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Volkwirtschaft als Wissenschaft
Volkswirtschaft als Sozialwissenschaft – siehe auch: Soziologie, Politikwissenschaft (nicht: Psychologie)
Die Ökonomie bzw. Volkswirtschaftslehre will Abläufe in der Wirtschaft beschreiben und erklären.
Sie versucht mithilfe vereinfachter Modelle, ein Abbild des komplexen Wirtschaftsgeschehen darzustellen.
Unter Wirtschaft versteht man in der Regel das gesamte wirtschaftliche Geschehen innerhalb eines Landes.
Mikroökonimie
untersucht den einzelnen Wirtschaftsteilnehmenden
Individuelle Wirtschaftsteilnehmer
Makroökonomie
befasst sich mit den Beziehungen zwischen den Märkten, den Wirtschaftsgruppierungen und der Rolle des Staates
Internationale Ökonomie
analysiert die Wirtschaftsbeziehungen zwischen verschiedenen Ländern und Mechanismen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Staat oder Staatsverbänden
Wirtschaftliche Beziehungen und Kooperation zwischen ver. Ländern
Normative Wissenschaft
welche auf bestimmten Weltanschauungen baut und nimmt Interessensstandpunkte wahr à es gibt keine objektiv richtige volkswirtschaftliche Theorie + wirtschaftspolitische Entscheidungen
VWL ist die Lehre; von der bestmöglichen Verwendung der Mittel einer Gesellschaft!
Worin liegt der spezifische Wert normativer politischer Theorien?
Sie produzieren für die Gesellschaft Reflexionswissen
Sie unterbreiten Orientierungsangebote und Bewertungsmassstäbe
Sie beschreiben und erklären, wie die Welt tatsächlich ist.
Grundbegriff der Ökonmie
Bedürfnisse
«Menschen in jeder Wirtschaftsgesellschaft [haben] eine Fülle von Wünschen […], die wir in der ökonomischen Theorie ‘Bedürfnisse’ nennen. Dabei wird der Begriff Bedürfnis definiert als ein Gefühl einer Mangelsituation mit dem Wunsch, diese zu beseitigen. Auf der anderen Seite stehen die Mittel, die zur Befriedigung der Bedürfnisse geeignet sind. Diese Mittel werden ‘Güter’ genannt. Das Problem ist nun, dass die Güter bzw. die Möglichkeiten zur Herstellung von Gütern begrenzt sind. Dies hat zur Folge, dass die Gesamtheit der Bedürfnisse bei weitem größer ist als die vorhandenen Möglichkeiten, diese Bedürfnisse zu befriedigen. Der Normalfall ist damit durch eine Knappheit der Mittel [Einkommen] gekennzeichnet. […] Aus dieser Knappheit resultiert die Notwendigkeit zum Wirtschaften. Hierunter versteht man in der Ökonomie allgemein den Einsatz knapper Mittel zur Bedürfnisbefriedigung.»