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Die Schweiz trat am 28. Januar 1949 der UNESCO bei. Die Schweizerische UNESCO-Kommission wurde am 6. Mai 1949 auf Beschluss des Bundesrates als ausserparlamentarische Kommission geschaffen. Sie ist dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) angegliedert.
Die Kommission umfasst 20 Mitglieder, die vom Bundesrat ernannt werden, um die Botschaft der UNESCO in der Schweiz zu verbreiten. Sie setzen sich dafür ein, interdisziplinär, interkulturell und international zu arbeiten und durch gemeinsames Handeln die Ideale der UNESCO zu fördern und nach aussen zu tragen.
Die Kommission verfügt über drei statutarische Organe, die eine kohärente und reibungslose Tätigkeit gewährleisten: Die Generalversammlung, das Exekutivbüro und das Sekretariat. Die Mitglieder der Kommission arbeiten in vier thematischen Projektgruppen zusammen. Die Kommission hält ein- bis zweimal jährlich eine Generalversammlung ab. Die Projektgruppen und das Exekutivbüro, das die Aktivitäten der Kommission im Laufe des Jahres überwacht, treffen sich nach Bedarf, mindestens aber viermal jährlich. Den Vizepräsidenten obliegt die Leitung der Projektgruppen.
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stellt der Kommission ein Sekretariat und ein Jahresbudget von 500 000 Franken zur Verfügung. Das Sekretariat der Kommission befindet sich in Bern. Nicolas Mathieu, Generalsekretär der Kommission und Chef der UNESCO-Koordination, leitet das Sekretariat und sein Team von sechs Mitarbeitenden.
«Dialog und Zusammenarbeit – der Schlüssel für wirkungsvolles Handeln.»
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