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Wer hätte es gedacht, die beliebteste Schweizer Frucht ist der Apfel. Die am meisten nachgefragte Apfelsorte der Schweizerinnen und Schweizer ist Gala. Sie wurde erstmals 1934 in Neuseeland gezüchtet. Diese Apfelsorte ist süss im Geschmack, verfügt über eine leuchtend rote Schale und ein gelbliches Fruchtfleisch.
Ein Apfel liefert viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente wie Magnesium, Kalzium und Eisen. Diese befinden sich in oder direkt unter der Schale. Sie unterstützen den Knochenaufbau und die Blutbildung. Ein regelmässiger Konsum ist deshalb wichtig, weil der Apfel die wertvollsten Stoffe in kleinen Mengen liefert. Ebenso ist er ein gesunder Treibstoff für anstrengende Lern- und Arbeitstage. Der Apfel ist Durstlöscher, Sattmacher und Energielieferant zugleich. Es gibt auch ein Sprichwort: «An apple a day keeps the doctor away», also “Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern».
Ursprünglich kommt der Apfel aus Zentral- und Westasien. In der Region Kasachstan wurde er bereits 10.000 vor Christus angebaut. Almaty ist die Hauptstadt des Landes und heisst laut dem Wirtschaftsmagazin «Planet Wissen» «Stadt des Apfels».
Mehr als zwei Drittel der gesamten Apfelmenge produzieren die drei grössten Schweizer Anbaugebiete Thurgau, Wallis und Waadt. Die aktuelle Apfelanbaufläche beträgt in der Schweiz 3’885 Hektaren oder 5’441 Fussballfelder. Weltweit gibt es über 20'000 Sorten.
Von Sybil, V-Kitchen