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Trí Thủ Pagode
Tri Thu Pagode
1989 wurde der Tempel Sangha in Bern gegründet, als ein Ort der Heimat für vietnamesische Personen. Als die Kongregation zu gross wurde für den kleinen Tempel wurde er 1997 nach Zollikofen verschoben und die „Drei Juwelen“ Pagode entstand (Trí Thủ).
Der Tempel folgt der vietnamesischen Đạo Hoa – Hao (auch Hoahaoism) buddhistischen Tradition. 1939 wurde diese von Huỳnh Phú Sø (1920-1947) gegründet als eine Fortsetzung des chinesisch-vietnamesischen Buddhismus. Huỳnh Phú Sø galt als lebender Buddha. Hoa Hao ist antikommunistisch und deren Ziel ist die religiöse Freiheit, fern von allen Einflüssen. In der Hoa Hao sind alle Mönche, sollen dies aber von Zuhause ausüben, denn der Unterschied einer religiösen Kaste sei nicht gut. Der Fokus sollte auf der Armenhilfe und einfache religiöse Zeremonien stehen. Buddhastatuen als Symbol gelten als tabu, ähnlich dem Islam (trotz der Verweigerung „fremder Einflüsse“ gibt es noch weitere solche Beispiele z.B. architektonische Bauweisen und westliche Technologien).
Die Trí Thủ Pagode bietet regelmässige Zeremonien an und jeden Sonntag Gebete.
Die Spender der Pagode sind auf der Website aufgelistet.