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Im Jahre 1943 konnte die Sektion Zürich der Helvetia das 50-jährige Jubiläum der Wiedereröffnung feiern und im renovierten Hotel Carlton Elite den Stammbetrieb aufnehmen. Die Auswahl des Wandschmuckes überliess der Hausherr den Helvetern. Der Fuxe Hans-Heinrich Müller H! kannte den Kunstmaler Alois Cariget, der in seiner Nachbarschaft wohnte, und wurde beauftragt, mit ihm Kontakt aufzunehmen. Der Künstler wurde zu einem Pauktag eingeladen. Der Auftrag lautete, einen Sekundanten in aufrechter, entspannter Haltung, also nicht in Lauerstellung wie während der Mensur abzubilden. Alois Cariget skizziert fleissig und zieht sich zurück. Einige Wochen später ist die Freude und die Überraschung gross, als die Helveter am Stamm im Elite eintreffen: Von der Wand blickte sie ein Sekundant an, fast in Lebensgrösse, ein echtes Al-Fresco-Bild. Die Haltung entspricht in etwa der beim Annoncieren einer Partie beim Unparteiischen. Beim Modell handelt es sich um Frank Seethaler H!, der am 4. Mai 2016 im 97. Lebensjahr verstorben ist.
Im Jahre 1966 mussten die Helveter das Carlton Elite verlassen. Es wurde beschlossen, das direkt auf den Putz gemalte Bild zu erwerben. Mit einem aufwendigen Verfahren wurde es abgelöst und auf einen neuen Bildträger aus Holz aufgezogen. Bis 1975 verschwand es aber in einem Lagerraum, erst dann fand es einen Platz im Restaurant des Helveterhauses.
Die Skizzen verblieben 30 Jahre bei Alois Cariget. Dann wurden sie von einem Dienstkameraden Frank Seethalers H! beim Künstler aufgespürt und bei dessen militärischer Verabschiedung als Geschenk übergeben. Schliesslich schenkte Frank Seethaler H! die wertvollen Blätter der Helvetia, so dass sie seit dem Umbau des Restaurants im Jahre 2001 neben dem Original an der Wand hinter dem Stammtisch gezeigt werden können.
Quelle: Beiträge von Frank Seethaler H! und Rudolf Kurth H! im Zentralblatt der Schweizerischen Studentenverbindung Helvetia, Ausgabe 1 / 2016