Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03577.jsonl.gz/1443

Lungentumore gehören zu den häufigsten Tumoren unserer Zeit. Häufig sind Raucher davon betroffen, jedoch zunehmend auch Nichtraucher. Teilweise entdeckt man die Raumforderung bereits im konventionellen Röntgenbild. Eine zusätzliche Bildgebung ist aber für die Planung des weiteren Vorgehens unabdingbar. Kann der Tumor operiert werden? Welche Strukturen sind mit beteiligt? Sind Lymphknoten betroffen? Kann man den Tumor punktieren, um bereits vor der möglichen Operation eine Gewebeprobe (Biopsie) zu entnehmen? Dies sind alles Fragen, die der Radiologe mittels der Computertomographie beantworten kann. Sollte es möglich und nötig sein, den Tumor zu biopsieren, wird dies ebenfalls vom Radiologen, zu einem späteren Zeitpunkt, durchgeführt. Aber auch nach der Therapie – ob Chemotherapie, Operation oder beides – wird in regelmässigen Abständen eine Computertomographie durchgeführt, um ein mögliches Wiederkehren des Tumors (Rezidiv) frühzeitig erkennen zu können. Die Untersuchungen werden jeweils vor der onkologischen Jahreskontrolle durchgeführt und die Befunde den behandelnden Ärzten demonstriert.
Bild 1: Darstellung eines Rundherdes im linken Oberlappen.
Bild 2: Zugehöriges CT im Weichteil- und Lungenfenster mit Darstellung des Tumors mit Infiltration in die Pleura.
Bild 3: CT gesteuerte Biopsie des Tumors (Darstellung der Nadel im Tumor)