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Paris 1878: Der alte Lord Littleby, Sammler orientalischer Kostbarkeiten, wird ermordet aufgefunden. Und nicht nur er. Auch seine beiden Kinder nebst der gesamten Dienerschaft sind dem rasenden Mörder zum Opfer gefallen. Die Spuren führen den Ermittlungsbeauftragten Kommissar Coche auf das Luxusschiff Leviathan, das sich auf seiner Jungfernfahrt durch den Suezkanal nach Kalkutta befindet. An Bord treten jede Menge verdächtige Passagiere auf – und ein alter Bekannter: Erast Fandorin. Dieser beginnt schnell auf eigene Faust zu ermitteln.
Portrait
Boris Akunin ist das Pseudonym des Moskauer Philologen, Kritikers, Essayisten und Übersetzers Grigori Tschchartischwili (geboren 1956). 1998 veröffentlichte er seine ersten Kriminalromane, die ihn in kürzester Zeit zu einem der meistgelesenen Autoren in Russland machten. Heute schreibt er gleichzeitig an drei verschiedenen Serien und geniesst in seiner Heimat geradezu legendäre Popularität. 2001 wurde er in Russland zum Schriftsteller des Jahres gekürt, seine Bücher wurden bereits in 17 Sprachen übersetzt, weltweit wurden etwa 6 Millionen davon verkauft. "Ich spiele leidenschaftlich gern. Früher habe ich Karten gespielt, dann strategische Computerspiele. Schliesslich stellte sich heraus, dass Krimis schreiben noch viel spannender ist als Computerspiele. Meine ersten drei Krimis habe ich zur Entspannung geschrieben ... " (Akunin in einem Interview mit der Zeitschrift Ogonjok) Johannes Steck wurde 1966 in Würzburg geboren. Er ist gelernter Theatermaler und Absolvent der Schauspielschule von Professor Krauss in Wien, an der er von 1988 bis 1991 studierte. Neben seiner Bühnenarbeit in Wien, Chemnitz, Würzburg und Darmstadt ist er auch im Fernsehen zu sehen. Ausserdem arbeitet Johannes Steck als Radio-, Fernseh- und Hörbuchsprecher.