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Vor drei Jahren wurde bei dem Jungen eine spastische Kinderlähmung sowie geistige Zurückgebliebenheit diagnostiziert. Der Junge wurde ins Kinderheim für mehrfachbehinderte Kinder von Stepowoje in der Region Nikolajew gebracht. Der damals Vierjährige war klein, verschüchtert und er blickte wie ein gehetztes Tier um sich, aus seinen Augen sprach die nackte Angst. Das bisherige Leben des kleinen Andrej ist leidvoll: Nachdem seine Mutter verstorben war, befand er sich in der alleinigen Obhut seines schwer alkoholkranken Vaters. Dieser vernachlässigte das Kind, weshalb ihm die Behörden den Jungen wegnahmen. Kurz darauf verstarb auch der Vater.
Inzwischen hat der Junge gelernt, einige einsilbige Wörter auszusprechen. Er kann nicht selbst gehen, sondern bewegt sich nur mit Hilfe der Arme fort. Doch auch die Hände sind nicht normal entwickelt, er kann nur grosse Gegenstände halten. Die Behandlung des kleinen Patienten ist zeit- und kostenintensiv. Das Heim verfügt nicht über die Mittel, um ihm die optimale Pflege zu ermöglichen. Andrejs Betreuerin Ljudmila Kapelischtschuk macht sich grosse Sorgen um den Jungen. Deshalb ruft sie über SOS GERASJUTA barmherzige Menschen zu einer Spende auf.