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Natürlich wälzen wir uns manchmal hin und her, gerade dann, wenn wir noch länger wach sind. Trotzdem bevorzugt jeder eine bestimmte Art zu liegen, eine Position, die als äusserst gemütlich empfunden wird: unsere persönliche Schlafposition.
Wenn von der Schlafposition gesprochen wird, so ist die gemeint, in der wir einschlafen, und nicht eine der unzähligen, durch die wir uns während der Tiefschlafphase wälzen. Unsere typische Körperhaltung beim Einschlafen ist ein persönlicher Ausdruck, der eine Menge über uns selbst aussagen kann. Ganz im Sinne des Wortes „Ausdruck“: Ein Teil unseres Innersten wird nach aussen getragen und durch den Körper ausgedrückt. Die Schlafposition ist daher auch eine Form der Körpersprache, davon geht zumindest der Mediziner, Psychiater und Psychoanalytiker Dr. Samuell Dunkell aus.
Dr. Dunkell meint, dass unsere Schlafposition etwas über unsere Persönlichkeit auszusagen vermag. Er kam zu diesen Ergebnissen nach jahrelangen Studien und Erfahrungen, die er in seiner Praxis sammelte. In seinem Buch hat der Psychiater eine Vielzahl von verschiedensten Positionen detailliert beschrieben, die sich teilweise stark unterscheiden. Im Folgenden stellen wir die vier übergeordneten vor:
Die Embryonallage oder Fötuslage ist eine Variante der Seitenlage, die vor allem durch ihre Namensgebung auffällt. Interessanterweise ist sie die am häufigsten eingenommene Schlafposition. Die Gliedmassen sind an den Körper herangezogen. Wobei unterschieden wird, wie nah sie am Körper sind beziehungsweise wie und wie stark Arme und Beine gebeugt werden. Sind die Beine beispielsweise stark angewinkelt, heisst es, dass die Person einerseits sehr emotional ist, aber andererseits ebenso kreativ. Zudem wird davon ausgegangen, dass Personen, die in der Embryonalhaltung einschlafen, über einen gesunden Menschenverstand verfügen und eine eher praktische Veranlagung aufweisen. Solche Menschen werden als sehr angenehm und ausgeglichen wahrgenommen. Gleichzeitig haben sie aber auch häufiger Kummer oder Sorgen. Der allgemeine Deutungsansatz besagt, dass die Embryonalhaltung Schutzbedürftigkeit und Verletzlichkeit ausdrückt.
Sollten Sie hingegen in der Seitenlage einschlafen – egal ob mit ausgestreckten oder angewinkelten Armen –, gehören Sie vermutlich zu den Menschen, denen man häufig Ausgeglichenheit, Selbstbewusstsein, Aktivität, Flexibilität und Spontanität attestiert. Seitenschläfer sind liebenswerte Menschen. Sie haben meist Spass am Leben. In diese Kategorie fallen auch jene, die ihre Ziele akkurat verfolgen und enthusiastisch oder beharrlich ihren Träumen nachjagen. Es gibt sogar Interpretationsansätze, die zwischen links- oder rechtsgewandten Seitenschläfern unterscheiden. Rechtsgewandt bedeutet dabei, eher zukunftsorientiert zu sein, linksgewandt dagegen vergangenheitsorientiert.
Schläfer in Bauchlage werden als Perfektionisten beschrieben, sie wenden sich symbolisch ab und kehren allem den Rücken zu. Bauchschläfer sind sehr eigenständige Menschen und mögen es nicht, wenn sich andere in ihre Angelegenheiten einmischen. Sie lassen sich, laut Theorie, von anderen Menschen weniger sagen. Ihnen ist die Kontrolle über das eigene Leben sehr wichtig, gleichzeitig sind sie aufgrund ihrer Einstellungen für viele Menschen eine Stütze.
Rückenschläfer nehmen die sogenannte „königliche“ oder „Soldaten-“Position ein. Diese Menschen stellen sich häufig als selbstbewusst, neugierig und lebensfroh heraus. Sie werden als offen für die Welt und das Leben angesehen. Manchmal heisst es sogar, dass sie gerne im Zentrum stehen und die Aufmerksamkeit anderer Menschen geniessen würden. Im Gegensatz zum Bauchschläfer wenden sie sich symbolisch der Welt zu. Rückenschläfer scheinen mit sich im Reinen zu sein und sind daher schwer aus der Balance zu bringen. Schnarcher zum Beispiel entsprechen häufig diesem Bild: Viele von ihnen liegen auf dem Rücken und sind nur sehr schwer in eine andere Position zu bewegen.
Wie viel die Schlafposition nun tatsächlich über die Persönlichkeit eines Menschen aussagen kann, muss an dieser Stelle selbst entschieden werden. Es ist fraglich, ob und wie statisch man die Theorie auf jeden Menschen übertragen kann. Äussere Faktoren wie beispielsweise eine zu harte oder weiche Matratze beeinflussen ebenfalls unsere Schlafposition. Eine falsche, unbequeme Unterlage führt schnell dazu, dass man sich entgegen seinen Gewohnheiten bettet. Achten Sie beim Schlafen daher nicht nur auf Ihre Haltung, sondern mehr auf den Gemütlichkeitsfaktor – denn darauf kommt es wirklich an.
Weitere interessante Berichte rund um gesundes Schlafen finden Sie auf in unserem Blog unter https://www.huesler-nest.ch/de/ch/blog .
Einen guten Schlaf wünscht Ihnen das Hüsler Nest Team