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«Es war ein schönes Gefühl, hierher zurückzukehren», erklärte Wawrinka nach seinem ungefährdeten Dreisatzsieg gegen Ilhan. Bei seinem letzten Besuch in der Rod-Laver-Arena sei diese noch leer gewesen und er habe sich mit der Trophäe ablichten lassen.
Fast schien es, als liesse Wawrinka nach dem furiosen Startsatz, den er sich in nur 20 Minuten mit 6:1 sicherte, die «schönen Erinnerungen» noch einmal Revue passieren. Der 29-jährige Waadtländer baute merklich ab, blieb auf dem Centre Court aber dennoch stets Herr der Lage.
Wawrinkas Effizienz
Ilhan kam im zweiten Durchgang zwar etwas besser auf. Der Türke konnte die erste Breakchance verzeichnen, liess diese dann jedoch ungenutzt. Zu diesem Zeitpunkt hatte Wawrinka der Nummer 100 der Welt jedoch bereits wieder den Aufschlag abgenommen. Der Titelverteidiger blieb auch in der Folge in den entscheidenden Phasen der effizientere Mann. So wehrte er eine Breakchance zum 5:5 ab und holte sich den Satz mit 6:4.
Nach dem Break unmittelbar zum Auftakt des dritten Satzes und spätestens dem neuerlichen Servicedurchbruch zum 4:1 war der Match endgültig entschieden. Nach 89 Minuten Spieldauer stand Wawrinka in der 2. Runde. Dort trifft der Vorjahressieger auf den Rumänen Marius Copil (ATP 194), der Pablo Andujar (ATP 43) bezwang. Das bisher einzige Duell gegen Copil entschied Wawrinka 2013 in Madrid für sich.
Optimale Vorbereitung
Wawrinka hinterliess in seinem Startspiel zwar nur im 1. Satz einen unwiderstehlichen Eindruck. Die Form scheint beim Weltranglisten-Vierten jedoch zu stimmen. «Ich bin zufrieden mit meinem Spiel, in Chennai hatte ich einen perfekten Saisonstart», sagte Wawrinka. Auch die Trainingswoche in Melbourne sei optimal verlaufen. Besser könnten die Vorzeichen für einen erneuten Höhenflug in «Down Under» also nicht stehen.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 20.01.15 02:45 Uhr