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Es sind zwei Wörter, doch ihre Aussage ist enorm: «Me too» – «Ich auch». Inmitten des Missbrauchsskandals um Hollywood-Grösse Harvey Weinstein zeigen diese beiden Wörter gerade, wie weit verbreitet sexuelle Übergriffe sind.
Ausgelöst hatte die Welle US-Schauspielerin Alyssa Milano. In einem Tweet fordert die 44-Jährige: «Wenn du sexuell belästigt oder angegriffen wurdest, schreibe ‹me too› als Antwort auf diesen Tweet.»
Die Resonanz ist riesig: Über 32'000 Menschen reagierten auf Milanos Aufruf, darunter auch die neuseeländische Oscar-Preisträgerin Anna Paquin und «Will and Grace»-Star Debra Messing. Milano schrieb, ein Freund habe sie auf die Idee gebracht, dass solch ein Tweet «den Leuten eine Vorstellung von der Grösse des Problems geben könnte».
Eine Auswahl:
Me too— Anna Paquin (@AnnaPaquin) 15. Oktober 2017
Me too. I don’t know if means anything coming from a gay man but it’s happened. Multiple times.— Javier Muñoz (@JMunozActor) 15. Oktober 2017
(mlu)
Die Ukraine will alle von Russland eingenommenen Städte wieder zurückerobern. Das versprach Präsident Wolodymyr Selenskyj in der Nacht zum Sonntag in einer Videoansprache seinen Landsleuten. Mehr als vier Monate nach Kriegsbeginn befinde sich sein Land in einer emotional schwierigen Phase. Zuvor hatte Moskau die Einnahme der strategisch wichtigen Stadt Sjewjerodonezk gemeldet.