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Unser Eidgenossen Bundeshaus in Bern – am 28. November 1848 von der Bundesversammlung zur Bundesstadt und damit zum Sitz der Bundesbehörden bestimmt – hat eine lange Baugeschichte. Der älteste Teil des Gebäudes ist das zwischen 1852 und 1857 erbaute »Bundes-Rathaus« – heute das »Bundeshaus West«. In diesem Gebäude waren die Bundesverwaltung, die Regierung und das Parlament untergebracht. Infolge Platzmangels musste eine Erweiterung erstellt werden und so entstand in den Jahren 1888 bis 1892 an Stelle des 1884 abgebrochenen Inselspitals das heutige »Bundeshaus Ost«. Als Abschluss der Bauten wurde zwischen den Jahren 1894 und 1902 das Parlamentsgebäude, der monumentale Repräsentationsbau, als Ersatz des abgebrochenen »Casino« erstellt. Das Parlamentsgebäude mit der Hauptkuppel kostete damals sieben Millionen Franken – dies entspricht einem derzeitigen Betrag von etwa 700 Millionen Franken.
Den architektonischen Mittelpunkt des Parlamentsgebäudes bildet die Kuppelhalle mit der Glaskuppel im imposanten Kuppelgewölbe. In der Mitte der Glaskuppel befindet sich das als Mosaik ausgeführte Schweizerwappen. Dieses ist von Eichenlaub umrankt und wird von zwei weiblichen Freiheitsfiguren getragen. Radial zum Mittelpunkt gruppieren sich die Wappen der bei der Errichtung des Gebäudes bestandenen zweiundzwanzig Kantone; die sechs Halbkantone (Appenzell Ausserrhoden & Appenzell Innerrhoden, Basel-Land, & Basel-Stadt, Nidwalden & Obwalden) teilen sich dabei jeweils ein Wappenfeld.
Zur Zeit der Erstellung des damaligen Neubaus, hätte natürlich niemand daran gedacht oder geglaubt, dass am 1. Januar 1979 ein neuer Kanton in die Eidgenossenschaft eintreten bzw. durch Abspaltung gegründet wird.
Das Wappen und die Flagge de la »République et Canton du Jura« zeigen auf der rechten Seite sieben Balken in den zwei sich abwechselnden Farben Rot und Weiss. Die Balken symbolisieren die sieben Amtsbezirke, welche bei der Gründung des Kantons zur Diskussion standen und den Kanton Jura ausmachen sollten. Heute besteht der Kanton Jura jedoch aus drei Bezirken, nämlich den Bezirken Delsberg, Freiberge und Pruntrut. Auf der linken Seite befindet sich ein Bischofsstab, der an die einstige Zugehörigkeit des Gebietes – der sieben Bezirke – zum Fürstbistum Basel erinnert.
Das Wappen des neuen Kantons Jura, der durch Abspaltung vom Kanton Bern durch die Änderung der Bundesverfassung am 24. September 1978 bei einer Stimmbeteiligung von gut 42% mit einer Volksmehrheit von 82,3% und allen 19 6/2 Ständen angenommen wurde, fand in der Glaskuppel kein Platz mehr, und es musste etwas abseits montiert werden.
Unsere Frage: In welchem Plan-Quadrat der obenstehenden Abbildung befindet sich das Wappen des jüngsten Kantons der Eidgenossenschaft – des Kantons Jura?
Wettbewerbsbestimmungen:
Am Wettbewerb «Hirnwurm-22» können unsere Blog-Leserinnen und -Leser teilnehmen, ausgeschlossen sind das Personal und die Mitarbeitenden der Stiftung Tosam.
Die Antworten können uns per e-mail: <email-pii> zugestellt werden. Bei mehreren richtig eingehenden Lösungen, wird der Preis ein Gutschein im Wert von CHF 18.00 ausgelost.
Der Gewinner wird von uns per e-mail benachrichtigt und den Gutschein-Code erhalten. Dieser Code kann bei der nächsten Bestellung in das entsprechende Feld eingegeben werden.
Der Betrag von CHF 18.00 wird vom Rechnungsbetrag, zusammengesetzt aus den Preisen der bestellten Bücher und den Versandkosten, in Abzug gebracht. Eine teilweise Einlösung des Gutscheins ist nicht möglich – beim Gebrauch verfällt ein allfälliger Restbetrag.
Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Die Teilnehmer dieses Wettbewerbs erklären sich mit den Bestimmungen einverstanden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen (OR 513).
Einsendeschluss: Freitag, 5. Oktober 2012
Bild-Quellen:
Bild A: www.evpzh.ch
Bild B: Aus dem Buch »1991, das Jahr der Schweiz«
Bild C:
Bild D: Wikipedia (modifiziert by buchplanet (JBS))