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Die JUVENT SA beschreitet in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) und der Industrie im Interesse der regionalen Bevölkerung neuartige Wege. Sie will eine innovative Radarsteuerung erproben, um die gesetzlich vorgeschriebenen, für viele Leute störend wirkenden Warnlichter an den Windturbinen nur dann einschalten zu müssen, wenn ein Flugzeug naht.
Die 44 roten, teils blinkenden Warnlichter, die im JUVENT-Windkraftwerk zur Gewährleistung der Flugsicherheit angebracht wurden, wirken für viele Leute störend, insbesondere in der Region Tramelan und in den Freibergen. Die Gemeinde Mont-Tramelan hat ihr Unbehagen mit den Warnlichtern gar in einer Resolution zum Ausdruck gebracht.
Die JUVENT SA nimmt dieses Unbehagen ernst und hat zur Analyse und Lösung des Problems schon vor Jahren mit dem BAZL und der Industrie Kontakt aufgenommen. Die Bundesbehörden erklärten sich bereit zur sicherheitstechnischen Erprobung eines in andern Ländern wie z.B. in Schweden und Kanada punktuell eingesetzten Radarsystems.
Die auf dem Markt verfügbaren Radarsteuerungen sind nicht auf die Bedingungen im coupierten Jura-Gelände ausgelegt, was umfassende technische Machbarkeitsabklärungen notwendig macht. Um den Projektfortschritt zu beschleunigen und die Bewilligung eines solchen Systems zu prüfen, werden laut Mitteilung bereits zum jetzigen Zeitpunkt Baugesuche für die Installation von sieben Radargeräten eingereicht.