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Filmkritik: Mit 30 ist das Leben vorbeiNetflix
Es ist Ende Januar 1990 und Johnathan Larson (Andrew Garfield) wird in knapp einer Woche 30 Jahre alt. Vor rund acht Jahren ist er mit seinem besten Freund Michael (Robin de Jesus) nach New York gezogen, um am Broadway durchzustarten. Michael hat seinen Traum inzwischen ad acta gelegt und arbeitet mittlerweile erfolgreich in einer Marketingfirma. Johnathan arbeitet als Kellner in einem kleinen Diner, wohnt in der alten schäbigen Wohnung und möchte noch vor seinem 30. Geburtstag mit «Superbia» einen Musical-Erfolg für den Broadway schreiben, solange er noch jung ist.
In den Tagen bevor er die Chance erhält sein Musicaldebüt zu präsentieren, baut sich immer mehr Druck auf. Susan (Alexandra Shipp), Johnathans Freundin, möchte zusammen mit ihm New York verlassen und ein gemeinsames ruhiges Leben beginnen. Michael versucht Johnathan mit Jobs im Marketingbereich zu helfen, um finanziell über die Runden zu kommen. Und gleichzeitig erkranken immer mehr Freunde aus der Künstlerszene an AIDS. Und die Lebenszeit läuft, bald wird Johnathan 30... tick... tick... BOOM?