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Die Tabelle zeigt die Zerlegung der Rendite im 2021 nach verschiedenen Ratingklassen. Für jedes Rating ist sowohl die durchschnittliche Gewichtung, wie auch die erzielte Rendite angegeben. Die letzte Kolonne zeigt den Mehrwert, der für die einzelnen Ratings entsteht.
Interessant ist, dass mehr als die Hälfte des Mehrwerts durch die tiefsten Ratings entstanden ist. Die Ratingklasse 1 wurde im Leaders Index nicht nur deutlich untergewichtet, es wurden auch die richtigen Titel selektioniert. In dieser Klasse ist Google für die gute Performance verantwortlich. Trotz dem schlechten ESG-Rating ist Google im Leaders Index doppelt so stark gewichtet und hat beinahe 1% zur Zusatzrendite beigetragen. Google ist im Leaders Index vertreten, weil der Titel von der Gewichtung her in seinem Sektor dominant ist. Der Rest vom Mehrwert in der Rating Klasse 1 ist durch Amazon entstanden. Allerdings ist dieser Titel im Leaders Index ausgeschlossen worden.
Umgekehrt ist es enttäuschend, dass in den guten Ratingklassen kein grosser Mehrwert erzielt werden konnte. Einzig in der Klasse 8 konnte sich wieder ein Einzeltitel praktisch den ganzen Mehrwert sichern: Nvidia. Der Hersteller von Graphikkarten hat eine Rendite von beinahe 100% erreicht und ist im Leaders Index übergewichtet.
Was zeigt uns diese kleine Analyse? Die deutlich bessere Rendite im 2021 des Leader Index wurde durch ein paar wenige Titel verursacht. Eine Überrendite der höher eingestuften ESG Titel konnte nicht festgestellt werden. Auch die Untergewichtung der schlechtesten Titel hat nur bedingt Mehrwert gebracht (Amazon). Die offensichtlich bessere Rendite des Leaders Index ist zurückzuführen auf höhere Titelrisiken. Die spannende Frage, die offen bleibt: Werden sich ähnliche Titeleffekte auch im nächsten Jahr wieder so positiv auswirken?