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Wie der TV-Sender ESPN erfuhr, begab sich Federer gleich nach der 6:3, 5:7, 6:7, 6:7-Niederlage in einen gekühlten Raum und liess sich medizinisch untersuchen. Aus diesem Grund erschien der 20-fache Grand-Slam-Sieger auch mit Verspätung an der Pressekonferenz.
«Es ging ihm gar nicht gut», sagte Mary Joe Fernandez, die einstige Weltnummer 4 und heutige Frau von Federer-Manager Tony Godsick, dem TV-Sender. «Er musste längere Zeit liegen, um seine Atmung wieder unter Kontrolle zu bringen.» Sie habe schon Mitte des zweiten Satzes gemerkt, dass mit Federer etwas nicht stimme, weil er viel mehr geschwitzt habe als sonst.
«Ich glaubte, ich kriege fast keine Luft mehr», beschwerte sich Federer vor den Medien. Die überraschende Niederlage gegen den Australier John Millman war wohl zu einem Teil der Hitze zu verdanken. (pre/nws)
Ende November spielt Roger Federer innert sieben Tagen in fünf Ländern Südamerikas Schaukämpfe. Doch am vierten Tag durchkreuzen soziale Unruhen in Kolumbiens Hauptstadt Bogota seine Pläne. Es fliessen Tränen.
«Everywhere is Home» (Überall zu Hause) heisst der Streifen, der Roger Federers Reise durch Südamerika dokumentiert und am Mittwoch auf dem US-Sender «ESPN» ausgestrahlt wurde. Es zeigt den Schweizer vor, während und nach den Spielen in Santiago de Chile, Buenos Aires, Bogota, Mexiko City und Quito. Wie er in Argentinien 107-jährige Anhängerin trifft. Wie er in Kolumbien Salsa tanzt. Wie er in Bogota mit Kindern Tennis spielt. Es ist eine Reise der Superlative. 7 Tage, 5 Länder, 19'000 …