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Geschichte
SWISSAID arbeitet seit ihrer Gründung in den 40er Jahren mit der DEZA zusammen. SWISSAID – damals noch die «Schweizer Spende» – leistete zunächst Nothilfe für das kriegszerstörte Europa. In den 60er Jahren expandierte das Hilfswerk als «Schweizer Auslandhilfe (SAH)» auf andere Kontinente. Die ersten Projekte der SAH in Indien markieren den Beginn der eigentlichen Entwicklungshilfe. Dieses Engagement wurde unter anderem durch die Mittel der DEZA ermöglicht. Dank ihrer Unterstützung konnten bis heute Millionen von Menschen durch Hunderte von Projekten ihre Lebensbedingungen verbessern und sich selbst helfen.
Finanzierungsinstrumente
Die Zusammenarbeit der DEZA mit Schweizer NGO zielt darauf ab, Synergien und Multiplikatoreffekte zu schaffen, um die Ziele der internationalen Zusammenarbeit (IZA) der Schweiz zu erreichen. Die Zusammenarbeit mit NGO, die in der Schweizer Bevölkerung gut verankert sind, stärkt auch das Verständnis für diese aussenpolitische Aktivität.
Die Beiträge der DEZA können in Form von Beiträgen und Aufträgen (Mandate) geleistet werden:
Beiträge
- Programmbeiträge: Programmbeiträge sind Zuschüsse, die an internationale Programme von Schweizer NGO vergeben werden. Programmbeiträge erlauben es den NGO, flexibel auf veränderte Situationen zu reagieren. Diese Programme ermöglichen eine nachhaltige Entwicklungshilfe in direkter Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung. Die Programmbeiträge der DEZA betragen rund 36% des Internationalen Programmes. Spenden und Beiträge von Institutionen oder Privatpersonen müssen also mehr als das Doppelte abdecken. So finanziert die DEZA für jeden gesammelten Franken einen Betrag von rund 40 Rappen. Dieser Multiplikatoreffekt soll private Spenderinnen und Spender ermutigen, sich an der Seite der DEZA für ein SWISSAID-Projekt zu engagieren.
- Gezielte Beiträge: Gezielte Beiträge können für spezifische Projekte oder Initiativen von schweizerischen oder ausländischen NGO von der DEZA vergeben werden. Solche Beiträge werden für Aktivitäten geleistet, die den thematischen und regionalen bzw. länderspezifischen Strategien der DEZA entsprechen. Durch gezielte Beiträge unterstützte Projekte oder Programme werden von den NGO selber initiiert,
durchgeführt und überwacht.
Aufträge (Mandate)
- Aufträge sind vertragliche Vereinbarungen zur Erbringung von Dienstleistungen. Die DEZA vergibt Aufträge an NGO zur Durchführung von Projekten, die den Zielen von Schweizer Kooperationsstrategien, der humanitären Hilfe oder der Globalprogramme der DEZA entsprechen.
Aktuelle Beiträge
Im Jahr 2021 trug der Bund rund 29 Prozent am gesamten Ertrag von SWISSAID bei. Alle vier Jahre erneuert SWISSAID ihr Gesuch um Programmbeiträge beim Bund. Dabei orientiert sie sich an den Grundzügen der Strategie für die internationale Zusammenarbeit. SWISSAID hat sein Gesuch für den Zeitraum 2021-2024 erneuert. Der für Mandate im Jahr 2021 erhaltene Betrag beläuft sich auf ca. 1,2 Millionen. Die zweckgebundenen Beiträge liegen ebenfalls bei rund 1,2 Millionen. Diese Mittel werden durch zahlreiche institutionelle Organisationen und Partner sowie private Spenderinnen und Spender ergänzt.
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