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Helena Winkelman, Violine, künstlerische Leitung
1974 in Schaffhausen geboren, ist seit 1997 freischaffend als Komponistin und Geigerin tätig. Sie gilt als eine der eigenwilligsten Interpretinnen, und ihre Kompositionen sind international gefragt. 2001 gewann sie den Pro Musicis Award, Paris und wurde in Folge eingeladen, ihr Debut in Carnegie’s Weill Recital Hall, New York und in der Salle Cortot, Paris zu geben – Rezitals, bei denen sie immer auch eigene Werke vorstellte. Sie erhielt Kompositionsaufträge der Harvard Musical Association Boston, der Basel Sinfonietta, der IGNM Basel, dem Festival des Forêts, Compiègne (F), dem Internationalen Musikfestival Davos, dem IMS Prussia Cove Kammermusikfestival, England, der Musikfabrik Köln, dem Lucerne Festival sowie von vielen Schweizer Ensembles und Musikern. Neben ihrer solistischen Tätigkeit war sie fünf Jahre lang Mitglied des Lucerne Festival Orchestra unter der Leitung von Claudio Abbado. Ihrem Interesse an der Schweizer Volksmusik geht sie in verschiedenen Projekten mit Noldi Alder nach. Sie studierte Violine in Luzern, Mannheim, New York und Basel (Konzertdiplom mit Auszeichnung) und Komposition an der Musikakademie Basel bei Roland Moser. Nachdiplom-tudien bei Georg Friedrich Haas. Sie erhielt Förderpreise für Komposition der Stiftung «KulturRaumSchaffhausen» und bekam 2008/09 von der Landis & Gyr Stiftung einen Werk-aufenthalt in London. Im Februar/März 2010 unternahm sie eine erste Reise nach Indien um dort bei Ritwik Sanyal den traditionellen Dhrupadgesang sowie indische Musikkonzepte zu studieren. Meisterkurse bei Gidon Kremer, Hansheinz Schneeberger, Gerhard Schulz und György Kurtag. Sie lebt seit 1998 in Basel.
Weitere Informationen unter www.winkelman.ch/helena
Mirka Šćepanović, Violine
1981 in Belgrad geboren, begann mit acht Jahren ihr Violinstudium. Während dem letzten Jahr der Postgraduate-Studien an der Musikhochschule in Belgrad wechselte sie nach Madrid. Als Studentin der 'Escuela Superior de musica Reina Sofia' arbeitete sie mit Rainer Schmidt vom Hagen Quartett. Meisterkurse bei Kolja Blacher, Gyorgy Pauk, Mauricio Fuks, Walter Levin, Ralf Gothoni, Günter Pichler, Menahem Pressler. Sie lebt in Basel, wo sie ihr Masterstudium in zeitgenössischer Musik beendet. Als Kammer- und Orchestermusikerin trat sie in zahlreichen Ländern Europas auf. Als Kammermusikpartnerin spielt mit Stojan Krkuleski, Klarinette, und Elena Petrova, Klavier, sowie im Duo mit der Sängerin Céline Wasmer. Mirka Šćepanović ist Stimmführerin der Basel Sinfonietta.
Manuel Oswald, Violine
Manuel Oswald, in Fribourg geboren, studierte Geige bei Gyula Stuller in Fribourg, Sebastian Hamann in Luzern und Rainer Schmidt in Basel, wo er 2009 mit dem Konzertdiplom abschloss. Meisterkurse bei Tibor Varga, Michèle Auclair, Charles-André Linale, Valery Gradow, András Schiff und Erich Höbarth. Er studierte Kammermusik bei Walter Levin in Basel, Sebastian Hamann in Luzern und beim Hagen Quartett in Salzburg. Er spielte im Lucerne Festival Academy Orchestra für Neue Musik, wirkte als Konzertmeister im Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester, und war Mitglied der Festival Strings Lucerne. Seit 2014 ist Manuel Oswald zudem Dirigent und musikalischer Leiter des Baarer Kammerorchesters. Besonders intensiv widmet sich Manuel Oswald dem Quartettspiel, bis 2014 im Gémeaux Quartetts, seit 2014 als festes Mitglied des Merel Quartetts.
Alessandro D'Amico, Viola
1986 in Caracas geboren, besuchte die Music School Montalban in Caracas.2002 begann er ein Studium bei Prof. Gerard Caussè und Prof. Rainer Schmidt an Escuela Superior de Musica Reina Sofia (Madrid), 2004-2006 folgte die Ausbildung bei Prof. Peter Langgartner in der Universität Mozarteum (Salzburg). 2002-2009 spielte er als Bratschist beim Simon Bolivar Youth Orchestra und arbeitete mit verschiedenen Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Claudio Abbado, Christoph Eschenbach, Gustavo Dudamel, Esa Pekka-Salonen, Heinrich Schiff, Stefan Lano und Sir Simon Rattle zusammen. Er absolvierte Meisterkurse mit Nobuko Imai, Veronika Hagen, Atar Arad, Wolfram Christ, Gerard Causse, Rainer Schmidt, Ralph Gothoni, Rudolf Barshai, Ferenc Rados und Benjamin Zander. 2009 setzte er sein Studium an der Hochschule für Musik der Stadt Basel fort im "Graduate course for string quartets" bei Prof. Walter Levin, Prof. Günter Pichler und Prof. Rainer Schmidt und studierte bei Silvia Simionescu. Er ist Mitglied des Merel Quartetts.
Lea Boesch, Viola
studierte bei Michel Rouilly, Karen Opgenorth, Nobuko Imai, Gilad Karni und Thomas Riebl. Zuletzt hat sie an der Hochschule für Musik Basel mit einem Master in Spezialisierter Musikalischer Performance abgeschlossen. Sie ist Bratschistin des Quatuor Ardeo und ist an verschiedenen Festivals zu hören, u.a. dem Davos Festival „Young Artists in Concert“ und am Open Chamber Music Festival Prussia Cove. Lea Boesch spielt regelmässig in renommierten Orchestern, so im Tonhalle-Orchester Zürich und beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Sie war Solobratschistin des Verbier Festival Orchestra und trat als Solistin unter anderem mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Zürcher Kammerorchester und dem Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester auf.
Christoph Dangel, Violoncello
Studium in Basel bei Reinhard Latzko und Thomas Demenga. Seit 2001 Solocellist im kammerorchesterbasel, ausserdem im Balthasar Neumann Ensemble unter Thomas Hengelbrock. Regelmässige Einladungen anderer Ensembles wie Münchner Kammerorchester oder Il Pomo d'oro unter Riccardo Minasi. Auch als Barockcellist tätig. Zahlreiche Radio- und CD-Aufnahmen, zuletzt "Viaggio italiano": Cellosonaten des italienischen Barock bei "deutsche harmonia mundi (Sony BMG) erschienen. Schwerpunkt auf der Kammermusik. Einladungen zu internationalen Festivals wie Menuhin-Festival Gstaad: Auftritte mit Joshua Bell, Victoria Mullova, Bobby McFerrin u. a. Engagement für die Education-Projekte der Stadt Basel. Private Unterrichtstätigkeit.
Adi Tal, Violoncello
1986 in Israel geboren, begann ihr Cellostudium bei Hillel Zori. Sie besuchte Master Classes von Steven Isserlis, Bernard Greenhouse, Lynn Harrell, Boris Pergamenschikov, Janos Starker und Natalia Gutman. Sie erhielt ihr Diplom am Cleveland Institute of Music bei Richard Aaron, ihr Postgraduate Diplom am Royal Northern College of Music als Studentin von Ralph Kirshbaum und ihr Masters Degree an der Guildhall School of Music and Drama unter David Takeno. Sie gab ihr Solodebut als 12jährige mit dem Chamber Orchestra, und sie hat inzwischen mit zahlreichen Ensembles und Orchestern zusammengespielt, u.a. dem Israel Philharmonic Orchestra, Jerusalem Symphony, Haifa Symphony, und mit Dirigenten wie Thomas Sanderling, Dan Ettinger, Aldo Ceccato und James Judd gearbeitet. Sie hatte Auftritte in der Wigmore Hall, St. Martin in the Fields, Kings Place, St. George’s Bristol, Tel Aviv Museum of Arts und der Louvre Pyramide in Paris.
Fabien Sevilla, Kontrabass
studierte am Conservatoire de Jazz in Montreux und an der New School Jazz in New York Kontrabass, Piano und Komposition, anschliessend klassischen Kontrabass am H.E.M. Lausanne. Er hat sich als Interpret, Komponist und Improvisator in der Schweizer und internationalen Jazzszene einen Namen gemacht. Mit eigenen Projekten gastierte er auf verschiedenen Festivals, wie dem Montreux Jazz Festival, Jazz d’Avignon und dem Festival de Jazz de la Défense in Paris. Seit 2009 trat er auch als Solist auf. 2010 erschien sein Soloalbum Kôans – Contrebasse Solo, gefolgt von Expansion. Daneben leitet er das Trio Format A’3 und wirkte er bei verschiedenen Tanz- und Filmprojekten mit und unterrichtet an der Ecole Internationale de Genève.
Isabelle Schnöller, Flöte
Seit 1995 Soloflötistin des kammerorchesterbasel. Studium in Basel und Freiburg. Stipendiatin am Banff Centre for the Arts in Kanada. 1992 Gewinnerin des Internationalen Musikwettbewerbes der Jeunesses Musicales in Belgrad, 1993 1. Preis beim UBS-Wettbewerb zur Förderung junger Musiker. Solistische und kammermusikalische Aktivitäten in zahlreichen Ländern Europas und Nordamerika. CDs bei Jecklin, Ars Musici, derecha, col legno, Arte Nova und der edition zeitklang. Mitglied des Arion Bläserquintetts und des Ensembles Amaltea.
Karin Dornbusch, Klarinette
Studium in Berlin und Basel. Ausgezeichnet mit dem Solistenpreis 1996 in Schweden, 1. Preis der BOG. Solistische Auftritte u. a. mit den führenden Sinfonieorchestern Schwedens, dem Sinfonieorchester Zagreb und in der Konzertreihe der europäischen Konzerthäuser «Rising Stars». Drei Solo CDs bei Caprice Records, letzte CD nominiert für den schwedischen Grammy 2007. Mitwirkung im Ensemble Modern. Künstlerische Leiterin des Båstad Kammermusikfestivals in Schweden. 2009 verlieh König Carl XVI Gustaf von Schweden ihr die Medaille Litteris et Artibus.
Michael Büttler, Posaune
studierte Posaune an den Musikhochschulen in München und Frankfurt a.M. Als freischaffender Musiker arbeitet er im Ensemble Modern, Ensemble Resonanz, in der Deutschen Kammerphilharmonie, bei den Münchner Philharmonikern, bei HR-Brass und in vielen anderen Ensembles. Auftritte an vielen internationalen Festivals u.a. in Brisbane, Edinburgh, München, Graz, Salzburg und Basel. Zahlreiche Werke für Posaune solo wurden für ihn geschrieben. Michael Büttler ist Bassposaunist in Kaspar Ewalds Exorbitantem Kabinett. Neben seiner Arbeit als ausführender Musiker widmet er einen Teil seiner Zeit dem Unterricht, so an den Musikhochschulen in Basel und Trossingen, wie auch an der Musikschule Rheinfelden (CH). Ausbildung zum Lehrer der F. M. Alexander-Technik 1994-97. Nach einigen Jahren als Assistent von Yehuda Kuperman an der Basler Schule für F. M. Alexander-Technik ist er seit 2003 Co-Leiter dieser Schule. Er leitet Alexander-Technik Workshops an Hochschulen und mit Orchestern im In- und Ausland.
Julien Mégroz, Perkussion
begann 1995 bei Stéphane Borel an der Musikhochschule Lausanne sowie an der Royal Danish Academy of Music in Kopenhagen (u. a. bei Gert Mortensen, Johan Bridger und Morten Friis vom bekannten Safri Duo) zu studieren. Danach setzte er seine Studien fort an der Hochschule für Musik Basel für den Master in zeitgenössischer Musik. Er arbeitete dort zusammen mit Christian Dierstein, Jürg Henneberger, Mike Svoboda und Marcus Weiss. Er ist Mitglied und Koproduzent des Ensembles We Spoke: New Music Company. Er hat zusammengearbeitet mit international renommierten Persönlichkeiten und Ensembles wie Pierre Boulez, Peter Eötvös, Keiko Abe, Fritz Hauser, dem Tchiki Duo, dem Ensemble Zone Expérimentale, dem Lausanne Marimba Ensemble, dem Kammerorchester Basel, dem Festival USINESONORE und dem Ensemble Intercontemporain Paris. 2012 wurde er eingeladen an die Akademie des Lucerne Festivals. Er komponiert auch Werke für zeitgenössische Projekte.
Stefka Perifanova, Klavier
Studium und Assistentin in Sofia. 1993 durch Stipendium weitere Studien u.a. bei Rudolf Buchbinder, Gérard Wyss und Bruno Canino. Preisträgerin u.a. des Edward-Tchumi-Preis und des Concurso Internacional de Musicada Ciudade do Porto. Internationale Konzerttätigkeit als Solistin. Gefragt als Kammer-musikpartnerin und Liedbegleiterin, als Jurorin und Pädagogin für Meisterklassen. 1999 Berufung an die Hochschule für Musik und Theater in Zürich. Pianistin des Absolut-Trio.
Consuelo Giulianelli, Harfe
Harfenstudium am Konservatorium Verona bei Mirella Vita, 1993 folgte ein Konzertdiplom mit Auszeichnung bei Ursula Holliger an der Musik-Akademie Basel. Einladungen zu einigen der wichtigsten europäischen Musikfestivals: World New Music Days, Herbst Festival Budapest, Lucerne Festival, Musik Festival Schwaz, World Harp Congress Genf, Young Artist Festival Davos. Eine rege Konzerttätigkeit bringt sie auch in die USA und die Türkei. Solo Auftritte u.a. mit dem Basel Radio Sinfonie Orchester, Musikkollegium Winterthur, I Solisti di Brescia. Festes Mitglied des Ensemble Phoenix Basel. Sie hat u.a. mit der Accademia Bizantina, dem Collegium Novum Zürich und dem Ensemble Recherche Freiburg gespielt.
Dominik Blum, Hammond
absolvierte nebst autodidaktischem Studium der Hammond- und der Kirchenorgel einen Konzertabschluss auf dem Klavier. Er ist ein veritabler musikalischer Grenzgänger, pflegt auf dem Klavier das klassische Repertoire von Schubert bis Feldman. 2001-2010 Anstellung als Hauptorganist in Winterthur. 1995 Gründung des Hammond Avant-Core Trios Steamboat Switzerland (mit Marino Pliakas und Lucas Niggli), welches durch die Kontinente tourt und an arrivierten Festivals auftritt. Werkjahr der Stadt Zürich und Nomination für den Schweizer Musikpreis. Zusammenarbeit mit diversen Ensembles, Musikern und Komponisten im In- und Ausland. Musiktheaterprojekte mit Steamboat Switzerland: 2 Kammeropern von Wertmüller und das Musiktheater „Allmachtsrohr“von Helena Winkelman..
Carl Rosman, Voice
wuchs in Australien auf und studierte in Melbourne und Sydney Klarinette und Dirigieren. Schon während seines Studiums begann er, sich auf das Solo-Repertoire zeitgenössischer Musik (Donatoni, Ferneyhough, Barrett…) zu spezialisieren: "Mir wurde oft gesagt, das Leben sei zu kurz, um solche Musik zu spielen. Ich hingegen finde, es ist zu kurz, das nicht zu tun." In Australien trat er als Klarinettist und Dirigent mit dem ELISION Ensemble und vielen anderen Gruppen wie auch mit dem libra ensemble auf, dessen Gründungsmitglied und einer der künstlerischen Leiter er ist. Seit 2033 Mitglied der Musikfabrik. Er führt auch Werke auf, die gesprochenen und gesungenen Text einschliessen.
Rayanne Dupuis, Sopran
Die kanadische Sopranistin hat einen Doktor von der State University of New York at Stony Brook. Ausserdem studierte sie an der Yale University und der University of Toronto. Sie verkörpert inzwischen zahlreiche Partien auf der internationalen Opernbühne. In Nordamerika gastierte sie an der Canadian Opera Company, Seattle Opera, Austin Lyric, Edmonton Opera, Opera Ontario und dem Banff Festival. In Europa ist sie u.a. in Nantes, Angers, Besançon, Metz, Clermont-Ferrand und Massy, sowie den Festspielen in Montpellier, Aberdeen und Douai (Sacred Arts) aufgetreten. Sehr aktiv auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik hat sie Uraufführungen von Werken zahlreicher Komponisten gesungen. Als Solistin hat sie u. a. mit den folgenden Orchestern gesungen: Ensemble Intercontemporain, RTE National Symphony Orchestra (Dublin), Orchestre National des Pays de Loire, Vlams Radio Orkest, Ensemble 2E2M.
Christina Daletska, Mezzosopran
wurde 1984 in Lemberg (Ukraine) geboren. Sie studierte Geige bei ihrer Mutter Oksana Trunko und spielte noch vor ihrem 18. Geburtstag die Violinkonzerte von Mendelssohn, Tschaikowski und Beethoven; 2006 begann sie ihr Gesangsstudium bei Ruth Rohner in Zürich und gewann bereits ein Jahr später drei Preise in internationalen Gesangswettbewerben. Die Künstlerin gab im Jahr 2008 ihr Bühnendebüt am Teatro Real Madrid. 2009 debütierte Daletska bei den Salzburger Festspielen, seither gastierte sie an vielen grossen Bühnen in Paris und Bordeaux, London, Bremen, Baden-Baden und Dortmund, beim Beethovenfest Bonn, am Opernhaus Zürich, bei den Salzburger Festspielen, bei der Ruhrtriennale, sowie in Oslo und Stockholm. Sie arbeitet unter anderem mit Dirigenten wie Daniel Harding, Ivor Bolton, Nello Santi, Riccardo Muti, Thomas Hengelbrock, Louis Langrée, Jun Märkl, James Gaffigan, Christopher Hogwood, Christian Arming, Christian Zacharias, Teodor Currentzis, Zsolt Hamar, Stefan Soltesz, Douglas Bostock, Douglas Boyd, Christopher Moulds, Kirill Karabits. 2012/2013 umfasste u.a. das Debüt mit dem Ensemble Intercontemporain unter Pierre Boulez in Paris und Bordeaux, Manourys Gesänge-Gedanken mit BIT 20 in Oslo, Adonis in Peter von Winters „Das Labyrinth" bei den Salzburger Festspielen, Beethovens 9. Sinfonie in Zürich und Luzern, Angelina in La Cenerentola und Piacere in Il Trionfo in Bern sowie Le Roi David in Zürich und St. Gallen. Im August 2012 gab Daletska ihr Schweden-Debüt in der „Zauberflöte" mit Daniel Harding und dem Swedish Radio Symphony Orchestra in Stockholm. Jüngste Erfolge und künftige Projekte umfassen die Uraufführung von Philippe Manourys neuer Oper "Kein Licht" in Paris, Berlin, Strasbourg, Luxembourg und Zagreb, Nonos Prometeo mit Ingo Metzmacher und SWR Sinfonieorchester in Amsterdam, Paris, Zürich, Cherubino am Opernhaus Zürich, Johannes-Passion mit dem Münchener Bach-Chor und Hansjörg Albrecht, Annio/La Clemenza di Tito mit der Kammerphilharmonie Bremen in Paris, London, Bremen und Dortmund, L’enfance de Christ mit MDR Leipzig.
Thomas Grossenbacher, Cello
in Zürich geboren, Erster Solocellist im Tonhalleorchester Zürich. Nach erstem Cellounterricht bei Tatjana Valleise und Mischa Frey absolvierte er am Konservatorium Zürich bei Claude Starck das Lehrdiplom. An der Musikhochschule Lübeck, Klasse David Geringas, schloss er das Studium mit dem Konzertexamen, Prädikat „Mit Auszeichnung“, ab. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er ausserdem durch Menahem Pressler, Robert Mann, György Ligeti und Alfred Schnittke. Thomas Grossenbacher konzertiert in Europa, USA und Japan. Wiederholte Teilnahme an verschiedenen Festivals wie Ernen, Davos, Aspen (USA), Ittingen, Gstaad. Mit Dirigenten wie David Zinman, Armin Jordan, Paavo Berglund ist er ebenso erfolgreich solistisch aufgetreten wie als Kammermusikpartner von Radu Lupu, Leon Fleisher, Helene Grimaud, Joshua Bell, dem Carmina Quartett Zürch und dem American String Quartett. Dozent an der ZHdK Zürich.
Sascha Armbruster, Saxophon
1974 in Lahr/Schwarzwald (D) geboren. Nach Studien für Saxofon in Basel bei Iwan Roth und Marcus Weiss sowie dem "Premier Prix à l' Unanimité" am Conservatoire de Paris bei Claude Delangle spezialisierte er sich auf die zeitgenössische Musik und deren Grenzgebiete. Er ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. Seine solistische sowie kammermusikalische Konzerttätigkeit führten ihn u.a. nach Japan, Amerika und durch Europa zu renommierten Festivals. Er spielt mit den führenden Ensembles für zeitgenössische Musik wie dem Ensemble Modern, dem Ensemble Recherche und dem Klangforum Wien. Als Mitglied und Gründer des ARTE Quartetts (Basel) arbeitet er u.a. mit Musikern wie Tim Berne, Marc Ducret, Pierre Favre, Fred Frith, Urs Leimgruber und Terry Riley. Er ist Dozent für Saxofon und Leiter des Studios für Neue Musik an der Hochschule Luzern.
Balthasar Streiff, Alphorn
Grundstudium der Jazzschule Luzern (Trompete und Gesang) und abgeschlossenes Kunststudium an den freien Kunstklassen der Hochschule für Gestaltung Basel. Verschiedene Arbeiten auf der Schnittstelle von Musik, Raum und Klang führten Streiff zum Alphorn. Seine langjährige Auseinandersetzung mit dem Schweizer Kultinstrument wird begleitet von Projekten quer durch Bereiche von Bildender Kunst, Theater, Performance, Film, Literatur, und die verschiedensten Musikstile. 1996 gründete er zusammen mit dem Stimmperformer Christian Zehnder das international renommierte Duo stimmhorn, 2002 Mitbegründer und Spiritus Rector von hornroh modern alphorn quartet, mit dem er sich zwischen künftiger Schweizer Tradition und Zeitgenössischer Musik bewegt. Kompositionsaufträge, u. a. als Bühnenmusiker/Performer vom Theater Basel, den Salzburger Festspielen, von Schweizer Fernsehen DRS oder als künstlerischer Leiter der Eröffnung des Lucerne Festivals 2009. Seit 2007 Lehrauftrag als freier Dozent an der Hochschule Luzern, u. a. für die Instrumentalfächer Alphorn und Büchel an der Abteilung Volksmusik. 2013 erstes Soloprojekt ‚StreiffTöne mit Alphorn’ mit Musik und eigenen Texten unter der Regie des Mimen Pello.
Daniel Woodtli, Trompete
Die Schwerpunkte seines Schaffens liegen im neo-folkloristischen Akustik Trio Jütz, in seinem poetisch-leisen Daniel Woodtli Trio, in der quirligen Grossformation Kaspar Ewalds Exorbitantes Kabinett und in der charismatischen Mundart-Truppe Patent Ochsner. Zudem ist er Lehrer an der Musikschule Konservatorium. Daneben agiert Daniel Woodtli als vielseitiger Solist, Sideman, Studiomusiker, Komponist und Arrangeur; vermehrt in Projekten von zeitgenössischer Neuer Musik und als musikalischen Partner an literarischen Lesungen.
Die KomponistInnen
Isabel Klaus
geboren in Valencia (Spanien) erhielt bei Hansjürgen Wäldele Klavier-, Theorie-, Kompositions- und Oboenunterricht. 1996 bis 2001 studierte sie Oboe bei Omar Zoboli an der Musikhochschule Basel. Den Kompositionsunterricht intensivierte sie von 2001 bis 2006 mit einem Kompositions- und Theoriestudium bei Roland Moser, Detlev Müller-Siemens und Balz Trümpy. Nach einem Werkjahr in London (Aufenthaltsstipendium der Landis & Gyr Stiftung mit Studium an der Royal Academy of Music in London) ist sie seit 2007 wieder in Basel zurück und arbeitet als Komponistin und als Oboistin. Sie unterrichtet Oboe in Dornach und im solothurnischen Leimental und Musiktheorie in Winterthur. Im Sommersemester 2009 unterrichtete sie stellvertretend Gehörbildung und Neue Musik an der Hochschule tür Musik Bern. Sie erhielt wichtige Impulse im Rahmen diverser Kurse, u.a. bei Ernest Rombout (Kurs für Neue Musik "Impuls" in Graz), bei der Tagung tür Improvisation in Luzern, bei einem Kompositionskurs bei Klaus Huber an der Musik-Akademie Basel mit dem Ensemble Phoenix Basel und bei den Darmstädter Ferienkursen. Zu ihren bisherigen Aufträgen zählt jener für die Musikschule Basel anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Kolpinghauses und ein Kompositionsauftrag für die 1. Kompositionswerkstatt im Gare du Nord Basel (Espace sonore - wenn Räume sprechen könnten). Für die "Lange Nacht" in Bern 2007 schrieb sie ein Werk für das Mondrian Ensemble. Sie schrieb u. a. auch für das innov'ensemble, für Hark!, für Red poles und für Viviane Chassot (Akkordeon), zuletzt das Musiktheater „Grandeur Nature“.
Silvan Loher
geb.1986, stammt aus Schaffhausen, wo er auch seinen ersten Musikunterricht erhielt. Mit zwölf Jahren begann er selbst zu komponieren. Schon während seiner Jugendzeit boten sich ihm Möglichkeiten, erste Kompositionen öffentlich aufzuführen, etwa eine Schauspielmusik zu „Hamlet“ oder 2004 eine abendfüllende Kammeroper. 2006 begann er sein Kompo-sitionsstudium an der Hochschule für Musik Basel bei Georg Friedrich Haas und Jakob Ullmann. Meisterkurse besuchte er unter anderem bei Beat Furrer, Helmut Lachenmann, Chaya Czernowin und Thomas Jennefelt. 2013 schloss er sein Masterstudium erfolgreich mit dem Diplom Master of Arts in Komposition/ Musiktheorie ab. Silvan Loher ist als Komponist international vernetzt und erhält regelmässig Kompositionsaufträge von schweizerischen und europäischen Ensembles. Am Finale des internationalen Kompositionswettbewerb "... a Camillo Togni" in Brescia im November 2013 gewann er den Sonderpreis der Jury für sein Klarinettenquintett. Im Herbst 2015 betreute Silvan Loher seine erste CD-Aufnahme mit Klavierliedern im Studio des Schweizer Radio SRF, das ihm als Förderung zur Verfügung gestellt wurde. Im September 2016 wurde sein neustes abendfüllendes Werk für die Klosterkirche Muri uraufgeführt. Ausserdem schreibt er eine Oper in Zusammenarbeit mit dem Münchner Drei-Masken-Verlag.
Dominik Blum
ist ein veritabler musikalischer Grenzgänger. Er absolvierte nebst autodidaktischem Studium der Hammond- und der Kirchenorgel einen Konzertabschluss auf dem Klavier. Seine erste Erfahrung ist die Rockmusik der 60er/70er Jahre. 1995 Gründung des Hammond Avant-Core Trios Steamboat Switzerland (mit Marino Pliakas und Lucas Niggli), welches durch die Kontinente tourt und sowohl in besetzten Häusern wie an arrivierten Festivals (u.a. März Musik Berlin, Mediawave Györ, Vancouver, Montreal, Moers, Bludenz, Tampere, SKIF St.Petersburg) auftritt. Werkjahr der Stadt Zürich 2000 (Steamboat Switzerland), Kulturpreise in Winterthur 1999 und 2001. Zusammenarbeit mit diversen Ensembles im In- und Ausland. Projekte mit Flea (Red Hot Chili Peppers), dem Regisseur Christoph Schlingensief, Duo mit dem Saxofonisten Raphael Camenisch. Seit 2003 Klavierduo mit der georgischen Pianistin Tamriko Kordzaia. Seit 2005 AZEOTROP, ein Noise Grind Duo mit dem Schlagzeuger Peter Conradin Zumthor. Enge Zusammenarbeit mit den Komponisten Felix Profos, Michael Wertmüller (u.a. 2010 UA der Zeitkugel für Pno/Org und Orchester am Lucerne Festival), David Dramm sowie Marc Kilchenmann. Unterrichtet Klavier und veranstaltet Konzerte (OHRENAUF!) an der Kantonsschule Küsnacht.
Mischa Käser
wurde 1959 in Zürich geboren. Erste Kompositionen im Kindesalter und das Gefühl, die Welt musikalisch erfahren zu können. Gitarrenstudium in Winterthur (1978-1982). Kompositions-studien bei Hans-Ulrich Lehmann in Zürich (1985-1989) und Roland Moser in Basel (1985-1989). Lautenstudium in Basel an der Schola Cantorum (1987-1989). Ab 1990 erste Erfahrungen als Theatermusiker und Theaterkomponist, später Regisseur eigener Theater- und Musiktheater-projekte. Mitbegründer verschiedener Ensembles, zuletzt des Improvisationstrios III-VII-XII, wo er als Vokalist mitwirkt. Kompositorische Schwerpunkte: Vokalmusik, Kammermusik, Musiktheater. Preise: 1992 Preisträger des Werkjahres Komposition der Stadt Zürich; 1996 C.F. Meyer Preis; 1998 Prix International de Composition musicale „Reine Marie José“: 1. Preis für das Orchesterstück „Ordouble“; 2004 1. Preis der Schweizerischen Autorengesellschaft SSA für transdisziplinäres Schaffen für das Projekt SOUNDING SCULPTURES. 2004 Kompositionspreis des Kantons Zürich. Mischa Käser lebt seit 1985 als Komponist, Regisseur, Musiker und Gitarrenlehrer in Zürich.