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Der US-Amerikaner Kent Farrington siegt im Sattel von Gazelle im mit einer Million Euro dotierten Grossen Preis von Aachen. Zweiter wurde der Einheimische Daniel Deusser mit Tobago gefolgt vom Briten Ben Maher mit Explosion. Steve Guerdat und Martin Fuchs, die einzigen Schweizer im erlauchten Teilnehmerfeld, schafften es trotz starken Leistungen nicht in die Barrage und beendeten auf dem zehnten (Guerdat) und zwölften (Fuchs) Rang ab.
Sieben Paare schaffen es mit zwei Blankorunden in das entscheidende Stechen, wobei der 38-jährige Farrington den ersten Nuller lieferte. Dieser hielt auch bestand, denn nur noch der letztstartende Deutsche Daniel Deusser hätte ihm den Sieg noch wegschnappen können. Obwohl ebenfalls ohne Abwurf schaffte es der in Belgien wohnhafte Reiter nicht an die Zeit von Farrington heran.
Martin Fuchs und der 13-jährige Westfalenwallach Clooney blieben als eines von nur neun Paaren im ersten Umgang fehlerfrei, dabei hatte der Zürcher einen kleinen Schreckmoment am unterbauten Einsprung in die zweifache Kombination. «Das war schon die Klippe des Parcours. Für Clooney, der eine grosse Galoppade besitzt, war es schon sehr eng», so der Weltranglisten-Dritte. Der deutsche Parcoursbauer Frank Rothenberger setzte im ersten Umgang mit 18 Sprüngen einen anspruchsvollen Kurs, dabei war die zweifache Kombination aus zwei mit Wasser unterbauten Steilsprüngen, nebst dem Schlusssprung, das «pièce de restistance». Im zweiten, veränderten Umgang wollte Fuchs seine tolle Runde noch einmal wiederholen, was aber misslang. Ein Fehler am blauen Oxer sowie am Plankensteil machten seine Siegchancen zunichte.
Steve Guerdat begann mit seiner 13-jährigen Schwedenstute Albführen’s Bianca ebenfalls stark, doch der Jurassier kam etwas zu flach auf den 1.68 Meter hohen Steilsprung auf der Abschlusslinie. Eine kleine Touche mit der Hinterhand und die weisse Stange lag am Boden. In der Reprise konnte Guerdat seine Klasse noch einmal ausspielen und blieb makellos. Dies brachte ihn in der Endabrechnung aber lediglich auf den zehnten Schlussrang.
Für den Sieger Farrington beginnt nun sein persönlicher Grand Slam. Gewinnt er auch im GP des CSIO Calgary gibt es einen zusätzlichen Bonus von 500'000 Euro.
In den 70er-Jahren besuchte ich erstmals die FEI, die damals noch im Brüsseler Stadtteil Uccle ihren Geschäftssitz hatte. Es war eine bescheidene Angelegenheit. Die beiden einzigen FEI-Angestellten,...
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