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Im Seniorenheim
So lebt der Affe von Michael Jackson heute
Bubbles wurde als Schimpanse von Michael Jackson weltberühmt. Er reiste mit dem King of Pop um die Welt und konnte sogar den «Moonwalk» tanzen. Heute lebt das 38 Jahre alte Tier in einer Auffangstation für Grossaffen.
In den 1980er-Jahren waren sie, zumindest auf Bildern, ein Herz und eine Seele: Unvergessen sind die Fotos von Bubbles auf dem Arm von Michael Jackson, dem 2009 verstorbenen Popstar.
Bubbles, ein Schimpanse, wurde 1983 in einem biomedizinischen Versuchslabor in Austin, Texas, geboren, ehe der «King of Pop» ihn zu sich holte.
Bubbles lebteanfänglich auf dem Anwesen der Jackson Family in Encino, Los Angeles. Später zog das Tier mit Michael Jackson auf dessen kurz zuvor gekaufte Neverland-Ranch um.
Der Affe soll in einem Kinderbett in Jacksons Schlafzimmer übernachtet und während des Essens mit dem Sänger am Tisch gesessen haben. Im Zuge des Gerichtsprozesses wegen des Vorwurfs des Kindesmissbrauchs sagte Jackson 2003 unter anderem aus, Bubbles und die anderen Schimpansen, die bei ihm lebten, würden ihm helfen, sein Schlafzimmer zu putzen.
«Bubbles war für Michael eine Art Kind»
Veranstalter-Legende Marcel Avram, ein langjähriger Jackson-Freund erzählt nun dieser Tage in der «Bild»-Zeitung: «Bubbles war für Michael eine Art erstes Kind, als er noch keine hatte.»
Und Ex-«Bravo»-Chef Alex Gernandt ergänzt: «Bubbles war auch geschäftlich mit im Michael-Kosmos.» 1988 seien zwei hohe Pepsi-Manager mit Jackson in einem Hotel zusammengesessen, während Bubbles sie mit Kiwis und Mandarinen beworfen hätte. «Da wurde über Millionen verhandelt. Michael fand das alles amüsant.»
2005 war jedoch Schluss mit lustig. Bubbles wurde scheinbar zu gefährlich, weil er nicht mehr auf die Befehle von Jacko gehört haben soll. In der TV-Dokumentation «Living with Michael Jackson» gab der Sänger damals zu, dass Bubbles zunehmend aggressiver werde.
Der Popstar befürchtete, dass Bubbles seine Kinder angreifen könnte und gab seinen pelzigen Freund in die Obhut des «Center for Great Apes» in Wauchula, Florida, eine Auffangstation für Grossaffen.
Bubbles macht den «Moonwalk»
In dieser Station lebt Bubbles bis heute. Er geniesst das beschauliche, unspektakuläre Leben eines Florida-Rentners. Seine Pflegerin sagt in der «Bild»: «Er verbringt seine Tage damit, mit Kumpel Ripley zu faulenzen und lässt sich von den Weibchen seiner Gruppe kraulen.»
Es heisst, Michael Jackson habe stets bereut, den Schimpansen weggegeben zu haben. Bubbles habe sich jedoch bei seinen Besuchen jeweils auf seine Art und Weise für die jahrelange Zuneigung bedankt:
Ab und zu, wenn er richtig gut drauf sei, mache er für einige Sekunden den «Moonwalk», berichten die Angestellten der Auffangstation.