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Wie der Minister am vorvergangenen Freitag mitteilte, werden etwa 23'000 Milchbauern anspruchsberechtigt sein. Die Notfallhilfe mit einem Gesamtvolumen von 23 Mio. Euro (24.7 Mio. Fr.) ist nicht an eine Verringerung der Milchmengen gebunden und wird aus Mitteln des zweiten Hilfspakets der Europäischen Union bezahlt. Frankreich hatte die ihm aus Brüssel zugewiesenen Mittel für nationale Massnahmen von 49,9 Mio. Euro auf fast 100 Mio. Euro (107.3 Mio. Fr.) verdoppelt.
Unterstützen will Le Foll auch die im Zuge der Milchpreiskrise in Mitleidenschaft gezogenen Rindermäster. Diese sollen im Januar und Februar eine Sonderprämie von 150 Euro je Jungbullen erhalten, wenn dieser mit weniger als 360 kg an die Schlachtbetriebe verkauft wird. Ziel dieser Massnahme sei es, das Angebot auf dem Markt zu begrenzen und dadurch einen Wiederanstieg der Preise zu ermöglichen, erklärte der Minister. Zudem will Paris 7 Mio. Euro (7.5 Mio. Fr.) für Absatzfördermaßnahmen im Rindfleischsektor bereitstellen.