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Geschichte des Hauses Bernarda
Das Haus Bernarda wurde 1892 als Pension Gyger als Teil einer Reihe von Hotel- und Pensionsbauten vor dem ersten Weltkrieg nördlich der Adligenswiler- und Hitzlisbergstrasse erstellt und ist im Besitz der Schwestern vom Heiligen Kreuz (Institut Menzingen). Für die Schwestern vom Heiligen Kreuz diente das Haus seit 1923 als Schwesternhaus. Eine grössere Sanierung erfuhr das Haus 1968. Ca. 1989 wurde die Fassade mit zusätzlicher Aussenwärmedämmung erneuert, 2006 wurde die Gasheizung und 2007 wurden zudem die Flachdächer saniert.
Ende 2021 zogen die Schwestern in das Stammhaus in Menzingen um. Das Haus Bernarda steht der Viva Luzern AG im Baurecht zur Verfügung.
Die Zukunft des Hauses Bernarda
Das Haus Bernarda soll zukünftig für Wohnungen mit Services von der Viva Luzern AG genutzt werden. Geplant sind Wohnungen mit Anbindung an die Dienstleistungen des Betagtenzentrums Dreilinden.
Das Grundstück liegt in der Ortsbildschutzzone B (Erhaltung schützenswerter Stadtteile, Bauten und Gärten). Nebst Baulinien lastet auf dem Grundstück auch ein Servitut (Baubeschränkung aus dem Jahre 22.12.1939).
Architektur Gebäude
Die ehemalige Pension Gyger wurde als Teil einer Reihe von Hotel- und Pensionsbauten vor dem Ersten Weltkrieg nördlich der Adligenswiler- und Hitzlisbergstrasse erstellt. 1968 wurde das Gebäude radikal umgebaut und ist heute kaum mehr zu erkennen.
Neu entstehen im Haus Bernarda 19 neue altersgerechte Wohnungen. Das Gebäude wird im Minergie Eco zertifiziert.
Mit dem geplanten Umbau orientiert sich das Gebäude, vom architektonischen Ausdruck, wieder am ursprünglichen Haus von 1892. Mit der neuen Dachgestaltung fügt sich das Haus aus Sicht des städtischen Panoramas wiederum in die bestehende Dachlandschaft der damaligen, zur selben Zeit erbauten, Nachbargebäude.
Das Attikageschoss wird komplett rückgebaut und mit einer Leichtbaukonstruktion ergänzt. In Anlehnung an das ursprüngliche Gebäude erhält das Gebäude durch diesen Eingriff einen Teil seines anfänglichen Charakters zurück und gliedert sich volumetrisch wieder in sein Umfeld ein.
Die Fassade wird neu gedämmt und verputz. Die ursprünglichen Fenstergewände und Fassadenprofilierungen werden wieder aufgebaut. Der Ausdruck der Fassade sollen die zu Beginn herrschenden Komponenten und die alten Qualitäten des Gebäudes in einer modernen Art interpretiert und auf dem heutigen Stand der Technik modernisiert werden.
Architektur Umgebung
Im Bereich der Zufahrt werden neue Parkplätze und Veloabstellplätze projektiert. Wo nötig wird die Umgebung wieder instandgesetzt und erneuert. Die Wegführung im oberen Bereich wird so angepasst, so dass die Gartenanlage vom Erdgeschoss bis zum tiefer liegenden Gartengeschoss hindernisfrei begehbar ist. Das Wegnetz, welches zum unteren Tor auf die Hitzlisbergstrasse führt wird im belassen. Der grosszügige Grünraum soll für kleiner Spaziergänge und gemütliche Aufenthalte dienen.
Gebäudetechnik
Die Heizenergie wird durch 5 Erdsonden und einer Wärmepumpe erzeugt. Die Wärmeverteilung erfolgt über eine Bodenheizung. Das ganze Gebäude wird mit einer kontrollierten Lüftung ausgestattet. Der Monoblock ist im Estrich des neuen Dachstuhles angeordnet. Das Steildach wird mit einer vollintegrierten Photovoltaikanlage bedeckt.