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Es war gegen Ende des ersten Jahrtausends, als Adalbert, der Sohn von Graf Bero von Lenzburg, auf der Jagd im Zweikampf mit einem Bären starb. Am Unglücksort liess Bero im Gedenken an seinen Sohn eine Kirche bauen. So berichtet die alte Sage über die Anfänge von Beromünster.
Das jetzige Münster stammt in seinen Grundzügen aus dem Jahre 1036 und ist Grabstätte der Lenzburger Grafen. Dank grosszügiger Schenkungen dieser Grafen an die kirchliche Stiftung wuchs das Bero-Münster zu einem kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum.
Rund um die Kirche bauten die meist adeligen Chorherren, es waren Weltpriester ohne Zugehörigkeit zu einem kirchlichen Orden, ihre Wohnhäuser.
Am Fusse des Kirchhügels entstand bald der Marktflecken, daher noch heute Flecken und nicht Stadt genannt. Hier wohnten die Stiftsbeamten, Handwerker, Kaufleute und Bauern.