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Health
Eine neue Studie zeigt: Frauen, die während ihrer Schwangerschaft gestresst sind, bekommen viel wahrscheinlicher ein Mädchen.
Hey, ihr werdenden Mamis: Wünscht ihr euch einen Jungen? Dann ist auf alle Fälle relaxen angesagt... Eine neue Studie zeigt nämlich, dass Frauen mit viel Stress mit höherer Wahrscheinlichkeit Mädchen auf die Welt bringen.
Die Studie wurde in der Zeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" veröffentlicht. Studienleiterin Dr. Catherine Monk und ihr Team sammelten Daten zu verschiedenen Stressindikatoren bei 187 Frauen im Alter von 18 bis 45 Jahren. Ausgewertet wurden körperliche Untersuchungen während der Schwangerschaft, Tagebucheinträge und Fragebögen.
Männliche Föten weniger robust
40 Prozent der Frauen, die sich während ihrer Schwangerschaft psychisch gestresst fühlten, also beispielsweise unter Angstzuständen litten, gebaren Jungs. Bei den Frauen, die in erster Linie unter körperlichen Stresssymptomen, wie beispielsweise hohem Blutdruck litten, waren nicht mal ein Drittel Jungs.
Das Forschungsteam begründet die Resultate damit, dass männliche Föten weniger robust sind. Sie reifen langsamer, sind dadurch verletzlicher – das Risiko, einer Fehlgeburt ist also höher. "Wir gehen davon aus, dass Jungen empfindlicher auf Stresshormone in der Gebärmutter reagieren", so Dr. Monk. Weibliche Föten hingegen seien zäher und deswegen besser überlebensfähig.
9/11 hatte Einfluss auf Föten
Schon frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass nach dem Anschlag auf die Twin Towers 2001 12% mehr männliche Föten abgingen. Im Falle von Erdbeben kam man zum selben Ergebnis.