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Donald Trump muss um sein Amt fürchten. Doch trotz der Untersuchungen treibt sein persönlicher Anwalt die Kampagne gegen den Rivalen Joe Biden weiter voran.
Er ist eine der Schlüsselfiguren in der Ukraine-Affäre: Rudy Giuliani, persönlicher Anwalt von Donald Trump. Nun ist erneut für seine angeblichen Ermittlungen gegen Trumps Rivalen Joe Biden in die Ukraine gereist. Die «New York Times» und Korrespondenten anderer US-Medien berichteten, Giuliani sei zurück in der Ukraine.
Ziel der Reise sei eine sogenannte TV-Dokumentation, in der Giuliani die Vorwürfe gegen Trump im Zuge der Impeachment-Untersuchung entkräften wolle, so die «New York Times».
Dem Bericht zufolge reiste Giuliani am Dienstag zunächst in die ungarische Hauptstadt Budapest und am Mittwoch weiter in die ukrainische Hauptstadt Kiew, um ehemalige ukrainische Staatsanwälte zu treffen, von denen mehrere aufgrund von Korruptionsvorwürfen ihre Posten räumen mussten.
In Budapest kam er demnach mit dem früheren ukrainischen Generalstaatsanwalt Juri Lutsenko zusammen. Mit den Vorgängen vertraute Kreise sagten der «New York Times», Giuliani werde auch Lutsenkos Vorgänger Viktor Shokin treffen.
Zu den Treffen befragt sagte Giuliani: «Wie jeder gute Anwalt sammele ich Beweise, um meinen Mandanten gegen falsche Anschuldigungen zu verteidigen.»
Giuliani wird vorgeworfen, mithilfe mehrerer Trump-Vertrauter eine Schattendiplomatie in die Ukraine aufgebaut zu haben: Mit ihr sollten offizielle US-amerikanische Machtmittel genutzt werden, um Trumps persönliche politische Kampagne gegen Biden voranzutreiben. Der Geheimdienstausschuss des US-Repräsentantenhauses hat dazu diese Woche seinen Bericht veröffentlicht. (t-online/mlu)