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Diese Botschaft, welche auf der ersten Vereinsfahne vom Jahre 1956 eingestickt ist, passt bestens zum Verein. Viele schöne kameradschaftliche Stunden konnte der Verein bisher erleben, aber auch schwere Momente und Schicksalsschläge mussten gemeinsam überwunden werden.
Der gute Vereinsgeist und das harmonische Zusammenspiel stehen bei den Tambouren und Pfeifern seit jeher im Vordergrund. Dadurch ist der Verein immer und überall ein gerngesehener und beliebter Gast und darf so an unzähligen kirchlichen und weltlichen Anlässen im eigenen Dorf wie auch talein- und talauswärts teilnehmen. Sogar im Ausland fand das Spiel der Trommler und Pfeifer grossen Anklang.
Bereits vor mehr als 100 Jahren begann man in Saas-Balen, die verschiedenen kirchlichen und weltlichen Anlässe wie Fronleichnam, Firmung, Weisser Sonntag oder auch Hochzeiten mit dem Trommel- und Pfeifenspiel zu verschönern. Dies geschah jedoch ohne die Gründung eines Vereins.
Im Jahre 1955 erfolgte die offizielle Gründung des Tambouren- und Pfeifervereins von Saas-Balen. Man entschied sich für eine schlichte Uniform, einen schwarzen Hut und eine einheitliche Krawatte.
1956 wurde die erste Vereinsfahne angeschafft und eingesegnet . Als ersten Bannerträger wählte man Burgener Pius, als Fahnenpaten amteten Kalbermatten Oliva und Burgener Siegfried. In diesem Jahr nahm der Verein mit 15 Tambouren und 27 Pfeifern erstmals am Oberwalliser Tambouren- und Pfeiferfest in Ausserberg teil.
1957 wurde beschlossen, eine passende Uniform anzuschaffen. Man entschied sich für ein besticktes Älplergilet, eine schwarze Hose, einen grünen Hut und eine einheitliche Musikkrawatte. Diese urchige Sennentracht wurde bis 1967 getragen.
Im Jahre 1967 war der Zeitpunkt gekommen, eine historische Uniform anzuschaffen. Nach umsichtiger Ausschau im Landesmuseum in Sitten fand man Gefallen an der schmucken Kriegsuniform vom Regiment de Kalbermatten aus dem 17. Jahrhundert. Diese neue Uniform wurde unter grosser Beteiligung von Behörde und Volk am 4. Juni 1967 eingeweiht.
Im Jahre 1970 durften die Balmer Tambouren und Pfeifer erstmals das Oberwalliser Verbandsfest durchführen. Obwohl das Dorf kurz vorher teilweise durch den Fellbach zerstört worden war, wurde das Fest zu einem schönen und eindrücklichen Ereignis.
Eines der unvergesslichsten Feste der Vereinsgeschichte war wohl das Verbandsfest von 1972 in Stalden, an dem sich der Verein gegen alle anderen Sektionen durchsetzen und sich als Wettspielsieger ausrufen lassen konnte.
1991 konnte Pfarrer Martone, flankiert von den Fahnenpaten Kalbermatten Alice und Bumann Josef, die neue, wohlgelungene Fahne unter den Schutz Gottes stellen (links, die Fahnenpaten sowie Tambourmajor Kalbermatten Florinus und Fähnrich Burgener Walter).
Vom 26. – 28. Juni 1992 konnte der Verein zum 2. Mal das Verbandsfest in Saas-Balen durchführen. Der Freitag und der Samstag standen ganz im Zeichen der Unterhaltung; unvergesslich bleiben Sonja und Stixie mit dem Hit «Sierra Madre» in Erinnerung, sämtliche Besucher standen auf den Festbänken und sangen mit. Bei wunderschönem Wetter wurde Saas-Balen am Sonntag Anziehungspunkt von Tausenden von Zuschauern, welche dem Einmarsch durch den alten Dorfteil, dem Festgottesdienst auf dem Sportplatz und dem grossen Festumzug am Nachmittag beiwohnten. Ein kleines Dorf brachte mit Hilfe der gesamten Bevölkerung einen solch grossen Anlass erfolgreich über die Bühne.
Das Wochenende vom 27. & 28. Mai 2005 stand ganz im Zeichen der 50-Jahr-Feier des Vereins. Ein würdevoller Anlass, der von der Talbevölkerung und vielen auswärtigen Besuchern grosszügig unterstützt wurde. Selbstverständlich durfte auch die Geburtstagstorte zu diesem besonderen Anlass nicht fehlen.
Am 30. Mai 2015 konnte der Tambouren- und Pfeiferverein sein 60-jähriges Jubiläum feiern. Dieser Tag war ein Meilenstein in der Geschichte des Vereins und erfüllte die Aktivmitglieder mit grossem Stolz. Ein Apérotrail führte die zahlreichen Gäste durch unser Dorf, wo die Geschichte des Vereins an verschiedenen Ständen auf kreative Weise erlebt werden konnte. Anschliessend wurde zu Dinner und Konzertabend geladen. Ein kunterbunter Musikabend mit klassischer Ahnenmusik und modernen Melodien zeigte den Anwesenden, wie vielfältig und unterhaltsam Ahnenmusik sein kann.
Das 77. Oberwalliser Tambouren- und Pfeiferfest vom 15. – 17. Juni 2018 gehört der Vergangenheit an. Der Tambouren- und Pfeiferverein „Grubenalp“ lud zum Verbandsfest der Ahnenmusik ein und viele, viele Festbesucher nahmen die Einladung an. «Es (g)WUNDER-BARs Fäscht» durften wir miteinander erleben, viele schöne gemütliche Stunden werden noch lange in guter Erinnerung bleiben. Vor, während und nach dem Festanlass brauchte es für die Organisation und Durchführung unzählige Helfer/Innen, um diesen Grossanlass mit der Street Food zu meistern. Viele Eigentümer und Pächter von Wiesen und Gebäuden stellten uns die Infrastruktur zur Verfügung. Grosszügige Sponsoren, Partner, Inserenten und Gönner haben es uns überhaupt ermöglicht, dass wir den Anlass in dieser Grössenordnung in unserem kleinen Bergdorf durchführen konnten. Es ist uns ein grosses Bedürfnis, ein jedem von Herzen zu danken, der in irgendeiner Form zum guten Gelingen beigetragen hat. Saas-Balen war während drei Tagen die Hochburg der Ahnenmusik; das Trommel- und Pfeifenspiel liess manch ein Herz höherschlagen; manch schöner «Hengert» wurde geführt; manch eine Freundschaft wiedergefunden und neue geknüpft; manch schönes Lied wurde zusammen gesungen; manch…. Selbst die Medien liessen sich anstecken von dieser tollen Stimmung und berichteten viel POSITIVES aus dem Saastal. Nehmen wir all diese schönen Erinnerungen, diese Eindrücke mit in unseren Alltag. DANKE, es war WUNDERBAR!