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Herpes im Mund und an der Lippe
Es gibt sehr viele Betroffene, die immer wieder unter Lippenherpes leiden: Es beginnt mit einem leichten Kribbeln und Tage danach bildet sich eine geschwollene Lippe mit den typischen Herpesbläschen.
Lippenherpes wird auch als Fieberbläschen oder Herpes labialis bezeichnet und ist eine virale Infektion, die durch das Herpes-simplex-Virus (HSV) verursacht wird. Die juckenden, mit Flüssigkeit gefüllten Herpesbläschen treten häufig im Mundbereich auf, wobei vor allem die Lippen und Mundwinkel betroffen sind. Platzt eine solche Fieberblase auf, bleibt eine kleine schmerzende Wunde zurück, welche mit einer gelben Kruste überdeckt wird.
Es ist wichtig zu wissen, dass Herpes im Gesicht, an den Lippen oder im Mund, zwar unangenehm sein kann, aber in der Regel keine ernsthaften gesundheitlichen Probleme verursacht.
Aphten an den Lippen und Lippenherpes sind zwei unterschiedliche Krankheitsbilder, die oft, aufgrund ihrer ähnlichen Symptome, verwechselt werden.
Was ist Herpes im Mund?
Der Begriff “Herpes im Mund” ist sehr allgemein gehalten und umfasst jegliche Formen von Herpes-Ausbrüchen im Mundbereich. Dabei können die lästigen Fieberbläschen im Mund den gesamten Mundraum befallen und sich auf Zunge, Zahnfleisch, Gaumen oder Wangen manifestieren.
So kann “Herpes auf der Zunge”, welcher umgangssprachlich auch als Zungenherpes bezeichnet wird, das Sprechen erschweren und die Zunge sehr empfindlich gegen saure, scharfe und salzige Speisen machen.
Herpes am Zahnfleisch, Gaumen oder Wangen kommen ebenfalls gelegentlich vor und zeigen ähnliche Symptome – Die Schleimhaut ist gereizt und schmerzhaft gerötet.
Manche Patienten geben an, Herpes im Hals zu haben, wobei ein Ausbruch der Fieberbläschen auf der Rachenschleimhaut gemeint ist. Dies kann Symptome wie Halsschmerzen und Schluckbeschwerden mit sich bringen.
Obwohl ein Herpes im Mund sehr unangenehm und lästig sein kann, klingen die Symptome nach 1 bis 2 Wochen von alleine ab. Bitte achten Sie darauf, die empfindlichen Stellen nicht übermässig zu reizen und vermeiden Sie saure, salzige und stark gewürzte Speisen. Auch heisse Getränke und Lebensmittel sollten vermieden werden, da ansonsten die wunde Schleimhaut weiter strapaziert werden kann.
Was ist Lippenherpes?
Sehr häufig bricht Herpes auf der Lippe aus, wobei in einem solchen Fall von Lippenherpes gesprochen wird. Hierbei kommt es zu den typischen Fieberbläschen auf der Lippe, welche nach einigen Tagen aufplatzen und gelblich verkrusten.
Gelegentlich fällt es den Betroffenen schwer, Lippenherpes von Pickel auf der Lippe zu unterscheiden. Der Hauptunterschied liegt in der Verkrustung nach dem Aufplatzen der Bläschen, was bei kleinen Pickeln nicht vorkommt.
Da Stress ein häufiger Auslöser von Lippenherpes ist, werden die Bläschen auch als Stressbläschen der Lippe bezeichnet.
Insgesamt ist Lippenherpes eine spezifische Bezeichnung, die sich auf Herpes-Ausbrüche im Lippenbereich konzentriert, während “Herpes im Mund” einen breiteren Begriff darstellt und alle Ausbrüche im Mundbereich umfasst. Jedoch sind in den meisten Fällen die Ursache, Symptome und Behandlungen für beide Formen von Herpes ähnlich.
Herpes Symptome & Diagnostik
Ein grosser Teil der Bevölkerung leidet regelmässig unter den Symptomen von Herpes, welcher durch das Herpes-simplex-Virus (HSV) verursacht wird. Im Folgenden möchten wir Sie über die Symptome und die Diagnostik von Herpes informieren:
Symptome von Herpes:
- Juckreiz und Brennen: Oftmals beginnt ein Herpesausbruch mit einem unangenehmen Juckreiz oder Brennen an der betroffenen Stelle.
- Rötung und Schwellung: Die Haut um die betroffene Stelle kann gerötet und geschwollen sein.
- Bläschenbildung: Typisch für Herpes sind kleine, mit klarem oder gelblich trübem Inhalt gefüllte Bläschen, die sich in Gruppen bilden können. Diese Bläschen können an verschiedenen Stellen des Körpers auftreten, wobei die Lippen bevorzugt betroffen sind.
- Schmerzen: Die Bläschen können beim Berühren oder Bewegen von Mund und Lippen Schmerzen verursachen.
- Krusten: Nach dem Aufplatzen der Bläschen fliesst die Flüssigkeit heraus und es bilden sich gelbliche Krusten.
- Fieber und allgemeines Unwohlsein: Einige Menschen zeigen während eines Herpesausbruchs allgemeine Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Unwohlsein.
- Lymphknotenschwellung: Die nahegelegenen Lymphknoten können anschwellen und schmerzhaft sein. Besonders Hals-Lymphknoten sind häufig betroffen.
Diagnostik von Herpes:
- Klinische Untersuchung: Ein Zahnarzt kann Herpes oft anhand der sichtbaren Symptome diagnostizieren. Die charakteristischen Bläschen und die Läsionen nach dem Aufplatzen sind häufige Krankheitszeichen.
- Viruskultur: Eine Probe von den Flüssigkeiten in den Bläschen kann genommen und, beim Vorhandensein des Herpesvirus, eine Viruskultur angelegt werden.
- Polymerase-Kettenreaktion (PCR)-Test: Dieser Test kann das Vorhandensein von Herpes-DNA in einer Probe nachweisen und ist eine besonders empfindliche Herpes-Diagnostik.
- Antikörper-Tests: Bluttests können Antikörper gegen das Herpesvirus nachweisen. Diese Tests geben einen Hinweis darauf, ob eine Person zuvor mit dem Virus infiziert war.
Mögliche Auslöser & Ursachen für Herpes
Viele Menschen fragen sich, warum man Herpes bekommt und was die Ursachen und Auslöser sind.
Herpes, sei es an der Lippe oder im Mund, wird durch das gleiche Herpes-simplex-Virus (HSV) verursacht. Die meisten Menschen tragen das Virus bereits in sich, wobei sich dieser in den peripheren Nervenzellen befindet und darauf wartet, auszubrechen.
Folglich unterscheidet man bei der Ursache zwischen einer Reaktivierung des persistierenden Virus und einer Neuinfektion.
Bei einer Reaktivierung gilt Stress als einer der häufigen Auslöser von Herpes, weshalb gelegentlich auch die Bezeichnung Stressblässchen verwendet wird. Ein durch Stress geschwächtes Immunsystem erleichtert es dem persistierenden Virus, sich zu vermehren und einen Ausbruch zu verursachen. Folglich ist es nicht ungewöhnlich, dass Menschen während stressiger Phasen weitaus anfälliger für Herpesausbrüche sind.
Weitere Ursachen für einen Ausbruch von Herpes sind eine geschwächte Immunabwehr, Müdigkeit, Sonnenexposition oder hormonelle Veränderungen.
Bei einer neuen Infektion von Herpes kommt es hingegen zu einer Ansteckung von einer infizierten und ansteckenden Person. Dabei kann beim direkten Kontakt mit infizierten Lippen, z.B. durch das Küssen, eine Übertragung von Herpes stattfinden, wobei eine Ansteckung in jeder Phase der Viruserkrankung möglich ist.
Ab wann und wie lange ist Herpes ansteckend?
Immer wieder taucht die Frage auf, ab wann und wie lange Herpes ansteckend ist.
Generell handelt es sich bei Herpes um eine ansteckende Viruserkrankung, wobei die infizierte Person während des gesamten Herpesausbruches ansteckend ist. Folglich beginnt eine mögliche Übertragung beim ersten Kribbeln der Lippe und dauert an, bis die Wunden vollständig abgeheilt sind.
Das Virus kann durch direkten Kontakt mit den infizierten Stellen übertragen werden und somit eine Herpesansteckung verursachen.
Während der Zeit stärkster Symptome und Schmerzen, ist die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung am höchsten. Jedoch kann das Virus auch ausgeschieden werden, wenn keine sichtbaren Symptome wahrnehmbar sind, wobei die Gefahr sehr gering ist.
Die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung variiert von Person zu Person und wird von Faktoren wie dem Immunsystem und dem individuellen Gesundheitszustand der “angesteckten” Person beeinflusst.
Um die Verbreitung von Herpes zu minimieren, ist es wichtig, während aktiver Ausbrüche Vorsichtsmassnahmen zu treffen und den direkten Kontakt mit den betroffenen Stellen zu vermeiden.
Dauer & Verlauf von Lippenherpes und Herpes im Mund
Nachdem eine Ansteckung stattgefunden hat, dauert es einige Tage oder sogar Wochen, bis sich die ersten Symptome bemerkbar machen. Bei dieser Zeitspanne handelt es sich um die sogenannte Herpes Inkubationszeit, welche den Zeitraum zwischen dem Eindringen der Viren und dem Auftreten erster Symptome beschreibt.
Die Dauer einer Erkrankung mit Lippenherpes kann sich bis zu zwei Wochen hinziehen und die Betroffenen sehr belasten. Der Verlauf beginnt oft mit einem Kribbeln oder Jucken der Lippen, gefolgt von der Bildung von schmerzhaften Bläschen. Dieser Prozess kann mehrere Tage dauern und ist für die Betroffenen sehr lästig und unangenehm. Anschliessed beginnen die Bläschen sich zu öffnen, wobei die klare bis gelbliche Flüssigkeit entweicht und sich Krusten ausbilden. Erst nach der Krustenbildung kommt es zu einer Besserung und dem vollständigen Abheilen der Wunden.
Die Frage “Wie lange dauert Herpes an der Lippe?” beschäftigt viele Betroffene. Zum Glück kann die Dauer von Lippenherpes durch geeignete Massnahmen effektiv verkürzt werden. Mehr Informationen erhalten Sie in diesem Artikel weiter unten.
Herpes im Mund und an den Lippen behandeln
Aufgrund der unterschiedlichen Lokalisation bedarf es individueller Behandlungsansätze. Nachfolgend finden Sie Erläuterungen zu klassischen, schulmedizinischen Behandlungen, Hausmitteln und naturheilkundlichen Therapieansätzen, sowohl für Herpes im Mund als auch für Herpes an der Lippe.
Klassische Behandlung von Herpes an der Lippe
Bei den klassischen Behandlungen von Herpes an der Lippe werden Salben, Pflaster oder Tabletten verwendet, um die Symptome zu lindern und den Verlauf zu verkürzen.
- Herpes Salben und Lippenherpes Creme: Eine weit verbreitete Methode ist die Anwendung von speziellen Herpes-Salben oder Lippenherpes-Cremes, die antivirale Wirkstoffe enthalten. Diese Substanzen zielen darauf ab, die Vermehrung des Herpes-simplex-Virus zu unterdrücken und die Dauer des Ausbruchs zu verkürzen. Es ist entscheidend, die Salbe oder Creme (z.B. mit dem Wirkstoff Aciclovir) bereits bei den ersten Anzeichen von Lippenherpes anzuwenden, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Obwohl Aciclovir ein starkes Mittel gegen Lippenherpes darstellt, handelt es sich bei der Anwendung von Salben und Cremes um eine rein symptomatische und kurzfristige Abhilfe. Alternativ gibt es auch Salben auf Zink-Basis (sogenannte Zinksalben), die ebenfalls eine symptomatische Unterstützung bieten können.
- Lippenherpes Pflaster: Die Lippenherpes Pflaster haben die Aufgabe, die Herpesbläschen zu trocknen, indem das Wundsekret gebunden wird. Ausserdem sollen die geröteten Stellen abgedeckt und die Wundheilung gefördert werden. Man sollte Herpes Salben oder Cremes nicht zusammen mit den Pflastern verwenden, da sie sich leicht ablösen können und keine dichte Haftung mehr aufweisen.
- Herpes Tabletten: Medikamente gegen Herpes in Form von Tabletten enthalten in der Regel Virostatika, wie Aciclovir. Eine Einnahme sollte nur nach einer Abklärung beim Hausarzt erfolgen und lediglich auf starke und heftige Ausbrüche begrenzt werden.
Behandlung von Herpes im Mund
Die klassische Behandlung von Herpes im Mund erfordert ebenfalls gezielte Massnahmen, um die unangenehmen Symptome zu mildern. Wenn sich Herpes im Mund zeigt, ist es wichtig, frühzeitig einzugreifen.
- Cremes und Gels bei Herpes im Mund: Auch für die Schleimhaut gibt es Cremes und Gels gegen Herpes mit antiviralen Wirkstoffen. Da der Speichel den Mund umspült, ist ein Ablösen und Herunterschlucken wahrscheinlicher, weshalb die Wirkung von Cremes, Salben und Gels in der Mundhöhle wesentlich geringer ist.
- Tabletten gegen Herpes im Mund: Hierbei werden dieselben Medikamente in Tablettenform angewendet wie bei Lippenherpes. Aciclovir ist dabei der am häufigsten verwendete Wirkstoff.
- Mundspülungen: Studien zeigen eine Wirkung von Chlorhexidin-Mundspülung bei Herpes im Mund. Auch hier sollte die Anwendung nur kurzzeitig und nach Absprache mit Ihrem Zahnarzt erfolgen.
Hausmittel gegen Herpes in der Mundregion
Hausmittel können eine wirksame und natürliche Unterstützung bei der Linderung von Lippenherpes bieten.
- Teebaumöl: Ein bewährtes Hausmittel gegen Lippenherpes ist Teebaumöl, welches verdünnt mit etwas Wasser mit einem Wattestäbchen auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden kann.
- Aloe Vera: Das Gel der Aloe Vera Pflanze kann direkt auf die Herpes-Stellen aufgetragen und nach einer Einwirkzeit von 15 Minuten wieder entfernt werden.
- Honig: Ein weiteres beliebtes Hausmittel ist das Auftragen von Honig auf die betroffenen Stellen. Honig hat antimikrobielle Eigenschaften und kann dazu beitragen, die Haut zu beruhigen und den Juckreiz zu lindern. Es wird empfohlen, eine dünn aufgetragene Schicht Honig mehrmals täglich auf die betroffenen Areale aufzutragen.
- Kühlende Kompressen: Die Anwendung von kühlenden Kompressen kann ebenfalls hilfreich sein, um Schmerzen und Entzündungen zu reduzieren. Ein in kaltem Wasser getränktes Tuch kann vorsichtig auf die betroffenen Stellen aufgelegt werden. Dieses Vorgehen kann kombiniert werden mit der beruhigenden Wirkung von Kamillentee. Eine Kompresse mit kaltem Kamillentee kühlt und wirkt zugleich entzündungslindernd auf den Wundbereich. Alternativ kann auch Zitronenmelisse-Tee verwendet werden.
Naturheilkundliche Therapie von Herpes
Es gibt einige effektive naturheilkundliche Massnahmen, um den Verlauf von Lippenherpes oder Herpes im Mund positiv zu beeinflussen.
- Silizium in Form von Kieselsäure-Gel: Silizium, als Kieselsäure-Gel, kann auf die betroffenen Herpes-Stellen aufgetragen werden. Das Gel ist in der Lage, viel Feuchtigkeit aufzunehmen und begünstigt ein mildes Trocknen und Abheilen von Lippenherpes.
- Propolis: Propolis ist eine Substanz aus pflanzlichen Harzen und Absonderungen der Bienen und ist für die antibiotische und antivirale Wirkung bekannt. Die innere Einnahme von Propolis oder das Auftragen einer Propolis-Salbe kann bei Herpes therapeutisch wirken.
- Lactoferrin: Lactoferrin ist eine eisenbindende Substanz, welche sich in der Erstmilch (Colostrum ) befindet. Als Nahrungsergänzung eingenommen, zeigt Lactoferrin eine Wirksamkeit gegen Herpes. Alternativ kann auch ein Colostrumpulver von hoher Qualität verwendet werden.
- Heilpilze gegen Herpes: Es gibt einige Heilpilze mit einer therapeutischen Wirkung bei Herpes. So zählen die Pilze Coriolus, Reishi, Shiitake, Chaga zu den Heilpilzen, die bei Herpes angewendet werden können.
Ernährung bei Herpes
Durch die Ernährung kann ein Ausbruch von Herpes gesteuert werden. So spielen besonders die Aminosäuren Lysin und Arginin eine entscheidende Rolle bei Herpesinfektionen.
Die Aminosäure Arginin wird vom Herpes-simplex-Virus für die virale Vermehrung gebraucht. Ist Arginin in grosser Menge vorhanden, so beeinflusst es den Krankheitsverlauf eher negativ. Ist hingegen weniger Arginin vorhanden, so baut der Virus vermehrt die Aminosäure Lysin in die DNA ein, was die Vermehrung stark unterdrückt.
Folglich ist eine Ernährung mit weniger Arginin und mehr Lysin bei Herpes empfehlenswert. Dadurch kann der Verlauf kürzer und leichter ablaufen oder sogar ein Ausbruch komplett verhindert werden.
Ein günstiges Verhältnis zwischen Arginin und Lysin können Sie aufrechterhalten, indem Sie auf Nüsse, Getreide und Schokolade verzichten.
Bei Herpes im Mund sollten keine heissen, scharfen, sauren, salzigen Speisen und Getränke konsumiert werden. Achten Sie stattdessen auf den Verzehr kühlender und beruhigender Lebensmittel.
Nicht zuletzt ist es wichtig, während eines Lippenherpes-Ausbruchs auf eine ausreichende Hydration zu achten. Trinken Sie täglich mindestens 2 Liter hochwertiges Wasser oder Kräutertees (aus losen Blättern), um den Heilungsprozess positiv zu unterstützen.
Häufige Fragen zu Herpes im Mund und an den Lippen
Da immer wieder ähnliche Fragen von Betroffenen auftauchen, haben wir nachfolgend eine Liste häufig gestellter Fragen zum Thema Herpes im Mund und an den Lippen für Sie zusammengestellt.
Es ist wichtig, besonders vorsichtig mit Herpes bei Kindern umzugehen, insbesondere im Falle von Lippenherpes bei Babys, um eine mögliche Ausbreitung zu verhindern. Es sollte immer ein Kinderarzt konsultiert werden.
Um Herpes bzw. Lippenherpes möglichst schnell loszuwerden, kann die Anwendung von antiviralen Cremes oder Salben helfen. Es ist ratsam, frühzeitig mit der Behandlung zu beginnen und ärztlichen Rat einzuholen, um den Heilungsprozess zu beschleunigen.
Die Unterscheidung zwischen Herpes, Aphthen, Gürtelrose oder Pickeln kann manchmal herausfordernd sein. Eine genaue Diagnose kann nur durch einen erfahrenen Arzt erfolgen.
Nach einer Herpesinfektion sollte man sich so lange nicht küssen, bis die sichtbaren Symptome abgeklungen und die betroffenen Stellen vollständig abgeheilt sind.
Herpes ist besonders ansteckend, wenn ausgeprägte Symptome wie Bläschen, Schmerzen, Rötungen und Schwellungen vorhanden sind. Eine Übertragung ohne vorhandene Symptome ist möglich, aber entsprechend unwahrscheinlich.
Bei ständig wiederkehrendem Lippenherpes ist es ratsam, ärztlichen Rat einzuholen, um geeignete Methoden zur Behandlung und Prävention zu besprechen.
Generell ist es nicht empfehlenswert, den Herpes auszutrocknen. Durch einen intensiven Entzug von Feuchtigkeit wird auch das gesunde Gewebe geschwächt, wodurch die Wundheilung leiden kann. Eine milde Trocknung, z.B. mit Kieselsäure-Gel, ist hingegen zu empfehlen. Auch ein feucht halten mit einer wirksamen Creme ist zu Beginn der Symptome ein guter Ratschlag.
Es besteht die Möglichkeit, dass Lippenherpes in der Schwangerschaft häufiger auftritt, da hormonelle Veränderungen das Immunsystem beeinflussen können. Es ist ratsam, während der Schwangerschaft besondere Vorsichtsmassnahmen zu treffen und das Thema mit Ihrem Hausarzt zu besprechen.