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Idee
Nachdem ich mit der ersten Version von Mindless Space bereits Anklang auf Social Media und bei Bekannten gefunden habe, war ich motiviert, den Comic weiterzuführen. Meine tagträumerischen Gedankengänge wollte ich weiterhin illustrieren und vermitteln. Als Plattform sollte erneut eine Website erarbeitet werden, sowie bestehende Socialmedia Plattformen zur Verbreitung des Comics genutzt werden. Auch sollte diesmal ein grösserer Fokus auf der Social Media Arbeit liegen.
Inhalt
Der Inhalt des Comics veranschaulicht noch immer tatsächliche Situationen aus meinem alltäglichen Leben und meine seltsame Gedankengänge. Dieses Mal versuchte ich jedoch nicht bloss lustige Thematiken zu veranschaulichen, sondern auch tragische Situationen, welche im Leben nun mal passieren, zu illustrieren. Der Zeichner ist nicht unfehlbar, und dies zu veranschaulichen schafft eine Nähe zum Publikum, jedoch auch eine Verletzlichkeit mir, dem Autor, gegenüber, was schwierig sein kann. Ich versuche jedoch durch den Comic diese verschiedenen Situationen meinem Publikum leicht verständlich und zugänglich zu machen. Um sich durch einen Comic mit einem breiten Publikum zu verständigen und der bisher verwendeten Sprache treu zu bleiben, schreib ich diesen erneut auf Englisch.
Umsetzung
Das Schreiben der Ideen und Umsetzen mit analogen Skizzen waren ein Muss. Die Skizzen wurden dann mit Hilfe meiner zwei Wacom-Tablets und Photoshop digital umgesetzt. Als Grundgerüst stand als erstes immer die Aufteilung der Panels, damit die einzelnen Comics ein einheitliches Gesamtbild haben. Danach skizzierte ich den Comic erneut grob in die Panels, schaute mir die Aufteilung der Sprechblasen zu Figuren an und brach alles auf eine simple Skizze herunter. Aus dieser erarbeitete ich im nächsten Schritt die sauberen Outlines des jeweiligen Comics und kolorierte die Zeichnungen. Der letzte Schritt war das Schreiben des Textes in leserlicher Handschrift und die finale Setzung der Sprechblasen.
Social Media und Website
Die fertigen Comics wurden auf die für den Comic geschaffenen Social-Media Kanäle gestellt. Um meine Reichweite zu verbreitern, versuchte ich auf Twitter den Comic mehrmals zu retweeten, was den Comic den Nutzern erneut auf den Twitterfeed bringt, ihn bei mir auf der Seite jedoch nicht doppelt darstellt. Nach einigen Stunden wird der Retweet einfach wieder gelöscht und alles ist beim alten, und man hat bestenfalls weitere Likes generiert. Auch band ich die Comics auf meiner selbst programmierten Website ein. Die Website wollte ich immer noch möglichst schlicht und nahe an der ersten Seite halten. Erneut benutzte ich daher Bootstrap, welches mich in einer schnell Gliederung und Fortsetzung eines Gesamtkonzepts unterstützen.
Verwendete Tools
Illustration, Layout:
Adobe Photoshop
Grafiktablett:
Wacom Intuos Art small, Wacom Cintiq 13 HD
Homepage:
Brackets, Bootstrap, AOS
Fazit
Auch wenn ich mittlerweile schneller mit dem Zeichnen eines Comics geworden bin, ist die Ideenfindung immer noch sehr schwierig. Auch einen Gedankengang herunterzubrechen und auf vier bis sechs Panels zu bringen, erfordert mehr Kreativität, als man es sich denken würde.
Zusätzlich variierte die Häufigkeit, mit welcher ich einen neuen Comic herstellen und posten konnte, da wir viele Projektarbeiten unter ein Dach kriegen mussten. Bei einem Comic muss mit fünf bis acht Stunden Aufwand gerechnet werden, von der Idee, zur Herstellung bis zur Social Media Arbeit.
Die Erstellung einer Website war ich bereits gewohnt, jedoch musste ich mich wieder ins Fach einarbeiten, da wir dieses Semester nur wenig an der Herstellung von Websites selbst gearbeitet hatten und mir die Herangehensweise daher nicht mehr präsent war. Jedoch war mir durch die vorhergehende Website des Comics bereits bewusst, in welchem Stil ich diese erarbeiten wollte, was den Prozess erleichterte.
Trotz grossem Aufwand bei der Social Media Arbeit kam nur wenig neues Feedback. Ich holte mir einige Tipps bei Kollegen wie Philomena Schwab von Stray Fawn Studio. Dank ihrer Hilfe konnte ich präsenter erscheinen. Es ist jedoch eine mühselige Arbeit, die heutzutage leider notwendig ist, um etwas unter die Menschen zu bringen. Trotzdem warf das Projekt leider nicht so viel Feedback ab, wie es nach der ersten Iteration der Fall war.
Obwohl das Feedback gering ausfällt, habe ich mittlerweile eine kleine Fanbase, die sich für den Comic interessiert und diesem fleissig folgt und ihn unterstützt. Ich mag die Arbeit am Comic sehr, selbst wenn der Social Media Part schwierig ist, aber ich werde versuchen den Comic in den weiteren Semestern weiterzuziehen und noch mehr Arbeit in die Verbreitung dieses stecken.