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Jackie Chan
Jackie Chan
Leben
Jackie Chan wurde am 07. April 1954 in Hongkong als Chan Kong-Sang geboren. Chan Kong-Sang bedeutet übersetzt „der in Hongkong geborene Chan“. Seine Eltern, Lee-Lee und Charles Chan waren während des Chinesischen Bürgerkriegs aus China nach Hongkong geflohen. In seiner frühesten Kindheit bekam Jackie verschiedene chinesische Kampftechniken von seinem Vater gelehrt.
Mit sieben Jahren wurde Jackie dann in die Peking Opera School geschickt, wo er Kung-Fu, Schauspielerei und Gesangsunterricht bekam. Die Schule war eine Art Internat und er lernte dort seine späteren Freunde und Schauspielkollegen Sammo Hung und Yuen Biao kennen. Jackie Chan wurde in das Internat geschickt, weil seine Eltern Arbeit in Australien annahmen und ihn nicht mitnehmen konnten. Außerdem waren Jackies Noten in der Grundschule miserabel. Laut Schulvertrag war Jackie Chan zehn Jahre an die Schule gebunden. Aus Respekt gegenüber dem Meister der Schule, Yu Jim-Yuen, nahmen alle Schüler während der Schulzeit den Namen des Meisters an. So hieß Jackie Chan in der Zeit Yuen Lou. Jackie Chan wurde sogar, auf bitten seiner Eltern, von Meister Yu Jim-Yuen adoptiert. Da dadurch alles was er tat auch auf die Schule zurückfiel,
noch stärker als bei den anderen Schülern, wurde er vom Meister länger und härter trainiert. Auch die Strafen fielen für Jackie doppelt so hart aus.
Da die Peking Oper immer weniger gefragt war, verdiente sein Meister zuwenig Geld um die Schule halten zu können. Als Lösung für dieses Problem entlieh der Meister seine Schüler immer häufiger in die Filmindustrie um dort als Stuntmen zu arbeiten. So kam es auch, dass Jackie Chan nach seinen zehn Jahren bei der Peking Opera School in die Filmindustrie wechselte und als Stuntman arbeitete. Nach dem Tod von Bruce Lee kam es allerdings zu einem starken Einbruch in der Filmbranche. Das Filmstudio Golden Harvest musste einige Projekte abbrechen und erlitt finanzielle Verluste. Jackie Chan hatte im Jahr 1976 das erste mal keine Arbeit und zog daher vorübergehend zu seinen Eltern nach Canberra in Australien. Dort arbeitete er auf Baustellen und erhielt den Spitznamen Jackie den er heute noch trägt. Schon im selben Jahr ging er aber zurück nach Hongkong und arbeitete weiter als Stuntman und Schauspieler.
Im Jahr 1982 heiratete er Joan Lin, eine damals sehr bekannte Schauspielerin aus Taiwan. Allerdings gab sie nach der Hochzeit ihre Karriere auf. Im selben Jahr noch wurde der Sohn von Jackie Chan und Joan Lin geboren: Chan Cho-Ming (Jaycee
Chan). Etwas mehr als zehn Jahre später gelang es Jackie Chan nach mehreren anläufen auch endlich International erfolgreich zu sein. Im Jahr 1999 wurde Jackie Chans Tochter Etta Ng geboren, welche aus seiner Affäre mit Elaine Ng Yi-Lei entstand. Trotz dieser Affäre ist Jackie Chan noch heute mit seiner Frau verheiratet.
Karriere
Bereits im ersten Jahr an der Peking Opera School spielte Jackie Chan in seinem ersten Film „Big and Little Wong Tin-Bar“ mit. In den zehn Jahren im Internat spielte er insgesamt in vier Filmen mit. Anschließend arbeitete er als Stuntman. Jackie erhielt schnell den Ruf eines unerschrockenen Stuntman, der auch die gefährlichsten und waghalsigsten Stunts ohne Extrabezahlung machte. Mit 18 Jahren war er der jüngste Stuntkoordinator in der Filmindustrie Hongkong. Zwei Jahre nach seinem mehrmonatigem Aufenthalt in Australien, gelang Jackie Chan der Durchbruch als Schauspieler in Hongkong. Der Film „Die Schlange im Schatten des Adlers“ wurde 1978 zum Überraschungserfolg. Er war eine Hommage an die alten Kung-Fu Filme. Im Gegensatz zu den damals üblichen Filmen enthielt „Die Schlange im Schatten des Adlers“ eine Menge Humor.
Mit dem Film „Rumble in The Bronx“ war ihm eine international sehr erfolgreiche Hongkong Produktion gelungen. Die Dreharbeiten fanden in Kanada und den USA statt. Die Schauspieler waren größtenteils US-Amerikaner und der Film wurde auf Englisch gedreht.