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«Was ich ein bisschen befürchte, ist, dass gewisse Nationen die Spiele boykottieren könnten, weil es ihnen zu riskant erscheint, ihre Athleten dorthin zu schicken», sagte der Bündner in einem Interview mit der deutschen Sportnachrichten-Agentur SID.
Das südkoreanische Pyeongchang liegt nur 80 km von der Grenze zu Nordkorea entfernt. Nordkorea hatte zuletzt mit einem angeblichen Wasserstoffbomben-Test die internationalen Spannungen verschärft.
«Kein Plan B»
Kasper ist Präsident des internationalen Skiverbands (FIS) und Exekutivmitglied des Internationalen Olympischen Komitees, das ab Montag in Lima über die Situation berät.
Der 73-Jährige betonte, dass innerhalb des IOC «bislang kein Plan B diskutiert» worden sei. In persönlichen Gesprächen oder Medien werde zwar über eine mögliche Verlegung der Spiele etwa nach Sotschi oder München diskutiert. «Aber im Moment besteht von unserer Seite aus kein Grund für eine Überreaktion.»
«Olympia 2019» ausgeschlossen
«Wir haben eine Verpflichtung gegenüber Pyeongchang», sagte Kasper weiter. Er sei überzeugt, dass die südkoreanische Station während der Spiele «der sicherste Ort» sein werde. Ausgeschlossen sei aus seiner Sicht eine Verschiebung der Spiele um ein Jahr.
Sendebezug: SRF 1, Tagesschau 6.9.17, 19:30 Uhr