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Brunnithal
(Kt. Uri). Linksseitiges Nebenthal zum Maderanerthal;
beginnt am Brunnigletscher zwischen Oberalpstock und Piz Cavardiras und steigt in n. Richtung hinunter.
Den obern und mittlern Abschnitt bilden mehrere sumpfige Thalterrassen, die durch Thalstufen mit kleinen Fällen des Brunnibaches von einander getrennt sind;
der untere Abschnitt wendet sich nach NW., durchbricht die Felsen in enger Schlucht und mündet mit hoher Thalstufe und prachtvollem Wasserfall bei der Bärenkehle etwas oberhalb des Gasthauses zum Schweizer Alpenklub ins Maderanerthal.
Das im Mittel 2000 m hoch gelegene Thal ist wild und gänzlich verlassen;
es trägt blos magere Alpweiden, keinen Baumwuchs.
Einige Gruppen von aus Steinplatten zusammengefügten Hütten werden jährlich ¶
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im August während der spärlichen Wildheuernte auf 3-5 Tage bewohnt und dann mit Schindeldach versehen, das aber die Eigentümer bei ihrem Weggang wieder sorglich entfernen, wie sie auch die über den Bach gelegten Bretter bei Seite legen.
Der Tourist, der das Thal zu anderer Zeit als Mitte August besucht, kommt dadurch oft in Verlegenheit und ist darauf angewiesen, sich seinen Weg selbst zu suchen.
Trotzdem wird das Thal als Hauptzugangsroute zum Oberalpstock und über den Brunnipass nach Disentis oft begangen.
Der Thalabschluss bietet mit seinen grossen Gletschern ein prachtvolles alpines Landschaftsbild.