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Folgende Rückmeldungen richten sich an Jugendliche, welche die Vorteile für mehr Bewegung nicht anerkennen, obwohl sie diese schätzen würden. Wenn du für unsere Überlegungen Interesse hast, klicke einfach drauf...
Bewegung fördert das Wohlbefinden
Wenn du mit dieser Aussage nicht einverstanden bist, können wir dich wahrscheinlich nicht vom Gegenteil überzeugen. Aber du kannst es! Wir laden dich ein, ein Experiment zu versuchen.
Das Experiment für dich
Wähle irgendeine Tätigkeit aus: Velo (Fahrrad) fahren, zügiges Gehen, Schwimmen oder was auch immer. Versuche diese Tätigkeit mindestens 3 Mal pro Woche während mindestens 4 Wochen auszuüben. Dabei solltest du die Bewegung jedes Mal für mindestens 20 Minuten machen. Versuche diese Tätigkeit auch so zu gestalten, dass sie für dich angenehm ist: geeignetes Wetter und Ausrüstung, angenehme Begleitpersonen, angemessene Intensität…
Beobachte dich. Wie fühlst du dich nach 4 Wochen? Gleich? Besser? Schlechter? Auf jeden Fall wirst du dich durch dieses Experiment besser kennen lernen, d.h. du wirst wissen, wie du in einer solchen neuen Situation reagierst. Das könnte auch für dich interessant sein.
Um das Ganze „wissenschaftlicher“ zu machen, könntest du auf ein Blatt schreiben, wie du dich jedes Mal vor und nach der Aktivität gefühlt hast. Dadurch kannst du eventuelle Unterschiede und Veränderungen feststellen. Du kannst Worte aufschreiben oder auch Noten. Als Beispiel: hervorragend gut = 6, miserabel schlecht = 1, so so = 4.
Und wenn das nicht klappt?
Vielleicht warst du schon körperlich aktiv und denkst: „Das Experiment bringt mir nichts. Ich weiss schon, wie es war, sich mehr zu bewegen“. Ok! Dann machen wir dir einen anderen Vorschlag. Deine Lehrperson weiss wahrscheinlich, dass feelok lustige Beispiele von aktiven Bewegungspausen beinhaltet. Diese Bewegungspausen machen praktisch allen Spass. Geh zu deiner Lehrperson und schlage vor, dass sie diese aktiven Pausen in der Klasse einsetzt. Diese dauern etwa 1 bis 3 Minuten. Du wirst sehen, dass sich die Klasse nachher frischer fühlt. Und du fühlst es wahrscheinlich auch.
Wo sind die Beispiele der „aktiven Pausen“? Einfach hier klicken oder die Adresse www.feelok.ch/aktivePausen.htm wählen.Wenn du denkst, dass diese Ideen für deine Situation sinnvoll sind, schicke sie dir via E-Mail oder drucke sie aus... (klicke auf das Pluszeichen oben rechts)
Bewegung fördert die Gesundheit
Die Jugendlichen sind die gesündeste Bevölkerungsgruppe. Wenn du auch zu den Gesunden gehörst, dann ist dir wahrscheinlich das Thema der Gesundheitsförderung durch Bewegung ziemlich fremd.
Schon Kopf- oder Rückenschmerzen in letzter Zeit gehabt?
Falls ja...
Immer mehr junge Menschen klagen über Rückenprobleme und Kopfschmerzen. Vielleicht spürst du diese Probleme auch. Wenn ja, können gezielte Übungen und angemessene Bewegung dir helfen, die Schmerzen zu reduzieren.
Bis du voll gesund?
Falls ja...
Für dich ist dann wahrscheinlich die Gesundheit noch kein interessantes Thema und noch weniger, wie deine Gesundheit in ein paar Jahrzehnten aussehen könnte. Auf der anderen Seite könnte das Thema plötzlich in Zukunft auch für dich wichtig werden. Wenn das passieren wird, denke nur daran, dass du mit körperlichen Aktivitäten immer beginnen kannst. Mit deinem Verhalten wirst du mitbestimmen, wie lange du leben wirst und wie gut deine Lebensqualität sein wird.
Warum ist Bewegung so wichtig für die Gesundheit? Die Natur hat uns als bewegte Wesen konzipiert: um vor den Feinden zu flüchten, um zu jagen, um bestimmte Orte zu erreichen usw. Heute flüchten und jagen wir nicht mehr und fahren zu unseren Zielen anstatt zu laufen. Die Natur hat eine solche Entwicklung nicht vorgesehen, ist unvorbereitet und das schwächt uns.
Leidest du unter einer chronischen Krankheit, wie Asthma, Diabetes oder Gelenkproblemen?
Falls ja...
Auch wenn du unter einer chronischen Krankheit leidest, besteht die Chance, dass spezielle Übungen dir eine gewisse Erleichterung bringen. Wir kennen deine Situation nicht und möchten deswegen keine Beispiele nennen. Es könnte sich aber lohnen, mit deinem Arzt oder deiner Ärztin darüber zu sprechen. Er oder sie kennt Experten (z.B. Physiotherapeuten), die diese Übungen kennen und sie dir zeigen können.
Bewegung macht Spass
Das hast du wahrscheinlich schon irgendwo gehört:
„Treibe Sport! Es ist einfach und macht Spass!“.
Es gibt Leute, die Bewegung und Sport lieben. So bald sie aktiv sind, haben sie Freude daran. Andere hingegen müssen mit sich selbst kämpfen und sich dazu zwingen, sich mehr zu bewegen: Daran haben sie zu wenig Freude. Ihnen ist es vielleicht sympatischer, mit Kollegen/innen auszugehen, zu Hause zu gamen, fernsehen oder Musik zu hören. Sehr wahrscheinlich gehörst du auch zu dieser Gruppe.
Folgende Überlegungen könnten deine Entscheidung, dich mehr zu bewegen, erleichtern...
Magst du etwas mit Freunden und Kollegen erleben?
Dann kannst du eine soziale Aktivität wählen: Tanzen, Volleyball, Fussball, Skateboarden usw.
Magst du es in der Natur zu sein?
Dann sind für dich Wandern, Joggen, Velo (Fahrrad) fahren, Vita Parcours usw. sinnvolle Aktivitäten.
Willst du schnell die Schule oder den Arbeitsplatz erreichen?
Womöglich bist du schneller am Ziel, wenn du mit dem Fahrrad, anstatt mit dem Auto oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, fährst.
Möchtest du deinen Selbstwert steigern oder dich besser verteidigen können?
Vielleicht findest du in Yoga oder Gymnastik, oder auch im Judo oder Karate die richtige Aktivität für dich...
Liebst du Abenteuer und das Gefühl der Freiheit?
Klettern, Snowboarden, Reiten oder Velotouren wären vielleicht Aktivitäten, mit denen du etwas anfangen könntest.
Liebst du? Magst du? Möchtest du?
Die Liste dieser Fragen könnte noch lange sein. Vielleicht bist du jemand, für die oder den Bewegung nicht unbedingt Spass bedeutet. Aber vermutlich kannst du durch bestimmte körperliche Aktivitäten andere Bedürfnisse und Wünsche erfüllen, welche dir wichtig sind.
Der Assistent von feelok kann dir helfen, eine Aktivität auf der Grundlage deiner Vorlieben zu finden... (Assistent starten: Variante A - Variante B)
Mein Vorbild bewegt sich viel
Vorbilder sind für einige Personen wie Batterien: Sie liefern Energie, Lebens- und Aktivitätsfreude. Zudem zeigen Vorbilder, was bei einer bestimmten körperlichen Aktivität möglich ist. Dies wiederum motiviert viele Personen ihre Techniken und Fähigkeiten zu verbessern.
Da du auf diese Aussage geklickt hast, hast du wahrscheinlich kein Vorbild im sportlichen Bereich. Du hättest vielleicht gerne eines. Vorbilder kann man nicht erfinden. Sie suchen, kann man jedoch schon. Um ein Vorbild zu finden, musst du wissen, was du schätzt. Dabei kann es sich um eine Persönlichkeitseigenschaft, um das Aussehen, um eine bestimmte Aktivität, aber auch um Werte handeln. Wenn du weisst, was dir wichtig ist und was dich anspricht, kannst du mit der Suche nach einer Person beginnen, die diese Eigenschaften besitzt. Das kann eine berühmte Person sein, aber auch ein Familienangehöriger, ein Nachbar oder ein/e Freund/in.
Vorbilder sind auch nur Menschen: keine Idealisierung…
Vergesse dabei aber bitte nicht, dass ein Vorbild auch nur ein Mensch ist. Diese Aussage scheint banal zu sein. Aber in Wahrheit, wenn man jemanden wirklich (zu stark) schätzt, vergisst man es: man sieht nur die positiven Dinge an der Person. Die negativen Seiten übersieht man. Das kann in gewissen Fällen negative Konsequenzen haben, vor allem wenn man den eigenen Lebensstil in unerwünschter Richtung ändert, um sich wie das Vorbild zu fühlen. Deswegen schalte bitte deinen Sinn für Kritik nie aus. Und versuche von einem Vorbild nur das Positive zu übernehmen.
Ein Vorbild werden: es ist möglich…
Zudem gibt es auch die andere Ansicht. Du kannst auch ein Vorbild werden… und das wiederum im positiven, aber auch im negativem Sinn. Deine Persönlichkeit, deine Werte und deine Aktivitäten können andere Personen beeinflussen und unter Umständen einen grossen Einfluss auf ihr Leben haben. Es könnte sich deswegen lohnen, dich zwischendurch selbst „von aussen“ zu beobachten. Und du kannst schauen, wie dein Verhalten die Anderen beeinflusst. Dies ist wiederum eine interessante Möglichkeit, um sich selbst und das eigene soziale Umfeld besser kennen zu lernen.
Fazit
In diesem Beitrag hast du eine Reihe von Überlegungen zum Thema „Mein Vorbild treibt Sport“ gelesen. Überlege dir welche Eigenschaften du an einer Person schätzt und wie du diese Person finden kannst. Du kannst deine Überlegungen aufschreiben und aufbewahren.
Man fühlt sich stolz
Sich stolz zu fühlen, ist ein wunderschönes Gefühl. Wir alle brauchen das manchmal, um uns wohl und wichtig zu fühlen. Stolz kann man aber kaum kaufen. Man kann sie nur erleben. Wenn man etwas leistet, was von dir und/oder von anderen als gut und wichtig eingeschätzt wird, fühlt man sich stolz.
Sportliche Ziele, worauf du stolz sein kannst
Sportliche Tätigkeit kann ein Mittel sein, um Ziele zu erreichen, auf die du stolz sein kannst. Wie diese Ziele aussehen, können wir dir nicht sagen. Sie hängen von deiner persönlichen Situation ab.
Bevor du ein anspruchsvolles Ziel realisierst…
- Wenn du ein eher unsportlicher Typ bist, kann ein Ziel sein, mit dem Velo (Fahrrad) von zu Hause in die Schule oder zum Arbeitsplatz zu fahren. Wenn du das eine Woche durchhalten kannst, ist das schon eine bemerkenswerte Leistung.
- Wenn du dagegen schon ein bisschen fitter bist, kannst du als langfristiges Ziel etwas Anspruchsvolleres wählen: z.B. an einem Fun-Run teilnehmen, mit dem Fahrrad die Alpen überqueren, mit Freunden/innen und Kollegen in drei Tagen von deinem/r Dorf/Stadt zu einem bestimmten Ziel gehen usw. Wenn du es schaffst, ein solches Ziel umzusetzen, wird es immer ein Teil von dir bleiben. Auch Jahre später wirst du dich wahrscheinlich mit Stolz an dein Abenteuer erinnern.
Wie du im oberen Abschnitt lesen kannst, kannst du mit einer sportlichen Aktivität ein anspruchsvolles Ziel erreichen. Darauf darfst du stolz sein. Wenn du dir überlegst, so was zu realisieren, bitten wir dich jedoch noch folgende Punkte zu berücksichtigen:
Ziele, worauf du stolz sein kannst, müssen für dich eine Herausforderung darstellen. Jedoch müssen sie realistisch bleiben und deine Gesundheit bzw. Wohlbefinden nicht gefährden
Anspruchsvolle Ziele realisiert man nicht in wenigen Tagen oder Wochen. Ein konkreter Plan mit vielen kleinen Schritten erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass du Erfolg hast.
Wenn du ein Ziel hast, informiere Freunden/innen, Kollegen und deine Familie darüber. Sie können dich womöglich unterstützen und mit dir diskutieren. Sie können auch sicher stellen, dass dein Ziel nicht (zu) gefährlich ist.
Fazit
In diesem Beitrag hast du eine Reihe Überlegungen zum Thema „Man fühlt sich stolz“ gelesen. Überlege dir, welches Ziel dazu führen würde, dass du dich stolz fühlst und wie du dieses Ziel realisieren kannst. Vielleicht kannst du deine Überlegungen aufschreiben und aufbewahren.
Meine Kollegen/innen üben die gleiche Aktivität aus
Unabhängig vom Alter ist es für viele Personen wichtig, sich als Teil einer Gemeinschaft zu fühlen. Dieses Gefühl wird u. a. durch die Ausführung einer gemeinsamen Tätigkeit ermöglicht. Immer wieder allein zu joggen, zu skateboarden oder zu wandern kann dazu führen, dass man irgendwann mit dieser Aktivität aufhört, wenn man die Einsamkeit nicht mag. Im Gegensatz dazu können Kolleginnen und Kollegen den richtigen Anstoss geben, langfristig aktiv zu bleiben.
Das ist bei dir aber nicht so: Entweder sind deine Kollegen/innen unsportlich oder sie haben andere Aktivitäten als du. Dir fehlt also ein gewisser Anstoss von den Anderen, um eine bestimmte sportliche Aktivität auszuüben. Dieses Problem kann man mit Sicherheit lösen.
Lösung Nr.1: Aktiv sein und vorschlagen
Einige tun dies ohne Probleme. Für andere ist es eine grosse Schwierigkeit. Aber warum nicht versuchen? Frage deine Kollegen und Kolleginnen, ob sie zusammen mit dir z.B. Velo (Fahrrad) fahren wollen, auf den Vita Parcours gehen können, Volleyball oder Fussball spielen möchten oder auch etwas Abenteuerliches wie Klettern, River Rafting oder Kanu erleben möchten. Das Schlimmste, was passieren kann, ist dass sie dein Angebot ablehnen. Aber vielleicht finden sie deine Idee toll. Wenn das der Fall ist, hast du den Beweis dafür, dass du dein soziales Umfeld aktiv und positiv beeinflussen kannst.
Lösung Nr.2: Bekanntschaftskreis erweitern
Deine Kollegen und Kolleginnen sind dir vermutlich sehr wichtig. Spricht aber etwas dagegen, dass du deinen Bekanntschaftskreis erweiterst? Vor allem wenn man jung ist, ist es nicht sehr schwierig, neue Kollegen und Kolleginnen zu finden. Vielleicht braucht es ein bisschen Mut und Offenheit, aber häufig klappt es. Wie?
- Wenn du eine neue Aktivität anfangen möchtest, kannst du einen Kurs besuchen. Blitzschnell triffst du so neue Leute und neue Kontakte entstehen.
- Wenn du in einem bestimmten Bereich schon aktiv bist, kannst du schauen, ob es Clubs oder Vereine gibt, die sich mit der gleichen Aktivität beschäftigen. Diesen kannst du beitretenund du lernst neue Leute kennen.
Fazit
In diesem Beitrag hast du eine Reihe Überlegungen zum Thema „Meine Kollegen/innen üben die gleiche Aktivität aus“ gelesen. Überlege dir, wie du Freunde finden kannst, die sich mit einer bestimmten Aktivität beschäftigen oder wie du deine Kollegen/innen dazu bringen kannst, eine bestimmte Aktivität zu machen. Du kannst deine Überlegungen aufschreiben und aufbewahren. Zudem kannst du sie ins Diskussionsforum schreiben und die Tipps von anderen Jugendlichen lesen.
Man arbeitet/lernt nachher konzentrierter
Für diese Aussage gibt es eine biologische Erklärung (mehr Details... Variante A - Variante B). Wir wissen nicht genau, warum das für dich nicht zutreffend ist. Vielleicht hast du schon versucht, mit Bewegung deine Konzentration zu steigern oder vielleicht auch nicht. So oder so laden wir dich ein, diese Aussage „wissenschaftlich“, d.h. durch eine direkte Erfahrung zu testen.
Aktive Pausen in der Klasse
In feelok haben wir eine Reihe von aktiven Bewegungspausen gefilmt, die dein Lehrer oder deine Lehrerin mit der Klasse anwenden kann. Diese Bewegungspausen sind kurz, machen Spass und geben den Schülern/innen einen Energieschub. Sprich mit deiner Lehrperson. Frage sie, ob sie bereit ist, diese Bewegungspausen einzusetzen. So werden du und deine Schulkameraden testen, ob ein bisschen Bewegung gut tut, um eure Konzentration zu steigern. Die Übungen findet dein/e Lehrer/in unter www.feelok.ch/aktivePausen.htm Aktive Pausen alleinMit oder ohne bewegte Pausen kannst du selber mit wenig Aufwand überprüfen, ob Bewegung auch bei dir eine positive Auswirkung hat. Hast du eine Prüfung? Musst du deine Hausaufgaben erledigen? Musst du einen Vortrag halten? Wahrscheinlich ja. In diesem Fall stehen dir folgende Möglichkeiten zur Verfügung. Diese sollst du eine Stunde vor deiner Leistung ausüben.
- gehe kurz aber zügig spazieren
- oder fahre eine Runde mit dem Velo (Fahrrad) um die Schule
- oder mache einige Übungen z.B. mit dem Thera Band
- oder weitere Übungen findest du unter www.feelok.ch/aktivePausenZuHause.htm
- Wenn du diese Übungen mehrmals wiederholst, wirst du mit der Zeit feststellen, welche positiven Auswirkungen Bewegung hat, damit du konzentrierter arbeiten kannst
- Um Missverständnisse zu vermeiden…
- Bewegung ist keine Wundermethode. Lernen und arbeiten musst du immer noch… Aber mit gezielten Übungen lädst du deine Batterien auf. So kannst du länger und besser den anderen zeigen, was du gelernt hast.
- Wenn du diese Ideen für deine Situation sinnvoll findest, kannst du sie dir via E-Mail senden oder drucken.
Man hat mehr Ausdauer und/oder Kraft
Unser Körper hat die wunderbare Fähigkeit, sich anpassen zu können. Vielleicht wären wir froh, wenn diese Anpassung schneller wäre, aber die Natur braucht ihre Zeit. Entweder respektieren wir sie oder wir fügen uns Schaden zu.
Ein Beispiel
Stelle dir vor, dass du nicht sehr kräftig bist. Du bekommst während deinen Sommerferien eine Arbeit, wofür du Kraft benötigst. Am Anfang wirst du grosse Mühe haben. Dir fehlt die notwendige Kraft, um diese Arbeit wirklich gut zu machen. Muskelkater und eine gewisse Frustration sind vorprogrammiert. Aber dein Körper lässt dich nicht im Stich. Er merkt, dass du mehr Kraft brauchst und beginnt - wenn du dich nach der Arbeit erholst - Muskeln aufzubauen. Am Ende der Sommerferien merkst du, dass du jetzt viel mehr Kraft hast. Die gleiche Aufgabe, welche am Anfang so mühsam war, kannst du am Ende besser und mit weniger Aufwand erledigen.
Mit wenig Aufwand heisst nicht, dass du jetzt alle Tätigkeiten, die Kraft benötigen, locker und entspannt ausführen kannst. Es bedeutet nur dass du sie besser im Griff hast. Das ist wichtig. Es gibt Leute, die vom Training das Unmögliche erwarten. Auch ein „Muskelprotz“ kann ausser Atmen kommen, wenn er viel Kraft braucht.
Das gleiche Beispiel kann man aber auch für die körperliche Ausdauer oder das mentale Training anwenden. Je trainierter du bist, desto mehr kannst du leisten.
Dabei musst du nur folgende Punkte beachten:
Training bedeutet nicht „Nie mehr ausser Atem kommen“
Auch wenn du trainierst, wirst du trotzdem in Aktivitäten wie „Treppen steigen“, „bergauf laufen“ oder „Möbel transportieren“ ab einer bestimmten Intensität ausser Atmen kommen oder schwitzen. Das ist normal und kein Zeichen, dass das Training bei dir keinen Effekt hat.
Weniger ist am Anfang besser als zu viel
„Weniger kann mehr sein“: Wenn du dich mehr bewegen willst, beginne mit kleinen, aber regelmässigen Schritten. Nicht sofort 2 Stunden lang joggen wollen. Wahrscheinlich hättest du schon nach 15 Minuten die Nase voll davon. Wähle zuerst Aktivitäten niedrigerer Intensität und steigere mit der Zeit den Umfang und erst nach einer gewissen Zeit die Intensität.
Dein Körper braucht Zeit
Respektiere deine Fortschrittsgeschwindigkeit. Dein Körper passt sich an, wenn du von ihm mehr erwartest. Aber dein Körper braucht seine Zeit, um dir mehr Leistung zu geben. Viele Personen, die mit einer Aktivität beginnen, hören bald auf, weil ihre Erwartungen unrealistisch waren. Daraus folgend…Lerne dich und deinen Körper besser kennen und schätzen
Benutze die neue Aktivität als Mittel, um dich besser kennen zu lernen. Anstatt deinen Körper zu zwingen in wenigen Tagen oder sogar Stunden etwas zu leisten, beobachte ihn, wie er sich langsam, aber sicher verändert. Wenn du beginnst, Kraft zu trainieren, kannst du mit der Zeit verschiedene Muskeln spüren und erleben wie diese langsam wachsen. Wenn du Ausdauer trainierst, kannst du spüren, wie du am Anfang nach 5 Minuten schon müde warst und vielleicht Schmerzen hattest. Ein bis zwei Wochen später merkst du, wie gut du die 5 Minuten Aktivität im Griff hast. Hinter diesen kleinen Fortschritten gibt es eine unglaubliche Leistungsfähigkeit deines Körpers, den du so schätzen lernen kannst.
Fazit
In diesem Beitrag hast du eine Reihe Überlegungen zum Thema „sportliche Ausdauer/Kraft“ gelesen. Welche Überlegungen möchtest du behalten? Wie wäre es z.B. ein Ausdauer- oder Krafttraining zu planen um zu lernen, wie dein Körper reagiert, wenn du aktiver wirst?
Man wird von der Familie/Kollegen bewundert
Wann reagieren die Leute mit Bewunderung? Es gibt mindestens zwei Situationen, in welchen das der Fall ist:
- Wenn jemand etwas Ausserordentliches geleistet hat (z. B. die Alpendurchquerung mit dem Velo (Fahrrad) oder ein Marathon in Zürich)
- Wenn jemand etwas getan hat, was die anderen Personen für unwahrscheinlich gehalten haben und als bemerkenswert beurteilen.
Wahrscheinlich kommt für dich eher der zweite Punkt in Frage. Da du körperlich eher wenig aktiv bist, erwarten Freunde und Familie vermutlich, dass du körperliche Aktivitäten tendenziell vermeidest. Schon kleine Schritte Richtung mehr Aktivität können somit bei deinen Mitmenschen eine gewisse Bewunderung oder interessierte Reaktionen auslösen.Wir laden dich zu einem Test ein.
Wenn du körperlich ganz wenig aktiv bist, könntest du deiner Familie sagen, dass du anstatt mit dem Bus oder mit dem Mofa zu Fuss oder mit dem Velo in die Schule gehst.
Wenn du hingegen schon etwas machst, könntest du ein anspruchsvolleres Ziel setzen, z.B. mit Freunden von einer Stadt zu einer anderen (in einem anderen Kanton oder Bundesland) mit dem Velo (Fahrrad) fahren.
Was auch immer dein Ziel ist, mache es bekannt. Das ist ein interessanter Test, um zu beobachten, wie deine Familie und Kollegen/innen in einer solchen Situation reagieren. Einige werden wahrscheinlich mit Bewunderung reagieren. Das ist sicher sehr befriedigend und wirkt motivierend, weiter zu machen.
Aber Bewunderung kannst du nicht von allen erwarten. Warum nicht? Wenn du diese Frage beantworten kannst, lernst du auch die Reaktionen der Anderen zu verstehen und evtl. nicht zu negativ einzuschätzen.
Von den nächsten Überlegungen empfehlen wir dir nur jene zu lesen, die deiner Meinung nach sinnvoll sind.
Eifersucht
Wenn du etwas Unerwartetes und Spezielles machst, zeigst du, dass du dazu fähig bist. Andere können das Gleiche nicht beweisen und vielleicht sind sie eifersüchtig. Wenn das der Fall ist, werden sie womöglich versuchen, deine Leistung absichtlich als nichts Besonderes abzutun anstatt sie zu anerkennen. Wenn du das weisst, kannst du ihre Reaktion und ihre Meinung weniger ernst nehmen.
Angst
Vor allem deine Familie, aber vielleicht auch deine Freunde oder Freundinnen, könnten Angst haben, dass dir bei deiner körperlichen Aktivität etwas passiert. Einige Ängste sind wegen ihrer Unwahrscheinlichkeit eher irrational (z.B. Risiko eines Herzinfarktes). Andere Ängste dagegen sind mindestens zum Teil gerechtfertigt (z.B. Unfallrisiko). Es ist wichtig, diese Ängste ernst zu nehmen.
Wenn deine Familie oder Freunde und Freundinnen Angst haben, schlagen wir dir vor, dass du mit ihnen offen darüber diskutierst. Sucht nach einer für euch alle akzeptablen Lösung. Was für eine Lösung? Eine in der du die Aktivität machen kannst, die du willst. Aber auf eine Weise, dass die Risiken auf ein Minimum reduziert sind. Wenn das gelingt, wirst du vermutlich sehen, wie bei deiner Familie bzw. Freunde die Angst kleiner wird und die Bewunderung steigt.
(Zum Thema Unfallverhütung findest du weitere Informationen, wenn du die Websites von SUVA und BFU besuchst).
Unterschiedliche Wahrnehmungen
Wenn du an dich selbst denkst, hast du vermutlich den Eindruck, dass du eher eine körperlich inaktive Person bist. Es kann aber sein, dass die Anderen dich als körperlich aktiv wahrnehmen. Wenn das der Fall ist, werden sie nicht unbedingt mit Bewunderung reagieren, wenn du eine neue Aktivität beginnst. Frage nach, wie dich die Anderen wahrnehmen...
Unterschiedliche Erziehung
Es gibt Personen, die gelernt haben, keine Bewunderung zu zeigen. Andere fühlen sich verlegen, wenn sie Komplimente ausdrücken müssen und deswegen vermeiden sie es. Wenn du also keine Bewunderung spürst, bedeutet das nicht unbedingt, dass die anderen deine Leistung nicht erkannt haben. Sie sagen vielleicht einfach nichts.
Aktiv sein, nur um bewundert zu werden?
Eine gewisse Bewunderung tut gut. Nicht nur wenn man körperlich aktiv ist, sondern auch wenn man gute Noten hat oder eine Aufgabe mit Erfolg abgeschlossen hat. Bewunderung allein kann aber mit der Zeit nicht der einzige Grund sein, warum bestimmte Aufgaben ausgeführt werden. Sonst hört man irgendwann damit auf. Das Gleiche gilt auch für die körperliche Aktivität.
Wenn du eine bestimmte Aktivität machen willst, suche bewusst nach verschiedenen Gründen, die dafür sprechen. Bewunderung kann einer von diesen Gründen sein, sollte aber nicht der Einzige sein. Das Bewegungsprogramm von feelok zeigt dir viele Gründe, warum Bewegung in deinem Alltag sinnvoll ist. Wir schlagen vor, dass du dich mit diesen Gründen auseinandersetzt und dass du am Ende auf „Meine Entscheidung!“ klickst, um sie in eine Liste einzutragen.
Fazit
In diesem Beitrag hast du eine Reihe Überlegungen zum Thema „Bewundert werden“ gelesen, die du dir via E-Mail senden kannst oder drucken kannst. Welche Überlegungen möchtest du behalten? Du kannst deine Überlegungen aufschreiben und aufbewahren. Zudem könntest du vielleicht einen Test planen um zu lernen, wie deine Mitmenschen reagieren, wenn du körperlich aktiver bist.
Man findet neue Freunde und Freundinnen
Personen zu finden, von welchen man sich verstanden und akzeptiert fühlt, vor welchen man keine Maske tragen muss, sondern einfach sich selbst sein kann und mit welchen man ohne Scham über die eigenen Probleme sprechen kann, ist für viele sehr schwierig. Einige Jugendliche finden solche Personen in der Schulklasse, andere in der Freizeit. Aber was tun, wenn du weder in der Schule noch in deiner Freizeit richtige Freunde und Freundinnen hast?
Wie man Freunde/innen findet...
Die beste Möglichkeit, neue Freunde und Freundinnen zu finden, ist an einen Ort zu gehen, wo sich andere (junge) Menschen treffen. Die Erfolgsquote beträgt nicht 100-Prozent. Sie ist aber viel grösser, als wenn du nichts tust. Sportvereine sind eine Möglichkeit, um neue Leute kennen zu lernen. Sehr wahrscheinlich gibt es auch in deiner Stadt, deinem Dorf oder deiner Umgebung zahlreiche Bewegungsangebote, bei denen du neue Personen kennen lernen kannst.
Geduld haben...
Neue Freundschaften kommen meistens nicht von alleine. Dazu braucht man Zeit, Geduld, eine gewisse Offenheit bzw. Bereitschaft andere Personen zu akzeptieren, wie sie sind. Auch muss man über ein bisschen Mut verfügen, um zu ihnen zu gehen und sie anzusprechen. Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, wirst du mit der Zeit Personen kennen und als Freunde oder Freundinnen schätzen lernen. Aus gewissen Freundschaften kann, wenn die Zeit dafür reif ist, vielleicht auch eine Liebesbeziehung werden.
Findest du keine Freunde und Freundinnen, dann versuche die Gründe dafür zu verstehen:
- Bist du in der falschen Gruppe bzw. Verein?
- Ist dein Verhalten zu zurückhaltend?
- Fehlt eine Person, mit der du dich gut verstehst?
- Oder braucht es einfach mehr Zeit, bevor sich eine Bekanntschaft in eine Freundschaft umgewandelt hat?
- So oder so empfehlen wir dir, dass du dir Zeit gibst. Eine neue Freundschaft kann wenige Tage oder Wochen, aber vielleicht auch einige Monate entfernt sein. Je später du aufgibst, desto wahrscheinlicher ist es, dass du in Zukunft gute Freundinnen und Freunde haben wirst.
- Sportvereine: Ok, aber wo?
- Möchtest du versuchen, neue Freunde/innen in einem Verein zu finden? Falls ja: Wo findest du diese Bewegungsanbote und Sportvereine? Du kannst mit dem Assistenten von feelok deine Suche beginnen... (Assistent starten: Variante A - Variante B)
- Fazit
- In diesem Beitrag hast du eine Reihe Überlegungen zum Thema „Neue Freundinnen und Freunde finden“ gelesen, die du dir via E-Mail senden oder drucken kannst. Welche Überlegungen möchtest du behalten? Du kannst deine Überlegungen aufschreiben und aufbewahren.
Man verliert Gewicht
Musst du Gewicht verlieren? Die Frage kommt vielleicht ein bisschen überraschend, aber sie ist gerechtfertigt. Es gibt Jugendliche (und Erwachsene), die absolut überzeugt sind, dass sie unbedingt abnehmen müssen. Sie sind mit ihrem Körper unzufrieden. Einige davon haben aber das richtige Gewicht, Andere sind sogar untergewichtig. Deswegen empfehlen wir dir deinen BMI (=Body Mass Index) zu berechnen, bevor du weiter liest, um sicher zu stellen, dass es für dich, dein Aussehen und deine Gesundheit auch richtig ist, abzunehmen. (Variante A oder Variante B).
Um Fehler zu vermeiden…
Wenn du übergewichtig bist und die gute Entscheidung getroffen hast, Gewicht zu verlieren, empfehlen wir dir neben den Tipps, die du in unserem Beitrag lesen kannst, professionelle Unterstützung z.B. bei einem/r Ernährungsberater/in oder beim Schularzt oder der Schulärztin zu suchen. Mit unseren Tipps und mit zusätzlicher Hilfe steigerst du die Wahrscheinlichkeit, gegen das Übergewicht Erfolg zu haben.
Das Grundprinzip der Gewichtsabnahme
Um zu funktionieren brauchen wir Energie. Mit Ernährung nehmen wir Energie auf, mit Bewegung verbrauchen wir Energie. Wenn wir mehr Energie mit Ernährung aufnehmen als wir durch Bewegung verbrauchen, nimmt unser Gewicht zu. Wenn wir mehr Energie verbrauchen als wir aufnehmen, nimmt unser Gewicht ab.
Fazit: Wie verliert man Gewicht? Man muss weniger Kalorien durch Ernährung aufnehmen und durch Bewegung mehr Kalorien verbrauchen.
So einfach? Nicht wirklich. Es gibt viele Methoden, die eine beeindruckende Gewichtsreduktion in kurzer Zeit versprechen. Und viele Leute probieren sie aus. Aber diese Methoden respektieren die Balance zwischen Energieverbrauch und Energieaufnahme oft nicht. Genau aus diesem Grund scheitern sie. Viele Menschen sind überrascht oder deprimiert, wenn sie merken, dass ihr Gewicht nach kurzer Zeit wieder steigt (Jo-Jo Effekt). Um erfolgreich Gewicht zu verlieren, sollte man gleichzeitig auf zwei Seiten etwas ändern: Bewegung (also mehr Energie verbrauchen) und Ernährung (also weniger Energie einnehmen).
Bewegung
Mit Bewegung verbraucht man Energie in Form von Kilokalorien. Wie kann man das nutzen, um Gewicht zu verlieren?
Die Bewegung muss regelmässig sein
Wer Gewicht nachhaltig verlieren will, muss seinen Lebensstil ändern. Es reicht nicht, dass man einige Tage oder Wochen aktiver ist. Man muss aktiv werden und aktiv bleiben. Wenn man aufhört, sich regelmässig zu bewegen, nimmt man wieder zu.
Die Bewegung muss genügend, aber auch nicht zu intensiv sein.
Eine körperliche Aktivität, bei der man ausser Atmen kommt und ein bisschen schwitzt, aber immer noch sprechen kann, ist die beste, wenn man Gewicht verlieren will. Sehr intensive Übungen führen zu keiner schnelleren Gewichtsabnahme. Auf jeden Fall ist es wichtig, dass du nach der Aktivität nicht fix und fertig bist und dass du dich immer noch wohl fühlst.
Die Intensität muss auf deine körperliche Verfassung abgestimmt sein
Vor allem wenn du untrainiert bist, ist es wichtig, dass du die körperliche oder sportliche Tätigkeit mit niedriger Intensität beginnst. Allmählich kannst du die Intensität steigern.
Je länger, desto besser
Aus diesem Grund, wenn jemand Gewicht verlieren möchte, sollte er/sie körperliche Aktivitäten (mittlerer Intensität) vorziehen, die eine lange Dauer haben (z.B. 40 Km mit dem Velo fahren anstatt 10 Minuten intensiv Joggen).
Geduld haben
Es gibt Leute, die am Samstag entscheiden, dass Sonntag der richtige Tag ist, um Gewicht zu verlieren. Und so verbringen sie einen Sonntagnachmittag mit sportlichen Aktivitäten. Am Montag erfahren Sie mit Frustration, dass sie gleich schwer wie am Samstag sind. Warum? Weil die Bewegung nicht sofort zu einer Gewichtsreduktion führt. Am Anfang verliert man eher Gewicht in Form von Wasser. Wenn man wieder genug getrunken hat, ist man gleich schwer wie vorher. Um Fett zu verbrennen, so dass man eine echte Gewichtsreduktion hat, braucht man ein bisschen mehr Geduld: mehrere Wochen regelmässiger Bewegung.
Bewegung kann zu einer Gewichtszunahme führen
Falls du deine Muskeln mit einer Aktivität beanspruchst, verlierst du Fett und baust gleichzeitig deine Muskeln auf. Das kann dazu führen, dass du langsamer oder gar keine Kilos verlierst, oder sogar, dass dein Gewicht wegen der erhöhten Muskelmasse zunimmt. Dies ist vor allem der Fall, wenn du Krafttraining machst. Und das ist grundsätzlich gut, weil Muskeln besser als Fett sind. Deswegen: die Waage zeigt dir nicht immer die Wahrheit über deine Gesundheit. Eine angemessene Zunahme deiner Muskelmasse kann ein vergleichbar ehrwürdiges Ziel sein, wie Gewicht zu verlieren.
Gewichtsreduktion kann nicht der einzige Grund sein, um Sport zu treiben
Wenn jemand Sport treibt, nur um Gewicht zu verlieren, aber daran keine Freude hat oder keine anderen persönlichen Gründe hat, wird er/sie vermutlich irgendwann damit aufhören. Aus diesem Grund schlagen wir vor, dass du dich mit anderen Gründen, die für Bewegung sprechen, auseinandersetzest und dass du am Ende auf „Meine Entscheidung!“ klickst, um sie in eine Liste einzutragen. Du erhöhst somit die Wahrscheinlichkeit erheblich, dass du langfristig aktiv sein wirst.
Fazit
Körperliche Inaktivität und Gewichtsabnahme passen nicht zusammen. Wenn du Gewicht verlieren willst, solltest du dich mehr bewegen. Die körperlichen Aktivitäten sollten regelmässig, genügend aber auch nicht zu intensiv sein und eine gewisse Dauer haben (z.B. 30-40 Minuten). Zudem ist ein bisschen Geduld angesagt: Gewichtsreduktion findet nicht sofort statt (Realistisch sind z.B. 0.5 Kg/Woche). Mehrere Wochen können notwendig sein, bevor man die ersten positiven Änderungen spürt. Und schliesslich: Gewichtsreduktion sollte nicht der einzige Grund sein, um sich zu bewegen. Sonst wird man bald wieder aufhören.
Ernährung
Um die Gewichtsreduktion zu unterstützen, ist es wichtig neben dem Energieverbrauch durch Bewegung auch die Energieaufnahme durch Ernährung zu ändern. Aber: Gewicht wird nicht unbedingt reduziert, wenn man weniger isst. Weniger und vor allem falsch Essen kann ungesund sein und zu einer zu schnellen oder sogar zu keiner Gewichtsreduktion führen.
Und das ist genau der Punkt. Gewicht kannst du verlieren, wenn du neben Bewegung lernst, gut und sinnvoll zu essen. Und dazu braucht man mehr als einige Tipps. Aus diesem Grund hat das feelok-Team entschieden, neben dem Bewegungsprogramm auch ein Programm zum Thema „Ernährung“ zu entwickeln. In diesem Programm findest du zahlreiche Informationen, Spiele, Tests und Tipps, die dir zeigen, was gesunde Ernährung ist, und das unabhängig ob du Gewicht verlieren willst oder nicht. Wenn dich das Thema 'Ernährung' interessiert, schau doch mal nach...
Man kann 'abschalten' und die Batterien neu aufladen
Abstand nehmen und abschalten. Wie nun?
Fernsehen und GamenFür einige Personen ist fernsehen oder gamen die Lieblingsvariante, um abzuschalten. Nichts spricht dagegen, wenn man nicht die ganze Freizeit damit verbringt. Und trotzdem ist es gut zu wissen: Mit fernsehen und Video spielen kannst du abschalten. Aber deine Batterien bleiben trotzdem meistens leer. Es ist irgendwie angenehm…, aber nicht sehr effektiv… GefahrzoneUm abzuschalten, wählen gewisse Jugendliche leider andere Verhalten, die gefährlich sind: massiv Alkohol trinken, jeden Tag kiffen, harte Drogen konsumieren, Objekte zerstören, in dubiöse Sekten eintreten usw.
Wann ist ein Verhalten gefährlich?
Wenn du mit diesem Verhalten abschalten kannst, aber dafür einen teueren Preis bezahlst, wird dein Verhalten gefährlich. Dein Wohlbefinden und die Lebensqualität sinkenund du fühlst dich zunehmend schlechter und weniger gesund. Am Ende hast du viel weniger in deinen Händen als am Anfang, als du nur gestresst oder gelangweilt warst.
Verschiedene Wege führen zum gleichen Ziel:
Abschalten und neu aufladen Andere Strategien, die Jugendliche verwenden, um abzuschalten, sind durchaus positiv. Mit Freunden plaudern, ein Buch lesen, schmusen. Das sind Aktivitäten, die Freude auslösen und helfen die Batterien aufzuladen. Als Ergänzung dazu eignen sich auch körperliche Aktivitäten, wie Wandern, Joggen, Reiten, Singen, Velo (Fahrrad) fahren, Inlineskaten usw.
Was sind die zusätzlichen Vorteile der körperlichen Aktivitäten?
- Man spürt den eigenen Körper. Somit entlastet man für eine gewisse Zeit den Kopf.
- Während der Bewegung werden Hormone ausgeschüttet, von denen angenommen wird, dass sie Freude und Entspannung auslösen sowie neue Energie bereitstellen.
- Bewegung ist fast immer möglich und steht fast immer zur Verfügung. Andere Aktivitäten nicht unbedingt. Z.B. findest du hier einige Übungen, die du zu Hause jederzeit bei jedem Wetter machen kannst…(diese Übungen findest du auch unter www.feelok.ch/aktivePausenZuHause.htm)
- Also: neben anderen sinnvollen und angenehmen Tätigkeiten kann Bewegung einen zusätzlichen Beitrag leisten, um deine Lebensqualität zu verbessern oder aufrechtzuerhalten.
- Schon versucht mit Bewegung abzuschalten, aber erfolglos? Vielleicht hast du schon versucht, durch eine körperliche Aktivität abzuschalten. Aber irgendwie hat es nicht geklappt. Das kann passieren. Bei einigen Aktivitäten wie Joggen oder Fahrrad fahren ist nicht viel Konzentration notwendig. Dein Gehirn schafft es, gleichzeitig dich in Bewegung zu halten, aber auch weiter an die Alltagsprobleme zu denken. Wenn das dein Fall ist, könntest du eine Aktivität wählen, die mehr Konzentration benötigt: Tennis, Volleyball, Fussball oder Skateboarden. Das ist das Spezielle an Bewegung. Wenn du es mit einer Aktivität nicht schaffst, einen Vorteil zu erlangen, kannst du es mit einer anderen Aktivität erneut versuchen.
- Welche Aktivität? Das hängt davon ab, was dich interessiert. Eine Liste von Aktivitäten siehst du, wenn du hier klickst.
- Fazit
- In diesem Beitrag hast du eine Reihe Überlegungen zum Thema „Abschalten bzw. Batterien aufladen“ gelesen, die du dir via E-Mail senden kannst. Vielleicht könntest du einen Versuch planen um zu sehen, ob du es schaffst mit Bewegung deine Gedanken abzuschalten.
Hilft mit dem Rauchen aufzuhören
Rauchst du? Hast du dir überlegt aufzuhören? Dann könnte diese Rückmeldung für dich von Bedeutung sein.
Mit dem Rauchen aufhören: Hilft Bewegung?
Goldene und sichere Lösungen, um mit dem Rauchen aufzuhören, gibt es nicht. Es ist hart, braucht Geduld und ist manchmal frustrierend. Aber viele haben es geschafft, d.h. es ist möglich. Zum Glück gibt es verschiedene Hilfsmittel, welche helfen, die Rauchversuchung ein bisschen besser in den Griff zu bekommen.
Manchen Leuten hilft Bewegung, den Abschied von der Zigarette leichter zu gestalten. Es gibt Hinweise, dass Leute welche den Rauchstopp mit einem Bewegungsprogramm verbinden, kurz- sowie langfristig besser von der Zigarette wegbleiben.
Bewegung verschiedener Arten kann das Auftreten von Entzugserscheinungen und den Drang, nach der Zigarette zu greifen, vermindern. In einem Versuch waren Leute, welche ihren Rauchstopp mit einem Bewegungsprogramm verstärkten, weniger gestresst, weniger angespannt, weniger nervös und weniger reizbar als ihre Kollegen/Kolleginnen, welche ohne unterstützende Bewegung aufhörten zu rauchen.
Das Problem mit dem Gewicht, wenn man aufhört
Es ist zudem bekannt, dass Bewegungsprogramme helfen, ein angenehmes Gewicht zu erreichen oder zu halten. Dies gilt auch für Personen, welche aufhören zu rauchen. Durch ein Bewegungsprogramm kannst du das Gewicht nach dem Rauchstopp besser im Griff behalten. Und die Gewichtszunahme ist ein sehr verbreitetes Problem, wenn man auf die Zigaretten verzichtet.
Das Rauchprogramm von feelok
Zum Thema „Rauchen“ bietet feelok ein ganzes Programm an. Wenn dich das „Rauchen“ beschäftigt, unabhängig ob du daran denkst, aufzuhören oder nicht, empfehlen wir dir, dich heute oder in Zukunft damit auseinanderzusetzen. Das Rauchprogramm findest du hier...