Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/236407

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat hat kürzlich in seinen Antworten auf die Interpellation 21.3790 und die Frage 21.7373 festgehalten, dass traditionelle vektorbasierte Impfstoffe "in der Schweiz derzeit nur als Alternative für diejenigen Personen vorgesehen [sind], die sich nicht mit einem mRNA-Impfstoff impfen lassen können oder wollen", und zwar, weil diese Impfstoffe als weniger wirksam eingestuft werden.</p><p>Ist der Zugang zu vektorbasierten Impfstoffen in Anbetracht der Tatsache, dass eine hohe Impfrate wichtig ist und dass ein Teil der Bevölkerung Vorbehalte gegenüber der mRNA-Technologie hegt, möglich oder wird er es bald sein?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Mit den mRNA-Impfstoffen von Pfizer/Biontech und Moderna stehen der Schweizer Bevölkerung zwei hochwirksame und sichere Impfstoffe zur Verfügung. Im Rahmen seiner diversifizierten Beschaffungsstrategie hat der Bundesrat auch Verträge oder Vorverträge mit Herstellern von vektor-und proteinbasierten Impfstoffen abgeschlossen: Mit Astra-Zeneca (vektorbasiert) besteht ein Kaufvertrag. Dieser Impfstoff befindet sich in der Zulassungsphase bei Swissmedic. Mit Novavax (proteinbasiert) besteht ein Vorvertrag. Der Gesuchseingang bei Swissmedic wird im dritten oder vierten Quartal 2021 erwartet. Mit dem Hersteller von Johnson und Johnson (vektorbasiert) laufen Gespräche über einen möglichen Bezug von Impfdosen. Dieser Impfstoff ist in der Schweiz zugelassen. Alle Impfstoffe müssen bei Swissmedic auch während der Pandemie ein strenges und geregeltes Zulassungsverfahren durchlaufen. Der Bund engagiert sich dafür, dass der Zugang zu vektor-und proteinbasierten Impfstoffen so rasch als möglich gewährleistet werden kann.</p>