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- Beitritt
- 20.08.09
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Wer immer noch auf eine "passende" Impfung hofft, sollte vielleicht doch besser sein Immunsystem stärken. Übrigens: Der Kontakt mit Bakterien und Viren beschäftigt und stärkt damit täglich unser Immunsystem. Man sollte nur ausreichend Abwehr-Mittel haben.
Quelle: Wie stark ist das Coronavirus mutiert?
Diese Überlegung hatten wir schon ein paarmal im Forum, jetzt wieder:
Doch es gibt auch Mutationen, die auf eine Abschwächung des Virus hindeuten. In den USA scheint SARS-CoV-2 einen ganzen Abschnitt seines Genoms auf einmal verloren zu haben, wie Forscher der Arizona State University feststellten. In Virenisolaten aus 382 Patienten fehlten 81 RNA-Basen aus der Bauanleitung für das virale Protein ORF7a. Dieses hilft dem Coronavirus normalerweise dabei, die befallene Zelle abzutöten. Durch die Mutation fehlen diesem Protein jedoch 27 Aminosäuren.
Das könnte bedeuten, dass diese Mutation das Coronavirus weniger aggressiv macht: „Diese Mutation ist so interessant, weil sie eine sehr ähnliche Löschung widerspiegelt, die 2003 im Genom von SARS-CoV aufgetreten ist“, erklärt Studienleiter Efrem Lim. Dieser Vorgänger des aktuellen Coronavirus hatte gegen Ende der SARS-Pandemie erste Anzeichen einer abnehmenden Aggressivität gezeigt.
Nach Ansicht der Forscher könnte der Verlust der 81 RNA-Basen bei SARS-CoV-2 ebenfalls auf eine abnehmende Pathogenität hindeuten. Dies ist auch deshalb wahrscheinlich, weil viele neu auftretende Viruserkrankungen im Laufe der Zeit zwar ansteckender, aber dafür harmloser werden. Denn für das dauerhafte Überleben eines Virus ist es eher ungünstig, wenn es seine Wirte zu schnell tötet oder zu krank macht – im Extremfall stirbt sein Wirt, bevor er andere anstecken kann. Auch das neue Coronavirus könnte daher im Laufe der Zeit an Aggressivität verlieren.