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Das ist Mika. Der Vater der Sieben.
Er ist am 21.6.14 geboren - und inzwischen ein intakter Rüde mit selbstbewusster und souveräner Ausstrahlung und sehr feinfühlig und klar in der Kommunikation mit anderen Hunden und Menschen.
Im letzten August erhielten wir von einer Kollegin, die sich einen Husky-Welpen aus dem gleichen Wurf erwarb, dieses Foto mit der Beschreibung, „Der wär noch zu haben!“.
Zuerst wurde Kaya angefragt, ob sie sich mit diesem frechen Welpling ein gemeinsames Rudelleben vorstellen könne. Sie konnte, wie das Foto vom ersten Besuch zeigt.
Mika ist der erste in einem 5er Wurf. Mit seinen 380 g Geburtsgewicht deutete noch nichts auf den kräftigen Rüden hin, den er bald werden sollte. Aber wie ich gelesen habe, wüchsen die ersten in den Würfen oft zu kräftigsten und robustesten.
Sein Vater heisst Bello und ist ein Siberian Husky Zuchtrüde, seine Mutter Nayeli eine junge, schöne Hündin mit Silberfell und einem Alaskan Malamute als Grossvater oder Grossmutter:
Das 1/6 Malamute-Blut in seinen Adern sieht man Mika nicht nur an seiner stattlichen Grösse an, sondern auch an seiner Rute, die er deutlich geringelter trägt, als dem offiziellen Husky gestattet wäre.
Bei der Geburt erhielt er den Namen „Joey“. Als er dann im September 2014 zu uns kam, suchten wir nach einem neuen Namen:
"Mika“, der Name für "Waschbär" auf Indianisch, passt nicht nur zu seiner Gesichtsmaske, sondern auch zu seiner liebenswürdigen, doch schlitzohrigen Wesenart:
In der germanischen, als auch in der keltischen Mythologie wird der Waschbär nicht erwähnt, da er sich erst im 19. und 20. Jahrhundert in Europa mit Hilfe der Menschen angesiedelt hat.
In der Mythologie einiger Indianerstämme Nordamerikas wird der Waschbär hingegen oft erwähnt und nimmt dort auch eine wichtige Rolle ein. Als Symbol für Dualität und die Verbindung zwischen den Welten, erinnert er immer an die zwei Seiten einer Medallie. Sein schwarz-weißes Fellkleid steht für Licht und Dunkelheit, das Männliche und das Weibliche, aber auch für die irdische Welt und die nicht sichtbare Anderswelt.
Zur Erinnerung an dieses Dualitätsprinzip trugen manche Indianer während einer Zeremonie eine schwarz-weiße Gesichtsbemalung – um den Geist des Waschbären zu ehren, mit ihm Eins zu werden und seine Fähigkeiten zu erlangen.
Einigen indianischen Legenden zu Folge, soll der Waschbär sogar in der Lage sein, den Wolf und den Koyoten als “Trickster” zu überbieten. Der Waschbär ist also durchaus in der Lage, den Wolf und den Koyoten auszutricksen und hat deshalb wohl den größten Ruf eines tierischen Gauners, den man nur haben kann.
Sein Name geht auf ein Wort aus der Algonkin-Sprache und der Legende von Pocahontas zurück. Der Häuptling Powhatan und seine Tochter Pocahontas sollen dem Waschbären bei ihrer ersten Begegnung ein indianisches Synonym gegeben haben, das in unserer Sprache „der mit seinen Händen reibt, schrubbt und kratzt“ bedeutet.
Die Azteken gaben ihm die Bezeichnung “Mapachitel”, was soviel wie “der alles in die Hände nimmt” bedeutet und bei den Dakota und Sioux Indianern war der Waschbär als “weeka tegelega”, der “Magier mit dem bemalten Gesicht” bekannt.