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Das sollten Gesellschaften wie Zurich immer tun, sagte Greco in einem Interview mit der Financial Times (Ausgabe vom Montag 2. Oktober). Zurich sei kein Turnaround, betont Greco weiter. Er schaffe lediglich wieder Konsistenz zwischen der Strategie der Gesellschaft, deren Prioritäten und den Kompetenzen und der Art, wie die Gesellschaft funktioniere.
Gegenüber Grossübernahmen bleibt der CEO vorsichtig eingestellt. Beim Erwerb eines anderen Versicherers erhalte man oft etwas, dass man nicht brauche, wie weitere undifferenzierte Dienstleistungen oder viele Kunden, die nicht genau wüssten, warum sie den Service dieser Gesellschaften beanspruchten, sagte Greco. In seinen Augen ist die 2015 geplante und dann abgeblasene Übernahme des britischen Versicherers RSA heute kein "gutes Asset" mehr um es zu kaufen.
Greco will lieber Gesellschaften erwerben, die zusätzliche Dienstleistungen mitbringen. Als Beispiel nennt er den erworbenen australischen Reiseversicherer Cover-More, der keine "Versicherungs- sondern eine Dienstleistungsgesellschaft" sei. So biete sie Kunden, die beispielsweise im Ausland krank würden, die Möglichkeit an, einen Arzt in der Heimat zu konsultieren, bevor sie sich in lokale Behandlung geben.
Zurich könnte weitere Akquisitionen dieser Art machen, da Greco das Zurich Portefeuille mit weiteren Gebühren generierende Dienstleistungen ergänzen wolle, schreibt die Zeitung weiter.
(AWP)