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Der Oberbegriff Hepatitis (Mehrzahl: Hepatitiden) umfasst entzündliche Krankheiten der Leber. Die Entzündung schädigt die Leberzellen und beeinträchtigt schliesslich die Funktionen des Organs.
Augenfälligstes Symptom ist die Gelbsucht (Ikterus), die durch den Übertritt von Gallefarbstoff ins Blut entsteht. Gelbsucht ist indessen nicht obligatorisch, vielfach verläuft die Hepatitis sogar symptomlos. Erkannt wird sie dann vornehmlich aufgrund erhöhter Werte von Leberenzymen, sog. Transaminasen.
Viele akute Hepatitiden heilen folgenlos; chronische Verläufe sind jedoch gefürchtet wegen Spätkomplikationen wie Leberzirrhose und Leberkrebs. Definitionsgemäss gilt eine Hepatitis als chronisch, wenn sie länger als sechs Monate andauert.