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By We: Monday, 19.08.2013 to Thursday, 22.08.2013 the days were filled with organising work: to get Fidibus from the port to the agent, get quarantine inspection organised and to get customs to handle our personnal items. On Tuesday Fidibus was loaded on to a truck and brought from the port to the agent’s location. The same agent can also do the quarantine inspection as well as the checking of the personnal belongings for the customs authorities. They even have the facilities to do a re-cleaning of the car should this be required. The date for the inspection was set to Wednesday, 13.00h. We went by bus from the city to Lytton, the location where Fidibus was. We reached there before noon and had enough time to take all personnal items out of Fidibus and put them on to pallettes. It was an emotional moment to see Fidibus again and in good shape. The three inspectors showed up at 13.00 hours and it took them less than half an hour to check everything and to give us the OK right away. The one week of cleaning in the hot and humid climate of Malaysia paid off now. We happily put all our things back into Fidibus. Now the agent told us that we needed to have the car registered by Queensland Transport, the local authorities. In the next village Wynnum, there was an office from QLD Transport and so we went there to find out what needed to be done. The woman told us that we needed an insurance certificate for third party, the carnet de passages, two filled-in forms plus a mechanical safety test of the car. She told us that there are licensed mechanics who can do that, or even mobile people who would come to your own place to do such tests. So we went back into the city to the Automobile Club of Queensland to purchase the insurance and also to see if they can do the test. The insurance was no problem, but the test they could not do because our car was not known to them. The women gave us an address of a mobile mechanic and with him we made an appointment for the next day at noon at the agent’s location where Fidibus still was. In the morning the next day (Thursday) we picked up the Carnet de passages from the importing company, and then went to the agent to meet the mechanic who would do the test. He looked at our car and said that he would have to talk to QLD Transport. After a long, long call and some questions he told us, that because Fidibus is registered in Switzerland and we have temporarely imported him on Carnet, we would not have to register it in Australia at all and therefore no technical test would be required. He confirmed that we can proceed and drive away. We asked him to explain this to our agent, which he did. Then we got the release paper and could drive off, and Fidibus could drive on his own wheels on Australian roads. What an achievement! Good weather. 28 km of which about 2,5 km at the ports of Singapore and Brisbane (RoRo from harbour to ship and back).
Friday, 23.08.2013 we went to the Automobile Club to ask if the insurance we had from them was still valid and OK, even we didnt had to do the mechanical safety test. The girl did some calls and told us that we should visit QLD Transport office in Brisbane. So we went there and the women was very helpful to find out what was needed. Here we got to know that the car has to be registered, but that there was a special procedure for our case. She said that only QLD Transport could do this and it was not a standard mechanical safety test. She called the people at the testing place and arranged with them that we would show up there. We got the address from her, got Fidibus from it’s parking place and went to the given location at Zillian in the northeast of the city. Here they had a look at Fidibus and all the documents, compared Chassis- and Engine-numbers, weights, dimensions, tyres, etc, etc. It took them quite a while to get everything sorted out and ready. Finally, at around four in the afternoon we got the paper called : Overseas Vehicle Permit. This together with the Carnet de Passages plus some other documents are to be carried along and allow us to drive legally on Queensland’s roads. Well, this was another tough day today, but now we think that everything is done and correct. Let’s hope so! The procedure here is by far the most complicated we had experienced. In all the other 16 countries (except China and Singapore) it was very easy to get the permission – if needed at all. With the Carnet de Passages plus the documents issued by the Swiss authorities there was never any problem, only in some few countries an additional document had to be filled-in – and that was it. Good weather. 41 km.
Von Ro: Nach 17 Tagen auf dem Meer ist Fidibus am 18.08.2013 in Brisbane angekommen. Am Dienstag ging er zum Zoll und danach zur Quarantäne. Am Mittwoch wurden wir aufgeboten, der Quarantäne-Termin war um 13.00 Uhr angesetzt. Mit dem Zug sind wir nach Wynnum Nord gefahren und von da zum entsprechenden Gebäude in Lytton gelaufen. Wir waren bereits um 12.00 Uhr da, wussten wir doch nicht, wie weit es vom Bahnhof bis zum Gebäude sein wird. Man hat uns freundlich empfangen, nach dem Eintrag im Besucherbuch gab man uns eine orange Weste und führte uns in die Halle wo Fidibus stand. In alter Frische und immer noch sauber glänzend stand er da. Nun bekamen wir die Aufgabe alle Sachen die im Auto verstaut sind auszuräumen. Bis auf das letzte Stück. Marco ein Angestellter brachte uns 2 Palletten wo wir die Sachen drauf legen konnten. Wo Berge sich erheben, als wir mit ausräumen fertig waren. Dann wurden die Leute von der Quarantäne gerufen, sie stellten sich vor und waren schon mal vom sauberen Auto begeistert. Ein Mann legte sich unters Auto und mittels einer Taschenlampe wurde der Unterboden kontrolliert. Danach machte er einen Rundgang um das Auto und untersuchte Stossstange, Lampengläser usw. Ein zweiter Mann suchte sich aus unseren Bergen die Wanderstöcke aus und untersuchte die Spitzen, glücklicherweise hatte ich die gut geputzt und so war er ganz zufrieden. Als nächstes war das Abschleppseil dran, es wurde ja mehrmals benutzt und ist daher auch nicht mehr ohne Spuren, war aber auch kein Problem. Dann pickte er noch zwei, drei andere Sachen aus dem Haufen und das war‘s dann. Einzig die Gewürze musste ich noch zeigen, die hatten wir auf der Liste der anzugebenden Sachen aufgeführt. War auch alles ok. Somit war die Quarantäneinspektion zu Ende und wir glücklich, dass wir nicht zur Nachreinigung mussten.
Ja und was nun? Es wurde uns erklärt, dass wir das Auto eigentlich mitnehmen können, ob wir eine Versicherung gemacht hätten und ob die Registrierung angemeldet sei und ah ja, eine Sicherheitsinspektion sei auch noch fällig. Das war alles neu für uns und wir hatten natürlich nichts dergleichen gemacht. Die Versicherung hatte man uns gesagt, könne man gleich hier nach der Inspektion machen, stimmt natürlich nicht. Also die nächste Frage unsererseits war dann: wo kann man denn all diese Sachen machen lassen. Bei Queensland Transportation in Winnum Center, wir bekamen die Adresse und so ging es zurück zum Bahnhof mit dem nächsten Zug zwei Stationen weiter. Ganz in der Nähe des Bahnhofes ist die Queensland Transport. Hier erklärte man uns, dass wir zwei Formulare ausfüllen müssen, eine Autoinspektion (Vorführen beim Strassenverkehrsamt) die Einreisepapiere, die Versicherung und noch diverse Dokumente wie Pass, Kreditkarte und eine bezahlte Rechnung beibringen müssen. Danach müssen wir das Auto hierher bringen damit sie es auch noch inspizieren können. Unsere Gesichter wurden immer länger, wie sollen wir das alles in einem Tag schaffen, war es doch schon 15.00 Uhr.
Wir fahren in die Stadt zurück, gehen zum Automobilclub, dort können wir die Versicherung machen und die Frau ist uns behilflich um einen fliegenden Mechaniker zu organisieren der morgen Mittag zum Quarantänegebäude kommt und die Inspektion machen wird. Die Formulare haben wir mitgenommen und haben sie ausgefüllt, die entsprechenden Unterlagen haben wir. Nun fehlt noch das Einreisepapier, das Carnet de Passage. Dieses befindet sich noch immer beim Broker und die haben das Büro in der Nähe des Flughafens. Werner ruft dort an und erklärt ihnen, dass er morgen früh bei ihnen vorbei kommt um das Carnet abzuholen. Danach geht es zur Touristeninfo müssen wir doch wissen wie man zu diesem Brokerbüro kommt, ob es einen Zug oder Bus gibt und welche Nr. Auch diese Auskunft bekommen wir und so haben wir bis am Abend doch noch alles regeln können. Unsere Gesichter hellen sich wieder auf.
Am nächsten Morgen, Donnerstag, fährt Werner mit dem Bus zum Broker und holt das Carnet. Ich gehe auf Parkplatzsuche, denn falls wir Fidibus gleich mitnehmen können benötigen wir einen Parkplatz, das ist in der Innenstadt bekanntlich auch nicht so einfach vor allem da wir in kein Parkhaus passen.
Um 10.00 Uhr will Werner zurück sein, das schafft er nicht da der Bus Verspätung hat. So laufe ich schon mal zum Bahnhof, kaufe das Ticket und warte bis Werner kommt. Wir schaffen es gerade noch bevor der Zug einfährt. In Wynnum geht es wieder zu Fuss zum Quarantäne Gebäude, um 12.00 Uhr soll der fliegende Mechaniker kommen. Mit 20 Minuten Verspätung trifft er ein und begutachtet Fidibus, dann meint er, er wisse nicht ob er diese Inspektion machen könne. Er nimmt das Handy und ruft Queensland Transport an. Nach etwa 15 Minuten erklärt er uns, dass wir, weil wir ja mit dem Carnet eingereist seien gar keine Inspektion und auch keine Registrierung benötigen, keine Formulare und gar nichts, wir können das Auto mitnehmen und in Australien rumreisen so viel wir wollen. Ungläubig schauen wir ihn an, fragen nochmals nach ob er sicher sei was er bejaht, Queensland Transport habe ihm diese Auskunft gegeben.
Ja gut, positive Neuigkeiten, wir fragen ihn noch, ob er das bitte der uns betreuenden Person mitteilen könne. Macht er und die schaut genauso unschlüssig in die Welt wie wir. Um 100$ ärmer aber zufrieden fahren wir mit Fidibus in die Stadt zurück, eine Parkplatz finden wir auch und so gehen wir erleichtert ins Hotel und freuen uns über den positiven Verlauf.
So ganz trauen wir der Sache noch nicht. Ein Problem haben wir noch, gilt nun die Versicherung auch wenn wir keine Registrierung haben. So gehen wir am nächsten Morgen nochmals zum Automobilclub und fragen nach. Nach längerem erklären begreift die Frau um was es geht und ruft bei Queensland Transport an, in der Stadt gibt es auch ein Büro. Jetzt kommt der Hammer, die Aussagen von dem Mechaniker stimmen nicht, wir müssen wieder zu Queensland Transport und dort wird man uns sagen was zu tun ist.
Tja dort erfahren wir, dass wir doch eine Inspektion machen müssen, dass wir das besagte Formular doch ausfüllen und die Dokumente beibringen müssen. Wir haben eine sehr nette Frau die uns hilft aber es kann niemand selber entscheiden, denn keiner weiss so recht was eigentlich zu tun ist. Sie fragt den Supervisor, dann wird wieder irgendwo angerufen und nach längerem Warten wird gehandelt. Glücklicherweise haben wir das ausgefüllte Formular und die Dokumente dabei. So kann die Frau ihren PC füttern. Dann die Inspektion, Werner fragt sie, ob sie für uns das Telefon machen könne, hätten wir doch schon 100$ für eine Fehlinspektion bezahlt und wir wissen ja auch nicht wo wir uns nun wieder melden müssen. Sie macht das, denn mittlerweile ist es Freitagmittag und unser Hotel haben wir nur noch eine Nacht also sollt man möglichst schnell handeln. Die Frau macht das für uns und bucht einen Termin für heute Nachmittag, sie gibt uns die Adresse und einen Plan damit wir den Weg finden.
Also sofort unser Auto holen, danach zum Strassenverkehrsamt fahren welches ja auch nicht gerade in der Mitte der Stadt ist. Nach einer halben Stunde Fahrt sind wir da, uns erstaunt, dass hier kein grosser Betrieb herrscht. Wir parkieren Fidibus und gehen ins Gebäude, eine junge Frau sitzt hinter dem Schalter und hört sich unsere Geschichte an und bestaunt die Unterlagen. An ihrem Gesicht kann man ablesen, dass sie so ein Carnet das erste Mal sieht und nicht weiss was sie machen muss. Sie fragt eine Kollegin was das soll und dann noch die Chefin. Es weiss keiner was zu tun ist. Ein hin und her, auf jeden Fall werden mal wieder Papiere ausgefüllt, telefoniert und wieder augefüllt und wieder telefoniert. Dann geht es zur Inspektion, d.h. das Auto wird vermessen, die Chassis- und Motorennummer notiert und fotografiert, das ganze Auto innen und aussen fotografiert und auch sonst noch was man ja vielleicht mal noch brauchen könnte wird abgelichtet. Dann wieder zurück ins Büro, wieder warten, wieder wird telefoniert, das Carnet wird studiert und nochmals studiert usw. Endlich nach 2 Stunden, es ist bald 16.00 Uhr und dann wird hier dicht gemacht, bekommen wir das heissbegehrte Papier allerdings nur eine Kopie, das Original müssen wir beim neuen Strassenverkehrsamt abholen, da wo wir jetzt sind, ist das alte und eigentlich nur noch zuständig für Lastwagen. Also wieder rein in Fidibus und zum neuen Strassenverkehrssamt und da wartet tatsächlich das Original Papier auf uns. Uff, das war jetzt ein Spiessrutenlaufen. Wir haben mittlerweile 16 Länder bereist aber das hier ist eindeutig das Schlimmste was wir bis jetzt an Papierkrieg erfahren haben.