Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03578.jsonl.gz/1545

Die Regierung des Kanton Graubünden genehmigt ein Bauprojekt, das in Müstair den Ortskern entlasten soll. Die Kantonsstrasse 28, die das Münstertal mit dem Unterengadin und dem Südtirol verbindet, führt mitten durch den engen Ortskern von Müstair. Das Projekt will den Dorfkern über die heutige Meliorationsstrasse Via Prövis vom Durchgangsverkehr entlasten.
Die geplante Korrektion der Ofenbergstrasse wurde von der Bündner Regierung mit spezialgesetzlichen Bewilligungen und Auflagen genehmigt.
Die Kantonsstrasse Via Maistra ist eine teilweise enge und unübersichtliche Ortsdurchfahrt, deshalb weicht der Lokal- und Schwerverkehr über die östlich den Ortskern umfahrende Gemeindestrasse Via Prövis aus. Neu soll die Via Prövis als Hauptstrasse signalisiert sein, der bisherige Abschnitt der Kantonsstrasse durch Münster soll vom Kanton an die Gemeinde abgegeben werden.
Der Einmündungsbereich der Via Prövis in die Kantonsstrasse wird neu gestaltet; die dortige Postautohaltestelle sowie die Toilettenanlagen werden entfernt, die Zu- und Wegfahrten zum Parkplatz werden neu konzipiert und entlang der heutigen Kantonsstrasse wird ein beidseitiger Gehweg erstellt.
Im Einmündungsbereich wird eine überfahrbare, gepflästerte Mittelinsel den Durchgangsverkehr vom Ortszentrum weg lenken und gleichzeitig dem Lokalverkehr die Zu- und Wegfahrt ermöglichen. Auf Höhe der in die Via Prövis einmündenden Senda da Scoula ist ein neuer Übergang mit Mittelinsel geplant.
Die Gemeinde Val Müstair plant im Anschluss an das kantonale Vorhaben ein weiteres Projekt zu realisieren. Direkt vor dem Kloster soll eine neue Postautostelle enstehen, die Parkflächen werden neu angeordnet und es wird an einem neuen Standort eine neue Toilettenanlage erstellt.
Fotos: Regierung Kanton Graubünden