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Das überregionale Spital Oberengadin ist das zweitgrösste Krankenhaus Graubündens und mit über 300 Mitarbeitern der grösste Arbeitgeber im Engadin. Das Spital gewährleistet die medizinische Grundversorgung von Einheimischen und Gästen. Zudem unterhält das Spital Oberengadin ein interdisziplinäres 24-Stunden-Notfallzentrum wie auch eine Intensivpflegestation mit 6 Betten.
Das Spital Oberengadin ist ein Betrieb der Stiftung "Gesundheitsversorgung Oberengadin" SGO.
Bereits 1880 haben sich die im Oberengadin tätigen Ärzte und einflussreiche Persönlichkeiten aus den Oberengadiner Kreisgemeinden mit dem Gedanken befasst, ein zentrales Krankenhaus zu gründen.
Am 17. März 1881 nimmt diese Idee Form an: ein neugegründeter Spitalverein hat sich zum Ziel gesetzt, ein Zentralspital mit einem Absonderungshaus zu eröffnen. Eine hierzu lancierte Sammlung bringt 140'000 Franken ein. Und legt damit den Grundstein für den Baubeginn. Nach zweijähriger Bauzeit wird das erste Spital im Oberengadin am 12. Mai 1895 offiziell eingeweiht. Drei Jahre später erstrahlt das Spital in einem neuen Licht – elektrisches. Das geplante Absonderungshaus folgt 1904. Zehn Jahre später nimmt das "alte Spital" mit 80 Patientenbetten seinen Betrieb auf. 1953 kommt die Klinik Bernhard in St. Moritz als Aussenstation hinzu und wird bis zur Eröffnung des "neuen Spitals" 1979 betrieben.
Das Spital Oberengadin ist zurzeit im Umbau und passt sich damit an die modernen Bedürfnisse im Gesundheitswesen an. So wird der ambulante Bereich verlagert und die Patientenzimmer an den heutigen Komfort angeglichen. Ebenfalls wird der Notfall- und Operationstrakt sowie die Intensivstation neu strukturiert. Damit ist das Spital Oberengadin gut für die Zukunft gerüstet.