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Verletzungen gehören zum Eishockey. Normalerweise ziehen sich die Spieler ihre Blessuren auf dem Eis zu. Nicht so der Kanadier Tyson Barrie, der sich an der WM in Paris bei einer Blödelei im Hotelzimmer selbst aus dem Turnier beförderte. Der Verteidiger der Colorado Avalanche soll sich gemäss dem kanadischen TV-Sender TSN bei einer freundschaftlichen Rauferei mit einem Teamkollegen eine grosse Platzwunde am Bein zugezogen haben.
Die Verletzung wiegt offenbar so schwer, dass Barrie an der WM nicht mehr eingesetzt werden kann. Am Donnerstag gegen Frankreich zumindest fehlte der 25-Jährige «aus Vorsichtsgründen» auf dem Matchblatt. Der Ausfall dürfte die Kanadier schmerzen, war Barrie doch bisher mit sieben Skorerpunkten in drei Partien der erfolgreichste Verteidiger des gesamten Turniers.
Mit Colorado hatte Barrie in der NHL-Qualifikation den letzten Platz belegt. Vor dem Turnier hatte er verkündet, dass er an die WM reise, um nach einem «frustrierenden Jahr» die Saison «erfolgreich» abzuschliessen. Besser fühlen als nach dem Saisonende mit Colorado dürfte sich Barrie nach dieser Dummheit nun sicherlich nicht. (sda)