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Zwischen 1995 und 2015 hat sich der Anteil der nicht berufstätigen Mütter mit Kindern unter 25 Jahren im Haus beinahe halbiert, von knapp 39 auf gut 20 Prozent. Das zeigen Zahlen zur Erwerbsbeteiligung von Mann und Frau, die am Dienstag vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlicht wurden.
Dass Mütter vermehrt erwerbstätig sind, führt das BFS unter anderem darauf zurück, dass ein einziger Lohn immer häufiger für eine Familie nicht mehr reicht. Zudem verfügten Frauen über immer bessere Ausbildungen und wollten wegen der Kinder nicht gänzlich auf den Beruf verzichten.
Fast 63 Prozent der Mütter hatten letztes Jahr eine Teilzeitstelle. 1995 waren es 44 Prozent. Besonders wenn kleine Kinder im Haushalt sind, arbeiten Mütter eher mit einem Pensum unter 50 Prozent. Alleinstehende Mütter sind nicht nur öfter erwerbstätig als solche mit einem Partner, sondern auch eher mit einem höheren Beschäftigungsgrad.
Der Anteil der Mütter, die gleichzeitig einen Haushalt mit Kindern unter 25 und einen Vollzeitjob hatten, lag 2015 unverändert bei 17 Prozent. Von den Vätern mit Kindern im selben Alter waren letztes Jahr noch 85 Prozent vollzeitbeschäftigt, gegenüber 95 Prozent im Jahr 1995.
Der Anteil teilzeiterwerbstätiger Väter nahm gemäss den Daten der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung im selben Zeitraum von rund 3 auf fast 11 Prozent zu. Fast doppelt so viele Väter wie 1995 gingen gar keinem Broterwerb nach, nämlich gut 4 Prozent.
(SDA)