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Piloten, die in der Schweiz Landungen über 1‘100m über Meer (Gebirgslandungen) durchführen, benötigen in der Lizenz eine spezielle Erweiterung. Die dazu erforderliche Ausbildung ist nicht wie die übrigen Ausbildungen nach EASA Part-FCL und damit nach europäischem Luftrecht geregelt, sondern nach Schweizerischem Recht (RFP).
Die Gebirgslandeausbildung umfasst insgesamt 200 Landungen auf verschiedenen Höhen. 50 Landungen sind zwischen 1‘100m und 2‘000m zu absolvieren. Für diese Landungen kann ein Gebirgsfluglehrer mit Lehrberechtigung bis 2000m eingesetzt werden.
Der Kurs für Fluglehrer bis 2'000m wird von Swiss Helicopter angeboten. Der Fluglehrerkurs für Gebirgsfluglehrer für Landungen über 2'000m wird vom Bundesamt für Zivilluftfahrt durchgeführt.
Der Kurs zum Gebirgsfluglehrer bis 2'000m umfasst einen Theorieteil sowie sechs Stunden Flugunterricht.
Kandidaten für diesen Kurs müssen über 1'000h Gesamterfahrung auf Helikoptern verfügen, davon mindestens 200h als Fluglehrer. Weiter ist der Nachweis von 500 Gebirgslandungen zu erbringen.
Nach erfolgreichem Kursabschluss dürfen Fluglehrer während Schulungsflügen Landungen bis 2'000m durchführen.