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Eine Türe versperrt den Durchgang zwischen zwei Räumen. Sie separiert, was nicht zusammen gehören soll, erlaubt aber auch, die Grenze zu überschreiten und vorwärts zu kommen. Wird man dabei auf der anderen Seite als Freund oder als Feind empfangen? Virtuelle Räume tun sich in Form von Projektionen auf.
«Janu» ist eine Game-Installation, in der der Spielende eine virtuelle Parallelwelt durch eine reale Türe im realen Raum beobachtet. Die geschlossene Türe hält das unbekannte Aussen vom vertrauten Innen fern. Wird die Türe geöffnet treten auf beiden Seiten der Türe eine Vielzahl von virtuellen Räumen in Form von Projektionen in Erscheinung. Diese Räume sind das Habitat verschiedenster Objekte, die von den Spielerinnen und Spielern entdeckt werden können. Die Struktur der Installation ist so konzipiert, dass Zuschauerinnen und Zuschauer die Spielenden und die Türe, aber auch die projizierte virtuelle Welt wie eine Theaterbühne sehen. Für das Publikum wird das Werk zu einer performativen Installation, welche durch die Spielerinnen und Spieler angetrieben wird.