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Flächenbrände haben im Süden Frankreichs mehrere Häuser und Hunderte Hektar Land zerstört. Die Feuersbrunst fällt mit extrem hohen Temperaturen und geringen Niederschlägen in der Region zusammen.
15 Feuerwehrleute und sechs Gendarmen erlitten bei Einsätzen Hitzeschläge und mussten hospitalisiert werden. Der Katastrophenschutz meldete bisher rund 30 Brände im Département Gard. Beim grössten Waldbrand in Saint Gilles et Garons brannten rund 250 Hektar Wald und Land nieder, 700 Feuerwehrleuten waren im Einsatz.
Im Département Vaucluse kämpfen 200 Feuerwehrleute gegen einen Fabrikbrand, der auf angrenzendes Buschland übergriff. Im Département Gard war mit 45.9 Grad am Freitag ein neuer französischer Temperaturrekord gemessen worden.
Auch in der katalanischen Provinz Tarragona im Nordosten Spaniens wüten seit Tagen Brände, rund 6500 Hektar Wald wurde zerstört. Die Hitze und starke Winde erschweren weiter die Löscharbeiten. Die Feuerwehr kämpft gegen zwei weitere Brände zwischen der spanischen Hauptstadt Madrid und Toledo.