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Er konnte nicht zuhören, musste immer und überall widersprechen und redete ununterbrochen…
Anfang Jahr wurden wir von der Lehrerin unseres Sohnes Fabio (7 j.) darauf angesprochen, dass er Konzentrationsprobleme habe und während der Schulzeit hyperaktiv sei. Dies bestätigte die Beobachtungen meiner Frau und mir. Er war von klein auf immer sehr aktiv, ja sogar hyperaktiv. Nach dem Essen musste er sich immer bewegen! Wir haben dieses Verhalten dann als „Marathon“ bezeichnet. Dieses Phänomen „Marathon“ hatte Fabio, seit er feste Nahrung zu sich genommen hat. Fabio hatte aber noch weitere Verhaltensauffälligkeiten wie z.B. nicht zuhören können, immer widersprechen müssen und keinen Moment ruhig sein können. Er redete immer: sein Mund öffnete sich, wenn er aufgewacht war und schloss sich erst wieder, wenn er eingeschlafen war. Fabio war auch oft sehr frech. Sein Verhalten deutete auf ein ADHS hin. Diese Tatsache hatte uns nicht sonderlich verwundert, da auch ich (Fabio’s Vater) in der Schulzeit als Legastheniker und Hyperaktiver eingestuft worden war. In den darauffolgenden Skiferien begegneten wir einer Familie und klagten ihnen unser Leid. Sie erzählten uns von der FEBA-Fachstelle. Nach dem ersten telefonischen Gespräch mit der FEBA-Beraterin waren wir überzeugt, in der Ernährungstherapie einen Versuch gefunden zu haben, vielleicht unserem Sohn zu helfen. Fabio hatte in der Schule viele Schwierigkeiten, wurde von seinen Kameraden nicht ernst genommen und stand oft abseits der Schulklasse. Nach dem ersten persönlichen Beratungsgespräch mit der zuständigen FEBA-Beraterin beschlossen wir, die Ernährung gemäss den FEBA-Erfahrungen umzustellen. Wir als ganze Familie liessen alle Nahrungsmittel, die bekannt sind für eine Nahrungsmittel-Unverträglichkeit, 4 Wochen lang radikal weg. Innerhalb von nur 3 Wochen konnten wir eine starke Veränderung an Fabio und auch an mir feststellen. Fabio hatte seinen „Marathon“ verloren und auch die anderen Verhaltensauffälligkeiten sind auf ein erträgliches bis normales Mass zurückgegangen. Bei mir konnte ich folgende Veränderungen feststellen: Ich konnte mich plötzlich besser und über eine längere Zeit auf eine Arbeit konzentrieren, war nicht mehr nervös, und meine Energie, die ich verloren glaubte, ist wieder zurückgekehrt. Ich hatte 40 Jahre lang eine Weizenallergie, ohne es zu wissen. Doch wieder zurück zu Fabio. Bereits nach 3 Wochen haben auch aussenstehende Personen, wie Grosseltern und die Lehrerin, Veränderungen an Fabio festgestellt. Jetzt, ein halbes Jahr später, ist Fabio vollständig in die Klasse integriert. Seine Klassenkameraden laden ihn nun auch zum Spielen ein und bei der letzten Klassensprecherwahl ist er auf den Vizeplatz gewählt worden. Seine Konzentrationsschwäche ist nicht ganz verschwunden, aber wir sind immer wieder bemüht, unsere Ernährung zu optimieren, um noch bessere Resultate zu erzielen. Viele Nahrungsmittel konnten wir wieder einführen, und wir wissen jetzt, auf welche Lebensmittel Fabio reagiert. Diese meiden wir strikte!
Wir sind sehr glücklich, diesen Versuch der FEBA-Ernährungstherapie gewagt zu haben. Es hat eine grosse Entlastung für uns als Familie gebracht.
Familie M.E.