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In einer kleinen Stadt am Fluss begegnen sich zwei Geheimnisse, die gegensätzlicher nicht sein könnten: Das eine handelt vom ewigen Leben, das andere vom endgültigen Tod. Selma ist sechzehn Jahre alt, als ihre Welt an einem tristen Samstagabend aus den Fugen gerät. Alles beginnt mit einem unheimlichen Traum und mit dem Fremden auf der Kaimauer, der dafür sorgt, dass sie sich selbst nicht mehr wiedererkennt. Während Viktor erbittert darum kämpft, seinen Hunger zu beherrschen, entdeckt Selma ihre eigene, dunkle und wilde Seite. Ihr Leben verwandelt sich in einen Irrgarten aus Angst, Verlockung - und tödlicher Gefahr, denn die junge Frau besitzt eine Gabe, die sie in den Mittelpunkt einer grausamen Verschwörung rückt.
Portrait
Betti Anders, geboren und aufgewachsen in Hameln, entwickelte im Rahmen ihres Soziologie-Studiums an der Universität Bielefeld ein tiefes Interesse an der grundlegenden Beschaffenheit zwischenmenschlicher Beziehungen. Sie beschäftigte sich intensiv mit erkenntnistheoretischen Ansätzen und der Funktionalität und Dysfunktionalität von Moral und Ethik. Seit vielen Jahren lebt und arbeitet sie wieder in ihrer Heimatstadt, ist dreifache Mutter und geniesst das Leben in der Provinz. Bei aller Düsternis ist ihr erstes Buch "Wohin die Dinge gehen" auch eine Hommage an die Stadt am Fluss und ihre eigene Jugendzeit in der Enge und Geborgenheit der Kleinstadt.