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Herbstrübe
Was ist die Weiße Rübe und woher kommt sie? Die Weiße Rübe gehört zu der Familie der Kreuzblütler und gehört zu der Gattung des Kohls. Viele kennen sie auch unter den Namen Räbe oder Herbstrübe. Manchmal nennt man sie auch "Stoppelrübe", weil sie im Sommer in Stoppeln gesät werden. Außerdem gehört sie zur Unterart der Speiserübe.
Es gibt auch Sorten bei denen gar keine Rüben mehr gebildet werden. Wissenswert ist außerdem dass Herbstrüben, wenn sie dicht aneinander wachsen, keine größeren Wurzeln bilden, aber dafür dickere Blattstiele als normal. Die werden dann geerntet und als "Rübstiel" oder Mus angeboten.
Beschreibung
Im Mittelalter war die Rübe das Hauptnahrungsmittel (wie heute sozusagen die Kartoffel). Heutzutage ist sie eher selten und wird auch selten angebaut. Außerdem ist sie vergleichsweiße eher von geringer Bedeutung. Sie ist also ganz und gar eine Kulturpflanze. Erntezeit: Das Wachstum der Rübe ist sehr schnell. Sie ist eine Speise-, und Gemüserübe. Im Hochsommer wird die Weiße Rübe gesät und im Herbst wird sie geerntet. Die Weiße Rübe gibt es in 2 verschiedenen Formen. Zum einen die runde Form und zum anderen die kegelförmige Form. Wenn die Sonne auf die Rübe scheint wird sie violett (also kann es vorkommen das nur eine Seite violett ist) die Farbe erinnert ein wenig an rote Zwiebeln. Manchmal sind sie allerdings auch komplett weiß, das hängt mit der Anbauart zusammen und variiert sehr häufig. Die runden Rüben bestehen so ziemlich komplett aus dem Hypokotyl der Pflanze (unterster Abschnitt der Sprossachse).
Weisse Rüben Fragen
Wo gibt es die Weißen Rüben? In der Saison finden Sie die Rüben am besten auf Wochenmärkten. Man sollte dabei darauf achten, dass man die jüngeren Rüben kauft. Weiße Rüben halten sich ca. eine Woche im Gemüsefach des Kühlschranks. Bevor man diese verstaut entfernt man das Grüne.
Wie kann man weiße Rüben verwenden? Weiße Rüben kann man entweder zum Verzehr verwenden oder aber als Dekorationsmöglichkeit (so genannte Räbenlichter). Dies sind ausgehölte Rüben die dann verziert werden. Dann wird eine Kerze hineingestellt (also sozusagen eine Laterne).
Saison
Die Haupterntezeit für die Herbstrübe ist von Oktober bis November. Verkauft wird das Gemüse den gesamten Winter.
Nährstoffe
Schon früh haben die Menschen von der Räbe und ihren gesunden Inhaltsstoffen profitiert. Gerade im Winter war die Speiserübe für die ärmere Bevölkerung von essenzieller Bedeutung. Sie lieferte nicht nur viele Vitamine, sie war auch ein wichtiger Mineralstoff-Lieferant. Kalzium, Kalium, Phosphor und Eisen finden sich in der runden Knolle.
100 g Weiße Rüben enthalten neben 90 g Wasser durchschnittlich:
Brennwert 100 kJ (24 kcal)
Eiweiß 1 g
Kohlenhydrate 5 g
Fett Spuren
Ballaststoffe 3,5 g
100 g Weiße Rüben enthalten an Mineralstoffen und Vitaminen durchschnittlich:
Natrium 60 mg
Kalium 270 mg
Calcium 45 mg
Magnesium 15 mg
Phosphor 35 mg
Eisen 0,4 mg
Zink 0,2 mg
β-Carotin 70 µg
Vitamin E 0,1 mg
Vitamin B1 0,04 mg
Vitamin B2 0,05 mg
Vitamin B6 0,43 mg
Folsäure 20 mg
Vitamin C 20 mg
Verwendung in der Küche und Zubereitung
Einkauf
Achten Sie darauf, dass die Schale von der Herbstrübe glatt und prall aussieht und keine Wurmlöcher oder andere Beschädigungen hat.
Vorbereitung
Zunächst müssen die Weißen Rüben gründlich geputzt und gewaschen werden. Man kann sie nach Belieben auch schälen. Die Herblätter der Rübe kann man hacken. Das Grün (Blätter und Stiele) kann man ganz normal kochen, zum Beispiel wie Spinat. Roh kann man die Rüben ebenfalls verzehren. Weiße Rüben schmecken besonders in Suppen und Eintöpfen, weil sie einen besonders kräftigen Geschmack haben. Oder man bereitet sie als geschmackliche Beilage zu Fisch, Fleisch etc. zu.
Zubereitungstipps für Herbstrüben
Zubereitungszeit: 40 Min. / Schwierigkeitsgrad: leicht / Kalorien p.P.: 216 kcal
Zutaten für 4 Portionen
Räbebappe
1 Stk. Zwiebel
600g Räbe / Herbstrübe
200g Kartoffeln
1 dl Milchdrink (2.8% Fett)
50g Butter
3 EL Maizena
1 Prise Salz
nach Belieben Kümmel und Muskat
Zubereitung Räbebappe
1-Zwiebel schälen und ganz fein hacken. Die Räben und Kartoffeln schälen, würfeln und zusammen mit der Zwiebel weich kochen.
2-Das Wasser abschütten und die Räben und Kartoffeln gut ausdampfen lassen. Beides durchs Passevite treiben. Die Räbebappe sollte dadurch eine Kartoffelstock-ähnliche Konsistenz bekommen.
3-Die Milch mit den Gewürzen und Maizena mischen und gut verrühren. Die Flüssigkeit unter die Räbenbappe rühren und alles zusammen kurz aufkochen. Hinweis: Die Räbebappe kann wie Kartoffelstock zu Fleisch serviert werden. Am besten wird das Gericht mit einem Salat und/oder einer Gemüsebeilage ergänzt.