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An der im Jahr 1953 errichteten 220-kV-Freileitung Chamoson – Chippis sind vor der definitiven Ausserbetriebnahme einige Instandhaltungsarbeiten erforderlich.
Die derzeitige 220-kV-Leitung Chamoson – Chippis spielt eine wichtige Rolle für den Transport der im Wallis durch Wasserkraft erzeugten Energie. Bei der letzten Jahresinspektion der Leitung im Jahr 2019 stellte Swissgrid fest, dass Instandhaltungsarbeiten notwendig sind, um die einwandfreie Funktionstüchtigkeit der Leitung bis zu ihrem definitiven Abbau nach der Inbetriebnahme der neuen, im Bau befindlichen Freileitung gewährleisten zu können.
Die vorgesehenen Arbeiten an acht Masten zwischen Grône und dem Unterwerk Creux de Chippis sowie an einem Mast in der Gemeinde Vex werden vom 20. bis 24. April 2020 durchgeführt. An diesen Masten werden mehrere Bolzen und Metallelemente ausgetauscht, um ihre Struktur zu verstärken. Ausserdem werden einige Leiterseile (Kabel) nachgespannt, um die Gesamtkonstruktion wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Das Schweizer Übertragungsnetz gehört zu den zuverlässigsten der Welt. Diese hohe Verfügbarkeit ist nicht zuletzt auch auf die regelmässigen Unterhaltsarbeiten von Swissgrid zurückzuführen mit jährlich rund 12 000 Inspektionen. Die auszuführenden Arbeiten werden im Anschluss an jährlich durchgeführte Sichtkontrollen festgelegt.
Die 220-kV-Freileitung Chamoson – Chippis ist Teil der 90 km langen Freileitungen mit 322 Masten, die nach Inbetriebnahme der neuen Freileitung, die für den Sommer 2022 geplant ist, abgebaut werden.