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Kritik SZ von Silvia Rietz
Henri Sigfridsson (geb. 1974 in Turku, Finnland) lebt seit 1995 in Köln. Nach seinen Studienzeiten in Fnnland studierte er seit Herbst 1995 bei Prof. Pavel Gililov an der Kölner Musikhochschule. Von 1995 bis 1997 studierte er auch an der "Franz Liszt"-Musikhochschule in Weimar bei Prof. Lazar Berman.
Sigfridsson nahm an vielen Wettbewerben erfolgreich teil. 1994 gewann er den 1. Preis im internationalen "Franz-Liszt-Wettbewerb" in Weimar und 1995 in "The Nordic Soloist Competition". Im Juli 2000 hat Sigfridsson einen 2. Preis und den Publikumspreis im renommierten Geza Anda-Wettbewerb in Zürich bekommen. Außerdem hat die Mozart-Gesellschaft in Dortmund ihn als Stipendiaten für die Saison 2002 gewählt.
Sigfridsson erhielt einen der größten Kulturpreise in Finnand, den ABOA-Preis, 1996 war er der Nachwuchskünstler der finnischen Festspiele. Als Solist spielte er mit den bedeutendsten finnischen Orchestern und Rezital-Konzerte in fast allen finnischen Musikfestspielen.
Nach seinem sehr erfolgreichen Bayreuth-Debut 1995 gab er z.B. beim Klavierfestival Ruhr, im Konzerthaus Berlin und mit vielen europäischen Sinfonieorchestern wie Tonhalle-Orchester in Zürich, MDR-Orchester, Orchestre National de Lille, Weimarer Staatskapelle und Philharmonie Thüringen unter der Leitung von Vladimir Ashkenazy, Lawrence Foster, Howard Shelley, Volker Schmidt-Gertenbach und Georg Alexander Albrecht. In der Saison 2000/01 gastierte Sigfridsson u.a. bei Festivals in St. Petersburg (Musical Olympus), Bad Kissingen (Bad Kissinger Sommer), Augsburg Mozart-Festival, Krakau Chopin-Festival, Nagano International Music Festival und in der Konzert-Serie "best of NRW".
2002 wird Sigfridsson sein Tokyo Debut-Rezital geben und u.a. bei den Luzerner Festwochen, beim Chopin Festival in Lyon und bei vielen anderen Festivals in ganz Europa gastieren.