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Wacholder, Koriander, Zitronenschalen, Orangenschalen, Angelikawurzel, Zimt, Cassia-Rinde, Iriswurzel, Süssholzwurzel und Muskatnuss – diese zehn Botanicals sind in jedem der fünf Hayman’s Gin enthalten. Was sich allerdings ändert, sind die jeweiligen Mengenanteile: Mal sticht das eine, mal das andere Botanical stärker hervor. Auch andere Details wie die Trinkstärke und der post-Destillations-Prozess variieren, sodass ein- und dieselbe Rezeptur für ganz unterschiedliche Aromen und Trinkerlebnisse verantwortlich ist. Angefangen hat der moderne Hayman’s Betrieb 2007 mit dem fast ausgestorbenen Old Tom Gin, der auf ein überliefertes Familienrezept von 1870 zurückzuführen ist. Ein Jahr später folgte ein London Dry Gin und wieder ein Jahr später kam ein Sloe Gin dazu. Komplettiert wird das Sortiment durch den Royal Dock Navy Strength und den Family Reserve Gin, der sich durch die einmonatige Lagerung in Whiskyfässern auszeichnet. Den Stein ins Rollen gebracht hatte damals im Jahr 1863 James Burrough, Schöpfer des weltbekannten Beefeater Gins und Ururgrossvater der jüngsten Inhabergeneration. Der Name Hayman’s tauchte erstmals 1951 auf, als der Ehemann von Marjorie Burrough (der Enkelin von James) dem Familienunternehmen beitrat. Marjorie heisst übrigens heute noch die Kupferbrennblase in der Destillerie im englischen Witham.
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