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Um eine klare Vorstellung von ihrem CO2-Fussabdruck zu bekommen, erhebt die Botschaft Daten zum Verbrauch und zu den Kosten von Strom, Heizung, Kühlung, Flugreisen und Autonutzung. Die Daten geben Auskunft über Trends, ermöglichen ein Monitoring und dienen als Entscheidungsgrundlage für Massnahmen, welche die Botschaft zur Reduktion ihres CO2-Fussabdrucks ergreifen kann.
Die Analyse der Daten für den Zeitraum 2016–2022 zeigt:
- Die Massnahmen für ein besseres Strommanagement reduzierten den CO2-Fussabdruck um 4 Tonnen pro Jahr (von 34 auf 30 t/Jahr).
- Durch den Verkauf eines Autos der Botschaft reduzierten sich die CO2-Emissionen von 4,6 Tonnen auf 3,2 Tonnen pro Jahr.
- Der Verbrauch für die Heizung blieb unverändert, während sich die Preise im Jahr 2022 im Vergleich zu 2019–2021 aufgrund der Energiekrise fast verdoppelten.
Die Daten zu den Flugreisen (Anzahl und Distanzen) bestätigen, dass die Gewohnheiten 2022 wieder jenen aus der Zeit vor Covid-19 entsprechen. Die Regel, dass EDA-Mitarbeitende nur mit dem Flugzeug reisen dürfen, wenn die Dienstreise mehr als acht Stunden dauert, besteht weiterhin.
In den letzten Jahren wurden am Botschaftsgebäude mehrere Energieeffizienzmassnahmen durchgeführt, allerdings in begrenztem Umfang, da die Räumlichkeiten gemietet sind. So wurden z.B. der Dachboden isoliert, Zwischentüren eingebaut, um Wärmeverluste im Winter zu reduzieren, und die Mitarbeitenden für ein bewussteres Verhalten im Alltag sensibilisiert (Licht löschen, Klimaanlage und Heizung umsichtig nutzen, kurze Strecken zu Fuss zurücklegen usw.). Erst kürzlich wurde die Residenz der Botschaft mit Fotovoltaikanlagen ausgestattet, um den Brennstoffverbrauch zu senken.