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Der Glyssibach befindet sich zwischen dem Fluhberg und Schwanden. Im Jahr 1912 wurden Schutzmassnahmen getroffen um weitere unkontrollierbare Ausbrüche zu verhindern. Er entspringt am Grat genauer gesagt zwischen der Twärenegg und dem Dürrengrind. Unten fängt der Glyssibachgraben wie ein riesiger Trichter allen Regen auf sowie auch den mitgerissenen Schutt. Bei starken Gewitter trat der Glyssibach öfter über die Ufer. Meistens wurde das gemauerte Bachbett, das den Bach auf den letzten 300 m in den See leitet gefüllt, so auch letztmals am 23. August 2005. Im Jahr 1980 wurden im Einzugsgebiet Sperren, Drahtkörbe und Terrassen. Von 1915 bis 2005 wurden im Verbauungsgebiet 1.5 Millionen Gehölze angepflanzt. Ebenfalls wurden 25'000 m3 Trockenmauern und Drahtsteinkisten eingebaut.
Am 23. August 2005 fand ein unglückliches Zusammenspiel von verschiedenen Komponenten statt und führte schlussendlich dazu, dass es zwischen 01.00 und 02.00 Uhr im Unterlauf des Glyssibach zu katastrophalen Überführungen mit Wasser, Schutt und Schlamm kam. Es wurden acht Häuser weggeschwemmt, weitere erlitten Totalschaden und mussten später abgebrochen werden. Leider starben zwei Personen.