Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03572.jsonl.gz/3203

Die Europäische Union (EU) ist ein Zusammenschluss demokratischer europäischer Länder, die sich der Wahrung des Friedens und dem Streben nach Wohlstand verschrieben haben. Sie ersetzt die bestehenden Staaten nicht, jedoch geben sie durch den EU-Beitritt Teile ihrer einzelstaatlichen Souveränität ab. Diese Zusammenführung der Souveränität wird auch als "Europäische Integration" bezeichnet.
Anfänglich bestand die EU aus nur sechs Ländern: Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden. Heute zählt sie 28 Mitgliedsstaaten. In den ersten Jahren beschränkte sich die Zusammenarbeit hauptsächlich auf Handel und Wirtschaft. Heute jedoch befasst sich die EU auch mit vielen anderen Fragen wie zum Beispiel Regionalentwicklung und Umweltschutz.
Der Bereich Landwirtschaft ist in der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) geregelt.
Die Schweiz hat mit der EU diverse bilaterale Abkommen abgeschlossen, um in bestimmten Bereichen die Zusammenarbeit zu intensivieren. Schliesslich liegt die Schweiz geografisch in der Mitte des europäischen Kontinents und ist fast ausschliesslich von Mitgliedstaaten der EU umgeben. Aufgrund dieser geografischen und kulturellen Nähe, insbesondere aber auch wegen des politischen und wirtschaftlichen Gewichts der EU, sind sie und ihre 28 Mitgliedstaaten die mit Abstand wichtigsten Partner der Schweiz. Aber auch die Schweiz ist für die EU ein erstrangiger Partner, sie liegt mit den Ein- und Ausfuhren an 4. Stelle nach den USA, China und Russland. Die Schweiz verdient jeden dritten Franken im Austausch mit der EU. 60% der Schweizer Exporte gelangen in die EU, 80% der Importe kommen von dort. Eine aktive Europapolitik ist daher von entscheidender Bedeutung.