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Pierre-Antoine Chaumien
Nach seinem Master für Cello am CNSM Lyon begann Pierre-Antoine Chaumien im Alter von 28 Jahren mit dem Gesang an der Seite der Sopranistin Eva Kraznai Combos in Basel. Anschliessend trat er in die Klasse von Françoise Pollet am Conservatoire National Supérieur de Lyon ein, wo er 2008 seinen Master erhielt. Als Solist trat er bei zahlreichen Festivals in ganz Europa auf, an der Seite von Orchestern und Ensembles wie Les Musiciens du Louvre, dem Orchestre National de Lyon, Les Paladins, dem Orchestre des Pays de Savoie, dem Ensemble Carpe Diem, dem Kammerchor Les Éléments und den Solistes de Lyon Bernard Têtu unter der Leitung von Dirigenten wie Marc Minkowski, Serge Baudot, Louis Langré, Leonardo Garcia Alarcon, Laurence Equilbey ... In der Oper verkörperte er u. a. Alfredo («La Traviata»), Lenski («Eugen Onegin»), Tamino («Die Zauberflöte») am Théâtre des Champs Elysée, der Opéra Comique, der Operhäuser von Limoges, Nizza, Rouen und Florenz ... Im Barockrepertoire sang er Monteverdis «Il ritorno d’Ulisse in patria», «Orfeo» und «L’incoronazione di Poppea» sowie zahlreiche Oratorien. In der Saison 22/23 wird er als Cactus in «Le Voyage Dans la Lune» (Offenbach), als Orphée in «Orphée aux enfers» (Offenbach) an der Oper von Nizza und als Pfau in «Les Rêveurs de La Lune» (Moody) an der Oper von Avignon sowie in Konzerten mit dem Orchester von Pau und der Cappella Mediterranea zu hören sein.