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Gegenüber dem Schweizer Franken schwächte sich der Euro am Montag dagegen ab. Die Gemeinschaftswährung fiel unter die Marke von 1,14 CHF und geht am späten Nachmittag bei 1,1375 CHF um. Auch der US-Dollar verlor zum Franken. Er fiel um einen halben Rappen und unter die Marke von 0,96 CHF. Zuletzt kostete er 0,9551 CHF.
Unter Druck stand auch die Währung Südkoreas. Gegenüber dem US-Dollar gab der Won um etwa 0,8% nach. Grund war der neuerliche Atomtest Nordkoreas, der mit Abstand stärkste des Landes bisher. Das diktatorisch regierte Land behauptete, es habe sich um eine Wasserstoffbombe gehandelt mit erheblich höherer Sprengkraft als bei herkömmlichen Atombomben.
Wegen der erhöhten Unsicherheit waren am Montag Währungen verstärkt gefragt, die von Anlegern als klassische "sichere Häfen" betrachtet werden. Neben dem Schweizer Franken zählt dazu der japanische Yen - und das trotz der geographischen Nähe Japans zu Nordkorea. Beide Währungen legten gegenüber dem Dollar zu.
Konjunkturdaten spielten mangels entscheidender Zahlen keine Rolle am Devisenmarkt. Im weiteren Verlauf sind aus den USA keine wesentlichen Impulse zu erwarten, weil die dortigen Märkte wegen eines Feiertags geschlossen bleiben.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,91855 (0,92075) GBP und 130,60 (131,29) JPY fest.
Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1333,10 (1320,40) Dollar gefixt.
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(AWP)