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Während einer Paralympiade wird eine neue Grenze gezogen. Der Gastgeber wird zum Aggressor. Es gilt, dass Sport und Politik getrennte Wege gehen. Die Athleten kehren in ihre Heimat zurück – ein amputiertes Land. Für einen wird man Verräter, für die anderen ein Held. Die einen gewinnen die Medaillen, die anderen – die Territorien. Die einen werden „Verteidiger”, die anderen – Invalide. Der Film begleitet Athlet*innen der ukrainischen paralympischen Nationalmannschaft, die durch die russische Annexion ihre Trainingsbasis auf der Krim verloren haben. Sowohl privat als auch beruflich versuchen sie, sich den neuen historischen Gegebenheiten anzupassen und weiter für ihre Qualifikation zu trainieren. Während um sie herum politische Grenzen verschoben und Menschen umgesiedelt werden, stossen die Athlet*innen an psychische und physische Grenzen, um an den internationalen Wettkämpfen ein Land zu vertreten, das durch die Amputation seiner Territorien invalide geworden ist.