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Filmkritik: Atomares Durcheinander76. Mostra Internazionale d'Arte Cinematografica 2019
Bei der Vorbereitung auf die Gedenkfeier ihres Vaters Jim (David Thewlis) kommt Veronica (Laysla De Oliveira), die junge Komponistin und Dirigentin eines Jugendorchesters, mit Priester Greg (Luke Wilson) ins Gespräch. Offensichtlich gibt es in der Vater-Tochter-Beziehung Geheimnisse, die Jim mit ins Grab nimmt. Veronika rollt mit Hilfe Gregs noch einmal die gemeinsame Vergangenheit auf, um mit sich selbst ins Reine zu kommen.
Jim arbeitete als Gesundheitsinspektor und überprüfte die Hygiene der Restaurants der Stadt. Auf seinen Touren hat er so einiges erlebt. Seine Frau erkrankte an Krebs, als Veronica gerade mal acht Jahre jung war. Bereits damals nahm sie Musikstunden. Als Leiterin eines Jugendorchesters konnte sie viele Erfolge feiern, bis sie in einen Skandal mit zwei ihrer Schüler verwickelt wurde. Ein Skandal, der in gewisser Weise auch mit dem schlechten Verhältnis zu ihrem Vater zusammenhängt.