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Deponieerweiterung ab 1986
Im Jahr 1986 übernahm der Kläranlageverband vom Kanton Schaffhausen die Betriebsführung der Deponie. In diesem Jahr wurde die Umgebung der Deponie Pflumm genau vermessen als Grundlage für den weiteren Deponieausbau. In den Jahren 1988/89 erfolgte dann ein erster Teilausbau nach dem neuen Deponierichtplan, bei dem die Ablagerungsfläche um 1 Hektar erweitert wurde. Ab 1989 war die Deponie permanent mit einem Mitarbeiter des Kläranlageverbandes besetzt.
Die dritte Erweiterungsetappe mit einer Fläche von einem Hektar wurde 1992 in Angriff genommen, wobei erneut schärfere Anforderungen der inzwischen in Kraft getretenen TVA hinsichtlich der Deponie-Basisabdichtung berücksichtigt werden mussten. Über der mineralischen Abdichtung aus verdichtetem Opalinuston wurde zudem eine Basisabdichtung aus Asphaltbeton aufgebracht. Der neue Deponieteil wurde in zwei separate Abfall-Kompartimente unterteilt, in denen Kehrichtverbrennungsschlacke und Reaktorstoffe mit einer undurchlässigen Opalinustonschicht voneinander getrennt eingelagert werden. Die Kompartimente verfügen über separate Sickerwasser-Sammelleitungen, welche einzeln beprobt werden können.