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Die Hand kann durch eine Verletzung, Überlastung oder eine Krankheit in ihrer Funktion beeinträchtigt werden. Die Handtherapie dient der Wiederherstellung der Handfunktion.
Nerven können zentral (innerhalb des Spinalkanals und des Gehirns) oder peripher (ab dem Austritt des Spinalkanals) verletzt oder erkrankt sein.
Durch Funktionstraining, den Einsatz von Hilfsmitteln (auch Handschienen) und mit Training für die Aktivitäten des täglichen Lebens (Selbsthilfetraining, Haushaltstraining) wird versucht, die grösstmögliche Selbständigkeit zu erlangen.
Sind auch gewisse Hirnleistungen betroffen, so kommt ein neuropsychologisches Funktionstraining zur Anwendung.
Krankheitsbilder können sein: zerebrovaskulärer Insult (CVI, Hirnschlag), Schädelhirntrauma, Morbus Parkinson.
Rheumatische Hände verursachen grosse Schmerzen und sind oftmals auch durch Deformationen in ihrer Funktion beeinträchtigt.
Durch ein gezieltes Gelenksschutztraining kann der schonende Einsatz der Gelenke geübt werden. Schienen können gebaut werden, um weitere Deformationen zu verhindern.
Der Einsatz von Hilfsmitteln kann ermöglichen, dass die Selbständigkeit und Unabhängigkeit erhalten oder erlangt wird.
Krankheitsbilder können sein: Arthritis, Arthrose, Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitiden).