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1852 haben das Grossherzogtum Baden und die Schweizerische Eidgenossenschaft in einem Staatsvertrag festgelegt, dass Deutschland für den Bau und Betrieb der Hochrhein-Bahnstrecke durch den Kanton Schaffhausen verantwortlich ist. Nach einem Seilziehen über die Linienführung entschieden die eidgenössischen Räte, das badische Projekt über Neunkirch, Wilchingen und Trasadingen zu führen. Am 13. Juni 1863 wurde die Hochrheinstrecke von Basel nach Konstanz im Beisein von Grossherzog Friedrich festlich eingeweiht.
Die neue Verkehrsverbindung war und ist für die an der Strecke liegenden Gemeinden von grosser volkswirtschaftlicher Bedeutung. Als Folge des Baus der Hochrheinstrecke wurde in Schaffhausen ein Gemeinschaftsbahnhof errichtet.
Zum Jubiläum der Hochrheinlinie im Jahr 2013 wird der Schweizer Streckenabschnitt auf Doppelspur ausgebaut und modernisiert sein. Und weil die Schaffhauser Stimmberechtigten 2011 der S-Bahn-Vorlage zustimmten, wird die Hochrheinlinie der DB bis 2013 auf Schaffhauser Gebiet sogar vollständig elektrifiziert sein. Zum Vergleich: Die SBB hatte die Strecke Schaffhausen-Bülach-Zürich bereits 1928 elektrifiziert.
Die Geschichte des Eisenbahnverkehrs im Kanton Schaffhausen ist in der Kantonsgeschichte ausführlich beschrieben.