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Minimal spinal dysraphism vs. Meningozele
Links im Bild: Bei diesem Neugeborenen liegt ein Minimal spinal dysraphism mit einem äusserlich erkennbaren sakralen Lipom vor. Rechts im Bild: Hier handelt es sich um eine Meningozele. Zur Unterscheidung der beiden aspektmässig ähnlichen Läsionen sind nebst dem unterschiedlichen Lokalbefund das Vorliegen oder Fehlen neurologischer Ausfälle nützlich wie zum Beispiel Asymmetrien des Reliefs der Muskulatur der Extremitäten. Links im Bild: Letztere sind am Gesäss nachweisbar. Rechts im Bild: Hier fehlen neurologische Ausfälle. Obschon bei Lipomen über dem Rücken auch isolierte Formen ohne Bezug zur Wirbelsäule und zum Spinalkanal vorkommen, muss vor einer allfälligen Exzision immer zuerst ein Minimal spinal dysraphism durch eine geeignete Bildgebung (MRI) ausgeschlossen werden.
Links im Bild: Man sieht eine rundliche Masse über dem Sakrum; an der Oberfläche hat es eine Hauteinziehung. Form und Grösse der Gesässbacken sind asymmetrisch. Rechts im Bild: Die rundliche Masse über dem Sakrum ist kugelig und fühlt sich prall und zystisch an. Links im Bild: Diese Masse fühlt sich solide und weich an.