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Tibeter hoffen auf die jungen Chinesen
Im «Vaterland» erzählt er von seiner Kindheit in Tibet, der Flucht und seinem Leben in Liechtenstein. 20 Jahre ist es her, seit Jimmy Mönkangsar aus Tibet flüchtete und schliesslich gemeinsam mit seinem Vater und den zwei älteren Schwestern sowie 14 weiteren tibetischen Flüchtlingen vor dem Schloss in Vaduz abgesetzt wurde. Heute arbeitet Jimmy Mönkangsar als Techniker bei der Telecom Liechtenstein. In fast akzentfreiem Liechtensteiner Dialekt erzählt er seine Geschichte, den Liechtensteiner Pass erhielt er 2007.
Dieser ermöglichte es seiner Familie, nach langer Zeit wieder nach Lhasa zurückzukehren. Die Heimatstadt Mönkangsars hat sich allerdings stark verändert: «Heute muss man Chinesisch können, um sich in Tibet zurechtzufinden.» Die Chinesen scheinen ihrem Ziel, die Mehrheit der Tibeter aus ihrem Land zu vertreiben, immer näherzukommen.
Hoffnung nicht aufgeben
Trotz der sich weiter verschlechternden Situation Tibets geben die Tibeter in Liechtenstein die Hoffnung nicht auf. Jimmy Mönkangsar hofft vor allem auf ein Umdenken bei den jungen Chinesen. «Die Jungen denken anders, weil sie besser ausgebildet sind und sehen, dass es nicht nur den Kommunismus, sondern auch demokratische Regierungsformen gibt.» Wie der Dalai Lama plädiert Mönkangsar für ein Tibet, dass zwar Teil der Volksrepublik China bleibt, sich aber selbst regiert – ähnlich wie Hongkong.
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