Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03253.jsonl.gz/1491

L’impact que les réseaux sociaux peuvent avoir sur la politique est devenu un champ de recherche difficile à ignorer. Les réseaux sociaux donnent l’opportunité aux acteurs politiques de jouir d’une communication peu coûteuse, qui peut potentiellement avoir une large portée. En Suisse, il est notamment intéressant d’observer dans quelle mesure les partis politiques utilisent Twitter pour traiter des votations populaires. En d’autres termes, comment les votations populaires influencent le comportement des partis politiques sur Twitter ?
Die Wahrscheinlichkeit für einen Erfolg der Fair-Food-Initiative wird auf dem Prognosemarkt aktuell auf bescheidene 6% beziffert. Gemäss der Vorhersage von politan ist das wahrscheinlichste Resultat ein Ja-Stimmenanteil von 40 bis 45%. Bei der Initiative für Ernährungssouveränität sieht es noch klarer aus. Hier geht der Prognosemarkt von nur 2% Wahrscheinlichkeit aus, dass sie angenommen wird, während politan das wahrscheinlichste Abstimmungsresultat zwischen 30 und 39% sieht. Continue reading
In Rahmen von Volksabstimmungen sind die Massenmedien von zentraler Bedeutung. Als intermediäre Instanzen zwischen den politischen Eliten (insb. Behörden, Parteien sowie Interessengruppen) und den BürgerInnen spielen sie eine wichtige Rolle. Die Journalisten wählen nicht nur die politischen Akteure aus, die in die Medienberichterstattung Eingang finden, sondern entscheiden auch über die Art und Weise, wie diese dargestellt werden. Über diese Selektions- und Präsentationslogiken hinaus scheuen sie nicht davor zurück, ihre eigenen Positionen und Ansichten einzubringen, zumal die Autonomie der Medien gegenüber dem politischen System in den letzten Jahrzehnten tendenziell stark zugenommen hat. Continue reading
Vor einer Woche habe ich auf Basis des Abstimmungsverhaltens im Parlament eine Schätzung über den wahrscheinlichen Ausgang bei einer allfälligen Abstimmung berechnet. Gemäss diesem “Parlamentsindikator” bin ich zum Schluss gekommen, dass ein erfolgreiches Referendum sehr unwahrscheinlich ist. Ich habe eine Wahrscheinlichkeit von unter 5 Prozent berechnet. Daniel Graf, der wohl bekannteste Schweizer Campaigner und einer der treibenden Kräfte des Referendumskomitees, sowie Lucas Leemann, Professor für Politikwissenschaft der Universität Zürich, haben daran Kritik geäussert. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein und teste, ob ich die Wahrscheinlichkeit für ein erfolgreiches Referendum unterschätzt habe. Continue reading
Du 27 décembre 2017 au 4 janvier 2018, nous avons mené une expérience sous la forme d’un sondage relatif à l’intention de vote concernant l’initiative No Billag sur laquelle le peuple suisse s’est prononcé le 4 mars dernier. Au total, 1500 personnes ont participé à cette expérience. Les participants ont été recrutés par Facebook ou via les sites internet du Journal du Jura et du Bieler Tagblatt. Une partie de cette expérience consistait à tester l’effet de différents arguments sur l’intention de vote des répondants. Les résultats indiquent que les arguments n’impactent pas ou diminuent les intentions de vote favorables à l’initiative. De plus, il semble que les arguments qui diminuent le soutien à l’initiative aient un effet plus prononcé sur les personnes qui supportent le PLR et l’UDC.
Continue reading
Gemäss dem Prognosemarkt von 50plus1 liegen die BefürworterInnen der Rentenreform in Führung. Sowohl bei der Altersvorsorge als auch bei der Zusatzfinanzierung betragen die Annahmewahrscheinlichkeiten etwa 70%. Der Ausgang ist aber noch völlig offen. Der Abstimmungskampf wird erst nach den Sommerferien so richtig Fahrt aufnehmen und die Abstimmung entscheiden. Hinzu kommt, dass die Reform nur zu Stande kommt, wenn die Stimmbevölkerung beiden Vorlagen zustimmt. In Bezug auf die Zusatzfinanzierung ist nicht nur das Volksmehr, sondern auch das Ständemehr erforderlich.
Um herauszufinden, welche Argumente im Abstimmungskampf voraussichtlich überzeugen und mobilisieren werden, hat 50plus1 vom 27. Juli bis zum 3. August auf Facebook ein Umfrageexperiment durchgeführt. Daran haben 312 Personen teilgenommen. Es handelt sich um ein Experiment, weil die Teilnehmer zufällig mit jeweils einem Argument für oder gegen die Rentenreform konfrontiert wurden, bevor wir sie nach ihrer Meinung zur Rentenreform gefragt haben. Continue reading
Eine Stärke von Prognosemärkten ist erwiesenermassen, dass sie schon zu einem frühen Zeitpunkt relativ genaue Vorhersagen generieren. Frühe Vorhersagen auf dem Prognosemarkt dürften vor allem auf der Parteienkonstellation und den Erfahrungswerte zu ähnlichen Vorlagen in der Vergangenheit basieren. Daher sind sie vor allem dann aussagekräftig, wenn sich die Kampagne nach üblichem Muster abspielt. Bis jetzt handelt es sich beim Abstimmungskampf zum Energiegesetz um eine solche langweilige, da absehbare, Kampagne. Entsprechend sollte der Prognosemarkt bereits eine verlässliche Vorhersage abliefern. Continue reading
In den letzten drei Wochen stand Eveline Widmer-Schlumpf im Zentrum der Kampagne über die USR3. Die ehemalige Bundesrätin griff bekanntlich in die heisse Phase des Abstimmungskampfes ein, indem sie sich am 23. Januar im Rahmen eines Interviews mit dem Blick kritisch zur Vorlage äusserte. Dieses Ereignis löste ein beträchtliches Echo aus. Eine Analyse des an der Universität Zürich angesiedelten fög wies nach, dass in der Folge die bereits überdurchschnittliche Intensität der Medienberichterstattung nochmals zunahm. Continue reading