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Ein Testosteronmangel mit entsprechenden Krankheitszeichen wird im medizinischen Fachjargon Hypogonadismus genannt.
Zahlreiche Fachgesellschaften berufen sich auf den unteren Normwert für Testosteron von 12.1 nmol/l, wobei insbesondere bei grenzwertigen Laborbefunden eine entsprechende Interpretation in Abhängigkeit der Beschwerden entscheidend ist. Die Störungen können hierbei vom Hoden selbst als Ort der Testosteronproduktion aber auch von übergeordneten Zentren wie Hypophyse und/oder Hypothalamus ausgehen.
Neben den klassischen Symptomen wie reduzierte sexuelle Lust (Libido), Erektionsstörungen, Antriebslosigkeit und depressive Verstimmungen können auch Probleme wie Knochenschwund (Osteoporose), Gewichtszunahme und Blutarmut (Anämie) resultieren.