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Mit dem Entwicklungsprojekt Jumla-Sinja von World Vision Schweiz werden Kinder, ihre Familien und das Umfeld in Nepal unterstützt.
Der Distrikt Jumla liegt im mittleren Westen Nepals in einer sehr bergigen, abgelegenen Region. Jumla ist eine der ärmsten Gegenden des Landes. 85 % der Menschen leben als Selbstversorger von Ackerbau und Viehzucht. Die Kleinbauern pflanzen Getreide und Obst an, aber es fehlt an Verarbeitungs- und Vermarktungsmöglichkeiten. 92 % der Bevölkerung haben nicht genug zu essen, extrem viele Kleinkinder leiden an Mangelernährung. Zudem sind viele Menschen nicht gebildet. Besonders Frauen sind im Kastensystem diskriminiert und unterrepräsentiert in lokalen Gremien und politischen Organen. Viele Kinder müssen arbeiten und damit zum Familieneinkommen beitragen. Mädchen werden oft schon im Alter von 15 Jahren verheiratet und müssen dann die Schule verlassen.
World Vision hat in Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen, Behörden und Verantwortungsträgern, aber auch mit Gesundheitspersonal, Lehrern und Jugendlichen die grössten Probleme der Region identifiziert und eine Strategie für die Projektarbeit entwickelt. Im Herbst 2016 wurde das Entwicklungsprojekt Jumla-Sinja für rund 7 000 Menschen in abgelegenen Dörfern in 5 Gemeinden im Distrikt Jumla lanciert.
Ziel Jedes Kind hat Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen.
Massnahmen
Ziel Jedes Kind hat Zugang zu einer Grundausbildung. Seine Eltern können die Familie dank einem ausreichenden Einkommen versorgen.
Massnahmen