Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03581.jsonl.gz/463

Mit dem Weltcup in Bern vergangenes Wochenende wurde die europäische Radquersaison so richtig lanciert. Herrschten im vergangenen Jahr noch staubige und trockene Bedingungen, so fanden die Fahrerinnen und Fahrer in diesem Jahr schlammiges, tiefes Terrain rund um das Berner Freibad Weyermannshaus vor.
Kevin startete bereits vor rund einem Monat in den USA in seine Radquersaison. Während drei Wochen bestritt er sechs Rennen, bei denen er starke Leistungen zeigte und sich so wertvolle UCI Punkte sammeln konnte, welche es ihm ermöglichten, in Bern in der ersten Reihe zu starten.
Diese gute Ausgangslage nutzte Kevin aus und legte los wie die Feuerwehr. Nach wenigen Metern übernahm er die Spitze und hatte nach wenigen Minuten bereits eine kleine Lücke zu seinen Verfolgern. Wie ein Schweizer Uhrwerk spulte er im tiefen Boden kraftvoll und dennoch elegant, angefeuert von zahlreichen Schweizer Fans am Streckenrand, seine Runden ab. Sein Vorsprung betrug mal 20 Sekunden, mal bloss 8 Sekunden, doch Kevin liess sich von seinen Verfolgern nicht mehr einholen und feierte so einen beeindruckenden Start- Zielsieg.
Diesen Erfolg kann man kaum genug hoch einschätzen. Es ist der erste Weltcupsieg eines Schweizers in einem U23 Weltcup überhaupt. Ein unglaublicher Erfolg für einen Schweizer in einer Sportart, die von Belgiern und Holländern dominiert wird.
Nun gilt es, die gute Form und das Selbstvertrauen in den weiteren Verlauf der Quersaison mitzunehmen.