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Die erste Partie gegen Caroline Wozniacki (WTA 5) hatte Belinda Bencic (WTA 20) vor einem Jahr in Istanbul noch sang- und klanglos 0:6, 0:6 verloren. In diesem Jahr gelang ihr nun aber schon zum 3. Mal nach Indian Wells und Eastbourne (Aufgabe von Wozniacki) die Revanche gegen die ehemalige Weltnummer 1.
Bencic legt gegen Satzende zu
In Toronto zeigte sich Bencic gegenüber ihrer 7 Jahre älteren Konkurrentin abgeklärter und konnte vor allem jeweils gegen Satzende zulegen. Im 1. Durchgang hatte Bencic nach einer Breakführung plötzlich mit dem Rücken zur Wand gestanden, als sie mit 2:5 ins Hintertreffen geriet. Dank 5 gewonnenen Games in Folge schaffte sie aber den Turnaround.
Es war kein schönes Spiel.
Im 2. Umgang machte die 18-Jährige zunächst einen Breakrückstand wett und schaffte den entscheidenden Servicedurchbruch beim Stand von 5:5. «Es war kein schönes Match heute. Der Wind machte das Spiel richtig schwierig», sagte Bencic im Platzinterview. Sie habe sich phasenweise einfach darauf beschränkt, den Ball irgendwie zurück ins Feld zu spielen.
Ich hoffe, sie macht das nicht noch einmal.
Im Achtelfinal trifft Bencic auf Sabine Lisicki (De/WTA 24). Das bislang einzige Duell hat die Schweizerin in diesem Jahr in Birmingham verloren. Die Deutsche hatte dabei einen Weltrekord aufgestellt, als sie Bencic 27 Asse um die Ohren schlug. «Ich hoffe, sie macht das nicht noch einmal», meinte Bencic mit einem Lachen.
Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 12.08.2015