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Valartis Schweiz nimmt vorläufig nicht am US-Steuerprogramm teil
- Mittwoch, 18. Dezember 2013, 8:14 Uhr
Die Valartis Schweiz ist sich sicher, kein US-Steuerrecht verletzt zu haben. Zu einem späteren Zeitpunkt will sie sich aber entscheiden, ob sie sich allenfalls in der dritten Kategorie des US-Steuerprogramm anmelden will.
Die Valartis Bank Schweiz hat sich nach eigenen Angaben vorläufig gegen eine Teilnahme am Programm der US-amerikanischen Behörden zur Beilegung des Steuerstreits entschieden. Man werde sich unter Einhaltung der gegebenen Fristen später entscheiden, sich allenfalls für die Kategorie 3 anzumelden.
Diese ist für jene Banken vorgesehen, die keinen US-Bürgern bei der Hinterziehung von Steuergeldern geholfen haben und dies auch beweisen können. Eine Begründung, weshalb sie ihre Schweizer Bank in dieser Kategorie einteilen oder gar nicht am Steuerprogramm teilnehmen können, gab die Valartis-Gruppe keine.
Die an der Schweizer Börse kotierte Valartis-Gruppe besteht aus je einer Bank in der Schweiz, Liechtenstein und Österreich sowie Fonds- und Investitionsgesellschaften. In der Schweiz hat sie Niederlassungen in Zürich, Genf und Lugano, daneben ist sie in Liechtenstein, Wien, Singapur, Moskau und Luxemburg präsent.
Diesen Sommer hat sie bekannt gegeben, einen Käufer oder Fusionspartner für ihre Schweizer Bank zu suchen. Letztere wächst nicht so schnell wie erhofft.