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Im Rahmen der Lebensmittelabgaben, die während der Corona-Krise in Genf stattfanden, hat die Organisation Ärzte ohne Grenzen und das Genfer Universitätsspital hilfesuchende Familien mit Kindern befragt.
Die Ergebnisse zeigen, wie schwierig die Lage für viele Personen war, die die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie direkt zu spüren bekamen. Eine Mehrheit der Befragten hatten Schwierigkeiten, ihre Grundbedürfnisse wie Nahrung und Pflege ausreichend zu befriedigen. Ebenso hatten sie einen erschwerten Zugang zur Gesundheitsversorgung und zu entsprechenden Unterstützungsangeboten.
Im Verlauf der Krise nahmen zudem zunehmend auch sozialhilfeberechtigte Personen das Angebot der Lebensmittelabgaben in Anspruch. Dies zeige, folgert der Bericht, dass trotz der zahlreichen Unterstützungsmassnahmen und der Wiederaufnahme von wirtschaftlichen Tätigkeiten viele Familien in Zusammenhang mit der Krise weiterhin Schwierigkeiten hatten, ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen.