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<h2>SubmittedText<h2><p>Vom 29. September bis 1. Oktober 2005 hatte in St. Gallen, der von Bund, Kanton und Standortgemeinde mit über einer Million unterstützte "World Ageing &amp; Generations Congress 2005" stattgefunden. Im Anschluss an den Weltkongress stellen sich verschiedene Fragen, besonders auch, weil die erwartete Besucheranzahl nicht erreicht wurde. Die Steuerzahlenden haben das Recht auf volle Transparenz.</p><p>Ich bitte den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wann wird der versprochene Schlussbericht vorliegen, und wann macht der Bundesrat diesen öffentlich?</p><p>2. Wie gross ist das eingefahrene Defizit? Wer wird dies bezahlen?</p><p>3. Wie hoch war das Honorar (Lohn) und Spesen für den Executive Chairman?</p><p>4. Welches war der Nutzen des Weltkongresses für die gedankliche Bereicherung für das Bundesamt für Sozialversicherung?</p><p>5. Wie viele Mittel stehen dem Bund jährlich zur Verfügung zur "Förderung des Kongresstourismus"?</p><p>6. Welche anderen Kongresse werden mit wie viel Mitteln vom Bund subventioniert?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Der Schlussbericht wird Ende 2005 an das Staatssekretariat für Wirtschaft abgeliefert. Das Amt wird prüfen, ob die anvisierten Ziele erreicht und die Mittel sachgerecht eingesetzt wurden. Der Bericht wird Ende Jahr im Internet veröffentlicht.</p><p>2. Die Organisatoren des Anlasses gehen davon aus, dass ein knapp ausgeglichenes Ergebnis präsentiert werden kann.</p><p>3. Die Anstellung und Entschädigung der Mitarbeitenden am Kongress 2005 ist Sache des Vereins Viva 50plus. Die dem Staatssekretariat für Wirtschaft vorliegenden Zahlen geben keinen Anlass zu Beanstandungen.</p><p>4. Wenn die Kongresspublikationen vorliegen, wird das Bundesamt für Sozialversicherung die notwendigen Schlussfolgerungen ziehen und in die Gestaltung der zukünftigen schweizerischen Alters- und Generationenpolitik einbeziehen.</p><p>5. Der Bund gewährt in der Regel keine Finanzhilfen für die Durchführung einzelner Kongresse. Die vom Bund unterstützte Schweiz Tourismus hat aber eine entsprechende Produktlinie "Kongresstourismus" aufgebaut. Die Finanzhilfe für Viva 50plus wurde nicht für die Durchführung oder Defizitdeckung des Kongresses 2005 gewährt, sondern für den Aufbau eines neuen Kongresszylus "Zweite Lebenshälfte", der die Kongressstadt St. Gallen in einem neuen Segment des internationalen Geschäftstourismus positionieren soll. Die Finanzhilfe war Teil der flankierenden Massnahmen zur Abfederung der Liberalisierungswirkungen, die zum Zweck hatten, den von der Liberalisierung benachteiligten Regionen neue Impulse zu geben.</p><p>6. Der Bund führt keine Statistik über die von ihm unterstützten Kongresse und die dafür eingesetzten Mittel.</p>  Antwort des Bundesrates.