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Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Sonate für Klavier und Violoncello Nr. 5 D-Dur op. 102 Nr. 2
Klaviertrio op. 11 B-Dur «Gassenhauer-Trio» für Klarinette, Violoncello und Klavier
Duo für Klarinette und Violoncello Nr. 1 C-Dur WoO27 (Original für Klarinette und Fagott)
Klaviersonate Nr. 28 A-Dur op. 101
Gipfeltreffen mit Beethoven: Zehn Violinsonaten komponierte Beethoven; mit Ausnahme der letzten stammen alle aus der Zeit zwischen 1797 und 1803, wurden also in Beethovens früher Zeit komponiert. Zu den bedeutendsten Werken gehören zweifellos seine insgesamt sechs Klaviertrios. Umso überraschender, dass sich Beethoven dieser Gattung nur während zweier kurzer Phasen in seinem Leben gewidmet hat und später nie mehr darauf zurückkam. Dennoch, das «Gassenhauer-Trio» sowie das «Geistertrio» sind Höhepunkte der klassischen Kammermusik. Was auch für die «Waldstein-Sonate» sowie die späte Sonate Nr. 28 A-Dur gilt: Beides sind herausragende Gipfel im Beethoven’schen Kosmos der 32 Klaviersonaten. Zudem war er musikhistorisch gesehen der erste, der dem Violoncello die Fähigkeiten eines Soloinstruments zutraute und insgesamt fünf Sonaten für dieses sonore Instrument schrieb. Ganz anders steht es mit seinen drei Duos für Klarinette und Fagott: Aus welchem Anlass und wann sie Beethoven komponiert hat, weiss man bis heute nicht sicher. Ja, neuerdings ist sich die Forschung nicht einmal mehr einig, ob diese Duos wirklich aus Beethovens Feder stammen – oder von einem ähnlich begabten komponierenden Zeitgenossen.
Bereits am Abend vorher, 12. Oktober 2019, findet ein Nachtkonzert der Reihe «Gipfelwerke auf dem Pilatus» statt.
In Zusammenarbeit mit der Géza Anda-Stiftung