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Stress verschlechtert die Kommunikation. Kommunikation wird durch Stress markant verschlechtert. Eine Studie zeigt, dass Paare unter Stress um 40 Prozent negativer kommunizieren als ohne Stress. Es wird mehr negativ (gereizt, agressiv) und weniger positiv (offen, zugewandt, interessiert) kommuniziert. Ausserdem ziehen sich Partner aus der Kommunikation zurück: der gestresste Partner kapselt sich ab und sucht seine Ruhe.
Unnötigen Stress vermeiden. Häufig sind wir durch Stress belastet, der eigentlich unnötig wäre. Meist kommt er durch mangelnde Organisation, mangelnde Zusammenarbeit und zu hohe Ziele und Erwartungen zustande. Einen grossen Teil der Belastungen kann man durch einen achtsameren Umgang mit sich selbst vermeiden oder reduzieren.
Internen und externen Stress erkennen. Es ist schon viel erreicht, wenn ein Paar versteht, wie der Stress entsteht. Dafür ist der Austausch über Stress wichtig. Je nach Stressart sind unterschiedliche Strategien im Umgang mit Stress gefragt. Es gibt paarexternen und paarinternen Stress.
Paarexterner Stress hat primär nichts mit der Partnerschaft zu tun, wie bei beruflicher Stress, Mietzinserhöhungen und gesellschaftlichen Krisen. Paarinterner Stress resultiert direkt aus der Beziehung aufgrund von unterschiedlichen Haltungen, Verhalten, Bedürfnissen und Zielen und den Konflikten, die daraus entstehen.