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Etwa die Hälfte aller Männer ist im Laufe ihres Lebens einmal von einer Prostataentzündung betroffen. Selten sind es Bakterien, die über die Harnwege in die Prostata gelangen und eine akute oder auch chronisch verlaufende „bakterielle Prostataentzündung“ verursachen. Sehr viel häufiger ist die „chronische abakterielle Prostataentzündung“, die nicht durch Erreger bedingt ist und mit oder ohne Entzündungszeichen einhergehen kann. Oft lässt sich keine eindeutige Ursache dieser Erkrankung feststellen. Druckgefühl im Dammbereich, Schmerzen im Unterbauch, auch im unteren Rücken, oder Probleme beim Wasserlassen können Symptome sein. Bei einer Infektion mit Bakterien kann zusätzlich Fieber auftreten. Die Diagnose einer Prostataentzündung erfolgt mithilfe einer Tastuntersuchung
vom Enddarm an, einer Ultraschalluntersuchung sowie einer Urin- und Blutentnahme. Bei einer bakteriellen Prostataentzündung werden Antibiotika, bei anderen Ursachen sogenannte Alphablocker und entzündungshemmende Mittel zur Behandlung eingesetzt.
Wichtige Präventiv-Maßnahmen: