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z.B. habe ich ausgerechnet:
Wenn ich mich 1 Jahr lang mit einem DuschMödeli dusche und dann 1 Jahr lang mit einem FlüssigDuschGel dusche und dann schaue, wieviel Abfall ich mit diesen beiden DuschMitteln verursacht habe, komme ich zum Ergebnis: 0.3 kg Kunststoff- versus 3g Papier-Abfall.
Sprich: wenn sich alle Einwohner der Stadt Bern (143’000 im Jahre 2020) mit festen DuschMitteln waschen würden, könnten pro Jahr 43 Tonnen Kunststoff-Abfall vermieden werden.
Dazu kommt: wenn ich mich 1 Jahr lang mit einem FlüssigDuschGel dusche, dann muss ich mich zu einem grossen Teil nach dem Duschen eincrèmen, da DuschGels tendenziell die Haut austrocknen (im Gegensatz zu einer richtig rezeptierten DuschSeife sind diese nicht rückfettend).
Somit verursache ich im Schnitt pro Jahr und Person zusätzliche 0.15 kg Kunststoff-Abfall (wenn ich mich jeden vierten Tag eincrème).
Wenn wir wieder die Stadt Bern als Anschauungs-Objekt hernehmen: die ganzen Crème-Dosen und Lotion-Behälter würden einen zusätzlichen Abfallberg von ca. 21 Tonnen Kunststoff pro Jahr ergeben.
Im Umkehrschluss: die Stadt Bern könnte (theoretisch gesehen) nur mit der flächendeckenden Einführung von festen, gut rezeptierten DuschMitteln pro Jahr etwa 64 Tonnen Kunststoff-Abfall vermeiden.
Das wiederum heisst: diese 64 Tonnen Kunststoff müssten
– erstens gar nicht hergestellt
– dann nicht transportiert
– und schlussendlich nicht verbrannt oder anderweitig entsorgt werden.
Das wiederum ist die Diskussion mit den externen Kosten und der grauen Energie, die auch sehr spannend ist.
Duschen mit Köpfchen eben 🙂
Oder
Wussten Sie, dass sehr viele Mädchen und Frauen vermehrt Probleme mit Pilzen im Intimbereich haben?
Pilze LIEBEN sauren Untergrund.
Gängige DuschMittel sind auf der ph-Skala zwischen 5.0 und 6.0 anzusiedeln.
Das DuschMödeli bei 8.5 bis 10.
Auch Pilze an den Füssen oder unter den Nägeln finden die basische Dusche nicht unbedingt attraktiv und siedeln sich lieber im sauren Milieu an.
Duschen mit Köpfchen eben 🙂
Oder
wussten Sie, dass unser grösstes Organ (unsere Haut) im ständigen Austausch mit der Umgebung ist und wir sehr viele Stoffe über die Haut aufnehmen?
Wenn ich wieder mal meinem „Tick“ fröne und Produkte auf ihre Inhaltsstoffe prüfe, zweifle ich daran, dass irgendjemand einen Stoff auf seine Haut auftragen möchte, der „Sodium Laureth Sulfat“ (Natriumdodecylsulfat) oder „Styrene/Acrylates Copolymer“ oder „PEG 40“ … heisst.
Duschen mit Köpfchen eben 🙂