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Der Bürgermeister der Stadt Dubrovnik, Mato Franković, hat beschlossen, Rollkoffer aufgrund des Lärms, den sie in den Strassen der Altstadt verursachen, zu verbieten. Wer sich nicht daran hält, muss mit einer Busse in der Höhe von 265 Euro rechnen. Das berichtet die «FVW» Abo.
Darüber hinaus wird die Gemeinde ab November 2023 an mehreren Stellen in der Stadt obligatorische Schliessfächer einrichten. Diese Massnahme ist Teil des Programms «Respect the City», das vom Tourismusbüro Dubrovnik eingeführt wurde.
Kroatien rechnet mit einem Touristen-Boom
Darüber hinaus können die kroatischen Behörden in einigen Stadtzentren Bussgelder für Verhaltensweisen verhängen, die als unangemessen angesehen werden, wie zum Beispiel:
- ohne Hemd oder in Badebekleidung durch die Städte laufen.
- Schlafen in öffentlichen Bereichen.
- Klettern auf Denkmälern.
- Urinieren im öffentlichen Raum.
- Alkoholkonsum in der Nähe geschützter öffentlicher Räume (zum Beispiel Schulen).
- Erbrechen in öffentlichen Bereichen.
Auch für Handlungen, die als Störung der öffentlichen Ordnung gelten, kann ein Bussgeld von bis zu 4000 Euro verhängt werden. Dazu gehören Schlägereien, verbale Beschimpfungen und Trunkenheit.
Der Beitritt Kroatiens zur Schengen-Zone wird den Erwartungen der Regierung in Zagreb zufolge zu einem Boom-Jahr beim Tourismus führen. Die Branche sorgt für 20 Prozent der kroatischen Wirtschaftsleistung. Der Direktor des kroatischen Tourismusverbandes, Kristijan Stanicic, sagt: «Bisher haben wir fast fünf Millionen Ankünfte und über 17,5 Millionen Übernachtungen verzeichnet.» Im Vergleich zu 2019 sei die Zahl der Übernachtungen um elf Prozent gestiegen.