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Ziele des Forschungsprojekts
Sowohl in der theoretischen, als auch in der empirischen Literatur finden sich Hinweise auf die drei Dividenden einer ökologischen Steuerreform. Die erste Wirkung zeigt sich in einer verbesserten Qualität der Umwelt. Die zweite Dividende umfasst Wohlfahrtsgewinne, da bestehende, verzerrende Steuern reduziert werden können. Die dritte Dividende umfasst Wachstumsgewinne und erhöhte Wettbewerbsfähigkeit durch eine Steigerung der Innovationskraft, aufgrund des neuausgerichteten Fokus auf innovative und zukunftsträchtige Industrien.
Im Zuge der ökologischen Steuerreform, die im September 2013 vom Bundesrat vorgeschlagen wurde (EFD, 2013)*, soll das vorliegende Projekt unter anderem die dritte Dividende für die Schweizer Volkswirtschaft ermitteln. Hierfür wird ein endogenes dynamisches Generalgleichgewichtsmodell entwickelt, das die Einflüsse der vorgeschlagenen Steuerreform auf die Haushaltswohlfahrt, auf die sektorale Entwicklung, die Innovationstätigkeit und das allgemeine Wirtschaftswachstum ermitteln kann.
Wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Kontext des Forschungsprojekts
Wir entwickeln ein endogenes, dynamisches Gleichgewichtsmodell, das in der Lage sein wird, fiskalpolitische Fragestellungen zu erörtern. Es werden die Auswirkungen einer ökologischen Steuerreform auf Wachstums-, Effizienz- und Verteilungsaspekte analysiert. Entsprechend können Politikempfehlungen abgeleitet werden.
*EFD (2013): Grundlagebericht: Übergang vom Förder- zum Lenkungssystem. Varianten eines Energielenkungssystems, Eidgenössisches Finanzdepartment.