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„Deutsches Sprachgewirr um das Wort «Ruhe» führt zu vielen Missverständnissen.
Ist eine Ruheraum nun ein Raum in dem man ruhig ist (oder wird?)? Oder ein Raum, in dem Ruhe herrscht? Oder ein Raum, in dem man ruht? Bedeutet also «Ruhe» innere Ruhe, äussere Ruhe oder ruhen?
Wer weiss, was mit dem Wort jeweils wirklich gemeint ist? Oder ist es nicht vielmehr so, dass einer klaren Definition oft bewusst ausgewichen wird, um zu vermeiden, in einer Gesellschaft, wo Ruhen zum Unwort geraten ist, das heikle Thema konsequent anzugehen? Dabei wurde längst vergessen, dass ruhen – um einmal die dritte Interpretation des Begriffs zu bemühen – nichts weniger als ein Luxus, sondern vielmehr eine harte, unnachsichtige biologische Forderung ist.“
Soweit der Anfang des neuen Artikel fürs 2bd magazin. Nun, der Teil steht ja bereits ein bisschen für sich allein, lädt zur Refelexion ein.