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Die Sommerhimbeere ist ein Strauchgewächs, das aus der Familie der Rosengewächse stammt. Sie ist eine beliebte Gartenpflanze, die vielfältig in der Küche eingesetzt wird.
Die Sommerhimbeere trägt die Früchte an den Trieben, die im Vorjahr gebildet wurden. Die Blütezeit ist im Mai und da die Blüte reichlich Pollen und Nektar anbietet, werden diese sehr gerne von Bienen aufgesucht.
Die Ernte dauert ca. 4 bis 5 Wochen in den Monaten Juni und Juli. Die Himbeere ist nicht wie es der Name sagt ein Beere, sondern eine Sammelsteinfrucht. Sie ist nur leicht an den Blütenboden gebunden und kann daher leicht gepflückt werden. Die vegetative Vermehrung findet über die Wurzelsprossen statt.
Die Himbeere ist bereits seit dem Altertum als Heilpflanze bekannt. Der vielfältige und reichliche Gehalt soll die Abwehrkräfte und die Wundheilung fördern. Im Mittelalter wurde sie vor allem in Klöstern kultiviert.
In der Volksheilkunde werden die getrockneten Himbeerblätter verwendet. Aufgrund ihres Gerbstoffgehaltes werden sie als Tee bei leichten Durchfallerkrankungen, zum Gurgeln bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum oder seltener zur Waschungen bei chronischen Hauterkrankungen gebraucht. Der Sirup aus den Beeren wird seit langem als durstlöschendes Getränk bei Fieber verabreicht.
In der Naturheilkunde werden sowohl Früchte, Blätter, Blüten als auch Wurzeln verwendet. Die Wirkung der Pflanze reicht von entzündungshemmend, blutreinigend, beruhigend, fiebersenkend, harn- und schweisstreibend. Eingesetzt wird sie unter anderem bei geschwächtem Immunsystem, Rheuma, Halsentzündungen, Mundgeschwüren oder Verdauungsproblemen.