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Der Engländer Chris Brass besitzt einen gewissen Kultstatus: Als Verteidiger des FC Bury brachte er 2006 das Kunststück fertig, sich den Ball an den eigenen Kopf zu schiessen, von wo aus er dann ins falsche Tor flog. Ein einmaliges Eigentor – einmalig bis heute. Denn nun wurde Chris Brass vom Kroaten Marcelo Brozovic kopiert:
Brozovic brachte Aussenseiter Malta mit seinem Tor im WM-Qualifikationsspiel auf 1:2 heran. Die Partie läuft derzeit.
«Das war so ein grosses Pech, dass selbst die talentiertesten Fussballer der Welt es nicht schaffen würden, dieses Tor zu kopieren, wenn sie es den ganzen Tag versuchen würden», tröstete die BBC damals den Unglücksraben Brass.
«Es waren vielleicht 4000 Leute da, aber jeder einzelne von ihnen lachte. Wir waren fassungslos und ich bin mir sicher, dass ‹Brassy› am liebsten im Erdboden versunken wäre», erinnerte sich Mitspieler Dave Challinor später. «In der Kabine sagte niemand ein Wort, aber jeder dachte: Ist das gerade wirklich geschehen?» (ram)
23 Spielerinnen stehen im Aufgebot für den Zusammenzug. Unter ihnen sind auch sämtliche Teamstützen, die in den nordamerikanischen Ligen und in Schweden spielen.