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Microsoft will Kompatibilitätsprobleme bei der Einführung von 'Windows 7' vermeiden.
Microsoft wird in Windows 7, der nächsten Version seines PC-Betriebssystems, eine Funktion namens "Windows XP Mode" beifügen. Diese wird auf einer neuen Version der einfachen Virtualisierungstechnologie "Microsoft Virtual PC" aufbauen, wie die US-Webseite 'Paul Thurrott's SuperSite for Windows' am Freitag berichtete.
"Windows XP Mode" wird nicht fest in Windows 7 eingebaut sein, soll aber von Anwendern von Windows 7 Professional, Enterprise und Ultimate kostenlos heruntergeladen werden können. Das Feature wird es erlauben, Software, die für Windows XP geschrieben worden ist, problemlos auf einem PC mit der neuesten Version des Betriebssystems laufen zu lassen. Raffiniert an der Sache ist, dass man Software, die unter dem virtuellen XP-Client installiert worden ist, direkt ab der normalen Oberfläche von Windows 7 wird starten können. Anwender werden also nicht mühselig zwischen den Oberflächen von Windows 7 und dem virtuellen Windows-XP-Client wechseln müssen, sondern können einmal installierte, ältere Programme direkt aus Windows 7 starten.
Die Tatsache, dass ältere Programme, zum Beispiel spezielle Fachapplikationen, unter neuen Betriebssystemversionen nicht reibungslos laufen, war einer der wichtigsten Gründe für den allgemeinen Unwillen, auf Windows Vista umzusteigen.
Das Feature wird allerdings nur auf PCs der neueren Generation laufen, da es auf die eingebaute Virtualisierungsunterstützung in den Prozessoren von Intel und AMD aufstützt.
Kurz nach dem Erscheinen des Artikels auf 'SuperSite for Windows' bestätigte Scott Woodgate von Microsoft den Sachverhalt im Windows Team Blog.
'Windows XP Mode' wurde entwickelt, um KMUs den Umstieg auf PCs mit dem kommenden Betriebssystem von Microsoft zu erleichtern, schreibt Woodgate. Eine Testversion von "Windows XP Mode" und "Windows Virtual PC" werde demnächst veröffentlicht, heisst es auf dem Blog.
Eine ältere Version von "Virtual PC", mit der man XP-Programme auf PCs mit Windows Vista laufen lassen kann, ist übrigens bereits erhältlich. Allerdings stiftet Microsoft einmal mehr mit der Namensgebung Verwirrung. Sie heisst "Microsoft Virtual PC 2007". (Christoph Hugenschmidt)