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Kämpfer des ukrainischen Freiwilligen-Bataillon Dnipro-1 wollen am Donnerstag nördlich der von den pro-russischen Aufständischen gehaltenen Stadt Donezk eine russische Hightech-Drohne abgeschossen haben. Das berichtet der Journalist Julian Röpcke, der sich auf Geolocating in der Konfliktberichterstattung spezialisiert hat, in der «Bild».
Die Drohne firmiere unter dem Namen «Forpost» und werde seit 2011 als Kopie einer israelischen Aufklärungsdrohne im russischen Jekaterinburg hergestellt. Mit einem Wert von rund 300'000 Euro sei es die teuerste und technisch am weitesten entwickelte Drohne, die ukrainische Kämpfer seit Konfliktbeginn vom Himmel geholt hätten. Wie der «Guardian» schreibt, gehen ukrainische Sicherheitskreise davon aus, dass das Flugobjekt 2013 in den «Ural Works of Civil Aviation», einem Subunternehmen des Staatskonzerns «Rostec», produziert wurde.
Davon, so wiederum Röpcke, zeuge auch die Kennziffer 923, die auch auf Fotos aus der Werkshalle eindeutig zu erkennen sei. Sicher sei zudem: Das Fliegen der Drohne erfordere jahrelanges Training und könne deshalb nur von Profis übernommen werden. Von pro-russischer Seite liegt bislang keine Stellungnahme vor.
Das Bataillon Dnipro-1 wird vom Oligarchen Ihor Kolomojskyj finanziert. In einem UNO-Bericht vom Oktober 2014 wird ihm und anderen Freiwilligenverbänden unlauteres Vorgehen gegen politische Gegner vorgeworfen, darunter Entführungen und Folter. (tat)