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Die Pianistin Magda Amara wurde 1984 in Moskau geboren. Zunächst studierte sie bei Mikhail Khokhlov an der Gnessin Musikschule und bei Sergej Dorensky am Moskauer Konservatorium. 2009 zog sie nach Wien und vervollständigte ihre Ausbildung als Postgraduierte in der Meisterklasse von Stefan Vladar. Aus elf nationalen und internationalen Wettbewerben ging Magda Amara als Preisträgerin hervor, darunter Erste Preise bei der Konkurrenz der Jeunesses Musicales und beim «Concorso Internazionale Ennio Porrino» sowie der Dritte Preis beim Internationalen Vladimir Horowitz Klavierwettbewerb. Mit dem Cesar Quintett gewann sie den Ersten Preis und den Grand Prix für Kammermusik beim Wettbewerb in Kaluga und Magnitogorsk. Magda Amara konzertierte beim Sion Festival, beim Attergauer Kultursommer, im Wiener Musikverein und im dortigen Konzerthaus, im Salzburger Mozarteum und in zahlreichen Städten Deutschlands, der Niederlande und der Schweiz. Als Solistin war sie beim Wiener KammerOrchester, beim Noord Nederlands Orkest, beim Cairo Symphony Orchestra und bei der Tschechischen Philharmonie Brünn zu Gast. Eine zentrale Rolle in ihrer künstlerischen Arbeit nimmt die Kammermusik ein: Magda Amara tritt gemeinsam mit Kollegen wie den Geigern Julian Rachlin, Dora Schwarzberg und Pavel Vernikov, dem Cellisten Boris Andrianov, dem Pianisten Stefan Vladar sowie Solisten der Wiener und der Berliner Philharmoniker auf. Vor allem verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit Harriet Krijgh, die sie in der Saison 2015/16 auf ihrer Tour als «Rising Star» der European Concert Hall Organisation begleitet hat. Mit Harriet Krijgh spielte Magda Amara auch zwei CDs ein, mit den Cellosonaten von Johannes Brahms und Werken von Sergej Rachmaninow. Seit September 2014 unterrichtet sie als Professorin an der Wiener Musikakademie.
August 2016