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Den Grundstein zu seinem zweiten Saisonsieg nach jenem in Monaco und dem vierten insgesamt in der Formel 1 legte Sergio Perez gleich am Start. Nachdem der Beginn des Rennens wegen starken Regens um über eine Stunde hatte hinausgezögert werden müssen, schob sich der Mexikaner auf der noch leicht nassen Strecke noch vor der ersten Kurve an Leclerc vorbei. Nach einer Reihe von Safety-Car-Phasen konnte der aus der Pole-Position gestartete Monegasse zwar wieder an Perez heranrücken, doch trotz zwischenzeitlicher Probleme mit dem Motor konnte sich Perez bis zum Schluss an der Spitze behaupten.
Perez konnte sich seines Sieges erst zweieinhalb Stunden nach seiner Zieldurchfahrt sicher sein, weil er eine Sanktion durch die Rennleitung zu befürchten hatte. Dem 32-Jährigen wurde vorgeworfen, dass er sich während einer Neutralisation des Rennens mehr als die erlaubten zehn Autolängen hinter den Safety-Car zurückfallen liess. Perez wurde dann auch belangt, doch der Zuschlag von fünf Sekunden auf seine Fahrzeit, den die Stewards als Strafe sprachen, konnte Perez verkraften. Sein Vorsprung auf den zweitplatzierten Leclerc hatte über sieben Sekunden betragen.
Ein Wochenende zum Vergessen erlebte Perez' Teamkollege Max Verstappen. Der souveräne WM-Leader, der nach einer Benzin-Panne im Qualifying nur von Startplatz 8 ins Rennen gegangen war, wurde lediglich als Siebenter abgewinkt. Damit verpasste es der Titelverteidiger im Red Bull, seinen zweiten WM-Titel vorzeitig klar zu machen. Die nächste Möglichkeit bietet sich dem 25-jährigen Niederländer bereits in einer Woche im Grand Prix von Japan in Suzuka.
In der Startrunde war Verstappen zwischenzeitlich auf Position 13 zurückgefallen. Nachdem er sich bis auf Platz 5 vorgekämpft hatte, ging er bei einem Versuch, Lando Norris im McLaren zu überholen, jedoch über das Limit hinaus und verbremste sich. Dabei ruinierte sich Verstappen die Reifen derart, dass ein zusätzlichen Stopp an den Boxen nötig wurde.
Verstappen hat fünf Rennen vor Schluss aber weiter einen beruhigenden Vorsprung auf seine ersten Verfolger Leclerc und Perez, die 104 respektive 106 Punkte zurückliegen.
Für das Team Alfa Romeo schaute im Rennen unter Flutlicht nichts Zählbares heraus. Valtteri Bottas verpasste als Elfter die Punkteränge lediglich um einen Platz, Zhou Guanyu schied in der 7. Runde nach einer unverschuldeten Kollision mit Nicholas Latifi im Williams aus. (dab/sda)
Endlich ist es wieder so weit: Die Ski-Saison ist gestartet! Allerdings mit einigen Hürden: Die Rennen in Sölden, Zermatt und Lech Zürs mussten alle abgesagt werden.
Nun geht es aber so richtig los – und die Schweizerinnen und Schweizer legen ordentlich vor: Bei bislang acht gefahrenen Rennen stand in sieben davon eine oder einer von ihnen auf dem Podest, viermal zuoberst.