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Louis Schwizgebel, der 1987 als Sohn eines Schweizer Vaters und einer chinesischen Mutter in Genf geboren wurde, studierte bei Brigitte Meyer in Lausanne und bei Pascal Devoyon in Berlin. Später wurde er von Emanuel Ax und Robert McDonald an der New Yorker Juilliard School unterrichtet, und schliesslich holte er sich den letzten Schliff bei Pascal Nemirovski an der Royal Academy of Music in London. 2012 gewann Schwizgebel den Zweiten Preis bei der renommierten «Leeds International Piano Competition», im Jahr darauf wurde er von der BBC zum «New Generation Artist» ernannt. Seither hat Louis Schwizgebel mit wichtigen internationalen Orchestern zusammengearbeitet: etwa mit dem London Philharmonic, dem BBC Symphony, dem City of Birmingham Symphony, den Wiener Symphonikern, dem Orchestre National de Lyon und dem Zürcher Tonhalle-Orchester. Seine Partner am Pult waren dabei Dirigenten wie James Gaffigan, Edward Gardner, Louis Langrée, Fabio Luisi, Leonard Slatkin oder Robin Ticciati. 2014 feierte er seinen Einstand bei den BBC Proms mit einer Aufführung von Prokofjews Erstem Klavierkonzert, die auch im Fernsehen übertragen wurde. Mit Rezitalen stellte er sich in der Londoner Wigmore Hall, beim Klavier-Festival Ruhr, im Münchner Herkulessaal und in Hongkong, Peking und Shanghai vor. In der Spielzeit 2016/17 debutiert Louis Schwizgebel beim Oslo Philharmonic, beim Royal Liverpool Philharmonic und beim São Paulo Symphony Orchestra; zu Beginn der Saison bestritt er bereits mehrere Konzerte mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne. Ausserdem tritt er im Prager Rudolfinum, im Amsterdamer Concertgebouw und im Rahmen der Londoner «International Piano Series» auf. Seine CDs umfassen Klavierkonzerte von Saint-Saëns und Beethoven sowie Solowerke von Ravel, Liszt, Holliger und Schubert. Im Oktober 2016 erschien eine Aufnahme mit Schubert-Sonaten.
Oktober 2016