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Bernaths Konkurrent Diego Faccani (FDP) erreichte mit 4642 Stimmen zwar auch das absolute Mehr, schied aber als überzählig aus. Das absolute Mehr lag bei 3852 Stimmen, die Wahlbeteiligung bei 57,7 Prozent.
Nachdem Bildungsreferent Urs Hunziker (FDP) sich nicht erneut zur Wahl stellte, ging es für die FDP darum, ihren zweiten Sitz zu halten. Da ihr dies nicht gelungen ist, verschieben sich die bisherigen rechtsbürgerlichen Mehrheitsverhältnisse in Richtung Mitte.
Katrin Bernath gehört seit 2010 dem Grossen Stadtrat an. Damals war sie noch Mitglied der ÖBS. Sie hat eine Doktorarbeit in Umweltökonomie geschrieben und arbeitet als Bereichsleiterin Umwelt- und Gesundheitsschutz in Winterthur.
Bernath hatte 2014 bereits einmal für den Stadtrat kandidiert. Damals unterlag sie Daniel Preisig (SVP), unter anderem deshalb, weil die SP eine eigene Kandidatin aufstellte. Dieses Mal unterstützte die SP die GLP-Kandidatin.
Mit 7869 Stimmen erzielte Peter Neukomm (SP) das beste Ergebnis. Er wurde auch in seinem Amt als Stadtpräsident mit 6830 Stimmen klar bestätigt. Das absolute Mehr lag bei 4248.
Simon Stocker (AL), der das Sozial- und Sicherheitsreferat leitet, erhielt 7232 Stimmen und Baureferent Raphaël Rohner 6179 Stimmen. Finanzreferent Daniel Preisig (SVP) liegt mit 5804 Stimmen auf Platz fünf hinter der neu gewählten Katrin Bernath.
(AWP)