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Konstanz – Einem Yachtbesitzer fiel beim Verlassen des Hafens in Staad einer der beiden Motore aus. Dadurch war das Boot nicht mehr lenkbar und kollidierte mit der Fähre.
Quasi zeitgleich liefen die Autofähre vom Hafen Staad und eine Motoryacht vom daneben liegen Sportboothafen Staad aus. Als beide ihre Hafenausfahrten passiert hatten, fiel bei der Motoryacht einer der beiden Motoren wegen eines technischen Defektes aus. Der 56-jährige Yachteigner, der sein Boot selbst steuerte, konnte dabei nicht verhindern, dass die knapp über 11 Meter lange Motoryacht der Marke Fairline stark nach links zog. Eben dort befand sich aber die Autofähre, wobei sich auch aufgrund starken Windes mit über 20 Knoten eine Kollision der beiden Wasserfahrzeuge nicht vermeiden lies. An der vollbesetzten Autofähre entstand zwar kein Schaden, jedoch wurde die Motoryacht stark in Mitleidenschaft gezogen.
Zum Glück wurde zwar niemand verletzt, jedoch entstand womöglich wirtschaftlicher Totalschaden an der Yacht in Höhe von mehreren zehntausend Euro. Die Autofähre konnte mit nur geringer zeitlicher Verzögerung weiterfahren.
Betriebsstoffe waren nicht ausgelaufen. Nach den bisherigen Ermittlungen der Wasserschutzpolizeistation Konstanz ist dem Yachteigner kein ahndbarer Vorwurf zu machen. Die Ermittlungen dauern an.