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Die Statistiken hat das Unternehmen aus dem Verkehrsfluss seiner eigenen weltweiten Datenumschlagplätze herausgelesen (Akamai Intelligent Platform). Sie liefern, so Akamai, Daten zur weltweiten Internetnutzung. Die Studie hat Akamai sowohl als PDF-Datei veröffentlich, als auch in einer für iPhone und iPad ausgelegten App zusammengefasst (The Akamai State of the Internet Repor). Unter den zahlreichen Ergebnissen erscheint bemerkenswert, dass Internet-Attacken zumeist auf den Port 445 zielen, dass Europa weiterhin weltweit führend bei der IPv6-Verbreitung ist, und dass im Mobilfunk ein russischer Provider derzeit die höchste durchschnittliche Verbindungsrate liefert. Die Schweiz ist bei Verbindungsgeschwindigkeiten sowohl international, als auch auf Europa und auf den DACH-Raum bezogen, unter den Top Ten weit vorne.
In der DACH-Region zeigt sich folgene Rangfolge: Der Schweiz attestiert die Studie 44,2 MBit/s und eine Zunahme um 23 gegenüber dem Vorjahr. Österreich belegt mit 36,4 MBit/s und einer Zunahme um 38 % gegenüber dem Vorjahr Rang 2. Deutschland bleibt mit 35,8 MBit/s und einer Zunahme um 30 % gegenüber dem Vorjahr Schlusslicht.
DDoS-Angriffe in Europa
Zusätzlich zum erfassten Attack Traffic enthält der Bericht auch Informationen zu DDoS-Angriffen, die Akamai-Kunden gemeldet haben. Während die Zahl dieser DDoS-Attacken vom zweiten auf das dritte Quartal 2013 von 318 auf 281 zurückging, stieg sie vom dritten auf das vierte Quartal um 23 % auf 346. Im gesamten Jahr 2013 meldeten Akamai-Kunden 1.153 DDoS-Attacken. Das entspricht einem Anstieg um 50 % gegenüber 2012 (damals 768).
Im vierten Quartal 2013 informierten europäische Kunden Akamai über 38 DDoS-Angriffe; das entspricht einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorquartal. Insgesamt entfielen auf Europa im vergangen Jahr 14 % (167) aller von Akamai registrierten DDoS-Attacken. Die meisten gemeldeten DDoS-Angriffe im vierten Quartal 2013 entfielen auf den Enterprise-Sektor (159), gefolgt von E-Commerce-Kunden (82). Zusammen brachten sie es auf rund 70 % aller registrierten DDoS-Attacken. Akamai ermittelte in seinem Report erstmals die Wahrscheinlichkeit, mit der betroffene Unternehmen ein weiteres Mal mit einem DDoS-Angriff rechnen sollten. Nach einem ersten Angriff musste im dritten Quartal 2013 ein Unternehmen mit einer Wahrscheinlichkeit von 25 % mit einer weiteren Attacke rechnen. Im vierten Quartal 2013 ist die Wahrscheinlichkeit auf 35 % angestiegen. Akamai schliesst das daraus, dass 56 von 162 angegriffenen Unternehmen im gleichen Quartal nochmals betroffen waren.
Schweiz führend bei IPv6-Adoption
Dir Firma führt auch eine Statistik über die Anteile der Internet-Protokolle, die beim Zugriff auf seine Plattformen eingesetzt werden, also IPv6 oder IPv4. Im vierten Quartal 2013 registrierte das Unternehmen mehr als 780 Millionen IPv4-Adressen aus 238 Ländern und Regionen, eine Steigerung um 3 % gegenüber dem dritten Quartal 2013.
Die USA und einige europäische Länder sind Akamais Zahlen zufolge weiterhin weltweit führend bezüglich der IPv6-Einführung. Zur Top-Ten-Liste gehören die sieben europäischen Staaten Schweiz, Rumänien, Luxemburg, Deutschland, Belgien, Frankreich und Irland. Ein zweistelliges Wachstum gegenüber dem Vorquartal verzeichneten Deutschland, Luxemburg, die Schweiz, Belgien und Irland. Zu den IPv6-Vorreitern zählen weiterhin Universitäten, wobei es moderate bis grosse Zuwächse bei den Adoptionsraten der Top-Ten-Unis gab. In Europa verzeichnete die Universität Wien im vierten Quartal 2013 bei den IPv6-Anfragen an Akamai eine Steigerung um 43 %.
Der vollständige Bericht ist hier zu finden:
The Akamai State of the Internet Report : http://www.akamai.com/stateoftheinternet