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Tropisches Klima im Süden, Wüstenklima im Norden.
Beste Reisezeit: November - Januar.
Landeswährung: Sudanesischer Pfund - SDG
Aktuelles
Von touristischen und anderen nicht dringenden Reisen nach Sudan wird abgeraten. Von Reisen in gewisse Landesteile wird generell abgeraten.
Am 11. April 2019 ist ein Militärputsch verübt worden. Seither haben täglich Demonstrationen stattgefunden. Am 3. und 4. Juni 2019 haben Sicherheitskräfte die Demonstrationen gewaltsam aufgelöst. Zahlreiche Personen sind dabei getötet oder verletzt worden. Das Risiko, unversehens in eine gewaltsame Auseinandersetzung zu geraten, ist hoch.
Eine weitere Verschlechterung der Lage ist möglich.
Der Zugang zum Internet sowie zu den sozialen Medien ist zeitweise unterbrochen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch die Telefonverbindungen eingeschränkt werden.
Falls Sie aus zwingenden Gründen nach Sudan reisen müssen, informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien und über Ihren Reiseveranstalter über die aktuelle Lage. Meiden Sie Demonstrationen und grössere Menschenansammlungen jeder Art und befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden (zum Beispiel Ausgangssperren). Beschränken Sie Reisen innerhalb des Landes auf das notwendige Minimum und klären Sie vorgängig die Sicherheitslage ab.
Im Falle von Unruhen, Strassensperren und Streiks ist die Bewegungsfreiheit des Personals der Schweizer Botschaft eingeschränkt. Die Schweiz hat folglich unter Umständen nur begrenzte oder gar keine Möglichkeiten zur Hilfe in Notfällen oder zur Unterstützung der Ausreise.
Mehrere Fluggesellschaften haben ihre Flüge nach Sudan eingestellt. Auskunft über die internationalen und nationalen Flugverbindungen erteilen die Fluggesellschaften.
Grundsätzliche Einschätzung
Reisen in den Sudan sind mit Risiken verbunden. Die Lage ist in vielen Teilen des Landes angespannt.
Am 22. Februar 2019 hat der sudanesische Präsident die Regierung aufgelöst und den landesweiten Ausnahmezustand ausgerufen. Der Ausnahmezustand berechtigt die Behörden unter anderem, Hausdurchsuchungen ohne Durchsuchungsbefehl vorzunehmen, die Versammlungs- oder die Bewegungsfreiheit einzuschränken und Ausgangssperren zu verhängen.
Es muss vermehrt mit Demonstrationen und Ausschreitungen gerechnet werden.
Wegen Engpässen bei der Versorgung mit Treibstoffen und Lebensmitteln kommt es seit Dezember 2018 in verschiedenen Städten immer wieder zu Unruhen und Streiks. Ausschreitungen und Zusammenstösse zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften, bei denen auch Schusswaffen eingesetzt werden, fordern immer wieder Todesopfer und Verletzte. Mit weiteren Ereignissen dieser Art muss gerechnet werden.
In einigen Landesteilen finden bewaffnete Konflikte statt. In mehreren Landesteilen besteht die Gefahr von Landminen und Blindgängern.
Nach einem mehr als 21 Jahre dauernden Bürgerkrieg wurde das Land getrennt. Am 9. Juli 2011 ist im Süden ein neuer Staat entstanden.
Lassen Sie erhöhte Vorsicht walten. Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien und über Ihre Reiseagentur über die aktuelle Lage. Meiden Sie Demonstrationen und grössere Menschenansammlungen jeder Art, und befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden.
Spezifische regionale Risiken
Auszug aus: Reisehinweise EDA
Gesundheitsinfrastruktur
Ausserhalb von Khartoum und Port-Sudan ist die medizinische Grundversorgung nicht immer gewährleistet. Krankenhäuser verlangen eine Vorschusszahlung in bar, bevor sie Patienten behandeln. Ernsthafte Verletzungen und Erkrankungen müssen im Ausland (Europa) behandelt werden.
Impfungen
Bei Einreisen aus Infektionsgebieten, die innerhalb der letzten 6 Tage besucht wurden, ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben, ausser für Reisen, die sich auf die Sahara begrenzen.
Gesundheitslage
Es existiert, je nach Gebiet, ein Malariarisiko. Sehen Sie ein Malariamedikament vor und schützen Sie sich gegen Mückenstiche. Ebenfalls existiert ein Denguefieber-Risiko. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.
Grundsätzliche Einschätzung
Beachten Sie die üblichen Vorsichtsmassnahmen gegen Kleinkriminalität.
Lassen Sie besonders auf Flughäfen, Busstationen und Märkten Vorsicht walten.
Seien Sie nachts möglichst nicht unterwegs.
Erkundigen Sie sich in den Städten bei Bekannten, Geschäftspartnern oder im Hotel über die lokalen Gegebenheiten, besonders ob es Quartiere gibt, die gemieden werden sollten.
Spezifische Vorsichtsmassnahmen für dieses Reiseziel
Auszug aus: Reisehinweise EDA
Heftige Regenfälle zwischen Juni und September sowie sporadische Sandstürme im Mai und Juni können zu kurzfristigen Problemen und Behinderungen des (Flug-)Verkehrs führen.
Auszug aus: Reisehinweise EDA
Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.
Es werden keine Flughafengebühren erhoben.
Führerausweis und Autovermietung
Der internationale Führerausweis ist obligatorisch. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.
Vorübergehende Einfuhr eines Privatfahrzeugs
Ein Grenzpassierscheinheft «Carnet de Passages en Douane» (CPD) ist für die vorübergehende Einfuhr eines Motorfahrzeugs oder eines Anhängers in dieses Land obligatorisch.
Rechtsverkehr.
Bei Unfällen mit Verletzten sind Polizei und Ambulanz anzurufen
|Notrufnummern|
|Polizei||744 61 oder 999|
Die
touristischen Informationen für dieses Reiseziel wurden mit grösster
Sorgfalt zusammengetragen und werden regelmässig aktualisiert. Indessen
wird hinsichtlich der Genauigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes keine
Garantie gewährt.
Unsere Reiseinfos richten sich spezifisch an Schweizer Staatsbürger oder in der Schweiz wohnhafte Personen bzw. gelten für in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge. Für anderweitige Reisende und Fahrzeuge können die Bestimmungen abweichen.
Die Informationen zu den folgenden Themen wurden vom EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zur Verfügung gestellt: Sicherheit & Politik, Gesundheitsinfrastruktur, Kriminalität und naturbedingte Risiken.
Das EDA rät von Reisen in dieses Land ab.Weitere Informationen
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