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Die von 73 Stimmberechtigten besuchte Gemeindeversammlung vom Freitag, 13. April 2018 wählte Bernhard Brülhart für die verbleibende Amtsdauer bis am 31. Dezember 2018 neu in den Gemeindevorstand. Er ersetzt dort Hans-Christian Widmer, welcher per 30. April 2018 seine Demission bekanntgegeben hat.
Für das Erneuerungs- und Ergänzungsprojekt der Lawinenverbauung Chüenihorn (1. Priorität) bewilligte die Gemeindeversammlung einstimmig einen Kredit von Fr. 9.6 Mio. Im Rahmen der Erarbeitung der Gefahrenkarten und der Revision der Gefahrenzonen St. Antönien hat sich gezeigt, dass für das Siedlungsgebiet trotz der bestehenden Anriss- und Verwehungsverbauungen am Chüenihorn teilweise ein Schutzdefizit bezüglich der Lawinengefahr besteht. Die vorgesehenen Massnahmen sollen in den Jahren 2018 - 2027 in jährlichen Etappen von Fr. 850'000.-- - Fr. 1'000'000.-- realisiert werden. An diese Aufwendungen werden Bundes- und Kantonsbeiträge in der Höhe von 80 % ausgerichtet. Im Zuge der Fusion der beiden altrechtlichen Gemeinden Luzein und St. Antönien hat der Kanton der fusionierten Gemeinde zudem einen für die Lawinenverbauung zweckbestimmten Beitrag von Fr. 1.6 Mio. überwiesen.
Mit der unbestrittenen Genehmigung des Baugesetzes, des Alp-, Weide- und Flurgesetzes, des Gesetzes über die Wasserversorgung und des Gesetzes über die Abwasserbehandlung verfügt die fusionierte Gemeinde Luzein nun über die wichtigsten, für das ganze Gemeindegebiet einheitlichen Rechtsgrundlagen.