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Zuoberst auf der Titelseite der in Oliver erscheinenden Wochenzeitung für das South Okanagen war am 3. März dieses Foto mit Kommentar zu finden:
Ein paar Tage vor der von Vladimir Putin befohlenen brutalen Invasion der Ukraine fand ich im Atelier in einer Schachtel mit Reiseerinnerungen eine Serie von Ansichtskarten, die ich 1974 auf einer Reise mit einer Gruppe von Schweizer Lehrerinnen und Lehrern durch die damalige Sowjetunion in Kiev gekauft hatte.
Damals galt in der UdSSR die von Leonid Breschnew postulierte Doktrin über die begrenzte Souveränität sozialistischer Länder.
Unser Schweizer Reiseführer hatte an der Universität von Moskau studiert und sprach fliessend Russisch. Tagsüber wurden wir von „linientreuen“ , perfekt Deutsch sprechenden Intourist-Führerinnen begleitet, die uns auf all die sozialistischen „Errungenschaften“ aufmerksam machten.
Wie viele dieser Gebäude hat Putins Invasionsarmee inzwischen wohl schon zerstört? Und wie viele unschuldige Ukrainerinnen und Ukrainer, Erwachsene und Kinder, hat sie dabei umgebracht?
Ausserhalb von Kiev besuchten wir ein Sommerlager von jungen „Pionieren“, die uns mit patriotischen Liedern begrüssten. Auf beiden Seiten des Rahmens, der die Bühne begrenzte, war oben ein Eichhörnchen gemalt – Stalins Lieblingstier, das hier die „Entstalinisierung“ überlebt hatte. Der Ukraine und Russland ist jetzt eine möglichst rasche „Entputinisierung“ zu wünschen!