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Der Zins ist ein Preis, welcher ein Kreditnehmer oder eine Kreditnehmerin (Schuldner) der Kreditgeberin bzw. dem Kreditgeber (Gläubiger) für das Bereitstellen von Kapital bezahlt. Zinszahlungen entschädigen den Kreditgeber für das Aufschieben des Konsums und das Risiko, dass die Rückzahlung der Schuld ausfällt. Zinssätze unterscheiden sich u.a. nach Laufzeit, Währung und Kreditwürdigkeit.
Wer mehr ausgibt als einnimmt, verschuldet sich. Ein Kredit ermöglicht es, heute etwas zu konsumieren, ohne gleich dafür zu bezahlen. Der Preis dafür ist, dass man später mehr bezahlen muss (Zins). Möglichkeiten der Kreditaufnahme sind Kreditkarten, Leasing, Konsumkredit, Hypothekarkredit usw.
Wer mehr einnimmt als ausgibt, erzielt Ersparnisse. Möglichkeiten, Ersparnisse anzulegen oder zu investieren, sind: Bankkonti, Aktien, Obligationen, Anlagefonds, Derivate, Immobilien usw. Im Allgemeinen besteht ein Trade-off: je höher die erwartete Rendite, desto höher auch das Risiko. Durch Diversifikation lässt sich das Risiko aber bis zu einem gewissen Grad verkleinern, ohne die erwartete Rendite zu schmälern.