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Bilaterale Besuche dienen der Pflege und Vertiefung der Beziehungen zwischen zwei Ländern auf höchster Ebene. Die nachfolgenden Listen umfassen die Besuche von 1848 bis heute, an denen mindestens ein Mitglied der Landesregierung beteiligt war.
Bilaterale Besuche von 1848 bis heute
Begriffe
- Bezeichnung der Staaten
Es werden die aktuellen Bezeichnungen verwendet, auch wenn die Bezeichnung zum Zeitpunkt des Besuchs eine andere war.
- Namen ausländischer Personen
Nach Möglichkeit wurden allfällige Transkriptionsfehler in den Akten korrigiert und die Vornamen beigefügt.
Funktionsbezeichnung der ausländischen Besucher
Die Bezeichnung der Funktion des Regierungsoberhaupts (Premierminister, PM) und des Vorstehers des auswärtigen Amtes (Aussenminister, AM) wird einheitlich verwendet, auch in den Fällen divergierender offizieller Bezeichnungen. Seltene, spezifische oder schwer zu übersetzende Funktionen werden unverändert übernommen.
Art des Besuchs
Die Beteiligung mindestens eines Bundesratsdefiniert als entscheidendende Kriterium die Art des Besuchs. Ein Arbeitsbesuch bei einem hohen Schweizer Beamten oder eine Begegnung im Rahmen eines multilateralen Treffens mit anschliessendem Höflichkeitsbesuch bei einem Departementsvorsteher wird somit in den Listen als Höflichkeitsbesuch bezeichnet.
Daten des Besuchs
Bei einem Höflichkeitsbesuch im Rahmen eines mehrtägigen Arbeitsbesuchs oder einer Begegnung im Rahmen eines multilateralen Treffens wird nur das Datum des Höflichkeitsbesuchs erwähnt. Bei allen anderen Besuchen wird die gesamte Besuchsdauer angegeben.
Mitglieder des Bundesrats
Der Einfachheit halber werden die Vornamen nicht erwähnt.
Bezeichnung der Departemente
Es werden ausschliesslich die aktuellen Bezeichnungen der Departemente oder ein Oberbegriff verwendet. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten wird durchgängig als EDA bezeichnet, obwohl es bis 1978 Politisches Departement hiess. Da das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation seit 1848 insgesamt sechs verschiedene Namen trug, wird es als Departement für Kommunikation bezeichnet.
Ort des Empfangs
Der Ort wird nur erwähnt, wenn der Besuch ausserhalb der Hauptstadt stattfand.
Quellen
Als Hauptquelle dienten die Akten, die dem Schweizerischen Bundesarchiv (BAR) von den sieben Departementen übergeben wurden. Ungefähr 4200 Dossiers wurden ausgewertet.
Ausserdem wurde der jährliche Geschäftsbericht des Bundesrates, das Jahrbuch Schweizerische Politik (seit 1965), verschiedene seit den 1960er-Jahren erstellte Besuchslisten des Protokolldienstes des EDA und als neueste Quellen Pressemitteilungen sowie das Internet ausgewertet.
Bei der Auswertung der Quellen zeigten sich drei wichtige Probleme:
Unvollständige Inventarisierung der Akten
Die Besuche wurden in den Inventaren einiger Departemente entweder gar nicht oder nur unsystematisch erfasst.
Unvollständige Aktenübergabe
Bis 2010 wurden noch nicht alle Akten an das BAR übergeben.
Inhaltlich unvollständige Akten
Bei einigen Dossiers ist es nicht möglich festzustellen, ob der Besuch wirklich stattgefunden hat oder mindestens ein Mitglied des Bundesrates teilgenommen hat.
Listen