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Bin ich der geborene Lehrer? könnte sich M.H. fragen. Als er am Stadttheater St. Gallen als Schauspieler und Regieassistent engagiert war, fragte ihn ein älterer Kollege, ob er an der Kanti Sprechkurse geben wolle. Er, der Kollege, hatte dies seit längerer Zeit getan und wollte aufhören. M.H. schien ihm der richtige Nachfolger.
Die Arbeit mit den Schülern und Schülerinnen der Kantonsschule war für M.H. eine eindrückliche Erfahrung. Wenige Jahre später gab er ähnliche Kurse für das Studententheater der Universität Zürich und inszenierte daselbst zwei Stücke: Yvonne, die Burgunderprinzessin von Witold Gombrowicz und Ein Inder will zur Bronx von Israel Horowitz.
Zu dieser Zeit gründete Albi Brunner seine Theaterschule Comart, und M.H. war dort von der ersten Stunde an als Stimm- und Sprechlehrer tätig. Immer mehr wurde Stimme und Sprechen M.H.s Fach. Er bildete sich darin selbst weiter: Bei Horst Coblenzer (Sprecherzieher am Max-Reinhardt-Seminar in Wien) und Zygmunt Molik, der zur bekannten Schauspieltruppe von Jerzy Grotowski gehört hat).
M.H. fragte sich: Wie kann ich das, was ich kann, am besten weitergeben? M.H. liess sich (und lässt sich noch) zum Erwachsenenbildner ausbilden.
Nach einem Kabarett-Auftritt in der Aula des Lehrer- und Lehrerinnenseminars in Hitzkirch wurde M.H. gefragt, ob er an dieser Schule Sprechkurse als Freifach anbieten wolle. Die Arbeit mit angehenden Lehrpersonen begann 1997. Heute ist die Lehrtätigkeit M.H. Hauptberuf.
Aktuelle Tätigkeit
- Dozent für Sprechausbildung an der Pädagogischen Hochschule Luzern und Zug.
- Weiterbildungskurse für Lehrpersonen.
- Privatunterricht, Kurse
- Sprecher für Hörbücher der Schweizerischen Blindenhörbibliothek, Zürich.