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Das IMOCA-Boot «La Fabrique» ist am Dienstag in der bretonischen Basis Lorient für zehn Wochen andauernde Arbeiten aus dem Wasser ins Trockendock gebracht worden. Ziel der Arbeiten sind Veränderungen und Verbesserungen am Boot, damit es vor dem Sommer wieder gewassert werden kann.
Anfang des Jahres gab Skipper Alan Roura bekannt, dass die jährlichen Arbeiten an «La Fabrique», die traditionsgemäss im Winter stattfinden, auf den Frühling verschoben werden. Das Schweizer Boot konnte am Dienstag, 19. März in der Basis in Lorient bei fast idealen Bedingungen in die Basis transportiert werden. «Wenn das Wetter gut ist, bedeutet das immer einen Stressfaktor weniger», freute sich der technische Direktor Gilles Avril. «Alles ist gleich sehr viel einfacher, wenn es windstill ist – auch wenn mit Wind nie etwas sehr Schlimmes geschieht».
Damit haben die rund zehnwöchigen Arbeiten am Einrumpf-Boot begonnen. Neben der Optimierung des Segelwerks steht die Modifikation der Ballast-Tanks im Fokus. Das sind Grossraum-Wassertanks, die zur Optimierung der Navigation und zur Stabilisierung des Bootes mit Meerwasser gefüllt oder geleert werden können. «Wir werden «La Fabrique» Anfang Juni wieder wassern», präzisiert Gilles Avril, «das hat nichts mit den Arbeiten an den Foils vom vergangenen Jahr zu tun, die insgesamt fünfeinhalb Monate gedauert haben. Dieses Jahr ist es unser Ziel, das Boot so ins Wasser zu lassen, wie es an der Vendée Globe am Start stehen wird. Das ist eine gute Sache, da es uns Zeit lässt, die Veränderungen an Bord weiter zu verfeinern.»