Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03135.jsonl.gz/806

Nur ein Sieg aus den letzten zwölf Spielen kostet Gus Poyet den Job. Premier-League-Klub Sunderland entlässt den Uruguayer nach 17 Monaten im Amt.
Für den 47-jährigen Südamerikaner war das 0:4-Debakel am Samstag im Abstiegsduell gegen Aston Villa die berühmte Niederlage zuviel. Die Negativserie liess Sunderland auf den viertletzten Rang zurückfallen, die Reserve auf die Abstiegsplätze beträgt nur noch ein Punkt. Die aktuelle Lage sieht nur unwesentlich komfortabler aus als in der Vorsaison. Poyet hatte das Traineramt im Oktober 2013 von Paolo di Canio übernommen, als Sunderland Letzter der englischen Spitzenliga war.
In den letzten sechs Spielen der vergangenen Saison hatte Sunderland unter Poyet mit vier Siegen (u.a. gegen Chelsea und Manchester United) und dem Remis gegen Manchester City den Abstieg knapp verhindern können. Zudem qualifizierten sich die «Black Cats» für den Ligacup-Final 2014. (si)
Das Coronavirus hat den Profisport zum Erliegen gebracht. Und so schnell wird sich an dieser Situation nichts ändern. Wie weiter?
Wie schlimm wird die Krise noch? Wann kehrt Normalität in unser Leben zurück? Wann kann der Profisport uns wieder unterhalten?
Antworten auf diese Fragen kennen wir nicht. Angesichts des grossen Ganzen sind die Anliegen des Profisports zunächst auch zweitrangig. Aber liegt seine primäre Aufgabe nicht genau darin, uns Zerstreuung zu bieten? Ablenkung vom manchmal vielleicht tristen Alltag?
Sport ist Unterhaltung. Als der Fussball vor 100 Jahren zu seinem Siegeszug um die Welt ansetzte, war er nicht …