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Roger, er schrieb nur etwas von "luftig" ...
Mangels Beispiel nannte er die Brücke bei Visletto über die Maggia. Aber sein Bach ist nicht so breit. Also darf auch seine Brücke drei Grössenordnungen kleiner sein.
Nachtrag: Wenn's ganz luftig sein soll, kann er ja etwas Trestleartiges bauen. Ob's so was (in unserer Gegend) je gegeben hat, keine Ahnung. Aber ich finde Trestles sehen einfach urig aus. Hier ein Beispielbild: http://www.railpictures.net/photo/645817/
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Ich sehe es ein, eine grössere Brücke würde bescheiden aussehen. Und Hermann hat kürzlich gerade in seinem Beitrag hier, einen netten Durchlass unter den Gleisen der Bahn fotografiert. (Bild 12 von 25 Goldauer Wasserdurchlauf)
Jetzt kommt die Deppenfrage von mir ... warum hat dieses Brückchen keine Wiederlager ? Braucht es solche nur ab einer gewissen Grösse ?
Ich möchte nur ungern wegen nur einer Brücke alle Spörrle Formen kaufen müssen, könnte mir wer aus dem Forum hierbei aushelfen ?
Und eine letzte nicht Moba bezogene Frage: Hat jemand die Möglichkeit Glas zu gravieren ?
Damit ich nicht gleich wegen zwei Gläsern zur Glaserei Hergiswil rennen muss.
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Hoi Eric,
Kannst gern meine Formen benutzen - oder noch einfacher: ich giess Dir die benötigten Platten. Werden ja nicht Dutzende sein.
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warum hat dieses Brückchen keine Wiederlager ?
Lieber Eric
Jede Brücke hat Widerlager, auch diese hier. Allerdings gibt es zwei Bauarten.
a) Die Brücke ist lang: Dann ist zwischen dem kältesten Tag und dem heissesten eine Temperaturdifferenz von locker 80 Grad Celsius zu erwarten. Die Brücke dehnt und verkürzt sich, dem Temperaturverlauf folgend. Damit bewegen sich die Brückenenden im Zentimenterbereich bis Dezimenterbereich. Das ist nur möglich, wenn die Widerlager so ausgebildet sind, dass eine Seite der Brücke festgehalten wird und die andere Seite Rollenlager oder Gleitlager aufweist. Solche Widerlager kann man nicht verstecken, sind Wind und Wetter ausgesetzt und müssen periodisch unterhalten werden können.
b) Kurze Brücken: Die Längenänderungen sind so klein (nicht Null!) dass bei Betonbrücken ein Rahmen (kopfstehendes U) gebaut werden kann. Das spart die Lager und den Unterhalt, erfordert aber eher massive Betonabmessungen. Diese will dann niemand sehen, wie die Vormauerungen im Bild von Herrmann deutlich zeigen. Die eigentlichen Widerlager sind bei diesem Durchlass innerhalb der Böschung und hinter der Vormauerung versteckt.
Herzliche Grüsse
Oski
P.S. Es gibt keine Deppenfragen im Bauwesen!
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Hallo Allerseits.
Nach einem eher unangenehmen Besuch bei meiner Zahnärztin, bei der ich leider ein Loch verbuchen musste, konnte ich bei Ihr etwas von dem Gips abzwacken. Brav fragen und auf die Rechnung schreiben hatte ich ihr angeboten, ein nettes Lächeln hab ich bekommen. Mit dem Hinweis ich solle doch das nächste mal zeigen was ich daraus gemacht habe.
Falls eine Polizeistreife durchsuchen will, 😬 das Zeug sieht aus wie... Kokain.
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Ist Gips so teuer geworden in den Baumärkten...…
Oder was kann man den mit Zahnarzt-Zahn-Gips besser machen, als mit herkömmlichen Produkten?
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Dentalgips ist schon etwas anderes als der herkömmliche Baugips. Ersterer wird viel stabiler, bzw. ist abriebsicher. Aber eben: auch viel teuerer. Für mich war der Vorteil nie so gross, dass ich den Preisunterschied in Kauf genommen hätte.
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Nachdem Erics ‚Kokainbeutel‘ mit Dentalgips mengenmässig nur ein Tropfen auf den heissen Stein bedeutete, bin ich nun daran für ihn Mauerplatten zu giessen, damit Erics Brücke endlich ein Widerlager erhält. Ich hoffe, dass ich die richtige Mauerplatte gewählt habe, damit das Steinmuster zu den andern Platten passt.
Nicht, dass jetzt alle denken, dass ich Gipsplatten auf Bestellung giesse, aber ich bin Eric noch einen Gefallen schuldig bis er die Technik selbst beherrscht.
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Hallo Allerseits, zur späteren Stunde an einem Montag Abend, möchte ich euch noch kurz ein kleines Update geben über meine Anlage. Sehr viel gibt es jedoch hier leider nicht zu berichten. Fortschritte verliefen harzig und an gewissen Samstagen setzte ich mich lieber vor ein spannendes Buch als an den Basteltisch. Der Grund war 'die Brücke' .
Nicht die Berühmte über den Kwai. Obwohl ich dort auch schon war.
Damals hatte ich noch kein Handy mit Foto-Funktion. (Ja, ich bin wohl auch schon so alt. )
Aber von Costa Rica kann ich euch wenigstens ein schönes Foto MIT Bahnbezug zeigen. Was sehr selten ist. Costa Rica hat nämlich genau eine stillgelegte! Bahnstrecke. Die Regierung versucht jedoch diese wieder zu reaktivieren.
Bei meiner Anlage daheim liefen die ersten Versuche eine Brücke selber herzustellen nicht sonderlich gut.
Die dritte Brückenkonstruktion ist einiger Massen vorzeigbar. Nur mit Japansäge, Stechbeitel, Hammer und einer Feile ein Loch in die Anlage zu bekommen verlangte von mir einiges an Selbstbeherrschung und von den Nachbarn starke Nerven. Mit einer Stichsäge, eine Arbeit von 5 Minuten brauchte ich zwei volle Stunden, bis ich realisierte, der Stechbeitel war stumpf. Das nächste mal sollte ich erst das Werkzeug prüfen und schärfen. Auf der Landzunge soll irgendeiner mal angeln können, während von der Rechten Seite ein Weinberg den Tümpel begrenzen wird.
Ich finde es kann sich schon durchaus sehen lassen. Obwohl hier ein Dreischienengleis über die Brücke gelegt wurde, wird die Bahngesellschaft nur mit der Schmalspur über die Brücke fahren. Natürlich darf die heiss geliebte HG3/4 als Erste Lok eine Standprobe durchführen. Zumindest die Offizielle Stellprobe. Denn die E 4/4 lässt die noch nicht verleimte Brücke leicht durchhängen.
Natürlich ist die Brücke unten in Fahrtrichtung und diagonal verstrebt, as zeige ich dann aber das nächste Mal.
Bis die Tage....
Eric
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Eric, deine Arbeitsweise scheint mir doch sehr seltsam. Zudem möchte ich dir raten, an mehrere Bäche (nicht verbaute!) zu gehen und die Uferböschungen zu betrachten.
Als Allererstes aber nagle oder schraube doch ein Brettchen unter den Tümpel/Bach. Jeder Teich hat einen Untergrund, zuerst Schlick, danach festen Erdboden. Darauf hätten solche Brückenbauer ihre Stützen gestellt. Dann biegt sich auch deine Brücke, die jetzt über diesem "Hyperraum" hängt, nicht durch. Wenn die Hauptstützen auf Untergrund stehen (=Brettchen).
Zu guter Letzt: du willst doch auch mal Wasser nachbilden. So kann das aber nicht funktionieren, du versaust bloss deinen Boden wenn das Harz durch den "Hyperraum" haut und den Gesetzen der Schwerkraft folgt.
Nimm dir die Zeit und schau dir dieses Video über den Bau eines hochrealistischen Dioramas mit Wasser und Brücke und Landschaft an. Sehr erhellend! Die ersten paar Minuten geht es um Stabilität des Grundbrettes, das könnte man überspringen. Aber nachher ... wird mit Styropor oder -dur eine Böschung und Anderes hingebaut, schöner geht's kaum.
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Hallo Peter,
Natürlich kommt da noch ein Brettchen drunter, da aber mein Höhenfixpunkt die Schienenoberkante ist, dachte ich ich baue die Brücke von oben nach unten zusammen.
Da dies meine erste Brücke überhaupt ist, hoffe ich, dass meine Herangehensweise nicht allzu falsch ist. Ansonsten bin ich mittlerweile schon recht geübt Youtubetutorials zu schauen. 😅 Ein Vorteil der Moderne. Google und Youtube können bei vielen Sachen weiterhelfen.
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