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Wie anderswo in Europa sind der Islam und die Muslime auch in der Schweiz seit Ende der 1990er Jahre zu einem immer wiederkehrenden Thema der öffentlichen Debatte und Medienberichterstattung geworden. Am Scheideweg des neuen Jahrtausends, insbesondere seit den Anschlägen vom 11. September 2001, nehmen diese Debatten eine neue Wendung. Seit dieser Zeit werden in Hinblick auf Musliminnen und Muslime seltener Aspekte wie nationale oder sprachliche Unterschiede diskutiert. Stattdessen stehen vermehrt kulturelle und religiöse Widersprüchlichkeiten sowie Risiken im Fokus. Die Debatten lassen sich zwei Hauptgruppen zuordnen: Solche, die an die Sichtbarkeit von Religion gebunden sind und solche, die an Integrations- und Sicherheitsfragen geknüpft sind.
Sichtbarkeit von Religion
Hier werden folgende Aspekte innerhalb dieser Debatten thematisiert:
- der Bau neuer Moscheen und islamischer Zentren, aber auch Umwidmungen von Räumlichkeiten und die Anmietung von Apartments oder gewerblichen Gebäuden zur Durchführung religiöser Aktivitäten
- das Kopftuch muslimischer Frauen.
Integrations- und Sicherheitsfragen
Im Zusammenhang mit diesen Fragen werden folgende Punkte thematisiert:
- Imame
- Finanzierung muslimischer Verbände und Organisationen sowie ihrer Aktivitäten
- Radikalisierung