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Friedrich Zipp (1914-1997) war ein deutscher Komponist und Kirchenmusiker. Nach dem Abitur 1933 studierte Zipp in Frankfurt und Berlin Musikerziehung und Kirchenmusik, unter anderem bei Armin Knab. Nach dem Abschluss als Kirchenmusiker im Jahr 1938 arbeitete Zipp als Studienreferendar, Chorleiter und Organist in Frankfurt. Im Jahr 1941 zum Militärdienst eingezogen, geriet Zipp 1945 in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Ab 1945 war Zipp wieder Kirchenmusiker in Frankfurt und arbeitete als freier Mitarbeiter beim Hessischen Rundfunk. Im Jahr 1947 wurde Zipp als Dozent für Tonsatz und Gehörbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik in Frankfurt a. M. berufen, wo er im Jahr 1962 zum Professor ernannt wurde. Im Jahr 1977 zog Zipp nach Freiburg i. Br. um, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1997 lebte.
Sein ausserordentlich breites kompositorisches Schaffen umfasst sowohl geistliche und weltliche Chorwerke, als auch Instrumentalmusik. Darunter befindet sich neben Kompositionen für Orgel und Klavier auch Kammermusik, sowie Kompositionen für Blechbläserensembles und Orchestermusik.
Zipps kleines musikalisches Selbstporträt: www.ub.uni-freiburg.de
Orgelwerke von Friedrich Zipp
- Wer nur den lieben Gott lässt walten, op. 4: Choralpartita im alten Stil für Orgel
- Befiehl du deine Wege Choraltrio für Orgel (1966)
- In dich hab ich gehoffet, Herr – Kleine Choralpartita für Orgel
- Fantasie op. 14
- Festliches Vorspiel – quasi Toccata op. 33
- Freie Orgelstücke (Zwei Hefte)
- Choralvorspiele (Zwei Sammlungen)
- 30 Choralintonationen zum EKG
Mehrere Werke für Orgel und Chor sowie Orgel und Blasinstrumente