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Der Webartikel Bildung im Kanton Luzern behandelt die obligatorischen Schulstufen – von der Kindergarten- oder Basisstufe bis zur Sekundarstufe I – sowie die nachobligatorische Ausbildung auf der Sekundarstufe II und der Tertiärstufe. Analysiert werden unter anderem die Entwicklung der Zahl der Lernenden und der Lehrpersonen sowie die Verteilung auf die verschiedenen Niveaus und Ausbildungstypen.
Im Schuljahr 2018/19 zählten die obligatorischen Schulen im Kanton Luzern fast 44'000 Lernende (1. bis 9. Schuljahr). Weitere rund 20'000 Lernende besuchen eine nachobligatorische Ausbildung an einer Luzerner Schule auf Sekundarstufe II, sei dies das Gymnasium, die Fachmittelschule oder die Berufsfachschule im Rahmen der beruflichen Grundbildung. Weitere knapp 19'000 Lernende absolvierten eine höhere Berufsbildung (z.B. höhere Fachschule) oder studierten an einer Universität, pädagogischen Hochschule oder Fachhochschule.
Die fast 44'000 Lernenden der obligatorischen Schule verteilen sich im Schuljahr 2018/19 auf 436 Schulen, die 20'013 Lernenden der Sekundarstufe II auf 46 Schulen. Das meistfrequentierte Schulhaus ist die Kantonsschule Alpenquai mit 1'520 Lernenden. Die kleinste öffentliche Regelschule mit insgesamt 20 Schülerinnen und Schülern befindet sich im Eigenthal. Die 18'712 Studierenden auf der Tertiärstufe waren an 51 Schulen eingeschrieben.
Im Schuljahr 2018/19 unterrichten an den Luzerner Bildungsinstitutionen vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe II im Total rund 6'700 Lehrpersonen. Die Lehrpersonen teilen sich 4'075 Vollzeitstellen. Rund 70 Prozent dieser Stellen entfallen auf die Kindergarten-, Primar- und Sekundarstufe I (ohne separative Sonderschulung und Gymnasien der Sekundarstufe I).
Die Zahl der Lernenden im Kanton Luzern wird in den nächsten Schuljahren sowohl auf den obligatorischen Schulstufen wie auch auf der Sekundarstufe II (bis Schuljahr 2041/42) weiter ansteigen. Die Zunahme erfolgt hauptsächlich aufgrund der Einschulung geburtenstärkerer Jahrgänge.
Autorin: Angela Kaufmann / 16.04.2019