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Mit den „Richtlinien zum Erlass von Stadionverboten“ hat der Schweizerische Fussballverband (SFV) den Umgang mit Stadionverboten national geregelt. Er beruft sich dabei auf das Hausrecht. Dieses ermöglicht es den jeweiligen Vereinen, Personen, die gegen diese Richtlinien oder Stadionordnungen verstossen haben, den Zutritt zum Stadion zu verweigern.
Die Dauer eines Stadionverbotes beträgt zwischen einem und drei Jahren. Verstösst eine Person während der Dauer eines Verbotes erneut gegen die Richtlinien, beginnt das neue Stadionverbot erst nach Ablauf des bisherigen.
Fussball und Eishockey
Stadionverbote gemäss den Richtlinien des SFV gelten schweizweit und für sämtliche Wettbewerbs- und Freundschaftsspiele mit Beteiligung mindestens eines Schweizer Nationalteams oder Klubs. Wenn beide Mannschaften nicht dem SFV angehören, entscheidet der Veranstalter über die Umsetzung der Stadionverbote. Zusätzlich ist der Stadionbesuch bei Spielen der Eishockey-National League untersagt.
Anhörungen
Personen gegen die ein Stadionverbot ausgesprochen worden ist, haben ein Anrecht auf eine Anhörung zu ihrem Fall. Diese Anhörung hat keine aufschiebende Wirkung. In der Regel ist ein Gesuch um Anhörung an die Stelle zu richten, welche das Verbot ausgesprochen hat.
Fans des FC St.Gallen, gegen die ein Stadionverbot ausgesprochen worden ist, informieren sich in diesem Dokument über das Vorgehen.
Für Fans auswärtiger Klubs, gegen die der FC St.Gallen ein Stadionverbot verhängt hat, gilt dieses Dokument.
Bei Fragen oder Beratungen zu Stadionverboten stehen wir kostenlos und unverbindlich zur Verfügung.