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Begegnungszone enthält keine Parkplätze.
Der Aarauer Stadtrat hat im Juni 2007 beschlossen, am Graben zwischen Vorderen Vorstadt und dem Schlossplatz eine Begegnungszone zu signalisieren. Da der Graben bereits in seinem vorherigen Zustand die gestalterischen Voraussetzungen für eine Begegnungszone erfüllte, waren keine grösseren baulichen Massnahmen mehr nötig.
Im partizipativen Prozess der «Werkstadt Basel», in der die Bevölkerung ihre Wünsche für eine attraktivere Stadt einbringen konnte, wurde der Wunsch nach mehr Begegnungsflächen im Quartier laut. Quartiersstrassen sollten vermehrt als Ort der Begegnung und des Aufenthalts genutzt werden können. Daraus entstand das Projekt «Begegnungszonen in der Stadt Basel». Dazu wurde ein Vorgehenskonzept erarbeitet. Es hält fest, wo und unter welchen Umständen Begegnungszonen eingeführt werden können, beschreibt die Umsetzung und die Öffentlichkeitsarbeit. Mehr Informationen zu den Begegnungszonen in Basel
Die Begegnungszone verbindet das Schulhausumfeld mit dem öffentlichen Spielplatz. Ein Netz aus farbigen Streifen analog der Bewegungen der Schülerinnen und Schüler sowie Sitzelemente (sog. îlot, franz.: Inselchen) besetzen den Platz auch ausserhalb des Schulbetriebs. Mit der Umsetzung erhofft sich die Stadtverwaltung das Ende des über 10-jährigen Streits um Sperrung oder nicht Sperrung dieses Strassenstücks für den MIV.
Schmaler Weg im Wohnquartier mit vielen Kurven und einem kleinen Platz.
Im Jahr 1981 wurde die Chrüzliacherstrasse, im Abschnitt Markusstrasse – Keltenweg, als Wohnstrasse erstellt. Dieser Ausbaustandard bedurfte einer speziellen Signalisation. Nach der Änderung der eidgenössischen Signaliationsverordnung am 28. September 2001 ist die Chrüzliacherstrasse in eine Begegnungszone umsignalisiert worden.
Der streng rechteckige Platz mit hellem, gelblichem Asphaltbelag, begrenzt durch ein breites Betonband, erscheint als grosszügig dimensionierte Ganzheit. Die sparsame Möblierung mit mobilem Grün, einem historischen Brunnen, Bänken und einer ehemaligen Tramstation mit Uhr sowie die sanften Übergänge zwischen den Fahrbahnen (signalisiert als Begegnungszone) und den Flächen, die dem Fuss- und teilweise dem Veloverkehr vorbehalten sind, unterstützen diese Wirkung. Nachts erhellen vier haushohe Mastenleuchten und einzelne Bodenleuchten den Platz. Die 85%-Geschwindigkeit von 24 km/h wird als tolerierbarer Wert betrachtet. Die Auswertung der sechs verschiedenen Geschwindigkeitsmessungen ergab, dass 74% der gemessenen Fahrzeuge unter 20 km/h fahren.
Die Begegnungszone Chrüzweg entstand 1995 durch grosses Engagement der Anwohnerschaft (Eigene Kostenbeteiligung, Verantwortung für Bepflanzung). 10 Jahre später ist am Chrüzweg nun aber der Alltag eingekehrt und es zeigen sich auch Schwierigkeiten von langfristigen partnerschaftlichen Aufgabenteilungen zwischen Anwohnerschaft und Gemeindebehörden. Bauphase / Planung Die Planung wurde durch die Anwohner initiiert und von diesen auch baulich in „Fronarbeit“ umgesetzt. Die Kosten wurden ebenfalls durch die Anwohner getragen bzw. durch Spenden und Erlös eines Strassenfestes finanziert. Beschreibung vorher – nachher Die anfängliche Euphorie ist der Realität gewichen. Dies hat wohl auch damit zu tun, dass die Kinderzahl im mehrheitlich durch Einfamilienhäuser geprägten Quartier inzwischen deutlich abgenommen hat und damit auch das direkte Interesse der Anwohner an der Begegnungszone etwas in den Hintergrund gerückt ist. Die seinerzeit partnerschaftlich übernommene Patenschaft für Pflanzenkübel wird stark vernachlässigt und die Bepflanzung nur noch Dank dem Einsatz von Einzelpersonen überhaupt „am Leben erhalten“. (Quelle: Bauverwaltung Birmenstorf)
Bolligen nutzte die Chance, das Verkehrsregime im Kernbereich zeitgemäss zu gestalten und dadurch die Attrakivität und Lebensqualität des Quartiers zu erhöhen. In der historischen Kernzone von Bolligen brachte die Begegnungszone eine Qualitätssteigerung für alle Benutzerinnen und Benutzer. Die freie Querbarkeit für Fussgänger und der erhöhte Netzwiderstand zur Verminderung des Schleichverkehrs waren die Hauptanliegen. Ebenfalls sollte die Aufenthaltsqualität um wichtige öffentliche Anlagen wie Reberhaus, Kirche, Friedhof, Kindergarten und Kirchgemeindehaus durch die neue Zonenregelung verbessert werden.
Mit der Erneuerung der Kalchackerstrasse wurde die Strasse einerseits saniert und gleichzeitig das Zentrum aufgewertet, indem neu eine Begegnungszone eingerichtet wurde. Die Kalchackerstrasse übernimmt eine wichtige Zentrumsfunktion in der Gemeinde. Auf engem Raum überlagern sich hier vielfältige Nutzungsansprüche wie Schulwege, Einkaufen und Buserschliessung. Mit ihrer grossen Fahrbahnfläche war sie ausschliesslich auf den motorisierten Verkehr ausgerichtet. Neben diesem Defizit lag ebenfalls ein Sanierungsbedarf vor. Deshalb wurde vom Kanton Bern in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bremgarten ein Lösungsansatz gesucht, der den unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung trägt und den Zentrumscharakter des Ortes unterstreicht. Durch die geschaffene Begegnungszone ist ein friedliches und sicheres Nebeneinander der verschiedenen Verkehrsteilnehmer und Nutzungen möglich. Weniger Lärm und Abgase steigern die Lebensqualität. Die Wohn- und Geschäftsnutzung des Strassenraumes ist nun gegenüber der Verkehrsfunktion stärker gewichtet und erhöht die wirtschaftliche Attraktivität des Ortes. Nicht zuletzt unterstützt die Begegnungszone auch gestalterisch die Entwicklung des Dorfzentrums und trägt zur allgemeinen Aufwertung der Gemeinde bei. Das Projekt erhielt im Rahmen des Flâneur d’Or 2008 eine Auszeichnung.
La place Cornavin est traversée par les taxis, plusieurs lignes de bus, trois lignes de tram et également des voitures là où elles sortent du parking de la gare. Cependant, les usagers principaux restent les piétons : des dizaines de milliers y transitent en effet chaque jour. La zone de rencontre, avec enrobé bitumineux „scintiflex“ (avec morceaux de miroir intégrés) et bandes rugueuses turquoises pour mieux freiner les véhicules, permet de donner à ces derniers le maximum de place sur cette interface intermodale.
Der Stadt Genf ist es gelungen den Platz Simon-Goulart, welcher lange Zeit als Parkplatz diente, in einen öffentlichen Quartierplatz zurückzuführen. Die Rue Vallin, welche zwischen Platz und Kirche liegt, wurde in eine Begegnungszone umgewandelt. Diese qualitative Aufwertung bietet allen Benutzer/innen einen angenehmen Erholungsraum, in einem geschützten Rahmen, inmitten des Quartiers.
Totale Neugestaltung des öffentlichen Raumes aus Anlass der Erneuerung sämtlicher Leitungen. Projekt im Einvernehmen mit Gewerbetreibenden, die einen Brunnen stifteten. Auführung im Rahmen eines mehrjährigen Programmes zur Neugestaltung der Piazza Grande. Vorher/nachher Bilder Mehr Informationen: Flâneur d’Or 2004
Die Gemeinde Küssnacht am Rigi baute die Unterdorfstrasse nach dem Prinzip der Koexistenz aller Verkehrsteilnehmenden um. Zusammen mit einer starken Verkehrsberuhigung konnte so den vielen Einkaufsgeschäften und Restaurants entlang der Strasse eine hohe Bedeutung beigemessen werden. Für Läden und Restaurants entstanden grosszügige Vorbereiche für den Aussenverkauf sowie Gartenterrassen. Zwischen den Fassaden wurde eine homogene Strassenfläche realisiert. Entlang der Unterdorfstrasse sind keine Parkplätze markiert, sodass keine Autos abgestellt werden können. Die bereits vor der Umgestaltung bestehenden Kurzzeitparkplätze auf dem Pfarrhausplatz blieben bestehen. Die räumliche Wirkung konnte mit der Sanierung grundsätzlich geändert werden. Der Strassenraum wird von Fassade zu Fassade wahrgenommen und die frühere Optik mit Trottoir und Fahrbahn wurde aufgehoben. Die raumdefinierenden Elemente sind die Gebäude, Akzente setzen die Quergassen und vor allem die Möblierung. Neu ist der Strassenraum als eine Abfolge von strukturierten Plätzen gebildet, welche Nutzungsmöglichkeiten für die Geschäfte und die Restaurants bilden. Aus der ehemals von der Fahrbahn dominierten Unterdorfstrasse ist eine Flanier- und Begegnungszone entstanden. Das Konzept der Umgestaltung beruhte primär auf den Bedürfnissen der FussgängerInnen, welche neu Vortritt vor dem motorisierten Verkehr geniessen. Die Zone ist seit September 2006 in Kraft und hat sich bisher sehr bewährt. Die neuen Gartenrestaurants haben das alte Zentrum merklich belebt.
Die Begegnungszone Altburg (Burghof- und Brunnenwiesenstrasse) weist eine sehr schöne Gestaltung auf. Das Zentrum bildet ein gepflasterter Platz mit einem Dorfbrunnen. Innerhalb der Begegnungszone sind nur Zubringerdienste zugelassen.
Begegnungszone im Wohnquartier am Genfersee.