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So schiesst es dem 19-Jährigen Gregor Stähli durch den Kopf, als er erstmals mit einem Skeletonschlitten den Eiskanal hinunterbraust. «Das ist mein Sport!» Schon ein Jahr später gehört der ehemalige Leichtathlet und Kunstturner zu den besten Skeletonfahrern der Welt. 1994 wird er sogar Weltmeister. Trotz der Erfolge muss Gregor Stähli an den Abschluss des Studiums und an die berufliche Zukunft denken: Dies bedeutet das Karriereende.
Als 1999 Skeleton olympisch wird, gibt Gregor Stähli die gute berufliche Stellung auf, um seinen Bubentraum von der olympischen Medaille zu verwirklichen. Mit 34 Jahren wieder an die Weltspitze zu gelangen, ist enorm schwierig. Es folgen unzählige harte Trainings mit vielen Entbehrungen. Doch der Athlet schafft das scheinbar Unmögliche. In Salt Lake City im Jahr 2002 und vier Jahre später in Turin gewinnt Gregor Stähli je eine olympische Bronzemedaille. 2007 wird er mit 39 Jahren zum zweiten Mal Weltmeister!