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Henry Rohmer ist niemand anders als Alfred Bekker, der hunderte Geschichten unter verschiedenen Namen geschrieben hat. “Böser Bruder” ist – wie vermutlich alle Bekker-Romane – auf dem Niveau eines Groschenromans. Das muss nicht unbedingt schlecht bedeuten, tut es aber in diesem Fall. Die Geschichte ist einfach zu lieblos hingebastelt und beinhaltet etliche Fehler, die nicht hätten müssen sein.
Alfred Bekker hat (ähnlich wie Larry Lash) ziemlich viele Bücher geschrieben. Gemäss Wikipedia sind’s aktuell über 350. Dazu kommen noch über tausend Kurzgeschichten. Ein Fliessbandschriftsteller, wie er im Bilderbuche steht. Wie bei Lash bleibt aber leider auch bei Bekker die Qualität weitgehend auf der Strecke. Die Geschichte ist platt, die Dialoge nicht selten dämlich und es gibt schlicht zu viele Schreibfehler.
Der Roman erzählt die Geschichte einer militärischen Sondereinheit der UNO. Es gibt den Verdacht, dass ein geheimes Konsortium in der Antarktis unterirdische Atombombentests durchführt. Das könnte zu einem Abbrechen grosser Eismassen führen, was einen Tsunami in nie dagewesener Dimension auslösen könnte. New York wäre bald darauf unter Wasser, viele andere Städte logischerweise auch. Mark Haller und der Rest des Teams – Haller ist Deutscher, Bekker auch, deshalb ist er wohl die Hauptfigur – werden abgesetzt und versuchen, weitere Bombentests zu verhindern und die Anlage aufzuspüren. In umgekehrter Reihenfolge natürlich.