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Drehsperren sind Zutrittskontrollgeräte, die in Zugangsbereichen eine Personenvereinzelung herstellen. Mit ihrer Hilfe kann die einfache Zugangskontrolle, Personenzählung und – in Verbindung mit Lesersystemen – eine Zutrittskontrolle und eine Verhinderung unbefugter Zutritte realisiert werden. Je nach Einsatzgebiet gibt es Drehsperren in den unterschiedlichsten Ausführungen. Im normalen Betriebszustand hält eine elektrische Bremse den Drehstern in gesperrter Stellung. Bei Freigabe durch das Lesersystem oder eine optionale externe Handsteuerung wird die Bremse gelöst und der Durchgang in die jeweilige Richtung freigegeben.
Durch leichten Druck wird der Antrieb ausgelöst und dreht den Stern um 120° bzw. 240° weiter. Dabei verhindern interne Sensoren Verletzungen durch das Auflaufen des Drehsterns auf die durchschreitende Person. Nach erfolgtem Durchgang gibt die Drehsperre ein Signal an den Leser ab. Zur Vermeidung von Verletzungen bei Panik erlaubt eine Rutschkupplung eine Betätigung ab 40 kN im gesperrten Zustand unter Abgabe eines Alarmsignals.
Im stromlosen Zustand lässt sich der Drehstern mit geringer Kraft manuell drehen. Für den Betrieb ohne Kontrolle, zum Durchgang mit sperrigen Gepäckstücken oder zur raschen Räumung des Geländes kann der Drehstern in eine barrierefreie, offene Stellung gebracht werden, in der beide Holme ausserhalb des Durchgangsbereiches bleiben.