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Der Tokyo Zeitung zufolge wurden nun alle Brennelemente vom Block 4 herausgeholt. Zum Zeitpunkt des Atomunfalls war der Block 4 wegen einer Revision vom Netz und 1’331 gebrauchte und 204 ungebrauchte Brennelemente befanden sich im Abklingbecken. Nach dem Unfall konnte er nicht mehr abgekühlt werden und über die Brennelemente war nach einer Explosion auch kein Dach mehr. Der Block 4 wurde deswegen neben anderen Reaktoren, in denen die Brennelemente geschmolzen sind, ebenfalls als sehr gefährlich betrachtet. Nun mit der beendeten Arbeit hat Tepco ein Risiko entfernen können. Laut dem AKW-Betreiber haben sich zwischen April und November 2014 40 Arbeiter verletzt. Das ist dreimal mehr als zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr.
Gestern hat die Asahi-Zeitung von einer Schlamperei berichtet. Bei der Aufräumungsarbeit vom Sommer 2013 hat Tepco eine Anweisung gegeben, die Flüssigkeit, die zur Vorbeugung der Verbreitung vom radioaktiven Staub benutzt wird, 100-mal zu verdünnen und alle einige Tagen oder sogar Wochen zu verwenden. Der Hersteller dieser Flüssigkeit empfählt eine 10-fache Verdünnung und dies jeden Tag anzuwenden.
Im August haben sich zwölf Arbeiter kontaminiert, während die radioaktiven Stoffe in die Luft zerstreut wurden. Ein Verantwortlicher des Herstellers sagt: „Wenn sie 100-mal verwässert wird, ist sie fast wie Wasser.“ An diesen Tagen sind 6‘700-mal mehr radioaktive Stoffe als sonst in die Luft gelangt, meint die Nukleare Regulierungsbehörde.