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Es ist nun einmal eines meiner Lieblingsthemen: die fast zweitausendjährige Reihe der Päpste. In alphabetischer Reihenfolge aufgezählt sind sie in Georg Schwaigers und Manfred Heims Kleinem Lexikon der Päpste nachzulesen.
Der erste Papst, der nach der Wahl seinem Namen änderte, war Johannes II. (Papst 533-535). Er hiess nämlich Mercurius (kaum ein passender Name für einen christlichen Papst!). Lando (913-914) war der letzte Papst, der einen ganz neuen Namen in die Liste einführte – bis zur Wahl von Papst Franziskus 2012. Marcellus II. (1555) war der bisher letzte, der seinen Geburtsnamen beibehielt. Einen Papst Johannes XX. gab es seltsamerweise nie. Nach dem Tod von Gregor XI. 1378 brach das grosse Abendländische Schisma aus, das erst 1417 mit der Wahl von Martin V. am Konzil von Konstanz beendet wurde. Felix V. (1439-1449) war der letzte Gegenpapst.
Wie viele Päpste es bisher gegeben hat, lässt sich nicht genau sagen. Wenn man sich früher nicht einigen konnte, wählte man nämlich einfach zwei verschiedene Päpste. Oder sogar drei. Die Geschichtsschreiber waren sich nicht immer einig darüber, welche Kirchenoberhäupter nun als rechtmässig einzustufen sind und welche nicht. Es kam auch schon vor, dass ein römischer Bischof lange Zeit als rechtmässig galt und irgendwann plötzlich in der Geschichtsschreibung zum Gegenpapst „degradiert“ wurde (oder auch umgekehrt).