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Botanik: Ceratonia siliqua, Fabaceae
Verwendete Pflanzenteile: Gummi aus den Samen
Der Johannisbrotbaum ist im Mittelmeerraum heimisch und wird 5 bis 7 m hoch. Die Früchte, das Johannisbrot, werden 10 bis 30 cm lang mit 1,5 bis 3 cm dicke. Von grün, verfärben sich die Bohnen mit der Reife zu dunkelbraun im Juli des darauffolgenden Jahres. In den ärmeren Regionen dienen die rohen oder gekochten Früchte auch zur Ernährung.
Die Samen sind braun, flach-ovoid, bikonvex und sehr hart. Die einzelnen Sa- men sind durch eine fleischige Masse getrennt, dem 'Caroub' welches mehlig und süsslich ist.
Aus den Samen wird das Johannisbrotgummi gewonnen. Mit Wasser quellt dieses Gummi und bildet ein Gel das vom Organismus nicht aufgenommen wird. Durch Wirkung auf die Verdauungsenzyme (Trypsin, Chymotrypsin, Amylase und Lipase) verlangsamt es die Assimilierung der Nahrung.
Vor dem Essen eingenommen behebt Johannisbrotgummi also das Hungerge- fühl und erlaubt so eine Gewichtsabnahme.
Johannisbrotgummi wird auch als Verdickungsmittel bei erbrechen bei Klein- kindern eingesetzt.