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Krebskiller aus der Tomate
Krebs
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Lycopin ist ein Carotinoid, das hauptsächlich in der Tomate, aber auch in Wassermelonen und roten Grapefruits zu finden ist und diesen die rote Farbe verleiht.
Als natürlicher Pflanzenfarbstoff zählt Lycopin ebenso wie z.B. Beta-Carotin zur Familie der Carotinoide. Wie die anderen Carotinoide auch ist das Lycopin ein starkes Antioxidans, das heisst es bekämpft im Körper freie Radikale. Als eines der stärksten Antioxidantien bietet Lycopin einen wirksamen Schutz der Zellen.
Seit vor ein paar Jahren erste Forschungsergebnisse die krebshemmende Wirkung des Lycopins bekannt machten, wurde Lycopin weltweit erforscht. Internationale Studien haben ergeben, dass Lycopin eine wichtige Rolle in der Vorbeugung von Krebs spielt. Lycopin zeigt seine krebshemmende Wirkung besonders gut bei Krebserkrankungen von Blase, Magen, Darm, Speiseröhre, Lunge oder Prostata sowie Mundhöhle, Haut, Eierstöcken, Brust, Gebärmutter, Gallenblase oder Bauchspeicheldrüse.
Gross angelegte epidemiologische Studien geben Hinweise darauf, dass eine lycopinreiche Ernährung mit einem verminderten Risiko für bestimmte Krankheiten verknüpft ist. In einer dieser Untersuchungen, bei der die Ernährungsgewohnheiten von rund 48.000 Männern während eines Jahres dokumentiert wurden, ergab sich, dass das Risiko für die Entwicklung von Prostatakrebs durch einen hohen Lycopingehalt der Nahrung um 21 Prozent signifikant geringer war.
Lycopinreiche Nahrungsmittel können auch vor anderen Krebsarten schützen. So zeigte sich bei Frauen mit einem hohen Lycopin-Serumspiegel in einem Zeitraum von 10 Jahren ein um bis zu 50 Prozent vermindertes Risiko für die Entstehung von Brustkrebs. Fall-Kontroll-Studien in Norditalien beispielsweise ergaben, dass der Verzehr von Tomaten mit einem reduzierten Risiko für Krebserkrankungen des Magen-Darm-Traktes korreliert: Hier wurde das Krebsrisiko signifikant um bis zu 60 Prozent gesenkt. Ein Schutzeffekt von Lycopin wird auch für Blasen- und Pankreaskrebs diskutiert.
Eine ausreichende Versorgung mit Lycopin schützt zudem das Herz und senkt die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Herzinfarkten.
Genauso wie Lycopin die Pflanzen vor übermässigen UV-Strahlen schützt, bietet Lycopin auch dem Menschen einen natürlichen Schutz vor Sonnenbrand. Hierzu fängt man am besten ca. 3 Wochen vor den Sonnenbädern mit der Einnahme von Lycopin in Kombination mit dem Carotinoid Beta-Carotin an. Auf Sonnenschutzcreme sollte man dennoch nicht verzichten.
Übrigens: Rohe Tomaten sind ein schlechter Lieferant für Lycopin. Erst beim Erhitzen und unter Zugabe von etwas Öl löst sich das Lycopin aus den Zellen und kann vom Körper gut aufgenommen werden.
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Quellennachweis: gesundheitsseiten.com
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