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Gegenstand der vorliegenden Dissertation sind konkurrierende Übernahmeangebote. Es handelt sich hierbei um Auktionen auf dem Unternehmenskontrollmarkt, bei denen zwei oder mehr Anbieter um die Kontrolle über eine bestimmte Zielgesellschaft kämpfen. Konkurrierende Angebote sind in der Schweiz in Art. 30 BEHG und Art. 48–52 UEV speziell geregelt. Verschiedene Bestimmungen sind dabei auf die Förderung konkurrierender Angebote oder zumindest auf die Sicherstellung des potenziellen Auktionszutrittes gerichtet. Damit ist die Schweiz im internationalen Vergleich nicht allein. Grund für den verbreiteten Erlass auktionsfördernder Bestimmungen sind die ökonomisch positiven Auswirkungen für die Aktionäre der betreffenden Zielgesellschaft sowie für den Unternehmenskontrollmarkt, die konkurrierenden Angeboten zugerechnet werden. Die vorliegende Dissertation setzt sich umfassend mit den verschiedenen Aspekten konkurrierender Angebote, ihren Besonderheiten und den sich diesbezüglich stellenden Rechtsfragen auseinander. Im Vordergrund stehen der modifizierte Zeitplan, das Prinzip der Wahlfreiheit der Angebotsempfänger, das übernahmerechtliche Gleichbehandlungsgebot, die Suche nach einem Konkurrenzanbieter durch den Verwaltungsrat der Zielgesellschaft und die Frage, inwieweit sich ein Anbieter mittels Transaktionsvereinbarungen gegenüber potenziellen Konkurrenzanbietern absichern kann.