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Übergewicht
Übergewicht verursacht oder verstärkt Krankheiten, beispielsweise nimmt das Risiko für Stoffwechselerkrankungen oder Herz-Kreislaufstörungen zu. Übergewicht hat sowohl individuelle (Beeinträchtigung der täglichen Aktivitäten und des Wohlbefindens) als auch gesellschaftliche Auswirkungen (Erhöhung der Gesundheitskosten).
Beobachtete Entwicklung

Im Jahr 2017 sind 44,2 Prozent der Luzerner Bevölkerung übergewichtig. Im Vergleich zu 2007 ist eine wesentliche Zunahme zu beobachten, die jedoch noch innerhalb des statistischen Unschärfebereichs liegt. Sie ist deshalb nicht als eindeutige Entwicklung zu interpretieren. Ältere Personen und Männer haben deutlich häufiger Übergewicht als jüngere Personen und Frauen.
Angestrebte Entwicklung und Beurteilung

Der Bund trifft im Rahmen seiner Zuständigkeiten Massnahmen zum Schutz der Gesundheit. Die Luzerner Gesundheitsförderung bezweckt gemäss Gesundheitsgesetz die Verbesserung des Gesundheitszustands des Einzelnen und der Gesamtbevölkerung sowie von bestimmten Personengruppen. Die Prävention soll bestimmte Krankheiten und Unfälle verhüten und deren Häufigkeit und Schwere vermindern. Sie umfasst Massnahmen zur Früherkennung von Krankheiten und zur Abschwächung von Krankheits- und Unfallfolgen.
Wünschenswert ist eine Abnahme des Anteils der Personen mit Übergewicht.
Die Beurteilung erfolgt aufgrund folgender Kriterien:

Die beobachtete Zunahme liegt innerhalb des statistischen Unschärfebereichs, sodass zur Zeit keine statistisch gesicherte eindeutige Beurteilung vorgenommen werden kann.
Definition
Der Indikator zeigt den Anteil der Personen ab 18 Jahren, die einen Body-Mass-Index von über 25 aufweisen und somit als übergewichtig gelten. Für Jugendliche unter 18 Jahren gelten andere Grenzwerte; diese werden deshalb nicht berücksichtigt.
Daten
Schweiz: