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Der Spezialchemiehersteller Sika baut seine Präsenz in Afrika weiter aus. In Nigeria und der Elfenbeinküste eröffnet die Gesellschaft Produktionswerke für Betonzusatzmittel und Mörtel. Zudem wurden neue Niederlassungen in Äthiopien und Tansania gegründet, wie Sika am Mittwoch mitteilte. Damit sei das Unternehmen nun 16 Ländern auf dem afrikanischen Kontinent vertreten.
«Unsere neuen Produktionsanlagen in Nigeria und der Elfenbeinküste stellen zusammen mit unseren neu gegründeten Tochtergesellschaften in Tansania und Äthiopien einen weiteren Meilenstein in der konsequenten Umsetzung der Sika Strategie 2018 dar», sagt in der Mitteilung Paul Schuler, Leiter der Region EMEA. Mit den jüngsten Investitionen beschleunige Sika das Wachstum in der Region südlich der Sahara und werde den Marktanteil von Sika weiter ausbauen.
Investition in Lagos
Sika gründete 2014 die Tochtergesellschaften in Nigeria und der Elfenbeinküste. Nun investiere die Gesellschaft in Lagos und Abidjan in lokale Produktionsanlagen zur Herstellung von hochwertigen Betonzusatzmitteln und Mörtel, heisst es weiter.
Der Spezialchemiehersteller Sika will seine Präsenz in Afrika mittelfristig so weit ausbauen, dass mindestens 70 Prozent des Marktpotenzials auf dem Kontinent abgedeckt werden können, erklärte vergangene Woche Afrika-Chef Jean de Martres im Gespräch mit der Wirtschaftszeitung «L'Agefi». Heute steht Afrika für etwas mehr als 3 Prozent des Konzernumsatzes.
(awp/ise/chb)