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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.00294 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Brügger Urteil vom 29. Mai 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch G.___ gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1965, absolvierte nach Beendigung der obligatorischen Schulzeit eine Lehre als Damencoiffeuse, welche sie im Jahre 1986 erfolgreich abschliessen konnte ( Urk. 15/ 4 ). Sie arbeitete in der Folge aber nicht in diesem Beruf, sondern verrichtet e zwischen 1986 und 1992 diverse Hilfsarbeiter tätig keiten in der Industrie und in der Reinigungsbranche ( Urk. 15/44). In den Jah ren 1992/93 besuchte sie einen Vorkurs an d er Schule Y.___ ( Urk. 15/10/4, Urk. 15/44 ), vom 1 8. Juli 1994 bis zum 3 0. September 1995 (letzter effektiver Arbeitstag: 2 3. Juni 1995) war sie in der Buchbinderei Z.___ als Mitarbeiterin Broschuren erwerbstätig ( Urk. 15/14) und ab dem 1. Oktober 1995 arbeitete sie als Löterin/Bestückerin bei der Firma A.___ ( Urk. 15/12). Wegen einer Endometriose meldete sie sich am 2 8. April 1997 bei der Invalidenversicherung zum Renten bezug an ( Urk. 15/10). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm diverse Abklärungen vor und sprach der Versicherten schliesslich mit Verfügung vom 3. Dezember 1997 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 50 % mit Wirkung ab dem 1. März 1997 eine halbe Invalidenrente zu ( Urk. 15/23). 1.2 Mit Schreiben vom 1 8. Juli 1999 teilte X.___ der IV-Stelle mit, sie habe trotz grosser Konkurrenz die Aufnahmeprüfung für die Fachklasse für bildende Kunst an der Hochschule B.___ bestanden und bewerbe sich im Moment für ein Stipendium. Sie möchte wissen, ob ihr trotz dem weiterhin die halbe Invalidenrente ausgerichtet werde. Die Anzahl Schul tage entspreche nur etwa der Hälfte der Arbeitstage für eine volle Erwerbs tätig keit und sie sei bei der Gestaltung der Präsenzzeit sehr flexibel, was ihr bei ihrer Krankheit (Endometriose) sehr entgegenkomme. Da sie leider sehr einseitig begabt sei, wäre sie nach vielen Leidensjahren in einer Fabrik ausserdem end lich in der Lage, sich entsprechend ihrer Fähigkeiten und ihrer Begabung für eine Lebensaufgabe auszubilden. Dies würde sich sicher positiv auf ihre Psyche auswirken. An dieser Schule würden Arbeitsweisen und -techniken vermittelt, welche es ihr zweifelsohne ermöglichen würden, ihre Existenz besser zu sichern als bisher ( Urk. 15/36/1-4). Nach diversen Abklärungen hielt die IV-Stelle mit Verfügung vom 20. September 1999 an der A usrichtung der halben Rente fest ( Urk. 15/40). Die Versicherte beendete ihr noch in einem 50%-Pensum beste hendes Arbeitsverhältnis mit der Firma A.___ per 22. Oktober 1999 ( Urk. 15/47/1) und nahm am 2 5. Oktober 1999 das Studium an der Hoch schule B.___ auf ( Urk. 15/46/1). Die IV-Stelle klärte die berufliche Situation ab und sprach X.___ mit Verfügung vom 10. August 2000 die Übernahme der Kosten einer zweijährigen Handelsschule im Umfang von Fr. 16‘768.-- (als eine der ursprünglichen Ausbildung als Coiffeuse gleichwertige Ausbildung) zu, wobei sie festhielt, dass die Versicherte austauschweise einen ent sprechen den Beitrag an ihre Ausbildung an der Schule Y.___ erhalte ( Urk. 15/6 3 ). Mit Verfügung vom 25. September 2001 h ob die IV-Stelle die berufliche Massnahme auf, da die Versicherte die Ausbildung an der Schule Y.___ aus gesundheitlichen Gründen habe abbrechen müssen ( Urk. 15/83). Mit Verfügung en vom 2 7. Juni 2002 sprach die IV-Stelle X.___ basierend auf einem Invaliditätsgrad von 50 % für die Zeit vom 1. Juli bis zum 30. September 2001 eine halbe Invalidenrente (Wiederausrichtung der Rente vor Beginn der beruflichen Massnahme) und basierend auf einem Invali ditätsgrad von 100 % mit Wirkung ab dem 1. Oktober 2001 eine ganze Invali denrente zu ( Urk. 15/101 ; vgl. Urk. 15/92 ). 1.3 Nach einem von Amtes wegen durchgeführten Revisionsverfahren teilte die IV-Stelle der Versicherten am 2. Juni 2005 mit, bei der Überprüfung habe keine Änderung festgestellt werden können, weshalb sie unverändert eine ganze Invalidenrente erhalte (Invaliditätsgrad: 100 % ) ( Urk. 15/113). 1.4 Im Juni 2008 leitete die IV-Stelle ein weiteres Revisionsverfahren ein (Urk. 15/116). Dabei holte sie die Arztberichte von Dr. med. C.___, All gemeine Medizin FMH, vom 2 0. Juli 2008 ( Urk. 15/118) und von Prof. Dr. med. D.___, Facharzt FMH Gynäkologie & Geburtshilfe, Spital E.___, vom 2 5. Juli 2008 ( Urk. 15/119/7-8) ein. Am 5. Februar 2009 teilte die Hochschule B.___, Abteilung Design & Kunst, der IV-Stelle mit, erfreulicherweise könne die Zusammenarbeit mit der Versicherten fortgesetzt werden. Sie könne ihr Studium ohne erneute Prüfung wieder aufnehmen. Das Anliegen werde von der Schule unterstützt und die IV darum gebeten, der Ver sicherten die nötige Unterstützung zukommen zu lassen. Sie habe darlegen können, dass sich ihr gesundheitlicher Zustand sehr positiv entwickelt habe, und es seien berechtigte Hoffnungen vorhanden, dass sie ihr Studium ohne weitere Unterbrüche zu Ende bringen könne. X.___ sei eine Vollblut künstlerin. Die Schule glaube, dass eine solche Persönlichkeit in der „konventio nellen“ Arbeitswelt nicht wirklich gut aufgehoben sei. Die eigene Besetzung mit Auf gaben und Projekten, die sie ihrem Rhythmus und ihren Kräften ent spre chend realisieren könne, erscheine erfolgsversprechend und könne ihr Selbst vertrauen w eiter stärken ( Urk. 15/121). Die IV-Stelle liess das poly disziplinäre Gutachten des Instituts F.___ vom 2 0. März 2009 erstellen ( Urk. 15/127/2-24). Mit Vorbescheid vom 2 3. Juli 2009 teilte sie der Versicherten mit, die bisherige ganze Rente werde infolge Verbesserung des Gesundheitszustandes auf eine halbe Rente herabgesetzt (Urk. 15/140). X.___ liess am 1 8. August 2009 durch den Sozialarbeiter G.___ mit teilen, sie habe keinen Einwand gegen den Vorbescheid anzubringen, sie ersu che aber um Stellungnahme zur Frage, warum die IV-Stelle nicht bereit sei, ihr die Ausbildung an der Hochschule B.___ zu finanzieren ( Urk. 15/142). Die IV-Stelle holte die weiteren Arztberichte von Dr. C.___ vom 2. November 2009 ( Urk. 15/ 148/ 1-5), des Spitals H.___ vom 1 8. November 2009 (Urk. 15/149) un d von Prof. Dr. D.___ vom 24. November 2009 ( Urk. 15/150/5-6) ein. Mit Vorbescheid vom 1 3. Januar 2010 teilte sie der Versi cherten erneut mit, die ganze Rente werde auf eine halbe herabgesetzt, da zwi schen zeitlich nur eine vorübergehende Ver schlecht erung vom 24. August bis zum 4. September 2009 stattgefunden habe (Urk. 15/155). Nachdem gegen die sen Vor bescheid keine Einwände erhoben worden waren, sprach die IV-Stelle X.___ mit Verfügung vom 3. März 2010 mit Wirkung ab dem 1. Mai 2010 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 54 % eine halbe Invali denrente zu ( Urk. 15/158). 1.5 Mit Schreiben vom 1 4. November 2012 liess X.___ den Antrag stellen, es sei ihr rückwirkend ab 1. März 2012 erneut eine ganze Invalidenrente auszu richten ( Urk. 15/161). Am 1 0. Dezember 2012 stellte Dr. C.___ der IV-Stelle den Bericht über seine Einschätzung des aktuellen Gesundheitszustandes und des Verlaufs der Arbeitsfähigkeit zu ( Urk. 15/165). Mit Schreiben vom 16. Dezember 2012 teilte med. pract. I.___, Psychiatrie und Psycho therapie FMH, mit, sie unterstütze den Antrag um Erhöhung der Invalidenrente voll und ganz ( Urk. 15/166). Am 3 1. Januar 2013 beantwortete sie der IV-Stelle sodann zusätzliche Fragen ( Urk. 15/ 167-168 ). Die IV-Stelle liess in der Folge das bidis ziplinäre (psychiatrisch/rheumatologisch) Gutachten von Dr. med. J.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, und von Dr. med. K.___, Rheu matologie FMH, vom 3 0. Juli 2013 erstellen ( Urk. 15/185 /1-18, Urk. 15/186 /1-18, unter anderem unter Beilage des Berichts der psychiatrischen Klinik L.___ vom 2 3. Mai 2013, Urk. 15/185/20-24 ). Mit Vorbescheid vom 2 8. November 2013 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, in wieder erwä gungsweiser Aufhebung der Verfügung vom 3. März 2010 werde die bisher ausgerichtete Invalidenrente aufgehoben. Gegen diesen Vorbescheid liess X.___ am 1 7. Dezember 2013 Einwand erheben ( Urk. 15/193). Die IV-Stelle hob mit Verfügung vom 1 7. Februar 2014 in Wiedererwägung der Verfügung vom 3. März 2010 die Rente auf Ende de s der Zustellung folgenden Monats auf ( Urk. 2). 2. Gegen diese Verfügung erhob X.___ durch G.___ am 1 1. März 2014 Beschwerde mit folgenden Anträgen ( Urk. 1 S. 1) „ 1. Die SVA Zürich, IV-Stelle, sei zu verpflichten, ein umfassendes psychiatri sches Gutachten über die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit von Frau X.___ zu veranlassen und damit sei die Psychiatrie M.___ zu beauftragen. 2. Der Versicherten sei weiterhin ab 1. April 2014 eine IV-Rente von mindes tens einer halben Rente, allenfalls einer Vollrente zu gewähren. 3. Es sei der Versicherten die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren.“ Am 1 2. April 2014 ( Urk. 10) reichte die Beschwerdeführerin den Arztbericht von Prof. Dr. D.___ vom 9. April 2014 ( Urk. 11) ein. Am 2 9. April 2014 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 14), was der Beschwerdeführerin am 5. Mai 2014 mitgeteilt wurde ( Urk. 16). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG ). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi si onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen). 1. 4 Fehlen die in Art. 17 ATSG genannten Voraussetzungen, so kann die Rentenverfü gung nach den für die Wiedererwägung rechtskräftiger Verwal tungsverfügungen geltenden Regeln abgeändert werden. Danach ist die Ver waltung befugt, auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn sich diese als zweifellos unrichtig erweist und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist ( Art. 53 Abs. 2 ATSG; BGE 110 V 176 E. 2a, E. 1 mit Hinweisen). 1.5 Nach lit. a Abs. 1 der am 1. Januar 2012 in Kr aft getretenen Schlussbestimmun gen der Änderung vom 1 8. März 2011 des Bu ndesgesetzes über die Invaliden versicherung (IVG) ( 6. IV-Revision, erstes Massnahmepaket; kurz: lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision) werden Renten, die bei pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung überprüft. Sind die Vorauss etzungen nach Artikel 7 des Bun desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufgehoben, auch wenn die Voraussetzungen von Artikel 17 Absatz 1 ATSG nicht erfüllt sind. Diese Bestimmung ist verfassungs- und EMRK-konform (BGE 139 V 547 E. 3). Die in lit. a Abs. 1 SchlB 6. IV-Revision vorgesehene Rentenherabsetzung bezie-hungsweise -aufhebung ist nicht auf vor dem 1. Januar 2008 zugesprochene Renten beschränkt. Erging die fragliche Rentenzusprache aber bereits in Beachtung der jeweils relevanten Rechtsprechung zu pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage, bleibt kein Raum für ein Rückkommen unter dem Titel der Schluss-bestimmung (BGE 140 V 8 E. 2). 1.6 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1. 7 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent wicklungen nö tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.). 1.8 Eine fach ärztlich (psychiatrisch) diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzstörung begründet als solche noch keine Invalidität. Vielmehr besteht eine Vermutung, dass die somatoforme Schmerzstörung oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar sind. Bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, können den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar machen, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt. Ob ein solcher Ausnahmefall vorliegt, entscheidet sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien. Im Vordergrund steht die Feststellung einer psychischen Komorbidität von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprä gung und Dauer. Massgebend sein können auch weitere mit gewisser Intensität und Konstanz erfüllte Faktoren, so: chronische körperliche Begleiterkrankun gen; ein mehrjähriger, chronifizierter Krankheitsverlauf mit unveränderter oder progredienter Symptomatik ohne längerdauernde Rückbildung; ein ausgewiese ner sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens; ein verfestigter, therapeu tisch nicht mehr beeinflussbarer innerseelischer Verlauf einer an sich miss glückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbewältigung (primärer Krank heitsgewinn; „Flucht in die Krankheit"); ein unbefriedigendes Behandlungser gebnis trotz konsequent durchgeführter ambulanter und/oder stationärer Behandlung (auch mit unterschiedlichem therapeutischem Ansatz) und gescheiterte Rehabilitationsmassnahmen bei vorhandener Motivation und Eigenanstrengung (kooperative Haltung) der versicherten Person. Je mehr dieser Kriterien zutreffen und je ausgeprägter sich die entsprechenden Befunde dar stellen, desto eher sind - ausnahmsweise - die Voraussetzungen für eine zumut bare Willensanstrengung zu verneinen (BGE 130 V 352, 131 V 49 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3). In BGE 139 V 547 hat das Bundesgericht an dieser Rechtsprechung unter Ausei nandersetzung mit der daran geübten Kritik festgehalten und auf die besondere Bedeutung einer fachgerechten Abklärung hingewiesen (E. 9.1.3, E. 9.2.1). Ins besondere erkannte das Bundesgericht, dass sich die unklaren Beschwerden hinsichtlich ihrer invalidisierenden Folgen von anderen (psychischen) Leiden durch die mangelnde Objektivierbarkeit unterscheiden. Dabei handelt es sich um ein sachliches Kriterium, das überprüft werden kann. Die hinreichende Objekti vierbarkeit der gesundheitlichen Beeinträchtigung wird für Ansprüche auf Sozi alversicherungsleistungen seit jeher vorausgesetzt und hat im Rahmen der 5. IV-Re vision auch Eingang in die Gesetzgebung gefunden (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Von einer unbegründeten Schlechterstellung beziehungsweise einer Dis kriminierung der betroffenen Versicherten in verfassungsmässigem Sinne bezie hungsweise nach Massgabe der EMRK kann daher nicht gesprochen werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_142/2013 vom 20. November 2013 E. 4.2 mit Hinweis auf BGE 139 V 547 E. 5.6 in fine und E. 5.7). 2. 2.1 2.1.1 Laut dem Arztbericht von Dr. C.___ vom 2 0. Juli 2008 ( Urk. 15/118) bestehen bei der Beschwerdeführerin mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine Endometriose, Status nach mehrfacher Lapa raskopie, Status nach Hysterektomie im April 2008, ein chronischer Er schöpfungszustand und ein chronisches Schmerzsyndrom bei panvertebralem Syndrom bei Fehlform (Skoliose), genera lisiertem myofascialem Schmerz syndrom, abdominalen Schmerzen bei Endo metriose, Migräne, eine rezidi vierende Depression sowie eine Polyallergie. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seien ausserdem eine Hypertonie, eine rezidivierende Nephrolithiasis, Doppelniere links, sowie ein Status nach Chole cystektomie vorhanden. In der Tätigkeit als Coiffeuse sei die Beschwerdeführe rin sei t mindestens 2002 zu 100 % arbeitsunfähig. Sie habe aus gesundheitli chen Gründen nie auf diesem Beruf gearbeitet. Der Versuch eine r künstlerischen Ausbildung sei an gesundheitlich bedingten Unterbrüchen und Abwesenheiten gescheitert. Bezüglich der Endometriose sei drei Monate nach Hysterektomie noch keine sichere Prognose möglich, der bisherige Verlauf sei günstig. Bezüg lich der übrigen Diagnosen sei mit einem fluktuierenden Verlauf zu rechnen. Es sei aus diesem Grund zur Zeit keine Erwerbs tätigkeit möglich. Eventuell könne die Beschwerdeführerin auf längere Sicht eine angepasste T ätigkeit von 20 bis 50 % ausüben. 2.1.2 An dieser Einschätzung hielt Dr. C.___ im Bericht vom 2. November 2009 im Wesentlichen fest ( Urk. 15/148/1-4). 2.1.3 Im Schreiben vom 1. Dezember 2013 ( Urk. 15/192/18 ; vgl. Schreiben vom 10. Dezember 2012, Urk. 15/165 ) führte Dr. C.___ aus, er unterstütze den Ein wand der Beschwerdeführerin gegen die Aufhebung der Invalidenrente. Die somatischen Diagnosen hätten sich nicht geändert, und es habe sich wiederholt gezeigt, dass eine normale körperliche Belastung nicht möglich sei, da die Be schwerden des Bewegungsapparates dadurch exacerbier ten. Eine Beschäftigung als Coiffeuse sei somit nicht mehr denkbar, auch die teilzeitliche Tätigkeit im Museum habe eingestellt werden müssen. Die vom Institut F.___ bescheinigten Ein schränkungen bestünden weiterhin, und die Renten berechtigung der Beschwer deführerin sei unverändert gegeben. 2.2 2.2.1 Gemäss dem Bericht von Prof. Dr. D.___ vom 2 5. Juli 2008 ( Urk. 15/119/7-8) liegt bei der Beschwerdeführerin zurzeit ein gutes anatomisches und funktio nelles Resultat vor. Es bestünden eine auffallende Müdigkeit, ein chronique fatigue-Syndrom sowie eine Fibromyalgie. Der Gesundheitszustand sei statio när. Aktuell sei die Beschwerdeführerin zu 100 % arbeitsunfähig. Ob eine Ver besserung erreicht werden könne, sei nicht beurteilbar. 2.2.2 Im Bericht vom 2 4. November 2009 ( Urk. 15/150/5-6) hielt Prof. Dr. D.___ fest, die Beschwerdeführerin sei zwischenzeitlich vom 2 2. bis zum 2 8. August 2009 im Spital H.___ wegen eines entzündlichen Konglomerat tu mors im Unterbauch hospitalisiert gewesen. Das Spital H.___ habe für die Zeit vom 2 4. August bis zum 4. September 2009 eine Arbeitsun fähigkeit bestätigt, und gemäss Aussagen der Beschwerdeführerin bestehe diese bis auf weiteres. 2.2.3 Im Schreiben an den Vertreter der Beschwerdeführerin vom 9. April 2014 (Urk. 11) führte Prof. Dr. D.___ aus, die Beschwerdeführerin leide aktuell unter Darmblutungen mit entsprechenden Beschwerden, die möglicherweise eine Endometrioseproblematik beinhalteten. Auch wenn die Beschwerdeführerin nicht mehr menstruiere und menopausal wäre, könne sie trotzdem an den Fol gen der Endometriose leiden wie Fibrose und Vernarbungen nebst Defektbil dungen. Letztlich könne nur durch eine Bauchspiegelung erhärtet werden, ob die Beschwerdeführerin frei von Endometrioseherden und frei von endometrio seassoziierten Pathologien sei. 2.3 Die Ärzte des Instituts F.___ stellten im polydisziplinären Gutachten vom 2 0. März 2009 folgende Diagnosen ( Urk. 15/127/20): 1. Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit 1. Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte bis mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1) 2. Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) 3. Chronisches panvertebrales Schmerzsyndrom ohne radikuläre Ausfälle (ICD-10 M54.80) - freie Beweglichkeit sämtlicher Wirbelsäulenabschnitte 2. Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit 1. Atopische Diathese (ICD-10 L20) - anamnestisch saisonale Rhinitis allergica (ICD-10 J30.1) 2. Chronisch rezidivierende rechtsbetonte Unterbauchschmerzen - Beschwerderegredienz seit Hysterektomie seit 04/08 im Rahmen einer symptomischen Endometriose - aktuell im Rahmen der Diagnose 1.2 3. Anamnestisch rezidivierende Migräne (ICD-10 G43) 4. Hypertoner Blutdruckwert - kontrollbedürftig 5. Status nach Nephrolithiasis rechts 03/01 6. Status nach Nikotinabusus bis 1999 Die Beschwerdeführerin habe den erlernten Beruf als Coiffeuse nie ausgeübt. Seit dem Abbruch ihres 1999 begonnenen Kunststudiums arbeite sie einzelne Stunden pro Tag als selbständige Künstlerin, erziele hierbei jedoch kein Ein kommen. Es sei somit von dieser angestammten Tätigkeit auszugehen. Aus Sicht des Bewegungsapparates wirke sich das chronische panvertebrale Schmerz syndrom nicht auf die angestammte oder andere körperlich leichte bis mittel schwere Tätigkeiten aus. Lediglich für körperlich schwere Tätigkeiten bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Aus psychiatrischer Sicht wirkten sich die rezidivierende depressive Störung mit gegenwärtig leichter bis mittel gradi ger Episode sowie die anhaltende somatoforme Schmerzstörung auf die Arbeits fähigkeit der Beschwerdeführerin aus. In einer aus somatischer Sicht adaptierten Tätigkeit resultiere hierdurch bei ganztägigem Einsatz eine Leistungseinbusse von 40 %, entsprechend einer Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 60 %. Auf grund der anamnestisch bekannten atopischen Diathese mit saisonaler Rhino konjunktivitis seien Tätigkeiten mit erhöhter Staubbelastung und Pollen exposi tion ungeeignet. Aus polydisziplinärer Sicht resultiere für die ange stammte Tätigkeit als Künstlerin sowie für andere körperlich leichte bis mittel schwere Tätigkeiten eine ganztägige Arbeitsfähigkeit mit einer Leistungs einbusse von 40 %, entsprechend einer Arbeits - und Leistungsfähigkeit von 60 %. Die fest gestellte Arbeitsfähigkeit bestehe mit hoher Wahrscheinlichkeit seit Juli 2008, mit Sicherheit seit Februar 200 9. Aufgrund der Angaben in den Akten und der zugespr ochenen ganzen IV-Rente wegen einer sympto matischen Endometriose sei davon auszugehen, dass zuvor eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit für sämtli che Tätigkeiten vorgelegen habe. Die Selbstein schätzung der Beschwerdeführe rin, wonach eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für unqualifi zierte Tätigkeiten ausserhalb des Kunstbetriebs bestehe, sei durch die Selbst limitierung, wie sie oft im Rahmen somatoformer Schmerzstörungen beo bachtet werden könne, durch regressive Tendenzen sowie durch die Ent wöhnung von der Arbeit zu begrün den. Ausserdem bestehe eine deutliche Diskrepanz zwi schen den subjektiv geklagten Beschwerden und den klinisch nur geringen objektivierbaren Befun den. Die antidepressive Medikation nehme die Be schwerdeführerin entgegen ihren Angaben nur unregelmässig oder in deut lich tieferer als der angegebenen Dosis ein. Berufliche Massnahmen seien auf grund d er langjährigen Entwöhnung von der Arbeit und der subjektiven Arbeitsun fähigkeit für Tätigkeiten aus serhalb des Kunstbetriebes nicht Erfolg versprechend und somit nicht zu emp fehlen. 2.4 Med. pract. N.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Reha bilita tion, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin führte in der Stellungnahme vom 1 3. Mai 2009 ( Urk. 15/137/4) aus, nach Aktenlage sei in Anlehnung an das F.___ -Gutachten seit Juli 2008 eine Ver besserung des Gesundheitszustandes ausgewiesen. Es sei von der im Gut achten festgelegten Arbeitsfähigkeit auszugehen und nach zwei Jahren eine Revision vorzunehmen. 2.5 2.5.1 Laut dem Schreiben der Psychiaterin med. pract. I.___ vom 1 6. Dezember 2012 ( Urk. 15/166) leidet die Beschwerdeführerin seit vielen Jahren an schwer wie genden psychischen Erkrankungen (rezidivierende depressive Störung, post traumatische Belastungsstörung nach frühem Verlust der Mutter, Angststörung). Ihr Vater sei vor zwei Jahren an einer Karzinomerkrankung verstorben, was bei der Beschwerdeführerin zu einer Retraumatisierung geführt habe. Ihr Gesund heitszustand habe sich seither destabilisiert und verschlechtert. Zudem hätten Arbeitsversuche und Schulbesuch gezeigt, dass sie nur sehr eingeschränkt belastbar sei und eine durchschnittliche Erwerbsfähigkeit von nur 20 % habe erreicht werden können. Seit etwa zwei Monaten leide die Beschwerdeführerin erneut an einer sehr ausgeprägten depressiven Sympto matik mit starker depres siver Stimmung, Rückzug, Konzentrationsstörungen und verstärk ten Ängsten und sei deshalb mindestens bis Ende Jahr, voraussichtlich länger, zu 100 % arbeitsunfähig. 2.5.2 Auf Nachfrage der Beschwerdegegnerin hielt med. pract. I.___ am 3 1. Januar 2013 ( Urk. 15/168) fest, die depressive Symptomatik sei aktuell so stark, dass eine stationäre Therapie indiziert sei. Die Beschwerdeführerin studiere seit 1999 an der Hochschule B.___. Ihre Seminarbelegungen hätten einer durchschnittlichen Arbeitsleistung von 20 % entsprochen. Im Moment könne sie nicht einmal für einige Stunden die Schule besuchen oder kreativ arbeiten. Dank ihrer Begabung und ihres Durchhaltewillens sei die Schule aber bereit, die Studienbedingungen und die Studiendauer ihrem Gesundheitszustand anzu pas sen. Auch nach Abklingen der aktuellen depressiven Episode könne in ab seh barer Zeit nicht mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit von durch schnittlich 20 % gerechnet werden. 2. 6 Dr. J.___ und Dr. K.___ hielten in der interdisziplinären Beurteilung ihres psychiatrisch-rheumatologischen Gutachtens vom 3 0. Juli 2013 (Urk. 15/185/17) fest, es bestünden bei der Beschwerdeführerin aus rheuma tolo gischer Sicht Ganzkörperschmerzen ohne ein erkennbares somatisches Substrat. Angesichts von degenerativen Veränderungen an der distalen Lenden wirbel säule könne eine leichte organische Teilkomponente für die geklagten Rücken schmerzen nicht ausgeschl ossen werden, doch müssten die Rücken beschwerden in erster Linie im Rahmen der extrasomatisch begründeten Panal gie aufgefasst werden. Aus rheumatologischer Sicht sei die Beschwerde führerin arbeitsfähig. Aus psychiatrischer Sicht wurde n eine rezidivierende depressive Störung, leichte bis mittelgradige Episode (ICD-10 F33.0/1 ), ein e anhaltenden somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) sowie negative Kindheitserlebnisse (ICD-10 Z61) diagnostiziert ( Urk. 15/185/7). Es habe von März 2009 bis Ende 2012 eine Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit in der bisher ausgeübten beruf lichen Tätigkeit bzw. beim Studium von 30 % bestanden. Bis Mitte März 2013 habe sich die Arbeitsfähigkeit auf 50 % reduziert und sei dann wieder auf 70 % angestiegen ( Urk. 15/185/17). Bezüglich des Verlaufs des Gesundheits zustands hielt Dr. J.___ fest ( Urk. 15/185/13), es habe sich seit der letzten Revision keine andauernde Veränderung des Gesundheitszustands eingestellt. Es handle sich im Wesent lichen um einen unveränderten Gesundheitszustand. Allerdings müsse die unge nügende medikamentöse Compliance berücksichtigt werden. Eine genügende medikamentöse Therapie werde zu einer Stabilisierung der Arbeits fähigkeit führen. Die Beschwerdeführerin sei auf die Schmerzen fixiert, sie äussere hypochondrische Befürchtungen und zeige eine Schmerz aus dehnung. Es lägen ungünstige krankheitsfremde Faktoren wie eine lange Phase von Arbeits un tätigkeit, eine vorerst unbefriedigende Berufswahl und ein langwieriges Hoch schulstudium vor ( Urk. 15/185/8-9). Es könne von einer psychi schen Komorbidität im leichten bis selten mittelgradigen Bereich ausge gangen werden. Eine chronische körperliche Begleiterkrankung habe nicht diagnosti ziert werden können. Die soziale Integration der Beschwerdeführerin sei nicht verloren gegangen. Die prämorbide Persönlichkeitsstruktur sei eher auffällig, die Schmerzsymptomatik sei progredient u nd chronifiziert. Insgesamt würden somit zwar mehrere Kriterien, welche gegen die Überwindbarkeit der somatoformen Schmerzstörung sprechen würden, zutreffen, jedoch nicht in einem derartigen Ausmass, dass von einer über 30%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus gegangen werden müsse ( Urk. 15/185/9-10). 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin führt zur Begründung der angefochtenen Verfügung aus, die erstmalige Rentenzusprache an die Beschwerdeführerin sei auf Grund der Endometriosebeschwerden erfolgt. Da diese nach durchgeführter Hysterek tomie im Jahre 2008 nicht mehr vorhanden gewesen seien, hätten sich die Ver hältnisse nachträglich verändert. Ein Revisionsgrund sei somit ausgewiesen gewesen. Im F.___ -Gutachten vom 2 0. April 2009 seien nur Beschwerdebilder ausgewiesen, welche grundsätzlich als überwindbar gelten würden. Ohne ent sprechende Prüfung sei aber eine 40%ige Arbeitsunfähigkeit aus psych ischer Sicht angenommen worden. Führe man diese Prüfung nun nachträglich durch, gelange man zum Ergebnis, dass bereits zum damaligen Zeitpunkt aus recht li cher Sicht keine Gründe für die Annahme einer Einschränkung der Arbeitsfä higkeit für eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit vorgelegen hätten. Auch gemäss dem aktuellen Gutachten vom 1 5. August 2013 seien keine objektivier baren Befunde ausgewiesen, welche bei gutem Willen nicht überwindbar wären und aus versicherungsmedizinischer Sicht eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit begründen könnten. Die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit sei der Beschwerde führerin im vollen Umfang zumutbar. Der offensichtlich unrichtige Entscheid vom 3. März 2010 sei wiedererwägungsweise aufzuheben, da ein Leistungsan spruch der Beschwerdeführerin nicht mehr ausgewiesen sei ( Urk. 2). 3.2 Demgegenüber liess die Beschwerdeführerin geltend machen, ihr psychischer Zustand habe sich im Jahr 2012 erheblich verschlechtert. Wegen ihren Angst- und Panikattacken sei sie nicht mehr in der Lage, für ihr Studium nach B.___ zu fahren, sondern sie müsse dies in ihrer Wohnung mittels Skype bewältigen. Es treffe nicht zu, dass sie sozial und beruflich integriert sei. Ihre Tätigkeit und ihr Erfolg als Künstlerin h ingen nicht mit einer Erwerbstätigkeit zusammen, sondern mit dem Willen, den Master mit Erfolg abzuschliessen. Die Beschwer deführerin verfüge nicht über einen regelmässigen Tagesablauf. Es gebe Tage, an denen sie für ihr Studium nichts tun und auch ihre Wohnung nicht verlassen könne. Weiter sei es für sie schwierig, Termine einzuhalten. Ein eigentliches soziales Leben ausserhalb des Studiums kenne sie nicht. Sie habe Angst vor direkten Kontakten und könne diese nur mit grosser Überwindung und Anstrengung pflegen oder auch nur, wenn sie zu jemandem grosses Vertrauen habe. Das Studium der Beschwerdeführerin könne keineswegs mit einer auf dem freien Markt basierenden Tätigkeit verglichen werden. In einer Erwerbstätigkeit wäre sie höchstens zu 20 % arbeitsfähig ( Urk. 1). 4. 4.1 Strittig und zu prüfen ist vorliegend, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin im Zeitraum zwischen der Verfügung vom 3. März 2010 (Urk. 15/158 ), mit we lcher die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführer in basierend a uf einem Invaliditätsgrad von 54 % eine halbe Invalidenrente zuge sprochen hat, und der angefochtenen Verfügung vom 1 7. Februar 2014 (Urk. 2) in an spruchs relevan ter Weise verändert hat. Sodann stellt sich die Frage, ob die Verfügung vom 3. März 2010 bereits in Beachtung der relevanten Rechtspre chung zu pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Be schwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage er gangen ist oder ob Raum für ein Rückkommen auf diese Verfügung unter dem Titel von lit. a Abs. 1 der Schluss-bestimmung der 6. IV-Revision bleibt. Ist die Verfügung unter Beachtung dieser Rechtsprechung ergangen, bleibt schliesslich zu prüfen, ob die Beschwerdegeg nerin Anlass hatte, eine Wiedererwägung vorzunehmen, weil sie sich als offen sichtlich unrichtig erweist und deren Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist. 4.2 Das bidisziplinäre Gutachten von Dr. J.___ und Dr. K.___ vom 3 0. Juli 2013 ( Urk. 15/185/13) beantwortet die gestellten Fragen um fassend, berück sichtigt die von der Beschwerdeführerin ge klag ten Beein trächti gungen, wurde in Kenntnis und in Auseinandersetzung mit den Vorakten er stellt und ist in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammen hänge einleuchtend. Ebenso wurden die gezogenen Schluss folgerun gen in nachvoll ziehbarer Weise hergeleitet. Das Gut achten wird damit den von der Recht sprechung entwickelten Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Stellungnahme (E. 1.4) gerecht. Ihm ist volle Beweiskraft zuzuerkennen, falls keine kon kreten Indizien gegen die Zu verläs sigkeit der Ex per tise spre chen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb). Bei der Würdigung von Berichten behandelnder Ärzte ist der Erfahrungstatsa che Rechnung zu tragen, dass sie mitun ter im Hinblick auf ihre auftragsrecht li che Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). 4.3 Gemäss dem Gutachten von Dr. J.___ und Dr. K.___ vom 3 0. Juli 2013 ( Urk. 15/185/13) hat sich seit dem F.___ -Gutachten vom 2 0. März 2009 keine andauernde Veränderung des Gesundheitszustandes eingestellt. Es handle sich im Wesentlichen um einen unveränderten Gesundheitszustand, wobei allerdings die ungenügende medikamentöse Compliance berücksichtigt werden müsse. Dementsprechend wurde die Arbeitsfähigkeit seit März 2009 konstant auf 70 % eingeschätzt, lediglich unterbrochen durch eine kurze Periode einer auf 50 % reduzierten Arbeitsfähigkeit von Anfang 2013 bis Mitte Mai 2013 (Urk. 15/185/11). Ebenso hielt Dr. C.___ im Bericht vom 1 0. Dezember 2012 ( Urk. 15/165) fest, dass sich seit dem 2. November 2009 keine Änderung des Gesundheitszustands ergeben habe. Anzumerken gilt es hierzu, dass Dr. C.___ die Arbeitsunfähigkeit schon zum damaligen Zeitpunkt höher einschätzte als die Gutachter des Instituts F.___, es ist mithin aus seiner Einschätzung auch in dieser Hinsicht nicht auf eine Veränderung des Gesundheitszustandes zu schliessen. Eine dau erhafte Verschlechterung des p sychischen Gesundheitszustandes ergibt sich sodann auch nicht aus dem Austrittsbericht der Klinik L.___ v om 23. Mai 2013 ( Urk. 15/185/20-23). Vielmehr ko nnte die Beschwerdeführerin im Verlauf der Therapie durch die Verbalisierung belastender Erinnerungen besse ren Zugang zu ihrer Gefühlswelt erlangen und zuvor bedrohlich erlebte, abge spaltene Körperreaktionen mit Gefühl s zuständen in Verbindung setzen. Schritt weise konnte sie sich besser selbstbehaupten und geriet weniger rasch in eine selbstverurteilende Haltung. Insgesamt erfolgte die Entlassung der Beschwerde führerin aus der Klinik in gebessertem, stimmungsaufgehelltem Zustand. Eine Arbeitsunfähigkeit wurde ihr von der Klinik L.___ nur bis zum 2 1. Mai 2013 attestiert ( Urk. 15/185/22-23). Es ist somit keine wesentliche Verä nderung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin seit dem 3. März 2010 aus gewiesen. Ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 ATSG ist nicht gegeben. 4. 4 Die Verfügung vom 3. März 2010 ( Urk. 15/158) stützte sich in erster Linie auf das Gutachten des Instituts F.___ vom 2 2. April 2009 ( Urk. 15/127/2-24). Darin wird der Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht eine Einschränkung der Arbeits fähigkeit von 40 % attestiert. Die Arbeitsfähigkeit sei durch die leichte bis mit telgradige depressive Episode bei einer rezidivierenden depressiven Störung und die anhaltende somatoforme Schmerzstörung eingeschränkt. Eine schwere psy chische Störung liege nicht vor. Die Beschwerdeführerin sei nicht suizidal. Sie leide nicht unter schweren Konzentrationsstörungen. Die Diagnose einer psychoorganischen Störung könne nicht gestellt werden. Hinweise auf unbe wusste Konflikte seien nicht vorhanden, ein primärer Krankheitsgewinn sei nicht gegeben. Die komplexen Ich-Funktionen seien nicht schwer gestört. Deut lich auffällige Persönlichkeitszüge für die Diagnose einer Persönlich keitsstörung bestünden nicht. Es bestehe auch kein schwerer sozialer Rückzug. Ausserdem seien die therapeutischen Möglichkeiten nicht ausgeschöpft (Urk. 15/127/13). D er psychiatrische Gutachter des Instituts F.___ nahm demnach eine Beurteilung der zumut baren Willensanstrengung und der der Beschwerdeführerin zur Verfügung stehenden Ressourcen im Hinblick auf die Foerster-Kriterien vor (vgl. dazu vor stehend E. 1.8). RAD-Arzt med. pract. N.___ würdigte dieses Gutachten in seiner Stellungnahme vom 1 3. Mai 2009 ( Urk. 15/137/4) als umfassend und nachvoll ziehbar und erachtete dessen Einschätzung einer 40%igen Arbeitsun fähigkeit in der Tätigkeit als Künstlerin sowie in einer anderen angepassten körperlichen Tätigkeit als ausgewiesen. Eine Prüfung der Foerster-Kriterien hat damit schon beim Erlass der Verfügung vom 3. März 2010 stattgefunden. Für ein Rückkom men auf diese Verfügung unter dem Tite l von lit. a Abs. 1 der Schluss bestim mung der 6. IV-Revision bleibt kein Raum. 4.5 Zu prüfen bleibt damit die Frage, ob der Entscheid vom 3. März 2010 offensicht lich unrichtig war und deshalb zu Recht von der Beschwerdegegnerin im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG in Wiedererwägung gezogen worden ist. Zurückhaltung bei der Annahme zweifelloser Unrichtigkeit ist stets dann gebo-ten, wenn der Wiedererwägungsgrund eine materielle Anspruchsvoraussetzung - wie hier die Invalidität - betrifft, deren Beurteilung massgeblich auf Schät zungen oder Beweiswürdigungen und damit auf Elementen beruht, die notwen digerweise Ermessenszüge aufweisen. Zweifellose Unrichtigkeit der ursprüngli chen Rentenverfügung kann (auch) bei unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes gegebe n sein. Darunter fällt insbeson dere eine unvollständige Sachverhaltsabklärung aufgrund einer klaren Verlet-zung des Untersuchungsgrundsatzes. Eine auf keiner nachvollziehbaren ärztli chen Ein schätzung der massgeblichen Arbeitsf ähigkeit beruhende Invaliditäts bemes sung ist nicht rechtskonform und die entsprechende Verfügung zweifellos unrichtig im wiedererwägungsrechtlichen Sinne (Urteil des Bundesgerichts 9C_1014/2008 vom 1 4. April 2009 E.3.2.2). Bei Renten der Invalidenversicherung ist jedoch zu beachten, dass die Ermitt-lung des Invaliditätsgrads verschiedene Ermessenszüge aufweisende Elemente und Schritte umfasst. Dies gilt insbesondere für die Einschätzung der gesund-heitlich bedingten Arbeitsunfähigkeit. Hier bedarf es für die Annahme zweifel-loser Unrichtigkeit einer qualifiziert rechtsfehlerhaften Ermessensbetätigung. Entscheidend ist nicht, ob die frühere Leistungszusprache unter Berücksichti-gung sämtlicher Teilaspekte richtig und angemessen war. Scheint die Einschät-zung der Arbeitsfähigkeit vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechtskräftigen Rentenzusprechung darbot, als vertret-bar, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus (SVR 2006 IV Nr. 21 S. 75 E. 1.2 [I 545/02]; Urteile des Bundesgerichts I 632/04 vom 2 3. Februar 2005 E. 3.1; 9C_215/2007 vom 2. Juli 2007 E. 3.2). 4.6 B ei der Festlegung einer 40%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und damit der Zusprechung der halben Invalidenrente i m Vordergrund stand die psychische Komorbidität von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprägung und Dauer. Das Bundesgericht hat eine solche zwar mitunter mit der Begründung verneint, mittelgradige depressive Episoden stellten grundsätzlich keine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depressi onen im Sinne eines verselbständigten Gesundheitsschadens dar (so etwa die Urteile 9C_736/2011 vom 7. Februar 2012 E. 4.2.2.1, 8C_958/2010 vom 2 5. Februar 2011 E. 6.2.2.2 = SVR 2011 IV Nr. 57 S. 171, 9C_803/2008 vom 29. Mai 2009 E. 5.3.2), z u beachten ist aber im vorliegenden Fall, dass der psy chiatrische Gut achter des Instituts F.___ der diagnostizierten Depression immerhin soviel Gewicht beigemessen hat, dass sie gemäss seiner Beurteilung selbständig eine Einschränkung der Arbeitsunfähigkeit zu begründen vermag ( U rk. 15/127/13 ). Ausserdem wurde die depressive Episode vor dem Hintergrund einer rezidivie renden depressiven Störung diagnostiziert und die Beschwerde führerin befindet sich seit Jahren in regelmässiger psycho therapeutischer Behandlung ( Urk. 15/166). Der Entscheid der Beschwerdegegnerin, gestützt auf die Einschät zung des F.___ -Gutachtens von einer 40%igen Einschränkung der Arbeitsfähig keit auszugehen, erweist sich unter diesen Umständen nicht als offensichtlich unrichtig. Dies gilt umso mehr, als der Psychiater Dr. J.___ im Gutachten vom 3 0. Juli 2013 weiterhin eine leicht bis selten mittelgradige psychische Komorbidität bejaht und der Beschwerdeführerin m it 30 % eine nur relativ geringfügig höhere Arbeitsfähigkeit attestiert als die Gutachter des Instituts F.___ (Urk. 15/185/10). Mithin wird somit von beiden Gutachtern der Beschwerde führerin eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht bescheinigt, wobei die abweichende Beurteilung von Dr. J.___ aber nicht auf eine Verbesserung des Gesundheitszustandes zurückzuführen ist, sondern auf einer unterschiedlichen Beurteilung des gleichen Sachverhalts beruht. Schliesslich finden sich in den Akten zwar Anhaltspunkte dafür, dass die Beschwerdeführerin der ihr obliegenden Schadenminderungspflicht im Zeit punkt der Verfügung vom 3. März 2010 ( Urk. 15/158) nicht vollumfänglich nachgekommen sein könnte (das laut der Beschwerdeführerin in niedriger Dosierung eingenommene Antidepressivum konnte im vom Institut F.___ erhobenen Medikamentenspiegel nicht nachgewiesen werden [ Urk. 8/127/7-8 und Urk. 8/127/13]). Da die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin jedoch gleich wohl nicht dazu angehalten hatte, sich einer regelmässigen psychopharmakolo gischen Behand lung zu unterziehen, kann auch dies nicht zur Verneinung des – damaligen - Rentenanspruches führen (vgl. Art. 21 Abs. 4 ATSG; vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_940/2012 vom 12. Dezember 2013 E. 5.2) und liesse sich deshalb auch damit eine Wiedererwägung nicht begründen. Die Beschwerde führerin ist allerdings in diesem Zusammenhang darauf hinzu weisen, dass sie im Rahmen ihrer Scha denminderungsp flicht die zumut baren Therapie massnah men durchzuführen hat, wozu insbesondere die korrekte Einnahme der antide pressiven Medikamente gehört. 5. Zusammenfassend sind die Voraussetzungen für ein e Rentenrevision beziehungs weise ein Zurückkommen auf die ursprüngliche Rentenzusprache nicht erfüllt. Die der Beschwerdeführerin per 1. Mai 2010 zugesprochene halbe Invalidenr ente kann deshalb nicht aufge hoben werden. Dementsprechend ist die angefochte ne Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 1 7. Februar 2014 (Urk. 2) in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben, und es ist festzustellen, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine halbe Invaliden rente hat. 6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens-aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung vom 11. März 2014 erweist sich unter diesen Umständen als gegenstandslos. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochte ne Verfügung der Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 1 7. Februar 2014 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine halbe Invaliden rente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - G.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstBrügger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.00294 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Philipp Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Brügger Urteil vom 29. Mai 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch G.___ gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1965, absolvierte nach Beendigung der obligatorischen Schulzeit eine Lehre als Damencoiffeuse, welche sie im Jahre 1986 erfolgreich abschliessen konnte ( Urk. 15/ 4 ). Sie arbeitete in der Folge aber nicht in diesem Beruf, sondern verrichtet e zwischen 1986 und 1992 diverse Hilfsarbeiter tätig keiten in der Industrie und in der Reinigungsbranche ( Urk. 15/44). In den Jah ren 1992/93 besuchte sie einen Vorkurs an d er Schule Y.___ ( Urk. 15/10/4, Urk. 15/44 ), vom 1 8. Juli 1994 bis zum 3 0. September 1995 (letzter effektiver Arbeitstag: 2 3. Juni 1995) war sie in der Buchbinderei Z.___ als Mitarbeiterin Broschuren erwerbstätig ( Urk. 15/14) und ab dem 1. Oktober 1995 arbeitete sie als Löterin/Bestückerin bei der Firma A.___ ( Urk. 15/12). Wegen einer Endometriose meldete sie sich am 2 8. April 1997 bei der Invalidenversicherung zum Renten bezug an ( Urk. 15/10). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm diverse Abklärungen vor und sprach der Versicherten schliesslich mit Verfügung vom 3. Dezember 1997 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 50 % mit Wirkung ab dem 1. März 1997 eine halbe Invalidenrente zu ( Urk. 15/23). 1.2 Mit Schreiben vom 1 8. Juli 1999 teilte X.___ der IV-Stelle mit, sie habe trotz grosser Konkurrenz die Aufnahmeprüfung für die Fachklasse für bildende Kunst an der Hochschule B.___ bestanden und bewerbe sich im Moment für ein Stipendium. Sie möchte wissen, ob ihr trotz dem weiterhin die halbe Invalidenrente ausgerichtet werde. Die Anzahl Schul tage entspreche nur etwa der Hälfte der Arbeitstage für eine volle Erwerbs tätig keit und sie sei bei der Gestaltung der Präsenzzeit sehr flexibel, was ihr bei ihrer Krankheit (Endometriose) sehr entgegenkomme. Da sie leider sehr einseitig begabt sei, wäre sie nach vielen Leidensjahren in einer Fabrik ausserdem end lich in der Lage, sich entsprechend ihrer Fähigkeiten und ihrer Begabung für eine Lebensaufgabe auszubilden. Dies würde sich sicher positiv auf ihre Psyche auswirken. An dieser Schule würden Arbeitsweisen und -techniken vermittelt, welche es ihr zweifelsohne ermöglichen würden, ihre Existenz besser zu sichern als bisher ( Urk. 15/36/1-4). Nach diversen Abklärungen hielt die IV-Stelle mit Verfügung vom 20. September 1999 an der A usrichtung der halben Rente fest ( Urk. 15/40). Die Versicherte beendete ihr noch in einem 50%-Pensum beste hendes Arbeitsverhältnis mit der Firma A.___ per 22. Oktober 1999 ( Urk. 15/47/1) und nahm am 2 5. Oktober 1999 das Studium an der Hoch schule B.___ auf ( Urk. 15/46/1). Die IV-Stelle klärte die berufliche Situation ab und sprach X.___ mit Verfügung vom 10. August 2000 die Übernahme der Kosten einer zweijährigen Handelsschule im Umfang von Fr. 16‘768.-- (als eine der ursprünglichen Ausbildung als Coiffeuse gleichwertige Ausbildung) zu, wobei sie festhielt, dass die Versicherte austauschweise einen ent sprechen den Beitrag an ihre Ausbildung an der Schule Y.___ erhalte ( Urk. 15/6 3 ). Mit Verfügung vom 25. September 2001 h ob die IV-Stelle die berufliche Massnahme auf, da die Versicherte die Ausbildung an der Schule Y.___ aus gesundheitlichen Gründen habe abbrechen müssen ( Urk. 15/83). Mit Verfügung en vom 2 7. Juni 2002 sprach die IV-Stelle X.___ basierend auf einem Invaliditätsgrad von 50 % für die Zeit vom 1. Juli bis zum 30. September 2001 eine halbe Invalidenrente (Wiederausrichtung der Rente vor Beginn der beruflichen Massnahme) und basierend auf einem Invali ditätsgrad von 100 % mit Wirkung ab dem 1. Oktober 2001 eine ganze Invali denrente zu ( Urk. 15/101 ; vgl. Urk. 15/92 ). 1.3 Nach einem von Amtes wegen durchgeführten Revisionsverfahren teilte die IV-Stelle der Versicherten am 2. Juni 2005 mit, bei der Überprüfung habe keine Änderung festgestellt werden können, weshalb sie unverändert eine ganze Invalidenrente erhalte (Invaliditätsgrad: 100 % ) ( Urk. 15/113). 1.4 Im Juni 2008 leitete die IV-Stelle ein weiteres Revisionsverfahren ein (Urk. 15/116). Dabei holte sie die Arztberichte von Dr. med. C.___, All gemeine Medizin FMH, vom 2 0. Juli 2008 ( Urk. 15/118) und von Prof. Dr. med. D.___, Facharzt FMH Gynäkologie & Geburtshilfe, Spital E.___, vom 2 5. Juli 2008 ( Urk. 15/119/7-8) ein. Am 5. Februar 2009 teilte die Hochschule B.___, Abteilung Design & Kunst, der IV-Stelle mit, erfreulicherweise könne die Zusammenarbeit mit der Versicherten fortgesetzt werden. Sie könne ihr Studium ohne erneute Prüfung wieder aufnehmen. Das Anliegen werde von der Schule unterstützt und die IV darum gebeten, der Ver sicherten die nötige Unterstützung zukommen zu lassen. Sie habe darlegen können, dass sich ihr gesundheitlicher Zustand sehr positiv entwickelt habe, und es seien berechtigte Hoffnungen vorhanden, dass sie ihr Studium ohne weitere Unterbrüche zu Ende bringen könne. X.___ sei eine Vollblut künstlerin. Die Schule glaube, dass eine solche Persönlichkeit in der „konventio nellen“ Arbeitswelt nicht wirklich gut aufgehoben sei. Die eigene Besetzung mit Auf gaben und Projekten, die sie ihrem Rhythmus und ihren Kräften ent spre chend realisieren könne, erscheine erfolgsversprechend und könne ihr Selbst vertrauen w eiter stärken ( Urk. 15/121). Die IV-Stelle liess das poly disziplinäre Gutachten des Instituts F.___ vom 2 0. März 2009 erstellen ( Urk. 15/127/2-24). Mit Vorbescheid vom 2 3. Juli 2009 teilte sie der Versicherten mit, die bisherige ganze Rente werde infolge Verbesserung des Gesundheitszustandes auf eine halbe Rente herabgesetzt (Urk. 15/140). X.___ liess am 1 8. August 2009 durch den Sozialarbeiter G.___ mit teilen, sie habe keinen Einwand gegen den Vorbescheid anzubringen, sie ersu che aber um Stellungnahme zur Frage, warum die IV-Stelle nicht bereit sei, ihr die Ausbildung an der Hochschule B.___ zu finanzieren ( Urk. 15/142). Die IV-Stelle holte die weiteren Arztberichte von Dr. C.___ vom 2. November 2009 ( Urk. 15/ 148/ 1-5), des Spitals H.___ vom 1 8. November 2009 (Urk. 15/149) un d von Prof. Dr. D.___ vom 24. November 2009 ( Urk. 15/150/5-6) ein. Mit Vorbescheid vom 1 3. Januar 2010 teilte sie der Versi cherten erneut mit, die ganze Rente werde auf eine halbe herabgesetzt, da zwi schen zeitlich nur eine vorübergehende Ver schlecht erung vom 24. August bis zum 4. September 2009 stattgefunden habe (Urk. 15/155). Nachdem gegen die sen Vor bescheid keine Einwände erhoben worden waren, sprach die IV-Stelle X.___ mit Verfügung vom 3. März 2010 mit Wirkung ab dem 1. Mai 2010 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 54 % eine halbe Invali denrente zu ( Urk. 15/158). 1.5 Mit Schreiben vom 1 4. November 2012 liess X.___ den Antrag stellen, es sei ihr rückwirkend ab 1. März 2012 erneut eine ganze Invalidenrente auszu richten ( Urk. 15/161). Am 1 0. Dezember 2012 stellte Dr. C.___ der IV-Stelle den Bericht über seine Einschätzung des aktuellen Gesundheitszustandes und des Verlaufs der Arbeitsfähigkeit zu ( Urk. 15/165). Mit Schreiben vom 16. Dezember 2012 teilte med. pract. I.___, Psychiatrie und Psycho therapie FMH, mit, sie unterstütze den Antrag um Erhöhung der Invalidenrente voll und ganz ( Urk. 15/166). Am 3 1. Januar 2013 beantwortete sie der IV-Stelle sodann zusätzliche Fragen ( Urk. 15/ 167-168 ). Die IV-Stelle liess in der Folge das bidis ziplinäre (psychiatrisch/rheumatologisch) Gutachten von Dr. med. J.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, und von Dr. med. K.___, Rheu matologie FMH, vom 3 0. Juli 2013 erstellen ( Urk. 15/185 /1-18, Urk. 15/186 /1-18, unter anderem unter Beilage des Berichts der psychiatrischen Klinik L.___ vom 2 3. Mai 2013, Urk. 15/185/20-24 ). Mit Vorbescheid vom 2 8. November 2013 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, in wieder erwä gungsweiser Aufhebung der Verfügung vom 3. März 2010 werde die bisher ausgerichtete Invalidenrente aufgehoben. Gegen diesen Vorbescheid liess X.___ am 1 7. Dezember 2013 Einwand erheben ( Urk. 15/193). Die IV-Stelle hob mit Verfügung vom 1 7. Februar 2014 in Wiedererwägung der Verfügung vom 3. März 2010 die Rente auf Ende de s der Zustellung folgenden Monats auf ( Urk. 2). 2. Gegen diese Verfügung erhob X.___ durch G.___ am 1 1. März 2014 Beschwerde mit folgenden Anträgen ( Urk. 1 S. 1) „ 1. Die SVA Zürich, IV-Stelle, sei zu verpflichten, ein umfassendes psychiatri sches Gutachten über die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit von Frau X.___ zu veranlassen und damit sei die Psychiatrie M.___ zu beauftragen. 2. Der Versicherten sei weiterhin ab 1. April 2014 eine IV-Rente von mindes tens einer halben Rente, allenfalls einer Vollrente zu gewähren. 3. Es sei der Versicherten die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren.“ Am 1 2. April 2014 ( Urk. 10) reichte die Beschwerdeführerin den Arztbericht von Prof. Dr. D.___ vom 9. April 2014 ( Urk. 11) ein. Am 2 9. April 2014 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 14), was der Beschwerdeführerin am 5. Mai 2014 mitgeteilt wurde ( Urk. 16). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG ). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi si onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen). 1. 4 Fehlen die in Art. 17 ATSG genannten Voraussetzungen, so kann die Rentenverfü gung nach den für die Wiedererwägung rechtskräftiger Verwal tungsverfügungen geltenden Regeln abgeändert werden. Danach ist die Ver waltung befugt, auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn sich diese als zweifellos unrichtig erweist und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist ( Art. 53 Abs. 2 ATSG; BGE 110 V 176 E. 2a, E. 1 mit Hinweisen). 1.5 Nach lit. a Abs. 1 der am 1. Januar 2012 in Kr aft getretenen Schlussbestimmun gen der Änderung vom 1 8. März 2011 des Bu ndesgesetzes über die Invaliden versicherung (IVG) ( 6. IV-Revision, erstes Massnahmepaket; kurz: lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision) werden Renten, die bei pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung überprüft. Sind die Vorauss etzungen nach Artikel 7 des Bun desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufgehoben, auch wenn die Voraussetzungen von Artikel 17 Absatz 1 ATSG nicht erfüllt sind. Diese Bestimmung ist verfassungs- und EMRK-konform (BGE 139 V 547 E. 3). Die in lit. a Abs. 1 SchlB 6. IV-Revision vorgesehene Rentenherabsetzung bezie-hungsweise -aufhebung ist nicht auf vor dem 1. Januar 2008 zugesprochene Renten beschränkt. Erging die fragliche Rentenzusprache aber bereits in Beachtung der jeweils relevanten Rechtsprechung zu pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage, bleibt kein Raum für ein Rückkommen unter dem Titel der Schluss-bestimmung (BGE 140 V 8 E. 2). 1.6 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1. 7 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent wicklungen nö tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.). 1.8 Eine fach ärztlich (psychiatrisch) diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzstörung begründet als solche noch keine Invalidität. Vielmehr besteht eine Vermutung, dass die somatoforme Schmerzstörung oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar sind. Bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, können den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar machen, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt. Ob ein solcher Ausnahmefall vorliegt, entscheidet sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien. Im Vordergrund steht die Feststellung einer psychischen Komorbidität von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprä gung und Dauer. Massgebend sein können auch weitere mit gewisser Intensität und Konstanz erfüllte Faktoren, so: chronische körperliche Begleiterkrankun gen; ein mehrjähriger, chronifizierter Krankheitsverlauf mit unveränderter oder progredienter Symptomatik ohne längerdauernde Rückbildung; ein ausgewiese ner sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens; ein verfestigter, therapeu tisch nicht mehr beeinflussbarer innerseelischer Verlauf einer an sich miss glückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbewältigung (primärer Krank heitsgewinn; „Flucht in die Krankheit"); ein unbefriedigendes Behandlungser gebnis trotz konsequent durchgeführter ambulanter und/oder stationärer Behandlung (auch mit unterschiedlichem therapeutischem Ansatz) und gescheiterte Rehabilitationsmassnahmen bei vorhandener Motivation und Eigenanstrengung (kooperative Haltung) der versicherten Person. Je mehr dieser Kriterien zutreffen und je ausgeprägter sich die entsprechenden Befunde dar stellen, desto eher sind - ausnahmsweise - die Voraussetzungen für eine zumut bare Willensanstrengung zu verneinen (BGE 130 V 352, 131 V 49 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3). In BGE 139 V 547 hat das Bundesgericht an dieser Rechtsprechung unter Ausei nandersetzung mit der daran geübten Kritik festgehalten und auf die besondere Bedeutung einer fachgerechten Abklärung hingewiesen (E. 9.1.3, E. 9.2.1). Ins besondere erkannte das Bundesgericht, dass sich die unklaren Beschwerden hinsichtlich ihrer invalidisierenden Folgen von anderen (psychischen) Leiden durch die mangelnde Objektivierbarkeit unterscheiden. Dabei handelt es sich um ein sachliches Kriterium, das überprüft werden kann. Die hinreichende Objekti vierbarkeit der gesundheitlichen Beeinträchtigung wird für Ansprüche auf Sozi alversicherungsleistungen seit jeher vorausgesetzt und hat im Rahmen der 5. IV-Re vision auch Eingang in die Gesetzgebung gefunden (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Von einer unbegründeten Schlechterstellung beziehungsweise einer Dis kriminierung der betroffenen Versicherten in verfassungsmässigem Sinne bezie hungsweise nach Massgabe der EMRK kann daher nicht gesprochen werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_142/2013 vom 20. November 2013 E. 4.2 mit Hinweis auf BGE 139 V 547 E. 5.6 in fine und E. 5.7). 2. 2.1 2.1.1 Laut dem Arztbericht von Dr. C.___ vom 2 0. Juli 2008 ( Urk. 15/118) bestehen bei der Beschwerdeführerin mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine Endometriose, Status nach mehrfacher Lapa raskopie, Status nach Hysterektomie im April 2008, ein chronischer Er schöpfungszustand und ein chronisches Schmerzsyndrom bei panvertebralem Syndrom bei Fehlform (Skoliose), genera lisiertem myofascialem Schmerz syndrom, abdominalen Schmerzen bei Endo metriose, Migräne, eine rezidi vierende Depression sowie eine Polyallergie. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seien ausserdem eine Hypertonie, eine rezidivierende Nephrolithiasis, Doppelniere links, sowie ein Status nach Chole cystektomie vorhanden. In der Tätigkeit als Coiffeuse sei die Beschwerdeführe rin sei t mindestens 2002 zu 100 % arbeitsunfähig. Sie habe aus gesundheitli chen Gründen nie auf diesem Beruf gearbeitet. Der Versuch eine r künstlerischen Ausbildung sei an gesundheitlich bedingten Unterbrüchen und Abwesenheiten gescheitert. Bezüglich der Endometriose sei drei Monate nach Hysterektomie noch keine sichere Prognose möglich, der bisherige Verlauf sei günstig. Bezüg lich der übrigen Diagnosen sei mit einem fluktuierenden Verlauf zu rechnen. Es sei aus diesem Grund zur Zeit keine Erwerbs tätigkeit möglich. Eventuell könne die Beschwerdeführerin auf längere Sicht eine angepasste T ätigkeit von 20 bis 50 % ausüben. 2.1.2 An dieser Einschätzung hielt Dr. C.___ im Bericht vom 2. November 2009 im Wesentlichen fest ( Urk. 15/148/1-4). 2.1.3 Im Schreiben vom 1. Dezember 2013 ( Urk. 15/192/18 ; vgl. Schreiben vom 10. Dezember 2012, Urk. 15/165 ) führte Dr. C.___ aus, er unterstütze den Ein wand der Beschwerdeführerin gegen die Aufhebung der Invalidenrente. Die somatischen Diagnosen hätten sich nicht geändert, und es habe sich wiederholt gezeigt, dass eine normale körperliche Belastung nicht möglich sei, da die Be schwerden des Bewegungsapparates dadurch exacerbier ten. Eine Beschäftigung als Coiffeuse sei somit nicht mehr denkbar, auch die teilzeitliche Tätigkeit im Museum habe eingestellt werden müssen. Die vom Institut F.___ bescheinigten Ein schränkungen bestünden weiterhin, und die Renten berechtigung der Beschwer deführerin sei unverändert gegeben. 2.2 2.2.1 Gemäss dem Bericht von Prof. Dr. D.___ vom 2 5. Juli 2008 ( Urk. 15/119/7-8) liegt bei der Beschwerdeführerin zurzeit ein gutes anatomisches und funktio nelles Resultat vor. Es bestünden eine auffallende Müdigkeit, ein chronique fatigue-Syndrom sowie eine Fibromyalgie. Der Gesundheitszustand sei statio när. Aktuell sei die Beschwerdeführerin zu 100 % arbeitsunfähig. Ob eine Ver besserung erreicht werden könne, sei nicht beurteilbar. 2.2.2 Im Bericht vom 2 4. November 2009 ( Urk. 15/150/5-6) hielt Prof. Dr. D.___ fest, die Beschwerdeführerin sei zwischenzeitlich vom 2 2. bis zum 2 8. August 2009 im Spital H.___ wegen eines entzündlichen Konglomerat tu mors im Unterbauch hospitalisiert gewesen. Das Spital H.___ habe für die Zeit vom 2 4. August bis zum 4. September 2009 eine Arbeitsun fähigkeit bestätigt, und gemäss Aussagen der Beschwerdeführerin bestehe diese bis auf weiteres. 2.2.3 Im Schreiben an den Vertreter der Beschwerdeführerin vom 9. April 2014 (Urk. 11) führte Prof. Dr. D.___ aus, die Beschwerdeführerin leide aktuell unter Darmblutungen mit entsprechenden Beschwerden, die möglicherweise eine Endometrioseproblematik beinhalteten. Auch wenn die Beschwerdeführerin nicht mehr menstruiere und menopausal wäre, könne sie trotzdem an den Fol gen der Endometriose leiden wie Fibrose und Vernarbungen nebst Defektbil dungen. Letztlich könne nur durch eine Bauchspiegelung erhärtet werden, ob die Beschwerdeführerin frei von Endometrioseherden und frei von endometrio seassoziierten Pathologien sei. 2.3 Die Ärzte des Instituts F.___ stellten im polydisziplinären Gutachten vom 2 0. März 2009 folgende Diagnosen ( Urk. 15/127/20): 1. Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit 1. Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte bis mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1) 2. Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) 3. Chronisches panvertebrales Schmerzsyndrom ohne radikuläre Ausfälle (ICD-10 M54.80) - freie Beweglichkeit sämtlicher Wirbelsäulenabschnitte 2. Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit 1. Atopische Diathese (ICD-10 L20) - anamnestisch saisonale Rhinitis allergica (ICD-10 J30.1) 2. Chronisch rezidivierende rechtsbetonte Unterbauchschmerzen - Beschwerderegredienz seit Hysterektomie seit 04/08 im Rahmen einer symptomischen Endometriose - aktuell im Rahmen der Diagnose 1.2 3. Anamnestisch rezidivierende Migräne (ICD-10 G43) 4. Hypertoner Blutdruckwert - kontrollbedürftig 5. Status nach Nephrolithiasis rechts 03/01 6. Status nach Nikotinabusus bis 1999 Die Beschwerdeführerin habe den erlernten Beruf als Coiffeuse nie ausgeübt. Seit dem Abbruch ihres 1999 begonnenen Kunststudiums arbeite sie einzelne Stunden pro Tag als selbständige Künstlerin, erziele hierbei jedoch kein Ein kommen. Es sei somit von dieser angestammten Tätigkeit auszugehen. Aus Sicht des Bewegungsapparates wirke sich das chronische panvertebrale Schmerz syndrom nicht auf die angestammte oder andere körperlich leichte bis mittel schwere Tätigkeiten aus. Lediglich für körperlich schwere Tätigkeiten bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Aus psychiatrischer Sicht wirkten sich die rezidivierende depressive Störung mit gegenwärtig leichter bis mittel gradi ger Episode sowie die anhaltende somatoforme Schmerzstörung auf die Arbeits fähigkeit der Beschwerdeführerin aus. In einer aus somatischer Sicht adaptierten Tätigkeit resultiere hierdurch bei ganztägigem Einsatz eine Leistungseinbusse von 40 %, entsprechend einer Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 60 %. Auf grund der anamnestisch bekannten atopischen Diathese mit saisonaler Rhino konjunktivitis seien Tätigkeiten mit erhöhter Staubbelastung und Pollen exposi tion ungeeignet. Aus polydisziplinärer Sicht resultiere für die ange stammte Tätigkeit als Künstlerin sowie für andere körperlich leichte bis mittel schwere Tätigkeiten eine ganztägige Arbeitsfähigkeit mit einer Leistungs einbusse von 40 %, entsprechend einer Arbeits - und Leistungsfähigkeit von 60 %. Die fest gestellte Arbeitsfähigkeit bestehe mit hoher Wahrscheinlichkeit seit Juli 2008, mit Sicherheit seit Februar 200 9. Aufgrund der Angaben in den Akten und der zugespr ochenen ganzen IV-Rente wegen einer sympto matischen Endometriose sei davon auszugehen, dass zuvor eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit für sämtli che Tätigkeiten vorgelegen habe. Die Selbstein schätzung der Beschwerdeführe rin, wonach eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für unqualifi zierte Tätigkeiten ausserhalb des Kunstbetriebs bestehe, sei durch die Selbst limitierung, wie sie oft im Rahmen somatoformer Schmerzstörungen beo bachtet werden könne, durch regressive Tendenzen sowie durch die Ent wöhnung von der Arbeit zu begrün den. Ausserdem bestehe eine deutliche Diskrepanz zwi schen den subjektiv geklagten Beschwerden und den klinisch nur geringen objektivierbaren Befun den. Die antidepressive Medikation nehme die Be schwerdeführerin entgegen ihren Angaben nur unregelmässig oder in deut lich tieferer als der angegebenen Dosis ein. Berufliche Massnahmen seien auf grund d er langjährigen Entwöhnung von der Arbeit und der subjektiven Arbeitsun fähigkeit für Tätigkeiten aus serhalb des Kunstbetriebes nicht Erfolg versprechend und somit nicht zu emp fehlen. 2.4 Med. pract. N.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Reha bilita tion, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin führte in der Stellungnahme vom 1 3. Mai 2009 ( Urk. 15/137/4) aus, nach Aktenlage sei in Anlehnung an das F.___ -Gutachten seit Juli 2008 eine Ver besserung des Gesundheitszustandes ausgewiesen. Es sei von der im Gut achten festgelegten Arbeitsfähigkeit auszugehen und nach zwei Jahren eine Revision vorzunehmen. 2.5 2.5.1 Laut dem Schreiben der Psychiaterin med. pract. I.___ vom 1 6. Dezember 2012 ( Urk. 15/166) leidet die Beschwerdeführerin seit vielen Jahren an schwer wie genden psychischen Erkrankungen (rezidivierende depressive Störung, post traumatische Belastungsstörung nach frühem Verlust der Mutter, Angststörung). Ihr Vater sei vor zwei Jahren an einer Karzinomerkrankung verstorben, was bei der Beschwerdeführerin zu einer Retraumatisierung geführt habe. Ihr Gesund heitszustand habe sich seither destabilisiert und verschlechtert. Zudem hätten Arbeitsversuche und Schulbesuch gezeigt, dass sie nur sehr eingeschränkt belastbar sei und eine durchschnittliche Erwerbsfähigkeit von nur 20 % habe erreicht werden können. Seit etwa zwei Monaten leide die Beschwerdeführerin erneut an einer sehr ausgeprägten depressiven Sympto matik mit starker depres siver Stimmung, Rückzug, Konzentrationsstörungen und verstärk ten Ängsten und sei deshalb mindestens bis Ende Jahr, voraussichtlich länger, zu 100 % arbeitsunfähig. 2.5.2 Auf Nachfrage der Beschwerdegegnerin hielt med. pract. I.___ am 3 1. Januar 2013 ( Urk. 15/168) fest, die depressive Symptomatik sei aktuell so stark, dass eine stationäre Therapie indiziert sei. Die Beschwerdeführerin studiere seit 1999 an der Hochschule B.___. Ihre Seminarbelegungen hätten einer durchschnittlichen Arbeitsleistung von 20 % entsprochen. Im Moment könne sie nicht einmal für einige Stunden die Schule besuchen oder kreativ arbeiten. Dank ihrer Begabung und ihres Durchhaltewillens sei die Schule aber bereit, die Studienbedingungen und die Studiendauer ihrem Gesundheitszustand anzu pas sen. Auch nach Abklingen der aktuellen depressiven Episode könne in ab seh barer Zeit nicht mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit von durch schnittlich 20 % gerechnet werden. 2. 6 Dr. J.___ und Dr. K.___ hielten in der interdisziplinären Beurteilung ihres psychiatrisch-rheumatologischen Gutachtens vom 3 0. Juli 2013 (Urk. 15/185/17) fest, es bestünden bei der Beschwerdeführerin aus rheuma tolo gischer Sicht Ganzkörperschmerzen ohne ein erkennbares somatisches Substrat. Angesichts von degenerativen Veränderungen an der distalen Lenden wirbel säule könne eine leichte organische Teilkomponente für die geklagten Rücken schmerzen nicht ausgeschl ossen werden, doch müssten die Rücken beschwerden in erster Linie im Rahmen der extrasomatisch begründeten Panal gie aufgefasst werden. Aus rheumatologischer Sicht sei die Beschwerde führerin arbeitsfähig. Aus psychiatrischer Sicht wurde n eine rezidivierende depressive Störung, leichte bis mittelgradige Episode (ICD-10 F33.0/1 ), ein e anhaltenden somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) sowie negative Kindheitserlebnisse (ICD-10 Z61) diagnostiziert ( Urk. 15/185/7). Es habe von März 2009 bis Ende 2012 eine Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit in der bisher ausgeübten beruf lichen Tätigkeit bzw. beim Studium von 30 % bestanden. Bis Mitte März 2013 habe sich die Arbeitsfähigkeit auf 50 % reduziert und sei dann wieder auf 70 % angestiegen ( Urk. 15/185/17). Bezüglich des Verlaufs des Gesundheits zustands hielt Dr. J.___ fest ( Urk. 15/185/13), es habe sich seit der letzten Revision keine andauernde Veränderung des Gesundheitszustands eingestellt. Es handle sich im Wesent lichen um einen unveränderten Gesundheitszustand. Allerdings müsse die unge nügende medikamentöse Compliance berücksichtigt werden. Eine genügende medikamentöse Therapie werde zu einer Stabilisierung der Arbeits fähigkeit führen. Die Beschwerdeführerin sei auf die Schmerzen fixiert, sie äussere hypochondrische Befürchtungen und zeige eine Schmerz aus dehnung. Es lägen ungünstige krankheitsfremde Faktoren wie eine lange Phase von Arbeits un tätigkeit, eine vorerst unbefriedigende Berufswahl und ein langwieriges Hoch schulstudium vor ( Urk. 15/185/8-9). Es könne von einer psychi schen Komorbidität im leichten bis selten mittelgradigen Bereich ausge gangen werden. Eine chronische körperliche Begleiterkrankung habe nicht diagnosti ziert werden können. Die soziale Integration der Beschwerdeführerin sei nicht verloren gegangen. Die prämorbide Persönlichkeitsstruktur sei eher auffällig, die Schmerzsymptomatik sei progredient u nd chronifiziert. Insgesamt würden somit zwar mehrere Kriterien, welche gegen die Überwindbarkeit der somatoformen Schmerzstörung sprechen würden, zutreffen, jedoch nicht in einem derartigen Ausmass, dass von einer über 30%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus gegangen werden müsse ( Urk. 15/185/9-10). 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin führt zur Begründung der angefochtenen Verfügung aus, die erstmalige Rentenzusprache an die Beschwerdeführerin sei auf Grund der Endometriosebeschwerden erfolgt. Da diese nach durchgeführter Hysterek tomie im Jahre 2008 nicht mehr vorhanden gewesen seien, hätten sich die Ver hältnisse nachträglich verändert. Ein Revisionsgrund sei somit ausgewiesen gewesen. Im F.___ -Gutachten vom 2 0. April 2009 seien nur Beschwerdebilder ausgewiesen, welche grundsätzlich als überwindbar gelten würden. Ohne ent sprechende Prüfung sei aber eine 40%ige Arbeitsunfähigkeit aus psych ischer Sicht angenommen worden. Führe man diese Prüfung nun nachträglich durch, gelange man zum Ergebnis, dass bereits zum damaligen Zeitpunkt aus recht li cher Sicht keine Gründe für die Annahme einer Einschränkung der Arbeitsfä higkeit für eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit vorgelegen hätten. Auch gemäss dem aktuellen Gutachten vom 1 5. August 2013 seien keine objektivier baren Befunde ausgewiesen, welche bei gutem Willen nicht überwindbar wären und aus versicherungsmedizinischer Sicht eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit begründen könnten. Die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit sei der Beschwerde führerin im vollen Umfang zumutbar. Der offensichtlich unrichtige Entscheid vom 3. März 2010 sei wiedererwägungsweise aufzuheben, da ein Leistungsan spruch der Beschwerdeführerin nicht mehr ausgewiesen sei ( Urk. 2). 3.2 Demgegenüber liess die Beschwerdeführerin geltend machen, ihr psychischer Zustand habe sich im Jahr 2012 erheblich verschlechtert. Wegen ihren Angst- und Panikattacken sei sie nicht mehr in der Lage, für ihr Studium nach B.___ zu fahren, sondern sie müsse dies in ihrer Wohnung mittels Skype bewältigen. Es treffe nicht zu, dass sie sozial und beruflich integriert sei. Ihre Tätigkeit und ihr Erfolg als Künstlerin h ingen nicht mit einer Erwerbstätigkeit zusammen, sondern mit dem Willen, den Master mit Erfolg abzuschliessen. Die Beschwer deführerin verfüge nicht über einen regelmässigen Tagesablauf. Es gebe Tage, an denen sie für ihr Studium nichts tun und auch ihre Wohnung nicht verlassen könne. Weiter sei es für sie schwierig, Termine einzuhalten. Ein eigentliches soziales Leben ausserhalb des Studiums kenne sie nicht. Sie habe Angst vor direkten Kontakten und könne diese nur mit grosser Überwindung und Anstrengung pflegen oder auch nur, wenn sie zu jemandem grosses Vertrauen habe. Das Studium der Beschwerdeführerin könne keineswegs mit einer auf dem freien Markt basierenden Tätigkeit verglichen werden. In einer Erwerbstätigkeit wäre sie höchstens zu 20 % arbeitsfähig ( Urk. 1). 4. 4.1 Strittig und zu prüfen ist vorliegend, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin im Zeitraum zwischen der Verfügung vom 3. März 2010 (Urk. 15/158 ), mit we lcher die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführer in basierend a uf einem Invaliditätsgrad von 54 % eine halbe Invalidenrente zuge sprochen hat, und der angefochtenen Verfügung vom 1 7. Februar 2014 (Urk. 2) in an spruchs relevan ter Weise verändert hat. Sodann stellt sich die Frage, ob die Verfügung vom 3. März 2010 bereits in Beachtung der relevanten Rechtspre chung zu pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Be schwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage er gangen ist oder ob Raum für ein Rückkommen auf diese Verfügung unter dem Titel von lit. a Abs. 1 der Schluss-bestimmung der 6. IV-Revision bleibt. Ist die Verfügung unter Beachtung dieser Rechtsprechung ergangen, bleibt schliesslich zu prüfen, ob die Beschwerdegeg nerin Anlass hatte, eine Wiedererwägung vorzunehmen, weil sie sich als offen sichtlich unrichtig erweist und deren Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist. 4.2 Das bidisziplinäre Gutachten von Dr. J.___ und Dr. K.___ vom 3 0. Juli 2013 ( Urk. 15/185/13) beantwortet die gestellten Fragen um fassend, berück sichtigt die von der Beschwerdeführerin ge klag ten Beein trächti gungen, wurde in Kenntnis und in Auseinandersetzung mit den Vorakten er stellt und ist in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammen hänge einleuchtend. Ebenso wurden die gezogenen Schluss folgerun gen in nachvoll ziehbarer Weise hergeleitet. Das Gut achten wird damit den von der Recht sprechung entwickelten Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Stellungnahme (E. 1.4) gerecht. Ihm ist volle Beweiskraft zuzuerkennen, falls keine kon kreten Indizien gegen die Zu verläs sigkeit der Ex per tise spre chen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb). Bei der Würdigung von Berichten behandelnder Ärzte ist der Erfahrungstatsa che Rechnung zu tragen, dass sie mitun ter im Hinblick auf ihre auftragsrecht li che Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). 4.3 Gemäss dem Gutachten von Dr. J.___ und Dr. K.___ vom 3 0. Juli 2013 ( Urk. 15/185/13) hat sich seit dem F.___ -Gutachten vom 2 0. März 2009 keine andauernde Veränderung des Gesundheitszustandes eingestellt. Es handle sich im Wesentlichen um einen unveränderten Gesundheitszustand, wobei allerdings die ungenügende medikamentöse Compliance berücksichtigt werden müsse. Dementsprechend wurde die Arbeitsfähigkeit seit März 2009 konstant auf 70 % eingeschätzt, lediglich unterbrochen durch eine kurze Periode einer auf 50 % reduzierten Arbeitsfähigkeit von Anfang 2013 bis Mitte Mai 2013 (Urk. 15/185/11). Ebenso hielt Dr. C.___ im Bericht vom 1 0. Dezember 2012 ( Urk. 15/165) fest, dass sich seit dem 2. November 2009 keine Änderung des Gesundheitszustands ergeben habe. Anzumerken gilt es hierzu, dass Dr. C.___ die Arbeitsunfähigkeit schon zum damaligen Zeitpunkt höher einschätzte als die Gutachter des Instituts F.___, es ist mithin aus seiner Einschätzung auch in dieser Hinsicht nicht auf eine Veränderung des Gesundheitszustandes zu schliessen. Eine dau erhafte Verschlechterung des p sychischen Gesundheitszustandes ergibt sich sodann auch nicht aus dem Austrittsbericht der Klinik L.___ v om 23. Mai 2013 ( Urk. 15/185/20-23). Vielmehr ko nnte die Beschwerdeführerin im Verlauf der Therapie durch die Verbalisierung belastender Erinnerungen besse ren Zugang zu ihrer Gefühlswelt erlangen und zuvor bedrohlich erlebte, abge spaltene Körperreaktionen mit Gefühl s zuständen in Verbindung setzen. Schritt weise konnte sie sich besser selbstbehaupten und geriet weniger rasch in eine selbstverurteilende Haltung. Insgesamt erfolgte die Entlassung der Beschwerde führerin aus der Klinik in gebessertem, stimmungsaufgehelltem Zustand. Eine Arbeitsunfähigkeit wurde ihr von der Klinik L.___ nur bis zum 2 1. Mai 2013 attestiert ( Urk. 15/185/22-23). Es ist somit keine wesentliche Verä nderung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin seit dem 3. März 2010 aus gewiesen. Ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 ATSG ist nicht gegeben. 4. 4 Die Verfügung vom 3. März 2010 ( Urk. 15/158) stützte sich in erster Linie auf das Gutachten des Instituts F.___ vom 2 2. April 2009 ( Urk. 15/127/2-24). Darin wird der Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht eine Einschränkung der Arbeits fähigkeit von 40 % attestiert. Die Arbeitsfähigkeit sei durch die leichte bis mit telgradige depressive Episode bei einer rezidivierenden depressiven Störung und die anhaltende somatoforme Schmerzstörung eingeschränkt. Eine schwere psy chische Störung liege nicht vor. Die Beschwerdeführerin sei nicht suizidal. Sie leide nicht unter schweren Konzentrationsstörungen. Die Diagnose einer psychoorganischen Störung könne nicht gestellt werden. Hinweise auf unbe wusste Konflikte seien nicht vorhanden, ein primärer Krankheitsgewinn sei nicht gegeben. Die komplexen Ich-Funktionen seien nicht schwer gestört. Deut lich auffällige Persönlichkeitszüge für die Diagnose einer Persönlich keitsstörung bestünden nicht. Es bestehe auch kein schwerer sozialer Rückzug. Ausserdem seien die therapeutischen Möglichkeiten nicht ausgeschöpft (Urk. 15/127/13). D er psychiatrische Gutachter des Instituts F.___ nahm demnach eine Beurteilung der zumut baren Willensanstrengung und der der Beschwerdeführerin zur Verfügung stehenden Ressourcen im Hinblick auf die Foerster-Kriterien vor (vgl. dazu vor stehend E. 1.8). RAD-Arzt med. pract. N.___ würdigte dieses Gutachten in seiner Stellungnahme vom 1 3. Mai 2009 ( Urk. 15/137/4) als umfassend und nachvoll ziehbar und erachtete dessen Einschätzung einer 40%igen Arbeitsun fähigkeit in der Tätigkeit als Künstlerin sowie in einer anderen angepassten körperlichen Tätigkeit als ausgewiesen. Eine Prüfung der Foerster-Kriterien hat damit schon beim Erlass der Verfügung vom 3. März 2010 stattgefunden. Für ein Rückkom men auf diese Verfügung unter dem Tite l von lit. a Abs. 1 der Schluss bestim mung der 6. IV-Revision bleibt kein Raum. 4.5 Zu prüfen bleibt damit die Frage, ob der Entscheid vom 3. März 2010 offensicht lich unrichtig war und deshalb zu Recht von der Beschwerdegegnerin im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG in Wiedererwägung gezogen worden ist. Zurückhaltung bei der Annahme zweifelloser Unrichtigkeit ist stets dann gebo-ten, wenn der Wiedererwägungsgrund eine materielle Anspruchsvoraussetzung - wie hier die Invalidität - betrifft, deren Beurteilung massgeblich auf Schät zungen oder Beweiswürdigungen und damit auf Elementen beruht, die notwen digerweise Ermessenszüge aufweisen. Zweifellose Unrichtigkeit der ursprüngli chen Rentenverfügung kann (auch) bei unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes gegebe n sein. Darunter fällt insbeson dere eine unvollständige Sachverhaltsabklärung aufgrund einer klaren Verlet-zung des Untersuchungsgrundsatzes. Eine auf keiner nachvollziehbaren ärztli chen Ein schätzung der massgeblichen Arbeitsf ähigkeit beruhende Invaliditäts bemes sung ist nicht rechtskonform und die entsprechende Verfügung zweifellos unrichtig im wiedererwägungsrechtlichen Sinne (Urteil des Bundesgerichts 9C_1014/2008 vom 1 4. April 2009 E.3.2.2). Bei Renten der Invalidenversicherung ist jedoch zu beachten, dass die Ermitt-lung des Invaliditätsgrads verschiedene Ermessenszüge aufweisende Elemente und Schritte umfasst. Dies gilt insbesondere für die Einschätzung der gesund-heitlich bedingten Arbeitsunfähigkeit. Hier bedarf es für die Annahme zweifel-loser Unrichtigkeit einer qualifiziert rechtsfehlerhaften Ermessensbetätigung. Entscheidend ist nicht, ob die frühere Leistungszusprache unter Berücksichti-gung sämtlicher Teilaspekte richtig und angemessen war. Scheint die Einschät-zung der Arbeitsfähigkeit vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechtskräftigen Rentenzusprechung darbot, als vertret-bar, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus (SVR 2006 IV Nr. 21 S. 75 E. 1.2 [I 545/02]; Urteile des Bundesgerichts I 632/04 vom 2 3. Februar 2005 E. 3.1; 9C_215/2007 vom 2. Juli 2007 E. 3.2). 4.6 B ei der Festlegung einer 40%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und damit der Zusprechung der halben Invalidenrente i m Vordergrund stand die psychische Komorbidität von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprägung und Dauer. Das Bundesgericht hat eine solche zwar mitunter mit der Begründung verneint, mittelgradige depressive Episoden stellten grundsätzlich keine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depressi onen im Sinne eines verselbständigten Gesundheitsschadens dar (so etwa die Urteile 9C_736/2011 vom 7. Februar 2012 E. 4.2.2.1, 8C_958/2010 vom 2 5. Februar 2011 E. 6.2.2.2 = SVR 2011 IV Nr. 57 S. 171, 9C_803/2008 vom 29. Mai 2009 E. 5.3.2), z u beachten ist aber im vorliegenden Fall, dass der psy chiatrische Gut achter des Instituts F.___ der diagnostizierten Depression immerhin soviel Gewicht beigemessen hat, dass sie gemäss seiner Beurteilung selbständig eine Einschränkung der Arbeitsunfähigkeit zu begründen vermag ( U rk. 15/127/13 ). Ausserdem wurde die depressive Episode vor dem Hintergrund einer rezidivie renden depressiven Störung diagnostiziert und die Beschwerde führerin befindet sich seit Jahren in regelmässiger psycho therapeutischer Behandlung ( Urk. 15/166). Der Entscheid der Beschwerdegegnerin, gestützt auf die Einschät zung des F.___ -Gutachtens von einer 40%igen Einschränkung der Arbeitsfähig keit auszugehen, erweist sich unter diesen Umständen nicht als offensichtlich unrichtig. Dies gilt umso mehr, als der Psychiater Dr. J.___ im Gutachten vom 3 0. Juli 2013 weiterhin eine leicht bis selten mittelgradige psychische Komorbidität bejaht und der Beschwerdeführerin m it 30 % eine nur relativ geringfügig höhere Arbeitsfähigkeit attestiert als die Gutachter des Instituts F.___ (Urk. 15/185/10). Mithin wird somit von beiden Gutachtern der Beschwerde führerin eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht bescheinigt, wobei die abweichende Beurteilung von Dr. J.___ aber nicht auf eine Verbesserung des Gesundheitszustandes zurückzuführen ist, sondern auf einer unterschiedlichen Beurteilung des gleichen Sachverhalts beruht. Schliesslich finden sich in den Akten zwar Anhaltspunkte dafür, dass die Beschwerdeführerin der ihr obliegenden Schadenminderungspflicht im Zeit punkt der Verfügung vom 3. März 2010 ( Urk. 15/158) nicht vollumfänglich nachgekommen sein könnte (das laut der Beschwerdeführerin in niedriger Dosierung eingenommene Antidepressivum konnte im vom Institut F.___ erhobenen Medikamentenspiegel nicht nachgewiesen werden [ Urk. 8/127/7-8 und Urk. 8/127/13]). Da die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin jedoch gleich wohl nicht dazu angehalten hatte, sich einer regelmässigen psychopharmakolo gischen Behand lung zu unterziehen, kann auch dies nicht zur Verneinung des – damaligen - Rentenanspruches führen (vgl. Art. 21 Abs. 4 ATSG; vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_940/2012 vom 12. Dezember 2013 E. 5.2) und liesse sich deshalb auch damit eine Wiedererwägung nicht begründen. Die Beschwerde führerin ist allerdings in diesem Zusammenhang darauf hinzu weisen, dass sie im Rahmen ihrer Scha denminderungsp flicht die zumut baren Therapie massnah men durchzuführen hat, wozu insbesondere die korrekte Einnahme der antide pressiven Medikamente gehört. 5. Zusammenfassend sind die Voraussetzungen für ein e Rentenrevision beziehungs weise ein Zurückkommen auf die ursprüngliche Rentenzusprache nicht erfüllt. Die der Beschwerdeführerin per 1. Mai 2010 zugesprochene halbe Invalidenr ente kann deshalb nicht aufge hoben werden. Dementsprechend ist die angefochte ne Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 1 7. Februar 2014 (Urk. 2) in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben, und es ist festzustellen, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine halbe Invaliden rente hat. 6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens-aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung vom 11. März 2014 erweist sich unter diesen Umständen als gegenstandslos. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochte ne Verfügung der Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 1 7. Februar 2014 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine halbe Invaliden rente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - G.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstBrügger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2014.00294 IV.2014.00294

IV.2014.00294 IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Philipp

Ersatzrichterin Bänninger Schäppi

Gerichtsschreiber Brügger

Urteil vom 29. Mai 2015

Urteil vom 29. Mai 2015 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch G.___

vertreten durch G.___ gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1965, absolvierte nach Beendigung der obligatorischen Schulzeit eine Lehre als Damencoiffeuse, welche sie im Jahre 1986 erfolgreich abschliessen konnte ( Urk. 15/ 4 ). Sie arbeitete in der Folge aber nicht in diesem Beruf, sondern verrichtet e zwischen 1986 und 1992 diverse Hilfsarbeiter tätig keiten in der Industrie und in der Reinigungsbranche ( Urk. 15/44). In den Jah ren 1992/93 besuchte sie einen Vorkurs an d er Schule Y.___ ( Urk. 15/10/4, Urk. 15/44 ), vom 1 8. Juli 1994 bis zum 3 0. September 1995 (letzter effektiver Arbeitstag: 2 3. Juni 1995) war sie in der Buchbinderei Z.___ als Mitarbeiterin Broschuren erwerbstätig ( Urk. 15/14) und ab dem 1. Oktober 1995 arbeitete sie als Löterin/Bestückerin bei der Firma A.___ ( Urk. 15/12). Wegen einer Endometriose meldete sie sich am 2 8. April 1997 bei der Invalidenversicherung zum Renten bezug an ( Urk. 15/10). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm diverse Abklärungen vor und sprach der Versicherten schliesslich mit Verfügung vom 3. Dezember 1997 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 50 % mit Wirkung ab dem 1. März 1997 eine halbe Invalidenrente zu ( Urk. 15/23).

1.1 X.___, geboren 1965, absolvierte nach Beendigung der obligatorischen Schulzeit eine Lehre als Damencoiffeuse, welche sie im Jahre 1986 erfolgreich abschliessen konnte ( Urk. 15/ 4 ). Sie arbeitete in der Folge aber nicht in diesem Beruf, sondern verrichtet e zwischen 1986 und 1992 diverse Hilfsarbeiter tätig keiten in der Industrie und in der Reinigungsbranche ( Urk. 15/44). In den Jah ren 1992/93 besuchte sie einen Vorkurs an d er Schule Y.___ ( Urk. 15/10/4, Urk. 15/44 ), vom 1 8. Juli 1994 bis zum 3 0. September 1995 (letzter effektiver Arbeitstag: 2 3. Juni 1995) war sie in der Buchbinderei Z.___ als Mitarbeiterin Broschuren erwerbstätig ( Urk. 15/14) und ab dem 1. Oktober 1995 arbeitete sie als Löterin/Bestückerin bei der Firma A.___ ( Urk. 15/12). Wegen einer Endometriose meldete sie sich am 2 8. April 1997 bei der Invalidenversicherung zum Renten bezug an ( Urk. 15/10). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm diverse Abklärungen vor und sprach der Versicherten schliesslich mit Verfügung vom 3. Dezember 1997 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 50 % mit Wirkung ab dem 1. März 1997 eine halbe Invalidenrente zu ( Urk. 15/23). 1.2 Mit Schreiben vom 1 8. Juli 1999 teilte X.___ der IV-Stelle mit, sie habe trotz grosser Konkurrenz die Aufnahmeprüfung für die Fachklasse für bildende Kunst an der Hochschule B.___ bestanden und bewerbe sich im Moment für ein Stipendium. Sie möchte wissen, ob ihr trotz dem weiterhin die halbe Invalidenrente ausgerichtet werde. Die Anzahl Schul tage entspreche nur etwa der Hälfte der Arbeitstage für eine volle Erwerbs tätig keit und sie sei bei der Gestaltung der Präsenzzeit sehr flexibel, was ihr bei ihrer Krankheit (Endometriose) sehr entgegenkomme. Da sie leider sehr einseitig begabt sei, wäre sie nach vielen Leidensjahren in einer Fabrik ausserdem end lich in der Lage, sich entsprechend ihrer Fähigkeiten und ihrer Begabung für eine Lebensaufgabe auszubilden. Dies würde sich sicher positiv auf ihre Psyche auswirken. An dieser Schule würden Arbeitsweisen und -techniken vermittelt, welche es ihr zweifelsohne ermöglichen würden, ihre Existenz besser zu sichern als bisher ( Urk. 15/36/1-4). Nach diversen Abklärungen hielt die IV-Stelle mit Verfügung vom 20. September 1999 an der A usrichtung der halben Rente fest ( Urk. 15/40). Die Versicherte beendete ihr noch in einem 50%-Pensum beste hendes Arbeitsverhältnis mit der Firma A.___ per 22. Oktober 1999 ( Urk. 15/47/1) und nahm am 2 5. Oktober 1999 das Studium an der Hoch schule B.___ auf ( Urk. 15/46/1). Die IV-Stelle klärte die berufliche Situation ab und sprach X.___ mit Verfügung vom 10. August 2000 die Übernahme der Kosten einer zweijährigen Handelsschule im Umfang von Fr. 16‘768.-- (als eine der ursprünglichen Ausbildung als Coiffeuse gleichwertige Ausbildung) zu, wobei sie festhielt, dass die Versicherte austauschweise einen ent sprechen den Beitrag an ihre Ausbildung an der Schule Y.___ erhalte ( Urk. 15/6 3 ). Mit Verfügung vom 25. September 2001 h ob die IV-Stelle die berufliche Massnahme auf, da die Versicherte die Ausbildung an der Schule Y.___ aus gesundheitlichen Gründen habe abbrechen müssen ( Urk. 15/83). Mit Verfügung en vom 2 7. Juni 2002 sprach die IV-Stelle X.___ basierend auf einem Invaliditätsgrad von 50 % für die Zeit vom 1. Juli bis zum 30. September 2001 eine halbe Invalidenrente (Wiederausrichtung der Rente vor Beginn der beruflichen Massnahme) und basierend auf einem Invali ditätsgrad von 100 % mit Wirkung ab dem 1. Oktober 2001 eine ganze Invali denrente zu ( Urk. 15/101 ; vgl. Urk. 15/92 ).

1.2 Mit Schreiben vom 1 8. Juli 1999 teilte X.___ der IV-Stelle mit, sie habe trotz grosser Konkurrenz die Aufnahmeprüfung für die Fachklasse für bildende Kunst an der Hochschule B.___ bestanden und bewerbe sich im Moment für ein Stipendium. Sie möchte wissen, ob ihr trotz dem weiterhin die halbe Invalidenrente ausgerichtet werde. Die Anzahl Schul tage entspreche nur etwa der Hälfte der Arbeitstage für eine volle Erwerbs tätig keit und sie sei bei der Gestaltung der Präsenzzeit sehr flexibel, was ihr bei ihrer Krankheit (Endometriose) sehr entgegenkomme. Da sie leider sehr einseitig begabt sei, wäre sie nach vielen Leidensjahren in einer Fabrik ausserdem end lich in der Lage, sich entsprechend ihrer Fähigkeiten und ihrer Begabung für eine Lebensaufgabe auszubilden. Dies würde sich sicher positiv auf ihre Psyche auswirken. An dieser Schule würden Arbeitsweisen und -techniken vermittelt, welche es ihr zweifelsohne ermöglichen würden, ihre Existenz besser zu sichern als bisher ( Urk. 15/36/1-4). Nach diversen Abklärungen hielt die IV-Stelle mit Verfügung vom 20. September 1999 an der A usrichtung der halben Rente fest ( Urk. 15/40). Die Versicherte beendete ihr noch in einem 50%-Pensum beste hendes Arbeitsverhältnis mit der Firma A.___ per 22. Oktober 1999 ( Urk. 15/47/1) und nahm am 2 5. Oktober 1999 das Studium an der Hoch schule B.___ auf ( Urk. 15/46/1). Die IV-Stelle klärte die berufliche Situation ab und sprach X.___ mit Verfügung vom 10. August 2000 die Übernahme der Kosten einer zweijährigen Handelsschule im Umfang von Fr. 16‘768.-- (als eine der ursprünglichen Ausbildung als Coiffeuse gleichwertige Ausbildung) zu, wobei sie festhielt, dass die Versicherte austauschweise einen ent sprechen den Beitrag an ihre Ausbildung an der Schule Y.___ erhalte ( Urk. 15/6 3 ). Mit Verfügung vom 25. September 2001 h ob die IV-Stelle die berufliche Massnahme auf, da die Versicherte die Ausbildung an der Schule Y.___ aus gesundheitlichen Gründen habe abbrechen müssen ( Urk. 15/83). Mit Verfügung en vom 2 7. Juni 2002 sprach die IV-Stelle X.___ basierend auf einem Invaliditätsgrad von 50 % für die Zeit vom 1. Juli bis zum 30. September 2001 eine halbe Invalidenrente (Wiederausrichtung der Rente vor Beginn der beruflichen Massnahme) und basierend auf einem Invali ditätsgrad von 100 % mit Wirkung ab dem 1. Oktober 2001 eine ganze Invali denrente zu ( Urk. 15/101 ; vgl. Urk. 15/92 ). 1.3 Nach einem von Amtes wegen durchgeführten Revisionsverfahren teilte die IV-Stelle der Versicherten am 2. Juni 2005 mit, bei der Überprüfung habe keine Änderung festgestellt werden können, weshalb sie unverändert eine ganze Invalidenrente erhalte (Invaliditätsgrad: 100 % ) ( Urk. 15/113).

1.3 Nach einem von Amtes wegen durchgeführten Revisionsverfahren teilte die IV-Stelle der Versicherten am 2. Juni 2005 mit, bei der Überprüfung habe keine Änderung festgestellt werden können, weshalb sie unverändert eine ganze Invalidenrente erhalte (Invaliditätsgrad: 100 % ) ( Urk. 15/113). 1.4 Im Juni 2008 leitete die IV-Stelle ein weiteres Revisionsverfahren ein (Urk. 15/116). Dabei holte sie die Arztberichte von Dr. med. C.___, All gemeine Medizin FMH, vom 2 0. Juli 2008 ( Urk. 15/118) und von Prof. Dr. med. D.___, Facharzt FMH Gynäkologie & Geburtshilfe, Spital E.___, vom 2 5. Juli 2008 ( Urk. 15/119/7-8) ein. Am 5. Februar 2009 teilte die Hochschule B.___, Abteilung Design & Kunst, der IV-Stelle mit, erfreulicherweise könne die Zusammenarbeit mit der Versicherten fortgesetzt werden. Sie könne ihr Studium ohne erneute Prüfung wieder aufnehmen. Das Anliegen werde von der Schule unterstützt und die IV darum gebeten, der Ver sicherten die nötige Unterstützung zukommen zu lassen. Sie habe darlegen können, dass sich ihr gesundheitlicher Zustand sehr positiv entwickelt habe, und es seien berechtigte Hoffnungen vorhanden, dass sie ihr Studium ohne weitere Unterbrüche zu Ende bringen könne. X.___ sei eine Vollblut künstlerin. Die Schule glaube, dass eine solche Persönlichkeit in der „konventio nellen“ Arbeitswelt nicht wirklich gut aufgehoben sei. Die eigene Besetzung mit Auf gaben und Projekten, die sie ihrem Rhythmus und ihren Kräften ent spre chend realisieren könne, erscheine erfolgsversprechend und könne ihr Selbst vertrauen w eiter stärken ( Urk. 15/121). Die IV-Stelle liess das poly disziplinäre Gutachten des Instituts F.___ vom 2 0. März 2009 erstellen ( Urk. 15/127/2-24). Mit Vorbescheid vom 2 3. Juli 2009 teilte sie der Versicherten mit, die bisherige ganze Rente werde infolge Verbesserung des Gesundheitszustandes auf eine halbe Rente herabgesetzt (Urk. 15/140). X.___ liess am 1 8. August 2009 durch den Sozialarbeiter G.___ mit teilen, sie habe keinen Einwand gegen den Vorbescheid anzubringen, sie ersu che aber um Stellungnahme zur Frage, warum die IV-Stelle nicht bereit sei, ihr die Ausbildung an der Hochschule B.___ zu finanzieren ( Urk. 15/142). Die IV-Stelle holte die weiteren Arztberichte von Dr. C.___ vom 2. November 2009 ( Urk. 15/ 148/ 1-5), des Spitals H.___ vom 1 8. November 2009 (Urk. 15/149) un d von Prof. Dr. D.___ vom 24. November 2009 ( Urk. 15/150/5-6) ein. Mit Vorbescheid vom 1 3. Januar 2010 teilte sie der Versi cherten erneut mit, die ganze Rente werde auf eine halbe herabgesetzt, da zwi schen zeitlich nur eine vorübergehende Ver schlecht erung vom 24. August bis zum 4. September 2009 stattgefunden habe (Urk. 15/155). Nachdem gegen die sen Vor bescheid keine Einwände erhoben worden waren, sprach die IV-Stelle X.___ mit Verfügung vom 3. März 2010 mit Wirkung ab dem 1. Mai 2010 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 54 % eine halbe Invali denrente zu ( Urk. 15/158).

1.4 Im Juni 2008 leitete die IV-Stelle ein weiteres Revisionsverfahren ein (Urk. 15/116). Dabei holte sie die Arztberichte von Dr. med. C.___, All gemeine Medizin FMH, vom 2 0. Juli 2008 ( Urk. 15/118) und von Prof. Dr. med. D.___, Facharzt FMH Gynäkologie & Geburtshilfe, Spital E.___, vom 2 5. Juli 2008 ( Urk. 15/119/7-8) ein. Am 5. Februar 2009 teilte die Hochschule B.___, Abteilung Design & Kunst, der IV-Stelle mit, erfreulicherweise könne die Zusammenarbeit mit der Versicherten fortgesetzt werden. Sie könne ihr Studium ohne erneute Prüfung wieder aufnehmen. Das Anliegen werde von der Schule unterstützt und die IV darum gebeten, der Ver sicherten die nötige Unterstützung zukommen zu lassen. Sie habe darlegen können, dass sich ihr gesundheitlicher Zustand sehr positiv entwickelt habe, und es seien berechtigte Hoffnungen vorhanden, dass sie ihr Studium ohne weitere Unterbrüche zu Ende bringen könne. X.___ sei eine Vollblut künstlerin. Die Schule glaube, dass eine solche Persönlichkeit in der „konventio nellen“ Arbeitswelt nicht wirklich gut aufgehoben sei. Die eigene Besetzung mit Auf gaben und Projekten, die sie ihrem Rhythmus und ihren Kräften ent spre chend realisieren könne, erscheine erfolgsversprechend und könne ihr Selbst vertrauen w eiter stärken ( Urk. 15/121). Die IV-Stelle liess das poly disziplinäre Gutachten des Instituts F.___ vom 2 0. März 2009 erstellen ( Urk. 15/127/2-24). Mit Vorbescheid vom 2 3. Juli 2009 teilte sie der Versicherten mit, die bisherige ganze Rente werde infolge Verbesserung des Gesundheitszustandes auf eine halbe Rente herabgesetzt (Urk. 15/140). X.___ liess am 1 8. August 2009 durch den Sozialarbeiter G.___ mit teilen, sie habe keinen Einwand gegen den Vorbescheid anzubringen, sie ersu che aber um Stellungnahme zur Frage, warum die IV-Stelle nicht bereit sei, ihr die Ausbildung an der Hochschule B.___ zu finanzieren ( Urk. 15/142). Die IV-Stelle holte die weiteren Arztberichte von Dr. C.___ vom 2. November 2009 ( Urk. 15/ 148/ 1-5), des Spitals H.___ vom 1 8. November 2009 (Urk. 15/149) un d von Prof. Dr. D.___ vom 24. November 2009 ( Urk. 15/150/5-6) ein. Mit Vorbescheid vom 1 3. Januar 2010 teilte sie der Versi cherten erneut mit, die ganze Rente werde auf eine halbe herabgesetzt, da zwi schen zeitlich nur eine vorübergehende Ver schlecht erung vom 24. August bis zum 4. September 2009 stattgefunden habe (Urk. 15/155). Nachdem gegen die sen Vor bescheid keine Einwände erhoben worden waren, sprach die IV-Stelle X.___ mit Verfügung vom 3. März 2010 mit Wirkung ab dem 1. Mai 2010 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 54 % eine halbe Invali denrente zu ( Urk. 15/158). 1.5 Mit Schreiben vom 1 4. November 2012 liess X.___ den Antrag stellen, es sei ihr rückwirkend ab 1. März 2012 erneut eine ganze Invalidenrente auszu richten ( Urk. 15/161). Am 1 0. Dezember 2012 stellte Dr. C.___ der IV-Stelle den Bericht über seine Einschätzung des aktuellen Gesundheitszustandes und des Verlaufs der Arbeitsfähigkeit zu ( Urk. 15/165). Mit Schreiben vom 16. Dezember 2012 teilte med. pract. I.___, Psychiatrie und Psycho therapie FMH, mit, sie unterstütze den Antrag um Erhöhung der Invalidenrente voll und ganz ( Urk. 15/166). Am 3 1. Januar 2013 beantwortete sie der IV-Stelle sodann zusätzliche Fragen ( Urk. 15/ 167-168 ). Die IV-Stelle liess in der Folge das bidis ziplinäre (psychiatrisch/rheumatologisch) Gutachten von Dr. med. J.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, und von Dr. med. K.___, Rheu matologie FMH, vom 3 0. Juli 2013 erstellen ( Urk. 15/185 /1-18, Urk. 15/186 /1-18, unter anderem unter Beilage des Berichts der psychiatrischen Klinik L.___ vom 2 3. Mai 2013, Urk. 15/185/20-24 ). Mit Vorbescheid vom 2 8. November 2013 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, in wieder erwä gungsweiser Aufhebung der Verfügung vom 3. März 2010 werde die bisher ausgerichtete Invalidenrente aufgehoben. Gegen diesen Vorbescheid liess X.___ am 1 7. Dezember 2013 Einwand erheben ( Urk. 15/193). Die IV-Stelle hob mit Verfügung vom 1 7. Februar 2014 in Wiedererwägung der Verfügung vom 3. März 2010 die Rente auf Ende de s der Zustellung folgenden Monats auf ( Urk. 2).

1.5 Mit Schreiben vom 1 4. November 2012 liess X.___ den Antrag stellen, es sei ihr rückwirkend ab 1. März 2012 erneut eine ganze Invalidenrente auszu richten ( Urk. 15/161). Am 1 0. Dezember 2012 stellte Dr. C.___ der IV-Stelle den Bericht über seine Einschätzung des aktuellen Gesundheitszustandes und des Verlaufs der Arbeitsfähigkeit zu ( Urk. 15/165). Mit Schreiben vom 16. Dezember 2012 teilte med. pract. I.___, Psychiatrie und Psycho therapie FMH, mit, sie unterstütze den Antrag um Erhöhung der Invalidenrente voll und ganz ( Urk. 15/166). Am 3 1. Januar 2013 beantwortete sie der IV-Stelle sodann zusätzliche Fragen ( Urk. 15/ 167-168 ). Die IV-Stelle liess in der Folge das bidis ziplinäre (psychiatrisch/rheumatologisch) Gutachten von Dr. med. J.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, und von Dr. med. K.___, Rheu matologie FMH, vom 3 0. Juli 2013 erstellen ( Urk. 15/185 /1-18, Urk. 15/186 /1-18, unter anderem unter Beilage des Berichts der psychiatrischen Klinik L.___ vom 2 3. Mai 2013, Urk. 15/185/20-24 ). Mit Vorbescheid vom 2 8. November 2013 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, in wieder erwä gungsweiser Aufhebung der Verfügung vom 3. März 2010 werde die bisher ausgerichtete Invalidenrente aufgehoben. Gegen diesen Vorbescheid liess X.___ am 1 7. Dezember 2013 Einwand erheben ( Urk. 15/193). Die IV-Stelle hob mit Verfügung vom 1 7. Februar 2014 in Wiedererwägung der Verfügung vom 3. März 2010 die Rente auf Ende de s der Zustellung folgenden Monats auf ( Urk. 2). 2. Gegen diese Verfügung erhob X.___ durch G.___ am 1 1. März 2014 Beschwerde mit folgenden Anträgen ( Urk. 1 S. 1)

2. Gegen diese Verfügung erhob X.___ durch G.___ am 1 1. März 2014 Beschwerde mit folgenden Anträgen ( Urk. 1 S. 1) „ 1. Die SVA Zürich, IV-Stelle, sei zu verpflichten, ein umfassendes psychiatri sches Gutachten über die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit von Frau X.___ zu veranlassen und damit sei die Psychiatrie M.___ zu beauftragen.

„ 1. Die SVA Zürich, IV-Stelle, sei zu verpflichten, ein umfassendes psychiatri sches Gutachten über die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit von Frau X.___ zu veranlassen und damit sei die Psychiatrie M.___ zu beauftragen. 2. Der Versicherten sei weiterhin ab 1. April 2014 eine IV-Rente von mindes tens einer halben Rente, allenfalls einer Vollrente zu gewähren.

2. Der Versicherten sei weiterhin ab 1. April 2014 eine IV-Rente von mindes tens einer halben Rente, allenfalls einer Vollrente zu gewähren. 3. Es sei der Versicherten die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren.“

3. Es sei der Versicherten die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren.“ Am 1 2. April 2014 ( Urk. 10) reichte die Beschwerdeführerin den Arztbericht von Prof. Dr. D.___ vom 9. April 2014 ( Urk. 11) ein. Am 2 9. April 2014 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 14), was der Beschwerdeführerin am 5. Mai 2014 mitgeteilt wurde ( Urk. 16).

Am 1 2. April 2014 ( Urk. 10) reichte die Beschwerdeführerin den Arztbericht von Prof. Dr. D.___ vom 9. April 2014 ( Urk. 11) ein. Am 2 9. April 2014 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 14), was der Beschwerdeführerin am 5. Mai 2014 mitgeteilt wurde ( Urk. 16). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG ). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi si onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).

1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG ). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi si onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen). 1. 4 Fehlen die in Art. 17 ATSG genannten Voraussetzungen, so kann die Rentenverfü gung nach den für die Wiedererwägung rechtskräftiger Verwal tungsverfügungen geltenden Regeln abgeändert werden. Danach ist die Ver waltung befugt, auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn sich diese als zweifellos unrichtig erweist und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist ( Art. 53 Abs. 2 ATSG; BGE 110 V 176 E. 2a, E. 1 mit Hinweisen).

1. 4 Fehlen die in Art. 17 ATSG genannten Voraussetzungen, so kann die Rentenverfü gung nach den für die Wiedererwägung rechtskräftiger Verwal tungsverfügungen geltenden Regeln abgeändert werden. Danach ist die Ver waltung befugt, auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn sich diese als zweifellos unrichtig erweist und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist ( Art. 53 Abs. 2 ATSG; BGE 110 V 176 E. 2a, E. 1 mit Hinweisen). 1.5 Nach lit. a Abs. 1 der am 1. Januar 2012 in Kr aft getretenen Schlussbestimmun gen der Änderung vom 1 8. März 2011 des Bu ndesgesetzes über die Invaliden versicherung (IVG) ( 6. IV-Revision, erstes Massnahmepaket; kurz: lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision) werden Renten, die bei pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung überprüft. Sind die Vorauss etzungen nach Artikel 7 des Bun desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufgehoben, auch wenn die Voraussetzungen von Artikel 17 Absatz 1 ATSG nicht erfüllt sind. Diese Bestimmung ist verfassungs- und EMRK-konform (BGE 139 V 547 E. 3).

1.5 Nach lit. a Abs. 1 der am 1. Januar 2012 in Kr aft getretenen Schlussbestimmun gen der Änderung vom 1 8. März 2011 des Bu ndesgesetzes über die Invaliden versicherung (IVG) ( 6. IV-Revision, erstes Massnahmepaket; kurz: lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision) werden Renten, die bei pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung überprüft. Sind die Vorauss etzungen nach Artikel 7 des Bun desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufgehoben, auch wenn die Voraussetzungen von Artikel 17 Absatz 1 ATSG nicht erfüllt sind. Diese Bestimmung ist verfassungs- und EMRK-konform (BGE 139 V 547 E. 3). Die in lit. a Abs. 1 SchlB 6. IV-Revision vorgesehene Rentenherabsetzung bezie-hungsweise -aufhebung ist nicht auf vor dem 1. Januar 2008 zugesprochene Renten beschränkt. Erging die fragliche Rentenzusprache aber bereits in Beachtung der jeweils relevanten Rechtsprechung zu pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage, bleibt kein Raum für ein Rückkommen unter dem Titel der Schluss-bestimmung (BGE 140 V 8 E. 2).

Die in lit. a Abs. 1 SchlB 6. IV-Revision vorgesehene Rentenherabsetzung bezie-hungsweise -aufhebung ist nicht auf vor dem 1. Januar 2008 zugesprochene Renten beschränkt. Erging die fragliche Rentenzusprache aber bereits in Beachtung der jeweils relevanten Rechtsprechung zu pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage, bleibt kein Raum für ein Rückkommen unter dem Titel der Schluss-bestimmung (BGE 140 V 8 E. 2). 1.6 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1.6 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1. 7 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent wicklungen nö tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.).

1. 7 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent wicklungen nö tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.). 1.8 Eine fach ärztlich (psychiatrisch) diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzstörung begründet als solche noch keine Invalidität. Vielmehr besteht eine Vermutung, dass die somatoforme Schmerzstörung oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar sind. Bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, können den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar machen, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt. Ob ein solcher Ausnahmefall vorliegt, entscheidet sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien. Im Vordergrund steht die Feststellung einer psychischen Komorbidität von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprä gung und Dauer. Massgebend sein können auch weitere mit gewisser Intensität und Konstanz erfüllte Faktoren, so: chronische körperliche Begleiterkrankun gen; ein mehrjähriger, chronifizierter Krankheitsverlauf mit unveränderter oder progredienter Symptomatik ohne längerdauernde Rückbildung; ein ausgewiese ner sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens; ein verfestigter, therapeu tisch nicht mehr beeinflussbarer innerseelischer Verlauf einer an sich miss glückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbewältigung (primärer Krank heitsgewinn; „Flucht in die Krankheit"); ein unbefriedigendes Behandlungser gebnis trotz konsequent durchgeführter ambulanter und/oder stationärer Behandlung (auch mit unterschiedlichem therapeutischem Ansatz) und gescheiterte Rehabilitationsmassnahmen bei vorhandener Motivation und Eigenanstrengung (kooperative Haltung) der versicherten Person. Je mehr dieser Kriterien zutreffen und je ausgeprägter sich die entsprechenden Befunde dar stellen, desto eher sind - ausnahmsweise - die Voraussetzungen für eine zumut bare Willensanstrengung zu verneinen (BGE 130 V 352, 131 V 49 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3).

1.8 Eine fach ärztlich (psychiatrisch) diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzstörung begründet als solche noch keine Invalidität. Vielmehr besteht eine Vermutung, dass die somatoforme Schmerzstörung oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar sind. Bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, können den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar machen, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt. Ob ein solcher Ausnahmefall vorliegt, entscheidet sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien. Im Vordergrund steht die Feststellung einer psychischen Komorbidität von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprä gung und Dauer. Massgebend sein können auch weitere mit gewisser Intensität und Konstanz erfüllte Faktoren, so: chronische körperliche Begleiterkrankun gen; ein mehrjähriger, chronifizierter Krankheitsverlauf mit unveränderter oder progredienter Symptomatik ohne längerdauernde Rückbildung; ein ausgewiese ner sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens; ein verfestigter, therapeu tisch nicht mehr beeinflussbarer innerseelischer Verlauf einer an sich miss glückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbewältigung (primärer Krank heitsgewinn; „Flucht in die Krankheit"); ein unbefriedigendes Behandlungser gebnis trotz konsequent durchgeführter ambulanter und/oder stationärer Behandlung (auch mit unterschiedlichem therapeutischem Ansatz) und gescheiterte Rehabilitationsmassnahmen bei vorhandener Motivation und Eigenanstrengung (kooperative Haltung) der versicherten Person. Je mehr dieser Kriterien zutreffen und je ausgeprägter sich die entsprechenden Befunde dar stellen, desto eher sind - ausnahmsweise - die Voraussetzungen für eine zumut bare Willensanstrengung zu verneinen (BGE 130 V 352, 131 V 49 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3). In BGE 139 V 547 hat das Bundesgericht an dieser Rechtsprechung unter Ausei nandersetzung mit der daran geübten Kritik festgehalten und auf die besondere Bedeutung einer fachgerechten Abklärung hingewiesen (E. 9.1.3, E. 9.2.1). Ins besondere erkannte das Bundesgericht, dass sich die unklaren Beschwerden hinsichtlich ihrer invalidisierenden Folgen von anderen (psychischen) Leiden durch die mangelnde Objektivierbarkeit unterscheiden. Dabei handelt es sich um ein sachliches Kriterium, das überprüft werden kann. Die hinreichende Objekti vierbarkeit der gesundheitlichen Beeinträchtigung wird für Ansprüche auf Sozi alversicherungsleistungen seit jeher vorausgesetzt und hat im Rahmen der 5. IV-Re vision auch Eingang in die Gesetzgebung gefunden (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Von einer unbegründeten Schlechterstellung beziehungsweise einer Dis kriminierung der betroffenen Versicherten in verfassungsmässigem Sinne bezie hungsweise nach Massgabe der EMRK kann daher nicht gesprochen werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_142/2013 vom 20. November 2013 E. 4.2 mit Hinweis auf BGE 139 V 547 E. 5.6 in fine und E. 5.7).

In BGE 139 V 547 hat das Bundesgericht an dieser Rechtsprechung unter Ausei nandersetzung mit der daran geübten Kritik festgehalten und auf die besondere Bedeutung einer fachgerechten Abklärung hingewiesen (E. 9.1.3, E. 9.2.1). Ins besondere erkannte das Bundesgericht, dass sich die unklaren Beschwerden hinsichtlich ihrer invalidisierenden Folgen von anderen (psychischen) Leiden durch die mangelnde Objektivierbarkeit unterscheiden. Dabei handelt es sich um ein sachliches Kriterium, das überprüft werden kann. Die hinreichende Objekti vierbarkeit der gesundheitlichen Beeinträchtigung wird für Ansprüche auf Sozi alversicherungsleistungen seit jeher vorausgesetzt und hat im Rahmen der 5. IV-Re vision auch Eingang in die Gesetzgebung gefunden (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Von einer unbegründeten Schlechterstellung beziehungsweise einer Dis kriminierung der betroffenen Versicherten in verfassungsmässigem Sinne bezie hungsweise nach Massgabe der EMRK kann daher nicht gesprochen werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_142/2013 vom 20. November 2013 E. 4.2 mit Hinweis auf BGE 139 V 547 E. 5.6 in fine und E. 5.7). 2.

2. 2.1

2.1 2.1.1 Laut dem Arztbericht von Dr. C.___ vom 2 0. Juli 2008 ( Urk. 15/118) bestehen bei der Beschwerdeführerin mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine Endometriose, Status nach mehrfacher Lapa raskopie, Status nach Hysterektomie im April 2008, ein chronischer Er schöpfungszustand und ein chronisches Schmerzsyndrom bei panvertebralem Syndrom bei Fehlform (Skoliose), genera lisiertem myofascialem Schmerz syndrom, abdominalen Schmerzen bei Endo metriose, Migräne, eine rezidi vierende Depression sowie eine Polyallergie. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seien ausserdem eine Hypertonie, eine rezidivierende Nephrolithiasis, Doppelniere links, sowie ein Status nach Chole cystektomie vorhanden. In der Tätigkeit als Coiffeuse sei die Beschwerdeführe rin sei t mindestens 2002 zu 100 % arbeitsunfähig. Sie habe aus gesundheitli chen Gründen nie auf diesem Beruf gearbeitet. Der Versuch eine r künstlerischen Ausbildung sei an gesundheitlich bedingten Unterbrüchen und Abwesenheiten gescheitert. Bezüglich der Endometriose sei drei Monate nach Hysterektomie noch keine sichere Prognose möglich, der bisherige Verlauf sei günstig. Bezüg lich der übrigen Diagnosen sei mit einem fluktuierenden Verlauf zu rechnen. Es sei aus diesem Grund zur Zeit keine Erwerbs tätigkeit möglich. Eventuell könne die Beschwerdeführerin auf längere Sicht eine angepasste T ätigkeit von 20 bis 50 % ausüben.

2.1.1 Laut dem Arztbericht von Dr. C.___ vom 2 0. Juli 2008 ( Urk. 15/118) bestehen bei der Beschwerdeführerin mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine Endometriose, Status nach mehrfacher Lapa raskopie, Status nach Hysterektomie im April 2008, ein chronischer Er schöpfungszustand und ein chronisches Schmerzsyndrom bei panvertebralem Syndrom bei Fehlform (Skoliose), genera lisiertem myofascialem Schmerz syndrom, abdominalen Schmerzen bei Endo metriose, Migräne, eine rezidi vierende Depression sowie eine Polyallergie. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seien ausserdem eine Hypertonie, eine rezidivierende Nephrolithiasis, Doppelniere links, sowie ein Status nach Chole cystektomie vorhanden. In der Tätigkeit als Coiffeuse sei die Beschwerdeführe rin sei t mindestens 2002 zu 100 % arbeitsunfähig. Sie habe aus gesundheitli chen Gründen nie auf diesem Beruf gearbeitet. Der Versuch eine r künstlerischen Ausbildung sei an gesundheitlich bedingten Unterbrüchen und Abwesenheiten gescheitert. Bezüglich der Endometriose sei drei Monate nach Hysterektomie noch keine sichere Prognose möglich, der bisherige Verlauf sei günstig. Bezüg lich der übrigen Diagnosen sei mit einem fluktuierenden Verlauf zu rechnen. Es sei aus diesem Grund zur Zeit keine Erwerbs tätigkeit möglich. Eventuell könne die Beschwerdeführerin auf längere Sicht eine angepasste T ätigkeit von 20 bis 50 % ausüben. 2.1.2 An dieser Einschätzung hielt Dr. C.___ im Bericht vom 2. November 2009 im Wesentlichen fest ( Urk. 15/148/1-4).

2.1.2 An dieser Einschätzung hielt Dr. C.___ im Bericht vom 2. November 2009 im Wesentlichen fest ( Urk. 15/148/1-4). 2.1.3 Im Schreiben vom 1. Dezember 2013 ( Urk. 15/192/18 ; vgl. Schreiben vom 10. Dezember 2012, Urk. 15/165 ) führte Dr. C.___ aus, er unterstütze den Ein wand der Beschwerdeführerin gegen die Aufhebung der Invalidenrente. Die somatischen Diagnosen hätten sich nicht geändert, und es habe sich wiederholt gezeigt, dass eine normale körperliche Belastung nicht möglich sei, da die Be schwerden des Bewegungsapparates dadurch exacerbier ten. Eine Beschäftigung als Coiffeuse sei somit nicht mehr denkbar, auch die teilzeitliche Tätigkeit im Museum habe eingestellt werden müssen. Die vom Institut F.___ bescheinigten Ein schränkungen bestünden weiterhin, und die Renten berechtigung der Beschwer deführerin sei unverändert gegeben.

2.1.3 Im Schreiben vom 1. Dezember 2013 ( Urk. 15/192/18 ; vgl. Schreiben vom 10. Dezember 2012, Urk. 15/165 ) führte Dr. C.___ aus, er unterstütze den Ein wand der Beschwerdeführerin gegen die Aufhebung der Invalidenrente. Die somatischen Diagnosen hätten sich nicht geändert, und es habe sich wiederholt gezeigt, dass eine normale körperliche Belastung nicht möglich sei, da die Be schwerden des Bewegungsapparates dadurch exacerbier ten. Eine Beschäftigung als Coiffeuse sei somit nicht mehr denkbar, auch die teilzeitliche Tätigkeit im Museum habe eingestellt werden müssen. Die vom Institut F.___ bescheinigten Ein schränkungen bestünden weiterhin, und die Renten berechtigung der Beschwer deführerin sei unverändert gegeben. 2.2

2.2 2.2.1 Gemäss dem Bericht von Prof. Dr. D.___ vom 2 5. Juli 2008 ( Urk. 15/119/7-8) liegt bei der Beschwerdeführerin zurzeit ein gutes anatomisches und funktio nelles Resultat vor. Es bestünden eine auffallende Müdigkeit, ein chronique fatigue-Syndrom sowie eine Fibromyalgie. Der Gesundheitszustand sei statio när. Aktuell sei die Beschwerdeführerin zu 100 % arbeitsunfähig. Ob eine Ver besserung erreicht werden könne, sei nicht beurteilbar.

2.2.1 Gemäss dem Bericht von Prof. Dr. D.___ vom 2 5. Juli 2008 ( Urk. 15/119/7-8) liegt bei der Beschwerdeführerin zurzeit ein gutes anatomisches und funktio nelles Resultat vor. Es bestünden eine auffallende Müdigkeit, ein chronique fatigue-Syndrom sowie eine Fibromyalgie. Der Gesundheitszustand sei statio när. Aktuell sei die Beschwerdeführerin zu 100 % arbeitsunfähig. Ob eine Ver besserung erreicht werden könne, sei nicht beurteilbar. 2.2.2 Im Bericht vom 2 4. November 2009 ( Urk. 15/150/5-6) hielt Prof. Dr. D.___ fest, die Beschwerdeführerin sei zwischenzeitlich vom 2 2. bis zum 2 8. August 2009 im Spital H.___ wegen eines entzündlichen Konglomerat tu mors im Unterbauch hospitalisiert gewesen. Das Spital H.___ habe für die Zeit vom 2 4. August bis zum 4. September 2009 eine Arbeitsun fähigkeit bestätigt, und gemäss Aussagen der Beschwerdeführerin bestehe diese bis auf weiteres.

2.2.2 Im Bericht vom 2 4. November 2009 ( Urk. 15/150/5-6) hielt Prof. Dr. D.___ fest, die Beschwerdeführerin sei zwischenzeitlich vom 2 2. bis zum 2 8. August 2009 im Spital H.___ wegen eines entzündlichen Konglomerat tu mors im Unterbauch hospitalisiert gewesen. Das Spital H.___ habe für die Zeit vom 2 4. August bis zum 4. September 2009 eine Arbeitsun fähigkeit bestätigt, und gemäss Aussagen der Beschwerdeführerin bestehe diese bis auf weiteres. 2.2.3 Im Schreiben an den Vertreter der Beschwerdeführerin vom 9. April 2014 (Urk. 11) führte Prof. Dr. D.___ aus, die Beschwerdeführerin leide aktuell unter Darmblutungen mit entsprechenden Beschwerden, die möglicherweise eine Endometrioseproblematik beinhalteten. Auch wenn die Beschwerdeführerin nicht mehr menstruiere und menopausal wäre, könne sie trotzdem an den Fol gen der Endometriose leiden wie Fibrose und Vernarbungen nebst Defektbil dungen. Letztlich könne nur durch eine Bauchspiegelung erhärtet werden, ob die Beschwerdeführerin frei von Endometrioseherden und frei von endometrio seassoziierten Pathologien sei.

2.2.3 Im Schreiben an den Vertreter der Beschwerdeführerin vom 9. April 2014 (Urk. 11) führte Prof. Dr. D.___ aus, die Beschwerdeführerin leide aktuell unter Darmblutungen mit entsprechenden Beschwerden, die möglicherweise eine Endometrioseproblematik beinhalteten. Auch wenn die Beschwerdeführerin nicht mehr menstruiere und menopausal wäre, könne sie trotzdem an den Fol gen der Endometriose leiden wie Fibrose und Vernarbungen nebst Defektbil dungen. Letztlich könne nur durch eine Bauchspiegelung erhärtet werden, ob die Beschwerdeführerin frei von Endometrioseherden und frei von endometrio seassoziierten Pathologien sei. 2.3 Die Ärzte des Instituts F.___ stellten im polydisziplinären Gutachten vom 2 0. März 2009 folgende Diagnosen ( Urk. 15/127/20):

2.3 Die Ärzte des Instituts F.___ stellten im polydisziplinären Gutachten vom 2 0. März 2009 folgende Diagnosen ( Urk. 15/127/20): 1. Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit

1. Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit 1. Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte bis mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)

1. Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte bis mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1) 2. Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)

2. Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) 3. Chronisches panvertebrales Schmerzsyndrom ohne radikuläre Ausfälle (ICD-10 M54.80)

3. Chronisches panvertebrales Schmerzsyndrom ohne radikuläre Ausfälle (ICD-10 M54.80) - freie Beweglichkeit sämtlicher Wirbelsäulenabschnitte

freie Beweglichkeit sämtlicher Wirbelsäulenabschnitte 2. Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit

2. Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit 1. Atopische Diathese (ICD-10 L20)

1. Atopische Diathese (ICD-10 L20) - anamnestisch saisonale Rhinitis allergica (ICD-10 J30.1)

anamnestisch saisonale Rhinitis allergica (ICD-10 J30.1) 2. Chronisch rezidivierende rechtsbetonte Unterbauchschmerzen

2. Chronisch rezidivierende rechtsbetonte Unterbauchschmerzen - Beschwerderegredienz seit Hysterektomie seit 04/08 im Rahmen einer symptomischen Endometriose

Beschwerderegredienz seit Hysterektomie seit 04/08 im Rahmen einer symptomischen Endometriose - aktuell im Rahmen der Diagnose 1.2

aktuell im Rahmen der Diagnose 1.2 3. Anamnestisch rezidivierende Migräne (ICD-10 G43)

3. Anamnestisch rezidivierende Migräne (ICD-10 G43) 4. Hypertoner Blutdruckwert

4. Hypertoner Blutdruckwert - kontrollbedürftig

kontrollbedürftig 5. Status nach Nephrolithiasis rechts 03/01

5. Status nach Nephrolithiasis rechts 03/01 6. Status nach Nikotinabusus bis 1999

6. Status nach Nikotinabusus bis 1999 Die Beschwerdeführerin habe den erlernten Beruf als Coiffeuse nie ausgeübt. Seit dem Abbruch ihres 1999 begonnenen Kunststudiums arbeite sie einzelne Stunden pro Tag als selbständige Künstlerin, erziele hierbei jedoch kein Ein kommen. Es sei somit von dieser angestammten Tätigkeit auszugehen. Aus Sicht des Bewegungsapparates wirke sich das chronische panvertebrale Schmerz syndrom nicht auf die angestammte oder andere körperlich leichte bis mittel schwere Tätigkeiten aus. Lediglich für körperlich schwere Tätigkeiten bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Aus psychiatrischer Sicht wirkten sich die rezidivierende depressive Störung mit gegenwärtig leichter bis mittel gradi ger Episode sowie die anhaltende somatoforme Schmerzstörung auf die Arbeits fähigkeit der Beschwerdeführerin aus. In einer aus somatischer Sicht adaptierten Tätigkeit resultiere hierdurch bei ganztägigem Einsatz eine Leistungseinbusse von 40 %, entsprechend einer Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 60 %. Auf grund der anamnestisch bekannten atopischen Diathese mit saisonaler Rhino konjunktivitis seien Tätigkeiten mit erhöhter Staubbelastung und Pollen exposi tion ungeeignet. Aus polydisziplinärer Sicht resultiere für die ange stammte Tätigkeit als Künstlerin sowie für andere körperlich leichte bis mittel schwere Tätigkeiten eine ganztägige Arbeitsfähigkeit mit einer Leistungs einbusse von 40 %, entsprechend einer Arbeits - und Leistungsfähigkeit von 60 %. Die fest gestellte Arbeitsfähigkeit bestehe mit hoher Wahrscheinlichkeit seit Juli 2008, mit Sicherheit seit Februar 200 9. Aufgrund der Angaben in den Akten und der zugespr ochenen ganzen IV-Rente wegen einer sympto matischen Endometriose sei davon auszugehen, dass zuvor eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit für sämtli che Tätigkeiten vorgelegen habe. Die Selbstein schätzung der Beschwerdeführe rin, wonach eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für unqualifi zierte Tätigkeiten ausserhalb des Kunstbetriebs bestehe, sei durch die Selbst limitierung, wie sie oft im Rahmen somatoformer Schmerzstörungen beo bachtet werden könne, durch regressive Tendenzen sowie durch die Ent wöhnung von der Arbeit zu begrün den. Ausserdem bestehe eine deutliche Diskrepanz zwi schen den subjektiv geklagten Beschwerden und den klinisch nur geringen objektivierbaren Befun den. Die antidepressive Medikation nehme die Be schwerdeführerin entgegen ihren Angaben nur unregelmässig oder in deut lich tieferer als der angegebenen Dosis ein. Berufliche Massnahmen seien auf grund d er langjährigen Entwöhnung von der Arbeit und der subjektiven Arbeitsun fähigkeit für Tätigkeiten aus serhalb des Kunstbetriebes nicht Erfolg versprechend und somit nicht zu emp fehlen.

Die Beschwerdeführerin habe den erlernten Beruf als Coiffeuse nie ausgeübt. Seit dem Abbruch ihres 1999 begonnenen Kunststudiums arbeite sie einzelne Stunden pro Tag als selbständige Künstlerin, erziele hierbei jedoch kein Ein kommen. Es sei somit von dieser angestammten Tätigkeit auszugehen. Aus Sicht des Bewegungsapparates wirke sich das chronische panvertebrale Schmerz syndrom nicht auf die angestammte oder andere körperlich leichte bis mittel schwere Tätigkeiten aus. Lediglich für körperlich schwere Tätigkeiten bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Aus psychiatrischer Sicht wirkten sich die rezidivierende depressive Störung mit gegenwärtig leichter bis mittel gradi ger Episode sowie die anhaltende somatoforme Schmerzstörung auf die Arbeits fähigkeit der Beschwerdeführerin aus. In einer aus somatischer Sicht adaptierten Tätigkeit resultiere hierdurch bei ganztägigem Einsatz eine Leistungseinbusse von 40 %, entsprechend einer Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 60 %. Auf grund der anamnestisch bekannten atopischen Diathese mit saisonaler Rhino konjunktivitis seien Tätigkeiten mit erhöhter Staubbelastung und Pollen exposi tion ungeeignet. Aus polydisziplinärer Sicht resultiere für die ange stammte Tätigkeit als Künstlerin sowie für andere körperlich leichte bis mittel schwere Tätigkeiten eine ganztägige Arbeitsfähigkeit mit einer Leistungs einbusse von 40 %, entsprechend einer Arbeits - und Leistungsfähigkeit von 60 %. Die fest gestellte Arbeitsfähigkeit bestehe mit hoher Wahrscheinlichkeit seit Juli 2008, mit Sicherheit seit Februar 200 9. Aufgrund der Angaben in den Akten und der zugespr ochenen ganzen IV-Rente wegen einer sympto matischen Endometriose sei davon auszugehen, dass zuvor eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit für sämtli che Tätigkeiten vorgelegen habe. Die Selbstein schätzung der Beschwerdeführe rin, wonach eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für unqualifi zierte Tätigkeiten ausserhalb des Kunstbetriebs bestehe, sei durch die Selbst limitierung, wie sie oft im Rahmen somatoformer Schmerzstörungen beo bachtet werden könne, durch regressive Tendenzen sowie durch die Ent wöhnung von der Arbeit zu begrün den. Ausserdem bestehe eine deutliche Diskrepanz zwi schen den subjektiv geklagten Beschwerden und den klinisch nur geringen objektivierbaren Befun den. Die antidepressive Medikation nehme die Be schwerdeführerin entgegen ihren Angaben nur unregelmässig oder in deut lich tieferer als der angegebenen Dosis ein. Berufliche Massnahmen seien auf grund d er langjährigen Entwöhnung von der Arbeit und der subjektiven Arbeitsun fähigkeit für Tätigkeiten aus serhalb des Kunstbetriebes nicht Erfolg versprechend und somit nicht zu emp fehlen. 2.4 Med. pract. N.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Reha bilita tion, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin führte in der Stellungnahme vom 1 3. Mai 2009 ( Urk. 15/137/4) aus, nach Aktenlage sei in Anlehnung an das F.___ -Gutachten seit Juli 2008 eine Ver besserung des Gesundheitszustandes ausgewiesen. Es sei von der im Gut achten festgelegten Arbeitsfähigkeit auszugehen und nach zwei Jahren eine Revision vorzunehmen.

2.4 Med. pract. N.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Reha bilita tion, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin führte in der Stellungnahme vom 1 3. Mai 2009 ( Urk. 15/137/4) aus, nach Aktenlage sei in Anlehnung an das F.___ -Gutachten seit Juli 2008 eine Ver besserung des Gesundheitszustandes ausgewiesen. Es sei von der im Gut achten festgelegten Arbeitsfähigkeit auszugehen und nach zwei Jahren eine Revision vorzunehmen. 2.5

2.5 2.5.1 Laut dem Schreiben der Psychiaterin med. pract. I.___ vom 1 6. Dezember 2012 ( Urk. 15/166) leidet die Beschwerdeführerin seit vielen Jahren an schwer wie genden psychischen Erkrankungen (rezidivierende depressive Störung, post traumatische Belastungsstörung nach frühem Verlust der Mutter, Angststörung). Ihr Vater sei vor zwei Jahren an einer Karzinomerkrankung verstorben, was bei der Beschwerdeführerin zu einer Retraumatisierung geführt habe. Ihr Gesund heitszustand habe sich seither destabilisiert und verschlechtert. Zudem hätten Arbeitsversuche und Schulbesuch gezeigt, dass sie nur sehr eingeschränkt belastbar sei und eine durchschnittliche Erwerbsfähigkeit von nur 20 % habe erreicht werden können. Seit etwa zwei Monaten leide die Beschwerdeführerin erneut an einer sehr ausgeprägten depressiven Sympto matik mit starker depres siver Stimmung, Rückzug, Konzentrationsstörungen und verstärk ten Ängsten und sei deshalb mindestens bis Ende Jahr, voraussichtlich länger, zu 100 % arbeitsunfähig.

2.5.1 Laut dem Schreiben der Psychiaterin med. pract. I.___ vom 1 6. Dezember 2012 ( Urk. 15/166) leidet die Beschwerdeführerin seit vielen Jahren an schwer wie genden psychischen Erkrankungen (rezidivierende depressive Störung, post traumatische Belastungsstörung nach frühem Verlust der Mutter, Angststörung). Ihr Vater sei vor zwei Jahren an einer Karzinomerkrankung verstorben, was bei der Beschwerdeführerin zu einer Retraumatisierung geführt habe. Ihr Gesund heitszustand habe sich seither destabilisiert und verschlechtert. Zudem hätten Arbeitsversuche und Schulbesuch gezeigt, dass sie nur sehr eingeschränkt belastbar sei und eine durchschnittliche Erwerbsfähigkeit von nur 20 % habe erreicht werden können. Seit etwa zwei Monaten leide die Beschwerdeführerin erneut an einer sehr ausgeprägten depressiven Sympto matik mit starker depres siver Stimmung, Rückzug, Konzentrationsstörungen und verstärk ten Ängsten und sei deshalb mindestens bis Ende Jahr, voraussichtlich länger, zu 100 % arbeitsunfähig. 2.5.2 Auf Nachfrage der Beschwerdegegnerin hielt med. pract. I.___ am 3 1. Januar 2013 ( Urk. 15/168) fest, die depressive Symptomatik sei aktuell so stark, dass eine stationäre Therapie indiziert sei. Die Beschwerdeführerin studiere seit 1999 an der Hochschule B.___. Ihre Seminarbelegungen hätten einer durchschnittlichen Arbeitsleistung von 20 % entsprochen. Im Moment könne sie nicht einmal für einige Stunden die Schule besuchen oder kreativ arbeiten. Dank ihrer Begabung und ihres Durchhaltewillens sei die Schule aber bereit, die Studienbedingungen und die Studiendauer ihrem Gesundheitszustand anzu pas sen. Auch nach Abklingen der aktuellen depressiven Episode könne in ab seh barer Zeit nicht mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit von durch schnittlich 20 % gerechnet werden.

2.5.2 Auf Nachfrage der Beschwerdegegnerin hielt med. pract. I.___ am 3 1. Januar 2013 ( Urk. 15/168) fest, die depressive Symptomatik sei aktuell so stark, dass eine stationäre Therapie indiziert sei. Die Beschwerdeführerin studiere seit 1999 an der Hochschule B.___. Ihre Seminarbelegungen hätten einer durchschnittlichen Arbeitsleistung von 20 % entsprochen. Im Moment könne sie nicht einmal für einige Stunden die Schule besuchen oder kreativ arbeiten. Dank ihrer Begabung und ihres Durchhaltewillens sei die Schule aber bereit, die Studienbedingungen und die Studiendauer ihrem Gesundheitszustand anzu pas sen. Auch nach Abklingen der aktuellen depressiven Episode könne in ab seh barer Zeit nicht mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit von durch schnittlich 20 % gerechnet werden. 2. 6 Dr. J.___ und Dr. K.___ hielten in der interdisziplinären Beurteilung ihres psychiatrisch-rheumatologischen Gutachtens vom 3 0. Juli 2013 (Urk. 15/185/17) fest, es bestünden bei der Beschwerdeführerin aus rheuma tolo gischer Sicht Ganzkörperschmerzen ohne ein erkennbares somatisches Substrat. Angesichts von degenerativen Veränderungen an der distalen Lenden wirbel säule könne eine leichte organische Teilkomponente für die geklagten Rücken schmerzen nicht ausgeschl ossen werden, doch müssten die Rücken beschwerden in erster Linie im Rahmen der extrasomatisch begründeten Panal gie aufgefasst werden. Aus rheumatologischer Sicht sei die Beschwerde führerin arbeitsfähig. Aus psychiatrischer Sicht wurde n eine rezidivierende depressive Störung, leichte bis mittelgradige Episode (ICD-10 F33.0/1 ), ein e anhaltenden somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) sowie negative Kindheitserlebnisse (ICD-10 Z61) diagnostiziert ( Urk. 15/185/7). Es habe von März 2009 bis Ende 2012 eine Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit in der bisher ausgeübten beruf lichen Tätigkeit bzw. beim Studium von 30 % bestanden. Bis Mitte März 2013 habe sich die Arbeitsfähigkeit auf 50 % reduziert und sei dann wieder auf 70 % angestiegen ( Urk. 15/185/17). Bezüglich des Verlaufs des Gesundheits zustands hielt Dr. J.___ fest ( Urk. 15/185/13), es habe sich seit der letzten Revision keine andauernde Veränderung des Gesundheitszustands eingestellt. Es handle sich im Wesent lichen um einen unveränderten Gesundheitszustand. Allerdings müsse die unge nügende medikamentöse Compliance berücksichtigt werden. Eine genügende medikamentöse Therapie werde zu einer Stabilisierung der Arbeits fähigkeit führen. Die Beschwerdeführerin sei auf die Schmerzen fixiert, sie äussere hypochondrische Befürchtungen und zeige eine Schmerz aus dehnung. Es lägen ungünstige krankheitsfremde Faktoren wie eine lange Phase von Arbeits un tätigkeit, eine vorerst unbefriedigende Berufswahl und ein langwieriges Hoch schulstudium vor ( Urk. 15/185/8-9). Es könne von einer psychi schen Komorbidität im leichten bis selten mittelgradigen Bereich ausge gangen werden. Eine chronische körperliche Begleiterkrankung habe nicht diagnosti ziert werden können. Die soziale Integration der Beschwerdeführerin sei nicht verloren gegangen. Die prämorbide Persönlichkeitsstruktur sei eher auffällig, die Schmerzsymptomatik sei progredient u nd chronifiziert. Insgesamt würden somit zwar mehrere Kriterien, welche gegen die Überwindbarkeit der somatoformen Schmerzstörung sprechen würden, zutreffen, jedoch nicht in einem derartigen Ausmass, dass von einer über 30%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus gegangen werden müsse ( Urk. 15/185/9-10).

2. 6 Dr. J.___ und Dr. K.___ hielten in der interdisziplinären Beurteilung ihres psychiatrisch-rheumatologischen Gutachtens vom 3 0. Juli 2013 (Urk. 15/185/17) fest, es bestünden bei der Beschwerdeführerin aus rheuma tolo gischer Sicht Ganzkörperschmerzen ohne ein erkennbares somatisches Substrat. Angesichts von degenerativen Veränderungen an der distalen Lenden wirbel säule könne eine leichte organische Teilkomponente für die geklagten Rücken schmerzen nicht ausgeschl ossen werden, doch müssten die Rücken beschwerden in erster Linie im Rahmen der extrasomatisch begründeten Panal gie aufgefasst werden. Aus rheumatologischer Sicht sei die Beschwerde führerin arbeitsfähig. Aus psychiatrischer Sicht wurde n eine rezidivierende depressive Störung, leichte bis mittelgradige Episode (ICD-10 F33.0/1 ), ein e anhaltenden somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) sowie negative Kindheitserlebnisse (ICD-10 Z61) diagnostiziert ( Urk. 15/185/7). Es habe von März 2009 bis Ende 2012 eine Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit in der bisher ausgeübten beruf lichen Tätigkeit bzw. beim Studium von 30 % bestanden. Bis Mitte März 2013 habe sich die Arbeitsfähigkeit auf 50 % reduziert und sei dann wieder auf 70 % angestiegen ( Urk. 15/185/17). Bezüglich des Verlaufs des Gesundheits zustands hielt Dr. J.___ fest ( Urk. 15/185/13), es habe sich seit der letzten Revision keine andauernde Veränderung des Gesundheitszustands eingestellt. Es handle sich im Wesent lichen um einen unveränderten Gesundheitszustand. Allerdings müsse die unge nügende medikamentöse Compliance berücksichtigt werden. Eine genügende medikamentöse Therapie werde zu einer Stabilisierung der Arbeits fähigkeit führen. Die Beschwerdeführerin sei auf die Schmerzen fixiert, sie äussere hypochondrische Befürchtungen und zeige eine Schmerz aus dehnung. Es lägen ungünstige krankheitsfremde Faktoren wie eine lange Phase von Arbeits un tätigkeit, eine vorerst unbefriedigende Berufswahl und ein langwieriges Hoch schulstudium vor ( Urk. 15/185/8-9). Es könne von einer psychi schen Komorbidität im leichten bis selten mittelgradigen Bereich ausge gangen werden. Eine chronische körperliche Begleiterkrankung habe nicht diagnosti ziert werden können. Die soziale Integration der Beschwerdeführerin sei nicht verloren gegangen. Die prämorbide Persönlichkeitsstruktur sei eher auffällig, die Schmerzsymptomatik sei progredient u nd chronifiziert. Insgesamt würden somit zwar mehrere Kriterien, welche gegen die Überwindbarkeit der somatoformen Schmerzstörung sprechen würden, zutreffen, jedoch nicht in einem derartigen Ausmass, dass von einer über 30%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus gegangen werden müsse ( Urk. 15/185/9-10). 3.

3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin führt zur Begründung der angefochtenen Verfügung aus, die erstmalige Rentenzusprache an die Beschwerdeführerin sei auf Grund der Endometriosebeschwerden erfolgt. Da diese nach durchgeführter Hysterek tomie im Jahre 2008 nicht mehr vorhanden gewesen seien, hätten sich die Ver hältnisse nachträglich verändert. Ein Revisionsgrund sei somit ausgewiesen gewesen. Im F.___ -Gutachten vom 2 0. April 2009 seien nur Beschwerdebilder ausgewiesen, welche grundsätzlich als überwindbar gelten würden. Ohne ent sprechende Prüfung sei aber eine 40%ige Arbeitsunfähigkeit aus psych ischer Sicht angenommen worden. Führe man diese Prüfung nun nachträglich durch, gelange man zum Ergebnis, dass bereits zum damaligen Zeitpunkt aus recht li cher Sicht keine Gründe für die Annahme einer Einschränkung der Arbeitsfä higkeit für eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit vorgelegen hätten. Auch gemäss dem aktuellen Gutachten vom 1 5. August 2013 seien keine objektivier baren Befunde ausgewiesen, welche bei gutem Willen nicht überwindbar wären und aus versicherungsmedizinischer Sicht eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit begründen könnten. Die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit sei der Beschwerde führerin im vollen Umfang zumutbar. Der offensichtlich unrichtige Entscheid vom 3. März 2010 sei wiedererwägungsweise aufzuheben, da ein Leistungsan spruch der Beschwerdeführerin nicht mehr ausgewiesen sei ( Urk. 2).

3.1 Die Beschwerdegegnerin führt zur Begründung der angefochtenen Verfügung aus, die erstmalige Rentenzusprache an die Beschwerdeführerin sei auf Grund der Endometriosebeschwerden erfolgt. Da diese nach durchgeführter Hysterek tomie im Jahre 2008 nicht mehr vorhanden gewesen seien, hätten sich die Ver hältnisse nachträglich verändert. Ein Revisionsgrund sei somit ausgewiesen gewesen. Im F.___ -Gutachten vom 2 0. April 2009 seien nur Beschwerdebilder ausgewiesen, welche grundsätzlich als überwindbar gelten würden. Ohne ent sprechende Prüfung sei aber eine 40%ige Arbeitsunfähigkeit aus psych ischer Sicht angenommen worden. Führe man diese Prüfung nun nachträglich durch, gelange man zum Ergebnis, dass bereits zum damaligen Zeitpunkt aus recht li cher Sicht keine Gründe für die Annahme einer Einschränkung der Arbeitsfä higkeit für eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit vorgelegen hätten. Auch gemäss dem aktuellen Gutachten vom 1 5. August 2013 seien keine objektivier baren Befunde ausgewiesen, welche bei gutem Willen nicht überwindbar wären und aus versicherungsmedizinischer Sicht eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit begründen könnten. Die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit sei der Beschwerde führerin im vollen Umfang zumutbar. Der offensichtlich unrichtige Entscheid vom 3. März 2010 sei wiedererwägungsweise aufzuheben, da ein Leistungsan spruch der Beschwerdeführerin nicht mehr ausgewiesen sei ( Urk. 2). 3.2 Demgegenüber liess die Beschwerdeführerin geltend machen, ihr psychischer Zustand habe sich im Jahr 2012 erheblich verschlechtert. Wegen ihren Angst- und Panikattacken sei sie nicht mehr in der Lage, für ihr Studium nach B.___ zu fahren, sondern sie müsse dies in ihrer Wohnung mittels Skype bewältigen. Es treffe nicht zu, dass sie sozial und beruflich integriert sei. Ihre Tätigkeit und ihr Erfolg als Künstlerin h ingen nicht mit einer Erwerbstätigkeit zusammen, sondern mit dem Willen, den Master mit Erfolg abzuschliessen. Die Beschwer deführerin verfüge nicht über einen regelmässigen Tagesablauf. Es gebe Tage, an denen sie für ihr Studium nichts tun und auch ihre Wohnung nicht verlassen könne. Weiter sei es für sie schwierig, Termine einzuhalten. Ein eigentliches soziales Leben ausserhalb des Studiums kenne sie nicht. Sie habe Angst vor direkten Kontakten und könne diese nur mit grosser Überwindung und Anstrengung pflegen oder auch nur, wenn sie zu jemandem grosses Vertrauen habe. Das Studium der Beschwerdeführerin könne keineswegs mit einer auf dem freien Markt basierenden Tätigkeit verglichen werden. In einer Erwerbstätigkeit wäre sie höchstens zu 20 % arbeitsfähig ( Urk. 1).

3.2 Demgegenüber liess die Beschwerdeführerin geltend machen, ihr psychischer Zustand habe sich im Jahr 2012 erheblich verschlechtert. Wegen ihren Angst- und Panikattacken sei sie nicht mehr in der Lage, für ihr Studium nach B.___ zu fahren, sondern sie müsse dies in ihrer Wohnung mittels Skype bewältigen. Es treffe nicht zu, dass sie sozial und beruflich integriert sei. Ihre Tätigkeit und ihr Erfolg als Künstlerin h ingen nicht mit einer Erwerbstätigkeit zusammen, sondern mit dem Willen, den Master mit Erfolg abzuschliessen. Die Beschwer deführerin verfüge nicht über einen regelmässigen Tagesablauf. Es gebe Tage, an denen sie für ihr Studium nichts tun und auch ihre Wohnung nicht verlassen könne. Weiter sei es für sie schwierig, Termine einzuhalten. Ein eigentliches soziales Leben ausserhalb des Studiums kenne sie nicht. Sie habe Angst vor direkten Kontakten und könne diese nur mit grosser Überwindung und Anstrengung pflegen oder auch nur, wenn sie zu jemandem grosses Vertrauen habe. Das Studium der Beschwerdeführerin könne keineswegs mit einer auf dem freien Markt basierenden Tätigkeit verglichen werden. In einer Erwerbstätigkeit wäre sie höchstens zu 20 % arbeitsfähig ( Urk. 1). 4.

4. 4.1 Strittig und zu prüfen ist vorliegend, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin im Zeitraum zwischen der Verfügung vom 3. März 2010 (Urk. 15/158 ), mit we lcher die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführer in basierend a uf einem Invaliditätsgrad von 54 % eine halbe Invalidenrente zuge sprochen hat, und der angefochtenen Verfügung vom 1 7. Februar 2014 (Urk. 2) in an spruchs relevan ter Weise verändert hat. Sodann stellt sich die Frage, ob die Verfügung vom 3. März 2010 bereits in Beachtung der relevanten Rechtspre chung zu pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Be schwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage er gangen ist oder ob Raum für ein Rückkommen auf diese Verfügung unter dem Titel von lit. a Abs. 1 der Schluss-bestimmung der 6. IV-Revision bleibt. Ist die Verfügung unter Beachtung dieser Rechtsprechung ergangen, bleibt schliesslich zu prüfen, ob die Beschwerdegeg nerin Anlass hatte, eine Wiedererwägung vorzunehmen, weil sie sich als offen sichtlich unrichtig erweist und deren Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist.

4.1 Strittig und zu prüfen ist vorliegend, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin im Zeitraum zwischen der Verfügung vom 3. März 2010 (Urk. 15/158 ), mit we lcher die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführer in basierend a uf einem Invaliditätsgrad von 54 % eine halbe Invalidenrente zuge sprochen hat, und der angefochtenen Verfügung vom 1 7. Februar 2014 (Urk. 2) in an spruchs relevan ter Weise verändert hat. Sodann stellt sich die Frage, ob die Verfügung vom 3. März 2010 bereits in Beachtung der relevanten Rechtspre chung zu pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Be schwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage er gangen ist oder ob Raum für ein Rückkommen auf diese Verfügung unter dem Titel von lit. a Abs. 1 der Schluss-bestimmung der 6. IV-Revision bleibt. Ist die Verfügung unter Beachtung dieser Rechtsprechung ergangen, bleibt schliesslich zu prüfen, ob die Beschwerdegeg nerin Anlass hatte, eine Wiedererwägung vorzunehmen, weil sie sich als offen sichtlich unrichtig erweist und deren Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist. 4.2 Das bidisziplinäre Gutachten von Dr. J.___ und Dr. K.___ vom 3 0. Juli 2013 ( Urk. 15/185/13) beantwortet die gestellten Fragen um fassend, berück sichtigt die von der Beschwerdeführerin ge klag ten Beein trächti gungen, wurde in Kenntnis und in Auseinandersetzung mit den Vorakten er stellt und ist in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammen hänge einleuchtend. Ebenso wurden die gezogenen Schluss folgerun gen in nachvoll ziehbarer Weise hergeleitet. Das Gut achten wird damit den von der Recht sprechung entwickelten Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Stellungnahme (E. 1.4) gerecht. Ihm ist volle Beweiskraft zuzuerkennen, falls keine kon kreten Indizien gegen die Zu verläs sigkeit der Ex per tise spre chen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb).

4.2 Das bidisziplinäre Gutachten von Dr. J.___ und Dr. K.___ vom 3 0. Juli 2013 ( Urk. 15/185/13) beantwortet die gestellten Fragen um fassend, berück sichtigt die von der Beschwerdeführerin ge klag ten Beein trächti gungen, wurde in Kenntnis und in Auseinandersetzung mit den Vorakten er stellt und ist in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammen hänge einleuchtend. Ebenso wurden die gezogenen Schluss folgerun gen in nachvoll ziehbarer Weise hergeleitet. Das Gut achten wird damit den von der Recht sprechung entwickelten Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Stellungnahme (E. 1.4) gerecht. Ihm ist volle Beweiskraft zuzuerkennen, falls keine kon kreten Indizien gegen die Zu verläs sigkeit der Ex per tise spre chen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb). Bei der Würdigung von Berichten behandelnder Ärzte ist der Erfahrungstatsa che Rechnung zu tragen, dass sie mitun ter im Hinblick auf ihre auftragsrecht li che Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc).

Bei der Würdigung von Berichten behandelnder Ärzte ist der Erfahrungstatsa che Rechnung zu tragen, dass sie mitun ter im Hinblick auf ihre auftragsrecht li che Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). 4.3 Gemäss dem Gutachten von Dr. J.___ und Dr. K.___ vom 3 0. Juli 2013 ( Urk. 15/185/13) hat sich seit dem F.___ -Gutachten vom 2 0. März 2009 keine andauernde Veränderung des Gesundheitszustandes eingestellt. Es handle sich im Wesentlichen um einen unveränderten Gesundheitszustand, wobei allerdings die ungenügende medikamentöse Compliance berücksichtigt werden müsse. Dementsprechend wurde die Arbeitsfähigkeit seit März 2009 konstant auf 70 % eingeschätzt, lediglich unterbrochen durch eine kurze Periode einer auf 50 % reduzierten Arbeitsfähigkeit von Anfang 2013 bis Mitte Mai 2013 (Urk. 15/185/11). Ebenso hielt Dr. C.___ im Bericht vom 1 0. Dezember 2012 ( Urk. 15/165) fest, dass sich seit dem 2. November 2009 keine Änderung des Gesundheitszustands ergeben habe. Anzumerken gilt es hierzu, dass Dr. C.___ die Arbeitsunfähigkeit schon zum damaligen Zeitpunkt höher einschätzte als die Gutachter des Instituts F.___, es ist mithin aus seiner Einschätzung auch in dieser Hinsicht nicht auf eine Veränderung des Gesundheitszustandes zu schliessen. Eine dau erhafte Verschlechterung des p sychischen Gesundheitszustandes ergibt sich sodann auch nicht aus dem Austrittsbericht der Klinik L.___ v om 23. Mai 2013 ( Urk. 15/185/20-23). Vielmehr ko nnte die Beschwerdeführerin im Verlauf der Therapie durch die Verbalisierung belastender Erinnerungen besse ren Zugang zu ihrer Gefühlswelt erlangen und zuvor bedrohlich erlebte, abge spaltene Körperreaktionen mit Gefühl s zuständen in Verbindung setzen. Schritt weise konnte sie sich besser selbstbehaupten und geriet weniger rasch in eine selbstverurteilende Haltung. Insgesamt erfolgte die Entlassung der Beschwerde führerin aus der Klinik in gebessertem, stimmungsaufgehelltem Zustand. Eine Arbeitsunfähigkeit wurde ihr von der Klinik L.___ nur bis zum 2 1. Mai 2013 attestiert ( Urk. 15/185/22-23). Es ist somit keine wesentliche Verä nderung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin seit dem 3. März 2010 aus gewiesen. Ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 ATSG ist nicht gegeben.

4.3 Gemäss dem Gutachten von Dr. J.___ und Dr. K.___ vom 3 0. Juli 2013 ( Urk. 15/185/13) hat sich seit dem F.___ -Gutachten vom 2 0. März 2009 keine andauernde Veränderung des Gesundheitszustandes eingestellt. Es handle sich im Wesentlichen um einen unveränderten Gesundheitszustand, wobei allerdings die ungenügende medikamentöse Compliance berücksichtigt werden müsse. Dementsprechend wurde die Arbeitsfähigkeit seit März 2009 konstant auf 70 % eingeschätzt, lediglich unterbrochen durch eine kurze Periode einer auf 50 % reduzierten Arbeitsfähigkeit von Anfang 2013 bis Mitte Mai 2013 (Urk. 15/185/11). Ebenso hielt Dr. C.___ im Bericht vom 1 0. Dezember 2012 ( Urk. 15/165) fest, dass sich seit dem 2. November 2009 keine Änderung des Gesundheitszustands ergeben habe. Anzumerken gilt es hierzu, dass Dr. C.___ die Arbeitsunfähigkeit schon zum damaligen Zeitpunkt höher einschätzte als die Gutachter des Instituts F.___, es ist mithin aus seiner Einschätzung auch in dieser Hinsicht nicht auf eine Veränderung des Gesundheitszustandes zu schliessen. Eine dau erhafte Verschlechterung des p sychischen Gesundheitszustandes ergibt sich sodann auch nicht aus dem Austrittsbericht der Klinik L.___ v om 23. Mai 2013 ( Urk. 15/185/20-23). Vielmehr ko nnte die Beschwerdeführerin im Verlauf der Therapie durch die Verbalisierung belastender Erinnerungen besse ren Zugang zu ihrer Gefühlswelt erlangen und zuvor bedrohlich erlebte, abge spaltene Körperreaktionen mit Gefühl s zuständen in Verbindung setzen. Schritt weise konnte sie sich besser selbstbehaupten und geriet weniger rasch in eine selbstverurteilende Haltung. Insgesamt erfolgte die Entlassung der Beschwerde führerin aus der Klinik in gebessertem, stimmungsaufgehelltem Zustand. Eine Arbeitsunfähigkeit wurde ihr von der Klinik L.___ nur bis zum 2 1. Mai 2013 attestiert ( Urk. 15/185/22-23). Es ist somit keine wesentliche Verä nderung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin seit dem 3. März 2010 aus gewiesen. Ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 ATSG ist nicht gegeben. 4. 4 Die Verfügung vom 3. März 2010 ( Urk. 15/158) stützte sich in erster Linie auf das Gutachten des Instituts F.___ vom 2 2. April 2009 ( Urk. 15/127/2-24). Darin wird der Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht eine Einschränkung der Arbeits fähigkeit von 40 % attestiert. Die Arbeitsfähigkeit sei durch die leichte bis mit telgradige depressive Episode bei einer rezidivierenden depressiven Störung und die anhaltende somatoforme Schmerzstörung eingeschränkt. Eine schwere psy chische Störung liege nicht vor. Die Beschwerdeführerin sei nicht suizidal. Sie leide nicht unter schweren Konzentrationsstörungen. Die Diagnose einer psychoorganischen Störung könne nicht gestellt werden. Hinweise auf unbe wusste Konflikte seien nicht vorhanden, ein primärer Krankheitsgewinn sei nicht gegeben. Die komplexen Ich-Funktionen seien nicht schwer gestört. Deut lich auffällige Persönlichkeitszüge für die Diagnose einer Persönlich keitsstörung bestünden nicht. Es bestehe auch kein schwerer sozialer Rückzug. Ausserdem seien die therapeutischen Möglichkeiten nicht ausgeschöpft (Urk. 15/127/13).

4. 4 Die Verfügung vom 3. März 2010 ( Urk. 15/158) stützte sich in erster Linie auf das Gutachten des Instituts F.___ vom 2 2. April 2009 ( Urk. 15/127/2-24). Darin wird der Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht eine Einschränkung der Arbeits fähigkeit von 40 % attestiert. Die Arbeitsfähigkeit sei durch die leichte bis mit telgradige depressive Episode bei einer rezidivierenden depressiven Störung und die anhaltende somatoforme Schmerzstörung eingeschränkt. Eine schwere psy chische Störung liege nicht vor. Die Beschwerdeführerin sei nicht suizidal. Sie leide nicht unter schweren Konzentrationsstörungen. Die Diagnose einer psychoorganischen Störung könne nicht gestellt werden. Hinweise auf unbe wusste Konflikte seien nicht vorhanden, ein primärer Krankheitsgewinn sei nicht gegeben. Die komplexen Ich-Funktionen seien nicht schwer gestört. Deut lich auffällige Persönlichkeitszüge für die Diagnose einer Persönlich keitsstörung bestünden nicht. Es bestehe auch kein schwerer sozialer Rückzug. Ausserdem seien die therapeutischen Möglichkeiten nicht ausgeschöpft (Urk. 15/127/13). D er psychiatrische Gutachter des Instituts F.___ nahm demnach eine Beurteilung der zumut baren Willensanstrengung und der der Beschwerdeführerin zur Verfügung stehenden Ressourcen im Hinblick auf die Foerster-Kriterien vor (vgl. dazu vor stehend E. 1.8). RAD-Arzt med. pract. N.___ würdigte dieses Gutachten in seiner Stellungnahme vom 1 3. Mai 2009 ( Urk. 15/137/4) als umfassend und nachvoll ziehbar und erachtete dessen Einschätzung einer 40%igen Arbeitsun fähigkeit in der Tätigkeit als Künstlerin sowie in einer anderen angepassten körperlichen Tätigkeit als ausgewiesen. Eine Prüfung der Foerster-Kriterien hat damit schon beim Erlass der Verfügung vom 3. März 2010 stattgefunden. Für ein Rückkom men auf diese Verfügung unter dem Tite l von lit. a Abs. 1 der Schluss bestim mung der 6. IV-Revision bleibt kein Raum.

D er psychiatrische Gutachter des Instituts F.___ nahm demnach eine Beurteilung der zumut baren Willensanstrengung und der der Beschwerdeführerin zur Verfügung stehenden Ressourcen im Hinblick auf die Foerster-Kriterien vor (vgl. dazu vor stehend E. 1.8). RAD-Arzt med. pract. N.___ würdigte dieses Gutachten in seiner Stellungnahme vom 1 3. Mai 2009 ( Urk. 15/137/4) als umfassend und nachvoll ziehbar und erachtete dessen Einschätzung einer 40%igen Arbeitsun fähigkeit in der Tätigkeit als Künstlerin sowie in einer anderen angepassten körperlichen Tätigkeit als ausgewiesen. Eine Prüfung der Foerster-Kriterien hat damit schon beim Erlass der Verfügung vom 3. März 2010 stattgefunden. Für ein Rückkom men auf diese Verfügung unter dem Tite l von lit. a Abs. 1 der Schluss bestim mung der 6. IV-Revision bleibt kein Raum. 4.5 Zu prüfen bleibt damit die Frage, ob der Entscheid vom 3. März 2010 offensicht lich unrichtig war und deshalb zu Recht von der Beschwerdegegnerin im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG in Wiedererwägung gezogen worden ist. Zurückhaltung bei der Annahme zweifelloser Unrichtigkeit ist stets dann gebo-ten, wenn der Wiedererwägungsgrund eine materielle Anspruchsvoraussetzung - wie hier die Invalidität - betrifft, deren Beurteilung massgeblich auf Schät zungen oder Beweiswürdigungen und damit auf Elementen beruht, die notwen digerweise Ermessenszüge aufweisen. Zweifellose Unrichtigkeit der ursprüngli chen Rentenverfügung kann (auch) bei unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes gegebe n sein. Darunter fällt insbeson dere eine unvollständige Sachverhaltsabklärung aufgrund einer klaren Verlet-zung des Untersuchungsgrundsatzes. Eine auf keiner nachvollziehbaren ärztli chen Ein schätzung der massgeblichen Arbeitsf ähigkeit beruhende Invaliditäts bemes sung ist nicht rechtskonform und die entsprechende Verfügung zweifellos unrichtig im wiedererwägungsrechtlichen Sinne (Urteil des Bundesgerichts 9C_1014/2008 vom 1 4. April 2009 E.3.2.2).

4.5 Zu prüfen bleibt damit die Frage, ob der Entscheid vom 3. März 2010 offensicht lich unrichtig war und deshalb zu Recht von der Beschwerdegegnerin im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG in Wiedererwägung gezogen worden ist. Zurückhaltung bei der Annahme zweifelloser Unrichtigkeit ist stets dann gebo-ten, wenn der Wiedererwägungsgrund eine materielle Anspruchsvoraussetzung - wie hier die Invalidität - betrifft, deren Beurteilung massgeblich auf Schät zungen oder Beweiswürdigungen und damit auf Elementen beruht, die notwen digerweise Ermessenszüge aufweisen. Zweifellose Unrichtigkeit der ursprüngli chen Rentenverfügung kann (auch) bei unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes gegebe n sein. Darunter fällt insbeson dere eine unvollständige Sachverhaltsabklärung aufgrund einer klaren Verlet-zung des Untersuchungsgrundsatzes. Eine auf keiner nachvollziehbaren ärztli chen Ein schätzung der massgeblichen Arbeitsf ähigkeit beruhende Invaliditäts bemes sung ist nicht rechtskonform und die entsprechende Verfügung zweifellos unrichtig im wiedererwägungsrechtlichen Sinne (Urteil des Bundesgerichts 9C_1014/2008 vom 1 4. April 2009 E.3.2.2). Bei Renten der Invalidenversicherung ist jedoch zu beachten, dass die Ermitt-lung des Invaliditätsgrads verschiedene Ermessenszüge aufweisende Elemente und Schritte umfasst. Dies gilt insbesondere für die Einschätzung der gesund-heitlich bedingten Arbeitsunfähigkeit. Hier bedarf es für die Annahme zweifel-loser Unrichtigkeit einer qualifiziert rechtsfehlerhaften Ermessensbetätigung. Entscheidend ist nicht, ob die frühere Leistungszusprache unter Berücksichti-gung sämtlicher Teilaspekte richtig und angemessen war. Scheint die Einschät-zung der Arbeitsfähigkeit vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechtskräftigen Rentenzusprechung darbot, als vertret-bar, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus (SVR 2006 IV Nr. 21 S. 75 E. 1.2 [I 545/02]; Urteile des Bundesgerichts I 632/04 vom 2 3. Februar 2005 E. 3.1; 9C_215/2007 vom 2. Juli 2007 E. 3.2).

Bei Renten der Invalidenversicherung ist jedoch zu beachten, dass die Ermitt-lung des Invaliditätsgrads verschiedene Ermessenszüge aufweisende Elemente und Schritte umfasst. Dies gilt insbesondere für die Einschätzung der gesund-heitlich bedingten Arbeitsunfähigkeit. Hier bedarf es für die Annahme zweifel-loser Unrichtigkeit einer qualifiziert rechtsfehlerhaften Ermessensbetätigung. Entscheidend ist nicht, ob die frühere Leistungszusprache unter Berücksichti-gung sämtlicher Teilaspekte richtig und angemessen war. Scheint die Einschät-zung der Arbeitsfähigkeit vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechtskräftigen Rentenzusprechung darbot, als vertret-bar, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus (SVR 2006 IV Nr. 21 S. 75 E. 1.2 [I 545/02]; Urteile des Bundesgerichts I 632/04 vom 2 3. Februar 2005 E. 3.1; 9C_215/2007 vom 2. Juli 2007 E. 3.2). 4.6 B ei der Festlegung einer 40%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und damit der Zusprechung der halben Invalidenrente i m Vordergrund stand die psychische Komorbidität von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprägung und Dauer. Das Bundesgericht hat eine solche zwar mitunter mit der Begründung verneint, mittelgradige depressive Episoden stellten grundsätzlich keine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depressi onen im Sinne eines verselbständigten Gesundheitsschadens dar (so etwa die Urteile 9C_736/2011 vom 7. Februar 2012 E. 4.2.2.1, 8C_958/2010 vom 2 5. Februar 2011 E. 6.2.2.2 = SVR 2011 IV Nr. 57 S. 171, 9C_803/2008 vom 29. Mai 2009 E. 5.3.2), z u beachten ist aber im vorliegenden Fall, dass der psy chiatrische Gut achter des Instituts F.___ der diagnostizierten Depression immerhin soviel Gewicht beigemessen hat, dass sie gemäss seiner Beurteilung selbständig eine Einschränkung der Arbeitsunfähigkeit zu begründen vermag ( U rk. 15/127/13 ). Ausserdem wurde die depressive Episode vor dem Hintergrund einer rezidivie renden depressiven Störung diagnostiziert und die Beschwerde führerin befindet sich seit Jahren in regelmässiger psycho therapeutischer Behandlung ( Urk. 15/166). Der Entscheid der Beschwerdegegnerin, gestützt auf die Einschät zung des F.___ -Gutachtens von einer 40%igen Einschränkung der Arbeitsfähig keit auszugehen, erweist sich unter diesen Umständen nicht als offensichtlich unrichtig. Dies gilt umso mehr, als der Psychiater Dr. J.___ im Gutachten vom 3 0. Juli 2013 weiterhin eine leicht bis selten mittelgradige psychische Komorbidität bejaht und der Beschwerdeführerin m it 30 % eine nur relativ geringfügig höhere Arbeitsfähigkeit attestiert als die Gutachter des Instituts F.___ (Urk. 15/185/10). Mithin wird somit von beiden Gutachtern der Beschwerde führerin eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht bescheinigt, wobei die abweichende Beurteilung von Dr. J.___ aber nicht auf eine Verbesserung des Gesundheitszustandes zurückzuführen ist, sondern auf einer unterschiedlichen Beurteilung des gleichen Sachverhalts beruht.

4.6 B ei der Festlegung einer 40%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und damit der Zusprechung der halben Invalidenrente i m Vordergrund stand die psychische Komorbidität von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprägung und Dauer. Das Bundesgericht hat eine solche zwar mitunter mit der Begründung verneint, mittelgradige depressive Episoden stellten grundsätzlich keine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depressi onen im Sinne eines verselbständigten Gesundheitsschadens dar (so etwa die Urteile 9C_736/2011 vom 7. Februar 2012 E. 4.2.2.1, 8C_958/2010 vom 2 5. Februar 2011 E. 6.2.2.2 = SVR 2011 IV Nr. 57 S. 171, 9C_803/2008 vom 29. Mai 2009 E. 5.3.2), z u beachten ist aber im vorliegenden Fall, dass der psy chiatrische Gut achter des Instituts F.___ der diagnostizierten Depression immerhin soviel Gewicht beigemessen hat, dass sie gemäss seiner Beurteilung selbständig eine Einschränkung der Arbeitsunfähigkeit zu begründen vermag ( U rk. 15/127/13 ). Ausserdem wurde die depressive Episode vor dem Hintergrund einer rezidivie renden depressiven Störung diagnostiziert und die Beschwerde führerin befindet sich seit Jahren in regelmässiger psycho therapeutischer Behandlung ( Urk. 15/166). Der Entscheid der Beschwerdegegnerin, gestützt auf die Einschät zung des F.___ -Gutachtens von einer 40%igen Einschränkung der Arbeitsfähig keit auszugehen, erweist sich unter diesen Umständen nicht als offensichtlich unrichtig. Dies gilt umso mehr, als der Psychiater Dr. J.___ im Gutachten vom 3 0. Juli 2013 weiterhin eine leicht bis selten mittelgradige psychische Komorbidität bejaht und der Beschwerdeführerin m it 30 % eine nur relativ geringfügig höhere Arbeitsfähigkeit attestiert als die Gutachter des Instituts F.___ (Urk. 15/185/10). Mithin wird somit von beiden Gutachtern der Beschwerde führerin eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht bescheinigt, wobei die abweichende Beurteilung von Dr. J.___ aber nicht auf eine Verbesserung des Gesundheitszustandes zurückzuführen ist, sondern auf einer unterschiedlichen Beurteilung des gleichen Sachverhalts beruht. Schliesslich finden sich in den Akten zwar Anhaltspunkte dafür, dass die Beschwerdeführerin der ihr obliegenden Schadenminderungspflicht im Zeit punkt der Verfügung vom 3. März 2010 ( Urk. 15/158) nicht vollumfänglich nachgekommen sein könnte (das laut der Beschwerdeführerin in niedriger Dosierung eingenommene Antidepressivum konnte im vom Institut F.___ erhobenen Medikamentenspiegel nicht nachgewiesen werden [ Urk. 8/127/7-8 und Urk. 8/127/13]). Da die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin jedoch gleich wohl nicht dazu angehalten hatte, sich einer regelmässigen psychopharmakolo gischen Behand lung zu unterziehen, kann auch dies nicht zur Verneinung des – damaligen - Rentenanspruches führen (vgl. Art. 21 Abs. 4 ATSG; vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_940/2012 vom 12. Dezember 2013 E. 5.2) und liesse sich deshalb auch damit eine Wiedererwägung nicht begründen. Die Beschwerde führerin ist allerdings in diesem Zusammenhang darauf hinzu weisen, dass sie im Rahmen ihrer Scha denminderungsp flicht die zumut baren Therapie massnah men durchzuführen hat, wozu insbesondere die korrekte Einnahme der antide pressiven Medikamente gehört.

Schliesslich finden sich in den Akten zwar Anhaltspunkte dafür, dass die Beschwerdeführerin der ihr obliegenden Schadenminderungspflicht im Zeit punkt der Verfügung vom 3. März 2010 ( Urk. 15/158) nicht vollumfänglich nachgekommen sein könnte (das laut der Beschwerdeführerin in niedriger Dosierung eingenommene Antidepressivum konnte im vom Institut F.___ erhobenen Medikamentenspiegel nicht nachgewiesen werden [ Urk. 8/127/7-8 und Urk. 8/127/13]). Da die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin jedoch gleich wohl nicht dazu angehalten hatte, sich einer regelmässigen psychopharmakolo gischen Behand lung zu unterziehen, kann auch dies nicht zur Verneinung des – damaligen - Rentenanspruches führen (vgl. Art. 21 Abs. 4 ATSG; vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_940/2012 vom 12. Dezember 2013 E. 5.2) und liesse sich deshalb auch damit eine Wiedererwägung nicht begründen. Die Beschwerde führerin ist allerdings in diesem Zusammenhang darauf hinzu weisen, dass sie im Rahmen ihrer Scha denminderungsp flicht die zumut baren Therapie massnah men durchzuführen hat, wozu insbesondere die korrekte Einnahme der antide pressiven Medikamente gehört. 5. Zusammenfassend sind die Voraussetzungen für ein e Rentenrevision beziehungs weise ein Zurückkommen auf die ursprüngliche Rentenzusprache nicht erfüllt. Die der Beschwerdeführerin per 1. Mai 2010 zugesprochene halbe Invalidenr ente kann deshalb nicht aufge hoben werden. Dementsprechend ist die angefochte ne Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 1 7. Februar 2014 (Urk. 2) in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben, und es ist festzustellen, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine halbe Invaliden rente hat.

5. Zusammenfassend sind die Voraussetzungen für ein e Rentenrevision beziehungs weise ein Zurückkommen auf die ursprüngliche Rentenzusprache nicht erfüllt. Die der Beschwerdeführerin per 1. Mai 2010 zugesprochene halbe Invalidenr ente kann deshalb nicht aufge hoben werden. Dementsprechend ist die angefochte ne Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 1 7. Februar 2014 (Urk. 2) in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben, und es ist festzustellen, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine halbe Invaliden rente hat. 6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens-aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung vom 11. März 2014 erweist sich unter diesen Umständen als gegenstandslos.

6. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens-aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung vom 11. März 2014 erweist sich unter diesen Umständen als gegenstandslos. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochte ne Verfügung der Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 1 7. Februar 2014 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine halbe Invaliden rente hat.

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochte ne Verfügung der Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 1 7. Februar 2014 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine halbe Invaliden rente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - G.___

G.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

HurstBrügger