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Degus sind nur in Gruppen glücklich
In der Natur machen sie die chilenischen Anden unsicher und leben in grossen Kolonien von nicht selten mehreren hundert Tieren. Vor diesem Hintergrund versteht es sich von selbst, dass Degus auf keinen Fall allein gehalten werden dürfen. Laut Schweizer Tierschutz STS sollten Degus in Gruppen von mindestens zwei bis fünf Individuen zusammen leben. Geeignet sind folgende Kombinationen: ein kastriertes Männchen mit mehreren Weibchen oder reine Weibchen- bzw. reine Männchengruppen. Entscheidet man sich für eine gleichgeschlechtliche Gruppe, sollten alle Mitglieder aus demselben Wurf stammen. Problematisch ist es hingegen, bereits erwachsene Degus aneinander gewöhnen zu wollen. Unter keinen Umständen dürfen fremde Tiere einfach zusammen in einen Käfig gesetzt werden. Oder möchten Sie, dass es zu massiven Beissereien unter den kleinen Kerlchen kommt?
Die artgerechte Unterbringung für Degus
Sie sehen nicht nur aus wie eine Mischung aus Meerschweinchen und Rennmaus, ihre Ansprüche fallen auch entsprechend aus: Degus brauchen eine Behausung, die ihrem enormen Bewegungsdrang Rechnung trägt und zum Graben und Klettern einlädt. Ideal ist ein Gehege mit einer Grundfläche von zwei Quadratmetern und einer Höhe von zwei Metern. Es sollte mehrere Ebenen aufweisen, sodass den Degus zusätzliche Fläche zur Verfügung steht. Als Materialien kommen Glas oder Metall in Frage, sodass das Terrarium gegen die «Knabber-Attacken» der Nager gefeit ist. Der Standort sollte ruhig und hell sein. Morgen- oder Abendsonne sind ideal, wobei das Gehege Schattenplätze aufweisen muss.