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Im Schiffbau in Zürich hat die Verleihung der diesjährigen Schweizer Filmpreise begonnen. Einen ersten Quartz durfte Filmdebütant Ivan Georgiev für seine Nebenrolle als Callboy in Lionel Baiers Sterbehilfe-Komödie «La vanité» entgegennehmen.
Schauspielkollegin Heidi Maria Glössner überreichte Georgiev die Auszeichnung. Der 30-jährige Absolvent der Scuola Dimitri hatte sich gegen Leonardo Nigro («Schellen-Ursli») und Chiara Carla Bär («Amateur Teens») durchgesetzt.
In «La vanité» mimt Georgiev den russischen Prostituierten Tréplev, der in einem Hotel einem Sterbewilligen bei dessen Freitod beistehen soll. Baiers Komödie ist auch für den Quartz als «Bester Spielfilm» nominiert und gehört mit vier Preis-Chancen zu den Favoriten.
Je einen Quartz erhielten auch Kaya Inan und Micha Lewinsky. Inan wurde für die «Beste Montage» des Dokumentarfilms «Above and Below» ausgezeichnet, Filmemacher Micha Lewinsky für das «Beste Drehbuch» seines Films «Nichts passiert».
Wichtigste Kategorien zum Schluss
Der Schweizer Filmpreis wird bereits zum 19. Mal vergeben. Die Verleihung startet - wie die Oscar-Gala - jeweils mit den Nebenkategorien, um schliesslich in der Königskategorie, dem«Besten Spielfilm», zu gipfeln. Den Abend beschliesst Bundesrat Alain Berset mit der Übergabe des Ehrenpreises an Kameramann Renato Berta.
Die Filmpreis-Gala findet im Turnus in Zürich und Genf statt. Stefan Haupts Doku-Fiktion «Der Kreis» war im letzten Jahr in Genf der grosse Gewinner. In diesem Jahr erhielt der Episodenfilm «Köpek» von Esen Isik die meisten Nominationen der Filmakademie. Ob der Film seiner Favoritenrolle gerecht wird, verkündet Vorjahressieger Stefan Haupt um 21.30 Uhr. (sda)
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