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Gemessen an der schweizerischen Klimapolitik ist der vorgeschlagene «Deal» umfassend: Die Landwirtschaft spielt eine wichtige Rolle, auch die Finanzwirtschaft wird relativ prominent erwähnt. Beide Sektoren spielen in der schweizerischen Klimapolitik bislang kaum eine Rolle.
Das Papier scheut sich nicht, deutlich zu sein und Ausdrücke wie «drastically» oder «deeply transformative» zu verwenden. In der schweizerischen Klimapolitik versucht man immer noch, alles möglichst kleinzureden.
Der Glaube an technische Lösungen (in einem engen Sinne) ist groß. So ist etwas beim Thema «Mobilität» von Fahrzeugen und Treibstoffen die Rede, nicht aber – beispielsweise – von Raumplanung. Immerhin: «Alternativen zu Mobilitätsgewohnheiten» werden angesprochen.
Die Luftfahrt wird erwähnt, allerdings bleiben die Vorschläge ganz unverbindlich.
Suffizienzideen kommen in Form von «teilen statt besitzen», Wiederverwenden oder Reparieren vor, aber insgesamt präsentiert sich das ganze Papier als eine Pro-Wachstums-Strategie. Post-Wachstums-Strategien werden nicht berücksichtigt.
> a Summary of the Green Deal communication of December 11, 2019 (PDF)