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(Kt. Graubünden,
Bez. Albula,
Kreis
Belfort, Gem.
Lenz).
1900-2600 m. Alpweide in einem grossartigen Thalkessel zwischen dem
Piz Miez,
Piz Naira und
Aroser Rothorn im O., dem
Parpaner Rothorn im N., dem
Piz Musch und
Lenzerhorn im S. und dem
Foil Cotschen im W. 3 Stunden
nnö. über
Lenz. Zwei
Hütten in 2044 m. Ueber diese
Alp führen die von der Sektion Rätia des S. A.
C. angelegten Fusswege auf das
Aroser Rothorn und das
Lenzerhorn.
(Ova Da) (Kt. Graubünden,
Bez.
Albula und Plessur).
2460-1461 m. Bergbach; sammelt seine zahlreichen Quellen im grossartigen Felsenzirkus
der Alp
Sanaspans in der Rothorngruppe des Plessurgebirges. Den mächtigen Rahmen dieses Alpkessels bilden
das
Parpaner Rothorn im N., das
Aroser Rothorn (2985 m), der
Piz Naira und
Piz Miez im O., der
Piz Musch und das
Lenzerhorn (2911
m) im S., während im W. die Felshänge von Crons und des
Foil Cotschen sich hinziehen.
Alle diese
Hörner und Türme sind von grosser Formenschönheit und bieten herrliche Fernsichten. Der Längendurchmesser des
ovalen
Kessels beträgt vom
Parpaner Rothorn bis zum
Lenzerhorn über 3,5 km und die grösste Breite etwa 2,3 km. Der südwestl.
Quellarm des
Wildbaches heisst
Val oder Ual und fliesst durch mächtigen Moränenschutt. Der herrliche
Berg- und Thalkessel öffnet sich im W. zwischen dem
S.-Hang des
Foil Cotschen und dem schroffen
Kamm von Crons
(W.-Hang des
Lenzerhorns) durch ein enges
Thor, wo die Ova da
Sanaspans mit einem prachtvollen, etwa 30 m hohen Fall über Kalke und Dolomite
der obern Trias zur
Lenzerheide hinabstürzt.
Dieses
Thor gewinnt auch der von der
Lenzerheide schief heraufführende imposante
Alpweg, während der vom Kurhaus
Lenzerheide
ausgehende Lenzerhornpfad einen viel kürzeren, direkten Weg in den Quellkessel der Alp
Sanaspans bildet. Vom Austritt aus
dem Quellkessel an ist die Ova da
Sanaspans fast 2 km lang und hat auf dieser Strecke ein Gefälle von
etwa 17,5%. Sie mündet, im untern Laufabschnitt korrigiert, etwa 1,5 km s. vom
Heidsee von links in dessen Abfluss, den
Heidbach.
Gesteine: im Quellkessel Gneis, Hornblendeschiefer, Phyllitgneis und Verrucano, von der Schluchtöffnung an Arlberg- und
Hauptdolomit der Trias und endlich gegen das Trockenthal der
Lenzerheide hin Bündnerschiefer (wahrscheinlich
oligozänen
Alters).