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Viele von euch kennen wahrscheinlich den gute-Laune-Film „The Bucket List“ („Das Beste kommt zum Schluss“) mit Morgan Freeman und Jack Nicholson. In der Tragikkomödie erkranken der ungläubige, amoralische, weisse Klinikbesitzer und Milliardär Edward und der hochgebildete, schwarze Carter an Krebs. Gemeinsam stellen sie eine „Bucket List“ zusammen, die eine Reihe verschiedener Punkte enthält, die sie vor ihrem Tode noch erleben möchten und beginnen, diese in die Tat umzusetzen. Kurz vor dem Tod meines Vaters habe ich eine Liste geschrieben mit „100 Dingen, die ich von dir geerbt/gelernt habe“. Leider war die Krankheit bei meinem Vater schneller als auf der Leinwand und holte ihn ein, bevor er die Liste lesen konnte. Deswegen habe ich schon sehr bald nach seinem Tod beschlossen, es nicht zu versäumen, meiner Mutter dieselbe Liste zu schreiben und zu schenken. Der Adventskalender bot mir eine schöne Möglichkeit und ich möchte euch ermuntern, euren Lieben oft genug zu sagen, schreiben oder zeigen, wie wichtig sie euch sind. Der Film endet übrigens mit der Aussage „Die Augen geschlossen, aber das Herz geöffnet“. Ich wünsche mir, dass mein Vater auch so von uns gehen konnte.
Für die 100-Dinge-Liste benötigst du: Zeit, ein schönes dickes Papier, allenfalls einen kleinen Klammerständer.
- Es benötigt Zeit und Inspiration und manchmal auch ein paar gemeinsame Abende, um wirklich 100 Dinge aufschreiben zu können, die man von jemandem geerbt oder gelernt hat oder auch an jemandem mag, inspirierend oder einzigartig findet. Deswegen will dieses Geschenk etwas im Voraus geplant sein.
- Führt eure Liste über ein paar Wochen fort. Auch 20 Punkte sind bereits eine wundervolle Aufzählung.
- Ich habe meine Liste mit dem Computer abgetippt und auf ein schönes Papier gedruckt. Natürlich kannst du sie auch von Hand oder mit der Schreibmaschine schreiben. Bei 100 Gründen allerdings ist die Gefahr eines Schreib- oder Tippfehlers gross und ich wollte unter keinen Umständen einen solchen auf dem Papier haben.
- Ich habe die Liste zum Verschenken in einen selbstgegossenen Beton-Klammerständer geklemmt.