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Das Volumen des weltweiten Datenverkehrs wird 2021 voraussichtlich 3,3 Zettabytes erreichen. Fast jedes Byte kommt mit Unterwasserkabeln in Berührung, da Cloud-, Netzdienst- und Content-Anbieter sowie Unternehmen darauf drängen, Daten weltweit in Echtzeit auszutauschen. Das schnelle Wachstum von Daten – vom einfachen Surfen im Internet und E-Commerce bis hin zu Video-Streaming und KI – unterstützt den Trend zum Verlegen neuer Seekabel. Unterwasserkabel sind von entscheidender Bedeutung für das Internet und für die weltweite Vernetzung, da 99 % des Interkontinentalverkehrs über ein Seekabel geleitet wird und weniger als ein Prozent des verbleibenden Verkehrs über Satellitensysteme fliesst.
Equinix gibt bekannt, dass Google Equinix für seine Kabellandestation (Cable Landing Station, CLS) im Raum Los Angeles ausgewählt hat, die das Unterwasserkabelsystem Curie unterstützt – das erste Unterwasserkabel nach Chile seit 20 Jahren. In den USA wird das Kabel direkt beim International Business Exchange Data Center LA4 von Equinix in El Segundo, Kalifornien, an Land kommen. Google hat sich aufgrund des Know-hows beim Management von Kabellandestationen für die CLS von Equinix am LA4 entschieden. Das Curie-Kabel wird voraussichtlich 2019 in Betrieb genommen.
Die Konfiguration der CLS von Equinix ist ideal, um die Backhaul-Kapazität eines Seekabelsystems in seinen high-density IBX-Rechenzentren direkt an die Ökosysteme von Unternehmen anzubinden. Diese Architektur vereinfacht in hohem Masse die Netzkonzeption und bietet Kabelnetzbetreibern mühelosen Zugang zu einem kompakten, vielfältigen Ökosystem von Netzwerken, Clouds und IT-Dienstleistern. Equinix wurde in mehr als 25 der zurzeit laufenden Seekabelprojekte als Partner für die Interconnection ausgewählt.