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Die Frasers Group, der Einzelhandelskonzern des britischen Unternehmers Mike Ashley, soll eine Übernahme des angeschlagenen Online-Luxusanbieters Matches - ehemals Matchesfashion - ins Auge fassen.
Angeblich befindet sich das Unternehmen in "detaillierten Verhandlungen" über einen Deal, der die Übernahme von Matches "innerhalb weniger Tage" ermöglichen könnte, so Londoner Quellen gegenüber dem britischen Sender Sky News.
Jegliches Abkommen mit Frasers könnte zu "schweren Verlusten" für Apax Partners, dem langjährigen Private-Equity-Beteiligungsgeber von Matches führen, so der Bericht. Die Gruppe soll ein Geschäft in Höhe von 50 Millionen Pfund (rund 58 Millionen Euro) in Erwägung ziehen.
Frasers ist eine der wenigen Parteien, die in der vergangenen Woche Angebote für eine Übernahme unterbreitet haben, wobei auch der britische Einzelhändler Next Interesse an einer Übernahme bekundet hat.
Spekulationen über die Finanzlage von Matches kursierten bereits das ganze Jahr über, nachdem bekannt wurde, dass Apax im Januar 60 Millionen Pfund in das Unternehmen gesteckt hatte, um sowohl Eigenkapital als auch Schulden zu decken.
Später, im Dezember, hieß es in einem Bericht der Finanzzeitschrift Drapers, dass Matches im Rahmen einer laufenden Turnaround-Strategie eine Kapitalerhöhung von 50 Millionen Pfund anstrebe, wobei alle Alternativen zur Debatte stehen sollen.
Im November hatte Matches eine Ausweitung der Verluste im Geschäftsjahr bis zum 31. Januar gemeldet, wobei der Betriebsverlust von 37,5 Millionen Pfund auf 67,2 Millionen Pfund anstieg. Darüber hinaus sank auch der Umsatz in diesem Zeitraum um 1,7 Prozent auf 380 Millionen Pfund.
Dieser übersetzte Beitrag erschien zuvor auf FashionUnited.com