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Der Zyklon «Yasa» ist mit Windböen von bis zu 345 Kilometern pro Stunde über die Fidschi-Inseln im Südpazifik gefegt und hat Tote und Schäden hinterlassen. Mindestens zwei Menschen seien bei dem gewaltigen Tropensturm der Kategorie 5 ums Leben gekommen, zitierte das Online-Portal «Fijivillage» am Freitag Premierminister Frank Bainimarama. Bei den Opfern handele es sich um ein drei Monate altes Baby und einen 45-jährigen Mann. Es sei zu befürchten, dass die Zahl der Toten noch steigen könnte.
«Yasa» hat den Behörden zufolge zudem viele Häuser zerstört, Ernten vernichtet und Überschwemmungen ausgelöst. Mehr als 23'000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Der Sturm war einer der heftigsten überhaupt, der die Inseln bisher getroffen hat. «Wenn Sie von »Yasa« betroffen sind, Hilfe ist unterwegs», twitterte Bainimarama. Auch die Regierung von Neuseeland kündigte Unterstützung an.
Nach seinem Durchzug über die Hauptinseln wurde der Sturm auf die Kategorie drei herabgestuft. Das bedeutet Windböen von bis zu 220 Kilometern pro Stunde. «Yasa» ziehe in südöstlicher Richtung weiter, so «Fijivillage».
Bainimarama hatte die Inselbewohner schon im Vorfeld eindringlich vor dem Zyklon gewarnt und geschrieben: «Bringt euch in Sicherheit und betet für Fidschi». Seit 2012 sei Fidschi von mehr als einem Dutzend Wirbelstürme getroffen worden. «Zwei davon – »Winston« und »Yasa« – kämpfen nun um den Titel, der stärkste Sturm aller Zeiten in unserer Region zu sein.» Das sei nicht normal. «Dies ist ein Klimanotfall.» Am Freitag betonte der Regierungschef: «Dies ist unser Zuhause, und wir werden uns erholen und es wieder aufbauen.»
Der Zyklon «Winston» hatte 2016 mehr als 40 Menschen getötet. Orkanböen mit Spitzengeschwindigkeiten von 300 Kilometern in der Stunde deckten damals Häuser ab, rissen Strommasten um und entwurzelten Bäume. (saw/sda/dpa)