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Von der Vergangenheit in die Zukunft.
Im Jahr 2016 wird der SKIV sein 90-jähriges Jubiläum feiern. Hier die Geschichte des Verbandes-und ein Blick in die Zukunft.
Wie so viele andere Zusammenschlüsse war auch der Schweizerische Kioskinhaber-Verband, SKIV, zu Beginn eine eigentliche Selbsthilfe-Organisation. Anfang der 20er-Jahre des 20. Jahrhunderts kündeten die SBB die Pachtverträge der Bahnhofkioske, weil grosse Konkurrenten wesentlich höhere Pachtzinsen geboten hatten. Die Bahn machte zwar die Kündigungen rückgängig, erhöhte aber anschliessend die Pachten. Aus dieser Erfahrung heraus gründeten die Bahnpächter im Jahre 1926 den SKIV.
Bald schon gesellten sich weitere Kioskbesitzer, auch ausserhalb der Bahnhöfe, dazu. Der SKIV organisierte sich zunehmend. Er schloss Rahmenverträge mit Lieferanten ab und stellte so günstige Einkaufspreise für seine Mitglieder sicher. Er übernahm die Verrechnung und somit das Ausfallrisiko für die Lieferanten. Die Mitglieder profitierten von jährlichen Rückvergütungen. Der SKIV wurde als Kette anerkannt und war damit in der Lage, insbesondere im Tabakbereich günstigere Einkaufskonditionen anzubieten.
Anfang der neunziger Jahre verschlechterten sich die Rahmenbedingungen. Die Tabakbranche wurde liberalisiert und die markanten Einkaufsvorteile gehörten der Vergangenheit an. In der Folge baute der SKIV seine Dienstleistungen aus. Seine Mitglieder konnten sich durch einen eigenen Aussendienst beraten lassen und profitierten von Versicherungslösungen oder juristischer Beratung. Dadurch trug der Verband der zunehmenden Professionalisierung der Branche Rechnung.
Im Jahr 2001 feierte der SKIV seinem 75. Geburtstag im Hotel Jungfrau-Victoria in Interlaken mit viel Prominenz.
Der Aufbau der Marke SKIV wurde vorangetrieben. Dazu sollte insbesondere die Teilnahme an der Expo 02 dienen. Der Verband betrieb dort die Shops, musste aber finanzielle Verluste dabei hinnehmen.
In den folgenden Jahren wurden neue Strukturen erarbeitet und eingeführt. Die Bedingungen für eine Mitgliedschaft wurden präzisiert und die verrechnete Produktepalette wurde umfangreicher. All diese Veränderungen und Anpassungen schlugen sich in neuen Statuten nieder. Die wurden 2012 von der Generalversammlung eingeführt.
Nach jahrzehntelangem Gastrecht bei einer führenden Schweizer Bank zog die SKIV-Geschäftsstelle 2011 um, blieb aber weiterhin in Winterthur.
Der Strukturwandel in unserer Branche schreitet voran. Für den Verband gilt dabei, was wir in unseren Statuten als Zweck festgehalten haben: Wahrung der Interessen der Mitglieder, ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit verbessern und ihren Zusammenhalt fördern. Diese Aufgaben werden wir auch in Zukunft wahrnehmen. Die Mittel dazu mögen sich ändern, die Idee dahinter wird bestehen bleiben. Der SKIV und seine Mitglieder sind trotz schwierigem Umfeld zuversichtlich und werden die kommenden Aufgaben mit Elan und Mut angehen.