Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03294.jsonl.gz/7

56. Konzertsaison 22|23
HEIMAT
Duorezital Violoncello/Klavier
LIONEL COTTET
LOUIS SCHWIZGEBEL
A4
So 04. Dezember 2022, 19:30
Landenberghaus Greifensee
CHF 40
Konzertprogramm
Einführung der Künstler zum Programm
Brahms: Sonate für Cello und Klavier Nr. 2
Schubert: Lieder, Transkriptionen für Cello und Klavier
Morgengruss
Das Wandern
Ständchen
Erlkönig
Webern: 2 kleine Stücke
Bloch: Hebräische Meditation
Cage: 4’33’’
Bridge: Melodie für Cello und Klavier
Honegger: Sonatine für Cello und Klavier
Lionel Cottet
ist 1987 in Genf geboren und tritt weltweit als Solist, Kammermusiker und Solo Cellist des Siymphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks in den schönsten Konzertsälen auf: New York Carnegie Hall, Wiener Musikverein, Berliner Philharmonie, Wigmore Hall in London, Tonhalle Zürich, u.a.
Als Solist konzertiert er mit renommierten Klangkörpern wie der Academy of St Martin in the Fields, den Belgrader Philharmonikern, dem Kammerorchester Lausanne, dem Polnischen Rundfunkorchester oder dem Musikkollegium Winterthur.
Er ist Gast bei den wichtigsten Festivals wie Marlboro, Verbier, Gstaad, Bergen, an der Seite von Musikern wie Itzhak Perlman, Mitsuko Uchida, Pierre Amoyal, oder als Duo mit dem Pianisten Louis Schwizgebel. Er wurde auch eingeladen, mit den 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker sowie in diesem legendären Orchester aufzutreten.
Lionel Cottet wurde mit dem Swiss Ambassador’s Award ausgezeichnet und ist Preisträger mehrerer bedeutender Wettbewerbe: Lutoslwaski Wettbewerb in Warschau, Brahms Wettbewerb in Österreich oder Astral Artist in Philadelphia. Er war auch Finalist beim Eurovision Wettbewerb sowie Solist des Migros Kulturprozentes.
Er studierte an der Juilliard School in New York, am Mozarteum in Salzburg, an der Zürcher Hochschule der Künste und am Conservatoire Supérieur de Musique de Genève, bei Joel Krosnick, Clemens Hagen, Thomas Grossenbacher und François Guye.
Als wahrer Musikbotschafter spielt er oft in Schulen und Gemeinschaften mit wenig Zugang zur klassischen Musik, wie zum Beispiel in Kolumbien, Mexiko und in den USA.
Lionel Cottet spielt ein Violoncello von Jean-Baptiste Vuillaume, gefertigt in Paris 1852.
Louis Schwizgebel
Louis Schwizgebel wurde als «ein wahrer Virtuose, ein temperamentvolles junges Genie mit wahrer Tiefe» (Fono Forum) und als «einfühlsamer Musiker» (New York Times) bezeichnet. Er wird immer wieder für seine Gelassenheit, Eleganz, Phantasie, expressive Lyrik und kristalline Artikulation gelobt. Er tritt regelmässig in Konzerten und mit den besten Orchestern auf der ganzen Welt auf und wurde für seine Aufnahmen von der Kritik gelobt.
Zu den Höhepunkten der letzten Spielzeiten zählten Auftritte mit den Oslo Philharmonics, dem Orchestre National de Metz, dem Singapore Symphonie, dem Philharmonia Orchestra, dem City of Birmingham Symphony, allen BBC Orchestern, dem Bayerischen Rundfunk, dem Radio-Sinfonieorchester Frankfurt, den Bamberger Symphonikern, dem Orchestre National de France, dem Danish National Symphony, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Tonhalle Orchester Zürich, den Wiener Symphonikern, den Tonkünstlern Wien, den Cincinnati Symphonikern und den Auckland Philharmonikern. Zu seinen Dirigenten zählen Edward Gardner, Mirga Grazinyte-Tyla, Emmanuel Krivine, Nicholas Collon, Thierry Fischer, Charles Dutoit, Marek Janowski, Fabio Luisi, Lahav Shani, Robin Ticciati, Louis Langrée, John Wilson, James Gaffigan, Santtu Matias Rouvali, Ben Gernon, Elim Chan, Allondra della Parra und Fabien Gabel.
Mit Solorezitalen und Kammermusik tritt Schwizgebel regelmässig an grossen Festivals und Konzerthäusern auf, darunter zuletzt dem Londoner Wigmore, dem Amsterdamer Concertgebouw, dem Rheingau Festival, dem Klavierfest Ruhr, dem Lille Piano Festival und dem Singapore International Piano Festival. Er spielte Kammermusik mit Benjamin Beilman, Narek Hakhnazaryan, Renaud Capuçon und Alina Ibragimova.
Schwizgebel tritt häufig in seiner Heimat Schweiz auf; er spielte bei den grossen Festivals wie Verbier, Luzern und Gstaad sowie bei den Meisterinterpreten in der Tonhalle Zürich.
Seine Aufnahmen für Aparté und seine jüngste Einspielung der Schubert-Sonaten D845 und D958 wurde von Le Figaro als «Album von aussergewöhnlicher Präzision» bezeichnet. Frühere Veröffentlichungen umfassen Saint-Saens Klavierkonzerte Nr. 2 und 5 mit dem BBC Symphony Orchestra, die vom BBC Music Magazine als «gorgeous singing and wonderful delicate» beschrieben wurden, sowie Beethoven Klavierkonzerte Nr. 1 und 2 mit dem London Philharmonic Orchestra, die von Gramophone als «beautifully nuanced account» gefeiert wurden.
Schwizgebel wurde 1987 in Genf geboren. Er studierte bei Brigitte Meyer in Lausanne und Pascal Devoyon in Berlin, später an der Juilliard School bei Emanuel Ax und Robert McDonald und an der Royal Academy of Music in London bei Pascal Nemirovski. Im Alter von 17 Jahren gewann er den Internationalen Musikwettbewerb Genf und zwei Jahre später die Internationalen Auditions der Young Concert Artists in New York. 2012 gewann er den zweiten Preis bei der Leeds International Piano Competition und 2013 wurde er zum BBC New Generation Artist ernannt.