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Die ersten zwei Monatsdrittel waren fast durchwegs von einer Hochdrucklage mit warmer Luft und viel Sonnenschein geprägt, wie MeteoSchweiz am Freitag mitteilte. In Luzern und Altdorf zum Beispiel gab es seit 1961 in einem November nie mehr so viel Sonne wie in diesem Jahr.
Während rund zwei Wochen wurden auf der gesamten Alpennordseite Tagesmitteltemperaturen gemessen, die fünf bis elf Grad über der Norm der Jahre 1981 bis 2010 lagen.
In Berglagen stieg die Tages-Durchschnittstemperatur in den ersten zwanzig Tagen des Monats oft sogar bis zu zehn, vereinzelt sogar zwölf Grad über die Norm. So gab es in der zweiten Novemberwoche auf dem Gütsch im Gotthardgebiet (2300 m ü. M.) Tagesmaxima zwischen zehn und fünfzehn Grad. So warm ist es dort normalerweise nur im Sommer.
28 Messstandorten registrierten neue November-Rekordtemperaturen. Auf dem 2470 Meter hohen Grossen St. Bernhard wurden am 12. November 11,9 Grad gemessen. Das sind zwei Grad mehr als der bisherige November-Rekord aus dem Jahr 1977. Auf der Cimetta (1660 m ü. M.) wurde es am 10. November sogar 20,3 Grad warm, drei Grad über dem bisherigen Rekord von 1992.
Noch wärmer war es im letztjährigen November gewesen. Damals lag der Schnitt 3,1 Grad über der Norm der Jahre 1981 bis 2010. Zuvor waren mit 3,3 Grad über der Norm letztmals im Rekord-November 1994 ähnlich milde Temperaturen verzeichnet worden.
(SDA)