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Wird das gigantische Infrastrukturprojekt der Neuen Seidenstrasse Handelsnationen näher zusammenbringen, oder kommt es zu einer schleichenden Vormachtstellung Chinas in Europa, im Nahen Osten und in Afrika? Ist es der Anfang einer sinozentrischen Welt?
Fakt ist: Das vom chinesischen Präsidenten Xi Jinping 2013 initiierte Seidenstrassen-Projekt (Belt-and-Road-Initiative, BRI) ist die wirkungsmächtigste Demonstration chinesischer Machtansprüche. Über den Land- und über den Seeweg wollen die Chinesen Asien, Afrika und Europa erschliessen und wirtschaftlich miteinander verbinden.
Eine Publikation unter dem Label «Lilienberg Gedanken», die wir in enger Kooperation mit dem Swiss Institute for Global Affairs (SIGA) unter der Federführung von Dr. Remo Reginold erarbeitet haben, beleuchtet die Hintergründe und analysiert Pekings Ansprüche und Strategien.