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Il fascicolo di ProClim offre una panoramica sulle conoscenze nell’ambito del clima e dei cambiamenti a livello mondiale. Tali pagine includono relazioni scientifiche, schede informative e pubblicazioni degli istituti di ricerca, delle organizzazioni e degli uffici federali e si rivolgono alla Community scientifica, agli organi decisionali, ai moltiplicatori e al pubblico interessato.
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The Sustainability Science Dialogue series was successfully launched at the University of Neuchâtel on 28.09.2021. This event series serves to substantiate research needs and encourage collaborative projects based on the themes suggested by the Swiss Academies of Arts and Sciences.Image: Hansjakob Fehr, 1kilo
The volume of Swiss glaciers decreased by almost 1 percent in 2021, in spite of plentiful snow in winter and a pretty cool summer. Despite considerable precipitation in summer, there was hardly any fresh snow in the Alps. All this shows the impact of climate change, reports the Cryospheric Commission (CC) of the Swiss Academy of Sciences.Image: M. Huss
Nach Angaben des europäischen Copernicus-Dienstes war der September 2021 neben 2020, 2019 und 2016 global einer der vier wärmsten Septembermonate. In Europa war es stellenweise fast rekordverdächtig warm, im östlichen Teil jedoch kühler als im Durchschnitt und schließlich auf dem gesamten Kontinent nahezu durchschnittlich. Zu den Gebieten mit deutlich überdurchschnittlichen Temperaturen gehörten das zentrale Südamerika, Nordwestafrika sowie Süd- und Ostchina.Image: M. Bolliger
An seiner Sitzung vom 13. Oktober 2021 hat der Bundesrat zwei bilaterale Abkommen mit Georgien und mit Dominica genehmigt, die dem Klimaschutz dienen. Die Abkommen schaffen die Rahmenbedingungen, damit die Schweiz über Klimaschutz-Projekte in diesen zwei Staaten einen grösseren Beitrag zur globalen Emissionsreduktion leisten kann, als dass sie das nur durch Massnahmen im Inland machen kann. Die Schweiz hat bereits ähnliche Abkommen mit Peru, Ghana und Senegal abgeschlossen.
Der Nobelpreis für Physik 2021 wurde zur Hälfte an die beiden Klimawissenschaftler Syukuro Manabe und Klaus Hasselmann verliehen, «für das physikalische Modellieren des Klimas der Erde, die quantitative Analyse von Variationen und die zuverlässige Vorhersage der Erderwärmung», so die Jury. Die zweite Hälfte erhielt Giorgio Parisi «für die Entdeckung des Zusammenspiels von Unordnung und Fluktuationen physikalischer Systeme von der atomaren bis hin zur planetarischen Ebene». Was ist der Zusammenhang zwischen diesen beiden Teilen des Nobelpreises? Beide haben zu einem besseren Verständnis komplexer Systeme wie der Erde beigetragen.
Im Rahmen einer Festveranstaltung ist in der KLIMA ARENA im nordbadischen Sinsheim erstmalig der K3-Preis für Klimakommunikation verliehen worden. Der Preis wird in drei Kategorien vergeben und würdigt herausragende Kommunikationsformate zum Thema Klima im deutschsprachigen Raum. Aus fast 160 Bewerbungen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich hat eine hochkarätig besetzte Fachjury am Ende insgesamt sechs Projekte und Initiativen ausgewählt.
Mit rund zwanzig sonnigen Tagen zeigte sich der September in der Schweiz als herrlicher Schönwettermonat. Gebietsweise wurde einer der sonnigsten September der letzten 60 Jahre registriert. Lokal war es zudem einer der mildesten September seit Messbeginn. Die Niederschlagsmengen blieben verbreitet unterdurchschnittlich. Vereinzelt fiel nicht einmal ein Drittel des September-Durchschnitts.
Der dritte K3 Kongress findet vom 14.–15. September 2022 im Toni Areal Zürich statt. Die europaweit grösste Veranstaltung zum Thema Klimakommunikation vernetzt Interessensgruppen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Hinter dem K3 Kongress steht – unter der Federführung von ProClim – ein internationales Organisationsteam aus der Schweiz, Deutschland und Österreich.
Der Klimawandel verlangt nach einer klimaneutralen Mobilität. Dafür braucht es intelligente Lösungen, die wir rasch umsetzen können. Wie sieht diese Mobilität aus, die effizient zugleich das Klima und die Umwelt schont, den Bedürfnissen der Gesellschaft gerecht wird und zur Wirtschaft Sorge trägt?
Nach dem Nein der Stimmbevölkerung zum CO2-Gesetz in der Abstimmung vom 13. Juni 2021 hat der Bundesrat nun über das weitere Vorgehen in der Klimapolitik entschieden. Er wird bis Ende Jahr eine neue Gesetzesvorlage in die Vernehmlassung schicken. Dabei will der Bundesrat für die künftige Klimapolitik eine möglichst breite Basis schaffen. An seinen klimapolitischen Zielen hält er fest: Die Schweiz soll ihre Emissionen bis 2030 gegenüber 1990 halbieren. Auf Instrumente, die massgeblich zum Nein beigetragen haben, soll verzichtet werden. Der Bundesrat hat das UVEK an seiner Sitzung vom 17. September 2021 beauftragt, eine entsprechende Vorlage zu erarbeiten.
Im globalen Mittel war der August 2021 der drittwärmste im Copernicus-Datensatz seit 1979, zusammen mit dem August 2017. Die Monatstemperatur stieg etwas mehr als 0,3 °C über den Durchschnitt 1991−2020. In Europa lag der August 2021 in der Nähe des Durchschnitts 1991−2020, allerdings mit gegensätzlichen Bedingungen auf dem Kontinent. Rekordverdächtige Höchsttemperaturen in den Mittelmeerländern standen unterdurchschnittlichen Temperaturen in einem grossen Gebiet gegenüber, das sich von West- über Zentral- und Osteuropa bis weit nach Nordeuropa erstreckte.
The Swiss Federal Office of Energy (SFOE) has launched the third call for proposals under the SWEET (Swiss Energy Research for the Energy Transition) funding programme. The guiding theme of the call, which has a total budget of CHF 10 million, is 'Critical Infrastructures, Climate Change, and Resilience of the Swiss Energy System'.
On 7 September, around forty environment ministers held a video conference to discuss the issue of whether countries could in future better coordinate timeframes for their climate goals. Federal Councillor Simonetta Sommaruga led these international talks together with Rwandan Environment Minister Jeanne d'Arc Mujawamariya. Alok Sharma, the president of the 26th UN Climate Change Conference, has tasked the two environment ministers with seeking a solution before COP26. The proposals are to be presented at the end of September at the Pre-COP in Milan, which serves to prepare for COP26.
Das Beratende Organ für Fragen der Klimaänderung (OcCC) des Bundes schlägt in seinen Empfehlungen sechs Massnahmen vor, um die klimapolitischen Anstrengungen der Schweiz zu verstärken. Diese basieren auf der aktuellen klimawissenschaftlichen Situation sowie einer klimapolitischen Beurteilung des CO2-Gesetzes und dem langfristigen Ziel «Netto Null 2050» der Schweiz. Die Massnahmen beziehen sich auf die weitere Verringerung von Treibhausgasemissionen und umfassen politische und administrative Massnahmen, Massnahmen im Finanzsektor und solche im Bereich Kommunikation und Wissenstransfer.
Welchen Einfluss hat der Klimawandel auf tropische Wirbelstürme?
Summary of the publication «Hydrologisches Jahrbuch der Schweiz 2020».
Climate change and biodiversity loss pose threats to humankind. As these two crises are interlinked and mutually reinforcing, they also need to be tackled jointly. This requires multiple coordinated approaches as well as systemic thinking and action. Measures to combat climate change and biodiversity loss can be mutually supportive; however, if they are not coordinated, there is a risk that the crises may be intensified as a result of unintended effects and conflicts arising from competing goals. The most effective measures are those which address the root cause of both crises – our unsustainable way of life – and involve a fundamental shift towards sustainable resource consumption that respects planetary boundaries. Both at home and abroad, Switzerland is a higher-than-average contributor to both of these crises – but it is also significantly affected by the impacts. In addition to having a major international responsibility, it is therefore very much in Switzerland’s own interest to play a pioneering role in efforts to protect the climate and biodiversity.
Die Biodiversitäts- und die Klimakrise hängen zusammen und verstärken sich gegenseitig. Umso wichtiger sei es, die beiden Krisen integral anzugehen, schreiben Forschende in einem neuen Faktenblatt der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz. Viele Massnahmen wie die Reduktion des CO2-Ausstosses sowie Schutz und Renaturierung von Ökosystemen wirken gegen beide Krisen. Wo potenziell Zielkonflikte bestehen – etwa beim Ausbau erneuerbarer Energien – müssen Massnahmen besonders umsichtig umgesetzt werden, damit sie die jeweils andere Krise nicht noch verschärfen. «Es ist wichtig, das Silodenken zu überwinden», sagt Markus Fischer von der Universität Bern und vom Kuratorium Forum Biodiversität. «Es wäre deshalb sinnvoll und effizient, die bislang weitgehend getrennten Klima- und Biodiversitätspolitiken in der Schweiz gemeinsam weiter zu entwickeln und Umsetzungsmassnahmen vermehrt zusammen anzugehen.»
During its meeting on 18 August 2021, the Federal Council decided on parameters for the future mandatory climate reporting by large Swiss companies. The Federal Department of Finance is to prepare a consultation draft by summer 2022.
Die Broschüre «Klimawandel und Jahreszeiten» erläutert, wie sich der Klimawandel auf die Veränderungen der Jahreszeiten auswirkt. Pflanzen, Tiere, Landwirtschaft, Gewässer und Schnee geben den oft abstrakten Beschreibungen des Klimawandels eine erfahrbare Dimension. Ausgangspunkt für die Broschüre war das Berner Klimaprogramm am Geographischen Institut und das damit 1970 initiierte BernClim Beobachtungsnetz.