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Wenn das Haar sein Wachstum eingestellt und die Übergangsphase durchlebt hat, gelangt es in die Telogenphase. Diese Phase wird auch als Ruhephase bezeichnet. Sie gilt als Übergang zwischen einem alten Haar, das abstirbt und einem neuen, das von der Haarfollikel gebildet wird.
Fakten zur Telogenphase
Die Telogenphase ist länger als die Katagenphase und kürzer als die Anagenphase. Sie dauert etwa drei bis vier Monate (rund 100 Tage) und betrifft durchschnittlich 10 bis 20 % aller Haare auf dem Kopf.
Das Abstoßen des alten Haares
Es ist ein Irrtum, anzunehmen, dass die Haare mit Eintritt in die Telogenphase sofort ausfallen. Tatsächlich befinden sie sich zunächst in einem Ruhezustand, bis sie schließlich abgelöst und abgestoßen werden.
Der Mensch verliert täglich bis zu 100 Haare, die sich in der Telogenphase befunden haben. Es handelt sich in diesem Fall also nicht um krankheitsbedingten, sondern natürlichen Haarausfall, der keinen Grund zur Sorge darstellt.
Damit ein altes Haar ausfallen kann, sind natürlich verschiedene Prozesse notwendig. Diese sind:
- Die Haarfollikel stellen ihre Aktivitäten vollständig ein (und befindet sich fortan in der Ruhephase).
- Das Haar ist immer weniger verankert.
- Ein nachwachsendes Haar schiebt das alte unter Umständen nach oben.
- Die Verengung der Follikel zwingt das Haar, nach oben zu wandern und schließlich auszufallen.
Zusätzlich wird der Haarausfall natürlich auch durch Kämmen, Stylen oder Waschen vorangetrieben.