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Der Verlust fiel mit 19,5 Mio EUR noch höher aus als im Vorjahr mit 16,2 Mio. Das Unternehmen führt dies auf die Vergrösserung der Organisation und Produktionskapazität zurück, mit dem Ziel das Wachstum zu steigern.
Der Nettoumsatz nahezu verdoppelte sich in den ersten sechs Monaten des Jahres auf 11,2 Mio nach 6,0 Mio. Der EBITDA lag bei -10,4 Mio nach -11,6 Mio und der EBIT bei -17,7 Mio nach 14,6 Mio, wie die im Verpackungsbereich tätige Gesellschaft am Freitag mitteilt.
Das Unternehmen sei auf Kurs, eine jährliche Produktion und einen Umsatz ("sales run rate") von 200 Mio Airopack-Behältern bis Ende 2018 zu erreichen, heisst es zudem. Im zweiten Halbjahr 2017 dürften Produktion und Verkaufsvolumen stetig weiterwachsen.
Es sei in Verkauf, Marketing und Produktion investiert worden, um für das das mit dem erweiterten Team angepeilte Wachstum bereit zu sein, lässt sich CEO Quint Kelders zitieren. Auch seien substantielle Fortschritte mit neuen Kunden erfolgt. Zum einen werde die Pipeline gefüllt, um die geplante Produktionskapazität von 200 Mio Behältern jährlich zu erfüllen. Man sei zum anderen zufrieden, dass die Finanzierung für den Ausbau gesichert sei.
Airopack plant die Kapazität in der Fabrik in Waalwijk im laufenden Jahr zunächst auf 100 von 80 Mio Behältern zu erhöhen und dann auf 200 Mio im Laufe von 2018. Das Mittelfristziel eines jährlichen Volumens von mehr als 700 Mio wird ausserdem bestätigt.
Im ersten Halbjahr 2017 habe Airopack allerding erst 18,1 Mio Behälter produziert, was einem Anstieg von 89% im Vergleich zum Vorjahr entspreche.
(AWP)