Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03115.jsonl.gz/1604

Aus aktuellem Anlass hier zwei Zitate von SVP-Vizechef Christoph Blocher, der vor sieben Monaten erklärte, dass Roger Köppel nichts im Nationalrat zu suchen hat und weshalb das katastrophale Folgen für die «Weltwoche» hätte.
Vor weniger als einem Jahr, im Mai 2014, befragte Patrik Müller, Chefredaktor der «Schweiz am Sonntag», Christoph Blocher, wen er sich in seinen Fussstapfen in Bern vorstellen könnte: «Der zugkräftigste Nachfolger wäre «Weltwoche»-Verleger Roger Köppel. Einverstanden?»
Antwort Christoph Blocher:
Auch die Frage, was ein politisches Mandat Köppels für die «Weltwoche» bedeuten würde, wurde erörtert:
Antwort Christoph Blocher:
865
Brisanter Bericht der NZZ: Roger Köppel und seine «Weltwoche» sollen sich von China Inserate chinesischer Firmen bezahlen lassen, im Gegenzug darf der chinesische Botschafter Geng Wenbing jeden Monat in einer persönlichen Kolumne «ungefiltert die chinesische Staatsdoktrin verkünden».
Angefangen hat alles im Frühling dieses Jahres. Am 4. April erschien die erste Kolumne von Geng Wenbing, dem chinesischen Botschafter, nur eine Woche vorher hatte die «Weltwoche» ein ganzseitiges Inserat einer chinesischen Firma abgedruckt. Insgesamt acht solche seitenfüllenden Werbeanzeigen von chinesischen Firmen wie der «China Construction Bank» oder dem Luxushotel «Mirador Spa», das von einem chinesischen Investor übernommen wurde, druckte die Zeitung dieses Jahr. Zum Vergleich: Bis …