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Die markante Zäsur der französischen Bahnlinie und die Verkehrsachse des äusseren Rings prägen den Ort, der eine Nahtstelle zwischen der Stadt der Jahrhundertwende, der Bebauung der 20er-Jahre und den Zeilenbauten der 50er-Jahre darstellt. Die bestehende Schulanlage von G. Panozzo wird im Nordwesten durch die Allerheiligenkirche von Hermann Baur begrenzt. Während im neuen Klassentrakt sämtliche Unterrichtsräume angeordnet sind, nimmt das zweite Gebäude Aula und Turnhalle auf. Im Verbund mit dem Bestand entsteht eine neue, in sich verständliche städtebauliche Ordnung. Geschosshohe, als transparente oder reflektierende Glaspaneele ausgebildete Elemente prägen das Äussere des Klassentraktes. Die Hülle der Aula besteht aus Glaselementen mit Glasgespinsteinlagen. Im Innern entsteht so der Eindruck einer transluziden, papierenen Fassade, und nachts tritt das Gebäude als grosser Leuchtkörper in Erscheinung.