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Viele Menschen haben keine Ahnung, welche Auswirkungen die Nahrung auf unseren Körper und unseren Geist hat. Oft lassen wir uns von Artikeln leiten, die wir irgendwo gelesen haben, oder von anderen Menschen, die uns etwas erzählen. Das führt dazu, dass wir oft nicht das essen, was unser Körper braucht.
Und das, obwohl unser Körper ständig zu uns spricht. Aber wir wissen oft nicht wirklich, wie wir zuhören sollen. Alles, was wir in den Mund nehmen, löst eine Reaktion aus. Vor allem, wenn es sich um etwas handelt, das nicht gut für uns ist. Unser Körper kann darauf z.B. mit Heisshungerattacken, Migräne, Gewichtszunahme, Schlaflosigkeit, Diabetes Typ 2, Fettleber, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und vielem mehr reagieren.
Oft ist es nicht einmal unsere Schuld, dass wir falsch essen, sondern die der schönen Marketingkampagnen der grossen Lebensmittelkonzerne. Wir lassen uns gerne von falschen Behauptungen in die Irre führen wie: "Du solltest niemals das Frühstück ausfallen lassen"; "Reiswaffeln und Fruchtsaft sind gut für dich"; "Du brauchst Zucker, um Energie zu tanken"; "Fett ist schlecht für dich"; "Sich nachmittags müde zu fühlen ist ganz normal, trink einfach einen Kaffee" usw.
Glukose
Glukose ist die Hauptenergiequelle unseres Körpers. Den grössten Teil davon bekommen wir über die Nahrung und er wird über das Blut zu unseren Zellen transportiert. Die Glukosekonzentration in unserem Blut kann im Laufe des Tages stark schwanken. Starke Spitzen und Tiefen dieser Konzentration haben Auswirkungen auf unsere Stimmung, unseren Schlaf, unser Gewicht, unsere Haut, unser Immunsystem, unser Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und vieles mehr.
Wenn du viele Spitzen hast, ist die Wahrscheinlichkeit grösser, dass du unter Gehirnnebel (Brain fog/Hirnleistungsstörungen) leidest; wenn du starke Tiefen hast, bist du wahrscheinlich oft müde und wenn du eine Achterbahnfahrt von schnell aufeinanderfolgenden Spitzen und Tiefen hast, ist die Wahrscheinlichkeit grösser, dass du Heisshungerattacken bekommst.
Und nicht nur die oben genannten Nebenwirkungen können sehr belastend sein, sondern jeder starke Schwankung des Blutzuckerspiegels lässt uns auch altern. Deshalb ist es sehr wichtig, unseren Blutzuckerspiegel so stabil wie möglich zu halten.
Ist dein Blutzuckerspiegel gestört?
Um das herauszufinden, beantworte die folgenden Fragen:
- Hat dir dein Arzt gesagt, dass du abnehmen sollst?
- Würdest du gerne abnehmen, aber es gelingt dir nicht?
- Ist dein Bauchumfang zu gross (Männer >102cm; Frauen >88cm)?
- Leidest du unter extremen Heisshungerattacken während des Tages?
- Fühlst du dich oft gereizt oder wütend, wenn du hungrig bist (Hangry)?
- Musst du alle paar Stunden etwas essen?
- Fühlst du dich zittrig, benommen oder schwindlig, wenn du später als gewöhnlich isst?
- Hast du oft Heisshunger auf Süsses?
- Fühlst du dich morgens und nachmittags oft müde?
- Brauchst du Koffein, um durch den Tag zu kommen?
- Schläfst du schlecht oder wachst du manchmal mit Herzklopfen auf?
- Leidest du unter Energietiefs, bei denen du ins Schwitzen gerätst oder dir übel wird?
- Leidest du unter Akne, Entzündungen oder anderen Hautkrankheiten?
- Leidest du unter Angstzuständen, Depressionen oder anderen Stimmungsstörungen?
- Leidest du unter Gehirnnebel (Brain Fog)?
- Leidest du unter Stimmungsschwankungen?
- Leidest du unter häufigen Erkältungen?
- Leidest du unter Sodbrennen oder Mageninfektionen?
- Hat dir schon einmal jemand gesagt, dass dein Blutzuckerspiegel erhöht ist?
- Bist du insulinresistent?
- Hast du Prä-Diabetes oder Typ-2-Diabetes?
- Hast du eine Herzerkrankung?
- Leidest du an einer nicht-alkoholischen Fettleber?
- Hast du das Gefühl, dass es dir besser gehen könnte, als du es jetzt tust?
Glukosesensor
Neben dem Blutzucker spielen auch andere Faktoren eine Rolle für unsere Gesundheit: Schlaf, Stress, Bewegung, emotionale Bindung, Gesundheitsvorsorge usw.
Neben dem Blutzucker ist es auch wichtig, auf Fett, Fruktose und Insulin zu achten (die beiden letzteren sind schwieriger zu überwachen). Glukose kann mit einem Glukosesensor gemessen werden. Die gute Nachricht ist, dass wenn dein Blutzuckerspiegel stabil ist, auch deine Fruktose- und Insulinwerte stabil sind. Das liegt daran, dass Fruktose in der Nahrung immer mit Glukose einhergeht und Insulin als Reaktion auf Glukose ausgeschüttet wird.
Da jeder Mensch einzigartig ist, können wir sehr unterschiedlich auf ein und dasselbe Lebensmittel reagieren. Und es gibt noch andere Faktoren, die bei der Reaktion deines Körpers auf Lebensmittel eine Rolle spielen. Um herauszufinden, worauf du gut oder schlecht reagierst, ist das vorübergehende Tragen eines Glukosesensors eine gute Lösung. Und nein, du musst dafür keinen Typ-2-Diabetes haben.
Neben dem Tragen des Sensors kann ich dir mit verschiedenen Tipps helfen, deinen Blutzuckerspiegel so konstant wie möglich zu halten.
Also buche jetzt einen Termin und finde heraus, wie dein Körper realtime auf Ernährung reagiert.