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Wassertemperaturen
Wald und Wasser – ein (fast) ideales Paar
Wald ist hinsichtlich der Bereitstellung von qualitativ hochwertigem Trinkwasser, aber auch der Dämpfung und Verzögerung von Hochwasserspitzen von eminenter Bedeutung.
Durch eine angepasste Waldbewirtschaftung kann die Wasserqualität und auch die Wasserspende entscheidend beeinflusst werden (Foto: BirgitH/pixelio.de)
Der Wald unterscheidet sich vom Acker oder vom Grünland deutlich in der Wasserbilanz: Insbesondere ist jenes Niederschlagswasser, das auf Blätter und Nadeln auftrifft und direkt verdunstet, ohne den Boden zu erreichen (Interzeption), im Wald deutlich höher als etwa auf Gras- oder Ackerland. Die Tiefensickerung ist allerdings im Wald geringer als bei Grasland.
Die Interzeption von Nadelbäumen liegt deutlich höher als bei Laubbäumen, während die Tiefensickerung unter Nadelbäumen geringer ist als unter Laubbäumen. Der Wasserverbrauch (Verdunstung oder Transpiration) von Wäldern ist trotz ihrer höheren Blatt- und Nadelmasse nur geringfügig höher als jener von Acker oder Grünland.
Die Wasserpumpe Waldbestand
Welche Baumart pumpt am meisten Wasser aus dem Boden? Die Birke, die oft als "Wasserprasser" bezeichnet wird, verbraucht pro Gramm Blattmasse mehr als das Siebenfache an Wasser als die Douglasie. [weiter]