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Vitamine müssen unserem Körper mit der Nahrung zugeführt werden. Ausnahme bildet das Vitamin D, das vom Körper mittels genug Sonnenlicht hergestellt werden kann. Vitamine dienen nicht der Energieversorgung, sondern werden für andere lebenswichtige Funktionen benötigt. Bei einer Unterversorgung treten Mangelerscheinungen auf. Für den Menschen sind insgesamt 13 Vitamine relevant. Neun davon sind wasserlöslich (C und B-Vitamine) und vier sind fettlöslich (A, D, E und K).
Vitaminpräparate: Vorsicht bei der Dosierung!
Fettlösliche Vitamine sind in Wasser unlöslich und können nur in Verbindung mit Fett aufgenommen werden (z.B. Salatöl, Butter). Sie werden meist in der Leber gespeichert und können nicht – wie die wasserlöslichen Vitamine – mit dem Urin ausgeschieden werden. Deshalb besteht die Gefahr einer Überdosierung vor allem bei fettlöslichen Vitaminen. Wer hochdosierte Vitaminpräparate zu sich nimmt, kann den oberen tolerierbaren Zufuhrwert überschreiten. Eine solche Überdosierung (Hypervitaminose) kann akut (mit einer 50 bis 100-fachen Tagesdosis) oder chronisch (durch langfristige Einnahme geringfügig überhöhter Dosen) erfolgen. Für Kindern gelten niedrigere Grenzen. Insbesondere die übermässige Aufnahme von Vitamin A kann zahlreiche Nebenwirkungen auslösen, wie zum Beispiel Schwindel, Erbrechen oder Schleimhautblutungen.