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Die Tests sind durch, die Rivalitäten klar: Am Sonntag findet in Bahrain das erste Rennen der Formel-1-Saison 2022 statt. Welches Team oder welcher Fahrer kann ein erstes Ausrufezeichen setzen und für wen wird der Auftakt zum Albtraum? Eine schwierige Prognose. Klar ist jedoch, wer die Fahrer und Teams sind. Alle Informationen dazu findest du hier:
Mercedes ist das wohl erfolgreichste Formel-1-Team der jüngeren Geschichte. Letzte Saison konnte sich Max Verstappen mit Red Bull jedoch den Weltmeistertitel schnappen. Der Anfang vom Ende der Mercedes-Dominanz?
Genau das will er verhindern. Siebenfacher Weltmeister und Top-Fahrer von Mercedes, Lewis Hamilton. Er ist der erfolgreichste und hinter Fernando Alonso auch fast der erfahrenste Fahrer dieser Saison.
Der 24-jährige Brite hat auf diese Saison von Williams zu Mercedes gewechselt. Er soll Hamilton bei der Mission Titelzurückeroberung unterstützen.
Für Red Bull sind die Ziele klar: neben dem Weltmeistertitel für die Fahrer soll nun auch endlich jener für die Konstrukteure ran.
Wenn Max Verstappen seine Leistung von 2020 wiederholt, hat er zumindest sein Bestes dazu beigetragen. Er konnte sich in der letzten Saison in einem irren letzten Rennen noch vor Lewis Hamilton platzieren.
Nun liegt es an Sergio Perez, seinen Teamkollegen in den vorderen Rängen zu unterstützen. Kann das Team Verstappen/Perez dem Mercedes-Duo Hamilton/Russel die Pole-Position streitig machen?
Ferrari gehört zu den ältesten und erfolgreichsten Teams der Formel 1. Nach einer längeren Durststrecke will man nun endlich wieder ganz vorne mitmischen. Die Tests zeigten, dass dies auch durchaus möglich ist.
Charles Leclerc muss einige Positionen im Vergleich zur letzten Saison gut machen, wenn er die Scuderia Ferrari wieder zum Erfolg führen will.
Sainz konnte letzte Saison bereits den fünften Platz der Fahrerwertung erobern. Nun will er die Top 3 knacken.
McLaren konnte sich in den letzten Saisons endlich wieder in der Nähe der Tabellen-Spitze bewegen. Nun will das Team den Angriff auf die Top 3 wagen und mit Mercedes, Red Bull und Ferrari konkurrieren.
Ricciardo, der in der zweiten Hälfte der letzten Saison bei McLaren endlich den richtigen Antritt fand, will 2022 starten, wie er 2021 beendet hatte: auf den vorderen Rängen.
Norris eroberte 2021 spektakulär den 6. Platz unter den Fahrern. Zieht auch Ricciardo mit, könnte das Team ebenfalls auf den Podiums-Plätzen mitmischen und den direkten Konkurrenten Ferrari schlagen.
Die grossen Erfolge von 2005 und 2006 konnte das Team bisher nicht wiederholen, sondern es scheint etwas im vorderen Mittelfeld mitzudümpeln. Auch Alpine (vorher Renault) will wieder auf die Pole-Position.
Helfen soll da der zweifache Weltmeister und erfahrenste Formel-1-Fahrer der Saison, Fernando Alonso. Er konnte jedoch in der letzten Saison nur ganz knapp die Top-10 der Fahrer knacken.
2021 konnte Esteban Ocon auf dem Hungaroring erstmals einen Grand Prix gewinnen. Nun sollen die Erfolge weiterhin kommen.
In der letzten Saison landete AlphaTauri erneut auf dem 6. Platz der Konstrukteure. Dies gelang dem Team bereits 2008 und 2019, nun will man mindestens die Top-5 knacken.
Der letzte grosse Erfolg des Franzosen liegt nun bereits über ein Jahr zurück. In Italien konnte Gasly 2020 seinen ersten und bislang einzigen Grand Prix gewinnen. Nun will der 26-Jährige seinen Erfolg wiederholen.
Der Japaner gab in der letzten Saison sein Debüt in der Formel-1-Liga. Dabei schaffte es der 21-Jährige in Abu Dhabi fast aufs Podium.
In der Saison 2020 konnte Aston Martin den 4. Platz in der Konstrukteuren-Wertung einnehmen. In der letzten Saison reichte es dann nur noch für den Sechsten. Nun sollen Sebastian Vettel und Lance Stroll das englische Team zurück auf die Siegesstrasse führen.
Der Deutsche gehört mit seinen 279 gefahrenen Grand Prix mit Fernando Alonso (334) und Lewis Hamilton (288) zu den Veteranen der Saison. Der 34-Jährige konnte sich 2021 in Aserbaidschan den zweiten Platz sichern, die Podien blieben in den letzten beiden Saisons jedoch rar.
Der 23-jährige Kanadier schaffte es bereits dreimal auf ein Podium. Diese Erfolge liegen jedoch alle über ein Jahr zurück. Mit Aston Martin wollte es in der letzten Saison nicht so wirklich klappen. Das beste Ergebnis erreichte Stroll 2021 mit dem 6. Platz in Katar.
Team-Chef Jost Capito übernahm in der letzten Saison als Chef das Williams-Familien-Unternehmen. 2014 und 2015 konnte sich das Team noch in den Top-3 der Konstrukteure festsetzen, seither ging es aber abwärts. 2020 erreichte das Team keinen einzigen Punkt. In der letzten Saison schaffte es Williams immerhin auf 23, nun möchte man auf diesem Momentum aufbauen.
Der Kanadier konnte bereits in der letzten Saison einige Punkte nach Hause bringen, nun soll ihm das vermehrt gelingen. Ob Latifi vom Aufwärtstrend unter Josh Capito profitieren kann?
Albon hat mit seinem Comeback in die Formel 1 grosse Fussstapfen zu füllen: Sein Cockpit war letzte Saison noch von George Russell besetzt, der nun zu Mercedes gewechselt hat. Im Red-Bull-Wagen schaffte er es bereits dreimal aufs Podium, doch kann er auch mit einem vermeintlich schwächeren Wagen Erfolge erzielen?
Das Schweizer Formel-1-Team (Teamsitz in Hinwil) hat eine schlechte Saison hinter sich. Fahrerlegende Kimi Räikkönen konnte in seiner Abschlusssaison lediglich zehn Punkte erzielen. Nun soll ein neues Fahrerduo das Team wieder zu Erfolgen führen.
Der Chinese startet diese Saison als einziger ohne Formel-1-Erfahrung. In der Formel 2 erreichte er 2021 den 3. Platz. Doch wie schlägt er sich nun in der höchsten Klasse des Rennsports?
Valtteri Bottas ist sich Podien gewöhnt. Er wurde 2019 und 2020 gar Vizeweltmeister mit Mercedes. Er war sich aber auch gewöhnt, die zweite Geige hinter Lewis Hamilton zu spielen. Nun will der Finne aus dessen Schatten treten.
Für Haas kann es eigentlich nur aufwärtsgehen. In der letzten Saison erreichte man keinen einzigen Punkt. Das beste Ergebnis erzielte Mick Schumacher in Ungarn mit dem 12. Rang. Hinzu kam diese Saison noch die schwierige Sponsoren-Lage: Haas arbeitete mit dem russischen Bergbauunternehmen Uralkali und der Sohn des besitzenden Oligarchen sass im Cockpit. Mit dem Einmarsch in die Ukraine hat sich alles geändert, das Sponsoring wurde gekündigt und Masepin verlor seinen Sitz.
Für den Russen übernimmt nun ein alter Bekannter: Kevin Magnussen gibt nach seinem Aus in der Formel 1 2021 sein Comeback. Ob er ein scheiterndes Team retten kann?
Der Sohn der deutschen Rennfahrlegende Michael Schumacher hat seine erste Saison in der Formel 1 hinter sich. Er erzielte keinen einzigen Punkt. Sein bestes Ergebnis war bislang nur der 12. Platz in Ungarn. Nun sollen erste Punkte her.
(anb/leo)