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Wenn ein Verzeichnis in Windows plötzlich ins Archiv umgezogen werden soll, ist es oft hilfreich, sich einen Überblick über die Verzeichnisstruktur und die enthaltenen Daten zu verschaffen.
Mit dem Kommandozeilenbefehl «dir /b /s» können Listings von Verzeichnissen in der Art vorgenommen werden, dass die Verzeichnistiefen und Verteilung von Dokumenten gut erkannt werden können.
Dieser Blog-Beitrag zeigt die Anwendung des Befehls und das Ergebnis.
Grundsätzlich wird der Befehl in dem Verzeichnis ausgeführt, in dem sich die Konsole befindet. Daher muss zunächst in den Ordner, zu dem die Struktur erstellt werden soll navigiert werden.
Der Befehl zum Sprung in ein Verzeichnis wird über den Befehl cd gemacht. Der Befehl cd C:\temp navigiert in den Ordner C:\temp.
Ist man so am richtigen Ort angelangt, kann man den Befehl dir /b /s absetzen und erhält in der Konsole eine Liste aller gefundenen Dateien.
Über die Umleitung der Ausgabe in eine Zieldatei können wir diese auch offline nutzen, etwa dir /b /s > C:\temp\dirbs.txt.
Eine solche Umleitung erfolgt über das >-Zeichen. Die Zieldatei muss noch nicht vorher existieren, wird aber überschrieben, wenn sie bereits vorhanden war.
Die so entstandene Datei kann, sofern keine Datenschutzbedenken vorliegen, komprimiert und per E-Mail versendet werden.
Zusatztipp 1: Die Windows-Kommandozeile tut sich etwas schwer damit, UNC-Pfade zu nutzen, dir erlaubt aber, wenn nötig, die Angabe von UNC-Pfaden. Hierdurch muss nicht zunächst ins passende Verzeichnis navigiert werden.
Zusatztipp 2: Werden Umlaute etc. in der Zieldatei nicht richtig dargestellt, kann vor dem dir-Kommando das Kommando chcp 1252 zur Korrektur ausgeführt werden: