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Winterthur ZH - Das Winterthurer Bezirksgericht hat am Freitag einen national bekannten Military-Reiter wegen Tierquälerei verurteilt. Der 56-Jährige wird mit einer bedingten Geldstrafe von 210 Tagessätzen à 100 Franken und einer Busse von 4000 Franken bestraft.
Die Probezeit beträgt zwei Jahre. Die Busse muss er auf jeden Fall bezahlen, wie es bei der Urteilseröffnung hiess.
Verurteilt wurde er wegen eines Vorfalls im Oktober 2007, als er seine Lehrtochter dazu anhielt, mit dem 11-jährigen Polo-Pony Karioka eine Longierstunde abzuhalten. Obwohl sich das Tier vehement gegen die Hilfszügel wehrte, die seinen Kopf fixierten, liess der Verurteilte diese noch enger schnallen.
So nahm er in Kauf, dass das Tier mehrmals das Gleichgewicht verlor und auf die Seite kippte, wodurch es sich den Schädel brach. Die Stute wurde noch am gleichen Abend in der Zürcher Tierklinik eingeschläfert.
Die Lehrtochter, welche die Anweisungen ausführte, wurde vom Vorwurf des Verstosses gegen das Tierschutzgesetz vollumfänglich frei gesprochen.
SDA-ATS