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01.05.2005
Zahlen zum Nutzen und den Lasten am Flughafen Zürich
Die Gesamtwertschöpfung, die über die Zürcher Kantons- und Landesgrenzen hinaus durch den Betrieb des Flughafens Zürich entsteht, beläuft sich gemäss Studie der SIAA (Swiss International Airport Association) aus dem Jahr 2002 auf rund 12 Milliarden Schweizer Franken pro Jahr. Ein Aspekt der Wertschöpfungskette sind die am Flughafen Zürich tätigen Menschen, die ihr Einkommen am Flughafen Zürich verdienen und in ihren Wohngemeinden bzw. Kantonen versteuern und auch ausgeben. Zurzeit sind 24'439 Personen aus 21 Kantonen und zwei Nachbarländern am Flughafen regelmässig oder teilweise tätig. Im Verhältnis zu den Lasten, die ein Flughafen mit sich bringt, profitieren die Nachbarkantone überdurchschnittlich vom Flughafen Zürich.
Dem weitreichenden Nutzen des Betriebes des Flughafens Zürich stehen die Immissionen des Flugbetriebes gegenüber. Im Jahr 2004 wohnten 81'000 Anwohner des Flughafens Zürich in einem Haus, bei dem mindestens einer der Lärmgrenzwerte, welche in der Schweizer Lärmschutzverordnung definiert sind, überschritten wurde. Von den 81'000 von Fluglärm Betroffenen hatten rund vierhundert in Nachbarkantonen Zürichs ihren Wohnsitz (Kantone Aargau und Schaffhausen). In allen anderen Nachbarkantonen des Kantons Zürich und in den Nachbarländern der Schweiz war, und ist auch mit den seit 14. April 2005 eingeführten Flugrouten, gemäss Schweizer Lärmschutzverordnung niemand in einem Gebiet wohnhaft, in welchem Lärmgrenzwerte überschritten wurden. Somit waren von 200 Lärmbetroffenen 199 im Kanton Zürich wohnhaft.
Entgegen eigenen Angaben der Nachbarkantone, namentlich des Kantons Aargau, profitieren diese überdurchschnittlich vom Wirtschaftsmotor Flughafen und tragen nur geringfügig zur Lastenverteilung bei. Ebenfalls profitiert Deutschland vom Flughafen Zürich, obwohl keine Menschen innerhalb der strengen Schweizer Lärmwerte betroffen sind.