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In ihrem Beitrag auf dem FOSIT Symposium 2023 zum SDG 4 betonte Beatrice Schulter, die Geschäftsleiterin des RECI, die Unterscheidung zwischen „istruzione“ (formaler Bildung) und „educazione“ (ganzheitlicher Bildung).
Sie betonte, dass SDG 4 nicht nur die formale, sondern auch die nicht-formale und informelle Bildung umfasst. Sie stellte auch das lebenslange Lernen in den Fokus, das weit über die Wissensvermittlung hinausgeht und auch die Entwicklung von Fähigkeiten für ein erfolgreiches Leben umfassen.
Beatrice betonte auch die entscheidende Rolle von Bildungsräumen, welche an ein Verständnis von Lernen als aktiver Prozess der Lernenden angepasst sind, und die Notwendigkeit, die Anzahl Lehrerinnen und Lehrer zu erhöhen, welche qualifiziert sind, aktives Lernen zu begleiten.
Sie schloss mit einem Appell zu gemeinsamem Handeln, um die Finanzierung der Bildung weltweit signifikant zu stärken, Bildungsfinanzierung zu dekolonisieren, und Bildungsgovernance zu demokratisieren. Sie bekräftigte, dass das SDG 4 der Schlüssel zu einer globalen Entwicklung in Richtung Gerechtigkeit, Frieden, menschlicher Würde und Wohlstand ist.
Am Nachmittag leitete Beatrice Schulter einen interaktiven Workshop zum Thema „Wie man eine gute Schule baut – mehr als nur Backsteine“, in dem sich die Teilnehmenden über ihre Erfahrungen in Bildungsprojekten austauschten. Mit Hilfe verschiedener ansprechender und befreiender Methoden reflektierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Ansätze kritisch und entwickelten gemeinsam Ideen, wie sie einen Schritt weiter zu ganzheitlicheren Ansätzen kommen können.