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Der älteste erhaltene Curlingstein stammt aus dem Jahr 1511.
Dieser trug die Inschrift „St. Js B Stirling“, weshalb der Stein auch Stirlingstein genannt wird.
Die grösste Verbreitung besitzt Curling heute in Kanada, wo die Mitglieder der besten Teams die Sportart professionell betreiben.
1959 fand die erste Weltmeisterschaft (Scotch Cup) der Männer in Falkirk und Edinburgh statt. Die Gründung des Weltverbandes International Curling Federation (ICF) erfolgte 1966 in Vancouver.
1991 wurde die ICF in World Curling Federation (WCF) umbenannt.
Erst 1979 wurde die Weltmeisterschaft auch für Frauen geöffnet.
Curling ist seit den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano eine olympische Sportart.
Curling ist nicht nur Sport allein, sondern Curling ist ein Sport, zu dem eine bestimmte geistige Haltung gehört.
Gleichwertig neben den sportlichen Voraussetzungen, wie Können und Geschicklichkeit, sind Fairness und ein freundschaftliches Auftreten.
Curling ist ein Spiel mit Tradition. Einen meisterhaft gespielten Stein zu verfolgen, bedeutet eine Augenweide; noch schöner ist jedoch die Beachtung und Wahrung der jahrhundertealten Überlieferungen, in welchen der wahre Geist des Curlings zu finden ist. Curling wird gespielt, um zu gewinnen, aber nie um einen Gegner zu erniedrigen. Ein echter Curler zieht eine Niederlage einem unfairen Sieg vor! Ein guter Curler versucht nie, seinen Gegner zu stören oder ihn auf eine andere Art davon abzuhalten, sein Bestes zu geben.
Kein Curler bricht vorsätzlich eine Spielregel oder eine der vielen geschriebenen oder ungeschriebenen Überlieferungen. Falls er es unabsichtlich tut und sich dessen bewusst wird, ist er der Erste, der den Fehler zugibt.
Während Curling darin besteht, sich im Spiel gegenseitig mit Geschicklichkeit und Können zu messen, verlangt der im Spiel innewohnende Geist von jedem einzelnen sportliche Fairness sowie freundschaftliches und ehrenhaftes Benehmen. Dieser „Spirit of Curling“ soll sowohl für die Auslegung und Anwendung der Spielregeln, als auch für das Verhalten auf und ausserhalb des Eises massgebend sein.