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Epidemiologische Hinweise auf Effekte ionisierender Strahlung in Dosen von weniger als 100 Millisievert (<100 mSv) auf die Gesundheit seien nicht nachweisbar, behauptet ein Faktenblatt des Bundesrates aus dem Jahre 2018. Wir sind mit dieser Einschätzung des Bundesrates nicht einverstanden und möchten dessen Behauptung widerlegen. Viele grosse epidemiologische Studien weisen sehr wohl Effekte der ionisierenden Strahlung im Bereiche von weniger als 100 Millisievert (<100 mSv) nach. Nicht nur Krebs wird durch kleine Dosen ionisierender Strahlung ausgelöst, sondern auch Kreislaufkrankheiten wie Herzinfarkte und Hirnschläge. Wir wollen, dass der Bundesrat das Faktenblatt vom 7.12.2018 korrigiert. Wir verlangen einen wirksamen Strahlenschutz der Schweizer Bevölkerung, der die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse berücksichtigt und sich nicht nur auf die veralteten Richtlinien der Internationalen Strahlenschutzkommission aus dem Jahre 2007 stützt. Lesen Sie unsere Publikation auf Deutsch und/oder auf Französisch.