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Gemeinschaftsalpen sind ein beliebtes Studienobjekt für kollektives Wirtschaften, wenn auch nur sehr wenig empirisches Material für diesen Zweck zur Verfügung steht. Um eine breitere empirische Grundlage zu schaffen, wurden fünf Alpen besucht, auf denen mittels teilnehmender Beobachtung und Befragungen Organisation und ökonomische Abläufe nachverfolgt wurden. Dabei ergab sich eine grosse organisatorische Breite. Es gibt nicht nur Genossenschaften und Korporationen, sondern auch unterschiedliche Verknüpfungen dieser zwei Organisationsformen. Unterschiede bestehen auch bei der Mitgliederstruktur, die teilweise alle Bewohner eines bestimmten Ortes umfasst, teilweise deutlich exklusiver ist. Gerade im Handlungsfeld der angestellten Hirten ergeben sich im Ergebnis von Aushandlungsprozessen gut funktionierende Anreizstrukturen, die sowohl das Verhalten der Hirten als auch dasjenige der Ganzjahresbetriebe lenken. Die grössten Probleme erleben die Akteure meist, wenn Investitionsbedarf zu decken ist.
An der deutsch-französischen Sprachgrenze innerhalb der Schweiz werden Agrarumweltmassnahmen zur Förderung der Biodiversität unterschiedlich stark umgesetzt. Wirtschaftspolitische Anreize könnten diesen kulturbedingten Unterschied verringern.
Der Landwirtschaftssektor als Ganzes erwies sich als robust gegenüber dem COVID-19-Schock. Doch wie wirkte sich die Pandemie auf die einzelnen Unternehmen dieses Sektors aus? Am Beispiel der Schweiz zeigen wir erstmals auf, wie Importeure landwirtschaftlicher Erzeugnisse die Pandemie wirtschaftlich überstanden haben.
Die agrarökonomische Forschung verwendet eine Vielzahl von Methoden und Ansätzen, um bestehende und neue politische Massnahmen zu beurteilen. Dies ist die Grundlage für eine Agrarpolitik, die nachweislich etwas bewirkt, also evidenzbasiert ist.