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Das Wichtigste in Kürze
- Kinostart für «The Zone of Interest» war der 29. Februar 2024.
- Der Film erzählt die Geschichte der Familie Höss, die direkt neben dem KZ Auschwitz lebt.
- Der Film wurde für fünf Oscars nominiert, darunter Beste Regie und Bester Ton.
Letzte Woche lief «The Zone of Interest» in den Kinos an. Der Film, der letztes Jahr bei seiner Weltpremiere in Cannes den Grossen Preis der Jury gewann, erzählt die Geschichte vom Ehepaar Höss, dargestellt von Christian Friedel und Sandra Hüller, und ihren fünf Kindern. Die Handlung spielt sich aus Perspektive der Familie ab: Sie hat ein Eigenheim mit einem idyllischen Garten und lebt ein glückliches Leben – in direkter Nachbarschaft zum Vernichtungslager Auschwitz.
Die Dreharbeiten fanden ebenfalls im polnischen Auschwitz statt. So wurde für die Produktion etwa das alte Haus von Höss rekonstruiert. «The Zone of Interest» ist angelehnt an die gleichnamige Romanvorlage (Deutsch: «Interessengebiet») von Martin Amis aus dem Jahr 2014. Der Autor verstarb am Tag der Premiere in Cannes im Mai 2023.
Der Film wurde für fünf Oscars nominiert: Bester Film, Beste Regie, Bestes adaptiertes Drehbuch, Bester internationaler Film und Bester Ton. So hat etwa Regisseur Jonathan Glazer versucht, die Gräueltaten innerhalb des KZs über den Sound nachzustellen. Dazu wurde Sounddesigner Johnnie Burn ein Jahr vor Drehbeginn damit beauftragt, ein Gutachten über Vorfälle und Entfernungen in Auschwitz anzufertigen. Die Ereignisse konnten dann in Form von Tönen – Schreie, Schüsse, Krematorien – im Film nachgestellt werden.
Weltweit hagelt es positive Kritiken. Der «Guardian» bezeichnete das Drama als «technisch brillanten, unbehaglichen Holocaust-Film» und «Variety» als provokatives «fantastisch provokativ».