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ist ein Umbau von Gebäuden oder ein Komplettabruch geplant, so ist oft unumgänglich, Entkernungsmassnahmen vorzunehmen, um den maschinellen Abbruch zu erleichtern oder den Neuaufbau vorzubereiten. Um bei Entkernungen Schäden zu vermeiden, sind zudem oft Handabbrüche (beispielsweise bei Wänden) unabdingbar.
Bei der Entkernung von Gebäuden und baulichen Anlagen wird bis auf die statisch relevanten Bauteile zurückgebaut. Die komplette Demontage aller Einbauteile wie Böden, Unterdecken, Fenster, Türen sowie gebäudetechnische Anlagen wie Heizung, Elektro, Lüftung und Sanitär. Bei der Entkernung handelt es sich um einen massiven baulichen Eingriff, der auch vor tragenden Elementen nicht halt macht.
Ein Teil-Abriss eines bestehenden Gebäudes wird durchgeführt, wenn beispielsweise die Fassade eines Gebäudes erhalten werden soll, die dahinterliegende Struktur aber baufällig ist oder aus anderen Gründen (z.B. Rentabilität) nicht mehr genutzt werden kann.
Bevor in einem alten Haus eine neue Wohnsitutation entstehen kann, muss zuvor mit der Demontage des alten Wohnungskörper‘s begonnen werden. Das komplette demontieren einer solchen Wohnungsinnen-Hülle bezeichnet man auch als das „Entkernen“. Es beinhaltet das demontieren der Deckenverkleidung, das demontieren aller Wandverkleidungen und das demontieren der Bodenfläche bis jeweils auf die tragenden Konstruktio. Die vorbereiteten Arbeiten beinhaltet die Demontage der Einrichtungen von Küche, Badezimmer, Türen, Fenster usw.