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Die WM der Bogenschützen vom 3. bis 9. Juni im niederländischen ‘s-Hertogenbosch endet für Martin Imboden im Sechzehntel-Final. Der Walliser konnte seine Form nur teilweise abrufen, die Pfeile des Italieners Alberto Simonelli trafen präziser.
Er sei zutiefst enttäuscht vom Ausgang des heutigen Sechzehntel-Finals, wird Bogeschütze Imboden in einer Mitteilung von Swiss Paralympic zitiert. Nun hofft der Walliser auf ein Aufgebot für das «Secondary Tournament - Qualification Tokyo 2020», welches am Freitag stattfindet. Vielleicht könne er das Blatt am Freitag noch zum Guten wenden und doch noch einen Quotenplatz für die Schweiz ergattern. «Ich werde alles geben, sollte ich diese Chance erhalten», so der Walliser.
Das Turnier startete für Imboden vielversprechend. Im Training am vergangenen Sonntag traf er so gut wie fast noch nie. In der Qualifikationsrunde sah es hingegen nicht mehr ganz so positiv aus. Der Visper konnte seine Leistungen vom Sonntag nicht wiederholen.
Dennoch erreichte Imboden den 1/48-Final, wo er im ersten Bracket auf seinen Gegner Jonasts Gints aus Lettland treffen sollte. Der Lette trat jedoch nicht an, da er in zwei verschiedenen Disziplinen angemeldet war. Somit erreichte Martin Imboden ohne Aufwand den 1/24-Final, wo er auf den Chinesen Feng Guo stiess. Imboden triumphierte und zog schliesslich ins Sechzehntel-Final ein.
Im Sechzehntel-Final wurde Imboden von Alberto Simonelli herausgefordert. Gegen den starken italienischen Bogenschützen verkrampfte sich der Walliser zu sehr, sodass er sich geschlagen geben musste.pd / pan