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Die Durchführung der Betriebsratswahl: Normales Wahlverfahren, vereinfachtes einstufiges Wahlverfahren, vereinfachtes zweistufiges Wahlverfahren

(Buch)
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|Inhalt:

|Bei der grundlegenden Änderung des Betriebsverfassungsgesetzes im Jahr 2001 entstanden 3 verschiedene Wahlverfahren:

1. Das normale Wahlverfahren
2.a Das vereinfachte einstufige Wahlverfahren für Kleinbetriebe
2.b Das vereinfachte einstufige Wahlverfahren für Mittelbetriebe
3. Das vereinfachte zweistufige Wahlverfahren in Kleinbetrieben ohne Betriebsrat
Das normale Wahlverfahren ist für Betriebe mit mindestens 51 wahlberechtigten Arbeitnehmern als das übliche Verfahren vorgesehen.
Als einstufig wird das vereinfachte Wahlverfahren in Betrieben mit maximal 100 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bezeichnet, bei dem der Betriebsrat auf einer Wahlversammlung gewählt wird.
In Betrieben mit bis zu 50 Wahlberechtigten und schon bestehendem Betriebsrat ist es zwingend vorgeschrieben.
In Betrieben mit mindestens 51 Wahlberechtigten aber maximal 100 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern kann sich der Wahlvorstand freiwillig dafür entscheiden. Dies ist aber in der Regel nur in überschaubaren Betrieben mit nur einem Standort und ohne Schichtarbeit sinnvoll.
Das zweistufige vereinfachte Wahlverfahren ist Pflicht in Betrieben ohne Betriebsrat mit maximal 50 wahlberechtigten Arbeitnehmern.
1. Stufe: Erste Wahlversammlung zur Wahl des Wahlvorstandes
2. Stufe: Zweite Wahlversammlung zur Wahl des Betriebsrates
Das Buch ist in mehrere Abschnitte gegliedert:
Allgemeiner Teil:
Vorschriften, die für alle Wahlverfahren gelten.
Normales Wahlverfahren:
Zahlreiche Vorschriften und Verfahren gelten auch für die vereinfachten Wahlverfahren.
Vereinfachtes, einstufiges Wahlverfahren:
Zahlreiche Vorschriften und Verfahren gelten auch für das zweistufige Wahlverfahren.
Vereinfachtes, zweistufiges Wahlverfahren:
Anhang:
Teile des Betriebsverfassungsgesetzes, die Wahlordnung,
In dieser Broschüre sind keine Musterformulare enthalten.