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Der Rückversicherer wird Verträge, die er mit Warren Buffetts Firma Berkshire Hathaway geschlossen hatte, wieder zurücknehmen. Das könnte aufs Ergebnis drücken.
Bis zu eine Milliarde Dollar wollte der US-Konzern Berkshire Hathaway von Swiss Re. Die Schadensersatzforderungen ergaben sich aus einer 2010 gezeichneten Retrozession in der Lebensversicherung. Das heisst der Rückversicherer hat einen Teil des Portefeuilles erneut rückversichert. Bei Berkshire Hathaways Tochter Berkshire Hathaway Life Insurance Company.
Todesfallrisiken, auf die sich die Verträge bezogen, seien zu optimistisch gezeichnet worden, erklärte Investor Warren Buffett an einem Aktionärstreffen. So lauteten denn auch die Vorwürfe, der Rückversicherer habe nicht gut genug gearbeitet und so den Verlust von Berkshire mit zu verantworten.
Einigung erzielt
Nun haben sich die beiden Parteien aber offenbar geeinigt, teilt Swiss Re in einem Communiqué mit. Swiss Re werde demnach bestimmte Verträge des Portefeuilles gegen Bezahlung von 610 Millionen Dollar durch Berkshire Hathaway zurücknehmen.
Der für die Rücknahme der Verträge erhaltene Betrag, die Bildung neuer Rückstellungen und die Abwicklung der Abrechnungs- forderungen aus Rückversicherungen dürften zusammengefasst im ersten Quartal 2013 zu einem Gewinn von etwa 100 Millionen Dollar führen, heisst es weiter.
Verluste möglich
Die Gesamtdeckung von Berkshire Hathaway werde von den ursprünglich vereinbarten 1,5 Milliarden Dollar neu auf 1,05 Milliarden angepasst.
Doch auch, wenn zunächst ein Gewinn resultiert: Vor der Rücknahme generierten die betroffenen Verträge Verluste. Dies sei auch weiterhin möglich, so Swiss Re. «Es besteht keine Sicherheit, dass der von Berkshire Hathaway bezahlte Betrag ausreichen wird, um zukünftige Schäden zu decken.Œ