Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03559.jsonl.gz/1868

Einen Tag vor der WM-Hauptprobe in Lyon gegen Frankreich konnte das Schweizer Nationalteam kein ordentliches Trainings abhalten. Das Eis in der Halle Charlemagne von Lyon befand sich in einem miserablen Zustand – weil am Vorabend eine Schaumparty stattgefunden hatte und zudem die Eismaschine nicht richtig funktionierte.
Um sich auf dem löchrigen Eis nicht zu verletzten, beschränkten sich die Schweizer in der abgekürzten Einheit auf leichte Schussübungen ohne jegliches Tempo. «Manchmal hat man einen Plan, der dann halt nicht funktioniert», so Nationaltrainer Glen Hanlon mit Galgenhumor. Der Kanadier nahm den Vorfall ebenso wie die Spieler gelassen. In der Eishalle Charlemagne hatten die Schweizer bereits am Mittwoch und Donnerstag trainiert – auf einwandfreiem Eis.
Die Eismeister haben einen Tag Zeit, um das Eis wieder in einen ordentlichen Zustand zu setzen. Denn in Lyon bestreiten die Schweizer am Sonntag ihr achtes und letztes Vorbereitungsspiel vor der WM, das zweite gegen Frankreich innerhalb von drei Tagen.
Nach dem Abbruch der Schweizer Meisterschaft droht im Eishockey auch der WM in Zürich und Lausanne (8 bis 24. Mai) das Aus. Die Ausgangslage habe sich verändert, teilte das Organisationskomitee der WM auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit.
Der Entscheid des Schweizer Verbandes, die Meisterschaft wegen der Coronavirus-Pandemie per sofort abzubrechen, hat auch Einfluss auf die WM, die in knapp zwei Monaten in der Schweiz stattfinden soll. Noch haben die Organisatoren und der …