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Referenten WIFO 2012
Gian Gilli ist seit 2010 Sportdirektor der Organisation Swiss Olympic. An der ersten Olympiade unter der Führung des Engadiners – 2010 im kanadischen Vancouver – erreichte die Schweizer Delegation eine insgesamt so gute Bilanz wie noch nie zuvor an Olympischen Win terspielen. Neben seiner Arbeit als Chef von Swiss Olympic hat Gilli Anfang 2012 die operative Leitung des Vereins «Olympische Winterspiele Graubünden» übernommen und setzt sich somit für die geplante Kandidatur von St.Moritz und Davos als Austragungsorte der Olympischen Winterspiele 2022 ein.
Dr. René Fasel ist seit 1994 Präsident der Internationalen Eishockey-Föderation (IIHF) und in dieser Funktion seit 1995 Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Er studierte an den Universitäten Freiburg und Bern Zahnmedizin und schloss den Studiengang 1977 als Zahnarzt ab. Zum Sport respektive zum Eishockey kam Fasel in jungen Jahren als Nachwuchsspieler beim HC Fribourg-Gottéron. Später spielte er für Fribourg unter anderem in der Nationalliga B, der zweithöchsten Eishockeyliga der Schweiz. Heute ist Fasel Ehrenmitglied des HC Fribourg-Gottéron.
Richard Kämpf ist seit 2008 Leiter des Ressorts Tourismus im Staatssekretariat für Wirtschaft SECO. In dieser Rolle verfügt er nicht nur über umfassende Kenntnisse des Tourismusstandortes Schweiz sowie der nationalen Tourismuspolitik, sondern berät unter anderem auch die Bundesbehörden in tourismusrelevanten Sachgeschäften und vertritt den Bund in nationalen und internationalen Gremien und Institutionen. Der 41-jährige Kämpf studierte an der Universität in Bern Wirtschaftswissenschaften mit Volkswirtschaftslehre in Haupt- und Rechtswissenschaften im Nebenfach.
Gerold Bührer ist seit November 2006 Präsident des Wirtschaftsdachverbandes economiesuisse. Seit 2008 ist der 64-jährige Wirtschaftsberater zudem Mitglied des Bankrates der Schweizerischen Nationalbank. Unter anderem ist Bührer Vizepräsident der Verwaltungsräte von Swiss Life und Georg Fischer AG und blickt auf eine langjährige Politikkarriere zurück. Von 1982 bis 1991 war er Kantonsrat des Kantons Schaffhausen und zwischen 1991 und 2007 vertrat er während 16 Jahren die FDP im Nationalrat. Er nahm Einsitz in mehrere Kommissionen, wo er unter anderem auch die Finanzkommission präsidierte.
Mirjam Ott ist Schweizer Curlerin, lebt in Laax und Zürich und spielt für den Davos Curling Club. In ihrer Sportart sorgte die 40-jährige amtierende Weltmeisterin 2006 bei den Olympischen Winterspielen von Turin für ein Novum. Mit ihrer in Italien erkämpften Silbermedaille war Ott damals – nach der Silbermedaille von Salt Lake City 2002 – die erste Frau weltweit, welche zwei olympische Medaillen im Curling gewonnen hatte. Abseits des Curling-Eises studierte Ott zwischen 1994 und 1999 an der Universität Bern Wirtschaftswissenschaften mit Abschluss lic. rer.pol.
Dario Cologna ist der erfolgreichste Schweizer Skilangläufer der Geschichte. In der Saison 2008/09 gewann der damals erst 23-jährige Münstertaler als erster Schweizer überhaupt und jüngster Langläufer seit 25 Jahren den Gesamtweltcup im Langlauf. Was folgte, waren zwei weitere Gesamtweltcupsiege (2011 und 2012), drei Tour-de-Ski-Gesamtsiege (2009, 2011 und 2012) sowie 2010 die Goldmedaille an den Olympischen Winterspielen von Vancouver über 15 Kilometer. Auch diesen Erfolg hatte vor Cologna noch kein anderer Schweizer Langläufer feiern können.
Stephan Klapproth zählt zu den beliebtesten Moderatoren des Landes. Der Fernsehmacher studierte an der Universität Genf Politologie, Wirtschaft und Geschichte. Seit 1993 moderiert er das Nachrichtenmagazin «10vor10» des Schweizer Fernsehens. Neben seiner Medienarbeit arbeitet der mehrfach mit dem «Swiss TV Award» ausgezeichnete Klapproth als Dozent für Journalistik an den Universitäten Neuenburg und Zürich. Aufgrund seiner Fähigkeit, Zusammenhänge und Widersprüche darzustellen, ist er ausserdem ein gesuchter Referent und Diskussionsleiter.