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CO2-Kompensation (carbon-offsetting)
Bei CO2-Kompensation (carbon-offsetting) oder Klimakompensation werden CO2-Emissionen welche an einem Ort A in die Atmosphäre gelangen durch die Unterstützung eines Klimaschutzprojektes an Ort B eingespart bzw. ausgeglichen.
Der Vorgang der CO2-Kompensation ist ein Prozess bei dem CO2-Emissionen, welche an einem Ort stattfinden, durch die Unterstützung eines Klimaschutzprojektes an einem anderen Ort vermieden bzw. eingespart. Im Unterschied zur lokalen Umweltverschmutzung spielt es für das Klima keine Rolle, wo CO2-Emissionen in die Atmosphäre gelangen und an welchem Ort diese eingespart werden. Priorität ist, dass die weltweiten CO2-Emissionen in der Summe nicht weiter steigen, denn es ist für den Klimaschutz zwingend, dass diese abnehmen.
Privatpersonen und Unternehmen kompensieren Ihren CO2-Fussabdruck (ökologischer Fussabdruck) indem sie einen Betrag in ein Klimaschutzprojekt investieren, welches CO2 einspart. Hierbei wird zwischen folgenden Projekttypen unterschieden:
Erneuerbare Energien:
Das sind Projekte in erneuerbaren Energien: Wasserkraft,- Windenergie-, Sonnenenergie- und Biomasse-Projekte. Diese Projekte beschleunigen den Wechsel von fossilen Brennstoffen zu regenerativen Energieträgern und senken den weltweiten CO2-Ausstoss.
Energieeffizienz:
Energieeffizienzprojekte setzen beim Verbrauch an und ersetzen existierende Techniken mit energiesparenderen Technologien. Als Beispiel können hier effizientere Brennholzkocher erwähnt werden, welche Energieeinsparungen von bis zu 80% und einen deutlich geringeren Brennholzverbrauch zur Folge haben.
Aufforstung und Waldschutz:
Hier stehen die natürlichen Eigenschaften von Pflanzen im Vordergrund, Kohlendioxid (CO2) zu absorbieren. Aufforstungs- und Waldschutzprojekte verringern die Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre dadurch, dass zusätzliche Bäume gepflanzt und Gebiete vor Rodung geschützt werden. CO2 wird hierbei der Atmosphäre entzogen und in der Biomasse gespeichert.
Industriegase:
Industriegase (HFC-23, SF6, N20) entstehen bei der industriellen Produktion und sind wie Methan extrem schädlich für die Atmosphäre. Projekte dieses Typs werden oft kritisiert und sind umstritten, da sie anders als Energieeffizienz-Projekte keine dauerhafte Reduktion von Treibhausgasen erzielen.
Methan:
Methan hat ein CO2-Equivalenz von 21, sprich 1 Tonne Methan entspricht 21 Tonnen CO2 und ist daher extrem schädlich. Methan entsteht in der Landwirtschaft, auf Mülldeponien und im Bergbau sowie bei der Abwasser- und Klärschlammbehandlung. Bei Methanprojekten gibt es zwei Kategorien:
1. Projekte welche Methan in unschädliches Gas umwandeln
2. Projekte welche Methan auffangen und in Wärme oder Strom umwandeln
carbon-connect AG Qualitätskriterien für Klimaschutzprojekte:
carbon-connect AG unterstützt bestehende und durch unabhängige Dritte verifizierte Klimaschutzprojekte welche eine Emissionsreduktion erbringen und korrekt quantifiziert werden.
Glaubwürdiger Stilllegungsprozess
Den Stilllegungsprozess lassen wir durch unabhängige Dritte überprüfen und auditieren.
Zusätzlichkeit (Additionalität)
Klimaschutzprojekte müssen auf den Erlös aus dem Verkauf der CO2-Minderungszertifikate angewiesen sein bzw. ohne diese wäre das Projekt finanziell nicht tragbar (Additionalität).
Weitere Informationen über Klimaschutzprojekte finden Sie hier