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Erfahrungsberichte
Hier veröffentlicht die Liga für Zeckenkranke Lebensberichte von Betroffenen oder deren Angehörigen. Dabei geht es darum, die Vielfalt der Probleme, denen Zeckenkranke täglich begegnen, exemplarisch aufzuzeigen und darauf aufmerksam zu machen, dass sich viele Schwierigkeiten in gleichen oder ähnlichen Abläufen ständig wiederholen.
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Wenn Zecken nicht entdeckt werden
Die Symptome einer Borrelien-Infektion gleichen diversen anderen Krankheiten. Wird das Bakterium zu spät bemerkt, können sich ernsthafte Beschwerden entwickeln. Dies musste die Präsidentin der Liga für Zeckenkranke Schweiz, Franziska Knobel aus Dietlikon, schmerzlich erfahren.
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Leiden nach Zeckenbiss
Lebensgeschichte von Theodor
Im Juli 1986 wurde mein Mann am Kopf von einer Zecke gebissen. Sofort entfernte ich diese und wir dachten nicht mehr daran. Einen Monat später, an einem Sonntag, wurde er plötzlich ohnmächtig, was aber schnell wieder verging. Aber innert kurzer Zeit passierte es noch vier Mal. Der herbeigerufene Arzt lieferte ihn mit der Ambulanz ins Spital. Leider erwähnten wir den Zeckenbiss nicht und so stellten sie fest, dass er irgend einen Virus hatte. Zehn Tage verbrachte er im Spital ohne einen genaueren Bescheid zu erhalten.
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Auf der Suche nach der verlorenen Gesundheit
Bericht von Annagret
Nach einem Zeckenbiss: Erfahrungen, Erkenntnisse, Gefühle... Es war Ende 1996 als ich erstmals einen unerklärlichen Schmerz besonders am rechten Knie verspürte - ein Schmerz, der mich während Jahren begleiten sollte - zusammen mit einem Dutzend weiterer Gebrechen, denen ich mit Hilfe von ebenso vielen Ärzten und in sechs verschiedenen Spitälern und Kliniken Herr zu werden versuchte.
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Zermürbender Kampf
Bericht von Kaspar
Ich bin 1971 in ländlicher Umgebung geboren worden und aufgewachsen. Meine Freizeit verbrachte ich vor allem mit Spielen im Garten, mit Wandern im Wald und in den Bergen, an der Aare und am See. Unsere Ferienziele waren die Berge (Simmental) und Südfrankreich (Camargue und Cevennen). 1983, nach der Rückkehr aus Südfrankreich erkrankte ich an starkem Kopfweh, hohem Fieber, Gliederschmerzen, Unbeweglichkeit, (ich konnte nicht mehr Gehen).
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Alles braucht seine Zeit
Lebensgeschichte von Felizitas
Aufgewachsen in einem schönen, gemütlichen Schweizer Dorf, genoss ich den ländlichen Frieden bei Spiel und Spass auf Feld und Wiese. Die grösste Freude fanden wir Kinder in den zahlreichen, prächtigen Wäldern. Welcher Wald birgt etwa nicht genügend geheimnisvolle Rätsel, welche so viele unschuldige Kinderherzen zu lösen versuchen? Doch welches Kind, - ja gar welche Mutter oder welcher Vater -, ahnt nur im geringsten, dass zwischen diesen Rätseln tiefgreifende Gefahren lauern? Nein! Wir machten uns einen Spass daraus: „Kuck mal, du hast so viele Mücken- und Milbenstiche. „Dich juckt es nun ganz fest.“ – „Mich mögen dafür die Tiere! Mein Blut schmeckt ihnen.“ Fleissig zählten wir unsere Bobbeln und waren sogar stolz, wenn wir mehr davon aufweisen konnten als andere. Wer hätte da gedacht, dass so kleine Tiere auch Bakterien- und Virenerkrankungen übertragen können?
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