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Bild: shoperama.de/
Der US-Gesundheitsdienst CDC hat letzten Monat einen Bericht veröffentlicht, der zeigt, dass ein Mundschutz nicht gegen die Ausbreitung von Corona hilft, schreibt die Website The Federalist. In einer Studie wurden 154 Patienten, die positiv auf Corona getestet wurden, mit einer Gruppe von 160 Personen verglichen, die zwar Symptome hatten, aber negativ getestet worden waren. Mehr als 70 Prozent der Menschen, die sich infizierten und krank wurden, trugen “immer” eine Schutzmaske. Weniger als 4 Prozent der Menschen, die krank wurden, “trugen nie” einen Mundschutz.
Mehr als 70 Prozent hielten sich ordentlich an die Coronarmaßnahmen, indem sie überall eine Schutzmaske trugen, infizierten sich aber dennoch mit dem Virus.
Die CDC sagt, dass sich einige dieser Menschen möglicherweise während sie den Mundschutz abgenommen haben, z.B. zum Essen oder Trinken, mit dem Virus angesteckt haben. Der Gesundheitsdienst fügt gleichzeitig hinzu, dass es unmöglich ist, genau zu sagen, wann sie sich infiziert haben.
Belüftung und Luftstrom
Darüber hinaus heißt es im CDC-Bericht, dass es möglicherweise nicht die Abstandsregeln und das Tragen von Mundschutz, sondern die Belüftung und die Intensität des Luftstroms sind, die die Infektionsgefahr beeinflussen.
Trotz dieser neuen wissenschaftlichen Informationen raten viele Politiker und die CDC nach wie vor zum Tragen von Schutzmasken. In vielen amerikanischen Bundesstaaten und Städten ist das Tragen einer Schutzmaske sogar Pflicht und wird als eines der wichtigsten Instrumente zur “Verlangsamung” der Ausbreitung des Coronavirus angesehen.