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Das neue Musical über die vier Berner Lausbuben Eugen, Wrigley, Eduard und Bäschteli profitiert nicht nur vom Besteller aus dem Jahr 1956, der bisher 250'000 Mal über den Ladentisch ging. Vielmehr verleiht Michael Steiners Verfilmung von 2005 der Inszenierung wohl Schub: Der Streifen war mit knapp 600'000 Eintritten der dritterfolgreichste Schweizer Film nach «Die Schweizermacher» und «Die Herbstzeitlosen».
Für die Musik sorgt Roman Riklin, Regie führt Dominik Flaschka und die Produktion übernimmt das Duo Darko Soolfrank und Guido Schilling. Dasselbe Vierergespann hat auch das erfolgreichste Schweizer Musical «Ewigi Liebi» verantwortet, das 650'000 Eintritte verzeichnete. Riklin und Flaschka sind ausserdem Schöpfer des aktuellen Musicals «Ost Side Story», das für neun Deutsche Musical Theater Preise nominiert ist.
Die Hauptrolle des Eugen übernimmt der 24-jährige Berner Jan Simon Messerli, der neben dem Philosophie- und Germanistik-Studium schon eine beachtliche Anzahl Musicalauftritte absolviert hat, beispielsweise auf der Thuner Seebühne in «Jesus Christ Superstar», «Gotthelf» und «Titanic».
Die Rolle des Wrigley spielt der Zürcher Delio Malär, der unter anderem Paul McCartney in «Backbeat - Die Beatles in Hamburg» gab. Der Basler Schauspieler Sebastian Muri gibt als Eduard in «Mein Name ist Eugen» sein Musical-Debüt, der Thurgauer Remo Traber als Bäschteli ist derzeit noch in Ausbildung an der Musical Factory in Luzern.