Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03327.jsonl.gz/2953

Vor großer Kulisse im Rahmen des 24 Stunden-Rennens startete Pekar von der Pole Position vor Peter Scharmach (Sesterheim Racing Team). Der Nordschleifen-Routinier trat zum ersten Mal im Clio Cup Central Europe an. Pascal Eberle (Steibel Motorsport) ging von Rang drei vor dem Tabellenführer Dino Calcum (Stucki Motorsport) ins Rennen. Letzterer hatte am Freitagmorgen die Pole Position Zeit gefahren hatte, wurde wegen Überholens unter gelb allerdings um drei Plätze zurückversetzt.
Beim Start ins Rennen über drei Runden schoss Calcum aus der zweiten Startreihe nach vorne und flog Seite an Seite mit Pekar in die erste Kurve. Der Tscheche behielt mit besserer Linie allerdings die Führung. Noch auf der Grand Prix Strecke kam es ausgangs des Michael Schumacher S zu einer Massenkollision, weil sich Pascal Eberle drehte. Durch eine Kettenreaktion wurden Daniel Nyffeler (Steibel Motorsport), Henric Skoog (PFI Racing) und René Leutenegger (Wüst Motorsport) mitgerissen. Leutenegger überschlug sich sogar, blieb aber – wie alle anderen Beteiligten – unverletzt. So auch Lukas Uxa (Art of Racing) und Ronja Assmann (Mathol Racing), die ihre beschädigten Autos noch an die Box zurückbrachten.
Am Flugplatz übernahm Calcum die Führung. Erst am Ende der zweiten Runde, in der Hohenrain Schikane vor Start/Ziel, setzte sich Pekar wieder durch und ging als Führender in die letzte Runde. Calcum wartete bis zu eben jener Hohenrain Schikane und holte sich, nach viermal Platz zwei, seinen ersten Saisonsieg. Tomas Pekar hatte nur um 0,111 Sekunden das Nachsehen. Rang drei ging an Peter Scharmach, der sich bei seinem einzigen Auftritt dieses Jahr aus dem Spitzenkampf raushielt. Scharmach siegte zusätzlich in der Gentleman-Wertung.
Vierter wurde Daniel Hadorn (LogiPlus by T.A.C. Race Solutions) vor Wolfgang Klein (Steibel Motorsport). Die Ränge sechs und sieben gingen an Peter-Conradin Schreiber (Schlaug Motorsport) und Finlay Crocker (Pyro Motorsport), während Pascal Eberle noch auf Position acht vorfuhr. Christjohannes Schreiber (Schreiber Rennsport), zum ersten Mal mit dem neuen Clio R.S. IV Cup Auto am Start, schaffte Platz neun vor dem Polen Wojciech Giermaziak (Carpek Service), der im vergangenen Jahr noch dauerhaft am Start stand. Bei seinem ersten Auftritt 2014 gewann er auf Anhieb die Wertung für die älteren Clio R.S. III Cup Autos.
Schon in drei Wochen wird auf dem Nürburgring das vierte Wochenende auf dem Programm stehen. Im Rahmen der World Series by Renault wird dann allerdings ausschließlich auf der Grand Prix Strecke gefahren.