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Auf dem Programm stehen Lied-Perlen aus der Spätromantik sowie Paul Hindemiths «Lustige Lieder in Aargauer Mundart».
Die Sopranistin Regula Mühlemann (links) wurde in Adligenswil bei Luzern geboren. Sie studierte bei Prof. Barbara Locher an der Hochschule Luzern und sammelte schon früh am Theater der Stadt erste Erfahrungen auf der Opernbühne. Danach führten sie Engagements an das Teatro La Fenice nach Venedig, an das Opernhaus Zürich und das Festspielhaus Baden-Baden. Im Sommer 2012 gab sie ihr Debut bei den Salzburger Festspielen als Junge Papagena in der Oper «Das Labyrinth» von Peter von Winter.
In den vergangenen Spielzeiten sang Regula Mühlemann die «Serpetta» in einer Neuproduktion von Hans Neuenfels in Mozarts «La finta giardiniera» an der Staatsoper Berlin, den Isolier in Rossinis «Le Comte Ory» an der Seite von Cecilia Bartoli am Theater an der Wien und die Papagena in Mozarts «Zauberflöte» an der Opéra national de Paris und beim Festival d’Aix-en-Provence.
In einer Verfilmung des «Freischütz» von Carl Maria von Weber spielte und sang sie die Rolle des Ännchen, in einer weiteren Filmadaption von Glucks Oper «Orfeo ed Euridice» war Regula Mühlemann als Amor zu sehen. Die Saison 2017/18 begann sie mit ihrem Debut als Susanna in Mozarts «Nozze di Figaro» am Grand Théâtre de Genève, gefolgt von der Partie der Blonde in Mozarts «Entführung aus dem Serail» am Teatro San Carlo in Neapel. Mit Giovanni Antonini und dem Kammerorchester Basel sang Regula Mühlemann die Marzelline in konzertanten Vorstellungen von Beethovens «Fidelio», ausserdem die «Papagena» im Mozart-Zyklus des Festspielhauses Baden-Baden unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin.
Neben dem Opernrepertoire widmet sich Regula Mühlemann dem Liedgesang, namentlich in der Zusammenarbeit mit den Pianisten Tatiana Korsunskaya und Helmut Deutsch. Sie arbeitete mit Dirigenten wie William Christie, Simon Rattle, Daniel Harding, Pablo Heras-Casado, Ivor Bolton, Ingo Metzmacher und Václav Luks. Die Sopranistin trat beim Lucerne und dem Verbier Festival auf, bei den Osterfestspielen der Berliner Philharmoniker in Baden-Baden, im KKL Luzern, der Tonhalle Zürich und der Dresdner Frauenkirche. Im Sommer 2017 gab sie ihr Debut in den Vereinigten Staaten mit dem Chicago Symphony Orchestra und Manfred Honeck. Zu den weiteren Höhepunkten der vergangenen Spielzeiten zählen Schumanns «Das Paradies und die Peri» mit der Accademia Nazionale di Santa Cecilia und Maestro Daniele Gatti sowie konzertante Aufführungen von Mozarts «La clemenza di Tito» mit Joyce DiDonato und Rolando Villazón in Baden-Baden, bei denen Regula Mühlemann die Partie der Servilia interpretierte.
Ihrer ersten CD-Einspielung in Rossinis «Petite Messe solennelle» mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks folgte eine Aufnahme als Barbarina in «Le nozze di Figaro» unter Yannick Nézet-Séguin. Regula Mühlemann ist Exklusivkünstlerin der Sony Classical. Das von den Kritikern hochgelobte Debutalbum «Mozart Arias» gewann 2017 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Ihr zweites Album «Cleopatra – Baroque Arias» wurde im September 2017 veröffentlicht.
Die russische Pianistin Tatiana Korsunskaya (rechts) studierte am Tschaikowsky-Konservatorium ihrer Heimatstadt Moskau; ihre Lehrer waren Alexey Nasedkin und Michail Petukhov im Fach Klavier sowie Tigran Alikhanov in der Disziplin der Kammermusik. Sie schloss diese Zeit mit dem Diplom im Konzertfach Klavier, Kammermusik und Liedgestaltung mit Auszeichnung ab. Das Solistendiplom erhielt sie an der Musik-Akademie der Stadt Basel, wo sie ihr Studium bei Jürg Wyttenbach (Klavier), Gérard Wyss (Kammermusik) und Rolf Mäser (Hammerflügel) fortsetzte. Tatiana Korsunskaya vertiefte und spezialisierte ihre musikalische Ausbildung an der Schola Cantorum Basiliensis. Meisterkurse für Klavier führten sie zu den Pianisten Paul Badura-Skoda, Hans Leygraf, Homero Francesch und Lazar Berman und für Liedgestaltung zu Dietrich Fischer-Dieskau. Im Jahr 2000 gewann Tatiana Korsunskaya den Ersten Preis beim Internationalen Wettbewerb «Franz Schubert und die Musik der Moderne» in Graz, und auch aus der «Thessaloniki International Chamber Music Competition» ging sie als Siegerin hervor. 2015 wurde sie mit dem «ECHO Klassik» für die Kammermusikeinspielung des Jahres ausgezeichnet.
Als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin ist Tatiana Korsunskaya in der Schweiz, in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und Österreich aufgetreten, darunter bei so renommierten Veranstaltern wie dem Konzerthaus Wien, der Stuttgarter Liederhalle, der Tonhalle Zürich, dem Stadtcasino und dem Theater Basel und dem Studio Ernest Ansermet in Genf. In Konzerten und Meisterkursen arbeitete sie mit den Sängern Kurt Widmer, Margreet Honig, Hans Peter Blochwitz und Juliane Banse sowie den Cellisten Antonio Meneses, Thomas Demenga und Pieter Wispelwey zusammen. Gemeinsam mit dem Geiger Bartek Nizioł und dem Cellisten Denis Severin musiziert sie im Spyros-Klaviertrio. Auf CD legte sie Werke von Sergej Rachmaninow, Luise Adolpha Le Beau und die Ersteinspielung der Klaviertrios von Eduard Nápravník vor; darüber hinaus entstanden diverse Aufnahme für SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Radio Suisse Romande, den Deutschlandfunk und den ORF in Österreich. Seit dem Jahr 2000 unterrichtet Tatiana Korsunskaya als Dozentin für Korrepetition, Kammermusik und Liedgestaltung an der Hochschule für Musik Luzern und an der Hochschule der Künste Bern und gibt Meisterkurse in Deutschland, Frankreich, Georgien und der Ukraine.
Das detaillierte Programm am heutigen Rezital:
Alexander Zemlinsky (1871 - 1942)
Walzer-Gesänge nach toskanischen Liedern von Ferdinand Gregorovius op. 6 (1898)
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Richard Strauss (1864 - 1949)
Ständchen op. 17 Nr. 2 (1886)
Schlagende Herzen op. 29 Nr. 2 (1895)
Muttertändelei op. 43 Nr. 2 (1897)
Die Nacht op. 68 Nr. 5 (1918)
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Paul Hindemith (1895 - 1963)
Lustige Lieder in Aargauer Mundart op. 5 (1914 - 1916)
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Hugo Wolf (1860 - 1903)
Aus dem italienischen Liederbuch (1890/91; 1896)
Das Rezital richtet sich exklusiv an Lilienberg Freunde und Lilienberg Förderer. Diese werden persönlich eingeladen.
Sind Sie interessiert an klassischer Musik? Beantragen Sie noch heute eine Mitgliedschaft, und Sie erhalten künftig ebenfalls eine Einladung zu den viermal jährlich stattfindenden Konzerten im Lilienberg Zentrum.< Zurück zur Übersicht