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Die Helligkeit des Feuerwerks ist wie erwähnt vorwiegend von Blende und Empfindlichkeit abhängig. Da sich die Leuchtkörper bewegen und eine Spur hinterlassen, verändert sich der erzielte Effekt mit der Dauer der Belichtung. Die Belichtungszeit ist ausschlaggebend dafür, wie viele Lichtspuren auf einem Bild gesammelt werden können, und wie lange die Lichtschweife werden. Je länger du belichtest, desto heller wird das Bild.
- Gewusst? Manche Kamera bieten eine Funktion zur Rauschunterdrückung (NR, Noise-reduction) bei Langzeitaufnahmen. Dabei wird nach der Aufnahme eine zweite mit geschlossenem Verschluss erstellt und die beiden Bilder mit einander verglichen, um störende Pixel zu vermeiden. Damit wird deine Kamera aber ausgebremst, da jede Aufnahme doppelt so lange dauert. Für schnellere Bildserien empfiehlt es sich, die Langzeit-Rauschunterdrückung zu deaktivieren.
Viele Kameras haben vorgegebene Belichtungszeiten von 1s, 2s, 4s, 8s, etc. bis 30s. Wenn viele schnelle Raketen aufeinander folgen, ist es einfacher, die Verschlusszeit individuell wählen zu können. Verwende dazu die Langzeiteinstellung B oder BULB im Belichtungsmodus M. Dabei bleibt der Verschluss so lange offen, wie du auf den Auslöser drückst. Gegen eine Erschütterung der Kamera sollte dazu ein Fernauslöser verwendet werden.
Wie stark das nächtliche Umgebungslicht auf dem Bild sichtbar wird, ist abhängig von der Belichtungszeit. Das künstliche Licht in Städten mit starker Beleuchtung der Strassen und Bauwerken ist nicht immer ideal. Um die Lichtverschmutzung gering zu halten, wähle hier eine kurze Belichtungszeit von 2-4 Sekunden.
Sollen die Bauwerke aber natürlich in der Bildkomposition wiedergegeben werden, wähle eine längere Belichtungszeit, die du vorab mit Testaufnahmen ermittelst. In einer Vollmondnacht ergeben sich zudem wieder andere Belichtungszeiten und eine veränderte Farbwiedergabe der Umgebung.