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Olympische Spiele Tokio 2020 – Dressur Tag 2
Tokio (ots/PRNewswire) – Deutsche Mannschaft dominiert vor dem Medaillenfinale in der Dressur
Das Team Deutschland setzte sich im Dressur-Grand-Prix der Olympischen Spiele 2020 in Tokio an die Spitze des Feldes. Mit zwei großartigen Ritten, von Dorothee Schneider mit Showtime und der lebenden Legende Isabell Werth mit Bella Rose, sicherte sich das Team am Ende der Prüfung die Pole Position für den Grand Prix Special am Dienstag. Die acht besten Nationen werden dann den Kampf um die Medaillen austragen, wobei die Bewertung dann wieder bei null anfängt.
Zu den Titelverteidigern gesellt sich Großbritannien, das heute Zweiter wurde, gefolgt von Dänemark, den USA, den Niederlanden, Schweden, Portugal und Spanien.
Inzwischen stehen auch die 18 Teilnehmer fest, die es in die Einzelentscheidung am Mittwoch geschafft haben. Die zwei Besten aus jeder der sechs Qualifikationsgruppen – Charlotte Fry und Charlotte Dujardin (GBR), Therese Nilshagen und Juliette Ramel (SWE), Cathrine Dufour und Carina Cassoe Kruth (DEN), Edward Gal (NED), Jessica von Bredow-Werndl, Dorothee Schneider und Isabell Werth (GER), Sabine Schut-Kery und Adrienne Lyle (USA) – haben sich qualifiziert. Ebenfalls weitergekommen sind die sechs Nächstplatzierten, Nanna Skodborg Merrald (DEN), Beatriz Ferrer-Salat (ESP), Hans Peter Minderhoud (NED), Carl Hester (GBR), Rodrigo Torees (POR) und Steffen Peters (USA).
Die beiden Spitzenplätze
Der Däne Cassoe Kruth und der Amerikaner Lyle belegten bei der Wiederaufnahme des Wettkampfs am Abend die ersten beiden Plätze in der Gruppe D, während die Deutsche Schneider nach einem schönen Ritt die Gruppe E anführte.
Solide Leistung
Landsfrau Werth führte die letzte Gruppe der zehn Reiter-Pferd-Kombinationen an und untermauerte als letzte Starterin des Abends die solide Leistung der deutschen Mannschaft. Mit ihrer geliebten Bella Rose, die 82,500 Punkte erhielt, verwies sie die Britin Charlotte Dujardin und den charmanten kleinen Fuchswallach Gio auf den zweiten Platz in dieser Gruppe. Doch die beiden Damen scheinen in den nächsten Tagen noch viel vor sich zu haben. Man konnte spüren, dass die Rivalität zwischen ihr und der Dauerbrennerin Werth auch heute Abend wieder in der Luft lag.
Rivalität
Werth genießt die erneute Rivalität mit ihrer britischen Kontrahentin sichtlich, denn sie spornt sie dazu an, ihr Bestes zu geben. Sie sagte über die 17-jährige Bella Rose: „Sie ist mein Traumpferd und wenn sie in Topform ist, ist sie die Beste.“
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