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Hostings und Sörver („server“) arbeiten heute besonders beim geteilten Hosting („shared hosting“) mit sogenannten „.htaccess“-Dateien.
Mit der Htaccess-Datei kann man bestimmte Besucher von einer Webseite aussperren. Denn eine solche Datei legt fest, welche IP-Adressen auf welche Seiten zugreifen dürfen und welche nicht.
Z. B. Späm-IP-Adressen oder auch Besucher aus Ländern außer dem eigenen Land.
Oder man kann nur Besucher zulassen, die eine bestimmte Brauser-Sprache haben. Also nicht Englich, Chinesisch, Russisch, den Ländern, aus denen der meisten Späm kommt!
Sondern nur deutsch-, französisch- und italienisch sowie rhätoromanische Brausersprache, den Landessprachen der Schweiz und der umliegenden Länder.
Damit können englischsprachige, russischsprachige oder chinesischsprachige Spämmer und Häcker, die sowieso gar nicht lesen können (mit 99,9999% Wahrscheinlichkeit), was auf dem Blog oder einer Webseite geschrieben wird, ausgesperrt werden.
Also genau die Leute, die nur Müll kommentieren, um irgendeinen Link zu kriegen oder die Seite häcken, um irgendwelche Späm-Links oder Schlimmeres auf der Webseite anzurichten.
„.htaccess“-Dateien sind reine Textdateien, die mit einem Texteditor bearbeitet werden können.
Wenn Sie bloß FTP-Zugang zum Hosting oder zum Sörver haben, können Sie eine „.Htaccess-Datei“ auf Ihrem Rechner einfach mit einem Texteditor erstellen und im Anschluß hochladen.
Windows allerdings erlaubt keine Dateinamen, die mit einem Punkt beginnen, weil Windows den Punkt anders versteht. Sie müssen in Ihrem Texteditor die Option „Speichern unter“ wählen.
Achten Sie darauf, daß OHNE weitere Endung wie z.B. ‘txt’ abgespeichert wird!
Wo muß ich die „.htaccess“ speichern?
.htaccess-Dateien gelten stets für das gesamte Verzeichnis, in welchem sie abgelegt wurden und für alle dort befindlichen Unterverzeichnisse.
Also speichern Sie die neue Htaccess-Datei dort, wo Sie schützen wollen; wenn sie die gesamte Webseite schützen wollen, zuoberst.
Länder sperren
Länder sperren ist nicht so einfach, weil IP-Adressen nicht Ländern, sondern Betreibergesellschaften zugeordnet sind.
Das ist die Brutalo-Methode, aber wirkungsvoll. Schließen Sie China, Israel, USA und Rußland aus, so können auch Schweizer oder deutsche Touristen ihre deutschsprachige Webseite aus dem Urlaub nicht mehr sehen. ABER: Es trifft nur wenige!
Die Länder, aus denen bei deutschsprachigen Seiten die Besucher kommen sind nunmal nicht China oder USA. USA taucht nur oft als IP-Adresse auf, weil viele Spämmer und anonyme Sörfer US-IPs anmieten. Auf solche Besucher kann man im Zweifel wohl verzichten.
Über Anbieter wie etwa http://incredibill.me/htaccess-block-country-ips, die Listen erstellen über IP-Adressen einzelner Länder kann man die IP-Adressen der zu sperrenden Länder für die Htaccess-Datei sammeln. Achtung nur: Die IP-Adressen ändern sich ab und zu natürlich. Man muß es ab und dann mal wieder anschauen und anpassen. Aber dafür spart man sich Häcker-Attacken, Spämmer, Scheinbesucher usw. usf.
Alternative: Erweiterungen
Oder man kann je nach Programm, z. B. bei WP auch Erweiterungen nutzen.
Will man bei WordPress Länder ausschließen, so suche man unter Erweiterungen (plugins) einfach nach „ip block“ oder „country block“ usw.