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Hochbegabte Kinder spüren intuitiv, dass sie „anders“ sind als ihre Alterskameraden. Oft beobachten die Eltern ja auch, dass ihre Kinder lieber mit älteren Kindern spielen. Das kann daher kommen, dass sich hochbegabte Kinder von den Gleichaltrigen weniger oder nicht verstanden fühlen.
Dieses Verhalten kann sich schon in der Spielgruppe oder im Kindergarten zeigen. Ein hochbegabtes Kind zieht sich von der Gruppe zurück, spielt für sich oder liest bereits ein Buch. Dadurch wird oft fälschlicherweise diagnostiziert, dass ein Kind die geforderte soziale Integrationsfähigkeit noch nicht hat. Damit ein hochbegabtes Kind rundum glücklich sein kann, braucht es eine Peer-Gruppe, in der es sich wohl fühlt, die entsprechende intellektuelle Herausforderung sowie eine emotionale stabile Umgebung. (Der Film „Tate“ zeigt dies in eindrücklicher Art und Weise).