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Sakralbauten
Zu den ältesten Bauten in der Gemeinde Wattwil gehört das Kloster „St.Maria der Engel“. Es hat seinen Ursprung im 17. Jahrhundert. Ebenfalls ein früher Gemeinde Punkt war die reformierte Kirche im Dorfkern. Sie wurde bis zum Bau der neuen Katholischen Kirche, am Ufer der Thur, von beiden Konfessionen genutzt. Das Kloster wurde 2012 aufgehoben und unterliegt heute einer Stiftung. Die Sakralbauten entwickelten sich bereits zu den Anfängen im Kern von Wattwil.
Kultur
Zu den Kulturgütern der Wattwiler-Geschichte zählen die Burg Iburg sowie seit neuerer Zeit das Kloster. Die ersten kulturellen Einrichtungen entwickelten sich in den 1920er-Jahren. Der Thurpark sowie das erste Kino „Eos“ wurden zu Zeiten der industriellen Hochburg in Leben gerufen. Erst Ende des 20. Jahrhunderts wurde in Wattwil die nächste kulturelle Welle ausgerollt. Es entstanden ein Freibad und ein Ersatz für das geschlossene Kino, das neue Kino „Passarelle“. Die Markthalle wurde in den Anfängen des neuen Jahrhunderts erbaut. Die Kulturbauten entwickelten sich in südliche Richtung und stehen in Bahnhofsnähe.
Industrie
Die ersten Grundsteine für die Industrie in Wattwil legte die Firma Heberlein. Mit ihrem Standort östlich des langen Dorfzentrums liegen sie an der Thur. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts entstand weitere Industrie und die Heberlein AG wuchs zur Grossindustrie heran. In den 1990er-Jahren expandierte die Industrie in den Süden der Gemeinde, wo sie heute noch zu finden ist. Anfang des neuen Jahrhunderts kam die Schliessung der Firma Heberlein und ein grosses Stück Industriegeschichte von Wattwil ging verloren.
Bildung
Das nördlich gelegene Schulheim, ist die älteste Bildungseinrichtung von Wattwil. Durch das Wachstum von Wattwil, in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, entstanden nicht nur Regelschulen, sondern auch die Webschule. Wobei sich die Standorte hauptsächlich auf den Dorfkern konzentrierten. Die Ausnahme dabei bildet die südlich gelegene Schulanlage „Wis”. Mit dem Bauboom in den 1980er-Jahren fanden auch weiterführenden Schulen in Wattwil ihren Standort. Es wurden die Kantonsschule und die Berufsschule gebaut. Beide befinden sich südlich des Dorfkerns und in der Nähe des Bahnhofes.
Technische Infrastruktur
Das erste Gebäude der technischen Infrastruktur war der Bahnhof Wattwil und kam mit dem Bau der Eisenbahn in die Gemeinde. Zum Ende des 20. Jahrhunderts wurden die Turnhallen „Grünau” und „Rietstein” hinzu. Sowie auch das Gemeindehaus neben der katholischen Kirche. Die Standorte der technischen Infrastruktur sind alle sehr zentral gelegen.
Soziale Infrastruktur
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde in Wattwil die soziale Infrastruktur erstellt. Dazu zählte das westlich gelegene Spital und das, auf der gegenüberliegenden Hanglage erbaute, Altersheim. Durch das Wachstum von Wattwil und dem ganzen Toggenburg, wurden die beiden Einrichtungen über die letzten 100 Jahre stetig umgebaut und erweitert. Die Standorte wurden dabei jedoch nicht verändert.