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Geschäftsnummer: VB.2000.00302 Entscheidart und -datum: Endentscheid vom 16.11.2000 Spruchkörper: 3. Abteilung/3. Kammer Weiterzug: Dieser Entscheid ist rechtskräftig. Rechtsgebiet: Fürsorgerecht Betreff: Sozialhilfe Sozialhilfe: Kostengutsprache Rechtsgrundlagen und Zweck einer Kostengutsprache im Sozialhilferecht; Voraussetzung der Einreichung des Gesuchs um Kostengutsprache i m V o r a u s (E. 2b). Offen gelassen, ob vorliegend der sofortige Beginn einer Drogentherapie hinreichend begründet war, ohne den Entscheid über die Kostengutsprache abzuwarten (E. 2c). Die Sozialbehörde hatte durchaus Anlass, an der Motivation der Beschwerdeführerin für die Entzugstherapie zu zweifeln. Keine Gründe ersichtlich, weshalb die Therapie in der privaten, teueren Einrichtung hätte erfolgreicher sein können als in der kantonalen, preisgünstigeren Klinik. Die Verweigerung der Kostengutsprache ist nicht zu beanstanden (E. 2d). Die Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege sind erfüllt (E. 3). Geschäftsnummer: VB.2000.00302 Entscheidart und -datum: Endentscheid vom 16.11.2000 Spruchkörper: 3. Abteilung/3. Kammer Weiterzug: Dieser Entscheid ist rechtskräftig. Rechtsgebiet: Fürsorgerecht Betreff: Sozialhilfe Sozialhilfe: Kostengutsprache Rechtsgrundlagen und Zweck einer Kostengutsprache im Sozialhilferecht; Voraussetzung der Einreichung des Gesuchs um Kostengutsprache i m V o r a u s (E. 2b). Offen gelassen, ob vorliegend der sofortige Beginn einer Drogentherapie hinreichend begründet war, ohne den Entscheid über die Kostengutsprache abzuwarten (E. 2c). Die Sozialbehörde hatte durchaus Anlass, an der Motivation der Beschwerdeführerin für die Entzugstherapie zu zweifeln. Keine Gründe ersichtlich, weshalb die Therapie in der privaten, teueren Einrichtung hätte erfolgreicher sein können als in der kantonalen, preisgünstigeren Klinik. Die Verweigerung der Kostengutsprache ist nicht zu beanstanden (E. 2d). Die Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege sind erfüllt (E. 3). Stichworte: KOSTENGUTSPRACHE SOZIALHILFE WIRTSCHAFTLICHE HILFE Rechtsnormen: § 19 lit. III SHV § 20 lit. I SHV Publikationen: - keine - Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) Gewichtung: 3 Stichworte: KOSTENGUTSPRACHE SOZIALHILFE WIRTSCHAFTLICHE HILFE KOSTENGUTSPRACHE SOZIALHILFE WIRTSCHAFTLICHE HILFE Rechtsnormen: § 19 lit. III SHV § 20 lit. I SHV § 19 lit. III SHV § 20 lit. I SHV Publikationen: - keine - Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) Gewichtung: 3 I. Am 7. April 1999 lehnte die Sozialbehörde der Gemeinde X den Antrag von A ab, Kostengutsprache für einen Drogenentzug der Antragstellerin in der privaten Entzugs­station Y in Z zu gewähren. Dessen ungeachtet, trat A am 9. April 1999 in die private Ent­zugsstation Y für eine Entzugsbehandlung ein. II. Der Bezirksrat wies den gegen die Verweigerung der Kostengutsprache erhobe­nen Rekurs A's mit Entscheid vom 30. Juni 1999, zugestellt Anfang Juli 2000, ab. III. A gelangte gegen diesen Beschluss am 14. September 2000 an das Verwal­tungs­gericht. Sie beantragt, der angefochtene Be­schluss sei aufzuheben und die Beschwer­degegnerin sei zu verpflichten, die von der Kran­kenkasse nicht gedeckten Kosten für ihren Aufenthalt in der privaten Entzugsstation Y ab 9. April 1999 zu übernehmen. Zudem sei ihr die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren. Der Bezirksrat beantragte am 26. September 2000 unter Verweis auf den an­ge­foch­tenen Beschluss die Abweisung der Be­schwerde. Die Sozialbehörde der Gemeinde X stel­l­te mit begründeter Eingabe vom 10. Oktober 2000 den selben Antrag. Die Parteivorbringen werden, soweit erforderlich, in den Erwägungen wiedergege­ben. Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. a) Gemäss den §§ 41 ff. in Verbindung mit § 19c Abs. 2 des Verwaltungsrechts­pflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) ist das Verwaltungsgericht zur Be­urteilung der Beschwerde sachlich und funktionell zuständig. Da die Beschwerde eine Frage von grundsätzlicher Bedeutung aufwirft, ist darüber in Dreierbesetzung zu entscheiden, obwohl der Streitwert (Therapiekosten in der Grössen­ordnung von ca. Fr. 10'000.-) klar unter der Grenze von Fr. 20'000.- liegt (§ 38 Abs. 2 und 3 VRG). b) Bei der Überprüfung des angefochtenen Entscheids hat sich das Verwaltungsge­richt auf eine reine Rechtskontrolle zu beschränken (§ 50 Abs. 1 VRG). Die Angemessen­heit des Ent­scheids überprüft es nicht, sondern nur, ob ein Ermessensmissbrauch oder eine Ermes­sens­überschreitung vorliege (§ 50 Abs. 2 lit. c VRG). 2. a) Die Sozialbehörde der Beschwerdegegnerin lehnte das Gesuch um Ko­stengut­sprache am 7. April 1999 im Wesentlichen mit der Begründung ab, die Antragstellerin sei unzuverlässig in der Zusammenarbeit mit der Sozialbehörde, sie habe verschiedene ambu­lante und stationäre Massnahmen abgebrochen und ihre Motivation für den Entzug und eine anschliessende Langzeittherapie sei unklar. Der Bezirksrat erwog, Sinn und Zweck der Kostengutsprache bestehe u.a. auch da­rin, die Sozialhilfeorgane an der Wahl der geeigneten Therapie teilhaben zu lassen. Die Re­kurrentin habe keinen Anspruch auf einen Therapieplatz nach ihrer (freien) Wahl. Die So­zialhilfebehörde solle nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden können und sei nicht blosse Zahlstelle. Insbesondere sei es einem Sozialhilfeorgan erlaubt, wirtschaftliche Erwä­gungen in seine Entscheidfindung einfliessen zu lassen. Könne angenommen werden, dass die Erfolgschancen mit der Wahl eines preiswerteren Therapieplatzes nicht geringer seien als die ihr gegenüberstehende teurere Möglichkeit, so dürfe sich die Behörde für die kos­ten­­günstigere Lösung entscheiden. Vorliegend habe die Behörde im Rahmen ihres Ermes­sens gehandelt, wenn sie einer kostengünstigeren Behandlung in einer kantonalen Klinik den Vorzug gegeben habe. b) Gemäss § 14 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) hat Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe, wer für seinen Le­bens­unterhalt oder den seiner Familienangehörigen mit gleichem Wohnsitz nicht hinrei­chend oder nicht rechtzeitig aus eigenen Mitteln auf­kom­­men kann. Als Teil des sozialen Existenzminimums soll die wirtschaftliche Hilfe auch die notwendige ärztliche oder thera­peutische Behandlung und die notwendige Pflege in ei­nem Spital, in einem Heim oder zu Hause sicherstellen. Entsprechend § 20 Abs. 1 der Ver­ordnung vom 21. Oktober 1981 zum Sozialhilfegesetz (SHV) sind Gesuche um Kostengut­sprache im Voraus an die Fürsorgebehörde der Wohn‑ oder Aufenthaltsgemeinde zu rich­ten. Laut § 19 Abs. 3 SHV besteht ohne Gutsprache oder bei verspäteter Einreichung des Ge­suchs kein Anspruch auf Kostenübernahme. Diese Bestimmungen wollen erreichen, dass die unterstützungspflich­tige Gemeinde bei der Auswahl der Leistung, für welche Kos­tengutsprache zu leisten ist, ihre Argumente einbringen und mitentscheiden kann. Die Ge­meinde soll nicht einfach vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Dieser Grundsatz gilt aber bei Behandlun­gen von Krankheiten und krankheits­ähnlichen Erscheinungen nicht ab­solut. In einem Urteil vom 20. Mai 1999 hat das Verwaltungsgericht erwogen, die nach­träg­­liche oder verspätete Einreichung eines solchen Gesuchs habe nicht zur Folge, dass die Gesuchstellerin den Anspruch auf Fürsorgeleistungen von Vornherein verwirke. Vielmehr habe die Fürsorgebehörde die tatsächlichen Verhältnisse zu ermitteln und zu prüfen, ob eine situationsbedingte Leistung in Frage stehe, auf deren Übernahme die Gesuchstellerin einen Anspruch besitze (RB 1999 Nr. 85, mit Hinweisen). Diese Rechtsprechung ist sinngemäss auf Situationen zu übertragen, in denen eine me­dizinische Behandlung oder eine andere Therapie angetreten wird, obwohl die Sozialbe­hörde die Kostengutsprache abgelehnt hat und das gegen diesen Entscheid erhobene Rechts­­­mittel noch hängig ist. Ausschlaggebend muss hier die Frage sein, ob es möglich und zumutbar gewesen wäre, den Therapiebeginn bis zum Abschluss des Rechtsmittelver­fahrens aufzuschieben. Ist dies der Fall und wird die Therapie dennoch angetreten, so ver­wirkt die betreffende Person den Unterstützungsanspruch, weil es nicht angeht, sich ohne hinreichenden Grund über die Beitrags- bzw. Kostengutspracheverfügung der Behörde hin­wegzusetzen. Werden hingegen hinreichende Gründe für einen sofortigen Therapiebeginn geltend gemacht, kann die Rechtsmittelbehörde das Rechtsmittel nicht allein deswegen ab­weisen, weil die betreffende Person die Sozialbehörde vor vollendete Tatsachen gestellt ha­be, sondern hat sie den angefochtenen Beschluss materiell zu überprüfen. c) Zur Dringlichkeit des Therapiebeginns macht die Beschwerdeführerin bzw. ihre Vertreterin zusammengefasst geltend, bei Drogenabhängigen sei es wichtig, eine geeignete Therapie dann zu beginnen, wenn die von den Betroffenen aus gesundheitlichen, suchtim­manenten Gründen äusserst schwierig aufzubringende Motivation gegeben sei. Diese Aus­gangslage sei bei ihrem Eintritt in die private Entzugsstation Y gegeben gewesen, weshalb es indiziert gewesen sei, die Beschwerdeführerin sofort und gerade in diese Einrichtung ein­zuweisen. Es kann dahingestellt bleiben, ob die Beschwerdeführerin mit diesen Darlegungen eine hinreichende Begründung dafür vorlegt, dass sie den Ausgang des Rechtsmittelverfah­rens gegen die Verfügung der Sozialbehörde – der im Normalfall wesentlich rascher vor­liegt als hier – nicht abgewartet hat. In der Sache selbst erweist sich die Verfügung der So­zialbehörde nämlich jedenfalls als rechtmässig. d) Aus den Aktennotizen der Sozialberatung der Beschwerdegegnerin (act. --) geht hervor, dass die Beschwerdeführerin seit September 1998 Sozialhilfe bezog, weil sie dro­gen­abhängig und nicht in der Lage war, selbst für ihren Lebensunterhalt sowie denjeni­gen ihrer Tochter aufzukommen. Die Sozialberatung unterstützte die Versuche der Be­schwer­de­führerin, sich durch ein Methadonprogramm oder auf andere Weise von der Sucht zu be­freien. Aus den Aktennotizen geht hervor, dass die Beschwerdeführerin dabei erfolg­los blieb. Am 22. Januar 1999 teilte die Beschwerdeführerin der Sozialberatung erstmals mit, sie wolle den Entzug in der privaten Entzugsstaton Y versuchen. Die Sozialberatung nahm daraufhin Kontakt mit dieser Einrichtung sowie mit dem Jugendsekretariat auf. Des­sen Ver­treterin äusserte nach Rücksprache mit der privaten Entzugsstation Y die Vermu­tung, dieses könnte mit der Behandlung der Beschwerdeführerin überfordert sein (Akten­notiz vom 26. Januar 1999). Überdies lehnte es die Beschwerdeführerin verschiedentlich ab, mög­liche Auskunftspersonen, die Hinweise über die Nützlichkeit und Notwendigkeit einer Behandlung in der privaten Entzugsstation Y hätten geben können, von der Schwei­ge­pflicht zu entbinden (vgl. Aktennotizen vom 7. und 26. Januar sowie 15./23. März 1999). In der Beschwerde wird geltend gemacht, die Beschwerdeführerin sei für eine Be­handlung in der privaten Entzugsstation Y motiviert gewesen, ganz im Gegenteil zur Be­handlung in der Klinik V, wie ihr Entweichen aus dieser Institution zeige. Indessen hat die Beschwer­­deführerin im März 1999 die Entzugsbehandlung in der Klinik V, die sie dann fluchtartig abbrach, selbständig und freiwillig begonnen. Die Beschwerdegegnerin durfte daher durchaus bezweifeln, dass die Motivation der Beschwerdeführerin für den Entzug in der privaten Entzugsstation Y wesentlich besser sei als für jenen in einer anderen Einrich­tung. Auch sonst bringt die Beschwerdeführerin nichts vor, was darauf hindeutet, dass ein (sofortiger) Entzug in der privaten Entzugsstation Y einer Behandlung in einer kantonalen Einrichtung klar vorzuziehen gewesen wäre. Namentlich gibt bzw. gab es keine konkreten Hinweise darauf, dass die Kleinheit der Einrichtung und der damit verbundene familiäre Rahmen oder die christliche Ausrichtung der privaten Entzugsstation Y wesentlich höhere Chancen auf den Erfolg einer Behandlung der Beschwerdeführerin in sich bargen als ein Entzug in einer kantonalen Einrichtung. Schliesslich wirft die Beschwerdeführerin dem Bezirksrat zu Unrecht vor, sich nicht mit den Bemühungen des Hausarztes und des Pfar­rers, die Beschwerdeführerin in der privaten Entzugsstation Y zu platzieren, auseinander­gesetzt zu haben. Diese Bemühungen waren nicht aktenkundig, und die Beschwerdeführe­rin hat es wie erwähnt verschiedentlich abgelehnt bzw. unterlassen, mögliche Auskunfts­personen von der Schweigepflicht zu entbinden. Gemäss § 52 Abs. 2 VRG können im vorliegenden Beschwerdeverfahren neue Tat­sachen geltend gemacht werden. Wie dargelegt, ist der Entscheid der Sozialbehörde im Lichte des Sachverhalts, wie er sich im April 1999 präsentierte, nicht zu beanstanden. In der Beschwerde wird darauf hingewiesen, dass die Beschwerdeführerin während der Wo­chen in der privaten Entzugsstation Y eine positive Entwicklung erfahren hat. Es mag zu­treffen, dass der kurzfristige Entzug gelungen ist (wobei die Beschwerdeführerin keinen detaillierten Austrittsbericht ins Recht gelegt hat, so dass dem Gericht über die Einzelhei­ten nichts bekannt ist). Anderseits hat die Beschwerdeführerin bereits im November 1999 die anschliessende Langzeittherapie nach erneutem Drogenkonsum wieder abgebrochen (act. --). Wie die Be­schwerdegegnerin ausführt, lebt die Beschwerdeführerin seither ohne festen Wohnsitz im Raum Zürich; erneut angebotene niederschwellige Hilfsangebote blie­ben erfolglos. Auch im Lichte dieser Entwicklung kann der angefochtene Entscheid nicht als rechtswidrig bezeichnet werden. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen. 3. Die Beschwerdeführerin beantragt die Gewährung der unentgeltlichen Prozess­führung. Gemäss § 16 Abs. 1 VRG ist Privaten, denen die nö­ti­gen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offensichtlich aus­sichts­los erscheint, auf ent­spre­chendes Ersuchen die Be­zahlung von Verfahrenskosten zu erlassen (vgl. zu diesen Voraussetzungen RB 1994 Nrn. 2 und 4). Die Mittellosigkeit der Beschwerdeführerin ist offensichtlich. Nicht aussichtslos ist ein Rechtsmittel dann, wenn die Rechtslage nicht von vornherein klar ist und die Gewinn­aussichten nicht beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren (Alfred Kölz/Jürg Boss­hart/Martin Röhl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 2. A., Zürich 1999, § 16 N. 31 ff.). Die vorliegende Beschwerde wirft ernsthafte Rechtsfra­gen auf, deren Be­ant­wortung nicht von Vornherein auf der Hand liegt. Auch die zweite Vor­­aussetzung der unentgeltlichen Rechtspflege ist somit erfüllt.... Demgemäss beschliesst das Verwaltungsgericht: Der Beschwerdeführerin wird für das verwaltungsgerichtliche Verfahren die unent­gelt­liche Rechtspflege gewährt; und entscheidet: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.... I. Am 7. April 1999 lehnte die Sozialbehörde der Gemeinde X den Antrag von A ab, Kostengutsprache für einen Drogenentzug der Antragstellerin in der privaten Entzugs­station Y in Z zu gewähren. Dessen ungeachtet, trat A am 9. April 1999 in die private Ent­zugsstation Y für eine Entzugsbehandlung ein. II. Der Bezirksrat wies den gegen die Verweigerung der Kostengutsprache erhobe­nen Rekurs A's mit Entscheid vom 30. Juni 1999, zugestellt Anfang Juli 2000, ab. III. A gelangte gegen diesen Beschluss am 14. September 2000 an das Verwal­tungs­gericht. Sie beantragt, der angefochtene Be­schluss sei aufzuheben und die Beschwer­degegnerin sei zu verpflichten, die von der Kran­kenkasse nicht gedeckten Kosten für ihren Aufenthalt in der privaten Entzugsstation Y ab 9. April 1999 zu übernehmen. Zudem sei ihr die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren. Der Bezirksrat beantragte am 26. September 2000 unter Verweis auf den an­ge­foch­tenen Beschluss die Abweisung der Be­schwerde. Die Sozialbehörde der Gemeinde X stel­l­te mit begründeter Eingabe vom 10. Oktober 2000 den selben Antrag. Die Parteivorbringen werden, soweit erforderlich, in den Erwägungen wiedergege­ben. Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. a) Gemäss den §§ 41 ff. in Verbindung mit § 19c Abs. 2 des Verwaltungsrechts­pflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) ist das Verwaltungsgericht zur Be­urteilung der Beschwerde sachlich und funktionell zuständig. Da die Beschwerde eine Frage von grundsätzlicher Bedeutung aufwirft, ist darüber in Dreierbesetzung zu entscheiden, obwohl der Streitwert (Therapiekosten in der Grössen­ordnung von ca. Fr. 10'000.-) klar unter der Grenze von Fr. 20'000.- liegt (§ 38 Abs. 2 und 3 VRG). b) Bei der Überprüfung des angefochtenen Entscheids hat sich das Verwaltungsge­richt auf eine reine Rechtskontrolle zu beschränken (§ 50 Abs. 1 VRG). Die Angemessen­heit des Ent­scheids überprüft es nicht, sondern nur, ob ein Ermessensmissbrauch oder eine Ermes­sens­überschreitung vorliege (§ 50 Abs. 2 lit. c VRG). 2. a) Die Sozialbehörde der Beschwerdegegnerin lehnte das Gesuch um Ko­stengut­sprache am 7. April 1999 im Wesentlichen mit der Begründung ab, die Antragstellerin sei unzuverlässig in der Zusammenarbeit mit der Sozialbehörde, sie habe verschiedene ambu­lante und stationäre Massnahmen abgebrochen und ihre Motivation für den Entzug und eine anschliessende Langzeittherapie sei unklar. Der Bezirksrat erwog, Sinn und Zweck der Kostengutsprache bestehe u.a. auch da­rin, die Sozialhilfeorgane an der Wahl der geeigneten Therapie teilhaben zu lassen. Die Re­kurrentin habe keinen Anspruch auf einen Therapieplatz nach ihrer (freien) Wahl. Die So­zialhilfebehörde solle nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden können und sei nicht blosse Zahlstelle. Insbesondere sei es einem Sozialhilfeorgan erlaubt, wirtschaftliche Erwä­gungen in seine Entscheidfindung einfliessen zu lassen. Könne angenommen werden, dass die Erfolgschancen mit der Wahl eines preiswerteren Therapieplatzes nicht geringer seien als die ihr gegenüberstehende teurere Möglichkeit, so dürfe sich die Behörde für die kos­ten­­günstigere Lösung entscheiden. Vorliegend habe die Behörde im Rahmen ihres Ermes­sens gehandelt, wenn sie einer kostengünstigeren Behandlung in einer kantonalen Klinik den Vorzug gegeben habe. b) Gemäss § 14 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) hat Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe, wer für seinen Le­bens­unterhalt oder den seiner Familienangehörigen mit gleichem Wohnsitz nicht hinrei­chend oder nicht rechtzeitig aus eigenen Mitteln auf­kom­­men kann. Als Teil des sozialen Existenzminimums soll die wirtschaftliche Hilfe auch die notwendige ärztliche oder thera­peutische Behandlung und die notwendige Pflege in ei­nem Spital, in einem Heim oder zu Hause sicherstellen. Entsprechend § 20 Abs. 1 der Ver­ordnung vom 21. Oktober 1981 zum Sozialhilfegesetz (SHV) sind Gesuche um Kostengut­sprache im Voraus an die Fürsorgebehörde der Wohn‑ oder Aufenthaltsgemeinde zu rich­ten. Laut § 19 Abs. 3 SHV besteht ohne Gutsprache oder bei verspäteter Einreichung des Ge­suchs kein Anspruch auf Kostenübernahme. Diese Bestimmungen wollen erreichen, dass die unterstützungspflich­tige Gemeinde bei der Auswahl der Leistung, für welche Kos­tengutsprache zu leisten ist, ihre Argumente einbringen und mitentscheiden kann. Die Ge­meinde soll nicht einfach vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Dieser Grundsatz gilt aber bei Behandlun­gen von Krankheiten und krankheits­ähnlichen Erscheinungen nicht ab­solut. In einem Urteil vom 20. Mai 1999 hat das Verwaltungsgericht erwogen, die nach­träg­­liche oder verspätete Einreichung eines solchen Gesuchs habe nicht zur Folge, dass die Gesuchstellerin den Anspruch auf Fürsorgeleistungen von Vornherein verwirke. Vielmehr habe die Fürsorgebehörde die tatsächlichen Verhältnisse zu ermitteln und zu prüfen, ob eine situationsbedingte Leistung in Frage stehe, auf deren Übernahme die Gesuchstellerin einen Anspruch besitze (RB 1999 Nr. 85, mit Hinweisen). Diese Rechtsprechung ist sinngemäss auf Situationen zu übertragen, in denen eine me­dizinische Behandlung oder eine andere Therapie angetreten wird, obwohl die Sozialbe­hörde die Kostengutsprache abgelehnt hat und das gegen diesen Entscheid erhobene Rechts­­­mittel noch hängig ist. Ausschlaggebend muss hier die Frage sein, ob es möglich und zumutbar gewesen wäre, den Therapiebeginn bis zum Abschluss des Rechtsmittelver­fahrens aufzuschieben. Ist dies der Fall und wird die Therapie dennoch angetreten, so ver­wirkt die betreffende Person den Unterstützungsanspruch, weil es nicht angeht, sich ohne hinreichenden Grund über die Beitrags- bzw. Kostengutspracheverfügung der Behörde hin­wegzusetzen. Werden hingegen hinreichende Gründe für einen sofortigen Therapiebeginn geltend gemacht, kann die Rechtsmittelbehörde das Rechtsmittel nicht allein deswegen ab­weisen, weil die betreffende Person die Sozialbehörde vor vollendete Tatsachen gestellt ha­be, sondern hat sie den angefochtenen Beschluss materiell zu überprüfen. c) Zur Dringlichkeit des Therapiebeginns macht die Beschwerdeführerin bzw. ihre Vertreterin zusammengefasst geltend, bei Drogenabhängigen sei es wichtig, eine geeignete Therapie dann zu beginnen, wenn die von den Betroffenen aus gesundheitlichen, suchtim­manenten Gründen äusserst schwierig aufzubringende Motivation gegeben sei. Diese Aus­gangslage sei bei ihrem Eintritt in die private Entzugsstation Y gegeben gewesen, weshalb es indiziert gewesen sei, die Beschwerdeführerin sofort und gerade in diese Einrichtung ein­zuweisen. Es kann dahingestellt bleiben, ob die Beschwerdeführerin mit diesen Darlegungen eine hinreichende Begründung dafür vorlegt, dass sie den Ausgang des Rechtsmittelverfah­rens gegen die Verfügung der Sozialbehörde – der im Normalfall wesentlich rascher vor­liegt als hier – nicht abgewartet hat. In der Sache selbst erweist sich die Verfügung der So­zialbehörde nämlich jedenfalls als rechtmässig. d) Aus den Aktennotizen der Sozialberatung der Beschwerdegegnerin (act. --) geht hervor, dass die Beschwerdeführerin seit September 1998 Sozialhilfe bezog, weil sie dro­gen­abhängig und nicht in der Lage war, selbst für ihren Lebensunterhalt sowie denjeni­gen ihrer Tochter aufzukommen. Die Sozialberatung unterstützte die Versuche der Be­schwer­de­führerin, sich durch ein Methadonprogramm oder auf andere Weise von der Sucht zu be­freien. Aus den Aktennotizen geht hervor, dass die Beschwerdeführerin dabei erfolg­los blieb. Am 22. Januar 1999 teilte die Beschwerdeführerin der Sozialberatung erstmals mit, sie wolle den Entzug in der privaten Entzugsstaton Y versuchen. Die Sozialberatung nahm daraufhin Kontakt mit dieser Einrichtung sowie mit dem Jugendsekretariat auf. Des­sen Ver­treterin äusserte nach Rücksprache mit der privaten Entzugsstation Y die Vermu­tung, dieses könnte mit der Behandlung der Beschwerdeführerin überfordert sein (Akten­notiz vom 26. Januar 1999). Überdies lehnte es die Beschwerdeführerin verschiedentlich ab, mög­liche Auskunftspersonen, die Hinweise über die Nützlichkeit und Notwendigkeit einer Behandlung in der privaten Entzugsstation Y hätten geben können, von der Schwei­ge­pflicht zu entbinden (vgl. Aktennotizen vom 7. und 26. Januar sowie 15./23. März 1999). In der Beschwerde wird geltend gemacht, die Beschwerdeführerin sei für eine Be­handlung in der privaten Entzugsstation Y motiviert gewesen, ganz im Gegenteil zur Be­handlung in der Klinik V, wie ihr Entweichen aus dieser Institution zeige. Indessen hat die Beschwer­­deführerin im März 1999 die Entzugsbehandlung in der Klinik V, die sie dann fluchtartig abbrach, selbständig und freiwillig begonnen. Die Beschwerdegegnerin durfte daher durchaus bezweifeln, dass die Motivation der Beschwerdeführerin für den Entzug in der privaten Entzugsstation Y wesentlich besser sei als für jenen in einer anderen Einrich­tung. Auch sonst bringt die Beschwerdeführerin nichts vor, was darauf hindeutet, dass ein (sofortiger) Entzug in der privaten Entzugsstation Y einer Behandlung in einer kantonalen Einrichtung klar vorzuziehen gewesen wäre. Namentlich gibt bzw. gab es keine konkreten Hinweise darauf, dass die Kleinheit der Einrichtung und der damit verbundene familiäre Rahmen oder die christliche Ausrichtung der privaten Entzugsstation Y wesentlich höhere Chancen auf den Erfolg einer Behandlung der Beschwerdeführerin in sich bargen als ein Entzug in einer kantonalen Einrichtung. Schliesslich wirft die Beschwerdeführerin dem Bezirksrat zu Unrecht vor, sich nicht mit den Bemühungen des Hausarztes und des Pfar­rers, die Beschwerdeführerin in der privaten Entzugsstation Y zu platzieren, auseinander­gesetzt zu haben. Diese Bemühungen waren nicht aktenkundig, und die Beschwerdeführe­rin hat es wie erwähnt verschiedentlich abgelehnt bzw. unterlassen, mögliche Auskunfts­personen von der Schweigepflicht zu entbinden. Gemäss § 52 Abs. 2 VRG können im vorliegenden Beschwerdeverfahren neue Tat­sachen geltend gemacht werden. Wie dargelegt, ist der Entscheid der Sozialbehörde im Lichte des Sachverhalts, wie er sich im April 1999 präsentierte, nicht zu beanstanden. In der Beschwerde wird darauf hingewiesen, dass die Beschwerdeführerin während der Wo­chen in der privaten Entzugsstation Y eine positive Entwicklung erfahren hat. Es mag zu­treffen, dass der kurzfristige Entzug gelungen ist (wobei die Beschwerdeführerin keinen detaillierten Austrittsbericht ins Recht gelegt hat, so dass dem Gericht über die Einzelhei­ten nichts bekannt ist). Anderseits hat die Beschwerdeführerin bereits im November 1999 die anschliessende Langzeittherapie nach erneutem Drogenkonsum wieder abgebrochen (act. --). Wie die Be­schwerdegegnerin ausführt, lebt die Beschwerdeführerin seither ohne festen Wohnsitz im Raum Zürich; erneut angebotene niederschwellige Hilfsangebote blie­ben erfolglos. Auch im Lichte dieser Entwicklung kann der angefochtene Entscheid nicht als rechtswidrig bezeichnet werden. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen. 3. Die Beschwerdeführerin beantragt die Gewährung der unentgeltlichen Prozess­führung. Gemäss § 16 Abs. 1 VRG ist Privaten, denen die nö­ti­gen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offensichtlich aus­sichts­los erscheint, auf ent­spre­chendes Ersuchen die Be­zahlung von Verfahrenskosten zu erlassen (vgl. zu diesen Voraussetzungen RB 1994 Nrn. 2 und 4). Die Mittellosigkeit der Beschwerdeführerin ist offensichtlich. Nicht aussichtslos ist ein Rechtsmittel dann, wenn die Rechtslage nicht von vornherein klar ist und die Gewinn­aussichten nicht beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren (Alfred Kölz/Jürg Boss­hart/Martin Röhl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 2. A., Zürich 1999, § 16 N. 31 ff.). Die vorliegende Beschwerde wirft ernsthafte Rechtsfra­gen auf, deren Be­ant­wortung nicht von Vornherein auf der Hand liegt. Auch die zweite Vor­­aussetzung der unentgeltlichen Rechtspflege ist somit erfüllt.... Demgemäss beschliesst das Verwaltungsgericht: Der Beschwerdeführerin wird für das verwaltungsgerichtliche Verfahren die unent­gelt­liche Rechtspflege gewährt; und entscheidet: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen....

I. Am 7. April 1999 lehnte die Sozialbehörde der Gemeinde X den Antrag von A ab, Kostengutsprache für einen Drogenentzug der Antragstellerin in der privaten Entzugs­station Y in Z zu gewähren. Dessen ungeachtet, trat A am 9. April 1999 in die private Ent­zugsstation Y für eine Entzugsbehandlung ein.

I. Am 7. April 1999 lehnte die Sozialbehörde der Gemeinde X den Antrag von A ab, Kostengutsprache für einen Drogenentzug der Antragstellerin in der privaten Entzugs­station Y in Z zu gewähren. Dessen ungeachtet, trat A am 9. April 1999 in die private Ent­zugsstation Y für eine Entzugsbehandlung ein. II. Der Bezirksrat wies den gegen die Verweigerung der Kostengutsprache erhobe­nen Rekurs A's mit Entscheid vom 30. Juni 1999, zugestellt Anfang Juli 2000, ab.

II. Der Bezirksrat wies den gegen die Verweigerung der Kostengutsprache erhobe­nen Rekurs A's mit Entscheid vom 30. Juni 1999, zugestellt Anfang Juli 2000, ab. III. A gelangte gegen diesen Beschluss am 14. September 2000 an das Verwal­tungs­gericht. Sie beantragt, der angefochtene Be­schluss sei aufzuheben und die Beschwer­degegnerin sei zu verpflichten, die von der Kran­kenkasse nicht gedeckten Kosten für ihren Aufenthalt in der privaten Entzugsstation Y ab 9. April 1999 zu übernehmen. Zudem sei ihr die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren.

III. A gelangte gegen diesen Beschluss am 14. September 2000 an das Verwal­tungs­gericht. Sie beantragt, der angefochtene Be­schluss sei aufzuheben und die Beschwer­degegnerin sei zu verpflichten, die von der Kran­kenkasse nicht gedeckten Kosten für ihren Aufenthalt in der privaten Entzugsstation Y ab 9. April 1999 zu übernehmen. Zudem sei ihr die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren. Der Bezirksrat beantragte am 26. September 2000 unter Verweis auf den an­ge­foch­tenen Beschluss die Abweisung der Be­schwerde. Die Sozialbehörde der Gemeinde X stel­l­te mit begründeter Eingabe vom 10. Oktober 2000 den selben Antrag.

Der Bezirksrat beantragte am 26. September 2000 unter Verweis auf den an­ge­foch­tenen Beschluss die Abweisung der Be­schwerde. Die Sozialbehörde der Gemeinde X stel­l­te mit begründeter Eingabe vom 10. Oktober 2000 den selben Antrag. Die Parteivorbringen werden, soweit erforderlich, in den Erwägungen wiedergege­ben.

Die Parteivorbringen werden, soweit erforderlich, in den Erwägungen wiedergege­ben. Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. a) Gemäss den §§ 41 ff. in Verbindung mit § 19c Abs. 2 des Verwaltungsrechts­pflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) ist das Verwaltungsgericht zur Be­urteilung der Beschwerde sachlich und funktionell zuständig.

1. a) Gemäss den §§ 41 ff. in Verbindung mit § 19c Abs. 2 des Verwaltungsrechts­pflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) ist das Verwaltungsgericht zur Be­urteilung der Beschwerde sachlich und funktionell zuständig. Da die Beschwerde eine Frage von grundsätzlicher Bedeutung aufwirft, ist darüber in Dreierbesetzung zu entscheiden, obwohl der Streitwert (Therapiekosten in der Grössen­ordnung von ca. Fr. 10'000.-) klar unter der Grenze von Fr. 20'000.- liegt (§ 38 Abs. 2 und 3 VRG).

Da die Beschwerde eine Frage von grundsätzlicher Bedeutung aufwirft, ist darüber in Dreierbesetzung zu entscheiden, obwohl der Streitwert (Therapiekosten in der Grössen­ordnung von ca. Fr. 10'000.-) klar unter der Grenze von Fr. 20'000.- liegt (§ 38 Abs. 2 und 3 VRG). b) Bei der Überprüfung des angefochtenen Entscheids hat sich das Verwaltungsge­richt auf eine reine Rechtskontrolle zu beschränken (§ 50 Abs. 1 VRG). Die Angemessen­heit des Ent­scheids überprüft es nicht, sondern nur, ob ein Ermessensmissbrauch oder eine Ermes­sens­überschreitung vorliege (§ 50 Abs. 2 lit. c VRG). b) Bei der Überprüfung des angefochtenen Entscheids hat sich das Verwaltungsge­richt auf eine reine Rechtskontrolle zu beschränken (§ 50 Abs. 1 VRG). Die Angemessen­heit des Ent­scheids überprüft es nicht, sondern nur, ob ein Ermessensmissbrauch oder eine Ermes­sens­überschreitung vorliege (§ 50 Abs. 2 lit. c VRG). 2. a) Die Sozialbehörde der Beschwerdegegnerin lehnte das Gesuch um Ko­stengut­sprache am 7. April 1999 im Wesentlichen mit der Begründung ab, die Antragstellerin sei unzuverlässig in der Zusammenarbeit mit der Sozialbehörde, sie habe verschiedene ambu­lante und stationäre Massnahmen abgebrochen und ihre Motivation für den Entzug und eine anschliessende Langzeittherapie sei unklar.

2. a) Die Sozialbehörde der Beschwerdegegnerin lehnte das Gesuch um Ko­stengut­sprache am 7. April 1999 im Wesentlichen mit der Begründung ab, die Antragstellerin sei unzuverlässig in der Zusammenarbeit mit der Sozialbehörde, sie habe verschiedene ambu­lante und stationäre Massnahmen abgebrochen und ihre Motivation für den Entzug und eine anschliessende Langzeittherapie sei unklar. Der Bezirksrat erwog, Sinn und Zweck der Kostengutsprache bestehe u.a. auch da­rin, die Sozialhilfeorgane an der Wahl der geeigneten Therapie teilhaben zu lassen. Die Re­kurrentin habe keinen Anspruch auf einen Therapieplatz nach ihrer (freien) Wahl. Die So­zialhilfebehörde solle nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden können und sei nicht blosse Zahlstelle. Insbesondere sei es einem Sozialhilfeorgan erlaubt, wirtschaftliche Erwä­gungen in seine Entscheidfindung einfliessen zu lassen. Könne angenommen werden, dass die Erfolgschancen mit der Wahl eines preiswerteren Therapieplatzes nicht geringer seien als die ihr gegenüberstehende teurere Möglichkeit, so dürfe sich die Behörde für die kos­ten­­günstigere Lösung entscheiden. Vorliegend habe die Behörde im Rahmen ihres Ermes­sens gehandelt, wenn sie einer kostengünstigeren Behandlung in einer kantonalen Klinik den Vorzug gegeben habe.

Der Bezirksrat erwog, Sinn und Zweck der Kostengutsprache bestehe u.a. auch da­rin, die Sozialhilfeorgane an der Wahl der geeigneten Therapie teilhaben zu lassen. Die Re­kurrentin habe keinen Anspruch auf einen Therapieplatz nach ihrer (freien) Wahl. Die So­zialhilfebehörde solle nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden können und sei nicht blosse Zahlstelle. Insbesondere sei es einem Sozialhilfeorgan erlaubt, wirtschaftliche Erwä­gungen in seine Entscheidfindung einfliessen zu lassen. Könne angenommen werden, dass die Erfolgschancen mit der Wahl eines preiswerteren Therapieplatzes nicht geringer seien als die ihr gegenüberstehende teurere Möglichkeit, so dürfe sich die Behörde für die kos­ten­­günstigere Lösung entscheiden. Vorliegend habe die Behörde im Rahmen ihres Ermes­sens gehandelt, wenn sie einer kostengünstigeren Behandlung in einer kantonalen Klinik den Vorzug gegeben habe. b) Gemäss § 14 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) hat Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe, wer für seinen Le­bens­unterhalt oder den seiner Familienangehörigen mit gleichem Wohnsitz nicht hinrei­chend oder nicht rechtzeitig aus eigenen Mitteln auf­kom­­men kann. Als Teil des sozialen Existenzminimums soll die wirtschaftliche Hilfe auch die notwendige ärztliche oder thera­peutische Behandlung und die notwendige Pflege in ei­nem Spital, in einem Heim oder zu Hause sicherstellen. Entsprechend § 20 Abs. 1 der Ver­ordnung vom 21. Oktober 1981 zum Sozialhilfegesetz (SHV) sind Gesuche um Kostengut­sprache im Voraus an die Fürsorgebehörde der Wohn‑ oder Aufenthaltsgemeinde zu rich­ten. Laut § 19 Abs. 3 SHV besteht ohne Gutsprache oder bei verspäteter Einreichung des Ge­suchs kein Anspruch auf Kostenübernahme. Diese Bestimmungen wollen erreichen, dass die unterstützungspflich­tige Gemeinde bei der Auswahl der Leistung, für welche Kos­tengutsprache zu leisten ist, ihre Argumente einbringen und mitentscheiden kann. Die Ge­meinde soll nicht einfach vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Dieser Grundsatz gilt aber bei Behandlun­gen von Krankheiten und krankheits­ähnlichen Erscheinungen nicht ab­solut. In einem Urteil vom 20. Mai 1999 hat das Verwaltungsgericht erwogen, die nach­träg­­liche oder verspätete Einreichung eines solchen Gesuchs habe nicht zur Folge, dass die Gesuchstellerin den Anspruch auf Fürsorgeleistungen von Vornherein verwirke. Vielmehr habe die Fürsorgebehörde die tatsächlichen Verhältnisse zu ermitteln und zu prüfen, ob eine situationsbedingte Leistung in Frage stehe, auf deren Übernahme die Gesuchstellerin einen Anspruch besitze (RB 1999 Nr. 85, mit Hinweisen). b) Gemäss § 14 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) hat Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe, wer für seinen Le­bens­unterhalt oder den seiner Familienangehörigen mit gleichem Wohnsitz nicht hinrei­chend oder nicht rechtzeitig aus eigenen Mitteln auf­kom­­men kann. Als Teil des sozialen Existenzminimums soll die wirtschaftliche Hilfe auch die notwendige ärztliche oder thera­peutische Behandlung und die notwendige Pflege in ei­nem Spital, in einem Heim oder zu Hause sicherstellen. Entsprechend § 20 Abs. 1 der Ver­ordnung vom 21. Oktober 1981 zum Sozialhilfegesetz (SHV) sind Gesuche um Kostengut­sprache im Voraus an die Fürsorgebehörde der Wohn‑ oder Aufenthaltsgemeinde zu rich­ten. Laut § 19 Abs. 3 SHV besteht ohne Gutsprache oder bei verspäteter Einreichung des Ge­suchs kein Anspruch auf Kostenübernahme. Diese Bestimmungen wollen erreichen, dass die unterstützungspflich­tige Gemeinde bei der Auswahl der Leistung, für welche Kos­tengutsprache zu leisten ist, ihre Argumente einbringen und mitentscheiden kann. Die Ge­meinde soll nicht einfach vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Dieser Grundsatz gilt aber bei Behandlun­gen von Krankheiten und krankheits­ähnlichen Erscheinungen nicht ab­solut. In einem Urteil vom 20. Mai 1999 hat das Verwaltungsgericht erwogen, die nach­träg­­liche oder verspätete Einreichung eines solchen Gesuchs habe nicht zur Folge, dass die Gesuchstellerin den Anspruch auf Fürsorgeleistungen von Vornherein verwirke. Vielmehr habe die Fürsorgebehörde die tatsächlichen Verhältnisse zu ermitteln und zu prüfen, ob eine situationsbedingte Leistung in Frage stehe, auf deren Übernahme die Gesuchstellerin einen Anspruch besitze (RB 1999 Nr. 85, mit Hinweisen). Diese Rechtsprechung ist sinngemäss auf Situationen zu übertragen, in denen eine me­dizinische Behandlung oder eine andere Therapie angetreten wird, obwohl die Sozialbe­hörde die Kostengutsprache abgelehnt hat und das gegen diesen Entscheid erhobene Rechts­­­mittel noch hängig ist. Ausschlaggebend muss hier die Frage sein, ob es möglich und zumutbar gewesen wäre, den Therapiebeginn bis zum Abschluss des Rechtsmittelver­fahrens aufzuschieben. Ist dies der Fall und wird die Therapie dennoch angetreten, so ver­wirkt die betreffende Person den Unterstützungsanspruch, weil es nicht angeht, sich ohne hinreichenden Grund über die Beitrags- bzw. Kostengutspracheverfügung der Behörde hin­wegzusetzen. Werden hingegen hinreichende Gründe für einen sofortigen Therapiebeginn geltend gemacht, kann die Rechtsmittelbehörde das Rechtsmittel nicht allein deswegen ab­weisen, weil die betreffende Person die Sozialbehörde vor vollendete Tatsachen gestellt ha­be, sondern hat sie den angefochtenen Beschluss materiell zu überprüfen.

Diese Rechtsprechung ist sinngemäss auf Situationen zu übertragen, in denen eine me­dizinische Behandlung oder eine andere Therapie angetreten wird, obwohl die Sozialbe­hörde die Kostengutsprache abgelehnt hat und das gegen diesen Entscheid erhobene Rechts­­­mittel noch hängig ist. Ausschlaggebend muss hier die Frage sein, ob es möglich und zumutbar gewesen wäre, den Therapiebeginn bis zum Abschluss des Rechtsmittelver­fahrens aufzuschieben. Ist dies der Fall und wird die Therapie dennoch angetreten, so ver­wirkt die betreffende Person den Unterstützungsanspruch, weil es nicht angeht, sich ohne hinreichenden Grund über die Beitrags- bzw. Kostengutspracheverfügung der Behörde hin­wegzusetzen. Werden hingegen hinreichende Gründe für einen sofortigen Therapiebeginn geltend gemacht, kann die Rechtsmittelbehörde das Rechtsmittel nicht allein deswegen ab­weisen, weil die betreffende Person die Sozialbehörde vor vollendete Tatsachen gestellt ha­be, sondern hat sie den angefochtenen Beschluss materiell zu überprüfen. c) Zur Dringlichkeit des Therapiebeginns macht die Beschwerdeführerin bzw. ihre Vertreterin zusammengefasst geltend, bei Drogenabhängigen sei es wichtig, eine geeignete Therapie dann zu beginnen, wenn die von den Betroffenen aus gesundheitlichen, suchtim­manenten Gründen äusserst schwierig aufzubringende Motivation gegeben sei. Diese Aus­gangslage sei bei ihrem Eintritt in die private Entzugsstation Y gegeben gewesen, weshalb es indiziert gewesen sei, die Beschwerdeführerin sofort und gerade in diese Einrichtung ein­zuweisen. c) Zur Dringlichkeit des Therapiebeginns macht die Beschwerdeführerin bzw. ihre Vertreterin zusammengefasst geltend, bei Drogenabhängigen sei es wichtig, eine geeignete Therapie dann zu beginnen, wenn die von den Betroffenen aus gesundheitlichen, suchtim­manenten Gründen äusserst schwierig aufzubringende Motivation gegeben sei. Diese Aus­gangslage sei bei ihrem Eintritt in die private Entzugsstation Y gegeben gewesen, weshalb es indiziert gewesen sei, die Beschwerdeführerin sofort und gerade in diese Einrichtung ein­zuweisen. Es kann dahingestellt bleiben, ob die Beschwerdeführerin mit diesen Darlegungen eine hinreichende Begründung dafür vorlegt, dass sie den Ausgang des Rechtsmittelverfah­rens gegen die Verfügung der Sozialbehörde – der im Normalfall wesentlich rascher vor­liegt als hier – nicht abgewartet hat. In der Sache selbst erweist sich die Verfügung der So­zialbehörde nämlich jedenfalls als rechtmässig.

Es kann dahingestellt bleiben, ob die Beschwerdeführerin mit diesen Darlegungen eine hinreichende Begründung dafür vorlegt, dass sie den Ausgang des Rechtsmittelverfah­rens gegen die Verfügung der Sozialbehörde – der im Normalfall wesentlich rascher vor­liegt als hier – nicht abgewartet hat. In der Sache selbst erweist sich die Verfügung der So­zialbehörde nämlich jedenfalls als rechtmässig. d) Aus den Aktennotizen der Sozialberatung der Beschwerdegegnerin (act. --) geht hervor, dass die Beschwerdeführerin seit September 1998 Sozialhilfe bezog, weil sie dro­gen­abhängig und nicht in der Lage war, selbst für ihren Lebensunterhalt sowie denjeni­gen ihrer Tochter aufzukommen. Die Sozialberatung unterstützte die Versuche der Be­schwer­de­führerin, sich durch ein Methadonprogramm oder auf andere Weise von der Sucht zu be­freien. Aus den Aktennotizen geht hervor, dass die Beschwerdeführerin dabei erfolg­los blieb. Am 22. Januar 1999 teilte die Beschwerdeführerin der Sozialberatung erstmals mit, sie wolle den Entzug in der privaten Entzugsstaton Y versuchen. Die Sozialberatung nahm daraufhin Kontakt mit dieser Einrichtung sowie mit dem Jugendsekretariat auf. Des­sen Ver­treterin äusserte nach Rücksprache mit der privaten Entzugsstation Y die Vermu­tung, dieses könnte mit der Behandlung der Beschwerdeführerin überfordert sein (Akten­notiz vom 26. Januar 1999). Überdies lehnte es die Beschwerdeführerin verschiedentlich ab, mög­liche Auskunftspersonen, die Hinweise über die Nützlichkeit und Notwendigkeit einer Behandlung in der privaten Entzugsstation Y hätten geben können, von der Schwei­ge­pflicht zu entbinden (vgl. Aktennotizen vom 7. und 26. Januar sowie 15./23. März 1999). d) Aus den Aktennotizen der Sozialberatung der Beschwerdegegnerin (act. --) geht hervor, dass die Beschwerdeführerin seit September 1998 Sozialhilfe bezog, weil sie dro­gen­abhängig und nicht in der Lage war, selbst für ihren Lebensunterhalt sowie denjeni­gen ihrer Tochter aufzukommen. Die Sozialberatung unterstützte die Versuche der Be­schwer­de­führerin, sich durch ein Methadonprogramm oder auf andere Weise von der Sucht zu be­freien. Aus den Aktennotizen geht hervor, dass die Beschwerdeführerin dabei erfolg­los blieb. Am 22. Januar 1999 teilte die Beschwerdeführerin der Sozialberatung erstmals mit, sie wolle den Entzug in der privaten Entzugsstaton Y versuchen. Die Sozialberatung nahm daraufhin Kontakt mit dieser Einrichtung sowie mit dem Jugendsekretariat auf. Des­sen Ver­treterin äusserte nach Rücksprache mit der privaten Entzugsstation Y die Vermu­tung, dieses könnte mit der Behandlung der Beschwerdeführerin überfordert sein (Akten­notiz vom 26. Januar 1999). Überdies lehnte es die Beschwerdeführerin verschiedentlich ab, mög­liche Auskunftspersonen, die Hinweise über die Nützlichkeit und Notwendigkeit einer Behandlung in der privaten Entzugsstation Y hätten geben können, von der Schwei­ge­pflicht zu entbinden (vgl. Aktennotizen vom 7. und 26. Januar sowie 15./23. März 1999). In der Beschwerde wird geltend gemacht, die Beschwerdeführerin sei für eine Be­handlung in der privaten Entzugsstation Y motiviert gewesen, ganz im Gegenteil zur Be­handlung in der Klinik V, wie ihr Entweichen aus dieser Institution zeige. Indessen hat die Beschwer­­deführerin im März 1999 die Entzugsbehandlung in der Klinik V, die sie dann fluchtartig abbrach, selbständig und freiwillig begonnen. Die Beschwerdegegnerin durfte daher durchaus bezweifeln, dass die Motivation der Beschwerdeführerin für den Entzug in der privaten Entzugsstation Y wesentlich besser sei als für jenen in einer anderen Einrich­tung. Auch sonst bringt die Beschwerdeführerin nichts vor, was darauf hindeutet, dass ein (sofortiger) Entzug in der privaten Entzugsstation Y einer Behandlung in einer kantonalen Einrichtung klar vorzuziehen gewesen wäre. Namentlich gibt bzw. gab es keine konkreten Hinweise darauf, dass die Kleinheit der Einrichtung und der damit verbundene familiäre Rahmen oder die christliche Ausrichtung der privaten Entzugsstation Y wesentlich höhere Chancen auf den Erfolg einer Behandlung der Beschwerdeführerin in sich bargen als ein Entzug in einer kantonalen Einrichtung. Schliesslich wirft die Beschwerdeführerin dem Bezirksrat zu Unrecht vor, sich nicht mit den Bemühungen des Hausarztes und des Pfar­rers, die Beschwerdeführerin in der privaten Entzugsstation Y zu platzieren, auseinander­gesetzt zu haben. Diese Bemühungen waren nicht aktenkundig, und die Beschwerdeführe­rin hat es wie erwähnt verschiedentlich abgelehnt bzw. unterlassen, mögliche Auskunfts­personen von der Schweigepflicht zu entbinden.

In der Beschwerde wird geltend gemacht, die Beschwerdeführerin sei für eine Be­handlung in der privaten Entzugsstation Y motiviert gewesen, ganz im Gegenteil zur Be­handlung in der Klinik V, wie ihr Entweichen aus dieser Institution zeige. Indessen hat die Beschwer­­deführerin im März 1999 die Entzugsbehandlung in der Klinik V, die sie dann fluchtartig abbrach, selbständig und freiwillig begonnen. Die Beschwerdegegnerin durfte daher durchaus bezweifeln, dass die Motivation der Beschwerdeführerin für den Entzug in der privaten Entzugsstation Y wesentlich besser sei als für jenen in einer anderen Einrich­tung. Auch sonst bringt die Beschwerdeführerin nichts vor, was darauf hindeutet, dass ein (sofortiger) Entzug in der privaten Entzugsstation Y einer Behandlung in einer kantonalen Einrichtung klar vorzuziehen gewesen wäre. Namentlich gibt bzw. gab es keine konkreten Hinweise darauf, dass die Kleinheit der Einrichtung und der damit verbundene familiäre Rahmen oder die christliche Ausrichtung der privaten Entzugsstation Y wesentlich höhere Chancen auf den Erfolg einer Behandlung der Beschwerdeführerin in sich bargen als ein Entzug in einer kantonalen Einrichtung. Schliesslich wirft die Beschwerdeführerin dem Bezirksrat zu Unrecht vor, sich nicht mit den Bemühungen des Hausarztes und des Pfar­rers, die Beschwerdeführerin in der privaten Entzugsstation Y zu platzieren, auseinander­gesetzt zu haben. Diese Bemühungen waren nicht aktenkundig, und die Beschwerdeführe­rin hat es wie erwähnt verschiedentlich abgelehnt bzw. unterlassen, mögliche Auskunfts­personen von der Schweigepflicht zu entbinden. Gemäss § 52 Abs. 2 VRG können im vorliegenden Beschwerdeverfahren neue Tat­sachen geltend gemacht werden. Wie dargelegt, ist der Entscheid der Sozialbehörde im Lichte des Sachverhalts, wie er sich im April 1999 präsentierte, nicht zu beanstanden. In der Beschwerde wird darauf hingewiesen, dass die Beschwerdeführerin während der Wo­chen in der privaten Entzugsstation Y eine positive Entwicklung erfahren hat. Es mag zu­treffen, dass der kurzfristige Entzug gelungen ist (wobei die Beschwerdeführerin keinen detaillierten Austrittsbericht ins Recht gelegt hat, so dass dem Gericht über die Einzelhei­ten nichts bekannt ist). Anderseits hat die Beschwerdeführerin bereits im November 1999 die anschliessende Langzeittherapie nach erneutem Drogenkonsum wieder abgebrochen (act. --). Wie die Be­schwerdegegnerin ausführt, lebt die Beschwerdeführerin seither ohne festen Wohnsitz im Raum Zürich; erneut angebotene niederschwellige Hilfsangebote blie­ben erfolglos. Auch im Lichte dieser Entwicklung kann der angefochtene Entscheid nicht als rechtswidrig bezeichnet werden.

Gemäss § 52 Abs. 2 VRG können im vorliegenden Beschwerdeverfahren neue Tat­sachen geltend gemacht werden. Wie dargelegt, ist der Entscheid der Sozialbehörde im Lichte des Sachverhalts, wie er sich im April 1999 präsentierte, nicht zu beanstanden. In der Beschwerde wird darauf hingewiesen, dass die Beschwerdeführerin während der Wo­chen in der privaten Entzugsstation Y eine positive Entwicklung erfahren hat. Es mag zu­treffen, dass der kurzfristige Entzug gelungen ist (wobei die Beschwerdeführerin keinen detaillierten Austrittsbericht ins Recht gelegt hat, so dass dem Gericht über die Einzelhei­ten nichts bekannt ist). Anderseits hat die Beschwerdeführerin bereits im November 1999 die anschliessende Langzeittherapie nach erneutem Drogenkonsum wieder abgebrochen (act. --). Wie die Be­schwerdegegnerin ausführt, lebt die Beschwerdeführerin seither ohne festen Wohnsitz im Raum Zürich; erneut angebotene niederschwellige Hilfsangebote blie­ben erfolglos. Auch im Lichte dieser Entwicklung kann der angefochtene Entscheid nicht als rechtswidrig bezeichnet werden. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen.

Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen. 3. Die Beschwerdeführerin beantragt die Gewährung der unentgeltlichen Prozess­führung. Gemäss § 16 Abs. 1 VRG ist Privaten, denen die nö­ti­gen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offensichtlich aus­sichts­los erscheint, auf ent­spre­chendes Ersuchen die Be­zahlung von Verfahrenskosten zu erlassen (vgl. zu diesen Voraussetzungen RB 1994 Nrn. 2 und 4).

3. Die Beschwerdeführerin beantragt die Gewährung der unentgeltlichen Prozess­führung. Gemäss § 16 Abs. 1 VRG ist Privaten, denen die nö­ti­gen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offensichtlich aus­sichts­los erscheint, auf ent­spre­chendes Ersuchen die Be­zahlung von Verfahrenskosten zu erlassen (vgl. zu diesen Voraussetzungen RB 1994 Nrn. 2 und 4). Die Mittellosigkeit der Beschwerdeführerin ist offensichtlich. Nicht aussichtslos ist ein Rechtsmittel dann, wenn die Rechtslage nicht von vornherein klar ist und die Gewinn­aussichten nicht beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren (Alfred Kölz/Jürg Boss­hart/Martin Röhl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 2. A., Zürich 1999, § 16 N. 31 ff.). Die vorliegende Beschwerde wirft ernsthafte Rechtsfra­gen auf, deren Be­ant­wortung nicht von Vornherein auf der Hand liegt. Auch die zweite Vor­­aussetzung der unentgeltlichen Rechtspflege ist somit erfüllt....

Die Mittellosigkeit der Beschwerdeführerin ist offensichtlich. Nicht aussichtslos ist ein Rechtsmittel dann, wenn die Rechtslage nicht von vornherein klar ist und die Gewinn­aussichten nicht beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren (Alfred Kölz/Jürg Boss­hart/Martin Röhl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 2. A., Zürich 1999, § 16 N. 31 ff.). Die vorliegende Beschwerde wirft ernsthafte Rechtsfra­gen auf, deren Be­ant­wortung nicht von Vornherein auf der Hand liegt. Auch die zweite Vor­­aussetzung der unentgeltlichen Rechtspflege ist somit erfüllt.... Demgemäss beschliesst das Verwaltungsgericht:

Demgemäss beschliesst das Verwaltungsgericht: Der Beschwerdeführerin wird für das verwaltungsgerichtliche Verfahren die unent­gelt­liche Rechtspflege gewährt;

Der Beschwerdeführerin wird für das verwaltungsgerichtliche Verfahren die unent­gelt­liche Rechtspflege gewährt; und entscheidet:

und entscheidet: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen....

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