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Samuel Fried
SAMUEL FRIED, Klavier
Samuel Fried ist in Wohlen im Kanton Aargau aufgewachsen, wo er im Jahr 2003 auch die Matura erlangte. Danach studierte er Klavier bei Prof. Tomasz Herbut an der Hochschule der Künste in Bern (Lehrdiplon) und bei Brigitte Meyer am Conservatoire de Lausanne und erhielt im Sommer 2010 den Master in Arts mit Auszeichnung. Neben seinem Studium erhielt er prägende Impulse durch die Zusammenarbeit mit Cécile Ousset, Klaus Hellwig, Malcolm Bilson, Gary Cooper, Rachel Podger und Rudolf Kratzert.
Samuel Fried hat schon an verschiedenen Wettbewerben 1. Preise gewonnen, so zum Beispiel am Finale des Italienischen Jugendmusikwettbewerbes und am Finale des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbes. Er wird von der Stiftung Ruth und Ernst Burkhalter durch Konzerte unterstützt und erhielt mehrere Stipendien. Seine künstlerische Leistung wurde von der Suisa-Stiftung mit dem «Prix Suisse» ausgezeichnet.
Samuel Fried hat Konzerte in der Schweiz, in Frankreich, Italien, Deutschland, Österreich, Grossbritannien und Japan gegeben und wurde als Solist von mehreren Orchestern eingeladen. Er kann auf Auftritte im Kultur und Kongresshaus in Aarau, in der alten Kirche in Boswil, im Kultur-Casino Bern, in der Tonhalle in Zürich und im Ehrbar-Saal in Wien zurückblicken. Ebenso dokumentieren Radioaufnahmen seinen künstlerischen Werdegang.
Neben seiner solistischen Tätigkeit gilt sein künstlerisches Interesse im besonderen Masse der Kammermusik und der Liedbegleitung. Nicht selten spielt er auf historischen Instrumenten wie Hammerklavier oder Cembalo.
Samuel Fried ist Mitbegründer des ensemble proton bern, das sich ganz auf zeitgenössische Musik spezialisiert hat. Er arbeitete mit KomponistenInnen wie William Blank, Bettina Skrzypczak und Balz Trümpy zusammen.
Samuel gab Meisterkurse in Japan, wo er seine pianistische Erfahrung bisher an mehr als 70 Klavierlehrer weitergeben konnte.
Soloprogramm
Seine Rezitale umfassen Musik von allen Stilepochen der klassischen Musik: von Barock über Romantik und Impressionismus bis zeitgenössischer Musik. Seine Vielfältigkeit und seine Offenheit für Neues spiegeln sich in seinen Programmkonstellationen wieder. Er setzt geschickt grosse, vielgehörte Musik in einen neuen Kontext oder gibt zu Unrecht unbekannter Musik einen Platz in seinen Klavierabenden. Er liebt auch den Brückenschlag zu anderen Kunstrichtungen, sei es Literatur, visuelle Kunst oder Theater.
Weitere Programme
Liederabende mit Sängern, Duo Klavier/Geige, Duo Hammerklavier/Barockgeige mit Repertoire aus der Zeit Mozarts und Beethovens, zeitgenössisches Programm mit variabler Besetzung (ensemble proton bern), Duo Arte Animi, Klavier vierhändig mit Yuka Munehisa