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Am Wintertreffen der Vereinigung der US-Gouverneure hat Präsident Donald Trump erneut die lokalen Polizeikräfte für ihr Verhalten beim Amoklauf an der Douglas Stoneman High School in Parkland im US-Bundesstaat Florida kritisiert. Wie die Nachrichtenagentur Associated Press berichtet, hat Trump die lokalen Sicherheitskräfte als «nicht gerade ‹Medal of Honour›-Gewinner» bezeichnet.
Die «Medal of Honour» ist die höchste militärische Auszeichnung, welche die US-Regierung verleiht. Damit werden Mitglieder der Streitkräfte geehrt, sich durch «auffallende Tapferkeit und Furchtlosigkeit bei Lebensgefahr» ausgezeichnet haben. Trump behauptete von sich selber, in der gleichen Situation tapferer gehandelt zu haben:« Ich glaube wirklich ich wäre hineingerannt, auch wenn ich keine Waffe gehabt hätte.»
Vor den 39 anwesenden Gouverneuren der Bundesstaaten sagte Trump, die USA müssten Massnahmen für mehr Sicherheit an Schulen und gegen Waffengewalt ergreifen. Der Präsident enthüllte, dass er sich in dieser Woche mit zwei Mitgliedern der Führungsriege der Waffenlobby-Gruppe «National Rifle Association» (NRA) getroffen habe. Die NRA-Chefs Wayne LaPierre und Chris Cox wollten «etwas tun», um das Problem anzugehen, versicherte Trump den versammelten Gouverneuren.
Gleichzeitig betonte der Präsident, es gebe keinen grösseren Fan des «Second Amendment» als ihn. Dieser Verfassungszusatz garantiert dass Recht der US-Bürger zum Tragen einer Waffe. Es brauche aber verstärkte background checks bei Waffenkäufen. Es müsse sichergestellt werden, dass Verrückte keine Schusswaffen erhielten. Trump sprach auch von der Notwendigkeit, den Zugang zu Institutionen für psychisch Kranke zu verbessern. (cbe).