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Zwar muss der Grossteil des Schweizer Grundwassers für die Trinkwassergewinnung nicht aufbereitet werden. Doch wenn eine Aufbereitung notwendig ist, ist sie oft komplex. Das SVGW-Regelwerk leistet bei der Planung, Bau und Betrieb von Aufbereitungsanlagen wertvolle Hilfestellung.
Rund 80% des Schweizer Trinkwassers stammt aus Grund- und Quellwasser. Rund drei Viertel des Wassers wird zur Trinkwassergewinnung gar nicht behandelt oder nur mit einer Sicherheitsdesinfektion durch UV-Bestrahlung.
Rund 20% des Trinkwassers werden aus Seewasser gewonnen. Für die Aufbereitung von Seewasser und für den Anteil an Quell- und Grundwasser, welches nicht ohne Aufbereitung verwendet werden kann, kommen geeignete Aufbereitungsverfahren zur Anwendung. Bei der Aufbereitung von Seewasser kommen immer mehrstufige Verfahren zur Anwendung. Die in der Schweiz zugelassenen Verfahren für die Wasseraufbereitung sind in der TBDV gelistet, es sind unter anderem:
Je nach Aufbereitungsanforderung und Rohwasserqualität können die verschiedenen Verfahren in unterschiedlichen Reihenfolgen miteinander kombiniert werden und sogenannte Multi-Barrieren-Systeme bilden.
Das SVGW Regelwerk leistet bei der Planung, dem Bau und dem Betrieb von Aufbereitungsanlagen wertvolle Hilfestellung.
Wegen häufiger Wasserarmut im Sommer und des damit verbundenen Auftretens von Krankheiten wie Cholera und Typhus machte sich die Stadt St. Gallen bereits Ende des 19. Jahrhunderts auf die Suche nach geeigneten Quellen in der Umgebung. Als Lösung blieb nur die Nutzung des Bodenseewassers. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wie Rolf Stettler, Leiter Qualitätssicherung Wasser bei den St. Galler Stadtwerken, im Interview ausführt.
Cyanobakterien - im Volksmund Blaualgen genannt - gehören zu den ältesten Lebewesen dieser Erde. Materialforschende der Empa haben die Bakterien nun so beschichtet, dass sie Schadstoffe mittels einer chemischen Reaktion aus Abwasser eliminieren können.
Die Suche nach Chlorothalonil in Wassereinzugsgebieten des gesamten Kantons Neuenburg ergab, dass in öffentlichen Wasserversorgungssystemen kein Molekül über dem gesetzlichen Standard nachgewiesen werden konnte. Das im See gesammelte Wasser überschreitet leicht den maximal zulässigen Höchstwert.
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