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Panärahorn / Vorderes Panärahorn 3056 m Archives d’itinéraires
Von Osten gesehen eine elegante Pyramide, von Süden und Norden ein lang gestreckter Grat.
Ein wenig ausgeprägter Rücken zieht sich vom Gipfel gegen Südosten zum Chrummhornsattel und verliert sich in glatten Platten. Die Nordwand ist steil. Zwar wurde sie begangen, doch ist sie alpinistisch von geringem Interesse. Der Ostgrat fällt zunächst auf eine Strecke von 1 km wenig steil zu P. 2823, einem aufgegebenen Vermessungspunkt, ab. Einige Schichtabsätze sind nicht leicht zu überwinden, doch kann man den ganzen Gratabschnitt durch die Südflanke umgehen. Unterhalb von P. 2823 knickt der Grat gegen Nordosten um und bricht jäh zu einer Scharte bei der Orgle 7 ab. Dieser Abschnitt wurde am 6. September 1903 von Robert Helbling, Fr. Grob, J. Giacometti und Förster von Salis erstmals begangen, während Friedrich Wilhelm Sprecher bereits im August 1897 nördlich ausweichend aufgestiegen war und auch Begehungen von Ramoza direkt durch die Ostwand bekannt sind.