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Voraussetzung für eine Therapie mit Lemtrada® ist, dass mindestens zwei klinische Schubereignisse in den zwei Jahren vor dem Beginn der Therapie und davon mindestens ein Schub in dem Jahr vor dem Therapiebeginn stattgefunden haben. Der Wirkstoff (Alemtuzumab) gehört zu der Gruppe der monoklonalen Antikörpern. Lemtrada® wird in zwei Zyklen von 1x 5 Tagen und ein Jahr später im zweiten Zyklus von 1x 3 Tagen als Infusion in die Vene verabreicht. Zwei weitere Zyklen können je nach Verlauf in Erwägung gezogen werden. In den Zulassungsstudien konnte Alemtuzumab die Schubrate gegenüber Interferon um gut die Hälfte verringern und das Voranschreiten der Behinderung verlangsamen.
Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen: Infektionen der oberen Atemwege und im Harnwegsbereich, Schilddrüsen-Fehlfunktionen, sowie Erkrankungen des Blut- und Lymphsystems.
In der Schweiz wurde der Antrag zur Kassenzulässigkeit beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) bereits gestellt.