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Einen Monat ist es her, seit das verheerende Erdbeben und der dadurch ausgelöste Tsunami die indonesische Insel Sulawesi in die Katastrophe gestürzt haben. Über 7.000 Menschen sind vermutlich gestorben, mehr als 10.000 Personen sind verletzt, hunderte werden unter den Trümmern eingestürzter Gebäude vermisst.
Seit Oktober 2018 werden die rund 7000 Titel der Fachbibliothek Heilpädagogik und Sozialtherapie des Anthroposophic Council for Inclusive Social Development in die öffentliche Goetheanum-Bibliothek integriert.
Einen Monat ist es her, seit das verheerende Erdbeben und der dadurch ausgelöste Tsunami die indonesische Insel Sulawesi in die Katastrophe gestürzt haben. Über 7.000 Menschen sind vermutlich gestorben, mehr als 10.000 Personen sind verletzt, hunderte werden unter den Trümmern eingestürzter Gebäude vermisst.
Auf der Generalversammlung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft wurde nach 31 Jahren Virginia Sease (79) als Mitglied des geschäftsführenden Vorstands emeritiert – viele Aufgaben nimmt sie weiter wahr. Die Mitglieder stimmten der Ergänzung des Vorstands um Constanza Kaliks (47) zu.
Virginia Sease wurde 1984 aus den USA in den Vorstand am Goetheanum berufen. Sie war das erste Mitglied im Vorstand mit Englisch als Muttersprache. Von 1991 bis 2001 leitete sie zudem die Sektion für Redende und Musizierende Künste. Sie geht mit Humor und Wärme auf die Verhältnisse in einer Gesellschaft ein, zu deren Leben nicht zuletzt auch soziale Spannungen gehören. Zu ihrer Emeritierung sagt Virginia Sease: "Trotz stabiler Gesundheit und Freude an der Arbeit ist für mich die Tatsache ausschlaggebend, dass ich die Zukunft betreffende Entscheidungen, die vom Vorstand getroffen werden, voraussichtlich keine längere Zeit verfolgen kann." Von der Emeritierung ist die geschäftsführende Vorstandstätigkeit betroffen; Virginia Sease bleibt Mitglied der Goetheanum-Leitung und wird ihre Leitungsaufgaben innerhalb der Allgemeinen Anthroposophischen Sektion weiter ausüben. Dazu gehören die Koordination für die Lektoren und Lektorenkreise weltweit wie auch für die Klassenstunden am Goetheanum sowie die Leitung des Studienprogramms Anthroposophical Studies in English.
Durch ihre Beiträge in der Goetheanum-Leitung und auf Veranstaltungen wurde der Vorstand am Goetheanum auf die Leiterin der Jugendsektion aufmerksam. Anthroposophie entfalte sich, so Constanza Kaliks, je nach ihrem zeitlichen und geografischen Kontext: "Die Lebenswirklichkeit fordert, dass die Anthroposophie, die an einem bestimmten Ort und unter ganz bestimmten Bedingungen inauguriert wurde, neue Formen findet, die das anthroposophische Leben sich organisch im jeweiligen Zusammenhang entwickeln lässt." Constanza Kaliks bringt Lebens- und Berufserfahrungen als Mathematiklehrerin an Waldorfschulen und Waldorfseminaren in Brasilien mit. Da aus Lateinamerika wachsendes Interesse am Goetheanum spürbar ist und Spanisch inzwischen nach Deutsch und Englisch die dritthäufigste Sprache in der Anthroposophischen Gesellschaft ist, sind ihre Sprach- und Kulturkenntnisse willkommen. Die Mitglieder bestätigten Contanza Kaliks als Mitglied im Vorstand am Goetheanum mit großer Stimmenmehrheit.