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Je nach Kompressionsgrad entstehen bei der Sublimation von 1 kg Trockeneis 300 bis 400 Liter Kohlendioxidgas. Dies führt zu einem sehr schnellen Anstieg der CO2-Konzentration und zu einer starken Verdrängung von Sauerstoff aus der Umgebungsluft. Eine gut isolierte Transportbox kann die Verdunstungsgeschwindigkeit erheblich verringern (aber nicht verhindern).
Der Zugang zu Räumen, in denen Trockeneis gelagert wird, darf nur gestattet werden, wenn das gebildete CO2-Gas durch eine ausreichende Belüftung abgeführt werden kann.
Trockeneis darf nur dann im Laderaum eines Fahrzeugs befördert werden, wenn dieser durch eine gasdichte Vorrichtung von der Fahrerkabine oder dem Fahrgastraum getrennt ist oder wenn eine ausreichende Belüftung gewährleistet werden kann.
Gefahr durch Kälte
Trockeneis ist kein Speiseeis und darf ohne Schutzvorrichtung nicht in den Mund genommen oder direkt zu Getränken gegeben werden. Trockeneis darf nur mit Handschuhen oder einer Zange berührt werden. Direkter Kontakt mit ungeschützter Haut kann zu schweren Erfrierungen führen (-78 °C). Wenn Trockeneis von Hand mit einem geeigneten Werkzeug zerkleinert wird, muss eine Schutzbrille getragen werden, um die Augen vor umherfliegenden Eispartikeln zu schützen.
Überdruck in den Behältern
Wenn Trockeneis in einem gasdicht verschlossenen Behälter (z. B. einer Kühlbox mit Dichtung) sublimiert, kann dies zu einem starken Druckanstieg führen. Wenn keine Druckentlastung vorhanden ist, kann ein solcher Behälter explodieren. Trockeneis sollte also nur in geeigneten, gut isolierten, aber nicht dicht verschlossenen Behältern aufbewahrt werden.
Zugang durch nicht autorisierte Personen
Trockeneis ist kein Spielzeug und muss für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden. Ungeschulte Personen dürfen keinen Zugang zum Trockeneis haben.