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Sir Christopher Clark ist spätestens seit seinem Buch "Die Schlafwandler. Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog" ein Star seiner Branche. Der australische Historiker, der als Professor für Neuere Europäische Geschichte in Cambridge lehrt, zeigt darin minutiös auf, wie die europäischen Entscheidungsträger in einen vermeidbaren Krieg taumelten. Damit relativiert Clark die These von der Hauptverantwortung Deutschlands für diesen Weltkrieg, was in Deutschland heftige Kontroversen auslöste. Peer Teuwsen unterhält sich mit Clark, der 2015 wegen seiner Verdienste um die britisch-deutschen Beziehungen zum Ritter geschlagen wurde, über sein Werk und die Aktualität von Geschichte.