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Schweiz an der «Freiheits-Spitze»
Die Schweiz ist nach Hongkong, Singapur und Neuseeland weltweit das Land mit der viertgrössten wirtschaftlichen Freiheit (sie erreicht 8,16 von 10 Punkten). Zu diesem Schluss kommt der jüngste, vom kanadischen Fraser Institute erhobene Index der ökonomischen Freiheit für 2013. Die Länder mit der grössten wirtschaftlichen Freiheit geniessen auch den höchsten Wohlstand. Das Bruttoinlandprodukt pro Kopf liegt in den 25% freiesten Ländern gut fünfmal über dem in den 25% unfreiesten. Der «Freiheitsindex» basiert auf 42 Indikatoren, gruppiert in fünf Hauptbereiche, die gemeinsam von neunzig unabhängigen Institutionen (in der Schweiz ist das Liberale Institut beteiligt) erhoben werden. Die Hauptbereiche betreffen die Staatstätigkeit, die Rechtsstaatlichkeit und den Schutz des Privateigentums, den Zugang zu stabilem Geld, die Freiheit zu globalem Handel und die Regulierungsdichte. Unter den zehn Top-Ländern finden sich nur gerade zwei aus der EU. Die USA folgen auf Rang 16, Deutschland auf 29. Italien oder Frankreich finden sich gar erst in den Tiefen des Klassements auf den Rängen 68 bzw. 70. Diese Ergebnisse müssten der EU zu denken geben. Den Schluss der Rangliste «ziert», mit erheblichem Rückstand, Venezuela. Die «bolivarische Revolution» des Hugo Chávez und seiner Nachfolger hat nicht Demokratie und Wohlstand, sondern faktisch Diktatur und Armut gebracht.
26. September 2015