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Eine der ersten Studien zu dieser Thematik (Ough 1985) zeigte, dass SO2-Verluste und Bräunung mit steigender Lagertemperatur zunehmen und eine Lagerung von nur wenigen Tagen bei 40 °C zu dramatischen Qualitätseinbrüchen führt. Entsprechend dem damaligen Zeitgeist stand das Verhalten der SO2 im Vordergrund.
Ab ungefähr 18 °C wird es kritisch
Erst um die Jahrtausendwende setzten detailliertere Untersuchungen ein. So ergaben die sensorischen Daten aus Lagerversuchen mit italienischen Weissweinen bei 4, 15 und 25 °C, dass die Haltbarkeit bei 4 °C länger als zwei Jahre war, ungefähr 20 Monate bei 15 °C und nur noch sieben bis neun Monate bei 25 °C (Barbanti et al. 1997).
In Weissweinen verschiedener Rebsorten aus Deutschland ergaben sich nach zehn Monaten Flaschenlagerung bei 18 °C signifikant niedrigere Intensitäten von fruchtigem Sortenaroma und eine entsprechend stärkere Altersfirne als nach einer Lagerung bei 12 °C. Bei 22 °C war die Alterung noch ausgeprägter (Schneider 2000). Abbildung 1 zeigt die Veränderungen anhand von Pinot blanc, Silvaner und Riesling.
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