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In der am Freitag veröffentlichten Begründung der Jury heisst es, in den Romanen des 50-jährigen Österreichers kämen "Figuren zu Wort, die nicht sonderlich geschäftstüchtig sind und gewöhnlich als Verlierer betrachtet werden. Ihnen zur Seite oder dicht hinter ihnen aber stehen Erzähler, die das Schicksal dieser Figuren ganz anders sehen, nämlich vorurteilslos, wunderbar nüchtern und lakonisch."
Der Preis soll im Mai überreicht werden. Zu den bisherigen Preisträgern zählten Ingeborg Bachmann, Thomas Bernhard und Arno Geiger.
(SDA)