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Weil Xherdan Shaqiri mit Chicago die Playoffs in der US-amerikanischen MLS verpassen wird, hat der 106-fache Internationale nach aktuellem Stand ab dem 10. Oktober Wettkampf- und Saisonpause. Bis zum ersten WM-Spiel der Schweizer Nati gegen Kamerun am 24. November dauert es dann aber noch gut anderthalb Monate.
Zeit, in der der Kreativspieler seine Fitness auf keinen Fall verlieren darf, will er auch bei der 6. Teilnahme an einem grossen Turnier für Aufsehen sorgen.
Shaqiri selber bleibt gewohnt entspannt. «Macht euch keine Sorgen, ich werde topfit an die WM gehen», sagte er an einer Medienkonferenz am Mittwoch. Es würden diverse Trainings-Optionen «in aller Ruhe angeschaut».
Training bei Lugano?
Der SFV beteiligt sich an der Suche nach einer Lösung. Ein denkbares Szenario ist, dass der 30-Jährige beim FC Lugano, dem Partnerklub von Chicago, mittrainieren wird. Pflichtspiel-Einsätze scheinen wegen des laufenden Vertrages mit Chicago unwahrscheinlich. «Die Regeln der MLS sind ganz schön streng. Trotzdem denke ich, dass das kein grosses Problem sein wird. Wir werden eine gute Lösung finden», ist Shaqiri überzeugt.
«Ein fünfwöchiger Spezialaufbau für die WM ist vielleicht gar nicht schlecht. Aber jeder Spieler bräuchte natürlich Wettkampfpraxis», meint Pierluigi Tami, Direktor der Schweizer Nati. Auch der Tessiner zerbricht sich aber nicht unnötig den Kopf. «Seine beste Leistung bringt Xherdan ja eigentlich immer im Spiel und nicht im Training.»