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Bei der vierten Verleihung des «real21»-Medienpreises hat der freie Journalist Markus Spörndli den Hauptpreis gewonnen. Der Förderpreis geht an Michael Schilliger von der «Neuen Zürcher Zeitung».
Markus Spörndli wurde für seine Reportage «Die Eltern auf dem Bildschirm» mit dem 10’000 Franken dotierten Hauptpreis ausgezeichnet, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Text ist in der «Wochenzeitung» (WOZ) erschienen und informiert über die Entwicklung in Bangladesch. Dabei hat Spörndli eine Familiengeschichte in den Vordergrund gestellt.
Den Förderpreis in Höhe von 5000 Franken gewinnt Michael Schilliger für seine NZZ-Reportage «Wem gehört Südafrika?»: «In seiner fundiert recherchierten Reportage zeigt er, weshalb klare Antworten auf die Landfrage schwer zu bekommen sind», schreibt die Jury von «real21».
Der Verein «real21 - die Welt verstehen» wurde vor vier Jahren gegründet und wird gemeinsam von der Schweizer Journalistenschule MAZ und der Denkfabrik der Schweizer Entwicklungsorganisationen Alliance Sud getragen. Er unterstützt und prämiert die deutschschweizerische Berichterstattung über Themen der globalen Entwicklung.