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Den Rasen anlegen - Vorbereitung
Mein Grundstück ist sehr nass. Was kann ich dagegen tun?
Unter nassen Bedingungen kann das Wasser nicht richtig durchsickern. Dies könnte daran liegen, dass die obere Bodenschicht eine zu feine Struktur aufweist (1) oder zu viel organische Substanz enthält (2) oder dass der Grundwasserspiegel zu hoch ist (3). In den Fällen 1 und 2 sollte die oberste Schicht mit grobem weißem Sand „verarmt“ werden. Tragen Sie eine Sandschicht von einigen Zentimetern auf die bereits vorhandene Erde auf und vermischen Sie das Ganze gleichmäßig durch Umgraben. Dies führt zu einer besseren Infiltration. Achten Sie beim Nivellieren des Geländes darauf, dass das Oberflächenwasser jederzeit zu einem tiefer gelegenen Punkt (z. B. Graben, Beet oder Teich) abfließen kann. Dies erreichen Sie, indem Sie die Oberfläche leicht abschüssig gestalten. Wenn der Grundwasserspiegel zu hoch ist, sollte ein Drainagesystem mit guten Abflussmöglichkeiten angelegt werden. Damit kann der Grundwasserspiegel gesenkt werden. Am besten lassen Sie sich hierzu zusätzlich beraten.
Wann ist die beste Zeit im Jahr für die Rasenaussaat?
Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie den Rasen bei warmem und leicht feuchtem Boden säen. Besonders im Frühjahr (März/April/Mai), aber auch im Herbst (Ende August/Mitte Oktober) sind die Bedingungen in der Regel günstig. Im Prinzip kann man das ganze Jahr über säen, vorausgesetzt, es gibt keinen Frost oder es ist nicht sehr heiß. Der Herbst ist jedoch die günstigste Zeit, um einen neuen Rasen anzulegen. Im Herbst ist der Boden durch den Sommer noch warm, und der Niederschlag in dieser ersten entscheidenden Phase für die junge Pflanze ausreichend. Außerdem wächst im Herbst weniger Unkraut. Bitte beachten Sie, dass der junge Rasen sich vor dem ersten Frost ausreichend entwickelt hat: Säen Sie nicht zu spät.
Wie bereite ich den Boden vor?
Damit der Rasen einen guten Start bekommt, ist ein ebener Boden wichtig. Dies wird auch ein „flaches Saatbeet“ genannt. Je flacher der Boden ist, desto besser ist das Endergebnis. Achten Sie jedoch darauf, dass überschüssiges Oberflächenwasser seitlich abfließen kann, und vermeiden Sie geschlossene Bereiche auf dem Rasen, in denen sich das Wasser ansammelt. Zunächst sollte der Boden umgegraben werden. Je nach Größe der Fläche sollte man mit einem Spaten oder einer Gartenfräse zu Werke gehen. Entfernen Sie dann vorsichtig alle Abfälle und alle Ruten, Zweige und Wurzeln, die an die Oberfläche kommen. Glätten Sie den Boden mit einem langen Balken und walzen Sie ihn zum ersten Mal. Lassen Sie den Boden mindestens zwei Wochen lang absetzen. Wenn Sie das Grundstück bereits einmal bewässern, wird der Boden aufgeweicht und Sie können sofort erkennen, ob sich das überschüssige Wasser nicht in geschlossenen Bodenvertiefungen ansammelt. Erst dann können Sie den Boden ein letztes Mal durchharken. Darüber hinaus können Sie das eventuell vorhandene Unkraut beseitigen und dann mit der Aussaat starten. Möchten Sie zum Beispiel eine automatische Sprinkleranlage, einen Mähroboter oder ein Stromkabel für den Schuppen im hinteren Teil des Gartens anschließen? Vergessen Sie dann nicht, Gräben auszuheben und die erforderlichen Elemente hineinzulegen und die Gräben wieder zu verschließen, bevor Sie mit der Aussaat beginnen.
Wie hoch ist der ideale pH-Wert eines Rasens?
Gras wächst optimal bei einem pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5. Wenn der pH-Wert zu niedrig oder zu hoch ist, werden einige Nährstoffe weniger gut aufgenommen. Ein zu niedriger pH-Wert kann durch Ausbringung von Kalk (vorzugsweise im Winter) korrigiert werden. Ist Ihr pH-Wert zu hoch? Benutzen Sie dann säurebildende Düngemittel.