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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2022.00083 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Senn Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiberin Fonti Urteil vom 2 3. Dezember 2022 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Nicole Breitenmoser Peyer Partner Rechtsanwälte Löwenstrasse 17, Postfach, 8021 Zürich 1 gegen Suva Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1971, arbeitete ab 1. Januar 2008 als Drucker bei der Y.___ AG und war über diese obligatorisch unfall versichert, als er sich am 1 6. Mai 2010 bei einem Treppensturz eine Knie d ist orsion rechts mit lateraler Meniskusläsion zuzog, welche am 8. Juni 2010 operativ ver sorgt wurde ( Urk. 9/B/1, 9/B / 4-5). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Ab 2 0. August 2010 war der Versicherte wieder voll arbeitsfähig ( Urk. 9/B/15). Am 2 7. Februar 2011 erlitt der Versicherte bei einem Leitersturz eine Schulter verletzung links mit Supraspinatussehnenruptur, welche am 2 6. April 2011 operiert wurde ( Urk. 9/A/1, 9/A /20). Am 1 2. März 2012 nahm er seine Arbeit wieder zu 100 % auf. Der Fallabschluss durch die Suva erfolgte am 2 7. August 2012 ( Urk. 9/A/98). Am 5. Juni 2015 verdrehte sich der Versich erte bei der Arbeit das rechte Knie ( Urk. 14/1-2) und unterzog sich am 3. August 2015 d er operativen Sanierung einer vorbestehenden alten VKB-Ruptur mittels Kreuzbandplastik sowie einer Innen- und Aussenmeniskus-Teilresektion ( Urk. 14/12, 14/19). D ie Suva an erkannte auch in diesem Zusammenhang ihre Leistungspflicht ( Urk. 14/18 ). Ab 7. Dezember 2015 bestand wieder eine 100%ige Arbeitsfähigkeit ( Urk. 14/33). Ab 1. Januar 2016 arbeitete der Versicherte bei der Z.___ AG als Drucker in einem Pensum von 32.4 Stunden w öchentlich. Am 2 1. Dezember 2016 meldete die Arbeitgeberin, dass sich der Versicherte am 3. Mai 2016 beim Zügeln eines Schrankes einen Riss am rechten H andgelenk zugezogen habe ( Urk. 9/C/1). Die Suva anerkannte auch hierfür ihre Leistungspflicht. Am 2 2. Mai 2017 meldete die Arbeitgeberin einen Rückfall zum Unfall vom 2. Februar 2011 (richtig: 2 7. Februar 2011, Urk. 9/A/99). Am 3. J uli 2017 wurde eine arthroskop ische Re-Rekonstruktion der Rota t orenmanschette links durch geführt ( Urk. 9/ A/110), a m 1 9. Dezember 2017 eine SL-Bandrekonstruktion am rechten Handgelenk ( Urk. 9/C/17) und am 1 5. Februar 2018 wurde der Kirschner draht im rechten Handgelenk operativ entfernt ( Urk. 9/C/33). Der Versicherte nahm seine Arbeit am 2 2. Februar 2018 wieder zu 100 % auf (vgl. Urk. 9/C/34/1 und 9/C/35 ). Der seit 1. Dezember 2018 arbeitslose Versicherte liess der Suva am 1 0. Januar 2020 einen weiteren die rechte Schulter betreffenden Unfall melden ( Urk. 9/A/141). Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht für die erneuten Schulterbeschwerden mit Re-Re-Ruptu r der Supraspinatussehne ( Urk. 9 /A/142) im Rahmen eines Rückfall s zum Unfall vom 2 7. Februar 2011 ( Urk. 9/A/158). Die ehemalige Arbeitgeberin meldete der Suva am 1 7. Dezember 2018 einen Rückfall vom 1 9. November 2018 zum Ereignis vom 5. Juni 2015 ( Urk. 14/39 ). Am 1 1. Februar 2021 liess die Suva den Versicherten kreisärztlich untersuchen ( unter anderem: Urk. 9/C / 43 ). Sie erteilte Kostengutsprache für weitere operative E ingriffe am rechten Handgelenk vom 2 7. April 2021 und 7. Mai 2021 ( Urk. 9/C/53, 9/C/60, 9/C/61, 9/C/62). Nach neuerlicher Vorlage an den Kre isarzt (Aktenbeurteilung vom 4. Oktober 2021, Urk. 9/C/96) informierte die Suva den Versicherten am 2 6. Oktober 2021 über die Einstellung der Taggelder per 3 0. November 2021 und darüber, welche Behandlungskosten sie über den Fallab schluss hinaus übern immt ( Urk. 9/C/110 ). Mit Verfügung vom 2 6. Oktober 2021 sprach sie ihm ab 1. Dezember 2021 für die Folgen der Unfälle vom 1 6. Mai 2010, 2 7. Februar 2011 und 3. Mai 2016 eine Invalidenrente auf der Basis einer Erwerbsunfähigkeit von 30 % zu. Gleichzeitig wurde dem Versicherten bei einer I ntegritätseinbusse von 30 % (15 % für die linke Schulter, 15 % für das r echte Handgelenk ) eine Integritätsentschädigung zugesprochen ( Urk. 9/C/117). Die Ein sprache des Versicherten vom 2 2. Nove mber 2021 ( Urk. 9/C/119) hiess d ie Suva mit Entscheid vom 1 8. März 2022 unter Erhöhung des versicherten Verdienstes teilweise gut, wies die Einsprache aber im Übrigen ab ( Urk. 2). 2. Gegen diesen Entscheid erhob der Versicherte am 6. Mai 2022 Beschwerde mit dem Antrag auf Zusprache der gesetzlichen Leistungen unter Aufhebung des an gefochtenen Entscheids, eventualiter sei ein Gerichtsgutachten einzuholen, sub eventualiter die Sache zur weiteren Sachverhaltsabklärung, insbesondere zur Durchführung einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ( Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Vernehmlassung vom 8. Juli 2022 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 8), worüber der Beschwerdeführer verfügungsweise in Kenntnis gesetzt wurde ( Urk. 10). Am 1 4. Dezember 2022 reichte die Beschwerdegegnerin auf telefonische Aufforderung des Gerichts ( Urk. 12) das Dossier betreffend den Schadenfall Nr. 24.21834.15.9 ein ( Urk. 13, 14). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Am 1. Januar 2017 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt aus ge brochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen). D ie hier zu beurteilende n Unfä ll e haben sich alle vor 2017 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall An wendung finden und in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Im angefochtenen Entscheid wurden die rechtlichen Grundlagen zu den Begriffe n der Invalidität und der E rwerbsunfähigkeit, dem Anspruch auf eine Invaliden rente und auf eine Integri tätsentschädigung, zur Invaliditätsbemessung nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs richtig wiedergegeben ( Urk. 2 S. 4 ff.). Darauf wird verwiesen. 1.3 Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte kommt nach der Rechtsprechung Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseignung kommt den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unabhängiger Sach verständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gut achtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässig keit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1; 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Entscheid bezüglich der Rentenhöhe dahingehend, dass dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit entsprechend dem beweiswertigen kreisärztlich formulierten Zumutbarkeitsprofil vom 4. Okto ber 2021 zu 100 % zumutbar sei. Der sowohl von Seiten des Validen- als auch des Invalideneinkommens gestützt auf die Vorgaben der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) vorzunehmen de Einkommensvergleich führe zu einem Erwerbsausfall von 30 % ( Urk. 2 S. 5 f.). Mit der Beschwerdeantwort er gänzte sie im Wesentlichen, dass der vom Beschwerdeführer eingereichte MRI-Befund vom 2 4. März 2022 ( Urk. 3/4) erst nach Erlass des hier angefochtenen Entscheids stattgefunden habe und entsprechend aus dem Recht zu weisen sei ( Urk. 8 S. 3 f.). 2.2 Der Beschwerdeführer vertritt dagegen den Standpunkt, die kreisärztliche Beurteilung von Dr. A.___ sei - aus näher dargelegten Gründen - nicht beweiskräftig, weshalb weitere medizinische Abklärungen notwendig seien. So dann beanstandete er das von der Beschwerdegegnerin beigezogene Validen einkommen gestützt auf die statistischen Werte der LSE ( Urk. 1 S. 8 ff.). 2.3 Streitig und zu prüfen ist zunächst die Erwerbsunfähigkeit des Beschwerdeführers und damit die Höhe seines Rentenanspruchs. Unbestritten blieb vom Beschwerdeführer die Rechtmässigkeit des Fallabschlusses bezüglich sämtlicher Unfälle und damit einhergehend die Rechtmässigkeit der Rentenprüfung ab 1. Dezember 202 1. Unstrittig und aktenmässig erstellt ( Urk. 9/C/96 S. 7) ist des Weiter e n, dass dem Beschwerdeführer seine angestammte Tätigkeit als Drucker nicht mehr zumutbar ist. Im Folgenden zu prüfen ist, ob gestützt auf den Untersuchungsbericht des Kreis arztes Dr. med. A.___, Arzt für Allgemeinmedizin (D), vom 8. März 2021 ( Urk. 9/C/43) und insbesondere seine Aktenbeurteilung vom 4. Oktober 2021 ( Urk. 9/C/96) mit dem notwendigen Beweismass der überwiegenden Wahr scheinlichkeit (BGE 144 V 427 E. 3.2) auf die unfallbedingte Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdef ührers geschlossen werden kann. Weitere ärztliche Einschätzungen der Restarbeitsfähigkeit liegen nicht in den Akten. 3. 3.1 Dr. A.___ stellte gestützt auf seine klinische Untersuchung vom 1 1. Februar 2021 und die bisherigen medizinischen Akten folgende Diagnosen ( Urk. 9/C/43 S. 18): - Persistierende funktionelle Einschränkungen der Schulter links ( adominant ) bei - Re-Re-Ruptur der Rotatorenmanschette nach Schulterkontusion vom 1.1.2020 mit/bei - Status nach arthroskopischer RM-Re-Rekonstruktion am 3.7.2017 - Status nach initialer Rotatorenmanschetten -Rekonstruktion 01/2011 - Chronische Beschwerden Handgelenk rechts (dominant) mit/bei - Status nach Ruptur des skapholunären Bandes nach belasteter Dreh bewegung 3.5.2016 mit - S tatus na ch SL-Band-Rekonstruktion mit temporärer Kirschnerdraht -Transfixation 19.12.2017 - Status nach Kirschnerdraht -Entfernung karpal rechts am 15.2.2018 - Status nach Kontusion/Distorsionstrauma Handgelenk rechts am 10.6.2020 mit intakter SL-Rekonstruktion, Tendinitis FCR-Sehne ohne anhaltende Wirkung lokaler Infiltration. - Unspezifische Parästhesien bei DD leichtem CTS/Narbenirritation - Klinisch gute Funktion und Stabilität des Kniegelenkes rechts bei - Status nach vorderer Kreuzbandersatzplastik, Innen- und Aussen meniskus-Te i lresektion 2015 Anamnestisch habe der Beschwerdeführer angegeben, nicht auf der linken Seite, der linken Schulter liegen zu können. Der Schlaf sei gestört, auch bereite ihm die rechte Hand, daumenbetont, Beschwerden. Er schlafe insofern nur auf dem Rücken. Belastungsabhängig habe er verstärkte Schmerzen im Bereich der linken Schulter und der rechten Hand. Auch seien die Beweglichkeit in der linken Schulter und der rechten Hand eingeschränkt. Das rechte Handgelenk sei wie taub. Er habe eigentlich immer Beschwerden, vermehrt unter körperlicher An strengung und Druck, auch bei schlechtem Liegen (S. 15). Gehen/Spazieren seien stundenweise trotz eines gewissen Knieinstabilitätsgefühls möglich. Die Beweg lichkeit des Knies sei gut, leichte Pro bleme habe er auf Unebenheiten (S. 16). Behandlungsanamnestisch habe der Beschwerdeführer angegeben, die letzte schulterchirurgische Vorstellung sei am 1 4. Januar 2021 erfolgt, es bestünden hierzu keine weiteren Behandlungsoptionen, langfristig sei eine Prothesen implantation vorberaten worden. Handchirurgisch habe er am nächsten Tag eine Konsultation im Hinblick auf eine neurologische Abklärung und einen erneuten Versuch einer zuvor missglückten Handgelenksinfiltration (S. 15). Befundet wurden von Dr. A.___ insbesondere eine deutliche Einschränkung der aktiven Schulterbeweglichkeit links und eine leicht eingeschränkte Hand gelenksbeweglichkeit rechts. Ausserdem notierte er geklagte Gefühlsstörungen am rechte n Unterarm, distal zunehmend, und verwies auf den MRI-Befund des Handgelenk s rechts vom 1 4. August 2020, führte im Übrigen aber weitgehend unauffällige Befunde an (S. 17 f.). Bezogen auf die klinisch und funktionell im Vordergrund stehende Beeinträchtigung der linken Schulter bestehe ein irreparabler Defektzustand der R otatorenmanschette ohne namhaftes Verbesserungspotential durch weitere Behandlungsmassnahmen. Bei perspektivisch fortschreitender Omarthrose könne sich langfristig die Indikation für eine elektive Schulterprothetik ergeben, wobei auch in Anbetracht des Alters des Beschwerdeführers die Indikation aktuell noch nicht gegeben sei. Seitens des Handgelenks liege ebenfalls ein chronisches Zu standsbild vor ohne objektive Hinweise auf eine seit Juni 2020 hinzugetretene Schädigung. Der aktuelle Lokalbefund zeige sich reizfrei beziehungsweise reizarm mit erhaltener Trophik, guter Beweglichkeit und zufriedenstellender Handkraft. Betreffend die bisher gute Handgelenksfunktion sei auch durch die jetzt an schliessende elektive Wiederholung einer bereits 2017 durchgeführten und im Januar 2021 gescheiterten artikulären Infiltration keine Verbesserung des lang jährigen chronischen, undulierenden Beschwerdebildes und insbesondere keine Änderung des Zumutbarkeitsprofils zu erwarten. Bei klinisch guter Funktion und guter Stabilität des rechten, reizfreien Kniegelenkes mit einem neurologisch be stätigten flüssigen Gangbild ergebe sich derzeit ebenfalls kein relevanter Behandlungsbedarf (S. 21 f.). Übereinstimmend mit der schulterchirurgischen Beurteilung der Klinik B.___ sei die angestammte Tätigkeit als Drucker nicht mehr zumutbar. Bezogen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt seien dem seit längerem beschäftigungslosen Beschwerdeführer nur leichte, körpernahe, wechselbelastende Arbeitstätigkeiten anteilig zum Stehen, Gehen und Sitzen, vollzeitig mit einem 100%igen Pensum zumutbar. Die Arbeitsausübung sei bis auf Brusthöhe zu beschränken. Aus ladende körperferne Armbewegungen links, Arbeiten über der Horizontalen und über Kopf seien bezüglich der linken Schulter auszuschliessen. Tätigkeiten mit schlagenden, stossenden und vibrierenden Werkzeugen seien sowohl seitens der linken Schulter als auch der rechten Hand leidensungünstig. Abstützende Tätig keiten in Dorsalflexion des rechten Handgelenkes mit axialer Zug- und Stoss belastung und repetitive Umwendungsbewegungen des rechten Armes seien leidensinadäquat. Auch sei en das Besteigen von Leitern und Gerüsten sowie Tätigkeiten mit einer erhöhten Sturzgefährdung unter einem hierfür notwendigen festen Umgebungshalt zu vermeiden. Weiter seien Arbeiten in körperlichen Zwangshaltungen wie Knien, Hocken und Kauern, Arbeiten auf unebenem oder sich bewegendem Un tergrund nach einer Vorschädigung des rechten Kniegelenks negativ zu bewerten (S. 21). 3.2 Gemäss Bericht der Oberärztin Handchirurgie Dr. med. C.___ von der Klinik B.___ vom 1 2. März 2021 zog die Infiltration radiocarpal rechts im Februar 2021 eine Schmerzfreiheit von einigen Stunden mit anschliessend zu erwartender Schmerzexazerbation nach sich, was für eine intraartikuläre Genese spreche. Da sich der Beschwerdeführer durch die Beschwerden täglich und deut lich eingeschränkt fühle, fänden weitere Abklärungen im Hinblick auf eine weitere Operationsplanung statt ( Urk. 9/C/45). Nach aktualisierter CT-Bildgebung ( Urk. 9/C/52) unterzog sich der Beschwerdeführer am 2 7. April 2021 bei den Diagnosen einer Radiocarpalarthrose und Tendinitis der FCR-Sehne rechtes Handgelenk und Parästhesien Hand rechts einer Revision der FCR-Sehne mit Tenolyse und Tenosynovektomie Handgelenk rechts, Synovektomie radioc a r p al und Abtragung osteophytärer Ausziehungen dorsaler distaler Radius Handgelenk rechts ( Urk. 9/C/53/3-5). 3.3 Dr. A.___ sprach sich in seiner Stellungnahme vom 3. Mai 2021 ( Urk. 9/C/54/3) für eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin im Zusammen hang mit dem Eingriff vom 2 7. April 2021 aus, welcher eine Arbeitsunfähigkeit von zirka fünf bis sechs Monaten, jedoch keine Änderung des Zumutbarkeits profils nach sich ziehen werde. Abhängig vom persönlichen Leidensdruck des Beschwerdeführers und einer postoperativen Arthroseprogredienz werde man dem Beschwerdeführer nach angemessener Aufklärung/Indikationsstellung einen Versteifungseingriff kaum verweigern können. 3.4 Bei dringendem Verdacht auf eine surgical -site-Infektion am rechten Handgelenk erfolgte am 7. M ai 2021 ein weiterer operativer Eingriff in der Klinik B.___ mit Revision Carpalkanal, FCR-Sehnenscheidenkanal sowie Strecksehnen dorsal und radio-/ midcarpal Handgelenk rechts mit Débridement, Spülung und bakteriologischem Sampling ( Urk. 9/C/60). Am 1 0. Mai 2021 wurde eine erneute Spülung notwendig ( Urk. 9/C/71). Gemäss Bericht von Dr. C.___ vom 3 1. Mai 2021 zeigte sich ein regelrechter Verlauf, in Ruhe lägen keine Schmerzen mehr vor, bei Mobilisationsübungen und Kraftanwendungen bestehe eine Schmerzsymptomatik radiocarpal ( Urk. 9/C/73/2). Im Bericht vom 1 0. September 2021 zur Konsultation vom 3 0. August 2021 führte Dr. C.___ aus, im Rahmen der Hauptdiagnosen und der stattgehabten operativen Eingriffe bestünden erwartungsgemäss persistierende Restbeschwerden bei vorerst fehlen dem weiterem chirurgische m Optimierungspotential. Der Beschwerdeführer könne sich soweit mit den Restbeschwerden arrangieren, wenngleich diese ver ständlicherweise im Alltag einschränkend seien. Eine die rechte Hand/das Hand gelenk manuell belastende Tätigkeit respektive Tätigkeiten mit repetitiv nötigem Handeinsatz rechts seien nach wie vor nicht durchführbar, auch langfristig wür den Einschränkungen bestehen. Au s handchirurgischer Sicht sei auch lang fristig keine volle Belastbarkeit und Einsatzfähigkeit der rechten Hand und des Hand gelenk s zu erwarten ( Urk. 9/C/ 91/ 2-3). 3.5 In seiner Aktenbeurteilung vom 4. Oktober 2021 sprach sich Dr. A.___ im Lichte der nunmehrigen Aktenlage dafür aus, dass neben dem bereits vor bestehenden irreparablen Defektzustand der linken Schulter auch die Belast barkeit und Einsatzfähigkeit der rechten Hand bei zwischenzeitlich stabilem Zu stand und persistierenden Restbeschwerden bleibend eingeschränkt sei. Das Zumutbarkeitsprofil ergänzte er dahingehend, als nunmehr auch Tätigkeiten, welche ein kräftiges Zupacken erforderten, ebenso zu vermeiden seien wie monotone repetitive Tätigkeiten mit der rechten Hand. Den prozentualen Anteil aus dem Schadenfall betreffend das rechte Handgelenk am ganzen Schaden, welchen er im Hinblick auf die Leistungsaufteilung zuvor mit 20-30 % beziffert hatte ( Urk. 9/C/50/3), bezifferte er nunmehr mit 40-50 % ( Urk. 9/C/96 S. 6 f.). 3.6 Am 2 9. November 2021 fand eine weitere Verlaufskontrolle in der Klinik B.___ statt. Dr. C.___ attestierte eine fortdauernde 100%ige Arbeits unfähigkeit bei bekannten Beschwerden seitens des rechten Handgelenks hin sichtlich Bewegungsumfang sowie teils auch im Narbenverlauf radiopalm ar. Mit letzteren könne sich der Beschwerdeführer zwischenzeitlich arrangieren. Ein schränkende Beschwerden fänden sich angesichts der Bewegungseinschränkung des 1. Strahls mit bei forcierter Ansteuerung auch Schmerzprovokation auf Höhe des MCP I-Gelenks und des radialseitigen Handgelenks, was einem Residual befund nach stattgehabtem Surgical site-Infekt mit entsprechenden operativen Revisionen entspreche. Seitens der Sensibilität im Medianus-Versorgungsgebiet der rechten Hand scheine sich eine Befundbesserung eingestellt zu haben. Was persistiere seien die postoperativ aufgetretenen Sensibilitätsalterationen, welche am ehesten dem Ulnaris -Versorgungsgebiet zuzuordnen seien ( Urk. 9/C/126/2-3). 3.7 Am 1 7. Januar 2022 fand in der Klinik B.___ eine neurologische Unter suchung inklusive elektrophysiologische r Abklärung statt. Anamnestisch habe der Beschwerdeführer über einen komplikationsreichen postoperativen Verlauf berichtet. Zwar habe sich die Fühlminderung des Daumens nach stattgehabtem Karpaltunnelsyndrom reduziert, doch sei neu eine Taubheit/Fühlminderung des Dig. V rechts aufgetreten. Zudem bestünden Schmerzen im Bereich des Hand gelenk s mit einer Bewegungseinschränkung/einem Extensionsdefizit und Schmerzen im Bereich des rechten Daumens. Die Schmerzen manifestierten sich belastungsabhängig bereits beim Anheben eines Wasserkochers oder wenn d er Beschwerdeführer etwas schneide. Aus neurologischer Sicht zeigte sich gemäss der zuständigen Neurologin eine Erholung der sensomotorischen Medianus-Neuropathie im Vergleich zur Vor untersuchung vom Februar 202 1. Die aktuelle Fragestellung nach der Ursache der Hyposensibilität im Ulnarisversorgungsgebiet rechts könne nicht abschliessend beurteilt werden. Klinisch zeige sich eine Hyposensibilität Dig. V mehr als IV, auch eine leichte Schwäche der ulnaris -innervierten tiefen Fingerreflexoren. Zu dem zeige sich ein positives Spurling -Manöver mit Ausstrahlung am medialen Oberarm bis zum Ellenbogen, so dass differentialdiagnostisch eine radikuläre Reizung C8 erwogen werde ( Urk. 9/C/131). 3.8 Eine MRI-Untersuchung des rechten Knies vom 2 4. März 2022, welche aufgrund von seit einem Jahr zunehmenden Giving-ways sowie lateralen Schmerzen durchgeführt wurde, zeigte verglichen mit der Voruntersuchung vom 8. November 2018 einen progredienten komplexen Einriss des Innen meniskushinterhorns am Übergang zur Pars intermedia mit neu umgeschlagenem Meniskusflap in den medialen Recessus, eine stationäre Substanzminderung des Aussenmeniskushinterhorns und Pars intermedia bei Status nach TME, progrediente hochgradige Knorpeldefekte am posterolateralen Tibiaplateau und im korrespondierenden Femurkondylus, einen progredienten Knorpeldefekt an der Trochlea femoris b ei ansonsten weitgehend intaktem femoropatellarem Knorpelüberzug und eine stationär intakte VKB-Rekonstruktion ( Urk. 3/4 = Urk. 14/61). Gemäss Beurteilung von Dr. A.___ vom 2 7. Juni 2022 sei die mittlerweile beginnend festgestellte Gonarthrose, insofern der Schadenfall vom 5. Juni 2015 als UKS anerkannt worden sei, trotz der vorbekannten Schädigungen auf das versicherte Ereignis zurückzuführen ( Urk. 9/C/62). 4. 4.1 Was die Beweiskraft der Aktenbeurteilung von Dr. A.___ vom 4. Oktober 2021 (E. 3.5) anbelangt, auf welche die Beschwerdegegnerin ihren Entscheid hin sichtlich der Restarbeitsfähigkeit stützte (E. 2.1), ist hervorzuheben, dass praxis gemäss auch auf versicherungsinterne ärztliche Feststellungen abgestellt werden kann. Bestehen jedoch auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit, sind weitere Abklärungen vorzunehmen ( E. 1.3 ). Reine Akten gutachten sind beweiskräftig, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteil des B undesgerichts 8C _281/2 0 21 vom 1 9. Januar 2022 E. 3.2 mit Hinweis ). 4.2 Mit Blick auf die praxisgemäss en Anforderungen an die Beweiskraft einer ver sicherungsinternen Beurteilung und die unter E. 3 wiedergegebene medizinische Aktenlage können vorliegend zumindest geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Aktenbeurteilung von Dr. A.___ vom 4. Oktober 2021 nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Dabei drängen sich insbesondere Zweifel daran auf, ob seine Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit hinsichtlich der Hand( ge lenks -) beschwerden rechts den Einschränkungen des Beschwerdeführers an ge messen Rechnung trägt und ob hinsichtlich des rechten Kniegelenks im Zeit punkt der Aktenbeurteilung der medizinische Sachverhalt feststand, was Grund voraussetzung einer beweiskräftigen Aktenbeurteilung bildet (E. 4.1). 4.3 Ausgangspunkt der Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit durch Dr. A.___ bildete sein Untersuchungsbericht vom 1 1. Februar 2021 (E. 3.1). Demselben lag en zwar umfassende aktenanamnestische Kenntnisse zugrunde. Sowohl die Anamnese der B eschwerden als auch der klinische Befund erweisen sich für die Nachvollziehbarkeit seiner Beurteilung indes als eher dürftig. So findet sich anamnestisch im Zusammenhang mit den Beschwerden die rechte Hand betreffend lediglich die Angabe, die Hand bereite dem Beschwerdeführer daumenbetont Beschwerden und das rechte Handgelenk sei wie taub. Offen sichtlich erfolgten durch Dr. A.___ weder Rückfragen zur genauen Lokalisierung der Beschwerden noch dazu, bei welchen konkreten Tätigkeiten Beschwerden welchen A usmasses auftra ten. Im Befund führte er abgesehen von einer leicht eingeschränkten Handbeweglichkeit als wesentlichen pathologischen Befund einzig noch geklagte, nicht aber konkret erhobene Gefühlsstörungen am rechte n Unterarm nach distal zunehmend an und verwies auf den MRI Befund vom 1 4. August 2020 (E. 3.1). Verglichen mit dem fachärztlichen hand chirurgischen Befund von Dr. C.___ vom 1 0. September 2021 ( Urk. 9/C/91/2) fehlt es demjenigen von Dr. A.___ an Angaben zu Berührungs empfindlichkeiten, konkret befundeten Hypästhesien und konkret provozierbarer Schmerzsymptomatik. Ob Dr. A.___ als Arzt für Allgemeinmedizin mit dem von ihm erhobenen klinischen Befund das Beschwerdebild im Bereich der rechten Hand umfassend erhob und insbesondere der Schmerzhaftigkeit des Geschehens Rechnung trug, erscheint angesichts dessen als zweifelhaft. Der späteren Aktenbeurteilung vom 4. Oktober 2021 legte Dr. A.___ zwar die bis 1 0. September 2021 aktualisierten handchirurgischen Verlaufsberichte der Klinik B.___ zugrunde. Auch anerkannte er nunmehr, dass die Belastbarkeit und Einsatzfähigkeit der rechten Hand bei persistierenden Restbeschwerden bleibend eingeschränkt ist und mass dieser Einschränkung im Rahmen des Zumutbarkeitsprofils insofern Bedeutung bei, als er neu auch Tätigkeiten, welche ein kräftiges Zupacken erfordern, und monotone repetitive Tätigkeiten als nicht mehr zumutbar erachtete (E. 3.5). Nachdem aber bereits das Zumutbarkeitsprofil im Untersuchungsbericht vom 1 1. Februar 2021 (E. 3.1) auf einer unzureichenden Befundlage beruhte, diese jedoch Basis der kreisärztlichen Zumutbarkeits beurtei lung vom 4. Oktober 2021 bildete und den aktuellsten handchirurgischen Berichten keine Einschätzungen der Restarbeitsfähigkeit aufgrund der aktuellen Befundlage zu entnehmen sind, lässt sich gestützt auf die Aktenlage nicht ab schliessend beu rteilen, ob die kreisärztliche Aktenb eurteilung den bei Fall abschluss aktuellen funktionellen E inschränkungen der rechten Hand sowohl was die Beweglichkeitseinschränkungen als auch die Schmerzhaftigkeit anbelangt, angemessen R echnung trägt. Weder lassen sich dem Zumutbarkeitsprofil konkrete Gewichtsbeschränkungen entnehmen, noch kann mangels begründeter und nachvollziehbarer Darlegung der funktionellen Einschränkungen im Lichte der als massgeblich erachteten Befunde die Frage beantwortet werden, ob die rechte dominante Hand einzig noch als Zudienhand zu gebrauchen ist oder ob und in welchem Umfang zum Beispiel leichte Büro- oder Kontrolltätigkeiten unter Einbezug der rechten Hand sowie unter Berücksichtigung aller unfallkausaler Folgen noch zumutbar wären. Sodann erweist sich der medizinische Sachverhalt hinsichtlich der am 1 7. Januar 2022 festgestellten Hyposensibilität Dig. V mehr als IV als nicht abschliessend geklärt (E. 3.7). 4.4 W as die Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit im Zusammenhang mit den Knie beschwerden rechts anbelangt, bildet der angefochtene Entscheid vom 1 8. März 2022 zwar die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis (BGE 143 V 409 E. 2.1). Der kurz darauf ergangene MRI-Bericht vom 2 4. März 2022, den der Beschwerdeführer im Beschwerdeverfahren auflegen liess ( Urk. 3/4 ), ist indes in die Beurteilung miteinzubeziehen, da er Rückschlüsse auf die im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids respektive des Fallabschlusses gegebene Situation erlaubt ( vgl. dazu BGE 121 V 362 E. 1b am Ende ; Urteil des Bundesgerichts 8C_370/2020 vom 1 5. Oktober 2020 E. 4.2). Aus diesem Bericht geht hervor, dass verglichen mit der Voruntersuchung vom 8. November 2018 ( Urk. 14/38/2) progrediente Degenerationen am posterolateralen Tibiaplateau und dem korrespondierenden Femurkondylus, an der Trochlea femoris und im Bereich Innenmeniskushinterhorn vorliegen, welche sich kaum zwischen dem Fall abschluss per Ende November 2021 und der MRI-Untersuchung vom 1 8. März 2022 massgeblich verändert haben dürften. Sodann ist dem Bericht zu ent nehmen, dass seit einem Jahr die Giving-ways zugenommen hätten und laterale Schmerzen bestünden. Die dem kreisärztlichen Zumutbarkeitsprofil zugrunde gelegte klinisch gute Funktion und Stabilität bei reizfreiem Kniegelenk ( Urk. 9/C/43 S. 22) und bildgebend noch weniger fortgeschrittener Degeneration ( Urk. 9/C/43 S. 19) bildet entsprechend nicht den massgeblichen Zustand des rechten Kniegelenks im Zeitpunkt der Leistungseinstellung ab. Auch dies bezüglich erweisen sich ergänzende Abklärungen als unumgänglich. 4.5 Entsprechend ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese ein externes orthopädisches Gutachten unter Einbezug einer hand chirurgischen Beurteilung veranlasse und hernach neu über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers verfüge. Ob nach vorgängiger Aktualisierung der medizinischen Aktenlage auch eine neurologische Abklärung notwendig sein wird und eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit zur Abklärung der Leistungsfähigkeit zielführend wäre, wird von der Beschwerdegegnerin im Rahmen der ihr obliegenden Abklärungspflicht zu beurteilen sein. 4.6 Was die Höhe des Integritätsschadens anbelangt, verneinte die Beschwerde gegnerin einhergehend mit Dr. A.___ gestützt auf dessen Untersuchung vom 1 1. Februar 2021 einen Integritätsschaden in Bezug auf das rechte Knie, da ein vorzeitiger Gelenkverschleiss weder zeitlich noch im Umfang vorhersehbar sei ( Urk. 2 S. 7, Urk. 9/C/43 S. 22). Ob sich dieser Schluss angesichts der zwischen zeitlichen Progression der Degenerationen weiterhin rechtfertigt, wird die Beschwerdegegnerin ebenfalls abzuklären haben. Auch wird sie im Nachgang zur Begutachtung abzuklären haben, o b eine neuerliche Beurteilung der Schäden im Bereich des rechten Handgelenks und der linken Schulter angezeigt ist. Hernach ist die gesamte Beeinträchtigung gemäss Art. 36 Abs. 3 UVV neu festzusetzen. Die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen. 5. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung, welche in Anwendung von § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicher ungsgericht ( GSVGer ) auf Fr. 2 ’ 2 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) festzulegen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der angefochtene Einsprache entscheid vom 1 8. März 2022 aufgehoben und die Sache an die Suva zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägun gen, neu über den Rentenanspruch und den Anspruch auf Integritätsentschädigung verfüge. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozess entschädigung von Fr. 2’200.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Nicole Breitenmoser - Suva - Bundesamt für Gesundheit 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubFonti

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2022.00083 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Senn Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiberin Fonti Urteil vom 2 3. Dezember 2022 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Nicole Breitenmoser Peyer Partner Rechtsanwälte Löwenstrasse 17, Postfach, 8021 Zürich 1 gegen Suva Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1971, arbeitete ab 1. Januar 2008 als Drucker bei der Y.___ AG und war über diese obligatorisch unfall versichert, als er sich am 1 6. Mai 2010 bei einem Treppensturz eine Knie d ist orsion rechts mit lateraler Meniskusläsion zuzog, welche am 8. Juni 2010 operativ ver sorgt wurde ( Urk. 9/B/1, 9/B / 4-5). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Ab 2 0. August 2010 war der Versicherte wieder voll arbeitsfähig ( Urk. 9/B/15). Am 2 7. Februar 2011 erlitt der Versicherte bei einem Leitersturz eine Schulter verletzung links mit Supraspinatussehnenruptur, welche am 2 6. April 2011 operiert wurde ( Urk. 9/A/1, 9/A /20). Am 1 2. März 2012 nahm er seine Arbeit wieder zu 100 % auf. Der Fallabschluss durch die Suva erfolgte am 2 7. August 2012 ( Urk. 9/A/98). Am 5. Juni 2015 verdrehte sich der Versich erte bei der Arbeit das rechte Knie ( Urk. 14/1-2) und unterzog sich am 3. August 2015 d er operativen Sanierung einer vorbestehenden alten VKB-Ruptur mittels Kreuzbandplastik sowie einer Innen- und Aussenmeniskus-Teilresektion ( Urk. 14/12, 14/19). D ie Suva an erkannte auch in diesem Zusammenhang ihre Leistungspflicht ( Urk. 14/18 ). Ab 7. Dezember 2015 bestand wieder eine 100%ige Arbeitsfähigkeit ( Urk. 14/33). Ab 1. Januar 2016 arbeitete der Versicherte bei der Z.___ AG als Drucker in einem Pensum von 32.4 Stunden w öchentlich. Am 2 1. Dezember 2016 meldete die Arbeitgeberin, dass sich der Versicherte am 3. Mai 2016 beim Zügeln eines Schrankes einen Riss am rechten H andgelenk zugezogen habe ( Urk. 9/C/1). Die Suva anerkannte auch hierfür ihre Leistungspflicht. Am 2 2. Mai 2017 meldete die Arbeitgeberin einen Rückfall zum Unfall vom 2. Februar 2011 (richtig: 2 7. Februar 2011, Urk. 9/A/99). Am 3. J uli 2017 wurde eine arthroskop ische Re-Rekonstruktion der Rota t orenmanschette links durch geführt ( Urk. 9/ A/110), a m 1 9. Dezember 2017 eine SL-Bandrekonstruktion am rechten Handgelenk ( Urk. 9/C/17) und am 1 5. Februar 2018 wurde der Kirschner draht im rechten Handgelenk operativ entfernt ( Urk. 9/C/33). Der Versicherte nahm seine Arbeit am 2 2. Februar 2018 wieder zu 100 % auf (vgl. Urk. 9/C/34/1 und 9/C/35 ). Der seit 1. Dezember 2018 arbeitslose Versicherte liess der Suva am 1 0. Januar 2020 einen weiteren die rechte Schulter betreffenden Unfall melden ( Urk. 9/A/141). Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht für die erneuten Schulterbeschwerden mit Re-Re-Ruptu r der Supraspinatussehne ( Urk. 9 /A/142) im Rahmen eines Rückfall s zum Unfall vom 2 7. Februar 2011 ( Urk. 9/A/158). Die ehemalige Arbeitgeberin meldete der Suva am 1 7. Dezember 2018 einen Rückfall vom 1 9. November 2018 zum Ereignis vom 5. Juni 2015 ( Urk. 14/39 ). Am 1 1. Februar 2021 liess die Suva den Versicherten kreisärztlich untersuchen ( unter anderem: Urk. 9/C / 43 ). Sie erteilte Kostengutsprache für weitere operative E ingriffe am rechten Handgelenk vom 2 7. April 2021 und 7. Mai 2021 ( Urk. 9/C/53, 9/C/60, 9/C/61, 9/C/62). Nach neuerlicher Vorlage an den Kre isarzt (Aktenbeurteilung vom 4. Oktober 2021, Urk. 9/C/96) informierte die Suva den Versicherten am 2 6. Oktober 2021 über die Einstellung der Taggelder per 3 0. November 2021 und darüber, welche Behandlungskosten sie über den Fallab schluss hinaus übern immt ( Urk. 9/C/110 ). Mit Verfügung vom 2 6. Oktober 2021 sprach sie ihm ab 1. Dezember 2021 für die Folgen der Unfälle vom 1 6. Mai 2010, 2 7. Februar 2011 und 3. Mai 2016 eine Invalidenrente auf der Basis einer Erwerbsunfähigkeit von 30 % zu. Gleichzeitig wurde dem Versicherten bei einer I ntegritätseinbusse von 30 % (15 % für die linke Schulter, 15 % für das r echte Handgelenk ) eine Integritätsentschädigung zugesprochen ( Urk. 9/C/117). Die Ein sprache des Versicherten vom 2 2. Nove mber 2021 ( Urk. 9/C/119) hiess d ie Suva mit Entscheid vom 1 8. März 2022 unter Erhöhung des versicherten Verdienstes teilweise gut, wies die Einsprache aber im Übrigen ab ( Urk. 2). 2. Gegen diesen Entscheid erhob der Versicherte am 6. Mai 2022 Beschwerde mit dem Antrag auf Zusprache der gesetzlichen Leistungen unter Aufhebung des an gefochtenen Entscheids, eventualiter sei ein Gerichtsgutachten einzuholen, sub eventualiter die Sache zur weiteren Sachverhaltsabklärung, insbesondere zur Durchführung einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ( Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Vernehmlassung vom 8. Juli 2022 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 8), worüber der Beschwerdeführer verfügungsweise in Kenntnis gesetzt wurde ( Urk. 10). Am 1 4. Dezember 2022 reichte die Beschwerdegegnerin auf telefonische Aufforderung des Gerichts ( Urk. 12) das Dossier betreffend den Schadenfall Nr. 24.21834.15.9 ein ( Urk. 13, 14). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Am 1. Januar 2017 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt aus ge brochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen). D ie hier zu beurteilende n Unfä ll e haben sich alle vor 2017 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall An wendung finden und in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Im angefochtenen Entscheid wurden die rechtlichen Grundlagen zu den Begriffe n der Invalidität und der E rwerbsunfähigkeit, dem Anspruch auf eine Invaliden rente und auf eine Integri tätsentschädigung, zur Invaliditätsbemessung nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs richtig wiedergegeben ( Urk. 2 S. 4 ff.). Darauf wird verwiesen. 1.3 Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte kommt nach der Rechtsprechung Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseignung kommt den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unabhängiger Sach verständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gut achtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässig keit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1; 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Entscheid bezüglich der Rentenhöhe dahingehend, dass dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit entsprechend dem beweiswertigen kreisärztlich formulierten Zumutbarkeitsprofil vom 4. Okto ber 2021 zu 100 % zumutbar sei. Der sowohl von Seiten des Validen- als auch des Invalideneinkommens gestützt auf die Vorgaben der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) vorzunehmen de Einkommensvergleich führe zu einem Erwerbsausfall von 30 % ( Urk. 2 S. 5 f.). Mit der Beschwerdeantwort er gänzte sie im Wesentlichen, dass der vom Beschwerdeführer eingereichte MRI-Befund vom 2 4. März 2022 ( Urk. 3/4) erst nach Erlass des hier angefochtenen Entscheids stattgefunden habe und entsprechend aus dem Recht zu weisen sei ( Urk. 8 S. 3 f.). 2.2 Der Beschwerdeführer vertritt dagegen den Standpunkt, die kreisärztliche Beurteilung von Dr. A.___ sei - aus näher dargelegten Gründen - nicht beweiskräftig, weshalb weitere medizinische Abklärungen notwendig seien. So dann beanstandete er das von der Beschwerdegegnerin beigezogene Validen einkommen gestützt auf die statistischen Werte der LSE ( Urk. 1 S. 8 ff.). 2.3 Streitig und zu prüfen ist zunächst die Erwerbsunfähigkeit des Beschwerdeführers und damit die Höhe seines Rentenanspruchs. Unbestritten blieb vom Beschwerdeführer die Rechtmässigkeit des Fallabschlusses bezüglich sämtlicher Unfälle und damit einhergehend die Rechtmässigkeit der Rentenprüfung ab 1. Dezember 202 1. Unstrittig und aktenmässig erstellt ( Urk. 9/C/96 S. 7) ist des Weiter e n, dass dem Beschwerdeführer seine angestammte Tätigkeit als Drucker nicht mehr zumutbar ist. Im Folgenden zu prüfen ist, ob gestützt auf den Untersuchungsbericht des Kreis arztes Dr. med. A.___, Arzt für Allgemeinmedizin (D), vom 8. März 2021 ( Urk. 9/C/43) und insbesondere seine Aktenbeurteilung vom 4. Oktober 2021 ( Urk. 9/C/96) mit dem notwendigen Beweismass der überwiegenden Wahr scheinlichkeit (BGE 144 V 427 E. 3.2) auf die unfallbedingte Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdef ührers geschlossen werden kann. Weitere ärztliche Einschätzungen der Restarbeitsfähigkeit liegen nicht in den Akten. 3. 3.1 Dr. A.___ stellte gestützt auf seine klinische Untersuchung vom 1 1. Februar 2021 und die bisherigen medizinischen Akten folgende Diagnosen ( Urk. 9/C/43 S. 18): - Persistierende funktionelle Einschränkungen der Schulter links ( adominant ) bei - Re-Re-Ruptur der Rotatorenmanschette nach Schulterkontusion vom 1.1.2020 mit/bei - Status nach arthroskopischer RM-Re-Rekonstruktion am 3.7.2017 - Status nach initialer Rotatorenmanschetten -Rekonstruktion 01/2011 - Chronische Beschwerden Handgelenk rechts (dominant) mit/bei - Status nach Ruptur des skapholunären Bandes nach belasteter Dreh bewegung 3.5.2016 mit - S tatus na ch SL-Band-Rekonstruktion mit temporärer Kirschnerdraht -Transfixation 19.12.2017 - Status nach Kirschnerdraht -Entfernung karpal rechts am 15.2.2018 - Status nach Kontusion/Distorsionstrauma Handgelenk rechts am 10.6.2020 mit intakter SL-Rekonstruktion, Tendinitis FCR-Sehne ohne anhaltende Wirkung lokaler Infiltration. - Unspezifische Parästhesien bei DD leichtem CTS/Narbenirritation - Klinisch gute Funktion und Stabilität des Kniegelenkes rechts bei - Status nach vorderer Kreuzbandersatzplastik, Innen- und Aussen meniskus-Te i lresektion 2015 Anamnestisch habe der Beschwerdeführer angegeben, nicht auf der linken Seite, der linken Schulter liegen zu können. Der Schlaf sei gestört, auch bereite ihm die rechte Hand, daumenbetont, Beschwerden. Er schlafe insofern nur auf dem Rücken. Belastungsabhängig habe er verstärkte Schmerzen im Bereich der linken Schulter und der rechten Hand. Auch seien die Beweglichkeit in der linken Schulter und der rechten Hand eingeschränkt. Das rechte Handgelenk sei wie taub. Er habe eigentlich immer Beschwerden, vermehrt unter körperlicher An strengung und Druck, auch bei schlechtem Liegen (S. 15). Gehen/Spazieren seien stundenweise trotz eines gewissen Knieinstabilitätsgefühls möglich. Die Beweg lichkeit des Knies sei gut, leichte Pro bleme habe er auf Unebenheiten (S. 16). Behandlungsanamnestisch habe der Beschwerdeführer angegeben, die letzte schulterchirurgische Vorstellung sei am 1 4. Januar 2021 erfolgt, es bestünden hierzu keine weiteren Behandlungsoptionen, langfristig sei eine Prothesen implantation vorberaten worden. Handchirurgisch habe er am nächsten Tag eine Konsultation im Hinblick auf eine neurologische Abklärung und einen erneuten Versuch einer zuvor missglückten Handgelenksinfiltration (S. 15). Befundet wurden von Dr. A.___ insbesondere eine deutliche Einschränkung der aktiven Schulterbeweglichkeit links und eine leicht eingeschränkte Hand gelenksbeweglichkeit rechts. Ausserdem notierte er geklagte Gefühlsstörungen am rechte n Unterarm, distal zunehmend, und verwies auf den MRI-Befund des Handgelenk s rechts vom 1 4. August 2020, führte im Übrigen aber weitgehend unauffällige Befunde an (S. 17 f.). Bezogen auf die klinisch und funktionell im Vordergrund stehende Beeinträchtigung der linken Schulter bestehe ein irreparabler Defektzustand der R otatorenmanschette ohne namhaftes Verbesserungspotential durch weitere Behandlungsmassnahmen. Bei perspektivisch fortschreitender Omarthrose könne sich langfristig die Indikation für eine elektive Schulterprothetik ergeben, wobei auch in Anbetracht des Alters des Beschwerdeführers die Indikation aktuell noch nicht gegeben sei. Seitens des Handgelenks liege ebenfalls ein chronisches Zu standsbild vor ohne objektive Hinweise auf eine seit Juni 2020 hinzugetretene Schädigung. Der aktuelle Lokalbefund zeige sich reizfrei beziehungsweise reizarm mit erhaltener Trophik, guter Beweglichkeit und zufriedenstellender Handkraft. Betreffend die bisher gute Handgelenksfunktion sei auch durch die jetzt an schliessende elektive Wiederholung einer bereits 2017 durchgeführten und im Januar 2021 gescheiterten artikulären Infiltration keine Verbesserung des lang jährigen chronischen, undulierenden Beschwerdebildes und insbesondere keine Änderung des Zumutbarkeitsprofils zu erwarten. Bei klinisch guter Funktion und guter Stabilität des rechten, reizfreien Kniegelenkes mit einem neurologisch be stätigten flüssigen Gangbild ergebe sich derzeit ebenfalls kein relevanter Behandlungsbedarf (S. 21 f.). Übereinstimmend mit der schulterchirurgischen Beurteilung der Klinik B.___ sei die angestammte Tätigkeit als Drucker nicht mehr zumutbar. Bezogen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt seien dem seit längerem beschäftigungslosen Beschwerdeführer nur leichte, körpernahe, wechselbelastende Arbeitstätigkeiten anteilig zum Stehen, Gehen und Sitzen, vollzeitig mit einem 100%igen Pensum zumutbar. Die Arbeitsausübung sei bis auf Brusthöhe zu beschränken. Aus ladende körperferne Armbewegungen links, Arbeiten über der Horizontalen und über Kopf seien bezüglich der linken Schulter auszuschliessen. Tätigkeiten mit schlagenden, stossenden und vibrierenden Werkzeugen seien sowohl seitens der linken Schulter als auch der rechten Hand leidensungünstig. Abstützende Tätig keiten in Dorsalflexion des rechten Handgelenkes mit axialer Zug- und Stoss belastung und repetitive Umwendungsbewegungen des rechten Armes seien leidensinadäquat. Auch sei en das Besteigen von Leitern und Gerüsten sowie Tätigkeiten mit einer erhöhten Sturzgefährdung unter einem hierfür notwendigen festen Umgebungshalt zu vermeiden. Weiter seien Arbeiten in körperlichen Zwangshaltungen wie Knien, Hocken und Kauern, Arbeiten auf unebenem oder sich bewegendem Un tergrund nach einer Vorschädigung des rechten Kniegelenks negativ zu bewerten (S. 21). 3.2 Gemäss Bericht der Oberärztin Handchirurgie Dr. med. C.___ von der Klinik B.___ vom 1 2. März 2021 zog die Infiltration radiocarpal rechts im Februar 2021 eine Schmerzfreiheit von einigen Stunden mit anschliessend zu erwartender Schmerzexazerbation nach sich, was für eine intraartikuläre Genese spreche. Da sich der Beschwerdeführer durch die Beschwerden täglich und deut lich eingeschränkt fühle, fänden weitere Abklärungen im Hinblick auf eine weitere Operationsplanung statt ( Urk. 9/C/45). Nach aktualisierter CT-Bildgebung ( Urk. 9/C/52) unterzog sich der Beschwerdeführer am 2 7. April 2021 bei den Diagnosen einer Radiocarpalarthrose und Tendinitis der FCR-Sehne rechtes Handgelenk und Parästhesien Hand rechts einer Revision der FCR-Sehne mit Tenolyse und Tenosynovektomie Handgelenk rechts, Synovektomie radioc a r p al und Abtragung osteophytärer Ausziehungen dorsaler distaler Radius Handgelenk rechts ( Urk. 9/C/53/3-5). 3.3 Dr. A.___ sprach sich in seiner Stellungnahme vom 3. Mai 2021 ( Urk. 9/C/54/3) für eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin im Zusammen hang mit dem Eingriff vom 2 7. April 2021 aus, welcher eine Arbeitsunfähigkeit von zirka fünf bis sechs Monaten, jedoch keine Änderung des Zumutbarkeits profils nach sich ziehen werde. Abhängig vom persönlichen Leidensdruck des Beschwerdeführers und einer postoperativen Arthroseprogredienz werde man dem Beschwerdeführer nach angemessener Aufklärung/Indikationsstellung einen Versteifungseingriff kaum verweigern können. 3.4 Bei dringendem Verdacht auf eine surgical -site-Infektion am rechten Handgelenk erfolgte am 7. M ai 2021 ein weiterer operativer Eingriff in der Klinik B.___ mit Revision Carpalkanal, FCR-Sehnenscheidenkanal sowie Strecksehnen dorsal und radio-/ midcarpal Handgelenk rechts mit Débridement, Spülung und bakteriologischem Sampling ( Urk. 9/C/60). Am 1 0. Mai 2021 wurde eine erneute Spülung notwendig ( Urk. 9/C/71). Gemäss Bericht von Dr. C.___ vom 3 1. Mai 2021 zeigte sich ein regelrechter Verlauf, in Ruhe lägen keine Schmerzen mehr vor, bei Mobilisationsübungen und Kraftanwendungen bestehe eine Schmerzsymptomatik radiocarpal ( Urk. 9/C/73/2). Im Bericht vom 1 0. September 2021 zur Konsultation vom 3 0. August 2021 führte Dr. C.___ aus, im Rahmen der Hauptdiagnosen und der stattgehabten operativen Eingriffe bestünden erwartungsgemäss persistierende Restbeschwerden bei vorerst fehlen dem weiterem chirurgische m Optimierungspotential. Der Beschwerdeführer könne sich soweit mit den Restbeschwerden arrangieren, wenngleich diese ver ständlicherweise im Alltag einschränkend seien. Eine die rechte Hand/das Hand gelenk manuell belastende Tätigkeit respektive Tätigkeiten mit repetitiv nötigem Handeinsatz rechts seien nach wie vor nicht durchführbar, auch langfristig wür den Einschränkungen bestehen. Au s handchirurgischer Sicht sei auch lang fristig keine volle Belastbarkeit und Einsatzfähigkeit der rechten Hand und des Hand gelenk s zu erwarten ( Urk. 9/C/ 91/ 2-3). 3.5 In seiner Aktenbeurteilung vom 4. Oktober 2021 sprach sich Dr. A.___ im Lichte der nunmehrigen Aktenlage dafür aus, dass neben dem bereits vor bestehenden irreparablen Defektzustand der linken Schulter auch die Belast barkeit und Einsatzfähigkeit der rechten Hand bei zwischenzeitlich stabilem Zu stand und persistierenden Restbeschwerden bleibend eingeschränkt sei. Das Zumutbarkeitsprofil ergänzte er dahingehend, als nunmehr auch Tätigkeiten, welche ein kräftiges Zupacken erforderten, ebenso zu vermeiden seien wie monotone repetitive Tätigkeiten mit der rechten Hand. Den prozentualen Anteil aus dem Schadenfall betreffend das rechte Handgelenk am ganzen Schaden, welchen er im Hinblick auf die Leistungsaufteilung zuvor mit 20-30 % beziffert hatte ( Urk. 9/C/50/3), bezifferte er nunmehr mit 40-50 % ( Urk. 9/C/96 S. 6 f.). 3.6 Am 2 9. November 2021 fand eine weitere Verlaufskontrolle in der Klinik B.___ statt. Dr. C.___ attestierte eine fortdauernde 100%ige Arbeits unfähigkeit bei bekannten Beschwerden seitens des rechten Handgelenks hin sichtlich Bewegungsumfang sowie teils auch im Narbenverlauf radiopalm ar. Mit letzteren könne sich der Beschwerdeführer zwischenzeitlich arrangieren. Ein schränkende Beschwerden fänden sich angesichts der Bewegungseinschränkung des 1. Strahls mit bei forcierter Ansteuerung auch Schmerzprovokation auf Höhe des MCP I-Gelenks und des radialseitigen Handgelenks, was einem Residual befund nach stattgehabtem Surgical site-Infekt mit entsprechenden operativen Revisionen entspreche. Seitens der Sensibilität im Medianus-Versorgungsgebiet der rechten Hand scheine sich eine Befundbesserung eingestellt zu haben. Was persistiere seien die postoperativ aufgetretenen Sensibilitätsalterationen, welche am ehesten dem Ulnaris -Versorgungsgebiet zuzuordnen seien ( Urk. 9/C/126/2-3). 3.7 Am 1 7. Januar 2022 fand in der Klinik B.___ eine neurologische Unter suchung inklusive elektrophysiologische r Abklärung statt. Anamnestisch habe der Beschwerdeführer über einen komplikationsreichen postoperativen Verlauf berichtet. Zwar habe sich die Fühlminderung des Daumens nach stattgehabtem Karpaltunnelsyndrom reduziert, doch sei neu eine Taubheit/Fühlminderung des Dig. V rechts aufgetreten. Zudem bestünden Schmerzen im Bereich des Hand gelenk s mit einer Bewegungseinschränkung/einem Extensionsdefizit und Schmerzen im Bereich des rechten Daumens. Die Schmerzen manifestierten sich belastungsabhängig bereits beim Anheben eines Wasserkochers oder wenn d er Beschwerdeführer etwas schneide. Aus neurologischer Sicht zeigte sich gemäss der zuständigen Neurologin eine Erholung der sensomotorischen Medianus-Neuropathie im Vergleich zur Vor untersuchung vom Februar 202 1. Die aktuelle Fragestellung nach der Ursache der Hyposensibilität im Ulnarisversorgungsgebiet rechts könne nicht abschliessend beurteilt werden. Klinisch zeige sich eine Hyposensibilität Dig. V mehr als IV, auch eine leichte Schwäche der ulnaris -innervierten tiefen Fingerreflexoren. Zu dem zeige sich ein positives Spurling -Manöver mit Ausstrahlung am medialen Oberarm bis zum Ellenbogen, so dass differentialdiagnostisch eine radikuläre Reizung C8 erwogen werde ( Urk. 9/C/131). 3.8 Eine MRI-Untersuchung des rechten Knies vom 2 4. März 2022, welche aufgrund von seit einem Jahr zunehmenden Giving-ways sowie lateralen Schmerzen durchgeführt wurde, zeigte verglichen mit der Voruntersuchung vom 8. November 2018 einen progredienten komplexen Einriss des Innen meniskushinterhorns am Übergang zur Pars intermedia mit neu umgeschlagenem Meniskusflap in den medialen Recessus, eine stationäre Substanzminderung des Aussenmeniskushinterhorns und Pars intermedia bei Status nach TME, progrediente hochgradige Knorpeldefekte am posterolateralen Tibiaplateau und im korrespondierenden Femurkondylus, einen progredienten Knorpeldefekt an der Trochlea femoris b ei ansonsten weitgehend intaktem femoropatellarem Knorpelüberzug und eine stationär intakte VKB-Rekonstruktion ( Urk. 3/4 = Urk. 14/61). Gemäss Beurteilung von Dr. A.___ vom 2 7. Juni 2022 sei die mittlerweile beginnend festgestellte Gonarthrose, insofern der Schadenfall vom 5. Juni 2015 als UKS anerkannt worden sei, trotz der vorbekannten Schädigungen auf das versicherte Ereignis zurückzuführen ( Urk. 9/C/62). 4. 4.1 Was die Beweiskraft der Aktenbeurteilung von Dr. A.___ vom 4. Oktober 2021 (E. 3.5) anbelangt, auf welche die Beschwerdegegnerin ihren Entscheid hin sichtlich der Restarbeitsfähigkeit stützte (E. 2.1), ist hervorzuheben, dass praxis gemäss auch auf versicherungsinterne ärztliche Feststellungen abgestellt werden kann. Bestehen jedoch auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit, sind weitere Abklärungen vorzunehmen ( E. 1.3 ). Reine Akten gutachten sind beweiskräftig, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteil des B undesgerichts 8C _281/2 0 21 vom 1 9. Januar 2022 E. 3.2 mit Hinweis ). 4.2 Mit Blick auf die praxisgemäss en Anforderungen an die Beweiskraft einer ver sicherungsinternen Beurteilung und die unter E. 3 wiedergegebene medizinische Aktenlage können vorliegend zumindest geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Aktenbeurteilung von Dr. A.___ vom 4. Oktober 2021 nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Dabei drängen sich insbesondere Zweifel daran auf, ob seine Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit hinsichtlich der Hand( ge lenks -) beschwerden rechts den Einschränkungen des Beschwerdeführers an ge messen Rechnung trägt und ob hinsichtlich des rechten Kniegelenks im Zeit punkt der Aktenbeurteilung der medizinische Sachverhalt feststand, was Grund voraussetzung einer beweiskräftigen Aktenbeurteilung bildet (E. 4.1). 4.3 Ausgangspunkt der Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit durch Dr. A.___ bildete sein Untersuchungsbericht vom 1 1. Februar 2021 (E. 3.1). Demselben lag en zwar umfassende aktenanamnestische Kenntnisse zugrunde. Sowohl die Anamnese der B eschwerden als auch der klinische Befund erweisen sich für die Nachvollziehbarkeit seiner Beurteilung indes als eher dürftig. So findet sich anamnestisch im Zusammenhang mit den Beschwerden die rechte Hand betreffend lediglich die Angabe, die Hand bereite dem Beschwerdeführer daumenbetont Beschwerden und das rechte Handgelenk sei wie taub. Offen sichtlich erfolgten durch Dr. A.___ weder Rückfragen zur genauen Lokalisierung der Beschwerden noch dazu, bei welchen konkreten Tätigkeiten Beschwerden welchen A usmasses auftra ten. Im Befund führte er abgesehen von einer leicht eingeschränkten Handbeweglichkeit als wesentlichen pathologischen Befund einzig noch geklagte, nicht aber konkret erhobene Gefühlsstörungen am rechte n Unterarm nach distal zunehmend an und verwies auf den MRI Befund vom 1 4. August 2020 (E. 3.1). Verglichen mit dem fachärztlichen hand chirurgischen Befund von Dr. C.___ vom 1 0. September 2021 ( Urk. 9/C/91/2) fehlt es demjenigen von Dr. A.___ an Angaben zu Berührungs empfindlichkeiten, konkret befundeten Hypästhesien und konkret provozierbarer Schmerzsymptomatik. Ob Dr. A.___ als Arzt für Allgemeinmedizin mit dem von ihm erhobenen klinischen Befund das Beschwerdebild im Bereich der rechten Hand umfassend erhob und insbesondere der Schmerzhaftigkeit des Geschehens Rechnung trug, erscheint angesichts dessen als zweifelhaft. Der späteren Aktenbeurteilung vom 4. Oktober 2021 legte Dr. A.___ zwar die bis 1 0. September 2021 aktualisierten handchirurgischen Verlaufsberichte der Klinik B.___ zugrunde. Auch anerkannte er nunmehr, dass die Belastbarkeit und Einsatzfähigkeit der rechten Hand bei persistierenden Restbeschwerden bleibend eingeschränkt ist und mass dieser Einschränkung im Rahmen des Zumutbarkeitsprofils insofern Bedeutung bei, als er neu auch Tätigkeiten, welche ein kräftiges Zupacken erfordern, und monotone repetitive Tätigkeiten als nicht mehr zumutbar erachtete (E. 3.5). Nachdem aber bereits das Zumutbarkeitsprofil im Untersuchungsbericht vom 1 1. Februar 2021 (E. 3.1) auf einer unzureichenden Befundlage beruhte, diese jedoch Basis der kreisärztlichen Zumutbarkeits beurtei lung vom 4. Oktober 2021 bildete und den aktuellsten handchirurgischen Berichten keine Einschätzungen der Restarbeitsfähigkeit aufgrund der aktuellen Befundlage zu entnehmen sind, lässt sich gestützt auf die Aktenlage nicht ab schliessend beu rteilen, ob die kreisärztliche Aktenb eurteilung den bei Fall abschluss aktuellen funktionellen E inschränkungen der rechten Hand sowohl was die Beweglichkeitseinschränkungen als auch die Schmerzhaftigkeit anbelangt, angemessen R echnung trägt. Weder lassen sich dem Zumutbarkeitsprofil konkrete Gewichtsbeschränkungen entnehmen, noch kann mangels begründeter und nachvollziehbarer Darlegung der funktionellen Einschränkungen im Lichte der als massgeblich erachteten Befunde die Frage beantwortet werden, ob die rechte dominante Hand einzig noch als Zudienhand zu gebrauchen ist oder ob und in welchem Umfang zum Beispiel leichte Büro- oder Kontrolltätigkeiten unter Einbezug der rechten Hand sowie unter Berücksichtigung aller unfallkausaler Folgen noch zumutbar wären. Sodann erweist sich der medizinische Sachverhalt hinsichtlich der am 1 7. Januar 2022 festgestellten Hyposensibilität Dig. V mehr als IV als nicht abschliessend geklärt (E. 3.7). 4.4 W as die Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit im Zusammenhang mit den Knie beschwerden rechts anbelangt, bildet der angefochtene Entscheid vom 1 8. März 2022 zwar die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis (BGE 143 V 409 E. 2.1). Der kurz darauf ergangene MRI-Bericht vom 2 4. März 2022, den der Beschwerdeführer im Beschwerdeverfahren auflegen liess ( Urk. 3/4 ), ist indes in die Beurteilung miteinzubeziehen, da er Rückschlüsse auf die im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids respektive des Fallabschlusses gegebene Situation erlaubt ( vgl. dazu BGE 121 V 362 E. 1b am Ende ; Urteil des Bundesgerichts 8C_370/2020 vom 1 5. Oktober 2020 E. 4.2). Aus diesem Bericht geht hervor, dass verglichen mit der Voruntersuchung vom 8. November 2018 ( Urk. 14/38/2) progrediente Degenerationen am posterolateralen Tibiaplateau und dem korrespondierenden Femurkondylus, an der Trochlea femoris und im Bereich Innenmeniskushinterhorn vorliegen, welche sich kaum zwischen dem Fall abschluss per Ende November 2021 und der MRI-Untersuchung vom 1 8. März 2022 massgeblich verändert haben dürften. Sodann ist dem Bericht zu ent nehmen, dass seit einem Jahr die Giving-ways zugenommen hätten und laterale Schmerzen bestünden. Die dem kreisärztlichen Zumutbarkeitsprofil zugrunde gelegte klinisch gute Funktion und Stabilität bei reizfreiem Kniegelenk ( Urk. 9/C/43 S. 22) und bildgebend noch weniger fortgeschrittener Degeneration ( Urk. 9/C/43 S. 19) bildet entsprechend nicht den massgeblichen Zustand des rechten Kniegelenks im Zeitpunkt der Leistungseinstellung ab. Auch dies bezüglich erweisen sich ergänzende Abklärungen als unumgänglich. 4.5 Entsprechend ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese ein externes orthopädisches Gutachten unter Einbezug einer hand chirurgischen Beurteilung veranlasse und hernach neu über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers verfüge. Ob nach vorgängiger Aktualisierung der medizinischen Aktenlage auch eine neurologische Abklärung notwendig sein wird und eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit zur Abklärung der Leistungsfähigkeit zielführend wäre, wird von der Beschwerdegegnerin im Rahmen der ihr obliegenden Abklärungspflicht zu beurteilen sein. 4.6 Was die Höhe des Integritätsschadens anbelangt, verneinte die Beschwerde gegnerin einhergehend mit Dr. A.___ gestützt auf dessen Untersuchung vom 1 1. Februar 2021 einen Integritätsschaden in Bezug auf das rechte Knie, da ein vorzeitiger Gelenkverschleiss weder zeitlich noch im Umfang vorhersehbar sei ( Urk. 2 S. 7, Urk. 9/C/43 S. 22). Ob sich dieser Schluss angesichts der zwischen zeitlichen Progression der Degenerationen weiterhin rechtfertigt, wird die Beschwerdegegnerin ebenfalls abzuklären haben. Auch wird sie im Nachgang zur Begutachtung abzuklären haben, o b eine neuerliche Beurteilung der Schäden im Bereich des rechten Handgelenks und der linken Schulter angezeigt ist. Hernach ist die gesamte Beeinträchtigung gemäss Art. 36 Abs. 3 UVV neu festzusetzen. Die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen. 5. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung, welche in Anwendung von § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicher ungsgericht ( GSVGer ) auf Fr. 2 ’ 2 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) festzulegen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der angefochtene Einsprache entscheid vom 1 8. März 2022 aufgehoben und die Sache an die Suva zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägun gen, neu über den Rentenanspruch und den Anspruch auf Integritätsentschädigung verfüge. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozess entschädigung von Fr. 2’200.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Nicole Breitenmoser - Suva - Bundesamt für Gesundheit 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubFonti

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2022.00083 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Senn Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiberin Fonti Urteil vom 2 3. Dezember 2022

UV.2022.00083

UV.2022.00083

UV.2022.00083 III. Kammer

III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Senn Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiberin Fonti

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Senn Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiberin Fonti

Urteil vom 2 3. Dezember 2022

Urteil vom 2 3. Dezember 2022 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Nicole Breitenmoser

vertreten durch Rechtsanwältin Nicole Breitenmoser Peyer Partner Rechtsanwälte

Peyer Partner Rechtsanwälte Löwenstrasse 17, Postfach, 8021 Zürich 1

Löwenstrasse 17, Postfach, 8021 Zürich 1 gegen

gegen Suva

Suva Rechtsabteilung

Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern

Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1971, arbeitete ab 1. Januar 2008 als Drucker bei der Y.___ AG und war über diese obligatorisch unfall versichert, als er sich am 1 6. Mai 2010 bei einem Treppensturz eine Knie d ist orsion rechts mit lateraler Meniskusläsion zuzog, welche am 8. Juni 2010 operativ ver sorgt wurde ( Urk. 9/B/1, 9/B / 4-5). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Ab 2 0. August 2010 war der Versicherte wieder voll arbeitsfähig ( Urk. 9/B/15).

1. X.___, geboren 1971, arbeitete ab 1. Januar 2008 als Drucker bei der Y.___ AG und war über diese obligatorisch unfall versichert, als er sich am 1 6. Mai 2010 bei einem Treppensturz eine Knie d ist orsion rechts mit lateraler Meniskusläsion zuzog, welche am 8. Juni 2010 operativ ver sorgt wurde ( Urk. 9/B/1, 9/B 4-5). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Ab 2 0. August 2010 war der Versicherte wieder voll arbeitsfähig ( Urk. 9/B/15). Am 2 7. Februar 2011 erlitt der Versicherte bei einem Leitersturz eine Schulter verletzung links mit Supraspinatussehnenruptur, welche am 2 6. April 2011 operiert wurde ( Urk. 9/A/1, 9/A /20). Am 1 2. März 2012 nahm er seine Arbeit wieder zu 100 % auf. Der Fallabschluss durch die Suva erfolgte am 2 7. August 2012 ( Urk. 9/A/98).

Am 2 7. Februar 2011 erlitt der Versicherte bei einem Leitersturz eine Schulter verletzung links mit Supraspinatussehnenruptur, welche am 2 6. April 2011 operiert wurde ( Urk. 9/A/1, 9/A /20). Am 1 2. März 2012 nahm er seine Arbeit wieder zu 100 % auf. Der Fallabschluss durch die Suva erfolgte am 2 7. August 2012 ( Urk. 9/A/98). Am 5. Juni 2015 verdrehte sich der Versich erte bei der Arbeit das rechte Knie ( Urk. 14/1-2) und unterzog sich am 3. August 2015 d er operativen Sanierung einer vorbestehenden alten VKB-Ruptur mittels Kreuzbandplastik sowie einer Innen- und Aussenmeniskus-Teilresektion ( Urk. 14/12, 14/19). D ie Suva an erkannte auch in diesem Zusammenhang ihre Leistungspflicht ( Urk. 14/18 ). Ab 7. Dezember 2015 bestand wieder eine 100%ige Arbeitsfähigkeit ( Urk. 14/33).

Am 5. Juni 2015 verdrehte sich der Versich erte bei der Arbeit das rechte Knie ( Urk. 14/1-2) und unterzog sich am 3. August 2015 d er operativen Sanierung einer vorbestehenden alten VKB-Ruptur mittels Kreuzbandplastik sowie einer Innen- und Aussenmeniskus-Teilresektion ( Urk. 14/12, 14/19). D ie Suva an erkannte auch in diesem Zusammenhang ihre Leistungspflicht ( Urk. 14/18 ). Ab 7. Dezember 2015 bestand wieder eine 100%ige Arbeitsfähigkeit ( Urk. 14/33). Ab 1. Januar 2016 arbeitete der Versicherte bei der Z.___ AG als Drucker in einem Pensum von 32.4 Stunden w öchentlich. Am 2 1. Dezember 2016 meldete die Arbeitgeberin, dass sich der Versicherte am 3. Mai 2016 beim Zügeln eines Schrankes einen Riss am rechten H andgelenk zugezogen habe ( Urk. 9/C/1). Die Suva anerkannte auch hierfür ihre Leistungspflicht. Am 2 2. Mai 2017 meldete die Arbeitgeberin einen Rückfall zum Unfall vom 2. Februar 2011 (richtig: 2 7. Februar 2011, Urk. 9/A/99). Am 3. J uli 2017 wurde eine arthroskop ische Re-Rekonstruktion der Rota t orenmanschette links durch geführt ( Urk. 9/ A/110), a m 1 9. Dezember 2017 eine SL-Bandrekonstruktion am rechten Handgelenk ( Urk. 9/C/17) und am 1 5. Februar 2018 wurde der Kirschner draht im rechten Handgelenk operativ entfernt ( Urk. 9/C/33). Der Versicherte nahm seine Arbeit am 2 2. Februar 2018 wieder zu 100 % auf (vgl. Urk. 9/C/34/1 und 9/C/35 ). Der seit 1. Dezember 2018 arbeitslose Versicherte liess der Suva am 1 0. Januar 2020 einen weiteren die rechte Schulter betreffenden Unfall melden ( Urk. 9/A/141). Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht für die erneuten Schulterbeschwerden mit Re-Re-Ruptu r der Supraspinatussehne ( Urk. 9 /A/142) im Rahmen eines Rückfall s zum Unfall vom 2 7. Februar 2011 ( Urk. 9/A/158). Die ehemalige Arbeitgeberin meldete der Suva am 1 7. Dezember 2018 einen Rückfall vom 1 9. November 2018 zum Ereignis vom 5. Juni 2015 ( Urk. 14/39 ).

Ab 1. Januar 2016 arbeitete der Versicherte bei der Z.___ AG als Drucker in einem Pensum von 32.4 Stunden w öchentlich. Am 2 1. Dezember 2016 meldete die Arbeitgeberin, dass sich der Versicherte am 3. Mai 2016 beim Zügeln eines Schrankes einen Riss am rechten H andgelenk zugezogen habe ( Urk. 9/C/1). Die Suva anerkannte auch hierfür ihre Leistungspflicht. Am 2 2. Mai 2017 meldete die Arbeitgeberin einen Rückfall zum Unfall vom 2. Februar 2011 (richtig: 2 7. Februar 2011, Urk. 9/A/99). Am 3. J uli 2017 wurde eine arthroskop ische Re-Rekonstruktion der Rota t orenmanschette links durch geführt ( Urk. 9/ A/110), a m 1 9. Dezember 2017 eine SL-Bandrekonstruktion am rechten Handgelenk ( Urk. 9/C/17) und am 1 5. Februar 2018 wurde der Kirschner draht im rechten Handgelenk operativ entfernt ( Urk. 9/C/33). Der Versicherte nahm seine Arbeit am 2 2. Februar 2018 wieder zu 100 % auf (vgl. Urk. 9/C/34/1 und 9/C/35 ). Der seit 1. Dezember 2018 arbeitslose Versicherte liess der Suva am 1 0. Januar 2020 einen weiteren die rechte Schulter betreffenden Unfall melden ( Urk. 9/A/141). Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht für die erneuten Schulterbeschwerden mit Re-Re-Ruptu r der Supraspinatussehne ( Urk. 9 /A/142) im Rahmen eines Rückfall s zum Unfall vom 2 7. Februar 2011 ( Urk. 9/A/158). Die ehemalige Arbeitgeberin meldete der Suva am 1 7. Dezember 2018 einen Rückfall vom 1 9. November 2018 zum Ereignis vom 5. Juni 2015 ( Urk. 14/39 ). Am 1 1. Februar 2021 liess die Suva den Versicherten kreisärztlich untersuchen ( unter anderem: Urk. 9/C / 43 ). Sie erteilte Kostengutsprache für weitere operative E ingriffe am rechten Handgelenk vom 2 7. April 2021 und 7. Mai 2021 ( Urk. 9/C/53, 9/C/60, 9/C/61, 9/C/62). Nach neuerlicher Vorlage an den Kre isarzt (Aktenbeurteilung vom 4. Oktober 2021, Urk. 9/C/96) informierte die Suva den Versicherten am 2 6. Oktober 2021 über die Einstellung der Taggelder per 3 0. November 2021 und darüber, welche Behandlungskosten sie über den Fallab schluss hinaus übern immt ( Urk. 9/C/110 ). Mit Verfügung vom 2 6. Oktober 2021 sprach sie ihm ab 1. Dezember 2021 für die Folgen der Unfälle vom 1 6. Mai 2010, 2 7. Februar 2011 und 3. Mai 2016 eine Invalidenrente auf der Basis einer Erwerbsunfähigkeit von 30 % zu. Gleichzeitig wurde dem Versicherten bei einer I ntegritätseinbusse von 30 % (15 % für die linke Schulter, 15 % für das r echte Handgelenk ) eine Integritätsentschädigung zugesprochen ( Urk. 9/C/117). Die Ein sprache des Versicherten vom 2 2. Nove mber 2021 ( Urk. 9/C/119) hiess d ie Suva mit Entscheid vom 1 8. März 2022 unter Erhöhung des versicherten Verdienstes teilweise gut, wies die Einsprache aber im Übrigen ab ( Urk. 2).

Am 1 1. Februar 2021 liess die Suva den Versicherten kreisärztlich untersuchen ( unter anderem: Urk. 9/C 43 ). Sie erteilte Kostengutsprache für weitere operative E ingriffe am rechten Handgelenk vom 2 7. April 2021 und 7. Mai 2021 ( Urk. 9/C/53, 9/C/60, 9/C/61, 9/C/62). Nach neuerlicher Vorlage an den Kre isarzt (Aktenbeurteilung vom 4. Oktober 2021, Urk. 9/C/96) informierte die Suva den Versicherten am 2 6. Oktober 2021 über die Einstellung der Taggelder per 3 0. November 2021 und darüber, welche Behandlungskosten sie über den Fallab schluss hinaus übern immt ( Urk. 9/C/110 ). Mit Verfügung vom 2 6. Oktober 2021 sprach sie ihm ab 1. Dezember 2021 für die Folgen der Unfälle vom 1 6. Mai 2010, 2 7. Februar 2011 und 3. Mai 2016 eine Invalidenrente auf der Basis einer Erwerbsunfähigkeit von 30 % zu. Gleichzeitig wurde dem Versicherten bei einer I ntegritätseinbusse von 30 % (15 % für die linke Schulter, 15 % für das r echte Handgelenk ) eine Integritätsentschädigung zugesprochen ( Urk. 9/C/117). Die Ein sprache des Versicherten vom 2 2. Nove mber 2021 ( Urk. 9/C/119) hiess d ie Suva mit Entscheid vom 1 8. März 2022 unter Erhöhung des versicherten Verdienstes teilweise gut, wies die Einsprache aber im Übrigen ab ( Urk. 2). 2. Gegen diesen Entscheid erhob der Versicherte am 6. Mai 2022 Beschwerde mit dem Antrag auf Zusprache der gesetzlichen Leistungen unter Aufhebung des an gefochtenen Entscheids, eventualiter sei ein Gerichtsgutachten einzuholen, sub eventualiter die Sache zur weiteren Sachverhaltsabklärung, insbesondere zur Durchführung einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ( Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Vernehmlassung vom 8. Juli 2022 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 8), worüber der Beschwerdeführer verfügungsweise in Kenntnis gesetzt wurde ( Urk. 10). Am 1 4. Dezember 2022 reichte die Beschwerdegegnerin auf telefonische Aufforderung des Gerichts ( Urk. 12) das Dossier betreffend den Schadenfall Nr. 24.21834.15.9 ein ( Urk. 13, 14).

2. Gegen diesen Entscheid erhob der Versicherte am 6. Mai 2022 Beschwerde mit dem Antrag auf Zusprache der gesetzlichen Leistungen unter Aufhebung des an gefochtenen Entscheids, eventualiter sei ein Gerichtsgutachten einzuholen, sub eventualiter die Sache zur weiteren Sachverhaltsabklärung, insbesondere zur Durchführung einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ( Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Vernehmlassung vom 8. Juli 2022 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 8), worüber der Beschwerdeführer verfügungsweise in Kenntnis gesetzt wurde ( Urk. 10). Am 1 4. Dezember 2022 reichte die Beschwerdegegnerin auf telefonische Aufforderung des Gerichts ( Urk. 12) das Dossier betreffend den Schadenfall Nr. 24.21834.15.9 ein ( Urk. 13, 14). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Am 1. Januar 2017 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten.

1.1 Am 1. Januar 2017 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt aus ge brochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).

Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt aus ge brochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen). D ie hier zu beurteilende n Unfä ll e haben sich alle vor 2017 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall An wendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.

D ie hier zu beurteilende n Unfä ll e haben sich alle vor 2017 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall An wendung finden und in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Im angefochtenen Entscheid wurden die rechtlichen Grundlagen zu den Begriffe n der Invalidität und der E rwerbsunfähigkeit, dem Anspruch auf eine Invaliden rente und auf eine Integri tätsentschädigung, zur Invaliditätsbemessung nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs richtig wiedergegeben ( Urk. 2 S. 4 ff.). Darauf wird verwiesen.

1.2 Im angefochtenen Entscheid wurden die rechtlichen Grundlagen zu den Begriffe n der Invalidität und der E rwerbsunfähigkeit, dem Anspruch auf eine Invaliden rente und auf eine Integri tätsentschädigung, zur Invaliditätsbemessung nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs richtig wiedergegeben ( Urk. 2 S. 4 ff.). Darauf wird verwiesen. 1.3 Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte kommt nach der Rechtsprechung Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseignung kommt den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unabhängiger Sach verständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gut achtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässig keit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1; 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).

1.3 Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte kommt nach der Rechtsprechung Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseignung kommt den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unabhängiger Sach verständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gut achtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässig keit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1; 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Entscheid bezüglich der Rentenhöhe dahingehend, dass dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit entsprechend dem beweiswertigen kreisärztlich formulierten Zumutbarkeitsprofil vom 4. Okto ber 2021 zu 100 % zumutbar sei. Der sowohl von Seiten des Validen- als auch des Invalideneinkommens gestützt auf die Vorgaben der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) vorzunehmen de Einkommensvergleich führe zu einem Erwerbsausfall von 30 % ( Urk. 2 S. 5 f.). Mit der Beschwerdeantwort er gänzte sie im Wesentlichen, dass der vom Beschwerdeführer eingereichte MRI-Befund vom 2 4. März 2022 ( Urk. 3/4) erst nach Erlass des hier angefochtenen Entscheids stattgefunden habe und entsprechend aus dem Recht zu weisen sei ( Urk. 8 S. 3 f.).

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Entscheid bezüglich der Rentenhöhe dahingehend, dass dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit entsprechend dem beweiswertigen kreisärztlich formulierten Zumutbarkeitsprofil vom 4. Okto ber 2021 zu 100 % zumutbar sei. Der sowohl von Seiten des Validen- als auch des Invalideneinkommens gestützt auf die Vorgaben der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) vorzunehmen de Einkommensvergleich führe zu einem Erwerbsausfall von 30 % ( Urk. 2 S. 5 f.). Mit der Beschwerdeantwort er gänzte sie im Wesentlichen, dass der vom Beschwerdeführer eingereichte MRI-Befund vom 2 4. März 2022 ( Urk. 3/4) erst nach Erlass des hier angefochtenen Entscheids stattgefunden habe und entsprechend aus dem Recht zu weisen sei ( Urk. 8 S. 3 f.). 2.2 Der Beschwerdeführer vertritt dagegen den Standpunkt, die kreisärztliche Beurteilung von Dr. A.___ sei - aus näher dargelegten Gründen - nicht beweiskräftig, weshalb weitere medizinische Abklärungen notwendig seien. So dann beanstandete er das von der Beschwerdegegnerin beigezogene Validen einkommen gestützt auf die statistischen Werte der LSE ( Urk. 1 S. 8 ff.).

2.2 Der Beschwerdeführer vertritt dagegen den Standpunkt, die kreisärztliche Beurteilung von Dr. A.___ sei aus näher dargelegten Gründen nicht beweiskräftig, weshalb weitere medizinische Abklärungen notwendig seien. So dann beanstandete er das von der Beschwerdegegnerin beigezogene Validen einkommen gestützt auf die statistischen Werte der LSE ( Urk. 1 S. 8 ff.). 2.3 Streitig und zu prüfen ist zunächst die Erwerbsunfähigkeit des Beschwerdeführers und damit die Höhe seines Rentenanspruchs. Unbestritten blieb vom Beschwerdeführer die Rechtmässigkeit des Fallabschlusses bezüglich sämtlicher Unfälle und damit einhergehend die Rechtmässigkeit der Rentenprüfung ab 1. Dezember 202 1. Unstrittig und aktenmässig erstellt ( Urk. 9/C/96 S. 7) ist des Weiter e n, dass dem Beschwerdeführer seine angestammte Tätigkeit als Drucker nicht mehr zumutbar ist.

2.3 Streitig und zu prüfen ist zunächst die Erwerbsunfähigkeit des Beschwerdeführers und damit die Höhe seines Rentenanspruchs. Unbestritten blieb vom Beschwerdeführer die Rechtmässigkeit des Fallabschlusses bezüglich sämtlicher Unfälle und damit einhergehend die Rechtmässigkeit der Rentenprüfung ab 1. Dezember 202 1. Unstrittig und aktenmässig erstellt ( Urk. 9/C/96 S. 7) ist des Weiter e n, dass dem Beschwerdeführer seine angestammte Tätigkeit als Drucker nicht mehr zumutbar ist. Im Folgenden zu prüfen ist, ob gestützt auf den Untersuchungsbericht des Kreis arztes Dr. med. A.___, Arzt für Allgemeinmedizin (D), vom 8. März 2021 ( Urk. 9/C/43) und insbesondere seine Aktenbeurteilung vom 4. Oktober 2021 ( Urk. 9/C/96) mit dem notwendigen Beweismass der überwiegenden Wahr scheinlichkeit (BGE 144 V 427 E. 3.2) auf die unfallbedingte Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdef ührers geschlossen werden kann. Weitere ärztliche Einschätzungen der Restarbeitsfähigkeit liegen nicht in den Akten.

Im Folgenden zu prüfen ist, ob gestützt auf den Untersuchungsbericht des Kreis arztes Dr. med. A.___, Arzt für Allgemeinmedizin (D), vom 8. März 2021 ( Urk. 9/C/43) und insbesondere seine Aktenbeurteilung vom 4. Oktober 2021 ( Urk. 9/C/96) mit dem notwendigen Beweismass der überwiegenden Wahr scheinlichkeit (BGE 144 V 427 E. 3.2) auf die unfallbedingte Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdef ührers geschlossen werden kann. Weitere ärztliche Einschätzungen der Restarbeitsfähigkeit liegen nicht in den Akten. 3.

3. 3.1 Dr. A.___ stellte gestützt auf seine klinische Untersuchung vom 1 1. Februar 2021 und die bisherigen medizinischen Akten folgende Diagnosen ( Urk. 9/C/43 S. 18):

3.1 Dr. A.___ stellte gestützt auf seine klinische Untersuchung vom 1 1. Februar 2021 und die bisherigen medizinischen Akten folgende Diagnosen ( Urk. 9/C/43 S. 18): - Persistierende funktionelle Einschränkungen der Schulter links ( adominant ) bei

Persistierende funktionelle Einschränkungen der Schulter links ( adominant ) bei - Re-Re-Ruptur der Rotatorenmanschette nach Schulterkontusion vom 1.1.2020 mit/bei

Re-Re-Ruptur der Rotatorenmanschette nach Schulterkontusion vom 1.1.2020 mit/bei - Status nach arthroskopischer RM-Re-Rekonstruktion am 3.7.2017

Status nach arthroskopischer RM-Re-Rekonstruktion am 3.7.2017 - Status nach initialer Rotatorenmanschetten -Rekonstruktion 01/2011

Status nach initialer Rotatorenmanschetten -Rekonstruktion 01/2011 - Chronische Beschwerden Handgelenk rechts (dominant) mit/bei

Chronische Beschwerden Handgelenk rechts (dominant) mit/bei - Status nach Ruptur des skapholunären Bandes nach belasteter Dreh bewegung 3.5.2016 mit

Status nach Ruptur des skapholunären Bandes nach belasteter Dreh bewegung 3.5.2016 mit - S tatus na ch SL-Band-Rekonstruktion mit temporärer Kirschnerdraht -Transfixation 19.12.2017

S tatus na ch SL-Band-Rekonstruktion mit temporärer Kirschnerdraht -Transfixation 19.12.2017 - Status nach Kirschnerdraht -Entfernung karpal rechts am 15.2.2018

Status nach Kirschnerdraht -Entfernung karpal rechts am 15.2.2018 - Status nach Kontusion/Distorsionstrauma Handgelenk rechts am 10.6.2020 mit intakter SL-Rekonstruktion, Tendinitis FCR-Sehne ohne anhaltende Wirkung lokaler Infiltration.

Status nach Kontusion/Distorsionstrauma Handgelenk rechts am 10.6.2020 mit intakter SL-Rekonstruktion, Tendinitis FCR-Sehne ohne anhaltende Wirkung lokaler Infiltration. - Unspezifische Parästhesien bei DD leichtem CTS/Narbenirritation

Unspezifische Parästhesien bei DD leichtem CTS/Narbenirritation - Klinisch gute Funktion und Stabilität des Kniegelenkes rechts bei

Klinisch gute Funktion und Stabilität des Kniegelenkes rechts bei - Status nach vorderer Kreuzbandersatzplastik, Innen- und Aussen meniskus-Te i lresektion 2015

Status nach vorderer Kreuzbandersatzplastik, Innen- und Aussen meniskus-Te i lresektion 2015 Anamnestisch habe der Beschwerdeführer angegeben, nicht auf der linken Seite, der linken Schulter liegen zu können. Der Schlaf sei gestört, auch bereite ihm die rechte Hand, daumenbetont, Beschwerden. Er schlafe insofern nur auf dem Rücken. Belastungsabhängig habe er verstärkte Schmerzen im Bereich der linken Schulter und der rechten Hand. Auch seien die Beweglichkeit in der linken Schulter und der rechten Hand eingeschränkt. Das rechte Handgelenk sei wie taub. Er habe eigentlich immer Beschwerden, vermehrt unter körperlicher An strengung und Druck, auch bei schlechtem Liegen (S. 15). Gehen/Spazieren seien stundenweise trotz eines gewissen Knieinstabilitätsgefühls möglich. Die Beweg lichkeit des Knies sei gut, leichte Pro bleme habe er auf Unebenheiten (S. 16).

Anamnestisch habe der Beschwerdeführer angegeben, nicht auf der linken Seite, der linken Schulter liegen zu können. Der Schlaf sei gestört, auch bereite ihm die rechte Hand, daumenbetont, Beschwerden. Er schlafe insofern nur auf dem Rücken. Belastungsabhängig habe er verstärkte Schmerzen im Bereich der linken Schulter und der rechten Hand. Auch seien die Beweglichkeit in der linken Schulter und der rechten Hand eingeschränkt. Das rechte Handgelenk sei wie taub. Er habe eigentlich immer Beschwerden, vermehrt unter körperlicher An strengung und Druck, auch bei schlechtem Liegen (S. 15). Gehen/Spazieren seien stundenweise trotz eines gewissen Knieinstabilitätsgefühls möglich. Die Beweg lichkeit des Knies sei gut, leichte Pro bleme habe er auf Unebenheiten (S. 16). Behandlungsanamnestisch habe der Beschwerdeführer angegeben, die letzte schulterchirurgische Vorstellung sei am 1 4. Januar 2021 erfolgt, es bestünden hierzu keine weiteren Behandlungsoptionen, langfristig sei eine Prothesen implantation vorberaten worden. Handchirurgisch habe er am nächsten Tag eine Konsultation im Hinblick auf eine neurologische Abklärung und einen erneuten Versuch einer zuvor missglückten Handgelenksinfiltration (S. 15).

Behandlungsanamnestisch habe der Beschwerdeführer angegeben, die letzte schulterchirurgische Vorstellung sei am 1 4. Januar 2021 erfolgt, es bestünden hierzu keine weiteren Behandlungsoptionen, langfristig sei eine Prothesen implantation vorberaten worden. Handchirurgisch habe er am nächsten Tag eine Konsultation im Hinblick auf eine neurologische Abklärung und einen erneuten Versuch einer zuvor missglückten Handgelenksinfiltration (S. 15). Befundet wurden von Dr. A.___ insbesondere eine deutliche Einschränkung der aktiven Schulterbeweglichkeit links und eine leicht eingeschränkte Hand gelenksbeweglichkeit rechts. Ausserdem notierte er geklagte Gefühlsstörungen am rechte n Unterarm, distal zunehmend, und verwies auf den MRI-Befund des Handgelenk s rechts vom 1 4. August 2020, führte im Übrigen aber weitgehend unauffällige Befunde an (S. 17 f.).

Befundet wurden von Dr. A.___ insbesondere eine deutliche Einschränkung der aktiven Schulterbeweglichkeit links und eine leicht eingeschränkte Hand gelenksbeweglichkeit rechts. Ausserdem notierte er geklagte Gefühlsstörungen am rechte n Unterarm, distal zunehmend, und verwies auf den MRI-Befund des Handgelenk s rechts vom 1 4. August 2020, führte im Übrigen aber weitgehend unauffällige Befunde an (S. 17 f.). Bezogen auf die klinisch und funktionell im Vordergrund stehende Beeinträchtigung der linken Schulter bestehe ein irreparabler Defektzustand der R otatorenmanschette ohne namhaftes Verbesserungspotential durch weitere Behandlungsmassnahmen. Bei perspektivisch fortschreitender Omarthrose könne sich langfristig die Indikation für eine elektive Schulterprothetik ergeben, wobei auch in Anbetracht des Alters des Beschwerdeführers die Indikation aktuell noch nicht gegeben sei. Seitens des Handgelenks liege ebenfalls ein chronisches Zu standsbild vor ohne objektive Hinweise auf eine seit Juni 2020 hinzugetretene Schädigung. Der aktuelle Lokalbefund zeige sich reizfrei beziehungsweise reizarm mit erhaltener Trophik, guter Beweglichkeit und zufriedenstellender Handkraft. Betreffend die bisher gute Handgelenksfunktion sei auch durch die jetzt an schliessende elektive Wiederholung einer bereits 2017 durchgeführten und im Januar 2021 gescheiterten artikulären Infiltration keine Verbesserung des lang jährigen chronischen, undulierenden Beschwerdebildes und insbesondere keine Änderung des Zumutbarkeitsprofils zu erwarten. Bei klinisch guter Funktion und guter Stabilität des rechten, reizfreien Kniegelenkes mit einem neurologisch be stätigten flüssigen Gangbild ergebe sich derzeit ebenfalls kein relevanter Behandlungsbedarf (S. 21 f.).

Bezogen auf die klinisch und funktionell im Vordergrund stehende Beeinträchtigung der linken Schulter bestehe ein irreparabler Defektzustand der R otatorenmanschette ohne namhaftes Verbesserungspotential durch weitere Behandlungsmassnahmen. Bei perspektivisch fortschreitender Omarthrose könne sich langfristig die Indikation für eine elektive Schulterprothetik ergeben, wobei auch in Anbetracht des Alters des Beschwerdeführers die Indikation aktuell noch nicht gegeben sei. Seitens des Handgelenks liege ebenfalls ein chronisches Zu standsbild vor ohne objektive Hinweise auf eine seit Juni 2020 hinzugetretene Schädigung. Der aktuelle Lokalbefund zeige sich reizfrei beziehungsweise reizarm mit erhaltener Trophik, guter Beweglichkeit und zufriedenstellender Handkraft. Betreffend die bisher gute Handgelenksfunktion sei auch durch die jetzt an schliessende elektive Wiederholung einer bereits 2017 durchgeführten und im Januar 2021 gescheiterten artikulären Infiltration keine Verbesserung des lang jährigen chronischen, undulierenden Beschwerdebildes und insbesondere keine Änderung des Zumutbarkeitsprofils zu erwarten. Bei klinisch guter Funktion und guter Stabilität des rechten, reizfreien Kniegelenkes mit einem neurologisch be stätigten flüssigen Gangbild ergebe sich derzeit ebenfalls kein relevanter Behandlungsbedarf (S. 21 f.). Übereinstimmend mit der schulterchirurgischen Beurteilung der Klinik B.___ sei die angestammte Tätigkeit als Drucker nicht mehr zumutbar. Bezogen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt seien dem seit längerem beschäftigungslosen Beschwerdeführer nur leichte, körpernahe, wechselbelastende Arbeitstätigkeiten anteilig zum Stehen, Gehen und Sitzen, vollzeitig mit einem 100%igen Pensum zumutbar. Die Arbeitsausübung sei bis auf Brusthöhe zu beschränken. Aus ladende körperferne Armbewegungen links, Arbeiten über der Horizontalen und über Kopf seien bezüglich der linken Schulter auszuschliessen. Tätigkeiten mit schlagenden, stossenden und vibrierenden Werkzeugen seien sowohl seitens der linken Schulter als auch der rechten Hand leidensungünstig. Abstützende Tätig keiten in Dorsalflexion des rechten Handgelenkes mit axialer Zug- und Stoss belastung und repetitive Umwendungsbewegungen des rechten Armes seien leidensinadäquat. Auch sei en das Besteigen von Leitern und Gerüsten sowie Tätigkeiten mit einer erhöhten Sturzgefährdung unter einem hierfür notwendigen festen Umgebungshalt zu vermeiden. Weiter seien Arbeiten in körperlichen Zwangshaltungen wie Knien, Hocken und Kauern, Arbeiten auf unebenem oder sich bewegendem Un tergrund nach einer Vorschädigung des rechten Kniegelenks negativ zu bewerten (S. 21).

Übereinstimmend mit der schulterchirurgischen Beurteilung der Klinik B.___ sei die angestammte Tätigkeit als Drucker nicht mehr zumutbar. Bezogen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt seien dem seit längerem beschäftigungslosen Beschwerdeführer nur leichte, körpernahe, wechselbelastende Arbeitstätigkeiten anteilig zum Stehen, Gehen und Sitzen, vollzeitig mit einem 100%igen Pensum zumutbar. Die Arbeitsausübung sei bis auf Brusthöhe zu beschränken. Aus ladende körperferne Armbewegungen links, Arbeiten über der Horizontalen und über Kopf seien bezüglich der linken Schulter auszuschliessen. Tätigkeiten mit schlagenden, stossenden und vibrierenden Werkzeugen seien sowohl seitens der linken Schulter als auch der rechten Hand leidensungünstig. Abstützende Tätig keiten in Dorsalflexion des rechten Handgelenkes mit axialer Zug- und Stoss belastung und repetitive Umwendungsbewegungen des rechten Armes seien leidensinadäquat. Auch sei en das Besteigen von Leitern und Gerüsten sowie Tätigkeiten mit einer erhöhten Sturzgefährdung unter einem hierfür notwendigen festen Umgebungshalt zu vermeiden. Weiter seien Arbeiten in körperlichen Zwangshaltungen wie Knien, Hocken und Kauern, Arbeiten auf unebenem oder sich bewegendem Un tergrund nach einer Vorschädigung des rechten Kniegelenks negativ zu bewerten (S. 21). 3.2 Gemäss Bericht der Oberärztin Handchirurgie Dr. med. C.___ von der Klinik B.___ vom 1 2. März 2021 zog die Infiltration radiocarpal rechts im Februar 2021 eine Schmerzfreiheit von einigen Stunden mit anschliessend zu erwartender Schmerzexazerbation nach sich, was für eine intraartikuläre Genese spreche. Da sich der Beschwerdeführer durch die Beschwerden täglich und deut lich eingeschränkt fühle, fänden weitere Abklärungen im Hinblick auf eine weitere Operationsplanung statt ( Urk. 9/C/45). Nach aktualisierter CT-Bildgebung ( Urk. 9/C/52) unterzog sich der Beschwerdeführer am 2 7. April 2021 bei den Diagnosen einer Radiocarpalarthrose und Tendinitis der FCR-Sehne rechtes Handgelenk und Parästhesien Hand rechts einer Revision der FCR-Sehne mit Tenolyse und Tenosynovektomie Handgelenk rechts, Synovektomie radioc a r p al und Abtragung osteophytärer Ausziehungen dorsaler distaler Radius Handgelenk rechts ( Urk. 9/C/53/3-5).

3.2 Gemäss Bericht der Oberärztin Handchirurgie Dr. med. C.___ von der Klinik B.___ vom 1 2. März 2021 zog die Infiltration radiocarpal rechts im Februar 2021 eine Schmerzfreiheit von einigen Stunden mit anschliessend zu erwartender Schmerzexazerbation nach sich, was für eine intraartikuläre Genese spreche. Da sich der Beschwerdeführer durch die Beschwerden täglich und deut lich eingeschränkt fühle, fänden weitere Abklärungen im Hinblick auf eine weitere Operationsplanung statt ( Urk. 9/C/45). Nach aktualisierter CT-Bildgebung ( Urk. 9/C/52) unterzog sich der Beschwerdeführer am 2 7. April 2021 bei den Diagnosen einer Radiocarpalarthrose und Tendinitis der FCR-Sehne rechtes Handgelenk und Parästhesien Hand rechts einer Revision der FCR-Sehne mit Tenolyse und Tenosynovektomie Handgelenk rechts, Synovektomie radioc a r p al und Abtragung osteophytärer Ausziehungen dorsaler distaler Radius Handgelenk rechts ( Urk. 9/C/53/3-5). 3.3 Dr. A.___ sprach sich in seiner Stellungnahme vom 3. Mai 2021 ( Urk. 9/C/54/3) für eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin im Zusammen hang mit dem Eingriff vom 2 7. April 2021 aus, welcher eine Arbeitsunfähigkeit von zirka fünf bis sechs Monaten, jedoch keine Änderung des Zumutbarkeits profils nach sich ziehen werde. Abhängig vom persönlichen Leidensdruck des Beschwerdeführers und einer postoperativen Arthroseprogredienz werde man dem Beschwerdeführer nach angemessener Aufklärung/Indikationsstellung einen Versteifungseingriff kaum verweigern können.

3.3 Dr. A.___ sprach sich in seiner Stellungnahme vom 3. Mai 2021 ( Urk. 9/C/54/3) für eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin im Zusammen hang mit dem Eingriff vom 2 7. April 2021 aus, welcher eine Arbeitsunfähigkeit von zirka fünf bis sechs Monaten, jedoch keine Änderung des Zumutbarkeits profils nach sich ziehen werde. Abhängig vom persönlichen Leidensdruck des Beschwerdeführers und einer postoperativen Arthroseprogredienz werde man dem Beschwerdeführer nach angemessener Aufklärung/Indikationsstellung einen Versteifungseingriff kaum verweigern können. 3.4 Bei dringendem Verdacht auf eine surgical -site-Infektion am rechten Handgelenk erfolgte am 7. M ai 2021 ein weiterer operativer Eingriff in der Klinik B.___ mit Revision Carpalkanal, FCR-Sehnenscheidenkanal sowie Strecksehnen dorsal und radio-/ midcarpal Handgelenk rechts mit Débridement, Spülung und bakteriologischem Sampling ( Urk. 9/C/60). Am 1 0. Mai 2021 wurde eine erneute Spülung notwendig ( Urk. 9/C/71). Gemäss Bericht von Dr. C.___ vom 3 1. Mai 2021 zeigte sich ein regelrechter Verlauf, in Ruhe lägen keine Schmerzen mehr vor, bei Mobilisationsübungen und Kraftanwendungen bestehe eine Schmerzsymptomatik radiocarpal ( Urk. 9/C/73/2). Im Bericht vom 1 0. September 2021 zur Konsultation vom 3 0. August 2021 führte Dr. C.___ aus, im Rahmen der Hauptdiagnosen und der stattgehabten operativen Eingriffe bestünden erwartungsgemäss persistierende Restbeschwerden bei vorerst fehlen dem weiterem chirurgische m Optimierungspotential. Der Beschwerdeführer könne sich soweit mit den Restbeschwerden arrangieren, wenngleich diese ver ständlicherweise im Alltag einschränkend seien. Eine die rechte Hand/das Hand gelenk manuell belastende Tätigkeit respektive Tätigkeiten mit repetitiv nötigem Handeinsatz rechts seien nach wie vor nicht durchführbar, auch langfristig wür den Einschränkungen bestehen. Au s handchirurgischer Sicht sei auch lang fristig keine volle Belastbarkeit und Einsatzfähigkeit der rechten Hand und des Hand gelenk s zu erwarten ( Urk. 9/C/ 91/ 2-3).

3.4 Bei dringendem Verdacht auf eine surgical -site-Infektion am rechten Handgelenk erfolgte am 7. M ai 2021 ein weiterer operativer Eingriff in der Klinik B.___ mit Revision Carpalkanal, FCR-Sehnenscheidenkanal sowie Strecksehnen dorsal und radio-/ midcarpal Handgelenk rechts mit Débridement, Spülung und bakteriologischem Sampling ( Urk. 9/C/60). Am 1 0. Mai 2021 wurde eine erneute Spülung notwendig ( Urk. 9/C/71). Gemäss Bericht von Dr. C.___ vom 3 1. Mai 2021 zeigte sich ein regelrechter Verlauf, in Ruhe lägen keine Schmerzen mehr vor, bei Mobilisationsübungen und Kraftanwendungen bestehe eine Schmerzsymptomatik radiocarpal ( Urk. 9/C/73/2). Im Bericht vom 1 0. September 2021 zur Konsultation vom 3 0. August 2021 führte Dr. C.___ aus, im Rahmen der Hauptdiagnosen und der stattgehabten operativen Eingriffe bestünden erwartungsgemäss persistierende Restbeschwerden bei vorerst fehlen dem weiterem chirurgische m Optimierungspotential. Der Beschwerdeführer könne sich soweit mit den Restbeschwerden arrangieren, wenngleich diese ver ständlicherweise im Alltag einschränkend seien. Eine die rechte Hand/das Hand gelenk manuell belastende Tätigkeit respektive Tätigkeiten mit repetitiv nötigem Handeinsatz rechts seien nach wie vor nicht durchführbar, auch langfristig wür den Einschränkungen bestehen. Au s handchirurgischer Sicht sei auch lang fristig keine volle Belastbarkeit und Einsatzfähigkeit der rechten Hand und des Hand gelenk s zu erwarten ( Urk. 9/C/ 91/ 2-3). 3.5 In seiner Aktenbeurteilung vom 4. Oktober 2021 sprach sich Dr. A.___ im Lichte der nunmehrigen Aktenlage dafür aus, dass neben dem bereits vor bestehenden irreparablen Defektzustand der linken Schulter auch die Belast barkeit und Einsatzfähigkeit der rechten Hand bei zwischenzeitlich stabilem Zu stand und persistierenden Restbeschwerden bleibend eingeschränkt sei. Das Zumutbarkeitsprofil ergänzte er dahingehend, als nunmehr auch Tätigkeiten, welche ein kräftiges Zupacken erforderten, ebenso zu vermeiden seien wie monotone repetitive Tätigkeiten mit der rechten Hand. Den prozentualen Anteil aus dem Schadenfall betreffend das rechte Handgelenk am ganzen Schaden, welchen er im Hinblick auf die Leistungsaufteilung zuvor mit 20-30 % beziffert hatte ( Urk. 9/C/50/3), bezifferte er nunmehr mit 40-50 % ( Urk. 9/C/96 S. 6 f.).

3.5 In seiner Aktenbeurteilung vom 4. Oktober 2021 sprach sich Dr. A.___ im Lichte der nunmehrigen Aktenlage dafür aus, dass neben dem bereits vor bestehenden irreparablen Defektzustand der linken Schulter auch die Belast barkeit und Einsatzfähigkeit der rechten Hand bei zwischenzeitlich stabilem Zu stand und persistierenden Restbeschwerden bleibend eingeschränkt sei. Das Zumutbarkeitsprofil ergänzte er dahingehend, als nunmehr auch Tätigkeiten, welche ein kräftiges Zupacken erforderten, ebenso zu vermeiden seien wie monotone repetitive Tätigkeiten mit der rechten Hand. Den prozentualen Anteil aus dem Schadenfall betreffend das rechte Handgelenk am ganzen Schaden, welchen er im Hinblick auf die Leistungsaufteilung zuvor mit 20-30 % beziffert hatte ( Urk. 9/C/50/3), bezifferte er nunmehr mit 40-50 % ( Urk. 9/C/96 S. 6 f.). 3.6 Am 2 9. November 2021 fand eine weitere Verlaufskontrolle in der Klinik B.___ statt. Dr. C.___ attestierte eine fortdauernde 100%ige Arbeits unfähigkeit bei bekannten Beschwerden seitens des rechten Handgelenks hin sichtlich Bewegungsumfang sowie teils auch im Narbenverlauf radiopalm ar. Mit letzteren könne sich der Beschwerdeführer zwischenzeitlich arrangieren. Ein schränkende Beschwerden fänden sich angesichts der Bewegungseinschränkung des 1. Strahls mit bei forcierter Ansteuerung auch Schmerzprovokation auf Höhe des MCP I-Gelenks und des radialseitigen Handgelenks, was einem Residual befund nach stattgehabtem Surgical site-Infekt mit entsprechenden operativen Revisionen entspreche. Seitens der Sensibilität im Medianus-Versorgungsgebiet der rechten Hand scheine sich eine Befundbesserung eingestellt zu haben. Was persistiere seien die postoperativ aufgetretenen Sensibilitätsalterationen, welche am ehesten dem Ulnaris -Versorgungsgebiet zuzuordnen seien ( Urk. 9/C/126/2-3).

3.6 Am 2 9. November 2021 fand eine weitere Verlaufskontrolle in der Klinik B.___ statt. Dr. C.___ attestierte eine fortdauernde 100%ige Arbeits unfähigkeit bei bekannten Beschwerden seitens des rechten Handgelenks hin sichtlich Bewegungsumfang sowie teils auch im Narbenverlauf radiopalm ar. Mit letzteren könne sich der Beschwerdeführer zwischenzeitlich arrangieren. Ein schränkende Beschwerden fänden sich angesichts der Bewegungseinschränkung des 1. Strahls mit bei forcierter Ansteuerung auch Schmerzprovokation auf Höhe des MCP I-Gelenks und des radialseitigen Handgelenks, was einem Residual befund nach stattgehabtem Surgical site-Infekt mit entsprechenden operativen Revisionen entspreche. Seitens der Sensibilität im Medianus-Versorgungsgebiet der rechten Hand scheine sich eine Befundbesserung eingestellt zu haben. Was persistiere seien die postoperativ aufgetretenen Sensibilitätsalterationen, welche am ehesten dem Ulnaris -Versorgungsgebiet zuzuordnen seien ( Urk. 9/C/126/2-3). 3.7 Am 1 7. Januar 2022 fand in der Klinik B.___ eine neurologische Unter suchung inklusive elektrophysiologische r Abklärung statt. Anamnestisch habe der Beschwerdeführer über einen komplikationsreichen postoperativen Verlauf berichtet. Zwar habe sich die Fühlminderung des Daumens nach stattgehabtem Karpaltunnelsyndrom reduziert, doch sei neu eine Taubheit/Fühlminderung des Dig. V rechts aufgetreten. Zudem bestünden Schmerzen im Bereich des Hand gelenk s mit einer Bewegungseinschränkung/einem Extensionsdefizit und Schmerzen im Bereich des rechten Daumens. Die Schmerzen manifestierten sich belastungsabhängig bereits beim Anheben eines Wasserkochers oder wenn d er Beschwerdeführer etwas schneide.

3.7 Am 1 7. Januar 2022 fand in der Klinik B.___ eine neurologische Unter suchung inklusive elektrophysiologische r Abklärung statt. Anamnestisch habe der Beschwerdeführer über einen komplikationsreichen postoperativen Verlauf berichtet. Zwar habe sich die Fühlminderung des Daumens nach stattgehabtem Karpaltunnelsyndrom reduziert, doch sei neu eine Taubheit/Fühlminderung des Dig. V rechts aufgetreten. Zudem bestünden Schmerzen im Bereich des Hand gelenk s mit einer Bewegungseinschränkung/einem Extensionsdefizit und Schmerzen im Bereich des rechten Daumens. Die Schmerzen manifestierten sich belastungsabhängig bereits beim Anheben eines Wasserkochers oder wenn d er Beschwerdeführer etwas schneide. Aus neurologischer Sicht zeigte sich gemäss der zuständigen Neurologin eine Erholung der sensomotorischen Medianus-Neuropathie im Vergleich zur Vor untersuchung vom Februar 202 1. Die aktuelle Fragestellung nach der Ursache der Hyposensibilität im Ulnarisversorgungsgebiet rechts könne nicht abschliessend beurteilt werden. Klinisch zeige sich eine Hyposensibilität Dig. V mehr als IV, auch eine leichte Schwäche der ulnaris -innervierten tiefen Fingerreflexoren. Zu dem zeige sich ein positives Spurling -Manöver mit Ausstrahlung am medialen Oberarm bis zum Ellenbogen, so dass differentialdiagnostisch eine radikuläre Reizung C8 erwogen werde ( Urk. 9/C/131).

Aus neurologischer Sicht zeigte sich gemäss der zuständigen Neurologin eine Erholung der sensomotorischen Medianus-Neuropathie im Vergleich zur Vor untersuchung vom Februar 202 1. Die aktuelle Fragestellung nach der Ursache der Hyposensibilität im Ulnarisversorgungsgebiet rechts könne nicht abschliessend beurteilt werden. Klinisch zeige sich eine Hyposensibilität Dig. V mehr als IV, auch eine leichte Schwäche der ulnaris -innervierten tiefen Fingerreflexoren. Zu dem zeige sich ein positives Spurling -Manöver mit Ausstrahlung am medialen Oberarm bis zum Ellenbogen, so dass differentialdiagnostisch eine radikuläre Reizung C8 erwogen werde ( Urk. 9/C/131). 3.8 Eine MRI-Untersuchung des rechten Knies vom 2 4. März 2022, welche aufgrund von seit einem Jahr zunehmenden Giving-ways sowie lateralen Schmerzen durchgeführt wurde, zeigte verglichen mit der Voruntersuchung vom 8. November 2018 einen progredienten komplexen Einriss des Innen meniskushinterhorns am Übergang zur Pars intermedia mit neu umgeschlagenem Meniskusflap in den medialen Recessus, eine stationäre Substanzminderung des Aussenmeniskushinterhorns und Pars intermedia bei Status nach TME, progrediente hochgradige Knorpeldefekte am posterolateralen Tibiaplateau und im korrespondierenden Femurkondylus, einen progredienten Knorpeldefekt an der Trochlea femoris b ei ansonsten weitgehend intaktem femoropatellarem Knorpelüberzug und eine stationär intakte VKB-Rekonstruktion ( Urk. 3/4 = Urk. 14/61). Gemäss Beurteilung von Dr. A.___ vom 2 7. Juni 2022 sei die mittlerweile beginnend festgestellte Gonarthrose, insofern der Schadenfall vom 5. Juni 2015 als UKS anerkannt worden sei, trotz der vorbekannten Schädigungen auf das versicherte Ereignis zurückzuführen ( Urk. 9/C/62).

3.8 Eine MRI-Untersuchung des rechten Knies vom 2 4. März 2022, welche aufgrund von seit einem Jahr zunehmenden Giving-ways sowie lateralen Schmerzen durchgeführt wurde, zeigte verglichen mit der Voruntersuchung vom 8. November 2018 einen progredienten komplexen Einriss des Innen meniskushinterhorns am Übergang zur Pars intermedia mit neu umgeschlagenem Meniskusflap in den medialen Recessus, eine stationäre Substanzminderung des Aussenmeniskushinterhorns und Pars intermedia bei Status nach TME, progrediente hochgradige Knorpeldefekte am posterolateralen Tibiaplateau und im korrespondierenden Femurkondylus, einen progredienten Knorpeldefekt an der Trochlea femoris b ei ansonsten weitgehend intaktem femoropatellarem Knorpelüberzug und eine stationär intakte VKB-Rekonstruktion ( Urk. 3/4 = Urk. 14/61). Gemäss Beurteilung von Dr. A.___ vom 2 7. Juni 2022 sei die mittlerweile beginnend festgestellte Gonarthrose, insofern der Schadenfall vom 5. Juni 2015 als UKS anerkannt worden sei, trotz der vorbekannten Schädigungen auf das versicherte Ereignis zurückzuführen ( Urk. 9/C/62). 4.

4. 4.1 Was die Beweiskraft der Aktenbeurteilung von Dr. A.___ vom 4. Oktober 2021 (E. 3.5) anbelangt, auf welche die Beschwerdegegnerin ihren Entscheid hin sichtlich der Restarbeitsfähigkeit stützte (E. 2.1), ist hervorzuheben, dass praxis gemäss auch auf versicherungsinterne ärztliche Feststellungen abgestellt werden kann. Bestehen jedoch auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit, sind weitere Abklärungen vorzunehmen ( E. 1.3 ). Reine Akten gutachten sind beweiskräftig, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteil des B undesgerichts 8C _281/2 0 21 vom 1 9. Januar 2022 E. 3.2 mit Hinweis ).

4.1 Was die Beweiskraft der Aktenbeurteilung von Dr. A.___ vom 4. Oktober 2021 (E. 3.5) anbelangt, auf welche die Beschwerdegegnerin ihren Entscheid hin sichtlich der Restarbeitsfähigkeit stützte (E. 2.1), ist hervorzuheben, dass praxis gemäss auch auf versicherungsinterne ärztliche Feststellungen abgestellt werden kann. Bestehen jedoch auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit, sind weitere Abklärungen vorzunehmen ( E. 1.3 ). Reine Akten gutachten sind beweiskräftig, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteil des B undesgerichts 8C _281/2 0 21 vom 1 9. Januar 2022 E. 3.2 mit Hinweis ). 4.2 Mit Blick auf die praxisgemäss en Anforderungen an die Beweiskraft einer ver sicherungsinternen Beurteilung und die unter E. 3 wiedergegebene medizinische Aktenlage können vorliegend zumindest geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Aktenbeurteilung von Dr. A.___ vom 4. Oktober 2021 nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Dabei drängen sich insbesondere Zweifel daran auf, ob seine Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit hinsichtlich der Hand( ge lenks -) beschwerden rechts den Einschränkungen des Beschwerdeführers an ge messen Rechnung trägt und ob hinsichtlich des rechten Kniegelenks im Zeit punkt der Aktenbeurteilung der medizinische Sachverhalt feststand, was Grund voraussetzung einer beweiskräftigen Aktenbeurteilung bildet (E. 4.1).

4.2 Mit Blick auf die praxisgemäss en Anforderungen an die Beweiskraft einer ver sicherungsinternen Beurteilung und die unter E. 3 wiedergegebene medizinische Aktenlage können vorliegend zumindest geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Aktenbeurteilung von Dr. A.___ vom 4. Oktober 2021 nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Dabei drängen sich insbesondere Zweifel daran auf, ob seine Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit hinsichtlich der Hand( ge lenks -) beschwerden rechts den Einschränkungen des Beschwerdeführers an ge messen Rechnung trägt und ob hinsichtlich des rechten Kniegelenks im Zeit punkt der Aktenbeurteilung der medizinische Sachverhalt feststand, was Grund voraussetzung einer beweiskräftigen Aktenbeurteilung bildet (E. 4.1). 4.3 Ausgangspunkt der Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit durch Dr. A.___ bildete sein Untersuchungsbericht vom 1 1. Februar 2021 (E. 3.1). Demselben lag en zwar umfassende aktenanamnestische Kenntnisse zugrunde. Sowohl die Anamnese der B eschwerden als auch der klinische Befund erweisen sich für die Nachvollziehbarkeit seiner Beurteilung indes als eher dürftig. So findet sich anamnestisch im Zusammenhang mit den Beschwerden die rechte Hand betreffend lediglich die Angabe, die Hand bereite dem Beschwerdeführer daumenbetont Beschwerden und das rechte Handgelenk sei wie taub. Offen sichtlich erfolgten durch Dr. A.___ weder Rückfragen zur genauen Lokalisierung der Beschwerden noch dazu, bei welchen konkreten Tätigkeiten Beschwerden welchen A usmasses auftra ten. Im Befund führte er abgesehen von einer leicht eingeschränkten Handbeweglichkeit als wesentlichen pathologischen Befund einzig noch geklagte, nicht aber konkret erhobene Gefühlsstörungen am rechte n Unterarm nach distal zunehmend an und verwies auf den MRI Befund vom 1 4. August 2020 (E. 3.1). Verglichen mit dem fachärztlichen hand chirurgischen Befund von Dr. C.___ vom 1 0. September 2021 ( Urk. 9/C/91/2) fehlt es demjenigen von Dr. A.___ an Angaben zu Berührungs empfindlichkeiten, konkret befundeten Hypästhesien und konkret provozierbarer Schmerzsymptomatik. Ob Dr. A.___ als Arzt für Allgemeinmedizin mit dem von ihm erhobenen klinischen Befund das Beschwerdebild im Bereich der rechten Hand umfassend erhob und insbesondere der Schmerzhaftigkeit des Geschehens Rechnung trug, erscheint angesichts dessen als zweifelhaft.

4.3 Ausgangspunkt der Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit durch Dr. A.___ bildete sein Untersuchungsbericht vom 1 1. Februar 2021 (E. 3.1). Demselben lag en zwar umfassende aktenanamnestische Kenntnisse zugrunde. Sowohl die Anamnese der B eschwerden als auch der klinische Befund erweisen sich für die Nachvollziehbarkeit seiner Beurteilung indes als eher dürftig. So findet sich anamnestisch im Zusammenhang mit den Beschwerden die rechte Hand betreffend lediglich die Angabe, die Hand bereite dem Beschwerdeführer daumenbetont Beschwerden und das rechte Handgelenk sei wie taub. Offen sichtlich erfolgten durch Dr. A.___ weder Rückfragen zur genauen Lokalisierung der Beschwerden noch dazu, bei welchen konkreten Tätigkeiten Beschwerden welchen A usmasses auftra ten. Im Befund führte er abgesehen von einer leicht eingeschränkten Handbeweglichkeit als wesentlichen pathologischen Befund einzig noch geklagte, nicht aber konkret erhobene Gefühlsstörungen am rechte n Unterarm nach distal zunehmend an und verwies auf den MRI Befund vom 1 4. August 2020 (E. 3.1). Verglichen mit dem fachärztlichen hand chirurgischen Befund von Dr. C.___ vom 1 0. September 2021 ( Urk. 9/C/91/2) fehlt es demjenigen von Dr. A.___ an Angaben zu Berührungs empfindlichkeiten, konkret befundeten Hypästhesien und konkret provozierbarer Schmerzsymptomatik. Ob Dr. A.___ als Arzt für Allgemeinmedizin mit dem von ihm erhobenen klinischen Befund das Beschwerdebild im Bereich der rechten Hand umfassend erhob und insbesondere der Schmerzhaftigkeit des Geschehens Rechnung trug, erscheint angesichts dessen als zweifelhaft. Der späteren Aktenbeurteilung vom 4. Oktober 2021 legte Dr. A.___ zwar die bis 1 0. September 2021 aktualisierten handchirurgischen Verlaufsberichte der Klinik B.___ zugrunde. Auch anerkannte er nunmehr, dass die Belastbarkeit und Einsatzfähigkeit der rechten Hand bei persistierenden Restbeschwerden bleibend eingeschränkt ist und mass dieser Einschränkung im Rahmen des Zumutbarkeitsprofils insofern Bedeutung bei, als er neu auch Tätigkeiten, welche ein kräftiges Zupacken erfordern, und monotone repetitive Tätigkeiten als nicht mehr zumutbar erachtete (E. 3.5). Nachdem aber bereits das Zumutbarkeitsprofil im Untersuchungsbericht vom 1 1. Februar 2021 (E. 3.1) auf einer unzureichenden Befundlage beruhte, diese jedoch Basis der kreisärztlichen Zumutbarkeits beurtei lung vom 4. Oktober 2021 bildete und den aktuellsten handchirurgischen Berichten keine Einschätzungen der Restarbeitsfähigkeit aufgrund der aktuellen Befundlage zu entnehmen sind, lässt sich gestützt auf die Aktenlage nicht ab schliessend beu rteilen, ob die kreisärztliche Aktenb eurteilung den bei Fall abschluss aktuellen funktionellen E inschränkungen der rechten Hand sowohl was die Beweglichkeitseinschränkungen als auch die Schmerzhaftigkeit anbelangt, angemessen R echnung trägt. Weder lassen sich dem Zumutbarkeitsprofil konkrete Gewichtsbeschränkungen entnehmen, noch kann mangels begründeter und nachvollziehbarer Darlegung der funktionellen Einschränkungen im Lichte der als massgeblich erachteten Befunde die Frage beantwortet werden, ob die rechte dominante Hand einzig noch als Zudienhand zu gebrauchen ist oder ob und in welchem Umfang zum Beispiel leichte Büro- oder Kontrolltätigkeiten unter Einbezug der rechten Hand sowie unter Berücksichtigung aller unfallkausaler Folgen noch zumutbar wären. Sodann erweist sich der medizinische Sachverhalt hinsichtlich der am 1 7. Januar 2022 festgestellten Hyposensibilität Dig. V mehr als IV als nicht abschliessend geklärt (E. 3.7).

Der späteren Aktenbeurteilung vom 4. Oktober 2021 legte Dr. A.___ zwar die bis 1 0. September 2021 aktualisierten handchirurgischen Verlaufsberichte der Klinik B.___ zugrunde. Auch anerkannte er nunmehr, dass die Belastbarkeit und Einsatzfähigkeit der rechten Hand bei persistierenden Restbeschwerden bleibend eingeschränkt ist und mass dieser Einschränkung im Rahmen des Zumutbarkeitsprofils insofern Bedeutung bei, als er neu auch Tätigkeiten, welche ein kräftiges Zupacken erfordern, und monotone repetitive Tätigkeiten als nicht mehr zumutbar erachtete (E. 3.5). Nachdem aber bereits das Zumutbarkeitsprofil im Untersuchungsbericht vom 1 1. Februar 2021 (E. 3.1) auf einer unzureichenden Befundlage beruhte, diese jedoch Basis der kreisärztlichen Zumutbarkeits beurtei lung vom 4. Oktober 2021 bildete und den aktuellsten handchirurgischen Berichten keine Einschätzungen der Restarbeitsfähigkeit aufgrund der aktuellen Befundlage zu entnehmen sind, lässt sich gestützt auf die Aktenlage nicht ab schliessend beu rteilen, ob die kreisärztliche Aktenb eurteilung den bei Fall abschluss aktuellen funktionellen E inschränkungen der rechten Hand sowohl was die Beweglichkeitseinschränkungen als auch die Schmerzhaftigkeit anbelangt, angemessen R echnung trägt. Weder lassen sich dem Zumutbarkeitsprofil konkrete Gewichtsbeschränkungen entnehmen, noch kann mangels begründeter und nachvollziehbarer Darlegung der funktionellen Einschränkungen im Lichte der als massgeblich erachteten Befunde die Frage beantwortet werden, ob die rechte dominante Hand einzig noch als Zudienhand zu gebrauchen ist oder ob und in welchem Umfang zum Beispiel leichte Büro- oder Kontrolltätigkeiten unter Einbezug der rechten Hand sowie unter Berücksichtigung aller unfallkausaler Folgen noch zumutbar wären. Sodann erweist sich der medizinische Sachverhalt hinsichtlich der am 1 7. Januar 2022 festgestellten Hyposensibilität Dig. V mehr als IV als nicht abschliessend geklärt (E. 3.7). 4.4 W as die Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit im Zusammenhang mit den Knie beschwerden rechts anbelangt, bildet der angefochtene Entscheid vom 1 8. März 2022 zwar die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis (BGE 143 V 409 E. 2.1). Der kurz darauf ergangene MRI-Bericht vom 2 4. März 2022, den der Beschwerdeführer im Beschwerdeverfahren auflegen liess ( Urk. 3/4 ), ist indes in die Beurteilung miteinzubeziehen, da er Rückschlüsse auf die im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids respektive des Fallabschlusses gegebene Situation erlaubt ( vgl. dazu BGE 121 V 362 E. 1b am Ende ; Urteil des Bundesgerichts 8C_370/2020 vom 1 5. Oktober 2020 E. 4.2). Aus diesem Bericht geht hervor, dass verglichen mit der Voruntersuchung vom 8. November 2018 ( Urk. 14/38/2) progrediente Degenerationen am posterolateralen Tibiaplateau und dem korrespondierenden Femurkondylus, an der Trochlea femoris und im Bereich Innenmeniskushinterhorn vorliegen, welche sich kaum zwischen dem Fall abschluss per Ende November 2021 und der MRI-Untersuchung vom 1 8. März 2022 massgeblich verändert haben dürften. Sodann ist dem Bericht zu ent nehmen, dass seit einem Jahr die Giving-ways zugenommen hätten und laterale Schmerzen bestünden. Die dem kreisärztlichen Zumutbarkeitsprofil zugrunde gelegte klinisch gute Funktion und Stabilität bei reizfreiem Kniegelenk ( Urk. 9/C/43 S. 22) und bildgebend noch weniger fortgeschrittener Degeneration ( Urk. 9/C/43 S. 19) bildet entsprechend nicht den massgeblichen Zustand des rechten Kniegelenks im Zeitpunkt der Leistungseinstellung ab. Auch dies bezüglich erweisen sich ergänzende Abklärungen als unumgänglich.

4.4 W as die Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit im Zusammenhang mit den Knie beschwerden rechts anbelangt, bildet der angefochtene Entscheid vom 1 8. März 2022 zwar die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis (BGE 143 V 409 E. 2.1). Der kurz darauf ergangene MRI-Bericht vom 2 4. März 2022, den der Beschwerdeführer im Beschwerdeverfahren auflegen liess ( Urk. 3/4 ), ist indes in die Beurteilung miteinzubeziehen, da er Rückschlüsse auf die im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids respektive des Fallabschlusses gegebene Situation erlaubt ( vgl. dazu BGE 121 V 362 E. 1b am Ende ; Urteil des Bundesgerichts 8C_370/2020 vom 1 5. Oktober 2020 E. 4.2). Aus diesem Bericht geht hervor, dass verglichen mit der Voruntersuchung vom 8. November 2018 ( Urk. 14/38/2) progrediente Degenerationen am posterolateralen Tibiaplateau und dem korrespondierenden Femurkondylus, an der Trochlea femoris und im Bereich Innenmeniskushinterhorn vorliegen, welche sich kaum zwischen dem Fall abschluss per Ende November 2021 und der MRI-Untersuchung vom 1 8. März 2022 massgeblich verändert haben dürften. Sodann ist dem Bericht zu ent nehmen, dass seit einem Jahr die Giving-ways zugenommen hätten und laterale Schmerzen bestünden. Die dem kreisärztlichen Zumutbarkeitsprofil zugrunde gelegte klinisch gute Funktion und Stabilität bei reizfreiem Kniegelenk ( Urk. 9/C/43 S. 22) und bildgebend noch weniger fortgeschrittener Degeneration ( Urk. 9/C/43 S. 19) bildet entsprechend nicht den massgeblichen Zustand des rechten Kniegelenks im Zeitpunkt der Leistungseinstellung ab. Auch dies bezüglich erweisen sich ergänzende Abklärungen als unumgänglich. 4.5 Entsprechend ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese ein externes orthopädisches Gutachten unter Einbezug einer hand chirurgischen Beurteilung veranlasse und hernach neu über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers verfüge. Ob nach vorgängiger Aktualisierung der medizinischen Aktenlage auch eine neurologische Abklärung notwendig sein wird und eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit zur Abklärung der Leistungsfähigkeit zielführend wäre, wird von der Beschwerdegegnerin im Rahmen der ihr obliegenden Abklärungspflicht zu beurteilen sein.

4.5 Entsprechend ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese ein externes orthopädisches Gutachten unter Einbezug einer hand chirurgischen Beurteilung veranlasse und hernach neu über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers verfüge. Ob nach vorgängiger Aktualisierung der medizinischen Aktenlage auch eine neurologische Abklärung notwendig sein wird und eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit zur Abklärung der Leistungsfähigkeit zielführend wäre, wird von der Beschwerdegegnerin im Rahmen der ihr obliegenden Abklärungspflicht zu beurteilen sein. 4.6 Was die Höhe des Integritätsschadens anbelangt, verneinte die Beschwerde gegnerin einhergehend mit Dr. A.___ gestützt auf dessen Untersuchung vom 1 1. Februar 2021 einen Integritätsschaden in Bezug auf das rechte Knie, da ein vorzeitiger Gelenkverschleiss weder zeitlich noch im Umfang vorhersehbar sei ( Urk. 2 S. 7, Urk. 9/C/43 S. 22). Ob sich dieser Schluss angesichts der zwischen zeitlichen Progression der Degenerationen weiterhin rechtfertigt, wird die Beschwerdegegnerin ebenfalls abzuklären haben. Auch wird sie im Nachgang zur Begutachtung abzuklären haben, o b eine neuerliche Beurteilung der Schäden im Bereich des rechten Handgelenks und der linken Schulter angezeigt ist. Hernach ist die gesamte Beeinträchtigung gemäss Art. 36 Abs. 3 UVV neu festzusetzen.

4.6 Was die Höhe des Integritätsschadens anbelangt, verneinte die Beschwerde gegnerin einhergehend mit Dr. A.___ gestützt auf dessen Untersuchung vom 1 1. Februar 2021 einen Integritätsschaden in Bezug auf das rechte Knie, da ein vorzeitiger Gelenkverschleiss weder zeitlich noch im Umfang vorhersehbar sei ( Urk. 2 S. 7, Urk. 9/C/43 S. 22). Ob sich dieser Schluss angesichts der zwischen zeitlichen Progression der Degenerationen weiterhin rechtfertigt, wird die Beschwerdegegnerin ebenfalls abzuklären haben. Auch wird sie im Nachgang zur Begutachtung abzuklären haben, o b eine neuerliche Beurteilung der Schäden im Bereich des rechten Handgelenks und der linken Schulter angezeigt ist. Hernach ist die gesamte Beeinträchtigung gemäss Art. 36 Abs. 3 UVV neu festzusetzen. Die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen.

Die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen. 5. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung, welche in Anwendung von § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicher ungsgericht ( GSVGer ) auf Fr. 2 ’ 2 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) festzulegen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen ist.

5. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung, welche in Anwendung von § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicher ungsgericht ( GSVGer ) auf Fr. 2 ’ 2 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) festzulegen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen ist. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der angefochtene Einsprache entscheid vom 1 8. März 2022 aufgehoben und die Sache an die Suva zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägun gen, neu über den Rentenanspruch und den Anspruch auf Integritätsentschädigung verfüge.

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der angefochtene Einsprache entscheid vom 1 8. März 2022 aufgehoben und die Sache an die Suva zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägun gen, neu über den Rentenanspruch und den Anspruch auf Integritätsentschädigung verfüge. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozess entschädigung von Fr. 2’200.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozess entschädigung von Fr. 2’200.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Nicole Breitenmoser

Rechtsanwältin Nicole Breitenmoser - Suva

Suva - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubFonti