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Das Wichtigste in Kürze
- Jubel bei den US-Demokraten: Sie haben die Gouverneurswahlen in Virginia und News Jersey gewonnen. In New York wurde der Demokrat Bill de Blasio als Bürgermeister wiedergewählt.
- Das Hauptaugenmerk galt dem Rennen in Virginia: Der «Swing State» gilt als Gradmesser für die Kräfteverhältnisse der Parteien auf nationaler Ebene.
- Im November 2018 stehen die Kongresswahlen an. Dort erhoffen sich die Demokraten, die Mehrheiten zurückzuerlangen.
Bei der Gouverneurswahl im Bundesstaat Virginia gewann laut Teilergebnissen der Demokrat Ralph Northam die Wahl gegen den Republikaner Ed Gillespie. Nach Auszählung der Stimmen aus 83 Prozent der Wahlbezirke kam Northam auf rund 53 Prozent der Stimmen.
Sein republikanischer Rivale Ed Gillespie, der sich im Wahlkampf in Inhalten und Ton stark an US-Präsident Donald Trump orientiert hatte, errang rund 46 Prozent der Stimmen. Northams Sieg war damit überraschend deutlich, vorab war für Virginia ein Kopf-an-Kopf-Rennen vorausgesagt worden.
Trump distanziert sich nach Niederlage
US-Präsident Trump schrieb: «Ed Gillespie hat hart gearbeitet, aber er hat nicht mich dargestellt oder wofür ich stehe.» Dank der guten Wirtschaftszahlen «werden wir weiter gewinnen, sogar mehr als zuvor».
Keine Überraschung in New Jersey
In New Jersey gewann erwartungsgemäss der Demokrat Phil Murphy, ein Ex-Manager von Goldman Sachs und früher Botschafter in Deutschland. Er tritt die Nachfolge des Republikaners Chris Christie an, der in dem traditionell demokratisch orientierten Staat vor acht Jahren die Wahl dank seiner Ausstrahlung gewonnen hatte.
Christies Stern war aber zuletzt drastisch gesunken. Murphys Sieg über die Republikanerin und derzeitige Vizegouverneurin Kim Guadagno gilt daher als weniger aussagekräftig als der demokratische Erfolg in Virginia.
Einen dritten Sieg konnten die Demokraten in New York verzeichnen. Dort wurde der amtierende Bürgermeister Bill de Blasio erwartungsgemäss wiedergewählt.
Ermutigende Zeichen für Demokraten
|Eine neue nationale Umfrage (Washington Post/ABC) zeigt, dass eine Mehrheit der registrierten Wählenden (51 Prozent) plant, in den Midterm-Wahlen 2018 demokratische Kongressabgeordnete zu wählen. Nur 40 Prozent gaben an, einen republikanischen Kandidaten wählen zu wollen. Beide Lager zeigen sich gleich motiviert, an die Urne zu gehen. |