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Ökobilanzen zeigen auf, wie stark Anbau, Transport, Verarbeitung oder Lagerung von Lebensmitteln die Umwelt belasten.
Lebensmittel konsumieren wir täglich und damit können wir täglich etwas für die Umwelt tun. Denn die Entscheidung zwischen tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln hat Auswirkungen auf unsere Umwelt.
Die absoluten Gewinner mit der besten ökologischen Bilanz sind pflanzlichen Ursprungs.
Tierische Proteine sind im Schnitt für die Hälfte der ernährungsbedingten Umweltbelastung verantwortlich. Je weniger von ihnen, desto besser für das Klima, für unsere Umwelt und damit für unsere Lebensgrundlagen. Ein vegetarisches Gericht belastet das Klima im Durchschnitt dreimal weniger als ein Gericht mit Fleisch. Vegane Gerichte schneiden noch besser ab.
Gemüse & Früchte: 425 Liter Getreide, Reis, Hülsenfrüchte: 1629 Liter Milch & Ei: 2488 Liter Fleisch: 8576 Liter
Durchschnittlicher Wasserverbrauch pro kg Nahrung
Der CO2-Abdruck von Essen heisst Foodprint.
Im Zusammenhang mit Umwelt- und Klimaschutz bezeichnen Emissionen den Ausstoss von Luftschadstoffen. Luftschadstoffe sind beispielsweise Kohlendioxid (CO2) und Methan (CH4).
Ein Emissions-Fussabdruck ist das Ergebnis einer Emissionsberechnung bzw. einer CO2-Bilanz. Er gibt an, welche Menge von Treibhausgasen durch eine Aktivität, einen Prozess oder eine Handlung freigesetzt wird.
Durch die Rindfleischproduktion: Kühe stossen Methan aus, welches in die Atmosphäre gelangt. Durch die Abholzung von Wäldern, welche für die Landwirtschaft genutzt werden, wird CO2 frei. Durch das Abbrennen des Regenwaldes wird CO2 frei.
Durch Bäume und Wiesen. Wenn weniger Land für die Rindfleischproduktion gebraucht würde, könnte man auf dem frei gewordenen Land Wälder oder wilde Wiesen anpflanzen. Im Grunde alles Mögliche, das Kohlenstoff aus der Atmosphäre ziehen würde.
Treibhausgase sind diejenigen Gase in der Erdatmosphäre, die den sogenannten Treibhauseffekt produzieren. Die meisten Treibhausgase können einen natürlichen, aber auch einen menschgemachten Ursprung haben.
Wie das Gas eines Treibhauses verhindert es, dass Wärme von der Erde ins Weltall entweicht. Im Prinzip eine gute Sache: Gäbe es überhaupt keinen Treibhauseffekt, wäre unser Planet eine karge Eiswüste mit einer Durchschnittstemperatur von minus 18 Grad Celsius.
Was geschieht, wenn wir zu viel CO2 in der Luft haben?
Doch wir Menschen sorgen dafür, dass jedes Jahr etwa 32 Miliarden Tonnen Kohlendioxid zusätzlich in die Atmosphäre gelangen. Der Treibhauseffekt wird dadurch stärker und die Erde heizt sich immer mehr auf.