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Fremdkörper im Magen vs. Fremdkörper im Oesophagus
Links im Bild: Es handelt sich um eine Knopfbatterie, deren Grösse (zum Vergleich eine Büroklammer oben) und Veränderung infolge Verweilens im Magen aus der zusätzlichen Abbildung unten ersichtlich sind (als Vergleich dazu eine native Knopfsonde links). Nicht nur Kleinkinder (Präferenzalter für spielerisch in den Mund genommene und unerwartet verschluckte Fremdkörper), sondern auch Säuglinge, welche alles in den Mund nehmen, was in Griffnähe liegt, können wegen eines ingestierten Fremdkörpers Erbrechen, Dysphagie und Regurgitation zeigen. In diesem Fall muss der Fremdkörper nicht so sehr wegen der Grösse (Durchmessser 8-9 mm, was eine spontane Passage erlaubt), sondern wegen der Toxizität rasch endoskopisch entfernt werden. Eingenommen können Fremdkörper je nach Form, Grösse sowie Stellung im Oesophagus, im Magenantrum, im Bulbus duodeni oder tiefer steckenbleiben und Anlass zur erwähnten Symptombildung geben. Rechts im Bild: Hier ist wahrscheinlich die ungewohnte Form des eingenommmenen Fremdkörpers (vergleiche entfernter Fremdkörper links neben der oberen Magendarmpassage) Grund für das Steckenbleiben im Oesophagus auf Höhe des Aortenbogens und für die daraus folgende Symptomatik.
Links im Bild: Abdomenleeraufnahme eines 7 Monate alten Säuglings, bei welchem die Mutter ein Würgen und das Fehlen einer Batterie beobachtet hatte. Wahrscheinlich liegt im Magenantrum ein Röntgen-dichter, runder Fremdkörper (man beachte die Form der Luft links davon im Oberbauch). Rechts im Bild: Kontrastmitteldarstellung des oberen Magendarmtraktes bei einer Patientin, die beim Versuch, feste Nahrung zu sich zu nehmen, würgen musste und diese sofort wieder herausgab. Es lässt sich eine Kontrastmittelaussparung erkennen, wobei dieses bis in den Magen tritt.