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Das starke Geschlecht - nur ein Mythos?
Wer diesen Irrglauben eingeführt hat, was im Ergebnis dazu geführt hat, dass Männer möglicherweise einem starken Geschlecht angehören sollen, weiss heute eigentlich niemand so genau. Das ist übrigens zugleich implizit für dessen Umkehrung mit dem Ergebnis, dass Frauen logischerweise einem sogenannten schwachen Geschlecht angehören müssen. Ist da nun vielleicht irgendetwas Wahres dran?
Ganz egal welches Land wir hier zurate ziehen, jede Statistik weist eindeutig aus, dass die Männer im Durchschnitt ca. fünf Jahre früher als die Frauen sterben müssen. Ja, das gilt auch für so hoch industrialisierte Länder wie Japan, die schwere körperliche Arbeit quasi abgeschafft haben, also für den Mann, stattdessen schuften dort inzwischen schon Roboter, ohne zu schwitzen. Nun gut, in Japan haben die Männer traditionell ein recht intensives Verständnis von Ehre, da kommt es vor, dass sich ein erfolgloser Banker von einer hohen Klippe in die Tiefe stürzt, und um sicherzugehen, dabei Harakiri begeht. Selbstverständlich dürfen wir ein solches Modell nicht auf die Schweiz übertragen, wenngleich auch hier mal der eine oder andere kleine Fehler im Bankensektor passieren kann. Aber dafür wurde ja die CD bzw. DVD erfunden, die in Deutschland sehr begehrt ist. Wie auch immer, der Statistik können wir die klare Aussage entnehmen, dass die Suizidrate bei Männern (übrigens auch in der Schweiz) höher ist als bei Frauen. Mediziner verweisen an dieser Stelle gern auf die Lasterhaftigkeit der Männer mit Blick auf das Rauchen, Trinken (& Co. KG). Nun ja, nicht jeder Mediziner kennt sich wirklich gut mit Frauen aus.
Die Natur hat nachhaltig funktionierende Regelmechanismen entwickelt
Es war und ist ein grosses Anliegen der Natur, ein möglichst optimales Gleichgewicht zwischen den Geschlechtern herzustellen. Ob das Sinn macht bei so vielen homosexuellen Menschen, ist uns nicht so ganz klar. Fakt ist, dass rein statistisch auf 100 neugeborene Mädchen immerhin 106 Jungen geboren werden. Mit dieser Startbedingung ergibt sich dann nachweislich im mittleren Alter eine Gleichverteilung beider Geschlechter. Das gilt natürlich nur für humane Nationen, die Mädchen nicht als minderwertig ansehen, um sie gleich nach der Geburt wie kleine Katzen an die Wand zu werfen.
Warum macht die Natur das eigentlich, diesen "Extravorrat" an Männern? Wohin "verschwinden" die 6 Jungen?
Selbstverständlich gibt es auch dafür eine wissenschaftliche Erklärung, gehören wir doch der stolzen Spezies Homo sapiens an, das lässt sich irgendwie mit "wissen" übersetzen. Man munkelt hier, dass Männer (gerade die Jungen) grundsätzlich etwas risikobereiter sind mit der Folge, dass etwas mehr Männer verunglücken, und gerade die Pubertät ist für junge Männer eine besondere Herausforderung. Kriegerische Auseinandersetzungen sind z. B. ein Eldorado für die Dezimierung junger Männer. Zwar wurde dieser Zusammenhang schon vor sehr langer Zeit erkannt, dennoch wurde der Krieg nie abgeschafft (niemand hat vor, den Krieg jemals abzuschaffen), ganz im Gegenteil, es gab auf diesem Planeten noch nie so viele Konfliktgebiete wie heute. Ist doch merkwürdig, oder?
Ist ein langes Leben überhaupt erstrebenswert?
Beruflichem oder auch familiärem Stress begegnen Männer gern mit einer besonders gemütlichen Runde unter Gleichgesinnten, da ist das bevorzugte Getränk Grüner Tee. Richtig, jetzt haben wir ein bisschen geflunkert. Manchmal werden da auch in sehr begrenztem Umfang sogenannte geistige Getränke ausgeschenkt, um die Intelligenz, die Manieren, den Mut und die Leistungsfähigkeit des Mannes ins Unendliche zu steigern. Fussball in überfüllten Stadien, Gebirge von Grillfleisch und Sport in seiner extremsten Ausübung, das sind die Zutaten, die das Leben eines Mannes zu bewältigen hat. Allein die endlose Bergsteigerschlange vor dem Mount Everest verführt zu der Vermutung, dass es in der Schweiz keine Berge gibt. Ein Mann, der im mit Vorschriften eingeengten Büro-Alltagsleben nicht richtig ausgelastet ist, ist geradezu dazu gezwungen, ein Ventil in seiner Freizeitgestaltung zu suchen und zu finden.
Unser Fazit
Männer sind sehr wohl das starke Geschlecht, aber mit vielen Schwachstellen. Bestimmt verfolgt die Natur oder auch unsere Bestimmung einen tieferen Sinn damit, einen beachtlichen Anteil der Männer mit dem "Draufgängerprogramm" auszustatten, vielleicht konnte die Menschheit ja nur durch diese Art (Über)Mut überhaupt überleben, denn wir können weder schnell (weg)laufen, noch sind wir besonders stark.
Bildquelle: Thommy Weiss / pixelio.de