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31.
Januar
2024
Freeskier Alan Bornet sichert sich sensationell Bronze in der Halfpipe
Freeskier Alan Bornet brilliert in der Halfpipe und sichert sich mit einer überragenden Leistung die Bronzemedaille. Das Schweizer Eishockey-Team der Frauen verpasst derweil nach einer 1:2 Niederlage im Spiel um Platz 3 die Bronzemedaille und muss sich mit Rang 4 begnügen.
Der vorletzte Wettkampftag zeigte der Schweizer Delegation einmal mehr, wie nahe Freud und Leid im Sport beieinander liegen können. Während für die einen das Abenteuer in Gangwon mit einer bitteren Enttäuschung endete, wuchsen andere über sich hinaus und sicherten sich jugend-olympisches Edelmetall.
Alan Bornet mit fantastischer Leistung auf das Halfpipe-Podest
Nach den Slopestyle- und Big-Air-Wettkämpfen war das Schweizer Freeski-Team zum Abschluss der Olympischen Jugend-Winterspiele 2024 in die Halfpipe gefordert. Während Aloïs Panchaud bereits in den beiden erstgenannten Disziplinen am Start war, reiste Alan Bornet extra für den letzten Wettkampf in den Nordosten Südkoreas. In den beiden Qualifikationsruns setzte er mit dem 5. Zwischenrang auch gleich einmal ein Zeichen in Richtung der favorisierten Konkurrenz. Aloïs Panchaud klassierte sich auf dem 12. Rang und verpasste damit die Qualifikation für die Finalläufe. Am Nachmittag ging es für Alan Bornet somit darum, die Favoriten unter Druck zu setzen und bei deren Unsicherheiten zur Stelle zu sein. Nach einem soliden ersten Final-Run zeigte der junge Walliser im zweiten Lauf, dass eine Top-5 Platzierung an diesem Tag keineswegs ausreichend war. Mit einem fantastischen zweiten Run katapultierte sich Alan Bornet im Zwischenklassement nach oben und stand vor dem entscheidenden letzten Run auf dem ausgezeichneten 3. Zwischenrang. Da die Punktzahl von 85.0 auch im Anschluss von keinem weiteren Athleten übertroffen werden konnte, bedeute dies den Sprung aufs Podest. Alan Bornet durfte sich von seinem Team feiern lassen und sicherte sich sensationell die Bronzemedaille.
Enttäuschung für die Schweizer Eishockey-Frauen im Spiel um Bronze
Nach der gestrigen Niederlage im Halbfinale gegen Japan wartete heute im Spiel um Rang 3 ein bereits aus der Gruppenphase bekannter Gegner auf das Schweizer Team. Das erste Spiel gegen Deutschland konnten die Schweizerinnen zum Turnierstart dank einer konzentrierten Defensivleistung knapp für sich entscheiden. Im heutigen Spiel misslang der Start jedoch völlig und die Schweizerinnen lagen bereits nach weniger als vier Spielminuten mit 0:2 im Rückstand. Im zweiten Drittel kamen die Schweizerinnen stark aus der Kabine und nach nur wenigen Minuten gelang der langersehnte Anschlusstreffer. Die Deutschen Frauen wussten sich fortan in einigen Situationen nur mit Fouls zu helfen, was zu mehreren Überzahlmöglichkeiten für die Schweizerinnen führte. Doch das Powerplay funktionierte nicht wie gewünscht, womit es mit einem knappen Rückstand in die letzte Drittelpause ging. Im Schlussabschnitt versuchte das Schweizer Team noch einmal alles und ersetzte kurz vor Schluss die Torhüterin durch eine sechste Feldspielerin. Erneut brachte das Überzahlspiel nicht die gewünschte Wirkung und Deutschland konnte sich mit einem Treffer ins verwaiste Tor den Sieg sichern. Die Schweizerinnen beenden das Turnier somit trotz einer starken Gruppenphase und beherzten Auftritten auf dem undankbaren 4. Schlussrang und verpassen eine Medaille.