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Schlechter Handy-Empfang im Gebäude muss nicht sein. Eine GSM/UMTS-Inhouse Anlage nimmt das Funksignal mit einer kleinen Aussenantenne auf und verteilt es optimal in die gewünschten Räume. Als positiver Nebeneffekt, wird die Strahlung der GSM-Geräte reduziert, die Akkulaufzeit erhöht, die Sprachqualität verbessert und die Erreichbarkeit innerhalb des Gebäudes garantiert.
Signal empfangen
Über eine Antenne ausserhalb des Gebäudes wird das GSM-Signal aufgefangen. Je höher das Empfangssignal am Standort der Aussenantenne ist, desto besser kann die Verstärkung in das Gebäude erfolgen.
Signal verstärken und ausbreiten
Das GSM/UMTS-Signal wird über einen Verstärker mittels Hochfrequenz Kabel auf die Indoor-Antennen verteilt. Die Standorte der Indoor-Antennen werden unter Berücksichtigung der Flächen- und Gebäudestruktur bestmöglich gewählt. Interessanterweise reduziert sich, entgegen der landläufigen Meinung, die Belastung der Funkwellen im Gebäude durch eine optimale Versorgung.
Die Funkbelastung durch das Handy selbst, ist in der Regel höher als dasjenige der GSM-Antenne. Dies ist der Fall, da das Gerät in den meisten Fällen direkt am Körper getragen wird und umgekehrt die Signale der Inhouse-Anlage aufgrund der Distanz, den Körper massiv abgeschwächt erreichen. Bei GSM/UMTS-Handys in schlecht versorgten Gebieten wird jedoch automatisch die Leistung erhöht und stetig versucht, das Netz zu erreichen. In der Tat ergibt sich also bei einer guten Versorgung im Innenbereich eine geringere Strahlungsbelastung. Zusätzlich wird bei guter Funkversorgung der Akku der Mobiltelefone geschont, weil diese mit der kleinstmöglichen Leistung arbeiten und so weniger Energie benötigen.