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In Nordkorea ist ein offenbar illegal eingereister US-Bürger im Staatsfernsehen aufgetreten. Der Mann sei im November von China aus nach Nordkorea eingereist, erklärten die nordkoreanischen Behörden am Sonntag laut einem Bericht des US-Nachrichtensenders CNN.
Der 29-jährige Arturo Pierre Martinez räumte demnach bei seinem Auftritt ein, illegal in das kommunistische Land gelangt zu sein. Er sei «äusserst dankbar», dass die Behörden ihn begnadigt und einen «sehr grosszügigen Empfang bereitet hätten».
Der Mann aus dem US-Bundesstaat Texas war bereits einmal festgenommen worden, als er durch einen Grenzfluss nach Nordkorea schwimmen wollte. Er wurde festgenommen und ausgewiesen.
In seiner Heimat wurde er in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Er habe aber seine Entlassung aus der Einrichtung erreicht und sei dann nach China gereist, sagte seine Mutter Patricia Eugenia Martinez. Ihr Sohn leide an einer bipolaren Störung.
Martinez übte bei seinem Auftritt scharfe Kritik an der Politik der US-Regierung. Washington agiere wie ein «Mafia-Unternehmen» und plündere andere Länder aus, zitierte ihn CNN. Die Demokratie in den USA sei «eine Illusion». (sda/afp)
Ein angeblich zu Zwangsarbeit verurteilter hochrangiger Funktionär Nordkoreas ist wieder an der Seite des Machthabers Kim Jong Un aufgetaucht. Kim Yong Chol habe neben anderen Funktionären den Machthaber und dessen Frau Ri Sol Ju zu einem Konzert in Pjöngjang begleitet, berichteten die nordkoreanischen Staatsmedien am Montag.
Auch war Kim Yong Chol auf einem Bild im Publikum zu sehen.
Die südkoreanische Zeitung «Chosun Ilbo» hatte in der vergangenen Woche berichtet, Kim Yong Chol, der frühere …