Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03419.jsonl.gz/10

Die ATCR-Konferenz fördert den Austausch zu den Themen Resettlement und humanitäre Aufnahme und versucht, gemeinsame Ansätze und Ziele voranzubringen. Seit 1995 treffen sich in diesem Rahmen jedes Jahr Regierungsvertreter mit Vertreterinnen von NGOs und internationalen Akteuren unter der Schirmherrschaft des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) in Genf.
Auf der ATCR-Konferenz werden sowohl politisch-strategische als auch operative Themen besprochen. Im Fokus stehen die Bildung und Pflege von Netzwerken und die Stärkung der vertrauensvollen Zusammenarbeit zum Wohle von Geflüchteten sowie die gemeinsame Bündelung von Ressourcen.
Die ATCR-Konferenz wird jeweils von den «Working Groups on Resettlement and Complementary Pathways» (WGR) vorbereitet, gefolgt von der eigentlichen Konferenz.
Der Vorsitz über die Konferenz und die vorbereitenden Treffen der Arbeitsgruppen liegt bei der Schweiz, konkret beim Staatssekretariat für Migration (SEM) und der Schweizerischen Flüchtlingshilfe (SFH). Die SFH hat dabei die Aufgabe, als sogenannter «NGO Focal Point» die zivilgesellschaftlichen Interessen in der Schweiz und auf internationaler Ebene zu bündeln, zu koordinieren und an der Konferenz vorzutragen. Zum ersten Mal sind auch Vertretende der Flüchtlinge selbst in die Programmentwicklung einbezogen.
Die ATCR-Konferenz 2021 wird während vier Tagen (22., 23., 24. und 28. Juni) durchgeführt. Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation findet diese virtuell statt. Sie läuft unter dem englischsprachigen Titel «Strengthening capacities to promote opportunities for refugees in unprecedented times».
Dokumente