Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03361.jsonl.gz/700

Einmal mehr hat Panalpina UNICEF mit dem Transport von Hilfsgütern nach Afrika unterstützt. Diesmal kommt die Hilfe notleidenden Kindern im Südsudan zugute, wo ein jahrelanger Bürgerkrieg eine humanitäre Krise verursachte.
Eine von Panalpina gecharterte Frachtmaschine mit fast 80 Tonnen lebenswichtigen Hilfsgütern an Bord landete früh am Samstagmorgen im benachbarten Uganda. Der Weitertransport in den Südsudan erfolgt mit Lkws. UNICEF stellte unter anderem Zelte, Wasserpumpen, Tabletten zur Wasseraufbereitung und Medikamente zur Verfügung. Die Hilfsgüter sind für die Familien bestimmt, die am dringendsten darauf angewiesen sind.
Der jahrelange Bürgerkrieg im Südsudan hat unzählige Spitäler, Gesundheitszentren und Schulen zerstört, staatliche Infrastrukturen wie das Gesundheits-, das Sozial- und das Bildungswesen sind weitgehend zusammengebrochen. Der Mangel an sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen hat dazu geführt, dass sich Cholera und andere Krankheiten ausbreiten. Rund die Hälfte der Bevölkerung ist von Hunger bedroht. Jedes zehnte Kind im Südsudan erlebt seinen fünften Geburtstag nicht.
Die Frachtmaschine startete am Nachmittag des 15. Dezember im belgischen Lüttich und landete in den frühen Morgenstunden des 16. Dezember in Entebbe in Uganda. Aus logistischen Gründen werden die Hilfsgüter mit Lkws in den Südsudan transportiert.
Es ist bereits das fünfte Mal, dass Panalpina in Kooperation mit UNICEF unentgeltlich dringend benötigte Hilfsgüter in ein Krisengebiet in Afrika fliegt. Im vergangenen Jahr ging der Transport nach Tschad, wo Mangelernährung und Naturkatastrophen einen Notstand ausgelöst hatten. 2015 flog Panalpina nach Burundi, 2014 nach Sierra Leone und 2013 in die Zentralafrikanische Republik.
Wir bedanken uns bei Panalpina von Herzen für dieses grossartige und wertvolle Engagement.
Weitere News
Geert Cappelaere zur Lage in Jemen: «Es gibt keine Entschuldigung»
Geert Cappelaere, UNICEF Regionaldirektor für den Nahen Osten und Nordafrika, hat diese Woche Jemen besucht. Vor den bevorstehenden Friedensverhandlungen in Schweden gibt er ein erschütterndes Statement ab.
Neue Delegierte von UNICEF Schweiz und Liechtenstein
Sechs neue Mitglieder der Delegiertenversammlung von UNICEF Schweiz und Liechtenstein werden am 1. Januar 2019 ihr Amt antreten. Wir gratulieren ihnen und den beiden wiedergewählten Bisherigen herzlich zur Wahl und freuen uns auf die Zusammenarbeit.