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"Masken sind sehr wirksam". Diese Botschaft wurde während der COVID-19-Pandemie fortwährend verbreitet. Doch hat das Tragen der Maske im öffentlichen Raum tatsächlich Übertragungen von Atemwegsviren verhindert bzw. den Träger vor einer viralen Atemwegsinfektion geschützt? Reicht der Nachweis einer sehr guten Filtrationsleistung des Maskenmaterials als Beweis, dass die Maske seinen Träger vor Atemwegsviren schützt? Beweist eine Korrelation zwischen dem Tragen der Maske und niedrigeren Raten viraler Atemwegsinfektionen in Beobachtungsstudien, dass das Ergebnis durch die Masken verursacht wurde? Diese Fragen werden im vorliegenden Buch anhand der Maßstäbe der evidenzbasierten Medizin beantwortet, indem das Studiendesign bei der Bewertung von Ergebnissen berücksichtigt wird. Denn nur aus randomisierten kontrollierten Studien kann abgeleitet werden, ob Masken tatsächlich die Ursache für eine Reduktion des Übertragungsrisikos sind. Die Ergebnisse zeigen, dass Alltagsmasken das Risiko einer viralen Atemwegsinfektion sogar signifikant erhöhen können und dass OP-Masken oder FFP2-Masken praktisch durchgängig keinen relevanten gesundheitlichen Nutzen hatten. Doch Masken führen bei längerem Tragen in unterschiedlicher Häufigkeit zu Kopfschmerzen, Atemnot oder Juckreiz. Unter Anwendung der Maßstäbe der evidenzbasierten Medizin war eine Pflicht für Masken im öffentlichen Raum wegen der geringen bis fehlenden Wirkung wissenschaftlich nicht zu rechtfertigen, denn sie war neben der zweifelhaften Wirkung mit der Einschränkung von Grundrechten wie der körperlichen Unversehrtheit verbunden.
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