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|(www.zol.ch/sport/hof) Vom 21. bis am 27. Mai findet in Debrecen (Un) die Europameisterschaften im Schwimmen statt. Insgesamt nehmen 16 Schweizer Schwimmer am Wettbewerb teil. Sie schwimmen nicht nur um persönliche Bestzeiten sondern auch um Olympia-Tickets.

Unter den Athleten befinden sich vier Schwimmer des SC Uster-Wallisellen sowie die Gockhauserin Danielle Villars. Dominiky Meichtry wird über 100, 200 und 400 Meter Crawl antreten. Sein Clubkollege Flori Lang schwimmt 50 m und 100 m Crawl sowie 50 m und 100 m Rücken.
Daniel Rast tritt über 100 m Crawl an, Martin Schweizer über 50 m und 100 m Brust. Die Gockhauserin Danielle Villars wird über 100 m und 200 m Crawl im Einsatz stehen sowie über 50 m und 100 m Delphin.
Meichtry plant «Mini-Peak»
Während für die Mehrzahl der selektionierten Schweizer Schwimmer die Langbahn-EM der wichtigste Wettkampf des Jahres darstellen, plant Dominik Meichtry für Debrecen nur ein «Mini-Peak». «Mein Höhepunkt sind ganz klar die Olympischen Spiele», sagt der 27-jährige Schwimmer des SCUW. Erst in neun Wochen in London will Meichtry in Topform sein, damit er auf seiner Paradestrecke 200 m Crawl wie vor vier Jahren in Peking den Olympia-Final anstreben kann.
Das Hauptziel von Meichtry für die Wettkämpfe in Debrecen lautet, «den Schweizer Staffeln zu helfen, sich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren». In den drei Staffelrennen sind jeweils vier Quotenplätze für London noch offen und werden an die vier (weltweit) schnellsten Nationen vergeben, die noch nicht qualifiziert sind.
«Die besten Chancen haben wir über 4x200 m Crawl. Wenn alle vier Schweizer nahe an ihre Bestleistung schwimmen, kann es durchaus reichen», ist Steffen Liess überzeugt. Härteste Konkurrenten um einen Quotenplatz sind Neuseeland, Dänemark, Belgien, Ungarn und Polen.
Weitere Olympia-Kandidaten
Intakte Chancen, die Einzellimite für London zu unterbieten, sieht Delegationsleiter Liess vor allem bei einem Quartett. Gerade Flori Lang steht in Debrecen unter Olympia-Qualifikationsdruck. Der WM-Finalist von Schanghai (über 50 m Rücken) muss schauen, dass er auf den olympischen Distanzen in die Gänge kommt.
Neben dem Routinier aus Zürich nennt Steffen Liess auch Danielle Villars (100 m Delfin), Jonathan Massacand (100 m Rücken) sowie seinen Sohn Alexandre Liess (200 m Delfin). Diese drei haben an den nationalen Meisterschaften im März die Swiss-Swimming-Limite für London nur um Sekundenbruchteile verpasst.