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Die eigentliche Dauer der Schwangerschaft beträgt vom Tag der Befruchtung bis zum Tag der Geburt durchschnittlich 266 Tage oder 38 Wochen. Weil Frauenärzte und Hebammen vom ersten Tag der letzten Periode an zählen, also die beiden Wochen vor der Befruchtung mitzählen, sind Sie insgesamt 40 Wochen schwanger. Diese Zählart stammt noch von der Zeit vor der Ultraschall-Ära und erlaubt bei regelmässigem Menstruationszyklus der Frau eine genaue Berechnung der Schwangerschaftsdauer und des erwarteten Geburtstermins.
Ihr Baby / Ihr Körper
24 Stunden nach der Befruchtung passiert die erste Zellteilung. Nicht nur das Geschlecht des Babys ist jetzt entschieden, auch ob Ihr Kind später die grünen Augen des Vaters und den Krauskopf der Mutter haben wird. Die Eizelle ist nun etwa so gross wie der Bruchteil eines Millimeters. Während sie langsam durch den Eileiter wandert, teilt sie sich ständig und wird grösser. Nach drei bis vier Tagen kommt sie in der Gebärmutter an – als kleiner Zellhaufen, auch Morula genannt. Spätestens sieben Tage nach der Befruchtung gräbt sich die Keimblase in die schon darauf vorbereitete Schleimhaut der Gebärmutter ein, erste Verbindungen zu mütterlichen Blutgefässen richten sich ein.
Die Einnistung löst eine Flut von Hormonen aus, die auch verhindern, dass es zu einer Abstossung der Gebärmutterschleimhaut und somit zur Periode kommt. Bei manchen Frauen kommt es allerdings noch zu einer leichten Schmierblutung, die nicht selten für den Beginn der Periode gehalten wird, man nennt sie auch Einnistungsblutung.
Entwarnung
Werdende Mütter plagt oft die Angst, das Kind könnte geschädigt worden sein, wenn sie Alkohol getrunken haben, als sie noch nichts von der Schwangerschaft gewusst haben. Keine Sorge: Am Anfang der Schwangerschaft gilt das «Alles-oder-Nichts»-Prinzip. Entweder entwickelt sich die befruchtete Eizelle normal – oder gar nicht. Die Tatsache, dass Sie schwanger sind, bedeutet also auch, dass es Ihrem Kind gut geht. Zudem ist das Kind in den ersten Tage nach der Befruchtung noch nicht an den Blutkreislauf der Mutter angeschlossen. Erst wenn diese Verbindung fest ist, kann es Folgen haben, wenn die Mutter Alkohol trinkt.
Denken Sie daran
Sollte jetzt eine Röntgenaufnahme nötig sein, machen Sie das medizinische Personal auf eine mögliche Schwangerschaft aufmerksam. Wenn Sie wegen eines Leidens wie zum Beispiel Bluthochdruck ständig Medikamente nehmen: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.