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Approbation
(lat.), Billigung, Genehmigung, insbesondere die durch ein Zeugnis beurkundete
Genehmigung zur Ausübung eines
Gewerbes, unter der
Voraussetzung, daß der Betreffende die Befähigung dazu nachgewiesen hat.
Einer solchen
Approbation bedürfen nach der
Deutschen Gewerbeordnung (§. 29 und 30) die Apotheker,
Ärzte (s. d.)
und
Hebammen; ferner müssen sich durch ein Befähigungszeugnis der zuständigen
Behörde ausweisen Seeschiffer, Steuerleute,
Maschinisten und
Lotsen von Seeschiffen.
Die nähern Vorschriften in betreff der Prüfungen erläßt der
Bundesrat; für
Lotsen kann außerdem landesrechtlich eine
besondere Genehmigung verlangt sein, wie dies in
Preußen
[* 2] der Fall ist. Außerdem kann landesrechtlich
noch der Betrieb des Hufbeschlaggewerbes sowie die Markscheiderei von einer
Approbation abhängig gemacht werden.
Gegen den die
Approbation versagenden Beschluß kann Rekurs an die vorgesetzte
Behörde ergriffen werden. Die Befähigungszeugnisse
der Seeschiffer, Steuerleute und
Maschinisten können wegen bewiesener Unfähigkeit durch einen
Spruch des Seeamtes aberkannt
werden. (S. auch
Konzession, Genehmigung.) – In der kath.
Kirche ist
Approbation die Genehmigung von Schriften
religiösen
Inhalts, die vor dem Druck der bischöfl. Prüfung unterstellt worden sind. Diese Prüfung ist von
Alexander VI.
(1501),
Leo X. (1515) und zuletzt durch das
Tridentinische Konzil unter Androhung schwerer kirchlicher
Strafen angeordnet worden.
Den vom
Bischof approbierten Schriften wird
Imprimatur («es darf gedruckt werden») vorgedruckt.