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Auf Borneo ist ein Mann einer Krokodilattacke zum Opfer gefallen. Es handelt sich bereits um den dritten tödlichen Angriff dieser Art auf der südostasiatischen Insel in nur rund einem Monat.
Der 47-Jährige habe im zu Malaysia gehörenden Bundesstaat Sarawak gerade ein Boot repariert, als das Reptil ihn in einen Fluss gezogen habe, berichtete die malaysische Nachrichtenagentur Bernama am Freitag.
Ein Sprecher der örtlichen Rettungskräfte sagte, als Helfer versucht hätten, zu dem Opfer vorzudringen, habe das Krokodil den Mann erneut ins Wasser geschleift. Die Leiche konnte bislang nicht geborgen werden. Der Angriff ereignete sich rund 200 Kilometer von der Regionalhauptstadt Kuching entfernt.
In den fischreichen Flüssen Borneos leben zahlreiche Salzwasserkrokodile, die grössten Krokodile der Erde. Örtliche Behörden schätzen, dass es in den Gewässern von Sarawak und dem benachbarten Bundesstaat Sabah zwischen 10'000 und 13'000 Exemplare gibt.
Anfang Juli war ein 62-Jähriger ebenfalls in Sarawak von einem solchen Krokodil getötet worden, nur eine Woche zuvor war eine 50-jährige Frau an einem Flussufer in Sabah ums Leben gekommen. (sda/dpa)