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Der Australier Nick Kyrgios hatte beim ATP-1000-Turnier vergangene Woche in Schanghai aufreizend lustlos gespielt und in der 2. Runde gegen Mischa Zverev, die Nummer 110 der Welt, nur 4 Games gewonnen.
Ab zum Sportpsychologen
Die Sperre gegen den 21-Jährigen läuft am 15. Januar ab, einen Tag vor dem Start zum Australian Open. Er hat allerdings die Chance, seine Sperre auf drei Wochen (bis am 7. November) zu reduzieren, wenn er «sich in eine sportpsychologische Behandlung, die von der ATP gutgeheissen wird» begibt.
«Ich werde die Pause nützen, um mich auf und neben dem Platz zu verbessern», sagte Kyrgios. Der australische Tennisverband teilte mit, dass sich die Nummer 14 der Welt bereit erklärt habe, psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen und damit die Reduktion der Sperre zu erwirken. So oder so wird Kyrgios in diesem Jahr aber nicht mehr auf der ATP Tour spielen, da das letzte Turnier in Paris-Bercy in der ersten Novemberwoche beginnt.
Eine späte Entschuldigung
Auf seiner Webseite entschuldigte sich Kyrgios, er argumentierte mit einigen Blessuren und anderen Problemen. «Das ist keine Entschuldigung, und ich weiss sehr wohl, dass ich mich bei den Fans entschuldigen muss», schrieb er. Direkt nach dem Vorfall hatte er noch keine Einsicht gezeigt.
Kyrgios ist schon mehrmals negativ aufgefallen. Unter anderem beleidigte er im letzten Jahr beim Turnier in Montreal öffentlich Stan Wawrinka und dessen Freundin Donna Vekic.
Sendebezug: Laufende Berichterstattung zum ATP-Turnier in Schanghai