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Australien leidet: Feuer im Westen, Flut im Osten
Nach Überschwemmungen und Wirbelstürmen kämpft Australien mit einer weiteren Naturkatastrophe: Bei Perth geriet ein Waldbrand außer Kontrolle.
Hunderte Feuerwehrleute haben gestern im Westen Australiens zwei Waldbrände bekämpft. Ein Feuer nahe Perth zerstörte viele Häuser. Bei den Löscharbeiten wurde ein Mensch verletzt. Die Brände haben seit Samstag bereits rund 1600 Hektar Wald zerstört.
Ein Brand im Bezirk Swan Valley wurde unter Kontrolle gebracht. Der andere in der Nähe der Gemeinden Roleystone und Kelmscott flammte immer wieder auf. In den Gemeinden wurden 41 Häuser zerstört und 19 beschädigt. Die Einsatzkräfte teilten mit, die Zahlen könnten noch steigen. Mehrere Menschen erlitten Rauchvergiftungen.
In Swan Valley wurden keine Häuser zerstört. Der Brand dort begann am Samstag und vernichtete 1200 Hektar Wald. Auslöser war ein Ast, der bei starkem Wind abbrach und auf eine Stromleitung fiel. Der Brand in Roleystone ging auf einen Mann zurück, der mit einem elektrischen Gartengerät arbeitete und dabei versehentlich das trockene Gras entzündete.
Der Osten Australiens wurde seit November von verheerenden Überschwemmungen heimgesucht, zuletzt richtete dort ein Zyklon schwere Schäden an.