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Seit dem Start der israelischen Bodenoffensive hat sich die Zahl der palästinensischen Flüchtlingen im Gazastreifen fast verdoppelt. Das berichtet das Uno-Hilfswerk und fordert Massnahmen von Israel.
Im Zuge der israelischen Bodenoffensive im Gazastreifen hat sich die Zahl der palästinensischen Flüchtlinge binnen 24 Stunden fast verdoppelt. Die Zahl der Flüchtlinge in den Schutzräumen des UNO-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) stieg von 22'000 auf 40'000.
Sie seien in 34 Schutzorten untergebracht, sagte der UNRWA-Sprecher Chris Gunness am Freitag. Zur Finanzierung ihrer Versorgung im kommenden Monat und andere Notmassnahmen bis Ende des Jahres würden die Vereinten Nationen um 44 Millionen Euro bitten.
«Umgehende Massnahmen» von Israel gefordert
Die wichtigsten israelischen Menschenrechtsorganisationen forderten die Einrichtung eines humanitären Korridors, um den Abtransport von Verletzten und die Evakuierung der Kampfzonen zu ermöglichen.
In einem Brief an Verteidigungsminister Mosche Jaalon forderten sie «umgehende Massnahmen», um sicherzustellen, dass Israel seiner «rechtlichen Verpflichtung» nachkommt, den Abtransport von Verletzten zu ermöglichen. Zudem müsse gewährleistet werden, dass die Rettungskräfte ihre Aufgaben erfüllen können, ohne ihr Leben zu riskieren.
(sda/moh)