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Hergestellt von Sony, Tokyo.
Um 1989/90 stellte Sony den Nachfolger des ICF-7600D vor, der Doppelsuper mit ähnlichen Abmessungen verfügt über ähnliche technische Spzifikationen.
Als Nachfolgegerät des ICF-7600DS stellte Sony Ende 1989 den ICF-SW7600 vor, einen neuen Vertreter aus der Gruppe der Empfänger, mit der Ziffernkombination 7600 in der Typenbezeichnung, was die Verwirrung um die Geräteversionen nicht verringern konnte.
Die Teleskopantenne ist schwenkbar auf der Geräteoberseite angebracht, erstmals wurde dem Empfänger eine Klappe an der Rückseite spendiert, mit der er zum Betrieb in eine Schrägposition gebracht werden konnte.
Die linke Hälfte der Frontplatte wird vom Lautsprechergrill eingenommen, rechts befindet sich das Frequenzdisplay und der Schiebe - Einschalter, daneben die Zahlentasten zum Speicherabruf resp. der direkten Frequenzeingabe und die AM / FM / EXECUTE - Tasten.
Die Frequenz wird auf 5 kHz genau angezeigt, bei Frequenzen die innerhalb der Grenzen eines Kurzwellenrundfunkbands liegen, werden zudem auch das entsprechende Meter-Band angezeigt. Eine kleine rote Leuchtdiode neben dem Display dienst als Feldstärkeindikator und leuchtet bei starken Signalen auf.
Durch Druck auf die Taste ON wird das Gerät eingeschaltet, in der LOCK-Position ist der Schiebeschalter gegen versehentliches Einschalten im Reisegepäck blockiert.
Zur Eingabe einer Empfangsfrequenz wird zunächst der Bandbereich mit der AM (Lang/Mittel/Kurzwelle resp. 153 - 29'995 kHz) oder FM-(UKW)-Taste gewählt. Mit den Zahlentasten kann die Empfangsfrequenz direkt eingegeben und mit EXECUTE aufgerufen werden. Die Tastenfolge AM - 6 - 2 - 3 - 0 - EXECUTE ruft beispielsweise den Evangeliumsrundfunk mit seiner Nachmittagssendung aus Monte Carlo auf.
Um eine gerade gehörte Frequenz abzuspeichern, wird gleichzeitig die ENTER-Taste und eine der Zifferntasten gedrückt, um die gespeicherte Station wieder abzurufen, reicht später ein Druck auf die entsprechende Taste.
Ein +/- -Wippenschalter MANUAL TUNING dient dazu, den Empfänger in 5 kHz- Schritten nach oben und unten weiterabzustimmen. Wird zusätzlich noch die kleine BAND - Taste gedrückt, springt man gleich auf die untere Grenze des nächsten Kurzwellen- Rundfunkbandes. Ein Druck auf die Start-Stop- Taste startet eine Suchlauffunktion.
Weitere wichtige Bedienelemente, die ebenfalls mit spitzen Fingern bedient werden müssen, finden sich an den Geräte- Schmalseiten: Zur Rechten der Lautstärke- Schieberegler, ein Tonblendenschalter und der Betriebsartenschalter. Dieses kleine Schalterchen lässt den Empfänger in Normalstellung fix im 5 kHz-Raster abstimmen, im Fine Tuning- Modus kann die Frequenz - allerdings ohne Veränderung der Frequenzanzeige im Display - stufenlos zwischen den 5 kHz-Punkten verstellt werden. So kann bei einer Nachbarkanalstörung in der Stellung FINE problemlos ein oder zwei kHz nach unten ausgewichen und das Signal so verständlicher gemacht werden, die Empfangsfrequenz stimmt aber nur in der Mittelstellung des Rändelrades zwischen der dunklen und hellen Hälfte mit der Displayanzeige überein.
In der Stellung SSB wird der BFO aktiviert, mit dem kleinen Rändelrad der Feinabstimmung muss nun auf Zero Beat eingestellt werden. So ist der Empfang von Amateurfunkt- und Einseitenbandstationen möglich. Auf der linken Geräteschmalseite finden sich von unten der Netzteilanschluss (auf die Sony-typischen Steckerdimensionen und vor allem Polung achten !), ein Ohrhörer- und ein Anschluss für ein Tonbandgerät zum Mitschneiden von Sendungen.
Der kleine Sony wird mit insgesamt vier UM-3 Batterien betrieben. Die Empfangsleistungen des Sony 7600D waren zur Zeit seines Erscheinens für einen Kleinstempfänger überragend; auch heute kann das Gerät problemlos auf Reisen zum Empfang der internationalen Auslandsdienste eingesetzt werden. Mit dem eingebauten ZF-Filter können Sender im 5 kHz-Raster, vor allem bei Einsatz der Feinabstimmung und Ausweichen auf eine 1 - 2 kHz tiefere oder höhere Frequenz, getrennt werden.
Doppelsuper mit digitaler PLL-Synthese zur Frequenzaufbereitung.
Das Gerät ist halbleiterbestückt.