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Das Problem mit den Frauen
Wie soll man auf die Untervertretung der Frauen in der Politik reagieren? Verzweifelt? Grimmig? Jacky Fleming findet: sarkastisch! Sie hat ein kleines Buch gezeichnet und geschrieben, in dem sie ein für alle Mal das Problem der Frauen behandelt. Das Buch trieft geradezu vor Sarkasmus. Man würde laut herauslachen – bliebe einem dabei das Lachen nicht immer wieder im Hals stecken. Beispiel gefällig? Das Buch beginnt mit folgenden Sätzen: «Früher gab es keine Frauen, deshalb lernt ihr im Geschichtsunterricht auch nichts
Das Tessin ist für die Schweiz offenbar wichtiger als die Frauen
Das Tessin jubelt und die Frauen grämen sich: Mit Ignazio Cassis ist ein Tessiner Mann in den Bundesrat gewählt worden. Nichts gegen Cassis. Er scheint, obwohl kein Linker, ein Netter zu sein. Erstaunlich an dem Vorgang ist, dass der Anspruch des Tessins auf einen Sitz im Bundesrat selbst bei den Welschen unbestritten war – ganz in Gegensatz zum Anspruch der Frauen. Und das sollte zu denken geben. Ignazio Cassis ist der achte Bundesrat, den das Tessin stellt. Eine kluge Wahl,
Ist das Volk wirklich klug? Oder nur langsam?
Als Deutschland am 1. September 1939 Polen überfiel, war Astrid Lindgren 32 Jahre alt, Mutter zweier Kinder und von Beruf Sekretärin. Bis auf einige Kurzgeschichten in Zeitschriften hatte sie noch nichts veröffentlicht. Am Tag, als Deutschland Polen überfiel, nahm sie ein Notizbuch zur Hand, klebte den Zeitungsausschnitt mit der Berichterstattung über den Deutschen Überfall ein und notierte dazu, was sie sich dachte. Bis Ende 1945 führte sie auf diese Weise Tagebuch. Sie wusste über den Krieg nur das, was man