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Wie entsteht ein Gewitter?
Kalte und warme Luftströme erzeugen gigantische Spannungs-Unterschiede
Im Sommer bilden sich häufig Wärme-Gewitter. Feuchtwarme Luft steigt vom Boden in die Höhe. Dort ist es kälter und der Wasserdampf kondensiert zu kleinen Wassertropfen. Es bilden sich bis zu 10 km hohe Wolkentürme.
Im Inneren dieser Gewitterwolken brodelt es gewaltig: Die unteren Luftschichten sind kühl (um 0 °C), oben ist es viel kälter (-20 °C). Luftströme jagen in der Wolke auf und ab. Oben bilden sich Eiskristalle, unten Wassertropfen. Durch die Reibung entstehen gigantische Spannungs-Unterschiede. Der obere Teil der Wolke lädt sich positiv auf, der untere negativ – wie eine100-Millionen-Volt-Batterie.
Irgendwann entlädt sich die Spannung. Ein Blitz rast zur Erde. Er heizt die Umgebungsluft stark auf (30 000 °C). Die Luft dehnt sich dadurch explosionsartig aus und erzeugt eine Druckwelle – den Donner.