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Im Auftrag des Bundesamts für Energie (BFE) hat bpc Modelle zur Finanzierung von energetischen Sanierungen und Heizungsersatz entwickelt und bewertet. Es wird aufgezeigt, ob und wie der Bund diese Modelle mit finanziellen Absicherungen unterstützen soll und kann.
Der Energieverbrauch im Gebäudebereich ist ein zentraler Hebel zur Erreichung der CO2-Ziele in der Schweiz. Trotz zahlreicher staatlicher Massnahmen ist die Sanierungsrate allerdings tief geblieben, und es stellt sich die Frage, wie sie erhöht werden kann.
bpc hat dazu fünf Modelle entwickelt und erörtert. Dabei wird unterschieden zwischen der Verbürgung von grundpfandgesicherten Energiehypotheken, die über die klassischen Finanzierungsinstitute abgewickelt werden, und staatlich besicherten Energiespardarlehen, welche (nicht grundpfandgesichert) durch den normalen Kreditmarkt bedient werden. Beide Modelle verfolgen eine grosse Förderambition und wären mit einem Bürgschaftsvolumen im zweistelligen Milliardenbereich verbunden. Aufgrund der damit verbundenen finanziellen Risiken für den Bund sowie für die Finanzstabilität werden sie kritisch beurteilt.
Der Bericht zeigt deshalb auch ein Modell, das auf einer Entwicklung des heutigen Hypothekarmarktes in Richtung Nachhaltigkeit basiert. Das Modell basiert auf einer Selbstregulierung der Banken Richtung ökologischem Umbau und würde eine direkte staatliche Förderung weitgehend überflüssig machen. Es könnte ergänzt werden durch besicherte Härtefallkredite für energetische Sanierungen. Solche Härtefallkredite wären klar subsidiär zum klassischen Hypothekarmarkt und im Volumen begrenzt. Ein weiteres Modell zeigt die Option einer Förderung des Energiecontracting.
Die Studie finden Sie hier.