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Das Boto-Massaker
Sein einziger Feind ist wieder einmal der Mensch – nicht jeder Mensch, sondern eine Gruppe skrupelloser Verbrecher, die (nach einer Untersuchung des Institus Piaguaçu für Umwelt) jährlich zirka 2.500 Botos auf grausame und qualvolle Art und Weise abschlachten. Das tun sie, um das Fleisch der Tiere als Köder für einen Fisch zu verwenden, der auf dem Markt einen relativ hohen Preis erzielt – der “Piracatinga“ (Calophysus macropterus) oder Silberantennenwels. Die Brasilianer nennen ihn auch “Urubu d’água“ (Geier des Wassers), weil er sich vom Aas toter Tiere ernährt.
“Das Abschlachten der Botos begann im Jahr 2000, als der Fisch “Capaz“ (Pimelodus grosskopfii), ebenfalls eine Welsart und im Geschmack dem Piracatinga ähnlich, aus der Gewässern des kolumbianischen Teils Amazoniens verschwand“, erklärt die Präsidentin der “Vereinigung Amazonas-Manati (Ampa)“. Um den “Capaz“ zu fangen, bedienten sich die Kolumbianer bereits des Boto-Fleisches als Köder – nachdem sie den Wels in ihren Gewässern ausgerottet hatten, wechselten sie über die Grenze nach Brasilien, um dort den Fischern beizubringen, wie man den “Piracatinga“ auf dieselbe schändliche Art und Weise fängt, um ihn auf dem latein-amerikanischen Markt zu verkaufen, wo er als Speisefisch äusserst beliebt ist und gute Preise erzielt.
“Heute hat sich das Abschlachten der Botos bis nach Santarém, im Bundesstaat Pará, ausgeweitet“, sagt die Präsidentin. “Und nun sehen sie mal! Unsere hiesigen Flussbewohner essen den Piracatinga selbst nicht, und den Boto respektierten die Menschen immer als eine legendäre Figur in der gesamten Amazonasregion – aber das Geld hat sie korrumpiert“.
Der Inia geoffrensis ist nicht nur eine legendäre Figur, sondern auch durch ein Gesetz (Lei no 7.643/1987) streng geschützt – “wer dabei erwischt wird, dass er diese Tiere belästigt oder fängt, muss mit einer Gefängnisstrafe zwischen zwei bis fünf Jahren rechnen“ – aber das schreckt diese gewissenlosen Schurken nicht ab – Brasília ist weit weg, und Kontrollen in der Wildnis sind kaum zu befürchten.
Vor ein paar Jahrzehnten waren der “Boto-cor-de-rosa“ (Inia geoffrensis), der “Boto cinza“ (Sotalia guianensis) und der “Tucuxi“ (Sotalia fluviatilis) noch häufig im Becken des Rio Orinoco, das Venzuela und Kolumbien durchquert, sowie im Amazonasbecken der Territorien Brasilien, Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Peru und Venezuela. Jetzt sind diese Delfine des Süsswassers von der Ausrottung bedroht, durch die intensive Verfolgung und wegen ihrer niedrigen Reproduktionsrate – wie schon beschrieben, gebären die Boto-Weibchen nur jeweils ein einziges Jungtier, säugen es ein Jahr lang und kümmern sich um ihren Nachwuchs bis zu vier Jahren.
In der Absicht, das Abschlachten der Tiere zu verhindern, sucht der Staatsanwalt von Amazonas nach legalen Mitteln und Wegen, der Staatsanwaltschaft die Verantwortung für das Massaker zuzuschieben, um die Schlächter offiziell unter Anklage stellen zu können. “Obgleich die Fischerei des Piracatinga seit mehr als einem Jahrzehnt als wirtschaftliche Aktivität betrieben wird, gibt es keine Vorschriften für die Fangmethoden, auch keine festgelegten Schonzeiten“, bestätigt der Staatsanwalt.
Den Verkauf des “Piracatinga“ auf den Märkten in Amazonien hat man ebenfalls in den Griff bekommen. Weil dieser Fisch von vielen Verbrauchern wegen seiner Vorliebe für Aas gemieden wird, hat man ihn kurzerhand in “Douradinha“ umbenannt und verkauft ihn ausschliesslich filetiert – der Preis liegt zwischen 12,90 bis 19,90 R$ pro Kilogramm (zirka 4,0 bis 5,5 Euro).
“Den Fisch unter anderem Namen zu verkaufen, ist gegen das Gesetz, denn es verletzt das Recht des Konsumenten auf Information“, sagt der Staatsanwalt, “damit wollen sie den Widerwillen jener überwinden, die wissen, dass dieser Fisch ein Aasfresser ist. Studien haben bewiesen, dass fleischfressende Tiere dazu tendieren, Schwermetalle in ihrem Organismus zu konzentrieren, wie zum Beispiel Quecksilber, äusserst schädlich für den Menschen“!
Im Jahr 2007 wurde die brasilianische Regierung beim 59.Treffen der “Internationalen Wal-Kommission (CIB)“ formell befragt, was sie gegen das Abschlachten der Botos zu unternehmen gedenke. Die CIB empfahl sofortige Schutz- und Kontrollmassnahmen.
“In einer öffentlichen Audienz, im Oktober 2013, informierte die IBAMA (brasilianische Naturschutzbehörde), dass sie im selben Jahr drei Kontrolloperationen durchgeführt habe, jedoch keine davon hätte irgendeine illegale Aktivität feststellen können“, sagt der Staatsanwalt.
Er bedauert, dass es gegenwärtig “nicht eine einzige signifikante Aktion zur Beendigung des Massakers“ in seinem Bundesstaat gäbe. “Nicht einmal die internationale Empörung über den von der CIB erarbeiteten Bericht hat bewirkt, dass man eine effektive Aktion seitens der Kontrollorgane des Bundesstaates Amazonas gestartet hat“, sagt der Staatsanwalt resigniert.
Die “Vereinigung Amazonas-Manati (Ampa)“ versucht in eigener Initiative die Bevölkerung auf dieses Verbrechen an der Natur aufmerksam zu machen und damit eine Bewusstseinserweiterung in Bewegung zu bringen – verschiedene NGOs sind mit von der Partie. Die Präsidentin der Ampa nennt als Beispiel die “Aliança Boto-Vermelho“, die sie zusammen mit der NGO WSPA (Weltweite Partnerschaft zum Schutz der Tiere) ins Leben gerufen hat, mit Sitz in London. “Diese Allianz studiert derzeit die Produktion eines alternativen Köders, den man zum Fang des begehrten Speisefisches (Piracatinga) verwenden könnte – Anfang nächsten Jahres könnte er bereits zum Einsatz kommen“, sagt sie zuversichtlich. “Ausserdem sind wir dabei, die Bedeutung des Botos für die Natur zu demonstrieren – zum Beispiel, dass er die Flüsse säubert, indem er sich auch von kranken Fischen ernährt und so den Flussbewohnern eine gesunde Fischerei ermöglicht“!
Die Ampa präsentiert noch weitere Initiativen, wie zum Beispiel das Projekt “Ecoturismo Amigo do Boto Vermelho“ (Ökotourismus Freund des Rosa Delfins), gegründet im Juli 2013. Das Projekt wird erweitert durch die Konstruktion einer schwimmenden Plattform, für Interaktionen mit den Flussdelfinen. “Botos sind ungewöhnlich gelehrige Tiere, und sie fürchten die Gegenwart des Menschen nicht – jedoch genau das wird ihnen leider zum Verhängnis“, beendet die Ampa-Präsidentin das Gespräch.
Doch auch im brasilianischen Amazonien gibt es Menschen, die der Natur mit gebührendem Respekt begegnen, und die mit den Flussdelfinen eine ungewöhnliche Partnerschaft eingegangen sind, aus der eine einmalige Beziehung zwischen Mensch und Tier entstanden ist.
Die Boto-Therapie
Die Idee stammt von dem Physiotherapeuten Igor Simões, aus Minas Gerais, der bereits während seiner Kindheit ein besonderer Fan der amerikanischen Fernsehserie “Flipper“ gewesen ist, in der ein kleiner Junge mit seiner besonderen Beziehung zu einem Delfin präsentiert wird – allerdings handelte es sich bei den Stars der Serie um mehrere trainierte Grosse Tümmler (Thursiops truncatus), die mit ihren Kunststücken, ihrer offensichtlichen Zuneigung zum Menschen und ihrer Intelligenz, kleine und grosse Kinder rund um den Globus begeisterten. Anlässlich einer Reise durch Amazonien, beobachtete Igor einheimische Flussbewohner, die gefangene Fische ausnahmen und den lokalen Delfinen, den “Botos“, wie sie die Tiere nennen, die Innereien zuwarfen, scheinbar ohne Scheu kamen die Tiere bis ans Ufer und streckten ihre “Schnäbel“ bettelnd aus dem Wasser. Als dann die Kinder der “Ribeirinhos“ (Uferbewohner) sogar zu den Botos ins Wasser sprangen, sie mit kleinen Fischen fütterten und vollkommen sorglos mit ihnen spielten, da fühlte sich Igor plötzlich mitten im Life-Szenario eines “Amazonas-Flipper“ und hatte eine Idee, die nicht nur sein Leben, sondern auch das zahlreicher Kinder verändern sollte.
Bereits seit 1998 hatte Igor Simões de Andrade, als Student der Veterinärmedizin an der Universität von Minas Gerais, Erfahrungen mit Salzwasser-Delfinen gesammelt, und nachdem er nach Manaus umgezogen war, machte er seinen Doktor in Physiotherapie und spezialisierte sich auf Manuelle Therapien. Schwerpunkt seiner Arbeit ist das “Rolfing“, eine weltweit anerkannte Technik zur Lösung von Verhärtungen und Verspannungen im Netz des Bindegewebes, entwickelt von der amerikanischen Biochemikerin Ida Rolf (1896-1979).
Von einer schwimmenden Plattform aus, die 35 Kilometer von Manaus entfernt, im Lago Ariaú, einem Seitenarm des Rio Negro, verankert ist, beschäftigte er sich monatelang mit den zutraulichen Botos der Umgegend, gewöhnte sie mit Hilfe der einheimischen Caboclo-Kinder an sich und trainierte sie für eine ungewöhnliche Idee.
Heute sind es zirka fünfzig behinderte Kinder aus philanthropischen Institutionen im Umfeld von Manaus, die an seiner angebotenen “Bototerapia“ (Boto-Therapie) teilnehmen – eine komplementäre Therapie für behinderte Kinder, die im Kontakt mit den aktiven, wendigen, und verspielten “Botos-cor-de-rosa“ erstaunliche Erfolge bringt – besonders für autistische Fälle. Bevor die Kinder zu den Botos ins lauwarme, dunkle Wasser des Rio Negro steigen, werden sie von Igor und seinen Mitarbeitern mit einem einführenden Vortrag und einer Rolfing-Massage auf die Begegnung vorbereitet. Wie der Physiotherapeut erklärt, stimuliert diese Behandlung das Körpergewebe für den Kontakt mit den Botos, um die von ihnen ausgesandten Ultraschallwellen zu empfangen. Anschliessend begeben sich Igor und seine Mitarbeiter mit den Kindern ins Wasser. Angelockt von bunten Bällen und Leckerbissen in Form von kleinen Fischen, lassen die Botos nicht lange auf sich warten.
Interaktionen mit den Botos im Wasser: Der Therapeut stellt den Kindern die Botos vor – erste Streichelversuche und Beobachtungen, wie sich beide Parteien akzeptieren – die Kinder versuchen die Bewegungen der Botos nachzumachen – freies Spiel mit ihnen mittels Bällen und Gummiringen – schliesslich die Fütterung der Tiere von der Plattform aus. Die Interaktion findet unter Berücksichtigung des Rhythmus aller teilnehmenden Wesen statt – zwischen Therapeut, Patient und Tier – nichts wird forciert, die Aktionen entstehen ganz natürlich – pro Kind etwa eine halbe Stunde Spiel mit den Botos.
Folgende Kriterien der Patienten müssen für die Interaktion mit den Botos gegeben sein: Stabiles pathologisches Krankheitsbild, Affinität zum Wasser und zu den Tieren, ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung.
In den USA gibt es eine ähnliche Therapie-Arbeit seit den 1970er Jahren – die “Delphintherapie“, die jedoch mit gefangenen und zwangstrainierten Salzwasserdelfinen durchgeführt wird und deshalb stark umstritten ist. Ganz anders Igors Arbeit mit den wild lebenden Botos, die freiwillig innerhalb ihres Habitats mit den Menschen interagieren. Die schwimmende Plattform befindet sich vor dem Dschungel-Hotel “Ariaú Amazon Towers“, umgeben vom Regenwald – je nach Notwendigkeit stehen instabilen Patienten für die Massagen des “Rolfing“ auch Behandlungsräume im Hotel zur Verfügung.
Mit dem “Projeto Anahata“ (Projekt Anahata), gegründet von Igor Simões de Andrade, bemühen sich der Therapeut und seine Mitarbeiter darum, die Menschen wieder in die Natur zu integrieren, indem sie durch den hautnahen Kontakt mit der natürlichen Umwelt ihr Bewusstsein erweitern und unterentwickelte oder verloren gegangene Sympathien für die Natur und ihre Lebewesen wecken. Die Therapie mit behinderten Kindern ist ein Teil dieses Projekts. Sie besteht aus fünf Interaktionen mit den Botos, welche zuvor und danach durch eine manipulative Physiotherapie der “Rolfing-Technik“ ergänzt werden. Die gesamte Behandlung nimmt im Durchschnitt zwischen zwei bis drei Monaten pro Kind in Anspruch.
Die Anahata-Equipe setzt sich aus fünf Profis zusammen: Ausser dem Physiotherapeuten Igor, eine Biologin und Yoga-Lehrerin, eine Psychologin, ein Lehrer für Leibeserziehung und ein weiterer Physiotherapeut.
“Unsere Erfahrungen mit der Bototerapia und ihren Auswirkungen auf die Kinder sind zahlreich und durchweg positiv“, erklärt Igor, “wir haben eine signifikante Verbesserung des Selbstwertgefühls beobachtet, des Humors, der Immunität, des Frohsinns, der Psychomotorik, und in der sensorialen Integration, durch die Neuronale Plastizität erzeugt wird“! (Neuronale Plastizität ist die Eigenschaft, Nervenzellen und ganze Gehirnbezirke verändern zu können).
Ausser den behinderten Kindern, ist die “Bototerapia“ auch geeignet für Personen, die unter Stress leiden, oder solche Menschen, die Tiere mögen und sie nicht nur füttern wollen, sondern Lust haben, mit ihnen zu interagieren.
Für die Kinder aus den philanthropischen Institutionen ist die Therapie gratis, andere Interessenten können eine Behandlung mit dem Therapeuten vereinbaren:
Telefon: (0092) 9142 67 64 oder per
E-Mail: <email-pii>
Die Beträge kommen dem Institut Anahata zugute.
Was für eine Welt! Die Einen massakrieren den Boto, zerhacken ihn zu Fischfutter aus Profitgier, die andern suchen sein Vertrauen zu gewinnen, um mit seiner Hilfe behinderten Kindern zu mehr Lebensqualität zu verhelfen – und der Boto hilft. Inzwischen hat man unumstössliche Beweise für die positiven Veränderungen bei Patienten durch die Interaktionen mit den Amazonasdelfinen, denn das Projekt Anahata besteht bereits seit 2008 und konnte inzwischen durch eine weitere Ärzte-Equipe aufgestockt werden.
Beide kontrastierende Seiten unterstehen einer Regierung, die gar nichts tut und wieder einmal durch Druck aus dem Ausland dazu gebracht werden muss, dem Abschlachten der Botos ein Ende zu machen, denn schon haben verschiedene internationale Medien von diesem Verbrechen Wind bekommen – und das ist gut so.
Botos sind, das habe ich bereits angedeutet, tief verhaftet in der Folklore Amazoniens. Es gibt dort eine Unzahl von Legenden, die dem Boto übernatürliche Kräfte zuschreiben, und das ist der Grund, warum seine Existenz jahrhundertelang respektiert wurde – ich selbst erinnere mich an Begegnungen mit Flussbewohnern in Amazonien, die auf meine Frage, ob sie den Boto wohl jagen und essen, mir direkt “erschrocken ob einer solch absurden Frage“ erklärten, dass ihnen der Boto “heilig“ sei (so die Einen) oder, dass sie ein “ganzes Leben lang verdammt“ sein würden (so die Andern), wenn sie es täten.
Dieselben einfachen Flussbewohner sind auch fest von der Fähigkeit des Boto überzeugt, sich in einen Mann oder eine Frau verwandeln zu können, sich des nachts an Personen des anderen Geschlechts heranzumachen und mit ihnen im Fluss zu verschwinden, von wo sie nie mehr zurückkehren. Wenn eine Frau, die unter den Flussbewohnern lebt, plötzlich schwanger wird, aber keinen Mann hat, wird man mit Sicherheit zu hören bekommen, dass es der Boto war, der sie geschwängert hat. In verschiedenen Munizipien von Amazonien gibt es tatsächlich – und das ist kein Witz – Geburtsurkunden, in denen als Name des Vaters “Boto Cor de Rosa“ eingetragen ist!
Der Boto ist sozusagen der “Don Juan vom Amazonas“ in den meisten Legenden, elegant gekleidet, mit charmantem Wesen, eine verführerische Persönlichkeit, die nur im Schutz der Dunkelheit menschliche Gestalt annimmt, um sich unter das Publikum eines Festes zu mischen und sich an einsame Frauen heranzumachen – stets trägt er einen Schlapphut, um die boto-typische vorgewölbte Stirn zu verbergen, an der man ihn erkennen könnte.
Andere Legenden erzählen von ertrunkenen Personen, die in den Körpern von Botos weiterleben. Wenn man diesen Tieren bei ihrem fröhlichen Spiel mit den Kindern zuschaut, wie sie lautlos “lachen“, die Kinder mit ihrem Schnabel anstossen und zum Fangen und Tauchen animieren, dann könnte man glatt an den Wahrheitsgehalt solcher Legenden glauben.
Angeblich keine Legende sondern eine verbürgte Tatsache ist es, so versichern die Flussbewohner, dass der Boto schon viele Menschen vor dem Ertrinken bewahrt haben soll. “Warum also sollten wir den Boto töten wollen“? sagen sie, bekreuzigen sich und rufen ihre Schutzheilige, die “Nossa Senhora de Nazaré“, als ihre Zeugin an.
Inia geoffrensis, der “Boto-cor-de-rosa“, ist von der “International Union for Conservation of Nature“ (IUCN) auf der Roten Liste gefährdeter Tiere bisher lediglich als “verwundbar“ klassifiziert worden, aufgrund fehlender Informationen hinsichtlich Bedrohung, Ökologie und Anzahl, sowie Tendenzen der Population. Erfahrungen mit diesen Tieren in Gefangenschaft haben jedoch gezeigt, dass sie eingesperrt nicht lange durchhalten. Wenn also ihre Populationen in freier Wildbahn schwinden und dort ein extrem niedriges Niveau erreichen sollten, wird es zu ihrer Rettung bereits zu spät sein.