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Die übrigen der insgesamt 28 Fertigungslinien würden im späteren Tagesablauf die Produktion wieder aufnehmen. Am Vortag hatte ein Fehler im System zur Verwaltung der Teilebestellung zu einem kompletten Produktionsausfall geführt. Toyota tauschte das fehlerhafte System aus. Einen Cyberangriff schloss der Konzern aus.
Ursachen werden untersucht
Die Ursache für den Systemausfall am Vortag werde noch untersucht, hiess es. Es wird jedoch vermutet, dass die Störung durch die Aktualisierung des Systems verursacht wurde. Dadurch konnten die für die Produktion erforderlichen Teile nicht mehr beschafft werden.
Toyota und seine Zulieferer nutzen dasselbe Computersystem. Die Toyota-Gruppe, zu der auch der Nutzfahrzeughersteller Hino Motors und der Kleinwagenspezialist Daihatsu gehören, hat Produktionsstätten in Tokio sowie in acht weiteren Präfekturen, darunter Aichi und Fukuoka.
Toyota hatte erst im März vergangenen Jahres alle seine Werke schliessen müssen, nachdem sein inländischer Zulieferer Kojima Industries einen durch einen Cyberangriff verursachten Systemausfall erlitten hatte. Auch dabei waren alle 28 Produktionslinien von Toyota in den 14 Fabriken betroffen, was die Produktion von etwa 13'000 Fahrzeugen beeinträchtigte.
Der Konzern war ausserdem gezwungen, im Juli einen Teil seines Betriebs vorübergehend einzustellen, nachdem ein Cyberangriff auf ein Computersystem im Hafen von Nagoya, einem Drehkreuz von Toyota, die Hafendienste zwei Tage unterbrochen hatte.