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Nach Angaben des Katastrophenschutzes stammen die betroffenen Anwohner aus 121 Dörfern im näheren Umkreis des Taal, der als einer der aktivsten Vulkane des südostasiatischen Inselstaates gilt.
Mehr als 5000 Menschen hätten sich in Evakuierungszentren in Sicherheit gebracht, fast 10 000 weitere seien bei Angehörigen oder Freunden untergekommen, hiess es. Die Behörden befürchten, dass die Aktivität Vorbote eines grösseren Ausbruchs sein könnte.
Seit zwei Wochen gilt Warnstufe 3 von 5, was für «hohe vulkanische Unruhe» steht. Allein in den vergangenen 24 Stunden seien am Taal 171 vulkanische Erdbeben, hohe Schwefeldioxidemissionen und bis zu 1,5 Kilometer hohe Dampfwolken registriert worden, so Phivolcs am Dienstag.
Der Taal ist nach dem Mayon der zweitaktivste Vulkan der Philippinen. Er liegt auf der Hauptinsel Luzon. Die Gegend ist dicht besiedelt und auch bei Touristen beliebt. Zuletzt war der Vulkan im Januar 2020 ausgebrochen. Damals mussten mehr als 370 000 Menschen ihre Häuser verlassen. Die Philippinen liegen auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde.