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Experten verweisen auf die im Mai um 336 100 Barrel pro Tag gestiegene Rohölförderung der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC). Verantwortlich dafür waren Fördersteigerungen in Libyen und Nigeria. Beide afrikanischen Länder sind aufgrund von Unruhen und der politischen Instabilität von den Förderbeschränkungen der Opec ausgenommen.
Rohstoffexperten der Commerzbank wollten in den kommenden Handelstagen sinkende Ölpreise nicht ausschliessen. "Preisanstiege werden weiterhin als Verkaufsgelegenheit erachtet", heisst es in einer Analyse. Nach wie vor spielt die Schieferölproduktion in den USA eine wichtige Rolle am Ölmarkt.
Die Commerzbank-Experten gehen davon aus, dass die US-Schieferölproduzenten im ersten Quartal in Erwartung eines weiteren Preisanstiegs infolge der Opec-Kürzungen keine Absicherungsgeschäfte getätigt haben. Diese Fehleinschätzung könnte in den kommenden Tagen korrigiert werden./jsl/tos/he
(AWP)