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Franz Paul Meyer und seine Brüder errichteten am Standort einer ehemaligen Schmiede am Dorfbach zwischen Oberägeri und Alosen eine neue Hammerschmiede. Die Schmiedehämmer wurden mit Wasserkraft angetrieben und erlaubten die Bearbeitung grosser Stücke wie Wagenachsen aus Stahl.
1854
Die Gebrüder Meyer erwarben verschiedene Einrichtungsstücke von Heinrich Ulrich Vogels Hammerschmiede in Cham an der Lorze. Dieser gab damals den Eisenhandel auf und erwarb die Papierfabrik Cham.
1934
Die zweite und dritte Generation Meyer produzierte weiterhin Eisenwaren aller Art für Haus und Hof. Am 19. Oktober 1934 starb Paul Meyer 59-jährig. Seine Söhne Josef und Paul Meyer führten in vierter Generation die Hammerschmiede weiter.
1945
Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Hammerschmiede oben am Dorfbach abgebrochen. Josef Meyer-Caliezi errichtete später einen Neubau der Schmiede am heutigen Standort am Feldweg. Er erweiterte den Geschäftsbereich und wandte sich mit Sohn Marcel dem Heizungsbau und Sanitärbereich zu.
1976
Marcel Meyer, eidg. dipl. Sanitärinstallateur, übernahm 1976 mit Gattin Trudy Meyer-Iten in fünfter Generation den Betrieb und modernisierte ihn.
1997
Seit 1997 unterstützt Sohn Marc Meyer den Betrieb mit seinem Fachwissen.
2003
Im Sommer 2003 übernahm Marc, gemeinsam mit Ehefrau Pia Meyer-Kälin, in sechster Generation ein gut organisiertes und aufgestelltes Unternehmen.
Quellen:
«Ägerital – seine Geschichte»; Renato Morosoli, Hrsg. von Einwohnergemeinden, Kirchgemeinden, Bürgergemeinden, Korporationsgemeinden des Ägeritals, 2003
Illustration Hammerschmiede: Hermann Steiner, «Seltene Berufe und Menschen im Zugerland», Cham 1984
Zeichnung von Paul Meyer: Meinrad Iten, Maler, 1927, Unterägeri Original im Besitz von Marcel Meyer-Iten, Oberägeri