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Sowohl Umweltfaktoren wie auch die genetische Anlage spielt dabei eine Rolle. Bei den Allergien handelt es sich um eine Immunreaktion des Körpers auf nicht-infektiöse Fremdstoffe. Bei Kontakt mit diesen Fremdstoffen bildet das Immunsystem Antikörper und reagiert mit Entzündungszeichen. Eine allergische Reaktion kann von leichten Hautausschlägen bis zu lebensbedrohlichen Reaktionen reichen.
Asthma beginnt häufig schon im Kindesalter. Zu den Auslösern zählen:
FeNO ist die Abkürzung für fraktioniertes exhaliertes Stickstoffmonoxid. Dieses Stickstoffmonoxid ist ein Biomarker von Asthma bronchiale. Entzündungszellen in den Atemwegen bilden dieses FeNO. Die Stickstoffmonoxidkonzentration spiegelt den Entzündungsgrad in den Atemwegen wider. Diese Biomarker werden zur Diagnose und Verlaufskontrolle verwendet.
PEF ist die Abkürzung des englischen Ausdrucks „Peak Exspiratory Flow“. Dabei wird ein PEF-Monitor bei sich getragen. Pro Tag finden mehrere Messungen statt. Dieses Verfahren hilft bei der Diagnose von Atemwegsverengungen und identifiziert mögliche Auslöser.
Hierbei handelt es sich um einen Hauttest. Anhand der Reaktion der Haut können verschiedene Allergien diagnostiziert oder ausgeschlossen werden.
Mit der Desensibilisierung können Allergien behandelt werden. Die entsprechenden Allergene werden in steigender Dosierung unter die Haut gespritzt oder als Tablette oder Tropfen unter die Zunge gegeben. Das Ziel ist der Aufbau eines immunologischen Schutzes, indem sich der Körper langsam an das Allergen gewöhnt. Diese Desensibilisierung wird vermehrt bei Pollenallergie, Hausstaubmilbenallergie, Tierallergie und Schimmelpilzallergie durchgeführt.