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Ein Pflegekind ist ein Kind, das nicht bei der Herkunftsfamilie, sondern vorübergehend oder dauerhaft bei einer anderen Person oder Familie lebt und betreut wird. Ein Kind braucht ein neues Zuhause, wenn sich die Eltern nicht mehr angemessen um ihr Kind kümmern können. Dies kann aufgrund psychischer oder physischer Belastung der Eltern vorkommen oder wenn beide Eltern gestorben sind.
Als Pflegeeltern kommen verheiratete, unverheiratete und gleichgeschlechtliche Paare oder auch Einzelpersonen in Frage. Wer ein Pflegekind aufnimmt, benötigt eine Bewilligung der Kindesschutzbehörde oder einer anderen vom kantonalen Recht bezeichneten Stelle seines Wohnsitzes und steht unter deren Aufsicht.
Wissen Sie, dass ein Kind oder eine hilfsbedürftige Person vernachlässigt wird und in ihrem gesundheitlichen Zustand gefährdet ist, sollten Sie die Behörden einschalten. Beobachter-Abonnenten erfahren in der Mustervorlage «Wie verfasst man eine Gefährdungsmeldung?», welche Punkte Sie schriftlich zur Information der Kesb festhalten sollten.