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Diese Delikatesse aus Spanien gilt weltweit als das edelste Schweinefleisch. Es besticht durch seine dunkle Farbe, die feine Marmorierung und den nussigen Geschmack.
Im Herbst in Extremadura, wenn die Eicheln von den Bäumen fallen, legen diese Schweine 60-80 kg an Gewicht zu. Beeinflusst durch diesen speziellen Speiseplan in der Wildnis, entwickelt das Fleisch ein sehr delikates, leicht nussiges Aroma sowie eine ausgeprägte Marmorierung. Grundsätzlich gilt: Je freier diese Tiere leben und je mehr Eicheln sie essen, desto ausgeprägter wird das für sie typische Nussaroma.
Die in Spanien und Portugal heimische Rasse unterscheidet sich auch optisch stark vom Hausschwein. Aufgrund ihrer eigenen Entwicklung auf der iberischen Halbinsel weist sie verschiedene arttypische Merkmale auf. Ihr Fleisch ist dunkler und besser marmoriert als das von üblichen Schweinen. Die Haut ist meist von dunklen Flecken gezeichnet oder sogar ganz schwarz. Die Schnauze ist länger, damit sie die Eicheln besser schälen und essen können. Und wie der Name „Pata Negra“ schon verrät, sind auch die Hufe schwarz.
Gesundheitliche Bedenken wegen des Schweinefleisches sind unbegründet. Das Pata Negra ist nicht nur gut, sondern auch gesund und ergänzt einen ausgewogenen Speiseplan. Das Fett besteht aus einfach- und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, was deren Verwertung im Körper vereinfacht.