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So einmalig wie die äusserliche Erscheinung und das Wesen des Rhodesian Ridgebacks ist auch seine Geschichte. Bereits in der Epoche der alten Ägypter und Phoenizier werden Hunde mit einer seltsamen Haarformation auf dem Rücken beschrieben. Davon zeugen zahlreiche Abbildungen in Pharaonengrabstätten.
Weitere Berichte weisen bereits 1505 auf südafrikanische Hunde der Hottentotten hin, welche sich durch eine gegen den Strich wachsende Haarleiste auf dem Rücken auszeichneten; dem Ridge. Im 17. Jahrhundert erreichten weisse Siedler das Kap und berichteten von Hunden der Eingeborenen mit dem Rückenkamm. Die Hunde wurden wegen deren Mut vor den Raubtieren bewundert. Die Siedler stellten schnell fest, dass diese afrikansichen Hunde unter den dortigen Umweltbedingungen den aus Europa mitgebrachten Hunden weit überlegen waren. So nutzen die Europäer diese „Hottentotten-Hunde“ für ihre Belange. Mitte des 19. Jahrhundert entstand in Europa ein südafrikanischer Hund, der ähnlich zäh und ausdauernd wie die ursprünglichen „Hottentotten-Hunde“ war, jedoch grösser und meist einfarbig rot. Diese Hunde wurden bei der Jagd und als Wächter auf den Farmen eingesetzt.