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Die Gestalt von Jean Tinguely ist, im Geist der Freiburger, untrennbar mit jener seines Freundes Jo Siffert verbunden. Unter den Freunden des Formel-1-Piloten zählte auch der Freiburger Fotograf Jean-Claude Fontana, den „Seppi“ manchmal im Café du Paon abholen ging, damit er ihn auf die Rennstrecken begleitete.
Der in Freiburg geborene Jean-Claude Fontana begann seine fotografische Tätigkeit als Autodidakt im Jahre 1955. 1959 eröffnete er die erste permanente Kunstgalerie in Freiburg, die Galerie de la Cité (1987 öffnete er die Galerie Espace du Pertuis). Er war Mitglied der Bewegung Groupe Mouvement (Vereinigung von Freiburger Künstlern), von l’OEUVRE (Schweizerische Vereinigung von Künstlern, Handwerkern und Industriellen) und seit 1985 der GSMBA (Gesellschaft Schweizerischer Maler, Bildhauer und Architekten), heute VISARTE (Berufsverband der visuell schaffenden Künstlerinnen und Künstler in der Schweiz). Wiederholter Gewinner des Bundes-Stipendium für Fotografie, begann er seine Karriere unter dem Einfluss von Yvan Dalain und Jacques Thévoz, bevor er sich in den 1970er Jahren in der abstrakten Fotografie fortentwickelte.