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Konfliktdiamanten sind Rohdiamanten aus Regionen, die insbesondere in Afrika von Rebellengruppen kontrolliert werden. Der Verkauf der sogenannten Blutdiamanten hat zur Finanzierung von
Waffenkäufen und damit zur Anheizung der zivilen Konflikte beigetragen. Um zu verhindern, dass diese Diamanten auf legale Märkte gelangen, haben verschiedene Länder im Rahmen des
Kimberley-Prozesses ein Regulierungssystem für den internationalen Handel mit Rohdiamanten eingerichtet.
Aktuell beteiligen sich 54 Länder, in denen Rohdiamanten gefördert oder gehandelt werden. Diese Länder verpflichten sich, ausschliesslich Diamanten zu handeln, für die offizielle
Herkunftszertifikate des jeweiligen Ursprungslandes vorliegen.