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Mit seinem Urteil (8C_545/2019 vom 14. November 2019
) hat das Bundesgericht SWICA im sogenannten «Luzerner Pyrofall» vollumfänglich recht gegeben. Der Entscheid des Kantonsgerichts Luzern vom 6. Juni 2019 wurde aufgehoben und der Einspracheentscheid von SWICA bestätigt.
Das Bundesgericht hält in seinem Urteil unter anderem fest, dass «ein einmaliger, nur sehr kurz andauernder Schallexpositionspegelwert von 112,2 bzw. von maximal 116,2 dB im Rahmen einer Fussballspielveranstaltung mit grosser Menschenansammlung, wo der Einsatz von Lärm verursachenden Gegenständen wie Petarden, Trillerpfeifen und Vuvuzelas üblich ist, jedenfalls nicht ungewöhnlich ist. Dies gilt unabhängig davon, von welcher Schallquelle der Lärmpegel stammt». Ebenso wird festgehalten: «Die weiteren vom kantonalen Gericht genannten Umstände (Feuerwerkskörper der gefährlichsten Kategorie F4, welcher nicht im offenen Verkauf erhältlich sei; Zeugenaussagen betreffend Lautstärke) sind dabei irrelevant, weil sie keinen direkten Einfluss auf den Lärmpegel haben».
SWICA hatte den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern ans Bundesgericht weitergezogen, um die Frage, ob die geltend gemachte Hörschädigung als Unfall zu werten ist, auf höchster gerichtlicher Ebene klären zu lassen. SWICA hatte sich unabhängig vom nun vorliegenden Entscheid zu ihren Gunsten stets auf den Standpunkt gestellt, dass die Kriterien, die zur Anwendung kommen, für alle Versicherten in der Schweiz gleich gelten müssen.
Stellungnahme SWICA vom 4. Juli 2019