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Kurzbiografien der Egger von Aarwangen
Jacob Egger, geb. um 1560 (Stammvater), heiratete Verena Rickli (*1577) von Aarwangen.
Jacob Egger war Zimmermeister und 1606/07 an den Umbauarbeiten im Schloss Aarwangen, bei der Sanierung der Holzbrücke über die Aare (1614/15) und 1616/17 beim Bau des Kornhauses beteiligt. Jacob und Verena werden als Stammeltern der Eggers von Aarwangen bezeichnet. Sie hatten sieben Kinder.
Ulrich Egger geb. 1602 (Zimmermeister), ältester Sohn des Jacobs, heiratete 1630 in Aarwangen Marie Kasper.
Ulrich Egger war Zimmermann. 1643 arbeitete er am Treppenturm im Schloss Aarwangen mit. Während des Bauernkriegs 1653 diente er bei der Schlosswache und erstellte einen Palisadenring um das Schloss herum sowie weitere Schutzeinrichtungen. 1665 baute er den Dachstock der Kirche in Roggwil. Ulrich und Marie hatten acht Kinder.
Caspar Egger geb. 1655 (Glaser), Ulrichs Sohn, Grosskind von Ulrich Egger (*1602), heiratete 1679 in Aarwangen Anna Hürzeler.
Caspar Egger lebte an der Eyhalde in Aarwangen. Er war Glaser und fertigte für das Schloss Aarwangen 33 Fenster im Jahre 1681/82 an. Caspar und Anna hatten fünf Kinder (zwei Knaben, welche später ebenfalls den Beruf Glaser ausübten, und drei Mädchen). Caspar heiratete 1704 zum zweiten Mal. Und zwar Maria Meyer aus Aarwangen – mit ihr hatte er zwei Kinder.
Abraham Egger geb. 1758 (Strumpfweber), Abrahams Sohn, Urgrosskind des Caspars (*1655), heiratete 1781 in Aarwangen Anna Elisabeth Leibundgut (*1758) von Aarwangen.
Abraham Egger lebte in der Riedgasse 11 in Aarwangen. Er übernahm diese Liegenschaft 1787 samt Scheune von seinem Vater.
Abraham war zu dieser Zeit einer von vielen Strumpfwebern in Aarwangen. Trotz des bescheidenen Einkommens hatte er 14 Kinder (acht Knaben, sechs Mädchen). Es war für ihn bestimmt kein Leichtes für diese grosse Familie zu sorgen, aber das hinderte ihn nicht daran, alles für seine Kinder aufzuwenden, um sie für ihr späteres Wirken vorzubereiten und zu tüchtigen Menschen zu erziehen. Fleiss, Sparsinn und Genügsamkeit war das einzige Gut, dass er seinen Kindern mit auf den Lebensweg geben konnte. Seine 14 Kinder entwickelten sich prächtig und bereitetem dem engagierten Vater viel Freude und Stolz.
Abraham starb 1831 im Alter von 72 Jahren in Aarwangen.
Abraham Egger wird auch als Ursprung der Egger-Textillinie bezeichnet. Von seinen Nachkommen entstanden die Firmen:
- Abraham Egger, Aarwangen / Tuchweberei / 1823
- Gottlieb Egger-Grossenbacher / Textilgeschäft / 1888 - G. & W. Egger Aarwangen / Handschuhe / 1911
- Egger & Cie. Langenthal / 1911
- Egger, Eisenhut & Co / Sporthandschuhe / 1943
- WEGA Products AG / 1997
Abraham Egger geb. 1791 (Tuchweber), Abrahams Sohn, heiratete 1828 in Affoltern Anna Maria Schmied (*1805) von Affoltern,
Abraham Egger stieg nach der Schule in die Strumpfweberei seines Vaters ein und gründete 1823 mit seinem Vater zusammen die Tuchweberei «Abraham Egger Aarwangen». Sie woben Tücher und bleichten diese in der Bleiche von Rudolf Schaad
in Schwarzhäusern. Die fertige Ware wurde auf der Tuchlaube im Kaufhaus Langenthal anderen Fabrikanten aus der ganzen Schweiz verkauft. Nach dem Tod seines Vaters 1835 übernahm er das Fabrikationsgeschäft auf eigene Rechnung.
Abraham und Anna Maria hatten acht Kinder, Abraham Egger starb 1869 im Alter von 78 Jahren in Aarwangen.
Gottlieb Egger geb. 1843 (Fabrikannt), Abrahams Sohn, heiratete 1871 in Bern Marianne Grossenbacher von Aarwangen.
Gottlieb Egger übernahm nach dem Tod seines Vaters 1869 das Geschäft «Abraham Egger Aarwangen» zusammen mit seinen drei Brüdern. Ab 1888 war er der alleinige Inhaber und benannte die Fima zu «Gottlieb Egger Aarwangen» um. Das Textilge- schäft wurde ins Quartier Hard verlegt, wo Gottlieb ein neues Geschätshaus errichten lies. 1910 erbaute er direkt neben der Firma für sich und seinen Sohn Walter eine stilvolle Villa.
Gottlieb war im Kirchenrat (mehrere Jahre als Präsident). Ausserdem war er Gemeindepräsident von Aarwangen und Grossrat des Kantons Bern.
Gottlieb und Marianne hatten fünf Kinder.
Walter Egger geb. 1880 (Handschufabrikannt), Gottliebs Sohn, heiratete am 1906 Olga Schneeberger (*1882) vom Gasthof «Zum Wilden Mann» in Aarwangen
Nach Handelsschulen in La Neuveville und Lausanne sowie einem Aufenthalt in London, trat Walter 1901 in das elterliche Textilgeschäft Gottlieb Egger-Grossenbacher (Fabrikation, Handel) ein, welches 1911 in die Firmen G. & W. Egger Aarwangen (Vater Gottlieb und Sohn Walter) und Egger
& Cie. Langenthal (Sohn Hans) aufgeteilt wurde. Nach dem Eintritt des späteren Schwiegersohns Konrad Eisenhut (*1927) begann die Firma mit der Fabrikation von Sporthandschuhen. 1943 folgte die Umwandlung in die Kommanditgesellschaft «Egger, Eisenhut & Cie.». Walter Egger war Gemeinderat von Aarwangen (1914–24 Präsident) und 1914–36 Berner BGB-Grossrat (1932–33 Präsident).
Walter und Olga hatten zwei Töchter. Er starb 1959 im Alter von fast 79 Jahren
Hans Egger geb. 1872 (Textilfabrikannt), Gottliebs Sohn, heiratete 1905 Ida Kellerhals.
Als ältester Sohn von Gottlieb, der seine Lehre in der Flachsspinnerei in Burgdorf machte und nach ihrem Abschluss in einem Fabrikationsgeschäft in Terni (Italien) arbeitete, trat er in der ersten Hälfte der 1890er Jahre, nach seiner Rückkehr aus dem Ausland, in den elterlichen Betrieb ein. Kurz darauf führte er sehr erfolgreich die Fabrikation von Zwilch-Handschuhen ein. 1911 trennte sich Hans vom elterlichen Betrieb und gründete als Alleininhaber die Firma «Egger & Cie Langenthal».
Hans und Ida hatten eine Tochter und einen Sohn, welcher das Geschäft weiterführte.
Karl Otto Egger, geb. 1872 (Alpinist), Johann Friedrichs des Steinkohlenhändlers, heiratete 1915 Renée Emma Morel.
Karl Otto Egger war gelernter Kaufmann, Be- kanntheit aber erlangte er als «Alpinist». Der Berg- steiger und begeisterte Förderer des hochalpinen Skilaufs (ab 1894 SAC-Mitglied, 1931 Ehrenmitglied der SAC Sektion Basel) war 1904 an der Gründung des Skiclubs Basel beteiligt, 1911 Zentralpräsident des Schweizerischen Ski-Verbands (SSV, heute Swiss Ski) und von 1908 bis 1917 Redaktor des Jahrbuchs «Ski» des SSV.
Ab 1897 realisierte Karl Otto 36 Erstbegehungen in den Schweizer Alpen. 1914 folgte eine Kauka- sus-Expedition mit Guido Miescher (neun Erstbe- steigungen), die zur Berichtigung topografischer Fehler und Anfertigung orografischen Skizzen dien- te. Das Bergsteigen faszinierte ihn auch als Schrift- steller und Maler.
Hans Jacob Egger geb. 1697 (Tiermann), Urgrosskind des Ulrich Egger (*1602) heiratete 1759 Anna Kohler (*1725).
Hans Jacob Egger war Menageriebesitzer und zog ab 1716 mit seinen wilden und exotischen Tieren während rund 50 Jahren durch alle Länder Europas. Mit der Schaustellung seiner Tiere verdiente er nicht nur sein Unterhalt, sondern konnte nebenbei ein Vermögen von 18’000 Pfund ersparen. Als 70-jähriger und reicher Mann kehrte er nach Aarwangen zurück und liess sich 1767 das auch heute noch wertvolle und wunderschöne Tierlihaus in Aarwangen bauen. Während seinen Reisen kam Hans Jacob Egger zudem in den Besitz eines geheimen Rezeptes für ein Heilmittel. 1771 begann er mit der Fabrikation des noch vor wenigen Jahren sehr bekannten Aarwangener-Balsams – dieser wurde noch bis 1981 in Langenthal verkauft. Hans Jacob und Anna hatten sechs Kinder. Er starb 1771 im Alter von 74 Jahren.
Kunraht Egger war Krämer, geb. 1718, Neffe von Hans Jacob Egger dem Menageriebesitzer, er heiratete Elsbeth Schaad.
Kunraht Egger war Krämer und Strumpfweber. Bereits sein Vater Niclaus (*1688) verkaufte Gewürze, Seiden und exotischen Artikel, welche den weiten Weg von Indien über die Seidenstrasse bis nach Aarwangen fanden. 1766 wurde das markante blaue Haus mit der Inschrift in den Bügen «Cunrad Egger» gebaut. Cunrad und Elsbeth hatten sechs Kinder.
Hans Georg Egger geb. um 1620 (Seiler), heiratete am 1639 in Aarwangen Barbara Scheidegger.
Hans Georg lieferte im Bauernkrieg 1653 der Garnison von Aarwangen Brandkugeln, Pechkränze und «etliche hölzerne Sturmbüchsen», dazu einen Zentner Lunten, welche später der Artillerie in Langenthal zugeführt wurde. 1767/68 reparierte er nach dem Eindringen von Weierwasser mit seinem Gespann den Schlossgrabengarten. Hans Georg und Barbara hatten neun Kinder.
Hans Caspar Egger geb. 1696 (Hauptmann), Sohn des Caspar Egger, des Zöllners, heiratete 1717 in Aarwangen Anna Von Horn (*1698).
Hans Caspar Egger war Metzger und Hauptmann der Schlosswache von Aarwangen. Er war der Besitzer des zum Schloss gehörenden Bauerngutes Moosberg in Aarwangen und somit auch der Eigentümer des kleinen Jagdschlösschens mit Fischweiher, welches 1706 vom Landvogt Hieronymus Thormann erbaut wurde. Hans Caspar und Anna hatten 14 Kinder.
Er starb 1764 im Alter von 68 Jahren in Aarwangen.
Hans Jacob Egger geb. 16.1.1724 (Gärbermeister), Sohn des Hans Caspar vom Moosberg, heiratete Anna Marey Sägesser.
Hans Jacob Egger war der Rotgerber von Aarwangen. Er erbaute sich eine Gerberei am «Sagirain», später «Gärbirain» genannt, hinter dem heutigen Restaurant Braui. Eine schöne Wappenscheibe im Besitze von alt Grossrat Walter Egger sel. lautet: «Jacob Egger, Gärber zu Aarwangen und Frau Anna-Maria Sägesser, sein Ehegemahl.» Hans Jacob und Anna Marey hatten sechs Kinder.
Er starb 1770 nach einer schweren zehntägigen Krankheit im Alter von 46 Jahren in Aarwangen.
Die Gärberei blieb noch weitere zwei Generationen in den Händen der Eggers, bis sich Samuel Egger, der letzte Rotgärber von Aarwangen, 1830 in der Aare das Leben nahm.
Johannes Egger geb. 1772 (Ammann), Johannes, des Gerbermeisters, heiratete Ursula Obrist geb. ca. 1772.
Johann Egger war jener bekannte Revolutionär, den die Mediationsregierung 1803 aus dem Lande verbannte (Bannwartsgeschichte mit Huldigungsverweigerung). Einige Jahre später kehrte er zurück und war massgeblich daran beteiligt, dass das damalige Regiment des Kantons Bern 1831 durch eine Volksregierung ersetzt wurde. Er war ausserdem im Verfassungsrat und im Grossrat tätig. Johannes und Ursula hatten zwei Kinder.
Friedrich Egger geb. 1781 (Hutmacher), Sohn des Johannes, des Gerbermeisters, heiratete 1807 in Hindelbank Elisabeth Egger, die Tochter des Krämers.
Friedrich war Hutmacher und im Nebenamt Posthalter von Aarwangen. Er legte grossen Wert auf eine gute Erziehung und Schulbildung seiner zahlreichen Kinder. Er errichtete für seine jüngeren Kinder und andere Kinder in der Nachbarschaft eine eigene Privatschule. Friedrich engagierte sich auch in der Schulkomission von Aarwangen. Friedrich und Elisabeth hatten zwölf Kinder. Drei seiner Söhne waren die Bierbrauer von Aarwangen und ein weiterer ging nach Worb bei Bern, wo heute immer noch das Egger Bier gebraut wird.
Friedrich starb 1836 im Alter von 55 Jahren.
Johann Gottfried Augustinus Egger geb. 1816, Bierbrauer, Sohn des Hutmachers. Er heiratete 1846 in Wangen Louise Geiser von Langenthal.
Johann Gottfried August war Handelsbeflissener im Hause Moser & Cie. in Herzogenbuchsee. Mitte der 1840er Jahre wandte er sich aber der Bierbrauerei zu und pachtete während einiger Jahre die Brauerei in Langenthal. Er heiratete und gründete mit seinen Brüdern Willhelm und Gottlieb Ende der 1840er Jahre die Brauerei in Aarwangen. Seine Frau Louise verstarb 1847 nach der Geburt ihres ersten Kindes im Alter von nur 25 Jahren.
Johann Gottlieb Egger geb. 1810 (Handelsmann und Landwirt), Friedrich des Hutmachers Sohn, heiratete 1836 in Wynigen Elisabeth Seiler (*1817).
Johann Gottlieb war ein vielseitig begabter Mensch, der sich bei seinen Arbeiten immer verantwortungsbewusst, voll und ganz einsetzte – halbe Sachen waren nicht sein Ding. In der Landwirtschaft galt er als Pionier: Mit Neuanschaffungen von Maschinen und Geräten aller Art und mit der Haltung schöner Rassentieren war er ein Vorbild und Ansporn für die ganze Gemeinde. Seine Nächstenliebe gegenüber allen Menschen war in Aarwangen legendär, er galt als sehr hilfsbereit und engagierte sich stark für die Armen und Minderbemittelten.
Ende der 1840er Jahre gründete er mit zwei seinen Brüder Johann Wilhelm und Johann Gottfried Augustinus die Bierbrauerei in Aarwangen – er kümmerte sich vor allem um die Buchhaltung. Ausserdem war er Grossrat (1839), Verfassungsrat (1846), Regierungsstatthalter von Aarwangen (1844), Direktor der Kantonalbank in Langenthal (1864–1881), Präsident und Vizepräsident der Ersparniskasse des Amtsbezirks Aarwangen (1850– 1882). Er war Gründer der Käsereigesellschaft (langjähriger Präsident) und beteiligte sich zudem an der Errichtung des damaligen Bezirksspitals. Johann Gottlieb und Elisabeth Seiler hatten sieben Kinder. Er starb 1882 im Alter von 72 Jahren.
Johann Gottfried Egger geb. 1830 (Bierbrauer Worb), Sohn des Friedrich, des Hutmachers, heiratete 1858 in Wynigen Elise Bürki von Worb.
Johann Gottfrieds Bruder, Augustinus Egger, pachtete die Brauerei in Langenthal, wo er dann heiratete und Ende der 1840er Jahre die Brauerei in Aarwangen gründete – in Gemeinschaft mit seinen Brüdern Willhelm und Gottlieb. Der vierte Spross, Johann Gottfried, absolvierte, nach abgebrochenen Studium, bei seinen Brüdern in Aarwangen die Bierbrauerlehre. Was Johann Gottfried in Aarwangen lernte, nahm er zuerst mit nach Amerika, bevor er 1863 in Worb eine Brauerei gründete.
Heute wird Egger Bier Worb von den Brüdern Michael und Marcel Egger in der sechsten Generation geführt. Sie brauen jährlich 2,5 Millionen Liter Bier und beschäftigen um die 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Um die Jahrhundertwende (1900) wurde die Brauerei in Aarwangen aufgegeben.
Der Gasthof "Zum Wilden Mann" war 200 Jahre in Egger Besitz.
Samuel Rudolf Hektor Egger geb. 1821 (Gründer der Baufirma Hector Egger AG), Sohn des Jakob, heiratete 1850 in Wynau Anna Barbara Eggimann von Trachselwald.
Samuel Rudolf Hektor machte eine Ausbildung zum Architekten und Baufachmann in Stuttgart. 1848 gründete er eine Zimmerei (später Baufirma) in Aarwangen, 1859 verlegte er den Betrieb an den neuen Bahnhof in Langenthal. Er erhielt beispielsweise Aufträge für den Rapperswiler Damm und die Gotthardbahn.
Er galt als radikaler Berner Grossrat 1847–51 und 1861–74. Organisator des Langenthaler Freischarenfests 1870. Oberst der Artillerie. Die Baufirma von Samuel Rudolf Hektor Egger expandierte erst unter seinen Nachfolgern. Sohn Hector Eugen Egger (1852–1901) und Enkel Hector Egger (1880–1956).
Hector Eugen Egger geb. 1852 (Architekt), Sohn des Samuel Rudolf Hektor, heiratete Marie Anna Imboden.
Hector Eugen trat 1878 – nach dem Studium an der technischen Hochschule in Stuttgart – in die Baufirma Hector Egger AG ein und erweiterte diese durch die Angliederung eines Architekturbüros.
Laut mündlicher Überlieferung hat die Hector Egger AG während dieser Zeit den Austausch der Aarwangener Aarebrücke von der alten Holzbrücke zur ersten Stahlbrücke (gleicher Baustil wie der Eiffelturm) vorgenommen.
Hector Egger (1880–1956) hat das Bild der Bauten von und rund um Langenthal entscheidend geprägt. Viele Industrie- und Geschäftsgebäude sowie zahlreiche Wohnhäuser und Siedlungen wurden von ihm entworfen, gebaut oder erweitert. Hector Egger übernahm 1906 die Firma von seinem Vater Eugen Hector Egger (gest. 1901). Zu ihr gehörten ein Architekturbüro, eine Bauunternehmung und eine Zimmerei.
Zu Beginn führte er die Firma zusammen mit Hans Rebsamen unter dem Namen Egger & Rebsamen, ab 1911 leitete er dann das Unternehmen Hector Egger alleine. 1943 wurde es in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Nach seinem Tod führte Oscar Richner das Unternehmen als Geschäftsführer weiter.
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