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Die Gornergrat Bahn beschloss 2003 die Anschaffung von neuem Rollmaterial. Ein zentrales Ziel war die Verbesserung des Kundenkomforts durch innovative Triebfahrzeuge. Zudem wollte die Bahn betriebliche Verbesserungen umsetzen. Aber: Um die neuen Triebwagen optimal zu nutzen war auch der Ausbau der Energieversorgung nötig.
Frühere Fahrzeuge am Lebensende
Die zwölf zwischen 1947 und 1965 beschafften Motorwagen entsprachen nicht mehr den Ansprüchen eines effizienten, komfortablen und wirtschaftlichen Einsatzes im Personenverkehr. Der Verwaltungsrat beschloss deshalb 2003 auf Antrag der Geschäftsleitung die Beschaffung von vier neuen Doppeltriebwagen.
Das zentrale Ziel war die Verbesserung des Fahrerlebnisses für die Kunden durch die Steigerung des Fahrkomforts, den erleichterten Einstieg, die Erhöhung des Sitzkomforts und die Reduktion des Lärmpegels.
Mit der Neubeschaffung erreichte die Bahn eine Steigerung des Ertrages durch die Kapazitätserhöhung ab Zermatt mit der Verkürzung des Fahrplantaktes (neu 24-Minuten-Takt statt 36-Minuten-Takt), eine raschere Erreichbarkeit des Gornergrats (33 statt 42 Minuten) und die Reduktion der Kosten durch den Einsatz in Doppeltraktion.
Ausbau der Energieversorgung
Für diese Doppeltriebwagen entwickelten die Ingenieure eine neue Antriebstechnick und Fahrzeugelektronik. Dank neuer Bremssysteme konnten die Triebfahrzeuge auch talwärts schneller fahren. Die Verdichtung des Fahrplans mit mehr gleichzeitig verkehrenden Zügen und der Einsatz von leistungsfähigerem Rollmaterial machte aber auch einen Ausbau der Stromversorgung nötig. Die damalige Energieversorgung liess das Führen von Doppeltraktionen mit Geschwindigkeiten von mehr als 15 km/h nicht zu.
Ab 2004 baute die Bahn sämtliche Transformatorenstationen um. 2005, 107 Jahre nach der Betriebsaufnahme, erneuerte die Bahn beispielsweise die Trafo-Stationen Riffelboden, Riffelalp und Landtunnel. Die Bahn schloss den Ausbau 2007 ab.