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Jahrzehntelang haben die Niederlande vom riesigen Erdgasfeld profitiert, das 1959 im Nordosten des Landes entdeckt worden war. Doch seit das Gas hochgepumpt wird, bebt im Gebiet regelmässig die Erde – mit schwerwiegenden Folgen: Über 20 000 Häuser sind beschädigt worden, viele sind mittlerweile unbewohnbar geworden.
Die Bevölkerung im betroffenen Gebiet wird mit den Problemen alleingelassen. Während die Gasvorräte zur Neige gehen, sind die Niederlande nun mit der Frage konfrontiert, wie eine Energiewende zu schaffen ist und wie die angerichteten Schäden nachträglich zu bewältigen sind.