Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03449.jsonl.gz/1375

Viele Geschäfte, aber wenige Diskussionen: So lässt sich die Sitzung des Generalrats von Villars-sur-Glâne vom Donnerstagabend zusammenfassen. Deutlich stimmte das Parlament zwei Kreditanträgen zu: 192 000 Franken für den Kauf einer Informatiklösung für die Gemeindeverwaltung, die sich nach einem einjährigen Test bewährt hat, und 35 000 Franken für die Anschaffung einer Maschine für die thermische Unkrautbekämpfung mit Dampf und Heisswasser. Daneben galt es, Reglemente anzupassen und Sitze in Kommissionen neu zu besetzen. Im Generalratsreglement musste die Gemeinde den Artikel über den Wahlmodus der neuen kantonalen Gesetzgebung angleichen: Demnach ist nun eine stille Wahl möglich, wenn es weniger oder gleich viele Kandidaten wie Sitze gibt.
Im Schulreglement galt es, den Artikel über die Elternbeiträge für ausserschulische Aktivitäten zu ändern, dies nach dem Bundesgerichtsentscheid vom vergangenen Dezember. Das Hundereglement erforderte Anpassungen, weil es seit 2016 eine neue nationale Datenbank gibt. Der Generalrat hiess alle Änderungen einstimmig gut. Weiter genehmigte er einen Fünfjahresplan für den Unterhalt des Strassennetzes für die Periode 2019 bis 2023.
Weil Generalrätin Alizée Rey (SP) Mitte Oktober für Benjamin Gasser in den Gemeinderat nachrutscht, wird ihr Sitz in der Finanzkommission frei. Der Generalrat wählte Jacques Dietrich (SP) per Akklamation zu ihrem Nachfolger. Reys Aufgabe als Stimmenzählerin wird Valentina Marthaler (SP) übernehmen. Ebenfalls per Akklamation erledigte das Parlament drei weitere Wahlgeschäfte: Colette Teixidor-Tâche (CVP) folgt in der Raumplanungskommission auf Elise Moret (CVP), Jacques Chavaz (FDP) übernimmt in der sozialpolitischen Kommission für Marc Roder (FDP), und Claude Monney (CSP) nimmt anstelle von Nicolas Schmidt (Grüne) Einsitz im Agglo-Rat.