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"Wir fordern die Regierung auf, humanitäre Hilfe des Auslands anzunehmen", sagte González weiter. Wegen Devisenmangels fehlt es in Venezuela an Nahrungsmitteln, Medikamenten und Dingen des täglichen Bedarfs. Bislang hat die Regierung keine humanitäre Hilfe im grossen Stil akzeptiert.
Anfang Dezember wollen Unterhändler der Regierung und der Opposition in der Dominikanischen Republik wieder über die Beilegung der politischen Krise in Venezuela beraten. Präsident Nicolás Maduro hatte das von Regierungsgegnern kontrollierte Parlament im Sommer entmachtet. Die Opposition und viele Staaten werfen dem linken Staatschef vor, das Land in eine Diktatur zu führen.
Fraktionsführer González verlangte transparente Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr und eine Abkehr vom Sozialismus. "Die Menschen fordern einen Wechsel und die Regierung zeigt sich nicht bereit, das Modell zu ändern. Deshalb wollen wir es bei den Wahlen ändern", sagte er.
(SDA)