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Messbar mehr Erfolg für Ihre Website
“Messbar mehr Erfolg für Ihre Website” – so lautet der ambitionierte Titel dieses Beitrages. Aber was ist Erfolg im Zusammenhang mit einer Website? Wie wird Erfolg überhaupt definiert?
Wikipedia bezeichnet das Erreichen selbst gesetzter Ziele als Erfolg.
“Erfolg bezeichnet das Erreichen gesetzter Ziele.”
Diese Definition ist gar nicht so schlecht, doch sie ist noch nicht differenziert genug. Ein Blick in die Welt des Sport verspricht Abhilfe: Ein Team ist dann erfolgreich, wenn es der Trainer schafft, die richtigen Ziele zu setzten und das Team während der zur Verfügung stehenden Spielzeit diese umsetzt und damit die gesteckten Ziele erreicht.
Warum “mehr Kunden” kein Ziel sondern das Resultat ist
Im Zusammenhang mit Unternehmens-Websites lautet die Antwort auf die Frage nach den Zielen häufig wie folgt: mehr Kunden! Doch mehr Kunden sind nicht das Ziel, sondern das Resultat von erreichten Zielen. Das ist wie beim Sport: der Coach gibt den Spieler/-innen konkrete Anweisungen (und damit Ziele), was und wie gespielt werden muss. Diese Ziele sind Teil der Strategie. Das Team wird erfolgreich sein und das Spiel gewinnen, sofern folgende Voraussetzungen erfüllt werden:
- die Ziele waren sinnvoll gesetzt
- auf die gesetzten Ziele wird hingearbeitet
- die gesetzten Ziele werden innerhalb einer bestimmten Zeit erreicht
Und genauso verhält es sich mit einer Website: werden die Ziele sinnvoll gesetzt, wird konsequent darauf hingearbeitet und werden sie fristgerecht erreicht, so resultiert daraus Erfolg – oder eben mehr Kunden. Mit anderen Worten “mehr Kunden” sind kein Ziel, sondern das Resultat einer erfolgreichen Website. Bleibt die Frage, welche Ziele zum Resultat “Mehr Kunden” führen.
Erfolg ist das, was folgt: Erfolg ist das Resultat und nie das Ziel.
Mehr Conversions = mehr Kunden
Wir haben im vorherigen Abschnitt gesehen, dass Erfolg das Resultat und nicht das Ziel selbst sein kann. Welche Ziele müssten denn erreicht werden, um Erfolg zu haben bzw. um das Resultat “Mehr Kunden” zu erreichen? Mehr Kunden bedeutet mehr Leute, die auf der Website einen Abschluss (eine Conversion) durchführen. Der Abschluss selbst variiert – je nach Geschäftsmodell: das kann in einem Onlineshop ein Kaufabschluss sein, das kann das Ausfüllen eines Kontaktformulars, der Download eines PDFs usw. sein. Wahrscheinlich kennen Sie die Formel dazu: die Anzahl der Conversions ergibt sich aus der Anzahl Besuche mal die Conversion-Rate.
Conversions = Anzahl Besuche x Conversion-Rate
Um mehr Conversions (und damit Kunden) zu erhalten, braucht es gemäss der obigen Formel entweder mehr Besuche oder eine bessere Converion-Rate. Damit enthält diese Formel im Kern bereits alle Voraussetzungen für erfolgreiche Websites: Traffic, Content und Design.
Die Erfolgsfaktoren einer Website
Je mehr Traffic eine Website erhält, desto höher ist Anzahl der Transaktionen – vorausgesetzt die Conversion-Rate ist grösser als 0. Das bedeutet, dass Ihre Website Traffic baucht. Dafür muss sie online gefunden werden. Es gibt zwei grosse Trafficlieferanten: 1) die Suchmaschinen und 2) Social Media.
Die Beeinflussung der Conversion-Rate gestaltet sich etwas komplexer, denn es sind zwei Faktoren, die darauf massgeblich Einfluss haben: 3) der Content und 4) das Design.
Zu guter Letzt braucht es eine Möglichkeit zur Analyse der Resultate: einerseits um die Erfolge festzuhalten bzw. um laufend Optimierungen vorzunehmen: 5) Analytics
1) Traffic-Generierung über Suchmaschinen
Die meisten Leute beginnen die Suche nach einem Produkt oder einen Dienstleistung bei Google. Dort müssen Sie gefunden werden: entweder über bezahlte Anzeigen oder über organische Anzeigen. Bezahlte Anzeigen werden über Adwords erstellt. Wer kein Geld für Anzeigen ausgeben will, muss sich mit SEO (Suchmaschinenoptimierung) vertraut machen und die eigene Website entsprechend optimieren.
2) Traffic-Generierung über Social Media
Während es Suchmaschinen schon recht lange gibt, ist Social Media ein eher jüngeres Phänomen. Und andererseits ist Social Media die ältestes Methoden, sich über Produkte und Dienstleistungen zu informieren. Denn Social Media ist primär Mund zu Mund Werbung – einfach online. Wenn ein Freund sagt, dass ein Produkt gut ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass Sie es ebenfalls kaufen. Zumindest wenn Sie eine Lösung für dassselbe Problem suchen. Aus diesem Grund ist Social Media heute für viele Unternehmen unverzichtbar geworden. Auch für Social Media gibt es verschiedene Möglichkeiten um Werbung zu schalten wie z.B. Facebook Ads.
3) Content: Texte und Bilder, die überzeugen
Es braucht Content – also Inhalte, die den Kunden überzeugen – passend zur Customer Journey. Das bedeutet, dass Kunden bis zum Kauf verschiedene Phasen durchlaufen, in denen sich Wert auf unterschiedliche Informationen legen.
4) Conversion Centered Design
Die Inhalte gilt es den interessierten Kunden zu präsentieren und Sie erfolgreich durch diese Phasen hindurchzubegleiten mittels eines zielorientierten und klaren Designs – sei es im Checkout oder bei der Gestaltung von Formularen.
5) Messsystem zur Conversionoptimierung
Zu guter Letzt braucht es noch ein System, das es ermöglicht, alles zu zählen und zu messen. Das Messsystem ist das zentrale Element einer jeden Erfolgsstrategie, da das Messsystem die notwenigen Zahlen zur Erfolgsmessung liefert. Ohne Zahlen sind keine Optimierungen möglich. Das Tool der Wahl in unserem Fall ist Google Analytics.
Die nächsten Schritte zu einer erfolgreichen Website
Wenn es nun darum geht, eine Website erfolgreich zu machen, braucht es zunächst eine Analyse der verschiedenen Traffic-Quellen als auch eine Beurteilung der Qualität des Contents und der Überzeugungskraft des Design. Vieles davon lässt sich mit Google Analytics messen. Mit etwas Übung lassen sich aus den Zahlen schnell Inputs zur Conversion Optimierung ablesen. Hier finden Sie weiterführende Artikel zu den verschiedenen Erfolgsfaktoren:
Website Traffic analysieren: So gehts.
Wie lässt sich die Qualität von Content in Analytics messen?
Wie misst man erfolgreiches Design in Google Analytics
Suchmaschinen-Traffic: SEO oder SEA für KMUs und Startups?