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Mitgliedschaften und Mandate
Ab Eintritt in die Politik (Ende der 80er-Jahre) war ich nie Mitglied eines Verwaltungsrats. Einzige Ausnahme war (bis 1993) das Vizepräsidium bei der "Zürcher Schlittschuh-Club AG". Dabei handelte es sich um ein unentgeltliches Mandat, denn die Schweizer Eishockeyvereine hatten bis Anfangs der 90-er Jahre bescheidene Budgets und nur wenige Sponsoreinnahmen. Präsident, Vizepräsident und Vorstandsmitglieder leisteten ihre Tätigkeiten damals ohne Bezahlung.
Meine Mitgliedschaften beschränken sind auf die folgenden vier Mandate:
1) Schwiizer hälfed Schwiizer - Mitglied Stiftungsrat
Der Zweck der Stiftung "Schwiizer hälfed Schwiizer" ist es, Schweizer zu unterstützen, die unverschuldet in Notlage geraten sind. Oft meint man, Armut gebe es nur im Ausland; das ist jedoch leider ein Irrtum.
Stiftungsräte sind traditionell je ein Parlamentsmitglied aus den verschiedenen grösseren Parteien. Präsident war längere Zeit Simon Schenk (SVP) mit den Mitgliedern Vreni Hubmann (SP), Thérèse Meyer-Kaelin (CVP), Laura Sadis (FDP) und Luzi Stamm (SVP). Ich habe dann das Präsidium übernommen, im Vorstand wirken Kathy Rickli (CVP/ZH), Rocco Cattsneo (FDP/TI), Claude Hêche (SP/JU) und Therese Graf-Litscher (SP/TG) mit. Aufgabe dieser Stiftungsräte ist, mit der Geschäftsstelle die eingehenden Gesuche zu prüfen und zu entscheiden, ob die Voraussetzungen für eine finanzielle Unterstützung gegeben sind. Geschäftsstelle : "Stiftung Schwiizer hälfed Schwiizer, Clausiusstrasse 45, 8006 Zürich.
2) AUNS - Vize-Präsident
Die AUNS ist keine politische Partei, sondern eine überparteiliche "Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz". Mit ihren ca. 25'000 Mitgliedern hat sie allerdings ein grösseres Gewicht als manche politische Partei. Sie wurde gegründet, um Interessenten eine Organisation zu bietendie an der typisch schweizerischen Demokratie festhalten wollen und gegen einen EU-Beitritt eingestellt sind. Sie kämpft für eine Aussenpolitik des Bundes, welche die integrale und traditionelle Neutralität respektiert und damit die Unabhängigkeit und Sicherheit des Landes gewährleistet.
3) Perspektive CH - Co-Präsident
Die überparteiliche Organisation "Perspektive CH - Forum für Weltoffenheit und Souveränität" (genannt "Perspektive Schweiz") entstand im Sommer 1992 als Zusammenschluss von wirtschaftsfreundlichen Politikern und Interessierten, die gegen den Beitritt zum EWR eingestellt waren. In den letzten fast dreissig Jahren ist die Organisation aktiv geblieben und widmet sich einem Wirtschaftsstandort Schweiz, der besser Rahmenbedingungen anstrebt, als sie in der EU gelten. Eine Vollmitgliedschaft der Schweiz in der EU, die gemäss Maastrichtverträgen funktioniert, wird von Perspective CH abgelehnt.
Perspektive CH wird durch drei Gründungsmitglieder geführt, dem bekannten aargauischen Unternehmer Otto H. Suhner, dem Transport-Unternehmer Dr. Hans Jörg Bertschi sowie Alt-Grossrätin Dora Bärtschi . Alle eidgenössischen und kantonalen Parlamentarierinnen und Parlamentarier, die der Organisation beigetreten sind, amten als Co-Präsidenten.
4) IG Schweiz - Zweiter Weltkrieg - Präsident
Diese Interessengemeinschaft (IG) ist eine Dachorganisation, der in Spitzenzeiten über 20 Organisationen mit rund 25'000 Mitgliedern angeschlossen waren. Sie unterstützte Ende der 90er-Jahren Personen und Publikationen, die ein gewisses Gegengewicht setzen zum Trend, die Schweiz und ihre Kriegsgeneration zu verunglimpfen (nach den Angriffen bezüglich "nachrichtenlosen Vermögen). Die IG wehrt(e) sich dagegen, dass das Ansehen der Schweiz weiter demontiert wird. Die Präsidenten der Rund 20 angeschlossenen Organisationen trafen sich damals vierteljährlich. Jeweils im August findet in Bern eine für die Öffentlichkeit zugängliche Jahresversammlung statt, an welcher ein aktuelles Thema diskutiert wird. in den letzten Jahren wurden die Aktivitäten zurückgefahren.