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Ein internationales Terminal für die Westschweiz
Heute besteht ein wirklicher politischer Wille, sowohl auf kantonaler als auch auf Bundesebene, den Güterverkehr von der Strasse auf die Schienen zu verlagern. Gegenwärtig verfügt die Westschweiz um keine leistungsfähigen und evolutiven Installationen, die dem Wachstum des Güterverkehrs, wie es die meisten Analytiker voraussehen, entsprechen.
Es ist wichtig, dass man ein solches Terminal nicht nur aus der Transportperspektive betrachten soll. Es ist auch ein Mittel der regionalen Entwicklung um neue Firmen anzulocken. Die Qualität des Transportes ist ein entscheidendes Element der Wirtschaftsförderung und ergänzt eine gute Infrastruktur des Personentransports.
Man muss vermeiden, dass der Güterverkehr sich nur auf die Achse Nord/Süd, vom Gotthard zwischen Basel und dem Norden Italiens konzentriert, indem die Waren der Ost- oder Westschweiz nur diese grosse Arterie versorgen. Die Westschweiz hat auch ihre eigenen Interessen für direkte Verbindungen nach Frankreich in die „Franche-Comté“ und die Region „Rhône-Alpes, sowie nach Italien in den Piemont, Ligurien und die Lombardei.
In Anbetracht der durch die Eidgenossenschaft angeordneten Instrumente, kann man feststellen, dass die gegenwärtige Periode günstig zur Entwicklung von Umladezentren ist, die früh oder spät nötig sein werden. Es ist deshalb klug der Nachfrage zuvor zu kommen um später beweisen zu können, dass eine solche Installation, Frucht von intensiver Promotion, kommerzieller Anstrengungen wirtschaftlicher und politischer Kreise, gerechtfertigt war.