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Die Schweizer Einsätze
- Mujinga Kambundji und Ajla del Ponte
Die beiden Schweizerinnen Mujinga Kambundji und Ajla del Ponte durften sich beim Diamond-League-Meeting in Paris einmal mehr mit der Weltklasse messen. Mit einer Zeit von 11,12 Sekunden belegte Kambundji den 5. Rang und war damit 6 Tausendstel schneller als Del Ponte, die 7. wurde. Einmal mehr vorne weg lief Olympiasiegerin Elaine Thompson-Herah. Die Jamaikanerin gewann in starken 10,72 Sekunden vor Landsfrau Shericka Jackson (10,97 s) und Dina Asher-Smith aus Grossbritannien (11,06 s).
Auf der Bahn
- 400 m Frauen
Marileidy Paulino trug den Sieg in einem hochkarätigen Teilnehmerfeld davon. Die Athletin aus der Dominikanischen Republik verwies Sada Williams (BAR) und Allyson Felix (USA) auf die weiteren Plätze. Die 12-fache Weltmeisterin Felix war die Bahnrunde äusserst schnell angegangen, konnte die Pace aber nicht halten. Ausnahmetalent Femke Bol (NED) startete für einmal bei den 400 m flach und wurde Vierte.
- 200 m Männer
Über 200 m siegte Fred Kerley. Der amerikanische 100-m-Silbermedaillengewinner von Tokio stellte mit einer Zeit von 19,79 s eine neue persönliche Bestleistung auf. Zweiter wurde Lausanne-Sieger Kenny Bednarek. Dem 22-Jährigen gelang es als erstem Athleten überhaupt, die 200 m 10 Mal in einer Saison unter 20 Sekunden zu laufen.
- 3000 m Frauen
Ein äusserst schnelles Rennen zeigten die Läuferinnen über 3000 m. Francine Niyonsaba lief in 8:19,08 sowohl Meeting- als auch Landesrekord für Burundi. Hinter der 28-Jährigen, die aufgrund einer genetischen Veranlagung einen hohen Testosteronspiegel aufweist und deswegen auf die längeren Distanzen ausweichen muss, lief Ejgayehu Taye ebenfalls eine neue persönliche Bestleistung und Landesrekord für Äthiopien. Dritte wurde die Kenianerin Margaret Chelimo Kipkemboi, die ebenfalls so schnell war wie noch nie in ihrer Karriere.
Im Oval
- Stabhochsprung Männer
Nach seiner überraschenden Niederlage in Lausanne hat sich Armand Duplantis in Paris rehabilitiert. Dem schwedischen Überflieger gelang mit 6,01 m ein Sprung über die magische 6-Meter-Marke. An der Weltrekordhöhe von 6,19 m scheiterte Duplantis. Die Konkurrenz konnte da nicht mithalten. Dem zweitplatzierten John Ernest Obiena von den Philippinen gelang mit 5,91 m eine neue persönliche Bestleistung, Lausanne-Sieger Christopher Nilsen (USA) wurde Dritter.
- Hochsprung Frauen
Im Hochsprung der Frauen schwang eine Australierin obenaus. Nicola McDermott düpierte Seriensiegerin Maria Lasitskene (RUS). Beide Athletinnen übersprangen 1,98 m, McDermott gelang dies im Gegensatz zu Lasitskene bereits im ersten Versuch. Bei den Olympischen Spielen hatte die Russin McDermott noch überflügelt. Rang 3 sicherte sich Iryna Geraschenko mit einer Höhe von 1,95 m.