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Schweizweit hat jeder vierte Erwachsene einen erhöhten Blutdruck – das sind circa 1.5 Millionen Menschen. Bluthochdruck spürt man nicht, trotzdem sind die Folgen fatal: Hirnschlag, Herzinfarkt, Durchblutungsstörungen oder Nierenschäden. Somit ist er direkt oder indirekt an vielen Todesfällen beteiligt.
Blutdruckmessungen gehen schnell und schmerzlos über die Bühne. Sie sind wichtig, um die Werte im Blick zu behalten und eine Erhöhung zu vermeiden. Eine oszillometrische Blutdruckmessung läuft folgendermassen ab: Ein batteriebetriebenes Messgerät bläst die Manschette automatisch auf, entlässt die Luft und registriert dabei das Pulsieren der Schlagader.
Warum steht Blut überhaupt unter Druck? Das Herz ist eine Pumpe. Mit jedem Schlag drückt es Blut in die Arterien, deren Wände elastisch sind und Gegendruck erzeugen. Die Arterienwände müssen sich bei jedem Schlag leicht dehnen und ziehen sich gleich danach wieder zusammen. Steigt der Blutdruck, wird auch die «Ausbeulung» grösser. Die Arterienwände müssen sich stärker dehnen, was sie strapaziert.
Bewegungsmangel, Übergewicht und Rauchen zählen zu den Risikofaktoren. Eine Umstellung des Lebensstils hilft meist aus, um leichten bis mittleren Hochdruck zu senken. Versuchen Sie deshalb, Stress abzubauen, sich ausgewogen zu ernähren, salzärmer zu essen und weniger Alkohol zu konsumieren.