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Haustruthuhn
Ein Truthuhn legt pro Jahr zwischen 20 und 40 Eier.
Haustruthuhn
Meleagris gallopavo f. domesticus
Das Haustruthuhn, auch Pute genannt, wurde von den Azteken aus der Urform des wilden Truthuhnes gezüchtet. Zwischen 1520 und 1540 brachten Seefahrer die ersten Tiere nach Europa. Auf Englisch heissen sowohl das Land Türkei als auch das Truthuhn «turkey». Wahrscheinlich wurden die ersten Truthühner zu den Perlhühnern gezählt, die damals in Deutschland «türkische Hühner» hiessen und in England «turkeys».
Im Natur- und Tierpark Goldau lässt sich ein spezieller Farbschlag der deutschen Pute, die Cröllwitzer Pute, bewundern. Dieser wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts an der staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Geflügelzucht in Halle-Cröllwitz herausgezüchtet. Die Hauptfarbe der Cröllwitzer Pute ist weiss. An Brust und Rücken beginnend weist jede Feder am Ende einen schwarzen Saum auf. Sie gehört zu den eher leichten Truthühnern und legt pro Jahr etwa 20 bis 40 Eier.
Truthühner gehören zu den wenigen Vögeln, die in der Lage sind, die sogenannte Jungfernzeugung zu betreiben. Weibchen können auch ohne Zutun eines Männchens Eier legen, aus denen Jungvögel schlüpfen können. Meist haben diese Jungtiere allerdings schlechte Überlebenschancen.
Truthühner, auch Puten genannt, werden schon seit dem 15. Jahrhundert wegen ihres Fleisches gehalten. Um den wachsenden Bedarf an Trutenfleisch zu decken, findet man Truthühner vermehrt in Intensivhaltung.
Im Natur- und Tierpark Goldau sind die Haustruthühner im Grosswijer-Hof zu Hause.
Weitere Informationen zum Haustruthuhn gibt es im Zootier-Lexikon.