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Ein photonischer Kreislauf, der Licht nutzt, um Signale zu übertragen, ist deutlich schneller als sein elektronisches Pendant. Unglücklicherweise waren solche Kreisläufe bisher auch um einiges grösser und konnten daher nicht bei den heutigen Geräten zum Einsatz kommen. Nun haben Forscher der University of Rochester einen Weg gefunden, photonische Geräte unter die sogenannte Auflösungsgrenze schrumpfen zu lassen.
Toyota hat mit dem "Highway Teammate" ein Testfahrzeug vorgestellt, das auf der Autobahn ohne Zutun eines Fahrers fahren kann. Dem Konzern nach sollen darauf basierende Produkte bis 2020 - also rechtzeitig zu den Olympischen Spielen in Tokio - auf den Markt kommen. Wirklich fahrerlos sollen diese Fahrzeuge wohl nicht auskommen, denn bei seinem "Mobility Teammate Concept" setzt Toyota auf das Zusammenspiel von Fahrzeug und Lenker.
Forscher des Bourns College of Engineering haben aus Pilzen eine Anode für Lithium-Ionen-Akkus entwickelt, mit der sich die Laufzeit deutlich verlängert. Dabei handelt es sich um eine umweltfreundliche Alternative zum normalerweise verwendeten Graphit. Eingesetzt wurde der Zweisporige Egerling, der auch als Zucht-Champignon bekannt ist. Die Forscher hoffen damit, den Einsatz von Chemikalien reduzieren zu können.
Ein Forscher-Team von IBM hat einen entscheidenden Durchbruch für den Einsatz von Kohlenstoffnanoröhren anstelle von Silizium-Transistoren für den Bau zukünftiger Computerchips erzielt. Wissenschaftler am IBM Thomas J. Watson Research Center in den U.S.A demonstrierten eine neue Methode, mit der die elektrischen Kontakte von Transistoren aus Kohlenstoffnanoröhren ohne Leistungsverlust auf unter 10 Nanometer verkleinert werden können – eine Voraussetzung für die weitere Skalierung von Transistoren.
Frustrierte Magnete, sogenannte Skyrmione können kleine magnetische Wirbel bilden, die für die Speicherung von Daten bestens geeignet sind. Das haben Physiker der Universität Groningen entdeckt. Dies öffnet den Forschern den Weg zur Entwicklung entsprechender Geräte, die Informationen auf eine völlig neue Weise abspeichern.
Forscher der Brown University haben mit einer speziellen Antenne das nach ihren Angaben erste System zum Multiplexing von Terahertz-Wellen entwickelt. Das könnte helfen, Terahertz-Strahlung tatsächlich für ultraschnelle drahtlose Datenübertragung, mit weit höheren Datenraten als heute möglich, zu nutzen.
Forscher der University of Minnesota haben mittels 3D-Druck Nerven rekonstruiert. Das Verfahren könnte jährlich über 200.000 Menschen mit Verletzungen oder Erkrankungen helfen. Das Team um Michael McAlpine kombinierte Verfahren der 3D-Bildgebung und des 3D-Drucks, um eine Richtschnur für eine Nervenbahn aus Silikon herzustellen, die - mit biochemischen Informationen versehen - komplexe Nerven wiederherstellt.
Nach Plänen des Waadtländer Startups Qloudlab, einem Ableger der ETH Lausanne, soll das Smartphone künftig auch ein Diagnosegerät sein. Das Unternehmen hat nämlich ein Testgerät entwickelt, das aufgrund von Blut-, Speichel-, Urin- oder Hautproben verschiedene Diagnosen stellen kann, wemm man es mit dem eigenen Smartphone verbindet.
Wissenschaftler der Universität Wien haben eine Art Flugsimulator für die Quantenphysik entwickelt. Die Forschungslaboratorien als fotorealistische Computersimulation sollen es Schülern, Studenten und allen Interessierten ermöglichen, über das Internet Quantenexperimente durchzuführen.
Verschleissanfällige drahtgebundene Feldbussysteme oder Hochfrequenz-Steckverbindungen lassen sich künftig durch Li-Fi-Kommunikationsmodule ersetzen. Laut Wissenschaftlern des Dresdner Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme IPMS ermöglicht diese optische Technologie die Übertragung von Daten im Halb- und Vollduplex-Betrieb mit einer Geschwindigkeit von bis zu 12,5 Gigabit pro Sekunde auf kurzen Distanzen.