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Marco Stefan Wölfli (* 22. August 1982 in Solothurn) ist ein Schweizer Fussballtorhüter, der seit der Saison 1999/00 beim BSC Young Boys unter Vertrag steht. Zudem ist er ehemaliger Ersatztorwart der Schweizer Nationalmannschaft, für die er zwischen 2008 und 2013 zu insgesamt elf Einsätzen kam.
Gemäss der Website transfermarkt.de steht Wölfli mit über 18 Jahren in Diensten des BSC Young Boys auf Rang 11 der dienstältesten Spielern weltweit.
|Jahre||Station||Spiele (Tore)1|
|1999–||BSC Young Boys||364 (0)|
|2002–2003||→ FC Thun (Leihe)||14 (0)|
Karriere
Vereine
Marco Wölfli, dessen Mutter aus Sizilien stammt, begann seine Karriere in der Saison 1997/1998 bei Fulgor Grenchen. Die folgende Saison spielte er beim FC Solothurn und schon in der Saison 1999/2000 wechselte der damals 17-Jährige zu den BSC Young Boys. Danach ging er leihweise für zwei Jahre zum FC Thun, wo er insgesamt 14 Spiele absolvierte. In der folgenden Spielzeit verpflichteten ihn die BSC Young Boys erneut. Dort wurde er zunächst Stammtorwart, bevor er in der folgenden Spielzeit Konkurrenz durch Patrick Bettoni erhielt. Dieses Duell konnte Wölfli jedoch für sich entscheiden. Seit einem Achillessehnenriss im Dezember 2013 wurde Wölfli von Yvon Mvogo als Stammtorwart im Tor der Berner abgelöst. Wölfli trägt weiterhin die Rückennummer 1 und ist die erste Wahl in den Cupspielen.
Nach Mvogos Wechsel zu RB Leipzig im Sommer 2017 ist David von Ballmoos der Stammtorhüter des BSC Young Boys. Seit dessen Verletzung im Januar 2018 ist Wölfli wieder die Nummer 1 und gewann mit dem BSC Young Boys die Meisterschaft 2017/18.
Nationalmannschaft
Das Nationalmannschaftsdebüt gab Marco Wölfli am 19. November 2008 im Testspiel gegen Finnland. In der Nationalmannschaft war er lange Zeit die Nummer 2 hinter Diego Benaglio. Am 15. Oktober 2009 spielte Wölfli für den kranken Benaglio gegen Israel. In diesem Spiel sicherte sich die Schweiz mit einem 0:0 die direkte Qualifikation für die WM 2010 in Südafrika. Bei diesem Turnier gehörte Wölfli dem Kader der Schweiz an, kam allerdings zu keinem Einsatz.