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Während die Anspannungen zwischen Nord- und Südkorea weiter zunehmen, setzt Starinvestor Jim Rogers auf seltene nordkoreanische Münzen.
Der amerikanische Rohstoffguru Jim Rogers kaufte schon vergangenes Jahr das gesamte Angebot an nordkoreanischen Münzen. Und er will dieses Jahr erneut zugreifen, wie das «Wall Street Journal» schreibt.
«Wenn die Nordkoreaner wieder dort sind, werde ich es dieses Mal genauso machen», sagt Rogers. Mit «dort» meint der Börsenguru die Internationalen Münzmesse, die dieses Osterwochendende in Singapur statt gefunden hat.
«Münzen und Briefmarken sind der einzige Weg, wie ich in Nordkorea investieren kann», lässt das «Wall Street Journal» die amerikanischen Investorenlegende Jim Rogers zitieren.
Anzahl der Münzen unbekannt
Mit «investieren» meint Rogers: Gegen das isolierte und wirtschaftlich angeschlagene Land wetten. Seinen Münzkauf sieht er gemäss dem Bericht als Wette darauf, dass Nordkorea bald zusammenbricht.
«Irgendwann wird es Nordkorea als Land nicht mehr geben. Dann wird der Wert der Münzen steigen», sagt Rogers. Wie viele Münzen er vergangenes Jahr gekauft oder wie viel er dafür bezahlt hat, wollte er nicht preisgeben.
Asien gibt den Ton an
Rogers glaubt ausserdem fest daran, dass die Rohstoff-Rallye anhalten wird, und dass China und andere asiatische Länder in diesem Jahrhundert den Ton in der Weltwirtschaft angeben werden.
Er wirbt dafür, in Schwellenländern wie Myanmar und Kambodscha zu investieren, verkaufte 2007 seine Villa in New York und zog nach Singapur – zum Teil, weil es ihm wichtig ist, dass seine Kinder Mandarin lernen, steht im Bericht weiter.