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Henry Dunant und Bertha von Suttner und das Geschäft mit dem Krieg
Die Schweizerische Nationalbank, Banken, Versicherungen und Pensionskassen sollen nicht mehr in Unternehmen investieren, die Kriegsmaterial produzieren. Dies fordert die Volksinitiative, die am 29. November zur Abstimmung kommt.
1862 veröffentlichte Henry Dunant das Buch «Eine Erinnerung an Solferino». 1889 publizierte Bertha von Suttner ihr Buch «Die Waffen nieder». Diese beiden Menschen, die sich dafür engagierten, dass der Krieg abgeschafft wird, hätten sich vermutlich nicht vorstellen können, dass heute noch, 2020, die Schweizerische Nationalbank, Banken, Versicherungen und Pensionskassen profitgierig Milliarden in Rüstungskonzerne investieren. Diese Institutionen legen ihre Gelder sogar skrupellos in Unternehmen an die an der Produktion von Atombomben, Streubomben und Antipersonenminen beteiligt sind, mit dem stillen Einverständnis des Bundesrates. Nach dem Kriegsmaterialgesetz der Schweiz sich solche Investitionen in verbotene Waffen klar verboten. (*)
Dunant und von Suttner hätten sich auch nicht vorstellen können das heute, 2020, immer noch Feldprediger hüben wie drüben den Soldaten einreden, sie würden mit dem Segen Gottes lernen zu töten, auch in der Schweiz, Bomben abzuwerfen, ganze Landstriche für Jahrzehnte unbewohnbar zu machen, mit ihren Kriegen Millionen Menschen zu Flüchtlingen machen, immer angeblich um sich zu verteidigen und den Frieden zu sichern.
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