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Unter diesem Aspekt realisierte die Planungsgruppe Architechnik AG / ABR die Projektentwicklung für ein preisgünstiges und multiplizierbares Sporthallenkonzept auf der Basis einer privatwirtschaftlichen Finanzierung. Normalerweise, und durch viele aktuelle Beispiele im In- und Ausland belegt, beanspruchen Baukredite für Sport- oder Mehrzweckhallen Summen in der Höhe von 5 bis 9 Millionen Franken.
Unser Ziel und dasjenige der Bauherrschaft lag bei einer maximalen Investition von Fr. 2'200'000.- für Gebäude (inkl. Fussballgarderoben) und Nebenkosten. Das Grundstück wird im Baurecht von der Stadt an die Initianten abgegeben. Für diese Summe galt es eine Ballsporthalle von 32 x 44 m mit den notwendigen Garderoben und Nebenräumen zu entwickeln. Im. architektonischen Konzept gelang dies, dank der eigenen Philosophie «Bauen so gut wie nötig und mit sinnvoller Perfektion» nämlich durch Weglassen und Vereinfachen in der Materialisierung. Diese Reduktion oder die «Thematisierung des Gewöhnlichen» mit Industriematerialien erfolgt bereits im Entwurfsprozess und nicht erst nach der Erarbeitung des Kostenvoranschlages wie dies mancherorts noch üblich ist. In enger Zusammenarbeit des Entwicklungsteams werden weitere kostengünstige Projekte für Sporthallenrealisationen im In- und Ausland angestrebt.
Quelle: Schaffhauser Nachrichten, 12. Juni 1996 von Felix Aries, Architekt, ABR & Partner AG