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Das helvetische Ausbildungssystem ist ein Modell, das wegen seiner Flexibilität und der Tatsache, dass es die Kompetenzen auf den genauen Bedarf der Unternehmen abstimmt, als vorbildlich gilt.
Dieses System hat dazu beigetragen, die Jugendarbeitslosigkeit, die mit nur 3,1 % ohnehin die niedrigste in Europa war, im Jahr 2021, kurz nach der Covid-Krise mit ihren Lockdowns auf weniger als 3 % zu senken.
Darüber hinaus kann die Schweizer Wirtschaft im Vergleich zum internationalen Arbeitsmarkt auf hochqualifizierte Arbeitskräfte zurückgreifen. Die Rolle dieser Strukturen ist von entscheidender Bedeutung, insbesondere durch ihren Beitrag und ihre Beteiligung an einem langfristigen Lernprozess, der solche Investitionen profitabel macht.
Welche Art von Ausbildung ist erforderlich, um bei einem Treuhänder einzusteigen, und welche Qualifikationen sind erforderlich?
Eine duale Ausbildung
Die Schweiz hat seit vielen Jahren die duale Ausbildung und insbesondere das duale System eingeführt, das auch in Nachbarländern wie Deutschland und Österreich praktiziert wird. Zahlreiche Studien belegen, dass junge Schweizer Berufseinsteiger weltweit als die besten gelten.
Das eingeführte System basiert auf einer Kombination aus international anerkannter akademischer Ausbildung und praktischer Berufsausbildung.
Dadurch haben junge Menschen Zugang zu mehr Arbeitsplätzen und können eine erfolgreiche Karriere machen, ohne sich um ihre schulischen Leistungen sorgen zu müssen.
Der junge Berufsanfänger tritt in ein Unternehmen ein, wo er einen Beruf ausübt und ein Gehalt bezieht, während er ein- oder zweimal pro Woche am Schulunterricht teilnimmt. Ein solches System bietet ein breites Spektrum an Chancen, sich zu entwickeln und den Weg zu wechseln.
Dies wurde in der Werbekampagne für die helvetische Berufsbildung mit dem Titel «Profis gehen voran» hervorgehoben, in der die Stärken des Systems unterstrichen wurden.
Spezialisierung auf Finanz- und Rechnungswesen
Um den eidgenössischen Fachausweis im Finanz- und Rechnungswesen zu erlangen, müssen Sie vorgängig über ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis, eine Maturität oder einen anderen gleichwertigen Abschluss verfügen.
Darüber hinaus müssen Sie eine dreijährige Berufserfahrung in diesem Fachgebiet nachweisen. Der Erwerb dieses Fachausweises entspricht einer Qualifikation mit dem Erwerb von theoretischem Wissen im Rechtsbereich und in diesem Fachgebiet, das sich durch seine Komplexität auszeichnet und sich ständig verändert.
Ein Spezialist im Bereich Finanzen und Buchhaltung ist in der Lage, Buchführungs- und Finanzberichte zu erstellen und Buchungen in Übereinstimmung mit den geltenden Buchhaltungsvorschriften vorzunehmen.
Außerdem werden die Ergebnisse des Unternehmens herausgearbeitet und seine Leistung bewertet.
Ein Spezialist für Finanzen und Rechnungswesen belegt die verschiedenen Kapitalbewegungen einer Struktur und fungiert als Berater für das Management. In diesem Beruf geht es um Berechnungen und Zahlungen, aber auch um die verschiedenen Vorgänge im Bereich Buchhaltung und Finanzen sowie um Information und Berichterstattung.
Die Angestellten eines Treuhänders werden aufgefordert, Fachausweise zu erwerben, um sich beruflich weiterzuentwickeln. Der Leiter der Lohnbuchhaltung ist Inhaber des eidgenössischen Fachausweises im Finanz- und Rechnungswesen und kann sich auf einen eidgenössischen Fachausweis im Personalwesen vorbereiten.
Der Buchhaltungsassistent wiederum, der sich beruflich weiterentwickeln möchte, kann sich bereits auf den eidgenössischen Fachausweis im Finanz- und Rechnungswesen vorbereiten.
Kompetenz in Finanzen und Controlling
Die Arbeit in einem Treuhandunternehmen bietet mehr Karrierechancen, wobei das Fachwissen in den Bereichen Finanzen und Controlling an erster Stelle steht. An der Spitze von Synergix stehen Finanz- und Controllingfachleute, die auch den größten Teil der Mitarbeiter der Kanzlei ausmachen.
Um für die Prüfung in Frage zu kommen, muss man neben fünf Jahren Berufserfahrung in diesem Bereich einen Fachausweis im Finanz- und Rechnungswesen, als Treuhänder oder einen anderen gleichwertigen Abschluss besitzen.
Ansonsten ist ein eidgenössisches Diplom mit dreijähriger Berufserfahrung erforderlich oder ein Bachelor von einer FH oder einer Universität, ergänzt durch zwei Jahre Berufserfahrung.
Was diese Experten auszeichnet, ist ihre Denkweise, die auf Vorsorge, Strategie und bereichsübergreifendes Management ausgerichtet ist. Sie verfügen aus diesem Gebiet, aber auch in allen verwandten Tätigkeitsbereichen und auf internationaler Ebene, über Kenntnisse und Fähigkeiten auf hohem Niveau.
Ihr Wissen und ihre Berufspraxis geben ihnen die Möglichkeit, innovative Lösungen und Ansätze zu entwickeln. Dies ist auf die erworbenen Kenntnisse und die Forschung in einem komplexen Fachgebiet zurückzuführen.
Sie beherrschen die Mechanismen der Unternehmensfinanzierung sicher und sind in der Lage, unterschiedliche Fragen und Probleme zu analysieren und zu beurteilen. Ebenso über die Fähigkeit, Prognosen und Empfehlungen zu erstellen und Expertengruppen zu leiten.
Die Elite der Diplome
Zwei Abschlüsse gehören seit 2017 zur Elite der Diplome in der höheren Berufsbildung. Es handelt sich insbesondere um den eidgenössischen Fachausweis im Finanz- und Rechnungswesen, der Stufe 6 erreicht, und um den Titel des Experten in Finanz- und Controlling, der die Stufe 8 erreicht.
Dies ist die höchste Stufe der Klassifizierung, die der Nationale Qualifikationsrahmen für die Berufsbildung zulässt. Dies verleiht diesen beiden Diplomen mehr Glaubwürdigkeit, Anerkennung und Wert, insbesondere auf dem Arbeitsmarkt.
Die Mitarbeiter eines Treuhandunternehmens müssen verschiedene Aspekte des Finanz- und Rechnungswesens beherrschen, z. B. Planung, Budgetierung, Controlling, Wirtschaft, Steuern und Unternehmensfinanzierung.
Sie müssen über die notwendigen Qualifikationen und Kompetenzen verfügen, indem sie sowohl über Berufspraxis als auch über die nötigen Abschlüsse verfügen.