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Vom armlosen Künstler bis zu einer 180-Grad-Kopfumdrehung.
Joseph Pujol begeisterte Ende des 19. Jahrhunders das Publikum mit seinen Furzgeräuschen. Deshalb trat er auch mit dem Künstlernamen «Le Pétomane» (Der Furzer) auf. Im Moulin Rouge oder am Hof des dänischen Königs sorgte der Franzose mit seinen Geräuschen für grosse Unterhaltung.
Charles Tripp war ein kanadisch-amerikanscher Künstler, der ohne Arme auf die Welt kam. Mit seinem Handicap lernte er schon früh umzugehen. So war er zum Beispiel ein erfahrener Tischler ,ehe ihn berühmter Zirkuspionier entdeckte und Tripp für seine Shows engagierte.
Leonard Borchardt alias Oofty Goofty war ein Amerikaner, der Ende des 19. Jahrhunderts in verschiedenen Vorstellungen auftrat. Obwohl er nicht mit besonderem Talent ausgestattet war, wurde er durch seine skurrilen Aktivitäten berühmt. So zum Beispiel als er mit Leim beschmiert in einem Käfig sass und mit rohem Fleisch gefüttert wurde.
Der ägyptische Künstler Hadji Ali war in den 1920er Jahren dafür bekannt, dass er verschiedenste Gegenstände verschluckte, die er wieder heraufwürgte und dafür, dass er brennendes Kerosin spie.
Joseph Späh alias Ben Dova war ein amerikanischer Akrobat, der 1937 die Hindenburg-Katastrophe überlebte. Bei seinen Auftritten war er besoffen (oder tat so) und versetzte sein Publikum mit akrobatischen Einlagen ins Staunen.
Laurello kam als «normaler Mensch» auf die Welt und galt trotzdem als anatomisches Wunder. Der Deutsche konnte seinen Kopf um ganze 180 Grad drehen und tourte in den 1920er Jahren dank seines «Talents» mit verschiedenen Zirkussen durch die Welt.
Leo Gallagher ist ein US-Komiker, der Wassermelonen und andere Speisen mit einem Vorschlaghammer zetrürmmert. Er gilt als schrillende Figur, dessen Shows stets ausverkauft sind.
Marlene Haring aus Wien hatte eine sehr groteske Idee für ihre Diplomarbeit. Gefolgt von der Prüfungskommission und schaulustigen Zuschauern kroch die Künstlerin mit einem Ganzkörper-Haarkostüm bis zu sich nach Hause, wo sie zum gemeinsamen Bad lud.
Die amerikanische Punksängerin und Künstlerin lebt in New York und machte vor allem auf sich aufmerksam, als sie nackt auftrat und dabei mit Farbe gefüllte Eier auf ihren Genitalien zerbrach. Ausserdem liess sich Pfahler vor laufender Kamera die Vagina zunähen.
Keiner schluckt mehr Schwerter als Chayne Hultgren. Der selbsternannte «Extreme Performance Artist» hält bereits 44 Guinness-Weltrekorde, unter anderem für das Jonglieren mit den meisten Motorsägen oder für das Schlucken von 24 Schwertern – gleichzeitig! Für Letzteres liess er sich sogar extra Magnete unter die Haut am Brustkorb implantieren.
In ihrer Show bittet Lisa Levy Leute aus dem Publikum auf die Bühne. Diese liegen auf einer Couch und dürfen ihren Gefühlen freien Lauf lassen. Obwohl Levy keine gelernte Therapeutin ist, scheint die simulierte Therapiesitzung zu funktionieren. Die Zuschauer fühlen sich laut eigenen Aussagen danach viel besser.