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Der Norweger Jansrud triumphiert in Übersee vor den überraschenden Guillermo Fayed und Manuel Osborne-Paradis. Die Schweizer schaffen es gleich doppelt in die Top 10 und zeigen eine ansprechende Teamleistung.
In Abwesenheit von Aksel Svindal vertritt sein jüngerer Landsmann Jansrud seine Farben souverän und setzt sich mit 0,14 Sekunden Vorsprung auf die Konkurrenz durch. Der 29-jährige Norweger hatte schon am Mittwoch im einzigen Training die Bestzeit aufgestellt. Jansrud triumphierte im Weltcup erst zum vierten Mal und erstmals überhaupt ausserhalb von Kvitfjell (No).
Mit Manuel Osborne-Paradis und Guillermo Fayed komplettieren zwei Überraschungsmänner das Podest, gehören doch beide nicht zu den besten 20 des Weltcup-Abfahrtsreigens. Die beiden direkt nacheinander gestarteten fuhren eine ähnliche Linie und waren denn zeitlich auch gleichauf beim Zieleinlauf.
Als bester Schweizer wird Beat Feuz in Lake Louise Sechster, Patrick Küng klassiert sich als Achter. Die Zeit von Beat Feuz, der mit der Nummer 1 ins Rennen gegangen war, egalisierte mit sieben Zehntel Rückstand sein bestes Weltcup-Ergebnis seit knapp einem Jahr. Auch Silvan Zurbriggen (12.) durfte mit seiner Leistung zufrieden sein. Seit Februar 2012 war der Walliser im Weltcup nur ein einziges Mal besser klassiert. Zwischen Feuz und Zurbriggen reihte sich mit Patrick Küng der Schweizer Teamleader ein. Der Glarner verlor 0,75 Sekunden auf Jansrud. Enttäuschend verlief die erste Abfahrt der Saison für Didier Défago (21.) und Carlo Janka (23.). Die Olympiasieger von 2010 büssten rund anderthalb Sekunden auf die Spitze ein und verpassten die Top 20. Einige Weltcup-Punkte gab es zudem auch für Marc Berthod (24.), Marc Gisin (26.) und Sandro Viletta (28.).