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«Wer ist, die da erscheint wie das Morgenrot, wie der Mond so schön, strahlend rein wie die Sonne, prächtig wie Himmelsbilder?» (Hld 6,10)
Im Jahr 1917 erschien die Gottesmutter drei Kindern auf einem Feld in der Nähe des kleinen Dorfes Fátima in Portugal, als sie dort die Schafe hüteten und gerade den Rosenkranz beteten. Zwischen Mai und Oktober, jeweils am 13. trugen sich die Erscheinungen einer wunderschönen Dame in Weiss zu.
Bei diesen Erscheinungen bat Maria täglich den Rosenkranz für die Bekehrung der Sünder zu beten und bat um die Hingabe der Welt an ihr Unbeflecktes Herz.
Am Tag der letzten Erscheinung, dem 13. Oktober 1917, fand auch das sogenannte Sonnenwunder statt, das von ca. siebzigtausend Menschen bezeugt wurde. Die Sonne schien dabei vom Himmel zu stürzen. Nach eingehender Untersuchung durch dich Diözese wurde die Verehrung Unserer Lieben Frau von Fatima anerkannt.
Der Grundstein für die Basilika von Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz wurde am 13. Oktober 1928 gelegt und der vollendete Bau am 6. Oktober 1953 geweiht.
Papst Johannes Paul II. war dreimal in Fátima. Er war fest davon überzeugt, das Attentat auf dem Petersplatz vom 13. Mai 1981, dem Jahrestag der ersten Fátima-Erscheinung, nur durch den Beistand der Muttergottes überlebt zu haben. Er rief alle zum Gebet, besonders dem Rosenkranz, auf.
Jacqueline Meier