Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03554.jsonl.gz/988

In einem frühen Stadium ist die für Borreliose typische Wanderröte das wichtigste Symptom für die Erkennung und Diagnose der Erkrankung. Allerdings tritt die Wanderröte nur bei rund der Hälfte der Betroffenen auf. Um eine Diagnose zu stellen, berücksichtigt der Arzt die Patientengeschichte, Symptome und Befunde. Falls notwendig, wird ein Bluttest durchgeführt.
Antikörper gegen Borrelien lassen sich im Frühstadium einer Infektion oft noch nicht nachweisen. Das Immunsystem braucht etwas Zeit, um spezifische Antikörper gegen die Borrelien zu bilden. Es ist daher möglich, dass der Borreliose-Test negativ ausfällt, obwohl bereits erste Vorzeichen auftreten. Beispielsweise durch charakteristische Symptome wie Wanderröte oder Fieber. Zudem gibt es Personen, die kaum Antikörper gegen Borrelien produzieren.
Ein positiver Antikörper-Test zeigt nur, dass es in der Vergangenheit zu einer Borrelieninfektion gekommen ist. Mit einem Test ist zwar der Kontakt mit Borrelien, nicht aber der Zeitpunkt der Erkrankung feststellbar. Da die verfügbaren Bluttests nicht immer zuverlässige Ergebnisse liefern, ist die Diagnosestellung bei Borreliose nicht einfach.
Erfahren Sie mehr zu den Symptomen bei Borreliose. Kontaktieren Sie unbedingt einen Arzt, wenn Sie nach einem Zeckenstich Symptome feststellen, die an eine Borreliose– oder an eine FSME-Erkrankung erinnern.