Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03632.jsonl.gz/1651

Die Schmerzbehandlung von Patienten mit einer schweren chronischen Nierenerkrankung ist aufgrund limitierender Faktoren keine Bagatelle. Nicht nur potenzielle Nebenwirkungen können den Einsatz der Schmerzmittel einschränken, auch das Interaktionspotential mit anderen Medikamenten ist zu beachten.
Gemäss einer 2019 veröffentlichten Sekundäranalyse sind niedrige Vitamin-D-Spiegel mit einem schlechteren Krankheitsverlauf und beeinträchtigter Lebensqualität assoziiert. Bezüglich möglicher positiver Effekte von Vitamin D-Supplementation in dieser Patientenpopulation gibt es weiteren Forschungsbedarf.
Die chronische lymphatische Leukämie ist die häufigste Leukämieform bei Erwachsenen in westlichen Ländern [1]. Trotz grosser Therapiefortschritte ist die Erkrankung noch immer unheilbar, und es kommt bei den meisten Patienten zum Rezidiv [2,3]. Für diese Patienten ist nun eine neue Behandlungsoption verfügbar.
Das Ovarialkarzinom ist zu einer chronischen Krankheit geworden. Therapie-Abfolgen mit Chirurgie, additiven und palliativen Systemtherapien, dazu Erhaltungstherapien in verschiedenen Linien sind komplex. Die Besprechung aktueller Daten hilft, diese in den klinischen Alltag umzusetzen.
ADHS kann gut behandelt werden. Für eine multimodale Therapie gibt es die besten Wirksamkeitsbelege. Die Diagnostik wird jedoch häufig durch eine breite Symptomvarianz erschwert. Neben weiteren Faktoren können auch hormonelle Schwankungen Symptome und Bewältigungsstragien beeinflussen.
Trotz Fortschritten im Bereich kombinierter Radiochemotherapien spielt die totale Laryngektomie immer noch eine wichtige Rolle beim fortgeschrittenen Larynx- und Hypopharynxkarzinom. Massnahmen der onkologischen Rehabilitation beinhalten unter anderem auch psychosoziale Aspekte.
Die Pleura bedeckt als seröse Schicht die Thoraxorgane und die innere Skelettseite zur Thoraxhöhle. Die geringe Normalmenge an Pleuraflüssigkeit, die für ein reizfreies Pleuragleiten verantwortlich ist, wird hauptsächlich in der parietalen Pleura sowohl produziert als auch über Lymphwege resorbiert.
Zur Inhalation stehen bei Kindern im Wesentlichen drei verschiedene Systeme zur Verfügung: Dosieraerosole, Trockenpulverinhalatoren und Feuchtvernebler. Darüber hinaus gibt es Weiterentwicklungen von Inhalatoren und es kommen Systeme mit neuen Eigenschaften auf den Markt.
Die medikamentösen Möglichkeiten in der Behandlung des Lungenkarzinoms haben sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Neben der klassischen Chemotherapie rücken die Immuntherapie und die zielgerichtete Therapie von Treibermutationen immer weiter in den Vordergrund. Der Stellenwert der Biopsie und auch Re-Biopsie unter Therapie ist enorm gestiegen.
Ist die durch neurodegenerative Erkrankungen hervorgerufene Sterblichkeitsrate bei Fussballprofis tatsächlich erhöht? Zu diesem Ergebnis kam eine retrospektive Kohortenstudie, die aktuell im «The New England Journal» publiziert wurde. Wie lässt sich das Risiko medizinisch erklären?
Im Gegensatz zu Typ 1-Diabetes, Typ 2-Diabetes und Gestationsdiabetes sind Sonderformen diabetischer Erkrankungen weit weniger bekannt. Nicht selten führen diagnostische Irrtümer zu inadäquater Behandlung mit negativen Folgen für alle Beteiligten.
Die Systemische Sklerose (SSc) ist eine der schwersten Erkrankungen, weil sie sich überall im Körper abspielt, es aber für wenige Probleme eine Lösung gibt und praktisch jedes Organ einzeln behandelt werden muss. Es gibt für sie nach wie vor keine universelle Medikation wie bei anderen Erkrankungen, also nicht das eine Biologikum oder ein bestimmtes Immunsuppressivum.
Die gastroösophageale Refluxerkrankung (GERD) zählt zu den häufigsten Erkrankungen in den westlichen Industrieländern. Neue diagnostische Methoden und Erkenntnisse über die Pathophysiologie (z.B. Acid Pocket), ermöglichen neue Therapien. Im Mittelpunkt der Fortbildung stehen Protonenpumpeninhibitoren (PPI) und Alginat-Antazida-Präparate.
Dass hinter pneumologischen Erkrankungen arbeitsbedingte Gründe stecken können, gerät bei der Anamnese im klinischen und praktischen Alltag gerne aus dem Fokus. Ein Arbeitsmediziner schärfte anhand neuer Studienergebnisse die Sinne dafür und zeigte am Beispiel einiger Krankheitsbilder, worauf man achten sollte.
Die Prognose von Patienten mit einem Kolonkarzinom, das eine Mutation im Gen BRAF-V600 aufweist, ist deutlich schlecht. Schlägt die Therapie nicht an, beträgt die Überlebenswahrscheinlichkeit lediglich noch vier bis sechs Monate. Eine Dreifachtherapie kann diese zumindest leicht verbessern.
Erste Studienergebnisse weisen darauf hin, dass die Erweiterung der konventionellen Chemotherapie um eine Immuntherapie das progressionsfreie Überleben bei Patienten mit fortgeschrittenem Blasenkarzinom verbessern könnte. Steht ein Paradigmenwechsel ins Haus?
Die pulmonale Hypertonie bei Linksherzerkrankungen ist in den meisten Fällen durch eine passive Druckerhöhung aufgrund erhöhter linksseitiger Füllungsdrucke bedingt. Während die isolierte postkapilläre pulmonale Hypertonie häufig auftritt, ist nur eine kleine Gruppe der Patienten von einer schweren pulmonal-vaskulären Erkrankung betroffen.
Periphere Gefässverletzungen sind zwar selten, allerdings mit grossen Herausforderungen verbunden. Neben der Blutungskontrolle steht der Extremitätenerhalt im Vordergrund.
Prophylaxe von Narben stellt eine wichtige Komponente von erfolgreichem Wundmanagement dar. Heutzutage ist ein breites Spektrum an invasiven und nichtinvasiven Massnahmen verfügbar. Am EADV-Jahreskongress gaben internationale Experten ein Update dazu.
Die Resultate der internationalen Multizenterstudie APPRECIATE zeigen eine deutliche Symptomreduktion einschliesslich Hautbefall spezifischer Lokalisationen. Zudem war eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität messbar.