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Hinterlassenenleistungen
Stirbt eine versicherte Person, hat der überlebende Ehegatte Anspruch auf eine Ehegattenrente, sofern eines der folgenden Kriterien erfüllt ist:
• er für den Unterhalt eines oder mehrer Kinder aufkommen muss
oder
• er das 45. Altersjahr zurückgelegt hat und die Ehe mindestens fünf Jahre gedauert hat
Die Höhe der Ehegattenrente beträgt bis zum (theoretischen) 63. Altersjahr des verstorbenen Versicherten 30% der beitragspflichtigen Besoldung rsp. 60% der versicherten oder laufenden Invalidenrente. Nach dem 63. Altersjahr des Verstorbenen wird die Ehegattenrente neu auf der Basis der Altersrente des Verstorbenen berechnet. Es ist möglich, dass jetzt die Ehegattenrente kleiner ausfällt als vorher.
Erfüllt der überlebende Ehegatte die Voraussetzungen für eine Rente nicht, erhält er eine einmalige Abfindung in der Höhe von drei Jahresrenten.
Waisenrente
Für Kinder bis 18 Jahre, wenn sie sich noch in Ausbildung befinden bis 25, wird dem Rentenbezüger zusätzlich zu seiner Ehegattenrente eine Waisenrente ausbezahlt.
Lebenspartnerrente
Im Grundsatz erfolgt eine Gleichstellung von Lebenspartnern mit den Ehegatten. Die entsprechende Bestimmung ist in § 48 des Reglementes festgehalten:
1. Der überlebende Partner oder die überlebende Partnerin hat Anspruch auf eine Rente in der Höhe der Ehegattenrente, sofern
- die verstorbene Person und der überlebende Partner oder die überlebende Partnerin unverheiratet und nicht verwandt sind und
- die gegenseitige Unterstützungspflicht auf dem Formular der Pensionskasse schriftlich vereinbart und als noch nicht teil- oder ganz pensionierten versicherte Person der PKTG zugestellt wurde und
- der überlebende Partner oder die überlebende Partnerin nicht bereits Hinterlassenenleistungen einer Vorsorgeeinrichtung bezieht und
die Lebensgemeinschaft mit gemeinsamem Wohnsitz und Lebensmittelpunkt im Zeitpunkt des Todes ununterbrochen mindestens fünf Jahre bestanden hat und
- der überlebende Partner oder die überlebende Partnerin das 45. Altersjahr zurückgelegt hat.
2. Muss der überlebende Partner oder die überlebende Partnerin für den Unterhalt eines oder mehrerer gemeinsamer Kinder aufkommen, müssen die Bedingungen gemäss Ziffer 4 und 5 nicht erfüllt sein.
3. Die Lebenspartnerrente erlischt mit dem Tode, der Verheiratung oder dem Beginn einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft des überlebenden Partners.
Lebensnachweis
Rentenbezüger und Rentenbezügerinnen oder ihre Hinterlassenen sind verpflichtet, der Verwaltung alle erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Verwaltung kann alle Unterlagen verlangen, die zum Nachweis von Ansprüchen erforderlich sind. Werden Auskünfte verweigert, kann die pk.tg ihre Leistungen reduzieren oder einstellen.
Der Lebensnachweis erfolgt im Sommer mit der Retournierung der Rentnerumfrage.
Rentenbeziehende im Ausland
Rentenbeziehende im Ausland müssen halbjährlich ihren Lebensnachweis einreichen:
- im Sommer mit der Retournierung der Rentnerumfrage
- im Winter mit persönlichen Erscheinen in den Büros der Pensionskassenverwaltung
oder mit einer von der Wohnsitzgemeinde im Ausland bestätigten Lebensbescheinigung.