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Grund für die Entlastung ist im Wesentlichen ein niedrigerer Einfuhrpreis. Der Importpreis für Rohöl fiel 2016 um 19,4 Prozent auf 286,50 Euro je Tonne. Die importierte Menge veränderte sich dagegen kaum und betrug mit 91,1 Millionen Tonnen lediglich 0,2 Prozent weniger als im Vorjahr.
Unter den Lieferländern hat Russland seine dominante Stellung noch ausgebaut und lieferte allein gut 36 Millionen Tonnen des importierten Rohöls. Der Marktanteil erhöhte sich damit von 35,7 auf 39,6 Prozent. Norwegen und Grossbritannien auf den Plätzen zwei und drei verloren dagegen mit ihrem Nordsee-Öl jeweils gut ein Prozent und kamen zusammen auf 22,2 Prozent Marktanteil.
Weitere bedeutende Lieferländer sind Kasachstan (9,2 Prozent) und Aserbaidschan (5,6 Prozent). Die grössten fünf Ursprungsländer liefern damit mehr als drei Viertel der deutschen Importe. Insgesamt bezog Deutschland Rohöl aus mehr als 30 verschiedenen Ländern./egi/DP/zb
(AWP)