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Der Poet, Schauspieler und Rapmusiker Saul Williams ist ein begeisterndes Beispiel für die sinnstiftende Verbindung von politischen, philosophischen und gesellschaftlichen Inhalten mit kantigem HipHop. Mit Anfang 20 gehörte Williams zu den führenden Köpfen der amerikanischen Slam Poetry-Szene. Durch seine Mitwirkung als Drehbuchautor und Hauptdarsteller in dem preisgekrönten Spielfilm «Slam» und der Dokumentation «Slam Nation» (1998) avancierte er zu ihrem Star. Erst zu Beginn des neuen Jahrtausends begann Williams, inzwischen erfolgreicher Autor zahlreicher Gedichtbände und gefragter Gast-Kommentator für die New York Times, seine Worte mit Musik zu verknüpfen. Nach dem Debütalbum «Amethyst Rock Star», das international als ein neues Manifest zwischen Politik, Pazifismus und Poesie gefeiert wurde, geriet Williams an den Nine-Inch-Nails-Kopf Trent Reznor. In Kooperation mit ihm entstanden zwei Platten, gefolgt von weiteren Solo-Alben. Sein neuestes Projekt und LP «Martyr Loser King» ist zwischen Burundi, Senegal, La Réunion, Paris, Haiti, New Orleans und New York entstanden.