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Die Thurgauer Rollstuhl-Leichtathletin holt an der WM in Paris erneut Edelmetall: Die Medaille über 100 m glänzt silbern.
Catherine Debrunner beendet an der Leichtathletik-WM in Paris erstmals ein Rennen nicht als Siegerin. Die dreifache Weltmeisterin (800 m, 1500 m und 5000 m) von Paris musst sich über 100 m der Britin Samantha Kinghorn geschlagen geben. Dies stellt in 15,93 einen Weltmeisterschafts-Rekord auf und absolviert den Sprint 13 Hundertstel schneller als die Schweizerin.
Sie habe gemischte Gefühle, meint die 28-jährige Thurgauerin. Denn sie sei beim Start nicht gut weggekommen und habe erst nach und nach Boden auf ihre Konkurrentin gutmachen können. «Wenn das Rennen noch etwas länger gewesen wäre, hätte ich sie vielleicht noch abfangen können», mutmasst Debrunner, die zwar auch über die kürzeste Bahndistanz Weltrekordhalterin ist, in der Regel aber den Fokus auf längere Strecken legt. «Silber ist auch ein super Resultat.» Die nun vierfache Medaillengewinnerin tritt am Samstagabend in ihrer letzten Disziplin an. Über 400 m ist ihr Ziel klar: «Ich möchte meinen Titel von 2019 in Dubai verteidigen.»
Foto: Gabriel Monnet