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Die Verkäufe der Grossverteiler sanken im gleichen Zeitraum um 3,6 Prozent. Philippe Delaquis vom Schweizerischen Observatorium des Weinmarktes (OSMV) erklärt die zwei Entwicklungen mit der Knappheit der verfügbaren Mengen. Die Winzer hätten sich wohl für profitablere Vertriebskanäle als die Grossverteiler entschieden, wird der Projektverantwortliche in einer Mitteilung des OSMV zitiert.
Besonders beim Rotwein sind die Umsatzzahlen der Grossverteiler gesunken, nämlich um 13 Prozent. Im gleichen Jahr habe der Konsum von Schweizer Rot- und Roséwein um 1,8 Prozent zugenommen, schreibt das OSMV.
Das am besten verkaufte Produkt bei den Grossverteilern blieb auch im letzten Jahr der Weisswein. Hier ging die verkaufte Menge allerdings ebenfalls zurück, um 2,4 Prozent. Gleichzeitig sank auch der gesamtschweizerische Konsum um 0,7 Prozent.
(SDA)