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Das Prinzip des Destillierens beruht auf der Tatsache, dass Trink-Alkohol (Ethyl-Alkohol, auch Ethanol genannt) bei tieferen Temperaturen verdampft als Wasser. In den verschiedenen Ländern wurden im Laufe der Zeit dazu unterschiedliche Verfahren entwickelt.
Für die Whisky-Destillation hat sich in Schottland und Irland das "Pot-Still"-Verfahren, die einfache Destillation, etabliert. Dabei wird das "whisky-beer" in einer Kupferblase (Pot-Still) erhitzt und der entweichende Dampf abgekühlt und kondensiert. Da mit diesem Verfahren in einem ersten Schritt nur ein Alkoholgehalt von 25 - 30 Vol.-% erreicht werden kann, muss das Destillat in einem zweiten Durchgang erneut erhitzt und auf einen höheren Alkoholgehalt gebracht werden.
Die Qualität der Rohstoffe (Wasser, Malz, Hefe etc.), des Brauvorganges und der Gärung sowie eine schonende Destillation sind von grösserer Bedeutung.
In Schottland wird der Whisky in der Regel 2-mal destilliert, in Irland 3-mal. Wir wenden ein Pot-Still Verfahren an, welches zwischen dem Schottischen und Irischen liegt.
Im Gegensatz dazu werden die "Grain Whiskys", auch "Blends" genannt in einem kontinuierlichen Verfahren hergestellt. Dabei werden die Alkohol-Wasser-Dämpfe nach dem Verdampfungsbehälter in hohen Destillationskolonnen mehrmals nacheinander kondensiert, wieder verdampft und erneut kondensiert, wodurch sich die gewünschte (höhere) Alkoholkonzentration, die Verstärkung, in einem Arbeitsgang erreichen lässt. Dieses Verfahren wird dann angewendet, wenn sehr grosse Mengen in kurzer Zeit hergestellt werden müssen.Ein Nachteil dieser sehr effizienten Methode ist ein Verlust an Aromatik.