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Der verantwortungsvolle Umgang mit materiellen Ressourcen ist ein wichtiger Aspekt nachhaltiger Entwicklung. Er kann mit verschiedenen Strategien gefördert werden:
- Wiederverwendung und Recycling
- Nutzung erneuerbarer Ressourcen
- Verantwortliche Primärmaterialproduktion
- effizienter Einsatz von Ressourcen.
Während die ersten beiden Strategien zur Klassifizierung verschiedener Materialien verwendet werden können, müssen die Strategien 3 und 4 auf alle Arten von Material angewendet werden, um eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen. Die Metallindustrie schlug die Materialklassifizierung von Permanent Materials (PeM) vor, um die möglichen Vorteile der Strategie der wiederholten „Wiederverwendung und Wiederverwertung“ hervorzuheben. Ziel dieser Studie war es, eine wissenschaftlich fundierte Definition für diese neue Materialkategorie im Kontext der nachhaltigen Entwicklung zu finden – das Konzept der Permanent Materials (CPeM). Diese Definition musste nicht nur die materiellen Eigenschaften, sondern auch die verschiedenen Aspekte der nachhaltigen Entwicklung berücksichtigen und musste mit politischen Entscheidungsträgern und der breiten Öffentlichkeit sowie verschiedenen Experten in Einklang gebracht werden.
Als Ergebnis dieser Studie hat das Konzept der dauerhaften Materialien (CPeM) speziell solche Materialien benannt, die sowohl dauerhafte Eigenschaften als auch eine Materialverantwortung aufweisen, die aus Materialverfügbarkeit, Rechtskonformität und verbesserter nachhaltiger Entwicklung besteht. Materialien können nur dann als vollständig konform mit dem CPeM klassifiziert werden, wenn die Anforderungen beider Ebenen – physikalisch-chemische Eigenschaften und Materialverantwortung – erfüllt sind.
Der CPeM wurde mit Experten diskutiert und an ausgewählten Materialien getestet. Die Einstufung von Materialien in dauerhafte und nicht dauerhafte Kategorien wurde als glaubwürdig eingestuft. Die nächsten Schritte sind die Integration in Instrumente zur Bewertung nachhaltiger Entwicklung und die Kommunikation des CPeM unter Berücksichtigung, dass für jede Anwendung ein optimales Material vorhanden ist, dauerhaft oder nicht.