Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03354.jsonl.gz/990

Zwischen den riesigen Rechenzentren im Herz der Cloud und den Sensoren und Aktoren im Internet of Things (IoT) an der Peripherie tut sich eine gewaltige Lücke auf. Edge-Datacenter sollen sie füllen. Viele Hersteller haben bereits Produkte in diesem Bereich auf den Markt gebracht.
Doch damit diese Daten irgendwelchen Nutzen erzeugen, müssen sie verarbeitet werden, und dies kann unmöglich ausschliesslich in grossen, zentralen Rechenzentren erfolgen. Denn viele Vorgänge benötigen so schnelle Entscheidungen, dass die möglichen Verzögerungen, die Datentransport, Analyse im Zentrum und Rücktransport von Daten oder Steuerbefehlen einfach zu lange dauern.
Aus dieser Logik heraus entstand die Idee, kleine Edge-Rechenzentren, gern auch als Mini- oder Mikro-Rechenzentren bezeichnet, zu errichten. Das Marktforschungsunternehmen IHS Markt definiert sie als RZs mit einem Leistungsvermögen zwischen 10 und 100 kW – wobei die Grenze durchaus weiter unten angesetzt werden könnte, wie die weiter unten befindlichen Produktbeispiele zeigen. Datacenter Dynamics nennt für diesen Markt 2015 ein Volumen von 1,7 Milliarden Dollar, das sich bis 2020 auf 6,3 Milliarden Dollar erhöhen soll, was einer jährlichen durchschnittlichen Wachstumsrate von knapp 30 Prozent entspricht.
Einen aktuellen Beitrag von "Datacenter Insider" findet man unter folgendem Link.