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Wirtschaft
Die erst 2010 gegründete chinesische Elektronikherstellerin Xiamo konnte in der ersten Hälfte des laufenden Fiskaljahres ihren Umsatz um über 20 Prozent und den Gewinn um knapp 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern. Damit liegt der Konzern mit Zentrale in Peking über den Erwartungen der Analysten.
Eine von 4000 Swisscom-Miterabeitenden unterzeichnete Petition der Gewerkschaft Syndicom gegen den Stellenabbau beim grössten schweizerischen Telekomanbieter fand in der Fernmeldekommission des Ständerats keine Mehrheit. Das Parlament werde nicht in die strategischen Ziele des Bundesrates eingreifen, um den Personalabbau bei der Swisscom zustoppen, teilt Syndicom mit, die der Kommission nun vorwirft, "die Anliegen der Arbeitnehmenden bei der Swisscom nicht ernst zu nehmen".
Baidu, das chinesische Suchmaschinenpendant zu Google, konnte im zweiten Quartal des laufenden Fiskaljahres mit seinen Zahlen die Erwartungen der Analysten übertreffen. Das Unternehmen mit Zentrale in Peking steigerte seinen Umsatz um ein Prozent auf 26,33 Milliarden Yuan (umgerechnet 3,73 Milliarden Dollar). Analysten hatten im Durchschnitt mit nur 25,77 Milliarden Yuan kalkuliert.
Der weltweit zweitgrösste Sportartikelhersteller Adidas lässt online bestellte Schuhe im Grossraum Paris künftig von Zalando ausliefern. Für den Modehändler ist es das erste Mal, dass er sein Logistik-Netz für Produkte zur Verfügung stellt, die nicht über seinen eigenen Internet-Auftritt geordert wurden. Der zuständige Zalando-Manager Jan Bartels sprach von einer "Win-Win-Situation". Zalando könne seine Kapazitäten damit besser auslasten, Adidas könne seine Kunden verstärkt am selben oder am nächsten Tag beliefern, sagte Bartels.
Microsoft schnappt sich mit jClarity eine wichtige Unterstützerin des AdoptopenJDK-Projektes, das Binärdateien von OpenJDK für eine Vielzahl von Plattformen, einschliesslich Linux und Windows, erstellt. Die Redmonder wollen mit der Übernahme eine Optimierung von Java-Workloads auf Azure realisieren. Wieviel Microsoft auf den Tisch blättert, wurde nicht genannt.
In Deutschland haben gemäss einer Studie von Pricewaterhousecoopers (PWC) seit 2011 insgesamt 233 Fintechs ihre Segel gestricheng. Die Gründe für das Scheitern sind offensichtlich. Laut Ramin Niroumand, einem der erfolgreichsten Berliner Gründer und Chef von Finleap, die bereits 16 Firmen gestartet und Beteiligungen teils verkauft hat, gibt es im Fintech-Bereich zu viele "Me-toos" und zu viele Finanzierungen von "Schrott" in der Startphase.
Die Online-Zimmervermittlerin Airbnb mit Zentrale im kalifornischen San Francisco befindet sich vor ihrem im nächsten Jahr erwarteten Börsengang weiter auf Wachstumskurs. Im ersten Quartal des laufenden Fiskaljahres seien Buchungen im Rekordvolumen von 9,4 Milliarden Dollar getätigt worden, heisst es seitens von Insiderkreisen. Dies entspreche einem Anstieg um 31 Prozent verglichen mit demselben Vorjahreszeitraum. Demnach wurden rund 91 Millionen Übernachtungen über Airbnb reserviert.
Das deutsche Telekommunikationsunternehmen Freenet mit Zentrale in Büdelsdorf, das rund ein Viertel der Sunrise-Aktien besicht, stemmt sich gegen die Übernahme der Schweizer Kabelnetzbetreiberin UPC durch Sunrise. Mit 6,3 Milliarden Franken sei der Kaufpreis zu hoch, erklärte Freenet-Chef Christoph Vilanek.
Nvidia hat im vergangenen Quartal die Erwartungen der Börse übertroffen, obwohl sein Geschäft erneut geschrumpft ist: Die Aktie legte im nachbörslichen Handel zeitweise um mehr als sechs Prozent zu. Nvidias Umsatz fiel laut Mitteilung in dem Ende Juli abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal im Jahresvergleich um 17 Prozent auf knapp 2,6 Milliarden US-Dollar.