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In den kommenden Tagen werde die Situation für die Spitäler und die Bürger besonders schwierig werden. Er sprach von einer «Krise, die andauern wird, von einer Gesundheitslage, die sich nicht schnell verbessert».
Mit bisher knapp 1700 Toten gehört Frankreich nach Italien und Spanien zu den am meisten betroffenen Ländern der EU. Innerhalb von 24 Stunden war die offizielle Zahl der Toten nach Angaben vom Donnerstagabend um 365 gestiegen.
Auch die Pariser Spitäler forderten Hilfe: Es müssten dringend Patienten in andere Regionen verlegt werden, «um für die Kranken von morgen oder übermorgen Platz zu schaffen», sagte der leitende Arzt Bruno Riou von der öffentlichen Spitalgesellschaft Assistance Publique – Hôpitaux de Paris (AP-HP). Der Pariser Grossraum ist neben dem Osten Frankreichs das am stärksten betroffene Gebiet.
Aus dem Krisengebiet im Elsass sollten weitere Patienten per Flugzeug in andere Landesteile verlegt werden. Zum Transport von 20 Kranken in den Westen war zuvor erstmals auch ein medizinisch umgerüsteter TGV-Schnellzug zum Einsatz gekommen.