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Insbesondere in der Frühschwangerschaft übermannt Frauen häufiger das Bedürfnis zu schlafen.
Bei fortschreitender Schwangerschaft können diese Nickerchen allerdings häufiger gestört werden. Dann schlafen die Schwangeren schlecht ein oder finden keine gute Schlafposition.
Oder das Baby ist die Ursache der Schlafstörung: Wenn die Mutter schlafen will, wird das Baby aktiv.
Auch ein zu viel an Gedanken kann für einen unruhigen Schlaf verantwortlich sein.
Inhalt
Schlechter Schlaf in der Schwangerschaft kann folgende Ursachen haben:
Oder das Baby ist die Ursache der Schlafstörung: Wenn die Mutter schlafen will, wird das Baby aktiv.
Am nächsten Tag fühlst du dich dann nicht richtig erholt, bist den ganzen Tag müde und fühlst dich erschöpft.
Manchmal können Schlafstörungen auch Ursachen haben, die eine ärztliche Behandlung bedürfen. Dazu gehören:
Auch wenn sich die Schlafstörungen in jeder Phase der Schwangerschaft bemerkbar machen, leiden Schwangere im ersten und letzten Drittel am meisten darunter.
Wenn du an unruhigen Beinen leidest, die das Einschlafen verhindern, wird dies als Restless-Legs-Syndrom bezeichnet. Ursachen dafür sind nicht immer eindeutig auszumachen. Es kann aber auf folgendes zurückzuführen sein:
Besprechen Sie die Beschwerden mit Ihrem Arzt. Medikamentös lässt sich das Restless-Legs-Syndrom in der Schwangerschaft leider nicht behandeln, aber die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, Massagen oder sanfte Bewegung können Linderung schaffen.
Das kannst du tun, wenn du in der Schwangerschaft schlecht schläfst:
Wenn du dann immer noch nicht einschlafen kannst, solltest du dich nicht zum Schlaf zwingen. Stehe stattdessen auf, nimm ein warmes Bad und entspanne dich, ehe du dich nochmals hinlegst.
In der Schwangerschaft ist die Seitenlage grundsätzlich die beste Schlafposition.
Auf dem Rücken solltest du nicht schlafen. Das Gewicht des Babys kann die grosse Vene am Rücken einklemmen, die das Blut zum Herzen transportiert. Das kann die Sauerstoffzufuhr zu deinem Baby beeinträchtigen.
Das berühmte Stillkissen zwischen den Knien oder unter dem Bauch wirkt bei vielen Schwangeren Wunder. Das Kissen hat auch eine wärmende Funktion, was viele als sehr angenehm empfinden.
Sport und Bewegung sind in der Schwangerschaft sehr wichtig. Du solltest es aber nicht übertreiben. (mehr lesen)
Verständlicherweise bibbern viele Schwangere in den ersten Schwangerschaftswochen und fürchten sich vor einer Fehlgeburt.
Die meisten Ursachen, die zu einer Fehlgeburt führen, sind leider nicht zu beeinflussen, sondern leider eine Laune der Natur.
Natürlich kannst du durch einen gesunden Lebensstil das Risiko einer Fehlgeburt minimieren. Völlige Sicherheit hast du allerdings nie und es bleibt ein Rätsel der Natur, warum manche Schwangerschaften glücklich verlaufen und andere in einer Fehlgeburt enden.
Bei diesen Symptomen solltest du umgehend einen Arzt aufsuchen:
Oft ist es so, dass das Baby im Bauch genau dann aktiv wird, wenn die Mutter schlafen will.
Kein Wunder: Das sanfte Schaukeln, das in den Schlaf wiegt, hört auf und die Zeit für Turnübungen beginnt.
Deshalb solltest du versuchen dann zu schlafen, wenn auch das Baby schläft. Wenn das Baby auf der Welt ist, musst du dich oft seinem Schlafrhythmus anpassen.
Einige vermuten, dass die Schlafstörungen in der Schwangerschaft sogar ein Trick der Natur sind, damit du dich an den neuen Schlafrhythmus gewöhnst.
Die meisten Schlafmittel sind in der Schwangerschaft verboten. Du kannst aber auf pflanzliche Mittel aus Bachblüten oder homöopathische Mittel zurückgreifen. Es gibt auch eine Reihe von homöopathischen Globuli, die sehr wirkungsvoll sind, wie Coffea D12 für innere Ruhe oder Scutellaria D6 für den Schlaf.
Wenn du trotz Müdigkeit nicht schlafen kannst, unterstützt Phosphorus D12 bei seelischer Anspannung und Metallicum D12 um körperliche Unruhezustände zu lösen.
Auch Akupunktur kann bei Schlafstörungen helfen.
Wenn gar nichts hilft, kannst du dich an deinen Arzt oder deine Hebamme wenden.