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Laut einer neuen Studie hat New York Hongkong als teuerste Stadt der Welt für Expats überholt. Steigende Inflation und steigende Unterkunftskosten wurden als Gründe dafür genannt, dass New York die Lebenshaltungskosten-Rangliste von ECA International 2023 anführt, während Genf und London auf den Plätzen drei und vier bleiben.
Singapur kletterte vom 13. Platz im letzten Jahr erstmals in die Top 5. Damit widersetzt es sich dem allgemeinen Trend, dass asiatische Städte in der Rangliste nach unten rutschen, was teilweise auf die im Vergleich zu anderen Regionen niedrigeren Inflationsraten zurückzuführen ist.
Der Aufstieg der südostasiatischen Finanzmetropole «ist grösstenteils auf den starken Anstieg der Unterkunftskosten zurückzuführen», so Lee Quane, Regionaldirektor von ECA International für Asien.
Genf, Zürich und Bern sind auf dem europäischen Festland am teuersten
Der grösste Aufsteiger des Jahres war Istanbul, das um 95 Plätze auf Rang 108 kletterte, da hier die Preise aufgrund der Wirtschaftspolitik von Präsident Recep Tayyip Erdogan um 80 Prozent gestiegen sind.
Besonders teuer sind schon seit vielen Jahren die Schweizer Städte. Neben dem drittplatzierten Genf belegen auch Zürich (Rang 6) und Bern (Rang 11) Spitzenplätze. Ausser London und den drei Schweizer Städten ist mit Kopenhagen nur noch eine weitere europäische Stadt in den Top 20 vertreten.
207 Städte in 120 Ländern analysiert
ECA International analysiert die Kosten für Konsumgüter und Dienstleistungen unter Berücksichtigung der Mietkosten in Gebieten, die typischerweise von Zugezogenen bewohnt werden, um eine Rangliste von 207 Städten in 120 Ländern und Gebieten auf der ganzen Welt zu erstellen.
(bloomberg/spi/gku)