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Halep (1) – Wozniacki (2) 6:7,6:3*
Mit Simona Halep und Caroline Wozniacki spielen die beiden Topgesetzten im Final am Australian Open in Melbourne. Die beiden spielen ab 9.30 Uhr (Schweizer Zeit) nicht nur um ihren ersten Grand-Slam-Titel, sondern auch um die Nummer 1 der Welt.
Christian Finkbeiner, Melbourne
Ihre Tennis-Biografien weisen Gemeinsamkeiten auf. Und auch ihr Weg in den Final am Australian Open ähnelt sich. Während die Gesetzten in Melbourne bereits sehr früh und reihenweise scheiterten, fanden Simona Halep (26) und Caroline Wozniacki (27) einen Weg durch das Tableau. Sie mussten dabei aber beide auch das Glück der Tüchtigen in Anspruch nehmen.
Gleich in zwei Partien hatte Halep Matchbälle gegen sich; drei in der 3. Runde gegen die Amerikanerin Lauren Davis, als sie nach 3:44 Stunden mit 15:13 im dritten Satz siegte. Und zwei im Halbfinal gegen Angelique Kerber beim Stand von 5:6 im dritten Satz, nachdem sie allerdings ihrerseits bei 5:3 die ersten beiden Chancen zum Sieg nicht genutzt hatte. «Es war eine Achterbahnfahrt», sagte Halep, die Kerber die erste Niederlage der Saison zufügte.
Auch Wozniacki hätte sich beinahe schon früh aus dem Turnier verabschiedet. In der 2. Runde gegen Jana Fett lag sie im Entscheidungssatz 1:5 hinten und wehrte zwei Matchbälle der Kroatin ab, ehe sie sich in die nächste Runde rettete. Seither tritt die Dänin befreit auf, «denn ich habe nichts mehr zu verlieren».
Im Halbfinal stoppte sie den Höhenflug der 22-jährigen Belgierin Elise Mertens (WTA 37) und zog mit 6:3, 7:6 (7:2) in ihren ersten Australian-Open-Final ein – sieben Jahre, nachdem sie im Halbfinal nach vergebenen Matchbällen an Li Na gescheitert war.
Im Final präsentiert sich für Wozniacki und Halep nun aber wieder eine neue Ausgangslage. Beide haben wieder etwas zu verlieren. «Ein Grand-Slam-Titel würde mir mehr bedeuten als die Nummer 1», sagte Halep. Sie und Wozniacki haben die Spitze der Weltrangliste erreicht, ohne einen Major-Titel zu gewinnen.
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Wozniacki stürmte mit 20 Jahren erstmals auf die Position 1, verlor aber ihre beiden Finals am US Open 2009 und 2014 jeweils in zwei Sätzen. Dasselbe widerfuhr Halep am French Open in Paris, wo sie 2014 Maria Scharapowa und 2017 Jelena Ostapenko jeweils in drei Sätzen unterlag. «Es wird ein interessanter Final, weil beide ähnlich spielen», sagte Kerber. «Aber ich glaube, es werden beide sehr nervös sein.» (ram/sda)
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Bereits im Platzinterview sprach Roger Federer nach seinem 6:4, 6:3-Sieg gegen Novak Djokovic von einem «magischen» Abend. Als er dann zum Medien-Marathon antritt ist dem 38-jährigen Basler zum Scherzen zumute.
Roger Federer, fühlen Sie sich eigentlich so jung wie sie auf dem Platz aussehen?Danke. (lacht) Ja, ich fühle mich gut, ich fühle mich jung. Aber ich glaube, das liegt an der Frisur (schmunzelt).
Sie waren vom ersten Punkt an «on fire». Wie haben Sie das Spiel erlebt?Es gibt viel, das zu …