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Die Entwickler der NoSQL-Datenbank MongoDB haben entschieden, ihr Produkt unter eine neue Lizenz zu stellen. Die Open-Source-Datenbank stand bisher unter der Affero General Public License (AGPL). Wie die Macher in einem Statement auf ihrer Website erklären, hätten sie die neue Server Side Public License (SSPL) ins Leben gerufen, um den eigenen Quellcode besser zu schützen. Dies, weil offenbar immer mehr grosse Cloud-Anbieter den Code für ihre kommerziellen Software-as-a-Service-Lösungen einsetzten, ohne der Gemeinschaft etwas zurückzugeben.
Eliot Horowitz, CTO von MongoDB, erklärt: "Sobald ein Open-Source-Projekt interessant wird, ist es für grosse Cloud-Anbieter zu einfach, den grössten Teil des Wertes zu erfassen und gleichzeitig wenig oder gar nichts zur Community beizutragen." Man habe deshalb überlegt, Teile des Quellcodes unter eine neue Lizenz zu stellen und sogar, den Quellcode künftig als Closed Source zu veröffentlichen, doch glaube man noch immer an die Vorteile von Open Source Software. Aus diesem Grund, und weil man für den gesamten Quellcode eine einheitliche Lizenz nutzen wollte, habe man die SSPL ins Leben gerufen, die seit dem 16. Oktober für alle künftigen Versionen von MongoDB und für alle Patches für ältere Versionen gelte.
(luc)
MongoDB neu unter eigener Server Side Public License
MongoDB neu unter eigener Server Side Public License
(Quelle: MongoDB)
17. Oktober 2018 - Die NoSQL-Datenbank-Lösung MongoDB wird künftig unter einer neuen Open-Source-Lizenz erscheinen. Die Macher haben eine eigene Server Side Public License ins Leben gerufen, weil der Code der Datenbank offenbar immer wieder für kommerzielle Produkte missbraucht wurde.