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Viktor Frankl
Wenn wir nicht mehr Fähig sind, eine Situation zu ändern, stehen wir vor der Herausforderung, uns selbst zu ändern.
Grundstein unserer Arbeit
Viktor Frankl war ein österreichischer Psychater und Neurologe. Er hat während des zweiten Weltkrieges vier verschiedene Konzentrationslager überlebt und hat die Logotherapie und Existenzanalyse („Dritte Wiener Richtung der Psychotherapie“) mitbegründet.
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Bedeutende Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts
Seine 32 Bücher erschienen in 31 Sprachen. Allein die amerikanische Ausgabe von „Man’s Search for Meaning“ mit dem deutschen Originaltitel: „…Trotzdem ja zum Leben sagen“ (1946) erreichte eine Auflage von zehn Millionen Exemplaren. 29 Ehrendoktorate, zahlreiche Gastprofessuren, Auszeichnungen und Ehrungen, beispielsweise „Das Grosse Goldene Ehrenzeichen mit Stern“ für seine Verdienste um Österreich markieren seinen Erfolg. Er erhielt darüberhinaus den Ehrenring als Ehrenbürger der Stadt Wien. Viktor E. Frankl war eine bedeutende Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts. Sein Werk bleibt auch nach seinem Tod lebendig. Seine Forschung und Methoden werden von Fachleuten stetig weiter entwickelt.
Schon als Mittelschüler mit Freud korrespondiert
Frankl wurde 1905 in Wien geboren. Bereits als Mittelschüler stand er in langjähriger Korrespondenz mit Sigmund Freud. Ab Mitte der 1920er Jahre gehörte Frankl, damals noch Medizinstudent, dem Kreis um den Psychoanalytiker Alfred Adler an. Nach seinem Ausscheiden aus der „Individualpsychologischen Vereinigung“ gründete Frankl die ersten Jugendberatungsstellen in Wien. Nun liess er sich zum Facharzt für Psychiatrie und Neurologie ausbilden und arbeitete nach Abschluss der Ausbildung einige Monate in einer Privatpraxis. Zwischen 1940 und 1942 wirkte er als Primarius für Neurologie am letzten verbleibenden jüdischen Spital der Israelitischen Kultusgemeinde.
Konzentrationslager, internationale Tätigkeit, Vermächtnis
1942 wurde Frankl von den Nazis in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Seine Eltern, sein Bruder und seine erste Frau fanden in den Lagern den Tod. Er selbst überlebte vier KZs. Im Sommer 1945 kehrte er nach Wien zurück. 1946 wurde Frankl Vorstand der neurologischen Abteilung der Wiener Poliklinik. Er war Professor in Wien, Harvard, Stanford, San Diego und Dallas. Frankl verliess diese Welt im Alter von 92 Jahren. Heute wirkt sein Vermächtnis auf breiter Ebene nach: Auf allen Kontinenten gibt es über hundert Institute und Forschungsinitiativen zur Logotherapie und Existenzanalyse. Die Logotherapie nach Frankl wird auch von der „American Psychological Association“ und von der „American Psychiatric Association“ als empirisch validierte und klinisch effiziente Therapieform anerkannt.