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Erdbebenübung SEISMO 12
Vom 8. bis 10. Mai 2012 unter der Bezeichnung SEISMO 12 eine gross angelegte, internationale Stabsrahmenübung findet statt.
In der Schweiz muss etwa alle 100 Jahre mit einem regionalen Schadensbeben der Magnitude 6 und etwa alle 1‘000 Jahre mit einem zerstörerischen Erdbeben der Magnitude 6,5 bis 7 gerechnet werden. Aufgrund der dichten Besiedelung und der hohen Konzentration von Sachwerten sind Erdbeben in der Schweiz die Naturgefahren mit dem grössten Schadenspotential. Eine erhöhte Erdbebengefährdung weisen insbesondere die Regionen Mittel- und Oberwallis, die Region Basel, die Zentralschweiz, das Engadin und das St. Galler Rheintal aus.
Vor diesem Hintergrund findet vom 8. bis 10. Mai 2012 unter der Bezeichnung SEISMO 12 eine gross angelegte, internationale Stabsrahmenübung statt. Unter der Leitung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz BABS üben die Führungs- und Krisenorganisationen von zahlreichen Partnern im Bevölkerungsschutz die Bewältigung eines schweren Erdbebens. Das Szenario basiert auf dem historischen Erdbeben von Basel von 1356. Beteiligt sind insbesondere der neue Bundesstab ABCN, die Führungsstäbe der Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn sowie verschiedene Stäbe der Schweizer Armee, von benachbarten deutschen und französischen Verwaltungseinheiten und von wichtigen Betreibern von Infrastrukturen und Dienstleistungen. Insgesamt nehmen mehr als 1‘600 Personen an SEISMO 12 teil.
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