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Ujjay hilft, die Asanas (Körperstellungen) zu meistern und sowohl über eine flache Atmung, als auch über geistige und körperliche Hindernisse hinauszugehen.
Sie wird auch die Meeresrauschen-Atmung genannt.
Der Mund ist geschlossen, wir atmen gleichmässig durch beide Nasenlöcher ein. Während des Einatmens dehnen wir den Brustkorb mehr und mehr aus, bis der ganze Raum von der Kehle bis zum Zwerchfell ausgefüllt ist.
Die Stimmritze wird teilweise verschlossen, dabei entsteht ein Ton im Kehlkopfbereich. (Versuche, die Vibration in der Kehle und der Nasenwurzel zu spüren.)
Dann atmen wir langsam durch beide Nasenlöcher wieder aus, bis der Brustkorb vollständig geleert ist.
Diesen Ablauf, mit Geräusch, wiederholen wir mindestens fünfmal und konzentrieren uns auf den Fluss des Atems, bevor wir einen Schritt weiter gehen.
Die Ujjay-Atmung hilft uns nicht nur bei den Yogastellungen (Asanas). Sie wirkt sich auch auf das gastrische Feuer (innere Lebenskraft) aus und verstärkt es. Nervensystem und Herz werden beruhigt. Die Durchblutung des ganzen Körpers wird gefördert und niederer Blutdruck wird geheilt. Sie wirkt auch positiv auf die Schilddrüse und beugt Erkältungen, Husten und Schleim in der Kehle vor.
Psychisch hilft sie uns ganz im Hier und Jetzt anzukommen und öffnet uns für ein unvoreingenommenes Erleben unseres Selbst und Anderer.
Nach der Atemsequenz kommen wir auch schon in Bewegung. Wir zentrieren uns und wärmen unseren Körper mittels des Sonnengrusses auf.