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Fünf Tage nach der verheerenden Explosion im Hafen der nordchinesischen Metropole Tianjin ist die Zahl der Toten auf 114 gestiegen. 70 Menschen wurden am Montag noch vermisst, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete.
Die Zahl sei von zuvor 95 gefallen, da 25 Vermisste unter den Toten identifiziert worden seien. Unter den Toten und Vermissten sind Dutzende Feuerwehrleute, die zu dem Feuer in dem Gefahrgutlager gerufen worden waren, als sich die Explosionen ereigneten. Bei einem Besuch am Unglücksort erwies Premier Li Keqiang den getöteten Feuerwehrleuten am Sonntagabend seinen Respekt und beschrieb sie als «Helden». (sda/dpa)