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Geboren 1796 in Deutschland, lebte in Österreich. Thonets 1819 gegründete Möbelwerkstatt ermöglichte ihm das Experimentieren mit Schichtholz, wodurch etliche innovative Holzstühle im Biedermeier-Stil entstanden, darunter der Boppard-Stuhl 1. In Österreich eröffnete er 1849 eine Familien-Möbelwerkstatt, in der die Konzentration auf die Technik von Massenproduktion fiel. Hier entwickelte er das Bugholzverfahren mit Dampf.
1851 gewann Thonet an der Weltausstellung in London die Goldmedaille für seine neuen Möbelentwürfe. Zwei Jahre später begann das Familienunternehmen mit günstigen Serienproduktionen von schlicht gehaltenen Stühlen. Der bekannteste unter ihnen ist der Stuhl Nr. 14.
Die Erste Ausführung des weltbekannten Thonet Klassikers erwies sich auf Dauer nicht so stabil. Deswegen folgte späther die überarbeitete Version; Der Bugholzring der einzig der Stabilität diente rutschte minimal runter und der Übergang zwischen Sitzfläche und Rückenlehne erhielt zwei weitere Bugholzteile, welche die Stabilität massgeblich positiv beeinflussten.
Thonet war neben ihrer bekannten Bugholzmöbel auch massgeblich an der Bauhaus Ära beteiligt.
www.thonet.de