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Anderntags besichtigen wir die Kriegstunnels in Cu Chi und sehen uns einen Bruchteil der 150 Kilometer langen Partisanentunnel der vietnamesischen Kämpfer an. Das Ganze ist sehr beeindruckend. Die Vietnamesen haben äusserst enge Gräben und Tunnel, oder vielmehr Mauselöcher gebaut damit der böse Feind in den Tunnels stecken bleibt. Die Höhe mal Breite der Tunnels beträgt ca. 60 x 40 cm. Da die Vietnamesen dünner sind als die Standard GI’s konnten die speckigen Amis die Tunnels kaum passieren.
Zudem waren die Tunnels mit Fallen ausgerüstet aus denen ein Entkommen unmöglich war. Die Fallen waren zum Beispiel so genannte Bamboo Traps, Schlangengruben und dergleichen. Die Bauzeit der Tunnels dauerte insgesamt 20 Jahre. Die Tunnels wurden bereits im Franzosenkrieg benutzt und später dann im Krieg gegen die GI’s. Die Vietcongs blieben bis zu drei Monate in diesen Mäuselöchern unter Tage.
Die Amis haben zu Beginn des Krieges über den Wäldern Entlaubungsmittel (Agent Orange) gespritzt um den gesamten Urwald zu entlauben. Somit konnten sie sehen wo sich die Vietcongs aufhalten. Die Amis haben den Krieg trotz allen eingesetzten technischen Mitteln verloren. Die Nordvietnamesen haben die Tunnels bis in die Stadt Saigong hineingebaut und gelangten so, ungesehen von den Amis, bis zur Amerikanische Botschaft und begannen, diese zu stürmen. Aus diesem Grund mussten die Amis teilweise mit Helikoptern ausgeflogen werden. Dies war dann, vor 40 Jahren, das Ende des 17 Jahre dauernden Vietnamkrieges.
Eindrücke des heutigen Tages: