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Die Forscher analysierten Patientendaten von Frauen im Alter von 15 bis 49 Jahren mit einem ersten Thromboembolie-Ereignis.
Die Frauen hatten kombinierte Kontrazeptiva zur Schwangerschaftsverhütung genutzt und wurden mit Frauen verglichen, die keine solche Präparate zur Verhütung einnahmen. Kombinierte Verhütungsmedikamente enthalten ein Östrogen und ein Gestagen. Andere (nicht kombinierte) Verhütungspillen enthalten nur Gestagen.
In der 13-jährigen Beobachtungszeit traten insgesamt rund dreimal häufiger Thromboembolie-Ereignisse auf bei Frauen, die mit einer kombinierten ''Pille'' verhüteten, verglichen mit Frauen, die nicht mit einem solchen Präparat verhüteten.
Dabei waren die moderneren kombinierten Verhütungspillen den älteren Präparaten eindeutig unterlegen: Das heisst, bei den moderneren kombinierten Pillen traten deutlich häufiger Thromboembolien auf als bei Pillen der älteren Generation. Eine Ausnahme bildeten hier Norgestimatpräparate. Auch nach Einbezug anderer Risikofaktoren für Thromboembolien, wie Rauchen, Übergewicht etc., veränderten sich die Resultate nicht.
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