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Fähndrich siegt in Beitostölen erstmals in klassischer Technik
Die 27-jährige Schweizerin siegte vor der Norwegerin Lotta Udnes Weng und der Finnin Johanna Matintalo. Die Schwedin Emma Ribom, in dieser Saison im Sprint noch unbezwungen, fehlte krankheitshalber.
Fähndrich hatte bereits den Prolog als Schnellste absolviert. Im Final konnte die Olympia-Fünfte endlich widerlegen, dass sie nicht mehr eine reine Skating-Spezialistin ist. Im Sommer hatte sie viel in den Sprungschritt im Aufstieg in klassischer Technik investiert. Das zahlte sich nun in Beitostölen aus. Zu Beginn des Schlussaufstiegs war Nadine Fähndrich noch die Nummer 4, in die Zielgerade bog sie als Erste ein.
Nadine Fähndrich gewann zum dritten Mal ein Weltcuprennen. Vor zwei Jahren war sie in Dresden gleich doppelt erfolgreich gewesen - zunächst im Sprint, tags darauf mit Laurien van der Graaff im Team-Sprint. Die Luzernerin steht im Weltcup zum zehnten Mal auf dem Podium. Letztmals war dies vergangenen Dezember in Davos mit Platz 2 der Fall gewesen.