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Mit dem Fortschreiten der Impfkampagne und der Aufhebung der Reisebeschränkungen zeichnete sich im Frühsommer eine Erholung des Tourismus ab Juni ab. Der Sommer hielt, was er versprach: Das Passagieraufkommen erreichte fast 60 % des Niveaus von 2019.
Angesichts der im Frühjahr von verschiedenen Fluggesellschaften beobachteten Zunahme der touristischen Nachfrage rechnete Genève Aéroport mit einem stetigen Anstieg des Verkehrsaufkommens in den Monaten Juni, Juli und August, um zwischen 50 und 60 % der Passagierzahlen von 2019 zu erreichen. Die Prognosen waren realistisch, da diese Zahlen fast erreicht wurden. So lag der Linien-/Charterpassagierverkehr im Juli um 47 % und im August um 58 % höher als im gleichen Zeitraum 2019. Die stärkste Woche war die vom 2. bis 8. August mit 219.000 Passagieren. «Diese erste Etappe in diesem Sommer war wichtig, um eine langsame Rückkehr zu einer stabileren Situation im Jahr 2022 einzuleiten», erklärt André Schneider, CEO von Genève Aéroport.
Rückkehr der Fluggesellschaften
Auf dem Flughafen wurden alle Anstrengungen unternommen, um den Nutzern optimale Reisebedingungen in Bezug auf Gesundheit und Betrieb zu bieten. Das Flugangebot ab Genf wurde für die Sommersaison mit rund hundert Destinationen, der Wiederaufnahme zahlreicher Direktverbindungen und der Rückkehr von Fluggesellschaften erweitert. Air Canada nahm am 23. Juli den Flugbetrieb zwischen Genf und Montreal mit drei wöchentlichen Flügen wieder auf und verzeichnete ein hohes Passagieraufkommen. Das Langstreckennetz hat sich erholt. Emirates hat sein Streckennetz mit einem täglichen Flug nach Dubai verstärkt, während Ethiopian Airlines und Etihad Airways weiterhin drei Flüge pro Woche zu ihren jeweiligen Knotenpunkten anbieten.
Wie sind die Aussichten für die Zukunft? Genève Aéroport rechnet mit einem mässigen September und einem Rückgang des Verkehrsaufkommens um rund 50 % gegenüber dem gleichen Zeitraum 2019. «Zu Beginn des neuen Schuljahres ist das gesundheitliche Umfeld weiterhin unsicher, und wir beobachten die Reisebedingungen im Ausland, insbesondere in Europa und auf der anderen Seite des Atlantiks, genau. Es ist schwierig, Prognosen über mehrere Wochen hinaus zu erstellen, zumal die Buchungen immer später erfolgen», so André Schneider.