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El Capitan
Dieser geheimnisvollen Berg befindet sich im Yosemite Tal in Kalifornien (USA). Der Fels liegt auf 2'307 Meter über dem Meeresspiegel und ist bis zum Gipfel etwa 1'000 Meter hoch. Der Name El Capitan ist eine Übersetzung des Wortes Tu-tock-ah-nu-lah aus der Sprache der Ahwahnee ins Spanische. Auf der Südseite befindet sich eine der bekanntesten Kletterroute der Welt, nämlich die "Nose" oder zu Deutsch "Nase". Auf der Route mit dem ursprünglichen Schwierigkeitsgrad VI (5.10/A3) wurden 4 Biwaks, sogenannte "Camps", eingerichtet. Heute wird die Route gerne mit weniger Hilfsmittel, wie Keile usw. geklettert und darum eher als etwas schwieriger bewertet. Der Gipfel des Berges kann auch über einen Wanderweg erreicht werden, aber die zahlreichen langen und schwierigen Kletterrouten über die Felsen sind für Kletterfreaks eine besondere Herausforderung. Auf dem Weg zum Gipfel werden immer wieder neue Geschwindigkeits-Rekorde aufgestellt.
Erstbesteigung
Die erste Besteigung bis zum Gipfel gelang am 12. November 1958 den Bergsteiger Harding Warren mit Wayne Merry, George Whitmore und Rich Calderwood in 47 Tagen nach mehreren Anläufen. Dannach wurden immer wieder neue Rekorde aufgestellt, jeder wollte das Ziel schneller erreichen, als sein Vorgänger. Am 17. Juni 2012 kletterten Alex Honnold und Hans Florine die Route in nur 2 Stunden und 23 Minuten.
Besonderes
Die Kletterroute mit dem Namen "Nose" wurde 1958 von Warren Harding, Wayne Merry und George Whitmore nach insgesamt 47 Klettertagen in 17 Monaten erstellt.
Der grosse Fels ist auch sehr gut für Basejumps geeignet und unter den Freaks auch sehr beliebt. Der erste Sprung vom Gipfel des El Capitan wagten am 24. Juli 1966 Micheael Pelkey und Brian Schubert. Bei der Landung zogen sich jedoch beide einige Knochenbrüche zu.
In den Jahren 1988 und 89 diente das Bergmassiv als Drehort für den Kinofilm "Star Trek V - am Rande des Universums"
Der Dokumentarfilm "Am Limit" zeigt den Versuch der Huber-Brüder, den Speedrekord an der "Nose" zu brechen..
Filmtipp
Am Limit
Den extrem kletternden Brüdern Thomas und Alexander Huber ist kein Fels zu steil, keine Wand unüberwindbar. Seit früher Kindheit sind sie in den Bergen zu Hause und suchen Grenzerfahrungen, Abenteuer, Herausforderungen. Sie testen permanent das eigene Limit aus. Zwar misslingt der Rekordversuch im Speed-Klettern, aber sie werden es weiter versuchen.
"Die spinnen, die Huberbuam", oder so ähnlich fährt es mir durch den Kopf, als ich die durchtrainierten Brüder hunderte von Metern über dem Boden an der Nose hochrennen sehe. Mit unglaublich schnellen, wieder und wieder durchgespielten Bewegungen klettert der Eine im Vorstieg während der Andere seinem Bruder hinterher jümart.
Bildnachweis: Foto Nose © Tomfry - Fotolia.com