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Nordkorea hat im ersten Quartal 20 Prozent mehr Waren an China geliefert. Dies trotz einem Importstopp von Kohle seit Mitte Februar. Das ist Wasser auf die Mühlen der Trump-Regierung.
Das mit Wirtschaftssanktionen belegte Nordkorea hat im ersten Quartal des Jahres fast 20 Prozent mehr Waren nach China geliefert. Die Importzahlen von Januar bis Ende März seien um 18,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, teilte der chinesische Zoll am Donnerstag mit.
Insgesamt lieferte Nordkorea demnach Waren im Wert von 3,44 Milliarden Yuan (502 Millionen Franken) an seinen wichtigsten Handelspartner und engsten Verbündeten.
Importstopp von Kohle
Die Zahlen stiegen trotz eines Importstopps von Kohle seit Mitte Februar. Peking hatte damit auf einen erneuten Raketentest des abgeschotteten kommunistischen Landes reagiert. Der Kohle-Export ist eine wichtige Einnahmequelle für Pjöngjang.
Die USA betrachten indes die von China gegen Nordkorea erhobenen Massnahmen als unzureichend. Sie fordern von Peking, mehr Druck auf den Verbündeten auszuüben, damit Pjöngjang sein Nuklearprogramm aufgibt.
(sda/gku)