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Die Schweiz ist für ihre Erdgasversorgung zu hundertprozent auf Importe angewiesen. Zum grössten Teil stammt das Schweizer Erdgas aus EU-Staaten (Deutschland, Niederlande, Frankreich und Italien). Weitere Lieferanten sind Russland und Norwegen.
Zwar gibt es in der Schweiz kleinere Erdgasvorkommen. Eine Ausnahme bildet dabei eine Lagerstätte im Kanton Luzern. Im Entlebuch wurde zwischen 1985 und 1994 eine grössere Menge (rund drei Prozent des jährlichen Verbrauchs in der Schweiz) gefördert.
Erdgas vor allem zu Hause
In den Jahren zwischen 1970 und 1996 ist der Erdgasverbrauch in der Schweiz jährlich um rund 11 Prozent gestiegen und gewann somit zunehmend an Bedeutung. Heute liegt der Gasanteil am gesamten Endenergieverbrauch bei 12 Prozent.
Mit rund 40 Prozent bilden die privaten Haushalte die grösste Verbrauchergruppe, gefolgt von der Industrie mit einem Drittel des Gesamtverbrauchs. Laut Bundesamt für Energie wird damit gerechnet, dass die Bedeutung von Erdgas in der Schweiz weiter zunehmen wird.
Quelle: Bundesamt für Energie