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Die Bewohner der Kopenhagener Hippie-Kommune Christiania haben sich auf den Kauf des von ihnen besetzten Landes geeinigt. Ein Sprecher von Christiania sagte der Nachrichtenagentur AP am Samstag, die Kommune werde auf ein entsprechendes Angebot der dänischen Regierung eingehen.
150 Millionen Kronen (knapp 26 Millionen Franken) dürfte das Grundstück, ein ehemaliges Marinefort, kosten. Diese Woche schloss die Kommune, in der 900 Menschen leben, erstmals seit ihrer Gründung 1971 die Tore für Besucher, um über das Angebot der Regierung zu beraten.
Die Hippies lebten lange Zeit unbehelligt von den Behörden. Ab 2004 ging die Polizei jedoch gegen den Drogenhandel in der Siedlung vor. Die Regierung kündigte an, einige Häuser abreissen zu lassen, was zu teils gewaltsamen Protesten der Bewohner führte.
Sie verklagten 2006 die Regierung und erklärten, sie hätten ein Recht auf die Nutzung des Landes, auch wenn es ihnen nicht gehöre. Nach jahrelangem Rechtsstreit verloren sie Anfang des Jahres den Prozess gegen die Regierung. Diese setzte der Kommune eine Frist bis 2. Mai, auf ihr Angebot, das Land zu kaufen und damit rechtmässige Besitzer zu werden, einzugehen.
SDA-ATS