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Wer kann Psychotherapeut/in werden?
Die Weiterbildung zur Psychotherapeutin oder zum Psychotherapeuten bedingt einen vorgängigen Abschluss (Bachelor und Master) in Psychologie an einer Schweizer Hochschule oder Universität sowie genügende Studienleistung in klinischer Psychologie und Psychopathologie.
Eine Kandidatin oder ein Kandidat muss die Zulassungsbedingungen der Weiterbildungsinstitution erfüllen, deren Methode sie oder er erlernen möchte. In der Regel erfolgt eine Einladung zum Aufnahmeverfahren, bei dem auch die Eignung der/des Kandidat/in überprüft wird und nach dessen Durchführung die Institution über Aufnahme oder Ablehnung entscheidet. Eine Liste der Schweizer Weiterbildungsinstitutionen in Psychotherapie, die Kollektiv-Mitglied in der ASP sind, finden Sie hier.
Nach Beendigung der Weiterbildung hat die Absolventin oder der Absolvent die Möglichkeit delegiert, das heisst im Anstellungsverhältnis bei einem Arzt, oder selbständig in eigener Praxis zu arbeiten. Für die Ausübung der Psychotherapie in eigener fachlicher Verantwortung ist die Bewilligung des Kantons erforderlich (Berufsausübungsbewilligung), auf dessen Gebiet der Beruf ausgeübt wird.
Abschlüsse, die an einer ausländischen Hochschule absolviert wurden, müssen von der Psychologieberufekommission (PsyKo) als gleichwertig anerkannt worden sein, um die Zulassungskriterien zu erfüllen oder bei abgeschlossener Weiterbildung eine Berufsausübungsbewilligung zu erhalten.
Nach der abgeschlossenen Weiterbildung dürfen sich Absolvent/innen als «Eidgenössisch anerkannte Psychotherapeutin» oder «Eidgenössisch anerkannter Psychotherapeut» bezeichnen. Alle ordentlichen Mitglieder sind im Psychologieberuferegister Psy Reg erfasst.