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Unsere Schneidezähne eignen sich zum Abbeissen faseriger Nahrung, während Eckzähne auch als Waffen und zum Drohen verwendet werden könnten.
Zum Schneiden von Fleisch eignen sie sich weniger.
Bei den seitlich im Kiefer stehenden Zähnen handelt es sich um Mahlzähne.
Damit kann faserige Nahrung fein zerrieben werden.
Für Fleisch sind sie weniger geeignet. Fleischfasern bleiben oft zwischen den Zähnen hängen.
Die Evolution hat den Zahnstocher vergessen.
Der Vergleich mit Fleischfressern zeigt, dass sie seitlich dolchartige Zähne haben, mit denen frisches Fleisch leicht zerteilt werden kann.
Auch der weitere Verdauungstrakt zeigt, dass das menschliche Verdauungssystem eher den Pflanzenfressern wie den Fleischfressern ähnelt.
Pflanzenfresser aus dem Tierreich haben im Verhältnis zu ihrem Rumpf einen meterlangen Verdauungskanal.
Auch der menschliche Verdauungstrakt ist mehrere Meter lang. Im Vergleich haben Raubtiere einen kugelförmigen Magen und einen kürzeren Darm.
Das der menschliche Verdauungstrakt nicht gezielt auf die Verwertung von Fleisch ausgerichtet ist, zeigt auch, dass wir zwar für die Fettverbrennung mit der Gallenblase ein Depot für die hierfür benötigten Verdauungsenzyme haben.
Dass für eine grössere Verdauung von Eiweissen dagegen die Enzyme fehlen.
Und Fleisch setzt sich zum grössten Teil aus Eiweiss und Fett zusammen.
Auch die Enzyme der Bauchspeicheldrüse werden nur in Tropfenform zur Verdauung in den Zwölffingerdarm abgegeben.
Vermutlich werden auch die Nieren mit einer erhöhten Eiweissmenge belastet.
So gibt es Empfehlungen von einer täglichen Eiweissmenge von ca. 40 Gramm.