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Otto Jaag (1900–1978)
Professor für Hydrologie, Abwasserreinigung und Gewässerschutz
Zu Beginn seiner Tätigkeit an der ETH Zürich 1932 befasste sich Otto Jaag zunächst mit Hydrobiologie, Kryptogamenkunde, Pflanzenpathologie und Botanik.
1945 wurde er zum Professor für spezielle Botanik ernannt und bis 1970 war er Professor für Hydrologie, Abwasserreinigung und Gewässerschutz.
Jaags Interessen erstreckten sich auch über verwandte Gebiete wie die Müllforschung bis hin zu Fragen der Blaualgensystematik.
Einsatz für die Umwelt
Otto Jaag erkannte früh die Bedeutung eines umfassenden Gewässer- und Umweltschutzes und trug während Jahrzehnten massgeblich zur Forschung auf diesem Gebiet bei. Er war Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen Organisationen und Kommissionen, die sich dem Gewässerschutz widmeten.
Als langjähriger Direktor der Eidgenössischen Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (EAWAG) gelang es ihm, neben dem wissenschaftlichen auch ein politisches Fundament für den Gewässerschutz zu legen.
Handschrift
Skizze aus Notizheft
Bestand
Im Hochschularchiv der ETH Zürich befindet sich der Nachlass von Otto Jaag. Sein Umfang widerspiegelt die rege Tätigkeit, die weit über die Wissenschaft hinausging: er beinhaltet unter anderem Korrespondenz, Manuskripte, Vorlesungsnotizen, Vorträge, Dokumente zu Projekten, Notizen aus Exkursionen sowie Daten von Messungen.
Darüber hinaus betreut das Bildarchiv Fotografien und eine umfangreiche Sammlung von Glasdias, die während Reisen und Forschungsexkursionen aufgenommen wurden.