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In einem roten Häuschen am Flüsschen lebte ein kleines Spinnlein. Dieses sponn gerne kleine Fädchen, von den vertrockneten Blümchen auf dem Tischlein zum Fensterbrettchen zum Beispiel. Das Sarahlein, das Herrchen dieses Häuschens, kennt diese tierischen Umgangsförmchen und akzeptiert das Spinnlein wie es ist. Doch schon wenige Tage später hatte das Spinnlein so was wie ein kleines Bäuchlein. Bei näherer Betrachtung viel mehr ein Säckchen auf dem Rücken. „Oh-oh.“, seufzte das Sarahlein. „Das Spinnlein hat sich wohl ein Männlein geangelt! Dass die das kann und ich nicht, bereitet mir fast Depressiönchen. Tja, jetzt hat sie kleine Eierchen und das in der Ecke meines Badezimmer-Fensterchens. Was mache ich denn jetzt?“
Hätte das Sarahlein ein funktionierendes Staubsäugerchen, hätte sie dem Spinnlein ein Relokatiönchen vorgeschlagen. Doch in Sarahleins Haushältchen mangelt es an Haushaltsgegenständchen. „Tja, da muss ich zu drastischeren Massnähmchen greifen.“, beschloss das Sarahlein. Sie erschlug das Spinnlein mit einem Schühchen und verstaute es in einem Abfalleimerchen.
Das war die Geschichte vom kleinen Familienmördchen.