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Pol Espargaro katapultiert sich im Warmup für sein Heimrennen in Aragon an die Spitze - Tom Lüthi ist als Vierter auch wieder vorne mit dabei
Pol Espargaro war im Warmup der Schnellste
Im Aufwärmtraining der Moto2-Klasse in Aragon kamen zahlreiche Fahrer zu Sturz. Die Ausrutscher gingen aber glimpflich aus. Bei trockenen Bedingungen waren die üblichen Verdächtigen an der Spitze zu finden.
Drei Spanier gaben das Tempo vor. Die Bestzeit stellte Pol Espargaro (Kalex) in 1:54.390 Minuten auf. Er nahm seinem Landsmann Marc Marquez (Suter) 0,399 Sekunden ab. Als Dritter meldete sich der noch amtierende 125er-Weltmeister im Spitzenfeld. Nicolas Terol (Suter) war vor heimischer Kulisse schnell unterwegs. Sein Rückstand auf die Spitze betrug 0,642 Sekunden.
Mechaniker mit gutem Job
Auch Tom Lüthi erlebte ein erfreuliches Warmup. Am Samstag hatte die Abstimmung seiner Suter im Qualifying überhaupt nicht gepasst und es wurde nur Startplatz 19.
Seine Paddock-GP-Mechaniker hatten die richtigen Änderungen vorgenommen, denn der Schweizer fuhr im Warmup wieder konkurrenzfähige Zeiten. Lüthi reihte sich als Vierter ein. Auf Espargaro fehlten allerdings schon knapp acht Zehntelsekunden. Auf den weiteren Plätzen folgten Bradley Smith (Tech 3), Andrea Iannone (Speed Up) und Esteve Rabat (Kalex).
Auch Aegerter in Top 10
Für Dominique Aegerter (Suter) lief es im Trockenen auch besser und er drang auf Rang acht in die Top 10 nach vor. Diese rundeten Kiefer-Pilot Mike di Meglio (Kalex) und Axel Pons (Kalex) ab.
Der Deutsche Marcel Schrötter drehte mit seiner Bimota insgesamt zehn Runden. Sein Rückstand auf die Spitze betrug 2,6 Sekunden. Damit reihte er sich als 24. ein. Rookie Jesko Raffin (Kalex) wurde 30. Pole-Setter Simone Corsi (FTR) konnte sich nicht mit schnellen Zeiten in Szene setzen.
Corsi mit Unfall
Stattdessen war er in einen Unfall verwickelt. Corsi überholte Elena Rosell in einer Rechtskurve. Beim Umlegen kam es zu einer Berührung und die Spanierin, die aussen war, stürzte. Ihre Speed Up wurde dabei stark beschädigt.
Bei den kühlen Bedingungen von 14 Grad rutschten mehrere Fahrer aus. Darunter waren auch Alessandro Andreozzi (Speed Up), Tomoyoshi Koyama (Suter) und der Schweizer Marco Colandrea (FTR). In diesen Fällen blieb es bei Blechschäden.
SPORT1