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Im Gegensatz zu den meisten Tieren kann der Mensch Vitamin C nicht selber herstellen. Damit keine Mangelerscheinungen auftreten, müssen wir Vitamin C deshalb täglich über die Nahrung aufnehmen. Manchmal ist es nicht einfach, den Bedarf zu decken, nicht zuletzt, weil das Vitamin sehr empfindlich ist.
Ein schwerer Vitamin-C-Mangel führt zu Skorbut. Glücklicherweise ist diese Krankheit in unseren Breitengraden sehr selten. Häufig sind dagegen leichte Hypovitaminosen, welche Müdigkeit, Infektionsanfälligkeit, eine schlechte Wundheilung oder Zahnfleischbluten verursachen können.
Zwar ist Vitamin C in vielen Früchten und Gemüsen zu finden. Es wird jedoch an der Luft oder durch Wärme (kochen) sehr schnell abgebaut. Weil das Vitamin wasserlöslich ist, bleibt ein Grossteil beim Kochen im Wasser zurück (bis zu 75 %). Schliesslich kann es schwierig sein, 5 Portionen Früchte und Gemüse zu sich zu nehmen, wenn es beim Mittagessen schnell gehen soll.
Risikogruppen für Mangelerscheinungen
Gewisse Personengruppen haben einen erhöhten Bedarf an Vitamin C. Dazu gehören Personen, die rauchen oder intensiv Sport treiben, sowie ältere Menschen und schwangere oder stillende Frauen. Bei der Einnahme von Medikamenten wie oralen Kontrazeptiva, Kortikoiden, Acetylsalicylsäure und gewissen Antibiotika ist es besonders wichtig, auf eine ausreichende Zufuhr zu achten.
Bei Personen, die nicht genügend Vitamin C aufnehmen oder zu einer Risikogruppe gehören, ist eine Nahrungsergänzung zu empfehlen. In der Apotheke und Drogerie sind diese in natürlicher oder synthetischer Form erhältlich. Natürliche Formen sind zwar beliebt, aber häufig niedrig dosiert und relativ teuer. Eine gute Alternative besteht darin, ein Mischpräparat zu wählen, das eine natürliche und eine synthetische Vitaminquelle enthält.- Publicité -