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Zwölf Professoren
Die Schule ist eine Institution, in welcher die Idee des Gründers und dessen Grundhaltung und Überzeugungen ihre Form finden. Dadurch erhält die relative Haltung eines Individuums faktisch absoluten Status, welcher die Studierenden dieser Schule prägt.
Daraus folgt, dass auch die Arbeit der Studenten als ein Objekt verstanden werden kann, in welchem sich der Geist des Professors widerspiegelt.
Wie verändert sich nun die Form einer Arbeit, wenn ein Student von verschiedenen Absolutheiten beeinflusst wird? Die Schaffung eines Raumes, einer Schule, in welcher Professoren, aus den verschiedenen Richtungen kommend, aufeinander treffen. Daraus folgt ein Diskurs, der den Studenten, als unmittelbaren Adressaten und Beobachter dieser Debatte macht. Dies fördert ihn eine eigene Meinung und eine eigene Haltung zu bilden sowie einen eigenen Stil zu entwickeln.
Es liegt nun an den Professoren, den Studenten von ihrem eigenen Ideal zu überzeugen, um ihre Haltung zu verbreiten und in der Konfrontation mit anderen Professoren über die eigene Wirklichkeit zu reflektieren. Diesen Machtverlust welcher durch die gleichzeitige Anwesenheit und neu entstandenen Konkurrenz entsteht, fordert den Professor über seine Überzeugung hinaus Akzeptanz über eine andere Sichtweise zu entwickeln. In dieser Gleichzeitigkeit verschiedener, sich oft widersprechender Überzeugungen soll nicht ihr Gegeneinander dominieren, sondern ihr Beitrag zur Bereicherung Aller, der Studenten wie der Professoren.
Doch im Zentrum steht der Student, den es gilt mit seinem Ideal zu beladen.