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Tae Kwon Do ist eine anerkannte Kampfsportart, die auf den Principles of Power und Defence basiert, wobei insbesondere die körperliche Kraft des Kämpfers für den Erfolg entscheidend ist.
Traditionelles Taekwondo – Wenn geistige Stärke und Präzision aufeinander Treffen
Taekwondo ist eine traditionsreiche Kampfkunst aus dem wenig bekannten Korea. Erst 1955 als anerkannte Sportart etabliert, prägt sie schon viel früher die Geschichte Koreas. Um die damaligen Königreiche; Nord-, Südwest- und Südost-Korea von einander zu beschützen, entwickelten jedes einzelne seine Verteidigungssysteme. Der Norden war die grösste Bedrohung, wirtschaftlich wie militärisch. Doch wo blieben die geistigen Stärken? Der Grundstein für die Kampfkunstarten Taek Kyon (Fusskampf) und so Bak Gi (Faustkampf) war gelegt.
Die japanischen Truppen spielen bei den meisten Kampfkunst arten eine grosse Rolle. Als die Japaner in Korea einmarschierten wurde ein absolutes Verbot über die koreanischen Kampfkünste gelegt. Koreanische Meister liessen sich dies jedoch nicht gefallen. Sie trainierten im Geheimen weiter und behielten so ihr Wissen aufrecht. Kurz nach der Niederlage der Japaner im Jahr 1945, wurde das Taek Kyon öffentlich gemacht.
Was hat China mit der Koreanischen Kampfkunst zu tun?
Legenden gibt es viele. Doch es gibt auch genauere Indikatoren die darauf hinweisen, dass die Grundtechniken aus China stammen. Okinawa ist der Ort, an dem es weiterentwickelt wurde und daraus das heutige Karate entstanden ist. Es besitzt einige Katas die im Shaolin, den buddhistischen Tempeln Chinas, praktiziert werden. Das Shaolin Kloster ist der Ursprungsort, an dem die Kampfkünste entstanden. “Kung Fu ist wie Karate eine Kampfkunst und gilt rein zur Selbstverteidigung. Da sie vom Shaolin abstammen, leben Beide nach den ähnlichen Grund-/ Lebensprinzipien – eine Kampfkunst als Lebensphilosophie.”
Die verschiedenen kulturellen Einflüsse
Choi Hong Hi (geboren in Nordkorea) ist der Begründer des heutigen bekannten TaeKwon-Do. Schon als Jugendlicher lernte er die damals öffentlich gemachte Kampfkunst Taek Kyon. Zu seiner Weiterbildungszwecken wurde er nach Japan geschickt, hier trainierte er Karate.
Zu Beginn des 2.Weltkrieges befand sich Choi Hong Hi noch in Japan und wurde dort inhaftiert. Sein starker Wille blieb bestehen, geistig wie körperlich hielt er sich mit Taek Kyon und Karate fit. Nach seiner Befreiung genoss er in Korea ein hohes Ansehen und wurde zum Leutnant der koreanischen Armee ernannt wurde. Durch seine vergangenen Trainingsjahre in Japan, vereinte er Taek Kyon und Karate zu einer neuen Kampfkunst – eine, bei welcher die Technik und die Meditation anderen Kampfkünsten überlegen sein sollte. Hier entstand TaeKwonDo. Der Weg des Fusses und der Hand.
Der Einfluss vom Karate im Taekwondo führt dazu, die Geschichte des Karate noch genauer kennen zu lernen. In diesem Beitrag Hier lernst du mehr über dessen Zusammenhang mit der chinesischen Kampfkunst Kung Fu, Tai Chi, Sanda und WuShu kennen.
Fuss, Arme und Fäuste?
Dominierend im Taekwon-Do sind die Fusstritte. Faustschläge werden mit eingebunden, doch beruht dieser Kampfsport fast ausschliesslich aus den kraftvollen Tritt-Techniken. Wer kennt nicht die sagenhaften Bilder, eines in die hohe Luft ausgestreckten Beines. Oder den berühmten Drehkicks.
Theorie der Kraft – Kampfkunst für jung und alt
die gesamte Kraft genau im Moment des Schlages auf eine möglichst kleine Fläche wirken zu lassen
Choi Hond His Lehre besteht aus 5 physikalischen Gesetzen. Der Konzentration, Reaktionskraft, Gleichgewicht, Atmung und der Schnelligkeit.
Konzentration beinhaltet sich geistig auf sein Ziel zu fixieren. Einsatz der Angriffs- und Blockstellen auf den verwundbaren Punkt des Gegners zurichten und erst im Moment des Einrastens der Technik die maximale Muskulatur Spannung reinzugeben.
Reaktionskraft der eigenen wie der fremden. Aktiv bei seiner eigenen Technik sich der Kraft bewusst sein. Newton’schen Gesetz besagt: dass eine auf einen anderen Körper auftreffende Kraft die gleiche Kraft als Reaktionskraft erfährt. Die fremde Reaktionskraft also als Rückstoss wappnen und ihn bei Gelegenheit auf ihn zurück zu lenken. Dies erfordert eine stabile Stellung und eine Grundanspannung im Körper.
Statisches Gleichgewicht für eine starke Stellung, aufgerichteten Oberkörper und stabile Grundstellung. Beide Füsse aktiv und angespannt auf dem Boden. Das dynamische Gleichgewicht basiert darauf, dass bei der Ausgangsstellung für eine Technik das Gewicht auf dem Standbein ist, dieses jedoch nicht auf der gesamten Fusssohle steht, sondern auf dem Fussballen. Hier wird die Ferse zur besseren Flexibilität minimal vom Boden abgehoben. Aufrecht gehaltener Oberkörper ist hier ein Muss.
Atmung: Das A und O. Bei aktiver Technik Ausübung ist die Ausatmung durch den Mund optimal. Früher galt die Nasentechnik doch durch die Mundatmung kann der hohe Sauerstoffbedarf besser transportiert werden. Ein grosser Vorteil beim Ausatmen durch den Mund führt dazu, im Moment bei welchem die Technik ausgeführt wird, durch die Schliessung der Lippen, die nötige Spannung im Unterbauch zu erzeugen.
Um die optimale Nutzung zu erhalten, sollte man maximal 2/3 von der eingeatmeten Luft ausatmen. Das restliche Drittel behält man als nötige Reserve, um die Kraft optimal zu nutzen und schneller einen Konterangriff zu tätigen. Abweichungen findet man im Taekwon-Do nur bei den Bewegungsformen Hyong, mit einem vollständigen Ausatmen bei maximaler Muskelanspannung oder die Ausführung einer Technik ohne Beatmung wie der chunbi-sogi.
Schnelligkeit zählt auf die Voraussetzung, dass der Körper im Gesamten völlig entspannt ist. Für eine erforderliche Geschwindigkeit ist dieser Zustand notwendig, um alle Muskelgruppen für die schnelle Ausführung der gewünschten Ausführung reagieren zu lassen.
Die Energie welche durch das bewusste konzentrieren der Kraft von einem vollständig entspannten zu einem maximalen muskulären Zustand zu dem gewünschten Zielpunkt beschleunigt. Während es im vitalen Punkt des Gegners oder Kissen arretiert. Taekwondo wie auch andere Kampfkunstarten wie Kung Fu beruhen auf der Ausübung mit Energie, nicht mit dem völligen durchschlagen der Kraft.
Schwerpunkte des Taekwondo Trainings
- Einschritt-Kampf: eine vorgegebene Technik wird mit einem Trainingspartner geübt und perfektioniert. Wie Habon Kirugi, Ilbo-Matsogi, Ilbo-Taeryeon.
- Formenlauf: Einen Kampf gegen einen imaginären Gegner mit Techniken in einer vorgegebenen Reihenfolge.
- Selbstverteidigung: Ein oder mehrere Gegner. Kämpfen ohne Regeln mit dem Ziel, sich selbst zu verteidigen.
- Freikampf: Wird mit einem Trainingspartner und nach strikten Taekwondo-Regeln gekämpft. Partner wird nicht berührt, es geht hier um die Kombination der Bewegungsabläufe.
- Wettkampf: Nach Punkten oder KO-System mit Voll- oder Leichtkontakt.
- Bruchtest: Hand- und Fusstechniken werden zu Zerstörung von Holzbrettern oder Ziegeln eingesetzt.
- Meditation: Verteilung der Lebenskraft mithilfe und Kombination von Atemtechniken und innerer Ruhe.
Traditionell und die Moderne auch im Swiss Taekwondo
Wie so oft in der Kampfsport Szene gibt es auch hier Streitigkeiten zwischen den Verbänden. Somit wurden unterschiedliche Stilrichtungen entwickelt und geschult.
International ITF Taekwondo Federation ist die erste und älteste Organisation. Sie wurde 1966 der den bereits bekannten General Choi Hong Hi gegründet. Sie lehrt die traditionelle Art von Taekwondo.
World Taekwondo Federation WTF ist unter der Leitung von Dr. Un Yong Kim. WTF lehrt die moderne Form und konnte sich bisher stärker durchsetzen.
Taekwondo ist im Jahre 2000 das erste Mal bei den Olympischen Spielen dabei gewesen und seither eine vollwertige Disziplin und genauso integriert wie Judo oder Karate.
Ich und die Kampfsportschule für Jugendliche und Erwachsene?
Trainieren von Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer ist nichts für dich? Jeder fängt einmal irgendwo an, egal wo du gerade stehst in deinem Leben und in deiner Fitness. Die Kämpfe bietet dir ein Tool zum Zweck der Selbstverteidigung, dazu hilft dir die Kombination aus Kraft und diszipliniertem Denken bei der Entwicklung der eigenen Selbstsicherheit.
Du lernst deine Ängste zu überwinden und erfährst Gelassenheit, welche du in deinen täglichen Alltag mitnehmen kannst. Weiss du was das Beste ist? Einfach mal ausprobieren und eine Schnupperlektion buchen jetzt bei…
Kung Fu ist die chinesische Form des Karates (Katas / Toulu-Formen)
Kung Fu ist eine chinesische Kampfsportart, die seit Jahrhunderten praktiziert wird. Es ist eine Form der Selbstverteidigung und Übung und wird auch als Kunstform betrachtet. Kung Fu besteht aus verschiedenen Formen(Bewegungsabläufe), Toulus und anderen Techniken. Kung Fu umfasst sowohl harte als auch weiche Kampfkunststile, die dazu dienen, Kraft, Flexibilität, Gleichgewicht, Schnelligkeit, Koordination und geistige Disziplin zu entwickeln.
Durch den Einsatz verschiedener Stellungen und Handbewegungen können die Teilnehmer lernen, sich anmutig zu bewegen und sich gegen einen Angreifer zu verteidigen. Kung Fu Kurse werden heute überall auf der Welt angeboten, damit die Menschen Erfahrungen mit dieser alten Kampfkunstform sammeln können. Zu den Vorteilen, die das Erlernen von Kung Fu mit sich bringt, gehören die Verbesserung der körperlichen Fitness sowie die Verbesserung der geistigen Konzentration und des Fokus. Angesichts der jahrhundertelangen Geschichte des Kung Fu ist es kein Wunder, dass sich so viele Menschen für das Studium dieser faszinierenden Kampfkunst entschieden haben.