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1. Wasserdruck prüfen
(pg) Kontrollieren Sie zuerst den Wasserdruck im Heizkreislauf. Normalerweise wird der Druck zwischen 1,2 und 1,8 bar eingestellt. Liegt der Wasserdruck unter dem Mindestwert, sollten Sie Wasser nachfüllen oder nachfüllen lassen. War die Heizungsanlage im Sommer ausser Betrieb, was meistens dann der Fall ist, wenn sie nicht zur Warmwasseraufbereitung genutzt wird, sollte auch die Funktion der Heizungspumpe geprüft werden.
2. Heizkörper entlüften
Werden die Heizkörper im Haus nicht richtig warm oder es sind blubbernde Geräusche aus dem Heizkörper zu vernehmen, ist dies ein Anzeichen dafür, dass Luft in der Wasserzirkulation ist und die Heizkörper entlüftet werden sollten.
Wer sich dies selber zutraut, merkt sich den Wasserdruck, dreht die Thermostate voll auf und öffnet mit dem kleinen vierkantigen Entlüftungsschlüssel das Entlüftungsventil, das sich in der Regel auf der gegenüberliegenden Seite des Thermostats befindet. Sobald die Luft entwichen ist und ein gleichmässiger Wasserstrahl austritt, der mit einer Schale aufgefangen wird, kann das Ventil wieder geschlossen werden. Kontrollieren Sie anschliessend, ob der Wasserdruck nicht zu stark abgesunken ist.
3. Thermostate prüfen
Sollten einer oder mehrere Heizkörper auch nach dem Entlüften nicht richtig warm werden, hilft möglicherweise eine Prüfung der Thermostatventile, die sich über den Sommer festsetzen können. Nehmen Sie dazu den Thermostatkopf ab und versuchen Sie mit einer Zange, den Ventilstift vorsichtig zu lockern oder schlagen Sie mit einem Gummihammer ganz leicht auf das Ende des Ventils. Übrigens: Ist der Winter vorbei und die Heizung ausgeschaltet, sollten alle Ventile während des Sommers ganz geöffnet sein.