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Die Insel Culatra ist eine der Inseln des Naturparks "Parque Natural da Ria Formosa", die einen natürlichen Schutz für die zwischen Inseln und Festlang gelegene Lagune bilden. Eine Fähre brachte uns auf die Insel, auf der ca. 1000 Menschen, auf drei kleinere Ortschaften (Culatra, Farol und Hangares) verteilt, leben.
Dieses Schiff, Fähre, Baujahr ?, brachte uns in einer ca. 30minütigen Fahrt, zwischen den "Vogelinseln" hindurch, nach Culatra.
Es waren einige Bewohner der Insel auf der Fähre. Sie waren einkaufen und kehrten mit einem prall gefüllten Einkaufswagen zurück. Im Dorf herrschte Betrieb, Bauarbeiter erneuern die Wege, indem sie grosse Betonplatten in den Sandboden verlegten, im Dorfladen waren ältere Frauen am schwatzen, vor den kleinen einstöckigen Häuschen sassen alte Menschen und warteten bis es Abend wird.
Wir marschierten durch das Dorf an den Strand der Atlantikseite und von dort weiter dem Strand entlang nach Ferol. Nur wir, x Kilometer Strand, ein tobendes Meer und leider etwas windig, trotzdem ein sehr schönes Erlebnis.
Das Dorf mit dem 45m hohen Leuchtturm machte auf uns einen "gepflegteren" Eindruck als Culatra, war aber wie ausgestorben.
Wir fragten uns während des Dorfrundganges, wie die Bewohner das wohl mit dem Abfall machen, Entsorgungsschiff, oder so? Wir kamen an einem Steg vorbei, wo viele Container und etwas "Grobgut" standen! Also ein Abfallschiff, dass kommen wird. Daneben steht ein neuer Turm mit Antennen, Radar(schien uns noch eingepackt zu sein!) und Messinstrumenten.
Wir mussten etwas lange auf die Fähre warten und hatten deshalb noch Zeit um im glasklaren Wasser der Lagune nach Meerestieren Ausschau zu halten. Leider ohne Erfolg! So blieb es also bei der Tagesausbeute von einem Seestern, den Angelika im Hafenbecken von Olhao entdeckt hatte.