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Damals führte er die heutigen Teamleader Max Heinzer und Tiffany Géroudet zu ersten Grosserfolgen auf Junioren-Stufe.
Heinzer schaffte es seinerzeit zur Nummer 1 der Junioren-Weltrangliste im Degen, während Géroudet 2006 und ein Jahr davor Sophie Lamon-Fernandez (aktuelle Chefin Spitzensport bei Swiss Fencing) jeweils Junioren-Weltmeisterinnen mit dem Degen wurden.
Nach der Elite-WM 2007 in St. Petersburg, wo Ollagnon den damaligen Chef-Nationaltrainer Rolf Kalich unterstützte, kehrte Ollagnon nach Deutschland zurück und übernahm dort den Posten als Degen-Bundestrainer.
In der Schweiz tritt Ollagnon die Nachfolge von Männer- und Chef-Nationaltrainer Gianni Muzio an, der altershalber kürzer treten wird. Der Vertrag des 68-jährigen Italieners läuft Ende Jahr aus.
Noch ist nicht zu 100 Prozent geklärt, ob Ollagnon in erster Linie für die Männer zuständig sein wird und Ollagnons Landsmann Hervé Faget bei den Frauen bleibt. “Grundsätzlich werden beide Trainer sowohl mit den Männern als auch mit den Frauen arbeiten”, sagt Verbandspräsident Olivier Carrard. Aufgrund der grösseren Erfahrung werde indes Ollagnon als Chefverantwortlicher fungieren. Bei den Frauen wird Tiffany Géroudet nach den Sommerspielen von Rio aus dem Nationalteam zurücktreten.
Vor seiner ersten Schweizer Tätigkeit hatte Ollagnon bis Athen 2004 als Degencoach am Stützpunkt Tauberbischofshein gewirkt. Bei Olympia in Athen gehörte er zu jenem Trainerstab, der Deutschlands Männer-Team zu Olympia-Bronze im Degen führte. Zuletzt verpasste Ollagnon mit den deutschen Degen-Männern allerdings die Olympia-Qualifikation für Rio 2016.
(SDA)