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Geschichte der Festung Heldsberg
Das Artilleriewerk Heldsberg wurde 1938 geplant, nachdem das Nachbarland √Ėsterreich am 12. M√§rz 1938 vom Deutschen Reich annektiert worden war. In zweij√§hriger Bauzeit wurde die Festung durch einheimische Baufirmen fertig gestellt.
Auftrag des Artilleriewerkes:
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Verhindern eines √úbergangs √ľber den Rhein zwischen Bodensee und Montlingen.
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Verhindern von √úbersetzversuchen mit Schiffen und F√§hren √ľber den Bodensee.
Die Festung Heldsberg war mit ihren vier 7,5 cm Kanonen die einzige Artillerie Einheit in der damaligen Grenzbrigade 8.
Der ¬ęHeldsberg¬Ľ hatte auch einen betr√§chtlichen moralischen Wert. Ein Artilleriewerk, in n√§chster N√§he der Landesgrenze gelegen, st√§rkte den Abwehrwillen von Bev√∂lkerung und Truppe gewaltig.
Auch die dissuasive Wirkung ist bemerkenswert. Die gegen unser Land gerichteten Operationspl√§ne der deutschen Wehrmacht unter den Decknamen ¬ęTannenbaum¬Ľ und ¬ęFall gr√ľn¬Ľ enthalten den Passus:
¬ęEin an sich sehr erw√ľnschter Angriff aus √∂stlicher Richtung bei Rheineck, k√ľrzester Weg in die Feindflanke, verspricht bei dem gebirgigen Gel√§nde und den starken Befestigungen bei Rheineck (Heldsberg) keinen Erfolg.¬Ľ