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1972
Gründung Walliser Verband der Bergbahnunternehmen (VWBBU) / Hubert Bumann, (verstorben im April 2020) Pionier der Seilbahnen von Saas Fee war der erste Präsident des Verbands.
Anzahl Mitglieder 1972: 20
Ziel:
Am Anfang seines Bestehens beschäftigte sich der Verband hauptsächlich damit, eine enge Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern zu gewährleisten und die allgemeinen Fragen im Zusammenhang mit dem Betrieb von Bergbahnen zu erörtern.
Im Laufe der Zeit wurden die Aktivitäten des Verbands ausgeweitet, die Vertretung der Brancheninteressen in Bezug auf die Entwicklung neuer Gesetze, die Verbesserung der beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie die Öffentlichkeitsarbeit waren die Schwerpunkte. Unter der Präsidentschaft des leider bereits verstorbenen Ignaz Truffer wurde der WVBBU zu „Walliser Bergbahnen“ mit dem Kürzel: WBB umbenannt.
Von September 2017 – 2020
werden die Walliser Bergbahnen von Berno Stoffel präsidiert. Als Präsident hat er sich stark für die Einführung des neuen Bergbahn-Gesetzes stark eingesetzt. Am 17. Mai 2018 hat das Walliser Parlament das Gesetz zur Förderung der Bergbahnen (GFBB) verabschiedet, welches die Stärkung und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Bergbahnunternehmen im Kanton Wallis, durch die Bereitstellung gezielter finanzieller Fördermassnahmen, bezweckt. Am 20. Februar 2019 wurde die entsprechende Verordnung (VGFBB) angenommen und im Juni desselben Jahres wurde das Fondsreglement vom Parlament verabschiedet.
Berno Stoffel wurde im Frühling 2020 zum neuen Direktor von Seilbahnen Schweiz gewählt. Sein Nachfolger als Präsident der Walliser Bergbahnen wird an der GV vom 4. September 2020 gewählt.
Der Verband zählt im Jahr 2020 44 Mitglieder
Ein grosser Bergbahn-Pionier, Touristiker und Politiker ist in diesem Jahr von uns gegangen; er verstarb am 6. April 2020 im hohen Alter von 96 Jahren. In seinem Heimatort Saas-Fee, im Kanton Wallis und in der Schweiz hat er die Seilbahnentwicklung seit den 1950er Jahren entscheidend vorangetrieben. Innovation und Kooperationen prägten sein Leben. Unter seiner Führung wurde in den 1980er-Jahren die unterirdische Standseilbahn, die Metro Alpin, von Felskinn (3000 m ü.M) nach Mittelallalin (3556 m ü.M) gebaut und damit ein Sommerskigebiet auf dem Gletscher erschlossen. 1991 war Bumann als Seilbahndirektor verantwortlich für den Bau der ersten Dreiseilumlaufbahn der Welt vom Dorfrand von Saas-Fee bis ins Hauptskigebiet Morenia.
Neben seiner Tätigkeit als Seilbahndirektor war Hubert Bumann 1970 Gründungspräsident des Schweizerischen Verbandes der Seilbahnunternehmungen (SVS), heute Seilbahnen Schweiz. Er präsidierte den Verband neun Jahre lang. Anschliessend war er Ehrenpräsident von SBS und vertrat die Schweiz in der Internationalen Organisation für das Seilbahnwesen (OITAF). Ebenfalls in den 1970-er Jahren gründete er die Walliser Seilbahnvereinigung, damals AVERM, und hatte von 1972 bis 1986 das Amt des Präsidenten inne. Bis ins hohe Alter war er ein gern gesehener Gast an den Generalversammlungen.
Anzahl Bergbahnunternehmen
Anzahl Bahnanlagen
Durchschnittsalter der Anlagen
Anlagen zu ersetzen
Anzahl Beschäftigte im Winter
Investionsvolumen für die Wintersaison 2019/2020
Der Verband ist eine wesentliche Ansprechorganisation im Walliser Tourismus und hat eine massgebliche Wirkung auf politische Entscheidungen zu touristischen Themen.
Der Verband fördert eine proaktive, dynamische Problemlösung und bereitet die Zukunft der Bergbahnbranche aktiv vor. Bei Bedarf werden die Aktivitäten auf den Walliser Tourismus erweitert.
Der Verband identifiziert sich mit dem Kanton Wallis und seiner Bevölkerung.
Die WBB sind in enger Zusammenarbeit mit den anderen kantonalen/nationalen Verbänden und Partner
Der Verband verteidigt keine Partikularinteressen, sondern die Interessen der gesamten Bergbahnbranche.
Didier Defago & Valentin König
David Wyssen & Pascal Bourquin
Eric A. Balet & Urs Zurbriggen
Markus Hasler & Alain Darbellay