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Sie sind für zwei 900-MW-Druckwassereinheiten bestimmt, deren Dampferzeuger noch mit Rohren aus dem nicht thermisch nachbehandelten und für Spannungsrisskorrosion anfälligen Inconel 600 arbeiten. Es steht indessen noch nicht fest, welche 900-MW-Blöcke der EDF die Dampferzeuger aus Japan erhalten werden. Mit dem Auftrag an die MHI gab die EDF erstmals eine namhafte Bestellung von Grosskomponenten in Japan auf. Im Frühjahr 2005 hatte sie bereits neun oder optional zwölf Ersatzdampferzeuger bei einem von der Framatome ANP - ihrer Hauptlieferantin - angeführten Konsortium bestellt.
Die MHI werden die Dampferzeuger in ihren Kobe Shipyard and Machinery Works herstellen und zwischen 2009 und 2012 ausliefern. Die Montagearbeiten in den EDF-Kraftwerken gehören nicht zum Umfang des Auftrags. Die bestellten Ersatzdampferzeuger sind 21 m hoch, wiegen je rund 300 t und sind mit rund 4000 U-förmigen Registerrohren bestückt. Eine 900-MW-Druckwassereinheit verfügt über drei solche Dampferzeuger.
Gemäss einem mit den französischen Sicherheitsbehörden vereinbarten Programm ersetzt die EDF seit den 1990er-Jahren jährlich in einer ihrer 900-MW-Druckwassereinheiten die alten Dampferzeuger durch neue. 2004 erreichte das Programm mit dem 13. Dampferzeugerersatz in Tricastin-4 Halbzeit. Für 2006 steht die Arbeit am Block Bugey-4 an. Die Zustandsentwicklung der Dampferzeuger in den noch nicht nachgerüsteten Einheiten wird die weitere Reihenfolge im Ersatzprogramm bestimmen.
Quelle
P.B. nach Atoms in Japan, 24. August, und Mitteilung der EDF, 16. September 2005