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| Chrysostomus († 407) - Homilien über die Bildsäulen (Ad populum Antiochenum homiliae I-XXI [De statuis])

Siebente Homilie.
Inhalt.
[S. 162] Siebente Homilie: Daß das Gefühl der Trauer nur dazu fromme, die Sunde zu vertilgen. Aber die Worte: „Im Anfange schuf Gott Himmel und Erde,” und daß die Geschichte der Erschaffung sehr passend sei, uns zu trösten. Ferner über die Worte: „Adam, wo bist du?” Endlich von der Enthaltung vom Schwören.
Abschluß des zuvor behandelten Stoffes und Zusammenfassung desselben in die Ermahnung, nicht das Übel d. i. die Strafe der Sünde, sondern die Sünde selber zu fürchten. Ankündigung der Predigten über die Schöpfung. Die Erde mit Allem, was darinnen ist, ward um des Menschen willen erschaffen, der Mensch aber zum Bilde Gottes, daß er über alles Sichtbare Herr sei. Allein nicht bloß in den Gnadengaben, sondern auch in den Strafen erweiset sich Gottes Güte und Liebe. Darlegung dieser Wahrheit in dem Verfahren Gottes mit den ersten Menschen nach dem Falle: Er bediente sich keiner Mittelperson; Er redete den Adam bei seinem Namen an und zwar ihn zuerst, als der am leichtesten gefehlt hatte; endlich sorgt Er, ungleich den weltlichen Richtern, [S. 163] dafür, das Vergehen wieder gut zu machen. — Ankündigung einer Untersuchung über die Frage: warum die Genesis so spät aufgezeichnet worden? Abermalige Ermahnung gegen das Schwören. —