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Das Sonnenmetall Gold wird seit Jahrtausenden für Schmuck und rituelle Gegenstände genutzt. Bereits vor 7'000 Jahren wurde Gold als Tauschmittel eingesetzt. In der Antike wurden Gebrauchs− und Kultgegenstände aus mehreren Kilogramm Gold hergestellt. Wegen der Beständigkeit seines Glanzes, seiner auffallenden Schwere und Seltenheit wird es leidenschaftlich begehrt. Es zählt zu den ersten Metallen überhaupt, die von Menschenhand verarbeitet wurden. Vermutlich begann die Goldgewinnung in der Kupferzeit, 3'500 − 2'300 v. Chr.
Das Neue Testament erwähnt Gold neben Weihrauch und Myrrhe als eines der Huldigungsgeschenke der Weisen aus dem Morgenland für den neugeborenen Jesus.
Die Gier nach Gold führte zu Kriegen, Eroberungszügen und Plünderungen. Durch spanische Eroberer, sogenannte Conquistadores, welche Unmengen Gold aus Mittel− und Südamerika nach Europa brachten, wurde Spanien eine Zeit lang die reichste Nation der westlichen Welt.
Die Schweiz gilt als grösste Drehscheibe im internationalen Goldhandel. Vier der zehn grössten, darunter auch die grösste Goldraffinerie der Welt, befinden sich in der Schweiz. Während den letzten Jahren liegt die jährliche Fördermenge von Gold weltweit bei durchschnittlich 2′050 Tonnen, wobei 1′400 Tonnen effektiv aus der Natur gefördert und weitere 650 Tonnen mittels Recycling zurückgewonnen werden. Jahr für Jahr werden beachtliche 70 – 85 % der globalen Goldfördermenge in den Raffinerien der Schweiz verarbeitet!
Der Goldpreis wird auf dem offenen Markt bestimmt. Seit dem 17. Jahrhundert geschieht dies am London Bullion Market. Das Fixing ist ein altes Ritual, bei dem seit dem 12. September 1919 fünf Banken einen internationalen Handelspreis für das Metall in einer Rothschild Bank in London festsetzen.
Seit April 1968 gab es täglich ein weiteres Treffen um 15:00 Uhr Londoner Zeit, um den Preis zur Öffnungszeit der US−Börsen erneut festzusetzen. Seit 2004 wird der Gold−Referenzkurs mittlerweile nur noch telefonisch vereinbart, an den Usancen des Fixings selbst hat sich dabei nicht viel geändert.
Die geläufigsten Legierungen bei Silberbesteck sind die 800er und die 925er. Angegeben wird der Feingehalt in Promille, dementsprechend enthält eine 800er bzw. eine 925er Legierung 80% bzw. 92.5% reines Silber. 925er Silber ist auch als Sterlingsilber bekannt. Weitere, weniger gängige Legierungen bei Silberbesteck sind die 825er, 830er, 835er, 900er und die 935er.
Gegenstände, welche mit [90] bzw. [100] gepunzt (gestempelt) sind, wurden mit rund 35 bzw. 45 µm (Mikrogramm, Millionstel−Gramm) versilbert. Mit dieser Punzierung wird definiert, dass sich 90g bzw. 100g Silber auf einer Fläche von 24 dm² niederschlagen. In der Regel ist dies die Fläche von 12 Gabeln− und 12 Messern.
Sind versilberte Gegenstände mit zwei Punzierungen versehen, beispielsweise [90] [18] auf einem Löffel, soll angegeben werden, dass 18g Silber erforderlich waren, um 12 dieser Löffel zu versilbern.
An die Schweizer Goldbörse GmbH können ausschliesslich versilberte Gegenstände mit einem Stempel verkauft werden.
Mit untenstehendem Button gelangen Sie zu unseren Ankaufskonditionen für versilbertes Besteck.
Der Anteil des Silbers ist bei Silbermessern sehr gering, da nebst der nicht-silbernen Klinge in der Regel auch nur die Griffummantelung, nicht aber das Innenleben des Griffes aus Silber gefertigt ist. Der Griff ist meistens mit Keramik gefüllt.
Der Silbergehalt eines kleinen Messers beträgt ungefähr 12 g, jener eines normalgrossen ungefähr 15 g, jener eines grossen Messers ungefähr 18 g.
Wenn ein Stern am Ende seiner Lebenszeit explodiert, leuchtet er ein letztes Mal extrem hell auf. Dies ist vereinfacht gesagt die Supernova. Als Nebenprodukt einer Supernova entsteht unter anderem Gold. Alle Elemente, die schwerer sind als Eisen, sind bei Kernkollapsen von Supernovae entstanden, lange bevor unsere Erde existierte.
Eine Legierung ist eine Mischung aus zwei oder mehreren Metallen. Man nutzt Legierungen, um die positiven Komponenten und Eigenschaften verschiedener Metalle miteinander zu kombinieren, beispielsweise Härte und Abriebfestigkeit. Ein gutes Beispiel dafür ist Goldschmuck. Überall auf der Welt wird Gold seiner Weichheit wegen mit anderen Metallen vermischt. Die 18−Karat Legierung, meistens mit ”750“ gepunzt (gestempelt), ist hierzulande die am stärksten verbreitete. Diese Legierung enthält 750‰, also 75% reines Gold und 25% andere Materialien.
Die wohl gängigsten Legierungen sind jene für Münzen. Nachdem auch in der Schweiz die Herstellung von Kursmünzen aus Edelmetall eingestellt wurde, werden seit 1968* alle Stückelungen vom 5−Rappen bis zum 5−Frankenstück aus einer Kupfernickel−Knetlegierung (Cu−Ni) hergestellt, bei welcher ¾ Kupfer und ¼ Nickel miteinander vermischt werden. Diese Legierung zeichnet sich durch eine hohe Korrosionsbeständigkeit aus.
* Die 1− und 2−Rappenstücke wurden auch nach 1968 weiterhin in Bronze, einer Kupfer−Zinn Legierung (CuSn), ausgegeben.
1969 wurden nochmals 5−Frankenstücke aus einer Silberlegierung geprägt, ab 1970 wurden dann aber definitiv alle Kursmünzen ausser den 1− & 2−Rappenstücken aus einer Kupfernickel−Knetlegierung ausgegeben.
Seit 1981 werden die 5−Rappenstücke aus Aluminiumbronze, einer Kupfer−Aluminium−Nickel−Legierung, gefertigt. Das Verhältnis ist 92:6:2. Grund für den Legierungsersatz des 5−Rappenstückes war die Verwechslung zwischen den 5− und den 50−Rappenstücken.
In Bezug zu Gold wird die Bezeichnung Karat verwendet, um anzugeben, in welchem Verhältnis Gold zu anderen Materialien in einem Metall (Legierung) steht. Vorzugsweise wird Gold in Kombination mit Silber und Kupfer verarbeitet.
Der Goldgehalt in der Legierung wird in einer 24er−Teilung angegeben.
Um den Feingoldgehalt in Karat anzugeben, verwendet man den Multiplikator 4.166:100 für 1 Karat. Achtzehnkarätiges Gold enthält 18/24 Anteile Gold (= 75 Prozent resp. 750 Promille) und 6/24 Anteile andere Metalle.
Hypothetisch gesehen enthält 24−karätiges Gold 100% Gold. Technisch gesehen ist es jedoch äusserst arbeitsintensiv, effektiv alle Verunreinigungen restlos zu eliminieren.
In der Praxis spricht man daher auch von ”999er Gold“.
Häufig wird für Karat die Abkürzung ”kt“ verwendet. Speziell bei Uhreneinprägungen ist die Abkürzung ”C“ Usus.
|Karat||Feinheit||Goldanteil in %|
|24 Karat||999.9 (= 1000)||99.99%|
|22 Karat||917||91.70%|
|18 Karat||750||75.00%|
|14 Karat||585||58.50%|
|10 Karat||416||41.60%|
|9 Karat||375||37.50%|
|8 Karat||333||33.30%|
Die Unze ist ein Massemass nach angloamerikanischem Masssystem. Das Gewicht einer Unze, von lateinisch Uncia — ein Zwölftel, ist nicht übergreifend definierbar. Im Folgenden sehen Sie die gängigsten Unze−Einheiten:
In der Goldfachwelt wird das Gewicht von Gold in Feinunzen angegeben. 1 Feinunze wiegt 31.1034768 Gramm, wobei sie in der Regel mit 31.1 Gramm gerechnet wird.
1 gewöhnliche Unze wird in der Regel mit 28.35 Gramm gerechnet, das exakte Gewicht liegt bei 28.3495231 Gramm.
1 Apotheker−Unze wiegt gleich viel wie die Feinunze, 31.1 Gramm.
Besonders in wirtschaftlichen Krisenzeiten wird Gold als stabile Wertanlage gesehen. Der Wert des Goldes wird durch seine Seltenheit in Kombination mit der aufzubringenden Arbeitsleistung für die Förderung bestimmt. Aus diesem Grund kann das Ausfallrisiko von Gold nicht mit jenem von Papiergeld verglichen werden. Während Gold eine beschränkte Ressource bleibt, kann Papiergeld nach Belieben nachgedruckt werden.
Der Goldrausch löste wahre Völkerwanderungen aus in Gebiete, in denen Goldvorkommen nachgewiesen waren. Im 19. Jahrhundert kam es auf einigen Kontinenten zum Goldrausch. Tausende Menschen verliessen ihre gewohnte Arbeit, um in den Goldrauschgebieten ihr Glück zu versuchen. Oft zogen sie mitsamt ihrer Familie von Schürfungsgebiet zu Schürfungsgebiet. Bedauerlicherweise wurden die wenigsten weder durch bergmännischen Goldabbau noch durch Goldwäsche reich. Interessanterweise ist der Goldrausch faktisch gesehen lediglich eine Periode, in welcher eine verstärkte Einwanderung in Gebiete mit grossem Goldvorkommen zu verzeichnen ist.
Die bekanntesten Massenbewegungen des 19. Jahrhunderts bezüglich des Goldrausches sind der California Gold Rush (Beginn 1848) um San Francisco, der Colorado Gold Rush (Beginn 1858) um Denver und im South Platte River, der Black Hills Gold Rush (Beginn 1874) in Custer und Deadwood sowie der Klondike River Gold Rush (Beginn 1896) in Alaska.
Zu weiteren bemerkenswerten historischen Goldfunden des 19. Jahrhunderts kam es sowohl in Australien (Goldrausch von Temora, Teetulpa und Coolgardie), in Neuseeland (Goldrausch von Otago) als auch in Südafrika (Goldrausch von Transvaal und Witwatersrand)
Gold kommt primär als goldhaltiges Gestein (Golderz) und sekundär als gediegenes Metall (Goldnugget) vor. Rund 40% des gegenwärtig geförderten Goldes kommt aus den USA, Südafrika, Australien und Russland. Die tiefsten Goldbergwerke der Welt befinden sich in Südafrika, wo Gold fast vier Kilometer unter der Erdoberfläche abgebaut wird. Der Goldanteil in der kontinentalen Erdkruste beträgt 0,004 ppm, also etwa 4 Gramm pro 1′000 Tonnen Gestein. Bei einem spektakulären Zufallsfund im August 2007 stiessen zwei Schwedinnen, 500 Kilometer nördlich von Stockholm, auf Gestein mit einem nahezu 6′000−fachen Goldanteil von 23,3 Gramm je Tonne.
Heute beträgt die Weltjahresförderung rund 2′600 Tonnen. Im 19. Jahrhundert fiel die Förderung hundertmal kleiner aus und lag zwischen 20′000 – 25′000 Kilogramm. Gegenwärtig wird in zwei Jahren mehr Gold gefördert als in den tausend Jahren des Mittelalters zusammen.
Ungefähr 85% des derzeit geförderten Goldes wird zu Schmuck verarbeitet. 12% gelangen in die Industrie (Elektronik, Medizin) und etwa 3% gelangen in Banktresore.
Das Goldwaschen gilt als einfachstes Verfahren der Goldgewinnung. Beim Goldwaschen wird goldhaltiger Sand zusammen mit Wasser aufgeschlämmt. Da Gold die höhere Dichte als Sand hat, setzt es sich schneller am Boden ab und kann so abgetrennt werden.
Heute wenden viele Freizeit−Goldsucher dieses Verfahren an, um Gold aus Flussablagerungen gewinnen zu können. Ein wesentlicher Nachteil dieses Verfahrens besteht in der geringen Ausbeute im Vergleich zum erbrachten Zeitaufwand.
Bereits vor tausenden von Jahren waren verschiedene Kulturen besessen vom Wunsch, Gold künstlich herzustellen. Im Mittelalter glaubte man, diesem Prozess ein wenig näher gekommen zu sein. So war das Synthetisieren von Gold ein Traum eines jeden Alchemisten.
Durch die seit Mitte des 20. Jahrhunderts von Menschenhand initiierten Kernfusionen wurde der langgehegte Traum der Alchemisten, die Synthese von Gold, erstmals ermöglicht. Gold fällt zudem auch bei verschiedenen kerntechnischen Anwendungen in kleinsten Mengen als Nebenprodukt an. Der nötige Energieaufwand für die industrielle Herstellung (graue Energie) wäre jedoch weitaus grösser, als der effektive Ertrag. Somit treten ökonomische Grenzen an die Stelle einer grundsätzlichen Schranke für die Goldsynthese.
Den meisten Schweizern ist das 1 Rappenstück, der „1−Räppler“, als Glücksbringer bekannt. Von 1850 bis 2006 wurden insgesamt 434′070′036 Stück geprägt, davon 189′260′036 in der „alten“, ab 1948 weitere 244′810′000 in der “neuen“ Prägung.
1 Rappen Stücke in Gold wurden nie offiziell durch die Schweizerische Münzstätte ausgegeben, jedoch werden seit Jahrzehnten 1-Räppler vergoldet, beispielsweise zu Werbezwecken.
Von 1942 bis 1946 wurden die 1− sowie auch die 2−Rappenstücke kurzzeitig in Zink geprägt, da das dafür benötigte Kupfer für Waffen und Munition beansprucht wurde.
Bereits in den 1970er Jahren ging der Gebrauch des 1−Räpplers stark zurück. Ab Ende der 1980er Jahre wurde der Einräppler von vielen Zahlstellen trotz seiner Kursgültigkeit als Zahlungsmittel abgewiesen.
Da die Produktionskosten des 1−Räpplers den Nennwert um das Elffache übersteigen, die Beschaffung der Bronze−Legierung zunehmend Mühe bereitete und die Stückelung mittlerweile derart unbedeutend für den Barzahlungsverkehr geworden ist, wurde die Produktion 2006 eingestellt und das 1 Rappenstück ab dem 1. Januar 2007 ausser Kurs gesetzt.
Man geht heute davon aus, dass die dunkle Farbe der Münze den Namen verlieh. Der Ausdruck „Rappen“ wurde aus dem Althochdeutschen Ausdruck „Rapp“, was soviel wie „dunkel“ bedeutet, hergeleitet.
Die Elektrolyse des Metallrecyclings ist vereinfacht gesagt ein Prozess, bei welchem Metalle anhand eines chemischen Vorgangs voneinander getrennt werden. Um diesen Vorgang zu vollstrecken, benötigt man eine Metall−Elektrolyse−Maschine. Schlussendlich fallen die einzelnen Elemente entweder auf den Grund des Maschinen−Beckens oder schwimmen obenauf, wo sie abgeschöpft werden können.
|Bezeichnung||Symbol||Schmelzpunkt||Dichte|
|Gold||Au||1064.18 ℃||19.32 g/cm³|
|Silber||Ag||961.78 ℃||10.49 g/cm³|
|Platin||Pt||1768.30 ℃||21.45 g/cm³|
|Palladium||Pd||1554.90 ℃||11.99 g/cm³|
|Kupfer||Cu||1084.62 ℃||8.92 g/cm³|
|Zinn||Sn||231.9 ℃||α-Zinn: 5,769 g/cm³

β-Zinn: 7,265 g/cm³
Abkürzung für Palladium = Pd. Löst man Platin in Königswasser (Aqua regis, selten auch Königssäure genannt, ein Gemisch aus konzentrierter Salzsäure und konzentrierter Salpetersäure), bleibt ein schwarzer Rückstand übrig. Durch Erhitzen und der Zugabe von Quecksilbercyanid kann Palladium isoliert werden. Seinen Namen erhielt Palladium in Anlehnung an den Planetoiden Pallas, der nach der griechischen Göttin Pallas Athene (Göttin der Weisheit, die dem Haupte Zeus' entsprang) benannt worden war.
Weitere vier Platin−Gruppen−Metalle sind das Ruthenium, das giftige Osmium, das seltene Rhodium sowie das harte Iridium.
Gold ist eines der ältesten Medikamente der Menschheitsgeschichte. Hochstapler, Pseudoärzte aber auch seriöse Ärzte benutzen Gold gleichermassen seit Jahrhunderten. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Gold gegen Tuberkulose und Syphilis verschrieben. Weshalb Gold tatsächlich heilen kann, konnten Wissenschaftler erst 2007 eindeutig begründen. Gold hat – in winzigen Dosen eingenommen – einen regulierenden Einfluss auf das menschliche Immunsystem. Goldsalze verhindern, dass aus dem Zellkern von Immunzellen ein Protein austritt, welches Entzündungsreaktionen auslöst. Es wirkt antiseptisch. Zu diesem Ergebnis gelangten schwedische und amerikanische Forscher.
Da der Wirkmechanismus von Gold− und Goldsalzen besser erforscht worden ist, können nun auch bessere Medikamente entwickelt werden, wie David Pisetsky von der Duke University in Durham, Mitglied des Forschungsteams, ausführte.
Dank seiner aussergewöhnlichen elektrischen und thermischen Leitfähigkeit ist Gold in der Computer− und Elektroindustrie unersetzlich. In vielen Komponenten wie dem Prozessor, dem Motherboard, Speichermodulen etc. wird Gold eingesetzt. Weltweit werden in der IT−Industrie jährlich mehrere hundert Tonnen Gold verarbeitet. Gewiss ist die jeweils verwendete Menge sehr gering, jedoch wurde die Rückgewinnung von Gold aus elektronischen Bauteilen in den letzten Jahren für manche Firmen zu einem immer lukrativeren Wirtschaftszweig.
Auch in der Schönheitsindustrie findet Gold seit längerer Zeit einen festen Platz. Jüngst soll es einem Make−up Hersteller gelungen sein, ein Make−up herzustellen, das den Hautteint dank seiner Goldbrillanz−Pigmente belebt, ihm einen sanften Glanz verleiht und die Haut jugendlicher aussehen lässt.
Wenngleich solche Effekte bis anhin wissenschaftlich nur schwer belegt werden konnten, schwören etliche Verbraucher auf die versprochene Wirkung...
Nebst der hierzulande wohl bekanntesten Goldmünze, dem 20er Goldvreneli , von welchem im Jahr 1897 die ersten Probeprägungen ausgegeben wurden und die Produktion im Jahr 1949 eingestellt worden ist, prägt Südafrika seit 1967 den ”Krugerrand“, auch ”Krügerrand“ genannt. Der Krugerrand gilt als die bekannteste Goldmünze der Welt. Die Stückelungen sind 1/10−Unze, ¼−Unze, ½−Unze und 1−Unze. Hergestellt wird dieser Klassiker in der Rand Refinery in Germiston, südlich von Johannesburg. Während in den ersten Prägejahren die jährliche Gesamtauflage dieser Münze noch bei 30′000 Stück lag, werden heute jährlich mehrere Hunderttausend Stücke geprägt. 2012 lag die Produktion bei 716′000 Stück. Am grössten war die Produktion im von der Ölkrise gezeichneten Jahrzehnt zwischen 1974 und 1984, in welchem die Produktion zwischen 2− und 6 Millionen Stück lag. Seit der ersten Prägung wurden nur zwei Jahrgänge, 1986 und 1997, nicht geprägt
Als Reaktion auf eine ungewisse Zukunft horten Staaten zunehmend Gold. Nachstehend sehen Sie eine Liste jener Länder mit den grössten Goldreserven:
Platz 10: Indien
Offizielle Reserven: 557.7 Tonnen
Platz 9: Niederlande
Offizielle Reserven: 612.5 Tonnen
Platz 8: Japan
Offizielle Reserven: 765.2 Tonnen
Platz 7: Russland
Offizielle Reserven: 936.7 Tonnen
Platz 6: Schweiz
Offizielle Reserven: 1′040.1 Tonnen
Platz 5: China
Offizielle Reserven: 1′054.1 Tonnen
Platz 4: Frankreich
Offizielle Reserven: 2′435.4 Tonnen
Platz 3: Italien
Offizielle Reserven: 2′451.8 Tonnen
Platz 2: Deutschland
Offizielle Reserven: 3′395.5 Tonnen
Platz 1: USA
Offizielle Reserven: 8′133.5 Tonnen
Quelle: World Gold Council Stand: Oktober 2018
Die grössten Goldreserven besitzen die USA. Die Goldvorräte werden zum Beispiel in Fort Knox und im Keller der Federal Reserve Bank of New York in Manhattan gelagert.
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