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Vereinigtes Königreich erinnert an Gefallene der Weltkriege
Mit zwei Schweigeminuten sowie Salutschüssen hat das Vereinigte Königreich an die Gefallenen der beiden Weltkriege erinnert. Auf dem sogenannten Field of Remembrance an der Kathedrale Westminster Abbey in London standen Hunderte Veteranen stumm in Erinnerung an die Toten, während die berühmte Glocke Big Ben läutete.
Die Herzogin von Cornwall in Vetretung der Krone steckte ein Kreuz in einen Kranz aus Klatschmohnblumen – die „Poppy“ ist das Symbol für die Erinnerung an die Gefallenen und wird von vielen Briten im November an Mänteln, Jacken und Kragen getragen.
Anlass ist der Waffenstillstand mit dem Deutschen Reich zum Abschluss des Ersten Weltkriegs. Der Vertrag trat „zur elften Stunde am elften Tag des elften Monats“ in Kraft.
Landesweit versammelten sich Menschen zum Gedenken. Auch in der schottischen Hauptstadt Edinburgh sowie beim UN-Klimagipfel COP26 in Glasgow gab es anlässlich des sogenannten Armistice Day Schweigeminuten, an denen sich unter anderem UN-Generalsekretär Antonio Guterres beteiligte. Am kommenden Sonntag (14. November) erinnert das Land mit einer Gedenkveranstaltung in London an die getöteten Soldaten aus dem Vereinigten Königreich und seiner Alliierten. Daran will auch Queen Elizabeth II. (95) teilnehmen, die derzeit auf Rat ihrer Ärzte eine zweiwöchige Ruhepause einlegt.
Der 11. November aus Anlass des Kriegsendes ist unter anderem auch in Frankreich, Belgien und den USA Feiertag.
(text:sda,cs/bild:unsplash)
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