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Basler Kantonalbank
Innenraum
Basler Kantonalbank
Innenraum
Basler Kantonalbank
Adresse
4051 Basel
BS
Architektur
Weitere Bauphasen
Die 1938 fertiggestellte Kantonalbank in Basel ist sowohl vom Neuen Bauen als auch vom Neoklassizismus geprägt. Die reduzierte, aber markante Architektur des städtebaulich prominent gelegenen Eckbaus entspricht der Diskretion einer Bank. Mit dem schlicht gestalteten Baukomplex setzten Fritz Beckmann und Hans Mähly zugleich einen modernen Akzent innerhalb des historischen Stadtgewebes.
Chronologie
Die Kantonalbank Basel wurde nach dem Entwurf von Fritz Beckmann und Hans Mähly zwischen 1936 und 1938 errichtet. Das Gebäude blieb die ersten 60 Jahre nahezu unverändert. In den Jahren 1997 bis 1999 bauten die Architekten Felix Buser und Otto Schnyder das Bankhaus um. 2013 übernahm der Kanton Basel-Stadt das Gebäude und liess es von 2012 bis 2015 von den Suter Partner AG Architekten denkmalgerecht sanieren sowie den Zwischentrakt aufstocken. Das Eingangsgeschoss dient weiterhin der Bank, in den Obergeschossen sind seitdem verschiedene kantonale Institutionen untergebracht.
Lage
Die Kantonalbank liegt im Norden der Basler Altstadt auf der linken Rheinseite, unweit der Mittleren Brücke. Bei dem Gebäudekomplex mit Lichthof handelt es sich um einen Eckbau. Er wird im Osten von der Spiegelgasse, im Norden vom Blumenrain und im Westen von der Petergasse gefasst. Der Haupteingang befindet sich an der Spiegelgasse 2. Der Lichthof ist von der Spiegel- und der Petergasse aus zugänglich.
Beschreibung
Der Baukomplex unter flach gedecktem, leicht vorkragendem Satteldach besitzt drei Untergeschosse, ein überhohes Erdgeschoss, fünf Obergeschosse und ein Dachgeschoss. Der Eisenbetonbau weist ein streng strukturiertes Fassadenbild auf und ist mit Granitplatten aus Bodio verkleidet. Über dem mittig gesetzten Haupteingang an der Spiegelgasse thront das Logo der Bank. Beidseits des Entrees befinden sich je zwei geschosshohe Glasfronten. In den Obergeschossen sind die fünfteiligen, nahezu quadratischen Fenster mit bronzefarbener Fassung fassadenbündig angeordnet. Die etwas längere Gebäudeseite entlang des Blumenrains ist fast identisch gestaltet, endet aber an der Ecke zur Petersgasse mit dem Treppenhaus. Ist dieses zum Blumenrain hin geschlossen ausgebildet, so zeichnet es sich an der leicht ansteigenden Petersgasse durch vorgesetzte, raumhohe Öffnungen ab. An der Petersgasse sind die Fenster des ersten und zweiten Obergeschosses analog zu den beiden anderen Fassaden ausgebildet, im dritten, vierten und fünften Obergeschoss sind sie niedriger. Die gegen den Innenhof gerichteten Fassaden sind verputzt.
Literatur