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Musikalische Gruppenimprovisation in der sozialen Gruppenarbeitein
Methodischer Zugang zur Förderung positiver Gruppen- und Selbsterfahrungen in der Sozialen Arbeit
In der vorliegenden Bachelor-Arbeit befasst sich Lukas Allemann mit der Frage, wie sich die musikalische Gruppenimprovisation in der sozialen Gruppenarbeit innerhalb der Sozialen Arbeit einsetzen lässt. Um die Fragestellung zu beantworten, schafft er die Grundlagen, untersucht die Möglichkeiten für die Prävention und Behandlung und zeigt auf, wie die Methode umgesetzt werden kann. Das Kapitel zu den Möglichkeiten und der Umsetzung behandelt er mit der Hilfe des Gruppenverfahrens der themenzentrierten Interaktion. Der Autor kommt zum Schluss, dass die soziale Gruppenarbeit eine vielseitige Methode der Sozialen Arbeit ist, die mit der themenzentrierten Interaktion konkrete Handlungsvorschläge erhält. Die musikalische Gruppenimprovisation gehört zu den Methoden der Sozialen Arbeit mit Musik, die die Stärken des nonverbalen Mediums nutzen. Die Möglichkeiten der musikalischen Gruppenimprovisation für die soziale Gruppenarbeit liegen beim Individuum in der Förderung des Selbstwerts, der Identitätsentwicklung, der Kreativität und der Selbstwahrnehmung. Die Möglichkeiten für die gesamte Gruppe gründen im Beziehungsaufbau und der Konfliktbearbeitung. Bei der Umsetzung gilt es die Rahmenbedingungen zu klären. Ist ein geeigneter Raum vorhanden und stehen die passenden Instrumente bereit, kann nach dem Arbeitsprinzip der dynamischen Balance und dem Musikverständnis der Sozialen Arbeit mit Musik, vorgegangen werden. Spielregeln und Spielideen dienen dabei zur Strukturierung der Methode. Am Schluss folgt die Auswertung anhand von Leitfragen. Das Potenzial der Methode kann vermehrt genutzt werden, wenn sie von den Hochschulen der Sozialen Arbeit in den Lehrplan aufgenommen wird und zunehmend Gegenstand der Forschung ist.