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Server-Virtualisierung wird Teil des normalen Server-OS – ohne Zusatzkosten.
Microsoft will heute in Seattle auf der alljährlich stattfindenden Entwickler-Messe WinHEC seine neuesten Pläne im Virtualisierungssektor vorstellen.
Bereits vor Beginn der Veranstaltung hat Microsoft angekündigt, noch bis Ende des Jahres mit einer Betaversion der neu entwickelten Windows-Server-Virtualisierungslösung aufwarten zu können. Schon innerhalb der nächsten drei Monate soll außerdem der "System Center Virtual Machine Manager" als Testversion zur Verfügung gestellt werden, der für die Verwaltung von virtualisierten Rechnerinfrastrukturen eingesetzt werden soll.
Als neue Virtualisierungslösung für das ebenfalls für 2007 erwartete neue Windows-Server-Betriebssystem, das derzeit noch unter dem Codenamen "Longhorn Server" geführt wird, hat Microsoft einen schlanken "Hypervisor" vorgesehen. "Bei unserer aktuellen Virtualisierungslösung, dem Virtual Server 2005 R2, steckt noch eine gewisse Komplexität drinnen, die für eine optimale Ausnützung der Hardware-Leistung nicht immer zweckdienlich ist", erklärt Hans Berndl, Produktmanager von Microsoft Austria, gegenüber 'pressetext'. Mit dem neuen Hypervisor wolle man daher einen Schritt näher zur Hardware rücken, so Berndl.
Während die schlanke Softwareschicht die Ressourcenverwaltung und Partitionierungsaufgaben der vorhandenen Hardware übernimmt, soll die Verwaltung von etwaigen Treibern ausgegliedert werden, da diese in punkto Kompatibilität, Stabilität und Sicherheit oftmals als Schwachstellen von Virtualisierungslösungen gelten.
Um direkt auf der Hardware aufsetzen zu können, kann Microsoft auf die Unterstützung von AMD und Intel bauen, die beide die dafür notwendigen Schnittstellen bereitstellen wollen. Microsoft zufolge soll der neue Hypervisor entweder vorintegriert als fixer Bestandteil des neuen Longhorn-Servers in der zweiten Jahreshälfte 2007 kommen oder als kostenloser Erweiterungspack kurze Zeit später nachgereicht werden.
Bis dahin will Microsoft noch den Service Pack 1 zum aktuellen Virtual Server 2005 anbieten, der als Zwischenschritt zur neuen Virtualisierungslösung dient und bereits einige technische Neuerungen des mit Spannung erwarteten Hypervisors vorwegnimmt. So soll der für das erste Quartal 2007 erwartete SP1 bereits mit den neuen Intel- und AMD-Hardware-Schnittstellen kompatibel sein. (pte
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