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Mit dieser Feststellung leitet die NEA ihren soeben erschienenen Jahresbericht 2001 ein. Verschiedene der 27 Mitgliedländer überdachten ihre Energiepolitik - namentlich Belgien, Finnland, Grossbritannien sowie die USA - und die EU veröffentlichte ihr Grünbuch über die Sicherheit der Energieversorgung. Vor dem Hintergrund des wieder erwachten Interesses an der Weiterentwicklung der Kernenergie stellte die NEA ihr Fachwissen und ihre Kenntnisse in den Dienst des Projekts "Generation IV International Forum", das zur Entwicklung neuer Reaktor- und Kernbrennstoffkreisläufe führen soll. Namentlich veröffentlichte die NEA zusammen mit der Internationalen Energie-Agentur und der Internationalen Atomenergie-Organisation eine Studie über mögliche Entwicklungen im Brennstoffsektor, um die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Kernenergiesysteme zu verbessern. Einen weiteren Schwerpunkt der NEA-Tätigkeit bildeten die Arbeiten zur Verbesserung der Verfügbarkeit und der Lebensdauer von Kernanlagen sowie die Integration der externen Kosten, denn in mehr und mehr Mitgliedländern öffnet sich der Strommarkt. Wie die NEA mit Befriedigung feststellen durfte, verbesserte sich die nukleare Sicherheit in den Mitgliedländern auch 2001, und kein einziger für die Sicherheit wichtiger Zwischenfall hatte direkt mit dem vermehrten Wettbewerb auf dem Strommarkt zu tun. Im Bereich Strahlenschutz, wo es heute darum geht, diesen besser in die neuen Methoden zur Risikoabwägung zu integrieren, publizierte die NEA einen Grundsatzbericht im Hinblick auf die Überarbeitung der Strahlenschutzprinzipien. Einen grossen Raum in den NEA-Arbeiten nahmen schliesslich wieder das Abfallmanagement und die geologische Langzeitlagerung ein. Hier wurden 2001 ebenfalls wichtige Teilziele erreicht, namentlich in Finnland, Schweden und den USA. Die NEA unterstützte besonders die vertrauensbildenden Kommunikationsmassnahmen.
Der Jahresbericht der Agentur ist in Englisch und Französisch auf dem Internet einzusehen und gibt interessante Einblicke in die Tätigkeit der 72 Mitarbeiter, die 2001 zwölf internationale Projekte und sieben technische Ausschüsse betreuten sowie 60 Publikationen herausgaben.
Quelle
P.B. nach NEA-Medienmitteilung, 11. Juni 2002