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Schwarzer, grüner und weisser Tee stammen vom gleichen Teebusch, der immergrünen und in den Tropen heimischen Camellia sinensis beziehungsweise Camellia assamica.
Beim grünen Tee wird nach der Ernte verhindert, dass die Enzyme im Blatt mit dem Sauerstoff in der Luft reagieren, indem die geernteten Teeblätter kurz erhitzt werden – die grüne Farbe bleibt erhalten. Beim schwarzen Tee hingegen wird gewollt fermentiert, die Blätter verfärben sich kupferrot bis schwarz, und der Tee erhält seinen charakteristischen, im Vergleich zum Grüntee weniger herben Geschmack.
Der weisse Tee, der als König unter den Tees gilt, wird aus den ungeöffneten, handgepflückten Blattknospen sowie den obersten, noch feinen, nicht ganz entfalteten Blättern hergestellt. Für ein Kilo weissen Tee werden etwa 30 000 Knospen benötigt. Der weisse Tee wird ähnlich wie der grüne verarbeitet, das heisst, auch hier wird die Fermentation verhindert. Egal ob grün, schwarz oder weiss: Bio-Tees werden nicht mit Pestiziden und Herbiziden behandelt oder künstlich gedüngt.