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Fersensporn - Plantarfasziitis
Fersenschmerzen sind häufig und treten meist nach ungewohnten Belastungen auf. Typisch ist der belastungsabhängige Schmerz vor allem beim Anlaufen am Morgen oder auch nach längerem Sitzen. Der Schmerz beeinträchtigt die Bewältigung des Alltags und verunmöglicht zum Teil jegliche sportliche Aktivitäten.
Ursache ist eine Reizung der ansatznahen Plantaraponeurose. Dieses starke Band spannt sich an der Fusssohle aus und setzt am Fersenbein an. Seine Aufgabe ist das Längsgewölbe des Fusses zu stabilisieren. Es ist entspricht somit dem „zugurtenden“ Seil eines Hebelarms von einem Kran, welches Zugkräfte in Druckkräfte umwandelt und den Hebelarm vom Abbrechen schützt. Bei Überlastungen kommt es am anfälligen Knochen-Band-Übergang zu Mikroverletzungen mit begleitender Entzündung, welche die Schmerzen verursachen. Reparationsvorgänge sind langwierig, weil Band-und Sehnengewebe schlecht durchblutete, sogenannte bradytrophe Gewebe darstellen.
In den allermeisten Fällen lässt sich eine Schmerzlinderung durch konservative Massnahmen erreichen. Diese bestehen aus Physiotherapie, Einlagenversorgung und auch Spritzen. Allgemein gesprochen handelt es sich um eine selbstlimitierende Erkrankung, die in 90% der Fälle innerhalb von bis zu 2 Jahren wieder von alleine verschwindet.