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Chiara Tamburlini starke Sechste in England
Chiara Tamburlini war mit drei Birdies auf den ersten drei Bahnen am besten ins Turnier gestartet. Die Ostschweizerin hielt danach das Resultat und lag mit der 69-er Karte auf dem fünften Zwischenrang. Im zweiten Durchgang kämpfte sie sich nach einem schwierigen Start zurück zur Par-Runde. Damit war Tamburlini schon beim Cut die bestklassierte Schweizerin. Im Final über 36-Löcher am gleichen Tag herrschten dann unglaublich schwierige Verhältnisse. «Ich habe wohl noch nie bei so crazy Wind gespielt, man musste vorsichtig und geduldig bleiben», sagt Tamburlini. Eine bittere acht auf dem Schlussloch der dritten Runde war sie vorübergehend etwas zurück. «Sie zeigte sich kämpferisch wie immer und kann stolz sein auf ihre Leistung», kommentierte Coach Beat Grossmann auch die 71-er Schlussrunde. Tamburlini selber zeigte sich «sehr zufrieden». «Auf so einem schweren Linksplatz bei diesen Bedingungen bin ich mega happy.»
Kleines Detail: Da die Spielerinnen die Fahnenstangen nicht berühren durften, aber der Wind so stark war, mussten jeweils die Mitspielerinnen die Fahne mit dem Putter halten!
Die anderen Schweizerinnen hatten deutlich mehr Mühe mit den Bedingungen. Elena Moosmann blieb bei vier Runden drei Mal über Par. Das Gesamtscore von 14 über Par bringt sie auf Rang 23. Dies genau gleich wie Natalie Armbrüster. Mit einem Schlag Rückstand folgt Lily Hürlimann auf Rang 25. Als vierte Schweizerin hatte sich auch Tiffany Arafi für den Cut der besten 40 von 140 Amateurinnen qualifiziert. Die Baslerin war mit einer 70er-Karte gut ins Turnier gestartet, in den drei folgenden Runden wurden die Fehler hart bestraft und summierten sich zum Total von 16 über Par.
Livescoring