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Generalversammlung
Die FGZ ist - wie alle Wohnbaugenossenschaften - demokratisch organisiert. Das oberste Organ ist die Generalversammlung. Sie setzt die Stauten fest, sie wählt den Vorstand und den Präsidenten, sie nimmt die Rechnung ab und genehmigt jene Bauprojekte, die den Betrag von zwei Millionen Franken übersteigen. Die ordentliche GV findet in der Regel im Monat Juni statt.
Vorstand
Der Vorstand leitet die FGZ und besteht aus mindestens neun Genossenschaftsmitgliedern. Er wird jeweils für drei Jahre von der Generalversammlung gewählt. Ebenfalls von der GV wird der Präsident oder die Präsidentin gewählt. Die städtische Delegierte wird von Stadtrat gewählt. Im Übrigen organisiert sich der Vorstand selbst. Aus seiner Mitte bestimmt er den leitenden Ausschuss.
|__||Die an der Generalversammlung vom 26. Juni 2017 für die Amtszeit 2017-2020 gewählten Mitglieder des FGZ-Vorstandes: Martin Sagmeister, Christine Bucher, Karin Schulte (Präsidentin), Björn Callensten, Bruno Rhomberg, Sonja Anders, Rebekka Hofmann (städtische Delegierte), Vreni Püntener, Klaus Ammann, Sandra Schweizer (v.l.n.r.).|
Die Kompetenzen des Vorstands sind in den Statuten geregelt und betreffen alle Geschäfte, die nicht ausdrücklich der Generalversammlung vorbehalten sind (Art .28). Der Vorstand der FGZ hat die Kompetenz, Aufgaben an die Geschäftsstelle oder Kommissionen zu delegieren. Die Aufgabenteilung regelt er in einem Organisationsreglement. Der Vorstand der FGZ tagt in der Regel 11mal pro Jahr und bereitet die Generalversammlung vor.
Aufgaben: Der Vorstand entscheidet über grössere Bauprojekte und Anschaffungen und ist zuständig für die Genehmigung des jährlichen Budgets und die langfristige Anlage der Genossenschaftsgelder. Er erlässt diejenigen Reglemente, die nicht der Generalversammlung vorbehalten sind und setzt Mietzinse und Pflichtanteile fest. Auch die Kündigung von Mietverträgen und der Ausschluss von Mitgliedern gehören zu seinem Aufgabenbereich.
Der Vorstand wählt die Präsidien und die Mitglieder der ständigen Kommissionen und erteilt diesen ihre Aufträge, bei Bedarf kann der Vorstand auch ad-hoc-Kommissionen einsetzen. Er ist zuständig für die generelle Regelung der Anstellungsverhältnisse des Personals und die Anstellung des Geschäftsleiters/der Geschäftsleiterin sowie der übrigen Mitglieder des Geschäftsleitungsteams. Auch die Öffentlichkeitsarbeit sowie die Behandlung von Beschwerden gegen Entscheidungen der Verwaltung und der ständigen Kommissionen sind Sache des Vorstandes.
Information: Im viermal jährlich erscheinenden, in alle FGZ-Haushalte verteilten Mitteilungsblatt «FGZ-Info» wird regelmässig über die Geschäfte und Beschlüsse des Vorstandes berichtet, ebenso auf der Website und im Jahresbericht. Dabei gilt der Grundsatz, dass die Information der direkt Betroffenen vor der Information aller FGZ-Bewohner/innen und der breiteren Öffentlichkeit erfolgt.
Anliegen: Genossenschafter/innen wenden sich mit ihren Anliegen an die Verwaltung der FGZ. Die Geschäftsstelle leitet Anliegen, die sie nicht in eigener Kompetenz beantworten kann, an den Vorstand weiter. Anträge an den Vorstand oder an den leitenden Ausschuss können von den Vertrauensleuten eines Rayons oder den Kommissionen gestellt werden.
Kontrollstelle
Als externe Kontrollstelle, deren Hauptaufgabe die Überwachung der Genossenschaftsfinanzen ist, wird von der GV eine anerkannte Treuhand- oder Revisionsgesellschaft gewählt.
Vertrauensleute- und Mieter/innen-Versammlung
Die Vertrauensleuteversammlung ist ein genossenschaftseigenes beratendes Organ, das der Vorstand zur Vorbereitung wichtiger Geschäfte einberuft. Des Weiteren haben die Vertrauensleute die Aufgaben, gemeinschaftsfördende Anlässe zu unterstützen oder zu initiieren, Kontaktpersonen für Neumieter/innen zu sein, Mieter/innen-Anliegen aufzunehmen und wenn nötig, den Vorstand, die Sozialberatung oder die Altersbetreuung darauf aufmerksam zu machen. Die Vertrauensleute werden von der GV gewählt, auf Vorschlag der Mieter/innen-Versammlungen der einzelnen Rayons.
Ständige Kommissionen
Die Mitglieder der ständigen Kommissionen werden wom Vorstand gewählt. Die Kommissionen und ihre Hauptaufgaben sind im Einzelnen:
Baukommission: Die schon 1933 gegründete Kommission gibt es in der jetzigen Form seit 1976. Sie ist zuständig für die Planungen im baulichen Bereich und erarbeitet Entscheidungsgrundlagen für Sanierungen, grössere Umbauprojekte und Neubauten.
Aussenraumkommission: Die ehemalige Gartenkommission existiert seit 1936. Sie ist für die Grünflächen und die Freiräume in der FGZ zuständig. Sie erarbeitet Entscheidungsgrundlagen für Projekte zur Gestaltung, Nutzung und Pflege der Aussenräume. Die ökologische Abfallbewirtschaftung (Kompostierung) fällt ebenso in ihren Aufgabenbereich wie die Gartenordnung, die u.a. die Veränderungen in den Hausgärten regelt. Ebenso ist sie zuständig für die Arbeitsgruppen AktionNaturReich und NachhaltigMobil. Im Frühling 2014 wurde die Kommision umbenannt, um ihren Zuständigkeitsbereich auch im Namen besser zum Ausdruck zu bringen.
Freizeitkommission: Die Freizeitkommission (ehemals Gemeindestubenkommission) ist die ältste der FGZ-Kommissionen, sie wurde 1929 gegründet. Die Freiko fördert die ideellen Grundlagen und die Zusammengehörigkeit in der Genossenschaft – mit kulturellen und geselligen Veranstaltungen sowie mit einem vielfältigen Angebot an Freizeitkursen für Kinder und Erwachsene.
Kommission für Oeffentlichkeitsarbeit: Sie existiert seit 1993 und ist für die Herausgabe des Mitteilungsblattes der Genossenschaft («FGZ-Info») zuständig. Ebenso ist sie zuständig für die neueren Publikationskanäle, den TV-Infokanal (seit 1999) und den Internetauftritt (seit 2003).
Sozialkommission: Sie wurde 1998 eingesetzt und ist – in Zusammenarbeit mit der Sozialberatungsstelle – für die Beratung der Mieterinnen und Mieter in sozialen Fragen sowie für die Schlichtung und Vermittlung bei Nachbarschafts- und anderen Konflikten zuständig. Sie initiiert und fördert neue Wohnformen und entwickelt genossenschaftliche Sozialprojekte. Die Sozialkommission wurde 2010 neu organisiert und ist – nach einem Unterbruch von einigen Monaten – seit Ende 2010 wieder aktiv.
Finanzkommission: Die bisherige interne Kontrollstelle wurde mit Beschluss der Generalversammlung 2006 aufgehoben und durch eine neue ständige Kommission, die Finanzkommission ersetzt. Der Präsident der Finanzkommission gehört dem Vorstand an.
Stiftung Hilfsfonds FGZ
Zur Linderung individueller Notlagen (Arbeitslosigkeit, finanzielle Probleme alleinerziehender Mütter und Väter oder wegen mangelnder Rente usw.) besteht in der FGZ ein Fonds, über dessen Verwendung ein unabhängiger Stiftungsrat bestimmt. Der Fonds beteiligt sich auch an den Lohnkosten für soziale Einrichtungen der Genossenschaft (Altersbetreuung und Sozialberatung). Das Fondskapital stammt aus der jährlichen Zuwendung von ½ Prozent der Nettomietzinseinnahmen sowie aus Spenden. Die Abklärung der einzelnen Anträge erfolgt durch die verwaltungsunabhängige Sozialberatung.