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Zwei Ersatzgeschworene berichteten der vorsitzenden Richterin am Freitag, dass während einer Pause eine Frau mit ihnen Kontakt aufgenommen hatte.
Ersatzgeschworener Nr. 1 sagte, die Frau habe gesagt „Bitte gebt ihnen (den Jacksons) kein Geld“. Dem Ersatzgeschworenen Nr. 5 habe sie gesagt: „Ich wollte nur sagen, dass Sie ihnen kein Geld zusprechen sollen“. Beide Ersatzgeschworenen sagten, der Zwischenfall würde ihre Fähigkeit, ein faires Urteil in diesem Prozess zu fällen, nicht beeinträchtigen.
Kommentar von jackson.ch: Wie bereits bei den Anschuldigungen von Wade Robson sowie den neuen Anschuldigungen in der Boulevardpresse (siehe unsere heutige Meldung dazu), ist neben dem Inhalt das Timing höchst interessant — und suspekt.
Interessant war auch AEG Lives Reaktion auf die obigen Ereignisse. So nahm AEG Anwalt Marvin Putnam diese zum Anlass zu beantragen, dass die Richterin die Zahl der Michael Jackson Fans, die im Gang zum Gerichtssaal Michael Jackson T-Shirts und Schilder zur Unterstützung von Katherine Jackson tragen, reduzieren möge. Richterin Palazuelos wies den Antrag ab mit der Begründung, dass die Jackson Fans das Recht auf freie Meinungsäusserung hätten und sie dieses Recht nicht einschränken kann. Manchmal nimmt es mich ja schon Wunder, was in Putnams Kopf vorgeht. Aber vermutlich ist es besser, wenn wir das nicht wissen.