Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/172700

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Versorgungsbericht von GDK und OdA Santé zeichnet ein düsteres Bild. Die Ausbildungsabschlüsse in Pflege und Betreuung decken den Personalbedarf zu 56 Prozent, bei der Diplompflege nur zu 43,1 Prozent. Hier haben zwei von fünf Personen einen ausländischen Abschluss.</p><p>- Welche konkreten Zielgrössen setzt sich der Bundesrat?</p><p>- Welche Massnahmen trifft er wann, um die Attraktivität der Pflegeberufe, namentlich der Diplompflege, zu erhöhen?</p><p>- Wie gelingt es ihm, die Abhängigkeit von ausländischem Pflegepersonal zu entschärfen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Pflegeinstitutionen sind für die Gewinnung und den Erhalt von Pflegefachkräften verantwortlich. Die Gesundheitsbranche ist diesbezüglich bereits sehr aktiv und hat verschiedene Massnahmen ergriffen. Subsidiär kann der Bund die kantonalen und institutionellen Bestrebungen zur Verbesserung der Fachkräftesituation im Pflegebereich unterstützen.</p><p>Zurzeit prüft der Bund verschiedene Massnahmen, um mehr inländische Pflegefachpersonen mit Tertiärabschluss zu gewinnen und im Arbeitsmarkt zu halten. Dazu gehören u. a. Massnahmen zur Förderung des Wiedereinstiegs und zur Attraktivitätssteigerung der tertiären Pflegeausbildung im Langzeitpflegebereich. Der Bundesrat wird voraussichtlich bis Ende Jahr entscheiden, welche Massnahmen umgesetzt werden sollen.</p>