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Der Entertainer erlag seinen Nierenproblemen, wie ein Sprecher des Österreichischen Rundfunks (ORF) der Deutschen Presse-Agentur sagte und damit einen Bericht der «Bild»-Zeitung bestätigte.
Bereits vor knapp einem Jahr war die Sorge um Karl Moik gross gewesen. Anfang März 2014 war der Entertainer nach einem schweren Herzinfarkt ins Spital eingeliefert und nach Komplikationen bei der Operation in ein künstliches Koma versetzt worden. Trotz einer prognostizierten Überlebenschance von nur zehn Prozent erholte sich der Entertainer wieder.
Moderator aus Leidenschaft
Karl Moik war seit 1973 als Moderator tätig. Einer grossen Öffentlichkeit bekannt wurde er mit dem «Musikantenstadl», der seit 1981 im österreichischen Fernsehen und später auch im deutschen und Schweizer Fernsehen ausgestrahlt wurde.
Neben dem Musikantenstadl moderierte Karl Moik bis 1999 auch die österreichische Vorentscheidung zum Grand Prix der Volksmusik und mit seinen Kollegen Carolin Reiber und Sepp Trütsch auch die internationale Veranstaltung der drei Länder.
Schwache Gesundheit
Am 21. Juni 2005 gaben ARD und ORF die Trennung von Moik als Moderator des «Musikantenstadl» bekannt. Nach seinem letzten Silversterstadl am 31. Dezember 2005 erlitt Karl Moik einen Schwächeanfall. Der damals 67-Jährige wurde ins Spital gebracht, wo er über eine Woche lang blieb.
Fast zehn Jahre später ist Karl Moik nun seiner Krankheit erlegen. In den letzten drei Wochen war er in einer Salzburger Klinik wegen Nierenproblemen behandelt worden. Bis zuletzt soll er bei Bewusstsein gewesen sein. Karl Moik hinterlässt Frau und Kinder.
Werdegang
Karl Moik absolvierte nach der Schule eine Lehre als Werkzeugmacher und arbeitete zunächst auch in seinem erlernten Beruf. Später war er als Vertreter von Kopiergeräten und Fernsehantennen tätig. Da es ihn aber zum Showgeschäft hinzog, tingelte er daneben als Mitglied eines Jazz-Trios umher und versuchte sich als Interpret volkstümlicher Lieder.