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Vorbereitung
Bete, überlege und prüfe vor Gott, bevor die 40 Tage beginnen, in welchem Mass du fasten, teilfasten oder sonst auf etwas verzichten willst und aus welchem Grund:
- Verzicht auf eine Mahlzeit pro Tag, Fernsehen oder andere Medien, Telefongespräche, Hobbys, oder …, um die gewonnene Zeit zum Beten zur Verfügung zu haben.
- Einen Tag in der Woche fasten, um diesen Tag oder einen Teil davon zum Beten zu nutzen.
- Auf eine Zeit des Schlafes verzichten, um abends, nachts oder am Morgen früh zu beten oder sich mit anderen zum Gebet zu treffen.
- Eine Zeit lang gänzlich auf feste Nahrung verzichten, um mit Ernsthaftigkeit für unser Volk und Land vor Gott einzustehen.
- Wie viel Zeit will ich mir jeden Tag für Gottes Wort und die Fürbitte nehmen?
- Wenn du diese Dinge im Voraus entscheidest, hilft dir das durchzuhalten.
Richtlinien zum Vollfasten
Wenn du dir vornimmst, eine Zeit lang oder gar 40 Tage voll zu fasten, gibt es einiges zu beachten:
- Ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen, bedeutend mehr trinken als sonst, mindestens drei Liter pro Tag. Auch Gemüsesäfte, Fruchtsäfte und andere Getränke sind möglich.
- Kohlensäurehaltige und saure Getränke meiden.
- Gewöhne den Körper mit kleineren Mahlzeiten und leicht verdaulichen Speisen auf das Vollfasten vor. Gute körperliche Vorbereitung macht den radikalen Wechsel deiner Essgewohnheit etwas leichter, so dass du deine Aufmerksamkeit im Gebet voll auf Gott richten kannst.
- Sprich mit dem Arzt über mögliche Auswirkungen, wenn du verordnete Medikamente nehmen musst oder ein chronisches Leiden hast.
- Vollfasten hat ein geistliches Ziel und soll deshalb nie einer Gewichtsreduktion dienen. Aus Erfahrung eignet sich Fasten nicht als Mittel zum Abnehmen (Yoyo-Effekt).
- Menschen mit Untergewicht oder Tendenz zur Magersucht sowie schwangere Frauen sollen nicht vollfasten. Wenn in nächster Umgebung Menschen mit Essstörungen im Sinne einer Magersucht oder Tendenz dazu leben, kann Vollfasten für diese ein falsches Signal setzen.
- Wenn du mit dem Fasten Schwierigkeiten bekommst, zwinge dich nicht dazu, das vorgenommene Ziel unter allen Umständen zu erreichen. Es geht ja nicht primär um den Verzicht, sondern darum, das Angesicht Gottes zu suchen.
- Wenn du mit dem Fasten aufhörst, gewöhne den Körper langsam an das Essen, indem du kleine Portionen isst und leicht verdauliche Speisen zu dir nimmst. Je nach Länge des Vollfastens braucht der Körper dazu mehr oder weniger Zeit.