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Der Welttourismustag wird jedes Jahr am 27. September gedacht und gefeiert, um “das Bewusstsein der internationalen Gemeinschaft für die Bedeutung des Tourismus und seinen sozialen, kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Wert zu fördern”.
Während die diesjährige Ausgabe des Welttourismustages die Rolle feiern sollte, die der Tourismus in der ländlichen Entwicklung spielt und Möglichkeiten außerhalb der Großstädte bietet, stellt Felix Richter von Statista fest, dass das offizielle Thema von der COVID-19-Pandemie überschattet wurde, die den Tourismus auf der ganzen Welt erschütternd beeinflusst hat.
Anfang dieses Jahres veröffentlichte die Welttourismusorganisation der UNO Schätzungen darüber, wie groß die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf internationale Touristenankünfte sein könnten. Das positivste der im Mai veröffentlichten Szenarien ging davon aus, dass die Reisebeschränkungen im Juli aufgehoben würden. Selbst unter diesem Szenario, das sich bereits als zu optimistisch herausgestellt hat, da der internationale Reiseverkehr noch immer stark eingeschränkt ist, erwartete die UNWTO, dass die internationalen Touristenankünfte in diesem Jahr gegenüber 2019 um 58 Prozent zurückgehen würden.
Betrachtet man die neuesten Daten für die ersten sechs Monate des Jahres 2020, so waren die Schätzungen der UNWTO allerdings nicht weit davon entfernt. Wie das folgende Diagramm zeigt, gingen die internationalen Touristenankünfte in der ersten Hälfte des Jahres 2020 im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2019 weltweit um 65 Prozent zurück.
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Da der jüngste Anstieg der Neuinfektionen in der ganzen Welt einen großen Rückschlag bei den Bemühungen zur Wiederbelebung des kränkelnden Tourismussektors darstellt, fürchten Millionen von Menschen um ihren Lebensunterhalt, insbesondere in Regionen, die stark vom Zustrom internationaler Touristen abhängig sind.