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Licht ist die Quelle des Lebens und zugleich ein äusserst wichtiger Wegbereiter unserer Zivilisation. Ohne Licht fühlen wir uns unsicher, denn es steuert unser wichtigstes Sinnesorgan - der
Sehsinn. Er ermöglicht uns das Sehen, Fühlen und Empfinden.
Wissenschaftlich gesehen ist Licht ein kleiner sichtbarer Teil der elektromagnetischen Strahlung, die für uns Menschen sichtbar ist. Eine Lichtquelle sendet dabei Wellen, die aus Quanten (schwingende Elementarteilchen) besteht.
Das für den Menschen sichtbare elektromagnetische Spektrum orientiert sich am Sonnenlicht und befindet sich in einer Wellenlänge von ca. 380 bis 780 Nanometer. Dies entspricht einem Frequenzbereich von rund 789 bis 384 Terahertz (Billionen Schwingungen pro Sekunde).
Wir sind somit nur in der Lage gewisse Farbtöne wahrzunehmen und voneinander zu unterscheiden. Gamma-, Röntgen-, UV- und Infrarotstrahlen hingegen sind für das menschliche Auge nicht
sichtbar.
Am Anfang war das Feuer! Erst gefürchtet, doch schon bald entdeckten unsere Vorfahren die Macht des Feuers. Sie entwickelten Werkzeuge aus Holz und Stein, um sich das
Element Feuer jederzeit zu Nutze zu machen. Das Feuer war somit die erste vom Menschen künstlich geschaffene Lichtquelle. Die Beherrschung des Feuers verlieh unseren Vorfahren Macht und sorgte
zugleich für Schutz, Wärme und Lebensqualität.
Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des künstlichen Lichts gelang mit der Entwicklung von Fackeln, Öllampen oder Kerzen.
Es dauerte bis Mitte des 18. Jahrhunderts bis die erste Gaslampe erfunden und primär als Grubenlampe genutzt wurde. Jedoch erst gegen Ende des 19. Jahrhundert wurden Gaslampen, vorerst in der Industrie, zur Lichterzeugung in Gebäuden eingesetzt.
Anfangs des 19. Jahrhunderts wurde die erste Glühlampe patentiert. Aber erst mit der technischen Nutzung des elektrischen Stroms Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das künstliche Licht in öffentlichen Gebäuden und ersten privaten Häusern allgegenwärtig. Aufgrund der hohen Anschluss- und Stromkosten war elektrisches Licht zunächst jedoch nur den Reichen vorbehalten.
Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Quecksilberdampflampe erfunden und erst gegen Mitte des 20. Jahrhunderts begann General Electric mit der Produktion von Leuchtstofflampen.Zwei Jahrzehnte danach patentierte sie die erste kommerzielle Halogenlampe.
Bereits 1967 wurde die erste verwendbare LED in roter Farbe entwickelt. Jedoch gelang es den Entwicklern lange Zeit nicht mit LED’s weisses Licht zu erzeugen und auch deren Leistung war sehr begrenzt. So dauerte es bis Ende des 20. Jahrhunderts bis die erste markttaugliche, weissbeschichtete LED erfunden wurde. Die LED ist somit älter als die Kompaktleuchtstofflampe, die erst 1980 auf den Markt kam. Mittlerweile haben LED’s ein neues Zeitalter der Beleuchtungstechnologie eingeläutet. LED’s zeichnen sich nicht nur durch Nachhaltigkeit aus, sondern eröffnen auch neue, interaktive lichtgestalterische Möglichkeiten.
Immer mal wieder von der vielversprechenden OLED Technologie (Organische LED) gesprochen, die wohlmöglich in Zukunft die LED Technologie ablösen wird. Aber noch ist die Technologie nicht ausgereift, sodass momentan nur kleine Fläche beleuchtet werden können und die Produktionskosten noch sehr hoch sind.
In Anbetracht, dass die OLED’s bereits zwei Jahre nach der Entwicklung der LED’s also anno 1969 erfunden wurden, sieht man wie viel Zeit die Produktentwicklung bis zur Marktreife in Anspruch
nimmt.
Erstaunlicherweise haben moderne Lampen noch immer etwas Wesentliches gemein mit dem Feuer. Sie produzieren als Primärerzeugnis Wärme/Hitze und als Nebenerzeugnis Licht.
Das wichtigste Sinnesorgan eines Menschen ist der Sehsinn. Wir nehmen mehr als 80% aller Informationen über unsere Augen auf. Unser Gehirn verarbeitet dabei die empfangenen Informationen rund 10 Mal schneller als über unseren Hörsinn.
Durch Licht können wir einerseits Dinge sehen und erkennen, andererseits beeinflusst es aber auch was und wie wir etwas wahrnehmen.
In der Natur sehen und spüren wir tagtäglich welchen Einfluss das Sonnenlicht auf uns alle ausübt.
Schon kleine Lichtveränderungen können grosse Unterschiede ausmachen. So kann eine Landschaft zu einem bestimmten Zeitpunkt sehr bezaubernd wirken, währenddessen wir zu einem anderen Zeitpunkt von der Landschaft kaum Notiz nehmen.
Das Medium Licht erzeugt Stimmungen, die in uns Wohlbefinden oder Unwohlbefinden, Angst oder Vertrauen auslösen können. Es ist jedoch eine persönliche Empfindung, die sich von Mensch zu Mensch unterscheiden kann.
Bis noch vor wenigen Jahren galt künstliches Licht als Lichtquelle, die uns das Sehen und Erkennen ermöglicht. Wohlfühl-Aspekte wurden dabei jedoch meist vernachlässigt. Mittlerweile sind sich Experten einig, dass nebst dem Tageslicht auch künstliche Beleuchtungen Einfluss auf unser Wohlbefinden nehmen.
Hersteller preisen ihre Lampen vorwiegend mit technischen Messdaten, weil Wohlbefinden etwas Individuelles und daher nicht messbar ist. Die Messdaten liefern zwar wichtige Anhaltspunkte, aber sie sind mit Vorsicht zu geniessen. So gibt es keine Norm für Weisslicht. D.h., auch wenn zwei verschiedene Lampen die gleichen Qualitätsmerkmale aufweisen, kann das Weisslicht von Produkt zu Produkt und von Hersteller zu Hersteller variieren. Es sind teils nur Nuancen, die den Unterschied zwischen Wohlbefinden und Unwohlsein ausmachen können.
Noch immer suchen viele Kunden ihre Leuchten nach dem Leuchtendesign und nicht nach der Lichtqualität der Lampe aus. Der Aspekt der Lichtqualität ist jedoch wesentlich wichtiger.
Schöner Wohnen heisst deshalb nicht nur Wert auf die Inneneinrichtung zu legen, sondern vielmehr auch diese ins richtige Licht zu rücken!
Nicht ohne Grund wird Licht als die vierte Dimension der Architektur angesehen. Lichtkonzepte sind integrale Bestandteile der Architektur.
Denn was wäre ein Gebäude ohne Licht und ohne das Spiel von Licht und Schatten? Licht inszeniert das innere und äussere Erscheinungsbild eines Gebäudes. Es verleiht Räumen & Kubatur ein Aussehen, macht Formen & Materialien erlebbar und beeinflusst dabei auch unsere Wahrnehmung und unser Wohlbefinden.
Eine gute Gebäudearchitektur zeichnet sich durch eine effiziente Nutzung des Sonnenlichts aus. Die Beleuchtungslösungen sind funktionsbezogen abgestimmt und imitieren dabei den zeitlichen Verlauf des Sonnenlichts. Die Lichtplanung muss für jede Aufgabe das richtige Licht, resp. die Voraussetzungen schaffen, damit wir uns bei der Ausübung dieser Tätigkeit wohl fühlen. Sie kann Einfluss auf unsere „innere Uhr“ nehmen und dabei optimale Lichtbedingungen schaffen.
Die Lichtplanung sollte deshalb frühzeitig in jede Bauplanung einfliessen. Eine gewissenhafte Planung erspart Ihnen nachträgliche Anpassungsarbeiten, unzweckmässige Schalter oder
Beleuchtungslösungen, spart Ihnen Strom und bietet Ihnen einen hohen Wohnkomfort.
Mitte Februar nahmen wir erstmals als Aussteller an der Fachmasse Surface Design Show in London teil. Mit viel Freude bemerkten wir dabei, dass auch in der Britischen Weltmetropole das
Bewusstsein für Licht und Lichtqualität stetig wächst. Umso weniger erstaunt es, dass wir viele interessante Kontakte während der 3 Messetage knüpfen konnten. Wir sind dementsprechend
überzeugt, dass wir nicht das letzte Mal geschäftlich in London waren.
An der Messe stellten wir erstmals auch unsere neue Swiss Premium Design Leuchtenkollektion vor. Die vielen positiven Resonanzen, sei es aufgrund des schönen Leuchtendesigns oder wegen der aussergewöhnlichen Lichtqualität der Leuchten, bestärken uns in unserer Intension schon bald weitere Leuchten zu entwickeln und den Markt zu bringen.
Am 25. September 2015 kürte die renommierte Designzeitschrift "Design et al" im ehrwürdigen Hurlingham Club in London die Gewinner der internationalen Design und Architektur Auszeichnungen. Mit 2 Nominierungen in den Kategorien "Beste Lichtplanung und beste Wandverkleidung 2015" durften wir uns berechtigte Hoffnungen machen, einen der begehrten Auszeichnungen mit nach Hause zu bringen.......
In Light GmbH
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