Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03174.jsonl.gz/1101

39. Welche Aussagen zur Untersuchung von Terry&Hogg zu Gruppennormen und Gesundheitsverhalten sind richtig?
A) In Studie 1 stellt die Verhaltensabsicht keinen Prädiktor für das tatsächlich gezeigte Gesundheitsverhalten (Bewegungsverhalten) dar.
B) Die individuellen Betagewichte in Studie 1 zeigen, dass Gruppennormen im Gegensatz zu Einstellungskomponenten und zur wahrgenommenen Verhaltenskontrolle keinen signifikanten eigenständigen Vorhersagebeitrag für die Verhaltensintention hatten.
C) Gruppennormen spielten eine signifikante Rolle im Hinblick auf die gesundheitsförderlichen Verhaltensintentionen. Dies gilt für alle Versuchsteilnehmer unabhängig von der Stärke der Gruppenidentifikation. Die Gruppen spielen nur allerdings nur dann eine Rolle, wenn sie einen entsprechendes Gesundheitsverhalten nahelegen.
D) Bei der Studie 1 unterschieden sich bei niedrigen normativen Erwartungen anderer Gruppenmitglieder, sich gesundheitsförderliche zu verhalten und täglich zu bewegen, die Untersuchungsteilnehmer mit hoher Gruppenidentifikation und mit niedriger Gruppenidentifikation kaum voneinander.
E) Bei der Studie 1 sagt die wahrgenommene Verhaltenskontrolle signifikant die Verhaltensintention vorher.
40. Aussagen zu identitätsbasierter Motivation und Gesundheit
A) Wenn Risikoverhalten normativ in einer sozialen Gruppe verankert ist, beeinflussen diese Normen das individuelle Verhalten negativ, sobald die Gruppe in einer bestimmten Situation salient wird.
B) Wenn Risikoverhalten normativ in einer sozialen Gruppe verankert ist, können identitätsrelevante Konsequenzen (z.B. Anerkennung) zu normkonformen Verhalten führen
C) Gesundheitsverhalten ist keine ausschließlich individuelle Entscheidung, sondern eine in der sozialen Identität verankerte Gewohnheit
D) europäisch stämmige Amerikaner und ethnische Minderheiten unterscheiden sich bezüglich ihrer Einschätzungen zu gesundheitsrelevantem Verhalten als identitätsstiftend
E) gesundheitsrelevante Normen können identitätsstiftend sein
41. Soziale Identitätsperspektive
A) geringe soz. Beziehungen -> höheres Risiko Symptome wahrzunehmen
B) Bedrohlichkeitswahrnehmung häng von Bedrohung sozialer Identität ab
C) Bewertung körperlichere Zustände als Symptome variiert mid der Perceiver Readiness
D) selben Symptome bei Salienz unterschiedlicher sozialer Identitäten unterschiedlich bedrohlich
E) Personen die glauben dass sie eine best. Krankehit haben, nehmen damit einheergehende Symptome als schwerwiegender wahr, wenn sie sich stark mit einer Gruppe identifizieren, mit denen die Krankheit assoziiert ist
42. Welche Antwort gibt den Befund aus Siem und Stürmer zum Zusammenhang zwischen Motiven der helfenden Person und der wahrgenommenen Qualität der Hilfe im Kontext von Helfen in interkulturellen Dyaden korrekt wider?
A) Ego-orientierte Motive des Helfers wirken sich positiv auf die wahrgenommene Attraktivität der hilfsbedürftigen Person aus, unabhängig ob kulturell ähnlich oder unähnlich.
B) Ego-orientierte Motive wirken sich negativ auf die vom Hilfeempfänger wahrgenommene Bedürfnisorientierung des Helfers aus, besonders wenn Helfer und Empfänger kulturell unähnlich sind.
C) Ego-orientierte Motive wirken sich negativ auf die Empathie des Helfers aus, besonders wenn Helfer und Empfänger kulturell ähnlich sind.
D) Kulturelle Ähnlichkeit wirkt sich positiv auf das Hilfeverhalten aus, wenn sich Helfer und Empfänger ähnlich sind
43. Welche der folgenden Antwortoptionen zu der Untersuchung von Stürmer und Siem (2012, GPIR) sind richtig?
A) Es konnte erwartungskonform ein signifikanter positiver Zusammenhang zwischen Ego- orientierten Motiven und wahrgenommener Qualität im Falle der Fremdgruppe (kulturell unähnlich) nachgewiesen werden.
B) Es konnte eine moderierte Mediation nachgewiesen werden: der Effekt der individuellen Attribute wurde signifikant vermittelt über die Beziehungszufriedenheit in der Dyade.
C) Interpersonelle Attraktion kann im Falle der kulturell ähnlichen Gruppe einen kompensatorischen Effekt haben.
D) Als positiv bewertete individuelle Attribute wirkten sich nur bei den kulturell unterschiedlichen Dyaden auf die Hilfeintentionen aus.
E) Es konnte gezeigt werden, dass die Effekte sowohl auf wahrgenommenen interkulturellen als auch interpersonellen Unterschieden beruhten.
44. Welche der folgenden Antwortoptionen zu der Untersuchung von Stürmer und Siem 2012 sind richtig
A) Es konnte gezeigt werden, dass die Effekte sowohl auf wahrgenommenen und interkulturelle als auch interpersonelle Unterschieden beruhten.
B) Als positiv bewertete individuelle Attribute wirkten sich nur bei den kulturell unterschiedlichen Dyaden auf die Hilfeintention aus.
C) Außerdem konnte eine moderierte Mediation nachgewiesen werden der Effekt der individuellen Attribute wurden signifikant vermittelt über die Beziehungszufriedenheit in der Dyade.
D) Es konnte erwartungskonform ein signifikanter positiver Zusammenhang zwischen Ego-orientierten Motiven und wahrgenommener Qualität im Falle der Fremdgruppe (kulturell unähnlich) nachgewiesen werden.
E) Interpersonelle Attraktion kann im Falle der kulturell unähnlichen Gruppe einen kompensatorischen Effekt haben.
45. Studie von Siem&Stürmer - Empathie... interkulturelle Dyaden
F) Ähnlichkeit mediiert den Zusammenhang von Empathie und Hilfeverhalten
G) Empathie mediiert den Zusammenhang von Ähnlichkeit und Hilfeverhalten
H) Der Zusammenhang von Empathie und hilfeverhalten wird durch Unähnlichkeit gestärkt
I) Der Zusammenhang von Empathie und hilfeverhalten wird durch Ähnlichkeit gestärkt
J) Der Zusammenhang von Empathie und Hilfeverhalten wird durch interpersonale Attraktion gestärkt
46. Welche Aussagen zu Kapitel 6 sind richtig?
A) Das Rejection-ldentificatron Modell (z.B. Branscombe et al., 1999) nimmt an, dass wahrgenommene gruppenbasierte Diskriminierung das Selbstwertgefühl beeinträchtigt. Personen können diese Beeinträchtigung bewältigen, indem sie sich weniger mit ihrer Gruppe identifizieren, besonders dann, wenn soziale Mobilität durch eigene Anstrengung nicht möglich ist.
B) Cole und Kollegen (1997) nehmen an, dass ein Outing dann positiv wirkt, wenn die sich outenden Personen eher unempfindlich im Hinblick auf eine Zurückweisung sind.
C) Matheson und Anisman (2012) konnten zeigen, dass die Zugehörigkeit zu sozial abgewerteten und unterprivilegierten Gruppen Coping erleichtert, da die Hilfeleistungen zwischen Eigengruppenmitglieder kompensatorisch wirken.
D) Die Haupthypothese von Outten und Kollegen (2009) war: Der positive Effekt von Gruppenidentifikation auf das Wohlbefinden im Kontext wahrgenommener Diskriminierung wird über die Wahl gruppenbezogener Bewältigungsstrategien vermittelt.
E) Die Haupthypothese bei Cronin und Kollegen (2011) war: Der positive Effekt von Gruppenidentifikation auf das Wohlbefinden im Kontext wahrgenommener Diskriminierung wird über die Wahl kollektiver Bewältigungsstrategien (Aktivismus) vermittelt