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Im internationalen Vergleich hat die Schweiz die Nase vorn: bei einer Befragung über die Grundversorgung erzielte das Gesundheitssystem den ersten Platz. Allerdings nehmen administrativen Aufgaben zu. Das bereitet Sorgen.
Die Prognose von Patienten mit einem Kolonkarzinom, das eine Mutation im Gen BRAF-V600 aufweist, ist deutlich schlecht. Schlägt die Therapie nicht an, beträgt die Überlebenswahrscheinlichkeit lediglich noch vier bis sechs Monate. Eine Dreifachtherapie kann diese zumindest leicht verbessern.
2019 erschien die neue S1-Leitlinie «Prähospitales Atemwegsmanagement». Eine zentrale Bedeutung bekommen darin die Präoxygenierung und die Maskenbeatmung. Zwei Studien haben hierzu eindeutige Antworten geliefert.
Wenn es bei COPD-Patienten zu akuten Exazerbationen kommt, sind häufig Antibiotika die Mittel der ersten Wahl. Jedoch ist deren Einsatz immer auch mit der Gefahr von potenziell ungünstigen Effekten verbunden. Forscher haben die Möglichkeit untersucht, mittels CRP-Messung vor dem eventuellen Beginn einer Antibiotikagabe deren Notwendigkeit zu vermindern.
Obwohl sich die Symptome und Risikofaktoren für Migräne und Multipler Sklerose (MS) oft überschneiden, ist nicht bekannt, ob diese beiden Erkrankungen unabhängig voneinander sind oder eine gemeinsame biologische Ätiologie, wie z.B. die Genetik, aufweisen. Ergebnisse einer Untersuchung konnten nun mehrere genetische Varianten aufdecken.
Erste Studienergebnisse weisen darauf hin, dass die Erweiterung der konventionellen Chemotherapie um eine Immuntherapie das progressionsfreie Überleben bei Patienten mit fortgeschrittenem Blasenkarzinom verbessern könnte. Steht ein Paradigmenwechsel ins Haus?
Die Schlaganfallbehandlung konnte in den letzten Jahren so verbessert werden, dass die Überlebensraten steigen. Allerdings erholen sich viele Patienten funktionell nicht mehr vollständig. Die Amerikaner setzen in der Rehabilitation auf Ausdauertraining. Ein sanfterer Einstieg kann aktuellen Daten zufolge jedoch effektiver sein.
Die Ergebnisse der Phase-III-Studie THALES zeigen, dass Ticagrelor bei gleichzeitiger Einnahme von Aspirin eine statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Verringerung von Schlaganfall-Rezidiven bewirkt im Vergleich zu alleiniger Aspirinbehandlung.
Seit seiner Einführung 2011 hat sich Fingolimod als fester Bestandteil in der MS-Therapielandschaft etabliert. In einer kürzlich veröffentlichten Interimsanalyse der Studie PANGAEA 2.0 wurde erstmals detailliert erhoben, welche Auswirkungen Vortherapien mit anderen DMTs auf die Wirksamkeit von Fingolimod bei Patienten mit RRMS haben [1,2]. Die Ergebnisse sind von hoher Relevanz für die...
In kaum einer anderen Disziplin sind so grosse und schnelle Fortschritte zu verzeichnen wie in der Onkologie und Hämatologie. Wie die als Best Abstracts ausgezeichneten Studien darlegen, revolutionieren die Immun und Gentherapien nach wie vor die Behandlung maligner Erkrankungen.
Mehr als dreiviertel aller Schlaganfälle entstehen durch einen Verschluss oder eine Verengung eines hirnversorgenden Blutgefässes. Dadurch kommt es zu einer Minderversorgung dieses Hirnareals mit Sauer- und Nährstoffen. Bleibende Schäden können nur verhindert werden, wenn die Blutversorgung möglichst schnell wiederhergestellt wird. Denn das therapeutische Fenster für neuroprotektive...
Fortschritte in der Behandlung des kleinzelligen Lungenkarzinoms waren in den letzten Jahren rar gesät. Ergebnisse zweiter Studien weisen einen jetzt einen Überlebens-Vorteil für die Kombination von Chemotherapie mit Immuntherapie nach.
Das Nasopharynxkarzinom ist eine in Europa eher seltene Tumorentität, die häufig erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt wird. Durch eine kombinierte Radiochemotherapie sind die Heilungschancen bei nicht-metastasierten Patienten gut. Doch hilft diese Behandlung auch beim Auftreten von Fernmetastasen?