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Asthma bronchiale ist eine entzündliche Erkrankung der Atemwege, die zu einer Überempfindlichkeit der Bronchien führt. Ausgelöst werden kann ein Asthmaanfall (Bronchialkrampf) durch das Einatmen von Substanzen, auf die der Patient allergisch reagiert, durch virale Infektionen oder beim Einatmen von kalter/trockener Luft z.B. beim Sporttreiben.
Regelmässige Bewegung ist wichtig
Diese Abkühlung und Austrocknung der Bronchialschleimhaut kann zu einer Atemwegverengung führen und die Ausatmung behindern. Die dabei auftretenden Symptome reichen von Reizhusten über «pfeifende» Ausatmung bis hin zu Brustenge. Regelmässige Bewegung ist gerade bei Asthma wichtig und wer besonders empfindliche Atemwege hat, der kann in der reizarmen und feuchtwarmen Luft von Hallenbädern (wie der Tamina Therme) effizienter trainieren. Die feuchtwarme Umgebung verhindert das Austrocknen der Bronchien und damit den Bronchialkrampf. Im Wasser beeinflusst aber auch der Wasserdruck die Atmung: das Ausatmen fällt leichter, das Einatmen hingegen schwerer, weil das Zwerchfell die nach oben gedrängten Bauchorgane nach unten ziehen und auch die Zwischenrippenmuskulatur den Brustkorb aktiver gegen den äusseren Wasserdruck heben muss, um die Lungen auseinander zu ziehen. Die beschriebenen Vorgänge erhöhen die Atemarbeit zu Lasten einer leicht höheren Atemfrequenz und dem damit verbundenen Energiebedarf. Dadurch wird die Atemuskulatur trainiert und gekräftigt.
Wie der Schwimmsport Astmatikern das Leben erleichtern kann
Das Ausatmen ist zeitlich länger, wenn beim Schwimmen der Kopf im Wasser eingetaucht ist. Beim Ausatmen gegen das «zähe» Medium Wasser entsteht ein nach innen gerichteter positiver Atemwegdruck, der den Widerstand v.a. in den kleinen Atemwegen senkt und sie offen hält. Das führt beim Asthmatiker zu einer verbesserten Belüftung und Durchblutung der Lungenareale, d.h. das Blut in den Lungen kann den Sauerstoff besser aufnehmen. Asthmatiker, die regelmässig im Wasser trainieren, verbessern zudem nachweislich ihre Brustwandelastizität und Lungenkapazität. Inwieweit sich das auch auf die Lebensqualität und die Reduktion der inhalativen Basismedikamenten beim Astmatiker auswirkt, ist noch offen.