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Künstlername: Paulinho
Kompletter Name: José Paulo Bezerra Maciel Junior
Geburtsdatum: 25/07/1988
Geburtsort: São Paulo (SP)
Grösse: 1,82 m
Position: Mittelfeld
Link: Webseite
Vereine:
ab 2013: Tottenham Hotspur
2010 bis 2013: Corinthians (SP)
2009 bis 2010: Bragantino (SP)
2008 bis 2009: Pão do Açucar (SP)
2007 bis 2008: LKS Lódz (Polen)
2006 bis 2007: Vilnius FK (Litauen)
2006: Juventus (SP)
WM-Einsätze Seleção:
WM 2014 Brasilien
Der Mittelfeldspieler Paulinho ist einer der grossen Ausnahmespieler des brasilianischen Fussballs. Nach seinem Debüt bei den “Corinthians“ aus São Paulo, wo er diverse Titel gewann – darunter die “Taça Libertadores da América“ und den “FIFA Club World Cup“.
Dank seiner Entwicklung in paulistanischen Clubs wurde er in die “Seleção Brasileira“ aufgenommen, wo er sich im Mittelfeld bewährte und den Confederations-Cup gewann – er wird als sichere Stütze der Seleção bei der WM 2014 betrachtet.
José Paulo Bezerra Maciel Júnior wurde am 25. Juli 1988 in São Paulo geboren – er wuchs auf im Stadtteil Vila Maria. Seine Kindheit war von zahlreichen Schwierigkeiten geprägt, und auch in seinem Streben zum professionellen Fussball musste er einige Hindernisse überwinden. Er war noch sehr jung, als er davon träumte, ein Fussballspieler zu werden. Er spielte mit seinen Freunden, nach der Schule, auf einem Platz im Stadtteil “Parque Novo Mundo“. Von seiner Mutter und dem Bruder wurde er in seinen Träumen unterstützt – letzterer zeigte ihm, wie man “Futebol de Salao“ (Salonfussball) spielt – und daraus wurde Paulinhos grosse Leidenschaft.
Und diese Leidenschaft bescherte ihm Zweifel darüber, welche Karriere er nun eigentlich verfolgen wollte – zur Freude der Brasilianer entschied sich der talentierte Paulinho für den Fussball auf dem Rasen und begann beim “Audax“ in São Paulo. Kurz vor seinem achtzehnten Geburtstag wechselte er zum europäischen Fussball, jedoch in einen Club von geringer Bedeutung, in einem kleinen Zentrum, dem “FK Vilnius“, in Litauen. In diesem Team wurde er zum Opfer des Rassismus seitens des gegnerischen Publikums, die Münzen aufs Spielfeld warfen und Affengebärden und -laute imitierten, wenn er das Spielfeld betrat.
Der Präsident des litauischen Clubs wurde Partner von “Lodz“, einem polnischen Team, wohin Paulinho wechselte. In dieser Mannschaft stiess Paulinho auf Probleme, weil er nur auf der Ersatzbank sitzen durfte und seine Frau schwanger war – kurzerhand kündigte er seinen Vertrag und kehrte nach Brasilien zurück.
In seiner Heimat baute er seine Karriere neu auf – spielte wieder beim “Audax“ (Pão de Açucar) und brachte seinen Club der Zweiten Liga um zwei Ligen höher im paulistanischen Fussball. Dadurch wurde “Bragantino“ auf ihn aufmerksam, ein traditioneller Club im Interior des Bundesstaates São Paulo.
2009 machte Paulinho eine aussergewöhnlich gute Figur beim brasilianischen Campionat der Serie B, so dass der “Club Corinthians“ – einer der grössten und stärksten in São Paulo – auf ihn aufmerksam wurde und ihn unter Vertrag nahm.
2010 bei “Corinthians“ wurde er in das A-Team integriert und eroberte sich seinen festen Platz. Ab 2011 begann Paulinho innerhalb “Corinthians“ Titel um Titel zu gewinnen – er nahm teil an der siegreichsten Periode des Clubs, die im Jahr 2012 mit den Titeln der “Taça Libertadores da América und dem “FIFA Club World Cup“.
Dank seines Einsatzes bei “Corinthians“ wurde Paulinho zur “Seleção Brasileira“ berufen. Mit seinem umsichtigen Spiel und einer grossen Zahl geschossener Tore war man auf ihn aufmerksam geworden – Paulinho bekam seinen festen Platz in der “Seleção“ und es gelang ihm ein Tor, das Brasilien für das Endspiel des Confederations-Cup 2013 klassifizierte. Die Krönung seines Auftritts beim Confederations-Cup war dann seine Wahl zum “Bronze-Torschütze“, ein Preis, der dem drittbesten Spieler dieses Turniers verliehen wurde.
Nach dem Confederations-Cup wechselte Paulinho zum englischen Club “Tottenham Hotspur“, wo er nun einen neuen Traum weiterverfolgt: sich im europäischen Fussball einen Namen zu machen. Ein grosser Traum ging für Paulinho schon in Erfüllung: die Nominierung ins Kader für die Fussball-WM 2014 im eigenen Land.