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PERIPHERE ARTERIELLE VERSCHLUSSKRANKHEIT
Definition
Unter dem Begriff periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) der unteren Gliedmaßen versteht man eine Gesamtheit von krankhaften Zuständen, die durch obstruktive oder obstuktiv-verengende Läsionen in den arteriellen Bereichen nach den Nierenarterien auftreten. Diese führen, unabhängig von ihrer Art, zu einer schlechteren Durchblutung der unteren Gliedmaßen.
Die periphere arterielle Verschlusskrankheit stellt eine der häufigsten Krankheitserscheinungen der arteriosklerosen Erkrankungen. Die pAVK tritt bei 4-12% der Personen in der Altersgruppe zwischen 55 und 70 Jahren auf und ihre Prävalenz steigt mit dem Alter auf 1.
Rauchen, Fettleibigkeit, Dyslipidämie und Diabetes sind wesentliche Risikofaktoren für pAVK.
Die Claudicatio Intermittens manifestiert sich bei Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit mit einem krampfartigen Schmerz, der im Allgemeinen nach körperlicher (auch geringer) Anstrengung im Bereich der unteren Extremitäten auftritt.
2 von 100 Patienten mit Symptomen einer Claudicatio Intermittens werden innerhalb von 5 Jahren nach der Diagnose einer Amputation unterzogen.
Die CI wird als Symptom der Arteriosklerose
eingestuft. Die kardiovaskuläre Mortalität, insbesondere bei Herzinfarkt und Schlaganfall, ist 3-4-mal höher als bei Personen gleichen Alters und Geschlechts ohne CI.
Klassifizierung
Derzeitige Therapien
Der erste therapeutische Ansatz bei pAVK besteht darin, die Ursachen der Erkrankung zu vermeiden.
Wäre dies nicht genug, würde auch bei Zunahme der körperlichen Aktivität keine Verbesserung der Symptome erreicht werden. Die Therapien sind pharmakologischer (Cilostazol, Naftidrofuryl, Oxpentifyllin, Inositolnicotinat, Cinnarizin, Antikoagulantien, Statin) oder interventionlaer (Angioplastie, Stenting) und schließlich chirurgischer Art (Bypass)
Die von Quantix Swiss entwickelte Therapie
1Peach G, Griffit M, Jones KG et.al. Diagnosis and management of peripheral arterial disease. Br Med J 2012;345:e5208