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Drei Kilogramm leicht und mit langem schwarzen Haar kam ich am 21. September um 8.25 Uhr in La Bañeza (León, Spanien) auf die Welt. Der Zeitpunkt meiner ersten musikalischen Begegnung lag schon ein paar Monate vor meinen Geburt; die Musik von Mozart, Ravel und Tschaikowski floss jeden Tag durch die Kopfhörer auf dem Bauch meiner Mutter direkt in meine Ohren. Sieben Jahre später hörte ich ein schönes Instrument im Radio erklingen, und als ich meinen Bruder fragte, welches es war meinte er, es wäre das hässlichste Instrument auf der Welt, nämlich eine Oboe. Sofort wurde mir klar, dass ich Oboe lernen wollte.
Kurz vor meinem achten Geburtstag begann ich im Conservatorio Profesional de Música de Astorga, einer Stadt 30 Kilometer von La Bañeza entfernt, Oboe spielen zu lernen. Zwei bis drei Mal pro Woche fuhr ich nach Astorga um Musik und Oboenunterricht zu erhalten. Während meiner Schulzeit hatte ich das Glück, schöne und lehrreiche gemeinsame Fahrten mit anderen Kollegen zum Konservatorium zu machen sowie eine grosse und bedingungslose Unterstützung von meiner Familie zu erhalten. Dankbar blicke ich auf diese Zeit zurück.
Nach einer naturwissenschaftlichen Matura entschied ich mich Oboe zu studieren; zuerst in Vigo bei Ricardo Pazo und nacher in Palma de Mallorca bei Pilar Fontalba und Thomas Indermühle. Das Jahr 2007 war ein sehr wichtiges und erlebnisreiches Jahr: ich hatte zum ersten Mal mit einem Orchester als Solistin gespielt; wir spielten das Strauss Oboenkonzert. 2007 habe ich ebenfalls das Studium in Spanien erfolgreich abgeschlossen und bin in die Schweiz gekommen, um weiter bei Thomas Indermühle zu studieren und schloss mit Auszeichnung den Master in Performance (2009) und den Master in Pädagogik (2011) ab. Im März 2013 bekommt sie einstimmig und mit einer sehr positiven Kritik das „Diplome du Concert“ in Montbéliard.
Neben meiner solistischen Tätigkeit habe ich verschiedene Kammermusikformationen, mit denen ich oft auftrete. Dazu spiele ich als Zuzügerin mit diversen Orchestern. Meine pädagogische Tätigkeit umfasst Pensen als Oboenlehrerin in Andelfingen und Schaffhausen. Zudem unterrichtete ich als Dozentin für Fachdidaktik an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK.
Le Tombeau de CouperinRavel hat der Oboe in seiner Orchesterversion von „Le Tombeau de Couperin“ eine Solistenrolle zugeteilt. Dieser Klang ist prägend für das Werk, obschon die Originalversion lediglich für Klavier solo geschrieben wurde.
C.Ph.E. Bach Sonate in g-moll (a-moll) für solo oboe - Poco Adagio
Aufgenommen im April 2010
Kleiner Saal Zürcher Hochschule der Künste
H. Holliger Sonate für Oboe solo - Präludium
Aufgenommen im April 2010
Kleiner Saal Zürcher Hochschule der Künste
Deqing Wen' - Two Birds in one Cage (2007) für Oboe und Englischhorn
Pilar Fontalba (Ob) Elena Gonzalez (EH)
Aufgenommen im August 2009
24. Davos Festival 2009, Konzert 'Spurensuche - Deqing Wen', Hotel Schatzalp
F. Couperin - Concert Royal n.5, aus Les Goûts-réunis
Benjamin Guélat (Orgel), Elena González (Oboe)
Aufgenommen im Oktober 2010, Festival de Órgano Catedral de León
C. Stamitz - Duetto IV in F-Dur
Marietta Bosshart (Oboe I), Elena Gonzalez (Oboe II)
Aufgenommen im November 2011 im Zunfthaus zur Waag (Zürich)
W.A. Mozart Laudate Dominum
Atsuko Murata (Sopran), Elena González (Oboe), Ai Yamamura (Klavier)
Aufgenommen im März 2010
Elena und Ai haben sich an der Zürcher Hochschule der Künste in Zürich während ihrer Studienzeit kennengelernt. Seit 2008 spielen sie regelmässig zusammen Konzerte mit abwechslungsreichen Programmen. Seit 2013 heisst das Oboe und Klavier Duo Moiré. Der Begriff steht sinnbildlich für die Klänge der beiden Musikerinnen, die sich überlagern und so eine frische Harmonie entwickeln.
Man kann immer neue Moiré entdecken!
Kennengelernt haben sich Marietta Bosshart und Elena González Arias in der Klasse von Prof. Thomas Indermühle. Sehr schnell erkannten die beiden ihr gemeinsames Interesse an der Kammermusik und nahmen verschiedene Projekte in Angriff. Aus einem 2009 gegründeten Kammermusikensemble kristallisierte sich das Duo "duoboe" heraus, welches seit 2010 verschiedene Konzerte gibt und Anlässe musikalisch begleitet.
"Mit virtuosem Können tragen die beiden jungen Musikerinnen den Zuhörer in eine Fülle an Farbklängen und Kostbarkeiten. Ihr Spiel, von Feinfühligkeit, Leidenschaft und Leichtigkeit geprägt, lässt die Zeit des "hautbois" auf das Schönste aufleben." Mariana Fedorova , Malerin. Mehr über duoboe erfahren.
Der Organist Benjamin Guélat wurde 1978 in der Schweiz geboren. Nach einem 2001 in Zürich abgeschlossenem Mathematikstudium wandte er sich definitiv der Musik zu. Er studierte Orgel und Improvisation bei den Professoren Guy Bovet, Rudolf Lutz und Martin Sander in Basel, wo er die Lehr-, Konzert- und Solistendiplome sowie ein Master für Improvisation erhielt. Der Hans-Balmer-Preis wurde ihm zweimal verliehen. Neben seiner Tätigkeit als Organist für die Kirche Maria Krönung in Zürich, wo er seit 2009 lebt, tritt BG als Solist oder Begleiter regelmässig in der Schweiz oder in im Ausland auf
Elena und Benjamin spielten zum ersten Mal zusammen als Mitglieder des Kammerorchesters der Kirche St. Maria Krönung Zürich. So entstand die Idee der Gründung eines festen Duos, das die Gegebenheit nützt, dass es für die beiden Instrumente Orgel und Oboe ein grosses und wunderbares gemeinsames Repertoire gibt. Elena und Benjamin sind zwei professionelle Musiker die sich ihren Weg im Bereiche der kulturellen Möglichkeiten der Kanton Zürich, wo beide leben und regelmässig Konzerte durchführen, finden. Beide Musiker sind grosse Liebhaber der Barockmusik, welche den grössten Teil ihres Repertoires ausmacht. Ergänzt wird das Repertoire durch Werke der klassischen und romantischen Epoche.