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Im Internet lassen sich zahlreiche Lernressourcen für Ihren Unterricht finden. Womöglich braucht es eine Anpassung, z. B. brauchen Sie nicht das gesamte Video, möchten ein anderes Bild einsetzen oder benötigen eine andere Aufgabenversion. Oft ist nicht klar, ob Sie die gefundene Ressource verwenden oder technisch an Ihre Bedürfnisse anpassen können. Auch wenn Sie selbst Lernressourcen erstellen, sollten Sie sich Gedanken über mögliche künftige Änderungen machen, insbesondere wenn Ihre Inhalte oft angepasst werden müssen (z. B. Links, aktuelle Beispiele usw.).
Die Open Educational Resources (OER) [1] Bewegung setzt hier an und versucht eine nachhaltige Erstellung und Weitergabe von Lernmaterialien zu fördern. Ermöglicht wird dies durch folgende zwei Prinzipien:
- Materialien unter „freien“ Lizenzen veröffentlichen. Mehr dazu erfahren Sie im Thing 15: Creative Commons Lizenzen
- Digitale Formate einsetzen, die sich einfach verändern, teilen und kombinieren lassen
Open Education Resources (OERs) beziehen sich auf Materialien für Bildungszwecke wie Arbeitsblätter, Lernprogramme, Lehrbücher, Streaming-Videos, komplette Kurse, Lehrpläne ect., die für die Wiederverwendung lizenziert sind. Eine zentrale Eigenschaft von OER ist die uneingeschränkte Weitergabe und Bearbeitung von Inhalten. Das Modell der 5 V-Freiheiten von Offenheit nach David Wiley zeigt auf, was Sie mit offen lizenzierten Materialien im Sinne von OER tun können.
In diesem Selbstlernkurs Einführung in die Open Educational Resources (ca. 45 Minuten) erhalten Sie einen kompakten Überblick zu OER.
Aktivitäten
Beurteilen Sie die Wiederverwendbarkeit einer Lernressource, die Sie selbst erstellt haben (auch eine im Rahmen dieses Programms). Wie einfach können Sie oder andere diese ändern, kombinieren oder teilen? Was könnte verbessert oder geändert werden?
Teilen Sie Ihre Gedanken im Forum Things Journal.
Denken Sie über technische Eigenschaften und Formate nach, die eine Wiederverwendung ermöglichen. Wie kann die Bearbeitung von digitalen Lernressourcen vereinfacht werden? Welche medialen Formate eigenen sich gut, welche eher weniger gut?
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Ressourcen
- [1] Die Verwendung des Begriffs „OER“ wird 2002 einem UNESCO-Workshop zugeschrieben
- Einführung in die Open Educational Resources (Selbstlernkurs auf dem digiLL_NRW Portal)
- OER beurteilen: erfüllen die OER die Qualitätskriterien?
- OER-Informationsplattform der SIG OER Schweiz (Special Interest Group OER of the Swiss academic e-learning community)
- OERinfo: Informationsstelle Open Educational Resources
- Durch swissuniversities gefördertes Projekt „Digital Skills powered by OER“
Bild: „5 V-Freiheiten für Offenheit“ von Julia Eggestein (Grafik), Jöran Muuß-Merholz (inhaltliche Übersetzung, Anpassung und vorsichtige Erweiterung) und Jörg Lohrer (Wortschöpfer) unter CC BY 4.0 basierend auf „Defining the ‘Open’ in Open Content and Open Educational Resources“ von David Wiley auf CC BY 4.0.