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Reusser hatte am Donnerstag das Zeitfahren, in welchem sie die Top-Favoritin war, wenige Kilometer nach der ersten Zwischenzeit abgebrochen. Hinterher erklärte sie, dass sich Körper und Geist nach einer Pause sehnten. Einen Tag später ging es der 32-Jährigen mental wieder so weit besser, dass sie sich für einen Start am Sonntag entschied.
«Die Gesundheit kommt bei uns an erster Stelle, sie steht über dem Sport», erklärte der Schweizer Nationaltrainer Edi Telser in einem schriftlichen Statement. «Im Strassenrennen benötigt Marlen keine Atempause. Dort fährt man Frau gegen Frau, nicht gegen sich selbst; das ist eine andere Geschichte. Marlen wird am Sonntag gemeinsam mit Elise Chabbey und Elena Hartmann sowie den im gleichen Rennen fahrenden U23-Athletinnen Noemi Rüegg, Noëlle Rüetschi und Linda Zanetti das Schweizer Team bilden.»