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(Die weibliche Form gilt als geschenkt. Die folgenden Typen kommen in allen Meinungsströmungen vor.)
Der Voluntarist will eine Gestaltungsidee der Welt (und der Leute, die diese bevölkern) durchsetzen. In seiner häufig auftretenden reinen Form ist er ein Fanatiker, auf jeden Fall weist er missionarische Züge auf: Er belehrt und will bekehren. Er sucht den möglichst heftig ausgetragenen Konflikt. Seine Feinde sind seine Partner.
Der Fatalist besitzt Vorstellungen der wünschbaren Gestaltung von Welt wie seines gesellschaftlichen Umfeldes, hält diese aber nicht für alleinselig machend. Er ist kein Lehrer oder Missionar: Energie verbraucht er nicht für die Propagierung eigener, sondern für die Abwehr falscher Vorstellungen. Er bekämpft den Gegenwind nicht frontal, sondern nutzt diesen, um dagegen zu segeln.
Der Defätist überlässt die Gestaltung der Gesellschaft, in der er sich befindet, den andern. Sein Ort ist das Private, wohin er sich vor der zudringlichen Öffentlichkeit zurückzieht. Im Glücksfall, wenn er kultiviert ist, schaut er auf diese mit ironischem Gelächter und bleibt gesund. In vielen Fällen allerdings verkümmert er und endet in Verbitterung.
Anmerkung: Man mag mit Alain Badiou der Auffassung sein, die Sprache des Seins sei die Mathematik. Diese ist durch und durch von Strenge bestimmt. Aber darüber legt sich der Schaum der menschlichen Bewusstseinszustände. Die Einsicht in deren Zufälligkeit ist geeignet, den missionarischen Impetus zu unterminieren.