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Gabriel Nielaba
ein Fechtmeister der Moderne
Geboren im Jahr 1958 in Warschau, Polen, als erster Sohn einer traditionsreichen Fechtfamilie.
Seine aktive Fechtkarriere begann 1970. Er erkämpfte mit jugendlichen 18 Jahren den polnischen Meistertitel 1976. Das Talent und der Fleiss ermöglichten Ihm eine Weiterführung der Erfolge in der namhaften Talentschmiede dem FC Tauberbischofsheim ab dem Jahr 1984.
In den 80-er Jahren stand er an den Spitzenplätzen der offiziellen Weltrangliste, als Resultat diverser namhafter Turniererfolge und konstanter Leistung.
Von 1984 bis 1990 war Gabriel Nielaba ein Mitglied des FC Tauberbischofsheim als Leistungsfechter in der deutschen Nationalmannschaft. Ab 1988 arbeitete er ebenfalls als Landestrainer in dem Leistungszentrum und Olympiastützpunkt Baden-Württemberg in Tauberbischofsheim, dem wohl bekanntesten Fechtclub der Welt.
Ab dem Jahr 1996 bis zum Jahr 2000 betreute er zusätzlich als Cheftrainer die deutschen Rollstuhlfechter. Das Engagement bei den deutschen Fechtern im Leistungssport sowie dem behinderten Sport fruchtete in grössten Erfolgen an den olympischen Spielen in Atlanta und Sydney.
Dieser gemeinsame Erfolg der Fechter und des Trainers wurde von der Stadt Tauberbischofsheim mit einer Bronzetafel im Jahre 2000 gewürdigt.
In dieser Zeit begann er zunächst das Sportstudium an der Sportakademie Köln, das er an der Akademie der Körperkultur (Sportuniversität) in Kattowitz weiterführte und mit dem Diplom im Jahre 1997 beim Professor Zbigniew Czajkowski abschloss.
Nach den Olympischen Spielen Sydney 2000 nahm Gabriel Nielaba die Herausforderung in Bern an.
Bis heute ist er Maître d`Armes im Fechtclub Bern einem der erfolgreichsten und grössten Fechtclub der Schweiz.