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In der Untersuchung wurde überprüft, wie sich eine rationierte Fütterung mittels einer Abruffütterungsanlage, bei der die Sau während des Fressens nicht vor anderen Sauen geschützt ist, auf das Verhalten der Tiere auswirkt.Für den Versuch wurden in einer dynamischen Grossgruppe für maximal 36 Sauen drei Futterstationen eingebaut (maximales Tier-Fressplatzverhältnis von 12:1). An sechs Tagen im Abstand von je drei Wochen erfolgten Verhaltensbeobachtungen an den Futterstationen. Protokolliert wurden die Verhaltensweisen “Aggression mit Weichen” und “Aggression ohne Weichen”. Mit dem Fütterungscomputer konnte elektronisch erfasst werden, wann welche Sau wie lange an welcher Futterstation war, und ob dabei Futter ausdosiert wurde oder nicht.Im Mittel wurden 55,6 Besuche mit und 99,9 Besuche ohne Futteraufnahme pro Sau und Tag an der Futterstation registriert. Entsprechend häufig kam es zu Verdrängungen an den Stationen. Gezählt wurden im Mittel 16,6 “Aggressionen mit Weichen” und 3,6 “Aggressionen ohne Weichen” pro Sau und Tag. Die Verdrängungen an den Futterstationen verteilten sich nicht gleichmässig auf alle Tiere. Vor allem ranghohe Sauen besuchten diese häufig ohne Futter aufzunehmen und verdrängten dabei die fressenden Sauen.Die Ergebnisse zeigen, dass die rationierte Fütterung von Zuchtsauen an Abruffütterungsanlagen ohne Einsperrmöglichkeit der Sau unter dem Aspekt der Tiergerechtheit als problematisch zu beurteilen ist. Vor allem rangtiefere Sauen werden oft verdrängt.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.
Eine Vetsuisse-Studie zeigt, dass mit dem Konzept Freiluftkalb der Antibiotikaverbrauch in der Käl-bermast um 80 % reduziert wird. AGRIDEA hat die Wirtschaftlichkeit der Freiluftkalbhaltung geprüft und festgestellt, dass sie nicht mit der herkömmlichen Kälbermast mithalten kann.
Im Gegensatz zu Schweinen wird Milchvieh bisher kaum proteinreduziert gefüttert. Studien zeigen, dass es auch beim Rindvieh Potential zur Proteineinsparung und damit zur Reduktion von Ammoniak-Emissionen gibt.