Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03189.jsonl.gz/2013

Wir leben in einer „bodenlosen“ Gesellschaft, bemerkte der Anthropologe Tim Ingold schon vor einiger Zeit und meinte damit unter anderem die geteerten und betonierten Flächen moderner urbaner Umgebungen, die uns und unsere Füße immer weiter vom Boden der Natur entfernen (2004). Öde Flächen nehmen Überhand. Natürliche Strukturen verschwinden.
Dabei ist der Mensch ein natürlicher Läufer. Unsere Füße sind dafür gemacht, über unregelmäßige Oberflächen zu laufen; über Steine und Wiesen, über raue Flächen und unebene Landschaften. Doch wenn wir heute als moderne Menschen über diese Erde laufen, dann spüren wir so gut wie nichts mehr von ihrer tatsächlichen Struktur: keine harte Erdkruste, kein weiches Gras, keinen nassen Schlamm.
Der Yoga, den wir heute in modernen Yoga-Studios üben, ist nicht der gleiche Yoga, der in der frühen Geschichte Indiens oder in den mittelalterlichen Gemeinschaften von Hatha Yogins geübt wurde. Yoga, wie wir ihn heute in wöchentlichen Yogastunden praktizieren, besteht zum grossen Teil aus Körperhaltungen und -bewegungen, mit denen das allgemeine Wohlbefinden verbessert und Gesundheit erhalten werden soll. Vor über tausend Jahren jedoch, zog sich ein Yogi zumindest zeitweise aus der Gemeinschaft zurück, saß in einer ruhigen, mit Kuhdung bestrichenen Hütte in Meditation und strebte - im Rahmen verschiedener Traditionen und mit unterschiedlichen Mitteln - die Überwindung des Ich-Bewusstseins, die Befreiung vom Leiden und die Erleuchtung an.
In der ursprünglichen Vorstellung des Ayurveda ist der Mensch tief in der ökologischen Gemeinschaft seiner Lebenswelt verwurzelt. Ebenso wie Tiere und Pflanzen in Verbindung stehen mit einer speziellen Landschaft und einem besonderen Klima, so steht auch der Mensch in umittelbarer Wechselwirkung mit der Landschaft in der er lebt. Aus dieser Verbundenheit ergibt sich, in der ayurvedischen Medizin, die grundlegende Bedeutung einer gesunden und förderlichen Umwelt für das Wohlbefinden des Menschen. >
Die amerikanische Psychologin Kelly McGonigal bietet mit ihrem Buch „Schmerzen lindern durch Yoga“ einen idealen Wegweiser zur therapeutischen Anwendung von Yoga-Übungen,...
Eingefahrene Haltungsmuster können unsere Beweglichkeit stark einschränken und auf Dauer sogar zu Rückenschmerzen führen. Achtsamkeit im Alltag hilft, diesen Mustern auf die Spur zu kommen und Rückenschmerzen vorzubeugen.
Durch die bewusste Kombination aus geistiger Konzentration, Bewegung und Atmung eignet sich die Pilates-Methode für das Kultivieren von Achtsamkeit.
Im Hatha Yoga gilt der Grundsatz, dass die Nahrung den Körper unterstützen und nicht belasten soll. Nahrungsmittel sollen frisch, leicht verdaulich, nährstoffreich und möglichst wenig verarbeitet sein.
Wie eng ist seine Verbindung zum Modernen Yoga?
Jeder, der sich für Yoga interessiert, trifft wahrscheinlich früher oder später einmal auf das Yoga Sutra des Patanjali.
Inneres Fühlen und äussere Beweglichkeit sind eng miteinander verbunden.
Der Body-Scan ist eine Übung, in der man versucht, seinen Körper so genau wie möglich mit der Wahrnehmung „abzutasten“, ohne Erwartungen damit zu verbinden und ohne sich in Empfindungen zu verlieren oder zu urteilen.
Shavasana ist eine Haltung der entspannten und doch wachen Ruhe. Äusserlich scheint der Körper wie tot dazuliegen. Innerlich ist man sich der Energie des Atems, der Gefühle und Wahrnehmungen aber sehr bewusst.
Welche Eigenschaften zeichnen einen Menschen aus, der selbstbewusst auftritt und bei seinem Gegenüber Vertrauen erzeugt?
Wenn ich langsam reise, kann ich mich einlassen auf Orte, auf Menschen, auf Begegnungen,...
Yoga als Heilkunst findet auch in Europa immer mehr Beachtung von der modernen Medizin. Zahlreiche Studien bestätigen die positive Wirkung von Yoga bei Rückenschmerzen, als begleitende Therapie bei Brustkrebs, ja sogar als wirksames Mittel in der Trauma-Therapie. ...
Jeder Mensch strebt danach glücklich zu sein und Leiden zu vermeiden. Doch es gelingt nicht immer. Wirkliches Glück ist nicht leicht zu erkennen und wird im Alltag oft übersehen, ...
Dinge fürs Leben - sorgfältig ausgewählt oder selbst gemacht
Bücher über Yoga und anderes...
Einfach gut.