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Innert Jahresfrist betrug die Teuerung damit -0,4%, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilt.
Die ausgewiesenen Werte liegen damit innerhalb der Erwartungen: Die Prognosen der von AWP befragten Ökonomen lagen für den Monatswert zwischen -0,1% und +0,4% und für den Jahreswert zwischen -0,8% und -0,2%.
Rückläufige Hotelpreise
Der Anstieg des CPI im Berichtsmonat ist laut BFS auf mehrere Ursachen zurückzuführen. So seien die Preise des neu eingetroffenen Sommerbekleidungssortiments nach dem Ausverkauf zum letztjährigen Saisonende wieder auf ihr reguläres Niveau zurückgekehrt. Aber auch für Pauschalreisen und Erdölprodukte habe man im April deutlich mehr bezahlt. Rückläufig waren hingegen laut BFS die Preise für Hotelübernachtungen sowie für neue Automobile.
Die Preise der Inlandgüter stagnierten im April gegenüber dem Vormonat und gingen im Jahresvergleich noch um 0,1% zurück. Für die Importpreise lag das Plus im Vormonatsvergleich bei 1,3%, im Jahresvergleich sanken sie um 1,0%.
Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI), anhand dessen die hiesige Teuerung mit jener in den europäischen Ländern verglichen werden kann, erreichte im April einen Wert von 99,6 Punkten. Dies entspricht einer Veränderungsrate von +0,2% gegenüber dem Vormonat und von -0,5% im Vergleich zum Vorjahresmonat.
(AWP)