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Das Filmfestival von Locarno hat heute Leoparden an Produktionen vergeben, die wegen Corona in der Herstellung unterbrochen wurden. Die Preisverleihung fand wegen der Pandemie nur auf der Webseite statt. Wie die Festivalleitung mitteilt, gehen 70’000 Franken und ein Leopard an die argentinische Filmemacherin Lucrecia Martel für ihr Dokumentarfilmprojekt über die Ermordung des Aktivisten Javier Chocobar. Zudem wird die Schweizer Regisseurin Mari Alessandrini für ihr Projekt «Zahori». Sie erzählt in ihrem Film von der Freundschaft zwischen einem Mädchen mit Tessiner Wurzeln und einem Mapuche-Indianer in der patagonischen Steppe. (swisstxt)
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