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Allein im vergangenen Jahr sind die Ausfuhren in die USA um rund 15 Prozent gestiegen, wie die Handelskammer anlässlich der Publikation des "Swiss-American Chamber of Commerce Yearbook 2016/2017" schreibt. In die EU wuchsen die Schweizer Exporte hingegen nur 0,8 Prozent.
Der Erfolg der Schweizer Exporte in die USA zeigt sich überdeutlich. Wurden im Jahr 2011 beispielsweise noch 50 Prozent mehr Ausfuhren nach Frankreich und Italien getätigt als in die USA, so exportiert die Schweiz aktuell 20 Prozent mehr in die USA als in die beiden europäischen Länder.
An der positiven Dynamik des Exportwachstums in die USA wird laut der Handelskammer auch die Trump-Administration nichts ändern. Steuersenkungen und eine pragmatischere Handhabe mit Regulierungen würden das Wachstum in den USA weiter vorantreiben.
Zudem seien Schweizer Firmen in den USA gut positioniert. Gemessen an der Zahl der Mitarbeiter gehören derzeit Nestlé, Novartis, ABB, F. Hoffmann-La Roche und UBS zu den grössten Schweizer Firmen mit Handelsbeziehungen in die USA. Gefolgt von Gategroup, Siemens, Zurich, Credit Suisse und Schenker.
Eine mögliche Gefahr sieht die Handelskammer hingegen im grossen Schweizer Handelsüberschuss bei den Gütern - also der Tatsache, dass die Schweiz davon mehr in die USA exportiert als sie importiert. Um protektionistische Handlungen seitens der USA zu verhindern, müsse die Schweiz aktiv die Bedeutung der Handelsbeziehungen für beide Länder kommunizieren, rät die Handelskammer.
(SDA)