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Vor 75 Jahren – am 27.01.44 – wurde Leningrad befreit, d.h. es wurde der Blockadering der sogenannten deutschen „Wehrmacht“ – in Wirklichkeit eine Terrororganisation sondergleichen – und der finnischen Hilfstruppen im Norden unter dem Hitler-Freund Mannerheim durchbrochen.
Dazu Wikipedia in „Leningrader Blockade„: „Schätzungen gehen von etwa 1,1 Millionen zivilen Bewohnern der Stadt aus, die infolge der Blockade ihr Leben verloren. Die meisten dieser Opfer verhungerten. Die Einschließung der Stadt durch die deutschen Truppen mit dem Ziel, die Leningrader Bevölkerung systematisch verhungern zu lassen, gilt als eines der eklatantesten Kriegsverbrechen der deutschen Wehrmacht während des Kriegs gegen die Sowjetunion.“
Schostakowitsch – selbst zuerst in Leningrad eingekesselt, nach mehrmaligen Versuchen, als Soldat in die sowjetische Armee oder als Feuerwehrmann in die Feuerwehr aufgenommen zu werden, evakuiert – schrieb seine grossartige 7. Sinfonie (Leningrader Sinfonie) zu Ehren der Eingekesselten. Schostakowitsch dazu: „Ich widme meine Siebente Sinfonie unserem Kampf gegen den Faschismus, unserem unabwendbaren Sieg über den Feind, und Leningrad, meiner Heimatstadt …“ Die Partitur wurde dann nach Leningrad geschmuggelt und dort – zum Teil mit Laienmusikern, weil die Musiker des Sinfonieorchesters teils evakuiert, teils an der Front, teils verhungert und teils zu schwach für eine Aufführung waren – in der Leningrader Philharmonie aufgeführt.
Dieser Text aus einer Seite der „4. Internationale“ – mit einigen diskutabeln Formulierungen – beschreibt die Geschichte und Aufführung der Sinfonie sehr gut.
Im Netz sind zahlreiche Hinweise zu verschiedenen CD-Aufnahmen zu finden, z.B. hier.
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