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COVID-19: Auch Generalkonferenz der Methodisten muss verschoben werden
März 19, 2020
Weltweit führt das neuartige Coronavirus zu starken Einschränkungen im öffentlichen Leben. Nun haben die Organisatoren der «Generalkonferenz» beschlossen, die für den 5.-15. Mai geplante Tagung des obersten Leitungsgremiums der weltweiten Methodistenkirche zu verschieben.
Die Generalkonferenz der weltweiten Methodistenkirche hätte vom 5. bis 15. Mai in Minneapolis, im US-Bundesstaat Minnesota stattfinden sollen. 862 Delegierte, 66 Bischöfe und andere Personen aus vier Kontinenten waren für die Tagung erwartet worden. Das Minneapolis Convention Center, in dem die Konferenz hätte tagen sollen, kündigte nun an, dass es Versammlungen mit mehr als 50 Personen bis zum 10. Mai absagen wird. Die Verantwortlichen sagten, dass sie ihre Entscheidung auf der Grundlage von Richtlinien des Gesundheitsministeriums von Minnesota getroffen hätten, «um die Gesundheit der Öffentlichkeit zu schützen und die Ausbreitung von COVID-19 zu verlangsamen».
Neuer Termin noch nicht bekannt
«Diese Nachricht kam nicht unerwartet, vor dem Hintergrund der aktuellen Richtlinien des Gesundheitsministeriums. Wir hoffen, dass wir so schnell wie möglich eine neue Planung vorantreiben können» sagte Kim Simpson in einer Erklärung. Sie ist die Vorsitzende der Kommission für die Generalkonferenz, die das grosse Treffen organisiert. Der Exekutivausschuss der Kommission hatte nach dem Entscheid des Veranstaltungsorts am 18. März per Telefonkonferenz entschieden, dass die Generalkonferenz nicht mehr wie geplant stattfinden könne. Die Mitglieder der Kommission wissen jedoch noch nicht, wie schnell sie einen neuen Termin bekannt geben können.
Teilnahme aller ermöglichen
«Die Gesundheit und Sicherheit der Teilnehmer sowie ihrer Familien und Gemeinden ist ein Hauptanliegen», schreiben die Organisatoren der Generalkonferenz in einer gemeinsamen E-Mail an den methodistischen Nachrichtendienst UM News. «Wir wollen zudem alles tun, was in unserer Macht steht, um sicherzustellen, dass alle Delegierten an den vielen wichtigen Entscheidungen, die wir als Kirche derzeit treffen müssen, voll und ganz teilnehmen können», sagten sie.