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Der Tatverdacht gegen den in Untersuchungshaft gesetzten 25-Jährigen habe sich im Verlaufe der polizeilichen Ermittlungen nicht erhärten lassen, teilte die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich am Freitag mit. Sie bestätigte damit eine Meldung von "20 Minuten".
Der Mann sei bereits am 15. Juli aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Er war verhaftet worden, nachdem er kurz nach der Tat in der Nähe des Tatorts über das Bahngleis davongerannt war.
Das Verfahren sei nach wie vor hängig, heisst es in der Stellungnahme der Oberstaatsanwaltschaft weiter. Die Ermittlungen in Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt liefen auf Hochtouren.
Nach der Entlassung des 25-Jährigen bleibt damit momentan als einziger Verdächtiger ein 23-Jähriger, der nach einem Hafturlaub nicht mehr in die zürcherische Strafanstalt Pöschwies zurückgekehrt ist. Er befindet sich noch immer auf der Flucht. Die Kantonspolizei Zürich hat für Hinweise eine Belohnung von 10'000 Franken ausgesetzt.
Der Mann befand sich seit Februar 2014 im Strafvollzug. Er war unter anderem wegen Freiheitsberaubung, versuchten Raubes und versuchter Nötigung zu einer Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren verurteilt worden. Er wird als gewaltbereit eingestuft.
Das Tötungsdelikt im Seefeld geschah am 30. Juni. Eine Passantin traf um 13.45 Uhr in der Nähe des Bahnhofs Tiefenbrunnen auf einen verletzten Mann, der mehrere Stichwunden am Körper aufwies. Der 42-jährige Zürcher verstarb noch vor Ort.
(SDA)