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Technical Report NTB 86-15
Degradation of Concrete in a LLW/ILW Repository
Die Radionuklidfreisetzungsrate aus einem Endlager Typ B hängt von den Langzeiteigenschaften des Betons ab. Die kritischen Eigenschaften des Betons sind die Diffusivität und die hydraulische Konduktivität.
Aus Berechnungen unter Annahme eines Grundwasserflusses durch das Endlager ist geschlossen worden, dass, neben dem Risiko einer schnellen Nuklidfreisetzung, die Rate des Betonzerfalls auch zunehmen würde, im Vergleich zu einer Situation wo der Transport durch die technischen Barrieren nur durch Diffusion stattfindet.
Es wurde festgestellt, dass der Betonzerfall bedingt durch aggressive Spezies im Grundwasser unbedeutender ist als die Auslaugung durch Wasser mit Ausnahme der Karbonatisierung. Ein möglicher chemischer Angriff durch Sulfat, dessen Vorkommen in den Abfällen angenommen werden muss, könnte durch die Wahl eines sulfatresistenten Betons reduziert werden.
Der Grundwasserfluss durch das Endlager kann durch geeignete Auslegung der Barrieren auf ein Minimum beschränkt werden. Damit wird sichergestellt, dass Diffusion der einzige Stofftransportmechanismus ist. Dies würde auch den Einfluss der Karbonatisierung auf ein unbedeutendes Niveau reduzieren. Die Betonzerfallsrate ist in diesem Fall klein.
Die Möglichkeit einer mikrobiellen Degradierung des Betons wurde in diesem Bericht nicht berücksichtigt.