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An der virtuellen Ligaversammlung vom Dienstagabend haben die Mitgliederclubs der MySports League die kommende Saison lanciert und einige offene Fragen geklärt.
Bevor der Blick nach vorne gerichtet wurde, hat der Manager MySports League, Philipp Keller, den Clubs zuerst einen kurzen Rückblick geliefert: «Der Spielbetrieb verlief problemlos und die Regular Season war bis zur Runde 32 sehr spannend und ausgeglichen. Vor allem in der Regular Season waren zudem die Zuschauerzahlen sehr erfreulich.» Im Schnitt besuchten vergangene Saison 549 Zuschauer die Spiele der MSL. Das ist eine erneute Steigerung von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Der Zuschauerschnitt der Playoffs litt unter der Absage des Finals zwischen dem HCV Martigny und dem EHC Basel aufgrund des Coronavirus. Ein Vergleich zum Vorjahr ist hier nicht möglich. Die Zahlen der Viertel- und Halbfinals zeigten aber auch hier eine Aufwärtstendenz.
Sportlich überschattet die Absage des Finals eine spannende und ausgeglichene Saison. Aufgrund des Abbruchs gibt es weder einen Auf- noch einen Absteiger und die MySports League wird in der Saison 2020/21 aus den gleichen zwölf Teams bestehen. Das Ziel von Swiss Ice Hockey für die neue Saison ist es einerseits die MySports League als beste Amateurliga der Schweiz zu etablieren, das Interesse weiterhin zu steigern, aber auch in Zusammenarbeit mit den Clubs weiterhin die Situation rund um Covid-19 so gut wie möglich zu meistern und überstehen.
Die Ausgangslage für die kommende Saison präsentiert sich dementsprechend, dass die Meisterschaft momentan normal geplant wird. Sollte es zu Beginn der Saison nicht möglich sein zu spielen, bestimmt das Nachwuchs- und Amateursport Committee (NAC) den Zeitpunkt der Aufnahme der Meisterschaft.
Auf Antrag der MSL-Clubs, hat das NAC bestimmt, dass die ersten vier Runden – im Falle einer Verschiebung des Saisonstarts nach hinten – an bestimmten Lücken des Spieldatenplans nachgeholt werden. So soll garantiert werden, dass möglichst viele Spiele gespielt und so Einnahmen für die Clubs gesichert werden. Ab Runde 5 würden allenfalls abzusagende Spiele nicht mehr verschoben.
Ebenfalls haben die Clubs an der Sitzung beim NAC beantragt, dass es in der Saison 20/21 in der MSL keinen Absteiger gibt – analog zur National + Swiss League. Dieser Antrag wurde am darauffolgenden Tag vom NAC abgelehnt. Am direkten Absteiger wird für die Saison 20/21 also festgehalten.
Gemäss den Beschlüssen der Ligaversammlung der National und Swiss League darf der Schweizermeister der MSL 20/21 direkt in die Swiss League aufsteigen, sofern er die wirtschaftlichen Kriterien für eine Lizenz der höheren Liga erfüllt.
Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers (Gustav Mahler 1860-1911)
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Was passiert, wenn der MSL-Meister die wirtschaftlichen Kriterien für einen Aufstieg nicht erfüllt, der Finalgegner und Verlierer aber sehr wohl? Darf dieser dann anstelle des Meisters aufsteigen?
Mir sin mir
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Nein. Man muss Meister werden was aus meiner Sicht auch sinnvoll ist.