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Spanien will keine Müllberge aus Neapel entsorgen. Die Regionalregierung von Andalusien legte ihr Veto dagegen ein, dass 30'000 Tonnen Abfälle aus der süditalienischen Metropole auf einer Deponie bei Jerez de la Frontera in Südspanien gelagert werden.
Die von einer Privatfirma betriebene Mülldeponie hatte mit einem italienischen Unternehmen den Transport des Mülls in die südspanische Region vereinbart. Wie die Zeitung "El País" am Samstag berichtete, versagte die Regierung in Sevilla den Unternehmen die erforderliche Genehmigung.
Die Region Andalusien begründete ihr Veto damit, dass nach den Bestimmungen der Europäischen Union Abfälle nach Möglichkeit dort beseitigt werden müssen, wo sie entstanden sind. Zudem sei die chemische Zusammensetzung des Mülls aus Italien unklar.
SDA-ATS