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Der US-Softdrinkriese Coca-Cola investiert in die Rohstoffversorgung auf dem indischen Markt mehr als 1,7 Milliarden US-Dollar. In den kommenden fünf Jahren will Coca-Cola das Geld in den Ausbau der Supply Chain stecken. Ein grosser Teil davon soll dem Ausbau des Geschäftsbereichs mit kohlensäurefreien Getränken zufliessen, der heute bereits für rund 35 bis 40 Prozent der Erlöse auf dem Subkontinent steht, wie lz-online aufgrund einer CC-Mitteilung schreibt. Allein 800 Millionen Dollar würden zur Verfügung stehen, um die Versorgung mit verarbeitetem Fruchtfleisch und -konzentrat einheimischer Obstbauern auszubauen. Aber auch Abfüllkapazitäten und Lieferstrukturen sollen verbessert werden. Mit der Einführung einer weiteren Sorte seiner Fruchtsaft-Marke Minute Maid, die aus der einheimischen Zitrusfrucht Mosambi hergestellt wird, will Coca-Cola in den kommenden fünf Jahren das Konzentrat von 2,1 Mio. Tonnen Früchten zusätzlich verarbeiten. Rund 200 000 indische Kleinbauern sollen davon profitieren. Coca-Cola leiste damit einen Beitrag zur Initiative der indischen Regierung, die Einkommen in der Landwirtschaft bis 2022 zu verdoppeln will.