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Mit der stetigen Zunahme des Wagenbestands herrschte sowohl im Depot Allschwilerstrasse als auch im Depot Wiesenplatz bald wieder Platzmangel. Im Hinblick auf eine geplante Strecke nach Lörrach dachten die Basler Strassenbahnen (B.St.B.) zunächst an die Errichtung eines neuen Depots in Riehen, gaben diese Idee aber zugunsten eines Gebäudes im Süden der Stadt bald wieder
Die konstituierende Generalversammlung der Basellandschaftlichen Ueberlandbahn AG (BUeB) fand am 21. Februar 1920 statt. Bereits im Herbst 1920 konnte unter der Leitung der Basler Strassenbahnen (B.St.B.) mit den Bauarbeiten der neuen Strassenbahnstrecke von der Kantonsgrenze bei der Birsbrücke in St. Jakob nach Muttenz begonnen werden.
Zum imposanten Mitteleinstiegs-Motorwagen Ce 4/4 401 «Dante Schuggi» lieferte die Schweizerische Industrie-Gesellschaft (SIG) auch einen passenden Anhängewagen C4 451. Dieser war der erste vierachsige Anhängewagen in Basel und sollte es für die nächsten 32 Jahre auch bleiben. Vor der Ablieferung an die Basler Strassenbahnen (B.St.B.) wurde der C4 451 zusammen mit «seinem» Motorwagen an der Landesausstellung in Bern gezeigt.
Nach der Jahrtausendwende zeichnete sich sowohl bei den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) als auch bei der Baselland Transport AG (BLT) ab, dass eine grössere Anzahl älterer Strassenbahnwagen abzulösen waren. Die BVB wollten sich von den Be 4/4 457–476, den Be 4/6 624...656 sowie den B 1429ff. trennen, was einen Bedarf an 15 bis 17 Neufahrzeugen ergab. Nach intensiven Vorabklärungen und unter Einbezug der Erfahrungen aus der COMBINO-Beschaffung war es den beiden Verkehrsbetrieben zunächst gelungen, sich auf ein weitgehend identisches Fahrzeugkonzept zu einigen. Es beinhaltete maximal 45 Meter lange, durchgängige Mehrgelenkwagen mit einem Niederfluranteil von mindestens 60 Prozent.
Das Karosseriewerk E. Frech-Hoch AG in Sissach entwickelte zu Beginn der Achtzigerjahre einen neuartigen Midibus. Mit dem Auftrag zum Bau eines entsprechenden Prototyps wollte die Baselland Transport AG (BLT) der heimischen Fahrzeugindustrie die Möglichkeit bieten, ihre Konstruktion im harten Betriebseinsatz zu testen.