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In Uganda soll das erste Kernkraftwerk Buyende mit zwei Blöcken 150 km nördlich der Hauptstadt Kampala errichtet werden. Das erklärte die ugandische Ministerin für Energie und Bodenschätze, Ruth Nankabirwa Ssentamu, während einer Rede auf der African Nuclear Business Platform.
«Die Vorbereitungen zur Evaluierung des Standorts des Kernkraftwerks Buyende laufen, um den Weg für das erste Kernkraftwerksprojekt zu ebnen, das voraussichtlich 2000 MW [Strom] erzeugen wird. Die ersten 1000 MW sollen bis 2031 an das nationale Netz angeschlossen werden», so die Ministerin.
Das Uganda Media Centre, die offizielle Nachrichtenagentur der Regierung, bestätigte, dass Uganda «entschlossene Schritte» unternehme, um die Kernenergie in den Stromerzeugungsmix zu integrieren, um die Energieversorgungssicherheit zu gewährleisten und ausreichend Strom für die Industrialisierung bereitzustellen.
Sechs weitere afrikanische Länder südlich der Sahara haben sich dazu verpflichtet, zwischen 2030 und 2037 die Kernenergie in ihren Energiemix aufzunehmen. Dabei handelt es sich um Ghana, Nigeria, Sudan, Ruanda, Kenia und Sambia. «Alle diese Länder haben nationale Positionen zum Thema Kernenergie entwickelt und sich mit der Internationalen Atomenergie-Organisation in Verbindung gesetzt, um sich Unterstützung bei ihren Kernkraftwerksprogrammen zu holen», so das Uganda Media Centre.
Quelle
A.D. nach NucNet, 13. März 2023 und Erklärung der Ministerin zur kommenden African Nuclear Business Platform 2023 in Kampala, 9. März 2023
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