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Wasserkraftanlage
Nach der Versteigerung des Rosenbades nutzten die neuen Besitzer die Anlage zum Betrieb einer mechanischen Weberei. Sie beantragten die Wasserrechte zur Nutzung des Hüttlibachs sowie des Rodbachs als Energiequelle zum Antrieb der Maschinen in der Weberei.
Von 1859 bis in die 1930er-Jahre wurde die Wasserkraft der beiden Bäche für die Fabrik genutzt. In der Anbauschlacht des zweiten Weltkrieges diente das Wasser dann lediglich noch zur Bewässerung der Gemüsefelder. Mit der Zeit zerfiel die Anlage und das Turbinenhaus wurde gesprengt.
Im Rahmen von «Grabe-wo-du-stehst»-Kursen wurde die ehemalige Wasserkraftanlage ab 1989 von über 100 Schulklassen ausgegraben und restauriert. 1996 drehten sich die Räder auf dem Rosenberg wieder mit Wasserkraft. Die Original-Turbine blieb verschwunden und wurde durch eine Peltonturbine aus dem Jahre 1932 ersetzt, welche Lehrlinge aus dem Schutt einer anderen Fabrik der Region bergen konnten und restauriert haben.
Prunkstück der heutigen Anlage ist ein Peitschenwebstuhl (Honegger 1910), welcher über eine 34 m lange Transmissionsstange und mit Lederriemen angetrieben wird.
Interesse auf dem Rosenberg zu arbeiten?
Rosenberg, Salome Bachmann & Daniel Wälti
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