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Eisenmangel kennt zwei Stadien:
Frühstadium: Eisenmangelsyndrom (Iron Deficiency Syndrome, IDS)
Spätstadium: Eisenmangelanämie (Iron Deficiency Anemia, IDA)
Typische Symptome des Eisenmangelsyndroms sind Erschöpfungszustände, Konzentrationsstörungen, ADS, Lustlosigkeit bis zu depressiver Verstimmung, Schlafstörungen, Schwindel, Nackenverspannungen, Kopfschmerzen, Haarausfall, Nagelbrüchigkeit oder Restless Legs. Erst bei der Eisenmangelanämie tritt eine Anämie (Blutarmut) auf.
In der Schweiz hat sich die intravenöse Eisentherapie in beiden Stadien des Eisenmangels mehrheitlich durchgesetzt. Dabei gibt es zwei mögliche Vorgehensweisen: Diagnostik- und Therapiekonzept gemäss Empfehlungen der SIHO (Swiss Iron System SIS) und alternatives Konzept von Vifor Pharma. Die beiden Konzepte werden am Eisensymposium miteinander verglichen. Es werden die Vorzüge des SIS erklärt.
Das SIHO-Eisenkonzept gründet auf der Korrelation zwischen dem Ferritinwert und dem Gesundheitszustand des Patienten. Es handelt sich um ein bestes Beispiel von Evidence Based Medicine (datenbasierte Medizin). Am Symposium wird dieses Prinzip im Detail auf gut verständliche Art erklärt.