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Anfang Dezember waren nach einer Verfügung des Amts für Natur, Jagd und Fischerei alle acht Wölfe des Calfeisen-Rudels zum Abschuss freigegeben worden. Die Bewilligung lief Ende Januar aus. Zwei Wölfe wurden in dieser Zeit geschossen.
Das Rudel habe bereits Anfang Winter begonnen, sich aufzulösen, teilte die Staatskanzlei weiter mit. Der letzte Nachweis des gesamten Rudels stamme von Mitte November 2023 aus einer Fotofalle.
Die Wildhut setzte in den zwei Monaten über 400 Stunden für die Jagd nach den Wölfen ein. Gesucht wurde vor allem in der Nacht mit der Hilfe von Wärmebildgeräten. Unterstützung gab es von den Pächterinnen und Pächtern der Jagdreviere, die sich mit Meldungen, aber auch mit Einsätzen beteiligten.
Erlegte Tiere untersucht
Bei den beiden erlegten Tieren gehe das Amt davon aus, dass es sich um den Leitrüden und die Leitwölfin handle, heisst es in der Mitteilung. Beide Tiere hätten gelernt, Herdenschutzmassnahmen zu umgehen und Nutztiere in geschützten Situationen zu reissen.
Wegen des geringen Gewichts des einen Wolfs wurde zuerst vermutet, dass es sich um einen Jungwolf handelt. Untersuchungen am Institut für Fisch- und Wildtiergesundheit der Universität Bern zeigten aber, dass das Tier älter war. Schliesslich bestätigten genetische Analysen am Laboratoire de Biologie de la Conservation de l'Université de Lausanne, dass es sich um den Leitrüden handelte.