Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03469.jsonl.gz/163

Klimaforscher sind besorgt, da ein Polarwirbel ende Monat die Ostküste der USA durchqueren und einen der härtesten Winter seit Jahre bringen soll.
Ein Forscher am Atmospheric and Environmental Research Center, Judah Cohen, sagte der Washington Post, dass seine Klimamodelle anzeigen, dass ein Wirbel wahrscheinlich Ende Dezember oder Anfang Januar zuschlagen wird. Ein Polarwirbel entsteht, wenn sich die Stratosphäre, in der sich der größte Teil unseres Wetters befindet, plötzlich erwärmt.
Dies führt dazu, dass der Wind die Richtung ändert oder abnimmt. Der Wirbel verdrängt und spaltet sich dann auseinander und verteilt dann die kalte Luft in den mittleren Breiten. Die Auswirkungen werden dann einen harten Winter bringen der Monate dauern kann.
Juda erklärte auf Twitter und in seinem Blog letzte Woche, dass die Wahrscheinlichkeit in eine signifikante Polarwirbelstörung wächst. Er glaubt, dass dies der wichtigste Faktor für das Wetter in diesem Winter auf der gesamten nördlichen Hemisphäre sein könnte.
Confidence is growing in a significant #PolarVortex disruption in the coming weeks. This could be the single most important determinant of the weather this #winter across the Northern Hemisphere. Likely impacts discussed in today’s blog: https://t.co/9ZWSlvqUI6 pic.twitter.com/WpA0RpWdbj
— Judah Cohen (@judah47) 10. Dezember 2018
Im vergangenen Jahr gab es einen Wirbel, der seinen Ursprung in Eurasien hatte, und das hat Nordamerika mitgerissen, was wochenlange Stürme verursachte. Die Amerikaner spürten die Auswirkungen dieses Wirbels noch bis Ende April. Dennoch sind die Modelle, auf denen all diese Vorhersagen basieren, bekanntlich unzuverlässig. Sowohl amerikanische als auch europäische Modelle zeigen unterschiedliche Vorhersagen wann eine Störung eintreten wird.
Wissenschaftler sagen auch, dass je später ein Polarwirbel auftritt, desto weniger schwerwiegend werden seine Auswirkungen in den Wintermonaten sein. Im Wesentlichen, je länger es dauert bis der Polarwirbel auftritt, desto größer ist die Chance auf einen wärmeren Winter.