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Paris will keinen Turm von Herzog & de Meuron
Der Pariser Gemeinderat hat das Bauprojekt «Tour Triangle» der Basler Architekten Herzog & de Meuron verworfen.
Der Pariser Gemeinderat hat das Bauprojekt «Tour Triangle» der Basler Architekten Herzog & de Meuron verworfen. «Gestern sollte der Gemeinderat der französischen Hauptstadt grünes Licht geben», berichtet die «Südostschweiz». «Doch die Abstimmung endete im Chaos.» Einzelne bürgerliche Abgeordnete hätten bei der geheimen Abstimmung ihre Wahlzettel demonstrativ vorgezeigt. Die Gegner des Vorhabens gewannen knapp, das Resultat werde jedoch juristisch angefochten. HdM arbeiten seit 2008 an der 180 Meter hohen «Büropyramide», die 500 Millionen Euro kosten und Platz für 5000 Angestellte bieten soll. Kritisiert werde vor allem, dass das Gebäude nur noch Büros und nicht mehr wie ursprünglich geplant auch ein Kongresszentrum enthalte, schreibt die «Südostschweiz»: «Ausserdem stehe die Tour Triangle so einsam und isoliert in der Landschaft wie die Tour Montparnasse (209 Meter), die bei der Bevölkerung sehr unbeliebt ist.»
Weitere Meldungen:
– Einfamilienhäuser gelten als Symbol für die Zersiedelung der Schweiz. Im Kanton Zürich hat sich ihre Zahl seit den 1980er Jahren fast verdoppelt. Die «NZZ» berichtet.
– Die Raumplanungskommission des Nationalrats will Verfassungsrechtler zur Umsetzung der Zweitwohnungsinitiative befragen. Die Kommission wird wohl hören, dass sie die Vorlage revidieren sollte, schreibt die «NZZ».
– 2020 geht der Ofen aus in der Zürcher Kehrichtverbrennung Josefstrasse. Der grössere Teil des Areals kann umgenutzt werden, schreibt die «NZZ».
– Der Kanton plant einen grossen Ausbau im Uniquartier. Das vorgeschlagene Verkehrskonzept sei aber «absolut ungenügend», findet der VCS. Die «NZZ» berichtet.
– Die Grüne Partei will in Lausanne zwischen Rennaz und Villeneuve eine Hochbahn bauen. Wahltaktik oder realistisches Projekt? fragt «24heures».
In einer ersten Version dieses Beitrags haben wir die Kosten der «Tour Triangle» fälschlicherweise mit 500 Milliarden angegeben. Wir entschuldigen uns für den Fehler.