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Die ägyptische Staatsanwalt hat die Untersuchungshaft für Ex-Präsident Husni Mubarak um 15 Tage verlängert. Die offizielle Nachrichtenagentur Mena zitierte am Freitag einen Sprecher von Staatsanwalt Abdel Megid Mahmud, der dies mit den laufenden Ermittlungen begründete.
Gegen Mubarak und seine beiden Söhne wird wegen des gewaltsamen Vorgehens der Staatsmacht gegen Regierungsgegner Anfang des Jahres ermittelt.
Ein Team von Rechtsmedizinern habe sich am Freitag in die Klinik im Badeort Scharm al-Scheich am Roten Meer begeben, in welcher der 82-jährige Mubarak seit dem 12. April behandelt wird, sagte der Sprecher weiter.
Mubarak hatte bei einer Vernehmung offenbar einen Herzinfarkt erlitten, war anschliessend in die Klinik eingeliefert und so wie seine beiden Söhne zunächst für 15 Tage in Untersuchungshaft genommen worden.
Bei dem gewaltsamen Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen die Regierungsgegner waren nach offiziellen Angaben 846 Menschen ums Leben gekommen. Mubarak wurde durch die Proteste am 11. Februar zum Rücktritt gezwungen.
Nach Angaben der Ärzte vom Donnerstag ist Mubaraks Gesundheitszustand instabil. Mena berichtete unter Berufung auf einen Arzt der Klinik, Mubarak unterziehe sich zahlreichen Untersuchungen, um die Ursache für seinen instabilen Zustand herauszufinden.
Staatsanwalt Megid Mahmud hatte erklärt, er prüfe die Möglichkeit, Mubarak ins Gefängnis oder in ein Gefängniskrankenhaus bringen zu lassen. Die Rechtsmediziner sollten in Scharm al-Scheich feststellen, ob der Gesundheitszustand des 82-Jährigen einen Transport nach Kairo erlaube.
SDA-ATS