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[Dem Kind sein Toast ist runtergefallen]
Kind:
Shiiit! Genau mit dem Philadelphia gegen unten!
Vater:
Murphy’s law.
Kind:
Was?
Vater:
Murphys Gesetz.
Kind:
Besagt dieses Gesetz, dass die Seite mit mehr Masse mehr von der Erde angezogen wird?
Vater:
Nein. Dass von zwei gleich wahrscheinlichen Dingen das Unangenehmere passiert.
Kind:
Dann stimmt aber das Gesetz nicht, dass Katzen immer auf den Pfoten landen.
Vater:
Kann schon sein.
Kind:
Wenn wir es wissen wollten, müssten wir einer Katze einen Philadelphia-Tost auf den Rücken binden und …
Mutter:
Da brauchst du viele Versuche, um damit etwas zu beweisen. Widerspricht dem Tierschutzgesetz.
Kind [seufzt]:
Bestimmt.
Tischgespräch [34]
[Dem Kind sein Toast ist runtergefallen]
12 Gedanken zu „Tischgespräch [34]“
Katzen ein philadelphia brot aud den rücken zu binden, eine wunderbare, kreative idee. super! 🙂
Wissenschaftliches Denken, wunderbar!
Ja – das war eine gute Diskussion, die noch lange weiter ging. Sie beantwortete die Frage, aus welchem Stockwerk sich das Kind trauen würde, die Toast-Katze zu werfen. Und dann ging es noch um den Unterscheid zwischen naturwissenschaftlichen Gesetzen und Gesetzesgrundlagen.
Bitte um Fortsetzung.
Liebe Vered, danke 😉 Aber ich hab’s nicht aufgeschrieben, es ging dann zu schnell.
habe einen freund, der veterinär ist und seine diss (oder sonst eine arbeit auf dem weg dorthin) um die frage kreisen liess, bis wieviele stockwerke fall eine katze überlebt. bis ca. 5 geht, dann stirbt sie bis ca. 10 und danach gehts wieder eine weile. dies aus dem weniger appetitlichen grund, dass bei stürzen ab 10 die blase vor dem aufprall geleert werden kann. die zwei könnten sich bestimmt bestens unterhalten 😉
Toller Dialog!
Immerhin gibt es anscheinend eine empirische Lösung für „The bread falls never but on its buttered side“, die damit zu tun hat, dass ein Butter- (oder Philadelphia-)brot, wenn es von Tischhöhe runterfällt, eine bestimmte Rotationsgeschwindigkeit hat, die eben nur für eine halbe Drehung reicht. Hab ich mal irgendwo gelesen, und ist vermutlich veröffentlicht in den Annals of improbable research…
In einer Mythbusters-Episode haben sie eine Maschine gebaut, die gebutterte Toasts vom Dach des Hauses schießt, um das Problem von dieser empirischen Seite anzugehen.
ich habe mich über dieses thema angeregt mit freunden unterhalten, und wir sind einstimmig der meinung, dass die katze sich direkt auf den rücken drehen würde (wo das philadelphia toast angebunden ist.) und würde pfeiffengerade auf den boden zu sausen und nicht auf den beinen landen. 🙂
noch so eine wundervolle idee.
http://youtube.com/watch?v=Il1WZwGjtEs
🙂
UG: Sehr unterhaltsam! Ich wusste gar nicht, dass sich so viele Menschen so viel Mühe geben, diese Frage zu beantworten. Ohne Kind wäre sie mir nicht einmal eingefallen.
Das Tischgespräch erinnert mich frappierend an diese Herren, die ebensolches ausprobiert und phototechnisch dokumentiert haben: http://www.izetit.de/index_projekte.php?page=projekte/16/p16 🙂 vielleicht doch mal gesetzt gesetz sein lassen? 😉