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Konkurse im Januar 2013 gesunken
Die Anzahl der Konkurse im Januar 2013 ist im Vergleich zum Vorjahresmonat zurückgegangen. Gesunken sind sowohl die Firmen- als auch die Privatkonkurse.
Konkurse gingen zurück
Gemäss einer Medienmitteilung des Schweizerischen Gläubigerverbandes Creditreform verminderten sich die Anzahl Konkurse. Total gesehen reduzierte sich die Anzahl im Vergleich zu den Werten vom Januar 2012 um 11%. Der Rückgang der Privatkonkurse war dabei mit 12.2% stärker als derjenige der Firmenkonkurse, die um 9.8% weniger häufig Insolvenz anmelden mussten. Somit waren im Gesamten 1086 Konkurse zu verzeichnen (Vorjahr 1220). Beachtlich ist, dass die Zahl der Firmen die verschwunden sind, 16.8% niedriger ist als im Januar 2012.
Inaktive Firmen wurden gelöscht
Die meisten Firmenkonkurse mussten verzeichnet werden, weil diese Unternehmen bereits inaktiv waren und nun durch die Behörden aus dem Handelsregister gelöscht wurden. Diese Streichungen wurden vorgenommen, da diese Unternehmen über Organisationsmängel verfügten, die nicht durch die Inhaber dieser Gesellschaften behoben worden sind. Die Konkurse von Unternhmen aufgrund von Überschuldung sanken hingegen. Besonders gefährdet sind nach Angaben von Creditreform Kleinunternehmen die auf die eingeschränkte Revision verzichten. Dies hat zur Folge, dass darum teilweise nicht genügend buchhalterisches Wissen und Sensibilität vorhanden ist, um drohende Liquiditätsengpässe rechtzeitig zu erkennen und geeignete Gegenmassnahmen zu ergreifen. Gefährdet von der zunehmenden Tendenz auf die eingeschränkte Revision zu verzichten sind vor allem die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH’s). Mehr als 80% aller GmbH’s die Insolvenz anmelden mussten verfügten zu dieser Zeit über keine Revisionsstelle.
Die vollständige Medienmitteilung von Creditreform finden Sie unter folgendem Link.