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Von 598 Patienten mit einer chronischen Herzschwäche (Herzinsuffizienz) leiden, gemäss einer Untersuchung, 24% an einer Depression sowie weitere 15% an depressiven Verstimmungen.
Bei Frauen mit einer Herzsinsuffizienz waren häufiger Depressionen festzustellen als bei Männern. Kritik des Studienteams von der Universität Würzburg: Bei 70% der Patienten war zum Untersuchungszeitpunkt keine Depression bekannt.
Eine andere Untersuchung von Experten aus Heidelberg kam zum Ergebnis, dass, je schwerer die Symptome der Herzschwäche waren, desto häufiger eine Depression festgestellt wurde. Ob entzündliche Prozesse, Umwelt- sowie soziale Faktoren oder die persönliche Krankheitsverarbeitung der Patienten mit Herzschwäche, für die Entwicklung einer Depression verantwortlich sind, müssen weitere wissenschaftliche Untersuchungen belegen.
Die Experten fordern nun Routine-Untersuchungen bei Patienten mit Herzschwäche, damit eine vorliegende Depression möglichst bald erkannt und adäquat behandelt werden kann.
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