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Die presbyterianische Kirche in Mosambik ist glücklich zu wissen, dass sie auf ihre internationalen Verbindungen und Freunde zählen darf, um nach der verheerenden Katastrophe des Zyklon «Idai», Hilfe zu leisten zu können. Zentralmosambik wurde besonders verwüstet, so auch die Küstenstadt Beira, zerstört und überflutet.
Tote können wegen der Überschwemmung nicht beerdigt werden, andere haben nichts mehr zu essen. Spitäler und Kleinkliniken sind zerstört. In Beira und dessen Region sind über 10'000 Kirchgemeindemitglieder davon betroffen. Viele haben ihr Haus verloren und wissen nicht, wo bleiben. Anderen fehlt es an Nahrung und sauberem Wasser. Die Felder wurden überschwemmt, die Ernte zerstört, was natürlich für die Landwirtschaft verheerende Folgen haben wird. Cholera verbreitet sich und der Staat organisiert eine Impfkampagne. Die Presbyterianische Kirche macht eine Tür zu Tür-Aktion um die Menschen zur Impfung aufzufordern. Die Kirche sammelt Material in Khovo, dem Hauptsitz in Maputo, das dann nach Beira gebracht wird und dort von den Kirchgemeindemitglidern verteilt wird.
Der Synodalrat dankt ganz herzlich für die Solidarität mit dieser langjährigen Partnerkirche im südlichen Afrika. Der Pfarrer Abilio Mahumkana, verantwortlich des Departementes für Entwicklung und die Nothilfe via Khovo, sagte, dass vor Ort in den Gottesdiensten über den Bibeltext aus dem Matthäusevangelium 25, 34-40 ganz besonders nachgedacht wird.
Murten, April 2019
Im Namen des Synodalrates,
Pfr. Martin Burkhard
Ressort Mission und Hilfswerke
Flyer DM Mozambique