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Fußballprofi wegen Gotteslästerung gesperrt
Rom (idea) – Der italienische Fußballspieler Bryan Cristante ist wegen Gotteslästerung während einer Partie in der italienischen Profiliga Serie A für ein Spiel gesperrt worden. Beim 5:1-Auswärtssieg seines Vereins AS Rom gegen den FC Bologna am vergangenen Sonntag habe der Mittelfeldspieler in der 23. Minute zweifelsfrei „blasphemische Äußerungen getätigt“.
Das teilte das Sportgericht der Liga mit. Die geahndete Aussage sei laut Liga durch die Fernsehaufnahmen „ohne jeden Zweifel erkennbar und hörbar“ gewesen. Der genaue Wortlaut wurde nicht zitiert. Cristante hatte in der 23. Minute eine Hereingabe ins eigene Tor befördert.
Er ist nicht der Erste, der in Italien wegen Gotteslästerung von einem Sportgericht verurteilt wurde. Atalanta-Bergamo-Trainer Gian Piero Gasperini wurde 2018 für seine Aussage „Gott ist ein Schwein“ ebenfalls für ein Spiel gesperrt.
Mittelfeldspieler Rolando Mandragora von Udinese Calcio musste in der gleichen Saison für den Ausspruch „Heilige Mutter Gottes, Gotteshund“ eine Partie pausieren.