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Eine wunderschöne Geschichte über Journalismus und Ranking findet sich im Magazin Salz&Pfeffer Nr. 7/2006 auf Seite 110 bei Monsieur Tabasco, hier der Auszug aus dem Beginn des Artikels. Ein Travel-Writer bittet um ein Hotelzimmer im Bernerhof, Gstaad. Danke den Hoteliers Thomas und Claudia Frei, die mit ihrem im Salz&Pfeffer nachzulesenden Mailverkehr aufzeigen, wie ein Hotelranking nicht zustandekommen dürfte. Danke dem Monsieur Tabasco für die würzig aufbereitete Story, ich freue mich auf die Fortsetzung. Hoteliers die so offen kommunzieren haben nichts zu verbergen, deren Adresse ist ganz ohne Ranking eine Reise wert.
Wie unabhängig und wie anonym werden denn die Sterne, Hüte etc. in Restaurants und Hotels vergeben, wenn sich der Kritiker gleich so anmeldet?
Der Hotelier fragte dann u.a. noch:
"Was ist der Unterschied zwischen einem Journalisten, der sich von dem Hotel, über das er schreibt, bezahlen lässt, und einem andern, der das nicht tut?"
Antwort des Journalisten bzw. Travel Writer Claus Schweitzer.
"Der eine Journalist hat ein beneidenswertes Spesenbudget, der andere nicht. Ansonsten besteht meiner Meinung kein Unterschied."
Ist das Geld für einen Bericht mit einem oder mehreren Journalisten, die als Mystery-Guest die Restaurants und Hotels der Schweiz besuchen, so schwer zu finden?