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Die Spanier um die überragenden Juan Hernangomez (Toronto Raptors) und Willy Hernangomez (New Orleans Pelicans) dominierten den Final. Sie lagen nur einmal (0:1) in Rückstand und führten schon Mitte des ersten Viertels erstmals mit mehr als zehn Punkten Vorsprung (18:7).
Frankreich fand keinen Weg mehr ins Spiel zurück, obwohl sie einmal noch bis auf drei Punkte an die Spanier herankamen (46:49). Die Iberer sicherten sich zum vierten Mal nach 2009, 2011 und 2015 Gold an der Europameisterschaft.
Der Jubel bei den Spaniern kannte am Ende keine Grenzen, denn die Vorzeichen waren vor dem Turnier alles andere als gut gewesen. Drei der vier EM-Testspiele hatte Spanien verloren. In der Vorrunde setzte es sogar eine Niederlage gegen Belgien ab - keine Grossmacht im europäischen Basketball.
In den entscheidenden Momenten drehten die Spanier aber auf: Beispielsweise im Halbfinal gegen die euphorisierten Deutschen, die im letzten Viertel noch 71:61 und 77:70 führten, dann aber minutenlang und bis zum 77:83 keinen erfolgreichen Wurf mehr zu Stande brachten.
Auch Deutschland jubelte am Sonntag: Die Deutschen um Captain Dennis Schröder (Houston Rockets) gewannen die Partie um Bronze gegen Polen 82:69 und holten die erste Medaille seit 17 Jahren (EM-Silber 2005) und der Ära von Superstar Dirk Nowitzki.