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An der 11. Ausgabe des Internationalen Mittelmeer Dokumentarfilm- und Reportage-Preis, welcher am 2. Dezember in Civitavecchia (Italien) vergeben worden ist, gewann der Schweizer Dokumentarfilm "Gambit" von Sabine Gisiger (Produktion Dschoint Ventschr, Zürich) in der Kategorie "Reportage de la Méditerrannée" den mit 5'000 Euro dotierten Hauptpreis. Die fünfzehnköpfige Jury war aus Film- und Fernsehfachleuten aus den europäischen, nordafrikanischen und arabischen Anrainerstaaten des Mittelmeers zusammengesetzt.
Der Film "Gambit" beruht auf den Erfahrungen von Jörg Sambeth, die er in seinem Buch "Zwischenfall in Seveso" (Unionsverlag) publiziert hat.
Der "Prix international du documentaire et du reportage méditerranéen" wird von dem in Marseille angesiedelten Centre méditerranéen de la Communication Audiovisuelle (CMCA) ausgerichtet und wird unter der Schirmherrschaft des Senders RAI jedes Jahr in einer anderen italienischen Hafenstadt vergeben. Rund 300 Filme aus 29 Ländern standen in der Vorauswahl, 31 darunter wurden in einer der fünf Hauptkategorien nominiert. Der Preis eröffnet eine Perspektive für die Ausstrahlung der prämierten Filme auf den Sendern des Mittelmeerraums.
Der Film "Gambit", welcher die Giftkatastrophe in Seveso aufrollt, ist 2005 an der Filmkritikerwoche in Locarno ausgezeichnet worden und hat seither an über 10 Festivals teilgenommen und in Bozen, Duisburg, Madrid und Mar del Plata Preise gewonnen.