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Ausgelöst wurde diese, weil die Verkäufe des Anti-Pilz-Medikaments Cresemba (Isavuconazol) in den USA einen ersten vereinbarten Schwellenwert überschritten haben, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Im Rahmen der Vereinbarung mit Astellas habe Basilea künftig Anspruch auf weitere Meilensteinzahlungen von bis zu 285 Mio CHF. Zusätzlich würden gestaffelte, umsatzabhängige Lizenzgebühren fällig, heisst es weiter.
Basileas Isavuconazol ist seit März 2015 in den USA und seit Oktober 2015 von der Europäischen Kommission zugelassen. Es dient der Behandlung von erwachsenen Patienten mit invasiver Aspergillose sowie von erwachsenen Patienten mit Mukormykose, bei denen eine Behandlung mit dem Wirkstoff Amphotericin B nicht angemessen ist. Invasive Aspergillose und Mukormykose sind lebensbedrohliche Pilzinfektionen, die überwiegend bei immungeschwächten Personen, wie beispielsweise Krebs- oder Transplantationspatienten, auftreten.
Ausserhalb der USA und der EU ist Isavuconazol nicht für kommerzielle Zwecke zugelassen.
(AWP)