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Lymphödem
Als Lymphödem wird eine Schwellung des Gewebes durch eingelagerte Flüssigkeit bezeichnet. Die Lymphgefässe transportieren die anfallende Flüssigkeit aus dem Gewebe ab. Wenn dieser Transport gestört ist, kommt es zu einem Rückstau und einer Schwellung des betroffenen Körperteils.
Die Ursachen eines Lymphödems sind entweder angeboren oder erworben. Entsprechend spricht man von einem primären (angeboren) oder sekundären Lymphödem.
Sekundäres Lymphödem wird verursacht durch Verletzungen, Operationen und Bestrahlungen im Rahmen einer Krebsbehandlung, Tumore, Entzündungen der Lymphbahnen, Entzündungen mit Parasiten, Bakterien, Pilzen oder Viren.
Behandlung
Die Behandlung erfolgt mittels Komplexer physikalischer Entstauungstherapie, Kompressionstherapie (flachgestrickte Kompressionsstrümpfe). Wichtig sind auch eine regelmässige Bewegung sowie eine gute Haut und Fusspflege. In den letzten Jahren haben sich auch operative Therapiemassnahmen (Anlage von lymphvenösen Fisteln, Transplantation von Lymphknoten) als Ergänzung zu den konservativen Behandlungen etabliert.