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Die Société des Eaux de Champéry (SEC) besitzt und betreibt seit dem Anfang des letzten Jahrhunderts die Trinkwasserversorgung von Champéry. Sie verfügt dazu über 3 Karstquellen. Deren überschüssiges Wasser wird turbiniert.
Wegen der häufig stark ansteigenden Trübungswerte und der damit verbundenen Verkeimung wurde Membratec beauftragt, eine Ultrafiltrations-Anlage einzubauen. Mit einer maximalen Leistung von 120 m3/h liefert sie jederzeit ein einwandfreies Trinkwasser für diese Tourismus-Destination, deren Bedarf über das Jahr starken Schwankungen unterworfen ist. Eine automatische Regulierung bestimmt die momentane Aufbereitungsleistung und greift dafür auf eine oder mehrere der Quellen zu.
Die Anlage ist mit einer Vorfiltration, Ultrafiltration und Netzschutz-Chlorung einstrassig aufgebaut. Alle wichtigen Komponenten sind jedoch redundant vorhanden.
Die ersten Betriebsmonate im Sommer und Herbst 2012 haben gezeigt, dass die Aufbereitungsziele (Trübung immer unter 0.05 NTU), die Produktionsmengen und die Betriebsstabilität (gleichbleibend hohe Permeabilität der Membranen) erreicht werden können.