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Claude Nicollier wurde 1944 in Vevey geboren. Er träumte schon als kleiner Junge vom Fliegen und hielt bereits mit 22 Jahren das Pilotenbrevet in seinen Händen. Er studierte Physik und Astrophysik, wurde Jagdpilot der Schweizer Luftwaffe und flog nach seiner Ausbildung zum Linienpiloten ab 1974 eine DC-9 der Swissair. 1978 wurde er für die erste europäische Astronautengruppe ausgewählt, und in den USA absolvierte er Trainings als Missions-Spezialist der US-Spaceshuttle. Nach jahrelangem Training startete Claude Nicollier 1992 mit der Mission STS-46 zu seinem ersten Abenteuer ins All. Bei seiner vierten und bisher letzten Mission ins All im Jahr 1999 unternahm er einen über achtstündigen Weltraumausstieg, um neue Instrumente zu installieren.
Er verbrachte insgesamt 42 Tage, 12 Stunden, 6 Minuten und 9 Sekunden im Weltraum, umrundete 680 Mal die Erde und spazierte 8 Stunden und 10 Minuten ausserhalb des Spaceshuttles.
Heute lehrt er Raumfahrttechnik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Lausanne und ist Mitglied des Swiss Space Center in Lausanne.