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Wagen 37 um 1970.
© BVB (Sammlung Dominik Madörin, CH-Ettingen)
Die ersten Basler Frontlenker-Autobusse mit Mittel-Unterflurmotor und halbautomatischem Planetengetriebe von FBW (Wagen 23–29) erwiesen sich als derart ausgereift, dass ihre Bauart zwischen 1954 und 1979 grundsätzlich beibehalten wurde. Auch die Ende der Fünfzigerjahre an die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) gelieferten Wagen 30–39 entsprachen diesem Typ. Aus Gewichtsgründen bestanden die BVB allerdings auf einem selbsttragenden Aufbau.
Schindler Waggon fertigte die Aufbauten für die zehn Autobusse. Im Gegensatz zum Prototyp-Trolleybus 56 (später 356) wählte man allerdings ein verschweisstes Stahlgerippe mit aufgeklemmter Aluminiumverblechung anstelle einer kompletten Leichtmetall-Konstruktion. Die Pratteler Waggonbauer profitierten dabei vom Know-how, das sie sich seit dem Zweiten Weltkrieg beim Bau selbsttragender Wagenkasten für Schienenfahrzeuge angeeignet hatten. Der Innenausbau der Wagen 32 bis 39 übernahm Reinbolt & Christe.
Abgelöst durch die Mercedes-Gelenkautobusse 701–721 wurden die Zweiachser 30–39 zwischen 1983 und 1985 ausgemustert und mangels Abnehmer grösstenteils verschrottet.