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Entwicklung eines künstlicher Harnsphinkters
Harninkontinenz ist ein weit verbreitetes Problem, das in jedem Alter auftreten kann, jedoch deutlich öfter bei älteren Personen. Falls konservative Therapiemethoden im Vorfeld versagen, ist der Goldstandard das Implantieren eines künstlichen Harnsphinkters, bei dem es sich um ein biomedizinisches Produkt handelt, das sowohl bei Frauen als auch bei Männern eingesetzt werden kann. Nach dem Eingriff soll die Funktion des natürlichen Schliessmuskels weitgehend übernommen werden, ohne dass Folgeschäden eintreten. Bereits bestehende Produkte weisen jedoch Schwächen auf, weshalb das Unternehmen A.M.I. GmbH an einer neuen Lösung arbeitet. Das Funktionsprinzip basiert auf einer hydraulisch befüllbaren Manschette, in die bislang Flüssigkeit manuell zu- oder abgepumpt wird. Mit der Neuentwicklung soll diese Aufgabe von einer elektrischen Pumpe via Fernbedienung ausgeführt werden. Im Zuge dieser Projektarbeit soll eine befüllbare Manschette entwickelt werden, die mit den anderen Teilsystemen (Steuerung, Not-Auf-Einrichtung) kompatibel ist und anhand der sämtliche für die Produktzulassung erforderlichen Prüfungen durchgeführt werden können.