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Laut bzBasel soll Guy Lachapelle als Raiffeisen-Präsident künftig 750’000 Franken Jahreslohn – und damit deutlich mehr als sein Vorgänger Johannes Rüegg-Stürm – beziehen.
Pikant ist, dass Raiffeisen ausgerechnet die Verwaltungsratsbezüge im Krisenjahr 2017 als Rechtfertigung für Guy Lachapelles Lohn nennt. Und, wie so oft in solchen Fällen, reden die Kommunikationsverantwortlichen, die Tatsache, dass Lachapelle einiges mehr verdienen wird als Rüegg-Stürm nicht nur schön, sondern sie behaupten das Gegenteil: «Unter Berücksichtigung des deutlich höheren Mandatsumfangs sowie der höheren Verantwortlichkeit, liegt die vorgesehene Vergütungshöhe für den VR-Präsidenten ab 2019 wesentlich tiefer als die Vergütung der vergangenen Jahre», schreibt die Bank.
Aus Protest gegen den hohen Lohn Lachapelles hat nun der Nordwestschweizer Regionalpräsident Fredi Zwahlen sein Amt als Verwaltungsrats-Delegierter des Gremiums das ein neues Vergütungsmodell ausgearbeitet hat, niedergelegt. Das Modell soll im November von der Delegiertenversammlung genehmigt werden.