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"Moonlight" gewinnt den Oscar für den besten Film. Emma Stone, Casey Affleck, Viola Davis und Mahershala Ali holen die Darstellerpreise. Damien Chazelle holt den Regie-Preis.
Die Verleihung im Dolby Theatre in Los Angeles war weniger die grosse La La Land-Show als man erwartet hatte. Zu Beginn verlor das Musical von Damien Chazelle einige überraschende Preise wie jenen für besten Schnitt an Mel Gibsons Hacksaw Ridge. Doch das Comeback begann mit den Awards in den Kategorien Musik und bester Song ("City of Stars"). Am Ende gab es sechs Auszeichnungen. Angetreten war man mit 14 Nominationen.
Für gut zwei Minuten dachte das Team hinter La La Land, dass man auch den Preis für den besten Film gewonnen hatte. Warren Beatty und Faye Dunaway verkündeten das Musical als den Gewinner in der Königskategorie. Die Produzenten befanden sich schon auf der Bühne und bedankten sich, als ein riesiger Bock bemerkt wurde. Beatty und Dunaway hatten den falschen Film verkündet. Auf dem Kärtchen stand klar leserlich das Drama Moonlight von Barry Jenkins. Beatty hätte laut eigenen Aussagen von einem Kärtchen abgelesen, welches Minuten zuvor Emma Stone für die beste Hauptdarstellerin verkündet hatte. Der Irrtum wurde geklärt und so konnte Jenkins mit seinem Team den Oscar für besten Film entgegennehmen. Was für ein Herzschlagfinale.
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