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Textauszug
Dieses Leben war unerträglich, absolut. Es kam mir vor wie eine Sackgasse, wie ein Loch. Man krampfte fürs Überleben, es blieb keine Zeit, sich etwas anderes vorzustellen. Von dem Moment an, als ich den Vatter im Tenn am Boden liegenliess, sah ich dieses schwarze Loch. Ich war jetzt fünfzehn und hätte den Vatter umbringen können. Oder mich. Der Willi holte mich aus dem Loch, in das ich mich vergrub. Er lachte mich aus. Dieser Hund konnte lachen, dass es einem ansteckte. Statt mit dem Vatter im Tal zu verrecken, musste ich mich bewegen. Dieses Lachen war wie ein Schubs. Ich wollte nicht verrecken.
Metzger wollte ich werden, das wusste ich plötzlich. Metzger waren stolze Männer. Ganz anders als die Bäcker oder Gärtner. Im Tal standen die Metzger auf der gleichen Stufe wie die Lehrer und Pfärrer. Oft hatten sie auch Ehrenämter. Ein Metzger war jemand, eine Respektsperson. Er kennt die Sachen von innen, gäll. Er kennt auch den Tod. Man kann sagen, ein Metzger muss ein guter Mann sein. Muss. Weil er tötet. Ein