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Bei Kilometer 37 des Marathons zog der 31-jährige Lange am Kanadier Lionel Sanders vorbei, der den Wettkampf mit einer Aufholjagd stark geprägt hatte. Lange verbesserte den Streckenrekord des Australiers Craig Alexander von 2011 (8:03:56) um gut zwei Minuten.
Die Top 10 und damit die Preisgeldränge blieben ausserhalb der Reichweite der drei qualifizierten Schweizer Pro-Männer. Ruedi Wild zog sich bei seiner zweiten Ironman-WM-Teilnahme mit dem 16. Rang achtbar aus der Affäre. Jan van Berkel erreichte immerhin den 21. Rang, während sich der elffache Ironman-Gewinner Ronnie Schildknecht mit dem 30. Rang begnügen musste.
Männer-Sieger Lange wird vom ehemaligen Ironman-Weltmeister Faris Al-Sultan trainiert und imponierte bereits im Vorjahr auf Hawaii, als er den Marathon-Streckenrekord erzielte. Diesmal war Lange in der letzten Disziplin in exakt 2:40:00 Stunden nur 15 Sekunden langsamen in der Glutofen-Hitze durch die Lavafelder. Langes bislang grösster Erfolg war der Gewinn der nordamerikanischen Ironman-Meisterschaften von 2016.
Mit David McNamee belegte ein schottischer Trainingspartner von Jan Frodeno den 3. Rang. Frodeno, der Ironman-Weltmeister von 2015 und 2016, musste wegen muskulären Problemen mehrere Laufpausen einlegen und beendete den Wettkampf ausserhalb der Top 30.