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LI-LINGUA
Seit über zehn Jahren wurde am Liechtensteinischen Gymnasium (LG) für die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Schulstufe je ein zweiwöchiger Sprachaufenthalt in England bzw. Frankreich organisiert. Seit dem Schuljahr 2013/14 kann nur noch ein Sprachaufenthalt finanziert werden. Die Umsetzung des Projekts LI-LINGUA im Rahmen des europäischen Förderprogramms ERASMUS+ erlaubt es, den liechtensteinischen Schülerinnen und Schülern weiterhin zwei Sprachaufenthalte anzubieten.
Zur Optimierung der Sprachaufenthalte sollen im Rahmen des Projekts Materialien für die pädagogische Begleitung erarbeitet und eingesetzt werden, die auf den Resultaten und Unterlagen des Europaratsprojekts PluriMobil beruhen.
In einer ersten Projektphase wurde ausgehend von den PluriMobil Materialien eine sogenannte PluriMobil Toolbox entwickelt, die aus einem Mobilitätsszenario (vor, während, nach dem Aufenthalt) und Lektionsplanungen für die Lehrpersonen sowie einem Schülerportfolio besteht. Diese Toolbox wurde während des Sprachaufenthaltes der liechtensteinischen Schülerinnen und Schüler im Frühling 2015 in England erprobt. In einer zweiten Phase wird die Toolbox mittels einer Befragung der beteiligten Lehrpersonen im Fürstentum Liechtenstein und in England sowie der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler evaluiert und aufgrund der Rückmeldungen weiterentwickelt. Ziel ist, dass das Projekt LI-LINGUA als Prototyp für zukünftige Sprachaufenthalte an liechtensteinischen, aber auch an anderen Schulen dienen kann.
Das Projekt LI-LINGUA ist ein ERASMUS+ Projekt, an dem verschiedene Partner aus dem Fürstentum Liechtenstein, England, Frankreich und Österreich sowie das ECML mitarbeiten. Das IFDS arbeitet als Projektpartner im Auftrag des ECML mit.