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Personen, die jeden Tag mehr als 40 Gramm verarbeitete Fleischprodukte verzehren, haben ein erhöhtes Sterberisiko im Vergleich zu jenen, die weniger als 20 Gramm pro Tag essen. Dies die Aussage einer wissenschaftlichen Studie, die unter anderem an der Uni Zürich, Institut für Sozial- und Präventivmedizin, erarbeitet wurde. Der Tagesanzeiger schafft es, dieser Studie Aussagen von Metzgern gegenüberzustellen, bei denen etwa am Beispiel des Grossvaters eines der Metzger (“Er wurde über 90 Jahre alt und war kerngesund.“) quasi der Gegenbeweis zu dieser Studie angetreten wird. Gerade bei der Ernährung handelt es sich dabei um eine typische Reaktion von Medien und einem Teil der Gesellschaft zu Erkenntnissen, die bisherige Verhaltensweisen und liebgewordene Traditionen in Frage stellen.
Das Gottlieb Duttweiler Institute stellt die Frage “Welche Köpfe bestimmen den aktuellen Diskurs über die Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft?” und gibt die Antwort mit einer «Thought-Leader-Map». Selbst wenn solche Hitlisten fragwürdig sind, führt diese Vordenker-Liste einer Institution, dies sich als “Think Tank” sieht, doch zu einigen Fragen.
Wenn eine Schweizerin, ein Schweizer mit Menschen, die die Schweiz nicht oder nicht sehr gut kennen, ins Gespräch kommen, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Qualität der Schweiz, die direkte Demokratie, gesprochen. Die vielen Volksabstimmungen auf allen Ebenen, die Mitwirkungsmöglichkeiten von Initiative bis Referendum, die Tatsache, dass auch Exekutivmitglieder zu Fuss oder mit dem Velo ohne Bodyguards unterwegs sein können, die gefühlte Demokratie in der Schweiz scheint eine USP (Unique Selling Proposition) der Schweiz zu sein. Lässt sich diese gefühlte Demokratie auch messen oder vergleichen?