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Gemäss Art. 6 der Verordnung über die Tempo-30-Zonen und die Begegnungszonen sind die realisierten Massnahmen spätestens nach einem Jahr auf ihre Wirkung zu überprüfen. Wurden die angestrebten Ziele nicht erreicht, so sind zusätzliche Massnahmen zu ergreifen.
Die von 85% der gemessenen Fahrzeuge nicht überschrittene Geschwindigkeit V85 sollte max. 38 km/h betragen und es sind keine Unfälle mit Schwerverletzten oder Getöteten aufgetreten.
Bei Nichterreichen dieser Ziele muss an entsprechenden Stellen mit Massnahmen nachgerüstet oder die Hierarchie der Strassen neu überprüft werden.
Entsprechend wurden die im Jahr 2020 umgesetzten Massnahmen zur Verkehrsberuhigung auf ihre Wirksamkeit geprüft. Die Nachkontrollen wurden im September/Oktober 2021 (ausserhalb der Ferienzeiten) durchgeführt und zwar im Zelgliweg, in der Schulhausstrasse, in der Kirchberg-, Bahnhof- und Brunnacker- und in der Ringstrasse.
Die Ziele mit einem max. V85 von 38 km/h wurden überall erreicht. Auf der Kirchbergstrasse konnte eine erhebliche Senkung des Verkehrsaufkommens festgestellt werden.
In allen Zonen konnte durch die Nachmessungen die Wirkung der umgesetzten Massnahmen nachgewiesen werden.
Der Gemeinderat hat von den Nachmessungen (Erfolgskontrolle V85) zustimmend Kenntnis genommen und festgestellt, dass keine weitergehenden Massnahmen ergriffen werden müssen. Die Nachmessungen sind vom Tiefbauamt des Kantons Bern, OIK IV, zur genehmigt worden. Die Kantonspolizei Bern ist über die Genehmigung informiert worden und die Gemeindestrassen sind für Geschwindigkeitskontrollen freigegeben.
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