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Dieses Projekt sieht vor, geologische Konzepte und geophysikalische Methoden zu entwickeln, die das Risiko eines Misserfolgs bei Explorationsbohrungen reduzieren. In einem Teilprojekt werden bereits vorhandene Bohrkerne aus tiefen, salinen Grundwasserleitern untersucht, um die Herkunft ihrer Porosität und Permeabilität zu verstehen. Diese Ergebnisse werden helfen, das Geoenergie-Potenzial der Formationen in unerforschten Gebieten der Nordschweiz abzuschätzen. In einem zweiten Teil wird ein geothermal aktiver Bruch am Grimselpass untersucht. Neben dem Interesse an solchen Störungen als Wärmequellen in den Alpen, dient die Fallstudie am Grimsel als analoges Beispiel für wärmeleitende Störungen tief unterhalb der Nordschweiz. Mittels einer Bohrung werden die hydraulischen und geophysikalischen Eigenschaften der Störung gemessen. Seismische Explorationsmethoden werden vom Bohrloch aus überprüft, um heisswasserführende Spalten aus der Ferne zu erkunden. Im Labor werden experimentelle Anlagen gebaut, die das Verhalten der Reservoirgesteine bei den Druck- und Temperaturbedingungen des Untergrunds messen lassen. Die gewonnenen Daten werden in Computermodelle integriert, die die Eigenschaften von tiefen Wärmequellen und Gasspeichern im Hinblick auf die Exploration simulieren.