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«Oppenheimer» wurde als bester Film ausgezeichnet, Christopher Nolan erhielt den Preis für die beste Regie und Schauspieler Cillian Murphy, der in «Oppenheimer» den als Erfinder der Atombombe geltenden US-Physiker Robert Oppenheimer spielt, den Preis für den besten Hauptdarsteller.
«Oppenheimer» war bei den Baftas in 13 Kategorien nominiert und setzte sich in der Königskategorie des besten Films gegen das französische Justizdrama «Anatomie eines Falls» mit der deutschen Schauspielerin Sandra Hüller in der Hauptrolle, die Frankenstein-Geschichte «Poor Things», die College-Tragikkomödie «The Holdovers» und das Western-Drama «Killers of the Flower Moon» von Regie-Altmeister Martin Scorsese durch.
Neben «Oppenheimer»-Darsteller Murphy wurde auch Robert Downey Jr. als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Der Ire Murphy zeigte sich nach seiner Ehrung «überwältigt» und fügte hinzu, er sei «begeistert und ein bisschen schockiert».
Der Bockbuster mit einem Einspielergebnis von mehr als einer Milliarde Dollar (910 Millionen Euro) hat seine Favoritenrolle für die Oscar-Verleihung in drei Wochen damit noch einmal klar bestätigt. Bei der Verleihung der Golden Globes räumte «Oppenheimer» im Januar bereits fünf der begehrten US-Film- und Fernsehpreise ab. Bei den Critics Choice Awards, den Preisen der US-Filmkritiker, wurde er in acht Kategorien ausgezeichnet.
Der zweite grosse Gewinner bei den Baftas war mit fünf Preisen «Poor Things» von Regisseur Giorgos Lanthimos: Hollywood-Star Emma Stone wurde für ihre Rolle als von einem wahnsinnigen Wissenschaftler wieder zum Leben erweckte und mit dem Hirn eines Fötus ausgestattete Leiche als beste Hauptdarstellerin geehrt. Sie schlug unter anderem Hüller («Anatomie eines Falls») und «Barbie»-Darstellerin Margot Robbie aus dem Feld.
Als beste Nebendarstellerin wurde die US-Schauspielerin Da'Vine Joy Randolph für ihre Rolle in «The Holdovers» geehrt. Hüller, die für ihre Rolle im Holocaust-Drama «The Zone of Interest» auch in dieser Kategorie nominiert war, ging bei den Baftas leer aus, ihre beiden Filme aber nicht: «Anatomie eines Falls» erhielt den Preis für das beste Original-Drehbuch, «The Zone of Interest» wurde als bester britischer Film, als bester nicht-englischsprachiger Film und für den besten Ton ausgezeichnet. (sda/afp)
Ich bin genervt. Von Sandros Rastlosigkeit, von meinem Vermieter, vom Wohnungsmarkt, vom Wetter, von Cleo und von meiner Cellulitis. Also eigentlich macht mich die ganze Welt hässig. Sogar die Teenies, die an der Bushaltestelle Deutsch-Rap hören und auf den Boden spucken. Und dann bin ich genervt davon, dass mich das nervt.