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Mesophile Pseudomonas-Arten wie Pseudomonas aeruginosa können nach oraler Aufnahme grösserer Zellmengen mit Wasser oder Lebensmitteln teilweise schwer verlaufende Durchfallerkrankungen verursachen. Die Wirkung beruht offenbar auf einem Enterotoxin das in die Umgebung abgesondert wird.
Infektionen mit Pseudomonas aeruginose kommen unter normalen Umständen selten vor. Dieser Organismus kann aber immer dann in Erscheinung treten, wenn seine Konkurrenzorganismen beispielsweise mit Antibiotika ausgeschaltet wurden oder wenn das Immunsystem des Menschen geschwächt ist (Aids-Infektionen, Behandlung mit Immunsuppressiva). Pseudomonas aeruginose kann dann zu schweren Krankheiten, wie Hirnhaut- oder Lungenentzündung führen.