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Mischmethoden
Es gibt verschiedene Methoden, Karten zu mischen. Gewisse Methoden ergeben eine bessere Durchmischung, während andere leichter zu erlernen und zu handhaben oder besser für spezielle Situationen geeignet sind.
Überhand-Mischen
Bei vielen Kartenspielern ist das Überhand-Mischen beliebt. Bei dieser Technik werden die Karten in einer Hand an den Schmalseiten gehalten. Mit dem Daumen der anderen Hand werden nach und nach kleinere Kartenpäckchen in diese abgezogen.
Um das gleich gute Ergebnis wie beim Riffle-Mischen zu erzielen , muss beim Überhand-Mischen länger und mit mehr Mischvorgängen gemischt werden. Da diese Mischmethode ungleich mehr Möglichkeiten zur Manipulation bietet, ist sie bei professionellen Kartenspielern verpöhnt.
Riffeln
Das Riffeln (englisch: riffle shuffle) ist eine Mischmethode, bei der eine gute Durchmischung der Karten erzielt wird. Zu deutsch wird sie häufig als „Bogenmischen“ bezeichnet.
Zunächst wird der Kartenstapel in 2 etwa gleiche Stapel geteilt. Die beiden Stapel werden nun je in einer Hand mit dem Daumen nach innen gewölbt. Werden die Karten gleichzeitig vom Daumen losgelassen, verzahnen sie sich ineinander und können dann ineinander geschoben werden. Geriffelt werden kann auf dem Tisch oder in der Luft.
Stripping
Beim Stripping werden kleine Gruppen von Karten von oben oder unten vom Kartenstapel genommen und auf der anderen Seite des Stapels wieder hinzugefügt oder auf dem Tisch in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammengesetzt. Dies ist eine deutlich ineffizientere Methode und wird nicht empfohlen, solange sie nicht in Verbindung mit dem Riffle benutzt wird.
Ineinanderdrücken und Fächern
Das Ineinanderdrücken ist eine Methode, bei der die Enden der beiden Hälften des Kartenstapels so gegeneinandergedrückt werden, dass sie sich miteinander vermischen. Dies benötigt Geschick und Praxis, genauso wie das Fächern, bei dem die Hälften in Form eines Fächers ausgebreitet und ineinander verschoben werden.
Durchwühlen
Das Durchwühlen des Kartenstapels (engl. washing the deck oder scrambling the deck) wird von vielen als recht laienhafte Methode des Mischens angesehen. Das Ergebnis ist aber sehr gut.
Ein Satz Jasskarten wird in zwei Bögen oder mehreren Stapeln mit der Bildseite nach unten vor dem Kartengeber ausgebreitet und mit den Fingerspitzen und Handballen in kreisförmigen Bewegungen so gut wie möglich durchmischt. Danach werden die Karten auf einen Stapel aufgehäuft und ausgerichtet.
Das Durchwühlen ist eine Mischmethode, die sich auch für Kinder eignet, für deren Hände die Karten noch zu gross sind.
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