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Häufigere, längere und intensivere Hitzeperioden
Hohe Temperaturen über längere Zeit stellen viele Bereiche vor Herausforderungen. Einerseits reagieren wir Menschen (Gesundheit, Arbeitsleistung, etc.) aber auch Tiere, Pflanzen und Ökosysteme sensibel auf Hitze. Andererseits kann auch unsere Infrastruktur von Hitze betroffen sein. Längere Hitzeperioden haben also vielfältige Auswirkungen.
Die Klimaszenarien zeigen, dass ausgeprägte Hitzeperioden häufiger, länger und auch intensiver werden. In einem Szenario ohne Klimaschutz sind stärkere Veränderungen zu erwarten als in einem Szenario mit Klimaschutz.
Als Beispiel dient hierzu die mittlere maximale Temperatur über 14 Tage an der Station Zürich / Fluntern (also etwas ausserhalb der Innenstadt). Bei diesem Indikator werden die täglichen Temperaturmaxima pro Station über 14 Tage gemittelt, das maximale 14-Tages-Mittel für jedes Jahr extrahiert und anschliessend der Mittelwert dieser Jahresmaxima über eine 30-jährige Periode berechnet. In der Referenzperiode der Klimaszenarien (1981-2010) liegt dieser Wert für die Station Zürich / Fluntern bei 27.7°C. Ende dieses Jahrhunderts steigt der Wert im Mittel auf 28.8°C (mit Klimaschutz) respektive 32.4°C (ohne Klimaschutz). Da es sich hier um 30-jährige Mittelwerte handelt, können Einzeljahre deutlich stärker oder schwächer ausfallen.