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Aktuell unterstützt die KOST fünf gemeinsame Projekte von Trägerarchiven. Weitere Gemeinschaftsprojekte sind in Planung. Abgeschlossene Projekte bleiben hier dokumentiert.
Das Projekt erarbeitet ein Anforderungsprofil für ein Workflow-Tool, das danach durch eine externe Unternehmung entwickelt werden kann. In diesem Tool können Musterworkflows für verschiedene archivische Prozesse erstellt und hinterlegt werden, die von den Nutzenden systematisch und protokolliert abgearbeitet werden.
Ein aktuelles, grundsätzliches Problem für Archive ist die Übernahme und Langzeitarchivierung von digital signierten Unterlagen. Es fehlt ein gemeinsamer Grundsatz oder Strategie der Schweizer Archive, wie die aktuelle Übernahme von digital signierten und gesiegelten elektronischen Unterlagen vorgenommen werden soll.
Im Projekt wird ein Archivierungsmodell für die (digitalen) Fallakten von Konkurs- und Betreibungsämtern entwickelt. Des Weiteren wird eine archivische Schnittstelle für die verwendeten Fachanwendungen definiert und in einem konkreten Falle implementiert.
Ziel des Projekts ist es, den archivischen Input sowohl als Fragestellung wie auch als Fachwissen in geeigneter Form in das nationale Projekt HIS-Programm («Harmonisierung der Informatik in der Strafjustiz», www.his-programm.ch) einzubringen.
Das Projekt soll eine schweizweite einsetzbare, produktunabhängige Empfehlung für die Archivierung der kantonalen Steuerakten (Steuerdossiers, Registerdaten, Reports, Statistiken) vorgeben und als eCH-Best Practice veröffentlichen.