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CV
"ein interpretatorisch und klanglich phänomenaler junger Geiger" (NDR)
Von der Süddeutschen Zeitung zu den „ernsthaften und geradlinigen Musikern seiner Generation“ gezählt, führen Sebastian Bohren Konzerte als Solist und Kammermusiker zum Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, Sinfonieorchester Basel, Luzerner Sinfonieorchester, Musikkollegium Winterthur, Argovia Philharmonic, Zuger Sinfonietta, CHAARTS Chamber Artists, zur Staatskapelle St. Petersburg, zum Orchestra di Padova e del Veneto sowie zu den Zürcher- und Basler Kammerorchestern, unter Leitung von Ivor Bolton, Mario Venzago, Elim Chan, James Gaffigan, Heinz Holliger, Patrick Lange, Andrew Litton, Douglas Boyd, Philippe Bach und Gábor Tákacs-Nagy. 2018 debütierte er beim Lucerne Festival. 2020 beim Dialoge Festival im Mozarteum Salzburg. Als Solist spielt Sebastian Bohren ein breites Repertoire von Bach bis in die Moderne und ist auch als Gastleiter verschiedener Ensembles wie dem Kammerorchester Basel, Camerata Zürich, CHAARTS, Georgisches Kammerorchester Ingolstadt, Berner Kammerorchester sowie dem Württembergischen Kammerorchester tätig.
Zukünftige Engagements bringen Bohren zur NDR Radiophilharmonie Hannover unter Andrew Manze, zu den Festival Strings Lucerne, zum Romanian Chamber Orchestra unter Cristian Macelaru, zum Münchner Kammerorchester oder gemeinsam mit Daniel Hope und dem Zürcher Kammerorchester als Solist in Schnittkes Doppelkonzert in die Zürcher Tonhalle. Mit der Kammerphilharmonie Graubünden führt er Lindbergs Violinkonzert Nr. 1 auf, mit dem Sinfonieorchester Basel Gubaidulinas „Offertorium“.
Über den im Juni 2018 veröffentlichten ersten Teil einer Gesamtaufnahme der Sonaten und Partiten von Bach schrieb Concerti: "voller Esprit, geistsprühend, voller Wärme und Anteilnahme [...]". Sebastian Bohrens Einspielung von Beethovens Violinkonzert mit dem Ensemble CHAARTS (2016 beim Label RCA Red Seal) stiess bei der Fachpresse auf Begeisterung. 2017 folgten Violinkonzerte von Mendelssohn, Hartmann und Schubert sowie digitale Live-Alben mit Werken von Vasks, Kancheli und Schostakowitsch. Im Januar 2019 veröffentlichte er Violinkonzerte von Mendelssohn und Britten mit dem Royal Liverpool Philharmonic unter Leitung von Andrew Litton (“seine bis dato vielleicht gelungenste Interpretation“ WDR Kultur), darauf folgte im September 2019 die Aufnahme eines neuen Arrangements der ersten Violinsonate von Prokofiev. 2021 werden Mozarts Violinkonzerte Nr. 3 und 5 veröffentlicht.
Seine Leidenschaft für Kammermusik pflegt Sebastian beispielsweise in der Zusammenarbeit mit Reto Bieri, Thomas Demenga, Konstantin Lifschitz, Benjamin Schmid, Hansheinz Schneeberger, Dmitry Sitkovetsky, Yekwon Sunwoo, Christian Poltera oder Antoine Tamestit.
Bohren war von 2013 bis 2020 Mitglied im Stradivari-Quartett. 2019/20 gastierte das Ensemble im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, dem Kammermusiksaal der Hamburger Elbphilharmonie, im National Center for Performing Arts Beijing, der Shanghai Symphony Hall und auf Tournee in Japan und Korea. Highlights der letzten Spielzeiten waren Auftritte in der Victoria Hall in Singapur, beim Rheingau Musikfestival, dem Kissinger Sommer oder 2019 bei den Festspielen in Mecklenburg-Vorpommern. Das Ensemble arbeitet in Asien regelmäßig mit führenden Orchestern wie dem Singapore Symphony Orchestra, dem NCPA Orchestra Beijing, dem Shanghai Philharmonic oder dem Guyang Symphony Orchestra. Auf ihre Debüt-CD mit Mozarts Preußischen Quartetten folgte im Frühjahr 2018 eine Aufnahme der drei Streichquartette von Robert Schumann.
Geboren 1987 machte Sebastian Bohren seine Matura am Kunst- und Sportgymnasium in Zürich. Er erhielt Violinunterricht bei Jens Lohmann und studierte anschliessend bei Robert Zimansky und Zakhar Bron in Zürich, Igor Karsko in Luzern sowie bei Ingolf Turban an der Musikhochschule München. Wichtige Impulse erhielt er von Ana Chumachenco, Hansheinz Schneeberger, Christoph Poppen und Heinrich Schiff. Er arbeitet weiter mit Dmitry Sitkovetsky und Christian Tetzlaff.
Der in Zürich lebende Geiger ist weiterhin eng seiner Heimat, dem Kanton Aargau, verbunden. 2015 und 2020 erhielt er Werkbeiträge des Aargauer Kuratoriums, im Sommer 2015 war er Festival Artist des Festival Boswiler Sommer. Mit großem Erfolg leitet er seine eigene Konzertreihe Stretta Concerts in Brugg sowie die Reihe „Worte und Klänge“ im Bellevue Park Hotel in Adelboden. Sebastian Bohren spielt die Violine „Ex-Wanamaker-Hart“ von G.B. Guadagnini (Parma 1761).