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Coursings (von engl. Lure Coursing, „Köderhetze“) finden auf freiem Feld statt, auf dem die Rennstrecke erstellt wird. Ziel ist es hier, eine echte Hasenhetze zu simulieren, bei der die Beute auch Haken schlagen kann und die Hunde sie daher nicht nur direkt verfolgen, sondern auch mitdenken müssen. Es starten immer zwei Hunde, und jeder Hund läuft beim Coursing zwei Durchgänge. Das Verhalten der Hunde wird von mehreren Coursingrichtern bewertet. Das internationale Coursingreglement der FCI sieht vor, dass die Richter die Hunde anhand der folgenden Kriterien bewerten: Gewandtheit, Schnelligkeit, Kondition, Folgen und Eifer. Pro Kriterium können die Richter bis maximal 20 Punkte vergeben. Bei nationalen Coursings können jedoch auch abweichende Bewertungssysteme zur Anwendung kommen.
An Internationalen Coursings innerhalb der FCI wird das Certificat d'aptitude au Championnat International des Courses de Lévriers (CACIL) vergeben.