Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03544.jsonl.gz/2965

Felix Huesmann / watson.de
Im Iran hat gut die Hälfte der Bevölkerung von Geburt an Stadionverbot.
Seit der «islamischen Revolution» 1979 dürfen Frauen dort keine Fussballstadien betreten. Das ist nur eine der vielen Einschränkungen, denen Frauen in dem Land unterworfen sind. Sie sind verpflichtet, in der Öffentlichkeit ein Kopftuch zu tragen und sind Männern auch sonst rechtlich nicht gleichgestellt.
Dagegen regt sich jedoch immer mehr Widerstand. Am vergangenen Freitag haben sich mehrere iranische Frauen – mit Bärten als Männer verkleidet – in das Teheraner Azadi-Stadion geschmuggelt, um ihren Lieblingsverein Persepolis spielen zu sehen. Persepolis besiegte seinen Gegner Sepidrood Rasht mit 3:0. Zu den Internet-Stars des Spieltags wurden jedoch die verkleideten Frauen.
Fotos und Videos der Frauen verbreiteten sich schnell auf Twitter und Reddit.
Erst im März versuchten 35 Frauen, ein Fussballspiel in Teheran zu besuchen, wie die BBC berichtet. Sie wurden von der iranischen Polizei festgesetzt und während des Spiels in Gewahrsam genommen.
Bei den jüngsten Protesten im Iran haben Frauen immer wieder für rechtliche Gleichstellung und gegen den Kopftuchzwang demonstriert.
Einst gab es bis zu einer Million Lachse im Rhein, heute versperren Kraftwerke die Rückkehr der Fische an ihre ursprünglichen Laichplätze. Ein Beschluss der Rheinstaaten weckt nun Hoffnungen.
Lachs in der Schweiz? Der nicht aus einer Zucht kommt? Ja, das gab's einmal. Es ist aber schon lange her. Historische Quellen belegen laut dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) die Verbreitung des Atlantischen Lachses vor allem in grösseren Gewässern der Schweiz.
Was ist aus der Population geworden? Verkürzt gesagt: Die Industrialisierung vertrieb den Lachs. Kraftwerke am Rhein unterbanden die Wanderroute zwischen Atlantik und den Gewässern der Schweiz. Dazu kamen Flusslaufkorrekturen, Verschmutzung …