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Japan: Fukushima-Daiichi-1–4 offiziell stillgelegt
Bei einer Vorstandssitzung am 20. Mai 2011 beschloss die Betreiberin des Kernkraftwerks Fukushima-Daiichi – die Tepco – die beim Erdbeben und Tsunami vom 11. März erheblich beschädigten Einheiten 1–4 endgültig stillzulegen. Zudem gibt sie die Pläne zum Bau der Einheiten 7 und 8 auf. Angesichts der gegenwärtigen Situation wäre es sehr schwierig, die Akzeptanz der Bevölkerung für den Bau weiterer Einheiten zu gewinnen, begründete die Tepco ihren Entscheid. Der Baubeginn war für 2012 vorgesehen.
Die Blöcke 5 und 6 von Fukushima-Daiichi und die vier Einheiten von Fukushima-Daini befinden sich seit dem 11. März im kalten Abschaltzustand. Obwohl die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen seien, werde die Tepco zeitgerecht geeignete Massnahmen ergreifen, um die Sicherheit dieser Einheiten zu gewährleisten, meldete das Unternehmen.
Zuvor hatte Premierminister Naoto Kan eine Neuausrichtung der Energiestrategie Japans angekündigt, bei der die Kernenergie neben den fossilen Energien weiterhin eine Säule der Energieversorgung bleiben werde und neu die erneuerbaren Energien sowie das Energiesparen forciert werden sollen.