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Stele
Ausgangspunkt zu dieser Skulptur war der defekte Pfosten des Gartentörchens bei unserem Haus in San Vittore. Ich wollte einen günstigen Ersatz und fing gedanklich zu spielen an. Erster Gedanke: Ich binde zwei Steine zu einem Pfosten. Im Steinbruch im Calancatal kam ein zweiter Gedanke auf: Einen einzigen Stein so zu formen, als ob es zwei wären. Doch der entstandene ‚Pfosten‘ war viel zu gross fürs Gartentor. Es folgte ein Hin und Her, es entstanden grössere und kleinere Objekte und schliesslich der Wunsch, die Stelen stärker zu beleben. Ich formte einen festen Körper, eine Art dominierende Person, an die sich eine zweite lehnt, weil sie eine Stütze braucht oder schlicht Schutz sucht. Die Wechselwirkung der Stelen kann aber auch als Marterpfahl gelesen werden, an den eine Person gebunden ist… so finden zwei ‚zusammengebundene Steine‘ nach und nach ihre Inhalte.
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