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Gemäss Conrad Clément, dem Präsidenten von «SOS werdende Mütter», wäre das Personal, welches das Lokal in Deutschfreiburg betreiben soll, bereits vorhanden – einzig der Raum fehlt. Nach Angaben des Präsidenten soll das Lokal drei Bedingungen erfüllen:Es soll in der Region Freiburg liegen, 80 bis 100 Quadratmeter gross sein und möglichst wenig kosten. «Ideal wäre, wenn es uns sogar jemand zur Verfügung stellen könnte», sagt Conrad Clément.
In die vier Aufnahmezentren der Sektion Freiburg kommen jede Woche zwischen 60 und 80 werdende Mütter oder Mütter, die dort alles Nötige für sich und ihr Kind finden. «Vor allem die Nachfrage nach Lebensmitteln wird immer grösser», heisst es im Jahresbericht. Und auch die Nachfrage nach Milchpulver sei stark angewachsen. Betreut werden die Frauen in Not von insgesamt rund 80 Helferinnen.
«SOS werdende Mütter» wird mit Spenden, Beiträgen und der Hilfe der Loterie Romande unterstützt. 1999 war zwar ein Rekordjahr mit einem Spendenertrag von 290000 Franken;dennoch schliesst die Rechnung mit einem Verlust von rund 10000 Franken.
An der 26. Generalversammlung hatten sich knapp hundert Personen eingefunden, welche nach dem offiziellen Teil einen Vortrag der Gebrüder Jaccard aus Frankreich zum Thema «Zeugen der Hoffnung» hören durften. Die Gebrüder sind ausgebildete Ärzte und Pfarrer, operieren minengeschädigte Kinder und haben in Lateinamerika Zentren gegründet, um Opfern der Prostitution zu helfen.