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Sperre Sarganser Au
1934 wird vorgeschlagen, das Rheintal nördlich von Sargans mit dem Artilleriewerk Anstein (GR) und einer Flankengalerie am Schollberg zu sperren. Im November 1938 begann der Bau, daraus entwickelte sich ein weit verzweigtes Werk für Artillerie (Schollberg 1) und Infanterie (Schollberg 2). Schliesslich kam auch noch als Verstärkung der Feuerkraft Schollberg 3 dazu.
Fünf Schindler-Bunker (Zuckerstock) am Rheindamm bilden eine erste Sperrkette. Dahinter folgt das ausgedehnte GPH, das eines der längsten noch erhaltenen ist. In einer zweiten Reihe wird dieses Hindernis durch zahlreiche Bunker und Stosstrupp-Unterstände ergänzt. Die Bunker waren neben dem Telefonnetz durch Blinker untereinander verbunden. Ende der 80er Jahre wurde zudem eine Winkelmauer vom Vild zum Rhein als Ergänzung erstellt. 1990 kamen zwei Centi-Bunker als Panzerabwehr dazu, die 13 Jahre später bereits wieder ausgemustert wurden.
Bekannte Objekte
- A6100 Artillerie- und Infanteriewerk Schollberg
- TXXXX GPH Sarganser Au
- AXXXX Infanteriebunker Baschäraeuli
- A6182 Schollberg Nord Centi-Bkr – 753830/214770
- A6181 Schollberg Süd Centi-Bkr – 753620/214620