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Wie vielerorts im peripheren Berggebiet entspricht die Bevölkerungsentwicklung nicht dem gesamschweizerischen Trend. Für viele Gemeinden in der Surselva wird tendenziell ein Bevölkerungsrückgang prognostiziert. Neben Aspekten der Abwanderung und teilweise Zuwanderung (Migrationssaldo) sind inbesondere auch Verschiebungen der Altersstruktur (Altersquotient bzw. Jugendquotient) für die künftige Entwicklung und die ökonomischen und gesellschaftlichen Perspektiven wichtig.
Die demographische Entwicklung in Graubünden ist regional sehr unterschiedlich und hat sich in den letzten Jahren tewilweise gegenläufig entwickelt. Bereits in der Vergangenheit ist die ständige Wohnbevölkerung in der Surselva geschrumpft.
Das Bundesamt für Statistik berechnet alle fünf Jahre Bevölkerungsszenarien für die Kantone, die sich auf die aktuellsten Szenarien für die gesamte Schweiz abstützen. Dabei handelt es sich um eine Regionalisierung der nationalen Szenarien (bzw. deren Methoden und Hypothesen). Es werden drei verschiedene Szenarien berechnet.
Prognosedaten sind wichtig für die Entscheidungsfindung bei verschiedenen politischen und raumplanerischen Fragestellungen. In Zusammenarbeit mit weiteren Amtsstellen hat das kantonale Amt für Raumentwicklung (ARE GR) eine aktuelle Bevölkerungsperspektive für den Kanton Graubünden erstellen lassen, welche detaillierte Aussagen bis auf Stufe Gemeinden zulässt.