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An den Junioren-Meisterschaften im solothurnischen Zuchwil erturnte das UNITED-Quartett mit Marc Heidelberger, Kay Schlatter, Sonam Büwang und Benjamin Pfyffer anfangs Juni gleicht fünf Finalteilnahmen. Marc und Kay setzten dem Auftritt das Sahnehäubchen oben auf.
Am ersten Juni-Samstag fand der Mehrkampf-Wettkampf mit gleichzeitiger Qualifikation für die sechs Gerätefinals. Marc (Klasse 17A), Kay und Sonam (17B) und Benjamin bewiesen ihre Vielseitigkeit und klassierten sich im P6-Wettkampf im gehobenen Mittelfeld. Marc und Sonam knackten als 9. und 10. gar die Top10; Kay und Benjamin folgten auf den Rängen 12 und 14.
Mit etwas mehr Wettkampfglückt, dem einen Sturz weniger am einen Gerät, der etwas saubereren Ausführung in der anderen Disziplin wäre für die eng beieinander liegenden Marc, Kay und Sonam eine Diplom-Rangierung (Top8) bereitgelegen.
Erfreuliches brachte der samstägliche Blick auf die Gerätewertungen zu Tage. Alle vier UNITEDS qualifizierten sich in ihren Paradedisziplinen für die Finals der besten Sechs. In der Boden-Entscheidung vermochte Marc seinen Titel aus den beiden Vorjahren erfolgreich zu verteidigen. Dank hohen Schwierigkeitsgraden und sauberen Landungen glückte dies. Marc sicherte sich mit fast einer Viertelnote Vorsprung überlegen Gold und damit den U18-Meistertitel. Erfreulich lief der Wettkampf aber auch für Kay. Angetreten mit dem zweithöchsten Übungsschwierigkeitsgrad, glückte Kay die Ausführung vorzüglich. In der Endabrechnung reichte es um Haaresbreite nicht zum Vizemeistertitel. Als Drittplatzierter kehrt gleichwohl mit einer Medaille nach Hause.
Benjamin erreichte am Pauschenpferd seine beste Klassierung. Nach dem Finalvorstoss klassierte er sich in der sonntäglichen Entscheidung im starken fünften Rang.
Weitere Finaleinzüge durften beim Sprung und am Reck gefeiert werden. Marc freute sich zunächst über eine sehr gelungene Ausführung seines ersten Sprunges und belegte bei Halbzeit Platz 3. Weil ihm im zweiten Durchgang ein Malheur unterlief, fiel dessen Punktewert deutlich tiefer aus. In der Endabrechnung rutschte er dadurch vom Podest und reihte sich an fünfter Stelle ein – nicht mal einen Zehntel hinter der Bronzemedaille.
Für das sechste Finalresultat sorgte schliesslich Sonam am Reck. Als Qualifikations-Fünfter riskierte der Lernende der 17C einiges – und landete schliesslich auf dem 6. Rang.
Bereits in zehn Tagen steht für die Kunstturn-Cracks das nächste Highlight an. In Aarau wird dann das eidgenössische Turnfest ausgetragen. Mit total 70’000 Turnerinnen und Turner und voraussichtlich gegen 150’000 ZuschauerInnen ist das alle sechs Jahre stattfindende «ETF» selbstredend der grösste Sportanlass der Schweiz.