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Sächsische Bauordnung für Praktiker: Kommentar [Broschiert]
Wesentliche Änderungen im Vergleich zur Sächsischen Bauordnung 1999 ergeben sich im Verfahrensrecht, insbesondere im Baugenehmigungsverfahren (Par. 64), im vereinfachten Baugenehmigungsverfahren (Par. 63) sowie bei der Genehmigungsfreistellung (Par. 62). Weitere Änderungen betreffen z.B. neue Brandschutzkonzepte für kleine Gebäude, ein vereinfachtes Abstandsflächenrecht, Verminderung für Anforderungen an Aufenthaltsräume und Wohnungen sowie die Neufassung der Vorschrift über Barrierefreies Bauen. Die Durchführungsverordnung enthält im Wesentlichen Regelungen über Bauvorlagen, d.h. Umfang, Inhalt und Zahl der erforderlichen Unterlagen einschließlich der Vorlagen bei der Anzeige der beabsichtigten Beseitigung von Anlagen nach Par. 61 Abs. 3 Satz 2 und bei der Genehmigungsfreistellung nach Par. 62; die erforderlichen Anträge, Anzeigen, Nachweise, Bescheinigungen und Bestätigungen, auch bei verfahrensfreien Bauvorhaben sowie das Verfahren im Einzelnen. Weitere Regelungen betreffen Prüfingenieure, Prüfämter, Prüfsachverständige, d.h. Prüfingenieure und Prüfämter, denen bauaufsichtliche Prüfaufgaben einschließlich der Bauüberwachung und der Bauzustandsbesichtigung übertragen werden, sowie Prüfsachverständige, die im Auftrag des Bauherrn oder des sonstigen nach Bauordnungsrecht Verantwortlichen die Einhaltung bauordnungsrechtlicher Anforderungen prüfen und bescheinigen.