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Heute ist bekanntlich Freitag der dreizehnte. Viele abergläubische Menschen sollen heute, laut einem Radiobericht, nicht zur Arbeit gegangen sein deswegen. Doch als ich gehört habe, dass es sogar eine Phobie gibt, bezüglich dieses Datums, musste ich laut lachen. Wie soll denn diese entstanden sein? Ich meine, wenn diese Gruselgeschichten im Zusammenhang mit der 13 nie erfunden worden wären, dann könnte diese Phobie gar nicht existieren. Können denn Phobien tatsächlich aus Geschichten oder Sagen entstehen? Ich weiss es ja nicht.
Auf Wikipedia habe ich folgendes gefunden. Ersteres handelt einfach von der Zahl 13:
Triskaidekaphobie (aus griech. τρεισκαίδεκα treiskaídeka „dreizehn“ und φόβος phobos „Furcht“) wird die abergläubische Angst vor der Zahl dreizehn genannt. Bei starker Ausprägung, insbesondere dann, wenn die Betroffenen alles, was mit der Zahl 13 zu tun hat, vermeiden und umgehen, spricht man von einer isolierten (spezifischen) Phobie im medizinischen Sinne.
Man bringt die Zahl mit den 13 versammelten Menschen beim letzten Abendmahl Jesu Christi in Verbindung, weil der Verräter Judas Ischariot der dreizehnte Anwesende war. Die Aussage, der 13. sei der Verräter gewesen – aus logischen Gesichtspunkten unhaltbar –, wird aber in diesem Zusammenhang gerne verwendet. Lange hieß die 13 im deutschen Volksmund das „Dutzend des Teufels“.
Da nach dem Lunisolarkalender manche Jahre 13 Monate haben müssen, war die 13 bei Völkern, die einen solchen Kalender verwendeten, eine heilige Zahl und wurde erst später als heidnisch bezeichnet, da der Gregorianische Sonnenkalender und der Islamische Mondkalender immer 12 Monate zählen. Bei den Germanen galt die 13 als Glückszahl: 12 weise Männer seien auf See gefahren, um die „Lex Frisionum“ zu verfassen, in einem aufkommenden Sturm sei dann ein dreizehnter Mann erschienen, habe das Steuer übernommen, das Schiff durch den Sturm gesteuert und den 12 Weisen abschließend das Gesetz der Friesen diktiert, bevor er wieder verschwand. Bei den Japanern gilt die 13 als Glückszahl. In der jüdischen Tradition ist die 13 ebenfalls eine Glückszahl und ein Symbol Gottes, weil sie über der Zwölf steht. Ein Bezug ist der Dienstag, der 13., nach dem am Dienstag der Schöpfungsgeschichte Gott zweimal sich das Gelingen seines Werkes angesehen haben soll.
Auch der Tag ist in 12 Stunden vormittags und 12 Stunden nachmittags eingeteilt – was allerdings weniger mit der Vermeidung der Zahl 13, sondern damit zu tun hat, dass die Zahl 12 so viele Teiler hat (siehe Dutzend). Eine Glockenuhr schlägt daher immer nur höchstens 12 Mal. Daher kommt auch die Redensart „Jetzt schlägt’s 13“ für ein ungewöhnliches Ereignis. Im Aberglauben gilt die 13. Stunde als Geisterstunde und beginnt nach Mitternacht.
In manchen Hochhäusern fehlt in der Nummerierung die 13. Etage, so dass auf den 12. direkt der 14. Stock folgt. Analog wird auch bei Schiffen das 13. Deck oft in der Nummerierung übersprungen. Auch Hotelzimmer werden häufig ohne die Nummer 13 angeordnet. Des Weiteren haben die meisten Fluglinien keine 13. Reihe in ihren Maschinen. Auch in der Formel 1 wird bei der Nummerierung der Fahrzeuge die 13 nicht benutzt. In einigen ICE-Zügen der ersten Generation gibt es keinen Wagen 13. Der Flughafen Ronald Reagan Washington National Airport in Washington, D.C. hat im Terminal B kein Gate 13.
Als bekannter Triskaidekaphobiker galt der Komponist Arnold Schönberg.
Paraskavedekatriaphobie
Freitag, der 13., gilt in diesem Zusammenhang als ein gefürchtetes Datum. Die Angst vor diesem Tag wird Paraskavedekatriaphobie[1] genannt (über lat. parasceuē oder parascēves, dies von griech.παρασκευή „Rüsttag [v.a. vor dem Sabbat]“), mitunter auch Paraskevedekatriaphobie.[2] Diese Phobie kann so weit führen, dass Betroffene Reisen und Termine absagen oder sich an einem Freitag, der auf den Dreizehnten des Monats fällt, gar nicht aus dem Bett trauen. Eine Auswertung von Krankmeldungen der Jahre 2006 bis 2008 ergab, dass an solchen Freitagen drei- bis fünfmal mehr Arbeitnehmer krankgeschrieben sind als im Durchschnitt.[1]