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Für den Einbau des Simulators EC 635 und die dazugehörigen Nebenräume standen in Emmen keine Räume zur Verfügung. Die Erweiterung der bestehenden Anlage um einen Neubau war somit zwingend. Die Verlegung der Parkplätze aus dem Areal auf eine vorgelagerte Fläche ergab den Bauplatz für die neue Halle.
Die dazu gehörigen Schulungs- und Betriebsräume wurden als Einschub zwischen die bestehenden Bauten eingefügt. Dieser Einschub verbindet alle Korridore und Vertikalerschliessungen, sodass jetzt vom neuen, gemeinsamen Haupteingang alle drei Simulatoren und alle Nebenräume erreichbar sind, wodurch sich die Benutzer einfach orientieren können. An die Eingangshalle schliessen das Foyer, die kleine Cafeteria und die Nassräume an, sowie der Lift, der die Obergeschosse aller Bauten behindertengerecht erschliesst.
Die Fassade der Neubauten wurde mit einer geschuppten Blechhaut überzogen, welche die Materialvielfalt auf dem Areal gleichsam als ruhender Pol zusammenbindet. Diese Metallhaut wird durchbrochen durch einzelne, präzise gesetzte Öffnungen für die einzelnen Räume. Im Innern wurden die Eingangshalle, das Treppenhaus und die Korridore in leuchtenden Farben gehalten, als Gegenpol zur abgedunkelten Simulatorenwelt und als erkennbares Markenzeichen der Anlage.