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Auch in diesem Jahr macht der European Freestyle Cup wieder in Airolo Station. Freestyle-Moguls und Aerials aus verschiedenen europäischen Ländern werden sich auf den Buckelpisten und Sprüngen von Airolo-Pesciüm messen.
Auf Anordnung der zuständigen Behörden finden die Wettbewerbe ohne Publikum statt. Das bedeutet, dass es keine Zuschauerplätze oder Nebenveranstaltungen jeglicher Art geben wird.
DIE DISZIPLINEN UND DAS KÜNFTIGE AUSBILDUNGSZENTRU
Moguls
Die Buckelpistenspezialisten fahren eine Buckelpiste mit zwei Sprüngen pro Abfahrt hinunter. Sie erhalten Punkte für ihre Skitechnik zwischen den Buckelpisten, für die Qualität und Schwierigkeit der Sprünge und für ihre Geschwindigkeit. Diese Disziplin ist seit Albertville 1992 eine olympische Sportart.
Aerials
Bei Sprüngen, auch Aerials genannt, springen die Skifahrer auf verschneiten Trampolinen, auf denen sie vor der Landung verschiedene Tricks und Saltos ausführen können. Eine Jury vergibt für jeden Auftritt eine Punktzahl. Seit Lillehammer 1994 ist es eine olympische Disziplin.
Das nationale Ausbildungszentrum
Airolo hat eine gute Tradition bei der Durchführung von Freestyle-Trainings und -Veranstaltungen. Neben der traditionellen Europacup-Bühne war Airolo bereits zweimal Schauplatz eines Buckelpisten-Weltcups (2004 und 2018).
Mit der Einrichtung des NLZ Freestyle soll die Qualität des Trainings durch die Schaffung von FIS-zugelassenen Pisten für den Weltcup verbessert werden. Durch die Möglichkeit der künstlichen Beschneiung könnte das Training bereits Mitte bis Ende November beginnen, so dass die Vorbereitung und die Wettkämpfe auch in einem schneearmen Winter durchgeführt werden können.