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ist der populäre Name des Zwergholunders (Sambucus Ebulus), der bei uns an Wald- und Feldrändern, zwischen
Gebüsch und Hecken hier und da wächst, nur ein paar Fuß hoch wird und einen krautigen Stengel hat, sonst in Blattwerk,
Blüten und Früchten dem schwarzen Holunder ähnlich ist.
Offizinell ist hier und da noch der eingedickte
Saft der Beeren,
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Erstere sind offizinell und dienen als schweißtreibendes Mittel, auch zu Umschlägen, meist aber nur als Hausmittel;
auch benutzt man sie zum Aromatisieren des Weins. Die Weinbauer beurteilen nach der Holunderblüte
die Rebenblüte: erscheint
erstere gleichförmig, so ist dies auch für die Rebenblüte zu erwarten. Die mit dunkelviolettem Saft erfüllten Beeren schmecken
süßlich-säuerlich und dienen zur Bereitung des Flieder- oder Holundermuses (Schibbikensafts), welches man früher als Arzneimittel,
jetzt noch in der Küche und zum Färben des Portweins, auch zur Bereitung von Branntwein und zum Fangen von Vögeln benutzt.
Die innere Rinde und Wurzelrinde wirken scharf, Durchfall und Erbrechen erregend. Das Holz
[* 6] ist fein, gelblichweiß, hart und eignet
sich zu feinen Drechsler- und Tischlerarbeiten. Das Mark gibt die Holunderkügelchen zur Elektrisiermaschine.
[* 7] S. EbulumL. (Zwergholunder, Attich), etwa 1 m hoch, krautig, mit 5-9 Fiederblättchen, weißen, außen rötlichen Blüten
in dreiteiligen Doldenrispen und schwarzen Früchten, in Mittel- und Südeuropa, wurde früher ebenfalls in fast allen seinen
Teilen medizinisch benutzt. S. racemosaL. (Trauben, Berg- oder roter Holunder), ein etwa 3 m hoherStrauch
oder kleiner Baum in den Gebirgswäldern des südlichen und mittlern Europa mit meist 5 Fiederblättchen, aufrechten, dicht
behaarten, eiförmigen Blütenrispen, gelblichweißen Blüten und scharlachroten Früchten, wird als Zierstrauch angepflanzt.