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- Die SBB erwägt ein Rauchverbot in sämtlichen Schweizer Bahnhöfen ab Ende 2018.
- Bis zum definitiven Entscheid Mitte 2018 werden an fünf bis sechs Standorten drei verschiedene Verbots-Modelle getestet.
- Ein Entscheid über generell rauchfreie Bahnhöfe soll aber nicht gefallen sein.
- Die SBB will mit den Pilotversuchen laut einem internen Papier, das dem Onlineportal der NZZ vorliegt, zu «einer öffentlichen Diskussion über die Nichtraucherregelung an den Bahnhöfen» anregen.
In einer Testphase von zwölf Monaten sollen drei verschiedene Nichtraucher-Regelungen ausprobiert werden, bestätigt die SBB den Bericht: komplett rauchfreie Bahnhöfe (Basel SBB, Nyon und Zürich-Stadelhofen); Raucherzonen auf den Perrons (Bellinzona) sowie Raucherlounges (Neuenburg).
Dazu werden Kunden befragt, Presseberichte ausgewertet und Leserkommentare analysiert. Auch der Austausch mit verschiedenen Organisationen ist geplant. Über das Pilotprojekt soll an den verschiedenen Bahnhöfen «intensiv und fokussiert» kommuniziert werden.
An ausländischen Bahnhöfen gelten viel strengere Regeln
Die Raucherregelung an den Bahnhöfen ist laut der SBB ein konstantes Thema bei den Kundenanfragen. Im europäischen Vergleich sind die Raucherregelungen an den SBB-Bahnhöfen sehr liberal. In den vergangenen Jahren habe der Druck aber zugenommen, schreibt die SBB.
Beispielsweise in Frankreich, Italien, Österreich, den Niederlanden, Belgien und Spanien herrscht ein komplettes Rauchverbot auf Bahnhöfen. In Deutschland und Norwegen darf nur in markierten Raucherzonen auf den Perrons geraucht werden.