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Was sind ausserordentliche Subventionen?
Mit den ausserordentlichen Subventionen unterstützt die Stadt Freiburg jedes Jahr punktuell kulturelle Projekte und Aktivitäten in den Bereichen Musik, Theater, Tanz, Zirkus, visuelle Kunst usw.
Wer hat Anspruch auf diese Subventionen?
Die ausserordentlichen Subventionen richten sich an die kulturellen Institutionen und lokalen Vereine (wie Laienchöre, Blasmusiken und Musikgesellschaften, Theatergruppen usw.) sowie an die nicht professionellen Kulturschaffenden der Stadt Freiburg. Die Institutionen oder Personen müssen einen eindeutigen Bezug zur Stadt Freiburg haben.
Konsultieren Sie die Tabelle der prioritären und subsidiären Rollenverteilung zwischen Kanton, Gemeindeverbänden und Gemeinden in Bezug auf die Kulturförderung im Kanton Freiburg.
Voraussetzungen
- Das Gesuch für eine ausserordentliche Subvention ist mindestens drei Monate vor Beginn des betreffenden Projektes oder der betreffenden Aktivität beim Kulturdienst einzureichen.
- Die Unterstützung wird vorrangig für nicht professionelles und/oder laienhaftes Kulturschaffen auf Gemeindegebiet gewährt.
- Auf allen Werbemitteln (Einladungskarten, Programme, Plakate, Flyer usw.) muss die Unterstützung durch die Stadt Freiburg in Form eines Logos erwähnt werden.
Hauptkriterien
- Die kulturelle Veranstaltung muss auf dem Gemeindegebiet der Stadt Freiburg stattfinden.
- Die Aktivität muss einen eindeutigen Bezug zu Freiburg haben.
- Die öffentliche Zugänglichkeit (Preis, Datum, Dauer, Mediation) wird bewertet.
Vorgehen und vorzulegende Unterlagen
Für jeden Gesuch für eine ausserordentliche Subvention ist ein vollständiges Dossier an culture [at] ville-fr [.] ch zu richten.
Das Gesuch muss enthalten:
- eine Beschreibung des Projektträgers (Kunstschaffender, Verein usw.)
- eine Präsentation des Projekts oder der Aktivität, einschliesslich Terminkalender, Veranstaltungsdaten und Gesamtprogramm
- ein detailliertes Budget und einen Finanzplan
- die Jahresrechnung und die Bilanz des vorigen Geschäftsjahrs
- die Post- und Bankverbindungen.
Beurteilung der Gesuche
Die Gesuche für eine ausserordentliche Subvention werden von den Mitgliedern der Kulturkommission, dem beratenden Gremium des Gemeinderates unter dem Vorsitz des Kulturdirektors, geprüft. Die Kulturkommission umfasst Vertreterinnen und Vertreter der Kultur und der politischen Parteien und wird zu Beginn jeder Legislatur gebildet. Sie ist administrativ dem Kulturdienst unterstellt und arbeitet gemäss dem «Reglement betreffend die Förderung der kulturellen Aktivitäten der Gemeinde und die Kulturkommission der Stadt Freiburg» vom 27. April 2010 und dessen Anhang «Die Rollenverteilung zwischen Staat, Agglomeration, Gemeindeverbänden und Gemeinden in Sachen Kulturförderung im Kanton Freiburg».
Die Kulturkommission tritt viermal pro Jahr zusammen (in der Regel im März, Juni, September und Dezember).