Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03541.jsonl.gz/858

Tag 01: Arles – St-Gilles-du-Gard
rund 23 km, alles eben
Es gibt selten Jakobswege, die solange ebenaus gehen. Praktisch keine Höhenmeter rauf oder runter. Das macht aber nicht weniger müde. Der Weg zieht lange Zeit entlang der kleinen Rhone. Diese versteckt sich gut hinter Böschungen, die wild verwachsen sind. Auf der anderen Seite breiten sich die Felder der kleinen Camargue aus. Sonnenblumenfelder, Weinberge, Gemüsefelder, Reisfelder wechseln sich ab. Die Reisfelder erinnern mit ihrem schönen gelb-grünlichen Farbton an Japan. In vielen Restaurants gehört dieser Reise zum Angebot.
St.Gilles bezieht sich auf den hl. Aegidius. Er hat hier ein Kloster gegründet. Die Legende berichtet, wie er sich schützend vor eine Hirschkuh stellte, als diese gejagt werden sollte. Sie hatte ihm Milch gegeben. Ein Pfeil traf den hl. Aegidius. Daraufhin gründete der König ein Kloster, dessen Abt St.Gilles/Hl. Aegidius wurde. Sein Gedenktag wird am 1. September begangen.