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Die erstaunlich agressiven Äusserungen der amerikanischen Außenministerin Hillary Clinton zu den Wahlen in Russland, scheinen nun etwas transparenter zu sein. Gemäss einem Artikel aus der Zeitung „Neue Solidaritaet“, wurde Frau Clinton von Präsident Obama und anderen Russlandgegnern in eine Falle gelockt, mit dem Ziel die Beziehungen zwischen Moskau und Washington zu sabotieren.
Hier eine kurze Einleitung aus diesem Artikel:
Schon Wochen vor den Dumawahlen hatte der ehemalige sowjetische Präsident Gorbatschow telefonischen Kontakt mit Präsident Obama, UN-Botschafterin Susan Rice und Madeleine Albright, die jetzt dem National Democracy Institute (NDI) vorsteht. Nur wenige Stunden nach Bekanntgabe der Wahlergebnisse hatte Gorbatschow diese angezweifelt und Neuwahlen verlangt und damit die internationale Medienkampagne gegen Ministerpräsident Putin und Vereintes Rußland in Gang gesetzt. (Obamas persönliche Kontakte mit Michail Gorbatschow reichen mindestens bis März 2009 zurück, als Obama damals unerwartet an einem Treffen von Vizepräsident Biden mit Gorbatschow teilnahm. Bei seinem Besuch in Moskau traf Obama am 7. Juli 2009 erneut mit Gorbatschow zusammen, um sich für eine Rede vor einer Moskauer Universität beraten zu lassen.)
Als nächstes habe Obama seine Außenministerin angewiesen, die Wahlen in harten Worten zu verurteilen, ohne daß Frau Clinton den üblichen diplomatischen Gepflogenheiten entsprechend zuvor ihren russischen Amtskollegen Sergej Lawrow habe sprechen können. So richtete sich die harsche Reaktion der russischen Regierung vorhersehbar gegen Frau Clinton, da sie nicht einmal den Bericht der offiziellen internationalen Wahlbeobachter der OSZE abgewartet habe.