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Zehntausende Menschen haben sich am Mittwoch auf den Strassen um das argentinische Parlament versammelt, um für oder gegen die Legalisierung der Abtreibung zu demonstrieren. Im Senat begann am Mittwoch die Abstimmung über ein Gesetz zur Legalisierung der Abtreibung.
Von der Abgeordnetenkammer war es bereits angenommen worden. Nach Aussagen der Parlamentarier bahnt sich im Senat jedoch eine Ablehnung des Gesetzes an. Das Abstimmungsergebnis wird erst am frühen Donnerstag (Ortszeit) erwartet.
In Argentinien ist Abtreibung bislang nur im Fall von Vergewaltigung oder Lebensgefahr für Mutter oder Kind erlaubt. Nach Schätzungen des Gesundheitsministeriums werden jedoch jährlich über 350'000 illegale Abtreibungen durchgeführt.
Rund 50'000 Frauen werden jährlich wegen gesundheitlicher Komplikationen nach diesen Eingriffen in Krankenhäuser eingeliefert. (sda/dpa)
Nach einem wochenlangen Machtkampf mit dem venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro gibt sich der selbst ernannte Interimspräsident Juan Guaidó siegessicher. «Wir sind kurz davor, unsere Freiheit zurückzuerobern», sagte der 35-Jährige am Dienstag bei einer Demonstration gegen die Regierung in der Hauptstadt Caracas.
Obwohl Guaidó in Venezuela selbst bislang noch keine echte Machtposition aufbauen konnte, zeigte er sich selbstbewusst. «Das Ende der illegalen Machtübernahme ist nah», sagte er …