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Das Wichtigste in Kürze
- An der Weltklimakonferenz herrscht eine ungleiche Vertretung reicher und ärmerer Staaten.
- Thunberg fordert nun mehr Gerechtigkeit.
- Zuletzt protestierte sie mit anderen Aktivistinnen und Aktivisten in Glasgow.
Greta Thunberg hat kurz vor dem Start der Weltklimakonferenz die ungleiche Vertretung reicher und ärmerer Staaten bei dem Treffen kritisiert. «Es ist nicht fair, wenn zum Beispiel ein Land noch und noch Delegierte schickt und ein anderes sehr unterrepräsentiert ist.» Dies sagte die 18-Jährige in einem vorab veröffentlichten Ausschnitt eines BBC-Interviews, das in voller Länge am Sonntag ausgestrahlt werden soll.
«Dadurch entsteht ein Ungleichgewicht.» Die Verhandlungen seien zum Scheitern verurteilt, solange die historische Verantwortung der reicheren Länder für die Klimakrise ignoriert würde. Zudem werden die am stärksten betroffenen Staaten weniger gehört.
Proteste in Glasgow
Thunberg machte auf ihrer Reise ins schottische Glasgow Zwischenstopp in London. Dort protestierte sie am Freitag mit anderen Aktivistinnen und Aktivisten gegen klimaschädliche Investitionen grosser Banken. «Was wollen wir? Klimagerechtigkeit? Wann wollen wir sie? Jetzt», skandierten die Demonstrierenden.
In der kommenden Woche will die Fridays-for-Future-Gründerin am Freitag dann in Glasgow demonstrieren. Es wird mit einem der grössten Proteste während des Gipfels gerechnet.