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Der Regierungsrat beantragt dem Landrat eine Ausgabenbewilligung von 4,2 Millionen Franken für die Erstellung des Kreisels Ramlinsburger-/Industriestrasse und die damit verbundene Verlegung und Erneuerung der «Alte Landstrasse» in Lausen/Ittingen. Die Realisierung ist in den Jahren 2020 und 2021 in mehreren Etappen geplant.
Die Kreuzung Ramlinsburgerstrasse/Industriestrasse/Alte Landstrasse stellt die zentrale Erschliessung des Industriegebiets Süd und auch des Wohngebiets Langmatt in Lausen dar.
Bis 1986 war die heutige Ramlinsburgerstrasse mit einem Niveauübergang über die SBB-Gleise an die Hauptstrasse angeschlossen. Nach dem Bau der Strassenüberführung im Jahre 1986 wurde das alte Teilstück der Ramlinsburgerstrasse südlich des Bahnhofs SBB im Kantonalen Richtplan (KRIP) als Gemeindestrasse definiert. Die Folge war, dass das Industriegebiet von kantonaler Bedeutung südlich des Bahnhofs Lausen neu via die Gemeindestrasse (Industriestrasse) durch das Wohngebiet erschlossen wurde.
Das Bundesgericht gab einer Einsprache gegen ein Baugesuch Recht. Das Urteil hatte zur Folge, dass das Industriegebiet nicht durch ein Wohnquartier erschlossen werden darf. Unter diesen Voraussetzungen hat der Kanton zusammen mit der Gemeinde ein Bauprojekt für die zonenkonforme Verkehrserschliessung ausgearbeitet: Die Lösung sieht vor, dass die Industriestrasse und die Alte Landstrasse einige Meter gegen die Bahn und damit weg vom Wohngebiet verschoben und mittels eines Kreisels an die Ramlinsburger- und Hauptstrasse angeschlossen werden soll.
Die Gesamtkosten inklusive bereits erfolgter Projektierung betragen 4,7 Millionen Franken; eine Ausgabenbewilligung über 0,5 Millionen Franken liegt bereits vor. Die Realisierung des Gesamtprojekts ist in den Jahren 2020 und 2021 in mehreren Etappen geplant. Für das Ausführungsprojekt und die Realisierung wird mit dieser Vorlage eine Ausgabenbewilligung von 4,2 Millionen Franken beantragt. Nach Abzug des Beitrags der Gemeinde Lausen von 0,7 Millionen Franken wird für den Kanton mit Nettoausgaben von total 4,0 Millionen Franken gerechnet.