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Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Fulham befindet sich im Abstiegskampf und braucht unbedingt Punkte.
- Kamara verschoss einen Penalty, den er gar nicht hätte schiessen dürfen.
- Trotz des Sieges am Ende, ist Fulham-Coach Ranieri wütend.
Claudio Ranieri, ansonsten bekannt als die Ruhe selbst, schäumt vor Wut. «Ich wollte ihn umbringen!», sagt er nach dem Spiel der Presse. Was ist passiert?
Der FC Fulham trat gestern Samstagabend zur immens wichtigen Partie gegen den FC Huddersfield an. Die Cottagers lagen mit einem Pünktchen Vorsprung vor dem gestrigen Gegner auf dem zweitletzten Platz der Premier League. Der Abstieg droht. Ein Sieg muss her.
Aboubakar Kamara ist nicht der vorgesehene Schütze
Es läuft die 82. Minute und es steht immer noch 0:0, als die Fussballgötter mit dem FC Fulham ein Einsehen haben. Die Cottagers bekommen einen Penalty zugesprochen, jetzt winkt plötzlich der Sieg. Aboubakar Kamara will die Verantwortung übernehmen. Doch der Franzose ist eigentlich gar nicht der vorgesehene Schütze.
Er streitet mit dem eigentlichen Schützen Aleksandar Mitrovic um den Ball, schnappt ihn ihm weg und führt den Elfmeter ohne die Erlaubnis von Coach Claudio Ranieri aus. Und natürlich schiesst er schwach, Jonas Lössl im Tor von Huddersfield hat keine Probleme, das Schüsschen abzuwehren.
Aleksandar Mitrovic hätte schiessen müssen
«Ich hatte ihm gesagt, dass er den Ball Mitrovic überlassen soll, weil Mitrovic der Mann ist, der die Elfmeter schiesst. Es ist unglaublich, was er tat. Er hat mich nicht respektiert, den Klub nicht respektiert, seine Mitspieler nicht respektiert und die Fans auch nicht», sagt Claudio Ranieri im Anschluss an das Spiel über Aboubakar Kamara.
FC Fulham holt den Sieg übrigens dennoch. Aleksandar Mitrovic, natürlich er, erlöst sein Team in der 91. Minute.