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Kein Gymkhana und zurück zu den Wurzeln der Rallye-Spiele: Warum hat sich Codemasters bei "DiRT Rally" eigentlich für diesen Richtungswechsel entschieden?
Mit "DiRT Rally" kehrt Codemasters zurück zu den Wurzeln der Serie, denn in den letzten Ablegern haben klassische Rallye-Events eine immer geringere Bedeutung gespielt. Aber warum hat Codemasters bei "DiRT 3" oder "DiRT Showdown" verstärkt auf Events wie Gymkhana oder das Destruction Derby gesetzt? Der Lead Designer Paul Coleman sagte dazu: "Als wir DiRT 3 gemacht haben, wurde der Rallye-Sport immer kleiner. Der Sport war in einer Talfahrt: Es gab in den letzten 10 Jahren immer denselben Weltmeister und es war vor dem Start der Saison fast schon vorherbestimmt, wer sie gewinnen würde."
In dieser Zeit war Ken Block mit seinen Gymkhana-Videos sehr beliebt, weswegen es für Codemasters sehr viel Sinn gemacht hat, auf dieses Element zu setzen. Dennoch haben sich die Fans schon seit "DiRT 2" gewünscht, dass Codemasters zurück zum klassischen Rallye-Sport geht. "DiRT 3 war ein bisschen zweigeteilt. Wir hatten wegen dem grossen Anteil von Gymkhana einige Gegenreaktionen von unseren Fans bekommen," so Paul Coleman.
Und warum gibt es in "DiRT Rally" jetzt gar kein Gymkhana mehr? Ken Block hat den Vertrag mit Codemasters nicht verlängert, da er zu Electronic Arts und "Need for Speed" weitergezogen ist. Codemasters darf den Gymkhana-Begriff demnach nicht verwenden und es durch etwas anderes zu ersetzen, hätte laut Paul Coleman zu gekünstelt gewirkt. Es gab seit "DiRT 3" insgesamt eine Reihe von Umständen, die dazu geführt haben, dass sich Codemasters gegen Gymkhana entschieden hat. Paul Coleman schliesst jedoch nicht aus, dass das Gymkhana-Gameplay irgendwann zurück kommen könnte.
"DiRT Rally" wird am 5. April 2016 für die Xbox One und die PlayStation 4 erscheinen. Die PC-Version ist bereits erhältlich.