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Alain Juppé und François Fillon, die beiden verbliebenen Kandidaten der französischen Konservativen für die Präsidentenwahl 2017, haben sich im Fernsehen einen Schlagabtausch geliefert. Der Ton war sachlich und nicht von Polemik geprägt.
Die beiden früheren Premierminister debattierten am Donnerstagabend zunächst über die Wirtschafts- und Sozialpolitik und nötige Reformen in der zweitgrössten Volkswirtschaft der Eurozone.
«Es ist wahr, mein Projekt ist radikaler», sagte der 62-jährige Fillon. Er geht als Favorit in die Stichwahl an diesem Sonntag. Der als gemässigt geltende 71-jährige Juppé sagte, auch er wolle Reformen - aber «ohne Brutalität». Die Präsidentenwahlen sind im April und Mai kommenden Jahres geplant. (sda/dpa)