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Gene Levoff bekannte sich am Donnerstag in sechs Fällen des Wertpapierbetrugs schuldig, die aus den Jahren 2011 bis 2016 stammen. Als Co-Chef eines internen Gremiums des iPhone- und Mac-Herstellers konnte er Quartalsberichte von Apple einsehen, bevor sie bei der Börsenaufsicht SEC eingereicht wurden.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft von New Jersey handelte Levoff mehrmals innerhalb der Sperrfristen rund um die Quartalsberichte - und das nachdem er anderen Mitarbeitern mitgeteilt hatte, dass ihnen der Handel mit Apple-Aktien untersagt war. Mit seinen Insider-Informationen erzielte er den Angaben zufolge Gewinne in Höhe von 227'000 Dollar und vermied Verluste über 377'000 Dollar.
“Gene Levoff hat das Vertrauen eines der grössten Technologieunternehmen der Welt zu seinem eigenen finanziellen Vorteil missbraucht”, erklärte der Staatsanwalt von New Jersey, Vikas Khanna. “Levoff nutzte seine Vertrauensstellung aus, um Insiderhandel zu begehen und sich in die eigenen Taschen zu wirtschaften.”
Die Strafe soll am 10. November verkündet werden. Levoff drohen bis zu 20 Jahre Haft, wobei das maximale Strafmass wohl nicht ausgenutzt werden dürfte.
Levoffs Anwalt, Kevin Marino, reagierte nicht umgehend auf die Bitte um Stellungnahme.
(Bloomberg)