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Dank dem regelmässigen Austausch zwischen den Druckzentren und den Kunden, wie auch mithilfe von genauen Umfangplanungen durch die Verlage und Redaktionen, konnten jedoch sämtliche Produktionen realisiert werden.
Seit dem Jahreswechsel hat sich die Verfügbarkeit im Papiermarkt verbessert. Waren die Vorräte in den Lagern der Druckzentren noch im Dezember auf kritische Grössen geschrumpft, konnten diese ab Januar kontinuierlich gefüllt werden.
Aufgrund der etwas weniger angespannten Lage beim Altpapier hat sich dessen Preis auf einem hohen Niveau stabilisiert. Zum Jahreswechsel haben deshalb auch kleinere Hersteller die Produktion von Zeitungspapier wieder aufgenommen.
Demgegenüber haben sich die Kosten für Energie (elektrische Energie oder Gas zur Herstellung von elektrischer Energie) weiter massiv verteuert. Einzelne Hersteller sahen sich im Verlaufe des Februars ausser Stande, die Produktion aufrecht zu erhalten. Norske und Palm, zwei grosse Produzenten von Zeitungspapier, haben Teile ihrer Papiermaschinen tage- oder wochenweise stillgelegt. Und seit Ende Februar verlangen die meisten Hersteller Sonderzuschläge für Energie. Die aktuell an die Zeitungsdruckereien von Tamedia gelieferten Mengen werden mit Preisen zwischen 700 und 900 Euro/T für 45gm2 Standard Newsprint fakturiert. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich dieser Zustand bis Ende 2022 fortsetzen wird.