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Woran leiden psychisch traumatisierte Menschen?
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Das Leiden real traumatisierter Menschen stellt nicht nur die Psychoanalyse, sondern auch die Daseinsanalyse vor besondere Probleme. Die Daseinsanalyse ist mit der Frage konfrontiert, ob auch diese Form seelischen Leidens sich als ein "Leiden am eigenen Sein" deuten lässt. Ist ein existential-ontologischer Deutungsansatz auch dann anwendbar, wenn die Leidenssymptome in einem unmittelbaren Zusammenhang mit real-ontischen Trauma-Erfahrungen stehen? Sind Begriffe wie "Hellhörigkeit", "ontologischer Wunsch" und "Agieren" in solchen Fällen noch angemessene Interpretationskategorien? Besteht gar die Gefahr, mittels einer solchen Interpretation TraumaErfahrungen zu verharmlosen?
Eine mögliche Verbindungg zur daseinsanalytischen Deutung seelischen Leidens könnte die Aussage von Alice Holzhey bilden, wonach auch "Seinserfahrungen" für besonders hellhörige Menschen eine traumatisierende Wirkung haben. Doch worin besteht in diesem Falle die Traumatisierung, was unterscheidet sie von 'ontisch-konkreten' Trauma-Erfahrungen und wie hängen beide zusammen?
Über diese und ähnliche Fragen versuchen wir an diesem Tages-Seminar mehr Klarheit zu gewinnen.
Die angemeldeten Teilnehmenden erhalten per Mail zusätzliche Informationen und Lektürehinweise.
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