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Vier Breakbälle wehrte Bencic im dritten Satz ab, der fünfte war dann einer zu viel. Die 25-jährige Ostschweizerin geriet 2:3 in Rückstand und verlor auch die nächsten beiden Games. Ein Break machte sie noch wett, ehe sie sich der ehemaligen Weltranglisten-Ersten nach 2:06 Stunden geschlagen geben musste.
Osaka schlug sehr stark auf, verzeichnete nicht weniger als 18 Asse. Dagegen unterliefen der Schweizerin, die in Miami ohne Satzverlust in die Halbfinals eingezogen war, acht Doppelfehler. Zuvor hatte Bencic dreimal hintereinander gegen Osaka gewonnen; die vierfache Gewinnerin eines Grand-Slam-Turniers verkürzte im Head-to-Head auf 2:3.
Trotz der Niederlage kann Bencic mit dem Turnier in Florida mehr als zufrieden sein. Erstmals seit dem Olympiasieg kam sie über die Viertelfinals hinaus. An den vorangegangenen beiden Turnieren war sie jeweils bei erster Gelegenheit ausgeschieden, auch weil sie an Nachwirkungen ihrer im Dezember erlittenen Corona-Infektion litt und nicht wie gewünscht trainieren konnte. Von daher nimmt sie viel Selbstvertrauen für den weiteren Saisonverlauf mit.
Derweil erreichte Osaka, die schwierige Zeiten hinter sich hat, erstmals seit dem Triumph an den Australian Open 2021 einen Final, in dem sie entweder auf die Polin Iga Swiatek (WTA 2) oder die Amerikanerin Jessica Pegula (WTA 21) trifft. Swiatek befindet sich in Topform, sie hat zuletzt in Doha und Indian Wells triumphiert.