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- Antonio Djakovic (200 m Crawl) und Lisa Mamié (100 m Brust) schaffen an den Olympischen Spielen in Tokio den Sprung in die Halbfinals.
- Die Schweizer Crawl-Staffel der Männer verpasst über 4x100 m den Cut für den Final deutlich.
Am Samstag noch waren alle Schweizer Schwimm-Athleten bei ihren Einsätzen trotz jeweiligen Schweizer Rekorden im Vorlauf gescheitert. Ohne einen einzigen Landesrekord lief es einen Tag später besser.
Antonio Djakovic belegte in seinem Heat über 200 m Crawl zwar nur den 6. Platz und verpasste mit einer Zeit von 1:46,37 Minuten den angestrebten Schweizer Rekord von Dominik Meichtry um über eine halbe Sekunde. Als Gesamt-15. stahl er sich aber in der Endabrechnung knapp unter die schnellsten 16 und damit in den Halbfinal.
Mamié plötzlich auch über die kurze Distanz top
Auch Lisa Mamié verpasste einen Landesrekord über 100 m Brust um 16 Hundertstel, qualifizierte sich aber in 1:06,76 Minuten als 13. ebenfalls für die Halbfinals. Mamié hatte an der EM über 200 m Brust Silber gewonnen. Dass sie nun bereits über die kürzere Distanz ein erstes Mal weiter kam, wird sie für die weiteren Rennen zuversichtlich stimmen.
Die beiden Vertreter der neuen jungen, «wilden» Schweizer Generation sorgen damit erstmals in Tokio für positive Schlagzeilen. Ihre Halbfinals stehen am Montagmorgen Schweizer Zeit auf dem Programm.
Ohne Exploit blieb die Schweizer Crawl-Staffel über 4x100 m mit Nils Liess, Roman Mityukov, Noé Ponti und Djakovic. Das Quartett schwamm mit einer Zeit von 3:14,65 Minuten auf den 14. Platz und verpasste den Final der besten 8 deutlich.