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Seit Dezember 2016 habe ich ein Gästebuch auf meiner Seite. Ich freue mich über jeden Eintrag!
Die folgende Geschichte habe ich von Esther Haag bekommen. Wir haben uns an einer Ausbildung kennen gelernt. Unter "www.feuertanztraum.ch" finden Sie ihre interessante Arbeit beschrieben.
Und die Geschichte hat mich so berührt, dass ich sie mit Ihnen teilen möchte: Die beiden
Krüge
Es war
einmal ein Wasserträger in Indien. Auf seinen Schultern ruhte ein schwerer
Holzstab, an dem rechts und links jeweils ein großer Wasserkrug befestigt war.
Einer der Krüge hatte einen Sprung, der andere hingegen war makellos. Mit
diesem konnte der Wasserträger am Ende seines langen Weges vom Fluss zum
Haus seines Dienstherrn eine volle Portion Wasser abliefern. Im beschädigten
Krug war jeweils nur noch etwa die Hälfte des Wassers, wenn er beim Haus ankam.Der perfekte der beiden Krüge war natürlich sehr stolz, dass der
Wasserträger in ihm immer die volle Portion transportieren konnte. Der Krug mit
dem Sprung hingegen war beschämt, dass er durch seinen Makel nur halb so gut
war wie der andere Krug.Nach zwei Jahren voller Scham hielt der beschädigte Krug es
nicht mehr aus, und sagte zu seinem Träger: "Ich schäme mich so für meine
Unzulänglichkeit, und möchte mich bei dir entschuldigen." Der Wasserträger
schaute den Krug verdutzt an und fragte: "Aber wofür denn? Wofür schämst
du dich?"Der Krug antwortete:"Ich war die ganze Zeit nicht in der
Lage alles Wasser zu halten, so dass du durch mich immer nur die Hälfte zu dem
Haus deines Dienstherrn bringen konntest. Du hattest die volle Anstrengung,
bekamst aber nicht den vollen Lohn, weil du immer nur anderthalb statt
zwei Krüge Wasser abliefertest." Dem Wasserträger lächelte nur und erwiderte: "Achte gleich
einmal, wenn wir zum Haus gehen, auf den Straßenrand." Daraufhin fühlte
sich der Krug etwas getröstet, und sie machten sich auf den Weg. Am Ende des
Weges fühlte sich der Krug wieder ganz elend, und entschuldigte sich erneut
ganz zerknirscht bei dem Wasserträger. Der aber meinte: "Hast du
die wunderschönen Wildblumen am Straßenrand gesehen? Ist dir
aufgefallen, dass sie nur auf deiner Seite des Weges wachsen, nicht aber auf
der, wo ich den anderen Krug trage? Ich wusste von Beginn an über deinen
Sprung. Und so habe ich einige Wildblumensamen gesammelt und sie auf deiner
Seite des Weges verstreut. Jedes Mal, wenn wir zum Haus meines Herrn liefen,
hast du sie gewässert. Ich habe jeden Tag einige dieser wundervollen Blumen
pflücken können und damit den Tisch meines Herrn dekoriert. All diese Schönheit
hast du geschaffen!"
In diesem Sinne: hören wir auf zu Jammern über das was wir (falsch) sind. Wir sind ganz sicher genau so, wie wir vorgesehen sind - auch wenn wir es nicht verstehen! Freuen wir uns doch einfach an uns, voller Unschuld und Selbstliebe! Hören wir auf mit Vergleichen. Und wenn wir einen "Makel" haben, wird auch der ganz genau richtig sein.
Ich wünsche Ihnen die Freundschaftlichkeit, die Grosszügigkeit, das Verständnis, die Zuneigung, die Sie für Ihren besten Freund, Ihre beste Freundin zu geben haben für SIE SELBST!
Übrigens: Auch beim kühlen Wetter sind Walking Coachings eine tolle Sache...Sie wissen schon: marschieren im wunderschönen Luzerner Seetal und dabei die eigene Geschichte aufräumen, Schmerzvolles loslassen, neue Perspektiven finden.
Sie erreichen mich unter der Telefon-Nr. 041 910 47 43 oder 079 226 49 76. Ich freue mich auch über ein Mail von Ihnen an: <email-pii>
Sie finden mich an der Bankstrasse 1 in Hochdorf (Gebäude der Valiant Bank, Eingang "Women Only". Bitte parkieren Sie beim Luna-Park.
Ich wünsche Ihnen eine lichtvolle, liebevolle und gefreute Zeit.