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Es gibt die Hunziker-Zweimannmotorsäge aus den 1950er Jahren
«Noch echte Schweizer Ingenieurkunst.» (Aus der Entwicklungsgeschichte der Motorsägen)
Der Besitzer der ersten Motorsäge in Giswil war Erwin Riebli-Berchtold, Breitstein, Kleinteil. Er kaufte diese Zweimannmotorsäge um 1951-1953. Seit dem Jahre 2013 kann sie in der Ausstellung 'altes Handwerk' in der Schlegelsäge besichtigt werden.
Motor: Von Dr. A. Vedova, Motorradfabrik Universal, Oberrieden, Zürich
Leistung der Säge von Erwin Riebli 6 PS
Auf dem Typenschild PS 5-6 , Tourenzahl 2800
Anlasskurbel: Wichtig war das Loslassen der Kurbel sobald der Motor startete. Nicht Beachtung dieser Regel verursachte harte Schläge oder sogar Verletzungen.
Die Entwicklung der Motorsäge
Die ersten mit Benzin angetriebenen Motorsägen entstanden Ende der 1920er Jahre. Am Anfang gab es nur Zweimann-Motorsägen. Es brauchte aber Jahrzehnte, bis die Motorsäge sich durchsetzte. Das grosse Gewicht der Säge (bis 60 kg) und die Unhandlichkeit, sowie die Störungsanfälligkeit des Motors waren weitere Gründe für den zaghaften Einsatz. Die Arbeit mit diesen Geräten brauchte grosse Kraftanstrengung, die von zwei Personen geleistet werden musste. Für das Fällen von Bäumen musste das Sägeblatt umgekippt werden, da der Motorvergaser keine starke Schräglage erlaubte. Erst der Membranvergaser (Flugzeugvergaser) ermöglichte es, mit dem Gerät lageunabhängig zu arbeiten. Ungefähr ab 1950 begann der Siegeszug der heute gebräuchlichen Einmannsägen.