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Das Wichtigste in Kürze
- Das letzte noch freie Cockpit in der Formel 1 ist bei Alfa-Sauber zu vergeben.
- Sechs Fahrer dürfen sich Chancen auf den Platz beim Schweizer Team ausrechnen.
- Antonio Giovinazzi muss sich gegen fünf Jungstars aus der Formel 2 wehren.
Das Starterfeld der Formel 1 für 2022 nimmt Gestalt an. Kimi Räikkönen verkündete seinen Rücktritt, Valtteri Bottas seinen Wechsel von Mercedes zu Alfa-Sauber. Bottas' Nachfolger bei Mercedes wird George Russell, ihn beerbt Alex Albon bei Williams.
Wer soll bei Alfa-Sauber Teamkollege von Valtteri Bottas werden?
Am Donnerstag bestätigte auch Aston Martin offiziell seine Fahrerpaarung für die kommende Saison. Sebastian Vettel hängt ein weiteres Jahr an, Lance Stroll war als Sohn von Teambesitzer Lawrence Stroll ohnehin gesichert.
Bleibt Giovinazzi in der Formel 1?
Damit ist in der Königsklasse des Motorsports nur noch eines von 20 Cockpits für die kommende Saison zu vergeben. Immer noch ist unklar, wer an der Seite von Neuzugang Valtteri Bottas bei Alfa-Sauber fahren wird.
Sechs Kandidaten dürfen sich Hoffnungen auf den Platz im Schweizer Team machen. Allen voran gilt das für Antonio Giovinazzi, der sich zuletzt in bestechender Form zeigte. Zwei Kollisionen machten in Zandvoort und Monza starke Qualifying-Leistungen zunichte.
Das Problem des Italieners ist seine mangelnde Konstanz – im mittlerweile dritten F1-Jahr ist der 27-Jährige immer noch eine Wundertüte. Seine besten Leistungen scheint er stets dann zu bringen, wenn es um sein Cockpit geht.
Erster Chinese – oder französisches Wunderkind?
Gut möglich, dass er dieses im kommenden Jahr an Guanyu Zhou verliert. Der 22-Jährige liegt in der Formel 2 auf dem zweiten Gesamtrang. Und ein Sponsoring-Paket in Höhe von rund 40 Millionen Franken könnte ihn zum ersten Chinesen in der Formel 1 machen.
Allerdings ist Zhou bei weitem nicht der einzige Kandidat für das letzte freie Formel-1-Cockpit. Mit Oscar Piastri ist einer seiner Kollegen aus der Alpine-Fahrerakademie aktuell Formel-2-Leader. Eine bessere Bewerbung für ein Formel-1-Cockpit gibt es kaum.
Und dann ist da noch Sauber-Wunderknabe Theo Pourchaire. Der Franzose ist zwar gerade erst 18-jährig, aber schon zweifacher Formel-2-Rennsieger. Und Sauber-Teamchef Frederic Vasseur ist sein Manager. Der will ihn aber nicht zu voreilig befördern - also wohl erst 2023.
Nur noch Aussenseiterchancen auf das Alfa-Sauber-Cockpit haben die Ferrari-Junioren Callum Ilott und Robert Shwartzman. Ilott blickt sich für 2022 schon in der IndyCar-Serie um. Shwartzman ist ein Kandidat für das neue LMP2-Programm seines Prema-Teams.