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Safran wirkt auf unser Zentralnervensystem gleichzeitig anregend und beruhigend. Entscheidend ist die korrekte Dosierung: Bis zu einer Menge von 2 Gramm pro Tag sind keine Nebenwirkungen zu erwarten. Bei höherer Dosierung können Übelkeit, Erbrechen, Blutungen oder ein Kollaps auftreten.
Die stimmungsaufhellende Wirkung ist vermutlich auf den im Safran enthaltenen Farbstoff Crocin, der im Dünndarm zu Crocetin umgewandelt wird, zurückzuführen. Crocetin hemmt unter anderem spezifische Hirnrezeptoren (sogenannte NMDA-Rezeptoren) und damit auch die glutamaterge synaptische Neurotransmission.
Die Wirkung von Safran auf Depressionen ist vergleichbar mit jener von Antidepressiva.
Safran kann als natürliche Alternative zur Behandlung von Stimmungsschwankungen und leichten Depressionen verwendet werden. Safran verursacht keine Interaktionen mit Kontrazeptiva und führt nicht zu Photosensibilitäten, wie dies von den meisten Johanniskrautpräparaten bekannt ist.
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