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Situation Dorfkern
Der Dorfkern befindet sich zwischen dem Thurufer, dem Dorfbach und der evangelischen Kirche. Im Westen wird er durch die katholische Kirche und im Osten durch die Kreuzung von der Ebnaterstrasse und der Ringstrasse begrenzt. Es handelt sich bei dem Dorfkern um den städtischen Ursprung Wattwils, welcher durch Institutionen wie beispielsweise der Bank, der Post, den Kirchen und wichtigen Geschäften geprägt wird.
Bepflanzung
Für ein urbanes Zentrum ist Wattwils Dorfkern mit Grünflächen übersäht, wobei die Sakralbauten besonders stark begrünt sind. Das Flussufer ist flächig überwachsen und kompensiert den asphaltierten öffentlichen Raum.
Betretbarkeit
In dieser Darstellung erkennt man, dass sich viele Regionen des Dorfkerns zu den Strassen geöffnet haben und die Seitenstrassen eine grossflächige Öffentlichkeit begünstigen. Der Bewegungsraum ist dementsprechend weder gerichtet noch begrenzt.
Verkehr
Durch den Dorfkern führen wichtige Verkehrsachsen wie die Poststrasse, die sich quer durch den Dorfkern zieht und die Grüenaustrasse bzw. die Ebnaterstrasse die an die Poststrasse angebunden sind. Der Dorfkern ist wegen der Thurnähe, den Schulen und den Kirchen fussgängerfreundlich gestaltet.
Situation Bahnhof
Der Bahnhofplatz ist entlang der Gleise nicht begrenzt und zieht sich an der Bahnhofstrasse in die Länge. Nördlich ist dieser durch die Thur und die Verkehrsschlaufe in Richtung Ricken gefasst. Wattwils Bahnhofüberbauung hat in diesem und letztem Jahrhundert als Bahnknotenpunkt fürs Toggenburg stetig an Bedeutung gewonnen und nimmt deshalb viel Platz ein.
Bepflanzung
Im Vergleich zum Dorfkern ist der Bahnhofsplatz nur sehr spärlich bepflanzt und weist nur in Wohnungsvierteln vereinzelte Grünflächen auf. Die Gleise und die öffentliche Gewerbezone sind die Hauptgründe.
Betretbarkeit
Mit Ausnahme der Gleise ist dieser Ausschnitt des städtischen Teil Wattwils der begehbarste. Der verkehrstechnisch wichtige Kreisel und die Bahnhofstrasse sind direkt an das Gewerbe angeschlossen und mit vielen Parkplätzen versehen, was zur Folge hat, dass man sich relativ frei bewegen kann.
Verkehr
Zusammen mit der Ebnaterstrasse ist die Bahnhofstrasse die wichtigste Nord-Süd-Verbindung von Wattwil. Südlich des Kreisels bzw. direkt beim Bahnhof ist die Fussgängerzone auf Grund des Gewerbes und deren Parkplätze grossflächig ausgebildet.
Situation Spital
Der Ausschnitt mit dem Spital und dessen umliegende Wohnzone wird im Osten durch die Rickenstrasse begrenzt, welche direkt mit dem Bahnhofskreisel verbunden ist. Entlang der Strassen südlich und westlich des Spitals endet der Siedlungskörper und der Zwischenraum wird vorwiegend von Feldern und Wäldern dominiert.
Bepflanzung
Das Spital liegt bereits in dem ländlicheren Teil Wattwils und befindet sich nicht mehr in der Talsohle. Dementsprechend sind die grossen Parkplätze und die zum Spital führende Ibergstrasse hauptsächlich die einzigen nicht bepflanzten Flächen.
Betretbarkeit
Die Wohnzone östlich des Spitals lässt darauf schliessen, dass sich die Begehbarkeit bzw. der öffentliche Raum auf ein Minimum beschränkt und man an schmalen Pfaden entlanggeführt wird. Die Gassen geben die Richtung und die Grenzen des öffentlichen Raumes vor.
Verkehr
In dieser Darstellung ist die Bedeutung der Ibergstrasse für die Erreichbarkeit des Spitals deutlich zu erkennen. Deren verästelte Zuläufe reichen als Nachbarsstrassen in die begrünten Wohnzonen, wo zwischen Auto- und Fussgängerverkehr kaum unterschieden wird.