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Gefässerweiterungen
Aneurysmen (Erweiterungen von Schlagadern)
Ein Aneurysma ist eine Erweiterung eines Blutgefässes. Umgangssprachlich wird auch von einer Aussackung des Gefässes gesprochen. Ein Aneurysma kann an verschiedenen Stellen im Körper auftreten und verschiedene Gefässe betreffen, so z.B. die Knie- und Bauchschlagader oder das Gehirn. Ab einer gewissen Grösse drohen die Gefässe zu reissen, können Embolien oder Gefässverschlüsse verursachen.
Erweiterungen der Arterien verursachen lange keine Beschwerden und werden oft zufällig entdeckt. Nicht selten besteht eine familiäre Häufung. In betroffenen Familien wird eine Ultraschalluntersuchung der Bauchschlagader ab dem 45. bis 50. Lebensjahr empfohlen.
Zur Diagnose eingesetzt werden bildgebende Verfahren wie Ultraschall (farbkodierte Duplexsonographie), Computertomographie- (CT) oder Magnetresonanz (MRT)-Angiografie, um Lage und Grösse des Aneurysmas exakt zu bestimmen.
Die Behandlung ist abhängig von der Lage des Aneurysmas und der Grösse. Kleinere Aneurysmen werden engmaschig beobachtet. Grössere Aneurysmen müssen operiert werden, um ein lebensbedrohliches Platzen des Gefässes zu verhindern. Eingesetzt werden offene und endovaskuläre Verfahren, die zum Teil kombiniert werden.