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Geschichte
Dass der Heimweg von diesen Ausflügen schon damals recht lange war und meistens über den „Alten Raben“ führte, war selbstverständlich.
Während den Wintermonaten wurde dem Skiclub Reichenburg von der Kistler-Genossame die Stofelhütte zur Verfügung gestellt. Doch spukte schon zu dieser Zeit die Idee von einer eigenen Clubhütte in den Köpfen der Mitglieder herum. 1962 suchte der Vorstand nach einem geeigneten Bauplatz. Mit herrlicher Sicht auf die Linthebene schien man diesen im „Schwändi-Rai“ gefunden zu haben.
An der Generalversammlung 1962 diskutierte man bereits die finanziellen Aspekte und stimmte einem Hüttenbau zu. Gleichzeitig wurde ein Gesuch um Bodenerwerb an die Kistler-Genossame gestellt. Nachdem die Kistler-Genossame dem Gesuch des Skiclub Reichenburg an der darauf folgenden Neujahrsgemeinde nicht entsprochen hat, schien der Traum vom eigenen Clubhaus ausgeträumt.
Unsere eingefleischten und naturverbundenen Berggänger wollten aber nicht einem schönen Traum nachtrauern, sondern suchten 1966 erneut den Kontakt mit der Kistler-Genossame. Nach vielen Sitzungen und nächtelangen Diskussionen, betreffend der Lage, Wasserfassung und Finanzierung, stellte die Kistler-Genossame anlässlich ihrer Neujahrsgemeinde 1967 dem Skiclub im Baurecht die jetzige Landparzelle zur Verfügung. Dank intensiver Planung – nebst Arbeit und Familie – konnte Kistler Heinrich bereits an der Winterversammlung 1968 drei Projekte zum Hüttenbau vorstellen. Alle Varianten enthielten eine Baubaracke als Grundlage. Nachdem sich die Mitglieder für die heutige Variante entschieden, unterbreitete Kistler Heinrich
an der ausserordentlichen Versammlung vom 4. Mai 1968 planerische und bauliche Details samt Kostenzusammenstellung. Zusätzlich wurde eine Baukommission gegründet.
Zur Finanzierung einer eigenen Hütte wurde schon in den Jahren 1954/55 ein grosser Abzeichenverkauf gestartet, bei welchem in mühsamer Arbeit alle schweizerischen Skiclubs angeschrieben wurden. Diese Aktion fand jedoch kein gutes Echo, ja sogar negative bis harsche Kritik. Gleichzeitig versuchte man, mit diversen Bettelaktionen das Budget aufzubessern.
Da dieses Bauvorhaben nicht aus der Vereinskasse finanziert werden konnte, bürgten einige eingefleischte Mitglieder kurzerhand für den benötigten Kredit von Fr. 10'000.00.