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Zug hat bei der Wettbewerbsfähigkeit die Nase vorn
Die Podestplätze werden wie bereits im Vorjahr von Zug, Zürich und Basel-Stadt belegt, mit dem Unterschied, dass sich Zug vom dritten auf den ersten Platz verbessern konnte. Zug erreicht seine Spitzenposition vor allem dank des im Kanton vorhandenen Finanzspielraums, punktet aber auch mit der hervorragend ausgebildeten Bevölkerung und dem gut funktionierenden Arbeitsmarkt. Die letzten vier Plätze des Rankings belegen erneut die Kantone Jura, Uri, Wallis und Graubünden.
UBS hebt die guten Leistungen der Zentralschweizer Kantone und der beiden Appenzell hervor, die auf ihre äusserst unternehmensfreundliche Steuerpolitik zurückzuführen sind. Dank der gesunden öffentlichen Finanzen und einer tiefen Verschuldungsquote war es ihnen möglich, die Steuern für Unternehmen zu senken und somit neue Firmen und hochqualifizierte Fachkräfte für sich zu gewinnen.
Die Kantone, die gegenüber dem Vorjahr an relativer Wettbewerbsfähigkeit eingebüsst haben, nämlich Basel-Stadt, Genf und die Kantone entlang des Juragebirges, weisen allesamt ein Profil auf, das von einer hohen Steuerbelastung und einer relativ hohen Verschuldung gekennzeichnet ist.
Im Rahmen des Kantonalen Wettbewerbsindikators wird für jeden Kanton ein zehndimensionales Stärken-Schwächen-Profil erstellt, welches das Wachstumspotenzial abbildet. UBS weist darauf hin, dass ein tiefer KMI-Wert kein tiefes absolutes Wachstumspotenzial bedeutet, sondern die Zahlen lediglich einem Vergleich der Kantone untereinander dienen.