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Giulia Steingruber hat am Schlusstag der Kunstturn-Europameisterschaften in Montpellier einen weiteren Beweis ihrer Klasse abgeliefert. Nachdem sie in der Qualifikation die Stärkste gewesen war, klassierte sich die Ostschweizerin im Final im Bodenturnen im 3. Rang, geschlagen nur von der britischen Siegerin Claudia Fragapane und der Russin Xenia Afanasewa.
Mit 21 Jahren holte die überragende St. Gallerin damit in Montpellier einen kompletten Medaillensatz: Gold im Mehrkampf, Silber im Sprung, Bronze am Boden.
Für Pablo Brägger dagegen erfüllten sich die Hoffnungen auf einen weiteren Medaillengewinn nach dem 3. Platz in der Bodenübung nicht. Der St. Galler aus Oberbüren stürzte bei einem dynamischen Übungsteil vom Reck. Er konnte den Holmen nicht halten, zog sich jedoch beim Sturz keine Verletzungen zu. (si/twu)
Kevin Anderson steht als erster Spieler im Final von Wimbledon. Der Bezwinger von Roger Federer gewinnt in 6:36 Stunden mit 26:24 im fünften Satz gegen John Isner.
In der ewigen Liste der längsten Einzel-Matches der Geschichte rangiert der Halbfinal auf Rang 3.
Länger war auch eine Doppel-Partie. Stan Wawrinka und Marco Chiudinelli unterlagen 2013 in der 1. Runde den beiden Tschechen Tomas Berdych und Lukas Rosol nach 7:02 h mit 4:6, 7:5, 4:6, 7:6 und 22:24.
Alleine der Entscheidungssatz dauert 2:55 h. Die 50 Games entsprechen rund vier Sätzen. Anderson und Isner haben also gewissermassen keinen Fünfsätzer absolviert, sondern einen Achtsätzer.
Gemeinsam …