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Die Ketogene Ernährung ist immer wieder ein Thema bei Leuten, die unter MS leiden. Auch eine Kalorienreduktion oder intermittierendes Fasten kann hilfreich sein. Der genaue Wirkmechanismus ist noch nicht restlos geklärt, es kommen aber immer wieder interessante Studien zum Vorschein.
Unten findet ihr den Link zur Studie “Ketogene Diäten dämpfen die Cyclooxygenase und Lipoxygenase-Genexpression bei Multipler Sklerose“ , welche kürzlich in Science Direct publiziert wurde.
Schlussfolgerungen der Studie
Ketogene Diäten können die Expression von Enzymen reduzieren, die an der Biosynthese von entzündungsfördernden Eicosanoiden beteiligt sind. Eine pharmakologische Störung der Eicosanoidbiosynthese könnte eine Strategie darstellen, um die derzeitigen Therapieansätze für MS zu ergänzen.
Hintergrund
Ketogene – und kalorienreduzierte Ernährungsformen wurden als alternative therapeutische Strategien für entzündliche, hyperproliferative und neurodegenerative Erkrankungen vorgeschlagen. Entzündungsfördernde Eicosanoide sind in die Pathogenese der Multiplen Sklerose involviert, da sie die Gefäßdurchlässigkeit erhöhen und die Migration von Leukozyten ins Gehirn induzieren. In der Studie unten wurde der Einfluss von ketogenen Diäten auf die Genexpression von biosynthetischen Enzymen für entzündungsfördernde (ALOX5, COX1, COX2) und entzündungshemmende (ALOX15) Eicosanoide bei Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose untersucht.
Hier gehts zur kompletten Studie:
ScienceDirect – Ketogenic diets attenuate cyclooxygenase and lipoxygenase gene expression in MS