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Die vor einem Jahr bei einem Mordanschlag der Taliban in Pakistan schwer verletzte Malala Yousafzai ist am Freitag im Weissen Haus von US-Präsident Barack Obama und dessen Frau Michelle empfangen worden. Die Obamas dankten der jungen Aktivistin persönlich für ihr Engagement.
Das Präsidentenpaar habe der 16-Jährigen für "anregende und leidenschaftliche Bemühungen um Bildung für Mädchen in Pakistan" gedankt, heisst es in einer vom Weissen Haus verbreiteten Erklärung.
Die Menschenrechtsaktivistin hatte zuvor zum Internationalen Tag der Mädchen am Freitag unterstrichen, dass "wir Mädchen die Welt verändern können". Das Weisse Haus teilte dazu mit, es begrüsse "Malalas Bemühungen, diese Träume zu verwirklichen".
First Lady Michelle Obama erklärte, dass Investitionen in Bildung für Mädchen "das Beste ist, was wir tun können".
Attentäter der radikalislamischen Taliban hatten Yousafzai am 9. Oktober vergangenen Jahres in den Kopf geschossen, weil sie in ihrem Internetblog Bildung auch für Mädchen gefordert hatte. Sie galt als einer der Favoriten auf den diesjährigen Friedensnobelpreis.
Am Donnerstag hatte das EU-Parlament beschlossen, die 16-Jährige mit dem diesjährigen Sacharow-Preis für geistige Freiheit auszuzeichnen.
SDA-ATS