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Chronische Gesichtsschmerzen können Zeichen einer chronischen Nasennebenhöhleninfektion sein.
Nasennebenhöhlen-OperationDie Kieferhöhlen, die Siebbeinzellen, die Keilbeinhöhlen und Stirnhöhlen sind beidseits angelegte knöcherne Höhlen, die die Nasennebenhöhlen bilden. Treten akute Nasennebenhöhlenerkrankungen auf, kann man dies meist mit abschwellenden Nasentropen, Inhalation und einer antibiotischen Therapie behandeln. Anders sieht die Therapie bei chronisch-entzündlichen Veränderungen aus. Bei einer chronische Nasennebenhöhleninfektion oder einer Polyposis nasi, das heisst eine krankhafte Veränderung der Nasenschleimhaut, kann oft Abhilfe nur mittels einer Operation geschaffen werden. Eine schonende Operationstechnik ist die funktionelle endoskopische Nasennebenhöhlenchirurgie. Hierbei wird ohne Schnitt von außen ein Endoskop in die Nase eingeführt und die krankhafte Veränderung innerhalb der Nase so schonend und behutsam wie möglich abgetragen. Oft ist es notwendig in der gleichen Operation die Nasenscheidewand zu korrigieren. Am Ende der Operation wird in die Ausführungsgänge der Nasennebenhöhlen eine Tamponade eingelegt, die für mehrere Tage dort verbleibt. Wenn die Nasentamponaden gezogen worden sind, ist eine Nasenpflege erforderlich. Dabei wird die Nase regelmässig unter endoskopischer Kontrolle gereinigt, um langfristig die Ausführungsgänge der Nase freizuhalten. Außerdem ist eine medikamentöse lokale Nachbehandlung erforderlich.
Nasenscheidewand-OperationDie Nasenscheidewand ist eine Trennwand, die im Inneren der Nase vorhanden ist. Bei einer Verkrümmung der Nasenscheidewand resultiert oft eine behinderte Nasenatmung. Die oftmals verwendeten abschwellenden Nasentropen sollten allerdings nicht über einen längeren Zeitraum genommen werden, da sie die Nasenschleimhäute nachhaltig schädigen können. Oft ist daher eine Operation notwendig, um eine Verbesserung der Nasenatmung zu erzielen.
Üblicherweise wird eine Operation der Nasenscheidewand in Narkose durchgeführt. Über einen von aussen nicht sichtbaren kleinen Schnitt wird die im Inneren der Nase gelegene Verbiegung der Nasenscheidewand begradigt. Die unteren Nasenmuscheln werden meist im gleichen Eingriff etwas verkleinert, damit eine gute Belüftung gewährleistet ist. Da die Nasenscheidewand geschient wird, wird am Ende der Operation eine kleine Silikonfolie auf beiden Seiten des Nasenseptums eingelegt. Diese verbleibt für rund sieben bis zehn Tage in der Nase. Um ein Nachbluten zu vermeiden, wird zusätzlich eine Nasentamponade für zwei Tage eingelegt. Sie wird nach rund zwei Tagen gezogen. In der Zwischenzeit erhalten Sie ein Antibiotikum, damit eine Infektion der Nasennebenhöhlen verhindert wird.