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Seit 2000 ist der Material-Fussabdruck der Schweiz, gemessen am inländischen Rohstoffverbrauch (RMC), um rund 7% gestiegen. Dieser entspricht der Menge an Rohstoffen, die in der Schweiz oder im Ausland gewonnen wurde, um die inländische Endnachfrage zu decken. 2018 betrug der Material-Fussabdruck 143 Millionen Tonnen. Im Schnitt machten die in der Schweiz gewonnenen Rohstoffe 43% des Abdrucks aus. Zwischen 2000 und 2018 haben die Importe, ausgedrückt in Tonnen Rohstoffe, um 22% zugenommen.
Tabellen
Methodologie
Der inländische Rohstoffverbrauch (RMC, Raw Material Consumption) beschreibt den durch die inländische Endnachfrage eines Landes verursachten Rohstoffverbrauch. Die inländische Endnachfrage entspricht der Summe der Ausgaben der privaten Haushalte und des Staates für den Endverbrauch, der Bruttoanlageinvestitionen und der Vorratsveränderungen. Der RMC kann nach Materialart aufgeschlüsselt werden: Biomasse, Erze, nichtmetallische Mineralien und fossile Energieträger.
Die Daten zum inländischen Rohstoffverbrauch werden im Rahmen der Umweltgesamtrechnung des Bundesamts für Statistik erhoben, die zu den Satellitenkonten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung gehört. Die Umweltgesamtrechnung beruht auf dem System umweltökonomischer Gesamtrechnungen (SEEA) der UNO. Die hier dargestellten Daten basieren auf einer Anpassung der Methode von Eurostat, mit der die Importe und Exporte eines Landes in Rohstoffäquivalente (RÄ) umgerechnet werden. Die RÄ-Indikatoren gehen aus einer Modellierung hervor und sind deshalb mit einer grösseren Unsicherheit behaftet als jene der direkten Flüsse. Sie sollten daher als Schätzungen betrachtet werden.
Definitionen
Links