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Durch die gesamte Geschichte der Menschheit fällt auf, dass Geschichte von Männern geschrieben wurde. Bei einer subtileren Betrachtung fällt jedoch auf, dass am Sprichwort „Hinter jedem mächtigen Mann, steht eine Frau“ durchaus wares dran ist. So liesse sich sagen, dass Geschichte zwar von Männern geschrieben wurde, aber von Frauen gemacht wurde.
Hier spielt sicherlich der Ödipus-Komplex eine gewisse Rolle, da sich kein Mann von seiner Mutter lösen kann solange er keinen Ersatz (ein Weib) gefunden hat; doch darauf möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen.
Insbesondere möchte ich zwei Frauen aus dem Umfeld der Religion nennen:
- Maria Magdalena als Gefährtin JCs
- Des Simon’s Helena (auch bekannt als Helena von Troja)
Das alte Testament ist ebenfalls gefüllt mit Frauenfiguren, die jedoch selten in Positivem Licht erscheinen. Warum dies sein könnte soll an anderer Stelle erörtert werden.
Die Ursache für den obigen Sachverhalt sehe ich in der Gebährunfähigkeit des Mannes. Es ist ihm nicht möglich aus sich selbst etwas hervorzubringen (=procreate). Daher versucht er auf anderem Gebit (=Intellektuel) Kreativ zu sein, was ihm jedoch nur ungenügend gelingt – aufgrund seiner Unähigkeit. Hier jedoch kann er die Kreativität der Frau als seine eigene ausgeben. Sie duldet dies, da sie ja fähig ist auf einer höheren Ebene kreativ zu sein. Ist dies ein gleicher Tausch: Samen gegen Ideen?
Sollte die Evolution jedoch so fortschreiten, ist dies für den Mann eine Sackgasse, denn sein Same wird nicht mehr gebraucht. Wäre eine matriachale Weltordnung wie die Patriachale, so wäre er zum Aussterben verurteilt – oder zumindest zum Dasein als Genpool – tiefgefroren.