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Nidwalden
Patrick Hewer hatte sich in der Schweiz, im Kanton Nidwalden, aufgehalten und gab nun eine Schilderung seines Besuches. Der Kanton Nidwalden ist ein deutschsprachiger Kanton der Schweiz. Und Patrick Hewer hatte erfahren, dass der Kanton Nidwalden gemeinsam mit den Kantonen Uri und Obwalden einen der sogenannten Urkantone der Schweiz gebildet hatte. Der Hauptort des Kantons Nidwalden ist Stans. Der Kanton Nidwalden bedeckt eine Grundfläche von 271 Quadratkilometern. Der Kanton Nidwalden: einst ein Schweizer Zentrum der Landwirtschaft und der Viehzucht Etwa 41000 Menschen leben im Kanton Nidwalden. Landschaftlich gehört der Kanton Nidwalden überwiegend zu den Unterwaldner Voralpen. Lediglich ein kleiner Teil des Kantons zählt zu den Zentralschweizer Voralpen. Der Kanton Nidwalden liegt in der Zentralschweiz. Er grenzt an Luzern, Bern, Schwyz, Obwalden und auch an Uri. Lange, noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts, war der Kanton Nidwalden landwirtschaftliches Gebiet, als dessen Haupterzeugnisse Vieh, Milch und Käse galten, die besonders in Norditalien sehr gefragt waren. Heute spielen Land- und Forstwirtschaft immer noch eine zentrale Rolle. Jedoch haben sich auch Industriebetriebe hier angesiedelt und der Tourismus gewinnt, bedingt durch die bergige Gegend, ständig an Bedeutung. Für den Straßen- und den Schienenverkehr ist der Kanton Nidwalden heute sehr gut erschlossen. Stans, Hergiswil und Buochs sind größere Orte innerhalb des Kantons Nidwalden. Eine Einteilung des Kantons in Bezirke gibt es nicht. Stans: der kleine Hauptort des Kantons Nidwalden, am Stanserhorn gelegen Stans, der Hauptort des Kantons Nidwalden, hat etwa 8000 Einwohner. Die größte Sehenswürdigkeit und zugleich das Wahrzeichen des Ortes Stans ist das Stanserhorn mit 1900 m. Mit der Stanserhorn-Bahn gelangt man hinauf. Auch der Dorfplatz mit seiner im 17. Jahrhundert errichteten Kirche St. Peter und Paul und das hiesige Kloster St. Klara, gelten als touristische Magneten. Auf dem Dorfplatz, zwischen Kirche und Rathaus von Stans, wurde Arnold von Winkelried, einer mythischen Figur der Schweizer Geschichte, die sich in der Schlacht von Sempach gegen die habsburgischen Ritter selbst geopfert haben soll, durch den Bildhauer Ferdinand Schlöth ein Marmor-Denkmal gesetzt. In der Nähe befinden sich auch das Winkelriedhaus und die ehemalige Kapuzinerkirche mit den Bildern des Schweizer Heiligen Niklaus von Flüe und des libanesischen Heiligen Scharbel Machluf. Ebenfalls touristisch bedeutsam ist das sogenannte Spukhaus von Stans: das Wohnhaus eines regionalen Schweizer Politikers, welches jedoch im Jahre 2010 abgerissen wurde. Auch das hiesige Kollegium St.Fidelis zählt zu den Sehenswürdigkeiten des kleinen Ortes Stans, dessen gesamte Grundfläche etwa 11 Quadratkilometer bedeckt. In Stans wird die hochalemannische Mundart gesprochen.