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Jeweils am ersten Freitag im März wird auf der ganzen Welt der Weltgebetstag gefeiert mit einem Gottesdienst, der jedes Jahr aus einem anderen Land kommt. Für 2021 haben Ni-Vanuatu-Frauen die Liturgie verfasst (Ni-Vanuatu nennen sich die Menschen in Vanuatu). Vanuatu, das einigen vielleicht besser unter dem alten Namen «Neue Hebriden» bekannt ist, ist ein Inselstaat im Südpazifik. Aus 83 grösstenteils vulkanischen Inseln bestehend, gehört er zum Pazifischen Feuerring. Die zum Teil noch aktiven Vulkane sind nicht nur eine Touristenattraktion, sie bilden auch eine Bedrohung für das Land, genauso wie andere Naturkatastrophen wie Erdbeben, Zyklone und Sturmfluten. Der letzte grosse Zyklon fegte im April 2020 mit grosser Zerstörungskraft übers Land. Die Ni-Vanuatu haben eine spezielle Beziehung zu Grund und Boden, der der Gemeinschaft gehört.
In der Gottesdienstfeier vom 5. März, 19 Uhr in der kath. Kirche Frick, werden den Teilnehmern drei Frauen vorgestellt, die sich typischen Herausforderungen des Lebens in Vanuatu zu stellen haben und in der christlichen Gemeinschaft Geborgenheit und Unterstützung finden. Im Zentrum des Gottesdienstes steht das Gleichnis vom «Haus auf dem Felsen». (mgt)