Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03345.jsonl.gz/2771

Blütensträucher bis 2 m hoch
keinwüchsige Sträucher
als Solitärpflanzen oder in der Gruppen bringen das gewisse Etwas in den Garten
Tipps für den GartenIn Pflanzlöcher muss man immer erst etwas Torf geben, damit die Pflanzen besser anwachsen.
Irrtum!
Torf macht den Boden sauer - und das behagt vielen Pflanzen gar nicht. Mit Torf erreicht man, dass der Boden lockerer wird und Wasser besser aufnimmt. Durch eine gute Bodenvorbereitung erzielt man diesen Effekt aber auch. Saurer Boden ist allenfalls bei Moorbeetpflanzen wie Rhododendren, Hortensien, Kamelien, Azaleen oder Heidekraut erwünscht. Der Einsatz von Torf ist mit Zerstörung von Moorlandschaften verbunden und aus Naturschutzgründen nicht vertretbar
Die Wunderbare Welt der PflanzenWie verschaffen sich Orchideen Nahrung?
Durch die Hilfe von bestimmten Pilzen, die in der Rinde ihrer Wurzeln siedeln. Über diese erhalten sie Nährstoffe, Enzyme, Hormone und Vitamine. Manche Arten ernähren sich ausschliesslich mithilfe von Pilzen. Diese Orchideen haben ihre Blätter auf wenige Schuppen reduziert und besitzen kein Chlorophyll. Die wachsartig bleiche Nestwurz (Neottia nidus-avis) beispielsweise ist ein solcher sog. Saprophyt, der sich von toten organischen Stoffen ernährt, die von Pilzpartnern aufgeschlossen wurden.
Diese Symbiose mit Wurzelpilzen machte es lange Zeit unmöglich, Orchideen aus Samen heranzuziehen, denn zum Keimen benötigen die winzigen Samen die von den Pilzen produzierten Substanzen. Inzwischen haben
die Züchter jedoch ein Kultursubstrat entwickelt, das die Nährstoffe enthält, die sonst von den Pilzen beigesteuert werden. Die meisten Orchideen, die heute in den Handel kommen, werden jedoch vegetativ vermehrt. Dazu zerlegt man ein bestimmtes Gewebe der Mutterpflanze, das sog. Meristem, in viele Teile, mit dem Resultat, dass jedes zu einer neuen, mit der Mutterpflanze identischen Pflanze heranwächst.