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Was tun wenn Milch Beschwerden macht? - Was darf man noch essen? - Was gibt es für Dessert-Alternativen für Kinder mit Milchallergie?
Bei Kuhmilchunverträglichkeit unterscheidet man grundsätzlich zwischen zwei Arten:
- Milchzuckerunverträglichkeit (Lactose-Intoleranz, Alaktasie)
- Echte Allergie (meistens auf das in Milch reichlich enthaltene Eiweiss)
Von einer Milchunverträglichkeit spricht man, wenn der in der Milch enthaltenen Milchzucker (Lactose) nicht verdaut werden kann (Lactose-Intoleranz). Dies ist keine echte Allergie sondern eine Besonderheit des Stoffwechsels. Das dafür benötigte Enzym Lactase steht nicht oder nicht mehr in ausreichender Menge zur Verfügung. Viele erwachsene Menschen besonders im asiatischen Raum haben dieses Problem. Diese Form der Milchunverträglichkeit ist meistens relativ unproblematisch. Sie äussert sich meist durch Bauchweh und Durchfall. Diese Verdauungsprobleme sind relativ einfach durch einen reduzierten Milchgenuss in den Griff zu bekommen.
Von einer echten Allergie spricht man, wenn ein Bestandteil des in der Milch reichlich enthaltene Eiweisses eine Antikörperreaktion des Immunsystems bewirkt. Die Immunreaktion kann sehr stark und lebensbedrohend sein. Wenn es sich um eine Kuhmilch-Eiweiss-Allergie mit hochgradiger Sensibilisierung handelt, müssen Produkte und Speisen mit Kuhmilch gänzlich gemieden werden.
Dies erreicht man, indem Milch in den Rezepten durch Sojamilch, Mandelmilch, Kokosmilch, Reismilch oder durch spezielle hypoallergene, semi-elementare Trinknahrung ersetzt wird. Damit es dabei nicht zu Nährstoffmängeln kommt, ist vor allem bei Kleinkindern eine ausführliche Beratung durch eine erfahrene Fachperson (Arzt, Ernährungsberaterin / Diätassistentin) wichtig.
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