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Die längste Reihe des Lohnindexes hat als Basis das Jahr 1939.
Von 1942 bis 1994 wurde die Lohnentwicklung auf der Basis der Daten der sogenannten «Lohn- und Gehaltserhebung vom Oktober» berechnet. Seit 1994 erfolgt die Berechnung des Lohnindexes auf einer neuen Basis. Die Verordnung vom 30. Juni 1993 (Stand am 13. Juli 2004) über die Durchführung von statistischen Erhebungen des Bundes besagt, dass die Lohnentwicklungsstatistik künftig anhand der Unfallmeldungen, die die Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung (SSUV) an das BFS übermittelt, erfolgt. Dank dem am 1. Januar 1984 in Kraft getretenen Unfallversicherungsgesetz (UVG), das sämtliche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Versicherungspflicht unterstellt, konnte die Statistik auf alle Arbeitnehmenden ausgeweitet werden.
Lohnentwicklung von Frauen und Männern
Der stärkere Anstieg des Nominallohnindexes bei den Frauen entspricht einer langfristigen Tendenz, die seit Mitte der 1960er-Jahre zu beobachten ist. Das stärkere Lohnwachstum bei den Frauen ist jedoch zu relativieren. Der höhere Lohnzuwachs lässt sich teilweise durch die Variationsberechnung erklären, die auf den allgemein tieferen Löhnen der Frauen basiert.