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Definition nach Duden:
Richtung der Frauenbewegung, die, von den Bedürfnissen der Frau ausgehend, eine grundlegende Veränderung der gesellschaftlichen Normen und der patriarchalischen Kultur anstrebt.
Feminismus ist ein Oberbegriff für geistige und gesellschaftliche Strömungen und soziale Bewegungen, die auf der kritischen Analyse der Geschlechterordnung (männlich / weiblich) basiert. Der Begriff erfasst somit alle Strebungen und Massnahmen für Gleichberechtigung wie auch die Selbstbestimmung der Frauen. Feministen versuchen, diese Ziele mithilfe von entsprechenden Massnahmen umzusetzen.
Feminismus fordert demnach in der Grundlage nicht nur, Gleichberechtigung von Frauen und Männern formal (gesetzlich) zu postulieren, sondern auch jene konkreten Zustände anzufechten, in welchen dieses Versprechen real noch immer nicht umgesetzt ist und gelebt wird.
Die Grundströmungen des Feminismus
In den Anfängen der Frauenbewegung haben sich zwei verschiedene Grundströmungen herausgebildet. Die einen – Anhänger des Differenzfeminismus – meinen, dass Männer und Frauen verschieden sind, schon allein körperlich, und auch darin, wie sie denken und fühlen. Beide Geschlechter verfügen über wichtige Eigenschaften für eine Gesellschaft, denen die traditionellen Rollen aber nicht gerecht werden. Es geht hier darum, das andere Geschlecht zu akzeptieren. Der Gleichheitsfeminismus geht davon aus, dass beide Geschlechter gleich sind und die Gesellschaft sie zu verschiedenen Rollen erzieht – indem wir zum Beispiel nur Mädchen pinke Kleider anziehen und Puppen zum Spielen geben. Im Gleichheitsfeminismus geht es darum, typische Vorurteile betreffend Männlichkeit und Weiblichkeit abzubauen, da diese gemäss den Gleichheitsfeministen den entsprechenden Individuen nicht gerecht werden können.
Dies sind die zwei Grundströme – der Feminismus umfasst jedoch noch viele weitere verschiedene Ansätze.
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