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«Ma vie de Courgette» («Mein Leben als Zucchini») des Wallisers Claude Barras erhält den César in der Kategorie Animationsfilm. Der Preis wurde ihm am Freitagabend in Paris zugesprochen.
«Ma vie de Courgette» - nun Bester Animationsfilm - war in zwei weiteren Kategorien nominiert: für Bester Nachwuchsdarsteller und für Beste Musik. Für einen Preis reichte es hier allerdings nicht.
Barras nahm den Preis sichtlich bewegt und auch stolz aus den Händen der Schauspielerin Marthe Vilalonga entgegen. Sein Film sei eine Hommage an die Aussenseiter, eine Lobrede auf die Ohnmacht, sagte Barras. Der Film wolle zeigen, dass Unterschiede nicht Quelle von Angst, sondern von Reichtum seien.
Die Filmszenen mit dem kleinen Jungen mit blauen Haaren und einem riesigen Kopf wurden in Echt mit Miniaturkulissen und Requisiten dargestellt, die Puppen zwischen jeder Aufnahme minimal bewegt. Stop-Motion-Technik nennt sich das Verfahren, mit dem täglich wenige Sekunden Film gedreht wurden. Acht Millionen Franken kostete die Produktion. (sda)