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„2023er-Nobelpreisträger warnt vor ‚nicht trivialen‘ Nebenwirkungen der mRNA-Impfstoffe, einschließlich Autoimmunitäts- und Blutgerinnungsrisiken.
Die Wissenschaftler Katalin Karikó und Drew Weissman haben den Nobelpreis für Medizin 2023 für ihre Rolle bei der Entwicklung der mRNA-Technologie erhalten, die den Ende 2020 auf den Markt kommenden Impfstoffen COVID-19 von Pfizer-BioNTech und Moderna zugrunde liegt.
In einer bereits 2018 veröffentlichten Studie, die von MedPageToday detailliert zitiert wurde, warnte Drew Weissman, dass frühere klinische Studien mit mRNA-Impfstoffen zu Ergebnissen führten, die „beim Menschen weniger vielversprechend waren als basierend auf Tiermodellen erwartet“. Er betonte zudem, dass die festgestellten Nebenwirkungen „nicht trivial“ waren und von „mäßigen bis in seltenen Fällen zu schweren Reaktionen an der Injektionsstelle oder systemischen Reaktionen“ reichten.
MedPageToday fasste die Arbeit von Weissman und seinen Kollegen in Nature Reviews Drug Discovery weitergehend zusammen. Sie betonten vorwiegend Sicherheitsbedenken hinsichtlich lokaler und systemischer Entzündungen. Zudem äußerten sie die Besorgnis, dass einige mRNA-Impfstoffplattformen zu starken Typ-I-Interferon-Reaktionen führen könnten, die nicht nur mit Entzündungen, sondern möglicherweise auch mit Autoimmunität assoziiert sind. Die Wissenschaftler wiesen auch darauf hin, dass extrazelluläre RNA zu Ödemen beitragen und die Blutgerinnung fördern könnte, was das Risiko von pathologischer Thrombusbildung erhöht.
Der Artikel von MedPageToday mit dem Titel „Möchten Sie mehr über mRNA wissen, bevor Sie die Covid-Impfung erhalten?“ hinterfragt, wie viele Menschen nach dem Lesen dieser Informationen tatsächlich den Impfstoff erhalten haben.“