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|23.04.2013||Adval Tech Holding AG: Verbesserungen im operativen Geschäft|

Wie bereits am 22. März 2013 mitgeteilt, ist es der Adval Tech Gruppe im Geschäftsjahr 2012 gelungen, den Betriebsgewinn vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) von 14,3 Mio. CHF auf 16,9 Mio. CHF zu steigern. Den angestrebten Turnaround auf Stufe EBIT hat sie jedoch noch nicht erreicht. Neuaufträge – insbesondere aus der Automobilindustrie – sollen die Ergebnissituation mittelfristig verbessern. Vorrangigstes Ziel für 2013 bleibt der Turnaround auf Stufe EBIT. Eine nachhaltige Verbesserung will Adval Tech mit der konsequenten Fokussierung auf ausgewählte Anwendungsbereiche für Metall- und Kunststoffteile und mit dem Ausbau der guten Marktposition für Hochleistungsformen erreichen.

Nachdem der Verwaltungsrat der Adval Tech Gruppe im März 2012 beschlossen hatte, den Tätigkeitsbereich der Gruppe zu verschmälern und sich im Sinne einer Konzentration der Kräfte auf wenige Aktivitätsfelder zu konzentrieren, hat Adval Tech die bisherigen Divisionen aufgelöst. Die Gruppe rapportiert nun neu nach den Segmenten Components (Metall- und Kunststoffteile) und Molds (Formen). Die eingeleiteten Restrukturierungsmassnahmen haben bereits erste Verbesserungen im operativen Geschäft bewirkt. Vereinfachte Strukturen und eine bessere Synergienutzung stärken die Wettbewerbsfähigkeit der Gruppe. In China unterhält Adval Tech in Zukunft nur noch einen geografischen Standort für den Formenbau und die Komponentenproduktion; der Formenbau in Schanghai und die Komponentenherstellung in Xiamen wurden in das restrukturierte Werk in Suzhou integriert.
Gesamtleistung und Ergebnis
Die Gesamtleistung der Gruppe für 2012 liegt mit 279,6 Mio. CHF leicht hinter dem entsprechenden Vorjahreswert zurück (284,9 Mio. CHF, -1,9%). 77% des Umsatzes hat Adval Tech im Segment Components erbracht, 23% im Segment Molds. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) liegt mit 16,9 Mio. CHF um 18% über dem Vorjahreswert (14,3 Mio. CHF). Die EBITDA-Marge hat sich damit von 5,0% auf 6,0% verbessert. Diese positive Entwicklung ist dem Segment Components zu verdanken. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ist mit -3,5 Mio. CHF nach wie vor unbefriedigend (Vorjahr: -5,0 Mio. CHF). Die positiven Ergebnisse der Schweizer Standorte von Styner+Bienz, Omni Mexiko, Omni Thailand und Omni Malaysia im Segment Components sowie von FOBOHA im Segment Molds konnten die negativen Resultate der übrigen Gesellschaften nicht kompensieren. Wertberichtigungen haben den EBIT zusätzlich belastet.
Das Unternehmensergebnis für das Jahr 2012 liegt bei -15,4 Mio. CHF (Vorjahr: -16,3 Mio. CHF). Darin enthalten sind ausserordentliche Aufwände von 3,1 Mio. CHF (davon 1,7 Mio. CHF im Zusammenhang mit den Restrukturierungen in Asien und 1,3 Mio. CHF für Auslagen im Zusammenhang mit Kooperationsprojekten).
Ausblick
Im laufenden Geschäftsjahr konzentriert sich die Adval Tech Gruppe auf die Reduktion der Verschuldung und auf die Verbesserung des operativen Resultates. Vorrangigstes Ziel für 2013 ist das Erreichen des Turnarounds auf Stufe EBIT. Die zahlreichen im Vorjahr initialisierten Projekte – die unter dem Motto «Vereinfachung, Fokussierung, Synergienutzung oder Kooperationen» stehen – werden 2013 Früchte tragen. Auch wenn sie die Organisation anfänglich noch stark belasten, sind sie absolut notwendig für den langfristigen Erfolg der Gruppe.
Das Segment Components hat sich insbesondere aus der Automobilindustrie einige langfristige Aufträge namhafter Kunden sichern können: von BMW einen Zusatzauftrag für Komponenten des Luft-Wasser-Trennungssystems für die Werke in Ungarn und in China sowie von Audi einen Erstauftrag für Zweikomponenten-Kunststoffteile für die Luftleitung und -führung in den Modellen Q7 und A4. Im Konsumgütermarkt will Adval Tech in Zukunft die Märkte noch selektiver bearbeiten und mit einem gestrafften Produktportfolio ausgewählte Kunden beliefern. Zudem wird das Segment im Konsumgütermarkt zukünftig einheitlich unter der Marke Adval Tech auftreten. Mit einer weiteren konsequenten Globalisierung und mit der Fokussierung auf ausgewählte Anwendungsbereiche für Metall- und Kunststoffteile sollen die Gesamtleistung und Profitabilität des Segments in den nächsten Jahren weiter verbessert werden.
Das Segment Molds wird in Zukunft einheitlich unter der Marke Adval Tech FOBOHA auftreten und die gute Marktposition für Hochleistungsformen für Drittkunden in ausgesuchten Märkten weiter ausbauen können. Zudem wird das Segment die Angebotspalette im Formenbau verbreitern, um zusammen mit dem Segment Components die Schlagkraft als One-Stop-Shop für ausgewählte Anwendungsbereiche weiter zu erhöhen.
www.advaltech.com
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