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Dies gab die Regierung des Bundesstaates Rio de Janeiro bekannt.
Die Klinik wurde in 38 Tagen aufgebaut, 170 Betten wurden zunächst in Betrieb genommen. Damit sollen die Kapazitäten im Gesundheitswesen erhöht werden. Aber anders als etwa im Pacaembu-Stadion in São Paulo stehen die Betten und medizinischen Geräte nicht auf dem Spielfeld, sondern im Leichtathletik-Stadion nebenan.
Die Traditionsklubs Flamengo und Fluminense, die das Maracanã derzeit verwalten, hatten ihre Zustimmung zu dessen Nutzung gegeben. Der Rasen sollte für eine mögliche Rückkehr des Fussballs jedoch geschont werden. Die Klubs, die an der Regionalmeisterschaft von Rio teilnehmen, hatten am Donnerstag einen Brief geschrieben, in dem sie aus wirtschaftlichen Gründen eine Wiederaufnahme des Fussballs so bald wie möglich forderten.
Hunderte Familien, die vom Fussball abhängen, würden schon leiden, heisst es darin. Fluminense und Botafogo unterschrieben den Brief nicht. «Wir stehen kurz vor dem Höhepunkt der Pandemie, das öffentliche System steht kurz vor dem Kollaps. Der Fussball kann warten», sagte Botafogos Präsident Nelson Mufarrej dem Portal «Globoesporte».
In Brasilien sind bislang über 10'000 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.