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Diese rote, weiche und saftige Frucht gilt als König der Gemüse und wird in der traditionellen mediterranen Küche sicherlich am häufigsten verwendet. Der biologische Anbau dieser Pflanze ist sicherlich eine Herausforderung. Mit der richtigen Pflege kann die Tomate uns große Freude bereiten. Und seien wir ehrlich: Der Geschmack einer Bio-Tomate aus dem eigenen Garten ist unvergleichlich mit dem einer Tomate aus dem Supermarkt, die vielleicht teuer bezahlt und mit schädlichen Pestiziden produziert wurde.
Geschichte der Tomate
Der Tomatenanbau hat seine Ursprünge in der aztekischen Zivilisation. Sie stammt aus einem Landstrich, der sich von Chile über Peru bis nach Ecuador erstreckt. In Mexiko galt sie als Unkraut, das im Mais wuchs. Schon bald stellte man jedoch fest, dass es die Produktion verbesserte. Die ersten, die Tomaten anbauten, waren die Indios. Als erfahrene Landwirte entwickelten sie ein auf Boden- und Wasserregulierung basierendes Produktionssystem. Ein System, das sogar mit der modernen Landwirtschaft konkurrieren könnte.
Die ersten, die die Tomate nach Europa brachten, waren die Spanier, und von dort gelangte die Frucht nach Italien. In Italien fand er jedoch die idealen klimatischen Bedingungen für seine Verbreitung.
Mit dem Aufkommen der biologischen und biodynamischen Lehre (DEMETER) hat die Gründüngung als besonders umweltfreundliche Technik und als Kämpfer für eine umweltfreundliche Landwirtschaft ein Comeback erlebt.
Ackerbohnen reichern den Boden auf organische und natürliche Weise mit Stickstoff an. Beim Anbau wird der Boden etwa 40-45 cm tief gepflügt, um die Pflanze zu ermutigen, die Tiefe des Bodens zu erkunden und so die von ihr benötigten Nährstoffe aufzunehmen.
Die verwendete Ackerbohnenart kann mehr als 150 kg Stickstoff pro Hektar Land binden. Die Aussaat von Ackerbohnen muss intensiv sein, mit etwa 40-60 Pflanzen pro Quadratmeter Land.
Die Gemüseerde
Tomaten haben einen hohen Bedarf an Stickstoff und organischen Stoffen im Boden. Zusammen mit dem Tomatendünger auf dem Hof gehaltenen Tiere und dem Kompost aus anderen Gemüsekulturen ergibt sich eine perfekte Mischung aus natürlichem Dünger.