Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03277.jsonl.gz/2576

Gwyneth Paltrow, 42, lebt ohne Skandale. Selbst die Trennung von Coldplay-Frontmann Chris Martin, 37, verlief nach zehn Ehejahren ohne Rosenkrieg. Und trotzdem: Die Schauspielerin ist wenig beliebt. Oder gerade deswegen - weil sie, beinahe schon krampfhaft, versucht, skandalfrei zu bleiben?
Sie wird vielerorts als bieder, prüde und unglaublich spiessig bezeichnet. Ihr Blog Goop, in dem sich Paltrow als selbsternannter Lifestyle-Guru zelebriert, kommt schlecht weg. Sie will darin eine Anleitung zur inneren Zufriedenheit bieten, liefert aber nicht viel mehr als Tipps für dekadente Hausfrauen, so der Tenor.
Schlecht auf sie zu sprechen sind auch ihre Nachbarn in Los Angeles. Wieder einmal. Jüngster Auslöser ist ein Wohltätigkeitsdinner, das Paltrow hält und zu dem auch US-Präsident Barack Obama kommen wird. Zuvor waren es illegal gepflanzte Bäume und ein zu hoher Maschendraht-Zaun, die die Nachbarn auf die Palme brachten.
Ist aber tatsächlich alles schlecht, was Gwyneth Paltrow anfasst? Nein. Sechs Gründe, um Gwyneth Paltrow trotz allem ein wenig zu lieben:
- Sie macht anderen Mut, gerade weil ihr Blog so schlecht ist. Denn man kann es nur besser machen.
- Sie schafft Arbeitsplätze. Auf ihrem Blog sucht sie regelmässig nach kreativen Köpfen.
- Sie hilft, die Wirtschaft anzukurbeln - indem sie Frauen zum Shopping animiert.
- Sie geht würdevoll damit um, dass ihr Ex sie mit einer Jüngeren - namentlich: Jennifer Lawrence, 24 - ersetzt hat.
- Sie hat kuriose Kindernamen salonfähig gemacht - ihre Kinder heissen Moses, 8, und Apple, 10.
- Wir hätten sonst doch (fast) niemanden, über den wir lästern könnten.