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Gestern hat mir Ricci eine riesengrosse Freude bereitet. Eine wunderschöne, schwarz lackierte Kiste mit noch wunderschönerem Inhalt vom X Festival del Habano und von Aficionado Hans …
… die beste Cigarre aus Kuba die ich je geraucht habe. Ich bin nach dem Rauchen fast etwas duselig geworden. Zu diesem Riesending habe ich vier Schallplatten Rock Revival genossen – runde drei Stunden voller Genuss. Herzlichen Dank. Dafür dürft ihr einmal Cigarren rauchen, welche Fidel Castro dem Staatspräsidenten von British Guiana als Geschenk überreicht hat. Von diesen existieren garantiert nur noch ganz wenige Exemplare auf diesem Planeten … und eben einige bei mir im Keller. Erhalten habe ich diese vom Nichtraucher Hans, aber lassen wir ihn doch gleich selber berichten:
Wie kommt Castros Staatsgeschenk nach Langenthal?
Kubanische Zigarren waren das Mitbringsel und offizielle Geschenk, das Fidel Castro seinen Staatsgästen anzubieten pflegte.
Der ehemalige Kolonialstaat British Guiana wurde unter Premierminister Burnham am 26.5.1966 unabhängig und verfolgte offiziell eine „non alignment policy“. Burnham deklarierte 1970 die „Co-operative Republic of Guyana“ und verordnete seinen Landsleuten eine Ideologie der „self reliance“ – eine Selbständigkeit basierend auf Devisenkontrolle, Importrestriktionen und, paradoxerweise, Finanzierung der Programme „feed the nation“ und „clothe the nation“ durch multinationale Agenturen. England, USA und Kanada, zahlten Entwicklungshilfemillionen und Forbes Burnham wurde im „Ebony“ (einem Hochglanzmagazin der Schwarzen Bevölkerung in Amerika) zum „Reichsten Schwarzen“ deklariert. Etwa 1972 erhielten Flugzeuge aus Cuba auf dem Weg nach Angola erhielten Landerechte in Guyana, China baute eine Textilfabrik und die UDSSR ein überdimensioniertes festungsartiges Botschaftsgebäude in Georgetown, der Hauptstadt von Guyana. Die Stimmbürger wurden – nach kubanischem Vorbild zwar nicht zu Companeros, aber doch zu Genossen, zu „Comrades“ und die Warteschlangen vor den ausländischen Botschaften und Konsulaten und länger und länger. Nun leben etwa 30 % der Bevölkerung Guyanas in Kanada, USA und andern westlichen Ländern.
Wann genau Burnham mit seinen geschenkten kubanischen Zigarren nach Georgetown zurückkehrte, ist nicht bekannt. Überliefert ist die Tatsache, dass er auf seinem Schreibtisch immer eine grosse Schachtel davon stehen hatte, und seine Gäste aufforderte, sich eine Handvoll mitzunehmen, mit der offiziellen Bauchbinde
EXCMO. Forbes Burnham
Meine Schwägerin, Mrs. Lyla Kissoon-Sankar, die ebenso wie First Lady Viola Burnham (comrade «Vi») die Bishop’s High School in Georgetown besuchte, hat mir vor Jahren zwei Dutzend davon mitgebracht. Einige davon haben bis heute überlebt.
Zürich, 29. Mai 2007 Hans Trachsler-Sankar
Guyana und Kuba – beides Länder die das Wort Revolution sehr gut kennen. Und schauen sie doch einmal das neueste Bulletin der Credit Suisse über «Revolutionen – Zehn Dinge, die das 20. Jahrhundert bewegten» (evtl. noch nicht aufgeschaltet). Nummer vier – Chic mit Che Guevara – zwischen Bauhaus und Minijupe. Lesen, Cigarre rauchen, die Sonne und Musik geniessen und nachdenken. Auch über Kuba, ein Land das immer noch von einem gewissen Mythos lebt und doch letzte Woche zwei UN-Menschenrechtsverträge unterzeichnet hat. Es scheint sich doch einiges zu ändern. Blicken wir doch getrost in die Zukunft und danke den dreien – so etwas stellt richtig auf.
… die allerneusten aus Kuba und der Zeitungsausschnitt über die Menschenrechte …
… die Frage über das Zellophan kann vielleicht jemand anderes beantworten – sie müssten rund 30 Jahre alt sein und wurden in den letzten Monaten bei der richtigen Luftfeuchtigkeit auf einen herrlichen Rauchgenuss gebracht …
… eine kleine Weltsensation – viel zu schade zum Spekulieren … lieber mit guten Kollegen geniessen …
… hängt im Zimmer bei der Jungmannschaft über der Türe. Ob man die Hintergründe wohl kennt – auf alle Fälle die Cigarre von Aficionado wurde auch probiert und als sehr milde und mit herrlichem Geschmack beurteilt …
Vor einem Jahr erschienen: Der Markt ist im Durchschnitt nicht zu schlagen – das Ziel ist eine Benchmark – den Durchschnitt – zu übertreffen
Vor zwei Jahren erschienen: Wetter und Börse – heute ein Hauch von Schnee, damals gegen einen Meter
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