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Jede weitere Abholzung vom Amazonas-Regenwald ist für unseren Planeten und das Leben auf der Erde ein unvorstellbarer Verlust. Die Verabschiedung der neuen Forstgesetzgebung in Brasilien würde uns dieser schrecklichen Realität einen weiteren Schritt näher bringen.
Der Amazonas-Regenwald beheimatet nicht nur jede zehnte Art von Lebewesen auf dem Planeten und bildet die Lebensgrundlage der lokalen Gemeinschaften, er funktioniert auch als Kohlestoff-Speicher, der mithelfen kann, einige der schlimmsten Folgen des Klimawandels zu verhindern. Wenn jedoch Entwaldung und Zerstörung des Amazonas weiterhin im gegenwärtigen Tempo voranschreiten, könnte der Amazonas plötzlich Teil des Problems, statt Teil der Lösung werden. Die Emissionen, die bei der Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes entstehen, schüren einen Feedback-Zyklus, der nicht nur den Trend zur Erwärmung verstärkt und den Klimawandel verschlimmert, sondern auch die Intensität der Waldbrände in der Region erhöht und damit dem Wald weiteren Schaden zufügt. Das neue Forstgesetz führt geradewegs auf diesen Teufelskreis zu und unter Wissenschaftern erwägt man bereits die Möglichkeit, dass der Amazonas-Regenwald ganz verschwinden könnte. Stellen Sie sich eine Welt ohne Amazonas-Regenwald vor!
Noch ist Zeit, diesen Trend umzukehren. Greenpeace startet eine Petition an die brasilianische Präsident Dilma, um ihr deutlich machen, dass es ihre Pflicht ist, den Amazonas-Regenwald zu schützen und ihr Veto gegen das neue Forstgesetz einzulegen. Wir alle, auch Präsidentin Dilma, haben ein Interesse am Überleben dieses faszinierenden Ökosystems.
Greenpeace Aktivisten machen in Durban mit der Nachricht «Stoppt die Kettensägen» auf die drohende Gesetztesänderung zum Forest Code in Brasilien aufmerksam.