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23 Und Jakob stand auf in der Nacht und nahm seine beiden Frauen und die beiden Mägde und seine elf Söhne und zog an die Furt des Jabbok, 24 nahm sie und führte sie über das Wasser, sodass hinüberkam, was er hatte, 25 und blieb allein zurück. Da rang ein Mann mit ihm, bis die Morgenröte anbrach. 26 Und als er sah, dass er ihn nicht übermochte, schlug er ihn auf das Gelenk seiner Hüfte, und das Gelenk der Hüfte Jakobs wurde über dem Ringen mit ihm verrenkt. 27 Und er sprach: Lass mich gehen, denn die Morgenröte bricht an. Aber Jakob antwortete: Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn. 28 Er sprach: Wie heisst du? Er antwortete: Jakob. 29 Er sprach: Du sollst nicht mehr Jakob heissen, sondern Israel; denn du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft und hast gewonnen. 30 Und Jakob fragte ihn und sprach: Sage doch, wie heisst du? Er aber sprach: Warum fragst du, wie ich heisse? Und er segnete ihn daselbst. 31 Und Jakob nannte die Stätte Pnuël; denn, sprach er, ich habe Gott von Angesicht gesehen, und doch wurde mein Leben gerettet. 32 Und als er an Pnuël vorüberkam, ging ihm die Sonne auf; und er hinkte an seiner Hüfte. Kampf am Jabbok weiterlesen →
Gebete, Lesungen, Fürbitten und Segenssprüche für die Sonn- und Feiertage des Kirchenjahres
Eine neue Arbeitshilfe für den Gemeindealltag – Sensible, lebensnahe Texte zum Vorlesen im Gottesdienst. Sprache: Sie kann Menschen unterdrücken, sie unsichtbar machen, oder aber ihre Bedeutung hervorheben. Eine Sensibilisierung für Sprache muss auch den gottesdienstlichen Raum umfassen, muss in neuen Gebeten, Fürbitten und Segenswünschen, aber auch in neuen biblischen Übersetzungsformen der gottesdienstlichen Lesungen zu einer anderen, sensibleren liturgischen Praxis führen. Mit diesem Gottesdienstbuch in gerechter Sprache liegt eine völlig neue Form eines agendarisch ausgerichteten Bandes vor: mit sensiblen, lebensnahen Texten zum Vorlesen im Gottesdienst, die sowohl Frauen, anderen Religionen als auch allen Formen von unterdrückten Menschen wirklich gerecht werden. Für jeden Sonntag des Kirchenjahres bieten Domay/Köhler auf einer Doppelseite einen Wochenspruch, die biblische Lesung, den Psalm des Sonntags, ein Eingangsgebet, den Hallelujahvers sowie Fürbitten und Segen in gerechter Sprache. In dieser Form stellt der Band eine neue, fast unabdingbare Arbeitshilfe für den Gemeindealltag dar. Im Wesentlichen schöpft er aus der langjährigen Arbeit an den vier Bänden »der Gottesdienst in gerechter Sprache« sowie aus der vorbereitenden Arbeit an einer neuen »Bibel in gerechter Sprache« (2006), bietet aber auch viele neue Texte.
Eine Zeit lang habe ich viele Gottesdienste geleitet, dabei war mir dieses Buch eine grosse Hilfe. Mittlerweile ist es vergriffen und wird zu Mondpreisen angeboten.
Titel: Gottesdienstbuch in gerechter Sprache Gebete, Lesungen, Fürbitten und Segenssprüche für die Sonn- und Feiertage des Kirchenjahres Autor_In: Erhard Domay, Hanne Köhler Genre: Liturgie Verlag: Gütersloher Verlagshaus 2003 Format: gebunden 176 Seiten ISBN: 978-3579055299
Ein provozierend neuer Entwurf. Mit ausgearbeiteten Gottesdienstmodellen. Notwendige Wahrheiten für ein neues Verständnis protestantischer Liturgie. Mit seinem Buch Notwendige Abschiede hat er in Kirche und Theologie eine Diskussion in Gang gebracht, wie diese sie in den letzten 30 Jahres nicht mehr kannte. Klaus-Peter Jörns spricht aus, was viele denken: Es gibt Traditionen des Christentums, die heute nicht mehr glaub-würdig sind und von denen man sich verabschieden muss.In diesem Buch macht Jörns sein Anliegen konkret im Blick auf die wichtigsten öffentlichen Vollzüge der Kirche: den Gottesdienst und das Abendmahl. Jörns lehnt die Vorstellung ab, der Tod Jesu am Kreuz sei ein notwendiges Opfer zur Versöhnung des zornigen Gottes mit den Menschen gewesen. Darum kann der Gottesdienst nicht die Erinnerungsfeier an dieses Sühnopfer sein. Wie man den Gottesdienst stattdessen verstehen und wie man ihn feiern kann, zeigt dieses Buch. Ein zugleich provozierender und befreiender Entwurf für ein neues Verständnis protestantischer Liturgie.
Titel: Lebensgaben Gottes feiern Abschied vom Sühneopfermahl: eine neue Liturgie Autor_In: Klaus-Peter Jörns Genre: Liturgie Verlag: Gütersloher Verlagshaus 2007 Format: 238 Seiten ISBN: 3-579080-15-6
„Laß hören deine Stimme“ ist eine vertraute Aufforderung in feministischen Liturgiegruppen. Frauen erheben ihre Stimme, mischen sich ein, reden mit. Und: Frauen werden gehört. In feministischen Liturgien feiern sie ihren Glauben und ihre Hoffnung auf Gerechtigkeit und eine eigene religiöse Identität. Dieses Grundlagen- und Arbeitsbuch ist entstanden aus Feministischen Liturgiewerkstätten. Die Themen im einzelnen: Frauenkirchenbewegung, Text und Auslegung, Rituale und Symbole, Heilendes in Feministischen Liturgien, Segen und Segnen. Jedes Kapitel stellt seinen thematischen Schwerpunkt komprimiert dar, darauf folgen ausgeführte Liturgien und Rituale, liturgische Texte und neue Lieder. Mit Erstveröffentlichungen von Liedern. Ein Grundlagen- und Arbeitsbuch für alle, die mehr wissen wollen über Liturgien von und für Frauen.
Kann ich gleichgeschlechtliche Partnerschaften segnen? Was muss ich bei Segnungen beachten? Wie kann ich Segnungen liturgisch gestalten?
Dieses wichtige Fachbuch greift solche aktuellen Fragen auf und liefert konstruktive Beiträge zur Diskussion sowie liturgische Bausteine für die Partnerschaftssegnung. Zusätzlich helfen Erfahrungsberichte dabei, im Neuland der Begleitung gleichgeschlechtlich l(i)ebender Menschen eigene Reaktionen wahrzunehmen und eine eigen verantwortete Haltung zu entwickeln.
Titel: Segnungen von gleichgeschlechtlichen Paaren Bausteine und Erfahrungen Autor_In: Wolfgang Schürger (Herausgeber) Genre: Liturgie Verlag: Gütersl. Vh., Gtsl. 2002 Format: 160 Seiten ISBN: 3-579055-60-7
Einführung zu “Das denkende Herz” die Tagebücher von Etty Hillesum 1941 – 1943
Etty Hillesum wurde am 15. März 1941 in Middelburg NL geboren. Ihr Vater war Gymnasiallehrer, ihre Mutter gebürtige Russin. Etty hatte zwei jüngere Brüder: Der eine, Mischa, war 1941 bereits ein gefeierter Pianist. Die Eltern waren Juden, unterrichteten aber die Kinder nicht spezifisch im jüdischen Glauben. Das denkende Herz, die Tagebücher von Etty Hillesum weiterlesen →
…aus dem Gottesdienst „Männliche und weibliche Gottesbilder“
Elisabethenkirche Basel, Oktober 2000
Der Ausgangspunkt für das Thema unseres Gottesdienstes über männliche und weibliche Gottesvorstellungen war der Hinweis darauf, wie sehr unsere Sprache über das Göttliche männlich dominiert ist: Er, der Herr, Vater unser, der Herrgott – das sind Begriffe, welche unser Reden von Gott beHERRschen. Sie, unsere himmlische Mutter, die Eine, die Urkraft, die Quelle, diese Umschreibungen kommen nur sehr selten vor. Geistliche Impulse… weiterlesen →