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Kopfschmerzen – was passiert im Kopf?
Das Gehirn selbst kennt keinen Schmerz. Es besitzt keine Schmerzrezeptoren. Was schmerzt sind die Blutgefässe der Hirnhaut, die sich entzünden. Diese Entzündung selber ist harmlos, aber eben schmerzhaft.
Nur die Hirnhäute und die darin verzweigten Gefässe werden von einem Nerv, dem Nerv Trigeminus versorgt und können dadurch Schmerzen empfinden.
Die Migräne ist zurzeit die besterforschte Kopfschmerz-Art. Forscher gehen davon aus, dass es im Hirnstamm Regionen gibt, die während einer Migräneattacke aktiviert werden. Durch die Weiterleitung von Impulsen werden die Blutgefässe der motorischen Gesichtsnerven und die Fasern seines begleitenden vegetativen Nervensystems durchflutet.
Die Gefässe werden durchlässiger. Entzündungsfördernde Stoffe treten ins umliegende Gewebe aus und lösen Entzündungen aus. Durch diese Entzündung wird der Trigeminus-Nerv aktiviert. Seine Fasern verlaufen in den Wänden der Blutgefässe. Über mehrere Schritte werden Schmerzimpulse zur Hirnrinde geleitet und der Kopfschmerz wird wahrgenommen.
Der Clusterschmerz
Vermutet wird, dass Gefässe hinter dem Auge Nervenzellen überbelasten und somit entzünden.
Wo und wie der Schmerz anfängt, ist bis heute noch nicht vollständig geklärt und wird noch Teil weiterer Forschungen sein.