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Systematik
|Ordnung||Passeriformes|
|Familie||Thraupidae|
|Unterfamilie|
|Gattung||Cyanerpes|
|Art||Cyanerpes cyaneus|
Beschreibung
Der Türkisnaschvogel ist ein kleiner, farbenfroher Vogel, der 12-13cm groß ist und etwa 14g wiegt. Er hat einen langen, gebogenen schwarzen Schnabel. Bei dieser Art besteht ein ausgeprägter Sexualdimorphismus. Im Trachtkleid nehmen die Männchen eine blaue Farbe an, mit Ausnahme des Schwanzes, der Flügel und des Rückens, die schwarz sind. Ihre Haube ist türkis und ihre Beine sind leuchtend rot. Die Unterseite ihrer Flügel, welche beim Fliegen sichtbar sind, ist zitronengelb. Nach der Paarung ändert sich die Farbe ihres Gefieders von blau zu grün. Die Weibchen hingegen sind grün mit rotbraunen Beinen. Ihr Bauch ist heller und leicht gestreift.
Biologie
Der Türkisnaschvogel lebt normalerweise in kleinen Gruppen (Schwarmtier) und ist sehr aktiv. Im Flug stößt er hohe Töne aus. Einige Populationen des Türkisnaschvogels unternehmen im Winter Kurzstreckenzieher , während andere ortsansässig sind. Dieser Vogel ist kein Langstreckenzieher.
Er ernährt sich von Nektar und Insekten, die er in Blumen findet. Er frisst auch gerne reife Früchte, Fruchtfleisch und Samen, die er mit seinem langen Schnabel direkt aus dem Inneren der Früchte aufnimmt.
Die Brutzeit der Türkisnaschvögel dauert in der Regel von April bis Juni. Das Weibchen baut alleine ein schalenförmiges Nest aus Wurzeln und Fasern (das Ganze wird von Spinnweben zusammengehalten) in einem Baum oder Busch, in welches sie zwei Eier legt. Diese werden vom Weibchen während etwa zwei Wochen bebrütet. Nach dem Ausschlüpfen werden die Jungen von beiden Elternteilen gefüttert und verlassen nach 2 Wochen das Nest.
Lebensraum
Man trifft den Türkisnaschvogel vom Süden Mexikos bis nach Peru, Bolivien und Brasilien an. Er lebt auch auf Kuba, Trinidad und Tobago.
Der Türkisnaschvogel lebt in Regenwäldern und an deren Waldrändern sowie auf manchen Plantagen wie Kakao- und Zitrusplantagen. Er liebt auch offene Wälder und Lichtungen.
Bedrohung
Diese Art wird von der IUCN (International Union for Conservation of Nature) als nicht gefährdet eingestuft.