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FIS-Präsidium: Lehmann tritt gegen ein Trio an
Nun ist es nach Ablauf der Anmeldefrist offiziell. Die Wahl um die Nachfolge von Gian Franco Kasper als FIS-Präsident wird zu einem Vierkampf.
Der ehemalige Abfahrts-Weltmeister Urs Lehmann tritt dabei gegen die Britin Sarah Lewis, den schwedischen Geschäftsmann Johan Eliasch und dessen Landsmann Mats Arjes an. Letzterer, der seit langem dem FIS-Vorstand angehört und einer der Vizepräsidenten ist, wurde vom schwedischen Verband nominiert. Auch Lehmann geniesst die uneingeschränkte Unterstützung des nationalen Verbands. Der 52-jährige Aargauer präsidiert Swiss-Ski seit 2008. Hingegen werden Eliasch vom britischen und die ehemalige (und im letzten Herbst entlassene) FIS-Generalsekretärin Lewis vom belgischen Skiverband portiert.
Die wegen der Coronavirus-Krise um ein Jahr verschobene Wahl findet am 4. Juni per Video-Konferenz statt - und nicht physisch am ursprünglich geplanten Kongress im slowenischen Portoroz. Die FIS, die alle grossen Schneesportarten wie Ski alpin, Ski nordisch, Freestyle und Snowboard mit Ausnahme von Biathlon vereint, wird seit 1998 von Gian Franco Kasper geleitet. Vor dem mittlerweile 77-jährigen Bündner hatte der Berner Marc Hodler den Verband ab 1951 präsidiert.