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Die BLUE MONKEY FOUNDATION wurde 2011 von Andi Reinhard, Frauenfeld, ins Leben gerufen mit dem Zweck, direkte Projekte im Isaan, einer der ärmsten Gegenden Thailands, zu verwirklichen.
Andi studierte 1980 Kunst und Musik in Thailand und ist seither mit den Menschen und der Kultur dieses Landes eng verbunden. Seine Mutter lebte 15 Jahre in Thailand und ist dort 2006 verstorben. Mit ihrer Hilfe startete Andi 2001 das erste Wasserprojekt in einer Schule im Isaan (Trinkwasseranlage).
Seither bereiste er das Land regelmässig und lebte zeitweise bei Bauernfamilien und pflegte einen intensiven Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung. Ein zweites Wasserprojekt konnte 2011 realisiert werden.
Die BLUE MONKEY FOUNDATION plant zusammen mit Einheimischen Projekte als „Grundmauern zur Selbsthilfe“ mit möglichen Finanzierungshilfen (Mikrokredite) für Landwirtschaft, Wasser, Aufforstungen, Solartechnologie, Bildung.
Dabei sollen die Projekte die Bevölkerung zur Nachahmung motivieren mit dem Ziel, eine bessere Lebensqualität durch Eigenverantwortung zu erzielen. Die BLUE MONKEY FOUNDATION plant auf 2017 eine Website in den Sprachen Thai/ Englisch/ Deutsch, um die Projekte vorzustellen und die Ideen einer breiten Bevölkerung im Lande zugänglich zu machen.
Die Finanzierung der Projekte erfolgt durch Spenden, welche 100%ig für die Projekte eingesetzt werden. Dafür sorgt Andi vor Ort persönlich mit einem Team mit Thais.
Seit Oktober 2012 lebt Andi im Isaan in der Nähe von Udon Thani bei einer Bauernfamilie.
Die BLUE MONKEY FOUNDATION investiert Ihre Spenden in nachhaltige und ökologische Projekte und verschenkt kein Geld. Je ein Team in der Schweiz und in Thailand leiten die Aktivitäten der BLUE MONKEY FOUNDATION.
Situation
Obwohl Thailand zu den wirtschaftlich besser gestellten Ländern Südostasiens gehört (Tourismus, Reis), hat sich in den Zeiten seit der Globalisierung und der Klimaveränderungen die Kluft zwischen Reichen und Armen extrem verschärft. Das trifft vor allem die schon immer ärmeren Gegenden wie der Nordosten (Isaan) hart.
Klima
Extreme Klimasituationen wie Überflutungen und Trockenheit werden immer ausgeprägter. Einerseits ist die Klimaveränderung und ihre Auswirkungen deutlich spürbar, andererseits zahlen sich die Ausbeutung der Natur, vorab die Abholzung der Regenwälder, negativ aus.
Wasser
Ein grosser Teil der Landbevölkerung hat keinen Gratis-Zugang zu sauberem Trinkwasser. In der Trockenzeit sind oft auch die Wasserreserven der Reservoirs und Stauseen schnell aufgebraucht und Wasser für die Landwirtschaft muss rationiert werden. 2016 droht eine landesweite Wasserknappheit grossen Ausmasses, die Reisproduktion ist gefährdet.
Bildung
Vor allem in den ärmeren Landesgegenden ist die Schulbildung auf tiefem Niveau: schlecht ausgebildete Lehrpersonen, veraltetes Schulsystem mit hierarchischen Strukturen und militärischem Drill. Laut Ministery of Education in Bangkok entspricht eine 6-jährige Grundschulausbildung in etwa dem Wissensstand eines 2-Klässlers in Zentraleuropa. Nach diesen 6 Jahren Grundschule ist meistens aus Mangel an finanziellen Mitteln eine weitere Ausbildung (Highschool, University) nicht möglich.
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