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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2012.00469 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiber Klemmt Urteil vom 23. Dezember 2013 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch lic. iur. Y.___ gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1962 geborene X.___ erlernte den Beruf eines Kürschners. Von 1987 bis 2004 war er selbständig erwerb stätig, zuletzt als Fotograf. Danach ging er keiner Erwerbstätigkeit mehr nach und erhielt wirtschaftliche Sozialhilfe ( Urk. 6/3, Urk. 6/5 S. 4, Urk. 6/10, Urk. 6/11 S. 2, Urk. 6/15 S. 6, Urk. 6/17). Am 2 9. August 2011 meldete er sich unter Hinweis auf ein lumboradikuläres Syn drom mit neurologisch objektivierbaren Ausfällen, welches seit 2009 bestehe, bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezu g an ( Urk. 6/5 S. 4 ff.). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK) bei ( Urk. 6/10), verlangte vom Versicherten die Nachreichung der Buchhaltungsabschlüsse der letzten Jahre ( Urk. 6/14) und holte Berichte der behandelnden Ärzte ein ( Urk. 6/11, Urk. 6/15). Gestützt auf die versicherungsmedizinische Würdigung der medizinischen Akten durch ihren Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) vom 6. Januar 2012, wonach kein relevan ter Gesundheitsschaden ausgewiesen sei ( Urk. 6/18 S. 2), stellte sie dem Versi cherten mit Vorbescheid vom 1 1. Januar 2012 die Abweisung des Begehrens um Ausrichtung beruflicher Massnahmen und einer Rente in Aussicht ( Urk. 6/20). Der Versicherte erhob dagegen am 2 7. Januar 2012 Einwand ( Urk. 6/21). Mit Verfügung vom 3. April 2012 verneinte die IV-Stelle wie im Vorbescheid ange kündigt einen Anspruch auf Invalidenversicherungsleistungen ( Urk. 2). 2. Dagegen erhob der Versicherte, vertreten durch lic. iur. Y.___, mit Eingabe vom 3 0. April 2012 Beschwerde und beantragte sinngemäss die Zu sprechung einer Invalidenrente ( Urk. 1; vgl. auch Urk. 12 ). Mit Beschwerdeant wort vom 3 0. Mai 2012 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 5). In der Replik vom 2 0. Juli 2012 stellte der Beschwerdeführer neu das sinngemässe Rechtsbegehren, eventualiter sei die Sache zur weiteren Abklärung des Sachverhalts und neuem Entscheid über den Rentenanspruch zurückzuwei sen ( Urk. 12 S. 2). Die IV-Stelle verzichtete auf das Einreichen einer Duplik ( Urk. 14). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Ren te haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 2. 2.1 Die IV-Stelle verneinte in der angefochtenen Verfügung das Bestehen eines Ren tenanspruchs mit der Begründung, die Beeinträchtigungen des Beschwer deführers würden nach klinischer und versicherungsmedizinischer Erfahrung die Annahme einer Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen und in einer leidensan gepassten leichten wechselbelastenden Tätigkeit nicht rechtfertigten. Zudem fehlten Hinweise für ein eigenständiges psychische s L eiden. Ein invalidisieren der Gesundheitsschaden sei demnach nicht ausgewiesen ( Urk. 2). 2.2 Der Beschwerdeführer stellt sich dagegen auf den Standpunkt, unter erheblichen Beschwerden und Schmerzen zu leiden, die nur mit den ihm ärztlicherseits ver ordneten starken Schmerzmitteln einigermassen auszuhalten seien. Die daraus resultierende Beeinträchtigung seiner Arbeitsfähigkeit könne auch mit grösster Anstrengung und Selbstdisziplin nicht überwunden werden, so dass keine dem Leiden angemessene Arbeiten denkbar seien. Die IV-Stelle habe einfach ange nommen, dass er leichte wechselbelastende Arbeiten ausführen könne, ohne dass dies durch die Akten oder eigene Feststellungen belegt werde. Zudem habe sie die psychischen Probleme, welche mit seinen körperlichen Beschwerden ein hergingen, nicht berücksichtigt. Deshalb sei es eventuell sinnvoll, die IV-Stelle zu verpflichten, den Sachverhalt erneut zu prüfen und allenfalls weitere medizi nische Abklärungen vorzunehmen ( Urk. 1, Urk. 12). 3. 3.1 Aus den von der IV-Stelle bei den behandelnden Ärzten eingeholten Berichten ergibt sich folgendes: Gemäss Bericht der Z.___, Orthopädie, vom 2 8. November 2011 wurde der Beschwerdeführer diesen Ärzten am 9. Januar 2010 wegen zwei Tage zuvor akut aufgetretener linksseitiger Lumboischialgien mit Fussheberlähmung zugewiesen. Gleichentags erfolgte aufgrund der Diagnose einer Diskushernie L4/5 mit kaudaler Sequestrierung eine mi k r ochirurgische Sequestrekto mie L4/5 links. Postoperativ besserte sich die Symptomatik bei residualen lumboischial giformen Beschwerden linksseitig. Elektrophysiologisch seien Denervierungszei chen der L5-versorgenden Muskulatur erhoben worden, kernspintomographisch habe im Verlauf jedoch keine persistierende Wurzelkompression nachgewiesen werden können. Anlässlich der letzten klinischen Verlaufskontrolle in der Z.___ vom 1 9. März 2010 habe sich ein Gangbild mit Hinken und angedeutetem Steppergang rechtsseitig gezeigt, bei weiterhin pseudopositivem Lasègue, unveränderter Fuss- und Zehenheberparese links 3-4/5 und unverän derter Hypästhesie. Eine aktuelle Beurteilung der Einschränkung im Beruf als selbständiger Fotograf sei nicht möglich ( Urk. 6/15 S. 5 f.). Laut dem Bericht der Klinik A.___, Neurochirurgie, vom 1 2. April 2011 an den Hausarzt lag beim Beschwerdeführer nach Abschluss der dortigen Behand lung vom 2 2. März bis 4. April 2011 ein Status nach Diskushernienoperation L4/L5 links vor. Der Beschwerdeführer leide unter einer Lumboischialgie in den Dermatomen L5 und S1 links und weniger ausgeprägt gelegentlich auch im Dermatom S1 rechts. Der Lasègue sei beidseits endständig positiv. Die Motorik sei bei einem deutlichen giving way links nicht sicher beurteilbar. Im Einbein stand links finde sich ein Trendelenburg-Zeichen. Der Beschwerdeführer habe ein unteres sensibles Quadrantensyndrom links angegeben, wobei die Reit ho sen sensibilität intakt und die Narbe reizlos seien. Das MRI der Lendenwirbel säule vom 4. April 2011 zeige eine kleine mediane Diskusprotrusion L5/S1 und eine kleine extraforaminale Diskushernie L4/L5 links. Diese Befunde erklärten die geklagten Beschwerden nicht. Nach Meinung der Ärzte der Klinik A.___ seien diese am ehesten auf eine postoperative Narbenbildung zurückzu führen. Deshalb sei ihm von einer chiru rgischen Intervention abgeraten worden. Nun solle eine ambulante Physiotherapie weitergeführt werden ( Urk. 6/11 S. 5). Der den Beschwerdeführer seit Februar 2008 behandelnde Hausarzt Dr. B.___, Facharzt für Innere Medizin und Nierenkrankheiten (vgl. Urk. 6/5 S. 5), führte in seinem Bericht vom 1 3. September 2011 bei den Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit starke Lumbalgien bei posto perativer Nar benbildung nach d er Diskushernienoperation L4/L5 vom 9. Januar 2010, ein seit Mai 2009 bestehendes zervikospondylogenes Syndrom C6/C7, seit längerem bestehende belastungsabhängige, schwankende Fingergelenksarthritiden rechts, ein seit Oktober 2008 bekanntes Sulcus ulnaris Syndrom rechts sowie einen Status nach Kokainkonsum und übermässigem Alkoh o lkonsum auf. Anlässlich der letzten Kontrolle vom 9. September 2011 habe er eine Lumboischialgie L5/S1 mit giving way links, einen beidseits positiven Laségue -Test sowie ein positives Trendelenburg-Zeichen im Einbeinstand links erhoben. Konzentrati ons - und Auffassungsvermögen, Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit seien uneingeschränkt. In prognostischer Hinsicht sei vom Fortbestehen chronischer Schmerzen auszugehen. Die gegenwärtige Behandlung umfasse die Einnahme von Schmerzmitteln und Physiotherapie und wirke sich positiv auf die Arbeits fähigkeit aus. Die bisherige Tätigkeit als Fotograf sei aus medizinischer Sicht noch zumutbar, indessen betrage die Arbeitsfähigkeit wegen der reduzierten physischen Belastbarkeit und Beweglichkeit (Bücken und Knien seien wegen der Lumbalgien erschwert) nur 50 %. In einer leidensangepassten, sitzenden oder wechselbelastenden Tätigkeit ohne Bücken und Tragen schwerer Lasten bestehe eine Arbeitsfähigkeit von mindestens 50 % ( Urk. 6/11 S. 1 ff.). 3.2 Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeinmedizin und zertifizierter Gutachter SIM vom RAD, gelangte in Würdigung der beigezogenen Arz tberichte zur Beurtei lung, der Beschwerdeführer leide im Wesentlichen unter schmerzhaften Ein schränkungen an der Wirbelsäule im Sinne eines Zustandes nach operierter Dis kushernie. Zudem bestehe ein Zustand nach Substanzabhängigkeiten, ohne dass Hinweise für ein eigenständiges psychisches Krankheitsgeschehen vorhanden seien. Aufgrund klinischer und versicherungsmedizinischer Erfahrung führe dies zu keiner Arbeitsunfähigkeit, weder in einer leidensangepassten leichten wech selbelastenden Tätigkeit noch im angestammten, aufgegebenen Beruf ( Urk. 6/18 S. 2). 3.3 Die Behauptung des Beschwerdeführers, er leide unter derart starken Schmerzen und damit einhergehender psychischer Belastung, dass ihm keinerlei Erwerbstä tigkeit mehr zumutbar sei, findet in den medizinischen Akten keine Stütze. Insbesondere steht sie selbst im Widerspruch zu den Feststellungen seines Haus arztes. Dr. B.___ hielt hinsichtlich der psychischen Funktionen Konzent rations - und Auffassungsvermögen, Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit nämlich fest, diese seien nicht eingeschränkt. Zudem attestierte er dem Beschwerdeführer in der angestammten Tätigkeit als Fotograf eine Arbeitsfä higkeit von 50 % und in einer leidensangepassten, sitzenden oder wechselbe lastenden Tätigkeit ohne Bücken und Tragen schwerer Lasten eine solche von mindestens 50 %. 3.4 Der Versicherungsmediziner Dr. C.___ vom RAD ging davon aus, dass der Be schwerdeführer in einer leidensangepassten Täti gkeit zu 100 % arbeitsfähig sei. Für diese Beurteilung stellte er auf die vom Hausarzt und von den vorbehan delnden Spezialisten der Z.___ und der Klinik A.___ erhobenen Befunde ab und ermittelte alsdann die in qualitativer und quantitativer Hinsicht noch zumutbaren Tätigkeiten. Am Rücken besteht ein Zustand nach erfolgreich durchgeführter Diskushernienoperation. Für die noch geklagten Beschwerden fehlen objektiv feststellbare Ursachen. Auch ein psychisches Leiden liegt nicht vor. Die physiotherapeutische und medikamentöse Behandlung der geklagten Beschwerden hat auch nach hausärztlicher Beurteilung eine günstige Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit. Die Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit durch den RAD-Arzt steht mit dem ausreichend dokumentierten Gesundheitszustand deutlich mehr in Einklang als die Einschätzung des Hausarztes respektive der behandelnden Ärzte. Hinzu kommt, dass die hausärztlich attestierte Arbeitsfä higkeit von mindestens 50 % in leidensangepasster Tätigkeit der Beurteilung durch den RAD-Arzt keineswegs widerspricht. Es kann davon ausgegangen werden, dass Dr. C.___ als Versicherungsmediziner über die nötige Erfahrung verfügt, um die ungefähre hausärztliche Einschätzung der Arbeitsfähigkeit hin reichend zu konkretisieren. Da die Einschätzung der zumutbaren Arbeitsfähig keit in leidensangepassten Tätigkeiten durch den RAD a uch im Lichte der aktenmässig dokumentierten Befunde überzeugt, kann darauf abgestellt werden. Aus dem Gesagten ergibt sich somit, dass der Einwand, die IV-Stelle habe ihre Beurteilung ohne Stütze in den Akten und ohne eigene medizinische Feststel lungen getroffen, nicht zu trifft. Ferner fehlen Anhaltspunkte dafür, dass die Behauptungen des Beschwerdeführers zu seiner psychischen Gesundheit und zu seiner Arbeitsfähigkeit zutreffen. Vielmehr ist gestützt auf die Beurteilung von Dr. C.___ mit der geforderten überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer in einer leichten, leidensangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist. 4. Zu prüfen bleibt, wie sich die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit in erwerb licher Hinsicht auswirkt. Aus dem IK-Auszug geht hervor, dass der Beschwerdeführer, der zuletzt in den Jahren 1987 bis 2004 als selbständigerwerbender Fotograf tätig war, in diesen Jahren bei der Ausgleichskasse jährliche Einkommen zwischen Fr. 21‘700. -- (im Jahr 1987) und Fr. 45‘400. -- (im Jahr 2004) abrechnete ( Urk. 6/10). In den Akten fehlen Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer sich nicht aus freien Stücken mit diesem eher bescheidenen Einkommen begnügte, insbeson dere war er gemäss eigenen Angaben in der Anmeldung zum Leistungsbezug erst ab 2009, also nach Aufgabe der Erwerbstätigkeit, durch die aktuelle ge sundheitliche Problematik beeinträchtigt ( Urk. 6/5 S. 4 f.). Es kann deshalb davon ausgegangen werden, dass er sich heute als Gesunder, wäre er überhaupt erwerbstätig, ebenfalls mit einem aufgrund der Teuerung allenfalls etwas höhe ren, aber vergleichbar bescheidenen Einkommen begnügen würde. Mangels heute effektiv ausgeübter Erwerbstätigkeit sind bei der Festlegung des mutmasslich in einer behinderungsangepassten Arbeit mit einem 100%igen Beschäftigungspensum erzielbaren Invalideneinkommens die Tabellenlöhne heran zuziehen (vgl. BGE 126 V 76 f. E. 3b mit Hinweisen), wie sie der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhe bung (LSE) zu entnehmen sind. In der LSE 2004 (Resultate auf nationaler Ebene, S. 53 Tabelle TA1) wird für Arbeitnehmer an Arbeitsplätzen mit dem Anforde rungsniveau 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) im privaten Sektor ein Bruttomonatslohn von Fr. 4'588.-- aufgeführt (Lohn, über dem beziehungsweise unter dem sich 50 % aller Lohnangaben befinden [sogenannter Zentralwert], unter anteilsmässiger Berücksichtigung des 1 3. Monatslohnes und standardisiert auf 40 Wochenstunden ). Hochgerechnet auf ein Jahr ergibt dies für das Jahr 2004 ein E inkommen von Fr. 55‘056.--. Vergleicht man das letzte vom Beschwerdeführer im Jahr 2004 aus freien Stü cken erzielte unterdurchschnittliche Valideneinkommen von Fr. 45‘400.-- mit dem aufgrund der LSE 2004 ermittelten Zentralwert für einfache und repetitive Tätigkeiten von Fr. 55‘056.--, steht bereits fest, dass selbst bei Berücksichtigung des rechtsprechungsgemäss maximal zulässigen behinderungsbedingten Abzugs vom aufgrund statistischer Durchschnittswerte ermittelten Invalideneinkommen von 25 % (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75) kein Invaliditätsgrad besteht, wel cher die für die Entstehung eines Rentenanspruchs erforderliche Schwelle von 40 % erreicht, ohne dass hierfür Validen- und Invalideneinkommen ziffernmäs sig genau ermittelt und an die Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2012 angepasst werden müssten. Die einen Rentenanspruch verneinende Verfügung der IV-Stelle vom 3. April 2012 ist demnach rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 5. Ausgangsgemäss gehen die Verfahrenskosten von Fr. 400.-- zulasten des unterlie genden Beschwerdeführers ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG ). Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - lic. iur. Y.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GrünigKlemmt

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2012.00469 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiber Klemmt Urteil vom 23. Dezember 2013 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch lic. iur. Y.___ gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1962 geborene X.___ erlernte den Beruf eines Kürschners. Von 1987 bis 2004 war er selbständig erwerb stätig, zuletzt als Fotograf. Danach ging er keiner Erwerbstätigkeit mehr nach und erhielt wirtschaftliche Sozialhilfe ( Urk. 6/3, Urk. 6/5 S. 4, Urk. 6/10, Urk. 6/11 S. 2, Urk. 6/15 S. 6, Urk. 6/17). Am 2 9. August 2011 meldete er sich unter Hinweis auf ein lumboradikuläres Syn drom mit neurologisch objektivierbaren Ausfällen, welches seit 2009 bestehe, bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezu g an ( Urk. 6/5 S. 4 ff.). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK) bei ( Urk. 6/10), verlangte vom Versicherten die Nachreichung der Buchhaltungsabschlüsse der letzten Jahre ( Urk. 6/14) und holte Berichte der behandelnden Ärzte ein ( Urk. 6/11, Urk. 6/15). Gestützt auf die versicherungsmedizinische Würdigung der medizinischen Akten durch ihren Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) vom 6. Januar 2012, wonach kein relevan ter Gesundheitsschaden ausgewiesen sei ( Urk. 6/18 S. 2), stellte sie dem Versi cherten mit Vorbescheid vom 1 1. Januar 2012 die Abweisung des Begehrens um Ausrichtung beruflicher Massnahmen und einer Rente in Aussicht ( Urk. 6/20). Der Versicherte erhob dagegen am 2 7. Januar 2012 Einwand ( Urk. 6/21). Mit Verfügung vom 3. April 2012 verneinte die IV-Stelle wie im Vorbescheid ange kündigt einen Anspruch auf Invalidenversicherungsleistungen ( Urk. 2). 2. Dagegen erhob der Versicherte, vertreten durch lic. iur. Y.___, mit Eingabe vom 3 0. April 2012 Beschwerde und beantragte sinngemäss die Zu sprechung einer Invalidenrente ( Urk. 1; vgl. auch Urk. 12 ). Mit Beschwerdeant wort vom 3 0. Mai 2012 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 5). In der Replik vom 2 0. Juli 2012 stellte der Beschwerdeführer neu das sinngemässe Rechtsbegehren, eventualiter sei die Sache zur weiteren Abklärung des Sachverhalts und neuem Entscheid über den Rentenanspruch zurückzuwei sen ( Urk. 12 S. 2). Die IV-Stelle verzichtete auf das Einreichen einer Duplik ( Urk. 14). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Ren te haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 2. 2.1 Die IV-Stelle verneinte in der angefochtenen Verfügung das Bestehen eines Ren tenanspruchs mit der Begründung, die Beeinträchtigungen des Beschwer deführers würden nach klinischer und versicherungsmedizinischer Erfahrung die Annahme einer Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen und in einer leidensan gepassten leichten wechselbelastenden Tätigkeit nicht rechtfertigten. Zudem fehlten Hinweise für ein eigenständiges psychische s L eiden. Ein invalidisieren der Gesundheitsschaden sei demnach nicht ausgewiesen ( Urk. 2). 2.2 Der Beschwerdeführer stellt sich dagegen auf den Standpunkt, unter erheblichen Beschwerden und Schmerzen zu leiden, die nur mit den ihm ärztlicherseits ver ordneten starken Schmerzmitteln einigermassen auszuhalten seien. Die daraus resultierende Beeinträchtigung seiner Arbeitsfähigkeit könne auch mit grösster Anstrengung und Selbstdisziplin nicht überwunden werden, so dass keine dem Leiden angemessene Arbeiten denkbar seien. Die IV-Stelle habe einfach ange nommen, dass er leichte wechselbelastende Arbeiten ausführen könne, ohne dass dies durch die Akten oder eigene Feststellungen belegt werde. Zudem habe sie die psychischen Probleme, welche mit seinen körperlichen Beschwerden ein hergingen, nicht berücksichtigt. Deshalb sei es eventuell sinnvoll, die IV-Stelle zu verpflichten, den Sachverhalt erneut zu prüfen und allenfalls weitere medizi nische Abklärungen vorzunehmen ( Urk. 1, Urk. 12). 3. 3.1 Aus den von der IV-Stelle bei den behandelnden Ärzten eingeholten Berichten ergibt sich folgendes: Gemäss Bericht der Z.___, Orthopädie, vom 2 8. November 2011 wurde der Beschwerdeführer diesen Ärzten am 9. Januar 2010 wegen zwei Tage zuvor akut aufgetretener linksseitiger Lumboischialgien mit Fussheberlähmung zugewiesen. Gleichentags erfolgte aufgrund der Diagnose einer Diskushernie L4/5 mit kaudaler Sequestrierung eine mi k r ochirurgische Sequestrekto mie L4/5 links. Postoperativ besserte sich die Symptomatik bei residualen lumboischial giformen Beschwerden linksseitig. Elektrophysiologisch seien Denervierungszei chen der L5-versorgenden Muskulatur erhoben worden, kernspintomographisch habe im Verlauf jedoch keine persistierende Wurzelkompression nachgewiesen werden können. Anlässlich der letzten klinischen Verlaufskontrolle in der Z.___ vom 1 9. März 2010 habe sich ein Gangbild mit Hinken und angedeutetem Steppergang rechtsseitig gezeigt, bei weiterhin pseudopositivem Lasègue, unveränderter Fuss- und Zehenheberparese links 3-4/5 und unverän derter Hypästhesie. Eine aktuelle Beurteilung der Einschränkung im Beruf als selbständiger Fotograf sei nicht möglich ( Urk. 6/15 S. 5 f.). Laut dem Bericht der Klinik A.___, Neurochirurgie, vom 1 2. April 2011 an den Hausarzt lag beim Beschwerdeführer nach Abschluss der dortigen Behand lung vom 2 2. März bis 4. April 2011 ein Status nach Diskushernienoperation L4/L5 links vor. Der Beschwerdeführer leide unter einer Lumboischialgie in den Dermatomen L5 und S1 links und weniger ausgeprägt gelegentlich auch im Dermatom S1 rechts. Der Lasègue sei beidseits endständig positiv. Die Motorik sei bei einem deutlichen giving way links nicht sicher beurteilbar. Im Einbein stand links finde sich ein Trendelenburg-Zeichen. Der Beschwerdeführer habe ein unteres sensibles Quadrantensyndrom links angegeben, wobei die Reit ho sen sensibilität intakt und die Narbe reizlos seien. Das MRI der Lendenwirbel säule vom 4. April 2011 zeige eine kleine mediane Diskusprotrusion L5/S1 und eine kleine extraforaminale Diskushernie L4/L5 links. Diese Befunde erklärten die geklagten Beschwerden nicht. Nach Meinung der Ärzte der Klinik A.___ seien diese am ehesten auf eine postoperative Narbenbildung zurückzu führen. Deshalb sei ihm von einer chiru rgischen Intervention abgeraten worden. Nun solle eine ambulante Physiotherapie weitergeführt werden ( Urk. 6/11 S. 5). Der den Beschwerdeführer seit Februar 2008 behandelnde Hausarzt Dr. B.___, Facharzt für Innere Medizin und Nierenkrankheiten (vgl. Urk. 6/5 S. 5), führte in seinem Bericht vom 1 3. September 2011 bei den Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit starke Lumbalgien bei posto perativer Nar benbildung nach d er Diskushernienoperation L4/L5 vom 9. Januar 2010, ein seit Mai 2009 bestehendes zervikospondylogenes Syndrom C6/C7, seit längerem bestehende belastungsabhängige, schwankende Fingergelenksarthritiden rechts, ein seit Oktober 2008 bekanntes Sulcus ulnaris Syndrom rechts sowie einen Status nach Kokainkonsum und übermässigem Alkoh o lkonsum auf. Anlässlich der letzten Kontrolle vom 9. September 2011 habe er eine Lumboischialgie L5/S1 mit giving way links, einen beidseits positiven Laségue -Test sowie ein positives Trendelenburg-Zeichen im Einbeinstand links erhoben. Konzentrati ons - und Auffassungsvermögen, Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit seien uneingeschränkt. In prognostischer Hinsicht sei vom Fortbestehen chronischer Schmerzen auszugehen. Die gegenwärtige Behandlung umfasse die Einnahme von Schmerzmitteln und Physiotherapie und wirke sich positiv auf die Arbeits fähigkeit aus. Die bisherige Tätigkeit als Fotograf sei aus medizinischer Sicht noch zumutbar, indessen betrage die Arbeitsfähigkeit wegen der reduzierten physischen Belastbarkeit und Beweglichkeit (Bücken und Knien seien wegen der Lumbalgien erschwert) nur 50 %. In einer leidensangepassten, sitzenden oder wechselbelastenden Tätigkeit ohne Bücken und Tragen schwerer Lasten bestehe eine Arbeitsfähigkeit von mindestens 50 % ( Urk. 6/11 S. 1 ff.). 3.2 Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeinmedizin und zertifizierter Gutachter SIM vom RAD, gelangte in Würdigung der beigezogenen Arz tberichte zur Beurtei lung, der Beschwerdeführer leide im Wesentlichen unter schmerzhaften Ein schränkungen an der Wirbelsäule im Sinne eines Zustandes nach operierter Dis kushernie. Zudem bestehe ein Zustand nach Substanzabhängigkeiten, ohne dass Hinweise für ein eigenständiges psychisches Krankheitsgeschehen vorhanden seien. Aufgrund klinischer und versicherungsmedizinischer Erfahrung führe dies zu keiner Arbeitsunfähigkeit, weder in einer leidensangepassten leichten wech selbelastenden Tätigkeit noch im angestammten, aufgegebenen Beruf ( Urk. 6/18 S. 2). 3.3 Die Behauptung des Beschwerdeführers, er leide unter derart starken Schmerzen und damit einhergehender psychischer Belastung, dass ihm keinerlei Erwerbstä tigkeit mehr zumutbar sei, findet in den medizinischen Akten keine Stütze. Insbesondere steht sie selbst im Widerspruch zu den Feststellungen seines Haus arztes. Dr. B.___ hielt hinsichtlich der psychischen Funktionen Konzent rations - und Auffassungsvermögen, Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit nämlich fest, diese seien nicht eingeschränkt. Zudem attestierte er dem Beschwerdeführer in der angestammten Tätigkeit als Fotograf eine Arbeitsfä higkeit von 50 % und in einer leidensangepassten, sitzenden oder wechselbe lastenden Tätigkeit ohne Bücken und Tragen schwerer Lasten eine solche von mindestens 50 %. 3.4 Der Versicherungsmediziner Dr. C.___ vom RAD ging davon aus, dass der Be schwerdeführer in einer leidensangepassten Täti gkeit zu 100 % arbeitsfähig sei. Für diese Beurteilung stellte er auf die vom Hausarzt und von den vorbehan delnden Spezialisten der Z.___ und der Klinik A.___ erhobenen Befunde ab und ermittelte alsdann die in qualitativer und quantitativer Hinsicht noch zumutbaren Tätigkeiten. Am Rücken besteht ein Zustand nach erfolgreich durchgeführter Diskushernienoperation. Für die noch geklagten Beschwerden fehlen objektiv feststellbare Ursachen. Auch ein psychisches Leiden liegt nicht vor. Die physiotherapeutische und medikamentöse Behandlung der geklagten Beschwerden hat auch nach hausärztlicher Beurteilung eine günstige Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit. Die Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit durch den RAD-Arzt steht mit dem ausreichend dokumentierten Gesundheitszustand deutlich mehr in Einklang als die Einschätzung des Hausarztes respektive der behandelnden Ärzte. Hinzu kommt, dass die hausärztlich attestierte Arbeitsfä higkeit von mindestens 50 % in leidensangepasster Tätigkeit der Beurteilung durch den RAD-Arzt keineswegs widerspricht. Es kann davon ausgegangen werden, dass Dr. C.___ als Versicherungsmediziner über die nötige Erfahrung verfügt, um die ungefähre hausärztliche Einschätzung der Arbeitsfähigkeit hin reichend zu konkretisieren. Da die Einschätzung der zumutbaren Arbeitsfähig keit in leidensangepassten Tätigkeiten durch den RAD a uch im Lichte der aktenmässig dokumentierten Befunde überzeugt, kann darauf abgestellt werden. Aus dem Gesagten ergibt sich somit, dass der Einwand, die IV-Stelle habe ihre Beurteilung ohne Stütze in den Akten und ohne eigene medizinische Feststel lungen getroffen, nicht zu trifft. Ferner fehlen Anhaltspunkte dafür, dass die Behauptungen des Beschwerdeführers zu seiner psychischen Gesundheit und zu seiner Arbeitsfähigkeit zutreffen. Vielmehr ist gestützt auf die Beurteilung von Dr. C.___ mit der geforderten überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer in einer leichten, leidensangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist. 4. Zu prüfen bleibt, wie sich die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit in erwerb licher Hinsicht auswirkt. Aus dem IK-Auszug geht hervor, dass der Beschwerdeführer, der zuletzt in den Jahren 1987 bis 2004 als selbständigerwerbender Fotograf tätig war, in diesen Jahren bei der Ausgleichskasse jährliche Einkommen zwischen Fr. 21‘700. -- (im Jahr 1987) und Fr. 45‘400. -- (im Jahr 2004) abrechnete ( Urk. 6/10). In den Akten fehlen Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer sich nicht aus freien Stücken mit diesem eher bescheidenen Einkommen begnügte, insbeson dere war er gemäss eigenen Angaben in der Anmeldung zum Leistungsbezug erst ab 2009, also nach Aufgabe der Erwerbstätigkeit, durch die aktuelle ge sundheitliche Problematik beeinträchtigt ( Urk. 6/5 S. 4 f.). Es kann deshalb davon ausgegangen werden, dass er sich heute als Gesunder, wäre er überhaupt erwerbstätig, ebenfalls mit einem aufgrund der Teuerung allenfalls etwas höhe ren, aber vergleichbar bescheidenen Einkommen begnügen würde. Mangels heute effektiv ausgeübter Erwerbstätigkeit sind bei der Festlegung des mutmasslich in einer behinderungsangepassten Arbeit mit einem 100%igen Beschäftigungspensum erzielbaren Invalideneinkommens die Tabellenlöhne heran zuziehen (vgl. BGE 126 V 76 f. E. 3b mit Hinweisen), wie sie der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhe bung (LSE) zu entnehmen sind. In der LSE 2004 (Resultate auf nationaler Ebene, S. 53 Tabelle TA1) wird für Arbeitnehmer an Arbeitsplätzen mit dem Anforde rungsniveau 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) im privaten Sektor ein Bruttomonatslohn von Fr. 4'588.-- aufgeführt (Lohn, über dem beziehungsweise unter dem sich 50 % aller Lohnangaben befinden [sogenannter Zentralwert], unter anteilsmässiger Berücksichtigung des 1 3. Monatslohnes und standardisiert auf 40 Wochenstunden ). Hochgerechnet auf ein Jahr ergibt dies für das Jahr 2004 ein E inkommen von Fr. 55‘056.--. Vergleicht man das letzte vom Beschwerdeführer im Jahr 2004 aus freien Stü cken erzielte unterdurchschnittliche Valideneinkommen von Fr. 45‘400.-- mit dem aufgrund der LSE 2004 ermittelten Zentralwert für einfache und repetitive Tätigkeiten von Fr. 55‘056.--, steht bereits fest, dass selbst bei Berücksichtigung des rechtsprechungsgemäss maximal zulässigen behinderungsbedingten Abzugs vom aufgrund statistischer Durchschnittswerte ermittelten Invalideneinkommen von 25 % (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75) kein Invaliditätsgrad besteht, wel cher die für die Entstehung eines Rentenanspruchs erforderliche Schwelle von 40 % erreicht, ohne dass hierfür Validen- und Invalideneinkommen ziffernmäs sig genau ermittelt und an die Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2012 angepasst werden müssten. Die einen Rentenanspruch verneinende Verfügung der IV-Stelle vom 3. April 2012 ist demnach rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 5. Ausgangsgemäss gehen die Verfahrenskosten von Fr. 400.-- zulasten des unterlie genden Beschwerdeführers ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG ). Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - lic. iur. Y.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GrünigKlemmt

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2012.00469 IV.2012.00469

IV.2012.00469 I. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende

Sozialversicherungsrichter Spitz

Ersatzrichter Wilhelm

Gerichtsschreiber Klemmt

Urteil vom 23. Dezember 2013

Urteil vom 23. Dezember 2013 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch lic. iur. Y.___

vertreten durch lic. iur. Y.___ gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Der 1962 geborene X.___ erlernte den Beruf eines Kürschners. Von 1987 bis 2004 war er selbständig erwerb stätig, zuletzt als Fotograf. Danach ging er keiner Erwerbstätigkeit mehr nach und erhielt wirtschaftliche Sozialhilfe ( Urk. 6/3, Urk. 6/5 S. 4, Urk. 6/10, Urk. 6/11 S. 2, Urk. 6/15 S. 6, Urk. 6/17). Am 2 9. August 2011 meldete er sich unter Hinweis auf ein lumboradikuläres Syn drom mit neurologisch objektivierbaren Ausfällen, welches seit 2009 bestehe, bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezu g an ( Urk. 6/5 S. 4 ff.).

1. Der 1962 geborene X.___ erlernte den Beruf eines Kürschners. Von 1987 bis 2004 war er selbständig erwerb stätig, zuletzt als Fotograf. Danach ging er keiner Erwerbstätigkeit mehr nach und erhielt wirtschaftliche Sozialhilfe ( Urk. 6/3, Urk. 6/5 S. 4, Urk. 6/10, Urk. 6/11 S. 2, Urk. 6/15 S. 6, Urk. 6/17). Am 2 9. August 2011 meldete er sich unter Hinweis auf ein lumboradikuläres Syn drom mit neurologisch objektivierbaren Ausfällen, welches seit 2009 bestehe, bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezu g an ( Urk. 6/5 S. 4 ff.). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK) bei ( Urk. 6/10), verlangte vom Versicherten die Nachreichung der Buchhaltungsabschlüsse der letzten Jahre ( Urk. 6/14) und holte Berichte der behandelnden Ärzte ein ( Urk. 6/11, Urk. 6/15). Gestützt auf die versicherungsmedizinische Würdigung der medizinischen Akten durch ihren Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) vom 6. Januar 2012, wonach kein relevan ter Gesundheitsschaden ausgewiesen sei ( Urk. 6/18 S. 2), stellte sie dem Versi cherten mit Vorbescheid vom 1 1. Januar 2012 die Abweisung des Begehrens um Ausrichtung beruflicher Massnahmen und einer Rente in Aussicht ( Urk. 6/20). Der Versicherte erhob dagegen am 2 7. Januar 2012 Einwand ( Urk. 6/21). Mit Verfügung vom 3. April 2012 verneinte die IV-Stelle wie im Vorbescheid ange kündigt einen Anspruch auf Invalidenversicherungsleistungen ( Urk. 2).

Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK) bei ( Urk. 6/10), verlangte vom Versicherten die Nachreichung der Buchhaltungsabschlüsse der letzten Jahre ( Urk. 6/14) und holte Berichte der behandelnden Ärzte ein ( Urk. 6/11, Urk. 6/15). Gestützt auf die versicherungsmedizinische Würdigung der medizinischen Akten durch ihren Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) vom 6. Januar 2012, wonach kein relevan ter Gesundheitsschaden ausgewiesen sei ( Urk. 6/18 S. 2), stellte sie dem Versi cherten mit Vorbescheid vom 1 1. Januar 2012 die Abweisung des Begehrens um Ausrichtung beruflicher Massnahmen und einer Rente in Aussicht ( Urk. 6/20). Der Versicherte erhob dagegen am 2 7. Januar 2012 Einwand ( Urk. 6/21). Mit Verfügung vom 3. April 2012 verneinte die IV-Stelle wie im Vorbescheid ange kündigt einen Anspruch auf Invalidenversicherungsleistungen ( Urk. 2). 2. Dagegen erhob der Versicherte, vertreten durch lic. iur. Y.___, mit Eingabe vom 3 0. April 2012 Beschwerde und beantragte sinngemäss die Zu sprechung einer Invalidenrente ( Urk. 1; vgl. auch Urk. 12 ). Mit Beschwerdeant wort vom 3 0. Mai 2012 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 5). In der Replik vom 2 0. Juli 2012 stellte der Beschwerdeführer neu das sinngemässe Rechtsbegehren, eventualiter sei die Sache zur weiteren Abklärung des Sachverhalts und neuem Entscheid über den Rentenanspruch zurückzuwei sen ( Urk. 12 S. 2). Die IV-Stelle verzichtete auf das Einreichen einer Duplik ( Urk. 14).

2. Dagegen erhob der Versicherte, vertreten durch lic. iur. Y.___, mit Eingabe vom 3 0. April 2012 Beschwerde und beantragte sinngemäss die Zu sprechung einer Invalidenrente ( Urk. 1; vgl. auch Urk. 12 ). Mit Beschwerdeant wort vom 3 0. Mai 2012 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 5). In der Replik vom 2 0. Juli 2012 stellte der Beschwerdeführer neu das sinngemässe Rechtsbegehren, eventualiter sei die Sache zur weiteren Abklärung des Sachverhalts und neuem Entscheid über den Rentenanspruch zurückzuwei sen ( Urk. 12 S. 2). Die IV-Stelle verzichtete auf das Einreichen einer Duplik ( Urk. 14). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Ren te haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Ren te haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 2.

2. 2.1 Die IV-Stelle verneinte in der angefochtenen Verfügung das Bestehen eines Ren tenanspruchs mit der Begründung, die Beeinträchtigungen des Beschwer deführers würden nach klinischer und versicherungsmedizinischer Erfahrung die Annahme einer Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen und in einer leidensan gepassten leichten wechselbelastenden Tätigkeit nicht rechtfertigten. Zudem fehlten Hinweise für ein eigenständiges psychische s L eiden. Ein invalidisieren der Gesundheitsschaden sei demnach nicht ausgewiesen ( Urk. 2).

2.1 Die IV-Stelle verneinte in der angefochtenen Verfügung das Bestehen eines Ren tenanspruchs mit der Begründung, die Beeinträchtigungen des Beschwer deführers würden nach klinischer und versicherungsmedizinischer Erfahrung die Annahme einer Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen und in einer leidensan gepassten leichten wechselbelastenden Tätigkeit nicht rechtfertigten. Zudem fehlten Hinweise für ein eigenständiges psychische s L eiden. Ein invalidisieren der Gesundheitsschaden sei demnach nicht ausgewiesen ( Urk. 2). 2.2 Der Beschwerdeführer stellt sich dagegen auf den Standpunkt, unter erheblichen Beschwerden und Schmerzen zu leiden, die nur mit den ihm ärztlicherseits ver ordneten starken Schmerzmitteln einigermassen auszuhalten seien. Die daraus resultierende Beeinträchtigung seiner Arbeitsfähigkeit könne auch mit grösster Anstrengung und Selbstdisziplin nicht überwunden werden, so dass keine dem Leiden angemessene Arbeiten denkbar seien. Die IV-Stelle habe einfach ange nommen, dass er leichte wechselbelastende Arbeiten ausführen könne, ohne dass dies durch die Akten oder eigene Feststellungen belegt werde. Zudem habe sie die psychischen Probleme, welche mit seinen körperlichen Beschwerden ein hergingen, nicht berücksichtigt. Deshalb sei es eventuell sinnvoll, die IV-Stelle zu verpflichten, den Sachverhalt erneut zu prüfen und allenfalls weitere medizi nische Abklärungen vorzunehmen ( Urk. 1, Urk. 12).

2.2 Der Beschwerdeführer stellt sich dagegen auf den Standpunkt, unter erheblichen Beschwerden und Schmerzen zu leiden, die nur mit den ihm ärztlicherseits ver ordneten starken Schmerzmitteln einigermassen auszuhalten seien. Die daraus resultierende Beeinträchtigung seiner Arbeitsfähigkeit könne auch mit grösster Anstrengung und Selbstdisziplin nicht überwunden werden, so dass keine dem Leiden angemessene Arbeiten denkbar seien. Die IV-Stelle habe einfach ange nommen, dass er leichte wechselbelastende Arbeiten ausführen könne, ohne dass dies durch die Akten oder eigene Feststellungen belegt werde. Zudem habe sie die psychischen Probleme, welche mit seinen körperlichen Beschwerden ein hergingen, nicht berücksichtigt. Deshalb sei es eventuell sinnvoll, die IV-Stelle zu verpflichten, den Sachverhalt erneut zu prüfen und allenfalls weitere medizi nische Abklärungen vorzunehmen ( Urk. 1, Urk. 12). 3.

3. 3.1 Aus den von der IV-Stelle bei den behandelnden Ärzten eingeholten Berichten ergibt sich folgendes:

3.1 Aus den von der IV-Stelle bei den behandelnden Ärzten eingeholten Berichten ergibt sich folgendes: Gemäss Bericht der Z.___, Orthopädie, vom 2 8. November 2011 wurde der Beschwerdeführer diesen Ärzten am 9. Januar 2010 wegen zwei Tage zuvor akut aufgetretener linksseitiger Lumboischialgien mit Fussheberlähmung zugewiesen. Gleichentags erfolgte aufgrund der Diagnose einer Diskushernie L4/5 mit kaudaler Sequestrierung eine mi k r ochirurgische Sequestrekto mie L4/5 links. Postoperativ besserte sich die Symptomatik bei residualen lumboischial giformen Beschwerden linksseitig. Elektrophysiologisch seien Denervierungszei chen der L5-versorgenden Muskulatur erhoben worden, kernspintomographisch habe im Verlauf jedoch keine persistierende Wurzelkompression nachgewiesen werden können. Anlässlich der letzten klinischen Verlaufskontrolle in der Z.___ vom 1 9. März 2010 habe sich ein Gangbild mit Hinken und angedeutetem Steppergang rechtsseitig gezeigt, bei weiterhin pseudopositivem Lasègue, unveränderter Fuss- und Zehenheberparese links 3-4/5 und unverän derter Hypästhesie. Eine aktuelle Beurteilung der Einschränkung im Beruf als selbständiger Fotograf sei nicht möglich ( Urk. 6/15 S. 5 f.).

Gemäss Bericht der Z.___, Orthopädie, vom 2 8. November 2011 wurde der Beschwerdeführer diesen Ärzten am 9. Januar 2010 wegen zwei Tage zuvor akut aufgetretener linksseitiger Lumboischialgien mit Fussheberlähmung zugewiesen. Gleichentags erfolgte aufgrund der Diagnose einer Diskushernie L4/5 mit kaudaler Sequestrierung eine mi k r ochirurgische Sequestrekto mie L4/5 links. Postoperativ besserte sich die Symptomatik bei residualen lumboischial giformen Beschwerden linksseitig. Elektrophysiologisch seien Denervierungszei chen der L5-versorgenden Muskulatur erhoben worden, kernspintomographisch habe im Verlauf jedoch keine persistierende Wurzelkompression nachgewiesen werden können. Anlässlich der letzten klinischen Verlaufskontrolle in der Z.___ vom 1 9. März 2010 habe sich ein Gangbild mit Hinken und angedeutetem Steppergang rechtsseitig gezeigt, bei weiterhin pseudopositivem Lasègue, unveränderter Fuss- und Zehenheberparese links 3-4/5 und unverän derter Hypästhesie. Eine aktuelle Beurteilung der Einschränkung im Beruf als selbständiger Fotograf sei nicht möglich ( Urk. 6/15 S. 5 f.). Laut dem Bericht der Klinik A.___, Neurochirurgie, vom 1 2. April 2011 an den Hausarzt lag beim Beschwerdeführer nach Abschluss der dortigen Behand lung vom 2 2. März bis 4. April 2011 ein Status nach Diskushernienoperation L4/L5 links vor. Der Beschwerdeführer leide unter einer Lumboischialgie in den Dermatomen L5 und S1 links und weniger ausgeprägt gelegentlich auch im Dermatom S1 rechts. Der Lasègue sei beidseits endständig positiv. Die Motorik sei bei einem deutlichen giving way links nicht sicher beurteilbar. Im Einbein stand links finde sich ein Trendelenburg-Zeichen. Der Beschwerdeführer habe ein unteres sensibles Quadrantensyndrom links angegeben, wobei die Reit ho sen sensibilität intakt und die Narbe reizlos seien. Das MRI der Lendenwirbel säule vom 4. April 2011 zeige eine kleine mediane Diskusprotrusion L5/S1 und eine kleine extraforaminale Diskushernie L4/L5 links. Diese Befunde erklärten die geklagten Beschwerden nicht. Nach Meinung der Ärzte der Klinik A.___ seien diese am ehesten auf eine postoperative Narbenbildung zurückzu führen. Deshalb sei ihm von einer chiru rgischen Intervention abgeraten worden. Nun solle eine ambulante Physiotherapie weitergeführt werden ( Urk. 6/11 S. 5).

Laut dem Bericht der Klinik A.___, Neurochirurgie, vom 1 2. April 2011 an den Hausarzt lag beim Beschwerdeführer nach Abschluss der dortigen Behand lung vom 2 2. März bis 4. April 2011 ein Status nach Diskushernienoperation L4/L5 links vor. Der Beschwerdeführer leide unter einer Lumboischialgie in den Dermatomen L5 und S1 links und weniger ausgeprägt gelegentlich auch im Dermatom S1 rechts. Der Lasègue sei beidseits endständig positiv. Die Motorik sei bei einem deutlichen giving way links nicht sicher beurteilbar. Im Einbein stand links finde sich ein Trendelenburg-Zeichen. Der Beschwerdeführer habe ein unteres sensibles Quadrantensyndrom links angegeben, wobei die Reit ho sen sensibilität intakt und die Narbe reizlos seien. Das MRI der Lendenwirbel säule vom 4. April 2011 zeige eine kleine mediane Diskusprotrusion L5/S1 und eine kleine extraforaminale Diskushernie L4/L5 links. Diese Befunde erklärten die geklagten Beschwerden nicht. Nach Meinung der Ärzte der Klinik A.___ seien diese am ehesten auf eine postoperative Narbenbildung zurückzu führen. Deshalb sei ihm von einer chiru rgischen Intervention abgeraten worden. Nun solle eine ambulante Physiotherapie weitergeführt werden ( Urk. 6/11 S. 5). Der den Beschwerdeführer seit Februar 2008 behandelnde Hausarzt Dr. B.___, Facharzt für Innere Medizin und Nierenkrankheiten (vgl. Urk. 6/5 S. 5), führte in seinem Bericht vom 1 3. September 2011 bei den Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit starke Lumbalgien bei posto perativer Nar benbildung nach d er Diskushernienoperation L4/L5 vom 9. Januar 2010, ein seit Mai 2009 bestehendes zervikospondylogenes Syndrom C6/C7, seit längerem bestehende belastungsabhängige, schwankende Fingergelenksarthritiden rechts, ein seit Oktober 2008 bekanntes Sulcus ulnaris Syndrom rechts sowie einen Status nach Kokainkonsum und übermässigem Alkoh o lkonsum auf. Anlässlich der letzten Kontrolle vom 9. September 2011 habe er eine Lumboischialgie L5/S1 mit giving way links, einen beidseits positiven Laségue -Test sowie ein positives Trendelenburg-Zeichen im Einbeinstand links erhoben. Konzentrati ons - und Auffassungsvermögen, Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit seien uneingeschränkt. In prognostischer Hinsicht sei vom Fortbestehen chronischer Schmerzen auszugehen. Die gegenwärtige Behandlung umfasse die Einnahme von Schmerzmitteln und Physiotherapie und wirke sich positiv auf die Arbeits fähigkeit aus. Die bisherige Tätigkeit als Fotograf sei aus medizinischer Sicht noch zumutbar, indessen betrage die Arbeitsfähigkeit wegen der reduzierten physischen Belastbarkeit und Beweglichkeit (Bücken und Knien seien wegen der Lumbalgien erschwert) nur 50 %. In einer leidensangepassten, sitzenden oder wechselbelastenden Tätigkeit ohne Bücken und Tragen schwerer Lasten bestehe eine Arbeitsfähigkeit von mindestens 50 % ( Urk. 6/11 S. 1 ff.).

Der den Beschwerdeführer seit Februar 2008 behandelnde Hausarzt Dr. B.___, Facharzt für Innere Medizin und Nierenkrankheiten (vgl. Urk. 6/5 S. 5), führte in seinem Bericht vom 1 3. September 2011 bei den Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit starke Lumbalgien bei posto perativer Nar benbildung nach d er Diskushernienoperation L4/L5 vom 9. Januar 2010, ein seit Mai 2009 bestehendes zervikospondylogenes Syndrom C6/C7, seit längerem bestehende belastungsabhängige, schwankende Fingergelenksarthritiden rechts, ein seit Oktober 2008 bekanntes Sulcus ulnaris Syndrom rechts sowie einen Status nach Kokainkonsum und übermässigem Alkoh o lkonsum auf. Anlässlich der letzten Kontrolle vom 9. September 2011 habe er eine Lumboischialgie L5/S1 mit giving way links, einen beidseits positiven Laségue -Test sowie ein positives Trendelenburg-Zeichen im Einbeinstand links erhoben. Konzentrati ons - und Auffassungsvermögen, Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit seien uneingeschränkt. In prognostischer Hinsicht sei vom Fortbestehen chronischer Schmerzen auszugehen. Die gegenwärtige Behandlung umfasse die Einnahme von Schmerzmitteln und Physiotherapie und wirke sich positiv auf die Arbeits fähigkeit aus. Die bisherige Tätigkeit als Fotograf sei aus medizinischer Sicht noch zumutbar, indessen betrage die Arbeitsfähigkeit wegen der reduzierten physischen Belastbarkeit und Beweglichkeit (Bücken und Knien seien wegen der Lumbalgien erschwert) nur 50 %. In einer leidensangepassten, sitzenden oder wechselbelastenden Tätigkeit ohne Bücken und Tragen schwerer Lasten bestehe eine Arbeitsfähigkeit von mindestens 50 % ( Urk. 6/11 S. 1 ff.). 3.2 Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeinmedizin und zertifizierter Gutachter SIM vom RAD, gelangte in Würdigung der beigezogenen Arz tberichte zur Beurtei lung, der Beschwerdeführer leide im Wesentlichen unter schmerzhaften Ein schränkungen an der Wirbelsäule im Sinne eines Zustandes nach operierter Dis kushernie. Zudem bestehe ein Zustand nach Substanzabhängigkeiten, ohne dass Hinweise für ein eigenständiges psychisches Krankheitsgeschehen vorhanden seien. Aufgrund klinischer und versicherungsmedizinischer Erfahrung führe dies zu keiner Arbeitsunfähigkeit, weder in einer leidensangepassten leichten wech selbelastenden Tätigkeit noch im angestammten, aufgegebenen Beruf ( Urk. 6/18 S. 2).

3.2 Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeinmedizin und zertifizierter Gutachter SIM vom RAD, gelangte in Würdigung der beigezogenen Arz tberichte zur Beurtei lung, der Beschwerdeführer leide im Wesentlichen unter schmerzhaften Ein schränkungen an der Wirbelsäule im Sinne eines Zustandes nach operierter Dis kushernie. Zudem bestehe ein Zustand nach Substanzabhängigkeiten, ohne dass Hinweise für ein eigenständiges psychisches Krankheitsgeschehen vorhanden seien. Aufgrund klinischer und versicherungsmedizinischer Erfahrung führe dies zu keiner Arbeitsunfähigkeit, weder in einer leidensangepassten leichten wech selbelastenden Tätigkeit noch im angestammten, aufgegebenen Beruf ( Urk. 6/18 S. 2). 3.3 Die Behauptung des Beschwerdeführers, er leide unter derart starken Schmerzen und damit einhergehender psychischer Belastung, dass ihm keinerlei Erwerbstä tigkeit mehr zumutbar sei, findet in den medizinischen Akten keine Stütze. Insbesondere steht sie selbst im Widerspruch zu den Feststellungen seines Haus arztes. Dr. B.___ hielt hinsichtlich der psychischen Funktionen Konzent rations - und Auffassungsvermögen, Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit nämlich fest, diese seien nicht eingeschränkt. Zudem attestierte er dem Beschwerdeführer in der angestammten Tätigkeit als Fotograf eine Arbeitsfä higkeit von 50 % und in einer leidensangepassten, sitzenden oder wechselbe lastenden Tätigkeit ohne Bücken und Tragen schwerer Lasten eine solche von mindestens 50 %.

3.3 Die Behauptung des Beschwerdeführers, er leide unter derart starken Schmerzen und damit einhergehender psychischer Belastung, dass ihm keinerlei Erwerbstä tigkeit mehr zumutbar sei, findet in den medizinischen Akten keine Stütze. Insbesondere steht sie selbst im Widerspruch zu den Feststellungen seines Haus arztes. Dr. B.___ hielt hinsichtlich der psychischen Funktionen Konzent rations - und Auffassungsvermögen, Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit nämlich fest, diese seien nicht eingeschränkt. Zudem attestierte er dem Beschwerdeführer in der angestammten Tätigkeit als Fotograf eine Arbeitsfä higkeit von 50 % und in einer leidensangepassten, sitzenden oder wechselbe lastenden Tätigkeit ohne Bücken und Tragen schwerer Lasten eine solche von mindestens 50 %. 3.4 Der Versicherungsmediziner Dr. C.___ vom RAD ging davon aus, dass der Be schwerdeführer in einer leidensangepassten Täti gkeit zu 100 % arbeitsfähig sei. Für diese Beurteilung stellte er auf die vom Hausarzt und von den vorbehan delnden Spezialisten der Z.___ und der Klinik A.___ erhobenen Befunde ab und ermittelte alsdann die in qualitativer und quantitativer Hinsicht noch zumutbaren Tätigkeiten. Am Rücken besteht ein Zustand nach erfolgreich durchgeführter Diskushernienoperation. Für die noch geklagten Beschwerden fehlen objektiv feststellbare Ursachen. Auch ein psychisches Leiden liegt nicht vor. Die physiotherapeutische und medikamentöse Behandlung der geklagten Beschwerden hat auch nach hausärztlicher Beurteilung eine günstige Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit. Die Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit durch den RAD-Arzt steht mit dem ausreichend dokumentierten Gesundheitszustand deutlich mehr in Einklang als die Einschätzung des Hausarztes respektive der behandelnden Ärzte. Hinzu kommt, dass die hausärztlich attestierte Arbeitsfä higkeit von mindestens 50 % in leidensangepasster Tätigkeit der Beurteilung durch den RAD-Arzt keineswegs widerspricht. Es kann davon ausgegangen werden, dass Dr. C.___ als Versicherungsmediziner über die nötige Erfahrung verfügt, um die ungefähre hausärztliche Einschätzung der Arbeitsfähigkeit hin reichend zu konkretisieren. Da die Einschätzung der zumutbaren Arbeitsfähig keit in leidensangepassten Tätigkeiten durch den RAD a uch im Lichte der aktenmässig dokumentierten Befunde überzeugt, kann darauf abgestellt werden. Aus dem Gesagten ergibt sich somit, dass der Einwand, die IV-Stelle habe ihre Beurteilung ohne Stütze in den Akten und ohne eigene medizinische Feststel lungen getroffen, nicht zu trifft. Ferner fehlen Anhaltspunkte dafür, dass die Behauptungen des Beschwerdeführers zu seiner psychischen Gesundheit und zu seiner Arbeitsfähigkeit zutreffen. Vielmehr ist gestützt auf die Beurteilung von Dr. C.___ mit der geforderten überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer in einer leichten, leidensangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist.

3.4 Der Versicherungsmediziner Dr. C.___ vom RAD ging davon aus, dass der Be schwerdeführer in einer leidensangepassten Täti gkeit zu 100 % arbeitsfähig sei. Für diese Beurteilung stellte er auf die vom Hausarzt und von den vorbehan delnden Spezialisten der Z.___ und der Klinik A.___ erhobenen Befunde ab und ermittelte alsdann die in qualitativer und quantitativer Hinsicht noch zumutbaren Tätigkeiten. Am Rücken besteht ein Zustand nach erfolgreich durchgeführter Diskushernienoperation. Für die noch geklagten Beschwerden fehlen objektiv feststellbare Ursachen. Auch ein psychisches Leiden liegt nicht vor. Die physiotherapeutische und medikamentöse Behandlung der geklagten Beschwerden hat auch nach hausärztlicher Beurteilung eine günstige Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit. Die Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit durch den RAD-Arzt steht mit dem ausreichend dokumentierten Gesundheitszustand deutlich mehr in Einklang als die Einschätzung des Hausarztes respektive der behandelnden Ärzte. Hinzu kommt, dass die hausärztlich attestierte Arbeitsfä higkeit von mindestens 50 % in leidensangepasster Tätigkeit der Beurteilung durch den RAD-Arzt keineswegs widerspricht. Es kann davon ausgegangen werden, dass Dr. C.___ als Versicherungsmediziner über die nötige Erfahrung verfügt, um die ungefähre hausärztliche Einschätzung der Arbeitsfähigkeit hin reichend zu konkretisieren. Da die Einschätzung der zumutbaren Arbeitsfähig keit in leidensangepassten Tätigkeiten durch den RAD a uch im Lichte der aktenmässig dokumentierten Befunde überzeugt, kann darauf abgestellt werden. Aus dem Gesagten ergibt sich somit, dass der Einwand, die IV-Stelle habe ihre Beurteilung ohne Stütze in den Akten und ohne eigene medizinische Feststel lungen getroffen, nicht zu trifft. Ferner fehlen Anhaltspunkte dafür, dass die Behauptungen des Beschwerdeführers zu seiner psychischen Gesundheit und zu seiner Arbeitsfähigkeit zutreffen. Vielmehr ist gestützt auf die Beurteilung von Dr. C.___ mit der geforderten überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer in einer leichten, leidensangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist. 4. Zu prüfen bleibt, wie sich die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit in erwerb licher Hinsicht auswirkt.

4. Zu prüfen bleibt, wie sich die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit in erwerb licher Hinsicht auswirkt. Aus dem IK-Auszug geht hervor, dass der Beschwerdeführer, der zuletzt in den Jahren 1987 bis 2004 als selbständigerwerbender Fotograf tätig war, in diesen Jahren bei der Ausgleichskasse jährliche Einkommen zwischen Fr. 21‘700. -- (im Jahr 1987) und Fr. 45‘400. -- (im Jahr 2004) abrechnete ( Urk. 6/10). In den Akten fehlen Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer sich nicht aus freien Stücken mit diesem eher bescheidenen Einkommen begnügte, insbeson dere war er gemäss eigenen Angaben in der Anmeldung zum Leistungsbezug erst ab 2009, also nach Aufgabe der Erwerbstätigkeit, durch die aktuelle ge sundheitliche Problematik beeinträchtigt ( Urk. 6/5 S. 4 f.). Es kann deshalb davon ausgegangen werden, dass er sich heute als Gesunder, wäre er überhaupt erwerbstätig, ebenfalls mit einem aufgrund der Teuerung allenfalls etwas höhe ren, aber vergleichbar bescheidenen Einkommen begnügen würde.

Aus dem IK-Auszug geht hervor, dass der Beschwerdeführer, der zuletzt in den Jahren 1987 bis 2004 als selbständigerwerbender Fotograf tätig war, in diesen Jahren bei der Ausgleichskasse jährliche Einkommen zwischen Fr. 21‘700. -- (im Jahr 1987) und Fr. 45‘400. -- (im Jahr 2004) abrechnete ( Urk. 6/10). In den Akten fehlen Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer sich nicht aus freien Stücken mit diesem eher bescheidenen Einkommen begnügte, insbeson dere war er gemäss eigenen Angaben in der Anmeldung zum Leistungsbezug erst ab 2009, also nach Aufgabe der Erwerbstätigkeit, durch die aktuelle ge sundheitliche Problematik beeinträchtigt ( Urk. 6/5 S. 4 f.). Es kann deshalb davon ausgegangen werden, dass er sich heute als Gesunder, wäre er überhaupt erwerbstätig, ebenfalls mit einem aufgrund der Teuerung allenfalls etwas höhe ren, aber vergleichbar bescheidenen Einkommen begnügen würde. Mangels heute effektiv ausgeübter Erwerbstätigkeit sind bei der Festlegung des mutmasslich in einer behinderungsangepassten Arbeit mit einem 100%igen Beschäftigungspensum erzielbaren Invalideneinkommens die Tabellenlöhne heran zuziehen (vgl. BGE 126 V 76 f. E. 3b mit Hinweisen), wie sie der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhe bung (LSE) zu entnehmen sind. In der LSE 2004 (Resultate auf nationaler Ebene, S. 53 Tabelle TA1) wird für Arbeitnehmer an Arbeitsplätzen mit dem Anforde rungsniveau 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) im privaten Sektor ein Bruttomonatslohn von Fr. 4'588.-- aufgeführt (Lohn, über dem beziehungsweise unter dem sich 50 % aller Lohnangaben befinden [sogenannter Zentralwert], unter anteilsmässiger Berücksichtigung des 1 3. Monatslohnes und standardisiert auf 40 Wochenstunden ). Hochgerechnet auf ein Jahr ergibt dies für das Jahr 2004 ein E inkommen von Fr. 55‘056.--.

Mangels heute effektiv ausgeübter Erwerbstätigkeit sind bei der Festlegung des mutmasslich in einer behinderungsangepassten Arbeit mit einem 100%igen Beschäftigungspensum erzielbaren Invalideneinkommens die Tabellenlöhne heran zuziehen (vgl. BGE 126 V 76 f. E. 3b mit Hinweisen), wie sie der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhe bung (LSE) zu entnehmen sind. In der LSE 2004 (Resultate auf nationaler Ebene, S. 53 Tabelle TA1) wird für Arbeitnehmer an Arbeitsplätzen mit dem Anforde rungsniveau 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) im privaten Sektor ein Bruttomonatslohn von Fr. 4'588.-- aufgeführt (Lohn, über dem beziehungsweise unter dem sich 50 % aller Lohnangaben befinden [sogenannter Zentralwert], unter anteilsmässiger Berücksichtigung des 1 3. Monatslohnes und standardisiert auf 40 Wochenstunden ). Hochgerechnet auf ein Jahr ergibt dies für das Jahr 2004 ein E inkommen von Fr. 55‘056.--. Vergleicht man das letzte vom Beschwerdeführer im Jahr 2004 aus freien Stü cken erzielte unterdurchschnittliche Valideneinkommen von Fr. 45‘400.-- mit dem aufgrund der LSE 2004 ermittelten Zentralwert für einfache und repetitive Tätigkeiten von Fr. 55‘056.--, steht bereits fest, dass selbst bei Berücksichtigung des rechtsprechungsgemäss maximal zulässigen behinderungsbedingten Abzugs vom aufgrund statistischer Durchschnittswerte ermittelten Invalideneinkommen von 25 % (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75) kein Invaliditätsgrad besteht, wel cher die für die Entstehung eines Rentenanspruchs erforderliche Schwelle von 40 % erreicht, ohne dass hierfür Validen- und Invalideneinkommen ziffernmäs sig genau ermittelt und an die Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2012 angepasst werden müssten. Die einen Rentenanspruch verneinende Verfügung der IV-Stelle vom 3. April 2012 ist demnach rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.

Vergleicht man das letzte vom Beschwerdeführer im Jahr 2004 aus freien Stü cken erzielte unterdurchschnittliche Valideneinkommen von Fr. 45‘400.-- mit dem aufgrund der LSE 2004 ermittelten Zentralwert für einfache und repetitive Tätigkeiten von Fr. 55‘056.--, steht bereits fest, dass selbst bei Berücksichtigung des rechtsprechungsgemäss maximal zulässigen behinderungsbedingten Abzugs vom aufgrund statistischer Durchschnittswerte ermittelten Invalideneinkommen von 25 % (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75) kein Invaliditätsgrad besteht, wel cher die für die Entstehung eines Rentenanspruchs erforderliche Schwelle von 40 % erreicht, ohne dass hierfür Validen- und Invalideneinkommen ziffernmäs sig genau ermittelt und an die Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2012 angepasst werden müssten. Die einen Rentenanspruch verneinende Verfügung der IV-Stelle vom 3. April 2012 ist demnach rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 5. Ausgangsgemäss gehen die Verfahrenskosten von Fr. 400.-- zulasten des unterlie genden Beschwerdeführers ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG ).

5. Ausgangsgemäss gehen die Verfahrenskosten von Fr. 400.-- zulasten des unterlie genden Beschwerdeführers ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG ). Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - lic. iur. Y.___

lic. iur. Y.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

GrünigKlemmt