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Das Memorandum lädt japanische Firmen ein, sich am Ausbau der Uranminen Kasachstans zu beteiligen. Weiter sollen regelmässige Gespräche zwischen Experten und Institutionen beider Seiten die Grundlage für den allfälligen Bau von Leichtwasserreaktoren in Kasachstan schaffen. Gemäss dem Memorandum soll zu gegebener Zeit ein bilaterales Zusammenarbeitsabkommen geschlossen werden. Am gleichen Tag gaben die beiden Länder bekannt, dass Japan bereit sei, in den kommenden drei Jahren rund 2000 junge Forscher und Austauschstudierende aus Zentralasien zu empfangen.
Bereits im Januar 2006 war ein japanischkasachisches Projekt zur Entwicklung der Uranminen unterzeichnet worden, bei dem die staatliche kasachische Atomagentur Kasatomprom 65% der Anteile hält, der japanische Handelskonzern Sumitomo Corporation 25% und der japanische Stromversorger Kansai Electric Power Corporation 10%. Kasachstan verfügt nach Australien über die zweitgrössten bekannten Reserven an Natururan, betreibt aber bisher keine Kernkraftwerke.
Source
M.S. nach Büro des japanischen Premierministers und Atoms in Japan, Medienmitteilungen, 28. August 2006