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Durch diese Behandlung kommt es wegen der Erhitzung des Prostatagewebes zu einer Volumenausdehnung. Um die Blasenentleerung sicher zu stellen, wird anschliessend für wenige Tage ein Katheter durch die Harnröhre platziert.
Nicht jeder Patient mit einem Prostatakrebs kann mit dieser Therapie behandelt werden. Idealerweise sollte es sich um eine gut erkennbare und lokalisierte Veränderung handeln bei einem gleichzeitig wenig aggressivem Tumor der ausschliesslich in der Prostata lokalisiert ist. Patienten mit Erkrankungen des Enddarms sind durch die notwendige Sondenplatzierung meist von solch einer Therapie ausgeschlossen. Fokale Behandlungen sind immer ein Mittelweg zwischen radikaler Therapie (operativer Entfernung der gesamten Prostata oder Bestrahlung) und Abwarten (watchful waiting). Der Krebs wird nicht mit allen Mitteln maximal bekämpft, sondern soll ganz gezielt behandelt und kontrolliert werden. Vorteile liegen in einem geringerem Risiko unerwünschter Nebenwirkungen unter einem meist gutem Erhalten der Lebensqualität. HIFU-Therapien haben eine kürzere Behandlungsdauer mit einem 2-3 Tage dauernden Spitalaufenthalt.
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