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Requiem für Blasorchester von David Maslanka
David Maslanka (1943 – 2017) ist ein amerikanischer Komponist. In seiner Karriere hat er Werke für Chor, Blasorchester, Kammerorchester und Symphonieorchester geschrieben.
Vor allem bekannt, für seine Blasorchesterwerke schrieb Maslanka unter anderem 9 Symphonien (7 davon für Blasorchester), mehr als 15 Solowerke und eine komplette Messe. Insgesamt veröffentlichte er über 130 Werke. Sein Kompositionsstil ist rhythmisch sehr intensiv und komplex, gleichzeitig sind seine Werke sehr melodiös. Seine Werke werden in der ganzen Welt regelmässig gespielt und wurden durch mehrere Preise ausgezeichnet.
« Mein Requiem ist eine Fantasie in einem Satz, geschrieben als Antwort auf den Holocaust. Der Tod von Millionen Menschen ist für einen Menschen unfassbar, der Tod eines Neugeborenen bringt uns jedoch vor das Angesicht des Todes. Wir denken, die Geschichte liegt hinter uns, was passiert ist, ist passiert. Aber was der Holocaust verursacht hat, wird für immer in uns fortleben. Diese offenen Wunden werden nie komplett geheilt werden. Mein Gefühl ist, dass diese Wunden durch die Musik gepflegt werden können, ich hoffe, dass mein Requiem dazu beitragen kann.»
Requiem für gemischten Chor und Blasorchester von Rolf Rudin
Rolf Rudin wurde 1961 in Frankfurt am Main geboren und studierte dort sowie in Würzburg Schulmusik, Komposition, Dirigieren und Musiktheorie. Nachdem er zehn Jahre Musiktheorie an der Frankfurter Musikhochschule unterrichtet hat, lebt er nun als freischaffender Komponist in der Nähe von Frankfurt am Main.
Er war unter anderem Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und wurde 1990/91 vom Bayerischen Kultusministerium mit einem Stipendium für einen halbjährigen Paris-Aufenthalt an der Cité Internationale des Arts ausgezeichnet. 2010 erhielt er den Kulturpreis des Main-Kinzig-Kreises für herausragende kulturelle und künstlerische Leistungen. Etliche seiner Kammermusik-, Chor- und Orchesterwerke wurden auf deutschen und internationalen Wettbewerben prämiert und finden sich mittlerweile auf Konzertprogrammen weit über deutsche Grenzen hinaus; so in Europa, den USA, Kanada, Australien und auch dem asiatischen Raum.
Von 1999 bis 2005 war Rolf Rudin Mitglied des internationalen Vorstandes der WASBE, einer weltweit aufgestellten Bläserorganisation und seit 2003 engagiert er sich als stellvertretender Vorsitzender der Ländersektionen Hessen/Saarland/ Rheinland-Pfalz des Deutschen Komponistenverbandes. 2011 wurde Rolf Rudin in den Fachausschuss „Bildung“ des Deutschen Kulturrates berufen, dessen Mitglied er bis 2016 war. Seit November 2012 ist er Präsident der deutschen Sektion der WASBE.
Seine Werke entstehen meist als Auftragswerke für verschiedene Institutionen, Orchester, Ensembles und Interpreten im In- und Ausland und einige Kompositionen wurden als Pflichtstücke für deutsche und internationale Wettbewerbe nominiert. Mittlerweile sind seine kompositorischen Arbeiten auf über 60 CDs und bei vielen Rundfunkanstalten im In- und Ausland durch Produktionen und Mitschnitte dokumentiert.
Workshops und Seminare in Komposition, Analyse, Instrumentation, Dirigieren und Interpretation eigener Werke, zu denen er im In- und Ausland eingeladen wird, erweitern seine Aktivitäten und fördern die Zusammenarbeit zwischen Komponist und Interpreten.
Sein Requiem für gemischten Chor und Blasorchester schreibt er im Jahr 2005.