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Daubigny
(spr. dobinjí), Charles Pierre, franz. Landschaftsmaler, geb. zu Paris als Sohn des berühmten Stimmungsmalers Charles François D. (gest. 1878), wurde von seinem Vater in dessen Weise unterrichtet und malte bis jetzt Landschaften und besonders Strandbilder, die zwar an Vollendung denen seines Vaters nicht gleichkommen und in der Färbung etwas zu schwer, aber doch von großer Wahrheit der Natur sind. Solcher Art sind: Strandscene, Rückkehr vom Fischfang bei Trouville, die Themse bei Chelsea, die Meierei St. Siméon bei Honfleur (1874), das Thal Pourville in der Normandie, Austernfang bei Cancale (Ille-et-Villaine) und der Heringsfang an der französischen Küste.