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Der US-amerikanische Schauspieler Robin Williams ist gestorben
12.08.2014 Der am 21. Juli 1951 in Chicago geborene US-amerikanische Schauspieler, Komiker, Oscar- und fünffache Golden-Globe-Preisträger Robin Williams (Bild) ist am 11. August 2014 bei Tiburon (Marin County, Kalifornien) gestorben.
"Robin Williams was an airman, a doctor, a genie, a nanny ... and everything in between. But he was one of a kind."
President Obama
Williams wurde 1998 für die beste Nebenrolle im Film «Good Will Hunting» mit einem Oscar ausgezeichnet. Er spielte tragischkomische Rollen wie etwa im Film «Der Club der toten Dichter» oder «Good Morning, Vietnam». Er wirkte aber auch in Komödien mit, wie etwa «Mrs. Doubtfire». Dem breiten Publikum bekannt wurde Williams für seine Rollen in «Hook», «Mrs. Doubtfire» und «Jumanji».
Er war einer der größten Hollywoodstars und ein Komikergenie: Robin Williams ist im Alter von 63 Jahren in Kalifornien gestorben.
Es stimmte vielleicht schon, dass Robin Williams ein einsamer Mensch war, der aus Zurückhaltung übertrieb und mit seinen Verrücktheiten eine Traurigkeit zu kaschieren suchte. Er konnte einem grausam auf den Geist gehen mit seinen Faxen und den tausend Arten, wie er andere nachäffen konnte oder musste, um nicht mit seiner eigenen Stimme zu sprechen - sondern sich hinter hundert Masken zu flüchten und die anderen Ichs noch einmal einen Tick mehr zu verfremden, was vielleicht dann doch seine aufrichtigste Ausdrucksweise war.
Pascal Blum
Er lachte sich zu Tode
Williams' grösstes Talent blieb der Bühnenauftritt als Stand-up-Komiker, die fieberhafte Dauerrede, der Humor ohne Geländer, Kulissen und Komparsen, politisch scharf, satirisch brillant. Er war ein Dadaist des Lachens, der regelmässig von seinem Programm abkam und selber nicht mehr wusste, wohin er sich getrieben hatte. Wenn er als Komiker auf Tour war, liess er sich von den Veranstaltern einen Sack voller unbekannter Sachen auf die Bühne stellen, die er nacheinander herauszog und als Anlass nahm für seine freie Rede.
Jean-Martin Büttner
Das Bild des weinenden Clowns ist eines der beliebtesten Sujets der Kitschmalerei. Wie in den meisten Klischees steckt aber auch in der Idee vom Spassmacher, der in seinem Innersten von Trauer zerfressen wird, ein Fünkchen Wahrheit. Robin Williams, einer der beliebtesten und bekanntesten Komödianten Hollywoods, war so ein trauriger Possenreisser, hinter dessen meist ausgelassener Fassade Abgründe der Bedrückung lauerten. Berühmt geworden als Zappelphilipp, der mit der Frequenz eines Maschinengewehrs Albernheiten, oftmals in Improvisation, zum Besten gab, gewährte der wandlungsfähige Mime in überraschend nachdenklichen und sogar düsteren Rollen Einblick in seine gequälte Psyche.
Susanne Ostwald
Lachen am Abgrund
Der Abgrund blieb stets nur einen Schritt entfernt - ein prekärer Lebenszustand, aus dem Williams aber auch die Energie zog, mit der er sein Publikum begeisterte.
Andreas Borcholte
Gooood Niiiiiight, Robiiiiiin!
Sein Witz, seine Komik, seine verrückten und tiefsinnigen Rollen haben uns alle sehr berührt.
So viele Rollen. So viele Lacher. Wo soll man da anfangen? So viele Witze. So viel melancholieumspültes Lächeln. So viel Einsicht und Verständnis. So viel Einkehr und verborgener Grimm und Traurigkeit.
Holger Kreitling
Lachen war die Rettung
Mit unnachahmlichem Witz versuchte Robin Williams die Bruchstellen der Welt zu kitten. Dahinter lugten tiefe Zweifel hervor. Zum Tod des grandiosen Komikers
David Hugendick
Robin Williams Dead: Beloved Actor Dies In Apparent Suicide
Williams was best known for his starring roles in classic comedies like "Mrs. Doubtfire," "Good Morning, Vietnam" and "Jumanji," but also in acclaimed dramas such as "Dead Poets Society." He won the Academy Award for Best Supporting Actor for his portrayal of Dr. Sean Maguire in "Good Will Hunting." He rose to fame while playing Mork the alien in the TV show "Mork & Mindy," a "Happy Days" spinoff.
Alana Horowitz
When the notion of getting in touch with one's inner child entered popular currency, the standup comedian and actor Robin Williams, who has died aged 63 in a suspected suicide, was ripe to be its poster-boy. Partly it was his limitless energy and floodlight smile, or the frantic chatter that made it sound as if he were constantly interrupting himself or speaking in tongues. But he also resembled strongly a hirsute toddler who had broken out of the playpen to make whoopee.
Ryan Gilbey
Robin Williams, an Improvisational Genius, Forever Present in the Moment
Part of the shock of his death on Monday came from the fact that he had been on - ubiquitous, self-reinventing, insistently present - for so long. On Twitter, mourners dated themselves with memories of the first time they had noticed him. For some it was the movie "Aladdin." For others "Dead Poets Society" or "Mrs. Doubtfire." I go back even further, to the "Mork and Mindy" television show and an album called "Reality - What a Concept" that blew my eighth-grade mind.
A.O. Scott
Robin war ein Gewitter von einem komischen Genie und unser Lachen war der Donner, der ihn trug.
Steven Spielberg
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