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Indiens Oberstes Gericht beschloss am 17. Oktober, gleichgeschlechtliche Ehen nicht zu legalisieren. Die Richter argumentierten, dies sei Sache des Parlaments. Auch im Ausland geschlossene Homo-Ehen werden in Indien weiter nicht anerkannt.
Die LGBTQ-Lobby war enttäuscht, während religiöse Gruppen den Entscheid begrüssten. Die Regierung hatte schon im April erklärt, die gleichgeschlechtliche Ehe sei ein «urbanes, elitäres Konzept, weit entfernt vom gesellschaftlichen Ethos des Landes». Homosexualität ist in Indien seit 2018 legal.
(ap)