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Uniterre weise die Vorschläge zu den Agrarimporten in den landwirtschaftlichen Verordnungen 2020 gänzlich zurück, schreibt die Bauerngewerkschaft Uniterre in einer Mitteilung. Sie stünden im Widerspruch zu Ernährungssicherheit und Ernährungssouveränität. Zudem würden sie den Preisdruck auf die Schweizer Produktion durch verschärften Wettbewerb erhöhen.
Im Milchsektor fordert die Gewerkschaft anstatt die Einfuhr von Butter zu erleichtern, Massnahmen zu unterstützen, um die einheimische Butterproduktion zu fördern. Im Bereich der pflanzlichen Produktion müssten die vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) gesenkten Schwellenpreise angehoben werden, um die einheimische Futtermittelproduktion attraktiver zu machen, heisst es weiter.
Weiterführen werde Uniterre auch den Kampf dafür, dass die Verkäsungszulage direkt an die Produzentinnen und Produzenten ausbezahlt werde. Uniterre wisse, dass aktuell ein Teil dieser Prämie in den Händen der Verarbeiter und Supermärkte bleibe.