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Das Zeltartige der Kirche zeigt sich auch beim Blick auf Empore und Orgel
Eine seitliche Wand mit dem leicht abfallenden Boden
Der Boden fällt zum Chor leicht ab und ist mit grossen quadratischen Klinkerplatten belegt. Die hölzerne «Kanzel» ist auf ein Lesepult reduziert, das auf einem zweistufigen Podest steht.
Das hölzerne «Kanzel» in Form eines schlichen Lesepultes
Der steinerne Abendmahlstisch mit dem Taubenrelief wurde vom ortsansässigen Künstler Hans Jost entworfen und vom Bildhauer Roos in Dietikon ausgeführt.
Eine spannungsgeladene Wirkung erhält der Chorbereich durch das
einzelne, seitliche Betonglasfenster, das von Werner Christen aus Spreitenbach
(1912–1983) geschaffen wurde. Es zeigt einen am Boden knienden, betenden Gläubigen,
der von einem Lichtstrahl – in der christlichen Ikonografie traditionell
gleichzusetzen mit Gott – erhellt wird.
Das grosse seitliche Fenster mit dem göttlichen Licht und farbigen Lichtreflexionen auf dem Boden
Die Kirche verfügt
über 119 Plätze und auf der Empore weitere 48 Plätze. Zudem lässt sich
unterhalb der Empore ein Teil des Kirchgemeindehauses zum Kirchenraum schlagen,
indem die vertikale Holzverschalung geöffnet werden kann.
Die Orgel
Die mechanische Schleifladenorgel mit simplem, dreiteiligem Freipfeifenprospekt ist am Rand der Empore aufgestellt. Das Instrument enthält 2 Manuale und 11 Register. Hersteller war die nahe Firma Metzler in Dietikon 1962.