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Die Regierung schreibt dazu, "dass der Regierungsrat des Kantons Aargau der Erteilung der Betriebsbewilligung für das zentrale Zwischenlager für radioaktive Abfälle in Würenlingen der Zwilag AG, Würenlingen, sowohl für die Konditionierungsanlage wie auch für die Verbrennungs- und Schmelzanlagen unter dem Vorbehalt zustimmen kann, dass die im Gutachten der HSK (Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen), im Bericht der KSA (Kommission für die Sicherheit der Kernanlagen) sowie in der Stellungnahme der DSK (Deutsch-Schweizerische Kommission für die Sicherheit kerntechnischer Einrichtungen) enthaltenen ergänzenden Bedingungen und Auflagen erfüllt werden, sowie insbesondere auch diejenigen der kantonalen Fachstelle für Umweltschutz vom 2. November 1999 für den konventionellen Teil der Verbrennungsanlage, welche einen integrierenden Bestandteil unserer Stellungnahme darstellen".
Als Bedingungen und Auflagen der kantonalen Fachstelle für Umweltschutz wird insbesondere eine permanente Überwachung der Temperatur der Abgase im Bereich der Ausbrandzone sowie im Kamin, des Sauerstoffgehalts der Abgase nach dem Austritt aus der Ausbrandzone und des Kohlenmonoxidgehalts der Abgase genannt. Zudem verlangt der Kanton unter anderem, innert sechs Monaten nach Inbetriebnahme der Verbrennungsanlage müsse durch Emissionsmessungen nachgewiesen werden, dass die Anlage die Anforderungen der Luftreinhalteverordnung erfüllt. Diese Messungen sind jährlich zu wiederholen.
Es wird erwartet, dass der Bundesrat die für den Betrieb der Anlagen noch notwendige Bewilligung im ersten Quartal des Jahres 2000 erteilt.
Quelle
H.R. nach "Stellungnahme des Kantons Aargau zur Betriebsbewilligung für das zentrale Zwischenlager für radioaktive Abfälle in Würenlingen"