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„Solange ich meinen Rumpf und Rücken stark halte, stört mich die Skoliose nicht wirklich“ – so die Worte des Olympia-Sprinters Usain Bolt. Trotz seiner Wirbelsäulenprobleme ist Bolt Weltmeister. Und wenn dies kein Beweis für die Kraft der Rumpfstärke ist, nun … dann wir können dir noch so einiges weiteres erzählen.
Ein starker Rumpf beginnt und endet nicht mit deinen Bauchmuskeln. Deine Bauchmuskeln sind nur ein Bereich deines Körpers, wohingegen der Rumpf in fast jede Bewegung involviert ist, die du machst. Bauchmuskeln ermöglichen ein schickes Sixpack, aber die Rumpfkraft unterstützt fast jede Aktivität des alltäglichen Lebens. In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit der Frage, warum ein starker Rumpf so wichtig ist.
Stelle dir deine Rumpfmuskulatur als starkes zentrales Glied vor, das die Ketten deines Oberkörpers mit denen deines Unterkörper verbindet. Egal, ob du dich unter einer Wäscheleine duckst oder eine Kletterwand erklimmst, alle Bewegungen entstehen oder bewegen sich durch deinen Rumpf. Selbst wenn deine Arme und Beine stark sind, kann ein schwacher Rumpf deine potenzielle Kraft verbrauchen. Wenn du nach funktioneller Ganzkörperfitness strebst, ist die Rumpfkraft von grundlegender Bedeutung.
Neben der Steigerung deiner Fitness ist die Rumpfkraft für tägliche Aktivitäten essenziell. Dazu gehören ganz alltägliche Bewegungen wie das Hochheben eines Pakets, am Schreibtisch sitzen oder aus der Badewanne aufstehen – funktionelle Bewegungen, die viele möglicherweise nicht mit Rumpfkraft in Verbindung bringen. Zumindest nicht, bis sie schwierig oder schmerzhaft werden. Das bringt uns zum nächsten Vorteil…
Die Harvard Medical School zeigt, wie ein schwacher Rumpf zu Problemen im ganzen Körper führen kann, einschließlich Knie-, Nacken- und Rückenschmerzen. Letztere, insbesondere Schmerzen im unteren Rücken, verursachen laut Daten der University of Queensland mehr globale Behinderungen als jede andere Erkrankung. Das schwächt den Körper und ist oft qualvoll, aber es kann durch körperliche Aktivitäten, die die Rumpfmuskulatur stärken, verhindert werden. Menschen mit Rückenschmerzen wird oft eine Routine aus personalisierten Rumpfübungen verschrieben, um sie zu lindern – wir sprechen von Ihnen, Usain Bolt.
Starker Rumpf = stabiler Körper. Auf diese inneren Muskeln bist du angewiesen, wenn du dich durch einen fahrenden Waggon schlängelst oder einfach einen Auflauf aus dem Ofen holst. Ein gutes Maß an Rumpfkraft unterstützt die Bewegung in alle Richtungen, selbst auf schwierigstem Gelände. Letztendlich verringert dies das Risiko zu stürzen – also ziemlich wichtig!
Einerseits sind wir für die moderne Technologie sehr dankbar, aber der sogenannte Office Slouch stellt ein großes Problem dar. Eine solide Rumpfkraft verhindert, dass du hochgezogene Schultern entwickeln, wodurch du größer, schlanker und selbstbewusster erscheinst. Noch wichtiger ist, dass eine verbesserte Körperhaltung zu weniger Verschleiß an der Wirbelsäule führt und Verletzungen verhindert. Es hilft dir auch, effizienter zu trainieren und tiefer zu atmen – etwas, dessen wir uns alle in einer postpandemischen Welt bewusster sein müssen.
Unsere Philosophie und unser Training konzentrieren sich hauptsächlich auf die Rumpfkraft und funktionelle Fitness. Und auch wenn ästhetische Gründe wie beispielsweise ein Sixpack ein wünschenswerter Nebeneffekt des Trainings sind, kann das Versäumnis, den Rest des Rumpfes aufzubauen, auf lange Sicht Probleme bereiten. In diesem hilfreichen EVO-Leitfaden erfährst du mehr über den Unterschied zwischen Abs und Rumpf, einschließlich weiterer Möglichkeiten, deine Rumpfkraft zu verbessern. Mehr Power für deinen Rumpf!
Außerdem ist unser Blog mit Core-Workouts gefüllt, die dir helfen, eine stärkere Körpermitte aufzubauen. Dieses 15-minütige Abs und Core Workout und dieses 30-minütige Total Core Workout sind perfekte Beispiele dafür.