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Kyrgios (ATP 23) machte seinen ersten 1000er-Final mit einem 7:6 (7:3), 7:6 (7:4) gegen den Spanier David Ferrer perfekt. Der 22-jährige Australier spielte nicht mehr so brillant wie tags zuvor gegen Rafael Nadal, aber gut genug, um sich gegen seinen 13 Jahre älteren Widersacher in etwas mehr als zwei Stunden zu behaupten.
Dimitrov gewinnt zähes Ringen
Im Final vom Sonntagabend trifft Kyrgios auf Grigor Dimitrov (ATP 11), der den Einzug in den Final wenige Stunden zuvor bewerkstelligt hatte. Auch für den Bulgaren ist der Einzug in einen 1000er-Final eine Premiere.
In den wichtigen Momenten hatte der 26-Jährige gegen John Isner die Nerven behalten. Gegen den amerikanischen Aufschlagriesen gelang Dimitrov kein einziges Break. Weil er seinerseits den Service nie abgeben musste, waren zwei Tiebreaks die logische Folge. Mit 7:4 und 12:10 behielt er in den Kurzentscheidungen zweimal die Oberhand.
Aussenseiter als Ausnahme
Letztmals stand vor 11 Jahren (in Rotterdam) kein Top-10-Spieler im Halbfinal eines Masters-1000-Turniers. In Cincinnati erreichte seit 2007 immer mindestens einer der grossen 4 um Federer, Nadal, Murray und Djokovic das Endspiel.
Sendebezug: Radio SRF 3, 19.08.2017, Bulletin von 07:00 Uhr