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Am Ende der Betriebszeit gibt es für einen Windpark zwei Möglichkeiten: Aufrechterhaltung des Betriebs mit neuen Anlagen (Repowering) oder Einstellung des Betriebs mit Rückbau der Anlage.
Im Fall des Rückbaus werden die Anlagen abgebaut (Zeitbedarf: ca. 2 Arbeitstage), die Bestandteile vom Standort abgeführt und das Land in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Der Rückbau umfasst den Abbau der Anlagen und der zugehörigen Ausrüstungen, den Rückbau des Montageplatzes, die Abtragung der Fundamente und die Aufhebung der Zufahrtswege. Die Anlagen sind praktisch vollständig recycelbar, sodass am Standort keine Umweltbelastung entsteht. Aus finanziellen Gründen, aber auch zum Schutz der Umwelt, werden die Betonsockel oft im Boden belassen und lediglich die obere Erdschicht (ca. 1 Meter) wird renaturiert. Dies ermöglicht zum Beispiel in einer Landwirtschaftszone eine normale Bodennutzung.
Bei einem Repowering wird das Projekt bei der Phase der Machbarkeit erneut aufgenommen (mit teilweise vereinfachten Verfahren).
Die Gemeinde holt die Meinung der Bevölkerung ein, wenn zwischen einem Rückbau oder einem Repowering zu entscheiden ist.
In beiden Fällen organisiert die Gemeinde, in Zusammenarbeit mit dem Entwickler und/oder dem Projektträger, Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung.
Rückbau: Der Landbesitzer wird befragt, damit eventuelle Anliegen für die Rückführung in den ursprünglichen Zustand berücksichtigt werden können.