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Das Wichtigste in Kürze
- Nach zehn Wettkampftagen standen Gold durch Weitsprungstar Malaika Mihambo und eine Bronzemedaille für die Sprintstaffel der Frauen zu Buche.
«Wir müssen feststellen, dass wir mit dem Ausgang der WM nicht zufrieden sind und es so nicht erwartet haben», sagte Chefbundestrainerin Annett Stein.
Nach zehn Wettkampftagen standen Gold durch Weitsprungstar Malaika Mihambo und eine Bronzemedaille für die Sprintstaffel der Frauen zu Buche. Dies ist die schlechteste deutsche Ausbeute in der WM-Geschichte. Die bis dahin wenigsten Medaillen gab es 2003 in Paris mit einmal Silber und dreimal Bronze.
«Ziel war, die Medaillenpotenziale abzurufen und das Ergebnis der Olympischen Spiele zu verbessern», sagte Stein. In Tokio hatten die DLV-Asse drei Medaillen gewonnen. Bei der WM in Eugene hätten 40 bis 45 Prozent der 80 deutschen Athleten ihr Leistungsvermögen nicht abrufen können, erklärte Stein. Probleme bereitet hätten zudem der Ausfall von Medaillenkandidaten wie die der Speerwurf-Asse Johannes Vetter und Christin Hussong sowie der Siebenkämpferin Carolin Schäfer und des Olympia-Zweiten im Gehen, Jonathan Hilbert. Ausserdem sei das deutsche WM-Team von einigen Corona-Fällen vor und während der Welttitelkämpfe beeinträchtigt worden.
Trotz des schlechten WM-Abschneidens hofft der DLV bei der Heim-EM vom 15. bis 21. Juli in München auf ein besseres Ergebnis. «Ich würde mir wünschen, wenn wir ein zweistelliges Medaillenergebnis erreichen könnten», sagte DLV-Präsident Jürgen Kessing, der auch die erfolgreiche Titelverteidigung von Mihambo nur «als Aufhübschen» der Bilanz ansah.