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TCM Traditionelle chinesische Medizin
wird jene Heilkunde bezeichnet, die sich in China seit mehr als 2‘000 Jahren entwickelt hat. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet umfasst den ostasiatischen Raum, insbesondere China, Vietnam, Korea und Japan.
Die Traditionelle chinesische Medizin (TCM) ist eine der ältesten Erfahrungsheilkunden. Sie betrachtet den Menschen in seiner Ganzheit und betont nicht nur die Linderung von Beschwerden sondern auch die Vorbeugung von Krankheiten.
Nach Angabe der Weltgesundheitsorganisation WHO erzielte die Akupunktur in mehreren medizinischen Studien deutlich bessere Heilungsergebnisse als die Behandlung mit herkömmlichen westlichen Behandlungsmethoden. Inzwischen empfiehlt die WHO Akupunktur bei über 40 Krankheiten. Jedoch ist ein sinnvolles Zusammenarbeiten zwischen westlicher und chinesischer Medizin erstrebenswert.
Die TCM ist ein umfassendes medizinisches System, das eigenständig stehen kann, sich aber trotzdem in die Schulmedizin eingliedert. Es macht Sinn, mit der Schulmedizin (wo nötig) zusammen zu arbeiten.
Sehr geschätzt sind die verschiedenen diagnostischen Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin. Durch eine gezielte Befragung erhält der Therapeut Aufschluss über die Hauptbeschwerden und über allgemeine Tendenzen. Die Zungen- und Pulsdiagnostik sind bekannte Methoden, die auf die Hintergründe der Erkrankung deuten können.