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Der Berufstand der Journalistinnen und Journalisten gilt in der Öffentlichkeit als wenig vertrauenswürdig. In einer von der „grössten Zeitschrift der Welt“ in Auftrag gegebenen Umfrage rangieren sie weit abgeschlagen auf einem der hintersten Ränge.
Nur der Politikerkaste, den Autoverkäufern und den Fussballspielern vertraut die Schweizer Öffentlichkeit weniger als der Journallie. Von 20 Berufen kamen die Journalistinnen und Journalisten mit nur 23% Vertrauensbeweis „ziemlich hoch“ bis „sehr hoch“ auf Platz 17. Den letzten Platz belegten die Volksvertreter mit 14%. In einer repräsentativen Befragung hatte das Magazin „Reader’s Digest“ die Einstellungen zu Berufen in 15 europäischen Ländern ermittelt. 26’000 Personen beteiligten sich an der Erhebubung, 1100 davon kamen aus der Schweiz. Danach wird hierzulanden der Feuerwehr und den Krankenschwester am meisten Vertrauen geschenkt. Jeweils 94 Prozent bezeichnen ihr Vertrauen in diese zwei Berufsstände als „ziemlich hoch“ bis „sehr hoch“. Dahinter folgen die Apotheker (90%) sowie die Ärzte und Piloten (je 89%).
Die schwachen Werte für unseren Berufsstand erstaunen um so mehr, als sie noch deutlich unter jenen des europäischen Durchschnitts liegen. Das Land mit der höchsten Zeitungsdichte in Europa vertraut denen offenbar wenig, die ihnen die Meldungen auswählen und aufbereiten. Die vollständigen Ergebnisse der Studie gibt es hier… (pv.ch)