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Jupi wieder in Europa
Gestern Samstag (16.11.2019) überquerten wir in den Dardanellen mit der Fähre von Canakkale nach Kiritbahir die Grenze von Asien nach Europa. Die gut gefüllten Fähren fahren etwa alle 15 – 20 Minuten und die Fahrt dauert rund 10 Minuten.
Auf der Halbinsel Gallipoli, auch Gelibolu genannt, gibt es viele Denkmäler zum ersten Weltkrieg. Das damalige Osmanische Reich, welches sich mit Deutschland verbündet hatte, wurde auf dieser Halbinsel mehrfach von den Briten und Franzosen angegriffen. Die Osmanen konnten aber alle Angriffe abwehren. Trotz diesem militärischen Erfolg wurde das Osmanische Reich, als Kriegsverlierer, am Ende des ersten Weltkrieges von den Briten und Franzosen aufgelöst und nach ihrem Gusto in verschiedene neue Staaten aufgeteilt. Erfolgreicher Divisionskommandant auf osmanischer Seite war Mustafa Kemal, der spätere Staatsgründer der Türkei, der vom Parlament den Namen „Atatürk“ erhielt, was Vater aller Türken bedeutet.
Um auf dem Seeweg nach Istanbul oder ins Schwarze Meer zu gelangen, muss der ganze Schiffsverkehr durch dieses Nadelöhr von wenigen Kilometern Breite durch. Während unserer kurzen Zeit an diesem Ort passierten sehr viele und teilweise sehr grossse Frachter die Meerenge.
Wir fahren jetzt aber noch nicht gleich in die Schweiz, sondern machen uns jetzt auf den Weg nach Istanbul, der einzigen Stadt, die auf zwei Kontinenten liegt.