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«Die Menschenrechtsbewegung schuldet Nelson Mandela grösste Dankbarkeit»
Amnesty International würdigt den im Alter von 95 Jahren verstorbenen Nelson Mandela heute als einen der grössten Visionäre im Kampf um den Schutz und die Förderung der Menschenrechte.
«Nelson Mandela weigerte sich, Unrecht hinzunehmen. Sein Mut hat die Welt verändert», sagte Salil Shetty, General-sekretär von Amnesty International. «Sein Tod ist ein riesiger Verlust nicht nur für Südafrika, sondern für alle Menschen, die sich für Freiheit und Gerechtigkeit und gegen jede Form der Diskriminierung einsetzen.»
«Nelson Mandelas Engagement für die Menschenrechte wurde allem voran in seiner unerschütter lichen Entschloss-enheit manifest, die Rassendiskriminierung während der Apartheid für immer zu beseitigen. Es setzte sich fort in Mandelas Einsatz gegen HIV/Aids im südlichen Afrika. Sein Erbe wird in Afrika und auf der ganzen Welt noch über viele Generationen hin weiter leben.»
«Mandela war ein politischer Gefangener, der auch aufgrund seiner Überzeugungen im Gefängnis sass. Er war einer, der verstand, wie der Ausschluss bestimmter Gruppen von Menschen das ganze soziale Gefüge zerstört. Die Menschen-rechtsbewegung auf der ganzen Welt schuldet Nelson Mandela grösste Dankbarkeit. Wir, die ihn bewunderten, müssen seinen Kampf nun weiterführen.»
Im November 2006 verlieh Amnesty International Nelson Mandela den Preis als «Botschafter des Gewissens» und würdigte damit seinen langjährigen Einsatz im Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen in Südafrika und auf der ganzen Welt.
Eine ausführliche Würdigung von Nelson Mandela finden Sie auf unserer Website.
Quelle: Amnesty International