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Fredy (Friedrich) Fehr wurde am 7. April 1917 in Zürich-Wiedikon geboren.
Nach Abschluss der obligatorischen Schule absolviert er eine Lehre als Schriftsetzer in der Druckerei seines Vaters an der Zentralstrasse in Zürich. Unglücklich mit diesem Beruf, sucht er nach dem Abschluss nach einer interessanteren Tätigkeit und kommt nach einigen Umwegen im Jahre 1944 zur Malerei.
Nach der Heirat mit der Holländerin Hilke Fehr 1948 weilt er oft in Amersfoort, eine halbe Stunde von Amsterdam entfernt. Die Niederlande bieten ihm mit der weiten, flachen Landschaft, dem speziellen Licht, den roten Häusern und Strassen viele Motive.
50er-Jahre: Holland und Frankreich
1952 kehrt Fehr nach längerem Aufenthalt in Holland in die Schweiz zurück. In seiner künstlerischen Tätigkeit kommt er zurück zur weniger formal interpretierten Landschaftsmalerei, inspiriert in südlichen Ländern und im Tessin. Fehr reizte immer das Fremde, das Reisen inspirierte.
Ab 1955 reist er regelmässig für längere Aufenthalte nach Sanary sur Mèr, wo sich in den 50er-Jahren viele Künstler und Persönlichkeiten aufhielten.
60er-Jahre: Spanien und Italien
1961 reist Fehr auf Einladung von Werner Bolliger, einem befreundeten Komponisten, nach Andalusien, wo er in dessen Haus am «Cerro Gordo» rund vier Monate verbringt. Von der dortigen Landschaft nicht loskommend, kehrt er zweimal nach Spanien zurück.
Zwischen 1967-1969 hält sich Fehr mehrmals in Sizilien, in einem Dorf nähe Siracusa, auf. Von da unternimmt er einige Reisen nach Agrigento zu den griechischen Tempeln, die er malt.
70er-Jahre: Schweiz
1971 reist er auf Einladung eines Freundes nach Coldrerio ins Tessin. Dabei entdeckte er die Schönheit des Mendrisiotto. Ab 1972 kann Fehr ein altes Bauernhaus (Bongio) beziehen. Dieses liegt auf einem Hügel von Coldrerio. Das Panorama über die tessiner Landschaft bis nach Chiasso bietet idealerweise Motive für den Landschaftsmaler.
Bis zu seinem Tod verbringt Fredy Fehr in der Folge den Sommer zusammen mit seiner Frau im Bongio, die Wintermonate in Zürich.
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Weitere Informationen: Fredy Fehr auf Wikipedia
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