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Walliser Fleischspezialitäten
Die klimatischen Bedingungen in den Alpen zwangen früher die Bevölkerung dazu, haltbare Vorräte anzulegen, um in der kalten Jahreszeit überleben zu können. So entstanden dank der Sonne, dem trockenen Klima, der Winde im Rhonetal und dem Einfallsreichtum der Hirten die Methoden des Einsalzens und des Trocknens. Während andernorts das Fleisch durch Räuchern in grossen Räucherkammern haltbar gemacht wurde, hängte man im Wallis die Fleischstücke in einem Speicher oder auf dem Estrich zum Lufttrocknen auf. Heute bürgt die Ursprungsbezeichnung IGP (Indication géographique protégée) für den Erhalt der Qualität und die Verwendung von Fleisch von Schweizer Rindern für das Walliser Trockenfleisch IGP. Mittlerweile wurden auch der Walliser Trockenspeck IGP und der Walliser Rohschinken IGP geschützt.