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Arm sein in der reichen Schweiz
Eine Auseinandersetzung mit den sozialpolitischen Massnahmen für Alleinerziehende und Personen ohne nachobligatorische Bildung in der Schweiz
Laut europäischen und internationalen Vergleichen befindet sich die Schweiz unter den reichsten, wohlhabendsten und zahlungskräftigsten Ländern der Welt. Trotz grossem Wohlstand sind aber auch im vermeintlichen Schlaraffenland Schweiz Menschen von Armut betroffen und leben unter dem nationalen Existenzminimum. Aktuell sind 6,7 Prozent der Schweizer Bevölkerung von Armut betroffen.
Armut ist ein komplexes und vielschichtiges Phänomen mit verschiedenen Facetten: finanziell, materiell, kulturell sowie sozial. Es liegen unterschiedlichste Ursachen zu Grunde und ebenso vielseitig sind die Folgen von Armut: finanzielle Einbussen, Verlust der sozialen Kontakte, gesundheitliche Probleme, soziale Ausgrenzung oder einen eingeschränkten Bildungszugang. Die arme Bevölkerung stellt eine sehr heterogene Gruppe dar, wobei alle davon betroffen sein könne: Jung oder Alt, Niedrigqualifizierte oder Personen mit hoher Bildung, Frauen oder Männer, Alleinstehende oder Familien.
Ziel der Arbeit ist es erstens die Situation der Armut in der Schweiz zu skizzieren und zweitens sozialpolitische Massnahmen vorzustellen, die den am meisten von Armut betroffenen Gruppen helfen sollen, die Armut zu überwinden.