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Autogenes Training nach Johann H. Schultz
Das Autogene Training (AT) ist eine Methode zur konzentrativen Selbstentspannung, die sechs verschiedene Übungen erfasst. Sie bewirkt eine allmähliche Zunahme innerer und äusserer Ruhe, Gelassenheit und Konzentrationsfähigkeit. Nebst rascherer Erholung und besserem Allgemeinbefinden können auch einzelne Körperfunktionen (z.B. Verdauung) positiv beeinflusst und Stresssymptome gemildert werden. Zudem kann es bei psychosomatischen Beschwerden (z.B. Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit) unterstützend eingesetzt werden. Mit Hilfe von autosuggestiven Formeln (z.B. "Ich bin ganz ruhig und entspannt") lernt die Person Einfluss auf ihr vegetatives Nervensystem zu nehmen und erlebt dabei innere Ruhe, Schwere oder Wärme. Autogenes Training ist vielseitig anwendbar, u.v.a. zur sportlichen Wettkampfvorbereitung, gegen Prüfungsangst, zur Stärkung des Selbstvertrauens, zur Geburtsvorbereitung oder gegen Tinnitusbeschwerden.
Autogenes Training speziell für Kinder Im autogenen Training für Kinder werden mit Hilfe von meditativen Märchen, Entspannungs- und Phantasiereisen eine vereinfachte Form der konzentrativen Selbstentspannung geübt. Die Konzentration auf positive oder visualisierte Ziele bewirkt neben der körperlichen Entspannung auch die Stärkung des Selbstvertrauens und der Selbstwirksamkeit.
Progressive Muskelrelaxation nach Edmond Jacobson