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Als Swissair-Tochter geriet die Balair 2001 in den Strudel der Swissair-Krise. Dadurch, dass die Balair für Hotelplan und deren Tochtergesellschaften ESCO-Reisen und M-Travel exklusiv zwei Boeing betrieb, deren Leasingnehmerin Hotelplan selbst war, konnte die Krise aber gut umgangen werden.
Durch die Bildung der Auffanggesellschaft Belair Airlines, konnte der Betrieb bereits am 3. November 2001 wieder aufgenommen werden, die neue Belair startete zum ersten kommerziellen Flug.
Im November 2007 erwarb airberlin vom bisherigen Alleineigentümer Hotelplan eine 49-prozentige Beteiligung an Belair Airlines AG und übernahm die wirtschaftliche Verantwortung für die Schweizer Fluggesellschaft. Im Oktober 2009 wird Belair vollständig in die Flotte von Air Berlin integriert. Belair existiert fortan nicht mehr als Marke sondern nur noch als Firmenname. Die Flotte umfasst 8 Flugzeuge (Stand 2015), die im Auftrag und unter der Marke von Air Berlin von Zürich, Basel und Genf aus fliegen.
Nach der Einstellung des Betriebs von Air Berlin am 27. Oktober 2017 stellte auch die Belair ihren Flugbetrieb ein. Die Liquidation der Gesellschaft wurde eingeleitet. Der bis dahin anvisierte Verkauf des Unternehmens wurde von Seiten der Air Berlin wegen Bedenken im Hinblick auf die eigene Insolvenz und eine damit einhergehende, drohende Insolvenz der Belair abgesagt. Die zu diesem Zeitpunkt noch betriebenen vier Maschinen werden in die Flotte der Niki Luftfahrt überführt. Aufgrund der Komplexität der Insolvenz war keine Übernahme durch einen Investor möglich.