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Die Anfänge der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät gehen auf das Philosophische Seminar zurück, das 1984 als Philosophisches Institut der damaligen Theologischen Fakultät Luzern gegründet worden ist.
1993 etablierte sich an der neu errichteten Hochschule Luzern eine eigenständige Geisteswissenschaftliche Fakultät mit den Disziplinen Philosophie, Religionswissenschaft, Judaistik und Geschichte, die nach der Gründung der Universität Luzern im Jahr 2000 rasch wuchs.
Das ursprüngliche Fächerspektrum erweiterte sich nach der Universitätsgründung zunächst um die Soziologie, dann um die Kulturwissenschaften, die Politikwissenschaft, die Ethnologie, die Ökonomie, um Gesundheitswissenschaften und Gesundheitspolitik und um die Wissenschaftsforschung. Die Zahl der Studierenden wuchs innerhalb von zehn Jahren von 40 auf rund 800.
2007 kam es zu einer Umbenennung: aus der Geisteswissenschaftlichen wurde die Kultur- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, eine Bezeichnung, die der Erweiterung des Fächerspektrums wie auch dem wissenschaftlichen, entschieden interdisziplinären Profil der Fakultät besser entsprach.