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Unter einer Schreibmaschine versteht man eine Büromaschine für maschinelle Schreibarbeiten, bei der durch manuellen Tastendruck die Typen mittels eines Farbbandes auf einen über eine drehbare Walze eingespannten Papierbogen abgebildet werden. Schreibmaschinen wurden mittlerweile vollständig durch Computer und Textverarbeitungsprogramme verdrängt. Das genormte Tastenfeld einer Schreibmaschine umfasst 44-46 Tasten mit je zwei Buchstaben oder Zeichen sowie eine von der Ausstattung abhängige Zahl von Funktionstasten. Bei der mechanischen Schreibmaschine muss mit dem Anschlagen die gesamte Energie zum Andrucken und für die Transportvorgänge manuell aufgebracht werden. Die Schreibgeschwindigkeit beträgt sechs bis acht Anschläge pro Sekunde. Bei elektrischen (elektromechanischen) Schreibmaschinen genügt ein leichter Tastendruck; die weiteren Abläufe werden durch einen eingebauten Elektromotor bewirkt (Schreibgeschwindigkeit etwa zehn Anschläge pro Sekunde). Die Drehbewegung des Elektromotors wird über ein Reibgetriebe auf den Typenhebel übertragen und ruft dessen Anschlag hervor. Bei der elektrischen Schreibkopf-Schreibmaschine sind übrigens die Typenhebel durch einen kugel- oder zylinderförmigen Schreibkopf (Schreibkern, Kugelkopf, Schreibzylinder) mit 88-96 Typen ersetzt. Die Schreibwalze bewegt sich nur radial (es gibt keinen beweglichen Wagen), dafür wandert der Schreibkopf über die gesamte Schreibbreite. Bei Bedienung einer Taste wird der Schreibkopf so bewegt, dass er mit der entsprechenden Type das mitlaufende Farbband gegen das Schreibpapier schlägt. Dies ermöglicht eine hohe Schreibgeschwindigkeit (bis 20 Anschläge pro Sekunde), ausserdem ist der Platzbedarf viel geringer, da kein Wagen seitlich aus der Maschine herausbewegt werden muss. Auch die elektronischen Schreibmaschinen sind mit einem Schreibkopf oder mit einem Typenrad (Typenscheibe) ausgerüstet, das durch einen Schrittmotor in die richtige Position gebracht wird. Die Ansteuerung eines Buchstabens erfolgt über Logikschaltungen, durch die dem Typenrad die jeweils günstigste Drehrichtung erteilt wird. Ist die gewünschte Stellung erreicht, löst ein Magnetanker den hinter dem Typenrad angeordneten Typenhammer aus, der dadurch den elastischen Typenfinger auf das Farbband und den Papierbogen schlägt. Wesentliches Merkmal der elektronischen Schreibmaschine ist der Einsatz von Mikroprozessoren, die eine Vielzahl von Funktionen automatisieren, zum Beispiel Papiereinzug, Zentrieren, Randausgleich, Blocksatz, Unterstreichung, Einzug, Löschen und Korrigieren. Im Jahr 1714 meldete Henry Mill in London eine Schreibmaschine zum Patent an. Die erste nachweislich gebaute Schreibmaschine stammt von Pellegrino Turri. Kaufen Sie auf unserer Homepage aus der Schweiz tolle Schreibmaschinen zu günstigen Preisen online.