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wurde in Süddeutschland geboren und wuchs in der Ostschweiz auf. In 50 Theaterjahren spielte sie unzählige grosse Rollen quer durch die ganze Theaterliteratur, zuletzt u.a. Maria Callas in Meisterklasse, Marquise de Merteuil in Quartett, Gastmann in Der Richter und sein Henker, Lisi Bigler in Altweiberfrühling und Mariedl in Die Präsidentinnen. Am Theater St. Gallen gab sie in der Saison 2014.15 zudem die Claire Zachanassian in Der Besuch der alten Dame. Sie sang grosse Musicalpartien, nahm an Chansonabenden und Lesungen teil und wirkte in Kino- und Fernsehfilmen mit, u.a. in Hildes Reise, Die Herbstzeitlosen, Verstrickt und zugenäht, Sonntagsvierer und Das alte Haus. Ausserdem spielte sie eine der Hauptrollen in der Fernsehserie Tag und Nacht. An den Solothurner Filmtagen 2016 hatte sie Premiere mit Usfahrt Oerlike und am Festival in Cannes mit Youth von Paolo Sorrentino. Am Konzert Theater Bern war sie in der jüngeren Vergangenheit in Helena - Plädoyer für eine Schlampe zu sehen, eine Produktion, die in der Spielzeit 2015.2016 auch am Theater Orchester Biel-Solothurn gezeigt wurde. Heidi Maria Glössner gastierte zudem in der Spielzeit 2016.17 in Lars Noréns 3.31.93. In der Mansarde des Stadttheaters war sie in derselben Spielzeit ausserdem gemeinsam mit dem Rasumowsky Quartett in Ertrinken ist ein stiller Tod auf der Bühne zu erleben. Sie erhielt 2016 den Prix Walo als beste Schauspielerin 2015 und im Sommer 2017 den Preis für ihr Lebenswerk von der Armin Ziegler-Stiftung. Demnächst wird sie im Schweizer Tatort und in einer Folge von Der Bestatter zu sehen sein.
(Foto: Geri Born)