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Wegen einer Bratwurst parkierte der 74-Jährige sein Töff an einem Schaufenster eines Zürcher Schmuckgeschäftes. Als er nach rund 20 Minuten wieder zurückkam, wartete der Geschäftsführer mit der Polizei auf ihn, berichtet die «Aargauer Zeitung».
Obwohl in vielen Städten das Parkieren auf dem Trottoir verboten ist, war die Polizei kulant. Der Rentner erhielt keine Busse. Ihn wurmte aber, dass sein Helm fehlte, den er beim Töff deponiert hatte. Darum schrieb er die schlechte Bewertung auf Google und veröffentlichte die Geschichte auf seinen Social-Media-Profilen.
Nun stand er wegen Verleumdung, übler Nachrede und mehrfacher Beleidigung vor dem Bezirksgericht Muri. Er hatte auf verschiedenen Plattformen Kommentare gegen den Geschäftsführer verfasst. Zudem hat er ihn mit einem Nazi-Richter verglichen.
Seine schlechte Google-Bewertungen über das Schmuckgeschäft sollen ein Vergehen gegen das Bundesgesetz über den unlauteren Wettbewerb sein. Der Rentner hat dagegen Einsprache erhoben.
(red,)