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«Fragen Sie mich das wieder, wenn ich alles verarbeitet habe», antwortete der Berner Oberländer Extrembergsteiger und Arktis-Abenteurer Thomas Ulrich im Sommer 2006 auf die Frage, wie er das Scheitern seiner Arktis-Durchquerung verarbeite. Damals wollte er alleine und ohne Unterstützung die Arktis zu Fuss durchqueren, und zwar von Festland zu Festland. Thomas Ulrich wäre der erste Mensch gewesen, der diese Expedition im Alleingang geschafft hätte, er hätte der Bezeichnung «North pole traverse unassisted unsupported» den Zusatz «solo» hinzugefügt. PolarNEWS besuchte Thomas Ulrich im Berner Oberland und erfuhr dabei, dass Thomas im April 2014 einen erneuten Versuch starten will.
In der Arktis sind die Polarhasen mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von minus 18 Grad und klirrend kalten Wintern bis gegen minus 45 Grad konfrontiert. Natürlich ist da ein dickes Fell mit einer gut isolierenden Schicht von dickem Unterhaar vonnöten. Wegen der Kälte sind Polarhasen grösser als die südlicheren Arten und von gedrungener Gestalt, sie haben längere Hinterbeine und etwas kleinere Ohren. So reduzieren sie den Energieverlust durch Körperwärme-Abstrahlung. Je weiter man nach Norden vorstösst, desto grösser sind die Polarhasen. Noch weiss man nicht viel über diese Hasen Art. Peter Balwin ging auf die Suche nach Fakten.
Die «50 Years of Victory», auf Russisch «50 Let Pobedy», ist kein Touristenvehikel, sondern eine «working vessel», wie Schiffe genannt werden, die im Arbeitseinsatz stehen: Acht bis neun Monate im Jahr pflügt dieses Stahlmonster Schneisen durch das dicke Eis der Nordostpassage von der Barents- bis zur Beringsee und macht so den Weg frei für die Transportschiffe, die Russland mit Gütern versorgen. Drei bis vier Monate im Jahr, wenn die Nordostpassage auch ohne vorbahnenden Eisbrecher befahrbar ist stand der Koloss im Hafen von Murmansk bis vor zehn Jahren Nikolaj Saveliev von «Poseidon Arctic Voyages» auf die Idee kam das Schiff in den Sommermonaten für Touristenreisen zum Nordpol einzusetzen und dies mit Riesenerfolg. Lesen Sie dazu den Reisebericht von Christian Hug.
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