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Hinter dem Rücken der amerikanischen Bevölkerung und vom laufenden Wahlkampf unbeachtet haben die Vereinigten Staaten in den letzten Wochen die militärische Konfrontation mit China deutlich verschärft.
Am Donnerstag berichtete die New York Times in einem Leitartikel, dass die Vereinigten Staaten im Südchinesischen Meer in Kürze eine weitere Übung „für die Freiheit der Meere“ durchführen wollen. Dabei sollen Kriegsschiffe in die Zwölf-Meilen-Zone einfahren, die China für die Inseln in diesem Gebiet beansprucht.
Bei den ersten beiden Zwischenfällen im Oktober 2015 und Januar 2016 schickte die US-Navy Lenkwaffenzerstörer in chinesische Territorialgewässer. Die USA behaupten zwar, sie hielten sich an die Regeln einer „arglosen Durchfahrt“, wobei diese „jegliche Übung oder Manöver mit Waffen“ verbietet.
Wie die Navy Times berichtet, fordert Admiral Harry Harris, Kommandeur der amerikanischen Pazifikstreitkräfte, ein aggressiveres Vorgehen innerhalb der Zwölf-Meilen-Zone im Bereich von Territorium, das China für sich beansprucht.
Die Navy Times sprach auch mit Bryan Clark, dem ehemaligen Chefberater des pensionierten Admirals Jon Greenert, der früher die Marineeinsätze geleitet hatte. Clark sagte der Zeitung, Admiral Harris wolle „echte Operationen [für die Freiheit der Meere] durchführen. D.h. er will durch ein solches Gebiet fahren und militärische Operationen durchführen“ – etwa Flugzeuge aufsteigen lassen und Waffen….