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An diesem Wochenende waren die letzten beiden Spielrunden der regulären Saison. Dabei mussten die GC Herren am Samstag gegen Olten und am Sonntag gegen Rotweiss Wettingen antreten.
Das Spiel gegen Olten war für die Zürcher wie ein Cupspiel. Mit einem Sieg hätte man den letzten Playoff-Platz mit hoher Wahrscheinlichkeit sichern können. Bei einer Niederlage hätte man den Einzug in die Halbfinale nicht mehr in eigener Hand. Dementsprechend stimmte Trainer Ron Stöckli die Spieler auch auf dieses Spiel ein.
Das Spiel startete auf beiden Seiten harzig, und GC sowie Olten konnten sich keine wirklichen Torchancen erarbeiten. Gegen Ende der ersten Halbzeit schafften zwar beide Teams sich mehr in der gegnerischen Hälfte festzusetzten, was zu Strafecken führte, doch konnten keine Treffer erzielt werden.
In der zweiten Halbzeit wollten die Zürcher aggressiver starten als am Schluss der ersten Halbzeit, doch die Oltner konnten nach einer Unachtsamkeit im Verteidigungsverhalten der Zürcher den ersten Treffer erzielen. GC wirkte nach dem Gegentreffer etwas wacher und entschlossener als zuvor und man konnte einige gute Chancen, darunter einige Strafecken, erspielen, doch das Tor wollte einfach nicht fallen. Je länger das Spiel dauerte, desto offensiver mussten die Zürcher spielen, was den Gästen mit den schnellen Stürmern einige Konterchancen eröffnete. Aus einem dieser Gegenstösse konnten die Oltner eine Strafecke herausholen, welche sie über eine Linksvariante versenken konnten. Trotz dem derben Rückschlag ca. 7 Minuten vor Ende der Spielzeit wollten die Hoppers sowie die vielen lauthals unterstützenden Fans dieses Spiel nicht verloren geben. Die Zürcher setzten alles auf eine Karte und ersetzten den Schlussmann Fabian Starsich durch einen elften Feldspieler. Und tatsächlich, kurz nach dem Wechsel konnte Jasper van Tilburg den Ball im gegnerischen Tor unterbringen. GC drückte die Gegner weiter in die eigene Hälfte und konnte nach einer Balleroberung im Mittelfeld eine Strafecke herausspielen. Da die bisherigen Direktschüsse bei den Ecken keine Erfolge brachten, versuchte man sein Glück mit einer Variante. Captain Roman Richner täuschte wieder einen Direktschuss an, legte den Ball dann aber auf den zweiten Schützen Luca Sommavilla auf, der diesen in den Maschen versenkte und zum 2:2 ausgleichen konnte. Dieser Treffer geschah kurz vor dem Endpfiff und man musste / konnte noch ins Penalty-Schiessen. Leider konnte nur Roman Richner einen zählbaren Treffer verbuchen, während die Oltner, trotz starker Leistung von GC Keeper Fabian Starsich, zwei Treffer erzielen und das Spiel im Shootout gewinnen konnten.
Nach dieser Niederlage war die Ausgangssituation für die Zürcher nicht gerade aussichtsreich. Olten, Lugano und GC hatten alle 18 Punkte, wobei Olten das beste Torverhältnis hatte. Zudem war auch der nächste Gegner von GC, der Tabellenerste Rotweiss Wettingen, nicht gerade eine einfache Aufgabe. Doch mit einer guten Leistung und etwas Wettkampfglück bei den Spielen zwischen Olten und Lausanne sowie Servette und Lugano, konnte man noch von den Playoffs träumen. Doch dafür musste zwingend ein Sieg her.
Dementsprechend motiviert gingen die Zürcher in dieses Spiel. Trotz einigen Blessuren vom Vortag war die Vorgabe von Ron Stöckli klar. Das Mittelfeld und die Stürmer müssen viel anlaufen, um die Spieler von RWW vor eine Aufgabe zu stellen. Dies gelang GC gar nicht so schlecht, doch vor dem Kreis war man - wie so oft in dieser Saison - nicht zwingend genug. So geschah es auch, dass die Wettinger den ersten Treffer erzielen konnten. Dies war dann auch der Halbzeitstand. Trainer Ron Stöckli und Goali-Trainer Raphael Fux stimmten das Team ein, nochmals alles zu geben, denn in diesem Spiel war an sich einiges drin.
Die beiden Teams spielten ziemlich auf Augenhöhe und kurz vor den Vierteln war meist für beide Schluss. Doch je länger das Spiel dauerte, desto vermehrt merkte man bei den Zürchern die Müdigkeit aus den bestrittenen Spielen und die Wettinger kamen vermehrt zu Torchancen, aus denen sie dann auch zwei weitere Treffer verbuchen konnten. GC konnte an diesem Tag leider nicht mehr den gleichen Effort in der Schlussphase aufbringen wie am Tag zuvor, und man verlor das Spiel mit 0:3.
Mit dieser Niederlage war klar, dass GC nächstes Wochenende gegen Black Boys in den Playouts antreten muss. Am Samstag findet das Hinspiel in Genf und am Sonntag das Rückspiel in Zürich statt. Über eine laute Fanbase, wie sie bereits an diesem Wochenende im Hardhof anzutreffen war, würden sich die GC Herren sehr freuen.