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Armut
Armut und Reichtum sind in Guatemala sehr nah zusammen. Rund 600'000 Kinder können keine Schule besuchen. Guatemala ist in Lateinamerica das Land mit der zweit höchsten Rate von Analphabeten. Auf dem Lande und in den kleinen Dörfern kann sogar jeder zweite weder lesen noch schreiben. Den grössten Anteil mit 70% Analphabeten machen die Frauen aus.
Es herrscht in Guatemala auch eine sehr hohe Kriminalität. Kinder raufen sich in Banden zusammen. Drogen und Jugendprostitution prägen das Bild dieses Landes. Morde organisiert durch Mordkomandos gehören zum Alltag. Kinder werden als Arbeitskräfte vermietet und ausgenutzt. Es herrscht wirklich grosse Not in diesem Land. Bedingt durch diese Armut und Not haben viele Kinder keine Chance die Schule zu besuchen. Hier setzt die Hilfe der SKHS an, in dem sie das Schulprojekt PENNAT unterstützt.
Diese Mutter arbeitet Tag für Tag auf dem Markt. Sie wünschte einen Besuch der Leiter und Unterstützer der PENNAT - Schule damit sie sich persönlich bedanken konnte, dass ihren 4 Kindern eine Schulausbildung ermöglicht wurde.
PENNAT Schulprojekt Schulprogramm für arbeitende Mädchen und Knaben.
Um den Kindern einen besseren Start in ihr Leben zu ermöglichen und die Lebensumstände zu verbessern, wurde das alternative PENNAT-Schulprogramm für Kinder ins Leben gerufen. Hier lernen sie lesen, schreiben und rechnen, um so im Leben besser bestehen zu können. So erhalten die Kinder wieder Lebensqualität und ihre Eltern sind glücklich, dass die Kinder bessere Startmöglichkeiten haben, als sie selbst es hatten. Es handelt sich hier um Kinder aus sehr armen Verhältnissen. Die Kinder müssen in der Regel mithelfen, den Lebensunterhalt für die Familie zu bestreiten und können daher nicht grosse Schulwege in Angriff nehmen. Diese Zeit würde ihnen bei der Arbeit fehlen und ihren Verdienst schmälern.
Schule kommt zu den Kindern
Damit die Kinder nicht zu lange von der Arbeit fernbleiben müssen, hat PENNAT die Schule zu den Kindern gebracht. Die 26 verschiedenen, zum Teil völlig überfüllten und dunklen Unterrichtsräume befinden sich auf Gemüsemärkten, an Bus-Terminals, auf Plantagen, bei Parkanlagen usw.
Damit möglichst viele Kinder und Jugendliche die Möglichkeit haben, die Schule zu besuchen, werden die einen am Vormittag und die andern am Nachmittag, während 3 Stunden pro Tag unterrichtet. Trotzdem platzen die Räume aus allen Nähten. Es werden 6 Jahre Primarschule und 3 Jahre Oberstufe angeboten. Von 122 Schulabgängern der Oberstufe, konnte 108 Schüler einen Studien- oder sonstigen Ausbildungsplatz vermittelt werden. Leider werden grössere Schüler von ihren Eltern oft aus der Schule genommen, weil sie als Arbeitskräfte benötigt werden um den kargen Lebensunterhalt mit zu verdienen.
Erntezeit = Bildungspause
Zu den Erntezeiten fahren viele Eltern mit den Kindern nach Hause zu ihren Grundstücken. Hier auf den kleinen Plantagen ernten sie ihre reifen Mangos oder andere Früchte. Wenn sie dann nach ein paar Wochen wieder zurückkehren, haben ihre Kinder natürlich einen Rückstand gegenüber den anderen Schülern. Für die Rückkehrer hat die PENNAT - Schule ein Sonderprogramm eingerichtet. Hier sind zusätzliche Lehrer im Einsatz und helfen den Kindern das Verpasste wieder aufzuholen, damit sie wieder in ihre Klassen eingegliedert werden können.
Hilfe durch SKHS
Zur Zeit reichen die Mittel der SKHS für 300 Schulplätze. Die Kosten setzen sich zusammen aus Löhenen für 6 Lehrer, Schulmaterial und Raummiete und Einrichtung. Gesamthaft werden von der PENNAT 26 Lehrer und Lehrerinnen beschäftigt. Diese betreuen zusammen 1600 Schüler. Doch die Not in Guatemala ist gross und es warten tausende darauf, dass auch ihnen die Chance auf Schulbildung ermöglicht wird.
Zusätzlich ist noch ein Projekt für medizinische Versorgung mit zwei Aerzten angegliedert, welches ebenfalls durch die SKHS finanziert wird. Hier betreuen Aerzte die Kinder mit Vitamin- und Hygiene-programmen. Auch Parasiten-, Laus- und Zahnkontrollen werden hier durchgeführt. So erreichen wir, dass die Kinder auch zu Hause in ihren Familien für Hygiene sorgen und die Familie für gesünderes Essen sensibiliseren.
Möchten Sie einem Kind zu besseren Lebensumständen verhelfen?
Für viele Eltern ist es ein Traum, dass ihre Kinder die Schule besuchen könnten. Doch wegen der Armut bleibt dieser Wunsch für viele ein Wunsch. Hier ist unsere Hilfe gefragt. Mit nur Fr. 200.--/Jahr, oder Fr. 20.--/Monat ermöglichen Sie einem Kind den Besuch der Schule und dadurch einen besseren Start ins Leben.
PC-Ausbildung
Neu wird auch ein PC - Kurs angeboten. So steigen die Chancen der jungen Leute bei der Bewerbung für ein Studium. Auch auf der suche nach Lehrstellen oder Büroarbeitsplätzen öffnen sich so Türen, die sonst veschlossen blieben.