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Wir sind zutiefst irritiert über ihre Anlagepolitik. Es versteht sich von selbst, dass eine Bank Konzernen Kredite gewährt und Anteilseignerin gewisser Unternehmen ist – dies gehört zum erwartbaren Verhalten eines Finanzinstitutes und zu dessen Aufgabe. Ebenfalls zu dessen Aufgabe würde es jedoch gehören, die finanziell unterstützten Konzerne auf ihre Produktion und Produkte hin zu prüfen.
Ist die UBS daran interessiert, die weltweite Aufrüstung, insbesondere die atomare, mitzufinanzieren? Sollen mit UBS-Geldern Streubomben und damit international geächtete Waffen finanziert werden? Offenbar scheint es Sie, geschätzte Damen und Herren, nicht zu stören. Wie sonst lässt sich erklären, dass die UBS den weltweit grössten Rüstungskonzern Lockheed Martin finanziell unterstützt, der unter anderem Nuklearraketen herstellt? Wie die Beteiligung an BAE Systems, ein Unternehmen, dessen Umsätze zu 95% militärischen Ursprungs sind und Atomraketen für die französische Luftwaffe herstellt?
Selbst wenn die Geschäftsleitung der UBS daran interessiert sein sollte – die Inhaberinnen und Inhaber der Konten sind es nicht!
Wir fordern daher:
Falls Sie gedenken, an Ihre Geschäftspraktiken festzuhalten, sehen wir uns gezwungen, Ihre Kundschaft auf dieses Thema zu sensibilisieren und werden sie auffordern, die Geschäftsbeziehungen mit Ihnen zu beenden.
Wir erwarten Ihre Stellungnahme bis am 1. Oktober und verbleiben mit freundlichen Grüsse,
Gruppe für eine Schweiz ohne Armee