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Im Februar hat die Wirtschaftskommission des Ständerates (WAK) einen Gesetzesentwurf in die Vernehmlassung geschickt der vorsieht, dass Risiken, die mit dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln für Oberflächengewässer, naturnahe Lebensräume und als Trinkwasser genutztes Grundwasser verbunden sind, bis 2027 um 50 Prozent reduziert werden müssen, heisst es in einem Beitrag der Nachrichtenagentur SDA. In der Vernehmlassung ist eine solche konkrete, numerische Verankerung des Reduktionsziele bis 2027 jetzt auf breite Zustimmung gestossen.
SP, Grünliberale und Bio Suisse fordern jedoch einen längeren Planungshorizont sowie weitere klar definierte Reduktionsziele, heisst es weiter. Der Schweizer Bauernverband (SBV) lehnt hingegen eine gesetzliche Verankerung dieser Ziele über 2027 hinaus ab. Zunächst müssten durch den Bund klare Indikatoren zur Zielerreichung festgelegt und die Reduktionsziele im Jahr 2027 überprüft werden.
FDP, CVP, SVP und der SBV sprechen sich ihrerseits dafür aus, dass analog zu den Pestiziden auch Biozide mit konkreten Reduktionszielen miteinbezogen werden sollten. Dies, weil Biozidprodukte breiter eingesetzt würden als Pflanzenschutzmittel. SVP, FDP und Grüne fordern zudem weitere Unterstützung der landwirtschaftlichen Forschung und Entwicklung.