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Anhand der Daten aus den sogenannten Paradise Papers zu Steueroasen hatten Medien recherchiert, der US-Minister und Multimilliardär Ross sei an der Reederei beteiligt. Navigator habe das Geschäft in Russland seit 2014 ausgebaut, als die USA Sanktionen gegen Moskau wegen der Übergriffe auf die Ukraine verhängt hätten, berichtete das Netzwerk investigativer Journalisten (ICIJ). Ross profitiere von Geschäftskontakten in das Umfeld von Präsident Wladimir Putin.
"Sibur ist verwundert über die politisch beeinflusste Darstellung völlig normaler Wirtschaftstätigkeit in einigen Medien", teilte die russische Firma dazu mit. Navigator habe im ersten Halbjahr 2017 Aufträge über 15,9 Millionen US-Dollar (13,7 Mio Euro) erhalten. In den ICIJ-Berichten war von Geschäften über 68 Millionen Dollar seit 2014 die Rede. Unklar sei, wie stark Ross bei der Reederei engagiert sei. Zum Aufsichtsrat von Sibir gehört Kirill Schamalow, der nach unbestätigten Angaben russischer Medien Putins Schwiegersohn ist./fko/DP/nas
(AWP)