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Als Apperzeption bezeichne ich - in schwacher Anlehnung an G. Leibniz - den Vorgang, durch den ich mir sinnlich Gegebenes mittels Aufmerksamkeit aneigne und gegenständlich ordne und deute.
Heute wird anstelle von Apperzeption oft von Kognition gesprochen, was die Sache nicht klärt, aber ein Licht auf Kognition wirft, die bei W. Wundt die Einbildung oder die Vorstellung organisiert.
T. Adorno übernimmt den Begriff von W. Benjamin, aber wohl anders als hier gemeint.
Traum als passive Apperzeption. T. Adorno spricht von einer at-tentionalen Apperzeption leichter Musik, wie dem Jazz zum Tanzen oder neben dem Gespräch, weil die Intention die Apperzeption in diesem Fall sehr speziell steuert. Ich höre ide Musik als Musik, obwohl meina Aufmerksamkeit auf einer anderen Sache liegt.