Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03342.jsonl.gz/194

Man muss Prioritäten setzen im Leben. Und anhand einer Umfrage von Tamedia lassen sich die Prioritäten von Herrn bis Frau Schweizer erahnen, wenn es ums Stromsparen geht.
16'296 Menschen beantworteten vom 22. bis 25. September 2022 dem Medienunternehmen die Frage: «Worauf könnten Sie verzichten, wenn Sie zum Energiesparen gezwungen wären?» Eine Mehrheit der Teilnehmenden wäre bereit, auf den Tumbler zu verzichten – nämlich 63 Prozent. Nur gerade 6 Prozent würden auf das Handy verzichten.
Dass der Verzicht auf den Tumbler sich auch im Portemonnaie bemerkbar machen könnte, rechnet der Tagesanzeiger vor: Ein durchschnittlicher, zehn Jahre alter Tumbler verbrauche 4,1 Kilowattstunden pro Trockengang. Bei 160 Trockengängen im Jahr und dem durchschnittlichen Schweizer Strompreis von 27 Rappen pro Kilowattstunde spare man fast 180 Franken, wenn man die Wäsche zum Trocknen aufhänge.
Interessant: 25 Prozent der Befragten geben an, dazu bereit zu sein, im Dunkeln zu tappen, um Energie zu sparen. Das sind mehr, als auf die warme Dusche oder auf den Staubsauger verzichten würden.
Obwohl es Untersuchungen gibt, dass Frauen sich erst bei höheren Raumtemperaturen wohlfühlen als Männer, seien auch sie bereit, die Wohnung nicht über 19 Grad zu heizen, schreibt der Tagesanzeiger.
Und jetzt du:
Der Tagesanzeiger schreibt, dass etwa die Hälfte der Bevölkerung es begrüssen würde, wenn der Bundesrat Sparmassnahmen für obligatorisch erklärte, noch bevor eine Mangellage eintritt. (yam)
Bald ein Jahr nach Beginn der russischen Invasion steht die Schweizer Bevölkerung nach wie vor mehrheitlich hinter der Ukraine. Selbst die Lieferung von Waffen ist kein Tabu, sofern sie durch Drittstaaten erfolgt. 55 Prozent der Bevölkerung sind in einer Umfrage der «NZZ am Sonntag» für eine Lockerung der entsprechenden Regeln im Kriegsmaterialgesetz.