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geb. --.--.----
Reboxetin und Metoprolol und andere Antihypertonika beeinflussen sich gegenseitig
Vorsichtsmassnahmen
Risiko
Abgeschwächte Blutdrucksenkung möglich
Mechanismus
Metoprolol wird über CYP2D6 metabolisiert, Reboxetin hemmt aber CYP2D6 nicht relevant [Kuhn UD, 2007][Avenoso A, 1999].
Effekt
Reboxetin führte bei Gesunden zu leichten Blutdruckerhöhungen [Denolle T, 1999]. Auch orthostatische Hypotension, insbesondere bei höheren Dosierungen, wird beschrieben. Die Erfahrungen bei Patienten mit kardiovaskulären Vorerkrankungen sind allerdings begrenzt. Eine Wirkungsabschwächung von Metoprolol ist nicht auszuschliessen. Es gibt keine Hinweise auf eine pharmakokinetische Interaktion zwischen Metoprolol und Reboxetin.
Empfehlung
Wird die Kombination eingesetzt, sollte der Blutdruck sorgfältig kontrolliert werden, insbesondere nach Therapiebeginn und -stopp und bei Dosisänderung von Reboxetin.
Literatur
Klassifikation
Die Grundlage für die Klassifikation ist die referenzierte Literatur und ein validiertes und nachvollziehbares Entscheidungsmodell. Die getroffenen Entscheidungen für die Einteilung des Schweregrads werden durch den Flowchart visualisiert.
Letzte Aktualisierung des Textes am 29.05.2018