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Hallelujah: Leonard Cohen, a Journey, a Song
Regie: Daniel Geller, Dayna Goldfine
Mitw.: Leonard Cohen, Bob Dylan, Jeff Buckley, John Cale, Judy Collins, Sharon Robinson, Brandi Carlile, Rufus Wainwright, Eric Church, Clive Davis, Glen Hansard u.a.
Leonard Cohens wohl bekanntester Song «Hallelujah» ist längst ein Klassiker. Weniger bekannt ist seine lange Entstehungsgeschichte. Über fünf Jahre lang schrieb der Komponist und Dichter dafür mehr als 150 poetische Verse voller Rätsel. Als das Lied 1984 auf dem Album «Various Positions» erscheinen sollte, überraschte sein Label Columbia Records den Musiker mit der Entscheidung, die LP in den USA nicht zu veröffentlichen. Cohen geriet daraufhin in eine Schaffenskrise, doch «Hallelujah» machte seinen Weg: Bis heute berührt der eigenwillige Song das Publikum und inspirierte zahlreiche Musiker:innen. Bob Dylan war der Erste, der «Hallelujah» in einer Cover-Version einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machte. Eine ganze Generation kennt das Lied vor allem durch die Interpretation von Jeff Buckley, der es zur Nummer eins in den Charts machte; unzählige Interpretationen folgten. Die wechselvolle Geschichte des Songs dient den Filmemacher:innen Daniel Geller und Dayna Goldfine als roter Faden durch die ebenso bewegte Biografie des kanadischen Malers und Dichters, der sich erst mit 32 Jahren für eine Musikerkarriere entschied und sich zwischendurch auch einmal acht Jahre in ein Zen-Kloster zurückzog. Nach der Dokumentation «Marianne & Leonard: Words of Love», die auf die 1960er-Jahre und seine lebenslange Beziehung zu Marianne Ihlen fokussierte und erfolgreich im Kinok zu sehen war, zeichnet dieser preisgekrönte Film mittels einer grossen Fülle von bislang unveröffentlichtem Archiv- und Interviewmaterial ein aufschlussreiches Porträt von Leonard Cohen. Das Regieduo führte Interviews mit zahlreichen Musiker:innen, Produzent:innen und Weggefährt:innen. Peter Gutting lobt auf kino-zeit.de: «Es ist, als hätten Cohens Leben, seine Gedanken und seine Lieder einen Akkord zum Klingen gebracht, den Daniel Geller und Dayna Goldfine in ihrem Inneren nachklingen lassen.» Und Variety schreibt: «Eine vielschichtige Musikdokumentation darüber, wie ein stiller Künstler ungeplant einen Song geschaffen hat, der die ganze Welt bewegt.»