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Adobe sagt die Übernahme des Design-Tool-Anbieters Figma ab. Dies teilen die beiden Unternehmen in einer gemeinsamen Erklärung mit. Die Fusion war im September 2022 angekündigt worden.
Der Kaufpreis sollte rund 20 Milliarden US-Dollar betragen.
Im vergangenen November hatte die EU-Kommission Bedenken angemeldet:
Die Übernahme könnte den Wettbewerb "erheblich einschränken". Zum selben Schluss kam kurz danach die britische Wettbewerbsbehörde Competition and Markets Authority (CMA). Der Deal habe "das Potenzial, Auswirkungen auf die digitale Designbranche im Vereinigten Königreich zu haben, indem er die Auswahl, die Innovation und die Entwicklung neuer wettbewerbsfähiger Produkte einschränkt", so die CMA.
Adobe und Figma erklären, die Untersuchungen der Regulierungsbehörden und mögliche Hürden hätten zum heutigen Entscheid geführt. "Obwohl beide Unternehmen weiterhin an die Vorzüge und wettbewerbsfördernden Vorteile des Zusammenschlusses glauben, einigten sich Adobe und Figma einvernehmlich darauf, die Transaktion zu beenden", heisst es im Statement. Dies basiere auf der gemeinsamen Einschätzung, "dass es keinen klaren Weg gibt, die erforderlichen behördlichen Genehmigungen von der Europäischen Kommission und der britischen CMA zu erhalten".
"Adobe und Figma sind mit den jüngsten regulatorischen Erkenntnissen überhaupt nicht einverstanden, aber wir glauben, dass es in unserem jeweiligen Interesse liegt, unabhängig voranzukommen", erklärt Shantanu Narayen, CEO von Adobe, in der Mitteilung. Die Unternehmen hätten eine Aufhebungsvereinbarung unterzeichnet, die alle ausstehenden Angelegenheiten der Transaktion regelt, einschliesslich der Zahlung der zuvor vereinbarten Aufhebungsgebühr durch Adobe an Figma. Diese beträgt 1 Milliarde US-Dollar.