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Der Teufelsbauer (1878)
Der Teufelsbauer (Der Einsiedel)
(Erste Veröffentlichung: 1878)
Erzgebirgische Dorfgeschichte (Karl-May-Verlag: Grüner Band 43: "Aus dunklem Tann")
Inhalt
Frieder Haubold wird abwechselnd "Teufelsbauer", "Tannenbauer" oder auch "Einsiedel" genannt. Er ist wohlhabend, menschenscheu und gilt als mit dem Teufel im Bunde. Ihm wird der Tod des Bruders des Wiesenbauers zugeschrieben, mit dem er einst um die Liebe zu Martha rang. Der Wiesenbauer ist seit dem Tod des Bruders Haubolds Todfeind. Die von Pockennarben entstellte Marie kennt offenbar die Vorfälle von damals. Kathrin, die Tochter des Wiesenbauers, mag Gustav Haubold, den Neffen Frieders. Die aufkeimende Liebe wird natürlich vom Wiesenbauern missbilligt. Gustav, der genug von der Dämonisierung seines Onkels hat, will nun gegen die Verleumdungen des Wiesenbauern vorgehen. Da gerät der Wiesenhof durch Blitzschlag in Brand. Gustav gelingt es, die Wiesenbäuerin aus dem Gebäude zu retten, aber er verletzt sich dabei. Als Frieder Heilkräuter holen will, folgt ihm der Wiesenbauer. An der Stelle, an der damals der Bruder des Wiesenbauers ums Leben kam, geraten sie in Streit. Am nächsten Tag werden beide am Steilhang gefunden. Gustav gelingt es durch Abseiltechniken, beide zu retten. Auf dem Tannenhof liegen sie dann zu dritt, erholen sich und arbeiten dabei die alte Geschichte auf. Marie, die frühere Martha, erzählt nun, dass der Tod des Bruders ein Unfall war. Die beiden Bauern versöhnen sich und Gustav darf Kathrin zur Frau nehmen.