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Freiwillige des Roten Kreuzes stehen nach dem Erdbeben in Ecuador im Einsatz und versorgen die Bevölkerung mit der dringendsten Hilfe. Aufgrund des Ausmasses der Katastrophe erhöht das Schweizerische Rote Kreuz seinen Beitrag an die Nothilfe auf 500‘000 Franken.
Das Ecuadorianische Rote Kreuz hat umgehend nach dem Erdbeben Hunderte von Freiwilligen in die betroffene Region entsandt. Nachdem die Such- und Rettungsarbeiten weitgehend abgeschlossen sind, stehen nun medizinisches Personal und mobile Behandlungszentren im Einsatz. Weitere Schwerpunkte der Rotkreuz-Hilfsmassnahmen in den kommenden Tagen sind vor allem die Sicherstellung der Wasserversorgung und Basishygiene sowie die Erstellung von Notunterkünften. Das Schweizerische Rote Kreuz stellt für die Nothilfe, die durch die Internationale Föderation des Roten Kreuzes koordiniert wird, mit Unterstützung des Bundes 500‘000 CHF bereit. Aufgrund des Ausmasses der Katastrophe hat es die gestern gesprochenen 300‘000 CHF um einen Betrag von 200‘000 CHF erhöht.
Nach einem der schwersten Erdbeben in Ecuador in den vergangenen Jahrzehnten wurde am Wochenende in 6 Provinzen der Ausnahmezustand ausgerufen. Nach bisherigen Angaben verloren 525 Menschen ihr Leben und mehr als 4600 Personen wurden verletzt. Zahlreiche Brücken und Häuser sind eingestürzt, viele Strassen wurden zerstört.
Das Ecuadorianische Rote Kreuz geht von insgesamt 70'000 bis 100'000 Betroffenen aus.