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Hergestellt von Sony, Tokyo.
im Jahre 1995 stellte Sony nochmals ein ultimatives Resultat seiner Bemühungen um Miniaturisierung vor: die Ingenieure hatten es geschafft, in ein Gerätchen nicht viel grösser als die Verpackung einer Audiokassette einen Autoreverse - Kassettenrekorder und einen kompletten Doppelsuper mit PLL-Synthese einzubauen.
Der Sony ICF-SW1000T entspricht einem Autoreverse-Kassettenrecorder, in dessen Gehäusewände quasi noch ein Kuerzwellenempfänger, der technisch in etwa dem ICF-SW100 entspricht, eingebaut wurde.
Das Format des Geräts ist mit einem ICF-SW7600G vergleichbar, auf der Frontplatte sind die Bedienelemente in ähnlicher Art und Weise angeordnet und auf der Oberseite finden sich die Tasten zur Bedienung des Kassetten-Laufwerks.
Der Sony ICF-SW100 deckt als Doppelsuper mit PLL-Frequenzsynthese das UKW-Rundfunkband (mit der für Japan üblichen Frequenzbanderweiterung 76 - 108 MHz) ab. Die Abstimmschrittweite liegt bei 1 kHz (im SSB-Betrieb sogar bei 0,1 kHz) und das Gerät verfügt über einen BFO zum Einseitenbandempfang und einen Synchrondetektor zum automatischen ECSS-Empfang.
Der Hauptschalter, Abschwächerschalter und die Buchsen zum Anschluss des Netzadapters und der Antenne befinden sich auf der linken Geräteschmalseite, der Lautstärkeregler und die Buchsen für Line Out und Kopfhörer auf der rechten Seite.
Die Frequenz kann mittels der Zehnertastatur direkt eingegeben werden, das Gerät kann mit den UP/DOWN-Tasten normal und langsam mit kleinen Abstimmschritten abgestimmt werden und es verfügt auch über einen Suchlauf ein fünfzig Frequenzspeicher.
Die Frequenzspeicher sind in zehn Speicherseiten zu fünf Speicherplätzen organisiert.
Die Weltzeituhr hat Städtenamen für die vierundzwanzig Zeitzonen bereits von haus aus programmiert, die Umstellung auf Sommerzeit erfolgt auf Knopfdruck und das Mittelwellen-Frequenzraster wird anhand der gewählten Zeitzone automatisch von 9 kHz in Europa auf die in Amerika üblichen 10 kHz umgeschaltet.
Die Empfindlichkeit und Trennschärfe erfüllen die hohen Erwartungen nicht ganz, das Gerät trennt 5 kHz-Nachbarkanäle nicht genügend und der Synchrondetektor hilft hier nur bei einem ausreichend starken Signal und freiem Nachbarkanal auf der anderen Seite der Frequenz, mit schwachen Signalen ist er nicht zum Einrasten zu bewegen und kommt nicht an den hervorragenden Synchrondetektor des ICF-2001D oder auch des ICF-SW7600G heran.
Somit bringt das SSB-Teil vornehmlich dem Hörer etwas, der gern den lokalen Rundspruch der Funkamateure auch unterwegs verfolgen möchte.
Mit der Kombination eines leistungsfähigen Kurzwellenradios und eines Autoreverse-Kassettenrecorders gibt das Gerät einem Kurzwellenfreund auf Reisen alles, was das Herz begehrt (nun ja, im 21.Jahrtausend entspricht es der aktuellen Technik, Internetstationen zu hören und mit dem Smartphone digitale Mitschnitte auf mp3 zu machen), vor Ort können exotische Lokalstationen gehört und davon gleich auch noch eine Aufnahme gemacht werden.
Doppelsuper mit digitaler PLL-Frequenzsynthese.
Das Gerät ist halbleiterbestückt.