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Pakeha
Die Geburtsstätte des Landes der Kiwis liegt auf der Nordinsel, in der Bay of Islands. Dort legten die Engländer im Jahre 1840 einen für den aufrührerischen Häuptling Hone Heke Pokai inakzeptablen Vertrag über die Souveränität des Landes vor. Obwohl er diese Treaty of Waitangi zuerst nichtsahnend unterschrieb, bekämpfte er sie später verbissen. Mitten in diese unruhige Zeit gerieten die Missionare der Church of England und mit ihnen Reverend Robert Burrows.
Die Maoris nahmen das Christentum willig an, aber das friedliche Zusammenleben mit den Pakehas (so nannten sie die fremden Eindringlinge) wurde immer wieder von Streitereien und blutigen Kriegen gestört.
Dass aber die Differenzen bis zum heutigen Tag nicht bereinigt werden konnten, das war nicht vorauszusehen.
Peter Greminger
Die Faszination über das Land am anderen Ende der Welt hat den Autor nach wie vor nicht losgelassen. Dies ist der vierte Roman über Neuseeland, nach PAKEHA (Fremde in Aotearoa), TANGIWAI (Weinendes Wasser) und PAUA (Meerohrschnecken).
Peter Greminger verbrachte den grössten Teil seines Lebens im südostasiatischen Raum, wo er verschiedene Textilbetriebe leitete. Neuseeland lernte er aber erst im frühen Ruhestand kennen. Seine Frau brachte eine erwachsene Tochter, welche nach Neuseeland ausgewandert war, mit in die Ehe, Grund genug, sich in das interessante Land der Kiwis zu verlieben. Während langen Aufenthalten auf der Nord- wie auf der Südinsel entstanden dann seine Werke.