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Ich habe im
Internet eine Aufzeichnung von der letzten Klimakonferenz in Kattowice gefunden.
Ein
englischer Forscher hat die Ergebnisse seiner Studien präsentiert. Es ging
unter anderem darum, welcher Effekte ein Wirbelsturm in Bangladesh hat unter
der Berücksichtigung des Meeresspiegelanstiegs. Es wurde gezeigt, dass es immer
schlimmer wird, wenn der Meeresspiegel steigt. Das ist natürlich zu erwarten,
aber interessant waren natürlich die Zahlen, wie viel Land und wie viele
Menschen es betrifft.
Ein Punkt
wird aber nie erwähnt. Welchen Effekt hätte der Bau eines Deiches? Wie viel
würde ein solcher Deich kosten und wie lange würde es dauern ihn zu bauen.
Irgendwo habe ich von Baukosten von 4 Mrd. Euro gelesen.
Wenn man die Literatur der Anthropologen und Rassentheoretiker liest, so trifft man immer wieder auf die gleiche Argumentation. Die vermessenen Schädel lassen keine Rückschlüsse auf die Rasse zu, weil die Daten zu sehr schwanken. Dies führt aber nicht dazu, dass die Rassentheoretiker annehmen, dass ihre Theorie falsch ist. Man ist sich sicher, dass die Theorie richtig ist und man müsse einfach mehr Schädel vermessen, dann würde sich schon zeigen, dass die Theorie bestätigt würde.
Ich las vor kurzem einen Artikel eines Professors der Pädagogik zur Frage, ob Intelligenz vererbbar sei.
Er hält den Einfluss der Gene für gering. Vollkommen anders sehen das die Genetiker. Sie geben zwar zu, dass ihre Experimente noch nicht belegen können, dass Intelligenz vererbbar ist, aber das liege nur daran, dass man noch nicht genug Daten habe.
Man erkennt das Schema. Woran liegt das? Ist es ein Problem der Genetiker, denn Rassentheoretiker waren auch Genetiker oder ist es ein generelles Problem, dass Theorien nicht widerlegt werden, sondern verschwinden, weil ihre Vertreter aussterben?
Ich habe in der letzten Zeit wieder etwas Wissenschaftstheorie gelesen. Hauptsächlich Ludwik Fleck und Imre Lakatos. Ich frage mich, ob die überhaupt jemand kennt in Deutschland.
Er sollte eigentlich allgemein bekannt sein, dass man physikalische Theorien nicht beweisen kann. Journalisten scheint das nicht bekannt zu sein oder sie sind der Meinung, dass man dem Publikum (Naturwissenschaftprekariat sagt J. Kachelmann) solche schwierigen Dinge besser verschweigt.
Aber zu dem eigentlichen Gedanken, der mir beim Lesen gekommen ist.
Ich glaube, dass das menschliche Gehirn fantastisch gut geeignet ist, dass der Mensch mit der wandelnden Umwelt zurecht kommt. Daher auch mein Optimismus, was die Zukunft der Menschheit betrifft. Es war sicherlich in der Evolution ein Vorteil.
Vielleicht ist unser Gehirn aber garnicht geeignet, die Welt zu verstehen. Ein Gehirn, das die Welt versteht, war in der Evolution nicht von Nutzen, vielleicht sogar Ballast.