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Die als Bauernhaus erbaute Chesa Pravenda beinhaltete den Stall sowie den Wohnteil unter einem Dach. Die Gebäudestruktur, die beiden Keller, der gewölbte Raum im Erdgeschoss sowie die Decke des Stalles (heute Saal) sind original erhalten. 1899 wurde das Haus renoviert und modernisiert. Aus dieser Zeit stammen die Fassade, die Dachkonstruktion, die Veranden, die Holzverkleidung der Stuben und die alten Böden. Im 20. Jahrhundert wurde das Haus in 2 Wohnungen aufgeteilt und eine Garage wurde eingebaut. Die Kirchgemeinde hat uns den Auftrag gegeben, das Haus in eine Altersresidenz mit mehreren Wohnungen umzubauen. Es entstanden 8 kleine Wohnungen für Senioren und eine Grosse im Dachgeschoss für den Abwart. Ziel war es, den Neoklassizistischen Charakter und die Architektur zu erhalten und zu unterstreichen. Die neuen Elemente wurden bewusst als moderne Akzente in der Gestalt von schwarzen Küchen und weissen Bädern mit Steinböden eingesetzt. Einen weiteren Akzent setzt das neue Treppenhaus mit Steinboden und einem Geländer aus gestrichenem MDF. Die Stuben (teils lackiert), die Dachkonstruktion, die Decke des Stalles und die alten Türen im Untergeschoss wurden gereinigt.Die gemalten Stuben und alle anderen hölzernen Elemente im Haus wurden grau gestrichen. In den Wohnungen wurden die alten Holzböden aufgefrischt und wo keine alten Böden waren, wurde ein neues Lärchenholz-Parkett verlegt. Im Untergeschoss entstanden Nebenräume und im ehemaligen Stall wurde ein Saal für die Kirchgemeinde eingebaut. Im gesamten Untergeschoss wurde ein roter Unterlagsboden gegossen und anschliessend geschliffen. Um einen Behindertengerechten Zugang zum Haus zu gewährleisten, wurde ein Eingang im Untergeschoss angelegt sowie ein Lift eingebaut. Äusserlich sind lediglich die neue Eingangstreppe, die Rampe welche zum behindertengerechten Eingang führt, die Lukarnen und die bündigen Fenster der Veranden als neue Elemente sichtbar.