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Mahmud's Flucht
Andrea Pfalzgraf & Kurt Pelda
Schweiz, 70 min
Weltpremiere
Der 29-jährige Mahmud war Teil der Rebellenbewegungen, die gegen das Regime von Bachar el-Assad kämpften, bevor der Islamische Staat immer mächtiger wurde und er ebenfalls den Kampf gegen ihm aufnahm. Doch nachdem Daech Städte mit Giftgas angegriffen hatte, beschloss er, das Land mit seiner Frau Fatima und ihren drei Kindern Rayyan, Bayan und Ammar zu verlassen.
Nah an den Protagonisten begleitet die Kamera Mahmud bei seinen Grabenkämpfen, bevor sie ihn auf seiner langen Reise mit seiner Familie von Syrien in die Schweiz filmt. Bei der gefährlichen Überfahrt im Schlauchboot aus der Türkei an die griechische Küste, dann auf der «Balkanroute». Ergänzt wird das Filmmaterial von den Bildern, die Mahmud mit seinem Handy aufgenommen hat. In einem «Bild im Bild» werden seine Aufnahmen anschliessend von dem Regisseur Kurt Pelda und von Mahmud, Fatima und ihren drei Kindern kommentiert; die Stimmen des externen Beobachters vermischen sich mit jenen der Betroffenen. So erzählt der Film von dem von Fallstricken gesäumten Weg jener, die vor dem Krieg fliehen, um Zuflucht zu suchen, und verleiht nebenbei den Tausenden Anonymen ein Gesicht, die viel zu oft auf Statistiken reduziert werden.
Mourad Moussa
Trailer
Helvétiques