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Ringgenberger Gemeinderat zum Hochwasserschutz Bödeli
Der Schutz der Liegenschaften vor Hochwasser auf dem Bödeli ist nach Auffassung des Gemeinderates von Ringgenberg nicht mit einer Gesamtlösung zu erreichen, sondern müsse objektspezifisch festgelegt werden.
pd/bns. Die genaue Schadenanalyse hat laut einer Medienmitteilung ergeben, dass das Hochwasser im Jahr 2005 alleine in Ringgenberg-Goldswil Gebäude- und Sachschäden in der Höhe von gesamthaft zehn Millionen Franken verursacht habe, im ganzen Bödeli total rund 180 Millionen Franken.
Der Ringgenberger Gemeinderat nahm laut der Medienmitteilung Kenntnis von den Untersuchungsergebnissen des vom Kanton eingesetzten Fachausschusses. Die genaue Schadenanalyse des Hochwassers 2005, die Ermittlung aller Schäden, Gebäude und Sachschäden, sowie die Simulation von möglichen Ereignissen habe ergeben, dass bei einem denkbaren, sogenannt hundertjährigen Ereignis, über 300 Liegenschaften auf dem Bödeli betroffen sein können.
Die Liegenschaften verteilten sich auf insgesamt 14 Standorte zwischen Brienzer- und Thunersee, in Ringgenberg-Goldswil vorwiegend unten an der Aare. «Der Schutz der Liegenschaften ist nicht mit einer Gesamtlösung zu erreichen, sondern muss objektspezifisch festgelegt werden.» Der Ringgenberger Gemeinderat unterstütze den Vorschlag des Oberingenieurkreises I, unter Federführung des Kantons die Studien weiterzuführen und im zweiten Teil die möglichen Massnahmen abzuklären.