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Microsoft folgt dem Beispiel anderer Anbieter von persönlichen Assistenten wie AWS, Apple oder Google und öffnet Cortana für Drittentwickler.
An Softwareentwickler wendet sich Microsoft mit dem "Cortana Skills Kit". Microsoft hofft darauf, dass Entwickler die Möglichkeit nützen, Cortana mit spezifischen neuen Fähigkeiten, sogenannten Skills, auszustatten. Diese werden mittels des Microsoft Bot Network kreiert und via Cortana publiziert. Dies könnte aufgrund der riesigen Userbasis von Cortana für viele Entwickler attraktiv sein. Dabei können sie laut Microsoft auch den Code von existierenden, für Amazons Alexa-Plattform entwickelten Skills wiederverwenden.
Als Beispiel für einen Entwickler, der dies bereits getan hat, nennt Microsoft unter anderem Knowmail. User können via Cortana einen Bot beziehungsweise Skill abonnieren, der E-Mail-Gewohnheiten lernen und später ihre Inboxen intelligent sortieren kann. Ein weiteres Beispiel ist TalkLocal. Der Cortana-Skill von TalkLocal soll es Usern ermöglichen, in natürlicher Sprache lokale Handwerker und andere Dienstleister zu kontaktieren, um einfache Probleme zu lösen.
Entwickler von Geräten können Cortana nun mittels des Cortana Devices SDK in ihre Produkte einbinden. Ein Hersteller, der dies als Pionier gemacht hat, ist Harman Kardon. Der UE-Hersteller wird voraussichtlich Anfang nächstes Jahr einen mit dem Internet verbundenen "smarten" Lautsprecher auf den Markt bringen, der ähnliche Funktionen aufweist, wie Amazons Echo. Eine dieser Funktionen ist es, dass man direkt über Echo in Online-Shops Produkte bestellen kann. Beim Echo stehen dabei natürlich Amazons eigene E-Commerce-Produkte im Vordergrund. Da weder Microsoft noch Harman selbst E-Commerce-Player sind, dürfte ihr Geräte dagegen eine offene Plattform für andere E-Commerce-Anbieter werden. (hjm)