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Die Faktorenanalyse.....
....lässt sich aus dem Allgemeinen Linearen Modell ableiten und ist mit anderen multivariaten Verfahren rechnerisch verwandt
Wo hat die Faktorenanalyse ihren Ursprung?
In der theoretischen Intelligenzforschung (Spearman 1904)
Auf was bezieht sich der Begriff "Faktorenanalyse"?
- bezeichnet eine Gruppe statistischer Verfahren, mit denen die interne Struktur eines Satzes von Variablen auf deren nicht offen zutage tretenden, latenten Zusammenhänge untersucht wird
- untersucht die Korrelationsmuster einer Mehrzahl von gemessenen (manifesten) Variablen, die auf der gleichen logischen und hierarchischen Ebene liegen
- Ziel ist die Datenstrukturierung
- vereinfacht gesagt, kann man mit Hilfe der Faktorenanalyse versuchen, viele manifeste Variablen (z.B. die Items eines Tests) zu wenigen latenten Variablen (den diesen Items zugrunde liegenden Konstrukten) zusammenzufassen
Welche zentralen Zwecke der Faktorenanalyse unterscheidet Thompson?
(1) die Prüfung der Gültigkeit (Validität) theoretischer Modellannahmen über die Struktur eines vorhandenen Variablensatzes oder Messinstruments (historisch wurde dieser Aspekt als „faktorielle Validität" bezeichnet; vgl. Abschn. 5.2.2);
(2) die Entwicklung von Theorien über die interne Struktur psychologischer Konstrukte bzw. deren messbare Manifestationen
(3) die Datenreduktion bzw. die vereinfachende Beschreibung eines Datensatzes durch Zusammenfassung von Vari-ablen zu (übergeordneten) Faktoren.
Was bedeutet die Abkürzung EFA?
Explorative Faktorenanalyse
Was bedeutet die Abkürzung CFA?
Konfirmatorische Faktorenanalyse
Was ist ein Grundgedanke der Faktorenanalyse?
- die Ausprägung eines Individuums auf beobachteten Variablen wird ursächlich durch dahinter stehende, latente Kon-strukte beeinflusst
- diese latenten Variablen heissen Faktoren
- streng zu unterscheiden von den gleichnamigen unabhängigen Variablen in der Varianzanalyse
Auf was beruht das Messmodell der KTT nach von Bollen und Lennox?
Auf einem faktorenanalytischen Modell, das unterstellt, dass die Indikatoren (Items) untereinander kovariieren.