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Mit diesem subjektiven Indikator können die Bedürfnisse der gemäss ILO erwerbslosen Personen bzw. der Nichterwerbspersonen, die arbeiten möchten, in Bezug auf die Verbesserung ihrer Sprachkenntnisse aus beruflichen Gründen, d.h. um eine geeignete Stelle für eine bessere Integration in den Arbeitsmarkt zu finden, ermittelt werden.
Im Jahr 2017 erachteten 42,0% der Erwerbslosen gemäss ILO sowie der Nichterwerbspersonen, die arbeiten möchten, die Verbesserung ihrer Kenntnisse einer Landessprache, um eine geeignete Stelle zu finden, als notwendig. Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund der ersten Generation äussert diesbezüglich den grössten Verbesserungsbedarf (57,3%).Die Bevölkerung der zweiten oder höheren Generation ist davon weniger betroffen (37,9%), aber dennoch signifikant häufiger als die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund (30,3%).
In den Grossregionen ist die Notwendigkeit der Erwerbslosen gemäss ILO bzw. der Nichterwerbspersonen, die arbeiten möchten, ihre Sprachkenntnisse verbessern zu müssen, nicht gleich ausgeprägt. Die Verbesserungsbedürfnisse sind im Tessin und in der Genferseeregion besonders hoch. Die Anteile variieren jedoch nicht nur nach Grossregion, sondern auch nach Migrationsstatus. In den meisten Grossregionen äussert die Bevölkerung mit Migrationshintergrund signifikant häufiger ein Verbesserungsbedürfnis als die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund. In der Genferseeregion und im Tessin weisen die beiden Bevölkerungsgruppen ähnliche Anteile aus.
Tabellen
Definitionen
Im Jahr 2014 und 2017 enthielt die SAKE eine Frage bezüglich der «Notwendigkeit, die Kenntnisse in einer Landessprache zu verbessern, um eine geeignete Stelle zu finden». Diese Frage wurde den erwerbslosen Personen gemäss ILO und den Nichterwerbspersonen, die arbeiten möchten, gestellt. Die Ergebnisse des Indikators zeigen den Anteil der Personen, die diese Frage mit «Ja» beantwortet haben.