Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03109.jsonl.gz/567

Spinat, das aus Persien stammende Suppengemüse, wurde etwa im 11. Jahrhundert von den Arabern nach Spanien gebracht. Erst im 13. Jahrhundert wurde Spinat auch in Europa angepflanzt, als Sommer- oder Winterspinat.
Betrachten wir den Spinat als Heilpflanze, so müssen wir auch über Popeye reden, den Zeichentrickmatrosen, der Unmengen von Büchsenspinat zu sich nahm, um dann bei seinen Schlägereien eine Eisenfaust zu haben.
Jeder denkt nun, dass Spinat viel Eisen enthält: weit gefehlt. Denn die meisten Nährwert-tabellen enthielten früher einen Kommafehler. So sind in 100 g Spinat lediglich 3,5 mg Eisen und nicht 35 mg enthalten.
Spinat ist jedoch reich an Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium, Magnesium, enthält Amino-säuren, die Vitamine C, B1, B2, E, PP sowie Karotin und Glykoside.
Als Heilkraut wird Spinat bei folgenden Krankheiten eingesetzt: Akne, Anämie, Kalkmangel, Mineralsalzmangel, Rachitis, Rekonvaleszenz, bei Verbrennungen, Verstopfung und fürs Wachstum.
Wie schon oben erwähnt, enthält Spinat Beta-Karotin, Vitamin E und C, welche gegen die Zellzerstörung vorgehen können.
Werdende Mütter sollten Spinat essen, weil er als eine ausgezeichnete Folsäurequelle gilt. Folsäure spielt eine Rolle bei der Formung des Zentralnervensystems beim Fötus.
Spinat wird auch als Farbstoff verwendet z. B. beim Einfärben von Nudeln und Mundwasser.
Das im Pflanzenfarbstoff enthaltene Karotin ist gut für unsere Augen.
Tipp: Spinat ist halt doch gesund, auch wenn ihn die Kinder nicht gerne mögen.
Solothurner Bäuerinnen- und Landfrauenverband