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Nach frühem Aus für die Schweiz: USA holen Gold im Team-Event
Das Quartett mit Wendy Holdener, Andrea Ellenberger, Semyel Bissig und Livio Simonet schied in Méribel im Viertelfinal gegen Kanada aus.
Mit dem Scheitern gegen Kanada war klar, dass die Schweiz in diesem Wettbewerb zum dritten Mal in Folge an einem Grossanlass ohne Medaille bleibt. Nach den vier Duellen hatte es nach Siegen 2:2 gestanden. Die Nordamerikaner behielten die Oberhand dank dem besseren Gesamtwert aus den besten Einzelzeiten pro Geschlecht.
Vor zwei Jahren an der Weltmeisterschaft in Cortina d'Ampezzo war die Schweizer Equipe Vierte geworden, an den Olympischen Spielen in Peking im vergangenen Winter hatten auch die Viertelfinals Endstation bedeutet. Im Schlussklassement gab es den sechsten Platz. Den zuvor letzten Team-Wettkampf, jenen beim Weltcup-Finale vor einem Jahr ebenfalls in Méribel, hatten die Schweizerinnen und Schweizer gewonnen. Andrea Ellenberger und Livio Simonet gehörten auch damals zum Schweizer Quartett.
Der resultatmässige Bruch für die Schweiz kam nach einer erneuten Anpassung des Formats. Vor dem Wechsel von Parallel-Slalom auf Parallelrennen mit Annäherung an den Riesenslalom war die Schweiz, unter anderem dank dem unwiderstehlichen Ramon Zenhäusern, vor fünf Jahren in Pyeongchang in Südkorea Olympiasieger und im Winter darauf in Are in Schweden Weltmeister geworden.
Die USA sicherten sich heuer in Frankreich zum ersten Mal den Titel im Team-Event. Das Team mit Tommy Ford, River Radamus, Paula Moltzan und Nina O'Brien setzte sich im Final gegen Titelverteidiger Norwegen durch. Im Kampf um Platz 3 schlug Kanada Österreich.
Hier gibt's den Ticker zum Nachlesen:
(sda/lba)