Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03244.jsonl.gz/2297

«September Songs» bekannte und unbekannte Kammermusikwerke des englischen Sprachraums, vorwiegend aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
- Cornelia Lenzin
- Klavier
- Aurea Marston
- Sopran
- Johanna Lamprecht
- Viola
Die drei Musikerinnen Aurea Marston (Sopran), Johanna Lamprecht (Viola) und Cornelia Lenzin (Klavier) entdecken in ihrem Programm «September Songs» bekannte und unbekannte Kammermusikwerke des englischen Sprachraums, vorwiegend aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. «September Songs» verweist dabei nicht nur auf zwei Lieder von Roger Quilter, der in England vor allem als Liedkomponist bekannt ist, sondern steht auch für eine herbstliche Stimmung mit wehmütig dunklen Klangfarben, melancholischen Momenten gleichsam wie feinem Humor, die die Kompositionen mit ihren spätromantischen und märchenhaft impressionistischen Farben aufgreifen. Neben Werken von Frank Bridge, einem der bedeutendsten Komponisten Grossbritanniens, und von Rebecca Clarke, einer hervorragenden britischen Komponistin und Bratschistin der Zwischenkriegszeit, erklingen selten aufgeführte Werke der Irin Ina Boyle und der US-Amerikanerin Elaine Fine.
Biografien
Aurea Marston, Sopran
beginnt ihre Karriere als Mezzosopran am Theater Basel und setzt sie danach am Theater Koblenz fort wo sie in den Jahren des Festengagements große Partien ihres Faches u.a. Donna Elvira (Don Giovanni), Charlotte (Werther), Muse/Niklaus (Les Contes d`Hoffmann) uvm. Singt. Wichtige Opernpartien nach ihrem Fachwechsel zum Sopran sind u.a. Ellen Orford (Peter Grimes) Micaëla (Carmen), Leonore (Fidelio) etc.
Seit Frühem gilt ihre besondere Liebe dem Lied. Eine intensive kammermusikalische Zusammenarbeit verbindet sie seit 2006 mit der Pianistin Cornelia Lenzin. Sie widmen sich u.a. mit Begeisterung zeitgenössischen Kompositionen und bringen Werke zur Uraufführung, die speziell für sie und andere Kammermusikpartner geschrieben worden sind. Schöne Erfolge feiert das Lied-Duo seit ein paar Jahren in Spanien, zB in der Sociedad Filarmonica de Malaga.
Alternative Konzert-Formen und die Entwicklung dieser sind eine besondere Leidenschaft, so zB im Mai 2021 das szenische Konzert zum 200. Geburtstag der Komponistin Pauline Viardot, im Teatro Calderon in Motríl.
https://aureamarston.com/
https://aureamarston.com/
Johanna Lamprecht
ist Bratschistin und Projektgestalterin in künstlerischen Kontexten. Ihre künstlerische Ausbildung erhielt sie bei Roswitha Killian, Prof. Esther van Stralen sowie Prof. Ori Kam in Hamburg, Bremen, Neuchâtel und Genf. Innerhalb ihres Masterstudiums „Doing culture. Bildung und Reflexion kultureller Prozesse“ an der Universität Witten/Herdecke (D) forschte sie an der Schnittstelle von künstlerischer Praxis und wissenschaftlicher Reflexion u.a. zum ästhetischen Horizont von Morton Feldmans Rothko Chapel. Derzeit im Promotionsstudium (Musikästhetik/Philosophie) zu Erkenntnismöglichkeiten des musikalischen Hörens. Sie lebt und arbeitet in Basel.
Zahlreiche Kammermusik- als auch Orchesterprojekte lassen Johanna Lamprecht im In- und Ausland konzertieren. Mit einem Zusatzstudium der Barockbratsche bei Florence Malgoire am Centre de la musique ancienne Genève vertiefte sie die Historische Aufführungspraxis. Ihr schöpferisch-kreatives Interesse an neuer Klanglichkeit illustriert sie sowohl in Auseinandersetzung mit Zeitgenössischer Musik, darunter mehrere Uraufführungen, als auch innerhalb interdisziplinärer Projekte u.a. in Verbindung mit Improvisation, zeitgenössischem Tanz, Performance und Sprache. Johanna Lamprecht ist Mitglied des interdisziplinären Künstler-Kollektivs „Bühne heute“ und erarbeitete jüngst gemeinsam mit Ada Meinich und Birgit Böhme Johann Sebastian Bachs „Goldberg-Variationen“ in der Version für Streichtrio, gespielt auf Campanula-Instrumenten.
www.johanna-lamprecht.com
Cornelia Lenzin
seit ihrem Studium in Basel, Bonn und Freiburg im Breisgau setzt die Schweizer Pianistin ihren Schwerpunkt auf Kammermusik und Liedbegleitung, daneben spielt sie in verschiedenen Schweizer Orchestern mit.
Die Baslerin tritt mit den verschiedensten Kammermusikformationen und als Liedbegleiterin in der Schweiz, Deutschland und Spanien auf. Feste Formationen bildet sie mit der Sopranistin Aurea Marston (Basel), dem Tenor Francisco Arbós (Malaga), der Saxophonistin Elisa Urrestarazu Capellán (Malaga) sowie dem „Cuarteto Ars Nova (Granada). Sie setzt sich gerne für selten gespielte, unbekannte sowie neue Musik ein. Ein besonderes Anliegen sind ihr Kompositionen von Frauen.
Seit einiger Zeit lebt und arbeitet die Musikerin vermehrt in ihrem Zweitwohnsitz in Andalusien wo sie bereits in mehreren namhaften Konzertreihen wie zum Beispiel «una hora de Cámara de la OCG» in Granada, «Noches en los jardines del real alcazar» in Sevilla und in der «Sociedad filarmonica de Málaga» aufgetreten ist.
www.cornelia-lenzin.ch