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<h2>SubmittedText<h2><p>Nachdem die Generalversammlung der Vereinten Nationen im Oktober 2005 eine Resolution zur Strassenverkehrssicherheit verabschiedet hat, haben die WHO und die Vereinten Nationen in Genf vom 23. bis 29. April 2007 die erste Woche für die weltweite Strassenverkehrssicherheit durchgeführt.</p><p>Im Rahmen dieser Kampagne fanden weltweit verschiedene Veranstaltungen statt. An dem Anlass in Grossbritannien z. B. beteiligte sich Michael Schumacher, der ja bekanntlich in unserem Land wohnhaft ist. Warum hat sich die Eidgenossenschaft, der es nicht an medienwirksamen Persönlichkeiten fehlt, angesichts der weltweit 3200 Strassenverkehrstoten auf der Strasse pro Tag nicht zu Wort gemeldet und sich nicht für diese wichtige Sache eingesetzt?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Ziel der UN Road Safety Week war, Verkehrssicherheit auf der ganzen Welt ins öffentliche Bewusstsein zu bringen. Dazu waren Anlässe auf globaler, regionaler, nationaler und lokaler Ebene vorgesehen. Im Zentrum der Woche standen die jungen Strassenbenützer, von denen insbesondere die jungen Erwachsenen bei den Opfern des Strassenverkehrs deutlich überrepräsentiert sind. Die UN Road Safety Week fokussierte vor allem auf Entwicklungs- und Schwellenländer, in denen das Bewusstsein für Sicherheit auf der Strasse erst im Entstehen begriffen ist. Während die Strassen in den entwickelten Ländern sicherer werden, ist in Entwicklungs- und Schwellenländern, wegen der zum Teil stark zunehmenden Motorisierung, das Gegenteil der Fall.</p><p>In Ländern, in denen die Verkehrssicherheit bisher nicht weit oben auf der politischen Agenda stand, kann eine Road Safety Week helfen, die Problematik in das Bewusstsein von Regierung und Bevölkerung zu bringen. In der Schweiz dagegen ist Verkehrssicherheit schon lange ein politisches Thema. Via sicura, das Handlungsprogramm des Bundes für mehr Sicherheit im Strassenverkehr, will die Zahl der Toten und Schwerverletzten im Strassenverkehr weiter reduzieren. Die Schweiz ist sich der Problematik der jungen Strassenbenützer bewusst und hat deshalb vor Kurzem wichtige Massnahmen umgesetzt. Unter anderem wurden die Zwei-Phasen-Ausbildung und der Führerausweis auf Probe für Neulenker eingeführt.</p><p>Auf internationaler Ebene engagiert sich der Bund in verschiedenen europäischen und globalen Gremien für die Sicherheit des Strassenverkehrs. Diese Massnahmen und die Kampagnen für ein sichereres Verhalten im Strassenverkehr sind langfristig angelegt. Daher hat die Schweiz auf die Gründung eines Nationalen Komitees für die UN Road Safety Week und auf die Durchführung von kurzfristigen Aktionen auf nationaler Ebene unter der Regie des Bundes verzichtet. Am eigentlichen Hauptanlass der UN Road Safety Week, die World Youth Assembly, war die Schweiz im Übrigen mit drei jungen Erwachsenen angemessen vertreten.</p>  Antwort des Bundesrates.