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Der Bundesrat will nun das einzige tun, was die Staus reduzieren kann, nämlich nutzungsbezogene Abgaben im privaten und öffentlichen Verkehr einführen – mit elektronischen Geräten heute überhaupt kein Problem mehr. (Er nennt diese gute Idee leider "Mobility Pricing", obwohl Englisch in der Schweiz keine Amtssprache ist.)
Wer zu Spitzenzeiten auf Strasse oder Schiene unterwegs ist, würde also künftig zur Kasse gebeten. Dafür würden andere Abgaben wegfallen. Das Generalabonnement und die Autobahn-Vignette dürften dann Auslaufmodelle sein. Dass nutzungsbezogene Verkehrsabgaben erfolgreich sind, beweisen London, Singapur und Stockholm.
Diese Lenkungsabgaben müssen aber auch über die Steuerrechnung gleichmässig auf Personen und Firmen verteilt werden. Nur so entsteht für eine grosse Mehrheit eine Win-Win-Situation.
Sind Sie auch begeistert von dieser Lösung, liebe Leserinnen*? Würden Sie Ihre Antwort bitte begründen? Danke.
Den bereits 6000 (!) Leserinnen* bis zum 9. November 2019 danke ich für ihr Interesse an diesem Thema. Ich zitiere Vimentis: "Anz. Leser 6000".
(* Männer sind mit gemeint.)