Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03660.jsonl.gz/1595

Aus der gegenwärtigen Top-7 ist die Schweiz die einzige Mannschaft, die den Titel noch nie geholt hat. Trotz inzwischen elf Mal Edelmetall.
Noch nie war die Schweiz so nahe am WM-Titel wie an der vergangenen Weltmeisterschaft in Dänemark: 2018 musste sich das Team von Patrick Fischer erst im Penaltyschiessen gegen Schweden geschlagen geben. Der Blick auf das Kader und die Leistungen der Schweizer in der National Hockey League (NHL) deuten darauf hin, dass die helvetische Auswahl wieder für Furore sorgen könnte – dem 1:5 kürzlich in der Vorbereitung gegen Russland zum Trotz.
Zur Erinnerung: Auch vor der WM 2018 kam die «Nati» zunächst nicht in die Gänge, vor allem mangelte es damals an der Torproduktion. So ging beispielsweise der zweitletzte Test auf Schweizer Boden gegen Norwegen sogar mit 1:2 verloren … ehe die Schweiz nach 1935 und 2013 zum dritten Mal WM-Silber holte (dazu kommen acht Bronze-Medaillen).
Acht Teams holten bisher den Titel
Dreimal stand die Schweiz kurz davor, doch zuletzt siegte jeweils der Gegner. Möglich aber, dass die Schweiz (früher oder später) die neunte Nation ist, welche den WM-Titel holt. Bislang triumphierten Russland (Titel der Sowjetunion werden ebenfalls Russland zugerechnet), Kanada, Tschechien, Schweden, USA, Finnland, Grossbritannien (anno 1936) und die Slowakei.
Im Medaillenspiegel folgt anschliessend die Schweiz vor Deutschland und Österreich – insgesamt holten bislang diese elf Nationen WM-Edelmetall.
Keine Revanche gegen Grossbritannien
Weil die Schweiz und Grossbritannien nicht in der gleichen Gruppe antreten, ist ein Aufeinandertreffen bei dieser WM unwahrscheinlich, zumal die Briten gegen den Abstieg kämpfen dürften. Ansonsten wäre eine «Revanche» denkbar.
Sollte die Schweiz nämlich dennoch auf Grossbritannien treffen, kann die Schweiz eine historische Revanche nehmen. 1909 – im laufenden Jahr also exakt vor 110 Jahren – besiegte England gleich beim ersten Spiel welches die Schweiz bestritten hat, das helvetische Team mit 3:0 bei einem Spiel im französischen Chamonix.
Daniel Gerber