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Das Dorf Reinach wird 1036 erstmals als „Rinacha“ schriftlich erwähnt. Besiedelt war die Gegend jedoch schon viel früher, nämlich seit der Hallstattzeit. Im Mittelalter waren nach-einander die Lenzburger, Kyburger und Habsburger Landes- und wichtigste Grundherren. Zeugen dieser Zeit sind die historischen Gebäude wie z.B. das Gemeindehaus, das Museum Schneggli und der Gasthof Schneggen. Reinach besitzt immer noch das Marktrecht. Aus dem einst fast reinen Bauerndorf wurde im 18. Jahrhundert ein Mittelpunkt der Baumwollverarbeitung. Im Laufe der industriellen Entwicklung wurde das Textilgewerbe um 1850 durch die Tabakindustrie ersetzt.
Reinach ist heute eine Zentrumsgemeinde mit 8‘040 Einwohnern und liegt im Süden des Kantons Aargau im Wynental, ungefähr in der Mitte zwischen Luzern und Aarau. Von beiden Talseiten zieht sich der Gemeindebann an den Hängen des Stierenberges, des Homberges und des Sonnenberges entlang, wo sich bevorzugte Wohnlagen anbieten. Von Süden nach Norden wird das Dorf von der Wyna durchflossen, die wenig oberhalb, im benachbarten luzernischen Gebiet entspringt und bei Aarau in die Suhre mündet.
Reinach bildet mit den Nachbardörfern Menziken, Burg und Pfeffikon zusammen das Zentrum im oberen Wynental. Reinach bietet ruhige Wohnlagen, Naherholungsgebiete, ideale Einkaufsmöglichkeiten sowie ein grosses Freizeitangebot von Eislaufen bis Kultur. Gegen 100 Vereine der verschiedensten Interessengebiete bieten vielfältige Freizeitbeschäftigungen an.