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Nach den schweren Überschwemmungen in der chinesischen Metropole Zhengzhou ist die Zahl der Toten auf 56 gestiegen. Wie das chinesische Staatsfernsehen am Freitag weiter berichtete, wurden die Schäden auf umgerechnet über 8,6 Milliarden Franken beziffert.
Zudem warnte das Pekinger Wetteramt vor andauerndem heftigen Regen in der zentralchinesischen Provinz Henan, zu der auch Zhengzhou gehört.
Verantwortlich für die sintflutartigen Regenfälle ist demnach der Taifun In-Fa, der sich derzeit der chinesischen Ostküste nähert und auch das Wetter tiefer im Landesinneren beeinflusst. Der Sturm bewege sich mit etwa 15 Stundenkilometern nordwestlich und gewinne an Stärke. In-Fa, der sechste Taifun dieses Jahres, werde voraussichtlich am Sonntag an der Küste der Provinzen Zhejiang und Fujian auf Land treffen.
Die Neun-Millionen-Metropole Zhengzhou war am Dienstag von Wassermassen verwüstet worden. Mehrspurige Strassen hatten sich zum Teil in reissende Flüsse verwandelt. Autos schwammen in den Fluten. Die Wassermassen überschwemmten auch die U-Bahn, wo Hunderte Menschen zeitweise in Zügen und in Tunneln eingeschlossen waren. (sda/dpa)
Mit Überschwemmungen und starken Winden ist der Wirbelsturm «Ian» auf die nächste US-Küste im Bundesstaat South Carolina getroffen. Während sich die Windgeschwindigkeit allmählich abschwächte, warnten Behörden und Wetterexperten weiter vor Gefahren durch Sturmfluten. Auf TV-Bildern waren komplett überflutete Strassen und ein teilweise zerstörter Pier zu sehen. Umfallende Bäume unterbrachen Stromleitungen. Allein im benachbarten Bundesstaat North Carolina, in den «Ian» weiterzog, sprach der Katastrophenschutz von rund 300 000 Stromausfällen.