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Die Möglichkeiten des Internets sind nahezu unbegrenzt. Zu diesem Schluss kommt ein Artikel des 'Wall Street Journal'. Insbesondere geht es um die verschiedenen Möglichkeiten, über das weltweite Netz zu werben. Nach Meinung von Edward Boches, chief creative officer der New Yorker Interpublic Group, ist das Internet zweiseitig und interaktiv. Er vergleicht das Internet mit dem Fernsehen, das ein "einseitiges Medium" sei. Im Vergleich zum Fernsehen könne man bei Internet-Werbung zudem nachvollziehen, ob die Werbung den Konsumenten auch tatsächlich erreicht.
Unter Internetwerbung verstehe man bisher Keyword-Anzeigen oder Banner. Die wachsende Anzahl von Breitbandanschlüssen in Privathaushalten eröffne aber ganz andere Möglichkeiten. So wäre es nach Meinung von Boches "um einiges besser, eine Idee zu kreieren, in welcher der Konsument eine Rolle spielt - also aktiv ist." Es sei im Moment zu beobachten, dass Unternehmen ihre Fernsehspots ins Netz stellen, was einerseits die Tendenz bestätige und andererseits zeige, wie wenig die interaktiven Möglichkeiten des Internets genutzt werden.
Zum Vergleich erinnert das 'Wall Street Journal' an die ersten TV-Spots, die praktisch gefilmte Radio-Spots waren. Lediglich das Produkt wurde in die Kamera gehalten. Mit der Zeit sei ein Bewusstsein für das neue Medium entstanden und folglich ein gezielter Umgang damit. TV-Spots ins Internet stellen sei der erste Schritt der Werbenden, sich mit dem neuen Medium vertraut zu machen, sagte Yahoo-Vertriebsleiter Mark McLaughlin. (mim)