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Die Pfarrkirche von Preonzo stammt aus Mittelalter und wurde 1533 renoviert, wie eine Inschrift über dem Portal nachweist, im 17. Jahrhundert umgebaut und zudem in den Jahren 1964-1966 restauriert. Der Glockenturm weist teilweise romanische Züge auf. Die Fresken an der Fassade sind 1627 datiert: Anbetung der Könige, die Heiligen Simon und Jud
as, Sant'Ambrogio und die Schlacht von Parabiago, eine Kreuzigung.
Das Schiff ist mit Tonnengewölbe und Lünette versehen, seitlich öffnen sich zwei vieleckige Kapellen. Interessant sind die Stukkaturen im Gewölbe und am Triumphbogen mit mehrfarbigen, vergoldeten Figuren vor weissen Dekorelementen. Seitlich des Chors, in der Lünette und am Triumphbogen sind Fresken aus dem 17. Jahrhundert zu entdecken. Der we
rtvolle Holzaltar ähnelt demjenigen in Sessa.
Die zahlreichen Stukkaturen in den Seitenkapellen sind von unterschiedlicher Hand. In den Nischen der Stuckaltäre sind Statuen der Madonna und des heiligen Karl zu sehen, an den Wänden Bilder des Rosenkranzes mit Heiligen und Kardinal Federico Borromeo. Die Freskenspuren an der Säule auf der linken Seite stellen die Jungfrau dar; sie dürften i
n der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts entstanden sein.