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Diese in den Alpen häufige Art habe ich erst ein Mal, am 21. August 2010, in der alten Sand- und Kiesgrube beim Elektrizitätswerk Wynau in Schwarzhäusern (BE) beobachtet.
Von dieser südlichen Art gibt es in der Schweiz nördlich der Alpen nur zwei Nachweise aus diesem und einige wenige aus dem letzen Jahrhundert, alle aus klimabegünstigeten Orten in der Westschweiz. In der Kiesgrube Südwest Olten (SO) habe ich Ende Juli 2010 zwei Weibchen und Ende August 2016 zwei weitere Weibchen beoachtet, alle auf grossen Sandhaufen, die zu Naturschutzzwecken hier aufgeschüttet worden sind.
Von dieser unscheinbaren, kleinen, schwarzen Grabwespe habe ich Anfang Mai 2012 ein Männchen in einem Waldschlag im Norden der Stadt Olten (SO) entdeckt und ein Weibchen an einem Feldgehölz auf dem Engelberg der Gemeinde Dulliken (SO).
Ende Mai 2007 habe ich ein Weibchen an einem nordwestexponierten Waldrand im Ober Erlimoos Trimbach (SO) gesammelt.
Im Molasse-Hügelland Bucheggberg habe ich in der Gemeinde Gossliwil (SO) Ende Juli 1997 ein Weibchen an einem Sandsteinfelsen gefangen.
In einer stark verbuschten Weide an der Kantonsstrasse in Oberbuchsiten (SO) habe ich Miite Mai 2004 ein Männchen gefunden.
An Sandhalden und Sandsteilwänden der alten Kiesgrube beim Elektrizitätswerk Wynau in Schwarzhäusern (BE) habe ich zwischen 2008 und 2015 zwischen Ende Juni und Anfang September mehrere Weibchen und Männchen beobachtet.
Von dieser Art habe ich ein Weibchen in einer artenreichen Juraweide südlich des Fluhbergs in Wisen (SO) gefunden.
In der Kiesgrube Studenweid in Däniken habe ich Ende August 2010 ein Weibchen beobachtet.
Einen Bericht über diesen aktuellen Erstfund in der Schweiz nördlich der Alpen finden Sie auf dieser Webseiten bei den Publikationen. In einem Waldschlag im Norden der Stad Olten habe ich ein Weibchen dieser Art am 10. August 2013 nachgewiesen.
Diese Grabwespenart habe ich zuvor nur vom Pfynwald im Wallis gekannt. Auf nackter Feinerde in der ruderalen Umgebung der ehemaligen Schufabrik Hug habe ich Ende Juni 1995 ein Weibchen gefangen. Seit etlichen Jahren ist diese „verhudelte“ Umgebung saniert und von Artenvielfalt „bereinigt“.
Zwischen Ende Juni und Anfang August 2007 habe ich in der Sandgrube Hüswil in Zell (LU) zwei Männchen dieser Art gefunden.
Von dieser kleinen, unscheinbaren Fliegenspiesswespe habe ich überraschenderweise Ende Juli 2017 ein Weibchen in einer nicht mehr genutzten und deshalb stark verkrauteten und leicht verbuschten Waldwiese im Graben Trimbach (SO) gefangen. Dies ist der zweite Fund in der Schweiz nördlich der Alpen und der erste in der Nordwestschweiz.
Ein Weibchen habe ich Mitte Juli 2006 in einer Waldweide auf der ersten Jurakette gefunden.
Ende Mai 1990 und Mitte Juli 1991 habe ich je ein Weibchen in unserer damaligen Wohnung am Nordrand der Stadt Olten (SO) gesammelt.
In einem Bachgehölz der Gemeinde Niederbuchsiten (SO) habe ich am 19. September 2000 ein Weibchen gesehen, sowie ein nicht sicher bestimmtes Männchen im Hagimoos in Kottwil (LU).
Ein Weibchen habe ich am 10 Juni 1987 im Pro Natura-Reservat Chilpen in Diegten (BL) angetroffen. Aktuelle Funde dieser Art gibt es in der Schweiz im Jahr 2007 aus dem Kanton Thurgau.
Am 26. August 2013 habe ich im Schöngrund-Quatier der Stadt Olten (SO) ein Weibchen gefunden. Einige aktuelle Funde gib es sonst erst seit 2014 in der Ostschweiz.
Ein Weibchen habe ich am Tag der Artenvielfalt am 17. Juni 2000 im Gebiet Zwölfjucharten Basel (BS) in einem Brachacker gefunden, ein weiteres Weibchen Anfang Juli 2005 in der Kiesgrube Hard in Dulliken (SO).
Im Wald Buech Hasel in Oberhof (AG) habe ich Ende August 2008 ein Weibchen an einem Holzstapel gesammelt.
Am Gehölzrand des Miesernbachs in Trimbach (SO) habe ich Ende August 2002 ein Weibchen dieser winzigen Art entdeckt.
1998 habe ich Anfang Juli ein Weibchen und ein Männchen im Pfynsand Leuk (VS) gesehen, Anfang Juni 1999 ein Männchen in der Kiesgrube Studenweid Däniken (SO).
Artmann-Graf Georg | CH-4600 Olten, Schweiz | Tel. 062 212 71 04 | <email-pii>