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DER AKTIONÄR findet die Milliardenbewertung der Mainzer Biotech-Gesellschaft absolut gerechtfertigt. Starke Partner, namhafte Investoren und eine prall gefüllte Pipeline sorgen langfristig für viel Fantasie. BioNTech brauch sich hinter dem großen Rivalen Moderna keineswegs verstecken.
moin lese gerade die letzten Einträge (war ein bißchen mit Grenke beschäftigt, der Fall ist interessant ...), und denke das wir noch froh sein können..., dass alles läuft der kurs steigt, wenn auch langsam und verständlich, wenn Leute wie Perring und co damit ihr Geld verdienen , meine Meinung
Amid concerns among Americans that the rush to approve COVID-19 vaccines may lead to corner-cutting and end products that are not up to typical FDA efficacy standards, leading developers Moderna (NASDAQ:MRNA) and Pfizer (NYSE:PFE) have taken the unusual steps of publishing the protocols of the large-scale late-stage trials for their respective candidates. Moderna's Phase 3 trial of mRNA-1273, two 100 microgram doses 28 days apart, will recruit ~30K adults, 60-75% younger than 65 years old not at risk for complications and 25-40% at least 65 years old (the single most significant risk factor) or less than 65 at increased risk of COVID-19 complications. The primary efficacy endpoint is the incidence of first-occurrence COVID-19 cases starting 14 days after the second shot. A confirmed (via molecular test) COVID-19 case is defined as a participant who has experienced at least TWO of the following symptoms: fever (? 38ºC), chills, myalgia (muscle soreness), headache, sore throat, new olfactory and taste disorder(s) OR he/she must have experienced at least ONE of the following respiratory signs/symptoms: cough, shortness of breath or difficulty breathing OR clinical or radiographic evidence of pneumonia. Pfizer and BioNTech's (NASDAQ:BNTX) Phase 3 study of BNT162b2, two 30 microgram doses 21 days apart, will recruit 30K adults stratified in two groups: 16-55 years old and 55+. The primary efficacy endpoint is the incidence of confirmed COVID-19 cases starting 7 days after the second shot as measured by the number of cases per 1,000 person-years of follow-up. A confirmed (via molecular test) COVID-19 case is defined as participants experiencing at least ONE of the following symptoms: fever, new or increased cough, new or increased shortness of breath, chills, new or increased myalgia (muscle soreness), new loss of taste or smell, sore throat, diarrhea or vomiting. Moderna's criteria are a more restrictive and could potentially show a higher efficacy rate for mRNA-1273 as a result. The number of COVID-19 cases in people who just reported one symptom is unknown. According to a July report from CDC, almost all (96%) of infected persons reported "at least" one symptom of fever, cough or shortness of breath according to case investigation forms while 31% reported all three. Based on these percentages, the proportion of people reporting only one symptom could lead to a material difference in the efficacy of the two vaccines. The most common symptoms are cough (50%), fever (43%), muscle soreness (36%), headache (34%), shortness of breath (dyspnea) (29%), sore throat (20%), diarrhea (19%), nausea/vomiting (12%) and loss of taste/smell (10% each) according to the CDC. The incidence of severe COVID-19 cases is a secondary endpoint in both trials. Both companies appear to have the similar criteria (aside from their base definitions): Confirmed COVID-19 infection as specified above plus any of the following: clinical signs indicative of severe systemic illness, respiratory rate ? 30 per minute, heart rate ? 125 beats per minute, SpO2 ? 93% on room air at sea level or PaO2/FIO2 < 300 mm Hg OR respiratory failure or acute respiratory distress syndrome (ARDS), (defined as needing high-flow oxygen, non-invasive or mechanical ventilation, or extracorporeal membrane oxygen), evidence of shock (systolic blood pressure < 90 mmHg, diastolic BP < 60 mmHg or requiring vasopressors), OR significant acute renal, hepatic or neurologic dysfunction, OR admission to an intensive care unit or death. Pfizer will measure the incidence of severe cases as the number per 1,000 patient-years of follow-up.
. Their response was measured by the IGM ( neutralizing antibody) response which is usually short-lived. CD 4 and CD 8 ( T cell) responses are as a rule not as robust as the Oxford ( Astra Zeneca ) vaccine. There has never been an RNAi vaccine accepted and how long their efficiency is not known. This explains why these two vaccines need 3 doses instead of one or two. I personally would wait for one that would provoke a robust T cell response also. I think under Operation Warped Speed, the FDA is under pressure to approve any vaccine that?s only 50% effective ( which is normally not commercially acceptable).
Biontech und Pfizer haben nach dem Kauf des Marburger Werks jetzt etwas über 2 Mrd. Dosen Jahreskapazität. Die Produktionsmengen der beiden sollten etwa gleich sein. Insofern muss man sich um die interne Verrechnung (was heisst "margin sharing" konkret?) keine Gedanken mehr machen. Wir können einfach annehmen, BioNTech würde +- 1 Mrd. Dosen in 2021 absetzen.
Preis? 19,5 USD ~ 16,5 EUR sind für die ersten 100 Mio. mit den USA vereinbart, und dürften, da veröffentlicht, auch in etwa das obere Preisband für UK, EU, CAN, Japan gesetzt haben (vielleicht plus etwas Logistik-Aufschlag hier und da). Der Lieferpreis an Fosun ist unbekannt. Angesichts der sonstigen Preisvorgaben aus China sollte Fosun selbst mit 16,5 EUR fob FRA noch gut leben können.
Als Mindestpreis können wir etwa 10 EUR/ Dosis ansetzen - das ist in etwa, wo J&J liegt, wenn man die erhaltenen Subventionen einrechnet (NovaVax Ziel 16 USD/Dosis, Moderna 32-37 USD).
Ergibt eine Umsatzprognose 2021 zwischen 10 Mrd und 16,5 Mrd. EUR (plus Kleinkram wie Peptidgeschäft, Auftragsforschung Gates Foundation etc.). Bei Deinem KUV von 3 wären das 30 - 50 Mrd. € erwartbarer Börsenwert. Geteilt durch ca. 235 Mio. Aktien = 128 - 217 EUR Zielkurs.
Gelegentlich (wenn etwas mehr Preisinformationen vorliegen) werde ich meine Ertragsprognose von Anfang August aktualisieren. Ich denke, da werde ich mit KGV 15 in etwa in dem gleichen Bereich landen.
so 10 Mrd hatte ich auch sehr sehr grob weltweit geschätzt bei 50:50 Umsatz für jeden $PFE und $BNTX.
Gestern waren noch folgende Infos von mir : (ich poste auch im "Pfizer Forum"):
1.) Pfizer Covid 19 Impfstoff Lagerung USA https://www.cnbc.com/video/2020/09/18/...g-vaccine-freezer-farms.html läuft alles schon ..... müssen gekühlt werden bei -70?C "UPS baut Gefrierfarmen, in denen Impfstoffe gelagert werden. Dies kann hilfreich sein, wenn ein Covid-19-Impfstoff verfügbar ist. FedEx hat in den letzten drei Jahren 10 Gefrieranlagen gebaut, und DHL hat in Indianapolis eine 20.000 m² große Gefrierfarm gebaut"
"Präsident Donald Trump sagte am Freitag, die USA würden vor Jahresende mindestens 100 Millionen Coronavirus-Impfstoffdosen herstellen, die ausreichen, um jeden Amerikaner bis April zu impfen
"Jeden Monat werden Hunderte Millionen Dosen verfügbar sein, und wir erwarten, dass bis April genug Impfstoffe für jeden Amerikaner zur Verfügung stehen. Auch in diesem späteren Stadium werde ich sagen, dass die Lieferung so schnell wie möglich erfolgt", sagte Trump bei a Pressekonferenz im Weißen Haus.
Pfizer und Moderna, Spitzenreiter im Rennen um einen Covid-19-Impfstoff, reagierten nicht sofort auf Anfragen nach Kommentaren."
Er sprach von 3 x verschiedenen Impfstoffen die kömmen könnten.
Läuft doch. Argentinien sollte auch nicht mehr lange auf sich warten lassen, wenn die Phase 3 dort gut zu Ende geht, und dann kaufen wohl auch Chile (die scheinbar schon ein bißchen bei AZ geordert haben) und Uruguay.
Ansonsten hoffe ich, dass alles mit uns beiden wieder gut ist. No hard feelings here. Schätze normalerweise Deine Beiträge!
Team Arbeit st immer am besten ................win win
hier noch ein aktueller Artikel über die Kühllogistik "Versand eines Impfstoffs bei ?80 ° C und andere Hindernisse im Covid Fight Die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs ist der erste Schritt. Dann stellt sich die Frage, wie Hunderte Millionen Dosen abgegeben werden können, die möglicherweise bei arktischen Temperaturen aufbewahrt werden müssen."
ich denke das Fosun oder Sinopharm, nachdem sie ja auch schon bei der Lagerung und Kühlung zusammenarbeiten, selbst auch den Impfstoff herstellen können und da noch eine große Menge für den asiatischen Raum produzieren werden.
2 Milliarden Dosen sind jetzt schon mal sicher und wie heißt die Münchner Firma, Dermateg? Die sollen ja nicht nur die Verpackung und Beipackzettel machen sondern auch abfüllen. Weiß aber nicht wieviele Millionen Dosen. Die kommen ja auch noch dazu!
Ich schätze das da noch 1 Milliarden an Dosen zu den jetzt 2 Milliarden dazu kommen könnten. Auch wenn das wohl jetzt im Moment sich niemand vorstellen kann aber China braucht viele Dosen.
des Weiteren sieht es fast so aus, das alle Firmen die aus Totvieren den Impfstoff herstellen wollen, dies in dieser Kürze einfach nicht schaffen. Glaube nur die mRNA Technologie schafft in so einer kurzen Zeit einen Impfstoff herstellen zu können. Darum bin ich mir sicher, das BioNtech auch die Dosen Lieferungen von astrazeneca bekommen wird. Ist ja jetzt schon absehbar. 2 mal Programm gestoppt und USA läuft es momentan gar nicht mehr. Vielleicht startet dorten überhaupt nicht wieder. Trump sagte ja vor paar Wochen, wir haben einen Sieger. Da war pfizer gemeint. Ich sage, nur die Firmen mit mRNA werden es schaffen in dieser Kürze.
Bei der Pressekonferenz am Donnerstag hat der CEO von BionTech Uğur Şahin gemeint, er gehe davon aus, dass der Impfstoff bei Kühlschranktemperaturen von 2-8 Grad Celsius ca. 2 Wochen haltbar sein wird. ;-)
Im Juli habe ich zweimal was zu möglichen Bewertungen und Kursen NACH Zulassung geschrieben. Eigentlich wollte ich mich dazu nicht mehr äußern. Wenn ich aber so einen Dünn.pfiff wie von @Sunny8787 im anderen Forum lese, dann MUSS ich was dazu schreiben.
Zunächst einmal sind die Aussagen völlig Banane, wonach vor der KE lediglich 100 Mill. Aktien existierten, es waren ca. 227 Mill. Aktien und das schon seit dem IPO im Oktober 2019. Mit der KE wurden 5,5 Mio. neue Aktien ausgegeben. Zusätzlich gab es in den letzten Monaten einige Privatplatzierungen und auch Beteiligungen von Partnern, z.B. Pfizer, Fosun oder auch der Staatsfond aus Singapur. Insgesamt existieren aktuell ca. 238 Mio. Aktien, davon ca. 73,5 Mio. im FreeFloat. D.h. die Aktienzahl hat sich nicht von 100 auf 240 Mio. sondern von 227 auf 238 Mio. Aktien und damit um weniger als 5% in 2020.
Nun komme ich zur möglichen Bewertung, die für den Fall der Zulassung des Impfstoffes gelten könnte. Vor dem Hintergrund der weiterhin weltweit wütenden und in den nächsten Monaten eher noch bedrohlicher werdenden Pandemie können wir getrost davon ausgehen, dass sämtliche auf dem Markt befindlichen Impfdosen weg gehen werden wie warme Semmeln. Bislang konnten wir von 1,3 Mrd. Dosen ausgehen, allein ausgegeben von PFE Und BNTX. Hinzu käme noch eine bislang unbekannte Anzahl von Fosun in China.
Nach aktuellen Erkenntnissen gehe ich für 2021 mittlerweile von mindestens 2,0 Mrd. Dosen BNT162b2 aus, wahrscheinlicher sind aber eher 2,2 - 2,5 Mrd. Dosen. Die bisherigen 1,3 Mrd. Dosen basierten allein auf die Produktionskapazitäten von Pfizer und die bislang eher geringen Kapazitäten von BioNTech in Idar-Oberstein und im Hauptwerk. (Daraus hatte ich Kurse von ca. 170 $ abgeleitet).
Jetzt ist BioNTech aber einige Partnerschaften in D eingegangen und vor allem haben die Novartis Marburg übernommen. Allein in Marburg wird die Kapazität in 2021 hochgefahren auf eine künftige jährliche Produktion von 750 Mio. Dosen, wobei für das erste Halbjahr 250 Mio. angepeilt werden. Selbst wenn es im 2. HJ auch "nur" 250 Mio. wären, dann hätten wir allein daraus schon 500 Mio. Dosen mehr, mit denen bislang keiner rechnen konnte. Es ist davon auszugehen, dass Pfizer auch nicht schläft und seine Kapazitäten bestimmt auch erhöht. 200 Mio. Dosen sollten für Pfizer eher ein Klacks sein. Damit wären wir schon bei 2 Mrd. Dosen in 2021, die bisherigen 1,3 Mrd. 500 Mio. aus Marburg 200 Mio. zusätzlich von Pfizer.
Und dann haben wir da noch Fosun. Fosun ist unlängst eine Produktionspartnerschaft mit Sinopharm eingegangen, zunächst einmal nur für Honkong, Mainland China dürfte aber bestimmt bald folgen. Insofern rechne ich für China mit mindestens 200 Mio. Dosen, aber 500 Mio. (250 Mio. Impfungen) würden mich nicht wundern.
Ich gehe unverändert von einem durchschnittlichen Preis von 15 $/Dose aus (20 $ am oberen Ende in USA und mind. 10 $ am unteren Ende für ärmere Länder und Organisationen). Damit reden wir hier über einen Gesamt-Umsatz in 2021 in Höhe von 33 - 37,5 Mrd. $. Die Hälfte davon würde BioNTech erhalten, d.h. ca. 16 - 19 Mrd. $ Umsatz. Da werden dicke Milliardengewinne abfallen. Aber lassen wir Gewinne mal außen vor (die würden den Kurs richtig explodieren lassen) und rechnen nur mit dem Umsatz und legen nur die untere Umsatzgrenze von 16 Mrd. zugrunde. Ein Faktor 3 in der Bewertung ist das Mindeste, was hier anzusetzen wäre, d.h. eine Marktkapitalisierung von 48 Mrd. €, die ich mal "großzügig" auf 50 Mrd. $ aufrunde, um die zu einem Ramschpreis noch die imposante Onkologie-Pipeline abzubilden, wahrer Wert dafür dürfte eher >10 Mrd. $ liegen.
Bei 238 Mio. Aktien entspricht eine Marktkapitalisierung von 50 Mrd. $ einem Kurs von ca. 210 $/Aktie. Zwischenzeitliche Übertreibungen durch Zocker sind hier nicht eingerechnet. Hierzu könnt Ihr selbst ein wenig rum.Spin.nen.
Hallo, ich weis nicht so richtig was ich von diesem Beitrag halten soll. Irgendwie komisch und mit nichts begründede Aussagen von diesem Analysten. Vielleicht habt ihr eine klare Meinung vor allem zu "Produzenten stecken in einem Dilemma" ???
Mittlerweile ist die deutsche Biotechnologie Firma Biontech kein unbekanntes Blatt mehr. Die Bekanntheit und der Presserummel sind durch die hervorragende Forschungsarbeit und die ausgezeichneten Ergebnisse durch die Decke gegangen. Deutschlands neues Aushängeschild in Sachen Innovation und Unternehmertum. Biontech Aktienkurs
Gestern gab das Unternehmen aus Mainz bekannt, dass es seine Kapazitäten mit einem Zukauf einer neuen Produktionsstätte deutlich ausbauen will. Dieser Zukauf unterstreicht die Zuversicht Biontechs und seinen Partnern Pfizer und Fosun einen Impfstoff gegen Covid-19 auf den Markt zu bringen. Bereits Ende Oktober will man die Zulassung für diesen Impfstoff beantragen, sollten sich die Testergebnisse bestätigen. Der Gründer und CEO von Biontech, Ugur Sahin hält den mRNA-Impfstoff für sicher und ist optimistisch. Im neue Werk, in der Nähe des hessischen Marburg, plant das Unternehmen bereits im ersten Halbjahr 2021, durch die etablierte biotechnologische Werkstoffproduktion und dem bestehenden Team vor Ort, bis zu 250 Millionen Dosen des Wirkstoffes BNT162b2 produzieren zu können.
Produzenten stecken in einem Dilemma Wie groß das Potenzial eines möglichen Corona-Impfstoffes ist, wird deshalb nicht nur aus gesundheitlicher Sicht in der Gesellschaft heiß diskutiert, sondern sorgt auch für Gewinn- und damit Kursfantasie an der Börse. Während sich immer mehr Experten und Regierungen für eine kostenlose Behandlung aussprechen, wollen die forschenden Pharmafirmen nicht auf ihren Gewinn verzichten. Hier entsteht ein Dilemma. Wie viele Impfstoffdosen insgesamt benötigt werden, ist zwar noch nicht realistisch abschätzbar, die große Euphorie um explodierende Gewinne und Umsätze wird sich bei vielen Pharmafirmen wohl aber nicht bewahrheiten. Es ist Vorsicht geboten. Biontech Aktien Chart
Der Aktienkurs von Biontech konnte im Frühjahr und dann nochmals Ende Juli aufgrund der Entwicklungen um die Impfstoffforschung deutlich zulegen. 2 mal wurde dabei an der 100 Dollar Marke geschnuppert. In den vergangen 6 Wochen befindet sich der Aktienkurs jedoch in einer Konsolidierung und korrigiert deutlich. Seit dem Tief bei 54 Dollar Anfang September entwickelt sich nun eine kleine Gegenbewegung. Diese Gegenbewegung wird vor allem im Widerstandsbereich zwischen 77 und 80 Dollar vor eine harte Probe gestellt werden. Sollte dieser Kursbereich dauerhaft nicht überwunden werden, drohen erneute Abgaben, die den Septembertiefpunkt bei 54 Dollar unterschreiten können. Über 90 Dollar hingegen könnte einen Befreiungsschlag darstellen und den Aufwärtstrend weiter befeuern.
Rechnungen gesehen haben und wir mit einem Mindestkurs von 200$ rechnen dürften bei Impfstoffzulassung in ca. 2 Jahren, sind wir auf einem sehr guten Weg. Wenn man jetzt noch über den Tellerrand guckt und die kommenden Projekte und Umsatzmöglichkeiten mit einbindet, könnte Biontech mit viel Arbeit und Aussichten sogar bei 500$ taxieren. Zeitraum schwer zu kalkulieren und auch abhängig von vielen Faktoren bis dahin, aber definitiv nicht unmöglich bei einem potentiellen Umsatz von 16 Mrd..
Tesla machte 2019 24Mrd Umsatz (Gewinn lassen wir mal bei Tesla lieber weg :) ) bei einer Aktienanzahl von 922 Mio Stücken - Marktkapitalisierung 407 Mrd.
Biontech würde 2021 16Mrd Umsatz machen, bei einer Aktienanzahl von 239 Mio Stücken - Marktkapitalisierung bei einem Kurs von 250$ - 60 Mrd.
Da ist sogar Platz für eine 500$ Taxierung wenn Folgeprojekte dazukommen und die Aussichten rosig werden.
Anyway, das ist doch ein durchaus machbares Kursziel ! Ich bleibe weiterhin fett drin :)
Ich teile ja selber die meisten der hier genannten Bewertungen, zumindest die mit der 1 vorne :-)
Aber der Börsenkurs steht nunmal bei ?56,. Sollte die Efficient Market Theorie gelten, wären alle unsere hier diskutierten Annahmen im Preis enthalten. Was übersehen wir, dass der Kurs so viel niedriger ist? Die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns des Impfstoffes kann es nicht mehr sein, die ist extrem gesunken in den letzten sechs Wochen. Ist es vielleicht der erwartete Preisverfall, wenn mehr und mehr Wettbewerbsimpfstoffe auf den Markt kommen? Oder sind es erwartete politische Eingriffe in die Preissetzung? Ist es die Unterschätzung der Folgemöglichkeiten für andere Impfstoffe/Therapeutika mit der mRNA Methode? Oder ist die Aktie einfach viel zu billig, weil die Preisbildung gerade nicht effizient ist? Was meint Ihr?
dabei ist bei AT Impf GmbH mit 50,33 % beteiligt: https://www.northdata.de/AT+Impf+GmbH,+München/HRB+176159 Die Zwillinge Andreas und Thomas Strüngmann / Gründer des Pharmaunternehmens Hexal Hexal wurde Deutschlands zweitgrößter Generikahersteller. Im Februar 2005 verkauften beide sowhil Hexal und ihre 67,7% der US-amerikanischen Eon Labs für 7,5 Milliarden US-Dollar an Novartis.
------------------------------------------ Als Streubesitz wird der Anteil von Aktien eines Unternehmens bezeichnet, der von einer Vielzahl von Aktionären gehalten wird und jederzeit ohne Beschränkungen an der Börse gehandelt werden kann. Der Rest der Aktien ist dann in der Regel in "festen Händen", dass heißt sie gehören beispielsweise dem Management oder der Muttergesellschaft des Unternehmens. Je geringer der Streubesitz, desto enger ist der Markt für die Aktien. Hier reichen schon kleiner Aufträge aus, um den Kurs nach oben oder unten zu verändern. Zum anderen reagieren solche ?marktengen? Papiere stärker auf unternehmensrelevante Nachrichten. Gibt es schlechte Neuigkeiten, fällt der Kurs unter Umständen schneller, als du eine heiße Kartoffel zu Boden fallen läßt. Umgekehrt kann der Kurs allerdings auch abgehen wie eine Rakete bei guten Neuigkeiten. Z.B. bei der Verkündung, dass ein großer Auftrag an Land gezogen wurde. So oder so, für "schwächere Nerven" sind solche starken Kursausschläge, egal in welche Richtung, nicht das Richtige. ----------------------------------------------
wahrscheinlich sind die Gründe von allem etwas. Oder ganz einfach: unsere Gier nach schnell,noch schneller wachsenden Kursen... Letzendlich haben alle diese Aktien ( Biontech, Moderna, Curevac sogaraus dem Nichts) sich fast VERDREIFACHT !!! seit Anfang des Jahres ... Trotzdem wollen wir sie noch höher bevor noch nicht 1 Dose Impfstoff verkauft wurde. Gut Nacht, die Zeit spielt für uns.
Man muss sich nur mal die betriebswirtschaftlichen Kosten von Corona ansehen: Jeder Test kostet den Staat/ die Krankenkassen ca. 40 € plus Arztgebühr und Versand. Bei moderaten Fällen kommt noch einiges an Arztkosten dazu; wenn es ins Krankenhaus geht, fängt das Taxameter richtig an zu laufen. Von den Kosten für Beatmung, oder inzwischen zugelassene Medikamente wie Remdesivir (vierstelliger Bereich, für Genaueres müsste ich nachsehen) ganz zu schweigen.
Volkswirtschaftlich ist der Schaden noch viel größer: Die Sonderprogramme auf Bundes- und EU-Ebene, und die gerade verkündeten Steuerausfälle, sind nur die Spitze des Eisbergs. Bei Ländern, Kommunen und Sozialversicherungen werden sich noch weitere enorme Löcher auftun. Und wenn die Zombie-Unternehmen dann sterben, also die bislang durch Staatshilfen und Aussetzung von Konkursregelungen verschleppte Pleitewelle in Gastronomie, Einzelhandel, Reise- und Unterhaltungswirtschaft etc. aufläuft, wird es richtig bitter.
Da ist nur eine Seite im Dilemma: Der Staat (bzw. wir alle als Staatsbürger und von Corona mehr oder weniger Betroffene). Die Impfstoffhersteller sitzen im Erfolgsfall auf einem extrem werthaltigen, und gleichzeitig knappen Gut. Die Chinesen von Sinopharm haben sich mal die "Mühe" gemacht, ihren (aus meiner Sicht minderwertigen) Impfstoff unter Nutzenaspekten zu bepreisen, und sind bei etwa 70 USD pro shot für Zweifachimpfung gelandet. Gab zwar einen shitstorm in der chinesischen Öffentlichkeit, aber der chinesische Staat als Eigentümer hat Sinopharm gewähren lassen.
Im Vergleich zu Sinopharm ist selbst Moderna mit 32-37 USD/ shot noch zu "Freundschaftspreisen" unterwegs, BT/Pfizer dann allemal. Klar wird mit einem erfolgreichen Impfstoff richtig gut verdient - aber das muss auch so sein. Pfizer hat up-front so um die 1,5 - 1,8 Mrd. USD an Zahlungen an BioNTech plus Studienkosten investiert, bei einer theoretischen Anfangswahrscheinlichkeit auf Zulassung von 25% (siehe Link). Und selbst heute besteht ja immer noch die Möglichkeit, dass irgendeine unerwartete Komplikation auftritt, und die ganze Investition für die Katz war. Für BioNTech gilt ähnliches - die sind auch erstmal auf eigene Verantwortung voll ins Risiko gegangen. Sicher schon mit dem Plan, das Risiko mit einem Partner zu teilen und diesem davon so viel wie möglich aufzubürden (was ja gelungen ist), aber andererseits mit deutlich geringerer Risikotragfähigkeit, als Pfizer sie hat.
Hohes Risiko muss im Erfolgsfall bezahlt werden. Ich weiss nicht, ob zu 25% Erfolgschance die Wirtschaftswissenschaften noch belastbare Daten hergeben, oder man da doch eher bei Sportwetten oder Pokerturnieren nach Vergleichswerten schauen sollte. Ich weiss auch nicht, wo bei solchen benchmarks dann letztlich der erhoffte/ erwartete BioNTech-Gewinn einzuordnen wäre. Aber völlig unangemessen ist er nicht - da war nämlich, wenn es klappt, v.a. viel Herzblut und Engagement, und nicht nur Zock im Spiel.
Wenn in Zukunft Risiko nur noch von Wettanbietern, aber nicht mehr in der Impfstoff- und Krebsforschung (im Grunde jeder Forschung) belohnt würde, bekämen wir alle Riesen-Probleme. Da sollten sich "immer mehr Experten und Regierungen" vielleicht nicht "für eine kostenlose Behandlung aussprechen", sondern Forschungsanreize verbessern (z.B. Verlängerung der Fristen für Verlustvorträge - 2 Jahre sind für Pharmaforschung viel zu kurz!), und sich ansonsten auch mal zwischendurch der Spielsucht zuwenden. Ja - ist ein Dilemma: Forschungsanreize kosten, online-Wetten bringen (kurzfristige) Steuereinnahmen...
Hab mir meinen Link von oben noch mal genauer angeschaut: Anfangswahrscheinlichkeit für erfolgreiche Impfstoffentwicklung liegt nicht bei 25%, sondern bei 33,4%. Ändert aber nichts an den Kernaussagen..
Wer mit den Daten aus dem Link noch etwas weiter, für BioNTech-Bewertungsmodelle, spielen will:
wie augusto schon sagt, dem Unternehmen muss auch Geld bleiben. Man stelle sich vor, der Impfstoff sollte zum Selbstkostenpreis abgegeben werden, lach. Warum sollte eine Firma überhaupt noch forschen oder besser gesagt, wer würde dann ihre Forschung bezahlen, die ab und zu in der Tonne landet? Alle Firmen müssen gut verdienen, nur so kann man an weiteren Impfstoffen forschen und die Leute bezahlen und auch Misserfolge überstehen.