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Planeten

Merksatz zur Reihenfolge der neun Planeten
Um sich die Reihenfolge der Planeten, von der Sonne aus gesehen, leichter zu merken können gibt es eine Eselsbrücke, die lautet:
"Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten."
(Merkur Venus Erde Mars Jupiter Saturn Uranus Neptun Pluto)
Merkur
Der sonnennächste Planet Merkur kreist innerhalb der Erdbahn. Dieser kleine Planet kreist in nur 88 Tagen um die Sonne. Er ist der Sonne so nah, dass Eisen an seiner Oberfläche schmelzen würde. Der Merkur besteht aus einem Eisenkern, der von Felsen umschlossen ist. Er hat keine schützende Atmosphäre. Die intensiven Sonnenstrahlen treffen den kleinen Nachbarn unserer Erde ungefiltert mit voller Wucht, so dass sich sein Gestein auf 467 Grad Celsius erhitzen kann, während es sich nachts auf minus 183 Grad Celsius abkühlt. Wie unser Mond ist die Oberfläche mit Kratern übersät. Er wurde von Millionen grosser und kleiner Brocken getroffen deren Einschlag die Krater verursachte. Merkur ist luft- und wasserlos, hat eine öde Gesteinswelt und ist einer gnadenlosen Sonnenstrahlung ausgesetzt, die keine Chance für Leben bietet. Auf dem Merkur hatte man nach Sonnenaufgang rund 88 Erdentage lang ununterbrochen Tageslicht. So viel Zeit vergeht bis zum Sonnenuntergang. Danach folgt eine 88tägige Nacht.
Venus
Die Venus ist ein strahlender Morgen- und Abendstern, der manchmal sogar am Tage zu sehen ist. Sie ist ein Wanderstern. Von der Grösse her kann man sie auch als die Zwillingsschwester der Erde bezeichnen. Weitere Gemeinsamkeiten zwischen Erde und Venus gibt es jedoch nicht. Auf der Venus herrschen noch höhere Temperaturen als auf dem Merkur. Der Planet ist mit Vulkanen bedeckt, die Gase ausstossen. Die Gase werden wie in einem Treibhaus festgehalten und erhitzen ihn, die Bodentemperatur steigt über 500 Grad Celsius. Es herrscht auch ein gewaltiger Luftdruck.
Könnte ein Raumfahrer auf Venus landen, so würde er von der Oberfläche aus nie einen Sonnenaufgang direkt beobachten, da man durch die dichten Wolken des Planeten nicht hindurchschauen kann. Die Wolken umhüllen die Gluthölle unseres Nachbarplaneten völlig.
Vor langer Zeit gab es auf Venus wahrscheinlich gewaltige Ozeane, aus denen nur die hohen Kontinente hervorragten. Später verdampfte das Wasser und ging zum grössten Teil verloren.
Steht die Venus am Himmel, so ist sie bei weitem das hellste Gestirn (abgesehen von Sonne und Mond).
Zwei Planeten kreisen innerhalb der Erdbahn um die Sonne: Merkur und Venus. Sie sind deshalb die einzigen Planeten, die zwischen uns und der Sonne stehen können.
Erde
Umhüllt von einer Atmosphäre, die zu einem Fünftel aus Sauerstoff und zu vier Fünfteln aus Stickstoff besteht, und zu circa 70 Prozent bedeckt von Ozeanen, erscheint die Erde aus dem Weltraum als strahlend blauer Planet.
Unser Planet ist 150 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt und steht ihr damit am drittnächsten.Die Erde ist der fünftgrösste Planet des Sonnensystems und besteht im Inneren aus Felsen.Nur auf der Erde gibt es überirdisch Wasser.
Die Erde ist unsere Heimat und der einzige bekannte natürliche Ort im Kosmos, auf dem wir leben können. Unser Planet ist der grösste Körper im Sonnensystem, der eine feste Oberfläche besitzt. Auch gibt es im Sonnensystem nur auf unserem Planeten an der Oberfläche flüssiges Wasser in nennenswerten Mengen. Die Erdoberfläche ist ein kompliziertes wechselwirkendes System aus Luft, Wasser, Land und Leben, das wir in unserer Zeit langsam zu verstehen beginnen.
Die Erde umkreist die Sonne einmal jährlich. Die Erde dreht sich einmal in 23 Stunden und 56 Minuten um ihre eigene Achse. Für die unterschiedlich warmen Jahreszeiten ist wegen der heute fast kreisförmigen Umlaufbahn allen die Neigung der Erdachse zur Erdbahn verantwortlich. Die Achsenneigung bewirkt, dass die Taglängen und die Mittags Sonne variieren.Die Rotationsachse der Erde steht nicht senkrecht auf ihrer Umlaufbahn-Ebene, sondern bildet mit ihr einen Winkel von 66,5 Grad. Diese Neigung ist die Ursache der Jahreszeiten und ferner, dass Tage und Nächte nicht gleich lang sind
Man kann kurz die besonderen Eigenschaften des Planeten Erde wie folgt zusammenfassen:
Die Drehung der Erde um ihre eigene Achse äussert sich im Wechseln von Tag und Nacht. Während der Nacht lässt sich auch verfolgen,dass die Sterne auf- und untergehen.Es geht in jedem Augenblick irgendwo auf der Erde die Sonne auf oder unter. Der Wechsel der Jahreszeiten, und dass je nach Jahreszeit andere Sternbilder den Abendhimmel schmücken, ist eine Folge unserer Bewegung um die Sonne. Da wir uns um die Sonne drehen, steht diese für uns jeden Tag in einer anderen Richtung. Die Erde bewegt sich durch die Sternbilder : Schütze / Steinbock / Wassermann / Fisch / Widder / Stier / Krebs / Löwe / Jungfrau / Waage / Skorbion und Schlangenträger.
Die Erde heute und morgen!
Heute können wir die Erde mit allem Luxus voll geniessen. Wir haben Sauerstoff, genügend Trinkwasser, Energie, schlagen uns die Bäuche voll, fliegen auf eine Insel und jede Veranstaltung ist schnell per Auto erreichbar.
Wie aber sieht unsere Zukunft aus??? Wie leben die Kinder unserer Kinder? Fliesst noch frisches Wasser aus der Dusche? Oder sind die Flüsse ausgetrocknet wie auf dem Mars?
Mars
Stürme fegen über seine eisige Oberfläche.Sie besteht aus rotem Sand,weshalb man den Mars auch den Roten Planeten nennt.Man nimmt an,dass es früher Flüsse auf dem Mars gab.Sollte heute noch Wasser vorhanden sein ,ist es wahrscheinlich unter der Oberfläche eingeschlossen.
Mars ist der rote Nachbarplanet der Erde. Früher war man fast sicher, dass es auf dem Mars Bewohner gab. Gab es früher vielleichtl ausserirdisches Leben und Bauwerke auf dem Mars?
Die moderne Raumfahrt zerstörte alle Illusionen über mögliches Leben.Es gibt aber auf dem Mars bis zu 25 km hohe Vulkane, riesige Schluchten und ausgetrocknete Flussbetten. Wie die Erde besitzt der Mars eine schiefe Achse und damit Jahreszeiten. Der Marsboden hat einen hohen Eisengehalt (Rost), das verleiht ihm die braunrote Farbe. Stürme fegen über seine eisige Oberfläche.
Der rote Planet besitzt zwei winzige Monde. Sie heissen Phobos und Deimos. Früher hielt man sie für Raumstationen der kanalbauenden Marsbewohner. Die beiden Monde umkreisen ihren Planeten nämlich in kleinen Abständen und kurzen Zeiten, ähnlich wie es unsere Raumstationen tun.
In den Jahren 2001,2003 und 2005 kam Mars der Erde jeweils für kurze Zeit ungewöhnlich nahe.
Jupiter
Jupiter ist der grösste Planet des Sonnensystems.Sein Durchmesser ist 11-mal so gross wie der der Erde.ER besteht hauptsächlich aus Gas.Stürme fegen ständig über die Oberfläche des Planeten,den 16 Monde(Satelliten) umkreisen,darunter lo Auf lo gibt es aktive Vulkane.
Er ist der grösste Planet des Sonnensystems ähnlich wie die Sonne. Sein Durchmesser ist 11-mal so gross wie der der Erde. Er besteht hauptsächlich aus Wasserstoff und Helium (Gas). Im Zentrum hat er einen Kern aus schweren Stoffen wie Eisen und Silicium. Der riesige Planet dreht sich in knapp 10 Stunden um sich selbst und wird durch die dabei auftretenden Fliehkräfte stark abgeplattet, so dass er im Fernrohr oval erscheint. Starke Stürme fegen ständig über seine Oberfläche.
Der Riesenplanet Jupiter hat eine grosse Mondfamilie. Die vier grössten sind Io, Europa, Ganymed und Kallisto. Auf dem Mond Io gibt es aktive Vulkane.
Saturn
Der Saturn ist einer der vier grössten Planeten unseres Sonnensystems.Er ist von farbigen Ringen umgeben,die aus Fels- und Eisbsplitterungen bestehen.Der Planet selbst ist eine Gaskugel,die 9.5-mal grösser als die Erde ist.
Saturn ist ein Gasriese wie der Planet Jupiter und besteht im Wesentlichen aus Wasserstoff und Helium. Eine Dunstschicht in seiner Atmosphäre verhindert jedoch, dass man auf der Saturnkugel die Wolken und Wettersysteme ebenso leicht beobachten kann wie bei Jupiter. Die Ringe sind umso schöner. Sie bestehen vorwiegend aus geröllgrossen reifbedeckten Eisbrocken oder Schneebällen. Der Durchmesser der Ringe beträgt gegen 280'000 km (2/3 der Distanz Erde – Mond), sie sind jedoch kaum 100 Meter dick.
Uranus
Uranus ist der Erste der sogenannten "neuen Planeten". Das Wort "neu" bezieht sich darauf, dass Uranus in der Antike unbekannt war. Uranus kreist doppelt so weit von der Sonne entfernt wie sein innerer Nachbarplanet Saturn zu Uranus ist es von der Erde aus 20x weiter als zur Sonne. Deshalb dauert es 80 Jahre - ein ganzes Menschenleben - bis Uranus einmal die Sonne umrundet hat. Dem blossen Auge erscheint Uranus als unscheinbares Sternchen unter vielen.
Uranus ist theoretisch von blossem Auge zu sehen, als schwaches Sternchen. Man braucht aber Sternkarten, um sicher zu sein, dass man den grünlichen Planeten nicht mit einem Stern verwechselt hat. Das Amateurteleskop schafft Gewissheit: Uranus erscheint dann als kleines, grünliches Scheibchen ohne erkennbare Details. Die Monde sind allerdings nur dem fortgeschrittenen Amateurastronomen mit eher grossen Instrumenten zugänglich. Nur die Profiastronomen können die 1977 entdeckten Ringe beobachten.
Neptun
Neptun kreist nochmals anderthalb mal weiter von der Sonne entfernt als Uranus und 30 mal weiter weg als die Erde. Obwohl Neptun etwa gleich gross ist wie Uranus erscheint er am irdischen Himmel zu schwach, um von blossem Auge gesehen zu werden. Ein kleines Teleskop ist notwendig, um ihn sicher zu identifizieren. Auch erscheint er in den Teleskopen der Volksternwarte noch als Scheibchen
Pluto
Pluto ist der kleinste Planet des Sonnensystems (er ist 5x kleiner als die Erde) und am weitesten von der Sonne entfernt.
Obwohl Pluto 1930 entdeckt wurde, verzögerten die spärlichen Informationen über den entfernten Planeten ein realistisches Verständnis seiner Charakteristika. Obwohl Pluto heute der einzige Planet ist, der noch nicht von einer Sonde besucht wurde, entfalten sich doch immer mehr Informationen über diesen speziellen Planeten. Die Einzigartigkeit von Plutos Umlaufbahn, das Rotationsverhältnis zu seinem Satelliten, seine Rotationsachse und leichte Variationen geben dem Planeten einen eigenen Reiz.
Zur Info: Wenn alles gut geht, sollte die Sonde Pluto 2015 erreichen.
(Die Sonde ist ein unbemannter Flugkörper, der zu Erkundungszwecken ins Weltall geschickt wird.)
In der römischen Mythologie ist Pluto der Gott der Unterwelt.
Planet!
Blicken wir zum Himmel, so sehen wir nur einen kleinen Teil des Universums. Sogar die Astronomen können mit ihren leistungsstarken Instrumenen nicht alle Steine und Planeten erfassen. Das Universum birgt noch viele Geheimnisse.
Zum Beispiel weiss man noch nicht genau, wie es überhaupt entstand. Die Forscher glauben, dass vor 10 bis 20 Milliarden Jahren eine grosse Explosion, der Urknall, stattfand.
Vor 4,5 Milliarden Jahren entstand unser Sonnensystem mit seinen neun Planeten.
Die inneren und äusseren Planeten des Sonnensystems.
Planet wird Umherschweifender oder auch Wandelstern genannt. Er ist ein nicht selbstleuchtender Himmelskörper, der einen Stern umkreis und nur das reflektierte Licht des Sterns leuchtet. Planeten sind bis jetzt nur bei einem einzigen Stern, nähmlich der Sonne, sicher nachgewiesen. Sie bewegen sich auf Ellipsenbahnen um die Sonne. Nach der Entfernung von der Sonne teilt man die 9 Planeten unserers Sonnensystems ein in 4 inneren (Merkur, Venus, Erde, Mars) und die 5 äusseren Planeten (Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto).
Planetenbild

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