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Vulcano Taal, Blick von Tagaytay City aus
Die Provinzen Cavite und Batangas
In der Provinz Cavite sind wir im Herzen des philippinischen Industriegebietes. Wir befinden uns im Süden der Hauptinsel Luzon. Im Tal befinden sich der grösste Teil der philippinischen Industrie und oben, auf den Hügeln, sind die touristischen Zentren zu finden. Auf über 600 m.ü.M. ist die Luft frisch und sauber. Es bedarf nicht einmal einer Klimaanlage.
Wenn ihr aber eine paradiesische kleine Insel sucht, dann findet ihr diese abseits der beiden Hauptinseln Luzon und Mindanao. Noch besser wäre die langgezogene Insel Palawan. Dort, im Zentrum des Malariagebietes, werdet ihr tagsüber den Himmel auf Erden wieder finden. In der Nacht hingegen ist es auf Palawan vorteilhaft sich in geschlossenen Räumen mit Klimaanlage aufzuhalten und so Malaria-Stiche praktisch auszuschliessen.
Wollt ihr nach den Philippinen auswandern?
Wenn ihr glaubt mit einem Asiaten Geschäfte machen zu können, dann empfehle ich euch dringend zuerst einmal hier 3-4 Jahren zu leben. Erst dann, wenn ihr die hiesige Mentalität verstanden habt und in der Lage seid die Überlegungen eines Asiaten zu verstehen, könnt ihr hier Geschäfte machen. Ich rate euch dringend ab Geschäfte tätigen zu wollen, noch bevor ihr die Geschäftsmentalität verstanden habt.
Nur der Gedanke schon, mit europäischen Money-Power etwas erreichen zu wollen, kann man als sicheres Scheitern betrachten.
Überlegt euch gut, falls ihr in den Philippinen Geschäfte tätigen wollt!
In den Philippinen sind die Preise der alltäglichen Gebrauchsgegenständen und Nahrungsmitteln sehr tief. Die Leute sind sehr freundlich und die meisten sind katholisch. Aber wir Europäer - die amerikanischen Europäer mit eingeschlossen - haben hier in den letzten 500 Jahren die Bevölkerung ausgenutzt und ihre Bodenschätzen geplündert. Wir haben das vergessen, weil wir davon nichts mehr wissen wollen. Aber sie haben es nicht vergessen.
Aus diesem Grund müsst ihr ein wenig aufpassen:
Hier seid ihr nicht in Europa, sondern mitten in Südostasien.
Die Leute sagen Euch nicht was sie denken, sondern was ihr hören wollt.
Wenn ihr zum Beispiel einen Einkaufswagen in einem Supermarkt füllt, dann passt an der Kasse gut auf, denn die Mutter der Kassiererin hat Hunger. Die Anzahl eines einzelnen Artikels, die die Kassiererin eintippt, ist zu kontrollieren, denn der Computer des Supermarktes hat dann diese Anzahl abgebucht, und so kann abends die Kassiererin die zuviel eingetippten Artikeln aus den Regalen holen. Die Verwaltung merkt dabei nicht, dass irgend etwas von jemand anderem bezahlt worden ist, und so habt ihr einer ganzen Familie das Abendessen bezahlt.