Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03101.jsonl.gz/182

Mitten in der Corona-Hochsaison startete die Anmeldung zum diesjährigen Zürich Disc Golf Open, oder wie es kurzfristig umgetauft wurde, zum «Extremely Uncertain Open». Viele Zahnräder der eingespielten Turniermaschinerie der Voodoo Warriors mussten der neuen Situation angepasst werden. Trotzdem war der Andrang fürs Turnier war sehr gross und der letztjährige Teilnehmerrekord wurde mit 78 SpielerInnen zerschmettert. Um zu ermöglichen, dass alle Registrierten auch teilnehmen können, und um sicherzustellen, dass sich keine grösseren Menschentrauben bilden, wurde das Turnier komplett im Golfstart durchgeführt. Auch wurde erstmals für ein Swisstour-Turnier Discgolf Metrix fürs Scoring verwendet.
Trotz all dieser Neuerungen verlieft das Turnier ohne grössere Probleme. Am ersten Turniertag regnete es noch ein wenig und der Himmel war bedeckt, was wegen den fehlenden Passanten kein Nachteil ist. Die Scoring-Bedingungen waren optimal. Doch auch bei idealem Wetter zeigte der Hardhof seine Zähne und der «Hot Score» lag bei nur -7, welcher von gleich drei Spielern, Stephan Müller, Dominik Stampfer und Raffa Dreier erreicht wurde.
Am Sonntag kletterte das Thermometer noch einige Grade höher und lockte so mehr Besucher in den Park. Die Affiche hätte für den Sonntag nicht spannender sein können, da sich zum Spitzentrio Tony Ferro mit nur einem Wurf Rückstand gesellte. Alle Spieler leisteten sich im «battle of Hardhof» einige Fehler und die Führung wechselte diverse Male. Nach rund 12 Bahnen war klar, dass das Spitzenquartett auf ein Duo geschrumpft war. Stephan Müller bewies einmal mehr seine Nervenstärke und beendete das Turnier mit drei aufeinanderfolgenden Birdies. Dies reichte ganz knapp um Tony Ferro mit nur einem Wurf Vorsprung auf den zweiten Platz zu verweisen. Auf Rang der mit landeten Dominik Stampfer und Christoph Weiss, welcher sich von der Chasecard nach vorne kämpfte.
Bei den Damen war das Rennen um die Krone nicht ganz so ausgeglichen. Natalie Holloköi erkämpfte sich in der ersten Runde einen Vorsprung von 3 Würfen, welchen sie in der zweiten Runde noch auszubauen vermochte. Sie beendete das Turnier mit einem souveränen Vorsprung als Siegerin. Platz zwei konnte sich Tabea Wallus erringen, welche ihre ernüchternde Leistung der ersten Runde in der zweiten etwas zu korrigieren vermochte. Mena Leuenbergers beendete das Turnier auf Rang 3.
Glücklich darüber, dass das Extremely Uncertain Open durchgeführt werden konnte bedanken sich die Voodoo Warriors bei allen Helfer- und SpielerInnen und freuen sich auf das nächste Swisstour-Turnir.
Die kompletten Resultate können hier nachgeschaut werden.