Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/121602

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Kündigung der Wiederverkaufsverträge der privaten SBB-Agenturen durch die SBB auf Ende Dezember 2011 hat überall für Unverständnis gesorgt. Es wird nicht verstanden, wie mit dieser Sparübung die Existenz privater, erfolgreicher, auch für die SBB wichtiger Verkehrsläden und SBB-Agenturen gefährdet werden kann.</p><p>- Ist der Bundesrat über diese Kündigungen und deren Konsequenzen informiert?</p><p>- Wäre er bereit, sich bei den SBB für eine faire Lösung einzusetzen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Aktuell bezahlen die SBB den Wiederverkaufspartnern beim Verkauf eines Generalabonnements deutlich mehr Provisionen aus, als sie vom direkten Verkehr dafür erhalten. Das Resultat sind jährliche Verluste von mehreren Hunderttausend Franken. Deshalb haben die SBB die Verträge mit den Wiederverkaufspartnern gekündigt. Der Bundesrat ist darüber informiert. Die Konsequenz daraus ist allerdings nicht die Gefährdung der Verkaufsläden und SBB-Agenturen. Solche Partnerschaften werden auch weiterhin gepflegt. Lediglich die Provisionen werden den aktuellen Marktverhältnissen angepasst. Die neuen Vertragsverhandlungen betreffen denn auch nur die Provisionen von Generalabonnementen. Nicht betroffen sind die Abgeltung des restlichen Fahrausweissortiments oder die Präsenzpauschale.</p>