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Pressendrucke
Pressendrucke sind wichtige Zeugen der Buchkunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Aufgrund ihres beträchtlichen kulturellen Werts gehören diese Raritäten zum unentbehrlichen Bestand jeder wissenschaftlichen Universalbibliothek. Der Index im Katalog listet die in der Münstergasse Bibliothek der Universität Bern vorhandenen Drucke auf, die folgender Definition entsprechen:
Pressendrucke sind nach 1891 entstehende, bibliophile Bücher (gebunden, broschiert oder in losen Bogen), die in limitierter Auflage im Buchhandel oder privat erscheinen. Sie enthalten Texte und zum Teil Illustrationen (Originalgrafik oder Reproduktionen) und sind oft nummeriert bzw. handsigniert. Der Begriff Pressendruck umfasst sowohl auf handwerklicher Grundlage hergestellte Handpressendrucke als auch in fotomechanischen Verfahren produzierte illustrierte Bücher. Ausgeschlossen werden Einblattdrucke, Loseblattausgaben, Künstlermappen (ohne Text), nicht-bibliophile Privatdrucke, Vorzugsexemplare von nicht-limitierten Normalausgaben sowie Faksimiledrucke.
Mehr über Pressendrucke in Albert Spindler: Pressendrucke des deutschen Sprachraums seit 1945. Eine Bibliographie, Hamburg: Merlin, 1988, ZB LSW Allg-406 Spin