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Die Ausstellung ist eine Hommage an die Architektur und das Denken radikaler Bewegungen in Europa, die zwischen den 1950er und 1970er Jahren eine Vielzahl experimenteller Ausdrucksformen hervorgebracht haben.
«Cloud ’68 – Paper Voice» umfasst zwei Sammlungen aus dieser Zeit, die unterschiedliche Lesarten radikaler Architektur eröffnen. Eine Auswahl an 173 grafischen Arbeiten – Lithografien, Zeichnungen, Radierungen und Ephemera – aus der Privatsammlung des chilenischen Architekten Smiljan Radić zeigt den Bedeutungshorizont der verschiedenen architektonischen Ansätze jener Jahre auf: Werke von Constant Nieuwenhuys, Guy Debord, Asger Jorn, Haus-Rucker-Co, Archigram, Utopie, Superstudio und anderen treffen in 33 Paneelen aufeinander, die an Aby Warburgs «Mnemosyne-Atlas» erinnern. Der zweite Teil der Ausstellung besteht aus 13 Videoaufzeichnungen und Transkriptionen von Interviews, die der Kritiker und Kurator Hans Ulrich Obrist mit den Protagonisten dieser Bewegungen geführt hat.