Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03525.jsonl.gz/1752

1903
Fidus entwickelt eine „neugermanische Schrift“. Im Gegensatz zur Feder-, Steinschnitt und Pinselschrift handelt es danei sich um eine Stahlschrift, die gemäss Fidus deshalb eine Schrift sei, „die der stilistischen Forderung von Materialtreue entspricht“. Sie sollte zudem nicht nur der deutschen Sprache entsprechen, sondern auch deren Lesbarkeit in Bezug auf die Phonetik für Ausländer erhöhen und schliesslich eine Weltschrift werden.
Fidus, seine Frau Elsa sowie die beiden Kinder übersiedeln nach Amden. Begleitet werden sie von [[Spohr, Wilhelm|Wilhelm Spohr]] und dessen Familie.
1904
Fidus hält sich bis im Spätsommer in Zürich auf.
1906
Fidus reist zusammen mit Maria Lucke und Heta von Hackewitz nach Zürich, wo sie bei Fina Zacharias an der Konkordiastrasse 5 wohnen. In Zürich arbeitet Fidus an seinen bis dahin grössten Bildern, einer Vergrösserung des „Giordano Bruno“, der „Seeleneinzelhaft“ und dem „Morgenwunder“, einem Auftrag von Rudolf Willy, sowie dem „Wintertraum“.
1913
Letzte Nordlandfahrt von Fidus.