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Elemente
Innungen
(ursprünglich »Einungen«),
allgemeine Bezeichnung für Kaufmannsgilden und Handwerkszünfte, besonders nach dem bisher üblichen Sprachgebrauch Bezeichnung für die im 19. Jahrh. nach Einführung der Gewerbefreiheit und Aufhebung der frühern Zunftprivilegien fortbestehenden oder neugebildeten Korporationen von Angehörigen gleicher od. verwandter Gewerbe (im engern Sinn) zur Förderung gemeinsamer gewerblicher Interessen. Ein wesentliches Merkmal der I. war bisher, daß die Korporation von den Zünften durch den Mangel gewerblicher Vorrechte sich unterschied, und daß die korporative Vereinsthätigkeit sich nur auf die gewerblichen Verhältnisse eines Gewerbes oder verwandter Gewerbe erstreckte, demgemäß auch der Personenverband gebildet war.
Man unterschied ferner I. im engern und weitern Sinn, je nachdem die Innung nur selbständige Gewerbtreibende als Mitglieder hatte oder aus selbständigen und unselbständigen (Gesellen) gewerblichen Personen zusammengesetzt war. Das neue Innungsgesetz des Deutschen Reichs vom hat einen neuen Begriff von I. geschaffen. Es versteht unter I. freie lokale Korporationen von selbständigen Gewerbtreibenden (nicht bloß gleicher oder verwandter Gewerbe), gestattet die Mitgliedschaft aber auch Personen, welche in einem dem Gewerbe, für welches die Innung errichtet ist, angehörenden Großbetrieb als Werkmeister oder in ähnlicher Stellung beschäftigt sind, außerdem die Ehrenmitgliedschaft andrer Personen. I. sind in der modernen Volkswirtschaft bei Gewerbefreiheit und freier Konkurrenz neben andern gewerblichen Korporationen (Gewerbevereinen, Gewerk- und andern Arbeitervereinen, Handwerkerbildungsvereinen, Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften, gewerblichen Versicherungsgenossenschaften etc.) ein notwendiges Glied [* 2] einer gesunden organischen Gestaltung des Gewerbewesens, ihre Bedeutung liegt namentlich in der Förderung der Interessen des Klein- und Mittelbetriebs, des eigentlichen Handwerks.
Die besondern Aufgaben, die gerade auf diesem Gebiet I. erfüllen können und erfüllen sollten, sind:
1) die Pflege des Gemeinsinns, die Aufrechthaltung und Stärkung der gewerblichen Berufs- und Standesehre unter den Gewerbtreibenden;
2) die Ausgleichung und harmonische Versöhnung der kollidierenden Interessen von Arbeitgebern und Arbeitern (Gesellen), die Förderung eines gedeihlichen Verhältnisses zwischen Meistern und Gesellen, die Beilegung und Schlichtung von Streitigkeiten zwischen Meistern, Gesellen und Lehrlingen, die Fürsorge für das Herbergswesen durch Errichtung von Herbergen für die zuwandernden Gesellen und für die Arbeitsvermittelung;
3) die Fürsorge für eine gute technische und moralische Ausbildung der Lehrlinge;
4) die
Hebung
[* 3] der technischen Arbeitsfähigkeit auch von
Meistern und
Gesellen und Stärkung der Konkurrenzkraft
des
Handwerks. Die
Bildung von I. muß der freien
Initiative der Gewerbtreibenden überlassen bleiben, man kann vernünftigerweise
bei der heutigen Gestaltung der gewerblichen
Produktion in Stadt und Land, in der Groß- und Kleinindustrie nicht daran denken,
Zwangs
innungen einzuführen; aber die
Staats- und Kommunalgewalt muß die
Bildung und ersprießliche Wirksamkeit
der I. energisch zu fördern bemüht sein, und den I. müssen zu diesem
Zweck von der
Gesetzgebung
Rechte und Befugnisse eingeräumt
werden, welche sie, ohne ihnen den
Charakter von
Organen der
Selbstverwaltung zu nehmen, zugleich in die
Reihe der öffentlichen
Korporationen stellen, sie in den
Organismus der öffentlichen
Verwaltung als
Glieder
[* 4] einfügen. Zu diesen
Rechten gehören namentlich: die Gewährung des
Rechts der juristischen
Person;
die exekutivische Beitreibung der statutarisch vorgesehenen Beiträge und verhängten (gesetzlich zulässigen) Ordnungsstrafen nach Art der Beitreibung von Gemeindeabgaben;
die Entscheidung von Streitigkeiten zwischen Korporationsmitgliedern und ihren Lehrlingen, welche sich auf den Antritt, die Fortsetzung oder Aufhebung des Arbeitsverhältnisses, auf die gegenseitigen Leistungen aus demselben, auf die Erteilung oder den Inhalt der Arbeitsbücher oder Zeugnisse beziehen;
die Errichtung von Schiedsgerichten zur Entscheidung solcher Streitigkeiten, auch zwischen Korporationsmitgliedern und ihren Gesellen, unter der Voraussetzung einer Vertretung der öffentlichen Gewalt und der Gesellen in denselben;
obrigkeitliche Befugnisse in Bezug auf die Regelung des Lehrlingswesens (Erlaß von Vorschriften, betreffend das Lehrverhältnis, die Ausbildung, Prüfung der Lehrlinge);
die ausschließliche Führung eines die Mitglieder als solche kennzeichnenden Titels.
Die I. aber können die Wohlfahrt ihrer Mitglieder und Angehörigen noch weiter befördern, wenn sie es sich auch angelegen sein lassen, die Beteiligung derselben an Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften (Kreditvereine, Rohstoffvereine, Magazin-, Werkzeug- und Maschinengenossenschaften, Konsumvereine), an Versicherungs- u. Hilfskassen herbeizuführen, Fachschulen für Lehrlinge, Lehrkurse für Gesellen und Meister, Lehrwerkstätten etc. einzurichten. Es ist streitig, ob ihnen noch weitere Rechte und Befugnisse eingeräumt werden sollen. Den darauf gerichteten zünftlerischen Bestrebungen eines Teils der Gewerbtreibenden ist ¶
forlaufend
entgegenzuhalten, daß eine Erweiterung der Rechte (von andern prinzipiellen Bedenken abgesehen) auch eine obrigkeitliche Kontrolle und Einmischung in die Korporationsangelegenheiten, um die egoistische Ausbeutung solcher Rechte zu verhindern, bedingen würde, welche den Verteidigern dieser Politik wenig genehm sein, der Staatsgewalt aber eine sehr schwierige Aufgabe auferlegen und die Wirksamkeit der I. beeinträchtigen würde. Als ungerechtfertigt muß insbesondere die Forderung erachtet werden, nur Innungsmeistern das Halten von Lehrlingen zu gestatten (s. Lehrlingswesen).
Die Politik in Bezug auf I. war in Deutschland [* 6] bis zur Gründung des Deutschen Reichs Sache der Einzelstaaten und in diesen eine verschiedene. In Preußen [* 7] ließ die Hardenbergsche Gewerbegesetzgebung von 1810 und 1811, welche die Gewerbefreiheit einführte, die Zünfte als freie I. bestehen. Die Gewerbeordnung von 1845 suchte in den I. eine neue dem Gewerbewesen förderliche Organisation der Gewerbtreibenden herbeizuführen. Die Fortexistenz der ältern I. wurde gestattet, ihre Statuten sollten aber revidiert und den Vorschriften der § 101-117 angepaßt werden.
Das Gesetz regelte näher die Organisation und Rechte neuer I. und unterschied hierbei solche, welche den Befähigungsnachweis für ihre Mitglieder zu fordern hatten, und I., für deren Mitglieder dieser Nachweis nicht obligatorisch war. Jene I. erlangten durch die Bestätigung ihrer Statuten die Rechte einer Korporation. Ihr Zweck sollte die Förderung der gemeinsamen gewerblichen Interessen sein, insbesondere sollten sie die Aufnahme, die Ausbildung und das Betragen der Lehrlinge, Gesellen und Gehilfen der Innungsgenossen beaufsichtigen, die Verwaltung der Kranken-, Sterbe-, Hilfs- und Sparkassen der Innungsgenossen leiten und der Fürsorge für die Witwen und Waisen derselben sich unterziehen.
Ein Beitrittszwang bestand nicht, aber in einer großen Zahl von Gewerben (§ 131) wurde die Befugnis; Lehrlinge zu halten, davon abhängig gemacht, daß die Gewerbtreibenden entweder in eine ältere oder neuere Innung nach vorgängigem Beweis der Befähigung zum Betrieb des Gewerbes aufgenommen waren, oder diese Befähigung besonders nachgewiesen hatten. Die Gewerbegesetzgebung von 1849 (Verordnung vom 9. Febr.), welche die Gewerbefreiheit im Interesse der Erhaltung und Kräftigung des Handwerkerstandes sehr weit einschränkte (s. Gewerbegesetzgebung) und formell bis 1868 in Kraft [* 8] blieb, machte den selbständigen handwerksmäßigen Gewerbebetrieb bei einer sehr großen Zahl von Gewerben (§ 23) abhängig von der Mitgliedschaft einer Innung nach vorgängigem Befähigungsnachweis oder von dem Nachweis der Befähigung vor einer Prüfungskommission.
Die I. wurden noch dadurch bevorzugt, daß durch Ortsstatuten Aufnahme und Entlassung aller Lehrlinge, sobald für das Gewerbe am Ort eine Innung bestand, vor diese gewiesen und derselben eine Mitwirkung bei der Aufsicht über die Ausbildung und das Betragen selbst derjenigen Lehrlinge, deren Lehrherren nicht zur Innung gehörten, eingeräumt werden konnte. In manchen deutschen Staaten wurden bei Einführung der Gewerbefreiheit die alten Zünfte direkt aufgehoben, ihr Vermögen wurde mehr oder minder als öffentliches Gut behandelt, die etwanige Neubildung gewerblicher Vereinigungen aber ganz der freien Association überlassen und dem gewöhnlichen Vereinsrecht unterstellt.
So in Württemberg [* 9] (Gewerbeordnung vom § 52 ff.) und Baden [* 10] (Gewerbeordnung vom Art. 24 ff.), auch in Bayern [* 11] (Gewerbegesetz vom Art. 25 ff.), nachdem man hier 1825 und 1862 mit geringem Erfolg staatlich organisierte Zwangsverbände an die Stelle der alten Zünfte gesetzt hatte. In einer Reihe von norddeutschen Staaten (z. B. in Oldenburg, [* 12] Bremen, [* 13] Hamburg, [* 14] Lübeck) [* 15] wurde den Zünften die Wahl gelassen, sich aufzulösen und ihr Vermögen zu teilen oder als freie I. fortzubestehen, die Neubildung aber der freien Association überlassen. In einigen andern (Sachsen, [* 16] Braunschweig, [* 17] einzelne thüringische Staaten) wurden die alten Korporationen als öffentliche I. mit bestimmten gewerblichen Befugnissen erhalten, die Neubildung ähnlicher unter staatliche Oberaufsicht gestellt.
Die Gewerbeordnung des Norddeutschen Bundes und des Deutschen Reichs von 1869 ließ (§ 81-96) alle gesetzlich bestehenden Korporationen (I., Zünfte) als freie I. fortbestehen, ließ auch ihre Statuten, soweit sie nicht der Gewerbeordnung widersprachen, in Kraft, regelte aber in freiheitlicher Weise den Ein- und Austritt der Mitglieder und begünstigte die Auflösung. Sie regelte ferner die Bildung neuer I. gewährte diesen aber nur die Eigenschaft privatrechtlicher Vereine. Da die Bestimmungen sich als völlig ungenügend erwiesen und die I., die noch aus früherer Zeit zahlreich sich erhalten hatten (in Preußen z. B. über 6000), zur Förderung des Gewerbewesens wenig leisteten, suchte das Innungsgesetz vom durch eine neue Regelung der I., durch eine Umgestaltung ihres Charakters und Erweiterung ihrer Rechte und Befugnisse, einen bessern Zustand des Innungswesens herbeizuführen.
Man hielt daran fest, jeden Zwang für Gewerbtreibende, einer Innung beizutreten, auszuschließen, machte aber die I., deren Statuten den im Gesetz bestimmten Normen entsprachen, zu öffentlich-rechtlichen Korporationen, indem man ihnen, um die oben erwähnten, ihnen ausdrücklich auferlegten Aufgaben erfüllen zu können, die dort näher als notwendig bezeichneten obrigkeitlichen Rechte und Befugnisse gewährte. Die bisherige Beschränkung einer Innung auf gleiche oder verwandte Gewerbe wurde aufgehoben (s, oben).
In dem von den liberalen Parteien lebhaft bekämpften § 100 e wurde außerdem bestimmt, daß die höhere Verwaltungsbehörde für den Bezirk einer Innung, deren Thätigkeit sich auf dem Gebiet des Lehrlingswesens bewährt hat, nach Anhörung der Aufsichtsbehörde verfügen kann, 1) daß Streitigkeiten aus den Lehrverhältnissen, die auf den Antritt, die Fortsetzung oder Aufhebung des Arbeitsverhältnisses, auf die gegenseitigen Leistungen aus demselben, auf die Erteilung oder den Inhalt der Arbeitsbücher oder Zeugnisse sich beziehen, auf Anrufen eines der streitenden Teile von der zuständigen Innungsbehörde auch dann zu entscheiden sind, wenn der Arbeitgeber, obwohl er ein in der Innung vertretenes Gewerbe betreibt und selbst zur Aufnahme in die Innung fähig sein würde, gleichwohl der Innung nicht angehört;
2) daß und insoweit die von der Innung erlassenen Vorschriften über die Regelung des Lehrlingsverhältnisses sowie über die Ausbildung und Prüfung der Lehrlinge auch dann bindend sind, wenn deren Lehrherr zu den unter 1) bezeichneten Arbeitgebern gehört, und 3) (durch besonderes Gesetz vom zugefügt) daß Arbeitgeber der unter 1) bezeichneten Art von einem bestimmten Zeitpunkt ab Lehrlinge nicht mehr annehmen dürfen. Die I. sind der Aufsicht der Gemeindebehörde und der Regierung unterstellt, ihre Statuten bedürfen der Genehmigung der höhern ¶
forlaufend
Verwaltungsbehörde; I., welche nicht derselben Aufsichtsbehörde angehören, können zur gemeinsamen Verfolgung ihrer Aufgaben sowie zur Pflege der gemeinsamen gewerblichen Interessen mit Genehmigung der Verwaltungsbehörde auch Innungsverbände bilden. Die bisherige Wirksamkeit des Gesetzes ist hinter den Erwartungen zurückgeblieben, nicht weil die gesetzlichen Bestimmungen nicht ausreichen, um eine ersprießliche, erfolgreiche Wirksamkeit der I. zu ermöglichen, sondern weil die Gewerbtreibenden selbst sich nicht mit der Einsicht, Energie und Gemeinnützigkeit der Bildung von I. und der Wirksamkeit in ihnen hingeben, die hier erforderlich sind. Am wenigsten hat das Gesetz in Süd- und Mitteldeutschland eine Wirkung geübt; hier aber haben schon vor dem Innungsgesetz vielfach (namentlich in Bayern, Württemberg, Baden und Hessen) [* 19] Gewerbevereine (s. d.) sich die Aufgaben der I. gestellt, zum Teil mit recht guten Erfolgen durchgeführt, und diese Gewerbevereine fühlen nicht das Bedürfnis, sich zur bessern Erfüllung dieser Aufgaben in I. nach dem Gesetz von 1881 umzuwandeln. Nach einer amtlichen Statistik bestanden im Deutschen Reich 9185 I., darunter 1299 neuerrichtete und 2891 reorganisierte, also 4190 mit bestätigten Statuten, während 4994 noch nicht reorganisiert waren. Es entfielen auf
|überhaupt||Davon reorganisiert||überhaupt||Davon reorganisiert|
|Preußen||6519||2373 ¹||S.-Kob.-Gotha||75||39|
|Bayern||163||142||Anhalt||36||22|
|Sachsen||1201||330 ²||Schwarzb.-Rud.||37||9|
|Württemberg||-||14 ³||-Sondersh.||17||4|
|Baden||23||15||Waldeck||10||4|
|Hessen||18||16||Reuß ä. L.||27||8|
|Meckl.-Schwer.||547||38 4||Reuß j. L.||11||9|
|Sachs.-Weimar||52||20||Lippe||8||8|
|Oldenburg||21||2 4||Lübeck||25||16|
|Braunschweig||120||22||Bremen||27||21|
|S.-Meiningen||68||16||Hamburg||26||25|
|S.-Altenburg||63||17|
¹ Außerdem 813 neuerrichtete. - ² und 155 neuerrichtete. - ³ Neuerrichtet. - 4 und 19 neuerrichtete. - 5 und 18 neuerrichtete.
In Preußen hatten außerdem 165 neuerrichtete und 1049 bereits bestehende I. ihre Statuten zur Genehmigung eingereicht.
In Österreich
[* 20] hat die Gewerbeordnung von 1859 einen völlig verunglückten Versuch gemacht, unter dem Namen von »Genossenschaften«
Zwangs
innungen durchzuführen. Sie statuierte die örtliche Vereinigung gleicher oder verwandter (unter Umständen selbst
verschiedenartiger) Gewerbe in »Genossenschaften«, denen jeder, welcher in dem Bezirk eines solchen Verbandes das betreffende
Gewerbe betrieb, als Mitglied angehörte, schrieb diesen I. bestimmte Aufgaben als obligatorische
vor und gab ihnen auch manche obrigkeitliche Rechte und Befugnisse.
Die Novelle vom hat einen neuen Versuch mit Zwangs
innungen gemacht. Dieselben sind jetzt auf Gewerbsunternehmungen,
die nicht fabrikmäßig betrieben werden, beschränkt. Der Wirkungskreis der I. ist erweitert (namentlich durch die
obligatorische Aufgabe der Sorge für ein geordnetes Lehrlingswesen), die Organisation geändert (als Organ der I. ist neben
der Genossenschaftsversammlung und der Genossenschaftsvorstehung auch eine Gehilfenversammlung konstituiert worden), das
Krankenkassenwesen der I. neu geregelt etc.;
aber bisher hat diese Reform der I. noch keine wesentliche Besserung herbeigeführt.
- England hat keine besondere Gesetzgebung für I., aber auch keine Korporationen dieser Art. In Frankreich
waren von 1791 bis 1884 (Gesetz vom 21. März) I. wie gewerbliche Associationen überhaupt verboten; die thatsächlich geduldeten
Unternehmerverbände (syndicats professionnels) hatten weder den Charakter der deutschen I. noch den der deutschen Gewerbevereine.
Vgl. O. Gierke, Deutsches Genossenschaftsrecht, Bd. 1, § 68 (Berl. 1868);
Bornemann, Die Wiederbelebung der Handwerker
innungen (Lüneb. 1879);
Bobertag, Die Handwerkerfrage etc. (Bernstadt 1880);
Lohren, Die Wiederbelebung der I. (Berl. 1880);
Kotze, Die Neubelebung der I. (Zusammenstellung der Vorschriften etc., Bresl. 1880);
F. C. Huber, Der Reichsgesetzentwurf, betreffend die Neuregelung des Innungswesens (Stuttg. 1881);
die Schriften von Caspar (Berl. 1882), Genzmer (Strehlen [* 21] 1883);
Jacobi, Die Innungsbewegung in Deutschland (in Schmollers »Jahrbuch für Gesetzgebung«, Bd. 7, 1883);
Schmidt, Betrachtungen über das Innungswesen (Zittau [* 22] 1885);
Schönberg im »Handbuch der politischen Ökonomie« (2. Aufl., Artikel »Gewerbe«, Tübing. 1885);
»Die Innungsgesetze«, mit Anmerkungen (Neuwied 1886);
»Die Innung«, Organ der sozial-konservativen Vereinigung für das deutsche Handwerk (Wochenschrift, seit 1881, jetzt Köln). [* 23]