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Die Erdkruste besteht aus sieben grossen Lithosphärenplatten sowie einer Vielzahl kleinerer Platten. Diese bewegen sich aufeinander zu (konvergent), voneinander weg (divergent) oder aneinander vorbei (transform).
Erdbeben entstehen durch einen plötzlichen Spannungsabbau entlang von Brüchen in der Erdkruste. Aufgrund der ständigen Bewegung der tektonischen Platten baut sich in den Gesteinsschichten auf beiden Seiten eines Bruches Spannung auf. Wenn diese genug gross ist, entlädt sie sich in einer plötzlichen, ruckartigen Bewegung. Die dabei freiwerdende seismische Energie breitet sich in Form von Wellen durch die Erde und entlang der Erdoberfläche aus und verursacht die als Beben wahrgenommenen Erschütterungen.
Die mit der Plattentektonik zu erklärenden Beben bezeichnet man als tektonische Beben. Sie machen den Großteil der weltweit auftretenden Erdbeben aus und treten vermehrt an den Randbereichen der tektonischen Platten auf.
Induzierte Beben werden durch menschliche Aktivitäten ausgelöst, beispielsweise durch Tunnelbauten, das Befüllen von Stauseen und Geothermie- oder Fracking-Projekte.
Vulkanische Beben stehen im Zusammenhang mit aktivem Vulkanismus. Sie sind in der Regel nicht so stark und oft relativ nah an der Oberfläche. Sie werden daher meist nur in der Nähe des Erdbebenherds verspürt.
Einsturzbeben werden durch den Einsturz von Höhlen, insbesondere in Karstgebieten, oder durch grosse Erdrutschungen ausgelöst.