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Grundsätzliche Einschätzung Die politische Lage in Ruanda kann als relativ stabil bezeichnet werden, dennoch können gewisse politische Spannungen nicht ausgeschlossen werden.
In den vergangenen Jahren kam es in diesem Zusammenhang in der Hauptstadt Kigali und in anderen Teilen des Landes vereinzelt zu Granatenangriffen, bei denen mehrere Menschen getötet und Dutzende verletzt wurden. Die Hintergründe der Anschläge sind unklar.
Das Risiko von terroristischen Anschlägen kann auch in Ruanda nicht ausgeschlossen werden.
Spezifische regionale Risiken
Grenzregionen zur Demokratischen Republik Kongo (Kinshasa) und Burundi: Es besteht die Gefahr von Überfällen durch bewaffnete Banden aus den beiden Nachbarländern. Die Eskalation der Gewalt im Osten der Demokratischen Republik Kongo (Provinzen Nord- und Südkivu) wirkt sich seit Herbst 2012 auch auf das Grenzgebiet zu Ruanda aus. Granaten werden zeitweise bis in ruandische Gebiete geschossen. Lassen Sie in diesen Regionen grosse Vorsicht walten. Erkundigen Sie sich vor Ort bei den lokalen Behörden über die Entwicklung der Sicherheitslage und befolgen Sie die Empfehlungen der lokalen Reiseleitung oder einer lokalen Vertrauensperson.
Nationalparks: Besuchen Sie die Nationalparks ausschliesslich in organisierten Touren und in Begleitung von vertrauenswürdigen lokalen Reiseführern. Vergewissern Sie sich bei Besuchen der Nationalparks im kongolesischen und burundischen Grenzgebiet, dass der Reiseführer die Sicherheitslage mit den lokalen Behörden abgeklärt hat.
Gesundheitsinfrastruktur Ausserhalb von Kigali ist die medizinische Grundversorgung nicht immer gewährleistet. Krankenhäuser verlangen einen Kostenvorschuss in Bargeld, bevor sie Patienten behandeln.
Impfungen
Es wird empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten zu impfen: Diphterie, Hepatitis A, Poliomyelitis, Masern und Tetanus.
In einigen Fällen wird auch eine Impfung gegen folgende Krankheiten empfohlen: Abdominaltyphus, Hepatitis B und Tollwut.
Die Impfung gegen Gelbfieber ist obligatorisch.
Gesundheitslage Sehen Sie ein Malariamedikament vor und schützen Sie sich gegen Mückenstiche. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.
Kriminalität
Grundsätzliche Einschätzung Gewaltkriminalität ist eher selten. Hingegen wird vor allem in den Städten eine Zunahme der Kleinkriminalität (Taschen- und Entreissdiebstähle) beobachtet.
Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.
Für die Einreise in dieses Land ist ein bis mindestens 6 Monate nach Einreisedatum gültiger Schweizerpass erforderlich.
Ein Visum ist ebenfalls erforderlich
Seit Januar 2014 ist ein einziges und gemeinsames Visum für die 3 folgenden Länder Ostafrikas erhältlich: Kenia, Ruanda und Uganda.
Es werden keine Flughafengebühren erhoben.
Versicherungen
Führerausweis und Autovermietung Der internationale Führerausweis ist obligatorisch. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.
Für einen Mietwagen muss der Fahrer generell mindestens 21 Jahre alt sein, je nach Mietwagenunternehmen und Wagentyp.
Vorübergehende Einfuhr eines Privatfahrzeugs Ein Grenzpassierscheinheft «Carnet de Passages en Douane» (CPD) ist für die vorübergehende Einfuhr eines Motorfahrzeugs oder eines Anhängers in dieses Land empfohlen.
Bei Unfällen mit Verletzten sind Polizei und Ambulanz anzurufen
Notrufnummern
Polizei
112
Ambulanz
112
Feuerwehr
111
Die
touristischen Informationen für dieses Reiseziel wurden mit grösster
Sorgfalt zusammengetragen und werden regelmässig aktualisiert. Indessen
wird hinsichtlich der Genauigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes keine
Garantie gewährt.
Unsere Reiseinfos richten sich spezifisch an
Schweizer Staatsbürger oder in der Schweiz wohnhafte Personen bzw.
gelten für in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge. Für anderweitige
Reisende und Fahrzeuge können die Bestimmungen abweichen.
Die Informationen zu den folgenden Themen wurden vom EDA
(Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zur
Verfügung gestellt: Sicherheit & Politik, Gesundheitsinfrastruktur,
Kriminalität und naturbedingte Risiken.
Reiseziel ändern
Reisehinweis
Das EDA rät teilweise von Reisen in dieses Land ab.