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Die Teilnehmenden gaben in der Umfrage an, ob sie selbst, eine andere Person oder sie selbst und eine weitere Person im Haushalt benötigte Medikamente oder Behandlungen nicht wie gewohnt erhalten hatten. Drei Viertel der Befragten fänden es in der Folge sinnvoll, würden mehr Medikamente in der Schweiz produziert, wie Comparis in der Nacht auf Donnerstag mitteilte. Allerdings waren nur knapp 16 Prozent dafür, höhere Medikamentenpreise zu bezahlen.
Bürokratie verkleinern
Eine Mehrheit der Befragten sprach sich auch für eine verstärkte internationale Zusammenarbeit aus, damit wichtige Medikamente und Medizinalprodukte von mehreren Herstellern angeboten werden können. Laut Mitteilung wünschten sich 60 Prozent zudem, dass die Schweiz den Import von Medikamenten und Medizinalprodukten zulässt, wenn diese in Ländern mit vergleichbaren Zulassungskriterien bereits erhältlich sind.
Rationierung statt grosse Packungen
Anstelle von festen Packungsgrössen sollen laut einer Mehrheit zudem Medikamente vermehrt rationiert abgegeben werden. Medizinische Engpässe rangierten im Sorgenbarometer laut Mitteilung allerdings noch hinter den Krankenkassenprämien, den Wohnkosten, der Altersvorsorge und den hohen Benzin- und Erdölpreisen. Die repräsentative Umfrage wurde im März im Auftrag von Comparis vom Meinungsforschungsinstitut Innofact unter 1020 Personen aus der ganzen Schweiz durchgeführt.
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