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Die regierende Nationale Einheitsfront bleibt in Algerien stärkste Kraft. Zweitstärkste Kraft bei der ersten Parlamentswahl seit der Ära Bouteflika wurde ein Block aus unabhängigen Kandidaten.
Die Algerier haben erstmals seit dem Ende der Ära Bouteflika ihr Parlament gewählt.
(dpa) Bei der ersten Parlamentswahl in Algerien nach dem Sturz von Langzeitherrscher Abdelaziz Bouteflika hat die regierende Nationale Einheitsfront ihre Position als stärkste Kraft verteidigt. Nach dem vorläufigen amtlichen Wahlergebnis vom Dienstag erreichte die Partei von Staatspräsident Präsident Abdelmadjid Tebboune sowie von Ex-Präsident Bouteflika 105 von 407 Sitzen im Parlament. Im Vergleich zur letzten Wahl verlor sie dabei an Stimmen.