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Curricula beschreiben den systematischen Zusammenhang der wesentlichen Elemente von Lehr-Lern-Prozessen. Kohärente Curricula zeichnen sich durch das Zusammenspiel von angemessenen universitären Bildungszielen, fachlich wie didaktisch sinnvollen Modularisierungen, lernförderlichen Lehr- und Lernformen sowie akademisch adäquaten Formen der Leistungsnachweise aus.
Curriculumentwicklung hat zum Ziel, neue oder bestehende Curricula aufzubauen, umzusetzen und zu evaluieren. Sie ist als zirkulärer Prozess zu verstehen, in dem sich einzelne Entwicklungsphasen sowohl auf vorherige als auch auf nachfolgende Phasen auswirken können. An diesem Prozess sind verschiedenste Akteur*innen beteiligt, in erster Linie die Fakultäten, die Institute, die Programmverantwortlichen sowie die Modulverantwortlichen.
Die Hochschuldidaktik berät, begleitet und unterstützt diese Akteur*innen im Dreiklang von Prozessen, Projekten und Produkten. Sie schafft Gefässe zur Unterstützung und Vernetzung. Sie sammelt und entwickelt Materialien und stellt diese in Beratungssettings, Prozessbegleitungen und Veranstaltungen zur Verfügung.
Die Prozessbegleitung kann sich auf alle Stufen (BA, MA, PhD) und allen Phasen des Prozesses beziehen. Sie geschieht bedarfsangemessen unter besonderer Berücksichtigung von Fachkultur, Fachdidaktik, Struktur des Studienganges sowie des jeweiligen Berufsfeldes.
Mögliche Formen der Unterstützung sind: Prozessbegleitung, Beratung, Impulssemiare, Workshops, Bereitstellung von Materialien uvm.
Zielgruppen: Fakultäten, Institute, Seminare, Programmverantwortliche sowie Modulverantwortliche
Aktuell unterstützt die Hochschuldidaktik unter anderem die Curriculumentwicklung an der Philosophischen Fakultät (Bologna 2020), der Rechtswissenschaftlichen Fakultät sowie der VetSuisse.