Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03220.jsonl.gz/370

Die Schweiz ist eines der wenigen Länder, die Tiere aus der Luft retten. Um wissenschaftliche Grundlagen und
Protokolle für das Ausfliegen kranker oder verletzter Pferde zu errichten, nahmen kürzlich Armeepferde an einem spektakulären Experiment im Jura teil.
Eine bessere Rasse als das Rätische Grauvieh gab es für das Berggebiet eigentlich nie. Doch dann musste es dem Braunvieh weichen. Dank Bauern wie Aldo Arpagaus in der Val Lumnezia und ProSpecieRara haben die Rätierinnen ihr Gebiet zurückerobert.
Sie wurden beide als Pelztiere eingeführt und gelten heute in der EU als invasiv. Eine neue Studie zeigt nun, dass Marderhund und Waschbär noch nicht alle klimatisch für sie geeigneten Gebiete in Europa besiedelt haben und sich deshalb noch stärker ausbreiten könnten.
Die Tiere und Pflanzen in den Schweizer Alpen sind mit der Klimaerwärmung mehrheitlich überfordert, wie eine Studie der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) ergeben hat.
Das Risiko für Fluten, die durch den Ausbruch von Gletscherseen entstehen, könnte sich in Zukunft im Hochgebirge Asiens verdreifachen. Das berichtet ein schweizerisch-chinesisches Forschungsteam unter Leitung der Uni Genf im Fachmagazin "Nature Climate Change".