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8 Milliarden Franken, so viel sollen die neuen Kampfjets kosten. Mit Unterhalt kommt man gar auf den Betrag von 24 Milliarden. Der geplante Kauf von neuen Kampfjets ist aber nicht nur sicherheitspolitisch völlig unsinnig, er setzt auch friedenspolitisch ein verheerendes Zeichen. Gerade in der heutigen Zeit stünde es der Schweiz mit ihrer humanitären Tradition gut an, einen grösseren Beitrag für den Frieden und zur Bewätigung wahrer globaler Probleme wie Hunger, Armut und Klimakatastrophe zu leisten, anstatt sich mit dem Kauf von überteuerten Luxusjets am Aufrüstungswettbewerb zu beteiligen. Die anfangs genannte astronomische Summe ist zwar im Armeebudget eingestellt. Dieses Geld wird allerdings anderswo fehlen, beispielsweise in der Bildung, der AHV oder dem ÖV. Es ist Tatsache, dass die Ausgaben für die Kampfjets irgendwo her genommen werden müssen, denn jeder Franken kann nur einmal ausgegeben werden. Sparpakete und Steuererhöhungen, obwohl die luftpolizeiliche Aufgabe auch mit weniger und günstigeren Jets möglich wäre? Es braucht die Prüfung von günstigeren und ökologischeren Alternativen zum jetzt geplanten überteuerten Projekt! Diese Luxusjets helfen nicht gegen die wahren Bedrohungen unserer Zeit. Deshalb unterstütze ich das Referendum gegen den Kauf und sage entschieden Ja zu echter Sicherheit und für eine solidarische Gesellschaft und NEIN zur Kampfjet-Vorlage!