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- Beim Füttern kann Luft in den Verdauungstrakt gelangen, die Unwohlsein hervorrufen können. Lasse daher dein Baby während und nach jedem Füttern aufstoßen, damit es die Luft wieder loswerden kann.
- Vielleicht kannst du etwas an deiner Stilltechnik verändern – bitte hierzu deine Hebamme oder deine/n Kinderarzt/-ärztin um Tipps.
- Ein warmes Bad wirkt manchmal Wunder.
- Probiere es mit einer sehr sanften Bauchmassage: verwende etwas (Baby-)Öl und kreise mit zwei Fingern im Uhrzeigersinn über den Bauch deines Babys.
- Teste verschiedene Liegepositionen, z.B. den "Fliegergriff" (dabei liegt dein Baby mit dem Bauch nach unten auf deinen Armen). Das verringert den Druck auf den Babybauch.
- Schwinge dein Baby sanft auf deine Schulter, dies kann helfen, die Luft im Bauch nach draußen zu befördern.
- Da Kuscheln bekanntlich alles besser macht, kuschle mit deinem Baby, wenn es viel weint.
- Schaukel dein Baby im Kinderbettchen oder im Babykorb oder wiege es im Kinderwagen etwas auf und ab.
- Auch sanfte, leisen Hintergrundgeräuschen können dein Baby beruhigen. Hierfür gibt es z.B. einige gute Apps, die entspannende Geräusche, wie das Rauschen des Meeres, abspielen können.
- In Phasen, in denen dein Baby viel weint, kannst du dich auch mit Freunden und Familienmitgliedern beim Trösten deines Babys abwechseln. Eine kleine Pause zwischendurch tut auch dir gut, um zu entspannen und neue Energie tanken zu können.
- Die Sorge, dass dein gestilltes Baby auf bestimmte Lebensmittel deiner Ernährung mit Bauchschmerzen (bei aufblähenden Lebensmittel) und einem wunden Po (bei säurereichen Lebensmittel) reagiert, ist im Allgemeinen unbegründet. Nur selten treten dabei Unverträglichkeiten auf. Trotzdem schadet es nicht, mit deiner Hebamme oder deinem/-r Arzt/Ärztin über deine Ernährung zu sprechen.
- Bewahre Ruhe - eine Kolik bessert sich in der Regel von selbst, wenn dein Baby etwa drei bis vier Monate alt ist und löst sich in der Regel nach sechs Monaten vollständig auf.
- Wenn dein Baby weiterhin stark weint und du dir Sorgen machst, wende dich an deine Hebamme oder deine/n Arzt/Ärztin.
- Weitere Informationen über Koliken findest du hier.
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