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In der Schweiz wurden 2008 über 50 Prozent mehr Asylgesuche eingereicht als im Vorjahr. An erster Stelle stehen die Eritreer, gefolgt von den Somaliern und Irakern.Dieser Inhalt wurde am 13. Januar 2009 - 18:09 publiziert
2008 wurden insgesamt 16'606 Gesuche gestellt, das sind 53,1% mehr als 2007, wie das Bundesamt für Migration (BFM) am Dienstag mitteilte.
Obwohl seit 2003 nie mehr so viele Gesuche registriert wurden, liegt die Zahl deutlich unter dem Schnitt der vergangenen zehn Jahre.
11'062 Asylgesuche wurden erstinstanzlich erledigt, 2261 Personen erhielten Asyl. Die Anerkennungsquote lag bei 23%.
Am meisten Asylgesuche stellten die Eritreer (+71,5%). An zweiter Stelle stehen die Gesuche aus Somalia, wobei die Anträge im Vergleich zu 2007 um das Viereinhalbfache zunahmen.
Hauptgrund für diesen Anstieg ist laut BFM eine Verlagerung der von Migranten benützten Routen nach Europa.
An dritter Stelle der Statistik befindet sich der Irak (+56%). Nächstgrössere Zuwanderungen kamen aus Serbien, Kosovo, Sri Lanka und Nigeria. Zu den wichtigsten zehn Herkunftsstaaten gehören weiter die Türkei, Georgien, Afghanistan und der Iran.
Mit Ausnahme der Türkei ist aus diesen Ländern eine leichte Zunahme der Asylgesuche zu verzeichnen.
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