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Klassikermaschine 20/21
Oper
«In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister.»
Goethe
Stückinfo
Die Covid-19 Pandemie führte zu einem Unterbruch des Spielbetriebes. Weitere geplante Produktionen innerhalb von diesem Format wurden nicht umgesetzt.
Hamlet, Käthchen, Othello, Medea. Das Schauspiel, die Oper und das Ballett machen ernst mit dem Bildungsauftrag. Alle zwei Monate geben wir ein anderes Werk des klassischen Kanons zum Besten. Als Solo oder Ensemble auf einer eigens dafür entworfenen kleinen Bühne im Foyer.
‹Don Pasquale›
Der alte Junggeselle Don Pasquale möchte heiraten. Nicht zuletzt, um seinen Neffen Ernesto zu enterben, der die junge Witwe Norina liebt. Um Pasquale von der Heirat abzubringen, schmieden Doktor Malatesta und Norina einen Plan: In Verkleidung gibt sich Norina als Malatestas heiratswillige Schwester «Sofronia» aus. Eine Hochzeit wird arrangiert, bei der Malatestas Cousin Carlotto den Notar spielt. Unmittelbar nach der Eheschliessung beginnt Sofronia bzw. Norina ihrem neuen Ehemann das Leben zur Hölle zu machen, sodass dieser schon entnervt die Scheidung verlangt. Malatesta schlägt Pasquale vor, sich zu verstecken, um sie und ihren Geliebten zu ertappen, doch schlägt dieser Racheplan fehl. Stattdessen finden Ernesto und Norina zusammen. Pasquale hat das Nachsehen
Von den über 70 Opern Gaetano Donizettis (1797–1848) zählt die 1843 entstandene Opera buffa ‹Don Pasquale› zu den beliebtesten. Im Zentrum der Handlung steht ein Generationskonflikt zwischen dem alten Don Pasquale und den beiden jungen Ernesto und Norina. Intrigen, Verwechslungen und Verkleidungen sind der Treibstoff dieser Opera buffa, deren virtuose Arien, Duette und Ensembles sich durch Spielfreudigkeit und Abwechslungsreichtum auszeichnen. Zusammen mit Sängerinnen und Sängern entwickelt Regisseur Wolfgang Nägele die Geschichte aus der Situation einer Opernprobe, bei der sich die Konflikte der Figuren sich mit denen des Ensembles überlagern.
- Musikalische Leitung/Klavier – Hélio Vida
- Inszenierung – Wolfgang Nägele
- Bühne – Marion Menziger
- Kostüme – Julia Brülisauer
- Dramaturgie – Roman Reeger
- Regieassistenz /Abendspielleitung – Caterina Cianfarini
- Korrepetition – Iryna Krasnovska, Leonid Maximov
- Sprachcoach – Pia Lux
- Technische Betreuung – Beat Weissenberger, Maximilian Herber, Patrick Soland