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25manna (7. Platz, beste 5.-Strecke GMOK), Blodslitet (6. Platz), Smålandskavlen (13. Platz, 12. Zeit Schlussstrecke), Finalloppet (2. Platz), O-Event (Gesamtsieg) und rein ins Wintertraining. Mit dieser Wettkampfserie und viel Motivation bin ich in die trainingsintensive Winterzeit gestartet.
Ich bin mit allen Wettkämpfen zufrieden, besonders aber mit dem letzten, dem O-Event in Borås. In drei Sprints (Nacht-Sprint, Downhill-Sprint und Zoo-Sprint) gab es eine LEDX-Nachtlampe zu gewinnen (etwa die beste Nachtlampe, die man im Moment kaufen kann). Und da es früh dunkel wird hier und ich keine Stirnlampe besitze, war ich besonders motiviert, den Gesamtsieg zu holen. Der Nacht-Sprint am Freitagabend entlarvte sich nach fünf interessanten Posten zu Beginn als Laufwettkampf. Da ich am Vortag einen Laufanalyse- und VO2max-Test gemacht habe, freuten sich meine Beine nicht gerade besonders darüber, aber ich konnte die Sekunden auf meine Seite biegen. Am Samstag stand Downhill-OL an. Es schüttete aus Kübeln und der Wald war brutal dunkel. Einige heikle Abschnitte und ein paar schnelle Posten in Park/Quartier zum Schluss. Das Ziel war wiederum im riesigen Fussballstadion. Ich wusste, dass ich an diesem Tag gegen die Konkurrenz, die den Downhill-Sprint (andere Bahn) auf der selben Karte teilweise schon mehrere Male in den Jahren zuvor gelaufen war, nur verlieren und nicht viel gewinnen kann. So konzentrierte ich mich auf eine stabile Leistung und verpasste den Sieg am Ende nur gerade um drei Sekunden.
Die Ausgangslage für den abschliessenden Sprint im Zoo von Borås war äusserst spannend. Ich trat als Leader an, allerdings betrug mein Vorsprung vom Punktesystem umgerechnet nur etwa zwei, drei Sekunden. Gestartet wurde in der umgekehrten Reihenfolge des Gesamtklassements, ich ging also als letzter Athlet ins Rennen. In der Vorbereitung auf diese Aufgabe spürte ich, dass mein Körper und Kopf langsam genug von Wettkämpfen hatten und ich vereinbarte mit mir selbst, dass es das letzte Rennen in diesem Jahr sein wird. Nochmals alles geben, nochmals volle Konzentration, nochmals sauber alle Abläufe durchziehen. Und dies gelang mir. Nach etwa zwei Dritteln des spannenden und fordernden Wettkampfs, wo es an Löwen vorbei durch Waldteile und zwischen kleinen Häusern hindurch ging, kreuzte ich den Weg meines engsten Konkurrenten und kurz darauf auch jenen des zwei Minuten vor mir gestarteten Läufers. Der Abstand war aber deutlich kleiner als am Start und dies motivierte natürlich nochmals zusätzlich. Gleichzeitig galt es die Nerven zu behalten und das Schiff in den Hafen zu bringen. Resultat der erneut guten Leistung war ein weiterer Tagessieg, viele Preise mit der Lampe als Hauptgewinn.
Da ich ohnehin top motiviert und von den super Trainingsbedingungen angetan bin, hätte es diesen zusätzlichen Pusch gar nicht gebraucht. Aber dank der Nachtlampe kann ich noch ein paar Stunden mehr in den Wäldern hier verbringen:) Erste Wintertrainingswoche Stufe „hart“: 17h, 6.5h Stunden OL. Noch Fragen?
© 2016 Raffael Huber