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Er zog an Primoz Peterka, dem zweifachen Gesamtweltcup-Sieger der Jahre 1997 und 1998 vorbei, und darf nun Sloweniens Rekord für sich allein in Anspruch nehmen. Zum Vergleich: Simon Ammann blickt als Schweizer Rekordhalter auf 23 Weltcupsiege zurück. Letztmals lauschte der vierfache Olympiasieger Ende November 2014 in Kuusamo der Nationalhymne.
In Vikersund verwies Prevc den Einheimischen Johann-André Forfang sowie den Vortagessieger und Landsmann Robert Kranjec klar auf die Ehrenplätze. Im zweiten Umgang gelang Prevc trotz des immer stärker einsetzenden Rückwindes ein Flug auf 230 m.
Der Weltrekord war am Samstag kein Thema. Ohne Aufwind lässt sich wegen des grösseren Landungswinkels und der höheren Geschwindigkeit kein Sprung bei 251,5 m stehen, so wie dies vor einem Jahr Anders Fannemel geschafft hat. Den weitesten Sprung des Tages zeigte bei leichtem Aufwind in der Qualifikation Taku Takeuchi mit 240 m – mit neun Luken weniger Anlauf als am Ende des Wettkampfs.
Ammann klassierte sich als 14. mit 199 und 199,5 m wie schon so oft in dieser Saison im Mittelfeld. Immerhin liess der Toggenburger Fortschritte bei der Landung erkennen. 3mal 17,0 und 3mal 17,5 Punkte in den Stilnoten brachten den Ansatz einer Telemark-Landung zum Ausdruck. In der Regel wird der Schweizer für eine Parallel-Landung mit 16 Punkten abgestraft.
(SDA)