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Der 1971 in Münster geborene deutsche Geiger Friedemann Eichhorn begann seine musikalische Ausbildung bei Valery Gradow in Mannheim, bevor er seine Studien bei Alberto Lysy an der internationalen Musikakademie Yehudi Menuhin in Gstaad und anschliessend bei Margaret Pardee in Juilliard fortsetzte. Friedemann Eichhorn promovierte ausserdem an der Universität Mainz in Musikwissenschaft.
Rasch von der Fachwelt anerkannt, spielt er seit den 90er Jahren mit renommierten Orchestern (St. Petersburger Philharmoniker, SWR-Radio-Orchester…) und mit aussergewöhnlichen Kollegen wie Yuri Bashmet, Gidon Kremer, Saschko Gawriloff, Yehudi Menuhin oder Igor Oistrach in den renommiertesten Sälen. Eichhorn ist auch ein begeisterter Liebhaber der Kammermusik und arbeitet regelmässig mit Julius Berger, José Gallardo, Alexander Hülshoff und Thomas Müller-Pering zusammen.
Seit 2002 erteilt Friedemann Eichhorn Geigenunterricht an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Zudem leitet er den internationalen Louis Spohr-Wettbewerb für junge Geiger. Im Jahr 2005 wurde ihm die George-Enescu-Medaille vom rumänischen Kulturinstitut verliehen.
Friedemann Eichhorn spielt eine Violine von Nicola Gagliano aus dem Jahr 1758.