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Gesetzliche Grundlagen
Zwei rechtliche Grundlagen schaffen die Rahmenbedingungen für das Raubtiermanagement in der Schweiz, für welches das Bundesamt für Umwelt (BAFU) verantwortlich ist.
Aufgrund der Berner Konvention über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume, gehören Wolf und Bär zu den streng geschützten, der Luchs zu den geschützten Arten in der Schweiz.
Die schweizerische Jagdverordnung definiert den Rahmen für den Umgang mit den geschützten Grossraubtieren.
Seit 2014 ist der Herdenschutz im Zusammenhang mit der Schafsömmerung auch in der Landwirtschaftlichen Direktzahlungsverordnung des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW) verankert.
Das BAFU hat den gesetzlichen Auftrag, die Richtlinien der Berner Konvention und die Vorgaben der Jagdverordnung umzusetzen. Dazu werden Konzepte erstellt, um als Vollzugshilfe die Behörden zu unterstützen.
Aufgrund der Motion Engler wurde die Jagdverordnung 2015 überarbeitet. Um den Anliegen der Bergbevölkerung besser gerecht zu werden, ermöglicht der Bund unter bestimmten Voraussetzungen einen erleichterten Abschuss von Wölfen.
Aufgrund der revidierten Jagdverordnung wurden die Konzepte Wolf und Luchs 2016 angepasst.
Für den Herdenschutz haben diese politischen Prozess keine unmittelbaren Auswirkungen. Die Richtlinien für den Herdenschutz werden zur Zeit überarbeitet und sollen im Verlauf des Jahres 2017 in definitiver Form in Kraft treten.