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USMCA wird den 1994 abgeschlossenen nordamerikanischen Freihandelspakt Nafta ablösen. Betroffen davon sind fast 500 Millionen Menschen, abgedeckt wird ein Gebiet mit einer Gesamtwirtschaftsleistung von rund 23 Billionen US-Dollar. Die drei Partnerländer tauschten 2018 Waren und Dienstleistungen im Wert von rund 1,4 Billionen Dollar aus.
Die Staats- und Regierungschefs der drei Länder hatten das Abkommen am 30. November 2018 am Rande eines G20-Gipfels in Buenos Aires unterzeichnet. Nach zähen Verhandlungen einigten sich zuletzt die Demokraten im US-Repräsentantenhaus und die Regierung von US-Präsident Donald Trump auf Änderungen des Vertrags, die unter anderem strengere Regeln für die Rechte von Arbeitnehmern und den Umweltschutz beinhalten.
Vertreter der drei Länder unterzeichneten das Zusatzprotokoll am Dienstag in Mexiko-Stadt. Mexiko hatte das ursprüngliche Abkommen als bislang einziges der drei Länder bereits ratifiziert. Nun seien die Parlamente der Vereinigten Staaten und Kanadas an der Reihe, twitterte Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador nach der Senatsabstimmung am Donnerstag.