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Dass sich Paul McCartney, 69, noch ein drittes Mal aufs Standesamt wagen würde, hätte nach der Scheidungs-Schlammschlacht mit Heather Mills niemand gedacht. Alle guten Dinge sind drei, muss sich der Ex-Beatle wohl gesagt haben: Am Sonntag gab er Nancy Shevell, 51, in London das Ja-Wort.
Sie trug ein schlichtes, weisses Kleid, designt von McCartneys Tochter Stella, er kam im klassischen schwarzen Anzug und schmaler Krawatte. Die Trauung fand im selben Standesamt statt, in dem er 1969 seine erste Frau Linda geheiratet hatte. Sie starb 1998 an Krebs. Der Ring, den McCartney seiner Angebeteten an den Finger steckte, ist ein Vintage-Modell aus Platin mit Diamenten besetzt.
Nach der Eheschliessung fuhr die Hochzeitsgesellschaft zu McCartneys Haus, um weiter zu feiern. Berichten zufolge waren nur enge Freunde und Verwandte zur Feier eingeladen. Unter den Gästen befand sich McCartneys früherer Band-Kollege Ringo Starr oder auch Kate Moss.
Die Party war allerdings einigen Anwohnern zu laut. Sie riefen Polizeibeamte, die vom frischvermählten Ehepaar verlangten, die Lautstärke herunterzusetzen. Der Musiker erklärte sich dazu gerne bereit - mit weiteren Konsequenzen muss er darum auch nicht mehr rechnen.
Wann und wohin das Paar in die Flitterwochen reist, ist nicht bekannt. Gut möglich, dass sie aber bereits für ein paar Tage weggeflogen sind, zumal McCartney mit «On the Run» demnächst auf Tournee geht.