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Teilnehmer der Studie waren 198 Australier, zwischen 18 und 65-jährig, mit einem seit mindestens 6 Wochen bestehenden, bisher unbehandelten Tennisellbogen.
Die Therapie bestand in: entweder 8 Sitzungen Physiotherapie, entzündungshemmende Injektionen (Kortison) oder Abwarten plus Schmerzmittel bei Bedarf.
Die Forscher interessierte die generelle Verbesserung des Zustandes, die vorhandene Kraft in der betroffenen Hand und die Ausprägung der Beschwerden am Anfang der Behandlung, nach 6 und nach 52 Wochen.
Resultate
Nach 6 Wochen zeigten die Injektionen deutlich bessere Effekte als die anderen beiden Behandlungsstrategien (Physiotherapie oder Abwarten). Die Zahl der Rückfälle war jedoch hoch: 47 Rückfälle von 65, denen es anfangs sofort besser ging.
Verglichen mit den Betroffenen, die Physiotherapie bekamen, ging es der Injektions-Gruppe nach einem Jahr insgesamt deutlich schlechter.
Die Physiotherapiegruppe zeigte nach 6 Wochen bessere Resultate als die Gruppe, bei der Abwarten die Strategie war. Nach 52 Wochen war kein Unterschied mehr nachweisbar in diesen beiden Gruppen.
Patienten in der Physiotherapiegruppe brauchten am wenigsten zusätzliche Therapien, wie z.B. entzündungshemmende Medikamente (z.B. Antirheumatika).
Fazit der Autoren
Kurzzeitig wirken entzündungshemmende Injektionen am besten. Mittel- und längerfristig aber ist Physiotherapie den andern Behandlungsstrategien vorzuziehen.
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