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Der Unfall ereignete sich, als drei Mitarbeiter mit einer konventionellen Seilkrananlage Holz transportierten. Der verunfallte Forstwart hatte im Holzschlag die Lasten für den Transport vorbereitet.
Um die Trämel an der Seilkrananlage anhängen zu können, befestigte er Drahtseilstruppen an ihnen. Nachdem er den obersten Trämel transportfertig gemacht hatte, begab er sich zum nächsten, der rund 2 Meter weiter unten lag. Während er an diesem eine Struppe befestigte, rollte der obere Trämel ab und verletzte den noch jungen Forstwart tödlich.
Zeichnung vom Unfallgeschehen.
Die Unfallabklärung ergab, dass die Gefahrensituation ungenügend beurteilt worden war. Es war nicht mehr festzustellen, ob der Forstwart die Gefahr nicht erkannt oder falsch beurteilt hatte.
Sorgen Sie dafür, dass alle Mitarbeitenden über die für ihre Tätigkeit notwendige Ausbildung verfügen und regelmässig weitergebildet werden.
Wählen Sie ein Arbeitsverfahren bei dem möglichst keine Stämme abrollen können (beispielsweise Ganzbaumverfahren).
Instruieren Sie Mitarbeitende, und zwar über das vorgesehene Arbeitsverfahren, den Arbeitsablauf, die Arbeitsplatzgestaltung, die möglichen Gefahren und erforderlichen Sicherheitsmassnahmen.
Beim Seilkraneinsatz im Holzschlag befinden sich Gefahrenzonen vor allem