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1975 begann die politische und juristische Laufbahn von Hans, genannt Jonny, als Obergerichtsschreiber in Luzern. Er wurde im gleichen Jahr in den Grossen Rat gewählt.
Von 1978 bis 1981 war er Amtsrichter und von 1981 bis 1990 Oberrichter. Seine Funktion als Bundesrichter in Lausanne übte er von 1990 bis Ende 2011 aus. Er liebte seinen Beruf mit all seinen Gestaltungsmöglichkeiten. Er forderte immer Transparenz in der Justiz. Sehr wichtig war ihm auch, Rechtssuchenden echt zuzuhören, nicht nur pro forma.
Seit seiner ganzen Richterzeit publiziert er intensiv, vor allem in seinem Spezialgericht Strafrecht. Nach seiner Arbeit in Lausanne arbeitet der ehemalige Bundesrichter als Anwalt in Basel.
Das Ehepaar Wiprächtiger wohnt in Kriens, liest viel, reist oft und ist kulturell sehr interessiert. Herr Wiprächtigers schöne Laufbahn verdankt er zu einem grossen Teil seiner Frau.
Sorge bereitet dem ehemaligen Bundesrichter, dass sich einige Länder immer mehr von der Demokratie verabschieden möchten, wozu auch das Unterdrücken von unabhängigen Medien und einer unabhängigen Justiz gehört.
Die ungute Entwicklung von Kriens begann für ihn mit dem Abbruch des Restaurants Linde und damit des Zentrums. Der Mattenhof erinnert ihn an triste Siedlungen in China.