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Die extremen Witterungsbedingungen in diesem Jahr hätten zusammen mit der teils angespannten Preissituation an den Agrarmärkten „menschliche
Dramen“ ausgelöst, auf die ein besonderes Augenmerk gerichtet werden müsse. Dies zu tun, sei Aufgabe der Kammern, aber auch der Banken, der Versicherungen und der öffentlichen Hand.
Geleistet werden muss aus Sicht von Vasseur eine solche Begleitung in allen Belangen, insbesondere, wenn Landwirte aufhörten, sich veränderten oder ihren Betrieb wieder aufbauen wollten. Zugleich forderte der APCA-Präsident, eine weitestgehend kostenlose Unterstützung der Landwirte zu gewährleisten. Im Hinblick auf die von Frankreichs Landwirtschaftsminister Stéphane Le Foll gewährte Unterstützung für die in Not befindlichen Landwirte monierte Vasseur, dass diese „nicht der Schwere der Situation“ entspreche.
Die Politik müsse dem Berufsstand immer auch Perspektiven an die Hand geben. Darüber hinaus äusserte sich der APCA-Präsident auch zu geopolitischen Themen. So zeigte er sich mit Blick auf das weiter bestehende Russlandembargo „erstaunt“, dass dieses weiter andauere. Gleichzeitig betonte er sein Unverständnis darüber, dass Frankreich nicht mehr tue, um die Situation zu verbessern. Es sei in jedem Fall „nicht normal“, dass die Landwirte unter den Folgen des Embargos zu leiden hätten.