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Die Kernfrage – wie wird ein solch grosses Bauvolumen in den Stadtkörper eingefügt – wird mit einer entspannten, strassenbegleitenden Setzung einer Gesamtform begegnet, welche einen kostbaren Garten umschliesst.
Das Hochschulgebäude nimmt bezüglich des öffentlichen Raumes seine definitive Form ein und hat eine klare Adressierung.
Die robuste Architektur ist von Einfachheit und Bestimmtheit geprägt. Baumstammartige Strukturen – nach oben sich verästelnd und aus verschiedenen einheimischen Hölzern materialisiert – gliedern die Fassaden, die Räume und den Garten.
Die Setzung der unterschiedlich dicken Stämme ist auf die klaren Raster der Innenräume abgestimmt. Mittels der Vertikalität und den variierenden Tiefen der Fassaden erscheint der Campus trotz der grossen Abmessungen verträglich.
Der Garten ist als hainartige Struktur mit unterschiedlichen einheimischen Waldbäumen entwickelt und bildet einen halbtransparenten Raum, einen wertvollen ‚bosquet’, der sich als Kontrast zum urbanen steinernen Raum versteht. Die beidseits gleichähnlich entwickelten Fassaden entkoppeln auf der Bedeutungsebene die Garten –und Strassenfassade und stellen den Baukörper als Gesamtes hervor.