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Lausanner Forscher haben eine Methode entwickelt, bei der die Aktivität von Neuronen durch die umgebenden Wassermoleküle untersucht werden kann. Damit müssen für solche Untersuchungen keine Elektroden und Fluorophore mehr eingesetzt werden.
Neuronen sind Hirnzellen, die miteinander kommunizieren, indem sie elektrochemische Signale entlang der Axone senden. Beispielsweise um zu sehen, ob bestimmte Medikamente ihre Wirkung entfalten, muss die Aktivität von Neuronen untersucht werden. Um solche Signale zu untersuchen, mussten bisher Fluorophore injiziert oder Elektroden von aussen am Kopf des Patienten angebracht werden. Allerdings sind Fluorophore giftig und Elektroden können die Neuronen schädigen, wie die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (EPFL) in einer Mitteilung erklärt.
Forscher der EPFL haben nun eine alternative Methode entwickelt, um die Aktivität von Neuronen zu untersuchen. Bei ihrer Methode werden die Wassermoleküle um die Neuronen analysiert. Diese verändern bei der Aktivität von Neuronen durch die elektrische Ladung ihre Ausrichtung. So kann die Aktivität der Neuronen nicht-invasiv untersucht werden. Mit der Methode könnte laut der EPFL künftig nicht nur die Aktivität einzelner Neuronen, sondern auch jene von gesamten Hirnregionen analysiert werden. Dies könnte bei der Entwicklung von Medikamenten helfen und zum genaueren Verständnis des Gehirns beitragen. ssp