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Der Deutsche, der die ersten vier Saisonrennen gewonnen hatte, musste sich nach einem verpatzten Start, einem zusätzlichen Reifenstopps wegen eine schleichenden Plattfusses und wegen eines Drehers in der letzten Runde mit Rang fünf hinter Shooting-Star Max Verstappen im Red Bull-Renault begnügen.
Mann des Rennens war aber Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel, der mit einem Blitzstart gleich vor der ersten Kurve die beiden Silberpfeile überholen konnte. Der Wahlschweizer und sein Team Ferrari verpokerten sich aber mit ihrer Zweistopp-Strategie. Am Ende wurde Vettel mit rund fünf Sekunden Rückstand Zweiter vor dem Finnen Valtteri Bottas im Williams-Mercedes.
Eine grosse Herausforderung für alle war, bei den ungewöhnlichen Bedingungen mit 12 Grad Luft- und 22 Grad Asphalt-Temperatur die Reifen aufzuwärmen. Vettel und Ferrari setzten auf zwei Reifenwechsel, Hamilton kam mit einem Boxenstopp durch. Ferrari hatte schon im vergangenen Jahr in Budapest und zu Beginn dieser Saison in Australien den Sieg wegen der falschen Strategie verschenkt.
Die beiden Sauber-Fahrer, die nur auf den Positionen 18 und 21 losgefahren sind, waren auch im Rennen auf dem 4,361 km langen Circuit Gilles Villeneuve chancenlos. Der Schwede Ericsson klassierte sich im 15. Rang, der Brasilianer Nasr, der von Kevin Magnussen im Renault einmal gedreht wurde, war als 18.. nur schneller als Rio Haryanto im Manor-Mercedes, der als streng gläubiger Moslem wegen des Ramadans körperlich nicht hundertprozentig fit sein dürfte.
(SDA)