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Hieronymus und die klassische Glossentradition
DOI:https://doi.org/10.25788/vidbor.v5i1.811
Schlagworte:Glosse, Buch Exodus, Hieronymus als Grammatiker, man hu
Abstract
Schwierige oder ungewöhnliche Wörter werden gerne in sogenannten Glossen (knappe kommentierte Beschreibungen) erklärend ausgelegt. Diese Methode ist ein besonders häufiges Element der hebräischen Gelehrsamkeit des Hieronymus, basierenden auf der grammatischen Tradition der Klassik. In diesen recht zahlreichen Kommentaren fällt auf, dass er regelmässig id est, quae est und weitere Entsprechungen in der Vulgata einsetzt. Besonders deutlich erscheint Hieronymus als Grammatiker im Buch Exodus, z.B. Ex 16,15 und Ex 15,23.