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Hier finden Sie die vollständige Übersetzung des amerikanischen TICA Standards der Tonkinese. Diese Übersetzung ist ein erster Entwurf; da ich fand, dass der TICA Standard der Tonkinese auch in einer deutschen Übersetzung vorliegen sollte, deshalb habe ich mich einfach mal an die Übersetzung gemacht.
Diese Übersetzung steht unter meinem Copyright. Möchten Sie die Übersetzung gerne im Internet veröffentlichen, dann versehen Sie sie bitte mit folgendem Link: Copyright@MOWE (die Veröffentlichung in Printmedien bedarf meiner schriftlichen Zustimmung)
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Das amerikanische Original findet sich unter folgender URL:

Rassestandard Tonkinese (TICA) (Übersetzung ©2008 Monika Wernli)
Kategorien: Sepia, Mink, Pointed
Divisionen: Solid und Tortie
Farben:
alle
Kopf:
Form:
Mittelkurzer, modifzierter Keil mit klaren, sanft gerundeten
Konturen, eine Spur länger als breit. Kopf und Ohren vermitteln von
vorne betrachtet den Eindruck eines gleichseitigen Dreiecks.
Augen: In der Form eines Pfirsichkerns, oben mandelförmig, unten ein bisschen mehr gerundet und in Proportion zum Rest des Gesichtes; mittelgross und mindestens eine Augenbreite auseinander gesetzt. Leicht gegen den äusseren Ohrenrand geneigt.
Kinn: Fest und gerundet, weder hervorstehend noch schwach mit einem korrekten Biss. Im Profil gesehen liegt die Kinnspitze auf einer vertikalen Linie mit der Nase.
Schnauze: Mittellang. Gute Breite beim Kiefergelenk, sanft in eine stumpfe Schnauze auslaufend, weder zu spitz noch allzu sehr gerundet. Die Schnauze weist eine deutliche Einbuchtung (Break) auf, folgt aber in einer sanften Wölbung der Linie des Keils ohne Andeutung von foxiness
Nase: Sanfte konvexe Wölbung, weder schnurgerade noch mit einem Buckel.
Profil: Leichte konvexe Kurve vom Oberkopf bis über die Augen, zu einem sanften Stopp unterhalb der Augen abfallend, ohne den Anschein einer Einbuchtung (Break). Die Wangenknochen sind hoch und sanft geglättet.
Körper:
Rumpf: Ein Rechteck von mittlerer Länge formend, weder zu kompakt noch zu lang. Die Form ist gemässigt-orientalisch, weder gedrungen noch übermässig langgliedrig. Mittelgross, Kater grösser als weibliche Katzen, weder schmächtig noch wuchtig. Mit mittelbreiter Brust, vorne sanft gerundet, die Rippen leicht gewölbt. Flanken horizontal. Der Rücken steigt von der Schulter zum Hinterteil leicht an.
Beine: Eher schlank und in der Länge und Knochenstruktur zum Körper passend. Hinterläufe eine Spur länger als Vorderläufe.
Pfoten: Von ovaler Form; mittelgross.
Schwanz: Breit am Ansatz aber nicht dick, sanft in eine leicht gerundete Spitze auslaufend. Die Länge des Schwanzes entspricht in etwa der Länge Rumpfes vom Steiss bis zu den Schulterblättern.
Knochenbau: Mittelfein, in Proportion zum Körper. Weder schwer noch zierlich.
Muskulatur: Fest, gut entwickelt mit klaren Linien. Nicht stämmig oder plump. Bauch fest und straff. Bei erwachsenen Katern dürfen die Schultern sehr muskulös sein.
Fell/Farbe/muster:
Fell: Mittelkurz. Mit üppiger Dichte, aber eng anliegend.
Textur: Fein, weich und seidig, mit einem schimmernden Glanz.
Körperfarbe: Tief und ebenmässig, ohne dunkle Flecken, Streifen oder eine erkennbare Menge von weissen Haaren, allmählich in eine hellere Farbschattierung am Bauch übergehend. Die Haare dürfen gegen die Wurzel hin heller sein. Die Körperfarbe bei Pointeds ist eine neutrale Schattierung, die gegen den Bauch heller wird und einen ausgeprägten Kontrast zu den Points aufweist. Die Körperfarbe bei Minks ist wahrnehmbar heller als die Pointfarbe und weist einen deutlichen Kontrast zu den Points auf. Die Körperfarbe bei Sepias liegt näher an der der Extremitäten und weist einen geringen Kontrast zu den Points auf. Reinheit der Farbe und Deutlichkeit des Kontrastes sollten stärker gewichtet werden als Farbton. Die endgültige Entwicklung der Farbe kann bis zu 18 Monate dauern, vor allem bei den helleren Farben.
Pointfarbe: Gleichmässig und streifenfrei, ohne Ticking oder weisse Haare; Fussballen und Nasenspiegel richtig pigmentiert. Bei Pointeds und Minks ist die Farbe der Maske, den Ohren, Beinen und Schwanz vergleichbar, wobei die Points dicht und klar abgegrenzt sein müssen; bei den Minks allmählich in die Körperfarbe übergehend, speziell an den Beinen. Ausser bei Kitten sollten die "Handschuhe" gut sichtbar sein wie auch der Übergang zwischen Maske und Ohren. Die Maske sollte das gesamte Gesicht bedecken, inklusive Schnurrbartkissen, darf aber nicht wie eine Kapuze über den Kopf reichen. Bei Sepias sind Gesicht, Ohren, Schwanz und Beine in unterschiedlichen Abstufungen dunkler schattiert, am ausgeprägtesten bei jungen Katzen und bei den hellen Farben; dies gilt in keiner Weise als Fehler.
Augenfarbe: Chartreuse (gold-grün bis gelb-grün) bei Sepias, aqua (blau-grün bis grün-blau) bei Minks und blau (himmelblau bis veilchenblau) bei Pointeds. Tiefe, klare und brilliante Farben im mittleren Spektrumsbereich bevorzugt.
ALLGEMEINE BESCHREIBUNG: Die ideale Tonkanese ist eine mittelgrosse Katze von halb-orientalischem Typ, muskulös, mit festen Pfoten und für ihre Grösse überraschend schwer. Sie sollte den Eindruck einer aufmerksamen, kontaktfreudigen Katze mit hervorragender Kondition erwecken, mit einem seidigen Fell und von athletischer Eleganz.
BALANCE/KONDITION: Sie sollte den Eindruck einer aufmerksamen, kontaktfreudigen Katze mit hervorragender Kondition erwecken, mit einem seidigen Fell und von athletischer Eleganz. Ausgewogene Proportionen und Harmonie sind dabei wichtiger als genaue Grösse und Vorzüglichkeit in einem Bereich sollte Schwächen in andern Bereichen nicht aufwiegen.
Zulässig: Unvollständig entwickelte Augen- und Pointfarbe bei Katzen unter einem Jahr. Dunklere Körperschattierung bei älteren Katzen solange bei den Mink und Pointed-Varianten noch ein erkennbarer Kontrast zwischen Körperfarbe und Points zu erkennen ist. Grössere Breite und Rundung des Kopfes bei adulten Katern aufgrund von Katernbacken. Leicht kürzerer und runderer Kopf und kompakterer Typ bei jungen Kitten, da die Knochenstruktur sich mit zunehmendem Alter noch streckt.
Abzüge: Runde oder übermässig orientalische Augen. Ausgeprägter Stopp. Geisterstreifen an Körper, Schwanz oder Beinen.
Einbehalt des Zertifikats (v1 ohne T.): Runder Kopf mit hervorstehenden runden Augen, kurze Schnauze, ausgeprägter Stopp; extreme Langgliedrigkeit oder Gedrungenheit; weisses Medaillon, fehlende oder fehlerhafte Pigmentation auf dem Nasenspiegel; Auszehrung oder offensichtlich schlechte Gesundheit.
Disqualifikation: Schnelle Hin- und Her-Bewegung der Augen; eingefallenes oder hervorstehendes Sternum; Zwergenwuchs (erwachsene Kater weniger als 3.5kg, Katzen weniger als 2.5kg); jegliche sichtbare Missbildung, welche von den Ausstellungsregeln nicht abgedeckt ist
Das Temperament darf nicht herausfordernd sein; jegliches Zeichen einer deutlichen Herausforderung (challenge) führt zur Disqualifikation. Die Katze darf sich ängstlich zeigen, darf versuchen zu fliehen oder sich allgemein laut beschweren, aber sie darf keine Anstalten machen anzugreifen. In Übereinstimmung mit dem Ausstellungsreglement, ARTIKEL SECHZEHN, führen folgende Dinge zwingend zur Disqualifikation: eine Katze, die beisst (216.9), eine Katze die Anzeichen für eine Täuschungsabsicht zeigt (216.10), erwachsene, männliche Tiere, bei denen nicht beide Hoden abgestiegen sind (216:11), Katzen bei denen der ganze oder Teile des Schwanzes fehlen, sofern nicht ein vom Zuchtausschuss legitimierter Standard vorliegt (216.12.1), Katzen mit mehr als je fünf Zehen an den Vorderpfoten und je vier Zehen an den Hinterpfoten, sofern dies nicht beweisbar die Folge einer Verletzung ist oder ein vom Zuchtausschuss legitimierter Standard vorliegt (216.12.2), sichtbare oder unsichtbare Schwanzfehler, falls der vom Zuchtausschuss legitimierte Standard eine Disqualifikation vorsieht (216:12.4), Schielen, falls der vom Zuchtausschuss legitimierte Standard eine Disqualifikation vorsieht (216.12.5), vollständige Blindheit (216:12.6), ausgeprägte Kleinwüchsigkeit, welche nicht im Einklang mit der Rasse steht (216.12.9), und Depression des Sternums oder ungewöhnlich kleiner Umfang des Brustkorbes (<ip-pii>). Siehe Showreglement, ARTIKEL SECHZEHN für eine umfassende Regelung der Abzüge und Disqualifikationen.