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They make very evident the great care and attention that Bawa devoted to the landscape situation of his projects: rocks, plants and trees are accurately recorded in terms of size, position and form. Quite often colossal plants form an important part of his building sites and are therefore central elements in the design, they shape the space, like buildings.
In addition to his obsession with the landscape context, Bawa worked like a scenographer and presented buildings, trees or boulders in the surroundings. He concentrated on paths, views, spatial relationships – an echo of his studies in England. In his own garden in Lunuganga this way of thinking is evident in a number of orchestrated sequences. The space created is always the focus, not the architectural object. Bawa was a space-maker, not a form-maker, as David Robson succinctly puts it in a discussion.
This feeling for the place and qualities inherent in it, for local material and handcraft guided Bawa’s creative work. It is hardly surprising that air conditioning appliances are rarely used in his buildings. Through employing natural ventilation for spaces, wide projecting roofs, active use of rainwater or vertical planting Bawa was a pioneer of bioclimatic architecture. The present issue draws a portrait of this, using eight completed buildings, all of which are in Sri Lanka. Despite this apparently local restriction his work and his way of thinking exert an influence that extends far beyond Asia.
Our thanks are due to David Robson who wrote the texts and opened doors for this issue. Special mention should be made of Sebastian Posingis who photographed the buildings. We also wish to thank the archive, the Geoffrey Bawa Trust for its support, and Jeff Bourke, who digitalized the set of 100 drawings.
Zwei Projekte beschäftigten Bawa fast ein Leben lang, sie dienten ihm als Testfelder für aufkeimende Ideen. Für sein eigenes Haus in Colombo erwarb er über die Zeit eine Reihe von Bungalows, die er zu einer Matrix von Höfen und Dächern verschmolz. Und in seinem Landschaftsgarten in Lunuganga fand er zu jener Synthese von Architektur und Natur, die auch seine späteren Meisterwerke auszeichnet.
Wie aus der Raupe ein Schmetterling wurde aus dem jungen Juristen Geoffrey Bawa ein einflussreicher Architekt Asiens. Seine Liebe zum Raum entwickelte er im Studium an der AA in London. Später erwuchs aus wechselnden geschäftlichen Partnerschaften eine eigene, kraftvolle und malerische Handschrift.
Bawa gilt als Wegbereiter des Tropischen Regionalismus, beeinflusst wurde er unter anderem durch seine Landsfrau Minnette de Silva, eine Freundin Le Corbusiers. Das subtile Raffinement seiner Sprache entwicklete er in den 1960er Jahren anhand kleinerer Aufträge, bei denen er moderne Raumkonzepte mit lokalen Traditionen und Handwerk verband.
Oft stand am Anfang eines Auftrags an Bawa die Wahl des Standortes – und nicht selten fiel diese anders aus als von der Bauherrschaft erst gewüscht. Der Architekt hatte einen untrügerischen Sinn für die Topografie und natürliche Besonderheiten; beides wusste er gekonnt zu inszenieren. Dabei setzte er sowohl auf Kontraste zur Natur als auch auf die Kraft der Vegetation.
Bawa vermochte sich wechselnden politischen Strömungen in seiner Heimat gut anzupassen, er erhielt Aufträge von Regierungen jeglicher Couleur. Die ganz grossen Aufträge allerdings führte er für die Regierung Jayawardene aus: das Parlamentsgebäude und den Ruhunu University Campus. Während Bawa für das Parlament mit opulentem Materialeinsatz repräsentative Formen schuf, gelang es ihm beim Campus, mit wenigen Mitteln Vielfalt zu erzeugen.
Über 100 Bauten schuf Bawa und über diese hinaus auch unzählige Projekte, die, wenn auch nicht gebaut, schnell zum Kanon des tropischen Regionalismus gehörten. Entsprechend früh wurde auch seine Architektur publiziert, vor allem im englischen Sprachraum. Die zentralen Bauten sind in einem kleinen Werkverzeichnis aufgeführt, ergänzt wird dieses durch eine Liste jüngerer Publikationen.
David Robson (1944), der Autor dieses Hefts, verbrachte nach seinem Abschluss am University College London zwei Jahre in Sri Lanka und half beim Aufbau der School of Architecture an der University of Colombo. 1974 – 79 war er Principal Housing Architect in Washington New Town in Grossbritannien, wo eine Reihe seiner Entwürfe nationale Preise erhielt. Anfang der 1980er Jahre arbeitete er als Planungsberater für das 100'000 Houses Programme der sri-lankischen Regierung. Er war Professor für Architektur an zahlreichen Universitäten und ist Autor mehrerer Bücher zum Wohnen sowie von Monographien über die srilankischen Architekten Geoffrey Bawa.
Sebastian Posingis (1975) fotografierte die Bilder zu den Bauten von Geoffrey Bawa. Er ist ein deutscher Fotograf, der einen Grossteil seiner Kindheit im Iran, in Griechenland, Indien und Sri Lanka verbrachte. Seine Fotografien erschienen unter anderem in Architectural Digest, Domus, Der Spiegel, New York Times und Vanity Fair. Seit zehn Jahren konzentriert sich Posingis auf Fotobücher über Architektur.
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