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Was ist ein Domain-Registrar?
Registrierung, Organisation und Koordination von Domain-Namen erfolgen auf mehreren Ebenen. An der Spitze steht die ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers), die über IANA (Internet Assigned Numbers Authority) für die Überwachung und Verwaltung von Top-Level-Domains und Domain-Typen wie .de, .com und .net zuständig ist.
ICANN vergibt keine Domains an Endnutzer, sondern lediglich das Verwendungsrecht für Top-Level-Domain-Endungen an Domain-Registries oder Network Information Centers (NIC). Domain-Registries verwalten somit die kommerzielle Domain-Vergabe an Domain-Registrare. Zusätzlich führen Sie Buchhaltung darüber, welche Domains zu welchen Endnutzern und Organisationen gehören. Möchte ein Endnutzer eine bestimmte Domain reservieren bzw. leasen, so erfolgt dies über einen lizensierten Domain-Registrar. Der Registrar wiederum informiert die zugehörige Domain-Registry über die Reservierung.
Möchten Sie beispielsweise eine deutsche Domain mit der Endung .de anmelden, so erfolgt die Reservierung über die Registry DENIC eG – diese regelt die Verwaltung von .de-Endungen. Der Registrar, über den Sie Ihre Domain kaufen, informiert DENIC eG über die Domain-Anmeldung und entrichtet für die Domain-Bereitstellung eine Gebühr an die Registry. Diese lassen Registrare in die Domain-Gebühr für Registranden miteinfließen. Es ist auch möglich, dass Registry und Registrar als ein Unternehmen agieren, z. B. indem Registrare als Tochterunternehmen einer Registry auftreten.
Zusammenfassend finden Sie in unserer Tabelle alle Unterschiede zwischen einem Domain-Registrar und einer Domain-Registry auf einen Blick: