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In der Schweiz erkranken jährlich 2400 Männer und 1900 Frauen an Dickdarmkrebs, darüber 170 im Kanton Freiburg. Dickdarmkrebs ist damit in der Schweiz (nach Lungenkrebs) die zweithäufigste Krebstodesursache, sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Das Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken, steigt ab dem Alter von 50 Jahren.
Diese Krebserkrankung schreitet im Inneren des Dick- oder des Mastdarms langsam voran, meist ausgehend von kleinen Schleimhautwucherungen, die man Polypen nennt. Mit Früherkennungstests können solche Wucherungen entdeckt und behandelt werden, bevor sie sich weiterentwickeln. Ein Darmpolyp kann sich nach mehreren Jahren zu einem bösartigen Tumor verändern. Davon spürt die betroffene Person die ganze Zeit über nichts. Wird der Polyp entfernt, senkt man das Risiko, dass daraus Krebs entsteht.