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Hochspannungsleitungen werden zur Übertragung elektrischer Energie über große Entfernungen im Verbundnetz eingesetzt. Sie werden mit besonders hohen elektrischen Spannungen von mindestens 60 kV (Kilovolt) bis hin zu Höchstspannungen von etwa 1 MV = 1000 kV betrieben. So kann eine hohe elektrische Leistung trotz moderater Stromstärke übertragen werden, und dies wiederum erlaubt die Verwendung dünnerer Kabel bei trotzdem nicht allzu hohen Energieverlusten. Tendenziell wird die Spannung umso höher gewählt, je höher die übertragene Leistung und die länger die Leitung ist.
Die meisten Hochspannungsleitungen sind Freileitungen mit an hohen Masten aufgehängten Leitern. Es gibt aber auch Hochspannungs-Erdkabel, die im Boden verlegt werden, sowie Seekabel für den Einsatz am Meeresboden.
Stromleitungen, die auf niedrigeren Spannungsniveaus betrieben werden, werden als Mittelspannungs- oder Niederspannungsleitungen bezeichnet.