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Wassertemperaturen
Wasserqualität der Seen
Seit den 1980er Jahren hat sich die Wasserqualität der Schweizer Seen stark verbessert, doch einzelne von ihnen sind immer noch überdüngt und leiden unter Sauerstoffmangel. Der Eintrag von Mikroverunreinigungen stellt eine neue Herausforderung dar. Das BAFU macht Zustandsberichte und Kennzahlen der wichtigsten natürlichen Seen auf dieser Seite zugänglich.
Phosphorgehalt in Seen. Genfersee und Zürichsee: Jahrsmittelwert der volumengewichteten Tiefenprofile. Andere Seen: Frühjahrskonzentrationen. Quelle: BAFU
Der Ausbau der Abwasserreinigung und das Phosphatverbot für Textilwaschmittel 1985 haben die Einträge der Schmutz- und Nährstoffe aus der Siedlung in die Seen stark verringert. Die Belastung mit schwer abbaubaren synthetischen organischen Spurenstoffen nimmt dagegen zu.
Die Abnahme der Nährstoffbelastung zeigt sich beispielsweise beim Rückgang des Phosphorgehalts der Schweizer Seen ab Mitte der 1970er- bis 1980er-Jahre (je nach See). In Gebieten mit intensiver Viehmast oder mit vielen offenen Ackerflächen sind einzelne Seen jedoch noch immer zu stark mit Phosphor belastet.
Mit abnehmenden Phosphor-Konzentrationen verbessert sich in vielen Seen die Versorgung des Tiefenwassers mit Sauerstoff. Dies ist ein andauernder Prozess. Trotzdem wird in einigen Seen die Anforderung der Gewässerschutzverordnung noch nicht oder nur dank künstlicher Belüftung erreicht. [weiter]