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Der Gouverneur des US-Bundesstaats Texas, Rick Perry, muss sich wegen möglichen Machtmissbrauchs vor Gericht verantworten. Eine sogenannte Grand Jury klagte Perry am Freitag wegen Machtmissbrauchs und Nötigung der texanischen Staatsanwältin Rosemary Lehmberg an.
Der Republikaner Perry soll laut Anklage gedroht haben, 7,5 Millionen Dollar an Staatsgeldern für eine von der Demokratin Lehmberg geleitete Anti-Korruptions-Einheit zurückzuhalten, sollte Lehmberg nicht abtreten. Diese war zuvor wegen Trunkenheit am Steuer verurteilt worden. Lehmberg trat nicht ab und Perry hielt das Geld zurück.
Perry hatte sich 2012 vergeblich um eine Kandidatur bei den Republikanern im US-Präsidentschaftswahlkampf bemüht. Für die Wahl 2016 wird er als möglicher Kandidat gehandelt – die jetzige Anklage könnte diese Pläne gefährden. Demokratische Gegner Perrys forderten nach der Anklage dessen Rücktritt vom Gouverneursposten. (viw/sda/afp)
Eigentlich geht es vor dem Geschworenengericht in Manhattan um die dunkle Vergangenheit einer High-Society-Dame. Aber keine Aussage im Prozess gegen Ghislaine Maxwell vergeht, ohne dass ein alter Freund der Angeklagten genannt wird.