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Für das mechanische Trennen von Teilchen wird beim Siebvorgang ein Siebgewebe benutzt. Ein solches Gewebe lässt kleinere Objekte hindurch und hält größere zurück. Je nach Anwendung muss ein Siebgewebe unterschiedlichen physikalischen und chemischen Anforderungen genügen. Ein entscheidendes Merkmal ist die Porengröße, die den Durchmesser einer Kugel angibt, die gerade noch durch das Gewebe hindurchpasst. Weitere wichtige Angaben sind die Stärke des Drahtes, die Druckfestigkeit des Gewebes und die Webart. Je nach Anwendung spielen weitere Faktoren eine Rolle, wie etwa beim Siebdruckverfahren das Farbvolumen. Siebgewebe werden in vielen Bereichen verwendet, beispielsweise in Ölfiltern, in Siebtrommeln, in Wasserfiltern oder in Entstaubungsfiltern.