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Das Schloss in 1767 Herrliberger
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Das Schloss Tannenfels steht nordwestlich von Nottwil, am Nordhang des Blumenberges. Auf dem gleichen Hügelzug wie das südlicher gelegene Wartensee in der Nachbargemeinde Neuenkirch.Das heutige Schloss Tannenfels geht auf eine Burg im Mittelalter zurück. Man nimmt an, dass der Wehrbau durch Werner II. von Sursee und Tannenfels, Minnesänger, Kustos und Propst zu Beromünster, erbaut worden ist (Mitte 13. Jh.)
Beim grossen Burgenbruch zur Zeit des Sempacher Krieges wurde auch Tannenfels von den Luzernern erobert und zerstört. Auf die Grundmauern der über 200 Jahre lang stillgelegten "stattlichen Ruine" wurde 1688 durch den Luzerner Obersten Hans Caspar Mayr von Baldegg die heutige Anlage erbaut. Der neue symmetrische Baukörper erhielt die Form eines Rechtecks mit fünf Fensterachsen Länge und drei Fensterachsen Breite. Der Ziergarten ist gegen Süden gerichtet. Das Schloss weist zwei Geschosse mit einer Kapelle im Erdgeschoss des Turmes auf. 1752 liess die Luzerner Junkernfamilie Balthasar beim Antritt der Liegenschaft das Schloss durchgreifend restaurieren.
Der heutige Schlossturm ist eine «romantische Zutat der Umbauten von 1912. Nach 1808 wechselten die Besitzer auf Tannenfels in rascher Folge. 1832 erwarb die Musiker- und Sängerfamilie Stockhausen aus Köln den Sitz, worauf bis in die 1850er Jahre hinein ein reges musikalisches Leben auf dem Schloss herrschte.
Über die Familie Hoffmann aus Colmar gelangte Tannenfels an die Segesser von Brunegg (1888) und später durch Heirat an die Schnyder von Wartensee.
Nicht öffentlich zugänglich.(Auszug aus: Burgen und Schlösser der Schweiz, Bd.5: Luzern/Zug; F. Hauswirth)
Das Schloss Tannenfels ist als Privatbesitz
Bibliographie