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Die Sonne ist der älteste bekannte Energielieferant. Bereits seit der Antike wird die Kraft der Sonne genutzt. Solarzellen und Fotovoltaik wurden erst ab dem 19. Jahrhundert entwickelt und durch die Energiekrise in den 1970er-Jahren erfuhren diese Technologien einen enormen Aufschwung. Heute ist die Sonnenenergie eine wichtige Alternative und gilt als grüne Energie.
Die Kraft der Sonne
Die Sonne ist das Zentrum unseres Sonnensystems und für die Entstehung von Leben eine unabdingbare Voraussetzung. Die Sonne ist in der astronomischen Klassifizierung ein mittlerer G-Stern. Sie ist im Vergleich zu anderen Sternen relativ klein. Die Sonne ist eine Kugel, die vorwiegend aus Wasserstoff und Helium besteht. Sie hat einen Durchmesser von 1,4 Millionen Kilometern. In ihr laufen thermonukleare Prozesse ab. Dabei verschmelzen unter großer Hitze und enormen Druck vier Wasserstoffatome zu einem Heliumatom.
Die Energie, die durch die Sonne auf unseren Planeten auftrifft, beträgt rund 1,37 Kilowatt pro Quadratmeter. Durch die Umwandlung von Wasserstoff in Helium wird eine Energiemenge von 630 Terajoule freigesetzt. Die Kerntemperatur der Sonne beträgt rund 15 Millionen Grad Celsius und an ihrer Oberfläche herrschen immerhin noch Temperaturen um 5.700 Grad. Die Sonne strahlt eine Menge Energie in den Weltraum ab.
Die Strahlung der Sonne trifft dabei auch unsere Erde und sorgt für angenehme Temperaturen. Diese Wärmeenergie kann auch zur Erzeugung von Strom verwendet werden. Dabei bedient man sich der Fotovoltaik. Um die Wärme der Sonne für Heizungssysteme oder die Aufbereitung von Warmwasser zu nutzen, werden Solaranlagen eingesetzt. Beide spielen in der heutigen Zeit eine wichtige Rolle.