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47'150 Männer ohne bisherige Gichtdiagnose, wurden 1986 in die Studie eingeschlossen. Während 12 Jahren füllten die Teilnehmer zweimal pro Jahr einen Fragebogen zu Alkoholkonsum und dem Auftreten einer Gichterkrankung aus.
In den 12 Jahren traten 730 Gichtfälle auf. Dabei spielte die Art des eingenommenen Alkohols eine wesentliche Rolle. Im Vergleich zu abstinenten Männern erkrankten solche, welche mehr als einen Liter Bier täglich tranken 2.5 Mal häufiger. Ein vergleichbarer Konsum an harten Getränken erhöhte das Risiko um das 1.6-fache, der Genuss von Wein bis zu einem halben Liter täglich war mit keinem erhöhten Risiko verbunden (50 g Alkohol entsprechen 1 Liter Bier, 0.5 Liter Wein oder 1.25 Deziliter Schnaps).
Diese Ergebnisse legen nahe, dass bestimmte nicht alkoholische Bestandteile für das erhöhte Risiko verantwortlich sind und nicht der Alkohol selbst.