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Erfrischend anders: wie Meditation wirklich gelingt
Meditation gilt als der Königsweg, um inneren Frieden zu finden. Doch was passiert, wenn wir uns dabei bemühen, bestimmte Regeln einzuhalten? Wenn uns die Beine einschlafen, weil wir die vorgeschriebene Sitzposition als unbequem empfinden? Wenn wir krampfhaft versuchen, unsere Atemzüge nach einem vorgegebenen Schema zu zählen, den Geist auf nur eine Sache auszurichten oder uns von störenden Gedanken zu lösen? Starre Meditationsregeln und der Irrglaube, sie strikt befolgen zu müssen, führen häufig zu Frust und einem Gefühl des Misserfolgs. Wir spüren, dass wir nicht gut genug sind, um eigenen und fremden Ansprüchen gerecht zu werden. Das macht uns unfrei. Und vor allem: Es verhindert das gewünschte Ergebnis.
Fabrice Midal fordert dazu auf, uns bei der Meditation von jeglichem Anspruch an uns selbst zu lösen. Für Fabrice Midal ist Meditation eine Frage der Einstellung. Er regt seine Leser dazu an, generell eine Lebenshaltung zu entwickeln, die sich dogmatischen Regeln, Konformismus, von außen auferlegten Forderungen und Zwängen widersetzt: Die Kapitel heißen entsprechend: »Hören Sie auf, sich mit anderen zu vergleichen. Seien Sie ganz Sie selbst.« - »Hören Sie auf, sich zu schämen. Zeigen Sie sich verwundbar.« - »Hören Sie auf, perfekt sein zu wollen. Akzeptieren Sie Ihre Tiefs.« - »Hören Sie auf, alles verstehen zu wollen. Entdecken Sie die Macht der Unwissenheit.« - »Hören Sie auf, sich zu quälen. Werden Sie Ihr bester Freund.« - »Hören Sie auf, ruhig zu werden. Genießen Sie lieber Ihren Seelenfrieden.« Und sogar: »Hören Sie auf zu meditieren. Tun Sie nichts.«