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Satellitenaufnahmen zeigen: Innert weniger Sekunden machte das Erdbeben ganze Stadtviertel von Kathmandu dem Erdboden gleich.
Das Erdbeben der Stärke 7,8, das Nepal am vergangenen Samstag heimsuchte, forderte mindestens 5000 Opfer – und es hinterliess ein Bild der Zerstörung. Ein mächtiges Felspaket, das sich über 500 Jahre lang im Untergrund aufgebaut hatte, entlud sich und liess den Boden über 1000 Kilometer weit erbeben. Gebäude im Umkreis von 300 Kilometern wurden erschüttert, Tausende Häuser stürzten ein.
Besonders hart getroffen wurde Kathmandu, wie freigegebene Satellitenbilder der Firma DigitalGlobe zeigen. Das Stadtbild der nepalesischen Hauptstadt veränderte sich innert einer Minute radikal. Quartiere wurden dem Erdboden gleichgemacht. Inzwischen wurden auf grösseren Plätzen Zeltlager aufgebaut.