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Comic-Zeichner
|Hans Jakob Oeri

1782 - 1868
|.

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Der Maler und Zeichner Hans Jakob Oeri erhielt ab 1800 Unterricht durch
den Landschaftsmaler Johann Kaspar Kuster und bereits zwei Jahre später
konnte er ein Selbstporträt ausstellen, das auf grosese Resonanz stiess.
1803 ging er nach Paris, wo er bei Jacques-Louis David Unterricht nahm.
Im darauffolgenden Jahr konnte Hans Jakob Oeri sein bisheriges
Werk in Zürich ausstellen und er avancierte in den nächsten
Jahren zu einem erfolgreichen Porträtmaler.
Er unternahm zusammen mit Jakob Christoph Miville
1809 erneut eine Auslandsreise, dieses Mal führte
ihn sein Weg nach Moskau. Dort setzte er
seine künstlerische Laufbahn als
Porträtist fort und er gab
zudem Malunterricht.
1812 wurde
er Augenzeuge
des Brandes von Moskau,
wobei auch ein Grossteil seiner
Arbeiten den Flammen zum Opfer fielen.
Im Anschluss malte er zahlreiche Bilder, die
den Brand von Moskau als Motiv hatten.
Nach dem Brand aus Moskau floh er vor dem in
Moskau tobenden französisch-russischen Krieg und reiste
er in den kommenden Jahren durch das russische Land. Die Einnahmequellen
waren rar und schliesslich kehrte er 1817 mittellos aus Russland zurück. Er ging
zunächst nach Lübeck, kehrte aber kurze Zeit später nach Zürich zurück, wo er vorerst
mal bei seinem Zwillingsbruder eine Bleibe finden konnte.
Er war weiterhin als Porträtmaler aktiv und viele Persönlichkeiten der Gesellschaft zählten zu
seinen Kunden, was seine finanzielle Lage deutlich verbesserte. Zudem wurde er ein geachteter Künstler
nicht nur in der Schweiz sondern auch in Deutschland und Frankreich.
Dank seiner Leidenschaft und grossen Kenntnis der Geischte des Mittelalters entstanden auch viele
historische Gemälde, in denen seine Begeisterung für diese vergangene Zeit zum Ausdruck kommt.
Sein Werk umfasst auch Beiträge zur Fünhunderjahrfeier des Beitritts Zürichs zur
Eidgenossenschaft 1851, wo er mit anderen Künstern die Zürcher Festhütte
mit einem Historienbild verzierte. Danaben zeichnete er auch
zahlreiche historische Kostüme.
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