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US-Präsidentschaftsbewerber Newt Gingrich rechnet damit, dass sein Herausforderer Mitt Romney die Nominierung der republikanischen Partei bekommt. Romney sei "bei weitem der wahrscheinlichste" Präsidentschaftskandidat der Republikaner, sagte Gingrich dem US-Fernsehsender Fox.
Der Polit-Veteran versprach Romney seine uneingeschränkte Unterstützung, sollte sich dieser bei den Vorwahlen die 1144 Delegiertenstimmen sichern, die er für eine Nominierung auf dem Republikaner-Parteitag Ende August braucht.
Obwohl Gingrich bisher nur zwei Vorwahlen für sich entscheiden konnte, denkt er weiterhin nicht ans Aufhören. Er hoffe, auf diese Weise grösseren Einfluss auf das Wahlprogramm seiner Partei nehmen zu können, sagte er Fox News.
Der frühere Chef des Repräsentantenhauses räumte ein, dass seiner Kampagne inzwischen das Geld ausgeht. Schätzungen zufolge hat Gingrich 4,5 Mio. Dollar an Schulden. Vor etwa zwei Wochen musste er rund ein Drittel seiner Wahlkampf-Mitarbeiter entlassen.
Nach Angaben der Webseite realclearpolitics.com entfallen auf Romney bisher 655 Delegierte und auf den Zweitplatzierten Rick Santorum 272 Delegierte. Gingrich kommt demnach auf nur 140, der letzte Bewerber Ron Paul auf 67 Delegierte.
SDA-ATS