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Mit einem Charterflugzeug ging es von München nach Russland, genauer gesagt nach Yaroslavl. Wir landeten auf dem Militärflugplatz und hatten von dort noch ca. 3 Stunden mit dem Bus nach Rybinsk. Am nächsten Tag erwartete uns frische -19, endlich ein Wintertag :). In der Nacht vor dem Sprint fiel etwas Neuschnee und das Pistenfahrzeug fuhr erst kurz vor dem Start. Die Piste war damit sehr weich und schwierig zum laufen. Meine Form war wieder besser und ich qualifizierte mich trotz eines Stolperers als 21. für die Finals. Im Viertelfinal war ich lange gut dran und am Schluss wurde ich mit einer guten Ziet knapp 4. Bis zum letzten Heat war ich auf einer Lucky Loser Position, doch leider reichte es dann knapp nicht, um über die Zeit weiterzukommen. So wurde es der 20. Rang.
Am Tag darauf stand ich als Verpflegungs- und Stockposten im Einsatz beim Skiathlon der Herren, wo Dario nach seinem Sieg im 15Km Zweiter wurde. Laurien hatte ebenfalls ein gutes Wochenende und wurde im Sprint Zweite.
Für die WM wird es nun allerdings sehr schwierig. Am 14. Februar laufe ich in Östersund den nächsten Sprint in der klassischen Technik und mit einem Halbfinaleinzug kann ich mich noch für die WM aufdrängen. Zwar bin ich zur Zeit bester Schweizer im Sprintweltcup und der Einzige mit Halbfinaleinzügen, doch momentan reicht das anscheinend weder für den Einzel, noch den Teamsprint an der WM.