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Vom 22. bis 25. September findet in der katalanischen Metropole Barcelona in Spanien der Nationenpreisfinal der Springreiter statt. Die Auslosung gestern Abend ergab die Startnummer Eins für das Schweizer Team, das heute ab 16 Uhr in der ersten Wertungsprüfung in folgender Reihenfolge antritt: Roman Duguet mit Quorida de Treho, Steve Guerdat mit Corbinian, Paul Estermann mit Lord Pepsi und Martin Fuchs mit Clooney.
Der Ort
Geritten wird auf dem 120 mal 70 Meter grossen Sandplatz des Real Club de Polo de Barcelona in unmittelbarer Nähe zum Fussballstadion Camp Nou des berühmten FC Barcelona.
Die Titelverteidiger
Im vergangenen Jahr gewann das Quintett aus Belgien mit Gudrun Patteet, Jos Lansink, Judy-Ann Melchior, Olivier Philippaerts und Gregory Wathelet den Titel. Belgien kann zwar aufgrund einer Absage am lukrativen Final teilnehmen, wird aber aus der Europa Division I absteigen. Das Team belegte den neunten und somit zweitletzten Platz in der Saison 2016.
Die Schweizer
Die Schweiz tritt mit den Olympiareitern Steve Guerdat, Martin Fuchs, Romain Duguet und Paul Estermann an. Auch Janika Sprunger erhielt ein entsprechendes Aufgebot. Da ihr Toppferd Bonne Chance aber nicht einhundertprozentig fit ist, gab sie Forfait. Zum Zug kommt nun Nadja Peter Steiner, die unter anderem beim CSIO5* Spruce Meadows in Calgary (CAN) vor Wochenfrist reüssierte.
Das Ziel
Equipenchef Andy Kistler: «Unsere beiden grossen Ziele dieses Jahr, die OS in Rio und die Finalqualifikation verbunden mit dem Verbleib in der Division I der Nationenpreisserie, haben wir bereits erreicht. Der Final ist wie das Sahnehäubchen zum Abschluss der Aussensaison. Der Nationenpreis ist für mich die Königsdisziplin und entsprechend starten wir auch mit grossen Ambitionen im Final. Es wird aber nicht leicht werden, den zweiten Umgang zu erreichen.»
Der Modus
Alle Teams werden am Donnerstag in der ersten Wertung starten. Die acht besten Mannschaften qualifizieren sich für den Final am Samstag. Die Entscheidung beginnt wieder bei Null, bei Punktgleichheit gibt es ein Stechen. Dieses wird jeweils von drei Reitern jeder Nation bestritten.
Die neunt- und schlechter platzierten Länder aus der ersten Wertung bestreiten die Challenge, quasi den «B-Final», am Freitagabend.
Die Dotationen
Nationenpreisfinal
Dotation: 1'500'000 Euro (rund 1'643'000 Franken)
Siegerteam: 500'000 Euro
Zweiter Platz: 300'000 Euro
Dritter Platz: 200'000 Euro
Challenge (B-Final)
Dotation: 300'000 Euro
Siegerteam: 80'000 Euro
Das Programm
Donnerstag, 22. September
11.00 Wertung A
16.00 Nationenpreisfinal, 1. Wertungsprüfung, Wertung A
Freitag, 23. September
14.30 Jagdspringen
21.00 Nationenpreisfinal, Challenge (B-Final), Wertung A
Samstag, 24. September
12.00 Zweiphasenspringen
14.30 Queen’s Cup, Wertung A, 1 Stechen
21.00 Nationenpreisfinal Entscheidung, Wertung A
Sonntag, 25. September
11.30 Wertung A, 1 Stechen
15.00 Grand Prix, Wertung A, 2 Umgänge
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