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Das Coronavirus kann über die Luft und Gegenstände übertragen werden. Doch unter welchen Umständen ist eine Ansteckung möglich? Eine Studie verschiedener US-Forscher hat untersucht, wie lange Viren in der Luft, auf Kunststoff, Stahl, Pappe und Kupfer aktiv bleiben.
Das Ergebnis: Die Viren waren in der Luft bis zu drei Stunden, auf Kupfer bis zu vier Stunden, auf Pappe bis zu 24 Stunden und auf Plastik und Stahl bis zu drei Tage nachweisbar.
Ansteckung über Edelstahl-Besteck oder Kunststoff-Lichtschalter?
Das Risiko einer Ansteckung über Gegenstände ist trotz der relativen Langlebigkeit der Viren äusserst gering. Das liegt daran, dass die Zahl der aktiven Viren kontinuierlich abnimmt. Am Ende der angegebenen Zeiträume sind nur noch 0,1 Prozent der Viren infektiös. Von ihnen geht nur ein geringes Risiko einer Ansteckung aus.
Darüber hinaus wurde die Studie unter Laborbedingungen durchgeführt, die nicht den natürlichen Umständen entsprechen. So wurden Viren per Zerstäuber – als Ersatz für ein Niesen – versprüht, um ihren Verbleib in der Luft zu überprüfen. Allerdings sind die Tröpfchen, die beim Niesen ausgestossen werden, viel grösser als jene im Labor. Sie sinken dementsprechend auch schneller zu Boden und damit aus der Gesichtshöhe. Die Viren halten sich also im realen Alltag keine drei Stunden in der Luft – und erst recht nicht auf Atemhöhe.