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Die Feuerzeichen
Die Erdezeichen
Die Luftzeichen
Die Wasserzeichen

Der Widder:
Das Symbol zeigt die Kraft, die von einem Punkt ausgeht und seine Energie
wie ein Springbrunnen ausstrahlt. Dieses Bild zeigt sich in der Natur, wenn
neue Sprossen wachsen - das Durchstoßen der Hülle mit voller Kraft. Das
Symbol kann auch als Darstellung der Hörner des Widders angesehen werden -
der Gehörnte, der Kampfbereite, die Selbstdurchsetzung. Ebenso kann man
starke Augenbrauen und eine Nase darin sehen, was ein Hinweis auf eine
starke Persönlichkeit ist. Mit den nach außen gerichteten Bogenteilen
verschafft sich der Widder seinen Platz in der Gesellschaft.
Dieses Symbol zeigt die Schale, das empfangende Prinzip und den Kreis, der
die schöpferischen Kräfte versinnbildlicht. Die Schale empfängt und sammelt
in seinem Körper, dem Kreis. Der Stier hat gute Fähigkeiten, materielle
Werte anzusammeln und isst und genießt sehr gerne. Die Schale zeigt das
Weiche und Gemüthafte. Der geschlossene Kreis zeigt das Abgeschlossene, in
sich Verschlossene. Der Stier sichert ab und lässt andere nicht immer
wissen, was er hat. In der Natur finden wir dieses Symbol in den
Knollenpflanzen. Sie sind fest und voller Inhalt, doch kann sich auch eine
harte Schale zeigen. Der Inhalt muss herausgeschält werden.
Das Symbol zeigt die beiden Senkrechten, welche die sprichwörtlichen zwei
Gesichter des Zwillings darstellen. Die obere Schale steht für das
Empfangende (Zwillinge sind wissbegierig) und die untere Schale
versinnbildlicht das Abgebende (Zwillinge reden gerne und geben ihre
Eindrücke gerne weiter). Zwilling ist das Zeichen der Einholung und
Weitergabe von Information (= Vermittlung). Die doppelte Senkrechte zeigt,
dass zwei oder mehrere unterschiedliche Dinge gleichzeitig getan werden, was
auf große Vielseitigkeit schließen lässt. Das ganze Symbol versinnbildlicht
die Bereitschaft zu wachen Sinnen.
Das Symbol zeigt zwei Kreise welche das Geistig-Schöpferische darstellen und
zwei - diese Kreise umgebende - Schalen, welche das Weibliche (das
nach innen reflektierende Prinzip) darstellen. Es ist eine Sinnbild für die
großen seelischen Kräfte im Inneren dieser Menschen. Das Symbol stellt
einerseits das von einer Schale in einen Kreis gehende Prinzip und
andererseits das von einem Kreis in eine Schale gehende Prinzip dar. Gefühle
(Schale nach innen) werden einverleibt (Kreis), aber Inneres (Kreis) wird
auch ausgeströmt (Schale nach außen). Rückschritt und Fortschritt,
Vergangenheit und Zukunft, sich in die Familie zurückziehen oder sich dort
ausbreiten kann darin abgelesen werden.
Aus einem Kreis, dem schöpferischen Prinzip werden in einem weiten Bogen
(Selbstsicherheit) die inneren Fähigkeiten (Kreis) ausgedehnt. Der Löwe hat
eine starke Ausstrahlung und ist ein zentrifugales Prinzip. Man kann im
Zeichen auch die Sonne (Kreis) und ihre Wanderung über den Tageshimmel
(Bogen) sehen. Gestaltungskraft, Licht und Wärme zeichnen den Löwen aus. Das
Symbol zeigt die Absicht, sich in einem weiten Bogen zu entfalten. Löwen
kommen oft weit und haben stolze Pläne. Das, was sie hervorbringen (aus dem
Kreis) erfüllt sie mit Stolz (Bogen)."Es lebe das Leben," ruft der
Löwe-Mensch mit voller Stimme, Glanz und Lebensbejahung spiegelt sich in
seinen Augen. Geltungsdrang, Wärme, Mut, Kraft und Lebensfreude strahlt der
Löwe aus; er ist frei und stolz, als hätte er eine Welt zu verschenken.
Das Jungfrausymbol hat drei nach unten gerichtete Schalen und einen Bogen,
der nach links gerichtet ist. Die Linksrichtung nach unten zeigt die
Erdeausrichtung (nach unten zur Erde hin). Unter den drei Schalen wird
gesammelt und aufgespeichert. Die Vorräte können jederzeit hervorgeholt
werden. Der wohlgehütete und geordnete Vorrat bleibt den Blicken anderer
verborgen; die nach unten gerichteten Schalen wirken wie Glocken. Vorrat ist
Klugheit, der Vorrat muss sauber gehalten werden. Das Symbol zeigt auch die
Konzentration auf die innere Welt. Der Linkszug des Bogens zeigt Sparsamkeit
(intelligentes Einteilen der Energien).
Das Symbol zeigt die untergehende Sonne am Horizont. Waagemenschen sind
analog dem Abendrot aufgeschlossen für das Ausschmücken und das Schöne, sie
brauchen Spiegelung, Freunde und Beziehungen. Die beiden waagerechten Linien
versinnbildlichen den gemeinsamen Weg. Diese Linien sind auf beiden Seiten
gleich lang, es ist die Waage, das Abwägen, das ausgleichende Prinzip. Die
Waage ist die geborene Schiedsrichterin, ihr Geist (Kreis) steht in der
Mitte und ist unbeeinflusst. Aus dieser Position wägt sie ab. Die
untergehende Sonne zeigt, dass die Arbeit, die durch das vorhergehende
Zeichen Jungfrau symbolisiert wurde, nun zu Ende und jetzt Feierabend ist.
Für die notwendigen Dinge wurde gesorgt, jetzt kann man zusammensitzen.
Ähnlich wie bei der Jungfrau hat auch das Skorpion-Symbol drei Glocken, die
den Inhalt vor den Blicken anderer verschließt. Der Skorpion kann eisern
schweigen und lässt sich nicht gerne in die Karten schauen.
Verschlossenheit, Unbewusstes und Geheimnis, kann in diesem Symbol gesehen
werden - die Geheimnisse des Lebens miteinschließend. Es ist das Zeichen des
ewigen Stirb und Werde. Aus dem Inneren können sich gewaltige Energien
freisetzen, was durch den Pfeil dargestellt ist. Der Skorpion ist ein
Wasserzeichen, das Symbol kann auch Wellen (inneres Brodeln) darstellen, die
das Durchbrechen gewaltiger seelischer Energien anzeigen.
Das Symbol zeigt den Pfeil, der nach rechts gerichtet ist. Schützen können
impulsiv in ihre Richtung vordringen. In die Ferne zeigt der Pfeil, der
Schütze liebt das Reisen und den Aufenthalt in der Weite der Natur. Der
querliegende Balken symbolisiert ein Kreuz, das auf Irdisches,
Genießerisches schließen lässt. Schützen heben selten ab, doch ist es ein
Zeichen der Erkenntnis, welches mit der Erde verbunden ist. Das in der
Wirklichkeit Vorgefundene (Kreuz) führt in die Weite der weltanschaulichen
Erkenntnisse, welche sich auf den Boden des Realen beziehen. Wir erkennen,
dass der Schütze aus der Enge des Materiellen ausbrechen will und in die
Weite (Geist oder Reisen) gelangen will.
Das Steinbocksymbol versinnbildlicht das Aufrechtstehende und Zielgerichtete
mit dem Inhalt (Kreis), der den Boden berührt und Standhaftigkeit verleiht.
Der obere Balken, manchmal auch eine nach oben gerichtete Schale, gibt den
Bezug auf das Dach der Welt - von den Oberen nimmt er an, zu den Oberen
zieht es ihn hin. Steinbockmenschen wollen hoch hinaus, sie wollen sich
Geltung und Ehre verschaffen, doch muss er die Tiefen der Erde überwinden.
Nichts geht schnell und einfach. Der Steinbock ist der typische
Pflichtmensch. Sein Inneres ist Realität, denn der Ausläufer des unteren
Kreises zeigt zur Erde hin, was auch seine irdische (Materie) Verwurzelung
zeigt.
Zwei übereinander liegende Wellen, die "obere" und die "untere" Welle. Diese
Wellen bedeuten den Strom, den Strom in allen Variationen, auch den
psychischen Strom in Form von Nerven. Die obere und die untere Welle
beziehen sich auf den Wechselstrom, die wechselnden Phasen und
Verwandlungen. In Perioden oder in Wellen entwickelt sich der Wassermann.
Die Wellen laufen nach rechts aus, was die zukunftsorientierte und
aufgeschlossene Welt des Wassermanns beschreibt. Ein Wortspiel: Phasen,
"Fasen", faseln, Fasenacht, Verwandlungsnacht, das Vereinen der Phasen, die
Zeugungsnacht ist die Vereinigung der beiden Phasen, die Neues erzeugen,
eine effektvolle Neuerung, ein neues Kind, eine neue Ordnung.
Die zwei Schalen (Seelenprinzipien), die gegeneinander gestellt sind, symbolisieren die Doppelseele dieser Menschen. Die Schalen stehen gegeneinander, was die verschlossene Seite versinnbildlicht. Die eine Schale weiß oft nicht was die andere tut, so sind auch die inneren Rätsel, die dem Fisch eigen sind, dargestellt. Das Wankelmütige (Soll ich, soll ich nicht?) ist hier dargestellt. Wir sehen den zunehmenden Mond, der das Aufbauende und den abnehmenden Mond, der das Abbauende darstellt. Der Verbindungsstrich stellt die Zeit dar, auch Karmaverbindung kann darin gesehen werden. Das Vergangene muss abgebaut, das Neue aufgebaut werden. Tiefes Verständnis für psychische und seelische Werte resultiert daraus.

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