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Houellebecqs grosse Liebe zu seinem Corgi
Im Museum für moderne Kunst in Paris - im Palais de Tokyo - fand unter dem Titel "Rester vivant" (am Leben bleiben) 2016 eine Ausstellung von fotografischen Arbeiten des Autors Michel Houellebecq.statt. Sie war von ihm selbst kuratiert und um Arbeiten befreundeter Künstler und seiner ersten Ehefrau erweitert.
Das Herzstück dieser Ausstellung war der Saal "L'Amour absolu", der Houellebecqs 2011 verstorbenem Pembroke Corgi Clément gewidmet war. Der Boden war mit einem schottisch karierten Teppich, der an einen Hundekorb gemahnt, bedeckt.
Die vielen Fotos von Clément (2000-2011), die Hundeaquarelle von Houellebecqs Ex-Frau Marie-Pierre Gauthier, sein in Schaukästen ausgestellte Spielzeug, die Diashow, zu der Iggy Pop mit rauchiger Stimme einen Auszug aus "Die Möglichkeit einer Insel" las, waren eine einzige Liebeserklärung an seinen Hund und das Intimste, was Houellebecq zu bieten hatte. Hier kam er der Idee der absoluten Liebe, der er als Mensch und Dichter nachjagt, am nächsten.