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Gemeinsam mit starken Partnern leistet World Vision Schweiz nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit in Senegal.
In Senegal herrschen trotz Wirtschaftswachstum enorme Ungleichheiten zwischen Stadt und Land.
44 % der Bevölkerung Senegals sind Kinder unter 14 Jahren. Die jungen Menschen prägen das Land. Sie müssen besonders geschützt werden, um nicht unter Missbrauch, Vernachlässigung sowie psychischer, physischer oder sexueller Ausbeutung aufzuwachsen. Es wurden gute Fortschritte in Bezug auf die Überlebensrate von Kindern und deren Bildung gemacht. Doch ihr vollumfänglicher Schutz ist schwierig sicherzustellen. Nur gerade 62 % aller Kinder in Senegal besitzen eine Geburtsurkunde, die sie z. B. benötigen, um die Primarschule abzuschliessen und studieren zu können. Die Europäische Kommission unterstützt das World Vision-Projekt, welches die Verbesserung von Kinderschutz-Mechanismen zum Ziel hat. Das Projekt wird zusammen mit dem Staat umgesetzt. Unter anderem werden Präventionsmassnahmen und Sensibilisierungskampagnen in den Dörfern und Städten durchgeführt. World Vision stellt darüber hinaus gemeinsam mit dem lokalen NGO-Partner CEGID sicher, dass Kinder, die misshandelt, sexuell missbraucht oder Opfer von Ausbeutung in Goldminen wurden, psychosoziale Unterstützung und Begleitung erhalten.
In Senegal verfügen nur gerade 52% der Bevölkerung über verbesserte sanitäre Anlagen. Fast 2,5 Millionen Menschen verrichten ihr Geschäft im Freien. Diese Unzugänglichkeiten haben direkte Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen, vor allem die der Kinder. Damit Kinder in Senegal ein gesünderes Leben haben und weniger an Durchfall erkranken, muss sich in erster Linie das Hygieneverhalten der gesamten Bevölkerung ändern. Um den Zugang zu Sanitäranlagen zu verbessern und sogenannte «fäkalfreie Zonen» zu errichten, unterstützen die Europäische Kommission und die Belgische Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (CTB) die Kampagnen und Aufklärungsarbeit von World Vision, die in den Dörfern und an Schulen das «Geschäft im Freien» thematisieren. Zusammen mit der lokalen Bevölkerung erstellen freiwillige Gesundheitsmitarbeitende einen gemeinsamen Fahrplan, wie sie ihre Dörfer in «saubere Zonen» verwandeln werden. Speziell geschulte lokale Dienstleister wie Handwerker werden insgesamt 5‘650 Latrinen für Familien aus 204 Dörfern erstellen.
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der Haushalte haben nach Abschluss des Projekts Zugang zu sauberem Wasser. Am Anfang waren es nur 34%.
Wasserleitungen wurden in die Dörfer gelegt, um die Haushalte mit Wasser zu versorgen.
Ernährungszentren und 6 Gesundheitszentren wurden eingerichtet.
der Kinder im Primarschulalter gehen in die Schule. Zu Beginn des Projekts waren es nur 17%.
«Ich freue mich, dass die Mitarbeitenden in Mauretanien besonders die benachteiligten Mütter und Kinder wertschätzen und ihnen positive Lebensperspektiven eröffnen.»