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Im Oktober 2003 gelang es Bruno Baumann als erster Mensch das Herzstück der Wüste Gobi – eine Art „Himalaya des Sandes“ mit den höchsten Dünen der Welt - im Alleingang zu durchqueren. Der Verwirklichung dieser kühnen Idee war Höhepunkt und krönender Abschluß eines langen Erfahrungsweges, der ihn über einen Zeitraum von anderthalb Jahrzehnten durch die größten Wüsten der Erde führte. Ob bei der Durchquerung der Takla Makan mit einer Kamelkarawane, beim Marsch durch die Gebirgswüste des Transhimalaya in Tibet, oder auf der langen Reise von Schwarzafrika bis zum Mittelmeer quer durch die Sahara, stets werden persönliche Erlebnisse und Abenteuer mit profunder Kenntnis der jeweiligen Kultur verwoben.Immer wieder zog es ihn in die Gobi. Schon im Jahre 1994 bei der Suche nach der „Schwarzen Stadt“ Marco Polos, der eindrucksvollsten Ruinenstadt aus der Seidenstraße, wurde der Grundstein für den späteren Gobi Solo Erfolg gelegt. Damals gelang es der Expedition, die den Status eines UNESCO-Projektes hatte, das Sandmeer der Gobi erstmals mit einer Karawane zu durchqueren.