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Schweizerische Landeswerbung
Wir bedanken uns für die Gelegenheit, zum Entwurf zu einem Bundesgesetz über die Schweizerische Landeswerbung Stellung nehmen zu können.
Wir begrüssen den vorliegenden Entwurf und können auf die in Kapitel 4 (Fragestellungen) gestellten Fragen wie folgt antworten:
a) wir sind einverstanden, dass die Landeswerbung durch eine einzige Anstalt wahrgenommen wird. Dies ermöglicht einen effizienten, koordinierten und einheitlichen Auftritt der Schweiz im Ausland
b) wir sind einverstanden, dass der Bund mit der Schaffung einer eigenen Anstalt darauf verzichtet, Mandate im Bereich der Landeswerbung an verschiedene private und öffentliche Organisation zu vergeben.
c) wir sind auch einverstanden, dass für die neue Anstalt die öffentlich-rechtliche Rechtsform gewählt und keine mitgliedschaftliche Struktur vorgesehen wird. Das ermöglicht es dem Bund, auf die Strategie der Anstalt steuernd Einfluss zu nehmen und nicht einfach als Subventionsgeber zu funktionieren.
Wir begrüssen insbesondere den Vorschlag, auf die Eingliederung der Pro Helvetia in die neue Anstalt zu verzichten. Die Besonderheiten des Kulturbereichs lassen sich nicht einfach unter Tourismus- und Wirtschaftsinteressen subsumieren.
Schliesslich schlagen wir bei den Zielen der Anstalt in Art. 3, a. folgende Ergänzung vor: die Schaffung von Verständnis für die Schweiz sowie die Darstellung der schweizerischen Vielfalt und Attraktivität, inbesondere im Bereich der Landschaften und der Umwelt (en particulier dans le domaine du paysage et de l’environnement). Damit soll die Bedeutung einer intakten Umwelt für den Tourismus hervorgehoben werden.