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Das Prinzip der Brustautoaugmentation ist die Auffüllung des Brustvolumens mit dem eigenen Fettgewebe, welches von einem anderen Körperteil entnommen wird. Die Voraussetzung für diesen Eingriff ist die Möglichkeit ca. 600ml Fettgewebe vom Bauch, der Hüfte oder den Oberschenkeln entnehmen zu können. Während einer Operation wird die Liposuktion durchgeführt, der Fett gereinigt und mit dünnen Kanülen in die Brüste appliziert. Meistens ist eine Wiederholung des Eingriffs notwendig, denn nach dem ersten Eingriff kann es zu einem Verlust von bis zu 40% des injizierten Fettgewebes kommen. Diese Methode ist für Patientinnen geeinigt, die sich eine kleine Brustvergrösserung wünschen, denn die Brust kann nicht mehr als um 1 Grösse augmentiert werden. Die Fettentnahme wird mittels einer Tumeszenz-Liposuktion durchgeführt, die schonen zum Körper ist.
- Narkose: Lokalanästhesie oder Dämmerschlaf
- Klinikaufenthalt: ambulant
- Nach der OP: Brüste sollen warm gehalten werden, es sollte höchstens ein lockeres Sport-BH getragen werden. Kompressionswäsche muss 4-6 Wochen lang getragen werden.
- Narben: keine, nur Kanülen-Einstiche
- Fäden: selbstauflösende Fäden
- Arbeitsfähig: leichte Tätigkeit nach einer Woche, körperlich anstrengende Tätigkeit nach 2 Wochen
- Sport: ca. 4 Wochen meiden
- Solarium und Sonnenbad: frühestens nach 4 Wochen; danach müssen Narben abgedeckt werden und ein hoher Schutzfaktor muss für mindestens 1 Jahr verwendet werden