Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03574.jsonl.gz/1251

Die Landgemeinde Diepflingen liegt an der unteren Hauensteinlinie im sonnigen Homburgertal. Das ehemalige Bauerndorf mit drei schönen Brunnen ist mit dem neuen Gemeindezentrum auf Wachstum ausgerichtet.
Mehr Infos einblenden
Zusätzliche Infos ausblenden
Freizeit und KulturIn Diepflingen engagieren sich zahlreiche Vereine und Gruppen und sorgen so für ein breites kulturelles und sportliches Freizeitangebot.
GeschichteDer Dorfname wurde 1251 als Dyephlinchon erstmals erwähnt. «Hof der Dietphalinge» wurde zu Dietphalinchova, Dietphlikon, Diepfliken. Im Mittelalter gehörte das Dorf mit dem niedern Gericht, einer Mühle und einer Steingrube den Grafen von Thierstein, später jenen von Falkenstein. 1363 errichteten die Grafen von Froburg, Thierstein und Habsburg eine Zollstätte in Diepflingen. 1461 ging Diepflingen an die Stadt Basel über. 1671 zerstörte eine Feuersbrunst einen Teil des Dorfes. In den Trennungswirren 1833 hielt Diepflingen mit Gelterkinden zunächst treu zu Basel, wodurch es Angriffen der Gegner ausgesetzt war. Um sich der ständigen Bedrohung zu entziehen, erklärte sich das Dorf am 20. Mai 1833 zur neutralen «Republik Diepflingen». Da diese aber von der Schweizerischen Eidgenossenschaft nicht anerkannt wurde, hatte allerdings nur eine Lebensdauer von neun Tagen.
GeographieDiepflingen liegt im Homburgertal, mitten im Bezirk Sissach in der hügeligen Landschaft mit Wiesen, Feldern und Wäldern. Die Nachbargemeinden sind Thürnen, Gelterkinden, Wittinsburg und Tenniken.
WappenAuf dem Wappen ist eine silberne Tormauer mit rotem Tor und Dach vor schwarzem Hintergrund zu sehen. Es weist auf den alten Schwibbogen hin, der zur früheren Zollstelle gehört hatte.
Weitere InfosFläche: 1.44 km²
Einwohner: 578 (30.9.2010)
Bezirk: Sissach