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Gegenwärtig verblassen die meisten anderen Nachrichten vor der Tragweite der Auswirkungen der verheerenden Flutwelle in den Ländern rund um den Indischen Ozean. Erfreulich ist es, dass sich auch viele Unternehmen aus der IT-Industrie anschicken, bei den Hilfsbemühungen für die betroffenen Menschen mitzumachen.
In der Schweiz spendet zum Beispiel Sunrise 100'000 Franken. Gleichzeitig hat Sunrise zusammen mit Caritas Schweiz eine SMS-Spendenaktion lanciert, an der sich Sunrise-Kunden beteiligen können. Mit einem SMS an die Nummer 9889 mit dem Kennwort "Asien" kann man einen Franken spenden.
Auch Orange hat bereits am 30.12. in Zusammenarbeit mit der UNICEF eine gleichartige SMS-Aktion gestartet. Die Nummer für Orange-Kunden lautet 864233, als Kennwörter kann man "Seebeben", "Tsunami", "Asien", "Asia", "Asie", "seisme", oder "terremoto'" benutzen. Pro SMS gehen fünf Franken an die UNICEF-Nothilfe.
Auf internationaler Ebene hat unter anderem Microsoft rund 3,5 Millionen Dollar für die Tsunami-Opfer versprochen. 2 Millionen davon will das Unternehmen selbst spenden, etwa 1,5 Millionen Dollar sollen unter den Microsoft-Angestellten gesammelt werden. Cisco hat 2,5 Millionen Dollar gespendet, wovon rund 500'000 Dollar von den Angestellten kommen, und die Michael & Susan Dell Foundation hat eine Spende von 3 Millionen Dollar angekündigt.
Diese Aufzählung aus dem IT-Umfeld ist sicher höchst unvollständig ist. Sie beruht auf den bisher bei uns eingegangenen Pressemitteilungen und anderen Quellen. Bitte benützen Sie die Kommentarfunktion, falls sie von weiteren Spenden und Spendenaktionen wissen und die inside-it- und inside-channels-Leser darauf aufmerksam machen wollen. (Hans Jörg Maron)