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Die aktuelle Regelung sei ein "Irrtum", schreiben die Organisationen. Denn kurze Wege spielten für die Versorgung und die Ernährungssicherheit der Schweizer Bevölkerung eine wichtige Rolle. Ausserdem führe die Regel zum Verlust lokal produzierter Nahrungsmittel und verstosse gegen Artikel 104a der Verfassung.
Die Vermarktung lokal produzierter Lebensmittel würde es ermöglichen, die Nachfrage nach frischen Produkten zu kompensieren, den Druck auf die Supermärkte zu verringern und die Zahl der Besuche bei grossen Einzelhändlern zu reduzieren, argumentieren die Organisationen.
Sie bitten den Bundesrat und die kantonalen Behörden, bei der Umsetzung geeigneter Massnahmen auf den Märkten zu helfen, um die Hygienemassnahmen zu gewährleisten.