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|Beitragstitel||5 Jahres Langzeitresultate nach Implantation von knochenverankerten Hörgeräten bei Patienten mit einseitiger Taubheit|
|Beitragscode||P13|
|Autor:innen|
|Präsentationsform||Poster|
|Themengebiete||

|Abstract-Text||
Knochenverankerte Hörgeräte können bei einseitiger Taubheit einen Teil der Funktion wiederherstellen. Mehrere Studien zeigen, dass die Lebensqualität sowie das Sprachverständnis in bestimmten Situationen verbessert werden können. In einer prospektive Studie mit 9 Patienten, zeigte sich eine Verbesserung der Sprachdiskrimination 1 Jahr postoperativ nach Bonebridge (BB) Implantation. Ziel unserer Studie ist nun die Präsentation des 5 Jahres Langzeitverlaufs dieser Patienten.

In die Studie wurden Patienten mit einseitiger Taubheit eingeschlossen die zwischen 2012 und 2013 mit BB versorgt wurden. Jeder Patient hat den Bern Benefit in Single Sided Deafness Questionnaire (BBSS) und the Speech, Spatial and Qualities of Hearing scale for benefit questionnaire (SSQ-B) ausgefüllt. Bei allen Patienten wurde ein Oldenburger Satztest (OLSA) in 3 verschiedenen Szenarien mit-und ohne BB durchgeführt.
Wie erwartet zeigten sich im Szenario 1 (Störgeräusch und Signal vorne) sowie im Szenario 2 (Störgeräusch vorne, Signal von der gesunden Seite) kein wesentlicher Benefit durch das Hörgerät. Im 3. Szenario (Störgeräusch vorne, Signal von der Seite der BB) war dieser Benefit deutlich ausgeprägt und vergleichbar mit den frühpostoperativen Resultaten (-2.2 dB SNR). Die Questionnares zeigten nach wie vor eine Verbesserung der Resultate durch die BB, jedoch eine Verminderung gegenüber den frühpostoperativen Resultaten.
Die Resultate zeigen, dass die BB eine bessere Sprachverständlichkeit in bestimmten Situationen ermöglicht. Obwohl die subjektive Beurteilung der Patienten insgesamt weniger gut ausfiel als 1 Jahr postoperativ, ergibt sich weiterhin ein Vorteil durch die BB im Alltag.