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Die Artenvielfalt beschreibt, wie viele unterschiedliche Lebewesen, sogenannte Arten, es gibt. Unterschieden resp. eingeteilt werden die Arten anhand der Fortpflanzung und der Genetik. Das heisst, Arten lassen sich einerseits aufgrund ihrer genetischen Merkmale voneinander unterscheiden (z.B. Rothirsch, Alpensteinbock, Gämse). Andererseits müssen Individuen einer Art, falls sich diese geschlechtlich fortpflanzt, fruchtbare Nachkommen erzeugen können. Kreuzt sich ein Pferdehengst mit einer Eselstute, entsteht ein Maulesel. Dieser ist nicht fortpflanzungsfähig. Deshalb handelt es sich hier nicht um eine neue Art, sondern um einen Hybriden.
Weltweit sind den Wissenschaftlern heute ca. 1,7 Mio. Arten bekannt. Sie nehmen allerdings an, dass es insgesamt 10 bis 14 Mio. verschiedene Arten gibt. In der Schweiz sind bisher rund 30’000 Tierarten und 19’000 Pflanzenarten bekannt.
Lebensräume, in denen viele verschiedene Arten vorkommen, gelten als besonders wertvoll. Solche Biodiversitäts-Hotspots sind beispielsweise tropische Regenwälder aber auch Gebirgsregionen mit ihren zahlreichen hochspezialisierten Lebewesen und ihrer Vielzahl an unterschiedlichen Lebensräumen (vgl. ökologische Vielfalt).