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Kaspar Villiger, Maschinenbau 1965, Bundesrat, Bern, anlässlich der 71. GV der GEP am 15. Juni 1996 in Maienfeld zu deren Ehrenmitglied ernannt.
Kaspar Villiger wurde am 5. Februar 1941 in Pfeffikon (Kanton Luzern) geboren. Kurz nach dem Studienabschluss als diplomierter Maschineningenieur an der ETH Zürich übernahm er 1966 die Leitung der Villiger Söhne AG, des schweizerischen Stammhauses der in der Schweiz und Deutschland tätigen Villiger-Gruppe. Kaspar Villiger war zusammen mit seinem Bruder Heinrich Mitinhaber dieses in der Tabak- und später Fahrradbranche tätigen Familienunternehmens.
Als Unternehmer war Kaspar Villiger in verschiedenen Verbänden tätig. Unter anderem war er Präsident des Aargauischen Arbeitgeberverbandes und, nach dessen Fusion mit der Aargauischen Handelskammer, Vizepräsident der neu gebildeten Aargauischen Industrie- und Handelskammer. Während mehrerer Jahre gehörte er dem Ausschuss des Zentralverbandes Schweizerischer Arbeitgeberorganisationen an. Als Mitglied der Freisinnig-Demokratischen Partei der Schweiz (FDP) begann Kaspar Villiger seine politische Laufbahn 1972 als Grossrat des Kantons Luzern. 1982 wurde er in den Nationalrat und 1987 in den Ständerat gewählt. 1989 wurde Kaspar Villiger Mitglied des Bundesrates, ein Amt welches er nahezu 15 Jahre ausübte, zuerst als Vorsteher des Eidgenössischen Militärdepartementes und von 1995 bis zu seinem Rücktritt Ende 2003 als Vorsteher des Eidgenössischen Finanzdepartementes. In den Jahren 1995 und 2002 war Kaspar Villiger Bundespräsident. Heute gehört er den Verwaltungsräten der Nestlé, der Neuen Zürcher Zeitung und der Swiss Re an.
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30.9.2005 |
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