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Erdnüsse stammen aus Südamerika und Mittelamerika.
Die Erdnuss-Pflanze ist ein einjähriges, krautartiges Gewächs, das bis zu einem halben Meter hochwachsen kann.
Dieses Gewächs bildet 600 – 1000 gelbe Blüten, die bereits nach einigen Stunden verblühen.
Danach krümmen sich die Blütenstiele und fangen an, Richtung Boden zu wachsen. Die Blütenstiele krümmen sich bis zu mehrere Zentimetern in die Erde hinein.
Was steckt in Erdnüssen?
100 g Erdnüsse, die trocken geröstet sind (ohne Salz) enthalten 23,7 g Eiweiss, 49,7 g Fett, 21,5 g Kohlenhydrate, 8,0 g Ballaststoffe, 1,6 g Wasser, wie auch Mineralien wie Kalium, Phosphor, Magnesium, Kalzium, Natrium, Zink, Eisen, Mangan, Kupfer, Selen und die Aminosäure Arginin.
Von Vitaminen enthalten Erdnüsse Niacin, Pantothensäure, Thiamin, Riboflavin, Vitamin E, Pyridoxin und Folsäure.
Wie können Erdnüsse konsumiert werden?
Erdnüsse können roh, geröstet oder gekocht konsumiert werden. Wie man sieht, bestehen Erdnüsse zu einem Viertel aus Eiweiss und zu einer Hälfte aus Fett.
Das bedeutet, dass eine Portion Erdnüsse von 30 Gramm, etwa gleich so viel Eiweiss wie ein Glas Milch liefert.
Dafür liefern Erdnüsse aber sehr viel Fett. Auch trotz des hohen Fettgehalts ist ein bewusster und massvoller Verzehr von Nüssen sehr gesund.
Gesalzene Nüsse sollte man nur mit Vorbehalt geniessen. Denn gesalzene Nüsse werden unkontrollierter und massloser geknabbert als ungesalzene.
Haben Erdnüsse auch eine Gesundheitseffekt?
Erdnüsse enthalten Phytosterine, welche Dickdarm-, Brust- und Prostatakrebs vorbeugen können und dagegen kämpfen. Laut Forschungen senken Phytosterine auch das Risiko an
Herz-Kreislauferkrankungen. Indem sie die Cholesterinaufnahme aus dem Darm vermindern, haben Phytosterine auch auf den Cholesterinspiegel positive Wirkungen. Phytosterine wirken blutfettsenkend und beschleunigen die Blutgerinnung.
Das in den Erdnüssen enthaltende Vitamin E wirkt herzfreundlich und zellschützend. Der regelmässige Konsum einer Handvoll Nüsse oder eines Esslöffels Erdnussbutter reduziert das Diabetes-Risiko bei Menschen zwischen 34 und 59 Jahren um 20 Prozent.