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Wenn man nur einzelne große Dateien defragmentieren möchte, dann ist die eingebaute Funktion von Windows nicht hilfreich. Sie kann nur alle Dateien auf einem Laufwerk zusammenfassen. Dieser Vorgang dauert lange und lastet den Rechner stark aus, so dass sich dieser Aufwand nur wegen einzelner Dateien nicht lohnt. Das Sysinternals-Tool contig schafft hier Abhilfe.
Es gibt nicht viele Arten von Dateien, bei denen es wichtig ist, dass sie zusammenhängend auf der Festplatte gespeichert werden. Das Performance-Problem von fragmentierten Dateisystemen entsteht vielmehr dadurch, dass mechanische Laufwerke ihre Schreib- und Leseköpfe in der Summe öfter als nötig neu positionieren müssen. Eine Ausnahme stellen jedoch Festplatten dar, weil sie zum einen besonders groß sind und zum anderen selbst ein Dateisystem enthalten, das ein Vielzahl von möglichst schnellen Zugriffen erfordert.
Wenn man nur einzelne große Dateien defragmentieren möchte, dann ist die eingebaute Funktion von Windows nicht hilfreich. Sie kann nur alle Dateien auf einem Laufwerk zusammenfassen. Dieser Vorgang dauert lange und lastet den Rechner stark aus, so dass sich dieser Aufwand nur wegen einzelner Dateien nicht lohnt. Das Sysinternals-Tool contig schafft hier Abhilfe.
Moderne Virtualisierungssoftware bietet mit der Erstellung von Snapshots die Möglichkeit, eine virtuelle Maschine in einem bestimmten Zustand einzufrieren und ab diesem Zeitpunkt vorgenommene Änderungen wieder zurückzunehmen. Eng damit verwandt ist die von VMware entwickelte Cloning-Technik, mit der sich entweder völlig unabhängige Kopien oder ganze Stammbäume von Abkömmlingen aus einer VM erzeugen lassen. Damit ergeben sich neue Einsatzmöglichkeiten für VMs, gleichzeitig gilt es, mögliche Einschränkungen und Nebeneffekte zu beachten.
Die Historie und die Abhängigkeit von Snapshots ist relativ einfach nachzuvollziehen, weil jeder Knoten nur einen Nachfolger hat, ihre Abfolge ist linear und chronologisch angeordnet. Unübersichtlicher wird die Lage, sobald man Clones von einer VM oder einem ihrer Snapshots erstellt. Sie eröffnen einen neuen Zweig im Stammbaum einer VM oder gar einen neuen Zweig von einem vorhandenen Zweig.
Das Sichern und Wiederherstellen von physikalischen Servern und Virtual Machines sowie das Implementieren von Disaster-Recovery-Funktionen für VMs ermöglicht die Double-Take-Produktlinie von Vision Solution. Nun hat das Unternehmen neue Windows-Versionen von Double-Take Availability, Double-Take RecoverNow und Double-Take Move vorgestellt.
Das Kernprodukt ist Double-Take Availability 5.3. Es ermöglicht, bei VMs Sicherheitseinstellungen auf der Host-Ebene vorzunehmen. Der Vorteil, so Vision Solutions: Es sei nicht mehr erforderlich, Software auf den eingesetzten VMs vorzuinstallieren. Ein Replikationsagent wird nach der Job-Konfiguration automatisch bereitgestellt.
VMTurbo, Hersteller von Management-Tools für VMware-Infrastrukturen, veröffentlichte Performance and Efficiency Reporter. Es handelt sich dabei um ein kostenloses Werkzeug, mit dem sich die Leistung und die Ressourcennutzung für ESX-Server und vSphere messen lässt. Es ist Bestandteil einer größeren Management-Suite, die auch in der Lage ist, ungünstige Systemzustände automatisch zu korrigieren.
Auch bei virtuellen Maschinen besteht manchmal die Notwendigkeit, anstatt von der Festplatte von einer DVD oder einem USB-Stick zu starten. Das ist etwa der Fall, wenn das Gastsystem nicht mehr bootet und man die Reparaturfunktionen der Windows-DVD verwenden möchte. Sowohl Player und Workstation von VMware als auch der Microsoft Virtual PC erlauben die Änderung der Boot-Reihenfolge.
Grundsätzlich erfolgt die Änderung der Abfolge, in der ein PC auf bootfähige Medien zugreift, bei virtuellen Maschinen auf die gleiche Weise wie bei physikalischen Systemen. Der Unterschied besteht nur darin, dass man es bei VMs mit einem virtualisierten BIOS zu tun hat, das von der VMware Workstation oder dem Virtual PC bereitsgestellt wird.