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Marie-Nathalie Lacoursière begann ihre Karriere als Barocktänzerin in der Saison 1993-94 von Les Idées Heureuses unter der Leitung der Cembalistin Geneviève Soly.
Im Jahr 2008 gründete sie in Montreal ihre eigene Tanzkompanie, Les Jardins Chorégraphiques. Sie hat über dreißig Opern aus dem Barock und der Gegenwart in Kanada und im Ausland inszeniert und choreografiert. 15 Jahre lang war sie stellvertretende Direktorin des Toronto Masque Theater und choreographierte während dieser Zeit unter anderem alle Bühnenwerke von Henry Purcell. Außerdem inszenierte sie mehrere Opern in Weltpremiere, darunter Nicandro e Fileno von Paolo Loranzanni, Le Ballet de l’Impatience von Lully, The man Who Married Himself von Juliet Palmer und Europa von James Rolf.
Hierauf begann eine regelmäßige und dauerhafte Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Luc Beauséjour. Für ihre Produktion von John Blows Venus and Adonis erhielten die beiden 2019 den Opus-Preis für das Konzert des Jahres. Marie-Nathalie Lacoursière ist außerdem eine der bevorzugten Partnerinnen des Atelier d’opéra de l’Université de Montréal sowie des Atelier lyrique de l’Opéra de Montréal, wo sie mit dem Filmemacher Denys Arcand bei der Aufführung der Oper Zémir et Azor von André Grétry zusammenarbeitete.
Mehrere internationale Festivals haben sie eingeladen, u.a. das Boston Early Music Festival, Lanvelec und Saint-Riquier, Musicale Estense.