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Die Studierenden beherrschen die technische Fachsprache in Englisch auf der Portfoliostufe A2 bis B1 oder höher. Sie lesen technische Manuals, präsentieren Fachinhalte
und verfassen einfache technische Berichte.
Die Studierenden formulieren für berufsbezogene technische Problemstellungen mathematische Ansätze, lösen die Aufgabenstellung und deuten die Ergebnisse. Sie setzen die Lösungsmethoden mit Rechenprogrammen um und stellen die Lösungen in einfachen Skizzen und Diagrammen dar.
Ausgehend vom atomaren Aufbau der Materie und der Bildung von Molekülen und Ionen kennen die Studierenden die wichtigsten Reaktionstypen wie Redox- oder Säure-Base-Reaktionen. Sie wissen um die medizinisch bedeutsame Vertretung dieser Reaktionen in der Biochemie.
Die Studierenden kennen jene Grundphänomene der Physik, welche für die Medizintechnik eine besondere Bedeutung haben. Sie grenzen physikalische Systeme ab und erklären prinzipielle, physikalische Vorgänge und Zusammenhänge bei Funktionsweisen von Messmethoden und Geräten.
Aufgrund der volks- und betriebswirtschaftlichen Grundlagen stellen die Studierenden in verschiedensten Bereichen wirtschaftliche Überlegungen an und wenden die Buchhaltung an.
Die Studierenden werden befähigt, Vorrichtungen und Hilfsmittel für den täglichen Gebrauch zu konstruieren.
Mit LabVIEW und Python erlernen die Studierenden eine grafische und eine moderne Open-Source-Programmiersprache. Sie werden befähigt, Automatisierungsaufgaben selbständig zu programmieren und zu lösen.
Aufbau und Vernetzung von Computern, das Verständnis für die Funktionen des Betriebssystems sowie die Aneignung von Grundfertigkeiten in den gebräuchlichsten Anwenderprogrammen bilden einen Teil der Ausbildung. Die Studierenden verfügen in der Anwendung von Softwarewerkzeugen, in der Vernetzung von Geräten und in der Beachtung von Sicherheitsvorkehrungen über eine hohe Kompetenz.
Die Studierenden beschreiben und berechnen elektrotechnische Grundlagen des Gleichstroms, der elektrischen und magnetischen Felder sowie deren Wirkungen. Darauf aufbauend sind sie fähig entsprechende Schaltungen und Prinzipien der Halbleiterelemente zu verstehen und zu berechnen. Die Studierenden können elektrische Geräte in ihre Teilsysteme zerlegen, überschlägige Berechnungen anstellen, Ströme und Spannungen messen.
Die Studierenden können Mikrocomputer in medizintechnische Systeme einbinden und damit Mess-, Steuer- und Überwachungsfunktionen ausführen.
Die Studierenden erlernen die Grundbegriffe
und -funktionen der Digitaltechnik, bauen logische Schaltungen und kontrollieren deren
Funktionsweise mit Simulationsprogrammen. Sie programmieren einfache, speicherprogrammierbare Steuerungen.
Ziel der Ausbildung ist der Erwerb von Kenntnissen über die wichtigsten Elektronikkomponenten. Die Studierenden beschreiben deren Anwendung in Bausteinen von Steuerungen und Systemen der Leistungselektronik. In praktischen Arbeiten mit Schaltungen und Simulationswerkzeugen erkennen und analysieren sie die Funktionen und Strukturen elektrischer Bauteile.
Zur Überlieferung von medizinischen Bildern
und Patientendaten werden medizinspezifische Protokolle verwendet. Medizintechniker/innen sind befähigt, die Protokolle einzuordnen und medizinische Geräte in gängige
Spitalinformationssysteme einzubinden.
In praktischen Übungen erlernen die Studierenden die Vernetzung von medizintechnischen Geräten. Sie lernen die Kommunikationsweise des Internets kennen und üben sich in systematischer Funktionskontrolle.
Dank grundlegender Kenntnisse in Anatomie, Gewebeaufbau, Organfunktionen und Organfehlfunktionen sind die Studierenden fähig, im medizinischen Umfeld fachkompetent zu kommunizieren und die Anwendung der verschiedensten medizintechnischen Geräte zu verstehen. Durch gezielte Ausbildungssequenzen wird die Verbindung zu den medizintechnischen Geräten greifbar gemacht.
Die Studierenden erarbeiten grundlegende, systematische Kenntnisse und erproben in Laborversuchen praktische und methodische Fähigkeiten. Themen sind analoge und digitale Signalverarbeitung, Sensorik, Kalibration, statische Fehleranalyse und rechnergestützte Messwertverarbeitung. Die Studierenden messen elektrische und nichtelektrische Biosignale wie Temperatur, Druck, Durchfluss und werten Darstellungen von modernen bildgebenden Diagnostikverfahren aus.
Die Studierenden verstehen und erklären die Funktionsweise medizintechnischer Geräte und verknüpfen Sinn und Zweck der Geräte mit medizinischen Sachverhalten. Sie können ein Gerät in funktionelle Einheiten aufteilen und mit Funktionsskizzen und Flussdiagrammen richtiges und fehlerhaftes Verhalten nachvollziehen. Sie wenden die Methoden der Instandhaltung innerhalb der gesetzlichen und technischen Rahmenvorgaben an. Die Studierenden sind auch in der Lage, die Entwicklung neuer Apparate mitzugestalten und in Wartung und Unterhalt für die technische Sicherheit zu sorgen.
Dank eines grundlegenden Verständnisses für das schweizerische Rechtssystem sind die Studierenden fähig, die speziellen Regelungsbereiche des Heilmittelgesetzes, der Medizinprodukteverordnung und des Haftungsrechtes nachzuvollziehen und anzuwenden.
Die Studierenden können die Organisation eines Spitals auf den unterschiedlichen Ebenen und deren Betriebsfunktionen beschreiben. Sie verstehen die bau- und betriebstechnischen, logistischen, hygienischen und klimatechnischen Anforderungen.
Die Studierenden kommunizieren mit unterschiedlichen Anspruchsgruppen im Arbeitsumfeld adressatengerecht. Sie bauen tragfähige Beziehungen auf und pflegen diese, führen Verhandlungen und finden für Aufgaben im Arbeitsalltag konstruktive Lösungen. Sie präsentieren verschiedenste Themen anschaulich und einfach nachvollziehbar vor unterschiedlichen Personengruppen.
Die Studierenden lernen, wie die Innovations- und Änderungsvorhaben von Unternehmen in Form von Projekten realisiert werden können. Sie wissen, welche Projektstrukturen notwendig sind, um den Projekterfolg herbeizuführen.
Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, wenn Sie weitere Fragen und Anliegen haben.