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Ralph Moore ts, Martin Sasse p, Ignasi Gonzales b, Joris Dudli dr
Im Laufe seiner Karriere hat der Tenorsaxophonist Ralph Moore mit einer Reihe von Jazzstars aufgenommen und gespielt, darunter Dizzy Gillespie, Horace Silver, Freddie Hubbard, Ray Brown, Roy Haynes, J.J. Johnson, Cedar Walton, Bobby Hutcherson, McCoy Tyner, Roy Hargrove, Oscar Peterson, Kenny Barron und andere.
Moore hat eine Reihe von der Kritik gefeierten Alben auf den Labels Landmark (jetzt 32 Jazz), Criss Cross, Concord, Reservoir und Savoy veröffentlicht.
In den 90er Jahren zog er nach Los Angeles und trat 15 Jahre lang in der Band der Tonight Show mit Jay Leno auf. In dieser Zeit hat er sich nie von der Reinheit der Leidenschaft getrennt, die ihn jeden Tag antreibt, und hat in einigen kooperativen Jazzquartetten und -quintetten zusammengearbeitet. Eines ganz besonders treffend „Escape from New York“ genannt, mit einigen seiner Kollegen aus der Tonight Show, dem Schlagzeuger Marvin „Smitty“ Smith und dem Bassisten Bob Hurst.
Nachdem er die Tonight Show mit Jay Leno nun weit hinter sich hat, ist Moore bereit, zu dem zurückzukehren, was er von Natur aus ist: ein Jazzmusiker, der die Musik spielt und kreiert, die er liebt. Zu den jüngsten Auftritten zählen Konzerte mit dem Quartett des Schlagzeugers Willie Jones im Jazz in Lincoln Center und Kooperationen mit Künstlern wie Jeremy Pelt, Lewis Nash, Eric Reed und Roy McCurdy. Im Jahr 2024 wird Ralph Moore mit dem Pianisten Tamir Hendelman eine Quintett-Tournee durch Israel unternehmen, um den 100. Geburtstag des Saxophonisten Dexter Gordon zu feiern.
Der in London geborene Moore ist seit seiner Jugend ein engagierter Musiker, und das Leben hat sich enorm gelohnt. Moore wurde in eine britische Showbusiness-Familie hineingeboren und obwohl die Mittel knapp waren, war das Leben dennoch kulturell reich. Seine Mutter, Josephine Wood, eine lebenslange Tänzerin und Thema einer BBC2-Dokumentation über Black Britain, förderte Moore in seiner Kreativität. Die Highschool-Jahre verbrachte er bei seinem amerikanischen Vater in Santa Maria, Kalifornien, und studierte am Berklee College of Music in Boston, bevor er 1981 nach New York und schließlich nach Los Angeles reiste. Während er der Zukunft entgegenblickt, entwickelt sich Ralph Moores musikalische Reise weiter.