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Alle Instrumente erzielen Obertöne, aber je nach Instrument erklingen die einzelnen Obertöne stärker. Dies macht die Klangfarbe des Instrumentes aus, sonst würde ein Klavier wie eine Geige oder eine Klarinette tönen. Bei der menschlichen Stimme ist das genau gleich. Dass jede Stimme unverwechselbar tönt, ist auf die unterschiedlich starken Obertöne zurückzuführen. Auch die Klänge der Natur sind voller Obertöne. Einen obertonfreien Klanmg nennt man Sinuston; er kann nur elektronisch erzeugt werden Man weiss heute, dass die Heilkraft von Klängen und Musik sehr viel mit den Obertönen zu tun hat.
Bei
den üblichen Instrumenten wie Klavier, Geige, Flöte etc. hört man die
Obertöne nicht einzeln. Es gibt aber Instrumente wie z.B. der Gong, das
Monochord oder die indische Tampura, bei denen man die Obertöne sehr gut
hört. Dies ist auch beim Obertongesang der Fall. Mit einer besonderen
Technik hört man nach einiger Zeit den Grundton nur noch gedämpft, und
dafür die einzelnen Obertöne umso deutlicher. Es handelt sich hier also
um ein mehrstimmiges Singen. Die meisten Klangtherapeuten arbeiten mit Obertonklängen bzw. mit obertonreicher Musik.