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Es kann hilfreich sein, mit der Lehrerin oder dem Lehrmeister Ihres Kindes über Ihre Erkrankungen oder Belastungen zu sprechen, damit dieser Ihr Kind ideal unterstützen kann. Es muss aber nicht in jedem Fall sein; deshalb prüfen Sie, was für Sie richtig ist.
Mit der Schule/dem Lehrbetrieb sprechen
Mit der Schule oder dem Lehrbetrieb über die eigenen Belastungen zu sprechen ist nicht jedermanns Sache. Zudem sind sich nicht alle Lehrpersonen gewohnt, mit solchen Situationen und Informationen umzugehen.
Viele Eltern berichten jedoch, dass sie sehr gute Erfahrungen damit machen, den Lehrbetrieb oder die Schule zu informieren. So kann Ihr Kind besser unterstützt werden, wenn es Ihnen nicht gut geht. Lehrpersonen können allenfalls etwas nachsichtiger mit Ihrem Kind umgehen oder es gezielt in einem Teilbereich fördern, wo es Unterstützung benötigt. Vielleicht findet Ihr Kind in einer Lehrperson, einem Schulsozialarbeiter oder einem Lehrmeister einen idealen Diskussionspartner, um Sorgen und Probleme zu besprechen.
Wie und wen informieren?
Machen Sie sich Gedanken, wie Sie die Schule oder den Lehrbetrieb informieren wollen.
- Möchten Sie eine Besprechung mit der Lehrperson oder dem Schulsozialarbeitenden unter vier Augen vereinbaren?
- Brauchen Sie professionelle Hilfe bei einem ersten Gespräch? Möchten Sie jemanden dabei haben, der Sie dabei unterstützt?
- Möchten Sie lieber eine E-Mail oder ein Brief an die Schulleitung senden und Ihre Situation schriftlich mitteilen?
Einbezug Ihres Kindes
Besprechen Sie mit Ihrem Kind, an wen Sie sich wenden werden und wer Ihrem Kind vertrauenswürdig scheint. Für Ihr Kind ist es wichtig mitzubestimmen, wie in seinem Umfeld kommuniziert wird.
Machen Sie die Lehrperson darauf aufmerksam, dass das Gespräch vertraulich zu behandeln ist und vereinbaren Sie miteinander, mit wem darüber gesprochen werden darf. Dies ist zum Schutz Ihres Kindes wichtig.