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Was seltsam anmutet, ist tatsächlich wahr: Für das Autonummernschild «BE 868» werden derzeit 71'000 Franken geboten, dies von einem Bieter namens «Melt». Die Auktion beim Strassenverkehrsamt Bern dauerte bis 21 Uhr am Mittwochabend.
Unklar ist, ob der Bieter das Angebot tatsächlich verzehnfachen wollte, zuvor lag es bei 7'000 Franken. Viel wahrscheinlicher scheint, dass «Melt» als Gebot 7'100 Franken im Kopf hatte und die Taste 0 einmal zu viel traf.
Die Auktion ist nicht mehr aufgeschaltet, es kann davon ausgegangen werden, dass das Gebot von «Melt» nicht mehr überboten worden ist.
Gemäss «20 Minuten» gab es einen ähnlichen Fall bereits im Kanton Wallis, dort wurde im letzten Jahr die Autonummer «VS 1» versteigert und vorübergehend war der Betrag von 1'555'000 Franken für das Nummernschild ersichtlich. Soweit kam es aber nicht, der Bieter hatte sich um eine Stelle vertippt und das Gebot wurde auf 155'500 Franken angepasst (am Schluss der Auktion wurden 160'100 Franken bezahlt).
Ob User «Melt» also tatsächlich 71'000 Franken für die – verglichen mit früheren Auktionen – nicht wahnsinnig spezielle Nummer bezahlen muss, werden die nächsten Tage zeigen. (rst)
In der Schweizer Hauptstadt wohnt es sich deutlich teurer als in den Kapitalen der Nachbarländer Deutschland und Österreich. Mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 6'570 Franken kostet eine Wohnung in Bern 43 Prozent mehr als in Wien (4'590 Fr.) und 45 Prozent mehr als Berlin (4'530 Fr.).
Allerdings sind die Immobilienpreise in den Hauptstädten keineswegs am höchsten, wie eine am Dienstag veröffentlichte Analyse von «immowelt.ch» über die Kaufpreise in sechs Städten der drei …