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Mögliche Auswirkungen der Racing-Games auf die Realität
Eigene Meinung bilden und sich in eine kontradiktorische Diskussion einbringen.
Zuerst die Frage stellen "Bist du eher pro oder kontra Racing-Games und weshalb?".
In der Folge die Antworten in wenigen Stichworten auf ein Blatt schreiben.
Arbeitsblatt Pro 2.10.a und Arbeitsblatt Kontra 2.10.b kopieren.
Die Klasse in vier ungefähr gleich grosse Gruppen aufteilen lassen: zwei Pro- und zwei Kontra- Racing-Games-Teams. Dabei die entstandene Aufteilung zwischen Mädchen und Jungen beachten.
Die Schülerinnen und Schüler bereiten sich mit Hilfe der Arbeitsblätter auf die Diskussion vor.
Die Lehrperson moderiert die Diskussion:
Wie argumentieren die Gruppen "Racing-Games haben keine Auswirkung auf das
Verhalten in der Realität"?
Welche Argumente haben die Gruppen "Racing-Games wirken sich auf das
Verhalten in der Realität aus"?
Die Lehrperson fragt zum Schluss je zwei Jungs und zwei Mädchen nach ihrer
Meinung: "Was ist deine persönliche Haltung nach dieser Diskussion und was hat dich
nachdenklich gemacht? Hat sich deine Meinung geändert?
Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen führt exzessives Racing- oder Shooter-Game-Spielen nicht per se zu Gewaltdelikten, Amokläufen oder Raserunfällen. Es besteht kein kausaler - aber ein kolateraler Zusammenhang. Das heisst: Racing- oder Shooter-Game-Spielen erhöhen zwar die Bereitschaft zu unreflektiertem Handeln, führen aber erst durch ein Zusammenspiel verschiedener weiterer Faktoren/Umstände zu selbst- und fremdgefährlichem Verhalten.