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Mit der Wahl eines grossen Massstabes bei der Erstellung der Prozesslandkarte für das strategische Prozessmanagement können gleich drei Ziele auf einen Streich erreicht werden!
Prozesslandkarte
Die Prozesslandkarte wird von dem Geschäftsmodell abgeleitet und stellt einen Teil der Geschäftsprozesse des Unternehmens dar. Die Karte ist in Teilprozesse untergliedert und dient zur Orientierung. Der Massstab gibt den Grad an Informationen an, die in einer Karte enthalten sind. Ein grosser Massstab hat eine geringe Informationsdichte. Demzufolge werden in einer Karte mit kleinerem Massstab die Details beschrieben.
Die Wahl des richtigen Massstabs
Je nach Zielsetzung ist es oft sinnvoll verschiedene Karten zu verwenden. Mit der Wahl eines kleineren Massstabs nimmt der Aufwand zur Erstellung der Karte jedoch zu, weil die detaillierte Abbildung der Prozesse mühsamste Kleinarbeit von Spezialisten erfordert.
Drei auf einen Streich…
Wählt man einen grossen Massstab bei einer Prozesslandkarte für das strategische Prozessmanagement, erreicht man gleich drei Ziele auf einen Streich:
1) Es entsteht eine bereichsübergreifende Diskussion, die ein gleiches Verständnis der Prozesslandkarte schafft.
2) Die Karte dient als Grundlage für die Ausarbeitung von Prozessen in kleineren Massstäben.
3) Es bietet sich die Möglichkeit, verschiedene Kennzahlen und andere Informationen zu visualisieren, die für ein einheitliches Reporting genutzt werden können.