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Planung: ab Frühling 2021
Baubewilligung: Frühling 2022
Fotografien: GSI Architekten AG
Beim Haus Ceder handelt es sich um einen repräsentativen Villenbau aus dem Jahr 1903 in Aadorf (TG). Das Objekt wird im Hinweisinventar der Denkmalpflege Thurgau als wertvoll eingestuft. Die Gesamtanlage zeigt sich in einem ausgesprochen gut erhaltenen Zustand.
Die Fassade ist lebhaft durch Sockel- und Gurtgesimse gegliedert und mit beachtlichem Schmuck wie vortretende, farblich abgesetzte Eckquader, «Fenster mit Ohren, Bärten und vorspringenden Aufsätzen», Zwilllingsfenstern und einem Dreiecksgiebel und Flachbogenfenstern mit Scheitelsteinen versehen. Der polygonale Parterre-Erker besitzt eine aufgesetzte Balkonbalustrade..
Auf der Nordseite ist das Gebäude mit einem ornamental durchbrochenen Holzbalkon versehen. Die Nordfassade des Gebäudes besitzt durch diesen einfachen, laubenartigen Bau und die wechselnde Befensterung durchaus den Charakter einer häuslichen Rückseite.
Das Gebäude steht für eine Übergangsphase des späten Historismus zum Jugendstil. Charakteristisch ist dabei die Westfassade mit dem rundbogigen und sich über alle Geschosse erstreckenden Treppenhausfenster.
Die Liegenschaft wird von einer Grünanlage mit Nadelbäumen umgeben, die ihrerseits durch eine Einfriedung aus Schmiedeeisen im Wechsel mit Mauerstützen umgrenzt wird.