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Wer hat Anspruch auf Entschädigung?
- Eltern mit Kindern unter 12 Jahren, die ihre Erwerbsarbeit aufgrund der Schliessung von Schulen oder Kinderkrippen oder wegen Verhinderung von Betreuungspersonen (gefährdete Personen) unterbrechen müssen, um ihre Kinder zu betreuen. Die Entschädigung ist für Eltern bestimmt, die zum Zeitpunkt der Unterbrechung angestellt oder selbständig erwerbstätig sind. Der Anspruch entsteht am 4. Tag nach der Unterbrechung der Erwerbsarbeit. Bei Angestellten wird sie so lange ausgerichtet, wie ein Elternteil aufgrund der behördlichen Massnahmen für das Kind sorgen muss bzw. eine Lösungen für die Betreuung gefunden wurde. Für Selbständigerwerbende ist sie auf maximal 30 Taggelder begrenzt. Wenn beide Elternteile Anspruch auf die Entschädigung haben, kann nur ein Taggeld pro Arbeitstag beansprucht werden;
- Personen, die ihre Erwerbsarbeit aufgrund einer angeordneten Quarantäne unterbrechen müssen. Der Anspruch beginnt am 4. Tag nach der Unterbrechung der Erwerbsarbeit. Diese Entschädigung gilt für Arbeitnehmende und Selbständigerwerbende. Es werden höchstens 10 Taggelder ausgerichtet.
Sobald eine Lösung für die Betreuung gefunden wurde oder die Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie aufgehoben wurden, besteht kein Anspruch mehr. Sie erhalten maximal 30 Taggelder.