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Iyengar Yoga
Yoga nach BKS Iyengar zeichnet sich durch Präzision in der Ausrichtung, sogfältig aufgebaute Sequenzen, bewusstes Timing und dem Einsatz von Hilfsmitteln zur Unterstützung und Intensivierung der Asana- und Pranayama-Praxis aus. Durch diese achtsame und fordernde Arbeit erlangt der Körper Kraft und Beweglichkeit und der Geist wird zur Ruhe geführt.
Yoga ist Evolution durch Involution: Es ist der Weg nach innen, eine Auseinandersetzung mit uns selbst über eine durchdringende und achtsame Körperarbeit, die uns immer wieder unsere Grenzen zeigt und uns dazu auffordert, uns an ihnen zu reiben.
BKS Iyengar
Bellur Krishnamachar Sundararaja Iyengar kam am 14. Dezember 1918 in Bellur, einem kleinen südindischen Dorf zur Welt und hatte eine von Krankheiten geprägte Kindheit. Im Alter von 16 Jahren wurde er von seinem Schwager Sri Tirumalai Krishnamacharya zum Yoga initiiert. Trotz eines schwierigen Verhältnisses zu seinem Lehrer erwachte in Iyengar die Leidenschaft für Yoga, auch weil er merkte wie er durch das Üben gesundete. Gemeinsam mit seiner Frau Ramamani zog Iyengar nach Pune. Dort erforschte er die Asanas und ihre Wirkung und begann sein Wissen im Unterricht zu teilen. Zu seinen Schülern zählte auch Yehudi Menuhin, der B.K.S. Iyengar im Westen bekannt machte und ihn ab den Fünfzigerjahren zum Lehren einlädt – u. a. in die Schweiz.
1966 publizierte er das Standardwerk par excellence zum Hatha Yoga: "Licht auf Yoga". Anfang der 1970er Jahre gründete Iyengar das Institut in Pune, wo er bis zu seinem Lebensende täglich viele Stunden übte, unterrichtete und studierte.
Seine Kinder Geeta und Prashant verbreiteten und entwickelten seine Lehre weiter.