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"I like ecstasy of the mind". Eines der Leitmotive bei Jack Kerouac - wie den Beats - ist der Wahn, die Verrücktheit, die Halluzination. Das wiederkehrende Attribut "crazy" bezieht sich auf unterdrücktes und tabuisiertes Potential. Kerouac und die Beat Generation setzen die direkte Erfahrung, die Einfachheit, die "Rucksack Revolution" einer artifiziellen Zivilisation entgegen. "No matter how you travel, you always learn something and learn to change your thoughts." Kerouac führt in neue Haltungskategorien, lässt die Idee der offenen Räume entstehen mit ihrer Assoziation des Unverdorbenen, Eigentlichen, Direkten, die im klassischen Vorbild Huck Finn veranlasst hatte "to light out for the territory".
Im September 1950 auf einem amerikanischen Flugplatz an der Nordsee geboren, kam ich in ganz Deutschland herum, da mein Vater bei der Luftwaffe war. Nach Schuljahren in Wiesbaden, München, Hannover und Köln machte ich mein Abitur in einem Internat am Bodensee.
Nach Studienjahren im In- und Ausland (Bonn, Köln, Cambridge, Paris) lebte ich einige Jahre in Südfrankreich.
Eine universitäre Möglichkeit in Köln liess sich mit einem Eigenverlag verbinden, für den eine Reihe Broschüren entstanden.
Nach Jahren anderer Tätigkeit, vor allem im Transportgewerbe, möchte ich nun einige dieser vor 2,3 Jahrzehnten erschienen und längst vergriffenen Themen aufgreifen.
Den Anfang soll "Jack Kerouac" machen, da dieses Büchlein seinerzeit etwas vernachlässigt behandelt werden musste. Ausserdem sind zu diesem Thema zwei Neuerscheinungen aus dem Werk Kerouacs aufgetaucht, die ich mit einarbeiten konnte. Die Änderungen sind allerdings so gravierend, dass ich mich auch für einen anderen Untertitel entschied, um diese Ausgabe von Vorgängern abzuheben.