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Grundlage der Kultur der Kelten waren Fortschritte in der Landwirtschaft:
Sie erfanden die Sense den Sichel und die schwere eiserne Pflugschar sowie die Düngung mit Mergel und bauten Weizen, Hirse, Gerste, Hafer, Roggen, Dinkel (Urweizen), Flachs, Hanf, Mohn, Erbsen, Saubohnen, Linsen und Rüben an.
Aus Weizen, Hirse oder Gerste und bitteren Kräutern, dafür ohne Hopfen brauten sie Bier.
Nach wie vor lag das Hauptgewicht der keltischen Landwirtschaft aber auf der Viehzucht:
Sie hielten grosse Herden von Schweinen, Schafen, Ziegen und vor allem Rindern und betrieben Milchwirtschaft.
Die Jagd spielte nur noch eine unbedeutende wirtschaftliche Rolle.
Die Kelten benützen die Töpferscheibe (die sie allerdings wohl nicht selbst erfunden haben).
Schafe wurden mit Eisenscheren geschoren, die Wolle wurde gesponnen, gefärbt, und daraus an bunte und lebhaft gemusterte Wollstoffe gewoben, die bereits an die bis heute bekannten "Schottenmuster" erinnern.
Ärmellose Röcke und Mäntel wurden nun mit Fibeln (grossen, zum Teil reich verzierten Sicherheitsnadeln) statt mit einfachen Nadeln zusammengehalten.
Die Männer trugen stets Hosen und ebenfalls bunt gemusterte Leibröcke.