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«Eigentlich hat mich die Liebe zu Benny Goodmans Musik zum Klarinettenspiel gebracht», verrät Fabio Di Càsola in einem Interview. Gleichzeitig findet er durch Beethovens Musik den Zugang zur Klassik und Dank Heinz Holliger zur Moderne. 1990 erhält er den 1. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb CIEM (Concours international d’Exécution musicale) in Genf. Internationale Aufmerksamkeit lässt nicht auf sich warten und es folgen Einladungen zu bedeutenden Festivals, so zum Beispiel den Berliner Festspielen unter Leitung von Claudio Abbado und dem Festival Evian von Mstislav Rostropovic. Er gewinnt den «Grand Prix Patek Philippe», den «Prix Suisse» für zeitgenössische Musik und den Internationalen Wettbewerb für zeitgenössische Musik in Stresa. 1998 wird er zum «Schweizer Musiker des Jahres» gewählt. All diese Auszeichnungen ebnen den Weg für Musikproduktionen mit erstklassigen Dirigenten, Solisten und Kammermusikensembles. Di Càsola ist Solo-Klarinettist des Orchesters des Musikkollegiums Winterthur und tritt regelmässig in den verschiedensten Kammermusikformationen auf. An der ZHdK hat er eine Professur für Klarinette und Kammermusik inne.