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Der italienisch-amerikanische Autobauer Fiat Chrysler FCA hat in der Nacht zum Donnerstag überraschend sein Angebot zur Fusion mit dem französischen Hersteller Renault zurückgezogen. Das sagte FCA-Sprecher Niel Golightly in Rom.
Zuvor hatte der Renault-Verwaltungsrat seine Entscheidung über die Aufnahme förmlicher Fusionsgespräche mit FCA auf Antrag der französischen Regierung ohne weitere Angaben von Gründen verschoben.
Ende Mai hatte Fiat Renault eine Fusion vorgeschlagen, bei der beide Seiten je 50 Prozent erhalten sollten. Das fusionierte Unternehmen wäre der drittgrösste Autohersteller der Welt gewesen.
Renault hatte die Entscheidung über die Aufnahme von förmlichen Fusionsgesprächen mit Fiat am frühen Donnerstagmorgen verschoben, da die französische Regierung eine Verschiebung beantragt habe. Der französische Staat hält einen 15-Prozent-Anteil an Renault. (sda/afp/ap/dpa)