Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/90080

<h2>SubmittedText<h2><p>Bei einem Besuch der deutschen Bundeskanzlerin Ende April 2008 wurde vereinbart, eine Arbeitsgruppe zur Messung der Fluglärmbelastung zu schaffen.</p><p>- Wurde diese Arbeitsgruppe gebildet?</p><p>- Wie ist der Stand der Messungen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Wie anlässlich des Besuches der deutschen Bundeskanzlerin in Bern vereinbart, wird die Belastungsanalyse im Rahmen der bestehenden Arbeitsgruppe, gebildet aus Vertretern der beiden Verkehrsministerien, erarbeitet. Aufseiten der Schweiz sind auch der Kanton Zürich und der Flughafen Zürich sowie Experten des Bundesamtes für Umwelt vertreten.</p><p>Die Belastungsanalyse erfolgt in Form einer Berechnung der Lärmbelastung. Eigentliche Lärmmessungen finden nicht statt. Sämtliche international gängigen Methoden zur Ermittlung der Belastung durch Fluglärm basieren auf Berechnungen des Lärms und nicht auf Lärmmessungen. Beim Besuch von Frau Merkel wurde beschlossen, dass die Berechnung auf einer international anerkannten Berechnungsmethode basieren soll.</p><p>Nach anfänglicher zögerlicher Behandlung der Angelegenheit durch die deutsche Seite hat eine Intervention des UVEK-Chefs beim deutschen Verkehrsminister Bewegung in die Sache gebracht. Es bestehen jedoch nach wie vor materielle Differenzen, z. B. zu den Fragen, ob und wie Prognosezustände abgebildet werden sollen.</p><p>Sobald die Rahmenbedingungen für die Analyse definiert sind, kann mit den eigentlichen Berechnungen begonnen werden. Die Resultate der Analyse sollen, wie beim Besuch der deutschen Bundeskanzlerin Ende April 2008 vereinbart, so bald wie möglich vorliegen; eine genaue Zeitangabe ist heute noch nicht möglich.</p>