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Zur Geschichte dieses Vereins liest man in der Website des Reitvereins Wallisellen folgendes:
"Der Kavallerievereins Seebach-Örlikon entstand 1918 durch den Zusammenschluss des Reitclubs Seebach, gegründet 1897, und des Reitklubs Örlikon, gegründet 1908.
Einen ersten Hinweis finden wir auf der Einladung zur ordentlichen Generalversammlung des Reitklubs Örlikon vom 5. Mai 1916. Unter Geschäft 4 heisst es: 'Anregung des Vorstandes betreffend Fusion der beiden Reitklubs Örlikon und Seebach'. Zusätzlich ist vermerkt, dass die Vorstände der beiden Reitklubs in einer gemeinsamen Sitzung über den Zusammenschluss beraten haben und somit der Generalversammlung definitive Anträge unterbreitet werden können.
Eindeutiger werden die Hinweise jedoch erst im Jahre 1918:
So schreibt August Marthaler am 18. April 1918 an Herrn Ruggli, dass gemäss einer Besprechung mit Hermann Geering (dem ersten Präsidenten des neuen Vereines) der Zusammenschluss der beiden Vereine unter dem Namen Cavallerie Verein Mittleres Glatthal vorgesehen ist.
Am 4. September folgte aber ein heftiger Brief des Reitclubs Seebach an den Reitklub Örlikon mit folgendem Wortlaut: "Mit Gegenwärtigem teilen wir Ihnen mit, dass der Reitclub Seebach an der Versammlung vom 31. August, die Fusion mit Örlikon beschlossen hat, und zwar mit dem Namen Seebach-Örlikon. Der Reitclub Seebach kann sich nicht mit einem neutralen Namen einverstanden erklären, da folgende wichtige Gründe vorliegen: Erstens weil Seebach den ganzen Aktiven Bestand des neuen Vereins bilden soll, zweitens da die besten und eifrigsten Reiter erklärten, dass wenn der Name Seebach nicht gelten solle, sie ohne weiteres den Austritt geben würden. Zuletzt besteht Seebach 22 Jahre und Örlikon nur 9 Jahre, so dass es eine gewisse Blamage wäre, wenn die beiden Vereine den Namen opfern würden. Im Falle, dass Örlikon die Fusion beschliesst, so sind wir gerne bereit die weiteren Schritte zu tun. Für den Reitclub Seebach W. Siegfried, Aktuar"
Der Zusammenschluss fand damals am 29. September 1918 statt. Der neue Verein wurde einstimmig Kavallerie-Verein Seebach-Örlikon und Umgebung getauft, anfänglich wurde Kavallerieverein noch mit C geschrieben!
Diese historische Rückschau in den historischen Daten findet man beim Reitklub Wallisellen, welcher aus dem obigen Verein hervorgegangen ist. Die reinen Schreibfehler wurden in der obigen Abschrift beseitigt, daher die kleinen Abweichungen. Wann der Kavallerieverein Seebach, Örlikon und Umgebung in Reitverein Wallisellen umbenannt wurde, ist noch noch nicht bekannt, doch dürfte es in den 1960er Jahren oder kurz danach gewesen sein.
Der erste Vorstand setzte sich 1918 wie folgt zusammen: Präsident: Geering Hermann Vizepräsident: Karl Gassmann 1. Aktuar: Marthaler August 2. Aktuar: Steiner Rudolf Quästor: Hess Hans 1. Beisitzer: Bader Jacob 2. Beisitzer: Reichhardt Fritz Schützenmeister: Bachmann Gottlieb und Schmid Alwin
Gemäss Jahrbuch 1918-1924 des Ostschweizer Kavallerievereines startete der CVSO mit insgesamt 38 Mitgliedern. 1923 konnte er bereits die stattliche Zahl von 100 Mitgliedern melden.
Die Statuten des frisch aus der Wiege gehobenen Vereins wurden anlässlich der Generalversammlung am 18. Januar 1919 in Kraft gesetzt.
Dieser Verein steht auch im 'Verdacht', schon zu Zeiten des Gestüts von Armin Gigli in den 1960er Jahren an der Frohbühlstrasse 30 eine gewisse Rolle gespielt zu haben. Ob Gigli aber Mitglied dieses Vereins war, ist noch nicht gesichert. Über andere Personen, wie etwa dem Landwirt Georges Brunnschweiler in der Waid und dem Gemüsebauer Edi Gassmann an der Ausserdorfstrasse, welche im Zusammenhang mit diesem Verein erwähnt wurden, besitzt die OGS leider keine Aufzeichnungen. Es wurde seitens der Informanten immer nur von einem Kavallerieverein gesprochen. Mehr folgt, sobald Tatsachen vorliegen!
Der Kavallerieverein Seebach, Örlikon und Umgebung wurde gemäss der Zunft St. Niklaus 2008 in Reitverein Wallisellen umbenannt. Nachdem 1973 die Kavallerie bei der Schweizer Armee abgeschafft wurde, gab es nicht mehr genügend männlicher Nachwuchs, sodass heute im Verein eher die jungen Frauen vorherrschen.
Präsidenten:
1918: Hermann Geering 1958: Hermann Güttinger 2012: Sonja Monsch-Lattmann