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|"Der berufstätige Mensch wird dann seine Fähigkeiten voll entfalten können, wenn er in einem Unternehmen tätig sein kann, das seine Mitarbeit schätzt und das sich auch ausserbetrieblich um das Wohlbefinden seiner Belegschaft kümmert." Walter Boveri junior

Diese Idee vertrat die Firmenleitung von Brown Boveri schon ganz zu Anfang ihrer Firmengeschichte. Bereits 1898 wurde das Haus "zum Schwert" in Baden, später Sitz des Kindermuseums, zum ersten "Clubhaus" umfunktioniert. Der Verwendungszweck war statutarisch präzisiert: "...um seinen Mitgliedern, besonders den unverheirateten, ein Heim zu schaffen, in dem dieselben jederzeit verkehren können". 1918 dann übernahm das Haus "zum Augarten" am Schlossbergplatz die Rolle als Treffpunkt für gesellige Zusammenkünfte.
Erst viel später, als Walter Boveri jun. die Villa Boveri, das Wohnhaus seiner Eltern, als Erbe an die Angestellten des Unternehmens weitergab, wurde die Wohlfahrtsstiftung gegründet. Walter Boveri jun. hielt anlässlich der Übergabe am 16. Oktober 1943 eine bemerkenswerte Rede, die den Auftrag der Wohlfahrtsstiftung in bester Weise wiedergibt: ... wurden von unserer Firma in eine Stiftung eingebracht und sollen von nun an dazu dienen, die freien Stunden unserer Angestellten durch Pflege der Geselligkeit, der Fröhlichkeit, des Geistes und der Kunst zu verschönen."
Wenn soziale Einrichtungen der Industrie nicht nur die leibliche Besserstellung ihrer Mitarbeiter bezwecken, sondern darüber hinaus die Förderung des geistigen Wohles des Menschen anstreben, so geschieht dies in der Erkenntnis, dass im täglichen Getriebe in jedem einzelnen etwas vernachlässigt wird, das als Grundlage seiner geistigen Gesundheit notwendig und als Quelle seiner Schaffenskraft erforderlich ist..."
(Auszug aus: "Im Wandel der Zeit" von Walter Boveri jun.)