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Nach Fortschritten bei der Kontrolle des iranischen Atomprogramms hat Teheran den Zeitplan für weitere konkrete Informationen überschritten. Das geht aus einem am Freitag bekannt gewordenen Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien hervor.
Demnach wurden unter anderem Angaben, die von der Behörde zur angeblichen Produktion von Zündern für Nuklearexplosionen gefordert worden waren, mit fast einwöchiger Verspätung geliefert.
Zugleich geht aus dem Bericht hervor, dass es in letzter Zeit nur geringe Fortschritte bei den Atomgesprächen auf Expertenebene gab. Allerdings bestätigte die IAEA, dass der Iran seine Bestände an bis zu 20 Prozent angereichertem Uran, das rasch zu einer waffenfähigen Konzentration gesteigert werden könnte, weitgehend abgebaut hat.
Die vertragsgerechte Reduzierung der potenziellen Fähigkeit des Irans zum Bau von Atomwaffen gilt als entscheidend für einen Erfolg der Verhandlungen der UNO-Vetomächte und Deutschlands (5+1-Gruppe) mit der Regierung in Teheran. Weitere Gespräche sollen ab dem 18. September noch vor der UNO-Vollversammlung stattfinden.
Angestrebt werden Garantien, dass der Iran sein Atomprogramm ausschliesslich für friedliche Zwecke nutzen kann. Teheran bestreitet, dass es den Besitz von Atomwaffen anstrebt. (aeg/sda/dpa/afp)