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Das Obdachlosenproblem ist vor allem in Kalifornien trotz erhöhter Ausgaben auf ein Krisenniveau eskaliert. 9’784 Obdachlose zählte allein San Francisco im Jahr 2019, was einer Zunahme um 52 Prozent seit dem Jahr 2012 entspricht.
Wie bei jedem wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Problem zeigen viele mit dem Finger auf den angeblich vorhandenen Kapitalismus. Dessen soziale Kälte mache sich auf der Strasse voll bemerkbar, führe zu immer mehr sozial Ausgegrenzten und Hilflosen. Doch stimmt das wirklich?
Der erste Fakt, der dieser Anschauung widerspricht, ist die Tatsache, dass Obdachlosigkeit von vielen nur vorgespielt wird, um ein gutes Einkommen durch das Erregen von Mitleid zu erzielen. Das zeigt dieses kurze Video, in welchem deutlich wird, dass viele Obdachlose diverse Jobangebote ausschlagen, weil sie in einem anderen Job schlechter bezahlt würden, als sie durch das Nichtstun auf der Strasse einnehmen. Indem sich der Journalist John Stossel in einem Experiment selbst als Obdachloser ausgab, nahm er mehr Geld pro Stunde ein, als der Minimallohn beträgt. Und das erst noch steuerfrei.
Ökonomische Anreize
Ein weiteres grosses Hindernis, das Obdachlose weiterhin auf der Strasse hält, sind staatliche Bauvorschriften. Wenn es die staatlichen Gesetze nicht erlauben, genügend Wohnraum zu errichten, indem z.B. die maximal zulässige Gebäudehöhe künstlich tief gehalten wird, so ist es nur logisch, dass das Wohnangebot im Vergleich zur Nachfrage zu knapp ausfällt und dadurch Leute auf der Strasse landen.
Viele fordern angesichts der Obdachlosenkrise, der Staat solle mehr Geld ausgeben, um das Obdachlosenproblem in den Griff zu bekommen. Doch auch diese Argumentation läuft ins Leere. In San Francisco etwa sind die Staatsausgaben zur Bekämpfung von Obdachlosigkeit von 2012 bis 2019 um 132 Prozent gestiegen, während die Obdachlosigkeit in dieser Zeit um 52 Prozent zunahm. Ein Paradox? Mitnichten. Ökonomen ist schon lange klar: Es kommt immer auf die Anreize an. Je mehr der Staat an Obdachlose fürs Nichtstun auszahlt, desto mehr Obdachlose wird es geben, um in den Genuss dieser Gelder zu kommen. Je mehr man fürs Nichtstun bekommt, desto weniger werden einer produktiven Arbeit nachgehen. Insofern tragen schlechte Staatseingriffe eine Mitschuld an der Situation, wie auch im folgenden Video zum Ausdruck kommt.
Was ist die Alternative zum Staatsversagen beim Obdachlosenproblem?
Beyond Homeless ist eine Bewegung, die von einer Gruppe von Organisationen ins Leben gerufen wurde, die glaubt, dass es einen besseren Weg gibt, das Problem zu lösen. Indem die Ursachen der Obdachlosigkeit auf individueller Basis behandelt werden, kann den Menschen geholfen werden, endgültig von der Strasse zu kommen. Ähnliche Programme werden bereits in anderen Städten durchgeführt und haben bemerkenswerte Erfolge vorzuweisen. Schauen Sie sich dazu diesen bemerkenswerten Dok-Film von Beyond Homeless an.