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Simonis,
Eugène, belg. Bildhauer, geb. 1810 zu Lüttich, machte seine ersten Studien in der dortigen Zeichenschule und ging 1829 nach Rom, wo er Schüler von Kessel und Carlo Finelli wurde. Er kehrte 1836 zurück, wurde Professor an der Akademie in Lüttich, ließ sich aber bald nachher in Brüssel nieder, wo er 1863 Direktor der Akademie wurde. Außer einer Reihe von idealen und Genrebildwerken, z. B.: Bacchus einen Tiger liebkosend, ein kämpfender Held, Statue der Unschuld u. a., deren Lebendigkeit in Ausdruck und Bewegung gerühmt wird, ist sein in jeder Hinsicht lobenswertes Hauptwerk die kolossale eherne Reiterstatue Gottfrieds von Bouillon auf der Place Royale zu Brüssel (1848). Nachher schuf er noch das 1866 enthüllte Standbild des Geologen André Dumont (gest. 1857) in Lüttich, das des Philipp Marius und in Mons das des Königs Leopold I. (1877). Er ist Offizier des Leopoldsordens.