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- Immer zugänglich
- Täglich frisch
- Qualität beachten
- Min. 1x pro Woche Napf gründlich auswaschen
- NIE schimpfen beim Trinken
Frisches und sauberes Wasser muss dem Hund immer frei zur Verfügung stehen. Es sollte jeden Tag ausgeschüttet und frisch aufgefüllt werden. Beachten Sie die Qualität des Wassers, wenn Sie selbst das Leitungswasser nicht mögen (z.B. weil es zu kalkhaltig oder chlorhaltig ist), dann sollten Sie es auch ihrem Hund nicht anbieten. Der Hund kann das Wasser z.B. auch verweigern, weil es durch alte Leitungen mit giftigem Blei verseucht ist.
Es ist äusserst wichtig NIEMALS mit dem Hund zu schimpfen, während er am Trinken ist. Die Gefahr besteht, dass der Hund den Tadel mit dem Trinken verknüpft und in Zukunft Angst hat zu trinken, während Ihrer Anwesenheit. Falls Ihr Hund also einmal etwas trinkt, was er nicht sollte, dann rufen Sie ihn zu sich. Bieten Sie ihm frisches Wasser an. Sorgen Sie dafür, dass er in Zukunft keine Möglichkeit mehr hat von dem unreinen Wasser zu trinken, indem Sie ihn z.B. frühzeitig anleinen oder einen anderen Spazierweg auswählen.
Falls Ihr Hund viel trinkt, dann muss er auch öfters pinkeln. Sorgen Sie dafür, dass er die Möglichkeit dazu bekommt. Genügend Möglichkeiten (mindestens 5 Mal pro Tag) seine „Geschäfte“ zu verrichten, gehört zu den Grundbedürfnissen Ihres Hundes. Falls Sie Ihrem Hund diese Möglichkeiten nicht bieten, dann kann es zu Blasen- und Nierenproblemen oder sogar zu Inkontinenz kommen.
Gerade sehr gestresste Hunde haben durch die damit veränderte Hormonausschüttung ein gesteigertes Trinkverhalten. Wenn dem Hund dann Wasser verweigert wird, kann er dehydrieren. Falls Ihr Hund über längere Zeit viel trinkt und Sie dafür keinen offensichtlichen Grund sehen (z.B. grosse Hitze, viel Bewegung), dann suchen Sie einen vertrauten Tierarzt auf. Es könnte ein Anzeichen für gesundheitliche Probleme wie z.B. Diabetes, Nierenproblemen, Blasen- oder Gebärmutterentzündung sein.
Genügend Wasser ist wichtig für die Regulierung der Körpertemperatur und Verdauung. Es ist ganz zentral für den Stoffwechsel im Körper und somit überlebensnotwendig für Ihren Hund.
Wieviel Wasser Ihr Hund täglich braucht, ist sehr von der Fütterung, Bewegung, den Temperaturen, dem Gesundheitszustand und Stresslevel abhängig. Hunde, die Trockenfutter erhalten benötigen mehr Trinkwasser, weil das Trockenfutter kaum Flüssigkeit enthält. Ein Hund der rohgefüttert wird, nimmt über das frische Gemüse, Obst und Fleisch mehr Wasser auf und trinkt somit weniger. Mehr Bewegung sowie erhöhte Aussen-Temperaturen erhöhen den Wasserbedarf des Hundes. Bei Durchfall aber auch bei Stress trinken Hunde viel mehr.
Falls Sie im Sommer nicht wollen, dass Ihr Hund aus Pfützen oder Tümpel trinkt, dann nehmen Sie Wasser mit auf den Spaziergang. Ihr Hund ist durstig, deshalb sucht er sich eine Wasserquelle auf und trinkt daraus. Wegen Bakterien in kleinen stehenden Gewässer kann es zu Krankheiten wie Erbrechen oder Durchfall kommen.
Wenn Sie mit Ihrem Hund in die Ferien fahren, dann kann es sein, dass er das fremde Wasser im Ausland nicht trinkt. Da der Hund oft schon etwas gestresst ist durch die Reise, ist es sinnvoll eine Flasche gewohntes Wasser von Zuhause mitzunehmen. An vielen Orten ausserhalb der Schweiz, kann das Leitungswasser nicht bedenkenlos konsumiert werden. Falls Ihr Hund das Wasser nicht mag, dann besorgen Sie am besten stilles Mineralwasser.
Wenn Sie im Sommer bei warmen Temperaturen mit dem Auto oder ÖV unterwegs sind, dann nehmen Sie immer eine Flasche stilles Wasser für Ihren Hund mit. Es kann schnell passieren, dass man in einen Stau gerät und in der prallen Sonne stehen muss. Sie können davon ausgehen, dass wenn Sie durch die Hitze durstig sind, auch Ihr Hund etwas zu trinken braucht.