Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03226.jsonl.gz/304

Das Wichtigste in Kürze
- Kim Kardashian wurde 2007 mit einem Sextape zur Berühmtheit.
- Seither hat sie eine eigene Reality-Show und war in einigen Sendungen und Filmen zu sehen.
- Mit der Zeit hat sich Kardashian zudem ihr eigenes Beauty- und Mode-Imperium aufgebaut.
Kim Kardashian gehört zu den wohl bekanntesten Reality-TV-Stars weltweit. Gemeinsam mit ihrer Familie erobert die schöne Brünette seit nun mehr 14 Jahren die Fernsehbildschirme. Doch ihre Karriere fing alles andere als familienfreundlich an.
2007 verschaffte ein Sex-Video Kim, die vorher nur als Freundin von It-Girl Paris Hilton bekannt war, internationale Berühmtheit.
Das Schmuddel-Filmchen zeigt die heute vierfache Mama und ihren Ex-Freund, US-Sänger Ray J, ganz intim. Mehrere Medien behaupteten daraufhin, Kim Kardashian und ihre Mutter Kris Jenner hätten das Video selbst veröffentlicht.
Es wurde wiederholt kritisiert, dass die beiden die Veröffentlichung des Sextapes als Werbestunt für ihre kommende Reality-Show nutzten.
Durchbruch im Reality-TV
Im Oktober 2007 startete Kim Kardashian ihre TV-Karriere mit der Reality-TV-Serie «Keeping Up with the Kardashians».
Die Show konzentriert sich hauptsächlich auf die Schwestern Kim, Kourtney (41) und Khloé (35). Sowie auf ihre Halbschwestern Kendall (24) und Kylie Jenner (22). Weitere wichtige Rollen spielen die Eltern Kris und Caitlyn Jenner (70, früher: Bruce), sowie Bruder Rob Kardashian (33).
Die Serie ist bis heute sehr erfolgreich und sorgte für verschiedene Spin-offs. Im September 2020 gab Kim bekannt, dass die Anfang 2021 startende 20. Staffel die letzte sein wird.
2007 posierte Kim Kardashian zudem für den Playboy. Ein Jahr später gab sie ihr Spielfilm-Debüt in «Disaster Movie» und nahm an der 7. Staffel von «Dancing with the Stars» teil.
Mehrere Auftritte in verschiedenen Serien folgten in den nächsten Jahren. Danach wurde sie Gast-Moderatorin von «WrestleMania XXIV» und Gast-Jurorin bei «America’s Next Top Model». 2009 veröffentlichte sie ihren ersten Duft mit dem Titel «Kim Kardashian».
Weitere Deals und Tätigkeiten
Im Jahr 2010 wagte sich Kim Kardashian an viele weitere Projekte. Zusammen mit ihren Schwestern Kourtney und Khloé war sie im Einzelhandel und in der Modebranche tätig. Mehrere Bekleidungskollektionen und Düfte wurden ins Leben gerufen.
Wegen wiederholten Tragens von Pelzmäntel wurde sie jedoch mehrfach kritisiert. Ihr Modegeschäft ist dabei ins Visier von Tierschützern geraten. Zahlreiche Personen forderten, dass sie in ihren Boutiquen keine Pelze mehr verkaufen darf.
Im Juni 2010 erhielt die New Yorker Niederlassung von Madame Tussauds eine Wachsfigur von Kim Kardashian. Im selben Jahr schrieben Kim, Kourtney und Khloé eine Autobiografie namens «Kardashian Konfidential». Diese landete auf der Bestsellerliste der New York Times.
Soziale Medien
Kim Kardashian erschien auf dem Cover und in einem Bild der Paper’s Winterausgabe 2014. Auf dem Cover ist ihr nackter Hintern über der Beschriftung «Break the Internet» abgebildet. Dies sorgte in den sozialen Medien für grosse Aufruhr.
Im Juni 2014 veröffentlichte sie dann ein mobiles Spiel für iPhone und Android namens «Kim Kardashian: Hollywood». Ziel des Spiels ist es, ein Hollywood-Star zu werden. Das Spiel war ein Hit und brachte in den ersten fünf Tagen 1,6 Millionen US-Dollar ein.
Mit ihren Beiträgen in den sozialen Medien wie Instagram, Facebook und Twitter verdient Kim Kardashian bis heute viel Geld. Sie unterstützt dabei häufig Schönheitsprodukte oder bekannte Wohltätigkeitsorganisationen. Regelmässige Schlagzeilen erlauben ihr, Prämien über jedem berechneten Instagram gesponserten Postpreis zu verlangen.
Eigene Kosmetik- und Duftlinie
Nebst ihrer Hit-Show hat sich die Brünette unter anderem auch ein eigenes Beauty- und Mode-Imperium aufgebaut. Im Juni 2017 lancierte sie ihre eigene Kosmetiklinie «KKW Beauty» und im November 2017 ihre eigene Duftlinie «KKW Fragrance».
Im Juni 2019 brachte sie dann eine neue Shapewear-Linie namens «Kimono» auf den Markt, weswegen sie heftig kritisiert wurde. Kritiker argumentierten, dass sie die japanische Kultur missachtet und die Bedeutung hinter dem traditionellen Outfit ignorieren würde. Nach dem Start ihrer Linie wurde der Hashtag #KimOhNo auf Twitter zum Trend.
Auf öffentlichen Druck hin kündigte Kardashian im Juli 2019 an, den Namen zu ändern. Sie ersetzte den Namen des Shapewear-Unternehmens mit «Skims».
Kim Kardashian will Anwältin werden
Im Frühling 2019 liess die Reality-TV-Königin eine weitere Bombe platzen: Sie will in die Fussstapfen ihres Vaters Rob Kardashian (†59) treten und Anwältin werden. Im US-Bundesstaat Kalifornien ist es möglich, auch ohne Studium Anwältin zu werden. Kim absolviert deshalb derzeit ein vierjähriges Praktikum, um dann die Prüfung zu machen.
Vor allem möchte sie sich für Menschen in Haft einsetzen, die ihre Schuld wiedergutgemacht haben.
Ihrem Ziel, Anwältin zu werden, kam sie Ende 2021 etwas näher. Sie gab bekannt, dass sie offiziell eine ihrer beiden Anwaltsprüfungen bestanden hat.