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Im Rahmen von www.ff-web.ch (Früherkennung und Frühintervention) stehen oft Mobbing und Bullying im Vordergrund. Aus diesem Grund haben wir in Zusammenarbeit mit der Fachstelle für Gewaltprävention Zürich im 2017 den Mobbing-Leitfaden erarbeitet.
Die Fachbegriffe Bullying und Mobbing werden im deutschsprachigen Raum zwar oft synonym verwendet, meinen aber nicht dasselbe. Bullying bezeichnet wiederholte und systematische Grenzverletzungen gegenüber anderen Schülern, oft Schwächeren. Wobei sich die «Schwäche» vor allem auf den sozialen Status und die sozialen Verbindungen bezieht. Bei Mobbing handelt es sich – beim gleichen Phänomen – nicht (mehr) um einen Einzeltäter, sondern die Attacken werden von einer Gruppe von Schülern ausgeübt, verstärkt oder unterstützt.
«Ein Schüler wird viktimisiert, wenn er oder sie wiederholt und über längere Zeit negativen Handlungen eines oder mehrerer anderer Schüler ausgesetzt ist.» (Olweus). Diese Definition deutet darauf hin, dass sowohl Handlungen einzelner Schüler und Schülerinnen als auch Handlungen von Schülergruppen vorkommen.
Das sorgsame und präzise Vorgehen bereitet im Konfliktfall oft Mühe. Der Leitfaden unterstützt hier wirkungsvoll und nimmt Themen auf, wie: Wieso wird gemoppt? Wer wird gemoppt? Warum wird gemoppt? Wie erkennt man Mobbing? Welche Positionen nehmen Schulen, Lehrpersonen, Eltern ein?