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Eine Pilzkrankheit, die teuer zu stehen kommen kann… Der Erfahrungsbericht eines unserer Versicherten
Es gibt kleine Beschwerden, die mit unserem heutigen Gesundheitssystem teuer zu stehen kommen können, wie der Erfahrungsbericht eines unserer Versicherten zeigt. Anhand dieses Beispiels wird klar, dass mit Selbstverantwortung und gesundem Menschverstand wesentliche Einsparungen erzielt werden können.
Der Versicherte versuchte vergeblich, in einer Apotheke für seinen gelben Fingernagel ein Medikament zur Behandlung von Pilzerkrankungen zu kaufen. Der Apotheker wollte ihm dieses Arzneimittel, das in Frankreich frei erhältlich ist und dort regelmässig in TV-Spots beworben wird, nicht ohne Rezept aushändigen. Die versicherte Person konsultierte in der Folge seinen Hausarzt.
Dieser wollte ihm ebenfalls kein Rezept ausstellen und fand es angebrachter, den kranken Nagel vorerst untersuchen zu lassen. Da es sich um eine Bagatellerkrankung handelte, weigerte sich der Versicherte, die Untersuchung durchführen zu lassen. Als das Medikament einige Wochen später auch in der Schweiz zum freien Verkauf zugelassen war, besorgte er es sich zum Preis von 13 Franken. Sein Nagel heilte innerhalb eines Monates vollständig.
Unserem Versicherten wären Kosten von insgesamt mehr als 500 Franken entstanden, hätte er sich für das vom Arzt vorgeschlagene Vorgehen entschieden. Er hätte rund 240 Franken für die zwei Konsultationen und die ärztliche Verordnung ausgegeben. Die Laborkosten hätten sich auf ungefähr 200 Franken belaufen, während der Preis des Medikamentes auf 70 Franken zu stehen gekommen wäre, wie aus den Berechnungen der Assura hervorgeht.
Dank seinem Verantwortungsbewusstsein konnte der Versicherte rund 380 Franken einsparen. Falls er das besagte Medikament sofort in der Apotheke hätte beziehen können, hätte er gar 500 Franken gespart.