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Wir fordern von der Bundesversammlung, dass die Ziele der Güterverlagerung von der Strasse auf die Schiene umgesetzt werden, indem die Anbindung von AlpTransit südlich von Lugano sowie ergänzende Anreizsysteme auf 2030 vorgezogen wird, um somit Artikel 84, Absatz 2 der Bundesverfassung zu befolgen.
Der Verkehrssektor verbraucht 35% der gesamten Energie und produziert noch mehr CO2 - Emissionen, da 96% der Energie aus fossilen Brennstoffen stammt. Zurzeit ist die AlpTransit- Anbindung südlich von Lugano für nach 2040 geplant, und die Erreichung der Verlagerungsziele
gemäss Art. 84, Abs.2 liegt noch in weiter Ferne. Laut diesem Artikel muss der Gütertransit durch die Schweiz mit der Eisenbahn erfolgen:
[Art. 84 Abs. 2]
Der alpenquerende Gütertransitverkehr durch die Schweiz erfolgt auf der Schiene. Der Bundesrat trifft die notwendigen Massnahmen. Ausnahmen sind nur zulässig, wenn sie unumgänglich sind. Sie müssen durch ein Gesetz näher bestimmt werden.
AlpTransit, ein grundlegendes Bauwerk für die alpenquerende Verbindung zwischen Norden und Süden, mit einer beachtlichen finanziellen Investition von 18,5 Milliarden wird unvollendet bleiben. Faktisch endet das Projekt nämlich in Lugano; und wir finden, dass dies nicht hinnehmbar ist, wenn man obenstehendes Ziel erreichen will.
Hauptziel unserer Forderung ist, den Verbrauch an fossiler Energie zu senken, dabei gleichzeitig das Angebot für die Reisenden zu verbessern, indem sämtliche Güter, die die Transitachse Nord-Süd durchlaufen, auf der Schiene transportiert werden. Im Jahr 2014 haben 1,03 Millionen Lastwagen die Schweizer Alpen durchquert, davon fast drei Viertel (766'000 Einheiten) via den Gotthard. Nahezu 75% davon hatten ausländische Kennzeichen.
Im Bewusstsein, dass die Schweizerische Verkehrspolitik vielschichtig ist, insbesondere die Verlagerung des Verkehrs von der Strasse auf die Schiene, sind wir fest überzeugt, dass es notwendig ist, die Güter mit der Bahn zu transportieren, von Grenze zu Grenze, von Basel nach Chiasso. Damit würde eine Verringerung des Schwerverkehrs um 600'000 Einheiten bewirkt, was 50% des gesamten Strassengüterverkehrs entspricht.
|Keine Anlagen hinterlegt.|
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