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An seiner wöchentlichen Sitzung vom 9. Oktober behandelte der Staatsrat 134 Dossiers. Er hat die Anwort an Bundesrätin Doris Leuthard, Vorsteherin des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunkation (UVEK) zur Vernehmlassung der Änderung des Umweltschutzgesetzes genehmigt. Er nahm Kenntnis vom Zwischenbericht zur kantonalen Entwicklungsstrategie der Gemeinden mit den besonderen Problematiken der Berggebiete und des ländlichen Raumes. Die Regierung klassierte das Mattinischloss und die Stallscheune in Brig als ein historisches Denkmal von kantonaler Bedeutung. Sie beantwortete ein Postulat, drei schriftliche Fragen und eine Interpellation des Grossen Rates. Der Staatsrat behandlelte 63 Rekurse und nahm Kenntnis von verschiedenen Berichten. Der Staatsrat fällte zwölf Personalentscheide. Er genehmigte oder homologierte acht Zonenpläne, Gemeinderegelemente und Statuten.
Am Vormittag traf sich die Regierung mit dem Vorstand des Walliser Gemeindeverbands. Die beiden Parteien unterhielten sich während fast vier Stunden ausführlich zu Themen der kantonalen politischen Agenda. Eines ist klar: Die traditionell starken und auf gegenseitigem Vertrauen basierenden Beziehungen zwischen den Gemeinden und dem Staat sind für eine effiziente Verwaltung der Körperschaften unabdingbar.