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Signatur:
Ar 157
Für die Konsultation der Unterlagen im Lesesaal vereinbaren Sie bitte telefonisch (043 268 87 50) einen Termin, da die Platzzahl im Lesesaal aufgrund der Corona-Situation beschränkt ist. Der Zugang zum Lesesaal ist nur mit bestätigter Platzreservation möglich.
Ar 157
1932-2006
6.0 m
Studium der Nationalökonomie in Zürich und London. Zu Beginn der sechziger Jahre war er Redaktor der Schweizer Zeitschrift «Mondo» für Entwicklungsfragen und der «TCS-Revue». Hauptberuflich war er lange als Journalist tätig und viele Jahre lang Vizepräsident der Entwicklungshilfe-Organisation Helvetas. 1967 wurde er damals jüngstes Mitglied des Nationalrates, dem er während zweier Jahrzehnte bis zu seiner überraschenden Abwahl 1987 angehörte. Mitglied der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz und geschäftsleitender Sekretär vom VPOD (bis 1994). Zu seinen Spezialgebieten gehörten die Entwicklungs- und die Aussenpolitik. 1990 bis 1994 Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB). Sein Engagement in der Aussenpolitik (Zentralpräsident der Europa-Union Schweiz 1968-1972, Mitglied des Europarates 1970-1977) trug dazu bei, dass sich die Schweiz der Europäischen Union gegenüber öffnete. Walter Renschler wurde national bekannt als Mitglied der sogenannten sozialdemokratischen «Viererbande» (Helmut Hubacher, Liliane Uchtenhagen, Andreas Gerwig, Walter Renschler), die die Politik der SPS in den späten siebziger und frühen achtziger Jahren wesentlich mitprägte.
Die Akten gelangten am 29.09.2007 aus dem Besitz von Elke Renschler-Schlapper ins Schweizerische Sozialarchiv.
Der Bestand enthält: Persönliche Korrespondenz, journalistische Arbeiten, chronologisch geordnete Akten, Akten zu verschiedenen Organisationen und zur Person
Es wurden diverse Dubletten kassiert.
Neuzugänge werden nicht erwartet.
Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.
Die Verzeichnung erfolgte 2007 durch Paola Caputo und Urs Kälin.