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Quarantäne für Einreisende aus Gebieten mit erhöhtem Corona-Ansteckungsrisiko
03. Juli 2020
Personen, die aus gewissen Gebieten einreisen, müssen ab dem 6. Juli 2020 für zehn Tage in Quarantäne. Dies hat der Bundesrat beschlossen, da sich das neue Coronavirus seit Mitte Juni wiederholt ausgebreitet hat, nachdem infizierte Personen aus Ländern des Schengenraums und aus Nicht-Schengen-Staaten eingereist sind.
Das BAG (Bundesamt für Gesundheit) führt für diese Länder eine entsprechende Liste, die regelmässig der globalen pandemischen Entwicklung angepasst wird. Derzeit gehören zu den Risikoländern unter anderen Brasilien, Israel, Kolumbien, Kosovo, Russland, Schweden, Serbien, Südafrika und die USA.
Die betroffenen Personen werden gezielt im Flugzeug, im Reisebus und an den Grenzübergängen informiert. Nach Einreise müssen sie sich bei den kantonalen Behörden melden. Kranke Passagiere dürfen nicht transportiert werden.
Es gelten Ausnahmevorschriften von der Quarantänepflicht für Personen;
- die beruflich grenzüberschreitend Personen oder Güter transportieren.
- deren Tätigkeit zwingend notwendig ist für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens oder der öffentlichen Sicherheit und Ordnung.
- die täglich oder für bis zu fünf Tage beruflich oder medizinisch notwendig und unaufschiebbar veranlasst in die Schweiz einreisen.
- die sich als Transitpassagiere weniger als 24 Stunden in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko aufgehalten haben.
- die lediglich zur Durchreise in die Schweiz einreisen mit der Absicht und Möglichkeit direkt in ein anderes Land weiterzureisen.
Bei Missachtung der Quarantänepflicht drohen Sanktionen bis zu CHF 10'000.