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geboren im Tessin, debütierte bereits vier Jahre nach Aufnahme des Violoncellostudiums im Rahmen des Eurovisionswettbewerbs als Solist mit Orchester. Er gewann Erste Preise bei mehreren internationalen Wettbewerben, darunter Johannes Brahms, Osaka, UFAM Paris, Orpheus und Illzach. Studien in Violoncello, Komposition und Dirigieren folgten, die Abschlüsse am Konservatorium CNSM Paris, dem Mailänder Konservatorium, der Juilliard School New York und der Wiener Musikhochschule erfolgten mit summa cum laude. Orfeo Mandozzi arbeitete regelmässig mit führenden Cellisten, darunter Mstislav Rostropovich, Yo Yo Ma, Harvey Shapiro, Paul Tortelier und Maurice Gendron. Neben einer langen Arbeitsbeziehung mit Boris Kuschnir hat er eine enge musikalische und persönliche Verbindung zu Bernard Greenhouse, der über den Cellist sagt: «Orfeo Mandozzi könnte einer der führenden Cellisten unserer Zeit sein.» Seine internationale Konzerttätigkeit als Solist umfasst Tourneen durch nahezu alle europäischen Länder, die USA, Süd- und Zentralamerika und den mittleren Osten sowie zahlreiche Radio-, Fernseh- und CD Produktionen mit preisgekrönte Solo- und Kammermusikaufnahmen. Orfeo Mandozzi musiziert regelmässig mit Nikolaj Znaider, Julian Rachlin, David Garrett, Gérard Caussé, Yuri Bashmet, Itamar Golan, Stefan Vladar und vielen anderen. Er ist ausserdem Mitglied des Wiener Brahms Trios. Als Solist konzertiert er mit vielen namhaften Dirigenten in den meisten wichtigen Konzertsälen der Welt und trat bei folgenden Festivals auf: Jerusalem Chamber Musik Festival, Salzburger Festspiele, Masterseries Wigmore Hall, Wiener Festwochen, Ancona Festival, Dubrovnik Festival, Prager Frühling, St. Petersburg Festival, Richter Festival Moskau, Bregenzer Festspiele, Lockenhaus Festival, Concerti di Locarno und vielen anderen. Die Rezitale des Cellisten sind viel umjubelt. Als aussergewöhnlicher Interpret des Standardrepertoirs liegt Orfeo Mandozzi jedoch auch das zu Unrecht unbekannte Repertoire am Herzen, darunter Werke von Nino Rota, Lalo, van Goens u.a. Daneben arbeitet er auch mit mehreren Gegenwartskomponisten zusammen. 2010 erscheinen mehrere CD-Einspielungen, darunter die gesammelten Werke für Cello und Klavier von Lalo. – Orfeo Mandozzi spielt Celli von Francesco Ruggeri aus dem Jahr 1675 (Cremona), und von Giovanni Grancino «ex Mainardi» (Mailand) aus 1710.