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Drei Tage nach dem 128:124 zum Auftakt der Best-of-7-Serie gegen die Philadelphia 76ers verpasste es Atlanta, gegen den Qualifikationssieger der Eastern Conference nachzulegen. Das Team mit dem Genfer Clint Capela musste sich in Spiel 2 auswärts mit 102:118 geschlagen geben. Damit steht es in der Serie 1:1.
Embiid überragend, Capelas Coach hadernd
Zum fünften aufeinanderfolgenden Sieg der Hawks in diesen Playoffs fehlte letztlich einiges. Überragender Spieler auf dem Parkett war 76ers-Center Joel Embiid. Der 2,13-Meter-Hüne aus Kamerun glänzte mit 40 Punkten und 13 Rebounds – und dies, obwohl wegen eines kleinen seitlichen Meniskusrisses bis kurz vor dem Spiel fraglich gewesen war, ob er überhaupt auflaufen kann.
«Wir waren der Aufgabe defensiv nicht gewachsen», schimpfte Hawks-Trainer Nate McMillan nach dem Spiel. Seine Kritik zielte auch auf Capela. Der Genfer Center, der 10 Punkte beisteuerte, brachte es «nur» auf 8 Rebounds. Vor allem aber wies er mit minus 25 die schlechteste Plus-/Minus-Bilanz aller Spieler auf.
Jokic zum MVP gewählt
Center Nikola Jokic von den Denver Nuggets ist zum wertvollsten Spieler der NBA gewählt worden. Im Rennen um die begehrte Auszeichnung zum «Most Valuable Player» (MVP) setzte sich der 26-jährige Serbe gegen die Superstars Stephen Curry (Golden State Warriors) und Joel Embiid (Philadelphia 76ers) durch. Jokic ist nach Dirk Nowitzki (2007) und Giannis Antetokounmpo (2019 und 2020) der dritte Europäer, dem diese Ehre zuteil wird.