstecken. Zum ersten Mal ist etwas im Paradies vorhanden, was vorher nicht bekannt war: das Schamgefühl. Gott stellt sie zur Rede, woraufhin Adam die Schuld Eva zuschreibt und Eva der Schlange. Beide werden aus dem Garten Eden vertrieben. Eva muss fortan die Leiden der Kindsgeburt auf sich nehmen, Adam wird der harte und mühselige Ackerbau auferlegt. In den klassischen Worten aus Genesis 3,19:
Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden.
kommt zudem zum Ausdruck, dass nun der Tod in die Welt getreten ist. Zwischen Eva und der Schlange und ihren jeweiligen Nachkommen wird Feindschaft herrschen.
In der biblischen Erzählung zeugt Adam nach der Vertreibung aus dem Paradies mit Eva drei Söhne: Kain, Abel und Set. Das biblische Buch Genesis 5,4 erwähnt außerdem nicht namentlich genannte Töchter und weitere Söhne. Adams gesamtes Lebensalter wird mit 930 Jahren angegeben.
speedy44
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Lieber Speedy
Vielen Dank für deine biblischen Erläuterungen. Ich anerkenne deinen Eifer und die Gewissenhaftigkeit, mir "auf die Sprünge" helfen zu wollen.
Meine Frage galt aber nicht der Schaffung des angeblich ersten Menschen "Adam", sondern greift ins naturwissenschaftliche Entstehungsbild der Evolution, nach der Frage, wie hat die Natur insgesamt entstehen können. Da haben Naggi und du einfach mal mit der Existenz eines Erzeugers (Naggi) bzw. Gott (speedy) angesetzt. Das Davor beleuchtet ihr nicht. Wenn jedoch, wie von naggi behauptet, alles von irgend wem erzeugt worden sein muss (dein Adam aus einem Klumpen Dreck, du sprichst von Lehm), dann doch auch der liebe Gott selbst. Woher kommt der, dies war meine Frage. Da schweigt die Bibel sich wohlweislich aus, nimmt die Existenz des Allmächtigen (um eine dritte Bezeichnung ins Spiel zu bringen) einfach als gegeben und startet das Geschichtchen ab diesem Zeitpunkt. Aber wie behauptete "naggi": Aus nichts kommt nichts - also auch nicht der liebe Gott.
Sollte ich etwas übersehen haben?
ramstein
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Hallo ramstein
Tut mir leid, ich kann dir auch nicht weiterhelfen. Ich persönlich glaube nicht mehr an Gott, ich glaube auch nicht mehr an die Jungfrau Maria und ich glaube auch mehr nicht an Jesus Christus. Ich habe auf Grund von einem schrecklichen Ereignis, das mich und meine Familie vor 15 Jahren tief getroffen hat, meinen Glauben an Gott und seine Propheten verloren.
speedy44
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Hallo ramstein
Tut mir leid, ich kann dir auch nicht weiterhelfen. Ich persönlich glaube nicht mehr an Gott, ich glaube auch nicht mehr an die Jungfrau Maria und ich glaube auch nicht mehr an Jesus Christus. Ich habe auf Grund von einem schrecklichen Ereignis, das mich und meine Familie vor 15 Jahren tief getroffen hat, meinen Glauben an Gott und seine Propheten verloren.
speedy44
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Hallo Speedy
Selbstverständlich stellte ich die Frage nicht in der Annahme, dass irgend wer, also auch nicht du, sie mir beantworten könnte. Die Fragestellung soll zum Nachdenken anregen, soll hoffentlich ein verwundertes Kopfschütteln hervorrufen im Sinne "spinnt der, so etwas zu fragen?" und dann nach einer gewissen Zeit im Kopf zu bohren beginnen etwa dergestalt "ja, aber was war denn wirklich vor der Entstehung des weltweit gepredigten lieben Gottes?" Ist vielleicht doch alles etwas anders, als von der Bibel behauptet?
Die Naturwissenschaften liefern zur Klärung dieser Fragen ganz interessante Hinweise, die aber selbstredend in krassem Widerspruch zur biblischen Schöpfungsgeschichte stehen. Und in Diskussionen um die Wahrhaftigkeit des biblischen Wortes pflege ich oft "komische Fragen" zu stellen.
ramstein
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Kürzlich wurde ein Interview mit Bertrand Piccard ausgestrahlt. Er ist der Meinung, dass Gewissheit ein grosses Hindernis für das Verstehen von komplexen Zusammenhängen darstellt und ebenso dass der Zweifel als Grundlage für neue Erkenntnisse notwendig ist.
Wenn ich die in diesem Topic von Speedy zitierte Erschaffung von Adam und Eva als Gewissheit annehme, würde das mit Piccard heissen, dass ich zwar glaube, aber ebenso, dass ich mich selbst durch diese Art von Glauben behindere, ein mit unserem Wissen besser verträgliches Bild von der Entstehung von Allem zu bekommen. Das gilt für mich wenn man die Bibel wörtlich nimmt, aber auch wenn als Metapher.
Piccard hat sich natürlich vor allem auf technischen Fortschritt bezogen. Wie er sich bezüglich Gottesglauben äussern würde weiss ich nicht. Für mich gilt es für alle Bereiche. Für mich ist eine vernünftige Annahme, zu glauben, dass eine ‚koordinierende Kraft’ wirkt, die über Allem steht was wir begreifen können, aber ich denke, dass ich nie aufhören werde Fragen zu stellen. In diesem Sinne halte ich es mit Ramstein in diesem Topic, wenn ich ihn richtig verstanden habe.
Ausserdem denke ich, dass mein Lebensentwurf nicht davon abhängen sollte, wie gross der Wahrheitsgehalt der Bibel ist, sondern ich darf frei sein, mich für ein sinnvolles Leben aus eigenem Antrieb zu engagieren. Oder wird erwartet, dass ich dazu nicht fähig bin ohne mich irgendwo anlehnen zu können?
anderreuss
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Hallo Naggi
Ich gönne Dir Deinen Glauben an Gott und hoffe Du bist glücklich damit.
Meinerseits habe ich nie an Gott und Co. geglaubt, bereits als Kind konnte ich dem im Religionsunterrichte Erzähltem nie etwas abgewinnen. So früh als möglich bin ich da auch ausgetreten.
Wieso haben wir Menschen denn das Bedürfnis alles wissen zu müssen und das Verlangen die Krone der Schöpfung zu sein ? Nur der Zufall dass wir zwei Arme und zwei Beine haben die wir miteinander mehr oder minder gut einsetzen können hat uns zu dem gemacht was wir sind, der Natur und den anderen Tieren weitgehend überlegen. Leider hat da die Intelligenz nicht ganz mitgehalten, den vieles was wir machen bringt uns nicht weiter.
In der Hoffnung dass es irgendwo da draussen im All doch noch intelligentes Leben gibt
Gruss
Peter
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Hallo Peter
Ich bitte dich, dir über deine - wie ich meine -widersprüchlichen Aussagen deine Gedanken zu machen:
"... was wir sind, der Natur und den anderen Tieren weitgehend überlegen."
und
"Leider hat da die Intelligenz nicht ganz mitgehalten, den vieles was wir machen bringt uns nicht weiter."
So weit her ist's wohl mit der Überlegenheit nicht. Mag sein, dass wir solches glauben, schaust du aber zum zweiten Mal hin, erkennst du, dass jede Medaille eine Kehrseite hat und sich vermeintliche Überlegenheit als Hilflosigkeit erweist. Ich denke beispielsweise an unsere Macht, mit Technik ganze Urwälder flach legen zu können und die Jahre darauf sich einstellenden Folgeerscheinungen wie Unwetter, Klimakatastrophen, bis hin zu zunehmendem Welthunger, Kriegen usw. Und persönlich hauen uns wieder die ganz kleinen Mikroorganismen um, die uns krank machen und uns ins Grab bringen.
Aber zumindest haben einzelne das Gefühl, erhaben zu sein. Erhaben gegenüber der Natur und teilweise auch gegenüber anderen Menschen: Kaufen sich einen Offroader (oder protzen anderweitig) und zeigen von hoch oben, wie sie dem Smart-Fahrer oder dem Igel auf der Strasse überlegen sind.
ramstein
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Hallo Peter
Oftmals braucht es nur eine andere Fragestellung um sich andere Perspektiven zu öffnen!
Bsp. Warum lebe ich oder wozu lebe ich?
" In der Hoffnung dass es irgendwo da draussen im All doch noch intelligentes Leben gibt" deine Aussage
Was spiegelt sich darin; meine Frage? Wie würdest du reagieren wenn dies intelligenten Wesen auf dich ansprechen wenn sie den Menschen ausrotten würden wie wir es mit unseren Tieren (und eigener Gattung) machen? Sind Sie dann intelligenter als wir?
Für mich bedeutet wer keine Achtung und Respekt den andern entgegen bringt darf dies für sich selber nicht beanspruchen und erwarten dass Ihm der Nächste diese Tribute zollt!
Wünsche ein glückliches Neues Jahr Individium
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Guten Morgen Individuum
Deine Mail an Peter habe ich trotz mehrfachen Lesens nicht so richtig verstehen können.
Schon Peters Anliegen fiel mir schwer einzuordnen. Ich glaubte eine gewisse Bitterkeit zu spüren bezüglich "Menschheit", "Umgang mit der Natur durch uns Menschen" o.ä. Vor allem aber fiel mir der Widerspruch darüber auf, was denn Intelligenz sein soll, dass "wir" uns für intelligenter ansehen als den Rest der Natur. Allein schon die Gliederung "Natur im Allgemeinen" und "Mensch im Speziellen" passt nicht in mein Weltbild: Wir sind Teil der Natur, nicht besser, nicht schlechter, nicht "gescheiter", schlauer oder sonstwas, sondern ticken nach den gleichen Gesetzen wie alles andere auch.
Nach meinem Verständnis ist die Bezeichnung INTELLIGENZ (hat mit Einsicht, Erkenntnis zu tun und wird oft mit "gescheit" gleichgesetzt, wobei man an schulische Leistungsfähigkeit glaubt) in der Beurteilung von "Natur" deshalb sinnlos, weil unsere Betrachtungsweise dessen, was uns "als Welt" erscheint zwangsläufig eine andere sein muss als die einer Ameise in ihrem Haufen, jetzt tief in der Erde mit Blick auf z.B. mich, der ich mich über den Haufen beuge.
Letztlich geht es doch immer und für alle Teile der Natur - gilt sogar in der Chemie und Physik mit den Gesetzen der Entropie und Enthalpie - darum, sich zu behaupten, zu "überleben". So verschieden die "Lebensräume", so unterschiedlich sind auch die Optimierungen des Lebens(t)raums.
Zurück zu meiner Frage betreffend deine Aussage: Denkst du an Vorgänge, wie ich sie soeben umrissen habe? Spielt für dich eine Rolle, ob es "ausserirdische Intelligenz" (was ich vom Begriff halte ist erklärt) gibt? Was willst du Peter in der Quintessenz mitteilen? Und v.a. würde mich freuen von dir zu lesen, worin für Dich der Sinn des (allgemein) und deines (ganz speziell, zugegeben etwas indiskret) Lebens besteht, wie du einleitend gegenüber Peter geschrieben hast.
ramstein
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Hallo Individium
ich suche nicht den Sinn des Lebens und brauche ehrlich gesagt auch keinen Grund hier zu sein.
Es ist sozusagen reiner Zufall, ich wurde gezeugt, geboren und werde irgendwann sterben und zu Staub zerfallen - sei dies heute, morgen oder in einigen Jahrzehnten. Wenn das passiert mag dies tragisch sein für meine Familie oder mein Umfeld, aber nicht für mich und schon gar nicht für die Menschheit.
Das Quentchen Respekt und Achtung was Du ansprichst, das sehe ich genauso. Nur leider ist dies in der Masse leider immer weniger realisierbar. Zum Beispiel im Strassenverkehr jeden Tag aufs Neue zu sehen.
Ich sehe mich einem Tier nicht unbedingt als Überlegen an, ausser dass ich vielleicht den Vorteil habe die meisten davon mit einem Schritt zu zertreten oder es mit einer Waffe töten zu können.
Und @ramstein - ich denke wir haben uns schon richtig verstanden.
Man spricht doch immer davon ob es ausserhalb der Erde irgendwo noch Intelligentes Leben gibt - ich hoffe dass es überhaupt irgendwo intelligentes Leben gibt, denn hier auf der Erde gibt es dies meiner Meinung nach nicht.
Gruss
Peter
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Intelligentes Leben irgendwo allein anzusprechen, ohne Beleuchtung des Umfeldes, in welchem sich intelligentes Leben entfaltet, macht für mich keinen Sinn. Ich kann das nur als Enttäuschung über das auf unserem Planeten Erfahrene deuten.
Betreffend Natur, Mensch, Tier, Intelligenz, Überlegenheit in der Diskussion von Peter, Individuum und Ramstein bin ich versucht zu sagen, dass ich einen wesentlichen Nachteil des Menschen gegenüber den Tieren darin sehe, dass der Mensch seine Intelligenz dazu einsetzt, überlegene Strategien zu entwickeln, die weit über das hinausgehen, was das Überleben in der Umwelt sichert und dazu oft noch zum Schaden der eigenen Gattung.
Ich bin nicht sattelfest in diesem Fach, aber mir sind keine Pflanzen und Tiere bekannt, die solche Strategien in diesem Ausmass entwickeln. Bezüglich des Menschen sieht das aber vielleicht nur aus der Nähe betrachtet so aus. Bei Naturkatastrophen sieht man ja oft auch nur den unmittelbaren Schaden. Aus grosser zeitlicher Distanz betrachtet, bekommt vieles einen neuen Sinn. Ob unser derzeitiges wirtschaften mit unserem Planeten aus grosser Distanz betrachtet einmal Sinn machen wird bezweifle ich, aber vielleicht habe ich nicht die richtige Optik dazu? Trotzdem widerstrebt mir die Vorstellung, dass die gegenwärtige Situation in einem grösseren Zusammenhang einmal als sinnvoll beurteilt würde.
anderreuss
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Hallo Peter
Dein letzter Beitrag überzeugt mich nicht ganz.Ich möchte ja
Deinen Glauben oder Nichtglauben nicht beeinflussen,aber
doch erklären warum für mich Gott existent ist.
Ich gehe noch immer davon aus,dass aus Nichts,nichts entstehen kann.Ein physikalischer Grundsatz,der allgemein anerkannt ist.
Nun, da die Schöpfung "ist " muss sie ja irgendwann,irgendwo,
irgendwie entstanden sein.Und daraus ergibt sich für mich
der Begriff von Gott.
Ich masse mir aber nicht an diesen Anfang in eine für mich
angenehme Schablone zu zwingen,oder gar zu personifizieren,
aber er ist !! (der Anfang- also Gott )
Das subjektive Erfassen des "Gott-Bildes" ist allerdings so
vielfältig wie es Religionen,religiöse Bekenntnisse und deren
Ableger gibt und ist nicht abhängig ob Gott existiert oder nicht.
Trotz allem,Dir und allen die in dieser Disskusion hier vorbei-
schauen: Einen guten Rutsch ins 2009 und daselbst alles Gute.
Gruss naggi
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@ naggi
Du schreibst
"Nun, da die Schöpfung "ist " muss sie ja irgendwann, irgendwo,
irgendwie entstanden sein. Und daraus ergibt sich für mich
der Begriff von Gott."
Ohne deinen Glauben in Frage stellen zu wollen nimmt mich doch Wunder,
1.
Woraus oder wie "geschöpft" worden ist. Du wiederholst selbst die naturwissenschaftliche Logik "aus dem Nichts kann nicht etwas entstehen". Wie stellst du dir diese Schöpfung vor? Und ist Energie für dich "etwas" oder betrachtest du Wärme, Licht und andere Energieformen als nichts?
2.
Was hindert dich den auch von dir postulierten Anfang im Urknall zu sehen, wonach aus Energie Materie entstanden ist, was naturwissenschaftlich sogar nachvollziehbar ist und heute umgekehrt genutzt wird bei der Energiegewinnung aus Atomspaltungen gemäss Einsteins "E = mc2"?
An deinen Stellungnahmen irritiert mich, dass du einerseits einen starken Glauben hast (was man nicht erklären kann oder muss, es kann jeder glauben, was er will, soll sein Glück mit seinem Glauben finden), aber anderseits dich immer wieder auf naturwissenschaftliche Gesetzmässigkeiten berufst, die erklärend sind für alles Mögliche, nicht aber den Glauben. Denn Glauben beginnt dort, wo Wissen aufhört - was ich sehe, was offensichtlich "ist", muss ich nicht mehr glauben, ich weiss, dass es ist. Das Mystische, nicht Erklärbare jedoch glaube ich oder lass es bleiben.
Es würde mich schon freuen, wenn du auch auf meine Fragen kurz eingehen würdest oder kurz erklärst, warum du dazu nicht bereit bist.
ramstein
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Hallo @ramstein und peter_69
Danke für deine Antwort ehrlich gesagt hätte sie nicht so ausführlich erwartet aber stelle mich gerne der Antwort;
"worin für Dich der Sinn des (allgemein) und deines (ganz speziell, zugegeben etwas indiskret) Lebens besteht"
Für mich persönlich ergibt sich aus jedem Tun und Handeln in einer Form ein Sinn (auch wenn es ein Blödsinn sein mag in der Sicht anderer),
Individuum wird geboren mit einer Lebensaufgabe; wobei die meisten sich der Bestimmung nicht im Klaren sind! Jedes Ereignis ist ein Ansporn zum Umdenken! Was das Schicksal uns in den Lebensjahren an Erfahrungen mit auf den Weg gibt sollten wir anerkennen und uns glücklich fühlen dass wir leben dürfen!
Gruss Individium
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Hallo ramstein
Ich will versuchen Deine Fragen aus meiner Sicht zu beantworten.
Unter Schöpfung verstehe ich das Seiende:Materie,Antimaterie,
Energie,event.existiert auch eine Antienergie,also alles Seiende
das wir erfassen,oder auch nicht ganz erfassen können.
Den Urknall stelle ich nicht in Frage,aber es berteht die berech-
tigte Meineung,dass wenn der menschliche Geist sich weiter
entwickelt auch dieser Urknall korrigiert werden muss,wie so
viele Erkenntnisse im Verlaufe der Zeit und der Weiterentwicklung
des Geistes korrigiert,resp. in ein anderes Licht gerückt worden
sind.Hier möchte ich den griechischen Philosophen Sokrates
zitieren. "Ich weiss,dass ich nicht weiss."
Also ich weiss nicht wie,wo,wann und gar warum das Seiende
(Schöpfung) entstanden ist,aber ich weiss,dass es (sie)
entstanden,vorhanden ist.
Hier drängt sich mir das Paradoxon zwischen Glauben und
Wissen auf und daraus folgere ich:"Wissen ist eine Folge
von Glauben.Dies entgegen meiner Meinung am Anfang dieser
Diskussion.
Demokrit 460 v.Ch. glaubte an seine Vision,dass alles immer
teilbar sei bis zum kleinsten Unteilbaren (Atom )
Die heutige Wissenschaft aber, weiss das alles und sogar noch
mehr.
Der Glaube warzuerst und dann das Wissen.Also akzeptieren
wir ihn als Vorboten und Helfer für unser Wissen und glauben
an Gott bis wir es vielleicht einmal besser wissen.
Wäre das vernünftig ?
Ein guten neues Jahr
naggi
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Hallo Naggi
Die Notwendigkeit einer ersten Ursache und somit die Notwenidkeit Gottes sind Thesen, die sehr oft vertreten wurden, schon von Aristoteles. Aber sie erfuhren auch starke, in meinen Augen berechtigte Kritik. Die Notwendigkeit einer ersten Ursache ergibt sich aus dem Kausalitätsprinzip ("jedes Ereignis hat eine Ursache"). Woher aber wollen wir aber wissen, dass dieses innerweltliche Prinzip (das schon in der Quantenphysik nicht mehr uneingeschränkt gilt), im Ursprung der Welt gegolten haben muss? Und selbst wenn das Kausalitätsprinzip ausser für die erste Ursache uneingeschränkt gelten würde, wäre der Schluss, dies sei Gott, dadurch nicht begründet. Kommt hinzu, dass auch eine ins Unendliche zurückgehende Ursachenkette nicht weniger plausibel oder vorstellbar ist als eine Ursache, die selbst keine Ursache hat, beides ist für uns gedanklich nicht fassbar, warum also eines ausschliessen?
Noch ein Gedanke zu deiner Aussage:
"Wissen ist eine Folge von Glauben"
Wieso soll das so sein? Wenn ich sehe, dass ein Blitz in die Tanne in unserem Garten einschlägt, dann weiss ich, dass der Blitz eingeschlagen hat, ohne es vorher geglaubt zu haben. Noch naheliegender bei einer Schmerzempindung: Ich weiss, dass ich Schmerzen im Knie verspüre, muss ich dies vorgängig geglaubt haben? Das scheint mir nicht so zu sein. Das Beispiel mit Demokrit ist doch eher ein Zufallstreffer. Es gibt wesentlich mehr Beipiele für Dinge, die geglaubt wurden und sich später als falsch heraustellten: So glaubte Aristoteles, das Gehirn sei ein Organ, um den Körper zu kühlen und Ptolemäus, die Sonne drehe sich um die Erde. "Wissen" und "Glauben" sind heikle Begriffe, aber deine Aussage ist nicht haltbar. Es gibt Wissen ohne vorgängigen Glauben und Glauben, der sich als falsch herausstellt.
freundliche Grüsse L-J
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Hallo Alexander
Vor 13 Mrd. Jahren der Urknall, Wasserstoffatome, zunehmend schwerere Atome durch Fusionen, Verbindungen, Moleküle, Eiweisse und DNA, selbstreproduzierende Kohlenstoffverbindungen, erste Zellen, komplexere Mehrzeller zu einem stets funktionierenden System koordiniert, das dauernden Veränderungen unterliegt, die Reise geht weiter in Zeiträumen von wiederum Milliarden von Jahren. Vielleicht wird aus Materie wieder Energie, Umkehr des Urknalls, Billionen-Jahre-Zyklen, erneuter Urknall. So geht's möglicherweise seit Billiarden von Jahren und setzt sich fort. Ist das Universum Bestandteil von wieder Grösserem?
Wieso denken wir nicht in derart grosszügigen Dimensionen? Vergleichen die Veränderung von Raum und Zeit, gegenseitige Umwandlungen von Energie und Materie mit den uns bekannten Eiszeiten. Auf Klima-Erwärmung folgt Abkühlung. Diesen Vorgang können wir überblicken und glauben ihn, sprich wir zweifeln nicht daran, dass es so ist.
Wir gelangen mit solchen nun wirklich UNÜBERSCHAUBAREN Vorgängen zur Einsicht, dass unser Verstand nichts ist, nichts erklärt, wir einfach so gut wie nichts sind, Fliegendrecken vergleichbar in einem Pferdestall. Und ich folgere aus dieser Einsicht für mich, dass es lächerlich ist, sich an den letzten 2'000 Jahren orientierend um einen möglichen Schöpfer Gedanken zu machen. Was soll das? Nehmen wir's. wie's ist, wir sind da und gehen wieder, geben "unsere" Kohlenstoffverbindungen wieder in den Kreislauf neuen Lebens frei.
In dem Sinn stimme ich deinem Schlusssatz zu, dass wir nicht in der Lage sein können, zu einem ggf. vorhandenen göttlichen Wesen Kontakt aufnehmen zu können. Aber offensichtlich haben wir, zumindest eine beträchtliche Mehrheit trotzdem den Wunsch und ist oder meint es zu sein "glücklich" und beruhigt. Lassen wir's so stehen.
ramstein
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