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Noren und Hend hatten das Feld auf dem Hochplateau in Crans-Montana schon nach der 3. Runde angeführt. Danach lieferten sie sich an dem mit 2,7 Millionen Euro dotierten Turnier einen packenden Zweikampf, während dem Noren zeitweise mit zwei Schlägen in Führung lag. Nach 72 Löchern waren sie schlaggleich, sodass die 18. Spielbahn bis zur Entscheidung wiederholt werden musste. Schon bei der ersten Wiederholung sicherte sich Noren den Sieg, indem er den Ball aus fast zehn Metern zum Birdie einlochte. Der als ausgesprochener Longhitter bekannte Scott Hend musste gratulieren.
Noren hatte von 2012 bis 2014 eine Durststrecke, während der er nicht nur keine Turniere gewann, sondern sehr oft auch nach zwei Runden ausschied. Mit dem Sieg am Europa-PGA-Turnier in seiner Heimat im Juni 2015 kehrte der Erfolg für Noren zurück. Seither hat er nunmehr drei weitere Turniere gewonnen, alle in diesem Jahr.
Die namhaftesten Spieler des Turniers zeigten in der Schlussrunde hervorragendes Golf. Lee Westwood, der Sieger von 1999, verbesserte sich mit einer 63 (7 unter Par), der besten Runde des Turniers, um 21 Positionen in den 4. Schlussrang. Vorjahressieger Danny Willett, der aktuelle US-Masters-Champions blieb seinem englischen Kumpel Westwood mit einer 64 nicht viel schuldig. Willett wurde schliesslich Zwölfter, zwei Schläge vor dem spanischen Publikumsliebling Miguel Angel Jimenez, dem Crans-Sieger von 2010.
Der 24-jährige St. Galler Amateur Mathias Eggenberger hatte sich als einziger Schweizer Golfer für die beiden Finalrunden qualifiziert. Dank einer guten Schlussrunde von 67 Schlägen verbesserte sich der künftige Profi in den 41. Rang. Eggenberger ist mit dieser Platzierung der beste Schweizer Amateur am Omega European Masters seit der Gründung der Europa-PGA-Tour im Jahr 1972.
(SDA)