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Am Ölmarkt rückt die Aussicht auf eine mögliche verlängerte Förderkürzung durch Mitgliedsstaaten der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und Russlands wieder stärker in den Fokus. Viele Experten gehen mittlerweile davon aus, dass die Verlängerung beim Opec-Treffen in der kommenden Woche in Wien beschlossen wird. Zuvor hatten politische Turbulenzen in Washington die Investoren noch zeitweise in sichere Anlagehäfen getrieben, was auch die Ölpreise belastet hatte.
Nach Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank haben die Anleger am Ölmarkt auch die Präsidentschaftswahlen in dem wichtigen Opec-Land Iran im Blick. Am Freitagmorgen haben die Wahlen begonnen. Der Ausgang könnte grosse Auswirkungen auf den Ölmarkt haben. "Sollte Hassan Ruhani im Amt bestätigt werden, dürfte sich die moderate Öffnung des Landes fortsetzen", hiess es in einer Analyse der Commerzbank. In diesem Falle dürften westliche Investitionen in den nächsten Jahren zu einem merklichen Anstieg der iranischen Ölproduktion führen./jkr/jsl/stb
(AWP)