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Mit seiner «Daily Show» wurde Jon Stewart zu einer Instanz des US-Fernsehens. Vor Kurzem verkündete er seinen Abschied, jetzt wurde sein Nachfolger bekannt gegeben: der südafrikanische Stand-up-Comedian Trevor Noah.
Barack Obama, Ted Kennedy, Jimmy Carter, John Kerry und Bill Clinton: Sie alle waren schon zu Besuch bei der «Daily Show», zum Teil mehrmals. Der Renner auf dem Sender Comedy Central erzielte bessere Quoten als viele Polit-Shows des mächtigen Konkurrenten CNN.
13 Prozent der US-Studenten geben an, dass die Show ihre liebste Informationssendung sei. Das «Time»-Magazin führte den Moderator in der Liste der einflussreichsten 100, und die «New York Times» fragte: «Ist Stewart der vertrauenswürdigste Mann Amerikas?»
Im Februar kündigte Stewart an, nach 15 Jahren bei der «Daily Show» aufzuhören. Er hinterlässt eine riesige Lücke. Die soll nun nach Informationen der «New York Times» von dem Comedian Trevor Noah gefüllt werden. Der 31-Jährige stammt aus Südafrika und ist der Sohn einer Xhosa-Mutter und eines Schweizers. Immer wieder nahm er das auch in den USA viel diskutierte Thema politische Korrektheit auf die Schippe.
In seinem Stand-up-Programm mit dem Titel «That's Racist», mit dem er auch durch die USA getourt ist, hatte er unter anderem die Nummer des «besoffenen Mandela» im Programm, die zu einem kleinen YouTube-Hit geworden ist. Bei der «Daily Show» arbeitet Noah seit Ende 2014 als «Korrespondent». Bislang ist er dreimal in der Sendung aufgetreten. Wann er Stewarts Posten als Gastgeber übernehmen wird, stehe noch nicht genau fest.
(cbu/Reuters)