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Bronze: Juri Auderset
Biographie
Juri Auderset, geboren 1982, ist im Kanton Freiburg aufgewachsen. Nach Absolvierung der obligatorischen Schulzeit in Schmitten und Düdingen und einem einjährigen Sprachaufenthalt in Neuseeland besuchte er das Collège de Gambach in Freiburg, um im Anschluss an die Maturität das Studium der Zeitgeschichte und der Germanistischen Literaturwissenschaft an der Universität Freiburg aufzunehmen. 2007 schloss er den Bachelor in Historischen Wissenschaften mit der Arbeit "Vorwärts zur gedächtnislosen Gesellschaft!" Niklaus Meienberg und die schweizerische Geschichtsschreibung des Zweiten Weltkriegs ab, 2008 folgte der Masterabschluss in Historischen Wissenschaften mit der Arbeit Surrealismus in Weimar? Künstlerische Deutungen des Ersten Weltkriegs in Deutschland und Frankreich, 1918-1933. Nach dem Studium arbeitete Juri Auderset als Doktorand in einem vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Projekt zur transnationalen Geschichte des Föderalismus im langen 19. Jahrhundert, woraus 2013 die an der Universität Freiburg eingereichte Dissertation Transatlantischer Föderalismus. Zur politischen Sprache des Föderalismus im Zeitalter der Revolutionen, 1787-1848 hervorging. Seit 2014 ist Juri Auderset Lektor am Departement Zeitgeschichte der Universität Freiburg und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Archiv für Agrargeschichte in Bern, wo er gegenwärtig das SNF-Projekt Semantiken agrarischer und industrieller Arbeit. Arbeitswissen, Produktionsmetaphern und der Wandel der Arbeit im 19. und 20. Jahrhundert durchführt. 2016-2017 war er Post-Doc-Stipendiat am Historischen Institut der Universität Bern, 2018 war er als Visiting Scholar am Massachusetts Institute of Technology (MIT), Program in Science, Technology, and Society in Cambridge/MA.
(Geschichte und Gesellschaft 43. 2017, S. 585 – 611 Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG)