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Die Ausgabe von 833'333 neuen Namenaktien zum Preis von 45 Franken je Anteil soll rund 34,7 Millionen Franken in die Kasse von Poenina spülen. Das Geld wird verwendet, um den Zusammenschluss mit dem Schweizer Mitbewerber Inretis teilweise zu finanzieren. Drei bestehende Namenaktien berechtigen zum Bezug einer neuen Aktie.
Die andere Hälfte des Kaufpreises wird Poenina durch die Sacheinlage 657'717 eigener Namenaktien begleichen.
Gleichzeitig strebt Poenina eine Erhöhung des Free Floats auf bis zu 53,8 Prozent an. Heute liegt der Streubesitz bei rund 34 Prozent. Hierzu hätten sich die Aktionäre Jean Claude Bregy, Urs Ledermann, Marco Syfrig und Fotios Michos bereit erklärt, ihre Bezugsrechte gegebenenfalls nicht auszuüben.
Die neuen Aktien sind für das Geschäftsjahr 2018 vollumfänglich dividendenberechtigt. Wie Poenina weiter mitteilt, beabsichtigt der Verwaltungsrat der Generalversammlung 2019 eine Dividende von 1,70 Franken je Namenaktie zu beantragen. Das wären 10 Rappen mehr als im Vorjahr.
Poenina hatte den Zusammenschluss mit Inretis Mitte September angekündigt. Diese ist in den Kantonen Graubünden, Schaffhausen und Wallis sowie im Fürstentum Liechtenstein tätig und beschäftigt 567 Mitarbeiter. Der Umsatz von Poenina soll sich damit beinahe verdoppeln.
(AWP)