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Im vergangenen Sommer hat der US-amerikanische Präsident Donald Trump in Polen eine Rede gehalten. Er hat dabei unter anderem vom Willen zur Verteidigung unserer westlichen Zivilisation gesprochen. Also von etwas, das die internationalistische Linke total gegen den Strich geht. Ist die westliche Zivilisation verteidigungswürdig? weiterlesen
Was bedeutet es, aus der der Kirche auszutreten?
Im Fall der katholischen Kirche muss man zwischen der eigentlichen Kirche (organisiert in Pfarreien und Bistum bzw. Weltkirche) und staatskirchenrechtlicher Organisation (Kirchgemeinde und Landeskirche bzw. Körperschaft) unterscheiden. Die Kirchgemeinde ist nicht Kirche, sondern eine vom Staat geschaffene Zweit-Organisation, welche die Kirchensteuer einzieht. Wenn man aus dieser Organisation austritt, muss man keine Kirchensteuer mehr zahlen. Das bedeutet aber nicht, dass man aus der eigentlichen Kirche, die in Pfarrei und Bistum organisiert ist, ausgetreten ist.
Hat ein Kirchenaustritt Auswirkungen auf die Sakramente?
Nein, das sind voneinander vollkommen getrennte Fragen. Die Mitgliedschaft in der staatskirchrechtlichen Körperschaft hat mit den Sakramenten nichts zu tun.
Darf ich nach einem Kirchenaustritt den Gottesdienst besuchen?
Ja, denn man ist ja nur aus der Kirchgemeinde, nicht aus der eigentlichen Kirche ausgetreten.
Kann ich nach einem Kirchenaustritt in einer Kirche heiraten?
Wenn man auf anderem Weg als über die Kirchensteuer (durch eine Spende an den Solidaritätsfonds des Bistums Chur, s. unten) die eigentliche Kirche finanziell unterstützt hat, ist das ohne weiteres möglich.
Wird nach einem Kirchenaustritt ein Priester meine Beerdigung durchführen?
Wenn man auf anderem Weg als über die Kirchensteuer (durch eine Spende an den Solidaritätsfonds des Bistums Chur, s. unten) die eigentliche Kirche finanziell unterstützt hat, ist das ohne weiteres möglich.
Darf ich nach einem Kirchenaustritt noch an der Kommunion teilnehmen?
Wenn man auf anderem Weg als über die Kirchensteuer (durch eine Spende an den Solidaritätsfonds des Bistums Chur, s. unten) die eigentliche Kirche finanziell unterstützt hat, ist das ohne weiteres möglich.
Was ist der Solidaritätsfonds des Bistums Chur?
Jeder Katholik soll die Kirche finanziell unterstützen. Wer das nicht über die Kirchgemeinde tun will, kann einen frei gewählten Beitrag an den Solidaritätsfonds des Bistums Chur einzahlen.
Solidaritätsfonds der Diözese Chur
Hof 19
7000 Chur
Pc-Kto. 85-123021-3
Gibt es noch in anderen Bistümern solche Solidaritätsfonds?
Die anderen Bistümer in der Deutschschweiz haben auch so einen Fonds. Die entsprechenden Angaben finden sich auf deren Websiten.
Was macht die Kirche mit dem Geld im Solidaritätsfonds?
Das Bistum Chur unterstützt seelsorgliche Initiativen, die von den Kirchgemeinden nicht unterstützt werden.
Wie hoch ist der Beitrag, den man in den Solidaritätsfonds einbezahlen sollte. Was wird etwa erwartet?
Es ist jedem Katholiken freigestellt, wie viel er geben möchte. Die eigentliche Kirche kennt keine Tarife, anders als die Kirchgemeinde, welche die Kirchensteuer nach Massgabe der Steuererklärung erhebt.
Wird der Betrag monatlich oder jährlich einbezahlt?
Es reicht eine jährliche Einzahlung. Man erhält eine Bescheinigung. So kann man gegebenenfalls beweisen, dass man zu Recht am Leben und an den Gottesdiensten der Kirche teilnimmt.
Erhalte ich für meinen Beitrag eine Quittung, damit ich in der Steuererklärung einen entsprechenden Abzug geltend machen kann?
Spenden an religiöse Organisationen sind in der Regel nach der Gesetzgebung der Kantone nicht steuerabzugsberechtigt.
In Amerika zeichnet sich eine Interessante Entwicklung ab. Immer mehr Schwarze lösen sich aus der Umklammerung und Gängelung durch die zu einer sozialdemokratisch gewordenen Partei der Demokraten und melden sich mit in der öffentlichen Debatte mit prononciert konservativen Positionen zu Wort. Viele von ihnen sind sehr enttäuscht über die Amtszeit von Präsident Obama und schätzen es, dass sie von Präsident Trump und anderen Republikanern für voll genommen werden. Schwarz und konservativ weiterlesen
Der römische Kaiser Caligula galt lange Zeit als Inbegriff des wahnsinnigen Herrschers. Als Beleg dafür wird häufig angeführt, er habe sogar sein Lieblingspferd zum Senator gemacht. Die neue historische Forschung geht allerdings nicht mehr davon aus, dass Caligula wahnsinnig war. Er war wohl bloss unglaublich arrogant. Zürcher Linke im Machtrausch weiterlesen
Der frühere Zürcher Weibischof Peter Henrici sagte 2004, ein guter Christ könne nicht SVP wählen. Als Jesuit – und die Jesuiten betrachten sich bekanntlich als intellektuelle Speerspitze der Kirche und legen darum grössten Wert auf eine Top-Ausbildung – wusste er dabei natürlich ganz genau, was er sagte, und dass es dafür ein Präjudiz gibt: Hassreden von der Kanzel weiterlesen
Bundeskanzler Walter Thurnherr hat nach eigener Aussage mehr Vertrauen ins E-Voting als in jedes andere System, das er auf seinem Computer verwendet. Dagegen ist nichts einzuwenden. Schliesslich gibt ihm die Glaubens- und Gewissensfreiheit nach Artikel 15 unserer Bundesverfassung das Recht, zu glauben, was immer er mag. Und wie es in der Präambel so schön heisst, ist nur frei, wer seine Freiheit gebraucht. Nur: Was unser oberster Beamter im Zusammenhang mit E-Voting glaubt oder nicht, ist vollkommen unerheblich. Wichtig ist nur das Vertrauen des Souveräns. Das Vertrauen des Bundeskanzlers in E-Voting ist unerheblich weiterlesen
Ein Gastbeitrag von alt Nationalrat und Oberstleutnant Hans Fehr, Eglisau ZH Damals in der Armee – Erlebnisse aus rund 1400 Tagen Militär weiterlesen
Das Bundesgericht – genauer einige seiner Richter – bezeichnen Schweizer Recht als generell nachrangig gegenüber so genanntem Völkerrecht. Jede subalterne Vereinbarung irgendewelcher nicht gewähler internationaler Funktionäre soll sogar über unserer von Volk und Ständen beschlossenen Bundesverfassung stehen. Das macht kein anderes Land mit entwickelter Rechtstradition so.
Wenn jemand die Schweiz isoliert, dann das Bundesgericht weiterlesen
Die Vollgeld-Initiative will, dass künftig keine Bank mehr Buchgeld schaffen darf, um Kredite zu vergeben. Sie will der Nationalbank gegen deren Willen die volle Kontrolle über die Geldmenge aufzwingen. – Warum das Anliegen abzulehnen ist: Vollgeld-Initiative – unverständlich und gefährlich weiterlesen
Eine „wahre“ Freundschaft
Das europäische Weihnachtswunder von Bern
Kurz vor der Adventszeit erzähle ich Ihnen von einer wunderbaren Weihnachtsgeschichte wie sie sich erst kürzlich im fernen Bern zugetragen hat. Ein europäischer Hirte namens Jean-Claude Juncker traf dort auf das bundesrätliche Christkind Doris Leuthard. Gastbeitrag von Magdalena Martullo-Blocher und Patrick Vock weiterlesen