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Im Rahmen des Aufbaus einer nationalen Geodateninfrastruktur (NGDI) zur verbreiteten
Nutzung der vorhandenen Geodaten gewinnen Standards zunehmend an Bedeutung. Geowebdienste,
welche auf diesen Standards aufsetzen, werden in Zukunft eine zentrale Bedeutung
für die Nutzung der NGDI haben. Dank Geowebdiensten ist es möglich, räumlich verteilte
Daten über das Internet zu beziehen und diese unmittelbar zu nutzen.
Da manche Webdienste im Allgemeinen und Geowebdienste im Speziellen zum aktuellen
Zeitpunkt im Aufbau sind und in mancherlei Hinsicht noch keine gefestigten Standards darstellen,
ist es sinnvoll, diese über Anwendungsprofile de facto zu „normen“. D.h. sie werden
aufgrund ihrer vorliegenden Spezifikation für Geodienstenutzer und –anbieter in der Schweiz
durch weitere Empfehlungen konkretisiert. Damit wird nicht nur zu deren verbreiteter Benützung,
sondern auch zu deren Stabilisierung über die Verwendung beigetragen.
Im einführenden Kapitel 3 werden Grundlagen, Zielsetzungen und Probleme erläutert. Das
Profil Geodienste will die Vernetzbarkeit von Diensten fördern. In Kapitel 4 werden deshalb
zu den verfügbaren Standards Richtlinien definiert, welche für Aufbau und Nutzung von
Diensten im Rahmen der NGDI verbindlich sind. Kapitel 5 dient zur Information über die vorgestellten
Standards. Kapitel 6 schliesslich informiert über die Normierungsprozesse und
Dokumentstufen der verschiedenen Organisationen.
Im Rahmen des Aufbaus einer nationalen Geodateninfrastruktur (NGDI) zur verbreiteten