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US-Filmstar Richard Gere hat Präsident Donald Trump Hetze gegen Flüchtlinge vorgeworfen. Während der Berlinale sagte Gere am Freitag, das «grösste Verbrechen» des US-Präsidenten und rechtspopulistischer Politiker in Europa sei ihre Gleichsetzung von Flüchtlingen mit Terroristen. Dadurch würden Ängste und Hass geschürt.
Der 67-jährige Schauspieler stellte in Berlin den neuen Thriller «The Dinner» des Regisseurs Oren Moverman mit ihm selbst und Laura Linney in den Hauptrollen vor.
«‹Flüchtling› war bislang jemand, mit dem wir mitfühlten, um den wir uns kümmerten, dem wir helfen und dem wir Schutz geben wollten», sagte Gere. Jetzt habe es Trump geschafft, dass die Leute Angst vor Flüchtlingen hätten.
Der US-Präsident hatte Ende Januar ein vorübergehendes Einreiseverbot für Menschen aus sieben mehrheitlich muslimischen Ländern verfügt und die Einreise von Flüchtlingen in die USA vorerst gänzlich untersagt. Ein Bundesberufungsgericht in San Francisco lehnte am Donnerstag (Ortszeit) die Wiedereinsetzung des zwischenzeitlich aufgehobenen Dekrets ab; es bleibt damit ausser Kraft. (sda/afp)