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Bereits in der Startrunde konnten sowohl Lüthi als auch der als Schnellstarter bekannte Aegerter Plätze gut machen. Aegerter arbeitete sich gar vom 10. Startplatz auf Position 4 vor.
Aegerter baut ab - Lüthi dreht auf
In der Folge konnte Aegerter diese Pace jedoch nicht halten und fiel kontinuierlich zurück. Dabei musste sich der Oberaargauer unter anderem von einem zeitweilen entfesselten Lüthi überholen lassen, welcher bereits kurz nach Rennhälfte mit Rang 2 hinter Leader Mika Kallio (Fi) auf Podestkurs lag.
«Ich spürte schnell, dass ich eine gute Pace hatte und eigentlich locker überholen konnte», sagte Lüthi.
Lüthi kurzzeitig gar in Führung
In der Folge zeigte der Berner ein konstantes Rennen, wobei er den Kontakt zu Leader Kallio nie verlor und 5 Runden vor Schluss gar erstmals in Führung gehen konnte. «Als ich vorne lag, dachte ich an den Sieg», so der 26-Jährige. Doch Lüthi musste sich in der Endphase des Rennens vom späteren Sieger Kallio und dem Japaner Takaaki Nakagami, der das Rennen auf Rang 2 beendete, noch überholen lassen. Für Kallio war es der 1. Sieg seit 2008.
«Gegen Ende hatte ich etwas Probleme mit dem Vorderrad», erklärte Lüthi nach dem Rennen. «Kallio und Nakagami waren einfach stärker. Aber mit dem 3. Rang bin ich sehr zufrieden.»
Aegerter mit herber Enttäuschung
Aegerter konnte derweil seinen Leistungsabfall nach dem gelungenem Start nicht stoppen und fiel schlussendlich auf den enttäuschenden 13. Schlussrang zurück. «Es ist frustrierend», sagte der Oberaargauer, der in der WM-Wertung Sieger Kallio von Rang 4 verdrängt wurde und neu auf Position 5 liegt.
Für Lüthi ist es der 2. Podestplatz (Platz 3 beim GP von Katalonien) in dieser Saison und der insgesamt 29. seiner Karriere. Randy Krummenacher, der 3. Schweizer im Rennen, musste sich mit Rang 16 begnügen.
MotoGP: Marquez zum Vierten
In der MotoGP-Klasse hat Marc Marquez seine beeindruckende Form erneut unter Beweis gestellt und seinen vierten Sieg de suite gefeiert. Der Spanier setzte sich in Brünn vor seinen Landsmännern Daniel Pedrosa und Jorge Lorenzo durch. In der WM-Wertung baute Marquez damit seinen Vorsprung auf den zweitplatzierten Pedrosa auf nunmehr 26 Punkte aus.