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Mo, 15. März 2021, Ralf Hersel
LibreOffice 7.0.5 erscheint etwa drei Monate nach Version 7.0.4 und enthält mehr als 100 Fehlerkorrekturen in allen Kernkomponenten, die wichtige Abstürze oder Probleme beheben und die Kompatibilität von Dokumenten mit anderen gängigen Formaten verbessern. Die im August 2020 veröffentlichte LibreOffice 7.0-Serie wird noch bis zum 6. Juni 2021 mit Wartungsupdates unterstützt. Zahlreiche GNU/Linux-Distributionen liefern die Office-Suite LibreOffice 7.0 aus und pflegen sie in ihren Repositories, sodass ein Update auf das heutige Point-Release 7.0.5 für alle Anwender obligatorisch ist.
Die Document Foundation pflegt derzeit zwei Zweige ihrer Open-Source- und plattformübergreifenden Office-Suite, LibreOffice 7.0 und LibreOffice 7.1, wobei letztere bis zum 30. November 2021 unterstützt wird. LibreOffice 7.1 wird derzeit nur als geeignet für Technologie-Enthusiasten und Power-User angesehen, die eher nach den neuesten Funktionen als nach Stabilität und Zuverlässigkeit suchen. Ausserdem bietet die Document Foundation ihre Office-Suite ab LibreOffice 7.1 als sogenannte "Community Edition" für Endanwender an, während Unternehmen und andere Organisationen, die die freie und quelloffene Office-Suite auf ihrer Computer-Infrastruktur einsetzen wollen, sich für langfristige Support-Optionen und professionelle Hilfe entscheiden müssen, die hier verfügbar sind. Wer also die LibreOffice 7.0-Bürosuite-Reihe auf seinen GNU/Linux-Rechner einsetzt, sollte auf LibreOffice 7.0.5 aktualisieren, sobald es in den Stable-Repositories der eigenen Distro landet. Dieses neue Point-Release steht auch als Binärdateien für DEB- und RPM-basierte Distributionen auf der offiziellen Website zum Download bereit. Das nächste Point-Release wird LibreOffice 7.0.6 sein, das voraussichtlich Mitte Mai 2021 als letztes Wartungsupdate der LibreOffice 7.0-Serie das Licht der Welt erblicken wird.