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Finnland breitet sich über eine Fläche von über 337 000 Quadratkilometer aus, wovon mehr als 31 000 Wasser sind. Es grenzt im Osten an Russland, im Norden an Norwegen und im Westen an Schweden. Nur knapp sieben Prozent des Landes werden bebaut. Die etwas mehr als fünf Millionen Einwohner sind in der Metal-, Schiffbau-, Chemischen- und Textilindustrie beschäftigt. Die Arbeitslosigkeit ist mit 10 Prozent relativ hoch.
Finnland ist das eigenwilligste der skandinavischen Länder. Die Sprache ist unverständlich und hat als einzige Verwandte das Ungarische. Glücklicherweise sprechen die meisten Einheimischen Englisch; ein Sprach-Crashkurs in erübrigt sich also. Weil den Finnen im Kindesalter beigebracht wird, dass niemand ausserhalb Finnlands ihre Sprache versteht, wären sie derart überrascht in ihrer Sprache angesprochen zu werden, dass sie sofort auf englisch oder deutsch antworten würden.
Finnland im Norden, das Vermittelt der Eindruck beim durchfahren der Landschafen, besteht hauptsächlich aus Wäldern, Seen und Inseln. Selten durchbricht ein Berg die Ebene und bietet dafür eine schöne Aussicht auf wunderbare, weite Landschaften.
Die Kosten für Hotels und Essen sind im Vergleich zum reicheren Norwegen günstig, im Durchschnitt aber immer noch weit über europäischem Niveau. Bereits auf der Höhe des Polarkreises haben wir erste Begegnungen mit den Mücken gemacht, die uns während der ganzen Reise bis ans Nordkap begleitet haben.