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In einer Medienmitteilung vom 02. März 2021 teilt der Regierungsrat mit, dass er beim Grossen Rat die Projektierungsmittel für eine Neuorganisation des Aeschenplatzes beantragt. Ziel sei es, den Platz aufzuwerten und die Verkehrssituation für alle zu verbessern sowie die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die JLB unterstützt eine neue Planung, fordert aber eine Entflechtung durch den Bau eines unterirdischen Verkehrskreisels für den motorisierten Verkehr.
Die Jungliberalen Basel (JLB) begrüssen die Neugestaltung des unübersichtlichen und unattraktiven Aeschenplatzes, fordern aber wie bereits in den Jahren 2016[1] und 2019[2], dass die Routen der verschiedenen Verkehrsteilnehmer entflochten werden. Da eine unterirdische Streckenführung für das Tram auf den Aeschenplatz beschränkt keinen Sinn macht, forderten wir bereits 2016 den Bau eines unterirdischen Turbokreisels für den motorisierten Verkehr. Zusätzlich sollen die Tramhaltestellen wie von der Regierung vorgeschlagen, gebündelt werden, um das Umsteigen zu erleichtern und um mehr Platz für Freiräume zu schaffen. Der Aeschenplatz könnte so zu einem Platz werden, der primär der Bürgerin und dem Bürger gehört und nicht dem Verkehr. So könnte auf dem Aeschenplatz eine grosse Fläche für Parkanlagen oder auch für Gastronomiebetriebe gewonnen werden und gleichzeitig die Verkehrssituation für Fussgänger, Velos, Autos, Tram und Bus verbessert werden.
Die JLB haben übrigens auch gefordert, dass in der Innenstadt eine Entflechtung der Verkehrsmittel stattfindet, indem die Tramlinien im Zusammenhang mit dem Bau des Herzstücks unter den Boden verlegt werden. Für die Stadt und ihre Entwicklung ist zusätzlicher attraktiver Freiraum wichtig.
Die JLB werden die Planung des Aeschenplatzes genau verfolgen und ihre Forderungen für die Diskussion im Grossen Rat einbringen.