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Die Agenda 2030, oder genauer die UNO-Resolution «Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung», wurde am 25. Dezember 2015 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen einstimmig verabschiedet. Sie umfasst 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung und 169 zugehörige Zielvorgaben.
Eine der Stärken der Agenda 2030 liegt darin, dass sie ausgehandelt wurde. Sie wurde von allen UNO-Mitgliedern einvernehmlich erarbeitet.
In einem Ende 2018 veröffentlichten Bericht weist die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) darauf hin, dass Millionen von Menschen nicht die Hilfe erhalten, die sie benötigen. Die Nachhaltigkeitsziele umfassen auch die Forderung, «niemanden zurückzulassen». Daher müssen die Staaten und der humanitäre Sektor ihr Engagement dringend verstärken. Unter anderem stellt sich das Problem, dass die finanziellen Zuwendungen nicht mit der steigenden Zahl der Katastrophen und ihren Auswirkungen Schritt halten.
Mit seinen 192 Nationalen Gesellschaften und seinen Millionen von Freiwilligen ist das Rote Kreuz oft einer der wenigen Akteure, die in unzugänglichen oder gefährlichen Katastrophengebieten Hilfe leisten. Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) setzt sich dafür ein, die nationalen Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften zu stärken und bei ihrer Entwicklung zu unterstützen. «Den Schwächsten zu helfen hat für das SRK oberste Priorität – ganz gleich, wie schwierig sie zu erreichen sind», betont SRK-Präsidentin Annemarie Huber-Hotz.