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George Page kaufte drei Bauernhöfe zwischen Cham und Hünenberg und führte diese zu einem Gutshof, zum Hof Langrüti, zusammen. Dies sollte der Musterhof werden. Dazu liess er die Zuger Apfel- und Birnbäume fällen und ersetzte diese durch niederstämmige Obstbäume aus Amerika. Er importierte 12 000 Stück der Sorten Baldwin, Ben Davis, Jonathan, Wealthy, Maiden’s Blush und Whitney’s Crab. Der heute noch populäre Apfel Jonathan geht auf George Pages Importaktion zurück.
Auch 1200 Hühner holte er von überall her, darunter exotische Rassen wie Houdans, Weisse Brahmas, Gesperberte Italiener und Plymouth-Rouk. Er dachte und handelte in einer amerikanischen Grosszügigkeit, wie sie der damals verschlafenen und kleinteiligen Schweizer Landwirtschaft komplett fremd war.
Zwischen die Baumreihen liess Page amerikanische Ananaserdbeeren und speziell schöne Sorten Himbeeren und Brombeeren pflanzen. Ebenfalls aus Amerika liess Page amerikanische Pflüge, amerikanisches Pferdegeschirr und amerikanische Kirschbäume importieren, um eigenen Kirsch zu brennen – was im Kanton Zug, dem traditionsreichen Kirschgebiet, für einiges Aufsehen sorgte. Doch sein Kirsch schmeckte gut, gemäss George Pages Aussagen sogar sehr gut, viel besser jedenfalls als das gebrannte Wasser der offiziellen Schweizer Kirschwassergesellschaft mit Sitz in Zug.
Schliesslich war er der Erste, der die Kuhrasse Jersey in die Schweiz holte. Diese kleinwüchsigen Tiere haben einen sehr hohen Proteingehalt in der Milch. Auch hier dachte George Page ökonomisch und war damit seiner Zeit weit voraus.