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Der Lattenrost - auch Federholzrahmen oder Einlegerahmen genannt - ist vor allem in Europa ein Bestandteil des Bettes, welcher ein bequemes und gesundes Liegen unterstützt und damit eine wichtige Voraussetzung für einen erholsamen Schlaf darstellt.
Der Begriff "Latte" ist auf die rechtwinkelig zur langen Seite des Rahmens angebrachten Leisten bezogen, die in ihrer Gesamtheit die Unterlage für die Matratze bildet. In der Regel besteht ein Lattenrost in der Holzversion heute aus sechs bis sieben verleimten Lagen Schichtholz.
Früher wurde als Unterlagen für die Betten normale Bretter oder Stroh benützt und dabei gab die Unterlage nicht nach, weshalb die Elastizität darunter gelitten hatte. Später, als die Industrialisierung aufkam, wurden die Unterlagen durch stabile Drahtmatratzen oder auch Sprungfederrahmen ersetzt.
Im Jahr 1957 erfand die Firma Lattoflex den heutigen Lattenrost, welcher bis heute in Europa grosser Beliebtheit erfreut.
Sie können alle Matratzentypen auf Lattenroste legen. Auch auf welche, die variabel sind. Latex- und Schaumstoffmatratzen sind besonders gut für verstellbare Lattenroste. Im Gegensatz zu Federkern- oder Taschenfederkernmatratzen schmiegen diese sich besser an. Auch die Lattenabstände sollten nicht zu gross sein, da sich die Matratze sonst durchdrücken kann. Optimaler Abstand: vier bis fünf Zentimeter.