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Im Jahr 2017 bezog mehr als jede zweite Unterstützungseinheit in Privathaushalten ihren Lebensunterhalt ausschliesslich aus der Sozialhilfe und verfügte folglich über keinerlei zusätzliche Einkommensquellen. Mit 55,4 Prozent im Jahr 2017 wird der Ausgangswert des Jahres 2007 um 4 Prozentpunkte übertroffen.
Diese Kennzahl gibt Auskunft über das Ausmass, in welchem die Sozialhilfe-Beziehenden in Privathaushalten aufgrund fehlender Einkommen vollständig von der finanziellen Unterstützung durch die Sozialhilfe der Gemeinde abhängig sind. Je grösser der Kennzahlenwert umso grösser ist die finanzielle Belastung für die Gemeinden und umso grösser ist die Distanz der Sozialhilfe-Beziehenden von den primären Arbeitsmärkten. Die Kennzahl zeigt auch, in welchem Ausmass Haushalte keiner Erwerbstätigkeit nachgehen (können) und trotzdem nicht durch das Sozialversicherungssystem aufgefangen werden.
Berechnet wird der Anteil von Unterstützungseinheiten in Privathaushalten, die im Monat der letzten Auszahlung von Sozialhilfe ausser der Sozialhilfe keinerlei Einkommen haben, an allen Fällen mit Auszahlung im Kalenderjahr. Berücksichtigt werden nur Fälle mit positivem Nettobedarf (=Bruttobedarf minus anrechenbares Einkommen).
Nächste Aktualisierung bis spätestens: 30.04.2020
Die Infografik sowie die Zahlen, die ihr zugrunde liegen,...
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