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Der im vergangenen Jahr in Mexiko gestorbene Literatur-Nobelpreisträger Gabriel García Márquez soll seine letzte Ruhestätte in seiner Heimat Kolumbien erhalten. Die Urne mit der Asche des Autors werde ab Dezember in der Karibikstadt Cartagena de Indias aufbewahrt.
Dies teilte die Regierung des Departments Bolívar am Dienstag mit. So hätten es die Witwe und die zwei Söhne des Schriftstellers bestimmt, sagte Gouverneur Juan Carlos Gossaín.
Die malerische Hafenstadt hat für das Wirken des Autors von «Hundert Jahre Einsamkeit» eine wichtige Rolle gespielt: García Márquez hatte dort in den 1940er Jahren bei der Zeitung «El Universal» seine journalistische Laufbahn begonnen.
Er besass dort auch ein Haus. Ausserdem diente Cartagena als Kulisse einiger seiner wichtigsten Romane, darunter etwa «Die Liebe in den Zeiten der Cholera», sagte der Schriftsteller Conrado Zuluaga der Zeitung «El Tiempo». In der Stadt hat auch eine von García Márquez gegründete Journalismus-Stiftung ihren Sitz.
Das frühere Kloster gehört zur Universität von Cartagena, die der kolumbianische Autor einst als Jura-Student besuchte. García Márquez war am 17. April 2014 im Alter von 87 Jahren in Mexiko-Stadt gestorben. Dort hatte er Jahrzehnte lang gelebt. (sda/dpa)
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