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Die Kleinbauern und Kleinbäuerinnen in Masisi und Kalhehe erzielen nur geringe Erträge, was vielfältige Gründe hat: Einerseits ist der Zugang zu hochwertigem Saatgut, landwirtschaftlichen Betriebsmitteln, Ausrüstung und Krediten ungenügend. Zudem werden suboptimale Anbaumethoden angewandt. Es kommt zu Nachernteverlusten, Umweltrisiken gefährden die Ernten und die Produktion weist nur einen geringen Organisationsgrad auf. All dies schwächt die Widerstandsfähigkeit der Kleinbauern und Kleinbäuerinnen. Das Projekt geht diese Probleme an und hilft so den kleinbäuerlichen Produzent:innen, ihr Einkommen zu verbessern.
Begünstigte:
Das Projekt richtet sich an kleinbäuerliche Gemüseproduzent:innen im Gebiet Masisi und auf der Kalehe-Achse, welche geringe landwirtschaftliche Erträge und wenig Einkommen erzielen. Ingesamt werden Erwachsene und Jugendliche aus rund 3500 Haushalten angesprochen. Die Projektteilnehmer:innen sind agroökologische Kleinproduzent:innen, Händler:innen, Verarbeiter:innen sowie Mitglieder von Genossenschaften, Kreditvereinigungen und Ressourcenverwaltungskomitees.
Ziele:
Ziel des Projektes ist, die Einkommenssituation von Kleinbauern und -bäuerinnen in Nord- und Süd-Kivu zu verbessern. Damit sie konstantere Erträge erzielen können, soll ihre Fähigkeit, mit Schocks im Produktionsprozess umzugehen und diese abzuwenden, verbessert werden.
Aktivitäten:
Damit Kleinbauern und -bäuerinnen ihre Erträge und Einkommen aus der Produktion von Maniok, Bohnen, Mais und Kartoffeln steigern können, unterstützt das Projekt den Aufbau eines inklusiven Systems zur Beschaffung von hochwertigen Produktionsmitteln. Zudem werden Schulungen in Zusammenarbeit mit staatlichen und nichtstaatlichen Akteur:innen organisiert: Im Bereich der Agroökologie, beispielsweise im integrierten Wassermanagement oder dem Einsatz von Bio-Dünger, und der Resilienzsteigerung. Um ihren Mitgliedern optimale Dienstleistungen anbieten zu können, werden landwirtschaftliche Genossenschaften in rentable Unternehmen umgewandelt, die in Verwaltungs- und Managementfragen gestärkt sind. Ein wichtiger Punkt für die lokale Dynamik der Selbsthilfe ist auch die Verbesserung des Zugangs zu Finanzierungsmechanismen und Krediten sowie zu Informationen über den Markt. Bei allen Massnahmen werden die Themen Gleichstellung und soziale Inklusion systematisch mitgedacht.