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Palm schreibt, nach dem bereits verlustreichen letzten Geschäftsjahr
, im ersten Quartal seines Geschäftsjahrs 2009 noch rötere Zahlen. Der Umsatz erhöhte sich im Quartal, das am 31. August endete, verglichen mit der gleichen Periode des Vorjahrs zwar leicht um 1,7 Prozent auf 367 Millionen Dollar. Aber unter dem Strich verbuchte der Smartphone-Hersteller einen Reinverlust von 41,9 Millionen Dollar. Im letzten Sommerquartal betrug der Verlust noch 840'000 Dollar.
CEO Ed Colligan zeigte sich trotzdem zuversichtlich, und verwies vor allem auf die um fast die Hälfte gestiegene Menge der abgesetzten Smartphones: "Wir sind mitten in einem Umbau, und müssen einige Probleme überwinden. Aber ich freue mich über unser Momentum, während wir Palm wieder als führenden Innovator im Smartphone-Business etablieren wollen."
Für Palm kam in diesem Quartal einiges zusammen, und der Riesenverlust wurde von mehreren Komponenten verursacht. Unter anderem hat die Krise im Finanzsektor auch Palm in Mitleidenschaft gezogen - jedoch nicht etwa durch gesunkene Nachfrage, sondern weil Palm sich die Finger mit Finanzgeschäften verbrannt hat. Palm legte einen Teil seines Bargelds in sogenannten "Auction Rate Securites" an und musste nun 15 Millionen Dollar darauf abschreiben.
Aber auch das operative Geschäft schreibt tiefrote Zahlen. Obwohl die Betriebsausgaben (ohne Herstellungskosten) im abgelaufenen Quartal verglichen mit dem Vorjahr um 16 Millionen Dollar gesenkt wurden, betrug der operative Verlust 22 Millionen Dollar. Palm verkauft zwar deutlich mehr Geräte, aber zu einem niedrigeren Durchschnittspreis, so dass die Bruttoprofitmarge deutlich gesunken ist. (hjm)