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Die schweizerischen Milchproduzenten müssen ihre Kosten drastisch senken. Dazu brauchen sie umsetzungsorientierte und praxisgerechte Empfehlungen und Planungshilfen. Vielversprechend sind vor allem die Hochleistungsstrategie (HL) und die Vollweide- oder “low-cost”-Strategie (VW). Im Projekt Opti-Milch wurden diese beiden Strategien auf je neun Pionierbetrieben im Schweizer Mittelland konsequent optimiert und während zweieinhalb Jahren mit umfangreichen Erhebungen beobachtet und analysiert. Die Struktur der Pionierbetriebe entsprachen, bis auf die relativ hohen Milchkontingente der HL-Betriebe, gut jener einer Gruppe von Vergleichsbetrieben. Die mittlere Milchleistung pro Kuh und Jahr lag zu Beginn bei rund 6000 kg für die VW-Betriebe und rund 8000 kg für die HL-Betriebe. Sie stieg auf den HL-Betrieben während der Erhebungsdauer um rund 900 kg an, während sie auf den VW-Betrieben wegen der Umstellung auf saisonales Abkalben im Frühjahr und der damit verbundenen kürzeren Laktation leicht abnahm. Im vorliegenden Artikel werden der Projektverlauf und allgemeine produktionstechnische Ergebnisse kurz vorgestellt. Die detaillierten Ergebnisse des Projektes werden in weiteren Publikationen vorgestellt und zudem in Empfehlungen und Planungshilfen umgesetzt.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.
Eine Vetsuisse-Studie zeigt, dass mit dem Konzept Freiluftkalb der Antibiotikaverbrauch in der Käl-bermast um 80 % reduziert wird. AGRIDEA hat die Wirtschaftlichkeit der Freiluftkalbhaltung geprüft und festgestellt, dass sie nicht mit der herkömmlichen Kälbermast mithalten kann.
Im Gegensatz zu Schweinen wird Milchvieh bisher kaum proteinreduziert gefüttert. Studien zeigen, dass es auch beim Rindvieh Potential zur Proteineinsparung und damit zur Reduktion von Ammoniak-Emissionen gibt.