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Die Karibik beschreibt die westliche Region des Atlantischen Ozeans nördlich des Äquators. Bestehend aus Inseln und Inselgruppen im Karibischen Meer, begeistert das tropische Gebiet Einwohner und Touristen gleichermaßen. Benannt wurde die Region nach den sogenannten Kariben, einem Volk, dass spanische Eroberer auf ihrer Suche nach einem Seeweg nach Indien auf den Kleinen Antillen vorfanden. Gleichzeitig besiedelten die Arawak die Inseln Kuba, Hispaniola sowie die Bahamas.
Die Inselwelt wird oft zu Mittelamerika gezählt.
Geschichte Christoph Kolumbus soll bei seiner ersten Entdeckungsreise schon von der "schönsten Insel, die ich je gesehen habe" gesprochen haben, als er nacheinander die ersten paradiesischen Inseln der Karibik erblickte und erkundete. Da Christoph Kolumbus unter der spanischen Krone hauptsächlich auf der Suche nach Gold war, wurden die karibischen Inseln zwar besiedelt, die intensive Suche nach Reichtümern wurde jedoch schon bald auf dem amerikanischen Kontinent fortgesetzt. Doch durch die fortschreitende Kolonialisierung wurden neben gewaltsamen Konflikten auch fremde Krankheiten eingeführt, die schon nach Kolumbus' erster Seereise die Bevölkerungszahl der Kariben drastisch schrumpfen ließ. Ein weiterer Großteil wurde von den ankommenden Eroberern aus Portugal, Spanien, England, den Niederlanden, Frankreich, Dänemark, Schweden und sogar Kurland (eine der vier historischen Landschaften von Lettland) versklavt.
Auch Hollywoods Verfilmung der "Fluch der Karibik"-Reihe kommt übrigens nicht von ungefähr. Besonders im 17. und frühen 18. Jahrhundert fanden Piraten auf den karibischen Inseln Unterschlupf. Die spanischen Schatzflotten entpuppten sich nämlich als lohnenswertes Angriffsziel. Heute wird diese Periode sogar als Goldenes Zeitalter der Piraterie bezeichnet.
Die Karibik heute Die lange und vielseitige Kolonialgeschichte der Karibik forderte seine Opfer, ist jedoch auch prägend für die heutige Vielseitigkeit der Region. Leider sind die indigenen Kariben nur noch wenig verbreitet. Es leben vor allem Menschen afrikanischer und europäischerHerkunft in der Karibik, welche die Inseln im Rahmen der Kolonialisierung besiedelten oder als Sklaven eingeführt wurden. Hinzu kommen Kreolen und Chinesen sowie Inder, die besonders auf Trinidad und Tobago heimisch sind. Auch die Landessprachen variieren dementsprechend. Neben ca. 70% spanischsprechender Bevölkerung, sprechen ungefähr 24% Englisch. Doch auch Französisch (vor allem Haiti) und Niederländisch wird auf einigen Inseln gesprochen. Hinzu kommt das besonders als Alltagssprache verwendete Kreol oder auch Kreolisch. Diese Sprache wird häufig zusätzlich zur eigentlichen Landessprache gesprochen und variiert in seinen Ausprägungen und Akzenten von Insel zu Insel. Das bedeutet auch, dass die unterschiedlichen Akzente nicht unbedingt von Bewohnern anderer Inseln verstanden werden können. Typischerweise beziehen Kreolsprachen ihr Lexikon nämlich vorwiegend aus der Sprache ihrer Kolonialmacht, die sich ja bekanntermaßen unterscheiden.
Traumreise in die Karibik Christoph Kolumbus hat es damals schon sehr treffend in Worte gefasst. Die karibischen Inseln sind durch das tropische Klima und dadurch entstehende, stets sommerliche Temperaturen das Traumreiseziel schlechthin. Eine Insel ist schöner als die andere. Überall finden sich exotische Tiere und Pflanzen, die den deutschen Arten oft in ihrer Farbenpracht vorauseilen. Türkisblaues Wasser steht im Kontrast zu den blütenweißen Stränden und dadurch werden karibische Strände oft zum idealen Fotomotiv. Malerische Kolonialstädte mischen sich unter die bezaubernde Landschaft und die karibischen Köstlichkeiten warten darauf, probiert zu werden. Die rhythmische Musik unterstreicht das Urlaubsgefühl und die lebensfrohe Art der Einheimischen ist geradezu ansteckend und macht jede Reise zum Erlebnis.
Highlights Zahlreiche Sehenswürdigkeiten machen die Karibik zu dem aufregenden Reiseziel, das es ist. Besondere Highlights sind dabei der Vulkan La Soufrière auf Guadeloupe, das Champagne Reef vor Dominica, Schwimmen mit den Meeresschildkröten in der Bucht Anse Dufour von Martinique sowie die Aloe-Vera-Fabrik mit Museum auf Aruba. Doch auch die bizarre Felsformation Devil's Mouth auf Bonaire, die Geschichte von Curaçaos Blue Curaçao Likör, Trinidad & Tobagos Asa Wright Nature Centre oder Pidgeon Point Strand, Cherry Tree Hill und seine Aussicht auf Barbados, sowie die Besteigung des aktiven Stratovulkan Soufrière (ja, der heißt auch hier so) auf St. Vincent sollte man sich nicht entgehen lassen. Auf der Reise-Bucket-List sollten außerdem St. Lucias Marigot Bay, der Grand Etang-Nationalpark auf Grenada, die wunderschöne Altstadt von Havanna auf Kuba, die herrlichen Strände der Halbinsel Samaná mit dem berühmten Nationalpark Los Haïtises (Dominikanische Republik), der Weltraumbahnhof in Französisch Guyana und das Sarramacanische Dorf von Surinames Nachfahren afrikanischer Sklaven stehen. Wie man sehen kann, können wir uns gar nicht entscheiden, wo man anfangen sollte.
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