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Lesben- und Schwulenpaare sind gute Eltern, ihre Kinder sind ihren KollegInnen mit Hetero-Eltern oft gar eine Nasenlänge voraus. Dies zeigt eine Studie im Auftrag des deutschen Bundesjustizministeriums (BMJ), durchgeführt vom Bayrischen Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg.
Die Ergebnisse der Studie bestätigen ältere amerikanische Untersuchungen: Kinder, die in Regenbogenfamilien aufwachsen, entwickeln sich genauso gut und prächtig wie Kinder, die in klassischen Familienformen aufwachsen. Oft sind sie sogar besser gewappnet fürs Leben: Sie zeigen ein höheres Selbstwertgefühl, mehr Autonomie und besuchen häufiger bildungsstärkere Schulen.
Den Vorsprung, den Regebogenkinder teilweise haben, hat nicht direkt mit der sexuellen Orientierung ihrer Eltern zu tun. Entscheidend sind gemäss der Studie die gute Beziehungsqualität der Eltern und das Familienklima.
Die Studie wurde 2007/2008 durchgeführt. Befragt wurden 1059 Eltern mit 693 Kindern. Die Elternpaare waren mehrheitlich weiblich, nur 7% sind männlich. Von den Kindern sind 48% in die Beziehung hineingeboren, 44% stammen aus früheren Heterobeziehungen, 6% sind Pflegekinder und nur 1,9% der Kinder sind Adoptivkinder. Dagegen wurden ¼ der leiblichen Kinder von der Partnerin adoptiert (in Deutschland möglich, in der Schweiz nicht) Zur Zusammenfassung der Studie (durch den Verband der Lesben und Schwulen in Deutschland LSVD) führt dieser Link.
Quelle: