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Patienten mit anatomischer oder funktioneller Asplenie haben ein erhöhtes Risiko, an einer fulminant verlaufenden, lebensbedrohlichen Infektion durch bestimmte Bakterien (vor allem Pneumokokken) oder Protozoen (Malaria) zu erkranken.
Das Risiko ist in den ersten zwei Jahren nach Ausfall der Milz am höchsten, besteht aber lebenslang.
Untersuchungen zeigen, dass Patienten mit Asplenie über ihr Risiko ungenügend informiert sind.
Zu den Präventivmassnahmen gehören :
- die Aufklärung der Patienten,
- Impfungen gegen Pneumokokken, Meningokokken und Influenza
- sowie eine Notfallantibiotikatherapie
- bzw. für bestimmte Patientengruppen eine Antibiotikaprophylaxe.
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Prävention schwerer Infektionen bei anatomischer oder funktioneller Asplenie (2006 -unter Uberarbeitung)