Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03417.jsonl.gz/2189

Altstadt Murten
Das reiche Kulturerbe der Altstadt wird mit verschiedenen Mitteln beleuchtet, unter anderem in Form der mittlerweile allseits bekannten QR-Codes. Nach unserem heutigen Kenntnisstand ist Murten der erste Ort in der Schweiz, der diese Codes auf eine derart umfangreiche Art und Weise in ein touristisches Projekt integriert.
Das Berntor wurde zum ersten Mal im Jahre 1239 erwähnt. In der Schlacht bei Murten wurde es total zerstört und musste auch später mehrmals wieder aufgebaut werden.
Das Primarschulhaus wurde vom einheimischen Architekten Johann Jakob Weibel in den Jahren 1836-1839 als stolzer Zeuge des weltoffenen und freiheitsliebenden Geistes jener Zeit gebaut.
Das Kanonenmätteli ist eine Wiese beim östlichen Eingang zur Stadt.
Die spätgotische Französische Kirche ersetzte ab 1481 die frühere Katharinenkapelle. Über der Eingangstüre befindet sich eine Erinnerungstafel an den Reformator Wilhelm Farel (1530).
Die Rathausgasse war einst Schauplatz eines tragikomischen Theaters.
Das Gebäude, welches heute als Rathaus genutzt wird, wurde 1416 nach einem Stadtbrand neu aufgebaut. Zwischen 1748- 50 wurde es umgebaut und vergrössert.
Das Deutsche Pfarrhaus wurde 1729 im schönen Berner Landhausstil erbaut mit einem sogenannten Krüppelwalmdach.
An der Stelle der Deutschen Kirche stand ab 1399 eine Marienkapelle. Die heutige Kirche wurde 1710 als Barockbau neu erstellt, wobei die ehemalige Kapelle im Chor erhalten wurde.
Die Ringmauer wurde in mehreren Etappen und aus verschiedenen Materialien wie Kieselsteinen, Tuff und Sandstein gebaut. Die untersten 15 Lagen stammen aus der Zeit noch vor der Stadtgründung im 12. Jahrhundert.
Das Rübenloch ist ein spätgotisches Juwel, welches die Hauptgasse harmonisch abschliesst.
Das Schloss geht auf die Zeit des Grafen Peter II. von Savoyen (1255) zurück. Unter dem Portal von 1516, das mehrfach umgebaut wurde und in der heutigen Form aus dem Jahre 1755 stammt, befand sich eine heute nur noch in der Pflästerung markierte Zisterne.
Der Lindensaal ist eine der ältesten Promenaden Murtens. Dies ist eine von Bäumen gesäumte Terrasse mit einem fantastischen Blick über den Murtensee.
Das Museum Murten gehört zu den ältesten Museen im Kanton Freiburg. Seit 1978 hat es seinen Standort in der alten Stadtmühle ausserhalb der Stadtmauern.
Nach der Schlacht bei Murten brachte ein Läufer einen Lindenzweig nach Freiburg, um den Sieg zu verkünden.
Der Stadtgraben rund um die Stadt beherbergt heute die Gärten der Anwohner. Ein Weg entlang der Ringmauer führt rund um die Stadt herum – ein hübscher Spaziergang ausserhalb der Altstadt.
Die Römisch-katholische Kirche wurde 1885 von Adolphe Fraisse im neugotischen Stil gebaut. Erst 1925 wurde der Kirchturm hinzugefügt.
Der Törliplatz bildet den Eingang in die Stadt von Süden her. Eine wichtige Rolle spielte der Brunnen auf dem Törliplatz im Mittelalter. Weitere Angaben unter Rubrik Brunnen.
Die Hauptgasse bietet einen prächtigen Einblick in die kleine Stadt Murten. Die Fassaden, ergänzt durch die Laubenbögen, wurden im 17./18. Jahrhundert zu einem Meisterwerk barocker Baukunst.
Mauersegler nisten gerne in alten Häusern, Türmen und Stadtmauern. Murten beherbergt eine grosse Kolonie. Hier brüten viele Seglerpaare in den Nistkästen, die speziell für sie bereitgestellt worden sind.