Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03526.jsonl.gz/523

Mit sehr guten Hoffnungen aufs Finale bestritt die Schweiz den letzten Fight. Nach dem neuen Reglement, wird im letzten Fight auf Herausfordern verzichtet und Teams dürfen wählen, was sie präsentieren wollen. So möchte man Teams die Chance geben ihre beste Präsentation vorführen zu können.
Der Fight fing mit der Opposition an. Joonas machte die Opposition zu einem eher schwachen Report Georgiens über Problem 5, Ultrahydrophobic Water. Schon mehrmals zeigte Joonas, dass er ein exzellentes Verständnis vom Problem hat und dieses wiederholt der Jury zeigen konnte. Mit 6.7 Punkten war dies eine eher schwache Opposition für seine Verhältnisse, aber eine sehr solide Leistung.
Nach der Opposition stand der Report auf dem Programm. Émilie war bereit für ihre Präsentation zum Problem 10, Light Rings. In dem Problem geht es um Ringe die auf einem Wasserstrahl entstehen, wenn man den Kontaktpunkt zwischen Wasserstrahl und einer Oberfläche mit einem Laser beleuchtet. Die starke Kritik von der Jury führte dazu, dass Émilie dem Team nur 5.9 Punkte sicherte. Bis jetzt einer der schlechtesten Reports des Schweizer Teams am diesjährigen IYPT. Im Quervergleich zu den anderen Teams muss man aber sagen, dass dies im Turnier eine starke Leistung ist.
Zu guter Letzt fuhr Teamcaptain Marc das Team mit dem Review zum Problem 12, Van der Pauw Method, ins Finale. Seine 6.3 Punkte reichten dem Team seinen dritten Platz zu behaupten.
Den Rest des Tages beschloss das Team, sich erst einmal auszuruhen und ging im Anschluss schön Essen um den Einzug ins Finale zu feiern. Mittlerweile laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, im Finale will die Schweiz alles geben.
Es ist das zweite Mal in vier Jahren, dass ein Schweizer Team im Finale steht. Alle sind sehr stolz auf die fünf JungphysikerInnen!