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nach Art. 35 VöB
Das Einladungsverfahren muss in der Regel zur Anwendung kommen, wenn der Auftragswert
für Güterbeschaffungen zwischen CHF 50‘000 und CHF 230‘000 oder
für Dienstleistungsbeschaffungen zwischen CHF 150‘000 und CHF 230‘000 liegt.
Die Beschaffungsstelle bestimmt, wen sie zur Angebotsabgabe einladen will. Sie muss wenn möglich mindestens drei Angebote einholen. Von diesen soll mindestens eines von einem ortsfremden Anbieter stammen; d.h. einem Anbieter aus einem anderen Wirtschaftsraum. Die Evaluation und der Zuschlagsentscheid sind intern nachvollziehbar zu dokumentieren.
Weder die Ausschreibung noch der Zuschlag müssen jedoch auf www.simap.ch publiziert werden.
Gegen die Vergabe kann keine Beschwerde eingereicht werden. Höherstufige Verfahren dürfen immer unter Berücksichtigung der entsprechenden Verfahrensvorschriften angewandt werden.