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Roger Federer muss sich im Halbfinal des Australian bezwingen lassen.Bild: AP
Roger Federer verpasste am Australian Open in Melbourne den Einzug in seinen 32. Grand-Slam-Final. Der nicht ganz fitte Schweizer verlor das Duell gegen den Rekordsieger und Titelverteidiger Novak Djokovic 6:7 (1:7), 4:6, 3:6.
Roger Federer war aufgrund des Turnierverlaufs für einmal als klarer Aussenseiter in ein Duell mit der Weltnummer 2 gegangen. Im Viertelfinal gegen Tennys Sandgren war er nach der Abwehr von sieben Matchbällen nur mit viel Glück dem Ausscheiden entkommen, zudem stellte sich die Frage, wie fit Federer sein würde, nachdem er gegen Sandgren mit Adduktorenproblemen zu kämpfen hatte.
«Es hätte heute anders herauskommen können. Roger startete hervorragend und ich begann extrem nervös. Er war offensichtlich nicht in seiner besten Verfassung und wohl verletzt. Grossen Respekt für ihn, dass er es trotzdem versucht und sein Bestes gegeben hat.»
Novak Djokovic
Eine gute Stunde lang durfte sich die grosse Mehrheit der Zuschauer in der Rod Laver Arena Hoffnungen auf eine Überraschung oder zumindest eine enge Partie machen. Federer begann stark, führte gleich mit 2:0, verpasste aber bei 4:1 und 40:0 drei Breakbälle zur 5:1-Führung. Djokovic gelang das Rebreak, ehe er ein grossartiges Tiebreak spielte, das er mit 7:1 gewann.
Der Satzverlust war ein Dämpfer für Federer, der den Platz verliess und sich in der Garderobe medizinisch behandeln liess. Er spielte und bewegte sich zwar besser als in der Partie gegen Sandgren, einen 100 Prozent fitten Eindruck machte er aber nicht. Seine gute Serviceleistung liess ihn im zweiten und dritten Satz lange hoffen, letztlich reichte Djokovic aber je ein Break zu seinem deutlichsten Sieg gegen den Schweizer seit dem French-Open-Halbfinal 2012.
Für Federer war es die 27. Niederlage im 50. Duell mit Djokovic, die sechste in Folge an einem Grand-Slam-Turnier. Seit dem Wimbledon-Halbfinal 2012 hat Djokovic an den Major-Turnieren alle sechs Partien gewonnen, vier davon in den Finals von Wimbledon (2014, 2015 und 2019) und am US Open (2015), zwei in den Halbfinals von Melbourne (2016 und 2020).
«Gegen Roger erwartet dich immer ein intensives Spiel. Sein Tennis gegen mein Tennis – da muss ich mich darauf konzentrieren, in den Ballwechseln zu bleiben und möglichst wenig Fehler zu machen.»
Im Final, seinem achten in Melbourne, trifft Djokovic am Sonntag auf den Sieger des Duells zwischen Alexander Zverev und Dominic Thiem, die am Freitag gegeneinander antreten. Gegen beide weist Djokovic eine positive Bilanz auf. Der Serbe hat alle seine sieben Finals in Melbourne gewonnen und ist Rekordsieger des Turniers.
Gewinnt er am Sonntag seinen 17. Grand-Slam-Titel löst er Rafael Nadal an der Spitze des ATP-Rankings wieder ab. (abu/sda)
Die Zahlen zum Spiel:
Was Federer zum Match sagt, erfahren wir erst später, wenn er zu seiner Pressekonferenz antrabt. Wir werden natürlich darüber berichten.
«Es hätte heute anders herauskommen können. Roger startete hervorragend und ich begann extrem nervös. Er war offenslichtlich nicht in seiner besten Verfassung und wohl verletzt. Grossen Respekt für ihn, dass er es trotzdem versucht und sein Bestes gegeben hat. Ich habe zu Beginn wohl etwas zu sehr auf ihn geschaut, wie er sich bewegt. Das hat dann zum 1:4 geführt. Danach konzentrierte ich mich etwas mehr auf mich und konnte die Partie noch drehen. Gegen Roger erwartet dich immer ein intensives Spiel. Sein Tennis gegen mein Tennis – da muss ich mich darauf konzentrieren, in den Ballwechseln zu bleiben und möglichst wenig Fehler zu machen.»
Das Verhältnis von Winner zu unerzwungenen Fehler ist bei Federer mit 46:35 gar positiv.
Roger Federer verpasst am Australian Open in Melbourne den Einzug in seinen 32. Grand-Slam-Final. Der nicht ganz fitte Schweizer verliert das Duell gegen den Rekordsieger und Titelverteidiger Novak Djokovic 6:7 (1:7), 4:6, 3:6.
Für Federer war es die 27. Niederlage im 50. Duell mit Djokovic, die sechste in Folge an einem Grand-Slam-Turnier. Seit dem Wimbledon-Halbfinal 2012 hat Djokovic an den Major-Turnieren alle sechs Partien gewonnen, vier davon in den Finals von Wimbledon (2014, 2015 und 2019) und am US Open (2015), zwei in den Halbfinals von Melbourne (2016 und 2020).
Im Final, seinem achten in Melbourne, trifft Djokovic am Sonntag auf den Sieger des Duells zwischen Alexander Zverev und Dominic Thiem, die am Freitag gegeneinander antreten. Gegen beide weist Djokovic eine positive Bilanz auf. Der Serbe hat alle seine sieben Finals in Melbourne gewonnen und ist Rekordsieger des Turniers. Gewinnt er am Sonntag seinen 17. Grand-Slam-Titel löst er Rafael Nadal an der Spitze des ATP-Rankings wieder ab.
Game, Set and Match Djokovic! Federer schlägt seine letzte Vorhand und besiegelt somit seine 27. Niederlage im 50. Duell mit Djokovic. Der Serbe zieht zum 8. Mal in den Final der Australian Open ein. Am Sonntag hat er gegen Dominic Thiem oder Alexander Zverev die Chancen, seinen 8. Titel zu holen.
Mit einem Vorhand-Winner erspielt sich Djokovic einen ersten Matchball.
Herrlicher Vorhand-Winner von Federer. «Chum jetze!» Noch zwei söttige!
Federer noch einmal mit einem Lebenszeichen, es müssten aber noch ein paar mehr kommen.
Gleich noch ein Ass des Serben. Zwei Punkte fehlen.
Djokovic beginnt mit einem Ass.
Federer kann noch einmal verkürzen, doch jetzt serviert Djokovic für sein 8. Finale beim Australien Open.
Da versucht es der Serbe mit der Vorhand gleich noch einmal, doch dieses Mal geht der Ball nicht übers Netz.
Rückhand-Winner von Djokovic auf Federers ersten Aufschlag.
Federer patzt mit der Rückhand.
Djokovic riskiert beim Return alles, doch Federer steht an der richtigen Stelle.
Federer rückt nach dem Aufschlag vor und zwingt Djokovic zum Fehler.
Djokovic bestätigt das Break mit etwas Mühe, weil in den entscheidenen Momenten von Federer zu wenig kommt. Es hat sicher auch mit seiner Verletzung zu tun, in die Ecke kommt er nicht so, wie man das von ihm gewöhnt ist.
Djokovic mit einem Ass im richtigen Moment.
Ach, was für ein Fehler! Da ist die Chance da, doch Federer schlägt die Vorhand ins Netz.
Federer eigentlich im Ballwechsel drin, doch dann fehlt bei der letzten Rückhand die Kraft.
Federer rückt unerwartet vor und holt sich den Punkt am Netz.
Federer punktet mit der Vorhand.
Djokovic holt sich das Break im 3. Satz! Das ist wohl die Entscheidung. Bei Djokovic läuft derzeit alles nach Plan. Federer hat sichtbar Mühe, sich richtig zu bewegen. Es sieht nicht danach aus, als würde er hier noch einmal zurückkommen können.
Der Serbe jagt Federer hin und her und irgendwann kommt der Fehler. Breakball für Djokovic.
Federer mit einfachen Rückhand-Fehler, jetzt könnte es eng werden.
Djokovic punktet mit einer geschlagenen Rückhand aus der Luft. Das klappt besser als vollieren.
Djokovic jetzt wieder mal mit einem Fehler aus dem Nichts, das haben wir lange nicht gesehen.
Wieder einmal steht Djokovic am richtigen Ort, doch dieses Mal landet sein Ball im Aus.
Federer reagiert hervorragend auf eine starke Antwort von Djokovic, die letzte Vorhand hat gesessen.
Federer versucht es nach einem Lob von Djokovic mit einem Tweener, doch der Ball landet im Netz.
Wieder geht Djokovic ohne Probleme in Führung. Federer findet einfach kein Mittel, den Serben unter Druck zu setzen. Dieser serviert stark und spielt weiterhin fast fehlerlos. Der Schweizer dagegen wirkt je länger je unbeweglicher. Vor allem, wenn die Bälle in die Ecken kommen.
Schlechter Volley von Djokovic, doch Federer bringt den Ball nicht am Serben vorbei.
Wieder kommt der Return von Federer nicht zurück.
Djokovic mit einem Service-Winner. Auch er serviert gerade hervorragend.
Djokovics Rückhand landet neben der Seitenlinie.
Mit seinem 15. Ass stellt Federer den Ausgleich wieder her. Jetzt müsste er Djokovic aber bei eigenen Aufschlag endlich wieder einmal in Bedrängnis bringen.
Das 14. Ass von Federer, dieses Mal mit dem zweiten.
Federer serviert ein Ass, es ist sein 13.
Federers Vorhand funktioniert, dann folgt der Winner am Netz.
Djokovic gerät bei eigenem Aufschlag wieder nicht in Schwierigkeiten. Zu konstant spielt der Serbe hier auf. Federer hat seit Mitte des ersten Satzes keine Breakmöglichkeit mehr gehabt.
Federer zwingt Djokovic mit einem starken Return zum Fehler.
Djokovic serviert herrvorragend und punktet dann mit der Vorhand.
Djokovic streut mal wieder einen Vorhand-Fehler ein.
Djokovic macht zu viel Druck und irgendwann kommt von Federer nichts mehr zurück.
Djokovic zwingt Federer zum nächsten Fehler.
Federer kommt hier mehr oder weniger souverän zum Ausgleich, auch weil der Aufschlag wieder etwas besser funktioniert als auch schon. Aber leider ist Federer seinem Paradeschlag heute auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.
Herrlicher Vorhand-Winner von Federer. Schade, klappt das nicht öfters so.
Doppelfehler von Federer.
Federer punktet mit dem Aufschlag.
Djokovic kommt zum pushen und Federer macht den Fehler.
Federer bleibt auf der Grunlinie stehen und holt sich den Punkt.
Djokovic spielt trotz der unkonventionellen Spielweise von Federer unbeirrt weiter und holt sich das erste Game im dritten Satz souverän. Der Serbe wirkt hochkonzentriert.
Federer verzieht den Rückhand-Return.
Dafür sitzt diese Rückhand. Federer weiter mit der Devise top oder flop.
Das Feld ist offen, doch Federer verzieht die Rückhand der Linie entlang erneut.
Auch der zweite Satz geht an Djokovic! Federer versucht es am Ende mit einem Stoppball, doch den erläuft sich der Serbe locker. Federer versucht alles, Djokovic irgendwie aus der Komfortzone zu locken, doch es nützt alles nichts. Im Gegenteil: Die Weltnummer 2 wirkt immer souveräner und macht fast keine Fehler. Federer, der mittlerweile etwas angeschlagen wirkt, wird durch die Länge in Noles Schlägen immer in Verlegenheit gebracht.
Der Serbe ersprintet sich einen Satzball. Gerade noch kommt er an den Ball und schafft es Federer am Netz zu einem Fehler zu zwingen.
Ein Zwirbelschlag von Federer geht gründlich in die Hose, der Druck bleibt.
Federer punktet mit dem Aufschlag.
Djokovic reagiert wieder perfekt auf einen kurzen Ball von Federer. Am Ende hat der Schweizer am Netz aber auch etwas Pech.
Djokovic bringt einen nicht allzu harten Aufschlag von Federer nicht zurück.
Federer punktet nach dem Aufschlag mit der Vorhand.
Federers Vorhand landet knapp im Aus.
Djokovic legt zum fünften Mal vor, auch weil Federer das eine oder andere ausprobiert. Wegen seinen körperlichen Problemen sucht er wohl nach einer Möglichkeit, wie er den Serben aus der Reserve locken und in Verlegenheit bringen kann.
Federer versucht es mit Chip-and-Charge, doch Djokovic passiert den Schweizer locker.
Federer sieht beim Sprint die Ecke nicht allzu frisch aus, am Ende punktet Djokovic mit der Vorhand.
Federer beim Aufschlag weit im Feld drin und schon kommt ein Fehler von Djokovic.
Federer gleicht zu null aus und wirkt jetzt wieder etwas zuversichtlicher. Doch es braucht auch ein paar Fehler von Djokovic, sonst kommt es hier sicher nicht zu einer Wende.
Federer lässt ein Ass folgen.
Ein längerer Ballwechsel, der für einmal an Federer geht. Djokovic kann sich dieses Mal nicht aus der Defensive befreien.
Bei Federer funktioniert das Serve-and-Volley-Spiel.
Federer stürmt mit einer Harakiri-Aktion ans Netz, doch das führt gegen Djokovic nicht zum Erfolg. Der angeschlagene Schweizer will die Punkte kurz halten, doch man kann es auch übertreiben.
Federer riskiert mit der Vorhand alles, doch der Ball landet im Netz.
Noch ein Service-Winner des Serben.
Djokovic lässt einen Service-Winner folgen.
Federer punktet herrlich am Netz.
Federer gleicht erneut aus. Zwar mit etwas Mühe, aber am Ende mit einem akkustischen Ausrufezeichen. Das wird auch Djokovic gehört haben.
Der «Maestro» punktet mit dem Aufschlag und lässt ein lautes «Come on!» folgen.
Ein Vorhand-Fehler von Djokovic zur rechten Zeit. Die Breakchance ist weg.
Djokovic holt sich mit einem weiteren bärenstarken Return den ersten Breakball im zweiten Satz.
Federer am Netz wie eine Wand. Djokovic mit starken Passierball-Versuchen, doch der Schweizer setzt alles ins Feld.
Doppelfehler von Federer.
Nach dem Return gerät Federer in die Zwickmühle, aus der er sich nicht mehr befreien kann.
Federer macht nach dem Aufschlag Druck, Djokovic mit einem selten gewordenen Fehler.
Djokovic legt problemlos wieder vor, auch weil Federer die Punkte extrem kurz halten will und Alles-oder-Nichts spielt. Ob es an den körperlichen Beschwerden liegt? Optisch ist Federer nichts anzumerken. Nur die Körpersprache war schon besser.
Dieses Mal passt die Vorhand. Es ist aber ein bisschen viel top oder flop bei Federer.
Der nächste relativ einfache Fehler von Federer, Djokovic muss hier gar nicht viel tun.
Federers Vorhand longline landet neben der Linie.
Federer gleicht mit einem Service-Winner zum zweiten Mal aus. Der Aufschlag wird wieder stärker. Das muss er auch, wenn der Schweizer hier nochmals zurückkehren will.
Federer patzt mit der Rückhand der Linie entlang.
Serve-and-Volley von Federer, fast hätte Djokovic aber auch diesen Ball noch zurückgebracht.
Djokovic zwingt Federer zum Vorhand-Fehler.
Der «Maestro» lässt das 11. Ass folgen.
Federer mit seinem 10. Ass.
Djokovic geht ohne Probleme wieder in Führung. Von Federer kommt jetzt deutlich zu wenig beim Return, der Serbe hat leichtes Spiel. Auch die Körpersprache von Federer wirkt nicht so, als würde er hier wirklich an eine Wende glauben. Aber vielleicht (hoffentlich) täuschen wir uns da.
Service-Winner bei Djokovic, das geht jetzt aber auch zu einfach.
Federer holt Djokovic ans Netz, doch wieder hat der Serbe die passende Antwort parat.
Djokovic punktet mit dem Aufschlag.
Federer kommt hier dank dem Aufschlag zum Ausgleich. Djokovic riskiert mit dem Return aber auch alles, da kann auch mal ein Fehler kommen.
Noch ein Return von Djokovic, der nicht im Feld landet.
Auch der zweite Breakball ist abgewehrt, Djokovics Return ist zu lang.
Den ersten Breakball wehrt Federer mit dem Aufschlag ab.
Federer geht nicht zum Ball, sondern nimmt die Challenge, doch der Ball war noch auf der Linie. Zwei Breakbälle für Djokovic.
Federer lässt einen Passierball von Djokovic durch, doch der landet noch satt im Feld.
Endlich wieder einmal ein Service-Winner von Federer.
Federer muss nach dem Aufschlag in den Ballwechsel, am Ende kommt der Fehler mit der Vorhand.
Djokovic holt sich das erste Game des zweiten Satzes souverän, weil Federer gleich vier unerzwungene Fehler macht. Also so ist die Wende nicht definitiv nicht möglich.
Djokovic streut einen Fehler mit der Vorhand ein. Schade sind die nicht im Tiebreak gekommen ...
Federer verzieht die dritte Rückhand in Serie. Im Moment geht grad gar nichts mehr.
Noch ein unerzwungener Fehler mit der Rückhand.
Federer ist wieder da und es geht weiter mit Aufschlag Djokovic. Der Schweizer beginnt allerdings gleich mit einem unerzwungenen Rückhand-Fehler.
Der Schweizer verabschiedet sich nach dem enttäuschenden Tiebreak in die Katakomben. Ob er sich dort behandeln lassen muss? Er hat jedenfalls ein «Medical Timeout» beantragt. Doch auch bei Djokovic ist eine Physiotherapeutin, nach kurzer Behandlung verschwindet sie aber schon wieder.
26 Winner reichen gehen Djokovic nicht zum Gewinn des ersten Satzes, das ist schon etwas surreal.
Djokovic holt sich den 1. Satz dank eines perfekten Tiebreaks! Gegen Ende spielt der Serbe wieder sein bestes Tennis. Da hätte der Durchgang aber längst beendet sein müssen. Denn Federer macht zu Beginn alles richtig und hatte beim Stand von 4:1 drei Breakchancen zum 5:1. Aber am Ende verdient sich Djokovic den Satzgewinn dank einer unglaublichen Leistungssteigerung. Er spielt sich nach dem Rebreak in einen Rausch und macht plötzlich keine Fehler mehr.
Federer holt Djokovic ans Netz, doch der antwortet mit einem perfekten Stoppball. Fünf Satzbälle für den Serben.
Mit einem Ass geht Djokovic in den Seitenwechsel. Es sieht nicht gut aus für Federer.
Das zweite Minibreak von Djokovic, der Serbe macht jetzt fast keine Fehler mehr und spielt mit unglaublicher Länge.
Federer kann endlich in den Platz hineinlaufen und prompt punktet er mit der Vorhand. So sollte das aussehen.
Federer mit einem Rückhand-Fehler nach einem schwachen Return. So hat Djokovic natürlich leichtes Spiel.
Djokovic punktet nach einem tollen Federer-Return mit einer perfekten Rückhand.
Federer kassiert gleich zu Beginn das Minibreak. Zu viele Fehler jetzt beim Schweizer.
Djokovic rettet sich ins Tiebreak. Eigentlich müsste hier ja der bessere Aufschläger gewinnen. Also, chum jetzt Roger!
Djokovic mit einem Ass im besten Moment.
Federer mit einem perfekten Return, dann kommt auch mal wieder ein Fehler von Djokovic.
Djokovic bleibt von der Grundlinie zu solid, fast alle längeren Ballwechsel gehen an den Serben. Auch dieser leider.
Dieses Mal sitzt die Rückhand. Herrlich fliegt sie der Linie entlang in die Ecke.
Federer will die Rückhand durchziehen, schlägt den Ball aber ins Netz.
Puh, durchatmen! Federer legt hier wieder vor, muss aber zwei Breakbälle abwehren. Damit ist er zumindest im Tiebreak. Noch hat er aber die Chance, den Satz mit einem Break zuzumachen. Djokovic hat in letzter Zeit aber etwas besser serviert. Zwar weniger hart, dafür mit mehr Kick. Das mag Federer offenbar nicht so.
Der «Maestro» punktet nach dem Aufschlag mit der Vorhand. So wollen wir das sehen.
Federer mit einem super zweiten Aufschlag, Djokovic verzieht den Return prompt. Auch der zweite Breakball ist weg.
Federer wehrt den ersten Breakball am Netz per Rückhand-Smash ab. Allez jetzt!
Djokovic wieder äusserst konstant von der Grundlinie und dann kommt der Fehler von Federer. Zwei Breakbälle für den Serben.
Federer geht mit der Rückhand auf tutti verpasst die Linie aber knapp. Der «Maestro» ist jetzt der, der die Fehler macht, auch weil der Aufschlag kaum mehr Wirkung zeigt.
Federer patzt mit der Vorhand, auch weil Djokovic jetzt besser retourniert.
Federer punktet wunderschön am Netz.
Djokovic schafft den Ausgleich, auch weil er sich in den letzten Minuten enorm gesteigert hat. Federer spielt stark, aber der Serbe hat immer den nötigen Konter parat.
Djokovic spielt jetzt plötzlich wieder wie eine Maschine von der Grundlinie. Federer mit viel Wucht, doch alles kommt zurück und erst noch mit der nötigen Länge.
Federer will die Rückhand früh nehmen und trifft den Ball dann mit dem Rahmen.
Federer mit einem sehr unkonventionellen Return und prompt macht Djokovic den Fehler.
Djokovic holt sich das Break! Im letzten Moment nimmt er Federer den Aufschlag zum zweiten Mal ab. Ärgerlich! Der Schweizer schlägt zunächst so gut auf und zieht dann ein ganz schwaches Service-Game ein. Vielleicht haben ihm da auch ein wenig die Nerven einen Streich gespielt.
Federer verzieht die Vorhand der Linie entlang. Von Djokovic kommt jetzt aber auch kein einziger Fehler mehr. Drei Breakbälle für den Serben.
Djokovic holt Federer ans Netz und der versucht die Rückhand durchzuziehen. Doch der Ball bleibt an der Netzkante hängen.
Der erste Doppelfehler von Federer.
Djokovic hält und wahrt sich damit die Chance auf ein Comeback. Jetzt serviert Federer aber zum Satzgewinn.
Federer trifft die Rückhand mit dem Rahmen und der Ball landet im Aus. Wieder war er aber gut im Ballwechsel drin.
Wieder landet Djokovics Rückhand weit im Aus. Unglaublich, wie viele Fehler er einstreut.
Der Aufschlag bei Djokovic funktioniert, wieder holt er den Punkt über den Service.
Dieses Mal macht Federer den einfachen Fehler. Wieder mit der Vorhand, die bislang die einzige kleine Schwäche beim Schweizer ist.
Djokovic punktet nach dem Aufschlag am Netz.
Wieder so ein einfacher Rückhand-Fehler von Djokovic.
Federer mit einem bärenstarken Return-Winner mit der Vorhand.
Zu null stellt Federer auf 5:2 im ersten Satz. Der Schweizer serviert wie eine Maschine und lässt Djokovic so fast keine Chance, in die Ballwechsel zu kommen. Federer fehlt noch ein Game zum Gewinn des ersten Satzes – am besten er holt es sich gleich mit einem Break.
Federer lässt das achte Ass folgen.
Dieses Mal sitzt der Rückhand-Volley bei Federer.
Das siebte Ass von Federer.
Djokovic bringt seinen Aufschlag mit Ach und Krach durch und nach 0:40 durch. Damit bleibt er in diesem Satz, aber wir hoffen natürlich, dass die grosse Wende ausbleibt.
Federer macht eigentlich alles richtig, greift mit einem Slice an, verzieht dann aber den Rückhand-Volley.
Federer mit einem bärenstarken Return, da kommt selbst Djokovic nicht mehr richtig ran.
Der Serbe hält sich im Spiel, Federer mit dem nächsten unnötigen Fehler.
Auch der dritte Breakball ist weg, dabei ist Federer am Drücker. Doch die letzte Vorhand, die ein Winner hätte werden sollen, landet im Netz.
Auch der zweite Breakball ist weg: Dieses Mal war es hauchdünn. Djokovics Aufschlag hat die Linie gerade noch gekratzt.
Djokovic wehrt den ersten Breakball mit dem Aufschlag ab.
Federer hetzt Djokovic hin und her und erspielt sich hier drei Breakchancen. Unfassbar, was hier abgeht!
Federer spekuliert richtig, bleibt einfach stehen und hämmert dem Serben dann die Vorhand um die Ohren.
Der erste Doppelfehler von Djokovic.
Federer bestätigt das Break! Unfassbar, wie stark der «Maestro» hier auftritt. Von seiner Verletzung ist überhaupt nichts zu spüren. Hoffentlich bleibt das so. Djokovic dagegen wirkt durchaus beeindruckt, macht deutlich mehr Fehler, als man es von ihm in diesem Turnier bislang gewohnt war.
Federer rückt nach dem Aufschlag ans Netz vor und schliesst den Punkt mit einem Smash ab.
Djokovic retourniert weiter stark, wenn er dazu kommt. Ist der Ball im Spiel, macht er meist den Punkt.
Das Hawk-Eye zeigt, dass Federer das fünfte Ass gelungen ist. Stark!
Federer serviert sein viertes Ass.
Djokovic zwingt Federer mit einem Klasse-Return zum Fehler.
Federer holt sich erneut das Break! Djokovic streut ungewöhnlich viele Fehler ein, während Federer grundsolide spielt. So kann das aus Schweizer Sicht weitergehen.
Wieder ein ungewöhnlich einfacher Fehler von Djokovic. Der dritte Breakball in diesem Game für Federer.
Wieder macht Djokovic den Breakball mit dem Aufschlag zu nichte.
Der «Maestro» dominiert das Vorhand-Duell und holt sich die nächste Breakchance.
Mit einem Service-Winner wehrt Djokovic die Breakchance ab.
Der Schweizer überrascht Djokovic mit einem hohen Ball, der Serbe wird zu kurz und Federer holt sich die Breakchance mit einem Vorhand-Winner.
Djokovic massiert Federers Rückhand mit Crossbällen, am Ende fliegt der Ball über die Netzkante aber ins Aus.
Federer mit einem herrlichen Rückhand-Winner der Linie entlang.
Federers Return zu kurz und schon ist Djokovic am Drücker. Federer macht dann aus der Defensive den Fehler.
Federer hämmert Djokovic den Return mit der Vorhand um die Ohren.
Service-Winner für einmal bei Djokovic.
Die Vorhand funktioniert bei Federer noch nicht wunschgemäss, immer wieder bleibt sie im Netz hängen.
Djokovic schafft das sofortige Rebreak! Der Serbe macht mit dem Return unglaublich viel Druck und kommt so stets in die Offensive. Bei Federer kommt dann irgendwann der Fehler. Schade, aber immerhin scheint der «Maestro» bislang keine allzu grossen körperlichen Beschwerden zu haben.
Federer verzieht eine weitere Vorhand, Djokovic kriegt seine dritte Breakchance.
Djokovic mit einem seltenen unerzwungenen Fehler auf der Rückhand-Seite.
Die letzte Rückhand von Djokovic fliegt knapp ins Aus, Glück für Federer.
Djokovic spielt äusserst aggressiv und wird erneut belohnt, weil Federer mit der Vorhand patzt.
Federer erstmals am Netz, doch er wird passiert.
Federer holt sich das frühe Break! Beim letzten Punkt holt er Djokovic ans Netz, um ihn dann mit der Rückhand aus der Bedrängnis zu passieren. Fantastisch, was der Schweizer hier zeigt. Hoffentlich geht das so weiter.
Nächster Djokovic-Fehler! Federer kommt hier zu zwei Breakbällen.
Federer patzt beim Return.
Djokovic mit einem einfachen Vorhandfehler.
Das erste Game geht an Federer! Der «Maestro» muss allerdings zwei Breakbälle abwehren und gerät in den längeren Ballwechseln arg unter Druck. Zum Glück funktioniert der Aufschlag gleich zu Beginn. Von körperlichen Problemen ist bei Federer nichts zu sehen.
Der Schweizer antwortet mit dem dritten Ass.
Das gleiche Spiel noch einmal. Nach dem tollen Return macht Djokovic Druck und zwingt Federer schliesslich zum Fehler.
Das zweite Ass des Schweizers.
Langer Ballwechsel und wieder punktet Djokovic, obwohl Federer eigentlich mit ausgezeichneter Länge spielte.
Wieder so ein sensationeller Service-Winner von Federer. Mit 200 km/h serviert er durch die Mitte.
Djokovic punktet nach dem Return aus dem Halbfeld.
Der Schweizer erwischt Djokovic auf dem falschen Fuss, prompt kommt der Fehler beim Serben.
Auch der zweite Breakball ist weg. Nach dem Aufschlag sitzt bei Federer die Vorhand.
Der erste Breakball ist weg. Dank des Aufschlags.
Der erste längere Ballwechsel geht an Djokovic, weil bei Federer die Vorhand im Netz landet. Zwei Breakbälle für Djokovic.
Das erste Ass von Federer.
Federer verzieht eine erste einfache Vorhand und gerät bereits arg unter Druck. Definitiv kein guter Beginn.
Djokovic punktet dank eines sensationellen Returns.
Die Partie hat begonnen! Federer serviert.
Federer hat den Münzwurf gewonnen und will zuerst servieren. Vier Minuten spielen sich die beiden Halbfinalisten jetzt ein, dann geht es los!
Die Temperaturen liegen um kurz vor 20 Uhr immer noch bei 37 Grad, bis Mitternacht soll das Quecksilber auf 26 Grad fallen. Das macht die Bedingungen etwas schneller – vielleicht ein Vorteil für Federer.
Federer in den Katakomben. Unter seiner kurzen Hose knapp erkennbar ist der eingebundene Oberschenkel.
Hier kannst du abstimmen:
Der zweite Frauen-Halbfinal zwischen Garbine Muguruza und Simona Halep geht nicht in einen dritten Satz, die Spanierin setzt sich mit 7:6 (10:8), 7:5 durch und zieht ins Endspiel ein. Dort trifft sie auf die US-Amerikanerin Sofia Kenin, die sich im ersten Halbfinal mit 7:6 (8:6), 7:5 gegen die Lokalmatadorin Ashleigh Barty durchgesetzt hatte. Im ersten Satz wehrte Muguruza vier Satzbälle ab, im zweiten lag sie 3:5 zurück, ehe sie die Wende schaffte. Federers Duell gegen Djokovic beginnt also pünktlich um 9.30 Uhr.
Schlaf, Massage, Ruhe, die Behandlungen durch Physiotherapeut Daniel Troxler, Schmerzmittel – das Hoffen und Bangen nimmt ein Ende: Roger Federer tritt zum Halbfinal der Australian Open gegen den Titelverteidiger Novak Djokovic an, wie Tennis Australia gegenüber dem australischen TV-Sender «Network 9» meldet.
Allerdings ist fraglich, in welchem Zustand sich Roger Federer befindet. Er trainierte am Nachmittag in der Halle unter Ausschluss der Öffentlichkeit. In Melbourne kletterte das Thermometer zwischenzeitlich bis auf 38 Grad Celsius. Beobachter melden, dass Federers Oberschenkel bandagiert wurde.
Federer hatte sich im Viertelfinal gegen den Amerikaner Tennys Sandgren, bei dem er sieben Matchbälle abgewehrt hatte, eine Verletzung in der Leistengegend zugezogen. Ab Mitte des dritten Satzes spielte der 38-Jährige mit Schmerzmitteln, die er während einer Behandlungspause zu sich genommen hatte.
«Federer muss sich besser bewegen, muss wachsamer und schneller auf dem Platz sein, um eine Chance gegen Novak zu haben. Wir sind alle gespannt, wie es herauskommt: Novak hat in Wimbledon gewonnen, Roger am Jahresende in London. Aber wenn wir schauen, was in diesem Turnier passiert ist, muss man das Schlimmste befürchten: Dass einer locker durchmarschiert. Novak hat seine Runden spielerisch leicht überstanden, Roger spielt offensichtlich nicht so gut, aber er hat gewonnen, doch er ist körperlich angeschlagen. Es wird sicher ein heisser Kampf werden, denn Roger wird sich eine spezielle Taktik ausdenken, je nachdem wie er sich fühlt. Mir ist es am Ende egal, wer gewinnt, ich möchte nur ein grossartiges Match zwischen zwei der drei besten Spieler aller Zeiten sehen.»
Der SRF-Experte im Interview: «Das Head-to-Head macht für heute nichts aus, aber klar ist, dass Djokovic der bessere Returnspieler ist und Federer den besseren Aufschlag hat. Deshalb ist es in ihren Duellen immer ein Kampf: Novak würde gerne längere Ballwechsel spielen, Federer die Punkte kurz halten. In Federers Fall hängt das stark vom Service ab. Wenn Roger gewinnen will, muss er körperlich wieder voll hergestellt sein. Das ist die Basis, denn es wird längere Ballwechsel geben und er wird in die Defensive gedrängt werden. Um dagegen halten zu können, muss er optimal zu Fuss sein. Novak ist für mich leicht favorisiert, aber Roger hat durchaus Chancen.
Federer trainierte gemäss «Tennis Life News» in der Halle und hinter verschlossenen Türen.
Bei den World Tour Finals siegte der «Meastro» im letzten Gruppenspiel mit 6:4, 6:3. Den Wimbledon-Final von 2019 schweigen wird jetzt einfach mal tod ...
Federer-Trainer Severin Lüthi meldete gemäss CH-Media-Tennis-Reporter Simon Häring gestern kurz vor Mitternacht: «Roger hat heute wie geplant nicht trainiert. Der Fokus war auf Erholung und Physio. Ich hoffe, er fühlt sich morgen besser.» Der offizielle Trainingsplan spricht Bände. Hoffentlich kann der «Maestro» auch wirklich in bester Verfassung antreten!
«Er ist definitiv einer meiner zwei grössten Rivalen in meiner Karriere. Die Aufeinandertreffen mit Roger und Rafa haben mich erst zu dem gemacht, der ich jetzt bin. Man weiss, dass Roger immer auf sehr hohem Level spielt. Egal auf welchem Untergrund. Der bessere Spieler soll gewinnen.»
Unsere Analyse mit Hilfe eines Tennisexperten:
Von 49 Duellen hat der Serbe gegen Federer 26 gewonnen. Vor allem bei den Grand Slams hatte der «Maestro» zuletzt fast immer das Nachsehen.
Federer trifft in seinem 46. Grand-Slam-Halbfinal am Donnerstag auf den Serben Novak Djokovic, der auch das zehnte Duell mit dem Kanadier Milos Raonic aus Kanada für sich entschied und 6:4, 6:3, 7:6 (7:1) siegte.
Das Duell am Donnerstag mit Federer ist das 50. zwischen dem Titelverteidiger aus Serbien und dem Schweizer, die zusammen 13 der letzten 16 Turniere in Melbourne gewonnen haben. «Ich hoffe, dass ich am Donnerstag zumindest einen Matchball haben werde», sagte Djokovic mit einem Lachen, als er auf das Comebacks Federer angesprochen wurde. «Der Bessere soll gewinnen.»
Das letzte Aufeinandertreffen der beiden gewann an den ATP Finals in London Federer in zwei Sätzen. Djokovic entschied die letzten fünf Begegnungen an Grand-Slam-Turnieren für sich, zuletzt im Wimbledon-Final 2019 nach zwei abgewehrten Matchbällen. Im letzten Aufeinandertreffen in Melbourne vor vier Jahren setzte sich Djokovic im Halbfinal klar in vier Sätzen durch.
Alle Finals zwischen Roger Federer und Novak Djokovic
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Alle Finals zwischen Roger Federer und Novak Djokovic
quelle: epa / nic bothma
«Chum jetz, Roger, tritt ändlich zrugg!»
Video: watson
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Beim dritten grossen Turnier in Folge steht England im Viertelfinal. Das Team von Gareth Southgate setzt gegen Senegal auf eine stabile Defensive und gnadenlose Effizienz. Gegen dieses Erfolgsrezept haben die Afrikaner bei der 0:3-Niederlage keine Chance.
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