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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00876 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Barblan Urteil vom 1 5. Juni 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie Schwarz Sigg Schwarz Advokatur Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1974, ist gelernter Koch und war zuletzt von Mai bis Oktober 2017 ein einem Pensum von 50 % bis 70 % als Koch und Allrounder bei der Y.___ tätig ( Urk. 6/8 Ziff. 5. 3- 4). U nter Hinweis auf eine seit 1995 bestehende Gicht, eine Arthrose sowie eine Pseudogicht meldete sich der Versicherte am 1 1. Februar 2018 bei der Invalidenversicherung zum Leis tungsbezug an ( Urk. 6/8). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinisc he und b eruflich-erwerbliche Abklärungen, wobei sie u nter anderem eine Potentialerhebung durch die Stiftung Z.___ ( Urk. 6/38 -39 ), sowie eine Haushaltabklärung (6/56) veranlasste. Am 1 2. Oktober 2018 schloss die IV-Stelle die beruflichen Massnahmen ab ( Urk. 6/41). Nach durchgeführtem Vorbescheid verfahren ( Urk. 6/60-61, Urk. 6/67) verneinte sie mit Verfügung vom 5. Novem ber 2019 ( Urk. 6/73 = Urk. 2) einen Rentenanspruch. 2. Der Versicherte erhob am 5. Dezember 2019 Besch werde gegen die Verfügung vom 5. November 2019 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben, und es sei ihm eine Rente zuzusprechen. Eventuell sei die Sache zu ergänzenden Abklärun gen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ( Urk. 1 S. 2 Mitte ). Die IV-Stelle beantra gte mit Beschwerdeantwort vom 2 3. Januar 2020 ( Urk. 5 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am 6. April 2020 zur Kenntnis gebracht, mit dem Hinweis, dass der beantragte ( vgl. Urk. 1 S. 2 unten) zweite Schriftenwechsel nicht als erforderlich erachtet werde, es den Parteien jedoch unbenommen bleibe, sich nochmals zur Sache zu äussern ( Urk. 7). Mit Eingabe vom 1 6. April 2020 ( Urk. 8) hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen und Ausführungen fest, was der Beschwerdegegnerin am 2 1. April 2020 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 10). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Rentenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invalidi tätsbe messung ( Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b). Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch erwerbstätig wäre. Massgebend sind die Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypo thetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b). Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Beurteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4). 1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel che Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) davon aus, der Beschwerdeführer könne seine bisherige Tätigkeit als Koch und Allroun der seit dem 1 5. Oktober 2017 nicht mehr ausüben. Gemäss Beurteilung ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes ( RAD ) sei ihm eine körperlich leichte, wechselbe lastende Tätigkeit zu 50 % zumutbar. Da der Beschwerdeführer im Gesundheits fall zu 50 % einer E rwerbstätigkeit und die restliche Zeit seinen F reizeitbeschäf tigungen nachgehen würde, sei der gestützt auf die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) errechnete Invalidi tätsgrad von 38 % in das Verhältnis zu der 50%igen Erwerbstä tigkeit zu setzen, womit ein massgebender Invaliditätsgrad von 19 % resultiere (S. 2 oben). Ein Betätigungsvergleich sei nicht angezeigt, da der Beschwerdeführer nie Hausmann gewesen sei (S. 2 unten). Daran hielt die Beschwerdegegnerin in der Beschwerde antwort ( Urk. 5) fest. 2.2 Der Beschwerdeführer machte in seiner Beschwerde ( Urk. 1 ) demgegenüber gel tend, b ereits in jungen Jahren seien gesundheitliche Beschwerden in Form von Gichtschüben aufgetr eten, die ihn über die Jahre mehr und mehr dazu gezwungen hätten, sein Pensum als Koch zu reduzieren. Der Invaliditätsgrad sei klar nach der allgemeinen Methode der Invaliditätsbemessung zu ermitt eln, da er als Gesunder zu 100 % als Koch tätig wäre und damit als Vollerwerbstätiger zu qua lifizieren sei. Dem entsprechend wäre gar keine Haushalta bklärung notwendig gewesen. Abgesehen davon sei diese nicht korrekt vorgenommen worden. Eine eigentliche Abklärung der Einschränkung en sei nicht erfolgt. Hauptthema sei die Qualifikation gewesen und diesbezüglich seien die Darstellungen im Bericht nicht nachvollziehbar und stünden in klarem Widerspruch zu seinen Angaben anläss lich des Standortgesprächs. Selbst unter der bestrittenen Annahme einer Teil zeiterwerbstätigkeit im Gesundheitsfall sei die Annahme eines lediglich 50%igen Pensums sodann völlig unrealistisch ( S. 4 f f. Ziff. II.1 lit. a-m ). Weiter sei es über wiegend wahrscheinlich, dass eine allfällige medizinisch theoretische Restarbeits fähigkeit nicht verwertbar und entsprechend der Anspruch auf eine ganze Rente ausgewiesen sei (S. 9 f. Ziff. II.2 lit. a-b ). Schliesslich leide auch die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Invaliditätsbemessung an – näher dargeleg ten - Mängeln (S. 10 ff. Ziff. II.3 lit. a-c). In seiner Stellungnahme vom 1 6. April 2020 ( Urk. 8) bekräftigte der Beschwerdeführer seinen Standpunkt, namentlich in Bezug auf die sozialversicherungsrechtliche Qualifikation. 2.3 Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers und in diesem Zusammenhang insbesondere, nach welcher Methode die Invalidität zu bemessen ist, sowie wie es sich mit der Restarbeitsfähigkeit verhält. 3. 3.1 Am 2 5. Januar 2018 ( Urk. 6/1/1) berichtet e der Hausarzt Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, der Beschwerdeführer leide an einer schweren polyartikulären Arthritis mit starker Bewegungseinschränkung. Ab Mitte O ktober 2017 sei er mehrfach zu Rehabilitationszwecken hospitalisiert gewesen. Gemäss (unvollständigem) Austrittsbericht der B.___, Fachklinik für Rehabilitation, Rheumatologie und Osteoporose, vom 5. Januar 2018 ( Urk. 6/ 1/2-3) weilte der Beschwerdeführer v om 1 5. b is 2 2. Dezember 2017 in der B.___. Gemäss Bericht vom 1 8. Januar 2018 ( Urk. 6/1/6-9) war er auch vom 2 2. Dezember 2017 bis 1 8. Januar 2018 dort hospitalisiert. V om 2 2. Dezember 2017 bis 2 6. Januar 2018 attestierten die Ärzte der B.___ dem Beschwerdeführer eine volle Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 6/1/10). 3.2 Am 2 0. März 2018 ( Urk. 6/12) berichtete Dr. A.___, d er Beschwerdeführer habe bis Oktober 2018 (gemeint wohl: 2017) als Koch mit abnehmendem Einsatz gearbeitet ( Ziff. 3.2). Seit dem 1 5. Oktober 2017 sei er zu 10 0 % arbeitsunfähig ( Ziff. 1.3). In der Funktion eingeschränkt seien vor allem beide Fussgelenke sowie das linke Knie ( Ziff. 3.4). Die b isherige Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer nic ht mehr zumutbar. Auch Computer arbeit sei schwierig aufgrund von Schmerzen im Zeige - und Mittelfinger der dominanten rechten Hand ( Ziff. 4.1-2). 3.3 Im Bericht vom 5. Juli 2018 ( Urk. 6/42/5-6) über die gleichentags erfolgte Unter suchung nannte PD Dr. med. C.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, I nstitut D.___, folgende Diagnosen (S. 1 Mitte): - schwerste Polyarth ro se beider Füsse mit: - tibiotalarer, subtalarer, Chopart - und Lisfrancgelenksarthrose - Arthrose des 1. Metatarsophalangealgelenks ( MTP-I-Arthrose ) bei: - r ezidivierender, polyartikulärer Kristallarthropathie mit Gicht schüben und Kalziumpyrophosphatkristall-Arthritis und Hydroxylapatitkristall -Arthritis. PD Dr. C.___ führte aus, angesichts der globalen Erkrankung seien vor allem beschwerdelindernde Massnahmen notwendig, primär eine konservative Mass schuh-Anfertigung. Aufgrund der nicht ganz unerheb lichen Operationsr isiken sei eine operative Versorgung mit einer Totalprothese des oberen Sprunggelenks (OSG) und Double- Arthrodese erst nötig, wenn die konservativen Therapie vers u c he versagt hätten (S. 2 oben). 3.4 Am 2 5. Juli 2018 ( Urk. 6/42/4 ) ersuchte Dr. med. E.___, Facharzt für Rheumatologie, die ärztliche Leitung der Universitätsklinik F.___ um eine ergänzende Beurteilung im Hinblick auf zusätzliche rehabilitative M assnahmen. Dies aufgrund der deutlichen Limitation des Beschwerdeführers mit auch zuneh menden und sch weren Mobilitätseinschränkungen. Dr. E.___ nannte folgende Diagnosen: - rezidivierende polyartikuläre Kristallarthropathie mit - Gichtarthropathie mit rezidivierenden Schüben - Komponente mit Kalziumpyrophosphatkristallarthritis und Hydroxyla patitkristallarthritis - schwere symptomatische Arthrosen des OSG und des unteren Sprungge lenks (USG) beidseits, rechtsbetont - Diabetes mellitus Typ II. 3.5 Im Bericht über die Rheumatologie-Sprechstunde vom 1 9. September 2018 ( Urk. 6/42/7) empfahl PD Dr. med. G.___, Chefarzt Rheumatologie, Universitätsklinik F.___, die Weiterführung der ambulanten Physiotherapie mit Mobilisation der betroffenen Gelenke und – falls im Verlauf möglich – Belas tungsaufbau. Eine erneute stationäre Rehabilitation erachtete er zur Zeit nicht als sinnvoll (S. 2 Mitte). 3.6 Im Schlussbericht der Z.___ vom 4. Oktober 2018 über die vom 3. bis 2 8. Sep tember 2018 durchgeführte Potenzialerhebung ( Urk. 6/38, vgl. auch Urk. 6/39 ) wurde ausgeführt, grundsätzlich sei eine Eingliederung möglich, wobei es auf das Tätigkeitsfeld ankomme. Die Fähigkeiten, Ressourcen und Stärken des Beschwer deführers lägen eher im manuellen Bereich. Es dürften jedoch keine Arbeiten sein, welche seine Hände über längere Zeit zu sehr in Anspruch nähmen. Zudem sollte es eine Tätigkeit sein, die abwechselnd sitzend und stehend verrichtet werden könne. Von einer Bürotätigkeit müsse abgesehen werden, da der Beschwerdefüh rer über keinerlei administrative Kenntnisse verfüge. Der Arbeitsplatz sollte auf jeden Fall in der Nähe seines Wohnortes und gut zu Fuss erreichbar sein. W ichtig sei zudem ein Umfeld, in dem die Zusammenarbeit mit Männern überwiege (S. 5 oben). Grundsätzlich werde einer Arbeitsfähigkeit im ersten Arbeitsmarkt zuge stimmt. Aufgrund der Beeinträchtigungen liege ein sinnvolles Arbeitspensum zwischen 50 % und 60 %. Die restliche Zeit solle genutzt werden, um weiterhin die Physiotherapie zu besuchen und sich für den nächsten Arbeitstag auszuruhen (S. 5 unten). Eine Rückkehr in den angestammten Beruf als Koch sei weder sinn voll noch zielführend. Eine Tätigkeit, bei welcher der Beschwerdeführer seine Kompetenzen aus dem alten Beruf anwenden könne, beispielsweise in einer Bäckerei oder anderen Lebensmittelbetrieben, wo Sandwiches, Salate und andere Snacks vorbereitet würden, sei jedoch eine mögliche Chance (S. 6 oben). 3.7 Dem Verlaufsprotokoll zur durchgeführten Berufsberatung ( Urk. 6/40) ist zu ent nehmen, dass die Beschwerdegegnerin vom Verantwortlichen des von ihr für den Beschwerdeführer ins Auge gefassten Wiedereingliederungsbetriebs am 1 1. Oktober 2018 dahingehend informiert wurde, dass er zur Zeit keine Möglich keit sehe, den Beschwerdeführer in den ersten Arbeitsmarkt einzugliedern. Es best ehe eine Mehrfachproblematik. Der Beschwerdeführer könne kaum gehen, kaum Treppen steigen und da er sich mit Krücken bewege, könne er auch nichts tragen. Er habe Weichteilrheuma im Nacken und könne keine feinmotorischen Arbeiten ausüben. An seinem Handy habe er einen Ring angebracht, damit ihm dieses nicht aus der Hand falle. Zudem könne er zwei Finger der rechten Hand nicht isoliert bewegen. PC-Kenntnisse habe er keine (S. 4 f.). 3.8 Am 1 9. November 2018 ( Urk. 6/ 42/ 1-3, Eingangsdatum) berichtete Dr. A.___ (vorstehend E. 3.1), der Zustand des Beschwerdeführers habe sich verschlechtert ( Ziff. 1.1). Die Funktion der rechten Hand sei stark reduziert und der Beschwer deführer könne nicht mehr als 30 Minuten sitzen ( Ziff. 2.1). Auch die Ausübung einer angepasste n Tätigkeit sei ihm nicht möglich ( Ziff. 4.2). 3.9 Am 8. Januar 2019 ( Urk. 6/45) berichtete Dr. E.___ (vorstehend E. 3.4 ), seit März 2018 fänden regelmässige rheumatologisch e Kontrollen und Behandlungen statt ( Ziff. 1.1). A ufgrund d er schweren sekundären Polyarth r o se und der rezidi vierenden Arthritis-Schübe zwischen 2016 und Sommer 2018 sei aus rheumato logischer Sich t eine Arbeitsfähigkeit in einer mittelschweren bis schweren kör perliche Tätigkeit nicht gegeben. Formal wäre eine wechselbelastende Tätigkeit von niedriger Intensität möglich ( Ziff. 5). 3.10 Der RAD-Arzt führte in seiner Stellungnahme vom 3 1. Januar 2019 ( Urk. 6/59 S. 4 f.) aus, in der bisherigen Tätigkeit als Koch sei der Beschwerdeführer seit 1 5. Oktober 2017 zu 100 % arbeitsunfähig. Mit Verweis auf die Potenzialerhe bung durch die Z.___ attestierte er ihm i n einer leichten, wechselbelastenden Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 50 % bis 60 %. 3.1 1 Im Bericht vom 5. März 2019 über die gleichentags durchgeführte Haushaltab klärung ( Urk. 6/56) qualifizierte die Abklärungsperson den Beschwerdeführer als zu 50 % im Erwerbsbereich Tätigen. Die anderen 50 % schrieb sie der Freizeit zu und verneinte diesbezüglich eine invalidenversicherungsrechtlich e Relevanz (S. 5 Ziff. 2.6). 3.12 In einem v on der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers bei Dr. E.___ (vorstehend E. 3.4 ) eing eholten A uszug aus der Krankengeschichte des Beschwer deführers betreffend eine (soweit ersichtlich bei einer/m gewissen Dr. H.___ erfolgte) Konsultation vom 1 1. Dezember 2 012 ( Urk. 6/66/2-4) wurde in der Anamnese unter anderem ausgeführt, 1995 sei es zu einem erstmaligen Gicht schub am MTP I rechts gekommen. Der Beschwerdeführer klage seit Jahren über Polyarthralgien mit intermittierenden entzündlichen Schüben. Diese träten hauptsächlich in den Sprunggelenken und Grosszehengrundgelenken beidseits auf. Die Beschwerden in den anderen Gelenken (Knie beidseits, Ellenbogen beid seits und rechte Hand) seien eher chronischer Natur. Eine Behandlung mit Mephanol vor Jahren habe der Beschwerdeführer wegen fehlender Besserung wieder abgesetzt. Aktuell bestehe keine fixe Medikation, es erfolge eine Selbstbe handlung mit Algifor forte, wobei der Beschwerdeführer die Schmerzen seit sechs Wochen nicht mehr wegbekomme. 2010 sei der Beschwerdeführer im Spital I.___ und 2009 im Spital J.___ hospitalisiert gewesen. Aktuell verspüre er die meisten Beschwerden im rechten Sprunggelenk und im Vorfuss so wi e auch in der rechten Hand mit Flexionsdefizit. Er entlaste sich an zwei Stöck en ( Urk. 6/66/2 oben). Im Bericht wurden f olgende (verkürzt wiedergege b ene) Diagnosen genannt ( Urk. 6/66/3 Mitte): - chronische tophöse und erosive Gichtarthropathie, Erstmanifestation (EM) 1995 - subakutes lumbovertebrales Syndrom - chronisches zerv ikovertebrales Syndrom 3.13 In seiner Stellungnahme vom 2 7. August 2019 ( Urk. 6/71 S. 3 unten ) führte der RAD-Arzt aus, aus den von Dr. E.___ eingereichten Unterlagen aus dem Jahr 2012 (vorstehend E. 3.12) ergäben sich keine neuen richtungsweisenden medizi nischen Aspekte. 3.14 Die Abklärungsperson des Aussendienstes hielt in ihrer Stellungnahme vom 1 6. September 2019 an der vorgenommenen Qualifikation gemäss Haushaltab klä rungsbericht (vorstehend E. 3.11 ) fest ( Urk. 6/71 S. 3 unten, S. 4 oben). 4. 4.1 Für die Beurteilung der Statusfrage massgebend ist, in welchem Umfang der B eschwerdeführer ohne gesundheitliche Bee inträ chtigung überwiegend wahr scheinlich erwerbstätig wäre (vgl. vorstehend E. 1.3). 4.2 Aktenkundig ist, dass der Beschwerdeführer von August 1990 bis August 1993 eine Kochlehre beim Verein K.___ absolvierte ( Urk. 6/8 Ziff. 5.3, Urk. 6/21/1). Bereits kurz e Zeit nach seinem Leh rabschluss erlitt er im Jahr 1995 einen ersten Gichtschub (vgl. vorstehend E. 3.12). Anlässlich des Standortgesprächs mit der Kundenberaterin der Beschwerdegegner in vom 1 2. März 2018 gab der Beschwerdeführer an, sich dav on wieder erholt zu haben, dass es aber immer wieder schlimme re Phasen gegeben habe ( Urk. 6/10 S. 4 unten). Von seit Jahren bestehenden Polyarthralgien mit intermittierenden ent zündlichen Schüben vor allem in den Sprunggelenken und Grosszehengrundge lenken hatte der Beschwerdeführer auch bereits anlässlich e iner ärztlichen Konsultation im Dezember 2012 berichtet (vgl. vorstehend E. 3.12). D amals hatte er einen (weiteren) akuten Gichtschub erlitten, bei welchem der rechte Fuss, das rechte Handgelenk sowie beide Knie betroffen waren. Ferner wurden unter ande rem eine sekundäre Pangonarthrose beidseits, eine Sekundärarthrose des OSG und des USG, ein destruiertes MTP I rechts und eine schwere Sekundärarth rose im MTP I links diagnostiziert. Die Gichtarthropathie wurde als chronisch einge stuft (vgl. Urk. 6/66/3 Mitte) und es wurden zwei bereits erfolgte Hospitalisatio nen in den Jahren 2009 und 2010 erwähnt (vgl. vorstehend E. 3.12). Vor dem Hint ergrund dieser Aktenlage erscheint es glaubhaft, dass der Beschwer deführer bei der Aus übung s einer erlernten, körperlich anstrengenden und vor nehmlich im Stehen zu verrichtenden Tätigkei t als Koch krank heitsbedingt immer wie der e ingeschränkt war und er – wie er beschwerdeweise geltend machte (vgl. Urk. 1 S. 3 oben) - begann, seine Arbeitstätigkeit seiner gesundheitlichen Situa tion anzu passen, indem er Teilz eit und auf Stundenlohnbasis arb eitete. Dies wird untermauert durch seine Aussage a nlässlich des Erstgesprächs mit der Berufsbe raterin der Beschwerdegegnerin vom 1 3. Juni 2018, wo er angab, dass bei der Stellensuche ( auch ) seine gesundheitliche Situation eine Rolle gespielt habe. Länger als vier bis fünf Stunden Stehen sei für ih n schon immer schwierig gewe sen und man habe ihm seine Gehbeschwerden schon früher angesehen ( Urk. 6/31 S. 4 Mitte). Anlässlich des zu Beginn des invalidenversicherungsrechtlichen Abklärungsverfahrens geführten Standortgesprächs vom 1 2. März 2018 hatte der Beschwerdeführer sodann explizit ausgesagt, dass er 100 % arbeiten würde, wenn er gesund wäre ( Urk. 6/10 S. 2 unten). In beweismässiger Hinsicht gilt es in Bezug auf diese « Aussage der ersten Stunde» zu beachten, dass das Gericht im Bereich des Sozialversicherungsrechts auf eine solche in der Regel abstellt, da ihr in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungs rechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein kö nnen (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis). 4.3 Anlässlich der Haushaltabklärung vom 5. März 2019 (vorstehend E. 3.11) gab der Beschwe rdeführer demgegenüber an, eine Vollzeitanstellung sei zumindest in den letzten 15 Jahren nie sein Ziel gewesen. Er habe aber dafür gesorgt, dass er sich über Wasser habe halten können und habe hier und dort immer wieder Arbeits stellen gefunden. Die restliche Zeit habe seiner Freizeit gehört. Im Sommer sei er gern baden gegangen. In der letzten Phase vor der gesundheitlichen Verschlech terung sei er oft mit dem Velo unterwegs gewesen. Auch für Gelegenheitsdienste für Bekannte habe die Zeit gereicht, was aber unregelmässig der Fall gewesen sei. Im Gesundheitsfall hätte er wie zuvor weiter gearbeitet und den erwirtschafteten Lohn als persönlichen Vollverdienst angesehen, die restliche Zeit hätte er aus persönlichen Gründen als Freizeit genutzt. Im Schnitt habe er wohl zwischen 40 % und 50 % gearbeitet ( Urk. 6/56 S. 4 Ziff. 2.5, vgl. auch S. 2 Ziff. 2.1). Aufgrund dieser Aussagen und mit der weiteren Begründung, dass der Beschwer deführer bei guter Gesundheit na chweislich teilzeitlich erwerbstä tig gewesen sei, wie namentlich die im Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 6/21) für die Ja hre 2014, 2015 und 2016 ausgewiesenen Einkommen klar zeigten, qualifizierte die Abklärungsperson den Beschwerdeführer als 50 % (Teil - )Erwerbstätigen ohne Aufgabenbereich ( Urk. 6/56 S. 5 Ziff. 2.6.1, Urk. 6/71 S. 3 unten, S. 4 oben). Darauf stellte die Beschwerdegegnerin ab (vgl. vorstehend E. 2.1). Vor dem Hintergrund der Krankheitsgeschichte und den Angaben des Beschwer deführers anlässli ch des Standortgesprächs vom 1 2. März 2018 sowie des Erstge sprächs mit der Berufsberaterin der Beschwerdegegnerin vom 1 3. Juni 2018 (vgl. vorstehend E. 4.1) rechtfertigt es sich, die späteren Aussagen des Beschwerdefüh rers anlässlich der Haushaltabklärung zurückhaltend zu würdigen. Zu berück sichtigen gilt es dabei, dass sich das Leiden des Beschwerdeführer s nach Lage der Akten vornehmlich in (mehr oder weniger starken) Krankheitsschüben manifes tiert, es mithin in der Vergangenheit bessere aber eben auch – wie der Beschwer deführer selber aussagte und sich aus d en medizinis chen Akten ergibt – schlim mere Phasen gab. Mit Blick auf die aktenkundigen Diagnosen und Befunde aus dem J ahr 2012 (vgl. Urk. 6/66/2 f.) i st sodann glaubhaft, dass dem Beschwerde führer längeres Stehen bereits seit langer Zeit Mühe bereitet und dies in der Vergangenheit einer vollzeitlichen Tätigkeit im erlernten Beruf als Koch bald schon entgegenstand. Daher ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einem Zusammenhang zwischen dem Gesundheitszustand und der sich in den Einkom men gemäss IK-Auszug wiederspiegelnde n (vgl. Urk. 6/21) teilzei tliche n Erwerbs tätigkeit des Beschwerdeführer s auszugehen. Dass sich der Beschwerdeführer trotz tiefen Einkommen über die Jahre offenbar über Wasser halten konnte, scheint nicht zuletzt im Umstand begründet, dass er eigenen Angaben zufolge vor etwa 15 Jahren, mithin im Alter von etwa dreissig Jahren, zu seiner Mutter zog und lediglich freiwillig und nach seinen finanziellen Möglichkeiten Beiträge an die Lebenshaltungskosten entrichtete ( Urk. 6/56 S. 4 oben). Soweit der Beschwerdeführer geltend machte, als gesunder Erwachsener hätte er sich nicht zum Zusamme nleben mit seiner Mutter entsch i e den und er habe sich lediglich dazu gez w u ngen gesehen, weil er krankheitsbedingt immer geringere Einnahmen gehabt habe ( Urk. 1 S. 7 unten), erscheint dies jedenfalls nicht abwegig. 4.4 In Würdigung der gesamten Umstände ist vor dem Hintergrund der Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 5. November 2019 entwickelt haben, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall zu 100 % einer Erwerbstätigkeit nach gehen würde. Dementsprechend hat die Invaliditätsbemessung nach der allgemei nen Methode des Einkommensvergleichs zu erfolgen. 5. 5.1 Hinsichtlich der für die Invaliditätsbemessung wesentlichen Frage der Arbeitsfä higkeit kann gestützt auf die Berichte der Ärzte und weiteren Fachpersonen (vgl. vorstehend E. 3.1 ff.) als ausgewiesen gelten, dass der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit als Ko ch nicht mehr arbeitsfähig ist. Fraglich ist, wie es sich mit der Arbeitsfähigkeit in einer leidens angepassten Tätigkeit verhält. 5.2 Während die Einglie derungsfachpersonen der Z.___ in ihrem Bericht vom 4. Oktober 2018 in einer leidensangepassten Tätigkeit gemäss näher umschriebe nem Belastungsprofil ein Pensum von 50 % bis 60 % als « sinnvoll » bezeichnete n (vorstehend E. 3.6), berichtete der Hausarzt Dr. A.___ am 1 9. November 2018 von einem verschlechterten Gesundheitszustand und attestierte dem Beschwerdefüh rer eine volle Arbeitsunfähigkeit auch für leidensangepasste Tätigkeiten (vorste hend E. 3.8). Der Rheumatologe Dr. E.___ wiederum erachtete gemäss Bericht vom 8. Januar 2019 formal eine wechselbelastende Tätigkeit von niedriger – jedoch nicht näher quantifizierter - Intensität als möglich (vorstehend E. 3.9). Diese Aktenlage erweist sich als zu dürftig, um die Frage nach der Restarbeitsfä higkeit schlüssig beantworten zu können. Es mangelt insbesondere an einer auf allseiteigen Untersuchungen beruhenden medizinischen Beurteilung, welche sich unter Berücksichtigung der geklagten Beschwerden und der erhobenen Befunde dazu äussert, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten der Beschwerdeführer arbeitsunfähig ist. In der RAD-Stellungnahme vom 3 1. Januar 2019 (vorstehend E. 3.10), auf welche die Beschwerdegegnerin abstellte (vgl. vor stehend E. 2.1,), kann eine solche nicht erblickt werden, erschöpft sich diese doch im unbegründeten Verweis auf die Potenzialerhebung durch die Z.___. 5.3 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheidrelevante Sach verhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2). 5.4 Nach dem Gesagten erweist sich der medizinische Sachverhalt als nicht genügend abgeklärt. Damit fehlt es an der Grundlage für einen Entscheid. Die Sache ist daher an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese, nach ergänzender medizinischer Abklärung, eine neue Beurteilung vornehme und über den Leis tungsanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge. Dabei wird die Beschwerde gegnerin auch die zur Invaliditätsbemessung wesentliche Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit auf dem in Betracht fallenden allgemei nen (ausgeglichenen) Arbeitsmarkt ( Art. 28a Abs. 1 IVG, Art. 16 ATSG) zu prüfen haben. In dem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. 6. 6.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis I VG sind ermessensweise auf Fr. 7 00.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerle gen. 6.2 Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat. Nach Einsicht in die Honorarnote vom 1 6. April 2020 ( Urk. 9) ist die Entschädi gung auf Fr. 1'647.35 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen und von der unterliegenden Beschwerdegegnerin zu bezahlen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutge heissen, dass d ie angefochtene Verfügung vom 5. November 2019 mit der Feststellung, dass der Beschwerdeführer als zu 100 % Erwerbstätiger zu qualifizieren ist, aufgehoben und die Sache im Übrigen an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 1'647.35 (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Stephanie Schwarz - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannBarblan

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00876 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Barblan Urteil vom 1 5. Juni 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie Schwarz Sigg Schwarz Advokatur Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1974, ist gelernter Koch und war zuletzt von Mai bis Oktober 2017 ein einem Pensum von 50 % bis 70 % als Koch und Allrounder bei der Y.___ tätig ( Urk. 6/8 Ziff. 5. 3- 4). U nter Hinweis auf eine seit 1995 bestehende Gicht, eine Arthrose sowie eine Pseudogicht meldete sich der Versicherte am 1 1. Februar 2018 bei der Invalidenversicherung zum Leis tungsbezug an ( Urk. 6/8). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinisc he und b eruflich-erwerbliche Abklärungen, wobei sie u nter anderem eine Potentialerhebung durch die Stiftung Z.___ ( Urk. 6/38 -39 ), sowie eine Haushaltabklärung (6/56) veranlasste. Am 1 2. Oktober 2018 schloss die IV-Stelle die beruflichen Massnahmen ab ( Urk. 6/41). Nach durchgeführtem Vorbescheid verfahren ( Urk. 6/60-61, Urk. 6/67) verneinte sie mit Verfügung vom 5. Novem ber 2019 ( Urk. 6/73 = Urk. 2) einen Rentenanspruch. 2. Der Versicherte erhob am 5. Dezember 2019 Besch werde gegen die Verfügung vom 5. November 2019 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben, und es sei ihm eine Rente zuzusprechen. Eventuell sei die Sache zu ergänzenden Abklärun gen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ( Urk. 1 S. 2 Mitte ). Die IV-Stelle beantra gte mit Beschwerdeantwort vom 2 3. Januar 2020 ( Urk. 5 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am 6. April 2020 zur Kenntnis gebracht, mit dem Hinweis, dass der beantragte ( vgl. Urk. 1 S. 2 unten) zweite Schriftenwechsel nicht als erforderlich erachtet werde, es den Parteien jedoch unbenommen bleibe, sich nochmals zur Sache zu äussern ( Urk. 7). Mit Eingabe vom 1 6. April 2020 ( Urk. 8) hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen und Ausführungen fest, was der Beschwerdegegnerin am 2 1. April 2020 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 10). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Rentenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invalidi tätsbe messung ( Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b). Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch erwerbstätig wäre. Massgebend sind die Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypo thetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b). Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Beurteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4). 1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel che Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) davon aus, der Beschwerdeführer könne seine bisherige Tätigkeit als Koch und Allroun der seit dem 1 5. Oktober 2017 nicht mehr ausüben. Gemäss Beurteilung ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes ( RAD ) sei ihm eine körperlich leichte, wechselbe lastende Tätigkeit zu 50 % zumutbar. Da der Beschwerdeführer im Gesundheits fall zu 50 % einer E rwerbstätigkeit und die restliche Zeit seinen F reizeitbeschäf tigungen nachgehen würde, sei der gestützt auf die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) errechnete Invalidi tätsgrad von 38 % in das Verhältnis zu der 50%igen Erwerbstä tigkeit zu setzen, womit ein massgebender Invaliditätsgrad von 19 % resultiere (S. 2 oben). Ein Betätigungsvergleich sei nicht angezeigt, da der Beschwerdeführer nie Hausmann gewesen sei (S. 2 unten). Daran hielt die Beschwerdegegnerin in der Beschwerde antwort ( Urk. 5) fest. 2.2 Der Beschwerdeführer machte in seiner Beschwerde ( Urk. 1 ) demgegenüber gel tend, b ereits in jungen Jahren seien gesundheitliche Beschwerden in Form von Gichtschüben aufgetr eten, die ihn über die Jahre mehr und mehr dazu gezwungen hätten, sein Pensum als Koch zu reduzieren. Der Invaliditätsgrad sei klar nach der allgemeinen Methode der Invaliditätsbemessung zu ermitt eln, da er als Gesunder zu 100 % als Koch tätig wäre und damit als Vollerwerbstätiger zu qua lifizieren sei. Dem entsprechend wäre gar keine Haushalta bklärung notwendig gewesen. Abgesehen davon sei diese nicht korrekt vorgenommen worden. Eine eigentliche Abklärung der Einschränkung en sei nicht erfolgt. Hauptthema sei die Qualifikation gewesen und diesbezüglich seien die Darstellungen im Bericht nicht nachvollziehbar und stünden in klarem Widerspruch zu seinen Angaben anläss lich des Standortgesprächs. Selbst unter der bestrittenen Annahme einer Teil zeiterwerbstätigkeit im Gesundheitsfall sei die Annahme eines lediglich 50%igen Pensums sodann völlig unrealistisch ( S. 4 f f. Ziff. II.1 lit. a-m ). Weiter sei es über wiegend wahrscheinlich, dass eine allfällige medizinisch theoretische Restarbeits fähigkeit nicht verwertbar und entsprechend der Anspruch auf eine ganze Rente ausgewiesen sei (S. 9 f. Ziff. II.2 lit. a-b ). Schliesslich leide auch die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Invaliditätsbemessung an – näher dargeleg ten - Mängeln (S. 10 ff. Ziff. II.3 lit. a-c). In seiner Stellungnahme vom 1 6. April 2020 ( Urk. 8) bekräftigte der Beschwerdeführer seinen Standpunkt, namentlich in Bezug auf die sozialversicherungsrechtliche Qualifikation. 2.3 Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers und in diesem Zusammenhang insbesondere, nach welcher Methode die Invalidität zu bemessen ist, sowie wie es sich mit der Restarbeitsfähigkeit verhält. 3. 3.1 Am 2 5. Januar 2018 ( Urk. 6/1/1) berichtet e der Hausarzt Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, der Beschwerdeführer leide an einer schweren polyartikulären Arthritis mit starker Bewegungseinschränkung. Ab Mitte O ktober 2017 sei er mehrfach zu Rehabilitationszwecken hospitalisiert gewesen. Gemäss (unvollständigem) Austrittsbericht der B.___, Fachklinik für Rehabilitation, Rheumatologie und Osteoporose, vom 5. Januar 2018 ( Urk. 6/ 1/2-3) weilte der Beschwerdeführer v om 1 5. b is 2 2. Dezember 2017 in der B.___. Gemäss Bericht vom 1 8. Januar 2018 ( Urk. 6/1/6-9) war er auch vom 2 2. Dezember 2017 bis 1 8. Januar 2018 dort hospitalisiert. V om 2 2. Dezember 2017 bis 2 6. Januar 2018 attestierten die Ärzte der B.___ dem Beschwerdeführer eine volle Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 6/1/10). 3.2 Am 2 0. März 2018 ( Urk. 6/12) berichtete Dr. A.___, d er Beschwerdeführer habe bis Oktober 2018 (gemeint wohl: 2017) als Koch mit abnehmendem Einsatz gearbeitet ( Ziff. 3.2). Seit dem 1 5. Oktober 2017 sei er zu 10 0 % arbeitsunfähig ( Ziff. 1.3). In der Funktion eingeschränkt seien vor allem beide Fussgelenke sowie das linke Knie ( Ziff. 3.4). Die b isherige Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer nic ht mehr zumutbar. Auch Computer arbeit sei schwierig aufgrund von Schmerzen im Zeige - und Mittelfinger der dominanten rechten Hand ( Ziff. 4.1-2). 3.3 Im Bericht vom 5. Juli 2018 ( Urk. 6/42/5-6) über die gleichentags erfolgte Unter suchung nannte PD Dr. med. C.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, I nstitut D.___, folgende Diagnosen (S. 1 Mitte): - schwerste Polyarth ro se beider Füsse mit: - tibiotalarer, subtalarer, Chopart - und Lisfrancgelenksarthrose - Arthrose des 1. Metatarsophalangealgelenks ( MTP-I-Arthrose ) bei: - r ezidivierender, polyartikulärer Kristallarthropathie mit Gicht schüben und Kalziumpyrophosphatkristall-Arthritis und Hydroxylapatitkristall -Arthritis. PD Dr. C.___ führte aus, angesichts der globalen Erkrankung seien vor allem beschwerdelindernde Massnahmen notwendig, primär eine konservative Mass schuh-Anfertigung. Aufgrund der nicht ganz unerheb lichen Operationsr isiken sei eine operative Versorgung mit einer Totalprothese des oberen Sprunggelenks (OSG) und Double- Arthrodese erst nötig, wenn die konservativen Therapie vers u c he versagt hätten (S. 2 oben). 3.4 Am 2 5. Juli 2018 ( Urk. 6/42/4 ) ersuchte Dr. med. E.___, Facharzt für Rheumatologie, die ärztliche Leitung der Universitätsklinik F.___ um eine ergänzende Beurteilung im Hinblick auf zusätzliche rehabilitative M assnahmen. Dies aufgrund der deutlichen Limitation des Beschwerdeführers mit auch zuneh menden und sch weren Mobilitätseinschränkungen. Dr. E.___ nannte folgende Diagnosen: - rezidivierende polyartikuläre Kristallarthropathie mit - Gichtarthropathie mit rezidivierenden Schüben - Komponente mit Kalziumpyrophosphatkristallarthritis und Hydroxyla patitkristallarthritis - schwere symptomatische Arthrosen des OSG und des unteren Sprungge lenks (USG) beidseits, rechtsbetont - Diabetes mellitus Typ II. 3.5 Im Bericht über die Rheumatologie-Sprechstunde vom 1 9. September 2018 ( Urk. 6/42/7) empfahl PD Dr. med. G.___, Chefarzt Rheumatologie, Universitätsklinik F.___, die Weiterführung der ambulanten Physiotherapie mit Mobilisation der betroffenen Gelenke und – falls im Verlauf möglich – Belas tungsaufbau. Eine erneute stationäre Rehabilitation erachtete er zur Zeit nicht als sinnvoll (S. 2 Mitte). 3.6 Im Schlussbericht der Z.___ vom 4. Oktober 2018 über die vom 3. bis 2 8. Sep tember 2018 durchgeführte Potenzialerhebung ( Urk. 6/38, vgl. auch Urk. 6/39 ) wurde ausgeführt, grundsätzlich sei eine Eingliederung möglich, wobei es auf das Tätigkeitsfeld ankomme. Die Fähigkeiten, Ressourcen und Stärken des Beschwer deführers lägen eher im manuellen Bereich. Es dürften jedoch keine Arbeiten sein, welche seine Hände über längere Zeit zu sehr in Anspruch nähmen. Zudem sollte es eine Tätigkeit sein, die abwechselnd sitzend und stehend verrichtet werden könne. Von einer Bürotätigkeit müsse abgesehen werden, da der Beschwerdefüh rer über keinerlei administrative Kenntnisse verfüge. Der Arbeitsplatz sollte auf jeden Fall in der Nähe seines Wohnortes und gut zu Fuss erreichbar sein. W ichtig sei zudem ein Umfeld, in dem die Zusammenarbeit mit Männern überwiege (S. 5 oben). Grundsätzlich werde einer Arbeitsfähigkeit im ersten Arbeitsmarkt zuge stimmt. Aufgrund der Beeinträchtigungen liege ein sinnvolles Arbeitspensum zwischen 50 % und 60 %. Die restliche Zeit solle genutzt werden, um weiterhin die Physiotherapie zu besuchen und sich für den nächsten Arbeitstag auszuruhen (S. 5 unten). Eine Rückkehr in den angestammten Beruf als Koch sei weder sinn voll noch zielführend. Eine Tätigkeit, bei welcher der Beschwerdeführer seine Kompetenzen aus dem alten Beruf anwenden könne, beispielsweise in einer Bäckerei oder anderen Lebensmittelbetrieben, wo Sandwiches, Salate und andere Snacks vorbereitet würden, sei jedoch eine mögliche Chance (S. 6 oben). 3.7 Dem Verlaufsprotokoll zur durchgeführten Berufsberatung ( Urk. 6/40) ist zu ent nehmen, dass die Beschwerdegegnerin vom Verantwortlichen des von ihr für den Beschwerdeführer ins Auge gefassten Wiedereingliederungsbetriebs am 1 1. Oktober 2018 dahingehend informiert wurde, dass er zur Zeit keine Möglich keit sehe, den Beschwerdeführer in den ersten Arbeitsmarkt einzugliedern. Es best ehe eine Mehrfachproblematik. Der Beschwerdeführer könne kaum gehen, kaum Treppen steigen und da er sich mit Krücken bewege, könne er auch nichts tragen. Er habe Weichteilrheuma im Nacken und könne keine feinmotorischen Arbeiten ausüben. An seinem Handy habe er einen Ring angebracht, damit ihm dieses nicht aus der Hand falle. Zudem könne er zwei Finger der rechten Hand nicht isoliert bewegen. PC-Kenntnisse habe er keine (S. 4 f.). 3.8 Am 1 9. November 2018 ( Urk. 6/ 42/ 1-3, Eingangsdatum) berichtete Dr. A.___ (vorstehend E. 3.1), der Zustand des Beschwerdeführers habe sich verschlechtert ( Ziff. 1.1). Die Funktion der rechten Hand sei stark reduziert und der Beschwer deführer könne nicht mehr als 30 Minuten sitzen ( Ziff. 2.1). Auch die Ausübung einer angepasste n Tätigkeit sei ihm nicht möglich ( Ziff. 4.2). 3.9 Am 8. Januar 2019 ( Urk. 6/45) berichtete Dr. E.___ (vorstehend E. 3.4 ), seit März 2018 fänden regelmässige rheumatologisch e Kontrollen und Behandlungen statt ( Ziff. 1.1). A ufgrund d er schweren sekundären Polyarth r o se und der rezidi vierenden Arthritis-Schübe zwischen 2016 und Sommer 2018 sei aus rheumato logischer Sich t eine Arbeitsfähigkeit in einer mittelschweren bis schweren kör perliche Tätigkeit nicht gegeben. Formal wäre eine wechselbelastende Tätigkeit von niedriger Intensität möglich ( Ziff. 5). 3.10 Der RAD-Arzt führte in seiner Stellungnahme vom 3 1. Januar 2019 ( Urk. 6/59 S. 4 f.) aus, in der bisherigen Tätigkeit als Koch sei der Beschwerdeführer seit 1 5. Oktober 2017 zu 100 % arbeitsunfähig. Mit Verweis auf die Potenzialerhe bung durch die Z.___ attestierte er ihm i n einer leichten, wechselbelastenden Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 50 % bis 60 %. 3.1 1 Im Bericht vom 5. März 2019 über die gleichentags durchgeführte Haushaltab klärung ( Urk. 6/56) qualifizierte die Abklärungsperson den Beschwerdeführer als zu 50 % im Erwerbsbereich Tätigen. Die anderen 50 % schrieb sie der Freizeit zu und verneinte diesbezüglich eine invalidenversicherungsrechtlich e Relevanz (S. 5 Ziff. 2.6). 3.12 In einem v on der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers bei Dr. E.___ (vorstehend E. 3.4 ) eing eholten A uszug aus der Krankengeschichte des Beschwer deführers betreffend eine (soweit ersichtlich bei einer/m gewissen Dr. H.___ erfolgte) Konsultation vom 1 1. Dezember 2 012 ( Urk. 6/66/2-4) wurde in der Anamnese unter anderem ausgeführt, 1995 sei es zu einem erstmaligen Gicht schub am MTP I rechts gekommen. Der Beschwerdeführer klage seit Jahren über Polyarthralgien mit intermittierenden entzündlichen Schüben. Diese träten hauptsächlich in den Sprunggelenken und Grosszehengrundgelenken beidseits auf. Die Beschwerden in den anderen Gelenken (Knie beidseits, Ellenbogen beid seits und rechte Hand) seien eher chronischer Natur. Eine Behandlung mit Mephanol vor Jahren habe der Beschwerdeführer wegen fehlender Besserung wieder abgesetzt. Aktuell bestehe keine fixe Medikation, es erfolge eine Selbstbe handlung mit Algifor forte, wobei der Beschwerdeführer die Schmerzen seit sechs Wochen nicht mehr wegbekomme. 2010 sei der Beschwerdeführer im Spital I.___ und 2009 im Spital J.___ hospitalisiert gewesen. Aktuell verspüre er die meisten Beschwerden im rechten Sprunggelenk und im Vorfuss so wi e auch in der rechten Hand mit Flexionsdefizit. Er entlaste sich an zwei Stöck en ( Urk. 6/66/2 oben). Im Bericht wurden f olgende (verkürzt wiedergege b ene) Diagnosen genannt ( Urk. 6/66/3 Mitte): - chronische tophöse und erosive Gichtarthropathie, Erstmanifestation (EM) 1995 - subakutes lumbovertebrales Syndrom - chronisches zerv ikovertebrales Syndrom 3.13 In seiner Stellungnahme vom 2 7. August 2019 ( Urk. 6/71 S. 3 unten ) führte der RAD-Arzt aus, aus den von Dr. E.___ eingereichten Unterlagen aus dem Jahr 2012 (vorstehend E. 3.12) ergäben sich keine neuen richtungsweisenden medizi nischen Aspekte. 3.14 Die Abklärungsperson des Aussendienstes hielt in ihrer Stellungnahme vom 1 6. September 2019 an der vorgenommenen Qualifikation gemäss Haushaltab klä rungsbericht (vorstehend E. 3.11 ) fest ( Urk. 6/71 S. 3 unten, S. 4 oben). 4. 4.1 Für die Beurteilung der Statusfrage massgebend ist, in welchem Umfang der B eschwerdeführer ohne gesundheitliche Bee inträ chtigung überwiegend wahr scheinlich erwerbstätig wäre (vgl. vorstehend E. 1.3). 4.2 Aktenkundig ist, dass der Beschwerdeführer von August 1990 bis August 1993 eine Kochlehre beim Verein K.___ absolvierte ( Urk. 6/8 Ziff. 5.3, Urk. 6/21/1). Bereits kurz e Zeit nach seinem Leh rabschluss erlitt er im Jahr 1995 einen ersten Gichtschub (vgl. vorstehend E. 3.12). Anlässlich des Standortgesprächs mit der Kundenberaterin der Beschwerdegegner in vom 1 2. März 2018 gab der Beschwerdeführer an, sich dav on wieder erholt zu haben, dass es aber immer wieder schlimme re Phasen gegeben habe ( Urk. 6/10 S. 4 unten). Von seit Jahren bestehenden Polyarthralgien mit intermittierenden ent zündlichen Schüben vor allem in den Sprunggelenken und Grosszehengrundge lenken hatte der Beschwerdeführer auch bereits anlässlich e iner ärztlichen Konsultation im Dezember 2012 berichtet (vgl. vorstehend E. 3.12). D amals hatte er einen (weiteren) akuten Gichtschub erlitten, bei welchem der rechte Fuss, das rechte Handgelenk sowie beide Knie betroffen waren. Ferner wurden unter ande rem eine sekundäre Pangonarthrose beidseits, eine Sekundärarthrose des OSG und des USG, ein destruiertes MTP I rechts und eine schwere Sekundärarth rose im MTP I links diagnostiziert. Die Gichtarthropathie wurde als chronisch einge stuft (vgl. Urk. 6/66/3 Mitte) und es wurden zwei bereits erfolgte Hospitalisatio nen in den Jahren 2009 und 2010 erwähnt (vgl. vorstehend E. 3.12). Vor dem Hint ergrund dieser Aktenlage erscheint es glaubhaft, dass der Beschwer deführer bei der Aus übung s einer erlernten, körperlich anstrengenden und vor nehmlich im Stehen zu verrichtenden Tätigkei t als Koch krank heitsbedingt immer wie der e ingeschränkt war und er – wie er beschwerdeweise geltend machte (vgl. Urk. 1 S. 3 oben) - begann, seine Arbeitstätigkeit seiner gesundheitlichen Situa tion anzu passen, indem er Teilz eit und auf Stundenlohnbasis arb eitete. Dies wird untermauert durch seine Aussage a nlässlich des Erstgesprächs mit der Berufsbe raterin der Beschwerdegegnerin vom 1 3. Juni 2018, wo er angab, dass bei der Stellensuche ( auch ) seine gesundheitliche Situation eine Rolle gespielt habe. Länger als vier bis fünf Stunden Stehen sei für ih n schon immer schwierig gewe sen und man habe ihm seine Gehbeschwerden schon früher angesehen ( Urk. 6/31 S. 4 Mitte). Anlässlich des zu Beginn des invalidenversicherungsrechtlichen Abklärungsverfahrens geführten Standortgesprächs vom 1 2. März 2018 hatte der Beschwerdeführer sodann explizit ausgesagt, dass er 100 % arbeiten würde, wenn er gesund wäre ( Urk. 6/10 S. 2 unten). In beweismässiger Hinsicht gilt es in Bezug auf diese « Aussage der ersten Stunde» zu beachten, dass das Gericht im Bereich des Sozialversicherungsrechts auf eine solche in der Regel abstellt, da ihr in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungs rechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein kö nnen (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis). 4.3 Anlässlich der Haushaltabklärung vom 5. März 2019 (vorstehend E. 3.11) gab der Beschwe rdeführer demgegenüber an, eine Vollzeitanstellung sei zumindest in den letzten 15 Jahren nie sein Ziel gewesen. Er habe aber dafür gesorgt, dass er sich über Wasser habe halten können und habe hier und dort immer wieder Arbeits stellen gefunden. Die restliche Zeit habe seiner Freizeit gehört. Im Sommer sei er gern baden gegangen. In der letzten Phase vor der gesundheitlichen Verschlech terung sei er oft mit dem Velo unterwegs gewesen. Auch für Gelegenheitsdienste für Bekannte habe die Zeit gereicht, was aber unregelmässig der Fall gewesen sei. Im Gesundheitsfall hätte er wie zuvor weiter gearbeitet und den erwirtschafteten Lohn als persönlichen Vollverdienst angesehen, die restliche Zeit hätte er aus persönlichen Gründen als Freizeit genutzt. Im Schnitt habe er wohl zwischen 40 % und 50 % gearbeitet ( Urk. 6/56 S. 4 Ziff. 2.5, vgl. auch S. 2 Ziff. 2.1). Aufgrund dieser Aussagen und mit der weiteren Begründung, dass der Beschwer deführer bei guter Gesundheit na chweislich teilzeitlich erwerbstä tig gewesen sei, wie namentlich die im Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 6/21) für die Ja hre 2014, 2015 und 2016 ausgewiesenen Einkommen klar zeigten, qualifizierte die Abklärungsperson den Beschwerdeführer als 50 % (Teil - )Erwerbstätigen ohne Aufgabenbereich ( Urk. 6/56 S. 5 Ziff. 2.6.1, Urk. 6/71 S. 3 unten, S. 4 oben). Darauf stellte die Beschwerdegegnerin ab (vgl. vorstehend E. 2.1). Vor dem Hintergrund der Krankheitsgeschichte und den Angaben des Beschwer deführers anlässli ch des Standortgesprächs vom 1 2. März 2018 sowie des Erstge sprächs mit der Berufsberaterin der Beschwerdegegnerin vom 1 3. Juni 2018 (vgl. vorstehend E. 4.1) rechtfertigt es sich, die späteren Aussagen des Beschwerdefüh rers anlässlich der Haushaltabklärung zurückhaltend zu würdigen. Zu berück sichtigen gilt es dabei, dass sich das Leiden des Beschwerdeführer s nach Lage der Akten vornehmlich in (mehr oder weniger starken) Krankheitsschüben manifes tiert, es mithin in der Vergangenheit bessere aber eben auch – wie der Beschwer deführer selber aussagte und sich aus d en medizinis chen Akten ergibt – schlim mere Phasen gab. Mit Blick auf die aktenkundigen Diagnosen und Befunde aus dem J ahr 2012 (vgl. Urk. 6/66/2 f.) i st sodann glaubhaft, dass dem Beschwerde führer längeres Stehen bereits seit langer Zeit Mühe bereitet und dies in der Vergangenheit einer vollzeitlichen Tätigkeit im erlernten Beruf als Koch bald schon entgegenstand. Daher ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einem Zusammenhang zwischen dem Gesundheitszustand und der sich in den Einkom men gemäss IK-Auszug wiederspiegelnde n (vgl. Urk. 6/21) teilzei tliche n Erwerbs tätigkeit des Beschwerdeführer s auszugehen. Dass sich der Beschwerdeführer trotz tiefen Einkommen über die Jahre offenbar über Wasser halten konnte, scheint nicht zuletzt im Umstand begründet, dass er eigenen Angaben zufolge vor etwa 15 Jahren, mithin im Alter von etwa dreissig Jahren, zu seiner Mutter zog und lediglich freiwillig und nach seinen finanziellen Möglichkeiten Beiträge an die Lebenshaltungskosten entrichtete ( Urk. 6/56 S. 4 oben). Soweit der Beschwerdeführer geltend machte, als gesunder Erwachsener hätte er sich nicht zum Zusamme nleben mit seiner Mutter entsch i e den und er habe sich lediglich dazu gez w u ngen gesehen, weil er krankheitsbedingt immer geringere Einnahmen gehabt habe ( Urk. 1 S. 7 unten), erscheint dies jedenfalls nicht abwegig. 4.4 In Würdigung der gesamten Umstände ist vor dem Hintergrund der Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 5. November 2019 entwickelt haben, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall zu 100 % einer Erwerbstätigkeit nach gehen würde. Dementsprechend hat die Invaliditätsbemessung nach der allgemei nen Methode des Einkommensvergleichs zu erfolgen. 5. 5.1 Hinsichtlich der für die Invaliditätsbemessung wesentlichen Frage der Arbeitsfä higkeit kann gestützt auf die Berichte der Ärzte und weiteren Fachpersonen (vgl. vorstehend E. 3.1 ff.) als ausgewiesen gelten, dass der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit als Ko ch nicht mehr arbeitsfähig ist. Fraglich ist, wie es sich mit der Arbeitsfähigkeit in einer leidens angepassten Tätigkeit verhält. 5.2 Während die Einglie derungsfachpersonen der Z.___ in ihrem Bericht vom 4. Oktober 2018 in einer leidensangepassten Tätigkeit gemäss näher umschriebe nem Belastungsprofil ein Pensum von 50 % bis 60 % als « sinnvoll » bezeichnete n (vorstehend E. 3.6), berichtete der Hausarzt Dr. A.___ am 1 9. November 2018 von einem verschlechterten Gesundheitszustand und attestierte dem Beschwerdefüh rer eine volle Arbeitsunfähigkeit auch für leidensangepasste Tätigkeiten (vorste hend E. 3.8). Der Rheumatologe Dr. E.___ wiederum erachtete gemäss Bericht vom 8. Januar 2019 formal eine wechselbelastende Tätigkeit von niedriger – jedoch nicht näher quantifizierter - Intensität als möglich (vorstehend E. 3.9). Diese Aktenlage erweist sich als zu dürftig, um die Frage nach der Restarbeitsfä higkeit schlüssig beantworten zu können. Es mangelt insbesondere an einer auf allseiteigen Untersuchungen beruhenden medizinischen Beurteilung, welche sich unter Berücksichtigung der geklagten Beschwerden und der erhobenen Befunde dazu äussert, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten der Beschwerdeführer arbeitsunfähig ist. In der RAD-Stellungnahme vom 3 1. Januar 2019 (vorstehend E. 3.10), auf welche die Beschwerdegegnerin abstellte (vgl. vor stehend E. 2.1,), kann eine solche nicht erblickt werden, erschöpft sich diese doch im unbegründeten Verweis auf die Potenzialerhebung durch die Z.___. 5.3 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheidrelevante Sach verhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2). 5.4 Nach dem Gesagten erweist sich der medizinische Sachverhalt als nicht genügend abgeklärt. Damit fehlt es an der Grundlage für einen Entscheid. Die Sache ist daher an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese, nach ergänzender medizinischer Abklärung, eine neue Beurteilung vornehme und über den Leis tungsanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge. Dabei wird die Beschwerde gegnerin auch die zur Invaliditätsbemessung wesentliche Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit auf dem in Betracht fallenden allgemei nen (ausgeglichenen) Arbeitsmarkt ( Art. 28a Abs. 1 IVG, Art. 16 ATSG) zu prüfen haben. In dem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. 6. 6.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis I VG sind ermessensweise auf Fr. 7 00.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerle gen. 6.2 Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat. Nach Einsicht in die Honorarnote vom 1 6. April 2020 ( Urk. 9) ist die Entschädi gung auf Fr. 1'647.35 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen und von der unterliegenden Beschwerdegegnerin zu bezahlen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutge heissen, dass d ie angefochtene Verfügung vom 5. November 2019 mit der Feststellung, dass der Beschwerdeführer als zu 100 % Erwerbstätiger zu qualifizieren ist, aufgehoben und die Sache im Übrigen an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 1'647.35 (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Stephanie Schwarz - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannBarblan

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2019.00876 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Barblan Urteil vom 1 5. Juni 2020

IV.2019.00876

IV.2019.00876

IV.2019.00876 II. Kammer

II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Barblan

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Barblan

Urteil vom 1 5. Juni 2020

Urteil vom 1 5. Juni 2020 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie Schwarz

vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie Schwarz Sigg Schwarz Advokatur

Sigg Schwarz Advokatur Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur

Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1974, ist gelernter Koch und war zuletzt von Mai bis Oktober 2017 ein einem Pensum von 50 % bis 70 % als Koch und Allrounder bei der Y.___ tätig ( Urk. 6/8 Ziff. 5. 3- 4). U nter Hinweis auf eine seit 1995 bestehende Gicht, eine Arthrose sowie eine Pseudogicht meldete sich der Versicherte am 1 1. Februar 2018 bei der Invalidenversicherung zum Leis tungsbezug an ( Urk. 6/8). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinisc he und b eruflich-erwerbliche Abklärungen, wobei sie u nter anderem eine Potentialerhebung durch die Stiftung Z.___ ( Urk. 6/38 -39 ), sowie eine Haushaltabklärung (6/56) veranlasste. Am 1 2. Oktober 2018 schloss die IV-Stelle die beruflichen Massnahmen ab ( Urk. 6/41). Nach durchgeführtem Vorbescheid verfahren ( Urk. 6/60-61, Urk. 6/67) verneinte sie mit Verfügung vom 5. Novem ber 2019 ( Urk. 6/73 = Urk. 2) einen Rentenanspruch.

1. X.___, geboren 1974, ist gelernter Koch und war zuletzt von Mai bis Oktober 2017 ein einem Pensum von 50 % bis 70 % als Koch und Allrounder bei der Y.___ tätig ( Urk. 6/8 Ziff. 5. 3- 4). U nter Hinweis auf eine seit 1995 bestehende Gicht, eine Arthrose sowie eine Pseudogicht meldete sich der Versicherte am 1 1. Februar 2018 bei der Invalidenversicherung zum Leis tungsbezug an ( Urk. 6/8). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinisc he und b eruflich-erwerbliche Abklärungen, wobei sie u nter anderem eine Potentialerhebung durch die Stiftung Z.___ ( Urk. 6/38 -39 ), sowie eine Haushaltabklärung (6/56) veranlasste. Am 1 2. Oktober 2018 schloss die IV-Stelle die beruflichen Massnahmen ab ( Urk. 6/41). Nach durchgeführtem Vorbescheid verfahren ( Urk. 6/60-61, Urk. 6/67) verneinte sie mit Verfügung vom 5. Novem ber 2019 ( Urk. 6/73 = Urk. 2) einen Rentenanspruch. 2. Der Versicherte erhob am 5. Dezember 2019 Besch werde gegen die Verfügung vom 5. November 2019 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben, und es sei ihm eine Rente zuzusprechen. Eventuell sei die Sache zu ergänzenden Abklärun gen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ( Urk. 1 S. 2 Mitte ).

2. Der Versicherte erhob am 5. Dezember 2019 Besch werde gegen die Verfügung vom 5. November 2019 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben, und es sei ihm eine Rente zuzusprechen. Eventuell sei die Sache zu ergänzenden Abklärun gen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ( Urk. 1 S. 2 Mitte ). Die IV-Stelle beantra gte mit Beschwerdeantwort vom 2 3. Januar 2020 ( Urk. 5 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am 6. April 2020 zur Kenntnis gebracht, mit dem Hinweis, dass der beantragte ( vgl. Urk. 1 S. 2 unten) zweite Schriftenwechsel nicht als erforderlich erachtet werde, es den Parteien jedoch unbenommen bleibe, sich nochmals zur Sache zu äussern ( Urk. 7). Mit Eingabe vom 1 6. April 2020 ( Urk. 8) hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen und Ausführungen fest, was der Beschwerdegegnerin am 2 1. April 2020 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 10).

Die IV-Stelle beantra gte mit Beschwerdeantwort vom 2 3. Januar 2020 ( Urk. 5 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am 6. April 2020 zur Kenntnis gebracht, mit dem Hinweis, dass der beantragte ( vgl. Urk. 1 S. 2 unten) zweite Schriftenwechsel nicht als erforderlich erachtet werde, es den Parteien jedoch unbenommen bleibe, sich nochmals zur Sache zu äussern ( Urk. 7). Mit Eingabe vom 1 6. April 2020 ( Urk. 8) hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen und Ausführungen fest, was der Beschwerdegegnerin am 2 1. April 2020 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 10). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Rentenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invalidi tätsbe messung ( Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b).

1.3 Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Rentenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invalidi tätsbe messung ( Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b). Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch erwerbstätig wäre. Massgebend sind die Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypo thetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b).

Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch erwerbstätig wäre. Massgebend sind die Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypo thetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b). Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Beurteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4).

Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Beurteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4). 1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel che Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel che Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).

1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) davon aus, der Beschwerdeführer könne seine bisherige Tätigkeit als Koch und Allroun der seit dem 1 5. Oktober 2017 nicht mehr ausüben. Gemäss Beurteilung ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes ( RAD ) sei ihm eine körperlich leichte, wechselbe lastende Tätigkeit zu 50 % zumutbar. Da der Beschwerdeführer im Gesundheits fall zu 50 % einer E rwerbstätigkeit und die restliche Zeit seinen F reizeitbeschäf tigungen nachgehen würde, sei der gestützt auf die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) errechnete Invalidi tätsgrad von 38 % in das Verhältnis zu der 50%igen Erwerbstä tigkeit zu setzen, womit ein massgebender Invaliditätsgrad von 19 % resultiere (S. 2 oben). Ein Betätigungsvergleich sei nicht angezeigt, da der Beschwerdeführer nie Hausmann gewesen sei (S. 2 unten). Daran hielt die Beschwerdegegnerin in der Beschwerde antwort ( Urk. 5) fest.

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) davon aus, der Beschwerdeführer könne seine bisherige Tätigkeit als Koch und Allroun der seit dem 1 5. Oktober 2017 nicht mehr ausüben. Gemäss Beurteilung ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes ( RAD ) sei ihm eine körperlich leichte, wechselbe lastende Tätigkeit zu 50 % zumutbar. Da der Beschwerdeführer im Gesundheits fall zu 50 % einer E rwerbstätigkeit und die restliche Zeit seinen F reizeitbeschäf tigungen nachgehen würde, sei der gestützt auf die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) errechnete Invalidi tätsgrad von 38 % in das Verhältnis zu der 50%igen Erwerbstä tigkeit zu setzen, womit ein massgebender Invaliditätsgrad von 19 % resultiere (S. 2 oben). Ein Betätigungsvergleich sei nicht angezeigt, da der Beschwerdeführer nie Hausmann gewesen sei (S. 2 unten). Daran hielt die Beschwerdegegnerin in der Beschwerde antwort ( Urk. 5) fest. 2.2 Der Beschwerdeführer machte in seiner Beschwerde ( Urk. 1 ) demgegenüber gel tend, b ereits in jungen Jahren seien gesundheitliche Beschwerden in Form von Gichtschüben aufgetr eten, die ihn über die Jahre mehr und mehr dazu gezwungen hätten, sein Pensum als Koch zu reduzieren. Der Invaliditätsgrad sei klar nach der allgemeinen Methode der Invaliditätsbemessung zu ermitt eln, da er als Gesunder zu 100 % als Koch tätig wäre und damit als Vollerwerbstätiger zu qua lifizieren sei. Dem entsprechend wäre gar keine Haushalta bklärung notwendig gewesen. Abgesehen davon sei diese nicht korrekt vorgenommen worden. Eine eigentliche Abklärung der Einschränkung en sei nicht erfolgt. Hauptthema sei die Qualifikation gewesen und diesbezüglich seien die Darstellungen im Bericht nicht nachvollziehbar und stünden in klarem Widerspruch zu seinen Angaben anläss lich des Standortgesprächs. Selbst unter der bestrittenen Annahme einer Teil zeiterwerbstätigkeit im Gesundheitsfall sei die Annahme eines lediglich 50%igen Pensums sodann völlig unrealistisch ( S. 4 f f. Ziff. II.1 lit. a-m ). Weiter sei es über wiegend wahrscheinlich, dass eine allfällige medizinisch theoretische Restarbeits fähigkeit nicht verwertbar und entsprechend der Anspruch auf eine ganze Rente ausgewiesen sei (S. 9 f. Ziff. II.2 lit. a-b ). Schliesslich leide auch die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Invaliditätsbemessung an – näher dargeleg ten - Mängeln (S. 10 ff. Ziff. II.3 lit. a-c). In seiner Stellungnahme vom 1 6. April 2020 ( Urk. 8) bekräftigte der Beschwerdeführer seinen Standpunkt, namentlich in Bezug auf die sozialversicherungsrechtliche Qualifikation.

2.2 Der Beschwerdeführer machte in seiner Beschwerde ( Urk. 1 ) demgegenüber gel tend, b ereits in jungen Jahren seien gesundheitliche Beschwerden in Form von Gichtschüben aufgetr eten, die ihn über die Jahre mehr und mehr dazu gezwungen hätten, sein Pensum als Koch zu reduzieren. Der Invaliditätsgrad sei klar nach der allgemeinen Methode der Invaliditätsbemessung zu ermitt eln, da er als Gesunder zu 100 % als Koch tätig wäre und damit als Vollerwerbstätiger zu qua lifizieren sei. Dem entsprechend wäre gar keine Haushalta bklärung notwendig gewesen. Abgesehen davon sei diese nicht korrekt vorgenommen worden. Eine eigentliche Abklärung der Einschränkung en sei nicht erfolgt. Hauptthema sei die Qualifikation gewesen und diesbezüglich seien die Darstellungen im Bericht nicht nachvollziehbar und stünden in klarem Widerspruch zu seinen Angaben anläss lich des Standortgesprächs. Selbst unter der bestrittenen Annahme einer Teil zeiterwerbstätigkeit im Gesundheitsfall sei die Annahme eines lediglich 50%igen Pensums sodann völlig unrealistisch ( S. 4 f f. Ziff. II.1 lit. a-m ). Weiter sei es über wiegend wahrscheinlich, dass eine allfällige medizinisch theoretische Restarbeits fähigkeit nicht verwertbar und entsprechend der Anspruch auf eine ganze Rente ausgewiesen sei (S. 9 f. Ziff. II.2 lit. a-b ). Schliesslich leide auch die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Invaliditätsbemessung an – näher dargeleg ten - Mängeln (S. 10 ff. Ziff. II.3 lit. a-c). In seiner Stellungnahme vom 1 6. April 2020 ( Urk. 8) bekräftigte der Beschwerdeführer seinen Standpunkt, namentlich in Bezug auf die sozialversicherungsrechtliche Qualifikation. 2.3 Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers und in diesem Zusammenhang insbesondere, nach welcher Methode die Invalidität zu bemessen ist, sowie wie es sich mit der Restarbeitsfähigkeit verhält.

2.3 Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers und in diesem Zusammenhang insbesondere, nach welcher Methode die Invalidität zu bemessen ist, sowie wie es sich mit der Restarbeitsfähigkeit verhält. 3.

3. 3.1 Am 2 5. Januar 2018 ( Urk. 6/1/1) berichtet e der Hausarzt Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, der Beschwerdeführer leide an einer schweren polyartikulären Arthritis mit starker Bewegungseinschränkung. Ab Mitte O ktober 2017 sei er mehrfach zu Rehabilitationszwecken hospitalisiert gewesen.

3.1 Am 2 5. Januar 2018 ( Urk. 6/1/1) berichtet e der Hausarzt Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, der Beschwerdeführer leide an einer schweren polyartikulären Arthritis mit starker Bewegungseinschränkung. Ab Mitte O ktober 2017 sei er mehrfach zu Rehabilitationszwecken hospitalisiert gewesen. Gemäss (unvollständigem) Austrittsbericht der B.___, Fachklinik für Rehabilitation, Rheumatologie und Osteoporose, vom 5. Januar 2018 ( Urk. 6/ 1/2-3) weilte der Beschwerdeführer v om 1 5. b is 2 2. Dezember 2017 in der B.___. Gemäss Bericht vom 1 8. Januar 2018 ( Urk. 6/1/6-9) war er auch vom 2 2. Dezember 2017 bis 1 8. Januar 2018 dort hospitalisiert. V om 2 2. Dezember 2017 bis 2 6. Januar 2018 attestierten die Ärzte der B.___ dem Beschwerdeführer eine volle Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 6/1/10).

Gemäss (unvollständigem) Austrittsbericht der B.___, Fachklinik für Rehabilitation, Rheumatologie und Osteoporose, vom 5. Januar 2018 ( Urk. 6/ 1/2-3) weilte der Beschwerdeführer v om 1 5. b is 2 2. Dezember 2017 in der B.___. Gemäss Bericht vom 1 8. Januar 2018 ( Urk. 6/1/6-9) war er auch vom 2 2. Dezember 2017 bis 1 8. Januar 2018 dort hospitalisiert. V om 2 2. Dezember 2017 bis 2 6. Januar 2018 attestierten die Ärzte der B.___ dem Beschwerdeführer eine volle Arbeitsunfähigkeit ( Urk. 6/1/10). 3.2 Am 2 0. März 2018 ( Urk. 6/12) berichtete Dr. A.___, d er Beschwerdeführer habe bis Oktober 2018 (gemeint wohl: 2017) als Koch mit abnehmendem Einsatz gearbeitet ( Ziff. 3.2). Seit dem 1 5. Oktober 2017 sei er zu 10 0 % arbeitsunfähig ( Ziff. 1.3). In der Funktion eingeschränkt seien vor allem beide Fussgelenke sowie das linke Knie ( Ziff. 3.4). Die b isherige Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer nic ht mehr zumutbar. Auch Computer arbeit sei schwierig aufgrund von Schmerzen im Zeige - und Mittelfinger der dominanten rechten Hand ( Ziff. 4.1-2).

3.2 Am 2 0. März 2018 ( Urk. 6/12) berichtete Dr. A.___, d er Beschwerdeführer habe bis Oktober 2018 (gemeint wohl: 2017) als Koch mit abnehmendem Einsatz gearbeitet ( Ziff. 3.2). Seit dem 1 5. Oktober 2017 sei er zu 10 0 % arbeitsunfähig ( Ziff. 1.3). In der Funktion eingeschränkt seien vor allem beide Fussgelenke sowie das linke Knie ( Ziff. 3.4). Die b isherige Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer nic ht mehr zumutbar. Auch Computer arbeit sei schwierig aufgrund von Schmerzen im Zeige und Mittelfinger der dominanten rechten Hand ( Ziff. 4.1-2). 3.3 Im Bericht vom 5. Juli 2018 ( Urk. 6/42/5-6) über die gleichentags erfolgte Unter suchung nannte PD Dr. med. C.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, I nstitut D.___, folgende Diagnosen (S. 1 Mitte):

3.3 Im Bericht vom 5. Juli 2018 ( Urk. 6/42/5-6) über die gleichentags erfolgte Unter suchung nannte PD Dr. med. C.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, I nstitut D.___, folgende Diagnosen (S. 1 Mitte): - schwerste Polyarth ro se beider Füsse mit:

schwerste Polyarth ro se beider Füsse mit: - tibiotalarer, subtalarer, Chopart - und Lisfrancgelenksarthrose

tibiotalarer, subtalarer, Chopart - und Lisfrancgelenksarthrose - Arthrose des 1. Metatarsophalangealgelenks ( MTP-I-Arthrose ) bei:

Arthrose des 1. Metatarsophalangealgelenks ( MTP-I-Arthrose ) bei: - r ezidivierender, polyartikulärer Kristallarthropathie mit Gicht schüben und Kalziumpyrophosphatkristall-Arthritis und Hydroxylapatitkristall -Arthritis. r ezidivierender, polyartikulärer Kristallarthropathie mit Gicht schüben und Kalziumpyrophosphatkristall-Arthritis und Hydroxylapatitkristall -Arthritis. PD Dr. C.___ führte aus, angesichts der globalen Erkrankung seien vor allem beschwerdelindernde Massnahmen notwendig, primär eine konservative Mass schuh-Anfertigung. Aufgrund der nicht ganz unerheb lichen Operationsr isiken sei eine operative Versorgung mit einer Totalprothese des oberen Sprunggelenks (OSG) und Double- Arthrodese erst nötig, wenn die konservativen Therapie vers u c he versagt hätten (S. 2 oben).

PD Dr. C.___ führte aus, angesichts der globalen Erkrankung seien vor allem beschwerdelindernde Massnahmen notwendig, primär eine konservative Mass schuh-Anfertigung. Aufgrund der nicht ganz unerheb lichen Operationsr isiken sei eine operative Versorgung mit einer Totalprothese des oberen Sprunggelenks (OSG) und Double- Arthrodese erst nötig, wenn die konservativen Therapie vers u c he versagt hätten (S. 2 oben). 3.4 Am 2 5. Juli 2018 ( Urk. 6/42/4 ) ersuchte Dr. med. E.___, Facharzt für Rheumatologie, die ärztliche Leitung der Universitätsklinik F.___ um eine ergänzende Beurteilung im Hinblick auf zusätzliche rehabilitative M assnahmen. Dies aufgrund der deutlichen Limitation des Beschwerdeführers mit auch zuneh menden und sch weren Mobilitätseinschränkungen. Dr. E.___ nannte folgende Diagnosen:

3.4 Am 2 5. Juli 2018 ( Urk. 6/42/4 ) ersuchte Dr. med. E.___, Facharzt für Rheumatologie, die ärztliche Leitung der Universitätsklinik F.___ um eine ergänzende Beurteilung im Hinblick auf zusätzliche rehabilitative M assnahmen. Dies aufgrund der deutlichen Limitation des Beschwerdeführers mit auch zuneh menden und sch weren Mobilitätseinschränkungen. Dr. E.___ nannte folgende Diagnosen: - rezidivierende polyartikuläre Kristallarthropathie mit

rezidivierende polyartikuläre Kristallarthropathie mit - Gichtarthropathie mit rezidivierenden Schüben

Gichtarthropathie mit rezidivierenden Schüben - Komponente mit Kalziumpyrophosphatkristallarthritis und Hydroxyla patitkristallarthritis

Komponente mit Kalziumpyrophosphatkristallarthritis und Hydroxyla patitkristallarthritis - schwere symptomatische Arthrosen des OSG und des unteren Sprungge lenks (USG) beidseits, rechtsbetont

schwere symptomatische Arthrosen des OSG und des unteren Sprungge lenks (USG) beidseits, rechtsbetont - Diabetes mellitus Typ II.

Diabetes mellitus Typ II. 3.5 Im Bericht über die Rheumatologie-Sprechstunde vom 1 9. September 2018 ( Urk. 6/42/7) empfahl PD Dr. med. G.___, Chefarzt Rheumatologie, Universitätsklinik F.___, die Weiterführung der ambulanten Physiotherapie mit Mobilisation der betroffenen Gelenke und – falls im Verlauf möglich – Belas tungsaufbau. Eine erneute stationäre Rehabilitation erachtete er zur Zeit nicht als sinnvoll (S. 2 Mitte).

3.5 Im Bericht über die Rheumatologie-Sprechstunde vom 1 9. September 2018 ( Urk. 6/42/7) empfahl PD Dr. med. G.___, Chefarzt Rheumatologie, Universitätsklinik F.___, die Weiterführung der ambulanten Physiotherapie mit Mobilisation der betroffenen Gelenke und – falls im Verlauf möglich – Belas tungsaufbau. Eine erneute stationäre Rehabilitation erachtete er zur Zeit nicht als sinnvoll (S. 2 Mitte). 3.6 Im Schlussbericht der Z.___ vom 4. Oktober 2018 über die vom 3. bis 2 8. Sep tember 2018 durchgeführte Potenzialerhebung ( Urk. 6/38, vgl. auch Urk. 6/39 ) wurde ausgeführt, grundsätzlich sei eine Eingliederung möglich, wobei es auf das Tätigkeitsfeld ankomme. Die Fähigkeiten, Ressourcen und Stärken des Beschwer deführers lägen eher im manuellen Bereich. Es dürften jedoch keine Arbeiten sein, welche seine Hände über längere Zeit zu sehr in Anspruch nähmen. Zudem sollte es eine Tätigkeit sein, die abwechselnd sitzend und stehend verrichtet werden könne. Von einer Bürotätigkeit müsse abgesehen werden, da der Beschwerdefüh rer über keinerlei administrative Kenntnisse verfüge. Der Arbeitsplatz sollte auf jeden Fall in der Nähe seines Wohnortes und gut zu Fuss erreichbar sein. W ichtig sei zudem ein Umfeld, in dem die Zusammenarbeit mit Männern überwiege (S. 5 oben). Grundsätzlich werde einer Arbeitsfähigkeit im ersten Arbeitsmarkt zuge stimmt. Aufgrund der Beeinträchtigungen liege ein sinnvolles Arbeitspensum zwischen 50 % und 60 %. Die restliche Zeit solle genutzt werden, um weiterhin die Physiotherapie zu besuchen und sich für den nächsten Arbeitstag auszuruhen (S. 5 unten). Eine Rückkehr in den angestammten Beruf als Koch sei weder sinn voll noch zielführend. Eine Tätigkeit, bei welcher der Beschwerdeführer seine Kompetenzen aus dem alten Beruf anwenden könne, beispielsweise in einer Bäckerei oder anderen Lebensmittelbetrieben, wo Sandwiches, Salate und andere Snacks vorbereitet würden, sei jedoch eine mögliche Chance (S. 6 oben).

3.6 Im Schlussbericht der Z.___ vom 4. Oktober 2018 über die vom 3. bis 2 8. Sep tember 2018 durchgeführte Potenzialerhebung ( Urk. 6/38, vgl. auch Urk. 6/39 ) wurde ausgeführt, grundsätzlich sei eine Eingliederung möglich, wobei es auf das Tätigkeitsfeld ankomme. Die Fähigkeiten, Ressourcen und Stärken des Beschwer deführers lägen eher im manuellen Bereich. Es dürften jedoch keine Arbeiten sein, welche seine Hände über längere Zeit zu sehr in Anspruch nähmen. Zudem sollte es eine Tätigkeit sein, die abwechselnd sitzend und stehend verrichtet werden könne. Von einer Bürotätigkeit müsse abgesehen werden, da der Beschwerdefüh rer über keinerlei administrative Kenntnisse verfüge. Der Arbeitsplatz sollte auf jeden Fall in der Nähe seines Wohnortes und gut zu Fuss erreichbar sein. W ichtig sei zudem ein Umfeld, in dem die Zusammenarbeit mit Männern überwiege (S. 5 oben). Grundsätzlich werde einer Arbeitsfähigkeit im ersten Arbeitsmarkt zuge stimmt. Aufgrund der Beeinträchtigungen liege ein sinnvolles Arbeitspensum zwischen 50 % und 60 %. Die restliche Zeit solle genutzt werden, um weiterhin die Physiotherapie zu besuchen und sich für den nächsten Arbeitstag auszuruhen (S. 5 unten). Eine Rückkehr in den angestammten Beruf als Koch sei weder sinn voll noch zielführend. Eine Tätigkeit, bei welcher der Beschwerdeführer seine Kompetenzen aus dem alten Beruf anwenden könne, beispielsweise in einer Bäckerei oder anderen Lebensmittelbetrieben, wo Sandwiches, Salate und andere Snacks vorbereitet würden, sei jedoch eine mögliche Chance (S. 6 oben). 3.7 Dem Verlaufsprotokoll zur durchgeführten Berufsberatung ( Urk. 6/40) ist zu ent nehmen, dass die Beschwerdegegnerin vom Verantwortlichen des von ihr für den Beschwerdeführer ins Auge gefassten Wiedereingliederungsbetriebs am 1 1. Oktober 2018 dahingehend informiert wurde, dass er zur Zeit keine Möglich keit sehe, den Beschwerdeführer in den ersten Arbeitsmarkt einzugliedern. Es best ehe eine Mehrfachproblematik. Der Beschwerdeführer könne kaum gehen, kaum Treppen steigen und da er sich mit Krücken bewege, könne er auch nichts tragen. Er habe Weichteilrheuma im Nacken und könne keine feinmotorischen Arbeiten ausüben. An seinem Handy habe er einen Ring angebracht, damit ihm dieses nicht aus der Hand falle. Zudem könne er zwei Finger der rechten Hand nicht isoliert bewegen. PC-Kenntnisse habe er keine (S. 4 f.).

3.7 Dem Verlaufsprotokoll zur durchgeführten Berufsberatung ( Urk. 6/40) ist zu ent nehmen, dass die Beschwerdegegnerin vom Verantwortlichen des von ihr für den Beschwerdeführer ins Auge gefassten Wiedereingliederungsbetriebs am 1 1. Oktober 2018 dahingehend informiert wurde, dass er zur Zeit keine Möglich keit sehe, den Beschwerdeführer in den ersten Arbeitsmarkt einzugliedern. Es best ehe eine Mehrfachproblematik. Der Beschwerdeführer könne kaum gehen, kaum Treppen steigen und da er sich mit Krücken bewege, könne er auch nichts tragen. Er habe Weichteilrheuma im Nacken und könne keine feinmotorischen Arbeiten ausüben. An seinem Handy habe er einen Ring angebracht, damit ihm dieses nicht aus der Hand falle. Zudem könne er zwei Finger der rechten Hand nicht isoliert bewegen. PC-Kenntnisse habe er keine (S. 4 f.). 3.8 Am 1 9. November 2018 ( Urk. 6/ 42/ 1-3, Eingangsdatum) berichtete Dr. A.___ (vorstehend E. 3.1), der Zustand des Beschwerdeführers habe sich verschlechtert ( Ziff. 1.1). Die Funktion der rechten Hand sei stark reduziert und der Beschwer deführer könne nicht mehr als 30 Minuten sitzen ( Ziff. 2.1). Auch die Ausübung einer angepasste n Tätigkeit sei ihm nicht möglich ( Ziff. 4.2).

3.8 Am 1 9. November 2018 ( Urk. 6/ 42/ 1-3, Eingangsdatum) berichtete Dr. A.___ (vorstehend E. 3.1), der Zustand des Beschwerdeführers habe sich verschlechtert ( Ziff. 1.1). Die Funktion der rechten Hand sei stark reduziert und der Beschwer deführer könne nicht mehr als 30 Minuten sitzen ( Ziff. 2.1). Auch die Ausübung einer angepasste n Tätigkeit sei ihm nicht möglich ( Ziff. 4.2). 3.9 Am 8. Januar 2019 ( Urk. 6/45) berichtete Dr. E.___ (vorstehend E. 3.4 ), seit März 2018 fänden regelmässige rheumatologisch e Kontrollen und Behandlungen statt ( Ziff. 1.1). A ufgrund d er schweren sekundären Polyarth r o se und der rezidi vierenden Arthritis-Schübe zwischen 2016 und Sommer 2018 sei aus rheumato logischer Sich t eine Arbeitsfähigkeit in einer mittelschweren bis schweren kör perliche Tätigkeit nicht gegeben. Formal wäre eine wechselbelastende Tätigkeit von niedriger Intensität möglich ( Ziff. 5).

3.9 Am 8. Januar 2019 ( Urk. 6/45) berichtete Dr. E.___ (vorstehend E. 3.4 ), seit März 2018 fänden regelmässige rheumatologisch e Kontrollen und Behandlungen statt ( Ziff. 1.1). A ufgrund d er schweren sekundären Polyarth r o se und der rezidi vierenden Arthritis-Schübe zwischen 2016 und Sommer 2018 sei aus rheumato logischer Sich t eine Arbeitsfähigkeit in einer mittelschweren bis schweren kör perliche Tätigkeit nicht gegeben. Formal wäre eine wechselbelastende Tätigkeit von niedriger Intensität möglich ( Ziff. 5). 3.10 Der RAD-Arzt führte in seiner Stellungnahme vom 3 1. Januar 2019 ( Urk. 6/59 S. 4 f.) aus, in der bisherigen Tätigkeit als Koch sei der Beschwerdeführer seit 1 5. Oktober 2017 zu 100 % arbeitsunfähig. Mit Verweis auf die Potenzialerhe bung durch die Z.___ attestierte er ihm i n einer leichten, wechselbelastenden Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 50 % bis 60 %.

3.10 Der RAD-Arzt führte in seiner Stellungnahme vom 3 1. Januar 2019 ( Urk. 6/59 S. 4 f.) aus, in der bisherigen Tätigkeit als Koch sei der Beschwerdeführer seit 1 5. Oktober 2017 zu 100 % arbeitsunfähig. Mit Verweis auf die Potenzialerhe bung durch die Z.___ attestierte er ihm i n einer leichten, wechselbelastenden Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 50 % bis 60 %. 3.1 1 Im Bericht vom 5. März 2019 über die gleichentags durchgeführte Haushaltab klärung ( Urk. 6/56) qualifizierte die Abklärungsperson den Beschwerdeführer als zu 50 % im Erwerbsbereich Tätigen. Die anderen 50 % schrieb sie der Freizeit zu und verneinte diesbezüglich eine invalidenversicherungsrechtlich e Relevanz (S. 5 Ziff. 2.6).

3.1 1 Im Bericht vom 5. März 2019 über die gleichentags durchgeführte Haushaltab klärung ( Urk. 6/56) qualifizierte die Abklärungsperson den Beschwerdeführer als zu 50 % im Erwerbsbereich Tätigen. Die anderen 50 % schrieb sie der Freizeit zu und verneinte diesbezüglich eine invalidenversicherungsrechtlich e Relevanz (S. 5 Ziff. 2.6). 3.12 In einem v on der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers bei Dr. E.___ (vorstehend E. 3.4 ) eing eholten A uszug aus der Krankengeschichte des Beschwer deführers betreffend eine (soweit ersichtlich bei einer/m gewissen Dr. H.___ erfolgte) Konsultation vom 1 1. Dezember 2 012 ( Urk. 6/66/2-4) wurde in der Anamnese unter anderem ausgeführt, 1995 sei es zu einem erstmaligen Gicht schub am MTP I rechts gekommen. Der Beschwerdeführer klage seit Jahren über Polyarthralgien mit intermittierenden entzündlichen Schüben. Diese träten hauptsächlich in den Sprunggelenken und Grosszehengrundgelenken beidseits auf. Die Beschwerden in den anderen Gelenken (Knie beidseits, Ellenbogen beid seits und rechte Hand) seien eher chronischer Natur. Eine Behandlung mit Mephanol vor Jahren habe der Beschwerdeführer wegen fehlender Besserung wieder abgesetzt. Aktuell bestehe keine fixe Medikation, es erfolge eine Selbstbe handlung mit Algifor forte, wobei der Beschwerdeführer die Schmerzen seit sechs Wochen nicht mehr wegbekomme. 2010 sei der Beschwerdeführer im Spital I.___ und 2009 im Spital J.___ hospitalisiert gewesen. Aktuell verspüre er die meisten Beschwerden im rechten Sprunggelenk und im Vorfuss so wi e auch in der rechten Hand mit Flexionsdefizit. Er entlaste sich an zwei Stöck en ( Urk. 6/66/2 oben). Im Bericht wurden f olgende (verkürzt wiedergege b ene) Diagnosen genannt ( Urk. 6/66/3 Mitte):

3.12 In einem v on der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers bei Dr. E.___ (vorstehend E. 3.4 ) eing eholten A uszug aus der Krankengeschichte des Beschwer deführers betreffend eine (soweit ersichtlich bei einer/m gewissen Dr. H.___ erfolgte) Konsultation vom 1 1. Dezember 2 012 ( Urk. 6/66/2-4) wurde in der Anamnese unter anderem ausgeführt, 1995 sei es zu einem erstmaligen Gicht schub am MTP I rechts gekommen. Der Beschwerdeführer klage seit Jahren über Polyarthralgien mit intermittierenden entzündlichen Schüben. Diese träten hauptsächlich in den Sprunggelenken und Grosszehengrundgelenken beidseits auf. Die Beschwerden in den anderen Gelenken (Knie beidseits, Ellenbogen beid seits und rechte Hand) seien eher chronischer Natur. Eine Behandlung mit Mephanol vor Jahren habe der Beschwerdeführer wegen fehlender Besserung wieder abgesetzt. Aktuell bestehe keine fixe Medikation, es erfolge eine Selbstbe handlung mit Algifor forte, wobei der Beschwerdeführer die Schmerzen seit sechs Wochen nicht mehr wegbekomme. 2010 sei der Beschwerdeführer im Spital I.___ und 2009 im Spital J.___ hospitalisiert gewesen. Aktuell verspüre er die meisten Beschwerden im rechten Sprunggelenk und im Vorfuss so wi e auch in der rechten Hand mit Flexionsdefizit. Er entlaste sich an zwei Stöck en ( Urk. 6/66/2 oben). Im Bericht wurden f olgende (verkürzt wiedergege b ene) Diagnosen genannt ( Urk. 6/66/3 Mitte): - chronische tophöse und erosive Gichtarthropathie, Erstmanifestation (EM) 1995

chronische tophöse und erosive Gichtarthropathie, Erstmanifestation (EM) 1995 - subakutes lumbovertebrales Syndrom

subakutes lumbovertebrales Syndrom - chronisches zerv ikovertebrales Syndrom

chronisches zerv ikovertebrales Syndrom 3.13 In seiner Stellungnahme vom 2 7. August 2019 ( Urk. 6/71 S. 3 unten ) führte der RAD-Arzt aus, aus den von Dr. E.___ eingereichten Unterlagen aus dem Jahr 2012 (vorstehend E. 3.12) ergäben sich keine neuen richtungsweisenden medizi nischen Aspekte.

3.13 In seiner Stellungnahme vom 2 7. August 2019 ( Urk. 6/71 S. 3 unten ) führte der RAD-Arzt aus, aus den von Dr. E.___ eingereichten Unterlagen aus dem Jahr 2012 (vorstehend E. 3.12) ergäben sich keine neuen richtungsweisenden medizi nischen Aspekte. 3.14 Die Abklärungsperson des Aussendienstes hielt in ihrer Stellungnahme vom 1 6. September 2019 an der vorgenommenen Qualifikation gemäss Haushaltab klä rungsbericht (vorstehend E. 3.11 ) fest ( Urk. 6/71 S. 3 unten, S. 4 oben).

3.14 Die Abklärungsperson des Aussendienstes hielt in ihrer Stellungnahme vom 1 6. September 2019 an der vorgenommenen Qualifikation gemäss Haushaltab klä rungsbericht (vorstehend E. 3.11 ) fest ( Urk. 6/71 S. 3 unten, S. 4 oben). 4.

4. 4.1 Für die Beurteilung der Statusfrage massgebend ist, in welchem Umfang der B eschwerdeführer ohne gesundheitliche Bee inträ chtigung überwiegend wahr scheinlich erwerbstätig wäre (vgl. vorstehend E. 1.3).

4.1 Für die Beurteilung der Statusfrage massgebend ist, in welchem Umfang der B eschwerdeführer ohne gesundheitliche Bee inträ chtigung überwiegend wahr scheinlich erwerbstätig wäre (vgl. vorstehend E. 1.3). 4.2 Aktenkundig ist, dass der Beschwerdeführer von August 1990 bis August 1993 eine Kochlehre beim Verein K.___ absolvierte ( Urk. 6/8 Ziff. 5.3, Urk. 6/21/1). Bereits kurz e Zeit nach seinem Leh rabschluss erlitt er im Jahr 1995 einen ersten Gichtschub (vgl. vorstehend E. 3.12). Anlässlich des Standortgesprächs mit der Kundenberaterin der Beschwerdegegner in vom 1 2. März 2018 gab der Beschwerdeführer an, sich dav on wieder erholt zu haben, dass es aber immer wieder schlimme re Phasen gegeben habe ( Urk. 6/10 S. 4 unten). Von seit Jahren bestehenden Polyarthralgien mit intermittierenden ent zündlichen Schüben vor allem in den Sprunggelenken und Grosszehengrundge lenken hatte der Beschwerdeführer auch bereits anlässlich e iner ärztlichen Konsultation im Dezember 2012 berichtet (vgl. vorstehend E. 3.12). D amals hatte er einen (weiteren) akuten Gichtschub erlitten, bei welchem der rechte Fuss, das rechte Handgelenk sowie beide Knie betroffen waren. Ferner wurden unter ande rem eine sekundäre Pangonarthrose beidseits, eine Sekundärarthrose des OSG und des USG, ein destruiertes MTP I rechts und eine schwere Sekundärarth rose im MTP I links diagnostiziert. Die Gichtarthropathie wurde als chronisch einge stuft (vgl. Urk. 6/66/3 Mitte) und es wurden zwei bereits erfolgte Hospitalisatio nen in den Jahren 2009 und 2010 erwähnt (vgl. vorstehend E. 3.12).

4.2 Aktenkundig ist, dass der Beschwerdeführer von August 1990 bis August 1993 eine Kochlehre beim Verein K.___ absolvierte ( Urk. 6/8 Ziff. 5.3, Urk. 6/21/1). Bereits kurz e Zeit nach seinem Leh rabschluss erlitt er im Jahr 1995 einen ersten Gichtschub (vgl. vorstehend E. 3.12). Anlässlich des Standortgesprächs mit der Kundenberaterin der Beschwerdegegner in vom 1 2. März 2018 gab der Beschwerdeführer an, sich dav on wieder erholt zu haben, dass es aber immer wieder schlimme re Phasen gegeben habe ( Urk. 6/10 S. 4 unten). Von seit Jahren bestehenden Polyarthralgien mit intermittierenden ent zündlichen Schüben vor allem in den Sprunggelenken und Grosszehengrundge lenken hatte der Beschwerdeführer auch bereits anlässlich e iner ärztlichen Konsultation im Dezember 2012 berichtet (vgl. vorstehend E. 3.12). D amals hatte er einen (weiteren) akuten Gichtschub erlitten, bei welchem der rechte Fuss, das rechte Handgelenk sowie beide Knie betroffen waren. Ferner wurden unter ande rem eine sekundäre Pangonarthrose beidseits, eine Sekundärarthrose des OSG und des USG, ein destruiertes MTP I rechts und eine schwere Sekundärarth rose im MTP I links diagnostiziert. Die Gichtarthropathie wurde als chronisch einge stuft (vgl. Urk. 6/66/3 Mitte) und es wurden zwei bereits erfolgte Hospitalisatio nen in den Jahren 2009 und 2010 erwähnt (vgl. vorstehend E. 3.12). Vor dem Hint ergrund dieser Aktenlage erscheint es glaubhaft, dass der Beschwer deführer bei der Aus übung s einer erlernten, körperlich anstrengenden und vor nehmlich im Stehen zu verrichtenden Tätigkei t als Koch krank heitsbedingt immer wie der e ingeschränkt war und er – wie er beschwerdeweise geltend machte (vgl. Urk. 1 S. 3 oben) - begann, seine Arbeitstätigkeit seiner gesundheitlichen Situa tion anzu passen, indem er Teilz eit und auf Stundenlohnbasis arb eitete. Dies wird untermauert durch seine Aussage a nlässlich des Erstgesprächs mit der Berufsbe raterin der Beschwerdegegnerin vom 1 3. Juni 2018, wo er angab, dass bei der Stellensuche ( auch ) seine gesundheitliche Situation eine Rolle gespielt habe. Länger als vier bis fünf Stunden Stehen sei für ih n schon immer schwierig gewe sen und man habe ihm seine Gehbeschwerden schon früher angesehen ( Urk. 6/31 S. 4 Mitte). Anlässlich des zu Beginn des invalidenversicherungsrechtlichen Abklärungsverfahrens geführten Standortgesprächs vom 1 2. März 2018 hatte der Beschwerdeführer sodann explizit ausgesagt, dass er 100 % arbeiten würde, wenn er gesund wäre ( Urk. 6/10 S. 2 unten). In beweismässiger Hinsicht gilt es in Bezug auf diese « Aussage der ersten Stunde» zu beachten, dass das Gericht im Bereich des Sozialversicherungsrechts auf eine solche in der Regel abstellt, da ihr in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungs rechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein kö nnen (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis).

Vor dem Hint ergrund dieser Aktenlage erscheint es glaubhaft, dass der Beschwer deführer bei der Aus übung s einer erlernten, körperlich anstrengenden und vor nehmlich im Stehen zu verrichtenden Tätigkei t als Koch krank heitsbedingt immer wie der e ingeschränkt war und er – wie er beschwerdeweise geltend machte (vgl. Urk. 1 S. 3 oben) - begann, seine Arbeitstätigkeit seiner gesundheitlichen Situa tion anzu passen, indem er Teilz eit und auf Stundenlohnbasis arb eitete. Dies wird untermauert durch seine Aussage a nlässlich des Erstgesprächs mit der Berufsbe raterin der Beschwerdegegnerin vom 1 3. Juni 2018, wo er angab, dass bei der Stellensuche ( auch ) seine gesundheitliche Situation eine Rolle gespielt habe. Länger als vier bis fünf Stunden Stehen sei für ih n schon immer schwierig gewe sen und man habe ihm seine Gehbeschwerden schon früher angesehen ( Urk. 6/31 S. 4 Mitte). Anlässlich des zu Beginn des invalidenversicherungsrechtlichen Abklärungsverfahrens geführten Standortgesprächs vom 1 2. März 2018 hatte der Beschwerdeführer sodann explizit ausgesagt, dass er 100 % arbeiten würde, wenn er gesund wäre ( Urk. 6/10 S. 2 unten). In beweismässiger Hinsicht gilt es in Bezug auf diese « Aussage der ersten Stunde» zu beachten, dass das Gericht im Bereich des Sozialversicherungsrechts auf eine solche in der Regel abstellt, da ihr in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungs rechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein kö nnen (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis). 4.3 Anlässlich der Haushaltabklärung vom 5. März 2019 (vorstehend E. 3.11) gab der Beschwe rdeführer demgegenüber an, eine Vollzeitanstellung sei zumindest in den letzten 15 Jahren nie sein Ziel gewesen. Er habe aber dafür gesorgt, dass er sich über Wasser habe halten können und habe hier und dort immer wieder Arbeits stellen gefunden. Die restliche Zeit habe seiner Freizeit gehört. Im Sommer sei er gern baden gegangen. In der letzten Phase vor der gesundheitlichen Verschlech terung sei er oft mit dem Velo unterwegs gewesen. Auch für Gelegenheitsdienste für Bekannte habe die Zeit gereicht, was aber unregelmässig der Fall gewesen sei. Im Gesundheitsfall hätte er wie zuvor weiter gearbeitet und den erwirtschafteten Lohn als persönlichen Vollverdienst angesehen, die restliche Zeit hätte er aus persönlichen Gründen als Freizeit genutzt. Im Schnitt habe er wohl zwischen 40 % und 50 % gearbeitet ( Urk. 6/56 S. 4 Ziff. 2.5, vgl. auch S. 2 Ziff. 2.1).

4.3 Anlässlich der Haushaltabklärung vom 5. März 2019 (vorstehend E. 3.11) gab der Beschwe rdeführer demgegenüber an, eine Vollzeitanstellung sei zumindest in den letzten 15 Jahren nie sein Ziel gewesen. Er habe aber dafür gesorgt, dass er sich über Wasser habe halten können und habe hier und dort immer wieder Arbeits stellen gefunden. Die restliche Zeit habe seiner Freizeit gehört. Im Sommer sei er gern baden gegangen. In der letzten Phase vor der gesundheitlichen Verschlech terung sei er oft mit dem Velo unterwegs gewesen. Auch für Gelegenheitsdienste für Bekannte habe die Zeit gereicht, was aber unregelmässig der Fall gewesen sei. Im Gesundheitsfall hätte er wie zuvor weiter gearbeitet und den erwirtschafteten Lohn als persönlichen Vollverdienst angesehen, die restliche Zeit hätte er aus persönlichen Gründen als Freizeit genutzt. Im Schnitt habe er wohl zwischen 40 % und 50 % gearbeitet ( Urk. 6/56 S. 4 Ziff. 2.5, vgl. auch S. 2 Ziff. 2.1). Aufgrund dieser Aussagen und mit der weiteren Begründung, dass der Beschwer deführer bei guter Gesundheit na chweislich teilzeitlich erwerbstä tig gewesen sei, wie namentlich die im Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 6/21) für die Ja hre 2014, 2015 und 2016 ausgewiesenen Einkommen klar zeigten, qualifizierte die Abklärungsperson den Beschwerdeführer als 50 % (Teil - )Erwerbstätigen ohne Aufgabenbereich ( Urk. 6/56 S. 5 Ziff. 2.6.1, Urk. 6/71 S. 3 unten, S. 4 oben). Darauf stellte die Beschwerdegegnerin ab (vgl. vorstehend E. 2.1).

Aufgrund dieser Aussagen und mit der weiteren Begründung, dass der Beschwer deführer bei guter Gesundheit na chweislich teilzeitlich erwerbstä tig gewesen sei, wie namentlich die im Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 6/21) für die Ja hre 2014, 2015 und 2016 ausgewiesenen Einkommen klar zeigten, qualifizierte die Abklärungsperson den Beschwerdeführer als 50 % (Teil - )Erwerbstätigen ohne Aufgabenbereich ( Urk. 6/56 S. 5 Ziff. 2.6.1, Urk. 6/71 S. 3 unten, S. 4 oben). Darauf stellte die Beschwerdegegnerin ab (vgl. vorstehend E. 2.1). Vor dem Hintergrund der Krankheitsgeschichte und den Angaben des Beschwer deführers anlässli ch des Standortgesprächs vom 1 2. März 2018 sowie des Erstge sprächs mit der Berufsberaterin der Beschwerdegegnerin vom 1 3. Juni 2018 (vgl. vorstehend E. 4.1) rechtfertigt es sich, die späteren Aussagen des Beschwerdefüh rers anlässlich der Haushaltabklärung zurückhaltend zu würdigen. Zu berück sichtigen gilt es dabei, dass sich das Leiden des Beschwerdeführer s nach Lage der Akten vornehmlich in (mehr oder weniger starken) Krankheitsschüben manifes tiert, es mithin in der Vergangenheit bessere aber eben auch – wie der Beschwer deführer selber aussagte und sich aus d en medizinis chen Akten ergibt – schlim mere Phasen gab. Mit Blick auf die aktenkundigen Diagnosen und Befunde aus dem J ahr 2012 (vgl. Urk. 6/66/2 f.) i st sodann glaubhaft, dass dem Beschwerde führer längeres Stehen bereits seit langer Zeit Mühe bereitet und dies in der Vergangenheit einer vollzeitlichen Tätigkeit im erlernten Beruf als Koch bald schon entgegenstand. Daher ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einem Zusammenhang zwischen dem Gesundheitszustand und der sich in den Einkom men gemäss IK-Auszug wiederspiegelnde n (vgl. Urk. 6/21) teilzei tliche n Erwerbs tätigkeit des Beschwerdeführer s auszugehen. Dass sich der Beschwerdeführer trotz tiefen Einkommen über die Jahre offenbar über Wasser halten konnte, scheint nicht zuletzt im Umstand begründet, dass er eigenen Angaben zufolge vor etwa 15 Jahren, mithin im Alter von etwa dreissig Jahren, zu seiner Mutter zog und lediglich freiwillig und nach seinen finanziellen Möglichkeiten Beiträge an die Lebenshaltungskosten entrichtete ( Urk. 6/56 S. 4 oben). Soweit der Beschwerdeführer geltend machte, als gesunder Erwachsener hätte er sich nicht zum Zusamme nleben mit seiner Mutter entsch i e den und er habe sich lediglich dazu gez w u ngen gesehen, weil er krankheitsbedingt immer geringere Einnahmen gehabt habe ( Urk. 1 S. 7 unten), erscheint dies jedenfalls nicht abwegig.

Vor dem Hintergrund der Krankheitsgeschichte und den Angaben des Beschwer deführers anlässli ch des Standortgesprächs vom 1 2. März 2018 sowie des Erstge sprächs mit der Berufsberaterin der Beschwerdegegnerin vom 1 3. Juni 2018 (vgl. vorstehend E. 4.1) rechtfertigt es sich, die späteren Aussagen des Beschwerdefüh rers anlässlich der Haushaltabklärung zurückhaltend zu würdigen. Zu berück sichtigen gilt es dabei, dass sich das Leiden des Beschwerdeführer s nach Lage der Akten vornehmlich in (mehr oder weniger starken) Krankheitsschüben manifes tiert, es mithin in der Vergangenheit bessere aber eben auch – wie der Beschwer deführer selber aussagte und sich aus d en medizinis chen Akten ergibt – schlim mere Phasen gab. Mit Blick auf die aktenkundigen Diagnosen und Befunde aus dem J ahr 2012 (vgl. Urk. 6/66/2 f.) i st sodann glaubhaft, dass dem Beschwerde führer längeres Stehen bereits seit langer Zeit Mühe bereitet und dies in der Vergangenheit einer vollzeitlichen Tätigkeit im erlernten Beruf als Koch bald schon entgegenstand. Daher ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einem Zusammenhang zwischen dem Gesundheitszustand und der sich in den Einkom men gemäss IK-Auszug wiederspiegelnde n (vgl. Urk. 6/21) teilzei tliche n Erwerbs tätigkeit des Beschwerdeführer s auszugehen. Dass sich der Beschwerdeführer trotz tiefen Einkommen über die Jahre offenbar über Wasser halten konnte, scheint nicht zuletzt im Umstand begründet, dass er eigenen Angaben zufolge vor etwa 15 Jahren, mithin im Alter von etwa dreissig Jahren, zu seiner Mutter zog und lediglich freiwillig und nach seinen finanziellen Möglichkeiten Beiträge an die Lebenshaltungskosten entrichtete ( Urk. 6/56 S. 4 oben). Soweit der Beschwerdeführer geltend machte, als gesunder Erwachsener hätte er sich nicht zum Zusamme nleben mit seiner Mutter entsch i e den und er habe sich lediglich dazu gez w u ngen gesehen, weil er krankheitsbedingt immer geringere Einnahmen gehabt habe ( Urk. 1 S. 7 unten), erscheint dies jedenfalls nicht abwegig. 4.4 In Würdigung der gesamten Umstände ist vor dem Hintergrund der Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 5. November 2019 entwickelt haben, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall zu 100 % einer Erwerbstätigkeit nach gehen würde. Dementsprechend hat die Invaliditätsbemessung nach der allgemei nen Methode des Einkommensvergleichs zu erfolgen.

4.4 In Würdigung der gesamten Umstände ist vor dem Hintergrund der Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 5. November 2019 entwickelt haben, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall zu 100 % einer Erwerbstätigkeit nach gehen würde. Dementsprechend hat die Invaliditätsbemessung nach der allgemei nen Methode des Einkommensvergleichs zu erfolgen. 5.

5. 5.1 Hinsichtlich der für die Invaliditätsbemessung wesentlichen Frage der Arbeitsfä higkeit kann gestützt auf die Berichte der Ärzte und weiteren Fachpersonen (vgl. vorstehend E. 3.1 ff.) als ausgewiesen gelten, dass der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit als Ko ch nicht mehr arbeitsfähig ist. Fraglich ist, wie es sich mit der Arbeitsfähigkeit in einer leidens angepassten Tätigkeit verhält.

5.1 Hinsichtlich der für die Invaliditätsbemessung wesentlichen Frage der Arbeitsfä higkeit kann gestützt auf die Berichte der Ärzte und weiteren Fachpersonen (vgl. vorstehend E. 3.1 ff.) als ausgewiesen gelten, dass der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit als Ko ch nicht mehr arbeitsfähig ist. Fraglich ist, wie es sich mit der Arbeitsfähigkeit in einer leidens angepassten Tätigkeit verhält. 5.2 Während die Einglie derungsfachpersonen der Z.___ in ihrem Bericht vom 4. Oktober 2018 in einer leidensangepassten Tätigkeit gemäss näher umschriebe nem Belastungsprofil ein Pensum von 50 % bis 60 % als « sinnvoll » bezeichnete n (vorstehend E. 3.6), berichtete der Hausarzt Dr. A.___ am 1 9. November 2018 von einem verschlechterten Gesundheitszustand und attestierte dem Beschwerdefüh rer eine volle Arbeitsunfähigkeit auch für leidensangepasste Tätigkeiten (vorste hend E. 3.8). Der Rheumatologe Dr. E.___ wiederum erachtete gemäss Bericht vom 8. Januar 2019 formal eine wechselbelastende Tätigkeit von niedriger – jedoch nicht näher quantifizierter - Intensität als möglich (vorstehend E. 3.9).

5.2 Während die Einglie derungsfachpersonen der Z.___ in ihrem Bericht vom 4. Oktober 2018 in einer leidensangepassten Tätigkeit gemäss näher umschriebe nem Belastungsprofil ein Pensum von 50 % bis 60 % als « sinnvoll » bezeichnete n (vorstehend E. 3.6), berichtete der Hausarzt Dr. A.___ am 1 9. November 2018 von einem verschlechterten Gesundheitszustand und attestierte dem Beschwerdefüh rer eine volle Arbeitsunfähigkeit auch für leidensangepasste Tätigkeiten (vorste hend E. 3.8). Der Rheumatologe Dr. E.___ wiederum erachtete gemäss Bericht vom 8. Januar 2019 formal eine wechselbelastende Tätigkeit von niedriger – jedoch nicht näher quantifizierter - Intensität als möglich (vorstehend E. 3.9). Diese Aktenlage erweist sich als zu dürftig, um die Frage nach der Restarbeitsfä higkeit schlüssig beantworten zu können. Es mangelt insbesondere an einer auf allseiteigen Untersuchungen beruhenden medizinischen Beurteilung, welche sich unter Berücksichtigung der geklagten Beschwerden und der erhobenen Befunde dazu äussert, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten der Beschwerdeführer arbeitsunfähig ist. In der RAD-Stellungnahme vom 3 1. Januar 2019 (vorstehend E. 3.10), auf welche die Beschwerdegegnerin abstellte (vgl. vor stehend E. 2.1,), kann eine solche nicht erblickt werden, erschöpft sich diese doch im unbegründeten Verweis auf die Potenzialerhebung durch die Z.___.

Diese Aktenlage erweist sich als zu dürftig, um die Frage nach der Restarbeitsfä higkeit schlüssig beantworten zu können. Es mangelt insbesondere an einer auf allseiteigen Untersuchungen beruhenden medizinischen Beurteilung, welche sich unter Berücksichtigung der geklagten Beschwerden und der erhobenen Befunde dazu äussert, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten der Beschwerdeführer arbeitsunfähig ist. In der RAD-Stellungnahme vom 3 1. Januar 2019 (vorstehend E. 3.10), auf welche die Beschwerdegegnerin abstellte (vgl. vor stehend E. 2.1,), kann eine solche nicht erblickt werden, erschöpft sich diese doch im unbegründeten Verweis auf die Potenzialerhebung durch die Z.___. 5.3 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheidrelevante Sach verhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).

5.3 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheidrelevante Sach verhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2). 5.4 Nach dem Gesagten erweist sich der medizinische Sachverhalt als nicht genügend abgeklärt. Damit fehlt es an der Grundlage für einen Entscheid. Die Sache ist daher an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese, nach ergänzender medizinischer Abklärung, eine neue Beurteilung vornehme und über den Leis tungsanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge. Dabei wird die Beschwerde gegnerin auch die zur Invaliditätsbemessung wesentliche Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit auf dem in Betracht fallenden allgemei nen (ausgeglichenen) Arbeitsmarkt ( Art. 28a Abs. 1 IVG, Art. 16 ATSG) zu prüfen haben.

5.4 Nach dem Gesagten erweist sich der medizinische Sachverhalt als nicht genügend abgeklärt. Damit fehlt es an der Grundlage für einen Entscheid. Die Sache ist daher an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese, nach ergänzender medizinischer Abklärung, eine neue Beurteilung vornehme und über den Leis tungsanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge. Dabei wird die Beschwerde gegnerin auch die zur Invaliditätsbemessung wesentliche Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit auf dem in Betracht fallenden allgemei nen (ausgeglichenen) Arbeitsmarkt ( Art. 28a Abs. 1 IVG, Art. 16 ATSG) zu prüfen haben. In dem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.

In dem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. 6.

6. 6.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis I VG sind ermessensweise auf Fr. 7 00.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerle gen.

6.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis I VG sind ermessensweise auf Fr. 7 00.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerle gen. 6.2 Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.

6.2 Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat. Nach Einsicht in die Honorarnote vom 1 6. April 2020 ( Urk. 9) ist die Entschädi gung auf Fr. 1'647.35 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen und von der unterliegenden Beschwerdegegnerin zu bezahlen.

Nach Einsicht in die Honorarnote vom 1 6. April 2020 ( Urk. 9) ist die Entschädi gung auf Fr. 1'647.35 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen und von der unterliegenden Beschwerdegegnerin zu bezahlen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutge heissen, dass d ie angefochtene Verfügung vom 5. November 2019 mit der Feststellung, dass der Beschwerdeführer als zu 100 % Erwerbstätiger zu qualifizieren ist, aufgehoben und die Sache im Übrigen an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutge heissen, dass d ie angefochtene Verfügung vom 5. November 2019 mit der Feststellung, dass der Beschwerdeführer als zu 100 % Erwerbstätiger zu qualifizieren ist, aufgehoben und die Sache im Übrigen an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 1'647.35 (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 1'647.35 (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Stephanie Schwarz

Rechtsanwältin Stephanie Schwarz - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannBarblan