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Das Projekt Art Camp - ein Arbeitsaufenthalt von Studierenden der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und der Staatlichen Kunstakademie von Tbilisi in einer vom Georgisch-Russischen Krieg des Jahres 2008 betroffenen Region - wird in seiner dritten Ausgabe im Jahr 2015 im Dorf Zemo Nikozi fortgesetzt. Das Dorf liegt unmittelbar an der Demarkationsline und ist nicht nur wegen der grossen Zerstörungen aus diesem Konflikt, sondern auch wegen seiner Apfelproduktion bekannt.
Zwölf Studierende der ZHdK reisen zwischen 27.9. und 11.10. 2015 nach Georgien und treffen dort mit einer gleich grossen Gruppe Kunstschaffender aus Tiflis zusammen. In Zemo Nikozi wohnen sie bei verschiedenen Familien im Dorf und arbeiten dann, ausgehend von ihrer Position als Besucher_innen, in georgisch-schweizerisch gemischten Gruppen an kleinen Kunstprojekten zur lokalen Situation oder den Bewohner_innen. Bei den künstlerischen Arbeiten hat ein erprobendes, prozesshaftes Vorgehen Priorität gegenüber fertigen Ergebnissen. Verschiedene Medien und Arbeitsformen kommen zum Einsatz.
Die Ziele des Projektaufenthaltes beziehen sich einerseits auf den Ort und die lokale Bevölkerung, andererseits, für die Studierenden, auf die Struktur der Zusammenarbeiten und Begegnungen. Sie sind:
Wieder begleiten die NGO "Biliki" aus Gori (geleitet von Marika Mgrebishvili), die Dozent_innen der ZHdK Franziska Koch und Dagmar Reichert, sowie Dozent_innen aus Tiflis die Durchführung des Projektes.