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Pierre Octave Ferroud war ein französischer Komponist, Konzertveranstalter und Musikkritiker. Er studierte Harmonielehre bei Edouard Commette am Konservatorium von Lyon und gleichzeitig naturwissenschaftliche Studien an der Universität von Lyon.
Im Jahr 1923 wurde er Musikkritiker der Abendzeitung Paris-Soir. Im Paris der Zwanziger Jahre verkehrte er mit den Musikern der „Groupe des Six“, Jean Cocteau, Francis Poulenc sowie Igor Strawinsky und entdeckte auf seinen Reisen unter anderem die Werke von Bela Bartók und Paul Hindemith. Mit Francis Poulenc war er eng befreundet. Ferroud gründete 1932 die "Société de Musique de Chambre Le Triton", die eine wichtige Rolle in der Verbreitung zeitgenössischer Musik spielte und die bisher in Frankreich selten gespielten Werke ausländischer Komponisten bekannt machte.
Er starb im Alter von 36 Jahren auf einer Ungarnreise durch einen Autounfall. Ferrouds Werke sind durch reiche Kontrapunktik charakterisiert. Sie zeigen Einflüsse von Bartók, Strawinsky und Hindemith.
Toan Yan ist das dritte Stück aus den „Trois Pièces“
„Toan-Yan“, das „Fest der Doppelfünf“ (5. Tag des 5. Monats), ist als Drachenbootfest neben dem Chinesischen Neujahrsfest und dem Mondfest eines der wichtigsten Feste in China. Der Legende nach soll es auf die versuchte Rettung von Qu Yuan in der Periode der Streitenden Reiche (475–221 v. Chr.) zurückgehen, der sich wegen erlittenen Unrechts im Fluss Miluo Jiang ertränkt haben soll. Das sehr lebendige und farbenfrohe Fest gilt als Erinnerung an dieses Ereignis. In dieser Komposition verwendet Ferroud eine original-chinesische Melodie.
Carl Fürchtegott Grob-Zundel, der Bauherr der Villa Patumbah, stammte aus einer Zürcher Bäckerfamilie. Seinen immensen Reichtum erwarb er mit seiner Beteiligung an Tabakplantagen in Sumatra. Die Villa Patumbah – benannt nach seiner Plantage in Sumatra – war zur damaligen Zeit das exklusivste Anwesen Zürichs. Die Architekten Alfred Chiodera und Theophil Tschudy kombinierten Stilelemente der Gotik, der Renaissance und des Rokoko sowie fernöstliche inspirierte Motive zu einem harmonischen Ganzen.
Heute ist die Villa Patumbah Geschäftssitz des Schweizerischen Heimatschutzes.