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Montag:
Bei schoenen Bedingungen flogen wir einen 96 km Lauf, aehnlich wie am Vortag, aber etwas verlaengert. Von diesem Lauf wird wohl jedem die ueber 10 km lange Krete in Erinnerung geblieben sein, die in Richtung Sueden gegen das spanische Flachland verlief. Hin und zurueck konnte vollgas gegeben werden, auch im Steigen. Wer drehte, verlor. Hausi fand die Passage sogar langweilig. Brinkeby (S) drehte 50 m ueber Sprungli und mir den letzten Schlauch ein, den wir nicht mehr erwischten. Er gewann mit 6 Minuten Vorsprung auf mich. Sprungli war etwa 30 m vor der Ziellinie nur mehr einen halben Meter ueber Boden, wurde dann wie von Gotteshand gerade noch ueber die Ziellinie getragen.
1. Peter Brinkeby (S)
2. Alex Hofer
3. Vincent Sprungli (F)
4. Patric Bérod (F)
5. Hausi Bollinger
Dienstag:
Bei Superbedingungen flogen wir einen 89 km Lauf im Schnellzugstempo ab. Etwa nach 30 km konnte ich mich etwas absetzen und flog dann etwa einen Kilometer vor dem Spitzenpulk her, bis ins Ziel. Dass das ging, ueberraschte mich selbst. Da und dort halfen mir die hiesigen Geier die staerkste Thermik zu finden. Das sind Supervoegel, die meistens nur die allerbesten Schlaeuche drehen.
1. Alex Hofer
2. Kaspar Henny
3. Steve Cox
4. Stefan Wyss
31 July 2001, Alex Hofer
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