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Grosse Verwirrung um die geplante Sperrung der Hardbrücke am letzten Septemberwochenende: Der Verein, der die Aktion geplant hatte, verteilte trotz fehlender Bewilligung Flyer für die Protestaktion. Gegenüber ZüriToday sagte die für eine Bewilligung zuständige Kantonspolizei, dass man die Bewilligung für die Sperrung der Hardbrücke aber nicht erteilt habe.
Am Freitagmorgen gab dann der Verein bekannt, dass nur die Auftaktveranstaltung am Freitag, 23. September, stattfinden wird. Die Aktion «50 Stunden Ruhe für uns», die eine Sperrung der Westtangente mit der Hardbrücke bedeutet hätte, sei allerdings auf 2023 verschoben.
Vorwürfe an die Adresse der Stadt Zürich
Der Verein zeigt sich in der Medienmitteilung verärgert. Er wirft der Stadt vor, gegenüber der Kantonspolizei kapituliert zu haben: «Offenbar denkt sich die Kantonspolizei, sie sei zuständig für die Bewilligung der Veranstaltung und lehnt diese ab. Die eigentlich für die Bewilligung zuständige Stadt getraut sich nicht, diese trotzdem zu bewilligen.»
Der Verein will nun das Eintreffen einer rekursfähigen Verfügung abwarten, um auf dem Rechtsweg gegen die verweigerte Bewilligung vorzugehen.
(osc)