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Mit dem Kinesio Tape können überlastete oder verletzte Muskeln und Gelenke entspannt werden und dadurch schneller regenerieren. Mit diesen Tipps werden die Tapes am besten angebracht.
Das Kinesio Tape besteht zum Grossteil aus Baumwolle. In Elastizität und Dicke ähnelt es der Haut und passt sich so optimal ihren Bewegungen an. Ein hautverträglicher Acrylkleber sorgt dafür, dass das Tape dort bleibt, wo es den Heilungsprozess am effektivsten unterstützt. Doch zuvor muss es überhaupt erst einmal angebracht werden.
Allgemeine Hinweise
Das Tape hält am besten auf trockener, fettfreier Haut. Es lohnt sich, die Körperpartie, die getapt werden soll, zu rasieren: Auf der glatten Haut hat das Tape mehr Haftung und lässt sich später einfacher entfernen.
Die Enden des Tapes sollten abgerundet werden – auch das steigert den Halt der Bänder. Beim Aufkleben gilt: Die entsprechende Körperpartie wird unter leichte Spannung gesetzt, nicht aber das Tape. Beim Anbringen muss darauf geachtet werden, dass das Band keine Falten zieht, denn darunter könnten sich Blasen bilden. Ist das Tape fixiert, wird vorsichtig darauf gerieben. Die dadurch freigesetzte Wärme aktiviert den Kleber.
Den Nacken tapen
Sollen die Halswirbel und die Schultern entlastet werden, wird der Kopf leicht nach vorn geneigt, um den Nacken zu dehnen. Zwei zugeschnittene Tapes werden, neben der Wirbelsäule beginnend, quer über das Schulterblatt angebracht. Anschliessend werden zwei weitere Tapes parallel zur Wirbelsäule fixiert, wobei sich auf jeder Körperhälfte die beiden Tapes in einem Ende berühren und einen Winkel bilden.
Das Läuferknie entlasten
Um das überlastete Knie zu tapen, wird das betreffende Bein angespannt, indem es hinter das andere Bein gestellt wird. Das Tape wird an der Aussenseite des Unterschenkels angesetzt und bis zur Hüfte über den Oberschenkel geführt.
Überdehnte Handgelenke schonen
Benötigt werden drei etwa handbreite Tapes. Das erste Tape wird um die Innenseite des Handgelenks geklebt. Das zweite Tape kommt auf die Streckseite des Handgelenks, wobei sich die Enden der Tapes überlappen sollten. Ein drittes Tape wird analog zum ersten angebracht.