Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03114.jsonl.gz/303

Externer Inhalt
Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.
Tennis - Henri Laaksonen ist wegen ungebührlichem Verhalten vom Schweizer Davis-Cup-Captain Severin Lüthi bestraft worden. Der 21-Jährige liess im Training den Einsatz auf offensichtliche Weise vermissen.
Lüthi suspendierte Laaksonen für den ersten Tag des Auf-/Abstiegsplayoffs in Neuenburg gegen Ecuador. Der Spieler blieb im Hotel. Er habe diesen Entscheid gefällt, um das Team zu schützen und Laaksonen zu zeigen, dass ein solches Verhalten nicht goutiert werde, so Lüthi. "Manchmal muss man hart sein, sonst begreifen es einige nicht." Eine Rückkehr Laaksonens ins Team in den nächsten Tagen schloss Lüthi nicht aus.
Stanislas Wawrinka ging hart mit Laaksonen ins Gericht. "Es darf nicht sein, dass man im Training nicht alles gibt. Am Donnerstag hat er gegen mich nichts gezeigt und dann auch noch gemotzt, als ihn Severin Lüthi zurechtwies." Das könne man nicht akzeptieren, meinte der Teamleader. "Ich hoffe, dass Swiss Tennis ihn bestraft und er in Zukunft weniger Unterstützung bekommt."
Laaksonen, die Nummer 203 der Weltrangliste, hatte sich Hoffnungen gemacht, das zweite Einzel gegen Ecuador zu bestreiten. Lüthi gab aber Marco Chiudinelli den Vorzug. Der Bieler mit finnischen Wurzeln hatte im Februar gegen Tschechien seine ersten Matches für das Schweizer Davis-Cup-Team bestritten.
SDA-ATS