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Farman
Immatrikulation:
|2||Farman F-20||Baujahr 1913||21, 47||im Einsatz von 1914 bis 1918|
|1||Farman MF-11||Baujahr 1914||30||im Einsatz von 1915 bis 1916|
Von den beiden Brüdern Henri und Maurice Farman war der ältere Henri der Bekanntere. Er begann seine Laufbahn als Flieger und Konstrukteur im Jahre 1907. Bereits im Januar 1908 flog er als erster in Europa über eine geschlossene Strecke von 1 km. Zu Beginn arbeitete Henri mit den Flugherstellern Voisin zusammen. Als die Brüder Voisin ein von Farman projektiertes und bestelltes Flugzeug einem Engländer verkauften, beschloss der erzürnte Farman im Jahre 1909, zusammen mit seinem Bruder Maurrce, eine eigene Flugzeugfabrik zu gründen. Die Farman-Doppeldecker galten bald als die sichersten Maschinen der Vorkriegszeit. Die Schweiz setzte während des ganzen Krieges ein Flugzeug von Henri ein, den Typ F-20, der vor allem der Schulung der Piloten diente. Maurice Farman konzentrierte sich mehr auf die Entwicklung von Militärmaschinen. Sein Typ MF-7 (Langhorn) gehörte bereits ein Jahr vor Kriegsausbruch zur Ausrüstung der französischen und englischen Luftwaffe. Im Mai 1915 folgte der Typ MF-11 (Shorthorn), der in 37 französischen Staffeln zum Einsatz kam. Die zweisitzige MF-1 1 diente als Aufklärer, der Beobachter sass im hinteren Cockpit mit einem Maschinengewehr in der Hand. Die Schweiz kam im August 1915 in den Besitz einer MF-1 1 durch die Notlandung eines französischen Piloten bei Pruntrut im Jura. Diese Maschine wurde während rund einem Jahr als Trainings- und Aufklärungsflugzeug verwendet. Eine der F-20 ging 1915 durch Unfall verloren. 5.5.1916 Überschlag Adj Uof O. Locher. Sie konnte rasch durch eine Ersatzmaschine abgelöst werden, die bis Ende des Krieges flog.