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Cora Hübsch, 33 Jahre alt, ist eine Repräsentantin der modernen Frau: selbstbewusst, auf eigenen Beinen stehend, sexuell befreit und ausgestattet mit einer besten Freundin. Cora ist traurig. Der Grund: Sie ist verliebt. Und zwar richtig verliebt in Daniel, einen Mediziner, mit dem sie auf eine, zugegebenermaßen, seltsame Art Bekanntschaft geschlossen hat.
Samstagabend: In der Zeitspanne zwischen 17:25 Uhr bis 23:18 kann die Protagonistin nichts anderes tun, als auf einen … mehrAnruf des Mannes zu warten, mit dem sie vor einigen Tagen den besten Sex ihres Lebens hatte. In diesen Stunden erzählt sie zum einen, wie sie Daniel kennen gelernt hat, von ihrem ersten gemeinsamen Essen bei einem Italiener und ihrem Besuch bei ihm zu Hause. Herrlich offen, selbstkritisch und selbstironisch präsentiert sie dabei das ganze Einmaleins der emanzipierten, aber verliebten Frau. Auf einer zweiten Ebene durchlebt sie in diesem Zeitrahmen eine anfangs noch leidlich erträgliche Aufregung, zahlreiche Versuche, sich abzulenken bis zur blanken Verzweiflung. Doch am Ende erkennt sie, dass alle Rollen, die sie spielt, alle Klischees, denen sie aufgesessen ist, ihr beinahe alles verdorben hätten. weniger