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Bekannt ist, dass die Stadt St.Gallen im Mittelalter dreimal niedergebrannt ist: 1215, 1314 und 1418. Der Brand von 1418 ist am besten dokumentiert. Die Flammen zerstörten fast alle Gebäude. Fast 30 Menschen sollen gestorben sein. Ebenfalls historische Brandkatastrophen sind etwa die Grossbrände 1567 in Altstätten, 1559 in Herisau, 1773 in Marbach oder 1838 in Heiden.
In jüngster Vergangenheit ist sicher der Brand von 1947 im toggenburgischen Stein nennenswert. Fast das ganze Dorf brannte nieder. Am 5. Dezember 1985 kam es oberhalb von Balzers zu einem grossen Waldbrand. Verursacht hatte diesen die Schweizer Armee. 110 Hektaren Wald brannten nieder.
Brand in der Altstadt
Beim Grossbrand vom 14. März 1992 in der St.Galler Altstadt kamen vier Menschen ums Leben. Sie wurden im Schlaf von den Flammen überrascht. Fünf Gebäude brannten fast vollständig nieder. Wegen des starken Windes befürchteten die Feuerwehrleute gar ein Übergreifen der Flammen auf das Kloster.
Am 12. Oktober brannten im Zentrum von Wil die Wohnhäuser an der Ecke Konstanzer- und Fürstenlandstrasse. Eine Frau starb dabei.
Im kollektiven Gedächtnis blieb natürlich auch der Brand der Olma Halle 7 vom 22. Oktober 2000. Wie durch ein Wunder kam niemand ums Leben – das Feuer brach erst nach Schliessung der Festhalle aus.
Saurer-Areal, Gärtnerei und Radunerareal
Am 20. Dezember 2007 brach in der Kirche St.Leonhard in St.Gallen ein Feuer aus und zerstörte grosse Teile des historischen Gebäudes. Ebenfalls historische Bauten traf es am 29. September 2009, als es im Dorfzentrum von Herisau zu einem Brand kam. Vier Gebäude standen in Flammen.
In Arbon brannte es am 19. August 2012 auf dem Saurer-Areal. Mehrere Hallen wurden zerstört. Am 6. September 2013 fackelten zwei Jugendliche eine Grossgärtnerei in Züberwangen nieder. Es entstand Schaden von rund 30 Millionen Franken.
Am 3. August 2015 wurde ein Grossbrand in Horn gemeldet. Das Radunerareal brannte. Kurz vor Weihnachten, am 21. Dezember 2015, brannten in der Altstadt von Steckborn mehrere Häuser. Mehrere Personen wurden leicht verletzt.
(red.)