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Damit würde Martinelli (71), der in den Umfragen vorn liegt, bei der Präsidentenwahl am 5. Mai nicht antreten können. Die Verfassung von Panama verbietet die Bewerbung von Kandidaten, die zu mehr als fünf Jahren Haft verurteilt wurden. Es fehlten nur Formalitäten, damit die Entscheidung des Obersten Gerichts gültig ist, wie die Medien weiter berichteten. Nach Ansicht von Martinellis Anwalt Sidney Sittón hat allerdings das Oberste Wahlgericht das letzte Wort.
Martinelli wurde wegen Geldwäsche beim Kauf einer Verlagsgruppe mit öffentlichen Mitteln im Jahr 2010 für schuldig befunden. Der Ex-Präsident, der von 2009 bis 2014 regierte, weist die Vorwürfe zurück. Gegen ihn wird auch in anderen Korruptionsfällen ermittelt.