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Das Wichtigste in Kürze
- Die Anwälte von Prinz Andrew wollen eine Zeugin des Maxwell-Prozesses vor Gericht bringen.
- «Carolyn» beschuldigte Andrews Klägerin Virginia Giuffre, sie rekrutiert zu haben.
- Die Anwälte fürchten aber auch, dass Maxwell Andrew belasten könnte.
Die einen jubeln, die anderen bangen: Ghislaine Maxwell (60), eine Vertraute und Komplizin des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein (†66), wurde in New York schuldig gesprochen. Die Jury sah es als bewiesen, dass sie minderjährige Opfer für den Sexring des Millionärs rekrutiert hatte. Ihr droht nun eine mehrjährige Haftstrafe, unter Umständen verbringt sie den Rest ihres Lebens hinter Gittern.
Während sich die ehemaligen Opfer über den Schulspruch freuen, loten die Anwälte von Maxwell die weiteren Möglichkeiten aus. Sie wollen in Berufung gehen. Sollte auch diese nicht erfolgreich sein, könnte Maxwell im grossen Stil auspacken und damit die Haftstrafe reduzieren. Diese Option hat auch in England Panik ausgelöst.
Wie der «Mirror» berichtet, haben die Anwälte von Prinz Andrew (61) kurz nach dem Schulspruch ein Notfall-Meeting einberufen. Das ehemaligen Epstein-Opfer Virginia Giuffre (38) hatte gegen den Queen-Sohn eine Zivilklage eingereicht. Sie sei als Minderjährige mehrmals zum Sex mit ihm gezwungen worden.
Die Anwälte befürchten, dass die Klage von Giuffre nun eher Erfolg haben könnte. Denn in den USA ist es schwieriger, in einem strafrechtlichen Fall einen Schuldspruch zu erwirken als bei einer Zivilklage. Trotzdem wurde Maxwell in ihrem strafrechtlichen Prozess schuldig gesprochen. Keine gute Nachricht für Prinz Andrew.
Wie ein Insider dem «Mirror» berichtet, glauben die Anwälte aber, auch etwas Positives aus dem Maxwell-Prozess ziehen zu können. Die Zeugin unter dem Pseudonym «Carolyn» sagte, sie sei von Giuffre rekrutiert worden.
Die Anwälte erwägen laut der Quelle nun, die Zeugin im Prozess gegen Prinz Andrew vor Gericht zu bringen. Sie wollten damit zeigen, dass Giuffre am Missbrauch ebenfalls beteiligt gewesen sei.