Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03454.jsonl.gz/682

Am Bach im Unterfeld ist ab und zu die Gebirgsstelze zu sehen.
Die Gebirgsstelze kommt trotz ihres deutschen Namens regelmässig in den Niederungen vor, allerdings in etwas geringerer Dichte. Mit Vorliebe besiedelt sie rasch fliessende Bäche mit kiesigen Ufern. Sie ist ein Indikator für saubere, ungestörte und naturnahe Fliessgewässer. Auffällig ist ihr ständiges Wippen mit dem Schwanz und dem Hinterkörper.
In erster Linie ernährt sie sich von Insekten, die in und auf Gewässern leben, sowie deren Larven. Teilweise stehen auch Spinnentiere oder kleine Fische auf ihrem Speiseplan.
Am Dorfbach im Oberwald scheint sich ein Wasseramselpaar wohl zu fühlen. Seit etwa 2 Jahren kann man sie mit etwas Glück beobachten.
Die Wasseramsel kommt in vielen Gebieten Europas vor, ist aber in den meisten Teilen ihres Areals ein Vogel der Mittelgebirgs- und Gebirgsregionen. In der Schweiz ist sie dank den vielen Gewässern weit verbreitet, schwerpunktmässig zwischen 400 und 1000 m. Sie ist an Fliessgewässer aller Art gebunden. Voraussetzung ist einigermassen sauberes Wasser, das Vorkommen von wasserlebenden Wirbellosen und das Vorhandensein Bild: Vogelwarte Sempach von Nistmöglichkeiten direkt über dem Wasser (Fels- und Mauernischen, Brückenträger) bzw. hinter Wasserfällen (Felsspalten, Bachverbauungen).
Im Gebiet von Station Siggenthal konnte in diesem Winter diese Rarität beobachtet werden. Diese fast weisse Amsel wurde von Isaak Roland photographiert. Im normalfall sind die Amselmännchen schwarz und die Weibchen braun.
Diese Amsel ist nicht etwa krank und es ist auch kein Albinismus, sondern hier liegt ein so genannter Leuzismus vor.
Leuzismus ist in abgestufter Form bei vielen verschiedenen Vogelarten nachgewiesen worden. Am besten sieht man das im dunklen Federkleid bei Amseln oder Staren. Es ist eine harmlose Defekt-Mutation, die einfach dazu führt, dass das Fell und die Federn weiß und die darunterliegende Haut rosa ist, da die Haut keine Melanozyten, also farbstoffbildende Zellen, enthält. Im Gegensatz dazu sind beim Albinismus die Zellen zwar vorhanden, aber unfähig, den Farbstoff Melanin zu bilden. Weiße Amseln gibt es vor allem in Städten. In der freien Natur würden sie schnell von Beutegreifern erspäht und nicht lange überleben.
Momentan kann mit etwas Glück das Schwarzkehlchen beobachtet werden.
(Text: Schweizerische Vogelwarte)
Das farbenprächtige Schwarzkehlchen ist ein auffälliger Vogel, wenn es in aufrechter Haltung auf einer Buschspitze sitzt, hektisch mit den Flügeln zuckt und mit hart kratzenden Rufen warnt. Es brütet bevorzugt in Ödland- und Brachflächen mit eingestreuten Büschen und Hecken und profitiert von einer grosszügigen Anlage von Buntbrachen. Die Vögel sind Teilzieher: In milden Wintern kehren sie früh in die Brutgebiete zurück, bei strenger Witterung kommt es unter den bei uns ausharrenden Vögeln zu grossen
Verlusten.
(Text: Schweizerische Vogelwarte)
Ein seltener Gast zu Besuch am Würenlingen Dorfbach.
Dieser Weissstorch wurde in der Nähe des Würenlinger Dorfbachs von Werner Schneider fotografiert.
Dieses Männliche Knabenkraut wurde von Heinz Bächli fotografiert.
Das Männliche Knabenkraut (Orchis mascula) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Knabenkräuter(Orchis) innerhalb der Familie der Orchideen (Orchidaceae).
Die Blüten sind fast duftlos und es wird kein Nektar produziert. Es handelt sich blütenökologisch um eine Täuschblume. Die wichtigsten Bestäuber sind Hummeln; auch spontane Selbstbestäubung ist möglich.
(Text: Wikipedia)
Einer der wenigen Orchideen-Standorte in Würenlingen befindet sich im Guggich. Wichtig für Orchideen sind ungedüngte magere Standorte.
Dieses Männliche Knabenkraut wurde von Heinz Bächli fotografiert.
Am Bach ist momentan mit etwas Glück eine Teichhuhn-familie zu beobachten. Es ist ein Elternpaar mit 5 Kücken.
Teichhühner sind auf den ersten Blick schwarz, bei näherer Betrachtung sind jedoch ein olivschimmernder Rücken und die blaugraue Unterseite zu erkennen. An der Flanke verläuft eine weiße gefleckte Linie, auch der Unterschwanz ist weiß. Auffällig sind auch der rote Schnabel mit gelber Spitze und das rote Stirnschild.
An Süßwassern mit ausreichend Ufervegetation, wie zum Beispiel kleinen Seen, Teichen, Sümpfen und Flüssen fühlt das Teichhuhn sich wohl.
Teichhühner sind Allesfresser. So gehören unter anderem Pflanzenteile, Sämereien, Knospen, Insekten und Schnecken oder Kleintiere zu ihrer Nahrung.