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9. Welche Begriffe bezeichnen theoretische Grundlagen multimedialen Lernens und Lehrens?
A) Konjunkturismus
B) Konstruktivismus
C) Konnektionismus
D) Behaviorismus
E) Kognitivismus
10. Welche der folgenden Aussagen zum Behaviorismus sind richtig?
A) Grundannahme behavioristischer Lerntheorien ist, dass die Reaktion auf äußere Reize durch innerpsychische Vorgänge vermittelt wird
B) Skinners Lernmaschinen sind dem operanten Konditionierung zuzuordnen
C) behavioristische Lerntheorien stellen heutzutage die wichtigste theoretische Grundlage zur Gestaltung multimedialer Lernumgebungen dar
D) ein Kritikpunkt hinsichtlich der Verwendbarkeit behavioristischer Theorien für multimediales Lernen ist, dass tierexperimentell und im Laborkontext gewonnene Erkenntnisse nicht zwingend auf aktuelle E- Learning Umgebungen anwendbar sind
E) behavioristische Theorien vernachlässigen das Element der Rückmeldung von Lernergebnissen
11. Welche der folgenden Aussagen zum Kognitivismus sind richtig?
A) Grundannahme kognitiver Lerntheorien ist, dass Lernen eine beobachtbare Reaktion auf einen Umweltreiz darstellt
B) besondere Bedeutung haben Schemata und mentale Modelle
C) kognitive Theorien spielen bei der Gestaltung multimedialer Lernumgebungen heutzutage keinerlei Rolle mehr
D) soziale und motivationale Aspekte werden in kognitiven Theorien in der Regel vernachlässigt
E) kognitive Lerntheorien gehen vom Organismus als einer „black box“ aus
12. Was wird im Skript als Merkmale konstruktivistischer Lernumgebungen genannt?
A) authentische Lernsituationen
B) Selbstregulation
C) Vermittlung von Wissen
D) Wissenskonstruktion
E) kooperatives Lernen
13. Welche der folgenden Aussagen zum Arbeitsgedächtnis sind falsch?
A) die sich im Arbeitsgedächtnis befindlichen Informationen sind Menschen unbewusst
B) Informationen können aus zwei Speichersystemen in das Arbeitsgedächtnis gelangen
C) das Arbeitsgedächtnis unterliegt zwei zentralen Beschränkungen, wenn Informationen aus den sensorischen Speichern verarbeitet werden
D) aufgrund empirischer Untersuchungen wird nach 5- 10 Minuten der Verlust sämtlicher im Arbeitsgedächtnis befindlicher Informationen vermutet sofern diese nicht wiederholt werden
E) Miller (1956) postulierte, dass ein Mensch 10 plus/minus 2 Informationselemente gleichzeitig im Arbeitsgedächtnis bereithalten kann
14. Welche der folgenden Aussagen zu primärem und sekundären biologischen Wissen sind richtig?
A) primäres biologisches Wissen muss nicht bewusst erlernt werden
B) die Cognitive Load Theory bezieht sich vorrangig auf den Erwerb primären biologischen Wissens
C) ein Beispiel für den Erwerb primären biologischen Wissens ist das Erlernen der Schriftsprache
D) neue Informationen müssen nur dann bewusst im Arbeitsgedächtnis verarbeitet werden, bevor sie ins Langzeitgedächtnis gelangen können, wenn es sich um sekundäres biologisches Wissen handelt
E) ein Beispiel für den Erwerb primären biologischen Wissens ist das Lösen mathematischer Gleichungen
15. Wie wird Verstehen in der Cognitive Load Theory definiert?
A) ) als das Ergebnis eines elaborierten Konstruktionsprozesses, in welchem die zu verstehenden Informationselemente mit persönlicher Bedeutung angereichert werden
B) als die Fähigkeit, die zu verstehenden Informationselemente simultan im Arbeitsgedächtnis verarbeiten zu können
C) als erlerntes Wissen, das in Anforderungssituationen wiedergegeben werden kann
D) als intendierte Reaktion auf einen Umweltreiz, was als Indikator dafür gewertet werden kann, dass ein Lernprozess stattgefunden hat
E) als Ergebnis eines elaborierten Konstruktionsprozesses, in welchem die zu verstehenden Informationselemente eine Reaktion auf einen vorgegebenen Reiz bewirken
16. Was sind Bestandteile des ursprünglichen Arbeitsgedächtnismodells von Baddeley?