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"das i das woni gärn miech de einisch cha mache, mues ig däwäg chrampfe,
das i das woni gärn miech gar nie cha mache"
aus den Notizen von Luise Quartero-Bleiker
Luise wurde am 16. August 1927 als einziges Kind von Johann und Luisa Bleiker in Zuchwil geboren. Nach Schule, Sprachaufenthalt und dem Besuch der Kunstgewerbeschule am Technikum Biel lernte Luise Bleiker ihren späteren Ehemann Angelo Quartero kennen. Zwei Jahre später, 1951, heirateten sie. Eine Eheschliessung mit einem ausländischen Staatsangehörigen unterschiedlicher Konfession war in der damaligen Schweiz noch unüblich. Nach den damaligen Regelungen wurde Luise Quartero-Bleiker mit dem Entzug der schweizerischen Staatsbürgerschaft sanktioniert, welche einige Jahre später nach Entrichtung einer Gebühr, rückgängig gemacht wurde.
1953 starteten Luise und Angelo ihre Selbständigkeit als Unternehmer mit einem Fachgeschäft für
Autoelektro in Biberist.
1954 wurde das Duo durch die Geburt ihres Sohnes Albin zum Trio und 1958 zum Viererblatt mit der Geburt ihrer Tochter Rosmarie.
Zwischen den zwei Geburten erbauten sie 1955 ihr Haus in Oberdorf und es sollten über die Jahre noch ein halbes Dutzend weitere Häuser folgen. Alle geplant und gezeichnet von Luise und gebaut von Angelo. Während ihrer Geschäftstätigkeit wechselten Luise und Angelo samt Kind und Kegel einige Male Wohnhaus und Geschäftshaus, um sich 1969 in Herzogenbuchsee niederzulassen.
1992, Luise 65 Jahre und Angelo 70 Jahre alt, stellte das Paar die anstrengende Geschäftstätigkeit ein und jeder konnte sich vermehrt seinen individuellen Interessen widmen. Angelo dem Ausbau und Unterhalt seiner Liegenschaften, Luise der Kunst, weiteren Reisen in Nah und Fern, sowie ihrem persönlichen Freundeskreis.
Ein Einschnitt im Leben der beiden war der Herzinfarkt von Angelo 1999. Von da an pflegte und umsorgte Luise zunehmend ihren Ehemann bis, für alle unerwartet, am 2. Februar 2009 ihr Herz zu schlagen aufhörte. Der Tod ereilte sie, als sie vor einem geplanten Arztbesuch ihrem Mann den Hauseingang vom Schnee befreite in der Sorge, dass ihr Mann sonst stürzen könnte.