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Die Engadinerstrasse ist die wichtigste Verkehrsachse des Engadins. Um den heutigen Normanforderungen nachzukommen, hat die Bündner Regierung ein Auflageprojekt für die Korrektion der Engadinerstrasse genehmigt.
Der Strassenabschnitt zwischen dem östlichen Ende der Ortschaft Scuol und der über das Val da Muglins führenden Brücke St. Valentin wurde in den 1950er Jahren erstellt. Seither wurden lediglich Unterhaltsarbeiten oder punktuelle Ausbauten gemacht, weshalb die Strasse in einem schlechten baulichen Zustand ist.
Die geplante Strassenkorrektion sieht eine Verbreiterung der Strasse mit einer konstanten Fahrbahnbreite, Seitenfreiheiten und den erforderlichen Kurvenverbreiterungen vor. Dies bedingt die Erneuerung, Erweiterung oder den Neubau verschiedener Wand- und Stützmauern. Talseitig werden diverse neue Kunstbauten errichtet. Die Gesamtkosten des Projekts betragen rund 16,2 Millionen Franken.
(Bild: zVg./Bundesamt für Landestopografie)