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Russische Armee auf der Krim: stark und modern
Russland hat laut Verteidigungsminister Sergej Schoigu bereits eine „vollwertige, selbstständige Truppengruppierung“ auf der Krim formiert: Dort sind sieben neue Truppenverbände und acht Formationen verschiedener Zweckbestimmung entstanden. Die Verstärkung der Truppen auf der Krim sei eine adäquate Antwort auf die sich zuspitzende geopolitische Lage in der Region, darunter auf verstärkte Nato-Aktivitäten und den Krieg in der Ukraine, so Schoigu.
Die Halbinsel wurde in den Staatsverband Russlands aufgenommen, nachdem sich 96 Prozent der Krimbürger bei einem Referendum am 16. März 2014 für eine Wiedervereinigung mit Russland ausgesprochen hatten. Am 18. März wurde ein entsprechender Vertrag unterzeichnet, der die Republik Krim und die Stadt Sewastopol als zwei neue Föderationssubjekte festgelegt hat.
Bald nach der Veröffentlichung der Ergebnisse des Krim-Referendums gab der Oberbefehlshaber der russischen Marine Viktor Tschirkow bekannt, dass auf der Krim insgesamt 79 Schiffe der ukrainischen Marine, darunter 25 Kampfschiffe, geblieben sind, und äußerte die Bereitschaft, diese an die ukrainische Seite zurückzugeben. Bald darauf forderte der damalige stellvertretende Leiter der ukrainischen Präsidentenverwaltung Sergej Pawschinski von Russland, 70 Schiffe an die Ukraine zurückzugeben.
Die Übergabe der ukrainischen Schiffe begann plangemäß am 11. April, als das Raketenschnellboot „Priluki“ in die Ukraine geschickt wurde.
Bericht auf sputniknews.com
Kommentar:
Faszinierend, wie schnell die Russen reagieren können. Bei uns bräuchte es wohl zunächst eine weitere Armeereform…
Wenn Russland wirklich der Aggressor im Ukraine-Konflikt ist, dann ist dies der friedfertigste Aggressor, dem wir je begegnet sind. Oder wer gibt schon freiwillig (!) seinem “Feind” seine Schiffe zurück?