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Auch die Niederbordwagen gehörten zur Grundausstattung der damaligen Privatbahnen, LD, RhB, ChA, BB und BM. Dieser Wagentyp war vielseitig verwendbar und mit herunterklappbaren niedrigen Seitenwänden ausgestattet.
Im Jahre 1964 sind anlässlich der Hauptrevision in der Hauptwerkstätte in Landquart die ersten Güterwagen mit Leichtmetallwänden ausgerüstet worden. Auf den ersten Blick fällt die sehr einfache Konstruktion der aus 2 Hälften zusammengeschweissten Profilwänden gegenüber der herkömmlichen Bauart auf. Ebenso einfach ist das Herabklappen der Seitenwände durch Umlegen der Rungen und Aufklappen der beiden an den Enden der Wände angeschraubten Riegel. Bereits durchgeführte Versuche bei anderen Bahngesellschaften haben ergeben, dass solche Wände in Leichtmetallausführung im Gegensatz zu den bisher üblichen Holz-Stahlkonstruktionen einen wesentlich kleineren Unterhalt benötigen.
Die ältesten Niederbordwagen wurden bereits ab 1911 in Schotterwagen umgezeichnet.
Werkfotos
Fahrzeugfotos
Typenskizzen, Schemata, Zeichnungen
(Quellen: Rhätische Bahn AG, Archiv RhB, Bahnmuseum Albula)
(sonstige Quellen: Gian Brüngger)