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Die chaotischste TV-Debatte der neueren Geschichte ist zu Ende. Trump und Biden haben heftig ausgeteilt und sind sich ständig ins Wort gefallen. Das hat keinen kalt gelassen, wie eine erste Blitzumfrage des Senders CBS nach der Debatte zeigt.
Die erste Fernsehdebatte vor der Präsidentschaftswahl in den USA hat eine grosse Mehrheit der Amerikaner vor allem als anstrengend empfunden. In einer Blitzumfrage des Senders CBS sah eine knappe Mehrheit den demokratischen Herausforderer Joe Biden als Sieger im Schlagabtausch mit Präsident Donald Trump.
Auf die Frage, wer die Debatte gewonnen hat, nannten 48 Prozent Biden und 41 Prozent Trump. Rund zehn Prozent bewerteten den Ausgang als unentschieden.
Befragt nach ihrem überwiegenden Gefühl beim Anschauen der Debatte, antworteten in der CBS-Blitzumfrage mehr als zwei Drittel (69 Prozent), die Diskussion habe sie vor allem verärgert. Nur 31 Prozent fühlten sich davon unterhalten. In der Umfrage mit mehreren Antwortmöglichkeiten gaben zudem 19 Prozent an, sie seien nach der Sendung pessimistisch. Lediglich 17 Prozent erklärten, die Debatte sei für sie informativ gewesen.
Den Ton der Diskussion, bei der vor allem der republikanische Amtsinhaber Trump seinem Herausforderer wiederholt ins Wort fiel, empfanden 83 Prozent der Befragten als negativ, nur 17 Prozent als positiv.
(meg/sda/dpa)