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Keine AHV-Reform auf dem Buckel der Frauen
Das Parlament behandelt derzeit die neue Rentenreform AHV21. Vorgesehen ist die Erhöhung des Rentenalters für Frauen. Bei einer Annahme der Reform müssten die Frauen länger arbeiten und die ohnehin schon ungenügenden Renten würden weiter sinken.
Es kommt nicht in Frage, das Frauenrentenalter zu erhöhen und die Renten weiter zu verschlechtern. Die Unia unterstützt deshalb den Appell des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes «Hände weg von den Frauenrenten».
Unterzeichne den Appell!
Wir wollen keine AHV-Reform auf Kosten der Frauen. Im Einklang mit den Forderungen des Frauen*streiks wehrt sich die Unia entschieden gegen jede Erhöhung des Rentenalters der Frauen und fordert stattdessen eine Erhöhung der Renten. Wir fordern:
- Eine Erhöhung der Renten für Frauen, damit ihre finanzielle Sicherheit im Ruhestand sichergestellt ist.
- Keine Erhöhung des Frauenrentenalters.
Zur aktuellen Situation
Frauen erhalten im Durchschnitt ein Drittel weniger Rente als Männer, dies, weil sie den Grossteil der unbezahlten Arbeit leisten.
Darüber hinaus sind die Frauen Opfer von Diskriminierung und Lohnungleichheit, sie arbeiten mehrheitlich in typisch «weiblichen» Berufen, wo die Löhne besonders tief sind. Dies wirkt sich auf ihre Altersrente aus.
Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats (SGK-S) hat dem Reformvorhaben bereits zugestimmt. Die Mehrheit der Politiker, die in dieser Kommission sitzen, ist der Meinung, dass die Frauen noch ein Jahr länger arbeiten sollen.