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Re: Goldverbot?
Zu reisserisch. Das beginnt ja schon mit den ersten Worten:
Karat1 wrote:
Quote
"Immer dann, wenn
Ein einziges mal in der Geschichte ist nicht "immer". Es sind schon massenweise Währungen in der Geschichte untergegangen (man spricht von 3800), ohne dass es mit der einen Ausnahme, je zu einem Goldverbot gekommen wäre.
Aber ok, der Artikel ist aus Sicht der USA geschrieben.
Aber spinnen wir den Faden mal weiter:
Was ist der Grund für ein Goldverbot?
Richtig, eine neue goldgedeckte Währung für die der Staat Gold als Deckung benötigt.
In einer goldgedeckten Währung macht es aber für Otto Normalverbraucher ohnehin keinen Sinn, Gold zu halten, denn Gold und das neue Geld sind ja aneinander gekoppelt.
Aus Sicht des Staates macht es nur dann Sinn, ein Verbot auszusprechen und seine Bürger zu verärgern, wenn er im Gegenzug genügend Gold bei den Privaten abzocken kann. Aber haben die Privaten überhaupt Gold? Ja, ein bisschen. Aber nur etwa 100 mal weniger als vor 80 Jahren. Ob es sich für die paar Unzen lohnt, ein eigenes Gesetz zu schaffen ist fraglich.
Uns in der Schweiz ginge so ein Goldverbot im Amiland ohnehin am A... vorbei. Wir würden dann halt vermehrt in Goldminen investieren. Das haben die Amis damals auch gemacht, weil es für sie die einzige Möglichkeit war, zumindest indirekt an Gold zu kommen. Homestake Mining stieg damals in kurzer Zeit um 1250%.
In der Schweiz wäre ein Goldverbot noch schwieriger durchzusetzen, denn wenn der Staat jedem Bürger seine Goldvreneli wegnehmen wollte, müsste er sich wohl die Frage gefallen lassen, warum erst die Hälfte des Schweizer Goldes zu Dumping-Preisen jahrelang verkauft worden ist und jetzt, wo es gestiegen ist, will man das Gold der Bürger?
Macht doch irgendwo keinen Sinn, oder?