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diabasischen Grünschiefern vergesellschaftet sind. Im untersten Thalabschnitt treten neben diesen Gesteinen noch körnige,
halbmarmorisierte Kalksteine der Schieferstufe und glimmerreiche Lagen der letztern auf.
Die Trame wird wohl auch als Hauptquellfluss der
Birs betrachtet.
Trotzdem der Bach im Sommer nur wenig
Wasser
führt, treibt er mehrere
Mühlen und
Sägen. Da das von ihm durchflossene Thälchen sumpfig ist, hält sich die Strasse
Reconvilier-Saicourt
oben am rechtsseitigen Gehänge, um erst von
Saules an bis oberhalb
Saicourt dem Bachlauf zu folgen.
Sehr reges geselliges und geistiges Leben. Die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts von Neuenburgern hierher verpflanzte
Uhrenindustrie hat einen grossen Aufschwung genommen. So werden in Tramelan jährlich mehr als eine halbe Million Uhren hergestellt
und dabei noch neue Fabriken gebaut. Hydrantennetz mit vollständiger Druckwasserversorgung. Elektrisches
Licht vom Werk
La Goule am
Doubs und den vereinigten
Kander-Hagneckwerken. Nachdem die Bewohner von Tramelan durch vier Jahrhunderte
in Eintracht gelebt hatten, führten allerlei Meinungsverschiedenheiten zu hitzigen Auseinandersetzungen, die am mit
der Teilung der Gemeindegüter und der Spaltung in die beiden selbständigen Gemeinden
Tramelan Dessus
und
Tramelan Dessous ihr Ende fanden.
Dorf: 147 Häuser, 1520 Ew. 1461 Ew. französischer, 281 deutscher
und 12 italienischer Sprache.
Kirchgemeinde Tramelan Dessus. Viehzucht. Holzhandel und Sägen. Uhrenindustrie. Reges geselliges
Leben mit zahlreichen Vereinen und Gesellschaften. Eine Bulle des Paptes Alexander III. gedenkt 1178 der
Kirche zu Trameleins, die zusammen mit dem Drittel der Zehnten, einigen besondern Gütern und dem Kirchensatz dem Stift zu
St. Immer zugeteilt war. Tramelan bildete eine im Bistum Basel
eingeschlossene und nahe der Grenze des Bistums Lausanne gelegene Exklave
des Erzbistums Besançon, wie aus Urkunden seit 1297 hervorgeht.
Die Kollatur stand dem Stift zu St. Immer bis zur Reformation zu. An der Stelle Sur le Château nö. von
Tramelan Dessous stand einst die Burg der im 13. und 14. Jahrhundert genannten Edeln von Tramelan. Nähere Berichte über
diese Burg, deren letzte Ueberreste im 19. Jahrhundert verschwunden sind, fehlen. Funde aus der Römerzeit
lassen vermuten, dass sich hier auch eine römische Feste erhob, die zur Verteidigung der teilweise heute noch erhaltenen
Strasse von der Pierre Pertuis nach den Freibergen bestimmt war. Eine ehemals auf Boden von Tramelan abgebaute Asphaltmine ist
schon längst eingegangen. Fund eines Nephritbeiles. 1178: Trameleins; 1297: Tramelans; 1384: Tremolin.
Vergl. die Histoire deTramelan. Tramelan 1899. - Trouillat, J. Monuments de l'histoire de l'ancien évêché deBelle. Vol.
I. Porrentruy 1852.