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1981 in der Nähe von Nürnberg geboren, studierte Patrick Lange Dirigieren an den Musikhochschulen in Würzburg und Zürich. 2005 wurde er in das Förderprogramm Dirigentenforum des Deutschen Musikrates aufgenommen und von Claudio Abbado zum Assistenzdirigenten des Gustav Mahler Jugendorchesters ernannt. In dieser Funktion arbeitete er mit Herbert Blomstedt, Myung-Whun Chung, Sir Colin Davis, Philippe Jordan und Ingo Metzmacher. Als Assistent begleitete er Claudio Abbado zu den Berliner Philharmonikern, dem Lucerne Festival Orchestra und dem Orchestra Mozart Bologna. 2007 erhielt er den Europäischen Kulturpreis in der Kategorie Förderpreis für junge Dirigenten und 2009 das erstmals verliehene Eugen-Jochum-Stipendium des BR-Symphonieorchesters. Seine Laufbahn als Operndirigent begann er in Zürich und Luzern. Mit Le Nozze di Figaro gab er 2007 sein Debüt an der Komischen Oper Berlin, wo er 2010 zum Chefdirigenten ernannt wurde. Seine Interpretationen von Die Meistersinger von Nürnberg (Inszenierung: Andreas Homoki), Rusalka (Barrie Kosky) und Der Freischütz (Calixto Bieito) fanden internationale Beachtung. Im Konzertbereich arbeitet er mit Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, den Hamburger und Bamberger Symphonikern, dem Münchner Rundfunkorchester, dem Mahler Chamber Orchestra, dem SWR und WDR Sinfonieorchester, der Academy of St Martin in the Fields und dem Simón Bolívar Jugendorchester. Von 2017/2018 bis 2021 war er Generalmusikdirektor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden.