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Geschichte
Das heutige Streckennetz der Appenzeller-Bahnen umfasst Bahnstrecken verschiedenster Spurweiten. Die einzelnen Strecken wurden von jeweils eigenen Gesellschaften eröffnet, die sich in den letzten Acht Jahrzehnt zusammenschlossen. Die Letzte Fusion der Appenzeller-Bahnen ist in diesem Jahr (2021) mit der Frauenfeld-Wil-Bahn gewesen.
Die verzweigte Geschichte der Eisenbahn im Appenzeller-Land fängt im Jahr 1872 an als die Schweizerische Gesellschaft für Localbahn gegründet wurde. Sie hatte das Ziel Eisenbahnlinien im Ländlichen Raum zu bauen und zu betreiben. Die SLB gelang nur die Strecke von Winkeln bis Appenzell zu bauen und nennte sich in Appenzeller-Bahn um.
Die Vorsetzung von Appenzell bis Wasserauen wurde von der Säntisbahn eröffnet, die sich nach Eröffnung der Luftseilbahn auf den Säntis Appenzell-Weissbad-Wasserauen-Bahn nennte.
Der Anschluss Appenzell mit der Stadt St. Gallen wurde von der Appenzellischen Strassenbahn erbaut, die bei der Elektrifikation den Namen St. Gallen-Gais-Appenzell-Bahn annahm. Sie Fusionierte 1947 mit der benachbarten Altstätten-Gais-Bahn.
Die Strecke von St.Gallen nach Trogen wurde von der Trogenerbahn eröffnet, sie verkehrt in St. Gallen auf den Überresten der Strassenbahn von St. Gallen.
Die einzige Normalspurstrecke der AB ist die Bahnstrecke Rorschach-Heiden. Die Strecke wurde 1875 von der Rorschach-Heiden-Bergbahn eröffnet die Strecke ist mit einer Zahnstange ausgerüstet und ist mit Wechselstrom elektrifiziert. Die Züger der Heiden-Bahn verkehren in Rorschach bis zum Hafen-Bahnhof.
Die Strecke Rheineck-Walzenhausen ist auf eine Standseil-Bahn und einer Normalspurigen Talbahn zurückzuführen. 1958 wurden die beiden Bahnen in eine Zahnradbahn umgebaut.
Die Jüngste Strecke im Appenzeller-Bahn Verbund ist die Strecke Frauenfeld-Wil. Die Strecke wurde am 1.September 1887 von der Strassenbahn Frauenfeld-Wil eröffnet. Sie schloss sich 2021 mit den Appenzeller-Bahnen zusammen.
Bildquellen
- AB Bahn Lok Ge 4:4 1: © Felix Meier