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Das japanische Wetteramt hat am 5. Januar eine Statistik der Erdbeben vom letzten Jahr veröffentlicht. Demnach haben Japaner im Jahre 2011 insgesamt 9’723 Erdbeben ab Stärke 1 zu spüren bekommen. Das ist die dritthöchste Zahl seit 1926. Erdbeben ab Stärke 5 ereigneten sich im selben Jahr 68-mal, so häufig noch nie.
Bei diesem Zunahme spielt es auch eine Rolle, dass der Beobachtungsstandort immer besser ausgebaut wird. Deswegen darf man die neuesten Zahlen nicht einfach mit den vergangenen Daten vergleichen. Das Amt liess jedoch gleich verlauten, dass die japanischen Inseln nach dem grossen Erdbeben vom 11. März tatsächlich seismisch aktiver geworden sind. Das für Menschen spürbare Erdbeben könnte noch häufiger folgen.
Laut Nikkei-Zeitung ereigneten sich die meisten Erdbeben im Jahre 1966, zwar um die Präfektur Nagano herum 52’957-mal. In 2000, als auf der Insel Miyake der Vulkan Oyama ausbrach, traten 17’676-mal Erdbeben in Japan auf. Jenes ab Stärke 5 wurden im selben Jahr 45-mal registriert.
Letztes Jahr traten Erdbeben der Stärke 7 einmal, der Stärke 6 achtmal und der Stärke 5 59-mal auf. Im Raum des Nachbebens, zwischen Iwate und der Küste von Ibaraki, schüttelte sich die Erde insgesamt 6’843-mal.