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2016 hat die Internationale Konferenz der Waldorfpädagogischen Bewegung (IK) das 2014 im israelischen Harduf verabschiedete Dokument «Wesentliche Merkmale der Waldorfpädagogik» als verbindliche Orientierung für die weltweite Waldorfschulbewegung überarbeitet und erneut verabschiedet.
Die Merkmale sind allgemeingültig formuliert. Sie können durch kulturspezifische Charakteristika für den Gebrauch im eigenen Land ergänzt werden. Sie wollen Vielfalt, Individualität und Entwicklungsoffenheit der einzelnen Schulen in den Vordergrund stellen und stärken. Das Dokument ergänzt das von der IK verabschiedete Dokument aus dem Jahr 2009. Für den frühkindlichen Bereich gelten die von IASWECE verabschiedeten Grundsätze.
Wesentliche Grundlage im Anerkennungsverfahren
Für die Anerkennung von Schulen als Waldorfschulen oder Rudolf Steiner Schulen ist eine Charakterisierung wesentlicher Elemente der Waldorfpädagogik notwendig. Erfolgt die Anerkennung, wird diese durch die Aufnahme der betreffenden Schule in die weltweite Liste der Waldorfschulen dokumentiert, die von der IK verantwortet wird.
Die hier beschriebenen Merkmale sind offen formuliert und beinhalten Charakterisierungen dessen, was die Internationale Konferenz unter Waldorf-Pädagogik versteht. Dieses Verständnis ist in Entwicklung begriffen, daher werden auch diese Merkmale im Laufe der Zeit ergänzt oder durch andere ersetzt werden; die Grundlagen der Pädagogik bleiben dabei bestehen.
Dieses Dokument kann der eigenen oder institutionellen Orientierung dienen (z.B. für Selbstevaluationen) und bildet eine wesentliche Grundlage im Anerkennungsverfahren einer Waldorf/- Rudolf Steiner Schule.