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Die Tötung von Al-Kaida-Chef Osama Bin Laden hat den Umfragewerten von US-Präsident Barack Obama einen Schub verpasst. Nach dem Einsatz von US-Spezialkräften in Pakistan haben die US-Bürger wieder mehr Vertrauen in Obamas politische Leistungen.
Dies geht aus am Dienstag veröffentlichten Erhebungen hervor. Zugleich machen sich die Befragten allerdings Sorgen wegen möglicher Racheakte.
Mit dem tödlichen Militäreinsatz in Pakistan sind laut einer Umfrage von USA Today und Gallup 93 Prozent der Befragten zufrieden. Eine Erhebung der "Washington Post" und des Pew Research Center ergab, dass die meisten erleichtert, stolz oder froh nach der Tötung bin Ladens sind.
Obama betrachten laut einer Erhebung von CNN und des Opinion Research Center (ORC) inzwischen 58 Prozent als "starke und entschlossene" Führungspersönlichkeit. Das sind fünf Prozentpunkte mehr als noch im April.
Mehr als sechs von zehn Befragten zeigten sich in den Erhebungen zunehmend besorgt wegen möglicher Terroranschläge in den USA in den kommenden Wochen. Nur fünf Prozent erklärten, die Tötung bin Ladens bedeute ein Ende der terroristischen Bedrohung der Vereinigten Staaten.
Für Pew-Erhebung wurden am 2. Mai 654 Erwachsene befragt, für die Umfrage von USA Today/Gallup wurden 645 Interviews geführt. Die Fehlerquote wurde mit fünf Prozentpunkten angegeben. CNN/ORC befragten 700 Erwachsene und gaben die Fehlerquote mit vier Prozentpunkten an.
SDA-ATS