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Der Bund beteiligt sich an den ungedeckten Kosten des Regionalverkehrs. Hierbei übernimmt er 44 % der Abgeltungen bis zum Erreichen der Kantonsquote (maximaler Betrag des Bundes). Bestellt der Kanton Solothurn Leistungen im Regionalverkehr über die Kantonsquote hinaus, beteiligt sich der Bund nicht an den entsprechenden Abgeltungen.
Abgeltungen für Linien des Ortsverkehrs werden vom Bund nicht mitfinanziert, sondern müssen vom Kanton und den Gemeinden übernommen werden.
Die Verteilung der Kosten des öffentlichen Verkehrs auf Kanton und Gemeinden erfolgt gemäss der Kostenverteilverordnung, wobei der Kanton 63 % der Kosten zu tragen hat, der Gemeindeanteil beträgt 37 %. Die den Einwohnergemeinden verbleibenden Kosten werden zu 2/7 nach Einwohnerzahl und zu 5/7 nach dem Angebot verteilt. Gemeinden, bei denen die Pro-Kopf-Belastung der Kosten für den öffentlichen Verkehr das 1,5-fache des kantonalen Durchschnitts übersteigt, werden entlastet. Dies führt dazu, dass der Kanton schlussendlich 64 % der Kosten übernimmt und die Gemeinden 36 %.
Für die Kostenbeteiligung der Gemeinden an die Tarifverbundbeiträge, die FABI-Beiträge sowie allfällige Investitionshilfen für die Transportunternehmungen gilt der gleiche Verteilschlüssel.
Die folgende Grafik zeigt die entsprechenden Finanzströme: