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Titelblatt des sich im Joachim-Raff-Archiv befindlichen Erstdrucks.
Am Samstag, dem 30.03.2019, feiert die Joachim-Raff-Gesellschaft den 200. Geburtstag von Clara Schumann, die von Raff als Klavierlehrerin an das Hoch’sche Konservatorium berufen wurde. Im Festvortrag wird Frau Dr. Annegret Rosenmüller, die bei der Schumann-Briefausgabe arbeitet, das Verhältnis zwischen Raff und der berühmten Pianistin und Komponistin erläutern. Beim anschliessenden Konzert kommt neben Clara Schumanns Klaviertrio auch der dritte von Raffs Beiträgen zu dieser Gattung zu Gehör. Wem die Informationen des Programms nicht genügen, findet an dieser Stelle eine ausführlichere Fassung zur Entstehungsgeschichte und zu den Charakteristika dieses faszinierenden Werks:
Nach dem Erfolg seiner Sinfonie Nr. 3 op. 153 mit der Überschrift «Im Walde», die Joachim Raff zum meistgespielten Sinfoniker der Zeit machte, waren seine Werke heiss umworben. Die erhaltenen Briefe Raffs an den Verlag Bote & Bock (Staatsbibliothek Berlin) erlauben einen wichtigen Einblick in seine Arbeitsweise, in seine Geschäftsbeziehungen und das Seilziehen der Verleger um seine Kompositionen. Auf eine nicht erhaltene Anfrage des Berliner Verlags Bote & Bock, der zu diesem Zeitpunkt bereits an der Herausgabe von Raffs Oper «Dame Kobold» op. 154 arbeitete, bietet Raff am 5. Juli 1870 dem Empfänger statt des gewünschten dritten Trios [op. 155] ein viertes [op. 158] an, an dem er gerade sitze. Denn Raff hatte dem Leipziger Verleger Robert Seitz, der kurz zuvor sein Geschäft in Leipzig eröffnet hatte, versprochen, ihm ein grösseres Werk zu überlassen. Eine strategische Entscheidung: Weil Seitz auch die Leipziger Geschäfte der Verlage Rieter-Biedermann (Winterthur) und Jacques Maho (Paris) besorgte, wollte Raff diese Beziehung nicht gefährden und die Wünsche dieses Verlegers erfüllen. Da Seitz dieses Werk bis im September gedruckt haben wollte, konnte nur das bereits vollendete dritte Trio in Frage kommen.
Nicht vielen Firmen und Institutionen ist es vergönnt, nicht nur 300 Jahre lang zu existieren, sondern auch während einer so langen Zeit «first» in ihrem Metier zu sein. Dass der Name «Joachim Raff» in diesem Jubiläumsjahr beim Verlag Breitkopf & Härtel oft fällt, freut uns ausserordentlich.
Res Marty, Yvonne Götte, Severin Kolb (v. l. n. r.) am Festkonzert von Breitkopf & Härtel 26.1.2019, copyright: Christian Kern
«First in music» – diese Rolle nahm der traditionsreiche Verlag auch in Joachim Raffs Leben ein. Am 20. November 1843 erhielt Breitkopf & Härtel folgende Zeilen von keinem Geringeren als Felix Mendelssohn Bartholdy, einem der erfolgreichsten Komponisten seiner Generation: «Beiliegenden Brief und beiliegende Compositionen habe ich empfangen und kann nicht umhin Ihnen beides vorzulegen und Sie zu fragen, ob Sie nicht etwas von den Sachen brauchen und so den Wunsch des Componisten und den meinigen erfüllen könnten? Stünde auf dem Titel der Sachen ein recht berühmter Name so bin ich überzeugt Sie würden ein gutes Geschäft damit machen, denn aus dem Inhalt würde gewiss keiner merken dass manches dieser Stücke nicht von Liszt, Döhler oder einem ähnlichen Virtuosen wäre. Alles ist durchaus elegant, fehlerlos, und in modernster Weise geschrieben; aber nun kennt niemand den Namen des Componisten und da ist freilich die ganze Lage der Dinge anders.» Auf den besagten Werken prangte der Name eines 21-jährigen Schulmeisters aus Lachen am Oberen Zürichsee: «Joachim Raff».
Mendelssohn stiess auf Seiten des Verlags, der in der Folge Raffs opp. 2-14 in den Stich gab, trotz der Bedenken wegen des unbekannten Namens nicht auf taube Ohren (Opus 1 erschien bei Johann André in Offenbach auf Vermittlung des mit Raff befreundeten Sängers Anton Curti). Leider machte Breitkopf & Härtel, wie Mendelssohn bereits befürchtete, in der Folge tatsächlich kein sonderlich «gutes Geschäft» mit Raffs Werken, da sich diese nur schleppend verkauften. Auf folgende Anfragen Raffs bezüglich der Publikation von weiteren Werken konnte der Verlag nicht eingehen.
Als der im Laufe der 1860er und 1870er Jahren zu den meistgespielten Komponisten seiner Zeit avancierte Raff 1875 einen Beitrag für das von Friedrich Müller von der Werra herausgegebene und von Breitkopf & Härtel publizierte «Allgemeine Commersbuch» beisteuerte, nahm der Verlag den Kontakt wieder auf: «Wir mögen diese Veranlassung [die Zusendung eines Belegexemplars] nicht vorüber gehen lassen, ohne Ihnen auszusprechen, dass es uns aufrichtig Leid ist seit so langer Zeit kein Werk von Ihnen verlegt zu haben. Wir hatten ja die Ehre Ihre ersten Werke hinauszuschicken, diese Werke haben sich damals nicht die Bahn gebrochen und auch jetzt, wo viele Ihrer Compositionen freundlich aufgenommen worden sind, ist keine Nachfrage nach jenen ersten Werken entstanden. Das Verlegen von Erstlingswerken pflegt gemeiniglich für ein späteres gutes Verhältnis nicht günstig zu wirken, und wir haben als Inhaber einer alten umfänglichen Verlagshandlung, an die man sich leicht zuerst meldet, vielfach darunter zu leiden.» (Brief an Raff vom 5.4.1875, BSB, Raffiana VIII). Über den französischen Verleger Jacques Maho erfuhr der Verlag, dass Raff seine zuvor bei Breitkopf & Härtel erschienen Jugendwerke überarbeiten wollte. In der Folge erschienen Neufassungen von den opp. 2-6, 9-10, 12, sowie 14, die Raff weitgehend neu komponierte. Auf den Wunsch des Verlages, deutsche Überschriften zu verwenden, ging Raff nicht ein, um die Verwurzelung dieser Salonstücke im französischen Stil nicht zu verschleiern.
Mit der Konzertante «Die Tageszeiten» op. 209, dem Liedzyklus «Blondel de Nesle» op. 211 (beide auf Texte von Raffs Tochter Helene) und dem Oratorium «Welt-Ende – Gericht – Neue Welt» op. 212 erschienen jedoch auch mehrere von Raffs späten Schlüsselwerken bei Breitkopf & Härtel. Auf die Ankündigung Raffs, dass er an einem Oratorium arbeite, reagierte der Verlag beispielsweise mit grossem Interesse: «Mit Spannung sehen wir dem Oratorium entgegen. Es ist das ein hoch bedeutendes Werk von dem Sie da uns die erste Mittheilung machen. Weltende; Gericht; Neue Welt, das sind so ungefähr die grossartigsten Themen, die sich ein Componist vorsetzen kann, und es muss deshalb unser herzlicher Wunsch sein, unseren Namen mit dem Ihren bei diesem Werk zu verbinden» (Brief an Raff vom 28.04.1881, BSB Raffiana VIII) – was dann auch geschah. Wenige Monate nach der Uraufführung des Oratoriums verstarb Joachim Raff am 24. Juni 1882 im Alter von sechzig Jahren unerwartet. Breitkopf & Härtel scheint auf bestem Weg gewesen zu sein, neben C. F. W. Siegel Raffs neuer Hauptverleger zu werden.
Es freut uns daher sehr, dass sich Breitkopf & Härtel Raff wieder zuwendet und eine grössere Reihe seiner Werke in «Urtext»-Ausgaben auf den Markt bringt. Im Verlagsleiter und geschäftsführenden Gesellschafter Nick Pfefferkorn fand man einen Raff-Freund. Bereits am 13. Februar 2018 fand ein erstes Treffen mit ihm in Zürich statt, wo die Grundsteine zu einer engen Kooperation gelegt wurden. Im September letzten Jahres referierte Nick Pfefferkorn an der Tagung zur Eröffnung des Joachim-Raff-Archivs; der Tagungsband wird die bei Breitkopf & Härtel erscheinende Schriftenreihe des Archivs eröffnen.
Mittlerweile ist der von Prof. Dr. Ulrich Mahlert (Berlin) herausgegebene erste Band der neuen Raff-Edition – pünktlich zum Beginn des Jubiläumsjahrs – erschienen, der die beiden schon damals von Breitkopf & Härtel herausgegebenen Versionen der Sonate op. 14 sowie die «Fantasie-Sonate» op. 168, die Raff kurz nach Ende des Deutsch-Französischen Krieg Camille Saint-Saëns gewidmet hat, enthält. Die ersten beiden Streichquartette Raffs, herausgegeben von Stefan König und Severin Kolb, folgen bald. Sie eröffnen eine grössere Reihe an kammermusikalischen Werken Raffs.
Am wundervollen Jubiläumskonzert im Wiesbadner Casino am 26. Januar, zu dem eine Delegation der JRG (siehe obiges Bild) eingeladen wurde, standen nebst einer Uraufführung von Christian Mason mehrere Verkaufsschlager des Verlags aus dem 19. und 20. Jahrhundert auf dem Programm, darunter auch Mendelssohns Violinkonzert. Klar erkennbar stand dieses überaus einflussreiche Konzert von Raffs «Wohltäter» Pate für dessen eigenes Cellokonzert Nr. 1 op. 193 in d-Moll.
Bei einem Besuch beim Verlag zu Beginn des Monats März wurde die Zusammenarbeit konkretisiert, gerade auch in Hinblick auf das Jubiläumsjahr 2022 – man kann gespannt sein! Wir gratulieren dem Verlag ganz herzlich zum Jubiläum, freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit und hoffen ebenso wie damals Mendelssohn, dass Raff dem Verlag nun endlich ein «gutes Geschäft» ermöglicht!
Wieder prominenter Besuch im Joachim-Raff-Archiv beim Aushecken von Raff-Plänen. Der Pianist See Siang Wong, der zahlreiche CDs für namhafte Labels eingespielt hat, an der Zürcher Hochschule der Künste lehrt und sich auch einen Namen als Koch gemacht hat, spielt prima vista Raff-Stücke auf unserem Fortepiano. Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit!
Von den vier Orchesterwerken zu Schauspielen William Shakespeares, die Joachim Raff 1879 in Frankfurt anfertigte, erschienen im 19. Jahrhundert nur deren zwei. Hans von Bülows Vermittlungsversuche bei Johannes Brahms, der sich wunderte, wie jemand so schnell und scheinbar ohne Skrupel Ouvertüren zu diesen vier grossen Werken der Weltliteratur schreiben konnte, blieben nach Raffs frühzeitigem Tod folgenlos. Zwar erschienen wohl auf die Veranlassung von Raffs Schüler Edward MacDowell zwei der vier Ouvertüren 1891 beim amerikanischen Verlag Arthur P. Schmidt unter dem Titel „Vier Shakespeare Ouvertüren für grosses Orchester“. Jene zu „Othello“ und zu „Der Sturm“ blieben zunächst unveröffentlicht. Doch der Stuttgarter Verlag Edition Nordstern gab letztere bereits 2006 nach dem Manuskript in der Berliner Staatsbibliothek erstmals heraus, nun lässt der Verlag „Othello“ folgen.
Musterseite aus der „Othello“-Edition
In diesen programmatisch durchdachten Werken zeichnet Raff mit musikalischen Mitteln die Handlung mehr als nur in nuce nach. Nur schon der ungewöhnliche Tonartenplan dieses Stückes, das sich von D-Dur ins tragische d-Moll wendet, ist der Handlung des Dramas geschuldet. Wie für einen Sonatensatz üblich, stellt Raff dem knappen, harmonisch relativ instabilen Hauptsatz mit deutlich exponiertem Tritonusintervall einen lyrischen zweiten Themenbereich (B-Dur) gegenüber, der wohl Desdemona zugeordnet ist. In der ausführlichen Durchführung setzt sich ein neues, punktiertes Thema (zunächst b-Moll) immer stärker durch, das Jason oder den von ihm gesäten Zweifel symbolisieren dürfte. Am Ende der knappen Reprise tötet der Titelheld seine Braut. In der Coda führt Raff die drei Themen kontrapunktisch in d-Moll zusammen. Die Ouvertüre liegt in mehreren Einspielungen vor.
Musterseite aus der Edition von op. 186
Raffs „Zwei Gesänge“ op. 186 umfasst zwei gegensätzlich angelegte Chorstücke, die er 1873 schrieb und im folgenden Jahr bei C. F. W. Siegel mit integrierter englischer Übersetzung veröffentlichen liess. Das „Morgenlied“ auf einen Text des Dichters Johann Georg Jacobi, den bereits Franz Schubert und Raffs grosses Vorbild Felix Mendelssohn Bartholdy vertont hatten, ist eine idyllische, weitgehend homophon gehaltene Naturbetrachtung in lichtem G-Dur. Für das zweite Stück, „Einer Entschlafenen“ betitelt, verfasste Raff den Text eigenhändig, zeichnet ihn aber unter dem Pseudonym Arnold Börner. Das düstere f-Moll des Anfangs löst sich nach dem dramatisch vertonten Einwurf „Geliebte Seele, hinaus! Hinaus!“ in verklärtes F-Dur auf. Die beiden Stücke konnten bereits 2009 für das Label Sterling eingespielt werden, nun erscheint auch diese Partitur mit einem Vorwort von Avrohom Leichtling.
Auf der Suche nach Wichtel- oder Weihnachtsgeschenken?
Unter dem Titel «Erwartung» veröffentlichten Sibylla Rubens und Carl-Martin Buttgereit diesen Herbst Lieder von Anton Urspruch, einem Schützling Joachim Raffs, auf dem Label Kaleidos – je zwei Lieder Raffs und Liszts ergänzen diese.
Raff und Urspruch teilten sich offensichtlich die Vorliebe für Blumen, insbesondere die Rose. So beginnt diese überaus empfehlenswerte CD mit der Ersteinspielung von Urspruchs schlichten lyrischen «Rosenliedern» op. 5. Mit dem ersten der beiden Raff-Liedern aus dem «Sanges-Frühling» op. 98 geht ein Stimmungsbruch einher: «Das verlassene Mädchen» ist ein eindringliches, sich harmonisch oft unberechenbar dahinwindendes Stück, das kapriziöse «Keine Sorg’ um den Weg» führt jedoch schnell wieder in leichtfüssigere Gefilde.
Obwohl in anderen Liederheften Urspruchs ebenfalls blumige Stücke zu finden sind, zeugen sie auch von einer anderen Seite des Komponisten: In Stücken wie «Deine weissen Lilienfinger» oder «Nachtgesicht» herrschen nachdenkliche, melancholische Töne vor. Diese Stücke erweisen sich als passender Übergang zu Franz Liszts Lied «Freudvoll und leidvoll», das die dialektischen Gegensätze zwischen Freud und Leid mit verschlungenen Dur- und Moll-Wendungen reizvoll auskostet, sowie seine dramatische Umsetzung von Heines berühmtem Gedicht «Die Loreley».
In Urspruchs «Acht Liedern» Op. 23 (1888), die über zehn Jahre nach den anderen hier versammelten Liedern entstanden sind und diese Blütenschau abschliessen, greift er auf ältere Gedichte, vor allem aus dem 18. Jahrhundert, zurück. Es handelt sich um faszinierende Miniaturen, die sich im Dialog zwischen dem gegenüber seinen früheren Liedern aufgewerteten Klaviersatz und der Singstimme entwickeln.
Der Liederspezialist und Booklet-Autor Thomas Seedorf schreibt zu den Liedern Urspruchs: »Diese Musik ist im Wortsinne ,unvergleichlich‘, denn man kann sie weder auf offenkundige Vorbilder zurückführen noch Lieder anderer Komponisten benennen, denen sie vielleicht als Vorbild diente. Musik aus einem fruchtbaren Niemandsland.«
Auch die Interpretation verdient höchstes Lob, und so darf man hoffen, dass sich dieses Duo auch den Liedern Raffs in etwas mehr Breite widmet.
Ein «väterlicher Freund» – Raffs Beziehung zu Anton Urspruch
Raff förderte Anton Urspruch von Beginn seiner Karriere ab, wie elf Briefe des jungen Komponisten an seinen Lehrer und Mentor belegen, die in der Bayerischen Staatsbibliothek liegen (Raffiana I). So empfahl Raff seinem Verleger Kistner, Urspruchs Sonate op. 1 für Klavier zu veröffentlichten. Auch in den kommenden Jahren setzte er sich immer wieder durch Vermittlung bei musikalischen Autoritäten für den jungen Komponisten ein. Im Gegenzug widmete Urspruch die Deutschen Tänze op. 7 Doris Raff-Genast, sein Klavierkonzert op. 9 wiederum Raff selbst. In einem Brief berichtet er ausführlich über die Wiener Premiere dieses Werks, die von keinem Geringeren als Johannes Brahms hintertrieben worden sei.
Ein Brief von Raff an Urspruch, dessen Original im JRA liegt, belegt, dass sich Raff im Sommer 1877 mit Urspruch traf, wohl um dessen Anstellung am Hoch’schen Konservatorium zu besprechen. Als sich Urspruch mit der Verlegerstochter Emmy Cranz verlobt, erfährt Raff direkt nach Urspruchs Eltern als einer ersten brieflich davon. Nach dem Tode Raffs wirkte Urspruch bis zu seinem eigenen – ebenfalls frühzeitigen – Ableben im Jahr 1907 am Raff-Konservatorium. Seit den 1990er Jahren nimmt die Wiederentdeckung des Komponisten Fahrt an – mittlerweile ist doch eine Handvoll Werke Urspruchs auf CD erhältlich.
Ein Besuch auf der Seite der unterstützenswerten Anton Urspruch-Gesellschaft e. V. lohnt sich:
Urspruch ist nicht der einzige Komponist, den Raff mit Vermittlung und Empfehlung förderte. Wie Oliver Korte in seinem Referat an der Eröffnungstagung des Joachim-Raff-Archivs ausführte, verhielt es sich ähnlich mit Gotthold Kunkel, der nach dem Tode seines Mentors ebenfalls am Raff-Konservatorium wirkte (im voraussichtlich im nächsten Jahr erscheinenden Tagungsband nachzulesen).