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“Zehn wichtige Arten von Wiesenpflanzen wurden an drei Orten mit unterschiedlicher Höhenlage als Reinbestände angebaut. Während zweier Jahre wurde für die ganze Vegetationsperiode deren Verdaulichkeit bestimmt. Im Verlauf des ersten Aufwuchses nahm die Verdaulichkeit der organischen Substanz der Gräser und des Rotklees deutlich ab. Weissklee und Löwenzahn konnten hingegen ihre gute Verdaulichkeit bis zum Ende des Aufwuchses beibehalten. Zwischen der Verdaulichkeit einerseits, dem Alter und dem Entwicklungsstadium der Pflanzen andererseits, bestehen bei den Gräsern und Leguminosen enge Beziehungen. Während der Folgeaufwüchse sank die Verdaulichkeit je nach Art zwischen 0,8 und 3,2 % pro Woche ab. Die Beziehung der Verdaulichkeit zum Aufwuchsalter war bei drei bis fünf Wochen altem Futter besser als gegen Ende des jeweiligen Aufwuchses. Verglichen mit unseren Resultaten wurde die Verdaulichkeit der Gräser in den Nährwerttabellen der RAP (“”Grünes Buch””) während des ersten Aufwuchses unterschätzt. Die Werte für Weissklee und Rotklee stimmen hingegen gut überein. Während den Folgeaufwüchse wird die Verdaulichkeit in den Nährwerttabellen bei allen Arten überschätzt.”
Herbizidresistenzen bei Unkräutern sind weltweit ein zunehmendes Problem. Das Herbizidresistenz-Monitoring in der Schweiz soll dazu beitragen, die Mechanismen, die zu diesen Resistenzen führen, besser zu verstehen und den Herbizideinsatz besser zu steuern.
Agroscope hat Pflanzenschutzstrategien im Apfelanbau verglichen. Durch die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln verminderten sich die lokalen ökotoxikologischen Risiken, es ergaben sich aber andere Zielkonflikte bezüglich Umwelt und Wirtschaftlichkeit.
Bt-Mais ist durch Eiweisse des Bakteriums Bacillus thuringiensis vor Frass durch bestimmte Insekten geschützt. Eine neue, systematische Auswertung von weltweiten Felddaten bestätigt, dass Nichtzielorganismen in Bt-Mais weitgehend geschont werden.