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Terrier kommt von terra = Erde und weist auf die Aufgabe der Jagdhunde unter der Erde im Fuchs- und Dachsbau hin. Sie zeichnen sich durch Unerschrockenheit und oft tolldreisten Mut aus, denn bei der Jagd ist der Hund in den engen Bauen ganz auf sich alleine gestellt. Zögern und Angst kosten ihn das Leben. Daher galt die Zuchtauslese Hunden mit geringem Selbstschutzverhalten, die bei Bedrohung aggressiv reagieren.
Bei der Prägung dürfen dem Hundeführer keine Fehler unterlaufen. Terrier brauchen eine konsequente Erziehung.
Erstlingsführer tun gut daran, sich rechtzeitig und ausführlich über die Erziehung Gedanken zu machen.
Im Wallis führen viele Jäger Terrier auf der Niederjagd und vor allem bei der Fuchs und Dachsjagd.
Airedale Terrier
Dieser "König der Terrier" wurde 1850 von Züchtern in Yorkshire geschaffen, und zwar im Aire-Tal. Er ist das Resultat einer gezielten Kreuzung zwischen dem Otterhound und dem alten Old english Black-an-Tan Terrier, den es heute nicht mehr gibt. Man wollte einen Hund erzielen, der sich für die Jagd auf Otter und Nagetiere eignet. 1886 wurde die Rasse vom Kennel Club anerkannt. Im Ersten Weltkrieg wurde er als Botenhund, Angriffshund und Wachposten eingesetzt.
Charakter
Er ist ein rustikaler, kräftiger, energiegeladener Hund, sehr aufgeweckt, lebhaft und immer auf der Hut; reaktionsschnell und von legendärem Mut. Seinem Herrn treu ergeben. Zeigt gegenüber Artgenossen Dominanzgehabe. Seine Talente sind vielfältig: Guter Schwimmer, Enten- und Otterjäger, aber auch Saupacker und Hirschjäger. Er ist ein zuverlässiger Wächter für Mensch und Eigentum. Als Nutzhund taugt er für die Armee, als Rettungshund sowie als Polizeidiensthund.
Hinweis
Er kann nur gehalten werden, wen man ihm täglich ausreichend Auslauf gewährt. Zweimal pro Woche bürsten, dreimal im Jahr sollte er professionell getrimmt werden.
Masse
Rüde: 58 - 61 cm
Hündin: 56 - 59 cm
Gewicht: ~20 kg
Border Terrier
Sein Name verweist auf die "Borders", eine Region am Südrand Schottlands hin, aus der diese Rasse stammt. Hervorgegangen ist sie - so wird vermutet - aus einer alten Variante des Bedlington Terrier und über eine Einkreuzung mit dem Lakeland Terrier und dem Dandie Dinmont Terrier. Schon 1880 hatte der Border einen ausgezeichneten Ruf. Ursprünglich kam der Border Terrier bei der Fuchsjagd zum Einsatz, wurde in der Meute geführt und arbeitete als Hetzhund. Er ist heute auch ausserhalb der britischen Inseln sehr beliebt.
Charakter
Rustikaler Hund von aussergewöhlicher Ausdauer, unternehmungslustig, folgt sogar Pferden. Gerhosam, stark. Besitzt eine ausgeprägte Persönlichkeit, ist dabei von frohem Gemüt. Seinen Herrn treu ergeben. Gegenüber Artgenossen oft sehr aggressiv. Eine konsequente Erziehung ist erforderlich.
Hinweis
Passt sich an das Leben in der Wohnung an, sofern er häufig und ausgiebig Auslauf erhält. Ab und zu bürsten. Nicht trimmen.
Masse
Rüde: max. 40 cm
Hündin: max. 36 cm
Gewicht: 5 - 7 kg
Fox-Terrier
Der Fox-Terrier ist in England seit dem 16. Jahrhundert bekannt. Es gibt ihn in zwei Varianten: Glatthaar (älter) und Drahthaar. Unter seinen Vorfahren sollen sich der Teckel, der Beagle und alte Terrier-Rassen befinden. Um 1810 wurde er für die Hetzjagd auf Füchse eingesetzt (daher sein Name), des weiteren wurde er als Saupacker und zur Dachsjagd verwendet. 1876 wurde für beide Varianten ein Standard festgelegt; zum selben Zeitpunkt entstand der Fox-Terrier Club. Der Glatthaar-Fox ist weniger verbreitet als sein rauhaariger Vetter.
Charakter
Ein rustikaler und widerstandsfähiger Hund, sehr energisch, schnell, überschwänglich, ruhelos. Furchtlos, mutig, von ausgeprägtem Temperament und starkem Charakter. Liebevoll zu seinem Herrn. Er ist ein guter aufmerksamer Wächter, schlägt zuverlässig an. Rauft sich gerne mit seinen Artgenossen, kann nur schwer mit einem zweiten Tier gehalten werden. Er benötigt eine konsequente Erziehung, ohne übertriebene Härte.
Hinweis
Braucht regelmässig Auslauf, sonst wird er nervös. Er darf werder an die Kette gelegt, noch allein gelassen werden. Glatthaar-Variante: Einmal pro Woche bürsten. Drahthaar-Variante: Zwei- bis dreimal pro Woche bürsten, dreimal im Jahr zum Hundesalon.
Masse
Rüde: max. 39,5 cm
Hündin: etwas kleiner
Gewicht: 7 - 8 kg
Irish Soft-coated Wheaten Terrier
Dieser Hund stammt aus der irischen Grafschaft Munster, er zählt zu den ältesten Hunderassen Irlands. Es wird angenommen, dass er der Ahne des Kerry Blue Terrier und des Irischen Terrier ist. Er arbeitete auf den Höfen und machte Jagd auf Schadtiere. Daneben war er Wachhund und Hütehund. Diese Rasse wurde erst im Jahre 1943 vom Kennel Club anerkannt. Ausserhalb Irlands trifft man ihn eher selten an.
Charakter
Ein rustikaler Hund mit viel Energie. Mutig und furchtlos. Recht unabhängig und stur. Sehr liebevoll, treu ergeben, immer zum Spielen aufgelegt, sanftmütig - ein angenehmer Gefährte. Fremden gegenüber misstrauisch, respekteinflössend; schägt an, zeigt sich aber nicht aggressiv; ist somit ein guter Wächter. Eine konsequente Erziehung ist erforderlich.
Hinweis
Eignet sich nicht besonders für das Leben in der Wohnung. Er braucht viel Bewegung und Platz, nur so ist er ruhig und ausgeglichen. Regelmässig bürsten. Eventuell zur Hundepflege.
Masse
Rüde: 46 - 48 cm
Hündin: 43 - 47 cm
Gewicht
Rüde: 15.7 - 18 kg
Hündin: 13 - 15 kg
Deutscher Jagdterrier
Man vermutet, dass sich unter seinen Vorfaharen einglische Terrier befinden, gezüchtet wude er allerdings in Deutschland schon im 14. Jahrhundert. Er soll aus Kruzungen zwischen Fox-Terrier, Welsh Terrier und/oder Old English Terrier gervorgegangen sein. daneben soll er acuh Dackel- und Pinscerblut besitzen. Es handelt sich um einen vorzüglichen Jäger (zur Jagd auf Fuch und Dachs im Naturbau), talentierten Apporierhund (Niederwild, Wasserwild) und sehr guten Schweisshund.
Charakter
Lebendig, sehr kampflustig, mit "mordinstinkt", serh wagemutig; hat keinen leichten Charakter. Ist Fremden gegnüber misstrauisch; ein aufmerksamer Wächter. Zeigt gegenüber Artgenossen aggressives Verhalten. Einer der wenigen Terrier, der sich nicht irklcih als Begleithund eignet, obwohl er seiner Umgebung durchaus lebevoll begegnen kann. Erfordert eine konsequente Erziehung. Ist der Hund nur eines Herrn.
Hinweis
Kein Wohnungshund. Wenn er eingesperrt gehalten wird, neigt er zu starker Überreiztheit. Braucht regelmässigen Auslauf. Einmal pro Woche bürsten.
Masse
Rüde & Hündin: 33 - 40 cm
Gewicht: 7.5 - 10 kg
Lakeland Terrier
Dieser Terrier stammt aus den Grafschaften Cumberland und Westermoreland (Nordengland), es wird vermutet, dass er aus Kreuzungen zwischen verschiedenen Terrier-Arten hervorgegangen ist; Border, Bedlington, Dandie Dinmont, Rox-Terrier und dem Old English Terrier. In seinem Aussehen ähnelt er einem Airedale in Kleinformat. Es ist Arbeitshund, der vor allem bei Herden zum Einsatz kommt (Schutz vor Raubzeug, v.a. Füchsen).
Charakter
Roburst, sehr lebhaft, mutig, eigensinnig. Als Jagdhund sowohl zu Wasser (Otter) wie zu Lande (Fuchs, Dachs) zu gebrauchen. Seinem Herrn gegenüber sehr anhänglich, von fröhlichem Charaker. Sehr angenehmer Gefährte. Fremden gegenüber misstrauisch, tüchtiger kleiner Wächter. Er braucht eine sanfte und konsequente Erziehung.
Hinweis
Er kann sich an das Stadtleben gewöhnen, allerdings benötigt er jede Menge Bewegung. Täglich bürsten. Dreimal im Jahr zur Haarpflege.
Masse
Rüde & Hündin: 34 - 37 cm
Gewicht: 6.7 - 7.7 kg
Manchester Terrier
Dieser Hund ist die moderne Ausgabe eines alten Rattenfängers mit dem Namen "Old Black-and-Tan Terrier". Dieser war in früheren Zeiten im Norden und Westen Englands sehr weit verbreitet. Die vorliegende Rasse soll aus einer Kreuzung zwischen diesem alten Black-and-Tan, dem Whippet und dem West Highland White Terrier hervorgegangen sein. Eine kleine Varietät führt 1850 zu Entstehung des Black-and-Tan Toy-Terrier. Ausserhalb Englands trifft man diese Rasse nur selten an.
Charakter
Robust, rustikal und mutig. Ein sehr eifriger, schneller und eigensinniger Hund. Liebevoll und von lustigem Gemüt, ein angenehmer Gefährte. er braucht eine konsequente Erziehung.
Hinweis
Er kann sich sehr gut an die Haltung in der Wohnung gewöhnen. Täglich bürsten.
Masse
Rüde: 39 - 42 cm
Hündin: 37 - 40 cm
Gewicht: 7.5 - 8.5 kg
Jack-Russell Terrier
Seinen Namen verdankt dieser Hund dem Reverend Jack Russel, der im 19. Jahrhundert in der englischen Grafschaft Devon lebte und der diese Rasse begründete. Ausgangspunkt waren alte Langhaar- Terrier-Arten, Zuchtziel war ein Hund, der in der Lage sein sollte, Füchse aus ihren Bauten herauszutreiben. Er kam auch bei der Jagd auf Hasen und Wildschweine zum Einsatz. 1990 wurde er vom Kennel Club und der FCI anerkannt.
Charakter
Rustikal, sehr lebhaft, unerschrocken, unabhängig, etwas stur, stark ausgeprägtes Temperament. Sehr anhänglich und liebevoll, ein äusserst angenehmer Begleithund. Lässt sich leicht erziehen.
Hinweis
Er hat einen aussergewöhnlichen Bewegungsdrang. Das Fell erfordert wenig Pflege.
Masse
Rüde: 35 cm
Hündin: 33 cm
Gewicht: 6 - 7 kg
Welsh Terrier
Der alte englische Terrier keltischen Usprungs (Old English black an Tan Terrier oder Old English Broke Haired Terier), und der Fox-Terrier standen bei dieser Rasse wahrscheinlich Pate. In Wales wurde er in der Meute geführt, um an Fuchsjagden teilzunehmen. Auc hfür die Jagd auf Dachse und Otter wurde er herangezogen - das heiss, das er auch als Wasserjäger taugt. 1886 kam es zur Anerkennung der Rasse durch den Kennel Club. 1947 wurde der Standart festgelegt.
Charakter
Robust und rustikal, furchtlos. Ist geprägt von einem starken Charakter, sehr dominant, zu heftigen Reaktionen fähig. Liebevoll und anhänglich gegenüber seinem Herrn, verspielt und fröhlich. Gegenüber Fremden misstrauisch, ein guter, doch nicht aggressiver Wächter. Es muss früh mit einer konsequenten Erziehung begonnen werden.
Hinweis
Man gewährt ihm töglich reichlich Auslauf. Regelmässig, zwei- bis dreimal pro Woche bürsten. Zwei- bis viermal im Jahr zu Hundepflege.
Masse
Rüde & Hündin: max. 39 cm
Gewicht: 9 - 9.5 kg
Australien Terrier
Dieser Hund ist britischer Abstammung und wurde erstmals 1899 in Sydney ausgestellt. Zu seinen Rassenahnen gehören der Cairn Terrier, der Irische Terrier, der Schottische Terrier und natürlich der Yorkshire Terrier, mit dem er eine grosse Ähnlichkeit besitzt. Er wurde als Hasen- und Rattenfänger geschaffen.
Charakter
Ein sehr lebhafter, mutiger und liebevoller Hund, von ausgeglichenem Gemüt. Allerdings besitzt er einen richtigen "Terrier-Charakter". Er braucht eine konsequente Erziehung.
Hinweis
Diser sehr aktive Hund benötigt jede Menge Bewegung. Täglich bürsten.
Masse
Rüde & Hündin: 25 cm
Gewicht: 3.6 - 6.3 kg
Cairn Terrier
Hier handelt es sich um eine der ältesten Terrier-Rassen Schottlands. Schon in Schriften aus dem 15. Jahrhundert wird er erwähnt. Seinen Namen verdankt dieser Hund seiner Fähigkeit, mühelos in die "Cairns" einzudringen, für Schottland typische Stein- und Felshaufen, aus denen er Füchse und Hasen aufstöberte. Sein Entstehungsraum liegt im Westteil der Highlands sowie auf den Skye-Inseln vor der schottischen Westküste. Zu seinen Ahnen zählen der Scottish Terrier und der West Highland White Terrier. Die Anerkennung durch den Kennel Club erfolgte 1912.
Charakter
Ein rustikaler Hund, der voller Elan steckt. Temperamentvoll. Furchtlos und sehr dominant. Angenehmer Gefährte, lustig und schelmisch. Er zeigt beim geringsten verdächtigen Geräusch sofort volle Aufmerksamkeit und eignet sich vorzüglich als Wächter; schlägt gut an, ohne jedoch aggressiv zu sein. Als exzellenter Schwimmer taugt er für die Otter- und Schädlingsjagd. Seine Erziehung muss sehr konsequent sein.
Hinweis
Er fühlt sich auf dem Land wohler als in der Stadt, besitzt aber ein gutes Anpassungsvermögen. Er muss regelmässig Auslauf bekommen, damit er seinen Bewegungsdrang befriedigen kann. Zwei- bis dreimal pro Woche bürsten. Keine Hundepflege.
Masse
Rüde: 28 - 31 cm
Hündin: 25 - 30 cm
Gewicht: 6 - 7.5 kg
Norfolk Terrier
Die Geburtsstätte diese Hundes liegt in der englischen Grafschaft orfolk. Zu Anfang galt er als blosse Varietät des Norwich-Teriiers, aus welchem er hervorgegangen war und von dem er scih nur durch die Ohrenstellung unterschied. In den USA ist bis heute nur der Norwich anerkannt, in zwei Varianten.
Charakter
Ein rustikaler, widerstandsfähiger, hellhöriger und unerschrockener Hund. Von Natur aus ruhig, mit freundlichem Gemüt. Als Jäger ist er besonders für Wildarten geeignet, die in Erdbauten leben; daneben ist er ein begabter Schädlingsfänger und kann in der Meute geführt werden. Darüber hinaus besticht er auch durch seine Fähigkeiten als Wächter. Er braucht eine strenge Erziehung.
Hinweis
Das Leben in der Stadt stört ihn nicht, sofern er häufig Auslauf bekommt, um seinem Tatendrang nachzugehen. Tätlich bürsten. Zwei - bis viermal im Jahr zur Hundepflege.
Masse
Rüde & Hündin: 25 - 26 cm
Gewicht: 5 kg
Norwich Terrier
Die Rasse entstand 1870 in Norwich, der Hauptstadt der Grafschaft Norfolk, aus einer Kreuzung zwischen roten Terriern sowie schwarz-roten oder grauen Terriern. Vom Norfolk-Terrier unterscheidet er sich nur durch die Ohrenstellung, daher wurden die beiden Rassen anfänglich nicht getrennt geführt. Um 1914 war die Rasse fast ausgestorben. Die Weiterzucht erfolgte auf der Grundlage weniger Exemplare, die wahrscheinlich mit den Staffordshire Bull-Terrier, dem Bull-Terrier und dem Bedlington Terrier gekreuzt wurden. Der Norwich Terrier ist das Maskottchen der Studenten von Cambridge, ist aber weniger verbreitet als der Norfolk Terrier.
Charakter
Robust und von ausgesprochener Vitalität. Überschwänglich, unerschrocken, von ausgeprägtem Charakter. Nicht bellfreudig. Begabter Erdhöhlen-Jäger und effizient bei der Bekämpfung von Schädlingen. Erweist sich auch als angenehmer Gefährte. Eine konsequente Erziehung ist angebracht.
Hinweis
Er ist gut für die Haltung in der Stadt geeignet, sofern er über Bewegungsmöglichkeiten verfügt. Dreimal wöchtentlich bürsten und kämmen. Zwei- bis viermal im Jahr zur Hundepflege.
Masse
Rüde & Hündin: 25 - 26 cm
Gewicht: 5 kg
Scottish Terrier
Dieser Hund stammt aus den schottischen Highlands. Die heutige Form ist auf die Zuchtauswahl durch schottische Züchter aus Aberdeen zu Anfang des 19. Jahrhunderts zurückzuführen, daher auch der ursprüngliche Name, "Aberdeen Terrier". Anfänglich wurde er für die Dachs- und Fuchsjagd eingesetzt, heute ist er hauptsächlich als Begleithund beliebt. Der "Gentleman unter den Terriern" ist im Wallis wenig verbreitet.
Charakter
Sehr robust, ungestüm, unerschrocken und mutig, ein wendiger Hund mit starker Persönlichkeit. Unabhängig, stolz, hartnäckig. Liebevoll, lustig, seinem Herrn äusserst treu ergeben, auch wenn er seine Zuneigung nicht unbedingt offen zeigt. Er ist unbestechlich und Fremden gegenüber misstrauisch, ein guter Wächter. Stets bereit, einen potientiellen "Feind" anzugreifen. Schlägt nur selten an. Mit seiner Erziehung muss früh begonnen werden, da sich ansonsten ein schwieriges Wesen entwickeln kann.
Hinweis
Lässt sich gut in der Wohnung halten, vorausgesetzt, er bekommt täglich Gelegenheit, seine Energie abzubauen und seinen Tatendrang auszuleben. Häufig bürsten. Drei- bis fünfmal jährlich zur Hundepflege.
Masse
Rüde & Hündin: 25 -28 cm
Gewicht: 8.5 - 10.5 kg
West Highland White Terrier
Diesr Hund stammt aus den gebirgigen Regionen Westschottlands und ist wahrscheinlich aus einer Varietät des weissen Cairn Terrier hervorgegangen, die im 19. Jahrhundert von der Züchterfamilie Malcolm von Poltaloch hervorgebracht wurde; in weiterer Folge leistete Colonel Malcom aufbauende Zuchtarbeit und legte das weisse Fellkleid als Standard fest. Der Westi ist ein Modehund, der heute weit verbreitet ist.
Charakter
Ein rustikalrer, lebhafter, mutiger und äusserst unabhängiger Hund, eigensinnig und von starkem Charakter. Äusserst liebevoll, lustig, ein angenehmer Gefährte. Daneben ist er ein hellhöriger Wächter, der beim geringsten verdächtigen Geräusch anschlägt. Als Fuchs-, Dachs- und Schädlingsjäger sehr geschätzt. Damit er umgänglich ist, bedarf es bei der Erziehung einer starken Hand.
Hinweise
Er kann in der Wohnung gehalten werden, unter der Voraussetzung, dass er ausgiebigen Auslauf erhält. Täglich bürsten. Zur Erhaltung des weissen Fellkleides ist regelmässige Pflege erfoderlich. Besonder Pflege ist ausser bei Ausstellungshunden nicht notwendig.
Masse
Rüde & Hündin: 28 cm
Gewicht: 6 - 8 kg
Australian Silky Terrier
Hervorgegangen ist diese Rasse aus Kreuzungen zwischen Yorkshire Terrier und Australian Terrier. Die Ursprünge gehen auf das Ende des 19. Jahrhunderts zurück, als in den Würfen von Australian Terrier Welpen mit seidigem Haarkleid auftrauchten, wahrscheinlich durch Einkreuzung mit dem Skye Terrier und dem Cairn Terrier. 1933 wurde die Rasse vom australischen Kynologenverband in Sydney anerkannt.
Charakter
Robust. Vereint Lebhaftigkeit und heftiges Temperament mit einem ausgeglichenen Charakter. Ist seinem Herrn sehr ergeben. Ein angenehmer Gefährte. Sein starker Terrier-Instinkt macht ihn zum gefürchteten Rattenfänger. Er braucht eine konsequente Erziehung.
Hinweis
Ein sehr sauberer Hund, der sich gut für die Haltung in der Wohnung eignet, sofern er reichlich und oft Auslauf erhält. Regelmässig kämmen und bürsten.
Masse
Rüde & Hündin: 22.5 cm
Gewicht: 3.5 - 4.5 kg
Englischer Toy Terrier
Diese Rasse ist das Erbebnis von Kreuzungen unter kleinwüchsigen Manchester Terrier-Arten, heute zählt der Hund zu den Zwerghunderassen. Im 19. Jahrhundert herrscht eine Mode vor, Miniaturhunde für Damen zu schaffen, die im Ärmel Platz fanden, daher auch der Name "Toy Dog" (Spielzeughund). Ab dem 20. Jahrhundert gingen die Züchter daran, wieder eine robustere und stärker Art zu züchten.
Charakter
Energisch und furchtlos, lebhaft; besitzt ein typisches Terrier-Temperament. Ein lustiger, liebevoller Hund, ein guter Gefährte. Fremden gegenüber sehr misstrauisch. Schlägt mit seiner durchdringenden Kehle gerne an. Seine Erziehung muss wie bei allen Terriern konsequent sein.
Hinweis
Eignet sich gut für die Haltung in der Wohnung. Braucht nur wenig Bewegung. Täglich büsten.
Masse
Rüde & Hündin: 25 - 30 cm
Gewicht: 2.7 - 3.6 kg
Yorkshire Terrier
Die Rassenahnen des Yorkshire Terrier kamen zu Beginn des 19. Jahrhunderts aus der Region von Glasgow in die Grafschaft York. Aus Kreuzungen mit anderen Rassen (dem heute nicht mehr existierenden Broke-Haired Terrier, Cairn Terrier, Malta-Bichon, usw.) ergab sich der Standard von 1898, nachdem der Name bereits 1886 vom Kennel Club anerkannt worden war. Ursprünglich wurde er von den Minenarbeitern als Rattenfänger eingesetzt; auch die Wilderer bedienten sich dieser Rasse wegen seiner Talente als Erdhund. Im Laufe der Zeit wurde er zum Schosshund. Ab 1930 verbreitete er sich in den USA und in Kontinentaleuropa, wobei er immer zwergwüchsiger wurde. Heute gilt der Yorskhire Terrier als der beliebteste Miniaturhund auf der ganzen Welt.
Charakter
Ein lebhafter, impulsiver Hund, voller Elan und Mut, dafür etwas starrsinnig. Von überaus starker Zuneigung, hält er es mit turbulente Kinder weniger gut aus. Als freudiger Beller neigt er zum Alarmschlagen. Durch sein ausgeprägtes Dominanzgebaren schreckt er nicht davor zurück, sich mit grösseren Artgenossen anzulegen. Um ihn unter Kontrolle zu haben, muss man ihm eine konsequente Erziehung angedeihen lassen.
Hinweis
Eignet sich gut für die Haltung in der Stadtwohung; ist jedoch sehr sportbegeistert und braucht viel Bewegung. Täglich kämmen und bürsten.
Masse
Rüde & Hündin: 20 cm
Gewicht: bis 3.1 kg
American Staffordshire Terrier
Bull Terrier
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