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Nachdem am 10 Dezember 2013 der berüchtigte Estrela-Bericht für „Rechte über Sexuelle und reproduktive Gesundheit“ gescheitert ist, versuchen nun linke Kräfte mit dem Tarabella-Bericht erneut, ein „Recht auf Abtreibung“ im EU-Parlament zu erreichen.
Die Sachlage ist eigentlich klar: Die EU darf über Themen wie Abtreibung oder Sexualkunde an Schulen nicht entscheiden. Diese Themen fallen in die Zuständigkeit der einzelnen Mitgliedsstaaten. Brüssel hat hier in keinster Weise etwas zu entscheiden. Trotzdem versucht der sozialistische EU-Abgeordnete Marc Tarabella aus Belgien, das Subsidiaritätsprinzip in Hinsicht auf die „sexuelle und reproduktive Gesundheit” auszuhebeln, indem er einen Kernbestandteil des Estrela-Berichtes, nämlich das Recht auf Abtreibung, politisch vorantreibt. Tarabella ist aktueller Berichterstatter des jährlichen Berichtes des EU-Parlaments über die „Gleichstellung von Frauen und Männern in der Europäischen Union”. Der Gleichstellungsausschuss des Parlaments hat dem umstrittenen Bericht bereits am 20. Januar 2015 zugestimmt. Die Abstimmung im Plenum steht noch aus.
Die „Föderation der katholischen Familien-Organisationen in Europa“ (FAFCE) hat eine Online-Petition an die Mitglieder des EU-Parlaments lanciert, um den Tarabella-Bericht und die Verabschiedung eines „Rechts“ auf Abtreibung zu verhindern.
http://www.citizengo.org/de/15691-estrela-wurde-abgelehnt-stoppt-tarabella-kein-eu-geld-fuer-abtreibungen