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Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, handelt es als Bauherrin der Sanierung des Lötschberg-Scheiteltunnels und als Eigentümerin einer Parzelle im Steinbruch. Die BLS will im Strafverfahren als Privatklägerin ihre Interessen wahren "und sich an der raschen und umfassenden Aufarbeitung der Vorkomnisse beteiligen", wie es heisst.
Anfang Februar war bekannt geworden, dass auf dem Steinbruch der Firma Vigier nicht nur Altschotter von BLS-Baustellen der letzten Jahre ab- oder umgelagert wurden. Auch Betonschlämme anderer Herkunft wurden dort abgelagert. Diese hätten in spezialisierte Deponien geliefert werden müssen.
Diese "Anlieferung und Ablagerung von belastetem Material von anderer Herkunft" lasse vermuten, "dass die Rechte der BLS als Grundeigentümerin einer Parzelle im Steinbruch sowie als Bauherrin der Sanierung (. . .) verletzt worden sein könnten", heisst es im Communiqué.
Die Besitzer des touristischen Ausflugsziels Blausee etwas unterhalb des Steinbruchs glauben, dass giftige Stoffe vom Steinbruch aus ins Grundwasser gelangt sein könnten. Sie berichteten im vergangenen Herbst von mehreren Fischsterben in den Zuchten ihrer Anlage. Seit ungefähr Mitte 2020 läuft das Strafverfahren der Staatsanwaltschaft Berner Oberland.
(AWP)