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Im Zentrum der Geschichte steht Bakary, der beladen mit der Hoffnung seiner Familie und seiner Freunde in Europa lebt.
Bengué könnte die Geschichte sein von zwei jungen Menschen, deren Wege durch die Welt sich gekreuzt und zu einer großen Liebe geführt haben. Weil aber Bakary aus Abidjan kommt und Nadia in Bonn lebt, ist Bengué auch eine Erzählung über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des Verlassens, des Bleibens, des Ankommens, des Empfangens und des Zurückweisens. Bengué ist ein gleichermaßen unterhaltender wie aufklärender Comic, der die Vorstellung von dem Leben am jeweils anderen Ende von Migration in den Blick nimmt und die Chancen und Unwägbarkeiten des Lebens zwischen den Orten und an mehreren Orten gleichzeitig thematisiert.
Autorentext
Bourahima, Zongo
Bourahima Zongo wuchs in einem kleinen Ort im Nordosten der Côte d'Ivoire auf. . Als Sohn burkinischer Eltern in Côte d'Ivoire wurde er schnell mit Ausgrenzung konfrontiert und zog als Teenager nach Burkina Faso, um dort seine Schulausbildung abzuschließen. Im Gymnasium entschied er sich für Kunst als Optionsfach und begann zu zeichnen. Während seiner Studienzeit wurden Kunstformen wie das Comiczeichnen oder auch Rap zum Sprachrohr in Zeiten politischer und sozialer Ungerechtigkeit. Nach seines Lehramtstudiums der Germanistik in Burkina Faso widmete sich Bourahima Zongo immer wieder dem Einsatz von Comics im Lernprozess.