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Henry Ford - Geburtstag: Vordenker wäre 150 Jahre
Fließbandfertigung bringt Massenproduktion
Die Fließbandfertigung führte Ford im Werk Highland Park im Jahr 1914 ein. Dabei wurde die Produktion in einzelne Arbeitsschritte unterteilt. So konnte die Produktion gesteigert werden. Vier Jahre nach der Einführung war jedes zweite Auto eine Tin Lizzy. Bis 1927 waren mehr als 15 Millionen Autos dieses Typs gebaut. Mit der Einführung der Fließbandfertigung gab sich Ford nicht zufrieden. Ab 1917 näherte er sich einer weiteren Vision, alle Fertigungsschritte vom Rohstoff bis zur Endmontage unter einem Dach zu vereinen.
Großzügigkeit lohnt
Aber auch beim Personal ging Ford für seine damalige Zeit neue Wege. 1914 führte er den 5-Dollar-Arbeitstag ein. Darüber hinaus beteiligte er seine Arbeiter an den Unternehmensgewinnen. Gleichzeitig führte er eine Arbeitszeitverkürzung auf acht Stunden pro Tag ein. So verdoppelte sich für die meisten Mitarbeiter das Einkommen auf zumindest das Doppelte. Ford war der Meinung, dass die Beschäftigten genügend Geld verdienen müssten, um sich die kostengünstig produzierten Autos leisten zu können. Die Maßnahmen förderten die Kaufkraft der Arbeiter. Das Mehr an Freizeit heizte die Nachfrage nach Konsumgütern zusätzlich an. Ford brachte körperlich und geistig Behinderte in Lohn und beschäftigte entlassene Sträflinge. Für die vielen Einwanderer aus Europa baute er eine eigene Sprachschule in Highland Park.
Henry Ford starb 83-jährig am 7. April 1947.
Bild: Ford