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Vorgehen bei der cardio-pulmonalen Reanimation
(CPR = Herz-Lungen-Wiederbelebung)
• 30 Thoraxkompressionen gefolgt von 2 Beatmungsstössen
ergeben einen Zyklus.
• 5 Zyklen = ca 2 Minuten.
• Thoraxkompressionen und Beatmung ausführen, bis andere Hilfe eintrifft,
ein Arzt den Abbruch der Reanimation anordnet oder der/die Helfer
wegen Erschöpfung aufgeben muss/müssen.
• Frequenz: 100 Thoraxkompressionen pro Minute.
Im Idealfall wird CPR durch zwei Helfer geleistet:
Ein Helfer führt die Thoraxkompressionen aus, der zweite beatmet (ZweiHelfer-Methode).
Die Helfer müssen nicht auf der gleichen Seite knien.
Nach 5 Zyklen müssen die beiden Helfer ihre Position tauschen.
Grund: Die schnelle Ermüdung des thoraxkomprimierenden Helfers führt
zu insuffizienten Thoraxkompressionen.
Wenn nur ein Helfer zur Verfügung steht, dann wird darauf geachtet, dass
der Wechsel zwischen Thoraxkompressionen und Beatmung schnell und
ohne Zeitverzug erfolgt (Ein-Helfer-Methode).
Technik der Thoraxkompression
• Oberkörper frei machen
• Patient auf feste Unterlage (vorzugsweise auf dem Boden) flach auf
den Rücken legen
• Druckstelle bestimmen: untere Hälfte des Brustbeins in der Mitte des
Brustkorbes
• Beide Handballen übereinander quer zum Brustbein auf den Druckpunkt
legen.
• Die Finger üben keinen Druck auf die Rippen aus
• Den Brustkorb einen Drittel des Thoraxdurchmessers (ca. 4–5 cm)
gleichmässig tief eindrücken und danach rasch und vollständig entlasten.
Die Kompressionsphase dauert gleich lang wie die Entlastungsphase.
• Die Hände müssen bei der Entlastung mit dem Brustbein in
Kontakt bleiben, um die Druckstelle nicht zu verlieren.
• Das Gewicht des Oberkörpers einsetzen. Die Hüftgelenke sind der
Drehpunkt der Bewegung.
• Arme gestreckt und senkrecht halten.