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Tag der offenen Tür bei der Gemeindeverwaltung St. Antoni
«Ich weiss nicht, wohin wir früher all die Unterlagen hingestellt haben!». So umschreibt Gemeindeschreiber Moritz Vonlanthen die frühere Platzsituation der Gemeindeverwaltung. Dadurch, dass immer mehr Dokumente archiviert werden müssen, hatte man früher einfach zu wenig Platz. So hat der Gemeinderat der Gemeindeversammlung im November 1998 den Um- und Ausbau der Gemeindeverwaltung vorgeschlagen. Das Projekt und der Kredit über eine Million Franken wurden angenommen. Baubeginn war im Herbst 1999 und schon im Frühling 2000 konnten die Arbeiten grösstenteils abgeschlossen werden.
Dienstleistungszentrum für die Bürger
Um zusätzlichen Raum zu schaffen gab es zwei Varianten. Erstens hätte man den ersten Stock des Gebäudes umbauen können oder man hätte zweitens einen zusätzlichen Anbau auf der Westseite errichten können. Es wurde schliesslich ein Anbau, in dem man den fehlenden Platz gut einteilen konnte. Mit viel Glas erscheint dieser Anbau sehr offen und einladend und fügt sich zudem gut ins Dorfbild ein. Hier wurden die Büros des Gemeindeschreibers, des Zivilstandsamtes, des Bauamtes und des Ammanns eingerichtet. Zusätzlich wurde noch ein Sitzungsraum für den Gemeinderat und ein kleineres Sitzungszimmer eingerichtet.
Vonlanthen erklärte, dass sich die Gemeindeverwaltung nun als Art Dienstleistungszentrum für die Bürgerinnen und Bürger präsentiert. Die Gemeindeverwaltung ist eine Anlaufstelle für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Es wurde in jedem Büro ein kleiner Besprechungstisch für eine persönliche Beratung eingerichtet.
Zusätzlich wurde im Keller ein Archiv eingerichtet, das die anfallenden Aktenberge beherbergen wird. Auch eine öffentliche Toilette wurde eingebaut; dies fehlte bis anhin in St. Antoni.