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«Sie machen den Fussball kaputt», «umstrittenes Tor Mbappés», «lächerliche Abseitsregel» – die spanischen Sportmedien hadern nach der unglücklichen Finalniederlage der «Roja» in der Nations League gegen Frankreich mit der Regelauslegung des englischen Schiedsrichters Anthony Taylor und des VAR-Teams.
Die Unparteiischen hatten Kylian Mbappés 2:1-Siegtor als regulär beurteilt, obwohl der Franzose aus klarer Offsideposition gestartet war. Grund: Spaniens Verteidiger Eric Garcia berührte den Ball beim Pass von Théo Fernandez noch leicht.
«Monitore da, um genutzt zu werden»
«Der Schiedsrichter hat mir gesagt, ich hätte versucht, den Ball zu spielen», so Garcia nach der Partie. «Und er hat mir gesagt, ich hätte den Ball gescheiter Mbappé überlassen.» Ein Verteidiger könne aber in einer solchen Situation nicht ausweichen. «Hoffentlich ändern sie das in Zukunft. Heute schmerzt es.»
«Das ergibt keinen Sinn», ärgerte sich auch Sergio Busquets. Und César Azpilicueta ergänzte: «Ich bin enttäuscht, dass nicht der Schiedsrichter auf dem Platz, sondern der Videoschiedsrichter entschieden hat. Die Monitore sind doch da, um genutzt zu werden.»