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Keine Lust zum Sterben
Diese Biografie soll weder Ratgeber noch Lebenshilfe sein. Es ist der Beginn einer Reise, auf die sich Jill Grey begeben hat, um den Film ihres Lebens bewusst anzuschauen, in den sie Jahrzehnte investiert, jedoch nie die Zeit gefunden hat, das Drehbuch zu lesen.
In 17 Einträgen berichtet die Autorin über ihre Kindheit bis zum Einstieg in die harten Drogen. Parallel dazu gibt sie Einblicke über die Erlebnisse, als sie - naiv wie sie war - allein in ein abgeschiedenes Bergtal flüchtete. In die Texte fliessen zudem diverse Dialoge mit Gott ein. Die Erzählungen sind bewegend, witzig, selbstironisch und halten dem Leser so manches Mal einen Spiegel vor.
Jill Grey
Jill Grey wurde am 5. November 1966 in Kleinbasel geboren. Mit 14 Jahren stieg sie in die legalen Drogen ein, Alkohol und Medikamente. Zwei Jahre später hing sie an der Nadel. 1998 absolvierte die Autorin ein dreijähriges Studium der kontemplativen Kommunikationstherapie von Charles Berner, Heute beschränkt sich Greys Sucht auf den täglichen Kaffeekonsum. Neben dem Schreiben erschafft die Autorin Tonskulpturen und mal Ölbilder. Die Skulpturen wurden in vier Ausstellungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, so auch bei der internationalen Kunstausstellung Arte in Bindigen 2004.
Jill Grey lebt zurückgezogen in einem abgeschiedenen Tal in der Innenschweiz.
Als sie den ersten Teil ihrer Biografie veröffentlichte, entschied sie sich für dieses Pseudonym - Grey war der Mädchenname ihrer Grossmutter.