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Die Fastfood-Kette McDonald's zahlt eigenen Mitarbeitern in den USA mehr Geld. Für 90'000 Angestellte werde der Stundenlohn ab Juli mindestens einen Dollar über dem örtlich gültigen gesetzlichen Mindestlohn liegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.
Nicht alle McDonald's-Mitarbeiter profitieren aber von der Gehaltserhöhung. Sie gilt nur für jene Mitarbeiter, die in direkt von McDonald's betriebenen Filialen arbeiten. Angestellte von Franchise-Nehmern, die 90 Prozent des McDonald's-Netzes in den USA ausmachen, gehen leer aus.
Der Mindestlohn in den Vereinigten Staaten variiert von Bundesstaat zu Bundesstaat. In Georgia etwa verdienen McDonald's-Angestellte künftig mindestens 6.15 Dollar, in Kalifornien dagegen mindestens zehn Dollar die Stunde. Einige Städte haben noch höhere Standards: In Seattle beispielsweise werden Mitarbeiter der Fastfood-Kette einen Mindeststundenlohn von 16 Dollar erhalten.
McDonald's rechnet nach eigenen Angaben damit, dass der Durchschnittsverdienst in den konzerneigenen Filialen bis Ende 2016 auf mehr als zehn Dollar die Stunde steigt.
McDonald's war zuletzt wegen der Entlöhnung der Mitarbeiter unter Beschuss geraten. Angestellte in den USA protestierten für eine bessere Bezahlung und mehr Arbeitnehmerrechte. (feb/sda/afp/reu)