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Verpflichtungskredit für Sofortmassnahmen an der Brücke bei der Alpstrasse
Für die Sicherung der Fundamente mit Blocksteinen der Brücke bei der Alpstrasse, welche über die Urtenen führt, wird ein Verpflichtungskredit von CHF 7‘000.00 zu Lasten der Investitionsrechnung genehmigt und freigegeben.
An der Alpstrasse in Schalunen befindet sich im Bereich der Gemeindegrenze Bätterkinden-Fraubrunnen eine Brücke, welche über die Urtenen führt. Die Brücke liegt bündig im vorhandenen Terrain und bettet sich fast unbemerkt in die Strasse ein. Das genaue Baualter der Brücke ist nicht bekannt, ein grober Gesamtanblick lässt das hohe Alter jedoch vermuten.
Bereits vor einigen Jahren mussten Unterspülungen festgestellt werden, welche damals mittels einfacheren Sanierungsmassnahmen jeweils ausgebessert werden konnten. Im vergangenen Jahr verschlimmerten sich die Unterspülungen, weshalb anlässlich einer Begehung vor Ort entsprechender Handlungsbedarf festgestellt wurde. Aufgrund der Unterspülung der Fundamentgründung wurde der Zustand der Fundamente als schlecht eingestuft.
Die bestehende Brücke entspricht in einer Gesamtbeurteilung nicht mehr den heutigen Anforderungen und muss deshalb saniert oder neu gebaut werden. Die Risse in der Fahrbahnplatte zeugen von einer zeitweiligen Überlastung der Brücke. Die durch Erosion beschädigte Einfassung der Brücke kann insbesondere bei einem Hochwasser eine Gefahr darstellen. Als erste Massnahme soll deshalb das Ufer zur Sicherung der Fundamente mit Blocksteinen gesichert werden. Anschliessend ist der Ersatz der Brücke zu planen und umzusetzen.
Verpflichtungskredit für den Ersatz der Regenabwasserleitung am Waldhofweg
Für die Projektierung einer neuen Regenabwasserleitung für das Gebiet Waldhofweg wird ein Verpflichtungskredit von CHF 7‘800.00 zu Lasten der Investitionsrechnung genehmigt und freigegeben.
Am Waldhofweg kommt es bei starkem Regenfall teilweise zu Rückstau und so zum Überlaufen des Regenabwassers. Die durchgeführte Leitungsspülung im Sommer 2014 hat keine oder nur eine kurzfristige Wirkung gezeigt. Kanalfernsehuntersuchungen haben ergeben, dass die Leitung teilweise stark verwurzelt ist. Ebenfalls ist davon auszugehen, dass die ungefähr 70-jährige Leitung aufgrund der heutigen Situation mit vollständiger Überbauung des Quartiers eine zu geringe Kapazität aufweist. In einer ersten Phase sollen nun die hydraulische Kapazitätsberechnungen sowie der rechnerische Nachweis für die Ableitung des Regenabwassers in den Limpachkanal erstellt werden.
Oberer Löffelhof - Sanierung Regenabwasserleitung
Für die Sanierungsarbeiten der Regenwasserleitung beim Oberen Löffelhof wird ein Nachkredit von CHF 15‘000.00 zu Lasten der Erfolgsrechnung genehmigt.
An der öffentlichen Regenabwasserleitung im Bereich des oberen Löffelhofs mussten im vergangenen Jahr Schäden festgestellt werden. Die Leitung befindet sich neben der im letzten Jahr aufgetretenen Schadenstelle grundsätzlich in einem guten Zustand. Die Sanierungsarbeiten sind für den Frühling/Sommer 2016 eingeplant.
Genehmigung einer Vereinbarung mit dem Bundesamt für Strassen
Die Vereinbarung mit dem Bundesamt für Strassen betreffend der Anschaffung der Fachapplikation „Erhaltungsmanagement im Siedlungsgebiet ESMG“ inklusive Vergabe der Zustandsaufnahme und Integration der Daten wird genehmigt.
Viele kleinere Gemeinden haben für die Zustandsbewertung der Strassen keine Grundlagen und verfügen somit nicht über ein Inventar der Strassen. Im Gegensatz zu den Abwasser- und Wasserleitungen, welche mit der Generellen Entwässerungsplanung (GEP) respektive der Generellen Wasserversorgungsplanung (GWP) aufgenommen und deren Zustand erfasst werden, fehlt dies im Strassenbereich.
Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) hat diese Problematik bereits vor einigen Jahren erkannt und bietet den Gemeinden in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein seit 2014 die webbasierte und einfach zu bedienende MISTRA-Fachapplikation „Erhaltungsmanagement im Siedlungsgebiet EMSG“ an. So soll auch das Erhaltungsmanagement im Siedlungsgebiet bei den Gemeinden verbessert und die Investitionen der Gemeinden in Anbetracht der knappen finanziellen Ressourcen sinnvoll und effektiv eingesetzt werden können. Ziel ist es, den mittel- und langfristigen Finanzbedarf für den Erhalt der Strassen zu kennen und so die Grundlagen für ein strategisch ausgerichtetes, wirkungsorientiertes Erhaltungsmanagement zu schaffen.
Verpflichtungskredit für die Projektierungs- und Planungsarbeiten Emmesteg
Für die Projektierungs- und Planungsarbeiten am Emmesteg wird ein Verpflichtungskredit von CHF 15‘000.00 zu Lasten der Investitionsrechnung genehmigt.
Im Rahmen einer Begehung wurden erhebliche Mängel am Bohlenbelag des Emmestegs festgestellt. Ein grosser Teil des Belags ist sanierungsbedürftig. Da die Tragsicherheit nicht mehr gewährleistet war, wurden im Jahr 2013 Sofortmassnahmen getroffen.
Aufgrund der ursprünglichen Berechnungen zur Ausführungsstatik wurde in der Zwischenzeit aufgezeigt, dass aufgrund der Maximallast einzig eine Instandhaltung mittels Ersatz des sanierungsbedürftigen Tannenholzes durch Eichenholz möglich ist. Die Konstruktion des Haupttragwerks ist gut gelöst und stellt kein Risiko dar. Für die Erstellung der Submissionsunterlagen und die Fachbauleitung wird eine externe Stelle beauftragt.
Genehmigung Neobiota-Konzept
Der Gemeinderat hat das durch die Umweltkommission erstellte Neobiota-Konzept genehmigt.
Die Schwarze Liste und die Watch-Liste der invasiven Neophyten der Schweiz wurde 2014 revidiert. Ausserdem wurde 2015 der Massnahmenkatalog Grünstadt Schweiz erstellt, worin im Bereich Biodiversität ein Konzept und Massnahmenpläne zur Umsetzung für das Management invasiver Neobioten vorgeschlagen wird. Aufgrund dieser Grundlagen wurde das bestehende Neophyten-Konzept überarbeitet, aktualisiert und zu einem Neobiota-Konzept erweitert. Neobiota ist der Überbegriff für Neophyten (=gebietsfremde Pflanzen), Neozoen (=gebietsfremde Tiere) und Neomyceten (=gebietsfremde Pilze) und bezeichnet Arten, die erst in der Neuzeit aus einem fernen Gebiet Menschen absichtlich oder unabsichtlich in ein neues Gebiet eingebracht wurden. Das vorliegende Neobiota-Konzept soll die Problematik invasiver gebietsfremder Arten sowie den Handlungsbedarf und die Verantwortlichkeiten für eine erfolgreiche Eindämmung dieser Tier-, Pflanzen und Pilzarten auf dem Gemeindegebiet aufzeigen.
Nachkredit für den Ersatz des Heizkessels bei der Turnhalle Dorfmatt
Für den Ersatz des Heizkessels bei der Turnhalle Dorfmatt wird ein Nachkredit von CHF 9‘000.00 zu Lasten der Erfolgsrechnung genehmigt.
Der Heizkessel im Erdgeschoss bei der Turnhalle muss aufgrund der Überalterung ersetzt werden. Eine Ankoppelung ans neue Heizungssystem wurde geprüft, ist jedoch technisch nicht möglich. Die Arbeiten sollen in den Frühlingsferien ausgeführt werden können.