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Der Bundesrat hat in seiner Gesamtschau „Gesundheit2020“ angekündigt, das Krankenversicherungswesen zu vereinfachen. Einen möglichen Weg dazu sieht er in der Abschaffung oder zumindest Angleichung der innerkantonalen Prämienregionen. Deshalb hat er im Herbst 2016 eine Vernehmlassung lanciert, die bei den Prämienregionen einen Wechsel von einem Gemeinde- hin zu einem Bezirkssystem vorsieht. Eine solche Änderung lehnt die CSS entschieden ab, da sie die tatsächlichen Kostenunterschiede zwischen den Gemeinden nicht mehr berücksichtigt. Dies würde bei mehr als der Hälfte der CSS Versicherten zu einer Erhöhung der Prämien führen, obwohl sie nicht mehr Leistungen in Anspruch nehmen. Dieser Umstand ist für die CSS nicht akzeptabel.
Die CSS Versicherung ist der Überzeugung, dass sich allfällige innerkantonale Kostenunterschiede auch in der Prämienhöhe widerspiegeln müssen. Dürften die Krankenversicherer die Kostenunterschiede nicht mehr wie heute durch verschiedene regionale Prämien abbilden, würde dies zu einer starken Quersubventionierung von Hochkostenregionen (vor allem Städte), welche mehr medizinische Leistungen in Anspruch nehmen, durch Versicherte in Landregionen führen. Die derzeit herrschende (eingeschränkte) Kostenwahrheit hat einen positiven Einfluss auf die Kostenentwicklung, da sie das Kostenbewusstsein der Versicherten stärkt. Einer Systemoptimierung, welche die in den Gemeinden verursachten Kosten als Basis nimmt, steht die CSS offen gegenüber.