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France Télécom überdenkt seine Strategie in Ländern, in denen kein Wachstum absehbar ist.
Laut einem Bericht der französischen Nachrichtenagentur 'AFP' nimmt France Télécom gegenwärtig seine Marktaussichten und Strategien in diversen Ländern Europas unter die Lupe, darunter insbesondere der Schweiz sowie Österreich und Belgien. In diesen Ländern, erläuterte laut 'AFP' gestern ein France Télécom-Sprecher, sehe man gegenwärtig keine Aussichten auf Wachstum aus eigener Kraft. Daher könne man sich nun überlegen, ob eine Konsolidierung des Markts oder ein Rückzug aus dem betreffenden Land angebracht sei. Entschieden sei aber noch gar nichts.
Die Aussagen des Sprechers waren laut 'AFP' eine Ergänzung zu einem Interview von DowJones Newswire mit dem France Télécom-CEO Stéphane Richard, das heute auch im 'Wall Street Journal' veröffentlicht werden soll. Zumindest im online zugänglichen 'Wall Street Journal'-Artikel wird allerdings die Schweiz nicht erwähnt, ebensowenig wie Belgien.
Richard erklärte laut 'Wall Street Journal' aber, dass France Télécom in einer schwierigen Phase sei, da sein Geschäftsmodell in Europa "unter Druck" gekommen sei. In diversen Ländern würden die Umsätze der Telekommunikationsanbieter stagnieren. Dies werde in den nächsten fünf Jahren zu einer deutlichen weiteren Marktkonsolidierung führen, da die Anbieter ihre Kosten senken wollen. Auch die Niederlassungen von France Télécom würden in einigen Ländern stagnieren und müssten rentabler werden.
Mit Konsolidierung, so stellte Richard ebenfalls klar, können sowohl Übernahmen als auch Kooperationen mit anderen Anbietern gemeint sein. In der Schweiz allerdings sind die diesbezüglichen Wahlmöglichkeiten für Orange mit insgesamt nur gerade drei grösseren Playern äusserst beschränkt. Eine angestrebte Fusion mit Sunrise wurde vor einem Jahr noch von der Wettbewerbskommission verhindert
(hjm)