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Kampf gegen Islamisten – Verbündete geben Millionen
- Dienstag, 29. Januar 2013, 15:19 Uhr, aktualisiert um 15:51 Uhr
Der Etat für die Militärmission in Mali steht. Die Geberländer wollen mehr als 450 Millionen Dollar zur Verfügung stellen. Malis Präsident hofft nun auf einen raschen Frieden und freie Wahlen.
Bei der internationalen Geberkonferenz für Mali haben sich die Teilnehmerstaaten zu einem Gesamtbeitrag von 455,53 Millionen Dollar (423 Millionen Franken) verpflichtet.
Mit dem Geld soll die afrikanisch geführte Militärmission in dem Krisenland finanziert werden. Das teilte der Friedens- und Sicherheitskommissar der Afrikanischen Union, Ramtane Lamamra, zum Ende des Treffens mit.
Land seit knapp einem Jahr ohne Präsidenten
Der malische Interimspräsident Dionkounda Traoré dankte den Geberländern. Er hoffe, dass in seinem Land bald wieder Frieden herrsche. Zudem kündigte Traoré an, bis spätestens 31. Juli «freie, faire und glaubhafte» Wahlen in seinem Land abhalten zu wollen.
Internationale Stimmen fordern seit langem, dass Traoré schnell eine Rückkehr zur verfassungsmässigen Ordnung in seinem Land einleiten soll. Das westafrikanische Land hat seit dem Sturz von Amadou Toumani Touré bei einem Militärputsch im März vergangenen Jahres keinen demokratisch gewählten Präsidenten mehr.