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Die Easyjet-Maschine aus London landete am Sonntag nach 22 Uhr in Genf-Cointrin. Ein Flughafen-Bus stand bereit und fuhr mit den Passagieren zurück ans Gate. Nur: es waren noch nicht alle Passagiere eingestiegen. Acht Passagiere gingen vergessen, darunter eine Frau, die zu «20 minutes» sagte: «Ich hatte mein 21 Monate altes Baby auf dem Arm, also haben wir die anderen Passagiere zuerst aussteigen lassen.» Sie seien dann als Letzte ausgestiegen.
Draussen sei der Bus dann schon weggewesen. Total acht Passagiere standen nun im Halbdunkel da und begaben sich zu Fuss zum Flughafengebäude, dessen Türen aber verschlossen waren verschlossen. Nach einiger Zeit konnten die Passagiere einen Flughafenmitarbeiter herbeirufen. Die Mutter äussert sich zur Pendlerzeitung so: «Ist das noch sicher, wenn man acht Menschen ungehindert auf dem Rollfeld herumlaufen lässt?»
Der Flughafen Genf und Easyjet räumten ein, dass sie über den Vorfall Bescheid wüssten. Es habe sich um ein Missverständnis zwischen dem Bodenpersonal und der Flugzeugbesatzung gehandelt, begründet Easyjet. Etwa zehn Minuten hätten die Passagiere warten müssen, eine Gefahr habe nicht bestanden. Ausserhalb des erlaubten Bereichs seien die acht Personen nicht unterwegs gewesen, auch wenn sie unbegleitet gewesen seien. Somit gab es auch laut dem Flughafen Genf keinen Verstoss gegen das Sicherheitsreglement.