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Die Schweiz verfügt über reichliche Wasservorkommen, die durch Niederschläge von über 60 Milliarden Kubikmetern pro Jahr ständig erneuert werden. Davon verdunstet etwa ein Drittel. Von den restlichen zwei Dritteln fliesst die eine Hälfte an der Oberfläche in Flüssen ab, während die andere Hälfte ins Grundwasser versickert.
Ein Teil des Niederschlags bleibt als Schnee und Eis auf Gletschern liegen oder lagert in Seen. Der Rest versickert und fliesst unterirdisch auf einer wasserundurchlässigen Schicht ab und bildet das Grundwasser. Auf diese Weise werden in der Schweiz Wassermengen von gegen 340 Millionen Kubikmenter Wasser gespeichert. 40% davon befinden sich in Seen, während 16% auf Gletscher und 44% auf Grundwasservorkommen fallen.
Verdunstet und vom Wind verfrachtet
Durch die Sonneneinstrahlung verdunsten 20 Milliarden Kubikmeter Wasser aus Gewässern, Schnee und Pflanzen in die Atmosphäre. Als kleinste Wasserteilchen und Wasserdampf verteilen sie sich dort und werden vom Wind verfrachtet.
Unter bestimmten Umständen kondensiert sich der Wasserdampf zu Eiskristallen und Wassertropfen, welche als Schnee und Regen wieder auf die Erdoberfläche zurückkehren.