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Der weltweite Klimawandel verschärft nach einem UN-Bericht die Gefahren für Gesundheit, Wirtschaftsaussichten sowie Nahrungs- und Wasserversorgung für Milliarden Menschen. In seinem jüngsten Bericht richtet der Weltklimarat (IPCC) das Augenmerk auf die Risiken der Erderwärmung und dringt auf eine rasche Verringerung des CO2-Ausstosses. Der Klimawandel sei eine grosse Herausforderung für das Risikomanagement, sagte Christopher Field, der Co-Vorsitzende des Klimarates, Reuters vor der Vorlage des Berichtes. Hunderte Experten haben den Report im japanischen Yokohama beraten.
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Konsequenzen für viele Generationen
Sie kommen zu dem Schluss, dass durch die vom Menschen gemachte Erderwärmung in vielen Regionen Ernten zerstört werden und es gebe mehr Überschwemmungen. Zugleich würden wahrscheinlich Armut und Wirtschaftskrisen zunehmen, die Grund für gewaltsame Konflikte seien. Der Trend zur Erderwärmung sei eindeutig, heisst es in dem Bericht. Einige Konsequenzen reichten über viele Generationen. Die Temperaturen würden vermutlich um 0,3 bis 4,8 Grad Celsius bis Ende des 21. Jahrhunderts ansteigen, heisst es in dem Bericht. Das untere Ende dieser Skala werde nur erreicht, wenn die Regierungen drastisch den Ausstoss von Treibhausgasen verringerten.
Viele Regierungen haben mehr und genauere wissenschaftliche Belege verlangt, bevor sie Milliarden Dollar etwa in Erneuerbare Energien und den Schutz vor Überschwemmungen stecken. Der Weltklimarat stand zudem in der Kritik, nachdem sein letzter Bericht aus dem Jahr 2007 fälschlicherweise die Abschmelzung der Gletscher im Himalaya übertrieben dargestellt hatte. Mehrere Überprüfungen haben allerdings ergeben, dass dieser Fehler die grundsätzlichen Ergebnisse nicht infrage gestellt hat.
(reuters/chb)