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Die wichtigste Lebensader von Myanmar (Burma):
Der Ayeyarwady
(Irrawaddy)
Zusammen mit seinem längsten Quellfluss Tarong ist der Ayeyarwady (Irrawaddy) 2170 Kilometer lang. Die Quelle des Tarong liegt in Tibet zwischen dem 4097 m hohen Tilalapass und dem 4663 m hohen Namnipass. Am Anfang, auch noch im Norden von Burma, fliesst der Irrawaddy durch die engen Täler des Hochgebierges, um später im Tiefland über Mandalay nach Süden zu mäandrieren. Etwa 100 km südwestlich von Mandalay müdet sein grösster Zufluss, der Chindwin, in den Irrawaddy ein.
Schliesslich erreicht der Fluss südlich von Henzada den Golf von Martaban, der zur Andamanensee im Indischen Ozean
gehört. Im Mündungsgebiet bildet der Irrawady ein etwa 40'000 km2 grosses Mündungsdelta. Dieses wird vor allem als Reisanbaugebiet genutzt und wächst durch Sedimentablagerungen pro Jahr bis zu 60 Meter in das Meer hinaus. Ganzjährig ist der Fluss vom Mündungsdelta flussaufwärts auf etwa 1400 km Länge bis nach Bhamo schiffbar.
Auf unserer Reise waren wir von Mandalay ca. 900 km auf dem Ayeyarwady (Irrawaddy) unterwegs bis in sein Delta und dann auf dem Twante-Kanal und dem Yangon River bis Yangon (Rangun).
Hier ein paar Bilder:
Sonnenuntergang an der U Bein Brücke.
Mit 1,2 km längste Teakholzbrücke der Welt, erbaut 1784.
Links Einmündung des Chindwin, ein ca. 850 km langer rechter Nebenfluss.
Nicht immer ist das Ufer flach.
Yangon (Rangun)