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Eigentlich sollte es ja nur ein gewöhnlicher Urlaub sein. Doch als der damalige Polizist Thomas Kellenberger vom Taxi aus eine Müllhalde auf den Philippinen erblickte, wo viele Kinder am Arbeiten waren, verging ihm die Lust auf die geplanten Touristenferien – und er verbrachte den grössten Teil des Urlaubs bei den Kindern auf der Müllhalde und in den Slums, wie er im Beitrag erzählt.
Bei den paar Wochen blieb es jedoch nicht. Aus dem Aufenthalt wurde ein längerfristiges Engagement für Hunderte von Kindern, welche zum Arbeiten auf Müllhalden gezwungen werden und dort für einen Hungerlohn Wertstoffe sammeln statt die Schule zu besuchen.
Kellenberger gründete das Hilfswerk «Island Kids» mit und ist heute Präsident der Stiftung. Das Hilfswerk will nicht nur Armut bekämpfen und den Schulbesuch ermöglich: Die Vision ist, dass die Bedürftigen von heute Entwicklungshelfer von morgen werden.