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Der April hat:
- das wechselhafteste Wetter
- den tiefsten Luftdruck
- die Schauer oft am Nachmittag
Darum gibt es Aprilwetter
Im Frühjahr hinkt die Meerestemperatur der Temperatur auf dem Land hinterher, denn das Land erwärmt sich rascher. Wenn dann der Wind aus West bis Norwest kommt, bläst er diese kühle Meeresluft übers warme Land zu uns. Das warme Land heizt die Luft von unten auf, es gibt Konvektion. Die Quellwolken wachsen, bis sie zu schauern beginnen. Und so wechseln sich Schauer und sonnige Phasen ab, typisches Aprilwetter.
Das labile Aprilwetter finden wir auch in der Statistik, denn der April ist der Monat mit dem tiefsten Luftdruck. Zwar sehen wir häufig Schauer im April, aber die Schauer und Gewitter sind aber längst nicht so kräftig wie im Sommer. Sie sind meist nur 4 bis 6 km hoch, im Gegensatz zu Sommergewittern, die gerne 12 km hoch oder höher werden.
Am häufigsten sind die Schauer im April dann, wenn die höchste Temperatur erreicht wird, also Mitte Nachmittag. Je nach Position der Sonne sehen Sie danach schöne Regenbogen.
April, April, der macht, was er will.
Weil das Wetter schnell wechselt, scheint es, als sei es sehr launisch im April. Allerdings sind die häufigen Schauer positiv, denn
April windig und trocken, macht alles Wachstum stocken. Nasser April und windiger Mai bringen ein fruchtbar Jahr herbei.