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Xiaolu Guo hatte in China bereits sechs Bücher veröffentlicht, als sie 2002 nach London ausreiste, wo sie heute als international erfolgreiche Autorin und Filmemacherin lebt. 2015 war sie als Writer in Residence auf Einladung von Literaturhaus Zürich und Stiftung PWG in Zürich zu Gast, sie kehrt mit «Memoiren» zurück, die sie grösstenteils hier geschrieben hat: «Es war einmal im Fernen Osten» (Knaus Verlag 2017, aus dem Englischen von Anne Rademacher) erzählt von dem langen Weg, der Xiaolu Guo aus einem ärmlichen Fischernest am Ostchinesischen Meer an die Filmhochschule im sich rasant verändernden Peking der 90er Jahre und schliesslich nach London führt. Sie beschreibt ihre Reise von Ost nach West mit einer Klarsicht, die nur jemand besitzt, der angekommen ist und sich zugleich fremd fühlt.