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Worum geht es? Für Emily Maxwell, geboren 1931, liegt der grösste Teil ihres Lebens in der Vergangenheit. Im Familienhaus in Pittsburgh wohnen nur noch sie und der altersschwache Spaniel Rufus. Ihr Freundeskreis schrumpft ständig. Gut, lebt wenigstens Schwägerin Arlene noch.
Wer ist der Autor? Der Amerikaner Stewart O’Nan, 51, arbeitete erst als Flugzeugingenieur, bevor er Literaturwissenschaft studierte. Er lebt mit seiner Familie in Avon, Connecticut.
Wie liest sich der Roman? Viel passieren wird nicht – und genau dies ist so reizvoll. Der Autor beschreibt Emilys klein gewordene Welt detailgenau und liebevoll. Nur schon die Monologe mit Rufus sind ergreifend.
Welcher Satz ist bezeichnend? «Am Sonntag hatten sie Kirche, Montag die Scaife Hall, Dienstag das Frühstück im Eat ’n Park, und am Mittwoch kam Betty. Dann musste sie immer noch den nächsten Tag und den Samstag allein herumbringen.»
Nach der Lektüre? Weiterlesen! O’Nans früheres Buch «Abschied von Chautauqua» handelt bereits von der Familie Maxwell.