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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2013.00537 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiber Brühwiler Urteil vom 21. Oktober 2013 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Bernhard Meier Wildbachstrasse 17, 8008 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1967, arbeitete seit 1999 als Kassiererin bei der Y.___, als sie aus psychischen Gründen ab dem 29. September 2011 krankge schrieben (Urk. 8/3 Ziff. 4.4, Ziff. 5.3, Ziff. 6.2-3) und das Arbeitsverhältnis sodann per 30. November 2012 aufgelöst wurde (Urk. 8/18/14). Am 8. Januar 2013 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (berufliche Integration/Rente) an (Urk. 8/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte medizinische Berichte (Urk. 8/9) sowie einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 8/7) ein, zog ein von der Krankentaggeldversicherung der Versicherten eingeholtes versicherungspsychi atrisches Gutachten vom 31. Januar 2013 (Urk. 8/10 /3-20) bei (Urk. 8/10/1) und nahm berufliche Abklärungen vor (Urk. 8/6). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 8/13-14) wies die IV-Stelle am 7. Mai 2013 zunächst das Gesuch um berufliche Massnahmen verfügungs weise ab (Urk. 8/15) und verneinte mit Verfügung vom 8. Mai 2013 auch einen Rentenanspruch der Versicherten (Urk. 8/16). 2. Gegen die Verfügung vom 7. Mai 2013 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 7. Juni 2013 Beschwerde und beantragte die Gewährung von Arbeitsvermittlung (Urk. 1 S. 1). Am 10. Juni 2013 erhob die Versicherte sodann auch Beschwerde gegen die Verfügung vom 8. Mai 2013 (Urk. 9/2) und beantragte, es sei diese aufzuhe ben und es sei ihr eine halbe Invalidenren te zuzusprechen sowie in prozessualer Hinsicht die unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung zu bewilligen (Urk. 9/1 S. 1 f. ), worauf die IV-Stelle mit Beschwerdeantwort vom 13. August 2013 die Abweisungen beider Beschwerden und die Vereinigung der bis anhin separat geführten Verfahren IV.2013.00537 und IV.2013.00540 beantragte (Urk. 7). Mit Verfügung vom 19. August 2013 wurde der Prozess IV.2013.00540 mit dem vorliegenden Prozess IV.2013.00537 vereinigt und als dadurch erledigt abge schrieben sowie die Beschwerdeantwort der Beschwerdeführerin zur Kenntnis gebracht (Urk. 11). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Die Beschwerdeführerin machte geltend, in den angefochtenen Verfügungen vom 7. und 8. Mai 2013 seien jeweils die Begründungen völlig ungenügend, um näher darauf eintreten zu können (Urk. 1 S. 3 Ziff. 3, Urk. 9/1 S. 4 Ziff. 5). 1.2 Nach Art. 49 Abs. 3 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial versicherungsrechts (ATSG) sind Verfügungen zu begründen, wenn sie den Be gehren der Parteien nicht voll entsprechen. Die aus dem Anspruch auf rechtli ches Gehör folgende Begründungspflicht soll verhindern, dass sich die Behörde von unsachlichen Motiven leiten lässt, und die betroffene Person in die Lage versetzen, die Verfügung gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. Dies ist je doch nur möglich, wenn sowohl sie wie auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheides ein Bild machen können. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf welche sie ihre Verfügung stützt. Inhalt und Dichte einer rechtsgenüglichen Begründung lassen sich nicht allgemein bestimmen, sondern nur in Relation zur konkreten materiell-, beweis- und verfahrensrecht lichen Lage (Urteil des Bundesgerichts 9C_363/2009 vom 1 8. März 2010 = SVR 2010 IV Nr. 51 E. 3.1; vgl. auch BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88). 1.3 Es trifft zu, dass die IV-Stelle in den angefochtenen Verfügungen nur oberfläch lich und sehr knapp gehalten begründete, was sich auch darin zeigte, dass sie auf das beigezogene versicherungspsychiatrische Gutachten abstellte, es jedoch nicht namentlich nannte. Es kann aber offen bleiben, ob die Beschwerdegegnerin damit die aus dem An spruch auf rechtliches Gehör fliessende Begründungspflicht verletzt hat. Denn selbst wenn dies zuträfe, handelte es sich nicht um eine schwerwiegende Verlet zung des Gehörsanspruchs, weil der Beschwerdeführerin dadurch die sachge rechte Anfechtung des Verwaltungsaktes nicht verunmöglicht wurde. Von einer Rückweisung der Sache an die IV-Stelle ist im Sinne einer Heilung des allfälli gen Mangels unter diesen Umständen abzusehen, da dem urteilenden Gericht die volle Kognition zusteht und eine - auch von der Beschwerdeführerin selbst nicht beantragte - Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führte, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der Beschwerdeführerin an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren sind (BGE 132 V 387 E. 5.1 S. 390; Urteil des Bundesge richts 8C_682/2011 vom 1 2. Oktober 2011 E. 3.2.4). 2. 2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2.3 Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geisti gen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufga benbereich berücksichtigt ( Art. 6 ATSG). 2.4 Invalide oder von einer Invalidität ( Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit: a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähig keit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu er halten oder zu verbessern; und b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen er füllt sind ( Abs. 1). Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen ( Abs. 1 bis ). Nach Massgabe der Artikel 13 und 21 besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufgabenbereich ( Abs. 2). Nach Massgabe von Artikel 16 Absatz 2 Buchstabe c besteht der Anspruch auf Leistungen unabhän gig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu erhalten oder zu verbessern ( Abs. 2 bis ). Die Eingliederungsmassnahmen bestehen in ( Abs. 3): - medizinischen Massnahmen ( lit. a); - Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliede rung ( lit. a bis ); - Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbil dung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe, lit. b); - der Abgabe von Hilfsmitteln ( lit. d). 2.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 2.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin stützte ihre Entscheide vom 7. und 8. Mai 2013 voll umfänglic h auf das beigezogene versicherungspsychiatrische Gutachten (vgl. Feststellungsblatt, Urk. 8/11) und ging davon aus, dass der frühere Gesundheits schaden ( Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion ) zwischen zeitlich remit tiert sei, weshalb kein relevanter Gesundheitsschaden mit Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin vorliege, welche Leis tungen der Invali denversicherung (Rente und berufliche Massnahmen) zu begründen vermögen (Urk. 2, Urk. 9/2). 3.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, es sei auf die klar ausgewiesene Diagnose von Dr. med. Z.___ abzustellen beziehungsweise der Ansicht ihres Hausarztes zu folgen, welcher die Meinung vertrete, dass die neben den depressiven Störungen auf tretende chronische Migräne zu einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % führe. Des Weiteren dränge sich ein e vom Gericht angeordnete Begutachtung durch einen absolut neu t ralen Psychiater auf, welcher nicht primär für Versicherungsgesellschaften arbeite (Urk. 9/2 S. 4). Bei einer Erwerbsunfähigkeit von 50 % sei darüber hinaus eine Arbeitsvermittlung notwendig (Urk. 1 S. 3 unten). 3.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht einen Rentenan spruch und einen Anspruch auf berufliche Massnahmen (Arbeitsvermittlung) verneinte. 4. 4.1 Am 21. Februar 2002 liess sich die Beschwerdeführerin auf der Notfallstation Medizin des A.___ ambulant behandeln. Die Ärzte diagnostizierten eine Migraine accompagnée und berichteten, dass diese seit Jahren bekannt sei und zirka 1-2 Mal pro Monat vor allem bei Stress auftrete, begleitet von Hypästhesien in der rechten Hand. Die Ärzte verzichteten bei typischer Anam nese und Befunde für eine Migraine accompagnée auf radiologische Abklärun gen und entliessen die Beschwerdeführerin nach Abgabe von Medikamenten in deutlich gebessertem Gesundheitsz ustand (Urk. 8/9/4). 4.2 Am 10. Januar 2013 wurde die Beschwerdeführerin durch Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, psychiatrisch begutachtet (Urk. 8/10/3-20). Er stellte die Diagno se einer fraglichen durchlau fen en Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion (ICD-10 F43.2), aktuell remittiert (S. 9 oben) und kam zum Schluss, es lasse sich bei der Beschwerde führerin aktuell keine eigenständige krankheitswertige psychische Störung diagnostizieren. Die subjektiv beklagten Beschwerden könnten zwar nachvoll zogen werden. Bei diesen handle es sich aber nicht um eine psychische Symp tomatik als Ausdruck einer p rimär psychischen Störung. Gegebenenfalls könnte vor mehr als einem Jahr eine psychische Symptomatik vorgelegen haben als Ausdruck einer Anpassungsstörung, die allerdings inzwischen als remittiert zu betrachten sei (S. 16 Ziff. 5). Ebenfalls seien gewisse psychosoziale Belastungs faktoren in den Arbeitsplatzauseinandersetzungen zu benennen, welche sogar als krankheitsfremde Faktoren den deutlich überwiegenden Anteil am Umstand hätten, weshalb die Beschwerdeführerin aktuell noch nicht wieder eine normale oder weitgehende sie in wirtschaftliche Unabhängigkeit führende Arbeitstätig keit aufgenommen habe (S. 16 Ziff. 6). Aus psychiatrischer Sicht sei die Be schwerdeführerin deshalb in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Kassiererin weiterhin zu 100 % arbeitsfähig und sei auch in irgendwelchen Tätigkeiten nicht durch eine psychische Symptomatik oder Beschwerden durch eine psychi atrische Erkrankung eingeschränkt (S. 17 Ziff. 8). 4.3 Med. pract. C.___, Facharzt für Neurologie FMH, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), nannte in seiner Stellungnahme vom 12. März 2013 (Urk. 8/11/2-3) als Funktionseinschränkungen eine Beeinträchtigung durch Migr äneattacken ( Migraine accompagné e seit 10 Jahren), Ängste bezüglich Vorliegen einer de mentiellen Erkrankung sowie eine pass a gere depressive Repression. Er hielt fest, dass anhand des fachpsychiatrischen Gutachtens eine andauernde Einschrän kung der Erwerbsmöglichkeit der Beschwerdeführerin in bisheriger Tätigkeit aufgrund von Beeinträchtigungen der körperlichen, geistigen und psychischen Gesundheit überwiegend nicht wahrscheinlich sei. Die vorgängig in der Haupt sache auslösende Störung im Sinne einer Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion sei zwischenzeitlich remittiert und die Arbeitsfähigkeit von 100 % in angestammter Tätigkeit plausibel begründet. 4.4 Der Hausarzt der Beschwerdeführerin, Dr. med. D.___, Facharzt für Innere Medizin und Nierenkrankheiten FMH, bescheinigte der Beschwerdefüh rerin einstweilen bis 19. März 2013 auf der Taggeldkarte des Krankentaggeld versicherers eine seit dem 29. September 2011 durchgehend bestehende voll ständige Arbeit sunfähigkeit (Urk. 9/3/11). 4. 5 Im nach Verfügungserlass eingegangen Bericht vom 5. Juni 2013 berichtete Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, zuhanden des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin (Urk. 9/3/10) und nannte als Diagnose eine anfänglich mittelgradige bis schwergradige depressive Episo de bei einer kombinierten Persönlichkeitsstörung. Er kritisierte das aus seiner Sicht in keiner Weise nachvollziehbare Gutachten von Dr. B.___ bezüglich Untersuchung, Aufzeichnung, Bewertung der Phänomene, Gewichtung der Symp tomatik, Diagnostik und Schlussfolgerungen und führte aus, bislang sei eine Reintegration nicht möglich. Ein erster Versuch sei vor kurzem gescheitert. Eine Unterstützung (zumindest Berufsberatung) wäre hilfreich. Aus seiner Sicht sei die Beschwerdeführerin im Moment maximal auch erst zu 50 % belastbar (S. 1). Mit Bericht vom 12. Juli 2013 (Urk. 9/10/4) führte Dr. Z.___ aus, die Beschwerdeführerin sei übergewissenhaft, ständig in der Sorge und Angst vor Ungenügen und Schelte. Sie zeige bereits seit der Kindheit einen absurd anmu tenden Stolz auf vollbrachte, übermenschliche Anstrengungen ( Pensen, Leistun g en), sei gleichzeitig ihrem Ex-M ann sowie beruflichen Vorgesetzten gegenüber abhängig, unterwürfig, wolle niemanden enttäuschen. Gemäss ICD-10 F6, Ein gangskriterien für Persönlichkeitsstörungen, entwickle sich ein deutliches sub jektives Leiden manchmal erst im späteren Verlauf, wie bei der Beschwerdefüh rerin vorliegend. Ihr miserables Selbstwertgefühl könne sie nur via übersteigerte Leistungserbringung ein Stück weit kompensieren (S. 1). 5. 5.1 Die Beschwerdegegnerin hat zu Recht auf das den praxisgemässen Anforderun gen (vgl. vorstehend E. 2.6 ) entsprechende Gutachten von Dr. B.___ (vgl. vorstehend E. 4. 2 ) abgestellt: Es beruht auf einer fachärztlich psychiatrischen Untersuchung (S. 7 ff.) und einer umfassenden psychologischen Anamneseerhe bung (S. 6 ff.). Sodann leuchtet es in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein. So setzte sich Dr. B.___ eingehend mit den geklagten Beschwerden und der belasten den Lebenssituation der Beschwerdeführer in auseinander und hat sodann schlüssig aufgezeigt, dass sich aus psychiatrischer Sicht trotz der nachvollzieh bar en subjektiven Beschwerden keine eigenständige Erkrankung diagnostizieren lässt. Diese Einschätzung wurde auch vom RAD-Arzt Dr. C.___ geteilt, welcher festhielt, dass eine andauernde Einschränkung der Erwerbsmöglichkeit der Be schwerdeführerin in bisheriger Tätigkeit aufgrund von Beeinträchtigungen der körperlichen, geistigen und psychischen Gesundheit überwiegend nicht wahr scheinlich sei (vgl. vorstehend E. 4.3). Darüber hinaus finden sich weder in den Akten irgendwelche Hinweise noch werden durch d i e Beschwerdeführer in weitere Umstände geltend gemacht, wel che die Unabhängigkeit und Unparteilichkeit von Dr. B.___ in Zweifel ziehen lassen könnten, wie es die Beschwerdeführerin andeutete (Urk. 9/1 S. 4 Ziff. 5). Es ist daher vollumfänglich auf das Gutachten von Dr. B.___ abzustellen, wonach von keiner psychischen Gesundheitsschädigung auszugehen ist, welche eine Arbeitsunfähigkeit sowohl in angestammter wie auch in angepasster Tätig keit zur Folge hat. 5.2 Dr. Z.___ gab in seinen Berichten zuhanden der Beschwerdeführerin (vgl. vorstehend E. 4.5 ) zwar an, die Beschwerdeführerin leide an einer anfänglich mittelgradige n bis schwergradige n depressive n Episode bei einer kombinierten Persönlichkeitsstörung. E r benannte aber weder eine klare psychiatrische Diag nose gemäss der Kodierung nach ICD-10 (vgl. BGE 130 V 396) und begrün dete seine gegenteilige Ansicht zum Gutachten von Dr. B.___ in keiner Weise noch beschrieb er eine psychische Symptomatik, aufgrund derer sich Rückschlüsse auf eine eigenständige psychische Erkrankung mit allfälligen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit schliessen liesse. Vielmehr beschrieb er das Verhalten der Beschwerdeführe ri n mit Sorge und Angst vor Ungenügen und die Probleme am Arbeitsplatz, mithin psychosoziale Faktoren, welche aber rechtsprechungsgemäss nicht als gesundheitliche Beeinträchtigungen im Sinne des Gesetzes ( Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 und 6 ff. ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 IVG) zu verstehen sind ( BGE 127 V 294 E. 5a S. 299; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 2 3. März 2009, E. 2). Folglich vermögen diese Bericht e das Gutachten von Dr. B.___ nicht in Zweifel zu ziehen. Zu dem datieren die Berichte von Dr. Z.___ nach Verfügungserlass, welche r aber Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildet (BGE 121 V 362 E. 1b), weshalb auf diese grundsätzlich ohnehin nicht abgestellt werden kann. 5.3 Nicht abgestellt werden kann zudem auf die von Dr. D.___ in der Tag geldkar te attestierte Arbeitsunfähigkeit (vgl. vorstehend E. 4. 4 ). Weshalb die Beschwer deführerin nach seiner Ansicht zu 100 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sein soll, lässt sich mangels Diagnosestellung und fehlender Begrün dung nicht nachv ollziehen, mithin fehlt es an einem aussagekräftigen Arzt bericht mit Stellungnahme, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die Beschwerdeführerin arbeitsunfähig ist und welche Arbeitsleis tungen ihr noch zugemutet werden können (vgl. vorstehend E. 2.5). Ebenfalls vermag die Schlussfolgerung der Beschwerdeführerin, wonach gemäss Dr. D.___ die neben den depressiven Störungen auftretende chronische Migräne zu einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % führe (Urk. 9/1 S. 4 Ziff. 5), nicht zu überzeugen. Aus dem Bericht der Ärzte des A.___ aus dem Jahre 2002 lässt sich lediglich entnehmen, dass anlässlich einer ambulan ten Behandlung der Beschwerdeführerin eine Migraine accompagnée diagnosti ziert wurde, welche seit Jahren bekannt sei und zirka ein bis zwei Mal pro Monat bei Stress auftrete. Eine Arbeitsunfähigkeit wurde dabei aber nicht attes tiert und es wurden auch keine zusätzlichen Abklärung en für notwendig befunden (vgl. vorstehend E. 4.1). Zudem hat die Beschwerdeführerin bei der Anmel dung zum Leistungsbezug betreffend Angaben zur gesundheitlichen Beeinträchtigung selbst nu r psychische Probleme angegeben, ohne die Migrä neproblematik zu erwähnen (Urk. 8/3 Ziff. 6.2). 5. 4 Zusammenfassend ist somit unter Berücksichtigung der gesamten Aktenlage kein invalidisierender Gesundheitsschaden ersichtlich. Entgegen dem Antrag de r Beschwerdeführerin besteht daher kein Anlass zu weiteren Abklärungen. Sofern sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit dem Erlass der Verfü gungen im Mai 2013 verschlechtert haben sollte, steht es ihr jedoch frei, bei der Beschwerdegegnerin eine Neuanmeldung einzureichen. Weil von einer vollen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit auszuge hen ist, sind damit die Voraussetzungen für einen Anspruch auf eine Invali denrente wie auch ein Anspruch auf Arbeitsvermittlung nicht erfüllt. Die angefochtenen Verfügungen sind demnach nicht zu beanstanden, was zur Abweisung der dagegen erhobenen Beschwerden führt. 6. 6.1 Zu prüfen ist schliesslich der Anspruch der Beschwerdeführerin auf unentgelt liche Prozessführung und Rechtsverbeiständung im Beschwerdeverfahren (Urk. 9/1). 6.2 6.2.1 Nach Art. 61 lit. f ATSG muss im kantonalen Beschwerdeverfahrend das Recht, sich verbeiständen zu lassen, gewährleistet sein, wobei der Beschwerde füh renden Person ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt wird, wo die Verhält nis se es rechtfertigen. Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus setzun gen für die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Prozessführung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 47, 100 V 62, 98 V 117). 6.2.2 Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. 6.3 6.3.1 Im vorliegenden Verfahren war im Wesentlichen die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin strittig. Die diesbezügliche Beschwerde erscheint nicht als aussichtslos. Für das vorliegende Verfahren sind damit die Voraussetzungen zur Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands und zur Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung erfüllt, da die Bedürftigkeit ausgewiesen ist (Urk. 9/9, Urk. 9/10/1-3, Urk. 14-15, Urk. 18-19 ), die Beschwerde nicht aus sichtslos zu bezeichnen und die Vertretung geboten ist. Das diesbezügliche Gesuch der Beschwerdeführerin vom 10. Juni 2013 ist daher gutzuheissen. 6.3.2 Mit Kostennote vom 1 9. September 2013 ( Urk. 20) machte der unentgeltliche Rechtsvertreter einen Aufwand von 145 Minuten und Barauslagen von Fr. 6.--geltend, was als angemessen erscheint. In Anwendung der praxisgemässen Entschädigung von Fr. 200.-- pro Stunde (zuzüglich Mehrwertsteuer) ist der un entgeltliche Rechtsvertreter deshalb mit rund Fr. 530.-- (2.42 Stunden x 2 00. = Fr. 484. ; Fr. 490. x 1.08 = Fr. 529.20 ) aus der Gerichtskasse zu entschädi gen, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 GSVGer. 6.4 Da es um die Bewilligun g oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah-rensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 7 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, in Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Das Gericht beschliesst : In Bewilligung des Gesuch e s vom 10. Juni 2013 (Urk. 9/1 ) wird der Beschwerdeführe rin die unentg eltliche Prozessführung gewährt und Rechtsanwalt Dr. Bernhard Meier, Zürich, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt, und erkennt sodann : 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Dr. Bernhard Meier, Zürich, wird mit Fr. 530.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Ge richtskasse entschädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinge wiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Bernhard Meier - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber MosimannBrühwiler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2013.00537 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiber Brühwiler Urteil vom 21. Oktober 2013 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Bernhard Meier Wildbachstrasse 17, 8008 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1967, arbeitete seit 1999 als Kassiererin bei der Y.___, als sie aus psychischen Gründen ab dem 29. September 2011 krankge schrieben (Urk. 8/3 Ziff. 4.4, Ziff. 5.3, Ziff. 6.2-3) und das Arbeitsverhältnis sodann per 30. November 2012 aufgelöst wurde (Urk. 8/18/14). Am 8. Januar 2013 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (berufliche Integration/Rente) an (Urk. 8/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte medizinische Berichte (Urk. 8/9) sowie einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 8/7) ein, zog ein von der Krankentaggeldversicherung der Versicherten eingeholtes versicherungspsychi atrisches Gutachten vom 31. Januar 2013 (Urk. 8/10 /3-20) bei (Urk. 8/10/1) und nahm berufliche Abklärungen vor (Urk. 8/6). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 8/13-14) wies die IV-Stelle am 7. Mai 2013 zunächst das Gesuch um berufliche Massnahmen verfügungs weise ab (Urk. 8/15) und verneinte mit Verfügung vom 8. Mai 2013 auch einen Rentenanspruch der Versicherten (Urk. 8/16). 2. Gegen die Verfügung vom 7. Mai 2013 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 7. Juni 2013 Beschwerde und beantragte die Gewährung von Arbeitsvermittlung (Urk. 1 S. 1). Am 10. Juni 2013 erhob die Versicherte sodann auch Beschwerde gegen die Verfügung vom 8. Mai 2013 (Urk. 9/2) und beantragte, es sei diese aufzuhe ben und es sei ihr eine halbe Invalidenren te zuzusprechen sowie in prozessualer Hinsicht die unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung zu bewilligen (Urk. 9/1 S. 1 f. ), worauf die IV-Stelle mit Beschwerdeantwort vom 13. August 2013 die Abweisungen beider Beschwerden und die Vereinigung der bis anhin separat geführten Verfahren IV.2013.00537 und IV.2013.00540 beantragte (Urk. 7). Mit Verfügung vom 19. August 2013 wurde der Prozess IV.2013.00540 mit dem vorliegenden Prozess IV.2013.00537 vereinigt und als dadurch erledigt abge schrieben sowie die Beschwerdeantwort der Beschwerdeführerin zur Kenntnis gebracht (Urk. 11). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Die Beschwerdeführerin machte geltend, in den angefochtenen Verfügungen vom 7. und 8. Mai 2013 seien jeweils die Begründungen völlig ungenügend, um näher darauf eintreten zu können (Urk. 1 S. 3 Ziff. 3, Urk. 9/1 S. 4 Ziff. 5). 1.2 Nach Art. 49 Abs. 3 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial versicherungsrechts (ATSG) sind Verfügungen zu begründen, wenn sie den Be gehren der Parteien nicht voll entsprechen. Die aus dem Anspruch auf rechtli ches Gehör folgende Begründungspflicht soll verhindern, dass sich die Behörde von unsachlichen Motiven leiten lässt, und die betroffene Person in die Lage versetzen, die Verfügung gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. Dies ist je doch nur möglich, wenn sowohl sie wie auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheides ein Bild machen können. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf welche sie ihre Verfügung stützt. Inhalt und Dichte einer rechtsgenüglichen Begründung lassen sich nicht allgemein bestimmen, sondern nur in Relation zur konkreten materiell-, beweis- und verfahrensrecht lichen Lage (Urteil des Bundesgerichts 9C_363/2009 vom 1 8. März 2010 = SVR 2010 IV Nr. 51 E. 3.1; vgl. auch BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88). 1.3 Es trifft zu, dass die IV-Stelle in den angefochtenen Verfügungen nur oberfläch lich und sehr knapp gehalten begründete, was sich auch darin zeigte, dass sie auf das beigezogene versicherungspsychiatrische Gutachten abstellte, es jedoch nicht namentlich nannte. Es kann aber offen bleiben, ob die Beschwerdegegnerin damit die aus dem An spruch auf rechtliches Gehör fliessende Begründungspflicht verletzt hat. Denn selbst wenn dies zuträfe, handelte es sich nicht um eine schwerwiegende Verlet zung des Gehörsanspruchs, weil der Beschwerdeführerin dadurch die sachge rechte Anfechtung des Verwaltungsaktes nicht verunmöglicht wurde. Von einer Rückweisung der Sache an die IV-Stelle ist im Sinne einer Heilung des allfälli gen Mangels unter diesen Umständen abzusehen, da dem urteilenden Gericht die volle Kognition zusteht und eine - auch von der Beschwerdeführerin selbst nicht beantragte - Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führte, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der Beschwerdeführerin an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren sind (BGE 132 V 387 E. 5.1 S. 390; Urteil des Bundesge richts 8C_682/2011 vom 1 2. Oktober 2011 E. 3.2.4). 2. 2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2.3 Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geisti gen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufga benbereich berücksichtigt ( Art. 6 ATSG). 2.4 Invalide oder von einer Invalidität ( Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit: a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähig keit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu er halten oder zu verbessern; und b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen er füllt sind ( Abs. 1). Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen ( Abs. 1 bis ). Nach Massgabe der Artikel 13 und 21 besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufgabenbereich ( Abs. 2). Nach Massgabe von Artikel 16 Absatz 2 Buchstabe c besteht der Anspruch auf Leistungen unabhän gig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu erhalten oder zu verbessern ( Abs. 2 bis ). Die Eingliederungsmassnahmen bestehen in ( Abs. 3): - medizinischen Massnahmen ( lit. a); - Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliede rung ( lit. a bis ); - Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbil dung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe, lit. b); - der Abgabe von Hilfsmitteln ( lit. d). 2.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 2.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin stützte ihre Entscheide vom 7. und 8. Mai 2013 voll umfänglic h auf das beigezogene versicherungspsychiatrische Gutachten (vgl. Feststellungsblatt, Urk. 8/11) und ging davon aus, dass der frühere Gesundheits schaden ( Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion ) zwischen zeitlich remit tiert sei, weshalb kein relevanter Gesundheitsschaden mit Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin vorliege, welche Leis tungen der Invali denversicherung (Rente und berufliche Massnahmen) zu begründen vermögen (Urk. 2, Urk. 9/2). 3.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, es sei auf die klar ausgewiesene Diagnose von Dr. med. Z.___ abzustellen beziehungsweise der Ansicht ihres Hausarztes zu folgen, welcher die Meinung vertrete, dass die neben den depressiven Störungen auf tretende chronische Migräne zu einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % führe. Des Weiteren dränge sich ein e vom Gericht angeordnete Begutachtung durch einen absolut neu t ralen Psychiater auf, welcher nicht primär für Versicherungsgesellschaften arbeite (Urk. 9/2 S. 4). Bei einer Erwerbsunfähigkeit von 50 % sei darüber hinaus eine Arbeitsvermittlung notwendig (Urk. 1 S. 3 unten). 3.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht einen Rentenan spruch und einen Anspruch auf berufliche Massnahmen (Arbeitsvermittlung) verneinte. 4. 4.1 Am 21. Februar 2002 liess sich die Beschwerdeführerin auf der Notfallstation Medizin des A.___ ambulant behandeln. Die Ärzte diagnostizierten eine Migraine accompagnée und berichteten, dass diese seit Jahren bekannt sei und zirka 1-2 Mal pro Monat vor allem bei Stress auftrete, begleitet von Hypästhesien in der rechten Hand. Die Ärzte verzichteten bei typischer Anam nese und Befunde für eine Migraine accompagnée auf radiologische Abklärun gen und entliessen die Beschwerdeführerin nach Abgabe von Medikamenten in deutlich gebessertem Gesundheitsz ustand (Urk. 8/9/4). 4.2 Am 10. Januar 2013 wurde die Beschwerdeführerin durch Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, psychiatrisch begutachtet (Urk. 8/10/3-20). Er stellte die Diagno se einer fraglichen durchlau fen en Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion (ICD-10 F43.2), aktuell remittiert (S. 9 oben) und kam zum Schluss, es lasse sich bei der Beschwerde führerin aktuell keine eigenständige krankheitswertige psychische Störung diagnostizieren. Die subjektiv beklagten Beschwerden könnten zwar nachvoll zogen werden. Bei diesen handle es sich aber nicht um eine psychische Symp tomatik als Ausdruck einer p rimär psychischen Störung. Gegebenenfalls könnte vor mehr als einem Jahr eine psychische Symptomatik vorgelegen haben als Ausdruck einer Anpassungsstörung, die allerdings inzwischen als remittiert zu betrachten sei (S. 16 Ziff. 5). Ebenfalls seien gewisse psychosoziale Belastungs faktoren in den Arbeitsplatzauseinandersetzungen zu benennen, welche sogar als krankheitsfremde Faktoren den deutlich überwiegenden Anteil am Umstand hätten, weshalb die Beschwerdeführerin aktuell noch nicht wieder eine normale oder weitgehende sie in wirtschaftliche Unabhängigkeit führende Arbeitstätig keit aufgenommen habe (S. 16 Ziff. 6). Aus psychiatrischer Sicht sei die Be schwerdeführerin deshalb in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Kassiererin weiterhin zu 100 % arbeitsfähig und sei auch in irgendwelchen Tätigkeiten nicht durch eine psychische Symptomatik oder Beschwerden durch eine psychi atrische Erkrankung eingeschränkt (S. 17 Ziff. 8). 4.3 Med. pract. C.___, Facharzt für Neurologie FMH, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), nannte in seiner Stellungnahme vom 12. März 2013 (Urk. 8/11/2-3) als Funktionseinschränkungen eine Beeinträchtigung durch Migr äneattacken ( Migraine accompagné e seit 10 Jahren), Ängste bezüglich Vorliegen einer de mentiellen Erkrankung sowie eine pass a gere depressive Repression. Er hielt fest, dass anhand des fachpsychiatrischen Gutachtens eine andauernde Einschrän kung der Erwerbsmöglichkeit der Beschwerdeführerin in bisheriger Tätigkeit aufgrund von Beeinträchtigungen der körperlichen, geistigen und psychischen Gesundheit überwiegend nicht wahrscheinlich sei. Die vorgängig in der Haupt sache auslösende Störung im Sinne einer Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion sei zwischenzeitlich remittiert und die Arbeitsfähigkeit von 100 % in angestammter Tätigkeit plausibel begründet. 4.4 Der Hausarzt der Beschwerdeführerin, Dr. med. D.___, Facharzt für Innere Medizin und Nierenkrankheiten FMH, bescheinigte der Beschwerdefüh rerin einstweilen bis 19. März 2013 auf der Taggeldkarte des Krankentaggeld versicherers eine seit dem 29. September 2011 durchgehend bestehende voll ständige Arbeit sunfähigkeit (Urk. 9/3/11). 4. 5 Im nach Verfügungserlass eingegangen Bericht vom 5. Juni 2013 berichtete Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, zuhanden des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin (Urk. 9/3/10) und nannte als Diagnose eine anfänglich mittelgradige bis schwergradige depressive Episo de bei einer kombinierten Persönlichkeitsstörung. Er kritisierte das aus seiner Sicht in keiner Weise nachvollziehbare Gutachten von Dr. B.___ bezüglich Untersuchung, Aufzeichnung, Bewertung der Phänomene, Gewichtung der Symp tomatik, Diagnostik und Schlussfolgerungen und führte aus, bislang sei eine Reintegration nicht möglich. Ein erster Versuch sei vor kurzem gescheitert. Eine Unterstützung (zumindest Berufsberatung) wäre hilfreich. Aus seiner Sicht sei die Beschwerdeführerin im Moment maximal auch erst zu 50 % belastbar (S. 1). Mit Bericht vom 12. Juli 2013 (Urk. 9/10/4) führte Dr. Z.___ aus, die Beschwerdeführerin sei übergewissenhaft, ständig in der Sorge und Angst vor Ungenügen und Schelte. Sie zeige bereits seit der Kindheit einen absurd anmu tenden Stolz auf vollbrachte, übermenschliche Anstrengungen ( Pensen, Leistun g en), sei gleichzeitig ihrem Ex-M ann sowie beruflichen Vorgesetzten gegenüber abhängig, unterwürfig, wolle niemanden enttäuschen. Gemäss ICD-10 F6, Ein gangskriterien für Persönlichkeitsstörungen, entwickle sich ein deutliches sub jektives Leiden manchmal erst im späteren Verlauf, wie bei der Beschwerdefüh rerin vorliegend. Ihr miserables Selbstwertgefühl könne sie nur via übersteigerte Leistungserbringung ein Stück weit kompensieren (S. 1). 5. 5.1 Die Beschwerdegegnerin hat zu Recht auf das den praxisgemässen Anforderun gen (vgl. vorstehend E. 2.6 ) entsprechende Gutachten von Dr. B.___ (vgl. vorstehend E. 4. 2 ) abgestellt: Es beruht auf einer fachärztlich psychiatrischen Untersuchung (S. 7 ff.) und einer umfassenden psychologischen Anamneseerhe bung (S. 6 ff.). Sodann leuchtet es in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein. So setzte sich Dr. B.___ eingehend mit den geklagten Beschwerden und der belasten den Lebenssituation der Beschwerdeführer in auseinander und hat sodann schlüssig aufgezeigt, dass sich aus psychiatrischer Sicht trotz der nachvollzieh bar en subjektiven Beschwerden keine eigenständige Erkrankung diagnostizieren lässt. Diese Einschätzung wurde auch vom RAD-Arzt Dr. C.___ geteilt, welcher festhielt, dass eine andauernde Einschränkung der Erwerbsmöglichkeit der Be schwerdeführerin in bisheriger Tätigkeit aufgrund von Beeinträchtigungen der körperlichen, geistigen und psychischen Gesundheit überwiegend nicht wahr scheinlich sei (vgl. vorstehend E. 4.3). Darüber hinaus finden sich weder in den Akten irgendwelche Hinweise noch werden durch d i e Beschwerdeführer in weitere Umstände geltend gemacht, wel che die Unabhängigkeit und Unparteilichkeit von Dr. B.___ in Zweifel ziehen lassen könnten, wie es die Beschwerdeführerin andeutete (Urk. 9/1 S. 4 Ziff. 5). Es ist daher vollumfänglich auf das Gutachten von Dr. B.___ abzustellen, wonach von keiner psychischen Gesundheitsschädigung auszugehen ist, welche eine Arbeitsunfähigkeit sowohl in angestammter wie auch in angepasster Tätig keit zur Folge hat. 5.2 Dr. Z.___ gab in seinen Berichten zuhanden der Beschwerdeführerin (vgl. vorstehend E. 4.5 ) zwar an, die Beschwerdeführerin leide an einer anfänglich mittelgradige n bis schwergradige n depressive n Episode bei einer kombinierten Persönlichkeitsstörung. E r benannte aber weder eine klare psychiatrische Diag nose gemäss der Kodierung nach ICD-10 (vgl. BGE 130 V 396) und begrün dete seine gegenteilige Ansicht zum Gutachten von Dr. B.___ in keiner Weise noch beschrieb er eine psychische Symptomatik, aufgrund derer sich Rückschlüsse auf eine eigenständige psychische Erkrankung mit allfälligen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit schliessen liesse. Vielmehr beschrieb er das Verhalten der Beschwerdeführe ri n mit Sorge und Angst vor Ungenügen und die Probleme am Arbeitsplatz, mithin psychosoziale Faktoren, welche aber rechtsprechungsgemäss nicht als gesundheitliche Beeinträchtigungen im Sinne des Gesetzes ( Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 und 6 ff. ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 IVG) zu verstehen sind ( BGE 127 V 294 E. 5a S. 299; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 2 3. März 2009, E. 2). Folglich vermögen diese Bericht e das Gutachten von Dr. B.___ nicht in Zweifel zu ziehen. Zu dem datieren die Berichte von Dr. Z.___ nach Verfügungserlass, welche r aber Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildet (BGE 121 V 362 E. 1b), weshalb auf diese grundsätzlich ohnehin nicht abgestellt werden kann. 5.3 Nicht abgestellt werden kann zudem auf die von Dr. D.___ in der Tag geldkar te attestierte Arbeitsunfähigkeit (vgl. vorstehend E. 4. 4 ). Weshalb die Beschwer deführerin nach seiner Ansicht zu 100 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sein soll, lässt sich mangels Diagnosestellung und fehlender Begrün dung nicht nachv ollziehen, mithin fehlt es an einem aussagekräftigen Arzt bericht mit Stellungnahme, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die Beschwerdeführerin arbeitsunfähig ist und welche Arbeitsleis tungen ihr noch zugemutet werden können (vgl. vorstehend E. 2.5). Ebenfalls vermag die Schlussfolgerung der Beschwerdeführerin, wonach gemäss Dr. D.___ die neben den depressiven Störungen auftretende chronische Migräne zu einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % führe (Urk. 9/1 S. 4 Ziff. 5), nicht zu überzeugen. Aus dem Bericht der Ärzte des A.___ aus dem Jahre 2002 lässt sich lediglich entnehmen, dass anlässlich einer ambulan ten Behandlung der Beschwerdeführerin eine Migraine accompagnée diagnosti ziert wurde, welche seit Jahren bekannt sei und zirka ein bis zwei Mal pro Monat bei Stress auftrete. Eine Arbeitsunfähigkeit wurde dabei aber nicht attes tiert und es wurden auch keine zusätzlichen Abklärung en für notwendig befunden (vgl. vorstehend E. 4.1). Zudem hat die Beschwerdeführerin bei der Anmel dung zum Leistungsbezug betreffend Angaben zur gesundheitlichen Beeinträchtigung selbst nu r psychische Probleme angegeben, ohne die Migrä neproblematik zu erwähnen (Urk. 8/3 Ziff. 6.2). 5. 4 Zusammenfassend ist somit unter Berücksichtigung der gesamten Aktenlage kein invalidisierender Gesundheitsschaden ersichtlich. Entgegen dem Antrag de r Beschwerdeführerin besteht daher kein Anlass zu weiteren Abklärungen. Sofern sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit dem Erlass der Verfü gungen im Mai 2013 verschlechtert haben sollte, steht es ihr jedoch frei, bei der Beschwerdegegnerin eine Neuanmeldung einzureichen. Weil von einer vollen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit auszuge hen ist, sind damit die Voraussetzungen für einen Anspruch auf eine Invali denrente wie auch ein Anspruch auf Arbeitsvermittlung nicht erfüllt. Die angefochtenen Verfügungen sind demnach nicht zu beanstanden, was zur Abweisung der dagegen erhobenen Beschwerden führt. 6. 6.1 Zu prüfen ist schliesslich der Anspruch der Beschwerdeführerin auf unentgelt liche Prozessführung und Rechtsverbeiständung im Beschwerdeverfahren (Urk. 9/1). 6.2 6.2.1 Nach Art. 61 lit. f ATSG muss im kantonalen Beschwerdeverfahrend das Recht, sich verbeiständen zu lassen, gewährleistet sein, wobei der Beschwerde füh renden Person ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt wird, wo die Verhält nis se es rechtfertigen. Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus setzun gen für die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Prozessführung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 47, 100 V 62, 98 V 117). 6.2.2 Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. 6.3 6.3.1 Im vorliegenden Verfahren war im Wesentlichen die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin strittig. Die diesbezügliche Beschwerde erscheint nicht als aussichtslos. Für das vorliegende Verfahren sind damit die Voraussetzungen zur Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands und zur Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung erfüllt, da die Bedürftigkeit ausgewiesen ist (Urk. 9/9, Urk. 9/10/1-3, Urk. 14-15, Urk. 18-19 ), die Beschwerde nicht aus sichtslos zu bezeichnen und die Vertretung geboten ist. Das diesbezügliche Gesuch der Beschwerdeführerin vom 10. Juni 2013 ist daher gutzuheissen. 6.3.2 Mit Kostennote vom 1 9. September 2013 ( Urk. 20) machte der unentgeltliche Rechtsvertreter einen Aufwand von 145 Minuten und Barauslagen von Fr. 6.--geltend, was als angemessen erscheint. In Anwendung der praxisgemässen Entschädigung von Fr. 200.-- pro Stunde (zuzüglich Mehrwertsteuer) ist der un entgeltliche Rechtsvertreter deshalb mit rund Fr. 530.-- (2.42 Stunden x 2 00. = Fr. 484. ; Fr. 490. x 1.08 = Fr. 529.20 ) aus der Gerichtskasse zu entschädi gen, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 GSVGer. 6.4 Da es um die Bewilligun g oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah-rensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 7 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, in Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Das Gericht beschliesst : In Bewilligung des Gesuch e s vom 10. Juni 2013 (Urk. 9/1 ) wird der Beschwerdeführe rin die unentg eltliche Prozessführung gewährt und Rechtsanwalt Dr. Bernhard Meier, Zürich, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt, und erkennt sodann : 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Dr. Bernhard Meier, Zürich, wird mit Fr. 530.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Ge richtskasse entschädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinge wiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Bernhard Meier - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber MosimannBrühwiler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2013.00537 IV.2013.00537

IV.2013.00537 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Sager

Ersatzrichterin Romero-Käser

Gerichtsschreiber Brühwiler

Urteil vom 21. Oktober 2013

Urteil vom 21. Oktober 2013 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Bernhard Meier

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Bernhard Meier Wildbachstrasse 17, 8008 Zürich

Wildbachstrasse 17, 8008 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1967, arbeitete seit 1999 als Kassiererin bei der Y.___, als sie aus psychischen Gründen ab dem 29. September 2011 krankge schrieben (Urk. 8/3 Ziff. 4.4, Ziff. 5.3, Ziff. 6.2-3) und das Arbeitsverhältnis sodann per 30. November 2012 aufgelöst wurde (Urk. 8/18/14). Am 8. Januar 2013 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (berufliche Integration/Rente) an (Urk. 8/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte medizinische Berichte (Urk. 8/9) sowie einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 8/7) ein, zog ein von der Krankentaggeldversicherung der Versicherten eingeholtes versicherungspsychi atrisches Gutachten vom 31. Januar 2013 (Urk. 8/10 /3-20) bei (Urk. 8/10/1) und nahm berufliche Abklärungen vor (Urk. 8/6).

1. X.___, geboren 1967, arbeitete seit 1999 als Kassiererin bei der Y.___, als sie aus psychischen Gründen ab dem 29. September 2011 krankge schrieben (Urk. 8/3 Ziff. 4.4, Ziff. 5.3, Ziff. 6.2-3) und das Arbeitsverhältnis sodann per 30. November 2012 aufgelöst wurde (Urk. 8/18/14). Am 8. Januar 2013 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (berufliche Integration/Rente) an (Urk. 8/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte medizinische Berichte (Urk. 8/9) sowie einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 8/7) ein, zog ein von der Krankentaggeldversicherung der Versicherten eingeholtes versicherungspsychi atrisches Gutachten vom 31. Januar 2013 (Urk. 8/10 /3-20) bei (Urk. 8/10/1) und nahm berufliche Abklärungen vor (Urk. 8/6). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 8/13-14) wies die IV-Stelle am 7. Mai 2013 zunächst das Gesuch um berufliche Massnahmen verfügungs weise ab (Urk. 8/15) und verneinte mit Verfügung vom 8. Mai 2013 auch einen Rentenanspruch der Versicherten (Urk. 8/16).

Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 8/13-14) wies die IV-Stelle am 7. Mai 2013 zunächst das Gesuch um berufliche Massnahmen verfügungs weise ab (Urk. 8/15) und verneinte mit Verfügung vom 8. Mai 2013 auch einen Rentenanspruch der Versicherten (Urk. 8/16). 2. Gegen die Verfügung vom 7. Mai 2013 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 7. Juni 2013 Beschwerde und beantragte die Gewährung von Arbeitsvermittlung (Urk. 1 S. 1). Am 10. Juni 2013 erhob die Versicherte sodann auch Beschwerde gegen die Verfügung vom 8. Mai 2013 (Urk. 9/2) und beantragte, es sei diese aufzuhe ben und es sei ihr eine halbe Invalidenren te zuzusprechen sowie in prozessualer Hinsicht die unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung zu bewilligen (Urk. 9/1 S. 1 f. ), worauf die IV-Stelle mit Beschwerdeantwort vom 13. August 2013 die Abweisungen beider Beschwerden und die Vereinigung der bis anhin separat geführten Verfahren IV.2013.00537 und IV.2013.00540 beantragte (Urk. 7).

2. Gegen die Verfügung vom 7. Mai 2013 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 7. Juni 2013 Beschwerde und beantragte die Gewährung von Arbeitsvermittlung (Urk. 1 S. 1). Am 10. Juni 2013 erhob die Versicherte sodann auch Beschwerde gegen die Verfügung vom 8. Mai 2013 (Urk. 9/2) und beantragte, es sei diese aufzuhe ben und es sei ihr eine halbe Invalidenren te zuzusprechen sowie in prozessualer Hinsicht die unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung zu bewilligen (Urk. 9/1 S. 1 f. ), worauf die IV-Stelle mit Beschwerdeantwort vom 13. August 2013 die Abweisungen beider Beschwerden und die Vereinigung der bis anhin separat geführten Verfahren IV.2013.00537 und IV.2013.00540 beantragte (Urk. 7). Mit Verfügung vom 19. August 2013 wurde der Prozess IV.2013.00540 mit dem vorliegenden Prozess IV.2013.00537 vereinigt und als dadurch erledigt abge schrieben sowie die Beschwerdeantwort der Beschwerdeführerin zur Kenntnis gebracht (Urk. 11).

Mit Verfügung vom 19. August 2013 wurde der Prozess IV.2013.00540 mit dem vorliegenden Prozess IV.2013.00537 vereinigt und als dadurch erledigt abge schrieben sowie die Beschwerdeantwort der Beschwerdeführerin zur Kenntnis gebracht (Urk. 11). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Die Beschwerdeführerin machte geltend, in den angefochtenen Verfügungen vom 7. und 8. Mai 2013 seien jeweils die Begründungen völlig ungenügend, um näher darauf eintreten zu können (Urk. 1 S. 3 Ziff. 3, Urk. 9/1 S. 4 Ziff. 5).

1.1 Die Beschwerdeführerin machte geltend, in den angefochtenen Verfügungen vom 7. und 8. Mai 2013 seien jeweils die Begründungen völlig ungenügend, um näher darauf eintreten zu können (Urk. 1 S. 3 Ziff. 3, Urk. 9/1 S. 4 Ziff. 5). 1.2 Nach Art. 49 Abs. 3 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial versicherungsrechts (ATSG) sind Verfügungen zu begründen, wenn sie den Be gehren der Parteien nicht voll entsprechen. Die aus dem Anspruch auf rechtli ches Gehör folgende Begründungspflicht soll verhindern, dass sich die Behörde von unsachlichen Motiven leiten lässt, und die betroffene Person in die Lage versetzen, die Verfügung gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. Dies ist je doch nur möglich, wenn sowohl sie wie auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheides ein Bild machen können. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf welche sie ihre Verfügung stützt. Inhalt und Dichte einer rechtsgenüglichen Begründung lassen sich nicht allgemein bestimmen, sondern nur in Relation zur konkreten materiell-, beweis- und verfahrensrecht lichen Lage (Urteil des Bundesgerichts 9C_363/2009 vom 1 8. März 2010 = SVR 2010 IV Nr. 51 E. 3.1; vgl. auch BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88).

1.2 Nach Art. 49 Abs. 3 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial versicherungsrechts (ATSG) sind Verfügungen zu begründen, wenn sie den Be gehren der Parteien nicht voll entsprechen. Die aus dem Anspruch auf rechtli ches Gehör folgende Begründungspflicht soll verhindern, dass sich die Behörde von unsachlichen Motiven leiten lässt, und die betroffene Person in die Lage versetzen, die Verfügung gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. Dies ist je doch nur möglich, wenn sowohl sie wie auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheides ein Bild machen können. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf welche sie ihre Verfügung stützt. Inhalt und Dichte einer rechtsgenüglichen Begründung lassen sich nicht allgemein bestimmen, sondern nur in Relation zur konkreten materiell-, beweis- und verfahrensrecht lichen Lage (Urteil des Bundesgerichts 9C_363/2009 vom 1 8. März 2010 = SVR 2010 IV Nr. 51 E. 3.1; vgl. auch BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88). 1.3 Es trifft zu, dass die IV-Stelle in den angefochtenen Verfügungen nur oberfläch lich und sehr knapp gehalten begründete, was sich auch darin zeigte, dass sie auf das beigezogene versicherungspsychiatrische Gutachten abstellte, es jedoch nicht namentlich nannte.

1.3 Es trifft zu, dass die IV-Stelle in den angefochtenen Verfügungen nur oberfläch lich und sehr knapp gehalten begründete, was sich auch darin zeigte, dass sie auf das beigezogene versicherungspsychiatrische Gutachten abstellte, es jedoch nicht namentlich nannte. Es kann aber offen bleiben, ob die Beschwerdegegnerin damit die aus dem An spruch auf rechtliches Gehör fliessende Begründungspflicht verletzt hat. Denn selbst wenn dies zuträfe, handelte es sich nicht um eine schwerwiegende Verlet zung des Gehörsanspruchs, weil der Beschwerdeführerin dadurch die sachge rechte Anfechtung des Verwaltungsaktes nicht verunmöglicht wurde. Von einer Rückweisung der Sache an die IV-Stelle ist im Sinne einer Heilung des allfälli gen Mangels unter diesen Umständen abzusehen, da dem urteilenden Gericht die volle Kognition zusteht und eine - auch von der Beschwerdeführerin selbst nicht beantragte - Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führte, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der Beschwerdeführerin an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren sind (BGE 132 V 387 E. 5.1 S. 390; Urteil des Bundesge richts 8C_682/2011 vom 1 2. Oktober 2011 E. 3.2.4).

Es kann aber offen bleiben, ob die Beschwerdegegnerin damit die aus dem An spruch auf rechtliches Gehör fliessende Begründungspflicht verletzt hat. Denn selbst wenn dies zuträfe, handelte es sich nicht um eine schwerwiegende Verlet zung des Gehörsanspruchs, weil der Beschwerdeführerin dadurch die sachge rechte Anfechtung des Verwaltungsaktes nicht verunmöglicht wurde. Von einer Rückweisung der Sache an die IV-Stelle ist im Sinne einer Heilung des allfälli gen Mangels unter diesen Umständen abzusehen, da dem urteilenden Gericht die volle Kognition zusteht und eine - auch von der Beschwerdeführerin selbst nicht beantragte - Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führte, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der Beschwerdeführerin an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren sind (BGE 132 V 387 E. 5.1 S. 390; Urteil des Bundesge richts 8C_682/2011 vom 1 2. Oktober 2011 E. 3.2.4). 2.

2. 2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG).

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

2.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2.3 Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geisti gen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufga benbereich berücksichtigt ( Art. 6 ATSG).

2.3 Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geisti gen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufga benbereich berücksichtigt ( Art. 6 ATSG). 2.4 Invalide oder von einer Invalidität ( Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit:

2.4 Invalide oder von einer Invalidität ( Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit: a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähig keit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu er halten oder zu verbessern; und

a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähig keit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu er halten oder zu verbessern; und b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen er füllt sind ( Abs. 1). b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen er füllt sind ( Abs. 1). Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen ( Abs. 1 bis ). Nach Massgabe der Artikel 13 und 21 besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufgabenbereich ( Abs. 2). Nach Massgabe von Artikel 16 Absatz 2 Buchstabe c besteht der Anspruch auf Leistungen unabhän gig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu erhalten oder zu verbessern ( Abs. 2 bis ).

Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen ( Abs. 1 bis ). Nach Massgabe der Artikel 13 und 21 besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufgabenbereich ( Abs. 2). Nach Massgabe von Artikel 16 Absatz 2 Buchstabe c besteht der Anspruch auf Leistungen unabhän gig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu erhalten oder zu verbessern ( Abs. 2 bis ). Die Eingliederungsmassnahmen bestehen in ( Abs. 3):

Die Eingliederungsmassnahmen bestehen in ( Abs. 3): - medizinischen Massnahmen ( lit. a);

medizinischen Massnahmen ( lit. a); - Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliede rung ( lit. a bis );

Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliede rung ( lit. a bis ); - Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbil dung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe, lit. b);

Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbil dung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe, lit. b); - der Abgabe von Hilfsmitteln ( lit. d). der Abgabe von Hilfsmitteln ( lit. d). 2.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

2.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 2.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

2.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 3.

3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin stützte ihre Entscheide vom 7. und 8. Mai 2013 voll umfänglic h auf das beigezogene versicherungspsychiatrische Gutachten (vgl. Feststellungsblatt, Urk. 8/11) und ging davon aus, dass der frühere Gesundheits schaden ( Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion ) zwischen zeitlich remit tiert sei, weshalb kein relevanter Gesundheitsschaden mit Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin vorliege, welche Leis tungen der Invali denversicherung (Rente und berufliche Massnahmen) zu begründen vermögen (Urk. 2, Urk. 9/2).

3.1 Die Beschwerdegegnerin stützte ihre Entscheide vom 7. und 8. Mai 2013 voll umfänglic h auf das beigezogene versicherungspsychiatrische Gutachten (vgl. Feststellungsblatt, Urk. 8/11) und ging davon aus, dass der frühere Gesundheits schaden ( Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion ) zwischen zeitlich remit tiert sei, weshalb kein relevanter Gesundheitsschaden mit Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin vorliege, welche Leis tungen der Invali denversicherung (Rente und berufliche Massnahmen) zu begründen vermögen (Urk. 2, Urk. 9/2). 3.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, es sei auf die klar ausgewiesene Diagnose von Dr. med. Z.___ abzustellen beziehungsweise der Ansicht ihres Hausarztes zu folgen, welcher die Meinung vertrete, dass die neben den depressiven Störungen auf tretende chronische Migräne zu einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % führe. Des Weiteren dränge sich ein e vom Gericht angeordnete Begutachtung durch einen absolut neu t ralen Psychiater auf, welcher nicht primär für Versicherungsgesellschaften arbeite (Urk. 9/2 S. 4). Bei einer Erwerbsunfähigkeit von 50 % sei darüber hinaus eine Arbeitsvermittlung notwendig (Urk. 1 S. 3 unten).

3.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, es sei auf die klar ausgewiesene Diagnose von Dr. med. Z.___ abzustellen beziehungsweise der Ansicht ihres Hausarztes zu folgen, welcher die Meinung vertrete, dass die neben den depressiven Störungen auf tretende chronische Migräne zu einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % führe. Des Weiteren dränge sich ein e vom Gericht angeordnete Begutachtung durch einen absolut neu t ralen Psychiater auf, welcher nicht primär für Versicherungsgesellschaften arbeite (Urk. 9/2 S. 4). Bei einer Erwerbsunfähigkeit von 50 % sei darüber hinaus eine Arbeitsvermittlung notwendig (Urk. 1 S. 3 unten). 3.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht einen Rentenan spruch und einen Anspruch auf berufliche Massnahmen (Arbeitsvermittlung) verneinte.

3.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht einen Rentenan spruch und einen Anspruch auf berufliche Massnahmen (Arbeitsvermittlung) verneinte. 4.

4. 4.1 Am 21. Februar 2002 liess sich die Beschwerdeführerin auf der Notfallstation Medizin des A.___ ambulant behandeln. Die Ärzte diagnostizierten eine Migraine accompagnée und berichteten, dass diese seit Jahren bekannt sei und zirka 1-2 Mal pro Monat vor allem bei Stress auftrete, begleitet von Hypästhesien in der rechten Hand. Die Ärzte verzichteten bei typischer Anam nese und Befunde für eine Migraine accompagnée auf radiologische Abklärun gen und entliessen die Beschwerdeführerin nach Abgabe von Medikamenten in deutlich gebessertem Gesundheitsz ustand (Urk. 8/9/4).

4.1 Am 21. Februar 2002 liess sich die Beschwerdeführerin auf der Notfallstation Medizin des A.___ ambulant behandeln. Die Ärzte diagnostizierten eine Migraine accompagnée und berichteten, dass diese seit Jahren bekannt sei und zirka 1-2 Mal pro Monat vor allem bei Stress auftrete, begleitet von Hypästhesien in der rechten Hand. Die Ärzte verzichteten bei typischer Anam nese und Befunde für eine Migraine accompagnée auf radiologische Abklärun gen und entliessen die Beschwerdeführerin nach Abgabe von Medikamenten in deutlich gebessertem Gesundheitsz ustand (Urk. 8/9/4). 4.2 Am 10. Januar 2013 wurde die Beschwerdeführerin durch Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, psychiatrisch begutachtet (Urk. 8/10/3-20). Er stellte die Diagno se einer fraglichen durchlau fen en Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion (ICD-10 F43.2), aktuell remittiert (S. 9 oben) und kam zum Schluss, es lasse sich bei der Beschwerde führerin aktuell keine eigenständige krankheitswertige psychische Störung diagnostizieren. Die subjektiv beklagten Beschwerden könnten zwar nachvoll zogen werden. Bei diesen handle es sich aber nicht um eine psychische Symp tomatik als Ausdruck einer p rimär psychischen Störung. Gegebenenfalls könnte vor mehr als einem Jahr eine psychische Symptomatik vorgelegen haben als Ausdruck einer Anpassungsstörung, die allerdings inzwischen als remittiert zu betrachten sei (S. 16 Ziff. 5). Ebenfalls seien gewisse psychosoziale Belastungs faktoren in den Arbeitsplatzauseinandersetzungen zu benennen, welche sogar als krankheitsfremde Faktoren den deutlich überwiegenden Anteil am Umstand hätten, weshalb die Beschwerdeführerin aktuell noch nicht wieder eine normale oder weitgehende sie in wirtschaftliche Unabhängigkeit führende Arbeitstätig keit aufgenommen habe (S. 16 Ziff. 6). Aus psychiatrischer Sicht sei die Be schwerdeführerin deshalb in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Kassiererin weiterhin zu 100 % arbeitsfähig und sei auch in irgendwelchen Tätigkeiten nicht durch eine psychische Symptomatik oder Beschwerden durch eine psychi atrische Erkrankung eingeschränkt (S. 17 Ziff. 8).

4.2 Am 10. Januar 2013 wurde die Beschwerdeführerin durch Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, psychiatrisch begutachtet (Urk. 8/10/3-20). Er stellte die Diagno se einer fraglichen durchlau fen en Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion (ICD-10 F43.2), aktuell remittiert (S. 9 oben) und kam zum Schluss, es lasse sich bei der Beschwerde führerin aktuell keine eigenständige krankheitswertige psychische Störung diagnostizieren. Die subjektiv beklagten Beschwerden könnten zwar nachvoll zogen werden. Bei diesen handle es sich aber nicht um eine psychische Symp tomatik als Ausdruck einer p rimär psychischen Störung. Gegebenenfalls könnte vor mehr als einem Jahr eine psychische Symptomatik vorgelegen haben als Ausdruck einer Anpassungsstörung, die allerdings inzwischen als remittiert zu betrachten sei (S. 16 Ziff. 5). Ebenfalls seien gewisse psychosoziale Belastungs faktoren in den Arbeitsplatzauseinandersetzungen zu benennen, welche sogar als krankheitsfremde Faktoren den deutlich überwiegenden Anteil am Umstand hätten, weshalb die Beschwerdeführerin aktuell noch nicht wieder eine normale oder weitgehende sie in wirtschaftliche Unabhängigkeit führende Arbeitstätig keit aufgenommen habe (S. 16 Ziff. 6). Aus psychiatrischer Sicht sei die Be schwerdeführerin deshalb in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Kassiererin weiterhin zu 100 % arbeitsfähig und sei auch in irgendwelchen Tätigkeiten nicht durch eine psychische Symptomatik oder Beschwerden durch eine psychi atrische Erkrankung eingeschränkt (S. 17 Ziff. 8). 4.3 Med. pract. C.___, Facharzt für Neurologie FMH, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), nannte in seiner Stellungnahme vom 12. März 2013 (Urk. 8/11/2-3) als Funktionseinschränkungen eine Beeinträchtigung durch Migr äneattacken ( Migraine accompagné e seit 10 Jahren), Ängste bezüglich Vorliegen einer de mentiellen Erkrankung sowie eine pass a gere depressive Repression. Er hielt fest, dass anhand des fachpsychiatrischen Gutachtens eine andauernde Einschrän kung der Erwerbsmöglichkeit der Beschwerdeführerin in bisheriger Tätigkeit aufgrund von Beeinträchtigungen der körperlichen, geistigen und psychischen Gesundheit überwiegend nicht wahrscheinlich sei. Die vorgängig in der Haupt sache auslösende Störung im Sinne einer Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion sei zwischenzeitlich remittiert und die Arbeitsfähigkeit von 100 % in angestammter Tätigkeit plausibel begründet.

4.3 Med. pract. C.___, Facharzt für Neurologie FMH, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), nannte in seiner Stellungnahme vom 12. März 2013 (Urk. 8/11/2-3) als Funktionseinschränkungen eine Beeinträchtigung durch Migr äneattacken ( Migraine accompagné e seit 10 Jahren), Ängste bezüglich Vorliegen einer de mentiellen Erkrankung sowie eine pass a gere depressive Repression. Er hielt fest, dass anhand des fachpsychiatrischen Gutachtens eine andauernde Einschrän kung der Erwerbsmöglichkeit der Beschwerdeführerin in bisheriger Tätigkeit aufgrund von Beeinträchtigungen der körperlichen, geistigen und psychischen Gesundheit überwiegend nicht wahrscheinlich sei. Die vorgängig in der Haupt sache auslösende Störung im Sinne einer Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion sei zwischenzeitlich remittiert und die Arbeitsfähigkeit von 100 % in angestammter Tätigkeit plausibel begründet. 4.4 Der Hausarzt der Beschwerdeführerin, Dr. med. D.___, Facharzt für Innere Medizin und Nierenkrankheiten FMH, bescheinigte der Beschwerdefüh rerin einstweilen bis 19. März 2013 auf der Taggeldkarte des Krankentaggeld versicherers eine seit dem 29. September 2011 durchgehend bestehende voll ständige Arbeit sunfähigkeit (Urk. 9/3/11).

4.4 Der Hausarzt der Beschwerdeführerin, Dr. med. D.___, Facharzt für Innere Medizin und Nierenkrankheiten FMH, bescheinigte der Beschwerdefüh rerin einstweilen bis 19. März 2013 auf der Taggeldkarte des Krankentaggeld versicherers eine seit dem 29. September 2011 durchgehend bestehende voll ständige Arbeit sunfähigkeit (Urk. 9/3/11). 4. 5 Im nach Verfügungserlass eingegangen Bericht vom 5. Juni 2013 berichtete Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, zuhanden des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin (Urk. 9/3/10) und nannte als Diagnose eine anfänglich mittelgradige bis schwergradige depressive Episo de bei einer kombinierten Persönlichkeitsstörung. Er kritisierte das aus seiner Sicht in keiner Weise nachvollziehbare Gutachten von Dr. B.___ bezüglich Untersuchung, Aufzeichnung, Bewertung der Phänomene, Gewichtung der Symp tomatik, Diagnostik und Schlussfolgerungen und führte aus, bislang sei eine Reintegration nicht möglich. Ein erster Versuch sei vor kurzem gescheitert. Eine Unterstützung (zumindest Berufsberatung) wäre hilfreich. Aus seiner Sicht sei die Beschwerdeführerin im Moment maximal auch erst zu 50 % belastbar (S. 1).

4. 5 Im nach Verfügungserlass eingegangen Bericht vom 5. Juni 2013 berichtete Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, zuhanden des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin (Urk. 9/3/10) und nannte als Diagnose eine anfänglich mittelgradige bis schwergradige depressive Episo de bei einer kombinierten Persönlichkeitsstörung. Er kritisierte das aus seiner Sicht in keiner Weise nachvollziehbare Gutachten von Dr. B.___ bezüglich Untersuchung, Aufzeichnung, Bewertung der Phänomene, Gewichtung der Symp tomatik, Diagnostik und Schlussfolgerungen und führte aus, bislang sei eine Reintegration nicht möglich. Ein erster Versuch sei vor kurzem gescheitert. Eine Unterstützung (zumindest Berufsberatung) wäre hilfreich. Aus seiner Sicht sei die Beschwerdeführerin im Moment maximal auch erst zu 50 % belastbar (S. 1). Mit Bericht vom 12. Juli 2013 (Urk. 9/10/4) führte Dr. Z.___ aus, die Beschwerdeführerin sei übergewissenhaft, ständig in der Sorge und Angst vor Ungenügen und Schelte. Sie zeige bereits seit der Kindheit einen absurd anmu tenden Stolz auf vollbrachte, übermenschliche Anstrengungen ( Pensen, Leistun g en), sei gleichzeitig ihrem Ex-M ann sowie beruflichen Vorgesetzten gegenüber abhängig, unterwürfig, wolle niemanden enttäuschen. Gemäss ICD-10 F6, Ein gangskriterien für Persönlichkeitsstörungen, entwickle sich ein deutliches sub jektives Leiden manchmal erst im späteren Verlauf, wie bei der Beschwerdefüh rerin vorliegend. Ihr miserables Selbstwertgefühl könne sie nur via übersteigerte Leistungserbringung ein Stück weit kompensieren (S. 1).

Mit Bericht vom 12. Juli 2013 (Urk. 9/10/4) führte Dr. Z.___ aus, die Beschwerdeführerin sei übergewissenhaft, ständig in der Sorge und Angst vor Ungenügen und Schelte. Sie zeige bereits seit der Kindheit einen absurd anmu tenden Stolz auf vollbrachte, übermenschliche Anstrengungen ( Pensen, Leistun g en), sei gleichzeitig ihrem Ex-M ann sowie beruflichen Vorgesetzten gegenüber abhängig, unterwürfig, wolle niemanden enttäuschen. Gemäss ICD-10 F6, Ein gangskriterien für Persönlichkeitsstörungen, entwickle sich ein deutliches sub jektives Leiden manchmal erst im späteren Verlauf, wie bei der Beschwerdefüh rerin vorliegend. Ihr miserables Selbstwertgefühl könne sie nur via übersteigerte Leistungserbringung ein Stück weit kompensieren (S. 1). 5.

5. 5.1 Die Beschwerdegegnerin hat zu Recht auf das den praxisgemässen Anforderun gen (vgl. vorstehend E. 2.6 ) entsprechende Gutachten von Dr. B.___ (vgl. vorstehend E. 4. 2 ) abgestellt: Es beruht auf einer fachärztlich psychiatrischen Untersuchung (S. 7 ff.) und einer umfassenden psychologischen Anamneseerhe bung (S. 6 ff.). Sodann leuchtet es in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein. So setzte sich Dr. B.___ eingehend mit den geklagten Beschwerden und der belasten den Lebenssituation der Beschwerdeführer in auseinander und hat sodann schlüssig aufgezeigt, dass sich aus psychiatrischer Sicht trotz der nachvollzieh bar en subjektiven Beschwerden keine eigenständige Erkrankung diagnostizieren lässt. Diese Einschätzung wurde auch vom RAD-Arzt Dr. C.___ geteilt, welcher festhielt, dass eine andauernde Einschränkung der Erwerbsmöglichkeit der Be schwerdeführerin in bisheriger Tätigkeit aufgrund von Beeinträchtigungen der körperlichen, geistigen und psychischen Gesundheit überwiegend nicht wahr scheinlich sei (vgl. vorstehend E. 4.3).

5.1 Die Beschwerdegegnerin hat zu Recht auf das den praxisgemässen Anforderun gen (vgl. vorstehend E. 2.6 ) entsprechende Gutachten von Dr. B.___ (vgl. vorstehend E. 4. 2 ) abgestellt: Es beruht auf einer fachärztlich psychiatrischen Untersuchung (S. 7 ff.) und einer umfassenden psychologischen Anamneseerhe bung (S. 6 ff.). Sodann leuchtet es in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein. So setzte sich Dr. B.___ eingehend mit den geklagten Beschwerden und der belasten den Lebenssituation der Beschwerdeführer in auseinander und hat sodann schlüssig aufgezeigt, dass sich aus psychiatrischer Sicht trotz der nachvollzieh bar en subjektiven Beschwerden keine eigenständige Erkrankung diagnostizieren lässt. Diese Einschätzung wurde auch vom RAD-Arzt Dr. C.___ geteilt, welcher festhielt, dass eine andauernde Einschränkung der Erwerbsmöglichkeit der Be schwerdeführerin in bisheriger Tätigkeit aufgrund von Beeinträchtigungen der körperlichen, geistigen und psychischen Gesundheit überwiegend nicht wahr scheinlich sei (vgl. vorstehend E. 4.3). Darüber hinaus finden sich weder in den Akten irgendwelche Hinweise noch werden durch d i e Beschwerdeführer in weitere Umstände geltend gemacht, wel che die Unabhängigkeit und Unparteilichkeit von Dr. B.___ in Zweifel ziehen lassen könnten, wie es die Beschwerdeführerin andeutete (Urk. 9/1 S. 4 Ziff. 5). Es ist daher vollumfänglich auf das Gutachten von Dr. B.___ abzustellen, wonach von keiner psychischen Gesundheitsschädigung auszugehen ist, welche eine Arbeitsunfähigkeit sowohl in angestammter wie auch in angepasster Tätig keit zur Folge hat.

Darüber hinaus finden sich weder in den Akten irgendwelche Hinweise noch werden durch d i e Beschwerdeführer in weitere Umstände geltend gemacht, wel che die Unabhängigkeit und Unparteilichkeit von Dr. B.___ in Zweifel ziehen lassen könnten, wie es die Beschwerdeführerin andeutete (Urk. 9/1 S. 4 Ziff. 5). Es ist daher vollumfänglich auf das Gutachten von Dr. B.___ abzustellen, wonach von keiner psychischen Gesundheitsschädigung auszugehen ist, welche eine Arbeitsunfähigkeit sowohl in angestammter wie auch in angepasster Tätig keit zur Folge hat. 5.2 Dr. Z.___ gab in seinen Berichten zuhanden der Beschwerdeführerin (vgl. vorstehend E. 4.5 ) zwar an, die Beschwerdeführerin leide an einer anfänglich mittelgradige n bis schwergradige n depressive n Episode bei einer kombinierten Persönlichkeitsstörung. E r benannte aber weder eine klare psychiatrische Diag nose gemäss der Kodierung nach ICD-10 (vgl. BGE 130 V 396) und begrün dete seine gegenteilige Ansicht zum Gutachten von Dr. B.___ in keiner Weise noch beschrieb er eine psychische Symptomatik, aufgrund derer sich Rückschlüsse auf eine eigenständige psychische Erkrankung mit allfälligen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit schliessen liesse. Vielmehr beschrieb er das Verhalten der Beschwerdeführe ri n mit Sorge und Angst vor Ungenügen und die Probleme am Arbeitsplatz, mithin psychosoziale Faktoren, welche aber rechtsprechungsgemäss nicht als gesundheitliche Beeinträchtigungen im Sinne des Gesetzes ( Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 und 6 ff. ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 IVG) zu verstehen sind ( BGE 127 V 294 E. 5a S. 299; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 2 3. März 2009, E. 2). Folglich vermögen diese Bericht e das Gutachten von Dr. B.___ nicht in Zweifel zu ziehen. Zu dem datieren die Berichte von Dr. Z.___ nach Verfügungserlass, welche r aber Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildet (BGE 121 V 362 E. 1b), weshalb auf diese grundsätzlich ohnehin nicht abgestellt werden kann.

5.2 Dr. Z.___ gab in seinen Berichten zuhanden der Beschwerdeführerin (vgl. vorstehend E. 4.5 ) zwar an, die Beschwerdeführerin leide an einer anfänglich mittelgradige n bis schwergradige n depressive n Episode bei einer kombinierten Persönlichkeitsstörung. E r benannte aber weder eine klare psychiatrische Diag nose gemäss der Kodierung nach ICD-10 (vgl. BGE 130 V 396) und begrün dete seine gegenteilige Ansicht zum Gutachten von Dr. B.___ in keiner Weise noch beschrieb er eine psychische Symptomatik, aufgrund derer sich Rückschlüsse auf eine eigenständige psychische Erkrankung mit allfälligen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit schliessen liesse. Vielmehr beschrieb er das Verhalten der Beschwerdeführe ri n mit Sorge und Angst vor Ungenügen und die Probleme am Arbeitsplatz, mithin psychosoziale Faktoren, welche aber rechtsprechungsgemäss nicht als gesundheitliche Beeinträchtigungen im Sinne des Gesetzes ( Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 und 6 ff. ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 IVG) zu verstehen sind ( BGE 127 V 294 E. 5a S. 299; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 2 3. März 2009, E. 2). Folglich vermögen diese Bericht e das Gutachten von Dr. B.___ nicht in Zweifel zu ziehen. Zu dem datieren die Berichte von Dr. Z.___ nach Verfügungserlass, welche r aber Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildet (BGE 121 V 362 E. 1b), weshalb auf diese grundsätzlich ohnehin nicht abgestellt werden kann. 5.3 Nicht abgestellt werden kann zudem auf die von Dr. D.___ in der Tag geldkar te attestierte Arbeitsunfähigkeit (vgl. vorstehend E. 4. 4 ). Weshalb die Beschwer deführerin nach seiner Ansicht zu 100 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sein soll, lässt sich mangels Diagnosestellung und fehlender Begrün dung nicht nachv ollziehen, mithin fehlt es an einem aussagekräftigen Arzt bericht mit Stellungnahme, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die Beschwerdeführerin arbeitsunfähig ist und welche Arbeitsleis tungen ihr noch zugemutet werden können (vgl. vorstehend E. 2.5).

5.3 Nicht abgestellt werden kann zudem auf die von Dr. D.___ in der Tag geldkar te attestierte Arbeitsunfähigkeit (vgl. vorstehend E. 4. 4 ). Weshalb die Beschwer deführerin nach seiner Ansicht zu 100 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sein soll, lässt sich mangels Diagnosestellung und fehlender Begrün dung nicht nachv ollziehen, mithin fehlt es an einem aussagekräftigen Arzt bericht mit Stellungnahme, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die Beschwerdeführerin arbeitsunfähig ist und welche Arbeitsleis tungen ihr noch zugemutet werden können (vgl. vorstehend E. 2.5). Ebenfalls vermag die Schlussfolgerung der Beschwerdeführerin, wonach gemäss Dr. D.___ die neben den depressiven Störungen auftretende chronische Migräne zu einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % führe (Urk. 9/1 S. 4 Ziff. 5), nicht zu überzeugen. Aus dem Bericht der Ärzte des A.___ aus dem Jahre 2002 lässt sich lediglich entnehmen, dass anlässlich einer ambulan ten Behandlung der Beschwerdeführerin eine Migraine accompagnée diagnosti ziert wurde, welche seit Jahren bekannt sei und zirka ein bis zwei Mal pro Monat bei Stress auftrete. Eine Arbeitsunfähigkeit wurde dabei aber nicht attes tiert und es wurden auch keine zusätzlichen Abklärung en für notwendig befunden (vgl. vorstehend E. 4.1). Zudem hat die Beschwerdeführerin bei der Anmel dung zum Leistungsbezug betreffend Angaben zur gesundheitlichen Beeinträchtigung selbst nu r psychische Probleme angegeben, ohne die Migrä neproblematik zu erwähnen (Urk. 8/3 Ziff. 6.2).

Ebenfalls vermag die Schlussfolgerung der Beschwerdeführerin, wonach gemäss Dr. D.___ die neben den depressiven Störungen auftretende chronische Migräne zu einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % führe (Urk. 9/1 S. 4 Ziff. 5), nicht zu überzeugen. Aus dem Bericht der Ärzte des A.___ aus dem Jahre 2002 lässt sich lediglich entnehmen, dass anlässlich einer ambulan ten Behandlung der Beschwerdeführerin eine Migraine accompagnée diagnosti ziert wurde, welche seit Jahren bekannt sei und zirka ein bis zwei Mal pro Monat bei Stress auftrete. Eine Arbeitsunfähigkeit wurde dabei aber nicht attes tiert und es wurden auch keine zusätzlichen Abklärung en für notwendig befunden (vgl. vorstehend E. 4.1). Zudem hat die Beschwerdeführerin bei der Anmel dung zum Leistungsbezug betreffend Angaben zur gesundheitlichen Beeinträchtigung selbst nu r psychische Probleme angegeben, ohne die Migrä neproblematik zu erwähnen (Urk. 8/3 Ziff. 6.2). 5. 4 Zusammenfassend ist somit unter Berücksichtigung der gesamten Aktenlage kein invalidisierender Gesundheitsschaden ersichtlich. Entgegen dem Antrag de r Beschwerdeführerin besteht daher kein Anlass zu weiteren Abklärungen. Sofern sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit dem Erlass der Verfü gungen im Mai 2013 verschlechtert haben sollte, steht es ihr jedoch frei, bei der Beschwerdegegnerin eine Neuanmeldung einzureichen.

5. 4 Zusammenfassend ist somit unter Berücksichtigung der gesamten Aktenlage kein invalidisierender Gesundheitsschaden ersichtlich. Entgegen dem Antrag de r Beschwerdeführerin besteht daher kein Anlass zu weiteren Abklärungen. Sofern sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit dem Erlass der Verfü gungen im Mai 2013 verschlechtert haben sollte, steht es ihr jedoch frei, bei der Beschwerdegegnerin eine Neuanmeldung einzureichen. Weil von einer vollen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit auszuge hen ist, sind damit die Voraussetzungen für einen Anspruch auf eine Invali denrente wie auch ein Anspruch auf Arbeitsvermittlung nicht erfüllt.

Weil von einer vollen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit auszuge hen ist, sind damit die Voraussetzungen für einen Anspruch auf eine Invali denrente wie auch ein Anspruch auf Arbeitsvermittlung nicht erfüllt. Die angefochtenen Verfügungen sind demnach nicht zu beanstanden, was zur Abweisung der dagegen erhobenen Beschwerden führt.

Die angefochtenen Verfügungen sind demnach nicht zu beanstanden, was zur Abweisung der dagegen erhobenen Beschwerden führt. 6.

6. 6.1 Zu prüfen ist schliesslich der Anspruch der Beschwerdeführerin auf unentgelt liche Prozessführung und Rechtsverbeiständung im Beschwerdeverfahren (Urk. 9/1).

6.1 Zu prüfen ist schliesslich der Anspruch der Beschwerdeführerin auf unentgelt liche Prozessführung und Rechtsverbeiständung im Beschwerdeverfahren (Urk. 9/1). 6.2

6.2 6.2.1 Nach Art. 61 lit. f ATSG muss im kantonalen Beschwerdeverfahrend das Recht, sich verbeiständen zu lassen, gewährleistet sein, wobei der Beschwerde füh renden Person ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt wird, wo die Verhält nis se es rechtfertigen. Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus setzun gen für die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Prozessführung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 47, 100 V 62, 98 V 117).

6.2.1 Nach Art. 61 lit. f ATSG muss im kantonalen Beschwerdeverfahrend das Recht, sich verbeiständen zu lassen, gewährleistet sein, wobei der Beschwerde füh renden Person ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt wird, wo die Verhält nis se es rechtfertigen. Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus setzun gen für die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Prozessführung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 47, 100 V 62, 98 V 117). 6.2.2 Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert.

6.2.2 Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. 6.3

6.3 6.3.1 Im vorliegenden Verfahren war im Wesentlichen die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin strittig. Die diesbezügliche Beschwerde erscheint nicht als aussichtslos. Für das vorliegende Verfahren sind damit die Voraussetzungen zur Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands und zur Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung erfüllt, da die Bedürftigkeit ausgewiesen ist (Urk. 9/9, Urk. 9/10/1-3, Urk. 14-15, Urk. 18-19 ), die Beschwerde nicht aus sichtslos zu bezeichnen und die Vertretung geboten ist. Das diesbezügliche Gesuch der Beschwerdeführerin vom 10. Juni 2013 ist daher gutzuheissen.

6.3.1 Im vorliegenden Verfahren war im Wesentlichen die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin strittig. Die diesbezügliche Beschwerde erscheint nicht als aussichtslos. Für das vorliegende Verfahren sind damit die Voraussetzungen zur Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands und zur Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung erfüllt, da die Bedürftigkeit ausgewiesen ist (Urk. 9/9, Urk. 9/10/1-3, Urk. 14-15, Urk. 18-19 ), die Beschwerde nicht aus sichtslos zu bezeichnen und die Vertretung geboten ist. Das diesbezügliche Gesuch der Beschwerdeführerin vom 10. Juni 2013 ist daher gutzuheissen. 6.3.2 Mit Kostennote vom 1 9. September 2013 ( Urk. 20) machte der unentgeltliche Rechtsvertreter einen Aufwand von 145 Minuten und Barauslagen von Fr. 6.--geltend, was als angemessen erscheint. In Anwendung der praxisgemässen Entschädigung von Fr. 200.-- pro Stunde (zuzüglich Mehrwertsteuer) ist der un entgeltliche Rechtsvertreter deshalb mit rund Fr. 530.-- (2.42 Stunden x 2 00. = Fr. 484. ; Fr. 490. x 1.08 = Fr. 529.20 ) aus der Gerichtskasse zu entschädi gen, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 GSVGer.

6.3.2 Mit Kostennote vom 1 9. September 2013 ( Urk. 20) machte der unentgeltliche Rechtsvertreter einen Aufwand von 145 Minuten und Barauslagen von Fr. 6.--geltend, was als angemessen erscheint. In Anwendung der praxisgemässen Entschädigung von Fr. 200.-- pro Stunde (zuzüglich Mehrwertsteuer) ist der un entgeltliche Rechtsvertreter deshalb mit rund Fr. 530.-- (2.42 Stunden x 2 00. = Fr. 484. ; Fr. 490. x 1.08 = Fr. 529.20 ) aus der Gerichtskasse zu entschädi gen, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 GSVGer. 6.4 Da es um die Bewilligun g oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah-rensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 7 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, in Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.

6.4 Da es um die Bewilligun g oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah-rensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 7 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, in Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Das Gericht beschliesst :

Das Gericht beschliesst : In Bewilligung des Gesuch e s vom 10. Juni 2013 (Urk. 9/1 ) wird der Beschwerdeführe rin die unentg eltliche Prozessführung gewährt und Rechtsanwalt Dr. Bernhard Meier, Zürich, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt,

In Bewilligung des Gesuch e s vom 10. Juni 2013 (Urk. 9/1 ) wird der Beschwerdeführe rin die unentg eltliche Prozessführung gewährt und Rechtsanwalt Dr. Bernhard Meier, Zürich, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt, und erkennt sodann :

und erkennt sodann : 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Dr. Bernhard Meier, Zürich, wird mit Fr. 530.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Ge richtskasse entschädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinge wiesen.

3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Dr. Bernhard Meier, Zürich, wird mit Fr. 530.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Ge richtskasse entschädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinge wiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Bernhard Meier

Rechtsanwalt Dr. Bernhard Meier - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse

Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

MosimannBrühwiler