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Wahrscheinlich sind sie nach Süssigkeiten deshalb so verrückt, weil man ihnen immer wieder vorhält, wie schädlich sie für Zähne und Magen seien. Auch Verwandte können es sich nicht verkneifen, den lieben Kleinen ab und zu ein kleinen Vergnügen zu bereiten, obwohl sie ganz genau wissen, dass Süssigkeiten angeblich schädlich sind. Wo liegt die Ursache? Auf diese Frage gibt es verschiedene Antworten: z. B. die unterbewusste Erinnerung an Mamas süsse Milch. Wissenschaftler aus Kalifornien meinen, dass Süsses wie eine Droge das menschliche Gehirn beeinflusst. In den Kakao-Bohnen wurde eine Substanz gefunden, die einigen Substanzen von Marihuana ähnelt. Deswegen verbessert Schokolade die Stimmung und stärkt das Immunsystem.
Andere Gelehrte sind der Meinung, dass die Saccharose im Organismus die Adrenalinausschüttung fördert. Als Folge wird das Nervensystem normalisiert, negative Energie verringert und Schlafstörungen beseitigt. Fast dreissig Prozent der verzehrten Speisen werden als Energie vom Gehirn verbraucht (dabei beträgt die Gehirnmasse in Bezug auf den ganzen Körper weniger als dreissig Prozent). Die Hauptspeise des Gehirns ist Glukose. Ein Kind erlebt die Welt aktiv, sein Gehirn ist immer im Einsatz. Und die Hauptquelle der erforderten Glukose für den Organismus ist Zucker, d.h. Süssigkeiten.