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Dies ist das Resultat einer im November und Dezember 2001 durchgeführten Meinungsumfrage unter 4367 Personen. Die Befragten wohnen in 250 verschiedenen Städten, wobei die Antworten in Bewohner von Städten mit Kernkraftwerken (50 Städte) und Städten ohne Kernkraftwerke (200 Städte) unterteilt wurden. Die nachfolgenden Resultate werden mit Blick auf diese zwei Kategorien verglichen.
Die am meisten favorisierte Energiequelle der Zukunft war die Fotovoltaik mit 64% Befürwortern in Städten ohne KKW bzw. 89% in KKW-Städten. An zweiter Stelle folgte die Kernenergie mit 38% bzw. 51% Unterstützenden.
78% der Befragten, die an Standorten von Kernkraftwerken leben, gaben an zu wissen, dass mittels Kernenergie der von ihnen gebrauchte Strom produziert wird. Nur gerade 8% der KKW-Städtebewohner wussten nicht, woher die Elektrizität stammt. Ganz anders das Bild in Städten ohne KKW: Hier wussten nur 21% der Befragten, dass der von ihnen verbrauchte Strom z.T. in Kernkraftwerken produziert wird, und 41% hatten keine Ahnung. Der Neubau von Kernkraftwerken wurde von 29% der Befragten aus KKW-Städten unterstützt, in Gegenden ohne Kernkraftwerke waren dies 25%.
Der Premierminister Japans sprach sich in einer Rede vor dem parlamentarischen Unterhaus am 4. Februar 2002 für eine Weiterentwicklung fortgeschrittener Generationen von Kernkraftwerken aus. Die Regierung wolle aktiv die Entwicklung der Kernenergie und ihre Nutzung unterstützen. Kernkraftwerke produzierten kaum Treibhausgase, und dies sei mit Blick auf die globale Erwärmung ein überwältigender Vorteil. Japans Atomstromanteil beträgt 34%.
Quelle
D.S. nach Atoms in Japan, März 2002