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Goldprognose 2009
http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=9338
Long Szenario --- 1200 Dollar
Short Szenario--- 430 Dollar
P.S....
Fazit:
Man kann zu RATEN jetzt auch PROGNOSE sagen... :lol: :lol:
weico
Goldprognose 2009
http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=9338
Long Szenario --- 1200 Dollar
Short Szenario--- 430 Dollar
P.S....
Fazit:
Man kann zu RATEN jetzt auch PROGNOSE sagen... :lol: :lol:
weico
kann mir jemand da mal die preise erklären?
warum verlangen die für 1Gramm fast 50sfr.???
1g 48.5sfr => pro g 48.5sfr.
10g 322.9sfr. => pro g 32.9sfr.
100g 3051sfr. => pro g 30.51sfr.
liegt das an der nachfrage? da wär man ja echt blöd wenn man 1g kauft und nicht gleich 10g...
:roll: :?
T15
Fixkosten pro Einheit, unabhängig vom Gewicht
Indien's Goldimporte in Jahr 2008.... -47%...
http://economictimes.indiatime…8/articleshow/3922336.cms
weico
Gold ist für Inder ziemlich teuer geworden:
[Blocked Image: http://img148.imageshack.us/img148/6152/chartqj5.png]
24% im Jahr 2008, wenn man in Rupees rechnet!
was denkt ihr wie wird das gewertet für de Goldpries? hat dies überhaupt folgen für den Goldpreis?
könnt doch gut sein das durch dies für den moment der preis ein bisschen nach unten geht!?
T15 wrote:
Quotewas denkt ihr wie wird das gewertet für de Goldpries? hat dies überhaupt folgen für den Goldpreis?
Das Wort "hat" ist falsch. Ansonsten wäre richtig "hatte" einen Einfluss auf den Goldpreis:
Im Mai wird gesäht, und im September/Oktober wird die Ernte eingefahren. Je nachdem, wie hoch die Erträge waren (Es macht also Sinn, das Wetter in Indien zu beobachten!) wird dann ein Teil der Gewinne im Oktober (das Fest heisst Diwali) in Gold angelegt. Schlechte Ernte bedeutet entsprechend weniger Goldkäufe.
Ab August bereiten sich die indischen Juweliere auf Diwali vor und da die Juweliere natürlich sehr genau über die zu erwartenden landwirtschaftlichen Erträge Bescheid wissen, kaufen sie entsprechend grössere oder kleinere Mengen an Gold.
Die Inder kaufen Gold ziemlich unabhängig vom Preis. Das heisst, sie investieren einfach einen Prozentualen Betrag des Gewinns. Angenommen, ein Inder hat 50000 Rupees Gewinn gemacht und investiert die Hälfte in Gold, dann kauft er soviel Gold, wie er für 25000 Rupees bekommt.
Wenn aber - wie in diesem Jahr - der Goldpreis in Rupees um 24% steigt, dann bekommt er halt 24% weniger für seinen Gewinn und in kg gerechnet wird weniger gekauft.
Aber eben, Diwali und die indische Hochzeitssaison 2008 sind abgehakt, Vergangenheit.
Auf den aktuellen Goldpreis nehmen die Inder keinen Einfluss mehr. Erst wieder ab August 2009, wenn die nächste Diwali Saison kommt.
Was meint Ihr zum Gold...
Bin mir am überlegen, ob ich mir nächste Woche ein paar Unzen in den Tresor legen soll oder nicht...
Hängt stark von deinem Motiv ab! Physisches Gold eignet sich nicht zur Spekulation, wenn du dich aber gegen eine Hyperinflation oder ähnliches absichern willst, dann kannst du das machen!
Freundliche Grüsse
God wrote:
Quote
Bin mir am überlegen, ob ich mir nächste Woche ein paar Unzen in den Tresor legen soll oder nicht...
Die Frage ist eher, ob Du physisches Gold überhaupt noch bekommst! Anfang Dezember (2.12.08 ) fiel Gold zum ersten mal in seiner Geschichte in Backwardation und wenn das so bleibt, wird es bald unmöglich sein, physisches Gold offiziell zu kaufen. Dann bleibt nur noch der Schwarzmarkt mit entsprechendem Aufschlag.
Ist schon klar, dass es Aufschläge auf physisches Gold gibt. Schon alleine wegen der Herstellung und Lagerung.
Die sehen übrigens so aus:
1g - CHF 11 Zuschlag
2g - CHF 11
5g - CHF 12
10g - CHF 13
20g - CHF 13
1 Unze - CHF 14
50g - CHF 20
100g - CHF 30
250g - CHF 30
500g - CHF 40
1kg (4x9*) - CHF 75
1kg (995*) - CHF 50
(Quelle: UBS)
Aber ich spreche von Backwardation!
Ist Euch überhaupt klar, welche Bedeutung das hat!
„Die Äpfel am Baum sind teurer als die Äpfel auf dem Markt.”
Edit: upppss...sry, ich mach mich mal wieder lächerlich hier... :lol:
das Gegenteil ist der Fall:
„Die Äpfel am Baum sind billiger als die Äpfel auf dem Markt.”
Johnny P, Du könntest nachfolgendes bitte ggf. ergänzen, korrigieren. Du bist ja im Future-Handel erfahrener als ich.
Also. Beginnen wir mal mit den Erklärungen der Begriffe Backwardation und Contango.
Wir vergleichen zwei Preise. Den Spot-Preis (das, was ein Artikel jetzt kostet, wenn man ihn sofort kauft und bar bezahlt) und dem Future-Preis (wenn man ihn also erst in einem Monat liefern lässt und bezahlt).
Angenommen, Gold kostet jetzt $850 und per Februar $860, dann beträgt die Goldbasis $10 (Future Preis minus Spot Preis).
Warum kostet Gold im Februar mehr?
Ganz einfach deshalb, weil das Gold noch zwei Monate gelagert werden muss und dem Verkäufer Zinsen entgehen. Schliesslich könnte er - wenn er jetzt verkauft - die $850 Cash verzinslich anlegen.
Wenn die Basis positiv ist, spricht man von Contango.
Das Gegenteil von Contango ist Backwardation. Backwardation bedeutet also, dass eine Ware in Zukunft billiger ist als heute.
Wie ist das möglich?
Backwardation tritt im Normalfall bei landwirtschaftlichen Gütern auf. Wenn Du heute Kartoffeln kaufst, die im Oktober 2008 geerntet wurden, dann bezahlst Du zusätzlich zum Marktpreis auch die Lagergebühren der letzten 3 Monate. Kauft man die Kartoffeln per Juli, sind sie entsprechend noch teurer (= Contango), weil ja nun 9 Monate Lagerkosten bezahlt werden müssen.
Kauft man aber Kartoffeln auf Termin Oktober 2009, werden sie billiger (Backwardation). Ganz einfach deshalb, weil man dann die frisch geernteten Kartoffeln aus der Saison 2009 kauft und nicht Kartoffeln, die 12 Monate an Lager gelegen haben.
Zurück zu Gold:
Bei Gold kann es eine Bakcwardation eigentlich gar nicht geben, weil sich die Arbitrageure sonst einen free-lunch holen.
Ich erklär' das mal an einem Beispiel:
Goldpreis Spot: $850
Goldpreis Termin Februar: $840
Also eine Backwardation von $10
Was passiert nun?
Die Besitzer von physischem Gold verkaufen für $850 in bar, kaufen gleichzeitig den Future für Februar für $840 und lassen dann im Februar das Gold liefern.
Das ist ein todsicherer Gewinn (free lunch) von $10/oz.
Jetzt stellt sich die Gretchenfrage: Warum tun die das nicht???
Erklärung: Sie haben Angst, dass sie im Februar ihr Gold nicht physisch zurückbekommen werden, weil dann die COMEX schon leergekauft ist. Deshalb verzichten sie lieber auf den sicheren Gewinn von $10 als dieses Risiko einzugehen.
Wenn aber die Besitzer von physischem Gold sich nicht mehr mit Papiergeld-Gewinnen hinter dem Ofen hervorlocken lassen, bedeutet das nichts anderes als dass sie das Vertrauen in Papiergeld so langsam verlieren. Und das ist äusserst bedenklich, denn man kann das als Vorbote werten, dass Dollar und T-Bonds demnächst crashen werden!
Die Zentralbanken können das Vertrauen wieder herstellen, indem sie über die Münzprägeanstalten die Nachfrage nach physischen Münzen und Barren sicherstellen.
Wir wissen aber, dass in den letzten Monaten weltweit eine Münzprägeanstalt nach der anderen Gold aus dem Angebot genommen hat, weil sie einfach nicht mehr über genügend Material verfügt.
Es wird interessant sein zu beobachten, was im Februar passiert, wenn die Lagerbestände der COMEX versiegen. Woher wird neues Gold kommen? Werden vielleicht die Goldreserven der USA (8000 Tonnen) in den Topf geworfen, um einen Dollar/Bond-Crash zu verhindern?
Backwardination
http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=4957
weico
aus dem artikel:
http://www.tagesanzeiger.ch/wi…bens-sehen/story/20726281
Aber besitzen die Staaten überhaupt die Kraft, das zu tun?
Wir wissen es schlichtweg nicht. Was wir aber wissen, ist, dass der Privatsektor unter der Last der Schulden kollabiert. Im Zweiten Weltkrieg haben sich die USA enorme Schulden aufgebürdet, die aber alle abbezahlt werden konnten. Man sollte die Fähigkeiten eines mächtigen Landes, das über eine eigene Notenpresse verfügt, nicht unterschätzen. Eines ist gewiss: Bevor die US-Staatsfinanzen kollabieren, würden zahlreiche andere Staaten, inklusive Grossbritanniens, implodieren.
Was bedeutet das längerfristig für die Teuerung und für Währungen wie den Dollar und das Pfund?
Ich persönlich shorte heute das Pfund. Die Inflation braucht uns die kommenden ein, zwei Jahre nicht zu kümmern, danach aber umso mehr. Der Dollar wird enormem Druck ausgesetzt sein.
T15 wrote:
QuoteDie Inflation braucht uns die kommenden ein, zwei Jahre nicht zu kümmern, danach aber umso mehr. Der Dollar wird enormem Druck ausgesetzt sein.
Tja genau das ist die Frage, die Weico und ich hier auch schon heftig diskutiert haben.
Ich behaupte - weico wird das sicherlich bestreiten - dass die derzeitige Deflation lediglich Vorbote für eine drohende Hyperinflation ist.
Vergleichen wir mal die Situation von heute mit der Hyperinflation ab 1921 im Deutschen Reich:
Damals lief die Hyperinflation in drei Phasen ab:
1. Deflation wegen Ängsten um die Wirtschaftsaussichten. Die Menschen flüchteten in Cash.
2. Die verlangsamte Umlaufgeschwindigkeit des Geldes und die Zerstörung von Vermögen zwang den Staat dazu enorme Geldmengen zu drucken, um ein Absinken der Preise, eine deflationäre Spirale zu vermeiden. Da aber die Gelder gehortet wurden und nicht in den Wirtschaftskreislauf gelangten, war die Zentralbank gezwungen, immer grössere Geldmengen ins System zu pumpen. Die Hortung wirkte wie ein Damm, der verhinderte, dass die enormen Geldmengen ins System gelangten.
3. Die Deflation schwächte die Wirtschaft bis das Vertrauen in die Solvenz des Staates ins Wanken geriet. Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes nam nun zu weil man versuchte, mit dem gehorteten Geld etwas werterhaltendes zu kaufen. Der Damm brach, das gehortete Geld überflutete das System und führte innert kürzester Zeit zur Hyperinflation.
[Blocked Image: http://4.bp.blogspot.com/_EZMGVwURo3M/SUYsg05Aw0I/AAAAAAAAAJE/CMvzg_rwrqc/s320/inflation%5B1%5D-782970.jpg]
Wir sind uns sicher einig, dass Punkte 1 und 2 auch auf die aktuelle Situation in den USA zutreffen. Statt Cash wird zwar Vermögen in T-Bonds gehortet aber das Prinzip ist ähnlich.
Wie wir oben sehen, hat die Deflation 1921 nur etwa ein halbes Jahr gedauert bevor die Hyperinflation ausbrach.
Wir können nun würfeln, streiten, argumentieren, ob es in den USA länger oder weniger lange dauern wird als in der Weimarer Republik. Es wird Kaffeesatzleserei sein. Einerseits geht heute alles schneller als damals andererseits geniessen die USA vielleicht noch mehr Vertrauen als das kriegsgeschwächte Deutschland.
Es kann morgen losgehen oder erst in zwei Jahren. Wir wissen es nicht.
Aber eines scheint mir ganz sicher: Wenn der Damm bricht, wird alles verdammt schnell gehen. Und so lange will ich nicht warten und mich auf dem falschen Fuss (Dollar, T-Bonds) erwischen lassen.
Wenn der Damm bricht, wird Gold eine der wenigen Absicherungen sein und wir können uns darauf verlassen, dass es bereits vorher nicht mehr zu kaufen sein wird, weil die Big-Boys schon lange zuvor den physischen Markt leergekauft haben.
Und wenn es noch zwei Jahre dauert, bis der Damm bricht? Na und, Gold wird zumindest nicht viel an Wert einbüssen.
MarcusFabian wrote:
QuoteTja genau das ist die Frage, die Weico und ich hier auch schon heftig diskutiert haben.
Ich behaupte - weico wird das sicherlich bestreiten -dass die derzeitige Deflation lediglich Vorbote für eine drohende Hyperinflation ist.
Bestreit ich gar nicht
Das nach einer Deflation (irgendwann) eine Inflation kommt,ist so logisch,wie nach der Nacht der Morgen kommt. :lol:
Ob die Inflation aber dann "Hyper" wird,bleibt dahingestellt.
weico
sehr intressant MF
hab vorhin noch schnell ne email an die bank geschickt mit der nachfrage nach gold.
als antwort kam:
Kunden der Bank können gerne, zum aktuellen Kurs, Edelmetalle über uns bestellen. Nichtkunden bezahlen eine zusätzliche Gebühr von CHF 20.00.
Bestellen => heisst nicht das sofort geliefert werden kann :shock:
@MF
was hat für dich mehrwert? zb. unzen oder einfach die masse in gewicht? ich mein ein 20er vreneli könnte dies auch wert verlieren, im sinn von später es ist nur noch 5.8g gold wert....
T15 wrote:
Quote
was hat für dich mehrwert? zb. unzen oder einfach die masse in gewicht?
Kommt drauf an, was Du damit in Zukunft tun willst. Wenn Du Immobilien kaufen willst, brauchst Du Kilobarren.
Wenn Du davon ausgehst, dass Gold während einer Krise das einzige Zahlungsmittel sein wird, bräuchtest Du sogar 1gr Münzen, um z.B. Lebensmittel zu kaufen.
Ich persönlich habe 1kg Barren, Unzen und Vreneli.
Kleinere Gewichte also nicht.