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Der Abstimmungskampf zur Medienförderung Anfang Jahr war ähnlich hitzig wie jener zum Covid-19-Gesetz im letzten November. Auch hier gelangte eine Reklamation des Publikums bis vor die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI).
Im «Tagesgespräch» vom 14. Januar diskutierten die Berner Nationalrätin Aline Trede von den Grünen und der Zürcher FDP-Ständerat Ruedi Noser über das Medienförderungspaket, über das einen Monat später abgestimmt wurde. Trede sprach sich für die Vorlage aus, Noser dagegen.
In einer dagegen erhobenen Popularbeschwerde wurde das Verhalten des Moderators in Bezug auf eine kritische Bemerkung von Trede zu den «Freunden der Verfassung», die gegen das Paket mobil gemacht hatten, beanstandet.
Vor der UBI hatte die Beschwerde jedoch keine Chancen. Die Gesprächsleitung von Inlandredaktor Rafael von Matt sei transparent gewesen. «Die Zuhörenden konnten sich sowohl zu den beanstandeten Sequenzen als auch zu den insgesamt vermittelten Informationen eine eigene Meinung im Sinne des Sachgerechtigkeitsgebots bilden», befand die UBI.
Auch die besonderen Anforderungen an die Ausgewogenheit und Unparteilichkeit im Vorfeld eines Urnengangs seien erfüllt worden. Die Beschwerde wurde einstimmig abgewiesen.