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Zuerst bekannt unter dem Namen “Rio Sernambetiba”, wurde der Namen des Flusses zu Ehren des Portugiesen “João de Tiba“ geändert – er war der erste Bewohner am Ufer dieses Flusses, der einen grossen Teil des Städtchens “Santa Cruz Cabrália“ bewässert.
Sein ruhig fliessendes Wasser durchquert ausgedehnte Mangrove-Bestände, in denen Krebse und andere Krustentiere leben, und viele Vögel nisten, unter ihnen auch die seltene “Garça azul“ (Blaureiher).
In seiner Mündung bildet er die exotische “Praia de Santo André“ – ein Süsswasserstrand bei Ebbe und ein Salzwasserstrand bei Flut. In seinem Verlauf kommt man an zahlreichen Piassava-Plantagen vorbei, bis der Fluss sich in mehreren Wasserfällen über Felswände stürzt – wie der “Toma Calção“ und der “Cachoeira Grande“ – die Ausflugsroute führt auch über eine Hängebrücke über den Mangroven und entlang eines antiken Indio-Trails.
Auf seinem Nebenfluss, dem “Rio Mutum“, kann man die “Farinheiras“ kennenlernen – Hütten in denen die Bewohner in alter Tradition ihr Maniokmehl herstellen, und eine Cachaça-Destilliere, in der dieser Zuckerrohrschnaps in Handarbeit hergestellt wird.
So kommt man nach “Santa Cruz Cabrália“:
Anflughafen Porto Seguro – weiter auf der BR-367 in nördlicher Richtung (23 km).