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Den Schweizer Springreitern ist der Auftakt in die WM von Herning (DEN) geglückt. Das Team von Equipenchef Michel Sorg liegt nach dem Jagdspringen auf dem fünften Platz, weniger als ein Springfehler hinter den führenden Schweden. In der Einzelwertung liegt der Franzose Julien Epaillard an der Spitze. Bester Schweizer ist Martin Fuchs auf Rang drei.
Pius Schwizer eröffnete für die Schweiz. Mit Vancouver de Lanlore gelang ihm eine tolle, schnelle Runde, wäre da nicht die dritte zweifache Kombination gewesen. Der Franzosenhengst sprang viel zu früh ab und krachte ins Hindernis. Beim zweiten Versuch klappte es und Schwizer ritt konzentriert zu Ende (Platz 73). WM-Debütant Edouard Schmitz wusste zu überzeugen. Im Sattel von Quno musste er nur einen Abwurf in Kauf nehmen (Platz 41). Teamleader Martin Fuchs zeigte einmal mehr seine Klasse. Er liess seinen Niederländerwallach Leone Jei flüssig vorwärtsgaloppieren und war so schnell unterwegs. Alle Stangen blieben oben und der Zürcher ritt auf den dritten Platz, weniger als eine Sekunde hinter dem Prüfungssieger Julien Epaillard (FRA) auf Caracole de la Roque.
Schlussreiter Steve Guerdat griff mit Venard de Cerisy ebenfalls an. Der Franzosenwallach war sehr vorsichtig und schnell. Beim Einsprung in die letzte Zweifache hatte er etwas Glück, beim Aussprung dafür Pech – die Stange fiel nach leichter Berührung. Guerdat konnte sich dank der schnellsten Runde aller Konkurrenten auf Platz 13 klassieren. «Wir sind sehr zufrieden mit allen vier Paaren, alle sind toll geritten. Die Ausgangslage ist gut und wir freuen uns auf die nächsten Prüfungen», so Equipenchef Michel Sorg.
Schweden führt mit 3,69 Punkten vor Frankreich (5,44), Belgien (5,49), Grossbritannien (6,66) und der Schweiz (6,83). Im Einzel führt Julien Epaillard (FRA) vor Scott Brash (0,23) und Martin Fuchs (0,36).
Mitte der 80er-Jahre fuhren Roland von Siebenthal und ich zu zwei nationalen Springkonkurrenzen auf Schnee: im Januar 1984 nach St. Moritz, im Februar 1986 nach Crans-Montana. 1986 war für die...
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