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Die Glencore wird mit einem undurchsichtigen Zwischenhändler in Verbindung gebracht, der für die Zuger Firma und andere grosse Rohstoffhändler korrupte Deals abgeschlossen haben soll.
Das Zuger Unternehmen Glencore taucht neben Vitol und Trafigura mehrfach in Genfer Strafuntersuchungsakten auf. Zwar wird nicht gegen die drei Unternehmen ermittelt, doch vor einem Jahr wurde eine Strafuntersuchung gegen zwei venezolanische Manager wegen eines Milliardendeals mit den drei Firmen und anderen Grössen in der Branche eröffnet.
Anschuldigungen wie Korruption, Geldwäsche und Datendiebstahl stehen im Raum. Die beiden Manager arbeiteten für Helsinge, einen undurchsichtigen Zwischenhändler. Helsinge hat seinen Sitz in Jersey und Büros in Genf und Miami. Obwohl das Unternehmen nur wenige Mitarbeiter hatte, war es ein bevorzugter Vermittler für Rohöl und Raffinerieprodukte für die staatliche venezolanische Ölgesellschaft PDVSA. Dies berichtete der «Tages Anzeiger» am Sonntag.
Glencore geschäftete mit Helsinge, bis PDVSA letztes Jahr eine Klage gegen die Firma einreichte. Helsinge wird vorgeworfen PDVSA-Führungskräfte bestochen zu haben, dafür hätten diese gegen die Interessen der PDVSA gehandelt. Ausserdem seien vertrauliche Daten beschafft und an Rohstoffriesen in der Schweiz verkauft worden.
Aus der Strafanzeige der PDSVA geht hervor, dass Glencore Erdölüprodukte für mehr als 11 Milliarden Dollar an den venezolanischen Staatskonzern verkaufte. In der selben Zeit kaufte die Zuger Firma Öl im Wert von 5 Milliarden von PDVSA.
8,5 Millionen Dollar habe Helsinge von Glencore und anderen Rohstoffhändlern innerhalb von nur sechs Monaten erhalten. Das Geld ist offiziell für Repräsentationskosten übermittelt worden. PDVSA wirft der Kleinfirma allerdings vor, «korrupte» PDSVA-Mitarbeiter mit 1,5 Millionen Dollar geschmiert zu haben.
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