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Der «Grand Prix Design» zeichnet herausragende Gestalter aus, die «entscheidende Impulse für das Kulturschaffen aus der Schweiz gesetzt haben», wie das Bundesamt für Kultur (BAK) in einem Communiqué mitteilt.
Einen «epochalen Beitrag» habe Hans Eichenberger im Möbel- und Interiordesign geleistet. Der heute 90-jährige Berner Designer hat weltweit bekannte Einrichtungsgegenstände entworfen und wurde bereits mit zahlreichen Preisen geehrt.
Hans Eichenberger ist seit den fünfziger Jahren in der Schweizer Designszene bekannt. Nach Schreinerlehre und Volontariaten als Zeichner war er 1950/51 in Paris tätig. Anschliessend führte er sein eigenes Atelier (seit 1960 in der Siedlung «Halen», nahe der Stadt Bern) und begann die freie Mitarbeit für das «Atelier 5». Er realisierte Einrichtungen für Banken, Restaurants, Modegeschäfte, Buchläden und SBB-Wagons. Hans Eichenberger hat zudem über 35 Sitzmöbel entworfen – z.B. den SAFFAstuhl 1955, den EXPOsessel 1964 und die HE-Reihe 1978 für die Firma Strässle Collection.
Seine Entwürfe sind in diversen Sammlungen vertreten, u.a. im MoMA in New York, im Vitra Design Museum in Weil am Rhein und im Museum für Gestaltung Zürich.