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Bemerkung:
Rechts unten signiert u. dat.- Giani Castiglioni, Nachkomme italienischer Vorfahren, die 1912 eingewandert sind, ist in Wohlen AG, neben dem Stellwerk- und Bahnwärterhäuschen aufgewachsen. Sein Vater Giovanni war Baumeister und mit Maria Bina Villa verheiratet. Giani ging in Wohlen in die Gemeinde- und Bezirksschule. Schon früh begann er zu zeichnen, spielte Fussball beim FC Wohlen, spielte Geige und war Ministrant. Er war stark in der Region verwurzelt. 1930-37 besuchte er das Gymnasium in Einsiedeln. Hier eröffneten ihm die Benediktinermönche die Welt der Kunst. Zwischen 1937 und 42 war er an der Kunstgewerbeschule Basel. An den Universitäten Zürich und Basel hat er Vorlesungen in Geschichte, Kunstgeschichte und Literatur belegt. Das Studium ist immer wieder mit Aktivdiensttagen unterbrochen worden. Ein halbes Jahr war er noch Schüler des Professors Luigi Montanarini in Rom. 1945 heiratete er. Ab 1947 zeichnete er bis zu seiner Pensionierung 1977 für die Eidgenössische meteorologische Zentralanstalt die Kurven für die Wetterkarten. Nach langjährigem Wohnsitz in Zürich, seit 1948, zuletzt Zürich-Hönngg, kehrte er Ende April 2005 mit seiner Ehefrau Ruth wieder in seine Heimatgemeinde Wohlen AG zurück, wo sie im Altersheim Bifang Wohnsitz nahmen. Er starb am 6. Juli 2005 in seinem 88. Altersjahr ganz unerwartet. Hauptsächlich Linol- und Holzschnitte.