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Stabilisierung der Ozonschicht
Ab etwa 1970 führte die Freisetzung von ozonschädigenden Substanzen zu einer deutlichen Abnahme des Ozongehalts in der Atmosphäre. Dank dem globalen Übereinkommen von Montreal im Jahr 1987 wird die Produktion und der Verbrauch dieser Substanzen seither schrittweise reduziert. Anhand der weltweit längsten Messreihe des Gesamtozons in Arosa und Davos lässt sich zeigen, dass sich die Ozonschicht seit 1990 langsam stabilisiert. Das ist wichtig, weil uns die Ozonschicht vor der einfallenden UV-Strahlung schützt. Im Jahr 2022 war die UV-Strahlung im Vergleich zum langjährigen Mittel erhöht, primär aufgrund der oft sehr starken Sonneneinstrahlung.
Viel Saharastaub im Frühling
Wie die Aerosolmessungen am Jungfraujoch zeigen, waren die Saharastaubeinträge im Jahr 2022 in den Monaten März–Juni und Oktober 2022 besonders zahlreich und intensiv. In diesen Monaten gab es einige kräftige Ereignisse, bei denen sich der Himmel und die Schneedecke in den Bergen aufgrund des Saharastaubs gelb bis rötlich färbten.
Der Saharastaubeintrag im Frühjahr trug zudem zu einer Beschleunigung der letztjährigen Gletscherschmelze bei – die stärkste seit Beginn der Aufzeichnungen.
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