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Grossflächige Baumschäden können in 2 Kategorien unterteilt werden:
Frassschäden auf einer Plantage
Wenn sich ein Biber in der Nähe einer Obstplantage oder eines bewirtschafteten Waldstücks niederlässt, kann er durch das Fällen der Bäume erhebliche Verluste für den LandwirtIn verursachen. Durch das Aufstellen eines Maschendrahtzauns um die Plantage wird der Konflikt beseitigt. Eine weitere Möglichkeit ist die Umwandlung der Flussufer mit biberfreundlicher Ufervegetation (Weichholz, z.B. Weiden).
Überflutung einer Waldfläche
Während die durch Biberdämme geschaffenen Stauseen an sich eher positiv sind (bessere Infiltration des Wassers in den Boden, Auffüllung des Grundwasserspiegels), kann es vorkommen, dass sie falsch platziert werden und Schäden verursachen, z. B. wenn ein Damm die Überschwemmung eines bewirtschafteten Waldstücks verursacht. Hier können mehrere Lösungen für den Konflikt gefunden werden, von der Umwandlung des Gebiets in ein Waldreservat über die Regulierung des problematischen Staudamms bis hin zur Tötung des Tieres.
Zu beachten ist, dass nach Art. 13 JSG und Art. 10 JSV Schäden an Wäldern und landwirtschaftlichen Kulturen, die von geschützten Arten verursacht werden, vom Bund und den Kantonen entschädigt werden.