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Jeder hat schon einmal einen Schluckauf gehabt. Plötzlich tritt ein störendes «Hicksen» auf. Ausgelöst werden kann es zum Beispiel durch hastiges Schlucken, «Luftschlucken», kalte oder warme Speisen oder Alkohlkonsum. Auch psychische Belastung kann zu einem Schluckauf führen.
Beim Schluckauf kommt es zu einem Verkrampfen des Zwerchfells, welches den Bauchraum von dem Brustraum trennt und sich bei der Einatmung anspannt und somit nach unten bewegt. Der Brustraum wird hierdurch erweitert und die Lunge passiv mit Luft gefüllt. Verkrampft dieser Muskel plötzlich beim Atmen verschließen sich zeitgleich die Stimmbänder. Hierbei kann die Luft aus der Lunge nicht entweichen und die Luft, die eingeatmet wird, trifft gegen die verschlossenen Stimmlippen. Hierbei entsteht der auffällige «Hicks».
Bei dem normalen Schluckauf helfen in der Regel einfache Hausmittel. So kann das Trinken von Wasser oder das Luftanhalten häufig den Schluckauf unterbrechen. Teilweise kann der Schluckauf auch durch Ablenkung, wie z.B. dem Erzählen eines Witzes oder Erschrecken unterbrochen werden.
Tritt der Schluckauf gehäuft oder häufiger als früher, mit Bauchschmerzen oder Übelkeit, Schwellungen im Halsbereich, einhergehend mit einem Gewichtsverlust oder über ungewöhnlich lange Zeit auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Der Hausarzt wird wenn notwendig an Ärzte anderer Fachrichtungen, wie z.B. Neurologen, HNO-Arzt oder Internisten verweisen.