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Zwei Drittel der Bevölkerung im Rheintal bezieht das Trinkwasser aus dem Grundwasser-Begleitstrom des Rheins. Wenn sich die Sohle des Rheins verändere, mache sich dies auch ausserhalb des Flussbetts bemerkbar, heisst es in einer Mitteilung der Internationalen Rheinregulierung vom Mittwoch. Sowohl die Qualität als auch der Stand des Grundwassers könnten beeinflusst werden.
Bei der Planung des Hochwasserschutzprojekts Rhesi müssen deshalb mögliche Veränderungen zuerst genau analysiert werden. Dazu läuft nun ein wissenschaftlicher Versuch in der Gegend von Kriessern und Mäder.
Zu sehen ist dort ein Bagger auf einer schwimmenden Plattform mitten im Rhein. Dazu gibt es im Rheinvorland einen Versuchsbrunnen mit Messstellen für den Grundwasserpegel. Unter anderem soll auch erforscht werden, wie lange es dauert, bis das Wasser des Alpenrheins im Grundwasser nachweisbar ist.
Ziel des internationalen Hochwasserschutzprojekts Rhesi ist die Erhöhung der Abflusskapazität des Alpenrheins auf ein 300-jährliches Hochwasser. Die Kosten belaufen sind auf rund eine Milliarde Franken und werden je zur Hälfte von der Schweiz und Österreich getragen.