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Andere Haarprobleme
Grau werden der Haare
Die Farbe der Haare wird durch das eingelagerte Pigment bewirkt. Werden die Haare grau ist die Aktivität der Zellen, die Melanin in der Haarwurzel produzieren (Melanozyten) reduziert.
Auslöser: für das Ergrauen der Haare innerhalb weniger Tage können akute Infektionen mit Fieber, bestimmte Medikamente, Erkrankungen oder starker emotionaler Stress verantwortlich sein.
Verfärbungen
Weisse oder blonde Haare können durch intensiven Zigaretten- oder Zigarrenrauch gelblich verfärben.
Es sind auch Fälle bekannt, bei denen extrem kupferhaltiges Wasser zu einer grünen Verfärbung der Haare geführt hat.
Hirsutismus
Dieses Krankheitsbild betrifft Frauen. Hierbei ist die Behaarung im Gesichts, Sexual- und Körperbereich stark ausgeprägt und ähnelt im Muster dem des Mannes. Der vermehrte Haarwuchs (Hypertrichose) kann anlagebedingt sein. Störungen des Hormonhaushalts sollten aber ausgeschlossen werden.
Ferner kann die Einnahme von Medikamenten einen männlichen Behaarungstyp bei Frauen auslösen. Hierzu zählen u. a. anabole Steroide und Glukokortikoide.
Der häufige "Damenbart" ist eine harmlose anlagebedingte Hypertrichose. Häufig genügt es, die störenden Haare durch Bleichen weniger sichtbar zu machen.
Um die Haare dauerhaft zu entfernen eignet sich die elektrokaustische oder Laser-Epilation durch einen Hautarzt.
Kopfschuppen
Entstehung
Neue Hautzellen erneuern sich normalerweise in einem Zyklus von 28 Tagen. Bei der Schuppenbildung ist dieser Vorgang beschleunigt, die normalerweise winzigen Einzelzellen werden als ganzer Zellhaufen abgestossen.
Vorkommen
Bei Kindern findet man praktisch nie Schuppen bis ins Teenageralter. Von Schuppen betroffen sind hauptsächlich Männer im Alter von 20 bis 40 Jahren. Wobei die Schuppenplage im Frühling und im Herbst grösser ist als während der übrigen Jahreszeiten.
Bei etwa 10 bis 20% der Erwachsenen mit Schuppenproblemen gibt es keine Erkrankung als Grundursache. Hier spricht der Hautarzt von einer Pityriasis simplex capillitii oder einer leichten Form des seborrhoischen Ekzems. Dieses Ekzem kann mit einer erhöhten oder verminderten Talg(Fett)-Produktion einhergehen.
Bei gleichzeitiger Rötung und Jucken der Kopfhaut und bei nässenden und krustigen Stellen, muss der Hautarzt zugezogen werden.
Auslöser
Schuppen ohne Hintergrundserkrankung kann es auch durch falsche Haarpflege geben, z.B. durch zu häufiges Haarewaschen oder Haare trocknen bei zu hohen Temperaturen. Die Talgdrüsen können nicht mehr genügend Fett produzieren und so trocknet die Kopfhaut vollständig aus.
Die im Shampoo enthaltenen Tenside haben eine reinigende und entfettende Wirkung. Wird nun das Shampoo zu häufig benutzt, können die Talgdrüsen den erforderten Fettspiegel nicht mehr aufbauen. Das Haar braucht für die Rückfettung 3-7 Tage, wogegen die unbehaarte Haut nur wenige Stunden dafür braucht.

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|120.01.2014 - dzu|