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Das Medikament Zykadia (Ceritinib) des Basler Pharmakonzerns Novartis hat in einer neu vorgestellten Studie bei Patienten mit einem bestimmten Lungenkrebs zu einem Überleben ohne Krankheitsfortschritt von 18,4 Monaten geführt. Zudem hätten von den Patienten mit Metastasen im Gehirn insgesamt 63,3% auf die Behandlung mit dem Medikament reagiert, teilte Novartis am Wochenende mit.
Die Phase II-Studie Ascend-3 umfasste insgesamt 124 Patienten mit einem ALK-positivem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC), die bereits mit Chemotherapie behandelt wurden. Vorgestellt wurden die Studienresultate am Onkologie-Kongress ESMO in Kopenhagen. Sie seien mit den Ergebnissen der Phase I-Studie Ascend-1 konsistent, so Novartis.
Der Pharmakonzern präsentierte in Kopenhagen zudem erstmals Ergebnisse der Phase III-Studie Ascend-5 zu diesem Medikament. Diese zeigten laut Mitteilung gegenüber einer Chemotherapie eine statistisch signifikante Verbesserung des Überleben ohne Krankheitsfortschritt in der Krankheitsgruppe auf.
In der EU hat Novartis für Zykadia bereits eine Zulassung für die Behandlung bei ALK-positivem Lungenkrebs nach einer vorherigen Behandlung der Erkrankung mit Crizotinib erhalten. In den USA habe das Medikament eine beschleunigte Zulassung für diese Patientengruppe erhalten, bei denen Crizotinib nicht angeschlagen hat oder die Crizotinib-intolerant sind, so Novartis. Insgesamt ist Zykadia in 55 Ländern zugelassen.
(AWP)