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Gut qualifizierte Erwerbstätige aus den Nicht-EU/EFTA-Staaten – sogenannte Drittstaaten – werden gemäss Auftrag des Bundesrates in beschränktem Ausmass auf dem Schweizer Arbeitsmarkt zugelassen.
Die Zulassung von hochqualifizierten Drittstaatsangehörigen auf den schweizerischen Arbeitsmarkt ist erst möglich, wenn auf dem inländischen Arbeitsmarkt und auf den Arbeitsmärkten der EU/EFTA-Staaten keine für die vorgesehene Tätigkeit geeignete Person zur Verfügung steht. Vorrang gegenüber erwerbstätigen Drittstaatsangehörigen geniessen folglich Schweizerinnen und Schweizer, Ausländerinnen und Ausländer mit einer Niederlassungsbewilligung zur Erwerbstätigkeit berechtigte Ausländerinnen und Ausländer mit einer Aufenthaltsbewilligung sowie alle Personen aus Staaten, mit denen ein Freizügigkeitsabkommen geschlossen wurde (EU und EFTA-Staaten). Die Arbeitgeber müssen den Nachweis erbringen, dass trotz umfassender Suchbemühungen keine geeigneten Arbeitskräfte mit Vorrang rekrutiert werden konnten.
Unter Grundlagen zur Arbeitsmarktzulassung von ausländischen Personen sind die wichtigsten Zulassungskriterien für Drittstaatsangehörige zum schweizerischen Arbeitsmarkt aufgeführt. Hier geht es zu den Informationen zum Verfahrensablauf und zu Gesuchsunterlagen.
Die Zulassungskriterien sind im Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration (AIG) und der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE) aufgeführt.
Seit dem 1. Januar 2021 kommt das Freizügigkeitsabkommen (FZA) zwischen der Schweiz und dem UK nicht mehr zur Anwendung. UK-Staatsangehörige gelten ab diesem Zeitpunkt nicht mehr als EU/EFTA-Staatsangehörige, sondern als Drittstaatsangehörige.
Informationen dazu finden Sie hier:
Letzte Änderung 08.02.2021