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Bei ALIGRO hat das Thema Food Waste einen hohen Stellenwert. Deshalb wurden verschiedene Projekte entwickelt, um die Menge der Lebensmittel, die in der Mülltonne landen, zu reduzieren.
Die Normen für Sachspenden sind sehr streng. Es ist wichtig, dass die angegebenen Daten eingehalten werden. Es gibt zwei Arten von Verfallsdaten auf Lebensmitteln: Einerseits die Bezeichnung «SLED» (Shelf Life Expiration Date), was für Mindesthaltbarkeitsdatum steht. Andererseits gibt es die Bezeichnung «UBD» (Use-by Date), welche das Verfallsdatum kennzeichnet. Die leicht verderblichen Lebensmittel wie Fleisch, Fisch und weitere sind mit einem Verfallsdatum gekennzeichnet und müssen am letzten Verkaufstag abgegeben werden.
Schon seit langem spenden die ALIGRO-Märkte unverkaufte Waren an verschiedene Vereine in der jeweiligen Region. Der Markt Sitten liefert zum Beispiel Waren an Emmaus, der Markt Pratteln an Cartons du Coeur. Diese Vereine holen die Esswaren normalerweise am späten Nachmittag (17-18 Uhr) des letzten Verkaufstags ab. Über alle Märkte betrachtet machen solche Spenden an Verbände 60 Prozent der Lebensmittel aus, die am Schluss ihrer Haltbarkeit verwertet werden müssen.
Darüber hinaus werden nicht verkaufte Waren den Mitarbeitern angeboten, z. B. Weihnachts- oder Osterschokolade. Ausserdem werden die nicht verkauften Bäckereiwaren vom Vortag täglich den Mitarbeitern und Kunden zur Verfügung gestellt. Einige Märkte liefern auch an Landwirte in der Region.
Die Kunden können in den vierzehn ALIGRO-Märkten dank der «Too Good To Go»-App sogar sparen, wenn sie nicht verkaufte oder kurz vor dem Verfallsdatum stehende frische Lebensmittel reservieren und am Ende des Tages in Form eines Überraschungskorbes abholen. Die Märkte versuchen, mindestens zwei Körbe pro Tag anzubieten. Mit über 5800 Körben in den letzten zwölf Monaten war diese Aktion ein grosser Erfolg.