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Eine Gewölbeform der späten Gotik mit maschenartig überqreuzten Rippen zwischen welchen rautenförmige Felder entstehen -> nicht mehr in Joche gegliedert.
Schlussstein
Stein am Hauptknotenpunkt der Rippen eines Gewölbes.
Meist kreisrund und figuriert.
Fiale
Eine architektonische Zierform der Gotik
Eine schlanke, spitze Pyramide, die häufig als Bekrönung von Strebepfeilern und paarweise als seitliche Begrenzung von Wimpergen auftritt.
Aufbau: Unterer Teil ist der Leib, meist vier oder achtseitig. Darüber erhebt sich der pyramidenförmige Helm oder Riese, welcher an den Kanten meist von Krabben besetzt ist und von einer Kreuzblume bekrönt.
Giebelartige Bekrönung gotischer Portale und Fenster.
Von Kraben und Fialen gerahmt und von einer Kreuzblume abgeschlossen.
Seitenaltar
Nebenaltar, Altar neben dem Hochaltar, meist zu beiden Seiten des Langhausabschlusses oder am Ostende der Seitenschiffe.
Retabel
Altaraufsatz über der Mensa (Mensa = Platte eines Altars)
Der Begriff Altarretabel oder kurz Retabel bezeichnet jede Art von Altaraufsatz. Retabel können an verschiedene Stellen auf, neben oder hinter dem Altar angebracht sein und auf unterschiedliche Weise ausgestaltet sein.
Chorgitter
Ein hohes Gitter,
welches in spätgotischer Zeit vielfach die Chorschranken ersetzte.
Nach dem 17. Jahrhundert ersetzte es den Lettner. Trennt den Chor von dem restlichen Kirchenraum ab, aber erlaubt doch noch einen Durchblick zum Hochaltar.
In der Baraockzeit bezieht sich die Zeichnung des Chorgitters auf einen Fluchtpunkt, wodurch eine Raumillusion entsteht.
Chorschranken
hölzerne oder steinere Brüstung oder metallenes Gitter zwischen Chor und Gemeinderaum. Die Chorschranken sind entweder gar nicht, oder nur in der oberen Hälfte durchbrochen. Sie sind oft sehr architektonisch gegliedert und mit Skulpturen und Malerein geschmückt.
In den altchristlichen Basiliken umzogen die Chorschranken den Chor meist auf allen Seiten.