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Filmkritik: Keine geistreiche Unterhaltung72e Festival de Cannes 2019
In Dakar entsteht ein futuristisches Hochhaus. Doch die Baurarbeiten sind ins Stocken geraten. Der Grund: Die Bauarbeiter wurden schon seit mehr als drei Monaten nicht mehr bezahlt. Einer von ihnen ist Suleiman (Traore), der die Situation nicht mehr hinnehmen und deshalb gleich Senegal verlassen will. Bevor er sich auf ein Boot in Richtung Spanien begibt, sucht er nochmals seine Geliebte Ada (Mame Bineta Sane) auf. Diese ist eigentlich dem reichen Omar versprochen, den sie in zehn Tagen heiraten soll. Von seiner bevorstehenden gefährlichen Reise sagt Suleiman Ada jedoch nichts und so gehen die beiden auseinander.
Es waren die letzten Minuten, die sie miteinander verbrachten, denn das Boot mit Suleiman an Bord kentert auf hoher See. Überlebende gibt es keine. Ada erfährt davon und ist am Boden zerstört. Trotzdem willigt sie der Hochzeit mit Omar ein, der gar nichts von Suleiman weiss. Als eines Abends plötzlich das Bett von Omar und Ada in Flammen steht, vermutet der Ermittler Issa (Mbow) Suleiman hinter der Tat. Laut Zeugenaussagen soll der Junge in der Nähe gesehen worden sein. Doch wie ist das überhaupt möglich? Ist Suleiman vielleicht doch nicht tot?