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Beim Brüten von Vogeleiern sind einige wichtige Punkte zu beachten:
Ein bewährtes Verfahren ist, dass man fruchtbare Eier vor dem Bebrüten für mindestens 24 Stunden liegen lässt. Man kann sie bis zu 7 Tage aufbewahren, bevor sie bebrütet werden. Es wird empfohlen, die Eier bei Raumtemperatur zwischen 15°C und 18°C zu lagern und während dieser Zeit täglich zu drehen.
Die meisten Vogeleier, einschliesslich Geflügel, Wild- und Wasservögel, sollten mindestens dreimal am Tag gedreht werden. Noch besser wäre es, sie öfters zu drehen. Automatische Brutmaschinen pflegen die Eier stündlich zu drehen. Dies ist sicherlich für exotische Vögel wie Papageien und für Raubvögel zu empfehlen.
Bei Eiern von Wassergeflügel, wie Enten und Gänse, ist eine tägliche Abkühlung nötig. Einige der Inkubatoren regeln das automatisch. Ansonsten müssen die Eier für ein gutes Schlupfergebnis täglich zum kurzen Abkühlen aus dem Brutapparat genommen werden.
Die Küken bleiben nach dem Schlupf in der Brutmaschine bzw. im Hatcher & Brooder, bis sie flauschig und trocken sind. Normalerweise dauert das ungefähr bis zu 24 Stunden. Während dieser Zeit brauchen sie in der Regel keine Nahrung oder Flüssigkeit. Danach sollten die Küken in eine Aufzuchtbox transferiert werden.
Eine geringe Schlupfrate kann noch mehrere Ursachen haben. Oft sind es verschiedene Faktoren, die den Erfolg des Schlüpfens beeinflussen (Temperatur, Luftfeuchte, Eierwenden, usw.). Der wichtigste Faktor auf eine gute Schlupfrate ist die Qualität der Eier und deren Befruchtung. Es ist sehr wichtig für einen erfolgreichen Schlupf, dass Sie die Eier von einer verlässlichen Bezugsquelle erhalten, achten Sie dabei auch auf die Lagerung und den Transport.