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Absperrklappen sind Vorrichtungen zum Unterbrechen und Wiederherstellen des Flüssigkeitsflusses in Rohrleitungen und Rohrleitungssystemen. Indem das Absperrorgan in die Zwischenstellung gebracht wird, ist es möglich, den Durchfluss zu regulieren.
Absperrklappen sind einsetzbar für Betriebsdrücke bis 40 (bar), Temperaturen bis 250 (°C), auf Anfrage und mehr, haben eine kompakte Bauweise und geringen Strömungswiderstand, gute Regelbarkeit, Fernsteuerung und Einbau in jeder Lage und einfache Handhabung und Wartung.
Dank dieser Eigenschaften werden Absperrklappen am häufigsten in Anlagen zur Erzeugung, Aufbereitung und Verteilung von Trinkwasser, in Bewässerungsanlagen, in Wasserkühlgeräten, in Kraftwerken, in Heizungs- und Klimaanlagen, in Druckluftanlagen, in Anlagen für den pneumatischen Transport und die Verteilung von Erdgas, für eine Vielzahl von Prozessen in der Chemie-, Lebensmittel- und Papierindustrie und anderen Wirtschaftszweigen.
Absperrklappen werden mit Einbaulängen hergestellt, die den Normen SRPS M.C5.005-F4 und DIN 3202 – F4 entsprechen, und die Anschlussmaße der Flansche sind gemäß SRPS M.B6.011 und DIN 2501 ausgelegt.
Nennweiten der Absperrklappen unserer Produktpalette von DN 80 bis DN 3000 (mm) und Drücke von NP 2,5 bis NP 40 (bar). Je nach Temperatur des Arbeitsmediums werden Absperrklappen für Temperaturbereiche bis 80, bis 150 und bis 250 (°C) gefertigt.
Absperrklappen für Temperaturen bis 80 (°C) und bis 150 (°C) werden als Einfachexzenter ausgeführt, die Abdichtung erfolgt durch einen speziell profilierten Gummiring, der sich umlaufend auf dem Absperrkörper befindet und aufliegt auf dem durchgehenden Ring des Gehäuses.
Der Anstellwinkel des Anlaufrings ist so festgelegt, dass eine gegenseitige Abdichtung mit minimalen Reibungswiderständen zwischen Dichtring und Anlaufring gewährleistet ist. Dank dessen können die Absperrklappen unserer Produkte für den Flüssigkeitsfluss in beide Richtungen verwendet werden, aber die Richtung, die durch den Pfeil auf dem Gehäuse angegeben ist, wird bevorzugt.
Absperrklappen für Temperaturen bis 250 (°C) werden mit doppelter Exzentrizität gefertigt. Die Drehachse des Absperrkörpers liegt exzentrisch zum Anlagering und auf der Längsachse des Gehäuses, wodurch eine schnellere Trennung der Dichtung vom Anlagering erreicht wird. Diese konstruktive Lösung reduziert die Reibung zwischen den Lagerflächen und schafft gleichzeitig die Möglichkeit, Metall auf Metall abzudichten.
Als Dichtelement kommt ein spezielles Sandwichpaket zum Einsatz, das aus Edelstahlringen und Dichtungen besteht und mit einem Klemmring am Absperrkörper befestigt wird. Die Abdichtung wird dadurch erreicht, dass das Dichtpaket mit seiner Kegelfläche auf dem Konus des Dauerrings aufliegt.
Bei Absperrklappen in Standardausführung werden Antriebe hinsichtlich Nennweite, Druck, Temperatur und Art der Ansteuerung der Armatur des Rohrleitungssystems definiert. Die von uns in der Standardausführung eingesetzten Klappenstellantriebe sind: Handantrieb über Hebel, Handantrieb über Schneckengetriebe und elektromechanischer Antrieb.
Auf Kundenwunsch liefern wir Absperrklappen auch mit pneumatischen, hydraulischen und elektrohydraulischen Antrieben oder mit Zusatzelementen zur Fernsteuerung.
Das Gehäuse und der Absperrkörper der Absperrklappen sind aus Baustahl geschweißt, die Wellen aus Edelstahl oder Stahl zur Veredelung mit Gleitflächen aus Edelstahl.
Gleitlager bestehen aus Grauguss und die Werkstoffauswahl für Dichtelemente richtet sich nach dem Druck und der Temperatur, für die die Drosselklappen ausgelegt sind. Dichtelemente für Temperaturen bis 80 (°C) bestehen aus EPDM, für Temperaturen bis 150 (°C) aus Spezial-EPDM.
Die Primärabdichtung von Absperrklappen für Temperaturen bis 250 (°C) erfolgt über ein Dichtungspaket in Form eines Sandwiches aus Edelstahlringen und Dichtungen, die Sekundärabdichtung über Dichtungen und Graphitgeflecht.
Vollständige Spezifikationen finden Sie unten