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Der Weidegang von Schafen in sensiblen Zonen ist heikel. Bei schlechter Weideführung verschlechtert sich der Pflanzenbewuchs und die floristische Artenvielfalt geht zurück. Insofern ist es wünschenswert, neue Herdenführungstechniken zu entwickeln. Die von ACW durchgeführte Studie bezweckt die Beurteilung der Umtriebsweide bei Schafsömmerung unter dem Aspekt der Pflanzenvielfalt. Im Jahre 2002 und anschliessend im Jahre 2009 wurden auf 36 Probeflächen anhand der Braun-Blanquet-Methode botanische Untersuchungen durchgeführt. Im Laufe der sieben Beobachtungsjahre blieben die Hauptindikatoren (Artenzahl, sowie Shannon und Evenness-Indices) stabil oder entwickelten sich positiv. Bezüglich botanischer Zusammensetzung oder Überwachsung entwickelte sich die Vegetation in dieser Zeitspanne nur zögerlich. Diese Ergebnisse legen daher nahe, dass eine gut geführte Umtriebsweide zur Erhaltung der botanischen Vielfalt beiträgt. Da die Beobachtung jedoch nur über eine beschränkte Zeitdauer erfolgte, sind die Ergebnisse mit Vorsicht zu geniessen.
Das Stallklima hat einen grossen Einfluss auf die Gesundheit der Atemwege von Pferden. Im Rahmen einer Studie über die Qualität des Raumklimas wurden drei verschiedene Lüftungssysteme getestet.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.