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Medienmitteilung
Die SRG SSR idée suisse schafft Voraussetzungen für DVB
Die Einführung von DVB (Digital Video Broadcasting) wird zurzeit vorbereitet. Um dafür die Grundlagen zu schaffen, stellt die SRG SSR idée suisse den terrestrischen Empfang der ersten Fernsehprogramme der anderssprachigen Regionen etappenweise ab März 2002 auf Satellitenempfang um.
Die SRG SSR idée suisse verbreitet ihre Fernsehprogramme als Service-public-Leistung in allen Landessprachen in der ganzen Schweiz.
Damit ermöglicht sie den kulturellen Austausch und Zusammenhalt in der Schweiz.
Um die Grundlagen für die Einführung von DVB (Digital Video Broadcasting) in der ganzen Schweiz zu schaffen und damit ihre Leistungen im Sinne des Service public effektiver und effizienter zu erbringen, stellt die SRG SSR den terrestrischen Empfang ihrer Fernsehprogramme der anderssprachigen Regionen analog den zweiten Programmen in der Zeit vom 1. März bis 30. Juni 2002 auf Satellitenempfang um. Direkt betroffen sind nur wenige Fernsehhaushalte.
In den eigenen Sprachregionen werden beide TV-Programme unverändert auch über terrestrische Sender verbreitet.
Im Bereich der Sprachgrenzen werden die ersten Fernsehprogramme weiterhin auch terrestrisch ausgestrahlt.
Die Verbreitung sieht im Detail neu so aus:
- SF 1 und SF 2 können in der deutschen Schweiz weiterhin terrestrisch oder via Satellit empfangen werden, in der französischen und italienischen Schweiz nur via Satellit.
- TSR 1 und TSR 2 können in der französischen Schweiz weiterhin terrestrisch oder via Satellit empfangen werden, in der deutschen und italienischen Schweiz nur via Satellit.
- TSI 1 und TSI 2 können in der italienischen Schweiz weiterhin terrestrisch oder via Satellit empfangen werden, in der deutschen und französischen Schweiz nur via Satellit.
- Die rätoromanischen Programme werden wie bisher auf SF 1 ausgestrahlt.
Fernsehhaushalte, die über keinen Kabelanschluss verfügen und (noch) keinen Satellitenempfang haben und die ersten Fernsehprogramme der anderen Sprachregionen weiterhin empfangen möchten, müssen auf Kabel oder Satellit umstellen.