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1941 – Herausgerissen und neugesteckt
Wie eine exotische Fächertänzerin, ein Rodeo-Star und Nadel und Garn halfen, die slim-fit Lee® Riders zu erfinden
Im Jahr 1941 hat die exotische Fächertänzerin und Schauspielerin Sally Rand (berühmt für ihren Straussenfedertanz und ihre Ballon- und Seifenblasennummer) bei einer Zusammenkunft von Cowboys und Lee® Führungskräften im Kansas City Mühlebach Hotel die Säume aus einer Jeans herausgetrennt . Sie benutzte sie dann, um ihren Ehemann und Rodeo Champion und Stuntman Turk Greenough zu einer eng geschnittenen Jeans zu verhelfen, wie er sie gerne mochte. Die neue knapp sitzende Lee Riders wurde auf einer vollseitigen Werbeseite im LIFE magazine vorgestellt. Die Hose wurde die best sitzende Cowboyhose auf dem Markt. Sie wurde Lees meist bekanntes Produkt. Ein Dank an Sally.
1943
In Anerkennung des sich stetig erhöhenden Anteils am Arbeitsbekleidungsmarkt ändert die H.D. Lee Mercantile Company ihren Firmennamen in H.D. Lee Company, Inc.
1944
Ein hintergründiger Fall von Rinder(re)markierung
Das Lazy „S“ wird das offizielle Lee® Zeichen auf den hinteren Taschen. Eine Geschichte erzählt, dass das „S“ die Hörner eines Longhorn Stiers symbolisiert. Eine andere sagt, es zeigt die Form eines Sattels von hinten. Hiermit wird das Acurate Symbol abgelöst, welches seit der Einführung der Cowboy Pants im Jahr 1926 die Hosen zierte.
1946 – Hair on Hide
Wie ein sich windender Stier Lee®s Lederaufnäher beflügelt
Wie die Entwicklung des Hair-on-Hide Label, so ist auch das Zuck-Label nach dem gleichen Konzept entstanden. Nur hat man anstatt eines gebrandmarkten Lederstückes mit Haar, ein glattes ohne Haar genommen und mit dem Logo versehen. Damit soll das Zucken beim Brandmarken symbolisiert werde. In Wirklichkeit zuckt ein Stier nicht so viel, dass es sich auf die Brandmarkierung auswirken würde. Das Logo wurde zur Norm und bis 2000 genutzt. Noch in 1946 wurden die Aufnäher einzeln per Hand gebrannt. Fünfzig Jahre später erledigt dies eine Maschine, die 50.000 Aufnäher am Tag schneiden und markieren kann.
1954 – Die Wilden
Wie Jeans zur unoffiziellen Uniform der rebellierenden Teenager wurde
In 1954, James Dean trat in seiner ersten Filmrolle in Steinbecks East of Eden auf und Marlon Brando spielte einen geächteten Motorradfahrer mit einer Ledermütze in The Wild One. Zwei Unruhe stiftende junge Männer in Jeans. Die Uniform der rebellierenden Teenager nahm ihren Anfang mit der Wandlung von einer klassischen Arbeiterkleidung zu der populären Kultur mit James Dean. Dieser trug eine Lee 101Z am Drehort und auch nach den Dreharbeiten.