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Was macht eigentlich?
Was macht eigentlich Regina Kempf?
Die frühere TV-Ansagerin machte eine Wandlung von der Fernsehfrau zur Feldenkrais-Lehrerin und Weltenbummlerin.
Sie sei gerade von einer zehntägigen Reise zurückgekehrt, sagt Regina Kempf (75) und erzählt: «Wir tuckerten in einem kleinen Fischkutter um die Fjorde Norwegens.» Das berühmte Nordlicht habe sie unbedingt sehen wollen – die Aurora borealis. «Es wollte uns nur schwach erscheinen, dafür aber zeigten sich ganz viele Buckel-Wale und Orcas», schwärmt die ehemalige Programm-Ansagerin des Schweizer Fernsehens.
Bereits 1966 trat die Appenzellerin bei der nationalen TV-Anstalt ein – «als Volontärin», erinnert sie sich. Vier Jahre später schlüpfte Kempf dann in die «Rolle», für die sie prädestiniert schien: Unaufgeregt und mit sanfter Stimme kündigte sie zwischen den einzelnen Sendungen jeweils das nächste Programm an. Rund 20 Jahre machte sie das. Eine Arbeit, die in dieser Form heute nicht mehr existiert. Daneben war sie aber auch Moderatorin und Redaktorin und führte beispielsweise durch die Sendungen «Unbekannte Bekannte» (1980–1982) und «Kaländer» (1985–1992).
Rückenschmerzen brachten sie dann zu ihrer späteren Berufung. «Ich hatte Bandscheibenprobleme und meine Physiotherapeutin empfahl mir die Feldenkraismethode.» Diese auf Selbstwahrnehmung basierte Therapieform habe ihr geholfen. Und zwar so gut, dass sich Regina Kempf 1993 parallel zu ihrem TV-Engagement zur Feldenkrais-Lehrerin ausbilden liess. «Nach meinen Austritt beim SRF 2004 konzentrierte ich mich dann voll auf diese Arbeit.»
Vor Kurzem aber habe sie ihren Praxisanteil ihrer Schwester abgegeben. «Denn ich möchte noch mehr reisen.» Ihre Traumdestination? «Die Südsee.»