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Adidas-Nordamerika-Chef Rupert Campbell soll nach einer Zeit der Turbulenzen und einschneidenden Führungswechseln im Unternehmen von seinem Amt zurücktreten.
Der Schritt wurde anscheinend in einer internen Mitteilung bestätigt, die dem Branchenmagazin Women's Wear Daily (WWD) vorliegt. Darin heißt es, dass Campbell sich nach seiner Entscheidung, das Unternehmen zu verlassen, "anderen Möglichkeiten widmen" werde.
Campbell kam 2012 zu Adidas, wo er zunächst als Retail Director der Market North Division des Sportbekleidungsgiganten begann und dann 2018 wieder zu Adidas zurückkehrte, um die Rolle des Managing Director Russia, Ukraine and Kazakhstan zu übernehmen.
Seine jüngste Funktion übernahm er im Januar 2022, in einer Zeit, in der Adidas mit Beschwerden über rassistische Diskriminierung von Mitarbeiter:innen im Unternehmen konfrontiert war, woraufhin Campbell hinzugezogen wurde, um die Situation zu klären und das Unternehmen zu stärken.
In dem von Vorstandsmitglied Arthur Hoeld und der stellvertretenden Leiterin der Personalabteilung, Eveline Noya, unterzeichneten Schreiben heißt es, Campbell vertrete "Werte, die auf Integration und Vielfalt beruhen", und er habe "starke Beziehungen zu Partner:innen und Interessengruppen" aufgebaut.
Campbells letzter Arbeitstag wird voraussichtlich der 27. Oktober sein. Danach wird Hoeld die direkte Aufsicht über das Nordamerika-Geschäft übernehmen, bis die Nachfolge geregelt ist.
Dieser übersetzte Beitrag erschien zuvor auf FashionUnited.uk