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Am Karfreitag dieses zu Ende gehenden Jahres gelangten in der Französischen Kirche die fünf Mysteriensonaten zur Passion Christi von Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704) zur Aufführung. An der kommenden Weihnachtsabendmusik erklingen nun ergänzend dazu die fünf Sonaten, welche Biber im selben Zyklus zur Erwartung, Geburt und Kindheit Jesu geschrieben hat. Mit der charakteristischen Farbe der verstimmten (discordierten) Violinen huldigt der Komponist in traditionellen, barocken Formen (Präludien, höfische Tänze) dem Wunder von Gottes Menschwerdung.