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800 Quadratkilometer Meeresfläche vor der Westküste Dominicas sind speziell für den Schutz der Pottwale vorgesehen. Das Gebiet umfasst Brut- und Nahrungsgebiete für die Tieftauchenden Meeressäugetiere. Die Art gilt als vom Aussterben bedroht und es wird angenommen, dass weniger als 500 einzelne Wale in den Gewässern rund um die Insel leben.
Die Regierung des kleinen karibischen Landes kündigte die Einrichtung des weltweit ersten Meeresschutzgebiets speziell für Pottwale an. Dominica trifft eine wichtige Entscheidung zum Schutz der Art, leistet aber auch einen Beitrag zum Klimaschutz, da Pottwale bekanntermaßen CO₂ auf natürliche Weise binden. Ihr Kot wird in der Nähe der Wasseroberfläche ausgeschieden, da sie beim Tauchen in 3.000 Metern Tiefe nur lebenswichtige Körperfunktionen nutzen. Das Phytoplankton-Wachstum wird durch den nährstoffreichen Kot angeregt und bindet wiederum CO₂.
Schiffe, Fischernetze und Meeresverschmutzung sind die größten Bedrohungen für den karibischen Pottwal. Die Regierung kündigte an, im Schutzgebiet eine ausgewiesene Schifffahrtsstraße einzurichten, um Kollisionen zu verhindern. Fischereiaktivitäten würden eingeschränkt und Walbeobachtungstouren würden künftig strenger überwacht und reguliert.