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Die auf Künstliche Intelligenz (KI) ausgerichtete Non-Profit-Organisation Claire (Confederation of Laboratories for Artificial Intelligence Research in Europe) eröffnet im Zuge ihrer Europa-Expansion neue Büros in Oslo, Paris, Brüssel und Zürich. Das Office von Clair Switzerland wird im Rahmen einer Office Launch Roadshow am 26. Mai gemeinsam mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HWAZ) in der Limmatstadt eröffnet.
Künstliche Intelligenz
IBM hat auf der Konferenz Think 2021 "Codenet" vorgestellt, ein Computerprogramm, das auf der Basis von Künstlicher Intelligenz (KI) und Maschinellem Lernen (ML) Progamme übersetzen kann. Es handelt sich um einen umfangreichen Datensatz, der KI- und ML-Systemen das Übersetzen von Codes beibringen soll. Er besteht aus rund 14 Millionen Snippets, das sind kleine Programmteile, die integriert werden, und 500 Millionen Code-Zeilen, die auf mehr als 55 ältere und aktive Programmiersprachen verteilt sind - von Cobol über Fortran bis hin zu Java, C++ und Python.
Die EU-Kommission will die Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) regulieren. In einigen wenigen Bereichen soll die Verwendung von KI grundsätzlich verboten werden, wie aus einem Gesetzesentwurf der Brüsseler Behörde hervorgeht. Andere Anwendungen sollen als "risikoreich" eingestuft werden und bräuchten demnach eine spezielle Zulassung. Laut dem Gesetzesentwurf, der heute Mittwoch vorgestellt werden soll, könnten etwa Möglichkeiten der generalisierten Überwachung der Bevölkerung mit Künstlicher Intelligenz verboten werden.
Facebooks KI-Sparte hat quelloffen die Video-Datenbank "Casual Conversations" veröffentlicht. Sie enthält 45.186 Clips, in denen jeweils zwei Nutzer zwanglos plaudern. Worüber sie reden, ist freilich völlig nebensächlich. Denn die Datenbank soll helfen, Bias bei KI-Systemen entgegenzuwirken. Dazu haben alle Teilnehmer selbst ihr Alter und Gender angegeben. Das könnte helfen, durch ungenaue Schätzungen mitbedingtes, fehlgeleitetes Maschinenlernen zu vermeiden.
Das automatische, juristische Prüfen von Verträgen, digitales Notenlesen oder die optische Qualitätskontrolle medizinischer Implantate: nur drei von vielen Anwendungsbeispielen auf Grundlage Künstlicher Intelligenz (KI) – entwickelt an der ZHAW School of Engineering. Das Forschungsvolumen in diesem Bereich sei in den vergangenen Jahren stark gewachsen, teilt die ZHAW dazu mit. Mit der Gründung des Centre for Artificial Intelligence (CAI) reagiere die School of Engineering nun auf diese steigende Nachfrage.
Blinde und Sehbehinderte brauchen künftig weder Führhund noch Stock, wenn sie sich allein in der Öffentlichkeit bewegen wollen. Die Aufgabe, ihnen den richtigen Weg zu weisen, übernimmt ein System, das Forscher der University of Georgia entwickelt haben. Die Software basiert auf Künstlicher Intelligenz und läuft auf einem Laptop. Dieser steckt in einem Rucksack, den der Blinde trägt.
Das schweizerische Bundesamt für Statistik (BFS) arbeitet künftig mit dem "Swiss Data Science Center" (SDSC) der beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen zusammen, um die Nutzung der Datenwissenschaft und der künstlichen Intelligenz innerhalb der Bundesverwaltung voranzutreiben. Die Digitalisierung der Gesellschaft erfordere bei Institutionen immer mehr Kompetenzen in diesen Bereichen, wird in einer Aussendung dazu betont.
Die Coronavirus-Pandemie hat in einigen Branchen zu einem plötzlichen Schub an lange verabsäumter Digitalisierung geführt. Diese Entwicklung hat auch vor der Callcenter-Industrie nicht haltgemacht. Sie ist in einigen Ländern, insbesondere in Südostasien, ein extrem wichtiger Wirtschaftsfaktor. Zahlreiche westliche Firmen haben Teile ihres Kundendienstes in den vergangenen Jahren in die Region verlagert. Allein auf den Philippinen trägt die Branche mit 26 Milliarden Dollar neun Prozent zum jährlichen Wirtschaftsaufkommen.