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Physik? In der Berufsschule oder Gymer oder Semer? Dann kennen Sie sicher die Bilder oder den Film der einstürzenden Tacoma-Narrows-Brücke. Damit können Lehrer nämlich primafein zeigen, wie Schwingungen schwingen können.
Mit einer Mittelspannweite von 853 Metern war die erste Tacoma-Narrows-Brücke zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung die drittgrösste Hängebrücke der Welt. Sie wurde am 1. Juli 1940 eröffnet, stürzte jedoch vier Monate später am 7. November 1940 (heute ist Jahrestag, danke Wiki!) spektakulär ein.
Schon bei leichtem Wind bildete sich hinter dem Träger eine Kármánsche Wirbelstrasse
, deren Wirbel sich mit annähernd der Eigenfrequenz der Brücke ablösten, so dass die Brücke in Resonanz geriet.
Bald erhielt sie wegen ihres Auf- und Abschwingens den Spitznamen „Galloping Gertie“ und wurde zum Touristenmagneten.
Am 7. November 1940 geriet die Brücke in einen anderen Schwingungsmodus und führte jetzt Torsionsschwingungen aus. Bei diesem Modus handelte es sich, wie später festgestellt wurde, um eine so genannte selbsterregte Schwingung. Die Brücke sorgte ohne eine von aussen vorgegebene Frequenz selbst dafür, dass sie sich immer weiter aufschaukelte, was schliesslich zu einer Resonanzkatastrophe
führte.
Hier
hat's noch mehr Bilder dazu.
Und hier
werden Physiker glücklich.
Und wenn Sie wollen, gibt es dazu sogar noch ein Filmli...