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Beurteilung der Einsatzfähigkeit eines Teams:
Die Einsatzfähigkeit eines Teams ist durch Mantrailing-Experten zu bestätigen, welche von unserem Verein unabhängig sind.
Medizinische Grundkenntnisse:
Nach der definitiven Aufnahme in die Gruppe der Aspiranten für Ernsteinsätze muss die Hundeführerin respektive der Hundeführer eine medizinische Grundausbildung (mindestens ein Sanitätskurs) erfolgreich absolvieren. Dies muss mindestens alle drei Jahre wiederholt werden.
Orientierung im Gelände:
Kein Nachteil ist, wenn man Karten lesen kann, um das Einsatzteam bei der Orientierung zu unterstützen. Wir verwenden bei allen Übungen die Mantrailing-App, welche die Trails auf einer Karte aufzeichnen. Damit üben wir auch bei jeder Auslegung eines Trails Karten lesen. Getestet könnte dieses Wissen beispielsweise bei einem durch den Verein organisierten Orientierungslauf. Da vermisste Personen (oft Demenzkranke oder Suizidgefährdete) sich in der Regel nicht im Gebirge verlaufen, wäre ein solcher Orientierungslauf in eher flachem Gelände zu organisieren und zu absolvieren, vorzugsweise auf urbanem Gebiet. Allerdings werden die Einsätze sowieso per GPS überwacht.
Begleitung des Personensuchhundeteams:
Die Hundeführerin respektive der Hundeführer werden im Einsatz von einer Begleitperson unterstützt. Diese regelt den Kontakt mit den Behörden etc. und schützt das Einsatzteam vor Gefahren wie Autos und dergleichen. Die Begleitperson kennt das Einsatzteam und berät dieses während der Suche; verbunden sind die beiden per Telefon (Stöpsel im Ohr).
Bevor eine Suche mit dem Hund beginnt
Bevor eine Suche nach einer vermissten Person gestartet wird, sind alle umliegenden Spitäler abzufragen, ob diese nicht dort eingeliefert wurde oder sich dorthin begeben hat. Bei einer vermissten Person aus einem Altersheim oder einer Anstalt ist zuerst auszuschliessen, dass sich die Person nicht noch dort befindet. Schon viele - mehr als 50% - hat man beispielsweise in den Räumlichkeiten des Personals oder im Zimmer einer befreundeten Person gefunden.