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Der Bauherr wusste aus Erfahrung, dass Missverständnisse und Unklarheiten mit dem Architekten mit Ärger und hohen Kosten verbunden sein konnten.
Um beim Bau eines Mehrfamilienhauses derartige Probleme zu vermeiden, vereinbarte er mit der Architektin, ihre gegenseitige Kommunikation bei gewissen Meilensteinen durch einen Mediator supervisieren zu lassen. Der Supervisor sollte bei der Vertragsunterzeichnung, beim definitiven Bauentscheid nach Erhalt der Baubewilligung, kurz bei allen wichtigen Etappen, den Meilensteinen eben dabei sein, welche Entscheide des Bauherrn erfordern. Seine Aufgabe war es, in Kenntnis der relevanten Fakten dem Bauherrn und dem Architekten viele Fragen zu stellen. Fragen die dazu dienen, zweifelsfrei festzustellen, dass in den zu unterzeichnenden Dokumenten beider Willen zum Ausdruck kommt und sie sich nicht nur scheinbar sondern tatsächlich einig sind.
Nach jeder dieser Sitzungen hielt der Supervisor fest, welche Dokumente unterzeichnet wurden, beziehungsweise welche Fragen besprochen und beantwortet sind. Nach Baubeginn fand keine weitere Sitzung mehr statt.
Der Bauverlauf gestaltete sich dank der klaren Abmachungen betreffend die Verantwortung des Architekten für die Bauführung reibungslos. Die sorgfältige, extern überwachte Kommunikation zwischen Bauherr und Architektin war ein wesentlicher Beitrag zum guten Gelingen.
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