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Die Malediven verkörpern für viele Touristen den Traum eines perfekten Urlaubs mit Palmen, weißem Sandstrand und türkisblauem Wasser. Doch die Inselgruppe im Indischen Ozean ist besonders stark vom Klimawandel und dem Anstieg des Meeresspiegels betroffen: Die meisten Inseln liegen nicht mehr als einen Meter über dem Meeresspiegel. Das Inselparadies ist davon bedroht, in Zukunft im Meer zu versinken.
Die Regierung der Malediven versucht daher verzweifelt, neuen Lebensraum und exklusive Tourismusprojekte zu schaffen. Denn der Tourismus ist eine der wichtigsten Einnahmequellen. Gemeinsam mit der niederländischen Firma Dutch Docklands hat die Regierung einen Masterplan entwickelt. Der sieht künstliche Inseln mit exklusiven Privatvillen, ein schwimmendes Hotel und den weltweit ersten schwimmenden Golfplatz vor.
Hingucker sind vor allem die Entwürfe „Ocean Flower“ und „Green Star“. Auf der blumenförmigen Inselkette „Ocean Flower“ sollen 185 luxuriöse Privatvillen entstehen. Der „Green Star“ ist eine sternförmige Insel mit Palmen, Swimmingpools und Stränden mit 800 Hotelzimmern. In einem Konferenzsaal sollen Klimatagungen veranstaltet werden.
Noch existieren diese Projekte nur auf dem Papier. Doch schon jetzt werden die ersten Villen auf der „Ocean Flower“ zum Verkauf angeboten