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Rahmenbedingungen
|Nationaler Kontext |
Die EDK empfiehlt den Kantonen, die Förderung der Erstsprachkompetenzen von Kindern mit Migrationshintergrund bereits im Frühbereich zu unterstützen, den HSK-Unterricht während der obligatorischen Schule mindestens im Umfang von zwei Wochenlektionen zu ermöglichen und in die Unterrichtszeit einzubauen. Sie empfiehlt zudem die Unterstützung des HSK-Unterrichts durch das kostenlose Zurverfügungstellen von Schulräumen und schulischer Infrastruktur (EDK-Empfehlungen von 1991).
Hauptergebnisse
Die Usanz in den Kantonen und im Fürstentum Liechtenstein, auf welchen Stufen und in welchem Umfang HSK-Unterricht besucht wird, variert: In der Regel wird HSK-Unterricht ab dem ersten bis zum neunten Schuljahr (manchmal bereits ab Kindergarten oder aber erst ab dem zweiten Schuljahr) im Umfang von zwei bis vier Wochenlektionen angeboten.
In fast allen Kantonen und im Fürstentum Liechtenstein werden Schulräume und schulische Infrastruktur in der Regel kostenlos zur Verfügung gestellt, wobei dies häufig in den Kompetenzbereich der Gemeinden oder der Schulen fällt: Gut die Hälfte aller Kantone und das Fürstentum Liechtenstein kennt dazu Richtlinien oder Empfehlungen zu Handen der Schulgemeinden.
Ergebnisse im Detail
|Frage(n)|
|Auf welchen Schulstufen findet in der Regel der HSK-Unterricht statt?|
In welchem Umfang (Wochenlektionen) empfiehlt der Kanton beziehungsweise das Fürstentum Liechtenstein den Besuch des HSK-Unterrichts?
Stehen den HSK-Trägerschaften Schulräume kostenlos zur Verfügung?
Haben die HSK-Lehrpersonen Zugang zur Infrastruktur der Schule, an welcher der Unterricht stattfindet (Kopierer, Hellraumprojektor, Verbrauchsmaterial, Computer usw.)?
Besteht eine rechtliche Grundlage (Richtline, Empfehlung) für die kostenlose Nutzung von Schulraum und Infrastruktur für den HSK-Unterricht? Wenn ja, welche?
|Übersicht|