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Nach dem Sieg von Delia Durrer in der zweiten Abfahrt in Châtel dürfen die Schweizerinnen auch am Freitag im Super-G einen Podestplatz bejubeln. Stephanie Jenal fährt mit Startnummer 35 als Dritte aufs Podest. Dahinter holt Durrer ihr mit Abstand bestes Europacup-Resultat.
Der Europacup-Winter hat eine neue Podestfahrerin: Stephanie Jenal hat als Dritte beim Super-G von Châtel ihren insgesamt dritten Top-3-Platz auf entsprechender Stufe eingefahren und sich in die lange Liste der Schweizer Treppchen-Erklimmerinnen der diesjährigen Saison eingetragen. Die Bündnerin verlor 0.56 Sekunden auf die Bestzeit der mit Nummer 2 gestarteten Österreicherin Christina Ager.
Ab Nummer 7 hatten die Österreicherinnen gleich zu dritt in Führung gelegen. Michelle Niederwieser fuhr in den 2. Rang, den sie bis zuletzt behalten konnte (+0.37 Sekunden). Dahinter war lange Zeit Michaela Heider als Dritte klassiert gewesen, ehe Jenal die Österreicherin mit Startnummer 35 noch verdrängte.
Wenig später, mit Startnummer 39, ging Delia Durrer ins Rennen. Die Nidwaldnerin, die am Vortag in der Abfahrt zu ihrem ersten Europacup-Sieg gekommen war, zeigte auch am Freitag eine tolle Fahrt und vermochte Heider ebenfalls um einen Platz zu verdrängen. Sie wurde gar Jenal noch gefährlich, war im Ziel allerdings 0.03 Sekunden hinter der Schweizerin klassiert. Mit dem 4. Schlussrang erreichte sie dennoch ihr mit Abstand bestes Europacup-Resultat im Super-G. Das war bislang der 8. Platz aus dem Rennen in Zinal Anfang Januar 2021 gewesen.
Bereits nächste Woche geht es für die Speed-Frauen im Europacup weiter. In Sarntal fahren sie am Montag und am Dienstag jeweils einen Super-G.