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Seine erste Amtshandlung als US-Präsident kündigte Donald Trum gestern in einer veröffentlichten Videobotschaft an. Und zwar will er aus dem Transpazifischen Freihandelsabkommen TPP aussteigen.
Das geplante Zwölf-Länder-Abkommen sei eine «potenzielle Katastrophe für unser Land», sagte Trump, in dem Video, in dem er Pläne für die ersten 100 Tage seiner Amtszeit umriss. «Stattdessen werden wir gerechte, bilaterale Handelsverträge vereinbaren, die Arbeitsplätze und Industrien zurück nach Amerika bringen.» Der Ausstieg aus TPP zählte zu Trumps Wahlkampfversprechen.
Das transpazifische Handelsabkommen TPP zwischen zwölf Pazifik-Anrainerstaaten sollte nach bisherigem Stand eigentlich noch vor Ende der Amtszeit von US-Präsident Barack Obama im Januar vom Kongress in Washington ratifiziert werden.
Neben den Wirtschaftsmächten USA und Japan umfasst die geplante Freihandelszone Australien, Brunei, Kanada, Chile, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Peru, Singapur und Vietnam. Zusammen stehen diese Länder für rund 40 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung.
Nicht dabei ist China, die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt - das Abkommen war auch als Gegengewicht zur Volksrepublik gedacht. (SDA/stj)Publiziert am 22.11.2016 | Aktualisiert am 22.11.2016