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Das Podest
- 1. Sofia Goggia (ITA) 1:18,28
- 2. Lara Gut-Behrami (SUI) +0,11
- 3. Mirjam Puchner (AUT) +0,44
Lara Gut-Behrami meldet sich in Lake Louise eindrücklich zurück: Die gesundheitlich angeschlagene Tessinerin, die in den Abfahrten jeweils viel Zeit verloren hatte, verpasste im Super-G ihren 33. Weltcupsieg nur um 11 Hundertstel. Die Differenz handelte sich Gut-Behrami im letzten Sektor ohne ersichtlichen Fehler ein. Bei der letzten Zwischenzeit hatte sie noch mit 25 Hundertsteln Vorsprung in Führung gelegen. Mit dem 2. Platz setzte Gut-Behrami dennoch eine eindrückliche Serie fort. Die Weltmeisterin von Cortina stand in den letzten 6 Super-G immer auf dem Podest.
Platz 1 ging erneut an Sofia Goggia: Nach den zwei Siegen in den Abfahrten entschied die Italienerin im kanadischen Skiort auch den Super-G für sich. Dank einer sicheren und für Goggia-Verhältnisse äusserst ruhigen Fahrt holte die beste Abfahrerin der vergangenen Saison den 4. Super-G-Sieg in ihrer Karriere. Hält die 29-Jährige diese Pace aufrecht, wird sie auch im Kampf um den Gesamtweltcup ein Wörtchen mitreden können.
Komplettiert wurde das Podest von Mirjam Puchner. Der Österreicherin, die das Rennen mit Startnummer 29 in Angriff nahm, fehlte auf die Bestzeit von Goggia rund eine halbe Sekunde.
Die weiteren Schweizerinnen
- 9. Joana Hählen + 1,03
- 17. Corinne Suter + 1,51
- 22. Jasmine Flury + 1,80
- 38. Stephanie Jenal + 2,89
- DNF Priska Nufer
Mit Joana Hählen fuhr eine weitere Schweizerin in die Top 10. Die Bernerin verlor etwas mehr als eine Sekunde auf die Bestzeit und klassierte sich zeitgleich mit der Einheimischen Marie-Michèle Gagnon auf Platz 9. Eine leise Enttäuschung setzte es für Corinne Suter ab. Nach Platz 3 am Vortag reichte es der Schwyzerin nicht in die Top 15.
So geht's weiter
Nach den Rennen in Nordamerika können sich die Schweizerinnen am nächsten Wochenende auf den Heimauftritt in St. Moritz freuen. Im Engadin stehen wiederum zwei Super-G auf dem Programm.