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Alamagny 1:43
Mikroautos für wenig Geld sind die Lösung! Marcel Alamagny, ein früherer Ingenieur von Renault, kreiert ein sehr ungewöhnliches Fahrzeug. Marcel hat die Idee die Rücksitzbank entgegen der Fahrtrichtung zu positionieren. Es ist das erste Mal, dass solch eine Idee umgesetzt wurde und somit auch so platzsparend wie möglich war. Dann entschied er sich, die Hauptachse und den Motor in der Mitte zu platzieren und zwei weitere Räder vorne und hinten zu befestigen: das Ergebnis war die Geburt vom rautenförmigen Chassis-Layout.
Marcel Alamagny baute eine weiche und runde Karosserie, welche fast zwei identische Enden hatte. Natürlich folgte das komplette Design den Linien der neuen Architektur. Welche war die Vorderseite und welche die Rückseite? Man musste zwei Mal hinschauen, haha. Das gleiche galt auch für die Türen. Um in das Fahrzeug zu gelangen, musste das Vorder- und Heckteil der Karosserie weggeklappt werden.
Zwei Jahre später, im Frühling 1948, wurde der Prototyp auf einer Messe endlich der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Länge vom Alamagny betrug 3,420 mm, die Breite 1,600 mm und die Höhe 1,320 mm. Der Alamagny bot ein sicheres Reisen von bis zu vier Personen an, hatte 13 PS und war mit einem Simca 5-Motor ausgestattet. Man sagte, dass dieses rautenförmige Auto eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 85 km/h erreichen konnte.
Heute ist es viel interessanter zu wissen als früher, dass sehr wenig Platz gebraucht wurde, um den Alamagny umzudrehen. Aufgrund des rautenförmigen Layouts, konnte dieses Wendemanöver mit einem Radius von weniger als vier Metern durchgeführt werden.
Die Geschichte hatte ein unglückliches Ende für Herrn Alamagny, da das Konzept des rautenförmigen Chassis es niemals in die Produktion schaffte. Der Prototyp wurde wahrscheinlich auseinandergebaut und man geht davon aus, dass kein Teil von der Karosserie als auch vom Zubehör noch existiert.