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Gebärmutterhalskrebs
Gebärmutterhalskrebs ist in Europa die zweithäufigste, krebsbedingte Todesursache, neben Brustkrebs, bei jungen Frauen. Gebärmutterhalskrebs ist eine humane Papillomavirusinfektion, übertragen durch Geschlechtsverkehr, nach Hautkontakten, oder nach Berührung infizierter Schleimhäute.
Man kennt heute Hunderte von humanen Papillomavirentypen, aber Typ 16 und 18 sind zu 70% Verursacher aller Gebärmutterhalskrebserkrankungen. Typ 6 und Typ 11 sind zu 90% für andere Entartungen wie Genitalwarzen verantwortlich. Der Impfstoff richtet sich gegen die 4 genannten humanen Papillomaviren- Typen.
Die Impfung, welche im Alter von 11- 14 Jahren erfolgen sollte, also vor dem ersten Geschlechtsverkehr, ist eine primäre Prävention und ersetzt auf keinen Fall die regelmässigen Krebsvorsorgeuntersuchungen. Ab dem 1.1.2008 wird die Impfung auch von der Krankenkasse übernommen.
Der Impfschutz ist nach sieben Monaten maximal und hält während mindestens 5 Jahren an. Der Gebrauch von Präservativen zum Schutz vor sexuellübertragbaren Erkrankungen ist bei Papillomaviren ungenügend, da sie auch Haut und Schleimhautgebiete besiedeln, die nicht durch Kondome abgedeckt werden.
Sorgen Sie vor.
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