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15 – 28/02/2023
Piotr Urbaniec / PL/NL
AVALANCHE
Piotr Urbaniecs Forschung konzentriert sich auf die Erforschung von Themen wie die Performativität des Wetters, die Politik des Schnees, vergängliche und ortsspezifische Interventionen, Choreographie von Naturphänomenen. In Susch möchte er ein weiteres Projekt über Lawinen entwickeln, ein Thema, das ihn persönlich fasziniert. Die Region Engadin ist berühmt für die wissenschaftliche Erforschung von Lawinen, da diese eine ständige Gefahr in den Bergen darstellen. Er interessiert sich für die Beziehung zwischen Mensch und Schnee und wie diese Beziehung zu einer potentiellen Katastrophe führen kann. Piotr schafft Werke, die auf wissenschaftlichem Material basieren, aber auch auf seinen kleinen Entdeckungen und Experimenten, die er alleine in dieser unglaublich bezaubernden Umgebung macht.
Piotr Urbaniec (1992, Krakau) lebt und arbeitet derzeit in Amsterdam, wo er nach Abschluss seines Aufenthalts bei De Ateliers (2018-2020) geblieben ist. Der bildende Künstler macht, wie er selbst sagt, Kunst aus dem Nichts, experimentiert mit Natur, vergänglichen Choreografien und ortsspezifischen Arbeiten. Er sieht sich selbst als einen verlorenen Verwandten von Richard Long. Er ist Absolvent des Miroslaw Balka's Studio of Spatial Activities (PL). 2016 hatte er seine erste Einzelausstellung im U-Jazdowski-Schloss in Warschau, Gruppenausstellungen in Polen, u. a. im MoMA Warschau, in der Krolikarnia National Gallery of Art in Warschau und im Center of Contemporary Art Laznia. Seine Arbeiten waren Teil der Moscow International Biennale for Young Art 2018, des Yixian International Photography Festival 2017 (China), Rencontres Internationales (Paris/Berlin). Vor Kurzem hat er sich für Wirbel entschieden und seine Interessen haben sich in eine performative und fokussierte Umgebung mit "Live-Elementen" verlagert. Er debütierte 2020 im Frascati Theater (Amsterdam) mit dem Solostück "Hurricane Piotr" und erweiterte diese Arbeit später zu einem einstündigen Spektakel "Meteorological Exercises" während seines Aufenthalts in der Komuna Warszawa (2020, Programm kuratiert von Tim Etchells, Marta Keil und Grzegorz Reske).
The project was possible thanks to the support of the Adam Mickiewicz Institute