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Dunhuang ist eine Oasenstadt im Westen Chinas am Rande der Taklamakan-Wüste. Sie war ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt an den. Berühmt ist Dunhuang für seine buddhistischen Grottentempel, besonders für die riesige Anlage der Mogao-Grotten. Zwischen dem 4. und dem 14. Jahrhundert liessen wohlhabende hier fast 1000 Höhlen in den weichen Sandstein schlagen und reich mit Figuren und Malereien ausstatten. Von grosser Bedeutung für die -Forschung war auch die Entdeckung einer im 11. Jahrhundert versiegelten Höhle, die über 40’000 enthielt. Ein grosser Teil dieser Manuskripte befindet sich heute in London und Paris. Das reiche Material an Texten in verschiedenen Sprachen und Schriften sowie an Kunstwerken in den Höhlen wurde und wird in internationalen Projekten erforscht. Seit 1987 gehören die Mogao-Grotten zum UNESCO-Weltkulturerbe.