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Die Asahi-Zeitung berichtete am 12. Juli über Untersuchungsergebnisse des Instituts für Wald und Waldprodukte, dass radioaktives Cäsium im Wald durch die Schneeschmelze nicht in den Bergstrom ausgefliesst.
Das Forschungsteam von der Stadt Tsukuba der Präfektur Ibaraki, sammelte 324 Wasserproben von sechs verschiedenen Bächen in der Präfektur Fukushima. Die höchste Cäsium-Konzentration betrug 5.9 Bq/l und damit lag unter dem Grenzwert für Trinkwasser (10 Bq/l). Bei meisten Proben war die Konzentration weniger als 1 Bq/l.
Gesammelt wurden die Proben zwischen 1. März und 30 April fast täglich in den Bächen von den Ortschaften Date, Iitate, Nihonmatsu, Aizu-Wakamatsu, Koriyama und Hirono. Nach Analysen der Gruppe bleibt Cäsium, das durch den Atomunfall vom AKW Fukushima I in die Wälder gelangte, im grossten Teil im selben Kreis, da der radioaktive Stoff vom Tonmineral absorbiert oder im Laubschichten zurückbleibt.
Masamichi Takahashi, Forschungskoordinator des Instituts, erzählte der Asahi-Zeitung: „Aus Untersuchungen von Tschernobyl geht hervor, dass Cäsium im Wald zirkuliert und kaum in den Bach hinausfliesst. Unsere Untersuchungen bestätigen, dass es in der Tauzeit mit grösserer Wassermenge auch der Fall ist.“