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Um die Ausbreitung des neuen Coronavirus einzudämmen, gibt es schweizweite und kantonale Massnahmen in Form von Vorgaben, Pflichten und Verboten. Für zugelassene Veranstaltungen müssen spezifische Schutzkonzepte erstellt und umgesetzt werden.
Einschränkungen für öffentliche und private Veranstaltungen
Ab dem 18. Januar 2021 gelten folgende nationale Einschränkungen:
- An privaten Veranstaltungen im Freundes- und Familienkreis (die nicht an öffentlich zugänglichen Orten stattfinden, z. B. zuhause) dürfen neu höchstens 5 Personen teilnehmen. Dabei werden auch die Kinder mitgezählt. Der Bundesrat empfiehlt dringend, Treffen auf zwei Haushalte zu beschränken und damit die Anzahl der Kontakte so gering wie möglich zu halten. Menschenansammlungen im öffentlichen Raum werden ebenfalls auf 5 Personen beschränkt.
- Öffentliche Veranstaltungen sind verboten. Ausgenommen sind religiöse Feiern (bis maximal 50 Personen), Beerdigungen im Familien- und engen Freundeskreis, Versammlungen von Legislativen und politische Kundgebungen. Auch davon ausgenommen sind Auftritte von professionellen Kulturschaffenden und Matches von professionellen Sportlern, jedoch ohne Publikum. Mehr Informationen für .
Erleichterungen durch die Kantone
Der Kantonsärztliche Dienst kann Erleichterungen gegenüber den Vorgaben nach Artikel 4 Absätze 2–4 sowie nach den Artikeln 6–6f bewilligen. Erleichterungen sind nur möglich, wenn ein überwiegendes öffentliches Interesse vorliegt und vom Veranstalter oder Betreiber ein Schutzkonzept nach Artikel 4 vorgelegt wird, das spezifische Massnahmen umfasst, welche die Verbreitung des Coronavirus verhindern und Übertragungsketten unterbrechen.