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Im Gebäude Bruderholzstrasse 7 war, gemäss mündlichen Übermittlungen der ehemaligen Bewohner, die Dorfschmiede untergebracht. Die Wagnerei im Haus gegenüber konnte ihre Räder direkt über den Hof zum Schmied bringen. Die Hausstruktur, mit den sehr massiven Mauern, lässt auf grobes Handwerk schliessen. Im Bereich der Einfahrt sind Verstärkungen nach Aussen hin an der Fassade sichtbar. Das Haus wurde gemäss Annahmen in drei Etappen errichtet. Das erste Gebäude stand mit der Giebelfassade zur Strasse und steht heute mit dem First auf der Parzellengrenze. Der Anbau folgte quer dazu, strassenseitig. Später folgte die Erweiterung im Hofbereich, parallel zur Grenze.
Der Entwurf sieht vor, die ursprünglichen Bauten zu erhalten. Lediglich die Erweiterung im Hofbereich soll neu errichtet werden, im selben Volumen. Im alten Bereich wird die Struktur belassen. Das Öffnungsverhalten in den Fassaden wird beibehalten, jedoch wird im Innern eine Schallschutzmassnahme erstellt. Die vorgesetzte Wand soll stückweise das alte Mauerwerk freilegen. Der Neubau wird in Holzbauweise erstellt. Dies soll die spätere Errichtung dieses Hofgebäudes unterstreichen und sich an die alte Struktur des Volumens anlehnen. Da die Gebäude sehr stark im Dialog mit dem „Hof Wiesner“ stehen, wird eine gemeinsame Hofsituation geplant.