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Hier erhältst du zusätzliche Ideen, wie Du Dein BAUMARIUM noch ausbauen kannst.
Lade Dir einfach die Anleitung herunter, um zu lernen, wie man Blätter haltbar macht und damit das BAUMARIUM ergänzt.
(Die Auflösung der Fragen findest Du ganz am Schluss.)
Frage 1 von 10
Welcher Baum kommt am häufigsten in unseren Wäldern vor?
b) Buche
c) Fichte
Frage 2 von 10
Bäume können Wasser mit bis zu 60 Metern pro Stunde transportieren. Welche Aussage trifft in diesem Zusammenhang zu?
a) Nadel- und Laubbäume transportieren Wasser etwa gleich schnell.
b) Laubbäume transportieren Wasser schneller als Nadelbäume.
c) Nadelbäume transportieren Wasser schneller als Laubbäume.
Frage 3 von 10
Welche Pflanze ist kein Baum?
a) Ginko
b) Palme
c) Sumpfzypresse
Frage 4 von 10
Wie nennt man einen botanischen Garten mit Schwerpunkt auf Bäumen und holzigen Gewächsen?
a) Pinetum
b) Fruticetum
c) Arboretum
Frage 5 von 10
Welche Aussage zu Bäumen, die im immerfeuchten Regenwald am Äquator wachsen, stimmt?
a) Sie bilden Halbjahresringe aus.
b) Sie bilden keine Jahresringe aus.
c) Sie bilden Zweijahresringe aus.
Frage 6 von 10
Wie viel Prozent des weltweiten Waldbestandes liegen in Europa?
a) 1,4 Prozent
b) 5,0 Prozent
c) 14 Prozent
Frage 7 von 10
Der grösste Riesenmammutbaum steht im Sequoia Nationalpark in Kalifornien. Wie hoch ist er?
a) Knapp 64 Meter
b) Knapp 84 Meter
c) Knapp 104 Meter
Frage 8 von 10
Wie alt ist der vermutlich älteste Baum bei uns?
a) 500 Jahre
b) 900 Jahre
c) 2000 Jahre
Frage 9 von 10
Wo werden derzeit genmanipulierte Bäume zur kommerziellen Nutzung angepflanzt?
a) In China und auf Hawaii
b) Nirgendwo auf der Welt
c) In Südamerika und auf Korsika
Frage 10 von 10
Wie viel Kohlenstoffdioxid bindet ein Hektar Wald durchschnittlich pro Jahr?
a) 100 Kilogramm
b) 1 Tonne
c) 10 Tonnen
Hier findest Du die Antworten zur Überprüfung:
Frage 1 von 10
Welcher Baum kommt am häufigsten in deutschen Wäldern vor?
a) Tanne ❌
b) Buche ❌
c) Fichte ✔️
In unseren Wäldern stehen rund 184 Millionen Fichten, 89 Mio. Buchen und an dritter Stelle 53 Mio. Tannen. Den zweitgrössten Anteil stellen also Buchen dar. Dass gerade Fichten unsere Wälder dominieren, hat jedoch keine ökologischen Gründe sondern beruht darauf, dass Fichten verhältnismässig schnell wachsen und nur geringe Anspruche an den Boden stellen. Daher wurde zur Aufforstung in den letzten hundert Jahren vornehmlich diese Baumart gewählt. Heute wird wieder ein Rückgang von Fichten und Tannen gewünscht, da sie relativ instabil stehen, anfällig für Insektenfrass sind und zudem den Boden versauern. Der häufigste Laubbaum in den Wäldern bei uns ist die Buche.
Frage 2 von 10
Bäume können Wasser mit bis zu 60 Metern pro Stunde transportieren. Welche Aussage trifft in diesem Zusammenhang zu?
a) Nadel- und Laubbäume transportieren Wasser etwa gleich schnell. ❌
b) Laubbäume transportieren Wasser schneller als Nadelbäume. ✔️
c) Nadelbäume transportieren Wasser schneller als Laubbäume. ❌
Der Wassertransport in Bäumen steht in engem Zusammenhang mit dem so genannten "Transpirationssog". Je mehr Wasser ein Baum über seine Blätter abgibt (Transpiration), desto stärker ist der Sog, der neues Wasser aus dem Boden über das Gefässsystem des Baumes zu den Blättern transportiert. Da die Blätter der Laubbäume im Vergleich zu den Nadeln der Nadelbäume erheblich grössere Blattoberflächen aufweisen, verdunsten sie mehr Wasser und können so auch höhere Wassertransportgeschwindigkeiten erreichen. Die tatsächlichen Flussgeschwindigkeiten sind jedoch von vielen weiteren Faktoren beeinflusst, so dass exakte Werte schwer zu bestimmen sind.
Frage 3 von 10
Welche Pflanze ist kein Baum?
a) Ginko ❌
b) Palme ✔️
c) Sumpfzypresse ❌
Auch wenn man bei dem Anblick einer hochgewachsenen Palme intuitiv davon ausgeht, dass es sich bei diesen Pflanzen um Bäume handelt, so werden Palmen in der Botanik nicht zu den Bäumen gezählt. Ihnen fehlt das für Bäume charakteristische "sekundäre Dickenwachstum", also die Fähigkeit, im späteren Wachstumsverlauf durch noch teilungsfähige Zellen an Stammdurchmesser zuzulegen.
Frage 4 von 10
Wie nennt man einen botanischen Garten mit Schwerpunkt auf Bäumen und holzigen Gewächsen?
a) Pinetum ❌
b) Fruticetum ❌
c) Arboretum ✔️
Eine Sammlung holziger Gewächse und Bäume, die in einer Art botanischen Garten angepflanzt sind, bezeichnet man als Arboretum (lat. arbor = Baum). Handelt es sich ausschliesslich um Nadelbäume, so nennt man eine derartige Pflanzensammlung Pinetum. Eine Sammlung von Stäuchern hingegen wird als Fruticetum bezeichnet.
Frage 5 von 10
Welche Aussage zu Bäumen, die im immerfeuchten Regenwald am Äquator wachsen, stimmt?
a) Sie bilden Halbjahresringe aus. ❌
b) Sie bilden keine Jahresringe aus. ✔️
c) Sie bilden Zweijahresringe aus. ❌
Das Zustandekommen von Jahresringen beruht auf dem Wechsel der Jahreszeiten oder dem Eintreten von Trockenperioden. Im Frühjahr, wenn Bäume nach der winterlichen Ruhephase wieder in eine Wachstumsphase übergehen, wird sogenanntes Frühholz gebildet. Dieses Gewebe dient in erster Linie dem Transport von Wasser und Nährstoffen. Später im Jahr wird sogenanntes Spätholz gebildet, das primär der Stabilität des Baumes dient. Dieses Holz unterscheidet sich durch die vermehrte Einlagerung der festigenden Substanz Lignin durch seine dunklere Farbe von dem helleren Frühholz. Der Wechsel zwischen Früh- und Spätholz führt zur Bildung der für unsere Breiten charakteristischen Jahresringe.
Frage 6 von 10
Wie viel Prozent des weltweiten Waldbestandes liegen in Europa?
a) 1,4 Prozent ❌
b) 5,0 Prozent ✔️
c) 14 Prozent ❌
Wälder bedecken grosse Teile der Erde. Im Jahr 2020 erstreckten sie sich über zirka vier Milliarden Hektar – das entspricht etwa 31 Prozent der weltweiten Landfläche. Mehr als die Hälfte der globalen Waldfläche (54 Prozent) liegt dabei auf dem Gebiet von nur fünf Staaten: Russland, Brasilien, Kanada, USA und China. Die Wälder der EU betragen nur gerade 158 Mio. ha (5 % der weltweiten Waldfläche).Das kleine südamerikanische Land Surinam ist dagegen das Land mit der höchsten Walddichte. 97,6 Prozent der Fläche Surinams ist mit Wäldern bewachsen. Eine hohe Walddichte besitzen auch Guyana, die Föderierten Staaten von Mikronesien, Gabun und die Salomonen.
Die weltweite Bilanz sieht leider düster aus: Jedes Jahr geht ein Teil der globalen Wälder verloren (seit 1990 eine Fläche von etwa 178 Millionen Hektar). zurück. Aber nicht in allen Weltregionen schrumpft die Waldfläche. Europa, Asien und Ozeanien konnten in den letzten Jahren insgesamt einen Zuwachs an Wald verzeichnen.
Frage 7 von 10
Der grösste Riesenmammutbaum steht im Sequoia Nationalpark in Kalifornien. Wie hoch ist er?
a) Knapp 64 Meter ❌
b) Knapp 84 Meter ✔️
c) Knapp 104 Meter ❌
Der Riesenmammutbaum "General Sherman" im Sequoia Nationalpark in den USA ist mit seinen 83,79 Metern Höhe der höchste Baum seiner Art.
"Hyperion" heisst der derzeit höchste Baum der Erde. Der Küstenmammutbaum (Sequoia sempervirens) wächst im Redwood-Nationalpark in Kalifornien (USA) und ist stolze 115,55 Meter hoch. Seinen Namen verdankt er dem Titanen Hyperion aus der griechischen Mythologie. Entdeckt wurde er erst im Jahr 2006. Um den Baum zu schützen und einer Verdichtung des Bodens durch zu viele Besucher vorzubeugen, wird der genaue Standort des Baums nicht bekannt gegeben.
Der höchste vermessene Baum, der jemals gelebt hat, soll ein Riesen-Eukalyptus (Eucalyptus regnans) in der Nähe von Watts River, Victoria (Australien) gewesen sein. Angeblich war er um die 132 Meter hoch, ehe er gefällt wurde. Diese Messungen sind aber mit Vorsicht zu genießen und offenkundig leider nicht mehr zu überprüfen.
Der mächtigste Baum der Erde ist der General Sherman Tree. Dieser Berg- oder Riesenmammutbaum (Sequoiadendron giganteum) lebt im Giant Forest des Sequoia-Nationalparks in Kalifornien (USA). Er ist etwa 1.900 bis 2.500 Jahre alt und hat ein Gesamt-Volumen von knapp 1.490 Kubikmetern. Auf Platz 2 folgt dicht dahinter übrigens ebenfalls ein Riesenmammutbaum: der General Grant Tree. Sein Alter wird auf etwa 1.500 bis 1.900 Jahre geschätzt. Er wächst im Grant Grove des Kings Canyon National Parks, ebenfalls in Kalifornien. Er bringt es auf immerhin rund 1.357 Kubikmeter.
Der dickest Baum der Welt hat ungefähr 14 Meter Stammdurchmesser und circa 46 Meter Stammumfang. Es ist der zwischen 1.400 und 1.600 Jahre alte Árbol del Tule ist der dickste Baum der Welt. Die Mexikanische Sumpfzypresse (Taxodium mucronatum) befindet sich in Santa María del Tule, Oaxaca (Mexiko). Laut der mexikanischen SEDUE (Secretaría de Desarrollo Urbano y Ecológico) wiegt er um die 636 Tonnen bei einer Höhe von knapp 42 Metern. Der Legende nach wurde der Baum von einem Priester der aztekischen Gottheit Ehecatl gepflanzt – und zwar auf einer heiligen Stätte, die die katholische Kirche später einfach übernahm.
Frage 8 von 10
Wie alt ist der vermutlich älteste Baum der Schweiz?
a) 500 Jahre ❌
b) 900 Jahre ✔️
c) 2000 Jahre ❌
Die Altersbestimmung von Bäumen stellt die Wissenschaft immer wieder vor eine grosse Herausforderung. So ist die Angabe von exakten Zahlen kaum möglich - und dadurch auch die Anerkennung eines "ältesten Baumes" fragwürdig. Derzeit gilt trotz alledem: Die wohl älteste Lärche Europas liegt in der Schweiz (Isérables, Wallis) und ist rund 900 Jahre alt; sie ist auch der älteste Baum der Schweiz. Der Stammumfang des Baumes ist auf etwa elf Meter bemessen. Der älteste Baum der Welt steht in Schweden und ist allem Anschein nach nahezu 10.000 Jahre alt.
Frage 9 von 10
Wo werden derzeit genmanipulierte Bäume zur kommerziellen Nutzung angepflanzt?
a) In China und auf Hawaii ✔️
b) Nirgendwo auf der Welt ❌
c) In Südamerika und auf Korsika ❌
Weltweit wird derzeit in 15 Ländern (darunter auch Deutschland) mit steigender Tendenz an transgenen Bäumen geforscht und auch die Zahl der Freisetzungsversuche der gentechnisch veränderten Bäume wächst weiter an. In China und auf Hawaii werden transgene Bäume im großen Stil angepflanzt und kommerziell genutzt. Das Ziel der Erzeugung transgener Bäume liegt meist darin, Bäume mit einem niedrigeren Holzanteil für die Produktion von Papier und Zellstoff herzustellen. Aber auch an einer stärkere Resistenz gegenüber Schädlingen und Umwelteinflüssen oder beispielsweise Bäumen, die Schwermetalle aus dem Boden filtern, wird bereits geforscht. Der Anbau von transgenen Bäumen im Freiland ist bei uns aufgrund der möglichen Risiken für die Umwelt und Biodiversität nur im Rahmen genehmigter wissenschaftlicher Forschungsprojekte möglich.
Frage 10 von 10
Wie viel Kohlenstoffdioxid bindet ein Hektar Wald durchschnittlich pro Jahr?
a) 100 Kilogramm ❌
b) 1 Tonne ❌
c) 10 Tonnen ✔️
Ein Hektar Wald filtert jährlich etwa 10 Tonnen Kohlenstoffdioxid aus der Luft. Pro Tag verbraucht ein einzelner Baum im Durchschnitt ca. 6 Kilogramm CO2 und gibt dabei etwa 5 Kilogramm Sauerstoff ab.