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S P O R T - W A L L
Nach dem Saisonauftakt in der Disziplin Slalom in Peer und Diavolezza konnten wir diese Woche mit dem gesamten Frauenteam in Zinal auch im Riesenslalom die Saison einläuten. Dabei nutzten wir die Möglichkeit am Montag mit weiteren Teams auf dem Rennhang zu trainieren. Es wurden zwei National Junior Races in Zinal ausgetragen. Am Dienstag, bei leichtem Schneefall, ging es also auch auf den Riesenslalomskis los. Dabei gelang es Dörig Sarina sich innerhalb der ersten 30. zu qualifizieren. Knapp die ersten 30. verpasste Flatscher Sophia. Mit der Startnummer 83 fuhr sie auf den 32. Platz und verpasste den Cut um zwei Zehntel. Weitere OSSV-Kaderfahrerinnen verpassten den Sprung in die ersten 30. Am ersten Riesenslalomwettkampftag konnten noch nicht alle Athleteninnen ihre Trainingsleistungen abrufen. So erreichten sie folgende Endrangierungen; Dörig Sarina 27., Flatscher Sophia 30., Fritsche Romina 33, Tschumper Nina 45 und Bircher Florine 49. Für Sophia, Nina und Florine galt es die ersten Riesenslalompunkte anzuschreiben und dies haben sie erreicht. Gratulation dazu. Fritsche Linda schied im ersten Lauf leider im zweiten Steilhang nach einem Fahrfehler aus.
Am zweiten Renntag wurden die Karten nochmals neu gemischt und mit guten Vorsätzen starteten die Mädels in den Wettkampftag im Wallis. Leider hatte Fritsche Linda erneut nach einem Fahrfehler das Nachsehen und schied im ersten Lauf aus. Besser nutzen konnten die Ausgangslage Fritsche Romina, Flatscher Sophia und Tschumper Nina im ersten Lauf. Fritsche Romina zeigte auch im zweiten Lauf eine gute Fahrt. Sie fuhr die achtbeste Laufzeit und rangierte sich somit auf dem 20. Rang und erzielte ihr bestes FIS-Punkteergebnis im Riesenslalom. Flatscher Sophia verpasste den Cut in die ersten 30. Dies beeinflusste sie nicht gross und sie zeigte auch im zweiten Lauf eine sehr gute Leistung und beendete den Wettkampf auf dem 29. Platz. Tschumper Nina verpatzte ihren zweiten Lauf und musste sich mit einem 59. Platz zufrieden geben. Gesundheitlich angeschlagen konnten Dörig Sarina und Bircher Florine nicht ihre Trainingsleistungen im Wettkampf umsetzen. In kommenden Tagen stehen Schulbesuche und Schneetrainings zuhause an.
Weitere Fahrerinnen aus dem OSSV-Verbandsgebiet konnten folgende Plätze herausfahren; Anderes Grace (10,17), Dünnenberger Selina (55,DNS), Elsener Linda (DNF,45), Forrer Salome (59,DNF), Kuster Elyssa (DNF,12), Romer Elin (23,30) und Schacht Seraina (7,33).
Text von Samuel Kind
Der Anlass SLF Führung war ein voller Erfolg. Knapp 50 Leute aus 5 Clubs haben sich von Hansueli Rhyners Forschungs- und Entwicklungsgeschichte im Ski- und Schneesport inspirieren lassen. Hansueli hatte seine Anfänge am damaligen Espellift in Wildhaus, wo er die ersten Skiwachs-Tests durchgeführt hatte.
Die Besichtigung des Kältelabors und des Lawinenwarnraums fand grossen Anklang.
Bemerkung: SLF = WSL-Institut für Schnee-& Lawinenforschung
Text von Reto Grischott
Das JO-Team vom OSSV verbrachte einige Tagen in Sölden um auf Schnee trainieren zu können.
Es wurde in den Disziplinen Riesenslalom & Super-G gearbeitet. Die Athlet*innen hatten auch die Möglichkeit Trainingsläufe mit Zeitmessung zu fahren um dadurch ein zusätzliches Feedback zu bekommen.
Am 21./ 22.2022 fanden in Kandersteg im Berner Oberland zum Abschluss der Sommersaison die Schweizer Meisterschaften im Skispringen statt. Der OSSV war mit Ronny Dürr (SC Gams) und Lars Künzle (SSC Toggenburg) in der Kategorie U 16, Micha Sturm (SC Ulisbach), Kategorie Junioren/ Elite Herren, Simon Ammann bei den Elite Herren und Emely Torazza (SC Riedern) bei den Damen vertreten.
Ronny Dürr nahm das erste Mal an einer Schweizer Meisterschaft teil. Die Sprünge auf der HS 74 m Schanze gelangen dem noch wenig erfahren Athleten mit 49 m und 52 m recht gut. Das reichte für den 19. Schlussrang. Von einer Verletzung zurückkommend, konnte Lars Künzle seine Erwartungen nach der Silbermedaille im letzten Jahr, nicht erfüllen. Der Trainingsrückstand war zu gross. Mit Weiten von 63 m und 62 m wurde er dennoch guter Fünfter. Die Juniorenkategorie wurde ebenso wie der Wettkampf der Elite Herren auf der HS 106 m ausgetragen. Micha Sturm gelangen bei den Junioren Sprünge auf 81 m und 86,5 m, was für Rang 8 reichte. Bei den Herren war der Anlauf erheblich kürzer. Micha belegte hier den 13. Rang. Simon Ammann wurde mit Weiten von 91,5 m und 93,5 m Siebter. Die Damen trugen ihre Wettkämpfe auf der HS 74 m aus, was für einige Springerinnen eine Umstellung bedeutete. Im Sommer fanden die Wettkämpfe im Rahmen des Sommer Grand Prix auf Grossschanzen statt. Emely Torazza kehrte nach ihrem Sturz in Klingenthal zum Glück recht schnell wieder auf die Schanze zurück. Obwohl das Vertrauen noch nicht wieder ganz vorhanden ist, gewann sie mit 66,5 m und 67,5 m die Silbermedaille.
Beim Teamspringen erreichte der OSSV in der Besetzung Emely Torazza, Simon Ammann, Lars Künzle und Micha Sturm den sehr guten 4. Rang.
Zum Sommer Grand Prix Finale der Skispringerinnen und Skispringer im sächsischen Klingenthal (D) waren 112 Athletinnen und Athleten aus 16 Nationen angereist. Neben der Qualifikation für das Einzelspringen am Sonntag fand am Samstag erneut ein Mixed- Team Wettbewerb auf dem Programm.
Schon beim Training konnte die 17jährige Emely Torazza aus Schwanden ein gutes Fluggefühl aufbauen und tolle Sprünge auf der HS 140 m Schanze in der Vogtlandarena zeigen. Nach der gelungenen Qualifikation am Freitag ging sie mit einem positiven Gefühl ins Team Springen. Leider wurde sie aufgrund eines zu grossen Umfangs des Oberarms beim Sprunganzug nach dem 1. Sprung disqualifiziert und ihr Sprung ging nicht in die Teamwertung ein. Einigen anderen Nationen ging es aber ähnlich, sodass das Schweizer Mixed- Team im 2. Durchgang antreten konnte. Es reichte schlussendlich für den 8. Gesamtrang.
Der Sonntag begann mit 113 m im Probesprung im Einzelspringen vielversprechend. Doch beim 1. Wertungssprung verlor Emely aufgrund eines technischen Defekts der Bindung die Kontrolle über den linken Ski und stürzte nach 45m auf den Hang. Dabei hatte sie einige Schutzengel an ihrer Seite. Mit einigen schweren Prellungen verlief der Sturz recht harmlos. Nun heisst es für sie psychisch und physisch wieder fit werden, um in der Wintersaison an ihre guten Sprünge des Sommers anzuknüpfen.
Die Grasski-Saison 2022 ist in Bad Tatzmannsdorf AUT am vergangenen Wochenende mit einem Riesenslalom und Super-G lanciert worden. Der 33-jährige Gommiswaldner Mirko Hüppi konnte seine starke Frühform ausspielen.
Als erstes Rennen wurde der Riesenslalom ausgetragen. Die anspruchsvollen Kurssetzung forderte einige Ausfälle. Auch Hüppi konnte sich nicht ohne Fehler klassieren, da zudem die Material Abstimmung noch nicht nach Wunsch gepasst hat. Trotzdem resultierte ein 6. Rang zum Auftakt. Auf den 4. Rang fehlten ganze 5 Hundertstel nach den zwei Läufen.
Am Sonntag wurde der Super G ausgetragen. Der Hang in Rettenbach ist für schnelle, spektakuläre Läufe bekannt. Hüppi ging als letzter der Top - Gruppe ins Rennen. Mit einer angriffigen und beherzten Fahrt konnte er sich auf den ersten Rang setzen. Nach ihm konnte sich keiner mehr nahe an das Podium klassieren, womit Hüppi seinen 2. Super G Sieg und insgesamt 16. Weltcup Sieg feiern konnte. Das Podium wurde komplettiert vom gestrigen Sieger Martin Bartak CZE +0.05 Sek. und dem Deutschen Marcel Knapp +0.07Sek. das Hundertstel Glück war am Sonntag wieder auf die andere Seite gekippt.
Die Saison ist für Hüppi optimal gestartet, als nächstes stehen die Rennen Anfangs Juli in Predklasteri CZE an.
Text von Bruno Hüppi