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Das Kasernenareal im Stadtzentrum von Aarau ist für die Stadt und den Kanton von grosser Bedeutung. Es bietet ein einzigartiges Entwicklungspotenzial an zentralster Lage. Die Stadt Aarau und der Kanton Aargau planen deshalb gemeinsam die Zukunft des Kasernenareals. Der 1982 abgeschlossene Waffenplatzvertrag zwischen Bund und Kanton regelt die gegenwärtige militärische Nutzung und hat eine Laufzeit bis 2030. Bis dahin wollen Stadt und Kanton die Zeit nutzen, um die Weichen für eine zukunftsfähige Entwicklung des attraktiven Areals zwischen Bahnhof und Altstadt zu stellen. Dies soll einvernehmlich zwischen Stadt, Kanton und Bund erfolgen.
Der Aarauer Stadtrat hat am 1. März und der Aargauer Regierungsrat am 17. März den Masterplan und den dazugehörigen Zusatz zum Letter of Intent aus dem Jahr 2015 verabschiedet. Dieser Zusatz definiert die Planungsschritte für die vierte Phase der Arealentwicklung sowie eine Kostenschätzung. Der Kanton spricht einen Verpflichtungskredit in der Höhe von rund 470 000 Franken für seinen Anteil an den weiteren Planungskosten. Der Aarauer Einwohnerrat wird im über den Kredit in der Höhe von ebenfalls rund 470 000 Franken für den Anteil der Stadt befinden. Die Stossrichtung des Masterplans mit Öffnung, Durchwegung und Nutzungsdurchmischung des Areals als vielfältiges Stadtquartier wird dabei weiterverfolgt. Dies soll nach 2030 durch eine schrittweise Öffnung und Umnutzung des Areals für zivile Nutzungen in Abstimmung mit der teilweisen militärischen Nutzung erreicht werden. (nfz)