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Plötzliche Veränderungen in Takt, Losgelassenheit, Kooperation oder allgemeinen Verhalten sind immer ein Warnzeichen. Pferd sind Meister der Kompensation und versuchen so lange wie möglich, sich nichts anmerken zu lassen. Die oben genannten Anzeichen sind daher immer ernst zu nehmen.
Je früher mit der Behandlung blockierter, verklebter, gestauchter oder gezerrter Strukturen begonnen wird, desto eher stellt sich ein Behandlungserfolg ein. Was sich hingegen über lange Zeit manifestieren konnte, braucht dann auch länger zum ausheilen. Durch die Pferdephysiotherapie und Pferdeosteopathie - allgemein als manuelle Therapie zusammengefasst - lassen sich schmerzhafte Spannungszustände im Körper lösen. So kann sie wieder ein gesunder Bewegungsablauf einpendeln.
"Mein Pferd verhält sich irgendwie komisch, etwas ist anders..."
Scheuen sie sich nicht, bei diesem subjektiven Eindruck einen Therapeuten hinzu zu ziehen. Sie kennen ihr Tier am besten!
Unfälle, Stürze und ähnliches führen oft zu starken Traumata im Körper. Beim Pferd äussert sich dies oft erst nach einiger Zeit. Der Reiter bemerkt eine Gangveränderung, ein verhalten in der Bewegung, evtl. ein leichtes nachziehen eines Beines. Solche Traumata müssen unbedingt behandelt werden, da sie unbehandelt über längere Zeit zu Kompensationsmechanismen führen. Ein Bein wird permanent überbelastet, ein Muskel weniger eingesetzt wodurch ein Gelenk weniger stabil ist und ähnliches. Auf lange Sicht entstehen dadurch oft gesundheitliche Probleme.