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"Ich bin entschlossen, Brasiliens globale Führungsrolle bei der Eindämmung des Klimawandels und der Kontrolle der Entwaldung wieder aufzunehmen", sagte Luiz Inacio Lula da Silva auf der Veranstaltung zur Vorstellung des Aktionsplans am Montag.
Lula setzt dabei neben verstärkter Überwachung und höheren Strafen für illegale Abholzung, Bergbau und Fischerei auch auf ein Massnahmenpaket zum Ausbau einer grünen Wirtschaft. Dazu gehören die Zertifizierung von Forstprodukten, technische Hilfe für Erzeuger, die Bereitstellung von Infrastruktur, Energie und Internetanschlüssen sowie die Förderung des Ökotourismus.
Der Aktionsplan sieht im Einzelnen den verstärkten Einsatz von Geheimdienstinformationen und Satellitenbildern zur Verfolgung krimineller Aktivitäten vor. Mit der Einführung eines ländlichen Registers zur Überwachung der Bewirtschaftung der Wälder und dem Abgleich der Daten mit dem Finanzsystem und Satellitenaufnahmen soll dann illegalen Holzfällern und Viehzüchtern das Handwerk gelegt werden.
Das langfristige Ziel: Geschädigte Wälder sollen sich erholen können und die einheimische Vegetation gefördert werden, heisst es in dem Plan. Auch die Einrichtung eines Rückverfolgungssystems für Holz, Vieh und andere landwirtschaftliche Erzeugnisse aus dem Amazonasgebiet ist vorgesehen. Importländer verlangen zunehmend den Nachweis, dass diese Erzeugnisse nicht aus abgeholzten Gebieten stammen.
Unter dem früheren rechtsgerichteten Präsidenten Jair Bolsonaro trat Brasilien 2021 einem Abkommen mit mehr als 140 Ländern bei, um die Ausbeutung des Regenwaldes bis 2030 zu unterbinden. Der linke Präsident Lula hat dies bei seinem Amtsantritt am 1. Januar zum zentralen Ziel seiner Umweltpolitik erklärt.
(Reuters)