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Vor allem das Geschäft mit Kaffeekapseln ("Café Royal") und Käse trieb die Umsätze im internationalen Geschäft (Export und Auslandstandorte) auf 790 Mio CHF, wie M-Industrie am Mittwoch imn aargauischen Buchs mitteilte. Die Exportumsätze nahmen trotz des starken Frankens um 9,4% zu.
Als harzig erwies sich das Inlandsgeschäft, das wichtigste Standbein von M-Industrie. Das Geschäft mit der Migros-Gruppe wurde um 0,9% auf 4,530 Mrd CHF ausgebaut. Während das Migros-Geschäft (Migros-Detailhandel) teuerungsbereinigt stagnierte, konnten die Umsätze mit Denner und LeShop.ch gesteigert werden.
Als "sehr anspruchsvoll" bezeichnete M-Industrie das Marktumfeld im Grosskundengeschäft. Die Umsätze sanken um 1,5% auf 1,069 Mrd CHF.
Als Gründe werden die sinkenden ausländischen Touristenzahlen genannt. Die Gastronomie und die Hotellerie kauften weniger ein. Hinzu kamen der Einkaufstourismus und das schrumpfende Cash&Carry-Abholgeschäft.
M-Industrie besteht aus 23 Unternehmen in der Schweiz und aus 7 Produktionsbetrieben sowie diversen Handelsplattformen im Ausland. Zur M-Industrie gehören unter anderem der Schokoladenproduzent Frey, die Migros-Backwaren Jowa und die Kosmetikaherstellerin Mibelle Group.
M-Industrie bietet über 20'000 Food- und Near-Food-Produkte an. Damit ist sie nach eigenen Angaben einer der grössten Eigenmarkenproduzenten weltweit. Die Betriebe zählen über 13'000 Mitarbeitende, darunter 538 Lernende in mehr als 30 Berufen.
(AWP)