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Ziel dieses Versuchs war es festzustellen, ob ein Zusammenhang zwischen den Säure-Basen Parameter vor der Abkalbung und dem Ca- Gehalt kurz nach der Abkalbung besteht. Das Versuchsverfahren war für alle 100 Milchkühe identisch. Die Futterration der Galtkühe basierte auf Gras- und Maissilage und auf Heu zur freien Verfügung. Die Harnentnahme zur Bestimmung des pH-Wertes erfolgte 14, 7 und 3 Tage vor der geplanten Abkalbung (285. Trächtigkeitstag) Gleichzeitig wurde auch die Netto-Säure-Basen-Ausscheidung (NSBA) und der Basen-Säure-Quotient (BSQ) im Harn bestimmt. Die Blutentnahme zur Bestimmung des Ca-Gehalts erfolgte zwölf Stunden nach der Abkalbung. Die mittleren pH-, NSBA- und BSQ-Werte im Harn vor der Abkalbung betrugen 8,63 ± 0,02, 232 ± 4 mmol/L und 4,75 ± 0,09 mmol/L. Die Harn-pH und NSBA-Werte wiesen auf eine ausgeprägte alkalotische Stoffwechsellage der Tiere hin, welche primär durch die stark positive Kationen- Anionen-Differenz (+ 474 mEq/kg MS) in der Ration verursacht wurde. Die mittlere Ca-Konzentration im Blut (1,92 ± 0,04 mmol/L) kurz nach der Geburt zeigte keinen signifikanten Zusammenhang mit den mittleren pH- (r = 0,08, P = 0,416), NSBA- (r = 0,04, P = 0,719) und BSQ-Werten (r = -0,12, P = 0,234). Bei einer stark alkalotischen Belastung scheinen die untersuchten Säure-Basen-Parameter im Harn nicht geeignet zu sein, um eine frühdiagnostische Aussage zum Milchfieberrisiko machen zu können. Die pH-Messung im Harn und die Berechnung der Säure-Basen-Parameter liefern vergleichbare Informationen über den Säure- Basen-Haushalt der Tiere
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.
Eine Vetsuisse-Studie zeigt, dass mit dem Konzept Freiluftkalb der Antibiotikaverbrauch in der Käl-bermast um 80 % reduziert wird. AGRIDEA hat die Wirtschaftlichkeit der Freiluftkalbhaltung geprüft und festgestellt, dass sie nicht mit der herkömmlichen Kälbermast mithalten kann.
Im Gegensatz zu Schweinen wird Milchvieh bisher kaum proteinreduziert gefüttert. Studien zeigen, dass es auch beim Rindvieh Potential zur Proteineinsparung und damit zur Reduktion von Ammoniak-Emissionen gibt.