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Aldabra-Weber - Foudia eminentissima aldabrana
Aldabra-Drongo - Dicrurus aldabranus
© 2009 Markus Kappeler
(erschienen in der WWF Conservation Stamp Collection)
Aldabra liegt ganz im Westen des Indischen Ozeans, rund 400 Kilometer nördlich von Madagaskar und den Komoren, und etwa 600 Kilometer östlich des afrikanischen Festlands. Politisch gehört es zur Republik der Seychellen, deren Hauptinsel Mahé rund 1200 Kilometer in nordöstlicher Richtung entfernt liegt. Aldabra ist ein sogenanntes Gehobenes Atoll, bildet also ein durch Bewegungen des Meeresbodens über den Meeresspiegel empor gehobenes Korallenriff, welches seinerseits im Verlauf von Jahrmillionen über einem absinkenden Vulkan entstanden war.
Aldabra besteht aus vier Hauptinseln (Malabar, Grand Terre, Picard und Polymnie), welche eine untiefe, bei starker Ebbe grossenteils trockenfallende Lagune umschliessen, in der ein paar kleine Eilande verstreut liegen. Insgesamt weist das Atoll eine Länge von 34 Kilometern und eine Breite von 14,5 Kilometern auf. Die Landfläche beträgt ungefähr 155 Quadratkilometer, die Fläche der Lagune etwa 224 Quadratkilometer. Aldabra ist damit das grösste Atoll im Indischen Ozean und nach Kiritimati im Zentralpazifik das zweitgrösste weltweit. Bis auf wenige Menschen, die zur Erforschung und zum Schutz des abgeschiedenen Atolls dort leben, ist Aldabra unbewohnt.
Die vier Hauptinseln Aldabras haben einen Untergrund aus Korallenkalkstein und weisen zwei Terrassenstufen auf: Die untere liegt ungefähr vier, die obere rund acht Meter über dem mittleren Meeresspiegel. Die Vegetation besteht hauptsächlich aus undurchdringlichem, niedrigwüchsigem Buschland, welches vom Strauch Pemphis acidula, einem Weiderichgewächs, dominiert wird. Es finden sich aber fleckenweise auch offene Rasenflächen, lagunenseitig ausgedehnte Mangrovengebiete und meeresseitig streifenförmige Bestände von Kokospalmen (Cocos nucifera) sowie Schachtelhalmblättrigen Kasuarinabäumen (Casuarina equisetifolia). Letztere sind ursprünglich in Australien heimisch und wurden vermutlich von den frühen Seefahrern zur Gewinnung ihres Holzes eingeführt. Die Kokospalmen hingegen dürften den weiten Weg über das Meer dank ihrer schwimmfähigen Früchte eigenständig geschafft haben.
Wie bei allen Atollen war die Landfläche Aldabras in der jüngeren Erdgeschichte erheblichen Schwankungen unterworfen, da der Meeresspiegel wiederholt während Eiszeiten abfiel und während Warmzeiten anstieg. Im Unterschied zu den «normalen» Koralleninseln im Indischen Ozean, welche gewöhnlich nur etwa einen Meter über den Meeresspiegel hinausragen und die bis vor rund 4000 Jahren mehrfach gänzlich untertauchten, scheint Aldabra dank seiner vergleichsweise grossen Höhe seit rund 125 000 Jahren nicht mehr vollständig überspült gewesen zu sein. Darum konnte sich auf Aldabra eine überraschend artenreiche Flora und Fauna entwickeln. Die meisten der heute auf Aldabra heimischen Tier- und Pflanzenarten stammen ursprünglich aus Madagaskar, von den Komoren und aus Ostafrika.
Aufgrund ihrer Flugfähigkeit und demzufolge ihrer Fähigkeit, grössere Strecken über das Meer unbeschadet zurückzulegen, ist es nicht überraschend, dass die Vögel die artenreichste Wirbeltiergruppe auf Aldabra bilden. Bisher wurden 97 Brutvogelarten festgestellt, darunter neben zahlreichen Meeresvogelarten auch 13 Landvogelarten. Zwei davon sind der Aldabra-Weber (Foudia eminentissima aldabrana), eine Unterart des Komorenwebers (Foudia eminentissima), welcher ansonsten auf den Komoren und in Ostmadagaskar vorkommt, und der Aldabra-Drongo (Dicrurus aldabranus), welcher ausschliesslich hier heimisch (endemisch) ist. Von ihnen soll hier berichtet werden.
Der Aldabra-Weber
Die Gattung der Schönweber (Foudia) umfasst sechs Arten und gehört innerhalb der Ordnung der Sperlingsvögel (Passeriformes) zur Familie der Webervögel (Ploceidae). Diese umfasst insgesamt rund 120 Arten, welche hauptsächlich in Afrika südlich der Sahara heimisch sind. Die Schönweber sind allesamt auf Inseln im westlichen Indischen Ozean zu Hause. Der Aldabra-Weber ist der zweitgrösste der sechs Vettern und nur wenig kleiner als der auf Madagaskar vorkommende Rothschildweber (Foudia omissa). Die Männchen wiegen im Durchschnitt ungefähr 26 Gramm und weisen eine Gesamtlänge von etwa 15 Zentimetern auf, während die Weibchen durchschnittlich etwa 24 Gramm wiegen und eine Spur kleiner sind als die Männchen.
Ausserhalb der Brutsaison tragen die Männchen ein ähnlich schlichtes, olivgrünes Federkleid wie die Weibchen. Im Brutkleid jedoch sind bei ihnen im Gegensatz zu den Weibchen Kopf, Hals und Brust sowie ein Fleck auf dem Bürzel leuchtend orange-rot gefärbt, während die Unterseite gelb und der Rücken schwarz gefleckt ist.
Die Aldabra-Weber kommen in allen Bereichen des Aldabra-Atolls vor. Ausserhalb der Brutsaison bewegen sie sich in Schwärmen von gewöhnlich ein bis zwei Dutzend Individuen umher. Wie die meisten Webervögel ernähren sie sich hauptsächlich von Insekten und Samen. Samen picken sie mehrheitlich vom Boden auf, im Falle der Kasuarinen aber auch direkt aus deren zapfenartigen Fruchtständen. Insekten erbeuten sie mehrheitlich, indem sie meisenartig im Gezweig von Büschen und Bäumen umherklettern. Oft hängen sie kopfüber an einem Zweig, um die Unterseite von Blättern zu inspizieren. Manchmal ergreifen sie ein aufgerolltes Blatt mit dem Fuss und zerlegen es mit dem Schnabel in Stücke, um etwaige darin versteckte Insekten oder Spinnen freizulegen.
Neben diesen typischen Nahrungsdingen nehmen die Aldabra-Weber auch Nektar, besonders von den Blüten der Kokospalmen, zu sich. Ihre Zungenspitze ist leicht bürstenartig strukturiert, was zwar für Weber ungewöhnlich ist, aber bei Nektarvögeln (Nectariniidae), Honigessern (Meliphagidae) und weiteren auf das Verspeisen von Nektar spezialisierten Vögeln verbreitet vorkommt.
Männchen bauen Hängenester
Die Aldabra-Weber brüten während der Regenzeit, welche von November bis April dauert. Zu Beginn der Saison entwickeln die Männchen ihr Brutkleid und besetzen ein Revier. Die Reviere befinden sich grossenteils dicht gedrängt in den küstennahen Kasuarinen- und Kokospalmenbeständen und sind nicht besonders gross. In einem Kokospalmenbestand bei der Forschungsstation auf der Insel Picard betrug die durchschnittliche Reviergrösse etwa 650 Quadratmeter und die kleinste lediglich 120 Quadratmeter. Brutreviere finden sich zwar auch in Mangrovenbeständen und vereinzelt sogar im offenen Buschland, sind aber dort wesentlich grösser.
Sobald ein Männchen ein Territorium besetzt hat, beginnt es, von einem günstigen Ansitz im Zentrum desselben aus seinen Besitzanspruch durch laute «Tziiit-tziiit-tuiiit»-Rufe kundzutun. Energisch und unnachgiebig vertreibt es sämtliche ins Territorium eindringenden Artgenossen, Männchen wie Weibchen.
Alsbald beginnt es mit dem Nestbau. Es handelt sich um ein kugeliges, etwa 20 Zentimeter hohes und 15 Zentimeter breites Gebilde, das aus Pflanzenfasern gewoben ist, an einem Zweig oder der Rippe eines Kokospalmenblatts aufgehängt ist und einen seitlichen Eingang aufweist. In der Folge reagiert das Männchen anders auf Weibchen, die ins Territorium eindringen: Es balzt sie an und versucht, ihre Aufmerksamkeit auf sein Werk zu lenken. Gefällt einem Weibchen die angebotene «Kinderstube», dann bleibt es im Revier und vollendet den Nestbau, indem es den Innenbereich mit feinen Grashalmen weich auskleidet.
Zwei bis vier Tage nach der Fertigstellung des Nests beginnt das Weibchen mit dem Eierlegen und erzeugt im Abstand von jeweils 24 Stunden gewöhnlich drei, selten vier Eier. Das Bebrüten des Geleges obliegt allein dem Weibchen. Es beginnt damit nach dem Legen des letzten Eis. 13 bis 16 Tage später schlüpfen die Jungen gleichzeitig aus ihren Eiern. Anfänglich werden sie fast ausschliesslich durch das Weibchen gefüttert. Nach drei bis vier Tagen beteiligt sich aber auch das Männchen an der Versorgung des Nachwuchses. Die Jungen sind nach 15 bis 18 Tagen flugfähig, verlassen dann das Nest und machen sich sogleich selbstständig.
Eine erfolgreiche Brut scheint bei den Aldabra-Webern allerdings eher die Ausnahme als die Regel zu sein. Sehr viele Nester werden vorzeitig geplündert. Bei einer Studie in den 1970er-Jahren wurden achtzig Prozent aller erfassten Eier innerhalb des Studiengebiets durch Hausratten (Rattus rattus) verzehrt. Letztere waren vom Menschen irgendwann im Verlauf der letzten paar Jahrhunderte nach Aldabra eingeschleppt worden. Von den geschlüpften Jungvögeln kamen sodann rund fünfzig Prozent um, noch bevor sie flügge waren. Die meisten fielen Schildraben (Corvus albus), einer einheimischen Landvogelart, zum Opfer, ein paar wiederum Hausratten. Zwar bauten die meisten betroffenen Weberpaare ein neues Nest und begannen mit einer neuen Brut. Doch fielen auch diese Nachbruten oftmals Nestplünderern zum Opfer, weshalb manche Paare zwei, drei oder sogar vier erfolglose Brutversuche in einer Saison zu verzeichnen hatten.
Es scheint auf den ersten Blick überraschend, dass die Aldabra-Weber eine solch hohe Jungensterblichkeit ertragen können. Man muss aber bedenken, dass jedes erwachsene Individuum im Laufe seines mehrjährigen Lebens lediglich einen gesunden Nachkommen erzeugen muss, damit die Erhaltung des Bestands gewährleistet ist. Dies scheint den Aldabra-Webern offensichtlich nichtsdestotrotz zu gelingen.
Der Aldabra-Drongo
Der Aldabra-Drongo gehört zur etwa 24 Arten umfassenden Familie der Drongos (Dicruridae), einer Sperlingsvogelfamilie, welche über weite Bereiche der Tropen der Alten Welt verbreitet ist. Auf Aldabra ist er heute die einzige endemische Vogelart. Dies ist allerdings erst seit den 1980er-Jahren der Fall. Zuvor existierte auf Aldabra als zweite endemische Vogelart der Aldabra-Buschsänger (Nesillas aldabrana) aus der Familie der Grasmücken (Sylviidae). Dieser wurde erst 1967 entdeckt. Damals bewohnte er einen zehn Hektaren grossen Küstenstreifen auf der Insel Malabar. Letztmals gesichtet wurde er dort 1983. Intensive Nachforschungen in den Jahren 1986 und 2003/2004 blieben ergebnislos, weshalb die Art nun offiziell als ausgestorben gilt.
Der Aldabra-Drongo ist ein mittelgrosses Mitglied seiner Familie. Beide Geschlechter weisen eine Gesamtlänge von etwa 25 Zentimetern auf und haben ein vollständig schwarzes Gefieder mit grün-blauem Metallglanz. Der nächste Verwandte des Aldabra-Drongos ist der auf Madagaskar und den Komoren heimische Gabeldrongo (Dicrurus forficatus). Er unterscheidet sich von diesem in seinem Ruf und durch das Fehlen einer Federhaube.
Der Aldabra-Drongo brütet auf allen vier Hauptinseln des Aldabra-Atolls sowie auf mindestens einem der kleinen Eilande in der Lagune (Ile Esprit). Seine Nahrung besteht hauptsächlich aus Insekten. Gelegentlich erbeutet er aber auch einen Aldabra-Taggecko (Phelsuma abbotti abbotti). Im Allgemeinen praktiziert er die Ansitzjagd: Ruhig und geduldig sitzt er auf einem Ast oder auf einer anderen günstig gelegenen Warte und überwacht von dort aus seine nähere Umgebung. Entdeckt er ein mögliches Beutetier, so fliegt er auf und schnappt sich das Opfer zielsicher entweder direkt aus der Luft oder aber vom Boden oder von einem Busch. Kleinere Beutetiere verschlingt er sofort, grössere trägt er zu seiner Warte zurück und verspeist sie dort.
Zwar kann man den Aldabra-Drongos in allen Bereichen des Atolls begegnen. Ihr Nest bauen sie jedoch meistens in Kasuarinen- oder Mangrovenbeständen, selten im offenen Buschland. Die Brutsaison fällt wie beim Aldabra-Weber in die Regenzeit. Die Brutreviere sind beträchtlich grösser als bei jenem. In Kasuarinenbeständen weisen sie im Durchschnitt eine Grösse von ungefähr zwei Hektaren auf, im Buschland von etwa vier. Das Nest ist ein kompakter, aus Pflanzenfasern gewobener und mit Spinnennetzen verklebter Napf, der sich gewöhnlich in einer Gabelung im äusseren Bereich eines Asts befindet, und zwar in einer Höhe von zwei bis acht Metern über dem Boden. Mit einer Brutzeit von 16 bis 18 Tagen und einer Nestlingszeit von 15 bis 19 Tagen dauert die erste Phase der Brut ähnlich lang wie beim Aldabra-Weber. Im Unterschied zum Weber, bei dem sich die Jungvögel von den Eltern lösen, sobald sie flugfähig sind, bleiben die jungen Aldabra-Drongos jedoch nach dem Ausfliegen noch mehrere Wochen lang von ihren Eltern abhängig.
Wie bei den Aldabra-Webern ist die Jungensterblichkeit bei den Aldabra-Drongos sehr hoch. Rund achtzig Prozent aller Gelege fallen Nestplünderern, hauptsächlich Hausratten, zum Opfer. Wie die Weber scheinen aber auch die Drongos diesem enormen Feinddruck standhalten zu können. Jedenfalls erweist sich ihr Artbestand von rund 1500 Individuen als stabil.
In einem Naturmonument zu Hause
Von den tierlichen Nestplünderern abgesehen bestehen keine unmittelbaren Gefahren für den Fortbestand des Aldabra-Webers und des Aldabra-Drongos. Dies war nicht immer so. In den frühen 1970er-Jahren, als Aldabra noch Teil des Britischen Territoriums im Indischen Ozean (BIOT) war, zog die britische Regierung in Erwägung, das Atoll an die USA zu verpachten, weil diese an dem strategisch günstig gelegenen Ort einen Stützpunkt mit Landebahn und Versorgungshafen erstellen wollten. Zweifellos hätte dies katastrophale Folgen für das fragile Inselökosystem gehabt.
Kurz vor der Ausführung des Plans wurde glücklicherweise eine andere Insel im Indischen Ozean, Diego Garcia im Chagos-Archipel (BIOT), für das Vorhaben gewählt. 1976 wurde Aldabra dann der Republik der Seychellen angegliedert, als diese von Grossbritannien in die Unabhängigkeit entlassen wurde. Nur fünf Jahre später, 1981, erklärte die Regierung der Seychellen das abgeschiedene Atoll zum unantastbaren Naturreservat. Und ein weiteres Jahr später, 1982, wurde es wegen seiner grossen Bedeutung als grossflächiges, unbewohntes und darum ökologisch weitgehend intaktes Atoll zum UNESCO-Weltnaturerbe, das heisst zum auf internationaler Ebene unter allen Umständen zu erhaltenden Naturmonument erklärt. Somit können seine tierlichen und pflanzlichen Bewohner vorerst einer gesicherten Zukunft entgegenblicken.
Legenden
Der Aldabra-Weber (Foudia eminentissima aldabrana), eine Unterart des Komoren-Webers (Foudia eminentissima), weist als erwachsener Vogel eine Länge von etwa 15 Zentimetern und ein Gewicht um 25 Gramm auf, wobei die Männchen (links) im Durchschnitt eine Spur grösser und schwerer sind als die Weibchen (rechts). Ausserhalb der Brutzeit tragen die Männchen ein ähnlich schlichtes, olivgrünes Kleid wie die Weibchen; im Brutkleid jedoch sind bei ihnen Kopf, Hals und Brust sowie ein Fleck auf dem Bürzel leuchtend orange-rot gefärbt.
Während der Brutzeit besetzen die männlichen Aldabra-Weber Reviere, aus denen sie alle eindringenden Rivalen unnachgiebig vertreiben. Ausserhalb der Brutzeit verhalten sie sich hingegen gesellig und bewegen sich in Schwärmen von gewöhnlich ein bis zwei Dutzend Individuen umher. Sie ernähren sich hauptsächlich von Samen und Insekten, nehmen aber auch gern Nektar zu sich.
Beim Aldabra-Drongo (Dicrurus aldabranus) lassen sich Männchen und Weibchen äusserlich kaum unterscheiden. Beide erreichen eine Länge von etwa 25 Zentimetern, und beide tragen ein vollständig schwarzes Gefieder mit metallisch grün-blauem Glanz. Aldabra-Drongos sind Ansitzjäger, die sich hauptsächlich von Insekten ernähren.
Die jungen Aldabra-Drongos schlüpfen nach einer Brutzeit von ungefähr 17 Tagen aus den Eiern und sind etwa 17 Tage später flugfähig. Nach dem Ausfliegen sind sie noch eine Weile - bis sie die Ansitzjagd sicher beherrschen - von der Zufütterung durch ihre Eltern abhängig und bleiben auch hernach, oft bis zu Beginn der nächsten Brutsaison, mit ihnen zusammen.
Die Heimat des Aldabra-Webers und des Aldabra-Drongos ist das ganz im Westen des Indischen Ozeans gelegene Aldabra-Atoll. Dieses weist eine Landfläche von 155 Quadratkilometern auf und ist hauptsächlich wegen seiner grossen Population von Seychellen-Riesenschildkröten (Geochelone gigantea; Bild) bekannt. 1982 wurde Aldabra wegen seiner Bedeutung als altes, grossflächiges und ökologisch weitgehend intaktes Atoll zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt.
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