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Wer vor hat eine neue Matratze für sein Bett zu kaufen, sollte einige Kriterien beachten, um einen gesunden Schlaf zu gewährleisten. So zum Beispiel den richtigen Härtegrad der zukünftigen Matratze zu wählen. Dieser ist durchaus wichtig, um gut schlafen zu können und unangenehme Verspannungen zu vermeiden.
Darüber hinaus gilt auch eine Faustregel: Je jünger desto fester und je älter desto weicher. Menschen mit breiten Schultern, einem ausgeprägtem Becken oder schwerer Skoliose sollten dabei immer einen Härtegrad weicher liegen, damit die Wirbelsäule im Liegen gerade ist. Nicht zuletzt spielt auch Ihre persönliche Liegevorliebe eine entscheidende Rolle. Liegen Sie gerne fest, wählen Sie einen höheren Härtegrad. Liegen Sie gerne sehr weich, ist ein niedrigerer Härtegrad der Richtige.
Für die Bestimmung des Härtegrads von Matratzen wird zuerst das Körpergewicht zu Rate gezogen. Dafür haben sich als grobe Orientierung folgende drei Härtegrade etabliert:
Härtegrad 1 = weich, für Personen bis 60 kg Körpergewicht
Härtegrad 2 = mittel, für Personen bis 80 kg Körpergewicht
Härtegrad 3 = hart, für Personen über 80 kg Körpergewicht
Diese Bestimmung dient auch nur zur Orientierungshilfe, da die persönliche Liegevorliebe nicht zu unterschätzen ist. Liegt eine Person mit einem Körpergewicht von 60 kg gern fest, kann diese auch einen höheren Härtegrad auswählen, während eine schwere Person, die es bevorzugt weich zu liegen sich für einen niedrigen Härtegrad entscheiden kann.
Auch bei einem Lattenrost mit einer Mittelzonen-Verstärkung können Sie den Härtegrad im Hüftbereich zusätzlich individuell einstellen, weicher oder härter, je nach persönlichem Liegegefühl und Körpergewicht.