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In vielen ländlichen Gebieten werden Festivals oder kulturelle Veranstaltungen von lokalen Freiwilligengruppen konzipiert, organisiert und gemanagt. Bei den Freiwilligen handelt es sich für gewöhnlich um Personen zwischen 50 und 70 Jahren ohne spezielle Ausbildung, was jedoch nicht bedeutet, dass sie nicht qualifiziert wären. Sie verfügen vielmehr über ein hohes Niveau an Kompetenzen etwa in Sachen Budgetierung, Fundraising, rechtliche und fachliche Beratung, Öffentlichkeitsarbeit, Personalmanagement, Verwaltung der Freiwilligenarbeit, Standort, Gesundheit und Sicherheit. Ein Grossteil dieser Kompetenzen wurde im Laufe der Jahre in einem nicht-formalen oder informellen Rahmen erworben.
Vor diesem Hintergrund besteht die Herausforderung darin, dass die erwähnten Kompetenzen nicht entsprechend anerkannt und angerechnet werden, weshalb viele Freiwillige diese als nicht sehr wertvoll erachten und nicht an deren Weitergabe an die nächste Generation von Veranstaltern denken; es gibt kein entsprechendes Ausbildungsprogramm zur Erlangung der erforderlichen Fachkenntnisse; je älter die Freiwilligen werden, desto wahrscheinlicher wird es, dass ihre Kenntnisse und Erfahrungen verloren gehen; lokale Festivals und Veranstaltungen werden immer mehr als bedeutende gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Ereignisse auf dem jährlichen Veranstaltungskalender angesehen.