Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03163.jsonl.gz/4

Beide wollen die Weltorganisation zwar verschlanken und effizienter machen. Guterres befürchtet aber bei zu tiefen Einschnitten, dass die Arbeit der UN deutlich erschwert wird.
Haley sagte am Dienstag im Ausschuss für Mittelzuweisungen des Abgeordnetenhauses, dass sie bei den UN "die Kanten schleifen" wolle. Die von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagenen Kürzungen von rund einer Milliarde Dollar (880 Mio Euro) zum weltweiten Peacekeeping hätten bei den UN "Schockwellen" verursacht, was "nicht zwingend schlecht" gewesen sei. "Im Gegenzug haben wir gesehen, dass sie uns nicht mehr als selbstverständlich ansehen können." Ein Anteil von 25 statt derzeit 28,5 Prozent zum Peacekeeping sei "nachhaltig", sagte Haley. Trump zufolge sollten die USA den UN höchstens 25 Prozent zum Peacekeeping zahlen und keinesfalls mehr.
Guterres wollte sich seinerseits an den Kongress wenden, um für weniger drastische Kürzungen zu werben. Seit seinem Amtsantritt im Januar hat er für Reformen und eine schlankere, effizientere UN geworben. Zugleich hat er aber gewarnt, dass die von Trump vorgeschlagenen Kürzungen die Arbeit der UN "schlicht unmöglich" machen würden. Haley sagte, sie wolle sich während ihres Aufenthalts in Washington auch mit Guterres treffen./hct/jot/DP/stk
(AWP)