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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich KK.2012.00048 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Bachofner als Einzelrichter Gerichtsschreiber Volz Urteil vom 9. April 2014 in Sachen X.___ Klägerin vertreten durch Rechtsanwalt Michael Ausfeld Werdstrasse 36, 8004 Zürich gegen SWICA Krankenversicherung AG SWICA Gesundheitsorganisation, Rechtsdienst Römerstrasse 38, 8401 Winterthur Beklagte Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1976, war bei der Y.___ GmbH, Z.___, im Bereich Ad ministration und Marketing tätig und über diese im Rahmen eines kol lektiven Krankenzu satz versiche rung s vertrages bei der SWICA Krankenversi cherung AG, Winterthur (nach folgend: Swica ) gemäss dem Bundesgesetz über den Versiche rungs vertrag (VVG) für ein Taggeld versichert (Urk. 15/4 ). Am 2 1. Dezember 2011 meldete die Y.___ GmbH der Swica, dass die Versicherte seit dem 2 2. Novem ber 2011 vollständig arbeitsunfähig sei und voraussichtlich für einen 30 Tage über schrei tenden Zeitraum ar beitsunfähig sein werde (Urk. 8/3 ). Die Swica richtete der Versicherten vorerst Taggeldleistungen für eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % aus und liess die Versicherte psychiatrisch begutachten (Gutachten vom 5. April 2012; Urk. 8/9). Mit Schreiben vom 8. Mai 2012 ( Urk. 8/6) teilte die Swica der Versicherten mit, dass gestützt auf das Gutachten vom 5. April 2012 für die Zeit ab 1. Juni 2012 vo n einer Arbeitsfähigkeit von 25 %, ab 1. Juli 2012 von einer Arbeitsfähigkeit von 50 %, ab 1. August 2012 von einer solchen von 75 % und ab 1. September 2012 von ei ner Arbeitsfähigkeit von 100 % auszugehen sei und stellte der Versicherten für die Zeit vom 1. bis 3 0. Juni 2012 die Ausrichtung eines Taggeldes für ei ne Ar beitsunfähigkeit von 75 %, vom 1. bis 3 1. Juli 2012 für eine solche von 50 % sowie per 1. August 2012 die Einstellung der Tag geld leis tungen in Aussicht. 2. 2.1 Mit Eingabe vom 1 8. Dezember 2012 erhob die Versicherte Klage gegen die Swica mit dem Rechtsbegehren, e s sei diese zu verpflichten, ihr bis und mit Juli 2012 Taggeldleistungen auf Grund einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % auszu richten und ihr somit Fr. 4‘171.-- nebst Zins zu 5 % ab dem Datum der Klage erhebung nachzuzahlen; eventuell sei die Swica zu verpflichten, auch ab dem 1. August 2012 Taggeldleistungen in einem noch zu bestimmenden Umfang zu entrichten ( Urk. 1 S. 2). Mit Klageantwort vom 2 6. Februar 2013 (Urk. 7 S. 2) be antragte die Swica, es sei die Klage vollumfänglich abzuweisen; eventualiter sei ein psy chiatrisches Gerichtsgutachten beizuziehen; subeventualiter sei eine Ver gleichs verhandlung anzusetzen. 2.2 Mit Replik vom 1 3. März 2013 ( Urk. 11) nahm die Klägerin zur Klageantwort der Beklagten Stellung und hielt an ihrem klageweise gestellten Rechtsbegehren fest. Mit Duplik vom 2. April 2013 ( Urk. 1 4 S. 2) hielt die Swica an ihren mit der Klageantwort gestellten Anträgen fest. Mit Eingabe vom 1 9. April 2013 ( Urk. 21 ) nahm die Klägerin zur Duplik vom 2. April 2013 Stellung und hielt an ihrem Rechtsbegehren, wonach die Beklagte mindestens bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses die vollen Leistungen zu erbringen habe, fest. Eine Kopie dieser Eingabe wurde der Beklagten am 2 2. April 2013 zugestellt ( Urk 22). Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 1. 1.1 Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Klage in die einzelrichterliche Zuständigkeit ( § 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozi al versicherungsgericht ). 1.2 Nach Art. 12 Abs. 2 und 3 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) unterliegen Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversicherung dem VVG. Streitigkeiten aus solchen Versicherungen sind privatrechtlicher Natur (BGE 124 III 44 E. 1a/ aa und 232 E. 2b). Nach Art. 85 Abs. 1 des Bundesge set zes be treffend die Aufsicht über die privaten Versicherungs einrichtungen (VAG) ent scheidet das Gericht privat rechtliche Streitigkeiten zwischen Versi che rungs un ter nehmen oder zwischen Ver si cherungsunternehmen und Versi cherten. Das So zialver sicherungs gericht ist als einzige kantonale Gerichtsin stanz für Klagen über Streitig keiten aus Zusatz versicherungen zur sozialen Kranken versicherung nach dem KVG zuständig (Art. 7 der schweizerischen Zivilprozess ordnung, ZPO, in Ver bindung mit § 2 Abs. 2 lit. b des Gesetzes über das Sozial ver sicherungs ge richt, GSVGer ; BGE 138 III 2). Gemäss § 23 Abs. 1 GSVGer stellt das Gericht den Sachverhalt unter Mitwirkung der Parteien von Amtes wegen fest und wür digt die Beweise nach freiem Ermessen. 1.3 Art. 87 VVG gewährt demjenigen, zu dessen Gunsten die kollektive Unfall- oder Krankenversicherung abgeschlossen worden ist, mit dem Eintritt des Unfalls oder der Krankheit ein selbständiges Forderungsrecht auf die Versicherungs leistung en im Versi cherungsfall gegen den Versicherer (vgl. Urteil des Bundes ge richts 5C.41/2001 vom 3. Juli 2001 E. 2c; Peter Stein, Basler Kom mentar VVG, N. 15 zu Art. 87 VVG; Willy Koenig, Der Versicherungsvertrag, in: Schweizeri sches Privat recht, VII/2, Basel 1979, S. 729). 1.4 Gemäss Art. 8 des Zivilgesetzbuches (ZGB) hat, wo es das Gesetz nicht anders bestimmt, derjenige das Vorhandensein einer behaupteten Tatsache zu bewei sen, der aus ihr Rechte ableitet. Demgemäss hat die Partei, die einen Anspruch gel tend macht, die rechtsbegründenden Tatsachen zu beweisen, während die Beweislast für die rechtsaufhebenden beziehungsweise -hindernden Tatsachen bei der Partei liegt, die den Untergang des Anspruchs behauptet oder dessen Entstehung oder Durchsetzbarkeit bestreitet. Diese Grundregel kann durch ab weichende gesetz li che Beweislastvorschriften verdrängt werden und ist im Ein zelfall zu konkre ti sieren (BGE 128 III 273 E. 2a/ aa mit Hinweisen). Sie gilt auch im Bereich des Versicherungsvertrags (BGE 130 III 323 E. 3.1). Nach dieser Grundregel hat der An spruchsberechtigte - in der Regel der Versiche rungs neh mer, der versicherte Dritte oder der Begünstigte - die Tatsachen zur Begrün dung des Versicherungs vertrags zu beweisen, also namentlich das Beste hen eines Versicherungs ver trags, den Eintritt des Versicherungsfalls und den Umfang des Anspruchs. Den Versicherer trifft die Beweislast für Tatsachen, die ihn zu einer Kürzung oder Verweigerung der vertraglichen Leistung gegenüber dem An spruchs berechtigten berechtigen oder die den Versicherungsvertrag ge gen über dem Anspruchsbe rech tigten unverbindlich machen (vgl. zum Ganzen BGE 130 III 323 E. 3.1). Sobald das Gericht vom Beweisergebnis überzeugt ist, wird die Beweislastverteilung ge genstandslos (BGE 118 II 147 E. 3a unten und 114 II 291 E. 2a Mitte). 1.5 Da der Nachweis rechtsbegründender Tatsachen im Bereich des Versicherungs ver trags regelmässig mit Schwierigkeiten verbunden ist, geniesst der beweis pflichtige Anspruchsberechtigte insofern eine Beweiserleichterung, als er in der Regel nur eine überwiegende Wahrscheinlichkeit für das Bestehen des geltend ge machten Versicherungsanspruchs darzutun hat. Allerdings kann der Versi cherer im Rahmen des Gegenbeweises Indizien geltend machen, welche die Glaub wür dig keit des Ansprechers erschüttern oder erhebliche Zweifel an seinen Schilde rungen erwecken. Gelingt der Gegenbeweis, dürfen die vom An spruchs be rech tigten behaupteten Tatsachen nicht als überwiegend wahrschein lich ge macht und damit nicht als bewiesen anerkannt werden. Der Hauptbeweis ist vielmehr gescheitert (BGE 130 III 326 E. 3.4 mit Hinweis, Urteil des Bun desge richts 5C.146/2000 vom 15. Februar 2001 E. 4b mit Hinweisen). 2. 2.1 Der sich bei den Akten befindenden Versicherungspolice vom 8. Januar 2013 ( Urk. 15/4) ist zu entnehmen, dass die Beklagte und die Y.___ GmbH einen kollektiven Krankenzusatzversicherungsvertrag abgeschlossen und darin für das gesamte Personal der Y.___ GmbH ein Kran kentaggeld in der Höhe von 80 % des AHV-beitragspflichtigen Verdienstes bis zu einem Höchstbetrag von Fr. 100‘000. -- über dem maximal versicherbaren UVG-Lohn für eine Leistungs dauer von 730 Tagen pro Fall ab züglich einer Wartefrist von 3 0 Tagen pro Fall vereinbart haben. Im Vertrag wurde auf die „ Allge meinen Ver tragsbedingungen für die kollektive Taggeldversicherung ", Ausgabe 2006 (Urk. 8/2 ; nachfolgend: AVB), welche durch Über na hme Vertragsbestandteil wurden, sowie auf die Be stimmungen des VVG verwiesen (vgl. Urk. 15/4 S. 4 ). 2.2 In Ziff. 4.1 der Versicherungspolice (Urk. 15/4 S. 3 ) wird die Nachleistung bei Austritt mit laufender Arbeitsunfähigkeit folgender massen umschrieben : „ In Abänderung von Artikel 25 und 47 der Allgemeinen Versicherungs bedin gungen (AVB) bezahlt SWICA das Taggeld für Krankheiten, die während der Ver trag sdauer eingetreten sind, noch bis zur Wiedererlangung der Ar beits fähigkeit, längstens jedoch bis zum Ablauf der vereinbarten Leistungs dauer. Diese Leistungen werden der Kollektivversicherung belastet. Neue Arbeitsunfähigkeiten sind nur versichert, sofern vom Übertrittsrecht in die Einzelversicherung Gebrauch gemacht wurde “. 2.3 In Ziff. 3 der AVB (Urk. 8/2 ) wir d das versicherte Ereignis „Krank heit“ wi e folgt umschrieben : „ Krankheit ist jede Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Ge sundheit, die nicht Folge eines Unfalls ist und die eine medizinische Untersu chung oder Be handlung erfordert oder eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat “. Die Arbeitsunfähigkeit wird in Ziff. 16 der AVB (Urk. 8/2 ) defi niert: „ Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit bedingte volle oder teilweise Unfähigkeit im bisherigen Beruf oder Aufgabengebiet zumutbare Arbeit zu leisten. Nach 3 Monaten Ar beitsunfähigkeit wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt “. Der Taggeldanspruch wird in Ziff. 12 und Ziff. 13 der AVB (Urk. 8/2) umschrie ben : „ Ist der Versicherte nach ärztlicher Feststellung arbeitsunfähig, bezahlen wir bei voller Arbeitsunfähigkeit das im Vertrag aufgeführte Taggeld. ( Ziff. 12) Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit von mindestens 25 % wird das Taggeld ent sprechend dem Grad der Arbeitsunfähigkeit ausgerichtet. ( Ziff. 13)“ 2.4 Vorformulierte Vertragsbestimmungen sind grundsätzlich nach den gleichen Regeln wie individuell verfasste Vertragsklauseln auszulegen. Gemäss Art. 18 Abs. 1 des Obligationenrechts ( OR ) ist bei der Beurteilung eines Vertrages so wohl nach Form als nach Inhalt der übereinstimmende wirkliche Wille und nicht die unrichtige Bezeich nung oder Ausdrucksweise zu beachten, die von den Par teien aus Irrtum oder in der Absicht gebraucht wird, die wahre Be schaffen heit des Vertrages zu verber gen. Es ist demnach in erster Linie der festgestellte wirk liche Wille der Ver tragsparteien massgebend. Lässt sich dieser nicht fest stellen, ist der mutmassli che Parteiwillen zu ergründen. Dieser ist nach dem Vertrauens grund satz zu ermitteln (BGE 119 II 372 E. 4b). Danach sind Wil lens erklärungen der Parteien so auszulegen, wie sie nach ihrem Wortlaut und Zu sammenhang so wie den gesamten Umständen vom Empfänger in guten Treuen verstanden wer den durften und mussten (BGE 111 II 279 E. 2b). Dabei hat das Gericht vom Wort laut aus zugehen und zu berücksichtigen, was sachge recht er scheint. Es ori en tiert sich dabei am dispositiven Recht, weil derjenige Vertrags partner, der die ses verdrän gen will, das mit hinreichender Deutlichkeit zum Ausdruck brin gen muss. Darauf, dass der Vertragspartner eine Vereinbarung nach Treu und Glauben in einem gewissen Sinne hätte verstehen müssen, darf sich die Gegenpartei nur be rufen, soweit sie selbst die Bestimmung tatsächlich so verstanden hat (vgl. BGE 105 II 16 E. 3a; Urteil des Bundesgerichts 4A_219/2010 vom 28. September 2010 E. 1, nicht publ. in: BGE 136 III 528). Die Auslegung nach dem Vertrau ensprin zip kann mithin nicht zu einem normativen Konsens führen, der so von keiner der Parteien gewollt ist (Urteil des Bundesgerichts 4A_538/2011 vom 9. März 2012 E. 2.2). 2.5 Schliesslich und subsidiär wird die Geltung vorformulierter AVB durch die so ge nannte Unklarheits- und die Ungewöhnlichkeitsregel eingeschränkt. Nach der Unklarheitsregel sind mehrdeutige Klauseln in Versicherungsverträgen ge gen den Versicherer als deren Verfasser auszulegen (BGE 122 III 118 E. 2a, 126 III 388 E. 9d). Diese Regel ist indessen erst dann anzuwenden, wenn die übrigen Aus le gungsmittel zu keinem Resultat führen und der bestehende Zwei fel nicht anders be seitigt werden kann (BGE 122 III 118 E. 2d). 2. 6 Nach der Ungewöhnlichkeitsregel sind von der globalen Zustimmung zu allge mei nen Vertragsbedingungen alle ungewöhnlichen Klauseln ausgenom men, auf deren Vorhandensein die schwächere oder weniger geschäftserfahrene Partei nicht gesondert aufmerksam gemacht worden ist. Der Verfasser von all gemei nen Geschäftsbedingungen muss nach dem Vertrauensgrundsatz davon ausgehen, dass ein unerfahrener Vertragspartner ungewöhnlichen Klauseln nicht zu stimmt. Die Ungewöhnlichkeit beurteilt sich aus der Sicht des Zustim menden im Zeit punkt des Vertragsabschlusses (BGE 135 III 1 E. 2.1 mit Hin weisen). 3. 3.1 Mangels eines übereinstimmenden wirklichen Willens sind die Klauseln der AVB und der ZVB nach dem Vertrauensprinzip und somit nor mativ auszulegen. Ent schei dend ist daher, wie die Y.___ GmbH als andere Vertragspar tei die Klauseln verstehen durfte und musste. In Ziff. 3 der AVB ist der Begriff der Krank heit als eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit, die nicht Folge eines Unfalls ist und die eine medizinische Untersuchung oder Behandlung er fordert oder eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat, definiert. Diese Definition stimmt grundsätzlich mit der als allgemein gebräuchlich gel tenden Definition der Krankheit von Art. 3 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des So zialversiche rungsrechts (ATSG) überein. Gleiches gilt für die Definition der Ar beits unfähigkeit von Ziff. 16 der AVB, welche abgesehen von der darin ausdrück lich erwähnten Frist von 3 Monaten für eine Berücksichti gung einer zumut ba ren Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbe reich grundsätzlich mit der in Art. 6 ATSG enthaltenen Definition der Arbeits unfähigkeit übereinstimmt. 3.2 Bei den erwähnten Vertragsbestimmungen und Klauseln der AVB handelt es sich weder um unklare noch um ungewöhnliche Klausel n, welche von der glo ba len Zustimmung ausgenommen und auf welche gesondert auf merksam hätte ge macht werden müssen (Ungewöhnlichkeitsregel; vgl. Urteil des Bundesge richts 4C.175/2004 vom 31. August 2004 E. 2.3.1). Die Y.___ GmbH musste nach dem klaren Wortlaut der AVB die Begriffe der Krankheit und der Arbeits unfähigkeit nach dem Vertrau ensprinzip daher grundsätzlich im Sinne der in Art. 3 und Art. 6 ATSG enthaltenen Begriffsbestimmungen verstehen. 4. 4.1 Im Folgenden ist die für den streitigen Taggeldanspruch massgebende medizini sche Aktenlage zu prü fen. 4.2 Die Ärzte der Klinik A.___, B.___, Dr. med. C.___, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie FMH, und Prof. Dr. med. D.___, Facharzt für Neu ro logie FMH, erwähnten in ihrem Gutachten vom 5. April 2012 ( Urk. 8/9), dass sie die Klägerin am 5. März 2012 psychiatrisch untersucht h ätten und diagnos tizierten eine depressive Anpassungsstörung vom Schweregrad einer mittelgra digen depressiven Episode (S. 8). Der Hausarzt der Klägerin habe sie ab dem 2 2. November 2011 krankgeschrieben (S. 3 f.). Bei der Klägerin bestehe eine de pressive Stimmung, eine innere Unruhe und Angespanntheit, ein phasenweise ge hemmter Antrieb, eine Neigung zum Grübeln und zum Gedankenkreisen so wie eine Fixierung auf Vorgänge an ihrer Arbeitsstelle (S. 7). Sie leide unter einer mittelschweren depressiven Episode ( Urk. 9). Dabei handle es sich um ein deut liches depressives Syndrom, welches durch eine affektive Instabilität und deutli che vegetative Auffälligkeiten gekennzeichnet sei. Die Depressivität sei gemäss den Angabe n der Klägerin durch eine glaubhafte Überforderungssituation am Arbeitsplatz entstanden (S. 8). Auf Grund der affektiven Instabilität und der vegetativen Auffälligkeiten, insbe sondere der Schlafstörungen, der Antriebshemmung und der verminderten Be last barkeit, bestehe gegenwärtig eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Der Klä ge rin sei die Ausübung von Nacht- und Schichtarbeit und von Arbeiten mit un regelmässigen Arbeitszeiten im Rahmen der Wiedereingliederung und mittel fristig aus Gründen der Rückfallprophylaxe nicht zuzumuten. Der Klägerin werde die Aufnahme einer psychiatrisch-psychotherapeutische n Behandlung empfohlen, wobei gemäss den Leitlinien der Depressionsbehandlung und des Schweregrades der Symptomatik eine Kombination aus einer sedierenden und schlafan stossen den antidepressiven medikamentösen Behandlung und aus einer psychothera peu tischen Behandlung indiziert sei. Nach Aufnahme einer solchen Therapie sei ab 1. Juni 2012 eine Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit in mo natlichen Schritten von 25 % bis zur vollen Arbeitsfähigkeit zu erwarten (S. 10). 4.3 In seiner Stellungnahme vom 1 1. Mai 2012 ( Urk. 8/8) nahm Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, zum Gutachten von Dr. C.___ und Dr. D.___ vom 5. April. 2012 Stellung und erwähnte, dass die Klägerin seit dem 2 1. März 2012 in seiner Behandlung stehe. In seiner Stellungnahme vom 1 1. Juli 2012 ( Urk. 8/10) führte Dr. E.___ aus, dass die Klägerin seit dem 2 1. März 2012 auf Grund einer anhaltend schwe ren Anpassungsstörung, welche durch chaotische Verhältnisse am Ar beitsplatz der Klägerin ausgelöst worden sei, in seiner Behandlung stehe. Er habe der Klä gerin mit Zeugnis vom 1 1. Juni 2012 mit Wirkung ab 3 0. Mai 2012 für weitere zwei bis drei Wochen eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert (S. 2). Mit Bericht vom 1 1. September 2012 ( Urk. 8/13) stellte Dr. E.___ fest, dass die Klägerin unter einer anhaltend schweren Anpassungsstörung leide, welche im Zusammenhang mit sich überstürzenden, bedrohlichen und verunsi chernden Ereignissen an ihrem Arbeitspla tz bei der Y.___ GmbH stehe (S. 2). Die Klägerin sei affektiv und gedanklich auf die Geschehnisse an ihrem Arbeits platz fokussiert (S. 4). Mit der psychotherapeutischen Aufarbeitung der Vorfälle an ihrem Arbeitsplatz seien bei der Klägerin zunehmend verdrängte Gefühle im Zu sammenhang mit ihrem auffälligen und traumatisierenden Elternhaus ins Be wusstsein getreten. Sie werde durch Nachhallerinnerungen an ihr gewalttäti ges, unberechenbares und manipulierendes Elternhaus emotional aufgewühlt. Bei der Klägerin sei gutachterlich durch Dr. C.___ und Dr. D.___ zutreffend eine depressi ve Anpassungsstörung diagnostiziert worden. Dr. C.___, welcher Inha ber einer Praxis in F.___ sei, habe indes (unzutreffende) „wahrsagerische Prophe zeiungen bezüglich der Entwicklung der Arbeitsfähigkeit“ der Klägerin getätigt (S. 5). Obwohl sich die Symptomatik bei der Klägerin leicht gebessert habe, habe vor Ende August 2012 keine Arbeitsfähigkeit bestanden. Da das Be schwerdebild damit eine Dauer von 6 Monaten überschritten habe, sei von einer Angst- und depressiven Störung mit vorwiegender Beeinträchtigung anderer Gefühle aus zugehen (S. 6). Bis 9. September 2012 habe eine vollständige Ar beitsunfähigkeit bestanden. Ab 1 0. September 2012 sei von einer Arbeitsfähig keit von 30 %, vor erst für 1 bis 2 Monate, auszugehen (S. 7). 4.4 Am 2 6. September 2012 ( Urk. 8/14) nahmen Dr. C.___ und Dr. D.___ zu den Stellung nahmen von Dr. E.___ vom 1 1. Juli und vom 1 1. September 2012 Stellung und erwähnten, dass darin ein aktueller psychiatrischer Befund fehle (S. 1). Dr. E.___ sei insofern nicht zu folgen, als dieser die Mei nung vertreten habe, dass es nicht angehe, eine Arbeitsfähigkeitsbeurteilung anläss lich eines einzigen psychiatrischen Untersuchungstermins vorzunehmen. Vielmehr verhalte es sich so, dass die weit überwiegende Zahl versicherungsme dizinisch-psychiatrischer Beurteilungen zulässigerweise auf der Grundlage einer einmali gen Untersuchung erfolg t e n. Die Arbeitsfähigkeits beurteilung en durch Dr. E.___ enthielten keine AMDP-konforme Befund e und sei en deshalb nicht nachzuvollziehen. Eine schwe re psychiatrische Störung, wie von Dr. E.___ attestiert, hätte ein deutige leitliniengerechte therapeutische Konsequenzen nach sich ziehen müs sen. Da dies nicht geschehen sei, sei die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung gemäss dem Gutachten vom 5. April 2012 weiterhin vertretbar. Der zu erwartende klinische Verlauf auf ein zu erwartendes Ansprechen de pressiver Störungen auf eine leitliniengerechte Behandlung sei evidenzbasiert, wes halb prognostische Einschätzungen möglich seien. Der Beurteilung durch Dr. E.___, insofern dieser eine prognostische Einschätzung der Ar beits fähigkeit als spekulativ qualifizierte, sei daher nicht zu folgen (S. 2). 4.5 Dr. E.___ erwähnte in seinem Bericht vom 1 6. Oktober 2012 (Urk. 8/15), dass die psychotherapeutische Behandlung ab Mitte Juli 2012 habe intensiviert werden müssen. Neben den Problemen im Zusammenhang mit dem Arbeits platz, den Kindheits- und Jugendtraumata seien neu erhebliche finanzi elle Probleme dazugekommen (S. 4). Die medikamentöse Behandlung werde auf Wunsch der Klägerin auf eine höchstens leicht sedierende und anxiolytische Medikation beschränkt ( Urk. 5). Am 1. November 2012 ( Urk. 8/17) nahm Dr. E.___ erneut zum Gutach ten von Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ Stellung und erwähnte, dass die mutmass liche Annahme der Gutachter zur Entwicklung der Arbeitsfähigkeit nicht einge treten sei, und dass diese zu U nrecht bei ihm als behandelndem Psychiater keine Auskünfte eingeholt h ätt e n (S. 8). 4.6 Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ nahmen am 5. ( Urk. 8/18) und 1 4. November 2012 ( Urk. 8/19) zu den Berichten von Dr. E.___ 1 6. Oktober und 1. Novem ber 2012 Stellung und hielten an ihre r Beurteilung der Arbeitsfähig keit vom 5. Apri l 2012 fest. Die Gutachter führten aus, dass sich aus den Stel lungnahmen von Dr. E.___ eine leitliniengerechte Behandlung einer schwerwiegenden psy chiatrischen Erkrankung der Klägerin nicht ableiten lasse ( Urk. 8/18 S. 2). E ine Einbeziehung von Dr. E.___ in die Begutachtung sei entbehrlich gewesen, da die medizinische Sachlage nicht komplex gewesen sei und da sie den Sachverhalt auf Grund der Ergebnisse de s eigenen klinischen Befundes sowie auf Grund der Vorakten hätten beurteilen können ( Urk. 8/19 S. 2). 4.7 Dr. E.___ erwähnte in seinem Bericht vom 1 1. Januar 2013 ( Urk. 8/20), dass mit einer unerwarteten Akzentuierung negativer Kindheits- und Jugender lebnisse Mitte September 2012 eine Intensivierung der Behandlung erforder lich gewesen sei. Die Klägerin habe zudem im November 2012 an einer Erkäl tung gelitten, in deren Rahmen sie sich an zwei unver schuldet erlittene Auto unfälle, welche sich in den Jahren 2003/2004 und 2008/2009 ereignet hätten, erin nert habe. Sie habe unter ähnlichen Beschwerden gelitten, unter denen sie nach den er wähnten Unfällen gelitten habe, insbesondere Kopf- und Nackenschmer zen, HWS-Beschwerden, Sensibilitätsstörungen, psychische Auffälligkeiten, Konzen tra tions - und Aufmerksamkeitsstörungen sowie Schlafstörungen (S. 2 f.). Auf Grund der komplexen psychischen Belastungen und eines grippalen Infekts sei es zum Aufflackern eines durch den Unfall aus dem Jahre 2006 oder 2007 ver ur sachten zervikalen Schmerzsyndrom s gekommen (S. 3). 5. 5.1 Den obenerwähnten medizinischen Akten lässt sich entnehmen, dass die Kläge rin seit November 2011 an einer psychischen Gesundheitsbeeinträchtigung im Rahmen einer Überforderungssituation an ihrem Arbeitsplatz litt. Die Klägerin, welche vorerst von ihrem Hausarzt behandelt wurde, stand ab 2 1. März 2012 in psychiatrischer Behandlung (E. 4.3). In ihrer Beurteilung des Gesundheitsscha dens der Klägerin in diagnostischer Hinsicht kamen die beteiligten psychiatri schen Fachärzte grundsätzlich zu einem übereinstimmenden Ergebnis. Während Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ in ihrem Gutachten vom 5. April 2012 (vorste hend e E. 4.2) eine depressive Anpassungsstörung vom Schweregrad einer mit telgra di gen depressiven Episode diagnostizierten, stellte Dr. E.___ am 1 1. Juli 2012 eine durch chaotische Verhältnisse am Arbeitsplatz ausgelöste, anhaltend schwere Anpassungsstörung fest. In seinem Bericht vom 1 1. September 2012 stellte Dr. E.___ einerseits fest, dass die Klägerin unverändert unter einer anhaltend schwere n Anpassungsstörung leide. Ande rerseits stellte er auf Grund des Umstandes, dass das Beschwerdebild schon mehr als 6 Monate a n ge dauert habe, die Diagnose einer Angst- und depressiven Störung mit vor wie gen der Beeinträchtigung anderer Gefühle. 5.2 In ihrer Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Klägerin kamen die beteiligten psy chiatrischen Fachärzte indes teilweise zu anderen Ergebnissen. Während Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ in ihrem Gutachten vom 5. April 2012 davon aus gingen, dass zum Zeitpunkt der Begutachtung der Klägerin vom 5. März 2012 auf Grund einer affektiven Instabilität vegetativer Auffälligkeiten eine vollstän dige Arbeits un fähig keit bestanden habe, und dass nach Aufnahme einer leitlini engerechten psy chiatrisch-psychotherapeutische n Behandlung im Sinne einer Kombination einer sedierenden und schlafanstossenden antidepressiven medi kamentösen Be hand lung mit einer psychotherapeutischen Behandlung ab 1. Juni 2012 von eine r Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit in monatlichen Schrit ten von 25 % bis zur vollen Arbeitsfähigkeit auszugehen sei (vorstehende E. 4.2), vertrat Dr. E.___ a m 1 1. Juli 2012, am 1 1. September 2012 (vorste hende E. 4.3) und am 1 1. Januar 2013 (vorstehende E. 4.7) die Aussicht, dass vom 3 0. Mai bis 9. Sep tem ber 2012 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit und vom 1 0. September 2012 bis 1 9. Dezember 2012 eine Arbeitsfähigkeit von 30 % bestanden habe. 6. 6.1 Privatgutachten gelten als Bestandteil der Parteivorbringen (Urteil des Bundes ge richts 4A_505/2012 vom 6. Dezember 2012 E. 3.5, BGE 132 III 83 E. 3.4; vgl. auch BGE 127 I 73 E. 3f/ bb ). Der Umstand allein, dass eine ärztliche Stellung nahme von einer Partei eingeholt und in das Verfahren eingebracht wird, recht fertig t nach der Rechtsprechung indes nicht, am Beweiswert dieses Partei gutach tens zu zweifeln (BGE 125 V 351 E. 3 b/ dd ). Beweiswert kann ins beson dere auch einem nachträglich eingeholten Gutachten zukommen, sofern ein lü cken loser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die ärztliche Beur teilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhaltes geht (Urteil des Bun des gerichts 4A_505/2012 vom 6. Dezember 2012 E. 3.6). 6.2 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sam men hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 6.3 Wie bereits erwähnt (vorstehende E. 3.2), können bei der Auslegung des Begriffs der Arbeitsunfähigkeit von Ziff. 16 der AVB die Materialien und die Recht spre chung zu der inhaltlich grundsätzlich übereinstimmenden Definition der Ar beits unfähigkeit von Art. 6 ATSG herangezogen werden. Unter relevanter Ar beits un fähigkeit im Sinne von Artikel 6 ATSG ist nach der Rechtsprechung (Urteile des Bundesgerichts 9C_49/2010 vom 23. Februar 2010 E. 1 und 8C_380/2009 vom 17. September 2009 E. 2.1; SVR 2008 BVG Nr. 31 S. 126) eine Einbusse an funk tionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu ver stehen. Das heisst, es muss arbeitsrechtlich in Erschei nung treten, dass die ver si cherte Person an Leistungsvermögen eingebüsst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entsprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeit gebers oder durch gehäufte, aus dem Rahmen fal len de gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle. Die Leistungseinbusse muss daher in aller Regel dem seinerzei ti gen Arbeitgeber aufgefallen sein. Eine erst nach Jah ren rückwirkend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit ge nügt nicht. Vielmehr muss der Zeit punkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit mit dem Beweisgrad der überwie gen den Wahrscheinlichkeit echtzeitlich nachge wiesen sein. Dieser Nachweis darf nicht durch nachträgliche erwerbliche oder medizi nische Annahmen und speku lative Überlegungen ersetzt werden (Urteil des Bundesgerichts 9C_368/2008 vom 11. September 2008 E. 2 mit Hinweisen). 6.4 Obwohl Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ in ihrem Gutachten vom 5. April 2012 fest stellten, dass der Klägerin nach Aufnahme einer leitliniengerechten psychi atrisch-psychotherapeutische n Behandlung ab 1. Juni 2012 die Ausübung der bisheri gen Tätigkeit im Umfang eines Arbeitspensums von 25 %, ab 1. Juli 2012 im Umfang eines solchen von 50 %, ab 1. August im Umfang eines solchen von 75 % und ab 1. September im Umfang eines vollzeitlichen Arbeitspensums zu zumuten sei, handelt es sich bei der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ nicht um eine prospektive Beurteilung einer zukünftigen Ar beitsfähig keit. Denn Dr. C.___ und Dr. D.___ nahmen am 2 6. September 2012 ( vorstehende E. 4.4 ), am 5. und am 1 4. November 2012 ( vorstehende E. 4.6) auf Grund der Akten ergänzend zu den späteren, durch den behandelnden psychi atrischen Fach arzt der Klägerin erhobenen echtzeitlichen Befunden und Ar beitsfähigkeits be urteilungen Stellung und stellten fest, dass die durch den be handelnden psy chi a trischen Facharzt dokumentierte Entwicklung des psychi schen Gesundheits zu standes der Klägerin keinen Anlass darstelle, um von ihrer eigene n Arbeits fähigkeitsbeurteilung vom 5. April 2012 abzuweichen. Mittelbar stellen die Be urteilungen durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ vom 5. April, vom 2 6. Septem ber, vom 5. und vom 1 4. November 2012 daher durchaus echtzeitli che Beurtei lungen der Arbeitsfähigkeit der Klägerin dar. 6.5 Das Gutachten vom 5. April 2012 und die nachfolgenden, dieses ergänzenden Stellungnahmen vom 2 6. September, vom 5. und vom 1 4. November 2012 er füllen die nach der Rechtspre chung für eine beweiskräf tige medizi nische Ent schei dungs grundlage vor aus gesetzten formellen und ma teriellen Kriterien. Denn einerseits verfügt der das Gutachten und die dieses er gänzenden Stellung nah men mitverfassende Dr. C.___, welcher Facharzt für Psy chiatrie und Psychotherapie ist, über eine für die Beurteilung der geklagten psy chi schen Beschwerden ange zeigte fachme di zinische Spezialisierung. Anderer seits haben sich die Experte n einge hend mit den me dizini schen Vorakten und insbesondere den Beurtei lungen und Stellungnahmen des behandelnden Psychi aters der Klägerin, Dr. E.___, sowie den Ergebnissen der von ihnen durchgeführten spe zialärztlichen Un tersuchungen auseinander gesetzt und be gründete n ihre Schlussfolgerungen, wonach die Klägerin an einer depressive Anpassungsstörung vom Schweregrad einer mittelgradigen depressiven Episode leide, und wonach bis 3 1. Mai 2012 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, ab 1. Juni 2012 eine solche von 75 %, ab 1. Juli 2012 eine solche von 50 %, ab 1. August 2012 eine Arbeitsunfähigkeit von 25 % und ab 1. September 2012 eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit in der bis herigen Tätigkeit der Klägerin bestanden habe, in nach vollziehbarer Weise. 6.6 6.6.1 Die Beurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ vermag auch in inhaltlicher Hinsicht zu über zeu gen. Denn nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts zum VVG ist die im Bereich der Invalidenversicherung ergangene Rechtspre chung des Bundesgerichts zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei som atofor men Schmerz störungen (und damit ähnliche n pathogenetisch -ätiologisch un klare n syndro ma le n Beschwerdebilder n ohne nachweisbare organische Grund lage ) auch auf Streitigkeiten aus dem VVG unterliegenden Zusatzversicherung s verträgen zur so zia len Krankenversicherung über Taggeldleistungen anzuwen den (Urteil des Bundesgerichts 4A_5/2011 vom 2 4. März 2011 E. 4.3.2.1). 6.6.2 E ine fachärztlich (psychiatrisch) diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerz störung begründet als solche noch keine Invalidität. Vielmehr besteht eine Vermutung, dass die somatoforme Schmerzstörung oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar sind. Bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, können den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar machen, weil die versicherte Per son alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt. Ob ein solcher Ausnahmefall vorliegt, entscheidet sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien. Im Vordergrund steht die Feststellung einer psychischen Komorbidität von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprä gung und Dauer. Massgebend sein können auch weitere mit gewisser Intensität und Konstanz erfüllte Faktoren, so: chronische körperliche Begleiterkrankun gen ; ein mehrjähriger, chronifizierter Krankheitsverlauf mit unveränderter oder progre dien ter Symptomatik ohne längerdauernde Rückbildung; ein ausgewiese ner so zialer Rückzug in allen Belangen des Lebens; ein verfestigter, therapeu tisch nicht mehr beeinflussbarer innerseelischer Verlauf einer an sich miss glückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbewältigung (primärer Krank heitsgewinn ; „Flucht in die Krankheit"); ein unbefriedigendes Behandlungser gebnis trotz kon sequent durchgeführter ambulanter und/oder stationärer Be handlung (auch mit unterschiedlichem therapeutischem Ansatz) und geschei terte Rehabilitations mass nahmen bei vorhandener Motivation und Eigenan strengung (kooperative Hal tung) der versicherten Person. Je mehr dieser Krite rien zutreffen und je aus geprägter sich die entsprechenden Befunde darstellen, desto eher sind – aus nahms weise - die Voraussetzungen für eine zumutbare Willensanstrengung zu verneinen (BGE 130 V 352, 131 V 49 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3 ff. ). Die im Bereich der somatoformen Schmerzstörungen entwickelten Grundsätze wer den rechtsprechungsgemäss bei der Würdigung des invalidisie renden Cha rak ters von Fibromyalgien (BGE 132 V 65 E. 4), dissoziativen Sensi bilitäts - und Emp findungsstörungen (SVR 2007 IV Nr. 45 S. 150, I 9/07 E. 4 am Ende), Chronic Fatigue Syndrome (CFS; chronisches Müdigkeitssyndrom) und Neuras thenie (Urteile 9C_662/2009 vom 17. August 2010 E. 2.3; 9C_98/2010 vom 28. April 2010 E. 2.2.2 und I 70/07 vom 14. April 2008 E. 5), bei dissozia tiven Bewegungsstörungen (Urteil 9C_903/2007 vom 30. April 2008 E. 3.4), bei einer HWS-Verletzung (Schleudertrauma) ohne organisch nachweisbare Funkti ons fälle (BGE 136 V 279) sowie bei nicht organischer Hypersomnie (BGE 137 V 64 E. 4.1 und 4.2 mit Hinweisen) analog angewendet, nicht hingegen, wenn sich die Frage nach der invalidisierenden Wirkung einer Cancer-related Fatigue stellt ( BGE 139 V 346 E. 3 mit Hinweisen ). 6.6.3 Nach der Rechtsprechung stellen sodann depressive Störung en (ICD-10 F33.1) im Sinne mittelgradige r depressive r Episoden grundsätzlich keine von depressi ven Ver stimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression en im Sinne eines verselbstständigte n Gesundheitsschadens dar (Urteil e des Bundes gerichts 9C_605/2012 E. 3.3 und 9C_736/2011 vom 7. Februar 2012 E. 4.2.2.1 mit Hin wei sen). Des Weiteren stellen ICD-10-Z-Kodierungen nach der Recht sprechung keine rechtserheblichen Gesundheits beeinträchtigungen dar (Urteil des Bundes gerichts 9C_537/2011 E. 3.3). 6.6.4 Ferner muss nach der Rechtsprechung (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 E. 3.2 mit Hinweisen) eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krank heitswert desto ausgeprägter vorhanden sein, j e stärker psy chosoziale oder soziokulturelle Faktoren im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Be schwerdebild mitbestimmen. Das bedeutet, dass das klinische Be schwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokul tu rell en und psychosozialen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psy chia trisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von de pressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psy chischen Lei dens zustand. Solche von der soziokulturellen oder psychosozialen Belastungs situation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unab dingbar. Wo der Gutachter dagegen im Wesentlichen nur Befunde er hebt, wel che in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinrei chende Er klärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisieren der psy chischer Gesundheitsschaden gegeben. Ist anderseits eine psychische Störung von Krankheitswert schlüssig erstellt, kommt der Frage zentrale Be deutung zu, ob und inwiefern, allenfalls bei geeigneter therapeutischer Be handlung, von der ver sicherten Person trotz des Leidens willensmässig erwartet werden kann, zu ar beiten (eventuell in einem geschützten Rahmen) und einem Erwerb nachzu gehen (Urteil e des Bundesgerichts 9C_537/2011 E. 3.2 und 8C_302/2011 vom 2 0. September 2011 E. 2.5.1). Soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren selbstständig und insofern direkte Ursachen der Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sind, liegt keine Krank heit im Sinne der Invalidenversicherung vor. Wenn und soweit solche Umstände zu einer eigentlichen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen verselbstständigten Gesundheitsschaden aufrechterhal ten oder den Wir k ungsgrad seiner - unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen besteh enden - Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar in validitäts begrün dend auswirken ( Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 E. 3.2). 6.6.5 Die Beurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___, welche eine depressive An passungsstörung vom Schweregrad einer mittelgradigen depressiven Episode di agnostizierten, und welche davon ausgingen, dass nach Aufnahme einer leitli ni engerechten psychiatrisch-psychotherapeutische n Behandlung bis 3 1. Mai 2012 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, ab 1. Juni 2012 eine solche von 75 %, ab 1. Juli 2012 eine solche von 50 %, ab 1. August 2012 eine Arbeitsunfähigkeit von 25 % und ab 1. September 2012 eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit be standen habe, stimmt insofern mit der obenerwähnten Rechtsprechung (vor steh ende E. 6.6.4 ) überein, wonach für die Annahme einer Krankheit im Sinne der Inva lidenversicherung sowie der Krankenzusatztaggeldversicherung eine von einer soziokulturellen oder psychosozialen Belastungssituation zu unterschei den d e und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störung mit Aus wir kung en auf die Arbeitsfähigkeit beziehungsweise eine von depressiven Verstimmungs zuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand verlangt wird. Den Akten ist denn auch zu entnehmen, dass die psychische Gesundheitsbeein trächtigung der Klägerin wesentlich durch eine ausgeprägte psychosoziale Be lastungssituation an ihrem bisherigen Arbeitsplatz bei der Y.___ GmbH ver ursacht und unterhalten wurde. Unter diesem Umständen vermag die Arbeitsfä higkeitsbeurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___, welche von einer stu fen weise Zunahme der Arbeitsfähigkeit ab 1. Juni 2012 ausgingen, und welche für die Zeit vom 1. bis 3 0. Juni 2012 eine Arbeitsunfähigkeit von 75 %, vom 1. bis 3 1. Juli 2012 eine solche von 50 %, vom 1. bis 3 1. August 2012 eine sol che von 25 % und für die Zeit ab 1. September 2012 eine uneingeschränkte Ar beits fähigkeit feststellten, zu überzeugen, so dass darauf abgestellt werden kann. 6.7 Die Vorbringen der Klägerin gegen die Schlüssigkeit der Beurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ vermögen an diesem Bewe isergebnis nichts zu än dern. Der Kläger in ist insbesondere nicht zu folgen, wenn sie geltend machen will, dass Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ auf Grund ihrer Tätigkeit für die Beklagte nicht unabhängig und wirtschaftlich von dieser abhängig sei en (Urk. 11 S. 2 ). Denn einerseits handelt es sich vorliegend weder um eine Streitigkeit der sozia len Krankenversicherung, noch kommt Dr. C.___ und Dr. D.___ eine Funktion als Vertrauensarzt im Sinne von Art. 57 KVG bei der Beklagten zu. Zudem gilt es zu beachten, dass nach der Rechtspre chung selbst ein regelmässige r Beizug ei nes Gutachters oder einer Begutach tungsinstitution durch den Versicherungs träger, die Anzahl der beim selben Arzt in Auftrag gegebenen Gutachten und Berichte so wie das daraus resul tierende Honorarvolumen für sich allein ge nommen keine Ausstandsgründe darstellen ( vgl. BGE 137 V 210 E. 1.3.3). 6.8 Nicht zu überzeugen vermögen indes die Arbeits fähigkeitsbeurteilungen durch Dr. E.___. Denn obwohl dieser in seinen Berichten und Stellungnah men davon ausging, dass die psychische Gesundheits beein trächtigung der Klä gerin durch ausgeprägte Schwierigkeiten und starke Belastungen am Arbeits platz ver ursacht und unterhalten wurde, hat Dr. E.___ in seiner Beur tei lung der Arbeitsfähigkeit der Klägerin die Rechtsprechung nicht berücksich tigt, wonach Befunde, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Um ständen ihre hin reichende Erklärun g finden und gleichsam in ihnen aufgehen, kein en ei ne Ar beitsfähigkeit begründenden Gesundheitsschaden von Krankheits wert darstellen. Unter diesen Umständen kann mangels einer nachvollziehbaren Begründung auf die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung durch Dr. E.___ nicht abgestellt werden. Nicht zuletzt gilt es bezüglich der Einschätzungen von Dr. E.___ die Er fahrungs tatsa che zu be achten, dass be han delnde Ärzte im Hinblick auf ihre auf trags rechtliche Ver trau ensstellung mitun ter eher zugunsten ihrer Pati enten aus sagen dürften (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). 6. 9 Der Beurteilung durch Dr. E.___ ist auch insofern nicht zu folgen, als dieser in seinen Stellungnahmen ( Urk. 8/10 S. 1, Urk. 8/177 S. 2) wiederholt die Auffass ung vertrat, dass auf die Beurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ nicht abzustellen sei, weil diese lediglich eine Stunde beziehungsweise höchstens 1.5 Stunden für die Begutachtung aufgewendet hätten. Aus diesem Grunde lässt sich das Gutachten Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ indes nicht als beweisuntaug lich qualifizieren. Den n nach der Rechtsprechung hängt der für eine psychiatri sche Untersuchung zu betreibende zeitliche Aufwand von der Fragestellung und der zu beurteilenden Psychopathologie ab und es lässt sich ein genereller Zeit rahmen für eine Untersuchung nicht allgemeingültig definieren (Urteile des Bun desgerichts 9C_55/2009 vom 1. April 2009 E.3.3, I 719/03 vom 1 7. November 2006 und I 1094/06 vom 1 4. November 2007). 6. 10 Gestützt auf die nachvollziehbare Beurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ steht daher fest, dass ab dem Zeitpunkt der Begutachtung vom 5. März 2012 bis 3 1. Mai 2012 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, vom 1. bis 3 0. Juni 2012 eine solche von 75 %, vom 1. bis 3 1. Juli 2012 eine solche von 50 % und vom 1. bis 3 1. August 2012 eine solche von 25 % bestand. Demgegenüber ist fü r die Zeit ab 1. September 2012 eine Arbeitsunfähigkeit der Klägerin mit dem mass gebenden Beweisgrad der überwie genden Wahrscheinlichkeit nicht ausge wiesen. Nach dem Gesagten hat die Beklagte einen Anspruch der K lägerin auf weitere Taggeldleistungen bis Ende Juli 2012 zu Recht verneint. 7. 7.1 Zu prüfen bleibt, wie es sich mit dem Anspruch auf Taggeldleistungen ab August 2012 verhält. 7.2 Wie bereits erwähnt (vorstehende E. 2.3), wir d das Taggeld gemäss Ziff. 13 der AVB ( Urk. 8/2) bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit von mindestens 25 % entspre chend dem Grad der Arbeitsunfähigkeit ausgerichtet. 7.3 Gemäss der Beurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ bestand in der Zeit vom 1. bis 3 1. August 2012 eine Arbeitsunfähigkeit der Klägerin in der bisheri gen Tätigkeit von 25 %. In diesem Umfang ist gemäss Ziff. 13 der AVB ein Tag geldanspruch der Klägerin daher grundsätzlich ausgewiesen. 7.4 In den Akten befindet sich indes ein von der Klägerin unterzeichnetes und an die Beklagte adressiertes, mit „Abtretungserklärung“ bezeichnetes Schreiben vom 3 0. Oktober 2012 ( Urk. 8/16). Darin beauftragte die Klägerin die Beklagte, die ihr ab 1. August 2012 zustehenden Krankentaggelder an die Sozialbehörde der Gemeinde G.___ zu überweisen und mit der gewährten wirtschaft li chen Hilfe zu verrechnen. Damit bleibt zu prüfen, ob die Klägerin – wie die Beklagte geltend macht (Urk. 7 S. 5 Ziff. 8, Urk. 14 S. 3) - ihre Ansprüche auf ein Taggeld für die Zeit ab 1. Au gust 2012 rechtsgültig an die Gemeinde G.___ abgetreten hat. 7.5 Gemäss Art. 87 VVG haben, wie bereits erwähnt (vorstehende E. 1.3), die Ar beit nehmer einen unmittelbaren Anspruch auf die Versicherungsleistung bei Eintritt des Versicherungsfalles. Beim direkten Forderungsrecht handelt es sich indes nicht um eine Begünstigung im Sinne von Art. 76 VVG, sondern der ver sicherte Dritte erwirbt mit dem Versicherungsfall ipso iure einen eigenen, di rekten An spruch gegen den Versicherer und wird damit Anspruchsberechtigter (Peter Stein in: Heinrich Honsell /Nedim Peter Vogt/Anton K. Schnyder [Hrsg.], Basler Kom men tar zum VVG, Basel 2001, Art. 87 VVG N 15). Dieses direkte Forderungs recht bezweckt, den Versicherten vor leistungsgefährdendem Ver halten des Ver sicherungs nehmers zu schützen und will gleichzeitig verhindern, dass der Ver sicherungsnehmer die Versicherungsleistung missbräuchlich ver wendet und so den Anspruch des Versicherten gefährdet. Aus diesen Gründen wird der Ver si cher te mithin Anspruchsberechtigter; er ist aber nicht Vertrags partei. Abgesehen vom unmittelbaren Recht auf die Versicherungsleistung blei ben alle übrigen Rechte und Pflichten aus dem Kollektivversicherungsvertrag, insbesondere auch die Pflicht, die Prämien zu bezahlen, beim Versicherungs nehmer (Urteil des Bun desgerichts 5C.41/2001 vom 3. Juli 2001 E. 2c). 7.6 Der Anspruchsberechtigte ist selber gehalten, seine Rechte gegenüber dem Ver si cherer zu wahren und seine Forderung direkt diesem gegenüber geltend zu machen (Christoph Frey/Nathalie Lang, in: Heinrich Honsell /Nedim Peter Vogt/ Anton K. Schnyder /Pascal Grolimund [Hrsg.], Basler Kommentar VVG Nachfüh rungsband, Basel 2012, Art. 87 VVG ad N 18). Der Versicherungsan spruch steht ausschliesslich dem Anspruchsberechtigten zu. Der Versicherer kann nur an die sen mit befreiender Wirkung zahlen. Zahlungen des Versiche rers an den Ver sicherungsnehmer wirken grundsätzlich nicht befreiend (Chris toph Frey/Nathalie Lang, a.a.O., Art. 87 VVG ad N 23). Art. 98 VVG bestimmt, dass die Regelung von Art. 87 VVG nicht zu Ungunsten des Versicherungsnehmers beziehungsweise des Anspruchsberechtigten abgeän dert werden kann. Dies hindert den Anspruchsberechtigten indes nicht, seine An sprüche nach eingetretenem Schadenfall an den Versicherungsnehmer oder einen anderen abzutreten. Vereinbarungen über den dem Anspruchsberechtig ten noch nicht angewachsenen Versicherungsanspruch zu Gunsten des Versi cherungs neh mers sind jedoch unzulässig (Peter Stein, a.a.O., Art. 87 VVG N 16). 7.7 In BGE 104 II 44 E. 4 und bestätigt in BGE 119 II 361 E. 4 ist das Bundesgericht von seiner früheren Rechtsprechung, wonach die Personenversicherung als Ge gen satz zur Sachversicherung angesehen und im Ergebnis als Summenversi che rung qualifiziert worden ist, abgekommen und hat befunden, die Rechtsnatur der zu erbringenden Leistung sei im Einzelfall zu prüfen. Sobald die vermö gens rechtliche Einbusse eine selbständige Bedingung des Anspruchs auf Leis tung sei, liege eine Schadenversicherung vor. Dies ist bei durch die Ar beitgeberin für ihre Angestellten abgeschlossenen Taggeldversicherungen, bei welchen es sich um Lohnausfallversicherung en handelt, stets der Fall. Diese Versicherungen stellen bei Unselbständig erwerbenden in jedem Fa ll eine Scha denversicherung dar (Ur teil des Bundesgerichts 5C.106/2003 vom 7. November 2003 E. 4). Trotzdem richtet sich die Ab tretung von Leistungen aus einer privaten Unfall- oder Krankenversicherung, selbst wenn sie im Einzelfall einen konkreten Scha den decken (H eilungskosten, Verdienstausfall) soll und somit als Schadenversi che rung zu qualifizieren ist, nicht nach Art. 165 OR in Verbindung mit Art. 900 des Zivil gesetzbuches (ZGB), sondern nach Art. 73 VVG ( Moritz Kuhn in: Hein ric h Honsell /Nedim Peter Vogt/Anton K. Schnyder [Hrsg.], Basler Kommentar zum VVG, Basel 2001, Art. 73 VVG N 20; Moritz Kuhn in: Heinrich Honsell / Nedim Peter Vogt/Anton K. Schnyder /Pascal Grolimund [Hrsg.], Basler Kom men tar VVG Nachführungsband, Basel 2012, Art. 73 VVG ad N 20 ). Gemäss Art. 73 Abs. 1 Satz 2 VVG bedarf d ie Abtretung des Taggeldanspruches zu ihrer Gültigkeit der schriftli chen Form und der Übergabe der Police sowie der schriftlichen Anzeige an den Versicherer (Art. 73 Abs. 1 Satz 2 VVG). 7.8 Vorliegend liegt die schriftliche, von der Klägerin unterzeichnete und der Be klagten zugestellte Abtretungserklärung vom 3 0. Oktober 2012 vor (Urk. 8 /16 ). Die Klägerin bringt nicht s vor, das gegen die Gültigkeit der Abtretung an die Ge meinde G.___ ab 1. August 2012 sprechen würde (Urk. 11 S. 4, Urk. 21). 7.9 Nach dem Gesagten steht fest, dass die Klägerin bezüglich eines allfälligen Tag geldanspr uch s ab 1. August 2012 nicht aktiv legitimiert ist. Dies führt zur Abweisung der Klage. 8. 8.1 Gemäss Art. 114 lit. e ZPO ist das Verfahren kostenlos. Art. 114 ZPO betrifft in des nur die Gerichtskosten, nicht jedoch die Prozessentschädigung an die Ge gen partei (nicht in BGE 137 III 47 publizierte E. 2.1 des Urteils des Bundesge richtes 4A_194/2010 vom 1 7. November 2010). 8.2 Beide Parteien beantragen die Zusprechung einer Prozessentschädigung. Die Kantone sind zuständig, die Tarife für die Prozesskosten festzusetzen (Art. 96 ZPO). Das zürcherische Ausführungsgesetz zur ZPO, das GOG, enthält keine für das Sozialversicherungsgericht anwendbare Tarifbestimmung (vgl. 7. Titel des GOG). Dasselbe gilt für die Verordnung über die Anwaltsgebühren (LS 215.3). Diese regelt ausdrücklich nur die Parteientschädigungen vor den Schlichtungs behörden, den Zivilgerichten und den Strafbehörden. Die Bemes sung der Parte i entschädigung richtet sich somit nach § 34 des Gesetzes über das Sozial ver sicherungsgericht ( GSVGer ) sowie den §§ 1, 5 und 7 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungs gericht ( GebV SVGer ). Gemäss § 34 Abs. 3 GSVGer ist die Höhe der gerichtlich festzu setzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rück sicht auf den Streitwert festzusetzen. 8.3 Unter Berücksichtigung der dargelegten Kriterien sowie dem Unterliegen, ist der Kläger in keine Pro zessentschädigung zuzusprechen. Der nicht berufsmässig vertretenen Beklagten steht ebenso wenig eine Partei ent schädigung zu (Art. 68 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes über das Bundesge richt, BGG; BGE 133 III 439 E. 4). Der Einzelrichter erkennt: 1. Die Klage wird abgewiesen. 2. Das ist kostenlos. 3. Es werden keine Prozessentschädigung en zugesprochen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Michael Ausfeld - SWICA Krankenversicherung AG - Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 72 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der EinzelrichterDer Gerichtsschreiber BachofnerVolz

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich KK.2012.00048 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Bachofner als Einzelrichter Gerichtsschreiber Volz Urteil vom 9. April 2014 in Sachen X.___ Klägerin vertreten durch Rechtsanwalt Michael Ausfeld Werdstrasse 36, 8004 Zürich gegen SWICA Krankenversicherung AG SWICA Gesundheitsorganisation, Rechtsdienst Römerstrasse 38, 8401 Winterthur Beklagte Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1976, war bei der Y.___ GmbH, Z.___, im Bereich Ad ministration und Marketing tätig und über diese im Rahmen eines kol lektiven Krankenzu satz versiche rung s vertrages bei der SWICA Krankenversi cherung AG, Winterthur (nach folgend: Swica ) gemäss dem Bundesgesetz über den Versiche rungs vertrag (VVG) für ein Taggeld versichert (Urk. 15/4 ). Am 2 1. Dezember 2011 meldete die Y.___ GmbH der Swica, dass die Versicherte seit dem 2 2. Novem ber 2011 vollständig arbeitsunfähig sei und voraussichtlich für einen 30 Tage über schrei tenden Zeitraum ar beitsunfähig sein werde (Urk. 8/3 ). Die Swica richtete der Versicherten vorerst Taggeldleistungen für eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % aus und liess die Versicherte psychiatrisch begutachten (Gutachten vom 5. April 2012; Urk. 8/9). Mit Schreiben vom 8. Mai 2012 ( Urk. 8/6) teilte die Swica der Versicherten mit, dass gestützt auf das Gutachten vom 5. April 2012 für die Zeit ab 1. Juni 2012 vo n einer Arbeitsfähigkeit von 25 %, ab 1. Juli 2012 von einer Arbeitsfähigkeit von 50 %, ab 1. August 2012 von einer solchen von 75 % und ab 1. September 2012 von ei ner Arbeitsfähigkeit von 100 % auszugehen sei und stellte der Versicherten für die Zeit vom 1. bis 3 0. Juni 2012 die Ausrichtung eines Taggeldes für ei ne Ar beitsunfähigkeit von 75 %, vom 1. bis 3 1. Juli 2012 für eine solche von 50 % sowie per 1. August 2012 die Einstellung der Tag geld leis tungen in Aussicht. 2. 2.1 Mit Eingabe vom 1 8. Dezember 2012 erhob die Versicherte Klage gegen die Swica mit dem Rechtsbegehren, e s sei diese zu verpflichten, ihr bis und mit Juli 2012 Taggeldleistungen auf Grund einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % auszu richten und ihr somit Fr. 4‘171.-- nebst Zins zu 5 % ab dem Datum der Klage erhebung nachzuzahlen; eventuell sei die Swica zu verpflichten, auch ab dem 1. August 2012 Taggeldleistungen in einem noch zu bestimmenden Umfang zu entrichten ( Urk. 1 S. 2). Mit Klageantwort vom 2 6. Februar 2013 (Urk. 7 S. 2) be antragte die Swica, es sei die Klage vollumfänglich abzuweisen; eventualiter sei ein psy chiatrisches Gerichtsgutachten beizuziehen; subeventualiter sei eine Ver gleichs verhandlung anzusetzen. 2.2 Mit Replik vom 1 3. März 2013 ( Urk. 11) nahm die Klägerin zur Klageantwort der Beklagten Stellung und hielt an ihrem klageweise gestellten Rechtsbegehren fest. Mit Duplik vom 2. April 2013 ( Urk. 1 4 S. 2) hielt die Swica an ihren mit der Klageantwort gestellten Anträgen fest. Mit Eingabe vom 1 9. April 2013 ( Urk. 21 ) nahm die Klägerin zur Duplik vom 2. April 2013 Stellung und hielt an ihrem Rechtsbegehren, wonach die Beklagte mindestens bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses die vollen Leistungen zu erbringen habe, fest. Eine Kopie dieser Eingabe wurde der Beklagten am 2 2. April 2013 zugestellt ( Urk 22). Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 1. 1.1 Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Klage in die einzelrichterliche Zuständigkeit ( § 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozi al versicherungsgericht ). 1.2 Nach Art. 12 Abs. 2 und 3 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) unterliegen Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversicherung dem VVG. Streitigkeiten aus solchen Versicherungen sind privatrechtlicher Natur (BGE 124 III 44 E. 1a/ aa und 232 E. 2b). Nach Art. 85 Abs. 1 des Bundesge set zes be treffend die Aufsicht über die privaten Versicherungs einrichtungen (VAG) ent scheidet das Gericht privat rechtliche Streitigkeiten zwischen Versi che rungs un ter nehmen oder zwischen Ver si cherungsunternehmen und Versi cherten. Das So zialver sicherungs gericht ist als einzige kantonale Gerichtsin stanz für Klagen über Streitig keiten aus Zusatz versicherungen zur sozialen Kranken versicherung nach dem KVG zuständig (Art. 7 der schweizerischen Zivilprozess ordnung, ZPO, in Ver bindung mit § 2 Abs. 2 lit. b des Gesetzes über das Sozial ver sicherungs ge richt, GSVGer ; BGE 138 III 2). Gemäss § 23 Abs. 1 GSVGer stellt das Gericht den Sachverhalt unter Mitwirkung der Parteien von Amtes wegen fest und wür digt die Beweise nach freiem Ermessen. 1.3 Art. 87 VVG gewährt demjenigen, zu dessen Gunsten die kollektive Unfall- oder Krankenversicherung abgeschlossen worden ist, mit dem Eintritt des Unfalls oder der Krankheit ein selbständiges Forderungsrecht auf die Versicherungs leistung en im Versi cherungsfall gegen den Versicherer (vgl. Urteil des Bundes ge richts 5C.41/2001 vom 3. Juli 2001 E. 2c; Peter Stein, Basler Kom mentar VVG, N. 15 zu Art. 87 VVG; Willy Koenig, Der Versicherungsvertrag, in: Schweizeri sches Privat recht, VII/2, Basel 1979, S. 729). 1.4 Gemäss Art. 8 des Zivilgesetzbuches (ZGB) hat, wo es das Gesetz nicht anders bestimmt, derjenige das Vorhandensein einer behaupteten Tatsache zu bewei sen, der aus ihr Rechte ableitet. Demgemäss hat die Partei, die einen Anspruch gel tend macht, die rechtsbegründenden Tatsachen zu beweisen, während die Beweislast für die rechtsaufhebenden beziehungsweise -hindernden Tatsachen bei der Partei liegt, die den Untergang des Anspruchs behauptet oder dessen Entstehung oder Durchsetzbarkeit bestreitet. Diese Grundregel kann durch ab weichende gesetz li che Beweislastvorschriften verdrängt werden und ist im Ein zelfall zu konkre ti sieren (BGE 128 III 273 E. 2a/ aa mit Hinweisen). Sie gilt auch im Bereich des Versicherungsvertrags (BGE 130 III 323 E. 3.1). Nach dieser Grundregel hat der An spruchsberechtigte - in der Regel der Versiche rungs neh mer, der versicherte Dritte oder der Begünstigte - die Tatsachen zur Begrün dung des Versicherungs vertrags zu beweisen, also namentlich das Beste hen eines Versicherungs ver trags, den Eintritt des Versicherungsfalls und den Umfang des Anspruchs. Den Versicherer trifft die Beweislast für Tatsachen, die ihn zu einer Kürzung oder Verweigerung der vertraglichen Leistung gegenüber dem An spruchs berechtigten berechtigen oder die den Versicherungsvertrag ge gen über dem Anspruchsbe rech tigten unverbindlich machen (vgl. zum Ganzen BGE 130 III 323 E. 3.1). Sobald das Gericht vom Beweisergebnis überzeugt ist, wird die Beweislastverteilung ge genstandslos (BGE 118 II 147 E. 3a unten und 114 II 291 E. 2a Mitte). 1.5 Da der Nachweis rechtsbegründender Tatsachen im Bereich des Versicherungs ver trags regelmässig mit Schwierigkeiten verbunden ist, geniesst der beweis pflichtige Anspruchsberechtigte insofern eine Beweiserleichterung, als er in der Regel nur eine überwiegende Wahrscheinlichkeit für das Bestehen des geltend ge machten Versicherungsanspruchs darzutun hat. Allerdings kann der Versi cherer im Rahmen des Gegenbeweises Indizien geltend machen, welche die Glaub wür dig keit des Ansprechers erschüttern oder erhebliche Zweifel an seinen Schilde rungen erwecken. Gelingt der Gegenbeweis, dürfen die vom An spruchs be rech tigten behaupteten Tatsachen nicht als überwiegend wahrschein lich ge macht und damit nicht als bewiesen anerkannt werden. Der Hauptbeweis ist vielmehr gescheitert (BGE 130 III 326 E. 3.4 mit Hinweis, Urteil des Bun desge richts 5C.146/2000 vom 15. Februar 2001 E. 4b mit Hinweisen). 2. 2.1 Der sich bei den Akten befindenden Versicherungspolice vom 8. Januar 2013 ( Urk. 15/4) ist zu entnehmen, dass die Beklagte und die Y.___ GmbH einen kollektiven Krankenzusatzversicherungsvertrag abgeschlossen und darin für das gesamte Personal der Y.___ GmbH ein Kran kentaggeld in der Höhe von 80 % des AHV-beitragspflichtigen Verdienstes bis zu einem Höchstbetrag von Fr. 100‘000. -- über dem maximal versicherbaren UVG-Lohn für eine Leistungs dauer von 730 Tagen pro Fall ab züglich einer Wartefrist von 3 0 Tagen pro Fall vereinbart haben. Im Vertrag wurde auf die „ Allge meinen Ver tragsbedingungen für die kollektive Taggeldversicherung ", Ausgabe 2006 (Urk. 8/2 ; nachfolgend: AVB), welche durch Über na hme Vertragsbestandteil wurden, sowie auf die Be stimmungen des VVG verwiesen (vgl. Urk. 15/4 S. 4 ). 2.2 In Ziff. 4.1 der Versicherungspolice (Urk. 15/4 S. 3 ) wird die Nachleistung bei Austritt mit laufender Arbeitsunfähigkeit folgender massen umschrieben : „ In Abänderung von Artikel 25 und 47 der Allgemeinen Versicherungs bedin gungen (AVB) bezahlt SWICA das Taggeld für Krankheiten, die während der Ver trag sdauer eingetreten sind, noch bis zur Wiedererlangung der Ar beits fähigkeit, längstens jedoch bis zum Ablauf der vereinbarten Leistungs dauer. Diese Leistungen werden der Kollektivversicherung belastet. Neue Arbeitsunfähigkeiten sind nur versichert, sofern vom Übertrittsrecht in die Einzelversicherung Gebrauch gemacht wurde “. 2.3 In Ziff. 3 der AVB (Urk. 8/2 ) wir d das versicherte Ereignis „Krank heit“ wi e folgt umschrieben : „ Krankheit ist jede Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Ge sundheit, die nicht Folge eines Unfalls ist und die eine medizinische Untersu chung oder Be handlung erfordert oder eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat “. Die Arbeitsunfähigkeit wird in Ziff. 16 der AVB (Urk. 8/2 ) defi niert: „ Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit bedingte volle oder teilweise Unfähigkeit im bisherigen Beruf oder Aufgabengebiet zumutbare Arbeit zu leisten. Nach 3 Monaten Ar beitsunfähigkeit wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt “. Der Taggeldanspruch wird in Ziff. 12 und Ziff. 13 der AVB (Urk. 8/2) umschrie ben : „ Ist der Versicherte nach ärztlicher Feststellung arbeitsunfähig, bezahlen wir bei voller Arbeitsunfähigkeit das im Vertrag aufgeführte Taggeld. ( Ziff. 12) Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit von mindestens 25 % wird das Taggeld ent sprechend dem Grad der Arbeitsunfähigkeit ausgerichtet. ( Ziff. 13)“ 2.4 Vorformulierte Vertragsbestimmungen sind grundsätzlich nach den gleichen Regeln wie individuell verfasste Vertragsklauseln auszulegen. Gemäss Art. 18 Abs. 1 des Obligationenrechts ( OR ) ist bei der Beurteilung eines Vertrages so wohl nach Form als nach Inhalt der übereinstimmende wirkliche Wille und nicht die unrichtige Bezeich nung oder Ausdrucksweise zu beachten, die von den Par teien aus Irrtum oder in der Absicht gebraucht wird, die wahre Be schaffen heit des Vertrages zu verber gen. Es ist demnach in erster Linie der festgestellte wirk liche Wille der Ver tragsparteien massgebend. Lässt sich dieser nicht fest stellen, ist der mutmassli che Parteiwillen zu ergründen. Dieser ist nach dem Vertrauens grund satz zu ermitteln (BGE 119 II 372 E. 4b). Danach sind Wil lens erklärungen der Parteien so auszulegen, wie sie nach ihrem Wortlaut und Zu sammenhang so wie den gesamten Umständen vom Empfänger in guten Treuen verstanden wer den durften und mussten (BGE 111 II 279 E. 2b). Dabei hat das Gericht vom Wort laut aus zugehen und zu berücksichtigen, was sachge recht er scheint. Es ori en tiert sich dabei am dispositiven Recht, weil derjenige Vertrags partner, der die ses verdrän gen will, das mit hinreichender Deutlichkeit zum Ausdruck brin gen muss. Darauf, dass der Vertragspartner eine Vereinbarung nach Treu und Glauben in einem gewissen Sinne hätte verstehen müssen, darf sich die Gegenpartei nur be rufen, soweit sie selbst die Bestimmung tatsächlich so verstanden hat (vgl. BGE 105 II 16 E. 3a; Urteil des Bundesgerichts 4A_219/2010 vom 28. September 2010 E. 1, nicht publ. in: BGE 136 III 528). Die Auslegung nach dem Vertrau ensprin zip kann mithin nicht zu einem normativen Konsens führen, der so von keiner der Parteien gewollt ist (Urteil des Bundesgerichts 4A_538/2011 vom 9. März 2012 E. 2.2). 2.5 Schliesslich und subsidiär wird die Geltung vorformulierter AVB durch die so ge nannte Unklarheits- und die Ungewöhnlichkeitsregel eingeschränkt. Nach der Unklarheitsregel sind mehrdeutige Klauseln in Versicherungsverträgen ge gen den Versicherer als deren Verfasser auszulegen (BGE 122 III 118 E. 2a, 126 III 388 E. 9d). Diese Regel ist indessen erst dann anzuwenden, wenn die übrigen Aus le gungsmittel zu keinem Resultat führen und der bestehende Zwei fel nicht anders be seitigt werden kann (BGE 122 III 118 E. 2d). 2. 6 Nach der Ungewöhnlichkeitsregel sind von der globalen Zustimmung zu allge mei nen Vertragsbedingungen alle ungewöhnlichen Klauseln ausgenom men, auf deren Vorhandensein die schwächere oder weniger geschäftserfahrene Partei nicht gesondert aufmerksam gemacht worden ist. Der Verfasser von all gemei nen Geschäftsbedingungen muss nach dem Vertrauensgrundsatz davon ausgehen, dass ein unerfahrener Vertragspartner ungewöhnlichen Klauseln nicht zu stimmt. Die Ungewöhnlichkeit beurteilt sich aus der Sicht des Zustim menden im Zeit punkt des Vertragsabschlusses (BGE 135 III 1 E. 2.1 mit Hin weisen). 3. 3.1 Mangels eines übereinstimmenden wirklichen Willens sind die Klauseln der AVB und der ZVB nach dem Vertrauensprinzip und somit nor mativ auszulegen. Ent schei dend ist daher, wie die Y.___ GmbH als andere Vertragspar tei die Klauseln verstehen durfte und musste. In Ziff. 3 der AVB ist der Begriff der Krank heit als eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit, die nicht Folge eines Unfalls ist und die eine medizinische Untersuchung oder Behandlung er fordert oder eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat, definiert. Diese Definition stimmt grundsätzlich mit der als allgemein gebräuchlich gel tenden Definition der Krankheit von Art. 3 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des So zialversiche rungsrechts (ATSG) überein. Gleiches gilt für die Definition der Ar beits unfähigkeit von Ziff. 16 der AVB, welche abgesehen von der darin ausdrück lich erwähnten Frist von 3 Monaten für eine Berücksichti gung einer zumut ba ren Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbe reich grundsätzlich mit der in Art. 6 ATSG enthaltenen Definition der Arbeits unfähigkeit übereinstimmt. 3.2 Bei den erwähnten Vertragsbestimmungen und Klauseln der AVB handelt es sich weder um unklare noch um ungewöhnliche Klausel n, welche von der glo ba len Zustimmung ausgenommen und auf welche gesondert auf merksam hätte ge macht werden müssen (Ungewöhnlichkeitsregel; vgl. Urteil des Bundesge richts 4C.175/2004 vom 31. August 2004 E. 2.3.1). Die Y.___ GmbH musste nach dem klaren Wortlaut der AVB die Begriffe der Krankheit und der Arbeits unfähigkeit nach dem Vertrau ensprinzip daher grundsätzlich im Sinne der in Art. 3 und Art. 6 ATSG enthaltenen Begriffsbestimmungen verstehen. 4. 4.1 Im Folgenden ist die für den streitigen Taggeldanspruch massgebende medizini sche Aktenlage zu prü fen. 4.2 Die Ärzte der Klinik A.___, B.___, Dr. med. C.___, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie FMH, und Prof. Dr. med. D.___, Facharzt für Neu ro logie FMH, erwähnten in ihrem Gutachten vom 5. April 2012 ( Urk. 8/9), dass sie die Klägerin am 5. März 2012 psychiatrisch untersucht h ätten und diagnos tizierten eine depressive Anpassungsstörung vom Schweregrad einer mittelgra digen depressiven Episode (S. 8). Der Hausarzt der Klägerin habe sie ab dem 2 2. November 2011 krankgeschrieben (S. 3 f.). Bei der Klägerin bestehe eine de pressive Stimmung, eine innere Unruhe und Angespanntheit, ein phasenweise ge hemmter Antrieb, eine Neigung zum Grübeln und zum Gedankenkreisen so wie eine Fixierung auf Vorgänge an ihrer Arbeitsstelle (S. 7). Sie leide unter einer mittelschweren depressiven Episode ( Urk. 9). Dabei handle es sich um ein deut liches depressives Syndrom, welches durch eine affektive Instabilität und deutli che vegetative Auffälligkeiten gekennzeichnet sei. Die Depressivität sei gemäss den Angabe n der Klägerin durch eine glaubhafte Überforderungssituation am Arbeitsplatz entstanden (S. 8). Auf Grund der affektiven Instabilität und der vegetativen Auffälligkeiten, insbe sondere der Schlafstörungen, der Antriebshemmung und der verminderten Be last barkeit, bestehe gegenwärtig eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Der Klä ge rin sei die Ausübung von Nacht- und Schichtarbeit und von Arbeiten mit un regelmässigen Arbeitszeiten im Rahmen der Wiedereingliederung und mittel fristig aus Gründen der Rückfallprophylaxe nicht zuzumuten. Der Klägerin werde die Aufnahme einer psychiatrisch-psychotherapeutische n Behandlung empfohlen, wobei gemäss den Leitlinien der Depressionsbehandlung und des Schweregrades der Symptomatik eine Kombination aus einer sedierenden und schlafan stossen den antidepressiven medikamentösen Behandlung und aus einer psychothera peu tischen Behandlung indiziert sei. Nach Aufnahme einer solchen Therapie sei ab 1. Juni 2012 eine Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit in mo natlichen Schritten von 25 % bis zur vollen Arbeitsfähigkeit zu erwarten (S. 10). 4.3 In seiner Stellungnahme vom 1 1. Mai 2012 ( Urk. 8/8) nahm Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, zum Gutachten von Dr. C.___ und Dr. D.___ vom 5. April. 2012 Stellung und erwähnte, dass die Klägerin seit dem 2 1. März 2012 in seiner Behandlung stehe. In seiner Stellungnahme vom 1 1. Juli 2012 ( Urk. 8/10) führte Dr. E.___ aus, dass die Klägerin seit dem 2 1. März 2012 auf Grund einer anhaltend schwe ren Anpassungsstörung, welche durch chaotische Verhältnisse am Ar beitsplatz der Klägerin ausgelöst worden sei, in seiner Behandlung stehe. Er habe der Klä gerin mit Zeugnis vom 1 1. Juni 2012 mit Wirkung ab 3 0. Mai 2012 für weitere zwei bis drei Wochen eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert (S. 2). Mit Bericht vom 1 1. September 2012 ( Urk. 8/13) stellte Dr. E.___ fest, dass die Klägerin unter einer anhaltend schweren Anpassungsstörung leide, welche im Zusammenhang mit sich überstürzenden, bedrohlichen und verunsi chernden Ereignissen an ihrem Arbeitspla tz bei der Y.___ GmbH stehe (S. 2). Die Klägerin sei affektiv und gedanklich auf die Geschehnisse an ihrem Arbeits platz fokussiert (S. 4). Mit der psychotherapeutischen Aufarbeitung der Vorfälle an ihrem Arbeitsplatz seien bei der Klägerin zunehmend verdrängte Gefühle im Zu sammenhang mit ihrem auffälligen und traumatisierenden Elternhaus ins Be wusstsein getreten. Sie werde durch Nachhallerinnerungen an ihr gewalttäti ges, unberechenbares und manipulierendes Elternhaus emotional aufgewühlt. Bei der Klägerin sei gutachterlich durch Dr. C.___ und Dr. D.___ zutreffend eine depressi ve Anpassungsstörung diagnostiziert worden. Dr. C.___, welcher Inha ber einer Praxis in F.___ sei, habe indes (unzutreffende) „wahrsagerische Prophe zeiungen bezüglich der Entwicklung der Arbeitsfähigkeit“ der Klägerin getätigt (S. 5). Obwohl sich die Symptomatik bei der Klägerin leicht gebessert habe, habe vor Ende August 2012 keine Arbeitsfähigkeit bestanden. Da das Be schwerdebild damit eine Dauer von 6 Monaten überschritten habe, sei von einer Angst- und depressiven Störung mit vorwiegender Beeinträchtigung anderer Gefühle aus zugehen (S. 6). Bis 9. September 2012 habe eine vollständige Ar beitsunfähigkeit bestanden. Ab 1 0. September 2012 sei von einer Arbeitsfähig keit von 30 %, vor erst für 1 bis 2 Monate, auszugehen (S. 7). 4.4 Am 2 6. September 2012 ( Urk. 8/14) nahmen Dr. C.___ und Dr. D.___ zu den Stellung nahmen von Dr. E.___ vom 1 1. Juli und vom 1 1. September 2012 Stellung und erwähnten, dass darin ein aktueller psychiatrischer Befund fehle (S. 1). Dr. E.___ sei insofern nicht zu folgen, als dieser die Mei nung vertreten habe, dass es nicht angehe, eine Arbeitsfähigkeitsbeurteilung anläss lich eines einzigen psychiatrischen Untersuchungstermins vorzunehmen. Vielmehr verhalte es sich so, dass die weit überwiegende Zahl versicherungsme dizinisch-psychiatrischer Beurteilungen zulässigerweise auf der Grundlage einer einmali gen Untersuchung erfolg t e n. Die Arbeitsfähigkeits beurteilung en durch Dr. E.___ enthielten keine AMDP-konforme Befund e und sei en deshalb nicht nachzuvollziehen. Eine schwe re psychiatrische Störung, wie von Dr. E.___ attestiert, hätte ein deutige leitliniengerechte therapeutische Konsequenzen nach sich ziehen müs sen. Da dies nicht geschehen sei, sei die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung gemäss dem Gutachten vom 5. April 2012 weiterhin vertretbar. Der zu erwartende klinische Verlauf auf ein zu erwartendes Ansprechen de pressiver Störungen auf eine leitliniengerechte Behandlung sei evidenzbasiert, wes halb prognostische Einschätzungen möglich seien. Der Beurteilung durch Dr. E.___, insofern dieser eine prognostische Einschätzung der Ar beits fähigkeit als spekulativ qualifizierte, sei daher nicht zu folgen (S. 2). 4.5 Dr. E.___ erwähnte in seinem Bericht vom 1 6. Oktober 2012 (Urk. 8/15), dass die psychotherapeutische Behandlung ab Mitte Juli 2012 habe intensiviert werden müssen. Neben den Problemen im Zusammenhang mit dem Arbeits platz, den Kindheits- und Jugendtraumata seien neu erhebliche finanzi elle Probleme dazugekommen (S. 4). Die medikamentöse Behandlung werde auf Wunsch der Klägerin auf eine höchstens leicht sedierende und anxiolytische Medikation beschränkt ( Urk. 5). Am 1. November 2012 ( Urk. 8/17) nahm Dr. E.___ erneut zum Gutach ten von Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ Stellung und erwähnte, dass die mutmass liche Annahme der Gutachter zur Entwicklung der Arbeitsfähigkeit nicht einge treten sei, und dass diese zu U nrecht bei ihm als behandelndem Psychiater keine Auskünfte eingeholt h ätt e n (S. 8). 4.6 Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ nahmen am 5. ( Urk. 8/18) und 1 4. November 2012 ( Urk. 8/19) zu den Berichten von Dr. E.___ 1 6. Oktober und 1. Novem ber 2012 Stellung und hielten an ihre r Beurteilung der Arbeitsfähig keit vom 5. Apri l 2012 fest. Die Gutachter führten aus, dass sich aus den Stel lungnahmen von Dr. E.___ eine leitliniengerechte Behandlung einer schwerwiegenden psy chiatrischen Erkrankung der Klägerin nicht ableiten lasse ( Urk. 8/18 S. 2). E ine Einbeziehung von Dr. E.___ in die Begutachtung sei entbehrlich gewesen, da die medizinische Sachlage nicht komplex gewesen sei und da sie den Sachverhalt auf Grund der Ergebnisse de s eigenen klinischen Befundes sowie auf Grund der Vorakten hätten beurteilen können ( Urk. 8/19 S. 2). 4.7 Dr. E.___ erwähnte in seinem Bericht vom 1 1. Januar 2013 ( Urk. 8/20), dass mit einer unerwarteten Akzentuierung negativer Kindheits- und Jugender lebnisse Mitte September 2012 eine Intensivierung der Behandlung erforder lich gewesen sei. Die Klägerin habe zudem im November 2012 an einer Erkäl tung gelitten, in deren Rahmen sie sich an zwei unver schuldet erlittene Auto unfälle, welche sich in den Jahren 2003/2004 und 2008/2009 ereignet hätten, erin nert habe. Sie habe unter ähnlichen Beschwerden gelitten, unter denen sie nach den er wähnten Unfällen gelitten habe, insbesondere Kopf- und Nackenschmer zen, HWS-Beschwerden, Sensibilitätsstörungen, psychische Auffälligkeiten, Konzen tra tions - und Aufmerksamkeitsstörungen sowie Schlafstörungen (S. 2 f.). Auf Grund der komplexen psychischen Belastungen und eines grippalen Infekts sei es zum Aufflackern eines durch den Unfall aus dem Jahre 2006 oder 2007 ver ur sachten zervikalen Schmerzsyndrom s gekommen (S. 3). 5. 5.1 Den obenerwähnten medizinischen Akten lässt sich entnehmen, dass die Kläge rin seit November 2011 an einer psychischen Gesundheitsbeeinträchtigung im Rahmen einer Überforderungssituation an ihrem Arbeitsplatz litt. Die Klägerin, welche vorerst von ihrem Hausarzt behandelt wurde, stand ab 2 1. März 2012 in psychiatrischer Behandlung (E. 4.3). In ihrer Beurteilung des Gesundheitsscha dens der Klägerin in diagnostischer Hinsicht kamen die beteiligten psychiatri schen Fachärzte grundsätzlich zu einem übereinstimmenden Ergebnis. Während Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ in ihrem Gutachten vom 5. April 2012 (vorste hend e E. 4.2) eine depressive Anpassungsstörung vom Schweregrad einer mit telgra di gen depressiven Episode diagnostizierten, stellte Dr. E.___ am 1 1. Juli 2012 eine durch chaotische Verhältnisse am Arbeitsplatz ausgelöste, anhaltend schwere Anpassungsstörung fest. In seinem Bericht vom 1 1. September 2012 stellte Dr. E.___ einerseits fest, dass die Klägerin unverändert unter einer anhaltend schwere n Anpassungsstörung leide. Ande rerseits stellte er auf Grund des Umstandes, dass das Beschwerdebild schon mehr als 6 Monate a n ge dauert habe, die Diagnose einer Angst- und depressiven Störung mit vor wie gen der Beeinträchtigung anderer Gefühle. 5.2 In ihrer Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Klägerin kamen die beteiligten psy chiatrischen Fachärzte indes teilweise zu anderen Ergebnissen. Während Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ in ihrem Gutachten vom 5. April 2012 davon aus gingen, dass zum Zeitpunkt der Begutachtung der Klägerin vom 5. März 2012 auf Grund einer affektiven Instabilität vegetativer Auffälligkeiten eine vollstän dige Arbeits un fähig keit bestanden habe, und dass nach Aufnahme einer leitlini engerechten psy chiatrisch-psychotherapeutische n Behandlung im Sinne einer Kombination einer sedierenden und schlafanstossenden antidepressiven medi kamentösen Be hand lung mit einer psychotherapeutischen Behandlung ab 1. Juni 2012 von eine r Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit in monatlichen Schrit ten von 25 % bis zur vollen Arbeitsfähigkeit auszugehen sei (vorstehende E. 4.2), vertrat Dr. E.___ a m 1 1. Juli 2012, am 1 1. September 2012 (vorste hende E. 4.3) und am 1 1. Januar 2013 (vorstehende E. 4.7) die Aussicht, dass vom 3 0. Mai bis 9. Sep tem ber 2012 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit und vom 1 0. September 2012 bis 1 9. Dezember 2012 eine Arbeitsfähigkeit von 30 % bestanden habe. 6. 6.1 Privatgutachten gelten als Bestandteil der Parteivorbringen (Urteil des Bundes ge richts 4A_505/2012 vom 6. Dezember 2012 E. 3.5, BGE 132 III 83 E. 3.4; vgl. auch BGE 127 I 73 E. 3f/ bb ). Der Umstand allein, dass eine ärztliche Stellung nahme von einer Partei eingeholt und in das Verfahren eingebracht wird, recht fertig t nach der Rechtsprechung indes nicht, am Beweiswert dieses Partei gutach tens zu zweifeln (BGE 125 V 351 E. 3 b/ dd ). Beweiswert kann ins beson dere auch einem nachträglich eingeholten Gutachten zukommen, sofern ein lü cken loser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die ärztliche Beur teilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhaltes geht (Urteil des Bun des gerichts 4A_505/2012 vom 6. Dezember 2012 E. 3.6). 6.2 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sam men hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 6.3 Wie bereits erwähnt (vorstehende E. 3.2), können bei der Auslegung des Begriffs der Arbeitsunfähigkeit von Ziff. 16 der AVB die Materialien und die Recht spre chung zu der inhaltlich grundsätzlich übereinstimmenden Definition der Ar beits unfähigkeit von Art. 6 ATSG herangezogen werden. Unter relevanter Ar beits un fähigkeit im Sinne von Artikel 6 ATSG ist nach der Rechtsprechung (Urteile des Bundesgerichts 9C_49/2010 vom 23. Februar 2010 E. 1 und 8C_380/2009 vom 17. September 2009 E. 2.1; SVR 2008 BVG Nr. 31 S. 126) eine Einbusse an funk tionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu ver stehen. Das heisst, es muss arbeitsrechtlich in Erschei nung treten, dass die ver si cherte Person an Leistungsvermögen eingebüsst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entsprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeit gebers oder durch gehäufte, aus dem Rahmen fal len de gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle. Die Leistungseinbusse muss daher in aller Regel dem seinerzei ti gen Arbeitgeber aufgefallen sein. Eine erst nach Jah ren rückwirkend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit ge nügt nicht. Vielmehr muss der Zeit punkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit mit dem Beweisgrad der überwie gen den Wahrscheinlichkeit echtzeitlich nachge wiesen sein. Dieser Nachweis darf nicht durch nachträgliche erwerbliche oder medizi nische Annahmen und speku lative Überlegungen ersetzt werden (Urteil des Bundesgerichts 9C_368/2008 vom 11. September 2008 E. 2 mit Hinweisen). 6.4 Obwohl Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ in ihrem Gutachten vom 5. April 2012 fest stellten, dass der Klägerin nach Aufnahme einer leitliniengerechten psychi atrisch-psychotherapeutische n Behandlung ab 1. Juni 2012 die Ausübung der bisheri gen Tätigkeit im Umfang eines Arbeitspensums von 25 %, ab 1. Juli 2012 im Umfang eines solchen von 50 %, ab 1. August im Umfang eines solchen von 75 % und ab 1. September im Umfang eines vollzeitlichen Arbeitspensums zu zumuten sei, handelt es sich bei der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ nicht um eine prospektive Beurteilung einer zukünftigen Ar beitsfähig keit. Denn Dr. C.___ und Dr. D.___ nahmen am 2 6. September 2012 ( vorstehende E. 4.4 ), am 5. und am 1 4. November 2012 ( vorstehende E. 4.6) auf Grund der Akten ergänzend zu den späteren, durch den behandelnden psychi atrischen Fach arzt der Klägerin erhobenen echtzeitlichen Befunden und Ar beitsfähigkeits be urteilungen Stellung und stellten fest, dass die durch den be handelnden psy chi a trischen Facharzt dokumentierte Entwicklung des psychi schen Gesundheits zu standes der Klägerin keinen Anlass darstelle, um von ihrer eigene n Arbeits fähigkeitsbeurteilung vom 5. April 2012 abzuweichen. Mittelbar stellen die Be urteilungen durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ vom 5. April, vom 2 6. Septem ber, vom 5. und vom 1 4. November 2012 daher durchaus echtzeitli che Beurtei lungen der Arbeitsfähigkeit der Klägerin dar. 6.5 Das Gutachten vom 5. April 2012 und die nachfolgenden, dieses ergänzenden Stellungnahmen vom 2 6. September, vom 5. und vom 1 4. November 2012 er füllen die nach der Rechtspre chung für eine beweiskräf tige medizi nische Ent schei dungs grundlage vor aus gesetzten formellen und ma teriellen Kriterien. Denn einerseits verfügt der das Gutachten und die dieses er gänzenden Stellung nah men mitverfassende Dr. C.___, welcher Facharzt für Psy chiatrie und Psychotherapie ist, über eine für die Beurteilung der geklagten psy chi schen Beschwerden ange zeigte fachme di zinische Spezialisierung. Anderer seits haben sich die Experte n einge hend mit den me dizini schen Vorakten und insbesondere den Beurtei lungen und Stellungnahmen des behandelnden Psychi aters der Klägerin, Dr. E.___, sowie den Ergebnissen der von ihnen durchgeführten spe zialärztlichen Un tersuchungen auseinander gesetzt und be gründete n ihre Schlussfolgerungen, wonach die Klägerin an einer depressive Anpassungsstörung vom Schweregrad einer mittelgradigen depressiven Episode leide, und wonach bis 3 1. Mai 2012 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, ab 1. Juni 2012 eine solche von 75 %, ab 1. Juli 2012 eine solche von 50 %, ab 1. August 2012 eine Arbeitsunfähigkeit von 25 % und ab 1. September 2012 eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit in der bis herigen Tätigkeit der Klägerin bestanden habe, in nach vollziehbarer Weise. 6.6 6.6.1 Die Beurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ vermag auch in inhaltlicher Hinsicht zu über zeu gen. Denn nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts zum VVG ist die im Bereich der Invalidenversicherung ergangene Rechtspre chung des Bundesgerichts zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei som atofor men Schmerz störungen (und damit ähnliche n pathogenetisch -ätiologisch un klare n syndro ma le n Beschwerdebilder n ohne nachweisbare organische Grund lage ) auch auf Streitigkeiten aus dem VVG unterliegenden Zusatzversicherung s verträgen zur so zia len Krankenversicherung über Taggeldleistungen anzuwen den (Urteil des Bundesgerichts 4A_5/2011 vom 2 4. März 2011 E. 4.3.2.1). 6.6.2 E ine fachärztlich (psychiatrisch) diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerz störung begründet als solche noch keine Invalidität. Vielmehr besteht eine Vermutung, dass die somatoforme Schmerzstörung oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar sind. Bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, können den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar machen, weil die versicherte Per son alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt. Ob ein solcher Ausnahmefall vorliegt, entscheidet sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien. Im Vordergrund steht die Feststellung einer psychischen Komorbidität von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprä gung und Dauer. Massgebend sein können auch weitere mit gewisser Intensität und Konstanz erfüllte Faktoren, so: chronische körperliche Begleiterkrankun gen ; ein mehrjähriger, chronifizierter Krankheitsverlauf mit unveränderter oder progre dien ter Symptomatik ohne längerdauernde Rückbildung; ein ausgewiese ner so zialer Rückzug in allen Belangen des Lebens; ein verfestigter, therapeu tisch nicht mehr beeinflussbarer innerseelischer Verlauf einer an sich miss glückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbewältigung (primärer Krank heitsgewinn ; „Flucht in die Krankheit"); ein unbefriedigendes Behandlungser gebnis trotz kon sequent durchgeführter ambulanter und/oder stationärer Be handlung (auch mit unterschiedlichem therapeutischem Ansatz) und geschei terte Rehabilitations mass nahmen bei vorhandener Motivation und Eigenan strengung (kooperative Hal tung) der versicherten Person. Je mehr dieser Krite rien zutreffen und je aus geprägter sich die entsprechenden Befunde darstellen, desto eher sind – aus nahms weise - die Voraussetzungen für eine zumutbare Willensanstrengung zu verneinen (BGE 130 V 352, 131 V 49 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3 ff. ). Die im Bereich der somatoformen Schmerzstörungen entwickelten Grundsätze wer den rechtsprechungsgemäss bei der Würdigung des invalidisie renden Cha rak ters von Fibromyalgien (BGE 132 V 65 E. 4), dissoziativen Sensi bilitäts - und Emp findungsstörungen (SVR 2007 IV Nr. 45 S. 150, I 9/07 E. 4 am Ende), Chronic Fatigue Syndrome (CFS; chronisches Müdigkeitssyndrom) und Neuras thenie (Urteile 9C_662/2009 vom 17. August 2010 E. 2.3; 9C_98/2010 vom 28. April 2010 E. 2.2.2 und I 70/07 vom 14. April 2008 E. 5), bei dissozia tiven Bewegungsstörungen (Urteil 9C_903/2007 vom 30. April 2008 E. 3.4), bei einer HWS-Verletzung (Schleudertrauma) ohne organisch nachweisbare Funkti ons fälle (BGE 136 V 279) sowie bei nicht organischer Hypersomnie (BGE 137 V 64 E. 4.1 und 4.2 mit Hinweisen) analog angewendet, nicht hingegen, wenn sich die Frage nach der invalidisierenden Wirkung einer Cancer-related Fatigue stellt ( BGE 139 V 346 E. 3 mit Hinweisen ). 6.6.3 Nach der Rechtsprechung stellen sodann depressive Störung en (ICD-10 F33.1) im Sinne mittelgradige r depressive r Episoden grundsätzlich keine von depressi ven Ver stimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression en im Sinne eines verselbstständigte n Gesundheitsschadens dar (Urteil e des Bundes gerichts 9C_605/2012 E. 3.3 und 9C_736/2011 vom 7. Februar 2012 E. 4.2.2.1 mit Hin wei sen). Des Weiteren stellen ICD-10-Z-Kodierungen nach der Recht sprechung keine rechtserheblichen Gesundheits beeinträchtigungen dar (Urteil des Bundes gerichts 9C_537/2011 E. 3.3). 6.6.4 Ferner muss nach der Rechtsprechung (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 E. 3.2 mit Hinweisen) eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krank heitswert desto ausgeprägter vorhanden sein, j e stärker psy chosoziale oder soziokulturelle Faktoren im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Be schwerdebild mitbestimmen. Das bedeutet, dass das klinische Be schwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokul tu rell en und psychosozialen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psy chia trisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von de pressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psy chischen Lei dens zustand. Solche von der soziokulturellen oder psychosozialen Belastungs situation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unab dingbar. Wo der Gutachter dagegen im Wesentlichen nur Befunde er hebt, wel che in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinrei chende Er klärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisieren der psy chischer Gesundheitsschaden gegeben. Ist anderseits eine psychische Störung von Krankheitswert schlüssig erstellt, kommt der Frage zentrale Be deutung zu, ob und inwiefern, allenfalls bei geeigneter therapeutischer Be handlung, von der ver sicherten Person trotz des Leidens willensmässig erwartet werden kann, zu ar beiten (eventuell in einem geschützten Rahmen) und einem Erwerb nachzu gehen (Urteil e des Bundesgerichts 9C_537/2011 E. 3.2 und 8C_302/2011 vom 2 0. September 2011 E. 2.5.1). Soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren selbstständig und insofern direkte Ursachen der Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sind, liegt keine Krank heit im Sinne der Invalidenversicherung vor. Wenn und soweit solche Umstände zu einer eigentlichen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen verselbstständigten Gesundheitsschaden aufrechterhal ten oder den Wir k ungsgrad seiner - unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen besteh enden - Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar in validitäts begrün dend auswirken ( Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 E. 3.2). 6.6.5 Die Beurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___, welche eine depressive An passungsstörung vom Schweregrad einer mittelgradigen depressiven Episode di agnostizierten, und welche davon ausgingen, dass nach Aufnahme einer leitli ni engerechten psychiatrisch-psychotherapeutische n Behandlung bis 3 1. Mai 2012 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, ab 1. Juni 2012 eine solche von 75 %, ab 1. Juli 2012 eine solche von 50 %, ab 1. August 2012 eine Arbeitsunfähigkeit von 25 % und ab 1. September 2012 eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit be standen habe, stimmt insofern mit der obenerwähnten Rechtsprechung (vor steh ende E. 6.6.4 ) überein, wonach für die Annahme einer Krankheit im Sinne der Inva lidenversicherung sowie der Krankenzusatztaggeldversicherung eine von einer soziokulturellen oder psychosozialen Belastungssituation zu unterschei den d e und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störung mit Aus wir kung en auf die Arbeitsfähigkeit beziehungsweise eine von depressiven Verstimmungs zuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand verlangt wird. Den Akten ist denn auch zu entnehmen, dass die psychische Gesundheitsbeein trächtigung der Klägerin wesentlich durch eine ausgeprägte psychosoziale Be lastungssituation an ihrem bisherigen Arbeitsplatz bei der Y.___ GmbH ver ursacht und unterhalten wurde. Unter diesem Umständen vermag die Arbeitsfä higkeitsbeurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___, welche von einer stu fen weise Zunahme der Arbeitsfähigkeit ab 1. Juni 2012 ausgingen, und welche für die Zeit vom 1. bis 3 0. Juni 2012 eine Arbeitsunfähigkeit von 75 %, vom 1. bis 3 1. Juli 2012 eine solche von 50 %, vom 1. bis 3 1. August 2012 eine sol che von 25 % und für die Zeit ab 1. September 2012 eine uneingeschränkte Ar beits fähigkeit feststellten, zu überzeugen, so dass darauf abgestellt werden kann. 6.7 Die Vorbringen der Klägerin gegen die Schlüssigkeit der Beurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ vermögen an diesem Bewe isergebnis nichts zu än dern. Der Kläger in ist insbesondere nicht zu folgen, wenn sie geltend machen will, dass Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ auf Grund ihrer Tätigkeit für die Beklagte nicht unabhängig und wirtschaftlich von dieser abhängig sei en (Urk. 11 S. 2 ). Denn einerseits handelt es sich vorliegend weder um eine Streitigkeit der sozia len Krankenversicherung, noch kommt Dr. C.___ und Dr. D.___ eine Funktion als Vertrauensarzt im Sinne von Art. 57 KVG bei der Beklagten zu. Zudem gilt es zu beachten, dass nach der Rechtspre chung selbst ein regelmässige r Beizug ei nes Gutachters oder einer Begutach tungsinstitution durch den Versicherungs träger, die Anzahl der beim selben Arzt in Auftrag gegebenen Gutachten und Berichte so wie das daraus resul tierende Honorarvolumen für sich allein ge nommen keine Ausstandsgründe darstellen ( vgl. BGE 137 V 210 E. 1.3.3). 6.8 Nicht zu überzeugen vermögen indes die Arbeits fähigkeitsbeurteilungen durch Dr. E.___. Denn obwohl dieser in seinen Berichten und Stellungnah men davon ausging, dass die psychische Gesundheits beein trächtigung der Klä gerin durch ausgeprägte Schwierigkeiten und starke Belastungen am Arbeits platz ver ursacht und unterhalten wurde, hat Dr. E.___ in seiner Beur tei lung der Arbeitsfähigkeit der Klägerin die Rechtsprechung nicht berücksich tigt, wonach Befunde, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Um ständen ihre hin reichende Erklärun g finden und gleichsam in ihnen aufgehen, kein en ei ne Ar beitsfähigkeit begründenden Gesundheitsschaden von Krankheits wert darstellen. Unter diesen Umständen kann mangels einer nachvollziehbaren Begründung auf die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung durch Dr. E.___ nicht abgestellt werden. Nicht zuletzt gilt es bezüglich der Einschätzungen von Dr. E.___ die Er fahrungs tatsa che zu be achten, dass be han delnde Ärzte im Hinblick auf ihre auf trags rechtliche Ver trau ensstellung mitun ter eher zugunsten ihrer Pati enten aus sagen dürften (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). 6. 9 Der Beurteilung durch Dr. E.___ ist auch insofern nicht zu folgen, als dieser in seinen Stellungnahmen ( Urk. 8/10 S. 1, Urk. 8/177 S. 2) wiederholt die Auffass ung vertrat, dass auf die Beurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ nicht abzustellen sei, weil diese lediglich eine Stunde beziehungsweise höchstens 1.5 Stunden für die Begutachtung aufgewendet hätten. Aus diesem Grunde lässt sich das Gutachten Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ indes nicht als beweisuntaug lich qualifizieren. Den n nach der Rechtsprechung hängt der für eine psychiatri sche Untersuchung zu betreibende zeitliche Aufwand von der Fragestellung und der zu beurteilenden Psychopathologie ab und es lässt sich ein genereller Zeit rahmen für eine Untersuchung nicht allgemeingültig definieren (Urteile des Bun desgerichts 9C_55/2009 vom 1. April 2009 E.3.3, I 719/03 vom 1 7. November 2006 und I 1094/06 vom 1 4. November 2007). 6. 10 Gestützt auf die nachvollziehbare Beurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ steht daher fest, dass ab dem Zeitpunkt der Begutachtung vom 5. März 2012 bis 3 1. Mai 2012 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, vom 1. bis 3 0. Juni 2012 eine solche von 75 %, vom 1. bis 3 1. Juli 2012 eine solche von 50 % und vom 1. bis 3 1. August 2012 eine solche von 25 % bestand. Demgegenüber ist fü r die Zeit ab 1. September 2012 eine Arbeitsunfähigkeit der Klägerin mit dem mass gebenden Beweisgrad der überwie genden Wahrscheinlichkeit nicht ausge wiesen. Nach dem Gesagten hat die Beklagte einen Anspruch der K lägerin auf weitere Taggeldleistungen bis Ende Juli 2012 zu Recht verneint. 7. 7.1 Zu prüfen bleibt, wie es sich mit dem Anspruch auf Taggeldleistungen ab August 2012 verhält. 7.2 Wie bereits erwähnt (vorstehende E. 2.3), wir d das Taggeld gemäss Ziff. 13 der AVB ( Urk. 8/2) bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit von mindestens 25 % entspre chend dem Grad der Arbeitsunfähigkeit ausgerichtet. 7.3 Gemäss der Beurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ bestand in der Zeit vom 1. bis 3 1. August 2012 eine Arbeitsunfähigkeit der Klägerin in der bisheri gen Tätigkeit von 25 %. In diesem Umfang ist gemäss Ziff. 13 der AVB ein Tag geldanspruch der Klägerin daher grundsätzlich ausgewiesen. 7.4 In den Akten befindet sich indes ein von der Klägerin unterzeichnetes und an die Beklagte adressiertes, mit „Abtretungserklärung“ bezeichnetes Schreiben vom 3 0. Oktober 2012 ( Urk. 8/16). Darin beauftragte die Klägerin die Beklagte, die ihr ab 1. August 2012 zustehenden Krankentaggelder an die Sozialbehörde der Gemeinde G.___ zu überweisen und mit der gewährten wirtschaft li chen Hilfe zu verrechnen. Damit bleibt zu prüfen, ob die Klägerin – wie die Beklagte geltend macht (Urk. 7 S. 5 Ziff. 8, Urk. 14 S. 3) - ihre Ansprüche auf ein Taggeld für die Zeit ab 1. Au gust 2012 rechtsgültig an die Gemeinde G.___ abgetreten hat. 7.5 Gemäss Art. 87 VVG haben, wie bereits erwähnt (vorstehende E. 1.3), die Ar beit nehmer einen unmittelbaren Anspruch auf die Versicherungsleistung bei Eintritt des Versicherungsfalles. Beim direkten Forderungsrecht handelt es sich indes nicht um eine Begünstigung im Sinne von Art. 76 VVG, sondern der ver sicherte Dritte erwirbt mit dem Versicherungsfall ipso iure einen eigenen, di rekten An spruch gegen den Versicherer und wird damit Anspruchsberechtigter (Peter Stein in: Heinrich Honsell /Nedim Peter Vogt/Anton K. Schnyder [Hrsg.], Basler Kom men tar zum VVG, Basel 2001, Art. 87 VVG N 15). Dieses direkte Forderungs recht bezweckt, den Versicherten vor leistungsgefährdendem Ver halten des Ver sicherungs nehmers zu schützen und will gleichzeitig verhindern, dass der Ver sicherungsnehmer die Versicherungsleistung missbräuchlich ver wendet und so den Anspruch des Versicherten gefährdet. Aus diesen Gründen wird der Ver si cher te mithin Anspruchsberechtigter; er ist aber nicht Vertrags partei. Abgesehen vom unmittelbaren Recht auf die Versicherungsleistung blei ben alle übrigen Rechte und Pflichten aus dem Kollektivversicherungsvertrag, insbesondere auch die Pflicht, die Prämien zu bezahlen, beim Versicherungs nehmer (Urteil des Bun desgerichts 5C.41/2001 vom 3. Juli 2001 E. 2c). 7.6 Der Anspruchsberechtigte ist selber gehalten, seine Rechte gegenüber dem Ver si cherer zu wahren und seine Forderung direkt diesem gegenüber geltend zu machen (Christoph Frey/Nathalie Lang, in: Heinrich Honsell /Nedim Peter Vogt/ Anton K. Schnyder /Pascal Grolimund [Hrsg.], Basler Kommentar VVG Nachfüh rungsband, Basel 2012, Art. 87 VVG ad N 18). Der Versicherungsan spruch steht ausschliesslich dem Anspruchsberechtigten zu. Der Versicherer kann nur an die sen mit befreiender Wirkung zahlen. Zahlungen des Versiche rers an den Ver sicherungsnehmer wirken grundsätzlich nicht befreiend (Chris toph Frey/Nathalie Lang, a.a.O., Art. 87 VVG ad N 23). Art. 98 VVG bestimmt, dass die Regelung von Art. 87 VVG nicht zu Ungunsten des Versicherungsnehmers beziehungsweise des Anspruchsberechtigten abgeän dert werden kann. Dies hindert den Anspruchsberechtigten indes nicht, seine An sprüche nach eingetretenem Schadenfall an den Versicherungsnehmer oder einen anderen abzutreten. Vereinbarungen über den dem Anspruchsberechtig ten noch nicht angewachsenen Versicherungsanspruch zu Gunsten des Versi cherungs neh mers sind jedoch unzulässig (Peter Stein, a.a.O., Art. 87 VVG N 16). 7.7 In BGE 104 II 44 E. 4 und bestätigt in BGE 119 II 361 E. 4 ist das Bundesgericht von seiner früheren Rechtsprechung, wonach die Personenversicherung als Ge gen satz zur Sachversicherung angesehen und im Ergebnis als Summenversi che rung qualifiziert worden ist, abgekommen und hat befunden, die Rechtsnatur der zu erbringenden Leistung sei im Einzelfall zu prüfen. Sobald die vermö gens rechtliche Einbusse eine selbständige Bedingung des Anspruchs auf Leis tung sei, liege eine Schadenversicherung vor. Dies ist bei durch die Ar beitgeberin für ihre Angestellten abgeschlossenen Taggeldversicherungen, bei welchen es sich um Lohnausfallversicherung en handelt, stets der Fall. Diese Versicherungen stellen bei Unselbständig erwerbenden in jedem Fa ll eine Scha denversicherung dar (Ur teil des Bundesgerichts 5C.106/2003 vom 7. November 2003 E. 4). Trotzdem richtet sich die Ab tretung von Leistungen aus einer privaten Unfall- oder Krankenversicherung, selbst wenn sie im Einzelfall einen konkreten Scha den decken (H eilungskosten, Verdienstausfall) soll und somit als Schadenversi che rung zu qualifizieren ist, nicht nach Art. 165 OR in Verbindung mit Art. 900 des Zivil gesetzbuches (ZGB), sondern nach Art. 73 VVG ( Moritz Kuhn in: Hein ric h Honsell /Nedim Peter Vogt/Anton K. Schnyder [Hrsg.], Basler Kommentar zum VVG, Basel 2001, Art. 73 VVG N 20; Moritz Kuhn in: Heinrich Honsell / Nedim Peter Vogt/Anton K. Schnyder /Pascal Grolimund [Hrsg.], Basler Kom men tar VVG Nachführungsband, Basel 2012, Art. 73 VVG ad N 20 ). Gemäss Art. 73 Abs. 1 Satz 2 VVG bedarf d ie Abtretung des Taggeldanspruches zu ihrer Gültigkeit der schriftli chen Form und der Übergabe der Police sowie der schriftlichen Anzeige an den Versicherer (Art. 73 Abs. 1 Satz 2 VVG). 7.8 Vorliegend liegt die schriftliche, von der Klägerin unterzeichnete und der Be klagten zugestellte Abtretungserklärung vom 3 0. Oktober 2012 vor (Urk. 8 /16 ). Die Klägerin bringt nicht s vor, das gegen die Gültigkeit der Abtretung an die Ge meinde G.___ ab 1. August 2012 sprechen würde (Urk. 11 S. 4, Urk. 21). 7.9 Nach dem Gesagten steht fest, dass die Klägerin bezüglich eines allfälligen Tag geldanspr uch s ab 1. August 2012 nicht aktiv legitimiert ist. Dies führt zur Abweisung der Klage. 8. 8.1 Gemäss Art. 114 lit. e ZPO ist das Verfahren kostenlos. Art. 114 ZPO betrifft in des nur die Gerichtskosten, nicht jedoch die Prozessentschädigung an die Ge gen partei (nicht in BGE 137 III 47 publizierte E. 2.1 des Urteils des Bundesge richtes 4A_194/2010 vom 1 7. November 2010). 8.2 Beide Parteien beantragen die Zusprechung einer Prozessentschädigung. Die Kantone sind zuständig, die Tarife für die Prozesskosten festzusetzen (Art. 96 ZPO). Das zürcherische Ausführungsgesetz zur ZPO, das GOG, enthält keine für das Sozialversicherungsgericht anwendbare Tarifbestimmung (vgl. 7. Titel des GOG). Dasselbe gilt für die Verordnung über die Anwaltsgebühren (LS 215.3). Diese regelt ausdrücklich nur die Parteientschädigungen vor den Schlichtungs behörden, den Zivilgerichten und den Strafbehörden. Die Bemes sung der Parte i entschädigung richtet sich somit nach § 34 des Gesetzes über das Sozial ver sicherungsgericht ( GSVGer ) sowie den §§ 1, 5 und 7 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungs gericht ( GebV SVGer ). Gemäss § 34 Abs. 3 GSVGer ist die Höhe der gerichtlich festzu setzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rück sicht auf den Streitwert festzusetzen. 8.3 Unter Berücksichtigung der dargelegten Kriterien sowie dem Unterliegen, ist der Kläger in keine Pro zessentschädigung zuzusprechen. Der nicht berufsmässig vertretenen Beklagten steht ebenso wenig eine Partei ent schädigung zu (Art. 68 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes über das Bundesge richt, BGG; BGE 133 III 439 E. 4). Der Einzelrichter erkennt: 1. Die Klage wird abgewiesen. 2. Das ist kostenlos. 3. Es werden keine Prozessentschädigung en zugesprochen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Michael Ausfeld - SWICA Krankenversicherung AG - Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 72 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der EinzelrichterDer Gerichtsschreiber BachofnerVolz

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich KK.2012.00048 KK.2012.00048

KK.2012.00048 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Bachofner als Einzelrichter

Gerichtsschreiber Volz

Urteil vom 9. April 2014

Urteil vom 9. April 2014 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Klägerin

Klägerin vertreten durch Rechtsanwalt Michael Ausfeld

vertreten durch Rechtsanwalt Michael Ausfeld Werdstrasse 36, 8004 Zürich

Werdstrasse 36, 8004 Zürich gegen

gegen SWICA Krankenversicherung AG

SWICA Krankenversicherung AG SWICA Gesundheitsorganisation, Rechtsdienst

SWICA Gesundheitsorganisation, Rechtsdienst Römerstrasse 38, 8401 Winterthur

Römerstrasse 38, 8401 Winterthur Beklagte

Beklagte Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1976, war bei der Y.___ GmbH, Z.___, im Bereich Ad ministration und Marketing tätig und über diese im Rahmen eines kol lektiven Krankenzu satz versiche rung s vertrages bei der SWICA Krankenversi cherung AG, Winterthur (nach folgend: Swica ) gemäss dem Bundesgesetz über den Versiche rungs vertrag (VVG) für ein Taggeld versichert (Urk. 15/4 ). Am 2 1. Dezember 2011 meldete die Y.___ GmbH der Swica, dass die Versicherte seit dem 2 2. Novem ber 2011 vollständig arbeitsunfähig sei und voraussichtlich für einen 30 Tage über schrei tenden Zeitraum ar beitsunfähig sein werde (Urk. 8/3 ). Die Swica richtete der Versicherten vorerst Taggeldleistungen für eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % aus und liess die Versicherte psychiatrisch begutachten (Gutachten vom 5. April 2012; Urk. 8/9). Mit Schreiben vom 8. Mai 2012 ( Urk. 8/6) teilte die Swica der Versicherten mit, dass gestützt auf das Gutachten vom 5. April 2012 für die Zeit ab 1. Juni 2012 vo n einer Arbeitsfähigkeit von 25 %, ab 1. Juli 2012 von einer Arbeitsfähigkeit von 50 %, ab 1. August 2012 von einer solchen von 75 % und ab 1. September 2012 von ei ner Arbeitsfähigkeit von 100 % auszugehen sei und stellte der Versicherten für die Zeit vom 1. bis 3 0. Juni 2012 die Ausrichtung eines Taggeldes für ei ne Ar beitsunfähigkeit von 75 %, vom 1. bis 3 1. Juli 2012 für eine solche von 50 % sowie per 1. August 2012 die Einstellung der Tag geld leis tungen in Aussicht.

1. X.___, geboren 1976, war bei der Y.___ GmbH, Z.___, im Bereich Ad ministration und Marketing tätig und über diese im Rahmen eines kol lektiven Krankenzu satz versiche rung s vertrages bei der SWICA Krankenversi cherung AG, Winterthur (nach folgend: Swica ) gemäss dem Bundesgesetz über den Versiche rungs vertrag (VVG) für ein Taggeld versichert (Urk. 15/4 ). Am 2 1. Dezember 2011 meldete die Y.___ GmbH der Swica, dass die Versicherte seit dem 2 2. Novem ber 2011 vollständig arbeitsunfähig sei und voraussichtlich für einen 30 Tage über schrei tenden Zeitraum ar beitsunfähig sein werde (Urk. 8/3 ). Die Swica richtete der Versicherten vorerst Taggeldleistungen für eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % aus und liess die Versicherte psychiatrisch begutachten (Gutachten vom 5. April 2012; Urk. 8/9). Mit Schreiben vom 8. Mai 2012 ( Urk. 8/6) teilte die Swica der Versicherten mit, dass gestützt auf das Gutachten vom 5. April 2012 für die Zeit ab 1. Juni 2012 vo n einer Arbeitsfähigkeit von 25 %, ab 1. Juli 2012 von einer Arbeitsfähigkeit von 50 %, ab 1. August 2012 von einer solchen von 75 % und ab 1. September 2012 von ei ner Arbeitsfähigkeit von 100 % auszugehen sei und stellte der Versicherten für die Zeit vom 1. bis 3 0. Juni 2012 die Ausrichtung eines Taggeldes für ei ne Ar beitsunfähigkeit von 75 %, vom 1. bis 3 1. Juli 2012 für eine solche von 50 % sowie per 1. August 2012 die Einstellung der Tag geld leis tungen in Aussicht. 2.

2. 2.1 Mit Eingabe vom 1 8. Dezember 2012 erhob die Versicherte Klage gegen die Swica mit dem Rechtsbegehren, e s sei diese zu verpflichten, ihr bis und mit Juli 2012 Taggeldleistungen auf Grund einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % auszu richten und ihr somit Fr. 4‘171.-- nebst Zins zu 5 % ab dem Datum der Klage erhebung nachzuzahlen; eventuell sei die Swica zu verpflichten, auch ab dem 1. August 2012 Taggeldleistungen in einem noch zu bestimmenden Umfang zu entrichten ( Urk. 1 S. 2). Mit Klageantwort vom 2 6. Februar 2013 (Urk. 7 S. 2) be antragte die Swica, es sei die Klage vollumfänglich abzuweisen; eventualiter sei ein psy chiatrisches Gerichtsgutachten beizuziehen; subeventualiter sei eine Ver gleichs verhandlung anzusetzen.

2.1 Mit Eingabe vom 1 8. Dezember 2012 erhob die Versicherte Klage gegen die Swica mit dem Rechtsbegehren, e s sei diese zu verpflichten, ihr bis und mit Juli 2012 Taggeldleistungen auf Grund einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % auszu richten und ihr somit Fr. 4‘171.-- nebst Zins zu 5 % ab dem Datum der Klage erhebung nachzuzahlen; eventuell sei die Swica zu verpflichten, auch ab dem 1. August 2012 Taggeldleistungen in einem noch zu bestimmenden Umfang zu entrichten ( Urk. 1 S. 2). Mit Klageantwort vom 2 6. Februar 2013 (Urk. 7 S. 2) be antragte die Swica, es sei die Klage vollumfänglich abzuweisen; eventualiter sei ein psy chiatrisches Gerichtsgutachten beizuziehen; subeventualiter sei eine Ver gleichs verhandlung anzusetzen. 2.2 Mit Replik vom 1 3. März 2013 ( Urk. 11) nahm die Klägerin zur Klageantwort der Beklagten Stellung und hielt an ihrem klageweise gestellten Rechtsbegehren fest. Mit Duplik vom 2. April 2013 ( Urk. 1 4 S. 2) hielt die Swica an ihren mit der Klageantwort gestellten Anträgen fest. Mit Eingabe vom 1 9. April 2013 ( Urk. 21 ) nahm die Klägerin zur Duplik vom 2. April 2013 Stellung und hielt an ihrem Rechtsbegehren, wonach die Beklagte mindestens bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses die vollen Leistungen zu erbringen habe, fest. Eine Kopie dieser Eingabe wurde der Beklagten am 2 2. April 2013 zugestellt ( Urk 22).

2.2 Mit Replik vom 1 3. März 2013 ( Urk. 11) nahm die Klägerin zur Klageantwort der Beklagten Stellung und hielt an ihrem klageweise gestellten Rechtsbegehren fest. Mit Duplik vom 2. April 2013 ( Urk. 1 4 S. 2) hielt die Swica an ihren mit der Klageantwort gestellten Anträgen fest. Mit Eingabe vom 1 9. April 2013 ( Urk. 21 ) nahm die Klägerin zur Duplik vom 2. April 2013 Stellung und hielt an ihrem Rechtsbegehren, wonach die Beklagte mindestens bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses die vollen Leistungen zu erbringen habe, fest. Eine Kopie dieser Eingabe wurde der Beklagten am 2 2. April 2013 zugestellt ( Urk 22). Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Klage in die einzelrichterliche Zuständigkeit ( § 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozi al versicherungsgericht ).

1.1 Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Klage in die einzelrichterliche Zuständigkeit ( § 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozi al versicherungsgericht ). 1.2 Nach Art. 12 Abs. 2 und 3 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) unterliegen Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversicherung dem VVG. Streitigkeiten aus solchen Versicherungen sind privatrechtlicher Natur (BGE 124 III 44 E. 1a/ aa und 232 E. 2b). Nach Art. 85 Abs. 1 des Bundesge set zes be treffend die Aufsicht über die privaten Versicherungs einrichtungen (VAG) ent scheidet das Gericht privat rechtliche Streitigkeiten zwischen Versi che rungs un ter nehmen oder zwischen Ver si cherungsunternehmen und Versi cherten. Das So zialver sicherungs gericht ist als einzige kantonale Gerichtsin stanz für Klagen über Streitig keiten aus Zusatz versicherungen zur sozialen Kranken versicherung nach dem KVG zuständig (Art. 7 der schweizerischen Zivilprozess ordnung, ZPO, in Ver bindung mit § 2 Abs. 2 lit. b des Gesetzes über das Sozial ver sicherungs ge richt, GSVGer ; BGE 138 III 2). Gemäss § 23 Abs. 1 GSVGer stellt das Gericht den Sachverhalt unter Mitwirkung der Parteien von Amtes wegen fest und wür digt die Beweise nach freiem Ermessen.

1.2 Nach Art. 12 Abs. 2 und 3 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) unterliegen Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversicherung dem VVG. Streitigkeiten aus solchen Versicherungen sind privatrechtlicher Natur (BGE 124 III 44 E. 1a/ aa und 232 E. 2b). Nach Art. 85 Abs. 1 des Bundesge set zes be treffend die Aufsicht über die privaten Versicherungs einrichtungen (VAG) ent scheidet das Gericht privat rechtliche Streitigkeiten zwischen Versi che rungs un ter nehmen oder zwischen Ver si cherungsunternehmen und Versi cherten. Das So zialver sicherungs gericht ist als einzige kantonale Gerichtsin stanz für Klagen über Streitig keiten aus Zusatz versicherungen zur sozialen Kranken versicherung nach dem KVG zuständig (Art. 7 der schweizerischen Zivilprozess ordnung, ZPO, in Ver bindung mit § 2 Abs. 2 lit. b des Gesetzes über das Sozial ver sicherungs ge richt, GSVGer ; BGE 138 III 2). Gemäss § 23 Abs. 1 GSVGer stellt das Gericht den Sachverhalt unter Mitwirkung der Parteien von Amtes wegen fest und wür digt die Beweise nach freiem Ermessen. 1.3 Art. 87 VVG gewährt demjenigen, zu dessen Gunsten die kollektive Unfall- oder Krankenversicherung abgeschlossen worden ist, mit dem Eintritt des Unfalls oder der Krankheit ein selbständiges Forderungsrecht auf die Versicherungs leistung en im Versi cherungsfall gegen den Versicherer (vgl. Urteil des Bundes ge richts 5C.41/2001 vom 3. Juli 2001 E. 2c; Peter Stein, Basler Kom mentar VVG, N. 15 zu Art. 87 VVG; Willy Koenig, Der Versicherungsvertrag, in: Schweizeri sches Privat recht, VII/2, Basel 1979, S. 729).

1.3 Art. 87 VVG gewährt demjenigen, zu dessen Gunsten die kollektive Unfall- oder Krankenversicherung abgeschlossen worden ist, mit dem Eintritt des Unfalls oder der Krankheit ein selbständiges Forderungsrecht auf die Versicherungs leistung en im Versi cherungsfall gegen den Versicherer (vgl. Urteil des Bundes ge richts 5C.41/2001 vom 3. Juli 2001 E. 2c; Peter Stein, Basler Kom mentar VVG, N. 15 zu Art. 87 VVG; Willy Koenig, Der Versicherungsvertrag, in: Schweizeri sches Privat recht, VII/2, Basel 1979, S. 729). 1.4 Gemäss Art. 8 des Zivilgesetzbuches (ZGB) hat, wo es das Gesetz nicht anders bestimmt, derjenige das Vorhandensein einer behaupteten Tatsache zu bewei sen, der aus ihr Rechte ableitet. Demgemäss hat die Partei, die einen Anspruch gel tend macht, die rechtsbegründenden Tatsachen zu beweisen, während die Beweislast für die rechtsaufhebenden beziehungsweise -hindernden Tatsachen bei der Partei liegt, die den Untergang des Anspruchs behauptet oder dessen Entstehung oder Durchsetzbarkeit bestreitet. Diese Grundregel kann durch ab weichende gesetz li che Beweislastvorschriften verdrängt werden und ist im Ein zelfall zu konkre ti sieren (BGE 128 III 273 E. 2a/ aa mit Hinweisen). Sie gilt auch im Bereich des Versicherungsvertrags (BGE 130 III 323 E. 3.1). Nach dieser Grundregel hat der An spruchsberechtigte - in der Regel der Versiche rungs neh mer, der versicherte Dritte oder der Begünstigte - die Tatsachen zur Begrün dung des Versicherungs vertrags zu beweisen, also namentlich das Beste hen eines Versicherungs ver trags, den Eintritt des Versicherungsfalls und den Umfang des Anspruchs. Den Versicherer trifft die Beweislast für Tatsachen, die ihn zu einer Kürzung oder Verweigerung der vertraglichen Leistung gegenüber dem An spruchs berechtigten berechtigen oder die den Versicherungsvertrag ge gen über dem Anspruchsbe rech tigten unverbindlich machen (vgl. zum Ganzen BGE 130 III 323 E. 3.1). Sobald das Gericht vom Beweisergebnis überzeugt ist, wird die Beweislastverteilung ge genstandslos (BGE 118 II 147 E. 3a unten und 114 II 291 E. 2a Mitte).

1.4 Gemäss Art. 8 des Zivilgesetzbuches (ZGB) hat, wo es das Gesetz nicht anders bestimmt, derjenige das Vorhandensein einer behaupteten Tatsache zu bewei sen, der aus ihr Rechte ableitet. Demgemäss hat die Partei, die einen Anspruch gel tend macht, die rechtsbegründenden Tatsachen zu beweisen, während die Beweislast für die rechtsaufhebenden beziehungsweise -hindernden Tatsachen bei der Partei liegt, die den Untergang des Anspruchs behauptet oder dessen Entstehung oder Durchsetzbarkeit bestreitet. Diese Grundregel kann durch ab weichende gesetz li che Beweislastvorschriften verdrängt werden und ist im Ein zelfall zu konkre ti sieren (BGE 128 III 273 E. 2a/ aa mit Hinweisen). Sie gilt auch im Bereich des Versicherungsvertrags (BGE 130 III 323 E. 3.1). Nach dieser Grundregel hat der An spruchsberechtigte - in der Regel der Versiche rungs neh mer, der versicherte Dritte oder der Begünstigte - die Tatsachen zur Begrün dung des Versicherungs vertrags zu beweisen, also namentlich das Beste hen eines Versicherungs ver trags, den Eintritt des Versicherungsfalls und den Umfang des Anspruchs. Den Versicherer trifft die Beweislast für Tatsachen, die ihn zu einer Kürzung oder Verweigerung der vertraglichen Leistung gegenüber dem An spruchs berechtigten berechtigen oder die den Versicherungsvertrag ge gen über dem Anspruchsbe rech tigten unverbindlich machen (vgl. zum Ganzen BGE 130 III 323 E. 3.1). Sobald das Gericht vom Beweisergebnis überzeugt ist, wird die Beweislastverteilung ge genstandslos (BGE 118 II 147 E. 3a unten und 114 II 291 E. 2a Mitte). 1.5 Da der Nachweis rechtsbegründender Tatsachen im Bereich des Versicherungs ver trags regelmässig mit Schwierigkeiten verbunden ist, geniesst der beweis pflichtige Anspruchsberechtigte insofern eine Beweiserleichterung, als er in der Regel nur eine überwiegende Wahrscheinlichkeit für das Bestehen des geltend ge machten Versicherungsanspruchs darzutun hat. Allerdings kann der Versi cherer im Rahmen des Gegenbeweises Indizien geltend machen, welche die Glaub wür dig keit des Ansprechers erschüttern oder erhebliche Zweifel an seinen Schilde rungen erwecken. Gelingt der Gegenbeweis, dürfen die vom An spruchs be rech tigten behaupteten Tatsachen nicht als überwiegend wahrschein lich ge macht und damit nicht als bewiesen anerkannt werden. Der Hauptbeweis ist vielmehr gescheitert (BGE 130 III 326 E. 3.4 mit Hinweis, Urteil des Bun desge richts 5C.146/2000 vom 15. Februar 2001 E. 4b mit Hinweisen).

1.5 Da der Nachweis rechtsbegründender Tatsachen im Bereich des Versicherungs ver trags regelmässig mit Schwierigkeiten verbunden ist, geniesst der beweis pflichtige Anspruchsberechtigte insofern eine Beweiserleichterung, als er in der Regel nur eine überwiegende Wahrscheinlichkeit für das Bestehen des geltend ge machten Versicherungsanspruchs darzutun hat. Allerdings kann der Versi cherer im Rahmen des Gegenbeweises Indizien geltend machen, welche die Glaub wür dig keit des Ansprechers erschüttern oder erhebliche Zweifel an seinen Schilde rungen erwecken. Gelingt der Gegenbeweis, dürfen die vom An spruchs be rech tigten behaupteten Tatsachen nicht als überwiegend wahrschein lich ge macht und damit nicht als bewiesen anerkannt werden. Der Hauptbeweis ist vielmehr gescheitert (BGE 130 III 326 E. 3.4 mit Hinweis, Urteil des Bun desge richts 5C.146/2000 vom 15. Februar 2001 E. 4b mit Hinweisen). 2.

2. 2.1 Der sich bei den Akten befindenden Versicherungspolice vom 8. Januar 2013 ( Urk. 15/4) ist zu entnehmen, dass die Beklagte und die Y.___ GmbH einen kollektiven Krankenzusatzversicherungsvertrag abgeschlossen und darin für das gesamte Personal der Y.___ GmbH ein Kran kentaggeld in der Höhe von 80 % des AHV-beitragspflichtigen Verdienstes bis zu einem Höchstbetrag von Fr. 100‘000. -- über dem maximal versicherbaren UVG-Lohn für eine Leistungs dauer von 730 Tagen pro Fall ab züglich einer Wartefrist von 3 0 Tagen pro Fall vereinbart haben. Im Vertrag wurde auf die „ Allge meinen Ver tragsbedingungen für die kollektive Taggeldversicherung ", Ausgabe 2006 (Urk. 8/2 ; nachfolgend: AVB), welche durch Über na hme Vertragsbestandteil wurden, sowie auf die Be stimmungen des VVG verwiesen (vgl. Urk. 15/4 S. 4 ).

2.1 Der sich bei den Akten befindenden Versicherungspolice vom 8. Januar 2013 ( Urk. 15/4) ist zu entnehmen, dass die Beklagte und die Y.___ GmbH einen kollektiven Krankenzusatzversicherungsvertrag abgeschlossen und darin für das gesamte Personal der Y.___ GmbH ein Kran kentaggeld in der Höhe von 80 % des AHV-beitragspflichtigen Verdienstes bis zu einem Höchstbetrag von Fr. 100‘000. über dem maximal versicherbaren UVG-Lohn für eine Leistungs dauer von 730 Tagen pro Fall ab züglich einer Wartefrist von 3 0 Tagen pro Fall vereinbart haben. Im Vertrag wurde auf die „ Allge meinen Ver tragsbedingungen für die kollektive Taggeldversicherung ", Ausgabe 2006 (Urk. 8/2 ; nachfolgend: AVB), welche durch Über na hme Vertragsbestandteil wurden, sowie auf die Be stimmungen des VVG verwiesen (vgl. Urk. 15/4 S. 4 ). 2.2 In Ziff. 4.1 der Versicherungspolice (Urk. 15/4 S. 3 ) wird die Nachleistung bei Austritt mit laufender Arbeitsunfähigkeit folgender massen umschrieben :

2.2 In Ziff. 4.1 der Versicherungspolice (Urk. 15/4 S. 3 ) wird die Nachleistung bei Austritt mit laufender Arbeitsunfähigkeit folgender massen umschrieben : „ „

„ In Abänderung von Artikel 25 und 47 der Allgemeinen Versicherungs bedin gungen (AVB) bezahlt SWICA das Taggeld für Krankheiten, die während der Ver trag sdauer eingetreten sind, noch bis zur Wiedererlangung der Ar beits fähigkeit, längstens jedoch bis zum Ablauf der vereinbarten Leistungs dauer. Diese Leistungen werden der Kollektivversicherung belastet. Neue Arbeitsunfähigkeiten sind nur versichert, sofern vom Übertrittsrecht in die Einzelversicherung Gebrauch gemacht wurde “. In Abänderung von Artikel 25 und 47 der Allgemeinen Versicherungs bedin gungen (AVB) bezahlt SWICA das Taggeld für Krankheiten, die während der Ver trag sdauer eingetreten sind, noch bis zur Wiedererlangung der Ar beits fähigkeit, längstens jedoch bis zum Ablauf der vereinbarten Leistungs dauer. Diese Leistungen werden der Kollektivversicherung belastet.

In Abänderung von Artikel 25 und 47 der Allgemeinen Versicherungs bedin gungen (AVB) bezahlt SWICA das Taggeld für Krankheiten, die während der Ver trag sdauer eingetreten sind, noch bis zur Wiedererlangung der Ar beits fähigkeit, längstens jedoch bis zum Ablauf der vereinbarten Leistungs dauer. Diese Leistungen werden der Kollektivversicherung belastet. Neue Arbeitsunfähigkeiten sind nur versichert, sofern vom Übertrittsrecht in die Einzelversicherung Gebrauch gemacht wurde “.

Neue Arbeitsunfähigkeiten sind nur versichert, sofern vom Übertrittsrecht in die Einzelversicherung Gebrauch gemacht wurde “. 2.3 In Ziff. 3 der AVB (Urk. 8/2 ) wir d das versicherte Ereignis „Krank heit“ wi e folgt umschrieben :

2.3 In Ziff. 3 der AVB (Urk. 8/2 ) wir d das versicherte Ereignis „Krank heit“ wi e folgt umschrieben : „ „

„ Krankheit ist jede Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Ge sundheit, die nicht Folge eines Unfalls ist und die eine medizinische Untersu chung oder Be handlung erfordert oder eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat “. Krankheit ist jede Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Ge sundheit, die nicht Folge eines Unfalls ist und die eine medizinische Untersu chung oder Be handlung erfordert oder eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat “.

Krankheit ist jede Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Ge sundheit, die nicht Folge eines Unfalls ist und die eine medizinische Untersu chung oder Be handlung erfordert oder eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat “. Die Arbeitsunfähigkeit wird in Ziff. 16 der AVB (Urk. 8/2 ) defi niert:

Die Arbeitsunfähigkeit wird in Ziff. 16 der AVB (Urk. 8/2 ) defi niert: „ „

„ Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit bedingte volle oder teilweise Unfähigkeit im bisherigen Beruf oder Aufgabengebiet zumutbare Arbeit zu leisten. Nach 3 Monaten Ar beitsunfähigkeit wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt “. Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit bedingte volle oder teilweise Unfähigkeit im bisherigen Beruf oder Aufgabengebiet zumutbare Arbeit zu leisten. Nach 3 Monaten Ar beitsunfähigkeit wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt “.

Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit bedingte volle oder teilweise Unfähigkeit im bisherigen Beruf oder Aufgabengebiet zumutbare Arbeit zu leisten. Nach 3 Monaten Ar beitsunfähigkeit wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt “. Der Taggeldanspruch wird in Ziff. 12 und Ziff. 13 der AVB (Urk. 8/2) umschrie ben :

Der Taggeldanspruch wird in Ziff. 12 und Ziff. 13 der AVB (Urk. 8/2) umschrie ben : „ „

„ Ist der Versicherte nach ärztlicher Feststellung arbeitsunfähig, bezahlen wir bei voller Arbeitsunfähigkeit das im Vertrag aufgeführte Taggeld. ( Ziff. 12) Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit von mindestens 25 % wird das Taggeld ent sprechend dem Grad der Arbeitsunfähigkeit ausgerichtet. ( Ziff. 13)“ Ist der Versicherte nach ärztlicher Feststellung arbeitsunfähig, bezahlen wir bei voller Arbeitsunfähigkeit das im Vertrag aufgeführte Taggeld. ( Ziff. 12)

Ist der Versicherte nach ärztlicher Feststellung arbeitsunfähig, bezahlen wir bei voller Arbeitsunfähigkeit das im Vertrag aufgeführte Taggeld. ( Ziff. 12) Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit von mindestens 25 % wird das Taggeld ent sprechend dem Grad der Arbeitsunfähigkeit ausgerichtet. ( Ziff. 13)“

Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit von mindestens 25 % wird das Taggeld ent sprechend dem Grad der Arbeitsunfähigkeit ausgerichtet. ( Ziff. 13)“ 2.4 Vorformulierte Vertragsbestimmungen sind grundsätzlich nach den gleichen Regeln wie individuell verfasste Vertragsklauseln auszulegen. Gemäss Art. 18 Abs. 1 des Obligationenrechts ( OR ) ist bei der Beurteilung eines Vertrages so wohl nach Form als nach Inhalt der übereinstimmende wirkliche Wille und nicht die unrichtige Bezeich nung oder Ausdrucksweise zu beachten, die von den Par teien aus Irrtum oder in der Absicht gebraucht wird, die wahre Be schaffen heit des Vertrages zu verber gen. Es ist demnach in erster Linie der festgestellte wirk liche Wille der Ver tragsparteien massgebend. Lässt sich dieser nicht fest stellen, ist der mutmassli che Parteiwillen zu ergründen. Dieser ist nach dem Vertrauens grund satz zu ermitteln (BGE 119 II 372 E. 4b). Danach sind Wil lens erklärungen der Parteien so auszulegen, wie sie nach ihrem Wortlaut und Zu sammenhang so wie den gesamten Umständen vom Empfänger in guten Treuen verstanden wer den durften und mussten (BGE 111 II 279 E. 2b). Dabei hat das Gericht vom Wort laut aus zugehen und zu berücksichtigen, was sachge recht er scheint. Es ori en tiert sich dabei am dispositiven Recht, weil derjenige Vertrags partner, der die ses verdrän gen will, das mit hinreichender Deutlichkeit zum Ausdruck brin gen muss.

2.4 Vorformulierte Vertragsbestimmungen sind grundsätzlich nach den gleichen Regeln wie individuell verfasste Vertragsklauseln auszulegen. Gemäss Art. 18 Abs. 1 des Obligationenrechts ( OR ) ist bei der Beurteilung eines Vertrages so wohl nach Form als nach Inhalt der übereinstimmende wirkliche Wille und nicht die unrichtige Bezeich nung oder Ausdrucksweise zu beachten, die von den Par teien aus Irrtum oder in der Absicht gebraucht wird, die wahre Be schaffen heit des Vertrages zu verber gen. Es ist demnach in erster Linie der festgestellte wirk liche Wille der Ver tragsparteien massgebend. Lässt sich dieser nicht fest stellen, ist der mutmassli che Parteiwillen zu ergründen. Dieser ist nach dem Vertrauens grund satz zu ermitteln (BGE 119 II 372 E. 4b). Danach sind Wil lens erklärungen der Parteien so auszulegen, wie sie nach ihrem Wortlaut und Zu sammenhang so wie den gesamten Umständen vom Empfänger in guten Treuen verstanden wer den durften und mussten (BGE 111 II 279 E. 2b). Dabei hat das Gericht vom Wort laut aus zugehen und zu berücksichtigen, was sachge recht er scheint. Es ori en tiert sich dabei am dispositiven Recht, weil derjenige Vertrags partner, der die ses verdrän gen will, das mit hinreichender Deutlichkeit zum Ausdruck brin gen muss. Darauf, dass der Vertragspartner eine Vereinbarung nach Treu und Glauben in einem gewissen Sinne hätte verstehen müssen, darf sich die Gegenpartei nur be rufen, soweit sie selbst die Bestimmung tatsächlich so verstanden hat (vgl. BGE 105 II 16 E. 3a; Urteil des Bundesgerichts 4A_219/2010 vom 28. September 2010 E. 1, nicht publ. in: BGE 136 III 528). Die Auslegung nach dem Vertrau ensprin zip kann mithin nicht zu einem normativen Konsens führen, der so von keiner der Parteien gewollt ist (Urteil des Bundesgerichts 4A_538/2011 vom 9. März 2012 E. 2.2).

Darauf, dass der Vertragspartner eine Vereinbarung nach Treu und Glauben in einem gewissen Sinne hätte verstehen müssen, darf sich die Gegenpartei nur be rufen, soweit sie selbst die Bestimmung tatsächlich so verstanden hat (vgl. BGE 105 II 16 E. 3a; Urteil des Bundesgerichts 4A_219/2010 vom 28. September 2010 E. 1, nicht publ. in: BGE 136 III 528). Die Auslegung nach dem Vertrau ensprin zip kann mithin nicht zu einem normativen Konsens führen, der so von keiner der Parteien gewollt ist (Urteil des Bundesgerichts 4A_538/2011 vom 9. März 2012 E. 2.2). 2.5 Schliesslich und subsidiär wird die Geltung vorformulierter AVB durch die so ge nannte Unklarheits- und die Ungewöhnlichkeitsregel eingeschränkt. Nach der Unklarheitsregel sind mehrdeutige Klauseln in Versicherungsverträgen ge gen den Versicherer als deren Verfasser auszulegen (BGE 122 III 118 E. 2a, 126 III 388 E. 9d). Diese Regel ist indessen erst dann anzuwenden, wenn die übrigen Aus le gungsmittel zu keinem Resultat führen und der bestehende Zwei fel nicht anders be seitigt werden kann (BGE 122 III 118 E. 2d).

2.5 Schliesslich und subsidiär wird die Geltung vorformulierter AVB durch die so ge nannte Unklarheits- und die Ungewöhnlichkeitsregel eingeschränkt. Nach der Unklarheitsregel sind mehrdeutige Klauseln in Versicherungsverträgen ge gen den Versicherer als deren Verfasser auszulegen (BGE 122 III 118 E. 2a, 126 III 388 E. 9d). Diese Regel ist indessen erst dann anzuwenden, wenn die übrigen Aus le gungsmittel zu keinem Resultat führen und der bestehende Zwei fel nicht anders be seitigt werden kann (BGE 122 III 118 E. 2d). 2. 6 Nach der Ungewöhnlichkeitsregel sind von der globalen Zustimmung zu allge mei nen Vertragsbedingungen alle ungewöhnlichen Klauseln ausgenom men, auf deren Vorhandensein die schwächere oder weniger geschäftserfahrene Partei nicht gesondert aufmerksam gemacht worden ist. Der Verfasser von all gemei nen Geschäftsbedingungen muss nach dem Vertrauensgrundsatz davon ausgehen, dass ein unerfahrener Vertragspartner ungewöhnlichen Klauseln nicht zu stimmt. Die Ungewöhnlichkeit beurteilt sich aus der Sicht des Zustim menden im Zeit punkt des Vertragsabschlusses (BGE 135 III 1 E. 2.1 mit Hin weisen).

2. 6 Nach der Ungewöhnlichkeitsregel sind von der globalen Zustimmung zu allge mei nen Vertragsbedingungen alle ungewöhnlichen Klauseln ausgenom men, auf deren Vorhandensein die schwächere oder weniger geschäftserfahrene Partei nicht gesondert aufmerksam gemacht worden ist. Der Verfasser von all gemei nen Geschäftsbedingungen muss nach dem Vertrauensgrundsatz davon ausgehen, dass ein unerfahrener Vertragspartner ungewöhnlichen Klauseln nicht zu stimmt. Die Ungewöhnlichkeit beurteilt sich aus der Sicht des Zustim menden im Zeit punkt des Vertragsabschlusses (BGE 135 III 1 E. 2.1 mit Hin weisen). 3.

3. 3.1 Mangels eines übereinstimmenden wirklichen Willens sind die Klauseln der AVB und der ZVB nach dem Vertrauensprinzip und somit nor mativ auszulegen. Ent schei dend ist daher, wie die Y.___ GmbH als andere Vertragspar tei die Klauseln verstehen durfte und musste. In Ziff. 3 der AVB ist der Begriff der Krank heit als eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit, die nicht Folge eines Unfalls ist und die eine medizinische Untersuchung oder Behandlung er fordert oder eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat, definiert. Diese Definition stimmt grundsätzlich mit der als allgemein gebräuchlich gel tenden Definition der Krankheit von Art. 3 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des So zialversiche rungsrechts (ATSG) überein. Gleiches gilt für die Definition der Ar beits unfähigkeit von Ziff. 16 der AVB, welche abgesehen von der darin ausdrück lich erwähnten Frist von 3 Monaten für eine Berücksichti gung einer zumut ba ren Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbe reich grundsätzlich mit der in Art. 6 ATSG enthaltenen Definition der Arbeits unfähigkeit übereinstimmt.

3.1 Mangels eines übereinstimmenden wirklichen Willens sind die Klauseln der AVB und der ZVB nach dem Vertrauensprinzip und somit nor mativ auszulegen. Ent schei dend ist daher, wie die Y.___ GmbH als andere Vertragspar tei die Klauseln verstehen durfte und musste. In Ziff. 3 der AVB ist der Begriff der Krank heit als eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit, die nicht Folge eines Unfalls ist und die eine medizinische Untersuchung oder Behandlung er fordert oder eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat, definiert. Diese Definition stimmt grundsätzlich mit der als allgemein gebräuchlich gel tenden Definition der Krankheit von Art. 3 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des So zialversiche rungsrechts (ATSG) überein. Gleiches gilt für die Definition der Ar beits unfähigkeit von Ziff. 16 der AVB, welche abgesehen von der darin ausdrück lich erwähnten Frist von 3 Monaten für eine Berücksichti gung einer zumut ba ren Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbe reich grundsätzlich mit der in Art. 6 ATSG enthaltenen Definition der Arbeits unfähigkeit übereinstimmt. 3.2 Bei den erwähnten Vertragsbestimmungen und Klauseln der AVB handelt es sich weder um unklare noch um ungewöhnliche Klausel n, welche von der glo ba len Zustimmung ausgenommen und auf welche gesondert auf merksam hätte ge macht werden müssen (Ungewöhnlichkeitsregel; vgl. Urteil des Bundesge richts 4C.175/2004 vom 31. August 2004 E. 2.3.1). Die Y.___ GmbH musste nach dem klaren Wortlaut der AVB die Begriffe der Krankheit und der Arbeits unfähigkeit nach dem Vertrau ensprinzip daher grundsätzlich im Sinne der in Art. 3 und Art. 6 ATSG enthaltenen Begriffsbestimmungen verstehen.

3.2 Bei den erwähnten Vertragsbestimmungen und Klauseln der AVB handelt es sich weder um unklare noch um ungewöhnliche Klausel n, welche von der glo ba len Zustimmung ausgenommen und auf welche gesondert auf merksam hätte ge macht werden müssen (Ungewöhnlichkeitsregel; vgl. Urteil des Bundesge richts 4C.175/2004 vom 31. August 2004 E. 2.3.1). Die Y.___ GmbH musste nach dem klaren Wortlaut der AVB die Begriffe der Krankheit und der Arbeits unfähigkeit nach dem Vertrau ensprinzip daher grundsätzlich im Sinne der in Art. 3 und Art. 6 ATSG enthaltenen Begriffsbestimmungen verstehen. 4.

4. 4.1 Im Folgenden ist die für den streitigen Taggeldanspruch massgebende medizini sche Aktenlage zu prü fen.

4.1 Im Folgenden ist die für den streitigen Taggeldanspruch massgebende medizini sche Aktenlage zu prü fen. 4.2 Die Ärzte der Klinik A.___, B.___, Dr. med. C.___, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie FMH, und Prof. Dr. med. D.___, Facharzt für Neu ro logie FMH, erwähnten in ihrem Gutachten vom 5. April 2012 ( Urk. 8/9), dass sie die Klägerin am 5. März 2012 psychiatrisch untersucht h ätten und diagnos tizierten eine depressive Anpassungsstörung vom Schweregrad einer mittelgra digen depressiven Episode (S. 8). Der Hausarzt der Klägerin habe sie ab dem 2 2. November 2011 krankgeschrieben (S. 3 f.). Bei der Klägerin bestehe eine de pressive Stimmung, eine innere Unruhe und Angespanntheit, ein phasenweise ge hemmter Antrieb, eine Neigung zum Grübeln und zum Gedankenkreisen so wie eine Fixierung auf Vorgänge an ihrer Arbeitsstelle (S. 7). Sie leide unter einer mittelschweren depressiven Episode ( Urk. 9). Dabei handle es sich um ein deut liches depressives Syndrom, welches durch eine affektive Instabilität und deutli che vegetative Auffälligkeiten gekennzeichnet sei. Die Depressivität sei gemäss den Angabe n der Klägerin durch eine glaubhafte Überforderungssituation am Arbeitsplatz entstanden (S. 8).

4.2 Die Ärzte der Klinik A.___, B.___, Dr. med. C.___, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie FMH, und Prof. Dr. med. D.___, Facharzt für Neu ro logie FMH, erwähnten in ihrem Gutachten vom 5. April 2012 ( Urk. 8/9), dass sie die Klägerin am 5. März 2012 psychiatrisch untersucht h ätten und diagnos tizierten eine depressive Anpassungsstörung vom Schweregrad einer mittelgra digen depressiven Episode (S. 8). Der Hausarzt der Klägerin habe sie ab dem 2 2. November 2011 krankgeschrieben (S. 3 f.). Bei der Klägerin bestehe eine de pressive Stimmung, eine innere Unruhe und Angespanntheit, ein phasenweise ge hemmter Antrieb, eine Neigung zum Grübeln und zum Gedankenkreisen so wie eine Fixierung auf Vorgänge an ihrer Arbeitsstelle (S. 7). Sie leide unter einer mittelschweren depressiven Episode ( Urk. 9). Dabei handle es sich um ein deut liches depressives Syndrom, welches durch eine affektive Instabilität und deutli che vegetative Auffälligkeiten gekennzeichnet sei. Die Depressivität sei gemäss den Angabe n der Klägerin durch eine glaubhafte Überforderungssituation am Arbeitsplatz entstanden (S. 8). Auf Grund der affektiven Instabilität und der vegetativen Auffälligkeiten, insbe sondere der Schlafstörungen, der Antriebshemmung und der verminderten Be last barkeit, bestehe gegenwärtig eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Der Klä ge rin sei die Ausübung von Nacht- und Schichtarbeit und von Arbeiten mit un regelmässigen Arbeitszeiten im Rahmen der Wiedereingliederung und mittel fristig aus Gründen der Rückfallprophylaxe nicht zuzumuten. Der Klägerin werde die Aufnahme einer psychiatrisch-psychotherapeutische n Behandlung empfohlen, wobei gemäss den Leitlinien der Depressionsbehandlung und des Schweregrades der Symptomatik eine Kombination aus einer sedierenden und schlafan stossen den antidepressiven medikamentösen Behandlung und aus einer psychothera peu tischen Behandlung indiziert sei. Nach Aufnahme einer solchen Therapie sei ab 1. Juni 2012 eine Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit in mo natlichen Schritten von 25 % bis zur vollen Arbeitsfähigkeit zu erwarten (S. 10).

Auf Grund der affektiven Instabilität und der vegetativen Auffälligkeiten, insbe sondere der Schlafstörungen, der Antriebshemmung und der verminderten Be last barkeit, bestehe gegenwärtig eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Der Klä ge rin sei die Ausübung von Nacht- und Schichtarbeit und von Arbeiten mit un regelmässigen Arbeitszeiten im Rahmen der Wiedereingliederung und mittel fristig aus Gründen der Rückfallprophylaxe nicht zuzumuten. Der Klägerin werde die Aufnahme einer psychiatrisch-psychotherapeutische n Behandlung empfohlen, wobei gemäss den Leitlinien der Depressionsbehandlung und des Schweregrades der Symptomatik eine Kombination aus einer sedierenden und schlafan stossen den antidepressiven medikamentösen Behandlung und aus einer psychothera peu tischen Behandlung indiziert sei. Nach Aufnahme einer solchen Therapie sei ab 1. Juni 2012 eine Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit in mo natlichen Schritten von 25 % bis zur vollen Arbeitsfähigkeit zu erwarten (S. 10). 4.3 In seiner Stellungnahme vom 1 1. Mai 2012 ( Urk. 8/8) nahm Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, zum Gutachten von Dr. C.___ und Dr. D.___ vom 5. April. 2012 Stellung und erwähnte, dass die Klägerin seit dem 2 1. März 2012 in seiner Behandlung stehe.

4.3 In seiner Stellungnahme vom 1 1. Mai 2012 ( Urk. 8/8) nahm Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, zum Gutachten von Dr. C.___ und Dr. D.___ vom 5. April. 2012 Stellung und erwähnte, dass die Klägerin seit dem 2 1. März 2012 in seiner Behandlung stehe. In seiner Stellungnahme vom 1 1. Juli 2012 ( Urk. 8/10) führte Dr. E.___ aus, dass die Klägerin seit dem 2 1. März 2012 auf Grund einer anhaltend schwe ren Anpassungsstörung, welche durch chaotische Verhältnisse am Ar beitsplatz der Klägerin ausgelöst worden sei, in seiner Behandlung stehe. Er habe der Klä gerin mit Zeugnis vom 1 1. Juni 2012 mit Wirkung ab 3 0. Mai 2012 für weitere zwei bis drei Wochen eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert (S. 2).

In seiner Stellungnahme vom 1 1. Juli 2012 ( Urk. 8/10) führte Dr. E.___ aus, dass die Klägerin seit dem 2 1. März 2012 auf Grund einer anhaltend schwe ren Anpassungsstörung, welche durch chaotische Verhältnisse am Ar beitsplatz der Klägerin ausgelöst worden sei, in seiner Behandlung stehe. Er habe der Klä gerin mit Zeugnis vom 1 1. Juni 2012 mit Wirkung ab 3 0. Mai 2012 für weitere zwei bis drei Wochen eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert (S. 2). Mit Bericht vom 1 1. September 2012 ( Urk. 8/13) stellte Dr. E.___ fest, dass die Klägerin unter einer anhaltend schweren Anpassungsstörung leide, welche im Zusammenhang mit sich überstürzenden, bedrohlichen und verunsi chernden Ereignissen an ihrem Arbeitspla tz bei der Y.___ GmbH stehe (S. 2). Die Klägerin sei affektiv und gedanklich auf die Geschehnisse an ihrem Arbeits platz fokussiert (S. 4). Mit der psychotherapeutischen Aufarbeitung der Vorfälle an ihrem Arbeitsplatz seien bei der Klägerin zunehmend verdrängte Gefühle im Zu sammenhang mit ihrem auffälligen und traumatisierenden Elternhaus ins Be wusstsein getreten. Sie werde durch Nachhallerinnerungen an ihr gewalttäti ges, unberechenbares und manipulierendes Elternhaus emotional aufgewühlt. Bei der Klägerin sei gutachterlich durch Dr. C.___ und Dr. D.___ zutreffend eine depressi ve Anpassungsstörung diagnostiziert worden. Dr. C.___, welcher Inha ber einer Praxis in F.___ sei, habe indes (unzutreffende) „wahrsagerische Prophe zeiungen bezüglich der Entwicklung der Arbeitsfähigkeit“ der Klägerin getätigt (S. 5). Obwohl sich die Symptomatik bei der Klägerin leicht gebessert habe, habe vor Ende August 2012 keine Arbeitsfähigkeit bestanden. Da das Be schwerdebild damit eine Dauer von 6 Monaten überschritten habe, sei von einer Angst- und depressiven Störung mit vorwiegender Beeinträchtigung anderer Gefühle aus zugehen (S. 6). Bis 9. September 2012 habe eine vollständige Ar beitsunfähigkeit bestanden. Ab 1 0. September 2012 sei von einer Arbeitsfähig keit von 30 %, vor erst für 1 bis 2 Monate, auszugehen (S. 7).

Mit Bericht vom 1 1. September 2012 ( Urk. 8/13) stellte Dr. E.___ fest, dass die Klägerin unter einer anhaltend schweren Anpassungsstörung leide, welche im Zusammenhang mit sich überstürzenden, bedrohlichen und verunsi chernden Ereignissen an ihrem Arbeitspla tz bei der Y.___ GmbH stehe (S. 2). Die Klägerin sei affektiv und gedanklich auf die Geschehnisse an ihrem Arbeits platz fokussiert (S. 4). Mit der psychotherapeutischen Aufarbeitung der Vorfälle an ihrem Arbeitsplatz seien bei der Klägerin zunehmend verdrängte Gefühle im Zu sammenhang mit ihrem auffälligen und traumatisierenden Elternhaus ins Be wusstsein getreten. Sie werde durch Nachhallerinnerungen an ihr gewalttäti ges, unberechenbares und manipulierendes Elternhaus emotional aufgewühlt. Bei der Klägerin sei gutachterlich durch Dr. C.___ und Dr. D.___ zutreffend eine depressi ve Anpassungsstörung diagnostiziert worden. Dr. C.___, welcher Inha ber einer Praxis in F.___ sei, habe indes (unzutreffende) „wahrsagerische Prophe zeiungen bezüglich der Entwicklung der Arbeitsfähigkeit“ der Klägerin getätigt (S. 5). Obwohl sich die Symptomatik bei der Klägerin leicht gebessert habe, habe vor Ende August 2012 keine Arbeitsfähigkeit bestanden. Da das Be schwerdebild damit eine Dauer von 6 Monaten überschritten habe, sei von einer Angst- und depressiven Störung mit vorwiegender Beeinträchtigung anderer Gefühle aus zugehen (S. 6). Bis 9. September 2012 habe eine vollständige Ar beitsunfähigkeit bestanden. Ab 1 0. September 2012 sei von einer Arbeitsfähig keit von 30 %, vor erst für 1 bis 2 Monate, auszugehen (S. 7). 4.4 Am 2 6. September 2012 ( Urk. 8/14) nahmen Dr. C.___ und Dr. D.___ zu den Stellung nahmen von Dr. E.___ vom 1 1. Juli und vom 1 1. September 2012 Stellung und erwähnten, dass darin ein aktueller psychiatrischer Befund fehle (S. 1). Dr. E.___ sei insofern nicht zu folgen, als dieser die Mei nung vertreten habe, dass es nicht angehe, eine Arbeitsfähigkeitsbeurteilung anläss lich eines einzigen psychiatrischen Untersuchungstermins vorzunehmen. Vielmehr verhalte es sich so, dass die weit überwiegende Zahl versicherungsme dizinisch-psychiatrischer Beurteilungen zulässigerweise auf der Grundlage einer einmali gen Untersuchung erfolg t e n.

4.4 Am 2 6. September 2012 ( Urk. 8/14) nahmen Dr. C.___ und Dr. D.___ zu den Stellung nahmen von Dr. E.___ vom 1 1. Juli und vom 1 1. September 2012 Stellung und erwähnten, dass darin ein aktueller psychiatrischer Befund fehle (S. 1). Dr. E.___ sei insofern nicht zu folgen, als dieser die Mei nung vertreten habe, dass es nicht angehe, eine Arbeitsfähigkeitsbeurteilung anläss lich eines einzigen psychiatrischen Untersuchungstermins vorzunehmen. Vielmehr verhalte es sich so, dass die weit überwiegende Zahl versicherungsme dizinisch-psychiatrischer Beurteilungen zulässigerweise auf der Grundlage einer einmali gen Untersuchung erfolg t e n. Die Arbeitsfähigkeits beurteilung en durch Dr. E.___ enthielten keine AMDP-konforme Befund e und sei en deshalb nicht nachzuvollziehen. Eine schwe re psychiatrische Störung, wie von Dr. E.___ attestiert, hätte ein deutige leitliniengerechte therapeutische Konsequenzen nach sich ziehen müs sen. Da dies nicht geschehen sei, sei die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung gemäss dem Gutachten vom 5. April 2012 weiterhin vertretbar.

Die Arbeitsfähigkeits beurteilung en durch Dr. E.___ enthielten keine AMDP-konforme Befund e und sei en deshalb nicht nachzuvollziehen. Eine schwe re psychiatrische Störung, wie von Dr. E.___ attestiert, hätte ein deutige leitliniengerechte therapeutische Konsequenzen nach sich ziehen müs sen. Da dies nicht geschehen sei, sei die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung gemäss dem Gutachten vom 5. April 2012 weiterhin vertretbar. Der zu erwartende klinische Verlauf auf ein zu erwartendes Ansprechen de pressiver Störungen auf eine leitliniengerechte Behandlung sei evidenzbasiert, wes halb prognostische Einschätzungen möglich seien. Der Beurteilung durch Dr. E.___, insofern dieser eine prognostische Einschätzung der Ar beits fähigkeit als spekulativ qualifizierte, sei daher nicht zu folgen (S. 2).

Der zu erwartende klinische Verlauf auf ein zu erwartendes Ansprechen de pressiver Störungen auf eine leitliniengerechte Behandlung sei evidenzbasiert, wes halb prognostische Einschätzungen möglich seien. Der Beurteilung durch Dr. E.___, insofern dieser eine prognostische Einschätzung der Ar beits fähigkeit als spekulativ qualifizierte, sei daher nicht zu folgen (S. 2). 4.5 Dr. E.___ erwähnte in seinem Bericht vom 1 6. Oktober 2012 (Urk. 8/15), dass die psychotherapeutische Behandlung ab Mitte Juli 2012 habe intensiviert werden müssen. Neben den Problemen im Zusammenhang mit dem Arbeits platz, den Kindheits- und Jugendtraumata seien neu erhebliche finanzi elle Probleme dazugekommen (S. 4). Die medikamentöse Behandlung werde auf Wunsch der Klägerin auf eine höchstens leicht sedierende und anxiolytische Medikation beschränkt ( Urk. 5).

4.5 Dr. E.___ erwähnte in seinem Bericht vom 1 6. Oktober 2012 (Urk. 8/15), dass die psychotherapeutische Behandlung ab Mitte Juli 2012 habe intensiviert werden müssen. Neben den Problemen im Zusammenhang mit dem Arbeits platz, den Kindheits- und Jugendtraumata seien neu erhebliche finanzi elle Probleme dazugekommen (S. 4). Die medikamentöse Behandlung werde auf Wunsch der Klägerin auf eine höchstens leicht sedierende und anxiolytische Medikation beschränkt ( Urk. 5). Am 1. November 2012 ( Urk. 8/17) nahm Dr. E.___ erneut zum Gutach ten von Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ Stellung und erwähnte, dass die mutmass liche Annahme der Gutachter zur Entwicklung der Arbeitsfähigkeit nicht einge treten sei, und dass diese zu U nrecht bei ihm als behandelndem Psychiater keine Auskünfte eingeholt h ätt e n (S. 8).

Am 1. November 2012 ( Urk. 8/17) nahm Dr. E.___ erneut zum Gutach ten von Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ Stellung und erwähnte, dass die mutmass liche Annahme der Gutachter zur Entwicklung der Arbeitsfähigkeit nicht einge treten sei, und dass diese zu U nrecht bei ihm als behandelndem Psychiater keine Auskünfte eingeholt h ätt e n (S. 8). 4.6 Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ nahmen am 5. ( Urk. 8/18) und 1 4. November 2012 ( Urk. 8/19) zu den Berichten von Dr. E.___ 1 6. Oktober und 1. Novem ber 2012 Stellung und hielten an ihre r Beurteilung der Arbeitsfähig keit vom 5. Apri l 2012 fest. Die Gutachter führten aus, dass sich aus den Stel lungnahmen von Dr. E.___ eine leitliniengerechte Behandlung einer schwerwiegenden psy chiatrischen Erkrankung der Klägerin nicht ableiten lasse ( Urk. 8/18 S. 2). E ine Einbeziehung von Dr. E.___ in die Begutachtung sei entbehrlich gewesen, da die medizinische Sachlage nicht komplex gewesen sei und da sie den Sachverhalt auf Grund der Ergebnisse de s eigenen klinischen Befundes sowie auf Grund der Vorakten hätten beurteilen können ( Urk. 8/19 S. 2).

4.6 Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ nahmen am 5. ( Urk. 8/18) und 1 4. November 2012 ( Urk. 8/19) zu den Berichten von Dr. E.___ 1 6. Oktober und 1. Novem ber 2012 Stellung und hielten an ihre r Beurteilung der Arbeitsfähig keit vom 5. Apri l 2012 fest. Die Gutachter führten aus, dass sich aus den Stel lungnahmen von Dr. E.___ eine leitliniengerechte Behandlung einer schwerwiegenden psy chiatrischen Erkrankung der Klägerin nicht ableiten lasse ( Urk. 8/18 S. 2). E ine Einbeziehung von Dr. E.___ in die Begutachtung sei entbehrlich gewesen, da die medizinische Sachlage nicht komplex gewesen sei und da sie den Sachverhalt auf Grund der Ergebnisse de s eigenen klinischen Befundes sowie auf Grund der Vorakten hätten beurteilen können ( Urk. 8/19 S. 2). 4.7 Dr. E.___ erwähnte in seinem Bericht vom 1 1. Januar 2013 ( Urk. 8/20), dass mit einer unerwarteten Akzentuierung negativer Kindheits- und Jugender lebnisse Mitte September 2012 eine Intensivierung der Behandlung erforder lich gewesen sei. Die Klägerin habe zudem im November 2012 an einer Erkäl tung gelitten, in deren Rahmen sie sich an zwei unver schuldet erlittene Auto unfälle, welche sich in den Jahren 2003/2004 und 2008/2009 ereignet hätten, erin nert habe. Sie habe unter ähnlichen Beschwerden gelitten, unter denen sie nach den er wähnten Unfällen gelitten habe, insbesondere Kopf- und Nackenschmer zen, HWS-Beschwerden, Sensibilitätsstörungen, psychische Auffälligkeiten, Konzen tra tions - und Aufmerksamkeitsstörungen sowie Schlafstörungen (S. 2 f.). Auf Grund der komplexen psychischen Belastungen und eines grippalen Infekts sei es zum Aufflackern eines durch den Unfall aus dem Jahre 2006 oder 2007 ver ur sachten zervikalen Schmerzsyndrom s gekommen (S. 3).

4.7 Dr. E.___ erwähnte in seinem Bericht vom 1 1. Januar 2013 ( Urk. 8/20), dass mit einer unerwarteten Akzentuierung negativer Kindheits- und Jugender lebnisse Mitte September 2012 eine Intensivierung der Behandlung erforder lich gewesen sei. Die Klägerin habe zudem im November 2012 an einer Erkäl tung gelitten, in deren Rahmen sie sich an zwei unver schuldet erlittene Auto unfälle, welche sich in den Jahren 2003/2004 und 2008/2009 ereignet hätten, erin nert habe. Sie habe unter ähnlichen Beschwerden gelitten, unter denen sie nach den er wähnten Unfällen gelitten habe, insbesondere Kopf- und Nackenschmer zen, HWS-Beschwerden, Sensibilitätsstörungen, psychische Auffälligkeiten, Konzen tra tions - und Aufmerksamkeitsstörungen sowie Schlafstörungen (S. 2 f.). Auf Grund der komplexen psychischen Belastungen und eines grippalen Infekts sei es zum Aufflackern eines durch den Unfall aus dem Jahre 2006 oder 2007 ver ur sachten zervikalen Schmerzsyndrom s gekommen (S. 3). 5.

5. 5.1 Den obenerwähnten medizinischen Akten lässt sich entnehmen, dass die Kläge rin seit November 2011 an einer psychischen Gesundheitsbeeinträchtigung im Rahmen einer Überforderungssituation an ihrem Arbeitsplatz litt. Die Klägerin, welche vorerst von ihrem Hausarzt behandelt wurde, stand ab 2 1. März 2012 in psychiatrischer Behandlung (E. 4.3). In ihrer Beurteilung des Gesundheitsscha dens der Klägerin in diagnostischer Hinsicht kamen die beteiligten psychiatri schen Fachärzte grundsätzlich zu einem übereinstimmenden Ergebnis. Während Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ in ihrem Gutachten vom 5. April 2012 (vorste hend e E. 4.2) eine depressive Anpassungsstörung vom Schweregrad einer mit telgra di gen depressiven Episode diagnostizierten, stellte Dr. E.___ am 1 1. Juli 2012 eine durch chaotische Verhältnisse am Arbeitsplatz ausgelöste, anhaltend schwere Anpassungsstörung fest. In seinem Bericht vom 1 1. September 2012 stellte Dr. E.___ einerseits fest, dass die Klägerin unverändert unter einer anhaltend schwere n Anpassungsstörung leide. Ande rerseits stellte er auf Grund des Umstandes, dass das Beschwerdebild schon mehr als 6 Monate a n ge dauert habe, die Diagnose einer Angst- und depressiven Störung mit vor wie gen der Beeinträchtigung anderer Gefühle.

5.1 Den obenerwähnten medizinischen Akten lässt sich entnehmen, dass die Kläge rin seit November 2011 an einer psychischen Gesundheitsbeeinträchtigung im Rahmen einer Überforderungssituation an ihrem Arbeitsplatz litt. Die Klägerin, welche vorerst von ihrem Hausarzt behandelt wurde, stand ab 2 1. März 2012 in psychiatrischer Behandlung (E. 4.3). In ihrer Beurteilung des Gesundheitsscha dens der Klägerin in diagnostischer Hinsicht kamen die beteiligten psychiatri schen Fachärzte grundsätzlich zu einem übereinstimmenden Ergebnis. Während Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ in ihrem Gutachten vom 5. April 2012 (vorste hend e E. 4.2) eine depressive Anpassungsstörung vom Schweregrad einer mit telgra di gen depressiven Episode diagnostizierten, stellte Dr. E.___ am 1 1. Juli 2012 eine durch chaotische Verhältnisse am Arbeitsplatz ausgelöste, anhaltend schwere Anpassungsstörung fest. In seinem Bericht vom 1 1. September 2012 stellte Dr. E.___ einerseits fest, dass die Klägerin unverändert unter einer anhaltend schwere n Anpassungsstörung leide. Ande rerseits stellte er auf Grund des Umstandes, dass das Beschwerdebild schon mehr als 6 Monate a n ge dauert habe, die Diagnose einer Angst- und depressiven Störung mit vor wie gen der Beeinträchtigung anderer Gefühle. 5.2 In ihrer Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Klägerin kamen die beteiligten psy chiatrischen Fachärzte indes teilweise zu anderen Ergebnissen. Während Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ in ihrem Gutachten vom 5. April 2012 davon aus gingen, dass zum Zeitpunkt der Begutachtung der Klägerin vom 5. März 2012 auf Grund einer affektiven Instabilität vegetativer Auffälligkeiten eine vollstän dige Arbeits un fähig keit bestanden habe, und dass nach Aufnahme einer leitlini engerechten psy chiatrisch-psychotherapeutische n Behandlung im Sinne einer Kombination einer sedierenden und schlafanstossenden antidepressiven medi kamentösen Be hand lung mit einer psychotherapeutischen Behandlung ab 1. Juni 2012 von eine r Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit in monatlichen Schrit ten von 25 % bis zur vollen Arbeitsfähigkeit auszugehen sei (vorstehende E. 4.2), vertrat Dr. E.___ a m 1 1. Juli 2012, am 1 1. September 2012 (vorste hende E. 4.3) und am 1 1. Januar 2013 (vorstehende E. 4.7) die Aussicht, dass vom 3 0. Mai bis 9. Sep tem ber 2012 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit und vom 1 0. September 2012 bis 1 9. Dezember 2012 eine Arbeitsfähigkeit von 30 % bestanden habe.

5.2 In ihrer Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Klägerin kamen die beteiligten psy chiatrischen Fachärzte indes teilweise zu anderen Ergebnissen. Während Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ in ihrem Gutachten vom 5. April 2012 davon aus gingen, dass zum Zeitpunkt der Begutachtung der Klägerin vom 5. März 2012 auf Grund einer affektiven Instabilität vegetativer Auffälligkeiten eine vollstän dige Arbeits un fähig keit bestanden habe, und dass nach Aufnahme einer leitlini engerechten psy chiatrisch-psychotherapeutische n Behandlung im Sinne einer Kombination einer sedierenden und schlafanstossenden antidepressiven medi kamentösen Be hand lung mit einer psychotherapeutischen Behandlung ab 1. Juni 2012 von eine r Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit in monatlichen Schrit ten von 25 % bis zur vollen Arbeitsfähigkeit auszugehen sei (vorstehende E. 4.2), vertrat Dr. E.___ a m 1 1. Juli 2012, am 1 1. September 2012 (vorste hende E. 4.3) und am 1 1. Januar 2013 (vorstehende E. 4.7) die Aussicht, dass vom 3 0. Mai bis 9. Sep tem ber 2012 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit und vom 1 0. September 2012 bis 1 9. Dezember 2012 eine Arbeitsfähigkeit von 30 % bestanden habe. 6.

6. 6.1 Privatgutachten gelten als Bestandteil der Parteivorbringen (Urteil des Bundes ge richts 4A_505/2012 vom 6. Dezember 2012 E. 3.5, BGE 132 III 83 E. 3.4; vgl. auch BGE 127 I 73 E. 3f/ bb ). Der Umstand allein, dass eine ärztliche Stellung nahme von einer Partei eingeholt und in das Verfahren eingebracht wird, recht fertig t nach der Rechtsprechung indes nicht, am Beweiswert dieses Partei gutach tens zu zweifeln (BGE 125 V 351 E. 3 b/ dd ). Beweiswert kann ins beson dere auch einem nachträglich eingeholten Gutachten zukommen, sofern ein lü cken loser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die ärztliche Beur teilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhaltes geht (Urteil des Bun des gerichts 4A_505/2012 vom 6. Dezember 2012 E. 3.6).

6.1 Privatgutachten gelten als Bestandteil der Parteivorbringen (Urteil des Bundes ge richts 4A_505/2012 vom 6. Dezember 2012 E. 3.5, BGE 132 III 83 E. 3.4; vgl. auch BGE 127 I 73 E. 3f/ bb ). Der Umstand allein, dass eine ärztliche Stellung nahme von einer Partei eingeholt und in das Verfahren eingebracht wird, recht fertig t nach der Rechtsprechung indes nicht, am Beweiswert dieses Partei gutach tens zu zweifeln (BGE 125 V 351 E. 3 b/ dd ). Beweiswert kann ins beson dere auch einem nachträglich eingeholten Gutachten zukommen, sofern ein lü cken loser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die ärztliche Beur teilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhaltes geht (Urteil des Bun des gerichts 4A_505/2012 vom 6. Dezember 2012 E. 3.6). 6.2 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sam men hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

6.2 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sam men hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 6.3 Wie bereits erwähnt (vorstehende E. 3.2), können bei der Auslegung des Begriffs der Arbeitsunfähigkeit von Ziff. 16 der AVB die Materialien und die Recht spre chung zu der inhaltlich grundsätzlich übereinstimmenden Definition der Ar beits unfähigkeit von Art. 6 ATSG herangezogen werden. Unter relevanter Ar beits un fähigkeit im Sinne von Artikel 6 ATSG ist nach der Rechtsprechung (Urteile des Bundesgerichts 9C_49/2010 vom 23. Februar 2010 E. 1 und 8C_380/2009 vom 17. September 2009 E. 2.1; SVR 2008 BVG Nr. 31 S. 126) eine Einbusse an funk tionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu ver stehen. Das heisst, es muss arbeitsrechtlich in Erschei nung treten, dass die ver si cherte Person an Leistungsvermögen eingebüsst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entsprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeit gebers oder durch gehäufte, aus dem Rahmen fal len de gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle. Die Leistungseinbusse muss daher in aller Regel dem seinerzei ti gen Arbeitgeber aufgefallen sein. Eine erst nach Jah ren rückwirkend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit ge nügt nicht. Vielmehr muss der Zeit punkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit mit dem Beweisgrad der überwie gen den Wahrscheinlichkeit echtzeitlich nachge wiesen sein. Dieser Nachweis darf nicht durch nachträgliche erwerbliche oder medizi nische Annahmen und speku lative Überlegungen ersetzt werden (Urteil des Bundesgerichts 9C_368/2008 vom 11. September 2008 E. 2 mit Hinweisen).

6.3 Wie bereits erwähnt (vorstehende E. 3.2), können bei der Auslegung des Begriffs der Arbeitsunfähigkeit von Ziff. 16 der AVB die Materialien und die Recht spre chung zu der inhaltlich grundsätzlich übereinstimmenden Definition der Ar beits unfähigkeit von Art. 6 ATSG herangezogen werden. Unter relevanter Ar beits un fähigkeit im Sinne von Artikel 6 ATSG ist nach der Rechtsprechung (Urteile des Bundesgerichts 9C_49/2010 vom 23. Februar 2010 E. 1 und 8C_380/2009 vom 17. September 2009 E. 2.1; SVR 2008 BVG Nr. 31 S. 126) eine Einbusse an funk tionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu ver stehen. Das heisst, es muss arbeitsrechtlich in Erschei nung treten, dass die ver si cherte Person an Leistungsvermögen eingebüsst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entsprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeit gebers oder durch gehäufte, aus dem Rahmen fal len de gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle. Die Leistungseinbusse muss daher in aller Regel dem seinerzei ti gen Arbeitgeber aufgefallen sein. Eine erst nach Jah ren rückwirkend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit ge nügt nicht. Vielmehr muss der Zeit punkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit mit dem Beweisgrad der überwie gen den Wahrscheinlichkeit echtzeitlich nachge wiesen sein. Dieser Nachweis darf nicht durch nachträgliche erwerbliche oder medizi nische Annahmen und speku lative Überlegungen ersetzt werden (Urteil des Bundesgerichts 9C_368/2008 vom 11. September 2008 E. 2 mit Hinweisen). 6.4 Obwohl Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ in ihrem Gutachten vom 5. April 2012 fest stellten, dass der Klägerin nach Aufnahme einer leitliniengerechten psychi atrisch-psychotherapeutische n Behandlung ab 1. Juni 2012 die Ausübung der bisheri gen Tätigkeit im Umfang eines Arbeitspensums von 25 %, ab 1. Juli 2012 im Umfang eines solchen von 50 %, ab 1. August im Umfang eines solchen von 75 % und ab 1. September im Umfang eines vollzeitlichen Arbeitspensums zu zumuten sei, handelt es sich bei der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ nicht um eine prospektive Beurteilung einer zukünftigen Ar beitsfähig keit. Denn Dr. C.___ und Dr. D.___ nahmen am 2 6. September 2012 ( vorstehende E. 4.4 ), am 5. und am 1 4. November 2012 ( vorstehende E. 4.6) auf Grund der Akten ergänzend zu den späteren, durch den behandelnden psychi atrischen Fach arzt der Klägerin erhobenen echtzeitlichen Befunden und Ar beitsfähigkeits be urteilungen Stellung und stellten fest, dass die durch den be handelnden psy chi a trischen Facharzt dokumentierte Entwicklung des psychi schen Gesundheits zu standes der Klägerin keinen Anlass darstelle, um von ihrer eigene n Arbeits fähigkeitsbeurteilung vom 5. April 2012 abzuweichen. Mittelbar stellen die Be urteilungen durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ vom 5. April, vom 2 6. Septem ber, vom 5. und vom 1 4. November 2012 daher durchaus echtzeitli che Beurtei lungen der Arbeitsfähigkeit der Klägerin dar.

6.4 Obwohl Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ in ihrem Gutachten vom 5. April 2012 fest stellten, dass der Klägerin nach Aufnahme einer leitliniengerechten psychi atrisch-psychotherapeutische n Behandlung ab 1. Juni 2012 die Ausübung der bisheri gen Tätigkeit im Umfang eines Arbeitspensums von 25 %, ab 1. Juli 2012 im Umfang eines solchen von 50 %, ab 1. August im Umfang eines solchen von 75 % und ab 1. September im Umfang eines vollzeitlichen Arbeitspensums zu zumuten sei, handelt es sich bei der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ nicht um eine prospektive Beurteilung einer zukünftigen Ar beitsfähig keit. Denn Dr. C.___ und Dr. D.___ nahmen am 2 6. September 2012 ( vorstehende E. 4.4 ), am 5. und am 1 4. November 2012 ( vorstehende E. 4.6) auf Grund der Akten ergänzend zu den späteren, durch den behandelnden psychi atrischen Fach arzt der Klägerin erhobenen echtzeitlichen Befunden und Ar beitsfähigkeits be urteilungen Stellung und stellten fest, dass die durch den be handelnden psy chi a trischen Facharzt dokumentierte Entwicklung des psychi schen Gesundheits zu standes der Klägerin keinen Anlass darstelle, um von ihrer eigene n Arbeits fähigkeitsbeurteilung vom 5. April 2012 abzuweichen. Mittelbar stellen die Be urteilungen durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ vom 5. April, vom 2 6. Septem ber, vom 5. und vom 1 4. November 2012 daher durchaus echtzeitli che Beurtei lungen der Arbeitsfähigkeit der Klägerin dar. 6.5 Das Gutachten vom 5. April 2012 und die nachfolgenden, dieses ergänzenden Stellungnahmen vom 2 6. September, vom 5. und vom 1 4. November 2012 er füllen die nach der Rechtspre chung für eine beweiskräf tige medizi nische Ent schei dungs grundlage vor aus gesetzten formellen und ma teriellen Kriterien. Denn einerseits verfügt der das Gutachten und die dieses er gänzenden Stellung nah men mitverfassende Dr. C.___, welcher Facharzt für Psy chiatrie und Psychotherapie ist, über eine für die Beurteilung der geklagten psy chi schen Beschwerden ange zeigte fachme di zinische Spezialisierung. Anderer seits haben sich die Experte n einge hend mit den me dizini schen Vorakten und insbesondere den Beurtei lungen und Stellungnahmen des behandelnden Psychi aters der Klägerin, Dr. E.___, sowie den Ergebnissen der von ihnen durchgeführten spe zialärztlichen Un tersuchungen auseinander gesetzt und be gründete n ihre Schlussfolgerungen, wonach die Klägerin an einer depressive Anpassungsstörung vom Schweregrad einer mittelgradigen depressiven Episode leide, und wonach bis 3 1. Mai 2012 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, ab 1. Juni 2012 eine solche von 75 %, ab 1. Juli 2012 eine solche von 50 %, ab 1. August 2012 eine Arbeitsunfähigkeit von 25 % und ab 1. September 2012 eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit in der bis herigen Tätigkeit der Klägerin bestanden habe, in nach vollziehbarer Weise.

6.5 Das Gutachten vom 5. April 2012 und die nachfolgenden, dieses ergänzenden Stellungnahmen vom 2 6. September, vom 5. und vom 1 4. November 2012 er füllen die nach der Rechtspre chung für eine beweiskräf tige medizi nische Ent schei dungs grundlage vor aus gesetzten formellen und ma teriellen Kriterien. Denn einerseits verfügt der das Gutachten und die dieses er gänzenden Stellung nah men mitverfassende Dr. C.___, welcher Facharzt für Psy chiatrie und Psychotherapie ist, über eine für die Beurteilung der geklagten psy chi schen Beschwerden ange zeigte fachme di zinische Spezialisierung. Anderer seits haben sich die Experte n einge hend mit den me dizini schen Vorakten und insbesondere den Beurtei lungen und Stellungnahmen des behandelnden Psychi aters der Klägerin, Dr. E.___, sowie den Ergebnissen der von ihnen durchgeführten spe zialärztlichen Un tersuchungen auseinander gesetzt und be gründete n ihre Schlussfolgerungen, wonach die Klägerin an einer depressive Anpassungsstörung vom Schweregrad einer mittelgradigen depressiven Episode leide, und wonach bis 3 1. Mai 2012 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, ab 1. Juni 2012 eine solche von 75 %, ab 1. Juli 2012 eine solche von 50 %, ab 1. August 2012 eine Arbeitsunfähigkeit von 25 % und ab 1. September 2012 eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit in der bis herigen Tätigkeit der Klägerin bestanden habe, in nach vollziehbarer Weise. 6.6

6.6 6.6.1 Die Beurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ vermag auch in inhaltlicher Hinsicht zu über zeu gen. Denn nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts zum VVG ist die im Bereich der Invalidenversicherung ergangene Rechtspre chung des Bundesgerichts zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei som atofor men Schmerz störungen (und damit ähnliche n pathogenetisch -ätiologisch un klare n syndro ma le n Beschwerdebilder n ohne nachweisbare organische Grund lage ) auch auf Streitigkeiten aus dem VVG unterliegenden Zusatzversicherung s verträgen zur so zia len Krankenversicherung über Taggeldleistungen anzuwen den (Urteil des Bundesgerichts 4A_5/2011 vom 2 4. März 2011 E. 4.3.2.1).

6.6.1 Die Beurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ vermag auch in inhaltlicher Hinsicht zu über zeu gen. Denn nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts zum VVG ist die im Bereich der Invalidenversicherung ergangene Rechtspre chung des Bundesgerichts zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei som atofor men Schmerz störungen (und damit ähnliche n pathogenetisch -ätiologisch un klare n syndro ma le n Beschwerdebilder n ohne nachweisbare organische Grund lage ) auch auf Streitigkeiten aus dem VVG unterliegenden Zusatzversicherung s verträgen zur so zia len Krankenversicherung über Taggeldleistungen anzuwen den (Urteil des Bundesgerichts 4A_5/2011 vom 2 4. März 2011 E. 4.3.2.1). 6.6.2 E ine fachärztlich (psychiatrisch) diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerz störung begründet als solche noch keine Invalidität. Vielmehr besteht eine Vermutung, dass die somatoforme Schmerzstörung oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar sind. Bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, können den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar machen, weil die versicherte Per son alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt. Ob ein solcher Ausnahmefall vorliegt, entscheidet sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien. Im Vordergrund steht die Feststellung einer psychischen Komorbidität von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprä gung und Dauer. Massgebend sein können auch weitere mit gewisser Intensität und Konstanz erfüllte Faktoren, so: chronische körperliche Begleiterkrankun gen ; ein mehrjähriger, chronifizierter Krankheitsverlauf mit unveränderter oder progre dien ter Symptomatik ohne längerdauernde Rückbildung; ein ausgewiese ner so zialer Rückzug in allen Belangen des Lebens; ein verfestigter, therapeu tisch nicht mehr beeinflussbarer innerseelischer Verlauf einer an sich miss glückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbewältigung (primärer Krank heitsgewinn ; „Flucht in die Krankheit"); ein unbefriedigendes Behandlungser gebnis trotz kon sequent durchgeführter ambulanter und/oder stationärer Be handlung (auch mit unterschiedlichem therapeutischem Ansatz) und geschei terte Rehabilitations mass nahmen bei vorhandener Motivation und Eigenan strengung (kooperative Hal tung) der versicherten Person. Je mehr dieser Krite rien zutreffen und je aus geprägter sich die entsprechenden Befunde darstellen, desto eher sind – aus nahms weise - die Voraussetzungen für eine zumutbare Willensanstrengung zu verneinen (BGE 130 V 352, 131 V 49 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3 ff. ).

6.6.2 E ine fachärztlich (psychiatrisch) diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerz störung begründet als solche noch keine Invalidität. Vielmehr besteht eine Vermutung, dass die somatoforme Schmerzstörung oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar sind. Bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, können den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar machen, weil die versicherte Per son alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt. Ob ein solcher Ausnahmefall vorliegt, entscheidet sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien. Im Vordergrund steht die Feststellung einer psychischen Komorbidität von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprä gung und Dauer. Massgebend sein können auch weitere mit gewisser Intensität und Konstanz erfüllte Faktoren, so: chronische körperliche Begleiterkrankun gen ; ein mehrjähriger, chronifizierter Krankheitsverlauf mit unveränderter oder progre dien ter Symptomatik ohne längerdauernde Rückbildung; ein ausgewiese ner so zialer Rückzug in allen Belangen des Lebens; ein verfestigter, therapeu tisch nicht mehr beeinflussbarer innerseelischer Verlauf einer an sich miss glückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbewältigung (primärer Krank heitsgewinn ; „Flucht in die Krankheit"); ein unbefriedigendes Behandlungser gebnis trotz kon sequent durchgeführter ambulanter und/oder stationärer Be handlung (auch mit unterschiedlichem therapeutischem Ansatz) und geschei terte Rehabilitations mass nahmen bei vorhandener Motivation und Eigenan strengung (kooperative Hal tung) der versicherten Person. Je mehr dieser Krite rien zutreffen und je aus geprägter sich die entsprechenden Befunde darstellen, desto eher sind – aus nahms weise - die Voraussetzungen für eine zumutbare Willensanstrengung zu verneinen (BGE 130 V 352, 131 V 49 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3 ff. ). Die im Bereich der somatoformen Schmerzstörungen entwickelten Grundsätze wer den rechtsprechungsgemäss bei der Würdigung des invalidisie renden Cha rak ters von Fibromyalgien (BGE 132 V 65 E. 4), dissoziativen Sensi bilitäts - und Emp findungsstörungen (SVR 2007 IV Nr. 45 S. 150, I 9/07 E. 4 am Ende), Chronic Fatigue Syndrome (CFS; chronisches Müdigkeitssyndrom) und Neuras thenie (Urteile 9C_662/2009 vom 17. August 2010 E. 2.3; 9C_98/2010 vom 28. April 2010 E. 2.2.2 und I 70/07 vom 14. April 2008 E. 5), bei dissozia tiven Bewegungsstörungen (Urteil 9C_903/2007 vom 30. April 2008 E. 3.4), bei einer HWS-Verletzung (Schleudertrauma) ohne organisch nachweisbare Funkti ons fälle (BGE 136 V 279) sowie bei nicht organischer Hypersomnie (BGE 137 V 64 E. 4.1 und 4.2 mit Hinweisen) analog angewendet, nicht hingegen, wenn sich die Frage nach der invalidisierenden Wirkung einer Cancer-related Fatigue stellt ( BGE 139 V 346 E. 3 mit Hinweisen ).

Die im Bereich der somatoformen Schmerzstörungen entwickelten Grundsätze wer den rechtsprechungsgemäss bei der Würdigung des invalidisie renden Cha rak ters von Fibromyalgien (BGE 132 V 65 E. 4), dissoziativen Sensi bilitäts - und Emp findungsstörungen (SVR 2007 IV Nr. 45 S. 150, I 9/07 E. 4 am Ende), Chronic Fatigue Syndrome (CFS; chronisches Müdigkeitssyndrom) und Neuras thenie (Urteile 9C_662/2009 vom 17. August 2010 E. 2.3; 9C_98/2010 vom 28. April 2010 E. 2.2.2 und I 70/07 vom 14. April 2008 E. 5), bei dissozia tiven Bewegungsstörungen (Urteil 9C_903/2007 vom 30. April 2008 E. 3.4), bei einer HWS-Verletzung (Schleudertrauma) ohne organisch nachweisbare Funkti ons fälle (BGE 136 V 279) sowie bei nicht organischer Hypersomnie (BGE 137 V 64 E. 4.1 und 4.2 mit Hinweisen) analog angewendet, nicht hingegen, wenn sich die Frage nach der invalidisierenden Wirkung einer Cancer-related Fatigue stellt ( BGE 139 V 346 E. 3 mit Hinweisen ). 6.6.3 Nach der Rechtsprechung stellen sodann depressive Störung en (ICD-10 F33.1) im Sinne mittelgradige r depressive r Episoden grundsätzlich keine von depressi ven Ver stimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression en im Sinne eines verselbstständigte n Gesundheitsschadens dar (Urteil e des Bundes gerichts 9C_605/2012 E. 3.3 und 9C_736/2011 vom 7. Februar 2012 E. 4.2.2.1 mit Hin wei sen). Des Weiteren stellen ICD-10-Z-Kodierungen nach der Recht sprechung keine rechtserheblichen Gesundheits beeinträchtigungen dar (Urteil des Bundes gerichts 9C_537/2011 E. 3.3).

6.6.3 Nach der Rechtsprechung stellen sodann depressive Störung en (ICD-10 F33.1) im Sinne mittelgradige r depressive r Episoden grundsätzlich keine von depressi ven Ver stimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression en im Sinne eines verselbstständigte n Gesundheitsschadens dar (Urteil e des Bundes gerichts 9C_605/2012 E. 3.3 und 9C_736/2011 vom 7. Februar 2012 E. 4.2.2.1 mit Hin wei sen). Des Weiteren stellen ICD-10-Z-Kodierungen nach der Recht sprechung keine rechtserheblichen Gesundheits beeinträchtigungen dar (Urteil des Bundes gerichts 9C_537/2011 E. 3.3). 6.6.4 Ferner muss nach der Rechtsprechung (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 E. 3.2 mit Hinweisen) eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krank heitswert desto ausgeprägter vorhanden sein, j e stärker psy chosoziale oder soziokulturelle Faktoren im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Be schwerdebild mitbestimmen. Das bedeutet, dass das klinische Be schwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokul tu rell en und psychosozialen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psy chia trisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von de pressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psy chischen Lei dens zustand. Solche von der soziokulturellen oder psychosozialen Belastungs situation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unab dingbar. Wo der Gutachter dagegen im Wesentlichen nur Befunde er hebt, wel che in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinrei chende Er klärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisieren der psy chischer Gesundheitsschaden gegeben. Ist anderseits eine psychische Störung von Krankheitswert schlüssig erstellt, kommt der Frage zentrale Be deutung zu, ob und inwiefern, allenfalls bei geeigneter therapeutischer Be handlung, von der ver sicherten Person trotz des Leidens willensmässig erwartet werden kann, zu ar beiten (eventuell in einem geschützten Rahmen) und einem Erwerb nachzu gehen (Urteil e des Bundesgerichts 9C_537/2011 E. 3.2 und 8C_302/2011 vom 2 0. September 2011 E. 2.5.1).

6.6.4 Ferner muss nach der Rechtsprechung (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 E. 3.2 mit Hinweisen) eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krank heitswert desto ausgeprägter vorhanden sein, j e stärker psy chosoziale oder soziokulturelle Faktoren im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Be schwerdebild mitbestimmen. Das bedeutet, dass das klinische Be schwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokul tu rell en und psychosozialen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psy chia trisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von de pressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psy chischen Lei dens zustand. Solche von der soziokulturellen oder psychosozialen Belastungs situation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unab dingbar. Wo der Gutachter dagegen im Wesentlichen nur Befunde er hebt, wel che in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinrei chende Er klärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisieren der psy chischer Gesundheitsschaden gegeben. Ist anderseits eine psychische Störung von Krankheitswert schlüssig erstellt, kommt der Frage zentrale Be deutung zu, ob und inwiefern, allenfalls bei geeigneter therapeutischer Be handlung, von der ver sicherten Person trotz des Leidens willensmässig erwartet werden kann, zu ar beiten (eventuell in einem geschützten Rahmen) und einem Erwerb nachzu gehen (Urteil e des Bundesgerichts 9C_537/2011 E. 3.2 und 8C_302/2011 vom 2 0. September 2011 E. 2.5.1). Soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren selbstständig und insofern direkte Ursachen der Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sind, liegt keine Krank heit im Sinne der Invalidenversicherung vor. Wenn und soweit solche Umstände zu einer eigentlichen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen verselbstständigten Gesundheitsschaden aufrechterhal ten oder den Wir k ungsgrad seiner - unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen besteh enden - Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar in validitäts begrün dend auswirken ( Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 E. 3.2).

Soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren selbstständig und insofern direkte Ursachen der Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sind, liegt keine Krank heit im Sinne der Invalidenversicherung vor. Wenn und soweit solche Umstände zu einer eigentlichen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen verselbstständigten Gesundheitsschaden aufrechterhal ten oder den Wir k ungsgrad seiner - unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen besteh enden - Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar in validitäts begrün dend auswirken ( Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 E. 3.2). 6.6.5 Die Beurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___, welche eine depressive An passungsstörung vom Schweregrad einer mittelgradigen depressiven Episode di agnostizierten, und welche davon ausgingen, dass nach Aufnahme einer leitli ni engerechten psychiatrisch-psychotherapeutische n Behandlung bis 3 1. Mai 2012 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, ab 1. Juni 2012 eine solche von 75 %, ab 1. Juli 2012 eine solche von 50 %, ab 1. August 2012 eine Arbeitsunfähigkeit von 25 % und ab 1. September 2012 eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit be standen habe, stimmt insofern mit der obenerwähnten Rechtsprechung (vor steh ende E. 6.6.4 ) überein, wonach für die Annahme einer Krankheit im Sinne der Inva lidenversicherung sowie der Krankenzusatztaggeldversicherung eine von einer soziokulturellen oder psychosozialen Belastungssituation zu unterschei den d e und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störung mit Aus wir kung en auf die Arbeitsfähigkeit beziehungsweise eine von depressiven Verstimmungs zuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand verlangt wird.

6.6.5 Die Beurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___, welche eine depressive An passungsstörung vom Schweregrad einer mittelgradigen depressiven Episode di agnostizierten, und welche davon ausgingen, dass nach Aufnahme einer leitli ni engerechten psychiatrisch-psychotherapeutische n Behandlung bis 3 1. Mai 2012 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, ab 1. Juni 2012 eine solche von 75 %, ab 1. Juli 2012 eine solche von 50 %, ab 1. August 2012 eine Arbeitsunfähigkeit von 25 % und ab 1. September 2012 eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit be standen habe, stimmt insofern mit der obenerwähnten Rechtsprechung (vor steh ende E. 6.6.4 ) überein, wonach für die Annahme einer Krankheit im Sinne der Inva lidenversicherung sowie der Krankenzusatztaggeldversicherung eine von einer soziokulturellen oder psychosozialen Belastungssituation zu unterschei den d e und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störung mit Aus wir kung en auf die Arbeitsfähigkeit beziehungsweise eine von depressiven Verstimmungs zuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand verlangt wird. Den Akten ist denn auch zu entnehmen, dass die psychische Gesundheitsbeein trächtigung der Klägerin wesentlich durch eine ausgeprägte psychosoziale Be lastungssituation an ihrem bisherigen Arbeitsplatz bei der Y.___ GmbH ver ursacht und unterhalten wurde. Unter diesem Umständen vermag die Arbeitsfä higkeitsbeurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___, welche von einer stu fen weise Zunahme der Arbeitsfähigkeit ab 1. Juni 2012 ausgingen, und welche für die Zeit vom 1. bis 3 0. Juni 2012 eine Arbeitsunfähigkeit von 75 %, vom 1. bis 3 1. Juli 2012 eine solche von 50 %, vom 1. bis 3 1. August 2012 eine sol che von 25 % und für die Zeit ab 1. September 2012 eine uneingeschränkte Ar beits fähigkeit feststellten, zu überzeugen, so dass darauf abgestellt werden kann.

Den Akten ist denn auch zu entnehmen, dass die psychische Gesundheitsbeein trächtigung der Klägerin wesentlich durch eine ausgeprägte psychosoziale Be lastungssituation an ihrem bisherigen Arbeitsplatz bei der Y.___ GmbH ver ursacht und unterhalten wurde. Unter diesem Umständen vermag die Arbeitsfä higkeitsbeurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___, welche von einer stu fen weise Zunahme der Arbeitsfähigkeit ab 1. Juni 2012 ausgingen, und welche für die Zeit vom 1. bis 3 0. Juni 2012 eine Arbeitsunfähigkeit von 75 %, vom 1. bis 3 1. Juli 2012 eine solche von 50 %, vom 1. bis 3 1. August 2012 eine sol che von 25 % und für die Zeit ab 1. September 2012 eine uneingeschränkte Ar beits fähigkeit feststellten, zu überzeugen, so dass darauf abgestellt werden kann. 6.7 Die Vorbringen der Klägerin gegen die Schlüssigkeit der Beurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ vermögen an diesem Bewe isergebnis nichts zu än dern. Der Kläger in ist insbesondere nicht zu folgen, wenn sie geltend machen will, dass Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ auf Grund ihrer Tätigkeit für die Beklagte nicht unabhängig und wirtschaftlich von dieser abhängig sei en (Urk. 11 S. 2 ). Denn einerseits handelt es sich vorliegend weder um eine Streitigkeit der sozia len Krankenversicherung, noch kommt Dr. C.___ und Dr. D.___ eine Funktion als Vertrauensarzt im Sinne von Art. 57 KVG bei der Beklagten zu. Zudem gilt es zu beachten, dass nach der Rechtspre chung selbst ein regelmässige r Beizug ei nes Gutachters oder einer Begutach tungsinstitution durch den Versicherungs träger, die Anzahl der beim selben Arzt in Auftrag gegebenen Gutachten und Berichte so wie das daraus resul tierende Honorarvolumen für sich allein ge nommen keine Ausstandsgründe darstellen ( vgl. BGE 137 V 210 E. 1.3.3).

6.7 Die Vorbringen der Klägerin gegen die Schlüssigkeit der Beurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ vermögen an diesem Bewe isergebnis nichts zu än dern. Der Kläger in ist insbesondere nicht zu folgen, wenn sie geltend machen will, dass Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ auf Grund ihrer Tätigkeit für die Beklagte nicht unabhängig und wirtschaftlich von dieser abhängig sei en (Urk. 11 S. 2 ). Denn einerseits handelt es sich vorliegend weder um eine Streitigkeit der sozia len Krankenversicherung, noch kommt Dr. C.___ und Dr. D.___ eine Funktion als Vertrauensarzt im Sinne von Art. 57 KVG bei der Beklagten zu. Zudem gilt es zu beachten, dass nach der Rechtspre chung selbst ein regelmässige r Beizug ei nes Gutachters oder einer Begutach tungsinstitution durch den Versicherungs träger, die Anzahl der beim selben Arzt in Auftrag gegebenen Gutachten und Berichte so wie das daraus resul tierende Honorarvolumen für sich allein ge nommen keine Ausstandsgründe darstellen ( vgl. BGE 137 V 210 E. 1.3.3). 6.8 Nicht zu überzeugen vermögen indes die Arbeits fähigkeitsbeurteilungen durch Dr. E.___. Denn obwohl dieser in seinen Berichten und Stellungnah men davon ausging, dass die psychische Gesundheits beein trächtigung der Klä gerin durch ausgeprägte Schwierigkeiten und starke Belastungen am Arbeits platz ver ursacht und unterhalten wurde, hat Dr. E.___ in seiner Beur tei lung der Arbeitsfähigkeit der Klägerin die Rechtsprechung nicht berücksich tigt, wonach Befunde, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Um ständen ihre hin reichende Erklärun g finden und gleichsam in ihnen aufgehen, kein en ei ne Ar beitsfähigkeit begründenden Gesundheitsschaden von Krankheits wert darstellen. Unter diesen Umständen kann mangels einer nachvollziehbaren Begründung auf die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung durch Dr. E.___ nicht abgestellt werden.

6.8 Nicht zu überzeugen vermögen indes die Arbeits fähigkeitsbeurteilungen durch Dr. E.___. Denn obwohl dieser in seinen Berichten und Stellungnah men davon ausging, dass die psychische Gesundheits beein trächtigung der Klä gerin durch ausgeprägte Schwierigkeiten und starke Belastungen am Arbeits platz ver ursacht und unterhalten wurde, hat Dr. E.___ in seiner Beur tei lung der Arbeitsfähigkeit der Klägerin die Rechtsprechung nicht berücksich tigt, wonach Befunde, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Um ständen ihre hin reichende Erklärun g finden und gleichsam in ihnen aufgehen, kein en ei ne Ar beitsfähigkeit begründenden Gesundheitsschaden von Krankheits wert darstellen. Unter diesen Umständen kann mangels einer nachvollziehbaren Begründung auf die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung durch Dr. E.___ nicht abgestellt werden. Nicht zuletzt gilt es bezüglich der Einschätzungen von Dr. E.___ die Er fahrungs tatsa che zu be achten, dass be han delnde Ärzte im Hinblick auf ihre auf trags rechtliche Ver trau ensstellung mitun ter eher zugunsten ihrer Pati enten aus sagen dürften (BGE 125 V 353 E. 3b/cc).

Nicht zuletzt gilt es bezüglich der Einschätzungen von Dr. E.___ die Er fahrungs tatsa che zu be achten, dass be han delnde Ärzte im Hinblick auf ihre auf trags rechtliche Ver trau ensstellung mitun ter eher zugunsten ihrer Pati enten aus sagen dürften (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). 6. 9 Der Beurteilung durch Dr. E.___ ist auch insofern nicht zu folgen, als dieser in seinen Stellungnahmen ( Urk. 8/10 S. 1, Urk. 8/177 S. 2) wiederholt die Auffass ung vertrat, dass auf die Beurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ nicht abzustellen sei, weil diese lediglich eine Stunde beziehungsweise höchstens 1.5 Stunden für die Begutachtung aufgewendet hätten. Aus diesem Grunde lässt sich das Gutachten Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ indes nicht als beweisuntaug lich qualifizieren. Den n nach der Rechtsprechung hängt der für eine psychiatri sche Untersuchung zu betreibende zeitliche Aufwand von der Fragestellung und der zu beurteilenden Psychopathologie ab und es lässt sich ein genereller Zeit rahmen für eine Untersuchung nicht allgemeingültig definieren (Urteile des Bun desgerichts 9C_55/2009 vom 1. April 2009 E.3.3, I 719/03 vom 1 7. November 2006 und I 1094/06 vom 1 4. November 2007).

6. 9 Der Beurteilung durch Dr. E.___ ist auch insofern nicht zu folgen, als dieser in seinen Stellungnahmen ( Urk. 8/10 S. 1, Urk. 8/177 S. 2) wiederholt die Auffass ung vertrat, dass auf die Beurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ nicht abzustellen sei, weil diese lediglich eine Stunde beziehungsweise höchstens 1.5 Stunden für die Begutachtung aufgewendet hätten. Aus diesem Grunde lässt sich das Gutachten Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ indes nicht als beweisuntaug lich qualifizieren. Den n nach der Rechtsprechung hängt der für eine psychiatri sche Untersuchung zu betreibende zeitliche Aufwand von der Fragestellung und der zu beurteilenden Psychopathologie ab und es lässt sich ein genereller Zeit rahmen für eine Untersuchung nicht allgemeingültig definieren (Urteile des Bun desgerichts 9C_55/2009 vom 1. April 2009 E.3.3, I 719/03 vom 1 7. November 2006 und I 1094/06 vom 1 4. November 2007). 6. 10 Gestützt auf die nachvollziehbare Beurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ steht daher fest, dass ab dem Zeitpunkt der Begutachtung vom 5. März 2012 bis 3 1. Mai 2012 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, vom 1. bis 3 0. Juni 2012 eine solche von 75 %, vom 1. bis 3 1. Juli 2012 eine solche von 50 % und vom 1. bis 3 1. August 2012 eine solche von 25 % bestand. Demgegenüber ist fü r die Zeit ab 1. September 2012 eine Arbeitsunfähigkeit der Klägerin mit dem mass gebenden Beweisgrad der überwie genden Wahrscheinlichkeit nicht ausge wiesen.

6. 10 Gestützt auf die nachvollziehbare Beurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ steht daher fest, dass ab dem Zeitpunkt der Begutachtung vom 5. März 2012 bis 3 1. Mai 2012 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, vom 1. bis 3 0. Juni 2012 eine solche von 75 %, vom 1. bis 3 1. Juli 2012 eine solche von 50 % und vom 1. bis 3 1. August 2012 eine solche von 25 % bestand. Demgegenüber ist fü r die Zeit ab 1. September 2012 eine Arbeitsunfähigkeit der Klägerin mit dem mass gebenden Beweisgrad der überwie genden Wahrscheinlichkeit nicht ausge wiesen. Nach dem Gesagten hat die Beklagte einen Anspruch der K lägerin auf weitere Taggeldleistungen bis Ende Juli 2012 zu Recht verneint.

Nach dem Gesagten hat die Beklagte einen Anspruch der K lägerin auf weitere Taggeldleistungen bis Ende Juli 2012 zu Recht verneint. 7.

7. 7.1 Zu prüfen bleibt, wie es sich mit dem Anspruch auf Taggeldleistungen ab August 2012 verhält.

7.1 Zu prüfen bleibt, wie es sich mit dem Anspruch auf Taggeldleistungen ab August 2012 verhält. 7.2 Wie bereits erwähnt (vorstehende E. 2.3), wir d das Taggeld gemäss Ziff. 13 der AVB ( Urk. 8/2) bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit von mindestens 25 % entspre chend dem Grad der Arbeitsunfähigkeit ausgerichtet.

7.2 Wie bereits erwähnt (vorstehende E. 2.3), wir d das Taggeld gemäss Ziff. 13 der AVB ( Urk. 8/2) bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit von mindestens 25 % entspre chend dem Grad der Arbeitsunfähigkeit ausgerichtet. 7.3 Gemäss der Beurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ bestand in der Zeit vom 1. bis 3 1. August 2012 eine Arbeitsunfähigkeit der Klägerin in der bisheri gen Tätigkeit von 25 %. In diesem Umfang ist gemäss Ziff. 13 der AVB ein Tag geldanspruch der Klägerin daher grundsätzlich ausgewiesen.

7.3 Gemäss der Beurteilung durch Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ bestand in der Zeit vom 1. bis 3 1. August 2012 eine Arbeitsunfähigkeit der Klägerin in der bisheri gen Tätigkeit von 25 %. In diesem Umfang ist gemäss Ziff. 13 der AVB ein Tag geldanspruch der Klägerin daher grundsätzlich ausgewiesen. 7.4 In den Akten befindet sich indes ein von der Klägerin unterzeichnetes und an die Beklagte adressiertes, mit „Abtretungserklärung“ bezeichnetes Schreiben vom 3 0. Oktober 2012 ( Urk. 8/16). Darin beauftragte die Klägerin die Beklagte, die ihr ab 1. August 2012 zustehenden Krankentaggelder an die Sozialbehörde der Gemeinde G.___ zu überweisen und mit der gewährten wirtschaft li chen Hilfe zu verrechnen.

7.4 In den Akten befindet sich indes ein von der Klägerin unterzeichnetes und an die Beklagte adressiertes, mit „Abtretungserklärung“ bezeichnetes Schreiben vom 3 0. Oktober 2012 ( Urk. 8/16). Darin beauftragte die Klägerin die Beklagte, die ihr ab 1. August 2012 zustehenden Krankentaggelder an die Sozialbehörde der Gemeinde G.___ zu überweisen und mit der gewährten wirtschaft li chen Hilfe zu verrechnen. Damit bleibt zu prüfen, ob die Klägerin – wie die Beklagte geltend macht (Urk. 7 S. 5 Ziff. 8, Urk. 14 S. 3) - ihre Ansprüche auf ein Taggeld für die Zeit ab 1. Au gust 2012 rechtsgültig an die Gemeinde G.___ abgetreten hat.

Damit bleibt zu prüfen, ob die Klägerin – wie die Beklagte geltend macht (Urk. 7 S. 5 Ziff. 8, Urk. 14 S. 3) ihre Ansprüche auf ein Taggeld für die Zeit ab 1. Au gust 2012 rechtsgültig an die Gemeinde G.___ abgetreten hat. 7.5 Gemäss Art. 87 VVG haben, wie bereits erwähnt (vorstehende E. 1.3), die Ar beit nehmer einen unmittelbaren Anspruch auf die Versicherungsleistung bei Eintritt des Versicherungsfalles. Beim direkten Forderungsrecht handelt es sich indes nicht um eine Begünstigung im Sinne von Art. 76 VVG, sondern der ver sicherte Dritte erwirbt mit dem Versicherungsfall ipso iure einen eigenen, di rekten An spruch gegen den Versicherer und wird damit Anspruchsberechtigter (Peter Stein in: Heinrich Honsell /Nedim Peter Vogt/Anton K. Schnyder [Hrsg.], Basler Kom men tar zum VVG, Basel 2001, Art. 87 VVG N 15). Dieses direkte Forderungs recht bezweckt, den Versicherten vor leistungsgefährdendem Ver halten des Ver sicherungs nehmers zu schützen und will gleichzeitig verhindern, dass der Ver sicherungsnehmer die Versicherungsleistung missbräuchlich ver wendet und so den Anspruch des Versicherten gefährdet. Aus diesen Gründen wird der Ver si cher te mithin Anspruchsberechtigter; er ist aber nicht Vertrags partei. Abgesehen vom unmittelbaren Recht auf die Versicherungsleistung blei ben alle übrigen Rechte und Pflichten aus dem Kollektivversicherungsvertrag, insbesondere auch die Pflicht, die Prämien zu bezahlen, beim Versicherungs nehmer (Urteil des Bun desgerichts 5C.41/2001 vom 3. Juli 2001 E. 2c).

7.5 Gemäss Art. 87 VVG haben, wie bereits erwähnt (vorstehende E. 1.3), die Ar beit nehmer einen unmittelbaren Anspruch auf die Versicherungsleistung bei Eintritt des Versicherungsfalles. Beim direkten Forderungsrecht handelt es sich indes nicht um eine Begünstigung im Sinne von Art. 76 VVG, sondern der ver sicherte Dritte erwirbt mit dem Versicherungsfall ipso iure einen eigenen, di rekten An spruch gegen den Versicherer und wird damit Anspruchsberechtigter (Peter Stein in: Heinrich Honsell /Nedim Peter Vogt/Anton K. Schnyder [Hrsg.], Basler Kom men tar zum VVG, Basel 2001, Art. 87 VVG N 15). Dieses direkte Forderungs recht bezweckt, den Versicherten vor leistungsgefährdendem Ver halten des Ver sicherungs nehmers zu schützen und will gleichzeitig verhindern, dass der Ver sicherungsnehmer die Versicherungsleistung missbräuchlich ver wendet und so den Anspruch des Versicherten gefährdet. Aus diesen Gründen wird der Ver si cher te mithin Anspruchsberechtigter; er ist aber nicht Vertrags partei. Abgesehen vom unmittelbaren Recht auf die Versicherungsleistung blei ben alle übrigen Rechte und Pflichten aus dem Kollektivversicherungsvertrag, insbesondere auch die Pflicht, die Prämien zu bezahlen, beim Versicherungs nehmer (Urteil des Bun desgerichts 5C.41/2001 vom 3. Juli 2001 E. 2c). 7.6 Der Anspruchsberechtigte ist selber gehalten, seine Rechte gegenüber dem Ver si cherer zu wahren und seine Forderung direkt diesem gegenüber geltend zu machen (Christoph Frey/Nathalie Lang, in: Heinrich Honsell /Nedim Peter Vogt/ Anton K. Schnyder /Pascal Grolimund [Hrsg.], Basler Kommentar VVG Nachfüh rungsband, Basel 2012, Art. 87 VVG ad N 18). Der Versicherungsan spruch steht ausschliesslich dem Anspruchsberechtigten zu. Der Versicherer kann nur an die sen mit befreiender Wirkung zahlen. Zahlungen des Versiche rers an den Ver sicherungsnehmer wirken grundsätzlich nicht befreiend (Chris toph Frey/Nathalie Lang, a.a.O., Art. 87 VVG ad N 23).

7.6 Der Anspruchsberechtigte ist selber gehalten, seine Rechte gegenüber dem Ver si cherer zu wahren und seine Forderung direkt diesem gegenüber geltend zu machen (Christoph Frey/Nathalie Lang, in: Heinrich Honsell /Nedim Peter Vogt/ Anton K. Schnyder /Pascal Grolimund [Hrsg.], Basler Kommentar VVG Nachfüh rungsband, Basel 2012, Art. 87 VVG ad N 18). Der Versicherungsan spruch steht ausschliesslich dem Anspruchsberechtigten zu. Der Versicherer kann nur an die sen mit befreiender Wirkung zahlen. Zahlungen des Versiche rers an den Ver sicherungsnehmer wirken grundsätzlich nicht befreiend (Chris toph Frey/Nathalie Lang, a.a.O., Art. 87 VVG ad N 23). Art. 98 VVG bestimmt, dass die Regelung von Art. 87 VVG nicht zu Ungunsten des Versicherungsnehmers beziehungsweise des Anspruchsberechtigten abgeän dert werden kann. Dies hindert den Anspruchsberechtigten indes nicht, seine An sprüche nach eingetretenem Schadenfall an den Versicherungsnehmer oder einen anderen abzutreten. Vereinbarungen über den dem Anspruchsberechtig ten noch nicht angewachsenen Versicherungsanspruch zu Gunsten des Versi cherungs neh mers sind jedoch unzulässig (Peter Stein, a.a.O., Art. 87 VVG N 16).

Art. 98 VVG bestimmt, dass die Regelung von Art. 87 VVG nicht zu Ungunsten des Versicherungsnehmers beziehungsweise des Anspruchsberechtigten abgeän dert werden kann. Dies hindert den Anspruchsberechtigten indes nicht, seine An sprüche nach eingetretenem Schadenfall an den Versicherungsnehmer oder einen anderen abzutreten. Vereinbarungen über den dem Anspruchsberechtig ten noch nicht angewachsenen Versicherungsanspruch zu Gunsten des Versi cherungs neh mers sind jedoch unzulässig (Peter Stein, a.a.O., Art. 87 VVG N 16). 7.7 In BGE 104 II 44 E. 4 und bestätigt in BGE 119 II 361 E. 4 ist das Bundesgericht von seiner früheren Rechtsprechung, wonach die Personenversicherung als Ge gen satz zur Sachversicherung angesehen und im Ergebnis als Summenversi che rung qualifiziert worden ist, abgekommen und hat befunden, die Rechtsnatur der zu erbringenden Leistung sei im Einzelfall zu prüfen. Sobald die vermö gens rechtliche Einbusse eine selbständige Bedingung des Anspruchs auf Leis tung sei, liege eine Schadenversicherung vor. Dies ist bei durch die Ar beitgeberin für ihre Angestellten abgeschlossenen Taggeldversicherungen, bei welchen es sich um Lohnausfallversicherung en handelt, stets der Fall. Diese Versicherungen stellen bei Unselbständig erwerbenden in jedem Fa ll eine Scha denversicherung dar (Ur teil des Bundesgerichts 5C.106/2003 vom 7. November 2003 E. 4).

7.7 In BGE 104 II 44 E. 4 und bestätigt in BGE 119 II 361 E. 4 ist das Bundesgericht von seiner früheren Rechtsprechung, wonach die Personenversicherung als Ge gen satz zur Sachversicherung angesehen und im Ergebnis als Summenversi che rung qualifiziert worden ist, abgekommen und hat befunden, die Rechtsnatur der zu erbringenden Leistung sei im Einzelfall zu prüfen. Sobald die vermö gens rechtliche Einbusse eine selbständige Bedingung des Anspruchs auf Leis tung sei, liege eine Schadenversicherung vor. Dies ist bei durch die Ar beitgeberin für ihre Angestellten abgeschlossenen Taggeldversicherungen, bei welchen es sich um Lohnausfallversicherung en handelt, stets der Fall. Diese Versicherungen stellen bei Unselbständig erwerbenden in jedem Fa ll eine Scha denversicherung dar (Ur teil des Bundesgerichts 5C.106/2003 vom 7. November 2003 E. 4). Trotzdem richtet sich die Ab tretung von Leistungen aus einer privaten Unfall- oder Krankenversicherung, selbst wenn sie im Einzelfall einen konkreten Scha den decken (H eilungskosten, Verdienstausfall) soll und somit als Schadenversi che rung zu qualifizieren ist, nicht nach Art. 165 OR in Verbindung mit Art. 900 des Zivil gesetzbuches (ZGB), sondern nach Art. 73 VVG ( Moritz Kuhn in: Hein ric h Honsell /Nedim Peter Vogt/Anton K. Schnyder [Hrsg.], Basler Kommentar zum VVG, Basel 2001, Art. 73 VVG N 20; Moritz Kuhn in: Heinrich Honsell / Nedim Peter Vogt/Anton K. Schnyder /Pascal Grolimund [Hrsg.], Basler Kom men tar VVG Nachführungsband, Basel 2012, Art. 73 VVG ad N 20 ).

Trotzdem richtet sich die Ab tretung von Leistungen aus einer privaten Unfall- oder Krankenversicherung, selbst wenn sie im Einzelfall einen konkreten Scha den decken (H eilungskosten, Verdienstausfall) soll und somit als Schadenversi che rung zu qualifizieren ist, nicht nach Art. 165 OR in Verbindung mit Art. 900 des Zivil gesetzbuches (ZGB), sondern nach Art. 73 VVG ( Moritz Kuhn in: Hein ric h Honsell /Nedim Peter Vogt/Anton K. Schnyder [Hrsg.], Basler Kommentar zum VVG, Basel 2001, Art. 73 VVG N 20; Moritz Kuhn in: Heinrich Honsell Nedim Peter Vogt/Anton K. Schnyder /Pascal Grolimund [Hrsg.], Basler Kom men tar VVG Nachführungsband, Basel 2012, Art. 73 VVG ad N 20 ). Gemäss Art. 73 Abs. 1 Satz 2 VVG bedarf d ie Abtretung des Taggeldanspruches zu ihrer Gültigkeit der schriftli chen Form und der Übergabe der Police sowie der schriftlichen Anzeige an den Versicherer (Art. 73 Abs. 1 Satz 2 VVG).

Gemäss Art. 73 Abs. 1 Satz 2 VVG bedarf d ie Abtretung des Taggeldanspruches zu ihrer Gültigkeit der schriftli chen Form und der Übergabe der Police sowie der schriftlichen Anzeige an den Versicherer (Art. 73 Abs. 1 Satz 2 VVG). 7.8 Vorliegend liegt die schriftliche, von der Klägerin unterzeichnete und der Be klagten zugestellte Abtretungserklärung vom 3 0. Oktober 2012 vor (Urk. 8 /16 ). Die Klägerin bringt nicht s vor, das gegen die Gültigkeit der Abtretung an die Ge meinde G.___ ab 1. August 2012 sprechen würde (Urk. 11 S. 4, Urk. 21).

7.8 Vorliegend liegt die schriftliche, von der Klägerin unterzeichnete und der Be klagten zugestellte Abtretungserklärung vom 3 0. Oktober 2012 vor (Urk. 8 /16 ). Die Klägerin bringt nicht s vor, das gegen die Gültigkeit der Abtretung an die Ge meinde G.___ ab 1. August 2012 sprechen würde (Urk. 11 S. 4, Urk. 21). 7.9 Nach dem Gesagten steht fest, dass die Klägerin bezüglich eines allfälligen Tag geldanspr uch s ab 1. August 2012 nicht aktiv legitimiert ist.

7.9 Nach dem Gesagten steht fest, dass die Klägerin bezüglich eines allfälligen Tag geldanspr uch s ab 1. August 2012 nicht aktiv legitimiert ist. Dies führt zur Abweisung der Klage.

Dies führt zur Abweisung der Klage. 8.

8. 8.1 Gemäss Art. 114 lit. e ZPO ist das Verfahren kostenlos. Art. 114 ZPO betrifft in des nur die Gerichtskosten, nicht jedoch die Prozessentschädigung an die Ge gen partei (nicht in BGE 137 III 47 publizierte E. 2.1 des Urteils des Bundesge richtes 4A_194/2010 vom 1 7. November 2010).

8.1 Gemäss Art. 114 lit. e ZPO ist das Verfahren kostenlos. Art. 114 ZPO betrifft in des nur die Gerichtskosten, nicht jedoch die Prozessentschädigung an die Ge gen partei (nicht in BGE 137 III 47 publizierte E. 2.1 des Urteils des Bundesge richtes 4A_194/2010 vom 1 7. November 2010). 8.2 Beide Parteien beantragen die Zusprechung einer Prozessentschädigung.

8.2 Beide Parteien beantragen die Zusprechung einer Prozessentschädigung. Die Kantone sind zuständig, die Tarife für die Prozesskosten festzusetzen (Art. 96 ZPO). Das zürcherische Ausführungsgesetz zur ZPO, das GOG, enthält keine für das Sozialversicherungsgericht anwendbare Tarifbestimmung (vgl. 7. Titel des GOG). Dasselbe gilt für die Verordnung über die Anwaltsgebühren (LS 215.3). Diese regelt ausdrücklich nur die Parteientschädigungen vor den Schlichtungs behörden, den Zivilgerichten und den Strafbehörden. Die Bemes sung der Parte i entschädigung richtet sich somit nach § 34 des Gesetzes über das Sozial ver sicherungsgericht ( GSVGer ) sowie den §§ 1, 5 und 7 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungs gericht ( GebV SVGer ). Gemäss § 34 Abs. 3 GSVGer ist die Höhe der gerichtlich festzu setzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rück sicht auf den Streitwert festzusetzen.

Die Kantone sind zuständig, die Tarife für die Prozesskosten festzusetzen (Art. 96 ZPO). Das zürcherische Ausführungsgesetz zur ZPO, das GOG, enthält keine für das Sozialversicherungsgericht anwendbare Tarifbestimmung (vgl. 7. Titel des GOG). Dasselbe gilt für die Verordnung über die Anwaltsgebühren (LS 215.3). Diese regelt ausdrücklich nur die Parteientschädigungen vor den Schlichtungs behörden, den Zivilgerichten und den Strafbehörden. Die Bemes sung der Parte i entschädigung richtet sich somit nach § 34 des Gesetzes über das Sozial ver sicherungsgericht ( GSVGer ) sowie den §§ 1, 5 und 7 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungs gericht ( GebV SVGer ). Gemäss § 34 Abs. 3 GSVGer ist die Höhe der gerichtlich festzu setzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rück sicht auf den Streitwert festzusetzen. 8.3 Unter Berücksichtigung der dargelegten Kriterien sowie dem Unterliegen, ist der Kläger in keine Pro zessentschädigung zuzusprechen.

8.3 Unter Berücksichtigung der dargelegten Kriterien sowie dem Unterliegen, ist der Kläger in keine Pro zessentschädigung zuzusprechen. Der nicht berufsmässig vertretenen Beklagten steht ebenso wenig eine Partei ent schädigung zu (Art. 68 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes über das Bundesge richt, BGG; BGE 133 III 439 E. 4).

Der nicht berufsmässig vertretenen Beklagten steht ebenso wenig eine Partei ent schädigung zu (Art. 68 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes über das Bundesge richt, BGG; BGE 133 III 439 E. 4). Der Einzelrichter erkennt:

Der Einzelrichter erkennt: 1. Die Klage wird abgewiesen.

1. Die Klage wird abgewiesen. 2. Das ist kostenlos.

2. Das ist kostenlos. 3. Es werden keine Prozessentschädigung en zugesprochen.

3. Es werden keine Prozessentschädigung en zugesprochen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Michael Ausfeld

Rechtsanwalt Michael Ausfeld - SWICA Krankenversicherung AG

SWICA Krankenversicherung AG - Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA

Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 72 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 72 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der EinzelrichterDer Gerichtsschreiber

BachofnerVolz