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Junkers F-13
Die Junkers F-13, bzw. deren Nachbau, geistert seit Jahren durch die Medien. Im September 2015 wurde das erste, (noch) nicht flugfähige, Exemplar einer geplanten Neuauflage dieses Flugzeugs in Oskosh/USA der Öffentlichkeit präsentiert. Mittlerweile steht die neue F-13 in Dübendorf und man wartet gespannt auf den Erstflug…
Doppelseitige Anzeigen in Flugzeugmagazinen erklären unter anderem, dass es sich bei der F-13 um das erste Ganzmetallflugzeug gehandelt hatte – das stimmt natürlich nicht. Hugo Junkers baute bereits Jahre früher sein erstes Ganzmetallflugzeug; die Junkers J-1, welche am 12. Dezember 1915 zu ihrem Erstflug startete. Die F-13 war dann im Jahre 1919 das erste Ganzmetallverkehrsflugzeug.
Was am Nachbau auffällt, ist, dass er in einigen makranten Punkten vom Original abwicht: So hat der Nachbau keinen Reihen- sondern einen Sternmotor und auch das Seitenleitwerk gleicht nicht gerade dem des Originals. Ich müsste etwas tiefer recherchieren, um herauszufinden, ob es doch eine Version mit Sternmotor und diesem Seitenleitwerk gab…
Modell der Junkers F-13 im Aeronauticum Nordholz (DE)
Die F-13 mag als Ganzmetallflugzeug für ihre Zeit richtugnsweisend gewesen sein – was einem jedoch auffällt; die Piloten sitzen immer noch “Draussen”. Während die vier Passagiere eine geschlossene udn geheizte Kabine geniessen konnten, waren die Piloten Wind und Wetter ausgesetzt.
Richtig toll war das nicht. Weiss jemand, warum sich Hugo Junkers hier nichts Schlaueres hat einfallen lassen?
Und hier die beiden Maschinen im Museum von Le Bourget und München:
Hier ein Link mit einer umfassenden Beschreibung der F-13: LINK > Junkers F-13
Noch etwas zu den Sternmotoren: Ja – es hat F-13 mit Sternmotoren gegeben. Es dürften aber nur ganz wenige gewesen sein…