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Jetzt habe der Kanton die Kosten für die Poyabrücke im Griff, heisst es in einer Medienmitteilung der Freiburger Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion. Vor einem Jahr hatte die Direktion die Ergebnisse einer finanziellen Analyse des Projekts vorgestellt. Die Schlussrechnung wurde damals auf 211 Millionen Franken geschätzt; dieser Betrag ist heute noch gleich hoch. Inbegriffen sind eine Reserve sowie die voraussichtliche künftige Teuerung von zusammen 9,5 Millionen Franken.
2006, als das Freiburger Stimmvolk Ja sagte zur Poyabrücke, wurden die Baukosten auf 120 Millionen Franken veranschlagt. In den kommenden Jahren kamen aus verschiedenen Gründen Mehrkosten hinzu: 2009 wurde klar, dass der Kreisel bei der St.-Leonhard-Kreuzung unterirdisch geführt werden musste. 2012 zeigte sich, dass der Bau der Unterführung beim SBB-Damm aufgrund geologischer Schwierigkeiten teurer würde und auch Lärmschutz- und Suizidschutzmassnahmen mehr kosten würden als vorgesehen. Vor einem Jahr wurde eine parlamentarische Untersuchungskommission eingesetzt, um die Überschreitung der Baukosten zu überprüfen; die Untersuchungen laufen noch.
Ab kommendem Montag wird der Rampeneinschnitt Général-Guisan unter der SBB-Brücke fertiggestellt. Der Zeitplan für das Bauprojekt sollte sich nicht mehr ändern: Die Poyabrücke soll in der zweiten Hälfte 2014 in Betrieb genommen werden.
Die Zufahrt zum Parkplatz beim Schlachthof erfolgt ab Montag über den Knoten Les Grives. Die Zufahrt ist eine Sackgasse. Der Durchgangsverkehr wird weiterhin über die Friedhofsallee geführt. mir
Infos zu Verkehrsumleitungen im Zusammenhang mit der Poyabrücke unter: www.fr.ch/poya/de/pub/vekehrfuehrung.htm.