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Playa del Inglés, San Agustín und Maspalomas an der Südspitze von Gran Canaria bilden zusammen das grösste touristische Zentrum Spaniens. Bis 1960 war die ganze Region unbebaut. Damals beschloss der Grossgrundbesitzer Conde de la Vega Grande, vom wachsenden Massentourismus zu profitieren. Im Oktober 1962 begannen die Bauarbeiten, welche die gesamte Gegend für immer verändern sollten. Heute ist das Stadtbild von Hotelanlagen geprägt, die grösstenteils in den 60er- und 70er-Jahren erbaut wurden.
Südlich von Playa del Inglés dehnt sich das Dünengebiet von Maspalomas aus, das sich bis zum Feuchtgebiet der Lagune El Charco hinzieht. Durch Ausbau des Golfplatzes wurden wichtige Vogelbrutplätze zerstört, anschliessend wurde das Dünengebiet zynischerweise unter Naturschutz gestellt.