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Tags zuvor in der Qualifikation für den Grand Prix vom Sonntag war Verstappen in einer eigenen Liga unterwegs gewesen und hatte die Konkurrenz um acht Zehntel und mehr hinter sich gelassen. Nun fiel das Verdikt unerwartet knapp aus. Verstappen war in der entscheidenden Phase lediglich 11 und 25 Tausendstel schneller als der Australier Oscar Piastri im McLaren und der Spanier Carlos Sainz im Ferrari.
Verstappen fährt zum insgesamt fünften Mal von ganz vorne zu einem Rennen über gut 100 Kilometer los, die rund einem Drittel einer Grand-Prix-Distanz entsprechen. Vor vier Wochen in Spielberg in der Steiermark hatte der Niederländer die Pole-Position zu einem unangefochtenen Sieg genutzt.
Das Fahrer-Duo des Teams Alfa Romeo ist um eine Enttäuschung reicher. Der Finne Valtteri Bottas und der Chinese Zhou Guanyu müssen den Sprint am Nachmittag von den Startplätzen 17 und 19 in Angriff nehmen.