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Und wenn sie gar, wie heute von Siem Reap nach Battambang, sieben Stunden dauert, zuerst über den Tonle Sap-See, dann durch eine ziemlich wilde Flusslandschaft, wenn man also keine Chance hat, zu sagen, jetzt ist genug, dann tut man gut daran, sich müssiggängerisch seinem momentanen Schicksal hinzugeben und sich in einen Zustand des Nichtserwartens zu versetzen, was mit “sich treiben lassen” umschrieben werden kann.
Man fährt an schwimmenden Dörfern vorbei, an einer Pagode, dann ein breiter Fluss, der schon nach der nächsten Biegung in einen engen Kanal mündet, gebildet aus Bäumen, die jetzt noch bis zu den Kronen im Wasser stehen, dazwischen Schlingpflanzeninseln, die sanft in den Wellen des Bootes schaukeln.
Wer sich als Bootsführer hier nicht genauestens auskennt, findet nicht mehr heraus.
Man isst etwas, trinkt dazu ein kühles Bier und döst auf dem bequemen Liegeplatz hinter den Sitzbänken irgendwann mal ein.
Und hat als letzten Gedanken bevor sich die Landschaft mit den ersten Traumfetzen vermischt, begleitet vom gleichmässigen Brummen und Vibrieren des Diesels: “So habe ich mir das Leben vorgestellt.”
Wie gesagt, auf einer Bootsfahrt passiert eigentlich gar nichts.