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An einem Sonntagnachmittag am See hat Mick, mein 4-jähriger Hund, einen Poulet-Knochen verschluckt. Daraufhin bekam er einem Darmverschluss und musste notoperiert werden. Der Eingriff kostete CHF 1'350, glücklicherweise ist alles gut gegangen! Mick ist seit einem Jahr bei Animalia versichert. 90 % der Kosten wurden mir zurückerstattet.
Die Kniescheibenluxation
Die Kniescheibe ist ein Knochen, der für die Beuge- und Streckbewegungen des Knies gebraucht wird. Bei einer Kniescheibenluxation (Kniescheibenverrenkung) lahmt der Hund, da die Kniescheibe aus ihrer Führung, dem femoropatellaren Gleitlager, ausgewichen ist.
Das Bein bleibt infolgedessen gebeugt und der Hund hinkt.
Die angeborene Kniescheibenluxation ist sehr verbreitet. Sie ist auf ein zu flaches Kniegleitlager (Trochlea) zurückzuführen und betrifft Hunde kleiner Rassen überdurchschnittlich häufig.
Es gibt auch Luxationen traumatischen Ursprungs, d.h. Verrenkungen, die von einer Verletzung am Knie stammen.
Bei der klinischen Untersuchung kann der Tierarzt die Kniescheibe mit der Hand abnormal verschieben und auf diese Weise die Verrenkung feststellen.
Eine Kniescheibenluxation kann konservativ (Ruhigstellung) oder chirurgisch behandelt werden. Je nach Stadium der Luxation kommen verschiedene Operationstechniken in Frage. Das Ziel der chirurgischen Behandlung ist die Stabilisierung des Kniegelenks.
Der Erfolg der Behandlung hängt nicht nur von der Operation ab, sondern auch vom Hund, der ruhig bleiben muss und das Gelenk während der Heilung nicht überanstrengen darf. Es ist deshalb wichtig, dass Sie die Anweisungen Ihres Tierarztes sorgfältig befolgen, auch wenn Ihr Hund nicht mehr zu leiden scheint.
Nach einigen Wochen darf sich der Hund ein wenig freier bewegen, aber Sie sollten darauf achten, dass er sein Knie nicht zu stark belastet.