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Kein Grund zur Freude bei den Kriegsmaterialexporten
Heute Morgen hat das Seco die Zahlen der Kriegsmaterialexporte im ersten Quartal 2021 veröffentlicht. Die Exporte sind zwar im Vergleich zur Vorjahresperiode etwas zurückgegangen, bedenkt man jedoch, dass 2020 so viel Kriegsmaterial exportiert wurde wie noch nie, sind heute veröffentlichten Zahlen alles andere als überwältigend.
In den ersten drei Monaten dieses Jahres 2021 hat die Schweiz Kriegsmaterial im Wert von 204’3520’568 Schweizer Franken exportiert. Dieser Betrag stellt eine Steigerung um 66% im Vergleich zu 2019 dar und bleibt deshalb weiterhin extrem hoch. Auch wenn sie unter den 394’210’191 Franken des letzten Jahres liegen, ist es kein Grund zur Freude, wenn der skandalöse Rekord vom letzten Jahr nicht erreicht wird. Zur Erinnerung: Letzteres übertraf sogar das Jahr 2011, das bis dahin das Referenzjahr war. Dieses erste Quartal ist ein weiteres trauriges Indiz dafür, dass es höchste Zeit ist, diesen Markt strenger zu kontrollieren.
Im Jahr 2020 und auch zu Beginn dieses Jahres wurden Waffen in verschiedene Länder exportiert, die in Kriege verwickelt sind, wie zum Beispiel im Jemen. Ins