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Schweizer Meisterschaften in Arbon | Verrückte Rennen und 3x Bronze.
Wieder die 3 Starts über die 800, 1500 und 5000m. Und kurz: 3x Bronze hinter - dem eine Kategorie höher fahrenden - Marcel Hug und Trainingsfreund Tobi Lötscher. Die SM war wieder in ein internationales Meeting integriert, schnelle Rennen garantiert.
Und die Rennen waren wieder am Limit: Da platzierte ich mich beim 8er nach 200m an guter Mittelposition auf Bahn1, als mich ein Ire (oder Irrer?) dennoch an der Innenkante in die Hand attackierte? Trotz des komischen Manövers und meiner Flucht nach vorne konnte ich meine PB nochmals leicht senken. Und die Fleischwunden heilten schnell wieder.
Noch schräger war der 5000m. Meine Serie konnte ich sensationell starten, zog vorne weg. Ein Russeoder Engländer, ich weiss es nicht mehr, rammte da plötzlich seitlich auf mein Vorderrad und ich machte einen Ritt weg auf den Rasen. Ich glaubte, ich spinne. Mit einer ziemlichen Wut im Ranzen korrigierte ich sofort, pushte für den Anschluss. Dann ein sehr engagiertes und motiviertes Race zurück an die Spitze des Feldes und mit einem taktischen Finish unter 11 Min. gefinisht. Eines meiner stärksten Rennen, welches alle antrainierten Elemente beinhaltete – und dem Publikum anscheinend ziemlich gefiel…
Was bleibt? Der Spiegel zur Weltspitze; Die Gewissheit, einen Schritt weiter gemacht zu haben; Die Erkenntnis, dass noch zu wenig tempo-flexibel im hohen Speed; Die Gesundheit als Fundament stimmen muss; Die Motivation zu weiteren Taten sehr hoch ist.