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Empörte Eltern haben die Entscheidung des örtlichen Bürgermeisters verurteilt, bis zu 80 Asylbewerber in Containern auf dem Gelände einer Grundschule in der deutschen Stadt Monheim am Rhein unterzubringen.
Dutzende von Anwohnern nahmen kürzlich an einer Fragestunde des Gemeinderats teil. Sie äußerten ihren Unmut über den umstrittenen Vorschlag der Verwaltung von Bürgermeister Daniel Zimmerman und brachten ihre Besorgnis über die Sicherheit der Kinder zum Ausdruck, indem sie die Pläne als unangemessen und inakzeptabel bezeichneten.
Ab dem nächsten Frühjahr wird eine Gruppe von Migranten in Containern auf dem Schulgelände untergebracht, die nicht mehr für Bildungszwecke genutzt werden.
Als Reaktion auf die Proteste der Anwohner führte die Stadtverwaltung wirtschaftliche Faktoren als Hauptgrund für den Umzug an. Sie betonte, dass die geschätzten 150.000 Euro, die der Umbau der Container in Wohnungen kosten würde, wesentlich niedriger seien als die Kosten für die Anmietung von Privatunterkünften, in denen derzeit rund 80 Prozent der kürzlich von der Stadt aufgenommenen Migranten untergebracht sind.“Wir können mit der Anmietung einfach nicht mehr mithalten“, erklärte ein Pressesprecher der Stadt den Eltern auf der Sitzung.
Besorgte Eltern erklärten auf der Stadtratssitzung, dass die Unterbringung von traumatisierten Flüchtlingen in der Nähe von Kleinkindern völlig unverantwortlich sei. Sie äußerten die Befürchtung, dass es zu Konflikten zwischen den Neuankömmlingen und ihren Kindern kommen könnte, einschließlich der Gefahr von Vergewaltigung oder Missbrauch.
Zimmerman bezeichnete diese Befürchtungen jedoch als „unbegründet“ und betonte, dass die Migranten „Menschen wie du und ich“ seien und keine Gefahr darstellten.
Dutzende von Menschen aus aller Welt stehen am Montag, 25. September 2023, vor dem zentralen Registrierungszentrum für Asylbewerber in Berlin, Deutschland
„Die Sicherheit unserer Kinder ist das oberste Ziel – dafür garantiere ich persönlich“, versicherte der Bürgermeister den Eltern.
Er erklärte, dass die Stadt Monheim mit der Aufnahme von deutlich mehr Flüchtlingen aus der Ukraine, Syrien und Afghanistan mit privaten Unterkünften überlastet ist und an die Grenzen ihrer Aufnahmefähigkeit stößt. Die Stadt muss daher auf alternative Maßnahmen zurückgreifen, um weitere Neuankömmlinge unterzubringen.
Der Bürgermeister fügte hinzu, dass er zwar bereit sei, die Angelegenheit in den nächsten Wochen mit besorgten Eltern weiter zu erörtern. Ein solcher Schriftwechsel werde jedoch nichts an der Entscheidung der Stadt ändern, die Container auf dem Schulgelände umzuwidmen, und er betrachte die Angelegenheit als abgeschlossen.
Quelle: Remix