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Spielzeug-Stall mit Tieren und Geräten
Stallgebäude auf einer rechteckigen Holzplatte, mit diversen geschnitzten Holztieren und (wohl maschinell gefertigten) Holzgeräten. Wände mit Strukturfarbe Weiss «verputzt», Rückwand mit Hartfaserplatte verschlossen.
Auf der linken Gebäudeseite befindet sich der offene Stall mit durch einen Zaun begrenzter Lauffläche. Im Stall ein Trog mit einer braunen Kuh, auf der Lauffläche drei weitere braune Kühe, ein sitzender gefleckter Hund und ein Brunnen. Alle Tierfiguren sind am Boden festgeklebt, zudem eine lose Schubkarre (Karrette, Garette).
Auf der rechten Gebäudeseite eine Garage mit aufklappbarem Tor, innen ein loser Traktor. Unter dem flachen, mit Holzschindeln gedeckten Dach ein durchlaufender Heuboden mit zwei aufklappbaren Toren. Rechts ans Gebäude angebaut ein torloser Schopf mit einem losen Schlitten darin, der Platz davor ist mit einem Zaun begrenzt. Auf Vorplatz ein Hackklotz mit einem steckenden Beil und einem Stapel Holzscheite daneben, sowie ein loser Holzbock mit einer daran angelehnt angeklebten Säge.
Der Hersteller Albert Guler (1912–1996) war ein Bäcker/Konditor und wohnte in Unterägeri. Er befasste sich vorerst mit Eisenbahnanlagen, danach bastelte er als Hobby mit viel Liebe zum Detail eine ganze Serie von unterschiedlichen Ställen. An einer Ausstellung seiner Werke in der Bibliothek Unterägeri sah die Donatorin den Stall und wünschte ihn sich zu ihrem 50. Geburtstag. Ihre Mutter machte übergab ihr den Stall als Geburtstagsgeschenk.