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Hochgeachteter Herr Präsident!
In sofortiger Beantwortung Ihrer verehrlichen Zeilen vom 13. d. theile Ihnen mit, daß ich für Sie & Hrn. Oberingenieur Bekh nächste Woche jederzeit zur Verfügung stehe. Ich werde sogleich noch Hrn. Landammann Müller anfragen, ob er auf Freitag hierherkommen könnte. Mit Ihrer Zuschrift habe ich von Hrn. Dir. Schmidlin die Anzeige erhalten, daß Hr. Stähelin eine verneinende Antwort ertheilt habe, die als feststehend angesehen werden muß. In Folge dieser Ablehnung denke ich zunächst an Hrn. Feer-Herzog; sofern Sie nicht einen andern Vorschlag in Bereitschaft haben, dürfte sich fragen, ob es nicht angemeßen wäre, vor einer neuen Berathung des Ausschußes sich auf konfidentiellem Wege zu erkundigen, ob Hr. Feer-Herzog eine | Mißion zu übernehmen geneigt wäre. Dieß übrigens nur als ganz unmaßgebliche Ansichtsäußerung. –
Durch Hrn. Oberingenieur Bekh habe ich die von ihm bearbeiteten Pläne des Gotthardt bahnprojektes erhalten. Sollten Sie noch vor Freitag davon Einsicht zu nehmen wünschen, so erbitte mir telegraphischen Bericht.
Genehmigen Sie bei diesem Anlaße die erneute Versicherung ausgezeichneter Hochachtung
v. Ihrem freundschaftl. ergebenen
J. Zingg.
Luzern d. 14 Feb. 1864.