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Mit John Isner scheidet der letzte Amerikaner am US Open in der 3. Runde aus. Der Aufschlagkönig scheitert wie in den letzten beiden Jahren am Deutschen Philipp Kohlschreiber.
Bitteres Déja-vu für John Isner. Der 2,08 m grosse Amerikaner traf zum dritten Mal in den vergangenen drei Jahren in der dritten Runde des US Open auf Philipp Kohlschreiber – und musste zum dritten Mal als Verlierer vom Platz. Der letzte im Feld verbliebene Deutsche setzte sich gegen den letzten US-Vertreter 7:6 (7:4), 4:6, 7:6 (7:2), 7:6 (7:4) durch. Isner (ATP 15) schaffte zwar das einzige Break der Partie und gewann insgesamt vier Punkte mehr, doch der zehn Plätze schlechter rangierte Kohlschreiber gewann die wichtigen Ballwechsel.
Im Achtelfinal trifft der Deutsche nun auf die Weltnummer 1 Novak Djokovic. (dux/si)
Auf dem Weg in seinen zweiten US-Open-Final in New York gegen Novak Djokovic profitierte Juan Martin Del Potro im Halbfinal von der Aufgabe von Rafael Nadal. Der Argentinier weiss, was es heisst, verletzt zu sein, und stand 2015 kurz vor dem Rücktritt.
Einer weiteren, vierten Operation am Handgelenk stimmte er zu. «Ich sagte mir, es ist die letzte. Eine weitere will ich nicht riskieren.» Sein rechtes Handgelenk hatte Juan Martin Del Potro 2010 operiert, zwei weitere Eingriffe folgten vier Jahre später an der linken Hand. Die Probleme aber blieben, Besserung war nicht in Sicht. «Es war der schlimmste Moment. Ich fand keinen Ausweg mehr und war mehrere Monate depressiv.» Del Potro stand kurz davor, seine Karriere zu beenden.
«Das ist nun aber …