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(Kt. Graubünden,
Bez. Maloja).
Starker Bach, im
Val Bondasca, linksseitiger Zufluss zur
Maïra. Entspringt in 2100 m
im obern
Val Bondasca mit zahlreichen Quellbächen, deren bedeutendste vom Bondascagletscher kommen; durcheilt das Thal in
raschem
Lauf von SO.-NW. und mündet nach 6 km 200 m n.
Bondo in 802 m. Oberhalb
Bondo bildet der Bach eine prachtvolle
Schlucht,
die an die
Via Mala erinnert und wie diese von einer hochgespannten
Brücke überschritten wird.
(CimaDella) (Kt. Graubünden,
Bez. Maloja).
3293 m. Schöner Bergstock, 17 km ö. Chiavenna, am SO.-Ausgang des
Val Bondasca, zwischen
diesem und den Thälern d'Albigna, Porcelizza und del Ferro. Der Hauptgipfel wird auf der italienischen Karte als 3300 m
hoch verzeichnet und trägt zum Unterschied vom O.- und W.-Gipfel den Namen
Pizzo di Ferro
Centrale. Er
wurde zum erstenmal 1876 zu Zwecken der Landesvermessung von Ingenieur Held, dem jetzigen Chef des eidg. Topographischen
Bureaus, bestiegen. Seither nur selten besucht. W. davon der Gletscherpass Brando, der vom
Val Bondasca ins
Val Porcelizza
führt.
(Val)(Kt. Graubünden,
Bez. Maloja).
1920-802 m. Grösstes Seitenthal des
Bergell; steigt von der
Cima della Bondasca
in der Richtung SO.-NW. herab und mündet bei
Bondo ins Hauptthal; 5,5 km lang. Bildet im untern Teil eine enge
Schlucht, erweitert
sich aber nach oben und zählt mehrere Alpweiden mit Sennhütten, die am rechten Ufer der Bondasca bis 2100 m, das
heisst nahe zum Bondascagletscher ansteigen
u. hier vom
Pizzo Cacciabella und
Pizzo di
Sciora überragt werden. Wie im
Bergell
sind auch im Val Bondasca die Sennhütten zahlreich und das Grundeigentum ausserordentlich zerstückelt und zwar so, dass
auf jedem einzelnen kleinen Grundstück eine
Hütte steht. Das Thal ist stark bewaldet; die Waldungen
reichen an einzelnen
Stellen bis 1900 m. Wird von der Bondasca entwässert.