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Sie sind ambitionierter Läufer und trainieren ab und zu auch zweimal am Tag? Was gilt es dabei zu beachten?
Da Koordination und Schnelligkeit ein hohes Mass an Konzentration erfordern, ist es von Vorteil, Laufeinheiten mit einer hohen Komponente dieser Anteile VOR einer reinen Kraft- und Ausdauerleistung zu absolvieren. Bei der Aufteilung von zwei Trainingseinheiten an einem Tag, zum Beispiel am Morgen und am Abend, empfiehlt es sich, einen Dauerlauf immer als letzte Einheit zu planen, da diese langsamen rhythmischen Bewegungen auch in einem ermüdeten Zustand noch gut ausführbar sind. Dieser kann beliebig am Morgen mit einem Schnelligkeits- oder Krafttraining kombiniert werden. Ein Koordinationstraining wie z. B. das Lauf-ABC, das besonders das Zusammenspiel von Gehirn und Muskulatur trainiert, setzt man vorzugsweise an den Anfang einer Trainingseinheit oder eines Trainingstages, dafür sollte man ganz wach sein. Auch für ein Schnelligkeitstraining muss man gut erholt sein, damit die nötigen Frequenzen und somit das Tempo entwickelt werden können. Eine gute Kombination ist ein Lauf-ABC mit einer nachfolgenden Schnelligkeitsarbeit. Das reine Krafttraining folgt nach der Schnelligkeit, aber auf jeden Fall vor einem Ausdauertraining. Leichte Kraftübungen mit dem eigenen Körpergewicht und ein Ausdauertraining können auch miteinander kombiniert werden, dafür eignet sich zum Beispiel der gute alte Vitaparcours.