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Samstag, 2.10.2021
Tarifa liegt in der Provinz Cádiz und ist die am südlichsten gelegene Stadt und gleichzeitig der südlichste Punkt des europäischen Festlands. Sie markiert das östliche Ende der Costa de la Luz. Durch die strategisch bedeutende Lage an der engsten Stelle der Strasse von Gibraltar war Tarifa immer wieder der Schauplatz geschichtlicher Ereignisse. Heute ist die Stadt neben Hoʻokipa auf Hawaii und Fuerteventura eine der «Welthauptstädte» für Wind- und Kite-Surfer. Der Bezirk Tarifa verfügt über beinahe 38 Kilometer Strände, der Grossteil hiervon ist feinsandig und flach in’s Meer abfallend. Nennenswert ist das Naturschutzgebiet Playa de los Lances, das eine Gesamtheit aus Stränden, Dünen, Nadelwäldern und Marschland bildet.
Tarifa entstand mit dem Bau der Festung im 10. Jahrhundert zur Zeit Abderramáns III. Aus dieser Epoche stammt auch das Stadtbild mit den engen und gewundenen Gassen. Ursprünglich hatte die Stadtmauer drei Tore, die Puerta del Retiro im Osten, die Puerta del Mar im Westen und die Puerta de Jerez im Norden, von denen heute nur noch die Puerta de Jerez erhalten ist, sie wurde im 13. Jahrhundert erbaut.
Das Castillo de Guzmán El Bueno (Schloss von Guzmán dem Guten) wurde im Jahr 960 im Auftrag des Kalifen Abd El Rahman III. errichtet. Vor dem Schloss steht eine Statue von König Sancho IV. de Borgoña, genannt El Bravo (der Tapfere) von Kastilien und León, er herrschte 1284-1295 und eroberte Tarifa im Zuge der Reconquista im Jahr 1292.
1292 wurde die Stadt von den Meriniden aus Nordafrika belagert. Sie entführten den Sohn des Kommandanten der Festung und drohten, ihn zu töten, wenn sein Vater ihnen nicht die Burg überliesse. Doch dieser, bekannt geworden als Guzmán El Bueno, weigerte sich und, glaubt man der Legende, warf sogar seinen Dolch zu den Belagerern hinunter, damit sie seinen Sohn damit töten konnten. Lieber wollte er ein Mann ohne Sohn als einer ohne Ehre sein.
Nach ihm benannten die Spanier die in jener Zeit weiter ausgebaute Burg Castillo de Guzmán. Wie auch andere Feldherren, die sich während der Reconquista hervorgetan hatten, wurde er mit Ländereien belohnt. Seine Nachfahren, die Herzöge von Medina-Sidonia, zählten noch bis ins 20. Jahrhundert zu den grössten unter den Grossgrundbesitzern Andalusiens und besassen weite Teile der Provinz Cádiz.
Das Ayuntamiento de Tarifa an der Plaza de Santa María
Von Afrika ist nichts zu sehen….
…. zumindest hier auf diesem Azulejo können wir es sehen! 😆 😆
Estrecho de Gibraltar ist die Meerenge von Gibraltar…. oder Strasse von Gibraltar
Casa de la Juventud de Tarifa (das Jugendhaus von Tarifa)
Ein echter Banksy? Könnte sein, ist es aber sehr wahrscheinlich nicht! 😀
Die Iglesia de San Mateo Apóstol…. leider geschlossen und ziemlich baufällig!
Die Iglesia San Francisco de Asis…. ebenfalls geschlossen
Der Mercado Publico de Tarifa
Azulejo-Kunst aussen an der Markthalle
Die Calle Sancho IV El Bravo
Läden mit Surfutensilien und Surfmode gibt es in Tarifa wie Sand am Meer!
Calle de Jerez / Plaza San Hiscio
Die Rückseite der Puerta de Jerez
Das Castillo de Santa Catalina
Der Damm mit dem Fussweg zur Isla de Tarifa, leider ist die Insel geschlossen…. offenbar militärisches Sperrgebiet.
Esculturas Mar Mediterráneo y Océano Atlántico…. Skulpturen, die die Grenze zwischen Mittelmeer (links) und Atlantik (rechts) markieren.
Ein Traumstrand!
Nachdem wir gestern Abend im Demente Tarifa sehr gut gegessen hatten und auch überaus freundlich bedient wurden, gehen wir heute kein Risiko ein und kehren dort wieder ein. Wir sind, wie gestern Abend, sehr zufrieden!
Eine Spezialität…. Tatar vom roten Thunfisch mit Avocado…. ein Gedicht!
Die Speisekarte
Es sieht wirklich so aus! 😀
Morgen geht’s weiter…. mal schauen, wohin….
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