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GT3 Cup Challenge: Jean-Paul von Burg setzt Siegesserie fort
Auf der Rennstrecke „Circuit Dijon-Prenois“ fand am vergangenen Wochenende der vierte Lauf der Porsche GT3 Cup Challenge sowie des Porsche Sports Cup Suisse statt. In den verschiedenen Rennserien traten über 50 Starter gegeneinander an. Bei wechselhaftem Wetter wurden die Qualifiyings und die Rennen absolviert. Bei den ersten Sprints hatten die Fahrer mit einer extrem nassen Strecke zu kämpfen.
Jean-Paul von Burg auf 991 GT3 Cup gewann beide Sprints der GT3 Cup Challenge und führt weiterhin die Gesamtwertung an. Im Porsche Sports Cup siegte Marco Zolin-Meyer im ersten Rennen, den zweiten Sprint entschied Heinz Bruder für sich (beide auf Cayman GT4 Clubsport). In der Porsche Driver’s Challenge gewann erneut Martin Schneider auf 991 GT3.
Wechselhaftes Wetter machte Fahrern zu schaffen
Das Qualifiying des ersten Sprints fand unter regnerischen Bedingungen statt. Jean-Paul von Burg auf 991 GT3 Cup fuhr mit einer schnellsten Runde von 1:29.221 Minuten auf die Pole Position. Bereits zur Einführungsrunde des Rennens begann es zu regnen und die schwierigen Wetterverhältnisse hatten zur Folge, dass sich viele Fahrer auf der Strecke drehten.
Von Burg wurde einmal mehr seiner Favoritenrolle gerecht und fuhr einen souveränen Start-Ziel-Sieg mit einer schnellsten Rennrunde von 1:32.817 Minuten und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 147.425 Kilometern pro Stunde ein. Ernst Keller verteidigte trotz mehreren Drehern auf der Piste seinen Startplatz Drei. Sara Sina auf 997 GT3 Cup (Gruppe 5c), die von Rang sechs gestartet war, fuhr durch einen fehlerfreien Lauf auf den zweiten Platz. Oliver Ditzler, der vom zweiten Rang gestartet war, beendete das Rennen nicht und schloss auf dem letzten Rang ab.
Nach dem Regenrennen im ersten Lauf fand der zweite Sprint auf trockener Strecke statt. Auch dieses Rennen entschied von Burg (Gruppe 5d) für sich. Er startete durch seinen Sieg im ersten Sprint von der Pole Position. Hinter ihm in der Startaufstellung standen Sara Sina (Gruppe 5c) und Ernst Keller (Gruppe 5d). Keller kam beim Start schlecht weg und Patrick Schmalz (ebenfalls 5d), der hinter ihm gestartet war, konnte ihn direkt zu Beginn überholen.
Im Laufe des Rennens überholte Keller Schmalz unter anderem durch seine schnellste Rennrunde mit 1:20.732 Minuten und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 169.494 Kilometern pro Stunde und ging das Tempo des Führenden von Burg mit, holte ihn aber nicht mehr ein. Oliver Ditzler, der vom letzten Rang startete, arbeitete sich bis auf Rang Drei vor. Sina wurde im Gesamtfeld Fünfte, in ihrer Gruppe 5c holte sie den Sieg. Keller resümierte die beiden Rennen: „Wir haben uns im ersten Sprint mit der Strategie verpokert und haben auf eine schnell abtrocknende Piste gesetzt. Ich gratuliere Jean-Paul von Burg, er war an diesem Wochenende fehlerfrei und einfach besser als wir.“
Porsche GT3 Cup Challenge (Bilder: Porsche Schweiz AG)
16 Teilnehmer beim Porsche Sports Cup
Insgesamt fuhren 16 Teilnehmer in den Gruppen 3a und b, 4a und c sowie 7c. Im Qualifiying des ersten Sprints fuhr Marco Zolin-Meyer auf Cayman GT4 Clubsport (Gruppe 3b) auf die Pole Position. Hinter ihm starteten bei anhaltendem Regen die Fahrer der gleichen Gruppe: Thomas Brauch und das Duo Oliver Wolf und Marcel Zimmermann. Zimmermann verteidigte seine Position an Rang Drei nicht, wodurch Heinz Bruder als Dritter ins Ziel fuhr. Die vorderen beiden Plätze blieben unverändert: Zolin-Meyer gewann den ersten Sprint, Brauch wurde mit einer schnellsten Rennrunde von 1:37.563 Minuten und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 140.253 Kilometern pro Stunde Zweiter.
Im zweiten Sprint startete Philipp Schnyder von der Pole. Er teilte sich mit Marco Zolin-Meyer das Fahrzeug und profitierte von Zolin-Meyers Sieg im ersten Sprint. Schnyder konnte Zolin-Meyers Leistung allerdings nicht halten und schloss auf dem sechsten Rang ab. Im vorderen Feld gab es rege Bewegung: Brauch verlor seine zweite Position und Bruder ging dadurch in Führung und gewann den zweiten Sprint. Wolf und Meystre konnten Ränge gut machen und schlossen auf Platz Zwei und Drei ab. Wolf fuhr eine schnellste Rennrunde von 1.25.903 Minuten und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 159.291 Kilometern pro Stunde.
In den Sprints der Gruppen 7a und b sowie 7cR, die mit modifizierten GT3 Cup Fahrzeugen fahren, sicherte sich das Fahrerduo Enzo Calderari und Philippe Menotti auf GT3 R zweimal den Sieg des Gesamtfeldes. Josef Stengel auf modifiziertem GT3 Cup gewann den ersten Sprint in der Gruppe 7a. Im zweiten Sprint ging der Sieg dieser Gruppe an Joachim Günther, ebenfalls auf einem modifizierten GT3 Cup.
Martin Schneider siegt bei Porsche Driver’s Challenge
Martin Schneider gewann erneut auf 991 GT3 die Porsche Driver‘s Challenge, nachdem er in Mugello bereits die Gleichmässigkeitsprüfung für sich entscheiden konnte. Bei dem Rennen wird der Durchschnitt aller Rennrunden eines Fahrers als Referenzrunde definiert. Alle Abweichungen zu dieser Referenz werden in Strafpunkte umgerechnet. Schneider sammelte in den zehn Runden 4770 Punkte und holte damit den Sieg unter den 18 Startern. Peter Kolesnik wurde auf 991 GT3 RS mit 4935 Strafpunkten Zweiter. Seine Frau Gret Kolesnik auf 991 GT3 wurde mit 5414 Punkten Dritte.
„Das Wetter war leider sehr durchwachsen, allerdings gab es dadurch auch spannende Rennen zu sehen. Wir freuen uns über die wieder einmal hohe Teilnehmeranzahl, die Fahrer wissen die schnelle Strecke in Dijon sehr zu schätzen,“ resümierte Richard Feller vom Verband Schweizer Porsche Clubs.
Der fünfte Lauf der GT3 Cup Challenge und des Porsche Sports Cup Suisse findet am 16. September in Magny-Cours statt.
Artikel von: Porsche Schweiz AG
Artikelbild: © Porsche Schweiz AG