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Rosemarie Neuhaus-Klaus wurde am 11. November 1939 als zweites von vier Kindern der Familie Louis und Philomene Klaus-Rumo im Ried geboren. Rosemarie konnte eine schöne Kindheit erleben. Sie besuchte die obligatorische Schule in Plaffeien. Nach der Schulzeit begann sie ihre Ausbildung als Servicefachangestellte in Freiburg. Nach der Ausbildung hatte sie verschiedene Stellen in der ganzen Schweiz. Als ihr Vater recht früh verstarb, war sie der Mutter eine starke Stütze und unterstützte die Familie.
1962 heiratete Rosemarie Anton Neuhaus aus Giffers. Im Dezember 1963 wurde ihr Sohn Bruno geboren und 1966 folgte ihre Tochter Claudia. Rosemarie war eine liebevolle und treu umsorgende Mutter, eine wunderbare Frau und das beste Omi; das Wohl ihrer Familie stand immer an erster Stelle.
1968 zog Rosemarie mit ihrer kleinen Familie nach Freiburg in den Schönberg. Besorgt, sich auch dort zu integrieren, traten sie und ihr Mann Anton dem gemischten Chor St. Paul bei. Beim Singen vergass sie die arbeitsreichen Zeiten.
1991 erblickte das erste Enkelkind Melanie das Licht der Welt, welch Freude, und schon drei Jahre später kam auch noch ein zweites dazu, nämlich Noemi. Mit viel Freude und Engagement half Rosemarie der jungen Familie, da ihre Tochter Claudia eine schwere Krankheit und viele Krankenhausaufenthalte hatte. Dank ihrer Hilfe konnte die Familie weiter funktionieren. Das 1992 neu erbaute Eigenheim von Tochter Claudia und Schwiegersohn Ernst wurde auch das neue Nest von Rosemarie und Anton.
Rosemarie war eine sehr gläubige Frau. Den Wallfahrtsort «Les Marches» besuchten Rosemarie und Anton häufige, sie waren regelmässige Pilger. Ja, die beiden hatten grosses Gottvertrauen, und die Mutter Gottes nahm einen wichtigen Platz in ihrem Leben ein. Eine grosse Freude machte ihr ihre Tochter, als sie 2002 nach Lourdes reisen konnten. In allen Lebenssituationen konnte Rosemarie von diesen Erinnerungen zehren.
Durch ihr riesiges Engagement wurde sie zusehends schwächer. Während des Schlafes hat das müde Herz von Rosemarie Neuhaus-Klaus am Samstagmorgen, den 19. August, aufgehört zu schlagen.