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Die deutsche Ex-Kanzlerin Angela Merkel hat ein Jobangebot von UN-Generalsekretär António Guterres aus New York abgelehnt.
Merkel habe «dazu in der letzten Woche mit dem UN-Generalsekretär telefoniert, sich bedankt, und ihm mitgeteilt, dass sie das Angebot nicht annehmen wird», teilte das Büro Merkels der Deutschen Presse-Agentur in Berlin am Mittwoch auf Anfrage mit.
Guterres hatte der 67-Jährigen den Vorsitz in einem hochrangig besetzten Beratungsgremium zu globalen öffentlichen Gütern angeboten, die potenziell über Ländergrenzen hinweg der gesamten Weltbevölkerung dienen sollen. Beispiele für globale öffentliche Güter sind etwa die Ozonschicht, aber je nach Definition auch international geltende Regelwerke wie jene zur Flugsicherheit und zum weltweiten Handel.
Merkel hat vor ihrem Ausscheiden aus der Regierung stets betont, dass sie nach ihrem Amtsende keine politische Tätigkeit mehr anstrebe. Sie wollen zunächst eine Pause einlegen und überlegen, «was mich so eigentlich interessiert.» Sie wolle viel lesen.
Merkel war vom 22. November 2005 bis zum 8. Dezember 2021 deutsche Regierungschefin. Bei der Bundestagswahl im vorigen Jahr war sie nicht mehr angetreten. (sda/dpa)
Bei einer Pressekonferenz zu dem verheerenden Amoklauf an einer Grundschule im US-Bundesstaat Texas ist es zu einem politischen Eklat gekommen. Der Demokrat Beto O'Rourke unterbrach am Mittwoch eine laufende Pressekonferenz des republikanischen Gouverneurs von Texas, Greg Abbott, und kritisierte diesen für seine Haltung zu den Waffengesetzen im Land. O'Rourke, der im November bei der nächsten Gouverneurswahl in Texas als Herausforderer gegen Abbott antreten will, warf dem Republikaner vor, nichts gegen die grassierende Waffengewalt in den USA zu unternehmen. «Sie tun nichts», kritisierte O'Rourke.