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- Allergische Reaktion mit Rötung an der Einstichstelle der Nadel bei Injektion der Hormone.
- Ovarielles Überstimulationssyndrom mit Bildung von Ascites/Pleuraerguss («Wasser im Bauchraum/Brustkorb») mit thrombembolischen Komplikationen (Thrombose, Schlaganfall, Lungenembolie). Das Risiko liegt bei ca. 2 Prozent.
- Mehrlingsrisiko
In der Regel werden zwei Embryonen übertragen. Dies bedeutet dass das
Mehrlingsrisiko erhöht ist (Zwillinge 18 Prozent, Drillinge <1 Prozent). Eine Zwillingsschwangerschaft ist eine Risikoschwangerschaft und sollte wenn möglich vermieden werden.
- Risiko von Fehlbildungen
In grösseren Studien konnte gezeigt werden, dass das Risiko für Fehlbildungen bei
Paaren mit einer ungewollten Kinderlosigkeit per se leicht erhöht ist Das bedeutet es
besteht kein Unterschied ob die Schwangerschaft spontan oder nach künstlicher
Befruchtung entstanden ist.
- Krebsrisiko nach ovarieller Stimulation
Ob eine hormonelle Stimulation der Eierstöcke mit einem statistisch signifikanten und
klinisch relevant erhöhten Krebsrisiko einhergeht, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht
abschliessend zu beurteilen. Gemäss Datenlage ist die ungewollte Kinderlosigkeit ein
Risikofaktor für Gebärmutterhöhlen- und Eierstockkrebs. Die Sterilitätsbehandlung
scheint jedoch nicht mit einem erhöhten Risiko assoziiert zu sein. Das Brustkrebsrisiko
ist ebenfalls nicht erhöht.
- Risiko bei der Eizellentnahme
- Verletzung von Nachbarorganen (Blase, Darm, Blutgefässe)
- Nachblutung
- Infektion
Diese Risiken sind als sehr gering einzuschätzen.