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zur eigenen
Herrschaft umgestaltet, die mehrfach den Besitzer wechselte.
Eine Zeit lang Eigentum der aus Chiavenna im Veltlin
stammenden Familie Fatio, deren eines Glied,
Jean Baptiste Fatio, hier 1675 eine Buchdruckerei einrichtete, während andere,
so z. B. der Mathematiker
Nicolas Fatio, sich als Gelehrte auszeichneten.
Das Dorf steht auf einer ausschliesslich
aus alpinem
Schutt bestehenden Moräne, im scharfen Gegensatz zu den aus geschichteten fluvioglazialen Schottern aus der Zeit
der Vereinigung der Juragletscher aufgebauten benachbarten Höhen von
Coinsins.
Dazwischen eine mit Geschieben ausgefüllte
Senke, die ebenfalls reich an jurassischen Trümmern ist. In der Nähe von Duillier die schöne Quelle von Le Frêne,
die die Stadt
Nyon mit Trinkwasser versorgt.
Sie entspringt einer in die alpine Moräne eingelagerten Schicht von fluvioglazialen
Kiesen.
(La) (Kt. Waadt,
Bez. Rolle).
Grösster der zwischen der
Aubonne und der Promentouse dem
Genfersee zufliessenden kleinen
Bäche;
bildet sich aus der Vereinigung einer Reihe von kleinen Quellarmen (dem Fosseau, dem
Merdasson, der
Vorsairiaz, dem Fossy u. a.),
von denen einige vom Hang über den
Rebbergen (700 m) herkommen und diese letzteren sowie die anliegende
Ebene durchfliessen.
Vor der Mündung, s.
Dully, hat sich die Dullive ein kleines
Tobel ausgefressen, in dem sie eine
Spinnerei
treibt. 6 km lang.
(Kt. Bern,
Amtsbez. Saanen).
3100-2340 m.
Gletscher; steigt vom
N.-Hang des
Wildhorns ab und teilt sich in seinem untern
Abschnitt in drei Arme, die an ihrer Wurzel durch den Felsstock des
Pfaffenhorns (2845 m) und die verwitterte
Pyramide des
Kirchli (2791 m) von einander geschieden werden.
Der NO.-Arm, der noch im Jahre 1870 bis nahe zu der Stelle herabreichte,
wo heute die neue
Wildhornhütte des S. A. C. steht, ist jetzt bis zum Fuss der Felswände des
Kirchli zurückgewichen
und sendet seine Schmelzwasser zum
Iffigenbach, dem Quelllauf der
Simme.
Die Schmelzwasser der beiden andern, nach NW. gerichteten
Zungen, fliessen dagegen durch den kleinen
Dürrensee und den prachtvollen Felsenzirkus von
Kühdungel ab und speisen den mit
dem glanzvollen Fall des
Dungelschuss über die Felswände abstürzenden
Rohrbach.
Bei der Besteigung des
Wildhorns von der
Lenk aus über die neue
Wildhornhütte muss der Dungelgletscher seiner Länge nach begangen werden.
entspringt in 730 m im
Mühlethal, sw.
Bargen, vereinigt sich unterhalb dieses
Dorfes mit dem Hofthalbach,
¶
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durchfliesst auf eine Strecke von 700 m badisches Gebiet, nimmt bei Merishausen den Hohlbach und den aus dem Dostenthal kommenden
Steinackerbach, dann den Buchbrunnenbach und Hemmenthalerbach auf und mündet unter dem Namen Gerberbach nach 15,2 km langem
Lauf in der Richtung von N.-S. in Schaffhausen
in den Rhein (392 m).