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Das schweizerische Transplantationsgesetz stellt die Gewährung und die Entgegennahme eines finanziellen Gewinns oder eines anderen Vorteils als Gegenleistung für die Gabe eines Organs, Gewebes oder von Zellen unter Strafe. Die Diskussion zur Frage, welches Rechtsgut mit diesem Verbot geschützt werde, wird kontrovers geführt. Ein oftmals genanntes Argument für das Verbot lautet, dieses schütze die Menschenwürde. Auf diesen Ansatz konzentriert sich der vorliegende Beitrag. Dies nicht zuletzt deshalb, weil die Berufung auf die Menschenwürde als Legitimationsgrund für Verbote - v.a. im Bereich der Biomedizin und der Biotechnologie - in letzter Zeit eine Inflation erfahren hat, mit dem Ergebnis, dass sich die Menschenwürde zunehmend dem Vorwurf ausgesetzt sieht, als Totschlagsargument oder als Allesproblemlöser instrumentalisiert zu werden.
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