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Für das Gesamtjahr 2016 erwartet das Wirtschaftsministerium einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,6 Prozent. 2017 soll es mit einem Plus von etwa einem Prozent wieder aufwärts gehen.
Die russische Wirtschaft leidet unter dem Verfall des Rohölpreises. Ausserdem belasten die im Zuge der Ukraine-Krise verhängten westlichen Sanktionen. Im vergangenen Jahr brach das BIP um 3,7 Prozent ein.
Noch heftiger fiel der Absturz mit einem Minus von 9,9 Prozent im Nachbarland Ukraine aus. Dort erholt sich die Wirtschaft in diesem Jahr allerdings deutlich schneller. Im dritten Quartal legte sie im Vergleich um Vorjahreszeitraum um 1,8 Prozent zu, wie die staatliche Statistikbehörde am Montag mitteilte.
Bereits im ersten Quartal war das BIP um 0,1 Prozent und im zweiten Quartal um 1,3 Prozent gewachsen. Für das Jahr 2016 rechnet die ukrainische Regierung mit einem Wachstum von 1,1 Prozent. Nächstes Jahr sollen es 2,5 Prozent sein.
Im Osten der Ukraine kämpfen seit Frühjahr 2014 prorussische Rebellen gegen Regierungstruppen. Mehr als 9500 Menschen wurden getötet. Seit 2015 gilt ein Friedensabkommen für die Region, dessen Vorgaben aber immer wieder von den Konfliktparteien verletzt werden.
(AWP)