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Zum Abschluss der Weltmeisterschaften in Mont Sainte Anne, gewinnt der Franzose Loic Bruni das Downhill-Rennen der Herren. Der Titelverteidiger gewinnt zum vierten Mal und zum dritten Mal hintereinander das Regenbogen-Jersey und schlägt dabei den Australier Troy Brosnan um 0,581 Sekunden. Mit Amaury Pierron landet ein weiterer Franzose auf dem Bronze-Rang. Bester Schweizer: Lutz Weber auf Rang 45.
Loic Bruni schreibt im Traditionsort an der kanadischen Ostküste Geschichte. Als letzter Fahrer ins Rennen gegangen, liegt Bruni an allen Zwischenzeiten vor dem bis dahin führenden Troy Brosnan. Auf 4:05,544 Minuten sind die 0,581 Sekunden letztlich ein Wimpernschlag. Es ist Brunis vierter Titel nach den Jahren 2015, 2017 und 2018, als er in Lenzerheide triumphierte.
Damit hat er sich in der ewigen Bestenliste der Weltmeister hinter seinen Landsmann Nicolas Vouilloz (7 Siege) an zweite Stelle gesetzt. Vouilloz ist auch der Einzige, der vor ihm dreimal in Folge den Titel holen konnte.
Der Jubel von Bruni ist gross, ausgelassen lässt er sich vom kanadischen Publikum feiern.
Lutz Weber kommt ganz gut über die 2,9 Kilometer, schüttelt im Ziel aber doch den Kopf. «Ja», sagt er und zögert. «Es ist ein Mix aus: gut und super auf der einen Seite und dem Gedanken, da oder dort hätte ich mehr riskieren können.»
Insgesamt sei er aber zufrieden mit seinem Lauf.
Basil Weber hält sich das rechte Hand-Gelenk, als er das Ziel erreicht hat. Etwa zur Hälfte der Strecke geht er über den Lenker. «Das war kurz vor einer High-Speed-Sektion», erklärt Basil Weber, «ich musste mich dann erst sammeln, bevor ich weiter fahren konnte.»
Ein gutes Resultat ist damit natürlich passé. Aber für das Weltcup-Finale in Snowshow Mountain nehme er mit, dass er «oben und unten nicht so schlecht dabei gewesen» sei.
Tatsächlich liegt er nach einer Fahrminute sogar knapp vor seinem nicht verwandten Namens- und Team-Kollegen Lutz Weber. In der Resultatliste findet man ihn dann aber erst auf Position 58.
Vollständige Resultate