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Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus ist auf knapp zwei Millionen gestiegen. Derzeit sind weltweit 1,98 Millionen Krankheitsfälle registriert. In weiten Teilen Europas sinkt inzwischen die Zahl der Neuinfektionen, während die Zahl derer, die wieder gesund sind, steigt. Dennoch bleibt in vielen Ländern wie Frankreich, Spanien und Grossbritannien die Lage angespannt aufgrund der hohen Zahl an aktiven Krankheitsfällen.
Dramatisch ist die Situation in den USA. Hier sind etwa 610’000 Menschen nachweislich an COVID-19 erkrankt. Derweil breitet sich die Pandemie global immer mehr nach Süden aus. In Südamerika nimmt sie immer mehr Fahrt auf, so etwa in Chile, Ecuador, Peru und vor allem in Brasilien. Hier sind derzeit knapp 26’000 Fälle registriert. Da seitens der Politik keinerlei Schutzmassnahmen getroffen worden sind, nimmt die Zahl der täglich neuen Fälle weiterhin zu.
In Afrika liegen die Fallzahlen zwar noch relativ niedrig, doch verzeichnen besonders Ägypten, Algerien und Südafrika grosse Zuwächse. Hier leben zum einen viele Menschen oft in ärmlichen Verhältnissen eng beieinander, sodass Infektionsketten kaum unterbrochen werden können. Zum anderen ist die Gesundheitsversorgung vielfach mangelhaft.