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Genf (awp) - Der Werbevermarkter Affichage trennt sich von seinem defizitären Griechenland-Engagement. Die geschäftlichen Aktivitäten im Land würden mit sofortiger Wirkung beendet und deren Betrieb an einen griechischen Mitbewerber übergeben. Bezüglich des Kaufpreises hätten die Parteien Stillschweigen vereinbart.
Wie Affichage am Donnerstag mitteilt, seien auch andere Optionen geprüft worden, inklusive dem Joint Venture mit einem lokalen Partner. Mit dem Verkauf setzte die Gesellschaft ihre neue Auslandstrategie um, die zum Ziel habe, sich auf profitable Märkte zu fokussieren.
Das missglückte Griechenland-Engagement hat Affichage rund 150 Mio CHF gekostet. Auf genau diesen Betrag hat eine Aktionärsgruppe den Verwaltungsrat der Genfer Gesellschaft verklagt.
Affichage selbst hat rechtliche Schritte gegen die früheren Griechenland-Partner eingeleitet. Die Klage gegen die früheren Geschäftspartner Philip Vrionis und Mitglieder seiner Familie sowie weitere Personen aus seinem Umfeld basiert früheren Angaben zufolge auf dem Vorwurf der Irreführung und des Betrugs. Der Verkauf der Aktivitäten habe keinen Einfluss auf die bereits eingeleiteten juristischen Schritte, so Affichage weiter.
ra/cf
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