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Alexandra Busch studierte Gesang an der Hochschule der Künste in Bern und der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig und schloss mit dem Konzertexamen ab.
In Leipzig war sie Assistentin von Prof. Christina Wartenberg. Sie besuchte Meis-terkurse u. a. bei Kurt Widmer, Margreet Honig, Neil Semer und Richard Miller. Alexandra Busch sang viele Jahre im Chor des Bayerischen Rundfunks und arbeite-te solistisch mit Dirigenten wie Johannes Günther, Andres Joho, Berhard Pfamma-ter, Markus Melchiori, Christer Lövold, Frieder Bernius und Helmut Rilling. Sie sang mit Orchestern wie Capriccio Basel, Stadtorchester Winterthur, Chapelle ancienne Basel, Bündner Kammerphilharmonie, Orchestre de Chambre Romand de Berne, Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz und dem Collegium Instrumentale der Kathedrale St. Gallen. Alexandra Busch trat bei Opern- und Operettenproduktionen auf. Ihr Interesse für moderne Musik führte zur Uraufführung des Werks «In hoc fine» von Fritz Voegelin mit dem Vokalen-semble Zürich. Im Oktober 2019 erschien bei Hänssler Classic das Oratorium «stella maris» von Helge Burggrabe, das auch anlässlich der internationalen Musiktage im Dom zu Speyer aufgeführt wurde.
Der mexikanische Bariton Gerardo Garciacano hat über 50 verschiedene Opernpartien in mehr als 70 Produktionen an europäischen Opernhäusern gesungen.
Er machte sich mit den wichtigsten Rollen des lyrischen Baritonfachs einen Namen und sang die meisten Mozart-, Rossini- und Donizetti-Partien sowie viele französi-sche Partien. Seine Ausbildung erhielt er u. a. an der Indiana University Bloomington in den USA und am Opernstudio der Opéra National du Rhin in Strassburg. Im Laufe von fast 20 Jahren auf der Bühne hat sich Gerardo Garciacano mit zahlreichen Kavalier- und Heldenbaritonrollen einem dramatischeren Repertoire zugewandt. 2005 gab er sein Debüt an der Ópera de Bellas Artes in Mexiko-Stadt als Mercutio in Gounods «Roméo et Juliette» an der Seite von Rolando Villazón und Anna Netrebko. 2009 spielte er die Rolle des Schaunard in «La Bohème im Hochhaus», einer Koproduktion von ARTE TV und dem Schweizer Fernsehen SF1. 2019 sang er die Soli in Carmina Burana im Auditorio Nacional in Mexiko-Stadt vor 20'000 Zuschauern. Gerardo Garciacano war Mitglied der Ensembles am Theater Biel Solothurn, Konzert Theater Bern, Theater Dortmund und an der Oper Köln. Er weist eine umfangreiche Gastspielkarriere auf, mit Engagements am Aalto-Musiktheater in Essen, Staatstheater Nürnberg, Nationaltheater Mannheim, Staatstheater Darmstadt, Salzburger Landestheater und am Theater Basel. In Frankreich sang er an der Opéra National du Rhin in Strassburg, an der Opéra National de Montpel-lier und an der Opéra Grand Avignon. Gerardo Garciacano ist ausserdem leidenschaftlicher Liedinterpret und verfügt über ein grosses Oratorienrepertoire.
Alexandra Weidlich entdeckte schon früh in ihrer Kindheit die Leidenschaft zur Musik. Ihr musikalischer Werdegang führte sie an das Moskauer Tschaikowski-Konservatorium, an die Musikakademie Basel und an die Züricher Hochschule der Künste, wo sie Solisten- und Pädagogikdiplome erlangte. Weitere musikalische Impulse erhielt sie bei Meisterkursen u.a. von H. Schauerte, W. Zerer,
B. van Oosten, O.Latry, H.-O. Ericsson, G. Bovet und L. Lohmann. In zahlreichen internationalen Wettbewerben überzeugte sie mit ihrer Musizierleidenschaft, ihrer stupenden Technik und ihrem musikalischen Feingefühl. Mitunter gewann Sie den Internationalen Orgelwettbewerb in St. Petersburg und den Internationalen „Kurt Bossler“ Orgelwettbewerb in Heidelberg. Weitere Preise beim internationalen Michael Tariverdiev Orgelwetbewerb und in Saint-Maurice. Ihre Konzerttätigkeit führte sie in berühmte Konzertsäle Europas, darunter das Mozarteum in Salzburg, die katholische Kathedrale in Moskau und das Basler Münster. Neben der Tätigkeit als Solistin und Pädagogin kommt in ihrer musikalischen Passion der Kammermusik eine bedeutende Rolle zu.
Antonio García musste sich aus gesundheitlichen Gründen aus dem Projekt zurückziehen, weshalb Alexandra Weidlich für ihn einspringt. Herzlichen Dank!
Mit sehr viel Erfahrung, Geschick und vor allem Begeisterung zeichnet er für die musikalische Gestaltung und Programmplanung verantwortlich.
Sein Studium in Schulmusik, Germanistik und Dirigieren absolvierte er in Hannover und Freiburg im Breisgau. Diverse Weiterbildungen bei Godehard Joppich, Eric Ericson, Reinhard Goebel, Dieter Schnebel, Manfred Schreier, Matthias Becker und Friedhilde Trüün vervollständigen seine umfassende Ausbildung. Das spezielle Engagement für Alte und zeitgenössische Musik führte zur Zusammenarbeit mit dem Berner Symphonieorchester, der Basel Sinfonietta, dem Ensemble La Fontaine mit historischen Instrumenten und dem Hilliard Ensemble. Gastengagements führten ihn zum Schwei-zer Kammerchor, Balthasar Neumann Chor sowie an die Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn-Bartholdy in Leipzig und an die Chorkunstakademie Moskau. Neben seiner Tätigkeit beim Berner Münster Kinder- und Jugenchor leitet Johannes Günther die Chöre der Evangelischen Singgemeinde und ist Lehrbeauftragter für Chorleitung an der HKB im Rahmen der kirchenmusikalischen Ausbildungsgänge. 2020 wurde er gemeinsam mit seiner Frau und Co-Leiterin Katrin Günther für seine langjährige und herausragende Arbeit mit dem Kulturvermittlungspreis des Kantons Bern ausgezeichnet.
Patrick Secchiari wirkt seit über zwanzig Jahren als passionierter Chordirigent und führt in der ganzen Schweiz vielbeachtete und unkonventionelle Konzerte auf. Flashmobs (u.a. im Bundeshaus), Mitsingevents, szenische Baustellenkonzerte und offenes Singen gehören ebenso zu seinem Wirkungsfeld wie Engagements an Theatern und Festivals.
Gegenwärtig leitet er die Kammerchöre in Seftigen und Glarus sowie sein selbst gegründetes Vokalensemble ardent. Er unterrichtet Chordirigieren an der Hochschule der Künste Bern (Studiengang Musik und Bewegung) und ist verantwortlich für die Expertenausbildung der Schweizer Chorvereinigung SCV. Zudem präsidiert er die Schweizer Föderation Europa Cantat SFEC.
Neben dem a cappella-Repertoire, welches Patrick Secchiari besonders am Herzen liegt, bilden die grossen Oratorien ein weiterer Schwerpunkt. So ergaben sich Kooperationen mit folgenden Orchestern: Berner Symphonieorchester, Camerata Bern, capriccio Barock, Berner Kammerorchester, Les passions de l’âme und opus. Ausserdem leitet er seit fünf Jahren erfolgreich die Chorwoche des Kultursommers Grächen.
Patrick Secchiari studierte an den Musikhochschulen Fribourg (Chordirigieren) und Bern (Gesang) und besuchte aktiv internationale Meisterkurse bei Simon Halsey (Rundfunkchor Berlin), Frieder Bernius (Leitung von Vokalensembles) und Ralf Weikert (Orchesterdirigieren).
In jüngster Zeit bildet er sich bei Panda van Proosdij (voice & physique) und John Holloway (historische Aufführungspraxis) weiter.
Der Studienbereich Sound Arts der Hochschule der Künste Bern beschäftigt sich unter der Leitung von Teresa Carrasco mit medialer Komposition, Klangkunst, elektroakustischer Musik und allen Medienkünsten die reale und virtuelle Räume, Bewegung, Sound und Licht miteinander verbinden.
Neben einer musikalischen Grundausbildung in Musiktheorie, Gehörbildung und Musikgeschichte gehören Kenntnisse in Klangsynthese, Programmierung und Audiotechnik zum Standard der künstlerisch orientierten Ausbildung. Der enge Austausch mit anderen Musikstudiengängen der HKB wie der Kompositions-, den Instrumental- und Gesangsklassen erweitert das Spektrum der musikalischen Auseinandersetzungen. Zudem eröffnet der Austausch mit anderen Kunstsparten wie dem Literarischen Schreiben und dem Theater schon während des Bachelorstudiums eine Perspektive auf den europaweit einzigartigen Master of Arts in Contemporary Arts Practice (MA CAP), der ein fächerübergreifendes Angebot für KünstlerInnen aus den Bereichen Sound Arts, Fine Arts, Literatur und Performance Art bietet. Die Studierenden Mathias Müller, Felipe Artega und Erwin Fonseca kommentieren Duruflés sakrale Kompositionen mit dem Instrumentarium elektronischer Musik. Die Neukompositionen beschäftigen sich mit Übergängen und klanglich orientierten Ansätzen im Bereich der Akusmatik und der neuen Medien. Das Projekt wird inhaltlich von Daniel Weissberg begleitet.
Das Vokalensemble ardent begeistert mit innovativen und spartenübergreifenden Konzertprogrammen im ganzen Kanton Bern.
Es bietet musikalische Sternstunden auf hohem Niveau für ein neugie-riges Publikum. Dank seiner vielfältigen künstlerischen Bandbreite und seiner hohen Qualität ist das Ensemble ein gern gesehener Gast bei Festivals, Orchestern (CAMERATA BERN, Sinfonie Orchester Biel Solothurn, Berner Kammerorchester) und Theatern (Konzert Thea-ter Bern). Sowohl für Konzerte als auch für szenische Produktionen haben Komponisten neue Werke für das Ensemble geschrieben. Die Eigenproduktionen überzeugen durch eine abwechslungsreiche Programmgestaltung, die bekannte Kompositionen mit Raritäten der Chorliteratur kombiniert. Zu den Höhepunkten gehören Auftritte am Schlusskonzert der Bachwochen Thun, am Musikfestival Bern, im Schaufenster des Warenhauses LOEB, am Stadttheater Bern sowie im Nationalratssaal des Bundeshauses. Das Ensemble wurde 2009 von Patrick Secchiari gegründet und steht seitdem unter seiner Leitung.
Höchstmögliche musikalische Qualität, lebendige Vermittlung der Textaussagen, Musizierfreude und eine menschlich verbindliche Gemeinschaft sind Anliegen des Berner Münster Jugendchors, der sich 2015 als eigenständiges Ensemble aus dem Berner Münster Kinderchor entwickelt hat.
Die stilistische Bandbreite der aufgeführten Musik reicht dabei von Gregorianischem Choral über die Werke bekannter Meister bis zu Uraufführungen und Spirituals. Die Werke werden in der Regel auswendig vorgetragen. Die musikalische Leitung hat Johannes Günther, unterstützt von Co-Leiterin Katrin Günther und Stimmbildnerin Jeannine Nuspliger. Jedes Jahr wirkt der Berner Münster Jugendchor in Vespern, Gottesdiensten und Konzerten. Darunter sind illustre Anlässe wie Bachs «Weihnachtsoratorium» mit Les Passions de l’Âme, die Berner Nacht der Religionen, Bachs «Matthäus-Passion» mit den Ensem-bles Novantiqua und Belcanto, der internationale Abschlussgottesdienst der Synode der Gemeinschaft evangelischer Kirchen in Europa, Aufführungen von Haydns «Jahres-zeiten» mit der Berner Kantorei sowie das Konzert «Sternstunde» beim Musikfestival Bern. Als Solisten standen dem Chor dabei u. a. Nuria Rial, Jakob Pilgram, Jonathan Sells, Claude Eichenberger, Manuel Walser und Jeannine Nuspliger zur Seite. Seit 2017 ist der Berner Münster Jugendchor als Botschafter Berns auch im europäischen Ausland unterwegs. Reisen führten den Chor nach Canterbury, London, Florenz, Wien und Berlin. 2019 nahm er erstmalig am Schweizerischen Jugendchorwettbewerb «Cantamabile Sion» teil, bei dem er mit dem Preis für die beste Interpretation eines a cappella-Werks und dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde.
Das Berner Kammerorchester pflegt seit seiner Gründung 1938 das klassische Repertoire und setzt parallel dazu einen Schwerpunkt in der Aufführung und Vermittlung neuer Schweizer Musik.
Bemerkenswert sind die spannenden Kombinationen mit anderen Berei-chen wie Tanz, Lichtdesign, Volksmusik und Jazz. Seit der Saison 2012/13 ist Philippe Bach Chefdirigent des BKO. Es wurden zahlreiche neue Werke namhafter Komponist:innen uraufgeführt wie zum Beispiel von Sandor Veress, Albert Moeschinger, Willy Burkhard, Arthur Furer und Alfred Zimmerlin. Neben Konzerten mit renommierten Solist:innen wie Patricia Kopatchinskaja, Thomas und Patrick Demenga, Mirijam Contzen oder Julia Schröder ist dem BKO die Zusammenarbeit mit jungen Talenten ein wichtiges Anlie-gen. Mit der Hochschule der Künste Bern als Partnerin werden gezielt junge Künst-ler:innen gefördert. Das Berner Kammerorchester ist regelmässiger Gast bei Festivals und mit Gastspielen in der ganzen Schweiz präsent. Es wird von der Stadt Bern, der Burgergemeinde Bern, dem Kanton Bern und von der Regionalkonferenz Bern Mittelland unterstützt und erhält Förderbeiträge von verschiedenen Stiftungen und Partnern.
Maurice Duruflé
Requiem op. 9
Weitere Werke Duruflés sowie Neukompositionen des Studienbereichs Sound Arts der HKB schaffen ein 75-minütiges Gesamterlebnis:
Prélude et Fugue sur le nom d’Alain op. 7
Ubi caritas
Notre Père op. 14
Der französische Komponist Maurice Duruflé schuf in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts schillernde Klanglandschaften, die die französische Kirchenmusiktradition mit der Moderne verbanden. Sein mystisches Requiem ist bis heute äusserst beliebt. Unter der Leitung von Patrick Secchiari bringen das BKO, der Berner Münster Jugendchor und das Ensemble ardent dieses und weitere Werke Duruflés zur Aufführung. Studierende des Studienbereichs Sound Arts der Hochschule der Künste Bern kommentieren Duruflés sakrale Kompositionen mit dem Instrumentarium elektronischer Musik.
Aus gesundheitlichen Gründen musste sich Antonio García leider aus dem Projekt zurückziehen. Wir begrüssen an seiner Stelle Alexandra Weidlich und danken Ihr für das kurzfristige Einspringen!