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Suchen im Internet
"Everything you need to know is on
the Internet. You just can't find it."
Anonymous
Ein großer Vorteil des Internet ist, daß man dort Dokumente schnell und einfach publizieren kann. Für den Publikationsprozeß und die publizierten Inhalte ist allein der Autor verantwortlich. Die Qualität der angebotenen Inhalte ist daher sehr unterschiedlich. Das WWW als Teil des Internet bietet eine große Menge an wissenschaftlichen Informationen. Forschungsberichte, Seminarunterlagen, Dissertationen, akademische Schriften jeglicher Fachdisziplin sind schnell und mit einem sehr hohen Aktualitätsgrad verfügbar. Auch zahlreiche Broschüren, Arbeitsberichte, Protokolle von Vereinen, Verbänden und Parteien sind über das Internet schnell und aktuell zu bekommen. Die wichtigsten Probleme bei der Informationssuche sind:
- die fehlende Organisation: es gibt keine zentrale Koordination oder Kontrolle, wer, wo, was und wie veröffentlicht. Das ist aus Sicht des Suchenden zwar bedauerlich, ist aber andererseits ein wesentlicher Garant für die Vielfalt der Angebote und den leichten Zugang für alle potentiellen Anbieter.
- die fehlende Strukturierung: eine 'Veröffentlichung' im Internet kann ein kurzer Text, eine Grafik, ein ganzes Buch oder eine gigabytegroße Datenbank sein - aber all diese verschiedenen Veröffentlichungsweisen stehen gleichberechtigt nebeneinander, ohne daß eine Vorauswahl möglich ist. Informationen über solche Veröffentlichungen stehen meist nicht für eine gezielte Suche zur Verfügung (z. B. Inhaltsangaben, Informationen über Autor, Erstellungsdatum, Quellen etc.).
- die Beliebigkeit: ob eine Information im Internet zu finden ist, ist oftmals Zufall und hängt davon ab, ob jemand Zeit, vielleicht auch Geld, in jedem Fall aber ein Interesse daran hat, sie zu verbreiten.
- die Dynamik: täglich kommen neue Angebote im Internet hinzu, und das, was einmal existiert hat, kann wieder verschwinden, verändert, gelöscht oder verschoben werden.