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Die Vorgänge im Weissen Haus ähneln einem shakespeareschen Königsdrama: Die Verflechtungen sind unüberschaubar, das Ende ist ungewiss.Von Andrew Ferguson
Schauplatz: ein Schloss, darin ein attraktiver Prinz und eine bildschöne, juwelengeschmückte Prinzessin. Das Paar wird argwöhnisch beobachtet von einem Rivalen, halb Narr, halb Jago, das Gesicht leicht gerötet wie Falstaff. Er ist umgeben von Loyalisten, die gleichfalls an Shakespeare-Figuren erinnern. Sie sind überzeugt, dass der Prinz Verräter in das Schloss geschmuggelt hat. Und der König sitzt derweil in seinem Turm und tobt und brüllt hinaus in eine perplexe Welt wie Lear auf der Heide. Ist er verrückt? Niemand kann sich da ganz sicher sein.