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Aufgabe
Der Justizrat ist in der Freiburger Verfassung verankert und funktioniert vollkommen unabhängig von der gesetzgebenden, der ausführenden und der richterlichen Gewalt. Er schuldet nur dem Grossen Rat Rechenschaft. Seine Aufgabe besteht aus drei Teilen :
Aufsicht
Er stellt die ständige äussere Kontrolle über die richterliche Gewalt sowohl unter dem administrativen als auch unter dem disziplinarischen Gesichtspunkt sicher.
Stellungnahme
Er nimmt zuhanden des Grossen Rates zu den Bewerbungen für hauptamtliche und nebenamtliche Richterämter Stellung, nachdem er die Ausschreibung organisiert, die Unterlagen durchgesehen und die Wählbarkeitsvoraussetzungen überprüft hat.
Auskunft und Vorschlag
Er gibt dem Grossen Rat Auskunft, sooft dieser das verlangt, aber mindestens einmal im Jahr. Er ergreift Initiativen und macht dem Grossen Rat Vorschläge, wie die Arbeitsweise der Justiz verbessert werden könnte.
Leitplan 2017–2021
In diesem Leitplan beschreibt der Justizrat, mit welcher Entwicklung der Justiz des Kantons er in den kommenden fünf Jahren rechnet. Er formuliert vier vorrangige konkrete Projekte, die nötig sind, damit die Freiburger Justiz sich entwickeln und jederzeit prompte Leistungen von hoher Qualität sicherstellen kann. Obwohl die Umsetzung dieser Massnahmen nicht vom Justizrat abhängt, ist der Anstoss, den diese Behörde gibt, entscheidend für die Entwicklung der Freiburger Justiz. Leitplan 2017-2021 des Justizrates.