Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03572.jsonl.gz/2963

Elena Steger Kassama
Elena Steger Kassama ist Vereinspräsidentin der SOLAR ASSOCIATION TILOO. Sie wurde 1980 in Paraguay geboren und ist in der Schweiz aufgewachsen und ausgebildet worden. Zusammen mit ihrem Ehemann Amadou Kassama gründete und realisierte sie das Solarkocher- und Umweltprojekt TILOO in Gambia.
Nach Abschluss ihrer ersten Ausbildung zur Bäckerin-Konditorin im Jahr 2000 schloss Elena Steger Kassama zusätzlich die Ausbildung zur Fachfrau Betreuung Kinder ab. Ebenso erwarb sie ein Diplom für Management in NPO.
Elena Steger Kassama ist Mutter zweier Kinder und arbeitete nach der Bäckerlehre stets im sozialen Bereich (Hort und Krippe). Zurzeit arbeitet sie in einem Kinderhort und hat die Verantwortung als „Berufsbildungsverantwortliche“ für Lernende.
Durch familiäre Beziehungen in Gambia entstand die Idee, praktische Hilfe vor Ort zu leisten. Damit wollte Elena Steger Kassama einerseits Arbeitsplätze schaffen und andererseits die Einheimischen mobilisieren, sich für die Erhaltung der Natur einzusetzen. Es liegt ihr sehr am Herzen, die Gambier zu unterstützen und kontinuierlich zur Verbesserung der dortigen Lebensverhältnisse beizutragen. Um das Projekt auf die Beine zu stellen, zog sie für fast zwei Jahre nach Gambia. Seit 2008 lebt sie wieder in der Schweiz und gründete 2011 den Verein SOLAR ASSOCIATION TILOO, um das Projekt in Gambia weiter finanziell und strategisch zu unterstützen.
Amadou Kassama
Amadou Kassama ist direkte Ansprechperson für Fragen und Tipps, die Gambia betreffen. Er baute zusammen mit seiner Frau, Elena Steger Kassama, das Solarkocher-und Umweltprojekt TILOO in Gambia auf.
In Gambia geboren, absolvierte er dort eine fünfjährige Lehre als Elektriker. Anschliessend arbeitete er mehrere Jahre in diesem Beruf und war als Baustellenleiter für die Elektrifizierung von Anlagen und Gebäuden zuständig. Eine Weiterbildung in Gambia ermöglichte ihm, eigene Lehrlinge als Elektriker auszubilden. In der Schweiz machte er eine zusätzliche Ausbildung zum Solartechniker und ist heute in diesem Beruf in der Schweiz und zeitweise auch in Gambia tätig.
Sein Ziel ist es, die Fotovoltaik und die solare Warmwasseraufbereitung im Projekt zu integrieren. Die Erhaltung der Natur, ein fairer Umgang mit Angestellten und die Integration von Solarenergienutzung ins alltägliche Leben sind ihm sehr wichtig. Er ist im Vorstand als Beisitzender tätig und setzt sich von der Schweiz aus für das Bestehen des Projektes ein.
Die SOLAR ASSOCIATION TILOO ist ein in der Schweiz registrierter Verein, der die Projekte, das Management, die Strukturen und Arbeitsabläufe sowie die Finanzen von Tiloo Gambia überwacht. Mit Fundraising, organisierten Events und Informationsständen an Märkten fördert der Verein die Projekte in Gambia von der Schweiz aus.
|2014:||Das TILOO Projekt zieht von Kanifing nach Latryia auf ein grösseres Grundstück um. Ein neues, grösseres Projektzentrum wird geplant (siehe hier).|
|November 2011:||Das Projekt in Gambia wird vor Ort als lokale Charity Organisation anerkannt und registriert.|
|August 2011:||Der Verein SOLAR ASSOCIATION TILOO wird gegründet. Der Vorstand besteht aus fünf Leuten (siehe Unser Team). Das Logo wird neu gestaltet, um klarer zu zeigen wofür wir uns einsetzen.|
|März 2010:||Das SOLAR PROJECT TILOO nimmt an der West African Conference on Climate Change teil, zu welcher Vertreter aus der ganzen Welt kommen. Dabei werden auch die Printmedien auf das Projekt aufmerksam. Berichte erscheinen in der Zeitung Business Digest.|
|Februar 2010:||Elena Steger Kassama erreicht den dritten Platz des Umweltpreises Trophée de femmes der Fondation Yves Rocher, für ihren vorbildlichen und unermüdlichen Einsatz. Der Tagesanzeiger berichtet in der Schweiz darüber.|
|Januar 2010:||Ab Neujahr wird die Zusammenarbeit mit den lokalen Tourismusanbietern verbessert. Neu werden professionelle Touren durch das Projekt angeboten. Durch ihren Besuch können Touristen einen Beitrag zum Projekt leisten und sich ein Bild über unsere Arbeit machen.|
|Dezember 2009:||Ein weiterer Bericht wird im Fernsehen ausgestrahlt.|
|November 2009:||Das Schulprogramm und die Zusammenarbeit mit Frauengruppen werden gestartet. Schulen werden gesponsert und erhalten zwei Solarkocher sowie ein Starterkitt mit den wichtigsten Koch- und Backutensilien. Nach einem mehrtägigen Training vor Ort können die Schulen eigene Produkte produzieren und verkaufen.|
|Mai 2009:||Wieder kann das Projekt die Aufmerksamkeit der Medien gewinnen: Der gambische Fernsehkanal GRTS sendet einen Bericht über das SOLAR PROJECT TILOO.|
|Frühling 2009:||Sieben Studenten der Leeds Metropolitan University kommen nach Gambia, um die Solarkocher vom SOLAR PROJECT TILOO zu verbessern. Sie arbeiten während zwei Wochen im Projekt.|
|Januar 2009:||In Indien findet die internationale Solar Food Conference statt, das Solar Project Gambia ist dort vertreten (www.solarfood2009.org).

Das Solar Project Gambia schliesst sich mit dem TILOO Solarkocher Projekt zusammen – ein neuer Name entsteht: SOLAR PROJECT TILOO. Das Projekt wird weiterhin von Elena Steger geleitet. Die Testphase des Schulprogramms beginnt. Schüler aus dem ganzen Land und von verschiedenen Schulen werden in Trainings ausgebildet, wie sie mit den Solaröfen für ihre Schüler in den Pausen gesunde Snacks herstellen und dabei Einnahmen für ihre Schule generieren können.
|April - Mai 2008:||
Der Solar Day wird vom Projekt ins Leben gerufen. Bei einem Kochwettbewerb winkt den Teilnehmenden ein eigener Solarkocher. Mit zahlreichen Spielen und Informationsständen werden die Besucher über die Solarkocher und das Thema Abholzen und die Nutzung nachhaltiger Energieformen informiert.

Schreinerei, Bäckerei und Restaurant werden auf einem gemeinsamen Grundstück in Kanifing neu aufgebaut. Die Eröffnung findet im Juni dieses Jahres statt. Ein Schweizer Schreiner unterstützt das Projekt beim Aufbau.
|Frühling 2008:||Das Solar Project Gambia ist erstmals mit einem Stand am Kartong Festival, dem bekanntesten Festival in Gambia, vertreten.|
|Oktober 2007:||Das Projekt gewinnt den Preis für verantwortungsbewussten Tourismus an der internationalen Mboka Trade Fair in Dakar, Senegal.|
|Januar 2007:||Elena Steger Kassama zieht für eineinhalb Jahre nach Gambia. Der Schweizer Schreiner Rolf Behringer (Mitglied von Globosol und Projekt Partner) besucht Elena Steger Kassama dort und bildet Einheimische in Schreinerarbeiten aus, hauptsächlich in der Herstellung von Solarkochern und Tunneltrocknern. Neben der Schreinerei entstehen nun auch eine Bäckerei und ein Restaurant. Diese drei Einrichtungen liegen aber örtlich noch nicht beieinander.|
|Januar 2006:||Elena Steger Kassama importiert die ersten zwei Solarkocher nach Gambia. Zusammen mit Amadou Kassama organisiert sie Solarkocherpräsentationen. Diese finden grossen Anklang; das Interesse an der neuartigen Kochtechnik gross. Amadou baut eine lokale Schreinerei auf, in der in Zukunft Solarkocher gebaut werden sollen. Das Solar Project Gambia entsteht und erregt sogleich die Aufmerksamkeit der Medien. Ein Bericht darüber erscheint in der Zeitung Daily Observer.|