Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03096.jsonl.gz/2601

Akute Personalprobleme in der Luzern Lions U19
Mittels offenem Brief an die Geschäftsleitung des SAFV sowie die betroffenen Vereine informiert der Luzern Lions Präsident über die riesigen Lücken im eigenen Nachwuchskader. Der Brief wurde auch auf der Facebook-Gruppe American Football Community SWITZERLAND veröffentlicht.
Zusammengefasst: Die Lions informieren die Football Community, dass die eigene U19 zwar von der Anzahl Spieler und dem Reglement durchaus spielfähig sein wird. Aber dass man davon ausgeht, dass das Kader zu schwach sein wird um die Herausforderungen der neuen Elite-Liga zu meistern.
Die Lions scheinen in den letzten Monaten viel unternommen zu haben um ein ausreichend grosses Kader zu rekrutieren damit man in die Saison starten kann. Offensichtlich aber nicht mit dem erhofften Erfolg. Andere Teams sind in der Vergangenheit auch mit sehr knappen Kadern in ähnlichen Grössenordnungen gestartet – aber kaum mit 17 Rookies in einer neu geschaffenen Elite-Liga der Schweiz.
Warum die Aufteilung in zwei Ligen?
Mit der Aufteilung in zwei separate Ligen wurde dem Wunsch einer Mehrheit der Teams entsprochen. Für die neueren und/oder der Kaderstärke her gesehen, schwächeren Teams, sollte eine Liga entstehen, in welcher sich diese Clubs entwickeln und der Spielerbestand vergrössert werden kann. Dies, ohne von Top-Teams ständig deklassiert zu werden. Und: Der bisherigen „A-Liga“ wurde häufig nachgesagt, dass eben gerade nicht die besten Mannschaften aufeinander treffen – weil die Zugehörigkeit zur A-Liga von der Klassierung der 1. Mannschaft abhängig war. Mit der Änderung des Meisterschaftsmodus konnte diese Abhängigkeit aufgehoben werden. Im Falle der Thun Tigers und der Zurich Renegades, konnten zwei sehr starke Juniorenmannschaften in die Elite-Liga aufgenommen und das Feld erweitert werden. Die Luzern Lions haben sich ebenfalls für die Elite Liga angemeldet und der Spielplan wurde auf 8 Teams ausgerichtet. Wie man nun mit der Situation der Luzern Lions umgeht, wird sich zeigen. Es bleibt die Hoffnung, dass möglichst alle Spiele ausgetragen werden. Nur schon, weil aufgrund des neuen Modus bereits weniger Partien als in der Vergangenheit geplant sind.