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Brandmittelspürhunde können grundsätzlich bei allen Arten von Bränden (Brände von Fabriken, Lagerhallen, Landwirtschaftsgebäuden, Häusern, Wald- und Flächenbränden, etc.) eingesetzt werden. Der Brandmittelspürhund unterstützt die Arbeit der Brandermittler, indem er einen Brandort nach dem Erkalten und dessen Umfeld besonders schnell und effektiv nach verwendeten Brandbeschleunigern absuchen kann.Der Brandmittelspürhund ist aufgrund seines hochempfindlichen Geruchsinns in der Lage, noch nach Tagen stark abgedampfte und kleinste Restmengen brennbarer Flüssigkeiten im Brandschutt zu erkennen. Der Hund ist auf acht verschiedene Substanzen von Kohlenwasserstoffen in Brandbeschleunigern konditioniert, wodurch er ca. 1500 Brandbeschleuniger abdeckt. Zeigt der Brandmittelspürhund im Brandschutt oder bei einer Flüssigkeit in der Nähe des Brandortes an, so kann das Material zielgerichtet gesichert und in einem Labor ausgewertet werden. Die Anzeige erfolgt passiv, liegend und mit der Nase Punktgenau auf dem Brandbeschleuniger. Die ersten Brandmittelspürhunde wurden in den 80-er Jahren in den USA ausgebildet. Seit 1998 stehen sie erfolgreich in Europa, vor allem in Deutschland und Österreich, im Einsatz. Zurzeit werden die Vorzüge von Brandmittelspürhunden auch in der Schweiz erkannt.
Ich arbeite bei der Kantonspolizei Graubünden und habe meine Hündin Barinja des nouvelles Landes geführt.
Bruno Fetz