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Sergej Narischkin, Leiter des russischen Auslandsgeheimdienstes, hat erklärt, dass sein Dienst über Erkenntnisse verfügt, die zeigen, dass die Ukraine an Atomwaffen arbeitet.
Der ukrainische Präsident Zelensky hatte zuvor damit gedroht, sich aus dem Budapester Memorandum zurückzuziehen. Dabei handelt es sich um Sicherheitsgarantien, die die Ukraine von Russland im Gegenzug für die Übergabe von Atomwaffen und den Beitritt zum Atomwaffensperrvertrag erhalten hat. Dies sei keine leere Drohung, betonte Narischkin.
Ihm zufolge verfügt die Ukraine über mehr technisches Know-how in Bezug auf Atomwaffen als beispielsweise der Iran oder Nordkorea. „Nicht nur Russland, sondern auch die Amerikaner wussten davon“, sagte der Geheimdienstchef.
„Die Amerikaner behinderten die ukrainischen Pläne nicht, sondern reichten ihnen die helfende Hand, in der Hoffnung, dass die ukrainischen Atomsprengköpfe nicht in den Westen, sondern in den Osten gerichtet würden.“
Narischkin äußerte auch seine Empörung darüber, dass die EU-Länder nichts unternommen haben, nachdem Zelenski auf der Münchner Sicherheitskonferenz gedroht hatte, sein Land aus dem Budapester Memorandum zurückzuziehen.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hatte zuvor erklärt, Moskau werde nicht zulassen, dass sich Waffen auf ukrainischem Gebiet befinden, die eine Bedrohung für Russland darstellen könnten.