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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Freitag geringfügig zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete im Mittagshandel 115,13 US-Dollar. Das waren acht Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 31 Cent auf 100,54 Dollar.
Händler begründeten die etwas festere Tendenz am Ölmarkt erneut mit dem schwächeren Dollar, der Rohöl für Investoren ausserhalb des Dollar-Raums attraktiver mache und damit die Nachfrage stütze. Nach Einschätzung der Commerzbank hilft auch der allgemeine Anstieg der Rohstoffpreise. Die Erwartungshaltung an die Nachfrageentwicklung in den USA sei jedoch nicht allzu hoch, was die mittlerweile auf etwa 14,50 Dollar gestiegene Preisdifferenz zwischen Brent und WTI zeige, so das Frankfurter Institut. Neue Impulse erwarten Marktbeobachter am Nachmittag noch von US-Konjunkturdaten. Veröffentlicht werden Zahlen zum Konsum und vom Häusermarkt.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist abermals deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) am Donnerstag im Durchschnitt 109,83 US-Dollar. Das waren 1,84 Dollar mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./ajx/jkr
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