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Semesterberichte
Zweimal jährlich orientiert das BAV mit einem Bericht zum letzten Semester über die aktuelle Entwicklung im alpenquerenden Verkehr.
Zweimal jährlich orientiert das BAV mit einem Bericht zum letzten Semester über die aktuelle Entwicklung im alpenquerenden Verkehr.
Aufgrund der Corona-Pandemie sind im letzten Jahr weniger Güter durch die Alpen transportiert worden als im Jahr zuvor. Beim Schienengüterverkehr war der Rückgang ausgeprägter als auf der Strasse. Der Anteil der Bahn am Gütertransport durch die Alpen sank so um 0,5 Prozentpunkte auf 71,9 Prozent.
Der Bund beobachtet die Entwicklung des alpenquerenden Güterverkehrs vertieft mit der alle fünf Jahre durchgeführten Haupterhebung. Sie fasst Daten aus Befragungen (Strasse und begleiteter kombinierter Verkehr) und der Auswertung verschiedener statistischer Grundlagen (Wagenladungsverkehr und unbegleiteter kombinierter Verkehr) zu einer Gesamtschau zusammen. Die Haupterhebungen des Bundes sind mit vergleichbaren Erhebungen in Frankreich und Österreich koordiniert (CrossAlpine Freight Transport, CAFT). Die letzte Haupterhebung fand im Jahr 2014 statt.
Alpenquerender Güterverkehr 2019 (PDF, 1 MB, 12.04.2021)Schlussbericht Haupterhebung 2019
Alpenquerender Güterverkehr 2014 (PDF, 1 MB, 07.12.2015)Schlussbericht Haupterhebung 2014
Das Landverkehrsabkommen sieht die Einrichtung eines ständigen Observatoriums des Strassen- und Schienengüterverkehrs im Alpenraum vor, um die Entwicklung des Verkehrs und seine determinierenden Faktoren zu analysieren. Dieses Observatorium hat das Ziel, regelmässig Daten zur Entwicklung des Verkehrs und zu den Ursachen dieser Entwicklung zu sammeln. Die Jahresberichte stellen Grundlagen für verkehrspolitische Massnahmen zum alpenquerenden Güterverkehr auf nationaler oder europäischer Ebene bereit.
Der 12. Jahresbericht stellt die Resultate des Verkehrsobservatoriums für den Strassen- und Schienengüterverkehr im Jahr 2018 dar.
Alpenobservatorium CH-EU: Jahresbericht 2018 (PDF, 4 MB, 18.06.2020)Bericht in Französisch mit deutscher und englischer Zusammenfassung
Vor dem Hintergrund der seinerzeit fortschreitenden Umsetzung des Gotthard-Basistunnels (GBT) hatte das BAV 2011/12 die mit der Fertigstellung der NEAT absehbaren Produktivitätseffekte im alpenquerenden Schienengüterverkehr vertieft analysieren lassen. Inzwischen ist der GBT in Betrieb genommen worden, der Ceneri-Basistunnel (CBT) steht vor der Inbetriebnahme und der Ausbau der Gotthardachse zum 4-Meter-Korridor ist im Gange. Gleichzeitig liegen erste Erkenntnisse aus dem Betrieb des GBT vor. Vor diesem Hintergrund hat das BAV die Analyse der Produktivitätseffekte der NEAT unter Berücksichtigung der neuesten verkehrlichen Entwicklungen ebenso wie der verlagerungsrelevanten Faktoren aktualisiert.
Das Bundesamt für Verkehr hat die Wirksamkeit eines obligatorischen Bahnverlads für gefährliche Güter über den Simplon geprüft. Dies geschah im Rahmen eines Risikovergleichs, welcher die Veränderung des bestehenden Risikos von Gefahrguttransporten über den Simplonpass von der Strasse und eine Verlagerung auf die Schiene durch den Simplontunnel gegenüberstellt.