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Schweiz liegt nach dramatischem Match 0:1 zurück
Die Schweiz liegt im Davis-Cup-Playoff gegen Schweden in Bel mit 0:1 zurück. Marc-Andrea Hüsler verlor gegen Markus Eriksson unglücklich mit 6:3, 6:4, 4:6, 6:7 (10:12), 4:6.
Der lange Zeit klar überlegene Hüsler (ATP 455) führte 6:3, 6:4 und hatte im dritten Umgang einen Breakball zum 5:2. Dann leitete die aufkommende Nervosität und vor allem Beschwerden im rechten Bein die Wende ein. Hüsler, der zu diesem Zeitpunkt körperlich arg angeschlagen war, verlor fünf Games in Folge. Danach erholte sich der Linkshänder wieder so weit, dass er mit Eriksson (ATP 455) mithalten konnte. Im vierten Satz fehlten nur zwei Punkte zum Sieg. Im fünften Umgang kassierte er das Break zum 4:6.
Bis die Beine ihn im Stich liessen, zeigte Hüsler eine spielerisch bemerkenswert reife Leitung. Der Zürcher diktierte die Gangart mit seinem Aufschlag und seiner Vorhand. Die schwierigen Phasen mit mehr Fehlern überwand er und wenn es ihm lief, schlug er die Winner mit beeindruckender Sicherheit. Er war Eriksson, der Weltnummer 455 und Nummer 1 der Skandinavier, deutlich überlegen.
Die zweite Hälfte des 3:48 Stunden dauernden Matches war dann eine andere Geschichte. Der angeschlagene Hüsler hielt sich mit Kampfgeist in der Partie. Er wehrte im Tiebreak des vierten Satzes sechs Satzbälle ab und überstand die eine oder andere schwierige Situation, bis zum letzten Game, als er seinen Service zum ersten Mal seit dem Ende des dritten Satzes abgeben musste.
Das zweite Einzel vom Freitag bestreiten Henri Laaksonen (ATP 120) und Jonathan Mridha (ATP 1094).