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Grundsätzlich achte ich darauf, dass ich mein Motiv so fotografiere, um im Anschluss möglichst wenig zu retuschieren. Dennoch ist das nicht immer möglich!
Retuschen können sehr zeitintensiv sein und sind für den Betrachter des vollendeten Bildes gar nicht oder nicht mehr nachvollziehbar. Hier ein paar Eindrücke von Bildern "out of cam" und nach der aufwändigen Bearbeitung...
Florence und der pensionierte Selle français-Wallach Jiji: da er das Posieren nicht gewohnt und an der Weide mehr interessiert war als an uns, haben wir mit einem Seil etwas nachgeholfen.
Nebst Retusche dieses Seils habe ich die Augen von Jiji hervorgehoben, die Farben abgeglichen und das ganze Bild mit einer Vignette vollendet.
Opa Notello, über 30-jähriger, ehemaliger Traber, posiert hier im Torbogen einer Scheune, mit dem Ziel, ein Bild wie aus einem Studio zu erhalten. Da wir uns hier an einer befahrenen Strasse befinden, trägt er sein gewohntes Halfter.
Ich habe das Halfter wegretuschiert, mit Kontrast und Farbe experimentiert und seine Augen hervorgehoben.