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In Sotschi fahren Beat Hefti und Anschieber Axel Baumann im Zweierbob um die Goldmedaille. Ihre Chancen stehen gut: Ohnehin kann nur eine Nation der Schweiz das Wasser reichen.
30 Medaillen hat die Schweiz bisher im Bobfahren gewonnen. Seitdem die Wettkämpfe im Eiskanal Olympische Disziplin sind – also seit den I. Winterspielen 1924 in Chamonix – fährt die Schweiz ganz vorne mit. Die allererste Goldmedaille, die an Bobfahrer überhaupt verliehen wurde, ging an die Schweiz. Eduard Scherrer, Alfred Neveu, und die Brüder Alfred und Heinrich Schläppi fuhren im Vierer auf Rang 1. Im Zweier treten die Olympioniken erst seit 1932 in Lake Placid an, hier musste sich die Schweiz allerdings beim ersten Wettkampf den USA geschlagen geben.
In der Gesamtwertung bleiben die Vereinigten Staaten aber zurück, sie schaffen es auf Rang 3. Die Schweizer wurden nur von einer Nation überrundet: Deutschland. Während die Schweiz bei allen Olympischen Winterspielen 30 Medaillen holte, davon neun goldene, kann Deutschland 37 Medaillen auf sich vereinen, von denen 16 goldene sind. Allerdings sollte nicht unerwähnt bleiben, dass zu dem Medaillenregen auch die 13 Trophäen zählen, die DDR-Sportler errungen haben.
Favoriten Beat Hefti und Axel Baumann
Statistisch gesehen liegen die Chancen für Schweizer also günstig, im Zweierbob aufs Treppchen zu fahren. Vielleicht beflügelt das auch Beat Hefti und Anschieber Axel Baumann, wenn sie sich in Sotschi dem Wettbewerb im Eiskanal stellen. Nach dem ersten Tag liegen Sie auf Platz 2 – und die Zahlen sind auf ihrer Seite.