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"Es gibt nichts auf der Welt, was dem Menschen so nachdrücklich helfen kann, zu überleben und gesund zu bleiben, wie das Wissen um eine Lebensaufgabe" - so lautete das Credo des weltberühmten Psychiaters Viktor E. Frankl und Begründers der Dritten Wiener Richtung der Psychotherapie, der Logotherapie. In seinen hier erstmals vorgelegten Erinnerungen und Reflexionen beschreibt Viktor E. Frankl seine Kindheit und Jugend in Wien und seine Tätigkeit als junger Nervenarzt zwischen den beiden Weltkriegen. Er schildert die Auseinandersetzungen mit Sigmund Freud und Alfred Adler und ihren Einfluss auf die Logotherapie. 1945 gehört er zu den wenigen, die das Konzentrationslager Auschwitz überlebt haben, und kehrt nach Wien zurück. Diese autobiografische Skizze seines Lebens enthält zahlreiche bisher unveröffentlichte Ausführungen zur Entstehung der Psychoanalyse und ihrer verschiedenen Richtungen. Darüber hinaus ist das Buch ein bewegendes Zeugnis europäischer Zeit- und Geistesgeschichte.
Rezension
"Viktor E. Frankl ist kein blasser Theoretiker. Als Arzt und Psychiater genoss er weltweiten Ruhm und erkannte das Verzweifeln am Sinn des Lebens als schlimmste Krankheit in unserer Zeit." (Peter Bacher, Welt am Sonntag)
Portrait
Viktor E. Frankl wurde am 26. März 1905 in Wien geboren. Er war der Begründer der Logotherapie, Professor für Neurologie und Psychiatrie an der Universität Wien, gehörte 25 Jahre dem Vorstand der Wiener neurologischen Poliklinik an und hatte Professuren in den USA inne. Er starb am 2. September 1997 in seiner Heimatstadt.