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Der "Foundation"-Zyklus ist eines der einflussreichsten Science-Fiction-Werke. Die Romane des Autors Isaac Asimov waren Vorbilder für "Star Wars", "Star Trek" und auch "Mass Effect" - und prägten das Denken von Künstlern, Schriftstellern und sogar Tech-Visionären. Dennoch hat es bisher niemand geschafft, sie auf die Leinwand zu heben. Nun setzt sie Apple als Serie um.
Es ist schwer in Worte zu fassen, wie umfassend Isaac Asimov und sein Denken unsere moderne Welt durchdringen. Wie sehr er unsere Vorstellung von Technologie, Bewusstsein und Intelligenz geformt hat. Denn der 1920 im sowjetischen Russland geborene, aber in den Vereinigten Staaten von Amerika aufgewachsene Science-Fiction-Autor hat bis zu seinem Tod im Jahr 1992 an über 500 Büchern mitgewirkt, unzählige Kurzgeschichten und 1'600 Essays geschrieben. Er ist der Kopf hinter Klassikern wie "Einbruch der Nacht", "Der Zweihundertjährige" und der "Lucky Starr"-Reihe. Er ist der Erfinder der Robotergesetze, erdachte fliegende und selbstfahrende Autos oder auch digitale Bücher - weit bevor die Technik so weit war. Er erfand und verbreitete Worte wie "Robotik" und "Positronik", die heute in unzähligen Science-Fiction-Werken zitiert und mit totalem Selbstverständnis genutzt werden.
Selbst seine ebenso namhaften Berufskollegen wie der "2001"-Autor Arthur C. Clarke und der "Starship Troopers"-Schreiber Robert A. Heinlein sahen in ihm ein Ausnahmetalent. Asimov war eine Art da Vinci unter den Science-Fiction-Ikonen; ein Universalgelehrter, der nicht nur Fantasie, Passion und Leidenschaft in das Genre einbrachte, sondern auch die Wissenschaft - die Science neben der Fiction. Denn er lebte und liebte die Wissenschaft. Arthur C. Clarke scherzte dereinst, dass Asimov ein Roboter sein müsse; nur so liessen sich seine Produktivität, seine Detailliebe und sein Wissen erklären. Tatsache: Er schrieb auch Fachbücher und Kolumnen über Biologie, Chemie und Zeit, ein Witze-Buch und befasste sich mit der Historie des alten Griechenlands und des römischen Reiches. Und letzteres war auch der Grundstein für sein grösstes, zweifelsohne einflussreichstes, aber auch am schwersten zugänglichstes Werk: den "Foundation"-Zyklus. Dessen Handlung erstreckt sich über 20'000 Jahre, die gesamte Galaxis und 15 Bücher.