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Bis ins frühe 20. Jahrhundert war Reinach baulich weitgehend auf das Zentrum beschränkt. Mit der Eröffnung der Tramlinie 1907 begann für Reinach jedoch ein neues Zeitalter. Ein stetiges Bevölkerungswachstum war die Folge.
Die erste zusammenhängende Siedlung ausserhalb des Zentrums wurde in den Jahren ab 1922 gebaut: Die Bauunternehmung Paul Corti aus Basel erstellte zwei Kilometer nördlich des Zentrums eine Doppelreihe mit ähnlichen Einfamilienhäusern. Die Überbauung umfasst ein- und zweigeschossige Gebäude für verschiedene Ansprüche. Die einfacheren Häuser fanden in der hinteren Reihe Platz, jene mit höherem Standard wandten ihre reich gestalteten Hauptfassaden der Baselstrasse zu. Im Verlauf der Jahre wurden die Häuser zum Teil stark verändert. Am besten erhalten ist das Haus an der Baselstrasse 93 (vgl. Abb.). Das quadratische, zweigeschossige Wohnhaus mit Krüppelwalmdach und strassenseitigem Runderker steht noch ganz in der Tradition des Heimatstils (vgl. 2) und ist von einem üppig bewachsenen Zier- und Nutzgarten umgeben. Interessant ist der Vergleich mit dem ein Jahr zuvor entstandenen, modernen Haus Eichholzer (vgl. 15).
Baujahr: 1922-32
Architektur: Paul Corti, Basel
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Wohnhausensemble Surbaum
AdresseBaselstrasse 83-93, Surbaumstrasse 2, 4, 6, 10, 4153 Reinach
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz