Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03111.jsonl.gz/629

Mit der Realisierung der neuen Strassenverbindungen Bodensee-Thurtal Strasse (BTS) und Oberlandstrasse (OLS) werden bestehende Strassen entlastet, der Verkehrsfluss und die Erreichbarkeit verbessert sowie der Schutz der Wohnbevölkerung vor Immissionen erhöht, teilt das Departement für Bau und Umwelt (DBU) mit: «Befürchtungen, die neuen Strassen könnten als grossräumige Transitachsen erheblichen Durchgangs-Schwerverkehr erzeugen, sind unbegründet.»
Dies, so die entsprechende Medienmitteilung, sind die Ergebnisse einer vom DBU 2010 in Auftrag gegebenen Studie. Sie zeigt gemäss DBU, «dass sich der Durchgangs-Schwerverkehr zwischen den Räumen Winterthur (Attikon) und Rorschach (Meggenhus) nicht von der A1 auf die BTS verlagert, da die Routenwahlkriterien für den Schwerverkehr für die A1 sprechen.»
Auf Grund eines Vergleichs von Routenwahlkriterien für den Schwerverkehr müsse, so das DBU, nicht damit gerechnet werden, dass sich der Durchgangs-Schwerverkehr von der A1 auf die BTS verlagert. Mehrheitlich auf die BTS verlagert werde hingegen jener Schwerverkehr, «der heute die A1 zwischen den Anschlüssen Matzingen und Meggenhus befährt.» Derzeit sind dies im Mittel rund 50 Fahrzeuge pro Tag. Bisherige Umwegfahrten über die A1 werden also entfallen, womit täglich viele Kilometer eingespart werden.