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Die Schweizer Behörden online
Zecken können verschiedene Krankheitserreger übertragen. Die beiden wichtigsten Krankheiten sind:
Zecken bevorzugen Laubwälder mit üppigem Unterholz, Waldränder und Waldwege. Sie lauern auf niedrig wachsenden Pflanzen (bis 1,5 m) und lassen sich von vorübergehenden Warmblütern (Mensch, Tier) abstreifen. In der Schweiz ist die wichtigste Zeckenart der Holzbock (Ixodes ricinus).
Sämtliche Gebiete, in denen Zecken vorkommen, gelten als Risikogebiete für die Borreliose.
Die ganze Schweiz, mit Ausnahme der Kantone Genf und Tessin, gilt als Risikogebiet.
So schützen Sie sich vor Zecken:
Gegen die Borreliose gibt es keine Impfung. Diese Krankheit kommt häufiger als die FSME vor und kann mit Antibiotika behandelt werden.
Gegen die FSME existiert eine Impfung, die das Bundesamt für Gesundheit allen Personen, im Allgemeinen ab 6 Jahren, empfiehlt, die in einem Risikogebiet wohnen, d. h. in der Schweiz mit Ausnahme der Kantone Genf und Tessin, oder sich zeitweise dort aufhalten. Die Impfung erübrigt sich für Personen, die kein Expositionsrisiko aufweisen (siehe oben). Damit die Impfung optimal wirkt, muss sie bereits mehrere Wochen vor der Exposition gegenüber Zecken durchgeführt werden. Wenn indiziert werden die Kosten der FSME-Impfung durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung (abzüglich Selbstbehalt und Franchise) oder bei beruflich bedingter Exposition durch den Arbeitgeber vergütet. Es gibt keine spezifische Behandlung dieser Krankheit.
Ein Zeckenstich entspricht gemäss Rechtsprechung einem Unfallereignis. Besteht eine Unfallversicherung, ist der Zeckenstich der Versicherung zu melden, falls ein Arzt oder eine Ärztin aufgesucht wird.