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Nestlé will das Waldreservat Cavally in der Elfenbeinküste schützen und wiederherstellen, ausserdem soll die Widerstandsfähigkeit der lokalen Gemeinschaften verbessert werden. Das Unternehmen hat sich dazu mit dem Ministerium für Wasser und Wälder der Elfenbeinküste zusammengetan, wie Nestlé in einer Medienmitteilung schreibt.
Mit einer Investition von 2,5 Millionen Franken soll die Entwaldung innerhalb des Waldreservats gestoppt und degradierte Wälder wieder hergestellt werden. Dabei würden Landwirte unterstützt, die derzeit im Schutzgebiet Kakao produzieren, und damit die regenerative Landwirtschaft in den Gebieten rund um das Schutzgebiet fördern würden.
Das «Cavally Forest Reserve» ist einer von 234 klassifizierten Wäldern in Côte d’Ivoire, einem durch Abholzung bedrohten Hotspot für Artenvielfalt. Côte d’Ivoire hat in den letzten 60 Jahren einen Grossteil seiner Waldfläche verloren. Von 1960 bis 2015 verringerte sich die Waldfläche von 16 Millionen auf 3,5 Millionen Hektar. Diese Massnahme werde gemäss Nestlé ausserdem dazu beitragen, das «Null-Netto-Emissions-Engagement» im 2050 zu erreichen. Das Projekt soll auch als Beispiel dafür dienen, wie Kakao gewonnen werden könne und gleichzeitig wertvolle Ökosysteme geschützt und den Lebensunterhalt der Landwirte gesichert werde.
«Eine nachhaltige Kakaoproduktion, die den lokalen Gemeinschaften, der Umwelt und der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes zugute kommt, ist möglich», wird Darrell High, Cocoa Plan Manager von Nestlé in der Mitteilung zitiert.
Die Regierung von Côte d’Ivoire hat kürzlich eine nationale Politik zur Erhaltung, Rehabilitation und Erweiterung von Wäldern verabschiedet. Das Projekt wird von der Forstbehörde der Elfenbeinküste (SODEFOR) und der Earthworm Foundation in Synergie mit anderen Interessengruppen, einschliesslich der Kakaogemeinschaften, durchgeführt.