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Ältestes Baudenkmal ist die früh- oder hochmittelalterliche „Knebelburg“ sie befindet sich am höchsten Punkt der Gemeinde auf dem Jäissberg und diente wahrscheinlich als Zufluchtstätte. Nach dem Ende des weströmischen Reiches um 500 gehörte Bellmund zum Einflussgebiet der Burgunder. Erst später überwog der alemannische Einfluss und damit die deutsche Sprache.
Im Jahre 1107 schenkte der Graf Wilhelm von Burgund seinen Besitz „apud Bellum Montem“ dem Kloster Cluny bei Machon, später gehörte Bellmund zur Diözese von Bellmund. Bei Bauarbeiten wurden kürzlich Resten einer Kirchenmauer gefunden.
Im Jahre 1500 kam Bellmund zur „Kirchhöre“ von Bellmund. Ende des 17. Jh. wurde auf Veranlassung der Regierung allen Dorfbewohner ein erbliches Heimatrecht zugestanden, damit wurde die Dorfgemeinschaft zu Armenfürsorge verpflichtet. Bei Wohnungswechsel blieb die Pflicht zur Armenfürsorge bei der Heimatgemeinde. Die Dorfbevölkerung begann sich in heimatberechtigte „Burger“ und nicht heimatberechtigt „Hintersassen“ aufzuteilen.
Am 23. Juli 1858 wurde ein Ausscheidungsvertrag unterschrieben, der die Gemeindegüter aufteilte und Rechte und Pflichten festlegte.
Ausgeschieden wurde:
- Das Kirchengut Kirchgemeinde
- Das Schulgut Schulgemeinde
- Das allgemeine Ortsgut politische Gemeinde
- Die burgerlichen Gemeindegüter heutige Burgergemeinde
Die heutige politische Gemeinde umfasst sowohl das ehemalige Schulgut wie das allgemeine Ortsgut.
Im Jahre 2002 wurde von der Denkmalpflege des Kantons Bern in unserer Gemeinde ein Bauinventar aufgenommen. Es wurde eine Liste der erhaltens- und schützenswerten Bauten erstellt. Im 2014 wurde das Bauinventar revidiert.
Wenn Sie mehr über die Geschichte von Bellmund erfahren möchten, können Sie die Dorfchronik Bellmund bei der Gemeindeverwaltung beziehen.