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1904 bis heute – die Geschichte der Glattwerk AG.
Die Glattwerk AG sowie die Energie-, Gas-, Radio- und Fernsehsignalversorgung hat eine lange Tradition.
Die Glattwerk AG sowie die Energie-, Gas-, Radio- und Fernsehsignalversorgung hat eine lange Tradition.
Der Grundstein für ein eigenes Elektrizitätswerk in Dübendorf wurde in einem Antrag zur Zivilgemeindeversammlung vom 26. März 1904 gelegt. Im Vordergrund stand damals eine Alternative für die Beleuchtung der öffentlichen Anlagen. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde die Beleuchtung mit Petrollampen gelöst.
Am 27. Mai 1905 konnte mit der Einschaltung der ersten Anlagen die Betriebsaufnahme der eigenen Elektrizitätsversorgung gefeiert werden. Dazu gehörten der Anschluss an die bereits bestehende 8000 Volt-Leitung, die von Beznau über Oerlikon durch Dübendorf nach Uster und Gossau führte, die erste Transformatorenstation mit einer Leistung von 2 mal 15 kW sowie die Freileitungen bis und mit Haus- oder Lampenanschlüsse.
Infolge der vielen Gesuche zum Anschluss von weiteren Liegenschaften und Installationen waren die Anlagen aus der Gründungszeit bald einmal überlastet. Die Erweiterung und Verstärkung der Verteil-Anlagen musste deshalb stetig dem erhöhten Verbrauch angepasst werden. Als weiterer Meilenstein in der Elektrizitätsversorgung gilt der Bau der Transformatorenstation an der Glattanlage. Dort wurde 1926 die erste Messstation zum Strombezug von der EKZ, den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich, gebaut.
Im Mai 1915 ging die erste Gasübergabestation im Sonnental in Betrieb. Diese wurde damals von der Gasversorgung Zürich betrieben. 1922 haben sich die von der Gasversorgung Zürich belieferten Gemeinden zum Verband der Gemeindegasversorgungen zusammengeschlossen, um gegenüber der Gasversorgung Zürich in Vertragsverhandlungen mehr Gewicht zu haben. Dieser Verband besteht bis heute.
Ende der 1950er-Jahre zeichnete sich für die Gasversorgung die Wende ab. Die ruhige, gleichmässige Wachstumszeit war abgeschlossen. An ihre Stelle traten Jahre der stürmischen Entwicklung mit intensivem Netzausbau und grossen Absatzsteigerungen. Eingeleitet wurde die Umstellung durch den Bau des Hochdrucknetzes der Gasversorgung Zürich. Für Dübendorf führte diese Leitung längs der Ueberlandstrasse quer durch das Dorf.
Mit der Umstellung auf Erdgas im Jahre 1974 erlebte die Gasversorgung ihre entscheidendste Veränderung und erhielt neue Perspektiven. Sämtliche Gasapparate mussten dabei vom bisherigen Stadtgas auf Erdgas umgestellt werden. Erdgas stand nun in fast unbeschränkter Menge zur Verfügung.
Im Februar 1983 wurde dem Kredit für den Aufbau der Radio- und Fernsehsignalversorgung mit grossem Mehr zugestimmt. In den Jahren 1983 bis 1990 wurde das Versorgungsnetz in Dübendorf und Gockhausen gebaut. 1992 folgte die Erschliessung von Hermikon und 1993 wurde das Industriegebiet Hochbord und Giessen erschlossen.
Im Jahre 1993 wurde das gesamte Netz auf die doppelte Bandbreite (600 MHz) ausgebaut. Gleichzeitig wurde die primäre Verteilebene neu mit Glasfaserkabeln realisiert.
Mit der Gründung des Elektrizitätswerkes im Jahre 1904 wurde die Grundlage der heutigen Werke geschaffen. Als im Jahre 1915 die Gasversorgung ihren Betrieb aufnahm, war es naheliegend, diese in die bestehende Organisation einzugliedern, so dass die neuen Aufgaben grösstenteils durch das bestehende Personal übernommen werden konnten. Als weitere, zusätzliche Dienstleistung innerhalb der Gemeinde übernahmen die Werke während Jahren folgende Aufgaben:
1983 wurde die Radio- und Fernsehsignalversorgung in die Werke integriert und ab 1999 befassen sich die Werke auch mit der Fernwärmeversorgung Hochbord.
1999 wurde von der Gemeinde Dübendorf beschlossen, die Städtischen Werke aus der Stadtverwaltung auszugliedern und in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln.
Am 14. Januar 2000 wurde die heutige Glattwerk AG gegründet, die alle Aufgaben der Städtischen Werke Dübendorf weiterführt.