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|Quelle||Sammlung Rolf Ramseier|
|Art||signierte Fotopostkarte¸ 10x15cm|
|Ort/Datum||1956|
|Inhalt||Photo : W.E.Baur¸ Zürich. Gewidmet : Dem lieben Richard Vogel mit Dank ! Haufler Jan. 56. Aus der umfangreichen Autogrammsammlung des Richard Vogel¸ Mitarbeiter am Schauspielhaus Zürich ab Mitte der 1940er Jahre bis Ende 1970er Jahre.|
|Quelle||Sammlung Rolf Ramseier|
|Inhalt||Unterschriften von Emil Hegetschweiler¸ Armin Schweizer¸ Max Haufler und Heinz Reincke auf einem Albumblatt¸ gesammelt während der Dreharbeiten zu Franz Schnyders Film Der 10. Mai. Von Hegetschweiler datiert am Rhein 21.7.57.|
Schweizer Schauspieler und Regiesseur
4.6.1910 Basel, 25.6.1965 Zürich, von Basel. Sohn des Fritz, Glasmalers, und der Anna geb. Artaria, Italienerin. ) Lotte Kohn, aus Hamburg, 2) Walburga Gmür, Schauspielerin, Tochter des Rudolf, Malers und Opernsängers. Nach der Scheidung der Eltern lebte H. im Tessin bei seiner Mutter, die mit Hermann Hesse und seinem Zirkel verkehrte. Erst als Jugendlicher besuchte er die Schule. H. war ein melanchol. Kind und machte mit zwölf Jahren einen Selbstmordversuch. 1927 begann er zu malen und stellte im folgenden Jahr zum ersten Mal im Kunsthaus von Zürich aus. 1934 wurde er Mitglied der Basler expressionist. Bewegung und dann der Gruppe 33 (zu der auch sein Onkel, der Architekt Paul Artaria, gehörte). Während seines Aufenthalts in Paris entschied sich H. definitiv für den Film. Er bewunderte Jean Renoir, Jean Vigo, René Clair, Raimu und v.a. Sergej Michajlowitsch Eisenstein. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz trat er dem antifaschist. Cabaret Resslirytti bei. 1936 erhielt er seine erste Rolle als Schauspieler im Film "S'Vreneli am Thunersee". Er träumte von qualitativ hochstehenden Filmen und nahm an der Gründung von Clarté-Film AG teil (1941 liquidiert). Die Vereinigung hatte zum Ziel, das künstler. Niveau des Schweizer Films zu heben. H.s erster Film, "L'or dans la montagne" (oder "Farinet" 1938) wurde zwar von der Kritik gelobt, war aber ein kommerzieller Misserfolg. Nach 1942 durchlebte H. eine schwere Zeit. Er machte einige Werbe- und Dokumentarfilme und wurde dann als Schauspieler berühmt, obwohl ihm dieser Beruf zuwider war. Er spielte u.a. in "Der Prozess" von Orson Welles (1962). H. war depressiv und beging nach seiner Rückkehr von Hollywood Selbstmord, obwohl man ihm einen neuen Vertrag angeboten hatte. Richard Dindos Film "Max H. - Der Stumme" (1982-83) zeichnet sein Leben nach.
Quelle Biografie:

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Max Haufler aus dem Historischen Lexikon der Schweiz (HLS) - Onlineversion des Historischen Lexikon der Schweiz. Autorin/Autor: Rachel Siggen-Bruttin / BE. Version : 04.12.2007.