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Diabetes führt zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel, was zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen kann, wenn der Blutzucker nicht kontrolliert und reguliert wird. Diabetes Typ 1 und 2 sind die wichtigsten chronischen Diabetesformen. Von Prädiabetes spricht man, wenn der Blutzuckerspiegel zwar erhöht ist, aber nicht so stark, dass es als Diabetes eingestuft wird. Prädiabetes ist eine Vorstufe von Diabetes, die zu Typ-2-Diabetes führt, wenn keine vorbeugenden Massnahmen ergriffen werden. Jedoch haben manche Menschen mit Prädiabetes oder Typ-2-Diabetes gar keine Symptome. Im Fall von Diabetes Typ 1 sind die Symptome tendenziell stärker und treten schneller auf.
Symptome
- Starkes Hungergefühl
- Plötzlicher Gewichtsverlust
- Energieverlust und Müdigkeit
- Reizbarkeit
- Vermehrtes Durstgefühl
- Häufiges Wasserlassen
Ursachen
- Erbanlage
- Umwelteinflüsse
- Übergewicht
- Bewegungsmangel
Auswirkungen auf Alzheimer
- Ungefähr 2 Prozent der weltweiten Alzheimer-Fälle lassen sich momentan auf Diabetes zurückführen.
- Die globale Prävalenz (Verbreitung) von Diabetes lag im Jahr 2010 bei 6,4 Prozent (285 Millionen Erwachsene). Diese Zahl soll bis 2030 auf 7,7 Prozent (439 Millionen Erwachsene) steigen.
- Diabetes verursacht erhöhten Blutzucker, was zu Entzündungen führen kann. Möglicherweise werden dadurch die Gehirnzellen geschädigt und somit die Entwicklung einer Alzheimer-Erkrankung begünstigt.
Während die Medizin den genauen Zusammenhang zwischen Alzheimer und Diabetes noch nicht kennt, ist bekannt, dass ein hoher Blutzucker das Gehirn auf verschiedene Weisen schädigen kann. Dies führt möglicherweise zu einem erhöhten Alzheimer-Risiko.
Mehrere Studien haben gezeigt, dass Diabetes mit einem erhöhten Alzheimer- und Demenz-Risiko in Verbindung gebracht wurde. Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Fettleibigkeit und Diabetes können gleichzeitig auftreten. Durch erhöhte körperliche Aktivität können solche Risikofaktoren allerdings deutlich gemindert werden. Wissenschaftler:innen finden vermehrt Beweise, welche Typ-2-Diabetes mit Alzheimer verbinden. Mehrere Langzeitstudien, die grosse Gruppen über viele Jahre hinweg untersuchten, legen nahe, dass Erwachsene mit Typ-2-Diabetes ein hohes Risiko haben, später an Alzheimer zu erkranken.
Diabetes-Apps
mySugr
Die mySugr App ist ein gratis Diabetes-Logbuch, das Ihre Diabetes-Daten unter Kontrolle behält. Die App bietet ein personalisiertes Dashboard, wo Sie Ihre Ernährung, Medikamente, Kohlenhydratzufuhr, Blutzuckerspiegel und mehr überwachen können. Ausserdem können Sie Ihre Blutzuckerwerte übersichtlich grafisch darstellen. Die App versorgt Sie mit täglichen, wöchentlichen und monatlichen Berichten, die Sie direkt mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt teilen können.
Beat Diabetes
Diese Website und Android App wurde von Ärztinnen und Ärzten erstellt, um zuverlässige Informationen zur Verfügung zu stellen und Personen zu helfen, die Schwierigkeiten haben mit dem Organisieren und Kontrollieren Ihrer Diabetes-Daten. Die Plattform beinhaltet lange, detaillierte Artikel, einfache Tipps und Tricks und ein Diabetes-Management-Plan. Die App bietet Informationen bezüglich medizinischer Auswirkungen der Krankheit sowie evidenzbasierte Übungen, die helfen können, Diabetes effektiv zu managen. Die Website und App sind aktuell nur auf Englisch verfügbar.
Lumind
Die App hilft, Gesundheitsdaten von Menschen mit Diabetes in den Alltag zu integrieren und unaufdringlich an die nächsten Blutzuckermessungen zu erinnern. Die App ruft die Daten des Blutzuckerspiegels von kompatiblen Messgeräten ab und wandelt sie in Töne, Licht und Farben um. Indem die App Blutzuckerwerte in sanfte Stimuli umwandelt, hilft sie den Menschen, ihren Diabetes besser in ihr Leben zu integrieren, eine allgemeine Akzeptanz zu schaffen und so langfristig die Motivation zu fördern.
Unterstützung
Es ist wichtig, daran zu denken, dass nicht nur die Person mit Diabetes selbst betroffen ist, sondern auch die Menschen in ihrem Umfeld – Eltern, Lehrpersonen, Freund:innen, Familie und andere Nahestehende.
Umso wichtiger ist, zu lernen, wie Sie am besten mit Ihrem Umfeld kommunizieren. Die beste Art und Weise zu kommunizieren, kann von Person zu Person und je nach Situation verschieden sein. Neben dem Austausch mit dem Umfeld ist aber auch wertvoll, wenn Sie Unterstützung einholen bei Personen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben wie Sie. In unserer Community können Sie mit anderen Betroffenen Erfahrungen austauschen.