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Bezüglich Globalproduktivität können die besten 17 Prozent der Schweizer Talbetriebe mit Baden-Württemberg mithalten, bei der Nettoarbeitsproduktivität ist es rund ein Viertel. Dies zeigt eine Studie, die klärt, wo die Schweizer Landwirtschaft bezüglich Produktivität im internationalen Vergleich steht. Mit Blick auf die klimatischen und topografischen Ähnlichkeiten der verglichenen Regionen, wird deutlich, dass die Schweizer Landwirtschaft ein Potenzial zur Verbesserung der Produktivität hat. Anhand von Daten der Zentralen Auswertung und des Informationsnetzes landwirtschaftlicher Buchhaltungen der EU (INLB) wurde hierzu eine Analyse durchgeführt. Als Vergleichsregion diente Baden-Württemberg, da die topographischen und klimatischen Bedingungen in dieser Region am besten mit den Verhältnissen in der Schweizer Talregion vergleichbar sind. Um den agrarpolitischen Unterschieden zwischen der Schweiz und dem deutschen Bundesland Rechnung zu tragen, wurden die baden-württembergischen Buchhaltungszahlen an die Schweizer Preis- und Direktzahlungsverhältnisse angepasst. Der Vergleich basierte auf den beiden Produktivitätskennzahlen Globalproduktivität und Nettoarbeitsproduktivität.
An der deutsch-französischen Sprachgrenze innerhalb der Schweiz werden Agrarumweltmassnahmen zur Förderung der Biodiversität unterschiedlich stark umgesetzt. Wirtschaftspolitische Anreize könnten diesen kulturbedingten Unterschied verringern.
Der Landwirtschaftssektor als Ganzes erwies sich als robust gegenüber dem COVID-19-Schock. Doch wie wirkte sich die Pandemie auf die einzelnen Unternehmen dieses Sektors aus? Am Beispiel der Schweiz zeigen wir erstmals auf, wie Importeure landwirtschaftlicher Erzeugnisse die Pandemie wirtschaftlich überstanden haben.
Die agrarökonomische Forschung verwendet eine Vielzahl von Methoden und Ansätzen, um bestehende und neue politische Massnahmen zu beurteilen. Dies ist die Grundlage für eine Agrarpolitik, die nachweislich etwas bewirkt, also evidenzbasiert ist.