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Federer scheitert an Robredo und sich selbst
- Dienstag, 3. September 2013, 2:06 Uhr
Für Roger Federer sind die US Open nach den Achtelfinals vorbei. Der Schweizer verabschiedete sich nach einer enttäuschenden Leistung mit einem 6:7, 3:6 und 4:6 gegen Tommy Robredo aus dem Turnier.
Und plötzlich war alles Selbstvertrauen wieder weg! Nachdem sich Federer in den letzten Wochen langsam aber sicher aus seinem Formtief des Frühsommers herausgekämpft hatte, lieferte er gegen Robredo eine wahre Fehlerorgie ab.
Spiel der vergebenen Chancen
Federer erarbeitete sich immer wieder Chancen zum Servicedurchbruch, die er mit unerklärlichen Eigenfehlern gleich selbst vernichtete. Von insgesamt 16 Breakbällen konnte er nur deren 2 im ersten Durchgang verwerten. «Ich hätte unbedingt einen Weg finden müssen, um wenigstens einen der ersten drei Sätze zu gewinnen», trauerte er seinen Möglichkeiten nach.
«So tut es besonders weh»
Statt in den heiklen Phasen sein bestes Tennis auszupacken, servierte Federer seinem Gegner mit je einem Blackout in den Sätzen 2 und 3 die entscheidenden Breaks auf dem Silbertablett - jeweils zu Null. Nicht weniger als 43 unerzwungene Fehler hatte der Schweizer nach den knapp zweieinhalb Stunden Spielzeit auf dem Konto. «So zu verlieren tut besonders weh. Ich hatte es in der Hand.»
Erster Sieg für Robredo
Robredo nahm die Geschenke dankend an. Ohne eine überragende Vorstellung abliefern zu müssen, kam der Spanier zu seinem ersten Sieg über die langjährige Weltnummer 1, nachdem er zuvor in 10 Duellen 10 Niederlagen kassiert hatte.
Kein Major-Final 2013
Für Federer geht 2013 somit als erstes Jahr seit 2002 in die Geschichte ein, in welchem er keinen Grand-Slam-Final bestreiten konnte. In New York scheiterte der 17-fache Major-Sieger erstmals seit 10 Jahren wieder vor den Viertelfinals.