Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03133.jsonl.gz/143

Mehrere Stromleitungen wurden durch umgestürzte Bäume und abgerissene Äste beschädigt. Ein Mann verunglückte tödlich, zwei weitere Menschen erlitten Stromschläge durch abgerissene Leitungen. Erst am Montag sollen wieder alle Haushalte mit Strom versorgt werden können.
Der Zivilschutz hatte zunächst von rund 250'000 Haushalten gesprochen, präzisierte später aber seine Angaben und nannte die genaue Zahl von "215'133 Kunden", die derzeit nicht mit Strom beliefert würden.
Die Behörden mahnten die Bewohner der Stadt zur Vorsicht im Strassenverkehr, auch sollten sie Ausflüge in die umliegenden Berge vermeiden, auch wenn das Schlimmste überstanden sei.
Viele Kinder genossen hingegen das ungewöhnliche Wetter, sie lieferten sich Schneeballschlachten oder bauten Schneemänner. Der Flughafen der chilenischen Hauptstadt teilte mit, trotz der Schneefälle sei alles zu "100 Prozent einsatzfähig".
Die sieben Millionen Einwohner der chilenischen Hauptstadt erleben seit Tagen einen ungewöhnlichen Kälteeinbruch. Mehrere Fussballspiele mussten bereits verschoben werden. Nach Angaben des Zivilschutzes war der Schneesturm der heftigste seit zehn Jahren. Für die nächsten Tage wurde weiterer Schneefall vorhergesagt.
(SDA)