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Nachdem Minnesota in den ersten beiden Partien gegen Dallas nur ein Treffer gelungen war, löste sich im dritten Spiel der Best-of-7-Serie der Knoten. Allerdings gerieten die Wild erst in Rücklage. Nach fünf Minuten und zwei Toren von Patrick Sharp stand es 2:0 für Dallas. 50 Sekunden vor Ende des ersten Drittels gelang Chris Porter der wichtige Anschlusstreffer.
Im Mitteldrittel bereitete Niederreiter gleich beide Tore von Minnesota vor. Das 2:2 des Finnen Erik Haula leitete er mit einem Pass in der Mittelzone ein, dem 3:2-Führungstreffer von Jason Pominville ging ein starker Solo-Vorstoss des Churers voraus. Pominville verwertete den von Niederreiter provozierten Abpraller 47 Sekunden vor Schluss des zweiten Drittels zur erstmaligen Führung.
Auf das Powerplay-Tor von Mikko Koivu (47.) zum 4:2 reagierte Dallas zwar nochmals mit dem Anschlusstreffer, doch Pominville erlöste die Zuschauer in St. Paul 74 Sekunden vor Schluss mit seinem Treffer ins leere Tor. Minnesota beendete damit eine Serie von sieben Niederlagen hintereinander.
Eine neuerliche Niederlage setzte es für Mark Streit und Philadelphia ab. Die Flyers verloren auch das dritte Spiel gegen den Qualifikationssieger Washington Capitals und zwar gleich mit 1:6. Dabei hatte das Heimspiel der Flyers erfreulich begonnen, denn der Österreicher Michael Raffl erzielte bereits in der ersten Minute das Tor zum 1:0. Dieses sollte sich jedoch im weiteren Spielverlauf als das Ehrentor erweisen. Washington traf insgesamt fünfmal im Powerplay, viermal davon im Schlussdrittel. Beim Tor zum 4:1 in doppelter Überzahl sass Mark Streit wegen eines Crosschecks auf der Strafbank. Mit zwei Toren und einem Assists avancierte der russische Superstar Alexander Owetschkin zum Mann des Spiels.
(SDA)