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Ein Euro kostet am Mittag mit 1,0652 CHF in etwa soviel wie am Morgen. Der US-Dollar verteuert sich derweil auf 1,0091 CHF von 1,0071 CHF am Morgen. Beim bisherigen Tageshoch von 1,0098 CHF kratzte der Dollar an der Marke von 1,01, die letzmals Mitte Januar nach oben durchbrochen worden war.
US-Notenbankchefin Janet Yellen hatte am Dienstag weitere Leitzinsanhebungen signalisiert. Sie warnte vor den negativen Folgen eines zu langen Abwarten. Davon profitierte der US-Dollar.
"Vor dem Hintergrund, dass Yellen in ihrer Rede im Grunde genommen nur das Kommuniqué der letzten Fed-Sitzung wiedergegeben hat und somit eigentlich nichts Neues erzählt hat, erscheint die Reaktion etwas übertrieben", schreibt Devisenexpertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank. Tatsächlich sei die dahinter stehende Logik aber nachvollziehbar. "Denn wenn die Fed auch ohne fiskalische Impulse oder protektionistische Massnahmen gedenkt, ihre Zinsen schneller als bisher anzuheben, wie aggressiv wird sie erst agieren, wenn Trump tatsächlich all seine Pläne umsetzt?", fragt die Analystin.
Am Nachmittag werden in den USA noch eine Reihe von Konjunkturdaten veröffentlicht. Es stehen Zahlen zu den Einzelhandelsumsätzen, den Verbraucherpreisen und der Industrieproduktion auf dem Kalender.
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(AWP)