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Stumpfe Verletzungen wie Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen sollten möglichst schnell gekühlt werden. Auch bei akuten Entzündungen, etwa bei einem Insektenstich, hilft Kälte. Zum Kühlen können fliessendes Wasser, Eiswürfel, Kühlkompressen oder Eisspray verwendet werden. Eiswürfel und Kühlkompressen sollten nicht direkt auf die haut gelegt werden, sonst kann es insbesondere an Gelenken zu Unterkühlungen kommen. Deshalb besser immer ein dünnes Tuch dazwischen legen.
Wird zu stark gekühlt und die Kompresse entfernt, steigt die Durchblutung stark an und der Schmerz nimmt zu.
Verbessert sich die Verletzung innerhalb von drei Tagen nicht oder ist die Funktion des Gelenks eingeschränkt, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.
Wärme hilft ebenfalls bei Schmerzen, insbesondere bei Muskelverspannungen und Schmerzen der inneren Gefässe, bei Menstruationsbeschwerden. Wärme verbessert die Dehnbarkeit von Sehnen und Bändern. Bei rheumatischen Beschwerden macht Wärme die Gelenke beweglicher. Sinkt die Muskelspannung, wird das Gewebe besser durchblutet und mit Nährstoffen versorgt. Abfallprodukte werden schneller abtransportiert.
Wer an einer akuten Entzündung oder Fieber leidet, sollte auf Wärmeanwendungen verzichten. Auch bei Venenleiden und Problemen mit der Durchblutung sollte ärztlicher Rat beigezogen werden.