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Kevin Schläpfer – der charismatische, dynamische Sportchef des SC Langenthal
Er ist eine der bekanntesten Hockeygrössen in unserem Land: Kevin Schläpfer. Der Baselbieter steht in seiner zweiten Saison als Sportchef beim SC Langenthal. Er will weiter Einiges bewegen im Oberaargau, auch wenn aktuell beim SCL etwas kleinere Brötchen gebacken werden müssen.
Kevin Schläpfer stand als Spieler für verschiedene Teams im Einsatz. Sechs Saisons spielte er in der damaligen Nationalliga A je zwei Jahre für Lugano (Meistertitel 1990) und Zug, je ein Jahr für Olten und Lausanne. Die meiste Zeit allerdings agierte der Baselbieter in der Nationalliga B, wo er für Basel, Olten (Aufstieg in NLA 1993), Langnau (Aufstieg in NLA 1998), Chur (Aufstieg in NLA 2000), Biel und schliesslich zum Abschluss seiner Aktivkarriere beim SC Langenthal spielte. Und diese letzten zwei Jahre seiner Spielerkarriere beim SCL (2004-2006) blieben ihm besonders positiv in Erinnerung. In Langenthal blieb auch Schläpfer in positiver Erinnerung und so verpflichteten die Oberaargauer Kevin Schläpfer vor rund zweieinhalb Jahren als ihren neuen Sportchef.
Dieses Amt des Sportchefs hatte er bereits beim EHC Biel inne. Nach seiner Karriere trat Kevin Schläpfer 2006 beim EHC Biel die Stelle als Sportchef an. Unter seiner Leitung gelang den Seeländern der Aufstieg in die Nationalliga A (2008). In seiner Amtszeit als Sportchef sprang Kevin Schläpfer auch zwei Mal (2009 und 2010) als Interimstrainer ein und behielt die Bieler zwei Mal in der zermürbenden Ligaqualifikation in der Nationalliga A. Auf die Saison 2010/11 wurde der Baselbieter zum Cheftrainer bei Biel ernannt. Mit Biel erreichte er drei Mal die Playoffs (2012, 2013 und 2015). Im November 2016 wurde Kevin Schläpfer dann als Trainer entlassen, nachdem seine Mannschaft zuvor in zehn Partien neun mal verloren hatte.
Aufgrund seiner Verdienste genoss er in Biel bei der Anhängerschaft grosses Ansehen, in den Medienberichten anlässlich seiner Entlassung wurde er als «Kult-Coach», «Identifikationsfigur» und «Hockey-Gott» tituliert.
Von Oktober 2017 bis April 2018 arbeitete Kevin Schläpfer als Trainer beim EHC Kloten, wurde dann aber vom stark abstiegsgefährdeten EHC Kloten entlassen. Später stiegen die Flughafenstädter tatsächlich in die zweithöchste Spielklasse ab.
Seit der Saison 2019/2020 steht der charismatische, dynamische Kevin Schläpfer nun beim SC Langenthal als Sportchef im Einsatz. Mit den Oberaargauern hat Kevin Schläpfer, dem es nie an Visionen, Ideen und Energie fehlt, Einiges vor. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation müssen beim SC Langenthal allerdings etwas kleinere Brötchen gebacken werden, als gewünscht. Trotzdem läuft es den Oberaargauern sportlich überraschend gut: Die Langenthaler schlossen die Qualifikation auf dem hervorragenden dritten Platz ab, direkt hinter den Aufstiegsaspiranten HC Ajoie und EHC Kloten.
«Wir wollen die Grossen ärgern in den Playoffs und so einfach geben wir den Kübel nicht her», meint Kevin Schläpfer mit einem Lachen gegenüber neo1. Die Langenthaler sind immer noch amtierende Titelhalter, da in der vergangenen Saison auch in der Swiss League aufgrund der Covid-Pandemie kein Meister erkoren werden konnte.
In den nun bevorstehenden Playoff-Viertelfinals treffen die Langenthaler auf den HC Thurgau.
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