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Das Wichtigste in Kürze
- Verteidigung plädiert auf Bewährungsstrafe.
Der Antrag laute auf ein Jahr und zehn Monate Freiheitsstrafe, sagte eine Gerichtssprecherin. Die Verteidigung forderte eine Bewährungsstrafe von sieben Monaten. Im Prozess werden dem Musiker, der mit bürgerlichem Namen Patrick Losenský heisst, Beleidigung, Sachbeschädigung und Fahren ohne Fahrerlaubnis vorgeworfen.
In dem Verfahren ging es ursprünglich auch um Beleidigungen gegen den Rapper «Bushido», den Losenský als «Bastard» und «ekligen Hund» bezeichnet haben soll. Die Tatbestände zum Nachteil von Bushido wurden am Freitag jedoch von dem laufenden Verfahren abgetrennt.
Um negative Berichterstattung zu verhindern, soll der 38-Jährige ausserdem die private Wohnanschrift eines Journalisten herausgefunden haben und ihm per Twitter einen «Hausbesuch» versprochen haben. Gegenüber einer Kollegin des Journalisten habe er gedroht, ihm «die Zähne einzuschlagen».
Ursprünglich war für Freitag der letzte Verhandlungstag in dem Prozess vorgesehen. Ein Urteil wird nun am kommenden Mittwoch erwartet.