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Die Kryptowährung Bitcoin, auch BTC genannt, gibt es schon seit Jahrzehnten. Die Reichweite der digitalen Währung hat sich dabei stetig erweitert. Dies zeigen auch aktuelle Entwicklungen: Laut CEO Jamie Iannone könnte es bald dazu kommen, dass Ebay Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiert. Schon vor einigen Monaten hatten sich auch PayPal und Visa dazu geäussert, ihre Türen für Bitcoin zu öffnen. Wir verfolgen die Erfolgsgeschichte der digitalen Währung über ihre Anfangszeit bis heute.
Die Anfänge von Bitcoin
Die Erfindung von Bitcoin geht zurück in das Jahr 2008 auf Satoshi Nakamoto. Bis heute ist die Identität dieser Person ungeklärt – es ist noch nicht einmal bekannt, ob sich dahinter ein Mann, eine Frau oder eine Gruppe von Personen versteckt. 2008 wurde von dieser mysteriösen Person die Domain bitcoin.org registriert und ein Whitepaper über eine Mailingliste an eine Gruppe von Kryptographen verteilt, was den Titel „Bitcoin: A Peer-To-Peer Electronic Cash System“ trug. In den 90er-Jahren gab es bereits Versuche, ein Zahlungssystem einzurichten, welches Transaktionen von Benutzer zu Benutzer überträgt, ohne dass eine zentrale Partei wie eine Bank daran beteiligt ist. Bitcoin ist jedoch die erste digitale Währung, der dies gelungen ist. Nach langer Arbeit kamen 2009 schliesslich die ersten fünfzig Bitcoin in den Umlauf. Im Jahr 2010 interessierten sich schliesslich die ersten Börsen für Bitcoin, darunter Mt. Gox – der Wert eines Coins betrug damals 6 Cent und stieg nur langsam an. Nachdem diese gehackt wurde und Bitcoin im Wert von 350 Millionen Dollar entwendet wurden, wurde die Kryptowährung im Jahr 2017 in Blöcke unterteilt, um mehr und sichere Transaktionen zu ermöglichen. Daraus entstanden Bitcoin (SegWit) und Bitcoin Cash (grössere Transaktionsblöcke). In diesem Jahr rückte die digitale Währung schliesslich auch in den Fokus der Öffentlichkeit. Das derzeitige Hoch der Crypto Currency ist nicht zuletzt prominenter Hilfe zu verdanken. Der Milliardär Elon Musk, welcher PayPal gründete, ist schon seit längerem ein Unterstützer von BTC, dem Urahn der Kryptowährungen. Musk hat zuletzt im Frühjahr 2021 angekündigt, 1,5 Milliarden US-Dollar in Bitcoin zu investieren. Der Autobauer akzeptiert schon seit einiger Zeit Bitcoin als Zahlungsmittel, was bisher bei wenigen grösseren Unternehmen der Fall ist – mit Ausnahme des Online-Stores von Microsoft und Wikipedia und Unicef, welche auf diese Weise ihre Spenden abwickeln. Wenn nun jedoch PayPal, Visa und Ebay den Anfang machen, könnten bald viele Händler und Anbieter folgen.
Ebay öffnet sich den Kryptowährungen
Bitcoin hat sich längst zu einem Massenphänomen entwickelt. Bei diversen Online-Anbietern ist es seit Langem erlaubt, mit Kryptowährungen zu bezahlen, da dies als besonders sicher und transparent gilt. In Bitcoin-Casinos gibt es sogar verschiedene Bonus-Zahlungen dafür, das Zahlungsmittel zu verwenden. Dabei helfen besonders Vergleichsportale wie vegasslotsonline.com dabei, ein seriöses und sicheres Casino zu finden, das genau auf die Spielerbedürfnisse und Wünsche ausgelegt ist. Die Reichweite von Bitcoin geht mittlerweile so weit, dass inzwischen sogar der Verkaufsriese Ebay über die Möglichkeit nachdenkt, Bitcoin als Zahlungsmittel anzunehmen. In einem Interview gab CEO Dannone an, Ebay denke bereits seit längerer Zeit über die Einführung eines Crypto-Currency-Zahlungssystems nach. Die Plattform bemühe sich, mit zeitgenössischen Entwicklungen Schritt zu halten und ein Marktplatz für die Generation Z und die Millennials zu sein. Dazu gehöre auch, Kryptozahlungen zu integrieren. Genauere Informationen könnten in Form einer Ankündigung beim Investorentag am 10. März erfolgen.
Weitere Zahlungsdienstleister, die BTC annehmen
Mit Crypto-Coins kann man bereits in einigen Online-Shops und in manchen Restaurants bezahlen, bisher ist dies aber noch die Ausnahme. Im Großen und Ganzen wird Bitcoin immer noch als Wertanlage gesehen. Kürzlich gaben jedoch auch PayPal, Visa und Mastercard an, ihre Systeme bald für digitale Währungen zu öffnen. Dies würde bedeuten, dass Millionen von Händlern an ihren Kassen bald möglich machen, mit Bitcoin Lebensmitteleinkäufe, Kleidung und vieles mehr zu bezahlen. Damit würde Bitcoin auf einen Schlag von einem Spekulationsobjekt bzw. einer Wertanlage, die nur etwas für Spezialisten ist, zu einer Währung, die jeder täglich nutzen könnte. PayPal hatte zunächst angekündigt, Kryptowährungen für den amerikanischen Markt einzuführen und das System zunächst an seinen dortigen Kunden zu testen. Dort können zukünftig 26 Millionen Akzeptanzstellen nicht nur mit Bitcoin, sondern auch mit Ethereum und Litecoin bezahlen. Die Händler betreffen diese Neuerungen allerdings eher weniger, denn PayPal übernimmt die Konvertierung der Kryptowährung und schreibt den Händlern dafür ihre US-Dollar gut. Mastercard gab ebenfalls an, seinen amerikanischen Kunden bald digitale Währungen wie BTC und Stablecoins zur Verfügung zu stellen. Dafür begab sich der Kreditkarten-Konzern in eine Kooperation mit der Kryptofirma Bakkt. Wann auch deutsche Konsumenten die Möglichkeit bekommen, Bitcoin in ihr tägliches Zahlungsrepertoire aufzunehmen, ist jedoch noch unklar.