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Die Polizei hat am Montag Büroräume im Stadion des FC Barcelona durchsucht. Der katalanische Klub bestätigte nach der Enthüllung des Radiosenders «Cadena Ser» die Aktion der Behörden.
Nach Medienberichten sollen auch vier Klubfunktionäre vorläufig in Polizeigewahrsam genommen worden sein. Das wurde zunächst aber weder vom Verein noch von der Polizei bestätigt. Der Verein machte derweil bekannt, dass die Polizeiaktion in Zusammenhang mit den Justizermittlungen über frühere, mutmasslich illegale Aktivitäten des Klubs in sozialen Netzwerken stand. Man habe mit den Behörden kooperiert, hiess es.
«Cadena Ser» hatte zuvor bereits berichtet, dass die Durchsuchung im Camp Nou mit der «Barçagate»-Affäre zu tun habe. Vereinsfunktionäre werden demnach beschuldigt, im vergangenen Jahr eine Verleumdungskampagne gegen Spieler initiiert zu haben, die sich kritisch gegenüber der damaligen Führung um Präsident Josep Maria Bartomeu geäussert hatten. Bei den Ermittlungen der Justiz geht es dabei um die Vorwürfe der «Korruption» und der «unlauteren Verwaltung».
Bartomeu war Ende Oktober zurückgetreten, nachdem er im Sommer 2020 den abwanderungswilligen Messi daran gehindert hatte, den Klub ein knappes Jahr vor Ablauf seines Vertrages zu verlassen. Der neue Präsident wird am Sonntag gewählt.
(zap/sda/dpa)