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Carlo Rubbia wird Präsident der ENEA
Der Ministerrat hat den Nobelpreisträger am 30. April zum Präsidenten der ENEA ernannt, nachdem er mit Dekret vom 29. Januar 1999 der ENEA ein neues Statut mit mehr Selbstständigkeit und Eigenverantwortung zuerkannt hatte. Professor Rubbia leitete als Generaldirektor von 1989 bis 1994 das europäische Teilchenforschungsinstitut CERN. In dieser Zeit wurde dort die Versuchseinrichtung LEP in Betrieb genommen und das Projekt des grossen Hadronenbeschleunigers LHC aufgegleist. Seither arbeitet Rubbia am so genannten Energieverstärker, einem Hybridsystem aus Teilchenbeschleuniger und einem unterkritischen Spaltreaktor.