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Olympic ist auch bei seinem vierten Auftritt im Jahr 2022 nicht ernsthaft gefordert worden. Gegen Nyon gewannen die Freiburger am Dienstagabend nach kurzen Anlaufschwierigkeiten 87:45.
Nach zwölf Spielminuten nahm Olympics Trainer Petar Aleksic ein Time-out und las seinen Spielern in seiner unnachahmlichen Art die Leviten. Nyon, das engagiert und couragiert auftrat, war eben mit 24:23 in Führung gegangen, was dem Headcoach gar nicht gefiel. Freiburg wies zu diesem Zeitpunkt nicht nur eine miserable Drei-Punkte-Quote auf (14 Prozent), sondern liess dem Tabellenvierten aus dem Waadtland auch zu viele Freiräume.
Alexsics Standpauke nützte, Olympic justierte sein Visier und verteidigte aggressiver und konsequenter. Zur Pause hatte der Tabellenleader das Spiel gedreht, lag mit zehn Punkten in Front. Und indem die Freiburger dem Gast in den ersten neun Spielminuten nach dem Seitenwechsel nur sechs Punkte zugestanden, wurde die zuvor spannende und unterhaltsame Partie plötzlich doch einseitig.
Petar Aleksic nutzte die Gelegenheit, um all seinen Spielern Matchpraxis zu geben, sie alle dankten es ihm, indem sie mindestens einen Punkt erzielten. Kwamain Mitchell, der nach seiner Oberschenkelverletzung, die er sich vor zehn Tagen zugezogen hatte, sein Comeback gab, konnte bereits wieder knapp 20 Minuten auf dem Feld stehen.