Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03408.jsonl.gz/1541

Der Unterbau
Beim Bau haben wir mit dem unteren Schattenbahnhof angefangen. Sein Unterbau ist schwer und massiv ausgeführt. Er bildet das Fundament für alle darüberliegenden Anlagenteile.
Die Grundplatte für den unteren Schattenbahnhof ist eine 16 mm Spanplatte, verstärkt von massiven, verzinkten L-Profilen. Die Platte ist noch von einer 2 mm Korkschicht (zur Geräuschdämmung) überzogen. Im unteren Schattenbahnhof liegen die Gleise (Schwellenunterkante) auf einer Höhe von 76.0 cm über Boden. Der Rolli wird benötigt für Montage- und Wartungsarbeiten von unten.
Der obere Schattenbahnhof ist mit Stützen und Streben auf den unteren gestellt. Auch hier haben wir eine 16 mm Spanplatte mit 2 mm Kork darüber als Basis für die Gleise. Der Niveau-Unterschied der Gleise zwischen unterem Schattenbahnhof (unterstes Gleiseniveau) und dem oberen Schattenbahnhof (oberstes Gleiseniveau der H0 Anlage) beträgt 65.2 cm.
Der vordere Anlagenteil wurde nächträglich an den unteren Schattenbahnhof angebaut. Hier gibt es nichts mehr zu verstreben. Er profitiert von der Stabilität des unteren Schattenbahnhofs. Dieser Teil ist die Basis für die beiden doppelspurigen Rampen.
Die beiden Wendeln (Kehrtunnel) sitzen vollständig auf dem unteren Schattenbahnhof. Jede der beiden Wendeln besitzt eine horizontale Basisplatte (auch wieder 16 mm Spanplatte). Diese Basisplatte wurde als erstes gefertigt und dann allein in Position gebracht. Jede Stütze zwischen dem unteren Schattenbahnhof und der Wendel wurde einzeln gefertigt und platziert, bis die Basisplatte genau wagrecht (Wasserwage) in Position gebracht war. Dann wurden die vertikalen Stützen auf dem unteren Schattenbahnhof befestigt. Anschliessend wurde die Basisplatte wieder weggenommen, auf Montageböcke platziert und erst dort wurde der Rest der Wendel (die Platten für die Trassen) aufgebaut. Erst nach dem vollständigen Bau der Wendel (inklusive Gleise und Fahrleitung) wurde sie wieder auf die vorbereiteten Stützen gesetzt und dort befestigt.
Der Unterbau der Station St. Christoph ist mehr oder weniger eigenständig. Dieser Anlagenteil ist nur durch drei Brücken mit dem Hauptteil der Anlage verbunden.
Letzte Änderung auf dieser Seite: 21.05.2014