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Von den 14 Amphibienarten, die im Kanton Aargau vorkommen, stehen 10 auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Hauptursache ist der massive Verlust an Laichgewässern in den vergangenen 100 Jahren. Besonders kritisch ist die Situation der Pionier-Arten, die auf gelegentlich austrocknende Gewässer (d.h. Gewässer, die jährlich oder mindestens alle paar Jahre austrocknen) angewiesen sind.
Um die gefährdeten Amphibien zu schützen, hat der Bund 2001 das Bundesinventar der Amphibienlaichgebiete von nationaler Bedeutung IANB erstellt und die dazugehörige Schutzverordnung erlassen. Das Inventar bezeichnet die wichtigsten Fortpflanzungsgebiete. Es umfasst schweizweit 897 Objekte. Davon liegen 135 Laichgebiete im Kanton Aargau. Die Kantone wurden beauftragt, für deren Schutz und Unterhalt zu sorgen.
Das Ziel des kantonalen Amphibienschutzkonzepts AG (KASK) ist es, die nachgewiesenen Amphibienbestände langfristig zu erhalten und zu fördern, beziehungsweise wiederherzustellen.