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Jahrelang schrieb Armistead Maupin für den San Francisco Chronicle seine "Tales of the City", Geschichten aus San Francisco. Wie bei einer Fahrt mit der Achterbahn jagt Maupin seine Leser in rasantem Tempo durch die Straßen von San Francisco ("everybody s favorite place"). All den unterschiedlichsten Menschen, deren Geschichten erzählt werden, ist eines gemeinsam: Sie suchen das ganz große Glück.
Rezension
- Es ist merkwürdig, aber von jedem, der verschwindet, heisst es, er sei hinterher in San Francisco gesehen worden -.(Oscar Wilde).
Portrait
geboren 1944 in Washington, studierte Literatur an der University of North Carolina und arbeitete als Reporter für eine Nachrichtenagentur. Er schrieb für Andy Warhols Zeitschrift Interview, die New York Times und die Los Angeles Times. Seine Geschichten aus San Francisco, die berühmten "Tales of the City", verfasste er über fast zwei Jahrzehnte als täglichen Fortsetzungsroman für den San Francisco Chronicle. Maupin lebt in San Francisco.
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Start einer beeindruckenden Reihe- beginnend in den 70er Jahren, als alles möglich ist, bis in die 80er, als mit dem Aids-Schock eine andere Zeit anbricht. Und immer fiebert man mit den liebenswerten Menschen aus der Barbara Lane mit!
Ein Buch von persönlicher Relevanz
von einer Kundin/einem Kunden am 09.05.2019
Ich bekam dieses Buch zum 18. Geburtstag geschenkt von André, den ich seit dem Kindergarten kenne - damals wirkte die Zeit, die ich ihn kannte, beeindruckend lang. Inzwischen wird sie übertroffen von der Zeit, die ich dieses Buch kenne.
Ich habe alle sechs Teile der "Stadtgeschichten" sowohl auf deutsch als auch auf englisch ge...
Ich bekam dieses Buch zum 18. Geburtstag geschenkt von André, den ich seit dem Kindergarten kenne - damals wirkte die Zeit, die ich ihn kannte, beeindruckend lang. Inzwischen wird sie übertroffen von der Zeit, die ich dieses Buch kenne.
Ich habe alle sechs Teile der "Stadtgeschichten" sowohl auf deutsch als auch auf englisch gelesen und auch fast alles andere von Armistead Maupin. Ist die Handlung hohe Literatur? Wohl nicht. Dafür ist sie zu episodenhaft, und es fehlen die Zwischentöne. Trotzdem gibt es einige Figuren, die das, was ihnen passiert, auf ein anderes Niveau heben - allen voran Mona, DeDe und natürlich Michael und Mrs. Madrigal. #
Zentral im Focus steht aber hier und über weite Strecken der Serie Mary Ann Singleton - nicht die spannendste Figur, aber als naives Mädchen aus Ohio, das spontan beschließt, in San Francisco zu bleiben, eine ideale Figur, um in die Welt eingeführt zu werden.
Humor, Erotik, Thriller und manchmal auch ehrliche Emotion geben sich hier die Klinke in die Hand - und so hanebüchen manche Handlungsentwicklung auch sein mag, irgendwie schildert Maupin alles so entwaffnend, dass man sich auf ihn und seine Figuren einlässt.
"Stadtgeschichten" und die Folgebände sind Klassiker der schwulen Literatur, und schon allein deshalb gehören sie gelesen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberhausen am 18.05.2017
Bewertet: anderes Format
Einmal angefangen lassen einen die Stadtgeschichten nicht mehr los. Verrückte Geschichten aus San Francisco.