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Hydrologie: Die Moesa entspringt am Pizzo Moesola auf 2230 m.ü.M., durchfliesst den Laghetto Moesola und dann das Misox, ist 46 km lang und mündet bei Arbedo-Castione in den Tessin. Sie hat ein Einzugsgebiet von rund 475 km² und eine stark schwankende Wasserführung von durchschnittlich geschätzen 10 m³ pro Sekunde.
Etymologie: Der deutsche Name des Flusses hiess früher Moiss, älter Moüs. Es ist kein echter deutscher Name, sondern lediglich der lombardische Name des Flusses vor 250 Jahren. Der Name hat mit hoher Wahrscheinlichkeit eine keltische Abkunft und geht vermutlich auf die Wurzel 'maga' = gross zurück. Der rekonstruierte Flussname *Magesa bedeutet somit 'die Grosse'. Der Name hat seinen Ursprung mindestens bei den Lepontiern, die zu den Kelten gezählt werden. Die Deutung ist noch ein ganz wenig unsicher, da bis heute noch ungenügend alte Flussnamen überliefert sind. Der Ort Mesocco wurde nach dem Fluss benannt, indem man die dortige Bevölkerung als Magesavi, 'die an der *Magesa Lebenden', bezeichnete. Aus Magesavi wurde dann Mesauco => Mesocco und deutsch und rätoromanisch Misox. Auch der italienische Talname Mesolcina bedeutet somit Misoxertal oder kurz Misox. Auch der kleine Bergsee Laghetto Moesola hat die gleiche Abkunft und bekam seinen Namen vom Fluss, wobei die Namensteile im Diminutiv stehen und zusätzlich noch Niedlichkeit ausdrücken.
Flussnamentyp: Er gehört zum keltischen Typ *maga.
Geologie:
Flussgeschichte: Die Moesa wird für die Stromgewinnung genutzt und zwar mit dem Stausee Lago d'Isola, doch fliesst dieses Wasser ab Soazza wieder in die Moesa zurück.
Quellen: Wikipedia, H.-R. Schinz, LSG 2005, S. 591, Costanzo-Garancini.