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Untertitel / Graf. Technik:
Collage aus zerschnittenen Farblithographie auf farbiges Büttenpapier montiert.
Bemerkung:
Nr. 113 von 120 Exemplaren., Links unten num, rechts unten signiert.- Piero Dorazio (1927-2005), begann 1945 ein Architekturstudium und gehörte ab 1946 der Gruppe Arte Sociale in Rom an. Unterstützt durch ein Stipendium der französischen Regierung studierte er 1947 bis 1948 an der „Ecole National supérieure des Beaux Arts“ in Paris.1950 gründete er das Galerieforum Age d'Or in Rom und Florenz. Nach einjährigem USA-Aufenthalt kehrte er 1954 nach Italien zurück. Dorazio gehörte der Gruppe Movimento per l’arte concreta (MAC) in Mailand an. Im Jahr 1959 war Piero Dorazio Teilnehmer der documenta 2 und auch auf der nächsten, der documenta 3 (1964) in Kassel vertreten. Ab 1964 arbeitete er wieder in den USA. 1974 ließ er sich im verlassenen Kloster von Todi in Umbrien nieder und lebte und arbeitete abwechselnd dort und auf Rhodos.Vorbilder und Anregungen für seine Kunstauffassung gewann er aus dem Studium der europäischen wie auch außereuropäischen Kunstgeschichte, besonders aber von Raffaello Santi und Antonio del Pollajuolo, den französischen Impressionisten, den italienischen Futuristen und von Wassili Wassiljewitsch Kandinski, Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch, Piet Mondrian.