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Links: Asiatischer Marienkäfer mit dem typischen "M" auf dem Halsschild. Rechts: Larve dieser Marienkäferart (Foto: F. Marti).
Der Asiatische Marienkäfer stammt ursprünglich aus Japan und China. Da er grosse Mengen Blattläuse frisst und einfach gezüchtet werden kann, wurde er in den 1980er Jahren zur biologischen Schädlingsbekämpfung in Gewächshäusern nach Europa eingeführt. Von dort entwischte der Käfer und vermehrt sich seither in der ganzen Schweiz massiv im Freiland. Auch im Glarnerland hat sich der Asiatische Marienkäfer bereits überall verbreitet und ist sogar zuhinterst im
Tal auf Obersand, am Fusse des Tödis nachgewiesen worden. Wo er in Massen
auftritt, droht er die einheimischen Marienkäferarten zu verdrängen. Zudem kann er durch seinen intensiven Geruch bei der Weinernte Schäden anrichten.
Was tun bei einem Massenauftreten?
Auf der Suche nach einem Winterquartier sammeln sich Asiatische Marienkäfer vor allem im Herbst zum Teil in grossen Massen an sonnenbeschienenen Hausfassaden. Dies ist für die Menschen zwar lästig aber ungefährlich: die Marienkäfer stechen nicht und vermehren sich auch nicht im Haus.
Melden
Melden Sie uns den genauen Fundort und -zeitpunkt, wenn möglich mit Foto, damit wir die Vorkommen im Glarnerland erfassen können.
Weitere Informationen
Text: Naturzentrum Glarnerland, aktualisiert am 22.05.2017