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Intel lanciert spezielle Supercomputer-Chips17. November 2009 um 07:03
Seit vielen Jahren basieren Supercomputer nicht mehr auf speziellen Hochleistungs-CPUs, sondern auf kommunen Server-CPUs aus der Massenfertigung, von denen dafür jeweils mehrere Tausende oder Zehntausende ein einem Supercomputer stecken.
Seit vielen Jahren basieren Supercomputer nicht mehr auf speziellen Hochleistungs-CPUs, sondern auf kommunen Server-CPUs aus der Massenfertigung, von denen dafür jeweils mehrere Tausende oder Zehntausende ein einem Supercomputer stecken. Profitiert hat davon vor allem Intel – in mehr als 80 Prozent der aktuell schnellsten 500 Computer der Welt arbeiten CPUs des Chipriesen.
Trotz dieses hohen Marktanteils plagt Intel ein Dorn im Fleisch: Die allerallerschnellsten Supercomputer stammten auf IBMs "Power"-CPUs. Und nun wurden die IBM-Maschinen nicht etwa von einem Intel-Computer sondern ausgerechnet einem ausgerechnet auf Opterons des Intel-Erzrivalen AMD beruhendem Supercomputer weit abgehängt.
Dies versucht Intel nun mit einer speziell an die Anforderungen von Supercomputern, beziehungsweise "High Performance Computing" angepassten Xeon-Version zu ändern. Die Sechs-Kern-Chips sollen mit höheren Taktraten laufen, als normale Verisonen, mit mehr und schnellerem Cache-Speicher ausgerüstet sein und den Bau von Computer-Nodes – die Grundbauteile eines Supercomputers – mit bis zu 256 CPUs ermöglichen.
Ausserdem hat Intel mit NEC, dem grössten Supercomputerhersteller in Japan, eine strategische Partnerschaft vereinbart, um in enger technologischer Zusammenarbeit die Grenzen der Leistungsfähigkeit von Supercomputern weiter hinauszuschieben. Gut möglich also, dass der nächste Jaguar-Herausforderer aus Japan stammen wird. (hjm)
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