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PC-21 macht Sommerpause
Künftig werden keine PC-21-Schulflugzeuge der Schweizer Luftwaffe in der touristischen Sommer-Hochsaison in den Trainingsräumen Jura/Chasseral, Hohgant und Speer fliegen. Die Luftwaffe hat grosse Anstrengungen unternommen und diverse Massnahmen eingeleitet, damit während sechs Wochen dem Wunsch nach weniger PC-21-Fluglärm im Hochsommer entsprochen werden kann.
Im Bestreben, Anliegen der Bevölkerung ernst zu nehmen und stets nach Optimierungen zu suchen, setzt sich die Luftwaffe seit längerer Zeit auf mehreren Ebenen mit dem Lärmproblem PC-21 auseinander. So arbeitet seit mehr als einem Jahr eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Luftwaffe, armasuisse und Pilatus an einer Lösung zur Lärmreduktion PC-21. Unter Mitwirkung einer Partnerfirma der ETH Lausanne wurden Simulationen mit verschiedenen Propellerdesigns durchgeführt. Dies um technische Lösungen zu prüfen, die es ermöglichen sollen, die Geräuscherzeugung zu verändern, beziehungsweise zu verringern. Bis Herbst 2012 sollen erste Ergebnisse vorliegen.
Erfolg dafür in einem anderen Bereich: Die Luftwaffe hat grosse Anstrengungen unternommen und diverse Massnahmen eingeleitet, um die PC-21-Lärmbelastung im Sommer zu reduzieren. Unter Mitwirkung verschiedener Akteure konnte nach intensiven Gesprächen eine Lösung gefunden werden. Demnach werden künftig, während der touristischen Sommer-Hochsaison, die PC-21-Trainingsräume Jura/Chasseral, Hohgant und Speer für sechs Wochen nicht belegt sein. Die Eckdaten für 2013: Sechswöchiger Verzicht der Nutzung der Trainingsräume mit PC-21 durch die Luftwaffe in den Kalenderwochen 27-32, vom 1. Juli 2013 bis 11. August 2013.
Der Einsatz der PC-21 in der Pilotenausbildung hat auch grosse Vorteile: Mit dem Schweizer Schulflugzeug konnte der Treibstoffverbrauch und der C02-Ausstoss auf einen Zehntel reduziert und die Betriebskosten halbiert werden. Dank des PC-21-Simulators in Emmen kann zudem die Anzahl an Flügen auf das absolut erforderliche Mindestmass reduziert werden.