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Das Motto «Die Schweiz: sozial und sicher?» war anscheinend nicht nur für die Jugendlichen sehr interessant: Insgesamt drei Mitglieder des Bundesrates waren an der elften Jugendsession anwesend. Samuel Schmid eröffnete die Session, Joseph Deiss besuchte eine Arbeitsgruppe und Ruth Dreifuss hielt eine Rede im Rahmen der Plenarversammlung vom Samstag.
2002 wurde erstmals das Konzept der «JuSe direct» erprobt: Ein Mitglied des Parlaments begleitet eine Arbeitsgruppe während der ganzen Session, und erarbeitet zusammen mit erfahrenen Jugendparlamentarierinnen und –parlamentariern aller politischen Richtungen einen konkreten Vorstoss. Dieser wird dann von dem Parlamentsmitglied in den eidgenössischen Räten als Motion oder Postulat eingereicht.
Bereits die erste «JuSe direct» wurde zu einem Erfolg: Jacqueline Fehr (SP, ZH) reichte eine Motion mit der Forderung der Jugendlichen nach einem «Kompetenzzentrum zur Bekämpfung der Internetkriminalität, insbesondere der Kinderpornographie» im Rahmen der zuständigen UN-Gremien ein, die 2003 angenommen wurde.
Nicht nur die Jugendlichen, auch Amor spielt immer mal wieder Politik: der SAJV sind mehrere Beziehungen bekannt, deren Ursprünge sich an einer Jugendsession finden lassen. In mindestens einem Fall sind die beiden mittlerweile verheiratet und haben eine kleine Tochter. Am «Politiker-Apéro» im Café Fédéral wurden offensichtlich neben Inhalten auch Handy-Nummern ausgetauscht…