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Der Schweizer Harfenist Andreas Vollenweider - bekannt für seine innovative Auseinandersetzung mit ausser-europäischen Musiktraditionen - tritt am kommenden Dienstag (06.03.) in Biel mit dem afrikanischen Pianisten Ibrahim Abdullah auf. Es gebe nur wenige Musiker, die wie Vollenweider die afrikanische Musik mit ihren einfachen, aber äusserst schwierig zu spielenden Melodien so gut verstünden, meint Abdullah Ibrahim.
Vollenweider geniesse bei der schwarzen Bevölkerung Südafrikas sehr grossen Respekt, vermutlich gerade weil seine Sounds und Kompositionen der afrikanischen Musiktradition sehr nahe stünden, sagte der Pianist unlängst in einem Interview.
Afrika als Zentrum der Inspiration
Er habe viele gute Lehrer gehabt in seinem Leben, meint Ibrahim. Einer von ihnen habe einmal gesagt: "Wenn du etwas schreibst, dann schreibe nur über das, was du am besten kennst." Er befolge diesen Rat bis heute.
Weg vom "New Age"-Label?
Diejenigen, die Harmonie suchen und über diese auch zu "anderen Wirklichkeiten" vordringen möchten, schätzen und verehren Andreas Vollenweider. Dabei reibt sich der Schweizer durchaus am "New Age"-Image - und das auch zu Recht, wenn unter diesem Begriff lediglich harmoniesüchtige, kalkulierte Tonfolgen gemeint sind.
Seine Musik ist aber wesentlich komplexer: Sie hat von Anfang an Jazz- und Rock-Elemente integriert, aber auch die klassische europäische Musiktradition.
swissinfo