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Die Marti AG wurde beauftragt die bestehende Brücke abzubrechen, die Pfeiler zu sanieren und neue vorfabrizierte Brückenelemente zu versetzen. Abschliessend wird die neue Brücke mit einem Überbeton versehen, abgedichtet und mit einem Gussasphalt-Belag fertig erstellt.
Durch die Hanglage des Lehnenviaduktes ist die Baustelle nur von der bestehenden Strasse aus erreichbar.
Zwei grosse Herausforderungen stellen sich bei diesem Projekt:
Durch das vorgängige Abbrechen der Brückenplatten müssen die neuen Elemente von einer Hilfsbrücke aus versetzt werden, welche durch die Geometrie der Linienführung verschiedene Längen aufweisen und deshalb immer wieder ausgewechselt werden müssen.
Die neuen vorfabrizierten Brückenelemente entsprechen aufgrund ihres Gewichtes noch nicht ihrer definitiven Stärke. Dadurch dürfen die Platten nur mit 8 Tonnen befahren werden, was ein ausgeklügeltes Transportsystem erfordert.
Die letzten vorfabrizierten Elemente werden in der 2. Oktoberwoche versetzt. Anschliessend werden die Schalungs- und Betonarbeiten folgen.