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Brauchen wir eine entwicklungsbezogene Computerpsychiatrie?
Viele psychiatrische Störungen treten in der Adoleszenz auf, einer Zeit, in der das Gehirn eine grundlegende Reorganisation erfährt. Es ist jedoch unklar, ob und wie das Auftreten von psychischen Problemen mit einer abweichenden neurokognitiven Entwicklung zusammenhängt.
Im Vortrag von Dr. Tobias Hauser wurde erörtert, warum es von entscheidender Bedeutung ist, die (abweichende) kognitive und Gehirnentwicklung zu verstehen, wenn wir besser verstehen wollen, wie psychische Gesundheitsprobleme entstehen. Es wurden Ergebnisse vorgestellt, die zeigen, wie psychiatrische Merkmale mit der Myelinisierung des Gehirns von Jugendlichen verbunden sind, und die veranschaulichen, warum computergestützte neurowissenschaftliche Ansätze für das Verständnis psychiatrischer Störungen wichtig sein könnten