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Österreichs Weinexporte erhöhten sich 2016 im Vergleich zum Jahr davor um 3 Prozent auf 148 Millionen Euro. Die geringeren Erlöse mit Fasswein wurden durch ein kräftiges Plus bei Flaschenweinen überkompensiert.
Hauptverantwortlich für das Exportplus waren Märkte ausserhalb der Europäischen Union: Die Schweiz inklusive Liechtenstein, die USA, Norwegen, Kanada, Hongkong und Australien verzeichneten das grösste Absatzplus, wie die Österreich Wein Marketing (ÖWM) am Mittwoch mitteilte. Mit einem Plus von fast 12 Prozent knackten die USA-Exporte erstmals die 12 Millionen- Euro-Marke.
Gestiegen sind auch die Qualitätsweinexporte nach Deutschland, in die Niederlande, Belgien, die Tschechische Republik, Finnland, Dänemark, die Slowakei, Polen und Irland.
Infolge des Weinskandals im Jahr 1985 - rund um die Beimischung von Glykol - waren die österreichischen Weinexporte von 30 Millionen Euro auf rund 5 Millionen Euro abgestürzt. Viele Weinbaubetriebe gingen damals pleite. Die österreichischen Winzer setzten dann verstärkt auf qualitative Flaschenweine anstatt Massenproduktion und seit dem Jahr 1990 gehen die Weinexporte mit wenigen Ausnahmen kontinuierlich wieder nach oben.