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Strasse Tröglibach, Walenstadt
Strassenverbreiterung Tröglibach, Walenstadt
Allgemeines
Das ausgebaute Strassenstück bildete einen der grössten Engpässe in der Strassenverbindung Walenstadt – Walenstadtberg. Das Vorprojekt zeigte, dass der Strassenabschnitt mit den berg- und talseitigen Stützmauern keine Stabilitätsreserven mehr aufwies. Die Fahrbahnbreite beträgt neu durchgehend 6.0 m.
Projektbeschreibung
Durch die erforderlichen Anpassungen der Strassenbreite ergibt sich eine Änderung in der horizontalen Linienführung. Der talseitige Strassenrand liegt stellenweise rund 2.80 Meter weiter Aussen.
Die vertikale Linienführung ist durch den Abschnittsanfang und -ende vorgegeben. Das Längsgefälle wurde ausgeglichen und beträgt grösstenteils 10%.
Das Oberflächenwasser wird den Schlammsammlern zugeführt und über eine Ableitung direkt in die talseitige Böschung abgegeben.
Die bestehenden Stützmauern sowie die Strasse blieben im ursprünglichen Zustand bestehen. Der neue Stassenkörper wurde darüber aufgebaut.
Der Unterbau der Strasse besteht aus einer 30 cm starken Betonplatte mit einem 25 cm hohen Schrammbord auf der Talseite. Diese Fahrbahnplatte wurde auf den bestehenden Strassenkörper aufgesetzt.
Als Belag ist eine 7 cm dicke Heissmischtragschicht 16 N und eine 4 cm dicke Deckschicht AB 11 N eingebaut worden. Die Strassenoberfläche weist ein Quergefälle von 3.0% auf.
Auf der ganzen Ausbaustrecke ist als Absturzsicherung ein Stahlrohrgeländer mit integrierten Leitschranken montiert worden.
Auf der Bergseite ist die bestehende Bruchsteinmauer mit einer rund 30cm starken Betonmauer vorbetoniert worden.
Auf der Talseite sind im Abstand von 5.0 Metern auf Pfählen ruhende, verankerte Betonriegel angeordnet. Dazwischen wurde die bestehende Bruchsteinmauer mit einer zwischen die Riegel gespannten Mauer vorbetoniert.