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Die hervorragende Idee dieses biografischen Films besteht darin, die Geschichte von Mutter Teresa (Jacqueline Fritschi-Cornaz) durch die Augen einer zeitgenössischen Figur, Kavita (Banita Sandhu), einer jungen Londoner Geigerin hinduistischer Herkunft, zu erzählen. Die Idee, Parallelen zwischen den Schicksalen dieser beiden Frauen zu ziehen, sorgt dafür, dass der Film nicht zu einem Biopic aus dem Lehrbuch wird, in dem einfach das Leben einer berühmten Person nacherzählt wird, wie es nur allzu oft der Fall ist. Hier geht es um eine originelle Suche, auf die das Thema Abtreibung aufgepfropft wird. Auch hier hätte der Film mit seinem Cocktail aus Religion, Charity und Abtreibung leicht in Demagogie abgleiten können, aber er bleibt intelligent, ausgewogen, fair und berührend.
Am Ende kann der in Vevey geborene indische Regisseur Kamal Musale stolz darauf sein, dass er dem Werk und der Person von Mutter Teresa einen schönen Tribut gezollt und gleichzeitig seine eigene, besonders berührende Geschichte erzählt hat. Wir hoffen, dass die Hollywood-Industrie, die diese heroischen, authentischen Figuren mit dem Etikett "nach einer wahren Geschichte" liebt, sich ein Beispiel an ihm nimmt.