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Der Serbe Filip Krajinovic, Nummer 34 der Weltrangliste, ist der erste Gegner von Titelverteidiger Roger Federer an den Swiss Indoors. Auf den 26-Jährigen traf Federer im März dieses Jahres zum ersten Mal und bezwang ihn in Indian Wells mit 6:2, 6:1.
Federers Erstrundenspiel bei seinem mit 2,4 Millionen Euro Preisgeld dotierten Heimturnier wird wie gewohnt am Dienstag, dem zweiten Turniertag angesetzt werden. Auf dem weiteren Weg bekäme es Federer in der zweiten Runde mit dem Sieger der Partie Jan-Lennard Struff (Deutschland, ATP-Nummer 58) gegen John Millman zu tun. Der Australier (ATP 33) fügte Federer jüngst bei den US Open eine bittere Niederlage zu.
Während in Federers Tableauhälfte (siehe Grafik unten) nach der Papierform der US-Amerikaner Jack Sock, an den eine von drei Wildcards ging, im Viertelfinal warten würde sowie der Grieche Stefanos Tsitsipas im Halbfinal, erscheint der zweite Tableauteil komplizierter. Dort steht neben dem Deutschen Alexander Zverev (ATP 5), der nach der verletzungsbedingten Absage von Vorjahresfinalist Juan Martín del Potro an Nummer 2 gesetzt ist, auch die Turniernummer 3, Marin Cilic.
Der Kroate (ATP 6) ist der dritte Spieler, der aus den Top Ten der Weltrangliste für Basel gemeldet hat, und der am Montag nach der Eröffnungszeremonie (ab 17 Uhr) um 19 Uhr die Einzelkonkurrenz gegen Denis Shapovalov (Kanada, ATP 30) lancieren wird. (Das Tagesprogramm auf der Webseite des Swiss Indoors)
Wawrinka gibt Forfait
Stan Wawrinka muss auf die Swiss Indoors verzichten. Der Romand hat sich im Training verletzt. Am Mittwoch hätte der 33-Jährige gegen Adrian Mannarino sein Auftaktspiel bestreiten sollen.
Ein weiterer Schweizer, der in der für 117 Millionen Franken modernisierten St. Jakobshalle aufschlagen wird, ist der mit einer Wildcard ausgestattete Henri Laaksonen (ATP 164), der es mit dem Italiener Marco Cecchinato (ATP 19) zu tun bekommt. In der ersten Qualifikationsrunde gescheitert sind die Schweizer Marc-Andrea Hüsler und Sandro Ehrat. Hüsler (ATP 171) verlor gegen den Tunesier Malek Jaziri 4:6, 2:6. Ehrat (ATP 600) war beim 1:6, 5:7 gegen den Japaner Taro Daniel chancenlos.
Tickets gab es am Sonntagabend noch für alle Turniertage, zum Teil noch einige wenige Restkarten.