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Es werden Versuchsergebnisse zum Potenzial selten eingesetzter Futtermittel vorgestellt. Dabei wird bei Wiederkäuern im Wachstum die Eignung von Ölsaaten einerseits zur Steuerung der Produktequalität (vor allem Verlängerung der Haltbarkeit von Fleisch) und andererseits zur Senkung der Methanemission belegt. Die untersuchten Saaten (Raps, Sonnenblume, Lein) wirken jeweils etwas unterschiedlich. Bei der ansonsten besonders effizienten Sonnenblumensaat scheint der Energiegehalt niedriger zu sein als angenommen. Im zweiten Teil wird das Potenzial von nahrungsfaserreichen Futtermitteln mit mittlerem bis hohem Energiegehalt für Mastschweine aufgezeigt. So kann zum Beispiel mit einem massvollen Einsatz von Zuckerrüben-Trockenschnitzeln – bei relativ unveränderter Zuwachsrate, Schlachtkörperqualität und Fleischbeschaffenheit – eine Reduktion des Cholesterolgehalts im Fettgewebe und eine geringere Neigung des Hofdüngers zur Ammoniakemission bei der Lagerung erreicht werden. Es wird eine umfangreiche Liste geeigneter nahrungsfaserreicher Handelsfuttermittel vorgestellt. Die verstärkte Beachtung solcher günstiger Nebenwirkungen in der Rationenplanung wird empfohlen.
Nutztiere sind in der Lage, Grasland und Nebenprodukte in wertvolle Lebensmittel umzuwandeln. Doch wie viele Tiere braucht die Schweiz noch, wenn die Ackerflächen statt für Futtermittel primär für die Produktion von Lebensmitteln genutzt würden?
Welche Akteure der Milchwirtschaft haben Einfluss auf die Nutzungsdauer von Milchkühen? Forschungsergebnisse von FiBL und Agroscope legen nahe, dass es eine breit abgestützte Kooperation braucht, um Strukturen für eine längere Nutzungsdauer zu schaffen.
Die Landwirtschaft hat zum Ziel, Treibhausgas- und Ammoniakemissionen zu reduzieren. Agroscope zeigte für Milchviehställe, dass für diese Emissionen neben Wind und Temperatur auch die Zusammensetzung des Futters eine Rolle spielt.