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| Tertullian († um 220) - Gegen die Valentinianer. (Adversus Valentinianos)

19. Cap. Fortsetzung.
Auch die speziellen Namen stimmen nicht einmal zu seinen besondern Werken, von welchen ja alle Namen herkommen; diejenige hätte alle diese Namen bekommen müssen, von welcher die Werke eigentlich verrichtet oder auch nicht verrichtet wurden. Wenn sie nämlich behaupten, Achamoth habe die Bilder zur Ehre der Äonen ausgesonnen, so beziehen sie diese Behauptung sofort wieder auf den Soter, als den Urheber, der durch sie gewirkt haben soll, um ein Bild des unsichtbaren und unbekannten Vaters zu geben, welches für den Demiurgen ja bekanntlich unbekannt und unsichtbar war, den Demiurgen selbst aber habe er zum Sohn Nus gestaltet, und die Erzengel, eine Schöpfung des Demiurgen, sollten die übrigen Äonen vorstellen. Wenn ich von so viel Bildern der drei höre, soll ich denn, frage ich, jetzt nicht über die Bilder ihres erbärmlichen Malers lachen? Achamoth als Weib soll ein Bild des Vaters sein? Der Demiurg, der seine Mutter nicht kennt und noch weniger seinen Vater, ein Bild des Nus, der auch seinen Vater nicht kennt, und die Engel, obwohl Diener, Bilder des Herrn? Das heisst aus dem Bilde des Esels das eines Maulesels machen und den Ptolemäus nach dem Valentin malen.