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Schwarzer Hautkrebs
Melanom
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Wie bei allen bösartigen Erkrankungen vermehren sich diese Zellen unkontrolliert. Das Melanom gilt als ein aggressiver Tumor, da er zu einer frühzeitigen Metastasierung neigt. Dies bedeutet, dass der Tumor in anderen Organen Ableger bilden kann. Zu einer solchen Ausbreitung der Erkrankung kommt es, indem bösartige Zellen über die Lymph- oder die Blutbahn ins Körperinnere gelangen und an verschiedenen Stellen wie z.B. an der Leber neue Tumore bilden.
Das Melanom kann auf der ganzen Haut entstehen. In selteneren Fällen kann es auch im Auge entstehen. Man spricht dann von einem Aderhautmelanom. Von 100‘000 Personen erkranken in der Schweiz pro Jahr ca. 24 Personen neu an einem malignen Melanom. In der Schweiz erkranken somit etwa 2'100 an einem malignen Melanom. Das sind rund 6% aller Krebserkrankungen. Das Melanom gehört damit zu den häufigsten Krebsarten.
Ursachen / Risikofaktoren
Wiederholte Sonnenbrände, vor allem in der Kindheit und eine starke Belastung mit Sonnenstrahlen (UV-Licht) erhöhen das Risiko für die Bildung eines Melanoms. Die Belastung durch die UV-Strahlen kann eine Schädigung des Erbmaterials (DNA) im Zellkern der Melanozyten bewirken. Die meisten dieser geschädigten Zellen sterben ab oder werden repariert. Gelingt dies nicht, so kann aus der geschädigten Zelle ein malignes Melanom entstehen.
Ein weiterer Risikofaktor ist eine hohe Anzahl von Muttermalen oder Leberflecken. Hinzu kommt eine angeborene Veranlagung. Bei einem von zehn Melanom-Patienten ist ein Familienmitglied ersten Grades (z.B. Eltern oder Kinder) ebenfalls betroffen. Auch der Hauttyp ist ein Risikofaktor. Zusammenfassend kann man sagen, dass Menschen mit einer hellen Haut, welche leicht einen Sonnenbrand bekommen und nur schwer braun werden, zur Bildung von Sommersprossen neigen, blonde oder rote Haare und blaue oder grüne Augen haben, ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines malignen Melanoms aufweisen. Typisch für ein malignes Melanom ist eine Veränderung der Farbe, der Grösse, der Form und des Durchmessers eines Leberfleckes. Solche Veränderungen können langsam über Monate oder sogar Jahre vonstatten gehen. Kommt es im Bereich eines Leberfleckes leicht zu Blutungen ist dies ein Alarmzeichen und es sollte ein Facharzt aufgesucht werden.