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Einträge in Atomwaffen
ATOMWAFFEN
Nukleare Abrüstung in kleinen Schritten
Krieg und Frieden | von Michel Monod | 28.08.2016
Die Vollversammlung der Uno hat der Konferenz über die Abrüstung mehrmals die Aufgabe anvertraut, eine Konvention über das Verbot von Nuklearwaffen zu verhandeln. Basis bildeten die bestehenden Konventionen betreffend biologischen und chemischen Waffen.
Der internationale Gerichtshof hat längst ein Urteil betreffend der Verwendung von Atomwaffen gefällt. Das Urteil hält fest, dass der Einsatz von Atomwaffen unverhältnismässig sei, jedoch sind sie im Fall der Bedrohung des Staates nicht total verboten. Artikel 6 des Atomwaffensperrvertrages besagt, dass die Atommächte ein Wettrüsten in gutem Glauben beenden müssen und eine nukleare Abrüstung anstreben sollen ...
NUKLEARE AUFRÜSTUNG
Zunehmende Bedeutung von Atomwaffen
Finanzierung von Kriegsmaterial | von Meret Schneider | 26.05.2016
Eine Zeit zunehmender Unsicherheit und Verunsicherung der Politik ist eine goldene Zeit für die Rüstungsbranche – es wird aufgerüstet und modernisiert, notabene alles unter dem Titel «Sicherheit gewährleisten». Die unsichersten und potenziell zerstörerischsten Waffen, die Atomwaffen, nehmen paradoxerweise an Bedeutung zu. Selten harzte es so stark mit der Abrüstungspolitik und die nuklearen Arsenale werden weltweit modernisiert.
Die Bedeutung der Atomwaffen wächst. Weltweit werden die nuklearen Arsenale modernisiert und erweitert und die Rüstungskontrolle, die während des Kalten Krieges für die strategische Stabilität eine zentrale Rolle spielte, wird je länger je ...
VERNEHMLASSUNGSANTWORT
Vernehmlassungsantwort Sicherheitspolitischer Bericht 2016
Parlament | von GSoA | 04.03.2016
Im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens zum Sicherheitspolitischen Bericht 2016 hat die GSoA umfassend zu dem Entwurf des Bundesrates Stellung genommen. Sie kommt zum Schluss, dass die Schweiz unter anderem eine zivile Katastrophenschutzorganisation benötigt, nicht aber eine Armee. Zudem soll sich die Schweiz für ein internationales Abkommen zur Regularisierung autonomer ...
MAHNWACHE
Über 6 Milliarden Franken für Atomwaffen
Finanzierung von Kriegsmaterial | von Meret Schneider | 12.02.2016
Am Abend des 10. November prangte auf dem Boden direkt vor dem Eingang der UBS in silbernen Lettern die Zahl 6’417’000’000. Darum herum waren unzählige Grabkerzen angeordnet. Grund dafür war die Veröffentlichung des «Don’t Bank on the Bombs»- Reports.
Bei der Zahl von 6’417’000'000 Franken handelt es sich um die gesamte Investitionssumme, die seit 2012 vom Schweizer Finanzplatz in Atomwaffen produzierende Konzerne floss. Aktuell hält die UBS Beteiligungen an solchen Konzernen in der Höhe von 5’122 Millionen US-Dollar – gemäss dem Vorjahresbericht war sie 2014 noch mit ...
GEDENKVERANSTALTUNG
Hiroshima - nie wieder!
Krieg und Frieden | von Mélanie Glayre | 20.11.2015
Am 6. August 2015 organisierte die GSoA zusammen mit ContrAtom und dem International Peace Bureau (IPB) eine Gedenkveranstaltung auf dem Place des Nations in Genf, um den Opfern der Atombombeneinsätze vor 70 Jahren zu gedenken und die Grossmächte an ihre Verantwortung zu erinnern.
Vor 70 Jahren entschieden sich die USA dazu, Hiroshima und Nagasaki zu bombardieren. Allein in Hiroshima starben in einem Augenblick über 75’000 Menschen; die Stadt selber wurde praktisch komplett zerstört. Heute sind Atomwaffen trotz der Konsequenzen dieser Katastrophen immer noch eine Aktualität. Mehr als 80 Personen versammelten sich deshalb auf dem Place ...
ABRÜSTUNG
Blockade der Atomwaffenfabrik AWE
Krieg und Frieden | von Jannik Böhm, Nora Komposch | 09.06.2015
Am 2. März 2015 fand in Burghfield (UK) eine grosse Blockadeaktion der Atomwaffenfabrik AWE (Atomic Weapons Establishment) statt. Mehrere hundert AktivistInnen aus ganz Europa beteiligten sich an der gewaltfreien direkten Aktion. Als Mitglied des European Antimilitarist Network war auch die GSoA vor Ort.
Grossbritannien entscheidet zurzeit über die Erneuerung ...
INTERVIEW
Wir tun es, um Menschenleben zu retten!
Krieg und Frieden | von Jannik Böhm | 09.06.2015
Angie Zelter (geboren am 5. Juni 1951) ist eine Friedens-, Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin. Sie hat unzählige nationale und internationale Kampagnen ins Leben gerufen. Wir haben Angie diesen März in Burghfield an der Blockade der Atomwaffenfabrik AWE kennengelernt (zur Aktion siehe Artikel unten). Sie ist bekannt für unkonventionelle ...
REISEBERICHT EINES AKTIVISTEN
GSoA bei Atomwaffenfabrik-Blockade dabei!
Krieg und Frieden | von Jannik Böhm | 18.03.2015
Am 2. März fand in Brughfield (UK) eine grosse Blockadeaktion der Atomwaffenfabrik AWE (Atomic Weapons Establishment) statt. Über 150 Aktivist_innen aus ganz Europa halfen bei der Aktion mit. Auch die GSoA war mit dabei.
Ein Reisebericht eines Aktivisten:
Wir lagen noch in unseren Schlafsäcken, als es um fünf Uhr morgens plötzlich hiess: „In fünf Minuten fährt der letzte Shuttle-Bus zur Blockade!“ Na dann, los geht’s! Wir packten schnell unsere Siebensachen und sprangen in den Minibus. Auf der zehnminütigen Fahrt zogen wir wegen der Kälte nochmals einige Extraschichten über und bereiteten uns ...
ATOMWAFFEN
Forderung nach atomarer Abrüstung
Krieg und Frieden | von dr | 30.09.2014
Gemessen an den unmittelbaren, wie auch den langfristigen Konsequenzen eines Einsatzes, sind Atomwaffen in ihrer Destruktivität und Willkür mit keinen anderen Waffensystemen vergleichbar. Dennoch fallen sie als einzige Massenvernichtungswaffen nach wie vor unter kein völkerrechtliches Verbot.
Am 6. August 2015 wird es 70 Jahre her sein, seit die erste Atombombe über Hiroshima gezündet wurde. Drei Tage später wurde Nagasaki von einer Plutoniumbombe erschüttert. Die Schreie Zehntausender, verbrannte, blutige, auf gedunsene Körper, missgebildete, entstellte Menschen und auf ewig zerstörtes Erbgut sind die Folgen - das unermessliche humanitäre Leid von Generationen ist kaum fassbar ...
NUKLEARTECHNOLOGIE
Fukushima und die Atombombe
Krieg und Frieden | von Renate Zauner | 19.04.2011
Seit den tragischen Ereignissen in Fukushima ist die Atomkraft in aller Munde. Von Atomwaffen ist weniger die Rede – zu unrecht.