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Stress als häufigste Ursache einer Mastzellaktivierung
Die systemische Mastozytose ist eine seltene Erkrankung der Mastzellen. Mastzellen sind Zellen des blutbildenden Systems und spielen eine entscheidende Rolle in der Infektabwehr und bei allergischen Reaktionen. Wenn Mastzellen aktiviert werden, können sie bestimmte Substanzen (z.B. Histamin) freisetzen und so Erreger bekämpfen und auch heftige allergische Reaktionen etwa auf Stiche von Bienen oder Wespen sowie gewisse Medikamente vermitteln. Die Abgabe dieser Botenstoffe ist genau reguliert damit es nicht zu einer übermässigen Freisetzung und damit zu einer Schädigung des Organismus kommt. Bei der Mastozytose ist dieser Regelmechanismus aufgrund einer erworbenen genetischen Veränderung (Mutation im c-Kit Gen) gestört und die Mastzellen setzten nach einem Stimulus oder auch ohne einen erkennbaren Auslöser eine zu hohe Menge der Botenstoffe frei. Stress scheint dabei der häufigste Auslöser einer Mastzellaktivierung zu sein.