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Die Impfoffensive des Bundes sieht vor, dass eine nationale Impfwoche durchgeführt, 170 zusätzliche Impfbusse eingesetzt und 50-Franken-Gutscheine angeboten werden. Die Gutscheine sollen jenen zugute kommen, welche eine andere Person von der Impfung überzeugen können.
Während die Ostschweizer Kantone ihre Positionen schon am Mittwochmorgen bekanntgegeben haben, gab der Kanton Graubünden seine Antwort auf die Konsultation erst am Abend bekannt.
Der Kanton Graubünden sei mit der eigentlichen Impfoffensive des Bundes einverstanden, schreibt die «Südostschweiz». In der Konsultationsantwort des Departements für Justiz, Sicherheit und Gesundheit heisse es allerdings, dass man der Meinung sei, dass die Massnahmen zu spät ergriffen wurden.
Zu den Gutscheinen für die Impfüberzeugungsarbeit schreibt der Kanton, es solle zumindest ein Versuch mit diesem Anreizmittel gestartet werden. Als Alternative oder Ergänzung schlägt der Kanton die kostenlose Antikörperbestimmung vor. Ausserdem schreibt der Kanton Graubünden, dass gleich mehrere nationale Impfwochen durchgeführt werden sollen.
Ausserdem wünscht der Kanton Graubünden, dass Impfzentren und Hausärztinnen und Hausärzte besser vergütet werden, damit diese das Impfangebot auch an Tagen mit wenig Impfterminen aufrechterhalten können.
(red.)