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Am 1. Juli 2016 hat das zweite Spitzengespräch unter anderem mit Teilnahme von Renate Amstutz, Verwaltungsratsmitglied BLS, und Giorgio Tuti, Präsident SEV, stattgefunden. Das Ziel des Treffens, Bewegung in die blockierten Verhandlungen zu bringen, konnte erreicht werden.
Die Gewerkschaften (SEV, Transfair und VSLF) und die BLS einigten sich darauf, beim bestehenden GAV einige gesetzliche Anpassungen vorzunehmen sowie zur besseren Verständlichkeit, redaktionelle Anpassungen zu machen.
Dazu werden die Verhandlungen im Laufe des Sommers fortgesetzt und die Umsetzung auf den 1. Januar 2017 angestrebt.
Aufgrund der sehr unterschiedlichen Haltungen zur Einführung eines neuen Lohnsystems hat die BLS diese Forderung zurückgezogen. Die von der BLS angestrebte Flexibilisierung stand im Gegensatz zu der durch die Gewerkschaften geforderten Klarheit des Systems. Die Gewerkschaften verzichten im Gegenzug auf eine Weiterbearbeitung der bereichsspezifischen Arbeitszeitregelungen. Beide Themen werden zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen.