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Traditionsgemäss findet die Weltcup-Saison der Orientierungsläufer in der Schweiz ihren Abschluss. Matthias Kyburz will sich am Wochenende in Grindelwald seinen vierten Overall-Titel sichern.
Das Finale beinhaltet je einen Lauf über die Lang- und die Mitteldistanz sowie eine Sprint-Staffel. Das alpine Gelände mit unbewaldeten Gebieten, Sümpfen und teilweise mit vielen Steinen versehenen Waldpartien kommt den Schweizer Athleten entgegen. Aber auch die ausländische Konkurrenz weiss, wie man in den Bergen einen OL läuft. Primär bei den Männern, bei denen die Abstände im Zwischenklassement gering sind, ist für Spannung gesorgt.
Als Leader tritt Matthias Kyburz an (388 Punkte). Hinter dem 27-Jährigen folgen der Schwede Martin Regborn (355), der Teamkollege Daniel Hubmann (338) und der Norweger Olav Lundanes (338). In den beiden Einzel-Rennen am Freitag und Samstag erhält der Sieger je 100 Punkte, die im Dorf Grindelwald ausgetragene Sprint-Staffel vom Sonntag entscheidet noch über die Nationenwertung. Der Weltcup der Männer ist seit 2008 fest in Schweizer Hand - sechsmal siegte Hubmann, dreimal Kyburz.
Bei den Frauen steigt die Schwedin Tove Alexandersson mit einem Vorsprung von 62 Punkten auf die Russin Natalia Gemperle in die Endausmarchung. Sabine Hauswirth liegt als beste Schweizerin im 5. Zwischenrang. Der Rückstand auf Platz 3 beträgt nach 8 von 10 Läufen 38 Punkte.
SDA-ATS