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4,8 km w. Genf
und 2,5 km w. einer
Haltestelle der elektrischen Strassenbahn
Genf-Chancy. 11
Häuser, 95 kathol. Ew. Staatliches Asyl für chronisch und unheilbar
Kranke (ausgeschlossen Geisteskranke und Personen mit ansteckenden Krankheiten).
Der Name ist so auszusprechen, wie wenn
er französisch Loi geschrieben würde.
Zeichnet sich vor den benachbarten Pässen dadurch aus,
dass er tiefer eingeschnitten und daher bis zu dem gewölbeartig auf die
WalliserSeite (d. h. nach SO.) übergreifenden Urgonkalk
hinunter ausgewaschen ist.
Loé auszusprechen. Auf der Siegfriedkarte ohne Höhenkote.
Benannt nach den hier dem Fels
angelagerten Sturzschuttmassen, die im Sommer mit
Alpenrosen bewachsen sind, während sie im Winter und Frühjahr den von
der
Tête abbrechenden und bis in den
Vallon von
Coussy hinunterstürzenden Lawinen ausgesetzt sind.
Durch diese Anlage hoffte man das unter der
Combe desAuges und der
Vue des Alpes vorhandene
Wasser anschneiden zu können, um
es für die Versorgung von
La Chaux de Fonds zu fassen.
Wegen der zu grossen Höhenlage des
Tunnels hat man
jedoch dieses unterirdische hydrologische Becken nicht angetroffen, so dass sich nach dieser
Seite hin die auf
Grund der Untersuchungen
von den Geologen gezogenen
Schlüsse nicht bestätigt haben. Immerhin sind im s. Abschnitt des
Tunnels einige Quellen angeschnitten
und zur Versorgung von
Fontainemelon gefasst worden; sie geben aber in trockenen Zeiten nur einen geringen
Ertrag.
Die geologischen Voruntersuchungen für den
Tunnel des Loges sind von E. Desor und dann seit 1855 besonders von A. Gressly
ausgeführt worden. Beide Gelehrten haben die Resultate ihrer Aufnahmen in einer gemeinsam verfassten Abhandlung (Étudesgéologiques sur leJuraNeuchâtelois) zusammengefasst, die zusammen mit einer geologischen Karte in 1: 25000 und
zwei grossen farbigen Profilen (einem hypothetischen und einem einzig auf den Beobachtungen fussenden) im 4.
Band derMémoiresde la Société des sc. nat. deNeuchâtel
(Neuchâtel 1859) erschienen ist. Der den Bau des
Tunnels leitende Ingenieur J. Ladame
hat dann später das von Gressly allein aufgenommene tatsächliche Profil zusammen mit historischen und
-kritischen Bemerkungen veröffentlicht (Paris 1897).
Der Verfasser dieser Zeilen ist in der Lage gewesen,
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