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Am Donnerstagmorgen, 13. Dezember 2018, eröffneten die Pistolenschützinnen und -schützen den Wettkampf am RIAC in Luxemburg. Die Wettbewerbe dauern bis und mit Samstag, 15. Dezember 2018 und zählen als Selektion der Schweizer Elite und Junioren für die Luftdruck-Europameisterschaften in Osijek (CRO) im März 2019.
Bei den Männern war es Steve Demierre, der mit 572 Punkten den Einzug in den Final schaffte. Sandro Loetscher blieb mit 569 Punkten unter seinen Möglichkeiten (Rang 10), Dylan Diethelm folgt gleich hinter seinem Teamkollegen mit einem Zähler Abstand. Adrian Schaub klassierte sich mit 554 Punkten auf Rang 28.
Im Final schliesslich liess Demierre nichts anbrennen: Der Fribourger gewann Gold (239.4 Punkte) und verwies Joé Dondelinger aus Luxemburg und den Inder Dharmendra Singh auf die Plätze zwei und drei.
Positiv ist die Leistung der Junioren: Jason Solari – der vor zwei Monaten an den Olympischen Jugendspiele in Buenos Aires sensationell Bronze holte – unterstrich bereits in der Qualifikation mit 567 Punkten und Rang eins seine Ambitionen. Auch Nando Flütsch schaffte mit 546 geschossenen Zählern (Rang sieben) den Sprung unter die besten acht Schützen. Schliesslich war es Flütsch, der im Final die Nase vorn hatte und sich mit 192 Punkten auf dem guten vierten Rang klassierte. Solari musste sich mit 152.6 Punkten und Platz sechs zufrieden geben.
Bei den Frauen Pistole 10m konnte sich in der Qualifikation einzig Rebecca Villiger (563 Punkte/Rang 6) für den Final qualifizieren. Hier klassierte sich die Ostschweizerin auf dem sechsten Schlussrang (150.9). Sandra Stark erzielte in der Quali 557 Zähler, was den 10 Rang bedeutete.
Heidi Diethelm-Gerber übrigens nimmt nicht am RIAC teil. Anfangs Oktober 2018 musste sich die Olympia-Bronzemedaillen-Gewinnerin einer Operation unterziehen. Grund war ein eingeklemmter Nerv in ihrem Schiessarm. Der Eingriff verlief erfolgreich, für einen Einsatz am RIAC war es aber noch zu früh.
Herren Luftgewehr: Christoph Dürr wird Vierter
Bei den Herren Luftgewehr reichte es nicht fürs Podest: Als einziger der drei Eidgenossen schaffte Christoph Dürr den Einzug ins Finale. Dort klassierte er sich auf dem vierten Schlussrang mit 204.7 Punkten. In der Qualifikation erzielte der Ostschweizer 623.2. Punkte.
Alles andere als optimal lief es Jan Lochbihler: Er schoss in der Qualifikation ein Total von 616.2 Punkten (Rang 12). Der dritte Schweizer im Bunde, Pascal Bachmann erzielte 613.9 Punkte, was Rang 15 ergab.
Bester Schweizer bei den Junioren wurde Lukas Roth auf Rang sieben mit 141.3 Punkten. Nicht in den Final geschafft hat es Sven Riedo. Seine 610.5 Punkte ergaben Rang 10 in der Qualifikation. Auf dem 11 Platz mit 1.4 Punkten Rückstand folgt Flavio Indergand, der in Luxemburg wichtige Erfahrungen auf internationalem Parkett sammeln konnte.
Damen Luftgewehr überzeugen
Am Donnerstagabend griffen die Gewehrschützinnen ins Wettkampfgeschehen ein. Mit dem dritten Platz in der Qualifikation (624.6) zog Nina Christen sicher in den Final ein. Dort legte sie noch einen Gang zu, gewann Gold mit einem Total von mit 251.4 Punkten und verwies die Konkurrenz auf die hinteren Ränge. Mit Petra Lustenberger und Chiara Leone mischten zwei weitere Eidgenossin im Final mit: Am Schluss klassierte sich Leone auf Rang vier (206.6), Lustenberger wurde Fünfte (185.1). Letztere überzeugte in der Qualifikation mit 627.3 Punkten, was den ersten Rang bedeutete.
Die Resultate der weiteren Schweizerinnen: Muriel Züger klassierte sich auf Rang 14 (617.8), gefolgt von Myriam Brühwiler auf dem 22. Platz (613.1).
Erfreuliches zeigte Juniorin Sarina Hitz. Sie schaffte mit 625.3 geschossenen Punkten (Rang drei) ungefährdet den Sprung unter die besten Acht. Den dritten Platz behauptete Hitz auch im Finale, den sie mit 227.5 Punkten beendete und mit dem Gewinn von Bronze krönte.
Die Resultate der weiteren Schweizer Juniorinnen lauten wie folgt: Lisa Suremann wird Zehnte (619.3), Valentina Caluori klassierte sich auf Rang 16 (616.2). Auf den Rängen 18 und 22 folgen Sandra Arnold (612.2) und Kim Sturny (607.8). (cpe)