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EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zeigt sich genervt über die Schweiz. Das Rahmenabkommen sei ihm von der Schweiz schon mehrfach versprochen worden, aber bis jetzt immer noch nicht zustande gekommen. Dies äusserte Juncker an einer Medienkonferenz in Brüssel, wie das SRF berichtet.
Demnach macht er die Schweiz an der Verschlechterung der Beziehungen zur EU verantwortlich. Die Schweiz habe ein Bild der Situation, das «in keiner Weise der Wirklichkeit entspricht», so Juncker. Er habe bereits achtmal den jeweiligen Schweizer Bundespräsidenten getroffen und sei zu dieser Einsicht gelangt.
Es ist nicht das erste Mal, dass sich Juncker hierzulande unbeliebt macht. Nach einem Treffen in Bern im Dezember, bei dem er vor den Medien von einem «Freundschaftsvertrag» der beiden Parteien sprach, hatte er überraschend die unbefristete Anerkennung der Schweizer Börse verwehrt und dies mit dem mangelnden Fortschritt der Verhandlungen mit der Schweiz verknüpft. (aeg)
Der Kosovo leidet unter grassierender Korruption und hoher Arbeitslosigkeit. Albin Kurti, Präsident der grössten Partei, will das jetzt ändern – unter anderem mit mehr Milchtechnologen und weniger Diplomaten.
Albin Kurti hat eigentlich gar keine Zeit. Rund ein Dutzend seiner Parlamentarier drohen ihm damit, die Partei zu verlassen. Sein Image als Messias der kosovarischen Linken bröckelt. Seine Partei «Vetëvendosje!» («Selbstbestimmung!») steht kurz davor, auseinanderzubrechen. Es ist Feuer im Dach. Kurti durchschreitet sein Büro in Pristinas Innenstadt mit langen Schritten und tippt mit der linken Hand auf seinem Smartphone, während er mit der rechten den Journalisten begrüsst. Kurti setzt …