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Als ich anfing mich mit dem Thema Zeit zu beschäftigen, da hatte ich ein Problem. Es gab unzählige Methoden und Verfechter dieser Methoden, aber es gab kaum wissenschaftliche Studien, die ihr Funktionieren bestätigten. Es gab sogar eher Hinweise darauf, dass sie nicht funktionierten!
Die meisten Zeitmanagement Systeme sind so eine Art Haltestab.
Sie reduzieren das alltägliche Chaos indem sie irgendwo einen Stab in die Erde rammen an dem man sich festhalten kann. Ähnlich dem "Drunkard Walk" können wir nun um den Stab herumlaufen und dort unser Leben erleben, aber das System hält uns auf ein paar Meter begrenzt. Im Beispiel des Drunkard Walk sucht der Betrunkene seinen Autoschlüssel ausschliesslich unter einer Laterne, da er nur dort Licht hat. Das tun die gängigen Zeitmanagement Systeme auch.
Mit dem digitalen Zeitalter hat sich dieses Problem noch verschärft. Es gibt eine ganze Anzahl von Kalendern und Listensystemen und die möglichen Kombinationen der Systeme, die von Teilnehmern genutzt werden, lässt sich kaum noch überblicken.
Die von mir entwickelte Methode setzt genau dort an. Sie gibt maximale Flexibilität, lässt dem Teilnehmer seine gewohnten Kaldendersysteme - erzielt aber schnelle und durchgreifende Erfolge.
Also widmete ich mich den Herausforderungen. Ich fragte mich, wie kann man aus einer Situation herauskommen, in der jemand schon längere Zeit gefangen war? Wie kann ich aus dem Lichtschein der Laterne heraustreten, um meinen Schlüssel zu finden?
Akribisch registrierte ich zunächst meinen eigenen Umgang mit Zeit. Ich wertete zunächst mein eigenes Zeit-Verhalten und dann das anderer Menschen aus. Daraus entstand ein komplett neuer Ansatz zum Zeitmanagement, denn ich erkannte, das jeder das Recht darauf hat, seine Zeit anders zu bewerten.
Die Herausforderung war nun, dass ich nicht einfach vorgeben konnte, worauf man achten sollte, sondern einen Ansatz benötigte, der der Individualität Rechnung trägt und den Teilnehmer dort abholt, wo er gerade steht.
Keine andere mir bekannte Methode setzt dort an.
Ich entwickelte eine Methode, die die individuellen Stärken der Teilnehmer nutzt und ihre Schwächen addressiert.