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Die instrumentalisierte Ganganalyse gibt einen detaillierten Einblick in die Bewegung des Patienten. Es werden sowohl die untere Extremität, sowie der Rumpf bis hin zur oberen Halswirbelsäule analysiert. Der Patient wird hierbei gefilmt und mittels Slow Motion in allen Gelenken untersucht. Die Abweichungen werden in Zusammenhang mit dem Beschwerdebild des Patienten gebracht und anschliessend therapiert. Man kann hier z.B. ein instabiles Knie in der Aktivität erkennen: das Knie ist im Alltag schmerzfrei, kann jedoch für Schmerz an der Achillessehne verantwortlich sein. Der Vorteil der instrumentalisierten Ganganalyse ist das visuelle Feedback für die Patienten, der die kausalen Zusammenhänge der Therapie dann deutlich besser nachvollziehen kann. Erzielte Fortschritte äussern sich nicht nur in der Reduzierung der Schmerzen, sondern auch im optimierten Gangbild.