Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03479.jsonl.gz/57

Wie Thusis vom Süden her, so ist Rhäzüns vom Norden her das Tor zum Domleschg.
Von Rhäzüns aus führt auch die Seilbahn nach Feldis (Rhätoromanisch Veulden bzw. in richtigem feldiser Romanisch nach Plasch Barandun sen. Vieulden).
Aufgrund der Abgelegenheit von Feldis vor dem Seilbahnbau (insbesondere) hatte sich über die Jahrhunderte ein eigener feldiser Romanisch-Dialekt herausgebildet, welcher sich vom Romanisch von Ems oder des Domleschg unterschied.
Apropos Seilbahn:
Diese sollte übrsprünglich sogar – was heute nur noch wenig bekannt ist – von Ems aus gebaut werden, was Feldis wesentlich näher an Chur gebracht hätte.
Allerdings wäre der Seilbahnbau auch schwieriger gewesen von Ems aus.