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»Auch wenn ich blind bin, ich liebe mein Leben.« An einem Sommerabend im Jahr 1978 ist Hugues de Montalembert auf dem Heimweg zu seinem Apartment in New York. Als er dort ankommt, wird er von zwei Männern überfallen. Er wehrt sich, woraufhin einer der Angreifer ihm Lösungsmittel ins Gesicht spritzt. Innerhalb weniger Stunden erblindet er vollständig. Klug, direkt und sehr persönlich beschreibt Hugues de Montalembert nicht bloss das schreckliche Ereignis dieser Nacht, sondern widmet sich der Zeit nach seiner Erblindung: Er beschreibt, wie er seinen Lebensmut wiederfand, seine Reisen um die Welt und wie er gelernt hat, ohne Augen zu sehen. Frei von Selbstmitleid oder Sentimentalität erzählt der Autor, wie er als vielversprechender Maler lernen musste, mit einem Blindenstock zu gehen. Ob als philosophischer Text, Autobiografie oder Inspiration – ›Der Sinn des Lebens ist das Leben‹ schenkt einen neuen Blick auf unser Dasein.
Portrait
Hugues de Montalembert, geboren in Frankreich, ist Maler und Fotograf. 1978 erblindete er vollständig nach einem Überfall in New York. Bisher veröffentlichte er den biographischen Roman >Das geraubte Licht< (1987). Ausserdem basiert der englische Dokumentarfilm >Black Sun< (2005) auf seiner Geschichte. Hugues de Montalembert lebt in Paris. Eberhard Kreutzer studierte Anglistik, Germanistik und Sprachwissenschaft. Er war Professor für Anglistik und übersetzt zusammen mit seiner Frau Anke Kreutzer aus dem Englischen. Anke Kreutzer studierte Anglistik, Germanistik und Kunstwissenschaft. Neben ihrer Tätigkeit als Übersetzerin leistet sie internationale Friedensarbeit, u.a. für die UNO.