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DynaMesh®-PRM Netzimplantate sind speziell für die transobturatorische, suburethrale Schlingen- implantation zur Behandlung der männlichen Belastungsharninkontinenz in leichten bis mittelschweren Fällen entwickelt. Die einzigartige Kantengeometrie von DynaMesh®-PRM ermöglicht ein leichtes und atraumatisches Einziehen und Justieren ohne Irritationen des umliegenden Gewebes.
Die formstabile Textilstruktur aus Polyvinylidenfluorid (PVDF) Monofilament mit sehr hoher effektiver Porosität gewährleistet eine hervorragende Gewebsintegration des Implantats.
Die Wahl der Operationsmethode und der endgültigen Bandlage richtet sich nach der Präferenz des Operateurs und der Auswahl der entsprechenden Instrumente, die separat erhältlich sind.
Üblicherweise wird das Netzimplantat über einen perinealen Zugang eingebracht. Der Muskulus bulbospongiosus wird median gespalten und der Bulbus urethrae vom Centrum tendineum so weit abgelöst, dass der Bulbus urethrae mobil wird. Das Band wird mit einem Tunneler transobturatorisch eingebracht. Der zentrale Netzanteil wird am mobilen Anteil des Bulbus urethrae mit Nähten fixiert. Durch Zug am Band wird der Bulbus kranial in den retrourethralen Raum gezogen. Nach der endgültigen Positionierung des Bandes wird von der perinealen Wunde aus mit einem Overholt ein Tunnel zur Inzisionsstelle gebildet. Die Bandenden werden zurückgezogen und in Höhe der Wundränder abgeschnitten. Um eine Banddislokation in den ersten Wochen der Wundheilung zu vermeiden, werden die Bandenden mit einem mittelfristig resorbierbaren Faden der Stärke 2-0 locker miteinander verbunden.
Der Anwender des DynaMesh®-PRM sollte mit der Technik zur Implantation einer suburethralen Schlinge vertraut sein.