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Dieser Stein sticht heraus: Im Gegensatz zu vielen anderen Edelsteinen ist der Opal nicht transparent, wartet dafür aber mit einer Farbvielfalt und -intensität auf, die ihm das Synonym «Regenbogenfarbener Quarz» einbrachte. Die Farben und natürlichen Musterungen des Edelsteines finden sich sonst bei keinem anderen Stein.
Am beliebtesten ist der schwarze Opal, weil sich das Farbenspiel hier vor einem schwarzen oder zumindest sehr dunklen Hintergrund abspielt, aber auch die Varietäten in Grau und Weiss lassen die besondere Optik des Steins schön zur Geltung kommen. Der Grund für dieses Schillern, das abhängig von Betrachtungswinkel und Lichteinstrahlung immer wieder neu begeistert, liegt im Aufbau der Kristalle: Diese sind aus mikroskopisch kleinen Kugeln zusammengesetzt, an denen das Licht gebeugt und vielfarbig reflektiert wird. Die farbliche Ausgeprägtheit ist zudem ein Unterscheidungskriterium der Steine in «Gemeine Opale» und «Edelopale», wobei Erstere ein nicht so ausgeprägtes Schillern aufweisen und Letztere wunderschön opalisieren, wie es mineralogisch heisst.
Die Namensherkunft des Opals ist nicht gänzlich geklärt. Es wird vermutet, dass er eine Ableitung aus dem Sanskrit ist, wo das Wort «upala» etwa «kostbares Steinjuwel» bedeutet. Mit einer Mohshärte von 5,5 bis 6,5 auf der 10-stufigen Skala der Härte der Minerale gilt er als mittelhartes Mineral.
Schliffe und Herkunft des Opals
Da Opale bei der Zersetzung von Silikaten und Gesteinsmaterial vulkanischen Ursprungs entstehen und sich nur in Anwesenheit von Wasser verfestigen, findet man die begehrten Edelsteine oft in der Nähe von Hydrothermalquellen. Opal wird je nach konkretem Muttergestein (Trägerstein des nutzbaren Minerals) in Honduras aus Basalt, in Australien aus Limonit oder Kalkstein und in Mexiko aus Rhyolith gewonnen. In den USA gibt es zudem den Louisiana-Opal, der in Sandstein vorkommt. Allerdings gilt es einzuordnen, dass über 90 Prozent der weltweit gehandelten Opale aus Australien stammen, wo im Bundesstaat Queensland im Nordosten des Landes reichhaltige Vorkommen bestehen.
Die Vielfalt der für Opale geeigneten Schliffe macht sie zu den perfekten Schmucksteinen für Ketten, Anhänger, Ringe und mehr. Sie werden so geschliffen, dass das schillernde Farbenspiel möglichst gut hervorgehoben wird. Hierfür eignen sich vornehmlich Glattschliffe wie beispielsweise der Cabochonschliff. Es ist aber durchaus auch üblich, die Steine zu Donuts, Perlen oder Trommelsteinen zu schleifen.
Der grösste Opal der Welt ist übrigens der «Olympic Australis Opal». Er wurde in Australien gefördert, hat ein Gewicht von 17.000 Karat (= 3,4 kg) und brilliert zudem mit erstaunlichen Massen von 28 x 12,5 x 11,5 cm.
Opalschmuck bei Mundwiler Juwelen
Bei Mundwiler Juwelen ist der beeindruckende Farbedelstein an einem Ring aus Gelbgold mit extra Diamantbesatz erhältlich. Wenn Sie mehr zum Opal und unserem Schmuckstück wissen möchten, kontaktieren Sie uns gerne.