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Neue Regelungen seit dem 17. September 2020
Per 17. September 2020 veränderten sich die gesetzlichen Anspruchsvoraussetzungen für die Corona-Erwerbsausfallentschädigung. Für Leistungen nach dem 17. September 2020 ist immer eine neue Anmeldung erforderlich. Voraussetzung ist, dass ein Erwerbsausfall eingetreten ist.
Wer hat Anspruch auf eine Entschädigung?
- Eltern mit Kindern, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen, weil die Fremdbetreuung der Kinder nicht mehr gewährleistet ist.
- Personen, die wegen einer Quarantänemassnahme ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen.
- Selbständigerwerbende, die ihren Betrieb wegen kantonal oder auf Bundesebene festgelegten Massnahmen schliessen müssen.
- Selbständigerwerbende, die vom Veranstaltungsverbot betroffen sind oder deren Veranstaltung wegen kantonal oder auf Bundesebene festgelegten Massnahmen abgesagt wurde.
- * Hinweis: Entschädigungen für weitere Betroffene wird der Bundesrat auf dem Verordnungsweg regeln.
* Das Parlament hat das neue COVID-19-Gesetz in der Schlussabstimmung vom 25. September 2020 gutgeheissen. Der Bundesrat wird nun die Ausführungsbestimmungen erlassen. Wir gehen davon aus, dass die bundesrätliche Verordnung bis gegen Ende Oktober 2020 vorliegen wird. Wir informieren hier auf unserer Website, sobald Klarheit besteht über Anspruch und Durchführung.