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Lagerhäuser des Zürcher Opernhauses werden saniert
Der Regierungsrat des Kantons Zürich beantragt dem Kantonsrat, der Opernhaus Zürich AG an die Gesamtkosten von 28,5 Millionen Franken eine Subvention von höchstens 16 Millionen Franken für die Asbestsanierung und die Erhöhung der Lagerkapazität im Lagergebäude in Oerlikon zu bewilligen.
Das Opernhaus verfügt – anders als viele vergleichbare Opernhäuser weltweit – über keine Lagermöglichkeiten im Hauptgebäude. Dazu dient das 1964 erstellte, seit 2000 im Eigentum des Opernhauses stehende Lagergebäude Kügeliloo an der Binzmühlestrasse 210 in Zürich-Oerlikon.
Die Dachkonstruktion des Lagergebäudes ist laut der Mitteilung des Kantons Zürich mit Spritzasbest kontaminiert, zudem sind im Gebäude weitere Schadstoffe vorhanden. Die Asbestsanierung ist unumgänglich, weil keine Veränderungen an diesen mit Spritzasbest in Kontakt stehenden Bauteilen vorgenommen werden dürfen, bevor eine fachgerechte Sanierung durchgeführt worden ist.
Eine Erhöhung der Halle im Lagergebäude Kügeliloo erspart die Erstellung eines provisorischen Notdachs für die Asbestsanierung und schafft den nötigen Raum, um die bestehende Regalanlage um eine Ebene zu ergänzen. So kann auf das Holzregal verzichtet und insgesamt eine Verdoppelung der Lagerkapazität erreicht werden. Damit werden die gemieteten Lagerflächen nicht mehr benötigt.
Das vorliegende Bauprojekt wurde von Meletta Strebel Architekten AG, Zürich erarbeitet, die im Sommer 2015 in einem vom Hochbauamt des Kantons Zürich durchgeführten Planerwahlverfahren ausgesucht wurden.
Bildlegende
Das Hauptgebäude des Zürcher Opernhauses verfügt über keine Lagermöglichkeiten.