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Der Vulkanausbruch und der darauffolgende Tsunami auf Tonga haben eine Aschewolke und Überschwemmungen hinterlassen. Es sind erhebliche Schäden an der Infrastruktur entstanden, insbesondere auf den kleineren Inseln. UNICEF leistet Soforthilfe.
Drei Tage nach der explosiven Eruption, die einen Tsunami auslöste, scheint sich der Vulkan Hunga Tonga-Hunga Taa'pai in Tonga zu beruhigen. Die Eruptionsgefahr ist mittlerweile auf die Nähe des Schlots beschränkt.
Luftaufnahmen zeigen indes erhebliche Infrastrukturschäden auf kleinen Inseln der Haapai-Gruppe nördlich der Hauptstadt. Grosse Teile des Landes sind von einer Schicht Vulkanasche bedeckt. Ausserdem wird der Ausbruch von durch Wasser übertragenen Krankheiten befürchtet, da die Flutwelle landeinwärts Überschwemmungen verursacht hat. Die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und die Säuberung der Umwelt gehören deshalb zu den vorrangigen humanitären Bedürfnissen. Ausserdem gibt es Bedenken hinsichtlich genügender Verfügbarkeit von Treibstoff.
UNICEF lagert im australischen Brisbane und im UNICEF-Lagerhaus auf den Fidschi-Inseln Hilfsgüter für humanitäre Zwecke für den sofortigen Einsatz. Um den erwarteten unmittelbaren Bedarf der vom Vulkanausbruch und Tsunami betroffenen Familien auf Tonga zu decken, benötigt UNICEF Pazifik 1,16 Millionen US-Dollar.
Die Kommunikation nach Tonga ist nach wie vor eine Herausforderung. Während die lokale Telekommunikation auf der Hauptinsel Tongatapu wiederhergestellt ist, hängt die Verbindung nach Übersee immer noch von einigen wenigen Satellitentelefonen auf der Insel ab. Da die Kommunikationswege unterbrochen waren, gab es bisher nur wenige Informationen über die Lage und kaum Möglichkeiten, sich mit den Partnern vor Ort abzustimmen. Trotz dieser Schwierigkeiten setzt UNICEF erste Massnahmen in die Wege, die auf den verfügbaren Informationen beruht.
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