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Die Swiss Iron Health Organisation SIHO schlägt Eisenalarm. Dafür gibt es vier Gründe:
1) Fast die halbe Menschheit leidet an einem Eisenmangel (Eisenmangelpandemie). Typische Symptome sind Erschöpfungszustände, Konzentrationsstörungen, ADS, Lustlosigkeit bis zu depressiver Verstimmung, Schwindel, Schlafstörungen, Nackenverspannungen, Kopfschmerzen, Haarausfall, Nagelbrüchigkeit oder Blutarmut. Die Eisenmangelpandemie existiert deshalb, weil die Lehrbücher die Ärzte bezüglich Eisenmangel hinters Licht führen. Die Wahrheit steht auf www.mona-lisa.ch.
2) Die Lehrbücher predigen ihre fünf Irrtümer: Eisenmangel sei erst bei einer Eisenmangelanämie manifest, Frauen bräuchten weniger Eisen als Männer, ein Ferritinwert von 15 ng/ml genüge allen Menschen, um gesund zu sein, nur eine Hypermenorrhoe (ausserordentlich starke Menstruation) führe zu Eisenmangel und Eisentabletten seien therapeutisch wirksam. SIHO konnte aber nachweisen, dass Eisenmangel nicht erst bei einer Anämie manifest ist (Eisenmangelsyndrom), dass Frauen gleich viel Eisen brauchen wie Männer, dass ein Ferritinwert von 15 ng/ml in der Regel nicht genügt, dass auch eine normale Menstruation zu Eisenmangel führen kann und dass Eisentabletten in der Regel therapeutisch ungenügend wirksam sind. (Aus diesem Grund wurde in der Schweiz die intravenöse Eisentherapie eingeführt).
3) 1998 wurde das Eisenmangelsyndrom in Basel wiederentdeckt (Erstbeschreibung 1957 an der Universitätsklinik Innsbruck, Bestätigung 1971 an der Charité Universitätsmedizin Berlin). Seit 1998 haben sich das Eisenmangelsyndrom und seine erfolgreiche Behandlung mit der intravenösen Eisentherapie in der Schweiz landesweit durchgesetzt (Swiss Iron System SIS). Die Resultate der Behandlungen werden auf www.eurofer.ch präsentiert. Trotzdem hinterfragt die Schweizer Regierung seit 2015 die Bedeutung der Menstruation als Ursache für Eisenmangel und überprüft derzeit die Wirksamkeit und Notwendigkeit der Schweizer Eisentherapie. Die Schweizer Regierung wird bis Ende 2018 entscheiden, ob die bis anhin übliche Kassenpflicht der Eisentherapie aufgehoben werden soll. Dann müssten die Frauen ihre notwendige Eisentherapie selbst bezahlen. Eine solche Diskriminierung hat in einer Demokratie keinen Platz.
4) Seit wenigen Jahren verbreiten gewisse Medien (Spiegel, Blick, Beobachter) skeptische Artikel über die Eisentherapie. Sie unterstellen den Schweizer Ärzten, sie würden zum Teil gesunde Menschen unnötig mit Eiseninfusionen behandeln, um auf unlautere Weise Geld zu verdienen.
Der Eisenalarm wurde in der Schweiz hauptsächlich deshalb ausgelöst, weil die Schweizer Regierung die Kassenpflicht der Eisentherapie Ende 2018 möglicherweise aufheben und damit die Frauen diskriminieren will. Bei einem solchen Gedanken schrillen die Alarmglocken.