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Hier soll vor allem auf ein Aspekt eingegangen werden, der im Zusammenhang mit Nierenschwäche und Harnwegserkrankungen diskutiert wird: dem extrudierten Trockenfutter. Extrudate entziehen dem tierischen Organismus sehr viel Zellwasser. Katzen - ursprünglich Wüstentiere - trinken sehr wenig und nehmen den Bedarf an Flüssigkeit mit dem verspeisten natürlichen Beutetier auf.
Harnwegserkrankungen kommen bei Katzen sehr häufig vor. Sowohl Erkrankungen der Niere (CNI= chronische Niereninsuffizienz) als auch Erkrankungen der ableitenden Harnwege (Beschwerden an Blase und Harnröhre).
Katzen sind grundsätzlich Fleischfresser und haben - im Vergleich zum Hund - einen höheren Bedarf an Eiweiss. Sie benötigen weder pflanzliche Stoffe noch andere Kohlenhydrate. Die einzige pflanzliche Nahrungsquelle der Katze ist der Mageninhalt ihrer Beutetiere.
Herkömmliches Katzenfutter ist daher alles andere als artgerecht, da dieses – besonders extrudiertes Trockenfutter – aus 50, 60 oder noch mehr Prozent pflanzlichen Anteilen besteht und diese Anteile dann auch noch aus Getreide zusammengestellt sind.
Magen und Dünndarm von Katze - und Hund - sind aber nicht dafür gebaut, Trockenfutter stundenlang aufweichen zu müssen, denn durch diesen Vorgang gehen dem
Organismus wertvolle Säfte verloren wie Enzyme oder Gallenflüssigkeit.
Ich informiere Sie darüber, worauf bei der Ernährung zu achten ist und berate Sie über Vitalstoffe. Je nach individueller Ausprägung der Erkrankung stelle ich Ihnen naturheilkundliche Therapiemöglichkeiten vor. Ich freue mich auf Ihre Anfrage.