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Die Zeit vergeht schnell – insbesondere, wenn man etwas Interessantes macht. Mit der Mitteilung meines 20-jährigen Jubiläums war ich fast überrascht: 20 Jahre!
Ich bin so lange an der ETH, dass ich bald in der Materialsammlung inventarisiert werde und die Inventarnummer als Tattoo bekomme!
Ich habe als Informatikstudent (in der ehemalige Abteilung IIIC) im Herbst 1993 angefangen; mit den üblichen Schwierigkeiten der Tessiner Studenten: eine andere Sprache, ein unbekannter Dialekt und eine andere Stadt (mit einem besonderen Klima in Winter).
Hilfsassistent
Am Ende des Studiums (ab 1997) habe ich begonnen, als Hilfsassistent zu arbeiten: zuerst als Betreuer bei Übungsstunden und dann als Perl Software Entwickler beim Institut für Konstruktion und Bauweisen (D-MAVT, damals noch Abteilung IIIA).
Assistent
Am Ende meiner Diplomarbeit (1998) habe ich dann die Möglichkeit bekommen, das Thema (Automatische Analyse der Laufzeit von Echtzeitprogrammen) weiter zu vertiefen. Bis 2005 habe ich als Assistent am «Laboratory for Software Technology» (Prof. Thomas Gross) gearbeitet und anschliessend promoviert (Approximating the worst-case execution of soft real-time applications). Ich habe ein Java Compiler (selbst in Java geschrieben) erweitert und gepflegt, um die Analysen zu ermöglichen. Die Arbeit war sehr spannend und interessant, aber ich hatte schnell bemerkt, dass ich eher Interesse an Aufgaben in der Industrie mit praktischen und aktuellen Problemen hatte als an reiner Forschung.
Software Engineer
Nach einige Monaten als «Compiler Engineer» bei Motorola habe ich bei den Basisdiensten meine berufliche Karriere bei den Informatikdiensten gestartet. Nach 6 Jahren Java-Entwicklung habe ich wieder mit Perl begonnen – hauptsächlich im Zusammenhang mit nethz / AdminTool und mit der Verwaltung der Infrastruktur der Gruppe.
Gruppenleitung
In 2008 hat mein ehemaliger Chef zur Hosting-Gruppe gewechselt. Nach langer Überlegung habe ich entschieden, mich im Management zu engagieren und habe die Leitung der Gruppe übernommen. Als «hard-core»-Engineer habe ich schnell gesehen, dass die neuen Aufgaben noch spannender waren. Mit der Reorganisation von 2012 wurde die Gruppe zu ID SWS verschoben, um die Software-Entwicklung zu konsolidieren.
Sektionsleiter
Da die Tätigkeiten beim Management und bei der Führung immer spannender wurden, hatte ich gewünscht, mehr Einfluss über Entscheide zu haben und bei den strategischen Entwicklungen mitreden können. Ich habe mich als Leiter der Basisdienste beworben und die Freude gehabt, die Stelle zu kriegen.