Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03445.jsonl.gz/203

Die letzten Wochen verbrachte Brigitte Voss-Balzarini mit ihrer kleinen Tochter auf den Malediven. Nach dem Tod ihres Partners Steve Lee brauchte sie Zeit für sich. «Nach meiner Rückkehr aus den USA habe ich Steves Tod verdrängt», erzählt Voss-Balzarini «Blick». «Aber auf den Malediven, als ich aufs Meer hinaussah, konnte ich nicht mehr flüchten. Ich hatte fast einen Nervenzusammenbruch, zitterte stundenlang am ganzen Körper.»
Brigitte war Anfang Oktober dabei, als Steve Lee bei einem tragischen Unfall verstarb. Jetzt, acht Wochen danach, akzeptiere sie ihr Schicksal. Sie konnte Steve während der Ferien loslassen. «Als ich am Abend einschlafen wollte, sah ich plötzlich ein ganz grelles Licht», erinnert sich Voss-Balzarini. «Es war, als würde ich direkt in die Sonne schauen. Ich fühlte auch, wie zwei Hände mein Gesicht berührten. Es war Steve...» Unheimlich sei es ihr dabei nicht gewesen.
Täglich besucht Brigitte das Grab von Steve um eine Kerze anzuzünden. Er sei allerdings nicht richtig dort, meint sie. Vielmehr spüre sie, dass er in einer anderen Sphäre sei. Um ihm nahe sein zu können, reist Brigitte über die Festtage zwei Wochen in die USA. «Ich besuche auch den Ort, wo Steve von uns gegangen ist», sagt sie. «Ich will dorthin zurück, wo er mich verlassen hat. Ich will ihm nahe sein.»