Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03146.jsonl.gz/956

Die alte Alphütte befand sich in sanierungsbedürftigem Zustand. Die Lage in der Geländesenke, welche ursprünglich dem Vorhandensein von Wasser geschuldet war, wurde durch den Neubau eines hydraulischen Widders samt Reservoir obsolet.
weiterlesen… Die realisierte Alphütte erfüllt die minimalen Anforderungen eines zeitgemässen Alpbetriebs. Die Hütte wurde in Holzelementbauweise erstellt und aussen wie innen mit einer Holzschalung verkleidet. Der zentrale Holz-Herd in der Küche beheizt mit der Speicherwand gesamte Hütte.
Im Erdgeschoss befindet sich der grosszügige Essraum mit angrenzender Küche, Entrée, Bad und Remise, im Dachgeschoss bietet die Hütte zwei Schlafzimmer und ein Lagerraum.
Eine kleine Photovoltaik-Anlage versorgt die entlegene Hütte mit elektrischem Strom.
weiterlesen…
Die realisierte Alphütte erfüllt die minimalen Anforderungen eines zeitgemässen Alpbetriebs.
Die Hütte wurde in Holzelementbauweise erstellt und aussen wie innen mit einer Holzschalung verkleidet. Der zentrale Holz-Herd in der Küche beheizt mit der Speicherwand gesamte Hütte.
Nach einer zügigen Planungs- und Bauzeit wird der Neubau des Wohn- und Gewerbehauses Zehnder bis Ende Juni 2016 vollendet. Anlass für dieses Projekt war die notwendige Sanierung des rund 60-jährigen Chalets, das auf dem nun neu bebauten Grundstück stand. Anstelle einer Renovation entschied sich die Familie Zehnder für den Neubau eines Wohn- und Gewerbehauses, das die Parzelle besser nutzt als der Vorgängerbau.
weiterlesen…
Konzept
Die Lage in der Industrie- und Gewerbezone ergab die Nutzung des neuen Mietobjektes mit grosszügigen Gewerberäumen im Erd- und 1. Obergeschoss und drei schönen Wohnungen in den Obergeschossen, die mit Wiederaufbaurecht erstellt werden konnten. Das dreieckige Grundstück zwischen der Langrüti- und Luegetenstrasse und dem Handwerkerzentrum erforderte einen speziellen Entwurf. Das neue Gebäude nimmt Elemente des Areals der Sägerei Zehnder auf. Zum einen prägen die grossen Holzlager den Ort, zum anderen die aneinander gereihten Satteldächer, welche vornehmlich mit grauem Welleternit eingedeckt sind. Diese Dachlandschaft wird in der gewählten Dachgestaltung fortgeführt. Die Holzfassade aus horizontalen Holzlatten gleicht den Holzbeigen, welche zahlreich südlich und nördlich des Neubaus stehen. Der Gewerberaum im Erdgeschoss orientiert sich zur Langrütistrasse hin und markiert mit einer grossen Auskragung den Haupteingang, während sich die Büroräume und Wohnungen in den Obergeschossen gegen Südosten öffnen und eine wunderbare Aussicht auf den Tritt und die Mythen bieten. Eine grosse Terrasse und räumlich gefasste Balkone erweitern die Wohnräume in den nahen Naturraum. Im Untergeschoss befinden sich eine Tiefgarage mit 12 Parkplätzen sowie Lager-, Keller- und Technikräume.
Konstruktion und Materialisierung
Das Untergeschoss, das Erdgeschoss und das Treppenhaus wurden in Beton gebaut, die Obergeschosse in Holz. Die konstruktiven Materialien bleiben weitgehend sichtbar. Im Erdgeschoss ist es Beton, der aussen in Sichtqualität in eine Holzschalung gegossen wurde und innen im Treppenhaus fein lasiert weitergeführt wird. Beton ist auch das Material, das im Untergeschoss die Wasserdichtigkeit, im Treppenhaus den Brandschutz und im 1. Obergeschoss die grosse Spannweite und den Schallschutz zu den Wohnungen leistet. Die Obergeschosse sind geprägt durch die moderne Holzkonstruktion mit edlen, weiss lasierten Mehrschichtplatten der Firma Pius Schuler AG. Die Fassade ist mit einer unbehandelten Douglasien-Schalung verkleidet, welche mit der Zeit natürlich vergrauen wird.
Baubiologie und Energie
Die Familie Zehnder betreibt seit mehreren Generationen einen Sägereibetrieb. Da lag es nahe, für den Neubau auf Holz zu setzen. Holz prägt das Gebäude innen und aussen durch seine natürlich lebhaften Oberflächen und seine ökologischen Eigenschaften. Mit der gleichen Philosophie wurde der Beton mit Pneumatit® veredelt. Pneumatit® verbindet den Baustoff Beton neu mit den Prozessen des Lebens. Der Beton wirkt darum wohltuend und unterstützend auf die menschliche Physiologie. Der dritte lebensfreundliche Pfeiler des Hauses ist der Einsatz der GRANDER®-Wasserbelebung, welche das Trinkwasser auf natürliche Weise stabilisiert und biologisch aufwertet. Das neue Gebäude wird zu 100% mit CO2-neutraler Fernwärme aus der Sägerei versorgt. Mit grossen Fenstern gegen Süden und Osten und kleineren gegen Norden und Westen wird der passiven Gewinnung von Sonnenenergie Rechnung getragen.
Die Liegenschaft Tulipan an der Schwanenstrasse besteht aus zahlreichen Gebäudeteilen mit sehr unterschiedlichen Bauzeiten. Ebenso unterschiedlich sind die Konstruktionen, vom gewandeten Holzbau über Riegel- und Ständerkonstruktionen bis zu den neueren Bauten in Backstein und Beton.
weiterlesen…
Der Eckbau Schwanenstrasse 29 steht unter Denkmalschutz. Die Gebäude waren alle zusammengebaut, ineinander verschachtelt und zeigten sich baulich in sehr unterschiedlichen Zuständen. Der mittlere Bauteil war so schlecht, dass sich ein Neubau aufdrängte.
Mit dem Hof, der ein paar Treppenstufen über der Schwanenstrasse liegt, wird ein halböffentlicher Raum und attraktiver Hauszugang geschaffen. Neben dem Gewinn für das Büro und die Wohnungen ergibt er auch eine Bereicherung des Strassenraumes. Im Gegensatz zur Hauptstrasse ist die Schwanenstrasse kein geschlossener Strassenraum, sondern ist eine Abfolge von Plätzen und Aussenräumen, die durch Strassen miteinander verbunden wurden. Die Anlage ist gewunden, erscheint organisch gewachsen und lebt von platz- oder gartenartigen Ausweitungen. Die hofartige Erweiterung in die Liegenschaft Tulipan ist eine vorteilhafte räumliche Ergänzung der Schwanenstrasse. Das Material- und Farbkonzept entwickelte sich zum einen aus den Vorgaben des denkmalgeschützten alten Tulipans und zum anderen aus der Absicht, die Bauten auf der Liegenschaft zu gliedern. Die Teile B und C wurden durch die verputzte Fassade und die Fenstergestaltung zusammengefasst und bilden für den alten Tulipan einen Rücken. Das Haus Tulipan wurde in der ursprünglichen Fassung restauriert. Der nördliche Teil im Bereich A, der auf dem Dach in die Attika übergeht und mit kleinformatigen Eternitschindeln verkleidet ist, bindet alle Bauteile zusammen.
Wir haben den ganzen Gebäudekomplex in drei Teile gegliedert:
Der westliche Gebäudeteil besteht im Wesentlichen aus dem südlich stehenden Haus Tulipan, das unter Denkmalschutz steht. Das Dachgeschoss befand sich baulich und gestalterisch in einem schlechten Zustand und wurde durch ein neues Mansarddach ersetzt. Ansonsten blieb das Haus erhalten und die Fassade wurde denkmalpflegerisch restauriert. Sondierungen brachten drei Bemalungen zum Vorschein. Neu aufgebracht wurde die erste Fassung von aufgemaltem Sichtsteinmauerwerk. Sämtliche Fenster wurden ersetzt. Die nördlichen Bauteile sind Nebenbauten verschiedenen Datums. Das Dach wurde abgebrochen und es wurden zwei zusätzliche Geschosse in Holzelementbauweise darauf gebaut. Die Aussenwände wurden statisch verstärkt und mit einer Aussendämmung versehen.
Der schlechte bauliche Zustand des mittleren Gebäudebereiches war der eigentliche Anlass für das umfassende Bauprojekt. Die mangelhafte Bausubstanz und die unbefriedigende Eingangssituation liessen eine vernünftige Renovation nicht zu. Durch den Neubau konnte ein attraktiver Eingangshof geschaffen werden, der Licht und Sonne in die Parzellentiefe dringen lässt. Die fünf neuen Wohnungen und das neue Büro der Tulipan AG sind sehr hell und haben eine für die dichte Dorflage überraschende Aussicht. Die Grundrisse sind originell und grosszügig, der Ausbaustandard gehoben. Im Untergeschoss konnten sieben Garagenplätze untergebracht werden, welche über die Jägergasse erschlossen und per Lift mit den Wohnungen verbunden sind. Die Dächer werden weitgehend als grosszügige Terrassen genutzt. Auf eine zusätzliche Unterkellerung wurde aus Respekt vor dem Baugrund und dem nahen Dorfbach verzichtet.
Der Bereich C wurde in den 1970er- und 1980er-Jahren errichtet. In diesem Teil wurde die Bäckerei neu organisiert sowie die Heizzentrale für die ganze Liegenschaft eingebaut. Die Abwärme der Kühlanlage wird für die Warmwasseraufbereitung genutzt. Die bestehende Wohnung auf dem Betrieb erhielt einen neuen Zugang über das neue Treppenhaus.
Für den Neubau des Wohnhauses mit biologischer Praxis kam nur eine weitgehend biologische Bauweise in Frage. Gewählt wurde eine leimfreie Massivholzkonstruktion in Appenzellerholz, gedämmt mit Holzfaserdämmung und verkleidet mit unbehandelter Douglasienschalung. Auch die inneren Boden- und Wandverkleidungen sind in Holz und Linoleum ausgeführt. Beheizt wird das Gebäude mit einem zentralen Holzspeicherofen und Sonnenkollektoren. Abwechslungsreiche Aussenräume im Garten und auf den Terrassen ergänzen die Innenräume.
Der hinterste Teil des Friedhofs wird durch eine vierseitige, in den Friedhof hinein gestellte Mauer eingefriedet. Diese Mauer trennt den Werkplatz besser vom restlichen Friedhofgelände ab, sowohl optisch als auch akustisch.
weiterlesen…
Durch einen zusätzlichen Aufbruch der Friedhofmauer wird eine separate Zufahrt zum Werkplatz möglich, auch für grosse Lastwagen. Durch drei kleinere Zugänge gelangt man über die drei anderen Ecken des Werkplatzes in den Friedhof. Drei Mauern, die von West nach Ost entsprechend dem fallenden Gelände abgestuft sind, bilden den neuen Werkhof. Vieles, das heute im Freien und unter provisorischen Behausungen gelagert und bearbeitet wird, soll unter Dach gestellt werden. Dafür ist an der Westmauer eine grosse Einstellhalle vorgesehen, die zur einen Hälfte geschlossen ist und als Garage dient. Die anderen Hälfte ist offen und wird als Lager- und Aufbereitungsplatz für Aushub, Abfall und Kompost genutzt. Die Umfassungsmauer bildet die Aussenwände, ein höheres Dach lässt den für die Belichtung notwendigen Streifen offen. Für den maschinellen Einsatz ist die projektierte minimale Innenraumhöhe von 4.50m notwendig. An der gegenüberliegenden Mauer ist die Blumenhalle angeordnet. Sie ist deutlich kleiner und überragt die Mauer nicht. Über grosse Öffnungen im Dach wird direktes Sonnelicht in die Halle geführt. Durch die Bepflanzung der Aussenseite der neuen Mauern und der Dächer wird der Werkhof zurückhaltend in die vorhandene Stimmung des Friedhofs eingefügt.