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Bildungsstandards
Die nationalen Bildungsstandards leisten einen Beitrag zur gesamtschweizerischen Harmonisierung der Unterrichtsziele der obligatorischen Schule. Zudem sind sie eine Grundlage für die Überprüfung der Qualität des Bildungssystems im Bereich der obligatorischen Schule und werden in Zukunft in das nationale Bildungsmonitoring einfliessen.
Die Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS-Konkordat) bildet die rechtliche Basis für die Entwicklung und die Anwendung von nationalen Bildungsstandards.
Das HarmoS-Konkordat benennt zwei Arten von Bildungsstandards:
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Leistungsstandards (Art. 7 Abs. 2 lit. a) beschreiben fachbezogene Kompetenzniveaus, die von den Schülerinnen und Schülern zu erreichen sind. Sie sind mess- und überprüfbar. Leistungsstandards in Form von Grundkompetenzen sind für vier Fachbereiche (Schulsprache, Fremdsprachen, Mathematik und Naturwissenschaften) entwickelt worden. Die Grundkompetenzen beschreiben grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie grundlegendes Wissen, welche/welches die Schülerinnen und Schüler zu einem bestimmten Zeitpunkt der obligatorischen Schule erwerben müssen. Grundkompetenzen sind Mindestanforderungen: Praktisch alle Schülerinnen und Schüler sollen diese Anforderungen erreichen. Die Grundkompetenzen sind Ziele für einen Teil der schulischen Bildung. Die Gesamtheit der Bildungsziele wird in den sprachregionalen Lehrplänen festgehalten.
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Andere Standards (Art. 7 Abs. 2 lit. b) umschreiben Bildungsinhalte oder Bedingungen für die Umsetzung im Unterricht bzw. die Möglichkeiten und Ressourcen, die für das Lernen zur Verfügung gestellt werden.
Die Einführung der aktuell vorliegenden nationalen Grundkompetenzen ist ein mehrjähriger Prozess, welcher über die sprachregionalen Lehrpläne erfolgt. Die Arbeiten dazu sind im Gange. Es können auch für weitere Fächer Standards entwickelt werden.