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Nach den Daten habe Tecentriq in der Phase-II-Studie IMotion150 in Kombination mit Avastin (Bevacizumab) ermutigende Ergebnisse in der Behandlung von Nierenkrebs geliefert. Bei dieser global angesetzten Studie sei Tecentriq in Kombination mit Avastin gegenüber dem Einsatz von Tecentriq allein oder Suntinib getestet worden.
An dem Programm haben 305 Patienten teilgenommen, die an lokal fortgeschrittenem metastasierendem Nierenzellkarziom (mRCC) leiden und zuvor nicht behandelt worden waren.
Für die derzeit laufende Phase-III-Studie IMotion151, bei die Patientengruppe ähnlich ist, stellt Roche in der Mitteilung erste Daten für das Frühjahr 2018 in Aussicht.
Aus dem Phase-III-Programm OAK stellt Roche an dem Kongress ebenfalls weitere Daten vor. In diesem Programm wurde der Einfluss von Tecentriq auf Patienten mit einer radiologischen Krankheitsprogression getestet. Die weitere Behandlung dieser Patienten mit dem Immun-Therapeutikum habe zu einem vielversprechenden klinischen Vorteil geführt, teilt Roche mit. Diese Behandlung wurde so lange fortgesetzt, bis für die Betroffenen kein klinischer Nutzen mehr erkennbar war.
Wie die Daten zeigen, konnte die Überlebensdauer (Overall Survival, OS) bei diesen Patienten auf 12,7 Monate erhöht werden gegenüber 8,8 Monaten bei Patienten, die mit einer anderen Therapie behandelt wurden.
Darüber hinaus wird Roche noch aktualisierte Daten seiner beiden Phase-Ib-Studien vorstellen. In der einen wurde Tecentriq mit Cotellic (Cobimetinib) kombiniert und in der zweiten Studie Tecentriq mit Cotellic und Zelboraf (Vemurafenib). Beide Versuchsreihen hätten gute Ansprech raten aufgewiesen und den Krankheitsverlauf verlangsamt (Progression Free Survival, PFS). Gleichzeitig hätte beide Studien eine gut kontrollierbares Sicherheitsprofil gezeigt.
Auf Basis dieser Ergebnisse aus beiden Kombinations-Studien sind diese beiden Programme mittlerweile in Phase-III-Studien überführt worden. Die dreier-Kombination aus Tecentriq, Zelboraf und Cotellic wird bei Patienten eingesetzt, die an dem nicht operierbaren metastasierendem Melanom leiden, das eine BRAFV600-Mutation aufweist. Die Kombination aus Tecentriq und Cotellic soll bei Patienten zum Einsatz kommen, die an dem bisher unbehandelten, nicht operierbaren und metastasierendem Melanom leiden, das eine BRAF wild-type-Mutation aufweist.
Zudem weist Roche in der Mitteilung auf Daten aus zwei Studien hin, in denen Tecentriq mit neuen Ansätzen aus der Immuntherapie kombiniert wird. So wird der Wirkstoff in einer Dosierungs-Studie zusammen mit dem T-Zellen bispezifischen Antikörper CEA-TCB bei Patienten mit Darmkrebs getestet. In einer Dosis-Eskalations-Studie Ib wird Tecentriq zusammen mit dem IDO1-Inhibitor (GDC-0919) bei Patienten mit fortgeschrittenen oder metastasierenden soliden Tumoren getestet.
hr/
(AWP)