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Das Treffen steht unter dem Motto «Responsive and Responsible Leadership» - zu deutsch «Anpassungsfähige und verantwortungsvolle Führung».
Die jüngsten politischen Ereignisse signalisieren den Wunsch nach Isolation und nach Rückzug von der Globalisierung, sagte WEF-Gründer Klaus Schwab laut einer Mitteilung vom Donnerstag. Er spielte damit etwa auf den Brexit-Entscheid der Briten und die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten an. Die gegenseitigen Verflechtungen nähmen aber zu. Deshalb müssten die weltweiten Regierungs- und Führungssysteme verbessert werden und stärker auf das Bedürfnis nach sozialer Eingliederung eingehen.
Insgesamt will sich das WEF in diesem Zusammenhang auf fünf Herausforderungen konzentrieren. Erstens soll die globale Zusammenarbeit gestärkt werden. Die entsprechenden Systeme zur internationalen Zusammenarbeit müssten erneuert und umgestaltet werden, um besser mit den Auswirkungen der Globalisierung umgehen zu können.
Zweitens solle der Sinn für eine gemeinsame Identität wiederhergestellt werden. Drittens gelte es die globale Wirtschaft wiederzubeleben. Viertens soll der Marktkapitalismus reformiert werden, um kurzfristigem Denken, eigennützigem Verhalten sowie Korruption entgegenzuwirken. Und schliesslich sollen Arbeiter und Volkswirtschaften auf die vierte Industrielle Revolution vorbereitet werden, in deren Zeichen das letztjährige Jahrestreffen stand.
Weiter gab das WEF bekannt, dass der Crystal Award 2017 an die Violinistin Anne-Sophie Mutter, die Sängerin Shakira und den Schauspieler Forest Whitaker geht. Die Crystal Awards werden an Künstler vergeben, die sich nach Ansicht der Organisatoren für eine bessere Welt einsetzen.