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1. pH-Wert-Verschiebung:
Die ölige Calciumhydroxid-Suspension verschiebt den PH-Wert des Defektes innerhalb weniger Stunden nach der Applikation in ein leicht basisches Milieu, wobei sich ein stabiler Wert zwischen pH 8 und pH 9 einstellt. Dieser bleibt während der gesamten Resorptionszeit (6 bis 8 Wochen) konstant. Die Folge ist ein entzündungshemmender, schwellungsreduzierender und schmerzlindernder Effekt.
2. Einzigartige, selektive bakteriostatische Wirkung:
Die ölige Komponente als Trägersubstanz von OSTEORA® ist außergewöhnlich stabil. Sie gewährleistet während der gesamten Resorptionszeit eine absolut gleichmäßig geringe Abgabe des Calciumhydroxids an die Defektwand. In vitro wurde nachgewiesen, dass Osteora das Wachstum der Bakterien hemmt während andererseits die Proliferation der für die Regeneration verantwortlichen Stammzellen maßgeblich angeregt wird.
3. Barrierefunktion:
Sofern OSTEORA® in einen Parodontal-Defekt fest eingeschlossen wird (z.B. durch Vernähen) wirkt seine ölige Komponente, solange nicht resorbiert, als Barriere und ersetzt die übliche GTR-Membran. Dies verhindert das Einwachsen des Epithelgewebes in den Defekt.
4. Desmodontale Stimulation:
In vitro wurde die beschleunigte Proliferation desmodontaler Stammzellen nachgewiesen.
5. Osteostimulation:
In vitro konnte nachgewiesen werden, dass OSTEORA® die Proliferation von Knochen-Stammzellen beschleunigt.
6. Förderung der Kollagen-Synthese:
In vitro hat OSTEORA® die Kollagen-Synthese von Knochenstammzellen extrem erhöht (im Zellversuch bis zu 700 %). Da Kollagen für jede Art der Wundheilung von entscheidender Bedeutung ist, erklärt dies die besonders guten generellen Wundheilungseigenschaften von OSTEORA® auf Hart- und Weichgewebe.