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Wettbewerb, März 2004
Context
Das neue Hochhausgebäude im Westen des Grundstückes bildet, zusammen mit dem bestehenden Gebäude im Norden, einen grosszügigen Freiraum an der Strassenkreuzung «huaqiaolu» und «gaojiajuanlu». Beide, das neue wie auch das bestehende Gebäude, haben so eine selbstverständliche Präsenz im Stadtraum. Die Parkplatzein- und ausfahrt im Westen des neuen Gebäudes wird in Zukunft für beide Gebäudeeinheiten genutzt. Zwischen den beiden Gebäuden ist ein tiefer gelegener Garten platziert.
Harmony
Die beiden Gebäude bilden, einem Tanzpaar vergleichbar, ein harmonisches Ensemble, in welchem der enge Leerraum zwischen den Gebäuden ein wichtiger entwerferischer Bestandteil der Anlage ist. Die gleiche Gebäudebreite des alten und neuen Gebäudes ist eine weitere, eher theoretische, Beziehung.
Design
Das neue Gebäude ist durch seine Höhe «Landmark» im städtischen Raum. Gleichzeitig hat es aber auch einen ephemeren Charakter. Man kann durch das Gebäude «durchschauen», weil es sehr schmal ist. Die Stadt geht durch das Gebäude. Das «Nanjing International Planning Center» ist Teil der Stadt, mit der es auch zu tun hat.
Form
Das Gebäude verändert seine Form. Je nach Perspektive wirkt es mal sehr schmal und hoch, dann aber wieder wie eine Scheibe, die tiefer scheint, als sie wirklich ist. Das Gebäude zeichnet sich durch verschiedene Gesichter aus.
Flexibility
«The only constant is change»: flexible Bürogrundrisse mit versetzten Erschliessungskernen erlauben Einzelbüros wie auch Grossraumzonen. «shortcuts» können individuell zur Verbindung einzelner Departemente in die Grundstruktur eingefügt werden.
Infrastructure
Den unverwechselbaren und eigenständigen Charakter erhält das Gebäude über die Gestaltung der vertikalen Erschliessung. Versetzte Treppenläufe und Aufzüge mit unterschiedlichen Höhen prägen die Ansicht. Über die teilweise verspiegelten Wände der Treppen- und Aufzugskerne entsteht, zusammen mit den verschiedenen Durchsichten, ein fragmentiertes Vexierbild der umliegenden Stadt.