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Sechs Tage zuvor, am 14. Juni 2007, hatte Rosatom mit der russischen Baufirma Atomenergoprojekt den Vertrag unterzeichnet. Gebaut werden sollen zwei Einheiten des neuen Typs NPP-2006 mit einer elektrischen Nettoleistung von etwas über 1000 MW. Diese werden über verbesserte Sicherheitssysteme und über eine doppelt so lange Auslegungslebensdauer wie der Vorgängertyp WWER-1000 verfügen, sagte Rosatoms Direktor, Sergei Kirijenko, in Nowoworonesch an der Pressekonferenz. In Russland ist es das erste Mal, dass ein Ingenieurunternehmen Kernkraftwerke baut.
Nowoworonesch-II-1 - auch Nowoworonesch NPP-II-1 genannt - soll den Betrieb im Jahr 2012 aufnehmen und Nowoworonesch-2-2 ein Jahr darauf. In der Nähe dieses Standorts im Südwesten Russlands sind bereits die Blöcke 3 (385 MW), 4 (385 MW) und 5 (950 MW) in Betrieb. Die Blöcke 1 (197 MW) und 2 (336 MW) sind stillgelegt. In Nowoworonesch baut Russland traditionell die Piloteinheiten neuer PWR-Typen.
Ehrgeiziges Entwicklungsprogramm der russischen Kernenergie
Der Bau der zwei Reaktoren ist Teil des russischen Entwicklungsprogramms zur Förderung der nationalen Nuklearindustrie. Das Programm sieht vor, durch den Neubau von 26 Kernkraftwerken den Kernenergieanteil an der Energiegewinnung im Land bis 2020 schrittweise von heute16% auf 25% zu erhöhen.
Quelle
M.R. nach Rosatom, Medienmitteilungen, 15. und 21. Juni 2007
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