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Überbrückungsleistungen für ältere Arbeitslose
Ältere Personen, die seit längerer Zeit arbeitslos sind, haben grössere Schwierigkeiten, sich wieder in den Arbeitsmarkt einzugliedern. Nach dem Erlöschen des Anspruchs auf Taggelder der Arbeitslosenversicherung oder nach Ablauf der Rahmenfrist für deren Bezug werden diese Personen ausgesteuert. Gelingt der Wiedereinstieg in die Arbeitswelt nicht, sollen Überbrückungsleistungen (ÜL) den Existenzbedarf längstens bis zum Erreichen des ordentlichen Rentenalters gewährleisten.
Voraussetzung ist, dass diese Personen nach dem vollendeten 60. Altersjahr von der Arbeitslosenversicherung ausgesteuert werden, davor genügend lang erwerbstätig waren, den Lebensunterhalt nicht mit eigenen Mitteln bestreiten können und über wenig Vermögen verfügen.
Die Berechnung orientiert sich an den Ergänzungsleistungen (EL). Der Betrag der Überbrückungsleistungen entspricht grundsätzlich der Differenz zwischen den anerkannten Ausgaben und den anrechenbaren Einnahmen.
Das neue Gesetz tritt per 1. Juli 2021 in Kraft.
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