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Scharapowa war gewarnt. Ihre Viertelfinal-Gegnerin hatte schon früh im Pariser Turnier für Aufsehen gesorgt. Nur 4 Games gestand sie bei ihrem Coup in der 2. Runde Serena Williams zu. In 64 Minuten war die Weltnummer 1 und Vorjahressiegerin von der erst 20-jährigen Spanierin gestürzt worden.
Mit Scharapowa (WTA 8) konnte Muguruza (WTA 35) zunächst eine weitere Favoritin schocken. Beim 6:1 im 1. Satz hatte sie die Russin jederzeit unter Kontrolle und spielte verblüffend unerschrocken.
Muguruza bricht ein
Nach und nach konnte sich Scharapowa aus der Umklammerung ihrer Gegnerin lösen. Im 2. Satz musste sie zwar eine 3:1-Führung wieder preisgeben, setzte sich in der Schlussphase aber mit 7:5 durch.
In Durchgang 3 gelang ihr ein frühes Break zum 2:1. Entscheidend war im nächsten eigenen Aufschlagspiel, dass sie gegen Muguruza 5 Breakbälle abwehren konnte. Damit war der Widerstand der Spanierin gebrochen. Alleine im 3. Satz leistete sie sich 26 unerzwungene Fehler (gegenüber 5 von Scharapowa).
Bouchard schafft die Wende
Im Halbfinal trifft Scharapowa, die Paris-Siegerin von 2012, nun auf Eugenie Bouchard (WTA 16). Die erst 20-jährige Kanadierin aus Québec setzte sich gegen Carla Suarez Navarro (Sp/WTA 15) mit 7:6, 2:6, 7:5 durch. Ihr gelang dabei ein starkes Comeback, lag sie im Entscheidungs-Durchgang doch bereits 1:4 zurück.
Bouchard gilt als Newcomerin dieser Saison. Bereits am diesjährigen Australian Open preschte sie in den Halbfinal vor, nachdem sie zuvor bei 3 Major-Auftritten nie über die 3. Runde hinausgekommen war.