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Die zwei Leichname, die am frühen Sonntagmorgen nach einer Explosion im Kanton Aargau in einem ausgebrannten Einfamilienhaus in Gansingen aufgefunden wurden, konnten inzwischen mittels DNA-Abgleich identifiziert werden. Die Obduktion hat gezeigt, dass die beiden Toten Schussverletzungen aufwiesen. Es bestehen zur Zeit keine Hinweise darauf, dass eine Drittperson das Paar getötet haben könnte.
Bei den Toten handelt es sich um den 59-jährigen Hauseigentümer sowie seine 50-jährige Freundin. Die von der Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg angeordnete Obduktion hat ergeben, dass die 50-jährige Schweizerin Schussverletzungen aufwies. Laut Obduktionsbericht des Instituts für Rechtsmedizin starb das Opfer an den Folgen eines Kopfschusses. Auch der 59-jährige Schweizer wies eine Schussverletzung am Kopf auf. Die Tatwaffe, ein Revolver, konnte im Schlafzimmer, wo die zwei Leichname gefunden worden waren, sichergestellt werden.
Drei Gasflaschen sichergestellt
Gestützt auf den Obduktionsbericht und aufgrund des Spurenbilds gehen Staatsanwaltschaft und Kantonspolizei davon aus, dass das Paar bereits tot war, als das Feuer aktiv brannte. Vor Ort konnten die Experten der Kantonspolizei Aargau drei Gasflaschen sicherstellen. Ob schlussendlich die Explosion den Brand ausgelöst hatte oder umgekehrt, konnte nicht mehr festgestellt werden.
Gestützt auf die bisherigen Ermittlungen bestehen zur Zeit keine Hinweise darauf, dass eine Drittperson das Paar getötet haben könnte.