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Hahn: Kopf dunkelgoldfarbig, Halsbehang dunkelgoldfarbig mit schwarzen Schaftstrichen, welche den Saum nicht durchstossen dürfen. Sattelbehang rotgoldfarbig, möglichst mit Schaftstrichen. Rücken, Schultern und Flügeldecken satt rotgoldfarbig. Binden grünglänzend schwarz. Handschwingen schwarz mit schmalem braunen Außensaum. Armschwingen Innenfahne schwarz, Aussenfahne braun, das Flügeldreieck bildend. Brust, Schenkel und Bauch schwarz, Schwanz schwarz mit grünem Glanz.
Henne: Kopf dunkelgoldfarbig. Halsbehang dunkelgoldfarbig mit breiten schwarzen Schaftstrichen, den Saum nicht durchstossend. Rücken, Schulter und Flügeldecken braungrau mit möglichst gleichmäßiger schwarzer Rieselung und scharf hervortretenden hellen Federkielen. Brust lachsrot, zum Bauch hin grauer werdend. Schwingen und Schwanz braunschwarz gerieselt, gegen das Federende dunkler werdend.Untergefieder aschgrau. Augenfarbe mittel- bis dunkelbraun. Lauffarbe schiefergrau.
Grobe Fehler:
Hahn: Zu braune oder strohige Behänge; stark durchstoßende Schaftstriche im Halsbehang; russiger Halskragen; stark absetzende Halsfarbe; braun in der Brust-, Bauch- und Schenkelgefieder, Schilf.
Henne: stark durchstossende Schaftstriche im Halsbehang; zu helle Grundfarbe; starke Flitterbildung oder fehlende Kielzeichnung im Mantelgefieder; zusammengeballte oder bänderartige Rieselung auf den Flügeldecken, viel Rost auf den Flügeldecken, starke schwarze Einlagerungen im Brustgefieder; Schilf. Bei Hahn und Henne fehlendes Braun in der Augenfarbe.
Erläuterung zum Zuchtstand aus der Sicht des deutschen Zuchtwarts:
Die klaren farblichen Vorgaben auf der Grundlage der rebhuhnfarbigen Italiener sind nicht so einfach auf die markante Rheinländerform zu übertragen. Stimmt das Farbbild, fehlt nicht selten die nötige Körperlänge, - breite und – tiefe nebst der ausgeprägten Brustpartie. Ist die markante Form mit den passenden Kopfpunkten da, fehlt es an den farblichen Feinheiten und hier besonders an der gleichmäßigen und intensiven Rieselung auf den Decken bei den Hennen. Statt der Rieselung haben wir teils noch zu grosse Rostfelder oder eine zusammengeballte bis bänderartige Rieselung. Diesem Übel ist zwar durch entsprechende Einkreuzung von Fremdrassen bei zu kommen, doch wie sehen dann die Auswirkungen auf die Form und die Kopfpunkte aus? Ich kann mir vorstellen, dass zur Zeit über eine strenge Selektion des vorhandenen Materials ein weiterer großer Fortschritt möglich ist. Unter dieser Massnahme verstehe ich die Bildung von kleinen bis kleinsten (1,1 bis 1,2) Zuchtstämmen mit Hähnen, bei denen der ja verdeckte Wert von Rieselung und Kielzeichnung über einen gewissenhaften Nachweis dieser notwendigen farblichen Eigenschaften bei der jeweiligen Mutter gegeben sein muss! Soweit ein kleiner Ausflug in die züchterische Arbeit.Eine begrenzte Aufzählung der Wünsche und Mängel bei unseren Rebhuhnhalsigen auf den jüngsten Ausstellungen bestätigt aus meiner Sicht die angesprochenen züchterischen Maßnahmen: Noch zu vielen Hähnen mangelt es an der geforderten fast waagerechten Körperhaltung in Verbindung mit der notwendigen Brusttiefe. Verantwortlich hierfür ist sicherlich auch ihr Temperament. Einem Teil der Hähne fehlt auch noch die nötige Körperlänge und – Tiefe. Auf typische Kopfpunkte mit kaum mittelgroßem und fein geperltem Kamm, dessen Dorn der Nackenlinie folgt und nicht zu grossen und glatten Kehllappen ist weiter hin zu arbeiten. Das Farbbild der Hähne ist grundsätzlich einheitlicher geworden. Strohige Halsbehänge und auffällige Schenkelzeichnung stören nur noch selten. Nur ein geringer Teil ist in der Grundfarbe noch zu hell oder aber auch zu dunkel. Die weiteren verdeckten farblichen Eigenschaften kann der Züchter nur über entsprechende Aufzeichnungen beeinflussen. Wie schon erwähnt, ist die farbliche Weiterentwicklung der Rebhuhnhalsigen wesentlich von der Einordnung der sichtbaren Eigenschaften bei den Zuchthennen abhängig. Hierzu ist festzustellen, dass bei einem Teil der in den vergangenen Jahren gezeigten Hennen die Grundfarbe im Rücken, auf den Schultern und den Flügeldecken noch satter sein dürfen – braun/grau und nicht dunkelgold/grau. Nur wenige bzw. sind zu dunkel – dunkelbraun/schwarzgrau. Letztere sind für die Zucht möglicherweise nicht wertlos. Das auffälligste Farbproblem haben wir mit der geforderten gleichmäßigen Rieselung auf den Schultern und Flügeldecken der Hennen. In den noch öfter anzutreffenden stark rostigen Flächen fehlt sie in der Regel ganz. Das unerwünschte Gegenteil ist eine zusammengeballte Rieselung bis hin zur Bänderung. Auf dem eingeschlagenen Weg zur weiteren Verbesserung und Festigung dieses anspruchsvollen Farbspiels sollte auch die Forderung nach den markanten hellen Federkielen über die Auswahl des Zuchthahnes eine stärkere Beachtung finden. Abschliessend noch der Hinweis auf die verlangte mittel- bis dunkelbraune Augenfarbe bei den Rebhuhnhalsigen. Hier lässt der Zuchtstand keine Zugeständnisse mehr zu.