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Der Nachfolger Täublers war Johannes Hasebroek (1893–1957), ein Hamburger. Auf der Liste der Fakultät stand der damalige Frankfurter Privatdozent Victor Ehrenberg (1891–1976) secundo loco. Doch die Arbeiten Ehrenbergs wurden als zu spekulativ empfunden. Der damalige Dekan, Ernst Howald, bevorzugte deutlich Hasebroek. Die Schwerpunkte von Hasebroek lagen bei der Griechischen Geschichte und zunehmend vor allem bei der Griechischen Wirtschaftsgeschichte. Seine Zürcher Antrittsvorlesung zeichnet wichtige Gedanken seiner wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Hauptwerke Staat und Handel im Alten Griechenland (1928) sowie Griechische Wirtschafts- und Gesellschaftsgeschichte bis zur Perserzeit (1931).
Der Nachlass von Johannes Hasebroek ist verstreut: Zu konsultieren sind unter anderem die Archive der Universitäten Köln, Hamburg, Heidelberg und Zürich. Ein Tagebuch aus dem Jahr 1915 befindet sich bei Fritz Iversen. Es ist geplant, dieses Dokument der Universitätsbibliothek Heidelberg zu übergeben. Heidelberg war für Johannes Hasebroek in seinen letzten Lebensjahren wichtig. Nachfolgend eine Transkription, welche Olaf Iversen zu verdanken ist. Sie wurde 2020 fertiggestellt. Hier das Tagebuch 1915 (PDF, 146 KB)!