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Auch dieser Schmetterling hat eine ziemlich langes Falterstadium und bildet dabei nur eine Generation. Er überwintert als Falter und fliegt von April bis Mai. Die ringförmigen Gelege werden um die Äste und Zweigspitzen der Futterpflanze angebracht. Nach etwa 20 Tagen schlüpfen die Räupchen aus den grünen Eier. Die erwachsenen Raupen sind schwarzblau, mit orangroter Rückenlinie und ebenso farbigen Dornen versehen. Wie bereits erwähnt leben sie gesellig in einem Gespinst bis kurz vor der Verpuppung. Vorzugsweise verpuppen sie sich als Sturzpuppe an oder in der Nähe der Futterpflanze. Ende August schlüpft dann der Grosse Fuchs, der als Falter überwintert.
Das Verbreitungsgebiet dieses Falters ist sehr umfangreich und reicht von West- bis Osteuropa und Süd- bis Nordeuropa. Dennoch tritt er nur sporadisch und lokal auf. In den Gebirgsregionen ist er bis zu einer Höhe von 1500m anzutreffen. Er scheint das selbe Schicksal zu erleiden wie der Baumweissling, da auch seine Raupen gesellig in Gespinsten auf Obstbäumen leben, sind sie für die Agrarindustrie ein zu vernichtender Gegner.