Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03157.jsonl.gz/787

Unser übergeordnetes Ziel ist es erstmals quantitative Aussagen über die Häufigkeit, Stärke und räumliche Verteilung von vergangenen und zukünftigen Extremereignisse im Ozean zu machen und die Risiken solcher Extremereignisse für marine Ökosysteme abzuschätzen. Dabei werden wir uns auf Hitzewellen, Ozeanversauerung und Sauerstoffverlust fokussieren – dies sind drei Stressfaktoren welche die marinen Lebewesen und Ökosysteme nachweisbar unter Druck setzen.
Im Detail werden wir (i) vergangene Änderungen in marinen Hitzewellen und Extremereignisse in der Ozeanversauerung anhand von Satelliten und in-situ Beobachtungen quantifizieren, (ii) die Prozesse die zu Änderungen in Extremereignissen führen mit einem neuen hochaufgelösten Klimamodell untersuchen, und (iii) die regionalen Auswirkungen von Extremereignissen für einzelne Fischarten und ganze Ökosysteme mit einer Risikoanalyse bestimmen.
Das Projekt wird neue und wichtige Informationen über die Änderungen und die dazugehörigen Prozesse von Extremereignissen im Ozean generieren und erstmals deren Risiko für die marinen Ökosysteme abschätzen. Ein besseres Verständnis ist zentral um die Auswirkungen des Klimawandels auf den Ozean zu verstehen und um passende Massnahmen zum Schutz der Weltmeere zu planen.