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Das gefrorene Herz. Dialektspielfilm von Xavier Koller (Regie und Drehbuch nach der Erzählung «Begräbnis eines Schirmflickers» von Meinrad Inglin), Zürich 1979. www.artfilm.ch/gefroreneherz.php
Um seinem verstorbenen Freund ein anständiges Begräbnis zu verschaffen, hält ein schlauer Korber zwei Dörfer zum Narren.
Enfance volée (Les gens du voyage: les enfants arrachés). Eine Reportage von Francis Luisier und Jean-Pierre Moutier, Télévision Suisse Romande (TSR), Tell Quel, 5.10.1984. Integrale Version: www.rts.ch/archives/tv/information/tell-quel/5237728-enfance-volee.html
Gens du voyage (Les gens du voyage: papiers s’il-vous-plait!). Eine Reportage von Francis Luisier und Jean-Pierre Moutier, Télévision Suisse Romande (TSR), Tell Quel, 12.10.1984. Integrale Version: www.rts.ch/archives/tv/information/tell-quel/5354584-gens-du-voyage.html
Im Oktober 1984 hat das westschweizerische Fernsehen (heute RTS) für sein Magazin «Tell Quel» zwei Dokumentarfilme über Fahrende in der Schweiz produziert. Der erste Film hat in der Westschweiz die Affäre «Kinder der Landstrasse» bekannt gemacht, wie das zuvor die Zeitschrift «Der Schweizerische Beobachter» unter Hans Caprez in der Deutschschweiz getan hat. Der zweite Film zeigt die Schwierigkeiten der Fahrenden, Halteplätze für ihre Wohnwagen zu finden oder ein Hausiererpatent zu erhalten.
Childern of the Open Road. Eine Reportage von Catherine Clay, British Broadcasting Company (BBC), Our Century, 23.10.1988.
Der englische Dokumentarfilm vergleicht die Aktion «Kinder der Landstrasse» mit nationalsozialistischen Methoden. Das ist wohl einer der Gründe, warum er vom Schweizer Fernsehen nicht ausgestrahlt wurde.
Une sale histoire. Eine Reportage von Jean-Paul Mudry und José Roy, Télévision de la Suisse romande (TSR), Temps Present, 25.1.1990. Integrale Version: www.rts.ch/archives/tv/information/3472146-une-sale-histoire.html
Der gut recherchierte Dokumentarfilm des welschen Fernsehens besticht insbesondere durch die Vielfalt der Interviews mit «Kindern der Landstrasse», Funktionären der Pro Juventute sowie weiteren Beteiligten.
Die letzten freien Menschen. Ein Dokumentarfilm von Oliver M. Meyer, Zürich 1991. www.filmarts.ch/dvd_menschen.htm
Der Filmemacher gibt Einblick in den Alltag der Fahrenden und porträtiert zwei vom «Hilfswerk für die Kinder der Landstrasse» betroffene Frauen. Der preisgekrönte Film ist ein Zeitdokument und ein Plädoyer für die Anerkennung der Fahrenden in der Schweiz als Minderheit, wie sie 1998 schliesslich erfolgte.
Die neu auf DVD angebotene Spezialedition enthält auch eine illustrierte Chronik über Jenische, Sinti und Roma, erarbeitet durch Thomas Huonker.
Kinder der Landstrasse. Ein Spielfilm von Urs Egger (Regie) und Johannes Bösiger (Drehbuch, Produzent), Peter Spörri (Produzent), Zürich 1992. www.artfilm.ch/kinder-der-landstrasse
Der viel beachtete und mit Preisen ausgezeichnete Spielfilm erzählt – basierend auf den damaligen Kenntnissen über die Aktion «Kinder der Landstrasse» – die fiktive Geschichte von Jana und Django.
Ich bin ein Jenischer. Eine Reise durch die fünfte Schweiz, Dokumentarfilm von Stascha Bader, SF1 / 3sat, 1996.
Der halbstündige Dokumentarfilm aus der Reihe «Zeitgenossen» des Schweizer Fernsehens zeigt den Alltag eines jungen jenischen Paars. Das Hausieren mit Haushaltsartikeln war vor der Einführung des landesweiten Patents 2003 mit viel bürokratischem Aufwand verbunden. Thematisiert werden auch die Familiengeschichte und die schwierige Suche nach Halteplätzen.
Die Kinder der Landstrasse / Opération enfants de la grand-route. Eine Reportage von Laurence Jourdan, Arte, Point du Jour, 1998.
Im französischen Dokumentarfilm von Laurence Jourdan stehen die vom «Hilfswerk für die Kinder der Landstrasse» Betroffenen im Zentrum. Zu ihren Interviewpartnerinnen zählt auch die Schriftstellerin Mariella Mehr.
Unterwegs mit Jenischen, Schweizer Fernsehen der deutschen und rätoromanischen Schweiz (SF DRS), Schweiz aktuell, 24.8.–28.8.1998.
Die von Patrick Rohr moderierten Beiträge wurden von verschiedenen Orten in der Schweiz gesendet, unter anderem vom Standplatz auf dem Monte Ceneri.
Jung und Jenisch – Ein Jahr mit Schweizer Zigeunern auf Achse. Ein Film von Karoline Arn und Martina Rieder (Drehbuch, Regie), Dschoint Ventschr Filmproduktion AG, Zürich 2011. (Trailer auf YouTube) www.jung und jenisch.ch www.artfilm.ch/jung-und-jenisch&lang=de
Die Filmemacherinnen begleiteten zwei junge jenische Paare auf ihren Reisen, bei der Arbeit und in der Freizeit. Mit ihrem Film wollen sie Einblick geben in eine Welt, die für Sesshafte sonst verschlossen bleibt. Nicht die Vergangenheit steht im Zentrum, sondern die Gegenwart. Der Film soll auch dazu beitragen, Vorurteile abzubauen.