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"Unsere Partei hat den Atomwissenschaftlern ein Glückwunschtelegramm für den erfolgreichen Atomtest übermittelt", hiess es weiter. Zuvor hatte es aus Südkorea geheissen, der Norden habe "höchstwahrscheinlich" zum fünften Mal eine Atombombe zu Testzwecken gezündet.
Am Freitagmorgen hatten internationale Erdbebenwarten Erdstösse der Stärke 5,3 im Bereich des nordkoreanischen Atomtestgeländes Pyunggye-Ri registriert, die nach Einschätzung südkoreanischer Experten von einer Bombenexplosion herrührten.
Nach dem Atomtest startete China einen Notfallplan und Messungen von Radioaktivität an der Grenze zu Nordkorea. Das Umweltschutzministerium in Peking teilte mit, dass Messstationen in den drei nordostchinesischen Provinzen und in der Provinz Shandong "normal arbeiten". Über erhöhte Radioaktivität wurde nichts berichtet.
Der Krisenplan, den das Ministerium in Kraft setzte, ist der zweithöchste in einem vierstufigen Reaktionsprogramm. Er wird bei "wichtigen Umweltfällen" aktiviert. Weitere Details der chinesischen Reaktion wurden zunächst aber nicht genannt.
(AWP)