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Ann Kathrin Lüthi war früher Frontfrau Swandive. Auf ihrem melodiös-melanscholischem Solo-Debüt, das fünf Jahre nach dem Ende der Zürcher Triphop-Gruppe erschienen ist, fügt die Sängerin tiefgründige Songs zusammen. Sie singt vom gefrorenen Meer («Freeze»), vom Versuch, den Donner zu stehlen («Danger Ahead») und vom verlorenen Blut («Heart in Plastic»). Aber nicht nur Wut und Trauer prägen die Stimmung, sondern auch das Aufatmen nach dem Sturm. Produziert hat Jono Buchanan, den Annakin in Mexiko kennenlernte. Die Zusammenarbeit verlief danach übers Internet. Schon bald beseelte der Engländer Annakins Lieder mit Sound- und Beatstrukturen, mit Streichern, Pianos und verzerrten Gitarren.
Das Album besteht zur Hälfte aus Annakins Eigenkompositionen. Aus Neugierde und Lust an gemeinsamer Arbeit sucht sie aber immer wieder den Kontakt zu anderen Musikern. So entstanden Kollaborationen mit dem Drummer und Produzenten Gert Stäuble, mit dem Filmmusiker Ivan E., dem Sounddesigner Roger Müller sowie den Produzenten Can Isik und Andi Jud, die es verstanden, Annakin zwei Songs wie auf den Leib zu schreiben.