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Im Jahre 1951 bezog die Elektromotorenfabrik „Rüetschi &. Co. AG “ die neu erstellte Fabrikliegenschaft an der Bachstrasse 33 in Suhr. Im gleichen Jahr zügelten die Firmeninhaber Albert und Max Rüetschi mit ihren Familien in die beiden Einfamilienhäuser auf dem Areal. Die Liegenschaft wurde in den kommenden Jahren um Fabrikations- sowie Lagerhallen erweitert. 1982 verstarb Max Rüetschi. In der Folge übernahmen die beiden Söhne Beat und Heinz Rüetschi die Firma.
Die zunehmend schwierige wirtschaftliche Lage führte dazu, dass die Produktion der Antriebstechnik und Giesserei an die neugegründete „Rüetschi AG“ verkauft wurde, damit die entwickelten Antriebe international besser vermarktet werden konnten und somit die knapp 50 Arbeitsplätze erhalten blieben.
Das Gebäude blieb jedoch im Besitz der Familie Rüetschi. Sie vermietet von nun an als REMS AG die Räume auf dem Areal. Unter dem Namen „Im Rüetschi Haus“ wurden ab 1997 frei werdende Gewerberäumlichkeiten umgenutzt und vorwiegend an Handwerksbetriebe, Start ups sowie Kunstschaffende vermietet. Die Liegenschaft wurde stetig renoviert und den neuen Bedürfnissen angepasst.
2015 fanden weitreichende Veränderungen statt. Die drei Töchter der Familie Rüetschi übernahmen erste Aktienanteile und nahmen von nun an ihre Funktion im Verwaltungsrat der REMS AG wahr. Die „Rüetschi AG.“ musste Konkurs anmelden und den Betrieb per Ende Oktober 2015 einstellen.
2016 kommt neues Leben ins Im Rüetschi Haus. Die Hallen werden komplett ausgeräumt, heruntergewaschen und frisch gestrichen. Mit Holzwänden wurden die Hallen entsprechend den Bedürfnissen der Neumietenden unterteilt.
2018 wurden im vorderen Teil der Lagerhalle abschliessbare Lagerabteile eingebaut.
Bilder von Sarina Tschudin, Oktober 2015