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Die Faszination, die Gold auf die Welt ausübt, ist unvergleichlich. Während einige andere Metalle einen gleichen oder höheren Wert haben als das gelbe Metall, bleibt die Bedeutung von Gold bis heute unerreicht. Schmuck, Münzen, Barren, sind alle Objekte, die aus Gold oder einer Legierung mit einem anderen Metall hergestellt werden. Aber auch andere Gegenstände werden aus Gold hergestellt, wie z.B. Statuen, Möbel, Dekorationen, etc.
Das bis heute imposanteste Objekt aus Gold ist eine Buddha-Statue in Thailand.
Phra Phuttha Maha Suwana Patimakon
Hinter diesem erweiterten Namen verbirgt sich die Statue des Buddhas, die im Tempel Wat Traimit in Bangkok zu sehen ist. Der imposante Begründer des Buddhismus ist sitzend, mit gekreuzten Beinen und geschlossenen Augen dargestellt. Seine Besonderheit ergibt sich aus der Tatsache, dass es sich nicht um eine mit Gold überzogene Statue handelt, sondern dass die gesamte Struktur des Objekts aus massivem Gold gefertigt ist!
Die Abmessungen dieses Buddhas sind beeindruckend: 3.91 Meter hoch und 3,01 Meter breit, wiegt er insgesamt 5,5 Tonnen.
Der zufällige Fund der Goldstatue
Das genaue Datum der Herstellung der Statue bleibt ein Rätsel. Fachleute gehen davon aus, dass es während der Sukhothai-Dynastie, im 13. oder 14. Jahrhundert, gegossen wurde. Seine Geschichte wird jedoch während des burmesischen Angriffs Ende des 18. Jahrhunderts im Jahre 1767 eine entscheidende Wendung nehmen. Dann wurde beschlossen, das Gold unter Stuck zu verstecken und die Statue in den Ruinen von Ayutthaya aufzustellen. Im Jahr 1801 ordnete König Rama I. die Rückführung aller Statuen nach Bangkok, der neuen Hauptstadt, an.
Im Jahr 1955 fiel die Statue während eines Umzugs herunter und der Stuck zerfiel, wodurch das darunter verborgene Gold zum Vorschein kam. Eine weitere Entdeckung, die Statue war eigentlich aus mehreren Teilen zusammengesetzt, die mit einem Schlüssel getrennt werden konnten.