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Neff setzte sich bereits nach wenigen Metern an die Spitze des Rennens, bekundete in der Folge jedoch viel Pech. Zunächst fiel sie in der 2. Runde nach einem Defekt am Hinterrad auf Rang 6 zurück. In der 4. Runde musste sie mit einem platten Vorderreifen erneut einen ungewollten Zwischenstopp einlegen. «Es war mein eigener Fehler. Ich hatte einfach zu wenig Luft in meinen Pneus», erklärte Neff ihre beiden Defekte.
Neff macht das Dutzend voll
Trotz diesen Rückschlägen kämpfte sich die Welt- und Europameisterin zurück in die Spitzengruppe. In der Schlussrunde vermochte sie sich dann abzusetzen und sicherte sich ihren 12. Weltcup-Sieg. Gleichzeitig entschied die Schweizerin zum 3. Mal nach 2014 und 2015 den Gesamtweltcup für sich.
Neffs letzte Konkurrentin im Kampf um den Gesamtweltcup, Annika Langvad, beendete das Rennen als Dritte. Auch die 34-jährige Dänin hatte auf der 4. Runde, in Führung liegend, einen Defekt zu beklagen.
Jubiläumssieg für Schurter
Bei den Männern sicherte sich Nino Schurter den Tagessieg und feierte seinen 30. Erfolg im Weltcup. Der Bündner setzte sich 12 Sekunden vor dem Italiener Gerhard Kerschbaumer und 1:32 Minuten vor dem Franzosen Maxime Marotte durch. Mathias Flückiger klassierte sich auf Platz 6. Den Sieg im Gesamt-Weltcup hatte sich Schurter bereits im letzten Rennen in Mont-Sainte-Anne gesichert.
Sendebezug: Radio SRF 1, Bulletin von 16:00 Uhr, 26.08.18