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Das ist eine paradoxe Vorstellung kindlicher Erziehung. Die sogenannte Vormundschaft ist ein veralteter Begriff des strikten Patriarchats, und definierte, das Recht des männlichen Parts des Hauses sich mittels legitimer Macht dem höchsten Rang der Entscheidungsgewalt für alle Familienmitglieder anzueignen und diese bedingungslos durchzusetzen. Laut heutiger Definition besteht die emanzipierte Pflicht beider Eltern lediglich das Wohl unter Rücksichtnahme der Individualität des Kindes zu gewährleisten. Sollte das Kind subjektiv daraus Schaden nehmen, gar Nachteile verspüren, doch den Eltern ein befriedigendes Resultat präsentiert, wurde sein Wohl beschädigt.
Des Weiteren signalisieren auch autistische Kinder ihre reflektierte Haltung über jegliche Situationen, welche sie befürworten oder ablehnen. Eine Ignoranz dessen befördert ebenso allein das subjektive Wohlbefinden elterlicher Bedürfnisse.
Somit erschließt es sich mir auch nicht, ein „unmündiges“ Kind, intellektuell unausgereift, einen Test absolvieren zu lassen, der als temporales Werkzeug dient, ihn von einer entscheidenden Auswahl zu diskriminieren. Doch angesichts der katastrophalen Situation autistischer Menschen in Deutschland/der Schweiz sind derartige Formalitäten ohnehin nur Vorwand, diese lediglich zu verwahren, Beteiligten Umstände zu minimieren, die Zukunft dank minderwertiger Ausbildung zu ruinieren, sie so der Gesellschaft fernzuhalten.