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«Mir bleibt nur, mit mehr Kraft nach Frieden für diese Welt zu verlangen, die den Waffenhändlern unterworfen ist, die an dem Blut der Männer und Frauen verdienen», sagte er.
Es sei nicht einfach zu ergründen, ob die Welt heute gewalttätiger sei als früher, sagte Franziskus. Ebenso schwierig sei herauszufinden, ob die modernen Kommunikationsmittel und die Mobilität ein stärkeres Bewusstsein für die Gewalt verliehen oder uns an sie gewöhnen liessen.
Am Donnerstagmorgen feierte der Papst zu Beginn der Osterwoche die traditionelle Chrisam-Messe im Petersdom. Am Nachmittag will er Häftlinge in einem Gefängnis unweit von Rom besuchen und ihnen die Füsse waschen.
«Für uns alle besteht die Möglichkeit, Fehler zu begehen. Wir alle haben uns in der einen oder anderen Form schon geirrt», sagte Franziskus in dem Zeitungsinterview. «Wenn ich einem Häftling gegenüberstehe, frage ich mich zum Beispiel: Warum er und nicht ich? Bin ich mehr wert als er, der dort drinnen ist? Warum ist er gefallen und nicht ich? Das ist ein Mysterium, das mich an sie heranrückt.»
(SDA)