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Äthiopien leidet unter einer katastrophalen Dürre – HEKS leistet Nothilfe für 500 000 Franken
Es ist die schlimmste Dürreperiode für Südäthiopien seit über 30 Jahren.
Das Bild von WFP/Michael Tewelde zeigt Viehhirt:innen, die eine von der Dürre geschwächte Kuh aufzurichten versuchen.
Die Bevölkerung des südäthiopischen Tieflandes,
vorwiegend Hirt:innen und Viehzüchter:innen, lebt in einem Gebiet ohne Flüsse und nur wenig
natürlichen Quellen. Menschen und Tiere leiden unter akutem Wassermangel, weil die
meisten Quellen versiegt sind. Zahllose Tiere sind erkrankt oder tot. Die rund 1,8 Mio. Frauen,
Männer und Kinder haben ihre Lebensgrundlagen verloren und leiden an Hunger.
HEKS, das Hilfswerk der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz, leistet in den kommenden
Monaten humanitäre Hilfe im Umfang von 500 000 Franken. Die sich anbahnende
Hungerkatastrophe muss verhindert werden.
Rund 35 000 Menschen sollen Zugang zu sauberem Wasser erhalten. Wassertanks in
Schulen und Handwasch-Stationen werden installiert und Wassertransporte durchgeführt.
500 Haushalte werden an der Sanierung von vier traditionellen, nicht mehr funktionierenden
Wasserentnahmestellen beteiligt. Diese Familien mit Kindern haben wegen der anhaltenden
Dürre einen Grossteil ihres Viehbestands verloren und leiden an akuter Unterernährung.
Diese Menschen erhalten für ihre Mitarbeit an der Sanierung einen Barbetrag, mit dem sie
Lebensmittel, Medikamente und andere lebenswichtige Güter kaufen können.
Weitere Infos: » Äthiopien leidet unter extremer Dürre
Spendenkonto: PC 80-1115-1 mit dem Vermerk «222059 - Dürre in Ostafrika»
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