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OMF
ältere Namen: Oversees Missionary Fellowship, Überseeische Missions-Gemeinschaft ÜMG, China Inland Mission
Gründer von OMF war der britische Mediziner und Missionar James Hudson Taylor (1832-1905). Taylor wuchs in einer methodistischen Familie auf und wurde 1853 für die „Chinese Evangelisation Society“ als Arzt in China tätig. 1865 begründete er sein eigenes Missionswerk, die „China Inland Mission“. Nach der kommunistischen Revolution 1949 verlagerte das Missionswerk seinen Arbeitsbereich nach Südostasien, und gab sich 1965 den neuen Namen „Oversees Missionary Fellowship OMF“, im deutschen Sprachraum „Überseeische Missions-Gemeinschaft ÜMG“. In den 1990er-Jahren wurde die heutige Bezeichnung „OMF International“ üblich.
In der Schweiz wurden die Interessen der China Inland Mission von 1895 bis 1950 von der Pilgermission St. Chrischona vertreten. Im Jahr 1950 wurde ein selbständiger Schweizer Zweig begründet. Seit dem Jahr 2014 hat dieser seinen Sitz im OMF-Zentrum an der Neuwiesenstrasse 8 in Uster. Die Schweizer Sektion nennt sich heute „ÜMG | OMF Schweiz“ oder „OMF Switzerland“.
OMF führt heute verschiedene Projekte in Japan, in Kambodscha, in der Mongolei, auf den Philippinen und in Thailand, zudem unterstützt OMF Projekte von Partnerorganisationen.
Für Personen, welche selbst in Asien tätig werden wollen, werden Einsätze unterschiedlicher Dauer angeboten.
Die Mitarbeitenden von OMF bieten Vorträge für Gemeinden und interessierte Gruppen an zu Themen um Mission, Kultur und Religion.
Menschen, welche die Arbeit von OMF unterstützen wollen, können sich einer Gebetsgruppe anschliessen.
Die ÜMG | OMF Schweiz wird von verschiedenen Kirchen und Privatpersonen finanziell unterstützt.
Gebetsgruppen von OMF Schweiz gibt es zurzeit in Bern, Felben-Wellhausen, Gossau ZH, Interlaken, Luzern, Rämismühle, Thun, Unterstammheim, Winterthur und Zürich.