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Die chinesische Regierung hat die Suche nach der vermissten Boeing 777 der Malaysia Airlines eingestellt, wie die Nachrichtenagentur AP berichtet. Das Rätsel um Flug MH370 bleibt ungelöst.
Die Boeing 777 verschwand mit 239 Menschen an Bord am 8. März 2014 spurlos. Satellitenauswertungen legten später nahe, dass die Maschine im Indischen Ozean westlich von Australien abstürzte.
Die Suche hat bislang 180 Millionen australische Dollar (133 Millionen Franken) gekostet. Die Hälfte davon trug Australien, weil das Land für Such- und Rettungsmissionen in dem vermuteten Absturzgebiet zuständig ist. Den Rest zahlten Malaysia als Heimatland der Airline und China als Heimatland der meisten Passagiere.
Canberra ist nach Medienberichten ohne konkrete Hinweise auf einen anderen Absturzort nicht bereit, mehr Geld bereitzustellen. Die Angehörigen der Insassen protestieren aber gegen ein Ende der Suche und wollen nötigenfalls versuchen, den Flugzeughersteller und andere zur Beteiligung an den Kosten zu drängen. (rar/sda/dpa)
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