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Im Jahr 2008 wurde die Finanzierungsgrundlage der Störfallvorsorge für die 10 Reaktor- und Reststoffdeponien im Kanton Zürich überprüft. Dazu wurde eine systematische Risikobeurteilung durchgeführt. Die finanzielle Tragweite von potenziellen Schadenfällen von Zürcher Deponien in Nachsorge auf den Deponiefonds wurde mittels einer deponiespezifischen Risikoanalyse überprüft. Das Ergebnis konnte mit dem Finanzierungsziel des Deponienfonds verglichen werden, um eine genügende Deckung durch den Fonds gewährleisten zu können. Die Risikoanalyse konnte durch eine möglichst einheitliche und praxisbezogene Methodik gestützt werden, die auf der Datengrundlage des Deponienratings des Kantons Zürich basiert.
Sieber Cassina + Partner AG war als externer Fachberater für das durch das AWEL bearbeitete Projekt zuständig. Für die wichtigsten Störfallereignisse wurden Fehlerbäume entwickelt. Anhand von Begehungen und Projektstudien wurden alle Deponien beurteilt und die jeweils ungünstigsten Sanierungsmassnahmen und deren Kosten bestimmt. Die Risikobeurteilung erfolgte anhand der Abschätzung der Eintretenswahrscheinlichkeit (EW) aus den Fehlerbäumen und der finanziellen Tragweite der für die Störfallsanierung ermittelten Kosten.