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Qipao
Der Qipao wurde früher als Zweiteiler getragen. Er hat sich anfangs des 20igsten Jahrhunderts zu einem Einteiler entwickelt. Neu wird er figurbetont und mit anderen Modedesigns vermischt getragen.
Aufgrund meiner chinesischen Wurzeln habe ich mich vermehrt mit chinesischer Mode beschäftigt. Diese hat mich schon immer fasziniert und so ist die aktuelle Kollektion unter anderem durch Qipaos in verschiedenen Variationen geprägt.
Geschichte
Der ins Englische übernommene Name „Cheongsam“ (長衫), der langes Kleid bedeutet, kommt aus dem Kantonesischen. In anderen Teilen Chinas wird es auch „Qipao“ (旗袍) genannt. Dieser Name kommt aus der Mandschu-Zeit der Qing-Dynastie. Die Mandschu teilten die Bevölkerung in Banner (旗, qí) ein und nannten sich selbst „Bannerleute“ (旗人, qírén). Das gewöhnlich von den Mandschu-Frauen getragene Kleid wurde nun „Bannerkleid“ (qipao) genannt. Während männliche Han-Chinesen nach und nach das Changshan von den Mandschu übernahmen, trugen Han-Chinesinnen weiterhin die traditionelle zweiteilige Kleidung, die aus Jacke und Hose bestand. Nach der Revolution von 1911, die die Mandschu-Dynastie beendete, entwickelte sich aus dem ursprünglichen Qipao ein neues Kleid, das bei chinesischen Frauen sehr beliebt wurde.
Stoffe und Accessoires
Auch in der Mode ist fairtrade und umweltbewusste Herstellung ein wichtiges Thema. Wo immer möglich verwende ich Bio und fairtrade Stoffe. Es ist mir ein Bedürfniss, den Kundinnen ferne Länder mit fairem Handel näher zu bringen.