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Stephen Crane – ohne diesen Giganten der amerikanischen Literatur – 1871-1900 – wäre Hemingway vielleicht nicht der geworden, als den wir ihn heute sehen. H.G. Wells liebte Cranes Bücher, ich selbst habe den "ersten Bad Boy" der amerikanischen Literatur, wie ihn manche in Ermangelung von anderen Attributen nennen, durch das 2016 im wunderbaren Mareverlag erschienene Buch »Das offene Boot und andere Erzählungen« kennen- und liebengelernt. Mit dem Roman »Die rote Tapferkeitsmedaille« über den amerikanischen Bürgerkrieg wurde er berühmt. Er schrieb über die Slums, über das Meer und glänzte auch als Lyriker. Paul Auster hat dem kurzen und intensiven Leben des Autors, der keine 30 Jahre alt wurde, eine Biographie gewidmet, die sage und schreibe 1200 Seiten umfasst. Damit hat sich Paul Auster bei mir wieder einen Fensterplatz erschrieben. Chapeau. Übersetzt wurde das Buch von Werner Schmitz.