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1.
S. 394 Das also drohten uns die schweren Erdbeben, das die unaufhörlichen Regenschauer und kündigte die außergewöhnliche Dunkelheit und Finsternis, daß unser gnädigster Kaiser Theodosius vom Irdischen scheiden würde!1 Selbst die Elemente trauerten über seinen Hingang. Der Himmel war in Dunkel gehüllt, die Luft starrte ständig in Finsternis, die Erde schütterte unter Beben und war vollbedeckt von strömenden Wassern. Warum auch sollte nicht selbst die Welt trauern, daß jählings ein Herrscher hinweggerafft werden sollte, durch den das harte Los dieser Welt so gern Linderung erfuhr, indem er die Vergehen, ehe er sie strafte, verzieh?2
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Von vielen Erdbeben einige Monate vor dem Tode des Kaisers im Spätherbst 394 berichtet auch Marcellinus Comes in seiner Chronik von 379—534 zum Jahre 394. Über außerordentliche elementare Vorgänge ferner, die am 6. Sept. 394 wesentlich zum entscheidenden Sieg des Theodosius über den Usurpator Eugenius bei Aquileja beitrugen, vgl. Rauschen, S. 412. Ambrosius selbst tut derselben wiederholt Erwähnung. Cf. Enarr. in Ps. 36, n. 25. Epist. 61, 2 und 62, 4. ↩
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Dieser rühmende Nachruf wird sich vor allem auf die weitgehende Amnestie beziehen, welche der siegreiche Kaiser auf die Fürbitte des Ambr. gegen die Anhänger des Eugenius übte. Er gewährte beispielsweise den zu ihm übertretenden Truppen desselben nicht bloß Verzeihung, sondern ließ sie sogar an den Geschenken teilnehmen, die er nach dem Siege an das Heer verteilte. Rauschen, S. 412 f. ↩