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"Unverschämtes Weib!" stößt Yıldız hervor, während sie in Selens von Nadeln durchbohrtes Gesicht starrt. "Verräterin, dreckiges, widerliches Weib! Schämst du dich denn niemals? Na schön - du hast es nicht anders verdient."
Energisch packt sie mit ihren zarten, weißen Händen einen großen Stein und schlägt auf das Ei am Boden ein. Gelb und warm spritzt dessen Inneres in alle Richtungen.
Auf dem groben Kies liegt nun Selens durchlöchertes, durchbohrtes, zertrümmertes Gesicht. Nachdem sie drei Selen-Eier auf diese Weise zerquetscht hat, bedeckt Yıldız deren Überreste mit einem schweren Stein. (S. 259)
Yıldız Yaralanması
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Vom Meer aus blickten wir auf Istanbul, Nevzat, Demir und ich, auf von der Natur geschaffene Poesie - und auf die von Menschenhand geschaffenen Absonderlichkeiten. Wir blickten hinüber zu den Wolkenkratzern, die sich vor unseren Augen schamlos, wie ins Herz der Stadt gestoßene Dolche aus Beton erhoben. Wir blickten zu den Brücken, die dem Meer wie Fesseln in die Flanken geschlagen waren. (S. 50)
İstanbul Hatırası
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