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Die ERGK wurde im Anschluss an das Zweite Vatikanische Konzil im Jahre 1966 gegründet und ist paritätisch besetzt. Sie dient der Vertiefung der Ökumene in der Schweiz und der Pflege der Beziehung zwischen der Schweizer Bischofskonferenz und dem Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund. Während in den Anfangsjahren konkrete Themen des kirchlichen Zusammenlebens wie die ökumenische Trauung oder die gegenseitige Anerkennung der Taufe im Vordergrund standen, konzentrierte sich die Dialogarbeit der Kommission später auf Themen wie „Amt“ oder die ökumenische Zielvorstellungen „Kircheneinheit und Kirchengemeinschaft“. Gegenwärtig bearbeitet die Kommission das Thema „Heilige – Vorbilder des Glaubens“ mit dem Ziel, der Verständigung zwischen römisch-katholischer und evangelischer Kirche sowie der Orientierung der Kirchenmitglieder und einer weiteren Öffentlichkeit zu dienen. Die Ergebnisse ihrer Arbeit macht die Kommission durch Berichte an SBK und SEK, durch Publikationen oder Tagungen zugänglich.