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Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen der Auslandsinvestitionen, das mit der Zeit immer größere Bedeutung erlangt hat. Sie vergleicht dabei die bilateralen Konzepte von zwei der bedeutendsten Staaten in Sachen Auslandsinvestitionen miteinander. Hierzu werden die von der Bundesrepublik und den Vereinigten Staaten von Amerika abgeschlossenen bilateralen Investitionsschutzverträge anhand einzelner Regelungspunkte untersucht und miteinander verglichen. Besondere Beachtung finden dabei die Vertragsbestimmungen hinsichtlich des jeweiligen materiellen Anwendungsbereiches, hinsichtlich der Zulassung und der Behandlung der Kapitalanlage sowie deren Schutz vor Enteignung und die wohl aus Sicht des Investors wichtigste materielle Regelung der bilateralen Investitionsschutzverträge, die Bestimmung des Rechtsschutzes. In diesem Zusammenhang wird dann auch die unvermeidliche Frage nach dem Schutz von Auslandsinvestitionen auf multilateraler Ebene gestellt.
Autorentext
Der Autor: Christoph von Reyher wurde 1974 in Hamburg geboren. Er studierte ab 1993 Rechtswissenschaften an der Universität Konstanz. Nach einjährigem Studium an der Université Jean Moulin in Lyon wechselte er an die Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er 1999 das Erste juristische Staatsexamen ablegte. Sein anschließendes Referendariat in München beendete er 2001 mit dem Zweiten juristischen Staatsexamen. 2004 promovierte er an der Universität Leipzig in Internationalem Wirtschaftsrecht.
Aus dem Inhalt: Vergleichende Untersuchung der einzelnen Regelungen der bilateralen Investitionsschutzverträge der Bundesrepublik und der Vereinigten Staaten - Gewährleistung eines Schiedsgerichtsverfahrens zugunsten des ausländischen Investors als wichtigste Regelung solcher Verträge - Frage nach Sinn und Zweck einer multilateralen Regelung auf Ebene der WTO.