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Am Riesenslalom und Slalom vom 29. Januar 2005 in Amden starteten 60 Fahrerinnen und Fahrer aus der ganzen Schweiz. Der vom Eisenbahner Sportverein Rheintal-Walensee durchgeführte Anlass bot spannende Wettkämpfe. Als Tagessieger durfte sich bei den Damen Anita Reichenbach, ESC Soldanella, und bei den Herren Werner Huber, EWF Herisau, feiern lassen. Erstmals dabei waren auch Snowbiker, bei welchen Franz Tschümperlin, SBT Atzmännig, gewann.
Eine Woche vor dem Anlass war noch unklar, ob die Rennen überhaupt stattfinden können. Die Verhältnisse waren schlecht und für ein Skirennen nicht geeignet. Nach den intensiven Schneefällen konnte auf der Piste Sell dank der grossartigen Mithilfe der Sportbahnen Amden AG, des Skiclub Amden und dem Pistenpräparationsteam eine kompakte Piste erstellt werden.
In 10 verschiedenen Kategorien kämpften 60 Rennläuferinnen und Rennläufer aus der ganzen Schweiz um die Bestzeiten. Im Riesenslalom war ein Kurs mit 30 Toren und im Slalom mit 48 Toren zu absolvieren. Beide Läufe wurden durch den Einheimischen Karl Büsser ausgeflaggt.
Erstmals massen sich auch 10 Snowbiker im Riesenslalom. Der Silbermedaillengewinner der letztjährigen Weltmeisterschaften, Franz Tschümperlin, gewann das Rennen mit einem Vorsprung von über zwei Sekunden. Auf dem zweiten Rang konnte sich Reto Gubelmann feiern lassen, Roman Gresch wurde Dritter.
Die Skifahrerinnen und Fahrer mussten sich im Riesenslalom eine gute Ausgangslage erarbeiten für den Slalom. Die Siegerinnen und Sieger wurden aus dem Zeittotal beider Rennen ermittelt. Bei den Damen setzte sich Anita Reichenbach, ESC Soldanella, an die Spitze. Die nächsten Verfolgerinnen Petra Wyssen, Sportverein BLS, und Katarina Eichenberger, ESC Soldanella, hatten schon mehr als 1 Sekunde Rückstand. Bei den Herren waren die Abstände sehr gering. Dölf Alpiger, EWF Herisau, rettete 20 Hunderstelsekunden ins Ziel. Die Ränge zwei und Drei belegten Karl Büsser, ESV Rheintal-Walensee, und Marco Tami, ESV Luzern.
Der Slalom war geprägt von einer stark ausgefahrenen Piste und vielen Ausfällen. Erneut konnte sich Anita Reichenbach durchsetzen. Sie durfte sich somit als Tagessiegerin feiern lassen. Petra Wyssen konnte den Rückstand nicht aufholen und belegte Rang Zwei. Durch den Ausfall von Katarina Eichenberger, stiess Rahel Huber, ESC Soldanella, noch vom vierten auf den dritten Rang vor.
Karl Büsser versuchte mit einer angriffigen Fahrten den Rückstand in einen Vorsprung umzuwandeln. Dieser Versuch misslang und endete mit einem Ausfall. Mit der Bestzeit im Slalom sicherte sich Werner Huber, EWF Herisau, den Tagessieg bei den Herren. Dölf Alpiger, Führender nach dem Riesenslalom, musste zurücksteigen und verlor so wertvolle Zeit. Auf dem zweiten Rang rückte Ursin Camenisch, ESC Soldanella, vor. Den dritten Platz erreichte Werner Aemisegger, ESC Soldanella.
18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten vom Übernachtungsangebot gebrauch. Bei einem feinen Fondue im Restaurant Holzstübli wurde noch einmal über das Rennen und über Sonstiges diskutiert. Mit einer rasanten Schlittenfahrt hinunter ins Dorf wurde der tolle Tag abgeschlossen.
Wir bedanken uns bei allen Personen, welche zum guten Gelingen des Riesenslalom und Slalom in Amden beigetragen haben. Ein grosser Dank richtet sich an die zahlreichen Sponsoren und Gönner, die uns auch dieses Jahr grosszügig unterstützten und mithelfen den Anlass zu erhalten.