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Burkina Faso und Mosambik haben sich in den letzten Jahren durch eine anhaltende makroökonomische Stabilität, starkes Wirtschaftswachstum und eine beachtlichen Erhöhung der Eigeneinnahmen ausgezeichnet. Auch in sozialen Aspekten wie Bildung, Gesundheit und Wasser wurden Fortschritte erzielt. Bei der Armutsreduktion verzeichnen sie jedoch nur begrenzte Erfolge. Grosser Aufholbedarf besteht insbesondere bei der Basisinfrastruktur sowie der Diversifizierung der Wirtschaft.
Durch die Bereitstellung von leistungsgebundenen Mitteln in den Staatshaushalt und einem gezielten politischen Dialog trägt die Budgethilfe dazu bei, bestehende Entwicklungslücken zu schliessen und bisherige Erfolge zu sichern. Dies geschieht insbesondere durch Massnahmen, die zur Stärkung eines breit abgestützten Wachstums und zur Verbesserung der öffentlichen Dienstleistungserbringung beitragen. Diese beiden Budgethilfen der Schweiz erfolgen im Verbund mit weiteren Gebern.
Die Schweiz verbindet eine langjährige Zusammenarbeit mit Burkina Faso und Mosambik. Sie geniesst hohe Visibilität und wird im politischen Dialog für ihre fundierten Kenntnisse in Kernbereichen der Reformagenda und ihre vorhersehbaren, langfristig angelegten Interventionen geschätzt.
Burkina Faso und Mosambik sind Schwerpunktländer der schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) und die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) agieren komplementär. Die Budgethilfe ist Teil des Massnahmenpakets im Rahmen der Umsetzung des Rahmenkredits über die Finanzierung von wirtschafts- und handelspolitischen Massnahmen.
Adresse für Rückfragen:
Monica Rubiolo, SECO, Ressortleiterin, Makroökonomische Unterstützung, Tel. 031 324 07 85