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Bei Herman Melville taucht aus der Tiefe des Meeres der weisse Wal auf, bei Victor Hugo in „Arbeiter des Meeres“ eine schwarze Krake. So unbekannt Victor Hugos Meisterwerk der gischtspritzenden Prosa ist, so unbekannt bleibt letztlich auch „Moby Dick“ von Herman Melville. Denn der Roman sprengt die Handlung, die viele aus dem Kino kennen, durch philosophische Ausführungen zur Farbe Weiss, zur Evolution der Meeresungeheuer. Und er schildert die Schlachtung der Wale als industrielles Massaker an der Natur. Bei Hugo gewinnt ein „Idiot“ die Liebe einer Frau durch den Kampf mit der Krake – und der Grammatik, die hier in einer ungehörten Weise entgrenzt wird, man wird von einem Tintenfass des Kreativen überflutet.
Stefan Zweifel setzt einen mitreissenden geistigen Strom in Gang und bestellt das Expeditionsgelände.
Thomas Sarbachers Lesungen sind präzise, zurückhaltend und darum von grosser Lebendigkeit.
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