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Das EDA ist besorgt über eine weitere militärische Eskalation im Nordwesten Syriens, welche dramatische Folgen für die bereits stark leidende Zivilbevölkerung in dieser Region hätte. Geschätzte 3 Mio. Personen befinden sich derzeit in der Provinz Idlib, darunter ca. 1.4 Mio. Binnenflüchtlinge, die aus anderen Landesteilen Syriens vertrieben wurden. Es besteht die Gefahr, dass eine grosse Anzahl Menschen neuerlich vertrieben oder getötet werden könnten. Das EDA ruft alle Konfliktparteien dazu auf, das Völkerrecht einzuhalten, namentlich die Charta der Vereinten Nationen, das humanitäre Völkerrecht und die Menschenrechte. Die unverzügliche, ungehinderte und nachhaltige humanitäre Versorgung der Notleidenden, einschliesslich in schwierig zu erreichenden Gebieten, muss gewährt werden.
Das EDA appelliert an alle beteiligten Konfliktparteien und Staaten, insbesondere die Garantiestaaten der sog. «De-Eskalationszonen» von Idlib, über den Verhandlungsweg auf eine sofortige Einstellung der Kampfhandlungen hinzuwirken. Dies ist unerlässlich, um eine verhandelte politische Lösung unter Obhut der Vereinten Nationen herbeizuführen und dem Leiden der syrischen Bevölkerung ein Ende zu setzen. Nur auf diesem Wege kann ein dauerhafter, breit abgestützter Frieden für Syrien erzielt werden, der die Rechte aller Syrerinnen und Syrer gewährleistet.
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