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Mit der Beauftragung von Sabina Nadarevic die Geschäftsidee und den Auftritt von workscooter zu überarbeiten, hat die Geschäftsleitung des Startups die richtige Entscheidung getroffen. Die erste Etappe des Relaunch konnte letzte Woche erfolgreich abgeschlossen werden und die Gründer Rico Peter und Christoph Kalt freuen sich über das vorliegende Ergebnis.
Es ist geplant, in mehreren Blogs den Relauch aufzuarbeiten und interessierten Personen (Gründern, KMU-Verantwortlichen, Studenten) die Herausforderungen resp. die Prozesse eines jungen Unternehmens näher zu bringen. Es geht nicht um grosse Theorien, sondern um Praxisbezug und gesunden Menschenverstand. Es soll aufzeigt werden, dass der Aufbau eines Unternehmens eine anspruchsvolle Arbeit ist und dass gerade zu Beginn Rückschläge und Anpassungen in vielen Bereichen etwas Normales sind.
In mehreren Workshops wurden verschiedene Entwürfe entwickelt und gewürdigt. Letztendlich war das Ergebnis ein Design-mässig angepasstes Penrose-Dreieck.
Das Penrose-Dreieck
Das Penrose-Dreieck, auch Tribar genannt, ist eine sogenannte „unmögliche Figur“. Es zeigt drei Balken, die jeweils im rechten Winkel zueinander stehen und dennoch zu einem Dreieck verbunden sind.
Betrachtende einer Tribar-Darstellung sind mit der Schwierigkeit konfrontiert, ihre Entfernung zu den Teilen des Tribars und ihre Lage im dargestellten Raum immer wieder neu interpretieren zu müssen. Die ständig wiederkehrende Interpretation der Lage symbolisiert für die Projektmitarbeitenden die Auseinandersetzung mit dem permanenten Wandel und der Dynamik von sozio-technischen Systemen. Als Denkmodell dient ein New Work-Ansatz mit den drei Gestaltungselementen Mensch, Technologie und Konzepte. Wobei die Konzepte ökonomischen und ökologischen Bedingungen standhalten müssen.
Weshalb ist ein unmögliches Objekt wie das Tribar möglich?
Der Mathematiker Roger Penrose gilt als der Erfinder des «Penrose-Dreiecks». Er gibt in einem Artikel darauf die einfachste Antwort: „Jeder einzelne Teil einer Figur ist akzeptabel als Darstellung eines Gegenstands, der normal im Raum steht; das Akzeptieren des gesamten Objekts führt jedoch, als Folge unrichtiger Verbindungen zwischen den einzelnen Teilen, zu dem trügerischen Effekt einer unmöglichen Struktur.“
Eine unmögliche Figur erfüllt somit zwei Bedingungen: 1. Sie besteht aus einzelnen Teilen, die im Bildraum ohne Widerspruch möglich sind. 2. Diese Teile werden auf eine Weise verbunden, die zwar auf der zweidimensionalen Bildfläche möglich, im dargestellten dreidimensionalen Raum jedoch unmöglich ist.
Für die Erklärung solcher Figuren spielen die Erkenntnisse der Gestaltpsychologie eine wichtige Rolle. Sie zeigen, dass das Sehen kein passiver Vorgang ist, sondern stets auch die aktive Interpretation des Gesehenen. Und weiter, dass das Ganze der Wahrnehmung etwas anderes ist als die Summe seiner Teile und dass wir uns dieser Illusion nicht entziehen können, auch wenn sie etwas scheinbar Unmögliches darstellt.
In eine neue Zukunft?
Die Verantwortlichen der workscooter GmbH sind überzeugt, dass mit dem Relaunch des neuen Logos die Basis geschaffen wird, um neue Leistungen und technologische Entwicklungen auch in Zukunft transparent intergrieren und besser kommunizieren zu können.
Schauen Sie uns weiterhin über die Schultern bei der Entwicklung unserer Geschäftsideen. Fortsetzung folgt.
workscooter® ist eine eingetragenen Marke und eine gemeinsame Geschäftsidee der ProSoz GmbH und der CREAPROCESS AG.