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Im Auftrag der Suva wurde 2007 eine Umfrage zur Verwendung von synthetischen Nanomaterialien in Industrie, Gewerbe und Handel durchgeführt.
Die Verwendung von Nanomaterialien war 2007 in der Schweiz noch recht bescheiden. Dies hat eine repräsentative Firmenbefragung gezeigt, die im Auftrag der Suva durch das «Institut de Santé au Travail» durchgeführt wurde.
Es wird geschätzt, dass im Jahr 2007 in der Schweiz rund 600 Betriebe Nanomaterialien eingesetzt haben. Die Studie untersuchte:
- wie, wo und in welchen Mengen synthetische Nanomaterialien in der Schweizer Industrie eingesetzt werden
- wie viele Arbeitnehmende damit potenziell in Kontakt kommen
- welche Schutzmassnahmen für Arbeitnehmende bzw. die Umwelt angewendet werden
Bei den Nanomaterialien, die in einer Menge von mehr als 1 Tonne pro Jahr eingesetzt wurden, handelte es sich um Russ (Carbon Black), Titandioxid, Eisenoxid, Polymere, Siliziumdioxid, Zinkoxid und Silber.
Die Studie wurde unterstützt durch die Bundesämter für Gesundheit (BAG) und Umwelt (BAFU), das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) sowie durch das französische Institut für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz (AFSSET).
Letzte Änderung 07.04.2017