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Wanda war eine hübsche Schäferhündin (in einer gelungenen Mischung aus deutscher und belgischer Abstammung), die stets bestrebt war, ihren Menschen alles richtig zu machen. Oft wurden wir gefragt, woher wir denn den schönen Schäfer hätten und - mit einem Seitenblick auf den damals noch wenig bekannten reinrassigen Rhodesian Ridgeback - woher diese Mischung denn stamme?
Wanda hatte mit Sicherheit keine schöne Kindheit und landete irgendwann im Tierferienheim, wo sie nicht mehr abgeholt wurde. Unsere Tochter Philippa, damals 11 Jahre alt und in jeder freien Minute als Helferlein in jenem Heim zugange, brachte die wenige Monate alte Hündin nach Hause - nur für einen Nachmittag! Die beiden wurden ein unzertrennliches Paar und waren gemeinsam oft auf den hessischen Turnierhundeplätzen unterwegs. Mit unseren Ridgebacks verstand Wanda sich hervorragend: Sie hatte nichts dagegen, sich unterzuordnen und übernahm klaglos die Aufgabe, die "Farm" zu bewachen, wenn die Ridgebacks dafür zu faul waren. Wanda "rächte" sich höchstens dafür, indem sie die Ridgebacks verpetzte, wenn diese den mit leckeren Einkäufen vollgestellten Küchentisch plünderten. Sie schlich dann mit angstvoll angelegten Ohren aus der Küche - und natürlich wurden die Räuber dann jedesmal erwischt. Natürlich war Wanda sich nicht im klaren darüber, dass ihr Schlechtes-Gewissen-Gesicht daran schuld war...
Ende 2002 mussten wir schweren Herzens von Wanda Abschied nehmen, da sie unter der typischen Schäferhundekrankheit einer deformierten Hüfte litt und sich nicht mehr erheben konnte. Auch Wanda lebt in unserer Erinnerung weiter.
Out of Africa (Reportage)
Lesen Sie die englischsprachige Reportage darüber, wie Alama ya Simba zu uns kam.