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Wie schon im letzten Jahr in Paris und im Februar bei den Australian Open erreichte Stefanos Tsitsipas die Halbfinals. Darüber hinaus hat es der 22-jährige Grieche bisher noch nie geschafft. Nun scheint aber vieles für ihn zu sprechen – als Finalist aus der unteren Tableau-Hälfte. Er zeigt sich in Paris in hervorragender Form, spielt ruhig und abgeklärt.
Gegen Daniil Medwedew zeigte sich Tsitsipas auch nervenstark. Er wehrte im zweiten Umgang zwei Satzbälle ab, nachdem der Russe immer besser ins Spiel gefunden hatte. Und im dritten Satz machte er einen Break-Rückstand umgehend wieder wett.
Medwedew musste sich zwar geschlagen geben, er bewies aber in den letzten Tagen, dass auch auf Sand mit ihm zu rechnen ist. Bei seiner fünften French Open-Teilnahme gewann der Weltranglisten-Zweite seine ersten Matches.
Aexander Zverev als Halbfinal-Gegner
In den Halbfinals wartet Alexander Zverev. Zverev schaffte als erster Deutscher seit 1996 den Einzug in die Halbfinals. Aber nach dem in 96 Minuten herausgespielten 6:4, 6:1, 6:1 gegen den Spanier Alejandro Davidovich Fokina interessierten ihn vor allem die kommenden Aufgaben. «Ich bin in den Halbfinals, mehr nicht. Ich habe hoffentlich noch zwei Partien vor mir. Ich bin hier, um um den Turniersieg zu spielen», betonte der Hamburger, der im letzten Jahr seinen ersten Grand Slam-Final bei den US Open gegen Dominic Thiem verloren hatte.
Gegen Stefanos Tsitsipas verlor Alexander Zverev fünf Mal in Folge, bevor er im Februar im Final von Acapulco die Negativserie beendete. Die beiden stehen sich am Freitag, 11. Juni, zum bereits achten Mal gegenüber.