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Seit der zweiten Hälfte des 18. Jh. verbreiteten sich die Landschaftsgärten über Europa. Die Entwicklung hin zu perfekt inszenierten Bildern, harmonischer Natur und einer Vielfalt spielerischer, architektonischer Elemente zeigte sich auch in der Schweiz. Einer der bemerkenswertesten Zeugen dieser Zeit ist der Parc Mon-Repos. Er entstand an der Stelle eines einfachen barocken Villen- und Obstgartens. Ein Pariser Gartenarchitekt realisierte den beispielhaften Gesamtentwurf und bereicherte den Park mit zahlreichen Attraktionen. Ein Felsen mit Grotte, ein neugotischer Turm über einem Wasserfall, Volièren, Brunnen, ein Amphitheater sowie eine Orangerie machen den Park zur pittoresken, unverwechselbaren Anlage.
Seit 1910 ist der Parc Mon-Repos im Besitz der Stadt und öffentlich zugänglich. Der Bau des Bundesgerichts (1925-27) und einer Strasse teilten den Park zwar in zwei Teile, die Substanz der gut dokumentierten Anlage blieb aber weitgehend erhalten. Mit der Erweiterung des Bundesgerichts 1995-99 wurde ein Parkpflegewerk erarbeitet und anschliessend die Restaurierung des Parks realisiert.
Baujahr: 1819-27; 1999-2002 Restauration
Architektur: M. Monsailler père; ean-Jacques Borgeaud, architecte paysagiste; Klaus Holzhausen (Restauration)
Gärten und Parks
Parc Mon-Repos
AdresseAvenue Mon-Repos/Avenue du Tribunal-Fédéral, 1004 Lausanne
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz