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Förderung der Sprechfertigkeit im Unterricht
Es ist offensichtlich, dass korrekte und nachvollziehbare mündliche Äusserungen eine wichtige Voraussetzung für Schulerfolg sind, « … ist doch die Schule wie wenige andere eine versprachlichte Institution» (Konrad Ehlich, 2009).
Zwar können sich – abgesehen von neu zugezogenen DaZ-Kindern – alle Schülerinnen und Schüler mündlich verständigen, jedoch machen sie das in einer stark mündlichkeitsgeprägten Alltagssprache sowohl in der Mundart als auch im Hochdeutschen. Alle Kinder lernen, miteinander zu sprechen, die Schule verlangt aber ein Sprechen, das gegenüber dem alltäglichen Sprachverhalten höhere Ansprüche stellt. Nicht nur wird ab der 1. Klasse Hochdeutsch gefordert, es werden auch klar strukturierte Äusserungen verlangt. Die Aufforderung «Überleg zuerst, was du sagen willst!» ist zwar gut gemeint, sie hilft aber den Kindern kaum, ihre Gedanken zu ordnen und entsprechend in Sprache zu fassen.
Die Kernfrage der Tagung lautete deshalb:
Wie sieht eine effektive Förderung der Sprechfertigkeit aus?
Die Unterlagen zu den Beiträgen stehen zum Download zur Verfügung: Unterlagen_4.sims-Tagung_2012