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Anfang Mai 2023 legte eine 58-Jährige zusammen mit ihrem Hund an einer Autobahnraststätte im Bezirk Baden eine Pause ein. Im Aussenbereich eines Restaurants nahm sie auf einer Bank Platz, das Tier befand sich währenddessen unter der Sitzbank.
Hündin war angeleint
Wie in einem Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau zu entnehmen ist, setzte sich daraufhin ein unbekannter Mann auf die angrenzende Sitzbank, wo sich die 58-Jährige mit ihrer angeleinten Hündin befand. Kurz nachdem sich der Mann hingesetzt hatte, biss ihm der Vierbeiner in die Wade. Wie durch eine ärztliche Kontrolle später festgestellt wurde, erlitt das Opfer aufgrund des Vorfalles eine oberflächliche Bisswunde. Zudem wurde laut Strafbefehl die Jeanshose des Mannes zerrissen.
Weiter heisst, dass die Besitzerin des Hundes den Vorfall hätte verhindern können. So war ihre Hündin zwar unter der Bank angeleint, unter Kontrolle hatte sie ihren Hund nicht ausreichend. Nach dem Vorfall brachte das Opfer die Hundebesitzerin zur Anzeige.
Verurteilt wegen Körperverletzung
Der Vorfall endete für die 58-Jährige teuer. Sie wird von der Staatsanwaltschaft des Kantons Aargaus aufgrund fahrlässiger Körperverletzung sowie der Widerhandlung gegen das Hundegesetz verurteilt. Sie muss für eine Busse von 900 Franken sowie einer bedingten Geldstrafe von 4500 Franken aufkommen. Hinzu kommen Gebühren in Höhe von über 865 Franken. Der Mann, welcher von der Hündin gebissen wurde, bekommt eine Genugtuung von 270 Franken.