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Die Herbstferien sind vorbei und eine Kollegin, die von mir weiß, dass es mich immer wieder ans Meer im Norden zieht, sagt: «Na, Du warst bestimmt wieder auf einer Nordseeinsel oder an der Ostsee!»
«Nein», sage ich, «ich war daheim». Es kommt ein Blick, der ein wenig mitleidig ist und ein: «Oh, schade! Hast Du irgendetwas gemacht?»
Habe ich irgendetwas gemacht?
Eine unserer Töchter war ein paar Tage lang zu Besuch. Sie schreibt eine Arbeit über die Bilder in einer alten französischen Bibel und hat uns davon erzählt.
Mein Mann hat für uns Zwetschgenknödel gemacht. Unglaublich viel Arbeit und unglaublich gut.
Wir hatten die Nachbarn zu Besuch und haben gespielt.
Ich habe mehrmals lange einem alten Freund zugehört, dem es nicht gutgeht.
An zwei Tagen habe ich alle Küchenregale ausgeräumt und geputzt und nebenbei ein Hörbuch gehört.
Ich bin mit einer Freundin durch Basel gebummelt und war mit der allerbesten Freundin in einem Café.
Die Nachbarin und ich haben lange in der Waschküche geplaudert.
Ich habe an meinem Buch weitergelesen.
In den letzten Tagen haben mein Mann und ich im Garten gearbeitet. Wir haben Blumen gepflanzt, die im nächsten Jahr blühen sollen.
Ich kann ohne Urlaub leben, ohne all diese Dinge nicht.
Es war eine erfüllte Zeit.