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Martin Lukas Meister studierte nach der Matura an der Musikhochschule Zürich Klavier und Bratsche, sowie parallel dazu an der Universität Zürich Musikwissenschaft, Musikethnologie und Philosophie. 1994-1998 absolvierte er die Schweizer Kapellmeisterausbildung der Musikhochschulen Basel, Bern, Genf und Zürich bei Ralf Weikert und Manfred Honeck. Internationale Meisterkurse, unter anderem in Tanglewood USA und Zlin CZ, ergänzten seine Ausbildung.
Als Teilnehmer der Bieler Dirigiermeisterkurse qualifizierte sich Martin Lukas Meister 1991 und 1992 für die Schlusskonzerte; 1996 schloss er sein Klavierstudium mit Auszeichnung ab; im gleichen Jahr erhielt er den 1. Preis der W. und B. Alter-Stiftung. Ebenfalls 1996 wurde er aus der Kapellmeisterklasse für ein Konzertdirigat mit dem Basler Sinfonieorchester ausgewählt. 1998 wurde ihm der Dirigentenpreis der Schweizer Tonkünstlergesellschaft und der Kiefer-Hablitzel-Stiftung verliehen.
Martin Lukas Meister ist seit seinem 17. Lebensjahr künstlerischer Leiter des Sinfonieorchesters Nota Bene, seit 1999 zusätzlich auch Dirigent des Orchesters der Universität St. Gallen (HSG). Er ist musikalischer Leiter des im Jahr 2000 ins Leben gerufenen professionellen Streichorchesters der Schweizer Armee. Auf Herbst 2001 wurde er als Kapellmeister ans Ulmer Theater berufen.