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Innere Unruhe ist ein Zustand, bei dem du ständig unter Strom stehst und ein Gefühl der anhaltenden Nervosität hast, das zur Belastung wird. Dir ist es nicht mehr möglich, dich auf Dinge zu konzentrieren und eine natürliche Gelassenheit zu entwickeln. Du bist angespannt und fühlst dich von allem überfordert. Nichts lässt dich mehr zur Ruhe kommen, normales Einschlafen ist unmöglich. Bei diesen Anzeichen handelt es sich nicht um die normale innere Unruhe, die jeden ab und zu packt, wenn eine Prüfung ansteht oder zu viel Kaffee getrunken wurde. Innere Unruhe ist eine Erkrankung und löst weitere Symptome aus. Das kann zu einer psychischen Anspannung führen, die eine Selbstbewältigung kaum noch zulässt.
Innere Unruhe ist häufig eine Folge von Stresssituationen und belastet auf Dauer nicht nur deine Psyche, sondern auch deinen Körper. Sie löst Angst, Anspannung und Nervosität aus. Damit einhergehende Beschwerden halten länger an und verhindern, für diesen Zustand und deine Probleme eine entsprechende Lösung zu finden. Erholung ist nicht möglich. Vielmehr wächst die Überforderung. Deine Gesundheit und dein Körper sind durch folgende Symptome belastet:
Die Ursachen für eine länger anhaltende innere Unruhe sind vielseitig. Sie können mit einer falschen Ernährung, zu viel Nikotin und Koffein, dem Konsum von Alkohol, Drogen und Medikamenten sowie mit psychovegetativen Störungen zu tun haben. Möglich sind zudem körperliche Beschwerden, darunter ein zu niedriger Blutdruck, eine Unterzuckerung, eine Schilddrüsenüberfunktion oder die Wechseljahre, da hier eine Hormonumstellung erfolgt. Mit innerer Unruhe kämpfen auch Menschen, die an Persönlichkeitsstörungen, Depressionen oder Schizophrenie leiden. In einfacheren Ausgangssituationen entsteht innere Unruhe bei dir, wenn du beruflichen oder privaten Stress hast, traumatische Erfahrungen machen musstest oder in einer belastenden Lebenssituation steckst. Auch die Konfrontation mit Krankheit, dem Sterben und dem Tod führt zu einer Unfähigkeit, Ruhe zu finden und sich zu entspannen.
Es hilft bereits, wenn du dich mit der Problematik tiefer beschäftigst und einen Blick auf dich selbst wirfst. Warum bist du unruhig? Was ist der Auslöser? Warum kannst du das Gefühl nicht abstellen? Was nährt die Nervosität? Anhand verschiedener Ursachen entsteht innere Unruhe. Wenn du sie besser filtern kannst, ist auch eine Eindämmung der Nervosität möglich. Bleibt der Zustand jedoch weiter vorhanden, solltest du einen Arzt aufsuchen.
Es gibt einige Tipps und Mittel, um innerer Unruhe entgegenzuwirken. So helfen:
Stress und Angst haben auf den Körper eine extreme Auswirkung und können auf Dauer weitere Erkrankungen verursachen. Die starke Stresshormonausschüttung und die permanente Anspannung führen zu Funktionsstörungen und einer Schwächung des Immunsystems. Die Belastung wächst, und Geist und Körper reagieren, indem Abschalten nicht mehr möglich ist. Die Muskulatur verspannt sich, auch gedanklich wird Angst zum Problem. Du hast ständig die Befürchtung, dass alles schiefgeht, dass die Welt schlecht ist und dass du von allem bedroht bist. Das verzerrt den Blick auf das wirkliche Geschehen. Dein Körper kann nicht mehr zwischen positivem und negativem Stress unterscheiden und ist ständig in Alarmbereitschaft. Das führt zu weiteren Reaktionsketten und am Ende zum Zusammenbruch.
Eine anhaltende innere Unruhe sollte dringend von einem Arzt behandelt werden, besonders wenn sie mit weiteren Symptomen einhergeht, die zur körperlichen Belastung werden. Der Arzt erkundigt sich zunächst nach vorhandenen Krankheiten und den Beschwerden. Die Informationen helfen, das Problem einzukreisen. Er misst deinen Blutdruck und kann bildgebende Verfahren wie eine Computertomografie anordnen. Blutuntersuchungen sind sinnvoll, wenn geprüft werden muss, ob eine Unterzuckerung oder Schilddrüsenüberfunktion vorliegt.
Es gibt viele Tipps und Methoden für Betroffene, innere Unruhe von vorneherein zu vermeiden. Dafür notwendig sind Gelassenheit, inneres Gleichgewicht und die Kontrolle über Emotionen und Gedanken. Solche Voraussetzungen sind nicht von Natur aus gegeben, sondern müssen erlernt werden. Möglich ist das durch Yoga, Kontemplation, Meditation, Selbstreflexion und indem du dir durch Erfahrung und Lernprozesse bewusst machst, wer du bist, was du möchtest und was du tatsächlich im Alltag benötigst. Viel Unruhe entsteht, wenn du zu viel erwartest oder von zu viel Ehrgeiz getrieben bist. Nicht umsonst sagen die Buddhisten, dass die Welt nur eine Illusion ist. Sie gaukelt dir Wünsche und Ansprüche vor, die gar nicht notwendig sind. Viele Praktiken befassen sich philosophisch mit dieser Auseinandersetzung und helfen dir, die Welt neu und klarer zu sehen und so auch dich selbst und dein Leben besser zu begreifen. Das ermöglicht Ruhe und Gelassenheit, selbst wenn die Dinge schwieriger werden.
Erkrankt die Seele, wirkt sich das auf den ganzen Menschen aus. Psychosomatik Kliniken bieten in der Schweiz ein umfangreiches Angebot der Betreuung und Behandlung. Diese sind besonders bei Störungen notwendig, die durch einen Arzt nicht ausreichend therapiert werden können. Oft ist der Aufenthalt in einer Klinik dann die bessere Lösung, so wenn Essstörungen, Suchtprobleme oder Angststörungen vorliegen. Im Gegensatz zur Psychiatrie ist die psychosomatische Klinik kein geschlossener Bereich und die Aufenthaltsdauer der Patienten grundsätzlich begrenzt.
Je älter der Mensch wird, desto schwieriger ist für ihn die Lebensbewältigung und desto näher rückt auch der Tod. Das kann bei einigen Menschen zu einer Altersdepression führen, die sich durch Traurigkeit, Niedergeschlagenheit und Lustlosigkeit ausdrückt. Dabei handelt es sich um keine spezielle Erkrankung. Vielmehr werden unter den Begriff verschiedene Depressionen eingeordnet, die ab etwa 65 Jahren auftreten können.
Bei einer Panikattacke handelt es sich um einen plötzlich auftretenden Anfall von starker Angst. Er geht mit einer Vielzahl körperlicher Symptome einher. Dazu zählen zum Beispiel Zittern, Schweissausbrüche, Schwindel und Herzklopfen. Der Zustand löst bei den Betroffenen ein starkes Gefühl innerer Unruhe aus, wodurch sich die körperlichen Symptome verstärken. Eine Panikattacke kann wenige Minuten bis Stunden dauern. Die Ursachen für die Entstehung und Aufrechterhaltung einer Panikattacke sind dabei vielfältig.
Psychologie zu studieren ist an allen Schweizer Universitäten möglich, die sich nach den Vorgaben der „Deutschen Gesellschaft für Psychologie“ richten. Das Studium in der Schweiz wird in den Studiengängen und Studienabschlüssen im Rahmen der Bologna-Reform geregelt, sodass es sowohl Bachelor- als auch Masterabschlüsse gibt. Ein Lizenziat ist nicht mehr möglich. Nach dem Studium arbeiten Psychologen eng mit Ärzten und Psychiatern zusammen.
Wie aktivierst du einfach und effektiv deine Selbstheilungskräfte? Wir können unserem Körper die nötige Kraft zur Bewältigung des Alltags geben und ihm helfen, in Einklang mit uns zu kommen, was in Zeiten von Stress und Belastung sehr wichtig ist. Eine der besten Möglichkeiten dazu ist die transzendentale Meditation (TM). Diese Technik, deren tiefgreifende Wirksamkeit in über 600 wissenschaftlichen Studien erwiesen wurde, nutzen weltweit Millionen von Menschen. Alles, was du für die Anwendung der TM brauchst, ist eine genaue Anleitung zum Erlernen der richtigen Technik.
Hat die Liebe zu einem Partner, der an einer Borderline-Persönlichkeitsstörung leidet, eine Zukunft? Ein Borderline-Syndrom bedeutet ein Leben mit Extremen. Partner oder Angehörige haben es nicht leicht: Mal himmelhochjauchzend und dann wieder zu Tode betrübt, erst vergöttert der Borderliner seinen Partner, im nächsten Moment verachtet er ihn. Für Betroffene ist das eine grosse Herausforderung. Wie schaffst du es, mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung umzugehen und nicht sofort an Trennung zu denken? An welchen Symptomen erkennst du einen Borderliner? Welche Herausforderungen erwarten dich? Wie hat die Borderline-Beziehung eine Chance? Wir geben dir hilfreiche Tipps.