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Kleidung ist eine wandelnde Schicht, die zwischen uns und der Welt existiert und Geborgenheit, Intimität und kreativen Ausdruck verschmelzen lässt. Kleider bergen zahlreiche visuelle Codes und Bedeutungen, die gesellschaftliche Konstrukte mit- und reproduzieren. Die Kleidung als Zwischenschicht ist eine Erweiterung unseres Seins, unserer Identität(en), unserer Haltung aber auch ein Werkzeug zur gesellschaftlichen Regulation in Bezug auf Normen, Klasse oder Geschlecht.
Kosten: CHF 15.– (für Mitglieder und reduziert CHF 12.–)
Änderungen vorbehalten.
Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung Orlando – Nach einem Roman von Virgina Woolf statt. Der Roman Orlando aus dem Jahr 1928 erzählt die Geschichte eines jungen adligen Menschen zur Zeit von Königin Elisabeth I., der – ohne je zu altern – Jahrhunderte lang lebte und dabei auf mysteriöse Weise imstande war, das Geschlecht zu wechseln. Im Jahr 1992 entwickelte die Filmemacherin Sally Potter eine mittlerweile zum Klassiker gewordene Adaption des Buches mit der Schauspielerin Tilda Swinton in der Hauptrolle. Die von Swinton entwickelte gleichnamige Ausstellung zeigt die Werke zeitgenössischer Kunstschaffender und Fotograf_innen, welche die zentralen Themen der Geschichte Orlandos aufgreifen – Geschlechterfluidität, die Idee eines grenzenlosen Bewusstseins und die Perspektive endlosen Lebens.