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Nach seinen Ausführungen wird er zusammen mit seiner Regierung kämpfen, um das Werk vor der Schliessung zu bewahren. Seine Überzeugung für die Notwendigkeit des Erhalts begründete er vor allem mit wirtschaftlichen Überlegungen. Ohne Kernkraftwerk würde das Land nicht mehr über billigen elektrischen Strom verfügen. Zudem verlöre Litauen damit auch die wichtigste Devisenquelle, die momentan aus den Stromexporten stammt.
Die frühere litauische Premierministerin Kahimera Prunskene, die in den Wahlen Rolandas Paksas unterlegen war, hatte bereits vor den Wahlen in einem Interview betont, der Entscheid, das Kernkraftwerk Ignalina vorzeitig zu schliessen, sei ein grosser Fehler gewesen. Sie wies Behauptungen zurück, wonach die Europäische Union auf der raschen Schliessung des Werks als Bedingung für die Behandlung von Litauens Gesuch für die Aufnahme in die EU insistiert habe.
Quelle
H.R. nach NucNet, 20. November 2000