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Deutscher Komponist; einer der „drei großen S":
die beiden anderen sind Schuetz (geb. 1585), und Scheidt (geb. 1587).
Schein war der Sohn eines lutherischen Pastors und wurde in Grünhain
in Sachsen geboren.
Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er 1599 als Chorknabe
an der Dresdener Hofkapelle.
1603 wurde er Alumnus in Schulpforta, 1607 bezog er als Jurastudent
die Universität Leipzig.
1615 sehen wir ihn als Hofkapellmeister in Weimar, doch gab er
diese Stelle bald auf und wurde schon 1616 Kantor an der Thomasschule
in Leipzig, wo er bis zu seinem Tode tätig war.
Als er im Sterben lag, besuchte ihn noch sein Freund Schütz
und schrieb für ihn die sechsstimmige Motette „Das ist
je gewißlich wahr".