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Die kubanisch-amerikanische Künstlerin María Magdalena Campos-Pons erforscht in ihrer Arbeit die Themen Geschichte, Sklaverei, Migration und die afrikanische Diaspora. Geboren im Jahr 1959, dem Jahr, in dem Fidel Castro in Kuba an die Macht kam, hat sie persönliche Verbindungen zur Geschichte der Sklaverei: Ihr Urgroßvater wurde im Jahr 1867 gewaltsam in die Karibik verschleppt. Campos-Pons verließ Kuba im Jahr 1990 und begann ihre Karriere als Künstlerin in den USA. Aufgrund der angespannten Beziehungen zwischen den USA und Kuba hatte sie jedoch Schwierigkeiten, nach Kuba zurückzukehren.
Eine ihrer bedeutenden Arbeiten ist die Installation “Spoken Softly with Mama” (1998) aus ihrer Trilogie “History of a People Who Were Not Heroes”. Das Werk ist eine Hommage an ihre weiblichen Vorfahren, die die Familie durch ihre Hausarbeit unterstützt haben. Es besteht aus vier vergrößerten archivierten Familienfotos und drei Videoscreens, auf denen traumähnliche Aufnahmen der Künstlerin zu sehen sind. Sieben Bügelbretter symbolisieren die Kontur von Sklavenschiffen.
In ihren Werken thematisiert Campos-Pons auch die Auswirkungen der Sklaverei auf die schwarze Mutterschaft. In einem Foto aus der Serie “When I Am Not Here / Estoy Allá” (1994) ist ihr Körper mit blauer Farbe, die die Meeresgöttin Yemayá und Mutterschaft repräsentiert, bemalt. Babyschnuller tropfen Muttermilch, und ein geschnitztes Holzschiff symbolisiert erzwungene Migration und getrennte Wurzeln.
Zwangsvertreibung ist ein wiederkehrendes Thema in Campos-Pons’ Arbeit, wie in “TRA” (1991) zu sehen ist. Das Werk kombiniert schwarz-weiße Porträts von Afro-Kubanern aus Matanzas mit holzgeschnitzten Booten, die das Innere eines Sklavenschiffs darstellen.
Die Ausstellung im Brooklyn Museum zeigt Campos-Pons’ Geschicklichkeit im Umgang mit großformatigen Polaroids in der Größe 20 x 24 Zoll. Werke wie “Finding Balance” (2015) und “Classic Creole” (2003) vermitteln kulturelle, körperliche und natürliche Verbindungen.
Die Ausstellung umfasst auch Arbeiten, die Campos-Pons’ persönliche Herkunft widerspiegeln, wie “Replenishing” (2001), das ihre Wiedervereinigung mit ihrer Mutter in Kuba zeigt, und “Umbilical Cord” (1991), das ihre matrilineare Linie in einer linearen Fotogrid zeigt.
In den letzten Jahren hat sich Campos-Pons von den Magnolienbäumen in Nashville, wo sie derzeit lebt, faszinieren lassen. Sie hat zahlreiche Fotos gemacht und ein Bild in einer Mixed-Media-Triptychon mit dem Titel “Secrets of the Magnolia Tree” (2021) digital gedruckt, um die in diesen Bäumen verborgenen Geschichten und Erinnerungen zu erkunden.
In ihren Werken verbindet Campos-Pons Vergangenheit und Gegenwart, indem sie Geschichte und Erlebnisse ihrer Vorfahren und der afrikanischen Diaspora miteinander verwebt.
Einführung
Ein Überblick über María Magdalena Campos-Pons als in Kuba geborene Künstlerin, die Themen wie Geschichte, Sklaverei, Migration und die afrikanische Diaspora erforscht. Kurzer Hintergrund über ihre persönliche Geschichte und die Herausforderungen, mit denen sie in ihrer Karriere konfrontiert war.
Laute Worte mit Mama und die Trilogie “Geschichte eines Volkes, die keine Helden waren”
Zusammenfassung: Eine detaillierte Untersuchung von Campos-Pons Installation “Laute Worte mit Mama” (1998), die ihren weiblichen Vorfahren Tribut zollt. Diskussion der vier aufgeblasenen Archivfotos, der drei Videoscreens und der Symbolik der sieben Bügelbretter, die Sklavenschiffe repräsentieren.
Die Darstellung von Schwarzer Mutterschaft in Campos-Pons’ Werk
Zusammenfassung: Eine Erkundung, wie Campos-Pons den Einfluss der Sklaverei auf die Schwarze Mutterschaft durch ihre großformatigen Polaroids darstellt. Fokus auf dem Foto aus dem Jahr 1994 aus der Serie “Wenn ich nicht hier bin / Estoy Allá” und der Symbolik der blauen Farbe, der Babynahrung und des geschnitzten Holzschiffs.
Erzwungene Migration als wiederkehrendes Thema
Zusammenfassung: Die Diskussion, wie erzwungene Migration ein wiederkehrendes Thema in Campos-Pons Werk ist, dargestellt am Kunstwerk “TRA” (1991). Analyse der schwarz-weißen Porträts von Afro-Kubanern, kombiniert mit hölzernen Planken in Form von Booten, die einer Darstellung eines Sklavenschiffs ähneln.
Die technische Finesse und Erzählkunst in Campos-Pons 20×24 Polaroids
Zusammenfassung: Untersuchung von Campos-Pons’ Verwendung von mehrteiligen, 20×24 Polaroids, die ihre technischen Fähigkeiten und ihre Erzählkunst hervorhebt. Fokus auf bestimmten Kunstwerken wie “Das Gleichgewicht finden” (2015) und “Klassischer Kreole” (2003), die kulturelle, körperliche und natürliche Wurzeln vermitteln.
Maria Magdalena Campos-Pons persönliche Abstammung und Identität
Zusammenfassung: Diskussion darüber, wie Campos-Pons ihre persönliche Abstammung in ihren Kunstwerken referenziert. Analyse bestimmter Werke wie “Auffrischung” (2001), das ihre Wiedervereinigung mit ihrer Mutter in Kuba darstellt, und “Nabelschnur” (1991), das ihre mütterliche Linie mithilfe eines linearen Rasters von Fotos verfolgt.
Geschichten und Erinnerungen durch Magnolienbäume erkunden
Zusammenfassung: Untersuchung von Campos-Pons’ jüngstem Interesse an Magnolienbäumen in Nashville, wo sie lebt. Diskussion ihrer umfangreichen Fotografien von Magnolienbäumen und des mixed-media Triptychons “Geheimnisse des Magnolienbaums” (2021), das die mit diesen Bäumen verbundenen Geschichten und Erinnerungen erforscht.
Das zeitlose Verweben von Geschichte und Gegenwart
Zusammenfassung: Analyse, wie María Magdalena Campos-Pons Zeit zusammenfallen lässt und Geschichte und Gegenwart in ihren Kunstwerken verwebt. Schwerpunkt auf ihrer Erforschung der Geschichten und Erfahrungen ihrer Vorfahren und der breiteren afrikanischen Diaspora.
Resümee
Zusammenfassung: Rückblick auf María Magdalena Campos-Pons bedeutende Beiträge als Künstlerin, die Themen wie Geschichte, Sklaverei, Migration und die afrikanische Diaspora erforscht. Anerkennung ihrer technischen Finesse, Erzählkunst und der zeitlosen Relevanz ihrer Arbeit.[ad_2]
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