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|Quelle||www.nmspacemuseum.org/halloffame|
|Inhalt||Jean-Felix und Jeannette Piccard.|
|Quelle||Sammlung Rolf Ramseier|
|Art||signierter Umschlag¸ 9x16.5cm|
|Inhalt||Unterschriften von Jeannette Piccard und Jean Piccard auf einem Beleg aus Dearborn¸ Michigan dem Startort des Stratosphärenflug¸ abgestempelt am 17. Oktober 1934 sechs Tage vor dem erfolgreichen Stratosphärenflug der beiden am 23. Oktober 1934.|
|Quelle||Sammlung Rolf Ramseier|
|Art||signierter Umschlag¸ 9x16.5cm|
|Inhalt||Unterschrift von Jean Piccard auf einem Beleg¸ verschickt aus dem Wohnort Piccards¸ Minneapolis.|
Schweizerisch-amerikanisches Ballonflugehepaar, erste Frau in der Stratosphäre
Jean-Felix Piccard, oft nur Jean genannt, der Zwillingsbruder von Auguste Piccard, wurde am 28. Januar 1884 in Basel geboren. Nach Abschluss der Schulausbildung studierte er Chemie an der ETH in Zürich; 1909 folgte die Promotion in organischer Chemie. Als Professor lehrte er in München (1914), Lausanne (1914-1916, 1919-1925) und in Chicago (1916-1918). 1931 nahm er die US-amerikanische Staatsbürgerschaft an. Von 1936 bis zu seinem Ruhestand 1952 wirkte er als Professor an der Universität von Minnesota. Großen Bekanntheitsgrad erwarb er sich aber vor allem durch seine Ballonflüge, die ihn bis in die Stratosphäre führten und oft zur Erforschung der kosmischen Strahlung dienten. Bereits 1913 unternahm er mit seinem Zwillingsbruder Auguste seinen ersten Ballonflug. Seinen ersten erfolgreichen Stratosphärenflug absolvierte er gemeinsam mit seiner Ehefrau Jeannette am 23. Oktober 1934. Jeannette Piccard war die erste Frau, die einen derartigen Flug durchführte. Der Ballon erreichte eine Höhe von 17550 Metern. Nebenbei testete das Ehepaar eine Apparatur mit Flüssigsauerstoff, die ihnen als Atemhilfe diente. 1937 stieg Jean Piccard mit einer an 98 Ballonen befestigten Metallgondel auf 3 350 Meter Höhe. Später gelang es ihm, gegen Vereisung resistente Fenster für Ballonkabinen zu entwickeln. Die ersten Spezialballone, die Flüge in Höhen von über 30 000 Metern ermöglichen sollten, gehen ebenfalls auf Arbeiten von Piccard zurück. Piccard starb am 28. Januar 1963 in Minneapolis. In Ehrung von Jean Piccard benannte Gene Roddenberry seinen Hauptcharakter Captain Jean-Luc Picard in Raumschiff Enterprise nach ihm. Jean-Felix und Jeannette Piccard wurden 1998 in die International Aerospace Hall of Fame aufgenommen.
Jeannette Ridlon Piccard, geboren am 5.Januar 1895, gestorben am 17.Mai 1981 war eine amerikanische Lehrerin, Wissenschaftlerin, Priesterin und eine Pionierin im Ballonflug. Am 16. Juni 1934 machte Jeannette Piccard ihren ersten Soloflug mit einem Ballon, sie war die erste Frau in den USA die die Fluglizenz für Ballone erhielt und die erste Frau die in die Stratosphäre aufstieg. Ihren Höhenrekord vom 23. Oktober 1934 zusammen mit ihrem Gatten Jean von 17550 Metern hielt sie 29 Jahre lang bis die Kosmonautin Valentina Tereshkova 1963 als erste Frau in den Weltraum aufstieg. Wie die Brüder Piccard hatte auch Jeannette eine Zwillingsschwester, Beatrix, welche jedoch im Alter von 3 Jahren starb. Sie studierte Philosophie und Psychiologie, danach organische Chemie an der Universitär Chicago wo sie Jean kennenlernte der hier unterrichtete. Aus der Ehe mit Jean-Felix Piccard gingen drei Söhne hervor, John, Paul und Donald. Einer der Söhne, Don Piccard (* 1926), war um 1960 für die Wiederbelebung der Heißluftballon-Fliegerei verantwortlich. Die Universität von Minnesota verleite ihr 1942 den Doktorentitel. Am Tag des Stratosphärenfluges, dem 23. Oktober 1934 waren über 45000 Schaulustige auf dem Startplatz in Ford Airport in Dearborn, Michigan. Der Flug dauerte über 8 Stunden und endete in der Nähe des ca. 300km entfernten Cadiz in Ohio. Nachdem ihr Mann gestorben war residierte Jeanette nach Houston wo sie für die NASA arbeitete. 1971 wurde sie Priesterin in der Episcopal Church Philadelphia. Sie verstarb mit 86 an Krebs in Minneapolis. Jean-Felix und Jeannette Piccard wurden 1998 gemeinsam in die International Aerospace Hall of Fame aufgenommen.
Quelle Biografie:

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