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EAST hat gemäss Asipp für 403 Sekunden einen stabilen Plasmabetrieb im H-Modus (High confinement mode) erreichen können. «Während des Betriebs des Plasmas im H-Modus wurden die Temperatur und die Dichte der Teilchen stark erhöht», erklärte Yuntao Song, Direktor des Asipp und ergänzte, dass «damit eine solide Grundlage geschaffen wird, um die Effizienz der Stromerzeugung in künftigen Fusionskraftwerken zu verbessern und die Kosten zu senken».
Der von China entworfene und entwickelte EAST ist 2006 in Betrieb genommen worden und dient gemäss Asipp «chinesischen und internationalen Wissenschaftlern als offene Testplattform für Experimente und Forschungsarbeiten im Bereich der Kernfusion». Gemäss Projektwebsite ermögliche es EAST, Erfahrungen für den Internationalen Thermonuklearen Experimentalreaktor (Iter) und den China Fusion Engineering Test Reactor (CFETR) zu sammeln und trage so zur Entwicklung der Fusionsenergie bei. Aktuell habe man die Konstruktion des China Fusion Engineering Test Reactor (CFETR), der als «künstliche Sonne» der nächsten Generation angesehen wird, abgeschlossen und das Ziel sei es, den weltweit ersten Fusions-Demonstrationsreaktor zu bauen.
Quelle
B.G. nach Asipp, Medienmitteilung, 13. April 2023