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Gefahrenkarten zeigen, welche Gebiete sich wegen drohender Naturgefahren nicht oder nur bedingt für eine bestimmte Nutzung eignen. Sie dienen den Behörden als Grundlage für planerische, bauliche und organisatorische Entscheide. Sie sind die massgebende Grundlage bei der Erarbeitung und Beurteilung von Ortsplanungen, bei den Baubewilligungsverfahren sind sie eine wichtige Entscheidungsgrundlage.
Die Gefahrengebiete werden aufgrund der möglichen Intensität und der Eintretenswahrscheinlichkeit in folgende drei Gefahrenstufen eingeteilt:
- Roter Gefahrenbereich: Verbotsbereich
- Blaues Gefahrengebiet: Gebotsbereich
- Gelbes Gefahrengebiet: Hinweisbereich
In der Gefahrenkarte der Gemeinde Worb gibt es sowohl gelbe als auch blaue Gefahrenbereiche. In den gelben Gefahrengebieten sind lediglich spezielle Massnahmenplanungen für sensible Objekte wie z.B. Heime oder Schulen erforderlich. Hingegen werden in blauen Gefahrengebieten bei Neu- und Umbauten oder Zweckänderungen generelle bauliche Schutzmassnahmen gefordert.
Nach den Hochwasserereignissen im Sommer 2007 will die Gemeinde mit Sofortmassnahmen, mit dem in Planung stehenden Wasserbauplan Worble sowie mit den in der Generellen Entwässerungsplanung GEP vorgesehenen neuen Kanälen und Leitungen die Sicherheit in den Gefahrengebieten nachhaltig verbessern. Die Gefahrengebiete sollen massiv verkleinert werden.