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Schaumwein ist Wein mit gelöstem Kohlendioxid, das bei 20°C einen Überdruck von mindestens 3 bar erzeugt. Bei Perlwein beträgt der Überdruck mindestens 1 und höchstens 2,5 bar. Wurde dem Schaum- oder Perlwein Kohlendioxid beigegeben, muss dies auf der Etikette vermerkt sein. Die Angabe von einer Weinsorte oder von mehreren Sorten ist erlaubt, wenn mindesten 85 Prozent von den angegebenen Sorten stammen. Für die Menge des Restzuckergehalts stehen die Bezeichnungen brut (weniger als 15 g/l), trocken bzw. sec (17 bis 35 g/l), süss/doux oder mild (mehr als 50 g/l).
Beim traditionellen Verfahren zur Herstellung von hochwertigem Schaumwein lagert der Grundwein bis zur Verarbeitung in Chromstahltanks. Anschliessend wird dieser zusammen mit Hefe und einer bestimmten Dosis Zucker für eine zweite Gärung in die Flaschen abgefüllt, die sechs bis acht Wochen dauert. Grundsätzlich eignen sich viele Rebsorten für die Produktion von Schaumwein – inklusive rote oder die Kombination von weissen und roten Trauben (vgl. Federweiss).