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Occasionswaffe
Semi-Auto-Rifle Simonov SKS-45 Kal.7,62x39 UdSSR 1954. Die halbautomatische Büchse Simonov SKS-45 wurde von Sergei Gawrilowitsch Simonow entwickelt, der bereits vor dem Zweiten Weltkrieg an Selbstladegewehren arbeitete. Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs war die Sowjetunion bemüht das Mosin-Nagant als Standardbewaffnung abzulösen. Hierzu sollte um die Kurzpatrone des Typs M43 (7,62x39) eine ganze Waffenfamilie entwickelt werden. Den Zuschlag für den Selbstladekarabiner konnte Sergei Gawrilowitsch Simonow mit dem SKS-45 für sich verbuchen. Der SKS ist ein Gasdrucklader mit Impulsgaskolben mit kurzem Hub, wobei der Gaskolben über eine eigene Schliessfeder verfügt. Durch den längeren Lauf (59 mm länger gegenüber der AK47) haben die aus dem SKS verschossenen Projektile, im Vergleich mit denen, die aus der AK-47 verschossen werden, eine höhere Mündungsgeschwindigkeit (20 m/s schneller). Hieraus resultiert eine flachere Flugbahn und damit eine grössere Reichweite.
Bei dem vorliegenden SKS-45 handelt es sich um Arsenalware aus russischer Fertigung. Die Waffe wurde vollständig mit dem originalen Lehrensatz vermessen und befindet sich in einem guten Zustand mit hauptsächlich leichten Gebrauchs- und Korrosionsspuren.
Technische Daten :
Herstellungsland: Sowjetunion, UdSSR, Russland
Gesamtlänge: 1020mm
Lauflänge: 520mm
Kaliber: 7,62x39
Fertigungsverfahren: Gefrästes Gehäuse und Abzugsgruppe
Magazinkapazität: 10 Schuss
Gesamtgewicht, ungeladen: 3,85kg
WES-pflichtig