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Verdammt! Die Bullen sind hinter uns her! Und sie sitzen in einem ... ? In einem ... ?? In In einem Ariel Atom???
Für den einen oder anderen geneigten Leser, der sich nun fragt, was es damit auf sich hat: Erstens muss man wissen, dass der Atom das Gefährt ist, das folgendes mit Jeremy Clarksons Gesicht anstellte:
Und als zweites, dass es ein ultraleichtes, ultraschnelles vierrädriges Geschoss ist, das zum Extremsten gehört, was auf Strassen zugelassen ist.
Letzteres besonders in der neusten, bösesten Version, der Atom 3.5R, die aus einem Honda-Civic-Motor rund 350 PS heraus quetscht, was bei einem Gewicht von 550 Kilogramm für eine Beschleunigung von 2,5 Sek auf 100 km/h sorgt.
Die Avon and Somerset Constabulary (die lokale Polizei der Grafschaft im Westen Englands, wo der Atom hergestellt wird) hat nun ein solches Gefährt in ihrem Wagenpark.
Zur Info: Der Atom hat kein Dach, keine Türen, keine Windschutzscheibe, kein Teppich. Und eigentlich auch keine richtige Karosserie.
Viel mehr hat die Polizeiversion auch nicht: Warnsirene, Radio, Notfall-Koffer und so kommen dazu. Ja. Aber nein, den Anfang einer Flotte von skelettartigen Hochgeschwindigkeitsflitzern stellt sie leider nicht dar. Vielmehr ist der Polizei-Atom ein aufwändiger PR-Stunt, um auf die Safer-Rider-Kampagne aufmerksam zu machen, welche sich für die Verkehrssicherheit von Motorradfahrer stark macht (angeblich machen Motorräder bloss ein Prozent des britischen Verkehrsaufkommens aus, sind aber in 20 Prozent aller Todesfälle im Strassenverkehr verwickelt).
Weshalb man dazu einen 350-PS-starken Quasi-Rennwagen in Polizeifarben braucht, ist nicht ganz ersichtlich. Doch das Wissen, dass irgendwo im Westen Englands ein Ariel Atom in Polizeifarben herum düst, ist unbezahlbar.
Bonus: Top Gear testet die Urversion des Ariel Atom (2004)