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Als Diana am 29. Juli 1981 dem britischen Thronfolger, Prinz Charles, in der Londoner Westminster Abbey das Jawort gab, ahnte wohl niemand, wie tragisch die Ehe der beiden und letztlich auch ihr Leben enden würde.
Ich hatte das Gefühl, ein Lamm zu sein, das zur Schlachtbank geführt wird!
In der Nacht vor ihrer Hochzeit musste sich Diana übergeben. Aus Nervosität und aus Angst vor der Zukunft: «Ich war ganz, ganz ruhig, totenstill. Ich hatte das Gefühl, ein Lamm zu sein, das zur Schlachtbank geführt wird! Ich wusste es – und konnte nichts dagegen tun. Es war meine letzte Nacht in Freiheit», sagte sie einst in einem Interview.
Charles' Geliebte war selbst bei der Hochzeit
Was die Kameras damals zwar einfingen, aber was niemand richtig interpretierte: Der Prinz vergass sie vor dem Altar zu küssen, er trug keinen Ehering und seine Geliebte, Camilla Parker-Bowles, sass in der Kirche. Mit ihr soll der Prinz sogar in der Nacht vor der Hochzeit Sex gehabt haben.
Warum Charles dennoch Diana heiratete, weiss nur er. Sicher ist, Diana war bis über beide Ohren in den 13 Jahre älteren Mann verliebt. Er wiederum brauchte vermutlich Erben von einer blaublütigen Jungfrau. Und das war Diana damals.
Mit der Geburt ihrer Söhne William (21. Juni 1982) und Harry (15. September 1984) war diese Pflicht erfüllt und damit endete laut Insidern auch das intime Verhältnis zwischen den beiden.
Es ging mir sehr schlecht. Ich wollte mir die Pulsadern aufschneiden.
Diana wurde immer depressiver und bekam Bulimie. Charles hingegen spielte Polo und traf sich immer häufiger mit seiner Dauergeliebten Camilla.
«Ich wurde furchtbar dünn. Es ging mir sehr schlecht. Ich wollte mir die Pulsadern aufschneiden», verriet sie später in einem Interview. Sie konsultierte Psychiater. Man setzte sie auf Valium. Der Anfang vom Ende der Ehe zwischen Diana und Charles.
Trennung nach elf Jahren Ehe
Am 9. Dezember 1992 verkündete Premierminister John Major im Unterhaus die Trennung mit den Worten, die Eheleute hätten nicht die Absicht, sich scheiden zu lassen und würden weiterhin in vollem Umfang an der Erziehung ihrer Söhne mitwirken.
Danach war Diana hauptsächlich damit beschäftigt, ihre Berühmtheit möglichst erfolgreich zu vermarkten und sich karitativ zu engagieren.
Liebestechnisch blieb Diana nicht lange allein. Sicher überliefert ist, dass sie sich im Herbst 1995 in den pakistanischen Herzchirurgen Hasnat Khan verliebt hatte. Es kam jedoch zur Trennung, weil sie heiraten wollte und er nicht.
Das Skandal-Interview
In der Zwischenzeit bröckelte ihr positives Image. Ihr wurde angekreidet, dass auch sie aussereheliche Affären hatte.
Mit einem Interview wollte sie das Bild wieder zu ihren Gunsten verändern. Sie wollte wieder als die Frau angesehen werden, die trotz vieler Anfeindungen stets Haltung bewahrt und nie eine Scheidung gewollt hatte. Am 5. November 1995 empfing sie im Kensington Palace den BBC-Journalisten Martin Bashir.
Diana zum Interview gedrängt
Am 7. April 1996 enthüllte die «Mail on Sunday», dass sich der BBC-Journalist Bashir mit Hilfe von gefälschten Dokumenten Zugang zu Prinzessin Diana verschaffte hatte, um sie zu dem Interview zu überreden. Erst 2020 beantragte die BBC einen Untersuchungsbericht beim ehemaligen ranghohen Richter Lord Dyson. Dieser erschien am 20. Mai 2021 und bestätigte, dass Diana getäuscht wurde.
Dabei verriet sie intime Details ihrer Ehe mit Prinz Charles. Ein Aufschrei ging durch Grossbritannien.
Tod in Paris
1997 muss Diana den Unternehmer Dodi Al-Fayed kennengelernt habe. Sie verbrachte den Sommer mit ihm. Es sollte Dianas letzte Liaison sein. Am 30. August 1997 starben die beiden bei einem Autounfall in Paris auf der Flucht vor Paparazzi.
Zu Ehren ihrer Mutter enthüllten William und Harry am 1. Juli eine Statue auf dem Gelände des Kensington-Palasts, wo Diana zuletzt gelebt hatte.