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Wanderer W3 Lieferwagen Puppchen (D), dunkelblau
Diese Akribie, gepaart mit dem Augenmerk auf eine gute Qualität und hohe Zuverlässigkeit, schlug sich dahingehend nieder, dass das Premierenmodell von Beginn an am Markt Akzeptanz fand. Unter der Bezeichnung W3 (5/12 PS) verkörperte das erste Wanderer-Automobil einen modernen Personenwagen, der die Anforderungen an den Transport von zwei Personen mit Gepäck und einem akzeptablen Preis perfekt erfüllen konnte. Als Verbesserung folgte ab 1914 gefertigte W3/II (5/15 PS) mit stärkerem Motor. Im Jahr nach Ende des Ersten Weltkriegs 1919 vergrößerte Wanderer nochmals den Motor. Bei einem Hubraum von nun 1.280 cm³ blieb zwar die Leistungsabgabe des 4-Zylindermotors von 15 PS gleich, doch das Drehmoment konnte verbessert werden. Die Hubraumvergrößerung wurde durch die Anhebung des Hubes von 95 mm auf 100 mm erreicht, während die Bohrung pro Zylinder mit einem Durchmesser von 64 mm zum Vorgänger identisch blieb. Diese technische Veränderung war der wichtigste Grund, der dazu führte, dass der verbesserte Personenwagen als W3/III (5/15 PS) in die Firmenchronik einging. In den wesentlichen Elementen unterschied sich der W3 III nicht von seinen Vorgängern und somit gab es weiterhin nur eine Einstiegstüre auf der linken Seite, während an der geschlossenen rechten Fahrzeugseite außen die bis zu zwei Reservereifen aufgehängt waren.
Unzertrennbar mit dem ersten Wanderer-Automobiltyp ist der Name "Puppchen" verbunden, mit dem der Wagen seinerzeit im Volksmund bezeichnet wurde. Die Klärung dieser Assoziation ging auf die Operette "Die keusche Susanne" von Jean Gilbert zurück.