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Die Regierung wollte allerdings keine Angaben zum Wert der Vertragsverlängerung machen. Der Südsudan binde sich damit bis 2022 an die China National Petroleum Corporation und das malaysische Staatsunternehmen Petronas.
China tätigte in der jüngsten Vergangenheit bedeutende Investitionen in den Erdölsektor Südsudans und beteiligt sich auch mit Soldaten an der UNO-Friedensmission zur Stabilisierung des Landes, das erst 2011 unabhängig geworden war.
Im Dezember 2013 war in dem ölreichen Land der lange schwelende Machtkampf zwischen Präsident Salva Kiir und seinem damaligen Stellvertreter Riek Machar eskaliert. Seitdem wurden bei Kämpfen und ethnisch motivierten Massakern zehntausende Menschen getötet und rund drei Millionen aus ihren Häusern vertrieben.
(AWP)