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Die Zimtstangen stammen von der abgeschälten und getrockneten Innenrinde eines in den Tropen wachsenden Lorbeerbaumes. Sie müssen im Gegensatz zum gemahlenen Zimt immer im Gericht mitgekocht werden, damit sie ihr süsslich-würziges, sehr feines Aroma voll entfalten können. Muss eine Stange durch gemahlenen Zimt ersetzt werden, sollte man unbedingt beachten, dass Zimtpulver viel intensiver schmeckt; deshalb nur prisenweise verwenden. Während bei uns in Europa die Verwendung von Zimt meist auf Desserts und süsses Gebäck beschränkt ist, werden in der orientalischen Küche auch viele pikante Gerichte damit gewürzt. 1 kleines Stück Zimtstange verfeinert viele geschmorte Fleischgerichte, allen voran solche mit Lamm- und Rindfleisch. Zimt ist überdies Bestandteil vieler Currys. Zimtpulver gehört eher an Gebäck und über fertige Gerichte.
Gemahlener Zimt verliert schnell sein feinwürziges Aroma, während sich Zimtstangen gut verschlossen etwa 3 Jahre aufbewahren lassen.
Pünktlich zur Weihnachtszeit sorgt der Kumaringehalt von Zimt jeweils für Schlagzeilen. Der Aromastoff Kumarin, enthalten u. a. im Zimt, ist in grösseren Mengen schädlich für die Leber. Aber wie viel ist «eine grössere Menge»? Gemäss einer Studie sollten Erwachsene weniger als 2 gestrichene Teelöffel, Kinder weniger als einen halben Teelöffel Zimt pro Tag essen. Wobei bei etlichen Zimtsorten auch grössere Mengen unbedenklich sind.