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Gemeinden Christi
Um die Mitte des 19. Jahrhunderts vertraten breite Kreise der «Disciples of Christ» die Ansicht, in der Gemeinde dürfe nur eingeführt werden, was bereits in der Bibel stehe. Sie wandten sich gegen die Gründung von Missionsgesellschaften und um 1859 gegen die Benützung des Melodions, einer Art Orgel.
Die Meinungsverschiedenheiten führten zur Gründung der Churches of Christ (Gemeinden Christi), die sich 1906 endgültig von den «Disciples of Christ» loslösten. Ihre Tätigkeit in Mitteleuropa setzte 1947 ein. In Wien haben Mitglieder der Gemeinden Christi das European Christian College gegründet (Lilienbrunngasse 13). Die Gemeinden Christi folgen zur Hauptsache den z.T. baptistischen Glaubensanschauungen der «Disciples of Christ». Sie betonen ebenfalls die Selbständigkeit der Einzelgemeinde.
Eine übergemeindliche Organisation fehlt. Die Kirchenmusik und die Einhaltung der kirchlichen Feiertage werden abgelehnt. Diese seien, so die Begründung, nicht in der Heiligen Schrift vorgezeichnet.
Die Churches of Christ senden Missionare in verschiedene Länder. Diese Missionare werden jedoch nicht von Missionsgesellschaften, sondern von Einzelpersonen oder Einzelgemeinden unterstützt.
Das Beste Fundament
Gesamt: 2,8 Mio Mitglieder
CH: 8 Gemeinden, 400 Mitglieder
D: 30 Gemeinden, 1 500 Mitglieder
A: 5 Gemeinden
Wachstum in Indien, Ghana, Russland