Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/184243

<h2>SubmittedText<h2><p>Das EDA hat dieses Jahr die erste Gender-Equality- und Frauenrechtsstrategie verabschiedet.</p><p>- Wie stellt der Bundesrat sicher, dass alle mit aussenpolitischen Dossiers befassten Departemente diese Ziele umsetzen und eine Gender-Equality-Perspektive in alle Aktivitäten einbauen?</p><p>- Wird dieses Thema vermehrt in politischen Gesprächen mit anderen Ländern aufgenommen?</p><p>- Welche finanziellen Mittel werden zur Verfügung gestellt, beispielsweise in der Botschaft über die internationale Zusammenarbeit der Schweiz?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die EDA-Strategie zu Geschlechtergleichstellung und Frauenrechten bietet einen strategischen Rahmen für alle aussenpolitischen Massnahmen und bezweckt eine kohärente Aussenpolitik aller Schweizer Akteure in diesem Bereich. Sie bündelt die Themen der bisherigen Engagements. So ist die Stärkung der Geschlechtergleichstellung und der Rechte von Frauen und Mädchen auch in der Botschaft zur internationalen Zusammenarbeit 2017-2020 ein eigenes strategisches Ziel. Die Deza wendete 2016 rund 77 Millionen Franken für genderspezifische Projekte und Programme auf und leistete einen Beitrag von 16 Millionen Franken an UN Women. Ansonsten wird die EDA-Strategie im Rahmen der bestehenden Budgets der jeweiligen Direktionen umgesetzt. Die EDA-Strategie ist zudem eine Grundlage, um Fragen der Geschlechtergleichstellung und Frauenrechte auch in der multilateralen und bilateralen Aussenpolitik, der Friedens- und Menschenrechtspolitik sowie den sektoriellen Aussenpolitiken systematisch aufzunehmen.</p>