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Menopausensyndrom
Die Lasertherapie ist eine minimal invasive Behandlungsmethode. Eine milde Belastungsinkontinenz (siehe oben, «Operationen bei Belastungsinkontinenz») oder eine Scheidentrockenheit bei postmenopausalen Frauen (GSM/VVA) können mit dem Laser schmerzarm und schonend behandelt werden.
Dank einer speziellen Lasereinstellung wird das Bindegewebe in der Tiefe erwärmt, ohne die Gewebeoberfläche zu zerstören. Dadurch werden Durchblutung und Gewebeneubildung angeregt, das Gewebe wird gestrafft und gestärkt und die Schleimhaut wird wieder elastisch und feucht. Nötig sind 3 ambulante Sitzungen à 30 Minuten im Abstand von einem Monat. Nach 1-2 Jahren kann eine Auffrischung nötig sein.
Die Laserbehandlung wird (noch) nicht von der Krankenkasse übernommen.
Eine Lasertherapie kann auch bei Senkung/Prolaps, Loose Vagina («Vaginal Laxity», «Vaginal Rejuvenation»), Reizblase (OAB) und Lichen sclerosus angewendet werden. Allerdings ist die Wirkung der Lasertherapie bei diesen Indikationen noch nicht durch genügend Studien gesichert.
Aktuell laufen im Blasen- und Beckenbodenzentrum des Kantonsspitals Frauenfeld zwei Laserstudien, eine zur Behandlung der Belastungsinkontinenz und eine zur Behandlung von Lichen sclerosus (siehe unten, «Studien»).