Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03094.jsonl.gz/122

Geschichte
Die erste Jungwachtschar wurde am 26. Juni 1932 in Birsfelden gegründet - sie war also eine lokale Entstehung. Auch danach waren die Gründungen von Jungwachtscharen zunächst Initiativen von einzelnen Pfarreien. Hinzu kommt jedoch, dass an der Verbandsführertagung des SKJV im September 1932 vorgeschlagen wurde, die Kindergruppen als Vorstufe zu den katholischen Jugendgruppen in den Pfarreien zusammenzuschliessen.
Es existierten in der katholischen Verbandswelt bereits viele Kombinationen mit "-wacht", "-bund", "-schaft" und "Jung-". Benannt wurde die Jungwacht durch den Präses der ersten Jungwacht in Birsfelden. Dieser Name wurde später für den Zusammenschluss festgelegt.
Jungwacht Blauring leistet und leistete nicht nur pädagogische Arbeit für Kinder und Jugendliche, sondern hat auch immer wieder als Impulsgeber für Kirche und Gesellschaft eine wichtige Rolle gespielt:
So war die Zeitschrift "tut", die heute ein eigenständiges Heft für Kinder zwischen 9 und 14 Jahren ist, ab 1960 die Zeitschrift der Jungwacht.
Das Fastenopfer entwickelte sich aus dem 25-Jahr-Jubiläum der Jungwacht, das der Mission gewidmet war. Heute ist dieses Fastenopfer eines der wichtigsten Schweizer Projekte im Bereich Entwicklungszusammenarbeit.
In Folge des Jahresthemas "Friede ha, mier fanget aa" im Jahre 1981 entstand mit weiteren Trägern aus einem Projekt das Friedensdorf in Flüeli-Ranft, das seit 1971 in Broc angesiedelt ist.
Als Logo verwendete die Jungwacht eine Kombination aus den zwei griechischen Buchstaben Chi und Rho. Das Chi sieht aus wie ein X ist aber ein Ch; das Rho schreibt man wie ein P, ist aber ein R. (Chi=X=Ch; Rho = P =R). Damit kürzten die Christen das griechische Wort XPISTOS ab (Christos = Christus).