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Ehemaliges Wirtshaus „Zer Taferna“
Das Haus ist aus unregelmässigen Bruchsteinen gemauert, mit einem Eckverband aus behauenen Quadern. Im Sockelgeschoss befanden sich Keller und Ställe, in den oberen, über eine traufseitige Aussentreppe zugänglichen Geschossen die ehemalige Gaststube, die Küche sowie Wohnräume und Schlafräumlichkeiten. Auf dem Sturz des Eingangs zum Sockelgeschoss befindet sich die Jahreszahl 1684. Der Sage nach wirtete in der Taferna zur Stockalperzeit Johanneli Fy, die den durchreisenden Besuchern den Wein mit Wasser verdünnte. Nach ihrem Ableben musste sie dafür büssen. Als „Arme Seele“ soll sie ihre Schuld im Kaltwassergletscher sühnen, aus dem der Wanderer in der Nacht ihr Klagen hört.