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In den vergangenen zwei Jahrzehnten stieg die spanische Bank Santander zu den führenden Banken Europas auf. Nun beklagt sie den Tod ihres Verwaltungsratspräsidenten, der massgeblich dazu beitrug.
Der Präsident der spanischen Grossbank Banco Santander, Emilio Botin, ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Das gab das Geldinstitut am Mittwoch in einer Mitteilung an die Finanzaufsicht CNMV in Madrid bekannt. Botin - seit 1986 Chef der Bank - sei einem Herzinfarkt erlegen, den er Dienstagabend in seinem Haus in der Hauptstadt erlitten habe. Der Aufsichtsrat werde noch heute über einen Nachfolger beraten. Die Aktien der Bank fielen um knapp zwei Prozent.
Die Botins sind die bekannteste Bankiersfamilie Spaniens. Emilio Botins Urgrossvater war 1857 Mitgründer der Bank. Die Banco Santander stieg in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einer der führenden Banken Europas auf.
Als Nachfolgerin wird seine Tochter Ana gehandelt, entsprechende Gerüchte wolle die Bank aber nicht kommentieren. Ana Botin ist derzeit Chefin der britischen Santander-Tochter.
(awp/ise/ama)