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Als Ersatz für fehlende Belege der ersten Gründungsjahre unseres Vereins gilt die Niederschrift unseres leider unlängst
verstorbenen Mitgliedes Achilles Grosskopf. Achilles Grosskopf wirkte bei uns von 1912-1920 als aktiver Ringer und Gewichtheber. Auch als Trainer und Präsident stellte er seine Kräfte zur Verfügung.
Mit der Gründung des Box- und Ringclubs St. Alban in Basel 1896, hat die Leicht- und Schwerathletik in Basel, wie in der Schweiz, festen Fuss gefasst. Der Betreuer für den genannten Club war ein Sportler namens Hauser aus Freiburg i/B, was bezeugt, dass der Anstoss zur Popularisierung dieser Sparten vom Ausland erfolgte. Insbesondere waren es Männer aus dem Handwerkerstand, hauptsächlich in Grenzgebieten, die sich in Basel niederliessen und in der Schweiz eine neue Heimat fanden. Aus diesem Grunde ist es nicht erstaunlich, dass Basel anfänglich der Kernpunkt der beiden Sparten war, und man darf sagen, bis 1920 eine führende Rolle spielte.
Die in unseren Ohren eigenartig klingende Namensbezeichnung lässt die Annahme zu, dass die Pioniere des Athletiksportvereins nebst dem Ringkampf auch dem Boxsport ihre Reverenz erwiesen, und das Gewichtheben im Trainingspensum noch nicht den Platz einnahm, wie das einige Jahre danach der Fall war.
Analog dessen wurde bald aus dem Box- und Ringclub der Athletikclub Helvetia‚ um zum Schluss den Namen Athletiksportverein Basel anzunehmen. Anfangs unseres Jahrhunderts entstand als Dachorganisation der Schweiz. Athletiksportverband, dem der Athletiksportverein Basel als Mitglied beitrat. Nebst dem gehörte er auch als solches dem Obergau Baden i/D an.
In späteren Jahren entwickelte sich in Basel und Umgebung eine rege Gründertätigkeit. Es waren repräsentative Sportvereine, die vorwiegend der Schwerathletik huldigten. So gründete sich der K.Sp.V. Horburg 1907, der später als K.Sp.V. Basel figurierte, der K.Sp.V. Riehen, aus dem Fritz Hünenberger als Weitrekordhalter im einarinigen Stossen und Europameister im Schwermittelgewicht hervorging. Es folgten der K.Sp.V. Birsfelden und Olympia Binningen. Wenn auch mein Rückblick in jenen Zeitabschnitt der Gründertätigkeit für Basel und Umgebung erfolgte, so möchte ich auch nebenbei, soweit meine Informationen reichen, diejenige der ganzen Schweiz anführen. Einen Ehrenplatz in dieser Hinsicht nimmt die Ostschweiz ein. Namentlich möchte ich diese positive Entwicklung des Wirkens in dieser Richtung in erster Linie unserem ehrenwerten Koni Hungerbühler zuschreiben. Später wurde Basel seine neue Heimat, wo Koni seine wertvolle Kraft dem Athletiksportverein Basel zur Verfügung stellte. Meine Informationen über die Anfänge und Entwicklung des Athletiksportverein Basel, auch zum Teil über diejenige für Basel und Umgebung, sowie der ganzen Schweiz, erhielt ich bei gelegentlichen Zusammenkünften der noch lebenden Altveteranen. Sie waren im ersten Jahrzehnt aktive Sportler wie auch in leitenden Funktionen tätig. Ihre übereinstimmenden Aussagen übermitteln mir ein einigermassen übersichtliches Bild der Gründertätigkeit und des Bestandes jener Vereine, die vor dem ersten Weltkrieg in unserem Lande die Leicht- und Schwerathletik als Trainingspensum erkoren.
In der Ostschweiz waren es Athletiksportverein Tablat, Rorschach, Schaffhausen, Herisau, St. Gallen Stadt, Adler Zürich und Tahiwil. Die Zentralschweiz war nur durch die gymnasiastische Gesellschaft Bern vertreten, in der Dr. Jakob Steinemann, wie später im Satus als technischer Leiter eine massgebliche Rolle spielte. Die Westschweiz war präsent durch La Chaux-de-Fonds, aus welchem Verein im Gewichtheben der leichten Klasse Ulrich Blaser als Weltmeister hervorging, dann Le Locle, St. Immier und Pleinpalais Genf. Die massgeblichen Vereine der Region Basel schweizerischerseits wurden bereits genannt. Nebenbei sei noch erwähnt, dass sich zwei Vereine gründeten, so die Sportvereinigung der Basler Strassenbahner und der Freie Stemm- und Ringbund, die sich aber nach kurzer Lebensdauer auflösten.
Leider konnten keine schriftlichen Dokumente aus jener Zeit der Anfänge ermittelt werden. Als Information dienten wie bereits erwähnt, die Auskünfte jener einstigen Aktiven der ersten 10 Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts. Sie waren einstmals erfolgreiche Sportler, und in den zwanziger Jahren Mitbetreuer in leitenden Funktionen. Ich möchte es nicht unterlassen, sie an dieser Stelle namentlich anzuführen. Es betrifft dies Koni Hungerbühler, Albert Kugel, Emil Maurer und Willy Hübner. Ich lernte sie kennen und schätzen, als ich 1920 dem A.Sp.V. Basel als Aktivmitglied beitrat und mit ihnen in freundschaftlichen Kontakt bis zur Auflösung des Vereins stand.
Einige male im Jahr treffen sich Veteranen des A.Sp.V., die bereits das Rentneralter erreicht, ja einige davon das 80. Lebensjahr überschritten haben, zu einem Spaziergang oder auch nur zu einem gemütlichen Hock. Bei solchen Zusammenkünften wird zuweilen ein frohes Wiedersehen gefeiert und ein reger Gedankenaustausch gepflegt, aber auch jener gedacht, die nicht mehr unter uns wellen.
Es ist wohl angebracht, gewisse Vergleiche zu ziehen über Regeln und Ausführungen unseres Erstgeborenen, gegenüber verwandten Sparten und Vereine, die den Athletiksport in ihr Trainingspensum aufnahmen. Sie sind in diesem Rahmen auf die Frühzeit des Platzes Basel beschränkt. Anfänglich unterschied sich der Übungsbetrieb ziemlich stark von jedem der späteren Jahre, sie waren noch keineswegs rein athletischer Art. Indessen hat sich in dieser Hinsicht vieles geändert. Der Athletenclub Helvetia hatte sich zu einem einschlägigen athletiksporttreibenden Verein entwickelt. Anfänglich übte man das Dauerdrücken, ein- und beidarmig, das Greco- und Freistilringen, sowie das Schwingen, das Steinstossen, Schleuderballwerfen und Gerwerfen (das Werfen mit einem Stock nach Speerart). Man ersieht daraus, dass unser Erstling noch Übungen pflegte, die zum Trainingsprogramm der Turnvereine gehörte. Das Dauerdrücken wurde alsbald abgelöst durch einmalige Ausführung des Höchstgewichts. An Stelle dessen trat das einarmige Reissen und Stossen, ausgeführt mit dem linken und rechten Arm und das beidarmige Drücken und Stossen. Eine der schönsten Übungen war das sogenannte Jonglieren, eine Gymnastikart, die nach dem ersten Weltkrieg ausser Kurs geraten ist und nur noch in den zwanziger Jahren sporadisch trainiert wurde. Das Jongleurgerät bestand aus einer Kugel, versehen mit einem Henkelgriff. Als Einzel- und Mannschaftsleistung kam diese Übung auch an Wettkämpfen zur Austragung. Man übte nebst dem auch mit anderen Gegenständen, wie z.B. mit Bierfässern. die Wertung erfolgte an Wettkämpfen nach Gewicht, Präzision, Schwierigkeit und Schönheit der Übung. Diese Übungsart war eine gute Grundschulung, was zu jener Zeit noch nicht erkannt wurde.
Das Tauziehen als Mannschaftsleistung wurde beim A.Sp.V. gut trainiert. Den Beweis erbrachten sie jeweilen an kantonalen Turnfesten, wo sie als erste figurierten, trotzdem sie körpergewichtsmässig den Gegnern unterlegen waren. Die gleichen Erfolge erzielten unsere Athleten mit den Absolventen des turnerischen Vorunterrichts, die bei den Prüfungen die höchsten Durchschnittsnoten erreichten.
Ein Überblick über das Trainingspensum unseres A.Sp.V. in seiner Frühzeit zeigt uns eine Vielseitigkeit, verglichen mit dem späteren und insbesondere dem heutigen. Diese Vielseitigkeit manifestierte sich zum Teil bei Veranstaltungen und Wettkämpfen. In guter Erinnerung sind mir die Leicht- und Schwerathletik-Meisterschaften, die 1914 in Bern auf dem Areal der Landesausstellung sich abwickelten, dann die so genannten Olympischen Spiele 1916 in Basel. Viele dieser Teilnehmer weilen nicht mehr unter uns, während ich diese Zeilen zu Papier bringe, so Weltmeister Ulrich Blaser und Zehnkampfmeister Hermann Gase.
Nicht nur Übungsmethoden und Regeln unterschieden sich von den späteren. Geräte und Anlagen von einst waren, was Quantität und Qualität anbelangten, zum guten Teil mit den heutigen nicht vergleichbar. Als Beispiel sei erwähnt, dass dem A.Sp.V. zur Ausübung der leichtathletischen Disziplinen die Pumpwerkwiese bei den Langen Erlen zur Verfügung stand. Besser gestellt in dieser Hinsicht waren die beiden Spitzenclubs F.C. Basel und Old Boys. Aber auch den Schwerathleten ging es nicht viel besser, denn sie mussten sich zur Ausübung ihres Trainings mit Restaurants Lokalitäten begnügen. Wie weit gewisse Vorurteile gegenüber unseren Athletiksportlern zum Teil der Bevölkerung, wie auch der Behörden, in Bezug auf Entgegenkommen bei Gesuchen um Zuteilung von Trainingslokalitäten anfänglich mitgespielt haben, sei dahingestellt.
Wohl war der Box- und Ringclub der Animator des Schwer- und Leichtathletiksportes. Das änderte sich mit der Zeit, indem je länger je mehr letztere Sportart in das Trainingsprogramm jener Vereine, wie Fussballclubs und Turnvereine aufgenommen wurde, welche hierfür die entsprechenden Sportanlagen besassen. Das Primat der erstgenannten Sportart wurde zum Gemeingut der A.Sp. Vereine.
Es dauerte 11 Jahre, bis der Box- und Ringclub, resp. der A.Sp.V. seine Übungsstunden in einem Raume durchführen konnte, der klimatisch und räumlich den Anforderungen des Sportbetriebes besser entsprach. Das
erste Lokal, in dem sie Stammgäste waren, war das Restaurant Sevogel. Ihm folgte das damalige Restaurant Bismark, dann Belvedere und zuletzt das Restaurant Sternwarte. Im Jahre 1907 wurde die Rosentalturnhalle bezogen, die das Thomas-Platterschulhaus und zum Schluss die Töchterschule als Nachfolger hatte.
Auch anderen Athletikvereinen ging es in dieser Hinsicht nicht besser, wie z.B. dem Kraftsportverein Horburg (dem späteren K.Sp.V. Basel), bei welchem ich im Herbst 1912 meine sportliche Laufbahn begann, um dann 1920 überzuwechseln in den A.Sp.V. Basel. Zu dieser Zeit wurde im geräumigen Kellergeschoss des Greifenbräu Horburg trainiert, welches dann 1914 mit der Turnhalle des Bläsischulhauses getauscht wurde. Dieser Verein erwies sich gegenüber dem A.Sp.V. als würdiger Stadtrivale, in Bezug auf die Disziplinen Gewichtheben und Ringen.
Es gab – ich möchte dies ebenfalls festhalten – einige Aktive, die es durch Fleiss zu ausgezeichneter Akrobatik brachten, wie z.B. Fritz Heuberger und Ferdi Traversa. Dann Richard Peter mit seinen zwei Partnern Seppli Schmid und Stöcklin. Ihre Vorführungen unter dem Namen “die drei Petras“ verschönten bis in die sechziger Jahre Anlässe und Feiern.
Eine gefreute Sitte war das Singen eines Liedes vor Eröffnung und am Schluss einer jeweiligen Versammlung. Diese schätzenswerte Gewohnheit mag wesentlich zur Gründung (in späteren Jahren) der Jodlergruppe des A.Sp.V. beigetragen haben. Deren Leistung dokumentierte sich am besten bei festlichen Anlässen, die immer einen ausgezeichneten Besuch aufwiesen.
Bei Gründung des Arbeiterturn- und Sportverbandes (SATUS), schloss sich der A.Sp.V. wie übrigens auch die anderen Athletikvereine aus dem Rayon Basel, diesem neuen Verband an. Daneben gehörte der A.Sp.V. aber
noch dem Internationalen Bezirk Dreiländereck (IBD) an, der zu jener Zeit gegründet wurde. In diesem Verbande figurierten nebst den Vereinen beider Basel, aus dem Badischen die Athletikvereine Lörrach, Weil, Haltingen, Grenzach, Schopfheim, und aus dem Elsass Hüningen. Der kameradschaftliche, wie der sportliche Kontakt wirkte sich für die Basler Vereine im IBD bezüglich des Leistungsstandes recht günstig aus. Der Beweis dafür wurde anlässlich der jeweiligen Meisterschaften erbracht, wo ihre Konkurrenten in den vordersten Rängen zu suchen waren.
Als ich 1920 dem A.Sp.V. Basel beitrat, amtete als Präsident Willy Hübner, ein einstiger erstklassiger Leichtathlet, ein reger Mitbetreuer auf organisatorischem und administrativem Gebiet. Zu dieser Zeit begegnete ich einem verhältnismässig schwachen Trainingsbesuch. Es waren dies Nachwehen des Krieges und die Wirtschaftskrise, die sich auf dem Gebiet des Sportes ebenfalls auswirkten. Diese Krise wurde aber bald Überwunden. Aus den Reihen der Aktiven wuchs ein prächtiges Mannschaftsgefüge heran. Die Hauptsportarten waren nun nur noch Gewichtheben und Ringen.
Die technische Leitung setzte sich aus dem Trainer, dem Ringwart und Stemmwart zusammen. Als Trainer fungierte bei meinem Eintritt Ernst Hanselmann, ein gut klassierter Federgewichtsringer, ein vitaler, pflichtbewusster Leiter. Das Gewichtheben überwachte Emil Kurt, ebenfalls ein Federgewichtler von Format. Sein heiteres, humorvolles Wesen trug immer zur guten Stimmung bei. Nebst dem leistete er als erstklassiger Jodler seinen Beitrag in der Jodlergruppe des A.Sp.V. Der Ringwart Albert Kugel figurierte als Leichtgewichtsringer an Festen und Wettkämpfen immer in den vordersten Rängen. Seine raffinierte, schöne Kampfart brachte ihm den Titel als Meister der Schweiz und des Baden-Obergau ein. Die angeführten technischen Leiter absolvierten ihre erfolgreiche Laufbahn in den Jahren vor dem ersten Weltkrieg. Zu diesen ausgezeichneten Sportlern gehörte auch Otto Hofer, denn auch er hatte sich jeweilen den Titel als Meister im Ringen der Mittelgewichtsklasse geholt. Er war in Bezug auf Kraftgriffe ein gefürchteter Gegner. Der Vertreter im Schwergewicht, Emil Maurer, war ebenfalls einer der Besten. Emil musste leider durch einen Unfall bedingt, seine Laufbahn als Aktiver aufgeben, um im Bunde mit seinen Alterskameraden, wie Willy Hlibner, Koni Hungerbühler und Franz Arnold sein wertvolles Wissen den Übergeordneten Organen zur Verfügung zu stellen. Die Leistungen dieser Aktiven im SATUS und dem IBD, die sie als einstige gute Sportler diesen Verbänden für diverse Jahre in leitenden Funktionen erbrachten, waren wirklich anerkennenswert.
Werfen wir nochmals einen Rückblick auf die Zeit vor dem ersten Weltkrieg und registrieren den Leistungsstand des A.Sp.V. zu jener Zeit. Dass er damals eine prominente Rolle im Athletiksport spielte, war anhand der respektablen Zahl der Teilnehmer und deren Erfolge festzustellen. Einige dieser Erfolgreichen wurden bereits genannt. Ich möchte diese Liste noch ergänzen. Ein prominenter Stemmer im Mittelgewicht und
mehrfacher Meister war August Koger, ferner im Schwergewicht Fritz Endris, der in der Regel an grösseren Wettkämpfen als Zweiter dem Weltmeister Ulrich Blaser den Vortritt lassen musste. Neben diesen beiden besass der A.Sp.V. noch eine Anzahl gut klassierter Stemmer und Ringer. Aber nicht nur die Schwerathletik kam zum Zuge, auch die Leichtathletik wurde auf der Pumpwerkwiese, welche zu diesem Zwecke einigermassen hergestellt wurde trainiert. Es wurde mit dem ersten Diskus und Speer, die die Basler Sportwelt zu Gesicht bekam, geübt. Auch in dieser Sparte finden wir für jene Zeit erstklassige Sportler, wie Ernst Büttikofer, der vor Hermann Gass Zehnkampfmeister wurde, Willy Hübner, Fritz Müller und Gustav Müller.
Die Zeit während des ersten Weltkrieges, sowie die darauf folgende Wirtschaftskrise hatten doch tiefe Spuren im Vereinsbetrieb hinterlassen. Es war in dieser Situation, in welcher sich der A.Sp.V. Basel dem SATUS anschloss und ebenfalls Mitbegründer des Internationalen Bezirks Dreiländereck wurde.
In der Schwerathletik blieb der A.Sp.V. als Mitglied der neu entstandenen Verbände wie ehedem an Wettkämpfen erfolgreich. So rangierten seine Teilnehmer jeweilen in den vorderen und vordersten Rängen. Dies zeichnete sich auch deutlich bei Mannschaftswettkämpfen, an denen sich, nebenbei bemerkt, auch in den ersten Jahren unsere Altmeister, wie 0. Hofer, A. Kugel und E. Hanselmann beteiligten. Zur Ergänzung sei noch erwähnt, dass auch gymnastische Übungen, unter Assistenz von Max Benne ihren Teil zur Leistungssteigerung beitrugen.
In den dreissiger Jahren setzte bei den Basler Vereinen, und weitgehend auch denjenigen der ganzen Schweiz ein Auflösungs- und Umwandlungsprozess ein. Diverse Umstände und Ursachen trugen dazu bei, wie z.B. die leidigen Auseinandersetzungen im SATUS, die politische Entwicklung im benachbarten Deutschland (die auch bis zu einem gewissen Grade auf die Schweiz abfärbte), dann die Wirtschaftskrise. Letztere bewirkte, dass Vereine wie der A.Sp.V. mit existentiellen Schwierigkeiten zu kämpfen hatten, von denen andere Sportvereinigungen weniger betroffen wurden.
Nach Aufgabe des Vereins fand ein Teil der Aktiven Aufnahme in den A.T. und Sportverein Kleinbasel, der auch das Trainingsmaterial in Besitz nahm. Nach einigen Jahren rekrutierte sich neuerdings aus genanntem Verein der A.Sp.V. Basel, der sich aber trotz seines ausgezeichneten Gewichtheberkollektivs nach einigen Jahren auflöste.
Gegenüber den Fortschritten von einst und jetzt, die im A.Sp.V. erzielt wurden, darf ohne Überheblichkeit festgestellt werden, dass der einstige Box- und Ringclub St. Alban einen sch6nen Teil dazu beigetragen hat. Meine Aufzeichnungen über Gründung und Bestehen des einstigen A.Zp.V. Basel möchte ich hiermit beenden, mit dem Wunsch, dass bei den Lesern dieser Zeilen das nötige Interesse dafür geweckt wird.
Die schönen, interessanten Erinnerungen an meine Laufbahn als technischer, und in den letzten Jahren in treuer Verbundenheit mit Albert Wenk in administrativer Leitung Amtierender, sowie meine lieben Sportskameraden, bleiben für mich unvergesslich.
Achilles Grosskopf