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Der Bericht "Evaluation Bodenfeuchtemessnetze" gibt einen Überblick über die verfügbaren Messmethoden der Bodenfeuchte, die heute existierenden Bodenfeuchte-Messnetze in der Schweiz, deren Betreiber und ihren Anforderungen.
Die Anforderungen und Erwartungen an ein "ideales Bodenfeuchte-Messnetz" wurden anhand eines Fragebogens analysiert und zusammengefasst. Der Bericht zieht Bilanz aus den Umfrageergebnissen und zeigt auf, wo Handlungsbedarf besteht. Die für die Realisierung des idealen Messnetzes nötigen Ausbauschritte wurden analysiert und die damit verbundenen Kosten grob geschätzt.
Heute bestehen in der Schweiz verschiedene, sehr heterogene Bodenfeuchte-Messnetze. Praktisch alle Betreiber wünschen eine vermehrte Zusammenarbeit oder Vernetzung der verschiedenen Messnetze.
Besonders häufig wird als Form der Vernetzung eine zentrale Plattform genannt, worauf alle Messwerte der Schweiz im Überblick eingesehen werden können. Ein zweiter wichtiger Punkt ist die Standardisierung der Methodik und Verbesserung der Datenvergleichbarkeit.
Im Hinblick auf ein ideales Messnetz zeigte sich dass für genaue, kontinuierliche Messungen mit aussagekräftigen Daten Kombinationsmessungen mit Tensiometern und mit TDR oder kapazitiven dielektrischen Sensoren sehr empfehlenswert sind.
In der zweiten Phase des Projekts wurde für jede einzelne Nutzergruppe aus den vorliegenden Ergebnissen ein Anforderungskatalog an ein nutzergruppenspezifisches ideales Messnetz erstellt.
Es wird skizziert, wie unter Einbezug der bisherigen Messnetze ein ideales Messnetz aufgebaut werden kann.
Der Ausbau und Betrieb der heutigen Messnetze zu einem nutzerübergreifenden idealen Messnetz kostet gemäss den erarbeiteten Anforderungen und Schätzungen im Aufbau rund 10 Mio. CHF und im jährlichen Betrieb rund 2 Mio. CHF.
Kontaktperson:
Projektleiterin Messtechnik