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Trockene Schuppen sind sehr klein und lösen sich spontan ab. Fettige Schuppen hingegen entstehen bei übermassiger Talgproduktion, sind dicker und bleiben auf der Kopfhaut haften, wo sie plattenähnliche Krusten bilden. Verschiedenste Faktoren begünstigen die Schuppenbildung: Verschlackung der Leber (hervorgerufen z.B. durch übermassigen Konsum von Fett und/oder Alkohol), Stress, Schwächung des Immunsystems, hormonelle Veränderungen, Jahreszeitenwechsel usw. Eine bessere Ernährung und eine gesündere Lebensweise bringen häufig schon gute Resultate. Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist es ausserdem empfehlenswert, folgende Vitamine vermehrt zu sich zu nehmen: Vitamin A (bremst die Schuppenbildung), Vitamin E (verbessert die Durchblutung der Kopfhaut) und alle B-Vitamine (verbessern den Gesundheitszustand der Kopfhaut, reinigen die Leber und bekämpfen Stress). Ausserdem hilft auch Schwefel, der entgiftend wirkt. Konkret sollten folgende Lebensmittel bevorzugt werden: frisches und gedorrtes Gemüse, frische Früchte und Dörrobst, Nüsse, Vollkornprodukte, Joghurt, Eier und kaltgepresste Öle.
Die oben genannten Faktoren begünstigen zwar die Schuppenbildung, doch wurde bewiesen, dass in den meisten Fällen deren Ursache eine übermassige Ausbreitung eines Pilzes (Pityrosporum ovale) auf der Kopfhaut ist, was eine lokale antimykotische Behandlung notwendig macht. Medizinalshampoos gegen Schuppen enthalten Substanzen wie Teer, Schwefel, Salicylsäure, Zinkpyrithion, Selendisulfid, Econazol usw. Seit kurzem wird auch Ketoconazol mit einer Konzentration von 1 % erfolgreich in der Therapie von Kopfhautproblemen eingesetzt. Dieses wirksame Mittel gegen Pilze ist auch als Creme, Vaginalzäpfchen, Tabletten und Suspension in Apotheken erhältlich. Ketoconazol schont das Keratin der Haare und wirkt dort während mehrerer Tage: Es kann bis zu 40 Stunden nach der letzten Anwendung noch wirksam sein. Neben seiner Wirksamkeit und seiner langen Wirkungsdauer ist Ketoconazol ausserdem noch sehr gut vertraglich, sogar bei langfristiger Anwendung und bei Kopfhautverletzungen.- Publicité -