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Das Männchen des Fody (madagassischer Spatz) hat noch teilweise sein rotes Gefieder. Der Weihnachtsstern ist in voller Blüte, wohingegen andere Blüten am Verwelken sind. Die ersten laubabwerfenden Bäume sind bereits kahl, die Reisfelder sind zum schon Teil abgemäht, zum Teil noch mit den letzten reifenden Reispflanzen bewachsen. Während einige der Bauern damit beschäftigt sind, die abgeernteten wasserfreien Reisfelder mit dem Spaten umzustechen, um Zwischenkulturen wie Kartoffeln, Bohnen, Erbsen, Salat und dergleichen anzupflanzen, so stellen anderen mit der lehmigen Erde Backsteine her, die dann vor Ort gebrannt werden. Auf dem Land sind vor den Häusern die Reisstrohhaufen aufgestapelt, die den Zebus als Streu und Futter dienen. Noch sind die Tiere wohl genährt, denn während der Regenzeit gab es genügend Futter. Doch jetzt wird das Gras langsam gelb.
In den Eukalyptuswäldern steigen nun vermehrt die Rauchfahnen der Meiler gegen den Himmel. Da die Regen zu Ende sind, ist die Zeit ideal, um Holzkohle herzustellen. Waren die Pisten während der Regenzeit schlammig und glitschig, so sind sie jetzt staubig. Die Pflanzen, die diese Fahrwege säumen, sind mit einer rotbraunen Schicht bepudert. Am Strassenrand und auf den Märkten wird das erste Zuckerrohr verkauft. Es ist portionsweise in kleinen länglichen Stücken, Rondellen oder als ganzer Stängel zu haben. Meistens fällt Pfingsten in diesen Monat und der Pfingstmontag wird auf die gleiche Weise gefeiert wie der Ostermontag im Mai. Massen von Menschen sind unterwegs, um irgendwo zu picknicken.
In der zweiten Hälfte des Monats kommen am Morgen in den Senken vereinzelt Nebel auf, die sich gegen 9 Uhr auflösen. Auch können hin und wieder kurze Nieselregen auftreten. Am Ende des Monats ist es in den Häusern kälter als draussen. Die Temperaturen bewegen sich am Morgen zwischen 16 und 19 Grad, mittags bzw. nachmittags steigen sie auf 20 bis 25 Grad an und am Abend fallen sie wieder auf 17 bis 20 Grad ab. Abends und morgens ist eine leichte Jacke angebracht. Die Leute kleiden sich so abwechslungsreich wie sich das Wetter präsentiert. Sind die einen schon mit langen Ärmeln, Jacken oder Mützen unterwegs, so trifft man andere mit Sonnenschirm, kurzen Ärmeln und Shorts an.
Im Norden und Süden sind die Tage sonnig mit Temperaturen zwischen 21 und 30 Grad. An der Ostküste muss jedoch mit Regentagen gerechnet werden, die Temperaturen sind angenehm, im Mittel 25 Grad.