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Von Thomas Edison kommt der Ausspruch: «Der Wert einer Idee liegt in ihrer Umsetzung.» Einmal las ich folgenden, etwas ironischen Spruch: «Ich habe mich entschieden und sage … vielleicht.» Wenn man grosse Ideen hat, davon schwärmt und betont, wie notwendig sie seien, sie jedoch nicht umsetzt, ist alles lediglich eine Luftblase.
Wenn man um geistliche Notwendigkeiten weiss, dafür betet, darüber redet, sie aber nicht tut, ist man nur ein Schattenboxer. John Steinbeck sagte: «Ein Weiser ohne Taten ist eine Wolke ohne Regen.» Was nützen gute Vorsätze, ohne die Disziplin, sie auch umsetzen zu wollen? Was nützen Visionen, wenn man sie nicht ernsthaft verwirklichen will? Was nützen Lasten, wenn man sie nicht anpacken will?
Den Willen Gottes in die Tat umzusetzen, darum geht es: Man weiss, was man tun sollte, und tut es dennoch nicht. Man weiss, was man loslassen sollte, und lässt dennoch nicht los. Man weiss, man sollte jemanden besuchen oder anrufen und schiebt es auf die lange Bank. Man weiss, man sollte sich entschuldigen und macht es dennoch nicht. Man weiss, hier sollte man mit jemandem reden und spricht dennoch nicht mit ihm. Man ist in eine Verantwortung gestellt und nimmt sie dennoch nicht wahr. Man kennt den Willen Gottes für eine persönliche Sache; da dieser jedoch nicht dem eigenen Willen und der eigenen Vorstellung entspricht, bleibt man stehen und sucht weiter Ausflüchte.
Jemand meinte: «Ich habe schon so viel aus meinen Fehlern gelernt, dass ich mir überlege, noch mehr zu machen.» Das ist auch eine Haltung. Sie wird uns aber nicht weiterbringen.
Wo man nur Worte macht, da herrscht Mangel. Und wo man nicht Täter des Wortes wird, betrügt man sich selbst. – Wo man aber den Willen Gottes umsetzt, auch wenn es einem schwerfällt, da kommt letztlich alles gut, weil es mit dem Herrn immer in die gute Richtung geht.