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Die Entstehung
Supermoto, oder wie Frankreich genannt Supermotard, ein Sport aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten:
Amerika.
Die wahren Meister des Motorradrennsportes wurden hier im Vergleichskampf der Strassen- und Offroadstars bereits in früheren 80 er Jahren in Carlsbad CA als Superbiker ermittelt.
Zunächst versuchte man mit leicht modifizierten Moto- Cross Motorräder den besten Allrounder zwischen Strassen- und Offroad- Fahrer zu ermitteln.
Inzwischen hat sich der Supermoto Sport jedoch zu einer eigenständigen Disziplin mit speziell vorgebereiteten Motorrädern entwickelt.
Die Supermoto- Welle schwappte Ende der achtziger Jahre nach Frankreich (Quidon d’ Or) und erfasste zu Beginn der neunziger Jahre auch die Schweiz und Deutschland.
Seit 1996 werden in der Schweiz Supermoto Rennen durchgeführt. Das erste offizielle Supermoto Rennen in der Schweiz wurde 1996 in Lausanne ausgetragen.
Rennatmospähre und Nervenkitzel pur, auf einem Parcours, der aus Asphalt- und ca. 20% aus Schotterabschnitten mit Sprüngen besteht.
Packende Zweikämpfe, Dritfteinlagen und Mega- Shows der Piloten reissen die 5000- 10000 Zuschauer regelrecht von den Sitzen. Die einzelnen Trainings- und Rennläufe dauern 10 Minuten. Am Samstag sind die Frei- und Zeittrainings und am Sonntag die Rennläufe der einzelnen Klassen.
Die Technik
Trotz Grossem (ca. 80% Asphalt-Anteil) der Supermoto-Pisten wird nahezu ausschliesslich auf umgebauten Moto- Cross Maschinen gefahren. Dabei werden in den Klassen mehrheitlich Maschinen mit 1 und 2 Zylinder 4- Takt Motoren von 250- ca. 700 ccm³
eingesetzt. In den einzelnen Klassen sind sämtliche auf dem Markt erhältlichen Fabrikate präsent.
Die Leistung der nahezu serienmäsigen Motoren beträgt um die 60 PS.
Supermoto typische Umbauten sind vorne Räder mit 16,5“ und hinten Räder mit 17“ Durchmesser.
Im Vorderrad wird eine leistungsfähigere Bremsanlage eingebaut. Gefahren wird bei trockenen Verhältnissen mit profillosen Reifen sog. Slicks und bei feuchter Piste mit Regenreifen.