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Wie sicher ist das Freizügigkeitsgeld?
Die meisten Freizügigkeitsstiftungen gehören einer Bank. Guthaben auf Freizügigkeitskonten werden bei einem Konkurs der Bank bis zu einem Betrag von 100’000 Franken privilegiert behandelt. Das heisst, dass diese Einlagen in die zweite Konkursklasse eingehen.
Bei der Verteilung der Liquidität des konkursiten Instituts ist das ein grosser Vorteil, da die erste und zweite Konkursklasse normalerweise nur einen kleinen Teil der Forderungen gegen die Konkursmasse auf sich vereinen.
Für Kunden, die bei der gleichen Bank zusätzlich ein 3a-Konto haben, gilt der privilegierte Betrag von 100’000 Franken für das Freizügigkeits- und das 3a-Konto zusammen.
Sehr sicher sind Freizügigkeitsguthaben auch bei Versicherungsgesellschaften. Sie müssen wie Ansprüche auf Lebensversicherungsleistungen jederzeit zu 100 Prozent gedeckt sein. Wenn ein Versicherer Konkurs geht, übernimmt eine andere Gesellschaft die Versicherten und ihre Ansprüche.
Vorsorgeguthaben verteilen
Wer auf grösstmögliche Sicherheit bedacht ist, sollte Vorsorgeguthaben von insgesamt über 100’000 Franken auf mehrere Banken verteilen oder mindestens einen Teil des Guthabens in Wertschriften investieren. 3a- und Freizügigkeitsguthaben, die in Wertschriften angelegt sind, fallen nämlich nicht in die Konkursmasse, wenn die Bank Konkurs geht. Sie gelten als Sondervermögen, das seinen rechtmässigen Besitzern zurückbezahlt wird, bevor die Forderungen anderer Gläubiger bedient werden.
Es empfiehlt sich, eine Freizügigkeitsstiftung zu wählen, hinter der vertrauenswürdige Personen oder Institutionen stehen.
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