Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/173016

<h2>SubmittedText<h2><p>Das Bakom unterlässt nichts, um die SRG in gutem Lichte dastehen zu lassen. So hat es kürzlich die Gefälligkeitsstudie zum "Nutzen des gebührenfinanzierten Service public im Medienbereich" erstellt.</p><p>- Wie viel hat diese Studie die Gebührenzahler gekostet?</p><p>- Wer hat den Auftrag zu dieser Studie gegeben?</p><p>- Warum wurde diese gegenüber der Politik im Zusammenhang mit dem Service-public-Bericht nicht erwähnt und sogar erst später in Auftrag gegeben?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>- Die Studie hat 45 900 Franken gekostet.</p><p>- Den Auftrag zur Studie hat das Bundesamt für Kommunikation gegeben.</p><p>- Diese Studie wurde im Zusammenhang mit der Botschaft zur Volksinitiative "Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren" erstellt. Der mediale Service public zieht seine Daseinsberechtigung in erster Linie aus seiner demokratie- und gesellschaftspolitischen Funktion. Die Vorbereitung der Diskussion über die Finanzierung des Service public erfordert daher auch eine umfassende Darstellung seiner Bedeutung für verschiedene gesellschaftliche Akteure. Das ist ein Bereich, zu dem bisher kaum Untersuchungen bestanden. Innerhalb der engen zeitlichen Vorgaben konnte die Verwaltung diese Forschung nicht selber betreiben. Deshalb musste die Studie in Auftrag gegeben werden.</p>