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Gewitter im Kopf Rund jede fünfte Frau und jeder zehnte Mann leidet mindestens gelegentlich unter Migräneattacken. Diese funktionelle Störung kann den Betroffenen das Leben schwer machen. Wie kommt es zu einem Migräneanfall? Im Vorstadium verkrampfen sich die Blutgefässe im Gehirn. Dies geschieht oft nur auf einer Seite und führt häufig zu einem Sauerstoffmangel des Gewebes. Als Vorboten eines Migräneanfalls können Sehstörungen wie Augenflimmern oder Lichtempfindlichkeit, Übelkeit und Erbrechen, Konzentrations- und Wahrnehmungsstörungen sowie Stimmungsveränderungen auftreten. Später erschlaffen die Blutgefässe wieder. Dies führt zu einer Erweiterung der zuführenden Gefässe und das Blut staut sich. Jetzt beginnen die typischen Migräne-Kopfschmerzen: Sie sind gekennzeichnet durch starke, bohrende, einseitige Kopfschmerzen, die Stunden bis Tage andauern können. Häufige Begleiterscheinungen sind Lichtscheu, Lärmempfindlichkeit, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall. Die Auslöser für Migräneattacken sind vielfältig. An erster Stelle ist Stress zu nennen. Aber auch starke Reize wie Lärm, helles Licht oder Gerüche können einen Anfall provozieren. Auch Wettereinflüsse spielen häufig eine Rolle. Manche Personen können bestimmte Nahrungsmittel (zum Beispiel Kaffee, Schokolade, Käse, Geräuchertes, Fisch oder Alkohol) als Ursache der Migräneanfälle angeben. Aber auch Hormonschwankungen, Sehprobleme, Hirnverletzungen oder Halswirbelsäulenschäden können als Auslöser einer Migräne in Frage kommen. Eine familiäre Häufung wird beobachtet. Was man im akuten Fall tun kann ● Ziehen Sie sich in einen abgedunkelten, ruhigen Raum zurück, legen Sie sich hin und versuchen Sie, sich zu entspannen, zum Beispiel durch autogenes Training. 26 Schweizer Hausapotheke 1-2018 ● Kalte Kompressen auf Stirn und Nacken wirken lindernd. ● Durch eine nicht-medikamentöse Stimulation des Trigeminus-Gesichtsnervs. ● Rotlichtbestrahlung oder warmes Duschen des Nackens und anschliessende, leichte Massage der Nackenmuskulatur können manchmal helfen. ● Akupressur im Bereich der Nasenwurzel, um die Augen und an den Schläfen kann durch eine Fachperson gelehrt werden. ● Betupfen Sie Stirn und Schläfen mit japanischem Heilpflanzenöl. ● Nehmen Sie rechtzeitig ein geeignetes Schmerzmittel, bevor die Schmerzen zu stark sind. ● Ihr Arzt kann Ihnen gut wirksame Medikamente verschreiben, die entweder im akuten Fall oder vorbeugend eingenommen werden können. ● Nicht alle Menschen sind gleich. Versuchen Sie, Ihr persönliches Rezept zur Linderung und Vorbeugung eines Migräneanfalls zu finden. Vorbeugende Massnahmen Versuchen Sie, Stress so gut wie möglich zu vermeiden. Nehmen Sie sich genügend Zeit zur Entspannung und gönnen Sie sich genügend Schlaf. Achten Sie auch auf eine ausgeglichene Lebensweise mit gesunder Ernährung und genügend körperlicher Aktivität (hierbei aber nicht übertreiben!). Da auch Alkohol eine nicht zu vernachlässigende Rolle als Auslöser spielen kann, sollten Sie Ihren Alkoholkonsum einschränken. Ebenfalls lohnt es sich, seinen Nikotinkonsum zu überdenken. Um herauszufinden, was Ihre Migräne auslöst, ist das konsequente und genaue Führen eines Migränetagebuches sehr zu empfehlen. Notieren Sie Datum, Intensität und Dauer Ihrer Kopfschmerzen sowie deren Lokalisation. Beschreiben Sie die Begleitsymptome (zum Beispiel Sehstörungen, Erbrechen). Notieren Sie, wann Sie welche Medikamente eingenommen haben oder welche Therapie Sie gemacht haben, und deren Wirkung bzw. Erfolg. Machen Sie auch Angaben zu den äusseren Umständen (Wetter, körperliche Verfassung, Essen). Dies wird Ihnen und Ihrem Arzt wertvolle Hinweise auf mögliche Zusammenhänge geben und somit die Therapie erleichtern. Für mehr Sicherheit In folgenden Fällen sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat fragen: Wenn ein Migräneanfall das erste Mal auftritt, wenn die Schmerzen sehr stark sind und lange anhalten oder wenn Sie häufig unter Migräne leiden, bzw. wenn die Selbstbehandlung nur ungenügenden Erfolg bringt. Handeln Sie sofort, wenn Lähmungserscheinungen oder Bewusstseinsstörungen auftreten! Christiane Schittny ist Apothekerin und Betriebsleiterin. Seit 15 Jahren arbeitet sie als Fachjournalistin für diverse Printmedien.
Hoffnung für Migränepatienten Nervenstimulation zur Behandlung und Prävention von akuter und chronischer Migräne. Rund eine Million Menschen in der Schweiz leiden unter Migräne. Durch ein neues Therapieverfahren lässt sich Migräne ohne den Einsatz von Medikamenten behandeln. Seit rund einem Jahr ist das nichtmedikamentöse Therapiesystem Cefaly ® direkt in der Schweiz vertreten. Seit daher sind bereits mehr als 1500 Geräte von Patienten getestet worden, wovon 89 % das Cefaly ® nach der Testphase zufrieden weiterverwenden. Das leichte, fünf Zentimeter grosse Gerät wird mit einer Klebeelektrode an der Stirn angebracht und stimuliert mit Mikroimpulsen den Trigeminus-Nerv (betroffener Hirnnerv bei Migräne). Neben der Prävention von Migräne wird Cefaly ® auch zur akuten Behandlung eingesetzt. Der Schmerz wird gelindert, die Dauer der Attacke verkürzt und der Medikamentenkonsum deutlich gesenkt. «Ich habe nicht mit einem derart guten Resultat gerechnet: Zum Einen sind meine Migräneanfälle merklich gesunken (von ca. 3 bis 4 auf 1 monatlich) und zum Anderen habe ich die Medikamenteneinnahme von ca. 4 bis 5 Tabletten auf 1 Tablette monatlich reduzieren können», erzählt eine Patientin, die seit vielen Jahren an Migräne leidet. Studien zeigen eine hohe Sicherheit und Wirksamkeit des Therapiesystems Cefaly ® zur Vorbeugung und Behandlung von Migräne. Bei regelmässiger Anwendung kann der Arzneimittelkonsum durchschnittlich um 75% gesenkt und die Häufigkeit von Migräneanfällen stark reduziert werden. Das Gerät ist für 360 Franken erhältlich und kann während 40 Tagen getestet werden und wird von den meisten Krankengrundversicherungen unter bestimmten Bedingungen rückerstattet. Weitere Informationen und Erfahrungsberichte von Patienten: www.cefaly.ch Anstrengende Sitzungen auf der Toilette? Intima2000 ® : Eine Schweizer Innovation hilft bei Problemen am stillen Örtchen www.intima2000.ch Exklusiv für Leser der «Hausapotheke»: 10% Rabatt! SWISS MADE Jetzt bestellen: alle Intima2000 ® Standard mit 10% Rabatt. Bitte senden Sie mir: _____ Intima2000 ® Standard à Fr. 152.– (statt Fr. 169.–) inkl. MWSt., plus Fr. 9.– Verpackung/Versand. Angebot gültig bis 31. März 2018, solange Vorrat und nur für die Schweiz. Bestellungen für die EU: Preis + Versandkosten bitte anfragen. Vorname/Name Strasse, Nr. PLZ/Ort Datum/Unterschrift Bestellung einsenden an: ANDEX MedSelfcare Solution, Bernstrasse 84, 8964 Rudolfstetten. Oder per E-Mail <email-pii>, im OnlineShop, per Telefon 056 633 28 85 oder Telefax 056 631 96 83 – jeweils mit Vermerk «Hausapotheke 1/18». Intima2000 ® ist die erste ganzheitliche Lösung bei intimen Problemen auf der Toilette. Ob Verstopfung, schmerzhafte Hämorrhoiden, Fissuren, Divertikel, Abszesse, Ekzeme, Hygiene-Schwierigkeiten bei Erkrankungen im Analbereich, zur gezielten Entleerung bei Stuhlinkontinenz und nach operativen Eingriffen: Intima2000 ® bietet Hilfe auf einfache und natürliche Art. Die praktische Kombination aus Klistiergerät und Intimdusche funktioniert mit reinem Wasser und kann auf zwei Arten benutzt werden. Die Klistier-Anwendung ermöglicht einen normalen und schmerzlindernden Stuhlgang bei Verstopfung und vielen Begleiterscheinungen insbesondere bei Fissuren, Hämorrhoiden und Ekzemen oder dient zur Entschlackung bei Fastenkuren und unterstützt Ausleitungstherapien wie z.B. Amalgamvergiftungen. Die Colonspülung mit Intima2000 ® trägt massgeblich zum allgemeinen Wohlbefinden bei. In jedem Fall als unterstützende Massnahme bei Divertikeln und bei Erkrankungen, bei denen vermutet wird, dass sie durch eine Selbstvergiftung des Körpers mit verursacht werden. Dazu gehören Konzentrationsprobleme, Müdigkeit, depressive Verstimmungen, Blähungen, Hautprobleme wie Akne und Psoriasis, Migräne, hoher Blutdruck, rheumatische Beschwerden und allergische Erkrankungen. Die äussere Anwendung sorgt für eine hygienische, schonende und schmerzfreie Reinigung des Gesässbereichs und hinterlässt ein restloses Gefühl von Sauberkeit und Wohlbefinden. Intima2000 ® kann schnell und ohne Aufwand an jedem Duschschlauch der Duscharmatur angeschlossen werden. Mit wenig Zubehör auch an jeder Waschtisch- oder Wannenarmatur. Sie ist klein und portabel und deshalb auch auf Reisen und für die Ferien geeignet. Die Anwendung erfolgt direkt auf der Toilette in sitzender Position und ohne körperliche Anstrengung. Dies gewährleistet auch die absolut saubere Anwendung ohne Verschmutzungsgefahr von Körperteilen, von Intima2000 ® oder dem Badezimmer. Wassertemperatur und Wasserdurchlauf lassen sich individuell einstellen. Intima2000 ® ist ein kostengünstiges Medizinalgerät, das selbstständig und ohne fremde Hilfe benutzt werden kann und ein grosses Stück Intimsphäre sowie Lebensqualität zurückbringt. Intima2000 ® ist aber auch für Pflegefachpersonen anwenderfreundlich und unterstützt die ärztliche und pflegerische Therapie. Schweizer Hausapotheke 1-2018 27