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Mitten in der Solothurner Altstadt liegt das Alte Zeughaus; ein Museum, dessen Sonderausstellung zur geheimen Widerstandsorganisation P-26 sechzehn Vereinsmitglieder am Abend des 11. März besuchten.
Der erste Teil der Ausstellung widmete sich dem Kontext der damaligen Geschichte. Der Auslöser der Enttarnung war der Skandal um die Bundesrätin Elisabeth Kopp und deren Ehemann. Die anschliessend eingesetzte parlamentarische Untersuchungskommission stiess auf 100’000 geheim angelegte Karteikarten (der sogenannte Fichenskandal). Während man auf gewissen Karteikarten Querverweise zum Militärdepartement fand, publizierte zur selben Zeit die «Schweizer Illustrierte» einen Artikel zum Projekt 26. So wurde die Organisation und ihr Chef Efrem Cattalan nach und nach publik. Zum Zeitpunkt der Auflösung befand sich die Organisation mit 300 Mitgliedern aber eigentlich noch im Aufbau.
Die weiteren Teile der Sonderausstellung erzählten vom Aufbau und der Organisation der P-26. Die Details der Organisation waren vor allem für die jüngeren Vereinsmitglieder weitgehend unbekannt. Eine persönliche Note bekam die Führung, als es sich offenbarte, dass die Französischlehrerin eines Mitgliedes Teil der Widerstandsorganisation war.
Nach der ausserordentlich spannenden Führung liessen wir den Abend in der Solothurner Altstadt, in einer Bar an der Aare, ausklingen.