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Das Lieblingsprojekt des frühere Präsidenten Sepp Blatter soll allein in diesem Jahr einen geschätzten Verlust von rund 32 Millionen Franken einfahren. Für 2017 ist gemäss «Handelszeitung» ein Verlust von 20 bis 25 Millionen Franken budgetiert.
Laut der französischen Nachrichtenagentur AFP soll eine FIFA-Quelle berichtet haben, dass der neue Museumsdirektor am Dienstag die Belegschaft über die bevorstehende Schliessung informiert hat. Die FIFA dementiert allerdings die Schliessung, im Januar soll in einer Sitzung über die Zukunft des Museums entschieden werden.
Der Weltverband hat nach eigenen Angaben eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die ein ökonomisches Modell erstellen soll, wie das Museum rentabel werden könnte. Sie befinde sich in Gesprächen mit der Stadt und der Belegschaft des Museums.
Das FIFA-Museum war im Februar kurz nach der Amtsübernahme von Präsident Gianni Infantino eröffnet worden. Das 3000 Quadratmeter grosse Museum vis-à-vis des Bahnhofs Enge hatte seither durchschnittlich 11'000 Besucher pro Monat, was unter der Zielvorgabe von 250'000 Eintritten für das Jahr 2016 liegt. Im Museum und im dazu gehörenden Gastrobetrieb sind 105 Mitarbeitende beschäftigt.
Schon der Rücktritt von Direktor Stefan Jost im vergangenen Oktober wegen «verschiedener Strategieansichten» hatte Probleme vermuten lassen.