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Aktenfoto des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman. AP
Mohammed bin Salman, der Kronprinz und Premierminister von Saudi-Arabien, hat den Event Investment Fund (EIF) ins Leben gerufen, um die Infrastruktur im Zusammenhang mit Tourismus, Sport und mehr zu unterstützen. Dieser neue Fonds wird eine nachhaltige Infrastruktur „für die Tourismus-, Kultur-, Unterhaltungs- und Sportsektoren in ganz Saudi-Arabien entwickeln. Diese Entwicklung erfolgt Monate, nachdem die US-Ratingagentur Fitch im Oktober vorhergesagt hatte, dass Saudi-Arabien seine Tourismusziele nicht erreichen würde. Fokus auf Tourismus ist es.“ Teil von Mohammed bin Salmans Versuch, die saudische Wirtschaft zu diversifizieren, zielt seine Vision 2030 darauf ab, die Abhängigkeit des Landes von Öleinnahmen zu verringern.
Der Fonds will bis 2030 mehr als 35 Standorte finanzieren und entwickeln. Nach Angaben der Saudi Press Agency plant der Events Investment Fund, sein erstes Projekt noch in diesem Jahr abzuschließen. Die zu entwickelnde Infrastruktur umfasst Kunstgalerien, Indoor-Arenen, Theater, Kongresszentren, Pferderennbahnen und Autorennbahnen.
Das Land hat in letzter Zeit erhebliche Investitionen in Tourismus, Sport und verwandte Bereiche getätigt. Letzte Woche kündigte der Saudi Public Investment Fund ein Tourismusprojekt in Diriyah an, das sich auf die saudische Geschichte konzentrieren wird. Der Staatsfonds stellte letzten Monat ein ähnliches Projekt in der Bergregion Asir vor. Saudi-Arabien widmet auch Sportveranstaltungen große Aufmerksamkeit. Das Königreich strebt an, die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2030 mit Ägypten und Griechenland auszurichten. Der portugiesische Fußballstar Cristiano Ronaldo, der auch Teil des saudi-arabischen Al-Nasr-Teams ist, hat einen Botschafter für die Bewerbung verpflichtet. Die vom Saudi Public Investment Fund unterstützte LIV Golf League wächst weiter und veranstaltete letzten Oktober ein Turnier in Jeddah.
Auch der Grand Prix von Saudi-Arabien hat 2021 begonnen. Auch die Kunstszene in Saudi-Arabien expandiert, insbesondere in der Hauptstadt Riad und der Hafenstadt Dschidda am Roten Meer. Die Entwicklung von mehr als 35 Plätzen bis 2030 ist ein großes Ziel, und einige der Projekte des Landes wurden als zu ehrgeizig kritisiert.
In jüngster Zeit hat die Leiterin des Internationalen Währungsfonds, Kristalina Georgieva, die Wirtschaft Saudi-Arabiens inmitten globaler Krisen gelobt. Sie sagte während eines Weltwirtschaftsforums in Davos, Schweiz, dass Saudi-Arabien zu einem „Lichtblick“ für die Weltwirtschaft geworden sei.
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