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Rupa
Rupa hat sich ihre körperliche Behinderung nicht ausgesucht, aber sie betrachtet sie als ihre Stärke. Nach zahlreichen Zurückweisungen und viel Kummer hat sie schliesslich ihren Weg gefunden. Mit Hilfe ihrer Mutter hat sie ein kleines Geschäft eröffnet, in dem sie "Achar", nepalesische Pickles, verkauft. Sie hat sich selbst bewiesen, dass ihre positive Einstellung viel stärker ist als ihre Behinderung.
«Nachdem ich lange Zeit und ohne Erfolg für eine bezahlte Arbeit gekämpft hatte, habe ich dieses Geschäft eröffnet. Nun muss ich mich nicht mehr auf die Suche nach einem Job machen, im Gegenteil: Jetzt bin ich die, welche anderen Menschen tatsächlich Arbeit geben kann. Ich bin unabhängig.»
«Hin und wieder treffe ich mich mit meinen Freunden. Die meiste Zeit bleibe ich aber lieber zu Hause und bin über die sozialen Medien mit ihnen in Kontakt. Meine Freunde rufen mich zwar an und fragen, ob ich mich mit ihnen treffen möchte, um mich etwas zu erholen. Aber dann gehe ich lieber doch nicht hin – denn sie haben Treppen und die Plätze, wo ich sie treffen könnte, sind zu weit oben. Es würde sie traurig machen, zu sehen, dass ich die Treppe nicht hochsteigen kann, und mich würde es noch trauriger machen. Das sind die Hürden, die mich daran hindern, mich mit meinen Freunden zu treffen.»