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Kein Happy-End für die beiden Schweizer Eishockey-Nationalspielerinnen Florence Schelling und Lara Stalder: Sie verlieren in Schweden mit Linköping das dritte Finalspiel (best of 3) gegen Lulea 1:5.
Der Gewinn des Meistertitels wäre für die beiden Schweizerinnen die Krönung und der angemessene Lohn für eine starke Saison gewesen. Besonders in der entscheidenden Meisterschaftsphase trugen Florence Schelling im Tor und ihre Landsfrau Lara Stalder in der Offensive zum Höhenflug der Südschwedinnen bei. Schelling hatte in den ersten acht Playoff-Spielen mit einer fabelhaften Fangquote von 98,01 Prozent überzeugt, Stalder als Topskorerin ihres Teams.
Doch in der am Samstagnachmittag vor 3475 Zuschauern ausgetragenen «Finalissima» konnten beide nicht an ihre starken Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen. Schelling musste sich in den ersten 13 Minuten bereits dreimal bezwingen lassen, Stalder blieb für einmal ohne Skorerpunkt.
Linköping verpasste deshalb den dritten Meistertitel nach 2014 und 2015. Während Schelling, die wertvollste Spielerin des olympischen Eishockeyturniers 2014 in Sotschi, bereits ihre dritte Saison in Schweden bestritt, war es für Stalder nach vier Jahren in der amerikanischen College-Liga die erste Saison mit Linköping.