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Der Gnôme-Motor blieb beim oben beschriebenen Unfall ziemlich unbeschädigt. Er konnte nach
einer Reparatur bei den Gnôme-Werken in Paris im zweiten von Bider im Dezember 1913 gekauften Blériot-Apparat wiederverwendet werden. Bider musste wegen der behördlichen Lieferungsblockade akzeptieren, dass sein bisheriger 80PS Gnôme-Motor im neuen Blériot-Apparat eingebaut werden musste. Dieser wurde – wie erwähnt – schon im April zuvor als Gebrauchtmotor erkannt.
Über diesen Ankauf – auch mit Blick auf eine Werbewirkung bei künftigen Beschaffungsvorhaben für Beobachtungsflugzeuge der Armee – führten Cardinaux und Bider eine rege Korrespondenz mit den Gnôme- und Blériotwerken in Paris. Wie schon zuvor begab sich Bider persönlich nach Paris.
Am 16. Oktober 1913 reiste Bider – wie erwähnt – zur privaten Information nach Lichtenberg und Johannisthal/Berlin.1 Er wollte sich dort ein persönliches Bild über ein Blériot-Konkurrenzprodukt, den deutschen Monoplan Rumpler-Taube, machen. Das erzeugte dann aber einige gehässige Kommentare in der Westschweizer Presse. Zitat aus La Suisse Sportive, vom 27.12.1913: «... on a mené un tapage infernal parce que Bider était allé passer quelques semaines à Berlin».).
Er blieb der Blériot-Firma jedoch aus vorgenannten Gründen treu.