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Erinnern Sie sich noch an Swen König? Vielleicht hilft Ihnen folgende Anekdote auf die Sprünge: Mit zwei gehaltenen Elfmetern avancierte der heute 34-jährige Torwarttrainer des FC Luzern 2002 zum Matchwinner für die Schweizer U17-Nati. Und dies nicht in irgendeinem Spiel, sondern im EM-Final gegen Frankreich.
Dank einem 4:2-Sieg im Penaltyschiessen setzten sich die Schweizer Nachwuchs-Nationalspieler in Dänemark die Krone auf. Nach der regulären Spielzeit sowie der Verlängerung hatte es 0:0 gestanden. In der Geschichte des SFV war es der erste internationale Titel einer Schweizer Auswahl überhaupt.
Durchmarsch aus starker Defensive heraus
Dem Finaleinzug der U17-Nati war ein regelrechter Durchmarsch vorausgegangen. Das Team des damaligen Trainers Markus Frei überzeugte in der Gruppenphase mit drei Siegen gegen Frankreich, Portugal und die Ukraine. Im Viertelfinal eliminierte man Georgien (3:0), danach England im Halbfinal mit dem gleichen Resultat.
Die Erfolge erarbeiteten sich die Schweizer oftmals aus einer starken, von Captain Philippe Senderos dirigierten Defensive heraus. Im Final gegen Frankreich konnte sich die Nati dann auf ihren «Penalty-König» verlassen.