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Das Wichtigste in Kürze
- Die Erwärmung des Arktischen Ozeans begann nach neuesten Erkenntnissen bereits um 1900.
- Diese Erwärmung führt zu einem verstärkten Treibhauseffekt.
Der Klimawandel sorgt dafür, dass die Pole abschmelzen und dass sich die Meere ständig erwärmen. In den Arktischen Ozean fliesst zudem warmes Wasser aus dem Atlantik ein. Sedimentsanalysen zeigen nun, dass die als «Atlantisierung» des Arktischen Ozeans vermutlich bereits um 1900 begann.
Dank dieser neuen Ergebnisse kann eine Lücke in den bisherigen Klimamodellen geschlossen werden; wie «Wissenschaft.de» berichtet.
Arktischer Ozean – Schmelzendes Eis und steigender Meeresspiegel
Arktischer Ozean: Von allen Weltmeeren ist er am stärksten betroffen; dies hat einerseits gravierende Folgen für die Ökossysteme am Nordpol, andererseits auch für das Weltklima. Denn das schmelzende Eis erhöht den Meeresspiegel und Wasserflächen reflektieren das Sonnenlicht schwächer als Eisflächen. Die Folge ist ein globaler Temperaturanstieg.
Dank der neuen Erkenntnisse kann eine Lücke in der Klimaforschung geschlossen werden: «Das Fehlen jeglicher Anzeichen für eine frühe Erwärmung im Arktischen Ozean ist ein fehlendes Teil des Puzzles. Die Lösung dieser Modellierungsprobleme wird entscheidend sein, um die Genauigkeit der prognostizierten Atlantisierung zu verbessern.» So Tommaso Tesi vom Institut für Polarforschung des Nationalen Forschungsrats in Bologna.