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MOSKAU (awp international) - Im erbitterten Streit zwischen einem russischen Oligarchen-Konsortium und BP um Polarmeer-Bohrungen feilschen beide Seiten um eine Milliardenablöse. Für 40 Milliarden Dollar (rund 27,7 Mrd Euro) sei das Konsortium AAR bereit, einem Gemeinschaftsprojekt von BP und Russlands grösstem Ölkonzern Rosneft grünes Licht zu geben. Das berichtete die Moskauer Zeitung "Wedomosti" am Freitag.
BP-Chef Robert Dudley sagte bei einer Krisensitzung mit Rosneft-Präsident Eduard Chudainatow in Moskau, er kenne diese Summe "nur aus der Presse" - die Zahl sei überhöht. Ein Angebot in Höhe von 29 Milliarden Dollar habe AAR bereits abgelehnt, sagte Dudley.
Rosneft und BP wollen gemeinsam den russischen Festlandsockel im Nordpolarmeer ausbeuten. Das AAR-Konsortium der Milliardäre Viktor Wekselberg, Michail Fridman, German Khan und Leonard Blavatnik sieht sich durch diese Kooperation übergangen. Die Oligarchen setzten vor Gericht einen Stopp des Deals durch./am/DP/she
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