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Die Behörde bezeichnete die Spuren als «Chinas Abdruck» auf dem Mars. Der Rover selbst sieht mit seinen ausgebreiteten Sonnenpaneelen, die Flügeln ähneln, und zwei nach vorne gerichteten Kamera-Augen bei seiner Erkundungsfahrt aus wie ein Vogel.
Der rund 240 Kilogramm schwere und mit Sonnenenergie betriebene Rover, dessen Name sich von einem Feuergott der chinesischen Mythologie ableitet, soll etwa drei Monate lang nach Spuren von früherem Leben auf dem Roten Planeten suchen. Dazu soll er Atmosphäre und Boden des Mars untersuchen, Gesteinsproben sammeln, Bilder aufnehmen und bei der Kartierung der Oberfläche helfen.
Wie die chinesische Raumfahrtbehörde mitteilte, konnten die «technischen Aufgaben der Mars-Mission wie geplant reibungslos» erledigt werden. Die gesamte Ausrüstung sei «in gutem Zustand».
Bereits der Start der Marssonde «Tianwen-1» mit der Landefähre und dem Rover im vergangenen Juli sowie die erfolgreiche Landung im Mai waren zwei wichtige Meilensteine für Chinas ehrgeiziges Raumfahrtprogramm. Peking hat in den vergangenen Jahren Milliardensummen investiert, um in der Raumfahrt zu den USA und Russland aufzuschliessen, die schon seit Jahrzehnten Raumschiffe und Astronauten ins Weltall schicken.