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Am Regierungssitz nagt der Zahn der Zeit
Im Dachstock des «Grauen Hauses» in Chur rumort es schon länger. Jetzt wird das 250-jährige Tragwerk saniert und restauriert.
Andreas von Salis-Soglio wollte es wissen. Sein neuer Wohnsitz in Chur sollte gar das im Jahr 1729 von Peter Salis-Soglio realisierte «Alte Gebäu» an der heutigen Poststrasse an Prunk und Pracht übertreffen. Im April 1751 nahm Bauherr Andreas von Salis-Soglio deshalb einen Könner des Fachs unter Vertrag: den Appenzeller Baumeister Johannes Grubenmann. Ein Jahr später war das sogenannte «Neue Gebäu» fertig; seit dem Jahr 1807 gehört es dem Kanton Graubünden und wird als Regierungsgebäude genutzt.