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Hypnose ist den meisten Menschen wohl von den spektakulären Shows ein Begriff, in welchen ahnungslose Zuschauer wie Wachs in den Händen des Hypnotiseurs sind. Oder aber sie haben schon einmal gehört, dass sich Patienten in Hypnose versetzen lassen, um sich beispielsweise beispielsweise beim Zahnarzt die Narkose zu ersparen. Dieser Aspekt fällt unter den Bereich medizinische Hypnose. Und der ist, wie auch die Hypnose an sich, älter, als viele Menschen glauben möchten, wie die angehenden Therapeuten in der Hypnose Ausbildung erfahren.
Die Anfänge der medizinischen Hypnose
So wird in der Hypnose Ausbildung angesprochen, dass die medizinische Hypnose bis in vorgeschichtliche Zeit zurück reicht. Diese wurde nämlich schon von den Sumerern, den alten Ägyptern und den antiken Griechen praktiziert. Beleuchtet werden in der Hypnose Ausbildung aber auch die Anfänge der wissenschaftlichen Betrachtung der Hypnose, die im 16. Jahrhundert ihren Anfang nahm.
Damals beschrieb der berühmte Arzt Paracelsus, wie Mönche kranke Menschen in einen hypnotischen Heilschlaf versetzten. Aber auch Franz Anton Messmer, ein deutscher Arzt, beschäftigte sich mit Hypnose, wenngleich mit einem andern Ansatz: Er ging davon aus, dass jeden Körper ein unscichtbares Kraftfeld, welches magnetisch ist, umgibt und welches bei kranken Menschen unnatürlich ausgeprägt sei.
Nachdem der englische Augenarzt James Braid im 19. Jahrhundert erstmals den Begriff Hypnose verwendete, als er Phänomene wie das Lidflackern untersuchte, nutzte der Chirurg James Esdale das hypnotische Koma als Betäubung bei Operationen mit einem erstaunlichen Ergebnis: Die Sterblichkeit sank um den Faktor zehn auf nur fünf Prozent. Dieser hypnotische Zustand, der Esdale State, wurde nach ihm benannt.
Hypnose wird wissenschaftlich angewendet
An der medizinischen Klinik in der Französischen Stadt Nancy wurde die Hypnose im 19. Jahrhundert als neue Behandlungsmethode ausprobiert und erstmals wissenschaftlich anerkannt. Weitere namhafte Wissenschaftler, die zumindest zeitweise mit Hypnose arbeiteten, waren Jean Martin Carcot, Sigmund Freud und Emil Coué.
Milton H, Erickson, der sich selbst mittels Achtsamkeitsübungen von einer Kinderlähmung weitgehend heilte, begründete die moderne Hypnosetherapie und etablierte somit eine neue Therapiemethode. Zeitgleich und parallel arbeitete auch Dave Elman mit Hypnose, wenn auch mit einem anderen Ansatz: Er ging davon aus, dass jedes Problem eine Ursache hat, welche sich im Unterbewusstsein eines jeden Menschen lokalisieren lässt. Typisch für seine Arbeitsweise ist die Art, mit welcher er die Hypnose einleitete: Binnen weniger Minuten gelang es ihm, seine Klienten in den Zustand einer tiefen Trance zu versetzen. Und auch die Tiefe einer Trance lässt sich einfacher feststellen als nach Ericsons Methode.