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Der 41-jährige Abraham klassierte sich in einem historischen Rennen in der deutschen Hauptstadt in einer Zeit von 2:05:10 auf dem 11. Platz. Der Genfer lief damit beinahe eineinhalb Minuten unter seinem bisherigen Schweizer Rekord. Für Abraham war es der erste Marathon, seit er Mitte März in Barcelona die Olympialimite (2:08:10) mit 2:06:43 unterboten hat.
Fabienne Schlumpf pulverisierte ihren eigenen Landesrekord um fast eine Minute. Die 32-jährige Zürcherin, die bewusst auf die WM in Budapest verzichtet hat und den Fokus auf den Berlin-Marathon legte, schaffte in einer Zeit von 2:25:27 auch locker die Olympialimite (2:26:50). «Das waren die besten 2 Stunden und 25 Minuten meines Lebens», sagte Schlumpf nach dem Rennen gegenüber SRF. «Klar hatte ich Druck, aber ich habe mich sehr auf dieses Rennen gefreut und bin froh, dass es aufgegangen ist.»
Historische Zeit bei den Frauen
Für eine historische Marke sorgte im Rennen der Frauen die Äthiopierin Tigst Assefa. Die 26-Jährige unterbot den bisherigen Weltrekord um mehr als zwei Minuten und überquerte die Ziellinie nach 2:11:52.
Bei den Männern siegte wie schon im Vorjahr der Kenianer Eliud Kipchoge. Bei seinem fünften Sieg in Berlin verpasste der 38-Jährige seinen Weltrekord (2:01:09), den er im Vorjahr auf der gleichen Strecke aufgestellt hatte, um gut eineinhalb Minuten.