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Gewässer / Heinzenberg/Thusis
Nollasperren
«Wir stehen daher wohl unbestreitbar vor der Alternative, entweder die Nolla zu verbauen, oder die Rheinkorrektion und damit die Talsohle im ganzen Domleschg als unhaltbar und daher nur nutzlos verwendete Summen verschlingend, aufzugeben»: 1868 war der Nolla-Bach einmal mehr ausgebrochen, hatte erneut den Rhein aufgestaut und damit die Arbeiten an der Rheinverbauung, die seit 1832 liefen, bedroht. Oberingenieur Adolf von Salis schrieb darum der Bündner Regierung, der Bach müsse endlich gesichert werden, Projekte gebe es ja schon seit Jahrzehnten. Es dauerte aber doch noch bis ins 20. Jahrhundert, bis der Nolla mit mehr als 70 Eingriffen, darunter drei grosse Sperren, gesichert werden konnte. Weitere Massnahmen folgten bis in jüngste Zeit.