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Die Erdbeer- und Himbeerkultur war von 1950-80 eine wichtige Einnahmequelle für zahlreiche Arbeiter/Bauernfamilien. Heute ist sie praktisch verschwunden.
Gewürz- und Medizinalkräuter, hauptsächlich für Tees und Bonbons verwendet, eröffnen einen neuen Weg in den Verdienstmöglichkeiten. Die Rinder- und Schafzucht hält einen entscheidenden Platz in der Agroökonomie, trotz der schwierigen Topographie und der Abgeschiedenheit der Höfe. Viele passionierte Züchter beweiden und mähen das Gelände bis zum Rand der Wälder und Gletscher.
Drei aufeinander folgende Neuausrichtungen erlaubten die Grundstücke in Hofnähe und mit Bewässerung zu haben, den Gebrauch von typischen alpinen Landwirtschaftsmaschinen ermöglichend. Diese kostspielige Mechanisierung belastet allerdings das Budget der Landwirte schwer.
In Konsortien (Molkerei, Alp) oder Gewerkschaften (Kühe, Schafe) vereint, verschönern die Landwirte, dank Arbeit und Wissen, die natürliche Umgebung. Rationell genutzt, in Symbiose mit den Jahreszeiten, bietet die von Menschenhand gestaltete Landschaft den Einwohnern und Touristen eine weite Grünzone, in der es sich wohl leben lässt.
Die Bauern unserer Gemeinde sind zu Recht stolz auf ihre Arbeit. Sie verdient die Anerkennung von allen.
Ihnen wird mit angemessenen und gezielten Subventionen geholfen, dafür bringen sie gesunde und wertvolle Produkte auf unsere Tische.
Foto : Pierre Pouget