Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/140707

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Europäische Kommission hat die Verhängung eines zweijährigen Moratoriums für die Verwendung von drei für Bienen schädlichen Produkten vorgeschlagen. Die Liste der für Bienen gefährlichen Insektizide ist jedoch bedeutend länger (sie umfasst z. B. Fipronil, Chlorpyrifos, Cypermethrin oder Deltamethrin).</p><p>Was beabsichtigt der Bundesrat zu tun, damit die Schweizer Landwirtschaft den Einsatz von für Bienen gefährlichen und umweltschädlichen Pestiziden einschränkt?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Fragen in Zusammenhang mit Insektiziden und Bienen wurden letzte Woche ausführlich beantwortet. Der Bundesrat nimmt das Bienensterben ernst. Die Ursachen für das Bienensterben sind auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Der Bundesrat unterstützt verschiedene Massnahmen in der landwirtschaftlichen Produktion, um die Problematik nicht zusätzlich zu verschärfen. So zielt die heutige Bewilligungspraxis für Pflanzenschutzmittel mit sehr strengen Anwendungsbedingungen darauf ab, die Exposition von Nutzinsekten gegenüber Pflanzenschutzmitteln möglichst zu verhindern. Die drei betroffenen Wirkstoffe der Klasse der Neonicotinoide werden derzeit von der Zulassungsstelle des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW) überprüft, und die diesbezüglichen Entscheidungen der EU werden dabei mitberücksichtigt. Das Verfahren in der EU läuft. Ein Treffen mit den Mitgliedstaaten ist für den 14./15. März 2013 geplant. Die Meinungen der Mitgliedstaaten bezüglich des vorgeschlagenen Verbotes sind offenbar geteilt. Sobald der Entscheid der EU gefällt ist, wird das BLW seine Schlussfolgerungen ziehen.</p><p>Les insecticides en général, et les neonicotinoïdes en particulier, protègent les cultures contre les ravageurs. Ils peuvent être dangereux pour les abeilles, car ils sont conçus pour lutter contre des insectes. Pour cette raison, leur utilisation fait l'objet d'une évaluation approfondie dans le cadre de l'homologation. Il s'agit de s'assurer que ces insecticides ne présentent pas de risque pour les colonies d'abeilles lorsqu'ils sont utilisés conformément aux prescriptions. Depuis 2011, l'Office fédéral de l'agriculture a lancé un programme de réexamen des anciens produits pour contrôler que leurs prescriptions d'utilisation sont toujours à jour. Cette année, la priorité sera mise sur les insecticides. Si nécessaire, les prescriptions seront adaptées afin de s'assurer que ces produits puissent être utilisés sans risque pour l'environnement et pour les abeilles en particulier. L'objectif de ce programme de réexamen est de diminuer le risque pour l'environnement tout en conservant le niveau de protection nécessaire des cultures.</p>