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Prix Meret Oppenheim an Georges Descombes
Der Genfer Architekt wird vom Bundesamt für Kultur auszeichnet – ebenso wie die Kuratorin Esther Eppstein und die Künstlerin Vivian Suter.
Zum 21. Mal vergibt das Bundesamt für Kultur den Schweizer Grand Prix Kunst / Prix Meret Oppenheim. Ausgezeichnet werden die Kuratorin Esther Eppstein und die Künstlerin Vivian Suter sowie der Genfer Architekt Georges Descombes.
Geboren 1939 in Genf gelte Descombes als «Architekt des Territoriums», schreibt das BAK in einer Mitteilung. Er arbeitete bei Pier Luigi Nervi und Marc-Joseph Saugey. An der damaligen École d'Architecture de Genève rief er das CREX (Centre de Réalisation Expérimentale) ins Leben. Unter anderem unterrichtete er an der Harvard University und der Graduate School of Design in Cambridge. Er realisierte zunehmend Projekte in der Landschaft wie den Parc de Lancy, den Genfer Abschnitt des Weges der Schweiz rund um den Vierwaldstättersee oder das Bijlmer Monument in Amsterdam. Sein heute bekanntestes Werk ist die Renaturierung der Aire bei Lancy, die zahlreiche nationale und internationale Preise erhielt. «Überzeugt von starken Gesten, strebte Georges Descombes immer nach Emotion, ganz im Einklang mit seiner Überzeugung von Architektur als «einer Kunst der Erfahrung par excellence»», würdigt das BAK den Architekten.