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Dieses Feldexperiment untersuchte, welche Interventionen in Personalrestaurants zur Reduktion der CO2- und Umweltbelastungen aus der Ernährung besonders wirksam sind. Dazu traten sechs Personalrestaurants von städtischen Betrieben in einem Wettbewerb gegeneinander an. Sie trafen verschiedene Massnahmen, um einerseits die durchschnittliche Umweltbelastung pro Hauptmahlzeit zu reduzieren und andererseits ihre Gäste zur Wahl besonders umweltschonender Menüs zu motivieren. Die Wirkungen unterschiedlicher Instrumentenpakete auf die Einstellung der Gäste der Personalrestaurants bezüglich nachhaltiger Verpflegung, die Auswahl der Menüs und die durchschnittlichen CO2-Reduktionen pro verkaufte Mahlzeit wurden untersucht. Der Wettbewerb fand Ende 2017 statt und im Januar 2018 wurden die GewinnerInnen an einer projektinternen Preisverleihung bekanntgegeben. Das ewz Personalrestaurant in Oerlikon, welches durch die SV Group betrieben wird, konnte die CO2-Emissionen pro Menu um 42% reduzieren – obwohl das Angebot bereits relativ klimaschonend war. Alle Betriebe haben im Durchschnitt die CO2 -Belastung pro Menu um 19% reduziert und konnten so während der Wettbewerbsdauer von 8 Wochen gemeinsam rund 9 Tonnen CO2 einsparen.
Ein halbes Jahr nach dem Wettbewerb wurde eine Nachmessung vorgenommen, um die nachhaltige Wirkung ohne weitere Massnahmen auf der Nachfrageseite zu ermitteln. Während der sechswöchigen Nachmessung konsumierten die Gäste in den Personalrestaurants Menus, die im Vergleich zu den Werten vor dem Wettbewerb durchschnittlich 9% weniger CO2 enthielten. Damit wurde knapp die Hälfte des im Wettbewerb gemessenen Effekts auch in der Nachmessung nachgewiesen. Das Projektteam hat Empfehlungen für eine Strategie zur Verstetigung und Verbreitung des Konzepts erarbeitet.