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Aktuelles
Ansätze zur Partizipation von Minderjährigen an der Kinder- und Jugendpolitik der Romandie und Perspektiven für den Kanton Genf
Minderjährige stärker an der Kinder- und Jugendpolitik zu beteiligen hat Priorität. Häufig ist es jedoch schwierig zu wissen, wo man ansetzen soll. Deshalb hat die Generaldirektion des Kinder- und Jugendamts (DGOEJ) die Genfer Hochschule für Soziale Arbeit (HES-SO) mit einer Bestandesaufnahme der bestehenden Massnahmen in anderen Schweizer Kantonen (Waadt, Freiburg und Wallis) beauftragt, um die möglichen Perspektiven für den Kanton Genf aufzuzeigen.
Der Bericht stellt die Ergebnisse einer Dokumentenanalyse sowie vertiefender Interviews mit Schlüsselakteuren der drei ausgewählten Kantone vor. Ausserdem wertet er die Erkenntnisse aus dem Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der verschiedenen Genfer Stellen aus. Der Bericht zeigt das «Interesse» auf, die Partizipation von Kindern und Jugendlichen zu fördern und betrachtet die bestehenden Massnahmen in den drei untersuchten Kantonen aus folgenden Blickwinkeln: a) Prozesse zur Definition der kantonalen Kinder- und Jugendpolitik, b) Prozesse zur Umsetzung dieser Politik, c) Massnahmen, um die Partizipation von Kindern und Jugendlichen sicherzustellen und d) Massnahmen, die spezifisch die Partizipation von Minderjährigen fördern, die Kindesschutzmassnahmen erhalten.