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Das Schlossareal von Muntelier befindet sich an bester Lage am Ostufer des Murtensees. Die Anlage teilt sich in zwei Bereiche, das Herrschaftshaus mit dem umliegenden Freiraum östlich der Kantonsstrasse und einen durch ein barockes Carré beginnenden, schmaleren Seeanstoss. Das Umland des Herrschaftshauses ist geprägt durch einen nur noch in Fragmenten sichtbaren Garten, ein freies Wiesenstück und drei promi-nente Baumsetzungen an den Rändern und im Zentrum der Anlage.
Die beiden neuen Baukörper reagieren auf den Bestand und formieren eine neue, stimmige Ordnung auf dem Areal. Die Gebäude werden winkelförmig am östlichen und nordöstlichen Bereich des Parks angeordnet, wodurch eine maximale Fläche als Grünfläche zur Verfügung steht. In ihrer Volumetrie und Setzung respek-tieren sie das bestehende Herrenhaus und die dahinterliegenden Bebauungen. Durch das Tiefersetzen der Bauten gegenüber der Quartierstrasse und die bewusste Wahl einer Flachdachtypologie werden die Gebäu-de wie selbstverständlich in die Situation eingefügt.
Die bevorzugte Lage mit Seesicht verlangt nach einer entsprechenden Gebäudetypologie. Das Haus B arbei-tet konsequent mit der Thematik des Durchwohnens. Jede Wohnung ist sowohl gegen Osten wie auch gegen Westen und den See orientiert. Im Haus A besitzt jede Wohnung eine vierseitige Orientierung, wobei sich der Hauptwohnraum gegen die Seeseite richtet. Grossformatige Schiebefenster öffnen den Blick in die Landschaft und holen diese in die Wohnung.