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Text: Paul Drzimalla; Illustration: Patrizia Stalder
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Text: Paul Drzimalla; Illustration: Patrizia Stalder
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Pumpspeicherkraftwerke benötigen zwei Staubecken in unterschiedlichen Höhen. Das untere (1) speist sich aus einem natürlichen Zufluss, das obere (2) fast nicht. Es wird hauptsächlich durch Wasser aus dem unteren Stausee gespeist. Dies geschieht durch unterirdische Stollen, die beide Seen verbinden. Diese Stollen führen durch einen Maschinenraum (3), in dem sich Pumpe und Turbine befinden.
Wasser wird aus dem unteren in das obere Becken gepumpt. Dabei wird Strom aus dem Netz in Lageenergie umgewandelt und so «gespeichert».
Wasser wird aus dem oberen in das untere Becken abgelassen und durchläuft dabei die Turbinen. So wird Strom produziert und ins Netz abgegeben.
Im Stromnetz müssen Verbrauch und Produktion stets im Gleichgewicht sein. Dabei hilft ein Pumpspeicherkraftwerk. In der Nacht, wenn wenig Strom verbraucht wird, oder in den Mittagsstunden, wenn Solaranlagen viel Strom liefern, speichert es überschüssigen Strom (P). In den Morgen- und Abendstunden liefert es Strom (T) – für Kaffeemaschinen, Mikrowellen, Fernseher und Wärmepumpen.
In Basel wird Trinkwasser auf einzigartige Weise gewonnen. Der Naturschutz ist dabei mehr als nur ein Extra.
So begegnen Sie steigenden Preisen und möglicher Energieknappheit. Ohne dabei auf Wärme zu verzichten.