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4460 Gelterkinden ⋅
2004 – 2005
Das dreigeschossige Haus liegt an der Peripherie des Dorfes, an der westlichen Flanke eines Seitentales. Es besticht durch die Art der Setzung im Gelände. Als ob es schon immer dort gestanden hätte, behauptet es seine Eigenständigkeit innerhalb der gebauten, durch Geländeaufschüttungen gekennzeichneten Umgebung. Der Zugang und die Zufahrt erfolgen direkt über eine rechtwinklig zum Gebäude angelegte Rampe. Sie ist im Gelände eingeschnitten und bildet einen markanten Negativraum als Gegenpol des parallel zum Hang verlaufenden, zum Terrain hinausragenden Körpers. Die Dramaturgie dieses Hauses liegt im Heraufwinden, in der Bewegung dem Licht entgegen. In der Verlängerung der Zugangsrampe führt eine schmale, raumhohe Treppe direkt in dengrosszügigen, von oben belichteten, bis unter das Dach offenen Erschliessungsbereich im Zwischengeschoss. Von dort steigt die Treppe In Längsrichtung zum Haus ins oberste lichtdurchflutete Geschoss. Das alles überpannende schräge Dach öffnet sich gegen Süden und lässt den Blick über den Balkon ins nahe gelegene Dorf schweifen. So wird die Bewältigung des Terrains auf einem inszenierten Weg durchs Gebäude vom schrägen Boden unter das geneigte Dach bis zum über dem Terrain schwebenden Balkon zum räumlichen Erlebnis gemacht.