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Innerthal
(Kt. Schwyz, Bez. March). 854 m. Gem. und Pfarrdorf, im Wäggithal, an der von Siebnen thaleinwärts führenden Strasse und 14 km s. der Station Siebnen-Wangen der linksufrigen Zürichseebahn (Zürich-Wädenswil-Ziegelbrücke).
Postablage;
Postwagen nach Siebnen.
Die meisten Häuser stehen zerstreut im Thalboden und an den Gehängen. 48 Häuser, 363 kathol. Ew. Die Pfarrkirche steht am rechten Ufer der Wäggithaleraa und stammt aus 1364. Früher kirchlich zu Tuggen gehörig, seit 1545 eigene Kirchgemeinde.
Seidenindustrie. Mineralquelle mit Heilbad.
Kartoffelbau. Bruch auf Wetzsteine.
Schöne Wiesen, die aber stellenweise sumpfig sind.
Zahlreiche fette Alpweiden und grosse Waldungen.
Wird thalauswärts durch einen Engpass von Vorderthal getrennt.
Die Gemeinde umfasst eine Fläche von 4830 ha. Es besteht der Plan, hier in der Thalsohle einen grossen Stauweier anzulegen, der von den Wassern der Aa, des Schlierenbaches, Hundsbaches und Fleischibaches gespiesen und einem grossen Elektrizitätswerk dienen würde.
Von der künftigen Pragelstrasse (Muotathal-Klönthal) wird ein Zweig über den
Schweinsalppass nach
Innerthal geführt werden.
Heute steht die Gemeinde mit dem Klönthal und dem Pragelpassweg nur durch den Fussweg über die Schweinsalp (1545 m) in Verbindung.
Innerthal gehörte bis zum alten Zürichkrieg den
Grafen von
Toggenburg.