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Federer verlor das Endspiel gegen Djokovic damals in zwei Sätzen. Dieses Jahr würde der Baselbieter allerdings bereits im Halbfinal auf Djokovic treffen. Die serbische Weltnummer 1 müsste dafür im Viertelfinal Rafael Nadal ausschalten. Der spanische Sandplatzkönig gewann zuletzt die Turniere in Monte Carlo und Barcelona und trifft am Samstag in Madrid im Halbfinal auf den Schotten Andy Murray.
Federer erhält bei seiner Rückkehr nach einer Rückenverletzung allerdings wenig Angewöhnungszeit. Nach einem Freilos bekommt er es mit dem aufstrebenden deutschen Jungstar Alexander Zverev (ATP 43) oder dem in eine schwere Krise geratenen Bulgaren Grigor Dimitrov (ATP 28) zu tun. Möglicher Gegner im Viertelfinal wäre Madrid-Halbfinalist Kei Nishikori.
Ebenfalls eine schwierige Startaufgabe steht Stan Wawrinka bevor, der noch seine Form sucht. Er spielt im Foro Italico nach einem Freilos gegen seinen guten Freund Benoît Paire (ATP 20) oder den Australier Bernard Tomic (ATP 22), zwei der stärksten ungesetzten Spieler, allerdings nicht unbedingt als Sandspezialisten bekannt. Wawrinka kann frühestens im Final auf Federer, Djokovic oder Nadal treffen, er befindet sich in der Hälfte von Murray.
Bei den Frauen muss Belinda Bencic auch auf eine Teilnahme am WTA-Turnier von Rom verzichten. Die 19-jährige Ostschweizerin musste wegen einer Rückenverletzung bereits für den Fedcup-Halbfinal gegen Tschechien und das Turnier in Madrid absagen. Damit steht mit Timea Bacsinszky wie in Madrid auch in Rom nur eine Schweizerin im Hauptfeld. Die Waadtländerin, die ab Montag wieder zu den Top Ten gehört, trifft in der Startrunde auf die Belgierin Yanina Wickmayer (WTA 54).
(SDA)