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Bei der Videofluoroskopie wird der Schluckakt mittels Durchleuchtung beobachtet und gefilmt. In der Regel werden verschiedene Konsistenzen (flüssig, breiig, fest) und verschieden grosse Schluckportionen getestet. Damit der Bolus in der Aufnahme erkennbar wird, muss er mit einem Kontrastmittel angereichert werden. Mit der Videofluoroskopie kann der gesamte Schluckablauf vom Mund bis in den Magen abgebildet werden.
Folgende Ziele werden bei einer Videofloroskopie verfolgt:
Gemäss Leitline der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften gilt: "Vor der Entscheidung zur oralen Nahrungs- bzw. Flüssigkeitszufuhr soll mittels Videofluoroskopie oder Endoskopie überprüft werden, bei welcher Konsistenz (z. B. dünn, dick, ultradick) bzw. Applikationsart (Tasse, Löffel) aspirationsfreies Schlucken möglich ist."
Bei diesem Untersuchungsausschnitt sind beim Kauen auffällige Reste der vorherigen Schluckportition sichtbar. Zudem aspiriert der Patient: Nahrungsanteile fliessen in die Luftröhre, ohne dass eine Reaktion erfolgt. Der Patient hustet nicht, d.h. man spricht von stiller Aspiration.