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Aufbau
In den letzten Tagen und Wochen haben wir uns vermehrt um die Positionen und den Aufbau der Figuren gekümmert.
Bei den ersten Versuchen wurde deutlich, dass die Figuren mit dem ganzen Gepäck und der Bewaffnung mehr Platz brauchen als geplant. Nach regem Austausch mit den Architekten konnten wir nun - zusammen mit dem Team des Museums - für jede Figur den Platz bestimmen, den jede Figur bekommt. Da das Ausstellungskonzept nun auch szenisch festgelegt ist, können wir mit dem Aufstellen und Anziehen der Figuren fortfahren.
Die Mannequins werden in Position gebracht und durch Stahlbänder fixiert. So ist gewährleistet, dass die Figuren auch nach vielen Jahren noch in der gleichen Position sind, auch wenn das Gewicht der Ausrüstung darauf einwirkt. Schwere Objekte werden zusätzlich aufgehängt.
Als nächstes füllen wir die Lücken in den Gelenken der Beine mit Ethafoam und ziehen eine Strumpfhose darüber, die um den Oberkörper gespannt wird. Dies fixiert einerseits die Ethafoam-Teile und ergibt eine gleichmässige Oberfläche. Andererseits sind die Ausstellungsstücke so vor den Kanten der Stahlbänder geschützt.
Die Arme unserer flexiblen Figuren werden nach der Positionierung mit Folie umwickelt, so dass die Form einem Arm entspricht. Für die Schulterpartie werden Ethafoam-Stücke zugeschnitten, damit auch die Schultern natürlich aussehen und der Haltung entsprechen.
Damit die Figuren die Waffen und sonstige Objekte natürlich in der Hand halten, werden die Hände geformt. Dazu werden die Kunststoff-Hände erhitzt und in Position gebogen.