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Der Erfolg war aufgrund der Spielanteile verdient. Die Waadtländer überzeugten im ausverkauften Stade Municipal vor allem mit konsequentem Zweikampf-Verhalten, das die Gäste mit zunehmender Spieldauer verzweifeln liess. Sie fanden gegen die starke Defensive kein Rezept und erspielten sich nur sporadisch Möglichkeiten auf Treffer.
Ganz anders präsentierte sich die Abwehr der Basler, die bei allen Gegentoren keine gute Figur machte. Erst verschätzte sich Mohamed Dräger bei einem hohen Ball und musste danach seinen Gegenspieler Varol Tasar ziehen lassen. In der zweiten Halbzeit liess man in der 47. und 80. Minuten nach Eckbällen Liziero und Aimen Mahious komplett frei zum Kopfball steigen.
In der 87. Minute verkürzte Basel nach einem Hands-Penalty nochmals auf 2:3, gute Chancen auf den Ausgleich erarbeitete sich das von Timo Schultz trainierte Team jedoch nicht mehr. Damit steht der FCB, der im Sommer einen grossen Umbruch erlebte, historisch schlecht da. Noch nie seit der Einführung der Super League 2003 kassierte er in den ersten sechs Spielen vier Niederlagen.
(SI / red.)