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Die vier zum Reihenhaus verbundenen historischen Bauten im Zentrum Erlenbachs wurden lange Zeit als Kleinwohnungen für Arbeiter genutzt. Im Rahmen des Umbaus sollten die engen Grundrisse so aufgeweitet werden, dass vier Einzelparteien untergebracht werden können und etwas grosszügigere Räume entstehen, die dennoch dem Charakter des Hauses und seiner Entstehungszeit entsprechen.
Die Grosswohnungen ziehen sich heute durch die gesamte Gebäudetiefe und sind über Strassen- und Hofseite erschlossen. Jede Einheit nutzt alle Geschosse, von Untergeschoss mit den Nebenräumen, über das Erdgeschoss mit Wohnraum und Küche und das Obergeschoss mit Schlafraum und kleineren Zimmern. Das umgebaute Dachgeschoss nimmt weitere Aufenthaltsräume auf und erschliesst den darüber liegenden Kehlboden.
Die Räume gruppieren sich in den einzelnen Etagen meist um die zentralen Treppenaufgänge, teilweise wurden die Treppen zur Optimierung der Nutzflächen auch an die Längswände gelegt. Die Enge mancher kleineren Bereiche wird mit der Öffnung der Decke zum nächsten Geschoss geschickt überspielt. Diese zwischen liegenden doppelgeschossigen Räume brechen als vertikales Element die gestreckte Länge der Wohnflächen.
Die Räume sind farblich zurückhaltend materialisiert: Die Zimmer haben Parkett oder Bretterboden, die Küchen- und Nassraumböden hingegen sind mit Gussasphalt gestaltet. Die bestehenden Täferungen in Erd- und Obergeschoss wurden erhalten und aufbereitet, die übrigen Wände mit Sumpfkalkputz überarbeitet.
Die einzelnen Hausteile behielten trotz der Umbauten ihren individuellen Charakter. Jedem Haus ist ein Aussenraum zugeordnet, entsprechend der Höhenversprünge im Gelände entweder ein Balkon oder eine Veranda, die geöffnet werden kann.