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Die Schweizer Armee wird abgeschafft.
Bisher von der Armee wahrgenommene zivile Aufgaben werden von den zivilen Behörden übernommen.
Eine Beteiligung der Schweiz an bewaffneten internationalen Friedensmissionen erfordert eine eigene Gesetzesgrundlage. Über ein solches Gesetz muss das Volk entscheiden.
Die Schweiz setzt sich für gerechte Beziehungen zwischen den Geschlechtern, sozialen Gruppen und den Völkern sowie für eine umweltverträgliche und gerechte Verteilung der natürlichen Ressourcen ein. Ihre Sicherheitspolitik orientiert sich an den Prinzipien friedlicher Konfliktlösung.
Die Schweiz schafft einen zivilen Friedensdienst (ZFD).
Der ZFD leistet im In- und Ausland vorbeugend, begleitend und nachsorgend einen Beitrag für den Abbau von Gewaltverhältnissen.
Der ZFD arbeitet gewaltfrei.
Einsätze im ZFD erfolgen freiwillig und werden angemessen entschädigt.
In Zusammenarbeit mit bestehenden Institutionen und Organisationen bietet der ZFD eine Grundausbildung in friedlicher Konfliktbearbeitung an, welche allen Interessierten offensteht.
Nach einer vertieften Ausbildung stehen Friedensdienstleistende auf Anfrage für Menschenrechtsarbeit, Wahlbeobachtungen, sozialen Wiederaufbau und zur Unterstützung lokaler Friedensbemühungen zur Verfügung.
Organisationen, welche sich in der Friedens-, Frauen-, Entwicklungs-, Umwelt-und Migrationspolitik engagieren, gestalten den Friedensdienst mit und garantieren wenn immer möglich die Durchführung der jeweiligen Projekte.
Zivildienstleistenden wird der Friedensdienst angerechnet.