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Nach dem letztjährigen Final in Göteborg platziert sich Jérôme Voutaz mit seinen vier Freibergern erneut auf dem 2. Gesamtrang im Final des Weltcups der Königsklasse des Fahrsports, dem Viererzug. Nach einem spannenden Final musste er sich nur vom australischen Mehrfachsieger Boyd Exell um fünf Sekunden geschlagen geben.
Im Rahmen des Jumping International de Bordeaux (FRA) wurde der FEI World Cup Driving Final der sechs weltbesten Vierspännerfahrer ausgetragen. Der Walliser Jérôme Voutaz ging trotz grosser Rückenprobleme an den Start und erreichte in der Einlaufprüfung von Samstagnacht mit 3,75 Sekunden Rückstand den vierten Rang hinter dem erstplatzierten Boyd Exell (AUS) sowie Koos de Ronde (NED, 2.) und Ijsbrand Chardon (NED, 3.).
Alles war möglich am Sonntagabend in den zwei entscheidenden Finalrunden. Voutaz startete als vierter und setzte sich sogleich an die Spitze. Diese Position konnte er halten, bis schliesslich Boyd Exell einen um knapp eine Sekunde schnelleren Umgang hinlegte. Wie Bram Chardon bereits im Vorfeld in einem FEI-Interview erklärte, spielt für eine Top-3-Platzierung im Final die Erfahrung eine entscheidende Rolle. So konnten sich denn auch die Nachwuchstalente Glenn Geerts (BEL) und Bram Chardon (NED) nicht für die allerletzte Runde, den Drive-Off, qualifizieren. Bram, der gegen seinen Vater Ijsbrand antrat, konnte diesem zwar in der Endrunde noch eine Sekunde abnehmen und sich auf den hervorragenden vierten Rang vorschieben. Dass drei Holländer unter den sechs Finalisten zu finden sind, zeigt, wie stark diese Nation aktuell im Vierspännersport ist.
So sah die Zusammensetzung für den Drive-Off denn auch gleich aus, wie im Vorjahr: Koos de Ronde, Jérôme Voutaz und Boyd Exell hiessen die übriggebliebenen Top 3. Schliesslich blieb sogar die Verteilung der Gesamtränge die gleiche: Koos de Ronde musste 10 Strafsekunden für Hindernisfehler verbuchen. Dem Schweizer Team gelang hingegen eine sehr schnelle und fast perfekte Runde, mit nur einem Hindernisfehler. Diese fünf Sekunden waren es jedoch, die Boyd Exell – nach einer fehlerfreien Fahrt – zum achten Mal den FEI World Cup Driving Final gewinnen liess und Voutaz erneut den sehr beachtenswerten zweiten Rang in die Schweiz heimtragen lässt.