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Das Staffelrennen der Männer über 4x10 km verläuft für das Schweizer Team mit Platz 11 überaus enttäuschend. Die Norweger gewinnen derweil erstmals seit 2002 Olympia-Gold.
Vor einem Jahr bei den Weltmeisterschaften in Lahti hatte die Schweiz Bronze um lediglich 0,2 Sekunden verpasst, in Pyeongchang gerieten die Medaillenränge schon während der ersten Ablösung ausser Reichweite. Am Ende resultierte für das Swiss-Ski-Quartett der enttäuschende 11. Rang. Das Rennen verlief eher untypisch, wurde das Feld doch schon sehr früh auseinandergerissen.
Startläufer Jonas Baumann zog im Alpensia Centre einen rabenschwarzen Tag ein. Schliesslich übergab der 27-jährige Bündner, der in der ersten Runde auch noch einen Stockbruch zu verzeichnen hatte, als 14. mit zwei Minuten Rückstand an den viermaligen Olympiasieger Dario Cologna. Einen derart schlechten Start hatte es für eine Schweizer 4x10-km-Staffel seit Jahren nicht mehr gegeben.
Cologna machte in der Folge im zweiten Klassisch-Abschnitt immerhin drei Positionen gut. Im zweiten Teil in der freien Technik (mit Toni Livers und Schlussläufer Roman Furger) blieb das Schweizer Team auf Platz 11.
Erstmals seit 1968 gewann Norwegen sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen das olympische Staffelrennen. Didrik Tönseth, Martin Johnsrud Sundby, Simen Hegstad Krüger und Schlussläufer Johannes Hösflot Klaebo setzten sich mit 9,4 Sekunden Vorsprung vor dem Team aus Russland durch, das nach einer starken Vorstellung von Alexander Bolschunow bei Halbzeit noch 32 Sekunden vor Norwegen gelegen hatte.
Bronze ging wie vor vier Jahren an Frankreich. Für die Schweden, zuletzt sowohl 2010 als auch 2014 Olympiasieger, resultierte nur der 5. Rang.