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Enkeltrickbetrug
Beim Enkeltrickbetrug gibt sich der Betrüger in der Regel am Telefon als Verwandter aus, der in einer finanziellen Notlage sei und die Hilfe der Familie benötige. Es gibt die Varianten "Falsche Verwandte", "Vermeintlicher Polizist" und "Angeblicher Schulfreund". Wenn sich das Opfer zu einer finanziellen Unterstützung bereit erklärt, wird in der Regel unter einem Vorwand eine Geldübergabe an eine dritte Person vereinbart.
So können Sie sich schützen:
- Seien Sie misstrauisch gegenüber unbekannten Personen, die sich am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben.
- Geben Sie keiner unbekannten Person irgendwelche Informationen zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen, auch nicht im Internet.
- Nehmen Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen oder Vertrauenspersonen Rücksprache.
- Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an unbekannte Personen.
- Wenn Ihnen ein Anrufer verdächtig vorkommt, informieren Sie sofort die Polizei via Telefon 117.
Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre Sicherheit im Alter, die Sie auch in Papierform kostenlos bestellen können und auf unserer Homepage beim Thema Trickdiebstahl sowie auf der Homepage der Schweizerischen Kriminalprävention.