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Stanley Kubrick (1928-1999), war ein ausserordentlich begnadeter und tief gründender Regisseur. Seine Hauptthemen waren die Unnahbarkeit der Realität und das Scheitern der Menschlichkeit. In seinem epochalen Kultfilm 2001: Odyssee im Weltraum zeigt er klar auf, wie sich (um es in der Terminologie der Geistesschule auszudrücken) der Mensch vom primitivsten Wesen zum wahrlichen Bildträger für den in ihm innenwohnenden Menschen entwickelte. Wunderbar aufgezeigt wurde, wie der Mensch in der Schlussphase von der Künstlichen Intelligenz KI (und das schon 1968) beherrscht wurde, bis zu einem kritischen Punkt, wo er realisiert, dass er es selbst ist, der seiner ihn beherrschenden und von ihm geschaffenen KI den Stecker ziehen muss, um so seine Seele in die Ewigkeit zu befreien.
Aus der Sicht der Schule beschreiben wir dies so:
Der Mensch ist ein zweifaches Wesen:
Einerseits der Mensch, der als Kind Gottes, des Schöpfers aller Dinge, als Mikrokosmos oder als ursprünglicher, göttlicher Mensch beschrieben werden kann. Dieser Mikrokosmos ist nicht mehr in vollständiger Übereinstimmung mit dem ursprünglichen Mikrokosmos. In seinem Kern besteht noch ein Anknüpfungspunkt zum ursprünglichen Menschen.
Andererseits gibt es den Menschen, als Bildträger und als Persönlichkeit, wie wir ihn kennen. Wir bewohnen diesen Mikrokosmos und in unserem Innersten, in unserem Herzen, ist der göttliche Kern noch enthalten.
In diesem Vortrag, in dem wir auf verschiedene Schlüsselfilmsequenzen eingehen, wollen wir drei Fragen auf den Grund gehen:
- Was ist der spirituelle Entwicklungsweg des Menschen als ursprüngliches, göttliches Wesen?
- Wie hat sich die heutige Menschheit entwickelt und was ist ihre Aufgabe, anhand des Films: 2001: Odyssee im Weltraum?
- Gibt es einen Widerspruch zwischen der Evolutionstheorie von Darwin und der spirituellen Entwicklung des Menschen?