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Man weiss noch wenig über diese ökologisch kostbaren Bäume, die dank ihrer Spalten, Löcher und Hohlräume Schutz und Unterkunft für die tierischen Waldbewohner bieten. 1536 natürliche Lebensräume wurden auf den 971 ökologisch besonders wertvollen Bäumen identifiziert. Diese stehen auf einem Areal nahe des Doubs, zwischen Epauvillers und Montenol, auf Gemeindegebiet von Clos du Doubs. Die Spechte, die ihre Nisthöhlen in Stämme aus altem oder abgestorbenem Holz meisseln, finden in den Bäumen auch ihre Nahrung. In den erfassten Bäumen fand man 93 Nisthöhlen von Spechten. Säugetieren wiederum dienen die Hohlräume, die in bestimmten Bäumen vorkommen, als Bau. Käfer und andere Insekten, die auf faulende Zellulose angewiesen sind, nutzen das sich zersetzende Holz.
Nahezu 1'000 Habitatbäume erfasst
Während der Winter- und Frühlingsmonate 2019 hat der Parc du Doubs 115 Hektaren Wald durchgekämmt, um « Habitatbäume » zu erheben – Bäume also, die für die Biodiversität äusserst wertvoll sind. Es wurden knapp 1000 solcher Individuen erfasst; die für die Artenvielfalt bedeutungsvollsten wurden markiert, um zu verhindern, dass sie in einer der nächsten Holzernten gefällt werden.