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Am 28. März 1920 wurde auf Initiative des damaligen Pfarrers Josef Huser und Pfarrhelfers Alois Odermatt eine Gründungsversammlung einberufen. Laut Protokoll hat der damalige Pfarrer Huber aus Alpnach den jungen Hergiswilern eine schwungvolle und pathetische Rede über die „Gefahren der Vergnügungssucht“ gehalten.
Die Hauptziele des damaligen „Katholischen Jünglingsvereins Hergiswil“ waren die Erziehung der Jugend zu einer katholischen Lebensweise und zu strammen Staatsbürgern. Durch Vorträge, Diskussionen und im fröhlichen Beisammensein versuchten sie durch all die Jahre diese Ziele zu erreichen.
Anno 1925 wurde ein Filmapparat angeschafft, mit welchem durch öffentliches Aufführen von Stummfilmen die Vereinskasse etwas aufpoliert werden konnte. Was den jungen Burschen tatsächlich auch gelungen ist.
Die Jungmannschaft erlebte durch all die Zeit Höhenflüge und absolute Tiefschläge. So zählte sie beispielsweise Anfang der fünfziger Jahre noch neun Mitglieder und Anfang der siebziger Jahre gerade noch sieben. Dies war auch der Grund, weshalb von 1972 bis 1974 kein Theater aufgeführt werden konnte.
1960 führte die damalige „Katholische Jungmannschaft“ das erste Theaterstück auf: Muratori. Damit wurde der Grundstein für einen festen Bestandteil des Hergiswiler Dorflebens gelegt.
Mitte der siebziger bis Ende der achtziger Jahre war die Zeit der legendären Jugendhaustheater von denen noch heute mancher zu schwärmen vermag. Seit 1991 bewegt sich unsere Bühnentradition alljährlich im dafür bestens geeigneten Loppersaal weiter.