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Irgendwann spürte Preeti Krishnan, dass etwas zwischen ihr und den Göttern offenbar schiefgelaufen war, «sonst hätte ich nicht durch die Schwierigkeiten gehen müssen, durch die ich ging. Ich wurde depressiv. Ich dachte, ich müsste die Götter besänftigen.»
Sie war verzweifelt und dachte, dass sie verrückt werden würde, wenn sie keine Hilfe erhielt.
Als sie einen ihrer Lieblingsgötter anrief, reagierte dieser mit einer erschreckenden Vision: «Ich betete zu Ganesha», der Gott mit dem Elefantenkopf. «Er ist der Gott der Bildung und des Wissens.» Sie dachte, dass sie ihr Leben wieder in den Griff bekam, wenn er an ihrer Seite wäre.
Schreckens-Vision
«Als ich meine Augen schloss und betete, sah ich einen riesigen indischen Elefanten auf mich zustürmen.» Sie riss die Augen wieder auf. Sie versuchte es etliche Male, doch immer, wenn sie die Augen schloss und zu singen begann, sah sie den Elefanten auch sich zujagen.
«Ich dachte, das ist wirklich schlimm, nun hat sich sogar mein Lieblingsgott Ganesha von mir abgewandt.» Sie flehte zu der hinduistischen Götterschar, die mehr als 300 Millionen Götter zählt – doch sie erntete nur Schweigen. «Niemand antwortete mir.»
Die Erinnerung
Dann erinnerte sich Preeti, dass sie einmal in der Schule eine Bibel von den Gideon-Bibel-Verteilern erhalten hatte. Sie fand diese wieder. «Ich öffnete sie. Ich erinnere mich nicht mehr daran, was ich las, aber innerhalb weniger Sekunden floss etwas wie weisses Licht durch mich. Es war richtig greifbar. Es war so sauber, so stark, so kraftvoll.»
Als dieser «Strom» durch sie floss, wurden ihre Lasten und Ängste wie weggehoben. Obschon es zwei Uhr in der Nacht war, spürte auch ihre Schwester etwas Ungewöhnliches und erwachte. «Meine Güte, dein Gesicht leuchtet», sagte ihre Schwester. «Was ist passiert?»
Preeti beruhigte sie. Es gebe keinen Grund zur Sorge, «Jesus war da. Er wird sich um mich kümmern.»
Das Gebet
Bald danach besuchte Preeti ihre Heimatstadt Bangalore und traf sich dort mit einem Pastor der «New Life Fellowship Church». Dieser sprach mit ihr ein Übergabegebet, durch das sie Jesus Christus in ihr Leben aufnahm. «Er ist der einzige Gott, der kommuniziert. Er ist der einzige Gott, der dir antworten wird, da wo du bist.»
Weil sie den Hinduismus verliess, wurde sie von ihren Freunden verlassen. «Sie haben mich beschimpft und als Rebellin bezeichnet.» Diese Zeit war schwierig. Doch Jesus sei die einzige Tür, durch die man gehen könne, «alles andere ist eine Wand».
«Ich erinnere mich, dass ich Jesus gefragt habe: 'Warum hast du es so komplex gemacht? Warum hast du nicht 300 Türen gebaut, damit wir alle irgendwie reinkommen? Er antwortete: 'Eigentlich habe ich es so einfach gemacht. Es gibt nur eine Tür, damit du nicht verwirrt wirst. Es gibt nur eine Tür. Kommt durch mich zum Vater.'»
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