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הבית של יעל – Yales Haus – eine populäre Geschichte aus Israel von Miriam Roth. Erzählt in Iwrit (neues Hebräisch) von Gili Orpeli. (Dauer 6:01)
Die kleine Yael will ein Haus ganz für sich allein. Zuerst versucht sie aus einem Korb ein Haus zu bauen, aber er ist ihr zu eng. Dann baut sie ein Haus aus einem Tisch und mit Tüchern. Aber die Mutter nimmt das Tischtuch weg.
Nun geht Yael in den Garten und sucht dort nach einem geeigneten Haus. Zwischen zwei Büschen entdeckt sie eine grosse Kiste. Sie freut sich darüber und klopft leise an die Kiste: Ob da vielleicht ein Mann, ein Hund oder ein Kater wohnt? Da niemand antwortet, schaut sie hinein und sieht, dass die Kiste leer ist.
Nun setzt sie sich hinein und freut sich über ihr neues Haus. Plötzlich hört sie Lärm. Sie schaut aus der Kiste und sieht einen Traktor mit einem Anhänger voller Kisten. Schnell schliesst sie den Deckel und bleibt ganz still. Zwei Männer nehmen die Kiste, in der Yael sitzt und heben sie auf den Anhänger. Jetzt schreit Yael. Sie will aus der Kiste heraus, aber die Arbeiter hören sie nicht. Sie fahren auf ein Fabrikgelände und laden dort alle Kisten ab.
Plötzlich hört Yael, dass jemanden ihren Namen ruft. Die Mutter sucht sie. Als die Mutter sie gefunden hat, erzählt Yael ihrer Mutter die ganze Geschichte. Darauf fragt sie die Männer, ob sie die Kiste behalten dürfe. Sie bekommt die Kiste geschenkt. Yael verspricht den Arbeitern, dass sie immer am Samstag zu ihr auf Besuch kommen dürfen. Und so bekommt Yael immer wieder Besuch in ihrem eigenen Haus.
Quelle: 1997, מרים רות, הבית של יעל
Die Geschichte wurde auch als Musical aufbereitet und vertont. In deutscher Sprache haben wir den Text bisher nicht gefunden.