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Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Antonio Giovinazzi fährt in der nächsten Formel-1-Saison für das Sauber-Team. Der Italiener wird das zweite Cockpit neben dem finnischen Routinier Kimi Räikkönen besetzen.
Giovinazzi fuhr schon in der Saison 2017 in zwei Grand Prix für Sauber und war Testfahrer beim Hinwiler Rennstall. Durch seine Beförderung zum Stammfahrer werde für ihn ein Traum wahr, liess sich der 24-Jährige in einer Mitteilung zitieren. In der laufenden Saison sind Charles Leclerc (Monaco) und Marcus Ericsson (Schweden) die Sauber-Piloten. Ericsson, der seinen Platz eher dank Sponsoren-Millionen denn als guten Resultaten hatte, darf als Testfahrer weiter ein Formel-1-Auto fahren. (ram)
Real Madrid muss voraussichtlich mehreren Wochen auf Isco verzichten. Der 26-jährige Mittelfeldspieler muss wegen einer Blinddarm-Entzündung operiert werden. Isco wurde in dieser Saison bislang in jeder Real-Partie eingesetzt. (ram)
Mohamed Salah ist von der FIFA für das Tor des Jahres ausgezeichnet worden. Allerdings rieb sich manch ein Fan die Augen: Der Treffer des Ägypters vom FC Liverpool war zwar schön, aber da gab es schon viele schönere Tore.
Zum Beispiel im Dezember 2017, als Salah gegen Everton traf. Da wurde nämlich nicht der Treffer, der nun die weltweite Auszeichnung erhielt, zum Tor des Monats der Premier League gekürt. Sondern dieser Prachts-Volley von Bournemouths Jermaine Defoe:
Zum Vergleich: Das hier ist Salahs Treffer, für den er gestern Abend in London den «Puskas Award» erhielt:
(ram)
Dominik Schlumpf (27) bleibt dem EV Zug längerfristig treu. Der umworbene Verteidiger hat den nach der laufenden Meisterschaft endenden Vertrag um vier Jahre verlängert. Schlumpf hatte während der Saison 14/15 im Austausch mit Alessio Bertaggia und Calle Andersson von Lugano zu den Zentralschweizern gewechselt und hat sich zu einem Leistungsträger entwickelt. (ram/sda)
Viktorija Golubic muss 2018 auf der WTA-Tour weiter auf einen Zweitrunden-Sieg warten. In Wuhan erwies sich Garbiñe Muguruza als zu stark. Die Spanierin siegte in nur 59 Minuten mit 6:0, 6:1.
Golubic (WTA 100) war gegen die zweifache Grand-Slam-Siegerin komplett überfordert. Für Muguruza kam die Aufbaugegnerin zum richtigen Zeitpunkt. Die Spanierin hatte nach dem French-Open-Halbfinal im Juni selber mit der Form zu kämpfen und war nie mehr über die 2. Runde hinausgekommen. (ram/sda)
Nico Hischier ist bereits in bester Skorerlaune. Der Walliser erzielt in einem NHL-Testspiel der New Jersey Devils ein Tor und gibt ein Assist. Bei den New York Rangers unterlagen die Devils mit 3:4 nach Verlängerung. Der Nummer-1-Draft von 2017 erzielte seinen ersten Treffer in der Vorbereitung in der 47. Minute zum 3:2-Anschlusstreffer. Drei Minuten später war der 19-jährige Schweizer, der von allen Stürmern am meisten Eiszeit erhielt, Assistgeber zum 3:3-Ausgleich. In der Verlängerung traf Hischier ausserdem nur den Pfosten.
Mirco Müller kam während insgesamt knapp über 20 Minuten ebenfalls viel zum Einsatz. New Jersey bestreitet am Donnerstag noch einen Test gegen die Winnipeg Jets, bevor sie ihre Vorbereitung am kommenden Montag mit einer Partie in der Postfinance-Arena gegen den SC Bern beenden. (pre/sda)
Der Schweizer Verteidiger Luca Sbisa spielt in der kommenden Saison in der NHL für die New York Islanders. Der 28-jährige Zuger unterschrieb einen Einjahres-Vertrag, nachdem sein Kontrakt mit den Vegas Golden Knights nicht verlängert worden war. In der letzten Saison war Sbisa lange verletzt und konnte lediglich 42 Spiele (12 in den Playoffs) absolvieren. Dabei erzielte er für den Stanley-Cup-Finalisten 2 Tore und 16 Assists.
Sbisa wurde von den Philadelphia Flyers gedraftet und spielt seit 2008 in Nordamerika. Für Philadelphia, Anaheim, Vancouver und Vegas brachte er es bisher auf 527 NHL-Spiele (19 Tore). Die Saison beginnt am 3. Oktober.
Der Zuger Calvin Thürkauf wurde von den Columbus Blue Jackets wie erwartet in die AHL zu den Cleveland Monsters geschickt. Der 21-Jährige Stürmer kam bereits in der vergangenen Saison bei Cleveland zum Einsatz (75 Spiele).(pre/sda)
Eigentlich gab es beim brutalen Einsteigen von Luganos Fabio Daprelà gegen St.Gallens Cedric Itten keine zwei Meinungen. Das hätte Rot sein müssen. Doch Schiedsrichter Lionel Tschudi pfiff nicht einmal ein Foul – obschon er bestens postiert war. Einen Tag nach dem Vorfall hat sich Tschudi nun entschuldigt. «Hätte ich die Situation korrekt gesehen und eingeschätzt, hätte ich den Spieler Daprelà des Feldes verwiesen», so der 29-Jährige.
Tschudi erklärt seinen Fehler folgendermassen: «Leider war mein Augenmerk vorauseilend auf den Ball gerichtet und nicht mehr auf den sich daraus entwickelnden Vorfall.» Der traurige Vorfall werde ihm eine Lehre sein, so der Unparteiische. Für Stürmer Cedric Itten bedeutete das Foul wohl das Saisonende. Der formstarke 21-Jährige hat sich das vordere Kreuzband und das Innenband im rechten Knie gerissen. Gegen Daprelà wurde ein Verfahren eröffnet. (cma)
Kamerun versucht, den jungen Basler Stürmer Dimitri Oberlin für dessen Geburtsland zu gewinnen. Drei Tage vor seinem 21. Geburtstag wurde er von Kameruns Nationalcoach Clarence Seedorf für die beiden Qualifikationsspiele zum Afrika-Cup 2019 am 12. und 16. Oktober gegen Malawi aufgeboten. Ob er dem Aufgebot Folge leisten wird, war am Montag nicht klar.
Oberlin spielte im März gegen Griechenland erstmals für die Schweizer A-Nationalmannschaft. Da es sich aber nur um ein Freundschaftsspiel handelte, bleibt er für Kamerun spielberechtigt. Sollte er in einem der Spiele gegen Malawi zum Einsatz kommen, könnte er in Zukunft nicht mehr für die Schweiz auflaufen. (sda)
Für Belinda Bencic ist das WTA-Turnier im chinesischen Wuhan schon nach der 1. Runde vorbei. Die Ostschweizerin unterliegt der Holländerin Kiki Bertens 3:6, 6:4 und 2:6.
Bertens hatte tags zuvor das Turnier in Seoul gewonnen und war erst viereinhalb Stunden vor dem Spiel gegen Bencic in Wuhan eingetroffen. (ram)
Der Disziplinarrichter der Swiss Football League hat ein Verfahren gegen Fabio Daprelà eingeleitet. Der Lugano-Spieler beging am Sonntag beim 2:2 gegen St.Gallen ein grobes Foul gegen Cedric Itten, welches das Schiedsrichtergespann nicht als solches bemerkte. Itten erlitt einen Kreuzbandriss im rechten Knie und wird mindestens für ein halbes Jahr ausfallen. (ram)
Am Wochenende stellte Real-Präsident Florentino Perez die offiziellen Pläne vor, wie das Stadion Santiago Bernabeu ab kommendem Jahr modernisiert wird. Seit der letzten Renovierung sind mittlerweile 17 Jahre vergangen, nun wird die altehrwürdige Schüssel für rund 525 Millionen Euro total erneuert. Am späten Sonntagabend gabe bei einer Versammlung 92 Prozent der Real-Mitglieder grünes Licht für den Umbau.
Neben einer neuen Hülle, gibt es auch ein schliessbares Dach. Ausserdem neue Sitze, eine Dachterasse, Geschäfte sowie eine 360-Grad-Videowand gehören, der an der Decke des Stadions angebracht wird. «Das Bernabau wird moderner und sicherer werden. Es gibt zwei Ziele: den Komfort und die Zugangsmöglichkeiten für unsere Fans zu verbessern sowie die Einnahmen zu erhöhen», sagte Perez bei der Vorstellung des Konzepts. Rund 150 Millionen Euro Einnahmen pro Jahr erhofft man sich bei den Königlichen. «Es wird das grossartigste Stadion des 21. Jahrhunderts», der Real-Präsident(pre)
Wie beweglich ist der denn?! Im Handball-Champions-League-Spiel zwischen dem russischen Vertreter Chekhovskie Medvedi und Sporting Lissabon laufen die letzten Sekunden, als die Gäste beim Spielstand von 22:22 einen Siebenmeter zugesprochen bekommen. Der spanische Nationalspieler Carlos Ruesga tritt an ... und zeigt einen unfassbaren Trick. Die Sechs-Mann-Mauer umspielt er mit einem fantastischen Seitfallzieher zum umjubelten Sieg. (pre)
Das französische Fachmagazin «France Football» krönt bei seiner Weltfussballer-Auszeichnung künftig auch die Fussballerin des Jahres. Wie ihr Pendant bei den Männern werde die beste Spielerin der Welt künftig mit dem Ballon d'Or ausgezeichnet, teilte die Zeitschrift mit. Die Siegerin wird von einer Jury aus Journalisten gewählt, die auf Frauenfussball spezialisiert sind.
«France Football» vergibt den Ballon d'Or seit 1956, bislang nur an Männer. Die Auszeichnung ist unabhängig vom Weltverband – seit 2016 veranstaltet die FIFA wieder eine eigene Wahl zum Weltfussballer des Jahres. Neben dem besten Spieler und der besten Spielerin des Jahres will «France Football» künftig den besten U21-Nachwuchsspieler mit der «Kopa Trophy» auszeichnen. Die Sieger werden in diesem Jahr am 3. Dezember bekanntgegeben. (pre/sda)
Padel ist eine Mischung aus Squash und Tennis – spektakuläre Ballwechsel sind dabei an der Tagesordnung. Der Spanier Paquito Navarro übertrieb es im Doppel-Halbfinal des Oeiras-Tals Portugal Masters aber etwas mit dem Einsatz: Nach einem Smash des Gegners springt er rückwärts in die gläsernde Wand, die sofort in ihre Einzelteile zerfällt. Navarro zog sich dabei mehrere Schnittwunden zu und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. (pre)
Der Schweizer Internationale Vincent Praplan beginnt die Saison in Nordamerika in der AHL. Die San Jose Sharks schickten den 24-jährigen Stürmer ins Farmteam San Jose Barracuda. Praplan, der nie von einem NHL-Team gedraftet wurde, erhielt im vergangenen März einen Vertrag mit der NHL-Organisation aus Kalifornien. In der letzten Saison brachte es der Unterwalliser beim National-League-Absteiger Kloten in 55 Spielen auf 42 Skorerpunkte (16 Tore, 26 Assists). (abu/sda)
Erfolgserlebnis für Viktorija Golubic in China: Die 25-jährige Zürcherin übersteht am Hartplatzturnier in Wuhan erst zum dritten Mal in diesem Jahr eine Startrunde auf der WTA-Tour.
Golubic gewann am mit 2,74 Millionen Dollar dotierten Turnier das Duell zweier Qualifikantinnen gegen Sara Sorribes Tormo. Die Weltnummer 100 aus der Schweiz setzte sich gegen die im WTA-Ranking zwölf Positionen besser klassierte Spanierin nach fast drei Stunden mit 6:3, 5:7, 6:4 durch. (abu/sda)