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Einführung Katze
Die Hauskatze ist ein fleischfressendes, zu den Katzen gehörendes Säugetier. Sie ist ein seit mindestens etwa 9500 Jahren vom Menschen gehaltenes Haustier.
Sie zählt zu den beliebtesten Heimtieren. Von Rassekatzenzüchtern und auch umgangssprachlich wird der Begriff „Hauskatze“ einschränkend für Katzen mit einer breiten Vielfalt von Wuchstypen und Fellfarben verwendet, die zwar in mehr oder weniger direktem Kontakt mit dem Menschen leben und daher als domestiziert gelten, aber keiner bestimmten Katzenrasse angehören. Sie stehen dann Rassekatzen gegenüber, die durch mehrjährige gezielte und dokumentierte Züchtung entstanden sind. Im biologischen Sinne sind jedoch beide Gruppen Hauskatzen.
Im bündnerischen Lehrplan sind folgende Aspekte unter dem Thema Haustier zu finden:
Von den Grosskatzen(Tiger,Löwe, usw.) zu den Hauskatzen:
Es gibt neben unseren europäischen Hauskatzen aber auch noch Tiger, Löwen, Pumas, Luchse... Auch die gehören zur Familie der Katzen oder Felidae. Das ist der wissenschaftliche Name für Katzen jeder Art. Man unterschiedet zwischen Groß- und Kleinkatzen. Aber wo genau liegt der Unterschied - außer in der Größe? Der einzige wirklich entscheidende Unterschied ist der, dass Großkatzen im Gegensatz zu den kleinen laut brüllen können. Das hat damit zu tun, dass Großkatzen ein elastisches Zungenbein haben, das das laute Brüllen ermöglicht. Kleinkatzen haben an dieser Stelle ein hartes Zungenbein. Das können sie nicht dehnen, dafür können sie damit ununterbrochen schnurren. Denn das wiederum kann die Großkatze nicht - nur beim Ausatmen. Um jetzt aber nicht jeder Katze erst mal ins Maul schauen zu müssen, kann man sich auch einfach merken, wer zu den Großkatzen zählt: der Tiger, der Schneeleopard, der Löwe, der Leopard und der Jaguar. Ein weiterer Unterschied ist, dass sich Kleinkatzen gerne lange und ausgiebig das Fell putzen. Großkatzen hingegen streichen sich höchstens mal mit der Pfote über den Nasenrücken. Außerdem legen sich Großkatzen beim Fressen meistens hin, Kleinkatzen dagegen fressen lieber in der Hocke.
Der Gepard gehört übrigens weder zu den Groß- noch zu den Kleinkatzen. Er steht somit für eine eigene Art und hat eine Sonderstellung im Reich der Katzen. Der Puma und der Luchs sind größer als unsere Hauskatzen, trotzdem gehören sie zur Gattung der Kleinkatzen.
Ernährung:
Katzen, auch Haus- und Rassekatzen, sind strikte Fleischfresser. In ihrem natürlichen Lebensraum ernähren sie sich ausschließlich von kleinen Säugetieren und je nach natürlichem Beuteangebot auch in geringerem Maße von Vögeln, Amphibien, Reptilien und Spinnen. Eine rein vegetarische Ernährung ist für Katzen daher nicht artgerecht und bedarfsdeckend.
Wild lebende Katzen trinken nicht dort, wo sie fressen, weil es in freier Wildbahn unwahrscheinlich ist, dass sich direkt neben der geschlagenen Beute eine Wasserstelle befindet. Hauskatzen haben dieses Verhalten beibehalten und trinken nur aus einem neben dem Futternapf stehenden Wassernapf, wenn keine andere Möglichkeit besteht. Aus diesem Grund sollte dieser getrennt vom Futternapf aufgestellt werden.
Erwachsene Katzen vertragen meist keine Kuhmilch. Sie können die in der Kuhmilch enthaltene Lactose (Milchzucker)nicht abbauen. Es kommt zu Verdauungsstörungen und Durchfall.
Katzen helfen Menschen:
Therapeutische Wirkung von Katzen Die Katze ist in unseren Breitengraden ein beliebtes Haustier. Menschen jeden Alters erfreuen sich an ihrer Anwesenheit. Das flauschige Fell, das wohlige tiefe Schnurren und die vielsagenden Augen machen sie zu einem beliebten Partner.
Sensible Katze
Eine Katze kann allerdings mehr als nur ein netter Hoftiger zu sein. Kater und Katzen sind für viele Menschen Lebenspartner und Therapeut in einem. Eine enge Bindung, wenn auch anders wie die zum Hund entsteht. Die Katze hat ein recht gutes Einfühlungsvermögen für ihren Menschen. Bei Traurigkeit, Kummer oder Krankheit entwickelt sie Verhaltensweisen die den betroffenen Menschen helfen. Sie schenkt ihnen Zuneigung und vermehrte Aufmerksamkeit.
Das Leben genießen
Eine Katze zeigt uns das Wohlfühlleben. Sie genießt ihr Dasein in vollen Zügen. Ob sie sich genüsslich in der Sonne räkelt, oder vergnügt mit einem Ball spielt, man sieht einer Katze ihren Lebensgenuss an. Die Ausspruche „Ich wäre so gerne eine Katze, da könnte ich’s mir gut gehen lassen“ kommen nicht von ungefähr. Diese Katzenlebensmentalität überträgt sich oft auch auf ihren Besitzer. Kein noch so gestresster Mensch kann einer liebevoll schnurrenden, entspannten, glücklichen, Zuneigung suchenden, genießenden Katze widerstehen (außer man ist kein Katzenfreund....). Das Streicheln und der Anblick der Katze beruhigt immens. Eine innere und äußere Ruhe tritt ein.
Geben und Nehmen
Das „Schmusen“ mit seiner Katze erfüllt den Menschen mit Freude. Auch das Sorgen für die Katze hat für viele Menschen eine wichtige Funktion. Ein Lebewesen braucht mich, ich trage Verantwortung. Vor allem für alte Menschen und Kinder ist dies ein wichtiger Aspekt. Ältere Leute haben eine Aufgabe und fühlen sich nicht unnütz, Kinder lernen hingegen mit der Verantwortung für ein Lebewesen umzugehen.
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