Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03603.jsonl.gz/837

Die Armee soll in den nächsten vier Jahren insgesamt 20 Milliarden Franken bekommen. Das hat der Ständerat am Montag mit 30 zu 10 Stimmen beschlossen. Damit ist die Armeereform unter Dach und Fach.
Der Nationalrat hatte dem Zahlungsrahmen bereits zugestimmt. Über die Reform ist ebenfalls eine Einigung zu Stande gekommen: Die Truppe wird auf einen Sollbestand von 100’000 Armeeangehörigen verkleinert, wobei der Effektivbestand 140’000 beträgt. Diese sollen gut ausgebildet, voll ausgerüstet und rasch mobilisierbar sein. Ziel ist es, innerhalb von zehn Tagen 35’000 Mann einsetzen zu können. […]
Sollte das Parlament die Reform dann verabschieden, hat die Gruppe Giardino ein Referendum angekündigt. Die Milizorganisation kämpft gegen die Kürzungen bei der Armee. Präsident Willi Vollenweider fordert einen Marschhalt angesichts des «historischen Fehlentscheides» von Seiten des Parlaments. Andernfalls solle das Volk befragt werden.
Beitrag auf handelszeitung.ch