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Sonova: Sennheiser-Übernahme verschoben
Der Hörgerätehersteller Sonova verschiebt den Abschluss seiner geplanten Übernahme der Consumer Division des Kopfhörerherstellers Sennheiser drei Monate nach hinten.
Die Akquisition soll nun bis zum Ende des Geschäftsjahres 2021/22, das per Ende März 2022 endet, abgeschlossen werden. Zuvor hatte Sonova den Abschluss bis Ende des laufenden Kalenderjahres geplant.
Als Begründung für die Verspätung gibt Sonova in einer Mitteilung vom Dienstag an, gewisse operative Aufgaben im Rahmen der Ausgliederung des Geschäfts bräuchten mehr Zeit als ursprünglich angenommen. Darunter etwa die Migration der IT-Systeme.
Sonova und Sennheiser hätten in den letzten Monaten erhebliche Fortschritte gemacht und seien weiterhin fest entschlossen, die Transaktion erfolgreich abzuschliessen, heisst es in der Mitteilung. Zudem sei die Übernahme von den Regulierungsbehörden in allen relevanten Ländern genehmigt worden.
Sonova hatte die Übernahme der Sennheiser-Division im Mai angekündigt. Laut den damals publizierten Angaben lässt sich Sonova das Geschäft, das mit rund 600 Mitarbeitenden einen jährlichen Umsatz von 250 Millionen Euro weltweit erwirtschaftet, 200 Millionen Euro kosten.