Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/258532

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird eingeladen, so schnell wie möglich, spätestens jedoch im Rahmen von Bahn 2050, die Bahnstrecke von Basel via Koblenz und Bülach nach Winterthur für den Personen- und Güterverkehr auszubauen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Angebots- und Infratrukturplanung ist ein gemäss Eisenbahngesetz (Art. 48<i>a</i> ff.; SR <i>742.101</i>) geregelter Prozess, in welchem die Kantone als Besteller des Regionalverkehrs, die SBB als Betreiberin des Fernverkehrs und die Güterverkehrsbranche ihre Angebotsziele eingeben. Diese werden durch das BAV geprüft, bewertet, priorisiert und zu einem schweizweiten Angebotskonzept mit abgestimmten Reiseketten und durchgehenden Gütertrassen zusammengefügt. Dieses Angebotskonzept wird im Rahmen der Ausbauschritte der Bahninfrastruktur durch das Eidgenössische Parlament beschlossen.</p><p>In der Erarbeitung des Ausbauschrittes 2035 wurde von keinem der Planungspartner eine entsprechende Personenverkehrsverbindung Winterthur–Koblenz–Basel als Ziel eingegeben. In diesem Zusammenhang ist auch von der abgelehnten kantonalen Volksabstimmung zur Taktverdichtung der S-Bahn zwischen Stein-Säckingen und Laufenburg Kenntnis zu nehmen. Diese hätte schienenseitig eine bessere Erschliessung des erwähnten Sisslerfeldes ermöglicht. Sollten die betroffenen Kantone trotz aargauischem Volksentscheid am Ausbau dieser Strecke festhalten, können sie im Rahmen des Planungsprozesses im Hinblick auf die Botschaft 2030 zum <span style="background-color:#ffffff;">Strategischen Entwicklungsprogramms Bahninfrastruktur (STEP)</span> dieses Angebotsziel zur Beurteilung eingeben.</p><p>Das heutige Angebot sieht für den Güterverkehr zwischen Stein-Säckingen und Eglisau zwei Trassen pro Stunde in einer Fahrrichtung oder eine Trasse pro Stunde und Fahrrichtung vor. Eine Ausweitung der Kapazitäten im Güter- und im Fernverkehr kann ebenfalls im Rahmen des Planungsprozesses im Hinblick auf die Botschaft 2030 zum <span style="background-color:#ffffff;">Strategischen Entwicklungsprogramms Bahninfrastruktur (STEP)</span> angegangen werden. Dabei ist zu beachten, dass für Kapazitätserweiterungen im Fern- und Güterverkehr umfassende Betrachtungen des Schienenetzes notwendig sind. Denn nur durchgängige Trassen, welche die relevanten Zentren (Personenverkehr) und Umschlags- und Verladeanlagen (Güterverkehr) verbinden, können im dicht befahrenen Netz auch den erwünschten Nutzen bringen.</p>