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Die UBS und die CS hätten im vergangenen Jahr die Förderung und Produktion fossiler Brennstoffe wie Öl, Gas und Kohle mit rund 13 Milliarden US-Dollar finanziert, teilte Greenpeace Schweiz in einem Communiqué mit. Davon seien rund 3,4 Milliarden US-Dollar in die Erweiterung der fossilen Produktionskapazitäten geflossen, wie dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht «Banking on Climat Chaos» zu entnehmen sei.
Fatale Handlungen
Beide Banken hätten sich zu den Pariser Klimazielen bekannt, so Greenpeace. Dieses Bekenntnis stehe in krassem Gegensatz zu dem, wie die beiden Grossbanken handelten. Das sei fatal.
Die Banken investierten damit direkt in die Klimakatastrophe, wird Peter Haberstich, Experte für Klima und Finanzwirtschaft bei Greenpeace Schweiz, in der Mitteilung zitiert. Bereits jetzt seien mehr Reserven fossiler Energien erschlossen worden, als jemals genutzt werden dürften, um die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu beschränken und damit die Lebensgrundlage für die Menschheit erhalten zu können.
CS und UBS müssen Unterstützung von Öl- und Gasförderprojekten beenden
Die CS und die UBS müssten ihre finanzielle Unterstützung von neuen Öl- und Gasförderprojekten sofort beenden, fordert Greenpeace. Es seien Richtlinien zu erarbeiten, die die Finanzierung von Produktionssteigerungen verbieten würden.
Gleichzeitig müssten die beiden Banken endlich aufzeigen, wie sie das Netto-Null-Emissionsziel bis 2050 konkret erreichen wollten. Dazu müssten sie die Treibhausgasemissionen, die sich mit ihrer Geschäftstätigkeit finanzierten, bis 2030 halbieren.