Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03170.jsonl.gz/818

Mit fünf weiteren Gemeinden in der Schweiz gehört die Syrische Orthodoxe Gemeinde St. Ephrem zum Patriarchat von Antiochia mit Sitz in Damaskus. Die ihr zugehörigen 230 Familien sind grösstenteils türkischer Herkunft, kommen aber auch aus Irak, Syrien und dem Libanon. Die meisten ihrer Mitglieder wanderten in den 60er und 70er Jahren in die Schweiz ein und sind mehrheitlich längst eingebürgert. Priester der Gemeinde ist Pfarrer Isik Cercis. Seine Muttersprache ist einerseits das Aramäische, andererseits das Arabische, die Landessprache Syriens. In den Gottesdiensten gebraucht er oft nur die aramäische, dazu auch gelegentlich die arabische und die deutsche Sprache. Die Gemeinde verfügt nicht über eigene Räumlichkeiten. In Dällikon, Suhr, Gebenstorf, Tägerwilen und Rivera hält sie ihre Gottesdienste in reformierten und katholischen Kirchen. Besonderes Anliegen von Vater Markos ist die religiöse Bildung junger Erwachsener. Bereits fünfzig Jugendliche hat er zu Diakoninnen und Diakonen ausgebildet und geweiht. Seit 1996 befindet sich in Arth das Syrische Orthodoxe Kloster St. Avgin. Der Vorsteher der dort lebenden Nonnen und Mönche, Mor Dionysios Isa Gürbüz, ist zugleich Erzbischof für die Schweiz und Österreich.
Gemeindepfarrer:
Pfr. Isik Cercis
Delegierte:
Silvia Stefanos
Roland Gabriel