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Karte Jakobsweg Europa
Die Karte der Jakobswege in Europa zeigt ein ganzes Wege-Netz. Man müsste deshalb von Jakobswegen in der Mehrzahl sprechen. Die Jakobswege können seit jeher in Hauptrouten und modern gesprochen ‚Zubringern‘ eingeteilt werden. Die Jakobuswege reichen von den ost- und nord-europäischen Ländern bis nach Santiago de Compostela und Finisterre im Nordwesten von Spanien.
Die Wege durch die Schweiz sind hier dargestellt.
Frankreich
In Frankreich gibt es vier Hauptrouten. Auf der untenstehenden Karte sind sie blau markiert.
Die via turonensis (Tours) beginnt in Paris und führt entweder über Chartres oder Orléans nach Tours und Ostabat nach St.Jean-Pied-de-Port.
Die via lemovicensis (Limoges) beginnt in Vézelay und führt via Limoges nach Ostabat und St.Jean-Pied-de-Port.
Die via podiensis (Le Puy) führt von Le Puy-en-Velay via Conques und Moissac nach Ostabat und St.Jean-Pied-de-Port.
Die via tolosana (Toulouse) führt von Arles via Toulouse oder Lourdes nach Oloron Sainte-Marie und zum Somportpass. (blau markiert).
Spanien
Der Hauptweg durch Spanien ist der ‚Camino francés‘ (rot markiert). Er führt von Saint-Jean-Pied-de-Port herkommend via Roncesvalles und Pamplona nach Santiago de Compostela und Finisterre.
Der ‚Camino del norte‘ oder ‚Küstenweg‘ führt dem Atlantik entlang über Bilbao und Oviedo nach Santiago.
Die ‚Via de la plata‘ führt von Sevilla nordwärts nach Santiago.
Der ‚Camino primitivo‘ führt von Oviedo nach Arzùa am Camino francés. Er ist eine der ältesten Jakobswege.
Der ‚Camino inglés‘ beginnt in A Coruña oder Ferrol und führt nach Santiago.
Weitere Wege starten in Barcelona (Montserrat), Madrid, Valencia und in Portugal. Eine Übersicht findet sich hier.
Portugal
Der portugiesische Weg führt entweder von Faro / Lagos durch das Landesinnere nach Santiago oder eher der Küste entlang ab Lissabon oder Porto.
Wegbeschreibungen
Die Jakobswege durch die meisten europäischen Länder finden sich hier. Wer unschlüssig über die Wahl des Jakobsweges durch Spanien ist – ich rate, als ersten Weg auf dem Camino francés zu pilgern. Ausser man gehe vor allem aus sportlicher Absicht – dann empfiehlt sich auch der Küstenweg.