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In der Familie Gebert wird kulturelles Engagement grossgeschrieben. 1874 hatte Caspar Gebert in Rapperswil eine Spenglerei gegründet; nachdem 123 Jahre später die Brüder Heinrich und Klaus Gebert als Vertreter der dritten Generation den daraus inzwischen entstandenen Sanitärtechnikkonzern Geberit für 1,8 Milliarden Franken verkauft hatten, widmete sich die Familie fortan dem Mäzenatentum. So gründete Heinrich Gebert 1998 die Gebert Rüf Stiftung, dotiert mit einem Kapital von 220 Millionen Franken. Bis etwa 2030 reiche das Geld, so Direktorin Pascale Vonmont. Seine Witwe Myriam Gebert (70) engagiert sich für das Kunstmuseum Appenzell und die Kunsthalle Ziegelhütte. Christa Gebert (67) ermöglicht als Präsidentin der Gebert Stiftung für Kultur in der Alten Fabrik in Rapperswil-Jona Konzerte, Theateraufführungen sowie Ausstellungen – an jenem Ort, wo einst Holzspülkästen entstanden sind.
(Stand: November 2022)