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Die folgenden Bildpaare können mit einer schielenden Augenstellung stereoskopisch betrachtet werden. Beim Schielen wird jedem Auge ein eigenes Bild präsentiert. Aus dem Vergleich der beiden leicht unterschiedlichen Fotos entsteht im Kopf des Betrachters eine räumliche Wahrnehmung: der Stereo-Effekt.
kann sofort gelernt und angewendet werden:
Positionieren Sie Ihren Zeigfinger zwischen Ihr Gesicht und einem auf dem Bildschirm sichtbaren Bildpaar so, dass der Finger bei zugekniffenem linken Aug auf die Mitte des linken Bildes und bei zugekniffenem rechten Aug auf die Mitte des rechten Bildes zeigt.
Ihr Finger ist jetzt in der richtigen Position.
Betrachten Sie Ihre Fingerkuppe.
Sie haben jetzt die richtige Augenstellung.
Blicken Sie durch Ihre Fingerkuppe hindurch. Falls es Ihnen gelingt, die Augenstellung beizubehalten und gleichzeitig auf den Hintergrund scharf einzustellen, tauchen dort drei Bilder auf. Konzentrieren Sie sich auf das mittlere Bild: Es erscheint räumlich!
Die Bilder sind von Hans Knuchel. Sie wurden 1984 im Verlag Tanner und Staehelin in Zürich (Reise ins Land der 3. Dimension) und 1992, -94, -96 im Lars Müller Verlag in Baden (Stereo, SEE SAW und Flatland) publiziert.