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Formel-1-Rennleiter Michael Masi wird zwei Monate nach dem hochkontroversen Saisonfinale 2021 in Abu Dhabi abgesetzt. Das hat der neue FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem heute im Zuge struktureller Veränderungen erklärt. Zudem kündigte der 60-Jährige eine «virtuelle Rennleitung» an, die dem eigentlichen Rennleiter bei der Entscheidungsfindung helfen und «wie der Videobeweis im Fussball» funktionieren soll.
Die Aufgabe des Renndirektors übernehmen in der neuen Saison zwei Personen, die sich in dieser Funktion abwechseln: WEC-Rennleiter Eduardo Freitas und Ex-DTM-Rennleiter Niels Wittich. Unterstützt werden die beiden von Herbie Blash, der bis 2016 stellvertretender Renndirektor der Formel 1 war. Ausserdem werde keine Kommunikation zwischen Rennleitung und Teams mehr im Fernsehen übertragen, erklärte Ben Sulayem.
Mitte Dezember hatte ein Unfall des Kanadiers Nicholas Latifi im Williams beim Saisonfinale in Abu Dhabi die Neutralisation des Rennens durch den Safety-Car verursacht. Zwischen dem führenden Lewis Hamilton und dem späteren Weltmeister Max Verstappen im Red Bull lagen danach fünf überrundete Autos.
Die Rennleitung mit Masi als Chef meldete zunächst, dass sich die zwischen den beiden Titelkandidaten fahrenden überrundeten Fahrer nicht «zurückrunden» dürfen, kam dann aber auf ihren Entscheid zurück. Der Beschluss betraf allerdings nur diese fünf Fahrer, die restlichen Konkurrenten mit Rundenrückstand mussten ihre Positionen einhalten. Hätten auch sie die Runde wieder gutmachen dürfen, wäre die Zeit zu knapp bemessen gewesen, um das Rennen noch einmal freizugeben.
In der Chefetage von Mercedes wurde deshalb moniert, dass der Safety-Car erst in der Runde nach den «Rückrundungen» wieder an die Box hätte zurückfahren dürfen. Das Finale wäre so hinter dem Safety-Car zu Ende gegangen, und Hamilton wäre wieder Weltmeister geworden. (pre/sda)
In der 19. und der 64. Minute besiegelten Numa Lavanchy und Dejan Sorgic mit ihren Treffern das Berner Schicksal. Nach der Niederlage gegen Verfolger Servette in der Meisterschaft und dem Ausscheiden in der Europa League passt bei den Bernern nun auch im Cup wenig zusammen. Sowohl YB-Trainer Raphael Wicky als auch der Berner Mittelfeld-Akteur Sandro Lauper appellieren in dieser Baisse an den Teamzusammenhalt.