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Medjugorje / BiH
Medjugorje heisst zwischen den Bergen. Das Dorf liegt auf einer karstigen und doch fruchtbaren Hochebene zwischen Kalksteinbergen. Die ganze Gegend hat ländlichen Charakter, und der grösste Teil der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft beschäftigt. Der von den Gläubigen zum 1900. Todestag Jesu 1933 errichtete Kreuzweg auf den Krizevac (Kreuzberg) gehört mit dem Erscheinungsberg zum Wallfahrtsgeschehen.
Die Kirche und diese Berge sind Stätten des Gebetes und der Gotteserfahrung. Medjugorje blieb von den kriegerischen Auseinandersetzungen auf wunderbare Weise verschont. Am 24. Juni 1981, dem Festtag des heiligen Johannes des Täufers, erschien in Medjugorje, auf dem Berg Podbrdo, nach Aussagen der Kinder Ivanka, Mirjana , Vicka, Ivan, Marija und Jakov die Gottesmutter, oder die „Gospa“, wie sie hier genannt wird.
Während der Begegnung stellte sich die Gospa den Kindern als die „Königin des Friedens“ vor und sprach sie mit „liebe Kinder“ an. Schon bei der ersten Botschaft hob die Gospa hervor: „Zwischen Gott und Mensch soll wieder Friede herrschen. Der Friede soll unter den Menschen sein!“ Nachdem von staatlicher
Seite verboten wurde, den Erscheinungsort zu besuchen, fanden die Erscheinungen an verborgenen Plätzen, auf den Feldern und in den Häusern der Seher statt. Durch häufige Wechsel waren die Seher und ihre Seelsorger vielen Zerreissproben ausgesetzt. Den anderen vier Seherkindern erscheint
San Giovanni Rotondo / I
Am 25. Mai 1887 wurde der hl. Pater Pio in Pietrelcina, in Süditalien, als Sohn eines Kleinbauern geboren. Er bekam den Taufnamen Francesco. Er war gern allein, betete eifrig und übte sich auch im Opfer bringen. Mit fünfzehn Jahren trat Francesco Forgione in das Noviziat der Kapuziner in Morcone ein. Sein Klostername Pio, d. h. der Fromme, entsprach seinem Wesen und Leben. Bruder Pio hatte eine schwache Gesundheit. Trotzdem brachte er grosse Opfer als treuer Jünger seines gekreuzigten Meisters. Am 10. Aug. 1910 wurde er zum Priester geweiht. Wegen seiner schwachen Gesundheit bekam P. Pio öfters Heimaturlaub. Auf dem väterlichen Anwesen wurde er zuerst unsichtbar stigmatisiert, am 20. Sept. 1918 wurden ihm in S. Giov. Rotondo die Wundmale des Herrn sichtbar eingeprägt. P. Pio wurde somit der erste stigmatisierte Priester der katholischen Kirche. Im Jahre 1940 gründete er ein Spital „Casa Sollievo della Sofferenza“, Haus zur Linderung der Leiden. Fünfzig Jahre lang lebte er für seine Aufgabe als Priester in heroischer Weise, insbesondere führte er durch das Sakrament der Versöhnung viele tausend Menschen zu Gott zurück und vielen Personen erwies er Wohltaten mit der Hilfe des Gebetes. P. Pio starb am 23. Sept.1968 im Alter von 81 Jahren. Er wurde am 2. Mai 1999 selig- und am 16. Juni 2002 heiliggesprochen. Noch heute gibt es in vielen Ländern P. Pio - Gebetsgruppen. Wir besuchen das Kapuzinerkloster mit der Grabes-Krypta des Heiligen. Auf dem Rundgang durch das Museum erhalten wir Einblick in sein Leben, das auf eindrückliche Weise dokumentiert ist. Wir sehen die Zelle, in welcher Pater Pio starb.
Bari / I
In der Krypta des wundervollen Doms befindet sich das Grab des hl. Bischof Nikolaus von Myra (Fest 6. Dez.). Die Gebeine des Heiligen wurden von Bareser Kaufleuten und Seefahrern im Jahre 1087 aus der Grabstätte von Myra gerettet, weil es in die Hände der Türken gefallen war, und nach Bari gebracht. Der Beginn des bischöflichen Wirkens des hl. Nikolaus fällt höchstwahrscheinlich in die Zeit der Herrschaft des Kaisers Diokletian (284-312). Gemäss einer geschichtlichen Quelle war der hl. Nikolaus einer der wenigen Auserwählten, die aus dem Laienstand heraus zum Bischof gewählt wurden. Während seiner Zeit als Bischof setzte Nikolaus seine Liebe für die Armen in die Praxis um. Zur Zeit einer Hungersnot (311) landeten einige alexandrinische Schiffe in der Nähe von Myra. Sie waren vollgeladen mit Korn und sollten weiterfahren zur Hauptstadt. Nikolaus bat sie, einen Teil der Ladung in Myra zu löschen um die Bevölkerung zu sättigen. Sie liessen sich überreden und willigten ein, einen Teil des Korns in Myra zu lassen. In der Hauptstadt angekommen, hatten sie wieder gleichviel Korn wie vorher, sodass sie das Wunder zu loben begannen. Und die Myreser hatten genug Korn für zwei Jahre.
Dubrovnik / HR
In der sehr alten und interessanten befestigten ehem. Hafenstadt, früher Ragusa genannt, besuchen wir die Stadtkirche St. Blasius mit dem Grab des hl. Bischofs und Martyrers Blasius und des hl. Silvan. Der hl. Blasius heilte kurz vor seiner Hinrichtung ein schwer halskrankes Kind im Gefängnis.
Loreto / I
Loreto ist einer der berühmtesten Wallfahrtsorte Italiens. In der Mitte der riesengrossen, mit Kunstwerken namhafter Künstler reich ausgestatteten Basilika, befindet sich das Haus der Heiligen Familie. Es wurde der Legende nach vor gut 700 Jahren von Engeln oder wie andere Quellen berichten, von frommen Adelsfamilien namens "degli Angeli" im Jahre 1291 zuerst von Palästina nach Trsat bei Rijeka (Kroatien) und dann, im Jahre 1294, von Trsat nach Italien gebracht. Das sog. "Loreto Oel", das die Ewig-Licht Lampen in der Casa Santa speist, hat schon vielen Heilung gebracht. Es ist rechts beim Aufgang zum Heiligen Haus gegen ein freiwilliges Almosen erhältlich.
Monte Sant'Angelo / I
(Höhle des Hl. Erzengels Michael) Um das Jahr 490 entlief einem Adeligen vom Monte Gargano, Elvio Emanuele, der schönste Stier der Herde. Nach tagelangem
Suchen fand man ihn auf einem Berg am Eingang einer unzugänglichen Höhle. Um des Stieres habhaft zu werden, beschloss man, einen Pfeil gegen ihn abzuschiessen, doch der Pfeil wandte sich zurück und traf den Schützen. Die Kunde von diesem unerklärlichen Ereignis überbrachte man dem Bischof von
Siponto, der darauf eine dreitägige Bet- und Fastenzeit anordnete.
Am dritten Tag erschien ihm der Erzengel Michael und sprach: „Ich bin der Erzengel Michael, ich schaue immer in das Angesicht Gottes. Diese Höhle habe ich als mein Heiligtum auserwählt. Ich selbst will ihr Wächter sein. Dort, wo sich der Fels öffnet, sollen die Sünden der Menschen vergeben werden und alles, was hier im Gebet erfleht wird, soll erhört werden."