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Perserklee (Trifolium resupinatum L.)
trèfle de Perse; Persian clover oder reversed clover
Synonym: umgewendeter Klee
Perser- und Alexandrinerklee stammen aus dem östlichen Mittelmeergebiet. Seit den 60er Jahren werden diese beiden Arten auch nördlich der Alpen angebaut und haben sich als wichtige Gemengepartner im Zwischenfutterbau etabliert (Suter et al. 2010).
Perserklee (Trifolium resupinatum); wird wegen seiner um 180° gedrehten Blüten auch umgewendeter Klee genannt
Wichtigste Merkmale
Perserklee hat einen hohlen, aufrechten und verzweigten Stängel. An den Knoten ist der Stängel auffällig eingeschnürt (Dietl und Jorquera 2003). Die Blätter sind 3zählig, die Teilblätter verkehrt eiförmig und der Blattrand fein gezähnt. Die Blüten sind rosa bis violett. Die Fahne der Einzelblüte liegt unten (180° um die Längsachse gedreht), deshalb auch die Bezeichnung umgewendeter Klee. Perserklee hat eine kräftige Pfahlwurzel mit zahlreichen Seitenwurzeln.
Standort- und Bewirtschaftungsansprüche
Perserklee gedeiht am besten auf nährstoffreichen Böden mit guter Wasserversorgung an warmen Lagen. Er ist frostempfindlich und deshalb nicht überwinternd. Er ist rasch wachsend und unterdrückt das Unkraut. Perserklee ist geeignet für den Anbau in einjährigen Mischungen für den Herbst-Zwischenfutterbau oder zur Ganzjahresnutzung (Alexandriner-Perserklee-Raigras-Mischungen) (Suter et al. 2008). Er erträgt Gülle gut. In der Folgekultur ist kein Durchwuchs zu befürchten.
Futterbaulicher Wert
Perserklee ist eine wertvolle Futterpflanze, die ein eiweiss- und energiereiches Futter liefert. Er ist geeignet für die Grünfütterung und bedingt für die Silage, aber nicht für die Trocknung und Weidenutzung.
wichtigste Krankheiten
Literatur
Dietl W, Jorquera M, 2003. Wiesen- und Alpenpflanzen. Landwirtschaftliche Lehrmittelzentrale Zollikofen.
Suter D, Rosenberg E, Frick R, Mosimann E, 2008. Standardmischungen für den Futterbau - Revision 2009-2012, 15(10), Beilage
Suter D, Hirschi HU, Frick R, Bertossa M, 2010. Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen 2011-2012. Agrarforschung 1 (10).