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Odermatt büsste eine gute halbe Sekunde auf den überlegenen dem Österreicher Kriechmayr ein, der tags zuvor vor dem Nidwaldner schon die Abfahrt gewonnen hatte. Für Odermatt war es, den Olympiasieg im Riesenslalom eingerechnet, der 16. Podestplatz in diesem für ihn traumhaften Winter.
Weitere drei Schweizer in Top 10
Caviezel schaffte es im Super-G zum ersten Mal unter die ersten drei. Bisherige Bestergebnisse des Bündners in dieser Disziplin waren die Plätze 9 und 10 zu Beginn der Saison in Beaver Creek, Colorado. Den zuvor einzigen Podestplatz im Weltcup hatte sich Caviezel im vorletzten Oktober als Dritter im Riesenslalom in Sölden gesichert.
Die weiteren Schweizer Teilnehmer klassierten sich ebenfalls in den ersten zehn. Justin Murisier wurde Neunter, Stefan Rogentin und Beat Feuz wurden gemeinsam Zehnte. Der schon zuvor als Gewinner der Super-G-Wertung festgestandene Norweger Aleksander Kilde wurde Vierter.
Doppelsieg für Kriechmayr
Kriechmayr erreichte mit dem Doppelsieg in den Speed-Rennen in dieser Woche das, was ihm schon vor drei Jahren beim Finale in Are gelungen war. Schon in Schweden hatte er die Abfahrt, damals gemeinsam mit Teamkollege Matthias Mayer, und den Super-G für sich entschieden.
Der erneute Doppelsieg ist für den Doppelweltmeister auch etwas Entschädigung für die nicht wunschgemäss verlaufenen Rennen bei den Olympischen Spielen in Peking. In der Abfahrt war Kriechmayr Achter, im Super-G Sechster geworden.