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Weichtiere Mollusca
Schnecken und Muscheln (Mollusken) bilden eine der Schwerpunktsammlungen des Naturhistorischen Museums Basel. Die Sammlung integriert einige der ältesten Objekte des Hauses und besteht sowohl aus Trockenmaterial (Schalen) wie auch aus Alkohol- und Dünnschnittpräparaten. Rund 130‘000 Objekte von 13‘300 Arten sind in der Sammlung enthalten.
Die wissenschaftlich bedeutende Molluskensammlung umfasst unter anderem Originalmaterial einer Reihe von Autoren aus dem 19. und dem beginnenden 20. Jahrhundert. Darunter findet sich auch die reichhaltige Sammlung, die Fritz und Paul Sarasin von ihren Expeditionen mitbrachten.
Gut vertreten sind die Region des Westpazifiks, vor allem Neukaledonien, Neuguinea und andere melanesischen Inseln sowie die Nacktkiemenschnecken (Nudibranchia) dank der Sammlung von Hans-Ruedi Haefelfinger. Im Gegensatz zu den Landschnecken werden diese wasserbewohnenden Arten immer in Alkohol aufbewahrt.
Lothar Forcart war der letzte Weichtierforscher (Malakologe) des Naturhistorischen Museums Basel. Dank seinen Beziehungen und Aktivitäten konnte die Sammlung bis zu seinem Tod 1990 ausführlich genutzt und stetig erweitert werden.
Zuwachs erhält die Sammlung in neuerer Zeit durch die Referenzsammlungen zum Biodiversitätsmonitoring Schweiz sowie durch jene der Roten Liste der Mollusken der Schweiz.