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Heute wird unter dem Begriff NUZ das aktuelle Netzwerk der Universität Zürich verstanden, welches sich aus dem NUZ90 (Ethernet-Technologie) entwickelt hat.
Definitionen zu NUZ:
- NUZ=Netzwerk der Universität Zürich
- NUZ90=Ethernet-Konzept von 1990
- GIGA-NUZ=Gigabit-Ethernet-Konzept von 2001/2003
Das NUZ basiert auf der Idee, die einzelnen Gebäude oder Gebäudeteile an einem zentralen Eintrittspunkt mit Glasfaser zu erschliessen.
Je nach Gebäudegrösse gibt es einen zentralen Gebäudeverteiler beim Eintrittspunkt in das Gebäude ("GV", "Distribution") oder ausser diesem weitere Verteiler auf den Etagen ("EV", "Access"), vgl. Strukturierte Verkabelung. Gebäude, welche nicht in der Nähe der beiden Campus Irchel oder Zentrum liegen, werden mit Modems über Mietleitungen der Swisscom oder mit Ethernet über gemietete Glasfaserleitungen (EWZ, SBB) erschlossen.
Alle Installationen sind in der Twisted Pair-Technik (S/UTP, Kat. 5/6-Kabel) ausgeführt. Bei dieser Methode werden alle Computer einzeln (mit einem eigenen Kabel) direkt am Gebäude- oder Etagenverteiler angeschlossen, was die Betriebssicherheit und mögliche Geschwindigkeit erhöht.
Die Ausdehnung des Netzes erstreckt sich über einen grossen Teil der Stadt Zürich, vor allem östlich der Limmat. Eckpunkte sind u.a. Balgrist, Botanischer Garten, das Grossmünster, das Völkerkundemuseum im «alten botanischen Garten», die Andreasstrasse und die Binzmühlestrasse in Oerlikon. Die Netzwerke der Orthopädischen Klinik Balgrist, der Psychiatrischen Universitätsklinik Burghölzli, des Kinderspitals, des Zentrums für Kinder- und Jugendpsychiatrie, des Zahnärztlichen Instituts, des Universitätsspitals und des Tierspitals werden ebenfalls durch das NUZ mit dem Internet verbunden.
Das NUZ ist ein IP-Netzwerk. Die Netzwerke der einzelnen Institute sind über IP-Router von Cisco Systems miteinander und dem weltweiten Internet verbunden. Das über die Institutsnetze hinaus transportierte (geroutete) Netzwerkprotokoll ist IP. Innerhalb der Institutsnetzwerke gelangen auch andere Netzwerkprotokolle zum Einsatz.
Durch den Einsatz von VLANs (Virtual LANs) können innerhalb eines Gebäudes auch verschiedene IP-Subnetze nebeneinander betrieben werden. Es ist sogar möglich, vom Internet abgetrennte Netze zu betreiben.