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Das Weingut liegt in der Gemeinde Saint-Étienne-de-Lisse im Saint-Émilion. Der Ursprung geht auf das Jahr 1737 zurück, als dokumentarisch belegt der damalige Eigentümer die rote Sorte Auxerrois pflanzte, die dann ab dieser Zeit zunehmend Pressac genannt wurde. Auxerrois und Pressac bzw. Noir de Pressac sind Synonyme für Malbec. Von Pressac ist also der Weingutsname abgeleitet. Das war damals die dominierende Sorte.
Das Anwesen wurde im Jahre 1997 von Jean François Quenin gekauft und komplett renoviert. Später käm Hubert de Bouard vom berühmten Chateau Angelus als Berater dazu. Die beeindruckende Qualität der Weine wurde 2012 mit dem Aufstieg in Saint Emilions Oberliga gekrönt. Der Betrieb wurde erstmals als „Grand Cru Classé“ klassifiziert.
Die Weinberge umfassen 42 Hektar Rebfläche mit den Sorten Merlot (72%), Cabernet Franc (14%), Cabernet Sauvignon (12%), Carmenère (1%) und Malbec. Der langlebige Rotwein wird 12 Monate in zu zwei Dritteln neuen Barriques ausgebaut.
De Pressac Weine sind aufgrund der verschiedenen Bodenstrukturen (obere Lagen Kalkstein, Mitte mit Lehm und tiefere Lagen mit Sand) von der feinen Art. Trotz ihrer Dichte wirken sie nie überladenen, sondern sind geprägt von dunklen Beeren, Mineralität und Frische.