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Die Veloinitiative hätte den Bund verpflichtet, Velowege finanziell zu fördern. Der Artikel, der nun angenommen wurde, erlaubt dem Bund, Fördermassnahmen zu unterstützen, schafft aber keine neuen Subventionen. "Dass wir über 70 Prozent Zustimmung erhalten haben, zeigt, dass eine starke Förderung der Velowege gefordert wird", sagte Blumer auf Anfrage der Agentur Keystone-SDA.
Es müssten nun verschiedene Lücken geschlossen werden, da die Schweiz heute in einigen Punkten ein Entwicklungsland sei in Sachen Velofahren. "Wir brauchen ein zusammenhängendes Velonetz, eine Entflechtung des Velo- und des motorisierten Verkehrs sowie eine Zunahme von Velostrassen."
Vorbilder seien Städte wie Freiburg im Breisgau. Dort hätten die Behörden seit Jahren ein Auge darauf, dass die Situation für die Velofahrenden besser werde. In der Schweiz müssten etwa mehr gefährliche Stellen entschärft werden.
Laut Blumer müssen langsame E-Bikes wie heute gleich behandelt bleiben wie normale Fahrräder. Für schnelle E-Bikes brauche es aber künftig andere Regeln. "Wir müssen uns davon verabschieden, dass schnelle E-Bikes auf Velowegen fahren müssen."
Der Unterschied von schnellen E-Bikes zu normalen Velos sei mittlerweile grösser als die Differenz zum motorisierten Verkehr, sagte Blumer. Im Umgang mit den neuen Fahrzeugen benötige es deshalb neue Regeln.
(SDA)