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Prof. Dr. Helen Keller, geb. 1964, absolvierte das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Zürich und war anschliessend von 1989 bis 1993 Assistentin am Rechtswissenschaftlichen Institut der Universität Zürich. 1993 wurde sie mit einer Dissertation zum Thema «Umwelt und Verfassung. Eine Darstellung des kantonalen Umweltverfassungsrechts» promoviert. Es folgten ein LL.M.-Studium am Collège d’Europe in Bruges, Belgien, 1995 ein Forschungsaufenthalt am European Law Research Center an der Harvard Law School, Cambridge, und 1996 ein weiterer Forschungsaufenthalt am European University Institute in Florenz. Danach war Prof. Keller bis 2002 Oberassistentin an der Universität Zürich und hatte dabei die Projektleitung des Kommentars zum Umweltschutzgesetz, eines Nationalfondsprojekts, inne. Seit 1996 ist sie ausserdem Konsulentin bei einem Zürcher Anwaltsbüro. 2001 verbrachte Prof. Keller einen zusätzlichen Forschungsaufenthalt am Max-Planck-Institut für öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg. 2002 habilitierte sie sich an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich für die Gebiete Staatsrecht, Europa- und Völkerrecht sowie Verfassungsvergleichung. Ihre Habilitationsschrift beschäftigte sich mit dem Thema «Rezeption des Völkerrechts. Eine rechtsvergleichende Studie zur Praxis des U.S. Supreme Court, des Gerichtshofes der Europäischen Gemeinschaften und des schweizerischen Bundesgerichts in ausgewählten Bereichen». Seit dem Sommersemester 2002 ist Prof. Keller ordentliche Professorin für öffentliches Recht an der Universität Luzern.
Prof. Keller tritt ihr Ordinariat am 1. Oktober 2004 an.
Rücktritte
Unter Verdankung der geleisteten Dienste, die sie sich um ihr Fachgebiet, die Studierenden und die Universität erworben haben, werden aus dem Anstellungsverhältnis mit der Universität entlassen:
Prof. Dr. Therese Fuhrer, ordentliche Professorin für Klassische Philologie, insbesondere Latein auf den 31. März 2004 und
Prof. Dr. Philipp U. Heitz, ordentlicher Professor für pathologische Anatomie auf den 30. April 2004