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Sechs Regeln, illustriert mit Piktogrammen, sollen Badegäste vor Badeunfällen schützen. In fast allen Schweizer Badeanstalten sind die Baderegeln der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) aufgehängt – auch in der Stadt Zürich. Nur würden dort häufig ältere, kleine Plakate hängen, sagt Reto Abächerli, Geschäftsführer der SLRG. Diese seien häufig schlecht sichtbar. Er sagt: «Je häufiger und prominenter man Botschaften und Piktogramme sieht, desto stärker ist auch der Memorisierungseffekt.»
Es wäre sinnvoll, wenn alle Schweizer Badeanstalten die Baderegeln prominent aufhängen.
Abächerlis Wunsch wären einheitliche Regeln für alle Schweizer Badeanstalten. Die Stadt Zürich ergänzt die sechs Badegrundregeln allerdings mit weiteren Vorschriften. «Die Prävention vor dem Ertrinken wird häufig mit weiteren Verhaltensregeln ergänzt, zum Beispiel, dass man nicht mit Unterhosen ins Schwimmbecken soll.» Dass die Zürcher Badeanstalten ihre eigenen Interessen und Regeln mitteilen wollen, könne er jedoch sehr gut nachvollziehen.
Im Gespräch mit der Stadt Zürich sei man im Moment nicht. Sobald aber Baderegeln schweizweit neu besprochen würden, wolle man mit der Stadt Zürich als grösster Schweizer Badi-Betreiberin wieder ins Gespräch kommen, so Abächerli.