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Verschiedene Szenarien zur Unterstützung und Anreizschaffung für privatwirtschaftliche Investitionen in fragile Länder
Unter Beachtung der Fragestellung aus der Motion von Nationalrat Béglé ist das Ziel dieser Arbeit
- (1) die aktuelle Versicherungssituation für politische Risiken im Bereich von Investitionsgarantien auf nationaler und internationaler und im öffentlichen als auch privaten Sektor aufzuzeigen;
- (2) infolge der daraus resultierenden Problemstellung und anhand des Beispiels der Investitionsgarantie des Bundes in Deutschland, Bedingungen für ein Instrument für den Bund in der Schweiz auszuarbeiten; und
- (3) aufgrund drei evaluierter Szenarien eine Empfehlung für ein Instrument des Bundes für eine Investitionsgarantie zu erarbeiten.
Die Analyse innerhalb dieser Arbeit basiert auf detaillierten Literatur- und Internetrecherchen, sowie qualitativen Interviews mit Experten von Swiss Re und PWC und Rückmeldungen von Unternehmen aus der Privatwirtschaft.
Obwohl sich die betrachteten Szenarien nicht gegenseitig ausschliessen und auch kombiniert werden können, empfehlen die Autoren den Aufbau eines bundeseigenen Instrumentes, welches auf Pauschalprämien basiert. Dieses Szenario bringt drei wichtige Vorteile mit sich:
- kann ein subsidiäres Angebot des Bundes durch die diplomatische Unterstützung Schadensfälle verhindern;
- (2) wird dadurch ein Mechanismus eingeführt, der auch sehr risikoreiche Staaten beachtet;
- (3) verfügt der Bund damit über einen eigenen Steuermechanismus und kann so dieses Instrument mit aussenpolitischen Interessen vereinbaren.
Die Zusammenarbeit mit privaten Akteuren ist aber auch in diesem Szenario von grundlegender Bedeutung, damit von den gegenseitigen Kompetenzen und dem Know-how profitiert und das bestmögliche Resultat für alle Akteure erreicht werden kann.