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Depressionen sind eine psychische Erkrankung, die eine professionelle Behandlung erfordert. Die Therapie sollte von einem Psychiater geleitet werden, der...Lesen Sie mehr
Depressionen bei Männern - wie kann man sie erkennen und behandeln?
Depressionen nehmen Freude und Lebensbereitschaft weg, nehmen die Motivation zum Handeln, verursachen Leiden. Sie tritt bei Männern ebenso häufig auf wie bei Frauen. Es lohnt sich, ihre Symptome rechtzeitig zu erkennen und Hilfe zu holen - keine Schande.
Unterscheidet sich Depression bei Männern von "weiblicher" Depression?
Depressionen sind eine der häufigsten Krankheiten unserer Zeit. Sie betrifft Kinder, Jugendliche, ältere Menschen und ältere Menschen. Sowohl Männer als auch Frauen. Die Symptome einer Depression bei Männern können sich aufgrund ihrer Erziehung, ihres Lebensstils und ihrer Überzeugungen leicht von denen bei Frauen unterscheiden. Natürlich ist dies keine harte Regel - es gibt keine separaten Krankheiten, die weibliche oder männliche Depressionen beschreiben. Es ist eine einzelne Erkrankung, die sich bei verschiedenen Menschen auf unterschiedliche Weise manifestiert.
Depressive Episoden, die bei Männern auftreten, dauern weniger lange als bei Frauen, und das Risiko eines Wiederauftretens ist geringer, vielleicht aufgrund der Art der hormonellen Ökonomie. Allerdings ist es statistisch gesehen viel wahrscheinlicher, dass unbehandelte Depressionen bei Männern zu Selbstmord führen als bei Frauen. Der Grund dafür kann sein, dass Sie weniger bereit sind, sich an Spezialisten zu wenden.
Was sind die häufigsten Symptome einer Depression?
Die folgenden sind häufige Symptome einer Depression, die es ermöglichen, die Krankheit zu diagnostizieren:
- Anhedonie (kein Vergnügen, keine Freude),
- sich müde und schwach zu fühlen,
- Konzentrations- und Gedächtnisprobleme,
- das Gefühl, von alltäglichen Aktivitäten überwältigt zu sein,
- Gleichgültigkeit, Verlust der Handlungsmotivation,
- Schlafstörungen (frühes Erwachen oder, im Gegenteil, ein viel größeres Bedürfnis nach Schlaf als bisher),
- starke, negative Emotionen "ohne Grund". (Traurigkeit, Wut),
- Veränderung des Appetits (übermäßiger Appetit oder Appetitlosigkeit).
Nicht jede Depression sieht gleich aus. Viele Patienten zeigen weniger Apathie als ungesunde Energieniveaus, das Bedürfnis nach Bewegung, ständige Angst und die Tendenz, sich in den Whirlpool zu werfen. Menschen mit Depressionen werden oft von Angst begleitet. Sie kann mit zwischenmenschlichen Beziehungen (Angst vor Einsamkeit, Verlassenheit), aber auch mit der beruflichen oder privaten Sphäre (Angst, seine Pflichten nicht zu erfüllen) verbunden sein.
Depressionen sind es wert und können behandelt werden.
Ein Besuch bei einem Psychologen oder Psychiater ist oft mit etwas Peinlichem verbunden, mit der Hingabe, der Unfähigkeit, mit den eigenen Gedanken umzugehen. Solche Zweifel sind besonders bei Männern verbreitet, die in dem Glauben aufgewachsen sind, dass Probleme allein gelöst werden sollten. Unterdessen ist Depression mit dem Ungleichgewicht von Neurotransmittern und der Schaffung eines Systems von Überzeugungen und Gedanken verbunden, die dieses Gleichgewicht weiter stören. Es ist schwierig, daraus allein hervorzugehen, und um Hilfe zu bitten, ist kein Grund zur Scham oder ein Geständnis des Scheiterns. Im Gegenteil, es ist ein Weg, aktiv für sich selbst und seine Lieben zu kämpfen, die auch leiden.
Psychotherapie in Kombination mit Pharmakotherapie (falls erforderlich) kann zu einer nachhaltigen, deutlichen Verbesserung des Wohlbefindens führen. Es lohnt sich nicht zu warten, bis sich der depressive Zustand verschlechtert und Selbstmordgedanken auftauchen. Depressionen bei Männern sind nichts Peinliches, und es ist durchaus möglich, aus ihr herauszukommen.