Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03135.jsonl.gz/355

Samstägliche Versammlung der togoischen Oppositionsabspaltung ANC.
Lomé, Togo, 18. Juni 2011.
Weiss Ghana überhaupt, wie viel Öl vor der Küste gefördert wird?
Seit Dezember 2010 ist Ghana ein «Oil-Country». Ende 2010 wurde damit begonnen, über eine schwimmende Plattform Öl aus dem Meeresboden vor Ghanas Küste zu pumpen. „Rausgepumpt“ weiterlesen
Die Kämpfe in der Elfenbeinküste vertreiben die Menschen.
Hunderttausende seien auf der Flucht – im Land und in den Nachbarländern – meldet die UNO. Auch für den Deutschlandfunk habe ich eine Variante meiner Reportage aus der ghanaischen Grenzstadt Elubo gemacht.
Deutschlandfunk, 19.3.2011.
Der Beitrag ist zwei Minuten länger als jener für DRS 4 News. Die Zahlen sind aktualisiert und die Menschen kommen länger zu Wort. Zudem sind die O-Töne diesmal übersprochen (Overvoice) und ich versuche mich in etwas deutscherem Deutsch. Alles in allem eine Heidenbüetz – und wegen den Ereignissen in Japan und Libyen wurde er x Mal verschoben.
Menschen fliehen vor der Gewalt in der Elfenbeinküste.
Die politische Pattsituation und die Kämpfe in der Elfenbeinküste beeinträchtigen das Leben der Menschen. Hunderttausende sind auf der Flucht – im Land und in den Nachbarländern – meldet die UNO.
In der ghanaischen Grenzstadt Elubo habe ich mit Leuten gesprochen, deren Leben auf den Kopf gestellt wird. Ivorer, die nicht wissen, wann sie wieder heim können. Und Immigranten aus westafrikanischen Ländern, welche die Elfenbeinküste verlassen.
Der Beitrag lief am 14. März 2011 auf DRS 4 News, Schweizer Radio und Fernsehen SRF.
Ich war drei Tage zuvor aufs Geratwohl an die Grenze gereist, nachdem eine lokale Radiostation 300 Flüchtlinge pro Tag gemeldet hatte. Diese Zahl konnte ich nicht nachvollziehen – ich zählte an einem Tag 15 Reisecars – also 1200 Menschen. Nicht alle flüchten – sie haben so unterschiedliche Geschichten, dass es praktisch unmöglich ist, genaue Angaben zu machen. Wer ist Flüchtling? Wer will Asyl? Wer reist nach Hause? Wer geht zu Verwandten? Wer reist bald wieder zurück? Doch genau diese persönlichen Geschichten der Menschen fand ich interessant und eindrücklich.
Der Präsident spricht, ich muss draussen bleiben.
«Action!», jubeln die vier Damen in den traditionellen Kleidern und recken ihre Fäuste in die Luft. Immer wieder: «Action!» Fünfhundert Ghanaerinnen und Ghanaer sitzen und stehen in der Mittagshitze unter einem offenen Zelt. Die Rufe gelten dem Präsidenten John Atta-Mills, der gleich nebenan vor dem Parlament seine dritte Rede zur Lage der Nation hält. 2011 werde ein «year of action», so der «Professor», wie ihn seine Anhänger liebevoll nennen. In seiner Rede verspricht Atta-Mills, das Geld aus den Ölprojekten sorgfältig zu verwenden, gegen Drogenschmuggel vorzugehen und nicht mit Militär in die Elfenbeinküste einzumarschieren. „Zur Lage der Nation“ weiterlesen