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Die eigene Wohnung oder das Haus sollte möglichst kühl gehalten werden. Idealerweise tagsüber unter 32 Grad und nachts unter 24 Grad. Aber wie, wenn keine Klimaanlage installiert ist?
- Öffnen Sie nachts und frühmorgens alle Fenster und Fensterläden, wenn die Aussentemperatur niedrig (und dies gefahrlos möglich) ist.
- Tagsüber: Fenster und Fensterläden schliessen, um keine Hitze herein zu lassen.
- Wenn möglich: Bringen Sie Rollos, Vorhänge, Markisen oder Jalousien an Fenstern an, die der Sonne ausgesetzt sind.
- Schalten Sie das Licht und so viele elektrische Geräte wie möglich aus.
- Hängen Sie nasse Handtücher auf, um die Raumluft herunter zu kühlen.
- Teppiche wegräumen – sie sind Wärmespeicher.
Ventilatoren können helfen. Stellen Sie als Kühlmittel ein Gefäss mit Eiswürfeln vor den Ventilator, dann verstärkt sich die Wirkung noch.
Raus aus der Hitze
Während Hitzeperioden sollte man sich nicht in der Sonne aufhalten – besonders zur heissesten Tageszeit sollte es vermieden werden, sich draussen aufzuhalten. Deshalb am besten: In das kühlste Zimmer im Haus oder der Wohnung gehen. Ist es nicht möglich, die Wohnung kühl zu halten: Verbringen Sie zwei bis drei Stunden am Tag an einem kühlen Ort (zum Beispiel in einem klimatisierten öffentlichen Gebäude). Körperliche Anstrengung vermeiden. Wenn körperliche Arbeit nicht vermieden werden kann: Zur kühlsten Tageszeit, üblicherweise zwischen 4 und 7 Uhr.
Wer doch raus muss:
- Im Schatten bleiben, direkte Sonne vermeiden.
- Leichte und lockere, helle Kleidung tragen, außerdem Hut oder Kappe und eine Sonnenbrille.
- Grosse Asphalt- oder Betonflächen meiden, diese Materialien speichern die Wärme.
- Sonnenschutz auftragen.
Trinken Sie mindestens zwei Liter pro Tag
Im Sommer zu schwitzen, wird meist als lästiges Übel empfunden. Für den Körper ist Schweiss aber notwendig, damit er seine Temperatur regulieren kann. Wer viel trinkt, erleichtert dem Organismus die Arbeit. Erwachsene sollten mindestens zwei Liter pro Tag zu sich nehmen, möglichst gleichmässig über den Tag verteilt. Bei starkem Schwitzen darf es auch das Doppelte sein. Wer zu wenig trinkt, wird müde, bekommt Kopfschmerzen und im Extremfall einen Kreislaufkollaps.
Lockere, luftige Kleidung tragen
Eng anliegende Kleidung lässt die Luft nicht an die Haut und dämpft den Kühleffekt des Schwitzens. Besser eignen sich lockere Hemden und Blusen sowie weit geschnittene Hosen und Röcke aus Naturfasern wie Leinen, Baumwolle oder Seide und in hellen statt dunklen Farben. In Kleidung, die wenig Haut bedeckt, riskiert man nicht nur einen Sonnenbrand, sondern die Sonne heizt den Körper auch stärker auf. Tipp: Ein Hut mit breiter Krempe schützt den Kopf und das Gesicht.