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Da der alte Werkhof nicht mehr den erforderlichen Standards entspricht und die Gebäude überaltert sind, wird der Werkhof neu gebaut. Der Neubau beinhaltet Räumlichkeiten für den Unterhalt und Betrieb der kantonalen Strassen und Grünanlagen inklusive Betriebsgebäude, Einstellhalle und Lagerflächen.
Der Werkhof Kreis 3 in Sissach ist einer von drei kantonalen Werkhöfen, welche den Betrieb und Erhalt der Kantonsstrassen von ca. 450 km Länge sichern.
Die Tätigkeiten, welche durch die Mitarbeitenden realisiert werden sind vielfältig. Zu den Arbeiten gehören, unter anderem, Reinigungsarbeiten, Grünpflege, Winterdienst, Reparaturarbeiten, Signalisation und Markierungsarbeiten.
Der alte Werkhof befindet sich auf dem ehemaligen Anwesen eines Bauernhofes. Die Gebäude sind überaltert und die Infrastruktur entspricht nicht mehr dem erforderlichen Standard. Es sind Ansammlungen von alten Schuppen, Holzbaracken, provisorischen und umfunktionierten Unterständen der ehemaligen Landwirtschaftsgebäude.
Im Herbst 2013 wurde auf der Basis einer Machbarkeitsstudie der Baukredit beantragt. Im Frühjahr 2015 hat der Landrat nach einigen Diskussionen und einer Reduktion des Projektrahmens dem Komplettersatz der alten Gebäude durch einen modernen und zweckmässigen Neubau, welcher die Anforderungen einer modernen, zweckmässigen Infrastruktur ermöglicht, zugestimmt.
Für das Tiefbauamt, Kreis 3, in Sissach entsteht auf dem Areal des alten Werkhofs, ein neuer moderner Werkhof. Die Arbeitsgemeinschaft „VOSS Architects und Corina Ebeling Architects“ aus Basel hat Anfang 2016 den Projektwettbewerb mit einem angemessenen und einfachen Vorschlag gewonnen.
Der neue Werkhof wird ein langgezogener Baukörper sein, welcher allseitig zugänglich ist, mit weitausladendem Satteldach, welches eine gedeckte Aussenlagerfäche ermöglicht und sich an die in der Region vertrauten Bilder gewerblicher und landwirtschaftlicher Nutzbauten anlehnt. Markant und aus der Ferne gut sichtbar wird das 23,85m hohe 400m3-Salzsilo sein, welches an die ehemaligen Salzbohrtürme in der Region erinnert.
Der Entwurf wurde gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft „VOSS Architects und Corina Ebeling Architects“ und Rapp Architekten AG als Generalplaner weiterentwickelt. Die Projektierungsarbeiten sind abgeschlossen, die Ausschreibung ist erfolgt, die Baugenehmigung ist erteilt. Es besteht somit Kostensicherheit und dem Baubeginn steht nichts mehr entgegen. Die Phase der „Ausführung“ kann starten.
Die Gewährleistung des Werkhofbetriebs war eine wichtige Vorgabe für die Planung des Bauablaufs. Die ersten vier Gebäude vom alten Werkhof, welche sich im Bauperimeter befinden, werden bereits im Frühjahr 2018 abgebrochen. Die weiteren vier Gebäudeteile werden durch die Mitarbeitenden des Werkhofs weiter genutzt, um den Betrieb des Werkhofs weiter aufrechterhalten zu können.
Just in time wird der Baumeister dem Abbruchunternehmen folgen und die Untergrundstabilisierung, Fundamente und die Bodenplatte erstellen. Dieses sind die Vorleistungen für den Holzbauer, der einen grossen Teil der Gebäudekonstruktion erstellen und dazu zertifiziertes Holz (PEFC-Label) aus nachhaltiger Forstwirtschaft einsetzten wird.
Alle weiteren Gewerke werden zeitnah folgen. Es ist geplant, dass der neue Werkhof dem Tiefbauamt bis Ende des Jahres 2018 schlüsselfertig übergeben werden kann und die Mitarbeitenden mit besten Arbeitsvoraussetzungen in die Wintersaison 2018/19 starten können.