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Johann Jakob I. Handmann
Dm. 49,0 mm, Gew. 84,044 g (=24 Golddukaten)
Inv. 1903.445.
Seit etwa 1680 wählte Basel als Münzbild neben Basilisk und Baselstab auch Ansichten der Stadt, da nach der Lösung der Eidgenossenschaft vom Deutschen Reich 1648 der Reichsadler als Münzbild obsolet geworden war. Für die Gestaltung wurden oft namhafte Stempelschneider beauftragt und es gibt zahlreiche Stadtansichten auf Münzen, die zeitgenössischen Kupferstichen vergleichbar sind. Die Prägungen mit Stadtansicht hatten immer mehr repräsentativen Charakter und wurden gern auch für Geschenkzwecke verwendet, während der normale Geldumlauf von den weniger attraktiven französischen "Laubtalern" beherrscht wurde. Für besondere Verdienste konnten in der Münzstätte auch Goldabschläge von erheblichem Gewicht und Wert in Auftrag gegeben werden. Solche Prägungen wurden Diplomaten oder verdienten Persönlichkeiten als Dank und Anerkennung verliehen.