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Hilfreich für das angestrebte Image einer „sauberen Industrie“ dürften die kürzlich veröffentlichten Ergebnisse einer Untersuchung des chinesischen Milchverbandes (DAC) sein. Denen zu Folge hat sich nämlich die Qualität der Milchprodukte in den vergangenen Jahren spürbar verbessert.
Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, entsprachen 2015 bei den offiziellen Kontrollen 99,5 % der Milchprodukte den Standards und es gab nichts zu beanstanden. Verbotene Zusatzstoffe wie Melamin seien bereits seit längerem nicht mehr gefunden worden. Dafür seien bei anderen wichtige Indikatoren, so beispielsweise beim Nährstoffgehalt, die Standards der USA, Europas und Australiens übertroffen worden. "So wie es aussieht, scheinen heimische Milchprodukte eine der sichersten Lebensmittel in China zu sein", kommentierte Wang Jiaqi, Beamter im Landwirtschaftsministerium und Forscher an der Chinesischen Akademie der Agrarwissenschaften, die Untersuchungsergebnisse.
Nach seiner Ansicht haben die seit dem Melaminskandal im Jahr 2008 erlassenen Gesetze zur Nahrungsmittelproduktion und -sicherheit, intensivere Kontrollen und die Schließung von Mängelbetrieben zu einer spürbaren Qualitätsverbesserung in der Milchbranche geführt. Wie aus dem Bericht weiter hervorgeht, wurden im vergangenen Jahr insgesamt 38,7 Mio t an Molkereiprodukten in China erzeugt. Der mittlere Pro-Kopf-Verbrauch ist seit dem Skandaljahr 2008, auch wegen höherer Importe, um 5,9 kg auf 36,1 kg gestiegen.