Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03195.jsonl.gz/839

In der Schweiz werden seine Arbeiten aus zerschlagenem Glas manchmal fälschlicherweise für Vandalismus gehalten. Doch mit seinem jüngsten Werk hat der Glaskünstler Simon Berger den grossen Wurf gelandet.Dieser Inhalt wurde am 24. März 2021 - 12:00 publiziert
- Português Artista suíço quebra teto de vidro com retrato de Kamala Harris
- 中文 瑞士艺术家以美国副总统肖像打破玻璃天花板
- عربي فنان سويسري يكسر "السقف الزجاجي" بصورة مبتكرة لكامالا هاريس
- Français Un artiste suisse derrière le portrait en verre de Kamala Harris
- English Swiss artist breaks glass ceiling with portrait of Kamala Harris
- Italiano Un artista svizzero dietro il ritratto di Kamala Harris su vetro
Berger und die US-Fotografin Celeste Sloman haben beide die US-Vizepräsidentin Kamala Harris porträtiert. Der Schweizer Künstler – ein gelernter Schreiner – benutzte Slomans Foto als Vorlage für eine Arbeit aus zerbrochenem Glas.
Mit einer Technik, die er selbst entwickelt hat, hämmerte Berger leicht auf laminiertes Glas, um winzige Risse und Spalten zu hinterlassen. Schliesslich entstand daraus ein Abbild der kürzlich vereidigten Vizepräsidentin der USA, Kamala Harris.
Das Kunstwerk fand grossen Anklang, als es auf der National Mall in Washington DC ausgestellt wurde, zwischen dem Washington Monument und dem Lincoln Memorial.
Gläserne Decke
Der Titel des Werks nimmt Bezug auf den Begriff "gläserne Decke". So wird die oft unsichtbare Barriere genannt, an die viele Frauen bei ihren Karrieren stossen.
Bergers Arbeit veranschaulicht die Überwindung dieser Barriere durch Harris. Sie ist nicht nur die erste US-Vizepräsidentin. Sie ist auch die erste farbige Person, die erste Person asiatischer Abstammung und die erste Absolventin eines historisch schwarzen College auf diesem Posten.
Netzwerk-Unterstützung
Das Kunstwerk wurde von Chief in Auftrag gegebenExterner Link, einem privaten Netzwerk zur Unterstützung weiblicher Führungskräfte. Präsentiert hat es das National Women's History MuseumExterner Link in Washington.
Das fast zwei Meter hohe und rund 160 Kilo schwere Glasporträt steht inzwischen nicht mehr auf der National Mall; das Museum überlegt nun, es entweder auszustellen oder auf Tournee zu schicken.
Kommentare unter diesem Artikel wurden deaktiviert. Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an <email-pii>.