Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03429.jsonl.gz/1570

US-Milliardär Donald Trump hat die erste TV-Debatte der republikanischen Präsidentschaftsanwärter bestimmt. Er schloss nicht aus, auch als unabhängiger Kandidat anzutreten, sollte er den Vorwahlkampf der Republikaner nicht für sich entscheiden.
Auf die Frage, ob er den Sieger des Vorentscheids unterstützen werde, sagte Trump: «Das kann ich zu diesem Zeitpunkt nicht versprechen.» Das könne er nur zusichern, wenn er selbst zum Gewinner der Vorwahlen erklärt würde.
Buh-Rufe für Trump
Buh-Rufe des Publikums zog er auf sich als er auf frühere abfällige Bemerkungen über Frauen angesprochen wurde. Er beschuldigte die Moderatorin daraufhin, ihn schlecht zu behandeln.
Insgesamt traten zehn Anwärter auf das Präsidentenamt zu der Diskussion an, darunter auch Jeb Bush, der in den Umfragen auf dem zweiten Platz hinter Trump lieg. Einige hielten sich aus der eher kämpferischen Debatte heraus.
Republikaner sorgen sich
Ein Wahlkampf Trumps als unabhängiger, dritter Kandidat bereitet den Republikanern grosse Sorge. Da bei einer knappen Wahl jede Stimme aus dem konservativen Lager zählt, könnte eine unabhängige Kandidatur Trumps letztlich zu einem Sieg der Demokraten führen.
Trump sichere sich nach allen Seiten ab und verhelfe damit Hillary Clinton zum Sieg, kritisierte deshalb der Senator aus Kentucky, Rand Paul, nach Trumps Ankündigung. Bei den Demokraten führt die frühere First Lady und Ex-US-Aussenministerin Clinton das Rennen an.
(reuters/sda/dbe/chb)