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Der Cracui gesprochene Name (1305: Tracuys) leitet sich wahrscheinlich
vom latein. trans (tra) und von Coui, Cuai, Quay =
Zaun her und bedeutet s. v. a. Weide jenseits der (natürlichen oder künstlichen)
Umfassung.
Verbindet
Zinal mit
Gruben oder
Meiden und ist zum erstenmal von J. J.
Weilenmann am überschritten worden.
Der 3½ Stunden erfordernde Aufstieg von
Zinal her führt
über schöne Alpweiden und höher oben über Schutthalden. Er ist sehr leicht zu bewerkstelligen, während der ebenfalls
3½ Stunden in Anspruch nehmende Abstieg über den
Turtmangletscher an verschiedenen
Stellen und besonders gegen das Ende des
Sommers grosse Schwierigkeiten bietet.
Sehr interessante Bergtour, die gewöhnlich mit der Besteigung
einer der
Spitzen der
Diablons oder auch mit dem Bruneggjoch zum direkten Uebergang nach
Randa kombiniert wird.
Von der über
der
Alpe de Tracuit gelegenen Passhöhe hat man eine prachtvolle Aussicht.
entspringt bei
Frontenex Dessus, durchfliesst
ein bewaldetes
Tobel und mündet nach 1 km langem
Lauf in den
Port Noir. Der heute unansehnliche Bach war
früher ein gefürchtetes Wildwasser, das oft genug grosse Verheerungen anrichtete, ist aber seit 1841 verbaut worden. 1188:
Tresnant;
1309: Treynanz;
1368: Trenanz. Der Name wird entweder von tre, tres (latein. trans) = jenseits und nant =
Bach, oder auch von tre = drei hergeleitet und soll sich in diesem Fall darauf beziehen, dass sich der
Bach aus drei Quelladern
gebildet haben soll.
Nahe der Mündung befindet sich am rechten Ufer des
Baches auf Boden der Gemeinde
Cologny eine Gruppe
von ebenfalls Trainant geheissenen Landhäusern.
Kopfstation der Drahtseilbahn Trait-LesPlanches und Station
der elektrischen Strassenbahn
Vevey-Chillon. 44
Häuser, 636 reform. und kathol. Ew. Hier befinden sich der Kursaal von
Montreux
und die katholische Kirche. 1312: Tray de
Baye;
1335: Tractus de Bay. 1335 traten die
BrüderNicolas und Jehannod Seschaux
aus
Blonay das ihnen hier zustehende Fischrecht (tractus) an die Abtei
Haut Crêt ab.
Das Thälchen ist von den Alphütten von Grava an 2,9 km lang und
hat ein Gefälle von 27,5%. Gesteine sind graue Bündnerschiefer, die im
Hintergrund des Quellkessels auch mit
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diabasischen Grünschiefern vergesellschaftet sind. Im untersten Thalabschnitt treten neben diesen Gesteinen noch körnige,
halbmarmorisierte Kalksteine der Schieferstufe und glimmerreiche Lagen der letztern auf.