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Fünf Jahre nach dem Auslands-Oscar für sein Scheidungsdrama «Nader und Simin - Eine Trennung» wird Asghar Farhadi vom Iran erneut ins Rennen um die Trophäe geschickt. Sein Film «The Salesman» wurde in der Sparte «Bester nicht-englischsprachiger Film» eingereicht.
Wie in «Nader und Simin» fokussiert der 44-jährige Iraner auch in «The Salesman» (Originaltitel: «Forushande») auf ein Paar in einer Ausnahmesituation: Nachdem die Ehefrau brutal überfallen wurde, macht sich ihr Mann auf die Suche nach dem Täter. Das Drama um Moral und Würde wurde im Mai bei den Filmfestspielen Cannes uraufgeführt und mit zwei Preisen ausgezeichnet: für das beste Drehbuch und den Hauptdarsteller, Shahab Hosseini.
«The Salesman» lief am 31. August in den iranischen Kinos an und ist mit einem Einspielergebnis von bisher 1.5 Millionen Dollar bereits jetzt einer der erfolgreichsten iranischen Filme. In der Deutschschweiz startet er am 12. Januar. (sda/afp)
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