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In den letzten dreißig Jahren sind Ausbrüche von Viruserkrankungen viel häufiger geworden als früher. Gleichzeitig ist eine Pandemie einer neuen Infektionskrankheit, die durch COVID-19 verursacht wird, bereits alltäglich geworden. Das Wuhan-Virus, das durch Husten oder Niesen sehr schnell von Mensch zu Mensch übertragen wird, überlebt außerhalb des Körpers nicht lange. Daher erfordert seine Verbreitung die Nähe von Menschen zueinander.
Eine ähnliche Situation ergab sich 2014 während der Epidemie des Ebola-Virus, das nur durch engen Kontakt mit einer infizierten Person übertragen werden konnte. Auch das Zika-Virus, das von Stechmücken übertragen werden kann, breitet sich in dicht besiedelten Gebieten schneller aus. Aber nicht alle ähnlichen Krankheiten werden auf diese Weise übertragen. Natürlich haben sich die Ansätze zur Behandlung von Massenkrankheiten im Laufe der Zeit verändert und deutlich verbessert, denn in den modernen Labors haben die Spezialisten bessere Chancen, einen Impfstoff gegen die Krankheit zu entwickeln.
Die berühmtesten Epidemien des zwanzigsten Jahrhunderts
In der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts begann eine weltweite Krise. In den Gebieten, in denen militärische Operationen stattfanden, wurden Ausbrüche verschiedener Epidemien verzeichnet, darunter:
- Typhus;
- Scharlach;
- Masern;
- Pest.
Aber zu diesem Zeitpunkt waren die Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung bereits bekannt, so dass es den Ärzten gelang, sie schnell zu überwinden. Eine der größten Epidemien ereignete sich im Jahr 1918. Sie wurde im Volksmund Spanische Grippe genannt und begann in Europa. Zu dieser Zeit fand eine große Völkerwanderung statt, und mit ihr verbreitete sich auch die Spanische Grippe. Nach dem Ersten Weltkrieg kehrten die Soldaten nach Hause zurück und brachten die Infektion mit.
Für die Bevölkerung Indiens und Afrikas war es besonders schwierig, da es in diesen Ländern keine Gesundheitsdienste gab.
Veränderungen bei der Behandlung von Massenkrankheiten
Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts entstanden in den entwickelten Ländern nationale Gesundheitsdienste. Die Mediziner verbesserten ihr Wissen und entwickelten verschiedene Impfstoffe, mit denen gefährliche Infektionen wirksam bekämpft werden konnten. Zu dieser Zeit begannen sich auch die sanitären Einrichtungen zu verbessern und zu verstärken. Die persönliche Hygiene wurde zur Norm.
Seitdem hat sich die Behandlung von Massenkrankheiten erheblich verändert. Heute sind Medikamente entwickelt worden, die nicht nur helfen, eine schwere Krankheit zu überwinden, sondern auch deren Auftreten zu verhindern. Die meisten von ihnen zielen darauf ab, das Immunsystem zu unterstützen. Es ist in der Lage, Fremdkörper und Zellen, einschließlich pathogener Bakterien und Viren, selbstständig zu erkennen und zu bekämpfen.
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