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in Mrd. und % BIP
Schulden und Schuldenquote
Um die umfangreichen Massnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie im Jahr 2020 zu finanzieren, verwendet der Bund vorhandene flüssige Mittel und erhöht seine Schulden. Gemäss aktueller Schätzung steigen die Bruttoschulden im Jahr 2020 auf 105,6 Milliarden (+8,7 Mrd.). Für den Schuldenaufbau werden vor allem Geldbuchmarktforderungen verwendet, die eine kurze Laufzeit haben und deshalb flexibel eingesetzt werden können (+9 Mrd.). Das Volumen der Anleihen bleibt insgesamt konstant. Die Nettoschulden steigen um 21,0 Milliarden, da zusätzlich zum Schuldenaufbau (+8,7 Mrd.) auch das Finanzvermögen sinkt (-12,3 Mrd.). Konkret werden die flüssigen Mittel um 15,7 Milliarden reduziert, während die langfristigen Finanzanlagen um 3,4 Milliarden erhöht werden.
Im Voranschlag 2021 sowie im Finanzplanjahr 2022 wird mit einem weiteren Bruttoschuldenaufbau von 4,1 respektive 1,3 Milliarden gerechnet. Anschliessend dürften die Bruttoschulden leicht sinken, da der Abbau der Geldbuchmarktforderungen den Aufbau der Anleihen übersteigt. Die Nettoschulden bleiben auf dem höheren Niveau in etwa stabil.
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Letzte Änderung 27.08.2020