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Am 7. Juni 2014 fand im Rahmen der Bahnplattform Erstfeld eine Fahrt mit einem SBB Historic-Extrazug von Olten via Luzern nach Erstfeld statt, bespannt mit der Be 4/7 12504, dazu diente Ae 3/5 10217 als Schublok. In Erstfeld waren die beiden Lokomotiven auch an den monatlichen Fitnessfahrten des örtlichen SBB Historic-Depotstandortes beteiligt. Am Nachmittag erhielt die Be 4/7 Vorspann durch die Ce 6/8 II 14253, im Volksmund als Gotthard-Krokodil bekannt. Die beiden Lokomotiven brachten den Extrazug nach Göschenen und später wieder zurück nach Erstfeld, wo die Ce 6/8 II wieder durch die Ae 3/5 abgelöst wurde. Sehen Sie eine Bilderstrecke und ein Video nach dem Break.
Rückkehr der Be 4/7 an den GotthardViermal pro Jahr organisiert die Bahnplattform Erstfeld Vorträge zu gewissen Themen der Eisenbahn. Für den Sommer 2014 standen die frühere Gotthardlokomotive Be 4/7 im Vordergrund. Aus diesem Anlass organisierte die SBB Historic eine Extrafahrt mit einem Sonderzug aus dem Jahre 1947 von Olten nach Erstfeld, nebst der Be 4/7 12504 war auch noch die Ae 3/5 10217 am Zug beteiligt, beide Lokomotiven wurden von der Genfer Société Anonyme des Ateliers de Sécheron (SAAS) gebaut, beide besitzen auch den typischen Sécheron-Lokkasten. Während die Be 4/7 jahrelang dem Schnellzugsverkehr vorgespannt war, sah man die Ae 3/5 lange an den Autozügen durch den Gotthard- und den Simplontunnel.
Nicht nur die Be 4/7 war eine bedeutende Lokomotive der Gotthard-Bergstrecke, auch die Ce 6/8 II verrichtete einen Grossteil des Dienstes zwischen den Kantonen Uri und Tessin. Im Volksmund als Krokodil bekannt, übernahm die sich im Besitz der SBB Historic befindende Ce 6/8 II 14253 die Unterstützungstraktion für die Be 4/7 vor dem Extrazug zwischen Erstfeld und Göschenen bzw. in der Gegenrichtung.
Gleichzeitig fanden in Erstfeld die monatlichen Fitnessfahrten für das im lokalen Depot untergebrachte historische Rollmaterial der SBB Historic. Nebst den dreien am Extrazug beteiligten Lokomotiven waren noch die beiden Ae 6/6 11402 Uri und 11411 Zug zu sehen. Leider wagte die Ae 8/14 11801 die Fahrt aus den schützenden Depothallen nicht, und auch sonst war zu bemängeln, dass die Fahrten nahezu ausschliesslich ausserhalb des von den beiden Perrons sichtbaren Bereichs stattfanden.
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