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Die brasilianische Luftwaffe wird während der Fussball-Weltmeisterschaft aus Furcht vor einem Anschlag den Luftraum über den Stadien sperren. Sollte es zu einem Zwischenfall kommen, könnte die Luftwaffe aber möglicherweise nicht eingreifen.
Bei einer Pressekonferenz am Freitag räumt das Militär ein, dass es nach derzeitiger Rechtslage mögliche Eindringlinge gar nicht abschiessen dürfte, weil die Stadien im Umfeld von bewohnten Gebieten liegen. Deshalb fordert die Luftwaffe die Regierung dazu auf, das entsprechende Gesetz zu ändern, um eine Verteidigung des gesperrten Luftraumes zu ermöglichen, wie Brigadegeneral Antonio Carlos Egito erklärte.
Ansonsten könnten die in der Umgebung der Stadien geplanten Luftabwehrkanonen gar nicht auf Flugzeuge schiessen. Die Flugverbotszone für Verkehrsflugzeuge erstreckt sich in einem Radius von gut sieben Kilometern um die Stadien. Bei einem Fussballspiel dürfen deshalb auf acht Flughäfen für einen Zeitraum von vier bis fünf Stunden keine Flugzeuge landen. (aeg/sda/reu)