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Regional
Die Stadt Bern hat die Chance, die Liegenschaften des Schweizerischen Nationalfonds am Wildhainweg zu erwerben und sich damit Grundeigentum an zentraler Lage zu sichern. Der Gemeinderat beantragt dem Stadtrat einen Verpflichtungskredit in der Höhe von 33,9 Millionen Franken für diesen Kauf.2023-09-14 05:05:03
Die Stadt Bern hat die Möglichkeit, mehrere Liegenschaften am Wildhainweg in der Länggasse zu erwerben. Diese befinden sich heute im Eigentum oder Miteigentum respektive Stockwerkeigentum des Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Weil der SNF einen Neubau im Quartier Wankdorf City plant, benötigt er die Liegenschaften am Wildhainweg nicht mehr und ist bereit, diese der Stadt Bern als Gesamtpaket zu verkaufen.
Die Parteien unterzeichneten einen entsprechenden Kaufvorvertrag. Das eigentliche Kaufgeschäft erfolgt, sobald der SNF den Neubau bezogen hat, was frühstens im Jahr 2026 der Fall sein wird.
Bei den Liegenschaften handelt es sich um insgesamt vier Gebäude respektive Gebäudekomplexe oder Gebäudeteile am Wildhainweg 3, 7/7a, 20/20a und 21/21a/21b/19/19a. In den Gebäuden befinden sich heute Büros und weitere Räumlichkeiten des SNF. Eine von der Stadt Bern in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie zeigte auf, in welchen Gebäuden eine Umnutzung zu Wohnraum möglich ist. Wie die Liegenschaften künftig genutzt werden, ist allerdings noch nicht festgelegt. Im Liegenschaftsportfolio sind auch mehrere Parkplätze enthalten.
Mit einem Kauf der Liegenschaften kann sich die Stadt Bern Grundeigentum an ruhiger und gleichzeitig zentraler Lage sichern. Zudem werden die Liegenschaften der Spekulation entzogen. Ungeachtet der künftigen Nutzung kann damit gerechnet werden, dass der Wert von Grundeigentum an dieser zentralen und guten Lage mindestens erhalten bleibt.
Der Kaufpreis der Liegenschaften des SNF liegt bei insgesamt 31,3 Millionen Franken. Das entspricht einem Marktwert. Mit der Schätzung des Marktwerts wurde im Jahr 2022 ein unabhängiges Immobilienunternehmen beauftragt. Um Preissteigerungen bis zum Zeitpunkt des Kaufs zu berücksichtigen, wurde eine sogenannte Preisindexierung vereinbart, wobei der Kaufpreis nicht höher als auf 33,5 Millionen Franken steigen darf.
Für den Kauf der Liegenschaften des SNF legt der Gemeinderat dem Stadtrat zuhanden der Stimmberechtigten einen Verpflichtungskredit in der Höhe von 33,9 Millionen Franken vor. Darin enthalten sind neben dem Kaufpreis weitere Kosten wie die Übernahme von Anteilen an Erneuerungsfonds und Notariatsgebühren.
(Quelle:Stadt Bern Bearbeitet mit ChatGPT)
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