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Getragen wurde das Wachstum laut Ministerium durch den Konsum, die Staatsausgaben, den Export und die Investitionen der Unternehmen. Für Belastung sorgten hingegen die Lagerhaltung der Unternehmen, die Bauausgaben und die Importe.
"Das US-Wachstum enttäuscht deutlich, kann sich aber im positiven Bereich halten", kommentierten die Ökonomen von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Es bleibe spannend, ob die US-Notenbank Fed nach der erwarteten Zinserhöhung in der kommenden Woche zunächst eine Pause einlege. Viele Fachleute geben sich mit Blick auf den weiteren Jahresverlauf pessimistisch. Es wird befürchtet, dass die US-Wirtschaft in eine Rezession abgleiten könnte.
US-Wachstumszahlen werden annualisiert, also auf das Jahr hochgerechnet. Sie geben damit an, wie stark die Wirtschaft wachsen würde, wenn das aktuelle Tempo vier Quartale anhielte. In Europa wird auf diese Vorgehensweise verzichtet, weshalb die Wachstumszahlen nicht direkt miteinander vergleichbar sind. Um auf eine mit Europa vergleichbare Wachstumsrate zu kommen, müsste man die US-Rate durch vier teilen./bgf/jsl/zb
(AWP)