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Das Modul Albulatal ist das grösste in dieser Ausstellung. Mit einer Tiefe von 3.82 Meter und einer Länge von 16.65 Meter nimmt es gut 63m² in Anspruch.
Dargestellt ist ein Teil der Strecke zwischen Bergün und Preda. Angefangen kurz nach der Station Muot und endet in Preda. Nachgebaut wurde das Streckenkarusell mit den Kehrtunnels und den 4 Viadukten auf diesem Abschnitt.
Anschliessend eine Dokumentation über den Zusammenbau und Sanierung dieses Abschnittes.
Ein Bild, wie es in Seuzach eingelagert war.
Nach dem Umzug ist das Albulatal im Zelt grob sortiert. Auch wird hier der grosse Zusammenbau der Elemente stattfinden. Ein Puzzle mit überdimensionalen Teilen.
Die Teile warten auf den Zusammenbau. Die Galerie wie oben schon mal abgebildet.
Nach dem das grosse Mittelteil auf die Höhe der Brücke angehoben wurde, ist das Viadukt Albula 3 ausgerichtet und angesetzt worden. Anschliessend noch die Galerie im Hintergrund ausgerichtet.
Anschliessend wurde die Landschaft im oberen Albulatal fertiggestellt.
Die einzelnen Teile wurden ausgerichtet, fixiert und von unten die Schnitte mit einem breiten Klebeband zugeklebt. Anschliessend wurde von oben mit Bauschaum vorsichtig die entstandenen Hohlräume aufgefüllt, damit der Bauschaum auf beiden Seiten der Schnittstellen die Teile von unten erreichen und fixieren kann. Zusätzlich wurde auch noch den Spalt auffüllt.
Die grosse Herausforderung war, die neuen Trennstellen von den Elementen so zu wählen, dass keine Brücke von einem erneuten Schnitt der Elemente betroffen ist. Auch durfte die maximale Breite der Elemente 2.40 Meter nicht überschreiten. Nach dem Definieren der Elementschnitte sind die Holzrahmen und Abstützungen eingebaut worden. Danach konnten die provisorischen Abstützungen entfernt werden, anschliessend wurden die geplanten Trennstellen geschnitten.
Beim Unteren Teil des Albulatal war die Vorgehensweise gerade anders: zuerst wurden die Rahmen erstellt auf welche die ganze Landschaft direkt darauf gebaut werden konnte. Dafür musste das Trasse kurz ausgelegt werden, damit die Trennstellen für die Rahmen definiert werden konnten.
Die maximale Tiefe von 3.82 Meter stellte mich beim Albula 1 Viadukt vor eine Herausforderung. Mit Anpassungen reichte der Platz gerade aus, um es einigermassen realistisch darzustellen. Das Trasse der Bahn und die Landschaft wurden direkt auf den grossen Rahmen gebaut und befestigt.
Der Unterbau des Bachbettes ist mit Schaltafeln entstanden. Die bieten genug Stabilität, damit der untere Teil für Unterhaltsarbeiten über das Bachbett begehbar ist. Wasserdichte Schuhe sind empfehlenswert.
Oktober 2015: Umzug vom Festzelt in den jetzigen Ausstellungsraum
Auf der unteren Seite der Elemente sind die Rollen sichtbar, damit lassen sie sich leicht verschieben.
Januar / Februar 2018: Preda entsteht, und diverse andere Umbauarbeiten
Ohne Gerüst ist das obere Albulatal und Preda für grössere Arbeiten nicht gut zugänglich. Preda wird ca. 50 cm nach links verschoben, dazu entsteht auch die Einfahrt in den Albula Tunnel mit Tunnelportal und Trafohaus.
Auch die Gebäude entstehen. Neben dem Bahnhof wird zusätzlich die Garage und der Kerichtschuppen gebaut.
Etappenziel erreicht. In einem späteren Schritt werden noch Detailarbeiten, Fahrleitung und Gebäudebeleuchtung erstellt.
Beim Zusammenbau habe ich den Wendel bis rechts an die Abstützung gebaut, was den Zugang zum hinteren Teil der Anlage stark erschwerte. Damit ein schmaler Durchgang frei bleibt habe ich den Wendel neu aufgebaut. Talwärts wurde zusätzlich ein 3tes Geleise eingebaut, damit gewisse Züge überholt werden können.
Auch im Albulatal passiert etwas. Die Rampe zwischen dem oberen Tunneleingang und Preda betrug über 8% Steigung, was sehr steil war. Ich sah schon am Anfang die Möglichkeit, die Strecke zum Teil sichtbar offen zu verlängern, damit dieser Höhenunterschied auf mehr Meter verteilt werden kann.
Diese Streckenverlängerung kann als gelungen bezeichnet werden. Auch fügt sie sich sehr gut in die bestehende Landschaft ein.
Der vordere Abschluss der Anlage wurde auch noch gebaut.
Im Albulatal sind noch einige Arbeiten geplant, die zu einem späteren Zeitpunkt in Angriff genommen werden.