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Eine rätselhafte SMS seines Bruders führt einen Wiener Musiker nach Marokko. Dort angekommen fehlt vom Bruder aber jede Spur. Eine abenteuerliche Reise quer durch das ganze Land beginnt. Mysteriöse Hinweise und ein altes Hippie-Paar führen ihn schliesslich in die Wüste zu einem Stamm von Geisterbeschwörern. Und dort geht’s erst richtig los. Eine Roadnovel vom Ende der Strasse, eine Geistergeschichte ohne Geister, ein Wüstentagebuch.
Rezension
"2013 debütierte er mit Ich müsste lügen, einem literarischen Kriminalroman. Im Vorjahr folgte mit Die Verschwundenen ein origineller Episodenroman mit fünf Geschichten über Auswanderer, Aussteiger und Sonderlinge. Mit dem druckfrischen Erzählwerk Wüste Welt verbindet der Autor die drei Bücher nun zu einer Trilogie des Verschwindens." (Sebastian Fasthuber, Falter)
Portrait
Wolfgang Popp, geboren 1970 in Wien, Studium der Sinologie und Geschichte in Wien und China. Langjährige Tätigkeit als Studienreiseleiter im Fernen Osten. Daneben Dokumentarfilme und Kurzgeschichten. Kulturredakteur beim ORF-Radio Ö1. Wüste Welt ist nach den Romanen »Ich müsste lügen« (Folio, 2013) und »Die Verschwundenen« (Edition Atelier, 2015) der dritte Teil seiner »Trilogie des Verschwindens«. Mit »Die Verschwundenen« war er auf der Shortlist des Literaturpreises Alpha und erhielt eine Buchprämie der Stadt Wien.