Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03515.jsonl.gz/1755

Fahrprüfungsbericht:
Ich war in der Nacht vor der Prüfung sowie auch am Morgen sehr nervös und machte mir viele Gedanken darüber, was alles schief gehen könnte. Obwohl ich beim Einfahren vor der Prüfung leider nicht das zeigen konnte, was ich eigentlich kann, konnte mich mein Fahrlehrer Patrick beruhigen. Er sagte mir, das wichtigste sei das Vorausschauen, damit man auf jede Situation vorbereitet ist. Er ermutigte mich, alles zu zeigen, was ich kann.
Mit einem guten Gefühl ging ich zur Eingangshalle, wo ich einem sympathisch wirkenden Prüfungsexperten zugeteilt wurde. Da er selber noch in der Ausbildung war, fuhr noch ein zweiter Experte mit, was mich überhaupt nicht störte. Durch den Smalltalk über den Morgen und meine Nervosität wurde ich immer lockerer und fuhr mit einem sicheren Gefühl los.
Wir fuhren beim StVA nach links ab und fuhren alles Richtung Hunzenschwil. Beim Volg bog ich in ein Quartier ab, wo ich auf die Rechtsvortritte schauen musste. In diesem Quartier folgte ein "Bergsichern", ausserdem fragte der Experte, was man machen könnte, um das Auto an einem steileren Hang noch mehr zu sichern. Danach ging es wieder auf die Hauptstrasse zurück, alles Richtung Buchs. In Buchs sollte ich in der Nähe des Gemeindesaals rechts rückwärts parkieren, was mir beim ersten Versuch gelang.
Dort fragte mich der Experte, ob ich kurz eine Pause brauche. Da ich mich aber gerade so sicher fühlte, wollte ich gleich weiterfahren. Trotzdem gab er mir ein kurzes Zwischenfeedback und teilte mir mit, dass ich mit diesem Niveau weiterfahren solle; was mir noch mehr Sicherheit gab.
Wir fuhren wieder aus dem Parkplatz heraus und dann ging es in Buchs beim Jaisli Beck in der steilen Kurve nach rechts in ein 30er Quartier. Dort musste ich in eine Sackgasse hinein rückwärts um die Kurve fahren. Das gelang mir leider nicht so gut, da ich zu weit vom Rand weg kam. Dies kommentierte ich kurz, und der Experte forderte mich freundlich dazu auf, mich zu korrigieren. Danach sollte ich weiterfahren. Da ich für dieses Manöver auf der 'verkehrten' Strassenseite anhalten musste, vergass ich beim weiterfahren leider, die Spur sofort wieder zu wechseln. Dies bemerkte ich jedoch nach 1-2 Fahrmeter und korrigierte sofort. Der Experte meinte, da müsse ich mehr aufpassen, da es sonst zu einer gefährlichen Situation kommen könnte, was auch absolut richtig ist.
Wir fuhren weiter durch dieses Quartier, bis wir irgendwann wieder auf die Hauptstrasse (Tramstrasse) Richtung Aarau kamen. Beim Gais-Center Kreisel ging es dann alles in Richtung Basel, bis wir auf die Autobahn Richtung Zürich gelangten, wo ich noch zeigen konnte, dass ich auch korrekt überholen kann. Beim StVA musste ich noch vorwärts parkieren, danach gratulierten mir die beiden Experten zur bestandenen Prüfung. Der Experte erwähnte nochmals kurz die ungünstige Situation beim rückwärts fahren, hatte aber ansonsten nichts auszusetzen und lobte meinen Fahrstil.
Die Prüfung verging wie im Flug. Der Experte sagte die Richtungsänderungen immer frühzeitig und mit ruhiger Stimme an. Zwischendurch sprach er mit mir über meine Hobbys/Arbeit; nicht zu viel und nicht zu wenig. Es war überhaupt nicht so schlimm, wie ich es mir ausgemalt hatte. Alles verlief sehr ruhig und konzentriert.
Schwierige Stellen:
Rechtsvortritte im Quartier
Rückwärts Parkieren
Rückwärts um die Kurve in die Sackgasse fahren
Vorsicht, viele Fussgänger- und Velostreifen
Am besten die linke Spur nehmen, es gibt eine Zusammenführung
viel Verkehr, Beschilderung gut vorausschauen!