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Newlands Clinic patient addresses Medicus Mundi conference
Ruedi Lüthy Foundation "When Maximina Jokonya found out she was HIV-positive at the age of thirteen, it was as if her world had fallen apart. Today, the Newlands Clinic patient helps young people who have been similarly affected. In November, she came to Switzerland at the invitation of Medicus Mundi to talk about her experiences.
25-year-old Zimbabwean, who is herself HIV-positive, impressed the conference with her energy and openness in talking about her situation. As a teenager, she lost her father to Aids and then a few years later her mother. When she first came to Newlands Clinic in 2005 at the age of 13, she was so ill she could no longer walk.
After the conference, Maximina Jokonya also had the opportunity to visit a secondary school class in Basel. “The students know a great deal about HIV. However, even today, not everyone is properly informed. Some think you can get infected through saliva, for example.” Maximina is in her element when she’s talking with young people. Given her own story, it is extremely important for her to do something for children and adolescents with HIV, and in particular for orphans. “Thanks to the support I have received, I’ve gone from being a beneficiary to a mentor.”
Maximina Jokonya is keenly aware of the difference the right treatment and support can make: “If I hadn’t come to Newlands Clinic back then, I’d most likely not be alive now.” (Photo: Medicus Mundi Switzerland)
www.ruedi-luethy-foundation.ch
Landminenbericht 2016: Zahl der neuen Unfälle mit Landminen fast verdoppelt
Handicap International Der heute veröffentlichte Bericht Landmine-Monitor 2016 enthüllt für das Jahr 2015 einen scharfen Anstieg, von 75%, der neuen Unfälle mit Landminen und explosiven Kriegsresten. Der Anstieg ist auf die schwerwiegenden Unfallzahlen in Konfliktgebieten in Afghanistan, Libyen, Syrien, der Ukraine und Jemen zurückzuführen.
Anlässlich des internationalen Treffens der Mitgliedsstaaten des Minenverbotsvertrags in Santiago de Chile vom 28. November bis 1. Dezember ruft Handicap International alle Staaten dazu auf, humanitäres Völkerrecht anzuwenden und Druck auf die Kriegsparteien auszuüben, damit sie dem Einsatz dieser barbarischen Waffen endlich ein Ende setzen. Weiterhin fordern wir dazu auf, mehr finanzielle Mittel für den Kampf gegen Landminen und explosive Kriegsreste bereitzustellen.
Der Landmine-Monitor 2016 zeigt, dass sich die Anzahl der neuen Unfälle mit industriell hergestellten sowie improvisierten Antipersonenminen und anderen explosiven Kriegsresten innerhalb von einem Jahr fast verdoppelt hat: von 3.695 verletzten Menschen (2014) hin zu 6.461 Menschen (2015). Dies entspricht einer Steigerung von 75 Prozent und macht die höchsten vom Landmine-Monitor berichteten Unfallzahlen seit 2006 aus. Seit 2014 steigt die Anzahl der Opfer wieder an, nachdem sie 15 Jahre lang stetig zurückgegangen war.
www.handicap-international.ch
The global shortage of health workers—an opportunity to transform care
The Lancet There is a worldwide shortage of health-care workers and the situation is worsening. WHO has forecast an 18 million shortfall by 2030, over twice the 7 million shortfall estimated in 2013. The alarm about insufficient staffing levels was raised a decade ago in the World Health Report 2006: Working Together for Health, which described the then global shortage as a “crisis”. The situation is even more critical today. What can be done?
There is a growing global consensus that investment in health and health workers not only improves and extends lives, but also yields substantial economic gains. The Lancet Commission on Investing in Health showed that, based on the value of life-years lived between 2001 and 2011, the return on investment was close to 10:1. (Photo: MamaYe Africa/flickr)
www.thelancet.com
Dringender UN Appell: Junge Frauen in Afrika müssen besser vor einer HIV-Infektion geschützt werden
The Guardian Obwohl seit langem bekannt, sind die Zahlen noch immer dramatisch: Jede Woche infizieren sich Tausende junger Frauen zwischen 15-24 Jahren in Subsahara-Afrika mit HIV. Die Neu-Infektionen sind seit 2010 zwar um 6% zurückgegangen, aber das UN-Ziel, dass es bis zum Jahr 2020 weniger als 100'000 Infizierte pro Jahr geben soll, liegt noch in weiter Ferne und kann mit den aktuellen Massnahmen nicht erreicht werden.
Der UNAIDS Direktor Michel Sidibé warnt, dass junge Frauen vor allem aufgrund der immer noch vorherrschenden patriarchalen Gesellschaftsstrukturen besonders gefährdet sind, da sie kaum die Möglichkeit haben, ein selbstbestimmtes Leben zu führen oder sich gegen die diskriminierende Geschlechterungleichheit zur Wehr zu setzen. (Foto: SRK Eritrea)
www.theguardian.com
Wege aus der Unsicherheit: In lokale Gemeinschaften investieren
MMS Symposium 2. November 2016
MMS Angesichts der steigenden Zahl von Konflikten, Krisen und Naturkatastrophen diskutierten Fachleute heute in Basel am Symposium des Netzwerks Medicus Mundi Schweiz, wie widerstandsfähige Gesundheitssysteme in fragilen Kontexten aufgebaut werden können. Dies geht nicht ohne die enge Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung.
Noch nie zuvor hat es zeitgleich so viele humanitäre Krisen und entwicklungspolitische Herausforderungen gegeben wie heute. Zurzeit leben 1.8 Milliarden Menschen in rund 56 fragilen Staaten. Internationale Gesundheitsorganisationen sind immer mehr gezwungen, in fragilen Kontexten zu arbeiten, in Umgebungen geprägt von Instabilität,
Gewalt und ohne die notwendige Rechtsstaatlichkeit.
Fragilität als Hindernis für nachhaltige Entwicklung
Die Millenniums-Entwicklungszielen (MDGs) wurden grade in denjenigen Ländern, die laut OECD als fragil gelten, nicht oder ungenügend erreicht. Selbst wenn Gesundheitsdienstleistungen vorhanden sind, ist es nicht selten der Fall, dass die Menschen diesen Einrichtungen nicht vertrauen oder sich davor fürchten, die Reise bis zur nächsten Gesundheitseinrichtung anzutreten.
Ohne Einbezug der Bevölkerung keine Nachhaltigkeit
Die Zivilgesellschaft, lokale Organisationen, die Bevölkerung sowie gemeindebasiertes Gesundheitspersonal spielen eine massgebliche Rolle, wenn es darum geht, die Menschen zu erreichen, Krankheiten vorzubeugen, Pflege und Unterstützung zu bieten und die Lücken zu füllen, wo Gesundheitsfachpersonal Mangelware ist. Schweizer Gesundheitsorganisationen knüpfen genau da an, indem sie Stabilitätsfaktoren schaffen: Sie stärken die Gesundheitskompetenzen der Gemeinde und Schaffen den Zugang zur Gesundheitsversorgung von besonders verletzlichen Bevölkerungsgruppen wie Frauen und Kinder.
Übergreifende Lösungsansätze sind noch nicht in Sicht
Der Bedarf an humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit ist höher denn je. Jedoch muss die Arbeitsmodalität angepasst werden. Konsequentes Einbeziehen und Partizipation der Gemeinden gerade in fragilen Kontexten ist unumgänglich, wenn die Kinder-und Müttersterblichkeit reduziert oder eine AIDS-freie Generation bis 2030 Wirklichkeit werden soll. Neben der Bekämpfung der Konfliktursachen braucht es die Stärkung der Zivilgesellschaft und ein unermüdliches Einstehen für die Menschenrechte. (Photo: MMS/ Christoph Engeli))
www.medicusmundi.ch