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Das Mittlere Kader steht unter Druck: Die technologische Entwicklung, die angespannte Wirtschaftslage, Globalisierungstendenzen und die Idee der flachen Hierarchien setzen ihm zu. Auch in der Schweiz setzen Branchen, die über einen hohen Anteil an Führungskräften auf Mittlerer Stufe verfügen (Banken, Versicherungen), vermehrt Personal dieser Ebene frei. So wird denn in der Literatur die Verunsicherung, die gedrückte Stimmung und die verschlechterte Arbeitsmoral des Mittleren Kaders beklagt. Der Autor zeigt auf, dass Behauptungen über die schlechte Befindlichkeit der Mittleren Führungsstufe nicht bewiesen sind, ja einzelne Studien zum gegenteiligen Schluss kommen. Dem Mittleren Kader stehen zudem neue Funktionen offen; es sollte von der Unternehmungsleitung entsprechend gefördert werden. Dieser Aufsatz nennt Wege und fordert die Führungsforschung auf, sich vermehrt dem Mittleren Management zuzuwenden.
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