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Als erster Baselbieter hat sich der 27-jährige Biathlet Mario Dolder aus Zeglingen im nordischen Skisport für die olympischen Winterspiele qualifiziert. Schon als Kleinkind stand er zum ersten Mal auf Langlaufskis. In einem Jugendlager ist er dann mit Biathlon in Kontakt gekommen. Und der Reiz der Kombination aus Langlauf und Schiessen hat ihn seither nicht mehr losgelassen.
Nach Erfolgen im Regionalsport und an nationalen Wettkämpfen kam er ins Nationalkader. Mit einem 6. Platz am Weltcuprennen in Schweden qualifizierte er sich anfangs Dezember 2017 für die olympischen Winterspiele. Dolder ist sich bewusst, dass er seine Leistung für die Spiele in Südkorea noch steigern muss: «Wenn ich Erfolg haben will, muss ich mich im Schiessen verbessern.»
Für den Athleten aus Zeglingen sind olympische Spiele Neuland. Darum hat er sich in letzter Zeit bei verschiedenen Athleten und Funktionären über die besonderen Bedingungen erkundigt. Im Vergleich zu den meisten Weltcuprennen finden die Wettkämpfe in Südkorea nachts statt. Eine Umstellung, die man nicht unterschätzen dürfe: «Die Strecke ist taghell erleuchtet. Damit dürfte aber die Reflexion auf der Scheibe anders sein. Und den Biorhythmus muss ich umstellen.»