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1952 Als Vorbote der Fasnacht erscheint die erste Fasnachtszeitung mit dem Titel "Die Trienger Bürste".
1953 Am Fasnachtsdienstag 22. Februar 1953 haben verschiedene fasnachtsfreudige Leute aus Triengen einen Umzug durchgeführt. Anschliessend wurde im Restaurant Rössli die erste protokollierte Versammlung abgehalten, wo die Gründung der Zunft beschlossen wurde.
Das erste Insignium, die Amtskette, wird am schmutzigen Donnerstag in Fronarbeit von Fritz Fischer und Josef Willimann in der Dorfschmiede hergestellt. Das Zepter wird im selben Jahr von Josef Kaufmann (schnitzte den Frosch) und Hans Hofmann (drehte den Stab) gefertigt. Noch heute schwingt der jeweilige Zunftmeister stolz dieses Insignium.
1954 Der erste Landauer -aus Hirschthal stammend- wird ersteigert. Um preisgünstig einzukaufen, begeben sich einige Sachverständige ins benachbarte Aargau. Da jeder seinen Beitrag leisten wollte, steigerten sie recht fleissig mit. Am Schluss merkten sie, dass die Bote aus den eigenen Reihen kamen. Der Landauer kostete damals CHF 305.-.
1958 Der zweite Landauer wird diesmal vorsichtiger erstanden. Er stammt von Herr Gautschi aus Gontenschwil und kostete CHF 350.-. Damals gab`s auch noch keine Guggenmusig. Da marschierten die Harmonie- und die Feldmusik kostümiert am Umzug mit.
Für die Inthronisation des Zunftmeisters wird von Frau Habermacher-Räber, Postplatz, ein Sessel gekauft, der alle Jahre seinen bestimmten Platz zur Wahl des Zunftmeisters am Jahresbot einnimmt.
1963 Jubiläumsfasnacht 10 Jahre Fröschenzunft mit dem Zunftmeister Josef Gilli-Bühler. Aufgrund der Maul- und Klauenseuche konnte kein Umzug durchgeführt werden. Deshalb amtete Gilli zwei Jahre. Um den Zunftmeister von seiner alten schweren Kette zu "entlasten", kauft man von Goldschmied Ruckli in Luzern eine neue versilberte Zunftmeisterkette.
Die Satzungen werden nochmals einer genaueren Prüfung unterzogen, nachdem diese bereits im Jahre 1959 erstmals erneuert wurden.
1973 Jubiläumsfasnacht 20 Jahre Fröschenzunft mit dem Zunftmeister Martin Ulrich-Häfliger. Für einen farbenprächtigen Blumenwagen wurden Stoffrööseli angefertigt unter der Anleitung von Zunftritter und Rööseliätti Xaver Nyffeler.
Unter der Stabführung des technischen Leiters Remigi Blättler wurde auch die Fröschenburg neu aufgemotzt. Die Guggenmusig Quä-Quägger wurde von fasnachtsbegeisterten Fasnachtsmusikern gegründet.
Am Zunftbot begann die Kariere eines Zeremonienmeisters namens Hansruedi Kaiser. Beat Huber (18-jährig) kutschierte das Zunftmeisterpaar erstmals durch den Umzug.
Von nun an durfte auch die Frau des Zunftmeisters auf das Krönungsfoto, und das Zunftmeisterpaar wurde offiziell anerkannt. Der Frau Zunftmeister wurde ein Arangement vom Zeremonienmeister überreicht.
Einführung des Altersnachmittags. Das Zunftmeisterpaar lädt alle Einwohner ab dem 73. Altersjahr (jeweils ca. 150 an der Zahl) zu einem fasnächtlichen Nachmittag mit Zobig ins Gasthaus Rössli ein.
Der Zunftmeister besucht ebenfalls die Pflegebedürftigen in der Gemeinde und den Spitälern. Weiterhin besucht er alle Trienger/Innen in den verschiedenen Alters- und Pflegeheimen.
Zu den Zunftmeisterbescherungen gehören sowohl Kindergärten und als auch Schulen.
Kein Mensch, nicht einmal der Zeremonienmeister wusste wer Zunftmeister wird. Noch heute lacht der damalige Präsident Josef Egger über seinen Schelmenstreich.
In diesen beiden Jahren befasst man sich schwergewichtig mit der Restauration des Landauers. In wochenlanger Fronarbeit krampft man an diesem Gefährt. Dank grosszügigen Spenden und den nachfolgenden Landauerfesten kann dieses Vorhaben ausgeführt werden.
Unser Präsident Peter Nick übernimmt das Ruder des damals ins schlingern geratenen Fröschenzunftbootes resolut und steuerte von nun an, dank seinen klaren Auslegungen der Statuten und seinem immensen Einsatz, das Fröschenschiff in ruhigere Gewässer.
1983 Jubiläumsfasnacht 30 Jahre Fröschenzunft mit dem Zunftmeisterpaar Werner und Denise Frey Gerber.
Für die Veranstaltungen am Güdisdienstag steht auf dem Sparbank Parkplatz ein Festzelt. Morgens ab 03:00 Uhr wird hier Mehlsuppe ausgeschenkt. Am Nachmittag trifft man sich nach dem Umzug im Festzelt zur Uslumpete. In den folgenden Jahren wird auch das inzwischen traditionelle Risotto eingeführt.
Die Fröschenzunft Triengen beteiligt sich an den "Buure Zmorge" zugunsten des Regionalen Alters- und Pflegeheimes Triengen und organisiert im Folgejahr den Trödlermärt und die Trödlerbeiz anlässlich des Altersheimbazars.
Als dann die Gemeinde Fröschenburg den Kreuzsaal sein Eigentum nannte, zügelten die Zünftler am Güdismontag und Güdisdienstag auch in dieses Lokal ein und liessen die Sparbank-Parkplatz-Festhütte mit ihrem legendären Holzboden in Vergessenheit geraten.
Ein alter Traum wird verwirklicht. Nach einer kurzen Planungsphase wird dem Bau des eigenen Zunfthauses an der ausserordentlichen GV vom 1. Oktober zugestimmt.
Am 16. April erfolgt der Spatenstich und bereits am 12. November des gleichen Jahres kann die Aufrichte gefeiert werden. Die Gemeinde baut im Untergeschoss 100 öffentliche Zivilschutzplätze ein. Dieses Bauvorhaben kann nur dank grosszügigen Spenden und ungezählten Frondienststunden realisiert werden.
Ein Haus erbaut mit eigenen Händen aus Stein und Holz ist von nun an unser Stolz. Jetzt können die Fasnachtswagen im Schärme und in der Wärme gebaut werden und der Generalstab kann die Umzüge planen.
Erstmals wird der seither alljährlich stattfindende Fasnachtsnachmittag im Altersheim Triengen mit dem Zunftmeisterpaar durchgeführt.
Einmalig in der Zunft-Geschichte musste wegen wütendem Sturm der Umzug abgesagt werden.
Alle Veranstaltungen die vormals im Festzelt durchgeführt wurden, finden nun im Gemeindesaal (Kreuz) statt. Die Fröschenzunft organisiert auch den Fröschenball am Güdismontag.
1993 Jubiläumsfasnacht 40 Jahre Fröschenzunft mit dem Zunftmeisterpaar Armin und Sophie Waldispühl-Hodel.
Die fleissigen Wagenbauer kreieren die moderneren Wagen, was durch einen Grossaufmarsch des Publikums verdankt wird.
Mit dem Motto "Hollywood" entstand eine weitere Attraktion in Armin`s Lisibühl.
Beleuchtung in den Hang. Herzlichen Dank den Gestaltern und den Sponsoren.
Beschriftung des Zunfthauses mit einem durch Heiri Grüter kreierten und gesponsorten Fröschenzunft-Wappen.
2003 Jubiläumsfasnacht 50 Jahre Fröschenzunft Triengen mit dem Zunftmeisterpaar Josef und Monika Wandeler.
"Spiel, Sport, Spass" war die letzte Attraktion in Armin´s Lisibühl. Umständehalber wurde die Aktion danach wieder eingestellt.
Franz Stöckli wird an der GV vom 12. Oktober neuer Präsident. In seiner ersten Amtshandlung würdigt er Peter Nicks 25-jährige Amtszeit und ernennt ihn zum Ehrenpräsident der Fröschenzunft Triengen. .
Getreu dem Motto, "was gut ist, darf auch etwas kosten" wurde einstimmig beschlossen, die Zünftlerinnen und Zünftler mit einem neuen Gilet einzukleiden.
Das Zunfthaus soll die dringend notwendige Aussen-Isolation bekommen. Neben einem Pensum an Fronarbeit werden die Arbeiten vom einheimischen Gewerbe ausgeführt.
Seit 2009 ist die Fröschenzunft im worldwideweb anzutreffen.
Die 40-jährigen Satzungen wurden überarbeitet und auf den neusten Stand gebracht.
2013 Jubiläumsfasnacht 60 Jahre Fröschenzunft Triengen mit dem Zunftmeisterpaar Erich und Jannett Frei- Ottiger, mit dem Motto "Die goldigen 60 iger".
2016 erfolgt erstmals die Fasnachtsmeile auf dem Parkplatz der Triba Partner Bank.
2017 Das Chluriverbrennen findet erstmals auf der Gut- Huber- Wiese statt. Leider macht der Sturm dem Chluri den Garaus, so dass es ohne Feuer schon umfällt. Das Verbrennen wird auf das nächste Jahr vertagt.