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Am 12. Dezember teilte das Bundesamt für Statistik (BFS) mit, dass zwischen 2020
und 2021 die Zahl der stationären Spitalaufenthalte wegen psychischer Störung bei
Mädchen und jungen Frauen im Alter von 10 bis 24 Jahren um 26 Prozent, bei
gleichaltrigen Männern um 6 Prozent stieg. Zum ersten Mal waren psychische
Störungen die häufigste Ursache für eine Hospitalisierung bei den 10- bis 24-
Jährigen. Die Spitaleinweisungen aufgrund von Suizidversuchen nahmen in
derselben Altersgruppe um 26 Prozent zu, die ambulanten psychiatrischen
Leistungen im Spital um 19 Prozent.
Aufgrund dieser alarmierenden Zahlen ergeben sich dringende Fragen:
1. Wie erklärt der Regierungsrat diesen drastischen Anstieg der
Hospitalisierungen?
2. Wie hoch sind die Hospitalisierungen in Kanton Basel-Stadt?
3. Welche unmittelbaren Massnahmen hat der Regierungsrat aufgrund dieser
Veröffentlichung ergriffen?
4. Sind unsere Spitalstrukturen ausreichend, um diesen Anstieg zu bewältigen
und diesen jungen Menschen zu helfen?
5. Welche Unterstützung steht diesen jungen Menschen und ihren Angehörigen
in dieser Situation zu Verfügung?