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The Stand 3: Überlebende Die Saga von Untergang der Welt durch einen Militärvirus und das letzte Gefecht zwischen Gut und Böse geht mittlerweile schon in die 3. Runde. Das bewährte Kreativteam setzt sich aus Roberto Aqirre-Sacasa und Mike Perkins (z.B. Zeichner bei X-Men: Gefährdete Spezies und Captain America) zusammen.... The Stand 3: Überlebende Die Saga von Untergang der Welt durch einen Militärvirus und das letzte Gefecht zwischen Gut und Böse geht mittlerweile schon in die 3. Runde. Das bewährte Kreativteam setzt sich aus Roberto Aqirre-Sacasa und Mike Perkins (z.B. Zeichner bei X-Men: Gefährdete Spezies und Captain America) zusammen. Die künstlerische Leitung hatte niemand anderes als Stephen King selber. Authentizität ist also gewährleistet, was leider nicht bei allen Comic-Adaptionen so ist. Rückblick: Bei einem Unfall wird ein Militärvirus freigesetzt. Die tödliche Epidemie greift um sich. Der Ausgang ist bekannt: 99,4% der Menschheit können keine Antikörper bilden, und sterben durch die Supergrippe. Die Überlebenden sammeln sich in verschiedenen Lagern zu einem letzten Kampf zwischen Gut und Böse... Dieser Band widmet sich vornehmlich der „guten“ Seite, also z.B. Stu Redman, Fran Goldsmith und Nick Andros, aber natürlich darf auch Flagg, der wandelnde Geck, nicht fehlen. Der erscheint neben Mutter Abigail nämlich auch in den Träumen der Menschen, und zieht Mörder und Diebe, Betrüger und Schläger in seinen Bann. Fran Goldsmith und Harold Lauder ziehen mit Stu Redmann weiter. Am Seuchenzentrum erkennen Fran und Harold, daß Stu die Wahrheit sagte, und das Zentrum verlassen ist. Stus und Frans gegenseitige Anziehungskraft ist stark genug, um dieser Zuneigung auch eine körperliche Bestätigung zu geben, sehr zum Ärger von Harold, der ebenfalls in Fran verliebt ist. Was spielt sich in seinem Kopf, weit hinter der Fassade des dicken, schwitzenden Jungen ab? Der Taubstumme Nick Andros macht eine schicksalhafte Begegnung. Er trifft auf den etwas zurückgebliebenen Tom Cullen, der ein guter Freund für ihn werden wird. Gemeinsam ziehen auch sie weiter, um Mutter Abigail zu suchen, und lassen sich auch durch bösartige Weibsbilder nicht trennen. Auch Larry Underwood trifft eine Frau, die ihm sehr gut gefällt. Nadine ist mit einem stummen Jungen unterwegs, der Larry sofort umbringen will. Erst nach und nach schöpft er Vertrauen in Larry, so daß dieser nicht mehr mit einem offenen Auge schlafen muß, um am Leben zu bleiben. Mutter Abigail bereitet sich auf das Treffen mit den anderen Überlebenden vor, und erinnert sich an ihr langes Leben. Doch warum stellt Gott die streng gläubige Lady vor so eine schwere Prüfung? Fazit Die Zeichnungen von Perkins passen mit dessen realistischen Stil ausgezeichnet zur Handlung, den der Realismus ist es, der die Handlung ausmacht. So könnte es aussehen, des letzte Aufbäumen der Menschheit. Zwischen den Resten der Zivilisation ist jeder Tag ein Kampf ums Überleben. Anarchie und Chaos greifen um sich. Wie auch in der Romanvorlage lebt das Szenario von den dreidimensionalen Figuren, die sich wie echte Menschen mit Fehlern verhalten, z.b. Mutter Abigails Zorn auf Gott oder Harolds Hass auf seinen Nebenbuhler. Durch den Comic wird man detailgetreu an Szenen aus dem Roman erinnert, obwohl (wie bei mir) die Lektüre Jahrzehnte zurückliegt. Ich sage nur: „Wiesel im Mais!“ Im Anhang gibt es alle Cover, Variants und Skripte. Das ganze wird wie gewohnt von Panini im schicken Klappbroschur abgeliefert. Ich bleibe dabei: The Stand ist ein Comic, den sich kein King-Fan entgehen lassen sollte!