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Das Wichtigste in Kürze
- Vincenzo Nibali gewinnt zum ersten Mal Mailand – San Remo.
- Er ist der erste Italiener seit zwölf Jahren, der den Klassiker gewinnt.
- Überschattet wurde das Rennen vom Sturz von Mark Cavendish.
Der Hai von Messina hat zugebissen. «Lo Squalo di Messina», wie Vincenzo Nibali in Italien genannt wird, gewinnt Mailand – San Remo. Der erste grosse Klassiker des Jahres wird seit 1907 ausgetragen und ist mit 290 Kilometern das längste klassische Eintagesrennen. Der 33-jährige Italiener zieht sechs Kilometer vor dem Ziel, am sogenannten «Poggio» an und kann sich entscheidend absetzen. Es ist der erste Sieg von Nibali bei diesem Klassiker und der erste eines Italieners seit 2012. Der Favorit Peter Sagan (28) enttäuscht und beendet das Rennen auf Platz sechs.
Cavendish' böser Sturz
Erneutes Pech hatte der ehemalige Weltmeister Mark Cavendish. Der Brite stürzt zehn Kilometer vor dem Ziel in der Ebene vor dem «Poggio» schwer. Er prallt in einen Verkehrsteiler und überschlug sich über den Lenker. Er stürzte bereits beim Tirreno Adriatico letzte Woche und zog sich dabei einen Rippenbruch zu. Er startete heute trotz diesem Handicap in Mailand.