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Stockt Apple das Aktienrückkaufprogramm um weitere 30 Milliarden US-Dollar auf?
Veröffentlicht am Samstag, 19. April 2014, um 12:04 Uhr von Patrick Bieri
Den Analysten von Bernstein Research zufolge könnte Apple anlässlich der Quartalszahlenkonferenz vom 23. April ein vergrössertes Aktienrückkaufprogramm vorstellen. Angeblich plant Apple, das Aktienrückkaufprogramm bis zum Ende des Jahres 2015 um 30 Milliarden US-Dollar aufzustocken.
Einer Analyse des Unternehmens Bernstein Research zufolge könnte Apple das bereits bekannte Aktienrückkaufprogramm vergrössern. Damit würden noch mehr Mittel an die Aktionäre zurückfliessen, als bislang bekannt gegeben worden ist.
Gemäss dem Analysten Toni Sacconaghi könnte Apple bis zum Ende des Jahres 2015 den Umfang des Aktienrückkaufprogramms um 30 Milliarden US-Dollar erhöhen. Bislang hat sich das Unternehmen dazu verpflichtet, bis zum Ende des Jahres 2015 Aktien im Umfang von 60 Milliarden US-Dollar zurückzukaufen. Von diesem Kontingent hat Apple schätzungsweise bereits 45 bis 50 Milliarden US-Dollar ausgeschöpft.
Mit der Vergrösserung des Aktienrückkaufprogramms könnte Apple über die nächsten Monate hinweg den Aktienrückkauf gleichmässig fortsetzen.
Investoren forderten von Apple wiederholt grösseres Aktienrückkaufprogramm
Mit einer Erhöhung der Ausschüttungsquote könnten die Wünsche des Investors Carl Icahn zumindest teilweise in Erfüllung gehen. Der Investor stieg im letzten Sommer bei Apple ein. Nach seinem Einstieg forderte er immer wieder mit Nachdruck die Erhöhung des Aktienrückkaufprogramms. Anlässlich der Generalversammlung von Apple wollte der Investor über eine Erhöhung des Aktienrückkaufprogramms abstimmen lassen. Vor der Abstimmung hat er seinen Antrag allerdings wieder zurückgezogen.
Auch der legendäre Investor Warren Buffett riet Apple im Jahr 2013, verstärkt in ein eigenes Aktienrückkaufprogramm zu investieren. Aktuell ist der Aktienkurs des Unternehmens rund einen Viertel unter dem Höchstwert vom September 2012, womit sich der Rückkauf eigener Aktien insbesondere auch für Apple lohnen könnte.
Apple führte im Februar aggressives Aktienrückkaufprogramm durch
Nach der Präsentation der Quartalszahlen für das erste Fiskalquartal 2014 kam der Aktienkurs von Apple stark unter Druck. Insgesamt ging der Wert des Unternehmens um 8 Prozent zurück. Zum damaligen Zeitpunkt entschied man sich bei Apple, Aktien im Umfang von 14 Milliarden US-Dollar zurückzukaufen. Von den 14 Milliarden US-Dollar an zurückgekauften Aktien kamen 12 Milliarden US-Dollar aus einem beschleunigten Rückkaufprogramm. Weitere 2 Milliarden US-Dollar an Apple-Aktien wurden auf dem freien Markt gekauft. Anschliessend erholte sich der Aktienkurs des Unternehmens wieder.
Es ist davon auszugehen, dass eine Vergrösserung des Aktienrückkaufprogramms zu einer spürbaren Kurssteigerung führen würde.
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