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|Härte||hart|
|Herkunft||Schweiz|
|Eigenschaften||wildes lebhaftes Holz|
Als Buchenholz wird das Holz verschiedener Arten der Buchen (Gattung Fagus) bezeichnet, die als Nutzhölzer verwendet werden. In Europa ist dies vor allem die Rotbuche (Fagus sylvatica), das für unterschiedliche Anwendungen insbesondere als Bau- und Möbelholz verwendet wird.
Rotbuchen wachsen im Bestand gerade mit einem vollholzigen Stamm mit sehr langem, astfreien Schaft. Die astfreien Stammlängen erreichen hier bis zu 15 Metern bei einer Gesamthöhe des Baumes von bis zu 30 bis 35 Metern (maximal bis 45 Meter), der maximale Durchmesser beträgt 1,5 bis 2 Meter bei einem Maximalalter von 250 bis 300 Jahren. Das Endnutzungsalter der Bäume beträgt 100 bis 140 Jahre, zu diesem Zeitpunkt haben die Bäume einen Durchmesser von 30 bis 50 Zentimeter. Die jährlichen Zuwachsraten betragen etwa 4 m3, wobei die Bäume anfangs sehr langsam wachsen und den Hauptschub mit bis zu 8,7 m3 pro Jahr mit etwa 120 Jahren auf gutem Boden erreichen können.
Buchenholz wird sowohl als Rund- als auch als gedämpftes und ungedämpftes Schnittholz und als Furnier verkauft und verarbeitet; es stellt in der Schweiz das wichtigste Laubholzsortiment dar. Neben Fichten- und Kiefernholz ist es das am meisten verwendete Industrieholz, auf der anderen Seite liefert es jedoch auch sehr begehrte Spezialhölzer für zahlreiche Verwendungen. Eingeschränkt nutzbar ist das Holz nur als Konstruktions- und Bauholz in massiver Form aufgrund der mangelhaften Standfestigkeit.
Quelle: wikipedia.org