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Prolog
Also sprach der Druide: „Es ist offensichtlich nicht möglich Licht in Finsternis zu bringen.“Joh. 1,5 ist eine der genialsten Sätze in der Bibel: ‚Das Licht leuchtet in der Finsternis; die Finsternis aber hat es nicht ergriffen!’ (Textversion der Einheitsübersetzung) Der Weg eines Druiden strebt nach dem Licht. Dies in der Hoffnung es nicht nur gesehen zu haben, sondern auch verstanden zu haben und es somit ergriffen zu haben!Das daraus entstehende magische Werk des Druiden lautet: „Die Erarbeitung des Selbst!“ ‚Selbst’ heisst hier mehr als persönlich, persönlich arbeiten und persönlich tun! Er erkennt die Nichtigkeit des Körpers und erhält die Kenntnis vom wahren Wesen des körperlichen Seins. Er lernt die Sinne und die Träger der Sinne durchschauen und beherrschen. Hier ist nicht mehr der göttliche Befehl: Du sollst – Du sollst nicht! Hier ist die Selbstverständlichkeit der Freiheit, die sich aus der Gebundenheit ringt. Es ist der Ansatz zur Vernichtung der Quellen von Leiden: Unkenntnis, Nichtkenntnis, Falschkenntnis. Die Läuterung betrifft nicht nur die Individualität, sondern erstreckt sich jetzt auf die substantielle Individualität. Die Kenntnis der Nichtigkeit vermittelt die Wahnlosigkeit. Dann realisiert sich die andere Kraft, die es ermöglicht in den Tempel einzugehen ohne von den Feuerzungen, die da vom Himmel fallen, verbrannt zu werden. Die Schüler eines Druiden müssen Freie und Helle sein. Keine Nachbeter; keine Bekehrten; keine Apostel!
Ich grüsse Euch!Albert AnderesFrater A.T. G.O.T.O.H.