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Quim Duran ist ein spanischer Trail-Läufer aus Barcelona. Am 26. Dezember gewann der 48-Jährige das katalanische Traditionsrennen «Cursa de Na'Dalt» – allerdings in der Kategorie der Frauen. Normalerweise startete der Spanier in seiner bisherigen Karriere bei den Männern, doch in der Altjahreswoche gab er an, genderfluid zu sein.
«In meinem Alltag, mit meinen Kindern, zu Hause oder mit Freunden fühle ich mich wie ein Mann, aber in den Bergen fühle ich mich weiblich», erklärte Duran in bester Gianni-Infantino-Manier.
Zuerst behauptete er, er sei kein Opportunist: «Ich stehe fast immer auf dem Podium. Ich muss keine Frau spielen, um zu gewinnen.» Später gestand «Quima», wie er sich an diesem Tag nannte, allerdings den spanischen Medien, dass er sich bei den Frauen angemeldet habe, weil die Startliste bei den Männern bereits voll gewesen sei. Trotz Protesten der weiblichen Konkurrenz stand Duran am Ende zuoberst und erschien geschminkt zur Siegerehrung, wo er – Berichten zufolge unter Buhrufen – einen Schinken abholen durfte. Die Organisatoren gaben an, von der Aktion überrumpelt worden zu sein.
Quim Durán habría quedado el número 50 en categoría masculina pero en esta ocasión se inscribió como ‘Quima’ en categoría femenina— Agenda 2030 ᴾᵃʳᵒᵈʸ (@Agenda2030_) January 31, 2024
La Ley Trans catalana permite la participación en competiciones y acceso a vestuarios conforme a la identidad manifestada por el deportista. pic.twitter.com/QFGFOxVpHE
Der Fall kursiert erst jetzt in den Medien, weil der zuständige Laufverband – wo Duran als Mann registriert ist – nach dem Vorfall über die Bücher gehen musste. Das Resultat: Quim Durans Geschlechterwechsel wird nicht akzeptiert. Der Katalane wurde nachträglich disqualifiziert.
Die Siegerin des Rennens ist nun offiziell die 22-jährige Laia Montoya. Übrigens: Mit seiner Siegerzeit bei den Frauen wäre Duran in der Männerkategorie auf Platz 55 gelandet. (abu)
Verstappen liess sich auch von zwei schnell aufeinanderfolgenden Safety-Car-Phasen bei Rennhälfte nicht vom Kurs abbringen.