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Bei Activision Blizzard türmen sich nach dem Sexismus- und Diskriminierungsskandal die Anklagen. Eine neue kam jetzt von der U.S. Equal Employment Opportunity Commission, einer amerikanischen Behörde, die Diskriminierung am Arbeitsplatz bekämpft, dazu. Der Grund für das Einschreiten der Behörde dürfte offensichtlich sein.
Jedoch konnte Activision Blizzard die Klage schnell mit einem Vergleich bereinigen. So teilte der Gamehersteller mit, dass man 18 Millionen Dollar bereitstelle, um anspruchsberechtigte Personen zu entschädigen. Und falls was übrig bleibt, soll der Restbetrag an Organisationen gehen, die zum Beispiel Frauen, die in der Videogameindustrie beschäftigt sind, unterstützen.
18 Millionen klingt nach viel? CEO Bobby Kotick, der alleine in diesem Jahr 154 Millionen Dollar bezieht, könnte dies wohl sogar noch aus der Portokasse bezahlen.