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In einem kürzlich abgehaltenen Q&A gab der Director der CrossFit Games, Dave Castro, zu Protokoll, dass er nicht davon ausgehe, dass Mat Fraser zum fünften Mal in Folge die Games gewinnen könne. Denn laut Castro habe Fraser «seinen Biss» verloren.
Bild: CrossFit Games
Fast jeder Sport hat seine eigene «Welcher Athlet ist der grösste aller Zeiten»-Diskussion. Im Basketball bspw. streiten sich Fans seit Jahren darüber, ob Michael Jordan oder Le Bron James der bessere und komplettere Spieler war, bzw. ist. In der Welt von CrossFit präsentiert sich die Frage folgendermassen: Wer war / ist besser: Matt Fraser oder Rich Froning?
Genau diese Frage wurde dem Director der CrossFit Games, Dave Castro, kürzlich in einem digitalen Q&A gestellt. Auf die Frage meinte Castro, dass der derzeitige Champion Mat Fraser im Falle eines fünften Titels zum dominantesten Athleten dieses Sportes aufsteigen würde. Dann nämlich hätte Fraser einen Titel mehr als Froning, der sich seinerzeit ebenfalls viermal in Folge zum fittesten Mann der Welt küren konnte.
Falsche Prioritäten?
Dass Mat Fraser dieses epochale Kunststück aber tatsächlich gelingt, bezweifelt Dave Castro allerdings. «Ich denke er hat seinen Biss verloren. Er ist ein Sklave von Instagram und den vielen Reisen, daher sind seine Prioritäten nicht richtig gesetzt.»
In der Tat ist es so, dass die letztjährigen Games die mit Abstand schwierigsten waren für Mat Fraser. Während er in den Jahren zuvor den Mitbewerbern mit rund 200 Punkten Vorsprung davonzog, musste er im vergangenen Jahr bis zuletzt Noah Olsen abwehren. Erstmals in vier Jahren erhielt die CrossFit-Community damals den Eindruck, dass auch Mat Fraser letztlich «nur» ein Sterblicher ist.
Dave Castro betont, dass die diesjährigen Games, die im Herbst dieses Jahres stattfinden sollen, die härtesten aller Zeiten werden dürften. Er geht davon aus, dass die Workouts, die er vorgesehen hat, Mat Fraser Mühe bereiten werden.