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Im Zusammenhang mit dem laufenden Strafverfahren der Bundesanwaltschaft zum FIFA-Korruptionsskandal sind bei der Behörde bisher mehr als 100 Verdachtsfälle auf Geldwäscherei eingegangen.
Die gemeldeten Transaktionen könnten mit dem Entscheid der FIFA zusammenhängen, die Fussballweltmeisterschaften 2018 an Russland und 2022 an Katar zu vergeben.
WM-Vergabe scheint verdächtig
Der Sprecher der Bundesanwaltschaft bestätigte am Samstag entsprechende Berichte von «Tages-Anzeiger» und «Bund». Seit der Verhaftung von hochrangigen FIFA-Funktionären in Zürich Ende Mai hätten Schweizer Finanzinstitute insgesamt 103 Verdachtsmeldungen an die Geldwäscherei-Meldestelle MROS übermittelt.
Seit den WM-Vergaben im Dezember 2010 gibt es den Verdacht, die Abstimmungen könnten durch illegale Zahlungen beeinflusst worden sein. Russland und Katar bestreiten die Vorwürfe.
Kein Kommentar zu Südamerikanern
Nicht bestätigen wollte die Bundesanwaltschaft am Samstag hingegen Medienberichte, wonach sie im Zusammenhang mit dem FIFA-Skandal gegen zwei Ex-FIFA-Funktionäre ermittle.
Dabei soll es sich um den ehemaligen Präsidenten des Südamerikanischen Fussballverbandes Conmebol, den Paraguayer Nicolas Leoz, und den Argentinier Eduardo Deluca handeln, langjähriger Conmebol-Generalsekretär.
«Über das laufende Strafverfahren rund um die Vergabe der Fussballweltmeisterschaften 2018 und 2022 wird zu einem späteren Zeitpunkt informiert», hiess es bei der BA am Samstag auf Anfrage.
(sda/mbü)