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HAMBURG (awp international) - Ein Verkauf der US-Biotechfirma Genzyme an den Pharmakonzern Sanofi-Aventis gewinnt an Wahrscheinlichkeit. Genzyme-Chef Henri Termeer sagte der "Financial Times" (Mittwoch), er könne sich einen Rücktritt vorstellen, wenn Mitte 2011 die Ergebnisse der klinischen Studie zum Multiple-Sklerose-Medikament Campath vorliegen. Termeers Abgang dürfte eine Übernahme durch den französischen Medikamentenhersteller erleichtern. Termeer hatte sich vehement gegen ein Kaufangebot von 69 Dollar pro Aktie gesperrt. Er werde sich nicht mit Vertretern von Sanofi-Aventis treffen oder eine Buchprüfung erlauben, sofern nicht ein deutlich höheres Angebot vorliege.
Termeer deutete an, ein offeneres Ohr als zuvor für eine Übernahme durch Sanofi-Aventis zu haben ? vorausgesetzt, Sanofi-Aventis bessere den Preis nach. Gespräche mit Dritten über eine mögliche Rettungsaktion habe das Führungsgremium nicht geführt. Eine Offerte solle den Unternehmenswert berücksichtigen und einen Aufschlag bieten. "Wir kommen ausgezeichnet alleine klar", sagte Termeer. Der Manager erklärte, dass er, wenn Genzyme verkauft würde, bereit sei, den Chefposten abzutreten und sich auf den Posten des Chairman zurückzuziehen./ep/tw
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