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Die zweitälteste der Biathlon-Schwestern aus dem Engadin erreichte beim Sprintrennen in Otepää Platz 15. Zuvor war ein 40. Rang das Bestergebnis in diesem Winter gewesen.
Die 30-Jährige, die nicht für die Spiele in Peking selektioniert worden war, räumte alle zehn Scheiben ab. Die Siegerin Julia Simon aus Frankreich war 52 Sekunden schneller, obwohl sie eine Strafrunde drehte. Aita Gasparin (30.) und Lena Häcki (37.) holten noch ein paar Weltcuppunkte.
Ein spezielles Augenmerk galt Olena (17) und Julia Horodna (20) aus der Ukraine. Die beiden durften ein Zeichen in ihr vom Krieg geplagtes Land setzen. Sie flohen nach der russischen Invasion nach Polen und fanden nun bei den Tschechinnen Unterschlupf. Während Dmytro Pidrutschni oder Julia Dschima eingezogen wurden und in ihrer Heimat kämpfen, sind die Nachwuchsathletinnen nun die Einzigen, die die blau-gelben Nationalfarben in Estland vertreten.
Der Weltverband ist derweil ständig im Kontakt mit dem ukrainischen Verband und hat eine Spendenaktion initiiert. Zudem laufen Beratungen darüber, wie den Ukrainern in der Zukunft geholfen werden kann.