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Seit wann gibt es die Digitalisierung?
Eine spannende Frage.
Historiker beginnen ihre Analysen gerne mit dem Auseinandernehmen und Erforschen von Begriffen. Lass uns schauen wie es weitergeht..
Bei dem Wort "digital" ist der Wortstamm das Lateinische "digitus" gemeint,
(Finger, Zeigefinger, Zehe) was im weiteren auf das "an den Fingern abzählen, berechnen" anspielt.
Im Englischen steht das Wort "digit" für "Zahl, Ziffer, Ziffernschritt oder Stelle" aber auch für "Finger". Die Hand hat zehn Finger und Zehn als Zahl dargestellt besteht aus 1 und 0.
Also die beiden Grundzustände eines Computers im Binärsystem,
Strom aus und Strom an (0 und 1)
Aber warum war es für die Geschichte des Computers so wichtig binär zu rechnen?
Antwort: weil es fehlersicherer war. Bei Kopie und Speicherung.
Ein paar Fakten:
1937 deutsche mechanischer Rechner Z1 von Konrad Zuse. Sie arbeitete als erstes frei programmierbares Rechenwerk mit binären Zahlen.
Kurze Zeit später entstanden Computer, die schon eher unseren heutigen PCs ähneln, wie der amerikanische ENIAC und der deutsche Zuse Z4. Beide rechneten elektronisch, mit Elektronenröhren und Relais.
1944 amerikanische ENIAC - nahm eine Halle von 10 mal 17 Metern ein!
1945 deutsche Zuse Z4
1954 amerikanische TRADIC
In den 1950er Jahren begann der Siegeszug des Digitalcomputers.
Was wir heute unter Digitalisierung verstehen – Smartphones, Cloud, KI und Co. – hat wenig mit Konrad Zuse und kühlschrankgrossen Computern gemein.
Das sind aber ohne Frage die Ursprünge der Digitalisierung.