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Die Deklaration verlangt von den grossen Marken und von Detailhändlern sehr günstiger Kleider, die Menschenrechte zu respektieren und nachhaltige Fertigungsstrategien entlang ihrer ganzen Zuliefererkette einzuführen.
Ethos gehört zu den 123 nachhaltigen Anlegern, welche am 16. Mai 2013 diese gemeinsame Erklärung veröffentlicht haben, in der der Verlust von 1‘300 Menschenleben bei mehreren Unfällen in Kleiderfabriken in Bangladesch beklagt wird. Nach dem jüngsten Feuer am 8. Mai haben nachhaltige Anleger schnell reagiert und fordern von den Branchenführern in Europa und den USA, dass menschenwürdige Arbeitsbedingungen in den Kleiderfabriken ihrer Zulieferer in Asien umgesetzt werden. Laut der Unterzeichner der Erklärung sind die Vorfälle bezeichnend für das Versagen globaler Firmen, für die Angestellten ihrer Zulieferer humane Arbeitsbedingungen zu sichern.
Laut der Unterzeichner der Erklärung bietet das Geschäftsmodell, welches westliche Länder mit billiger Kleidung versorgt, Hand zur Korruption und laxer Kontrolle, denn die Konkurrenz in kostengünstig produzierenden Ländern um Kleiderherstellungsverträge ist hart. Die Regierungen vor Ort drücken ein Auge zu, wenn es um Prüfung der globalen Lieferketten geht, und hoffen auf diesem Weg Investitionen in ihre schwächelnden Volkswirtschaften anzuziehen. Angesichts unwürdiger Saläre und inakzeptabler Arbeitsbedingungen rufen die Unterzeichner die betroffenen Firmen dazu auf, die Standards der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) umzusetzen.