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Malignes Pleuramesotheliom
Die klinische Forschung des Teams um Prof. Dr. Isabelle Schmitt-Opitz beschäftigt sich überwiegend mit der Evaluierung neuer Therapieansätze für das maligne Pleuramesotheliom.
Ende 2012 begann das Team mit der weltweit ersten im Menschen angewandten chirurgisch-medikamen-tösen klinischen Mesotheliomstudie INFLuenCe Meso I, in der einer Tumorresektion anschliessende lokale intrakavitäre Applikation eines Cisplatin-Fibrin Gels untersucht wird.
Eines der Hauptprobleme beim malignen Mesotheliom ist die hohe Rate an Tumorrezidiven innerhalb recht kurzer Zeit nach der operativen Entfernung des Tumors. Mit dem Ziel diese hohe Rezidivrate zu verringern führte Prof. Schmitt-Opitz zunächst ausführliche translationale Studien in Tiermodellen durch, in denen untersucht wurde ob eine lokale Applikation von an ein Fibrin-Gel gebundenes Cisplatin (ein Krebsmedi-kament) zu einer Verringerung der Rezidivrate führen kann. Die vielversprechenden Ergebnisse aus diesen translationalen Studien führten dann zur Durchführung einer Phase I Studie in der zunächst untersucht wurde welche Menge an Cisplatin lokal angewendet werden können ohne in den Patienten unerwünschte Nebenwirkungen hervorzurufen.
Nach der Behandlung von insgesamt 12 Patienten wurde INFLuenCe Meso I Anfang 2015 erfolgreich mit der Identifizierung der idealen Dosis beendet.
Seit Ende 2015 führt die Arbeitsgruppe nun die Phase II Studie INFLuenCe Meso durch, in der zum einen die Verträglichkeit der angewendeten Dosis bestätigt werden soll und zum anderen erste Daten zur Wirksamkeit der Therapie bezüglich Verlängerung der Rezidivfreiheit gewonnen werden.