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Verwahrter zu Freiheitsstrafe verurteilt
Ein 27-Jähriger, der zweimal seine Zelle in Brand gesetzt hatte, ist nun zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Monaten verurteilt worden.
Es war nicht das erste Mal, als er am 15. Juli 2018, kurz vor 18 Uhr, in seiner Zelle in der Justizvollzugsanstalt Sennhof in Chur einen Brand gelegt hat. Schon am 3. September 2014 hatte er dort seine Zelle in Brand gesetzt und für einen Feuerwehreinsatz gesorgt. Dafür und wegen weiteren Straftaten stand der damals 23-jährige Schweizer im Februar 2016 in Chur vor Gericht. Das Regionalgericht Plessur schob eine Freiheitsstrafe von 32 Monaten zugunsten einer stationären Massnahme auf. Und es verzichtete noch, im Sinne einer letzten Chance, auf die von der Anklage verlangte Verwahrung.