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1790 – 1921
Bei der Landschaft im Rorschacherberg gehen wir davon aus, dass früher der ganze Rorschacherberg mehrheitlich aus Grünfläche bestand, in Form von Wald. Circa 80 Prozent der Fläche war Grün. Oben auf dem Berg hatte es eine kleinere Waldfläche, die sich im Verlaufe der Zeit noch stark ändern würde. Die Uferkante war bis in die 1880er Jahre mehrheitlich naturbelassen und wurde um die Jahrhundertwende von den Menschen geformt und ihren Bedürfnissen angepasst. Die Bäche waren damals ebenfalls naturbelassen und nahmen jeweils ihren Verlauf durch die Täler runter zum See.
1921-1972
Aufgrund der stark wachsenden Bevölkerung in den Weilern, wurde immer mehr Wohnraum benötigt. Dies ist in diesem Zeitraum klar ersichtlich. Mit der Erweiterung der Wohnräume versuchte man damals die Waldflächen mehr ins Zentrum zu bringen. Die Bäche mussten durch das Wachstum der Dörfer zum Teil weichen. Dies erfolgte einerseits mittels Umleitung der Bäche und manchmal durch das Verlegen des Baches in den Untergrund. Die Uferkante wurde in dieser Zeit minimal verfeinert und optimiert. Am östlichen Rand wurde das Ufer sogar aufgeschüttet.
1972-2022
In den letzten 50 Jahren ist der Waldbestandteil etwa gleichgeblieben. Heute werden circa 50 ha Wald am Rorschacherberg bewirtschaftet. Damit bietet der Rorschacherberg ein Naherholungsgebiet für die Öffentlichkeit in grossen Wäldern und schöner Natur. Der Bau der Autobahn teilte den Rorschacherberg damals in zwei Teile auf. Dies betraf den Wald jedoch nicht gross. Die Bäche wurden geschickt unter der Autobahn umgeleitet – somit war die Autobahn kein grosses Problem für Gewässer und Landschaft. Die Uferkante wurde in den 1990er Jahren nochmals stark aufgeschüttet und ging somit zurück Richtung See und schafften somit mehr Platz am Ufer.