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Die vom HFR (Freiburger Spital) getroffenen Entscheidungen stützen sich auf mehrere Beobachtungen: Die Aufrechterhaltung des Status quo an den drei Standorten Freiburg, Riaz und Tafers führt zu einer Unterauslastung der Operationssäle, und die Notaufnahmen in Riaz und Tafers werden im Durchschnitt von weniger als 10 Personen pro Nacht besucht. Die Aufrechterhaltung der Dienste an drei Standorten erfordert auch mehr Personal, dessen Potenzial aufgrund unzureichender Patientenzahlen nicht ausgeschöpft werden kann. Diese Struktur ist daher ineffizient, und die FDPF begrüsst den Wunsch des HFR, die Umsetzung seiner Strategie bis 2030 zu beschleunigen, deren Hauptziel die Zentralisierung des gesamten Betriebs am Standort Freiburg bleibt.
Dennoch muss der HFR die Bevölkerung des südlichen Teils des Kantons, die Anspruch auf qualitativ hochwertige Dienste hat, auch in Notfällen beruhigen. Wir fordern daher den HFR auf, flankierende Massnahmen in Betracht zu ziehen, die eine rasche und effiziente Versorgung aller Bürgerinnen und Bürger Freiburgs unabhängig von ihrem Wohnort gewährleisten. Der HFR könnte z.B. den Mobilen Notfall- und Wiederbelebungsdienst (SMUR) des Kantons Freiburg oder den Abulanzdienst entwickeln. Was die deutschsprachigen Bewohner betrifft, so müssen sie trotz des Endes der ambulanten Operationen in Tafers weiterhin Zugang zu deutschsprachigem Personal am Standort Freiburg haben.