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An der Internationale Architectuur Biennale Rotterdam galt es, entscheidende Inputs aus der Ausstellung und dem Expertengespräch mit zu nehmen.
Ich habe mich mit einem Ausstellungsobjekt aus Brüssel auseinandergesetzt. Dabei fokussierten sich die Entwerfer auf die Hybridität von heutigen Grossstädten. In ihrem Beispiel schilderten sie die aktuelle Situation im Einzugsgebiet Brüssel. Brüssel besitzt ein grosses Agglomerationsgebiet, da aus der Umgebung immer mehr Leute ins urbane Einzugsgebiet ziehen. Nun gilt es die bestehenden Lebensräume so zu planen und gestalten, dass sie der wachsenden Stadt entgegenkommen.
Im ihrem Projekt «Productive Metropolis» zeigen die Entwerfer wie eine solche Umplanung aussehen könnte. Die Lebensräume sollen nicht mehr in klare Kategorien aufgeteilt werden, es soll also keine reinen Industrie-, Wohn-, oder Freizeitgebiete mehr geben. Diese Zonen sollen alle gemischt werden, damit gegenseitig voneinander profitiert werden kann. Mit dieser Durchmischung soll auch die Lebensqualität gesteigert werden, da so zum Beispiel der Arbeitsweg verkürzt wird.
Am Beispiel Brüssel sind die Entwerfer auf ein grosses, veraltetes Industriegelände im Nordosten der Stadt eingegangen. Dort hat es sehr viel ungenutzten Raum, obwohl dieser eine gute Erreichbarkeit hat. Dieser Raum hat also grosses Potential, was bis anhin nicht genutzt wurde. In kleinen Modellen haben die Entwerfer aufgezeigt, wie die Nutzung von diesem Raum aussehen könnte.