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Wie viele Personen in Ausbildung haben 2015 ein Stipendium bezogen? Welchen Betrag haben die Kantone für Stipendien und Darlehen aufgewendet? Wie haben sich die Ausbildungsbeiträge im Zeitraum von 2004 bis 2015 entwickelt?
Seit 2004 realisiert das Bundesamt für Statistik (BFS) die Statistik der kantonalen Stipendien und Darlehen. Das BFS veröffentlicht jährlich eine Indikatorenreihe und Übersichtstabellen mit statistischen Grunddaten. Sie vermitteln einen Überblick über die kantonalen Ausbildungsbeiträge, dokumentieren nationale Entwicklungen und zeigen kantonale Unterschiede auf.
«Stipendien» und «Darlehen» sind einmalige oder wiederkehrende Geldleistungen, die für die Ausbildung ausgerichtet werden. Der Unterschied ist die Rückzahlung: Stipendien müssen nicht zurückbezahlt werden, während die bezogenen Ausbildungs- und Studiendarlehen rückzahlungspflichtig sind.
Bildung ist ein bedeutender Faktor für die erfolgreiche sozio-ökonomische Entwicklung der einzelnen Person sowie auch für jene der Schweiz. Das System für Ausbildungsbeiträge ist hauptsächlich auf Stipendien ausgerichtet. Diese werden gezielt und in der Regel je nach Einkommensniveau der Familie der Person in Ausbildung erteilt.
2015 vergaben die Kantone 334 Millionen Franken für Ausbildungsbeiträge (2014: 321 Mio.), darin eingeschlossen die Bundesbeiträge (8%). Annähernd der gesamte Betrag (95%) wurde in Form von Stipendien ausbezahlt. Werden die gesamten öffentlichen Bildungsausgaben betrachtet, betrug der Anteil für Stipendien weniger als 1%.
Stipendien - Verteilung nach Bildungsstufe:
Die Stipendien spielen auf allen nachobligatorischen Ausbildungsstufen eine wichtige Rolle. Für die obligatorische Schule und die Weiterbildung sind sie marginal. Der Anteil am Gesamtbetrag beträgt für die Tertiärstufe 51% und für die Sekundarstufe II 48%. Allerdings sind nur 42% der Bezügerinnen und Bezüger Studierende auf der Tertiärstufe und über die Hälfte (57%) Lernende der Sekundarstufe II.
Es handelt sich um interessante Informationen über die gesamtschweizerischen Erhebungen
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