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Das mittelalterliche Städtchen Eglisau liegt am steilen Ufer des Zürcher Rheins, eingebettet in besonnte Rebhalden.
Gegründet wurde das Städtchen in der Mitte des 13. Jahrhunderts von den Herren von Tengen, die auf der anderen Flussseite, in den Auen von Seglingen schon vorher ihre Burg errichtet hatten.
Stadt und Schloss verband eine Holzbrücke. 1496 erwarb der aufstrebende Stadtstaat Zürich von den Freiherren von Gradner die Herrschaft Eglisau und errichtete eine Landvogtei mit Sitz im Schloss.
Durch den Bau des Kraftwerks Rheinsfelden im Jahr 1919 erhöhte sich der Wasserspiegel des Rheins um 8 Meter und die alte Häuserzeile sowie die 100-jährige, gedeckte Holzbrücke mussten geopfert werden.
Die imposante Brückenkonstruktion wurde 1895-1897 erbaut und überspannt den Rhein in 60 m Höhe.