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Nach zwölf Jahren im Skicross-Sport ist Schluss: Der A-Kader-Athlet Peter Stähli aus Homberg bei Thun beendet seine Karriere.
Auf Europacup-Stufe beendete Peter Stähli 2017/18 die Gesamtwertung als Zweiter. Aber auch auf höchstem Wettkampf-Niveau erreichte Stähli ein paar Highlights: 54 Mal stand er am Start eines Weltcups, 2013 und 2015 schaffte der Homberger gar die Selektion für die Weltmeisterschaften.
Mitentscheidend für seinen Rücktritt ist ein heftiger Sturz, welcher der 29-Jährige im Januar am Weltcup im schwedischen Idre erlebte. Ein Gegner touchierte Stähli, sodass dem Homberger die Beine auseinandergerissen wurden und ihn im Spagat landen liess.
Untersuchungen haben ergeben, dass bei der Hüftpfanne ein Teil abgebrochen und der Hüftkopf, der den Abschluss des Oberschenkelknochens bildet, eingedrückt ist. Dazu wurde in einem Querfortsatz eines Lendenwirbels ein Riss festgestellt. «Mein Körper braucht jetzt Zeit, sich erholen zu können. Insbesondere meine Hüfte muss nun wieder so hergerichtet werden, dass ich beschwerdefrei leben kann.» Von Spitzensport ist hier nicht die Rede. Doch genügend Ablenkung findet Stähli in seinem Studium als Wirtschaftsingenieur.