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Mittlerweilen ist der Congress zu ende, und ich bin wieder zurück. Leider konnte ich vom 4. Tag nicht viel vom Congress profitieren. Da ich noch jemanden in Berlin treffen wollte, und mich die ersten Vorträge am 4. Tag nicht brennend interessierten, verliess ich mein Hotelzimmer (Hotel Agon am Alexanderplatz) ca. um 1000. Als ich um ca. 1400 zurückkehrte, musste ich feststellen, dass mein Powerbook 12″ aus dem Hotelzimmer geklaut wurde . Mit der Vergewisserung, dass ich nicht halluzioniere (mehrmaliges Durchsuchen des Zimmers), mit der benötigten Zeit bis die Polizei da war (die im übrigen sehr zuvorkommend waren), die Formalitäten erledigt waren, und ich mir ein neues Macbook (das schwarze Kleine) gekauft hatte, konnte ich noch den Fnord Jahresrückblick, Culture Jamming & Discordianism und die Closing Ceremony mitverfolgen.
Der Fnord Jahresrückblick hat mir dieses Jahr besonders gut gefallen. Da der Rückblick verblüffende “Erkenntnisse” aus der Welt der Sicherheit, der Spionage und des Militärs thematisiert, habe ich das Video auch hier hinzugefügt. An alle Fans der “Internettelefonie”: dieses Jahr schaffte es sogar Skype hinein. Die verschiedenen sicherheitsrelevanten Massnahmen wurden am Schluss in einem sportlichen Wettkampf zwischen Eurasien gegen Ozeanien verglichen. Gemäss “1984” von George Orwell:
Ozeanien ist eine der drei verbleibenden Supermächte der Welt, die anderen beiden sind Eurasien und Ostasien. Ozeanien besteht aus Amerika, Grossbritannien, Australien und dem südlichen Teil von Afrika, Eurasien aus Europa und Russland, insgesamt von der iberischen Halbinsel bis zur Beringstrasse. Ostasien besteht aus der Volksrepublik China, der Mongolei und Japan. Ozeanien befindet sich stets mit einer der beiden anderen Mächte im Krieg, der sich jedoch ausschliesslich um Territorien und niemals um die Vernichtung des anderen dreht. Letztere erscheint durch das absolute Gleichgewicht der Kräfte ohnehin unmöglich.
PS.: Der Nachtportier des Hotel Agon wusste im Übrigen noch zu berichten, dass ich nicht das einzige Opfer war. Fotoapparate, Geld und anderes Material wurde am selben Tag als gestohlen gemeldet. So wie er sagte, komme das seit dem Sommer “gelegentlich” vor. Ich finde es eine Sauerei, dass die Hotelverantwortlichen nicht auf dieses Problem aufmerksam machen und anscheinend auch nichts gegen diese Diebstähle unternehmen. Eines steht jedenfalls fest: nächstes Jahr buche ich wieder im Park Inn Hotel, denn jedes Jahr brauche ich dieses Zusatz-Abenteuer nicht.