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Ihr Baby ist richtig angelegt,
wenn seine Lippen sichtbar nach aussen gestülpt sind. So hat es einen guten Saugabschluss. Der Kaumuskel, die Schläfen und Ohren werden sichtbar bewegt, die Schluckgeräusche sind hörbar. Das Baby soll der Brust sehr nah sein, aber noch gut atmen können. Auch wenn sein Näschen zugedrückt zu werden scheint, erkennen Sie an den regelmässigen Sauggeräuschen, dass es noch genügend Luft bekommt.Die Brustwarzen sollten beim Stillen nicht schmerzen. Schmerzen beim Stillen signalisieren meist, dass das Kind nicht richtig "angedockt" ist. Nur für einen kurzen Moment direkt nach dem Anlegen kann die Brust infolge des starken Saugreizes schmerzen. Dies ist insbesondere in den ersten Tagen ein Zeichen, dass Ihr Baby richtig saugt und nicht nur nuckelt.
Wenn eine Brust leer getrunken ist oder nur noch zum Nuckeln, aber nicht zum Trinken benutzt wird, können Sie Ihr Baby von der Brust lösen, indem Sie einen Finger zwischen Brust und den Mundwinkel Ihres Babys schieben. Sie können es jetzt hochnehmen, ein Görpsli machen lassen und wieder anlegen. Manche Mütter wickeln ihr Baby zwischen zwei Brüsten und finden, dass das Kind dann besser an der zweiten Brust saugt.
Nach einem Kaiserschnitt kann das Stillen sehr schmerzhaft sein, weil das Baby auf die Wunde drückt. Probieren Sie es mit einem Kissen auf der Wunde. Auch der Rückengriff oder die Seitenlage und die Rückenlage sind empfehlenswerte Stillhaltungen nach einer Schnittentbindung.