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EM Krakau
Frei, Neff und Forster im Kreis der Medaillenanwärter
Am Sonntag finden in Krakau im Rahmen der European Games die Europameisterschaften im Cross-Country statt. Die Schweizer Hoffnungen ruhen auf Sina Frei, Jolanda Neff und Lars Forster.
Bei den Frauen ist der Kreis der Medaillenkandidatinnen gross wie selten zuvor. Er reicht von Titelverteidigerin Loana Lecomte und deren französischer Landsfrau Pauline Ferrand-Prévot über die aufstrebenden Niederländerinnen um Puck Pieterse und Anne Terpstra sowie die starken Österreicherinnen Mona Mitterwallner und Laura Stigger bis zu den Schweizerinnen Sina Frei und Jolanda Neff.
Neff, die Olympiasiegerin von Tokio, erfreut sich nach einem für ihre Verhältnisse bescheidenen Auftakt einer ansteigenden Formkurve. Auch die Olympiazweite Frei realisierte am letzten Wochenende als Sechste in Leogang ihr bestes Saison-Ergebnis im Weltcup. Nicht antreten wird Alessandra Keller; die Gesamtweltcupsiegerin leidet an einer starken Erkältung.
Seitens der Männer mischen seit mehreren Jahren zahlreiche Nationen vorne mit. Den Spanier David Valero Serrano, den Italiener Luca Braidot, den Deutschen Luca Schwarzbauer und den Tschechen Ondrej Cink gilt es am Sonntag ebenso zu beachten wie den letztjährigen Zweiten Sebastian Fini Carstensen aus Dänemark. Aussichtsreichster Schweizer ist Lars Forster. Der St. Galler, Europameister der Jahre 2018 und 2021, feierte zuletzt in Leogang seinen zweiten Weltcupsieg.
Der zehnfache Weltmeister Nino Schurter und der Olympiazweite Mathias Flückiger verzichten wie Titelverteidiger Tom Pidcock und der Grossteil des französischen Teams um Ex-Weltmeister Jordan Sarrou auf eine Teilnahme. Filippo Colombo, vor Jahresfrist in München Gewinner der Bronzemedaille, fehlt verletzungsbedingt.
Text: Keystone-SDA