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Geschichte der ch Stiftung
Die ch Stiftung wurde 1967 als privatrechtliche Stiftung gegründet und wird von allen 26 Kantonen getragen. Seit mehr als vier Jahrzehnten engagiert sie sich als gut vernetzte Institution für den Brückenschlag zwischen den Kantonen und Sprachgemeinschaften und für die Förderung des föderalistischen Staatsgedankens. In diesem Rahmen hat die ch Stiftung ihr Tätigkeitsgebiet seit ihrer Gründung in mehreren Etappen erweitert.
Mitte der 70er Jahre nahm die ch Reihe, ein Projekt zur Übersetzung zeitgenössischer Schweizer Literatur, ihren Anfang. Dank der finanziellen Unterstützung und der qualitativen Begleitung der Übersetzungsarbeit können jährlich rund acht Werke in anderen Landessprachen gefördert werden.
Ab den 90er Jahren intensivierte die ch Stiftung ihr Wirkungsfeld zugunsten der interkantonalen Zusammenarbeit. Im Herbst 1993 war sie massgeblich an der Gründung der Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) zur besseren Wahrnehmung kantonaler Interessen in der Bundespolitik beteiligt. Seither ist sie mit der Führung des Sekretariats der KdK mandatiert. Der/die Geschäftsführer/in der ch Stiftung amtet gleichzeitig als Generalsekretär/in. Ausserdem erbringt die ch Stiftung vielfältige Dienstleistungen für die Zusammenarbeit zwischen den Kantonen und mit dem Bund. Seit über 25 Jahren organisiert sie jährlich ein Regierungs-Seminar für die Weiterbildung und Vernetzung der kantonalen Regierungsmitglieder. Ausserdem betreibt sie seit 2008 das Haus der Kantone in Bern, Sitz der verschiedenen interkantonalen Konferenzen, und bildet so eine wichtige Drehscheibe in der interkantonalen Zusammenarbeit.