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"Wir erwarten eine steigende Nachfrage der Verbraucher und eine Verlagerung hin zu Forschung und Entwicklung. Um die Chancen zu nutzen, konzentrieren wird uns auf lokale Innovation, lokale Präsenz und Partnerschaften", sagte Kottmann laut einer Medienmitteilung vom Dienstag an einer Konferenz in Schanghai.
Auf China entfalle heute 40% des globalen Chemiemarktes von 3'800 Mrd USD, so Kottmann an der Petroleum and Chemical International Conference (CPCIC). Und das Land werde dessen wichtigster Wachstumsmotor bleiben: Rund 60% des Wachstums in der chemischen Industrie bis zum Jahr 2020 werde aus dem Reich der Mitte stammen.
Kottmann sagt schon seit einigen Jahren, dass die Zukunft von Clariant in Asien entschieden wird. So kündigte das Unternehmen etwa im Frühjahr an, verstärkt in China zu investieren, um die lokale Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Schon 2017 sollen früheren Angaben zufolge 40% der weltweiten Gesamtinvestitionen des Unternehmens auf das Land entfallen.
2015 betrug der Gesamtumsatz der Region (Volksrepublik China, Taiwan und Südkorea) 640 Mio CHF, was 11% des weltweiten Umsatzes von Clariant entspricht.
(AWP)