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Hortensien werden immer beliebter. Lange Zeit galten sie als altmodisch. Aber gerade dieses Retro-Flair sowie ihre prachtvollen Blüten und wundervollen Farben machen sie heute wieder begehrt. Den botanischen Namen Hydrangea erhielt die Hortensie 1739 vom Botaniker Jan Frederik Gronovius, nachdem die Blume drei Jahre zuvor aus Pennsylvania nach Europa gelangt war. Gronovius fand, dass die Blüten einem antiken Wasserkrug ähneln. Durch das Zusammenfügen der griechischen Wörter „hydro“ (Wasser) und „angeion“ (Krug) entstand so der Name Hydrangea. Das im botanischen Namen enthaltene Wort für Wasser zeigt auch, dass Hortensien einen sehr hohen Wasserbedarf haben. Apropos Standort: Die meisten Hortensien fühlen sich an windgeschützten, halbschattigen Orten wohl. Aber es gibt Arten, die sich für schattige Plätze eignen (z. B. Garten-, Kletter- und Schneeballhortensien) oder sogar mit einem sonnigen Standort klarkommen (z. B. Eichenblättrige oder Rispenhortensien). An der Sonne müssen Hortensien allerdings häufiger gegossen werden. Und noch etwas: Falls Sie Hortensien in Kübeln pflanzen, sollten Sie Gefässe ab mindestens 30 cm Höhe wählen, weil Hortensien viel Wasser benötigen und auf keinen Fall austrocknen dürfen. Da sie keine Staunässe ertragen, ist darauf zu achten, dass überschüssiges Giesswasser aus dem Pflanzgefäss abfliessen kann.