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Bevor Schauspielerin Amanda Seyfried wusste, dass sie unter der psychischen Krankheit OCD leidet, dachte sie, sie habe Krebs. «Ich dachte, ich habe einen Hirntumor. Nach einem MRI schickte mich der Neurologe zu einem Psychiater», sagt die 30-Jährige gegenüber «Harper’s Bazaar». Zu wissen, dass viele ihrer Ängste nicht auf der Wahrheit beruhen, habe ihr geholfen, im Leben klar zu kommen.
Für immer unter Medikamenten
Um ihre Zwangsstörungen kontrollieren zu können, schluckt Seyfried seit elf Jahren Lexapro. «Ich werde das Medikament nie absetzen können», offenbarte die US-Amerikanerin im Magazin «Allure». Sie nehme eine niedrige Dosierung des Medikaments zu sich – und sehe keinen Grund darin, es einmal nicht mehr zu nehmen. «Man sollte die Krankheit so ernst nehmen wie anderes auch… Wenn du sie behandeln kannst, solltest du dies tun», zitiert «Harper’s Bazaar» die Schauspielerin weiter.
«Eine psychische Erkrankung sieht man nicht»
Amanda Seyfried leidet ohne medikamentöse Behandlung unter Zwangsneurosen, die gar Panikattacken auslösen können. Früher fühlte sich die 30-Jährige deshalb oft unbehaglich in ihrer eigenen Haut. Heute kämpft sie dafür, dass psychische Erkrankungen ernst genommen werden. «Eine psychische Erkrankung sieht man nicht – aber sie ist da», ist Seyfried überzeugt.
Die hübsche Blondine in «Mamma Mia!»
Amanda Seyfried letztes Jahr in «Ted 2»
(red)