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Der kalifornische Internetpionier Yahoo mit Sitz in Sunnyvale ist von einem US-Bundesgericht dazu verdonnert worden, sich Klagen in Zusammenhang mit dem massiven Datendiebstahl aus dem Jahr 2013 zu stellen. Yahoo soll gemäss einem Reutersbericht in den vergangenen Jahren persönliche Informationen von über drei Milliarden Usern gesammelt haben.
Verizon, das Yahoo im vergangenen Jahr übernommen hatte, hatte beantragt, einen Grossteil der Klagen abzuweisen. Dies wurde von der Richterin nun abgelehnt. Nachdem der Dateneklat bekanntwurde, kaufte Verizon Yahoo zu einem geringeren Kaufpreis als ursprünglich vereinbart - für 4,5 Milliarden Dollar.
Yahoo wird vorgeworfen, seine Nutzer von dem Datenleck zu spät informiert zu haben. Dadurch soll das Risiko von Datendiebstahl stark gestiegen sein. Hätten die Nutzer von dem Leck gewusst, hätten sie sich anders verhalten, wie die Richterin in ihrer Begründung erklärte. Diese Erklärung der Kläger sei glaubhaft.
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