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Solartechnik
Die Sonne liefert uns ihre strahlende Wärme frei Haus - und völlig kostenlos. Was liegt da näher als diese Energie umweltverbessernd und ressourcenschonend zu nutzen?
Es gibt zwei Varianten zur Nutzung der Sonnenenergie. Das ist zum einen die thermische Solaranlage zur Warmwasserbereitung und/oder Heizungsunterstützung und zum anderen die Photovoltaikanlage zur Erzeugung von Strom.
Thermische Solaranlage
Thermische Solaranlagen werden zur Warmwasserzubereitung und Heizungsunterstützung errichtet. Bei Anlagen, die heizungsunterstützend arbeiten sollen, werden in der Regel Pufferspeicher eingesetzt, die die überschüssige Wärme aufnehmen und mit einer weiteren Wärmequelle (Brennwertkessel, Holzvergaseranlage, Wärmepumpe usw.) gekoppelt sind.
In der Schweiz kann eine Solarwärmeanlage in den Sommermonaten bis zu 100% des Warmwasserbedarfs decken. In den übrigen Monaten ist eine Zusatzenergie notwendig.
Eine besonders umweltfreundliche und platzsparende Lösung stellen installierte Erdgasheizungen mit Brennwerttechnik und Solarkollektoren dar. Der Warmwasserspeicher wird dann von der Sonne und dem Heizkessel erwärmt.
Es kommen verschiedene Arten von Kollektoren zum Einsatz. Dies sind bspw. Flach- oder Vakuumröhrenkollektoren.
Des Weiteren wird ein Solarspeicher benötigt. Auch hier gibt es verschiedene Arten (bivalenter Speicher mit zwei Rohrwendeln, bivalenter Speicher mit Thermosiphontechnik, Kombispeicher, Pufferspeicher, u.a.) und Möglichkeiten des Anschlusses.
Als weitere Systemkomponenten ist eine Solarkompaktstation bestehend aus Umwälzpumpe, Armaturen und Solarregelung, sowie die Verrohrung zwischen Kollektor und Solarkompaktstation notwendig. Für die Verrohrung werden meist vorgefertigte Systemrohre verwendet. Dies ist ein isoliertes Doppelrohr mit integrierter Sensorleitung.
Eine Solaranlage für die Brauchwassererwärmung lässt sich fast überall installieren. Für den Warmwasserbedarf eines Vier-Personenhaushaltes reicht eine Kollektorfläche von vier bis sechs Quadratmetern aus. Diese sollte möglichst nach Süden, Südwesten oder Südosten ausgerichtet sein. Der Ort für die Aufstellung kann das Hausdach, die Garage oder auch die Balkonüberdachung sein.
Am meisten Sonnenwärme liefert die Solaranlage, wenn der Neigungswinkel des Kollektors etwa 45 Grad beträgt und keine Bäume oder andere Gebäude die Fläche beschatten. Um Kosten zu sparen und Energieverluste zu vermeiden, sind kurze Leitungswege vom Kollektor zum Warmwasserspeicher vorteilhaft. Auch sollten Waschmaschine (wenn möglich) und Geschirrspüler an das Warmwasser angeschlossen werden.
In Abhängigkeit von örtlichen Gegebenheiten und dem Kundenwunsch wird von uns ein entsprechendes Konzept mit möglicher Ertragsberechnung erarbeitet. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot.
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