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Folgende Symptome können durch Strabismus verursacht werden:
Im Gegensatz zu situationsabhängigem Schielen (Heterophorie) gibt es dauerhaftes oder manifestiertes Schielen (Heterotropie). Bei der Heterotropie werden die Schielformen zunächst nach der Richtung der Schielabweichung unterschieden. Folgende Möglichkeiten gibt es:
Weiterhin werden vor allem diese Schielformen unterschieden:
Viele Ursachen von Schielerkrankungen liegen bei der genetischen Vererbung beziehungsweise einem genetischen Defekt. Besonders beim heterotropischen Schielen besteht die fehlerhafte Augenstellung oft von Geburt an oder manifestiert sich in den ersten Lebensjahren. Andere Schielformen wie beispielsweise Lähmungsschielen können jedoch auch durch einen Unfall, eine Infektion oder eine andere erworbene Problematik verursacht werden. Auch verschiedene Augenkrankheiten wie etwa das Brown-Syndrom können ein Schielen zur Folge haben. Die Ursachen sind somit vielfältig und müssen für eine treffende Diagnose und eine sinnvolle Schielbehandlung ausreichend untersucht werden.
Der Schielwinkel kann je nach Schwere und Form des Schielens unterschiedlich sein. Je grösser der Schielwinkel ist, desto grösser sind in der Regel auch die durch das Schielen verursachten Beeinträchtigungen. Deshalb ist es zur Untersuchung des Strabismus wichtig, eine Schielwinkelmessung unter Beachtung verschiedener Bedingungen durchzuführen.
Heterophorie wird auch als latentes oder verstecktes Schielen bezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine Störung der Augenmuskeln, die in entspannten Situationen vom Gehirn ausgeglichen werden kann. Ist der Betroffene jedoch gestresst, müde oder in einer anderweitig belastenden Lage, ist das Gehirn nicht mehr fähig, die verschiedenen Seheindrücke zu einem Bild zu verschmelzen. Heterophorie bedarf in der Regel keiner Behandlung, da es kaum zu Beschwerden kommt. Mögliche Symptomatiken in schwereren Fällen sind jedoch
Eine Heterophorie lässt sich bei ungefähr 70 bis 80 Prozent aller Menschen nachweisen, ist also ein sehr häufig auftretendes Phänomen.
Eine mögliche Behandlung hängt stark von der Ursache des Schielens ab. Um die Fehlsichtigkeit auszugleichen, ist manchmal beispielsweise nur eine geeignete Brille nötig. Aber auch operative Eingriffe oder orthopädische Übungen können in manchen Fällen nützlich sein. Eine weitere gängige Behandlungsart ist die Okklusion. Sie wird vor allem bei Amblyopie eingesetzt, um die Sehstärke eines Auges zu trainieren. Bei der Okklusion wird auf einem Auge ein lichtundurchlässiges Pflaster geklebt, sodass das nicht zugeklebte Auge gezwungenen wird, zu sehen. Auch Augenklappen oder spezielle Kontaktlinsen werden zu diesem Zweck eingesetzt.
Ein manifestiertes Schielen kann einen grossen negativen Einfluss auf die Lebensqualität einer Person nehmen. Die massivsten Beeinträchtigungen erfahren die Betroffenen neben dem kosmetischen Defekt durch die Verringerung der Sehschärfe und den Schwierigkeiten beim dreidimensionalen Sehen. Bei vielen Kindern sind durch das Schielen verursachte Lernschwierigkeiten die Folge. Später kann sich das Schielen dann auch negativ auf die Berufsmöglichkeiten und die Lebensplanung auswirken.
Eine in der Physik vorkommende Lichtbrechung nennt sich Totalreflexion, wenn verschiedene Schichten und Medien betroffen sind, über die das Licht reflektiert und abgeleitet wird. Die Totalreflexion lässt sich dabei im Einfallswinkel durch das Brechungsgesetz berechnen. Beispiel für eine Totalreflexion ist ein Prisma, das Licht in seine spektralen Bestandteile zerlegt. Auch die Prismenbrille macht sich dieses Gesetz zunutze.
Gleitsichtbrillen vereinen mehrere Funktionen in einer Sehhilfe – nämlich verschiedene Sehstärken im oberen, mittleren und unteren Bereich der Gläser. Wer kurzsichtig ist und gleichzeitig an zunehmender Altersweitsichtigkeit leidet, kann mit ein und derselben Brille lesen und in zwei Entfernungen scharf sehen: In die Nähe und in die Ferne. Der lästige Wechsel zwischen der normalen und der Lesebrille entfällt. Kontaktlinsen können das nicht, denn sie sitzen direkt auf dem Augapfel und bewegen sich mit ihm. Bis auf wenige Ausnahmen sind die meisten Träger mit ihrer Gleitsichtbrille zufrieden. Probleme treten durchaus anfangs kurz auf, verschwinden überwiegend aber nach einer Eingewöhnungszeit.
Du trägst deine Brille gern und möchtest nur zu bestimmten Anlässen auf Kontaktlinsen zurückgreifen? Dies kann eine besondere Feier oder auch ein sportliches Ereignis sein, bei dem dich deine Brille stören könnte. In diesem Fall sind Tageslinsen die erste Wahl. Sie sind bereits recht preisgünstig erhältlich und können sogar eine Hornhautverkrümmung korrigieren. Tageslinsen trägst du im Vergleich zu Monatslinsen nur einen Tag lang und wirfst sie am Abend weg. So sparst du dir den Kauf von teuren Pflegemitteln und den Zeitaufwand für die Reinigung.
Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, generell eine Fehlsichtigkeit kann eine starke Beeinträchtigung sein. Sehhilfen gibt es heute für die unterschiedlichsten Probleme mit der Sehstärke oder mit anderen Einschränkungen. Eine besondere Form ist das Lentikularglas. Wie wirkt diese Technologie, welche Fehlsichtigkeiten können damit korrigiert werden, und welche Vorteile hat der Schliff gegenüber anderen Sehhilfen? Wir haben Antworten auf wichtige Fragen rund um die Lentikularbrille.
Viele Sehbehinderungen können angeboren sein. Auch die Retinitis pigmentosa ist eine Krankheit, mit der der Mensch bereits zur Welt kommt. Erste Anzeichen zeigen sich mitunter im Jugendalter. Die Auswirkungen und das Krankheitsbild können höchst unterschiedlich ausfallen, chronisch ist die Krankheit immer. Was genau sich hinter dem sperrigen Namen verbirgt, welche Krankheitsverläufe und Therapieansätze es gibt, und wie das Syndrom überhaupt entsteht: Diese und andere wichtige Fragen erklären wir in diesem Artikel.
Du möchtest auf eine Brille verzichten und stattdessen den Komfort von Kontaktlinsen geniessen? Dann stehen dir verschiedene Linsenarten wie Tageslinsen, Monatslinsen oder Jahreslinsen zur Auswahl. Die Monatslinsen sind dabei die beliebteste Form. Sie zeichnen sich durch eine Tragedauer von 30 Tagen aus. Du musst sie also nicht täglich entsorgen. Dafür ist eine umfassende Reinigung und Pflege wichtig. Monatslinsen bieten aber noch zahlreiche weitere Vorteile im Vergleich zu Tages- oder Jahreslinsen.