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Der Kernbereich des Unternehmens rutschte mit einem operativen Verlust von 25 Mio. Euro in die roten Zahlen. 2011 hatte Renault in der Automobilsparte noch einen operativen Gewinn in Höhe von 330 Mio. Euro verbucht.
Dass unter dem Strich dennoch ein Gewinn von 1,77 Mrd. Euro stand, haben die Franzosen ihrer Beteiligung am japanischen Konzern Nissan, guten Bankgeschäften sowie dem Verkauf von Aktien des Nutzfahrzeugherstellers Volvo AB zu verdanken. Allein Nissan steuerte rund 1,2 Mrd. Euro zum Ergebnis bei.
In den nächsten Jahren will Renault in Frankreich mehr als 8000 Stellen streichen. /
Der Gesamtumsatz schrumpfte 2012 um 3,2 Prozent auf 41,3 Mrd. Euro. Angesichts der Schwäche des Heimatmarktes wollen die Franzosen nun noch stärker auf die Geschäfte in Ländern wie Brasilien, China, Russland und Indien setzen.
«Renault hat vom Wachstum der aussereuropäischen Märkte profitiert und dort über 50 Prozent seines Absatzes erzielt», sagte Konzernchef Carlos Ghosn am Donnerstag.
In Europa setzt Renault vor allem auf neue Modelle wie den Kleinwagen Clio sowie auf ein hartes Sparprogramm. In den nächsten Jahren will das Unternehmen in Frankreich mehr als 8000 Stellen streichen. Verbleibende Mitarbeiter sollen mehr und flexibler arbeiten. Im Gegenzug bietet Renault an, auf Werksschliessungen zu verzichten.