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Die Aktionäre der Stadler Rail AG stimmten an der heutigen 30. ordentlichen Generalversammlung allen Anträgen des Verwaltungsrates zu. Im Einklang mit der COVID-19-Verordnung 3 waren an der Generalversammlung 2021 vor Ort keine Aktionäre anwesend. Entsprechend übten die Aktionäre ihr Stimmrecht über den unabhängigen Stimmrechtsvertreter aus. Dieser vertrat 72.32 Prozent der total 100 000 000 Aktien. Zudem hatten die Aktionäre die Möglichkeit, ihre Fragen im Voraus elektronisch an den Verwaltungsrat zu senden. Der Verwaltungsrat legte grossen Wert darauf, alle eingereichten Fragen während der Generalversammlung zu beantworten. Die Antworten werden den Aktionären schriftlich zugestellt. Die wichtigsten Fragen wurden zudem ins Protokoll der Generalversammlung aufgenommen.
Dividende von 0.85 Franken, Spuhler wiedergewählt
Der Geschäftsbericht sowie die Jahresrechnung und die Konzernrechnung für das Geschäftsjahr 2020 wurden genehmigt. Die Aktionäre stimmten der vorgeschlagenen Verwendung des Bilanzgewinnes von 205 925 136 Schweizer Franken zu und beschlossen eine Dividendenausschüttung von 0.85 Franken pro Namenaktie (brutto). Des Weiteren beschlossen die Aktionäre die Entlastung der Mitglieder des Verwaltungsrates und der Konzernleitung.
Peter Spuhler (Bild) wurde erneut zum Präsidenten des Verwaltungsrates gewählt. Neben Peter Spuhler wurden zudem alle weiteren Verwaltungsräte für die Amtsdauer von einem Jahr in den Verwaltungsrat wiedergewählt. Dem Verwaltungsrat der Stadler Rail AG gehören Peter Spuhler, Hans-Peter Schwald, Barbara Egger-Jenzer, Christoph Franz, Fred Kindle, Doris Leuthard, Wojciech Kostrzewa und Kurt Rüegg an.
Die folgenden Mitglieder wurden für ein weiteres Jahr in den Vergütungsausschuss gewählt: Barbara Egger-Jenzer, Christoph Franz, Peter Spuhler. Die Aktionäre wählten ebenfalls Hans-Peter Schwald als neues Mitglied für ein Jahr in den Vergütungssauschuss.
Weiter hat die Generalversammlung die Gesamtvergütung für den Verwaltungsrat und die Gesamtvergütung für die Konzernleitung für 2022 genehmigt sowie den unabhängigen Stimmrechtsvertreter und die Revisionsstelle für ein Jahr wiedergewählt. Im Sinne einer unverbindlichen Konsultativabstimmung haben die Aktionäre zudem den Vergütungsbericht 2020 genehmigt.
Aktienkapital soll um zwei Millionen aufgestockt werdenDie Aktionäre beschlossen zudem die Schaffung von neuem genehmigten Kapital. Der Verwaltungsrat ist ermächtigt, bis zum 6. Mai 2023 das Aktienkapital durch Ausgabe von höchstens 10 000 000 vollständig zu liberierenden Namenaktien von je 0.20 Schweizer Franken Nennwert im Maximalbetrag von 2 000 000 Franken zu erhöhen. Entsprechend wird Artikel 5 der Statuten angepasst.
Die nächste ordentliche Generalversammlung der Stadler Rail AG findet voraussichtlich am 5. Mai 2022 statt