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Dieses eBook: "Gesammelte Werke: Romane, Sagen und Märchen (Vollständige Ausgaben)" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Christiane Benedikte Naubert (1752-1819) war eine deutsche Schriftstellerin, die - überwiegend anonym - über 50 historische Romane veröffentlichte. Sie gilt als eine der Begründerinnen des historischen Romans in Deutschland. Sie ist durch ihre Sammlung der Neuen Volksmärchen der Deutschen lange vor der Sammlung der Brüder Grimm (1812-1815) wichtig geworden. Es handelt sich freilich um Kunstmärchen, literarische Gestaltungen historischer Stoffe unter Einbeziehung volkstümlicher Motive, nicht um eine Märchensammlung im späteren Sinn. Inhalt: Romane: Die Amtmannin von Hohenweiler Herrmann von Unna Alf von Dülmen Märchen: Volksmärchen der Deutschen: Erdmann und Marie, eine Legende von Rübezahl Erlkönigs Tochter Die hamelschen Kinder, oder das Mährchen vom Ritter St. Georg Ottilie Die Legende von St. Julian Jungfernsprung und Rosstrab Die weisse Frau Alme oder Egyptische Märchen: Athyrtis König Remphis, oder das Labyrinth Das Todtengericht oder Geschichte der Pyramiden von Dsyse Suchis oder der Isisschleyer Sam und Siuph, oder die Rache Die Geschichte von Pythicus und der Prinzessin Save
Portrait
Benedikte Naubert, Geboren am 13.09.1756 in Leipzig, gestorben am 12.01.1819.Veröffentlichte in den 1780er und 1790er Jahren rund 50 historische Romane und zwei umfangreiche Märchensammlungen. Viele ihrer Romane wurden ins Englische übersetzt. Trotz dieser umfangreichen literarischen Produktion publizierte Naubert lange Zeit anonym. Erst 1817 enthüllte ein Zeitungsartikel ihre Identität. Den Grimms und möglicherweise auch Achim von Arnim war ihr Name schon früher bekannt: 1806 besuchte Wilhelm Grimm Naubert, um sich eine Liste ihrer Werke diktieren zu lassen. Paradoxerweise führte die Aufhebung von Nauberts Anonymität zum Ausschluss ihrer Werke aus der traditionellen Literaturgeschichte. Nicht mehr ihr Werk stand im Mittelpunkt des Interesses, sondern die Tatsache, dass es von einer Frau verfasst war. Wirksam wurde eine Auffassung von weiblicher Autorschaft, die mit Bescheidenheit und Mütterlichkeit assoziiert und damit als ästhetisch bedeutungslos galt.