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Gesetzgebungsvorhaben sind äussert komplexe Angelegenheiten mit nachhaltigen Auswirkungen auf die Gesellschaft. Einerseits ist der Aufwand, ein Gesetz zu ändern, nicht zu vernachlässigen, und andererseits entstehen aus einer Gesetzesänderung häufig weitreichende Konsequenzen. Die Digitalisierung hält in der Verwaltung und damit auch in den Gesetzen Einzug. Dieses Dokument beschreibt ein „einfaches“ Hilfsmittel, um die Zusammenhänge eines gegebenen Gesetzgebungsvorhaben mit der Digitialisierung zu veranschaulichen und mögliche Problempunkte zu identifizieren und zu bereinigen.
Das Hilfsmittel wurde „Rapid Assessment for Digitalisation (RAfD) für Gesetzgebung und Gesetzesänderungen“ getauft. „Rapid“ im Sinne, dass mit einem Aufwand etwa einer Arbeitswoche eine einigermassen verlässliche Aussage getroffen werden kann.
Hinweis: RAfD ist primär als internes Hilfsmittel für Gesetzgeber anzusehen und dient nicht als Prüfung innerhalb eines Vernehmlassungsverfahren. Ferner soll RAfD als Ergänzung bzw. Hilfsmittel zu den Rechtssetzungsmethodiken des Gesetzgebungsleitfadens dienen und diese nicht ersetzen.