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Das Verkehrsministerium setzt sich dafür ein, die Slowakei als Tourismusprodukt zu profilieren. Im ersten Quartal dieses Jahres verzeichnete es einen starken Anstieg von in- und ausländischen Touristen. Dazu äußerte sich auf einer Pressekonferenz am Dienstag Lenka Šprochová von der Tourismus-Abteilung des Ministeriums:
"Im ersten Quartal dieses Jahres kamen 1,3 Millionen Besucher in die Slowakei, was einen Anstieg von fast 10 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode darstellt. Auch die Anzahl der Übernachtungen ist auf über 2 Millionen gestiegen, was ebenso einem Plus von fast 10 Prozent entspricht. Man vermutet, dass die Zahlen für das zweite Quartal noch höher sein werden, und zwar im Hinblick auf die im Mai ausgetragene Eishockey-WM. Was die Herkunftsländer der Touristen betrifft, steht Tschechien an der Spitze, gefolgt von Ungarn, Deutschland, Polen und der Ukraine. Unter den Top-10-Ländern erscheinen auch die USA."
Laut Ministerium sind die meistbesuchten Regionen Bratislava, Košice und die Hohe Tatra. Mit diesen drei "Flaggschiffen" möchte sich das Ressort laut Šprochová in der zweiten Hälfte dieses Jahres auf Messen und Ausstellungen präsentieren.
Wie Verkehrsminister Árpád Érsek (Most-Híd) bemerkte, habe es sich gelohnt, auf slowakische Spitzensportler als Werbeträger, wie etwa Petra Vlhová als Gesicht der Winterkampagne, zu setzen. Etwas Ähnliches könne er sich auch bei den bevorstehenden Olympischen Sommerspielen in Tokio vorstellen. Érsek machte auch auf die Zusammenarbeit des Ressorts mit den regionalen Tourismusorganisationen aufmerksam. In diesem Jahr wurden diese mit 6,4 Millionen Euro - um 700.000 Euro mehr als im Vorjahr - gefördert.
Auch die Umsetzung von zwei Gesetzen im Parlament, die sich mit dem Fahrradtourismus befassten, betrachtet Érsek als erfolgreich:
"Wir fördern internationale Ausstellungen und Messen in Bezug auf Tourismus. Dieses Jahr gab es 14 davon, was positive Reaktionen hervorrief. Wir wollen auf dem Markt sein, um uns sichtbar zu machen. Ich glaube, die Slowakei geht im Tourismus den richtigen Weg."
In der Zukunft will sich der Verkehrssektor eher auf Online-Marketing als auf traditionelle Werbeformen konzentrieren. Gelder, die durch die Reduzierung von Messen und Ausstellungen gespart werden, sollen künftig auf effizientere Weise für das Online-Marketing verwendet werden.
Quelle: TASR
Ľubica Tvarožková Foto: TASR