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Sara Errani ist eine der umstrittensten Spielerin auf der WTA-Tour. Die Italienerin, 2012 noch im French-Open-Final, ist nach einer langen Dopingsperre auf Rang 150 in der Weltrangliste zurückgefallen.
In der 2. Runde der French Open traf sie am Mittwoch auf die favorisierte Niederländerin Kiki Bertens (WTA 8) und brachte diese an den Rand einer Niederlage. Bertens war sichtlich geschwächt und litt unter starken Schmerzen. Die Nummer 5 der Setzliste setzte sich im 3. Satz nach mehrmaligem Breakrückstand mit 9:7 aber doch durch.
Nach der Partie musste sich Bertens minutenlang wegen Krampferscheinungen im ganzen Körper behandeln lassen und konnte den Court nur dank eines Rollstuhls verlassen.
Unrühmliches Verhalten von Errani
Zu Diskussionen führte, wie sich Errrani verhielt. Ein kleiner Auszug:
- Die Italienerin zweifelte an der Verletzung von Bertens.
- Immer wieder servierte die 33-Jährige von unten, wie gewohnt war der 2. Service die grosse Schwäche.
- Errani verweigerte nach der Partie den «Racket-Tap», der wegen Corona den obligaten Handschlag ersetzt.
- Beim Verlassen des Courts fluchte sie deutlich hörbar auf Italienisch.
Für Kiki Bertens geht Roland Garros in der 3. Runde gegen die Tschechin Katerina Siniakova weiter.