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Steffisburg–Thun–Interlaken
|Kürzel||STI|
|Bahntyp||Schmalspurbahn|
|Betriebseröffnung||1913-10-10|
|Betriebseinstellung||1958-01-01|
|Daten vorhanden||ja|
Daten
Allgemeine Bemerkungen
Die Kommentare sind bewusst kurz gehalten. Sie dienen in erster Linie dem Zweck, gewisse Daten oder auch Datenlücken verständlicher zu machen, wobei das Hauptaugenmerk auf die Finanzzahlen fällt. Primäre Quelle bilden die Eisenbahnstatistik respektive die dortigen «Bemerkungen betreffend die einzelnen Bahnunternehmungen», die jeweils am Schluss der Bände stehen. Auf weitere Quellen- oder Literaturangaben wird verzichtet, obwohl solche teilweise mit eingeflossen sind. Die Kommentare sind der Einfachheit halber grundsätzlich in der Vergangenheitsform verfasst. Es heisst also beispielsweise: Bahn X «war» eine Aktiengesellschaft, auch wenn dies noch heute der Fall sein sollte.
Kommentar
Die 1913 eröffnete und von Anfang an elektrifizierte STI gehörte einer Aktiengesellschaft. Sie erschloss das nördliche Ufer des Thunersees und diente hauptsächlich dem Personenverkehr. Schon 1916 musste allerdings der Nominalwert der Stammaktien um 300'000 Franken oder 50 Prozent reduziert werden. Da sich das Aktienkapital vergrösserte, ist zu vermuten, dass Schulden durch die Ausgabe neuer Aktien abgegolten wurden. Die Statistik machte dazu jedoch keine näheren Angaben.
Zu Beginn schwer defizitär, besserte sich die finanzielle Lage in der Kriegszeit markant. Ab 1918 konnte die STI sogar eine Dividende ausrichten. Ende der 1920er-Jahre verschlechterte sich die Situation aber wieder, was die STI 1934 zu einem erneuten Kapitalschnitt zwang.
1939 stellte die STI zunächst den Betrieb auf der Strecke Beatenbucht–Interlaken ein, 1952 folgte der Abschnitt Thun–Beatenbucht, 1958 schliesslich das Reststück Steffisburg–Thun (Busersatz).
Erwähnungen
Diese Bahn wird in keinen anderen Kommentaren erwähnt.