Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03367.jsonl.gz/1331

Coronavirus (COVID-19) - Organisation der Impfungen im Wallis
Der Kanton Wallis hat die erste Bestellung über 3900 Dosen für den von Swissmedic zugelassenen Impfstoff von Pfizer/BioNTech aufgegeben. Diese Dosen sollten vor Jahresende von der Logistikbasis der Armee an das Zentralinstitut der Spitäler (ZIS) geliefert werden. Die Impfung gegen das Coronavirus wird dann schrittweise mit Patienten aus den geriatrischen Abteilungen des Spital Wallis (HVS) beginnen. Ab Anfang Januar, falls möglich vorher, wird sie den Bewohnern von Alters- und Pflegeheimen und danach anderen, vom Bund schwerpunktmässig festgelegten Personengruppen, angeboten. Nach dem vom Kanton beschlossenen Impfkonzept wird die Impfung von Arztpraxen, Apotheken und vier Impfzentren in Brig, Sitten, Martinach und Collombey mit ihren mobilen Teams durchgeführt. Sie ist kostenlos und freiwillig.
3900 Dosen des Impfstoffs gegen das Coronavirus von Pfizer/BioNTech werden noch in diesem Jahr von der Logistikbasis der Armee an das Zentralinstitut der Spitäler (ZIS) geliefert. Die Impfung wird dann schrittweise bei Patienten aus den geriatrischen Abteilungen des Spital Wallis (HVS) beginnen. Ab Anfang Januar, oder sogar schon früher, wird sie den Bewohnern von sozialmedizinischen Einrichtungen angeboten und dann auf andere schwerpunktmässig festgelegte Personengruppen ausgeweitet.
Gemäss der Impfstrategie des Bundes ist der Impfstoff zunächst für vier vorrangige Zielgruppen reserviert:
- Gefährdete Personen (Personen ab 65 Jahren, die in Alters- und Pflegeheimen oder zu Hause wohnen, und Personen unter 65 Jahren mit Vorerkrankungen wie z. B. Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, chronische Atemwegserkrankungen, Krebs, Immunschwäche aufgrund von Krankheit oder Behandlung, starkem Übergewicht usw.)
- Gesundheitspersonal und Personal, das mit gefährdeten Personen arbeitet
- Erwachsene, die im selben Haushalt wie gefährdete Personen leben
- Erwachsene in Gemeinschaftseinrichtungen
Personen aus den vorrangigen Zielgruppen, die sich Anfang 2021 impfen lassen möchten, können sich an ihren Hausarzt oder die Einrichtung wenden, in der sie leben oder arbeiten. In den Alters- und Pflegeheimen wird die Impfung in Zusammenarbeit mit den behandelnden und den Vertrauensärzten durchgeführt. Ausserdem werden ab Mitte Januar vier Impfzentren in Brig, Sitten, Martinach und Collombey eingerichtet. Die Impfung findet dort auf Voranmeldung statt. Bei Bedarf können weitere Zentren eingerichtet werden. Mobile Teams, die in diesen Zentren stationiert sind, können zu bestimmten Gemeinschaftseinrichtungen fahren, um die Impfung durchzuführen. Die Apotheken sollen dann das kantonale Impfsystem verstärken.
Sobald genügend Impfstoffe verfügbar sind, wird die Impfung allen Personen über 16 Jahren angeboten. Sie wird vom Frühling bis zum Sommer 2021 gestaffelt durchgeführt, abhängig von den Lieferungen und der Anzahl an Personen, die geimpft werden wollen. Es sind zwei Impfstoffdosen pro Person im Abstand von etwa einem Monat erforderlich. Die Impfung ist kostenlos und freiwillig.
Jeder Kanton hat Anspruch auf ein Kontingent an Impfstoffen. Die vorgesehenen Mengen sind ausreichend, um die gesamte Bevölkerung zu impfen. Das Zentralinstitut der Spitäler (ZIS) ist für die Bestellung, Lagerung und Auslieferung der Impfstoffe verantwortlich. Dies ist eine grosse logistische Herausforderung, da jeder Impfstoff unterschiedliche Bedingungen und Haltbarkeiten hat. Arztpraxen, Impfzentren und Apotheken bestellen die notwendigen Impfstoffdosen beim ZIS, zunächst über den Kanton und später online.
Zusätzliche Informationen: www.vs.ch/covid-19, kantonale Hotline unter 058 433 0 144.Tweet