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(lat. meditatio = "das Nachdenken über " oder lat. medius = "zur Mitte ausrichten")
Meditation ist die Schule des klaren, unvoreingenommenen Beobachtens, das einst zur Erkennung der tatsächlichen Wirklichkeit führt. Sie räumt in den versteckten und dunklen Winkeln des Bewusstseins auf und reinigt es von glaubensbedingten Annahmen, religiösen Wirrungen und irrealen Vorstellungen. Sie erhellt das Bewusstsein mit reiner Klarheit, und schafft Platz für wahres Wissen und wahre Weisheit.
Das Loslassen sämtlicher im Bewusstsein belastender Prozesse und das Einüben einer fortwährenden Neutralität führen oft direkt zu tiefsten Zuständen der Ruhe und Entspannung. Dies ist allerdings ein Nebenprodukt der Meditation und nicht deren eigentlicher Sinn und Zweck. Man soll diesen Zustand daher lediglich neutral zur Kenntnis nehmen, ihn aber weder besonders anstreben, noch geniessen.
Unter Meditation versteht man im Westen auch eine absichtslose Konzentration auf eine Tätigkeit oder einen Gegenstand. Die Konzentration wird dabei nicht durch den Verstand gesteuert, sondern ergibt sich als Folge der Versenkung. Die Tätigkeit kann aktiv manipulierend sein, es kann sich aber auch um innere Kontemplation eines Gegenstandes oder einer Idee handeln.
Wesentlich ist in jedem Fall ein Zustand der " entspannten Aufmerksamkeit" "inneren Frieden und Erkenntnis“ „Transzendente spirituelle Erfahrung, des höheren Selbst“
Die Wirkung, des meditativen Zustand, ist neurologisch als Veränderung der Hirnwellen messbar. Der Herzschlag wird verlangsamt, die Atmung vertieft, Muskelspannungen reduziert.