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125’000 Unterschriften: Das sind über tausend pro Tag. Das sind 25’000 mehr, als die Initianten einer Volksinitiative nach einer Frist von 18 Monaten zusammenhaben müssen. Das sind wesentlich mehr, als bei Referenden üblicherweise erzielt werden. Und das sind vor allem sonderbar, ja geradezu unerklärlich viele gegen ein Gesetz, welches «niemanden wirklich betrifft», «zu keiner Entwaffnung führt», «den Schiesssport und die schweizerischen Traditionen nicht gefährdet» und «das Schengen-Abkommen sichert».
Wir haben das Referendum ergriffen, weil die Übernahme der EU-Waffenrichtlinie unrecht, freiheitsfeindlich, nutzlos, gefährlich und antischweizerisch ist. In den kommenden vier Monaten werden wir aufzeigen, warum sie unser Recht auf Waffenbesitz abschüfe und unsere Haushalte entwaffnete. Wir werden erläutern, wieso sie nicht nur das Ende des Schiesssportes bedeutete, sondern auch eine Verschlechterung des Menschenrechtsschutzes. Wir werden deutlich machen, weswegen sie Kriminalität nicht verhinderte, sondern förderte. Wir werden darlegen, warum wir auch im Schengenraum verbleiben werden, wenn wir sie ablehnen.
Wir werden unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger überzeugen.