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Reebok ist eine der wenigen Baustellen beim ansonsten boomenden Sportartikelkonzern. Für die Tochter läuft ein mehrjähriges Umbauprogramm. Reebok soll unter anderem mit einer Verschlankung der Bostoner Zentrale und einem Umbau des Vertriebs rentabler werden. Rorsted hatte in der Vergangenheit mehrfach klar gemacht, dass alle Konzernteile einen positiven Beitrag zum Wert des Unternehmens leisten müssen. Dies gelte für alle Marken, alle Sportkategorien und alle Märkte. Mehrere defizitäre Marken für Golf und Eishockey hat er schon verkauft.
Seine Manager will Rorsted laut dem Bericht auf mehr Profitabilität einschwören. Daher habe er deren Vergütung umgestellt und stärker an den Gewinn je Aktie gekoppelt. Adidas müsse "darauf achten, nicht deutlich weniger zu verdienen" als seine Mitbewerber, sagte Rorsted. Der Sportartikel-Branchenprimus Nike legt eine operative Marge von fast 14 Prozent hin, bei Adidas ist es nur gut die Hälfte. 2020 will Rorsted etwa 11 Prozent erreichen./bda/DP/she
(AWP)