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Die perfekte Revolution hätte es werden sollen. „Unsere Revolution schliesst niemanden aus“, sagte Thomas Sankara. Essen, Trinken und Impfungen für alle, Frauenrechte stärken, Abschaffung der Polygamie, Verhütung, politische Bildung für alle Soldaten, Bau von Sozialwohnungen, Wirtschaftsförderung, Unabhängigkeit von der Ex-Kolonialherrschaft, Unabhängigkeit von den Nachbarländern, Ernährungssouveränität und Kampf gegen Korruption. Zudem machte er die Welt auf das Ausdehnen der Wüste aufmerksam und forderte alle Länder auf, diese Entwicklung zu bekämpfen. Aber vor allem wollte Sankara ein glückliches, stolzes und aufrechtes Volk aufbauen.
Visionen hatte Sankara zahlreiche. Und er hat viel erreicht. Sehr viel. In sehr kurzer Zeit. Denn nach vier Jahren an der Macht, am 15. Oktober 1987, starb Sankara im Alter von 37 Jahren, während eines Putschs. Eines natürlichen Todes – versteht sich. So zumindest die offizielle Erklärung. Der Anführer des Putsches und späterer Präsident von Burkina Faso, Blaise Compaoré, liess die Todesursache nicht klären. Es gab verschiedene Geschichten und Versionen. Aber auf Burkina Fasos Strassen sagt man, Blaise Compaoré habe Sankara erschiessen lassen. Compaoré war mit Sankara sehr eng befreundet und besetzte im Sankara-Kabinett verschiede Ministerposten.
mit dem Französischen TV-Sender France 2.
Frage: Warum wurde Sankara so rasch, ohne Familie und Freunde beerdigt?
Vom Westschweizer Fernsehen RTS (1984)
Vom Westschweizer Fernsehen RTS (1984)
Vom Westschweizer Fernsehen RTS (1984)
Vom Westschweizer Fernsehen RTS (1984)
Die ursprüngliche Quelle dieses Videos, ist nicht zu eruieren.
Vom Westschweizer Fernsehen RTS (1984)
«Du kannst einen Revolutionären töten. Aber Ideen lassen sich nicht töten.»
Quelle: Droitlibre TV
Hansruedi Wittwer
Martin Engel, Song-taaba.org
Claudia Kenan
Daniela Wittwer
Jean Ziegler
Andrea Mäder
Lorenz Buchser