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Wer möchte nicht einmal an Bord der Air Force One fliegen? Donald Trump. Der designierte US-Präsident verzichtete im November auf die exklusive Gelegenheit, um Amtsinhaber Obama in Washington zu treffen. Und kürzlich kritisierte er die hohen Kosten des Programms – auf Twitter, wo sonst – und schickte die Aktien von Flugzeugkonstrukteur Boeing auf Talfahrt.
Schon wird gemunkelt, Trump könnte die legendäre Air Force One einmotten und weiterhin mit seinem eigenen fliegenden Untersatz Vorlieb nehmen. Die Boeing 757 wird im Volksmund deshalb schon «Trump Force One» genannt. Sie ist aufgrund ihres «TRUMP»-Schriftzugs auf dem Rumpf auch für Laien einfach erkennbar.
Die US-Medien überbieten sich mit Vergleichen zwischen den beiden Maschinen, wobei einige ernsthaft die Frage stellen, welche der anderen überlegen sei:
Let's cut to the chase, wie die Amerikaner sagen. Ja, Sparen ist eine löbliche Absicht, aber vier Milliarden (soviel sollen die zwei neuen Boeing 747 kosten) entsprechen bei jährlichen Ausgaben von knapp vier Billionen Dollar (Budget 2016) einem Klacks.
Wie Obama einmal betonte, sei es aus Sicherheitsgründen eigentlich fragwürdig, jedermann auf der Welt zu verraten, wo sich der US-Präsident gerade befindet. Aber der Hauptzweck der Air Force One mache dieses kleine Risiko wett:
Das kann Trump Force One nicht.