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Die Mittelthurgaubahn war in ihrer gut 90 Jährigen Geschichte immer ein Sonderfall. Die Strecke Wil SG-Emmishofen (Heute Kreuzlingen) war eine der letzten Eisenbahnstrecke die noch mit Dampflokomotiven betrieb wurden.
11. August 1890
Gründung des Initiativkomitee in Kreuzlingen
14 November 1901
Einreichung Konzession Gesuch
19. Dezember 1902
Erteilung Konzession
24. Dezember1903
Das Staatsministerium des Großherzogtum Baden sichert dem Initiativkomitee die einfahrt in den Bahnhof Konstanz zu
1906
Vereinbarung für einen 15 Jährigen betriebsvertrag mit der Westdeutschen Eisenbahngesellschaft in Köln, Verhandlungen mit Kanton und Gemeinden über zeichnen von Aktien
28. April 1908
Gründung der Mittel-Thurgau-Bahn Gesellschaft (MThB) mit Sitz in Weinfelden
10. September 1909
Erster Spatenstich zwischen Weinfelden und der Thur
31. März 1910
Baubeginn Bussnanger-Viadukt
18. Dezember 1911
Eröffnungsfeier der Mittelthurgau Bahn
20. Dezember 1911
Aufnahme des offiziellen Fahplanmässigen Betrieb
1.Juli 1912
Die Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik in Winterthur lieferte die ersten eigenen Dampflokomotiven für die MThB ab.
31. Januar 1931
Betriebsvertrag läuft aus. Neuer Betriebsvertag mit Vereinigte Kleinbahnen Aktiengesellschaft in Berlin, sie ist die Rechtsnachfolgerin der Westdeutschen Eisenbahngesellschaft.
1931
Die Vereinigten Kleinbahnen AG verkauften ihre Beteiligung an der Mittel – Thurgau- Bahn an das Rotterdamer Unternehmen.
1937
Das Niederländische Unternehmen wird liquidiert, die Beteiligungen an der MThB gehen teilweise an die Aktiengesellschaft für Verkehrswesen in Berlin und an eine Südafrikanische Firma. Zeitweise wurden Inhaberaktien in London bei der Midland Bank Ltd. Kodiert.
August / September 1939
Betriebsvertrag wird mit der VKA sistiert
20.12.1941
Erster „eigener“ Dieseltriebwagen geht in Betrieb
1943
Die Sistierung, des Betriebsvertrag mit der Vereinigten Kleinbahnen AG wird aufgehoben.
1. Januar 1950
Heinrich Hürlimann der zugleich Direktor der benachbarten Frauenfeld Wil Bahn war, übernahm die Betriebsleitung der Mittelthurgau Bahn
Ende 1950
Der Betriebsführungsvertrag mit der Vereinigten Kleinbahnen AG wird gelöst.
24. September 1965
Offizielle Inbetriebnahme des elektrischen Betrieb der Mittelthurgau Bahn
29. Mail 1994
Die Hegau Bodensee Bahn, bekannt unter dem Namen Seehas nimmt den Betrieb auf der Strecke Konstanz, Radolfzell, Singen nach Engen auf.
27. August 1996
Das deutsche Eisenbahn-Bundesamt erteilt der Mittelthurgau Bahn (Deutschland) GmbH die Zulassung als Eisenbahn Verkehrsunternehmung
2. September 1996
Im Auftrag des Landkreis Konstanz wird das Seehäsle In Betrieb genommen.
1.Juni 1997
Mittelthurgau Bahn übernimmt von der SBB, die Strecke von Schaffhausen nach Romanshorn sie ist ein Teil der sogenannten Seelinie.
1.Juni 1997
Neue Haltestell Tägerschen zwischen Bettwiesen und Tobel-Affeltrangen in betrieb genommen
1.November 2000
Ankündigung von SBB und MThB für eine gemeinsame Tochtergesellschaft
15. Dezember 2002
Thurbo AG übernimmt MThB Stammlinie inklusiv Depot in Weinfelden.
1.August 2003
SBB übernimmt von der Thurbo AG die Depotwerkstatt der ehemaligen Mittelthurgaubahn in Weinfelden
28. Dezember 2006
Die Mittelthurgaubahn AG wird aus dem Handelsregister gelöscht.
Ende Oktober 2007
Schliessung des ehemaligen Depot, der MThB das nach dem Zusammenbruch von der Thurbo und später von den SBB weiterbetrieben wurde. Der Unterhalt an den Gelenktriebwagen der Thurbo AG, wird in Oberwinterthur Konzentriert.
1. Januar 2019
Infrastruktur wird Rückwirkend auf den 1. Januar an die SBB übertragen
Bildquellen
- Dampflokomotive MThB: Peter Sutter, Archiv Tramclub Basel
- Mittelthurgaubahn Wismar Triebwagen: Peter Sutter, Archiv Tramclub Basel
- Dieseltriebwagen vor dem Depot Weinfelden: Peter Sutter, Archiv Tramclub Basel
- GTW-Seelinie: © Felix Meier