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Bäume werden unterschiedlich gross, je nachdem, wie nährreich der Waldboden ist und wie viel Licht und Wasser sie bekommen. Und selbstverständlich entscheidet auch die Baumart, wie hoch ein Baum werden kann.
Bäume wachsen nicht nur in die Höhe, sondern auch in die Breite. Jedes Jahr bilden sie einen neuen Jahrring, direkt unter der Rinde. Bei Nadelbäumen grenzen sich diese Jahrringe oft besonders klar voneinander ab, so dass man sie gut zählen kann. Warum ist das so? Und wozu braucht der Baum überhaupt Jahrringe?
Die Rinde schützt den Baum vor Insekten und Feuer, isoliert ihn gegen Sonnenstrahlen, Frost und Regen und verhindert, dass er bei Trockenheit zu viel Feuchtigkeit verliert. Wie bildet sich aber die Rinde? Und: kann sie nachwachsen, wenn sie beschädigt wird?
Je nachdem, wie ein Wald aussieht, kann es ziemlich einfach oder schlicht unmöglich sein, sein Alter herauszufinden. Ähnlich schwierig ist es, das durchschnittliche Alter einer Schulklasse oder der Kinder eines ganzen Schulhauses zu bestimmen.
Vielleicht hast du schon mal von der "bristlecone pine" (auf Deutsch Grannenkiefer) gehört, einer Föhrenart, die in Kalifornien in den USA sehr hoch in den Bergen lebt und fast 5000 Jahre alt werden kann. In der Schweiz werden Bäume kaum so alt, alle unesere Baumarten nicht so langlebig sind. Die Frage, wie alt Bäume an einem bestimmten Ort werden können, ist gar nicht so einfach, wie sie scheint...
Drei der höchstgelegenen Wälder Europas befinden sich in der Schweiz: der Lärchenwald von Rothwald im Wallis, der Arvenwald God Tamangur im Nationalpark, und der ebenfalls im Engadin gelegene Fichtenwald von Scatlé. Warum wächst keiner dieser Wälder über die Höhe von 2500 Metern hinaus?
In den Schweizer Alpen liegt die Waldgrenze im Allgemeinen zwischen 1800 und 2200 Metern Höhe, aber vereinzelt schaffen es Bäume auch ein gutes Stück höher hinauf und bilden dort oben lichte Wälder. Und wie sieht es in anderen Ländern und Kontinenten aus?
Sie durchstreifen selbst die entlegensten Wälder, vermessen Bäume und untersuchen den Wald auch aus der Vogelperspektive - die Teams vom Landesforstinventar (LFI). Ein Film von 20 Minuten zeigt ihre Arbeit und erklärt, wie die Daten erhoben, analysiert und der Forschung, Praxis, Wirtschaft und Politik zur Verfügung gestellt werden.