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„Nachdem er die Theorie aufgestellt hatte, daß man innerhalb seiner eigenen Lebenszeit Zeitreisen könne, stieg Dr. Sam Beckett in den Quantensprungzeitbeschleuniger – und verschwand. Als er aufwachte, fand er sich in der Vergangenheit wieder, im Spiegel wurde er mit Gesichtern konfrontiert, die nicht seine eigenen waren, und eine unbekannte Kraft trieb ihn dazu, die Geschichte zum Besseren zu wenden. Sein einziger Führer auf dieser Reise ist Al, ein Projektbeobachter aus seiner eigenen Zeit, der ihm als Hologramm erscheint, daß nur Sam sehen und hören kann. Und so springt Dr. Beckett von Leben zu Leben, immer darum bemüht, etwas zu korrigieren, was einmal falsch gelaufen ist. Und jedes mal hofft er, daß sein nächster Sprung der Sprung nach Hause sein wird.“
Dies ist die Einleitung, die der Zuschauer vor jeder neuen Quantum Leap Folge bekommt. Um diese kurze Erklärung etwas ausführlicher zu fassen:
Mitte der 90er Jahre entwickelt Sam Beckett, ein hochbegabter und mit mehreren Doktortiteln ausgezeichneter Wissenschaftler, das Projekt Quantum Leap (Projekt Quantensprung). Dr. Beckett hat die Theorie entwickelt, daß man innerhalb seiner eigenen Lebensspanne Zeitreisen kann. Er sieht die Lebensspanne als eine Art Schnur, die einen Anfang (die Geburt) und ein Ende (den Tod) hat. Wenn man diese „Schnur“ zusammenbindet und zu einem Ball formt, so berühren sich einzelne Tage der Lebenzeit. Aufgrund dieser Theorie glaubt Sam, daß man durch diese Berührungspunkte von Jahr zu Jahr „leapen“ (also springen) kann.
Dieses Projekt verschlingt allerdings immense Summen von Geld. Die Regierung droht schließlich, die Gelder zu entziehen und das Projekt platzen zu lassen, bevor alle Tests abgeschlossen sind. Da beschließt Sam, einen Selbstversuch zu starten. Er steigt auf eigene Faust in den (wie’s im Deutschen so wunderbar heißt) „Quantensprungzeitbeschleuniger“ und … verschwindet.
Er wacht in einem fremden Bett, neben einer fremden (und hochschwangeren!) Frau auf. Er kann sich an nichts erinnern, noch nicht einmal mehr an seinen Namen. Als er in den Spiegel schaut, sieht er ein völlig fremdes Gesicht. Schließlich taucht Albert „Al“ Calavicci, der Projektbeobachter aus der Zukunft, auf. Sam kann sich zunächst nicht an ihn erinnern. Al erkärt ihm, daß der Sprung durch die Zeit aus seinem Gedächtnis einen „Schweizer Käse“ gemacht hat und er sich deshalb an nichts erinnern kann. Und damit steckt Sam in ziemlichen Schwierigkeiten: das Retrieval-Programm, daß ihn in seine eigene Zeit zurückholen soll, funktioniert nicht. Al und Ziggy, ein Computer mit einem eigenen Ego und eine Entwicklung von Sam, vermuten, daß Sam wieder springen kann, wenn er die ursprüngliche Geschichte zum Besseren verändert. Dies tut Sam auch – doch anstatt nach Hause zu kommen, springt er wie ein Jojo von Körper zu Körper, Leben zu Leben.
Er springt in jede nur erdenkliche Situation, in die verschiedensten Menschen, egal ob Mann oder Frau (einmal springt er sogar in ein Tier, den Schimpansen Bobo). Um wieder neu springen zu können, muß er jedes mal die Geschichte zum Besseren wenden – was manchmal gar nicht so einfach ist.
Seine einzige Hilfe dabei ist Al. Sam und Al sind durch ihre Gehirnströme miteinander verbunden, deshalb kann Al Sam durch die Zeit und von Sprung zu Sprung folgen. Um für Sam sichtbar zu werden, begibt Al sich in der Zukunft in die sogenannte „Bilderkammer“. Dort erscheint Sams Umgebung als Hologramm für ihn – für Sam ist aber Al das Hologramm.
Al ist per Handsteuerung mit dem Computer Ziggy verbunden, der Al und Sam Theorien mitteilt, was Sam tun muß, um wieder springen zu können. So erweist Sam sich als eine Art „Lone Ranger“, der den Menschen, in deren Körper er springt, ein besseres Leben ermöglicht, wenn er alles richtig gemacht hat. Dabei gibt er die Hoffnung nicht auf, daß der nächste Sprung ihn vielleicht in die Zukunft und damit in seinen eigenen Körper und sein eigenes Leben zurückbringt.|