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Der Titel «Komposition» verweist auf Knud Jacobsens Herangehensweise: Eine kunstvolle Zusammenstellung von unterschiedlichen Formen und vorwiegend rötlichen und violetten Farbabstufungen. Der Künstler arbeitet dabei mit der Technik der Lavur: Er trägt die Farbe in einer dünnen Konsistenz auf, so dass die übereinander gelegten Flächen durchscheinen und an textile Strukturen erinnern. Der bewusste Einsatz von Farbe bestimmt sein gesamtes Œuvre. Er schafft mehrere Kombinationen mit leuchtenden Farben. Als Vorbild dient ihm die Wirkung von farbigen Gläsern, durch die sich das Licht bricht und unterschiedliche Farbwirkungen hinterlässt. Befreit von malerischen Konventionen bleiben seine persönlichen Vorstellungen von Farbklängen bis zum Schluss von grosser Relevanz. Zusammen mit Werken von Mariann Grunder und Gottfried Tritten zeigt der damalige Direktor des Kunstmuseum Thun Paul L. Ganz 1974 Arbeiten von Jacobsen. Diese Gouache-Arbeit wird anschliessend für die Sammlung angekauft.
Katrin Sperry
Knut Jacobsen malt in diesem Bild verschiedene Formen.
Er braucht vor allem rote und violette Farben.
Er malt mit einer speziellen Technik:
Er trägt die Farbe mit Wasser verdünnt auf.
Und malt mehrere Farbschichten.
So scheinen die verschiedenen Farbschichten durch.
Diese Technik heisst: Lavur.