Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/144079

<h2>SubmittedText<h2><p>Für die Sanierung des Gotthard-Strassentunnels werden verschiedene Varianten diskutiert. Die Mehrheit des Bundesrates und des Parlamentes hat sich dafür ausgesprochen, im Rahmen der Sanierung des bestehenden Gotthard-Strassentunnels eine zweite Röhre zu bauen. Da dessen Planung und Bau viel Zeit in Anspruch nimmt und der bestehende Tunnel nicht bis zur Eröffnung der zweiten Röhre sicher betrieben werden kann, müssen Überbrückungsmassnahmen getroffen werden, die eine Totalsperrung des bestehenden Gotthardtunnels während 140 Tagen nötig machen. In dieser Zeit wird kein Alternativangebot auf der Schiene bereitgestellt.</p><p>Welcher Umwegverkehr von PW und LKW (absolut und in Prozenten des heutigen Verkehrs) ist in diesen 140 Tagen durch Graubünden zu erwarten? Welche Annahmen liegen den Berechnungen zugrunde?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Es existiert derzeit kein detailliertes Verkehrskonzept für die Bewältigung der Totalsperrung des Gotthard-Strassentunnels für die Ausführung von Überbrückungsmassnahmen, die zur Realisierung der vom Parlament beschlossenen Sanierungsvariante nötig sind. Dieses wird im Zuge der Detailplanung der notwendigen Massnahmen, die zu einer etappenweisen Totalsperrung des Gotthard-Strassentunnels während bis zu 140 Tagen führen können, erarbeitet. Im Rahmen dieser Detailplanung wird auch geprüft werden, ob und mit welchen Auswirkungen die Totalsperrung durch eine massive Vergrösserung der Anzahl der Sperrnächte (Schliessung während der Nachtzeit für den gesamten Verkehr) reduziert werden könnte.</p><p>Gegen die Änderung vom 26. September 2014 des Bundesgesetzes über den Strassentransitverkehr im Alpengebiet (SR 725.14) wurde am 13. Januar 2015 das Referendum eingereicht.</p>  Antwort des Bundesrates.