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Es wurde durch die Herren Ing. Frei und Bühler vom rein
petrographischen und wirtschaftlichen Standpunkt aus aufgenommen
(Eisengehalt). Nachdem dann jedoch die Anwesenheit dieser
oder jener Spezies in einem bestimmten Niveau erkannt worden
war, konnten die einzelnen petrographisch abgetrennten Schichten
auch dieser oder jener Stufe und Zone zugeordnet werden.
Um nicht immer die mehr oder weniger lange Benennung der einzelnen
Niveaus wiederholen zu müssen, haben wir die Unterteilungen
A bis G eingeführt. Sie entsprechen Stufen, Unterstufen
oder Zonen, die sich jeweils nach ihrer Fauna unterscheiden.
So konnte dank der Anwesenheit von Macrocephalites die Basis
des Niveaus B (Bt) der gleichen Zone wie A zugeordnet werden,
die ihrerseits jedoch nicht ausgebeutet wird.
Die Schicht B7 (Leitschicht) enthält Reineckeia anceps,
während die darunterliegende untere Erzbank (B2-B(i)
durch andere Reineckeidae charakterisiert wird, die wir ebenfalls
dem gleichen Niveau zuordnen.
Der obere Teil des Niveaus C (C2 = Schutzschicht und C3) ist
die Zone mit Peltoceras athleta. Die Schicht C1 (oberes Erzlager)
enthält noch keine solchen, hingegen eine Zone mit Erymnoceras
an ihrer Basis und eine andere mit Collotia etwas über
der Mitte. Wir machen daraus die Basis der Zone mit Peltoceras
athleta.
Die drei Unterabteilungen des Oxfordien (D, E, F) sind bereits
rein petrographisch erkennbar.
Das Niveau D2 (harter, brauner Eisenoolith-Kalk) ist von
L. Rollier dem obern Callovien zugeordnet worden. Die Cardioceratidae
sind darin häufig, jedoch erkannte dieser Forscher darin
nur Cardioceras flexi-costatum Phil, sp., eine Spezies, die
ziemlich schlecht bekannt ist. In Wirklichkeit handelt es
sich um eine ganze Gruppe von Quenstedticeras mit typischen
Quenstedticeras Lamberti. Es kann sich hier somit nur um das
untere Oxfordien handeln.

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Das mergelige Niveau E enthält vor allem gequetschte
Ammoniten; hin und wieder finden sich gute Bruchstücke,
die man jedoch von Quenstedticeras Mariae d'Orb. nicht abtrennen
kann; es handelt sich wohl sicherlich um mittleres Oxfordien.
Die Zone mit Cardioceras cordatum (F) mit ihrer reichlichen
Fauna ist durch Herrn Ing. Frei auf Grund von verschiedenen
Arten von Cardioceras dreigeteilt worden.
Es ist nicht angezeigt, auf Einzelheiten des untern Argovien
einzutreten. Dieses erscheint im Bergwerk nur dort, wo sich
Bruchschollen (Pingen) einstellen.
Die stratigraphische Zuordnung der verschiedenen durch die
Mineure unterschiedenen Niveaus wurden von mir seit 1940 gemacht.
Im Laufe der vorliegenden palaeontologischen Studie sind sie
dann bestätigt und noch verfeinert worden.
Im Anschluss an die Faunenbeschreibung werden wir nochmals
auf die feinere stratigraphische Unterteilung, wie sie sich
in der Herznacher Mine darbietet, zurückkommen.

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