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«Immer wieder Ron» Wie die Soziale Arbeit zu einem konstruktiven Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen im Schulzimmer beitragen kann.
Eine qualitative Forschungsarbeit zwecks Optimierung eines Praxisinstrumentes, das der Integration von Kindern mit herausfordernden Verhaltensweisen in der Volksschule dient
In verschiedenen Systemen zeigen sich heutzutage herausfordernde Verhaltensweisen mit erheblichen Auswirkungen, insbesondere an Schulen. Der Umgang damit ist anspruchsvoll und erfordert nicht nur ein tieferes Verständnis der Ursachen, sondern auch innovative Ansätze, um einer Überforderung der Fachpersonen entgegenzuwirken. Gleichzeitig sollen Stigmatisierung und Exklusion der betroffenen Kinder vermieden werden, um ihre erfolgreiche Integration sicherzustellen. Diese qualitative Forschungsarbeit konzentriert sich auf die Untersuchung eines Praxisinstrumentes in Form eines Bilderbuches mit dem Titel Immer wieder Ron. Ziel der Arbeit ist dessen Optimierung, um einen konstruktiven Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen im Schulzimmer zu ermöglichen. Für die Ausarbeitung der Optimierungsvorschläge für das Praxisinstrument wurden neben der Auseinandersetzung mit Entstehungs- und Erklärungstheorien auch die Perspektiven und Erfahrungen der betroffenen Fachpersonen und Kindern anhand von Gruppendiskussionen ermittelt. Die Auswertung der Diskussionen erfolgte mittels des sechsstufigen Auswertungsverfahrens nach Mühlfeld et al. Die Ergebnisse zeigen, dass das Praxisinstrument relevant und geeignet ist, jedoch Optimierungen in Bezug auf die inhaltliche Relevanz, die Praxistauglichkeit sowie der Sensibilisierung der Thematik im Allgemeinen erforderlich sind. Konkrete Umsetzungspunkte für die Optimierungen wurden identifiziert. Nicht zuletzt wird durch die Arbeit deutlich, dass die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Schulen und der Sozialen Arbeit von grosser Bedeutung ist und als vielversprechende Möglichkeit für künftige Entwicklungen betrachtet werden soll.