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Zu den allermeisten Awareness-Ansätzen gehört auch, dass diskriminierendes und grenzüberschreitendes Verhalten proaktiv benannt wird und ihm aktiv und mit geeigneten Instrumenten entgegengewirkt werden kann. Aus dem Englischen «to be aware» hat «Awareness» unterschiedliche Bedeutungen: Achtsamkeit, Aufmerksamkeit oder auch Beachtung. «Awareness» wird auch mit «sich bewusst sein» übersetzt, mit «kennen/wissen», «sich informieren» oder «für gewisse Problematiken oder Diskriminierungsstrukturen sensibilisiert sein». In Bezug auf den Awareness-Begriff wird oft ein neues Sicherheitsdispositiv angestrebt, das auf Konsens beruht und in einer Gemeinschaft solidarisch gefestigt wird.
Dabei geht es auch darum, sich der eigenen Grenzen und jener anderer bewusst zu sein, diese zu respektieren und sich innerhalb der Gemeinschaft dafür verantwortlich zu fühlen. Das Dispositiv richtet sich gegen jegliche Form von Diskriminierung (Alter, Aussehen, Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe, Behinderung und so weiter). Hinzu kommt, dass Awareness im erweiterten Sinne auch als Teil einer gesamten Betriebskultur aufgefasst wird. Somit ist Awareness nicht nur ein Instrument, sondern wird einem Prozess des kulturellen Wandels innerhalb einer Organisation gleichgesetzt. Awareness als Konzept ist vielschichtig und kann in verschiedenen Bereichen gefördert werden.