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...bezeichnen werden, da eine starke Abneigung gegen bestimmte Geräusche vorliegt. Ansatzweise dürfte die Phonophobie der Misophonie nahe kommen, da bei der M. ebenfalls negative Emotionen, verknüpft mit bestimmten Personen/Handlungen oder Geschehnissen verbunden sind. Bei der Phonophobie sind die negativen Emotionen jedoch eher an sachliche Geräusche, wie Toiilettenspülung, Staubsauger, Autogebläse usw. geknüpft.
Hyperakusis beschreibt eine Überempfindlichkeit von Lauten, die für das Gehör als schmerzhaft empfunden werden. Die H. tritt häufig im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen, wie z.B. Schwerhörigkeit auf. Leise Geräusche werden i.d.R. gar nicht wahrgenommen, während jedoch lauter Schall, der eine bestimmte Wahrnehmungsschwelle überschreitet, sofort als schmerzhaft empfunden wird. Bei der Hyperakusis sind entsprechende Hörgeräte oft hilfreich, die individuell darauf abgestimmt werden, dass zu lauter Schall nicht ins Gehör dringt. Da Misophonie jedoch nichts mit der jeweiligen Lautstärke des Triggers zu tun hat, sind Hörgeräte eher wirkungslos.
Tinnitus ist ein inneres Geräusch, dass man nur selber hört. Es ist immer ein Warnhinweis, dass die Seele durch Stress, Überforderung oder andere belastende Lebenssituationen überfordert ist. i.d.R. hört der Betroffene ein stetiges Summen, Brummen, Pfeifen oder Klingeln. Das kann für kurze Zeit immer wieder auftreten, aber auch ein stetiger Begleiter sein. Folge sind oft Schlafstörungen, Konzentrationsschwierig-keiten bis hin zu Aggressionen, Depressionen und Wutausbrüchen. In einigen Fällen wird ein Tinnitus auch durch ein äußeres, sehr lautes und plötzliches Geräusch ausgelöst, wie z.B. einen Schuss in nächster Nähe. Dieser erzeugt einen steten Wiederhall im Innern und kann weitere belastende Geräusche nachziehen. Weitere Auslöser können ein Hörsturz, bestimmte Medikamente, starker Schwindel oder eine Viruserkrankung sein.