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Infolge der am Freitag aufgetretenen Coronavirus-Fälle im Umfeld des WM-Turniers wurden am Samstag keine Spiele durchgeführt. Für den Sonntag Ortszeit ballte sich ein straffes Programm mit fünf K.o.-Spielen innerhalb von neun Stunden zusammen.
Die Olympia-Dritten Valentin Tanner, Peter De Cruz, Sven Michel und Benoît Schwarz vom CC Genf hatten in der Round Robin gegen das Team aus Minnesota um Skip John Shuster einigermassen deutlich verloren. Aber das wichtigere Duell, der Viertelfinal, nahm einen grundlegend anderen Verlauf.
Die Schweizer übernahmen im 3. End mit einem Dreierhaus zur 3:1-Führung das Kommando und gaben dieses nicht mehr ab. Ein Zweierhaus der Amerikaner im 5. End beantworteten sie umgehend mit einem Zweier. Auch in der zweiten Spielhälfte gerieten sie nie in Rückstand. Im 10. End stellten sie die Amerikaner vor eine so schwierige Situation, dass diese nur noch auf 6:7 verkürzen konnten.
Die Genfer hatten nicht viel Zeit, sich über den schönen Sieg zu freuen. Schon zwei Stunden später, ging es weiter mit dem Halbfinal, in dem sie auf den vom vierfachen Weltmeister-Skip Niklas Edin angeführten Titelverteidiger Schweden trafen. Der Match begann um Mitternacht Schweizer Zeit, und schon für 5 Uhr morgens standen der Final und das Spiel um Platz 3 im Programm.
Die Genfer bekamen also zwei Chancen, um auch von ihrer vierten von vier WM-Teilnahme mit einer Medaille zurückzukehren. 2014, 2017 und 2019 gewannen sie jeweils Bronze.
(sda)