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Bei der Haltung von Legehennen wird unterschieden zwischen Batteriehaltung (Käfighaltung), Bodenhaltung und Auslaufhaltung. Als erstes Land der Welt hat die Schweiz auf den 1. Januar 1992 die Batteriehaltung verboten. Die Hühnerhalter hatten nach diesem Verbot zehn Jahre Zeit, um ihre Ställe so umzubauen, dass sie dem neuen Tierschutzgesetz entsprechen.
Seit dem Verbot der Batteriehaltung wurde intensiv an der Entwicklung neuer, tiergerechter Haltungssysteme gearbeitet. Durchgesetzt haben sich vor allem Ställe, in denen die Hühner wie in einer Voliere gehalten werden. Den Tieren steht in diesen Hallen der ganze Raum zur Verfügung: Am Boden haben die Hühner die Möglichkeit zu scharren, in speziellen Nestern könne sie in Ruhe die Eier legen, zum Schlafen gibt es Sitzstangen, Wasser und Futter stehen ihnen immer zur Verfügung. Solche Stallungssysteme werden als Bodenhaltung bezeichnet. Sie sind der bisher beste Kompromiss zwischen den Forderungen des Tierschutzes und der Wirtschaftlichkeit der Eiproduktion.
Haben die Hühner auch noch die Möglichkeit, sich im Freien zu bewegen, spricht man von der Auslaufhaltung. In der Schweiz ist der Höchstbestand auf 18'000 Hennen pro Betrieb festgelegt.