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Ein Gang in mein Lieblingscafé oder ein Kaffee to go:
der Geruch, der Energieschub und die geistige Klarheit, die mit einer guten Tasse Kaffee einhergehen, darauf wollte ich nie verzichten. Und dann kam der Tag, an dem ich gemerkt habe, dass es mir und meinem Körper nicht mehr guttut. Herzrasen und Hitzewallungen.
Ich habe mich entschieden den Kaffee wegzulassen und ging mit mir das Experiment ein - und, es hat sich gelohnt!
Aber, ist Kaffee wirklich schlecht für alle?
Jeder von uns reagiert unterschiedlich auf Kaffee. Manche Menschen werden nervös, während andere sich stundenlang beschwingt fühlen.
Kaffee wird in der Phase I des Entgiftungsweges der Leber ‚verstoffwechselt‘ und manche Menschen haben es schwerer, den Kaffee abzubauen.
Die Auswirkungen können sich entweder sofort in Form von Zittrigkeit und Nervosität bemerkbar machen oder erst zu einem späteren Zeitpunkt in Form von schlechtem Schlaf und Verdauungsproblemen.
Aber was ist genau besorgniserregend an Kaffee?
Wenn Du unter Schilddrüsenproblemen, Hashimoto, Nebennierenermüdung, Schlaflosigkeit, Angstzuständen, Hitzewallungen oder hormonbedingten Erkrankungen leidest ist es wichtig, die "Kehrseite des Kaffees" genau zu kennen und eine fundierte Entscheidung darüber zu treffen, ob er gut für dich ist.
Hier sind einige der weniger bekannten Fakten über Kaffee:
Erhöhung des Blutzuckerspiegels
Dies ist besonders ungünstig für Menschen mit Hypoglykämie (Unterzuckerung).
Blutzuckerschwankungen verursachen Cortisolspitzen, die nicht nur die Nebennieren erschöpfen, sondern auch das Immunsystem schwächen.
Kaffee stimuliert die Freisetzung von Gastrin, dem wichtigsten Magenhormon, das die Darmpassagezeit beschleunigt.
Kaffee kann auch die Freisetzung von Galle anregen (weshalb manche Menschen kurz nach dem Kaffeetrinken auf die Toilette rennen), und so auch Verdauungsenzyme.
Bei Menschen mit einer gesunden Verdauung ist dies keine große Sache.
Bei Menschen mit Autoimmunkrankheiten wie Hashimoto und die unter einer gestörten Verdauung leiden z. B. Reizdarmsyndrom oder "leaky gut", kann dies jedoch weitere Schäden an der Darmschleimhaut verursachen.
Erschöpft die Nebennieren
Kaffee regt die Nebennieren dazu an, mehr Cortisol, unser Stresshormon, auszuschütten.
Was viele von uns nicht wissen, ist, dass unsere müden Nebennieren oft die Ursache für unerklärliche Gewichtszunahme, Schlafprobleme, emotionale Schwäche, Depression und Müdigkeit sind. Wer bei einer Nebennierenmüdigkeit Kaffee trinkt, gießt nur noch mehr Öl ins Feuer.
Kaffee beeinträchtigt die Aufnahme von Levothyroxin (dem synthetischen Schilddrüsenhormon); deshalb müssen Schilddrüsenpatienten ihre Hormonersatzpille mindestens eine Stunde vor dem Kaffeetrinken einnehmen.
Was ist mit entkoffeiniertem Kaffee?
Das ist ein umstrittenes Thema und ich persönlich rate davon ab!
Viele Hersteller verwenden ein chemisches Verfahren, um das Koffein aus den Kaffeebohnen zu entfernen. Das Ergebnis ist weniger Koffein, aber mehr Chemikalien.
Wie wirkt sich Kaffee auf den Schlaf aus?
Das kannst du nur herausfinden, wenn du 7 Tage lang auf koffeinhaltige Getränke verzichtest - dann wird es dir dein Körper sagen!
Die ersten 2 Tage werden hart sein und genau das sagt etwas Wichtiges über dieses Suchtmittel, den Kaffee aus.
Viele Frauen, die auf Kaffee und Koffein verzichtet haben, berichten von besserem Schlaf innerhalb weniger Tage, weniger Hitzewallungen, weniger Angstzuständen und vielen anderen Vorteilen, die sich im Laufe der Zeit zeigen.
Willst du auch versuchen den Kaffee wegzulassen!? Beginne langsam mit dem Abbau und lass dir Zeit dafür. Gerne kannst du mir in den Kommentaren berichten, wie es dir ergangen ist.
Viel Spass!
Quelle : https://hormonesbalance.com/cfhb/