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Evaluation der Wohnüberbauung Davidsboden in Basel
In den Jahren 1986-1991 erstellte die Christoph Merian Stiftung (CMS) zusammen mit der Patria Versicherung die Wohnüberbauung Davidsboden in Basel mit rund 160 Mietobjekten. Die Siedlung stellt eines der wenigen Beispiele dar, bei dem Innovationen im Wohnungsbau in grösserem Umfang und in vielfältiger Weise realisiert wurden: Von der konsequenten Berücksichtigung städtebaulicher und sozialer Rahmenbedingungen über die Mitwirkung der zukünftigen Mieter/innen bis hin zur Selbstverwaltung wurden hier zahlreiche Postulate in der einen oder anderen Form umgesetzt.
Der Erstevaluationsbericht schildert die Ausgangslage und Entstehungsgeschichte der Siedlung, ergänzt mit Elementen, die vom Grundstück bis zur Organisation der Zusammenarbeit die entstandene Siedlung prägten. Die schriftliche Befragung der Bewohnerschaft im ersten Jahr nach Bezug der Siedlung wurde ergänzt durch qualitative Daten aus Gruppeninterviews.
Der Davidsboden lässt sich als Lehrbeispiel verstehen, wie den Anliegen der MieterInnen nach mehr Sicherheit und Freiheit, wie den Anliegen der Investoren nach günstigen Kapitalanlagen, den Anliegen der Architekten nach höherer städtebaulicher und architektonischer Qualität sowie den Interessen der Stadt, ein Quartier zu revitalisieren, entsprochen werden kann.
Vergleiche auch die 8 Jahre nach Bezug durchgeführte Zweitevaluation zur mittelfristigen Zielerreichung.