Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03184.jsonl.gz/2246

Woods gewinnt die 9. Etappe - Pogacar macht etwas Zeit gut
Jonas Vingegaard büsst in der 9. Etappe der Tour de France etwas von seinem Vorsprung auf Tadej Pogacar ein, geht aber als Leader in den 1. Ruhetag. Der Tagessieg geht an den Kanadier Michael Woods.
Jonas Vingegaard büsst in der 9. Etappe der Tour de France etwas von seinem Vorsprung auf Tadej Pogacar ein, geht aber als Leader in den 1. Ruhetag. Der Tagessieg geht an den Kanadier Michael Woods.
Drei Tage nach seinem Etappensieg in den Pyrenäen machte Tadej Pogacar bei der Bergankunft am legendären Puy de Dôme im Kampf um das Maillot jaune weitere Sekunden gegenüber dem Vorjahressieger Jonas Vingegaard gut. Der in Gelb fahrende Däne war zwar der Einzige aus dem Kreis der besten Gesamtklassementsfahrer, der am Hinterrad von Pogacar blieb, als der Slowene im Schlussanstieg 1,5 km vor dem Ziel eine seiner gefürchteten Attacken setzte.
Doch der Tour-Champion von 2020 und 2021 erwies sich in den steilen Rampen mit bis zu 18 Prozent Steigung letztlich als der Stärkere der beiden grossen Rivalen. Bis ins Ziel auf dem ruhenden Vulkan gelang es Pogacar, seinen Rückstand in der Gesamtwertung auf Vingegaard von 25 auf 17 Sekunden zu verringern. Der vormalige Leader Jai Hindley aus Australien liegt als Gesamtdritter bereits 2:40 Minuten zurück.
Kanadischer Tagessieg
Das Ziel erreichte Pogacar als Etappen-13. allerdings über acht Minuten hinter dem Tagessieger Michael Woods. Der Kanadier gehörte einer ursprünglich 14 Fahrer grossen Ausreissergruppe an und bewies am Ende das grösste Stehvermögen.
Dahinter folgten der Franzose Pierre Latour, der Slowene Matej Mohoric und der junge Amerikaner Matteo Jorgenson, der bis 400 m vor dem Ziel und nach einer fast 50 km langen Solofahrt das Rennen noch angeführt hatte. Für Woods war es der grösste Erfolg, nachdem er 2018 und 2020 schon eine Etappe an der Vuelta gewinnen konnte.
Ruhetag am Montag
Am Montag steht an der Tour der erste Ruhetag an, ehe tags darauf die hügelige 10. Etappe über 167,2 km von Vulcana nach Issoire folgt. Die Wellen des Zentralmassivs bieten das perfekte Terrain für Ausreisser.