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Wichtig zu wissen ist, dass sich diese Studien vor allem auf Länder beziehen, in denen die Ernährungssituation im frühen Kindesalter nicht ausreichend ist. Denn es gehört zum gesicherten Wissen, dass niedriges Geburtsgewicht und anhaltende Mangelernährung im Säuglings- und Kindesalter zu verlangsamtem Wachstum und geringeren intellektuellen Fähigkeiten im Erwachsenenalter führen können.
Die bisherigen (wenigen) Studien scheinen darauf hinzuweisen, dass ein Zusammenhang besteht zwischen der Häufigkeit von Demenzerkrankungen und ernährungsbezogenen Einflüssen in früher Kindheit. Das gilt vor allem für die Entwicklungs- und Schwellenländer. Dies weist auf einen bisher noch wenig beachteten Präventions-Ansatz hin: Frühkindliche Entwicklung ist möglicherweise von Bedeutung für das Risiko, an Demenz zu erkranken. Bevor solche Ergebnisse jedoch zur Ableitung konkreter Präventions-Massnahmen führen können, benötigt es zusätzliche Forschung. Das ist auch die einhellige Meinung der Wissenschaftler. Denn es gibt bisher keine wirklichen Langzeitstudien, die mögliche kausale Zusammenhänge tatsächlich schlüssig nachweisen.
Alzheimer’s Disease International rechnet vor allem in den Entwicklungsländern mit einem starken Anstieg der Zahlen von Menschen mit Demenz in den nächsten 30 Jahren. Vor diesem Hintergrund kann die Entwicklung im Kindesalter ein wichtiges Feld sein für zukünftige Forschung.