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In dem gut einstündigen ersten Duell mit dem hoch gehandelten amerikanischen Teenager mit russischen Wurzeln bekundete Bencic keinerlei Probleme. Gleich sechsmal nahm die als Nummer 3 gesetzte Schweizerin der fünf Jahre jüngeren Weltnummer 27 den Aufschlag ab, bevor sie nach 62 Minuten ihren zweiten Matchball verwertete.
Bencic überzeugte mitunter mit einer starken Quote der ersten Aufschläge im Feld (68 Prozent) und zwang Anisimova auch als Returnspielerin oft in die Defensive. Sie profitierte aber auch von der Müdigkeit ihrer Widersacherin, der die Strapazen der letzten Wochen anzumerken waren. Vor dem Exploit am French Open hatte Anisimova in Bogota auf Sand triumphiert und am Australian Open die Achtelfinals erreicht.
Bencic hält nun bei 31 Saisonsiegen in den Haupttableaus der WTA-Turniere. Erfolgreicher als die aktuelle Weltranglisten-13. waren im bisherigen Verlauf nur die French-Open-Siegerin Ashleigh Barty und die Niederländerin Kiki Bertens. In ihrem fünften Halbfinal der Saison nach Hobart, Dubai, Indian Wells und Madrid trifft Bencic am Samstag auf die topgesetzte Deutsche Angelique Kerber (WTA 6).