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1784
Die Gemeindeteile Obersteinach und Untersteinach sind unabhängig voneinander entstanden. Beide haben sich entlang der Steinach als Streusiedlung entwickelt. Dies vor allem da die Wasserkraft für zum Beispiel Mühlen genutzt wurde. Auffallend ist, dass die Kirche in Untersteinach nicht im Zentrum liegt, sondern am Rand der Siedlung.
Eines der frühsten Gebäude in Obersteinach ist die Steinerburg. Sie wurde um 1230 gebaut und ging 2019 in den Besitz der Gemeinde. Heute ist diese nur noch eine Ruine nach dem Zerfall im Jahr 1833.
1921
In Untersteinach siedelten sich die neuen Siedlungen entlang der Strasse Richtung Arbon an. Es entstanden erste Industrien am See entlang. Zudem wurde ein grosses Grundstück am See privatisiert, damit darauf die Weidenhofvilla gebaut werden konnte. Die Villa besteht bis heute.
In Obersteinach sind um den Kern Höfe und landwirtschaftliche Betriebe entstanden.
1972
Es entstanden grosse Industriebauten am Rand von Untersteinach. Durch die Expansion der Industrie entstanden immer mehr Wohnbauten in EFH-Quartieren. Im Gegensatz zu Untersteinach wuchs Obersteinach nur minimal und dies vor allem ausserhalb des Kerns.
1990
Weitere Einfamilienhausquartiere in Untersteinach verbinden die bestehenden Quartiere mit dem Dorfzentrum. So rückt auch die Kirche immer mehr ins Zentrum. Es kommen erste Solitärbebauungen dazu.
Zeitgleich entstand in Obersteinach ein Einfamilienhausquartier, wie auch eine grössere Industriebaute.
2022
Es kamen weitere Zeilenbebauungen und Punktbebauungen in Untersteinach hinzu, was dazu führt, dass fast der komplette nördliche Teil von Steinach bebaut ist.
Obersteinach weist immer noch eine lockere Bebauung auf.