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Von Januar 2018 bis Januar 2019 war ein leichter Anstieg des Anteils der Frauen in Entscheidungspositionen um 0,3 Prozentpunkte auf insgesamt 23,9% zu verzeichnen (in allen Arten von Unternehmen zusammen).
Der diesjährige Anteil von Frauen in Entscheidungspositionen liegt mit 0,3 Prozentpunkten etwas höher als der Durchschnitt der letzten 10 Jahre. Seit 2011 ist daher eine leichte Beschleunigung des Wachstums festzustellen.
Im März 2018 stellten wir fest, dass Frauen in den Verwaltungsräten von Aktiengesellschaften in der Schweiz unterrepräsentiert waren. Dieser Trend zeigt sich auch in diesem Jahr erneut, da nur 16,9% der Vorstandsmandate von Frauen besetzt werden. Dies entspricht gegenüber 2018 lediglich einem Anstieg um 0,1 Prozentpunkte.
Darüber hinaus ist im selben Zeitraum in den unteren Verantwortungsrollen ein stärkeres Wachstum zu verzeichnen. Tatsächlich stieg der Frauenanteil in den Rollen von "Zeichnungsberechtigten" von 27,5% auf 27,9%, dies entspricht einem Anstieg von 0,4 Prozentpunkten.
Auch in diesem Jahr stellen wir fest, dass der Frauenanteil in den Rollen der ranghöchsten Entscheidungsträger in Aktiengesellschaften am geringsten ist.
Wie schon im Jahr 2018 ist der Kanton Aargau mit einer Frauenquote von 26,7% in Führungspositionen bei Schweizer Unternehmen der führende Kanton, was Gleichberechtigung angeht. Freiburg, Neuenburg und Zug liegen mit Quoten von 19,8%, 19,9% bzw. 20,0% weiterhin am unteren Rand.
Anhand der Veränderungen von Januar 2018 bis Januar 2019 ist festzustellen, dass der Frauenanteil im Management von Unternehmen in den Kantonen Jura und Zug sogar zurückgegangen ist.
Der Kanton Basel-Stadt konnte das höchste Frauenwachstum in Entscheidungspositionen verzeichnen. Tatsächlich stieg der Anteil von 25,2% auf 26,4%, was einer Steigerung von 1,2 Prozentpunkten entspricht.
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