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Gemeinsam meditieren
Paramahansa Yogananda hielt seine Schüler immer wieder dazu an, alleine und gemeinsam mit anderen zu meditieren.
Er pflegte zu sagen: «Die geistigen Schwingungen der anderen haben die Kraft, eure eigenen zu heben. Gemeinsames Meditieren erzeugt einen unsichtbaren magnetischen Schwingungsaustausch innerhalb der Gruppe. Dieser Magnetismus hilft jedem Teilnehmer, Fortschritte in seiner Selbst-Verwirklichung zu machen. Die Gruppenmeditation gleicht einer Burg, die dem Anfänger auf dem geistigen Weg als auch dem Meditations-Erfahrenen Schutz bietet.»
Weiter empfahl Yogananda seinen Schülern, ihre Zeit nicht damit zu verbringen, über Ideen und Konzepte von der Wahrheit zu ‹theoretisieren›, sondern in erster Linie gemeinsam zu meditieren und innerlich mit Gott in Verbindung zu treten.
Er sagte: «Wenn ihr ein Zentrum der Self Realization Fellowship aufsucht, dann tut es allein deshalb, um Gott nahe zu sein. Geht nicht um der Predigt oder des Singens willen hin. Sucht diese Orte auf, um die Gegenwart des Göttlichen in der Meditation zu fühlen.»
Yogananda hinterliess zahlreiche Schriften und Bücher sowie Hilfestellungen für das Meditieren, zum Beispiele die folgenden:
Tägliches Meditieren am frühen Morgen und abends vor dem Schlafengehen bringt den grössten Nutzen, weil zu diesen Zeiten wichtige Veränderungen im Körper stattfinden, die man sich nutzbar machen kann.
Zum Meditieren auf einen geraden Stuhl ohne Armlehne sitzen, der nach Osten gerichtet ist. Eine Wolldecke oder ein Seidentuch über den Stuhl und unter die Füsse legen. Wolle und Seide schirmen Erdstrahlen ab und erleichtern auf diese Weise die Konzentration.
Die Wirbelsäule gerade halten, die Schultern entspannen. Die Hände liegen mit den Handflächen nach oben auf den Oberschenkeln nahe der Leistenregion.
Gemeinsames Meditieren hilft jedem Einzelnen, Fortschritte in der Selbstverwirklichung zu machen.