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Die Poya-Kaserne wird zu einem Bundesasylzentrum
Bis Ende 2023 wird die Militärkaserne in Freiburg bis zu 750 Asylsuchende unterbringen können.
Der Kanton Freiburg und das Staatssekretariat für Migration SEM haben die Medien heute über die Eröffnung einer provisorischen kantonalen Asylunterkunft und eines Bundesasylzentrums informiert.
Die Militärkaserne wird ab dem 9. Januar bis zu 750 Asylsuchende unterbringen können. Die Aufnahme auf dem Poya-Areal ist vorübergehend. Das Staatssekretariat für Migration wird bis Ende 2023 drei Gebäude betreiben. Der Kanton Freiburg hingegen wird zwei davon belegen. Die Verwaltung des Heims wird vom ORS übernommen. Dafür wurde ein Betrag von 323'000 Franken vom Staatsrat zur Verfügung gestellt.
Die Einrichtung soll helfen, den Zustrom von Asylsuchenden zu bewältigen, die in diesem Jahr in Rekordzahlen vor allem aus der Ukraine ankommen. Der Kanton Freiburg hat seit dem Einmarsch Russlands in das Land im Februar dieses Jahres mehr als 2200 Ukrainerinnen und Ukrainer aufgenommen.
Seit Anfang Dezember hat die Stadt Freiburg Asylunterkünfte des Zivilschutzes im Jura-Viertel zur Verfügung gestellt. Diese können bis zu 100 Personen beherbergen.