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Familienergänzende Kinderbetreuung kann aus verschiedenen Gründen in Anspruch genommen werden. Die Kosten einer familienergänzenden Kinderbetreuung sind als situationsbedingte Leistungen zu übernehmen, wenn
- die familienergänzende Kinderbetreuung zur Unterstützung des Hilfsprozesses notwendig und fachlich begründet ist
- die Kosten in einem sinnvollen Verhältnis zum erzielten Nutzen stehen und
- die Kosten mit dem Aufwand von nicht unterstützten Haushalten vergleichbar sind.
Zu beachten ist, dass verschiedene Betreiber von Kinderbetreuungsstätten, wie z.B. Kinderkrippen, Subventionen aus Mitteln der öffentlichen Hand erhalten. Dieser über Subventionen gedeckte Anteil an den Kosten stellt keine wirtschaftliche Hilfe dar. Allgemein gilt, dass grundsätzlich kostenlose Betreuungslösungen zu prüfen sind, bevor Fremdbetreuungskosten von der Sozialhilfe übernommen werden, wobei stets das Wohl des Kindes im Vordergrund zu stehen hat.
Bei stabilen Situationen ist für die Mittagessen ein angemessener Abzug beim Grundbedarf zu prüfen.