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"Wenn wir Klarheit über die Umsetzung haben, werden wir Schritt für Schritt unsere neue Strategie kommunizieren", sagte Finanzchef Markus Krebber in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview der Nachrichtenagentur Reuters. Der Konzern erwarte mit Spannung und Freude die Freigabe des mit E.ON vereinbarten Innogy Deals.
RWE will in diesem Zuge das Ökostromgeschäft der Tochter und das von E.ON übernehmen. "Im erneuerbaren Geschäft ist es wichtig, über Technologien und Regionen diversifiziert zu sein, um Erfolg zu haben", betonte Krebber.
Diversifizierungsstrategie
Der lange Zeit auf Kohle und Atomenergie setzende Konzern will sich durch die Transaktion zu einem der grössten Ökostromkonzerne Europas wandeln. Das Geschäft ist jedoch stark reguliert. "Man ist von regulatorischen und politischen Rahmenbedingungen abhängig, die sich schnell ändern können, insofern ist Diversifizierung hilfreich", betonte Krebber.
Auch auf die Grösse komme es an. "Grösse ist ein entscheidender Faktor, um den technologischen Fortschritt umzusetzen und um günstigere Stromproduktionskosten zu erzielen." RWE werde sich genau anschauen, welche Marktposition der Konzern in welchen Ländern habe und wie er diese stärken könne.
(Reuters)