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Von hinten drückt es, oben stosse ich an, frontal wird mir die Nase
gequetscht. Ich glaube fast, ich wurde gekidnappt, bin Inhalt eines Koffers.
Wie ich in diesen gekommen bin, und wem er gehört; keine Ahnung.
Ständig lädt er neue Gewichte und Dinge.
In einem losen Taschenspiegel, dessen brüchige Kante mich schneidet,
blitzen Grosstädte, U-Bahnen, Einkaufshallen, Hotelanlagen,
Sportarenen, Kraftwerke, Raumzonen, Fluglinien, Rolltreppen,
Betonwüsten, Datenspeicher … und sogar … Menschen.
Das alles in Massen,nicht in Maaassen.
Dich aber gibt es nicht in diesem Koffer.
Ich habe der Fatalität gesagt, sie soll mich frei lassen, hinaus in den Garten.
Oder aber dich doch endlich mitpacken in seinen Koffer.
‚Nimm diese Umarmung von mir, fege mich zuerst leer wie deine
halb aufgegessenen Verpackungen, Passhöhen, Akkus und Wasserflaschen,
dann schütte mich zu wie deine Denkmäler, Küstenstreifen und Musen,
und ich werde dein wurzelbehandelter Zahn.’
Eine Kraft zieht ihn nach hinten.
Kein Tag, an dem er nicht etwas Neues findet und sofort wieder verliert.
(An dein Fehlen.)
Ich glaube, es ist die Blindheit für sein Gepäck, die ihn an allem Möglichen
hindert. Und indem er sich selbst im Weg ist, behindert er auch mich.
Die Hälfte meines Körpers ist bereits schwarz.
Es ist eng und dunkel in diesem Koffer. (31.10.16)