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Tagessieg in La Punt geht an den jungen Spanier Ayuso
Juan Ayuso gewinnt solo die spektakuläre, 211 km lange Königsetappe der Tour de Suisse über die Pässe Furka, Oberalp und Albula. Der Däne Mattias Skjelmose holt sich das Maillot jaune zurück.
Juan Ayuso gewinnt solo die spektakuläre, 211 km lange Königsetappe der Tour de Suisse über die Pässe Furka, Oberalp und Albula. Der Däne Mattias Skjelmose holt sich das Maillot jaune zurück.
Ayuso hatte sich am Albula aus dem klein gewordenen Hauptfeld mit allen Anwärtern auf den Gesamtsieg abgesetzt. Der 20-Jährige erreichte La Punt mit 54 Sekunden Vorsprung vor Skjelmose und seinem spanischen Landsmann Pello Bilbao.
Skjelmose, der am Dienstag in Villars-sur-Ollon Stefan Küng als Leader abgelöst hatte, durfte sich im Engadin wieder ins Gelbe Trikot einkleiden lassen. Der tags zuvor in Leukerbad siegreiche Österreicher Felix Gall, Achter in La Punt, folgt im Gesamtklassement mit acht Sekunden Rückstand.
Fünf Fahrer innerhalb einer Minute
Mit Ayuso (0:18 zurück), dem belgischen Strassenweltmeister Remco Evenepoel (0:46) und Bilbao (0:57) haben drei weitere Fahrer vor den letzten drei Etappen weniger als eine Minute Rückstand auf Skjelmose und damit intakte Chancen auf den Gesamtsieg.
Bester Schweizer in der 5. Etappe war Stefan Küng. Der Thurgauer, der nach dem Start in Fiesch in einer grossen Ausreissergruppe Unterschlupf fand, erreichte das Ziel im Engadin als 28. mit gut fünfeinhalb Minuten Rückstand auf Ayuso. Im Gesamtklassement ist Küng ebenfalls 28., womit er zwei Positionen hinter dem besten Schweizer, dem Jurassier Yannis Voisard (21:45 zurück), liegt.
Eine Etappe für Hirschi und Schmid?
Nach drei Etappen in Serie für die Kletterer ist am Freitag ein anderer Typ Fahrer gefordert. Von La Punt geht es über 215,3 km nach Oberwil-Lieli. Als erstes Hindernis steht gleich wieder der Albulapass an, womit zu erwarten ist, dass sich eine Ausreissergruppe bilden wird.
Die letzten 50 km des Teilstücks sind gespickt mit kleineren, giftigen Anstiegen. Das für sogenannte Puncheurs geeignete Finish ist aus Schweizer Sicht auf Fahrer wie der Berner Marc Hirschi und der Zürcher Mauro Schmid zugeschnitten.