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Seeohren (Haliotis), auch Meerohren bzw. Abalone genannt, sind große Schnecken aus der Familie der Haliotidae, die in fast allen warmen Meeren (außer im Westatlantik) vorkommen, teilweise auch in gemäßigten Zonen, wie Haliotis tuberculata im Ärmelkanal. Sie gleichen in ihrer Form einer Ohrmuschel und besitzen eine perlmutt-reiche Schale. Sie werden deshalb auch Irismuscheln genannt. Die ältesten Vertreter der Seeohren stammen aus dem Maastrichtium (Kreide).
Amaranth (Amaranthus spp.) ist eine einjährige Pflanze und stammt vermutlich aus Mexiko.
Sie hat lange rote Blütentrauben und wird heutzutage häufig zu dekorativen Zwecken genutzt.
Vor mehreren Jahrhunderten waren die Blätter und Samenkörner für einige Kulturen ein wichtiges Grundnahrungsmittel.
Schon bei den Azteken wurde sie, als Opfergabe für gute Ernten, d.h. für religiöse Rituale verwendet.
Nach der Eroberung Mexikos durch die Spanier wurde der Anbau von Amaranth von Cortez verboten. Bestehende Amaranthfelder wurden zerstört.
Erst in den letzten Jahren erlebt Amaranth als Nahrungslieferant erneut ein Comeback.
Sie ist sehr nährstoffreich und enthält mehr Eiweiß u. Nährstoffe als die meisten Getreidearten.
Die Amaranthpflanze wird zwischen 30 u. 90 cm groß, besitzt flammend-rote Blätter und kleine rote Blüten. Sie haben die Form von dichten Quasten.
Das winzige Samenkorn ist von einer Kapsel umschlossen, die wie die Blütenquasten angeordnet sind. Eine Pflanze kann bis zu 500000 Samen enthalten.
Von den verschiedenen Amaranthsorten wird nur die mit den weißen Samenkörnern angebaut.
Amaranthblätter können wie Spinat zubereitet werden und diesen in vielen Rezepten auch ersetzen.
Die würzigen Samenkörner können gekocht werden. Sie kleben nicht und platzen nicht auf. Da Amaranthmehl kein Klebereiweiß (Gluten) enthält, muß es zum Backen mit Weizenmehl gemischt werden.
Wie Buchweizen und Quinoa ist Amaranth kein Getreide, kann aber auf gleiche Weise verwendet und verarbeitet werden.
Alfalfa-Sprossen sind die beliebtesten Sprossen zum roh essen. Sie keimen sehr einfach, sind pflegeleicht und schmecken wunderbar frisch. Alfalfa ist die ursprünglich arabische Bezeichnung für die Luzerne. In Amerika wird die Luzerne auch Alfalfa genannt und so kam der Name für die Keimlinge der Luzerne auch zu uns nach Europa. Der Name "Alfalfa" bedeutet "Vater aller Nahrung", was der Realität ziemlich nahe kommt. Als auswachsende Pflanze ist die Luzerne ein verbreitetes Futtermittel. Wie typisch für Hülsenfrüchte bindet die Luzerne Stickstoff aus der Luft und reichert so den Boden mit Nährstoffen an. Die Luzerne ist also eine wertvolle Nahrung für Menschen, Tiere und für den Boden. Sie enthält viel Eiweiss in ihren Samen, reichlich Vitamine und Mineralstoffe. Ausserdem ist sie reich an sekundären Pflanzenwirkstoffen. Unter anderem enthält sie pflanzliche Hormone, die auf natürliche Weise gegen Wechseljahrsbeschwerden helfen können. Die Sprossen der Luzerne sind zudem kalorienarm, was sie zu einer geeigneten Nahrung zum Abnehmen macht.
Anissamen (bot. Pimpernella anisum), auch süßer Kümmel genannt, ist eine Frucht des im östlichen Mittelmeerraumes heimischen weißblühenden Doldengewächses Anis.Anis ist, seit mehr als Tausend Jahren, eines der beliebtesten Gewürze.
Man erzählt, da schon beim Bau der Pyramiden, die Arbeiter in den Pausen mit Anis gewürztes Brot aßen. Auch die Römer priesen den Anis als "vortrefflich, weil er die Eßlust weckt". Die getrockneten Samen werden vorwiegend in südlichen Ländern verwendet, doch auch bei uns hat der Anis schon feste Plätze in Rezepten gefunden.
Hauptanbauländer sind Italien, Spanien, die Türkei und die südlichen Länder der ehemaligen Sowjetunion.In froheren Zeiten schrieb man dem Anis Wunderkräfte zu. Heute wird Anis bei Medikamenten u.a. auch dazu verwendet, um bittere Pillen zu "versüßen". Seine ätherischen Öle verwendet man in der Heilkunde (u.a. gegen Husten und Blähungen), in der Likörindustrie (Benediktiner, Boonekamp u.a.) sowie in der Kosmetik.Das aromatische süßlich duftende Gewürz gehört bei uns zum Brot backen und zur traditionellen Weihnachtsbäckerei. Den typischen Geschmack von Pfeffer- und Lebkuchen erzielt man mit einer Zugabe von Anis, das auch in der von Kindern so beliebten Lakritz enthalten ist.Verwenden kann man Anis auch zu Rotkohl, Karotten, Pflaumenmus und Kürbis. Ebenso bei Obstkaltschalen, asiatischen Reistafeln, Punsch und Grog verfeinert ein wenig Anis den Geschmack.
Es handelt sich um einen Sauermilchkäse, der als Handkäs mit Musik unter anderem in hessischen Apfelweinlokalen gereicht wird. Er wird aus Sauermilchquark hergestellt, der mit einem Quirl zerkleinert und dem noch Natron und Salz zugesetzt werden. Sein Fettgehalt liegt bei weniger als einem Prozent, sein Eiweißanteil bei 25 Prozent. Früher von Hand, heute in einer Formmaschine, werden nun die Käse in runde Laibchen geformt. In einer Schwitzkammer reifen die weißen Käse zwei Tage bei einer Temperatur zwischen 25 bis 28 °C und 80 Prozent Luftfeuchtigkeit. Zeigt die Haut eine gelbliche Farbe, werden die Laibchen mit Salzlauge besprüht und verpackt. Käse, der reif ausgeliefert werden soll, wird auf 15 bis 18 °C abgekühlt, mit Rotkulturen besprüht und reift nochmals zwei Tage.
Kamut ist der Produktname für die Weizensorte Q-77, die nach genetischen Untersuchungen eine Hybride aus Hartweizen (Triticum durum) und Triticum polonicum [1] ist und ursprünglich wahrscheinlich aus Ägypten stammt. Kamutkörner sind fast doppelt so groß wie herkömmliche Weizenkörner. Hauptanbaugebiete sind Nordamerika und Südeuropa mit einem durchschnittlichen Ertrag von 12 dt/ha. Kamut wird für den deutschen Markt fast ausschließlich aus biologischem Anbau angeboten und kann in Reformhäusern und Naturkostläden gekauft werden.
Kamut enthält wie alle Weizenarten Gluten. Menschen, die eine Unverträglichkeit von Weizeneiweiß haben, können versuchsweise ihre Ernährung auf Kamut umstellen. Es wird berichtet, dass in einigen Fällen Unverträglichkeits-Reaktionen ausbleiben. Dies gilt aber nicht für Menschen, die an Zöliakie erkrankt sind.
Der Trappe de Timadeuc gehört, wie der Name bereits andeutet zu den sogenannten Trappistenkäse (Fromage de Trappiste), die einst von Mönchen verbreitet wurden. Die Trappisten wurden während der französischen Revolution ins Exil gezwungen. Als sie nach Ende der napoleonischen Herrschaft in ihre Klöster zurückkehrten , begannen einige von Ihnen wohlschmeckenden Käse herzustellen. Inzwischen gibt es allein in Frankreich mehr als zehn verschiedene Trappistenkäse.
Einer dieser feinen Käse aus Kuhmilch stammt aus dem Périgord, einer Region im Südwesten Frankreichs, die für ihr reiches historisches und kulinarisches Erbe bekannt ist. Hier in der Abtei von Echourgnac wird nach einem alten Rezept seit 1868 von Nonnen in liebevoller Handarbeit feiner Trappistenkäse hergestellt. Dieses traditionelle Rezept wurde weitergegeben an die Mönche der Abtei Timadeuc, die heute ihren eigenen Trappe de Timadeuc bereiten.
Der angenehm cremig und mild schmeckende Trappe de Timadeuc verbindet zwei ganz typische Produkte des Périgord: Käse und Nüsse. So wird seine Rinde während der zweimonatigen Reife mit edlem Nusslikör abgewaschen und bekommt so eine schöne dunkelbraune Farbe. Eine leckere Käse-Spezialität aus klösterlicher Erzeugung, die man probiert haben muss!
Um das einzigartige Aroma dieses Käses vollständig genießen zu können, empfehlen wir den Käse einige Stunden vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank zu nehmen. Bon appétit!
Triticale (x Triticosecale) ist ein Getreide. Es ist eine Kreuzung aus Weizen (Triticum aestivum L.) als weiblichem und Roggen (Secale cereale L.) als männlichem Partner. Der Name ist aus TRITIcum und seCALE zusammengesetzt. Die umgekehrte Kreuzung ergibt Secalotricum. Geschmack und Inhaltsstoffe der Triticale liegen zwischen denen von Weizen und Roggen. Seine Grannen sind ca 3–5 cm lang und vierkantig.
Topinambur, Erd-, Apfel-, Birne-, Jerusalemartischocke, Helianthus tuberosus, Jerusalem artichoke, topinambur, artichaut de Jerusalem. Die Topinamburknollen variieren je nach Sorte in Form und Farbe. Einige sind rund oder oval länglich und ein wenig "verknorzt", andere sind spindelförmig und am Ende spitz zulaufend. Farblich sind sie wie Kartoffeln, die Schale braungrau bis zu einem leichten violett oder rot, das Fleisch ist jedoch immer weiss oder cremefarben.
Quinoa auch Inkareis oder Perureis genannt.
Die mineralstoffreichen Blätter werden als Gemüse oder Salat verzehrt. Die senfkorngroßen Samen haben eine getreideähnliche Zusammensetzung, daher wird Quinoa, ebenso wie Amarant, als glutenfreies „Pseudogetreide“ bezeichnet. Der Gehalt an Eiweiß und einigen Mineralien (besonders Magnesium und Eisen) übertrifft sogar die gängigen Getreidearten. Dagegen enthält Quinoa in den Samen kein Vitamin A oder C und nur wenig Fett; die Fettsäuren sind zu über 50 Prozent ungesättigt. Es lässt sich gut anstelle von Reis verwenden. Der Naturkosthandel führt Quinoa pur oder als Zutat in Müslimischungen und es war für die Inkas ein Mittel gegen Halsentzündungen. Quinoa eignet sich auch für die Herstellung von glutenfreiem Bier.