Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03178.jsonl.gz/581

Uganda
Uganda hat die meisten Geflüchteten in Afrika aufgenommen. 3,5% der Gesamtbevölkerung Ugandas sind zuvor aus ihrer Heimat geflohen. Handicap International (HI) hilft diesen Menschen unabhängig zu werden, bietet ihnen psychologische Unterstützung und Rehabilitationsmassnahmen an. Ausserdem sorgen wir dafür, dass möglichst viele Kinder zur Schule gehen können.
Zwei schaukelnde Kinder im Camp Omugo | © K.Petrus / HI
Laufende Aktivitäten
Nachdem unser Uganda-Programm 2013 ausgesetzt wurde, nahmen wir es im Sommer 2017 wieder auf, um die grosse Anzahl von Geflüchteten im Land zu unterstützen, von denen die meisten vor dem Konflikt im Südsudan fliehen mussten. Handicap International arbeitet an der Identifizierung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen (Menschen mit Behinderung, ältere Menschen, alleinerziehende Mütter mit Kindern, unbegleitete Kinder usw.) und fördert deren Zugang zu Hilfsleistungen in Flüchtlingslagern.
HI bietet gefährdeten Flüchtlingen psychosoziale Unterstützung und Hilfe für die psychische Gesundheit an - viele Geflüchtete haben ein schweres Trauma erlebt oder sind Zeuge davon geworden. Darüber hinaus setzen wir Rehabilitationsmassnahmen um und verteilen Mobilitätshilfen (Krücken, Rollstühle, etc.), um Menschen mit Behinderung zu mehr Selbständigkeit zu verhelfen.
2019 startete HI Uganda ein innovatives Projekt, bei dem Telemedizin und 3D-Drucker eingesetzt werden, um Orthesen (Schienen und Spangen) für Geflüchtete mit Verletzungen oder Behinderungen herzustellen.
Hintergrund
Mit einer Bevölkerung von 40 Millionen Menschen, von denen 20 Prozent unter der Armutsgrenze leben, hat Uganda seit Mitte der 2000er Jahre ein relativ stabiles politisches System, im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern in der Region der Grossen Seen.
Anzahl der HI-Mitarbeiter*innen: 110
Eröffnungsdatum des Programms: 2009