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Zwischen der Uraufführung seines Spielfilmdebüts Liebe ist kälter als der Tod im Juni 1969 und seinem letzten Kinofilm Querelle – Ein Pakt mit dem Teufel, der drei Monate nach Fassbinders Tod am 10. Juni 1982 in die Kinos kam, hat der Regisseur, Autor, Schauspieler und Produzent ein immenses Werk geschaffen, mit dem er die Kino-, Theater- und Fernsehlandschaft entscheidend veränderte. Der renommierte Filmkritiker Peter Buchka (1943–1998) porträtierte 1995 in der Reihe «Neuer Deutscher Film» den Künstler. Sein Filmessay geht weniger auf die oft heftig diskutierte, aber immer als Faszinosum beschriebene Persönlichkeit oder die Biografie Fassbinders ein. Buchka interessiert vor allem die Herausarbeitung von Thematik und Handschrift des Filmemachers. In vier Einzelkapiteln mit den Titeln «Jeder tötet, was er liebt», «Ein Geld muss halt eins da sein», «Unterdrückungsapparat aus Kalkül» und «Das Leben ist ein Verlustgeschäft» werden jeweils wichtige Themenkomplexe Fassbinders analysiert.