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At this, thy living bloom must fade;
Let us, Amanda, timely wise,
Our taste of pleasure then is o'er,
For soon the winter of the year,
Dyer.
John Dyer, der Sohn eines Rechtsgelehrten ward 1700 zu Aberglasney in Caermarthenshire geboren, und erhielt seine Bildung in der Westminsterschule. Für den Stand seines Vaters bestimmt, entsagte er jedoch der Jurisprudenz und widmete sich der Malerkunst. Er besuchte Italien und die Frucht seiner Reise war ein descriptives Gedicht, The Ruins of Rome, nachdem er sich schon früher die Gunst des Publicums durch ein kleineres Poem derselben Gattung, Grongar Hill, erworben hatte. Aus Italien heimgekehrt, widmete er sich der Theologie, wurde ordinirt und bekleidete nach einander mehrere Pfarrämter. Kurz vor seinem Tode veröffentlichte er noch ein längeres didactisches Gedicht, The Fleece, das sich jedoch nicht sonderlichen Beifalls zu erfreuen hatte. Er starb am 24. Juli 1758.
Seine Gedichte erschienen gesammelt London 1757; sie finden sich auch im 53. Bde. der Johnson'schen, im 94. Bde. der Bell'schen und im 9. Bde. der Anderson'schen Sammlung. Gedankenreichthum, tiefes Gefühl, grosses Talent malerischer Darstellung und stylistische Anmuth offenbaren sich in denselben, namentlich in Grongar Hill, das auch die meiste Anerkennung fand. Sein didactisches Gedicht über die Wolle ward dagegen weniger geschätzt und zeichnet sich doch durch Gründlichkeit, meisterhafte Einfachheit und echte Vaterlandsliebe frei von allem Prunke, vor vielen ähnlichen Versuchen jener Tage und seines Landes höchst vortheilhaft aus.
Grongar Hill.
Silent nymph, with curious eye!
¡Grongar, in whose mossy cells
About his chequer'd sides I wind,
A little rule, a little sway,
And see the rivers how they run,
Wave succeeding wave, they go
Ever charming, ever new,
See on the mountain's southern side,
O may I with myself agree,
Now, e'en now, my joys run high,
Wide and wider spreads the vale,
Now, I gain the mountain's brow,
Old castles on the cliffs arise,
Below me trees unnumber'd rise,
anon, there falls
While,
Now, e'en now, my joys run high.
Be full, ye courts; be great who will;
Grass and flowers Quiet treads,
Hamilton.
William Hamilton ward 1704 zu Bangour in Ayrshire geboren, erhielt eine wissenschaftliche Bildung und lebte längere Zeit als Landedelmann seiner Muse, fern von allen Geschäften. Bei der Landung des Praetendenten ergriff er die Partei desselben, aber der unglückliche Ausgang der Schlacht von Kulloden zwang auch ihn, unstät in den Hochlanden umherzuirren, wo er damals den unten mitgetheilten Monolog schrieb. Später gelang es ihm sich zu retten; er lebte nun längere Zeit in Frankreich und Italien, bis er sich mit dem Gouvernement wieder aussöhnte und Erlaubniss erhielt, zurückzukehren und die durch den Tod seines Bruders ihm zugefallenen väterlichen Güter in Besitz zu nehmen; allein seine Gesundheit war zerrüttet, er sah sich gezwungen ein milderes Klima aufzusuchen und starb 1754 in Lyon. Seine irdischen Ueberreste wurden nach Schottland zurückgebracht, und in der Abteikirche von Holyroodhouse beigesetzt.
Seine Gedichte vermischten Inhaltes erschienen 1748; sie enthalten unter andern eine zu jener Zeit sehr gefeierte Ode auf die Schlacht von Gladesmuir, eine grössere Poesie The Triumph of Love, Episteln, Oden und ein zum Volksliede gewordenes Gedicht im schottischen Dialect: The Braes of Yarrow. Hamilton ist kein Dichter ersten Ranges, aber feiner Geschmack,
Anmuth und Correctheit weisen ihm immer eine ehrenvolle Stelle unter seinen poetischen Zeitgenossen an.