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8.4 km
Publiziert: 18 August 2019
Einst wohnten Bären auf dem Monte Generoso. Davon zeugt eine Höhle, die in Begleitung eines Führers besucht werden kann.
Die Bärenhöhle am Monte Generoso feiert ihren 20. Geburtstag. Das stimmt so eigentlich gar nicht. Denn die Höhlenbären (Ursi spelaei), die darin Unterschlupf fanden, sind schon seit etwa 20'000 Jahren ausgestorben. Sie besteht also seit Urzeiten. Vor genau zwei Jahrzehnten wurde sie jedoch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zu sehen sind verschiedene Überreste des Raubtieres: Unterkiefer, Schädel, Schienbeine, Oberarmknochen und Zähne.
Die Bezeichnung Höhlenbär verweist auf die Fundorte fossiler Knochen, ist jedoch irreführend. Nach heutigem Forschungsstand hielt sich das Tier nur während der Winterruhe in Höhlen auf. Mit einer Kopf-Rumpf-Länge von 3,5 m und einer Schulterhöhe von 1,7 m war es grösser als der bei uns bekannte Braunbär, und er war zwischen Spanien und dem Ural beheimatet.
Wer auf "Bärenjagd" geht, sollte einige wichtige Details kennen: Die Bärenhöhle befindet sich auf italienischem Boden, nur wenige hundert Meter vom "grosszügigen" Berg entfernt. Sie ist sowohl von Schweizer als auch von italienischer Seite her erreichbar. Im Inneren der Höhle schwankt die Temperatur zwischen acht und zehn Grad, es ist also eher kühl. Bis Ende September kann die Höhle jeweils an den Wochenenden und in Begleitung eines Höhlenführers besucht werden.
Preis
Eintritt Bärenhöhle CHF 12.-, reduziert CHF 10.-
Bis Ende September in Begleitung eines Höhlenführers