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Deutschland importiert Masern aus der Schweiz
Die Masernausbrüche, welche seit einigen Monaten bei uns auftreten, haben sich ausgeweitet. Bayern berichtet über einen Masernausbruch im ersten Semester 2007.
Der Masernausbruch nahm seinen Ausbruch in einer Klasse einer Montesori-Schule in Passau, an der Grenze zu Österreich. Insgesamt dauerte der Ausbruch mehr als 4 Monate und konnte letztendlich durch die Impfkampagne der Behörden gestoppt werden. Über 90% der erkrankten (meist Kinder) wurden nie geimpft. Es fand sich keine Erkrankung bei Personen, die gemäss Empfehlung mit zwei Dosen geimpft wurden.
Die Masernfälle wurden auf einer Schulreise aus der Schweiz importiert. In der Folge wurden einige Masernfälle im benachbarten Österreich gemeldet. Da Österreich keine Meldewesen für Masern kennt, dürfte sich die Erkrankung noch weiter ausbreiten.
Die zahlreichen Masernausbrüche sind eine ernst zu nehmende Bedrohung für die öffentliche Gesundheit. Unter den 90 Fällen in diesem Ausbruch waren praktisch nur Kinder. Die hohe Komplikationsrate bei Erwachsenen ist jedoch ein ernst zu nehmendes Problem, falls sich die Krankheit weiter ausbreitet. Bei Erwachsenen rechnen wir mit einer Encephalitis (Hirnhautentzündung) pro 250-500 Erkrankungsfälle.
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