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FFP1 = minimaler Schutz (Farbcode Gelb), bei Partikeln von inerten Stoffen nach MAK-Wert-Liste höchstzulässige Schadstoffkonzentration: 5-facher MAK-Wert
FFP2 = optimaler Schutz (Farbcode Blau), bei Partikeln von gesundheitsschädlichen Stoffen höchstzulässige Schadstoffkonzentration: 10-facher MAK- bzw. TRK-Wert
FFP3 = maximaler Schutz (Farbcode Rot), bei Partikeln von giftigen und sehr giftigen Stoffen höchstzulässige Schadstoffkonzentration bei Halbmasken: 50-facher MAK- bzw. TRK-Wert höchstzulässige Schadstoffkonzentration bei Vollmasken: 200-facher MAK- bzw. TRK-Wert
Schutzstufen bei Masken gegen Gase und Dämpfe:
Typ A = Schutz gegen organische Gase und Dämpfe (Farbcode Braun)
Typ B = Schutz gegen anorganische Gase und Dämpfe (Farbcode Hellblau/Grau)
'-dB: Dezibel = Messeinheit für Lautstärke
Beispiele:
Gespräch ca. 60 dB
Bohrmaschine ca. 90 dB
Schweissen ca. 100 dB
Kreissäge ca. 110 dB
Presslufthammer ca. 130 dB
Pistolenschuss ca. 140 dB
Düsenjäger ca. 150 dB
- SNR = single number rating: durchschnittliche Lärmreduktion in dB. Beispiel: SNR 25dB = Reduktion von Bohrmaschinenlärm auf die Lautstärke eines Gesprächs.
- RNR = recommended noise rating: empfohlene Geräuschbewertung in dB. Beispiel: RNR 87-98dB = der Schallpegel überschreitet den Grenzwert, Gehörschützer sind obligatorisch, ideal für hochfrequenten Lärm.
Diese Symbole helfen bei der Wahl des richtigen Gehörschützers. Ein Gehörschützer sollte nicht überdimensioniert, aber auch nicht zu schwach sein. Das von Peltor und EAR entwickelte Auswahlsystem bedient sich einer einfachen und logischen Einstufung nach Farben.
Zwischen 88 - 93 dB (A)
Zwischen 87 - 98 dB (A), ideal für hochfrequenten Lärm
Zwischen 94 - 105 dB (A), ideal für hoch- und mittelfrequenten Lärn
Zwischen 95 - 110 dB (A), für alle Frequenzen geeignet
Um die Beschäftigten noch besser zu schützen, sind auf den 1.1.2007 die Lärmgrenzwerte angepasst worden. Bei Lärmexpositionen von 85 bis 87 dB(A) bezogen auf ein Jahr waren bisher Massnahmen zur Reduktion der Lärmbelastung und zum Schutz des Personals nur empfohlen. Neu sind diese Massnahmen vorgeschrieben. Auch müssen die Arbeitnehmenden über die Gefährdung des Gehörs und die Auswirkungen eines Gehörschadens informiert werden.
Das Tragen von Gehörschutzmitteln wird empfohlen, wenn die Lärmexposition an einzelnen Tagen 85 dB(A) während 8h überschreitet. Der Arbeitgeber muss in diesem Fall die Arbeitnehmenden über die Gefährdung des Gehörs informieren, geeignete Gehörschutzmittel kostenlos zur Verfügung stellen und deren korrekte Anwendung instruieren.
Gebrauchsanweisung Gehörschutzstöpsel aus Schaumstoff durch Drücken und Drehen zwischen den Fingerspitzen zu einer dünnen Rolle verformen. Den gerollten Gehörschutzstöpsel nun ausreichend tief in den Gehörgang einsetzen. Das Einsetzen ist leichter, wenn Sie mit der anderen Hand das Ohr nach hinten und oben ziehen.
Pflege Die Gehörschutzstöpsel sauber halten. Auf Verschmutzungen achten, die den Gehörgang irritieren könnten. Sie können mit milder Seife und Wasser gewaschen werden. Anschliessend Wasser herausdrücken und an der Luft trocknen lassen. Die Stöpsel könne mehrmals gewaschen werden. Falls der Stöpsel Festigkeit verliert oder nicht mehr auf seine ursprüngliche Form/Grösse expandiert, muss er entsorgt werden.
Gebrauchsanweisung Ziehen Sie mit der freien Hand das Ohr beim Einsetzen des Stöpsels etwas nach oben, bis Sie merken dass er richtig dichtet. Der Sitz mag sich anfangs etwas eng anfühlen, besonders wenn Sie noch nie Gehörschutzstöpsel getragen haben.
Pflege Vorgeformte Stöpsel habe normalerweise eine Lebensdauer von mehreren Monaten und mehr - je nach Ausführung und Arbeitsumgebung, Hygiene und Körperhaushalt. Falls sie schrumpfen, härtert werden, reissen oder permanent deformiert sind, müssen sie ersetzt werden. In warmem Seifenwasser waschen und gründlich abspülen. Nach dem Trocknen in einer Dose aufbewahren.
Gebrauchsanweisung Halten Sie das grössere Stöpselende und schwenken Sie die Stöpselspitze direkt in den Gehöreingang. Drücken und wackeln Sie den Stöpsel in den Gehörgang bis eine gute Abdichtung gegeben ist. Oft hilft es, das Ohr beim Eindrücken der Stöpsel etwas hochzuziehen.
Pflege Die meisten Bügelgehörschützer können auf gleiche Weise gereinigt werden, wie die vorgeformten Stöpsel. Den Bügel nicht verbiegen/verändern da er für den Sitz der Stöpsel und damit die akustische Dämmung sorgt.
Gebrauchsanweisung Kapselgehörschützer müssen das Ohr ganz umschliessen, um dicht am Kopf anzuliegen. Den Kopfbügel so einstellen, dass die Kissen die Ohren gleichmässig umschliessen - so erhalten Sie die beste Schalldämmung. Hinter dem Kissen eingeklemmte Haare wegstreichen. Keine Bleistifte oder ähnliches hinter dem Ohr tragen, da sonst die Abdichtung gestört wird.
Pflege Die Kissen können mit warmem Seifenwasser gewaschen und anschliessend gründlich ausgepült werden. Kein Alkohol oder Lösungsmittel verwenden. Die Kissen müssen normalerweise mindestens zweimal im Jahr ausgetauscht werden. Kapselgehörschützer dürfen in keinster Weise modifiziert werden. Dies gilt besonders für das Dehnen oder den Missbrauch des Bügels, da sonst die Schutzwirkung stark beeinträchtigt wird.
Unsere Augen sind unser wichtigstes Sinnesorgan. 90% aller Sinneseindrücke nehmen wir mit den Augen wahr. Täglich erleiden weltweit über 600 Arbeiter Augenverletzungen, welche teilweise irreversible sind, nur weil sie keine Schutzbrillen tragen. Gefahren für die Augen sind u.a.: Staub, Stoss, feste Partikel, heisse Flüssigkeiten, Spritzer von Säuren und Laugen, Ultraviolettes Licht, Infrarotes Licht, sichtbares Licht, Laser, Gefahren durch Elektrizität.
Eine gute Schutzbrille: beschlägt nicht, zerkratzt nicht, ist ergonomisch geformt, hast verstellbare Bügel, bietet einen optimalen Rundum-Schutz, bietet eine gute Rundum-Sicht, bietet einen hohen Tragekomfort und ist CE-geprüft.
Auch Helme, die nach einer Schlageinwirkung intakt scheinen, müssen ebenso wie offensichtlich beschädigte Helme ersetzt werden. Es wird empfohlen, den Helm spätestens 5 Jahre nach Herstellungsdatum auszutauschen.
Die Lebensdauer von Arbeitsschutz-Produkten ist generell abhängig von der Konzentration der Schadstoffe sowie von der Anwendungshäufigkeit und Anwendungsdauer.
Partikelfilter: Wird der Atemwiderstand spürbar stärker, ist der Filter verbraucht und sollte gewechselt werden.
Gasfilter: Wenn wieder Gerüche wahrgenommen werden, ist der Aktivkohlefilter verbraucht und muss gewechselt werden.
Schutzhelm: Auch Helme, die nach einer Schlageinwirkung intakt scheinen, müssen ebenso wie offensichtlich beschädigte Helme ersetzt werden. Es wird empfohlen, den Helm spätestens 5 Jahre nach Herstellungsdatum auszutauschen.
Aerosolpartikel sind kleine Partikel, die überall in der Luft vorkommen. Sie sind so klein, dass sie einzeln mit bloßem Auge nicht sichtbar sind. Sichtbar werden sie nur, wenn sie in einer sehr großen Konzentration in der Luft vorkommen, ab etwa 1.000.000 Partikel/cm³. Dies nimmt man als so genannten Smog wahr. Der Durchmesser der Partikel liegt zwischen 0,5 nm und mehreren 10 µm. Am oberen Ende dieses Bereiches liegen beispielsweise größere Pollen
Der Arbeitsplatzgrenzwert (AGW-Wert) ist der Grenzwert für die zeitlich gewichtete durchschnittliche Konzentration eines Stoffes in der Luft am Arbeitsplatz in Bezug auf einen gegebenen Referenzzeitraum. Er gibt an, bei welcher Konzentration eines Stoffes akute oder chronische schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit im Allgemeinen nicht zu erwarten sind.
Bügelgehörschützer sind einfach in der Anwendung, praktisch und sehr komfortabel zu tragen. Sie lassen sich schnell auf- und absetzen, und werden bei Nichtgebrauch um den Hals getragen, so dass sie sich besonders für den zeitweiligen Einsatz eignen.
Zusammenrollbare Stöpsel, die aus dehnbarem, rückverformenden Schaum bestehen bieten für die meisten Anwender die optimale Kombination aus Komfort und Gehörschutz. Im Ohr expandiert der Stöpsel und sorgt so für einen sicheren, bequemen Sitz. Es gibt Einweg- und wiederverwendbare Stöpsel.
Kapselgehörschützer von Peltor ermöglichen eine effektive Kommunikation mit umstehenden Personen als auch über grössere Entfernungen. Es gibt Kommunikationslösungen mit kurzer Reichweite (z.B. Intercomsysteme und niveauabhängige Funktionen) als auch mit grosser Reichweite (z.B. Kurzwellen-Funkgeräte, Mobiltelefone und kabellose Kommunikationsausrüstung).
MAK-Wert (Maximale Arbeitsplatz Konzentration) war in § 3 der alten Gefahrstoffverordnung definiert als die höchstzulässige Konzentration eines Stoffes in der Luft am Arbeitsplatz, bei der im Allgemeinen die Gesundheit des Arbeitnehmers auch bei wiederholter und langfristiger (in der Regel 8-stündiger) Exposition und einer durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 40 Stunden nicht beeinträchtigt wird. Mit dem Inkrafttreten der neuen Gefahrstoffverordnung am 1. Januar 2005 ist der MAK-Wert durch den Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) ersetzt worden.
Kapselgehörschützer bestehen aus Hartschalen mit weichen Kunststoffkissen, die das Ohr ganz umschliessen. Sie sind aufgrund ihrer Anwendungsfreundlichkeit sehr beliebt. Es gibt Modelle mit Kopfbügel, Nackenbügel, mit Helmbefestigung und zusammenklappbar.
TRK-Werte geben die Konzentration eines Stoffs in der Luft am Arbeitsplatz an, die nach dem Stand der Technik erreicht werden kann. Der TRK-Wert ist ein Richtwert, seine Einhaltung soll das Risiko einer gesundheitlichen Beeinträchtigung vermindern, ausschließen kann er es nicht. TRK-Werte werden für Krebs erzeugende oder Erbgut verändernde Arbeitsstoffe festgelegt, für die keine toxikologisch-arbeitsmedizinisch begründeten maximalen Arbeitsplatzkonzentrationen (MAK) aufgestellt werden können, weil sie technisch unvermeidlich sind oder natürlich vorkommen und eine Exposition nicht ausgeschlossen werden kann