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geb. 1956
Der deutsche Künstler gehört wie sein Bruder Albert Oehlen zu den Hauptvertretern der Neuen Wilden oder Jungen Wilden, einer Kunstbewegung der 1980er Jahre, die in Oppostition zur vorherrschenden Avantgarde, Minimalismus und Konzeptkunst eine expressive Ausdrucksweise praktizierte und die Demontage des traditionellen Kunstbegriffs anstrebte. Elemente aus der Punk- und Popkultur, gefundenem Bildmaterial, pixelartige Elemente, Überlagerung verschiedener Motive in dichter, pastoser Malweise, kombiniert er mit einer grossen Bandbreite an verschiedenen Techniken wie Siebdruck, Druck oder Fotokopie. Oehlens Bilder sind zwischen Figuration und Abstraktion angesiedelt. Ausserdem fertigt er Objektkunst und Installationen.