Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03515.jsonl.gz/1550

Vom 15. bis 22. September fand in Batumi und Tbilisi (Georgien) die internationale Frauenkonferenz mit dem Thema "Using the Arts to Communicate Peace Across Cultures" statt. Rund vierzig Frauen aus 15 Ländern nahmen teil. Die Jüngste war 18 und stammte aus Armenien, die Älteste, 78-jährig, reiste aus den Philippinen an. Mit dabei waren engagierte Künstlerinnen aus den Bereichen transformatives Theater, Musik, Tanz, bildende Künste, Lyrik, usw. ebenso wie Friedensaktivistinnen. Zwanzig Teilnehmerinnen stammten aus der konfliktiven Region Südkaukasus (Georgien, Armenien, Abchasien, Aserbeidjan). Das 6-Tage Programm in Batumi am Schwarzen Meer umfasste, workshops, "performances", Präsentationen und Diskussionen zu Fragen des Friedens, Frauenrechten, sozialen und politischen Herausforderungen. Thema war auch, im Hinblick auf Jai Jagat 2020 das internationale Frauennetzwerk zu erweitern, zu stärken und zu mobilisieren, damit zentrale Frauenanliegen zu Themen wie Armut und Gewalt, unterstützt von vielen internationalen Stimmen, auch in Genf gehört werden.
Das Programm endete mit einer öffentlichen künstlerischen Vorstellung durch die Teilnehmenden in der berühmten "King" Tamara Halle im georgischen Parlamentsgebäude. (Im 12. Jahrhundert wurde Georgien während einigen Jahren von einer Königin, Tamara, regiert, die bereits eine Art Frauen-Friedensrat etabliert hatte). Die Teilnehmerinnen verfassten auch eine Deklaration, welche bei dieser Gelegenheit präsentiert wurde.
Ein kürzeres und ein längeres video der iranischen Filmschaffenden Mahshad Afshar vermittelt Impressionen dieses einmaligen Treffens.