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Wechselmodell - für die Familie danach
Das Wechselmodell (in der Schweiz alternierende Obhut genannt) beschreibt die Betreuung eines Kindes durch seine beiden getrennt lebenden Eltern. Von alternierender Obhut wird dann gesprochen, wenn ein Kind abwechselnd bei beiden Eltern lebt und wenn es zu mindestens 30% von jedem Elternteil betreut wird.
Die alternierende Obhut kommt immer mehr auf. Die Statistik weist eine Scheidungsquote von nahezu 50% aus. Es müssen Lösungen gefunden werden, damit das Interesse des Kindes bestmöglich gewährleistet werden kann. Das Wechselmodell ist nach einer Trennung der Eltern im Normalfall die optimale Lösung, denn es ist offensichtlich: Jedes Kind braucht beide Eltern – und jedes Kind hat ein natürliches Recht auf beide Eltern.
Bei der alternierenden Obhut betreuen die Eltern paritätisch (gleichberechtigt) das Kind. Nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelt sich das Kind in einem Wechselmodell gleich positiv wie in einer intakten Familie.