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Wie die Schweizerische Post am Donnerstag mitteilt, sei der Verkauf von Drittprodukten ein wichtiger Ertragspfeiler zur Deckung des Defizits. Jährlich fliesse der Post aus diesen Verkäufen ein Umsatz von rund 500 Millionen Franken zu.
In einem Pilotversuch, der im Frühling in einigen Poststellen startete, wurden nur noch Behördendienstleistungen, Versicherungen oder Produkte und Dienstleistungen aus dem Telekommunikationsbereich verkauft. Die Pilotphase ist abgeschlossen und das Angebot wird in allen Poststellen angepasst. Es werde zwar Umsatzeinbussen geben, dafür aber eine klarere Marktpositionierung und “eine langfristige Akzeptanz dieses Angebots”.
Weiterhin im Sortiment bleiben Bücher, Papeterieartikel und Geschenkkarten. Produkte aus den Bereichen Heimelektronik, Spielwaren und Auto- und Haushaltsartikel werden verschwinden. Die Umsetzung der neuen Strategie beginnt gestaffelt im ersten Quartal 2016.
(red.)