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Das Tripelmandat in der partizipativen Quartierentwicklung
Chancen und Herausforderungen für Professionelle der Sozialen Arbeit
Sozialarbeitende, die im Auftrag einer kommunalen Verwaltung in der partizipativen Quartierentwicklung agieren, können eine intermediäre Rolle einnehmen. Dadurch befassen sie sich mit den Interessen der kommunalen Verwaltung und jenen ihrer Adressaten und Adressatinnen. Durch das Tripelmandat sind sie daraus resultierenden Mandaten sowie dem Mandat der Sozialen Arbeit verpflichtet. Ziel der vorliegenden Literaturarbeit war es, herauszuarbeiten, welche Chancen und Herausforderungen die berufsethische Verpflichtung zum Tripelmandat für Sozialarbeitende mit sich bringt. Dafür wurde die Rolle der Sozialen Arbeit in der Quartierentwicklung dargelegt und partizipative Quartierentwicklung aus sozialarbeiterischer Perspektive beschrieben. Zudem wurde herausgearbeitet, welche Mandate es im Kontext partizipativer Quartierentwicklung geben kann. Es zeigte sich, dass das dritte Mandat eine Chance darstellt, weil es Sozialarbeitende als wissenschaftliches und ethisches Referenzsystem dabei unterstützt, eine relative Autonomie in ihrem Handeln im Sinne professioneller Sozialer Arbeit zu legitimieren. Zu den Herausforderungen gehört der Umgang mit divergierenden, nicht gegebenen oder schwer zu definierenden Mandaten.