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Relativ neu setzt sich die Carboxytherapie weltweit durch; sie wird vorwiegend zur Behandlung von Cellulite, aber auch zur Verkleinerung diätresistenter Fettpolster eingesetzt. Sie regt die Durchblutung an und führt zu einem veränderten Stoffwechsel der Lipödemfettzellen.
Bei der Carboxytherapie handelt es sich um eine Methode ohne chirurgischen Eingriff, bei der Kohlendioxid über eine kleine Nadel (0,3mm Durchmesser) in das Gewebe unter die Haut insouffliert wird. Bei dieser Art der Behandlung wird mit subkutanen (d.h. unter die Haut gesetzten) Injektionen von Kohlenstoffdioxidgas gearbeitet. Von der Injektionsstelle aus breitet sich das Kohlendioxid schnell im umliegenden Gewebe aus und wirkt dabei auf zwei Arten: Als erstes erzeugt das Gas einen gefässerweiternden Effekt mit starkem Anstieg der Durchblutung. Diese Wirkung ist direkt nach der Behandlung sichtbar, die Haut wird wärmer und leicht gerötet. Die verbesserte Durchblutung führt in einem zweiten Schritt zu vermehrtem Sauerstoff im Gewebe, da er leichter vom Blut ins Gewebe abgegeben wird. Das Ergebnis: “Schlacken“ werden abgebaut, Stauungen verschwinden.
Die Carboxytherapie kann Beschwerden beim Lipödem bessern, in manchen Fällen vermindert sich auch der Fettmantel im Laufe der Behandlung.