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Von den im Jahr 2008 etwas weniger als 61'000 Landwirtschaftsbetrieben waren rund ein Sechstel sogenannte Pflanzenbaubetriebe. Sie erwirtschaften also mehr als 75 Prozent ihres Deckungsbeitrages (DB) aus dem Pflanzenbau. Der Deckungsbeitrag ist die Differenz zwischen dem Erlös, welchen ein Produkt abwirft und den zur Produktion notwendigen variablen Kosten (Dünger, Saatgut etc.). Bei den Pflanzenbaubetrieben gibt es wiederum Höfe, die mehr als zwei Drittel des DB aus dem Ackerbau erwirtschaften (Getreide, Kartoffeln etc.) und solche, die hauptsächlich Gemüse oder Dauerkulturen (z.B. Tannenbäume) anbauen.
Da viele Pflanzenbaubetriebe keine oder nur wenige Tiere besitzen gehen die Betriebesleiter häufig Hofdüngerabnahmeverträge mit Tierhaltungsbetrieben ein.