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Dienstleistungen der Anthropologie/Archäologie
|Präsentation der abteilung||Forschung und Lehre|
Ausgrabung / Exhumierung
Forensische Anthropologen müssen in jedem beliebigen Staat Knochenreste exhumieren und bergen, um den Fall unter Anwendung von Protokollen der forensischen Archäologie zu dokumentieren. Falls erforderlich, verwenden wir moderne forensische Bildgebungswerkzeuge (CT-Scanner, 3D-Oberflächenscanner usw.).
Anthropologische Analyse von Knochenresten/Skelett.
Morphologische Analysen, die an nicht identifiziertem menschlichem Material durchgeführt werden, um die biologische Herkunft (Alter, Geschlecht, Statur usw.) und das Vorhandensein möglicher Pathologien (traumatische oder Krankheitsspuren an den Knochen) zu dokumentieren.
Nicht-knöcherne menschliche Überreste / Skelett
Der forensische Anthropologe und der Gerichtsmediziner arbeiten in Fällen eng zusammen, in denen spezifische Analysen von Knochenteilen erforderlich sind, um verletzende oder nicht verletzende traumatische Mechanismen oder andere Aspekte von Knochenbrüchen zu untersuchen.
Analyse mit Kohlenstoff 14
In Fällen mit unklarer postmortaler Zeitstellung kann in Zusammenarbeit mit Partnerinstituten eine Kohlenstoff-14-Datierung durchgeführt werden, um festzustellen, ob der Fall einer archäologischen (> 70 Jahre) oder forensischen (< 70 Jahre) Zeitstellung zuzuordnen ist.
Isotopenanalysen
Das Labor für forensische Anthropologie des SHIFT ist auch in der Lage, Isotopenanalysen an menschlichen Überresten durchzuführen. Diese Art der Analyse liefert wertvolle bioarchäologische Informationen, um Ernährungsgewohnheiten zu bewerten, Informationen über den sozialen Rang zu erhalten oder Muster der Bevölkerungsmobilität zu erkennen. Multiisotopenanalysen (z. B. C, N, O, H, S, Sr und Pb) von verschiedenen Geweben (Zähne, Knochen, Haare und Nägel) können heute auch in der forensischen Anthropologie verwendet werden, um die mögliche Herkunftsregion von nicht identifizierten menschlichen Überresten zu identifizieren.