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Le Centre Robert Walser publie huit courts métrages en lien avec la nouvelle édition commentée des œuvres de Robert Walser. Un projet réalisé en collaboration avec la Section d'allemand de l'UNIL. La première vidéo est consacrée à « Der Gehülfe ».
Das Robert Walser-Zentrum hat zusammen mit dem Filmemacher Matthias Günter acht Kurzfilme produziert, die es in den kommenden Wochen veröffentlichen wird. Die suggestiven Filme kombinieren vier Elemente: Ansichten von Wegen und Straßen aus der Sicht gehender Personen, Texte Walsers, gesprochen von Stefan Kurt, Gedanken, die sich im Film auftretende Leserinnen und Leser zum entsprechenden Text machen, und eine Tonspur des Klang- und Installationskünstlers Zimoun.
Dieser erste Kurzfilm widmet sich Robert Walsers Roman »Der Gehülfe« (1907), einem Schlüsseltext der Angestelltenliteratur. Die Hauptfigur ist ein arbeitssuchender Bürolist, der auf einen scheiternden Unternehmer und Erfinder trifft. Während der ›Gehülfe‹ Joseph Marti von Anfang an um seine Austauschbarkeit weiß, verliert sein ›Prinzipal‹ durch den Niedergang seines Geschäfts alles, was ihm lieb und teuer ist. Im Unterschied zu Thomas Manns »Buddenbrooks« (1901), wo eine großbürgerliche Familie im Mittelpunkt steht, hebt »Der Gehülfe« die Perspektive der Unterschicht hervor.
Regie und Kamera: Matthias Günter
Sprecher: Stefan Kurt
Mit: Osamu Okuda, Mina Hava, Peter Stocker, Meral Kureyshi, Lukas Gloor
Musik: Zimoun
Mischung: Bluebox Studio
Hier der Link zum Film: Robert Walser - Der Gehülfe