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2020 hatte Yule als erster Schweizer seit Dumeng Giovanoli 1968 am Ganslernhang triumphiert. 2018 wurde er Dritter.
Seinen zweiten Sieg in Kitzbühel sicherte sich Yule auf der von ihm präferierten pickelharten Piste mit einem starken zweiten Lauf. In diesem schob er sich mit der drittbesten Zeit vom 7. Platz an die Spitze. Einen noch grösseren Sprung machte Ryding, der am Morgen lediglich Platz 16 eingenommen hatte.
Yule gewann mit vier Zehnteln Vorsprung. Dahinter waren die Zeitabstände klein, wie die 32 Hundertstel zeigten, die zwischen Platz 2 und 9 lagen.
Der österreichische Lokalmatador Manuel Feller, der nach dem ersten Lauf führte, schied aus. Auch Linus Strasser, Dritter bei Halbzeit, wurde als Vierter noch um eine Hundertstelsekunde vom Podest gestossen.
Loïc Meillard und Ramon Zenhäusern fehlte ebenfalls wenig zum Sprung aufs Siegertreppchen. Die beiden fuhren auf die Plätze 6 und 7, lediglich 12 und 17 Hundertstel neben dem Podest. Sandro Simonet komplettierte das starke Teamresultat als Fünfzehnter. Tanguy Nef, der sich im ersten Lauf wie Simonet mit einer hohen Startnummer über 30 in die Top 12 geschoben hatte, schied zum fünften Mal im sechsten Slalom des Winters aus.
Für die Slalom-Cracks geht es bereits am Dienstag in Schladming weiter. Tags darauf steht in der Steiermark zudem ein Riesenslalom auf dem Programm.
(sda)