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«Ich verzichte auf eine Prämie und ermögliche so eine Trennung in eine Immobilien- und eine Investmentgesellschaft,» sagt Jelmoli-Verwaltungsrat Walter Fust. «Damit erhalte ich eine entsprechende Position in Cash. Bei der heutigen Börsenlage kann ich mit Bargeld sehr gescheite Sachen unternehmen.» In welche Aktien er sein Geld investieren wird, verrät er nicht. «Ich glaube an die Börse für die nächsten 12 bis 24 Monate, denn sie repräsentiert heute nicht mehr die Realwirtschaft. Das bietet einmalige Einstiegschancen. Das wird in ein oder zwei Jahren nicht mehr der Fall sein.»
Fust als gewichtiger Aktionär
Fust ist nach Pelham mit 14,3% Stimmenanteil und 7% Kapitalanteil der gewichtigste Aktionär von Jelmoli. An der Generalversammlung vom 23. Januar wird über die Aufteilung in zwei börsenkotierte Unternehmen abgestimmt. Bei der Immobiliengesellschaft soll die Einheitsaktie eingeführt werden. Georg von Opel besitzt via Pelham an Jelmoli 52,9% Stimmen und 25,2% Kapital. Er soll für seinen Verzicht auf die Kontrollmehrheit bei der Immobiliengesellschaft eine Prämie von 18% auf seine Beteiligung erhalten. Fust dagegen wird bei der Prämienauszahlung leer ausgehen.
Noch im Sommer hat Fust gegen den Vorschlag opponiert. «Seither hat sich an der Börse so viel verändert, dass es sinnvoller ist, auf die Prämie zu verzichten», erklärt Fust. Bei der Immobilienaktie will er investiert bleiben: «Das ist eine Daueranlage.» Anders sieht es bei der Investmentgesellschaft aus, die künftig Athris heissen soll. Die Aktionäre sollen nach der GV die Möglichkeit erhalten, sich einen erheblichen Anteil ihrer Athris-Beteiligung als Cash auszahlen zu lassen. «Das bedeutet für mich einen zweistelligen Millionenbetrag.»