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Am 30. April 1975 kapitulierte Südvietnam vor den Truppen des kommunistischen Nordens. Die letzten Amerikaner zogen gedemütigt ab. Der Krieg, in dem Millionen Menschen umgekommen waren, war vorbei.
In den letzten Apriltagen 1975 eroberten nordvietnamesische Truppen die Hauptstadt Südvietnams. Die wenigen noch in Saigon verbliebenen Amerikaner mussten die Stadt überstürzt verlassen. Tausende Vietnamesen belagerten das Botschaftsgelände in der Hoffnung, einen der letzten Evakuierungsflüge zu ergattern.
Am 30. April kapitulierte Südvietnam. Damit endete einer der blutigsten und längsten Konflikte des 20. Jahrhunderts, dem Millionen Vietnamesen zum Opfer gefallen waren. Was als Befreiungskrieg gegen eine Kolonialmacht begonnen hatte, entwickelte sich zum Stellvertreter-Krieg zwischen den Supermächten, der mit einer traumatischen Niederlage für die USA endete.
Die Geschichte des Krieges vom Befreiungskampf des Viet Minh gegen die Franzosen bis zur gewaltsamen Vereinigung der verfeindeten vietnamesischen Bruderstaaten erzählt diese Bildstrecke in 60 Bildern:
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