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Nach dem «Wahl-Krimi» vom 8. November 2016 blickt die ganze Welt gespannt auf die Entwicklungen in den USA. Die Wahl von Trump könnte in verschiedenen Lebensbereichen zu einer epochalen Wende führen. Auch in der Frage der Abtreibung und des Lebensschutzes. Hier ein erster Überblick.
Hillary Clinton ist eine überzeugte, um nicht zu sagen eine extreme Abtreibungsbefürworterin. Mit ihr als Präsidentin hätte man sich in der Abtreibungsfrage in den USA keine neuen Impulse erhoffen können (siehe Box). Ob Donald Trump demgegenüber ein «überzeugter» Lebensschützer ist, wird sich weisen müssen. Wie er selbst sagt, hat er in Bezug auf Abtreibungen eine Entwicklung durchgemacht: Noch um die Jahrtausendwende äusserte er sich als Befürworter eines vermeintlichen «Rechts» auf Abtreibung. In einem Interview im Jahr 2011 erzählte er dann von einem befreundeten Ehepaar, bei dem die Frau schwanger war und der Mann das Kind zuerst nicht wollte, sich nach der Geburt dann aber doch riesig freute. Das Kind sei von einem unerwünschten Kind über Nacht zum Sonnenschein der Familie geworden. Diese und andere Geschichten…..