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Er bereue die Schwarzfahrten, entschuldige sich und wolle "die Sache vor Menschen und Gott ordnen", schreibt der Mann und bittet die Bahn, ihm einen Einzahlungsschein zu senden. Dann werde er einen Betrag zur freien Verfügung überweisen.
Die Verfehlung bestand darin, dass der Mann ein vom Zugpersonal nicht entwertetes Billett Stettlen-Bern ein zweites Mal benützte. Und das tat er nicht bloss einmal, sondern "in ca. 3-5 Fällen". Unterwegs war er damals mit den Vereinigten Bern-Worb-Bahnen (VBW), die später im Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS) aufgingen.
Der RBS reagierte gerührt auf das Schreiben und publizierte den Brief auf Facebook. "So etwas haben wir noch nie erlebt", sagte RBS-Sprecher Caspar Lösche am Donnerstag gegenüber "20 Minuten".
Man werde dem Mann schriftlich für seine Ehrlichkeit danken. Den gewünschten Einzahlungsschein will der RBS aber nicht beilegen. "Das Jahr 1967 ist buchhalterisch sowieso schon abgeschlossen", sagte Lösche.
(SDA)