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Marktlage (23. Februar 2017)
Da die Öl-Nachfrage normalerweise schwächer in der ersten als in der zweiten Jahreshälfte ist, können die Förderungskürzungen der OPEC ihren bullishen Effekt nicht voll entfalten. Daher kursieren derzeit Spekulationen um eine Verlängerung des OPEC-Abkommens, was später zu einem stärkeren Preisanstieg führen würde.
Die OPEC-Produktionskürzungen haben zwar einen Anstieg der Ölpreise bewirkt. Analysten betonen aber, dass dieser Effekt durch die schwache Nachfrage gedämpft wird.
Üblicherweise liegt die Öl-Nachfrage im ersten Semester auf tiefen Niveau, bevor sie in der zweiten Jahreshälfte wieder zunimmt. Eine Verlängerung des OPEC-Abkommens in der zweiten Jahreshälfte würde daher einen weiteren bullishen Effekt generieren.
Die OPEC soll sich im Mai 2017 nochmals treffen. Nach diesen Beratungen werden die Marktteilnehmer die Absichten des Kartells besser einschätzen können. Bis dahin sind die Umsetzung des OPEC-Abkommens und die US-Ölförderung im Fokus der Marktteilnehmer.