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Wegen einfacher Körperverletzung hat das Bezirksgericht Zürich am Donnerstag einen 23-jährigen Mann zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt. Pikant an dem Fall: Der junge Mann ist Sohn eines weitherum bekannten Psychologen und Spezialisten für Jugendgewalt.
Der Angeklagte und sein 27-jähriger Mittäter kassierten je eine bedingte Geldstrafe von 120 Tagessätzen. Für den 23-Jährigen setzte das Gericht einen Ansatz von 50 Franken fest, für den - arbeitslosen - anderen von 10 Franken.
Die beiden jungen Männer hatten kurz vor Weihnachten 2006 in Zürich einen Taxichauffeur brutal zusammengeschlagen. Der heute 46-Jährige erlitt unter anderem eine Gehirnerschütterung und musste eine gebrochene Schulter operieren lassen.
Die Verteidigung machte vergeblich Notwehr geltend und verlangte einen Freispruch. Die jungen Männer hätten in Notwehr gehandelt - in Wirklichkeit habe nämlich der Taxifahrer sie angegriffen. Das Gericht stützte sich für seine Beurteilung im wesentlichen auf die Aussagen von zwei Augenzeugen, welche den nächtlichen Vorfall beobachtet hatten.
SDA-ATS