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In der WM-Kombination der Männer sind zwei Schweizer im Kampf um die Medaillen dabei. Loïc Meillard und Luca Aerni liegen nach dem Super-G aussichtsreich im Rennen. Der junge Kanadier James Crawford fährt mit Startnummer 32 die Bestzeit.
Die beste Ausgangslage für den Slalom, in dem sich ein Vierkampf um die Medaillen ankündigt, schuf sich der Franzose Alexis Pinturault. Die Reserve des Titelverteidigers, der im Super-G hinter Überraschungsmann James Crawford die zweitschnellste Zeit fuhr, auf seine grössten Konkurrenten ist allerdings gering. Marco Schwarz, in diesem Winter der konstanteste Slalom-Fahrer im Weltcup, büsste 32 Hundertstel auf Topfavorit Pinturault ein, Meillard 35 und Aerni 45 Hundertstel.
Luca Aerni, der für den Super-G lediglich den 15. Rang anpeilte, ist positiv überrascht. «Ich wollte nicht schon eineinhalb Sekunden hinten sein (nach dem Super-G)», so der Siebtplatzierte gegenüber «SRF». Nun liegt das Podest durchaus in Reichweite – und die Bedingungen liegen dem Schweizer. «Die Piste sieht super gut aus, hart und eisig. Jetzt gut besichtigen und dann locker bleiben», so Aerni lässig. «Ich bin bereit, voll anzugreifen.»
Nur unwesentlich langsamer als die zwei schnellsten Schweizer war Gino Caviezel. Der Bündner ist jedoch ein nicht so starker Slalom-Fahrer. Justin Murisier, der vierte Schweizer Teilnehmer, wird mit einem Rückstand von gut anderthalb Sekunden mit der Entscheidung nichts mehr zu tun haben.
Der Kampf um die Podestplätze wird früh entschieden sein. Nach einer Änderung im Reglement entspricht das Klassement des ersten Teils der Kombination der Startliste für den einen Slalom-Lauf. Dieser beginnt um 15.20 Uhr.
SDA / tbz