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Pietro di, ital. Maler, geb. 1462 zu Florenz, war Schüler des Cosimo Rosselli, bildete sich unter dem Einfluß
des Filippino Lippi und der mailändischen Schule weiter aus. Er zeigt eine sonderbar phantastische Richtung in der Komposition
und große Vorliebe für die Landschaft. Wichtig ist Cosimo durch seinen Einfluß auf Andrea del Sarto, Pontormo, Franciabigio und
andre hervorragende Meister der nächsten Periode. Seine interessantesten Schöpfungen sind einige mythologische Kompositionen
(Geschichte des Perseus in den Uffizien zu Florenz, Venus, Amor und Mars im Berliner Museum), die sich durch
eigenartige Auffassung bemerklich machen. Seine Werke sind selten. Er starb 1521 in Florenz.
Pietro di, ital. Maler, geb. 1441 in Florenz, gest. daselbst 1521, Schüler des Cosimo Rosselli, ein Phantast,
von dem Vasari viel Sonderbarkeiten zu erzählen weih. Er steht auf der Grenzscheide der alten und neuen Ära toscan. Kunstweise
und hält sich in späterer Zeit besonders an Leonardos Vorbild. Andrea del Sarto war sein Schüler. Neben
Botticelli gehört Cosimo zu den ersten, welche im Geiste der humanistischen Zeitbildung Stoffe der Mythologie malerisch behandelten,
wobei er allerdings in den Fesseln der naivsten Auffassung blieb. Seine Geschichte des Perseus in den Uffizien zu Florenz und
im Hofmuseum zu Wien, die Venus in Berlin, der Tod der Prokris in London, die Heilige Familie in Dresden, die
Krönung Maria im Louvre sind ein Beleg dafür. Von besonderm Reiz sind seine landschaftlichen Hintergründe.