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Sommerinstitut für zeitgenössische Aufführungspraxis 2014
Callithumpian Consort, Cambridge, Massachusetts, USA
2014 steht die Musik von Lee Hyla im Fokus des von der Ernst von Siemens Musikstiftung unterstützten Summer Institute for Contemporary Performance Practice (SICPP). SICPP-Dozenten, Fellows, Gastkünstler und das Callithumpian Consort präsentieren Werke von Hyla, darunter als Highlight ein neues, speziell für das Consort komponiertes Stück. Um optimale Vorbereitung zu gewährleisten, erhalten die als Interpreten von Hylas Werken ausgewählten Fellows schon Anfang Mai ihr Notenmaterial. Der Komponist arbeitet bei den Proben eng mit dem Callithumpian Consort und den SICPP-Fellows zusammen und gibt Meisterkurse zu seinen Werken für die eingeschriebenen Teilnehmer.
Das SICPP lädt seit 2002 Komponisten zu Residencys ein; in diesem Jahr wird es eine Retrospektive ihrer Werke geben, darunter Stücke von Chaya Czernowin, Jonathan Harvey, Tristan Murail, Jo Kondo und Christian Wolff.
Im Juni 2014 veranstaltet das SICPP sein 18. Festival mit dem diesjährigen Composer-in-Residence, dem Kompositionsprofessor der Northwestern University Lee Hyla, und Auftritten der internationalen Gastinterpreten John Tilbury und Nino Jvania, des künstlerischen Leiters Stephen Drury, des Callithumpian Consort und der SCIPP-Fellows. Das Festival bietet sieben kostenlose öffentliche Konzerte sowie tägliche Coachings, Seminare und Kolloquien für die 60 Interpreten- und Komponisten-Fellows. Beim abschließenden achtstündigen Marathon-Konzert spielen die Interpreten-Fellows des SICPP Werke von Professor Hyla, den Komponisten-Fellows und weitere Werke Neuer Musik. Sechs Komponisten-Fellows werden anhand eingereichter Beiträge ausgewählt, die Interpreten-Fellows anhand von Einspielungen und Empfehlungsschreiben. In den letzten Jahren nahmen Fellows aus ganz Amerika, Europa und Asien teil. Die SCIPP-Interpreten-Fellows sind eingeladen, die Woche über Mittagskonzerte im Bostoner Isabella Stewart Gardner Museum zu geben. Am SCIPP 2014 nehmen zwei international bekannte Gastkünstler teil: Der britische Pianist John Tilbury gibt ein Solokonzert und einen Meisterkurs für moderne Solo- und Kammerwerke und die georgische Pianistin und Stockhausen-Spezialistin Nino Jvania spielt die US-Erstaufführung der gesamten Natürlichen Dauern von Stockhausen.
15.–21. Juli 2014
Brown Hall und Jordan Hall, New England Conservatory, und Isabella Stewart Gardner Museum, Boston, Massachusetts, USA
Weitere Informationen:
http://callithumpian.org