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Mit einem Fütterungsversuch auf drei Schweinemastbetrieben wurden Möglichkeiten untersucht, Schweinefleisch mit einem besonderen gesundheitlichen Wert zu produzieren, welches gleichzeitig einen hervorragenden Genusswert aufweist. Über Zulagen im Futter konnten Selen, Vitamin E und Omega-3-Fettsäuren im Fleisch und Fett von Schweinen und daraus hergestellten Fleischprodukten angereichert werden. Die erwünschte Verbesserung des Omega-6/Omega-3 (n-6/n-3)-Verhältnisses auf unter 5 wurde erreicht und der Vitamin- E-Gehalt war in den Fleischprodukten der Versuchstiere erhöht. Mit einer kombinierten Zulage von organisch gebundenem und anorganischem Selen im Futter wurde im Fleisch ein Selengehalt sicher erreicht, welcher die Auslobung als «Quelle von Selen» erlaubt. Die sensorische Qualität der Fleischprodukte wurde nicht negativ beeinflusst. Eine von drei auf neun Tage verlängerte Reifung verbesserte die Zartheit. Diese kann aufgrund der geschätzten Heritabilität von ca. 37 % und der grossen phänotypischen Varianz auch züchterisch verbessert werden. Eine Elektrostimulierung der Schlachtkörper ergab keine spürbare Verbesserung der Zartheit. Mit den überprüften Massnahmen stehen praxistaugliche Verfahren zur Verfügung, mit denen der Nähr- und Genusswert von Schweinefleisch verbessert werden kann.
Pflanzliche Getränke auf der Basis von Soja, Getreide, Samen oder Nüssen werden immer häufiger als Milchersatz konsumiert. Agroscope-Forschende haben Makro- sowie Mikronährstoffe dieser Getränke untersucht und grosse Unterschiede zwischen den Getränken und im Vergleich mit Milch festgestellt.
Schweizer Käsesorten werden durch verschiedene Kriterien charakterisiert. Agroscope hat in zehn Käsesorten die flüchtigen Carbonsäuren analysiert und konnte zeigen, dass sich diese zur Charakterisierung und Differenzierung eignen.
Lebensmittel
Spring J.-L., Reynard J.-S., Verdenal T., Zufferey V., Cléroux M., Dienes-Nagy Á., Bourdin G., Bieri S., Blouin A., Carlen C., Favre G.
Im Rahmen des Projekts zur Bewahrung der klonalen Vielfalt von Muskateller im Wallis konnten 42 Klone des Gelben Muskatellers und 36 Klone von Moscato Giallo beschrieben werden. Ihre Eigenschaften sind sehr unterschiedlich, insbesondere ihr aromatisches Potenzial. Die besten Klone sollen über die Schweizer Zertifizierung vertrieben werden.