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Three categories will be established for the operation of drones:
— ‘Open’ category (low risk): safety is ensured through operations limitations, compliance with industry standards, and the requirement to have certain functionalities and a minimum set of operational rules. Enforcement mainly by the police.
— ‘Specific category’ (medium risk): authorisation by an NAA possibly assisted by a Qualified Entity (QE) following a risk assessment performed by the operator. A manual of operations lists the risk mitigation measures.
— ‘Certified’ category (higher risk): requirements comparable to those for manned aviation. Oversight by NAA (issue of licences and approval of maintenance, operations, training, ATM/ANS and aerodromes organisations) and by the Agency (design and approval of foreign organisations).
Hier muss geklärt werden, wie sich “normaler Modellflug” einordnet. Zum Beispiel, dass er im Sinne dieses Reglements in der “Open” Kategorie angesiedelt ist.
Wenn die Limiten eingehalten werden, Open, ansonsten Specific. Ausserdem gibt es noch die Möglichkeit für einen Modellflugplatz (oder auch Drohnenflugplatz - so es das mal geben sollte) eine Ausnahme zu beantragen. Schaue ich als Aufgabe des SMV an.
Die EASA (und auch das BAZL) wollen einen risikobasierten Ansatz. Doch genau der fehlt mir. Welches sind die Risiken. Ok, das werden die üblichen Verdächtigen sein wie Mid-Air Collision und Ground-Impact. Doch die sollten nicht nur genannt werden, sondern es soll auch aufgezeigt werden, welches Sicherheitsniveau angestrebt werden soll. Wie weit soll die Risikoverhinderung, die Risikominimierung und ab wann die Risikotragung zur Anwendung gelangen? Und erst wenn das Niveau definiert ist, können wir die Verhältnissmässigkeit der Regulierung auch diskutieren. Solange jeder von uns ein eigenes Risikoempfinden hat, wendet er auch eine andere Verhältnissmässigkeit an.
Ich denke, diesen Punkt müssen wir stark in den Vordergrund rücken, ansonsten könnte dasselbe passieren wie in der manntragenden Fliegerei, wo das BAZL am liebsten 100% Sicherheit hat - und ebenso reguliert. Das sollten wir nicht anstreben und entsprechend Hintergrundinformationen verlangen.
@Nique: genau. Und die Sicherheitsniveaus sollen ja für alle MS gleich sein. Daher müsste das schon spezifiziert werden, sonst machen die NAAs verschiedene Vorgaben, welche einen länderübergreifenden Einsatz verkomplizieren/verhindern könnten.
Wohin gehören eigentlich die ganzen FPV-Races? Ich denke in dieser Sparte kommt noch einiges auf uns zu!
Gemäss Definition wäre das “Specific” und braucht ein risk assessment, sobald Outdoor betrieben. Damit würde quasi eine Trendsportart in den Untergrund verbannt.
Die FPV Races würde ich unter VLOS klassieren. Wenn sie über einer Wiese fliegen, sollen sie Spotter haben, die sie warnen, wenn gerade dort ein Rega Heli landen will. Wenn sie im Wald fliegen, brauchen sie nicht wegen des Rega Helis Spotter, sondern sollen VLOS sinngemäss einhalten, um ihr Rayon zu begrenzen. Zum Beispiel nicht weiter als 100m. Der Gesetzgeber will nicht, dass Drohnen grössere Distanzen durch den Wald fliegen, sodass man den zugehörigen Piloten nicht identifizieren kann.
Somit gelten für mich FPV Races mit Spotter über Wiese und in Wald auf kleinem Rayon als “open” Kategorie ohne Risk Assessment. Nur wenn sie auf Spotter verzichten oder weite Distanzen fliegen wollen, fallen sie in die “specific” Kategorie und brauchen ein Risk Assessment.