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Aus dem Inhalt
Die Garage Wiesenplatz war für die Unterbringung und Wartung der immer zahlreicher werdenden Auto- und Trolleybusse bald zu klein. Eine Erweiterung an diesem Standort kam jedoch nicht in Frage. Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) entschlossen sich daher, einen neuen Betriebshof «Rankstrasse» an der Trolleybuslinie 31 zu errichten.
Um das erhöhte Fahrgastvolumen, welches sich als Folge des neuen Umweltschutz-Abonnement ergeben hatte, bewältigen zu können, mussten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) unter anderem ihren Rollmaterialbestand aufstocken. Dies führte zur Beschaffung der 26 Be 4/4 477–502 «Cornichon». Ende 1986 – die Lieferung der Be 4/4 477–502 war noch im Gange – zeigte sich, dass zu wenig neue Motorwagen geordert worden waren. Neue Berechnungen ergaben einen Bedarf von 38 zusätzlichen Vierachsern oder 28 zweiteiligen Gelenkwagen. Der Entscheid fiel schliesslich zugunsten von Gelenkwagen.
Zwischendurch trifft man auf dem Schienennetz der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) oder der Baselland Transport AG (BLT) Fahrzeuge anderer Betriebe an. Neben «richtigen» Strassenbahnwagen, welche zur Personenbeförderung geeignet sind und separat vorgestellt werden, handelt es sich meist um Fahrzeuge von Gleisbau- oder Fahrleitungsbaufirmen.
Schon lange fällig war ein Neubau einer Einstellhalle mit Wartungstrakt für den je länger je umfangreicher werdenden Busbetrieb der Baselland Transport AG (BLT). Die alten, aus Zeiten der Birsigthalbahn AG (BTB) stammenden Anlagen im Zentrum Oberwils konnten den Anforderungen an einen modernen und wirtschaftlichen Busbetrieb längst nicht mehr gerecht werden.
Im Anschluss an die erste Serie von 22 Grossraum-Motorwagen (Ce 4/4 401–422) gaben die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) eine Folgebestellung von 32 baugleichen Motorwagen in Auftrag. Auf Vorschlag der Industrie hin wurden aber statt der beiden letzten vorgesehenen Fahrzeuge drei ultraleichte Vierachser mit den Nummern 601–603 gebaut und 1952 abgeliefert.