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Das Ferienhaus Schmid liegt auf der dem Dorf Splügen gegenüberliegenden Talseite zwischen einem Bach und der Splügenpassstrasse. Der Bauherr war als Ingenieur in der Region tätig und liess sich von Ernst Gisel eines der ersten Ferienhäuser ausserhalb des Dorfes bauen. Erst im Zuge des Ausbaus der A13 wurde Splügen besser erschlossen, sodass zahlreiche weitere Zweitwohnsitze entstanden. Das Ferienhaus Schmid gliedert sich unauffällig in die Landschaft ein und reagiert mit dem gemauerten Sockelgeschoss auf die Hanglage. Sein steiles Pultdach fällt zum Eingang hin ab und charakterisiert durch die markante Dachschräge auch die Innenräume. Die zur Strasse gerichtete Nordostecke des Baus wurde gemauert und bietet Platz für die Treppe, Bäder und Küche. Der übrige Bau wurde als Ständerbau realisiert. Im Innern wurde eine Verkleidung aus Nadelholztäfer angebracht: Aussen bildet eine schlichte Stülpschalung aus Lärchenholz den Wetterschutz. Die Hausmitte prägt ein Ofen aus Gneis, der den offenen Wohnraum mit den beiden Niveaus unterteilt. Das Gebäude ist bis hin zum Waschtisch entworfen. Der massive Schüttstein wurde aufwändig aus einem Stück Gneis geschaffen und erinnert an Brunnentröge im alpinen Raum. Die nach Südwesten ausgerichtete Terrasse bietet Ausblick auf die Landschaft und lenkt den Blick auf den nahen Bach. Mit seiner klaren Formensprache und dem gezielten Einsatz verschiedener Naturmaterialen ist das Ferienhaus ein wichtiger Zeuge der Holzbauarchitektur der 1960er-Jahre.
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