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"Rund 90 Prozent unseres Kapitals und Geschäfts kommen von ausserhalb Grossbritanniens", sagte der Verwaltungsratschef John Nelson am Mittwoch zu Reuters. "Es würde unsere Attraktivität schmälern als Markt, in den man investiert, wenn wir nicht mehr Teil der EU wären." Investments kamen in den vergangenen Jahren vielfach aus Asien und den USA.
Nelson ergänzte, der Marktplatz habe Notfallpläne, um bei einem sogenannten Brexit weiterhin Büros innerhalb der EU zu haben. Die Briten stimmen am 23. Juni über den Verbleib in der EU ab.
Lloyds of London teilte zudem mit, der Vorsteuergewinn des Versicherungsmarktes sei 2015 um 30 Prozent auf 2,1 Milliarden Pfund (2,65 Milliarden Euro) gefallen. Vor allem die niedrigeren Renditen aus den Kapitalanlagen hätten den Anbietern zugesetzt.
(Reuters)