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Unwetter im Rückblick
Unwetterserie im Sommer 2004
Zahlreiche Unwetterereignisse
Dieser zusammenfassende Rückblick soll einen Überblick über die zahlreichen Unwetterereignisseim Zeitraum von Ende Juni bis Ende Juli 2004 liefern.
Die Auftakt setzte dasSturmtief "Yasna", dessen Ausläufer am 23.06.2004 Deutschland ostwärts überquerten. Eingebettet war dieses Sturmtief in eine für diese Jahreszeit sehr kräftige westliche Höhenströmung. Neben verbreiteten Sturmböen bildeten sichrückseitig der Kaltfront zahlreiche Schauer und Gewitter, aus denen sich sowohl inMicheln (Sachsen-Anhalt) als auch in Marne (Schleswig-Holstein) jeweils ein Tornado entwickelte.In beiden Fällen kam es zu erheblichenSachschäden.DerTornado in Michelnwurde nachträglich alsF3-Tornado (Windstärken bis 300 km/h) klassifiziert.
Der nächste unwetterträchtige Tag war der 08.07.2004. An diesem Tag zogen im Einflussbereich von Tief "Christine"mehrere Gewitter mit zahlreichen Blitzschlägen undschwerem Hagelschlag(Korngrößen im Einzelfall bis 7 Zentimeter) über Teile Süddeutschlands hinweg und hinterließen entlang ihrer Zugbahnerhebliche Schäden.
Nach einer kurzen Ruhephase setzte sich die Unwetterserie am 18.07.2004 fort. Eineausgeprägte Gewitterliniezog von West nach Ost über Deutschland hinweg und sorgte für zum Teil schwere Sturmböen und Hagelschlag.
Doch dies war noch nicht alles: Bereits am 20.07.2004 kam es in Ost- und Süddeutschland zu weiterenschweren Unwetternmit Starkregen, extremen Blitzraten und Orkanböen bis 126 km/h.