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Anstatt den Anschluss an den Konkurrenten aus der Zentralschweiz herzustellen, müssen sich die Challengers in der Tabelle nach hinten orientieren. Sie verlieren im heimischen Heerenschürli zweimal.
Nach drei Innings deutete wenig darauf hin, dass dieser Sonntag für die Challengers gegen die Luzern Eagles in einem kleineren Fiasko enden würde. Leonel Sosa Marte eröffnete mit einem RBI-Single das Score schon im ersten Inning, in dem die Zürcher noch zwei weitere Runs folgen liessen. Und Sosa Marte erhöhte im dritten Durchgang mit einem 2-Run Homerun über die Left Field Mauer gar auf 5-0. Doch dann gab es irgendwie einen Bruch im Spiel der Einheimischen. Die Eagles glichen die Partie im siebten Inning tatsächlich aus. Und auch wenn Tatsuhiko Watanabe, der von einem Fehler der gegnerischen Abwehrreihe profitierte, die Challengers nochmals mit 6-5 in Führung brachte, die Luzerner drehten die Partie mit zwei Runs im achten Spielabschnitt noch ganz und gewannen mit 7-6.
Neben Leonel Sosa Marte gelangen auch Patrick Zöllig zwei Hits, während Starter Stefan Haltmeier gegen sein ehemaliges Team in fünf Innings drei Runs und sieben Hits abgab.
Wer nun eine Reaktion des Heimteams erwartete, wurde enttäuscht. Die Eagles machten dort weiter, wo sie aufgehört hatten und scorten schon im ersten Inning drei Runs mit drei Hits und einem Error der Zürcher. Diese fanden gegen Pitcher Graham Fisher kein Rezept. Fisher pitchte sieben Shutout Innings und gestand den Challengers lediglich zwei Hits und zwei Walks bei neun Strikeouts zu. Im achten Durchgang machten die Eagles mit fünf weiteren Runs den Deckel drauf und siegten ungefährdet mit 9-0.
Mit den beiden Niederlagen verringerte sich der Vorsprung der Zürcher auf die fünftplatzierten Bern Cardinals auf nur noch ein Spiel, während die Luzern Eagles bereits auf vier Spiele Vorsprung davongezogen sind.
Anstatt den Anschluss an den Konkurrenten aus der Zentralschweiz herzustellen, müssen sich die Challengers in der Tabelle nach hinten orientieren. Sie verlieren im heimischen Heerenschürli zweimal.