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Bis 2011 will Hewlett-Packard im Schweizer Markt für Multifunktionsgeräte einen Marktanteil von 50 Prozent erreichen.
Hewlett-Packard ist zwar in der Schweiz der unangefochtene Marktführer unter den Druckerherstellern, doch im Bereich der Multifunktionsgeräte (MFP) sieht das Unternehmen noch Verbesserungspotenzial. Vor versammelter Presse im aargauischen Baden sagte heute Arnold Marty, Country Manager von HPs Imaging and Printing Group, dass der Marktanteil in diesem Bereich bis 2011 auf mindestens 50 Prozent erhöht werden soll. Gemäss Marktforscher IDC hat HP in der Schweiz momentan nach Stückzahlen einen MFP-Marktanteil von knapp 30 Prozent.
Die beiden grössten HP-Konkurrenten im MFP-Bereich sind Brother und Canon. In den vergangenen Jahren belegten HP und Brother - je nach dem wer gerade einen Deal gewonnen hatte - jeweils die ersten beiden Plätze. Canon blieb mit Marktanteilen von 13 bis 21 Prozent relativ konstant auf Position drei. Mit 35 Prozent erreichte Brother im vierten Quartal 2005 den bisher höchsten MFP-Marktanteil in der Schweiz in den vergangenen drei Jahren.
Marktbeobachter prophezeien für die kommenden Jahre eine enorme Steigerung der MFP-Verkaufszahlen, vor allem im Color- und/oder A3-Bereich. HP hat da sicher gute Chancen, um das ambitiöse Ziel eines 50-Prozent-Marktanteils im Jahr 2011 zu erreichen. Wie auch im PC-Markt haben die Hersteller allerdings auch hier mit dem Preisverfall zu kämpfen. Marty spricht gegenüber inside-it.ch von einem Preisverfall von 15 - 20 Prozent im Jahresvergleich bei Schwarzweissgeräten und etwas weniger bei Farbdruckern. Ob MFP oder herkömmlicher Drucker spielt dabei keine grosse Rolle.
Die Druckerhersteller werden sich deshalb vermehrt auf fixfertige Printinglösungen konzentrieren müssen, die bei HP etwa "Inhouse-Marketing", "Secure Printing" oder "Digital Workflow" heissen. (Maurizio Minetti)