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Nachdem das Gericht eine Freilassung auf Kaution abgelehnt hat, ist IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn jetzt auf eine Gefängnisinsel in New York verlegt worden. Kontakt zu anderen Häftlingen darf er nich
Dominik Strauss-Kahn ist in das Gefängnis Rikers Island gebracht worden. Dort wird der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) eine etwa dreieinhalb mal vier Meter grosse Einzelzelle bewohnen. Die riesige Haftanstalt liegt auf einer Insel im New Yorker East River.
Kontakt zu anderen Insassen werde der unter dem Verdacht der sexuellen Belästigung stehende IWF-Chef nicht haben, hiess es aus der Gefängnisbehörde. Das bedeute aber nicht, dass er immer in seiner Zelle bleiben müsse. bei jedem Freigang werde er aber von einem Wärter begleitet.
Auf der Gefängnisinsel sitzen rund 14'000 Männer und Frauen ein, die eines Gewaltverbrechens oder anderer in New York City begangener Straftaten beschuldigt werden oder bereits dafür verurteilt wurden.
Richterin sieht Fluchtgefahr
Strauss-Kahn soll versucht haben, in einem New Yorker Hotel ein Zimmermädchen zum Sex zu zwingen.
Eine Haftrichterin in New York hatte es am Montag abgelehnt, den Franzosen gegen eine Kaution aus der Untersuchungshaft freizulassen und begründete dies mit Fluchtgefahr. Der Aufsichtsrat des IWF beriet unterdessen über die Auswirkungen der Abwesenheit von Strauss-Kahn.
Der Rat habe mündliche Berichte vom amtierenden Direktor John Lipsky und dem IWF-Anwalt Sean Hagan gehört, erklärte die Sprecherin Caroline Atkinson am Montag in Washington. Sie betonte, der IWF sei voll funktionsfähig, die Mitarbeiter setzten ihre Arbeit fort. Weitere Schritte seien vorerst nicht geplant.
(laf/tno/sda)