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Die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) musste die Machbarkeit der Entsorgung von schwach- und mittelaktiven Abfällen sowie von hochaktiven Abfällen nachweisen. Der Bundesrat hat diese Entsorgungsnachweis für alle Abfallkategorien gutgeheissen und damit bestätigt, dass die radioaktiven Abfälle langfristig in Tiefenlagern sicher gelagert werden können.
Der Entsorgungsnachweis wurde erstmals im Bundesbeschluss vom 6. Oktober 1978 zum Atomgesetz gesetzlich verlangt. 1988 hat der Bundesrat den Entsorgungsnachweis für schwach- und mittelaktive Abfälle gutgeheissen. Die Nagra hatte diesen Nachweis gestützt auf ein Lager im Mergel des Oberbauenstocks (Kanton Uri) erbracht.
Ende 2002 reichte die Nagra das Gesuch für den Entsorgungsnachweis für hochaktive Abfälle ein. Das Gesuch basierte auf dem Opalinuston des Zürcher Weinlandes (heute Zürich Nordost). 2006 hiess der Bundesrat diesen Entsorgungsnachweis gut.