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Mujinga Kambundji verpasste an den EM in Berlin die angepeilte Medaille über 100 m. Die Bernerin belegte in der starken Zeit von 11,05 Sekunden - vor kurzer Zeit noch Schweizer Rekord – den 4. Rang.
Doch die Konkurrenz war zu stark. Die Britin Diana Asher-Smith setzte sich bei Windstille in der Jahresweltbestzeit von 10,85 Sekunden durch. Auch die Deutsche Gina Lückenkemper (10,98) und die Titelverteidigerin Dafne Schippers aus den Niederlanden (10,99) blieben unter 11 Sekunden.
«Schade. Es wäre mehr möglich gewesen», sagte Kambundji. «Das ganze Rennen war okay, aber nicht perfekt.» Auch ein klar besserer Start als noch in den Halbfinals nützte letztlich nichts. Das Niveau an einer EM war in der Königsdisziplin so hoch wie seit 20 Jahren nicht mehr. «Ich ging davon aus, dass es einen Lauf unter 11 Sekunden brauchen würde», sagte Kambundji, die im Juli ihren Rekord auf 10,95 Sekunden gesenkt hatte. 2016 hatten der Bernerin in Amsterdam noch 11,25 Sekunden zur EM-Bronze gereicht. (sda)