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News zu Depression, 28.9.2011 bis 7.2.2013
Transkranielle Gleichstromstimulation kann die Wirksamkeit des Antidepressivums Sertralin im Durchschnitt um fast neun Punkte auf der Depressionsskala MADRS verbessern. Drei Punkte gelten schon als klinisch relevante Besserung. Zu diesem Befund kommt eine brasilianische Studie. Nötig ist eine tägliche Behandlung während etwa einer halben Stunde. Die Geräte mit Elektroden auf der Kopfhaut eignen sich auch für den Einsatz zu Hause. Ob die Wirkung über die Behandlung hinaus andauert, ist nicht getestet worden. [3266]
7. Februar 2013 – Medpage Today
Wer depressiv ist, stirbt mit einer fast vierfach höheren Wahrscheinlichkeit an den Folgen eines Schlaganfalls als jemand, der sich nicht einmal von einem so schweren Ereignis aus dem psychischen Gleichgewicht bringen lässt. Dies folgt aus Beobachtungen an einigen Dutzend Patienten in Kalifornien. Ob Depression Ursache oder Folge des Zustandes ist, der schneller zum Tod führt, lässt sich auf Grund der Daten nicht ermitteln. [3249]
14. Januar 2013 – Medpage Today
Die meisten Fälle von Demenz seien verursacht von geistiger Untätigkeit (19 Prozent), Rauchen (14 Prozent), körperlicher Untätigkeit (13 Prozent), Depression (11 Prozent) und Bluthochdruck (5 Prozent). Das sagte ein Vertreter der deutschen Fachvereinigung für Psychiatrie DGPPN an einem Kongress in Berlin. Rund die Hälfte der Demenzfälle wäre somit bei optimaler Lebensgestaltung zu verhüten. [3233]
14. Dezember 2012 – Ärztezeitung
Leiden Mädchen im Vorschulalter unter Stress in der Familie, neigen sie vierzehn Jahre später eher zu Depressionen als gleichaltrige, die in entspannter Umgebung aufwachsen. Das zeigt eine Studie mit über funfhundert Kindern in Wisconsin. Knaben reagieren anders auf Stress, was aber nicht Thema dieser Studie war. [3215]
14. November 2012 – Medical News Today
Frauen über 65 bleiben dann am besten vor Depressionen verschont, wenn sie fit und ihr Herz und Kreislauf gesund sind, wenn sie nicht rauchen und rege Sozialkontakte haben. Das zeigt eine Studie mit über siebentausend Seniorinnen in Kalifornien. Eine schlechtere Durchblutung des Gehirns begünstige Depressionen, vermuten die Autoren der Studie. [3214]
13. November 2012 – Ärztezeitung
Schlafmittel (Benzodiazepine), Medikamente gegen Allergie (Antihistaminika der ersten Generation) und gegen Depression (trizyklische Antidepressiva) können das Gedächtnis alter Menschen vermindern. Zu diesem Ergebnis kommt die Auswertung von 162 Studien. [3212]
9. November 2012 – Ärztezeitung
Viele Diabetiker neigen zu Angst und Depression. So steigt das Risiko, dass der erhöhte Blutzucker Herz und Kreislauf schädigt. In Heidelberg hat man deshalb ein wöchentliches Anti-Stress-Programm speziell für Diabetiker entwickelt. Die Bilanz bei über hundert Teilnehmern nach einem Jahr ist positiv: Weniger Depression, bessere Kreislaufwerte und eine stabilere Nierenfunktion, verglichen mit einer unbehandelten Gruppe von Patienten. [3154]
13. August 2012 – Ärztezeitung
Eine Chance verpasst? Na und, das Leben bietet viel Schönes! Diese gelassene Einstellung ist ein Schlüssel zur Zufriedenheit im Alter und schützt wahrscheinlich vor Depression. Zu diesem Schluss kommt eine Studie am Universitätsklinikum von Hamburg-Eppendorf. [3091]
23. April 2012 – Focus
Menschen mit einem hohen Spiegel von Vitamin D im Blut leiden weniger als andere an Depressionen. Das zeigt die Auswertung einer Studie mit über zwölftausend Personen in Dallas, Texas. Besonders günstig wirkt Vitamin D bei Menschen, die schon einmal depressiv waren. Genug Sonne auch in der dunklen Jahreszeit kann helfen, den Vitaminpegel zu erhöhen. [3017]
6. Januar 2012 – UPI Health News
Bei Frauen, die regelmässig Kaffee trinken, sind Depressionen seltener als bei Kaffee-Abstinentinnen. Der Schutz ist nicht sehr ausgeprägt, doch sinkt das Risiko immerhin um bis zu zwanzig Prozent. Das zeigt eine Studie in den USA. Keine Wirkung zeigt koffeinfreier Kaffee. [2948]
28. September 2011 – Ärzteblatt
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