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Die Zuschauer der amerikanischen Kinder-Quiz-Show «Jeopardy» sind stinksauer - auf Alex Trebek. Der Moderator der Quizshow «Jeopardy» hat einem zwölfjährigen Kandidaten Tränen in die Augen getrieben. Was ist passiert?
Im Finale der Sendung traten drei Kinder gegeneinander an. Wie heisst das Dokument, mit dem Abraham Lincoln 1863 die Sklaverei abschaffte?, lautete die letzte Frage. Und der clevere Achtklässler Thomas Hurley III. wusste die Lösung.
Doch anstelle von «Emancipation Proclamation» schrieb der Schüler «Emanciptation Proclamation» - also ein kleines «t» zuviel. Moderator Alex Trebek bemerkte den Rechtschreibfehler: «Das ist bedauernswert. Die Jury entscheidet zu deinen Ungunsten.» Die Antwort wurde als falsch gewertet, der Zwölfjährige starrte fassungslos auf die seinen Bildschirm und verlor seinen Einsatz von 3000 Dollar. Die Tränen glitzerten in seinen Augen. «Was? Was?» fragte er immer wieder. Herzzerreissend. Doch Trebek blieb hart.
Kaum flimmerte die Sendung über die Bildschirme, empörten sich die Zuschauer. Ein regelrechter Shitstorm brach im Netz aus, der inzwischen von Amerika bis nach Europa übergeschwappt ist. Auch wenn der junge Kandidat sowieso nicht mehr den ersten Platz hätte erringen können - sein Konkurrent hatte viel mehr Punkte - so fordern doch Tausende Menschen Gerechtigkeit für Thomas Hurley III. Auf Facebook wird gar zum Boykott gegen die sonst so beliebte Sendung in Amerika aufgerufen.
«Ich war ziemlich verärgert, dass ich um die letzte Frage betrogen wurde», sagte der Achtklässler der Zeitung «News-Times of Danbury». Und auch sein Vater erzürnt sich: «Was mich am meisten stört, ist die Art und Weise, wie Alex Trebek und die Produzenten mit meinem Sohn umgegangen sind. Sie waren arrogant», empörte er sich im Gespräch mit CNN. «Es ist ein Kinderwettbewerb. Jeder wusste, was er gemeint hat.»