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Sie wurde 1896 bis 1899 als Ersatz für die 1875 im Zuge des Kulturkampfes an die Christkatholiken übergegangene Kirche St. Peter und Paul (beim Berner Rathaus) im Stil der lombardischen Romanik erbaut und am 17. Juni 1899 der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht.
Initiator des Baus war der 1876 bis 1906 in Bern als katholischer Stadtpfarrer und danach als Bischof im Bistum Basel tätige Theologe und Kunsthistoriker Jakob Stammler. Die Baupläne stammen vom Luzerner Architekten Heinrich Victor von Segesser und seinem Berner Mitarbeiter Henry Berthold von Fischer. Die Hauptfassade ist inspiriert von der Kirche San Zeno Maggiore in Verona.
Die Höhe des Kirchturms beträgt 45 m. Eine Kirche in der gleichen Art wurde zeitgleich auch in Schmitten FR errichtet.
Neben der Dreifaltigkeitskirche an der Sulgeneckstrasse 7 steht das ehemalige Patrizier-Gutshaus La Prairie (französisch für "Die Prärie"), dessen Kern aus dem Jahre 1450 stammt und 1734 erweitert wurde. Es ist heute ein Pfarreihaus mit einem offenen Mittagstisch "für Junge und Alte, Ausgeflippte und Alleinstehende, Frauen und Männer, Kranke und Übermütige", der 1998 mit dem Sozialpreis der Stadt Bern ausgezeichnet wurde.
Zur Bildquelle, Autor: Paenultima 2005