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Eine Textpassage, integriert in das neuste politische Programm der Mitte-Rechts-Koalition, lautet: "Das Kernkraftwerk Borssele wird stillgelegt, wenn es das Ende der technischen Auslegungs-Lebensdauer erreicht hat, spätestens 2013."
Die Ankündigung folgt auf eine Bestätigung der Regierung, sie habe keine Veranlassung, ein Gerichtsurteil anzufechten, welches den Weiterbetrieb von Borssele ermöglicht. Das Urteil war eine Reaktion auf den Vorstoss der Vorgängerregierung, die Einheit 2003 stillzulegen.
Der 449-MW-Druckwasserreaktor nahm seinen Betrieb 1973 auf. Die Betreiberin EPZ hat letzthin angekündigt, sie werde 2010 einen Entscheid darüber fällen, ob sie Borssele länger als bis 2013 betreiben will. Sollte die Regierung aber eine Lebensdauerbegrenzung für den Betrieb der Anlage festlegen, so müssten hierfür entweder Vereinbarungen mit EPZ getroffen öderes müsste eine Gesetzesänderung vorgenommen werden.
Quelle
D.S. nach NucNet vom 20. Mai 2003