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Durch Schweissprozesse und Wärmebehandlungen können im Innern eines nichtrostenden Werkstoffs Prozesse ablaufen, welche dazu führen, dass die Korrosionsbeständigkeit herabgesetzt wird. Eine Folge davon kann die interkristalline Korrosion sein, bei welcher die Korngrenzen durch die korrosive Umgebung lokal angegriffen werden.
Spezielle Legierungszusätze wirken diesem Mechanismus entgegen. Um die Wirksamkeit dieser stabilisierenden Elemente zu testen, werden genormte Auslagerungsversuche durchgeführt. Dabei wird Vorgängig das Material einer Wärmebehandlung (Schweissen, Ofen) ausgesetzt, welche bei ungenügender Wirkung der stabilisierenden Elemente zu einer Anfälligkeit auf interkristalline Korrosion führt.
Das IWT bietet im Rahmen seiner Akkreditierung diverse Normtests nach DIN und ASTM an.
Solche Auslagerungsversuche dauern typischerweise 20 – 120 Stunden.