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Intel wird im Verlauf des Monats die achte Generation der Core-Prozessoren präsentieren. Die als "Coffee Lake" bekannte Prozessorgeneration soll bis zu 30 Prozent mehr Leistung bringen als die aktuelle Generation. Gleichzeitig plant das Unternehmen aber bereits die nächste Generation und hat nun den Codenamen dafür verraten. Demnach wird die neunte Core-Generation auf den Namen "Ice Lake" hören und ein neues Produktionsverfahren mit sich bringen.
Einem Bericht von "OC3D" zufolge wird Intel für die Fertigung der neuen Desktop-Prozessoren auf das 10nm+-Verfahren setzen und damit den einfachen 10nm-Prozess überspringen. Dadurch wird auch der Gate Pitch von 70 auf 54 Nanometer sowie der Metal Pitch von 52 auf 36 Nanometer verkleinert, wodurch die Dichte der Transistoren erhöht werden kann. So können in Zukunft 100,8 Millionen Transistoren auf einem Quadratmillimeter platziert werden, was einer Steigerung um das 2,7-fache gegenüber der "Coffee Lake"-Generation entspricht.
Mit den neuen Prozessoren plant Intel eine Leistungssteigerung von bis zu 25 Prozent im Vergleich zu den Vorgängern. Bei gleichbleibender Leistung soll der Energiebedarf dabei um 45 Prozent sinken.
(swe)
Intels "Coffee Lake"-Nachfolger werden im 10nm+-Verfahren produziert
Intels "Coffee Lake"-Nachfolger werden im 10nm+-Verfahren produziert
(Quelle: Intel)
16. August 2017 - Intels neue Prozessorgeneration wird den Namen "Ice Lake" tragen und soll im 10nm+-Verfahren produziert werden.