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Gemäss dem Forum Biodiversität Schweiz hat aufgrund der Klimaerwärmung die Zahl der Pflanzen auf den alpinen Gipfeln während des 20. Jahrhunderts zugenommen. Wissenschafter der Universität Lausanne haben gezeigt, dass die Artenvielfalt der Berggipfel zwischen 2800 und 3400 Metern ü.M. während dem 20. Jahrhundert um 86% gestiegen ist. Dazu untersuchten sie 37 Gipfel für die alte und neue Vegetationsaufnahmen existierten um zu testen ob die schnelle Eroberung der Gipfel mit den biologischen Merkmalen der Pflanzenarten erklärt werden konnte. Die Forscher unterteilten die Pflanzenarten in zwei Gruppen (gute und schlechte Kolonisatoren) und untersuchten diese bezüglich ihrer biologischen Merkmale. Es stellte sich heraus, dass jene Arten am meisten Gipfel besiedeln konnten, welche effiziente Mechanismen zur Samenverbreitung besitzen. Die besten Kolonisatoren in dieser Hinsicht waren der Alpen-Löwenzahn sowie das Resedablättrige Schaumkraut. Die Resultate der Studie zeigen einmal mehr, dass der Klimawandel einen grossen Einfluss auf die Zusammensetzung der Flora hat.