Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03246.jsonl.gz/1596

Rink
(Johan H. van Rinkhuyzen)
Rinks Interesse für die Zauberkunst wurde geweckt, als während seines Dienstes in der holländischen Marine der Quartiermeister ein paar Zaubertricks zeigte.
1920 verliess er die Marine und arbeitete während 5 Jahren als Börsenmakler. Während dieser Zeit beschäftigte er sich intensiv mit der Zauberkunst.
Danach trat er erneut in die Marine ein und diente als Schiffskapitän während rund zwanzig Jahren vor allem in Ostindien. Im zweiten Weltkrieg war er nach der Bombardierung seines Schiffs 300 Meilen vor Java im indischen Ozean einer der wenigen überlebenden, die Sumatra erreichten, wo sie von den Japanern gefangen genommen wurden. Während seiner einjährigen Kriegsgefangenschaft in Singapur half er Sidney Piddington und Russel Braddon bei der Ausarbeitung ihrer Programme.
Nach dem Krieg kehrte Rink nach Holland zurück und verliess 1947 die Marine, 1955 wurde er professioneller Close-up-Zauberkünstler.
Sein Programm umfasste klassische Kunststücke wie das Becher- und das Ringspiel, mit deren Vorführung er an Kongressen verschiedene Preise gewann.
Er veröffentliche zahlreiche Kunststückbeschreibungen in Zeitschriften, u. a. in The Gen.
Kunststücke von ihm wurden beschrieben in:"Rink's Original Rope Mysteries" (Hugh Miller, 1972),
"Rink's Magic From Holland" (Hugh Miller, 1989).