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28. August. Es war die Generalprobe auf dem originalen AC-Gewässer, bevor der America’s Cup 2013 eben hier ausgetragen wird: Die America’s Cup World Series, eine Serie von Vor-Regatten mit etwas verkleinerten Versionen der riesigen Katamarane, in denen nächstes Jahr um die alte Kanne gesegelt wird, machte endlich auch Station in San Francisco. Die Frage war: Kommt das neue Cup-Format beim Publikum an? In diesem Fall scheint es klar: unbedingt. 150.000 Menschen kamen während der Regattawoche zum Zuschauen, auf You Tube generierten 45 Videos mehr als 500.000 Views. Die rasenden Katamarane mit ihren starren Flügelsegeln scheinen wirklich zu interessieren. Der Leichtathletik-Star Michael Johnson, viermaliger Olympiasieger und nach Meinung vieler Experten der beste Langsprinter aller Zeiten, zog den Hut vor der athletischen Leistung, einen AC45-Katamaran zu segeln. „Ich habe jetzt Hochachtung vor den Seglern“, sagte der 44-jährige Johnson. „Mich faszinieren die Beweglichkeit und Schnelligkeit, die man braucht, während das Boot in Bewegung ist.“ Johnson war im abschließenden Fleet Race an Bord des AC45 von Russell Coutts, der auf den fünften Rang kam – für Johnson indes musste ein DNF (kam nicht ins Ziel) notiert werden. Der Weltrekordhalter über 400 Meter ging am Heck über Bord, als er während einer Wende beim Wechseln der Seite einen falschen Schritt machte.
Video: Michael Johnson geht beim ORACLE TEAM USA COUTTS ÜBER BORD