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Axel, Sie sind ein junger Schwimmer, der bereits glänzende Siege errungen hat... Sie lassen sich mit Mikronährstoffen behandeln, können Sie uns sagen, was sie dazu gebracht hat?
Nach meinem Titel als Europameister und während dem Training für die Weltmeisterschaften 2016-2017 habe ich mit der Mikroernährung begonnen, weil ich sehr geschwächt war. Beim Schwimmen in Seen, Meeren und Flüssen komme ich ständig mit Bakterien in Berührung. Ich bin zwar einer der aktivsten Schwimmer der Welt, das schützt mich jedoch nicht vor Krankheiten. Im Laufe des Jahres 2016 bekam ich mindestens eine Magen-Darm-Grippe pro Monat, 4 davon waren ziemlich heftig. Ich litt das ganze Jahr über auch oft an Bronchitis, Grippe oder Schnupfen.
Die Mikroernährung habe ich vor dem letzten bedeutenden Höhentrainingslager der Weltmeisterschaften 2017 entdeckt, und das war für mich eine grosse Erleichterung, denn ich war in dieser Zeit überhaupt nicht krank (nicht mal ein Schnupfen!). Seitdem ist die Mikroernährung ein fester Bestandteil meines Sportleralltags.
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Welche Eigenschaften sind Ihrer Meinung nach für einen Spitzenschwimmer unerlässlich?
Ich glaube, für alle Sportarten gilt das Gleiche: Unerbittlichkeit, Talent und vor allem harte Arbeit. Beim Schwimmen zum Beispiel steht das Training im Vordergrund. Beim Freiwasserschwimmen sind die geistige Verfassung, die Taktik und klares Bewusstsein entscheidend. Beim Beckenschwimmen dagegen sind Wenden, Gleiten und Start sehr viel wichtiger.