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(griech.), im alten
Athen
[* 2] die
Abstimmung eines
Demos über die Rechtmäßigkeit des
Bürgerrechts derer,
die als Eindringlinge bezeichnet worden waren. Es wurde dabei jedes eingeschriebene Gemeindeglied verlesen und, wenn das
Bürgerrecht eines Vorgelesenen angezweifelt wurde, durch dieAbstimmung entschieden. War sie dem Betreffenden
ungünstig, so wurde er aus dem Bürgerverband ausgestoßen und in den
Stand der
Schutzverwandten verwiesen. Machte er von
dem ihm zustehenden
Rechte derAppellation an einen ordentlichen
GerichtshofGebrauch, und bestätigte dieser das
Resultat jener
Abstimmung, so ward er als Sklave verkauft. Die älteste bekannte Diapsephisis fällt ins
Jahr 445
v. Chr., wobei von sämtlichen
Demen nicht weniger als 4760 Leute ausgestoßen wurden.
im alten Athen ein Verfahren, wodurch dem Eindringen Unberufener in das attische Bürgerrecht begegnet
werden sollte. An einem bestimmten Tage wurden die Namen aller aktiven Gemeindemitglieder öffentlich vorgelesen und bei jedem
gefragt, ob er ein echter attischer Bürger sei oder nicht.
Jeder Anwesende konnte seine Zweifel äußern.
Wurden solche erhoben, so erfolgte eine Erörterung für und wider, dann die Abstimmung.