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Baarerboden
(Kt. Zug, Gem. Baar).
430-455 m. Unter diesem geographischen Sammelbegriffe versteht man denjenigen ebeneren Teil der Gem. Baar, der süd-östl. von den sanften Halden des Zugerberges östl. von der steilen, bewaldeten Baarburg (687 m), nördl. von den am weitesten vorgeschobenen Terrassen der Albiskette begrenzt ist.
Gegen S. und W. öffnet sich der Thalboden frei und weit. Er wird von der Lorze, der dieser parallel laufenden Letzi, dem Litti- und dem Mühlebach durchflossen.
Von den den
Baarerboden begrenzenden Höhen aus gesehen, gewährt er ein landschaftliches
Bild von seltener Schönheit, besonders dann, wenn die belaubten Obstbäume in voller Blüte stehen.
Die zahllosen Obstbäume werden überragt vom romanischen Turm der Pfarrkirche und den andern grossem Gebäuden des Dorfes Baar und seiner Umgebung.
Zur Zeit der Religionskriege (1529/31) war der
Baarerboden öfters Lagerort der Katholischen, namentlich
1531, wo deren
Lager in
Inwil seinen Mittelpunkt hatte.
Die Reformierten hielten die Terrasse der Aberen besetzt.
Schon im Siegel- und Pannerhandel (1404) und dann wieder während der Zeit des alten Zürichkrieges (1429) lagen die eidgen.
Krieger
im
Felde des
Baarerbodens.