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Überschwemmungen in Pakistan: Zugang zu Bildung und Wasser im Swat-Tal dank Unterstützung der DEZA wiederhergestellt
Bern, 24.11.2022 - Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) beendet ihren dreimonatigen Einsatz zugunsten der von den Überschwemmungen betroffenen Menschen in Pakistan. Die Fachleute des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe setzten im Swat-Tal im Nordwesten des Landes 11 Schulen, 8 Hängebrücken und 16 Wasserversorgungssysteme wieder instand. Insgesamt stellte die DEZA drei Millionen Franken bereit, um auf die dringenden Bedürfnisse zu reagieren.
Pakistan erholt sich allmählich von einer der schlimmsten Katastrophen in seiner Geschichte. Ende August hatten die pakistanischen Behörden um internationale Hilfe ersucht, nachdem ein ungewöhnlich heftiger Monsunregen mehrere Regionen des Landes überflutet hatte. Die DEZA reagierte sofort, indem sie Fachleute des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe (SKH) ins Swat-Tal entsandte. Dort war die Notlage gross und keine internationale Präsenz vorhanden.
11 Schulen, 8 Hängebrücken und 16 Wasserversorgungssysteme
In weniger als drei Monaten reparierten die SKH-Teams 11 Schulen und 8 Hängebrücken, damit die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Kinder im Tal wieder Zugang zu lokalen Märkten und Bildung haben. Ausserdem reparierten sie 16 Wasserversorgungssysteme und mobilisierten mit Cash-for-Work-Programmen lokale Arbeitskräfte, die die Strassen von Trümmern, Schlamm und anderen Hindernissen befreiten. Die lokalen Gemeinschaften wurden in die Planung und Durchführung der Aktivitäten einbezogen, die mehr als 30’000 Menschen zugute kamen.
Die DEZA kennt das Swat-Tal sehr gut. Sie führte dort bereits verschiedene Projekte durch. Denn bis 2020 gehörte Pakistan zu einem ihrer Schwerpunktländer. In jenem Jahr wurde eine fünfzigjährige Zusammenarbeit beendet. Die Schulen, die die DEZA nach den heftigen Überschwemmungen von 2010 wieder aufgebaut hatte, hielten den jüngsten Fluten stand.
Drei Millionen Franken zur Bewältigung der Notlage
Für ihr Engagement nach den Überschwemmungen in diesem Sommer stellte die DEZA insgesamt drei Millionen Franken bereit. Mit zwei Millionen Franken wurden im Rahmen des UNO-Hilfsappells die Aktivitäten der Internationalen Organisation für Migration in den südlichen Provinzen des Landes unterstützt, die von der Katastrophe besonders betroffen waren. Zusätzlich wurden 200’000 Franken an die schweizerische Nichtregierungsorganisation Helvetas überwiesen, die in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa im Nordwesten des Landes Projekte in den Bereichen Trinkwasser sowie Verteilung von Nahrungsmitteln, Medikamenten und dringend benötigtem Material durchführt. Mit den restlichen Mitteln konnten die von der DEZA durchgeführten Aktivitäten finanziert werden.
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