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Glossar Lean Management und Supply Chain Management
Damit wir uns verstehen: Kurzdefinitionen von relevanten Begriffen aus der Welt der kontinuierlichen Verbesserung und des Supply Chain Managements
Glossar
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M
- Maschinenstopp-Berechtigung
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Aufforderung an die Mitarbeiter, bei Störungen den Prozess zu unterbrechen und den > Andon-Cord zu ziehen; damit wird verhindert, dass Fehler an nachgelagerte Prozesse weitergeleitet werden.
- Maschinenzykluszeit
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Die Maschinenzykluszeit ist die Zeit, die eine Maschine für die Herstellung einer Einheit benötigt, einschliesslich Laden und Entladen.
- Mentee
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Der Mentee ist der Schüler des > Mentors.
- Mentor
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Der Begriff „Mentor“ geht auf Homers Sage aus der griechischen Mythologie zurück. Mentor war ein Freund von Odysseus und während dessen Abwesenheit für die Begleitung und Förderung von Odysseus’ Sohn Telemachos zuständig. Er war für Telemachos wie ein Onkel, eine ältere Person mit Lebenserfahrung und Weisheit. In dieser Rolle förderte und unterstützte er seinen Schützling und lehrte ihn, Verantwortung zu übernehmen. In der Lean Welt zielt der Mentor darauf ab, die Kompetenzen seines Schützlings, des > Mentees, zu steigern und damit das Problemlösungs- und Verbesserungsniveau in der Organisation insgesamt zu erhöhen. Im Gegensatz zum Coach besitzt der Mentor die Fachkenntnisse, die er an den Mentee weitergibt.
- Milkrun
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Der Begriff Milkrun stammt aus den USA, wo der traditionelle Milchjunge eine Milchflasche nur dann hinstellte, wenn er eine leere Flasche mitnehmen konnte. So konnte gewährleistet werden, dass nie zu viel Milch im Haus war, die schlecht werden konnte. Milkrun bezeichnet in der Lean Welt ein bestimmtes Logistikkonzept. Der Trick hierbei liegt in der Erhöhung der Anlieferfrequenz, ohne die Frachtkosten zu steigern. Dabei werden die Fahrten nicht mehr einzeln von jedem Zulieferer in Sternform zum Abnehmer durchgeführt, sondern in einem geschlossenen Kreisverkehr, der mehrere Zulieferer mit dem Abnehmer verbindet.
- Minimarkt-Prinzip
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Ein Minimarkt ist ein kleines Lager, aus dem der Verwender seine Teile entnimmt, oft direkt im Arbeitssystem. Der Minimarkt wird aus dem > Supermarkt versorgt.
- Mitarbeiterzykluszeit
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Die Mitarbeiterzykluszeit ist die Zeit, in der eine Person einen bestimmten Arbeitsablauf ausführt, einschliesslich der Zeiten zum Laden und Entladen von Teilen, ausschliesslich der Wartezeiten.
- Mizusumashi
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jap. für „Wasserläufer“ oder „Käfer“
Mizusumashi ist der Mitarbeiter, der für die Materialversorgung der Linien zuständig ist.
- Modellmix
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Definierte Reihenfolge, die für eine gleichmässige Austaktung sorgt.
- MTM (Methods Time Measurement)
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engl. für „Arbeitsablaufzeitanalyse“
MTM ist ein Verfahren zur Analyse von Arbeitsabläufen und Ermittlung von vorbestimmten Plan- und Vorgabezeiten. Bei der Anwendung von MTM werden sämtliche vom Menschen ausgeführten Bewegungen auf bestimmte Grundbewegungen zurückgeführt, für die die benötigte Zeit bekannt ist. Aus den einzelnen Zeitbausteinen wird die Vorgabezeit für einen gesamten Arbeitsprozess festgelegt.
- Muda
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jap. für „Verschwendung“
Sämtliche Prozesse bei der Produktentstehung, die den Wert des Produkts nicht steigern.
Es gibt definitionsgemäss 7 Arten der Verschwendung:
> Überproduktion, > Bestände, Ausschuss, im Arbeitsprozess (over processing), Transport, Bewegung, Wartezeit.
- Mura
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jap. für „Streuung von Standardwerten“
In Prozessqualität, Kosten und Lieferterminen, erzeugt durch fehlende Gleichmässigkeit, > Verschwendung (> Muda).
- Muri
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jap. für „Übertreibung“ und „Überlastung“
Muri ist die Überbeanspruchung von Ressourcen aller Art; es erzeugt Verschleiss und Ausfälle.