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Man unterscheidet vor allem zwei Formen der Migräne. Die häufigste Migräneform ist die Migräne mit einer Aura gefolgt von der Migräne ohne Aura.
Die Migräne mit Aura ist eine Schmerzattacke mit neurologischen Anzeichen, wie beispielsweise Sehstörungen (Lichtblitze, Flimmern), Fühl- oder Wortfindungsstörungen. Die Sehstörungen treten meist 10-20 Minuten vor dem Kopfschmerz auf und dauern in der Regel nicht länger als 60 Minuten. Bei der Migräne ohne Aura können neben starken Kopfschmerzen, Begleitsymptome, wie Übelkeit und Erbrechen auftreten.
Laut Studien der Universität Zürich leiden etwa 11 Prozent der Bevölkerung an Migräne. Die Lebensqualität wird durch das Leiden deutlich eingeschränkt. Während einer Migräneattacke ist selten an Arbeit oder an andere Aktivitäten zu denken. Betroffen sind mehrheitlich Frauen. Eine Migräne kann zwischen 4 – 72 Stunden dauern.
Ursachen einer Migräne mit Aura
Neben hormonellen Veränderungen können Unterzuckerung, Überanstrengung, Stress, Schlafmangel, Föhn (Wetter), Genussmittel wie Zitrusfrüchte, Wein, Schokolade, Rauchen oder zu wenig trinken, sowie Medikamente, die Migräne begünstigen. Erbliche Faktoren können auch eine Ursache sein. Die Hirnzellen, welche für die Schmerzverarbeitung zuständig sind, können die überschüssigen Reize nicht abbauen und lösen deshalb starke Kopfschmerzen aus.
Was sind typische Symptome?
Typische Beschwerden sind einseitige, pulsierende Kopfschmerzen. Diese können durch körperliche Aktivität verstärkt werden. Meist sind die Menschen geräusch-, licht-, und geruchsempfindlich. Die Symptome können über Kribbeln in den Händen über die Arme bis zum Kopf, bis zu Lähmungserscheinungen oder Gleichgewichtsstörungen gehen.
Die Symptome treten langsam auf und klingen auch wieder langsam ab.. Die Attacken können sich durch Konzentrationsstörungen, Müdigkeit oder Stimmungsschwankungen ankündigen.
Mögliche Therapien von Migräne
Bei regelmässigen Migräneanfällen oder Migränekopfschmerzen an mehr als 15 Tagen im Monat sollte man den Arzt konsultieren.
Mit Hilfe eines Kopfwehtagebuchs können mögliche Auslöser identifiziert werden. Ausdauersport und genügend Schlaf können helfen, die Attacken zu minimieren. Zur Akuttherapie gegen die Schmerzen werden Analgetika (z.B Ibuprofen, Acetylsalicylsäure, Diclofenac und Paracetamol) in Kombination mit Medikamenten gegen die Übelkeit eingesetzt.
Triptane, spezifische Medikamente gegen Migräne, werden vom Arzt verschrieben und blockieren die neurovaskuläre Entzündung. Sie verengen die erweiterten Blutgefässe und wirken so gegen die Kopfschmerzen und die Begleitsymptome.
Pfefferminzöl auf die Schläfen, Stirn und Nacken kann Linderung verschaffen. Ebenso können ein kaltes Tuch (Kühlhandtuch) auf die Stirn, viel Wasser trinken, Kaffee, frische Luft oder ein abgedunkelter Raum helfen, die Symptome zu mildern.
Dehnungsübungen und Magnesiumsalz Nr. 7 von Schüssler zur richtigen Zeit eingenommen kann einen Anfall verhindern. Man nimmt beim kleinsten Anzeichen direkt 3 Tabletten im Zehnminutentakt bis die Symptome verschwinden.