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Die Schweizer Agrarpolitik schafft günstige Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft. Zu diesen Rahmenbedingungen gehört die Förderung der Ländlichen Entwicklung als langfristigen Prozess zur Verbesserung der Lebens- und Wirtschaftsverhältnisse, insbesondere im Berggebiet und in den Randregionen. Bei der Förderung der ländlichen Entwicklung orientiert sich die Agrarpolitik an den langfristigen Zielen des Bundes im Rahmen der Politik des Bundes für die ländlichen Räume und Berggebiete.
Die Agrarpolitik leistet ihren Beitrag zur Umsetzung der Politik für die ländlichen Räume und Berggebiete mit eigenen Instrumenten und Massnahmen. Dazu gehören unter anderen
- Investitions- und Betriebshilfen: mit Beiträgen und Investitionskrediten wird die Entwicklung und die Erhaltung wettbewerbsfähiger Strukturen unterstützt.
-> Investitions- und Betriebshilfen
- Meliorationsmassnahmen: mit Beiträgen und Investitionskrediten werden Planung, Projektierung und Realisierung von Landumlegungen sowie Bauten und Anlagen in der Landwirtschaft unterstützt.
-> Meliorationsmassnahmen
- Projekte zur regionalen Entwicklung (PRE): mit Beiträgen und Investitionskrediten werden sektorübergreifende Projekte unterstützt, an denen die Landwirtschaft vorwiegend beteiligt ist.
-> PRE
Gemeinsam mit weiteren Bundesstellen entwickelt das BLW die Politik für ländliche Räume und Berggebiete weiter. Zudem beteiligt es sich an Programmen und Projekten anderer Bundesstellen wie, z.B., am Programm „Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung“.
Mit allen Massnahmen im Bereich Ländliche Entwicklung verfolgt die Agrarpolitik das Ziel, die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft in allen Regionen der Schweiz so zu gestalten, dass sie damit auch ihren verfassungsgemässen Beitrag zur dezentralen Besiedlung der Schweiz leisten kann.