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Filmkritik: Lieber Arm ab als arm dranZurich Film Festival 2019
Der junge Naoufel (Hakim Faris) weiss nicht so recht, was er in seinem Leben will. Seinen Job als Pizzakurier in Paris beherrscht er nicht und privat gammelt er lediglich vor sich hin. Nach einem Unfall mit seinem Liefertöffli liefert er bei einer Kundin satte vierzig Minuten zu spät. Gabrielle (Victoire Du Bois) heisst sie und unterhält sich über die Freisprechanlage ihres Wohnblocks mit ihm. Am nächsten Tag macht er sich auf die Suche nach ihr und findet sie bei ihrer Arbeit. Die zwei lernen sich kennen, Naoufel lässt sich aber nicht anmerken, dass er der charmante Pizzajunge war. Sie verbringen viel Zeit miteinander und er nimmt sogar eine Stelle als Schreiner in Gabrielles nahem Umfeld an. Als er ihr gesteht, wer er ist, verläuft's nicht so, wie er sich das vorgestellt hat.
Zeitgleich «erwacht» eine abgetrennte Hand in einem Labor, ebenfalls in Paris. Sie versucht unter allen Umständen, die Einrichtung zu verlassen. Ihr Ziel: Zu ihrem Körper zurückfinden. Dafür erklimmt sie hohe Häuser, kämpft gegen Ratten in der U-Bahn-Station - und beobachtet einen Blinden beim Klavier spielen, denn dies tat sie auch, als sie noch an ihrem Körper hing.