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Seit fast 50 Jahren nutzt die Schweiz Kernenergie zur Stromproduktion. Doch bisher gibt es keine langfristig sichere Lösung für die Lagerung der dabei anfallenden radioaktiven Abfälle. Die radioaktiven Abfälle der Schweiz stammen zum grossen Teil aus den fünf Kernkraftwerken, aber auch aus Medizin, Industrie und Forschung (MIF). Es wird zwischen hochaktiven Abfällen (HAA) und schwach- und mittelaktiven Abfällen (SMA) unterschieden. Zusammen ergeben sie ein Volumen von etwa 100‘000 Kubikmetern, rund 90 Prozent davon sind SMA.