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Dieser Schlittelhang kam erst nach dem Bau der Siedlung Buchwiesen auf, also nach 1946. Sobald der erste Schnee fiel, war die Wiese sofort von Schlittlern belegt oder besser gesagt überbelegt. Der Aufstieg war kurz und die Abfahrt erst recht. Dafür lag sie in der Nähe der Schönauringler und Buchwieseler. Sie besass zwei Schanzen, eine sanfte in der Mitte und eine kräftige am Ende. Die mittlere Schanze war nichts anderes als der Ã?berrest der Fortsetzung des ehemaligen Buchholzweiherweges (heute Heugabelweg) von der heutigen Spielwiese beim Schulhaus Buchweisen 3 zur Rümlangstrasse hinauf. Die untere Schanze entstand aus dem immer noch weichen Boden des ehemaligen Buchholzweihers. Die vielen Schlittler benützten den mittleren Teil des Abhangs und die meist wenigen Skifahrer die rechte Seite. Gute Skifahrer erreichten beim Auslafen den Schönauweg.
Der Schlittelhang war noch bis ins vorletzte Jahrhundert weit herum völlig unbebaut und bot an seiner obersten Stelle eine gute Aussicht. Daher trug er noch im Jahre 1558 den Namen 'Gissübel', was die Flurnamenforscher während langer Zeit nicht so richtig deuten konnten. Vermutlich setzt es sich zusammen aus 'kiesen' = schauen, beobachten und 'Hübel' = Hügel und hatte die ursprüngliche Bedeutung von Hügel mit guter Aussicht. Er entsprach damit etwa dem 'Guggenbühl'. Mehr über die Etymologie siehe unter Giesshübel!
Quellen: - OGS-eigene - Ernst Benninger, Flurnamenbuch, Seite 48 (Hinweis auf Gissübel und 1558) - Ernst Kafka, Wien (Deutung)
Die einzige bisher aufgefundene Foto vom Schlittelhang Buchwiesen aus dem Seegfrörni-Winter 1963. Im Vordergund der Skifahrer Heinz Peter vom Schönauring. Im Hintergrund das Haus von Werner Schönenberger.