Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/160178

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht darzulegen, in welchem Umfang Grosseltern an der Betreuung von Kindern beteiligt sind und welchen finanziellen Aufwand es benötigen würde, wenn diese Betreuungsarbeit bezahlt werden müsste. Im Bericht soll auch aufgezeigt werden, ob es Möglichkeiten gibt, diese Arbeit öffentlich sichtbar zu machen und ihr damit die notwendige Wertschätzung entgegenzubringen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Daten zur unbezahlten Arbeit werden alle drei bis vier Jahre durch das Bundesamt für Statistik (BFS) im Rahmen eines speziellen Moduls der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (Sake) erhoben. Die nächste Erhebung ist für das Jahr 2016 geplant. In diesem Erhebungsjahr wird es erstmals möglich sein, die Zahl der Grosseltern und die Anzahl Stunden, die Grosseltern pro Jahr für die Betreuung ihrer Enkelkinder aufwenden, zu identifizieren. Neben der Erfassung des zeitlichen Volumens der Betreuungsarbeit der Grosseltern ist die monetäre Bewertung dieser unbezahlten Arbeit vorgesehen. Durch die Schätzung des Geldwertes der unbezahlten Betreuungsarbeit der Grosseltern wird deren volkswirtschaftliche Bedeutung sichtbar. Die Ergebnisse dieser Erhebung werden voraussichtlich Ende 2017 veröffentlicht. Damit wird das Anliegen der Postulantin erfüllt. Der Bundesrat erachtet es daher nicht als notwendig, zu dieser Thematik einen zusätzlichen Bericht zu erarbeiten, weshalb er die Ablehnung des Postulates beantragt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.