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Die Sprint-Jugend-Europameisterin im Orientierungslauf, Valérie Aebischer, unterstrich mit starken Leistungen am Junioren-Europacup, dass sie ihren Titel Ende Juni zu Recht gewonnen hat. Im Europacup-Sprint vom Freitag musste die Gymnasiastin aus Schmitten sich bei den bis 18-jährigen Juniorinnen nur von der Schweizerin Simona Aebersold schlagen lassen. Aebischer verzeichnete zwei grössere Fehler, so dass sie über eine Minute auf Aebersold verlor. Normalerweise liegen die beiden Nachwuchshoffnungen der OL-Schweiz über die Sprintdistanz in etwa gleich auf. «Ich war überrascht, dass es trotz dieser Fehler zum zweiten Rang gereicht hat», sagte Aebischer, die für den OLC Omström Sense läuft, im Ziel.
Am Samstag über die Langdistanz zeigte Aebischer erneut, dass sie zu den besten europäischen OL-Läuferinnen in ihrem Alter gehört. Sie belegte mit rund drei Minuten Rückstand auf die erneute Siegerin Simona Aebersold den fünften Rang.
Am Sonntag im Staffelwettkampf trat die 18-Jährige gegen um bis zwei Jahre ältere Juniorinnen an. Sie kam als Startläuferin an dritter Stelle liegend von ihrer Strecke zurück. Ihre Teamkolleginnen verloren dann deutlich Terrain und beendeten den Lauf an zehnter Stelle.
Mit diesen Leistungen sollte die offizielle Nomination für das Junioren-Nationalkader nur noch eine Formsache sein. Das grosse Ziel von Aebischer in der kommenden Saison ist die Junioren-WM, die im Engadin stattfinden wird. sts