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Informationen zur Abstimmung
Das Komitee «Starke Volksschule» hat am 19. April 2010 ein Referendum – und damit einher einen „Volksvorschlag“ – mit 1'607 gültigen Unterschriften eingereicht. Dieser verlangt, dass der Stadtratsbeschluss vom 28.Januar 2010 zur Änderung des Schulreglements in einem Punkt, nämlich bezüglich der Zusammenarbeitsformen auf der Sekundarstufe I, geändert wird.
Volksvorschlag für Modell Manuel
Die meisten Änderungen (Organisation und Führung der Volksschule, die Mitwirkung der Schulleitungen und Lehrpersonen, die Ausbildung der Schulleitungen, die Einführung des obligatorischen Schwimmunterrichts) des Schulreglements sind unbestritten - auch vom Komitee für den Volksvorschlag. Sie sind in beiden Abstimmungsvarianten genau gleich.
Lediglich der Punkt der Zusammenarbeitsformen auf der Sekundarstufe I ist umstritten: Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I werden in der Stadt Bern in verschiedenen Zusammenarbeitsformen unterrichtet. Der Stadtrat hat sich bei der Revision des Schulreglements dafür ausgesprochen, die Modellvielfalt beizubehalten. Das Komitee für eine starke Volksschule verlangt in seinem Volksvorschlag, dass für alle Schulen der Stadt eine einheitliche Lösung - das Modell Manuel - gilt.
Das Modell Manuel sieht vor, dass Schülerinnen und Schüler nach Real- und Sekundarniveau in getrennten Klassen unterrichtet werden. Ausnahmen mit gemischten Klassen (Spiegel oder Twann) wären weiterhin möglich, müssten aber vom Stadtrat bewilligt werden.