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Reine, ätherische Öle, nach schonenden traditionellen Verfahren gewonnen
Der Name des Eukalyptus kommt aus dem Griechischen und kann mit "gut bedeckt" übersetzt werden. Eukalyptus wächst in Algerien, Ägypten, Marokko, Südamerika, Indien und auf der Iberischen Halbinse. Allein im Mittelmeerraum gibt es fünfzig verschiedene Sorten.
Der Lavendel war bei den antiken Römern ein beliebter Zusatz zu Bädern und dem Badewasser, davon leitet sich auch der Name des Lavendels ab, der so viel wie waschen bedeutet. Die Heimat des Lavendels ist eigentlich das frühere Persien, er kam über die Kanarischen Inseln in den Süden Frankreichs. Heutzutage findet man ihn überall im Mittelmeergebiet. In der Antike verwendete man das Lavendelöl nicht nur als Schönheitspflege, man kannte damals bereits die heilenden Eigenschaften des Lavendels: So verwendeten schon bekannte Ärzte in der Antike, wie zum Beispiel Dioskurides, das Lavendelöl. Die Lavendelernte findet zwischen Juni und August statt, oftmals werden die einzelnen Blüten noch von Hand geerntet, und zwar immer zu Mittag, denn zu dem Zeitpunkt ist das meiste ätherische Öl in den Blüten enthalten. Aus den Blüten und den Stängeln stellt man dann das ätherische Öl her, das diesen typischen und wunderbaren Duft hat.
In der Pfefferminze ist sehr viel ätherisches Öl enthalten. Das ätherische Pfefferminzöl enthält bis zu 60 Prozent Menthol, welches das typische Aroma ausmacht. Die Pfefferminze ist eine der beliebtesten Heilpflanzen. Wichtigster Wirkstoff ist das ätherische Öl, ferner auch Labiatengerbstoffe, Flavonoide und andere.
Beim Oregano handelt es sich um eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 70 Zentimetern erreicht. Charakteristisch ist ihr ausgeprägter herb aromatischer Duft und Geschmack. Die ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatete Pflanzenart wird weltweit in warmen und gemässigten Gebieten angebaut und genutzt. Natürliche Vorkommen sind in fast ganz Europa vorhanden. Oregano bevorzugt warme Standorte auf kalkhaltigem Untergrund.
Den Rosmarin findet man an sonnigen Hängen rund um das Mittelmeer. Er ist eine der ältesten bekannten Heilpflanzen und wurde schon in der Antike als heilige Pflanze verehrt. Sein Name stammt vom lateinischen "ros marinus", was so viel bedeutet wie "Tau des Meeres". Tatsächlich liebt der Rosmarin feuchte Böden. Schon seit Jahrhunderten wird der Rosmarin zu Heilzwecken verwendet, zudem wurde er früher auch verwendet, um die Schönheit zu steigern.
Schonende Gewinnung durch 3-fache Wasserdampfdestillation der Pflanzenteile, Früchte und Blätter.
Die innere Anwendung von ätherischen Ölen kann zu Gesundheitsschäden führen. Bevor Sie ätherische Öle innerlich anwenden, fragen Sie Ihren Arzt!
Das Auftragen von ätherischen Ölen auf die Haut kann zu Hautreizungen führen! Tragen Sie ätherische Öle nur verdünnt auf Ihre Haut auf!
Eukalyptusöl eignet sich wegen seiner Intensität bestens zur Reinigung der Raumluft und erleichtert das Atmen bei Erkältungen. Eukalyptusöl findet oft Verwendung als Zusatz zum Saunaaufguss, es aktiviert die Atmung und fördert so die Sauerstoffversorgung aller Körperzellen.
Lavendelöl ist ein aussergewöhnliches Öl mit vielen unterschiedlichen Inhaltsstoffen. Es eignet sich für alle Erkrankungen der Atmungsorgane, Ohren-, Kopfschmerzen und Migräne, Blähungen, Durchfall, Übelkeit, depressive Verstimmungen, Niedergeschlagenheit, Schlaflosigkeit, Nervosität, Herzklopfen, Herzrasen, Bluthochdruck, Menstruationsbeschwerden, Geburtsvorbereitung, Geburt, Abszesse, Akne, Hautentzündungen, Wunden, Insektenstiche, Verbrennungen, Sonnenbrand, Muskelzerrungen, Muskelkater, Verstauchungen, Rheuma, Ischias.
Pfefferminzöl ist konzentrationsfördernd, anregend, steigert die Aufmerksamkeit, hilft bei Herpes, ist entspannend für unser Verdauungssystem, hilft gegen Übelkeit, gegen Infektionen, bei Kopfschmerzen, bei Arthritis, bei Pilzinfektionen (Candida), bei Rheumatismus. Es hilft auch bei Verstauchungen und Insektenstichen. Die Pfefferminze ist antifungal, antibakteriell, entzündungshemmend, antiparasitär und antiviral.
Oreganoöl ist entzündungshemmend, antiviral, immunstimulierend, immunsystemstärkend, antifungal, antibakteriell, antiparasitär. Oreganoöl hilft bei Infektionskrankheiten, bei Rheumatismus, bei Verdauungsproblemen, bei Arthritis. Als Inhalation hilft Oreganoöl gut bei Husten und Asthma.
Rosmarinöl verleiht uns innere Stärke, es besänftigt die Nerven und es belebt. Ausserdem hat es eine stimulierende Wirkung auf unseren kleinen Kreislauf, auf unser Herz, es hebt den Blutdruck an und fördert die Menstruation. Der Duft des Rosmarinöls ist warm, anregend und belebend. Er wird deshalb oft als Männerduft eingesetzt. Wenn Sie morgens nur schwer auf Touren kommen und sich den ganzen Tag über schlapp fühlen, kann das Rosmarinöl genau das Richtige für Sie sein.
Rosmarinöl ist antibakteriell, antitumoral, antiparasitär, leberschützend, konzentrationsfördernd, antifungal, hilft bei andauernder Müdigkeit und steigert die geistige Kraft. Rosmarinöl ist Bestandteil von "Kölnisch Wasser", sowie von vielen Haut- und Haarpflegemitteln.