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Zum Zwischenfall kam es, als alle acht Pickering-Blöcke des kanadischen Elektrizitätsversorgungsunternehmens Ontario Power Generation einen Totalausfall der Hauptstromversorgung erlitten. Dies war eine Folge des Stromausfalls, der sich am 14. August 2003 in Nordamerika ereignete. Erführte insgesamt zur Abschaltung von neun Kernkraftwerken im Nordosten der USA und elf in Kanada.
Die acht 515- bzw. 516-MW-Blöcke vom Candu-Typ waren zum Zeitpunkt des Blackouts in unterschiedlichen Betriebszuständen. Sie konnten zwar alle sicher abgefahren werden, in der Folge funktionierten aber die Noteinspeisungen nicht richtig, so dass bis ungefähr 5,5 Stunden nach dem Blackout die Reaktoren nur mit Naturumlauf gekühlt wurden. Offenbar waren aber bei allen Reaktorblöcken jederzeit die Reaktorleistung unter Kontrolle, die Brennelemente waren adäquat gekühlt und die Containmentfunktionen waren verfügbar.
Bei Ereigniseintritt waren die Blöcke 1, 2 und 3 im Stillstand, Block 4 war bei 12% Leistung, aber nicht ans Netz geschaltet; die Blöcke 5, 6 und 8 arbeiteten mit Volllast. Der 7. Block war nach einem geplanten Stillstand wieder am Anfahren.
Quelle
H.K. nach IAEO, 19. Dezember 2003