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Die Zeit des Diskurses wirkt brüchig. Schließlich stellt die Konzentration auf Brüche in Aussagesystemen und auf historische Diskontinuitäten ein zentrales Element der diskursanalytischen Vorgehensweise dar. Dieser Fokus auf das Diskontinuierliche ist bereits in der Archäologie des Wissens prägend, also derjenigen Arbeit Foucaults, die 1969 in Frankreich erstmals erschien und die als grundlegend für seine Methodik und Definition des Diskursesgilt. Hier begreift er die "Suche nach den Diskontinuitäten" als den Mittelpunkt seiner Methode und bestimmt den Bruch in einer doppelten Funktion, nämlich als "zugleich Instrument und Gegenstand der Untersuchung". Auch verschiedene Ansätze in seiner Nachfolge betonen die diskontinuierliche Perspektive, und so werden in vielen empirischen Arbeiten immer wieder diskursive Wandel, Modifikationen von Wissensordnungen und Brüche in Aussagesystemen postuliert.
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