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Die EKR publiziert in Zusammenarbeit mit dem Verein humanrights.ch jedes Jahr eine Sammlung der vom Netzwerk der Beratungsstellen für Rassismusopfer erfassten und behandelten Vorfälle. Die Publikation liefert zudem allgemein eine periodische Bestandsaufnahme der Rassendiskriminierung in der Schweiz.
Die EKR publiziert eine Analyse der Rechtsprechung zu Artikel 261bis des Schweizerischen Strafgesetzbuches (StGB). Die Studie bietet der Öffentlichkeit einen zugänglichen Überblick über die Gerichtspraxis im Bereich Rassismus und Rassendiskriminierung. Sie vertieft bestimmte, von der EKR als besonders wichtig betrachtete Themen, insbesondere die Spannung zwischen Rassismus und Meinungsäusserungsfreiheit, die zunehmende Ausbreitung des Rassismus im Internet und in den sozialen Medien oder die Verwendung rassistischer Symbole.
Das Problem des Rassismus unterliegt laufenden Veränderungen und erfährt gerade in diesem Jahr in der Schweiz und weltweit grosse Beachtung. Wie wird Rassismus heute definiert und erfasst? Wie manifestiert er sich in der Schweiz? Wie kann der Kampf gegen Rassismus neu überdacht werden? Mit diesen aktuellen Fragen befasst sich Tangram.
Die EKR beauftragte die Akademie für Journalismus und Medien der Universität Neuenburg mit einer Erhebung von Beispielen für gute und schlechte Praxis von Medienberichterstattung zu Diskriminierungsfragen. Es wurden rund 15 Informationsbeiträge der drei grossen Sprachregionen gesammelt, wobei möglichst unterschiedliche Herangehensweisen, redaktionelle Ansätze und Medientypen berücksichtigt wurden
Die Rassismusstrafnorm stellt rassistische Handlungen unter Strafe, mit denen Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, Ethnie oder Religion in der Öffentlichkeit das gleichberechtigte Dasein ausdrücklich oder implizit abgesprochen wird. Strafbar sind zudem rassendiskriminierende Verweigerungen von Waren- und Dienstleistungen, die für die Allgemeinheit gedacht sind.