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Damit will HLEE insbesondere gegen die Veräußerung der Constantin Film AG und die Wahlen zum Aufsichtsrat vorgehen. Highlight Communications habe die Klageeinreichung zur Kenntnis genommen, heisst es in einer separaten Mitteilung des Unternehmens.
Bei dem Streit geht es um unterschiedliche Unternehmensstrategien für Constantin der beiden Grossaktionäre Burgener und Hahn, die jeweils rund 30% kontrollieren. Hahn und der Vorstandsvorsitzende Fred Kogel wollen die traditionsreiche Filmsparte verkaufen, um die Expansion der Sportvermarktung zu finanzieren. Burgener lehnt dies strikt ab. Das Hahn-Lager wiederum wirft dem Schweizer illegale Machenschaften vor. Er soll über die von ihm geleitete Tochterfirma ein Aktienpaket der Muttergesellschaft Constantin heimlich verkauft haben.
In der vergangenen Woche hatte Hahn für die deutsche Constantin Medien sowie die Schweizer Highlight Communications unter Bedingungen ein Übernahmeangebot gemacht. Zusammen mit den Gesellschaften KF15 und die DHV bietet Hahn 2,30 EUR je Constantin-Aktie und 6,00 EUR je Aktie der Tochter Highlight Communications.
HLEE ist zu 13,7% an Constantin beteiligt, welche wiederum zu 60,5% an der Highlight Communications beteiligt ist. Beide Gesellschaften sind an der Frankfurter Börse kotiert. HLEE ist an der SIX kotiert und gehört zu 64,5% Grossaktionär Burgener, der das Unternehmen als VRP und Delegierter des Verwaltungsrates leitet.
yr/ys
(AWP)