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Das Ungeheuer von Sagres
(Heute etwas aus dem Reiseführer)
Geht man in die Fortaleza hinein und hält sich rechts, so kommt man nach ca. einem Kilometer an den südlichsten Zipfel der kleinen Halbinsel. Eine Steinmauer zu den Klippen hin soll Angler davor bewahren, von den hier ca. 65 Meter hohen Felsen zu stürzen. Von dort sind es noch etwa hundert Meter in Richtung Süden, um das Schnauben des „Ungeheuers“, das sich nur bei Wellengang an die Oberfläche wag, zu hören. Heute ist eine Art rundes Labyrinth darum herum gebaut. Durch eine horizontale, halb im Wasser liegende Höhle wird die Luft von den mächtigen Wellen durch einen senkrechten Kamin nach oben gepresst und erzeugt dieses unheimliche Geräusch.
Das ganze Jahr über, besonders aber im Winter donnern die hohen Atlantikwellen mit Getöse gegen das Kliff. Der Wind ist dann so stark, dass die Gischt auf das Plateau getragen wird.