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Drei Schweizer Filme in Ouagadougou in Burkina Faso
25.02.2011 Das 22. Panafrican Film & TV Festival Fespaco, welches vom 26. Februar bis 5. März 2011 in der Hauptstadt von Burkina Faso stattfindet und das einzige grosse afrikanische Filmfestival südlich der Sahara ist, hat drei Schweizer Produktionen ins Programm aufgenommen: "An African Election" von Jarreth Merz, "Madame Dakar" von Sabine Mooibroek und "Il nuovo sud dell'Italia" von Pino Esposito.
Bild: "An African Election" von Jarreth Merz
"An African Election" verfolgt im Jahr 2008 die Wahlen im afrikanischen Kleinstaat Ghana, wo der 1970 in Zürich geborene Regisseur Jarreth Merz aufgewachsen ist. Dem Regisseur, der Zugang zu beiden politischen Lagern hatte, gelingt es, den in der internationalen Öffentlichkeit kaum wahrgenommenen Wahlkampf und den Sieg der Demokratie spannungsvoll aufzuzeigen.
Der von der Tessiner Firma Amka Film und dem Fernsehen RSI koproduzierte Film lief bereits an den renommierten Festivals in Amsterdam und in Sundance. In Ouagadougou wird er zusammen mit 13 weiteren Werken im Panorama der Dokumentarfilme präsentiert.
"Il nuovo sud dell'Italia" ist eine filmische Reflexion über ein sich änderndes Süditalien, welches mit den Migranten aus Afrika, Rumänien und aus der Ukraine von einem Ort der Emigration zu einem Ort der Immigration wird. Der Dokumentarfilm von Pino Esposito, der bereits in Lissabon und Locarno zu sehen war, läuft in Burkina Faso im Programm "Blick auf Afrika".
In dieser Reihe, die 20 Filme umfasst, wird ebenfalls "Madame Dakar" gezeigt. "Madame Dakar", der 50-minütige Spielfilm der in Amsterdam lebenden Schweizerin Sabine Mooibroek feiert in Ouagadougou seine Premiere.
swf
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