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Ein Standard DP-Slave kann fest oder modular aufgebaut sein. Die Anzahl und Struktur der einzelnen Module bestimmt die Anzahl der zyklischen Prozessdaten, die im Datenaustausch ausgetauscht werden.
Bei einem DP-V1 Slave werden alle Daten in Slots aufgeteilt. Im Falle eines modularen Slave entspricht die Nummer des Moduls der Nummer des Slots. Bei einem kompakten Slave können die Slots frei einzelnen virtuellen Geräteteilen zugeordnet werden.
Bild 147: Datenmodell der zyklischen Kommunikation
Innerhalb eines Slots werden die einzelnen Variablem mit einem Index nummeriert. Jede Variable muss in einem PROFIBUS Telegramm übertragen werden können und ist somit auf maximal 244 Byte Grösse beschränkt. Jeder Master der DP-V1 unterstützt, muss diese maximale Telegrammgrösse unterstützen.
Bild 148: Datenmodell im Gerät
Jedes Gerät wird in verschiedene Anwendungen unterteilt (Application Process Instance = API). Die API=0 enthält die zyklischen Daten und denjenigen Satz von Prozessparametern, der vom Master Klasse 1 (und default auch Klasse 2) verändert werden kann. Neben diesem API=0 können in einem Gerät weitere Anwendungen definiert werden. In diesen APIs werden die Parameterdaten neu mit Slot und Index nummeriert und können nur mit einem Master Klasse 2 verändert werden.
Beim Verbindungsaufbau wird der Master das API selektieren und einen SCL (Security Level) angeben. Bei der weiteren Kommunikation mit Read und Write werden mit Slot und Index die Variablen des API adressiert, die für diesen SCL freigegeben sind.