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Die Schulmedizin rät zu viel trinken und Antibiotika. Bevor man jedoch zu Antibiotika greift, lohnt sich aber ein Versuch mit natürlichen Mitteln. Blasen- und
Nierentees allein sind sicher zu schwach, schon viel besser wirkt Preiselbeersaft (Cranberry), was schon lange auch den Ärzten bekannt ist.
Noch besser als Preiselbeersaft wirkt Aronia-Extrakt, weil die Wirkstoffkonzentration höher ist.
Die Blätter der Artemisia annua Pflanze wirken gleich gut wie ein Antibiotikum, aber ohne Nebenwirkungen.
Auch Wirksam ist die D-Manose
D-Mannose ist eine Zuckerart, die mit Glucose verwandt ist, aber im Körper kaum verstoffwechselt wird. D-Mannose wird stattdessen mit dem Urin ausgeschieden. Auf ihrem Weg durch die Blase bindet die D-Mannose jene Bakterien an sich, die Harnwegsinfekte und Blasenentzündungen verursachen. Die lästigen Bakterien verschwinden jetzt – gebunden an die D-Mannose – mit dem Urin in der Toilette. D-Mannose bietet sich nicht nur als Therapiekomponente bei Harnwegsinfekten an, sondern auch als Methode zur Prävention von immer wiederkehrenden Blasenentzündungen – natürlich ohne Nebenwirkungen.
Einfach und effektiv ist:
Natron (Natriumbicarbonat) bei Blasenentunzündungen (Säckchen Backpulver in der
Handtasche)
Es ist leider viel zu wenig bekannt, dass Frauen, die regelmässig menstruieren, allmonatlich eine Stoffwechselveränderung durchmachen müssen. Diese verläuft eindeutig „sauer“. Sichtbarer Beweis: Unmittelbar vor der Menstruation wird die Haut unter Gold- und Silberschmuck schwarz.
Während dieser Zeit leiden sehr vielen Frauen an Depressionen; sie sind empfindlich, reizbar und haben mitunter starke Schmerzen. Selbst das Zusammenleben in einer Partnerschaft wird oft auf eine harte Probe gestellt.
Der monatliche Zyklus der Frau verläuft in 2 Phasen. In den ersten beiden Wochen überwiegen die Follikelhormone, in der zweiten Hälfte des Zyklus die
Gelbkörperhormone. Gleichzeitig treten im Stoffwechsel bestimmte Veränderungen auf, die sich an der Zusammensatzung des Harns erkennen lassen.
Im menschlichen Körper gibt es bestimmte Bakterien, die für die Verdauung notwendig sind. Dazu gehört in erster Linie das Kolibakterium. Es ist für den Abbau der Kohlehydrate verantwortlich. Seltsamerweise ist dieses Bakterium im Dickdarm nützlich und lebensnotwendig. In anderen Organen ruft es aber Entzündungen und folgenschwere Eiterungen hervor. Gerade bei der Frau ist es leicht möglich, dass dieses Bakterium in der Harnblase gelangt und dort eine Blasenentzündung auslöst.
Das Kolibakterium kann sich aber nur in einem Harn halten, der schwach sauer reagiert (das hängt von der Nahrung und dem Stoffwechsel ab). Und gerade unmittelbar vor der Menstruation ist der Harn bei sehr vielen Frauen sauer. Dann kann es auch zu einer schmerzhaften Blasenentzündung kommen. Bei Blasenentzündungen in der zweiten Hälfte des Zyklus handelt es fast immer um Koli-Infektionen.
Dagegen kann man mit einem so einfachen Mittel wie Natron rasche Heilung erzielen. Die angegebene
Dosierung ist absolut unschädlich:
Mit Speisesoda (Backpulver) oder Natron, Natrium Bicarbonat den PH-Wert erhöhen
1 Abgestrichener Kaffeelöffel in etwas lauwarmes Wasser auflösen.
Alle 2 bis 3 Stunden einnehmen. Viel dazu trinken.
Der Harn verliert sehr schnell die Säure, die Kolibakterien können sich nicht mehr vermehren und werden ausgeschwemmt. Innerhalb weniger Stunden ist man wieder Schmerzfrei.