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Geschichte
Pierre Balmain wurde am 18. Mai 1914 in St. Jean de Maurienne geboren. Im Jahr 1940 wird er künstlerischer Leiter des Hauses Lelong. Fünf Jahre später gründet er sein eigenes Modehaus – im Jahr 1945.
Karl Lagerfeld kam 1953 zu Balmain, als Assistent bleibt er dort bis 1962. Die Marke zieht in die Rue François I. im 8. Arrondissement von Paris um. Eine mythische Adresse, die bis heute das Mutterhaus von Balmain ist. Seit der Einführung seiner Marke, bietet Pierre Balmain auch Düfte wie Vent Vert und Jolie Madame an.
Im April 2011 übernimmt Olivier Rousteing die künstlerische Leitung der Marke. Er löst Christophe Decarnin in dieser Position ab. Balmain wird am 21. Juni 2016 von der Mayhoola Investment Corporation erworben. Der Kaufbetrag wird auf etwa 500 Millionen Euro festgelegt. Die Gruppe besaß bereits die italienische Marke Valentino.
Aktuelle Ereignisse
Seit seiner Ankunft bei Balmain hat Olivier Rousteing das Haus modernisiert. Im Jahr 2018 überarbeitet er das Image des Hauses, insbesondere mittels Digitalisierung und der Renovierung des Geschäfte.
Im Januar 2019 präsentiert Balmain seine neue Website. Im Rahmen einer fünfjährigen Partnerschaft mit der Yoox-Net-a-Porter Gruppe (YNAP), wurde die Plattform von der Agentur Mazarine entworfen. Einige Wochen später entdeckten Kunden die App von Balmain, die auf Augmented Reality setzt.
Das Luxushaus in der Rue Saint-Honoré 374 wurde nach etwa sechs Monaten Arbeit ebenfalls eingeweiht. Das besondere daran: sein neues Boutique-Konzept. Die 750 Quadratmeter große Fläche, die sich auf zwei Ebenenverteilt, wurde von Olivier Rousteing erdacht und von den Architekten des Studio AMV: Anna Philippou, Marie-Charlotte Prosperi und Sieg Guerlay gestaltet.
Balmain präsentiert am Dienstag während der Pariser Modewoche seine Herbst/Winter 21 Kollektion für Frauen.
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Foto: Balmain