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Converseen ist ein freies (GPL-3.0), plattformübergreifendes Stapelverarbeitungsprogramm für Windows und Linux, mit dem man eine unbegrenzte Anzahl von Bildern mit einem Mausklick konvertieren, in der Grösse verändern, drehen und spiegeln kann. Ausserdem kann Converseen eine ganze PDF-Datei in eine Reihe von Bildern mit den bevorzugten Eigenschaften umwandeln: Man kann eines der über 100 Formate auswählen, die Grösse, die Auflösung und den Dateinamen festlegen.
Dank ImageMagick, der leistungsstarken Bildbearbeitungsbibliothek, auf der das Programm basiert, kann Converseen mehr als 100 Bildformate unterstützen, darunter DPX, EXR, GIF, JPEG, JPEG-2000, PhotoCD, PNG, Postscript, SVG, TIFF und viele andere. Converseen ist sehr einfach zu bedienen, es ist schnell und praktisch. Es eignet sich für alle, denen dieselbe Funktionalität im Termin mit ImageMagick zu kompliziert ist.
Das bietet Converseen:
Eine einzelne oder mehrere Konvertierungen durchführen
Die Grösse eines oder mehrerer Bilder ändern
Bilder für Webseiten komprimieren
Bilder rotieren und spiegeln
Umbenennen einer Reihe von Bildern mit einer fortlaufenden Nummer oder einem Präfix/Suffix
Auswählen eines Resampling-Filters zur Grössenänderung von Bildern
Konvertieren einer ganzen PDF-Datei in eine Reihe von Bildern
Extrahieren eines Bildes aus einer Windows-Symboldatei (*ico)
Neben anderen Formaten steht Converseen als Flatpak zur Verfügung.
Im Mai startete GNU/Linux.ch einen Programmierwettbewerb. Dabei ging es darum, die vielen Artikel auf GNU/Linux.ch mit Schlagworten bzw. Tags zu versehen. Als ich die Aufgabe gelesen habe, dachte ich zuerst, dass hierfür eine komplizierte Lösung nötig wäre, um geeignete Ergebnisse zu erzielen. Deshalb habe ich überlegt, ob es auch einen einfachen Weg gibt.
Daraufhin habe ich angefangen, meine Lösung zu entwickeln. Ohne zusätzliche Bibliotheken, ohne Pauken und Trompeten, nur mit reinem Python.
Schaut man sich die Nachrichten der letzten Wochen und Monate an, kann man eine Tendenz hin zu Freier Software erkennen. Diesen Ruck sieht man insbesondere im öffentlichen Bereich, bei Behörden und Schulen. Ob sich dieser Trend fortsetzt und Bestand haben wird, ist fraglich, haben wir doch schon viele Rückschritte gesehen.
Jedes Jahr wird als Jahr des Linux-Desktops herbei gewünscht. Ob es so ist oder nicht, kann man mit Ja oder Nein beantworten. Es ist eine Frage der Sichtweise, Argumentation und der eigenen Wunschvorstellung. Tatsache ist, dass in Firmen, Behörden und anderen öffentlichen Einrichtungen, die Dominanz von Microsoft und Apple als Betriebssysteme und bei den Anwendungen für Büroarbeiten ungebrochen ist.
Allerdings sieht man in letzter Zeit einen Trend, der weniger auf der Überzeugung von CIOs, Behörden- oder Unternehmensvorständen basiert, auch nicht ein Drang der Mitarbeitenden ist, sondern durch Gesetzte, der DSGVO und politischen Entscheiden getrieben ist.
In der nächsten Hauptversion von GNOME erhält der Dateimanager Nautilus eine komplett neu geschriebene Listenansicht für Dateien. Laut Release-Plan wird GNOME 43 Ende September 2022 erscheinen. Bisher verwendete Nautilus das GtkTreeView Widget, welches Einschränkungen hat, die mit dem jetzt zum Einsatz kommenden GtkColumnView nicht mehr bestehen und somit neue und lange Zeit gewünschte Funktionen ermöglichen.
So zum Beispiel die Möglichkeit in der Dateiliste mehrere Dateien mit der Maus auszuwählen (Rubberband). Dies ging bisher nur in der Icon-Ansicht. Neu ist auch der Leerraum zwischen den Elementen, wodurch es möglich sein wird, das Kontextmenü zu öffnen. Das ermöglicht z. B. das Anlegen eines neuen Ordners, ohne mit der Tastatur oder dem Menü zu arbeiten. Zeilen werden beim Darüberfahren hervorgehoben, wodurch sie sich vom Hintergrund abheben und besser lesbar sind.
Bei der Suche nach Dateien in Nautilus oder beim Zugriff auf "Zuletzt verwendet" in der Seitenleiste werden die Dateinamen nicht mehr durch das Vorhandensein von langen Pfadnamen beeinträchtigt, sodass wieder Platz für die Anzeige der Dateigrösse ist. Lange Dateinamen werden in der Mitte statt am Ende gekürzt, damit sowohl der Anfang als auch das Ende (Dateityp) zu sehen ist.
Einmal im Monat treffen sich Hacker, Aktivistinnen und Interessierte zum netzpolitischen Abend der Digitalen Gesellschaft Schweiz in Zürich, um sich zu Themen rund um Informationstechnologie, Vernetzung und deren Auswirkungen auf unsere Gesellschaft auszutauschen. Am 21. Juni war es wieder so weit. An diesem Abend hielt Professor Christian Grothoff zum Thema GNU Taler einen Vortrag, in dem es um datenschutzfreundliches digitales Bezahlen ging.
Darüber haben wir bereits geschrieben und mit Prof. Grothoff ein Interview geführt. Nun könnt ihr euch in einem einstündigen Video über GNU Taler, dessen Hintergründe und den Stand des Projektes informieren.
Da vor einigen Tagen ein kleiner aber feiner Artikel über die Möglichkeit von parallelen Downloads erschien, möchte ich kurz auf das bei Archlinux vorhandene Paket pacman-contrib eingehen.Dieses Paket enthält einige nützliche, kleine Skripte für Archlinux-User, die im Folgenden für die Paketversion 1.5.3-1 kurz vorgestellt werden.
In einer Motion fordert der Schweizer Nationalrat und Präsident der Grünen, Balthasar Glättli, die Einführung des Right to Use: Freier Zugang zu Hard- und Software als Hebel für eine nachhaltige Nutzung elektronischer Geräte. Mit einer Motion verlangt ein Parlamentsmitglied von der Regierung, dass diese eine Gesetzesänderung, einen Beschluss nach eidgenössischem, kantonalem oder kommunalem Recht ausarbeite oder eine bestimmte Massnahme ergreife. Dieser Auftrag ist verbindlich, wenn ihm das Parlament zustimmt.
Der Bundesrat wird beauftragt, die gesetzlichen Grundlagen für ein "Right to use" zu schaffen. Eigentümerinnen und Eigentümern ist der freie Zugang zu Hardware und Software ihrer gekauften Geräte zu gewährleisten, damit eine nachhaltige Nutzung elektronischer Geräte möglich wird. Dies umfasst verbindliche Standards für die Interoperabilität elektronischer Geräte, das Recht auf die freie Wahl von Betriebssystemen, Software und Anbietern von Onlinediensten für alle Geräte sowie die Pflicht zur Offenlegung der Quellcodes von Treibern, Tools und der Dokumentation notwendiger Schnittstellen.
„Wenn ein durstiger ... auf zwei unterschiedliche Gläser Wasser zugreifen kann, die für seine Zwecke in jeder Hinsicht gleich sind, müsste er verdursten, solange eins nicht schöner, leichter oder näher an seiner rechten Hand ist […].“
Übertragen lässt sich dies auf die schier unendliche Vielfalt an Linux Distributionen. Viele Einsteiger sind mit der Qual der Wahl vollkommen überfordert, zumal die Qualität mittlerweile bei den Mainstream-Projekten gleichwertig hoch ist.
Zwar hat Canonical es über die Jahre erreicht, dass Ubuntu wohl die am häufigsten genutzte Distribution für Linux-Anfänger ist, damit wird allerdings ein verzerrtes Bild erzeugt. Denn auch wenn Ubuntu eine gute Option für einen ersten Kontakt mit der Materie darstellt, landen interessierte Anwendern letztendlich zwangsläufig in der Distro-Hopping-Hölle.
Print-Magazine (und auch wir) fördern dies durch die fortlaufende Vorstellung neuer Spielarten von Distributionen und Desktops. Tatsächlich sind die Unterschiede allerdings gering, zumindest was die Betriebssystembasis betrifft. deb oder rpm Paketformat, pacman oder pamac, sind nur eine Sache der Gewöhnung und des Geschmacks. Beim Desktop sieht es schon anders aus. KDE Plasma unterscheidet sich stark von GNOME und Tiling-Windowmanager wie bei sway oder river bieten weitere Wahlmöglichkeiten.
Es stellt sich die Frage, ob die umfangreiche Auswahl nicht schädlicher ist, als eine klar definierte Lösung, wie es beispielsweise bei macOS der Fall ist. Doch lassen sich diese vom Hersteller vorgegebenen Ansätze nur im 'Friss oder stirb' Prinzip konsumieren. Entweder gefällt es dem Nutzer, er hat das Gefühl, es mögen zu müssen, weil er ja viel Geld dafür ausgegeben hat, oder er gewöhnt sich aufgrund mangelnder Alternativen daran.
Da bleibt nur, sich einen Ruck zu geben und sich durch die scheinbar gleich schmeckenden Heuhaufen durchzufuttern, um schlussendlich doch denjenigen zu finden, der einem ganz persönlich noch etwas besser schmeckt.