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Die Pianistin Beatrice Berrut wurde im Wallis geboren. In den kommenden Saisons debütiert sie in der Cadogan Hall in London mit dem English Chamber Orchestra, mit dem Niedersächsischen Staatsorchester am Staatstheater Hannover, in der Wigmore Hall und beim Piano Days Festival in Brüssel. Zudem wird sie zum zweiten Mal im Wiener Konzerthaus sowie bei den International Piano Series in Freiburg (CH) zu hören sein.
In ihrer Diskografie ehrt sie das Werk vor allem zweier grosser Mystiker: dasjenige von Bach (in ihrem Album Lux Aeterna, das mit der Musik von Thierry Escaich die Modernität Bachs widerspiegelt) und jenes von Liszt, dem sie drei Alben gewidmet hat, in denen sie abwechselnd sein Reifewerk, sein konzertantes Werk und sein Spätwerk beleuchtet.
Als Dirigentin arbeitete Beatrice Berrut an Opernhäusern wie der Opéra Comique de Paris, dem Meininger Staatstheater und der Oper von Limoges. Im Dezember 2019 debütierte sie mit dem Saarländischen Staatsorchester in einem von SRF2 Kultur Radio aufgenommenen symphonischen Programm. Des Weiteren war sie im Jahr 2021 als Dirigentin beim Orchestre de Chambre de Genève in der Genfer Victoria Hall zu Gast.
Ihr Studium absolvierte Beatice Berrut an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin in der Klasse von Galina Iwanzowa, einer Schülerin von Heinrich Neuhaus, und wurde von Begegnungen mit Künstlern wie John O'Conor, Leon Fleisher, Menahem Pressler und Christian Zacharias stark inspiriert.
Beatrice Berrut ist Bösendorfer-Künstlerin.