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Wirkung: reizmildernd, schleimhautstärkend, immunstimulierend, entzündungshemmend
Botanik: Kurz nach der Schneeschmelze treiben aus dem Wurzelstock die grob geschuppten, 10 cm langen Stängel mit leuchtend gelben, nach Honig duftenden Blüten, diese öffnen sich nur bei sonnigem Wetter. Nach der Befruchtung entwickelt sich ein wolliger Samenstand, ähnlich dem vom Löwenzahn. Im April erscheinen die hufeisenförmigen Blätter, zu Beginn beiderseits weisswollig-filzig behaart, mit einer mehligweissen, dünnen Schutzhaut, die sich bei ausgewachsenen Blättern auf der Blattoberseite mit der Zeit zurückbildet. Das Blatt fühlt sich weich und angenehm an. Daran sind Huflattichblätter zu erkennen und vom ähnlich aussehenden Pestwurzblatt zu unterscheiden, das sich viel rauer anfühlt.
Vorkommen: Den Huflattich trifft man fast überall auf der Welt auf lehmigen und steinigen Böden, Schuttplätzen oder an Wegrändern an.
Übrigens: Der Gattungsname Tussilago stammt vom lateinischen Begriff «tussis ago» und bedeutet: «Ich vertreibe den Husten». «farfara» bezieht sich auf die im Jugendstadium bemehlten, hufeisenförmigen Blätter.