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Der Steiner Weitspringer Christopher Ullmann sammelt bei seiner ersten Europameisterschaft der Aktiven in Berlin trotz dem «Aus» in der Qualifikation wichtige Erfahrung für seine zukünftige Weiterentwicklung im Sport
Rotes Dress der Schweizer Nationalmannschaft, rote Sohlen an den Spikes alles passte zusammen, nur am Ende war der sichtbare Abdruck im roten Plastilin des Absprungbalkens einfach zu viel.
3 x NM (no measures), das war die Realität am Tag der Weitsprungqualifikation im Olympiastadion in Berlin. Für eine Finalqualifikation hätten 7,71 m gereicht. Diese Weite lag trotz Verletzung, Operation und dadurch bedingtem Trainings-Rückstand durchaus im Bereich seiner Möglichkeiten, hatte er doch im Juli den Schweizer Meistertitel mit seiner Saisonbestleistung von 7,78 m erreicht.
Christopher hatte für sich im Vorfeld des Wettkampfes entschieden voll auf Risiko zu setzen, denn ein Sicherheitssprung im ersten Versuch über 7.60 m hätte wohl am Ende genauso nichts gebracht wie das 3 malige Übertreten. Am Schluss der Qualifikation war es dann der 30. und letzte Platz im Feld der Qualifikanten.
Falls es überhaupt einen Trost für den Athleten braucht, dann wäre die Tatsache, dass Christopher mit seinen 3 Nullern das gleiche Schicksal mit Weltmeistern, Europameistern und Olympiasiegern wie Christoph Harting, Piotre Malachowsky/Diskus, Kevin Meyer/Zehnkampf oder Rafael Holzdeppe/Stab, um nur einige zu nennen, teilt. (mgt)