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Dieses Weingut blickt auf eine über 600-jährige Geschichte zurück. Im 14. Jh. eine Abtei, wurde das Manoir 1403 zum Lehnsgut. Im späten 18. Jh. gelangt es in den Besitz der Familie Boissier. Eine illustre Nachfahrin, die Gräfin Valérie de Gasparin, die das Manoir bewohnte, gründete 1859 mit der Klinik « La Source » in Lausanne die weltweit erste Schule für laizistische Pflegerinnen. 1960 erwarben Alfred Oulevay (Regierungsrat von 1951-1963) und René Geissmann das Manoir. Als terroirverbundene Weinfreunde gaben sie dem Gut seinen heutigen Umfang und sorgten mit der Gründung der Gesellschaft Cofigo SA für seinen Fortbestand.
Das Gut erstreckt sich über zwei Ursprungsregionen und umfasst 24 ha, 16 davon in den Côtes-de-l’Orbe und 8 in Bonvillars. In den Côtes-de-l’Orbe fanden die Gamay- und später auch die Gamaret- und die Garanoirtrauben ihr ideales Terroir.
Der Winzer, Jérémie, verantwortlich für das Weingut, zieht täglich durch seine Reben und betreut sie mit grösster Sorgfalt. Dies ist die Grundlage für die drei sehr eigenständigen Weine: der Domaine du Manoir Grand Cru, Valeyres-sous-Rances, Côtes-de-l’Orbe AOC, eine rote Assemblage aus Gamay, Gamaret und Garanoir, die Réserve du Domaine du Manoir Grand Cru, Valeyres-sous-Rances, Côtes-de-l’Orbe AOC, die aus den Rebsorten Gamay und Garanoir, während 9 Monaten in Barriques 2. und 3. Passage ausgebaut, gekeltert wird sowie der Domaine du Manoir Grand Cru Oeil-de-Perdrix, Bonvillars AOC, ein wunderbarer Rosé aus 100 % Blauburgundertrauben.
Jérémie Rossier und sein Team betreuen die 24 ha Rebland der beiden Ursprungsgebiete, die das Weingut bilden. An sanfter Hanglange am Südfuss des Waadtländer Juras, in Valeyres-sous-Rances fussen die Gamay-, Gamaret- und Garanoir-Reben auf schweren Böden, mit hohem Kalkgehalt und reich an Eisenerz. Die etwas leichteren Böden der Ursprungsregion Bonvillars, die jenen des Ufers des Neuenburgersees gleichen, bewogen die Winzer, den hier vorherrschenden Pinot Noir (Blauburgunder) anzupflanzen.