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Geschichte
Am 15. November 1941, mitten im 2. Weltkrieg, fand sich abends um 20.30 Uhr „eine grosse Schar Skifreundinnen und Skifreunde" im Restaurant Siegrist in Seon ein, um einen Skiclub zu gründen.
Einleitend wurde der Film „Im Pulverschnee der Schweizerberge" gezeigt.
Im Gründungsprotokoll wird der Zweck des Skiclubs in vier Punkten wie folgt umschrieben:
- Pflege der Kameradschaft
- An schönen Sonntagen: Ausmärsche mit Kartenlehre und Kompasskunde
- Bergtouren im Sommer
- Wenn es Schnee hat: Skikurse in Seon (!) sowie Ausflüge in den Jura und in die Innerschweiz zum Skifahren
Neben dem 5-köpfigen Vorstand wurden ein Materialverwalter sowie je 4 Touren- und 4 Kursleiter gewählt.
Bei der Gründung zählte der Skiclub 35 Mitglieder; der Jahresbeitrag wurde auf Fr. 4.—festgelegt.
siehe das originale Gründungsprotokoll als Pdf
1941 - 1953, die ersten Vereinsjahre
Im ersten Vereinsjahr traf sich der Vorstand zu insgesamt 8 Sitzungen. An der ersten dieser Zusammenkünfte, sie fanden häufig in der ehemaligen Konditorei Wassmer statt, waren folgende Traktanden zu behandeln:
- Kauf eines Ersatzskispitzes
- Anschaffung einer Taschenapotheke
- Eigenes Clubabzeichen
Schon am 24. Januar 1942 fand in Seon das erste Kinderskirennen mit 56 Teilnehmern statt, und auf der Ibergeregg das erste Clubrennen in den Disziplinen Abfahrt und Slalom; das Startgeld betrug 50 Rappen.
An jedem ersten Sonntag im Monat fand jeweils ein Clubhöck statt.
Das Winterhalbjahr wurde immer mit dem „Brättliabschied" im Mai beendet. Hier fand das Rangverlesen des Skirennens statt, die Skisaison wurde beendet und die Sommeraktivitäten geplant.
Vom Skiclub Luzern konnte über Neujahr und Ostern die „Blitzhütte" auf Trüebsee/Engelberg gemietet werden, wobei die Hütte eher ein Geissenstall war, denn die Kleider der Mitglieder rochen noch wochenlang nach Mist.
Im Jahre 1946 konnte mit dem Skiclub Segnes, Zürich, ein Vertrag abgeschlossen werden für die Miete der Schwendihütte ob Flums.
Wohl lag Flums für damalige Verhältnisse etwas weit von Seon weg, aber die Clubmitglieder schwärmten vom wunderbaren Skigelände, der heimeligen Stube und vom guten Tropfen im Keller.
Die Hütte diente im Sommerhalbjahr dem Alpbetrieb (Sennhütte) und musste deshalb jeden Spätherbst ein- und jeden Frühling wieder ausgeräumt werden. So wurden dann nach dem Auszug der Aelplerfamilie die blau-weissen Vorhänge aus echtem „Seener Wäbistoff“ aufgehängt, die Betten auf SCS umgestellt und der Wein im Keller eingelagert, nachdem er vorher ausgiebig probiert worden war.
Höhepunkte im Vereinsjahr waren das Neujahrs-Lager, die Ferienwoche im Februar/März und die Osterfeiertage. Bei all diesen Anlässen wurden jeweils kürzere oder längere Skitouren gemacht, da es ja damals noch fast keine Skilifte hatte. Sommeraktivitäten gab es praktisch noch keine.
1954 - 1974, 20 Jahre Bomberhütte auf der Ibergereg (1954-74) und Landkauf auf der Frutt
Eine ganzen Generation von Skiclüblern erlebte die Bomberhütte auf der Ibergeregg ob Schwyz hautnah. Unzählige Müsterchen und lustige Geschichten werden noch heute um und über sie erzählt; sie würden ein dickes Buch füllen und den Rahmen dieses Berichtes sprengen.
Auch diese Unterkunft war eine Alphütte und musste deshalb jedes Jahr ein- und ausgeräumt werden. Ab Schwyz hatten die Clubmitglieder vor dem ersten Schneefall, meistens im November, Lebensmittel, Wein und verschiedene Gerätschaften per Jeep zur Hütte zu transportieren.
Hier auf der „Egg" fanden anfangs der Fünfzigerjahre auch die ersten Skiclubrennen statt, und zwar in den beiden Kategorien Damen und Herren (unabhängig vom Alter). Damals wie heute reisten die meisten Skiclübler am Samstag an, die Nachzügler folgten am Sonntag gerade rechtzeitig zum Rennen.
Natürlich durfte auch ein Hüttenlied nicht fehlen.
Neben Skiabfahrten und –touren wurden jetzt vermehrt auch Veranstaltungen im Sommerhalbjahr durchgeführt, so z.B. ein Herbstbummel auf die Wasserfluh, Ausmärsche nach Dürrenäsch oder auf den Eichberg sowie Orientierungsläufe mit Karte und Kompass, teilweise sogar nachts.
Der Wunsch nach einer eigenen Hütte kam regelmässig wieder zur Sprache, insbesondere dann, wenn ein Mietzinsaufschlag oder Reparaturen anstanden. Im Jahre 1961 konnte auf der Melchsee-Frutt das lang ersehnte Bauland erworben werden. Eine Baukommission und ein Architekt begannen mit der Arbeit und an der Generalversammlung 1963 konnte den Mitgliedern ein Projekt für ein 40-plätziges Skihaus vorgelegt werden. Leider war es trotz grosser Anstrengungen nicht möglich, die notwendigen Gelder zu beschaffen, so dass der Traum vom eigenen Haus aufgegeben und das Bauland wieder verkauft werden musste.
1975 - 1983, Jahre ohne feste Hütte
Die Suche nach einer eigenen Hütte geht weiter
In diesen Jahren wechselte der Skiclub mehrmals die Clubhütte. 1975-77 war man in der Lauenenhütte, resp. Gründelsäge auf der Ibergeregg zu Gast, dann für ein paar Jahre auf dem Wiesenberg im „Lueg is Tal"-Haus eingemietet.
Der gefürchtete "Hausputz(er)" im Wiesenberg
Neu war hierbei, dass dem Skiclub Seon erstmals eine Hütte das ganze Jahr zur Verfügung stand, was v.a. viele Familien sehr schätzten. Dazwischen fanden auch Skitage und unvergessliche Saisonabschluss-Wochenenden in Bivio-Marmorera statt.
Die Suche nach einer eigenen Clubhütte in den 80er-Jahren geht weiter
Der ständiger Wechsel der Clubhütte und der immer noch gehegte Wunsch nach einem eigenen Clubhaus veranlasste den Vorstand und einige initiative Mitglieder nochmals einen Anlauf zu nehmen und Bauland zu suchen. So wurden Inserate aufgegeben und Angebote geprüft, sortiert und bewertet. Nach Besichtigungen im Diemtigtal, in Lungern-Schönbühl und Elm kristalisierte sich Elm als Favorit heraus.
An einer ausserordentlichen Generalversammlung (GV) 1983 wurde das Skigebiet von Elm vorgestellt, eine Baukommission gewählt und Landerwerbsverhandlungen aufgenommen.
Im selben Jahr warben an der Seetal-Expo der Verkehrsverein Elm für ihr Skigebiet und der Skiclub Seon für das geplante Clubhaus auf Empächli.
An der GV im Herbst 1983 wurde ein Projektierungs- und an einer ausserordentlichen GV im Mai 1984 ein Baukredit von den Mitgliedern angenommen, so dass der Realisierung eines eigenen Clubhauses nichts mehr im Wege stand.
1984 - 1985, Bau Skihaus Kärpf in Elm
In hunderten von Stunden wurde ab der Rohbauphase das neue Clubhaus gebaut. Mitglieder, Freunde, Ehefrauen, Helfer und auch Kinder verbrachten Tage, Wochenenden und ganze Ferienwochen auf Empächli um in Fronarbeit „ihr" eigenes Skiclubhaus zu erstellen. Da wurde gemalt, gehobelt, gezimmert, getäfert, isoliert, betoniert, gedeckt, geschreinert, lasiert, geschaufelt, gehämmert, geplättelt, geweisselt, .... . Aber auch gelacht, gesungen, gefestet, gejasst, getrunken und getanzt; unvergessliche Tage für alle fast 100 Helferinnen und Helfer.
Einige Impressionen aus der Bauzeit . . . .
Am 19. Oktober 1985 fand in einem feierlichen Rahmen mit zahlreichen Clubmitgliedern sowie Gästen aus Seon und Elm die Einweihung des neuen 48-plätzigen Clubhauses statt.
1986 - 1996, die nächsten 10 Jahre
An der GV 1986 werden neue Statuten beschlossen. Mit 23 Neuaufnahmen wird der Skiclub zu einem der grösseren Seoner Dorfvereine.
Im Jahr 1987 wird beim Clubskirennen erstmals die Kategorie "Boarder" separat gestartet und gewertet.
Die Generalversammlung wählt 1989 anstelle des langjährigen Präsidenten Urs Dössegger, neu Markus Hofmann als Vorsitzenden.
1991 Letztes Kinderskirennen am Vorderberg in Seon
1991 findet auf Empächli in Elm eine 2-tägige Jubiläumsfeier "50 Jahre Skiclub Seon" statt. Die Beteiligung ist gross, die Unterhaltung vielseitig und die Stimmung ausgelassen.
Am Jugendfest 1992 nimmt der Skiclub nach längerem Unterbruch wieder am Umzug teil sozusagen die Hauptprobe für den grossen Jubiläumsumzug 1993 im Rahmen der Festivitäten "1'100 Jahre Seon". Beim historischen Umzug zeigt der Skiclub unter dem Motto "Skisport einst und heute" einen Querschnitt durch den früheren und heutigen Schneesport.
Im Frühjahr 1994 starten 25 unverwegene "Skiclübler" zur ersten Etappe Seon-Elm. In 10 Jahresetappen soll unser Skihaus im Glarnerland zu Fuss erreicht werden. Die Startstrecke führt von Seon über den Lindenberg nach Muri. Im selben Jahr fahren zwei Radgruppen nach Elm. Die sportlichen Radler von Seon startend, die gemütlichen Velofahrer ab Linthal. Diese Aktionen stehen alle unter dem Motto "10 Jahre Clubhaus Kärpf".
Im Oktober 1995 wird in Elm eine Woche Herbstferien mit einem Jubiläumswochendende organisiert. Hier das Programm dieser Aktivwoche.
An der GV 1996 ersetzt Christoph Fischer als Präsident Markus Hofmann.
1997 - 2007, die Ära Christoph Fischer
Einen umfassenden Eindruck über die Anlässe und Tätigkeiten es Skiclubs Seon vermittelt das nachfolgende Jahresprogramm 1997:
Chlaushock
Weihnachts-/Neujahrsferien im Clubhaus
Seniorenweekend auf Empächli
Sportferienwoche in Elm
Skichilbi und Skiclubrennen
Kegelabend
Osterferien im Clubhaus
Skitour
Muttertagsausmarsch
Landzmorge
Sommerferien auf Empächli
3. Etappe Seon-Elm von Zug nach Sattel (SZ)
Herbstferienwoche mit organisiertem Bergtouren- und Besichtigungsprogramm
Hausputz
Generalversammlung
Im selben Jahr beschliesst der Vorstand, anstelle der clubeigenen Hauswarte eine nebenamtliche Hauswartin für die Übergabe resp. Abnahme sowie die Reinigung des Clubhauses anzustellen.
Am 24. August 1998 findet eine ausserordentliche GV statt. Die Versammlung beschliesst einen Beitrag an einen geplanten Sportplatz auf Empächli in der Höhe von Fr. 37'000.--. Die offizielle Gründungsversammlung einer Gesellschaft für den Bau und Betrieb der Anlage findet aus verschiedenen Gründen dann jedoch nie statt, obwohl die Rodung für den Sportplatz bereits ausgeführt worden ist.
Im selben Jahr findet die letzte Skibörse statt, welche der SCS jeweils in Zusammenarbeit mit Döbeli-Sport durchgeführt hatte.
Der Winter 1999/2000 bringt den Alpen Jahrhundertschneemengen und zahlreiche zerstörerische Lawinenniedergänge. Die Betonbrücke am Dorfausgang Elm (Richtung Wichlen) wird durch eine Lawine mehrerer Zentimeter talwärts verschoben.
Im März 2000 findet das Kinderskirennen mit über 50 Teilnehmenden auf Lungern-Schönbühl statt.
Im Herbst desselben Jahres wird der Vorplatz beim Clubhaus durch den Einbau eines Holzkastens, unter Mithilfe des Forstbetriebes Elm, durch einige Clubmitglieder saniert.
Im Jahr 2001 findet das Kinderskirennen erstmals zusammen mit dem Clubrennen für die Erwachsenen auf Empächli statt. An der Gewerbeausstellung präsentiert sich auch der Skiclub Seon unter dem Titel "Vereinsportraits".
An der Jubiläums-Generalversammlung "60 Jahre Skiclub Seon" nehmen 2001 auch fünf Gründungsmitglieder teil und erzählen Müsterchen aus der Vereinsgeschichte. Förster Heinz Brühwiler hält einen Dia-Vortrag über den vorgängig erwähnten Lawinenwinter.
Im Jahr 2002 wird eine 2-tägige Etappe der Tour Seon-Elm organisiert. Sie führt vom Walensee an den Murgsee und am nächsten Tag hinunter nach Engi, unterhalb von Elm.
Unser Tourenobmann Cäsi Sager verfasste zu jeder der zehn Seon - Elm Etappen ein kurzer Bericht.
An der GV desselben Jahres wird beschlossen, eine eigene Website zu eröffnen. Seither ist der Skiclub unter skiclub-seon.ch weltweit präsent und einsehbar für alle Interessierten.
Im Rahmen der Jubiläumsfeiern "200 Jahre Kanton Aargau" macht der Skiclub 2003 am Jugendfestumzug mit und wirbt dabei für Elm und das Clubhaus.
An der GV 2004 beschliesst die Versammlung einen Baukredit von 60'000 Franken für einen Umbau resp. eine Erweiterung des Aufenthaltsraumes. Im selben Jahr findet das erste Jassturnier grossen Anklang.
Das Jahr 2005 steht ganz im Zeichen des Jubiläums "20 Jahre Clubhaus". Es finden verschiedene, z.T. schon Jahre im voraus geplante Aktivitäten statt:
Einweihung Clubhaus-Erweiterung mit Festwochenende im September auf Empächli:
am Samstag mit Einführung in die Zigerproduktion, Festessen, Musik, Unterhaltung, Darbietungen und Tanz
am Sonntag mit einem Brunch
10. und letzte Etappe Seon-Elm
Motorradtour Seon-Elm
Velotour nach Elm
Gruppe wandert nach Elm
Der Skiclub tritt dem neu gegründeten Verein "Elm-Sernftal-Tourismus" bei. Am Turnerabend tritt der Skiclub mit einem eigenen Reigen erfolgreich auf.
An der GV 2006 wird eine Revision der Statuten beschlossen. U.a. konstituiert sich der Vorstand neu selber und die Kategorie "Freimitglieder" wird abgeschafft. Dafür werden neu Mitglieder mit 25 resp. 50 Jahren Vereinszugehörigkeit an der GV geehrt.
An der GV 2007 findet nach 11 Jahren wieder ein Präsidentenwechsel statt: Roland Läubli löst Christoph Fischer ab.
2008 - 2018, die Zeit der Erneuerungen
Die letzten elf Jahre des Vereins stehen im Zeichen des Wandels und der Erneuerung. Vereinzelte Jahre waren für einige Mitglieder des Vorstandes zum Teil sehr intensiv. Neben kleinen Erneuerungen wie eine neue Vereinsbekleidung anlässlich der GV 2008, neue Möbel für den Töggeliraum oder die Einführung eines Reservation- und Buchungstool für unsere Vermietung wurden auch vorstandsintern viele Abläufe klar definiert und für spätere Vorstandsmitglieder schriftlich festgehalten.
Neben vielen kleinen Highlights gab es für mich, als damals aktiven Präsident, vier grosse Meilensteine in den letzten elf Jahren Vereinsgeschichte:
Renovation Ferienhaus Kärpf
Unser 1985 eingeweihtes Ferienhaus Kärpf in Elm kam innen wie aussen in die Jahre. Immer mehr kleinere Reparaturen häuften sich an. Der Vorstand beschloss eine Renovationskommission zu bilden. Als Mitglieder konnten vereinseigene Fachleute gewonnen werden: Daniel Heimann (Schreiner- und Zimmermannsarbeiten), Roland Walti (Finanzen), Willi Hofmann (Hüttenchef), Thomas Gloor (Sanitär) und Roland Läubli (Elektro, Vorsitz). In einem ersten Schritt wurde das Haus auf Mängel untersucht. Ebenso wurde eine Mieterbefragung durchgeführt. Nach der Kickoff-Sitzung am 8. Juni 2010 und der Sprechung eines Planungskredites an der GV 2010 wurde an über 10 Sitzungen ein Budget ausgearbeitet. An der Generalversammlung im November 2011 wurde der Antrag für einen Renovationskredit von der Versammlung genehmigt. Folgende Arbeiten wurden ausgeführt: Neue Innentüren nach Brandschutznorm mit Dämpfungsgummi, 2 Schiebetüren für Waschräume OG; Fenster: Austausch sämtlicher Fenster, 3-fach Verglasung; Küche: neuer Kühlschrank, neue Abwaschmaschine, neue Möblierung, Auffrischung Abdeckung Holz; Dach: Ersatz Asbest-Eternitplatten, neue Dachrinnen; Vorplatz: Ersatz durch Betonplatte, die sich nicht mehr senkt; Balkonboden: Risse, defekte Ecken flicken, neuer Überzug; Maler: neuer Innenanstrich; Nasszellen: (Dusche in Waschküche EG ersetzen, je 2 neue Duschen im OG, Waschplätze versetzen; Wand- und Bodenplatten: alle Wandplatten in Küche, Waschräumen und WC, Böden nur im Bereich der Duschen ersetzen; Ersatz aller Leuchten
Am 14.04.2012 wurde mit dem ersten Arbeiten durch Vereinsmitglieder begonnen. An weiteren 2 Wochenenden wurde in Fronarbeit das Haus für die Handwerker vorbereitet. Nachdem die Fachleute ihre Arbeiten erledigt hatten, wurde das Haus vom 22. – 24.06.2012 durch Mitglieder gereinigt. Mit der Aufrichte Feier am 7.7.2012 mit den beteiligten Handwerker konnten die Arbeiten zur vollen Zufriedenheit abgeschlossen werden. Am Helferfest in der Waldhütte Seon wurden allen Mitglieder für ihre erbrachte Leistung gedankt.
Neue Webseite
Nach einer ersten Offertenrunde im Herbst 2014 wurde an der Generalversammlung ein Kredit zur Überarbeitung unseres Webauftritts bewilligt. Nun konnte in der Arbeitsgruppe mit Lilian Hablützel, Nadin Fehlmann, Denise Fehlmann und Roland Läubli mit der Arbeit gestartet werden. Für die zweite Runde Offerte wurde zuerst eine grobe Struktur des Inhalts erarbeitet. Nach der Vergabe des Auftrags an unseren Webdesigner wurde viel über das Design und die Struktur diskutiert. An der GV 2015 konnten wir erste Seiten präsentieren. Am 21. November 2015 wurde unsere neue Vereinswebseite aufgeschaltet. Die ersten Berichte und Bilder unserer Winteranlässe konnten hochgeladen werden. Mit viel Aufwand wurden die alten Inhalte ebenfalls hochgeladen und die Seite füllte sich mehr und mehr mit Inhalt und wurde lebendiger.
Jubiläum 75 Jahre Skiclub Seon
Nach über einem Jahr Vorbereitung konnte der Vorstand am 29. Oktober 2016 rund 130 Mitglieder zur GV mit anschliessendem Jubiläumsfest zum 75-Jährigen bestehen des Skiclubs begrüssen. Nach einem Apéro im festlich geschmückten Foyer der Turnhalle 4 in Seon wurde die offizielle GV abgehalten. Der Präsident durfte mit Walter Lüscher sogar einen Gast begrüssen, der an der Gründungsversammlung vom 15. November 1941 mit dabei war. Dass der Skiclub mit der Zeit geht, beweist er damit, dass er beschloss, künftig per E-Mail mit seinen Mitgliedern zu kommunizieren.
Nach einer Präsentation von Urs Dössegger über «den Weg zum eigenen Clubhaus» durften die Gäste ein vorzügliches Essen, gekocht von der «Glögglichuchi Leutwil» geniessen, welches vom Damenturnverein serviert wurde. Die sehr gute Stimmung wurde von Chregu Döbli mit einem Hüttenlied richtig angeheizt, so dass die Anwesenden aus vollen Kehlen mitsangen. Der Vorstand als Organisationskomitee liess sich einiges einfallen und überraschte die Mitglieder mit einem originellen Jubiläums-Präsentsäckli und einer Crèmeschnitte mit Jubiläumslogo.
Die Fotowand und die alten Protokoll- und Hüttenbücher liessen die Gäste in alte Zeiten eintauchen und in Erinnerungen schwelgen. Das gemischte Skiclub Publikum zwischen 15 und über 90 Jahren genoss den Abend sichtlich. Man genehmigte sich den einen oder anderen Drink an der Bar oder feierte mit DJ Erwin bis in die Morgenstunden.
Dieses Jubiläumsfest wird allen Mitgliedern hoffentlich noch lange in guter Erinnerung bleiben!
An der Generalversammlung 2017 konnte das Jubiläumsjahr mit der Abgabe der druckfrischen Festschrift beendet werden.
Fotos Jubiläum
Jugendfeste 2015 und 2018
Mit dem Hintergedanken einen finanziellen Zustupf für unser 75 Jahr Jubiläum zu erarbeiten, beschloss der Vorstand am Jugendfest 2015 mitzuwirken. Mit der Bildung eines Jugendfest OKs, entstanden schnell Pläne eine eigene Bar zu führen. So konnte auch das neue Beizli-Konzept der Jugendfestkommission unterstütz werden. Nach zwei Aufbautagen konnte bereits am Donnerstag die Skiclub Après Ski Bar ein erstes Mal geöffnet werden.
Neben den vielen geleisteten Arbeitsstunden hinter der Bar, war es natürlich für viele Mitglieder auch Ehrensache am Umzug teilzunehmen.
Nach einem grossen Erfolg am Jugendfest 2015 beschloss der Vorstand auch im 2018 am bewährten Konzept anzuknüpfen. Mit einigen Änderungen, vor allem hinter den Kulissen um die Arbeitsabläufe zu optimieren, wurde auch die SCS-Bar 2.0 zu einem Erfolg.
Nach zehn Jahren an der Spitze des Skiclub Seon ist es Zeit für neuen Wind. In diesem Sinne übergab Roland Läubli an der GV 2018 eine Vereinsfahne an Robin Steinhauser. Mit der Übernahme des Geschenkes steht nun Robin als Präsident dem Verein vor.
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge denke ich an diese Anlässe und viele weitere unvergessliche Erlebnisse mit dem Ski Club Seon zurück. Ein herzliches Dankeschön möchte ich an alle Vorstandsmitglieder richten, die mit mir am gleichen Strick gezogen haben und den SCS als aktiven Dorfverein weiter gebracht haben. Besten Dank an alle Mitglieder die mit mir viele schöne Stunden im Rahmen des Ski Club Seon verbracht haben.
Euer Roland Läubli, Präsident (2008 - 2018)