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Zwar bergen herkömmliche Zigaretten ein vielfach höheres Risiko für Lungenkrebs als E-Zigaretten, aber die Erfahrungen zeigen auch bei Dampfprodukten eine signifikant höhere Lungenschädlichkeit. Bereits werden in anderen Ländern mehrere Todesfälle auf sie zurückgeführt.
Auch der sogenannte Passiv-Dampf kann erwiesenermassen bei bestehendem Asthma die Symptome verstärken. Daher ist nur schon aus gesundheitspolitischen Gründen die bestehende Gesetzgebung für Zigaretten und herkömmliche Raucherwaren auf E-Zigaretten auszuweiten.
Die E-Zigaretten werden auch zur Tabakentwöhnung angepriesen. Aber ob sie wirklich effektiver sind als gängige Nikotinersatz-Therapien, ist sehr umstritten. Unumstritten ist hingegen, dass der Probierkonsum bei 15- jährigen in den letzten Jahren sehr stark zugenommen hat. Die Gefahr, dass das «Dampf-Qualmen» die Jugend eher in die Nikotinsucht beziehungsweise zum Einstieg ins Rauchen hineinzieht und nicht von ihr fernhält, besteht und sollte möglichst verhindert werden. Die für herkömmliche Raucherwaren bereits bestehende Gesetzgebung verhindert, dass solche Produkte in der Werbung verharmlost werden. Jugendliche dürfen die E-Zigaretten nicht als harmlose Produkte in der Werbung und den Medien wahrnehmen, weshalb die Ausweitung auch dem Jugendschutz dient.