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Wissenschaft besteht darin, Fakten in einen Sinnzusammenhang zu bringen. Sache der Wissenschaft ist es, die Gesetze, die diesen Fakten zugrunde liegen, aufzufinden und ihren Geltungsbereich abzuklären. Die wissenschaftliche Arbeit muss handwerklich gut und exakt sein. Wahre Wissenschafterinnen und Wissenschafter zeichnen sich dadurch aus, dass sie bereit sind, eine Hypothese fallen zu lassen, wenn sie den Tatsachen widerspricht. Gute Forscherinnen und Forscher setzen sich nicht nur mit den Ergebnissen einer wissenschaftlichen Arbeit auseinander, sondern beachten auch die Bedingungen und Annahmen, unter denen diese zustande gekommen sind. Nur dort, wo diese Bedingungen und Annahmen erfüllt sind, gelten die Ergebnisse. Lehre und Forschung an den Hochschulen dürfen auf keinen Fall zentral gesteuert werden, sondern müssen möglichst unabhängig von politischer Einflussnahme bleiben. Die Gesellschaft darf der Wissenschaft niemals aufzwingen, was erforscht werden muss, oder nicht erforscht werden darf. Wir sind gegen jedes Denk- und Forschungsmoratorium. Die Gesellschaft hat jedoch das Recht und die Pflicht, spezifische Anwendungen der Grundlagenforschung einzuschränken oder zu verbieten. Hier klare und gerechte Entscheidungen zu treffen, ist allerdings sehr schwierig.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.