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In einem Frickthaler-Dorfe hatte ein Bauer einen Brunnen boshaft verschüttet. Gleich nach seinem Tode liess sich hinter dem Stubenofen in seinem Hause ein widerliches Aechzen vernehmen, und jedes Becken Wasser, das man auf den Tisch setzte, drehte sich im Kreise herum, schwankte eigenwillig über, und von Zeit zu Zeit fiel etwas von oben her aufzischend in dasselbe hinein. Die Erben vermochten dies und anderes nicht länger mehr zu ertragen, sie meldeten es bei Gericht und im Beisein der hiezu erschienenen Beamteten brannten sie das zuvor geleerte Gebäude nieder.
Band 1, Quelle: Ernst L. Rochholz, Schweizer Sagen aus dem Aargau, Band 1 Aarau, 1856, Seite 44
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchen.ch.