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Togo
Das Ziel von HI in Togo ist es, Ungleichheiten abzubauen, um die Lebensbedingungen schutzbedürftiger Menschen, insbesondere Menschen mit Behinderung, zu verbessern. HI möchte die Entwicklung einer inklusiven Gesellschaft fördern.
Junge, dessen Buruli-Geschwür erfolgreich behandelt wurde - HI Togo | © J-J. Bernard / Handicap International
Laufende aktivitäten
In Togo lebt mehr als die Hälfte der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Die Zahl der Menschen mit Behinderung wird auf fast 620.000 geschätzt.
Da die Bevölkerung Behinderungen als negativ wahrnimmt, schirmen viele Eltern ihre Kinder mit Behinderung aus Scham von der Gesellschaft ab. Weil sie von Spielen mit anderen Kindern, von der Schule und von anderen Bildungsmöglichkeiten ausgeschlossen sind, werden aus Kindern mit Behinderung oft Erwachsene, die ebenso ausgeschlossen sind. In Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnerorganisationen auf Verbands- und Regierungsebene engagieren wir uns für eine Veränderung dieser Lebensbedingungen.
HI realisiert Projekte in verschiedenen Bereichen. Durch unser Projekt mit Müttern und Babys in der Region Maritimes kommen seit 2015 mehr Neugeborene gesund auf die Welt. HI arbeitet seit 2014 mit Gefangenen in Lomé zusammen, um die soziale Integration zu verbessern. Zu den neueren Initiativen gehören ein Projekt zur Inklusion von behinderten Kindern in die Grund- und Sekundarschule sowie ein nationales Projekt zur Verbesserung der Unterstützung von Menschen mit psychischen Erkrankungen auf Gemeindeebene.
Hintergrund
Das Ziel von HI in Togo ist es, Ungleichheiten abzubauen, um die Lebensbedingungen besonders schutzbedürftiger Menschen, insbesondere Menschen mit Behinderungen, zu verbessern. Ziel von HI ist es, die Entwicklung einer integrativen Gesellschaft zu fördern.
Seit 1991 ist Togo von einer wachsenden Wirtschaftskrise betroffen. Das Ausbleiben politischer Veränderungen über einen Zeitraum von 40 Jahren hat dazu geführt, dass die internationale Hilfe drastisch gekürzt wurde. Heute erholt sich das Land.