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Arsenal-Trainer Unai Emery und United-Coach José Mourinho sind nicht die besten Freunde. 2010 nannte der Spanier seinen portugiesischen Kontrahenten eine «Heulsuse». Am Mittwoch treffen sie zum ersten Mal seit über sechs Jahren wieder aufeinander.
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--> Teleclub überträgt die Partie via «RMC» ab 20:45 Uhr live (französischer Kommentar)
Die Rivalität zwischen José Mourinho und Arsène Wenger ist wohl fast nicht zu übertreffen. Mourinho nannte den ehemaligen Arsenal-Trainer einst einen «Spezialisten im Versagen». Am Mittwoch steigt Wengers Nachfolger, Unai Emery, mit dem Portugiesen in den Ring. Emery ist kein unbeschriebenes Blatt, die beiden haben eine «gemeinsame» Vergangenheit.
In den Jahren 2010 bis 2012 trafen Emery und Mourinho in der spanischen Liga vier Mal aufeinander. Emery, der damals das Ruder bei Valencia in der Hand hatte, konnte Mourinhos Real Madrid allerdings nie besiegen. Es setzte drei Niederlagen ab – nur einmal konnte Valencia ein 0:0 halten. Besser als die Spiele waren aber allemal die Auseinandersetzungen zwischen den beiden Trainern.
Nach einem 1:0-Erfolg über Valencia stellte Mourinho damals eine Liste mit Fehlern vor, die der Schiedsrichter in dieser Partie gemacht hätte und erklärte: «Dieses Spiel war so schlecht, das hätte ich nie geschaut. Zuhause auf dem Sofa hätte ich auf Eurosport umgeschaltet und irgendein Spiel aus Vietnam geschaut.» Unai Emerys Antwort kam postwendend: «Mourinho ist eine Heulsuse.»
Wie das englische Boulevardblatt «The Mirror» nun behauptet, soll sich Mourinho noch genau an die damaligen Äusserungen des Spaniers erinnern. Bisher kam es allerdings zu keinen grösseren verbalen Gefechten zwischen den beiden Cheftrainern.
Mourinho ging an seiner Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Arsenal nicht mit Emery, sondern wieder einmal mit seinen Spielern, hart ins Gericht. «Fussballer werden für ihre Arbeit sehr gut bezahlt. Wenn ein Spieler wegen dem Trainer nicht gut spielt, dann ist er ein unehrlicher Spieler», fauchte der 55-Jährige.
Kritik an Mourinho wächst
Manchester United steht zurzeit mit 22 Punkten und einem negativen Torverhältnis auf dem achten Platz der Premier League. Ein Sieg gegen Arsenal ist dringend nötig. Die «Gunners» präsentieren sich allerdings in exzellenter Form und sind mittlerweile seit sage und schreibe 19 Partien ungeschlagen. Zuletzt fegten sie im Nord-London-Derby die Konkurrenz aus Tottenham mit 4:2 vom Platz.
Viel Hoffnung scheinen die Fans der «Red Devils» vor dem Spiel nicht zu haben. Nach dem 2:2 am vergangenen Wochenende gegen Southampton äusserten sich auf Twitter mehrere besorgte Anhänger, für einen ist klar: «Ich habe das Arsenal-Spiel am Wochenende gesehen. Mit Mourinho haben wir keine Chance.»