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Invasive Neophyten oder invasive exotische Pflanzen sind nichteinheimische Pflanzen, die bewusst oder unbewusst eingeführt worden sind. Mangels kontrollierenden Faktoren (Parasiten, Pflanzenfresser, Konkurrenz) schaffen sie es, sich in der Natur zu etablieren und zu wuchern. Generell installieren sich die gebietsfremden Pflanzen unauffällig in einigen Gegenden und besiedeln von dort aus weitere Gebiete, um sich dann schnell zu verbreiten und die Umwelt zu gefährden.
In der Regel steigt die Population invasiver Neophyten ab Mitte der Besiedlungsphase exponential an, womit auch die Auswirkungen immer grösser werden. Die wirtschaftlichen Verluste, die Neophyten dabei anrichten, können jährlich Schäden von hunderttausenden von Franken in einer Region erreichen, national betrachtet sogar Schäden von Millionen von Franken.
Je nach Pflanzenart besteht die Gefahr oder der „Schaden“ invasiver Neophyten in unterschiedlichen Bereichen, wie etwa:
Störung des ökologischen Gleichgewichtes der Ökosysteme (Biodiversität, etc.)
Gesundheit (Allergien, Asthma, Verbrennungen)
Sicherheit (Behinderung von Wasserläufen, Destabilisierung ihrer Ufer, Zugangsschwierigkeiten)
Öffentliche oder private Wirtschaft (Zerstörung von Infrastrukturen, Bedrohung der Feldwirtschaft, höhere Produktionskosten)
Schmetterlingsstrauch (Buddleja davidii)
Die wichtigsten zu bekämpfenden Arten im Wallis sind: