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Dell hat unter dem Namen "PowerEdge M-Series" eine neues Blade-Server-System inklusive neuem Chassis und neu konzipierten Server-Blades lanciert. Die neue Produktfamilie ist gemäss Dell ab sofort weltweit erhältlich, und nähere Informationen sind auch bereits auf Dell.ch online
. Ein Schweizer Preis allerdings noch nicht angegeben. In den USA sind die Chassis ab 5999 Dollar und die Blades ab 1849 Dollar erhältlich.
Verglichen mit dem Chassis des Blade-Systems "PowerEdge 1955" bietet das M-Series Chassis mehr Leistungpotential für den verbrauchten Rackplatz: Im PowerEdge 1955 können zehn Blades auf sieben Höheneinheiten untergebracht werden, im Chassis M1000e sind es bis zu 16 Blades auf zehn Höheneinheiten.
Verglichen mit IBM und HP, den Hauptkonkurrenten im Blade-Geschäft, habe man ausserdem, so Dell, beim Verhältnis von Leistung zu Energieverbrauch wieder die Nase vorn: Die M-Series-Blades seien in dieser Beziehung 25 Prozent besser als HPs "BladeSystem c-Class" und 28 Prozent besser als IBMs "BladeCenter H".
Die zum M1000-Chassis gehörenden einzelnen Blades können momentan mit je zwei Dual Core- oder Quad-Core-CPUs von AMD (Opteron 2200 oder 2300) oder Intel (Xeon 5400 oder 5200) sowie bis zu 64 GB Arbeitsspeicher und bis zu 300 GB Harddiskapazität ausgerüstet werden. Ausserdem gibt es verschiendene Optionen für Switch-Blades. Für Ethernet- und iSCSI-Anbindung können Kunden zwischen einem Blade von Dell (vier 1Gb-Ports aufrüstbar mit zusätzlichen 10 Gb und Stacking-Ports) oder verschiedenen Cisco-Modellen (Nur 1 Gb, 1Gb plus Stacking, 1 Gb plus 10 Gb plus Stacking) wählen. Für Fibre Channel-Anschlüsse gibt es Standard-4Gb-Switches von Brocade oder einen etwas billigeren Port-Aggregator. (hjm)