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|25.09.09

ein mail an Dean und die Board Members
Liebe Board Members
Aufgrund eines Artikels in der Handelszeitung schrieb ich an deren Redaktion:
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Fast als Bestätigung zu den bisherigen Mitteilungen schreibt die Handelszeitung im Portrait über Peter Lorange:
"Nun hat er am 27. Juli mit dem Kauf der GSBA Business School seinen jüngsten Sieg gefeiert. Der neue Besitzer ....".
Wie kann man eine GSBA Stiftung kaufen? Wie kann ein Verkäufer Millionen für eine Stiftung erhalten wenn das ZGB der Ansicht ist, einer Stiftung
werde Vermögen gewidmet, sie also niemanden gehören könne. Weshalb fliesst dieses Geld nicht in die Stiftung?
Man stelle sich vor es würde in der Zeitung stehen, Beat Richner habe die Stiftung Kantha Bopha oder Lotti Latrouse ihre Stiftung für 5
Millionen verkauft... würde die Handelszeitung eine solche Meldung auch einfach so publizieren?
Vielleicht sind in der Handelszeitung die Chinese Walls zwischen Verlag und Redaktion nicht ganz dicht. Keine schöne Vorstellung, wenn man davon
ausgeht, dass es sich um einen Qualitätstitel handeln soll. Aber anscheinend fliessen entweder durch Chinese Pipes Informationen
über Inseratevolumen und Medienpartnerschaften, die in der Redaktion das Nachdenken unterbinden, oder die Journalisten sind in
betriebswirtschaftlichen Fragen nicht up-to-date. Oder habt ihr eine andere Erklärung für dieses Faux-pas? (ganz abgesehen vom bekannten
Umstand, dass ihr als Medienpartner nichts zum Thema fehlerhafte Werbung in Sachen Akkreditierung etc. sieht).
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Ich habe nach diesem Mail ein Telefon von einer Redaktorin erhalten und vor ein paar Tagen dann lesen können:
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"Konsequenterweise will er auch die nun erworbene GSBA profitorientiert ausrichten. Weil sie eine Stiftung ist, hat er bei seinem Einstieg das Präsidium des Stiftungsrates übernommen und ist damit allen Fragen zuvorgekommen, wie es möglich sei, eine Stiftung zu kaufen."
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Was da geschrieben wurde hilft bei der Frage wie man eine Stiftung kaufen soll, nicht weiter. Denn die GSBA Stiftung hat ja jeweils Gewinne ausgewiesen und deshalb war ja jeweils die Frage von einer vollständigen Steuerbefreiung geprüft worden. Der Konzern insgesamt hat gemäss den vorliegenden Auswertungen sogar via 'excess salary' bereits vor dem schlussendlich ausgewiesenen Gewinn ein paar Franken an den Dean ausgeschüttet.
Dramatisch, aber auch ein Hoffnungsschimmer für die Zukunft, ist die Bewertung des bisherigen Leistungsausweises und damit der bisherigen Qualität der Schule. Der Titel des Beitrags vom 15. September lautet:
"Wird an der GSBA jetzt alles besser?"
Wenn alles besser werden soll war vorher alles schlechter. Es stellt sich die Frage, ob die Leistung
des Führungsgremiums, welches sogar durch einen Medienpartner in dieser Form abqualifiziert wird, noch Folgen haben wird. Als ehemaliger wartet man mit Spannung auf die personellen Konsequenzen. Allerdings darf man sich auch wundern, weshalb die Handelszeitung erst nach dem Führungswechsel diese Qualifizierung vornimmt.
Auch der Tages-Anzeiger schrieb betreffend Verkauf in ähnlicher Form und sicher ist es nicht im Sinne des Boards, dass solche Fehlinformationen über den Kauf kursieren.
Ein Board Member hat sicher die notwendigen Beziehungen zu einem Redaktor, um solche Geschichten z.B. mit einem Interview oder ähnlich
klarzustellen. Ich denke das würde Diplomträger beruhigen zu wissen, dass in dieser Stiftung alles mit rechten Dingen zu und her ging und geht.
Danke an wer auch immer sich darum kümmert.
Freundlichen Gruss
Sikander
Dieses Mail richtet sich an die Stiftungsräte und die Mitglieder des
Advisory Boards der GSBA
- Dr. Max Amstutz, Ehem. Verwaltungratspräsident Finter Bank Zürich
- Norbert Quinkert, Partner Quinkert, Herbold, Fischer - Exec. Search,
ehemals Vorsitender der Geschäftsleitung Motorola
- Dr. Hans Heinrich Coninx, ehem. Präsident des Verwaltungsrates Tamedia AG
- Georges Gagnebin, ehem. Bank Julius Bär
& Co. AG
- Dr. Peter Hobbins, Mitglied Verwaltungsrat Refocus Group Inc., ehem.
Verwaltungsrat Corange International Ltd., ehem. Mitglied of Executive
Committee, MotoGuzzi Corp.
- Werner Isele MBA GSBA/SUNY,
- Joseph Leimgruber MBA, Vorsitzender der Geschäftsleitung Rittmeyer AG
- René Lichtsteiner, Managing Director Right Coutts (Schweiz) AG
- Akio Miyabayashi, Management Centre Europe, Faculty Member
- Martin A. Murbach, Chairman of the Board private investment bank limited
- Marc Ott MBA/GSBA, Chairman Executive Management Group AG,
Confidential Business Operations AG
- Peter Otto MBA/GSBA PhD/SUNY, GSBA Professor and Business Consultant
- Max Pfister MBA/GSBA, Regierungsrat Kanton Luzern
- Paul Santner, Vizepräsident Verwaltungsrat New Value AG
- Hans Savonije, World Lottery Association
- Thomas Stenz, Partner Ernst & Young
- Dr. Heiko Visarius, Business Director Medtronic (Schweiz) AG
- Andreas S. Wetter, CEO ORANGE Communications AG Switzerland
- Dr. Cornel Wietlisbach, Senior Client Advisor UBS Wealth Management
- André Witschi MBA GSBA/SUNY, Steigenberger Hotels
- Prof. Dr. Ralph Berndt
- Edgar C. Britschgi, CEO Advico Young & Rubicam, Dean GSBA
die publikation im zusammenhang mit diesem thema erfolgt auf
www.mbagsba.ch,
sollten sie ergänzungen im zusammenhang mit dem sie
betreffenden teil der publikationen haben, richten sie diese
bitte an die absenderadresse.