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Hunderte französische Fischereiboote können zum Schutz von Delfinen an der Atlantikküste einen Monat lang nicht in See stechen.
Seit Montag bis zum 20. Februar ist das Ausfahren für bestimmte Boote im Golf von Biskaya untersagt. Berichten zufolge sind etwa 450 Boote betroffen. Umweltminister Christophe Béchu schrieb auf der Plattform X von einer «schmerzlichen, aber notwendigen Massnahme, um das versehentliche Fangen von Delfinen zu reduzieren».
Sur décision du Conseil d'État, une partie des pêcheurs du Golfe de Gascogne a été contrainte d'interrompre toute activité de pêche dès ce matin, une mesure douloureuse mais nécessaire pour réduire les captures accidentelles de dauphins.— Christophe Béchu (@ChristopheBechu) January 22, 2024
L'impact de cette décision pour la…
Der französische Staatsrat hatte der Regierung zuvor die zeitweilige Sperrung von Fanggebieten auferlegt. Delfine geraten oft als Beifang in Fischernetze und sterben, weil sie nicht mehr zum Luftholen an die Wasseroberfläche kommen können. Die Zeitung «Le Parisien» schrieb unter Verweis auf die Forschungsstelle Pelagis von 2396 toten Delfinen im Jahr 2022.
Fischern bereitet der Schritt Sorgen. Der Sender France 3 zitiert einen Fischer:
Verbände gehen laut «Le Parisien» von Einbussen von insgesamt 70 bis 90 Millionen Euro aus. Béchu schrieb, Fischer sollten Entschädigungen in Höhe von mehr als 80 Prozent ihrer Erträge bekommen. (sda/dpa)
Aussenminister Ignazio Cassis hat am Dienstag seinen österreichischen Amtskollegen Alexander Schallenberg im Bundeshaus empfangen. Beim offiziellen Besuch standen unter anderem sicherheitspolitische Fragen und die Neutralität auf dem Programm.