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Die prospektive, doppelblinde, randomisierte, scheinkontrollierte Crossover-Studie umfasste 71 Patienten mit episodischer Migräne, die zwei bis acht Anfälle pro Monat hatten und seit mindestens zwei Monaten keine präventiven Medikamente für Migräne eingenommen hatten.
Sie wurden gebeten, nach Anfallsbeginn für 20 Minuten ein Pflaster am Oberarm anzubringen, das Hautelektroden enthielt, und zwei Stunden lang keine Medikamente einzunehmen. Die Produkte wurden so programmiert, dass sie zufällig eine Placebo- bzw. Scheinstimulation bei sehr niedriger Frequenz oder eine aktive Stimulation in einer von vier Stufen abgaben.
Bei 299 Behandlungen mit verfügbaren Daten wurde eine 50%ige Schmerzreduktion bei 64 % der Teilnehmer unter der aktiven Stimulation bei den drei höchsten Stufen erreicht, verglichen mit 26 % unter der Scheinstimulation.
Die Autoren stellten die Hypothese auf, dies beruhe wahrscheinlich auf der Aktivierung der absteigenden Inhibitionswege über die konditionierte Schmerzmodulationswirkung.
Die Forscher stellten auch fest, dass ein Anfangen mit der Stimulation innerhalb von 20 Minuten ab Beginn der Migräne am effektivsten war.
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Eine Studie mit nur 71 Patienten ist eine kleine Studie. Aber das Ergebnis ist - finde ich - soweit ganz überzeugend. Da so keine Medikamente eingenommen werden, ist es auf jeden Fall eine Methode, die man ausprobieren könnte, um selbst heraus zu finden, ob man zu den Glücklichen gehört, wo sie wirkt.
Was mir nicht klar ist: was ist wohl mit "Pflaster am Oberarm anzubringen, das Hautelektroden enthielt" gemeint. Ob das evtl. auch ein TENS-Gerät sein könnte? Oder ein ähnliches Gerät?