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Die Volleyball-Grossmacht aus China ist 2018 zum 26. Mal am Montreux Volley Masters dabei und stellt somit einen Rekord am prestigeträchstigsten Volleyball-Turnier auf. Nur gerade sieben Mal seit der Gründung des Turniers fehlte China in Montreux.
Dieses Jahr nimmt das Traditionsturnier einen besonderen Stellenwert ein für das Team von Trainerlegende Lang Ping; Denn nur gerade zwanzig Tage später startet bereits die Frauen-Weltmeisterschaft in Japan. Das Turnier direkt am Genfersee ist somit die perfekte Vorbereitungsstation, weshalb es sehr wahrscheinlich ist, dass die erste Mannschaft in der “Salle omnisports du Pierrier” auflaufen wird.
Beim amtierenden Olympia-Sieger überstrahlt das Ausnahmetalent Zhu Ting alle. Die Angreiferin gilt als eine der besten Spielerinnen in der Geschichte des Volleyball und hat China nicht nur zu der Goldmedaille an den Olympischen Spielen in Rio 2016, sondern auch zum Titel am FIVB World Grand Champions Cup 2017 geführt. Auch ihrem aktuellen Klub, VakifBank Istanbul, verhalf Zhu Ting zur Korne in der CEV Champions League und der Club-Weltmeisterschaften. Dennoch sind für den Erfolg der Chinesen viele Spielerinnen von wichtiger Bedeutung.
Nebst Zhu Ting ist in dem Team auch Trainerin Lang Ping eine lebende Legende. Die ehemalige chinesische Nationalspielerin war auch unter dem Spitznamen “Iron Hammer” bekannt und führte das Nationalteam 1984 in Los Angeles zu Olympia-Gold. Später konnte sie ihren Erfolg an den Olympischen Spielen auch als Trainerin wiederholen, als sie in Peking 2008 die USA zum Titel führte. Bald darauf übernahm sie die Nationalmannschaft ihrer Heimat, mit dem Ziel China wieder an die Weltspitze zu führen.
Und die Erfolge blieben nicht lange aus. 2014 erspielte sich China den FIVB Vize-Weltmeistertitel und nur zwei Jahre später holte sich Lang Ping in Rio de Janeiro ein weiteres Mal Olympia-Gold. In dieser beeindruckenden Sammlung von Titeln fehlt für Lang Ping als Trainerin nun nur noch der Weltmeistertitel und dieser scheint zum Greifen nahe diesen Oktober in Japan.
Nicht nur an den Weltmeisterschaften, sondern auch beim Montreux Masters gehören die Chinesinnen zweifelsohne zu den Top-Favoriten für die oberste Stufe des Treppchens.