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Die SES begrüsst den Entscheid des Ständerates, das Pariser Klima-Abkommen zu ratifizieren. Das Übereinkommen verpflichtet alle Vertragsparteien, Ziele zur Emissionsreduktion zu formulieren. Nun gilt es für die Schweiz, das Abkommen ernst zu nehmen und mit dem neuen CO2-Gesetz verbindlich umzusetzen.
Die SES bedauert den heutigen Nationalratsentscheid, die Diskussion über eine inländische erneuerbare Grundversorgung zu verschieben. Es braucht ein Strommarktmodell, das die einheimische erneuerbare Produktion fördert und deren Finanzierung sicherstellt. Das ist der klare Auftrag nach der Abstimmung über die Energiestrategie am 21. Mai.
Die SES ist erfreut über die klare Annahme der Energiestrategie 2050. Die Schweizer Bevölkerung sagt Ja zum Atomausstieg und zu einem wirksamen Klimaschutz und setzt damit den Rahmen für eine erneuerbare und sichere Energiezukunft.
Eine umfassende Studie des Öko-Instituts Darmstadt, die im Auftrag der Schweizerischen Energie-Stiftung erstellt wurde, zeigt: «Neue» Reaktorkonzepte wie beispielsweise der Thorium-Flüssigsalzreaktor weisen noch einen massiven Forschungsbedarf auf und werden in den nächsten Jahrzehnten nicht kommerziell verfügbar sein. Eine Einführung in der Schweiz in den nächsten 50 Jahren ist illusorisch.