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Er ist zum Sinnbild unserer Wegwerfgesellschaft geworden, ein düsteres Zeugnis für das Problem des Einwegplastiks. Nun haben die Bemühungen um die Säuberung des großen pazifischen Müllteppichs einen Meilenstein erreicht: 100.000 kg Plastik wurden bisher entfernt.
Zugegeben, das ist ein kleiner Fisch. Die schwimmende Müllmasse, die sich über ein Gebiet von der doppelten Größe von Texas erstreckt, ist 1.000 Mal größer als das, was bisher angelandet wurde. Die niederländische Organisation The Ocean Cleanup, bereitet sich darauf vor, ihre Aktion auszuweiten.
„Wir sind bereit, zu unserem neuen und erweiterten System überzugehen, mit dem wir eine potenziell 10-mal höhere Rate an Plastik auffangen können“, sagte Boyan Slat, der Geschäftsführer des Projekts.
The Ocean Cleanup nutzt Computermodelle, um vorherzusagen, wo sich große Müllkonzentrationen ansammeln werden, und schöpft sie mit riesigen Auslegern aus dem Meer.
Die gemeinnützige Organisation setzt eine ähnliche Technologie an Flussmündungen ein, um zu verhindern, dass Plastik überhaupt in die Ozeane gelangt.
Das ist gut, doch die Verursacher – die Öl- und Plastikindustrie – müssten Verantwortung tragen und endlich ihr schädliches Geschäftsmodell dem 21. Jahrhundert anpassen.
Bildquellen
- 220731-Oaceancleanup: The Oacean Cleanup