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- Dreieinhalb Monate nach dem Brexit hat das britische Unterhaus das Gesetz zur Beendigung der Freizügigkeit für europäische Arbeitskräfte verabschiedet.
- Demnach sollen ab Januar 2021 Arbeitskräfte aus der EU, aber auch der Schweiz, Island, Liechtenstein und Norwegen keinen freien Zugang zum britischen Arbeitsmarkt mehr haben.
Welche Kriterien ab dem 1. Januar 2021 für die Zuwanderung europäischer Arbeitskräfte nach Grossbritannien gelten sollen, wird im am Montagabend verabschiedeten Gesetzesentwurf nicht präzisiert. Die Regierung von Premierminister Boris Johnson hatte jedoch bereits im Februar ein Punktesystem präsentiert, das Arbeitskräften mit besonderen Qualifikationen den Vorzug gibt.
Innenministerin Priti Patel sagte am Montag, das neue Zuwanderungssystem werde «tragfähiger, fairer und einfacher» sein. Es werde eine «wesentliche Rolle» bei der Genesung der britischen Wirtschaft von den Folgen der Coronavirus-Pandemie spielen.