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Die modernen Instrumente des Kreditrisikotransfers (Credit Risk Transfer, CRT) wie Credit Default Swaps (CDS), Mortgage-backed Securities (MBS) oder Collateralised Debt Obligations (CDO) haben seit Mitte der 1990er-Jahre ein rasantes Wachstum erlebt. Durch die «Subprime»- bzw. Kreditkrise von 2007/2008 brachten sie es aber auch zu einer zweifelhaften Bekanntheit. Die St. Galler Dissertation setzt sich mit den aufsichtsrechtlichen Herausforderungen und Rahmenbedingungen für Kreditderivate und Verbriefungsinstrumente in der Schweiz auseinander. Neben der Darstellung des geltenden Rechts liegt der Schwerpunkt der Arbeit auf den ersten Erkenntnissen aus der Kreditkrise sowie aktuellen Reformbestrebungen. Im allgemeinen Teil der Arbeit werden die CRT-Instrumente und der Markt für Kreditrisikotransfer, die spezifischen Herausforderungen des Aufsichtsrechtes als Folge der Kreditkrise sowie die wichtigsten Grundlagen im internationalen Kontext (Basel II, Solvency II) und im schweizerischen Recht dargestellt. Anschliessend wird der Kreditrisikotransfer im Banken-, Versicherungs- und Börsenrecht sowie im Recht der kollektiven Kapitalanlagen analysiert. Im Bankenrecht sind insbesondere Eigenmittel-, Risikoverteilungs- und Risikomanagementvorschriften von Belang, im Versicherungsaufsichtsrecht die Solvenzbestimmungen sowie die Vorschriften über das gebundene Vermögen. Im Börsenrecht werden insbesondere die Kotierungsvorschriften dargestellt, im Recht der kollektiven Kapitalanlagen das Verhältnis der Instrumente zum Anwendungsbereich des Kollektivanlagengesetzes sowie die Zulässigkeit von CRT-Instrumenten als Anlagen.