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Das Migazin berichtet am 24.08.2020: Seit Freitag patrouilliert die „Sea-Watch 4“ in der Rettungszone vor Libyen. Am Sonntag barg sie 97 Menschen von einem überfüllten Schlauchboot. Bereits am Samstag nahm sie Gerettete von einem anderen Schiff an Bord.
Wie die Organisation Sea Watch mitteilte, waren unter den Migranten 28 unbegleitete Minderjährige und neun Kinder mit mindestens einem Elternteil an Bord. Sieben der Kinder waren unter fünf Jahre alt. Die Menschen waren laut Sea Watch auf einem überfüllten und seeuntauglichen Schlauchboot unterwegs. Die Rettungsaktion fand den Angaben zufolge rund 31 Seemeilen vor der libyschen Küste statt.
Von den 60 Erwachsenen auf dem Schlauchboot waren 13 Frauen. Die Geretteten wurden nach ihrer Bergung von Ärzten untersucht. Die „Sea-Watch 4“ setzte danach nach eigenen Angaben ihre Patrouille vor der libyschen Küste fort. Bereits am Samstag hatte das Rettungsschiff sieben Menschen an Bord genommen. Sie wurden zunächst von einem kleineren Schiff gerettet, das die „Sea-Watch 4“ um Unterstützung gebeten hatten. An Bord des von Sea Watch und „Ärzte ohne Grenzen“ betriebenen Schiffes befinden sich damit inzwischen 104 aus Seenot gerettete Migranten.