Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03524.jsonl.gz/1689

Für die meisten Untersuchungen, insbesondere des Kopfes, des Halses, des Brust- oder des Bauchraumes und des kleinen Beckens, ist es im Verlauf der Untersuchung notwendig ein Kontrastmittel zu verabreichen. Dies wird über einen, vor der Untersuchung in eine Armvene eingelegten, venösen Zugang verabreicht.
Das in der Magnetresonanztomographie verwendete Kontrastmittel enthält Gadolinium, eine so genannte seltene Erde. Diese Kontrastmittel führen sehr selten zu allergischen Reaktionen und werden generell gut vertragen. Sollte es dennoch zu einer allergischen Reaktion kommen, wird diese mittels einer Kurzinfusion mit antiallergischen Medikamenten behandelt. Gelegentlich kommt es zu einer kurzdauernden Übelkeit, welche jedoch kurz nach der Injektion wieder verschwindet.
Sollte bereits eine Kontrastmittelallergie bekannt sein, kann die vorgängige Verabreichung antiallergischer Medikamente ein Auftreten der Allergie verhindern bzw. die Symptome zumindest deutlich lindern.
Bitte informieren Sie uns vorab über allfällig bekannte Unverträglichkeiten!
Bei bestimmten Gelenksuntersuchungen ist es zur Klärung der Fragestellung notwendig, vor der eigentlichen MR-Untersuchung Kontrastmittel direkt in das betroffene Gelenk zu injizieren (Arthrographie), dies wird durch eine Ärztin oder einen Arzt am Institut direkt vor der Untersuchung durchgeführt. Um ein mögliches Blutungsrisiko zu minimieren, bitten wir Sie, uns zu informieren, wenn Sie Medikamente zur Blutverdünnung (z.B. Aspirin, Plavix, Marcumar etc.) einnehmen.