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Über dieses Jahr hat sie ein grossartiges Reisetagebuch verfasst und lässt den Leser daran teilnehmen–in Form von zwölf Briefen aus zwölf Städten, an zwölf verschiedene Menschen. Dadurch wird noch deutlicher, wie subjektiv und zufällig eine Reise ist und was wem darüber erzählt wird. Sie erzählt, dass es in dem Buch darum gehe, wie man aus einem unglaublichen Glücksfall einen noch grösseren Glücksfall machen könne. Die fünfzigjährige Hamburgerin gibt sich selbst die Erlaubnis zu dieser Reise. Nach einem Zitat von Mark Twain: «In 20 Jahren wirst du dich mehr über die Dinge ärgern, die du nicht getan hast, als über die, die du getan hast.»
Spontan und instinktiv entscheidet sie sich für Städte, die alle am Meer liegen: Sydney, Buenos Aires, Mumbai, Shanghai, Honolulu, San Francisco, London, Kopenhagen, Barcelona, Tel Aviv, Addis Abeba, Havanna. Möglichst wohnt sie in möblierten Wohnungen, führt ein alltägliches Leben und taucht so in unterschiedlichste Lebensweisen ein. Unterwegs folgt sie dem Prinzip «Von ‹Ich würd so gern …› zu ‹Das mach ich jetzt einfach›». Dabei entdeckt sie Verblüffendes und lernt, dass es immer auch anders geht. Ausserdem: «Das gewonnene Geld hätte es gar nicht gebraucht.» el
Meike Winnemuth:«Das grosse Los. Wie ich bei Günther Jauch eine halbe Million gewann und einfach losfuhr.», Knaus- Verlag, 2013.