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(Ssuchona), einer der beiden Quellströme der
Dwina im russ.
GouvernementWologda, kommt aus dem Kubenskischen
See, wendet sich bald nach
NO. und behält diese
Richtung bis zur Vereinigung mit dem
Jug bei.
(spr. ssutschawa),Stadt in derBukowina, unweit des
Flusses S. (Nebenfluß des
Sereth),
über den hier eine
Brücke
[* 16] zur
Station S.-Itzkany (mit Grenzzollamt) der
Lemberg-JassyerEisenbahn führt, dicht an der rumänischen
Grenze, ist Sitz einer Bezirkshauptmannschaft und eines Kreisgerichts, hat ein Obergymnasium, eine alte griechisch-oriental.
Kathedrale mit dem
Grab des heil.
Johann vonNovi, Landespatrons der
Bukowina, Burgruinen, eine nichtunierte
Armeniergemeinde, Bierbrauerei,
[* 17] ansehnlichen Speditionshandel und (1880) 10,104 Einw.
S. war ehedem die Hauptstadt der
Moldau und als solche ein großer und blühender
Ort.
Durch das eine derselben, die
Drakenberge mit der 2188 m hohen Mauchspitze, ein nordsüdlich sich hinziehendes
Plateau, das
steil gegen O. abfällt, gegen W. aber sich allmählich abdacht, wird das Land geteilt in eine größere
und höher gelegene westliche Hälfte und eine kleinere östliche, welch letztere in eine sandige
Ebene übergeht, aus welcher
als Grenzscheide gegen portugiesisches Gebiet der lange nordsüdlich verlaufende Höhenzug des Lebombo hervorragt.
Die Pflanzenwelt in den einzelnen Gebieten ist sehr verschieden. Das Land trägt fast durchgehends den Charakter der Steppe,
aber während das Hochfeld fast ganz aus weiten, einförmigen Grassteppen besteht, ist das Buschfeld mit
dichtem, vielfach undurchdringlichem Strauchwerk bedeckt, in dem man nur einzelne offene Stellen antrifft. Hier finden sich
auch Adansonien und andre tropische Gewächse. In Klüften am Ostabhang des Tafellandes trifft man noch majestätische Urwälder
aus Gelbholzbäumen (Taxus elongata), Eisen- und Stinkholz und Mimosen; Akazien, Proteen, Euphorbia
[* 24] candelabrum
etc. charakterisieren die Hochebenen der Mittelstufen.
Die weiße Bevölkerung
[* 40] wird auf 60-75,000 Seelen geschätzt, zum größten Teil Buren, nur 12-15,000 Europäer, unter den letztern
auch zahlreiche Deutsche,
[* 41] die auf mehreren von hannöverschen Missionären gegründeten Ansiedelungen
wohnen. Dazu kommt seit den letzten Jahren eine 20,000 Köpfe starke Bevölkerung, meist englischer Abstammung, auf den genannten
Goldfeldern. Die Zahl der Kaffern (Betschuanen, Basuto u. a.) ermittelte der Zensus von 1886 zu 299,848 Seelen, die Gesamtbevölkerung
kann daher zu 490,000 angenommen werden.
Als 1881 die im Westen der Republik neuentstandenen Burenfreistaaten Stellaland und Goschen sich bildeten, trat letzteres unter
den Schutz der Südafrikanischen Republik, doch mußte derselbe auf einen von seiten Englands erhobenen
Protest zurückgezogen werden. Zugleich proklamierte England sein Protektorat über das zwischen Transvaal und den deutschen
Besitzungen an der Westküste Afrikas liegende Gebiet und über einen Landstreifen nördlich von Transvaal, somit die Buren
nach diesen Seiten völlig einschließend. Und als 1884 der
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