Document ID: /entscheidsuche_html/filtered/documents_0425.jsonl.gz/548

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.01036 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiber Büchel Urteil vom 21. November 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Procap Schweiz Advokatin Karin Wüthrich Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren am 1966, Mutter von zwei Kindern (Jahrgang 1993 und 1996), war bis 2 6. November 2014 als Kindergärtn erin mit einem Pensum von 58.35 % (13.42 Wochenlektionen) tätig (Urk. 7/ 26/7-11). Unter Hinweis auf eine schwere St örung der Persönlichkeit („Persönlichkeitsstörung“) meldete sich die Versicherte am 2. April 2015 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/18 ). Die Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerb liche Situation ab ( Urk. 7/90). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/78 ) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 6. August 2016 ( Urk. 7/90 ) einen Rentenanspruch. 2. Die Versicherte erhob am 1 5. September 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 1 6. August 2016 ( Urk. 1) und beantragte, diese sei aufzuheben und der Versicherten ab dem frühesten Zeitpunkt eine Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter sei die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen an die Verwa ltung zurückzuweisen (Urk. 1/ 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1 9. Oktober 2016 ( Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 21. Oktober 2016 zu Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8 ). 3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Al l gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein träch tigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sach te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.3 Zur Annahme der Invalidität nach Art. 8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkran kungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosozi ale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vor handen sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren her rühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Be funde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszu ständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der sozio kulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne ver selbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Ar beits- und Erwerbs fähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentli chen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein inva lidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2). Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigentli chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver selbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad sei ner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend aus wirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.2 mit Hin wei sen). 1.4 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch du rchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem In validitätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Inv aliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Inv aliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Inv aliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege be nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass psychosoziale Belastungs faktoren (wie die enttäuschende Ehetrennung nach 23 Jahren, finanzielle Exis tenzängste und letztlich das Scheidungsverfahren) im Vordergrund stünden, welche die Arbeitsunfähigkeit verursachten. Im psychiatrischen Überblick müsse man neben der depressiven Episode akzentuierte Persönlichkeitszüge mit ängst lich-vermeidenden und abhängigen Anteilen feststellen. Der (neuen) Diagnose einer Persönlichkeitsstörung könne nicht gefolgt werden. Die psychosozialen Belastungen bl ie ben IV-fremd; ein invalidenversicherungsrechtlicher Gesund heitsschaden sei nicht ausgewiesen (Urk. 2/ 2). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), die fachärztlichen Berichte würden eine selbständige psychiatrische Erkrankung ausweisen, die eine invalidisierende Krankheitswertigkeit darstelle. Die vor liegend andauernde chronifizierte Depression anfangs schwergradig ausgeprägt, die stationäre und im Anschluss daran teilstationäre Behandlung veränderten zwar den Schweregrad des depressiven Leidens, die attestierte 100%-ige Arbeitsunfähigkeit sei aber bestehen geblieben. Es müsse daher von einem IV rechtlich erheblichen Schweregrad ausgegangen werden. Im übrigen sei die Beschwerdeführerin als zu 20% erwerbstätig zu qualifizieren. In formeller Hin sicht rügt die Beschwerdeführerin, die Verwaltung sei auf die gegen die Beweiswürdigung medizinischer Berichte vorgebrachten Einwände nicht näher eingetreten. 3. 3.1 Die Rüge einer Verletzung des rechtlichen Gehörs ist vorab zu prüfen. Gemäss Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV) sowie Art. 42 ATSG haben die Par teien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwir kungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Dazu gehört insbesondere deren Recht, sich vor Erlass des in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 132 V 368 E. 3.1 S. 370 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung kann eine nicht besonders schwerwiegende Ver letzung des rechtlichen Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann (BGE 127 V 431 E. 3d/aa S. 437). Von einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung ist selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem forma listischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 132 V 387 E. 5.1 S. 390 mit Hinweis). 3.2 Die Beschwerdeführerin rügt, die Verwaltung sei auf die in Ziff. 6 ihrer Beschwerde ( Urk. 2) gegen die Beweiswürdigung medizinischer Berichte vorge brachten Einwände nicht näher eingetreten. Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV fliesst auch die Begründungspflicht. Diese ver langt indes nicht, dass sich die Behörde mit allen Parteistandpunkten eingehend auseinandersetzt und jedes Vorbringen konkret widerlegt. Sie darf sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Im angefochtenen Ent scheid nennt die Behörde ihre Überlegungen, von denen sie sich hat leiten lassen und auf die sie ihren Entscheid stützt. Damit wurde der Begründungs pflicht genüge getan. 4. 4.1 Mit Bericht vom 17. März 2015 (Urk. 7/15/1) informierte Dr. med. Y.___, Fach arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, die Tagesklinik Z.___ darüber, dass er die Beschwerdeführerin zu einem Vorgespräch aufbieten und anschliessend gegebenenfalls einer teilstationären Behandlung zuweisen wolle. Er nannte folgende Diagnosen (S. 1): • (Langsam abklingende) schwergradige depressive Episode, • Hinweise auf vorbestehend maladaptive Persönlichkeitszüge (ängstlich, unsicher, abhängig). Die Beschwerdeführerin sei aufgrund der Depressivität seit längerem zu 100% krankgeschrieben, das Case Management der Taggeldversicherung eingeschaltet und die Früherfassungsmeldung an die IV erfolgt. Einem möglichen Arbeits versuch ab ca. April stünde sie sehr ambivalent gegenüber. Trotz auftretender Phasen von Ausgeglichenheit und Zuversicht komme es immer wieder zu Ein brüchen mit starker Verunsicherung und Gefühlen massiver Überforderung. Er bitte daher die Tagesklinik für Affektkranke, die Beschwerdeführerin für ein Vorgespräch aufzubieten. 4.2 Im Auftrag der BVK Personalvorsorge erstellt e Frau Dr. med. A.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, am 1 7. April 2015 ein vertrauensärztli ches psychiatrisches Gutachten ( Urk. 7/ 26). Darin attestiert e sie der aktuell als Kindergärtnerin tätigen und wegen Burnouts zu 100% krankgeschriebenen Versicherten eine chronische depressive S törung, zurz eit mittelschwer (ICD-10 F33.10), eine längere depressive Reaktion bei Trennung/Scheidung (ICD-10 F43.21) und den Verdacht auf eine akzentuierte Persönlichkeit (ängstlich, abhängig) (ICD-10 Z73.1). Die bestehende chronische depressive Störung liege diagnostisch wohl seit der Kindheit vor, wobei der Verlauf fluktuierend gewesen sei. Früher könnte es sich auch um eine Dysthymie gehandelt haben mit zeitweise ausgeprägterer Symp tomatik (sog. „double depression“). Es hätten immer schon Belastungsintoleranz, Unverträglichkeit von (beruflichem) „Druck“, Versagensängste, schlechtes Selbstwertgefühl, depressive Ängste und Stimmungsschwankungen im Vorder grund gestanden. Schon während der Schulzeit habe sie sich oft überfordert gefühlt und Prüfungs- und Expositionsängste entwickelt. Als ausgebildete Kin dergärtnerin sei sie stets am Limit ihrer Kräfte gewesen. Sie habe nicht selten ganze Wochenenden im Bett verbracht, aber gegen aussen hin ihre Rolle immer zu erfüllen vermocht. Die ängstlichen, abhängigen und konfliktvermeidenden Persönlichkeitszüge hätten ihre Depressivität zusätzlich beeinflusst. Sie habe ihre geringe Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit beklagt, sich minderwertig und lebensuntüchtig gefühlt. Aufgrund der starken Überlappung der depressi ven Symptomatik mit den erwähnten Persönlichkeitszügen könne derzeit nicht gesagt werden, wie stark diese Persönlichkeitsstruktur die Depressivität verant worte. Im Zuge der Trennung nach langjähriger Ehe sei eine depressive Anpassungs stö rung hinzugekommen und die Schwere der Depression werde sich wohl noch bis nach der Scheidung verstärken. Aufgrund dieses Ereignisses stehe die Versicherte zum ersten Mal in psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung, was eine Prognosestellung erschwere. Denn einerseits sei das Leiden erwiesener massen chronisch und bei wahrscheinlich akzentuierter Per sönlichkeit etwas schwieriger zu behandeln, andererseits könn t en auch solche Patienten mitunter sehr günstig auf eine kombinierte medikamentöse und psychotherapeutische Behandlung ansprechen. Das Ausmass der Berufsunfähig keit sei derzeit noch nicht absehbar, sodass bis auf weiteres eine 100 %-ige Arbeitsunfähigkeit bestehe. Ohne psychosoziale Belastung wäre sie womöglich 50-60 %, recht sicher aber 40 % arbeitsfähig gewesen (Urk. 7/26/10). 4.3 Mit Austrittsmeldung vom 7. Juli 2015 über die Hospitalisation vom 4. Mai bis 8. Juli 2015 (Urk. 7/31) berichtete die Clienia B.___ AG Dr. Y.___, dass die Beschwerdeführerin mit den Diagnosen einer mittelgradigen depressiven Epi sode (ICD-10:F32.1) und einem Verdacht auf akzentuierte Persönlichkeitszüge mit ängstlich-vermeidenden und abhängigen Anteilen (ICD-10:Z73.1) in die bestehenden Wohnverhältnisse austrete. Sie sei bis einschliesslich zum 21. Juli 2015 zu 100% krankgeschrieben, jedoch ferienfähig. Für ein Vorgespräch in der Tagesklinik C.___ bestehe ein Termin am 20. Juli 2015 und ein Schnuppertermin in der Tagesklinik D.___. Die Beschwerdeführerin habe vor, die ambulante Therapie bei Frau lic. Phil. E.___ weiterzuführen. Im Austrittsbericht vom 11. August 2015 (Urk. 7/72) wurde festgehalten, dass sich die Versicherte nach den Behandlungen zur Entwicklung von Strategien im Umgang mit innerer und äusserer Anspannung sowie zur Emotionsregulierung gestärkt fühle. Sie habe wieder mehr Zugang zu ihren Ressourcen und sehe einen Weg. Es gehe auch nach dem Austritt weiter darum, alternative funk tionale Bewältigungsstrategien und Skills aufzubauen, sowie das Selbstwertge fühl, die Durchhalte- und Selbstbehauptungsfähigkeit zu stärken. 4.4 Die Ärzte des Sanatoriums D.___ nannten im Austrittsbericht vom 11. November 2015 über die teilstationäre Behandlung vom 24. August bis 12. November 2015 (Urk. 7/47) folgende Diagnosen: - F32.1 Mittelgradige depressive Episode - Z73.1 Akzentuierte dependente Persönlichkeitszüge Sie führten aus, dass die Versicherte von der Clienia B.___ AG mit der Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode zur weiteren Behandlung (Emotionsregulation, Abgrenzung) sowie zur weiteren Etablierung einer Tages struktur an sie überwiesen worden sei. Die integrative Behandlung der Beschwerdeführerin bestehend aus psychiatrischen und psychotherapeutischen Interventionen habe einzel- sowie gruppenpsychotherapeutische Programme auf kognitiv-verhaltenstherapeutischer Grundlage umfasst. Nach anfänglichem starkem Leiden unter den Gefühlen von Hoffnungs- und Perspektivenlosigkeit und dem Empfinden von in sich selbst gefangen sein habe sich die depressive Symptomatik sukzessive verbessert. Die Versicherte sei vermehrt annäherungs motiviert, klarer in der Wahrnehmung und Äusserung ihrer Bedürfnisse und erlebe sich selbstwirksamer und sicherer im Umgang mit Mitmenschen. Die letzte Therapiephase sei der Konsolidierung und Generalisierung der Erfahrun gen im Alltag und der Vorbereitung des Austritts gewidmet geworden. Hier habe sich die Versicherte mit ihrer beruflichen Perspektive auseinander gesetzt und sich in Zusammenarbeit mit ihrer Case Managerin einen Schnuppertag sowie einen Arbeitsversuch in einem Hort organisiert. Thema sei der Wieder einstieg in ihren angestammten Beruf gewesen. Das Sanatorium D.___ empfahl die Weiterführung der psychotherapeuti schen Behandlung im ambulanten Setting, liess jedoch offen, ob die Versicherte in den angestammten Beruf werde zurückkehren können. Es hielt fest, dass bereits ein Arbeitsversuch geplant sei in einem Hort ab dem 23. November 2015. Eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit wurde ihr bis zum 27. November 2015 attestiert und sollte danach wieder neu geprüft werden. 4.5 In ihrer Besprechungsnotiz zum Arbeitsversuch im Kinderhort F.___ vom 11. Januar 2016 (Urk. 7/53) hielt die Case Managerin G.___ fest, dass die Beschwerdeführerin nicht mehr im geforderten Umfang als Kindergärtnerin arbeiten könne. Als Alternative sehe sie die Tätigkeit in einem Kinderhort, weshalb sie auch einen Arbeitsversuch in einem Kinderhort gestartet habe mit einer Präsenz von drei Stunden an drei Tagen in der Woche. Die aktuelle Arbeitsunfähigkeit sei nach wie vor 100%. Die Beschwerdeführerin habe sich im Kinderhort gut eingelebt und werde von den Arbeitskollegen und den Kindern sehr geschätzt. Sie selber schätze die Ablenkung, welche sie durch diese Tätigkeit erfahre. Da der Hort F.___ während der Ferien immer geschlossen sei, werde die Versicherte ihren Einsatz im Hort H.___ leisten. Nach den Sportferien sei geplant, dass sie bei einzelnen Einsätzen den Lead übernehme. 4.6 Mit Schreiben vom 20. April 2016 teilte die Beschwerdegegnerin der Beschwerde führerin mit, die beruflichen Massnahmen seien abgeschlossen (Urk. 7/66). Sie solle sich per 1. Juni 2016 für den Bezug von Arbeitslosenent schädigung beim RAV melden, wo sie bei ihrer Stellensuche unterstützt werde. Im Verlaufsprotokoll Eingliederungsberatung vom 2 0. April 2016 ( Urk. 7/67/1- 2) hielt die Berufsberaterin fest, die Beschwerdeführerin habe im Verlaufe der Massnahme ihr Arbeitspensum auf vier Stunden an vier Tagen in der Woche steigern können. Die Arbeit mit den Kindern habe ihr sehr gefallen, sie fühle sich im Team wohl und erhalte von ihrem Vorgesetzten gute Rückmeldungen. Fraglos fühle sie sich bei einem Pensum von 16 Stunden in der Woche erschöpft und brauche die Wochenenden zur Erholung. Sie habe aber zusam men mit ihrem Job Coach den Lebenslauf überarbeitet und möchte sich für August 2016 eine 30-40% Stelle als Betreuungsperson in einem Hort suchen. Mit ihrem behandelnden Arzt werde sie besprechen, von welcher Arbeitsfähig keit ausgegangen werden könne. 4.7 Dr. med. Y.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, gab mit Bericht vom 18. Mai 2016 (Urk. 7/75/3-6) an, die Ursache der Arbeitsunfähigkeit der Versicherten sei eine rezidivierende depressive Störung, vermutlich seit Jahren, gegenwärtig leicht bis mittelgradig, (ICD-10: F33.0/F33.1) und ein Verdacht auf akzentuierte Persönlichkeitszüge mit ängstlich-vermeidenden und abhängigen Anteilen (ICD-10: Z73.1). Vor dem Hintergrund einer ängstlich unsicher-ver meidenden Persönlichkeit mit wiederkehrenden depressiven Einbrüchen sei davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin im Rahmen einer angepassten Tätigkeit eine stabile Arbeitsfähigkeit von höchstens 30-40% erreichen könne. Es gelte darauf zu achten, dass sie keine Leitungsfunktionen (Hort- oder Gruppen leiterin) übernehmen und wenig Verantwortung tragen müsse (bspw. Betreuungsmitarbeiterin ohne Führungsverantwortung in einem Hort). Die bis herige Tätigkeit sei aus medizinischer Sicht nicht mehr zumutbar. Die Beschwerdeführerin befinde sich aktuell noch bis 31. Mai 2015 in einer Inte grationsmassnahme in den Tätigkeitsbereich als Betreuungsmitarbeiterin in einem Hort. 4.8 Dipl. med. I.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) hielt in ihrer Stellungnahme vom 15. Juni 2016 (Urk. 7/77/3-4) fest, es lägen keine Diagnosen mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vor. Eine Tätigkeit im erlernten Beruf sei möglich und zumutbar. Die Einschränkungen in Bezug auf die bisherige Tätigkeit als Kinder gärtnerin erwüchsen aus einer nicht IV-relevanten Dekonditionierung und zeigten sich in leicht reduzierter Aufmerksamkeit und Konzentration sowie Erschöpfung. Zur Erkrankung führten vorrangig die Lebensumstände der Beschwerdeführerin. Mithin stünden psychosoziale Belastungsfaktoren im Vor dergrund des Gesundheitsschadens, welcher somit keinen Anspruch auf Leistungen nach Art. 28 IVG generiere. 5. 5.1 Das im Auftrag der BVK erstellte vertrauensärztliche psychiatrische Gutachten von Dr. med. A.___ vom 1 7. April 2015 ( Urk. 7/ 26) äussert sich umfassend zu den vorhandenen Gesundheitsstörungen und deren Auswirkun gen auf die Arbeitsfähigkeit. Es basiert auf eingehenden psychiatrischen ( Urk. 7/ 26 /2-7 ) Untersuchungen, berücksichtigt die von der Versicherten geklagten Beschwerden und erging in Kenntnis der medizinischen Vorakten. Die Gutachterin begründete ihre Beurteilung des psychischen Gesundheitszustands (Chronische depressive Störung, aktuell mittelschwer [ICD 10 F33.10]; längere depressive Reaktion bei Trennung/Scheidung [ICD-10 F43.21]; Verdacht auf akzentuierte Persönlichkeit, ängstlich, abhängig [ICD-10 Z73.1]) (Urk. 7/26/7- 11) beziehungsweise der Auswirkungen der festgestellten Defizite auf die Leistungsfähigkeit sodann ausführlich und nachvollziehbar. Aufgrund ausbleibender Verbesserung der depressiven Symptomatik im ambu lan ten Rahmen wies der behandelnde Psychiater die Versicherte in die Clienia B.___ AG ein. Dort verbrachte die Beschwerdeführerin zweieinhalb Monate in stationärer Behandlung. In ihrem Austrittsbericht vom 1 1. August 2015 wird festgehalten, dass die Beschwerdeführerin an einer mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10 F32.1) und akzentuierten Persönlichkeitszügen mit ängstlich-vermeidenden und abhängigen Anteilen (ICD-10 Z73.1) leide (Urk. 7/ 72 / 1 - 5). Zur verbleibenden Arbeitsfähigkeit der Versicherten wird darin nicht Stellung genommen. Die Versicherte bleibt bis einschliesslich zum 21. Juli 2015 zu 100 % krankgeschrieben, ist jedoch ferienfähig. Die gleichen Diagnosen werden im Austrittsbericht vom 1 1. November 2015 des S anatorium D.___ als Nachbehandler gestellt, wo die Versicherte einen zweieinhalb monatigen teilstationären Aufenthalt verbrachte. Auch hier legen die behandelnden Ärzte das Krankheitsbild fest auf eine mittelgradige depres sive Episode (ICD-10 F32.1) und auf akzentuierte dependente Persönlichkeits züge (ICD-10 Z73.1) ( Urk. 7/ 47 / 1 - 4). Es wird offen gelassen, ob die Versicherte in den angestammten Beruf als Kindergärtnerin wird zurückkehren können. Erwähnung findet einzig, dass die Versicherte einen Arbeitsversuch in einem Hort plant ab dem 23. November 2015, den sie zusammen mit ihrer Case Mana gerin organisiert hat. Auch das Sanatorium D.___ schweigt sich zur Restar beitsfähigkeit der Versicherten aus, attestiert ihr aber eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit bis zum 27. November 2015 mit dem Hinweis auf eine danach zu erfolgende Neuprüfung. In seinem Bericht vom 18. Mai 2016 zuhanden der IV-Stelle (Urk. 7/75/3-6) hält der behandelnde Arzt fest, die Versicherte leide (vermutlich seit Jahren) an einer rezidivierenden depressiven Störung mit gegenwärtig leichter bis mittelgradigen Ausprägung (ICD-10: F33.0/F33.1). Überdies bestehe der Verdacht auf akzen tuierte Persönlichkeitszüge mit ängstlich-vermeidenden und abhängigen Antei len (ICD-10: Z73.1). Weil die ambulante Psychotherapie nicht ausreichend war, erfolgte der stationäre Aufenthalt in B.___ und hernach die teilstationäre Behandlung in D.___. Im Anschluss daran wurde in Absprache mit der IV eine 6-monatige Integrationsmassnahme in einem Hort vereinbart in Begleitung einer Eingliederungsfachperson. Dr. Y.___ führt an, dass aufgrund des Gesund heitszustands der Versicherten mit einer ängstlich unsicher-vermeidenden Per sönlichkeit und wiederkehrenden depressiven Einbrüchen eine 100%-ige Arbeits unfähigkeit im angestammten Beruf bestehe, im Rahmen einer ange passten Tätigkeit indessen eine maximale Teilarbeitsfähigkeit von 30-40% als zumutbar erscheine (Urk. 7/75/5-6). 5.2 Aus den medizinischen Berichten geht übereinstimmend hervor, dass die Beschwerdeführerin an einer chronischen depressiven Störung, aktuell mittel schwerer Ausprägung [ICD-10 F33.10] leidet mit Verdacht auf eine akzentuierte Persönlichkeit [ICD-10 Z 73.1]. Eine überdies bestehende Persönlichkeitsstörung [ICD-10 F60.6, F60.7], die vom behandelnden Psychiater am 1 1. Juli 2016 (Urk. 7/ 86 ) diagnostiziert wurde, ist hingegen nicht nachvollziehbar. Denn die betreffende Diagnose geht aus den geschilderten Befunden nicht hervor und es bleibt unklar, worauf die besagte Diagnose abgestützt ist. In diesem Zusammen hang fällt auf, dass von Dr. med. Y.___ erstmals in dem nach Vorbescheid der IV vom 1 7. Juni 2016 erstatteten Bericht die Diagnose einer Persönlichkeits störung gestellt wurde, während zuvor - in seinem Bericht um Rentenprüfung vom 1 8. Mai 2016 (Urk. 7/ 75 ) und auch in den Austrittsberichten der Clienia B.___ AG vom 1 1. August 2015 ( Urk. 7/ 72 ) und des Sanatorium D.___ vom 1 1. November 2015 (Urk. 7/ 47 ) - die Rede von einer Akzentuierung der Persönlichkeit ( ICD-10 Z73 ) gewesen war. Dr. Y.___ legt nicht dar, wieso inzwischen der Schweregrad einer Persönlichkeitsstörung erreicht worden sein soll. Dazu müssten das positive und negative Funktionsbild gegeneinander abgewogen werden. Zudem bleibt nicht nachvollziehbar, wie eine schwere Störung der Persönlichkeit („Persönlichkeitsstörung“) in einer ca. einjährigen ambulanten Therapie nicht hätte bemerkt werden können. In diesem Sinne ent hält der Bericht weder neue, entscheidrelevante Gesicht s punkte noch zeigt er eine wesentliche Veränderung des medizinischen Zustands auf. Diese Änderung der Diagnose erfolgte ohne entsprechende Begründung und ohne Hinweis auf eine inzwischen eingetretene - durch objektive Befunde ausgewiesene - rele vante Verschlecht erung des Gesundheitszustands. Was die von Dr. med. Y.___ anfänglich und von den Ärzten der Clienia J.___ AG und des Sanatoriums D.___ nach stationärem resp. teilstationären Aufenthalt der Versicherten unter dem Diagnose-Code ICD-10 Z73 aufgeführte Akzentuierung der Persön lichkeit betrifft, ist darauf hinzuweisen, dass es sich bei den Z-Kodierungen um keine invalidenversicherungsrechtlich erhebliche Gesundheitsbeeinträchtigung handelt, weshalb sie als Anspruchsgrundlage für Leistungen der IV von vorn herein ausser Betracht fällt. 5.3 Was die Vorbringen der Beschwerdeführerin in ihrer Stellungnahme vom 28. Juli 2016 (Urk. 7/ 87 ) betrifft, ist ihr darin zuzustimmen, dass eine invalidi sierende Wirkung einer mittelschweren depressiven Störung nicht durchwegs auszuschliessen ist. Dies bedingt aber, dass eine konsequente Depressionsthera pie befolgt wird. Erst deren Scheitern weist das Leiden als resistent aus. Wenn es daran fehlt, ist in der Regel keine invalidisierende Wirkung des Gesund heitsschadens anzunehmen. Daher sind die Umstände des Einzelfalles zu berücksichtigen. Die Versicherte absolvierte mehrere stationäre oder teilstationäre Klinikaufent halte an deren Ende es ihr möglich war, mit Hilfe der Case Managerin einen Arbeitsversuch in einem Kinderhort zu absolvieren und im Verlaufe der Mass nahme auch ihr Arbeitspensum auf vier Stunden an vier Tagen in der Woche zu steigern (E. 4.5 und 4.6). Es kann daher nicht gesagt werden, das Leiden könne therapeutisch nicht angegangen werden. Die RAD-Ärztin hielt in ihrer Stellung nahme vom 1 5. August 2016 ( Urk. 7/89/3) denn auch fest, dass sogar wenn eine mittelgradige Depression vorgelegen habe, man doch nicht davon ausgehen könne, dass die Erkrankung zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit wie im hier vorliegenden Ausmass führe. Dass die Beschwerdeführerin durchaus über aufbauende Ressourcen verfügt, zeigt die von ihr geschilderte aktive Freizeitgestaltung und die hierfür freige haltene Zeit. Die Clienia B.___ hält in ihrem positiven Funktionsbild (Urk. 7/72/2) dazu fest: Die Versicherte führe eine Partnerschaft mit einem 72 jährigen Mann, der in Belgien lebe, und sie habe zwei enge Freundinnen, mit denen sie regelmässigen Kontakt pflege. 5.4 Dass die psychischen Probleme durch invaliditätsfremde Faktoren (mit )be stimmt sind, wird durch die von der Versicherten gemachten Angaben bestätigt. Sie berichtete wiederholt von schwierigen familiären und finanziellen Situa tionen, verursacht durch die enttäuschende Ehetrennung nach 23 Jahren, durch die finanziellen Auseinandersetzungen (Existenzängste) und durch das belas tende Scheidungsverfahren. Demnach wird die Depression durch die psychoso ziale Problematik weitgehend erklärbar. Da ein klinisches Beschwerdebild, sich durch belastende psychosoziale Faktoren erklärt, rechtsprechungsgemäss nicht als invalidenversicherungsrechtlich relevante Beeinträchtigung zu verstehen ist, vermag die psychische Störung auch für den Zeitraum, als sie noch als schwer bzw. mittelgradig taxiert wurde, keinen Leistungsanspruch zu begründen (Urteil des Bundesgerichts 9C_917/2012 vom 1 4. August 2013 E. 3.2). 6. Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass kein invalidisierendes Leiden vor liegt, weshalb die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch zu Recht verneint hat. Demnach ist die angefochtene Verfügung nicht zu beanstanden und die Beschwerde abzuweisen. 7. Die Kosten für das Verfahren sind auf Fr. 600.- festzulegen und ausgangsge mäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Procap Schweiz - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstBüchel

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.01036 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiber Büchel Urteil vom 21. November 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Procap Schweiz Advokatin Karin Wüthrich Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren am 1966, Mutter von zwei Kindern (Jahrgang 1993 und 1996), war bis 2 6. November 2014 als Kindergärtn erin mit einem Pensum von 58.35 % (13.42 Wochenlektionen) tätig (Urk. 7/ 26/7-11). Unter Hinweis auf eine schwere St örung der Persönlichkeit („Persönlichkeitsstörung“) meldete sich die Versicherte am 2. April 2015 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/18 ). Die Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerb liche Situation ab ( Urk. 7/90). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/78 ) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 6. August 2016 ( Urk. 7/90 ) einen Rentenanspruch. 2. Die Versicherte erhob am 1 5. September 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 1 6. August 2016 ( Urk. 1) und beantragte, diese sei aufzuheben und der Versicherten ab dem frühesten Zeitpunkt eine Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter sei die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen an die Verwa ltung zurückzuweisen (Urk. 1/ 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1 9. Oktober 2016 ( Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 21. Oktober 2016 zu Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8 ). 3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Al l gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein träch tigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sach te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.3 Zur Annahme der Invalidität nach Art. 8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkran kungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosozi ale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vor handen sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren her rühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Be funde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszu ständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der sozio kulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne ver selbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Ar beits- und Erwerbs fähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentli chen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein inva lidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2). Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigentli chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver selbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad sei ner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend aus wirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.2 mit Hin wei sen). 1.4 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch du rchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem In validitätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Inv aliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Inv aliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Inv aliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege be nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass psychosoziale Belastungs faktoren (wie die enttäuschende Ehetrennung nach 23 Jahren, finanzielle Exis tenzängste und letztlich das Scheidungsverfahren) im Vordergrund stünden, welche die Arbeitsunfähigkeit verursachten. Im psychiatrischen Überblick müsse man neben der depressiven Episode akzentuierte Persönlichkeitszüge mit ängst lich-vermeidenden und abhängigen Anteilen feststellen. Der (neuen) Diagnose einer Persönlichkeitsstörung könne nicht gefolgt werden. Die psychosozialen Belastungen bl ie ben IV-fremd; ein invalidenversicherungsrechtlicher Gesund heitsschaden sei nicht ausgewiesen (Urk. 2/ 2). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), die fachärztlichen Berichte würden eine selbständige psychiatrische Erkrankung ausweisen, die eine invalidisierende Krankheitswertigkeit darstelle. Die vor liegend andauernde chronifizierte Depression anfangs schwergradig ausgeprägt, die stationäre und im Anschluss daran teilstationäre Behandlung veränderten zwar den Schweregrad des depressiven Leidens, die attestierte 100%-ige Arbeitsunfähigkeit sei aber bestehen geblieben. Es müsse daher von einem IV rechtlich erheblichen Schweregrad ausgegangen werden. Im übrigen sei die Beschwerdeführerin als zu 20% erwerbstätig zu qualifizieren. In formeller Hin sicht rügt die Beschwerdeführerin, die Verwaltung sei auf die gegen die Beweiswürdigung medizinischer Berichte vorgebrachten Einwände nicht näher eingetreten. 3. 3.1 Die Rüge einer Verletzung des rechtlichen Gehörs ist vorab zu prüfen. Gemäss Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV) sowie Art. 42 ATSG haben die Par teien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwir kungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Dazu gehört insbesondere deren Recht, sich vor Erlass des in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 132 V 368 E. 3.1 S. 370 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung kann eine nicht besonders schwerwiegende Ver letzung des rechtlichen Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann (BGE 127 V 431 E. 3d/aa S. 437). Von einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung ist selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem forma listischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 132 V 387 E. 5.1 S. 390 mit Hinweis). 3.2 Die Beschwerdeführerin rügt, die Verwaltung sei auf die in Ziff. 6 ihrer Beschwerde ( Urk. 2) gegen die Beweiswürdigung medizinischer Berichte vorge brachten Einwände nicht näher eingetreten. Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV fliesst auch die Begründungspflicht. Diese ver langt indes nicht, dass sich die Behörde mit allen Parteistandpunkten eingehend auseinandersetzt und jedes Vorbringen konkret widerlegt. Sie darf sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Im angefochtenen Ent scheid nennt die Behörde ihre Überlegungen, von denen sie sich hat leiten lassen und auf die sie ihren Entscheid stützt. Damit wurde der Begründungs pflicht genüge getan. 4. 4.1 Mit Bericht vom 17. März 2015 (Urk. 7/15/1) informierte Dr. med. Y.___, Fach arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, die Tagesklinik Z.___ darüber, dass er die Beschwerdeführerin zu einem Vorgespräch aufbieten und anschliessend gegebenenfalls einer teilstationären Behandlung zuweisen wolle. Er nannte folgende Diagnosen (S. 1): • (Langsam abklingende) schwergradige depressive Episode, • Hinweise auf vorbestehend maladaptive Persönlichkeitszüge (ängstlich, unsicher, abhängig). Die Beschwerdeführerin sei aufgrund der Depressivität seit längerem zu 100% krankgeschrieben, das Case Management der Taggeldversicherung eingeschaltet und die Früherfassungsmeldung an die IV erfolgt. Einem möglichen Arbeits versuch ab ca. April stünde sie sehr ambivalent gegenüber. Trotz auftretender Phasen von Ausgeglichenheit und Zuversicht komme es immer wieder zu Ein brüchen mit starker Verunsicherung und Gefühlen massiver Überforderung. Er bitte daher die Tagesklinik für Affektkranke, die Beschwerdeführerin für ein Vorgespräch aufzubieten. 4.2 Im Auftrag der BVK Personalvorsorge erstellt e Frau Dr. med. A.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, am 1 7. April 2015 ein vertrauensärztli ches psychiatrisches Gutachten ( Urk. 7/ 26). Darin attestiert e sie der aktuell als Kindergärtnerin tätigen und wegen Burnouts zu 100% krankgeschriebenen Versicherten eine chronische depressive S törung, zurz eit mittelschwer (ICD-10 F33.10), eine längere depressive Reaktion bei Trennung/Scheidung (ICD-10 F43.21) und den Verdacht auf eine akzentuierte Persönlichkeit (ängstlich, abhängig) (ICD-10 Z73.1). Die bestehende chronische depressive Störung liege diagnostisch wohl seit der Kindheit vor, wobei der Verlauf fluktuierend gewesen sei. Früher könnte es sich auch um eine Dysthymie gehandelt haben mit zeitweise ausgeprägterer Symp tomatik (sog. „double depression“). Es hätten immer schon Belastungsintoleranz, Unverträglichkeit von (beruflichem) „Druck“, Versagensängste, schlechtes Selbstwertgefühl, depressive Ängste und Stimmungsschwankungen im Vorder grund gestanden. Schon während der Schulzeit habe sie sich oft überfordert gefühlt und Prüfungs- und Expositionsängste entwickelt. Als ausgebildete Kin dergärtnerin sei sie stets am Limit ihrer Kräfte gewesen. Sie habe nicht selten ganze Wochenenden im Bett verbracht, aber gegen aussen hin ihre Rolle immer zu erfüllen vermocht. Die ängstlichen, abhängigen und konfliktvermeidenden Persönlichkeitszüge hätten ihre Depressivität zusätzlich beeinflusst. Sie habe ihre geringe Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit beklagt, sich minderwertig und lebensuntüchtig gefühlt. Aufgrund der starken Überlappung der depressi ven Symptomatik mit den erwähnten Persönlichkeitszügen könne derzeit nicht gesagt werden, wie stark diese Persönlichkeitsstruktur die Depressivität verant worte. Im Zuge der Trennung nach langjähriger Ehe sei eine depressive Anpassungs stö rung hinzugekommen und die Schwere der Depression werde sich wohl noch bis nach der Scheidung verstärken. Aufgrund dieses Ereignisses stehe die Versicherte zum ersten Mal in psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung, was eine Prognosestellung erschwere. Denn einerseits sei das Leiden erwiesener massen chronisch und bei wahrscheinlich akzentuierter Per sönlichkeit etwas schwieriger zu behandeln, andererseits könn t en auch solche Patienten mitunter sehr günstig auf eine kombinierte medikamentöse und psychotherapeutische Behandlung ansprechen. Das Ausmass der Berufsunfähig keit sei derzeit noch nicht absehbar, sodass bis auf weiteres eine 100 %-ige Arbeitsunfähigkeit bestehe. Ohne psychosoziale Belastung wäre sie womöglich 50-60 %, recht sicher aber 40 % arbeitsfähig gewesen (Urk. 7/26/10). 4.3 Mit Austrittsmeldung vom 7. Juli 2015 über die Hospitalisation vom 4. Mai bis 8. Juli 2015 (Urk. 7/31) berichtete die Clienia B.___ AG Dr. Y.___, dass die Beschwerdeführerin mit den Diagnosen einer mittelgradigen depressiven Epi sode (ICD-10:F32.1) und einem Verdacht auf akzentuierte Persönlichkeitszüge mit ängstlich-vermeidenden und abhängigen Anteilen (ICD-10:Z73.1) in die bestehenden Wohnverhältnisse austrete. Sie sei bis einschliesslich zum 21. Juli 2015 zu 100% krankgeschrieben, jedoch ferienfähig. Für ein Vorgespräch in der Tagesklinik C.___ bestehe ein Termin am 20. Juli 2015 und ein Schnuppertermin in der Tagesklinik D.___. Die Beschwerdeführerin habe vor, die ambulante Therapie bei Frau lic. Phil. E.___ weiterzuführen. Im Austrittsbericht vom 11. August 2015 (Urk. 7/72) wurde festgehalten, dass sich die Versicherte nach den Behandlungen zur Entwicklung von Strategien im Umgang mit innerer und äusserer Anspannung sowie zur Emotionsregulierung gestärkt fühle. Sie habe wieder mehr Zugang zu ihren Ressourcen und sehe einen Weg. Es gehe auch nach dem Austritt weiter darum, alternative funk tionale Bewältigungsstrategien und Skills aufzubauen, sowie das Selbstwertge fühl, die Durchhalte- und Selbstbehauptungsfähigkeit zu stärken. 4.4 Die Ärzte des Sanatoriums D.___ nannten im Austrittsbericht vom 11. November 2015 über die teilstationäre Behandlung vom 24. August bis 12. November 2015 (Urk. 7/47) folgende Diagnosen: - F32.1 Mittelgradige depressive Episode - Z73.1 Akzentuierte dependente Persönlichkeitszüge Sie führten aus, dass die Versicherte von der Clienia B.___ AG mit der Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode zur weiteren Behandlung (Emotionsregulation, Abgrenzung) sowie zur weiteren Etablierung einer Tages struktur an sie überwiesen worden sei. Die integrative Behandlung der Beschwerdeführerin bestehend aus psychiatrischen und psychotherapeutischen Interventionen habe einzel- sowie gruppenpsychotherapeutische Programme auf kognitiv-verhaltenstherapeutischer Grundlage umfasst. Nach anfänglichem starkem Leiden unter den Gefühlen von Hoffnungs- und Perspektivenlosigkeit und dem Empfinden von in sich selbst gefangen sein habe sich die depressive Symptomatik sukzessive verbessert. Die Versicherte sei vermehrt annäherungs motiviert, klarer in der Wahrnehmung und Äusserung ihrer Bedürfnisse und erlebe sich selbstwirksamer und sicherer im Umgang mit Mitmenschen. Die letzte Therapiephase sei der Konsolidierung und Generalisierung der Erfahrun gen im Alltag und der Vorbereitung des Austritts gewidmet geworden. Hier habe sich die Versicherte mit ihrer beruflichen Perspektive auseinander gesetzt und sich in Zusammenarbeit mit ihrer Case Managerin einen Schnuppertag sowie einen Arbeitsversuch in einem Hort organisiert. Thema sei der Wieder einstieg in ihren angestammten Beruf gewesen. Das Sanatorium D.___ empfahl die Weiterführung der psychotherapeuti schen Behandlung im ambulanten Setting, liess jedoch offen, ob die Versicherte in den angestammten Beruf werde zurückkehren können. Es hielt fest, dass bereits ein Arbeitsversuch geplant sei in einem Hort ab dem 23. November 2015. Eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit wurde ihr bis zum 27. November 2015 attestiert und sollte danach wieder neu geprüft werden. 4.5 In ihrer Besprechungsnotiz zum Arbeitsversuch im Kinderhort F.___ vom 11. Januar 2016 (Urk. 7/53) hielt die Case Managerin G.___ fest, dass die Beschwerdeführerin nicht mehr im geforderten Umfang als Kindergärtnerin arbeiten könne. Als Alternative sehe sie die Tätigkeit in einem Kinderhort, weshalb sie auch einen Arbeitsversuch in einem Kinderhort gestartet habe mit einer Präsenz von drei Stunden an drei Tagen in der Woche. Die aktuelle Arbeitsunfähigkeit sei nach wie vor 100%. Die Beschwerdeführerin habe sich im Kinderhort gut eingelebt und werde von den Arbeitskollegen und den Kindern sehr geschätzt. Sie selber schätze die Ablenkung, welche sie durch diese Tätigkeit erfahre. Da der Hort F.___ während der Ferien immer geschlossen sei, werde die Versicherte ihren Einsatz im Hort H.___ leisten. Nach den Sportferien sei geplant, dass sie bei einzelnen Einsätzen den Lead übernehme. 4.6 Mit Schreiben vom 20. April 2016 teilte die Beschwerdegegnerin der Beschwerde führerin mit, die beruflichen Massnahmen seien abgeschlossen (Urk. 7/66). Sie solle sich per 1. Juni 2016 für den Bezug von Arbeitslosenent schädigung beim RAV melden, wo sie bei ihrer Stellensuche unterstützt werde. Im Verlaufsprotokoll Eingliederungsberatung vom 2 0. April 2016 ( Urk. 7/67/1- 2) hielt die Berufsberaterin fest, die Beschwerdeführerin habe im Verlaufe der Massnahme ihr Arbeitspensum auf vier Stunden an vier Tagen in der Woche steigern können. Die Arbeit mit den Kindern habe ihr sehr gefallen, sie fühle sich im Team wohl und erhalte von ihrem Vorgesetzten gute Rückmeldungen. Fraglos fühle sie sich bei einem Pensum von 16 Stunden in der Woche erschöpft und brauche die Wochenenden zur Erholung. Sie habe aber zusam men mit ihrem Job Coach den Lebenslauf überarbeitet und möchte sich für August 2016 eine 30-40% Stelle als Betreuungsperson in einem Hort suchen. Mit ihrem behandelnden Arzt werde sie besprechen, von welcher Arbeitsfähig keit ausgegangen werden könne. 4.7 Dr. med. Y.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, gab mit Bericht vom 18. Mai 2016 (Urk. 7/75/3-6) an, die Ursache der Arbeitsunfähigkeit der Versicherten sei eine rezidivierende depressive Störung, vermutlich seit Jahren, gegenwärtig leicht bis mittelgradig, (ICD-10: F33.0/F33.1) und ein Verdacht auf akzentuierte Persönlichkeitszüge mit ängstlich-vermeidenden und abhängigen Anteilen (ICD-10: Z73.1). Vor dem Hintergrund einer ängstlich unsicher-ver meidenden Persönlichkeit mit wiederkehrenden depressiven Einbrüchen sei davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin im Rahmen einer angepassten Tätigkeit eine stabile Arbeitsfähigkeit von höchstens 30-40% erreichen könne. Es gelte darauf zu achten, dass sie keine Leitungsfunktionen (Hort- oder Gruppen leiterin) übernehmen und wenig Verantwortung tragen müsse (bspw. Betreuungsmitarbeiterin ohne Führungsverantwortung in einem Hort). Die bis herige Tätigkeit sei aus medizinischer Sicht nicht mehr zumutbar. Die Beschwerdeführerin befinde sich aktuell noch bis 31. Mai 2015 in einer Inte grationsmassnahme in den Tätigkeitsbereich als Betreuungsmitarbeiterin in einem Hort. 4.8 Dipl. med. I.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) hielt in ihrer Stellungnahme vom 15. Juni 2016 (Urk. 7/77/3-4) fest, es lägen keine Diagnosen mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vor. Eine Tätigkeit im erlernten Beruf sei möglich und zumutbar. Die Einschränkungen in Bezug auf die bisherige Tätigkeit als Kinder gärtnerin erwüchsen aus einer nicht IV-relevanten Dekonditionierung und zeigten sich in leicht reduzierter Aufmerksamkeit und Konzentration sowie Erschöpfung. Zur Erkrankung führten vorrangig die Lebensumstände der Beschwerdeführerin. Mithin stünden psychosoziale Belastungsfaktoren im Vor dergrund des Gesundheitsschadens, welcher somit keinen Anspruch auf Leistungen nach Art. 28 IVG generiere. 5. 5.1 Das im Auftrag der BVK erstellte vertrauensärztliche psychiatrische Gutachten von Dr. med. A.___ vom 1 7. April 2015 ( Urk. 7/ 26) äussert sich umfassend zu den vorhandenen Gesundheitsstörungen und deren Auswirkun gen auf die Arbeitsfähigkeit. Es basiert auf eingehenden psychiatrischen ( Urk. 7/ 26 /2-7 ) Untersuchungen, berücksichtigt die von der Versicherten geklagten Beschwerden und erging in Kenntnis der medizinischen Vorakten. Die Gutachterin begründete ihre Beurteilung des psychischen Gesundheitszustands (Chronische depressive Störung, aktuell mittelschwer [ICD 10 F33.10]; längere depressive Reaktion bei Trennung/Scheidung [ICD-10 F43.21]; Verdacht auf akzentuierte Persönlichkeit, ängstlich, abhängig [ICD-10 Z73.1]) (Urk. 7/26/7- 11) beziehungsweise der Auswirkungen der festgestellten Defizite auf die Leistungsfähigkeit sodann ausführlich und nachvollziehbar. Aufgrund ausbleibender Verbesserung der depressiven Symptomatik im ambu lan ten Rahmen wies der behandelnde Psychiater die Versicherte in die Clienia B.___ AG ein. Dort verbrachte die Beschwerdeführerin zweieinhalb Monate in stationärer Behandlung. In ihrem Austrittsbericht vom 1 1. August 2015 wird festgehalten, dass die Beschwerdeführerin an einer mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10 F32.1) und akzentuierten Persönlichkeitszügen mit ängstlich-vermeidenden und abhängigen Anteilen (ICD-10 Z73.1) leide (Urk. 7/ 72 / 1 - 5). Zur verbleibenden Arbeitsfähigkeit der Versicherten wird darin nicht Stellung genommen. Die Versicherte bleibt bis einschliesslich zum 21. Juli 2015 zu 100 % krankgeschrieben, ist jedoch ferienfähig. Die gleichen Diagnosen werden im Austrittsbericht vom 1 1. November 2015 des S anatorium D.___ als Nachbehandler gestellt, wo die Versicherte einen zweieinhalb monatigen teilstationären Aufenthalt verbrachte. Auch hier legen die behandelnden Ärzte das Krankheitsbild fest auf eine mittelgradige depres sive Episode (ICD-10 F32.1) und auf akzentuierte dependente Persönlichkeits züge (ICD-10 Z73.1) ( Urk. 7/ 47 / 1 - 4). Es wird offen gelassen, ob die Versicherte in den angestammten Beruf als Kindergärtnerin wird zurückkehren können. Erwähnung findet einzig, dass die Versicherte einen Arbeitsversuch in einem Hort plant ab dem 23. November 2015, den sie zusammen mit ihrer Case Mana gerin organisiert hat. Auch das Sanatorium D.___ schweigt sich zur Restar beitsfähigkeit der Versicherten aus, attestiert ihr aber eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit bis zum 27. November 2015 mit dem Hinweis auf eine danach zu erfolgende Neuprüfung. In seinem Bericht vom 18. Mai 2016 zuhanden der IV-Stelle (Urk. 7/75/3-6) hält der behandelnde Arzt fest, die Versicherte leide (vermutlich seit Jahren) an einer rezidivierenden depressiven Störung mit gegenwärtig leichter bis mittelgradigen Ausprägung (ICD-10: F33.0/F33.1). Überdies bestehe der Verdacht auf akzen tuierte Persönlichkeitszüge mit ängstlich-vermeidenden und abhängigen Antei len (ICD-10: Z73.1). Weil die ambulante Psychotherapie nicht ausreichend war, erfolgte der stationäre Aufenthalt in B.___ und hernach die teilstationäre Behandlung in D.___. Im Anschluss daran wurde in Absprache mit der IV eine 6-monatige Integrationsmassnahme in einem Hort vereinbart in Begleitung einer Eingliederungsfachperson. Dr. Y.___ führt an, dass aufgrund des Gesund heitszustands der Versicherten mit einer ängstlich unsicher-vermeidenden Per sönlichkeit und wiederkehrenden depressiven Einbrüchen eine 100%-ige Arbeits unfähigkeit im angestammten Beruf bestehe, im Rahmen einer ange passten Tätigkeit indessen eine maximale Teilarbeitsfähigkeit von 30-40% als zumutbar erscheine (Urk. 7/75/5-6). 5.2 Aus den medizinischen Berichten geht übereinstimmend hervor, dass die Beschwerdeführerin an einer chronischen depressiven Störung, aktuell mittel schwerer Ausprägung [ICD-10 F33.10] leidet mit Verdacht auf eine akzentuierte Persönlichkeit [ICD-10 Z 73.1]. Eine überdies bestehende Persönlichkeitsstörung [ICD-10 F60.6, F60.7], die vom behandelnden Psychiater am 1 1. Juli 2016 (Urk. 7/ 86 ) diagnostiziert wurde, ist hingegen nicht nachvollziehbar. Denn die betreffende Diagnose geht aus den geschilderten Befunden nicht hervor und es bleibt unklar, worauf die besagte Diagnose abgestützt ist. In diesem Zusammen hang fällt auf, dass von Dr. med. Y.___ erstmals in dem nach Vorbescheid der IV vom 1 7. Juni 2016 erstatteten Bericht die Diagnose einer Persönlichkeits störung gestellt wurde, während zuvor - in seinem Bericht um Rentenprüfung vom 1 8. Mai 2016 (Urk. 7/ 75 ) und auch in den Austrittsberichten der Clienia B.___ AG vom 1 1. August 2015 ( Urk. 7/ 72 ) und des Sanatorium D.___ vom 1 1. November 2015 (Urk. 7/ 47 ) - die Rede von einer Akzentuierung der Persönlichkeit ( ICD-10 Z73 ) gewesen war. Dr. Y.___ legt nicht dar, wieso inzwischen der Schweregrad einer Persönlichkeitsstörung erreicht worden sein soll. Dazu müssten das positive und negative Funktionsbild gegeneinander abgewogen werden. Zudem bleibt nicht nachvollziehbar, wie eine schwere Störung der Persönlichkeit („Persönlichkeitsstörung“) in einer ca. einjährigen ambulanten Therapie nicht hätte bemerkt werden können. In diesem Sinne ent hält der Bericht weder neue, entscheidrelevante Gesicht s punkte noch zeigt er eine wesentliche Veränderung des medizinischen Zustands auf. Diese Änderung der Diagnose erfolgte ohne entsprechende Begründung und ohne Hinweis auf eine inzwischen eingetretene - durch objektive Befunde ausgewiesene - rele vante Verschlecht erung des Gesundheitszustands. Was die von Dr. med. Y.___ anfänglich und von den Ärzten der Clienia J.___ AG und des Sanatoriums D.___ nach stationärem resp. teilstationären Aufenthalt der Versicherten unter dem Diagnose-Code ICD-10 Z73 aufgeführte Akzentuierung der Persön lichkeit betrifft, ist darauf hinzuweisen, dass es sich bei den Z-Kodierungen um keine invalidenversicherungsrechtlich erhebliche Gesundheitsbeeinträchtigung handelt, weshalb sie als Anspruchsgrundlage für Leistungen der IV von vorn herein ausser Betracht fällt. 5.3 Was die Vorbringen der Beschwerdeführerin in ihrer Stellungnahme vom 28. Juli 2016 (Urk. 7/ 87 ) betrifft, ist ihr darin zuzustimmen, dass eine invalidi sierende Wirkung einer mittelschweren depressiven Störung nicht durchwegs auszuschliessen ist. Dies bedingt aber, dass eine konsequente Depressionsthera pie befolgt wird. Erst deren Scheitern weist das Leiden als resistent aus. Wenn es daran fehlt, ist in der Regel keine invalidisierende Wirkung des Gesund heitsschadens anzunehmen. Daher sind die Umstände des Einzelfalles zu berücksichtigen. Die Versicherte absolvierte mehrere stationäre oder teilstationäre Klinikaufent halte an deren Ende es ihr möglich war, mit Hilfe der Case Managerin einen Arbeitsversuch in einem Kinderhort zu absolvieren und im Verlaufe der Mass nahme auch ihr Arbeitspensum auf vier Stunden an vier Tagen in der Woche zu steigern (E. 4.5 und 4.6). Es kann daher nicht gesagt werden, das Leiden könne therapeutisch nicht angegangen werden. Die RAD-Ärztin hielt in ihrer Stellung nahme vom 1 5. August 2016 ( Urk. 7/89/3) denn auch fest, dass sogar wenn eine mittelgradige Depression vorgelegen habe, man doch nicht davon ausgehen könne, dass die Erkrankung zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit wie im hier vorliegenden Ausmass führe. Dass die Beschwerdeführerin durchaus über aufbauende Ressourcen verfügt, zeigt die von ihr geschilderte aktive Freizeitgestaltung und die hierfür freige haltene Zeit. Die Clienia B.___ hält in ihrem positiven Funktionsbild (Urk. 7/72/2) dazu fest: Die Versicherte führe eine Partnerschaft mit einem 72 jährigen Mann, der in Belgien lebe, und sie habe zwei enge Freundinnen, mit denen sie regelmässigen Kontakt pflege. 5.4 Dass die psychischen Probleme durch invaliditätsfremde Faktoren (mit )be stimmt sind, wird durch die von der Versicherten gemachten Angaben bestätigt. Sie berichtete wiederholt von schwierigen familiären und finanziellen Situa tionen, verursacht durch die enttäuschende Ehetrennung nach 23 Jahren, durch die finanziellen Auseinandersetzungen (Existenzängste) und durch das belas tende Scheidungsverfahren. Demnach wird die Depression durch die psychoso ziale Problematik weitgehend erklärbar. Da ein klinisches Beschwerdebild, sich durch belastende psychosoziale Faktoren erklärt, rechtsprechungsgemäss nicht als invalidenversicherungsrechtlich relevante Beeinträchtigung zu verstehen ist, vermag die psychische Störung auch für den Zeitraum, als sie noch als schwer bzw. mittelgradig taxiert wurde, keinen Leistungsanspruch zu begründen (Urteil des Bundesgerichts 9C_917/2012 vom 1 4. August 2013 E. 3.2). 6. Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass kein invalidisierendes Leiden vor liegt, weshalb die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch zu Recht verneint hat. Demnach ist die angefochtene Verfügung nicht zu beanstanden und die Beschwerde abzuweisen. 7. Die Kosten für das Verfahren sind auf Fr. 600.- festzulegen und ausgangsge mäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Procap Schweiz - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstBüchel

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2016.01036

IV.2016.01036 IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiber Büchel

Urteil vom 21. November 2017

Urteil vom 21. November 2017 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Procap Schweiz

vertreten durch Procap Schweiz Advokatin Karin Wüthrich

Advokatin Karin Wüthrich Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten

Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren am 1966, Mutter von zwei Kindern (Jahrgang 1993 und 1996), war bis 2 6. November 2014 als Kindergärtn erin mit einem Pensum von 58.35 % (13.42 Wochenlektionen) tätig (Urk. 7/ 26/7-11). Unter Hinweis auf eine schwere St örung der Persönlichkeit („Persönlichkeitsstörung“) meldete sich die Versicherte am 2. April 2015 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/18 ). Die Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerb liche Situation ab ( Urk. 7/90). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/78 ) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 6. August 2016 ( Urk. 7/90 ) einen Rentenanspruch.

1. X.___, geboren am 1966, Mutter von zwei Kindern (Jahrgang 1993 und 1996), war bis 2 6. November 2014 als Kindergärtn erin mit einem Pensum von 58.35 % (13.42 Wochenlektionen) tätig (Urk. 7/ 26/7-11). Unter Hinweis auf eine schwere St örung der Persönlichkeit („Persönlichkeitsstörung“) meldete sich die Versicherte am 2. April 2015 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/18 ). Die Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerb liche Situation ab ( Urk. 7/90). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/78 ) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 6. August 2016 ( Urk. 7/90 ) einen Rentenanspruch. 2. Die Versicherte erhob am 1 5. September 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 1 6. August 2016 ( Urk. 1) und beantragte, diese sei aufzuheben und der Versicherten ab dem frühesten Zeitpunkt eine Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter sei die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen an die Verwa ltung zurückzuweisen (Urk. 1/ 2).

2. Die Versicherte erhob am 1 5. September 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 1 6. August 2016 ( Urk. 1) und beantragte, diese sei aufzuheben und der Versicherten ab dem frühesten Zeitpunkt eine Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter sei die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen an die Verwa ltung zurückzuweisen (Urk. 1/ 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1 9. Oktober 2016 ( Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 21. Oktober 2016 zu Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8 ).

Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1 9. Oktober 2016 ( Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 21. Oktober 2016 zu Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 8 ). 3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Al l gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein träch tigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sach te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Al l gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein träch tigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sach te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).

1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi schen Beein trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.3 Zur Annahme der Invalidität nach Art. 8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkran kungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosozi ale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vor handen sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren her rühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Be funde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszu ständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der sozio kulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne ver selbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Ar beits- und Erwerbs fähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentli chen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein inva lidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).

1.3 Zur Annahme der Invalidität nach Art. 8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkran kungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosozi ale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vor handen sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren her rühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Be funde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszu ständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der sozio kulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne ver selbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Ar beits- und Erwerbs fähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentli chen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein inva lidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2). Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigentli chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver selbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad sei ner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend aus wirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.2 mit Hin wei sen).

Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigentli chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver selbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad sei ner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend aus wirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.2 mit Hin wei sen). 1.4 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.4 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch du rchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch du rchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem In validitätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Inv aliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Inv aliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Inv aliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem In validitätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Inv aliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Inv aliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Inv aliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege be nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege be nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass psychosoziale Belastungs faktoren (wie die enttäuschende Ehetrennung nach 23 Jahren, finanzielle Exis tenzängste und letztlich das Scheidungsverfahren) im Vordergrund stünden, welche die Arbeitsunfähigkeit verursachten. Im psychiatrischen Überblick müsse man neben der depressiven Episode akzentuierte Persönlichkeitszüge mit ängst lich-vermeidenden und abhängigen Anteilen feststellen. Der (neuen) Diagnose einer Persönlichkeitsstörung könne nicht gefolgt werden. Die psychosozialen Belastungen bl ie ben IV-fremd; ein invalidenversicherungsrechtlicher Gesund heitsschaden sei nicht ausgewiesen (Urk. 2/ 2).

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass psychosoziale Belastungs faktoren (wie die enttäuschende Ehetrennung nach 23 Jahren, finanzielle Exis tenzängste und letztlich das Scheidungsverfahren) im Vordergrund stünden, welche die Arbeitsunfähigkeit verursachten. Im psychiatrischen Überblick müsse man neben der depressiven Episode akzentuierte Persönlichkeitszüge mit ängst lich-vermeidenden und abhängigen Anteilen feststellen. Der (neuen) Diagnose einer Persönlichkeitsstörung könne nicht gefolgt werden. Die psychosozialen Belastungen bl ie ben IV-fremd; ein invalidenversicherungsrechtlicher Gesund heitsschaden sei nicht ausgewiesen (Urk. 2/ 2). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), die fachärztlichen Berichte würden eine selbständige psychiatrische Erkrankung ausweisen, die eine invalidisierende Krankheitswertigkeit darstelle. Die vor liegend andauernde chronifizierte Depression anfangs schwergradig ausgeprägt, die stationäre und im Anschluss daran teilstationäre Behandlung veränderten zwar den Schweregrad des depressiven Leidens, die attestierte 100%-ige Arbeitsunfähigkeit sei aber bestehen geblieben. Es müsse daher von einem IV rechtlich erheblichen Schweregrad ausgegangen werden. Im übrigen sei die Beschwerdeführerin als zu 20% erwerbstätig zu qualifizieren. In formeller Hin sicht rügt die Beschwerdeführerin, die Verwaltung sei auf die gegen die Beweiswürdigung medizinischer Berichte vorgebrachten Einwände nicht näher eingetreten.

2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), die fachärztlichen Berichte würden eine selbständige psychiatrische Erkrankung ausweisen, die eine invalidisierende Krankheitswertigkeit darstelle. Die vor liegend andauernde chronifizierte Depression anfangs schwergradig ausgeprägt, die stationäre und im Anschluss daran teilstationäre Behandlung veränderten zwar den Schweregrad des depressiven Leidens, die attestierte 100%-ige Arbeitsunfähigkeit sei aber bestehen geblieben. Es müsse daher von einem IV rechtlich erheblichen Schweregrad ausgegangen werden. Im übrigen sei die Beschwerdeführerin als zu 20% erwerbstätig zu qualifizieren. In formeller Hin sicht rügt die Beschwerdeführerin, die Verwaltung sei auf die gegen die Beweiswürdigung medizinischer Berichte vorgebrachten Einwände nicht näher eingetreten. 3.

3. 3.1 Die Rüge einer Verletzung des rechtlichen Gehörs ist vorab zu prüfen. Gemäss Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV) sowie Art. 42 ATSG haben die Par teien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwir kungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Dazu gehört insbesondere deren Recht, sich vor Erlass des in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 132 V 368 E. 3.1 S. 370 mit Hinweisen).

3.1 Die Rüge einer Verletzung des rechtlichen Gehörs ist vorab zu prüfen. Gemäss Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV) sowie Art. 42 ATSG haben die Par teien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwir kungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Dazu gehört insbesondere deren Recht, sich vor Erlass des in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 132 V 368 E. 3.1 S. 370 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung kann eine nicht besonders schwerwiegende Ver letzung des rechtlichen Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann (BGE 127 V 431 E. 3d/aa S. 437). Von einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung ist selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem forma listischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 132 V 387 E. 5.1 S. 390 mit Hinweis).

Nach der Rechtsprechung kann eine nicht besonders schwerwiegende Ver letzung des rechtlichen Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann (BGE 127 V 431 E. 3d/aa S. 437). Von einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung ist selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem forma listischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 132 V 387 E. 5.1 S. 390 mit Hinweis). 3.2 Die Beschwerdeführerin rügt, die Verwaltung sei auf die in Ziff. 6 ihrer Beschwerde ( Urk. 2) gegen die Beweiswürdigung medizinischer Berichte vorge brachten Einwände nicht näher eingetreten. Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV fliesst auch die Begründungspflicht. Diese ver langt indes nicht, dass sich die Behörde mit allen Parteistandpunkten eingehend auseinandersetzt und jedes Vorbringen konkret widerlegt. Sie darf sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Im angefochtenen Ent scheid nennt die Behörde ihre Überlegungen, von denen sie sich hat leiten lassen und auf die sie ihren Entscheid stützt. Damit wurde der Begründungs pflicht genüge getan.

3.2 Die Beschwerdeführerin rügt, die Verwaltung sei auf die in Ziff. 6 ihrer Beschwerde ( Urk. 2) gegen die Beweiswürdigung medizinischer Berichte vorge brachten Einwände nicht näher eingetreten. Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV fliesst auch die Begründungspflicht. Diese ver langt indes nicht, dass sich die Behörde mit allen Parteistandpunkten eingehend auseinandersetzt und jedes Vorbringen konkret widerlegt. Sie darf sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Im angefochtenen Ent scheid nennt die Behörde ihre Überlegungen, von denen sie sich hat leiten lassen und auf die sie ihren Entscheid stützt. Damit wurde der Begründungs pflicht genüge getan. 4.

4. 4.1 Mit Bericht vom 17. März 2015 (Urk. 7/15/1) informierte Dr. med. Y.___, Fach arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, die Tagesklinik Z.___ darüber, dass er die Beschwerdeführerin zu einem Vorgespräch aufbieten und anschliessend gegebenenfalls einer teilstationären Behandlung zuweisen wolle. Er nannte folgende Diagnosen (S. 1):

4.1 Mit Bericht vom 17. März 2015 (Urk. 7/15/1) informierte Dr. med. Y.___, Fach arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, die Tagesklinik Z.___ darüber, dass er die Beschwerdeführerin zu einem Vorgespräch aufbieten und anschliessend gegebenenfalls einer teilstationären Behandlung zuweisen wolle. Er nannte folgende Diagnosen (S. 1): • (Langsam abklingende) schwergradige depressive Episode,

• (Langsam abklingende) schwergradige depressive Episode, • Hinweise auf vorbestehend maladaptive Persönlichkeitszüge (ängstlich, unsicher, abhängig).

• Hinweise auf vorbestehend maladaptive Persönlichkeitszüge (ängstlich, unsicher, abhängig). Die Beschwerdeführerin sei aufgrund der Depressivität seit längerem zu 100% krankgeschrieben, das Case Management der Taggeldversicherung eingeschaltet und die Früherfassungsmeldung an die IV erfolgt. Einem möglichen Arbeits versuch ab ca. April stünde sie sehr ambivalent gegenüber. Trotz auftretender Phasen von Ausgeglichenheit und Zuversicht komme es immer wieder zu Ein brüchen mit starker Verunsicherung und Gefühlen massiver Überforderung. Er bitte daher die Tagesklinik für Affektkranke, die Beschwerdeführerin für ein Vorgespräch aufzubieten.

Die Beschwerdeführerin sei aufgrund der Depressivität seit längerem zu 100% krankgeschrieben, das Case Management der Taggeldversicherung eingeschaltet und die Früherfassungsmeldung an die IV erfolgt. Einem möglichen Arbeits versuch ab ca. April stünde sie sehr ambivalent gegenüber. Trotz auftretender Phasen von Ausgeglichenheit und Zuversicht komme es immer wieder zu Ein brüchen mit starker Verunsicherung und Gefühlen massiver Überforderung. Er bitte daher die Tagesklinik für Affektkranke, die Beschwerdeführerin für ein Vorgespräch aufzubieten. 4.2 Im Auftrag der BVK Personalvorsorge erstellt e Frau Dr. med. A.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, am 1 7. April 2015 ein vertrauensärztli ches psychiatrisches Gutachten ( Urk. 7/ 26). Darin attestiert e sie der aktuell als Kindergärtnerin tätigen und wegen Burnouts zu 100% krankgeschriebenen Versicherten eine chronische depressive S törung, zurz eit mittelschwer (ICD-10 F33.10), eine längere depressive Reaktion bei Trennung/Scheidung (ICD-10 F43.21) und den Verdacht auf eine akzentuierte Persönlichkeit (ängstlich, abhängig) (ICD-10 Z73.1).

4.2 Im Auftrag der BVK Personalvorsorge erstellt e Frau Dr. med. A.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, am 1 7. April 2015 ein vertrauensärztli ches psychiatrisches Gutachten ( Urk. 7/ 26). Darin attestiert e sie der aktuell als Kindergärtnerin tätigen und wegen Burnouts zu 100% krankgeschriebenen Versicherten eine chronische depressive S törung, zurz eit mittelschwer (ICD-10 F33.10), eine längere depressive Reaktion bei Trennung/Scheidung (ICD-10 F43.21) und den Verdacht auf eine akzentuierte Persönlichkeit (ängstlich, abhängig) (ICD-10 Z73.1). Die bestehende chronische depressive Störung liege diagnostisch wohl seit der Kindheit vor, wobei der Verlauf fluktuierend gewesen sei. Früher könnte es sich auch um eine Dysthymie gehandelt haben mit zeitweise ausgeprägterer Symp tomatik (sog. „double depression“). Es hätten immer schon Belastungsintoleranz, Unverträglichkeit von (beruflichem) „Druck“, Versagensängste, schlechtes Selbstwertgefühl, depressive Ängste und Stimmungsschwankungen im Vorder grund gestanden. Schon während der Schulzeit habe sie sich oft überfordert gefühlt und Prüfungs- und Expositionsängste entwickelt. Als ausgebildete Kin dergärtnerin sei sie stets am Limit ihrer Kräfte gewesen. Sie habe nicht selten ganze Wochenenden im Bett verbracht, aber gegen aussen hin ihre Rolle immer zu erfüllen vermocht. Die ängstlichen, abhängigen und konfliktvermeidenden Persönlichkeitszüge hätten ihre Depressivität zusätzlich beeinflusst. Sie habe ihre geringe Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit beklagt, sich minderwertig und lebensuntüchtig gefühlt. Aufgrund der starken Überlappung der depressi ven Symptomatik mit den erwähnten Persönlichkeitszügen könne derzeit nicht gesagt werden, wie stark diese Persönlichkeitsstruktur die Depressivität verant worte.

Die bestehende chronische depressive Störung liege diagnostisch wohl seit der Kindheit vor, wobei der Verlauf fluktuierend gewesen sei. Früher könnte es sich auch um eine Dysthymie gehandelt haben mit zeitweise ausgeprägterer Symp tomatik (sog. „double depression“). Es hätten immer schon Belastungsintoleranz, Unverträglichkeit von (beruflichem) „Druck“, Versagensängste, schlechtes Selbstwertgefühl, depressive Ängste und Stimmungsschwankungen im Vorder grund gestanden. Schon während der Schulzeit habe sie sich oft überfordert gefühlt und Prüfungs- und Expositionsängste entwickelt. Als ausgebildete Kin dergärtnerin sei sie stets am Limit ihrer Kräfte gewesen. Sie habe nicht selten ganze Wochenenden im Bett verbracht, aber gegen aussen hin ihre Rolle immer zu erfüllen vermocht. Die ängstlichen, abhängigen und konfliktvermeidenden Persönlichkeitszüge hätten ihre Depressivität zusätzlich beeinflusst. Sie habe ihre geringe Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit beklagt, sich minderwertig und lebensuntüchtig gefühlt. Aufgrund der starken Überlappung der depressi ven Symptomatik mit den erwähnten Persönlichkeitszügen könne derzeit nicht gesagt werden, wie stark diese Persönlichkeitsstruktur die Depressivität verant worte. Im Zuge der Trennung nach langjähriger Ehe sei eine depressive Anpassungs stö rung hinzugekommen und die Schwere der Depression werde sich wohl noch bis nach der Scheidung verstärken. Aufgrund dieses Ereignisses stehe die Versicherte zum ersten Mal in psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung, was eine Prognosestellung erschwere. Denn einerseits sei das Leiden erwiesener massen chronisch und bei wahrscheinlich akzentuierter Per sönlichkeit etwas schwieriger zu behandeln, andererseits könn t en auch solche Patienten mitunter sehr günstig auf eine kombinierte medikamentöse und psychotherapeutische Behandlung ansprechen. Das Ausmass der Berufsunfähig keit sei derzeit noch nicht absehbar, sodass bis auf weiteres eine 100 %-ige Arbeitsunfähigkeit bestehe. Ohne psychosoziale Belastung wäre sie womöglich 50-60 %, recht sicher aber 40 % arbeitsfähig gewesen (Urk. 7/26/10).

Im Zuge der Trennung nach langjähriger Ehe sei eine depressive Anpassungs stö rung hinzugekommen und die Schwere der Depression werde sich wohl noch bis nach der Scheidung verstärken. Aufgrund dieses Ereignisses stehe die Versicherte zum ersten Mal in psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung, was eine Prognosestellung erschwere. Denn einerseits sei das Leiden erwiesener massen chronisch und bei wahrscheinlich akzentuierter Per sönlichkeit etwas schwieriger zu behandeln, andererseits könn t en auch solche Patienten mitunter sehr günstig auf eine kombinierte medikamentöse und psychotherapeutische Behandlung ansprechen. Das Ausmass der Berufsunfähig keit sei derzeit noch nicht absehbar, sodass bis auf weiteres eine 100 %-ige Arbeitsunfähigkeit bestehe. Ohne psychosoziale Belastung wäre sie womöglich 50-60 %, recht sicher aber 40 % arbeitsfähig gewesen (Urk. 7/26/10). 4.3 Mit Austrittsmeldung vom 7. Juli 2015 über die Hospitalisation vom 4. Mai bis 8. Juli 2015 (Urk. 7/31) berichtete die Clienia B.___ AG Dr. Y.___, dass die Beschwerdeführerin mit den Diagnosen einer mittelgradigen depressiven Epi sode (ICD-10:F32.1) und einem Verdacht auf akzentuierte Persönlichkeitszüge mit ängstlich-vermeidenden und abhängigen Anteilen (ICD-10:Z73.1) in die bestehenden Wohnverhältnisse austrete. Sie sei bis einschliesslich zum 21. Juli 2015 zu 100% krankgeschrieben, jedoch ferienfähig. Für ein Vorgespräch in der Tagesklinik C.___ bestehe ein Termin am 20. Juli 2015 und ein Schnuppertermin in der Tagesklinik D.___. Die Beschwerdeführerin habe vor, die ambulante Therapie bei Frau lic. Phil. E.___ weiterzuführen. Im Austrittsbericht vom 11. August 2015 (Urk. 7/72) wurde festgehalten, dass sich die Versicherte nach den Behandlungen zur Entwicklung von Strategien im Umgang mit innerer und äusserer Anspannung sowie zur Emotionsregulierung gestärkt fühle. Sie habe wieder mehr Zugang zu ihren Ressourcen und sehe einen Weg. Es gehe auch nach dem Austritt weiter darum, alternative funk tionale Bewältigungsstrategien und Skills aufzubauen, sowie das Selbstwertge fühl, die Durchhalte- und Selbstbehauptungsfähigkeit zu stärken.

4.3 Mit Austrittsmeldung vom 7. Juli 2015 über die Hospitalisation vom 4. Mai bis 8. Juli 2015 (Urk. 7/31) berichtete die Clienia B.___ AG Dr. Y.___, dass die Beschwerdeführerin mit den Diagnosen einer mittelgradigen depressiven Epi sode (ICD-10:F32.1) und einem Verdacht auf akzentuierte Persönlichkeitszüge mit ängstlich-vermeidenden und abhängigen Anteilen (ICD-10:Z73.1) in die bestehenden Wohnverhältnisse austrete. Sie sei bis einschliesslich zum 21. Juli 2015 zu 100% krankgeschrieben, jedoch ferienfähig. Für ein Vorgespräch in der Tagesklinik C.___ bestehe ein Termin am 20. Juli 2015 und ein Schnuppertermin in der Tagesklinik D.___. Die Beschwerdeführerin habe vor, die ambulante Therapie bei Frau lic. Phil. E.___ weiterzuführen. Im Austrittsbericht vom 11. August 2015 (Urk. 7/72) wurde festgehalten, dass sich die Versicherte nach den Behandlungen zur Entwicklung von Strategien im Umgang mit innerer und äusserer Anspannung sowie zur Emotionsregulierung gestärkt fühle. Sie habe wieder mehr Zugang zu ihren Ressourcen und sehe einen Weg. Es gehe auch nach dem Austritt weiter darum, alternative funk tionale Bewältigungsstrategien und Skills aufzubauen, sowie das Selbstwertge fühl, die Durchhalte- und Selbstbehauptungsfähigkeit zu stärken. 4.4 Die Ärzte des Sanatoriums D.___ nannten im Austrittsbericht vom 11. November 2015 über die teilstationäre Behandlung vom 24. August bis 12. November 2015 (Urk. 7/47) folgende Diagnosen:

4.4 Die Ärzte des Sanatoriums D.___ nannten im Austrittsbericht vom 11. November 2015 über die teilstationäre Behandlung vom 24. August bis 12. November 2015 (Urk. 7/47) folgende Diagnosen: - F32.1 Mittelgradige depressive Episode

F32.1 Mittelgradige depressive Episode - Z73.1 Akzentuierte dependente Persönlichkeitszüge

Z73.1 Akzentuierte dependente Persönlichkeitszüge Sie führten aus, dass die Versicherte von der Clienia B.___ AG mit der Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode zur weiteren Behandlung (Emotionsregulation, Abgrenzung) sowie zur weiteren Etablierung einer Tages struktur an sie überwiesen worden sei. Die integrative Behandlung der Beschwerdeführerin bestehend aus psychiatrischen und psychotherapeutischen Interventionen habe einzel- sowie gruppenpsychotherapeutische Programme auf kognitiv-verhaltenstherapeutischer Grundlage umfasst. Nach anfänglichem starkem Leiden unter den Gefühlen von Hoffnungs- und Perspektivenlosigkeit und dem Empfinden von in sich selbst gefangen sein habe sich die depressive Symptomatik sukzessive verbessert. Die Versicherte sei vermehrt annäherungs motiviert, klarer in der Wahrnehmung und Äusserung ihrer Bedürfnisse und erlebe sich selbstwirksamer und sicherer im Umgang mit Mitmenschen. Die letzte Therapiephase sei der Konsolidierung und Generalisierung der Erfahrun gen im Alltag und der Vorbereitung des Austritts gewidmet geworden. Hier habe sich die Versicherte mit ihrer beruflichen Perspektive auseinander gesetzt und sich in Zusammenarbeit mit ihrer Case Managerin einen Schnuppertag sowie einen Arbeitsversuch in einem Hort organisiert. Thema sei der Wieder einstieg in ihren angestammten Beruf gewesen.

Sie führten aus, dass die Versicherte von der Clienia B.___ AG mit der Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode zur weiteren Behandlung (Emotionsregulation, Abgrenzung) sowie zur weiteren Etablierung einer Tages struktur an sie überwiesen worden sei. Die integrative Behandlung der Beschwerdeführerin bestehend aus psychiatrischen und psychotherapeutischen Interventionen habe einzel- sowie gruppenpsychotherapeutische Programme auf kognitiv-verhaltenstherapeutischer Grundlage umfasst. Nach anfänglichem starkem Leiden unter den Gefühlen von Hoffnungs- und Perspektivenlosigkeit und dem Empfinden von in sich selbst gefangen sein habe sich die depressive Symptomatik sukzessive verbessert. Die Versicherte sei vermehrt annäherungs motiviert, klarer in der Wahrnehmung und Äusserung ihrer Bedürfnisse und erlebe sich selbstwirksamer und sicherer im Umgang mit Mitmenschen. Die letzte Therapiephase sei der Konsolidierung und Generalisierung der Erfahrun gen im Alltag und der Vorbereitung des Austritts gewidmet geworden. Hier habe sich die Versicherte mit ihrer beruflichen Perspektive auseinander gesetzt und sich in Zusammenarbeit mit ihrer Case Managerin einen Schnuppertag sowie einen Arbeitsversuch in einem Hort organisiert. Thema sei der Wieder einstieg in ihren angestammten Beruf gewesen. Das Sanatorium D.___ empfahl die Weiterführung der psychotherapeuti schen Behandlung im ambulanten Setting, liess jedoch offen, ob die Versicherte in den angestammten Beruf werde zurückkehren können. Es hielt fest, dass bereits ein Arbeitsversuch geplant sei in einem Hort ab dem 23. November 2015. Eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit wurde ihr bis zum 27. November 2015 attestiert und sollte danach wieder neu geprüft werden.

Das Sanatorium D.___ empfahl die Weiterführung der psychotherapeuti schen Behandlung im ambulanten Setting, liess jedoch offen, ob die Versicherte in den angestammten Beruf werde zurückkehren können. Es hielt fest, dass bereits ein Arbeitsversuch geplant sei in einem Hort ab dem 23. November 2015. Eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit wurde ihr bis zum 27. November 2015 attestiert und sollte danach wieder neu geprüft werden. 4.5 In ihrer Besprechungsnotiz zum Arbeitsversuch im Kinderhort F.___ vom 11. Januar 2016 (Urk. 7/53) hielt die Case Managerin G.___ fest, dass die Beschwerdeführerin nicht mehr im geforderten Umfang als Kindergärtnerin arbeiten könne. Als Alternative sehe sie die Tätigkeit in einem Kinderhort, weshalb sie auch einen Arbeitsversuch in einem Kinderhort gestartet habe mit einer Präsenz von drei Stunden an drei Tagen in der Woche. Die aktuelle Arbeitsunfähigkeit sei nach wie vor 100%. Die Beschwerdeführerin habe sich im Kinderhort gut eingelebt und werde von den Arbeitskollegen und den Kindern sehr geschätzt. Sie selber schätze die Ablenkung, welche sie durch diese Tätigkeit erfahre. Da der Hort F.___ während der Ferien immer geschlossen sei, werde die Versicherte ihren Einsatz im Hort H.___ leisten. Nach den Sportferien sei geplant, dass sie bei einzelnen Einsätzen den Lead übernehme.

4.5 In ihrer Besprechungsnotiz zum Arbeitsversuch im Kinderhort F.___ vom 11. Januar 2016 (Urk. 7/53) hielt die Case Managerin G.___ fest, dass die Beschwerdeführerin nicht mehr im geforderten Umfang als Kindergärtnerin arbeiten könne. Als Alternative sehe sie die Tätigkeit in einem Kinderhort, weshalb sie auch einen Arbeitsversuch in einem Kinderhort gestartet habe mit einer Präsenz von drei Stunden an drei Tagen in der Woche. Die aktuelle Arbeitsunfähigkeit sei nach wie vor 100%. Die Beschwerdeführerin habe sich im Kinderhort gut eingelebt und werde von den Arbeitskollegen und den Kindern sehr geschätzt. Sie selber schätze die Ablenkung, welche sie durch diese Tätigkeit erfahre. Da der Hort F.___ während der Ferien immer geschlossen sei, werde die Versicherte ihren Einsatz im Hort H.___ leisten. Nach den Sportferien sei geplant, dass sie bei einzelnen Einsätzen den Lead übernehme. 4.6 Mit Schreiben vom 20. April 2016 teilte die Beschwerdegegnerin der Beschwerde führerin mit, die beruflichen Massnahmen seien abgeschlossen (Urk. 7/66). Sie solle sich per 1. Juni 2016 für den Bezug von Arbeitslosenent schädigung beim RAV melden, wo sie bei ihrer Stellensuche unterstützt werde.

4.6 Mit Schreiben vom 20. April 2016 teilte die Beschwerdegegnerin der Beschwerde führerin mit, die beruflichen Massnahmen seien abgeschlossen (Urk. 7/66). Sie solle sich per 1. Juni 2016 für den Bezug von Arbeitslosenent schädigung beim RAV melden, wo sie bei ihrer Stellensuche unterstützt werde. Im Verlaufsprotokoll Eingliederungsberatung vom 2 0. April 2016 ( Urk. 7/67/1- 2) hielt die Berufsberaterin fest, die Beschwerdeführerin habe im Verlaufe der Massnahme ihr Arbeitspensum auf vier Stunden an vier Tagen in der Woche steigern können. Die Arbeit mit den Kindern habe ihr sehr gefallen, sie fühle sich im Team wohl und erhalte von ihrem Vorgesetzten gute Rückmeldungen. Fraglos fühle sie sich bei einem Pensum von 16 Stunden in der Woche erschöpft und brauche die Wochenenden zur Erholung. Sie habe aber zusam men mit ihrem Job Coach den Lebenslauf überarbeitet und möchte sich für August 2016 eine 30-40% Stelle als Betreuungsperson in einem Hort suchen. Mit ihrem behandelnden Arzt werde sie besprechen, von welcher Arbeitsfähig keit ausgegangen werden könne.

Im Verlaufsprotokoll Eingliederungsberatung vom 2 0. April 2016 ( Urk. 7/67/1- 2) hielt die Berufsberaterin fest, die Beschwerdeführerin habe im Verlaufe der Massnahme ihr Arbeitspensum auf vier Stunden an vier Tagen in der Woche steigern können. Die Arbeit mit den Kindern habe ihr sehr gefallen, sie fühle sich im Team wohl und erhalte von ihrem Vorgesetzten gute Rückmeldungen. Fraglos fühle sie sich bei einem Pensum von 16 Stunden in der Woche erschöpft und brauche die Wochenenden zur Erholung. Sie habe aber zusam men mit ihrem Job Coach den Lebenslauf überarbeitet und möchte sich für August 2016 eine 30-40% Stelle als Betreuungsperson in einem Hort suchen. Mit ihrem behandelnden Arzt werde sie besprechen, von welcher Arbeitsfähig keit ausgegangen werden könne. 4.7 Dr. med. Y.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, gab mit Bericht vom 18. Mai 2016 (Urk. 7/75/3-6) an, die Ursache der Arbeitsunfähigkeit der Versicherten sei eine rezidivierende depressive Störung, vermutlich seit Jahren, gegenwärtig leicht bis mittelgradig, (ICD-10: F33.0/F33.1) und ein Verdacht auf akzentuierte Persönlichkeitszüge mit ängstlich-vermeidenden und abhängigen Anteilen (ICD-10: Z73.1). Vor dem Hintergrund einer ängstlich unsicher-ver meidenden Persönlichkeit mit wiederkehrenden depressiven Einbrüchen sei davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin im Rahmen einer angepassten Tätigkeit eine stabile Arbeitsfähigkeit von höchstens 30-40% erreichen könne. Es gelte darauf zu achten, dass sie keine Leitungsfunktionen (Hort- oder Gruppen leiterin) übernehmen und wenig Verantwortung tragen müsse (bspw. Betreuungsmitarbeiterin ohne Führungsverantwortung in einem Hort). Die bis herige Tätigkeit sei aus medizinischer Sicht nicht mehr zumutbar. Die Beschwerdeführerin befinde sich aktuell noch bis 31. Mai 2015 in einer Inte grationsmassnahme in den Tätigkeitsbereich als Betreuungsmitarbeiterin in einem Hort.

4.7 Dr. med. Y.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, gab mit Bericht vom 18. Mai 2016 (Urk. 7/75/3-6) an, die Ursache der Arbeitsunfähigkeit der Versicherten sei eine rezidivierende depressive Störung, vermutlich seit Jahren, gegenwärtig leicht bis mittelgradig, (ICD-10: F33.0/F33.1) und ein Verdacht auf akzentuierte Persönlichkeitszüge mit ängstlich-vermeidenden und abhängigen Anteilen (ICD-10: Z73.1). Vor dem Hintergrund einer ängstlich unsicher-ver meidenden Persönlichkeit mit wiederkehrenden depressiven Einbrüchen sei davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin im Rahmen einer angepassten Tätigkeit eine stabile Arbeitsfähigkeit von höchstens 30-40% erreichen könne. Es gelte darauf zu achten, dass sie keine Leitungsfunktionen (Hort- oder Gruppen leiterin) übernehmen und wenig Verantwortung tragen müsse (bspw. Betreuungsmitarbeiterin ohne Führungsverantwortung in einem Hort). Die bis herige Tätigkeit sei aus medizinischer Sicht nicht mehr zumutbar. Die Beschwerdeführerin befinde sich aktuell noch bis 31. Mai 2015 in einer Inte grationsmassnahme in den Tätigkeitsbereich als Betreuungsmitarbeiterin in einem Hort. 4.8 Dipl. med. I.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) hielt in ihrer Stellungnahme vom 15. Juni 2016 (Urk. 7/77/3-4) fest, es lägen keine Diagnosen mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vor. Eine Tätigkeit im erlernten Beruf sei möglich und zumutbar. Die Einschränkungen in Bezug auf die bisherige Tätigkeit als Kinder gärtnerin erwüchsen aus einer nicht IV-relevanten Dekonditionierung und zeigten sich in leicht reduzierter Aufmerksamkeit und Konzentration sowie Erschöpfung. Zur Erkrankung führten vorrangig die Lebensumstände der Beschwerdeführerin. Mithin stünden psychosoziale Belastungsfaktoren im Vor dergrund des Gesundheitsschadens, welcher somit keinen Anspruch auf Leistungen nach Art. 28 IVG generiere.

4.8 Dipl. med. I.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) hielt in ihrer Stellungnahme vom 15. Juni 2016 (Urk. 7/77/3-4) fest, es lägen keine Diagnosen mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vor. Eine Tätigkeit im erlernten Beruf sei möglich und zumutbar. Die Einschränkungen in Bezug auf die bisherige Tätigkeit als Kinder gärtnerin erwüchsen aus einer nicht IV-relevanten Dekonditionierung und zeigten sich in leicht reduzierter Aufmerksamkeit und Konzentration sowie Erschöpfung. Zur Erkrankung führten vorrangig die Lebensumstände der Beschwerdeführerin. Mithin stünden psychosoziale Belastungsfaktoren im Vor dergrund des Gesundheitsschadens, welcher somit keinen Anspruch auf Leistungen nach Art. 28 IVG generiere. 5.

5. 5.1 Das im Auftrag der BVK erstellte vertrauensärztliche psychiatrische Gutachten von Dr. med. A.___ vom 1 7. April 2015 ( Urk. 7/ 26) äussert sich umfassend zu den vorhandenen Gesundheitsstörungen und deren Auswirkun gen auf die Arbeitsfähigkeit. Es basiert auf eingehenden psychiatrischen ( Urk. 7/ 26 /2-7 ) Untersuchungen, berücksichtigt die von der Versicherten geklagten Beschwerden und erging in Kenntnis der medizinischen Vorakten. Die Gutachterin begründete ihre Beurteilung des psychischen Gesundheitszustands (Chronische depressive Störung, aktuell mittelschwer [ICD 10 F33.10]; längere depressive Reaktion bei Trennung/Scheidung [ICD-10 F43.21]; Verdacht auf akzentuierte Persönlichkeit, ängstlich, abhängig [ICD-10 Z73.1]) (Urk. 7/26/7- 11) beziehungsweise der Auswirkungen der festgestellten Defizite auf die Leistungsfähigkeit sodann ausführlich und nachvollziehbar.

5.1 Das im Auftrag der BVK erstellte vertrauensärztliche psychiatrische Gutachten von Dr. med. A.___ vom 1 7. April 2015 ( Urk. 7/ 26) äussert sich umfassend zu den vorhandenen Gesundheitsstörungen und deren Auswirkun gen auf die Arbeitsfähigkeit. Es basiert auf eingehenden psychiatrischen ( Urk. 7/ 26 /2-7 ) Untersuchungen, berücksichtigt die von der Versicherten geklagten Beschwerden und erging in Kenntnis der medizinischen Vorakten. Die Gutachterin begründete ihre Beurteilung des psychischen Gesundheitszustands (Chronische depressive Störung, aktuell mittelschwer [ICD 10 F33.10]; längere depressive Reaktion bei Trennung/Scheidung [ICD-10 F43.21]; Verdacht auf akzentuierte Persönlichkeit, ängstlich, abhängig [ICD-10 Z73.1]) (Urk. 7/26/7- 11) beziehungsweise der Auswirkungen der festgestellten Defizite auf die Leistungsfähigkeit sodann ausführlich und nachvollziehbar. Aufgrund ausbleibender Verbesserung der depressiven Symptomatik im ambu lan ten Rahmen wies der behandelnde Psychiater die Versicherte in die Clienia B.___ AG ein. Dort verbrachte die Beschwerdeführerin zweieinhalb Monate in stationärer Behandlung. In ihrem Austrittsbericht vom 1 1. August 2015 wird festgehalten, dass die Beschwerdeführerin an einer mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10 F32.1) und akzentuierten Persönlichkeitszügen mit ängstlich-vermeidenden und abhängigen Anteilen (ICD-10 Z73.1) leide (Urk. 7/ 72 / 1 - 5). Zur verbleibenden Arbeitsfähigkeit der Versicherten wird darin nicht Stellung genommen. Die Versicherte bleibt bis einschliesslich zum 21. Juli 2015 zu 100 % krankgeschrieben, ist jedoch ferienfähig.

Aufgrund ausbleibender Verbesserung der depressiven Symptomatik im ambu lan ten Rahmen wies der behandelnde Psychiater die Versicherte in die Clienia B.___ AG ein. Dort verbrachte die Beschwerdeführerin zweieinhalb Monate in stationärer Behandlung. In ihrem Austrittsbericht vom 1 1. August 2015 wird festgehalten, dass die Beschwerdeführerin an einer mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10 F32.1) und akzentuierten Persönlichkeitszügen mit ängstlich-vermeidenden und abhängigen Anteilen (ICD-10 Z73.1) leide (Urk. 7/ 72 1 5). Zur verbleibenden Arbeitsfähigkeit der Versicherten wird darin nicht Stellung genommen. Die Versicherte bleibt bis einschliesslich zum 21. Juli 2015 zu 100 % krankgeschrieben, ist jedoch ferienfähig. Die gleichen Diagnosen werden im Austrittsbericht vom 1 1. November 2015 des S anatorium D.___ als Nachbehandler gestellt, wo die Versicherte einen zweieinhalb monatigen teilstationären Aufenthalt verbrachte. Auch hier legen die behandelnden Ärzte das Krankheitsbild fest auf eine mittelgradige depres sive Episode (ICD-10 F32.1) und auf akzentuierte dependente Persönlichkeits züge (ICD-10 Z73.1) ( Urk. 7/ 47 / 1 - 4). Es wird offen gelassen, ob die Versicherte in den angestammten Beruf als Kindergärtnerin wird zurückkehren können. Erwähnung findet einzig, dass die Versicherte einen Arbeitsversuch in einem Hort plant ab dem 23. November 2015, den sie zusammen mit ihrer Case Mana gerin organisiert hat. Auch das Sanatorium D.___ schweigt sich zur Restar beitsfähigkeit der Versicherten aus, attestiert ihr aber eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit bis zum 27. November 2015 mit dem Hinweis auf eine danach zu erfolgende Neuprüfung.

Die gleichen Diagnosen werden im Austrittsbericht vom 1 1. November 2015 des S anatorium D.___ als Nachbehandler gestellt, wo die Versicherte einen zweieinhalb monatigen teilstationären Aufenthalt verbrachte. Auch hier legen die behandelnden Ärzte das Krankheitsbild fest auf eine mittelgradige depres sive Episode (ICD-10 F32.1) und auf akzentuierte dependente Persönlichkeits züge (ICD-10 Z73.1) ( Urk. 7/ 47 1 4). Es wird offen gelassen, ob die Versicherte in den angestammten Beruf als Kindergärtnerin wird zurückkehren können. Erwähnung findet einzig, dass die Versicherte einen Arbeitsversuch in einem Hort plant ab dem 23. November 2015, den sie zusammen mit ihrer Case Mana gerin organisiert hat. Auch das Sanatorium D.___ schweigt sich zur Restar beitsfähigkeit der Versicherten aus, attestiert ihr aber eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit bis zum 27. November 2015 mit dem Hinweis auf eine danach zu erfolgende Neuprüfung. In seinem Bericht vom 18. Mai 2016 zuhanden der IV-Stelle (Urk. 7/75/3-6) hält der behandelnde Arzt fest, die Versicherte leide (vermutlich seit Jahren) an einer rezidivierenden depressiven Störung mit gegenwärtig leichter bis mittelgradigen Ausprägung (ICD-10: F33.0/F33.1). Überdies bestehe der Verdacht auf akzen tuierte Persönlichkeitszüge mit ängstlich-vermeidenden und abhängigen Antei len (ICD-10: Z73.1). Weil die ambulante Psychotherapie nicht ausreichend war, erfolgte der stationäre Aufenthalt in B.___ und hernach die teilstationäre Behandlung in D.___. Im Anschluss daran wurde in Absprache mit der IV eine 6-monatige Integrationsmassnahme in einem Hort vereinbart in Begleitung einer Eingliederungsfachperson. Dr. Y.___ führt an, dass aufgrund des Gesund heitszustands der Versicherten mit einer ängstlich unsicher-vermeidenden Per sönlichkeit und wiederkehrenden depressiven Einbrüchen eine 100%-ige Arbeits unfähigkeit im angestammten Beruf bestehe, im Rahmen einer ange passten Tätigkeit indessen eine maximale Teilarbeitsfähigkeit von 30-40% als zumutbar erscheine (Urk. 7/75/5-6).

In seinem Bericht vom 18. Mai 2016 zuhanden der IV-Stelle (Urk. 7/75/3-6) hält der behandelnde Arzt fest, die Versicherte leide (vermutlich seit Jahren) an einer rezidivierenden depressiven Störung mit gegenwärtig leichter bis mittelgradigen Ausprägung (ICD-10: F33.0/F33.1). Überdies bestehe der Verdacht auf akzen tuierte Persönlichkeitszüge mit ängstlich-vermeidenden und abhängigen Antei len (ICD-10: Z73.1). Weil die ambulante Psychotherapie nicht ausreichend war, erfolgte der stationäre Aufenthalt in B.___ und hernach die teilstationäre Behandlung in D.___. Im Anschluss daran wurde in Absprache mit der IV eine 6-monatige Integrationsmassnahme in einem Hort vereinbart in Begleitung einer Eingliederungsfachperson. Dr. Y.___ führt an, dass aufgrund des Gesund heitszustands der Versicherten mit einer ängstlich unsicher-vermeidenden Per sönlichkeit und wiederkehrenden depressiven Einbrüchen eine 100%-ige Arbeits unfähigkeit im angestammten Beruf bestehe, im Rahmen einer ange passten Tätigkeit indessen eine maximale Teilarbeitsfähigkeit von 30-40% als zumutbar erscheine (Urk. 7/75/5-6). 5.2 Aus den medizinischen Berichten geht übereinstimmend hervor, dass die Beschwerdeführerin an einer chronischen depressiven Störung, aktuell mittel schwerer Ausprägung [ICD-10 F33.10] leidet mit Verdacht auf eine akzentuierte Persönlichkeit [ICD-10 Z 73.1]. Eine überdies bestehende Persönlichkeitsstörung [ICD-10 F60.6, F60.7], die vom behandelnden Psychiater am 1 1. Juli 2016 (Urk. 7/ 86 ) diagnostiziert wurde, ist hingegen nicht nachvollziehbar. Denn die betreffende Diagnose geht aus den geschilderten Befunden nicht hervor und es bleibt unklar, worauf die besagte Diagnose abgestützt ist. In diesem Zusammen hang fällt auf, dass von Dr. med. Y.___ erstmals in dem nach Vorbescheid der IV vom 1 7. Juni 2016 erstatteten Bericht die Diagnose einer Persönlichkeits störung gestellt wurde, während zuvor - in seinem Bericht um Rentenprüfung vom 1 8. Mai 2016 (Urk. 7/ 75 ) und auch in den Austrittsberichten der Clienia B.___ AG vom 1 1. August 2015 ( Urk. 7/ 72 ) und des Sanatorium D.___ vom 1 1. November 2015 (Urk. 7/ 47 ) - die Rede von einer Akzentuierung der Persönlichkeit ( ICD-10 Z73 ) gewesen war. Dr. Y.___ legt nicht dar, wieso inzwischen der Schweregrad einer Persönlichkeitsstörung erreicht worden sein soll. Dazu müssten das positive und negative Funktionsbild gegeneinander abgewogen werden. Zudem bleibt nicht nachvollziehbar, wie eine schwere Störung der Persönlichkeit („Persönlichkeitsstörung“) in einer ca. einjährigen ambulanten Therapie nicht hätte bemerkt werden können. In diesem Sinne ent hält der Bericht weder neue, entscheidrelevante Gesicht s punkte noch zeigt er eine wesentliche Veränderung des medizinischen Zustands auf. Diese Änderung der Diagnose erfolgte ohne entsprechende Begründung und ohne Hinweis auf eine inzwischen eingetretene - durch objektive Befunde ausgewiesene - rele vante Verschlecht erung des Gesundheitszustands. Was die von Dr. med. Y.___ anfänglich und von den Ärzten der Clienia J.___ AG und des Sanatoriums D.___ nach stationärem resp. teilstationären Aufenthalt der Versicherten unter dem Diagnose-Code ICD-10 Z73 aufgeführte Akzentuierung der Persön lichkeit betrifft, ist darauf hinzuweisen, dass es sich bei den Z-Kodierungen um keine invalidenversicherungsrechtlich erhebliche Gesundheitsbeeinträchtigung handelt, weshalb sie als Anspruchsgrundlage für Leistungen der IV von vorn herein ausser Betracht fällt.

5.2 Aus den medizinischen Berichten geht übereinstimmend hervor, dass die Beschwerdeführerin an einer chronischen depressiven Störung, aktuell mittel schwerer Ausprägung [ICD-10 F33.10] leidet mit Verdacht auf eine akzentuierte Persönlichkeit [ICD-10 Z 73.1]. Eine überdies bestehende Persönlichkeitsstörung [ICD-10 F60.6, F60.7], die vom behandelnden Psychiater am 1 1. Juli 2016 (Urk. 7/ 86 ) diagnostiziert wurde, ist hingegen nicht nachvollziehbar. Denn die betreffende Diagnose geht aus den geschilderten Befunden nicht hervor und es bleibt unklar, worauf die besagte Diagnose abgestützt ist. In diesem Zusammen hang fällt auf, dass von Dr. med. Y.___ erstmals in dem nach Vorbescheid der IV vom 1 7. Juni 2016 erstatteten Bericht die Diagnose einer Persönlichkeits störung gestellt wurde, während zuvor in seinem Bericht um Rentenprüfung vom 1 8. Mai 2016 (Urk. 7/ 75 ) und auch in den Austrittsberichten der Clienia B.___ AG vom 1 1. August 2015 ( Urk. 7/ 72 ) und des Sanatorium D.___ vom 1 1. November 2015 (Urk. 7/ 47 ) - die Rede von einer Akzentuierung der Persönlichkeit ( ICD-10 Z73 ) gewesen war. Dr. Y.___ legt nicht dar, wieso inzwischen der Schweregrad einer Persönlichkeitsstörung erreicht worden sein soll. Dazu müssten das positive und negative Funktionsbild gegeneinander abgewogen werden. Zudem bleibt nicht nachvollziehbar, wie eine schwere Störung der Persönlichkeit („Persönlichkeitsstörung“) in einer ca. einjährigen ambulanten Therapie nicht hätte bemerkt werden können. In diesem Sinne ent hält der Bericht weder neue, entscheidrelevante Gesicht s punkte noch zeigt er eine wesentliche Veränderung des medizinischen Zustands auf. Diese Änderung der Diagnose erfolgte ohne entsprechende Begründung und ohne Hinweis auf eine inzwischen eingetretene durch objektive Befunde ausgewiesene rele vante Verschlecht erung des Gesundheitszustands. Was die von Dr. med. Y.___ anfänglich und von den Ärzten der Clienia J.___ AG und des Sanatoriums D.___ nach stationärem resp. teilstationären Aufenthalt der Versicherten unter dem Diagnose-Code ICD-10 Z73 aufgeführte Akzentuierung der Persön lichkeit betrifft, ist darauf hinzuweisen, dass es sich bei den Z-Kodierungen um keine invalidenversicherungsrechtlich erhebliche Gesundheitsbeeinträchtigung handelt, weshalb sie als Anspruchsgrundlage für Leistungen der IV von vorn herein ausser Betracht fällt. 5.3 Was die Vorbringen der Beschwerdeführerin in ihrer Stellungnahme vom 28. Juli 2016 (Urk. 7/ 87 ) betrifft, ist ihr darin zuzustimmen, dass eine invalidi sierende Wirkung einer mittelschweren depressiven Störung nicht durchwegs auszuschliessen ist. Dies bedingt aber, dass eine konsequente Depressionsthera pie befolgt wird. Erst deren Scheitern weist das Leiden als resistent aus. Wenn es daran fehlt, ist in der Regel keine invalidisierende Wirkung des Gesund heitsschadens anzunehmen. Daher sind die Umstände des Einzelfalles zu berücksichtigen.

5.3 Was die Vorbringen der Beschwerdeführerin in ihrer Stellungnahme vom 28. Juli 2016 (Urk. 7/ 87 ) betrifft, ist ihr darin zuzustimmen, dass eine invalidi sierende Wirkung einer mittelschweren depressiven Störung nicht durchwegs auszuschliessen ist. Dies bedingt aber, dass eine konsequente Depressionsthera pie befolgt wird. Erst deren Scheitern weist das Leiden als resistent aus. Wenn es daran fehlt, ist in der Regel keine invalidisierende Wirkung des Gesund heitsschadens anzunehmen. Daher sind die Umstände des Einzelfalles zu berücksichtigen. Die Versicherte absolvierte mehrere stationäre oder teilstationäre Klinikaufent halte an deren Ende es ihr möglich war, mit Hilfe der Case Managerin einen Arbeitsversuch in einem Kinderhort zu absolvieren und im Verlaufe der Mass nahme auch ihr Arbeitspensum auf vier Stunden an vier Tagen in der Woche zu steigern (E. 4.5 und 4.6). Es kann daher nicht gesagt werden, das Leiden könne therapeutisch nicht angegangen werden. Die RAD-Ärztin hielt in ihrer Stellung nahme vom 1 5. August 2016 ( Urk. 7/89/3) denn auch fest, dass sogar wenn eine mittelgradige Depression vorgelegen habe, man doch nicht davon ausgehen könne, dass die Erkrankung zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit wie im hier vorliegenden Ausmass führe.

Die Versicherte absolvierte mehrere stationäre oder teilstationäre Klinikaufent halte an deren Ende es ihr möglich war, mit Hilfe der Case Managerin einen Arbeitsversuch in einem Kinderhort zu absolvieren und im Verlaufe der Mass nahme auch ihr Arbeitspensum auf vier Stunden an vier Tagen in der Woche zu steigern (E. 4.5 und 4.6). Es kann daher nicht gesagt werden, das Leiden könne therapeutisch nicht angegangen werden. Die RAD-Ärztin hielt in ihrer Stellung nahme vom 1 5. August 2016 ( Urk. 7/89/3) denn auch fest, dass sogar wenn eine mittelgradige Depression vorgelegen habe, man doch nicht davon ausgehen könne, dass die Erkrankung zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit wie im hier vorliegenden Ausmass führe. Dass die Beschwerdeführerin durchaus über aufbauende Ressourcen verfügt, zeigt die von ihr geschilderte aktive Freizeitgestaltung und die hierfür freige haltene Zeit. Die Clienia B.___ hält in ihrem positiven Funktionsbild (Urk. 7/72/2) dazu fest: Die Versicherte führe eine Partnerschaft mit einem 72 jährigen Mann, der in Belgien lebe, und sie habe zwei enge Freundinnen, mit denen sie regelmässigen Kontakt pflege.

Dass die Beschwerdeführerin durchaus über aufbauende Ressourcen verfügt, zeigt die von ihr geschilderte aktive Freizeitgestaltung und die hierfür freige haltene Zeit. Die Clienia B.___ hält in ihrem positiven Funktionsbild (Urk. 7/72/2) dazu fest: Die Versicherte führe eine Partnerschaft mit einem 72 jährigen Mann, der in Belgien lebe, und sie habe zwei enge Freundinnen, mit denen sie regelmässigen Kontakt pflege. 5.4 Dass die psychischen Probleme durch invaliditätsfremde Faktoren (mit )be stimmt sind, wird durch die von der Versicherten gemachten Angaben bestätigt. Sie berichtete wiederholt von schwierigen familiären und finanziellen Situa tionen, verursacht durch die enttäuschende Ehetrennung nach 23 Jahren, durch die finanziellen Auseinandersetzungen (Existenzängste) und durch das belas tende Scheidungsverfahren. Demnach wird die Depression durch die psychoso ziale Problematik weitgehend erklärbar. Da ein klinisches Beschwerdebild, sich durch belastende psychosoziale Faktoren erklärt, rechtsprechungsgemäss nicht als invalidenversicherungsrechtlich relevante Beeinträchtigung zu verstehen ist, vermag die psychische Störung auch für den Zeitraum, als sie noch als schwer bzw. mittelgradig taxiert wurde, keinen Leistungsanspruch zu begründen (Urteil des Bundesgerichts 9C_917/2012 vom 1 4. August 2013 E. 3.2).

5.4 Dass die psychischen Probleme durch invaliditätsfremde Faktoren (mit )be stimmt sind, wird durch die von der Versicherten gemachten Angaben bestätigt. Sie berichtete wiederholt von schwierigen familiären und finanziellen Situa tionen, verursacht durch die enttäuschende Ehetrennung nach 23 Jahren, durch die finanziellen Auseinandersetzungen (Existenzängste) und durch das belas tende Scheidungsverfahren. Demnach wird die Depression durch die psychoso ziale Problematik weitgehend erklärbar. Da ein klinisches Beschwerdebild, sich durch belastende psychosoziale Faktoren erklärt, rechtsprechungsgemäss nicht als invalidenversicherungsrechtlich relevante Beeinträchtigung zu verstehen ist, vermag die psychische Störung auch für den Zeitraum, als sie noch als schwer bzw. mittelgradig taxiert wurde, keinen Leistungsanspruch zu begründen (Urteil des Bundesgerichts 9C_917/2012 vom 1 4. August 2013 E. 3.2). 6. Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass kein invalidisierendes Leiden vor liegt, weshalb die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch zu Recht verneint hat. Demnach ist die angefochtene Verfügung nicht zu beanstanden und die Beschwerde abzuweisen.

6. Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass kein invalidisierendes Leiden vor liegt, weshalb die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch zu Recht verneint hat. Demnach ist die angefochtene Verfügung nicht zu beanstanden und die Beschwerde abzuweisen. 7. Die Kosten für das Verfahren sind auf Fr. 600.- festzulegen und ausgangsge mäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG).

7. Die Kosten für das Verfahren sind auf Fr. 600.- festzulegen und ausgangsge mäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Procap Schweiz

Procap Schweiz - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

HurstBüchel