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31. August
Route: Albigna-Seilbahn Bergstation – Albigna-Hütte – Cima di Castello (3379 m) – Forno-Gletscher – Forno-Hütte (CAS)
Distanz: 20,2 km
Marschzeit: 10 Stunden 15 Minuten (zusätzlich 1 Stunde 15 Minuten für die Pausen)
Höhenmeter: 2010 m bergauf; 1530 m bergab
Ich bin von Pontresina um 5.50 Uhr abgefahren, um den neuen Führer, Lukas, um 6.30 Uhr am großen Parkplatz etwas unterhalb des Maloja-Passes zu treffen. Er ließ sein Auto dort und ich fuhr mit ihm zur Albigna-Seilbahn, wo wir in die erste Gondel (nur 8 Plätze) um 7.00 Uhr kamen. Wir erreichten die Albigna Hütte von der Bergstation der Seilbahn (direkt unter der massiven Staumauer) in etwa 45 Minuten. Ich hatte im Jahre 1962 in der Nähe dieser Hütte mit meinem Bruder Rolf gezeltet!
Der Rest des Aufstiegs war ereignislos, außer daß der Weg zum Gipfel durch einen spaltenreichen Gletscher führte und daß der Hüttenwart Lukas den besten Weg auf einer Karte zeigte. Das klappte gut und wir fanden den besten Durchgang durch die Spalten, ohne einmal umkehren zu müssen. Der Weg zur Forno-Hütte führte durch einen weiteren sehr zerklüfteten Gletscher hinunter und wieder fand Lukas in unheimlicher Weise den besten (einzigen?) sicheren Weg, unterstützt durch die Skizze des Hüttenwarts. Aber er hatte auch die Strecke vom Gipfel aus betrachtet und machte am Handy ein Photo, die er später verwendete.
Am Ende mußten wir rund 4 km am blanken Gletschereis marschieren. Obwohl der Gletscher ziemlich flach war, war die Oberfläche so unregelmäßig und mit Schmelzwasserströmen versetzt, daß unser Tempo ziemlich langsam war. Die Hütte liegt etwa 250 Meter über dem Gletscher, was am Ende des Tages anstrengend war, bot aber eine herrliche Aussicht.
Photos:
1 und 2. Camping unter der Albigna-Hütte, im Juli 1962
3. Auf dem Gipfel
4. Der Forno-Gletscher. Die Cima di Castello liegt hinten rechts