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Health and Old Age in Latin America and Africa
DOI:https://doi.org/10.18753/2297-8224-60
Schlagworte:Latin America and the Caribbean, Africa, health care, old age pensions, cash transfers
AbstractIn Afrika und in Lateinamerika und der Karabik lässt sich in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Dynamik der staatlichen sozialen Sicherheit feststellen, die in grössere Entwicklungen eingebettet ist. Als Erbe der kolonialen Vergangenheit ist soziale Sicherheit im Alter und die Gesundheitsversorgung in der Regle das Privileg einer relativ schmalen Gruppen von Beschäftigten des formalen Wirtschaftssektors. Der französische Kolonialismus betonte eine aktive Rolle des Staates bei der Bereitstellung von sozialer Sicherheit und hatte einen relativ homogenen Fokus auf die Kernfamilie und insbesondere auf Familienzulagen. In britischen Kolonien dagegen war die staatliche soziale Sicherheit viel heterogener. Ehemalige spanische Kolonien nutzten die kolonialen montepíos alas Ausgangspunkt für die Einführung von Altersrenten. Hinzu kommen globale Einflüsse. Im Bereich der sozialen Sicherheit für das Alter hat in den letzten Jahren ein Fokus auf Sozialrenten die vorher dominanten und in einem Wettbewerbsverhältnis stehenden beiden Modelle ersetzt. Im Gegensatz dazu gibt es kein klares Modell im Bereich der Gesundheitsversorung, wenngleich ein gewisser Konsens bezüglich Gebühren besteht.
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Artikel
Ausgabe 1/2016
Rubrik
Thematic Section
Nummer
Article1.1
Sprache
English
Veröffentlicht
09.06.2016
Lizenz
Copyright (c) 2016 Daniel Künzler
Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 International.
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