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Quelle: CH Media Video Unit / Instagram
Weil die Albino-Babyrobbe so anders aussieht als der Rest der Kolonie, wurde es als «hässliches Entlein» bezeichnet. Auch wenn die Babyrobbe eher rot wie ein «Ginger» aussehe, sei es klar ein Albino ohne jegliche Pigmentierung. «Selbst in den Augen», schreibt der russische Meeressäuger-Biologe Vladimir Burkanov in seinem Post.
Die Robbe wurde im Oktober 2019 auf der Insel «Tjuleny» im russischen Ochotskischen Meer geboren. Wie die «Siberian Times» berichtet, hatte Burkanov es während einer Exkursion auf der Insel entdeckt. Albino-Pelzrobben sind sehr selten. Experten sagen, die Wahrscheinlichkeit einer solchen Geburt liege bei eins zu 100'000.
Wird die Albino-Babyrobbe abgelehnt?
Weil eine andere Albino-Robbe vor einigen Jahren von ihrer Kolonie abgelehnt wurde, befürchten Biologen nun, dass dies auch diesem Jungtier passieren könnte. Es sei zwar noch nicht völlig ausgestossen, aber ein wenig gemieden worden. Deshalb würden Experten die Robbe nun überwachen, damit sie diese retten könnten.
Es besteht aber noch Hoffnung für die Albino-Babyrobbe: Denn Burkanov teilte ein weiteres Bild auf Instagram. Es zeigt eine erwachsene Albino-Robbe. Sie könne zwar schlecht sehen, sei jedoch in guter Verfassung.
(mso)