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Benjamin Barker (Johnny Depp) ist glücklich verheiratet und hat eine Tochter. Richter Turpin (Alan Rickman) begehrt Barkers Frau und verbannt ihn deshalb unschuldig in eine Strafkolonie.
Nach 15 Jahren kehrt Barker zurück, sichtlich verändert. Als Sweeney Todd richtet er sich in London ein und startet seinen Rachefeldzug.
Als Barbier bringt er einen Kunden nach dem anderen um; die Leichen verarbeitet die im gleichen Haus ansässige Mrs. Lovett (Helena Bonham Carter) zu Fleischpasteten, die reissenden Absatz finden.
Blutig ist das Leben des Sweeney Todd, düster der Film von Tim Burton.
Die dunklen Bilder in den engen Gassen Londons und den heruntergekommenen Räumen der Fleet Street vermitteln eine schauerliche Atmosphäre.
Die blutrünstige und tragische Geschichte wird vor allem von Johnny Depp und Helena Bonham Carter mit morbidem Ernst umgesetzt, dass es zum Fürchten ist.
Die Gesangseinlagen geben Zeit, Luft zu holen und durchmischen den Film mit einer leichteren Note. Grusel und Musik sind raffiniert miteinander verwoben.
Nicht nur Musik und Gesang, sondern auch die Tonspur machen den Film zu einem akustischen Leckerbissen.
Wer aufgeschlitzte Kehlen und Kannibalismus nicht mag, sollte vom Film die Hände lassen. Für die anderen ist er ein Gruselstreifen der Sonderklasse.