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Kaum ein anderes sozialwissenschaftliches Projekt erhält eine vergleichbare öffentliche Beachtung wie das Jahrbuch Qualität der Medien - Schweiz Suisse Svizzera. Das ist bemerkenswert, bedenkt man, dass das Verlagshaus Tamedia auf die diesjährige Ausgabe nur gerade mit einer einzigen Agenturmeldung auf Newsnet reagiert hat. Trotz dieses teilweisen Boykottes seitens einzelner Medienhäuser ist es also erneut gelungen, die Debatte über die Entwicklung der publizistischen Qualität sowie den generellen Medienwandel in der Schweiz zu befeuern.
Wie die Resonanzauswertung zur diesjährigen Jahrbuchrunde zeigt (vgl. Grafik) wurden die Forschungsergebnisse am stärksten in medienkritischen Spezialmedien (u.a. Medienwoche.ch, Medienspiegel.ch, persoenlich.com, edito-online.ch) thematisiert, gefolgt von Beiträgen in der Abonnementspresse und den Newssites der Abonnementspresse.
Für die kommenden Runden ist geplant, den Jahrbuch-Publikationsprozess in vier Publikationsetappen aufzugliedern (Frühjahrs-, Sommer-, Herbst- und Winteredition). Im Herbst soll jeweils der Hauptteil des Jahrbuchs publiziert werden, während im Frühjahr, Sommer und Winter die Vertiefungsanalysen sowie die Gastbeiträge veröffentlicht werden sollen. Dies soll ermöglichen, den Diskurs über die Jahrbuch-Forschung gleichmässiger über das gesamte Jahr am Laufen zu halten
An dieser Stelle dankt das fög den zahlreichen Donatoren für die Unterstützung unseres Forschungsvorhabens! Auch die zahlreichen positiven Reaktionen aus der Wissenschaft, von Unternehmen und der Zivilgesellschaft sowie die diversen Einladungen zu medienpolitischen Diskussionsveranstaltungen motivieren uns weiterzumachen.