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Geologie Elbas
Bernardino Lotto, der grosse italienische Geologe des 19. Jahrhunderts und bedeutender Forscher del Insel Elba, pries “die leuchtende Perle des Tyrrhenischen Meeres” mit ihren Eisenerzgruben als eine unerschöpfliche Quelle des Reichtums, als ein natürlich entstandenes Museum, wo die Freunde der geologischen und mineralogischen Wissenschaften das gesamte für ihre Forschung erforderliche Material vorfinden. In der Tat ist die Insel bis heute ein geliebtes Studien- und Forschungsobjekt der Geowissenschaften geblieben.
Durch lange Zeiten der Erdgeschichte war Elba weder Festland noch Insel, sondern ein mariner Ablagerungsraum, und zwar während des jüngeren Paläozoikums (Erdaltertum) – vor ca. 350 bis 275 Millionen Jahren (Karbon, Perm) -, des Mesozoikums (Erdmittelalter) – vor ca. 275-70 Millionen Jahren (Trias, Jura, Kreide) und auch noch während des Alttertiärs (ältere Erdneuzeit). So verzeichnen die geologischen Karten Elbas Sedimentgesteine und metamorphe Gesteine aus fast allen Formationen. Die wahrscheinlich ältesten Gesteine Elbas befinden sich im Südwesten der Insel: dunkle Tonschiefer, Marmore, Paragneise und Glimmerschiefer des Karbons. Aber auch di Gneise und Glimmerschiefer auf der Halbinsel Calamita stammen aus jener Zeit. Das deutliche Parallelgefüge des Schiefers ist an den hellen Quarz-Plagioklas- und an den dunklen Glimmerlagen gut erkennbar.