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Mysteriöse Klänge aus der Erde: Das Erdenergiezentrum auf dem Buschberg
von Basler Psi Verein
22. Januar 2015
In unmittelbarer Nähe einer kleinen Wallfahrtskapelle auf dem Buschberg im Fricktal (CH) erklangen nach der Einstimmung einer Gruppe ungewöhnliche paranormale Töne aus der Erde, die eine bewusstseinsverändernde Wirkung haben sollen.
Einleitung
Obwohl die Geschichte sich vor über zehn Jahren zugetragen hat, fällt es mir immer noch schwer über dieses Ereignis zu berichten. Einerseits habe ich ein distanziertes Verhältnis zu gewissen Aspekten der Geomantie; so erscheint mir der Anspruch Erdkräfte mit dem sogenannten Bovis-Meter objektiv zu messen, schwer nachvollziehbar. Anderseits vermischen sich in der folgenden Geschichte objektive Anteile - wie die manifestierten Klänge - mit intensiven, persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen. Ich habe mich dennoch entschlossen, die subjektive Deutung der Hintergründe des Geschehens nicht auszulassen, und hoffe, dass diese der Geschichte nicht jede Glaubwürdigkeit nimmt.
Was ist Geomantie?
Geomantie bedeutet ursprünglich Weissagung aus der Erde (von griech. gaia = Erde, manteia = Weissagung) und beansprucht, eine ganzheitliche Form der Naturwissenschaft zu sein. Sie beschäftigt sich damit, "natürliche Energieströme" und "Energiezentren" auf der Erdoberfläche auszumachen und in landschaftsgestalterische Maßnahmen einzubeziehen.
In der Geomantie wird der Lebensraum als ein vernetztes System aus Energien, Informationen und Beziehungen zueinander gesehen. Ihre Aufgabe besteht im Verstärken so genannter "positiver" und im Abschwächen so genannter "negativer Kräfte und Energiefelder", um so ein Optimum an Harmonie im Lebensumfeld zu erreichen. Der Geomant kombiniert die unterschiedlichen "Kräfte", er reduziert die "schlechten Einflüsse" für den Menschen und aktiviert die "positiven" und versucht festzustellen, welche Auswirkungen und Veränderungen auf das Lebensumfeld etwa beim Bau eines Gebäudes auftreten; er ergreift Maßnahmen, um Gleichgewicht und Harmonie herzustellen. Für Anhänger der Geomantie ist es entscheidend, wie ein Gebäude platziert, ein Raum gestaltet oder die Umgebung in das Gesamtgefüge eingegliedert wird. Geomantie wird oft auch als "Landschafts-Feng-Shui" charakterisiert, da in China diese Lehre der Naturbeobachtungen als Feng Shui bezeichnet wird.
Erste Begegnung mit Geoffrey Boltwood
Unsere Geschichte nahm im Jahr 1992 ihren Anfang, als wir einen Bericht über eine wissenschaftliche Studie mit dem englischen Heiler Geoffrey Boltwood lasen. Im Rahmen einer kontrollierten Doppelblindstudie wurden Kressesamen durch eine konzentrierte Salzlösung vergiftet und in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine wurde von Geoffrey behandelt, die andere nicht. Dabei zeigte sich, dass die von ihm behandelten Samen, verglichen mit der Kontrollgruppe, signifikant schneller wuchsen und keine Missbildungen aufwiesen. Am Meisten beeindruckte uns aber, dass laut dem Biologen und Versuchsleiter Tony Scofield einige Samen innert Sekunden spontan auf seiner Hand keimten, ein Phänomen, das ich später auch mehrfach bei Uri Geller beobachten konnte. Interessiert luden wir diesen erstaunlichen Heiler daraufhin nach Basel zum Basler Psi-Verein und zum „Weltkongress für Geistiges Heilen“ im Rahmen der Basler Psi-Tage 1992 ein.
Bei unserer ersten Begegnung im Mai 1992 eröffnete mir Geoff, dass er die Einladung in die Schweiz erwartet habe. Seine innere Stimme hatte ihm schon im Voraus angekündet, dass er hier eine gemeinsame Aufgabe zu erfüllen habe. Diese innere Stimme begleitet Geoff seit einer Nahtodeserfahrung im Alter von sechs Jahren: Damals lag er wegen einer Nierenentzündung und rheumatischem Fieber im Spital und erlitt in der Folge einen kurzen Herzstillstand. Dabei wurde er von einem mächtigen, alles umhüllenden Licht durchflutet und eine Stimme eröffnete ihm, er werde wieder gesund werden. Nach seiner Genesung begannen sich merkwürdige Erscheinungen zu zeigen. In seiner Umgebung bewegten sich Gegenstände, traten unerklärliche Geräusche auf, Radios schalteten sich selbsttätig ein und aus und sogar ein Klavier begann bei geschlossenem Deckel zu spielen, wenn er in die Nähe kam. Er sprach zu Unsichtbaren, die offenbar verstorbene Freunde seiner Mutter waren, und erhielt von einer inneren Stimme Anweisungen. Er versuchte vorerst diese Erscheinungen ausser Acht zu lassen und arbeitete einige Zeit als Busfahrer, dann als Buchhalter und studierte Zoologie.
Schliesslich bereitete seine innere Stimme ihn auf eine wichtige Begegnung vor. Mit 22 Jahren traf er eine Spiritualistin, die ihm vorschlug, sich als Heiler zu versuchen. Dank seinen Heilbehandlungen wurden viele Hilfesuchende schmerzfrei. Mit 28 führte ihn seine innere Stimme zu Ivy Northage, einer in England bekannten Medienlehrerin. Bei ihr und später am College for Psychic Studies in London bildete er sich zum Medium aus. Von einer Karriere als spiritualistischem Medium aber hielt ihn seine innere Stimme ab.
Heute unterstützt Geoff Boltwood in Seminaren die Teilnehmenden beim Entdecken und Weiterentwickeln ihrer Spiritualität. Ausserdem bietet er Heilbehandlungen für Einzelne und Grupppen an. Seine besondere psychokinetische Gabe, zuweilen heilendes Öl zu materialisieren oder geistige Energie als Rauschen hörbar werden zu lassen, haben vielen Menschen neue Türen in ihrem Bewusstsein geöffnet.
Geoff Boltwood
Das Erdenergiezentrum bei Glastonbury
Zur Zeit seines ersten Besuchs in der Schweiz begann er von seiner inneren Stimme Informationen über ein versiegeltes Erdenergiezentrum in der Nähe des sagenumwobenen Glastonbury zu erhalten. Danach sollen an mehreren Stellen auf unserem Planeten vor langer Zeit Energien und Informationen eingeschlossen und versiegelt worden sein. Diese sollen jetzt wieder freigesetzt werden und ein kraftvolles Netzwerk zur Unterstützung der Evolution des menschlichen Bewusstseins bilden. Eine Gruppe von acht Personen soll im vierten Jahrhundert nach Christus in der Nähe des heutigen Glastonbury ein solches Ritual durchgeführt haben.
Geoff wurde von seiner inneren Stimme im Mai 1993 an diesen Ort geführt, der abseits der bekannten Kraftorte Glastonburys wie der Chalice Well, der Abtei oder dem mysteriösen Glastonbury Tor liegt. Während der „Öffnung“ manifestierte sich Aussergewöhnliches, darunter acht kurze, hochfrequente, für alle Anwesenden deutlich hörbare Töne.
Links: Glastonbury-Tor / Bea Rubli bei Chalice Well
Vorbereitung der Öffnung des Erdenergiezentrums auf dem Buschberg
Geoff erhielt bald darauf medial die Information, dass sich in der Schweiz ein weiteres Erdenergiezentren befindet, und zwar in der Gegend von Frick im Kanton Aargau. Ein Teil der Gruppe aus Glastonbury soll im vierten Jahrhundert unserer Zeitrechnung auch Energien in Frankreich und danach in der Schweiz versiegelt haben. Laut Geoff wurden diese Energien und Informationen in Buschberg bei Frick von vier Personen implantiert. Interessanterweise sind im Museum von Wittnau Münzen aus Frankreich und England ausgestellt, die aus dem vierten Jahrhundert datieren sollen.
Geoff arbeitet seit seinem ersten Besuch 1992 regelmässig in der Schweiz, wobei sich zwischen uns ein freundschaftliches Verhältnis entwickelte. Zur Vorbereitung der „Öffnung“ des Erdenergiezentrums wurde eine Meditationsgruppe gebildet, die von Bea Rubli geleitet wurde, einer Sensitiven und Heilerin, die auf medialem Weg wesentliche Informationen zum Hintergrund dieser Kraftorte empfing. Bea Rubli hatte Geoff ebenfalls schon anlässlich seines ersten Besuchs in der Schweiz kennengelernt. Es sollte dies der Beginn einer Freundschaft sein, die sich bis heute erhalten hat. Diese vertiefte sich anlässlich einer gemeinsam von Bea und mir organisierten Gruppenreise zu Geoffs Zentrum in Glastonbury, wo er sich mittlerweilen niedergelassen hatte.
Die Gruppe traf sich über einen längeren Zeitraum regelmässig, um sich bei gemeinsamen Meditationen aufeinander einzuschwingen und eine kraftvolle Gruppenenergie aufzubauen. Wir hörten dabei oft die auf Band aufgezeichneten Töne aus Glastonbury, um eine Verbindung zu diesen Energien zu entwickeln.
Der 21. November 1994
Die Öffnung des Erdenergiezentrums auf dem Buschberg fand am 21. November 1994 statt. Wir wussten zwar seit einiger Zeit in welcher Gegend dieses Ereignis stattfinden würde, aber erst am Mittag des 21. November fuhren Geoffrey Boltwood, Bea Rubli und ich auf den Buschberg, um den genauen Punkt in der Erde ausfindig zu machen. Wir konzentrierten uns auf die Energiebahnen der Erde in unmittelbarer Umgebung der Wallfahrtskapelle, die Geoff und Bea visuell wahrnehmen können, und folgten einer Linie, die uns in den Wald zum gesuchten Punkt führte. Die genaue Stelle erkannten sie an einem – nur für Hellsichtige erkennbaren - Lichtstrahl.
v.L.n.R Lucius Werthmüller, Bea Rubli, Geoff Boltwood
Am Abend versammelten sich die zehn Mitglieder unserer Gruppe aus der Schweiz, Geoff und seine Frau Karen, zwei Mitglieder seiner Gruppe aus England sowie einige weitere ausgewählte Personen auf dem Buschberg oberhalb von Wittnau und bildeten einen Halbkreis um diesen Spot, auf dessen Mittelpunkt wir ein hochwertiges Mikrophon platzierten, um die von uns erwarteten, aus der Erde kommenden Töne aufzunehmen.
Wir stimmten uns aufeinander ein und bauten die notwendige Energie auf. Dann ging alles sehr schnell: Es bildete sich ein gewaltiger Energiewirbel, der für alle Anwesenden spürbar und fast greifbar wurde. Dieser ermöglichte für eine gewisse Zeit eine Öffnung zwischen verschiedenen Realitätsdimensionen, wobei einige Anwesende verschiedene, fremdartige Intelligenzen und Wesen wahrnehmen konnten.
Schon nach etwa fünf Minuten erklang der erste Ton, der eine starke Ähnlichkeit mit den Tönen aus dem Zentrum in Glastonbury hat. Der zweite kam eher stockend und brach zweimal beinahe ab, bevor er sich vollständig manifestierte. Diese beiden ersten Töne sind sehr hoch und durchdringend. Die beiden nächsten Töne sind von anderer Qualität. Es sind viel tiefere, an- und abschwellende Töne, in denen eine spiralige Bewegung hörbar ist. Alle vier Töne manifestierten sich ziemlich genau je eine Minute und waren für alle Anwesenden deutlich hörbar.
Orte der Kraft
Orte der Kraft sind Stellen an denen ein besonderer Austausch zwischen den Kräften der Erde und kosmischen Energien besteht. Es scheint, dass an ihnen der Schleier zwischen unserem Alltagsbewusstsein und anderen Bewusstseinsdimensionen und –zuständen sich leichter hebt.
Unser Planet besitzt laut geomantischer Tradition ein eigenes Energiesystem, analog demjenigen unseres Körpers. So wie dieser von Energiebahnen, den Meridianen der chinesischen Medizin, und Energiezentren, den sogenannten Chakras, durchzogen ist, verfügt auch unser Planet über ein Netz von Kraftlinien und Kraftplätzen. Die Arbeit, die in jener kalten und nebligen Nacht stattfand, ist demnach mit dem Setzen einer Akupunkturnadel im Körper zu vergleichen, welche den Austausch und das Einströmen von Energien aus anderen Dimensionen ermöglicht. Die Fokussierung unseres Bewusstseins erfüllte dabei dieselbe Funktion und ermöglichte die Aufhebung der Grenzen und Trennung verschiedener Dimensionen. Es scheint, als ob dieser Energiewirbel dabei eine solche Dichte angenommen hat, dass er sich als hörbarer Klang in unsere physische Dimension hinein manifestieren konnte.
Subjektive Erlebnisse
Die gewaltige Energie versetzte meinen Körper in eine feine Vibration, die von den Füssen her durch den Körper aufstieg und sich über die folgenden Stunden allmählich verstärkte. Die Energien wallten mehrere Tage durch den ganzen Körper und verdichteten sich zunehmend zu einer Art Energieball, der sich durch meinen Körper bewegte und sich schliesslich in meinem Herzzentrum niederliess.
Begleitet wurden diese körperlichen Empfindungen und Prozesse durch starke Bewusstseinsveränderungen, die sich am ehesten mit der Wirkung psychedelischer Substanzen vergleichen lassen. An Schlaf war nicht zu denken, bei mir stellte sich eine vorübergehende partielle Hellsichtigkeit ein, und ich hatte Mühe, mich in der Alltagsrealität zurechtzufinden. Bea Rubli erlebte dies ähnlich und verglich die Energie damit, dass sie sich fühle als ob sie „ein AKW im Bauch“ hätte.
Die Geschichte zieht Kreise
Daraufhin schrieb ich einen kurzen Bericht in der Zeitschrift PARA, der den Stein ins Rollen brachte. Er erregte die Aufmerksamkeit von Leuten aus der Umgebung. Ich erhielt einen Anruf des Pfarrers von Wittnau, der mehr über diesen Kraftort nahe „seiner“ Kapelle erfahren wollte und mich für einen Vortrag in seiner Gemeinde einlud. Mit gemischten Gefühlen sagte ich zu, in der Erwartung, dass diese doch ziemlich unglaubwürdige Geschichte auf Ablehnung stossen werde. Ein volles Gemeindehaus lauschte meinen Ausführungen und nahm sie grösstenteils sehr interessiert und wohlwollend zur Kenntnis! Im Anschluss an den Vortrag erzählten mir viele Menschen von eigenen Erlebnissen, die sie im Umfeld der Kapelle auf dem Buschberg hatten. Christoph Küng, der Pfarrer des Ortes, sammelt die zahlreichen Berichte über ungewöhnliche Erlebnisse.
Später veröffentlichte Luc Bürgin, der Herausgeber dieser Zeitschrift, einen kurzen Artikel in einer Basler Zeitung, der weitere Nachfragen nach sich zog. Es folgten Artikel unter anderem in FACTS, in der Weltwoche, im Tages-Anzeiger sowie Berichte im Schweizer Fernsehen in „Schweiz Aktuell“, in der Sendung „Quer“ und in „MTW“. Heute wird dieser Ort von vielen Menschen aufgesucht, und die vormals eher in Vergessenheit geratene Kapelle wird vermehrt für Gottesdienste, Trauungen und Taufen genutzt.
Geschichte der Kapelle auf dem Buschberg
Die Wallfahrtskapelle auf dem Buschberg ist in eine schöne Landschaft auf dem Hochplateau zwischen dem Homberg und dem Limperg eingebettet. Die Kapelle liegt an einem schon zur Römerzeit und erst recht im Mittelalter häufig begangenen Juraübergang über die Schafmatt ins Mittelland. Im Jahre 1668 geschah auf dieser Wegstrecke ein Wunder, wie das Mirakelbuch des Benediktinerklosters Mariastein zu berichten weiss.
Benedikt Martin, ein Müller aus Kienberg hatte bei Rheinfelden einen 23 Zentner schweren Mühlstein gekauft und musste ihn auf einem mit 14 Pferden bespannten Wagen über den Buschberg nach Kienberg bringen. Dort kam Benedikt Martin zu Fall, so dass ihm der Wagen über beide Beine fuhr. Das Mirakelbuch schildert in der anschaulichen Sprache des 17. Jahrhunderts den genauen Hergang:
„O schlipfriges Glücks-Rad! Unversehens entging ihm bei glattem Weg beide Füsse solcher Gestalten, dass er leider, mit beiden Schienbeinen unter den Wagen geraten, von welchem so plötzlichen Fall er dermassen erschrocken, dass die Furcht ihm gleichsam ganz von Sinnen gebracht, und ist in ein Ohnmacht geworfen. Der vorgenannte Fuhrmann namens Johann Rim, da er den entsetzlichen Fall ersehen, vor Angst und Schrecken, also ertattert, erinnerte sich bald derjenigen gross Wunder-Gnad, so sein Kind vor Jahren nemlich 1663 von Maria der wundertätigen Jungfrau in ihrem heilwerten Stein eben in gleicher Begebenheit erlangt hatte, deswegen verlobte er mit einer heiligen Wallfahrt den schon bereits unter dem völligen Lastwagen liegenden, armseligen Menschen in ihr jetztgesagte Gnaden’statt, so gut er konnte, mit hellauter Stimm schreiend: „Jesus und Maria, kemmet ihm zu Hilfe!“ Indessen gingen ihm (wohl erschröcklich zuzusehen) die Räder mit der aufhabenden Last über beide Schienbein. Wer sollte nicht vernbeint haben, dass eine solche 23 Zentner schwere Last diesem frommen Mann das Mark nicht aus Beinen sollte gepresst haben? Ohne Zweifel natürlicher Weis hätte solches geschehen sollen, wo nicht ein hochbewährter Glücks-Stein sich dazwischen eingelegt hatte. O wundersame Kraft dieses Marianischen Stein’s!“
Aus Dankbarkeit über den glücklichen Ausgang dieses Vorgangs liess in der Folge Benedikt Martin an diesem Ort ein Kreuz erstellen und in Mariastein in der Wallfahrtskirche eine Votivtafel anbringen, die dieses Geschehen darstellt. Die wundersame Geschichte des Müllers von Kienberg machte die Runde im ganzen Land. Von überall her strömten die Menschen zu diesem neu errichteten Kreuz auf den Buschberg um Hilfe zu erfahren. Die Wallfahrt auf den Buschberg wurde bis zum ersten Weltkrieg aufrecht erhalten. Nach den Wirren des ersten Weltkriegs nahm die Zahl der Wallfahrten auf den Buschberg ab. Der letzte grosse Bittgang von Wittnau fand um 1940 statt.
Die Töne und ihre Wirkung
Wir waren interessiert zu erfahren, was Fachleute von diesen ungewöhnlichen, paranormalen Klängen halten. Wolfgang Stroh, Musikprofessor aus Oldenburg und Spezialist für experimentelle und esoterische Musik, analysierte die vier Klänge in seinem Musikstudio und schrieb darüber ein Gutachten. Darin hält er fest, dass „die Töne aus akustischer Perspektive sehr ungewöhnlich sind und ich noch nicht sagen kann, ob derartige Töne überhaupt ‚natürlich’ erzeugt werden können. ‚Unnatürlich’ gibt es solche Klänge in elektronischen Effektgeräten, aber dort klingen sie anders.“
Um festzustellen, ob die psychischen Wirkungen dieser ungewöhnlichen Klänge sich objektiv nachweisen lassen, baten wir den befreundeten Psychologen und Physiker Günter Haffelder, die Wirkungen der Klänge auf unsere Hirnaktivität zu untersuchen. Er führte eine Versuchsreihe mit fünfzehn Teilnehmern durch, denen er diese Töne vorspielte, während ihre Hirnströme mittels der von ihm entwickelten EEG-Spektralanalyse aufgezeichnet wurden. Er stellte fest, dass ausnahmslos alle Versuchspersonen Hirnstrommuster zeigten, die auf einen veränderten Bewusstseinszustand schliessen lassen. Besonders auffallend war, dass alle die gleiche Art von Veränderungen in ihren Hirnwellen zeigten.
Günter Haffelder
Viele Menschen, die diese Töne in rund zehn Jahren anlässlich von Veranstaltungen und öffentlichen Meditationen gehört haben, berichten, dass dadurch bei ihnen intensive Prozesse in Gang gesetzt worden sind. In Seminaren und Workshops arbeiten Geoff, Bea und ich häufig mit diesen Tönen um psychische Prozesse zu beschleunigen oder Erfahrungen zu intensivieren; oft lösen sie auch starke körperliche Reaktionen aus. Die Erfahrung zeigt, dass jeder der vier Töne eine ganz spezifische Wirkung besitzt. Während die beiden ersten vor allem auf unsere Energiekörper einwirken, dienen der dritte und vierte speziell der Förderung der Kommunikation mit ausserirdischen Intelligenzen und der Intensivierung der Erlebbarkeit anderer Dimensionen.
Seither habe ich den Buschberg viele Male mit Gruppen aufgesucht, um die Geschichte zu erzählen und vor Ort zu meditieren. Es interessierten sich nicht nur spirituelle Gruppen und Radiästheten für eine Meditation vor Ort, sondern z.B. auch eine Gruppe von Pfarrern und Theologen, die an der Wiederherstellung der alten Jakobswege in der Schweiz arbeiten. Deutlich ist dort noch immer ein Energiewirbel spürbar, der sich gegen oben hin öffnet. Entgegen der Erwartung mancher Menschen sind diese Töne aber nicht zu hören. Die meisten Radiästheten die den Buschberg aufsuchen, finden den Platz auf Anhieb, so auch ein zunächst skeptischer Rutengänger, der vom Schweizer Fernsehen aufgeboten worden war. Die verstorbene Schweizer Radiästhetin und Geomantin Blanche Merz hat den Buschberg in ihr Buch „Kraftorte der Schweiz“ aufgenommen und ihm die aussergewöhnliche Kraft von 22'000 bis 34'000 Bovis-Einheiten attestiert. Sie trifft dort allerdings auch Aussagen über den Platz, die ich schwer nachvollziehen kann und die sie mir auf meine Nachfrage hin auch nicht genauer erläutern konnte.
Ausblick
Die Energien dieser besonderen Kraftorte sollen den Zugang zu Informationen ermöglichen, die mit dem bevorstehenden Wandel auf unserem Planeten zu tun haben. Dieser Wandel steht in Zusammenhang mit dem Zusammenbruch alter und überkommener Strukturen. In einer neuen Phase wird es darum gehen, sich nicht mehr auf äussere Autoritäten abzustützen, sondern die Kraft und die Antworten im eigenen Inneren zu suchen und zu finden.
Es ist unser Plan, in diesem Sommer gemeinsam das von uns schon lokalisierte Energiezentrum in Südfrankreich aufzusuchen. Ich hoffe, schon bald an dieser Stelle über die dabei auftretenden Phänomene und Erlebnisse berichten zu können.
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Lucius Werthmüller , geboren 1958, setzt sich seit rund 20 Jahren mit allen Grenzgebieten auseinander. Zu seinen bevorzugten Themen gehören die Erforschung biologischer Energien und veränderter Bewusstseinszustände. Er ist seit 1991 Präsident des „Basler Psi Vereins Im Jahr 1994 stiess er als Programmgestalter zum Team der „Basler Psi-Tage“ und ist seit 2002 deren Projektleiter. Im Jahre 2000 erhielt er den Preis der „Schweizerischen Stiftung für Parapsychologie“. Neben anderen Aktivitäten betreibt er ein Buchantiquariat. Lucius Werthmüller lebt mit seiner Frau und seinen drei Söhnen in Basel.
Wegbeschreibung zum Buschberg
Von Basel und Zürich: her auf der Autobahn Zürich – Basel bis zur Ausfahrt Frick. Von dort nach Frick ins Städtchen hinein, von der Hauptstrasse links abbiegen Richtung Gipf-Oberfrick / Sissach / Wittnau. Der Hauptstrasse folgen, durch Wittnau hindurch und die kurvige Bergstrasse hochfahren. In einer Linkskurve rechterhand dem Schild „Kapelle“ folgen und das Auto auf dem Parkplatz abstellen.
Von Bern, Luzern etc.: Auf der A2 bis zur Autobahnausfahrt Sissach. Der Strasse nach Frick folgen und vor der Abfahrt nach Wittnau links auf den Parkplatz abbiegen.
Vom Parkplatz aus dem Weg ca. 20 Minuten folgen bis zur Kapelle Buschberg.
Der Kraftort befindet sich im Wald hinter der Kapelle. Auf dem Weg hinter der Kapelle in den Wald hinein; nach ca. 15 Metern dem Trampelpfad linkerhand folgen. Nach ca. 30 Metern sehen Sie eine runde Fläche, auf der wegen der Vielzahl der Besucher der Boden fast kahl ist.
Alternativ von Wittnau aus zu Fuss: Der bequemste Weg führt in etwa einer Stunde Marschzeit über die Lourdes-Grotte dem Kreuzweg entlang auf den Buschberg. Die Wallfahrtskapelle ist eingebettet in eine schöne Landschaft auf dem Hochplateau zwischen dem Homberg und dem Limperg.