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Skicross – Erfahrungen
Kubikmeterweise Schnee sind nötig, um Steilwandkurven, Wellen, Sprünge und Mulden für spektakuläre Skicross-Abfahrtsstrecken bauen zu können. Elemente, in denen Skicrosser ihre athletische Begabung beweisen können, um mit Taktik, Technik, Stabilität und perfekter Kurvengeschwindigkeit gegen ihre Mitstreiter als erster im Ziel zu sein. Highlight: Sieg und Medaille! Aber nicht nur.
Den 23jährigen Yves Keller aus Zürich fasziniert Skicrossing schon eine gefühlte Ewigkeit. Quasi „seit er denken kann“, hat er als Junge schon die Wochenenden mit seinen Grosseltern und Eltern in den Bergen verbracht. Mit Wandern im Sommer, im Winter mit Skifahren – später mit Ski Alpin-Rennfahrten. „Geschwindigkeit fasziniert mich“, gesteht Yves, der als Mitglied im Skiclub Parpan oft und gerne am Rennstart um eine Medaille kämpfte. Irgendwann hat er bei einem Skicross-Rennen zugeschaut, „die gibt es nämlich auch öffentlich, nicht nur an Weltcups oder Olympiaden“.
Im Jahr 2010 wurde „Skicross“ als neue olympische Disziplin in Vancouver/Canada zum ersten Mal ausgetragen. Der Parcours hatte extrem viele Steilkurven und stellte hohe Ansprüche an die Wettkampftaktik der Rennfahrer.
In der Wintersaison 2010/2011 und 2012/2013 hat Ives an einigen Skicross-Rennen teilgenommen. „Mein bestes Resultat in einzelnen Rennen war wohl ein zweiter und dritter Platz, sowie den fünften oder sechsten Rang in der Gesamtwertung der Audi Skicross Tour“, erinnert er sich. (Audi Skicross Tour ist eine nationale Rennserie in der Schweiz und besteht seit 2009.) Seither konnte er keine Rennen mehr fahren, da zuerst der Militärdienst und inzwischen sein Studium an der Universität Zürich viel seiner Freizeit in Anspruch nimmt. Klar jedoch, in Skicrosser Yves schlägt zweifellos und weiterhin ein „Winter-Athleten-Herz“. Auch wenn er im 2014 nicht an der Freestyle-Disziplin Skicross in Sotschi/Russland teilgenommen hat – wo übrigens der Franzose Jean-Frédéric Chapuis Gold im Skicross holte – die Wintermonate, der Schnee, die Berge sind absolut sein Ding.
Während Schweizer Profis sich in Trainingslager wie etwa in Saas-Fee im Wallis fit machen, hilft allen anderen Freestylern für die wichtige Stabilität, Kondition und Balance als Konditionstraining im Winter Alpin-Riesenslalom- und Buckelpistenfahren. Und in den schneelosen Monaten Ausdauersportarten wie Fussball, Joggen und alternativ das Wasserskifahren. „Fehlt der Schnee, muss man halt kreativ bleiben!“
Was denn seine Traum-Aktivferiendestinationen seien, wollte ich schliesslich von Yves wissen? „Ich liebe auch Pulver- und Tiefschnee. Super wäre Heliskiing in Kanada oder Alaska, aber auch die Schweizer Alpen wären cool.“ Gäbe es ansonsten eine Sommerdestination? „Klar. San Diego, New York; überhaupt die USA bereisen. Aber ich bin auch gerne auf dem Zürichsee zum Bootfahren“, ist Yves spontane Antwort.
P.S. Lust auf verschneite Winterlandschaften und –aktivitäten? Lassen Sie sich für Ihre persönlichen Ferienpläne in der kommenden Wintersaison von uns inspirieren. Hier geht es zu den Winterangeboten.