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Am 20. September 2023 fand im Vorfeld der UN-Vollversammlung ein «High-level Meeting on Pandemic Prevention, Preparedness and Response», d.h. «Hochrangiges Treffen über Pandemieprävention, -vorsorge und -reaktion» statt. Dabei wurde ein Statement des UN-Generalsekretärs António Guterres vorgetragen, in dem er die während der COVID-19-Pandemie verbreiteten Unwahrheiten und offenen Lügen beklagte, welche die Ratschläge der Experten angeblich untergraben und Skepsis gegenüber Impfstoffen geschürt hätten. Als Konsequenz fordert er bis 2024 einen Pandemievertrag mit der WHO und einen UN-Verhaltenskodex für Informationsintegrität auf digitalen Plattformen.
Zunächst verlangte der Generalsekretär der UNO in seinem Statement u.a.: «Wir müssen die Überwachung von Viren verbessern, die Gesundheitssysteme stärken und sicherstellen, dass alle Länder gleichberechtigten Zugang zu Impfstoffen, Behandlungen, Diagnostika und lebensrettenden Technologien haben. Und wir brauchen eine robuste Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit gestärkter Autorität und Finanzierung.» Bis zur Weltgesundheitsversammlung im Mai 2024 fordert er alle Länder auf «ein starkes, umfassendes Pandemieabkommen mit Schwerpunkt auf Gerechtigkeit sowie Änderungen zur Stärkung der Internationalen Gesundheitsvorschriften vorzulegen». Ausserdem will er, dass die Länder ihre Beiträge an die WHO massiv erhöhen.