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Seit 1960 hat sich der motorisierte Individualverkehr mehr als verfünffacht. Das stetige Verkehrswachstum führt zu immer mehr Staus auf den am stärksten befahrenen Strecken. Um Staus zu vermeiden, sollen die Autobahnen an neuralgischen Stellen gezielt ausgebaut werden. Die entsprechenden Projekte sind im Strategischen Entwicklungsprogramm (STEP) enthalten.
Seit 1960, als der Entschluss fiel, ein nationales Strassen- bzw. Autobahnnetz zu errichten, hat sich das Volumen des privaten Strassenverkehrs in der Schweiz mehr als verfünffacht. Damit nicht genug: Trotz hoher Investitionen in den Ausbau des öffentlichen Eisenbahn- und Nahverkehrs ist nämlich bis 2040 mit einem weiteren Wachstum von mindestens 20 Prozent zu rechnen. Die Entwicklung des Schwerverkehrs wird noch markanter ausfallen.
Das Nationalstrassennetz macht zwar nur knapp 3 Prozent der Gesamtlänge des schweizerischen Strassennetzes aus, bewältigt aber fast 40 Prozent des Strassenverkehrs. Das stetige Verkehrswachstum führt zu immer mehr Staus auf den am stärksten befahrenen Strecken. Insbesondere die Agglomerationen (Genf, Lausanne, Bern, Luzern, Basel, Zürich, Winterthur, St. Gallen und Lugano) sind von dieser Entwicklung betroffen.
Der Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF) stellt dem Bund die nötigen finanziellen Mittel zur Fertigstellung des Nationalstrassennetzes und zur Erhöhung dessen Kapazitäten zur Verfügung, um damit die gravierendsten Engpässe zu beseitigen. Mit dem NAF unterstützt der Bund auch die Agglomerationen bei der Finanzierung wirkungsvoller Massnahmen in ihrem Einzugsgebiet sowie die Berg- und Randregionen mit zusätzlichen Beiträgen an die Hauptstrassen.
Im Strategischen Entwicklungsprogramm (STEP Nationalstrassen) werden die notwendigen Ausbauschritte definiert. Sowohl über die Projekte und deren Priorisierung als auch über die Finanzierung entscheidet das Parlament. Es legt grundsätzlich alle vier Jahre fest, welche Projekte neu verwirklicht werden sollen.