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Worum geht es?
In verschiedenen Episoden von 1845 bis 2011 reist ständig jemand von Amerika nach Irland oder umgekehrt. Erst sind es die Flugpioniere Alcock und Brown, die den ersten Transatlantikflug anstreben. Später folgt der amerikanische Abolitionist Frederick Douglass, der durch das von Hungersnot gepeinigte Irland reist und dort dem Dienstmädchen Lily begegnet, das ihre Familie verlässt und nach Amerika auswandert. Zwar findet sie dort ihr Glück, doch es ist nur von kurzer Dauer. All die Protagonisten und Zeitebenen werden durch einen ungeöffneten, geheimnisvollen Brief verbunden.
Wer ist der Autor?
Colum McCann, 49, stammt aus Irland und lebt in New York. Zuletzt ist «Die grosse Welt» (2009) auf Deutsch erschienen.
Der Aufbau?
Eine anspruchsvolle, nicht immer ganz gelungene Konstruktion, die der Autor als Ergebnis von «seltsamer Detektivarbeit und emotionaler Mathematik» beschreibt.
Was ist besonders?
Der Autor verwebt nicht nur Irland und Amerika miteinander, sondern auch historische Figuren mit erfundenen. Dabei erzählt er von Sklaverei und Hungersnot, politischen Zielen und utopischen Träumen.
Was bleibt?
Die Bestätigung, dass jeder Mensch seinen eigenen Weg gehen muss.
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