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28.02.2024, 16:19 Uhr
Henning Padberg von Nordea Asset Management zeigt drei Bereiche auf, die von den laufenden Trends wie dem stark ansteigenden Energiebedarf profitieren dürften.
Im Jahr 2024 befinden wir uns im vierten Jahr des amerikanischen Präsidentschaftswahlzyklus. Ein Rückblick zeigt, dass eine negative Performance in dieser Phase äusserst selten ist. Eine Analyse von Maurizio Porfiri, CIO von CAT Financial Products.
Rezessionen, die mit einem Wahljahr zusammenfallen, gab es in der Geschichte nur viermal: 1932, 1980, 2008 und zuletzt 2020. Was diese Beobachtungen aber noch bemerkenswerter macht, ist die noch seltenere Kombination einer negativen Rendite in einem Wahljahr mit einer Rezession.
Diese besondere Konstellation trat nur zweimal auf, nämlich 1932 und 2008, stellt der Maurizio Porfiri von CAT Financial Products fest.
«Diese technische Evidenz unterstreicht die aussergewöhnliche Seltenheit eines negativen Wirtschaftsszenarios in einem Wahljahr. Die historischen Daten bieten somit eine gewisse Beruhigung und unterstützen einen positiven Ausblick aufs Jahr 2024», betont der CIO von CATS.
Auch wenn vergangene Trends keine exakte Vorhersage für die Zukunft darstellen, so liefern sie doch Hinweise auf eine generelle Stabilität in US-Wahljahren. Diese Stabilität könnte darauf hindeuten, dass wirtschaftliche Unsicherheit und Rezessionen in Wahljahren eher die Ausnahme als die Regel sind, fährt Porfiri fort.
Die historische Performance des S&P 500 in Wahljahren, besondere seit 1928, ist durchwegs positiv. «Unabhängig davon, ob Demokraten oder Republikaner an der Macht sind, beträgt die durchschnittliche Performance +7,73 Prozent.»
Betrachtet man jedoch nur die Perioden unter republikanischer Führung, so steigt die durchschnittliche Performance auf +12,11 Prozent, stellt der CAT-CIO fest. Diese Daten würden darauf hindeuten, dass die Finanzmärkte in Wahljahren generell positiv reagieren, wobei die republikanische Führung einen zusätzlichen positiven Impuls geben kann.
Interessant ist, dass diese positive Performance oft von einer schwachen Performance in der ersten Jahreshälfte begleitet wird, gefolgt von einem starken Sommer und Spannungen in den Monaten vor der Wahl. Dieses Muster könnte auf Unsicherheiten und Wahlkampfthemen zurückzuführen sein, die die Märkte beeinflussen, so Porfiri.
Für 2024 erwartet CAT Financial Productsein ähnliches Szenario. Die Rezessionsgefahr werde immer noch zu hoch eingeschätzt. Die US-Wirtschaft sei bemerkenswert widerstandsfähig. CAT veranschlagt die Wahrscheinlichkeit einer US-Rezession innerhalb eines Jahres auf 15 bis 20 %.
Ausgehend von historischen Trends sei ein moderater Start am US-Aktienmarkt zu erwarten, sagt der Anlagechef voraus, gefolgt von einem stärkeren Sommer und möglichen Spannungen vor den Wahlen.
Die Märkte könnten auf politische Entwicklungen und Wahlkampfthemen reagieren und Anleger sollten sich auf mögliche Unsicherheiten einstellen.