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Nach ihrem ersten Titel meinte Marie: „Ich möchte gerne schon 18 Jahre alt sein, um Zugang zu neuen Herausforderungen zu haben. Freeride wird in der höheren Kategorie schon schwieriger.“ Diese Aussage zeugt von Ambition und dem Bedürfnis nach Herausforderungen und Rivalität! Nach ihrem zweiten Junioren Weltmeistertitel ist sie die Referenz in ihrer Kategorie und bereit für neue Hürden.
Die Athletin führt ein intensives Leben. Nach einigen Jahren alpin Skifahren wird sie sich ihrer Limiten bewusst. Sie träumt von Figuren, trainiert ihren Style und fährt in den Wäldern mit Schnee bis zu den Knien die Hänge hinunter. Mit Laurent de Martin, einem ihrer Vorbilder, geniesst sie die Pulverschneeabfahrten. Ihr Vater, der sie das Skifahren gelehrt hatte, wird ihr Trainer und Agent. Dabei ist zu sagen, dass es keinen Schweizerischen Freeride Verband gibt, da diese Disziplin nicht zu Swiss Olympic gehört.
Fürchtet Marie die Gefahren? Sucht sie ähnlich wie der aktuell sehr bekannte Walliser Jérémie Heitz extreme Herausforderungen z.B. in den Anden und im Himalaya? « Den steilen Hängen bevorzuge ich den Backcountry Freeride », sagt Marie und gibt zu, dass sie oft Angst vor Verletzungen verspürt. Die Athletin aus Morgins ist also nicht waghalsig aber doch eine herausragende Wettkämpferin, immer angestrebt, sich zu verbessern und neue Erfahrungen zu sammeln.
Heute studiert sie Medizin in Lausanne und widmet sich gleichzeitig ihrer Leidenschaft und der Ausbildung. Meine ultimative Herausforderung ist meinen Sport mit meinem Studium verbinden zu können.