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Es ist wohl oder übel dem vergorenen Apfelsafte zuzuschreiben, was sich da im ausklingenden 20. Jahrhundert in einer verrauchten Bar (dessen Namen es nicht wert ist explizit erwähnt zu werden) im Schenkenbergertal zugetragen hat. Zwei Jünglinge, noch arg grün hinter den Ohren, sassen in besagter Bar zu später Stunde bein einem Glase des Vergorenen (oder war es eine Henkelflasche?). Grün hinter den Ohren ist wahrscheinlich nur der Vorname, basierte doch zu diesem Zeitpunkt Ihre Lebens- oder besser Binsenweisheit auf einem etwa 25 Quadratkilometer grossen Gebiet, das im Süden und Osten durch die Aare, im Westen durch die Staffelegg und im Norden durch den Homberg begrenzt war. In diesem jugendlichen Übermut schufen sie aber etwas, das tatsächlich – und allen Unkenrufen zum Trotze – fruchtete, Blüten und später sogar Früchte hervorbrachte. Sie gründeten zu dieser Stunde eine Bewegung, die «Schänkebärger MoschtKorve», die sich im Verlaufe der Zeit immer mehr organisierte, ja gewisse Elemente sogar institutionalisierte, und sich immer grösserer Beliebtheit erfreute. Dies führte schlussendlich dazu, dass beim Begehen des 10-jährigen Jubiläums dieser Bewegung im Mai 2009 gleichzeitig auch die Gründerversammlung des neuen, gleichnamigen Vereines abgehalten wurde. In den Statuten ist in den Paragraphen 1 und 2 dann auch Sinn und Zweck des Vereines schön ausformuliert:
§ 1
Der Verein «Schänkebärger MoschtKorve» («Schenkenberger MostKurve»), kurz «SMK», will durch jährlich wiederkehrende sowie einmalige Anlässe und Reisen den Kontakt unter den Mitgliedern sicherstellen.
§ 2
Die SMK pflegt die Tradition des vergärten Apfelgutes in jeglicher Form und trägt wesentlich zu dessen Gedeihen bei, sei es durch die wirtschaftliche Ankurbelung des Umsatzes oder durch die Fabrikation eigener Produkte.
Wahrscheinlich sehr zum Ärgernis zufällig vorbeikommender Besucher ist der gesamte Inhalt (ausgenommen 'Nächste Anlässe') dieser Seite passwortgeschützt und den Mitgliedern der SMK vorenthalten. Wie jeder Normalsterbliche wollen auch wir uns schützen vor allzu aufdringlichen Schwiegermüttern, und falls der eine oder andere unserer Mitglieder einmal noch Bundesrat oder Präsident des Blauen Kreuzes werden möchte, so ist der Inhalt dieser Seite mit absoluter Bestimmtheit nicht förderlich für besagte Karrieren. Falls der geneigte Besucher sich aber mehr für den Verein als solches interessiert, oder aber findet er hätte ein eigentliches Anrecht auf einen eigenen Mitgliederzugang, so scheue er sich nicht sich mit Hilfe des Kontaktformulars mit uns in Verbindung zu setzen.