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Viele Legenden erzählen über die Schönheit des Klangs der Querflöte und seine mystische Kraft. In einigen Kulturen glaubt man sogar, dass der Klang der Querflöte heilen kann.
Von den prähistorischen Zeiten über die Antike bis in unsere Tage gibt es sehr viele Geschichten, Mythen und Sagen über den zauberhaften Klang und der Zauberkraft der Querflöte.
In der griechischen Mythologie erzählt die Geschichte von Syrinx und Pan, wie die Flöte von den Göttern zu den Hirten gekommen ist.
Auf der ganzen Welt, in jeder Kultur und in jeder Epoche, ist die Querflöte zu finden. Die Art, wie man Querflöte spielt und auch wie man sie hält oder wie sie aufgebaut ist und welche Musik aus ihr entsteht, ist sehr vielfältig. Etwas bleibt jedoch stets unverändert: Ein Rohr mit Löchern und das Anblasloch unmittelbar in Querrichtung zum Mund. Das Rohr selber kann aus verschiedensten Materialen aufgebaut sein: Bambus, verschiedene Hölzer, Metalle (auch Gold), Glas, Stein, Knochen und viele mehr.
Heute sind die modernen Querflöten aus Metall und mit komplexen Klappenmechanismen ausgestattet. Im Orchester gehört die Querflöte zu dem Holzblasinstrumenten (zusammen mit der Oboe, Klarinette und Fagott). Der Grund dafür ist, weil in der westeuropäischen Ästhetik und Tradition die Querflöte bis ins 19. Jahrhundert aus Holz gebaut wurde. Es war der Flötenbauer Theobald Boehm, der um 1832 die heutige Form der Querflöte aus Metall und mit vielen Klappen entwickelt hat.
Die Querflöte besteht aus drei Teilen: Dem Kopfstück, dem Mittelstück und dem Fussstück.
Sobald die Luft ins Kopfstück geblasen wird, wird sie gespalten und fängt an zu schwingen.
Im Mittelstück sind 13 Tonlöcher. Die Mechanik ermöglicht das Öffnen und Schliessen verschiedener Löcher und damit die Entstehung verschiedener Töne. Am Fussstück kann der kleine Finger der rechten Hand zwei bis drei verschiedene Töne erzeugen (Cis und C, je nach Flöte auch H).
Der Klang der Flöte ändert seinen Charakter von den tiefen über die mittleren bis zu den hohen Tönen. Die tiefen Töne klingen warm und kernig, die mittleren „Luftig“ und etwas verträumt. Die hohen Töne wirken verzaubert schön und die ganz hohen Töne können sehr laut sein.
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Bei Fragen steht dir das Instrumentor Team jederzeit gerne zur Verfügung.