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Im Ringen um neue Verhandlungen über das nordkoreanische Atomwaffenprogramm wünscht sich US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan mehr Engagement von der Führung in Pjöngjang.
«Wir hoffen, dass sich die Nordkoreaner über diplomatische Kanäle produktiv dafür einsetzen, unsere Besorgnisse auszuräumen», sagte Shanahan am Montag laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap am Montag in Seoul. Shanahan bekräftigte demnach, Washington werde gemeinsam mit seinen Verbündeten an den Sanktionen gegen Pjöngjang festhalten, bis das Land seine «internationalen Verpflichtungen» erfülle.
In der Frage der Atombewaffnung Nordkoreas hofft US-Präsident Trump weiterhin auf ein Einlenken des Machthabers Kim Jong Un. Seit ihrem gescheiterten Gipfeltreffen im Februar in Vietnam sind die Verhandlungen festgefahren.
Beide Seiten konnten sich in der zentralen Frage der atomaren Abrüstung nicht einigen. Kim hatte vergeblich die Aufhebung eines Grossteils der Sanktionen gefordert.
Der einzige «akzeptable Endzustand ist eine komplette, überprüfbare Denuklearisierung der (koreanischen) Halbinsel», betonte Shanahan in Seoul. Bereits am Sonntag hatten er seine Amtskollegen aus Japan und Südkorea bei einem Dreier-Treffen in Singapur deutlich gemacht, von dem Ziel der atomaren Abrüstung auf der Halbinsel nicht abweichen zu wollen.
Trump wird in gut drei Wochen Südkorea besuchen. In der vergangenen Woche hatte er in Japan mit Ministerpräsident Shinzo Abe über die Lage auf der koreanischen Halbinsel beraten. (sda/dpa/mim)