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Allgemeines
Die Stiftung Klimarappen war mit 25 Mio. US$ am Klimaschutzfonds „Asia Pacific Carbon Fund“ der asiatischen Entwicklungsbank (Asian Development Bank, ADB) beteiligt, welcher mit insgesamt 151 Mio. US$ dotiert war. Neben der Stiftung Klimarappen waren die Regierungen Finnlands, Spaniens, Schwedens, Portugals, der belgischen Region Flandern und Luxemburgs beteiligt. Um dem Fonds mehr Flexibilität zu geben und ihn bei der vollen Investition seiner Mittel zu unterstützen, gab die Stiftung zudem ein Schuldversprechen von 2,5 Mio. US$ ab. Dieses konnte vom Fonds genutzt werden, um zusätzliche Verträge einzugehen und damit bestehende Lieferrisiken zu puffern.
Ein Klimaschutzfonds ist ein Beschaffungsprogramm für den Erwerb projektbasierter Zertifikate. Die Beschaffung der Zertifikate erfolgt durch den Fondsbetreiber, welcher direkt mit den Eignern der Klimaschutzprojekte Kaufverträge abschliesst. Die daraus resultierenden Zertifikate werden entsprechend dem Investitionsanteil der Fondsteilnehmer verteilt.
Resultat
Der Asia Pacific Carbon Fund hatte zuletzt 49 Verträge zur Lieferung von CERs aus 71 Projekten abgeschlossen. 38 der Projekte befinden sich in Indien, 18 in China, 6 in Thailand sowie weitere in Bangladesch, Georgien, Indonesien, den Philippinen und Usbekistan. Es handelt sich um 35 Windkraftwerke sowie einzelne Kraftwerke im Bereich Wasser, Solarenergie, Biomasse und Geothermie, sodann um Projekte in den Bereichen Deponiegas, Abfallwirtschaft und Energieeffizienz. 60 der Projekte erzeugen Strom mit einer Gesamtleistung von 1,9 GW. Mit weiteren 14 Projekten bestanden Verträge, die im Laufe der Zeit aufgelöst wurden. Einige der bestehenden Verträge wurden erfüllt durch Lieferung von Zertifikaten aus Ersatzprojekten, weshalb das Portfolio des Fonds letztlich sogar 76 Projekte umfasste.
An die Stiftung wurden insgesamt 2‘693‘883 CERs geliefert. Die durchschnittlichen Kosten pro Zertifikat betrugen 9.59 US$. 142‘269 CERs stammten aus der Nutzung des abgegebenen Schuldversprechens, welches im Umfang von 0,84 Mio. US$ beansprucht wurde.
Weitere Informationen zu den Projekten: www.adb.org/projects
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Beteiligung am Asia Pacific Carbon Fund
Wichtigste Zahlen und Fakten
Vertragsinhalt
Asian Development Bank (ADB)
Vertragspartner
Beteiligung als Lead Participant am Asia Pacific Carbon Fund (APCF) im Umfang von 25 Mio. USD
Lieferfrist
Jährliche Liefertermine ab März 2009 bis März 2013
Erwartete Liefermenge
(Einheit in Tonnen CO2)
Rund 1.5 Mio. Certified Emission Reductions (CERs)
Vertragsinhalt
Die Stiftung beteiligt sich als ‚Lead Participant’ im Umfang von 25 Mio. USD am Asia Pacific Carbon Fund der asiatischen Entwicklungsbank (ADB). Beim Asia Pacific Carbon Fund (APCF) handelt es sich um einen klassischen Klimaschutzfonds der ADB mit einem Volumen von USD 150 Mio., in welchen Teilnehmer aus Regierungen, regierungsähnlichen Organisationen oder Unternehmen, welche im Auftrag von Regierungen Zertifikate beschaffen, investieren können. Verwalterin und Treuhändlerin des Fonds ist die ADB.
Als ‚Lead Participant’ hat die Stiftung Einfluss auf Rahmenbedingungen der Projektauswahl und Preispolitik. CERs aus Projekten im Portfolio, welche den Standards der Stiftung nicht genügen, darf die Stiftung ablehnen. Diese CERs werden durch andere Zertifikate ersetzt. Der APCF wird ein Schwergewicht auf Projekte in den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Abfallbewirtschaftung setzen. Den unter Vertrag genommenen Klimaschutzprojekten werden Vorauszahlungen im Umfang von bis zu 50% der zu erzielenden CERs geleistet. Es wird erwartet, dass die Stiftung für ihre Investition rund 1,8 Mio. Zertifikate aus dem Fonds erhält.
Vertragspartner
Die ADB ist eine multilaterale Entwicklungsbank mit Hauptsitz in Manila, welche in der asiatischen und pazifischen Region nachhaltiges Wirtschaftswachstum, soziale Entwicklung und gute Regierungsführung fördert und unterstützt. Besondere Aufmerksamkeit wird kleinen oder weniger entwickelten Ländern gewidmet. Die Schwerpunkte der langfristigen Strategie der ADB liegen auf Privatsektorentwicklung, regionale Kooperation und nachhaltige Umweltpolitik. Vgl. http://www.adb.org/