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Drei neue Sun Fires, zwei neue Netras.
Seit der Übernahme von Sun durch Oracle vor rund zwei Jahren wurden immer wieder Zweifel darüber laut, ob Oracle neben High-End-Clustern sowie "Appliances" im Stile von Exadata, Exalogic und Exalytics auch weiterhin x86-basierte Standardserver produzieren wird. Schliesslich hatte sich Oracle-Chef Larry Ellison höchstpersönlich damals und auch später immer wieder negativ über das "Massengeschäft" mit Standardservern geäussert
.
Nun bringt Oracle aber doch noch zumindest eine weitere Generation von x86-Servern auf den Markt. Bei den neuen Modellen handelt es sich durchwegs um Maschinen mit 2-CPU-Sockeln, in denen die neusten Xeon-E5-2600-CPUs von Intel eingesetzt werden. Darüber, ob später aber auch noch Server mit vier oder mehr Sockeln hinzukommen könnten, wollte sich Oracle nicht äussern. Neue x86-Server mit nur einem Sockel sind bei Oracle laut Aussagen des Hardware-Entwicklungschefs Subban Raghunathan gegenüber 'The Register' nicht geplant.
Die genauen Preise der neuen x86-Server von Oracle sind noch nicht bekannt, laut Raghunathan können sie aber bereits bestellt werden und sind auch lieferbar. Drei davon, zwei Rack-Server mit 1U oder 2U Einbauhöhe und ein Blade-Server für die Sun-Blade-6000-Chassis, gehören zur "Sun-Fire"-Familie. Zwei Server, ein 2U-Rack- und ein Blade-Modell, gehören zur "Netra"-Familie. Diese ähneln den Sun-Fire-Versionen stark, sind aber "gehärtet" (ruggedized), zum Beispiel für besondere Einsatzzwecke im militärischen Bereich oder bei Telcos. (hjm)
(Foto: Der neue 1U-Rackserver Sun Fire X4170 M3)