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Menstruationsbeschwerden und was Sie selber dagegen tun können
Leiden Sie allmonatlich unter Menstruationsbeschwerden? Dann sind Sie damit nicht allein, denn diese gehören zu den häufigsten Frauenbeschwerden. Unter Menstruationsbeschwerden versteht man verschiedene Symptome, die im zeitlichen Zusammenhang mit der Menstruation stehen. Die häufigsten Symptome sind Unterleibsschmerzen während der Menstruation, die in der medizinischen Fachsprache Dysmenorrhoe genannt werden, sowie das prämenstruelle Syndrom (PMS). Als weitere Symptome können aber auch Kopfschmerzen, Übelkeit und Antriebslosigkeit auftreten.
Die Unterleibs- oder Regelschmerzen zeigen sich durch starke krampfartige Schmerzen im Unterleib unmittelbar vor oder während der Menstruation. Häufig sind sie am ersten Tag der Monatsblutung am stärksten ausgeprägt und nehmen dann langsam ab bis sie spätesten mit dem Ende der Menstruation wieder verschwinden. Es gibt viele Ursachen der Dysmenorrhoe. Eine der Häufigsten ist eine gesteigerte Prostaglandinbildung in der Gebärmutterschleimhaut. Prostaglandin G2 ist ein Gewebshormon in der Gebärmutter, das die Schmerzwahrnehmung steigert, sowie Entzündungen auslöst und somit die Schmerzen und Krämpfe verursacht. Eine gesteigerte Prostaglandin G2 Bildung kann unter anderem durch eine Ernährung entstehen, die auf zu viel tierischen Lebensmitteln basiert. Diese enthalten viel Arachidonsäure, welche wiederum die Vorstufe des Prostaglandin G2 ist und damit verstärkt zu den Regelschmerzen beitragen kann. Als eine weitere Ursache der Dysmenorrhoe gilt die Endometriose, bei der gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe an „unnatürlichen“, ausserhalb der Gebärmutterhöhle gelegenen Stellen, vorkommt. Da das verlagerte Gewebe wie die normale Gebärmutterschleimhaut am Menstruationszyklus teilnimmt, führt dies häufig zu schmerzhafter Regelblutung, die teilweise mit unerträglichen bis hin zu kolik- oder wehenartigen Schmerzen einhergehen kann.
Unter dem Prämenstruellen Syndrom (PMS) versteht man verschiedene körperliche und psychische Beschwerden, die regelmässig ca. 4 -14 Tage vor der Regelblutung beginnen und mit dem Eintreten der Blutung rasch nachlassen. Die Symptome sind zahlreich und reichen von Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen bis hin zu Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Heisshunger oder Wassereinlagerungen.
Menstruationsbeschwerden können den Alltag einer Frau massiv beeinträchtigen und sie allmonatlich stundenlang ausser Gefecht setzen. Die seitens der Schulmedizin verordneten Medikamente gegen die Beschwerden sind in der Regel keine Dauerlösung. Sie unterdrücken die Symptome lediglich, ohne die Ursache zu beheben, ganz abgesehen von den chemischen Medikamentenwirkstoffen, die auf Dauer Leber und Nieren belasten.
Es gibt viele naturheilkundliche Alternativen bei Menstruationsbeschwerden.