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Sende- wie Empfangsanlagen arbeiten auf spezifischen Frequenzen; je hochwertiger der technische Aufbau eines Gerät ist, desto genauer stimmt die Arbeitsfrequenz mit der Angabe auf der Frequenzskala überein. Hochgenaue Arbeitsfrequenz-Stabilität kann mit dem Einsatz von Quarzen erreicht werden. Da Quarze kostspielig sind, wurden jeweils nur für wenige Frequenzen spezifische Quarze eingsetzt, oder es wurde nach Wegen gesucht, mit wenigen Quarzen eine hohe Frequenzgenauigkeit über grössere Bereiche zu erzielen.
Frequenzen werden in Hz (Schwingungen / Sekunde), resp. in den Vielfachen kHz (Kilohertz = 1000 Hz), MHz (Megahertz = 1000'000 Hz) und GHz (Gigahertz = 1000 MHz) angegeben.
In der Anfangszeit der Funktelegraphie wurden Frequenzen auch als Wellenlängen in Meter angegeben, mit der Formel 300'000/ Wellenlänge in Meter kann auf die Frequenz in kHz zurückgerechnet werden.
In historischen Geräten wurden teils Frequenzen über 30 MHz (im heute militärisch genutzten VHF-Bereich) als Ultrakurzwellen angesprochen weshalb die „UKW Empfänger“ der deutschen Wehrmacht beispielsweise auf Frequenzen um 30 MHz arbeiten.