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1941 wird Calida von Max Kellenberger und Hans Joachim Palmers gegründet. Beim Gang an die Börse 1987 verbleiben 70% des Kapitals bei den Gründerfamilien.
Die Marke Calida macht in den 50er Jahren v.a. mit den Pyjamas mit dem Patentbund, die ein Hochrutschen der Hemden verhindern, von sich reden. In den 60er ist es unter anderem der Rollkragenpullover, der guten Absatz findet, in den 70ern der Home-Einteiler mit Schlag, der für die neue Freiheit und Bequemlichkeit wirbt. Auf den Aerobic-Trend der 80er reagiert Calida mit der Bodytime-LInie. In den 90er punktet Calida mit Swissness, mit Qualität und Zuverlässigkeit.
In den 90er Jahren werden grosse Produktionsinvestitionen in der Schweiz (Stickerei, vollautomatisches Vertriebszentrum) und in zwei Nähereien in Ungarn und Portugal sowie in eine Herstellungsfabrik in Indien gemacht.
2000 erwirbt die Familie Kellenberger die Mehrheitsbeteiligung von 51%. Die Familie Palmers verlässt das Unternehmen. Die Firma schreibt Verluste.
Ab 2002 folgen Jahre des Umschwungs. Die Strickerei und Näherei in der Schweiz werden geschlossen, die Näherei in Indien verkauft. Die gesamte Unternehmensstruktur wird rationalisiert. Ab 2003 schreibt das Unternehmen wieder Gewinne. Die Experimentierfreude wird angekurbelt mit einer neuen Produktpalette und neuen Materialien. Hinzu kommen Badeanzüge und Damenoberbekleidung aus Wolle, Seide oder Kaschmir.
2004 wird die Näherei in Portugal verkauft. Die Hauptaktionäre verkaufen 20% des Aktienkapitals an institutionelle Investoren. Der Streubesitz beträgt 42%.2006 erwirbt das Unternehmen den französischen Wäschehersteller AUBADE.
2013 erwirbt die CALIDA-Gruppe 59.9 Prozent der LAFUMA-Gruppedem führenden französischen Sportbekleidungs-Produzenten.
Seit 2021 ist Timo Schmidt-Eisenhardt der neue CEO der Calida Group.
Quelle: www.callidagroup.com