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Nicht nur Schweinswale haben es schwer in den angeblichen Schutzgebieten der Ostsee. Auch tauchende Seevögel wie z.b. verschiedene Entenarten enden oft als Beifang in Stellnetzen und ertrinken qualvoll. Die Netze stehen oft in Küstennähe, wo die Vögel nach Muscheln oder kleinen Fischen tauchen. Die Zahlen sind unklar, denn tote Vögel werden so gut wie nie als Beifang gemeldet. Experten schätzen jedoch, dass ca. 100.000 Seevögel pro Jahr in der Ostsee in Stellnetzen oder anderem Fischereigerät verenden.
11. August 2017: In der Nacht zum 3. August kollidierten südlich von Hongkong nahe dem Mündungsgebiet des Perlflusses zwei Schiffe. Dabei gelangten mehrere Tonnen Palmöl ins Meer. Der Südostasiendirektor von Sea Shepherd Global, Gary Stokes, ist vor Ort und berichtet, dass Freiwillige versuchen die Strände von der weissen klebrigen Masse zu säubern, während die Regierung untätig ist.
07. August 2017: Im September 2016 meldeten örtliche Taucher ein Geisternetz mit einer Grösse von ungefähr 2.000 m², das von Wilderern in Le Coulombray, einem beliebten Tauchgebiet vor der Mittelmeerküste von Palavas-les-Flots (in der Nähe von Marseille, Frankreich), zurückgelassen wurde. Ein Jahr später hatten die Behörden nur halbherzige Versprechen gemacht, das Netz, welches alles erstickte, was sich darunter befand, zu entfernen. Also begannen Taucher von Sea Shepherd diesen Monat