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Ich suchte eine Institution, in der ich Kleintiere fotografieren konnte. Nach einigen Tagen besuchte ich das Naturmuseum Luzern und erstellte dort Makrofotografien von beispielsweise Schmetterlingen, Insekten und Käfer. Dieser Einblick ins Museum war sehr interessant. Die Karten fertigte ich anschliessend im Illustrator basierend auf den entstandenen Fotos. Sie sind schlicht in Schwarz-Weiss gehalten und erinnern an Schwarzpläne.
Erst gestaltete ich verschiedene Zooms der Karten und versah diese mit Strassennamen, die auf die Tiere hinweisen, zum Beispiel „Fühlerweg“. Doch als ich auf das Buch „Die DNA der Stadt“ aufmerksam gemacht wurde, folgte ein Schritt in eine neue Richtung. Ich liess die Zooms weg und stelle die Tierkarten direkt den Stadtkarten gegenüber. Das heisst, ich hatte einerseits Karten, basierend auf den Makrofotografien, und erstellte zusätzlich neue Karten, basierend auf den Schwarzplänen aus dem Buch. Nun hatte ich alles Material beisammen und musste mir überlegen, in welche Form ich es bringe und wie ich es am besten präsentiere.
Ich entschied mich, an der Ausstellung sechs Ausdrucke der Karten im Format A3 an die Wand zu hängen, drei von Tieren und drei von Städten. Daneben legte ich auf einen kleinen Tisch zwei Klappbüchlein. Das eine mit 26 Makrofotografien und das andere mit 26 Texten zu den Städten aus dem Buch „Die DNA der Stadt“.
Mein Projekt war erst visuell geleitet und wurde dann zu einer konzeptionellen Arbeit. Im Selbststudium befasste ich mich mit der Darstellung meiner Arbeit. Also: Wie präsentiere ich meine Karten in Verbindung mit den Fotografien und eventuell mit Informationen zu den Städten? Was braucht der Betrachter, damit er den Zusammenhang versteht, aber nicht zu sehr geleitet wird?
Ich habe verschiedene Möglichkeiten durchgedacht, zum Beispiel eines Büchleins oder eines Memorys. Entschieden habe ich mich aber noch nicht definitiv.
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