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Wenn jeder den Betrag des Grundeinkommens als bedingungsloses Grundeinkommen erhält, dann muss dieser Betrag nicht mehr in anderen Einkommen enthalten sein. Wer also heute zum Beispiel eine IV Rente von 4000 Franken erhält, der würde bei einem Grundeinkommen in Höhe von 2500 Fragen noch 1500 Franken IV Rente erhalten. Wenn jemand aufgrund einer Behinderung einen monatlichen Betrag von 5500 Franken braucht, dann ändert mit einem bedingungslosen Grundeinkommen nichts an dem, was er braucht. Er würde wie jeder 2500 Franken Grundeinkommen erhalten. Die IV Zahlung müsste nur noch 3000 Franken betragen. Die AHV würde ganz im bedingungslosen Grundeinkommen aufgehen.
Sozialleistungen und Sozialhilfe wären nur noch da nötig, wo ein nachweislicher Bedarf über die Höhe des Grundeinkommens hinaus vorliegt. Das Prinzip der Sozialleistungen würde also durch das Grundeinkommen nicht abgeschafft. Das Volumen der Sozialleistungen aber wäre wesentlich geringer, und viele einzelne Auszahlungen könnten ganz entfallen. Beratung und Betreuung für Menschen in schwierigen Lebenssituationen könnten nicht entfallen. Sie könnten zunehmen, weil dafür Kapazitäten frei werden. Die niedrigeren Sozialausgaben führen zu niedrigeren Sozialabgaben und niedrigeren Steuern. Auf private freiwillige Versicherungen hat das Grundeinkommen keine direkte Auswirkung.
Der Vorteil durch das bedingungslose Grundeinkommen wäre, dass die Sozialleistungen zu vereinfachen wären und sich leichter an die tatsächlichen Notwendigkeiten anpassen könnten. Die Verkettung von Sozialleistungen und Arbeitsplatzvermittlung könnte aufgegeben werden, wo sie kontraproduktiv, nicht sinnvoll und nicht gewünscht ist. Das Grundrecht auf Leben unterläge nicht mehr der Beurteilung durch Ärzte und Angestellte der Sozialverwaltung.
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