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Bei unklaren Befunden im Kopf-, Hals- und Gesichtsbereich sowie im Bereich der Wirbelsäule kann es notwendig sein, eine Gewebeprobe, eine sogenannte Biopsie, zu entnehmen, um die genaue Diagnose stellen zu können und um die entsprechende Therapie einzuleiten. Bei einer Biopsie wird bildgesteuert mit Hilfe der Computertomographie oder der Durchleuchtung eine Biopsienadel oder Biopsiestanze von aussen durch die Haut in die verdächtige Läsion navigiert und darüber eine oder mehrere Gewebeproben entnommen. In der Regel kann die Biopsie in Lokalanästhesie durchgeführt werden, je nach Lagebeziehung zu wichtigen benachbarten anatomischen Strukturen kann jedoch auch eine Vollnarkose notwendig sein, um eine präzise und komplikationslose Probeentnahme zu ermöglichen.
(A) Das Bild zeigt eine unklare Masse unmittelbar neben dem linken Kiefergelenk. Vorbringen einer Biopsienadel (grüne Pfeile) mittels CT-Navigation und Entnahme einer Gewebsprobe.
(B) Unklare Masse im Querfortsatz eines Brustwirbels. Vorbringen einer Biopsienadel (grüne Pfeile) mittels CT-Navigation und Entnahme einer Gewebsprobe.