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Jihed Sehli
Psychiatrie und Psychotherapie
Neurobiologie der psychischen Störungen
Biografie
Dr. Jihed Sehli ist Senior Researcher in der Gruppe von Professor Gregor Hasler. Er arbeitet an einer kombinierten multizentrischen MRS-PET-IRM-Studie über die Beteiligung von Glutamat bei bipolarer Störung, beginnender Psychose und Nikotinabhängigkeit (GLUMULTI-Studie). Ziel der GLUMULTI-Studie ist es, zu untersuchen, wie der Glutamatspiegel und die metabotropen Glutamatrezeptoren vom Subtyp 5 zusammenwirken, um die Gehirnaktivität in Ruhe bei bipolarer Störung und früher/riskanter Psychose mit oder ohne komorbidem Rauchen zu verändern.
Die Studie wird in drei Zentren durchgeführt: Psychiatrie Nord St. Gallen, Freiburger Netzwerk für psychische Gesundheit (RFSM) und Psychiatrische Dienste Biel-Seeland-Berner Jura (PDBBJ). Jihed Sehli ist für die Rekrutierung und die klinische Untersuchung der in das RFSM und PDBBJ einbezogenen Teilnehmer verantwortlich.
Hauptforschungsbereiche :
- Molekulares Neuroimaging des Glutamat-Neurotransmissionssystems bei Psychosen und frühen/riskanten affektiven Störungen.
- Glutamatbedingte Hirnanomalien bei frühen/riskanten Psychosen und bipolaren Störungen.
- Auswirkungen von Ketamin bei unipolaren und bipolaren Depressionen.
- Auswirkungen der COVID-19-Epidemie auf die psychische Gesundheit und Funktionsfähigkeit in der Allgemeinbevölkerung (internationales Projekt COH-FIT).
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Forschung und Publikationen
- COH-FIT : Collaborative Outcomes study on Health and Functioning during Infection Times
Bei der "Collaborative Outcomes study on Health and Functioning during Infection Times (COH-FIT) Studie handelt es sich um eine große, internationale Umfrage an der gesamten Bevölkerung in Ländern, die von der Coronavirus Pandemie (COVID-19) betroffen sind. An dem Projekt sind mehr als 200 Wissenschaftler*innen aus mehr als 35 Ländern beteiligt und das Projekt wurde von verschiedenen nationalen und internationalen Fachorganisationen unterstützt. Ziel des COH-FIT Projekts ist es, Risiko- und Schutzfaktoren zu identifizieren, die für Präventions- und Interventionsprogramme sowohl für die COVID-19 Pandemie, als auch für mögliche zukünftige Pandemien wichtig sind.