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H. G. Wells schuf 1898 mit dem ›Krieg der Welten‹ den ersten Roman einer interplanetarischen Invasion, der das Vorbild zahlloser Marsmenschen-Märchen wurde. Orson Welles produzierte 1938 nach diesem SF-Klassiker das berühmteste Hörspiel aller Zeiten: obwohl als Hörspiel angekündigt, brach Panik aus, die Menschen verließen fluchtartig die Städte, weinten, beteten und glaubten an das Ende der Welt.
»Als Schriftsteller verbindet H. G. Wells utopische Fiktion und Phantastisches mit dokumentarischem Realismus. Einer, der als Dichter den Weg in die Zukunft weist.«Karel Capek
»Die Schockwirkung, die das Buch auf die zeitgenössischen Leser ausübte, ist wohl nicht zuletzt darauf zurückzuführen, daß Wells mit exakten Orts- und Zeitangaben gearbeitet, die Handlung also im vertrauten Erlebnisraum seiner Landsleute angesiedelt hat. Er schreckte sie aus ihrer viktorianischen Selbstgerechtigkeit, zeigte ihnen die Kehrseite des technischen Fortschritts. Sie sollten verstehen lernen, wie es etwa den Eingeborenen einer Kolonie zumute war, wenn ein waffenstrotzendes englisches Schiff dort vor Anker ging.«Kindlers Neues Literatur Lexikon