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Im ersten Panel des Festivals treten zwei Prosaautoren auf, die ihre Texte in englischer Sprache verfassen, und eine Lyrikerin, die in ihren Gedichten unterschiedliche Sprachen miteinander verflicht. Noch vorher wird das Festival eröffnet von einer sog. Aufnahmeklasse des Zürcher Schulhauses Schanzengraben: Zwanzig Kinder aus geflüchteten ukrainischen Familien haben im Rahmen eines Projekts des Jungen Literaturlabors JULL, unterstützt von den Autor*“innen Liuba-Paraskewija Strynadiuk, Heinz Helle und Daniel Henseler, vielsprachig Texte geschrieben – die sie nun in einer Stimmencollage vortragen.
Jyoti Guptara, * 1988 in England, wohnt in Weinfelden. Im Alter von 15 Jahren brach er die Schule ab, um sich ganz dem Schreiben zu widmen, und hatte in der Folge internationalen Erfolg mit Fantasy-Romanen. 2015 war er Fellow des Genfer Zentrums für Sicherheitspolitik. Jyoti Guptara hilft Organisationen und einzelnen Führungskräften beim Geschichtenerzählen und unterrichtet an führenden Universitäten. 2020 veröffentlichte er sein erstes Sachbuch, «Business Storytelling from Hype to Hack». Sein sechstes Buch und erster Thriller, «Fortune’s Favor» (November 2022), spielt in Indien, den USA und der Karibik. Sein Text «Das Versprechen des Himmels» wurde für das Lesefest von Florian Bissig ins Deutsche übersetzt.
Lara Torbay (aufgewachsen in Genf und wohnhaft in Fribourg) ist eine schweizerisch-libanesische Dichterin und Jurastudentin. Der Schwerpunkt ihrer Arbeiten liegt auf den Erfahrungen der Diaspora im Nahen Osten und der Verflechtung verschiedener Identitäten. Sie schreibt auf Französisch und Englisch und lässt in einigen ihrer Gedichte auch Arabisch und Deutsch einfliessen. Im Februar 2022 präsentierte sie anlässlich des Festivals La St Valentin du Q (Genf) eine Performance/Lesung ihrer eigenen Gedichte, die sich aus einer queer-feministischen Perspektive um Begehren und Liebe drehten. Ihre Gedichte wurden für das Lesefest von Yves Raeber ins Deutsche übersetzt.
Blas Ulibarri,* 1973 in Kalifornien, wohnt in Zürich. Er ist Absolvent von The Open University und hat einen Bachelor of Arts (Honors) in Literatur. Blas Ulibarri hat Belletristik und publizistische Texte in Literaturzeitschriften und Zeitungen veröffentlicht. Seine Romane wurden bei den Glimmer Train Fiction Awards ausgezeichnet. Im Jahr 2007 erhielt er den Schweizer Literaturpreis «Die Goldene Geranie». 2010 wurde er zum Präsidenten des Zürcher Schriftstellerkollektivs index gewählt, 2011 war er Mitherausgeber der Kurzgeschichten-Anthologie «Das hab ich mir grösser vorgestellt». Sein Text «Der unaussprechliche Geruch des Todes in einer Septembernacht oder (Im Westen Nichts Neues?)» wurde fürs Lesefest von Niklas Fischer ins Deutsche übersetzt.