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Organisation und Arbeitsweise der KdK
Rechtsgrundlage der KdK ist eine Vereinbarung zwischen den 26 Kantonsregierungen.
Das oberste Entscheidorgan ist die Plenarversammlung, in der jeder Kanton einen Sitz und eine Stimme hat. Offizielle Stellungnahmen erfordern die Zustimmung von 18 Kantonen. Das Recht der Kantone auf abweichende Stellungnahme ist gewahrt.
Entscheide der KdK stützen sich auf vorgängige Beschlüsse der Gesamtregierungen. Jede Kantonsregierung delegiert und mandatiert eines ihrer Mitglieder in die Plenarversammlung.
Im Leitenden Ausschuss bereiten 9 Regierungsrätinnen und Regierungsräte aus allen Regionen die Geschäfte der Plenarversammlung vor. Das Sekretariat, die Stabsstelle der KdK, bereitet die Sitzungen der politischen Organe vor und setzt deren Beschlüsse um. Das Budget der KdK beläuft sich gegenwärtig auf rund CHF 3,5 Millionen. Die Finanzierung erfolgt durch die Kantone entsprechend der Einwohnerzahl.
In ihrer Arbeit stützt sich die KdK auf die politische Erfahrung der Kantonregierungen und das Fachwissen der kantonalen Verwaltungen und Direktorenkonferenzen ab. In wichtigen Geschäften setzt die KdK politische Kommissionen und technische Arbeitsgruppen ein.
Wichtiger Partner der KdK ist der Bundesrat, der an die Plenarversammlungen eingeladen wird. Zweimal pro Jahr treffen sich Delegationen des Bundesrates und der KdK zum Föderalistischen Dialog. Zudem bestehen viele Kontakte zur Bundesverwaltung.
Hohe Bedeutung für die KdK hat auch die Zusammenarbeit mit dem Bundesparlament. Die KdK bringt den Standpunkt der Kantone in die parlamentarischen Kommissionen ein. Mit dem Ständerat findet ein regelmässiger Gedankenaustausch statt.