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Das Abkommen der kanadischen Milchbranche sieht vor, dass importierte Milch-Ingredienzien durch einheimische Ware ersetzt werden und der Export von Milchprodukten subventioniert werden soll, wie Agra-Europe berichtet.
Die Milch-Industrie in der EU, den USA, Mexiko, Australien und Neuseeland fürchtet dadurch deutliche Wettbewerbs-Verzerrungen. Die verschiedenen Verbände gelangten deshalb zuletzt mit Schreiben an ihre Regierungen, in denen sie die Einleitung eines Streitschlichtungsverfahrens gegen Kanada bei der WTO forderten. Dies unter dem Vorbehalt, dass das Abkommen in Kraft tritt, denn es ist derzeit noch nicht ratifiziert.
Laut den Verbänden verstossen die kanadischen Pläne gegen Regeln der WTO und des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens NAFTA.