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Der SIL dient als Raumplanungsinstrument des Bundes für die Infrastrukturanlagen der Zivilluftfahrt. Es soll die Entwicklung eines Flughafens mit anderen Nutzungen und den Richtplanungen der Kantone abzustimmen. Am 22.06.2011 informierten das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) und die beiden Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft über den Ablauf des Verfahrens zum SIL für den Flughafen Basel-Mulhouse.
Im Auftrag des Schutzverbandes der Bevölkerung um den Flughafen Basel-Mülhausen hat Herr Dr. Ettler, ettlersutter Rechtsanwälte, beigefügte Stellungnahme zum Objektblatt Flughafen Basel-Mulhouse des Sachplan Infrastruktur Luftfahrt (SIL) beim BAZL eingereicht:
Im luftfahrtpolitischen Bericht legt der Bundesrat seine Pläne für die Schweizer Luftfahrt dar:
Zur vermeintlichen «Verbesserung der Sicherheit» planten die am FABEC (Functional Airspace Blocks Europe Central) beteiligten Staaten ab April 2016 ein neues Netz von Flugrouten in grosser Höhe zwischen Genf und Brüssel. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hatte diesem Plan zugestummen. Für die Flughäfen Genf und Basel-Mulhouse hätte die Umsetzung des Luftraumprojekts «Südost» markante Änderungen der An- und Abflugrouten gebracht. So hätte die Zahl der Südstarts am EuroAirport stark zugenommen. Nach starker Opposition diverser Verbände (Flughafenmitarbeitergewerkschaften in Frankreich, diverse Anrainerverbände des EAPs, Regierungen von BS & BL etc.) wurde dieses Vorhaben vorerst auf Eis gelegt.