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So wichtig wie die Handlung eines Films ist der Drehort – der Zuschauer soll ja alles so echt und hautnah wie möglich erleben. In diesen Städten wurden oscarnominierte Filme gedreht:
Die Geschichte des Concierge Gustave H. in «The Grand Budapest Hotel» spielt in einem verschnörkelten Hotel in Ungarns Hauptstadt. Die ideale Kulisse fand Regisseur aber im ostdeutschen Bundesland Sachsen. Unter anderem drehte er im Zwinger in Dresden (des ehemaligen Festareals von Kurfürsten Friedrich August I.). Erbaut (1709) im Stil des Barock, strahlt er im Film «echt ungarisches» Luxus-Flair aus.
Clint Eastwoods «American Sniper» über den amerikanischen Scharfschützen Chris Kyle (Bradley Cooper) lebt von seinen grandiosen Wüsten-Szenen. Die Geschichte spielt eigentlich im Irak. Drehen war wegen der politischen Lage dort nicht möglich. Daher drehte Eastwood teilweise in dem amerikanischen Südstaat Kalifornien, mehrheitlich aber in Marokko, wie zum Beispiel den Lehmbauten der Stadt Aït-Ben-Haddou.
Zwar nicht Oscar-nominiert, aber trotzdem ein Stück Filmgeschichte: Kulisse für die mondähnliche Landschaft des Planeten «Alderaan» der dritten Star Wars Episode «Rache der Sith» (2005) ist die bizarre Berglandschaft um Grindelwald im Berner Oberland. Eine Crew von vier Kameraleuten reiste 2003 von den USA in die Schweiz, um die Bergkulisse für eine Sternenkrieg-Sequenz zu filmen.
Natürlich hat Regisseur Alejandro González Iñárritu am Broadway gedreht. Denn seine Geschichte des abgehalfterten Filmstars (gespielt von Michael Keaton), der versucht, seine Karriere wieder zu beleben, spielt an der ältesten und längsten Strasse von Manhattan.
Der Film über die amerikanische Bürgerrechtsbewegung der Schwarzen um Martin Luther King in den 1960er-Jahren spielt natürlich an den Original-Schauplätzen in den amerikanischen Südstaaten. Das Bild zeigt das «State Capitol» im US-Bundesstaat Alabama.
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