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Königsetappe der Setmana Ciclista Valenciana: Dritter und vierter Platz für Clara Koppenburg und Marlen Reusser, Bigla-KATUSHA führt die Teamwertung an
Heute stand die 126 km lange Königsetappe, mit Start in Agost in der Alicante Region, auf dem Programm. Nach dem Zwischensprint musste das Peloton den Alto de la Carrasqueta, einen Anstieg der 2. Kategorie, bewältigen, ehe die Fahrerinnen den Anstieg des sehr steilen Alto de Benifallim (1. Kat) in Angriff nahmen. Danach ging es abermals bergan zum Alto de Tudons (1. Kat) bevor das Feld 30 km später das Ziel in der Stadt Finestrat erreichte.
Mit ungefähr 60km bis zum Ziel attackierte Marlen Reusser aus dem Feld heraus und fuhr lange Zeit solo an der Spitze des Rennens. Hinter der Schweizer Meisterin zersplitterte das Feld in mehrere Teile. Wenig später nahmen die Verfolgerinnen die Aufholjagd allen Ernstes auf, und 20km später lancierte van der Breggen einen Angriff aus dieser Gruppe. Die Niederländerin konnte die führende Marlen letztendlich an der Spitze überholen, wurde aber von Clara Koppenburg und Demi Vollering verfolgt, die vergeblich versuchten, die Lücke zu schließen. Nach einer starken Leistung auf dieser sehr anspruchsvollen Etappe rollten Clara und Marlen als Dritte bzw. Vierte über die Ziellinie in Finestrat, ein hervorragendes Resultat für das Team. Bigla - KATUSHA erhielt auch den Preis für die beste Mannschaft des Tages.
Zu ihrem Podestplatz meinte Clara: „Dies war eine schwierige Etappe, aber das Team hat wirklich gut zusammengearbeitet, und diese Teamarbeit war erstaunlich. Marlen griff solo an und das war sehr beeindruckend. Auf dem letzten Anstieg lancierte van der Breggen eine Attacke, und ich konnte mit Vollering nachziehen. Wir versuchten unser Bestes, sie einzuholen, aber sie war zu stark. Insgesamt bin ich wirklich stolz auf die Mannschaft, und wir werden in den nächsten zwei Tagen hier in Spanien weiter um eine gute Platzierung kämpfen.“
Team-Manager Thomas Campana sagte: „Wir haben heute versucht, mit Emma das Führungstrikot zu verteidigen, wussten aber nicht, wie weit sie in den Anstiegen mithalten konnte. Nachdem sie zurückfallen musste, beschlossen wir, das Rennen mit unseren kletterstarken Fahrerinnen zu übernehmen. Wir wussten, dass van der Breggen ihre Stärke in den Anstiegen zeigen würde. Wir haben ihre Taktik aber vorausgesehen und sind mit Marlen in die Steigungen gegangen, was Boels zwang, diesem Schritt entgegenzuwirken. Unser Plan ist aufgegangen. Aber leider befand sich Clara nicht direkt hinter van der Breggen als diese angriff, und so konnte sie deshalb nicht so schnell reagieren. Aber ich bin wirklich zufrieden mit der starken Leistung der Mannschaft heute. Vier unserer Fahrerinnen kamen auf der Königsetappe unter die ersten zehn, und wir führen weiterhin die Teamwertung an. Wir gehen auf die kommenden Etappen in einer guten Position in der Gesamtwertung.“