Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03207.jsonl.gz/1519

Es ist eine breitbandige digitale Multimediaschnittstelle für den einfachen Datenaustausch zwischen Computern, Peripherie und Gerären der Unterhaltungs- elektronik wie Camcorder, DVD-Recorder oder Fernseher.
Die Schnittstelle wurde 1986 von Apple unter dem Namen „Firewire“ entwickelt und 1994 als IEEE Standard 1394 verabschiedet. Sie überträgt Videobilder, Standbilder und Ton, ist also Multimedia orientiert
IEEE 1394 überträgt die Daten entweder asynchron, wie das bei PCs der Fall ist, oder als Stream in Echtzeit, was bei AV-Anwendungen erforderlich ist.
Damit ist eine Übermittlung sowohl nach TCP/IP als auch im MPEG-2-Format möglich. Die Übertragungsraten betragen 100 Mbit/s, 200 Mbit/s und 400 Mbit/s.
Daher wird Firewire auch in AV-Netzwerken verwendet, wo langsame und schnelle Geräte mit derselben Schnittstelle verbunden werden können.
Verwenden lassen sich sowohl Kupferkabel wie optische Faserkabel.
Da die Schnittstelle die Daten Punkt-zu-Punkt überträgt, ist kein PC als Vermittler notwendig. Miteinander verbundene Geräte tauschen Informationen aus und erkennen sich so gegenseitig.
Der Anwender muss also weder die Verbindung konfigurieren noch Treiber laden.
Integriert ist AVC – Audio Video Control -, mit dem ein Gerät das andere steuern kann. Durch Erlernen der Steuerung des angeschlossenen Geräts kann z.B. der DVD-Recorder den angeschlossenen Camcorder für die Videoüberspielung steuern, was die Bedienung erheblich vereinfacht.
IEEE 1394 hat einen Kopierschutz integriert, das Digital Transmission Copy Protection- (DTCP) Protokoll. Es erlaubt drei Optionen: keine Kopie, eine Kopie und unbeschränkte Kopien, eignet sich also sowohl für den Einsatz im Consumer- wie im professionellen Bereich.