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Die Schwester von Spaniens König Felipe VI. kann ein wenig aufatmen. Aber nur ein wenig, denn sie muss weiter eine Anklage befürchten. Ein Gericht in Palma de Mallorca liess am Freitag offen, ob der Infantin Cristina wegen Verwicklung in einen Finanzskandal der Prozess gemacht wird.
Cristina offenbar keine Geldwäscherin
Die Richter auf der spanischen Ferieninsel entschieden, den Vorwurf der Geldwäsche fallenzulassen, den der Ermittlungsrichter José Castro gegen die 49-Jährige erhoben hatte. Sie bestätigten aber den Verdacht der Steuerhinterziehung.
Der Ermittlungsrichter muss nun entscheiden, ob dieser Vorwurf ausreicht, die Infantin auf die Anklagebank zu setzen. Cristina, die auf dem sechsten Rang in der Thronfolge steht, wäre in der Geschichte der spanischen Monarchie die erste nahe Verwandte des Königs, die sich wegen Steuerdelikten als Angeklagte vor einem ordentlichen Gericht verantworten müsste.