Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03293.jsonl.gz/1381

Mit Garbiñe Muguruza und Maria Scharapowa verloren die beiden Spielerinnen, die in der Vorrunde alle ihre Spiele gewonnen hatten. Radwanska und Kvitova hatten hingegen zwei von drei Partien verloren und kamen nur dank des besseren Satzverhältnisses weiter.
Die Polin Radwanska setzte sich gegen die als Nummer zwei gesetzte Muguruza, der sie in diesem Jahr viermal unterlegen war, nach einem über zweieinhalb-stündigen Kampf 6:7 (5:7), 6:3, 7:5 durch. Die Spanierin machte im ersten Satz einen 1:4-Rückstand wett, konnte das Momentum jedoch nicht in den zweiten Durchgang mitnehmen. Letztlich setzte sich Radwanska mit ihrem cleveren, variantenreichen Spiel durch. Unter Tränen bekannte die 26-jährige Polin: “Nachdem ich die ersten zwei Spiele verloren hatte, glaubte ich nicht mehr an ein Weiterkommen. Aber heute war das ein wirklich gutes Spiel.”
Im Duell der beiden einzigen Spielerinnen, die das Turnier in der Vergangenheit bereits gewonnen haben, zeigte sich Kvitova beim 6:3, 7:6 (7:3) gegen Scharapowa nervenstärker. Die Siegerin von 2011 wendete das Blatt im zweiten Satz nach einem 1:5-Rückstand. Scharapowa, die beim Masters 2004 als 17-Jährige triumphiert hatte, konnte ihre fehlende Matchpraxis nicht verbergen. Sie hatte seit Wimbledon Anfang Juli kein Spiel mehr beendet, ehe sie in Singapur mit drei Vorrundensiegen überrascht hatte.
Linkshänderin Kvitova und Scharapowa werden sich bereits in zwei Wochen im Fedcup-Final zwischen Tschechien und Russland wieder gegenüberstehen.
(SI)