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Oya Baydar, geboren 1940, engagierte sich früh in der politischen Linken. Sie lebte u. a. viele Jahre in Deutschland, bevor sie aufgrund einer Amnestie 1992 in die Türkei zurückkehren konnte. Seit ihrer Rückkehr arbeitet sie als Journalistin, Publizistin und Schriftstellerin.
Ihr aktueller Roman ‹Verlorene Worte› erzählt von einer Familie aus dem heutigen Istanbul Elif, Deniz und Ömer. Jeder von ihnen lebt ein anderes Leben, jeder dieser Wege repräsentiert die gesellschaftlichen Themen der modernen Türkei. Ein großer Gegenwartsroman, der Fragen nach Gewalt, Humanismus, Toleranz, Liebe und der Fähigkeit zur Selbstkritik in den Mittelpunkt stellt.