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2 Fast 2 Furious (2003)
2 Fast 2 Furious (2003)
Oder: *brumm, brumm, äähm, äähm, quiiiietsch, ääähm...*
Brian O'Conner (Paul Walker) - der unterdessen dem Gesetz den Rücken gekehrt, seine Liebe zu heissen Autorennen jedoch behalten hat - kurvt immer wieder für ein bisschen Geld bei den heissen Raceevents durch das nächtliche Miami. Bei einem weiteren dieser ultracoolen Rennen wird er aber leider nach seinem Sieg von den lokalen Cops geschnappt und würde so natürlich in den Knast wandern.
Doch wie kann es anders sein: Man macht ihm das Angebot, bei allfälliger Zusammenarbeit mit den Behörden um dem Drogenschmuggler Carter Verone (Cole Hauser) das Handwerk zu legen, ungestraft davon kommen zu können. Sogar seine Akte würde bereinigt werden.
Allerdings kann er das Ding nicht alleine schaukeln und so sieht er als einzigen tauglichen Partner seinen alten Jugendkollegen Roman Pearce (Tyrese). Doch zwischen den beiden ist das Verhältnis unterkühlt, seit Pearce ins Gefängis musste. Er hat das Gefühl, O'Conner sei dafür verantwortlich oder hätte ihm sicher aus der Patsche helfen können.
Trotzdem machen sie sich dann gemeinsam auf die Jagd nach dem Gangsterboss und diese ist doch mit einiger Action verbunden. Hilfe bekommen sie noch von der schönen Monica Clemente (Eva Mendes), die als Undercoveragentin zur Freundin des Schmugglers wurde. Schnell knistert es aber auch zwischen ihr und O'Conner. Ein heisses Spiel um ihr Leben beginnt...
DVD-Rating
Nachdem der erste Teil The Fast and the Furious damals an den Kassen voll einschlug und mit Vin Diesel sogar einen Top-Star hervorbrachte, versuchte man hier mit ähnlichem Rezept zu einem guten Erfolg zu kommen.
Nunja, geklappt hat's nicht, denn dem Film geht schon kurz nach Beginn der Sprit aus. Anfangs sieht man ein illegales Strassenrennen. Was im ersten Teil zelebriert wurde, wird hier nur noch ein paar wenige Male im ganzen Film gezeigt. Ja, die Autorennen kommen klar zu wenig vor. Dafür verschiebt man die Handlung und den Hintergrund von Los Angeles nach Miami. Und der Weg in die Key's lädt ja auch zum rasen ein....
Die Geschichte kann man also getrost abhaken. Wären noch die Schauspieler. Da haben wir einen Paul Walker, der mit coolen Sprüchen um sich wirft und sonst eine mimische Ausdrucksform zu haben schein, die Steven Seagal wie einen Oscar-Schauspieler aussehen lässt. Soll heissen, der Typ hat auch in den brenzligsten Situationen immer den gleichen Blick drauf. Keine Regung oder so. Immer schön „ernst" in die Kamera schauen.... Ihm zur Seite hat man den Musiker Tyrese gestellt. So als sprücheklopfenden, oberkörper-zeigenden und draufgängerischen Kumpel. Er macht seine Sache gut und zeigt auch hin und wieder etwas schauspielerisches Talent....
Die Hauptdarsteller dieses Filmes haben aber natürlich 4 Räder, sind aufgemotzt und geben herrlich laute Geräusche von sich. Die Wagen sind wirklich eine Augenweide. Da treibt es einem die Tränen in's Gesicht, wenn man sieht, wie die armen, schnellen und herrlich aufgemotzten Autos zu Schrott gefahren werden. Jaja, die Autos alleine rechtfertigen eigentlich die Zeit, die man bei der Sichtung dieses Filmes in Beanspruchung nimmt.
Fazit: 2 Fast 2 Furious kommt nie an den ersten Teil heran und überzeugt weder storytechnisch, noch schauspielerisch. Also eigentlich ein langweiliger Film? Kann man so sagen, wenn da nicht die genialen Karren wären, an denen ich mich kaum sattsehen konnte. Und wenn ihr das nächste Mal quietschen und dröhnen vor eurem Haus hört, dann habt Verständnis.... Mit dem Fiat ist so ein Gefühl auch nicht zu unterschätzen...
Die DVD bietet grundsätzlich ein interessantes Feature. Auf welcher Seite steht man? Wer war der Liebling? Suki mit dem Tamagotchi-Auto? Roman? Oder doch Brian? Je nach dem welchen Typ man wählt, ändert sich das Menü und man bekommt die jeweils angewählten Charaktere in der Fahrschule zu sehen... Was besonders bei „Suki" witzig ist, da sie vorher noch nie ein Auto gefahren ist... Dazu kommt ein Making-of, ein paar gelöschte Szenen, ein Musik-Making-of-Video von Ludacris und die wirklich komischen Outtakes, bei denen sogar die Schauspieler ein bisschen die Gesichter verziehen.
OutNow.CH:
19.10.2003 / muri
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