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Bis zum letzten Betriebstag dienten sie der Materialbestrahlung, Versuchen mit Kernbrennstoffen sowie der Herstellung von Radioisotopen und Halbleitersilizium. Nach der Abschaltung wird jetzt der Brennstoff vollständig entladen.
Die beiden Leichtwasserreaktoren R2 (Tank, 50 MW thermisch) und R2-0 (Schwimmbad, 1 MW thermisch) gingen 1960 in Betrieb. Sie gehörten während vieler Jahre zu den weltweit führenden Einrichtungen für Brennstoffversuche, industrielle Materialbestrahlung und Isotopenproduktion. Der Entscheid zur endgültigen Abschaltung der Reaktoren fiel im Dezember 2004 als Folge einer Neuausrichtung und Fokussierung der Studsvik-Tätigkeit. Die eigentliche Stilllegung kann erst beginnen, wenn die Aufsichtsbehörde Statens Kärnkraftinspektion der Studsvik die nötigen Bewilligungen erteilt hat. Das entsprechende Gesuch ist noch in Arbeit. Die Stilllegungskosten wird der Entsorgungsfonds übernehmen, den alle schwedischen Kernanlagenbetreiber gemeinsam äufnen.
Quelle
P.B. nach Studsvik, Medienmitteilung, 15. Juni 2005