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Wussten Sie, dass man mit einer Bestattungsvorsorge seine Bestattung planen und sicherstellen kann, dass seine Wünsche erfüllt werden, wenn der Zeitpunkt gekommen ist?
Inhaltsübersicht
Nach internationalem Bestattungsrecht muss ein Leichnam von einem Bestattungsunternehmen zurückgebracht werden, weil dieses Verfahren nicht von der Familie durchgeführt werden kann. Unabhängig davon, ob es sich um einen Leichentransport in die Schweiz oder um eine Rückführung des Leichnams ins Ausland handelt, besteht die erste Formalität darin, den Tod festzustellen und eine ärztliche Bescheinigung zu erhalten. Wenn der Tod auf eine nicht-natürliche Ursache zurückzuführen ist, muss selbstverständlich die Polizei benachrichtigen werden, die den Tatbestand feststellen wird. Wenn der Tod im Ausland eintritt, ist es dringend ratsam, sich an das schweizerische Konsulat oder die schweizerische Botschaft vor Ort zu wenden, um die verschiedenen Schritte zu erleichtern.
Die Kosten für die Rückführung einer Leiche werden auch durch die verschiedenen Verfahrensschritte bestimmt, die für die Rückführung des Verfahrens erforderlich sind. Um eine Leiche zu transportieren, muss sie zwingend in einen Sarg gelegt werden. Einige Fluggesellschaften verlangen jedoch zusätzlich eine Konversationsbehandlung am Körper, was problematisch sein kann, wenn die Person an einer ansteckenden Krankheit gestorben ist und daher keinen Zugang zu einer solchen Behandlung hat. Nach der Einsargung wird der Sarg für den Transport hermetisch verschlossen, unabhängig davon, ob die Familie zu diesem Zeitpunkt anwesend ist oder nicht. Der Sarg wird mit Harz kaltgeschweisst. Die lokalen Behörden (oder die kantonalen Behörden, wenn der Leichnam aus der Schweiz transportiert werden soll) müssen ebenfalls einen Leichenpass ausstellen, und die Bestattungsunternehmen vor Ort sind zu informieren, damit der Verstorbene nach seiner Ankunft rasch aufgenommen werden kann. Die meisten Länder verlangen eine Bescheinigung über die Seuchenfreiheit, die je nach geltendem Recht manchmal von einem vereidigten Fachmann übersetzt werden muss. Da die Formalitäten von Land zu Land unterschiedlich sind und der aktuellen Gesundheitslage unterliegen, wenden sich Bestattungsunternehmen in der Regel an das Konsulat des Ziellandes, um die verschiedenen Schritte zu klären, bevor sie die Rückführung des Leichnams in die Heimat veranlassen.
Um die schwerfälligen Formalitäten abzufedern und die Kosten für die Rückführung der Leiche zu begrenzen, entscheiden sich immer mehr Familien für eine Kremation am Todesort und anschliessend für den Transport der Urne. Leider steht diese Lösung nicht im Einklang mit einigen religiösen Bestattungsriten, die die Erdbestattung vorschreiben. In manchen Kulturen muss die Erdbestattung sehr schnell nach dem Todesfall erfolgen. Da die Rückführung einer Leiche jedoch ein Verfahren ist, das im Durchschnitt zwei Tage in Anspruch nimmt, ist es in den meisten Fällen nach wie vor schwierig, die Frist einzuhalten. Eine religiöse oder weltliche Trauerfeier kann organisiert werden, nachdem die Leiche zurückgebracht wurde. Dennoch ist die Kremation aufgrund der Metallverkleidung, die im Sarg für den Transport verwendet wird, mit technischen Einschränkungen verbunden.
Die Rückführung einer Leiche ist ein komplexes und kostspieliges Verfahren:
- Bei der Rückführung der Leiche per Flugzeug schreibt die Gesetzgebung meist eine luftdicht verschlossene Hülle vor, die in den Sarg gelegt und durch die Polsterung getarnt wird.
- In einigen Ländern sind Konservierungsmassnahmen vorgeschrieben, die nicht in allen Fällen durchgeführt werden können.
- Die Rückführung kann nur erfolgen, wenn alle Verwaltungsschritte durchgeführt und die Dokumente ordnungsgemäss ausgefüllt wurden.
- Es gibt zwar Fluggesellschaften, die die Beförderung einer Graburne in der Kabine dulden, aber auf den meisten Flügen muss die Urne im Frachtraum befördert werden.
Bei einigen Versicherungen werden die Kosten für die Rückführung der Leiche im Falle eines Todes im Ausland in die Garantie einbezogen; wenn der Verstorbene jedoch keinen Vorsorgevertrag abgeschlossen hat, sind die Kosten für den Transport von der Familie zu tragen. Während die Kosten für die Rückführung einer Leiche auf dem Landweg meist nach der zurückgelegten Entfernung beziffert werden, hängt der Preis für die Rückführung einer Leiche auf dem Luftweg vom Gewicht des Sarges ab. Die Kosten für die Rückführung einer Leiche hängen von folgenden Faktoren ab:
- Transportart: Land-, Luft- oder Seeverkehr.
- Preis des speziell für die Rückführung entworfenen Sarges.
- Konservierende Pflege für den Körper.
- Kosten der verschiedenen Verwaltungsformalitäten.
Die Kosten für die Rückführung eines Leichnams betragen in der Regel zwischen CHF 2200.- und CHF 5'200.-, je nach Zielort. Hinzu kommen die Kosten für die Tickets der Begleitpersonen, die Kosten für das Bestattungsunternehmen und die administrativen Formalitäten.