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Er werde sein Bestes für einen fairen Markt tun, in dem jeder Teilnehmer sein volles Potenzial erreichen könne, sagte Kim vor Journalisten in Seoul.
Der neue Präsident des Landes, der linksgerichtete frühere Menschenrechtsanwalt Moon Jae In, hatte im Wahlkampf versprochen, die familiengeführten Grosskonzerne des Landes - die sogenannten Chaebol - zu reformieren. Die Konzerne waren immer wieder in Korruptionsskandale verwickelt. Die vier grössten Mischkonzerne - Samsung, Hyundai, SK und LG - seien "Hindernisse für das Wirtschaftswachstum", hatte der neue Präsident erklärt.
Moons Vorgängerin Park Geun Hye war wegen eines Korruptionsskandals ihres Amtes enthoben worden. Verwickelt darin sind auch der Erbe und inoffizielle Konzernchef von Samsung, Lee Jae Yong. Ihm werden Veruntreuung, Unterschlagung von Vermögen sowie Meineid vorgeworfen; er soll Park und deren Vertrauter Choi Soon Sil Millionengelder angeboten haben, um sich politische Vorteile zu sichern.
Ein schärferes Vorgehen gegen die Chaebol haben bereits viele Politiker angekündigt - bislang ohne Erfolg. Beobachter räumen dem Plan nun bessere Chancen ein, nachdem Millionen von Südkoreanern gegen Park und viele auch gegen die Chaebol demonstriert hatten.
(AWP)