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Der Gesetzgeber habe mit der Einführung der zweiten Säule im Pensionssystem, also den Pensionskassen, "halb Österreich zu Gefangenen gemacht," sagte Alfred Noll, Anwalt für die Pekabe, die Interessenvertretung für Pensionskassenmitglieder. Er will einen von 2600 Pekabe-Mitgliedern unterstützten Antrag beim österreichischen Verfassungsgerichtshof einbringen. Dieser soll prüfen, ob das Eigentumsrecht verletzt wurde.
"Es gibt für Pensionskassenberechtigte in Österreich keine Möglichkeit, ihre Ansprüche zu sichern oder darüber zu disponieren," sagte Noll. Er sprach sogar von einer "Sittenwidrigkeit der Verträge", die die Unternehmen mit den Pensionskassen abschließen, von denen im Endeffekt jedoch die Mitglieder profitieren sollten. Diese haben nach österreichischem Recht keinen individuellen Zugriff auf die angesparten Mittel. "Die Berechtigten aus den Verträgen sind gezwungen, der Vernichtung und Entwertung ihres Pensionskapitals zuzusehen."