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Im Buch «Thalamus» geht es um einen Jungen namens Timo, welcher nach einem schweren Motorradunfall in ein Krankenhaus und danach in die Rehabilitationsklinik «Markwaldhof» gebracht wird.
Im Klappentext bekommt man folgende Informationen über das Buch:
«Ein schwerer Motorradunfall katapultiert den siebzehnjährigen Timo aus seinem normalen Leben und fesselt ihn für Monate ans Krankenbett. Im Markwaldhof, einem Rehabilitationszentrum, soll er sich von seinen Knochenbrüchen und dem Schädelhirntrauma erholen. Aber schnell stellt Timo fest, dass sich merkwürdige Dinge abspielen:
Der Junge, mit dem er sich ein Zimmer teilt, gilt als Wachkomapatient und hoffnungsloser Fall, doch nachts läuft er herum, spricht – und droht Timo damit, ihn zu töten, falls er anderen davon erzählt.
Eine Sorge, die unbegründet ist, denn Timos Sprachzentrum ist schwer beeinträchtigt, seine Feinmotorik erlaubt ihm noch nicht niederzuschreiben, was er erlebt. Und allmählich entdeckt er an sich selbst Fähigkeiten, die neu sind.
Er kann Dinge, die er nicht können dürfte.
Weiss Sachen, die er nicht wissen sollte…»
Der Thriller-Roman «Thalamus» wurde von Ursula Poznanski geschrieben und 2018 veröffentlicht. Der Roman spielt ungefähr in unserer Zeit, allerdings ist unklar, wo er spielt. Die wahrscheinlichsten Theorien wären in Deutschland oder Österreich. Timo Römer, Carl Tewes, Markus Robeker, Mona, sowie Jakob heissen die wichtigsten Charaktere im Buch. Die Geschichte erzählt von Timo Römer, der nach einem Unfall in ein Rehabilitationszentrum gebracht wird, in welchem allerdings merkwürdige Dinge vorfallen. Es geht um Mordversuch, Mord, Tod und die Weiterentwicklung von Nanobots.
An einem stürmischen Tag fährt Timo Römer zu seiner Freundin Hannah, worauf er allerdings einen Motorradunfall hat.
Er wacht im Krankenhaus auf, kann sich allerdings nicht bewegen und nicht sprechen. Er ist sehr schwach, weshalb er gleich wieder einschläft. Nach einigen Tagen Aufenthalt im Krankenaus hat er genug Energie, um wach zu bleiben und die Gespräche der Ärzte und seiner Eltern mitzuhören. Er bekommt ein Gespräch mit, in welchem es darum geht, Timo in eine Rehaklinik namens «Markwaldhof» zu verschieben. Für Timo bleibt es nur schon ein Rätsel, was genau passiert ist.
Timo wird in die Rehaklinik «Markwaldhof» gebracht. Ausserdem bekommt er ein Zimmer mit Blick auf den Park und einem Zimmergenossen. Magnus, sein Zimmergenosse, liegt allerdings im Wachkoma und macht daher nichts.
An seinem ersten Tag am Markwaldhof begegnet ihm Carl, welcher ihn auch sogleich herumführt und ihn mit den anderen Patienten bekannt macht.
In der ersten Nacht träumt Timo von einem Mädchen mit grünen Augen und braunem Haar. Er kann sich immer noch an nichts erinnern, hat allerdings den Namen «Hannah» im Kopf und vermutet, dass es sich bei diesem Mädchen um diese «Hannah» handeln könnte.
Später in der ersten Nacht am Markwaldhof wacht Timo abrupt auf, denn neben ihm ist Magnus, welcher Timo ins Ohr flüstert, dass, wenn Timo irgendjemandem von den nächtlichen Touren von Magnus berichten würde, würde Magnus ihn mit einem Kissen ermorden.
Am nächsten Tag versuchte Timo, trotz der Warnung von Magnus, jemandem davon zu berichten. Er fährt mit seinem Rollstuhl zu Carl und Mona, welcher er auch am gestrigen Tage kennengelernt hat, und versucht auf dem Tablet von Mona zu schreiben.
Durch die ungenaue Feinmotorik, welche Timo durch das Schädelhirntrauma bekam, konnte man es allerdings nicht wirklich lesen.
Nach ein bisschen rumprobieren können es Mona und Carl allerdings verstehen, worauf Carl Timo beruhigt und ihm erzählt, dass viele Schädelhirntrauma Patienten Halluzinationen bekommen und das ganz normal ist.
Einige Tage später verstirbt ein guter Freund von Carl wegen plötzlichem Organversagen. Daraufhin lauscht Timo einem verwirrenden Gespräch von Dr. Kleist, Dr. Korinek und Dr. Sporer.
Timo kann aus seinen erhaltenen Informationen nicht viel anfangen, ausser dass die Drei etwas über die NBI-Generationen geredet haben. Timo kann sich nämlich erinnern, dass an vielen Krankenbetten eine NBI-Generation verzeichnet ist, anfangen kann Timo damit aber auch nicht viel.
Er versucht Carl seine kürzlich erworbenen Informationen zu vermitteln, dieser kann ihm allerdings auch nicht weiterhelfen.
In einer der nächsten Nächte wacht Timo auf einmal in einem anderen Bett auf, in dem des verstorbenen Freund von Carl, Freddy.
Timo fragt sich, wie er hierhergekommen ist, denn er kann nicht laufen.
Er erfährt von Carl, dass auch viele andere Patienten Schlafwandeln.
Nach einer Weile kann er schon gut mit Krücken gehen und ihm fällt etwas Merkwürdiges auf, er kann mit seinen Gedanken den Aufzug rufen und das Licht an- und ausschalten, allerdings nicht immer.
Als er zum ersten Mal Schwimmunterricht bekommt, schaltet er, ohne es zu wollen, per Gedanken das Licht aus, während irgendjemand anders es wieder anmachte.
Im gleichen Moment überkommt einem anderen Patienten namens Jakob ein Anfall und sein rechter Arm wuchtet wie wild umher.
Beim gemeinsamen Mittagessen in der Kantine berichtet Jakob, dass er eine seltsame Stimme in seinem Kopf hört, welche Dinge sagt wie Thalamus oder Grau. Daraufhin deutet Timo Jakob, dass er auch eine Stimme in seinem Kopf hört.
Da Timo denkt, die Stimme welche Jakob hört ist Timos Stimme, versucht er mit ihm per Gedanken zu reden. Jakob reagiert verängstigt darauf, doch nach einer Weile kommunizieren die beiden nur über Gedanken.
Jakob kann nun die Gespräche, welche Timo gehört hat, nun auch den anderen erzählen.
Als er in einer der folgenden Nächte wieder schlafwandelt und einem Gespräch zwischen Dr. Kleist und Dr. Korinek lauscht, erfährt er, dass irgendetwas mit den Computern hinter der verschlossenen Computerraumtür in Zusammenhang mit den NBI-Generationen steht und dies wieder neue Fragen aufwirft.
Auf Befehl der mysteriösen Stimme in Timos Kopf klaut er die rote Schlüsselkarte zum Computerraum aus Dr. Sporers Büro.
Er geht tief in der Nacht in den Computerraum und schaut sich die Computer genau an.
Er sieht auf manchen Monitoren viele wild umherfliegende blaue Punkte, während auf anderen diese blauen Punkte geordnet und flüssig umherschwimmen.
Er versucht einen Klumpen an blauen Punkten auszuschalten und es funktioniert.
Er weiss nicht ob das gut oder schlecht war, auf jeden Fall hat es viel mit den Mysterien zu tun, welche hier ihr Unwesen treiben, da in der unteren rechten Ecke des Monitors immer ein Name eines Patienten steht.
Er hat die blauen Punkte-Klumpen auf dem Bildschirm von Carl ausgelöscht und geht wieder in sein eigenes Bett.
Am folgenden Tag trifft er Carl, dem es am gestrigen Tage sehr schlecht ging, jedoch heute wieder in Form ist. Jakob erzählt Carl die Geschichte mit den blauen Punkten und sie beschliessen im Internet nach Anhaltspunkten zu such, als sich die Stimme in Timos Kopf wieder meldet und ihm das Wort «Nanobots» in den Kopf setzt. Sie finden tatsächlich einen Bericht über Nanobots, in welchem erklärt wird wie sie funktionieren und dass sie, trotz der fortschrittlichen Forschung, immer noch nicht Einsatzfähig sind.
Da ein Sturm auftritt, fällt ein Baum um, welcher die Stromleitung trifft und somit die ganze Rehabilitationsklinik in Schwarz hüllt. Der Notstromgenerator wird angeschaltet und die wichtigsten Geräte laufen wieder.
Timo schaut unauffällig nach, ob die Computer ausgeschaltet sind, doch zum Glück laufen diese noch.
Später am Tag besucht Dr. Kleist, wie jeden Patienten, auch Timo. In dem Augenblick, als Dr. Kleist wieder gehen möchte, spricht die Stimme aus Timos Kopf und übernimmt die ganze Kontrolle über Timos Körper. Die geheimnisvolle Stimme in Timos Kopf redet durch Timos Mund und warnt Dr. Kleist, dass «sie ausser Kontrolle geraten» du «es alles seine Schuld sei».
Daraufhin geht Dr. Kleist wieder ohne das Gesicht zu verziehen. Timo weiss nicht was das bedeuten soll, aber anscheinend weiss Dr. Kleist sehr gut um was es geht.
Timo wird von der Stimme zurück in den Computerraum gebracht und er verschliesst kurzerhand die Brandschutztüren. Dr. Kleist versucht Timo dazu zu überreden die Tür aufzumachen, doch Timo hört auf die Stimme in seinem Kopf.
Die Stimme leitet ihn in ein Zimmer, in welchem früher Freddy gelegen hat.
Timo schaut Freddys Zimmernachbarn Professor Brand an, die Stimme bestätigt, dass es sich um Brands Stimme handelt. Timo löst ein Kabel aus Brands Arm und hebt ihn in einen Rollstuhl. Brand geht es nach kurzer Zeit besser, da die Flüssigkeit aus dem Kabel, welches vorher an Brands Arm war, anscheinend ihn in ein Wachkoma versetzt hat.
Brand erklärt Timo die ganze Geschichte und erzählt ihm, dass Kleist und er an diesen Nanobots gearbeitet haben und Kleist diese dann auch ausprobieren wollte. Brand war dagegen, da sie noch nicht sicher waren, doch am selben Tag wurde Brand ohnmächtig geschlagen und Kleist konnte ungestört an seinem Projekt arbeiten.
Kleist hatte die Nanobots verbessert und sie den Patienten, welcher in der Nähe operiert wurden eingesetzt. Das Problem ist allerdings, dass die fehlerhaften Nanobots sich unendlich duplizieren und sie die Nährstoffe des Wirts aufbrauchen, was zu Organversagen führt.
Die fehlerhaften Nanobots sind die der NBI-Generation 2, zu welcher auch Freddy und Carl gehören. Timo und Kleist versuchen gemeinsam die Lage unter Kontrolle zu bringen, doch die Nanobots sind so programmiert, dass sie lernen und daher kommt gerade zum ungünstigen Zeitpunkt eine neue Art der Nanobots NBI-Generation 2 auf, welche nicht mehr blau, sondern gelb leuchtet und auch immun gegen Timo und Brand sind.
Sie versuchen die neuen Nanobots auszuschalten, doch dies funktioniert nicht.
Dann riecht Timo etwas Merkwürdiges in der Luft, Rauch. Kleist muss Benzin vom Notstromgenerator geholt haben und versucht jetzt die Rehabilitationsklink abzufackeln.
Timo rennt mit Brand in den Gang und rennt zum Erdgeschoss, dort begegnet er Sporer, welcher, nachdem Timo erzählte, dass es brennt, die Rehabilitationsklinik evakuiert.
Die Krankenschwestern und Ärzte bringen die Patienten nach draussen.
Brand und Timo entwickeln unterdessen eine neue Lösung, sie wollen die Generation 2 Nanobots auf Generation 3 upgraden. Brand versucht die ersten Personen zu updaten, doch es funktioniert nicht richtig, die Nanobots waren zu stark.
Als alle Personen evakuiert waren, fällt Timo auf, dass Mona nirgends zu finden ist.
Carl hört das mit und beschliesst nochmal reinzugehen und sie zu suchen, doch Timo hält ihn auf, da Brand gerade versucht Carl zu updaten und Timo die Theorie aufstellt, dass die Nanobots ihren Wirt so lange wie möglich am Leben lassen wollen, und da Timo Carl gerade festhält, wird Carls Kontrolle über den Körper und Brand kann ihn updaten.
Doch Timos Theorie scheint nicht ganz durchdacht, denn Carl schafft es allmählich sich zu befreien und will in das brennende Krankenhaus reinstürmen.
Zu Timos Glück kommt gerade da eine Krankenschwester und nimmt die beiden auseinander. Kurz darauf erklärt Carl, dass er sich ein wenig komisch fühlt.
Brand sagt zu Timo, dass es geklappt hat. Carls Nanobots wurden zur Generation 3 aufgestuft. Laut Brand funktioniert es so, dass die Nanobots nun alle auf Stufe 3 aufgewertet werden können.
Später fällt Timo noch auf, dass Mona auf einer Bank weiter hinten sitzt. Sie muss sich wohl dort hinbewegt haben, ohne dass Timo es gemerkt hat.
Die Feuerwehr erreicht die Rehabilitationsklinik rechtzeitig und löscht den Brand, danach werden alle Patienten in ein anderes Krankenhaus gebracht, worauf Timo auch sehr früh freigelassen wird.
Nach Dr. Kleist wird gesucht, bis man ihn an der polnischen Grenze findet.
Und Timo, Carl, Mona und die anderen Patienten wieder in ihren normalen Alltag zurückdürfen. Carl zieht mit Mona in die Nähe von Timos Schule und besucht ihn gegen Ende des Buches.
Meine Meinung und Empfehlung:
Ich finde das Buch super, es hat alles was es braucht: Action, Verwirrung, Spannung und eine kleine Romanze noch dazu. Es packt einen und zieht ihn in seinen Bann. Durch die vielen neuen Story Elemente, die genau zur richtigen Zeit eingesetzt wurde, wird das Buch nochmal interessanter und man will nicht mehr aufhören zu lesen.
Ich empfehle das Buch jeder Person jeder Altersklasse ab 12 oder 13 Jahren. Die Person sollte ein gutes Fassungsvermögen besitzen und sich für Thriller und Sci-Fi interessieren, allerdings ist das Buch für jedermann, da es wirklich alle grossen Genres in sich aufnimmt und gut einsetzt.
Hier ist noch eine kleine Textstelle, welche das Buch an sich sehr gut wiederspiegelt:
« Boah, bin ich froh, dass ich mit der Schule fertig bin. »
Timo schrak auf. Er hatte seit Ewigkeiten keine Stimme mehr in seinem Kopf gehört, und diese überhaupt noch nie.
« Carl? », dachte er zögernd.
« Jepp. Mit C. »
Wahnsinn. Klappte die Übertragung plötzlich über mehrere Hundert Kilometer hinweg? Über Satellit vielleicht?
« Wie hast du es geschafft, den Kontakt herzustellen? »
« Ganz einfach. Meine Bots können sich ins WLAN einloggen, die finden sogar Passwörter raus. Können deine das nicht? Tsss. Da hat Kleist die echt die Ausschussware implantiert. »
Timo lachte auf, alle Köpfe drehten sich zu ihm. Auch der des Physiklehrers, der gerade Formeln aufs Whiteboard schrieb.
« Was gibt’s denn, Timo? »
Tja. Das konnte er jetzt nur schwer erklären.
« Bist du hier? », fragte er Carl.
« Und wie. Auf der kleinen grünen Bank direkt am Eingang. Da stehen auch jede Menge Fahrräder. Tolles Wetter heute. Weit und breit kein Sturm. »
« Und kein Feuer. » Wieder lachte Timo auf, und diesmal sah der Physiklehrer besorgt drein. « Fühlst du dich schlecht? Soll ich dich zum Schularzt begleiten? »
« Äh. Nein. Danke. Nicht nötig. »
« Weisst du, wer noch hier ist? »
« Sag bloss, du hast Mona mitgebracht. »
« Verrate ich nicht. Du musst schob rauskommen. Ach, und rate mal wer mit wem zusammenzieht. Ganz hier in der Nähe. »
Diesmal war es Timos überraschter Aufschrei, der alle herumfahren liess. »