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Grosser Rat
Cussegl grond
Gran Consiglio
Am 29. August 2013 habe ich der Regierung eine Anfrage betreffend Chancen für eine Realisierung des Tödi-Tunnels gestellt. Dieser soll der Surselva neue Impulse geben und helfen, die Herausforderungen einer Bergregion erfolgreich zu meistern. Der Tunnel taucht als eine Variante in der Studie «Zu(g)kunft Graubünden» auf. Die Zugsverbindung zwischen Linthal und Trun könnte die Surselva in 75 Minuten mit der Metropole Zürich verbinden. Bisher enden die Gleise in Linthal.
Die Bündner Regierung hat damals geantwortet, dass das Tödi-Projekt mit der Glarner Regierung bisher noch nicht besprochen wurde. Sie sei aber bereit, dieses Vorhaben auch gegenüber der Glarner Regierung demnächst zu thematisieren, um deren Einschätzung über allfällige, gemeinsam zu tätigende Abklärungen mit Bezug auf die Vor- und Nachteile eines solchen Vorhabens in Erfahrung zu bringen.
Am 17. März 2022 hat der Glarner Ständerat Mathias Zopfi die Interpellation 22.3245 mit dem Titel «Töditunnel. Wann ist dieser zusätzliche Zugang zum Schmalspurnetz realistisch?» im Ständerat eingereicht. Der Bundesrat führt in seiner Antwort aus, dass die Beurteilung einer Ergänzung des Schmalspurnetzes über den Töditunnel bisher nicht geprüft wurde, da seitens der involvierten Kantone kein Bedarf für eine Verbindung angemeldet wurde.
Die Unterzeichnenden bitten die Regierung um Beantwortung folgender Fragen:
Chur, 3. September 2022
Tomaschett, Luzio, Sgier, Berther, Bettinaglio, Brandenburger, Brunold, Casutt, Collenberg, Crameri (Surava), Degiacomi, Della Cà, Dietrich, Epp, Hohl, Kohler, Loepfe, Maissen, Michael (Donat), Righetti, Sax, Schutz, Spagnolatti, Zanetti (Landquart)