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Diese 9 Frauen sollten Sie kennen
- Dienstag, 7. März 2017, 16:42 Uhr, aktualisiert um 17:28 Uhr
Der 8. März – ein Tag, an dem man(n) das Frau-Sein feiert. Wir präsentieren Ihnen neun Frauen, die die Geschichte mitgeprägt haben.
Marie Curie – die Erfinderin
Da Frauen in Polen nicht an den Universitäten studieren durften, liess sie sich an der Universität Sorbonne in Paris einschreiben. Sie war wissbegierig und schaffte es als erste Frau in die Wissenschaft.
Im Jahr 1911 der Grosserfolg: Marie Curie gewann den Chemie-Nobelpreis für die Entdeckung der beiden chemischen Elementen Radium und Polonium, welches übrigens nach ihrer Heimat Polen benannt wurde.
Johanna Spyri – die Geschichtenerzählerin
Johanna Louise Heusser wurde 1827 auf dem Hirzel im Kanton Zürich geboren. Sie zog nach ihrer Hochzeit nach Zürich und begann mit dem Geschichtenerzählen.
Unter anderem verfasste sie eine Geschichte mit einem Schweizer Mädchen in den Bergen: «Heidi» wurde 1880 publiziert und Spyri schaffte das ausserordentliche: Sie wurde weltberühmt. Ihr erging es ähnlich wie ihrer «Heidi»: Wie ihre Protagonistin litt sie. Zürich war ihr schlicht zu eng.
Amelia Earhart – die Pionierin
Im Jahr 1937 machte sich Amelia Earhart bereit für ihren ersten Flug rund um die Welt. Der Flug wurde ihr zum Verhängnis: Auf der Reise gingen sie und ihr Navigator verloren.
Acht US- Kriegsschiffe und 62 Flugzeuge flogen eine Fläche von 400‘000 Quadratkilometer Ozean ab, um Earhart zu finden. Sie wurde erst zweieinhalb Jahre später für tot erklärt.
Maya Angelou – die Bürgerrechtlerin
Sie gehörte zu den bedeutendsten Mitgliedern der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung. Beruflich war sie eine Alleskönnerin: Sie jobbte als Kellnerin, Köchin, Strassenbahnfahrerin, Schauspielerin, Sängerin, war Regisseurin und Professorin.
Bekannt wurde sie schliesslich als Schriftstellerin. Sie stand an der Seite ihres Freundes Martin Luther King in der Bürgerrechtsbewegung und wurde als Kämpferin bezeichnet.
Betty Friedan – die Feministin
Betty Friedan wurde nach ihrem Bestseller «The Feminine Mystique» (Der Weiblichkeitswahn) bekannt.
Ihre Mutter gab ihre eigene Arbeit auf als Redakteurin einer Frauenseite für die lokale Zeitung in Illinois, um sich um ihre Familie zu kümmern. Friedan übte oft Kritik: Sie hinterfragte beispielsweise die Reduktion von Frauen auf ihre Rolle als Mutter und Hausfrau.
Elisabeth Kopp – die erste Bundesrätin
Elisabeth Kopp wurde im Jahr 1984 als erste Frau der Schweiz in den Bundesrat gewählt. Während ihrer Amtszeit gehörte die Flüchtlings- und Ausländerpolitik zu ihren wichtigsten Themen.
Während der sogenannten 1956er Revolution in Ungarn unterbrach sie ihr Studium für längere Zeit und gründete die Studentische Ungarnhilfe. Ihren Mann Hans W. Kopp lernte sie auf einer Reise zu einem antikommunistischen Treffen in West-Berlin kennen.
Toni Morrison – die wichtige Stimme
Als Literaturnobelpreisträgerin (1993) zählt die 85-Jährige zu den wichtigsten Stimmen der afroamerikanischen Literatur. In mehreren Romanen und Erzählungen schreibt sie über die Situation der Schwarzen in den USA.
Im Jahr 2016 wurde sie an ihrem Geburtstag von Barack Obama zu einem Nachtessen eingeladen. Morrison erlebte die Rassentrennung an der Universität in Washington D.C.
Sophie Taeuber-Arp – die Künstlerin
Die «bekannte unbekannte» Appenzellerin war Dada-Künstlerin, Tänzerin, Malerin, Architektin, Möbeldesignerin und Innenarchitektin. Vor 20 Jahren wurde Sophie Taeuber-Arp als erste Frau auf einer Schweizer Banknote abgebildet.
Eine unabhängige Frau und radikale Künstlerin, die mit den Konventionen ihrer Zeit brach. Sie war eine der ersten Frauen, die bereits im Jahr 1916 die Abstraktion erprobte. Jedoch wurde sie erst 20 Jahre nach ihrem Unfalltod als wahre Künstlerin entdeckt.
Rosa Parks – Symbol für den Widerstand
1955 weigerte sich Rosa Parks ihren Sitzplatz im Bus für einen Weissen zu verlassen. Die anschliessende Verhaftung galt als Beginn der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung.
Heute ist sie ein Symbol für den Widerstand gegen die Ungerechtigkeit der Rassentrennung. Ihre Weigerung und ihr Mut lösten einen Boykott gegen sämtliche Busse von Montgomery aus, bei dem auch Martin Luther King in die Öffentlichkeit trat.
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