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Israels Regierung will die Einfuhr von Gütern und Gerätschaften für internationale zivile Projekte in den Gazastreifen ausweiten. Auch der Handel mit dem Westjordanland soll wieder aufgenommen werden dürfen, berichten israelische Medien (Donnerstag) unter Berufung auf einen Regierungsbeschluss aus der Nacht.
Zusätzlichen 1.000 Händlern soll das Überqueren des Checkpoints Erez gestattet werden. Zu den beschlossenen Erleichterungen gehören demnach unter anderem die Freigabe von Autoimporten in den Gazastreifen sowie des Goldhandels mit dem Westjordanland. Die israelische Armee gab laut Bericht des Portals i24-News an, die Lockerungen seien an die Sicherheitslage gebunden.
Das Innenministerium der Hamas kündigte unterdessen laut Berichten an, der Grenzübergang Rafah nach Ägypten werde für rückkehrende Gaza-Bewohner sowie Güterverkehr geöffnet. Ägypten hatte den Übergang zuletzt unter Verweis auf die Sicherheitslage geschlossen.
Nach Angaben der israelischen Armee hatten sich am Mittwoch rund 1.000 palästinensische Demonstranten entlang der Sperranlage zwischen Gaza und Israel versammelt. Die israelischen Streitkräfte reagierten mit dem Abfeuern von Rauchgranaten und dem Einsatz von von Waffen zur Auflösung von Unruhen. Palästinensisch-arabischen Berichten zufolge wurden dabei einige der Randalierer auf der anderen Seite des Zauns verletzt. Ein israelischer Soldat wurde am Samstag von Schüssen aus dem Gazastreifen getroffen und befindet sich immer noch in kritischem Zustand.
KNA/akr/brg/Aud