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Der geplante Vernehmlassungsstart der Tonnage Tax Ende Februar 2021 stellt eine Chance dar, die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz im Bereich der Hochseeschifffahrt zu erhöhen.
Hochseeschifffahrt und die Schweiz – was aufgrund der geographischen Lage auf den ersten Blick widersprüchlich erscheinen mag, ist insbesondere auf historische Gründe zurückzuführen. Nach dem zweiten Weltkrieg, der die Verwundbarkeit der schweizerischen Versorgungssicherheit schonungslos offenlegte, gewährte die Landesregierung wirtschaftliche Unterstützung zur Förderung einer eigenen Flotte. Heute belegt die von in der Schweiz ansässigen Unternehmen betriebene Flotte gemessen an der Bruttotonnage in Europa Platz 5 und weltweit Platz 11.
Doch der schweizerische maritime Sektor befindet sich seit Jahren in der Krise. Neben konjunkturellen Problemen ist der Mangel an Wettbewerbsfähigkeit auf den nicht mehr zeitgemässen Rechts- und Regulierungsrahmen zurückzuführen. Insbesondere die reguläre Besteuerung von Schifffahrtsunternehmen kann mit den international sehr kompetitiven Besteuerungsmodellen nicht mithalten. Diese lassen sich einteilen in (i) die Tonnage Tax und (ii) andere spezifische Sonderregelungen für im maritimen Bereich tätige Unternehmen.
Die Einführung einer schweizerischen Tonnage Tax wurde bereits vor einigen Jahren im Parlament diskutiert, dann aber verzögerte sich die parlamentarische Behandlung. Nun bekommt die Tonnage Tax wieder Aufwind und die Vernehmlassungsphase soll Ende Februar 2021 starten.
Weitere Ausführungen zur möglichen Umsetzung der Tonnage Tax und welche Vorteile eine solche mit sich bringt, lesen Sie bitte hier: