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Nach der Schilderung der Tankstelle beschreibt der Erzähler, unter welchen Umständen er Deutsch gelernt hat, wie sich der Lernprozess angefühlt hat.
Relativpronomen. Ein Land, dessen Sprache man versteht, ist nicht zwingend mehr dein Land, es ist aber weniger relativ.Herkunft, 135
Ich weiß noch, wie es sich anfühlt, für etwas keine Sprache zu haben.Herkunft, 138
Der Autor Stanišić hat schon auf 2006 auf seinem Blog darüber nachgedacht, wie er zur Verwendung der deutschen Sprache übergegangen ist:
Und heute bin ich einen Tag des Lebens mehr in Deutschland, als in Bosnien. Was hat das zu sagen? Was auch immer, anscheinend sage ich es auf Deutsch.Der Blog ist nicht mehr direkt zugänglich, Zitat hier und hier.
(Wer rechnen will: Stanišić hat Jahrgang 1978 und kam im August 1992 nach Deutschland, Herkunft S. 132)
Die Frage: Kennen Sie das Gefühl, für etwas »keine Sprache« zu haben? Würden Sie diese Erfahrung – wenn Sie sie kennen – mit derjenigen des Erzählers vergleichen?