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Ein Waadtländer Start-up will mithilfe eines chinesischen Investors 1600 Ladestationen bauen. Mit an Bord sind ein Dutzend Partner wie Mobility, Aldi und McDonald's, die Parkplätze zur Verfügung stellen.
Das Waadtländer Unternehmen Green Motion hat mit dem Aufbau eines schweizweiten Netzes öffentlicher Ladestationen für Elektroautos begonnen.
Das ehemalige Westschweizer Start-up ist vom schnellen Wachstum des Marktes überzeugt. Man habe deshalb beschlossen, Gemeinden «mit ausreichendem Potential» kostenlos Ladestationen zur Verfügung zu stellen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.
Bis Ende des Jahres sollen in der ganzen Schweiz insgesamt 250 öffentliche Ladestationen in Betrieb sein. Ein Jahr später sollen 1000 Stationen montiert sein, und bis 2020 soll das «Evpass»-Netz 1600 Ladestationen umfassen.
Rund 20 solcher öffentlicher Ladestationen sind in den Kantonen Zürich und Freiburg bereits in Betrieb.
Der Aufbau des «Evpass»-Ladenetzes beläuft sich laut Angaben von Green Motion auf «Zigmillionen Franken». Die Finanzierung werde durch
einen Technologie-Lizenzierungsvertrag mit der chinesischen Zhongding-Gruppe gewährleistet. Der Preis ist nicht bekannt, er dürfte laut NZZ im unteren zweistelligen Millionenbereich liegen.
Die Anhui Zhongding Holding (Group) Co., Ltd. wurde 1980 in der chinesischen Provinz Anhui gegründet. Der Konzern ist ein wichtiger internationaler Player bei der Automobilzulieferung. 2016 beschäftigte die Gruppe 14'000 Mitarbeiter und erzielte einen Jahresumsatz von 1,6 Milliarden Euro.
Green Motion und Zhongding haben im April «eine exklusive Lizenzierungsvereinbarung» der Green-Motion-Produkte für China getroffen. Im Reich der Mitte soll das wirtschaftliche Potenzial für Ladenetze besonders hoch sein.
Am Aufbau dieses Netzes sind ein Dutzend Partner beteiligt, die ihre Parkplätze zur Verfügung stellen. Sie haben alle gemeinsam, dass sie schweizweit vertreten sind oder benutzerfreundliche Parkplätze bieten.
In der Medienmitteilung werden folgende Partner aufgeführt:
(dsc/sda)
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