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Die 1600 von der Beamtenfamilie Leuw errichtete
Kapelle wurde am zusammen mit dem «Leuengrube»
genannten Sitz dieser Familie von den Franzosen verbrannt. An Stelle des einstigen Wohnhauses trat dann ein Bauernhof, während
die
Kapelle erst 1840 wieder aus der Asche erstand.
Unter dem Namen
St. Joseph umfasst man im weiteren Sinn noch eine ganze
Reihe von Bauernhöfen dieser Gegend.
Joseph (Kt.,Amtei und Gem. Solothurn).
O.-Quartier der Stadt
Solothurn. Die seit 1491 in Solothurn
ansässigen Nonnen
vom dritten Orden des h. Franz von Assisi bauten sich 1644 vor dem Eichtor ein Kloster, das sie 1652 bezogen und dessen Kirche 1654 von
Jost Knab,
Bischof von
Lausanne, geweiht wurde. Das heute noch bestehende Kloster enthält 22 Chor- und 4-5 Laienschwestern,
die alle guten
Solothurner Bürgerfamilien angehören. Die Klosterkirche ist dem h. Joseph geweiht. Vergl.
den Art. Solothurn
(Stadt).