Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03640.jsonl.gz/1807

Die Verdaulichkeit der organischen Substanz (vOS) kann im Labor (in vitro) mit verschiedenen Methoden bestimmt werden: einerseits durch Verdauung der Futterprobe mit Pansensaft oder mit Enzymen, andererseits mittels Schätzung auf Grund der chemischen Zusammensetzung. In diesem Artikel zeigen wir, ob die mit vier verschiedenen Labormethoden bestimmte Verdaulichkeit mit derjenigen, welche in Tierfütterungsversuchen (in vivo) bestimmt wurde, übereinstimmt. Die mikrobiologische Methode (Verdauung des Futters mit Pansensaft) schätzte den In-vivo-Wert am besten. Die Berechnung der vOS mit Hilfe des Gehaltes an Zellwandbestandteilen und sekundären Inhaltsstoffen stimmte ebenfalls gut mit der In-vivo-Verdaulichkeit überein. Die Verwendung von Enzymen, an Stelle von Pansensaft, ergab die schlechteste Übereinstimmung.
Angepasste und leistungsfähige Futterpflanzensorten sind wichtig für das Grasland Schweiz. Bastardraigras ist ein vielseitiges Futtergras, das in den letzten 30 Jahren dank Züchtungsfortschritt ertragreicher, ausdauernder und krankheitsresistenter wurde.
Herbizidresistenzen bei Unkräutern sind weltweit ein zunehmendes Problem. Das Herbizidresistenz-Monitoring in der Schweiz soll dazu beitragen, die Mechanismen, die zu diesen Resistenzen führen, besser zu verstehen und den Herbizideinsatz besser zu steuern.
Agroscope hat Pflanzenschutzstrategien im Apfelanbau verglichen. Durch die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln verminderten sich die lokalen ökotoxikologischen Risiken, es ergaben sich aber andere Zielkonflikte bezüglich Umwelt und Wirtschaftlichkeit.