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Habe den 70-Seiten Essay „Wann hören wir auf, uns etwas vorzumachen“ von Jonathan Franzen gelesen.
Seine Thesen zum Klimawandel sind ernüchternd:
- Die Diskussion wird von unrealistischen Hoffnungen geprägt.
- Der Klimawandel ist – mit welchen Massnahmenzielen auch immer – nicht mehr zu stoppen.
- Die Summe aller Massnahmen zur Einhaltung eines fiktiven Temperaturziels ist nicht finanzierbar.
- Die menschliche Natur wird sich in absehbarer Zeit nicht grundsätzlich ändern.
Ich denke, er liegt nicht falsch mit seiner Einschätzung.
Frantzen sieht zwei Möglichkeiten, wie wir mit der drohenden Klimakatastrophe umgehen können: Entweder wir hoffen weiter, mit Wärmepumpen und Solarstrom dagegen anzukämpfen, oder akzeptieren, dass „das Unheil“ eintreten wird.
Erkenntnis: Man sollte keine solchen Bücher lesen.