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Schon in zahlreichen Studien wurde untersucht, welche Möglichkeiten bestehen, um die Zusammensetzung des Milchfettes während der Laktation zu beeinflussen. Zu Beginn der Laktation stammen die Fettsäuren der Milch nicht nur aus der Futterration, sondern zum Teil auch aus den Körperreserven, die zur Kompensation des Energiedefizits mobilisiert werden. Hier werden erste Resultate eines Projekts vorgestellt, dessen Ziel darin bestand zu untersuchen, wie über eine Beeinflussung der Zusammensetzung der Körperreserven auf das Milchfett eingewirkt werden kann. 28 Milchkühe der ALP-Herde wurden zum Zeitpunkt des Trockenstellens in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Kühe der Versuchsvariante (S) erhielten bis zum Abkalben ein Futter mit 50% geschroteten Sonnenblumenkernen, während der Kontrollgruppe (K) ein Futter vorgelegt wurde, welches die gleiche Menge Fett in Form tierischen Fetts enthielt. Zum Zeitpunkt des Abkalbens und in den darauffolgenden Wochen wurde an alle Kühe eine fettarme Ration verfüttert. Die Analysen der Fettgewebeproben, die beim Trockenstellen und beim Abkalben unter Lokalanästhesie entnommen wurden, zeigten eine deutliche Erhöhung der Linolsäurekonzentration während des Trockenstellens bei Gruppe S (P<0.05). Im Vergleich zur Kontrolle traten während der ersten zwölf Laktationswochen bei den beiden Varianten keine Unterschiede auf bezüglich Futteraufnahme, Milchproduktion, Milchgehalte (Fett, Protein, Laktose) und Energiebilanz. Die Fettsäurenzusammensetzung der Milch wurde ab dem Ende der ersten Laktationswoche bis zur 11. Laktationswoche alle 14 Tage untersucht. Tendenziell ist die Milch der Versuchskühe S zu Beginn der Laktation (1. bis 3. Woche) weniger reich an gesättigten Fettsäuren und enthält mehr einfach ungesättigte Fettsäuren als die Milch der Kühe aus der Kontrollgruppe K. Ausserdem weist sie eine höhere Konzentration an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und insbesondere an Linolsäure C18:2 c9c12 auf. Nur in der ersten Woche sind die Unterschiede signifikant. Die übrigen Fettsäuren, die im Fettgewebe und in der Milch analysiert wurden, liessen sich durch die Behandlung nicht beeinflussen.
Das Stallklima hat einen grossen Einfluss auf die Gesundheit der Atemwege von Pferden. Im Rahmen einer Studie über die Qualität des Raumklimas wurden drei verschiedene Lüftungssysteme getestet.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.