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Der Bypass Thun Nord ist eine neue Strassenverbindung im Norden der Agglomeration Thun, welche künftig die Thuner Innenstadt und verschiedene Hauptverkehrsachsen entlasten wird. Fertigstellung: Frühling 2018. Die PERI AG Schweiz trägt mit unterschiedlichen Schalsystemen zum Bau bei.
Der Bypass Thun Nord ist eine neue Strassenverbindung im Norden der Agglomeration Thun, welche künftig die Thuner Innenstadt und verschiedene Hauptverkehrsachsen entlasten wird. Fertigstellung: Frühling 2018. Die PERI AG Schweiz trägt mit unterschiedlichen Schalsystemen zum Bau bei. Die neue Aarebrücke ist das Kernstück des Loses 2. Diese ist insgesamt 541 m lang, 12.5 m breit und steht rund 15 m über der Aare. Im Gesamtauftrag enthalten waren eine Trägerschalung mit Knaggenaufbau für die Rampenbereiche, die Trogschalung, die Deckenschalung der Fahrbahnplatte sowie vier hydraulisch verstellbare, elektrisch betriebene Brüstungsschalwagen.
PERI Schalungen im Einsatz
Die Hauptschwierigkeit bei der Erstellung des Brückentrogs waren sowohl die komplizierte Geometrie der Innenseite des Trogs mit Versprüngen, steigenden und fallenden Sohlhöhen sowie unterschiedlichen Querschnitten, als auch die architektonisch aufwändige Aussenseite des Trogs, der im Bereich des Aarefelds über den Pfeilern voutenförmig vergrössert wurde. Auf der Innenseite des Trogs kamen verschieden lange Trägerschal-Elemente zum Einsatz, die mi entsprechenden Kupplungen beliebig verlängert werden konnten Die Versprünge wurden mit individuell angefertigten Eck-Elementen gelöst und die unterschiedliche Höhe der Elemente bzw. die steigende oder fallende Sohlhöhe wurde mit standardisierten Elementen ausgeführt, die in der Höhe stufenlos verlängerbar waren.
Elemente für die Troginnenseite
Die anspruchsvollen Aarefelder mit dem voutenförmig vergösserten Trog wurden so gelöst, dass die „normalen“ Trogelemente in diesem Bereich durch Aufstock-Elemente auf die maximale Höhe des Trogs erhöht und die Unterseite entsprechend der vorgegebenen Geometrie mit einem zusätzlichen Boden angepasst wurde.
Trogelemente plus Aufstockung und zusätzlicher Boden für Trogunterseite
Die Schalung der Fahrbahnplatte bestand aus Deckentischen auf MULTIPROP Stützen. Anspruchsvoll hierbei waren die sehr geringe Höhe sowie die unterschiedlich ausgebildeten Vouten im Übergang zu den Trogwänden. Diese wurden mit an den Deckentischen verbolzten, verschieden dimensionierten Vouten-Elementen ausgeführt.
Deckentische mit Vouten-Elementen
Hinter den fertiggestellten Etappen kamen vier Brüstungsschalwagen zum Einsatz. Diese wurden mit elektrisch betriebenen Motoren verfahren und gesteuert. Ebenso war jeder Wagen zudem mit hydraulischen Hubzylindern ausgestattet. Mit abgehängten Arbeitsbühnen und verschiebbaren Elementen, war auch die Zugänglichkeit und Arbeitssicherheit problemlos möglich.