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Der 1920 durch den schweizerischen Bundesrat in Erfüllung des letzten Willens eines in Lausanne wohnhaften französischen Anwalts geschaffene Marcel Benoist Preis hat sich im Laufe der Jahre zum Wissenschaftspreis der schweizerischen Eidgenossenschaft entwickelt.
Seine enge Verbindung zur Schweizer Regierung, das Renommee der Preisträger sowie die schrittweise Erweiterung der berücksichtigten Gebiete haben dazu geführt, dass er heute eine von den Wissenschaftlern unseres Landes sehr begehrte Auszeichnung ist. Daher wird er sicherlich nicht zu Unrecht auch öfters als “schweizerischer Nobelpreis” bezeichnet.
Wichtigstes Kriterium bei der Beurteilung der jährlich eingereichten Vorschläge ist und bleibt die wissenschaftliche Exzellenz. Diese misst sich am Grad der Originalität und der Neuartigkeit der unterbreiteten Arbeiten sowie an den Auswirkungen, welche diese auf ihre Disziplin ausüben.
Das Kriterium der “Nützlichkeit für das menschliche Leben” – eine von Marcel Benoist in seinem Testament genannte Bedingung – führte dazu, dass in den Anfängen vor allem Forschungsarbeiten im Zusammenhang mit der Gesundheit ausgezeichnet wurden und andere Gebiete erst im Laufe der Zeit hinzukamen. Diese Entwicklung fand ihren Abschluss, als im Jahre 1997 entschieden wurde, den Preis für die Geistes- und Sozialwissenschaften zu öffnen. Seither ist der Marcel Benoist Preis die einzige bedeutende Auszeichnung der Schweiz, die jedes Jahr an alle akademischen Fächer gehen kann.
Mit dem Besuch der Internetseiten der Marcel Benoist Stiftung erfahren Sie viel Informatives über die Geschichte des Marcel Benoist Preises und die Preisträger der vergangenen Jahre.
Zudem finden Sie alle notwendigen Angaben zur Einreichung von Kandidatenvorschlägen.