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Lisa Läng, Sopran
Lisa Läng wurde 1994 in Biel geboren.Seit Herbst 2016 studiert sie an der Hochschule der Künste Bern , wo sie im Sommer 2019 den Bachelor of Arts in Musik/ Klassik, abgeschlossen hat. In der Opernproduktion „Bastien und Bastienne“ des Schweizer Opernstudios war sie 2016 erstmals als Bastienne zu sehen. 2017 sang sie in der Tanztheaterproduktion „Concert dans le goût théatral“ von Joshua Monten und der Freitagsakademie einige Frauenterzette von François Couperin und 2018 in Joachim Schloemers Musiktheaterstationendrama „L’europe sauvage“ die Phani aus Rameau’s Oper „Les Indes Galantes“. Die Rolle der Susanna folgte im Herbst 2018 in „Nozze ohne Arien“ unter der Leitung von Arion Rudari.
2016, 2017 und 2018 verfeinerte sie ihr Können und Wissen über Barockmusik in den Meisterkursen der Austria Barock Akademie in Österreich. Dort gewann sie 2017 ein Stipendium für das Folgejahr und 2018 den „ABA-Award 2018 – Concert im RadioKulturhaus in Vienna 2019“. Ihr Liedrepertoire umfasst Stücke von Robert Schumann, Carl Loewe, Gabriel Fauré, Antonìn Dvorak, Max Reger, Cécile Chaminade, Louis Spohr, Francis Poulenc und Karlheinz Stockhausen.
Rebekka Maeder, Sopran
Geboren und aufgewachsen in Bern, studierte Rebekka Maeder Gesang an den Hochschulen für Musik und Theater in Biel und Zürich. Zusätzlich erhielt sie wichtige Impulse an verschiedenen Meisterkursen.
Sie arbeitet als freischaffende Opern- und Konzertsängerin im In- und Ausland und war an verschiedenen Häusern wie Köln, Bern und Biel zu hören. Zudem gastiert sie regelmässig an Opern- und Operettenbühnen und Festivals, unter anderem in der Schlossoper Hallwyl, Sommeroper Selzach oder der Gartenoper Langenthal.
Zu ihren wichtigsten Partien gehören die Königin der Nacht (Die Zauberflöte), Donna Anna (Don Giovanni), Adina (L‘elisir d’amore), Martha, Gräfin Mariza, Lisa (Land des Lächelns) und Hanna Glawari (Die lustige Witwe).
Neben der Opernbühne ist das Konzertpodium ein wichtiger Bestandteil ihres Schaffens. Sie ist als gefragte Konzertsängerin im In- und Ausland engagiert u.a. in den Sopranpartien der grossen Oratorien und Messen von Bach, Brahms, Dvořák, Händel, Haydn, Mendelssohn, Mozart und Rossini.
Jakob Pilgram, Tenor
Jakob Pilgram studierte er an der Musik-Akademie der Stadt Basel bei Hans-Jürg Rickenbacher Gesang, sowie Schulmusik und Chorleitung. 2008 legte er dort sein Lehrdiplom mit Auszeichnung ab. Er vervollständigte seine Studien an der Zürcher Hochschule der Künste , die er im Januar 2011 ebenfalls mit Auszeichnung abschloss.
Als gefragter Solist im In- und Ausland sang er mit Dirigenten wie T. Hengelbrock, P. Herreweghe, T. Koopman, A. Marcon u.v.m. Er stand als Gastsänger auf den Bühnen der Theater Basel, Bern und Luzern und ist seit 2005 fester Bestandteil des Origen-Ensembles.
2005 gründete Jakob Pilgram das professionelle larynx│vokalensemble, bei dem er als musikalischer Leiter und Dirigent wirkt, und das 2012 mit dem Kulturförderpreis des Kantons Baselland ausgezeichnet worden ist.
Seit 2004 bildet er mit Mischa Sutter ein Liedduo, das 2012 mit dem dritten Preis des internationalen Liedwettbewerbes Franz Schubert und die Musik der Moderne in Graz, sowie 2008 mit dem
Anerkennungspreis für Liedgestaltung der Basler Orchester Gesellschaft ausgezeichnet worden ist. Zudem engagiert er sich Vorstand der Vereine monuments musicaux und Besuch der
Lieder.
Jakob Pilgram ist Dozent an der Kalaidos Musikhochschule.
Hendryk Böhm, Bass
Hendryk Böhm begann seine musikalische Laufbahn beim Dresdner Kreuzchor. Das anschließende Gesangsstudium absolvierte er an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden und erhielt neben Meisterkursen bei Elisabeth Schwarzkopf, Peter Schreier und Werner Hollweg, wichtige Impulse von Brigitte Fassbaender und Franz Grundheber. Er gewann den 1. Preis beim Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb Zwickau und war in der Bundesauswahl Junger Künstler vertreten.
An verschiedenen deutschen Opernhäusern war der Bariton in Rollen wie Papageno, Sprecher („Die Zauberflöte“), Conte Almaviva und Figaro („Le nozze di Figaro“), Don Giovanni, Ewgeni Onegin, Fritz („Die tote Stadt“), Harlekin („Ariadne auf Naxos“), Heerrufer („Lohengrin“), Marcello („La Bohème“), Giorgio Germont („La Traviata“), Enrico („Lucia di Lammermoor“) , Bottom („A Midsummer Night´s Dream“), Pizarro („Fidelio“) und Eisenstein („Fledermaus“) zu erleben.
Der Sänger ist Gast bei zahlreichen Festivals wie Salzburger Festspiele, Dresdner Musikfestspiele, Rheingau-Musikfestival oder Settimane Bach Milano, Konzertreisen führten ihn durch ganz Europa, die USA, Israel, Südafrika, Japan und Südkorea.
Henryk Böhm unterrichtet als Professor für Gesang an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.
Michaela Wendt, Sprecherin
Michaela Wendt ist in Mexiko Stadt geboren, aufgewachsen in Deutschland. An der Hochschule Saarbrücken absolvierte sie ein Schauspielstudium. Es folgten Engagements an etlichen Bühnen in Deutschland und der Schweiz, letztes festes Engagement am Stadttheater Bern.
Danach arbeitete sie als Sprecherin für verschiedene Medien, als Vorleserin bei Lesungen aller Art, mit MusikerInnen, TänzerInnen, bei Bühnen- und Performanceprojekten, pädagogische Arbeit und Leitung von Schreibwerkstätten und als Kommunikationstrainerin. Schwerpunkt: Kunst und Literatur - literarische Führungen in Schweizer Kunstmuseen.
Michaela Wendt lebt in Bern.