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In der Schweiz bewerten 86,5% der Bevölkerung ihren Gesundheitszustand als gut oder sehr gut. Hingegen schätzen nur 82,5% derjenigen Personen, die im Jahr 2017 Alkohol, Tabak, Cannabis oder andere Drogen risikoreich konsumieren, ihren Gesundheitszustand als gut oder sehr gut ein. Im Vergleich dazu weisen Personen ohne diese Art von Konsum zu 88,5% einen mindestens guten Gesundheitszustand auf. Der Effekt des risikoreichen Substanzkonsums auf den wahrgenommenen Gesundheitszustand findet sich in allen gezeigten Subgruppen: Geschlecht, Alter, Sprach- und Wohnregion, Nationalität, Erwerbstätigkeit und Bildungsniveau.
Dieser Indikator ist Teil des Monitoringsystems Sucht und NCD (MonAM) des Bundesamts für Gesundheit (BAG).
Dieser Indikator zeigt die Gesundheit im Zusammenhang mit einem risikoreichen Substanzkonsum (Alkohol, Tabak, Cannabis, andere Drogen). Unter «Gesundheit» wird hier die subjektive Einschätzung der Gesundheit verstanden. Der Vergleich mit der Bevölkerung mit einem risikoarmen Konsum zeigt auf, inwiefern sich der Substanzkonsum auf den selbst wahrgenommenen Gesundheitszustand auswirkt.
Diese Befragungsresultate sollten mit Vorsicht interpretiert werden. Es ist zu vermuten, dass Personen mit ausgeprägtem Risikoverhalten, die möglicherweise bereits erkrankt sind, in einer Bevölkerungsbefragung untervertreten sind. Somit wird vermutlich die Problematik unterschätzt.
Dieser Indikator wurde auf Basis der Daten der Schweizerischen Gesundheitsbefragung (SGB) berechnet.
Er zeigt die Anteile der Personen ab 15 Jahren mit einem guten oder sehr guten wahrgenommenen Gesundheitszustand, unterschieden nach Personen mit mindestens einem risikoreichen Substanzkonsum und Personen ohne risikoreichen Substanzkonsum, sowie die Unterschiede des wahrgenommenen Gesundheitszustands nach Substanzen.
Die Bestimmung des Gesundheitszustands basiert auf der Frage TSUBG05 der SGB: «Wie ist Ihr Gesundheitszustand im Allgemeinen? Ist er sehr gut/gut/mittelmässig/schlecht/sehr schlecht/weiss nicht/keine Antwort?» Die Antworten «sehr gut» und «gut» werden verwendet.
Bundesamt für Gesundheit BAG
Tel. +41 58 462 95 05
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