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Das Wichtigste in Kürze
- Im ersten Halbjahr 2022 erreichte der Verkehr im Netzwerk der Hupac damit ein Volumen von 575'000 Strassensendungen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.
Nach einer« lebhaften Entwicklung» im ersten Quartal mit monatlichen Wachstumsraten im hohen einstelligen Bereich sei der Verkehr in den Monaten April und Juni eingebrochen.
Der Grund dafür seien Streckensperrungen und Kapazitätseinschränkungen durch die intensive Bautätigkeit auf dem Rhein-Alpen-Korridor. Besonders betroffen sei das Segment des transalpinen Verkehrs durch die Schweiz.
Zentrales Anliegen der Hupac Gruppe sei die Sicherung von ausreichender Kapazität im Bahnnetz. Für die in den kommenden Jahren bevorstehenden Bauarbeiten müsse der Fokus verstärkt auf eine kapazitätsschonende Planung und auf leistungsfähige Umleiterstrecken gelegt werden.
Insbesondere die umfangreichen Korridorsanierungen, die im deutschen Netz ab 2024 geplant sind, stellen nach wie vor ein Risiko für die europaweite Versorgung dar, wenn die Baumassnahmen nicht marktgerecht geplant und keine funktionstüchtigen Umleitungskonzepte erstellt werden, wie es weiter hiess. Es brauche eine verbesserte internationale Koordination der Baustellen.
Für die kommenden Monate rechnet Hupac bei der aktuellen Covid-19-Lage mit einem zufriedenstellenden Kapazitätsangebot trotz der zahlreichen Baustellen auf dem Korridor Rhein-Alpen. Möglich werde dies unter anderem durch Umleitungen.