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Der ehemalige Anwalt der bulgarischen Krankenschwestern, der Franzose Emmanuel Altit, vertritt neu die beiden in Libyen festgehaltenen Schweizer. Der Prozess gegen Rachid Hamdani wurde erneut verschoben.Dieser Inhalt wurde am 11. Januar 2010 - 08:43 publiziert
Altit vertrat bis im Juli 2007 die fünf bulgarischen Krankenschwestern und den palästinensischen Arzt, die in Libyen zunächst zum Tod verurteilt und später freigelassen wurden.
Die beiden Schweizer Max Göldi und Rachid Hamdani waren am 19. Juli 2008 in Tripolis festgenommen worden, nachdem die Genfer Polizei Hannibal Gaddafi, den Sohn des libyschen Machthabers Muammar Gaddafi, verhaftet hatte.
Die beiden Geschäftsleute dürfen seit damals nicht mehr aus Libyen ausreisen und halten sich in der Schweizer Botschaft auf.
Hamdani und Göldi waren Ende November in Abwesenheit zu 16 Monaten Gefängnis und einer Busse verurteilt worden, weil sie gegen Aufenthaltsbestimmungen verstossen haben sollen. Die beiden fochten das Urteil an.
Weil sie sich dem Gericht im Berufungsprozess nicht persönlich stellten, wurden die Anhörungen auf Januar vertagt. Auch der für Sonntag angesetzten Anhörung im Berufungsprozess wegen angeblicher Visavergehen blieb Hamdani fern.
Der Prozess wurde deshalb auf den 24. Januar vertagt, wie EDA-Sprecher Georg Farago bestätigte. Im Fall Göldis findet die nächste Anhörung in dem Berufungsprozess am Donnerstag statt.
swissinfo.ch und Agenturen
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