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Zivile Fahnder der Zuger Polizei haben in der Stadt Zug einen Mann festgenommen, der mit Kokain gehandelt hatte. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug bestrafte ihn mit einer Geldstrafe. Zudem musste er die Schweiz verlassen.
Am Donnerstagabend (2. April 2020) beobachteten zivile Fahnder der Zuger Polizei in der Zuger Innenstadt eine Drogenübergabe zwischen zwei Männern. In der Folge wurden die beiden Personen, ein 46-jähriger Schweizer sowie ein 29-jähriger Belgier, angehalten und kontrolliert.
Bei der Befragung gab der Schweizer zu, beim Belgier schon mehrere Male kleinere Mengen Kokain gekauft zu haben. Der 29-jährige Drogendealer wurde daraufhin festgenommen. Zudem hatte er ein Smartphone bei sich, welches anfangs Jahr in einem Café in der Gemeinde Cham gestohlen worden ist. Das Telefon konnte in der Zwischenzeit an den rechtmässigen Besitzer vermittelt werden.
Der als Tourist in der Schweiz anwesende Belgier wurde der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug zugeführt. Diese bestrafte ihn wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz in einem Schnellverfahren rechtskräftig zu einer bedingten Geldstrafe von 150 Tagessätzen. Durch das Amt für Migration wurde er des Landes verwiesen und mit einem dreijährigen Einreiseverbot für die Schweiz belegt. Der 29-Jährige musste die Schweiz bereits verlassen.
Quelle: Zuger Polizei
14.4.2020