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70% der Bevölkerung leidet unter Schlafstörungen!Gehören Sie auch dazu?
Dann sind Sie hier richtig.
Keine Einnahme von Medikamenten oder Tabletten!
Schon ab der ersten Anwendung viel besser Ein- und Durchschlafen.
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Betrachtet man die natürlichen Aktivitäten und Rhythmen des Körpers, kann man zwölf Körperfunktionsprozesse zu bestimmten Organen zuordnen. Innerhalb des Tageslaufes ist immer einer dieser Funktionsprozesse für zwei Stunden besonders aktiv. Man bezeichnet diese Zeitspanne, in der solch ein Körperfunktionsprozess (ein Regulationssystem) und das entsprechende im Zusammenhang stehende Organ die höchste Aktivität bzw. den maximalen Funktionsprozess aufweist, auch als die Maximalzeit. Jeweils 12 Stunden nach der Maximalzeit ist das betreffende Organ bzw. Regulationssystem in seiner Minimalzeit, also in seiner geringsten Aktivität (Ruhephase).
Von ca. 5-7 Uhr ist der Dickdarm hoch aktiv (Ausscheidung).
Von ca. 7-9 Uhr ist der Magen hoch aktiv (Nahrungsaufnahme).
Von ca. 9-11 Uhr ist die Milz hoch aktiv (Immunsystem).
Von ca. 11-13 Uhr ist das Herz hoch aktiv (Aktivität).
Von ca. 13-15 Uhr ist der Dünndarm hoch aktiv (Nahrungsauflösung).
Von ca. 15-17 Uhr ist die Blase hoch aktiv (Ausscheidung).
Von ca. 17-19 Uhr sind die Nieren hoch aktiv (Entsäuerung).
Von ca. 19-21 Uhr ist das Herz-Kreislaufsystem hoch aktiv (Aktivität).
Von ca. 21-23 Uhr ist das Blut-Lymphsystem hoch aktiv (Entgiftung).
Von ca. 23-1 Uhr ist die Galle hoch aktiv (Ausscheidung).
Von ca. 1-3 Uhr ist die Leber hoch aktiv (Entgiftung).
Von ca. 3-5 Uhr ist die Lunge hoch aktiv (Ausscheidung).
Bei dieser stark vereinfachten Darstellung wird offensichtlich, dass der Körper durch die Körperfunktionsprozesse (Regulationssysteme) von ca. 17 Uhr bis ca. 7 Uhr morgens, also hauptsächlich in der Nachtzeit, vorwiegend Entgiftungs- und Ausscheidungsprozesse durchführt. Das bedeutet auch, dass in dieser Zeit unser Körper am besten regeneriert und wieder aufgebaut wird. Deshalb hat der Schlaf ab 22 Uhr auch eine hervorragende Anti-Aging-Wirkung, weil dann die Ausschüttung des Wachstumshormons STH in der zweiten Nachthälfte stark erhöht wird.
Der Schlaf in der Nachtzeit hat also die eminent lebensnotwendige Funktion, die Gifte, Schlackstoffe und Säuren, welche durch die Tagesaktivität entstandenen sind und welche wir tagsüber in den Körper aufgenommenen haben, zu neutralisieren, abzubauen und zur Ausscheidung aus dem Körper vorzubereiten. Gleichzeitig regenerieren die Zellen der Organe, die tagsüber hoch aktiv waren und nun in der Nacht ihre funktionale Minimalzeit (Ruhephase) haben. Nachts führt der Körper also auch gleichzeitig umfangreiche Aufbauprozesse durch.
Erfahren Sie noch mehr zu den Schlafphasen.
Körper und Gehirn vollbringen wahre Wunder, während wir im Land der Träume schweben: Sie sortieren unser Gedächtnis, analysieren Erfahrungen, heilen die Zellen unseres Körpers, versorgen unser Immunsystem mit neuer Power, bekräftigen und speichern Neuerlerntes, steigern unsere Potenz und laden nebenbei unsere Batterie auf.
Forscher haben etliche Zusammenhänge zwischen unserem Gedächtnis und Schlaf entdeckt, zum Beispiel dass unser Hirn den Schlaf dazu benötigt, die Ereignisse der Wachphasen zu verarbeiten. Demnach hat Schlaf einen direkten Einfluss auf die Leistungsfähigkeit unseres Arbeitsgedächtnisses, was extrem wichtig für die Weiterverarbeitung von Informationen ist und dadurch die Fähigkeit fördert, Entscheidungen zu treffen.
Und Schlaf macht glücklich, indem das gesamte Körpersystem nach den hektischen Aktivitäten des Tages auf einen gemeinsamen Ablaufrhythmus synchronisiert wird. Schlaf kalibriert den Körper wieder auf null.
Wir schlafen ungefähr 1/3 unseres gesamten Lebens!
Ich wünsche Ihnen also einen guten und glücklichen Schlaf!