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Joe Kovacs zeigte zum Auftakt des zweitägigen Diamond-League-Finals von Weltklasse Zürich die beste Leistung. Der Kugelstösser aus den USA überraschte mit 23,23 m, der drittbesten Weite aller Zeiten.
Kovacs, der Weltmeister der Jahre 2015 und 2019, steht oft im Schatten von Landsmann Ryan Crouser, dem Olympiasieger, Weltmeister und Weltrekordhalter. Auf dem Zürcher Sechseläutenplatz traf der Drehstösser die Kugel aber auf den Punkt und kam bis auf 14 cm an den Weltrekord (23,37) heran. Crouser selbst kassierte trotz der Top-Weite von 22,74 m eine Niederlage. Zum Vergleich: Der Schweizer Rekord von Werner Günthör aus dem Jahr 1988 liegt bei 22,75 m.
Angelica Moser überquerte im Stabhochsprung bei eher schwierigen Bedingungen 4,51 m, was zu Platz 7 reichte. Die australische Siegerin Nina Kennedy allerdings wusste mit 4,81 m zu überzeugen. Auch der Olympiasieger Gianmarco Tamberi aus Italien gewann die Hochsprung-Konkurrenz mit starken 2,34 m.
Die erste der 32 Diamond-League-Trophäen, die auch ein Preisgeld von 30'000 Dollar und einen Startplatz an der WM 2023 in Budapest verkörpern, erhielt etwas überraschend die 5000-m-Läuferin Beatrice Chebet aus Kenia. Sie hielt unter anderen Olympiasiegerin Sifan Hassan in Schach. (nih/sda)