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7 Es kam aber der Tag der ungesäuerten Brote, an dem man das Passah schlachten mußte. 8 Und er sandte Petrus und Johannes und sprach: Geht hin, bereitet uns das Passah, damit wir es essen können! 9 Sie aber sprachen zu ihm: Wo willst du, daß wir es bereiten? 10 Und er sprach zu ihnen: Siehe, wenn ihr in die Stadt hineinkommt, so wird euch ein Mensch begegnen, der einen Wasserkrug trägt; dem folgt in das Haus, wo er hineingeht, 11 und sprecht zu dem Hausherrn: Der Meister läßt dir sagen: Wo ist das Gastzimmer, in dem ich mit meinen Jüngern das Passah essen kann? 12 Und jener wird euch einen großen, mit Polstern ausgelegten Obersaal zeigen; dort bereitet es zu! 13 Sie gingen hin und fanden es, wie er ihnen gesagt hatte; und sie bereiteten das Passah. (Luk 22:7-13)
Die Geschichte des Auszugs und des Passah-Lammes lesen wir im 2. Mose 12. Im 23. Kapitel des 3. Buches Mose werden alle Feste des Jahres aufgeführt. Da ist auch das Fest der ungesäuerten Brote erwähnt (siehe 3. Mose 23:4-8). Jesus konnte in seiner göttlichen Autorität seine Jünger Petrus und Johannes an diesem ersten Tag des Festes der ungesäuerten Brote anweisen, wo und wie sie den Abend bereiten mussten. Dass ein Mann einen Wasserkrug tragen würde, war damals eher eine Seltenheit, da diese Arbeit normalerweise die Frauen verrichteten. Dass alles genauso geschah, wie Jesus es vorausgesagt hatte, zeigt, dass Er allwissend und somit Gott selbst ist.
An dieser Begebenheit und diesem Manne sehen wir, dass es sicherlich viele Anhänger Jesu gab, welche sich noch nicht öffentlich zu ihm bekannt haben. An der sofortigen Bereitschaft, den Obersaal zur Verfügung zu stellen, wird diese Herzenshaltung sichtbar, wie dies bei Josef von Arimatea auch der Fall war.
Gebet: Herr, lass uns ein Beispiel an den beiden Jüngern und an diesem Hausherrn in Bezug auf ihren unmittelbaren Gehorsam Dir gegenüber nehmen. Gib uns die Kraft, Dir wohlgefällig und gehorsam aus Liebe und Dankbarkeit Dir gegenüber zu sein.