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Teer
Allgemein:
Wenn ein Traum von Teer auf der Straße handelt, verweist dies auf die Möglichkeit, daß der Träumende bei weiterem Voranschreiten in eine Falle gerät. Träumt er vom Teer an einem Strand, kann dies ein Hinweis sein, daß der Träumende auf irgendeine Weise die 'Verschmutzung' seiner Gefühle zugelassen hat. Teer weist auf jene 'dunklen' Seiten der Persönlichkeit hin, die einem zäh anhaften, so daß man sich noch nicht von ihnen befreien konnte. Manchmal deutet er auch auf eine unangenehme Beziehung hin, aus der man sich nicht lösen konnte.
Psychologisch:
Die ölig-klebrige, braunschwarze Masse hemmt - übersetzt - manchmal unseren Lebensweg. Denn wenn wir auf einer frisch geteerten Straße gehen und mit dem Schuh (siehe dort) klebenbleiben, lösen wir vielleicht eine Bindung, die für uns nichts mehr hergibt. Sind wir im Traum teerverspritzt, sollten wir uns im Wachleben vor Menschen in unserer Umgebung in acht nehmen, die unser Fortkommen behindern und uns sogar Knüppel zwischen die Beine werfen wollen. Ob Teer im Traum richtig gedeutet werden kann, hängt von den übrigen Traumelementen ab. Wenn der Träumende zum Beispiel eine Straße ausbessert, kann dies darauf verweisen, daß er Abnutzungserscheinungen in seinem alltäglichen Leben repariert. Teert der Träumende in seinem Traum Zaunpfosten, kann dies bedeuten, daß er die Notwendigkeit spürt, sich selbst zu schützen.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene wird Teer im Traum mit Negativität assoziiert, da er schwarz und zähflüssig ist.
Volkstümlich:
(arab. ) :
- sehen, sieden oder anwenden: lasse dich nicht von zweifelhafter Gesellschaft verderben,- auch: Gesundheit und langes Leben.
(europ.) :
(Siehe auch 'Pech', 'Straße')
- gilt als eine Warnung, sich nicht mit zweifelhafter Gesellschaft abzugeben,- warnt vor den Fallen und Plänen verräterischer Feinde,- rät auch zu besonderer Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit,-
- auf Händen oder Kleidung haben: verkündet Krankheit und Kummer,- Ärger und Klatsch,-
- ein Teerfaß: sagt eine Reise voraus.