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Die Vereinbarung regelt die diesbezügliche Kooperation zwischen dem Office of Nuclear Energy. Science and Technology des DOE (Department of Energy) und dem CEA. Dem DOE wird damit der Zugang zum "Phénix", dem französischen Schnellen Reaktor-Prototyp, gewährt. Er bietet nach Angaben des DOE Möglichkeiten, die in den USA nicht mehr vorhanden sind.
Ausgangspunkt für die Vereinbarung ist ein Treffen zwischen DOE und CEA im September 2000. Damals wurde eine F &E-Zusammenarbeitsvereinbarung für die Gebiete "fortgeschrittene Brennstoffzellen", "kerntechnische Energiesysteme der Generation IV" sowie "kerntechnisch produzierter Wasserstoff" erreicht. Gemäss DOE hat "die Zusammenarbeit den USA den Zugang zu französischer F &E gewährt, die damit zweistellige Millionenbeträge an Dollars eingespart hat". Unter der neuen Vereinbarung werden das DOE und das CEA im "Phénix" Transmutationsexperimente durchführen. Dabei werden verschiedenartige Kernbrennstofftypen bestrahlt. Ziel sei es, optimale Brennstoffe für die Verwendung in zukünftigen Transmutationssystemen für hochaktive Abfälle auswählen zu können.
Laut Abraham ist die Vereinbarung mit dem CEA ein positiver Schritt und sie soll die Aktualisierung und Vertiefung des Kenntnisstandes im Bereich Kernbrennstoff und Kernbrennstoffkreislauf ermöglichen. Der Schnelle Reaktor Phénix ist im Juni 2003 nach einer ausführlichen Inspektions-, Reparatur- und Nachrüstphase wieder angefahren worden.
Quelle
H.K. nach NucNet, 25. August 2004