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Credit Suisse ist offenbar in einem Rechtsstreit mit dem US-Hedgefonds Highland Capital Management von einem Gericht in Texas unterlegen. Die Bank wurde in dem Prozess um das «Lake Las Vegas»-Projekt zu einem Schadenersatz in Höhe von 40 Millionen US-Dollar verurteilt, berichten Reuters und Bloomberg unter Berufung auf Gerichtsunterlagen. Der Grad der Verantwortung wurde demnach zu 65 Prozent der CS zuerkannt.
Ein Anwalt der CS sagte gegenüber Bloomberg, damit belaufe sich die Haftung für die Bank auf rund 28 Millionen US-Dollar. Unter Einbezug der mit den Projektentwicklern und Gutachtern getroffenen Vergleiche ergebe sich damit ein Nullsummenspiel, so CS-Anwalt Jeffrey Tillotson.
Bedenkliche E-Mails brachten Justizsieg
Im Sommer unterlag der US-Hedgefonds mit seiner Klage noch vor einem New Yorker Gericht. Highland Capital Management schätzte, dass die Schweizer Grossbank Investoren einen Schaden von mehr als zwei Milliarden Dollar zufügte. Richter Charles Ramos urteilte aber: «Beide Parteien wussten, was sie tun – das sind keine Dummköpfe.»
Ein möglicher Grund, dass die Credit Suisse in New York freigesprochen und in Texas verurteilt wurde, könnten neue Beweise sein: Highland reichte interne E-Mails ein, «die sich bedenklich lesen», wie die «Handelszeitung» anfangs Dezember enthüllte. Die Credit Suisse sah im «Recycling von alten E-Mails» eine «Verzweiflungstat» der Gegenseite.
(awp/ise)