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Die Anpassung der Geldpolitik werde "graduell und vorsichtig" vonstatten gehen, sagte der Währungshüter. Trotz einer robusten Wirtschaft im Euroraum sei nach wie vor eine lockere Geldpolitik nötig, um die Inflation zu stützen. Noch mindestens bis Ende des Jahres kauft die EZB monatlich Wertpapiere im Volumen von durchschnittlich 60 Milliarden Euro. Experten rechnen mit einer schrittweisen Reduzierung ab dem kommenden Jahr.
Wie aus dem vergangene Woche veröffentlichten Protokoll zur jüngsten EZB-Sitzung hervorgeht, diskutierten die Notenbanker verschiedene Varianten eines Ausstiegs aus dem Programm. Dabei wurden Vorteile einer relativ langen weiteren Laufzeit bei einem relativ geringen monatlichen Volumen verglichen mit denen einer kürzeren Laufzeit bei einem entsprechend höheren Kaufvolumen./tos/jha/
(AWP)