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Nach drei zweiten Plätzen an den ersten drei Stationen verpasste Kobayashi, der Olympiasieger von Peking 2022, als Zweiter hinter dem Weltcupleader Stefan Kraft den ersten Tagessieg in diesem Winter erneut. Einen Sieger der Vierschanzentournee ohne einen einzelnen Teilerfolg gab es zuletzt vor 25 Jahren mit dem Finnen Janne Ahonen.
Wellinger wurde mit klarem Rückstand Fünfter. Die Deutschen müssen weiter auf den ersten Tournee-Sieger seit Sven Hannawald im Jahr 2002 warten.
Die Schweizer überzeugten auch an der letzten Station nicht. Einzig Gregor Deschwanden stiess zweimal vom Balken ab. 126,5 und 125 m ergaben Platz 24 - Kraft erreichte 136,5 und 140 m. Insgesamt verlief die Tournee für den 32-jährigen Luzerner enttäuschend. Er war mit vier Top-Ten-Plätzen in Serie und als Nummer 8 der Weltcupwertung zum Klassiker angereist. Sein Potenzial konnte er nie vollends abrufen.
Killian Peier, Remo Imhof und Simon Ammann mussten nach dem ersten Umgang die Koffer packen. Peier verpasste an allen vier Stationen den Finaldurchgang, Imhof und Peier waren nur einmal unter den Top 30 klassiert.