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Wird bei Ihnen in der Schwangerschaftskontrolle ein Problem
festgestellt, welches eine weitere Betreuung der Schwangerschaft im
Rahmen einer Hospitalisation bei uns erfordert, wird Ihr betreuender Frauenarzt
Sie direkt bei uns anmelden.
Der Eintritt erfolgt dann direkt auf die Pränatalabteilung.
Die Aufnahme-Untersuchungen (Ultraschall, CTG) erfolgen zunächst in der
Gebärabteilung.
Beispiele typischer Problemfälle sind:
- Frühgeburtsbestrebungen (vorzeitiger Blasensprung, vorzeitige
Wehentätigkeit, Zervixinsuffizienz)
- vaginale Blutungen (Plazenta praevia, Plazentatiefsitz, vorzeitige partielle
Plazentalösung)
- Mehrlingsschwangerschaften
- intrauterine Mangelentwicklung
- Bluthochdruck
- Schwangere mit schweren Erkrankungen (z.B. Nieren- oder
Herzerkrankungen)
Je nach Schwangerschaftsproblem werden unterschiedliche
Therapien (z.B. Tokolyse, Senkung des Blutdruckes) eingesetzt. Zusätzlich
erfolgt die Überwachung des Kindes mittels Ultraschall- und
CTG-Kontrollen.
Während des stationären Aufenthaltes erfolgt täglich eine
Visite der Stationsärztin/des Stationsarztes, welche regelmässig
Rücksprache nehmen mit dem zuständigen Oberarzt oder
der zuständigen Oberärztin.
Des Weiteren erfolgt einmal wöchentlich eine Chefarzt- und
Oberarztvisite.