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Oliver Faix hat gleich bei zwei wissenschaftlichen Instrumenten zusätzliche Identifikationen vorgenommen und interessantes Hintergrundwissen geschickt.
Das erste Bild aus dem Jahr 1953 zeigt einen “Wild Autographen A5” im Institut für Geodäsie und Photogrammetrie, das damals im Hauptgebäude der ETH Zürich seine Labors und Büros hatte. Oliver Faix schreibt dazu: “Zu sehen ist eine photogrammetrische Bildauswertung von Stereophotos auf einem Wild Autograph A5. Auf dem Typenschild ist die Seriennummer 51 zu lesen. ‘Der Wild Autograph A5 ist das letzte von Dr. Heinrich Wild in der Fa. Wild Heerbrugg entwickelte photogrammetrische Auswertegerät. Nachdem er sich 1932 selbständig gemacht hatte, verkaufte er sein Patent 1935 an die Fa. Wild. Edwin Berchtold war entscheidend an der Entwicklung bis zur Marktreife im Jahr 1937 beteiligt. Der Autograph wurde für Jahre zum ‘Arbeitspferd’ im photogrammetrischen Geschäft.'”
Das zweite Bild stammt aus der Sammlung der Eidgenössischen Sternwarte in Zürich. Darauf abgebildet ist ein “Astronomischer Theodolit”. Oliver Faix schreibt folgendes zu diesem Bild: “Dieses Instrument ist vermutlich eine Einzelanfertigung für die Sternwarte Zürich. Instrumente dieser Grösse waren meist Sonderanfertigungen. In “Handbuch der astronomischen Instrumentenkunde, 2. Band ” von Dr. L. Ambron (Berlin: Springer, 1899) findet sich eine Beschreibung der bei astronomischen Beobachtungen benutzten Instrumente sowie Erläuterung der ihrem Bau, ihrer Anwendung und Aufstellung zu Grunde liegenden Principien. Auf Seite 825 ist ein sehr ähnliches Instument dargestellt: Nach etwas mehr Bildrecherche, muss ich sagen, dass es auch von Carl Bamberg oder Hildebrand sein könnte und nicht unbedingt von Kern Aarau.”
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