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Dieses Seminar behandelt theoretische Konzepte und empirische Forschungen zur kulturellen und politischen Konstruktion von Geschlecht und Sexualität im Zusammenhang mit Race, Klasse und Mobilität. Dabei geht es folgenden Fragen nach: Was ist die koloniale Geschichte von Sexualität und Geschlecht und welches ist ihr Vermächtnis in der Gegenwart? Wie ist das Aufkommen sexueller Identitäten und politischer Gemeinschaften von Lesben, Schwulen und Bisexuellen mit der Erstarkung der Bedeutung von Nation verbunden? Wie verstärkt die globale Mobilität von gewissen transgender/trans* Personen transnationale Ungleichheitsverhältnisse? Wie hängen sexuelle und geschlechtliche Rechte mit gegenwärtigen gesellschaftlichen Transformationen durch Flucht und Migration zusammen?
Anhand von interdisziplinären theoretischen Ansätzen und ausgewählten Fallstudien wird in diesem Seminar die zentrale Bedeutung von Geschlecht und Sexualität für ein historisches und gegenwärtiges Verständnis von Gesellschaft und Kultur in ihrem transnationalen Zusammenhang behandelt.
Lernziele
Das Lernziel ist es, erstens, die zentrale Bedeutung von Geschlecht und Sexualität für ein historisches und gegenwärtiges Verständnis von Gesellschaft und Kultur in ihrem globalen Zusammenhang zu erfassen; zweitens, das Verhältnis zwischen den Konzepten Sexualität, Geschlecht, Race, Klasse und Mobilität zu verstehen und diese, drittens, mit angemessenen interdisziplinären Analyseperspektiven von ausgewählten Fallstudien verknüpfen können.
Die Pflichtlektüre im Seminar ist vorwiegend in englischer Sprache.
Semesters:
Stufe:
MA
Disziplinen:
Istituzioni:
ETCS:
3
Materie:
Gender Studies
Tipo di scuola superiore:
UH