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Die
Mörsburg, eine der geschichtsträchtigsten Burgen des Kt. Zürichs
und doch liegen die Anfänge der Anlage im Dunkeln. Es wird
vermutet das an der Stelle des heutigen Wohnturmes bereits im
10.Jh. eine Motte (Holzburg auf künstlich aufgeschüttetem Hügel)
gestanden hat. Auch über die Gründer der Anlage gibt es nur
wage Vermutungen.
Der Wohnturm wurde ev. im 12.Jh. durch die
Herren von Winterthur an Stelle einer älteren Anlage erstellt.
Um 1250 unter Graf Hartmann von Kyburg zur Burg ausgebaut. 1274
an die Habsburger vererbt und von diesen, an die Meier von
Oberwinterthur verliehen. Die Burg wurde durch die Eidgenossen
im Sempacher (1386) und in den Appenzeller Kriegen (1401-1408),
bis auf den Heutigen Wohnturm, zerstört. 1598 kaufte die Stadt
Winterthur die Burg und nutzte sie bis 1798 als Sitz des Ammans.
Ausgedehnte
Burganlage mit gut erhaltenem Wohnturm, Kapelle, Ruinen
vom Ritterhaus, Ringmauer und verschiedenen anderen Gebäuden.
Der Wohnturm besteht aus dem älteren Turm des 12.Jh.,
der mit dem heute sichtbaren Megalithmauerwerk
"umbaut" wurde. Somit wuchs die Mauerstärke
auf bis zu 5m dicke an. Dies reichte aus um im 3 OG. in
der Mauerstärke eine Kapelle einzubauen.