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Allgemein:
Die Schweiz grenzt nördlich an Deutschland (345.7 km Grenzlänge), östlich an Liechtenstein (41.1 km) und Oesterreich (165.1 km), südlich an Italien (734.2 km) und westlich an Frankreich mit 571.8 km gemeinsamer Grenzlänge. Geographisch gliedert sich die Schweiz in fünf Räume, die klimatisch grosse Unterschiede aufweisen: den Jura, das Mittelland, die Voralpen, die Alpen und die Alpensüdseite. Die maximale Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 220 km, die grösste West-Ost-Ausdehnung 348 km.
Landschaft:
Gebirge: In der Schweiz gibt es 74 Viertausender. Davon befinden sich 55 ganz in der Schweiz, über 19 läuft die Grenze zu Italien. Die zwölf höchsten Berge der Schweiz befinden sich alle in den Walliser-Alpen. Der höchste unter ihnen ist die Dufourspitze im Monte-Rosa-Gebirgsmasiv mit 4634 m. Der im Ausland bekannteste Berg in den Schweizer Alpen ist das Matterhorn (4478 m) südlich von Zermatt.
Seen / Flüsse: Der grösste See der Schweiz ist der Genfersee (580.03 km²) an der französischen Grenze. Er liegt zu knapp 60 % auf Schweizer Boden. Der an Deutschland und Österreich grenzende Bodensee ist mit 536.00 km² etwas kleiner. Der Lago Magiore an der italienischen Grenze bildet mit 193 m.ü.M. den tiefsten Punkt der Schweiz. Die grössten sich ausschliesslich in der Schweiz befindenden Seen sind der Neuenburgersee (215.20 km²), der Vierwaldstättersee (113.72 km²) und der Zürichsee (88.17 km²). Zwei grosse Flüsse Europas, der Rhein und die Rhône, haben ihren Ursprung in der Schweiz. Beide entspringen im Gotthardmassiv.
Klima:
Die Alpen der Schweiz wirken als Klimascheiden zwischen dem kühl-gemäßigten Klima im Norden und mediterranen Klima im Süden. Die Schneegrenze liegt bei ca. 2.500 m bis 3.300 m im zentralen Alpenbereich.
Landessprachen:
In der Schweiz gibt es 4 Landessprachen, Deutsch, Französisch, Italienisch und Räto-Romanisch
Deutsch: 17 der 26 Kantone sind einsprachig deutsch. Die schweizerdeutschen Dialekte sind teilweise jedoch sehr unterschiedlich und sogar durch Schweizer nicht immer leicht zu verstehen.
Französisch Wird von der Bevölkerung im Westen der Schweiz gesprochen. Dieser Landesteil wird häufig das Welschland, die Suisse romande oder die Romandie genannt. Nur vier Kantone sind einsprachig französisch: Genf, Jura (ausser der deutschsprachigen Gemeinde Ederswiler), Neuenburg, Waadt. Drei weitere Kantone sind offiziell zweisprachig: Bern, Freiburg und Wallis.
Italienisch: Wird von den Menschen im Tessin und vier Südtälern des Kantons Graubünden gesprochen.
Rätoromanischen: Wird in Graubünden gesprochen. Die meisten Rätoromanen sind mindestens zweisprachig, d.h. die Menschen hier sprechen neben ihrer rätoromanischen Muttersprache auch Deutsch.
Radfahren:
Die Schweizer Strassen sind generell gut bis sehr gut zu befahren. Auf den Passstrassen herrscht jedoch teilweise grosser Auto- und Motorrad-Verkehr. Die meisten Radwanderwege existieren in der Deutschschweiz. Insgesamt stehen in den Schweizer Alpen rund 30 Passstrassen zur Auswahl, die teilweise auch kombiniert werden können. 17 Pässe liegen über 2000 m Höhe. In der Regel sind die „leichteren“ Pässe verkehrsreich und die ruhigen anspruchsvoll. Nebenstrassen erschliessen weitere Pässe, abgelegene Seitentäler, Gletscher, Gebirgsseen. Nicht ganz autofrei, zumindest aber verkehrsarm sind alte Passstrassen, die durch „Neubauten“ ersetzt wurden, so z.B. am St.Bernhard, St.Gotthard und San Bernardino.
Camping:
Ueber 500 Campingplätze verteilen sich in der Schweiz. Die Kosten belaufen sich auf CHF 20.00 bis 30.00 pro Nacht.
Preisniveau:
Die Preise ins ähnlich wie in Oesterreich, aber günstiger als in Norwegen oder Schottland.
Bei der Routenplanung zu berücksichtigen:
- Die Schweizer Alpen
- Schweizer Jura (Gebirge)
- Die Seen: Zürichsee, Walensee, Zugersee, Vierwaldstättersee, Thuner See, Brienzer See. An Ihren Ufern kann man gut fahrradfahren. Es ist auch möglich, die See-Route mit einer Passfahrt zu kombinieren.
Schönste Routen:
- Generell Routen im Jura, Wallis, Berneroberland und Graubünden (vgl. Bewertungen meiner Pass-Touren Schweiz sowie meine empfohlene Rundtour)
Die Schweiz aus meiner Sicht:
Meine bevorzugten Tour-Gebiete sind dort, wo riesige Berge sich erheben, inmitten schöner Landschaften. Einen besonderen Reiz versprühen die vielen Pass-Strassen, welche herrliche Blick auf riesige, teils schneebedeckte Gebirge bieten. Vor allem die Kantone Graubünden, Bern (Oberland), Wallis und Tessin haben einige Passstrassen über 2000 m Höhe zu bieten. Für gemüthlichere Touren eignen sich aber auch viele andere Strecken entlang wunderschönen Seen und Hügellandschaften.
Anforderungen:
Wer mit dem Fahrrad die Schweiz erkunden möchte, tut dies wegen den Alpen. Höhenunterschiede von 1000 m gehören dabei zum Alltag.
Persönliche Bewertung:
Die Passstrassen mit den imposanten Berglandschaften gehören zu meinen absoluten Favoriten. Die Schweiz ein absolutes Muss für jeden Bike-Freek!