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Alle Vertragspartner müssten sich an die Verpflichtungen halten, und nicht nur der Iran, sagte Dschahangiri. Sobald dies der Fall sein sollte, "wird auch der Iran binnen Stunden voll und ganz zum Deal zurückkehren". Wenn nicht, werde auch der Iran schrittweise seine Verpflichtungen aus dem Deal reduzieren.
Mit dem Wiener Atomabkommen von 2015 sollte verhindert werden, dass der Iran Atomwaffen entwickelt. Im Gegenzug sollten Sanktionen und Handelsbarrieren des Westens fallen. US-Präsident Donald Trump verkündete 2018 den Ausstieg der USA aus der Vereinbarung. Die US-Regierung verschärfte ihre Sanktionen, um die Führung in Teheran zum Abschluss eines neuen Abkommens mit schärferen Auflagen zu zwingen. Der Iran hielt sich zunächst weiter an die Auflagen, begann aber im vergangenen Mai mit einem Teilausstieg aus dem Vertrag. Er überschritt unter anderem die vorgeschriebene Obergrenze bei der Anreicherung von Uran.
Deutschland, Frankreich und Grossbritannien hatten den Iran kürzlich erneut eindringlich aufgefordert, die Verstösse gegen das Atomabkommen rückgängig zu machen./str/fmb/DP/fba
(AWP)