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Nach 2:43 Stunden verwertete Nadal im ersten Halbfinal seinen fünften Matchball zum 17. Sieg im 23. Duell mit dem Schotten. Murray hatte sich im letzten Game gegen das drohende Aus noch einmal mit aller Kraft gewehrt und kam zu zwei Breakchancen, letztlich setzte sich der Spanier aber durch und qualifizierte sich zum zehnten Mal für das Endspiel am Turnier im Fürstentum.
Bis zum Stand von 6:2, 3:2 war Murray dank dem guten Service und seinen Stoppbällen der bessere Spieler, ehe sich das Blatt wendete. Nadal, der Viertelfinal-Bezwinger von Stan Wawrinka, gewann neun der nächsten elf Games und legte damit den Grundstein zum Einzug in den Final. Für den Mallorquiner ist es nach Doha die zweite Endspiel-Teilnahme 2016, die 100. in seiner Karriere (67 Turniersiege).
Im Final trifft Nadal, der in Monte Carlo von 2005 bis 2012 acht Mal in Serie gewonnen hat, auf Gaël Monfils. Die Weltnummer 16 gewann im zweiten Halbfinal das französische Duell gegen den Federer-Bezwinger Jo-Wilfried Tsonga 6:1, 6:3. Für Monfils ist es das dritte Masters-1000-Endspiel seiner Karriere.
(SDA)