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Die Piloten der Swiss wehren sich gegen einen vorgelegten Gesetzesentwurf der EU zu neuen Flugdienstzeitregelungen. Dieser enthalte noch immer Sicherheitslücken und stehe im Gegensatz zur «bestehenden vernünftigen Praxis diverser Länder in Europa».
Die beiden Pilotenverbände der Swiss, Aeropers (Airbus-Piloten) und IPG (Regionalpiloten), unterstützen deshalb in Zusammenarbeit mit der Piloten-Dachorganisation Swiss Alpa die Initiative der European Cockpit Association (ECA) für sichere Flugdienstzeitregelungen, wie sie mitteilten.
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Swiss Alpa habe sich in einem Schreiben an Bundesrätin Doris Leuthard gewandt, um die Unterstützung der Politik in diesem Thema sicherzustellen.
Abstimmung Mitte Juli
Wissenschaftler seien sich einig, dass die maximale Flugdienstzeit in der Nacht auf zehn Stunden begrenzt werden müsse und nicht, wie von der EU derzeit vorgeschlagen, auf elf Stunden oder mehr. Diese Empfehlungen dürften von der Europäischen Kommission und den Vertretern der Mitgliedstaaten nicht ignoriert werden.
Ebenso müssten die neuen Regelungen eine Begrenzung bei der Kombination von Pikett- und nachfolgendem Flugdienst enthalten. Der Gesetzesentwurf würde einem Piloten eine Landung nach einem Arbeitstag von 22 Stunden erlauben. Dies sei gefährlich und müsse auf 18 Stunden limitiert werden.
Am 11. und 12. Juli wird das Europäische Parlament über die Gesetzesvorlage abstimmen. Aufgrund der bilateralen Verträge mit der EU wäre auch die Schweiz bei einer Entscheidung des EU-Parlaments von den neuen Flugdienstzeitregelungen betroffen.
(tno/chb/sda)