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Auch wenn eine Wirkung beobachtet und gemessen werden kann, darf daraus nicht zwingend geschlossen werden, dass die Wirkung allein wegen des Projekts zustande kam. Und selbst wenn die direkte Wirkung (Outcome) einer Intervention eindeutig zugeordnet werden kann, heisst dies noch nicht, dass damit auch ein Beitrag zum übergeordneten Ziel (Impact) erwiesen ist. Dieser Umstand wird als Zuordnungslücke bezeichnet.
Es ist aber auch gar nicht immer nötig durchgehend zu beweisen, dass mit einem bestimmten Ressourceneinsatz (Input) eine bestimmte entwicklungspolitische Wirkung (Impact) erzielt wurde. Je nach Verwendungszweck der Wirkungsmessung ist es oft ausreichend, plausibel zu machen, dass das Projekt zur beobachteten Veränderung beigetragen hat. Dabei spielt ein gutes Wirkungsmodell eine wichtige Rolle.