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Drei Etappen wurden im Rahmen der diesjährigen Tour de Suisse Challenge ausgetragen. Der Prolog und die zweite Etappe in und um Cham sowie die Schlussetappe eine Woche später in Schaffhausen.
Beim Prolog in Cham am 9. Juni starteten Dani und Oliver für den Cycling Club. Der Prolog startete beim Schluechthof in Cham. Auf dem ersten abfallenden Kilometer konnte genügend Schwung geholt werden, um die kurze Steigung nach rund einem Drittel der Strecke zu meistern. Danach ging es unter der A4 durch und zurück zum Ziel beim Papieri Areal in Cham. Den 6 km langen Prolog absolvierten beide beinahe zeitgleich. Dani fuhr nach 9:02,4 min und Oliver nach 9:05,4 min im Ziel ein. Damit klassierten sich die beiden auf den Rängen 154 bzw. 162 (bei 372 Teilnehmern).
Am Sonntag startete Oliver zur 2. Etappe, dem Morgarten Memorial. Zwei Runden über den hügeligen Parcours mussten bewältigt werden. Die Strecke führte von Cham via Hünenberg nach Sins, von wo es dann über Hohenrain nach Kleinwangen ging. Dort wartete mit dem Horben ein kurzer Aufstieg, der es in sich hatte. Zwei Passagen mit jeweils 13% Steigung warteten auf die Athleten. Auf dem Horben angekommen, wurde man jedoch mit einem herrlichen Ausblick für die Qualen des Aufstiegs entschädigt.
Leider war die Strecke nur für 30 Minuten nach der Durchfahrt der Spitze gesichert, sodass auf den letzten 15 km nicht mehr voll gefahren werden konnte und der Rückstand somit höher ausfiel als erwartet. Der Sieger der Etappe benötigte 2:12:40 Stunden für die 87.2 km und fuhr die Strecke mit einem Stundenschnitt von 39.4 km/h. Ein Vergleich mit den Profis zeigt wie hoch das Tempo an der Spitze war. Die Profis absolvierten die doppelte Distanz in 4:22:36 was einem Stundenmittel von 39.5 km/h entsprach. Oliver schloss die Etappe nach 2:49:56 ab und landete damit auf dem 250. Platz von 426 gewerteten Fahrern.
Am Schlusstag der Tour de Suisse fuhren die Profis ein Einzelzeitfahren. Die Tour de Suisse Challenge fuhr auf der grösstenteils gleichen Strecke, jedoch wurde das Rennen als normale Etappe mit Massenstart durchgeführt. Im Gegensatz zu den Profis musste der gut 26 km lange Rundkurs dafür aber gleich dreimal gefahren werden. Das Streckenprofil war wellig, aber ohne nennenswerten Anstieg. Einzig ein rund 3.5 km langen, aber nicht allzu steilen Aufstieg galt es zu bewältigen. Dieser reichte aber nicht aus um grössere Lücken herauszufahren. Viele der schwächeren Bergfahrer konnten in der anschliessenden Abfahrt zum Zielbereich die Lücke schliessen. Oliver schloss das Rennen nach 2:22:21 Stunden ab und klassierte sich somit auf Rang 193 von 359 gewerteten Fahrern.
Herzlichen Dank an die Fotografen Oliver Koller, Susan Koller, Oskar Koller, Nicolette Schwander und Sportfotograf.com für die Fotos.