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Astrofotografie
Das Seeing
Je nach Luftturbulenzen (Seeing) ist es Zufall die optimale Bildschärfe zu erreichen. Deutlich schärfere Mond- oder Planetenbilder werden mit einem Video von einigen Sekunden Länge und Aufnahmefrequenz mit 24 bis 100 Bilder pro Sekunde erzielt. Dazu muss aber ein komprimiertes Video in ein nicht komprimiertes Video (.avi) konvertiert werden. Nach langem Suchen habe ich im Internet eine Gratis-Software (PIPP (Planetary Imaging PreProzessor) gefunden. Mit dieser SW kann ein m4ts Video in ein nicht komprimiertes AVI Dokument konvertiert werden. Das AVI-Video kann nun im nächsten Schritt mit AutoStakkert-Software ein geschärftes Bild gestackt werden. Mit diesem Programm werden alle einzelnen Bilder des Videos zueinander zentriert und nach Bildschärfe sortiert. Aus den vielleicht 20 % schärfsten Bildern entsteht dann ein einzelnes, geschärftes Bild.
Für Mondaufnahmen ist mit afokaler Okularprojektion mit einem 40 mm Okular eine Nach- führung der Stundenachse nicht notwendig. Bei höherer Vergrösserung ist, wie für Planeten- fotografie, eine Nachführung der Stundenachse wichtig.