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Vom 10. bis am 16. Februar fanden im Norden Frankreichs in Liévin die Herren Team Europameisterschaften statt. Swiss Badminton selektionierte seit 2014 erstmals wieder ein Team für diesen Event. Unser Team bestand aus sechs Herren: Christian Kirchmayr, Tobias Künzi und ich (oben, v.r.n.l.), Yann Orteu, Julien Scheiwiller und Nicolas A. Müller (unten, v.r.n.l.). Begleitet hat uns unsere Nationaltrainerin Yvette Luo.
Bei der Team EM werden pro Begegnung fünf Matches ausgetragen: Drei Herreneinzel und zwei Herrendoppel. Am Ende gewinnt ein Land mit dem Gesamtscore von 5:0, 4:1 oder 3:2. Um in die Viertfelfinalspiele vorzustossen, mussten wir Gruppensieger werden. Mit Dänemark in der Gruppe war dies denkbar knapp. Sie waren im 2016 Team Weltmeister und in Europa unangefochten die Nummer 1.
Die ersten beiden Gruppenspiele gewannen wir jeweils mit 5:0 gegen Lettland und Wales. Beides Pflichtsiege, denn wir sind im Länder-Ranking besser klassiert. Ich wurde in beiden Begegnungen auf dem zweiten Herreneinzel eingesetzt, welche ich auch beide souverän gewann: 21:8 / 21:8 gegen Lettland, und 21:11 / 21:13 gegen Wales. So kam es am Schluss zum Gruppenfinale gegen Dänemark, die ihrerseits natürlich auch klar siegten. Wir kämpften und gaben unser Bestes, doch am Ende waren wir dennoch chancenlos. Wir verloren prompt alle 5 Spiele in zwei Sätzen, und Dänemark beweiste seine Klasse. Sie traten praktisch identisch mit dem Winner-Team von der WM 2016 auf. Ein tolles Erlebnis, gegen eine solche Mannschaft antreten zu dürfen, doch auch hartes Brot. Ich wurde im Doppel mit Julien Scheiwiller aufgestellt, welches ich gegen die aktuelle Weltnummer 14 bestritt.
Wir beendeten den Event somit auf dem zweiten Gruppenplatz und sahen später, wie Dänemark dominant Europameister wurde. Für uns war es ein erfolgreiche Event, wir hatten einen guten Team-Geist und sind zufrieden mit dem Endresultat.
Unsere Gruppe 1 an der EM: Link