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Zewdu the Street Child
Zewdu the Street Child von Enrico Parenti beginnt wie eine Dokumentation über ein Kind auf den Straßen der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba. Doch nach wenigen Minuten erkennt der Zuschauer, dass es sich um eine fiktionale Geschichte handelt – jedenfalls teilweise.
Einen Hybridfilm nennt Parenti seine Arbeit. Hybrid in dem Sinne, dass die Darsteller allesamt tatsächlich “von der Straße” stammen und ein tatsächliches gesellschaftliches Problem, in diesem Fall die zahlreichen Waisenkinder Äthiopiens, behandeln. Auf der anderen Seite ist Zewdu aber eine stilisierte Version einer persönlichen Geschichte, wie sie möglicherweise hundertfach in Äthiopien auftritt.