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Der Kreis steht imaginativ für die Inkarnation der Wesensglieder (Astralleib und Ich) am Stoffwechselpol („unten“). Der Gegenkreis steht imaginativ für die Exkarnation der Wesensglieder (Astralleib und Ich) am Nervenpol („oben“).
Über die Inkarnation der Wesensglieder am Stoffwechselpol und die Exkarnation der Wesensglieder am Nervenpol stehen aus anthroposophischer Sicht der Aufbau am Stoffwechselpol und der Abbau am Nervenpol in einem dynamischen energetischen Gegengleichgewicht (Symbol: ><).
Die radionischen Geräte sind so konstruiert, dass der Therapeut an einem Drehschalter den sog radionischen Winkel α (zwischen den Geraden a und b) verändern kann. Bei einer ganz bestimmten Winkelgrösse kann er mit dem Pendel über dem Scheitelpunkt S des radionischen Winkels eine Resonanzschwingung erfühlen.
Der radionische Winkel α löst nur dann eine Resonanzschwingung aus, wenn Raum (Inkarnation) und Gegenraum (Exkarnation der Wesensglieder) sich beim Klienten nicht im Gegengleichgewicht befinden. Die Winkelgrösse α wird dann als „Frequenz“ der radionischen Schwingung bezeichnet.
Beim Rayometer von Paul Schmidt ist der Klient über zwei Metallsensoren mit dem Mittelpunkt des radionischen Winkels α verbunden. Bei einer bestimmten Winkelstellung kann der Therapeut mit dem Pendel über dem Schnittpunkt des Winkels eine radionische Schwingung „erfühlen“. Sie ist Ausdruck einer Disbalance zwischen Aufbau (Yin) am Stoffwechselpol und Abbau (Yang) am Nervenpol. Nach einer gewissen Zeit kommt die Resonanzschwingung im sog. dynamisch-energetischen „Gegengleichgewicht“ (Symbol: ><) zur Ruhe.
S auf g liegt für den unendlich grossen Kreis mit dem Kreiszentrum A im Unendlichen seinerseits auf der Grenzfläche zwischen Raum und Gegenraum. Diese Grenze zwischen Leib und Seele charakterisiert den Bereich des ÄTHERISCHEN.
Die radionische Resonanzschwingung entsteht über dem Schnittpunkt S des radionischen Winkels α im ätherischen Grenzbereich der Grenzgerade g, d.h. im ÄTHERISCHEN. In der Resonanzschwingung wird das therapeutische Gegengleichgewicht (><) zwischen Abbau am Nervenpol und Aufbau am Stoffwechselpol bezogen auf den gefundenen Winkel wieder hergestellt.
Im Falle einer Resonanz pendelt das Pendel über der linken und rechten Hand des Klienten „gegengleich“: Wenn die Drehrichtung der Schwingung über der linken Hand von links nach rechts wechselt, erfolgt gleichzeitig „gegengleich“ eine Änderung der Drehrichtung über der rechten Hand von rechts nach links. Nach einem mehrfachen gegengleichen Wechsel kommt der Pendel in einem „dynamischen Gegengleichgewicht“ zur Ruhe.
In Anlehnung an Rudolf Steiner beziehe ich das radionische Gegengleichgewicht über dem radionischen Winkel auf das dynamische Gegengleichgewicht von Aufbau am Stoffwechselpol und Abbau am Nervenpol. Die Art und Weise wie Rudolf Steiner dieses Gegengleichgewicht beschreibt entspricht ziemlich genau den sensitiven Erfahrungen des Radionikers (2).
Durch die Widerherstellung des radionischen Gegengleichgewichts wird in Abb. 5 exemplarisch die Dominanz des Abbaus am Nervenpol (Gegenkreis, blauer Pfeil rechts) therapiert. Durch die radionische Resonanzschwingung „pendelt“ sich das radionische Gegengleichgewicht auf eine therapeutische Mitte ein.
Im neunten Vortrag des Dritten naturwissenschaftlichen Kurses (3) beschreibt Rudolf Steiner die mathematische Formel, mit der man die Umstülpung des Kreises berechnen kann. Durch diese Formel kommt der Gegenraum (das „Jenseits“) in den Zahlenraum der imaginären Zahlen zu liegen.
Jedem Punkt innerhalb eines Kreises (bzw. des kugelförmigen Raumes) entspricht einer realen Zahl. Der zugehörige sphärische Punkt im Gegenkreis (bzw. im sphärischen Gegenraum) entspricht der entsprechenden imaginären Zahl. Raum und Gegenraum bilden so ein hermetisches Bezugsystem.
1. Rudolf Steiner: Das Geheimnis der biblischen Schöpfungsgeschichte. Zehn Vorträge vom 16. bis 26. August 1910 in München.
2. Peter Selg: Vom Logos der menschlichen Physis. Verlag Goetheanum. S. 414.
3. Rudolf Steiner. Dritter naturwissenschaftlicher Kurs. GA 323. (Neunter Vortrag vom 9. Januar 1921)Dies ist ein variables Textfeld. Um dieses zu bearbeiten und
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