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18.10.2014
Der Klassiker dieser Woche lässt sich am einfachsten als ein "Happy Accident" bezeichnen. Die sogenannte "Supergroup", geformt von Ex-Beatle George Harrison, Jeff Lynne von ELO, Bob Dylan, Roy Orbison und Tom Petty, kam durch Zufälle zusammen. Die Lead-Single des Albums - "Handle with Care" - begann als ein von George Harrison abgewiesener Song für sein Soloalbum "Cloud 9" und endete als B-Seite. Sein alter Kumpel Jeff Lynne produzierte damals sein Album und als sie für den Song noch eine Stimme suchten, da schlug Lynne Roy Orbison vor, für den er auch gerade ein Album produzierte. Da einzig Bob Dylans Studio so kurzfristig zu Verfügung stand und Harrisons Gitarre noch bei Tom Petty zu Hause war, formte sich schlussendlich die Gruppe, die wir heute als The Traveling Wilburys kennen.
Deren erstes Album, das schon lange als Klassiker gilt und auch auf Rolling Stones Magazines "100 Best Albums of the Eighties" Liste steht, macht vor allem Spass. Von jedem Musiker spürt man seinen speziellen Musikstil heraus. George Harrisons Guitarrenriffe, Roy Orbisons tragisch schöne Stimme, Tom Pettys Rockröhre, Jeff Lynns Produktion und Bob Dylans Songtexte. Von Rock über Country, bis zu Reggae ist auf diesem Album alles zu hören. "The Traveling Wilburys Vol. 1" fängt mit dem Song an, mit dem alles begann an und hört mit dem Wohlfühlgsong "End of the Line" wieder auf, auf welchem alle der Wilburys ausser Bob Dylan einen Lead singen.
"Handle with Care"
"End of the Line"
Hier ist noch zu bemerken, dass Roy Orbison kurz nach der Vollendung des Albums verstarb. Orbison ist deshalb zwar hörbar, fehlt jedoch im Video.