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Lausanne: Beschäftigte des Gesundheitswesens verschaffen sich Gehör
Die einwöchige Protestaktion des Gesundheitspersonals ist am Mittwoch im Kanton Waadt fortgesetzt worden. Mehrere hundert Demonstranten versammelten sich am frühen Abend vor dem Universitätsspital in Lausanne (Chuv), bevor sie durch die Stadt marschierten.
Die Demonstration war genehmigt worden, alle Teilnehmer trugen Masken, aber trotz Mahnungen der Organisatoren wurden die Abstände zwischen den etwa 600 anwesenden Demonstranten selten eingehalten, wie ein Journalist der Keystone-SDA am Mittwochabend beobachten konnte.
Wie bei den anderen Aktionen, die für die Woche in der Schweiz geplant waren, forderten die Akteure des Gesundheitswesens des Kantons Waadt eine Aufstockung des Personals, eine Erhöhung der Gehälter, eine Risikoprämie im Zusammenhang mit Covid-19 und eine bessere Anerkennung durch die Bevölkerung und die Politiker.
Die Woche der landesweiten Protestaktionen hatte am Montag in Neuenburg begonnen, sie endet am Samstag in Bern auf dem Bundesplatz.
Auf Waadtländer Seite werden die Diskussionen nach diesem Mobilisierungstag weitergeführt. Die Gewerkschaften haben bereits eine Streikankündigung für den 1. Dezember eingereicht. Für Mitte November ist eine Sitzung geplant. Mehrere Verbände haben jedoch bereits erklärt, dass sie nicht so weit gehen würden, insbesondere in Anbetracht des aktuellen Gesundheitszustands.
Zur Protestwoche aufgerufen hat das vom Schweizerischen Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD), der Gewerkschaft Syna und vom Schweizerischen Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK) gegründete Bündnis Gesundheit.