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Der Modus Operandi ähnelt demjenigen, der in der Vergangenheit bereits mehrfach in verschiedenen Varianten aufgefallen ist. In den zuletzt gemeldeten Fällen verlangen die Täter (die sich als Mediziner oder Polizeibeamte ausgeben) eine hohe Geldsumme für die Pflege eines nahen Verwandten, der an einer schweren Krankheit leidet oder in einen Verkehrsunfall verwickelt ist. Sie nutzen die kurze Zeit, die ihnen zur Verfügung steht (einige Stunden angesichts des befürchteten Ernstes der Lage), um das Opfer unter Druck zu setzen und es zur sofortigen Herausgabe des verfügbaren Geldes oder der im Haus gelagerten Gegenstände zu drängen.
Der 34-Jährige wurde in der Gegend von Maggia aufgegriffen. Die Verhaftung war dank der prompten Anzeige eines Bürgers, der sofort eingeleiteten intensiven Ermittlungsarbeit der Kantonspolizei und der Reaktionsfähigkeit der in der Gegend tätigen Patrouillen (in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Locarno) möglich. Die Anklage gegen ihn lautet versuchter schwerer Betrug. Die Ermittlungen werden von Staatsanwalt Zaccaria Akbas koordiniert.
Abschliessend sei darauf hingewiesen, dass es im ganzen Kanton noch zahlreiche Betrugsversuche dieser Art gibt. Weitere Informationen und Hinweise finden Sie hier.
Quelle der Polizeimeldung: Kapo TI