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In den Unterlagen präsentiert der Techkonzern seine Pläne für eines der Gebäude auf dem Campus, «Charleston East»: Das Bürohaus wird über eine Fläche von gut 55'000 Quadratmeter verfügen, die Form erinnert an ein Zelt. Quer durch das Gebäude ist ein Weg geplant, welcher der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen soll (erfahren Sie mehr über das Bauvorhaben in der oben eingefügten Bilderstrecke).
Flach und begrünt statt hoch und glänzend
Betrachtet man die Architekturprojekte der amerikanischen Tech-Konzerne wird offensichtlich: Die heutigen Symbole der Macht sind keine Hochhäuser mehr, wie es jahrzehntelang üblich war. Während viele Firmen – wie Roche etwa in Basel – weiter in die Höhe bauen, setzt man in den USA auf eine neue Art von Repräsentativbauten. Statt hoch und glänzend, sind die Gebäude der Zukunft flach und begrünt.
Die Tech-Hauptquartiere seien eine «Mischung aus Hippie-Utopie und Management-Theorie», schrieb der amerikanische Architekturprofessor Sam Jacob im vergangenen Jahr in einem Kommentar. Die Firma werde als vollwertiger Lebensraum für die Angestellten konzipiert. Theoretisch können die Beschäftigten an ihren Arbeitsstätten leben und brauchen diese nie wieder zu verlassen.
(mbü/moh)