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Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Belinda Bencic (WTA 45) steht am WTA-Turnier in Dubai in den Viertelfinals. Die 21-jährige Ostschweizerin bezwang die Weissrussin Aryna Sabalenka 6:4, 2:6, 7:6 (9:7). Bencic rettete sich im Entscheidungssatz nach vier abgewehrten Matchbällen ins Tiebreak. Dort holte die Schweizerin gegen die Weltnummer 9 erneut einen 1:4-Rückstand auf und wehrte nochmals zwei Matchbälle ab, ehe sie nach zweieinhalb Stunden ihren ersten Matchball verwertete.
In der Runde der letzten acht trifft Bencic auf die letztjährige French-Open-Siegerin Simona Halep. Im Direktvergleich mit der Weltnummer 2 aus Rumänien steht es 1:1 unentschieden. (pre/sda)
Der FC Sevilla schaffte in der Europa League als erstes Team den Sprung in die Achtelfinals. Nach einem 1:0-Auswärtssieg im Hinspiel bei Lazio Rom liessen die Andalusier im Rückspiel nichts mehr anbrennen und gewannen daheim 2:0.
Der entscheidende Treffer blieb wie bereits im Hinspiel dem Franzosen Wissam Ben Yedder vorbehalten. Der 28-jährige Stürmer brachte das Heimteam nach 20 Minuten auf Kurs, gut zehn Minuten vor Schluss nahm Pablo Sarabia den Gästen die letzte Hoffnung auf ein Weiterkommen.
Zwischen den beiden Toren sorgte Schiedsrichter Anthony Taylor für die umstrittenen Szenen. Durch eine harte Gelb-Rote Karte gegen Mittelfeldspieler Franco Vazquez nach 60 Minuten öffnete er dem Auswärtsteam nochmals die Tür zur Wende, schlug diese den von Simone Inzaghi trainierten Italienern nur zehn Minuten später in Eigenregie allerdings wieder zu. Diesmal ahndete der Engländer einen zu hohen Ellenbogen von Lazios Adam Marusic mit der direkten Roten Karte.
FC Sevilla - Lazio Rom 2:0 (1:0)
34'521 Zuschauer. - SR Taylor (GBR).
Tore: 20. Ben Yedder 1:0. 79. Sarabia 2:0.
Bemerkungen: 60. Gelb-Rote Karte gegen Vazquez (Sevilla). 71. Rote Karte gegen Marusic (Lazio). (pre/sda)
Kimi Räikkönen lässt sich am dritten Tag der Testfahrten in Montmeló die zweitbeste Rundenzeit notieren. Der Finne im Hinwiler Alfa Romeo-Ferrari wird nur von Daniil Kwjat geschlagen. Lediglich 58 Tausendstel trennten ihn am Ende vom Russen. Das Duo, das mit einer weicheren Reifenmischung unterwegs war als der Rest, verbesserte damit die am Montag von Sebastian Vettel aufgestellte Bestzeit um gut vier Zehntel. Räikkönen drehte von den 13 Fahrern ausserdem die meisten Runden (138).
Sein früherer Teamkollege Vettel, der nach einem Tag Pause Charles Leclerc im Ferrari wieder ablöste, absolvierte nur vier Runden weniger und wurde Vierter. Lewis Hamilton und Valtteri Bottas teilten sich beim Weltmeister-Team Mercedes erneut das Tagespensum. Hamilton war am Ende Zwölfter, Bottas lag direkt vor ihm. Da die Teams verschiedene Programme abspulen, sind die Zeiten und Platzierungen allerdings noch wenig aussagekräftig. (pre/sda)
Mikaela Shiffrin, die Weltmeisterin im Super-G und im Slalom, legt eine Pause ein und wird die nächsten beiden Stationen im Weltcup auslassen. Sowohl an den Rennen vom Wochenende in Crans-Montana (Abfahrt/Kombination) als auch eine Woche später in Rosa Chutor in Russland (Abfahrt/Super-G) wird Shiffrin fehlen.
Die 23-jährige Amerikanerin, die sich zuletzt an den Weltmeisterschaften in Are und auch am Dienstagabend bei ihrem Sieg beim Parallel-Slalom in Stockholm stark erkältet über die Runden kämpfte, geht erst wieder am 8./9. März in Spindleruv Mlyn in Tschechien an den Start. Damit ist jetzt schon klar, dass Shiffrin den Punkte-Rekord der Slowenin Tina Maze, die in der Saison 2012/13 den Gesamt-Weltcup mit 2414 Zählern gewann, nicht erreichen kann. (pre/sda)
Da hatte aber einer Glück im Unglück! Thomas Aasen Markeng ist Junioren-Weltmeister im Skispringen und erlebte im Training zum WM-Springen in Innsbruck eine ziemliche Schrecksekunde. Nach der Landung bremste der 18-Jährige etwas zu wenig ab und nahm so zu viel Schwung in die Gegensteigung mit, weshalb er erneut abhob und voll in die Abschrankung knallte. Das sah böse aus, doch Aasen Markeng blieb glücklicherweise unverletzt.
Killian Peier überzeugte beim ersten Training. Der Romand landete mit 131 und 129 Meter in den beiden Durchgängen auf den Plätzen 1 und 2. Simon Ammann setzte aus. (pre/sda)
Der Start zur Tour de France erfolgt 2021 erstmals in Dänemark. «Das grösste Radrennen der Welt trifft auf die grösste Fahrradstadt der Welt», sagte Christian Prudhomme, der Direktor der Tour, gegenüber dem französischen Radio-Sender «Europe 1».
Die Tour beginnt mit einem 13 km langen Einzel-Zeitfahren in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Auch zwei weitere Teilstücke führen über dänischen Boden. Ziel der 2. Etappe ist Nyborg, das dritte Teilstück führt nach Sönderborg nahe der deutschen Grenze. Dänemark wird das zehnte Land ausserhalb Frankreichs sein, in dem zum wichtigsten Etappenrennen des Jahres gestartet wird. Im kommenden Sommer beginnt die Tour de France in Brüssel, im Jahr darauf ist Nizza der Startort. (pre/sda)
Beim Skiathlon am Samstag an den nordischen Weltmeisterschaften in Seefeld greift Dario Cologna ins Gesehen ein. Ebenfalls an der Startlinie zum Rennen über 15 km klassisch und 15 km Skating stehen Toni Livers, Jonas Baumann und Beda Klee. Bei den Frauen vertritt Nathalie von Siebenthal die Schweizer Farben.
Mit Kilian Peier, Simon Ammann, Luca Egloff und Andreas Schuler treten bereits am Freitag alle vier selektionierten Springer zur Qualifikation in Innsbruck an. Auf der Grossschanze am Bergisel geht am Samstag der Einzel-Wettkampf über die Bühne, am Sonntag folgt das Team-Springen. (pre/sda)
Der Schweizerische Fussballverband hat Austragungsorte für zwei Partien der EM-Qualifikation 2020 bestimmt. Das erste Länderspiel der Schweiz gegen Gibraltar findet am Sonntag, 8. September im Tourbillon in Sion statt. Rund ein Monat später, am Dienstag, 15. Oktober, empfängt die Schweiz in Genf Irland. (ram)
Vor der Partie gegen Groningen (0:1) liess es sich Feyenoords Captain Robin van Persie nicht nehmen, jedes Einlaufkind einzeln zu begrüssen. Besonders für seine herzliche Umgang eines Jungen mit Down-Syndrom wird der 35-jährige Vize-Weltmeister von 2010 nun gefeiert. (ram)
Im dritten Rennen der Junioren-WM in Val di Fassa (Italien) hat das Schweizer die dritte Medaille gewonnen. Aline Danioth holte im Slalom Silber. Sie wurde nur von der Slowenin Meta Hrovat geschlagen, jedoch klar um neun Zehntelsekunden.
Camille Rast fiel im zweiten Lauf von Rang 3 auf Platz 6 zurück. Dafür verbesserte sich Selina Egloff um acht Plätze, sie wurde 14., Nicole Good wurde 17. (ram)
Federer siegte in Madrid in den Jahren 2006, 2009 und 2012. In den letzten zwei Jahren hatte der 20-fache Grand-Slam-Champion die Sand-Saison komplett ausgelassen. (ram/sda)
An der Junioren-WM im italienischen Val di Fassa wird Lars Rösti Weltmeister in der Abfahrt. Der 21-Jährige aus St.Stephan im Berner Oberland gewann vor den Österreichern Julian Schütter und Manuel Traninger. Rösti trat als Mitfavorit an und wurde dieser Rolle gerecht: «Wenn man unter Druck ist und die erhoffte Leistung abrufen kann, ist ein Erfolg umso schöner.» Neben Rösti fuhren mit Josua Mettler (5.), Cédric Ochsner (7.), Arnaud Boisset (12.), Semyel Bissig (13.) und Matthias Iten (15.) fünf weitere Schweizer in die Top 15.
Rösti hatte vor Jahresfrist an der Junioren-WM in Davos beim Sieg von Marco Odermatt bereits die Bronzemedaille gewonnen. Im Weltcup ist er bislang noch nie gestartet, sein Top-Resultat auf der zweithöchsten Stufe, dem Europacup, ist ein dritter Platz in der Abfahrt von Kitzbühel vor einem Monat. Letzte Schweizer Abfahrts-Weltmeister bei den Junioren waren vor Rösti und Odermatt Nils Mani (2013) und Beat Feuz (2007). (ram/sda)