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- Der Justizausschuss des US-Senats hat die Kandidatin von Präsident Donald Trump für den Obersten Gerichtshof, Amy Coney Barrett, bestätigt.
- Mit dem Votum ist der Weg frei für die Abstimmung im Plenum des Senats, die für Montag vorgesehen ist.
Die Demokraten in dem Ausschuss boykottierten die Abstimmung. Sie hatten gegen die Nominierung der 48-jährigen Katholikin lautstark protestiert.
Barrett soll Nachfolgerin der jüngst verstorbenen liberalen Richterin Ruth Bader Ginsburg werden. Die konservativen Richter am Supreme Court hätten damit künftig eine Mehrheit von sechs: drei Sitzen.
Republikaner in der Mehrheit
Barrett ist hoch angesehen im christlich-konservativen Lager, einer Kernwählergruppe Trumps. Sein demokratischer Herausforderer Joe Biden hatte gefordert, dass der Sieger der Präsidentenwahl am 3. November über die Ginsburg-Nachfolge bestimmen soll.
Die Republikaner halten im Senat 53 der 100 Sitze. Mindestens vier ihrer Senatoren müssten zu den Demokraten überlaufen, um Barretts Bestätigung zu blockieren. Nur zwei Senatorinnen haben bislang erklärt, man sollte erst 2021 über eine Nominierung entscheiden.