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Das waren mehrere Leute zu verschiedenen Zeiten. Wie gut, dass sie einen Anfang machten – sonst müsste ich heute meine Kinder selbst unterrichten. So wie ich wären wohl viele Mütter und Väter damit überfordert. Früher war es für Eltern einfacher, ihre Kenntnisse weiterzugeben. In der Steinzeit lehrten sie ihre Kleinen beispielsweise, wie man Werkzeuge macht oder jagt.
Als die Sumerer vor rund 4000 Jahren die erste Schrift erfanden, wurden Lehrer nötig. Sie sollten ein neues, geistig anspruchsvolleres Wissen weitergeben. Darum schufen sie in Mesopotamien die ersten Schulen. Ihre Hochkultur blühte in der Gegend der heutigen Krisengebiete rund um den Irak. Später brauchten auch andere grosse Kulturen «neue» Schulen hervor: Die alten Griechen und Römer etwa, oder die katholische Kirche. Allerdings durften über Jahrtausende meist nur die Söhne der Reichen zur Schule gehen.
Vor gut 350 Jahren «erfand» der europäische Gelehrte Johann Amos Comenius eine Schule, die allen Kindern gleiche Chancen geben sollte und auf deren Wesen einging. Über ein Jahrhundert später machte der Zürcher Johann Heinrich Pestalozzi den Anfang für unser modernes Schulwesen. Ihm war wichtig, dass alle Kinder ganzheitlich mit «Kopf, Herz und Hand» lernen durften.
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Autor: Gabriela Bonin