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Frauen sind da wohl jetzt als nicht-Bartträger von Natur aus benachteiligt, denn Schnurrbärte können laut einer Studie vor Lippenkrebs schützen.
Im Medical Express erklärte Studienautor Dr. Daniel Aires, dass Schnurrbärte scheinen die Lippe genauso zu schützen wie Haare die Kopfhaut. Er ist Direktor für Dermatologie an der Universität von Kansas. Aires und sein Team untersuchten 200 männliche Patienten, bei denen bereits eine Präkanzerose, die als aktinische Keratose auf dem Kopf oder Gesicht bekannt ist.
«Die aktinische Keratose ist ein schuppiger Punkt auf der Haut, der sich zu einem gefährlichen Krebs namens Plattenepithelkarzinom entwickeln kann», erklärte Aires. «Da die Lippenhaut so dünn ist, können aktinische Keratosen in die Lippen eindringen und schneller tödlich werden als aktinische Keratosen an andereren Stellen auf der Haut.»
Fast 60 der Männer der Studie hatten «schützende» Schnurrbärte, d.h. Schnurrbärte, die mindestens 9 Millimeter dick sind. Am Ende stellten Aires und seine Kollegen fest, dass jahrelanges Schnurrbart tragen letztendlich zu einem 16-mal geringeren Risiko für die Entwicklung einer aktinischen Keratose auf der Unterlippe führte, verglichen mit den schnurrbartfreien Teilnehmern der Studie.