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Tonga
22.08.2013
On our far reach from Raiatea to Neiafu, Tonga, we had to deal with a phenomenon called the SPCZ (South Pacific Convergence Zone), which is the largest and most persistent spur of the ITCZ (Intertropic Convergence Zone). It is a 100 - 250 nm broad zone, stretching from the ITCZ near the Solomon Islands to Fiji, Samoa, Tonga and further Southeast and always moving forth and back a little. Easterly trade winds converge with weaker winds, causing frequent rainfalls and light winds varying from all directions. And this is what happened to us half way between the Society Islands and Tonga.
Meanwhile we reached Fiji and are moored at Savusavu. From Tonga to Fiji we had a fast ride of 72 hours with good downwind sailing on a wing-by-wing and following seas. And we just made it to Savusavu before the SPCZ was back again; the trade wind blew out his mind and the skies opened for quite an extensive boat wash and even a thunderstorm.
Two major problems occurred on these two reaches: Between Raiatea and Tonga we lost the rudder of our windpilot due to a broken welding and between Tonga and Fiji we had an electrical failure, could not start the engine anymore and lost all electrical power for about an hour. It turned out to be a problem of corroded connections between the cables and the main switches of the engine and the service batteries. The skipper fixed this electrical problem and from windpilot we will get free spare parts.
So nothing should keep us from sailing on along the Islands of Fiji and on to New Caledonia. Not to forget that we crossed the longitude of 180°, our position being now at 17° S and 179° E. That means we are just opposite Greenwich now and we will count down from 180° E as we go West.
Drehen wir den Spiess mal um:
Wir schauen bei uns zu Hause zum Fenster raus und jedes Jahr um die gleiche Zeit fahren jeden Tag mehrere Wohnmobile auf die grosse Wiese oben beim Wald, drehen einige Runden, stoppen und hissen eine gelbe Flagge. Jeden Tag werden es einige mehr, einzelne verlassen die geschützte Wiese auch bald wieder, um weitere Wiesen zu besuchen und auf ihren Blogs und Webseiten zu beschreiben und zu bebildern.
Kurz nachdem ein solches Wohnmobil auf der Wiese festgemacht hat, lässt es von einem Gestell am Heck ein kleines Wägelchen mit einem Zuckerwassermotörli an langen Seilen auf die Wiese runter. Die Wohnmobiler setzen sich hinein und fahren in unser Dorf, fragen nach der Immigrationsbehörde und wo sie ihren Abfall deponieren dürfen. Sie bringen dem Dorfältesten ein Gastgeschenk, vorzugsweise eine grosse Toblerone, da sie im Mobilführer für Wohnmobiler gelesen haben, dass wir Eingeborenen das gerne essen.
Sie fragen uns, ob wir Äpfel und Zwetschgen hätten und ob wir bereit wären, einige Kilos gegen Lippenstift, Aftershave und T-Shirts zu tauschen. Wenn wir ihnen entgegnen, dass wir lieber einige Zündkerzen, einen Ersatzreifen, oder ein Stück ihres Abschleppseils hätten, um unsere Ziege anzubinden, schauen sie etwas konsterniert und murmeln etwas von Zeiten, die sich eben ändern. Später möchten sie wissen, wann am Sonntag der Gottesdienst stattfindet, den sie unbedingt besuchen wollen, da sie gehört hätten, dass wir so schön sängen.
Jeden Morgen zur gleichen Zeit stehen alle auf ihrem Wohnmobil und preisen über ihre Walkytalkies an, was sie aus ihrem Fahrzeug zu verkaufen oder zu tauschen haben. Ein sogenannter Netzkontroller lenkt die Diskussion, damit nicht alle gleichzeitig dreinschwatzen. Dann verliest er einen Wetterbericht und fragt, wer nach der gemeinsamen Runde noch ein privates Gespräch von Wohnmobil zu Wohnmobil führen möchte.
Einmal in der Woche treffen sich alle Wohmobiler am Waldesrand zu einem gemeinsamen Picknick, das sie Potluck (zu Deutsch: Topfglück) nennen. Dabei geht es vor allem darum, sich die schlimmsten Abenteuer von der letzten Fahrt zu erzählen und sich gegenseitig zu bestätigen, wie unerschrocken man das grosse Autobahndreieck bei Nacht, Regen und seitlichen Scherwinden gemeistert hat.
Bevor es dunkel wird, fahren dann alle zufrieden und satt mit ihren Wägelchen mit dem Zuckerwassermotörli wieder zurück zu ihren Wohnmobilen, klettern an Bord, hieven das Wägelchen ins Gestell und träumen bald von der Weiterfahrt zur nächsten Wiese, wo es diese zahmen Bienchen geben soll, die einem den mitgebrachten Honig von den Fingern lecken ohne zu stechen.
Irgendwann sind dann plötzlich alle Wohnmobiler verschwunden und es heisst, sie hätten das letzte Wetterfenster genutzt, um den grossen Schlag über die Berge zu wagen und in ihr Überwinterungsgebiet zu gelangen.
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