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Das Wichtigste in Kürze
- Sadhu Amar Bharati stellte sein Leben vor 48 Jahren komplett auf den Kopf.
- Er entschied sich, seiner religiösen Berufung zu folgen.
- Um sich mit Gott zu verbinden, hält der indische Mönch seither den Arm in die Luft.
Bis Anfang der 1970er-Jahre lebt der Inder ein ganz normales Leben. Er arbeitete bei einer Bank, wohnte mit Frau und Kinder zusammen. Dann lässt Bharati alles hinter sich.
Er entschliesst sich, seiner religiösen Berufung zu folgen und geht in die Berge im Norden des Landes. Dort wird er zu einem Sadhu, einem indischen Mönch, der alle irdischen Bindungen aufgegeben hat.
Bharati widmet sein Leben fortan dem hinduistischen Gott. Damit er seine Bewunderung unter Beweis stellen kann, entscheidet er sich, seinen Arm für immer oben zu halten.
Gegenüber «Galileo» erklärt er: «Ich zerstörte einen Teil von mir, um mich mit Gott zu verbinden.»
Er habe in den ersten zwei Jahren schreckliche Schmerzen gehabt, seine Hand sei monatelang angeschwollen gewesen. Dann ging die Schwellung zurück.
Er habe mittlerweile jegliches Gefühl in der rechten Körperpartie verloren. Er könne weder den Arm noch die Hand bewegen. Sein Arm sei mittlerweile wie ein abgestorbener Körperteil, den er immer mit sich herumträgt.