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Die FINMA veröffentlicht wiederum den Prüfaufwand der banken- und börsengesetzlichen Prüfgesellschaften bei Banken und Effektenhändlern. Seit dem Jahr 1998 müssen die banken- und börsengesetzlichen Prüfgesellschaften diese statistischen Angaben jährlich zuhanden der Aufsichtsbehörde erheben. Gegenstand der vorliegenden Umfrage und Berichterstattung bildet der gesamte stunden- und frankenmässige Aufwand der internen und externen Prüfung des Geschäftsjahres 2008. Die Auswertungen basieren auf den von den Prüfgesellschaften gemeldeten und ungeprüften Zahlen. Um die Vergleichbarkeit der Auswertungen zu wahren, werden für gewisse Kennzahlen die von der internen und externen Prüfung geleisteten Stunden in Personenjahre umgerechnet, wobei einfachheitshalber rein rechnerisch 1'800 Stunden einem Personenjahr entsprechen.
In den Tabellen 1 bis 9 sind die Ergebnisse der Umfrage abgebildet. Die wichtigsten Zahlen zum Prüfaufwand des Geschäftsjahres 2008 sind im folgenden Abschnitt kurz beschrieben. Das Vorjahr bezieht sich auf den Stichtag 31. Dezember 2007 bzw. das Geschäftsjahr 2007. Weiter ist anzumerken, dass sich in einzelnen Tabellen technisch bedingte Rundungsdifferenzen ergeben können.
Ergebnisse der Umfrage
Für das Jahr 2008 wurden 1'779 Personenjahre von den Prüfern aufgewendet. Damit nahm der Prüfaufwand in Stunden um 133 Personenjahre zu (Tabelle 2).
Die Tabelle 5 zeigt, dass der Anteil der internen Revision an der gesamten Prüfung immer noch bedeutend ist. Sowohl bei der internen Revision als auch bei der externen Prüfung haben die Anzahl Personenjahre von 998 auf 1'061 beziehungsweise 649 auf 718 zugenommen.
Im Erhebungsjahr 2008 belaufen sich die Kosten für die gesamte Prüfung auf rund CHF 553 Mio., was gegenüber dem Vorjahr eine Erhöhung von 10 Personenjahren bedeutet (Tabelle 9). Von den ermittelten Kosten entfallen CHF 256 Mio. (Vorjahr CHF 252 Mio.) auf die fakturierten Honorare der externen Prüfung und CHF 296 Mio. (Vorjahr CHF 291 Mio.) auf die Kosten für die interne Revision. Der Anteil der Personenjahre der internen Revision liegt bei 60% (Tabelle 5).