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Kehrt der grösste österreichische Top-Prospect mit Schweizer Lizenz in die Schweiz zurück?
Rossi stammt aus dem Voralberg, besitzt aber eine Schweizer Lizenz. Denn bereits als Elfjähriger wechselte er in die U15 von Rheintal. Nach zwei Jahren zog es ihn weiter in die Organisation der ZSC bzw. GCK Lions. Auch dort war er bereits besser als alle anderen seines Jahrganges und lief jeweils immer in höheren Stufen auf. In der Saison 2017/18 kam Rossi zu den ersten Einsätzen für die GCK Lions in der Swiss League. Der damals 17-jährige skorte dabei schon sieben Punkte in 18 Spielen.
Die letzten zwei Jahre verbrachte Rossi in der OHL bei den Ottawa 67's. In dieser Spielzeit wurde er mit 120 Punkten in 56 Spielen zum Topskorer der ganzen Liga. Sein Punkteschnitt ist der beste seit Connor McDavid vor fünf Jahren. Kein Wunder gilt Rossi als Top-Prospect für den kommenden Draft. Von NHL Central Scouting wurde er von allen in Nordamerika spielenden Prospects als Nummer 5 gelistet.
«Ich will auf Profi-Niveau spielen»
Rossi wäre mit seinem Jahrgang 2001 grundsätzlich ein weiteres Jahr für die Juniorenliga berechtigt und könnte seine Zahlen noch einmal in die Höhe schiessen lassen. Doch dies wird nicht passieren. Gegenüber LeDroit meint er: «Ich bin zu 100 Prozent bereit, in der NHL zu spielen.» Auch wenn er den Sprung in die NHL nicht direkt schafft, weiss Rossi schon, was er will: «Ich sehe mich in der NHL, wenn es aber nicht klappt, dann würde ich lieber in Europa auf höchstem Niveau spielen.»
Weshalb also nicht eine Rückkehr in die Schweiz? Die National League hat zuletzt vor allem mit Dominik Kubalik und auch Gaetan Haas Werbung in eigener Sache gemacht und gezeigt, dass National League-Spieler den Sprung in die NHL schaffen können. Pius Suter wäre zudem der nächste Kandidat.
In der Schweiz könnte Marco Rossi auf höchstem Niveau spielen. Der Österreicher mit Schweizer Lizenz wäre eine Verstärkung für jede Mannschaft und würde vor allem bei den Underdogs sicherlich viel Eiszeit erhalten. Ein weiterer Vorteil wäre die Nähe zu seiner Familie, zumal diese vor seinem Nordamerika-Abenteuer zu Beginn nicht allzu überzeugt waren.
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