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Die Teilhabe junger Menschen am öffentlichen Leben ist ein Thema, das häufig in den Vordergrund gestellt wird, sei es auf lokaler, nationaler oder internationaler Ebene. Wie kann auf der Grundlage dieser Absichtserklärungen diese Partizipation in der täglichen Arbeit im Bereich der Sozialen Arbeit, genauer gesagt der Soziokulturellen Animation, umgesetzt werden? Die Professionalisierung dieses Berufsfeldes ist vor etwa siebzig Jahren aus der Arbeit mit jungen Menschen entstanden, die Soziokulturelle Animation verfügt daher über eine klare Expertise in diesem Bereich. Dieser Artikel beginnt zunächst damit, den Begriff „Jugend“ zu umschreiben, sei es aus administrativer und juristischer Sicht oder in Bezug auf persönliche und soziale Repräsentationen. Als nächstes wird das Konzept der Partizipation diskutiert. Welche Referenztexte bekennen sich zur Beteiligung der Jugendlichen? Wie kann diese definiert werden? Auf welchen verschiedenen Ebenen kann sie umgesetzt werden, und was sind die Bedingungen für die Umsetzung, damit die Partizipation echt statt nur eine Täuschung ist? Dieser Artikel schließt mit einer Diskussion darüber, wie effektive und reale Jugendpartizipation das Empowerment junger Menschen fördert und wie sie die repräsentative Demokratie wiederbeleben kann.