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Hochverehrter Herr & Freund!
Auf künftigen Donnerstag soll ich zu der Conferenz zwischen der rechtsufrigen Zürichseebahn & der N.O.B. nach Bern kommen. Es wäre mir nun sehr erwünscht, wenn ich an diesem Tage die causa Hellwag, welche immer mehr eine beförderliche Lösung zu erheischen scheint, zum Gegenstande einer vertraulichen Besprechung mit Ihnen & Hrn. Welti machen könnte. Für den Fall, daß Sie & Hr. Welti zu einer solchen Besprechung Hand zu bieten die Freundlichkeit haben wollen, beehre ich mich, Ihnen in der Beilage zu Ihren & zu Hrn. Welti's Handen die hauptsächlichsten in Betracht kommenden Actenstücke zu über| mitteln. Wenn Sie & Hr. Welti die Güte hätten, von diesen nicht sehr umfänglichen Actenstücken vor unserer Unterredung Kenntniß zu nehmen, so würde die letztere um so kürzer & fruchtbarer sein können.
Entschuldigen Sie die neuere Bemühung, die ich Ihnen verursache & empfangen Sie die Versicherung freundschaftlicher Hochachtung von
Ihrem ergebenen
Dr A Escher
Zürich
31 Juli 1877