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Damit wurde knapp die Hälfte der Wölfe (42 Prozent) legal erlegt, wie das Bundesamt für Umwelt auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Mittwochabend mitteilte. Es bestätigte damit einen Bericht der SRF-«Rundschau». Das Bundesamt berief sich auf Arbeiten der Universität Bern, welche die Todesursachen der 128 toten Wölfe untersuchte.
Neben den elf gewilderten Wölfen sei in acht Fällen versuchte Wilderei festgestellt worden: Bei fünf legal erlegten Raubtieren und bei drei überfahrenen Wölfen hätten die Untersuchungen Munitionsrückstände von illegalem Beschuss gezeigt.
Ausserdem seien seit dem Beginn der Auswertungen im Jahr 1998 vier Wölfe bei einem Absturz gestorben, drei ertranken, zwei wurden von einer Lawine erfasst, zwei starben bei Kämpfen mit anderen Wölfen, und bei sechs Tieren ist die Todesursache unklar.