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In der dritten Runde vom 10. November 2018 hat das Steuerungsgremium den Entwurf des Organisationsreglements beraten und ist dabei bis ans Ende (Art. 58 bis Art. 93) gelangt. Jedoch bleiben einige Themen, die wegen ihrer Komplexität einer vertiefteren Bearbeitung bedürfen, vorläufig zurückgestellt; es sind dies die Bestimmungen zum Gebiet, zum Kreis und zur Mitgliedschaft in der zweisprachigen Körperschaft, sodann der Artikel zum Status des Münsters, die Ausgestaltung der Exekutive, die Bestimmungen zum Finanzhaushalt und schliesslich die Grundlegung der Kirchgemeinde in der Präambel.
Verschiedentlich hat es das Steuerungsgremium mit seinen Beschlüssen vorgezogen, nicht allzu detailliert zu legiferieren, um den künftigen Behörden, Exekutive, Parlament und Kreisen, Handlungsspielraum offen zu halten. Gerade die organisatorische Ausgestaltung der neuen Kirchgemeinde soll nicht in ein zu enges rechtliches Korsett eingebettet werden, sondern die Möglichkeit zur Weiterentwicklung eingeräumt erhalten. Das zeigt sich unter anderem bei der Frage der Zuweisung von Dienstwohnungen an Pfarrpersonen, bei den Organisationsformen der Mitarbeitenden (Stichwort Pfarrkonvent/Mitarbeitendenkonvent) und bei der Mitwirkung der Mitarbeitenden in den Kreisen. Bezüglich der Anstellung - und gegebenenfalls Entlassung - der Pfarrpersonen und anderen Mitarbeitenden ist die Kompetenzaufteilung zwischen Kirchgemeinderat und Kreisrat präzisiert worden. Der Kirchgemeinderat soll nicht ohne Berücksichtigung der Mitwirkunsgrechte der Kreise Personalentscheide treffen können.
Nach einer ersten Aussprache über die Präambel ist ein Auftrag an einen Ausschuss ergangen, eine prägnante und kohärente Formulierung vorzulegen.
23.11.2018
Nachdem Anfang September die ersten 31 Artikel des Entwurfs des Organisationsreglements (OgR = Verfassung) einer künftigen Kirchgemeinde Bern (KG Bern) diskutiert worden waren, sind die Verhandlungen in der zweiten Runde am 20. Oktober 2018 fortgesetzt worden. Am zweiten Verhandlungstag wurde die Detailberatung der nächsten rund 30 Artikel geführt, zu denen insgesamt fast 40 Änderungsanträge gestellt worden waren. Dabei ging es um die Volksrechte (Initiative, Referendum, Konsultativabstimmungen), die Rechte und Zuständigkeiten der Stimmberechtigten, die Wahl des künftigen Parlaments und dessen Aufgaben und Kompetenzen. Zurückgestellt wurde die Diskussion über die Ausgestaltung des Kirchgemeinderates (Exekutive). Bereits diskutiert wurde die Ausgestaltung der geistlichen Leistung durch das Pfarramt, welche nicht durch zwei, sondern durch eine Pfarrperson wahrgenommen werden soll. Zahlreiche Änderungen sind in die neuste Entwurfsversion des Organisationsreglements eingeflossen, die Sie hier finden.
Der nächste Verhandlungstermin ist der 10. November 2018. Die zurückgestellten Artikel bzw. Themen werden im Anschluss an die erste Lesung des OgR-Entwurfs behandelt. Das Steuerungsgremium wurde weiter über die neue Situation in der Projektleitung informiert. Diese hat nach dem Rücktritt von Johannes Gieschen (er vertritt neu die KG Matthäus im Steuerungsgremium) bis zum Ende der Verhandlungen über den OgR-Entwurf noch drei Mitglieder und wird künftig von Gérard Caussignac geführt.
03.11.2018
Die 4. Sitzung des Steuerungsgremium vom 8. September 2018 war der Auftakt zu den Fusionsverhandlungen. Erster Verhandlungsgegenstand ist der Entwurf des Organisationsreglements einer künftigen Kirchgemeinde Bern (KG Bern), bevor der Fusionsvertrag sowie die Botschaft ebenfalls verhandelt werden. Am ersten Verhandlungstag diskutierten die Vertreterinnen und Vertreter der Kirchgemeinden über die ersten 31 Artikel der Verfassung, zu denen insgesamt mehr als 50 Änderungsanträge gestellt worden waren. Hierbei ging es insbesondere um die Gliederung der KG Bern in Kirchenkreise, die Aufgaben und die Zusammenarbeit zwischen der KG Bern und ihren Kirchenkreisen, die Organisation der Kirchgemeinde und die Zuständigkeiten der Stimmberechtigten. Zurückgestellt wurde die Diskussion über die Präambel, die Definition des Gemeindegebietes der KG Bern und die Frage der Positionierung des Münsters als Zentrumskirche. Zahlreiche Änderungen sind in die neuste Entwurfsversion eingeflossen, die Sie hier finden. Der nächste Verhandlungstermin ist der 20. Oktober 2018.
22.09.2018
Das Steuerungsgremium hat an seiner Sitzung vom 04. Juli 2018 die Auswertung der zweiten Vernehmlassungrunde
zur Kenntnis genommen. Es gingen wiederum 21 Stellungnahmen ein und die Projektleitung und das Steuerungsgremium bedanken sich für die aktive Mitarbeit! Alle Unterlagen inkl. die einzelnen
Stellungnahmen können hier eingesehen werden. Viele der angesprochenen Themen werden in die Verhandlungen um das neue
Organisationsreglement der Kirchgemeinde Bern einfliessen.
Weiter hat das Steuerungsgremium die Konzeption für die kommenden Verhandlungen beschlossen und fünf
Verhandlungstermine und die jeweils zu diskutierenden Themen festgelegt. Es hat zudem den von der Projektleitung erarbeiteten ersten Entwurf für ein neues Organisationsreglement vom 25. Juni 2018
zuhanden der Verhandlungen genehmigt. Dieses bildet somit Diskussionsgrundlage für den ersten Verhandlungstermin am 8. September 2018. Sämtliche Verhandlungsunterlagen können hier eingesehen werden.
05.07.2018
Zwei Informationsveranstaltungen (je eine für die Mitarbeitenden und die Behördenmitglieder der Kirchgemeinden und der Gesamtkirchgemeinde) am 30. April 2018 bildeten den Startschuss für die
zweite Vernehmlassung der Eckwerte, welche bis am 17. Juni 2018 läuft. An den Veranstaltungen informierten die Projektleitung und der Präsident des Steuerungsgremiums über die nun in die
Vernehmlassung gegebenen Eckwerte; im Anschluss konnten Fragen gestellt und Diskussionen geführt werden. Die zweite Vernehmlassung enthält Eckwerte, welche aufgrund der Resultate aus der ersten
Vernehmlassung in geänderter Form vorliegen oder gänzlich neu geschaffen wurden. Sie betreffen die Themenfelder des Zusammenwirkens der Organe und Mitwirkung der Mitarbeitenden, die Ressourcen
(Personal, Finanzen, Infrastrukturen) und die Unvereinbarkeiten (Einsitznahme in legislative und exekutive Organe). Dazu wurden, wie bisher, Grundlagenpapiere erarbeitet, in welchen die Eckwerte
hergeleitet und begründet werden. Die Projektleitung und das Steuerungsgremium ermutigen die Kirchgemeinden, Mitarbeitenden und interessierte Dritte, sich mit der Materie auseinandezursetzen und
sich in die Diskussion einzubringen, sodass im Sommer die eigentlichen Verhandlung auf der Grundlage von vielen bereits konsolidierten Punkten beginnen können.
01.05.2018
Im Rahmen der ersten Vernehmlassung der Eckwerte gingen 21 Stellungnahmen ein! Die Projektleitung und das Steuerungsgremium bedanken sich für das aktive und intensive Mitdenken! Die Projektleitung hat die Resultate in einer Datenbank erfasst, zu Handen des Steuerungsgremiums in Form eines Berichtes ausgewertet und aufgezeigt, wo zum heutigen Zeitpunkt Handlungsbedarf bestehe. Die Dokumente können hier eingesehen werden.
Das Steuerungsgremium hat an seiner zweiten Sitzung am 4. Dezember 2017 die Resultate zur Kenntnis genommen und der Projektleitung weitere Aufträge erteilt. Insbesondere geht es darum, gestützt auf die eingegangenen Stellungnahmen zu einigen Themen neue Grundlagen und Eckwerte zu erarbeiten sowie bestehende Eckwerte und Grundlagenpapiere zu präzisieren oder anzupassen. Anliegen aus der Vernehmlassung, die einen politischen Entscheid bedürfen, werden als Thema in die Verhandlungen, welche nach der Konsolidierung der Eckwerte stattfinden, aufgenommen. Für genauere Informationen kann das Protokoll der Sitzung des Steuerungsgremiums in Kürze hier eingesehen werden.
12.12.2017
In seiner ersten Sitzung beriet das Steuerungsgremium insbesondere über die ersten Schritte in den Verhandlungen. Es kam dabei zum Schluss, vor Beginn der eigentlichen Verhandlungen noch einmal den Beteiligten das Fenster für einen Blick auf die Grundzüge der neuen Kirchgemeinde Bern zu öffnen und beschloss, Vertreter der Gesamtkirchgemeinde, der Kirchgemeinden und der Mitarbeitenden zu einer Vernehmlassung einzuladen und so entscheiden zu können welche Themen, wie sie der Fusion als Eckwerte zu Grunde gelegt werden sollen, in die Fusionsverhandlungen aufgenommen werden sollen.
18.09.2017
Der erste Schritt für die Aufnahme der Fusionsverhandlungen ist gemacht worden: Das Steuerungsgremium "Eine Kirchgemeinde Bern", bestehend aus je einer Vertretung jeder der 12 Kirchgemeinden und der Gesamtkirchgemeinde, hat sich konstituiert und das weitere Vorgehen festgelegt.
28.08.2017
Das Projekt «Kirchgemeinde Bern» hat an diesem Wochenende einen wichtigen Schritt hin zur Realisierung gemacht. Die Kirchgemeindeversammlungen der zwölf Kirchgemeinden in der Stadt Bern haben vom Projekt Kenntnis genommen. Alle zwölf Kirchgemeinden sagen grundsätzlich ja zu Verhandlungen für eine Fusion und wollen an der Erarbeitung eines Fusionsvertrags mitwirken. Die Abstimmung über den Fusionsvertrag wird voraussichtlich 2019 erfolgen.
21.08.2017