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«Es handelt sich um einen 31-jährigen Studenten, der am 5. April ins Krankenhaus eingeliefert wurde und am 21. April verstarb», sagte Gesundheitsminister Jean-Jacques Mbungani am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Die örtlichen Behörden arbeiteten nun intensiv an der Kontaktnachverfolgung. «Lokale Experten und das Ministerium verfolgen bereits 74 Kontaktpersonen», sagte Mbungani. «Sie werden es schaffen, den Ausbruch so schnell wie möglich unter Kontrolle zu bringen.»
Die Regionalvertreterin der Weltgesundheitsorganisation WHO, Matshidiso Moeti, zeigte sich weniger optimistisch. «Die Zeit spielt gegen uns,», erklärte sie. «Die Krankheit hat einen Vorsprung von zwei Wochen und wir spielen jetzt Aufholjagd.» Sie hob jedoch die Erfahrung der kongolesischen Behörden im Umgang mit Ebola hervor.
Ebola ist ein hämorrhagisches Fieber, das erstmals 1976 in Zentralafrika festgestellt wurde. Die Übertragung auf den Menschen erfolgt über Körperflüssigkeiten. Die wichtigsten Symptome sind Fieber, Erbrechen, Blutungen und Durchfall.
In der Demokratischen Republik Kongo tritt das Virus nach Einschätzung von Experten mittlerweile zyklisch auf: von April bis Juni in der Region Equateur im Nordwesten und in den darauffolgenden Monaten in den nordöstlichen Regionen Kivu und Ituri.