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Gesundheit ist die erste Pflicht im Leben
Als traditionelle chinesische Medizin, TCM oder chinesische Medizin wird jene Heilkunde bezeichnet, die sich in China seit mehr als 2000 Jahren entwickelt hat. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet umfasst den ostasiatischen Raum, insbesondere Vietnam, Korea und Japan.
Akupunktur ist ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Sie geht von Lebensenergien des Körpers aus, die auf definierten Längsbahnen, den Meridianen, zirkulieren und einen steuernden Einfluss auf alle Körperfunktionen haben. Ein gestörter Energiefluss wird für Erkrankungen verantwortlich gemacht und kann durch Stiche in auf den Meridianen angenommene Akupunkturpunkte ausgeglichen werden.
Akupunktur während der Schwangerschaft
Nach Eintreten einer Schwangerschaft kann die Akupunktur bei Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Unruhe etc. sehr hilfreich sein. Die Symptome können gemildert oder sogar behoben werden. Die Akupunktur unterstützt zudem die natürliche Einnistung und Entwicklung des Fötus.
Bis zur 12. Schwangerschaftswoche wird je nach Beschwerden regelmässig therapiert. Danach ist eine Begleitung mittels Akupunktur alle vier bis fünf Wochen sehr sinnvoll. Durch die Winter- und Schnupfenzeit kann auch mal häufiger therapiert werden. Akupunktur wirkt sehr sanft aber wirkungsvoll bei einer verstopften Nase, Husten oder einer beginnenden Grippe.
Ab der 36. Schwangerschaftswoche wird dann eine Behandlung wöchentlich bis zum Geburtstermin gemacht. Diese Akupunkturbehandlungen bereiteten den Körper auf die Geburt vor, bringen das Kind in die richtige Position, machen den Muttermund weich und können den Geburtsverlauf verkürzen. Falls das Kind sich in einer Steisslage befinden kann versucht werden das Kind zu drehen. Die grössten Chancen bestehen, wenn vor der 36. Schwangerschaftswoche damit begonnen wird (am besten ab Woche 34).