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Sie schlagen sich in Ihrem neuen Film «Ein ganzes halbes Jahr» mit einem Mann herum, der immer unfreundlich ist. Wie gehen Sie im wahren Leben mit solchen Ekelpaketen um?
Ich piesacke sie (lacht). Im Ernst: Ich versuche, sie mit Streichen zum Lachen zu bringen. Besonders, wenn es Kollegen am Set sind.
Was würden Sie tun, wenn Sie nur noch ein halbes Jahr zu leben hätten?
Nichts anderes als jetzt auch – mein Leben in vollen Zügen geniessen. Das heisst, auch die unangenehmen Dinge in Angriff zu nehmen, vor denen man Angst hat.
Sie wurden als Daenerys Targaryen in der Fantasyserie «Game of Thrones» weltweit bekannt. Wie hat der Erfolg Ihr Leben verändert?
Sehr. Allerdings habe ich in der Öffentlichkeit einen grossen Vorteil: Ohne meine blonde Perücke werde ich so gut wie nie erkannt. Das hilft, mit beiden Beinen auf dem Boden zu bleiben. Die Kehrseite des Ruhms habe ich allerdings schon sehr schnell kennengelernt. Ich habe mal den Fehler gemacht, mich selbst zu googeln (lacht). Mann, da musste ich echt stark sein!
In «Ein ganzes halbes Jahr» riskieren Sie alles für die Liebe. Was war das Verrückteste, was Sie je aus Liebe getan haben?
Oh, das ist easy: Damals war ich ein Teenie, er war meine erste grosse Liebe. Ich sass die ganze Nacht draussen vor seinem Haus in der Kälte, im strömenden Regen – wir hatten uns gestritten. Ich bin danach sehr krank geworden. Es war so dumm!
Im Film will sich Ihre grosse Liebe mit Hilfe einer Schweizer Sterbehilfe-Organisation das Leben nehmen. Wie denken Sie selbst über Sterbehilfe?
Ich habe mich für meine Rolle genau informiert und war im Hauptquartier von Dignitas in Zürich. Ich glaube, dass jeder das Recht haben sollte, wählen zu dürfen.
Emilia Clarke läuft mit ihrem Film «Ein ganzes halbes Jahr» im Kino.