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Die Schweizer Frauen-Staffel mit Laurien van der Graaff, Nadine Fähndrich, Nadja Kälin und Alina Meier belegt über 4×5 km den 7. Rang – wie zuletzt an den Weltmeisterschaften oder in Pyeongchang 2018. Gold gewannen die Russinnen vor Deutschland und Schweden. Die Norwegerinnen gehen leer aus.
Die Schweiz brachte die beiden stärksten Läuferinnen gleich auf den Abschnitten in der klassischen Technik. Laurien van der Graaff und Nadine Fähndrich nutzten das Rennen als Hauptprobe für den Team-Sprint, der am Mittwoch ebenfalls im Diagonalschritt ausgetragen wird. Die 20-jährige Nadja Kälin und Alina Meier bekundeten keine Probleme, um das Diplom gegenüber Italien und Kanada abzusichern. Nach Halbzeit hatte der Rückstand auf die Spitze eine halbe Minute betragen, nach 20 km waren es deren drei.
Was möglich ist, wenn man die Staffel priorisiert, zeigten die Frauen aus Deutschland. Die international kaum bekannten Athletinnen Katherine Sauerbrey, Katharina Hennig, Victoria Carl und Sofie Krehl zeigten ein beherztes Rennen und behaupteten sich gegen die Grossnationen.
Dank der Russin Julia Stupak und Katherine Sauerbrey entwickelte sich ein turbulentes Rennen. Die beiden Startläuferinnen setzten sich ab – es kam zum Abnützungskampf statt zum taktischen Geplänkel. Norwegen, Schweden und Finnland schafften den Anschluss nicht mehr. Veronika Stepanowa liess auf der Schlussrunde Sofie Krehl stehen, die ihrerseits aber dank einer herausragenden Leistung einen hauchdünnen Vorsprung von zwei Sekunden auf die immer näher kommenden Sprint-Olympiasiegerin Jonna Sundling aus Schweden und Top-Läuferin Krista Pärmäkoski aus Finnland ins Ziel rettete. Die Norwegerinnen, zuletzt an fünf von sechs Weltmeisterschaften siegreich, erlitten mit Platz 5 eine Schlappe.