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Regengärten sind sowohl schön als auch praktisch: Sie filtern abfliessendes Regenwasser und bieten Vögeln und Schmetterlingen ein Zuhause. Ausserdem sind sie leicht zu pflegen. Hier erfahren Sie, wie Sie einen Regengarten in fünf einfachen Schritten anlegen. Nutzen Sie Ihren Regengarten, um den Abfluss des Regenwassers in einem städtischen Garten zu managen.
Regengärten filtern das abfliessende Regenwasser und schützen das Grundwasser, besonders nach grossen Regenfällen. Der besondere Nutzen von Regengärten ist das langsame Versickern des Regenwassers in einer eigens dafür bepflanzten Kuhle anstatt des normalerweise ungehinderten Abfliessens des Wassers. Dank einem solch speziellen Platz im Garten können Sie ihm einen neuen, wunderbar wilden Look verpassen und dabei Wasser sammeln und Insekten anziehen. Hier erfahren Sie, wie Sie einen Regengarten in Ihrem eigenen Aussenbereich anlegen können.
Viele Landschaften waren früher mit Gras, Gestrüpp und Wald bedeckt, aber mit dem Wachstum der Ballungsräume wurden diese durch Häuser, Terrassen, Einfahrten und andere harte Oberflächen ersetzt. Diese harten Oberflächen verhindern, dass Wasser langsam in Bäche und unterirdische Grundwasserleiter versickert. Ein Regengarten ist eine Lösung für diese Art von Entwässerungsproblemen.
Schauen Sie sich Ihren Garten genau an: Sie brauchen eine niedrige Stelle oder eine Vertiefung, die mindestens drei Meter von Ihrem Haus entfernt ist, um einen Regengarten anzulegen. Lehmige Böden eignen sich am besten für einen Regengarten, da sie die Versickerung von Wasser verlangsamen und das Wasser speichern, während es langsam versickern kann.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Art von Boden Sie haben, führen Sie einen Bodentest durch, der von unseren Experten gemacht werden kann. Bringen Sie dazu eine Probe Ihres Gartenbodens zu uns ins Center. Wenn der Test sandigen Boden anzeigt, müssen Sie wasserabsorbierenden Kompost und Mutterboden in den Regengartenbereich einbringen.
Wenn Sie einen Regengarten anlegen, sollten Sie sich an Pflanzen halten, die feuchte Standorte vertragen. Viele einheimische Pflanzen eignen sich dafür sehr gut. Versuchen Sie auch, einheimische Gräser, Seggen und Binsen in mindestens einem Drittel bis Hälfte des Regengartens zu verwenden. Diese Pflanzen besitzen ein extrem tiefes Wurzelsystem.
Gerne stehen Ihnen auch unsere Experten mit Tipps und Vorschlägen zur Seite.
Eine weitere gute Wahl für die Bepflanzung eines Regengartens sind «Randpflanzen». Diese Pflanzen wachsen typischerweise in der Nähe des Randes eines Teiches und vertragen Feuchtigkeit aber auch trockenere Zeiten: Sie gedeihen in feuchtem Boden, sind aber auch mit Trockenperioden zufrieden und erholen sich, wenn wieder Wasser zur Verfügung steht. Zu diesen Pflanzen gehören die Canna, die Blaue Schwertlilie, die Chelone lyonii, sowie Schafgarbe und Echinacea.