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Entdeckt habe ich die Animationen auf dem Youtube-Channel von Brusspup. Brusspup hat sich auf optische Sinnestäuschungen spezialisiert und verblüfft seine Follower in unregelmässigen Abständen mit gelungen Videos. Ich war fasziniert vom Effekt der Six Frame Animations und habe gleich nach geeigneten Tutorials gesucht.
Ein Bild wird in vertikale Linien gerastert, so dass nur jede sechste Linie sichtbar ist. Fünf Linien werden ausgeblendet und die sechste ist wieder sichtbar. Im ganzen werden so sechs Bilder gerastert und anschliessend leicht versetzt übereinander gelegt. Jedes Bild ist um eine Linienbreite zum anderen versetzt. Die Bilder werden in Photoshop übereinander gelegt, zu einem Bild zusammengefügt und dann ausgedruckt:
Damit der Effekt funktioniert, muss man zusätzlich eine Folie ausdrucken, welche das Negativ des Bild-Rasters darstellt. Hier sind jeweils fünf vertikale Linien verdeckt dann ist wieder eine durchsichtig, anschliessend werden fünf verdeckt dann ist wieder eine frei usw.
Sobald man die Folie auf das Bild legt und sie in horizontaler Richtung bewegt, wird der Effekt sichtbar. Bewegt man die Folie nun um eine Linienbreite, erscheint das nächste Objekt auf dem Blatt usw.