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Der Schlamm, das aus dem Schwimmbecken der drei verschiedenen Oberschulen in der Stadt Fukushima entnommen wurde, war hoch radioaktiv verseucht. Die Asahi-Zeitung hat den Schlamm mit der Hilfe der Lehrerschaft und der Schule erlangt und CRMS, der NPO-Messstaion für Radioaktivität in Fukushima, anvertraut.
Die Untersuchung ergab, dass die Konzentration von Cäsium in zwei Proben höher als 100’000 Bq/kg war, bei der dritten höher als 8’000 Bq/kg.
Nach dem Atomunfall haben diese drei Schule, wie weitere vier von insgesamt 70 Schulen mit Schwimmbecken in der Präfektur, das Schwimmbad nie entleert. Die anderen Schulen liessen das Wasser in Flüsse und Kanäle ableiten. Die Asahi-Zeitung vermutet, dass damit stark verseuchter Schlamm auch in die Umwelt gelangt hat.
Die Strahlendosis um den Becken ist allerdings nicht höher als sonst, weil das Wasser im Pool wie eine Barriere wirkt und die Strahlung absperrt. Kunikazu Noguchi, der ausserordentliche Professor an der Nihon Universität, sagt, wenn auch hoch verseucht, sei der Schlamm nicht gefährlich, so lange er im Wasser eingeschlossen ist.