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In seiner Schauspielkarriere war Ryan Reynolds schon mehrfach als Superheld unterwegs. Bis zu seinem "Deadpool"-Debüt konnte allerdings keiner dieser Filme richtig überzeugen. Nun erklärte der Schauspieler, dass er deshalb große Angst vor der Rolle in "Deadpool" hatte.
Die beiden "Deadpool"-Film gehören zu den absoluten Highlights der Superheldenfilme für Erwachsene. Die selbstironische Art des Protagonisten Wade Wilson (Ryan Reynolds), die derbe Sprache und die Brutalität der Filme ergänzen sich perfekt. Das Ergebnis sind zwei Superhelden-Blockbuster, die sich von der Masse abheben. Tatsächlich bekommen Fans demnächst sogar einen dritten "Deadpool"-Film spendiert.
Nachdem das verantwortliche Filmstudio 20th Century Fox von Disney aufgekauft wurde, gab Marvel-Chef Kevin Feige schnell bekannt, dass "Deadpool 3" unter der Führung Disneys entstehen wird. Dabei beruhigte er außerdem viele Fans und erklärte, dass auch "Deadpool 3" ein R-Rating bekommen werde. Die meisten Fans der Reihe hatten sich Sorgen gemacht, dass Disney Deadpool entschärfen würde.
Dass seine Figur eines Tages so beliebt sein würde, hätte Ryan Reynolds bis vor wenigen Jahren nicht gedacht. Im Interview mit dem Hollywood Reporter gab der Star nun preis, dass er vor dem Start von "Deadpool" große Angst hatte, die Fans zu enttäuschen. Denn wie Reynolds selbst anmerkte, waren seine bisherigen Ausflüge ins Superhelden-Genre alles andere als erfolgreich.
Besonders der DC-Film "Green Lantern" von 2011, in dem Reynolds die Hauptfigur spielte, gilt als einer der schlechtesten Superheldenfilme aller Zeiten. Mit "Deadpool" und "Deadpool 2" hat Ryan Reynolds der Welt allerdings bewiesen, dass er mit seiner lustigen Art auch ein Superheld sein kann. Wenn auch ein sehr ungewöhnlicher.