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Gesamtverkehrsmodell
Gesamtverkehrsmodell
Seit Sommer 2015 steht Planerinnen und Planern ein neues regionales Gesamtverkehrsmodell zur Verfügung, das die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft gemeinsam erarbeitet haben. Dieses ist detailtreuer als sein Vorgänger und berücksichtigt neben dem motorisierten Individual- und dem öffentlichen Verkehr neu auch teilweise den Velo- und Fussverkehr. Mithilfe des Gesamtverkehrsmodells können die Auswirkungen auf den Verkehr von Infrastruktur- und Angebotsmassnahmen wie neuen Strassen, Änderungen von Verkehrsregimes oder neuen ÖV-Verbindungen einerseits und von Siedlungsentwicklungen wie Neubaugebiete oder Nutzungsänderungen in Entwicklungsgebieten andererseits abgeschätzt werden.
Grundlage für Verkehrsplanung
Das «Gesamtverkehrsmodell Region Basel» ist ein wichtiger Bestandteil jeder Verkehrsplanung in der Stadt und Region Basel. Es stellt insbesondere eine Grundlage für die Zweckmässigkeitsbeurteilung grosser Verkehrsprojekte wie Herzstück S-Bahn Basel oder Rheintunnel dar und dient als Beurteilungsinstrument bei Variantenstudien wie z.B. bei der Tramnetzentwicklung.
Geografische Ausdehnung
Mit dem Modell kann die ganze trinationale Agglomeration Basel dargestellt werden. Auf Schweizer Seite kann der Verkehr auf dem Gebiet des Tarifverbunds Nordwestschweiz (TNW) sehr gut, in Deutschland und Frankreich auf dem Gebiet des Trinationalen Eurodistrict Basel (TEB) gut abgebildet werden. Darüber hinaus können die Verkehrsverflechtungen zwischen der Agglomeration Basel und ihrem Umland bis Delémont, Olten, Brugg, Waldshut, Freiburg im Breisgau und Mulhouse modelliert und sichtbar gemacht werden.