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Vergangene Woche ereignete sich an der Küste der Insel San Cristóbal ein Schiffsunfall. In Folge dessen rief die ecuadorianische Regierung den Notstand aus, weil der auslaufende Diesel das empfindliche und unberührte Ökosystem der Galapagos-Inseln zu zerstören drohte. Kurz darauf teilte Umweltminister Raúl Ledesma via Kurznachrichtendienst Twitter mit, dass Sofortmassnahmen eingeleitet wurden, um den Schaden bestmöglich einzudämmen.
Das schnelle Handeln hat sich gelohnt. Es wurden Barrieren errichtet, damit sich der Kraftstoff nicht im Wasser verteilen kann, gibt Ecuadors Regierung Entwarnung. Ausserdem werde daran gearbeitet, den Diesel aufzufangen. Somit konnte das schlimmste verhindert werden. Das Hauptanliegen sei nun die Artenvielfalt zu pflegen.
Im Container, der den Kran einstürzen liess und als Folge das Schiff zum Sinken brachte, befand sich ein Generator, der die grösste Galápagos-Insel Isabela mit Energie versorgen sollte. Man wolle diesen und das gesunkene Schiff schnellstmöglich ersetzen.