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Eine Hochdrucklage folgt der anderen und demzufolge ist Niederschlag weiterhin Mangelware. Zudem hat die Bisenströmung das weitere Austrocknen der Böden zur Folge.
Rückblickend zunächst die Regensummen des Monat Juli. Durch die lokalen Gewitter sind dementsprechend auch die Mengen lokal unterschiedlich verteilt. Dennoch sind im langjährigen Mittel nur etwa 50 – 70% des zu erwarteten Niederschlags gefallen.
Nach der Gewitterfront von Freitagabend und einer deutlichen Abkühlung, sorgte eine schwache Gegenstromlage für ein herbstlich anmutender Start ins Wochenende. Dabei floss in grosser Höhe mit südwestlichen Winden feuchte und mildere Luft über uns hinweg, während in den unteren Luftschichten mit der Bise etwas kühlere Luft aus Nordosten herangeführt wurde. Diese Kombination sorgte für eine mehrheitlich kompakte und tiefe Wolkenbasis, gebietsweise fiel daraus etwas Regen bzw. Nieselregen.
Die Bise wird auch in den nächsten Tagen ein Thema bleiben. Wie auf der Druckkarte unten zu sehen ist, installiert sich über dem nördlichen Kontinent eine Hochdruckbrücke. Wir liegen am südlichen Rand in der besagten trockenen Bisenströmung, dies bis mindestens Donnerstag und in variabler Stärke. Zwar wirbeln in grosser Höhe kleine und schwach ausgeprägte Höhentiefs (nicht in dieser Grafik zu sehen) um uns herum, ob diese aufgrund des kräftigen Hochdruckblocks zu Niederschlag fähig sind, wage ich derzeit zu bezweifeln. Mit der Bise werden die Böden noch zusätzlich ausgetrocknet.