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FUssballJoël Corminboeuf wurde am 16. März 1964 in Domdidier geboren. Im Alter von 21 Jahren verliess der Torhüter seinen Stammclub in Richtung Neuenburg, wo er bei Xamax auf Starspieler wie Uli Stielike, Don Givens, Heinz Hermann und Alain Sutter traf.
Mit ihnen wurde er 1987 und 1988 Schweizer Meister und holte die beiden bisher einzigen Meistertitel des Neuenburger Clubs.
Corminboeuf spielte bis 2000 bei den Schwarz-Roten, nur 1990/91 stand er kurz beim FC Zürich zwischen den Pfosten und 1993/94 gab er ein Gastspiel bei Strasbourg.
Acht Spiele mit der Nationalmannschaft
Trotz einer aussergewöhnlich guten Saison, die er in Frankreich ablieferte, konnte er sich nicht gegen Martin Brunner und später Marco Pascolo im Kampf um den Posten des Stammtorhüters der Nationalmannschaft durchsetzen. Trotzdem absolvierte er für die Nationalmannschaft zwischen 1988 und 1998 insgesamt acht Länderspiele.
Von Verletzungen zurückgeworfen
Oft im dümmsten Moment durch Verletzungen zurückgeworfen, kämpfte sich Corminboeuf jeweils dank seiner unglaublichen Charakterstärke wieder zurück. Der Lohn für seine Mühe erhielt der Xamax-Goalie 1987/88, als er bei der Wahl des Schweizer Fussballers des Jahres hinter Teamkollege Heinz Hermann, Wynton Rufer (NZ) und Alain Geiger (ebenfalls Xamax) den vierten Rang erreichte. Bereits im Vorjahr war er für die Wahl nominiert worden und auf Platz zwölf gelandet, vor Andy Egli.
Torhütertrainer der U17-Weltmeister
Seine Karriere beendete der ehemalige Nati-Goalie in der Saison 2002/03, als er noch einmal für Vevey auflief. Heute ist Joël Corminboeuf, der seit Februar Inhaber einer Trainerlizenz der Uefa ist, als Torhütertrainer der Schweizer Jugendauswahlen erfolgreich. Mit der U17-Nationalmannschaft holte er in Nigeria den Weltmeistertitel. ms