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Vilde Frangs profunde Musikalität und ihre außergewöhnliche und individuelle Künstlerschaft haben sie zu einer der heute führenden jungen Künstlerinnen gemacht. Schon 2012 wurde Vilde Frang einstimmig mit dem ‹Young Artists Award› der Credit Suisse ausgezeichnet, was ihr Debüt mit den Wiener Philharmonikern unter Bernard Haitink beim Lucerne Festival zur Folge hatte. Regelmässig spielt sie mit den führenden Orchestern der Welt zusammen. Herauszuheben sind Konzerte mit San Francisco Symphony, Pittsburgh Symphony, den Münchner Philharmonikern, Los Angeles Philharmonic, den Bamberger Symphonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Orchestre de Paris und dem hr-Sinfonieorchester sowie zuletzt ausgedehnte Europatourneen mit dem Deutschen Sinfonieorchester Berlin und dem Orchestre Philharmonique de Luxembourg. Besonders gern arbeitet sie mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Bernard Haitink, Herbert Blomstedt, Esa-Pekka Salonen, Mariss Jansons, Vladimir Ashkenazy, Iván Fischer, Sakari Oramo, Vladimir Jurowski, Mirga Gražinytė-Tyla, Daniel Harding, Valery Gergiev, David Zinman, Manfred Honeck, Robin Ticciati, François-Xavier Roth, Paavo Järvi and Yuri Temirkanov.
Als überaus begeisterte Kammermusikerin ist Vilde Frang regelmässig beim Rheingau Musikfestival, dem Kammermusikfest Lockenhaus, dem George Enescu Festival in Rumänien, den Salzburger Festspielen und dem Prague Spring Music Festival zu hören. Vilde Frang ist als Exklusivkünstlerin bei Warner Classics unter Vertrag. Ihre Aufnahmen haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Edison Klassik Award, den Classic BRIT Award, den Diapason d’Or, den Deutschen Schallplattenpreis und den Gramophone Award in der Kategorie Konzert für ihre Aufnahme der Violinkonzerte von Korngold und Britten. In Norwegen geboren, engagierte Mariss Jansons Vilde Frang bereits mit zwölf Jahren für ihr Debüt mit dem Oslo Philharmonic Orchestra. Sie studierte unter anderem am Barratt Due Musikkinstitutt in Oslo, mit Kolja Blacher an der Musikhochschule in Hamburg und mit Ana Chumachenko an der Kronberg Akademie und der Musikhochschule München. Außerdem hat sie 2007 als Gewinnerin eines Stipendiums des Borletti-Buitoni Trusts mit Mitsuko Uchida gearbeitet. Von 2003 bis 2009 war sie Stipendiatin der Anne-Sophie Mutter Stiftung.
Vilde Frang musiziert auf einer Geige von Jean-Baptiste Vuillaume von 1866.