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Der Extremsportler setzt seinen tollkühnen Plan in die Tat um. Aus 39 Kilometer Höhe fliegt er zur Erde und durchbricht als erster Mensch im freien Fall die Schallmauer.
Felix Baumgartner sprang 2007 in die rund 120 m tiefe Höhlenkammer Majlis al Jinn
Roswell/München - Der spektakuläre Rekordversuch des österreichischen Extremsportlers Felix Baumgartner ist geglückt.
Der 43-Jährige stieg am Sonntag mit einem Heliumballon in die Stratosphäre auf und sprang dort aus einer Höhe von rund 39 Kilometern aus einer angehängten Kapsel ab.
Nach etwa 40 Sekunden erreichte Baumgartner eine geschätzte Geschwindigkeit von 1173 Stundenkilometern und durchbrach damit als erster Mensch im freien Fall die Schallmauer.
Baumgartner stellte damit die Rekorde für den höchsten bemannten Ballonflug, den höchsten Absprung mit dem Fallschirm und das erstmalige Durchbrechen der Schallmauer auf.
Ein Rekord fällt nicht
Die Bestmarke für den längsten freien Fall verpasste der Salzburger allerdings um 17 Sekunden.
Der frühere US-Soldat Joe Kittinger war bei seinem Rekord vor 52 Jahren aus 31.332 m gesprungen und befand sich dabei 4:36 Minuten im freien Fall.
Baumgartner hat sich in der Vergangenheit durch zahlreiche spektakuläre Aktionen einen Namen als Extremsportler gemacht.
2003 gewann er mit Carbon-Flügeln ein Wettrennen gegen ein Flugzeug. 2007 sprang er vom Wolkenkratzer Taipei 101.
SPORT1