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Sankt
Magdalena (Kt. Freiburg,
Bez. Sense,
Gem.
Düdingen).
575 m. Sehr alte Einsiedelei, in einen rechts über der Saane senkrecht aufsteigenden Felsen eingebaut und 6 km n. Freiburg. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurde diese Felsenwohnung von Jean Dupré aus Greierz mit einem Gefährten beträchtlich vergrössert und gänzlich umgebaut, so dass Dupré als der eigentliche Urheber dieser merkwürdigen Behausung betrachtet werden kann. In 20 Jahre dauernder unverdrossener Arbeit hieb er im Felsen nicht nur mehrere Zellen, sondern sogar eine ganze Kirche aus, die 20 m lang, 11 m breit und 6,5 m hoch ist und einen Glockenturm von 21,5 m Höhe und 3 m Durchmesser besitzt. Es existieren hier ferner noch ein 27 m hoher und 60 cm weiter Kamin, sowie ein Keller, in dem eine ausgezeichnete Quelle entspringt.
Jean Dupré ertrank am in der Saane, als er einige ihn besuchende Studierende überführen wollte.
Seine
Einsiedelei zieht zahlreiche Besucher an, namentlich
am 22. Juli als dem
Fest der h.
Maria
Magdalena.