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Beim Ausbruch des indonesischen Vulkan Sangeang Api ist eine Aschewolke von bis zu drei Kilometern Höhe entstanden. Unmittelbare Schäden der neuerlichen Eruption wurden bislang nicht gemeldet, sagte ein indonesischer Behördensprecher.
Die gewaltige Wolke aus Vulkanasche beeinträchtigte am Samstag allerdings den Flugbetrieb im Norden Australiens. Das meldete der staatliche Fluginformationsdienst Air Services. Die Fluggesellschaften Qantas und Virgin stellten ihre Flüge am Flughafen von Darwin bis auf weiteres ein, wie sie mitteilten. Der Vulkan liegt rund 1400 Kilometer nördlich von Darwin.
Einer der aktivsten Vulkane
Die letzten dauerhaften Bewohner von Sangeang siedelten nach der Eruption Mitte der 1980er-Jahre von der Insel in andere Teile Indonesiens um, kommen aber zur Bewirtschaftung ihrer Felder regelmässig zurück. «Leute aus dem Bima Distrikt auf der Hauptinsel Sumbawa haben dort Bauernhöfe», erläuterte der Behördensprecher. «Sie arbeiteten dort, als die Eruption begann, und sie wurden von der Insel geholt.»
Der fast 2000 Meter hohe Sangeang Api ist einer der aktivsten der mehr als 100 Vulkane in Indonesien. Er brach in den Jahren 1911, 1953, 1964 bis 1967, 1985 bis 1987 und erneut 1997 bis 1999 aus.
Aschegefahr für Flugzeuge
Vulkanasche ist gefährlich für Düsentriebwerke von Flugzeugen, weil Aschepartikel auf den Triebwerksschaufeln verkrusten und damit die Strömung verändern können. Im schlimmsten Fall kann das Triebwerk ausfallen. Auch können Kabinenfenster beschlagen und die Sensoren von Höhen- und Geschwindigkeitsmessern ausfallen.