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Von Melanie G. Host
Z wie Zeder
Die Zeder gehört zur Familie der Kieferngewächse. Diese immergrünen Bäume können Wuchshöhen von bis zu 40 m erreichen und ein stolzes Alter von bis zu 900 Jahre. Ihre Hauptvertreter finden sich vor allem im Mittelmeerraum, in Nordafrika, im Atlasgebirge und in Sibirien. Es gibt auch Gartenformen, die in unseren Breiten gerne angepflanzt werden.
In der Naturheilkunde verwendet man das Holz, Harz, Nadeln und die Zedernüsse.
Ebenso wie Thuja, Pinie, Tanne und Fichte, hat die Zeder Laborstudien zufolge eine grosse Wirksamkeit gegen antibiotika-resistente Bakterien und kann sogar unterstützend bei Tuberkulose eingesetzt werden.
Anwendungsgebiete
Bei Hautausschlägen, Erkältung, Bronchitis, Schnupfen, Tuberkulose, rheumatischen Erkrankungen, Prellungen oder Verstauchungen.
Zudem hat die Zeder immunstärkende und herzkräftigende Eigenschaften.
Wissenschaftliche Untersuchungen an der Sibirischen Staatlichen Medizinischen Universität der Stadt Tomsk ergaben, dass der hohe Gehalt an essenziellen Fettsäuren eine regulierende Wirkung auf den Cholesterinspiegel im Blut ausübt, was eine vorbeugende Massnahme gegen Arteriosklerose darstellt. Der Verzehr von ca. 100 Gramm Zedernüssen deckt den täglichen Bedarf des Menschen an Aminosäuren und wichtigen Substanzen wie Magnesium, Kupfer, Kalium, Kobalt, Zink, Eisen und Jod.
Die Forscher bemerkten ausserdem, dass praktisch alle vom Menschen benötigten Vitamine in der Zedernuss enthalten sind, insbesondere Vitamin E.
Wertvoll ist hierbei besonders das kalt gepresste Öl aus den Zedernüssen. Es kann sowohl innerlich als auch äusserlich angewendet werden. Diese wichtigen Stoffe sind zudem in den Nüssen enthalten.