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Buddhismus: Wer war der Buddha?Buddhismus
Frühes Leben.
Siddharta Gautama ist vor etwa 2500 Jahren geboren. Er war kein Gott. Er ist kein Gott. Er war der Sohn des Königs Sudhodana, Herrsches des Königreichs Kapilavastu in Nordindien.
Siddharta Gautamas Leben ist erfüllt mit Reichtum. Sorgen hat er keine, ja er weiss nicht einmal, was Sorgen sind. Diener, reichlich Essen, die besten Ärzte…
Als er ein Kind war, kam ein hoher geistlicher zu Besuch. Als er den jungen Siddharta Gautama sieht, sagt er ihm eine grosse spirituelle Zukunft voraus. Sein Vater ist nicht zufrieden damit, denn er möchte, dass sein Sohn die Thronfolge eintritt.
Die Begegnung mit den Leiden des Lebens: Altern, Krankheit und Tod.
Siddharta Gautama ist neugierig. Er möchte das Königreich ausserhalb des Palasts erkunden. Sein Vater ist dagegen, er möchte, dass er im Palast bleibt und all die Vorzüge des guten Lebens geniesst. Doch sagt der Vater schliesslich zu. Er erlaubt seinem Sohn eine kurze Ausfahrt im Pferdewagen in die Dörfer. Channa ist der Führer des Pferdewagens. Der Vater mahnt Channa, er solle dem Sohn nur gute Sachen zeigen.
Auf den Ausfahrten begegnet Siddharta als junger Mann zum ersten Mal mit den Problemen des Lebens: Altern, Krankheit und Tod.
Zudem trifft er auf einen asketischen Mönch (Asketitscher Mönch: Extremes Hungern und Verzicht auf alles im Leben, um Erleuchtung (Lösung der Probleme) zu finden).
Die Begegnung mit dem Mönch gab Siddharta Gautama Hoffnung auf eine Lösung. Er denkt, dass er die Probleme lösen kann, aber nicht als Thronfolge.
Als junger Mann lernt Siddharta Gautama seine Frau kennen: Yasodhara. Sie ist eine sehr Frau mit sehr viel Mitgefühl. Sie engagiert sich für die Armen und Notleidigen. Die beiden erhalten ein Kind: Rahula.
Die Erleuchtung: Siddharta Gautama wird zum Buddha.
Siddharta Gautama entschliesst schliesslich, sein Leben im Reichtum aufzugeben, um die Erleuchtung zu suchen.
Er lebt im Wald, meditiert und geht extreme Wege. Er trifft die höchsten geistlichen, die in Indien praktizierten. In hoher Geschwindigkeit lernt er alles, was die Meister zu lehren haben.
Danach geht er seinen eigenen Weg. Hungern, verzicht auf ein Haus und Wärme. Schliesslich kommt er in ___ an. Er realisiert, dass Asketismus nicht die Lösung ist. Stattdessen fokussiert er sich auf Achtsamkeit. Unter dem „Bodhi“-Baum gelangt er zur Erleuchtung. Von da an fängt er an, seine Erkenntnisse zu lehren. Er wird von seinen Mitmenschen „Buddha“, der Erleuchtete, genannt.
Seine ersten Lehren sind die vier noblen Wahrheiten und der achtfache Pfad. Seine Lehren werden als „Dharma“ bezeichnet. Im Englischen spricht man von „Spinning the wheel of Dharma“.
Die vorherrschende Religion in Indien war damals der Hinduismus. Dieser basierte auf das Kasten-System. Menschen von den niedrigen Kasten hatten weder ein Recht noch eine Chance auf spirituelle Praxis. Buddha ermöglichte mit seinen Lehren diesen Menschen Hoffnung und ein besseres Leben.
Seine Lehren haben auch noch heute einen grossen Stellenwert. In den nächsten Beiträgen werde ich über die Dharma erzählen und wie der Buddhismus sich entwickelte. Zusammengefasst: Die Welt ist voll von Leiden, und es gibt einen Ausweg. Der Ausweg besteht nicht darin, Glück im Materiellen zu finden, sondern in sich selbst zu schauen. Glück findet man mit der Betrachtung in innere Welten, nicht in äussere Welten.