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Glorifizierung/Normalisierung von Burnoutaktivismus erkennen:
Hier findest du einige Fragen, mit denen du dich selbst und deine Gruppe reflektieren und Glorifizierung/Normalisierung von Burnoutaktivismus erkennen kannst.
Wahrscheinlich hast du es auch schon erlebt: Häufig verharmlosen oder glorifizieren Aktivist*innen ihren ungesunden Aktivismus.
Dies ist sehr problematisch, denn genau so wird unnachhaltiger Aktivismus normalisiert und reproduziert. Besonders neu aktive Menschen werden entweder davon abgeschreckt, aktiv zu werden oder rutschen selbst in diese ungesunde Aktivismusform hinein.
Unten findest du einige Fragen, mit denen du dich selbst und deine Gruppe reflektieren und Glorifizierung/Normalisierung von Burnoutaktivismus erkennen kannst.
- Mache ich/meine Gruppe Witze darüber, wie schlecht es mir/uns geht?
- Vergleichen wir uns damit, wer z.B. weniger schläft, mehr Aktivismus betreibt, sich schlechter fühlt, am unausgewogensten isst usw.?
- Shame ich/meine Gruppe Menschen dafür, wenn sie sich gesunde Grenzen setzen und Pausen machen?
- Beachte ich/meine Gruppe die Arbeit von Aktivist*innen als selbstverständlich?
- Ist mir bewusst, wie viel Zeit ich mit Aktivismus verbringe?
- Bin ich stolz darauf, wenn ich (zu) viel Aktivismus betreibe und es mir deswegen schlecht geht?
- Fühle ich mich schlecht, wenn ich mich weniger mit Aktivismus beschäftige als üblicherweise und es mir dabei gut geht?
- Setze ich/meine Gruppe mir/uns gesunde Grenzen und mache/n Pausen?
Hast du noch andere Fragen, welche hier aufgelistet sein sollten? Dann schreibe doch dem Care-Team eine E-Mail: <email-pii>