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Brüssel sagt, die Details im Alltagslegen wolle man den Ländern überlassen. Und kümmert sich dafür ums Pizzabacken, Blumentöpfe, Toilettenrollen, Bohrer, Leitern.
Ist ein Blumentopf «Verpackung» oder nicht? Was ist mit einem Kleiderbügel? Klar ist natürlich: Die leere Toilettenrolle ist spezieller Verpackungsmüll.
Wer mit schweren Bohrern arbeitet, muss gemäss Brüssel ein Vibrationskonto führen. Es ist ganz einfach: «Die Bewertung des Ausmasses der Exposition für Hand-Arm-Vibration erfolgt nach dem Stand der Technik anhand der Berechnung des auf einen Bezugszeitraum von acht Stunden normierten Tagesexpositionswertes A; dieser wird ausgedrückt als Quadratwurzel aus der Summe der Quadrate (Gesamtwert) der Effektivwerte der frequenzbewerteten Beschleunigung in den drei orthogonalen Richtungen a (tief)hwx, a (tief)why; a(tief)hwz.»
Wie Pizza gebacken werden muss, wussten ja nicht mal die Napoletaner richtig. Zum Glück erklärts uns jetzt Brüssel:
«... Die Pizza mit einer schnellen Bewegung des Handgelenks auf die Ofensohle gleiten, ohne dass der Belag überschwappt. ... wobei der Schieber in einem Winkel von 20 bis 25 Grad zum Ofenboden gehalten wird.»
Ganz neu sind auch die Erkenntnisse der Leiter-Richtlinie:
«... Leitern müssen so auf einem stabilen, festen, angemessen dimensionierten und unbeweglichen Untergrund ruhen, dass die Stufen in horizontaler Stellung bleiben.»
Ein absurder, ja hirnrissger Apparat, die EU. Die AUNS setzt alles daran, wirklich alles, damit die Schweiz nicht in diesem Konstrukt landet. Danke für Ihre Unterstützung dabei!