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Das Ziel von HEALPS 2 ist die Entwicklung und Verbesserung von Rahmenbedingungen und Instrumenten für eine bessere Nutzung alpenspezifischer natürlicher Gesundheitsressourcen zur Entwicklung innovativer touristischer Produkte und Dienstleistungsketten. Das Projekt verbindet Wissenschaft, verschiedene Wirtschaftssektoren wie den Gesundheitssektor, den Tourismus und lokale Dienstleister sowie Innovations- und Transferagenturen, um gemeinsam neue Geschäftsmodelle zu implementieren, welche die sektorübergreifende Wertschöpfung in alpinen Destinationen verbessern. Dieser transnationale und transversale Ansatz baut auf den einzigartigen natürlichen Gesundheitsressourcen der Alpen auf und stärkt die territoriale Innovationskapazität der Alpen. Diese Arbeit wird sich auf die Ergebnisse des HEALPS-Projekts stützen, das im Rahmen des ARPAF durchgeführt wurde.
Die touristischen Erträge werden in Graubünden zu 93% im Winter generiert. Um diese Einseitigkeit zu überwinden, braucht es ganzjährige Angebote (Tourismusrat Graubünden, 2017). Das Projekt HEALPS 2 beabsichtigt, naturbasierte gesundheitstouristische Produkte zu entwickeln, welche ganzjährig angeboten werden können. Somit können diese die Zwischensaison stärken und zu einer Steigerung der Auslastung führen. Die Basis der Produkte bilden vorhandene natürliche Ressourcen. Diese oftmals regionsspezifischen Ressourcen sind in ihrer Art einzigartig, was eine Austauschbarkeit erschwert und die Wettbewerbsfähigkeit stärkt (Alleinstellungsmerkmal). Es können Produkte mit einem unverwechselbaren, differenzierten Profil entwickelt werden, welche klar positioniert werden können. Das Projekt wurde daher als vereinbar mit der neuen Regionalpolitik (NRP) und insbesondere mit dem Thema der Schaffung von Mehrwert aus natürlichen Ressourcen und Kulturgütern angesehen.