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Operationen bei Speiseröhrenkrebs
Bösartige Speiseröhrentumore gehen nahezu immer vom sogenannten Epithel, d.h. der inneren Schleimhautauskleidung aus. Man unterscheidet zwei Formen das Plattenepithelkarzinom und das Adenokarzinom. Darüberhinaus ist für die Operation wichtig, ob der Tumor im oberen, mittleren oder unteren Drittel der Speiseröhre sitzt. Bei Tumoren im oberen Drittel muss nahezu die gesamte Speiseröhre mit den benachbarten Lymphknoten entfernt werden. Bei Tumoren des mittleren Drittels kann der obere Teil der Speiseröhre meist erhalten werden. Im unteren Drittel lässt sich dies fast immer erreichen. Die Rekonstruktion erfolgt bei diesem Eingriff meist durch sogenannte Magenschlauchbildung, d.h. der Magen wird beweglich gemacht und verschmälert und schliesslich im Brustkorb oder sogar am Hals an den Rest der Speiseröhre angeschlossen. Auch andere Techniken z.B. die sogenannte Dickdarminterposition oder die freie Dünndarmautotransplantation kommen hierfür in Frage.