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Die biologische Landwirtschaft ist auf dem Vormarsch. Obwohl diese Produkte früher für diejenigen mit einem überdurchschnittlichen Haushaltsbudget reserviert waren, sind sie mittlerweile für jedermann erschwinglich. Mit plus minus dem gleichen Preis wie herkömmliches Gemüse, haben die Bio-Produkte einen guten Ruf. Sie sind gut für uns, aber auch für die Umwelt.
Wenn sich die Kulturen Mitbewohner suchen
In der klassischen Landwirtschaft ist die Monokultur beliebter. Das bedeutet, dass nur eine Art auf einer bestimmten Fläche angepflanzt wird. Mit diesem System vermehren sich die Schädlinge der Pflanze. Erstens, weil die Pflanze, von der er sich ernährt in diesem Bereich nach Belieben wächst. Zweitens, weil die Tiere, mit denen sie konkurrieren könnten, das Gelände verlassen, weil die ihnen mehr passen. Um die Monokultur vor dieser Invasion zu retten, bleibt nur die chemische Lösung.
Im Gegensatz dazu sind in der biologischen Landwirtschaft Polykulturen angesiedelt. Durch das Pflanzen mehrerer Arten im selben Gebiet erhalten die Landwirte die biologische Vielfalt. Die Lebewesen, die die Orte bevölkern, sind vielfältig und umfassen eine große Anzahl nützlicher Insekten sowie gefährdeter Tiere. Das natürliche Gleichgewicht des Ökosystems verhindert das unkontrollierte Wachstum von Schädlingen. So sind die Ernten nicht gefährdet und der Einsatz von Pestiziden kann vermindert werden.
Ziel Nummer eins: ein gesunder Boden
Neben dem Zusammenspiel verschiedener Arten, ist die Bodennutzung eine weitere große Herausforderung der ökologischen Landwirtschaft. Während eine Pflanze während ihres gesamten Wachstums Nährstoffe aus dem Boden geschöpft hat, besteht die Herausforderung darin, eine andere Pflanze zu säen, deren Bedürfnisse nicht mit denen des Vormieters übereinstimmen. Dadurch hat die Erde noch etwas zu bieten und kann sich langsam regenerieren. Die Zersetzung von organischen Stoffen gibt den Böden einen Schub. So bringen Dünger und Kompost die notwendige Fruchtbarkeit des Bodens und es ist nicht länger notwendig, auf synthetische Stimulans zurückzugreifen.
Die ökologische Landwirtschaft ist daher eine Qualitätslandwirtschaft. Sie ist vergleichbar mit einem Athleten, der sich durch die Anstrengung und das Wissen seines Körpers übertreffen möchte, während er sich von Doping fernhält.
Vorteile für die Gesundheit
Obwohl die durchgeführten Studien noch nicht alle notwendigen Rückschlüsse zulassen, haben biologisch angebaute Lebensmittel zwei wesentliche Vorteile für unsere Gesundheit:
- Keine Chemikalien. Zwischen Pestiziden, Herbiziden und Fungiziden können neurotoxische Substanzen in die Lebensmittel eindringen und hinterlassen dort ihre Spuren. Selbst nach gründlichem Abwaschen der Lebensmittel sind die gesundheitsgefährdenden Stoffe immer noch vorhanden.
- Mehr Phylphenole. Diese farbigen Moleküle sind exzellente Antioxidantien. Sie sind in Produkten der ökologischen Landwirtschaft viel präsenter als in denjenigen der industriellen. Phylphenole sind ausserdem gut für die Gesundheit, denn sie wirken unter anderem entzündungshemmend und krebsvorbeugend.
Wenn es gut für uns und für die Natur ist, müssen wir es erhalten. Vergessen Sie nicht, wenn möglich lokale und saisonale Produkte zu essen.