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Mamikon Nakhapetov zählt zu den herausragenden Pianisten seiner Generation. Nicht nur eine internationale Konzerttätigkeit als Solopianist und Kammermusiker, sondern auch zahlreiche Auszeichnungen bei Wettbewerben zeugen von seinem außergewöhnlichen Talent. Er ist gern gesehener Gast bei Musikfestivals im In- und Ausland. So konzertierte er bereits beim „Autumn Tbilisi Festival“, beim „Khachaturian International Festival“, beim „Oleg Kagan Musikfest“, bei den „Max-Reger-Tagen“, beim „Schleswig-Holstein Musik Festival“ und beim „Menuhin Festival Gstaad“. Im Oktober 2017 spielte er beim „Telavi International Music Festival“ in Georgien zusammen mit seiner Lehrerin Eliso Virsaladze das Doppelkonzert Es-Dur KV 365 von W. A. Mozart.
Mamikon Nakhapetov ist mehrfacher Preisträger internationaler Klavierwettbewerbe in Tiflis, Sankt Petersburg, Jerewan, Cagliari, Bratislava, Rom, Bergen, Verona und Istanbul. Außerdem nahm er an zahlreichen renommierten Wettbewerben wie dem „Concours Géza Anda“ in Zürich, dem „Chopin Wettbewerb“ in Warschau, dem „Tschaikowsky-Wettbewerb“ in Moskau sowie dem „Internationalen Bach-Wettbewerb“ in Würzburg teil.
Als jüngste Auszeichnungen erhielt Mamikon Nakhapetov im Mai 2019 den dritten Preis beim „Internationalen Klavierwettbewerb Jean Françaix“ in Paris und im Dezember 2018 den zweiten Preis beim „Concurso Internacional de Piano“ in Campillos. Im September 2018 gewann er den ersten Preis beim „Johannes Brahms Wettbewerb“ in Pörtschach. Ein Sonderpreis ermöglichte ihm zudem einen Soloauftritt im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins.
In Georgien geboren, begann Mamikon Nakhapetov seine musikalische Ausbildung als Pianist und Geiger an der Staatlichen Musikfachschule bei Nana Chikvaidze, Davit Reisner und Akvsenti Megrelidze und schloss seine Studien am Staatlichen Konservatorium in Tiflis bei Svetlana Korsantia, Nodar Gabunia und Nana Khubutia mit einem Master im Fach Klavier ab. Bereits während der Ausbildungszeit in Georgien wurde Mamikon Nakhapetov mit Stipendien der Stiftung „Neue Namen“, des georgischen Präsidenten Eduard Shevardnadze, des „Heinrich- Neuhaus-Instituts“ sowie der Pianistinnen Elisabeth Leonskaja und Manana Doijashvili ausgezeichnet. Seine Studien als Solopianist und Liedbegleiter setzte Mamikon Nakhapetov an der Hochschule für Musik und Theater München in Meisterklassen bei Eliso Virsaladze und Helmut Deutsch fort.
Seit 2008 unterrichtet er selbst an der Hochschule für Musik und Theater München und arbeitet als Klavierbegleiter mit der Violinklasse von Ana Chumachenco sowie den Gesangsklassen von Christiane Iven und Lars Woldt zusammen.