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Quelle: tvo
2021 wurden auf Thurgauer Gewässern 33 Unfälle gezählt, im Vorjahr waren es 16 gewesen. Erneut seien aussergewöhnlich viele Freizeitsportlerinnen und -sportler unterwegs gewesen, heisst es in der Mitteilung der Seepolizei vom Dienstag.
Sechs Unfälle endeten tödlich. Im Februar starb eine Frau beim Versuch, ihren Hund aus der Thur zu retten. Nach einer Kollision mit einem Kursschiff kam im April eine Taucherin auf der Hochrheinstrecke ums Leben. Im Juli starb eine Frau beim Schwimmen im Bodensee. Im August konnte ein Mann nur noch tot aus der Sitter geborgen werden und Mitte September ertranken zwei Personen beim Schwimmen auf der Hochrheinstrecke.
Die Seepolizei musste bei 135 Notfällen ausrücken, und konnte dabei 180 Personen retten, die das Ufer nicht mehr aus eigener Kraft erreicht hätten. 107 Boote mussten geborgen werden. Einen Rettungseinsatz gab es auch auf der Thur: Die Flussrettungs-Spezialisten brachten einen Mann, der sich an einem Gebüsch festhielt, leicht verletzt ans Ufer.