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Die Pleura (das Brustfell) besteht aus zwei hauchdünnen Blättern (Lungenfell und Rippenfell). Sie überzieht die Lungen und kleidet die Brusthöhle von innen aus. Der Spalt zwischen diesen beiden Pleura-Blättern (Pleurahöhle) kann sich bei Erkrankungen mit Flüssigkeit füllen. Dies führt zu Atembeschwerden.
Viel häufiger als das Pleuramesotheliom sind Metastasen, also Ableger von anderen Tumoren, in der Pleura. Diese stammen z. B. von Lungen-, Brust- oder Prostatakrebs.
Risikofaktoren
Als wichtigster Risikofaktor für die Entwicklung eines malignen Mesothelioms gilt das Einatmen von Asbest. Ein Mesotheliom kann noch Jahrzehnte nach dem Kontakt mit Asbest auftreten. Wird Asbeststaub als Ursache vermutet, sollte dies der Unfallversicherung des damaligen Arbeitsgebers gemeldet werden, auch wenn jemand bereits pensioniert ist.
Symptome
Ein Pleuramesotheliom kann die gesamte Pleura befallen und sich auch auf benachbarte Organe wie Lunge oder Zwerchfell ausbreiten. Die Folgen sind beispielsweise Atemnot, Schmerzen im Brustkorb und Appetitlosigkeit.
Diagnose
Zur Diagnose werden bildgebende Verfahren (z.B. Computertomografie) eingesetzt, zusätzlich werden Gewebeproben oder Flüssigkeit aus der Pleurahöhle entnommen.
Therapie
Die Art der Behandlung hängt davon ab, wie weit sich der Tumor schon ausgebreitet hat. In der Regel wird ein Pleuramesotheliom mit Operation, Strahlentherapie und Chemotherapie behandelt. Diese Therapien werden einzeln oder in Kombination angewendet.