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Puschlaversee
(Kt. Graubünden, Bez. Bernina, Kreis Puschlav und Brusio).
962 m. Im mittleren Abschnitt des Puschlav gelegener See, vom Puschlaverbach durchflossen und 3 km ssö. vom Flecken Puschlav. 2,5 km lang, im Maximum 99 m tief und 1,2 km breit.
Sehr fischreich, besonders an Lachsforellen. An seinem NW.-Ufer steht das bekannte Heilbad Le Prese. Liegt fast ausschliesslich in einer aus Gneis und Glimmerschiefer bestehenden Felswanne.
Die ihn im S. abschliessende und vom ¶
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Puschlaverbach durchbrochene Schwelle soll nach der geologischen Karte der Schweiz (Dufouratlas) aus anstehendem Gneis bestehen, ist aber nach den Forschungen von Prof. Heim in Wirklichkeit der Rest eines grossen prähistorischen Bergsturzes, dessen Schuttfeld sich noch weit gegen Brusio hin verfolgen lässt. So erklärt sich auch die grosse Tiefe des Sees, die nicht auf Rechnung der Glazialerosion gesetzt werden kann.
Der See erstreckte sich einst noch etwa 4 km weiter nach NNW., d. h.
bis zum heutigen Flecken Puschlav hin und ist hier dann durch die Alluvionen des Puschlaverbaches und seiner Nebenadern allmählig
zu der jetzt viele Häusergruppen und Weiler tragenden schönen
Puschlaverebene verlandet.