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Bei der Sandgrube am westlichen Abhang des Frickberges liess sich zur Zeit, als man das Vieh noch auf die Weide trieb, ein Mann sehen, der einem Viehhändler glich, denn er hatte eine Geissel über die Achsel geschlungen und trieb das Vieh weg. Oft nahm er, nach der Versicherung der Weidbuben, die Gestalt eines Pferdes an, das, wenn man es fieng und ihm den Zaum anlegen wollte, riesenmässig anwuchs. Auch führte er diejenigen irre, welche in der Nacht oder früh vor Tag hieher kamen, das verlaufene Vieh zu suchen. So, sagt man, war einst ein Mann von diesem Felde weg auf den Schwarzwald hinüber gerathen nach Todtmoos, also fast 8 Stunden weit, und stand dorten mitten in der Kirche, während er glaubte, er sei noch immer auf der Wiese und suche seine Rinder.
E. L. Rochholz, Schweizer Sagen aus dem Aargau, Band 2, Aarau 1856
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchen.ch.