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Die Dampflok Ed 3/3 401 wurde 1901 von der SLM in Winterthur für die neu gegründete Uerikon-Bauma-Bahn (UeBB) zusammen mit ihrer Schwesterlokomotive 402 gebaut. Sie ist die einzige heute noch existierende Originallokomotive der ehemaligen UeBB und somit ein Stück Zürcher Oberländer Geschichte.
In ihren Anfangsjahren fand sie jedoch nicht den Einsatz zwischen Uerikon — Hombrechtikon — Bubikon — Dürnten — Hinwil und Bauma, sondern im Exil bei der damaligen Nordostbahn. Unter anderem wurde sie für die Nordostbahn im Limmattal eingesetzt. Erst als die UeBB den Betrieb selber in die Hand nahm, kehrte die Lok in ihre bestimmte Heimat zurück.
1928 erfolgte die Aufrüstung mit Überhitzer, was der kleinen Ed 3/3 unter den heute noch existierenden baugleichen Maschinen ein Alleinstellungsmerkmal verleiht.
Bis zur Auflösung der UeBB 1944 leistete die Lok treue Dienste und war beim Personal sehr beliebt. Danach entging die Lok auf wundersame Weise dem Schneidbrenner. Sie verbrachte ihren vermeintlichen Lebensabend beim Gaswerk St. Gallen als Werklok.
Nach der Ausmusterung ging sie glücklicherweise an eine Privatperson über, welche ihren Wert zu schätzen wusste. Diese vermachte die Lok Mitte der 1970er Jahre an den damals noch jungen Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland. Der Verein konnte sie knapp zehn Jahre später frisch revidiert in Betrieb nehmen. Seither verkehrt die Lok wieder auf ihrer angestammten Strecke zwischen Bauma und Hinwil.
Anfangs der 2000er Jahre machte ihr das Alter des Kessels zu schaffen. Es wurde in einem damals noch existierenden tschechischen Dampflokwerk ein Neubaukessel in Auftrag gegeben. Erst viele Jahre nach Schliessung des Dampflokwerkes in Tschechien stellten sich Fehler beim Bau des Kessels heraus. Deshalb mussten die eigentlichen Garantiearbeiten teuer aus der Vereinskasse bezahlt werden.