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Jesus Christus ist allgemein bekannt als der Sohn Gottes. Diese Bezeichnung ist der Bibel entnommen worden. Jesus Christus bedeutet «der Gesalbte». Er ist als Erlöser (Brücke, Vermittler für das Himmelreich) der Menschen auf diese Welt gekommen. Christus wird insbesondere in der christlichen Musikszene (Christian Contemporary Music, Kurzform «CCM») immer wieder thematisiert. In christlichen Liedern singen Künstler von Ihrer Glaubensüberzeugung.
Jesus Christus ist regelmässig ein Thema
Gemäss Bibelwissen.Bibelthemen.eu seien allein im deutschsprachigen Raum zirka 80‘000 Lieder vorhanden, die von Jesus Christus handeln. Auch im englischsprachigen Raum werden Geschichten von ihm, und die persönliche Glaubensüberzeugung der Künstler, regelmässig besungen.
Der amerikanische Songwriter und Sänger Larry Norman hat ihn z.B. als «Gesetzlosen» (The Outlaw) besungen. In der deutschen Version hat das Liedermacherduo Arno und Andreas, diesem Song den Titel: «Der Gammler» gegeben. Darin wird beschrieben, dass die Menschen Christus nicht genau einordnen konnten. «Man sagt, er war ein Dichter, seine Worte hatten Stil» oder «Man sagt, er war Politiker, er rief «Ich mach euch frei!»sind zwei der sehr treffenden Zeilen dieses Liedes. Christus selbst hatte sich immer klar als Gottes Sohn bezeichnet. Jesus Christus ist auch heute noch regelmässig Thema in Radio- und TV-Sendungen.
In «The Outlaw» besingt Larry Norman, das Leben von Jesus Christus.
Ausserbiblische Zeugen
Da Jesus Christus in einer Zeit lebte, in der weder Fotos gemacht, noch Zeitungsberichte geschrieben und überliefert werden konnten, bleibt uns allein der Bibeltext und die Aussagen von Zeitzeugen, in Form schriftlicher Überlieferungen. Ein Beispiel eines Zeugen ist Flavius Josephus, einer der grössten jüdischen Geschichtsschreiber aus dem 1. Jahrhundert.
Der Geschichtsschreiber Flavius Josephus
«In unserer Zeit trat Jesus Christus an die Öffentlichkeit. Er war ein Mensch von einer tiefen Wahrheit; wenn man Ihn, der so viele Wunder tat, überhaupt als Mensch bezeichnen konnte. Er wurde von hoch stehenden Persönlichkeiten unseres Landes angezeigt. Pilatus kreuzigte Ihn. Durch dieses Geschehen kamen sogar die ins Schwanken, die Ihn von Anfang an liebten. Aber am dritten Tag kam Er wieder lebendig zu ihnen.»
(Quelle: Flavius Josephus, Jüdische Altertümer, Fourier Verlag, Wiesbaden, S. 515-516)
Claudius, Berichtererstatter und Botschafter für das Römische Reich
Auch Claudius, ein Botschafter des Römischen Reiches, der für Judäa zuständig war, erwähnte Jesus Christus in seinen regelmässigen Berichten. Dieser sei gekreuzigt worden, auferstanden und sein Leib sei verschwunden. Claudius erzählte auch von 500 Männern, denen Christus als Auferstandener begegnete.
Flavius Josephus und Claudius waren beides Zeugen, die in der Zeit um Christus gelebt hatten. Zeugen, die als fachkundige Berichterstatter tätig und anerkannt waren. Doch auch später, als Christus längstens nicht mehr lebte, gab und gibt es immer wieder Zeugnisse von Menschen, die ihn erlebt haben. Nicht mehr als fleischliches Gegenüber, sondern als Führung durch den Heiligen Geist oder aus Überzeugung.
Napolen besitzt nicht das Geheimnis der Wirkung der Liebe
Ein Beispiel ist das Bekenntnis von Napoleon:
Napoleon hat in erster Linie mit Gewalt grosse Reiche gegründet, musste aber miterleben, wie alles wieder zu Schutt und Asche wurde. Hingegen erzählte er öffentlich, dass Jesus Christus mit nur 12 Jüngern anfing, Sein Reich durch Liebe zu bauen, welches dauernden Bestand hat.
Laut Bibelwissen.Bibelthemen.eu erklärte Napoleon: «Was ich am meisten bewundere und was mir die Göttlichkeit Christi unbedingt beweist: Ich selbst habe Massen zu begeistern vermocht, die für mich in den Tod gingen. Aber doch war meine Gegenwart nötig, der Funke meines Blicks, meine Stimme.» Er besitze sicherlich das Geheimnis jener magischen Kraft, welche die Menschen hinreisst, könne es aber auf keinen andern übertragen. Auch besitze er nicht das Geheimnis, seinen Namen und die Liebe zu sich in den Herzen der Menschen zu verewigen, um dort Wunder zu schaffen. So sei es auch mit Cäsar und Alexander gewesen. Schlussendlich würde man vergessen, und der Name eines Eroberers bleibe nur Thema einer Schularbeit. Anders sei es bei Christus. «Welche Kluft ist zwischen meinem Elend und dem ewigen Reich Christi, der geliebt, angebetet und gepredigt wird in der ganzen Welt!» (Auszug aus: Napoleon Bonaparte I., Conversations avec General Bertrand à St. Helena)
(Quelle: Bibelwissen.Bibelthemen.eu)
Ob Christus gelebt hat oder nicht, lässt sich vermutlich nur schwer «wissenschaftlich» beweisen.
Siehe auch:
«Ausserchristliche Notizen zu Jesus Christus» (Quelle: Wikipedio.org).
Am Ende, nebst allen Beweisen für die Existenz oder Nichtexistenz, bleibt die Frage: Würde man ihn heute noch kennen, hätte er nicht so tief greifende und überzeugende Spuren hinterlassen? Wäre es überhaupt möglich, dass der christliche Glaube noch existieren könnte, wenn nicht als Ursprung eine einzigartige Geschichte mit einer eindrücklichen und überzeugenden Persönlichkeit gestanden hätte?