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Das Wichtigste in Kürze
- Alexander Zverev hält bei persönlicher Auszeichnung ein Plädoyer für andere Sportler.
- Er wünscht diesen, dass ihre Bezahlung und das Ansehen noch ansteigt.
- Als Tennisprofi lebe er persönlich in einer «anderen Realität».
Alexander Zverev lebte in Tokio im olympischen Dorf
«Ich hoffe, dass diese Sportarten ein bisschen aufholen, was das finanzielle betrifft. Sie verdienen es genauso wie wir», so der 24-Jährige bei seiner Auszeichnung zum Sportler des Jahres.
Die Zeit im olympischen Dorf bei den Sommerspielen in Tokio habe ihm «ein bisschen die Augen geöffnet», sagte Zverev. Die Weltnummer drei führt aus: «Tennis ist eine relativ reiche Sportart im Gegensatz zu vielen anderen olympischen Disziplinen. Wir leben in einer anderen Realität.»
Parallel-Realität als Tennisprofi
Was genau er damit meint, erklärt Zverev folgendermassen: «Wir kommen zum Turnier, es wird das teuerste Hotel der Stadt gebucht. Wir haben eine Suite, die ist grösser als meine Wohnung zuhause.» In Japan hatte Zverev im olympischen Dorf gewohnt, er wurde im Sommer erster deutscher Tennis-Olympiasieger im Herren-Einzel.
Er habe schon immer Respekt für andere Sportarten gehabt, sagte der Hamburger. Schliesslich würden auch die anderen Athleten genau wie die Tennisprofis sehr viel Arbeit in ihren Sport stecken.