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Die Beraterin für Frauenangelegenheiten der IDF, Brigadegeneral Rachel Tevet-Wiesel, nahm an der Jahreskonferenz des NATO-Komitees für Gender-Perspektiven im NATO-Hauptquartier in Brüssel teil. Vertreter aus Armeen von 30 Ländern waren an dieser Konferenz zugegen, um die Integration von Frauen in die Armee weltweit zu diskutieren.
Brig.Gen. Tevet-Wiesel sprach an der Konferenz über die Möglichkeiten für Frauen in der IDF; die im Vergleich zu anderen Armeen als fortschrittlich gilt. Israels Erfolg sei auch der Bedingung zuzuschreiben, dass Frauen neben Männern den obligatorischen Armeedienst leisten müssten. „Israel gilt in dieser Hinsicht als eines der fortschrittlichsten Länder weltweit“, erklärte Tevet-Wiesel. „Die Anzahl von Frauen in Führungspositionen ist aufgrund des obligatorischen Wehrdienstes im Vergleich zu anderen Ländern relativ hoch“, sagte sie.
Die IDF sticht innerhalb der Armeen weltweit aufgrund der hohen Anzahl von Frauen in ihren Reihen hervor. Mit Stolz haben Frauen seit in der IDF seit deren Gründung gedient. Abgesehen davon, dass Frauen den obligatorischen Wehrdienst absolvieren müssen, gibt es einen hohen Frauenanteil in Führungspositionen in der IDF. Fast alles Positionen stehen Frauen offen, sie dienen in jeder Militäreinheit, darunter gibt es auch 1‘500 Kampfsoldatinnen, die jährlich eingezogen werden.
34% der Dienstleistenden in der IDF sind Frauen, davon sind 23% Offiziere und Unteroffiziere. 90% aller Positionen der IDF stehen für Frauen offen.
Brig.Gen Tevet-Wiesel wurde von einigen Vertreten mit Interesse angesprochen. Ein Teilnehmer aus Norwegen, wo 2015 der obligatorische Wehrdienst eingeführt wird, erkundigte sich nach dem Erfolg bei der Integration von Frauen in die Armee. Andere Fragen thematisierten ebenfalls den Aspekt der Integration von Frauen als Kampfsoldatinnen und ihre Ausbildung in Israel.
„In Bezug auf Frauenangelegenheiten wird Israel in der Welt respektiert und die verschiedenen Vertreter hier wollen verstehen, was in Israelvor sich geht“, erklärte Tevet-Wiesel in einem Interview nach der Konferenz. „Viele von ihnen möchten den Kontakt zukünftig aufrechterhalten.“
Die Beraterin für Frauenangelegenheiten betonte, diese Jahreskonferenz sei für die IDF von grosser Bedeutung, obwohl Israel kein NATO-Mitgliedsstaat ist. „Es ist spannend zu hören, was ist anderen Ländern passiert“, sagt Brig-Gen Tevet-Wiesel. „Dieses Gespräch war sehr produktiv, weil es ein Thema ist, das alle interessiert.“
„Wir spüren, dass es einen starken Wunsch gibt, zuzuhören und zu lernen“, sagte sie weiter. „Grosses Interesse fanden die Repräsentanten am IDF-Unterstützungszentrum für Frauen und an der Tatsache, dass wir in jeder IDF Einheit einen Frauenberater haben. Das gibt es nicht in jeder Armee. Man kann zu diesem Thema viel von uns lernen.“
Quelle: Aryeh Savir © Tazpit News Agency, 21. Mai 2014