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E-Diaspora
Die Stiftung «Vjosa» wird das jugendliche Leben von autistischen Menschen in Kosovo erleichtern
Dies dank der Initiative des albanischen, erfolgreichen Architekten Lulzim Behxheti, der seit mehr als 30 Jahren in Helsinki lebt und arbeitet. «Vjosa» wird das Leben autistischer Jugendlichen in Kosovo erleichtern. Ihr Ziel ist es, 30 Häuser für autistische Jugendliche in Kosovo zu errichten
Mit der Gründung der Stiftung «Vjosa» hat Behxhet diese humanitäre Initiative begonnen, um autistischen Jugendlichen in Kosovo zu helfen.
In einem Gespräch mit albinfo.ch hat der Architekt Behxheti erzählt, was er mit diesem Projekt erreichen möchte. Für den Beginn sollen 30 Gebäude für autistische Jugendliche in Kosovo gebaut werden.
Der Architekt Behxheti hat ebenfalls erzählt, wie die Mittel dazu gesammelt werden. Das Projekt der Stiftung «Vjosa» hat mittlerweile Unterstützung von der Europäischen Vereinigung bekommen. Das Projekt wird auch den Vereinten Nationen, beziehungsweise der UNICEF, präsentiert werden.
«Die Spendensammlung wird in drei Etappen geschehen. Spenden werden in Kosovo gesammelt, die meisten Spenden kommen aber von ausserhalb von Kosovo. Dies dank den Botschaftern der Stiftung «Vjosa» – Alea Mehaj, Erza Muqolli sowie Genc Tukiqi. Zur Finanzierung wird in Pristina ebenfalls ein Verkauf von Porträts durch die Auktion einer Abendgala organisiert. Es kommen individuelle Online-Spenden dazu, die über eine Ausstellung in Brüssel gesammelt werden. Die zweite Phase der Mittelbeschaffung wird im Rahmen des Projektes «Vjosa Village» durchgeführt, welches der Europäischen Union vorgelegt wird, beziehungsweise dem Entwicklungsfonds, der direkt von Donald Tusk unterstützt wird. Die dritte Phase wird auch durch die Präsentation desselben Projekts vor den Vereinten Nationen, beziehungsweise vor der UNICEF, realisiert.
Die Spenden der ersten Phase werden für die Errichtung des «Vjosa Village» verwendet. Daher sind die der BE und UNICEF getrennte Projekte. Das Ziel ist, drei «Vjosa Villages» innerhalb einer fünfjährigen Zeitperiode zu errichten. Jedes «Vjosa Village» wird aus 30 modularen Häusern bestehen, in der Grösse von 41 bis 55m2, sowie zwei Häusern in der Grösse von 100m2, welche für die Angestellten zur Verfügung gestellt werden», hat Behxheti albinfo.ch erzählt.
Er hat ebenfalls berichtet, dass die Realisierung der Idee dieses Projektes erst begonnen habe und bis Ende dieses Monats fertiggestellt werden solle.
«Die Idee des Projektes hat erst begonnen. Ich ziele daraufhin, dass es in Zusammenarbeit mit BVG und DBA während des Monats Mai fertiggestellt wird. Das gleiche Projekt wird der Gemeinde von Pristina zur Zuweisung von passendem Land vorgestellt. Wir würden es bevorzugen, wenn sich das Land, wenn möglich, in der Peripherie befindet und im Grünen. Unsere Häuser haben nämlich eine geringe Auswirkung auf die Natur. Dies dank unserer fortgeschrittenen und geschätzten Technologie, für welche wir ebenfalls ein Patent besitzen. Die Häuser werden ökologisch sein und zertifizierten Standarden Finnlands gerecht werden sowie mit der Technologie ausgestattet sein, welche von der Autismus Verbindung Finnlands vorgeschlagen wurde», erklärt Behxheti weiterhin.
Behxheti hat albinfo.ch gegenüber offengelegt, wie die Kinder in diesen Häusern leben werden. Ihm zufolge werden die Kinder 12 bis 24 Monate dortbleiben und sich in der Pflege der spezialisierten Angestellten befinden.
«Die Idee dieser Häuser ist die Ausbildung autistischer Jugendlichen, welche innerhalb eines Zeitraums von 12 bis 24 Monaten mehr Unabhängigkeit für ihr Leben gewinnen sollten. Die Jugendlichen werden 12 bis 24 Monate dortbleiben. In einem Haus werden ein bis zwei Jugendliche wohnen, abhängig von den Umständen. Tagsüber werden die Fachangestellten verantwortlich sein und für jede jugendliche Person wird eine angestellte Person sorgen. Währenddessen wird nachts eine Wache anwesend sein. Die Angestellten werden von der Autismus Vereinigung Finnlands ausgebildet. Auf einem Campus werden voraussichtlich 30 bis 45 Jugendliche sein», erzählte Behxheti.
Er hat ebenfalls wissen lassen, dass nach dem 12 bis 24 monatelangen Aufenthalt die autistischen Jugendlichen in kollektiven Wohnungen wohnen werden. Dies hänge jedoch von den Fonds ab.
Behxheti hat albinfo.ch im Detail erzählt, wie der Campus «Vjosa» funktionieren und wie dieses Projekt realisiert werden wird.
Sein Wunsch ist, das finnische System der Behandlung von Jugendlichen in Kosovo einzuführen durch die Einführung der Möglichkeit eines Aufenthaltes und einer Behandlung, die bis zu 24 Monaten dauern kann. Von da aus sollten sie in regulierte, ihren Bedürfnissen gerecht werdenden Wohnungen einziehen können.
« Der Aufenthalt in diesen Häusern wird für alle Jugendliche 12 bis 24 Monate dauern. Von hier aus werden die Jugendlichen in kollektive Wohnungen ziehen, die für ihre Bedürfnisse gestaltet und auf diese ausgerichtet sind. Diese Kollektivwohnungen werden die zweite Phase des Projektes darstellen, welches vom Fonds abhängt. Die Idee der unabhängigen Arbeit des Campus ist, dass ich das finnländische System bezüglich des Umgangs mit Jugendlichen in Kosovo einführen möchte. Dort wird so gearbeitet: Der Campus wird von einem Manager verwaltet, der den Bildungsdienst in der jeweiligen Gemeinde verkauft. Die Gemeinde sollte die Kosten für die Wartung und das Personal tragen, damit die Arbeit mit Jugendlichen effizienter wird und weil die Kosten für die Gemeinden so gesenkt werden können. Die Familie wird einen symbolischen Betrag beisteuern. Die Pflegekette werden also Vjosa, die Gemeinde und die Familie darstellen”, erklärt Behxheti.
Dem Architekten Behxheti zufolge ist die Idee des Ganzen, dass nebst der Stiftung «Vjosa», der Gemeinde und der Jugendlichen auch die Eltern miteinbezogen werden. Während deren Kinder in diesen Häusern wohnen, sollen sich die Eltern gemeinsam mit den Fachpersonen der Planung des Programms widmen.
Zusammengefasst ausgedrückt, werden die Eltern sich an den Aktivitäten der autistischen Jugendlichen beteiligen. Folglich werden die Eltern ebenfalls Teil der Aktivitäten sein, welche ihre Kinder entwickeln – Dies auf eine Art und Weise, welche den Alltag sowohl für die Jugendlichen als auch für die Eltern erleichtern soll.
Auf diese Weise werde das Leben von Kindern und Eltern erleichtert. /Albinfo.ch
Vjosa Foundation is going to offer solace in life of the Autistic Adults in Kosovo. This will happen thanks to the successful albanian architect, Lulzim Behxheti, who lives and works for more than 30 years in Helsinki, Finland. Their goal is to build 30 houses for a community of adults with autism in Kosovo.
Vjosa Foundation created by Mr. Behxheti has a humanitarian initiative, to help this community in Kosovo. In the interview for albininfo.ch, he explained to us about this project in details, how will it be executed and accomplished. The Vjosa Foundation Project already got a support green light from EU and will be presented to UN, respectively UNICEF.
The project will be carried out in three phases. First, the resources will be gathered from donations in Kosovo and Internationally, thanks to our Ambassadors of Vjosa Foundation, which are: Alea Mehaj-Miss Universe 2018 and Children’s Peace Award winner 2018; Erza Muçolli – French singer and founder of the children’s pop group Kids United; and Genc Tukiçi our famous albanian and french pianist and composer. Donations will be gathered also at the organized exhibition of the portraits in Bruxelles, Belgium. In the end, it will be auction of my portraits at the Gala Event in Prishtina, Capital of Kosovo and online donations. Second phase, in regards of collecting founds, will be released through project “Vjosa’s Village” which is going to be represented to Europian Union, respectively Development Fund, supported by Donald Tusk. The third phase, hopefully, will be released with the representation of the same project in UN, respectively UNICEF organization. Donations from the phase one will be used for building the “Vjosa Village”, while those from EU and UNICEF, are projects in its self. This way, I intend to build three Vjosa Villages in the period of 5 years. Each one will have 30 modular houses, from 41-55 square meters and 2 houses with 100 sq.met., that is going to be used for staff. Mr. Behxheti had also made it clear that the idea of this project has began to materialize and expected to be realized during this month.
“Conceptual project has already began. My goal is that, together with BVG and DBA, to finish during the month of May. The same project will be presented to the Municipality of Prishtina, for the provision of suitable land. We prefer that, this land may be on the outskirts and green area, since these types of our constructions, have very little impact on nature, all this thanks to our advanced and valued technology and patents we hold. The houses will be ecologically and with certified standards of Finland as well as equipped with the technology suggested by the Autism Association in Finland. Further Mr. Behxheti has revealed how the children will live in these houses. According to him, the children will stay for 12-24 months and will be under the care of specialized staff. The idea of these houses is to train autistic adults, who in this time frame, became as independent as possible about their lives. In one house, there will be one or two adults, depending on the case where during the day will be under the care off one professional staff for each autistic adult, and during the night, there will be overnight care staff as well. The staff will be trained by Autism Association of Finland. In one campus there will be approximately 30-45 adults, says Mr. Behxheti.
He also announced that, after a stay of 12-24 months, autistic adults, will then be sent to collective housing, but this depends on the funds. He wants to bring to Kosovo the Finland’s system for the treatment of adults, those applying a possibility of staying and treatment for up to 24 months, from where they can then leave in apartments, arranged for their needs. These collective dwellings will be the second phase of the project, depending on the funds collected. The idea of the independent work of the campus, according to the Finland’s system, is that the campus is managed by a manager who sells the education service to the respective Municipality. The reason behind this, is that the maintenance and staff costs are by the Municipality, because this way the work with adults, is many times more efficient, but also the Municipality will pay much cheaper care for them. The family will participate with a very symbolic amount. This way the care chain will be: Vjosa, Municipality, family, explains Behxheti to albinfo.ch.
According to him, the whole idea of this is that the parents will be involved in this chain, during the time of the stay of the adults in these houses. They will engage in the curriculum developed by adult professionals. Parents will be part of the activities of their own children, so that this way everything will be easier for both, autistic adults and their parents, and their life will be facilitated.
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