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Lymphknoten sind überall im Körper verteilte Ansammlungen von Lymphozyten, welche in allen Säugetieren für die Immunantworten gegen Viren und Bakterien verantwortlich sind. Lymphozyten werden wiederum unterschieden in T- und B-Zellen, wobei letztere die Herstellung von schützenden Antikörpern übernehmen, die geimpfte Menschen vor „echten“ Infektionen schützen. In Lymphknoten durchmischen sich T- und B-Zellen nicht nach einem Zufallsprinzip, sondern trennen sich in eigene Zonen auf. Insbesondere B-Zellen sammeln sich in mehreren Dutzend von „B-Zell Follikeln“, die in regelmässigen Abständen auf einer Seite des Lymphknotens zu finden sind. Oftmals ist diese Struktur in älteren oder immungeschwächten Personen beinträchtigt, was sich in geringerem Erfolg bei Grippeimpfungen u.ä. niederschlägt. Wie und warum diese auffällige Verteilung der B-Zellen reguliert ist, ist bisher nicht ausreichend untersucht.