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DMZ – POLITIK / MM ¦ AA ¦
2021 wurde bei rund 43 300 Hospitalisierungen eine Covid-19-Diagnose gestellt. Diese Zahl ist höher als 2020 (40 893). In den Jahren 2020 und 2021 machten diese Hospitalisierungen 3% aller Spitalaufenthalte aus, nahmen aber 22% der in der Intensivpflege verbrachten Stunden in Anspruch.
11% der mit einer Covid-19-Diagnose hospitalisierten Personen sind im Spital gestorben. Zwischen März und Dezember 2021 wurden rund 1400 Personen aufgrund unerwünschter Nebenwirkungen einer Covid-19-Impfung hospitalisiert. Dies sind einige Daten aus der jüngsten Publikation des Bundesamtes für Statistik (BFS).
In der Schweiz brach die Covid-19-Pandemie im Februar 2020 aus und setzte sich bis Ende 2021 fort. In diesen beiden Jahren wurden insgesamt 84 186 Hospitalisierungen mit einer Covid-19-Diagnose verzeichnet.
Die Hälfte aller Hospitalisierungen zwischen Oktober 2020 und Februar 2021
Über die Hälfte der Hospitalisierungen mit einer Covid-19-Diagnose ereigneten sich auf dem Höhepunkt der zweiten Pandemiewelle zwischen Oktober 2020 und Februar 2021, 35% erfolgten in den drei darauffolgenden Wellen zwischen März und Dezember 2021. Die Hospitalisierungen von Covid-19-Patientinnen und -Patienten während der ersten Welle der Pandemie und dem partiellen Lockdown im Frühjahr 2020 machten lediglich 12% aller Hospitalisierungen mit einer Covid-19-Diagnose in den Jahren 2020 und 2021 aus.
Die mit einer Covid-19-Diagnose hospitalisierten Personen waren mehrheitlich männlich (55,6%) und die Hälfte der hospitalisierten Covid-19-Patientinnen und Patienten war mindestens 70 Jahre alt. In sechs von zehn Fällen war die Hauptdiagnose bei der Hospitalisierung eine Krankheit des Atmungssystems, meistens eine Lungenentzündung.
Mehr als ein Fünftel der Stunden in der Intensivpflege
Mehr als jede achte hospitalisierte Person (13%; 10 924 Hospitalisierungen) mit einer Covid-19-Diagnose erforderte Intensivpflege. Die Aufenthaltsdauer in der Intensivpflege war sehr lang; die Hälfte der Aufenthalte belief sich auf mehr als 153 Stunden. Die Mediandauer ist fünfmal so lang wie bei Aufenthalten in der Intensivpflege ohne Covid-19-Diagnose (29 Stunden). Folglich fielen in den Jahren 2020 und 2021 mehr als 22% der in der Intensivpflege verbrachten Stunden bei Personen mit einer Covid-19-Diagnose an obwohl diese nur 7% der Patientinnen und Patienten ausmachten, die eine Intensivbehandlung erhielten. Auf dem Höhepunkt der ersten beiden Wellen – zunächst zwischen Mitte März und Anfang April 2020, dann ab Mitte Oktober 2020 bis Anfang Januar 2021 – kletterte dieser Anteil auf über 50%.
Jede neunte Person mit Covid-19 ist im Spital verstorben
8232 mit einer Covid-19-Diagnose hospitalisierte Personen verstarben in den Jahren 2020 und 2021 im Spital, was 11,3% der hospitalisierten Covid-19-Patientinnen und -Patienten entspricht. Bei den Hospitalisierungen mit Intensivpflege war die Sterberate doppelt so hoch (24,4%). Der Anteil der im Spital verstorbenen Personen war in den ersten beiden Wellen der Pandemie am höchsten; er lag knapp unter 13%. In den drei darauffolgenden Wellen von März bis Dezember 2021 lag die Sterberate mit durchschnittlich 8,5% tiefer.
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Bundesamt für Statistik
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