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Ende September letzten Jahres hat die japanische Regierung die Notfall-Sperrzone in der Präfektur Fukushima aufgelöst. Im April wurde die aktuelle Sperrzone verkleinert. Laut Nikkei-Zeitung kehren allerdings nur wenige Bewohner in ihre Heimat zurück, weil der Wiederaufbau der Infrastruktur sowie der Läden oder des Spitals nur langsam vorankommt.
Zum Beispiel Hirono-Machi, 25 km südlich vom AKW Fukushima, hatte rund 5’300 Einwohner. Zurückgekommen sind erst 500 Menschen. Die Grund- und Mittelschule öffneten ihre Türe nach den Sommerferien wieder, viele Kinder kommen jedoch zur Schule von der Stadt Iwaki, wo sie vorläufig wohnen.
Vom März bis August sind in der Präfektur Fukushima 10’000 mehr Abmeldungen als Anmeldungen eingetroffen. Das ist zweimal mehr als vor der Katastrophe und die höchste Zahl im ganzen Land. In der gleichen Zeitspanne vor einem Jahr war der Unterschied mit 25’000 viel grösser, aber die Abwanderung der Bevölkerung dauert noch an.