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- Die Rekordzeiten, die Alex Wilson vor einer Woche in Atlanta (USA) aufgestellt hat, können nicht homologiert werden.
- Zum Verhängnis wird dem Schweizer ein fehlendes Start-Informations-System.
Gross war das Aufsehen in der Leichtathletik-Szene gewesen, als die Zeiten von Alex Wilson bei einem Meeting in Atlanta die Runde machten. Seine 9,84 Sekunden über 100 m wären gleichbedeutend mit einem Europarekord gewesen, die 19,89 Sekunden über 200 m hätten eine neue nationale Bestleistung dargestellt.
Eine Woche später ist klar: Die Zeiten finden keinen Eingang in die Rekordbücher. Dies bestätigte der europäische Kontinentalverband European Athletics eine Woche nach den Läufen.
Ein Verband nach dem anderen reagiert
Der Grund für die Nicht-Aufnahme ist ein fehlendes Start-Informations-System beim Provinzmeeting, das einen Fehlstart automatisch meldet. Obwohl dies für einen Schweizer Rekord nicht vorgeschrieben ist, hat Swiss Athletics entschieden, die Zeiten von Wilson auch nicht als nationale Bestmarke zu homologieren.
Schon am Mittwoch hatte der Weltverband die Zeit aus der Jahresweltbestenliste gestrichen, nachdem sie zunächst aufgenommen worden war.