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China baut eine riesige Metaverse-Stadt in der Provinz Zhejiang. Bis 2025 möchte man dort eine Industrie im Wert von rund 28 Milliarden Schweizer Franken ansiedeln. 2023 soll die Errichtung beginnen. Trotz strikter Krypto-Verbote sind chinesische Behörden involviert.
China plant Metaverse-Stadt in Zhejiang
Die im Osten Chinas gelegene Provinz Zhejiang soll zum Standort einer neuen Metaverse-Stadt werden. Schon heute ist dort die Alibaba Group beheimatet. Künftig soll sie zum weltweiten Zentrum der Metaverse-Technologie werden.
Die South China Morning Post berichtet über die Idee und beruft sich dabei auf konkrete Pläne, die der Redaktion vorliegen würden. Demnach seien chinesische Behörden die grössten Unterstützer des Projekts. Gleichzeitig würden nationale Medien vor dem Metaverse warnen.
Der Plan, der für den Zeitraum 2023 bis 2025 vorgesehen ist, enthält mehrere wichtige Ziele, wie den Aufbau einer vollständigen Lieferkette und eines industriellen Ökosystems, die Bereitstellung von Innovationen und die Förderung der Metaverse-Anwendungen in Branchen wie dem Onlinehandel und der Unterhaltung.
Die angesiedelte Industrie soll einen Wert von rund 28 Milliarden Schweizer Franken haben. Es handelt sich zum Beispiel um Technologie-Konzerne, die sich mit Virtueller Realität (VR), Erweiterter Realität (AR), künstlicher Intelligenz oder der Blockchain beschäftigen.
Zehn verschiedene Betriebe habe die Provinz Zhejiang bereits als Marktführer ausgemacht. Neben ihnen will man 50 weitere Betriebe zu einem Umzug bewegen und im neuen Metaverse-Zentrum ansiedeln.
China: Behörden im Metaverse trotz Krypto-Verbot involviert
2021 erlässt China bereits zum zweiten Mal ein umfängliches Krypto-Verbot. Die Verwendung von Kryptowährungen ist vollkommen untersagt. Zudem ist das Mining verboten, das im Untergrund jedoch immer noch stattfindet.
Eine Sonderrolle nehmen NFTs ein. Sie sind in China konkret zulässig. Im Metaverse spielen sie eine bedeutende Rolle. Die Entwicklung des Metaverse wollen auch chinesische Behörden fördern, wie die Recherche der South China Morning Post zeigt.
Demnach sind an der Krypto-Stadt in Zhejiang unter anderem das Propagandaministerium, die Cybersicherheitsadministration, das Ministerium für Wissenschaft und Technologie, das Handelsministerium und die Marktaufsichtsbehörde der Provinz beteiligt.
Ähnliche, aber weniger konkrete Pläne für vergleichbare Projekte, bestehen auch in weiteren chinesischen Regionen wie Shanghai, Wuhan oder Hangzhou. Zhejiang will das Metaverse im Alltag verankern. Anwendungsfälle sieht man in der Industrie, Verwaltung und Medizin.
Chinesische Staatsmedien würden unterdessen Warnungen vor dem Metaverse aussprechen. Die Industrie solle sich nicht blind einem aktuellen Trend hingeben.
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