Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03223.jsonl.gz/75

Der Schnee mag vieles zudecken. Die Bilder aber, die eine Drohne zwischen dem 11. und 15. Februar über der umkämpften ostukrainischen Stadt Debalzewo aufgenommen hat, sind eindrücklich genug. Man sieht zerbombte Häuser, zerstörte Dächer, Spuren von Granaten und Militärfahrzeugen. Veröffentlicht wurden die Aufnahmen von der Hilfsorganisation Army SOS.
Der wichtige Verkehrsknotenpunkt Debalzewo wurde am Mittwoch von den prorussischen Separatisten erobert, trotz der letzte Woche in Minsk vereinbarten Waffenruhe. Die ukrainische Regierung gestand die Niederlage ein und ordnete den Rückzug der Armee an. (pbl)
Noch in den Achtzigerjahren schien ein Krieg zwischen China und Russland denkbar. Die beiden kommunistischen Grossmächte hatten das Heu längst nicht mehr auf der gleichen Bühne und liessen an der sibirischen Grenze die Säbel rasseln. Derweil hatte sich das Klima zwischen Peking und Washington merklich entspannt.