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Die durchsichtige, leicht gewölbte Augenhornhaut oder Cornea ist nur etwa einen halben Millimeter dick und besteht aus drei Schichten:
An der Oberfläche liegt das Epithel: es wächst vom Rand her und heilt deshalb sehr gut, ähnlich wie die Haut.
In der Mitte liegt die dickste Schicht, das sogenannte Stroma, das aus mehreren Lagen Bindegewebe besteht. Durch die besondere Anordnung seiner Zellen und das Fehlen von Blutgefässen bleibt die Hornhaut transparent und trägt zur Lichtbrechung bei, die für das Scharfsehen nötig ist. Um diese typische Zellstruktur zu erhalten, muss laufend Zellwasser aus dem Stroma abgepumpt werden. Diese Aufgabe übernehmen spezialisierte Zellen in der innersten Schicht der Augenhornhaut: des Endothels. Fällt ihre Funktion aus, kommt es zur Trübung der Augenhornhaut und damit zur Erblindung.
Das Endothel heilt nicht, weil sich seine Zellen nicht teilen können. Hier hilft nur noch die Transplantation einer gesunden Spender-Augenhornhaut.