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Neff, die im Rennen bereits früh die Führung übernommen hatte, liess ihren Konkurrentinnen keine Chance. Ihrer norwegischen Teamkollegin Gunn-Rita Dahle Flesjaa (2.) nahm sie bis ins Ziel 25 Sekunden ab, die Polin Maja Wloszczowska auf dem dritten Rang distanzierte sie gar um eine Minute.
Auch Sturz konnte Neff nicht bremsen
«Es ist absolut wahnsinnig», freute sich Neff im Ziel. «Ich wusste, dass die Form stimmt und es ist grossartig, dass alles wie geplant aufging.» Dabei musste Neff sogar einen Sturz wegstecken, ohne jedoch die Führung abzugeben. «Der Zeitverlust war nicht das Problem. Schlimmer waren die Schmerzen an der Schulter und am Knie», so die St. Gallerin.
Südafrika scheint für Neff ein gutes Pflaster zu sein. Vor gut sieben Monaten hatte sich die 21-Jährige an gleicher Stätte den U23-Weltmeistertitel im Cross Country gesichert.
Defekt verhindert Sieg von Schurter
Weniger gut lief es Cross-Country-Weltmeister Nino Schurter. Der Bündner, der das Rennen gemeinsam mit dem Franzosen Julien Absalon angeführt hatte, wurde in der vorletzten Runde von einem platten Hinterreifen gestoppt. Er erreichte das Ziel am Ende als Sechster. Mit Thomas Litscher (6.) und Mathias Flückiger (7.) fuhren zwei weitere Schweizer in die Top Ten.
Grosser Profiteur von Schurters Defekt war Absalon, der zum Auftakt der neuen Saison seinen insgesamt 27. Weltcup-Sieg feiern konnte. Den zweiten Platz sicherte sich der Deutsche Manuel Fumic, der das Ziel mit einem Rückstand von 34 Sekunden erreichte. Dritter wurde Absalons Landsmann Maxime Marotte.