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Erinnerst du dich noch an dieses Video?
Der Sketch mit dem Fake-Penaltyschiessen, in dem Goalie Scott Sterling mit seinem Gesicht unzählige Penaltys abwehrt und so seinem Team «den Sieg sichert». Nun, etwa ähnlich wie Scott Sterling muss sich Nicolas Mahut im gestrigen Doppelfinal von Wimbledon gefühlt haben.
Nur dass bei ihm die Treffer echt waren. Der 37-Jährige, der seine Karriere Ende Jahr beenden wird, wird zwei Mal im Gesicht und ein Mal zwischen den Beinen getroffen.
Wie Scott Sterling im Sketch beisst auch Mahut auf die Zähne, wird aber nicht belohnt. An der Seite von Éduard Roger-Vasselin verliert er den Final gegen das kolumbianische Duo Juan Sebastian Cabal und Robert Farah in fünf Sätzen mit 7:6, 6:7, 6:7, 7:6 und 3:6. (abu)
Als Ägypter krönt Jaroslav Drobny seine Karriere als Tennisspieler und gewinnt in Wimbledon. Der Triumph folgt nur wenige Jahre, nachdem er die Tschechoslowakei zur ersten WM-Goldmedaille im Eishockey geführt hat.
Als Jaroslav Drobny 1949 an die Swiss Open in Gstaad reist, weiss er noch nicht, dass er nie mehr in seine Heimat zurückkehren wird. Er hat bloss ein Köfferchen und 50 Dollar bei sich, als er ins Berner Oberland aufbricht. Doch Drobny fällt auf, dass sein Landsmann Vladimir Cernik gleich mit einigen grossen Koffern in die Schweiz reist. Cernik hat vor, nach der Machtübernahme der Kommunisten aus der Tschechoslowakei zu flüchten. Zwar hat auch Drobny sich zu einem Leben im Exil entschlossen, …