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Beim Vorhofflimmern zieht sich das Herz unkontrolliert, schnell und unregelmässig zusammen. Betroffene spüren nicht immer Symptome, häufig sind jedoch Müdigkeit, Kurzatmigkeit und/oder ein unangenehmes Gefühl im Brustraum.
In der Schweiz leiden über 100 000 Personen an Vorhofflimmern, der häufigsten Form der Herzrhythmusstörung. Das Risiko, dass sich diese schwere, chronische Herzerkrankung entwickelt, nimmt mit dem Alter zu.
Zu den Ursachen des Vorhofflimmerns gehören Übergewicht, erhöhter Blutdruck, ein regelmässig hoher Alkoholkonsum und eine Schilddrüsenüberfunktion. Mögliche ernsthafte Folgen von Vorhofflimmern sind Herzinsuffienz und
Hirnschläge.
Deshalb wird der Prävention ein hoher Stellenwert eingeräumt, insbesondere mit folgenden Massnahmen:
• Gewichtsreduktion bei übergewichtigen Personen.
• Normalisierung des Blutdrucks.
• Einschränkung des Alkoholkonsums, wobei die Frauen hier benachteiligt sind:
Bei ihnen gelten bereits zwei Gläser alkoholische Getränke pro Tag als Risikofaktor, bei den Männern sind es vier bis fünf Gläser.
• Auf eine Ernährung mit genügend Magnesium und Kalium achten, da ein Mangel an diesen zwei Mineralstoffen zu Herzrhythmusstörungen führen kann.
Die besten Quellen sind Früchte und Gemüse, die frisch sind und roh oder wenig gekocht gegessen werden, sowie Vollkornprodukte (Müesli, Brot, Teigwaren), Dörrfrüchte und Nüsse, Hülsenfrüchte, Weizenkeime und Hefe.