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Kanada steht zum fünften Mal in den letzten sechs Weltmeisterschaften im Final. Das von Gerard Gallant gecoachte Team gewinnt in Riga das nordamerikanische Halbfinal-Duell gegen die USA mit 4:2.
Matchwinner der Kanadier war Andrew Mangiapane, der dem Team in den ersten drei Partien, die allesamt verloren gegangen waren, nMatchwinner der Kanadier war Andrew Mangiapane, der dem Team in den ersten drei Partien, die allesamt verloren gegangen waren, noch nicht zur Verfügung gestanden hatte. Der Stürmer der Calgary Flames zeichnete für das 2:1 (25.) und 3:1 (41.) verantwortlich. Mangiapane hält nun bei sieben Toren und vier Assists. Bei beiden Toren leistete Connor Brown die Vorarbeit. Der Stürmer der Ottawa Senators totalisiert nun elf Assists und 13 Skorerpunkte, womit er die neue Nummer 1 in dieser Statistik ist.
Brandon Pirri hatte die Kanadier bereits nach 122 Sekunden in Führung gebracht, Colin Blackwell (18.) glich für die Amerikaner aus. 24 Sekunden vor dem Ende machte Justin Danforth mit einem Schuss ins leere Gehäuse alles klar, nachdem die USA durch Sasha Chmelevski auf 2:3 (44.) verkürzt hatten.
Dass die Kanadier im Final stehen, ist an und für sich nichts Aussergewöhnliches, nach den Leistungen in der Vorrunde ist es allerdings eine Überraschung. Hätte es am Dienstagabend im Spiel zwischen Deutschland und Gastgeber Lettland (2:1) keinen Sieger nach 60 Minuten gegeben, wären die «Ahornblätter» bereits zu Hause.
Nun eliminierten sie nach Russland im Viertelfinal (2:1 n.V.) auch die Amerikaner, die zuvor siebenmal in Folge gewonnen und dabei auch Kanada (5:1) bezwungen hatten. Somit geht das Warten der USA auf den ersten Finaleinzug an einer WM seit 1960 weiter. Im Endspiel am Sonntagabend treffen die Kanadier auf den Sieger der Partie zwischen Finnland und Deutschland.