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Nach den letzten paar Büchern gibt’s mit der “Halidon-Verfolgung” wieder mal schwerere Kost. Ludlum ist für meinen Geschmack sicherlich anspruchsvoller als etliche Autoren, von denen ich gerade gelesen habe. Das liegt zum Teil am doch schon etwas älteren Schreibstil – längere Sätze, mehr Verschachtelung. Und am deutlich komplexeren Plot, der mal besser, mal schlechter wirkt.
Der Vorsitzende der dubiosen Dunston Limited, Julian Warfield, will den Landvermesser Alexander McAuliff engagieren. Er soll auf Jamaika eine grosse Fläche Land geophysikalisch vermessen und dafür die statte Summe von zwei Millionen Dollar erhalten. Man erinnere sich, als dieser Roman geschrieben wurde, war die Million noch mehr Wert als heute.
Dunston Ltd will in dem Gebiet eine ganze Stadt bauen – sagt Warfield zumindest. Tatsächlich steht aber die Übernahme von ganz Jamaika auf dem Plan. Das wollen verschiedene Akteure verhindern, allen voran (jedenfalls zu Beginn) der englische Geheimdienst, der deswegen McAuliff
zwingt überredet, mit ihm zusammen zu arbeiten. Doch bald taucht der geheimnisvolle Begriff Halidon auf. Wer oder was versteckt sich dahinter? Ist es ein geheimes Konsortium, das als Konkurrenz für die kriminelle Dunstone Ltd fungiert? Ist es eine jamaikanische Organisation, die im Geheimen operiert? Viele kennen scheinbar den Begriff, aber für jeden ist er mit Geheimnissen verknüpft.