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In Zug beträgt der Anteil 14 Prozent, wie eine Erhebung des Bundesamtes für Statistik im Jahr 2022 zeigt. In Basel-Stadt beträgt der Anteil 12,5 Prozent, in Genf 11,8 Prozent und in Zürich 10,8 Prozent.
Der Schweizer Durchschnitt liegt bei 7,1 Prozent und damit nur noch einen Prozentpunkt hinter dem Anteil hauptsächlich Italienisch sprechender Personen, wie aus einer Mitteilung der Zuger Fachstelle Statistik vom Freitag hervorgeht.
Bemerkenswert ist die Entwicklung der Englischsprachigen im Kanton Zug seit der Jahrtausendwende. Im Jahr 2000 sprachen weniger als zwei Prozent der Zuger Bevölkerung hauptsächlich Englisch, 2012 waren es bereits über acht Prozent. Seit 2012 hat sich der entsprechende Anteil nochmals um rund 6 Prozentpunkte erhöht.
Am meisten Englischsprachige gibt es übrigens in den Gemeinden Zug und Walchwil, wie aus der Mitteilung der Behörden weiter hervorgeht.
Wichtig in der Arbeitswelt
Nach Angaben des Kantons hat Englisch in der Zuger Arbeitswelt heute eine ähnlich grosse Bedeutung wie Hochdeutsch. Vier von zehn erwerbstätigen Zugerinnen und Zugern sprechen bei der Arbeit regelmässig Englisch. Bei Personen aus dem oberen Management oder in akademischen Berufen sind es beinahe zwei von drei Personen.
Während im Kanton Zug mehr Englisch gesprochen wird, ist der Anteil der Deutsch oder Schweizerdeutsch sprechenden Bevölkerung rückläufig. 2012 sprachen noch über 84 Prozent hauptsächlich Deutsch oder Schweizerdeutsch, zehn Jahre später noch gegen 79 Prozent.
Die Landessprachen Französisch und Italienisch sprechen 3,5 respektive 4 Prozent. Neben Englisch und den Landessprachen sprechen die Zugerinnen und Zuger insbesondere serbokroatische Sprachen, Spanisch und Portugiesisch.
Schweizweit am wenigsten Englischsprachige weisen die Halbkantone Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden und der Jura auf. Bern, Luzern oder St. Gallen befinden sich im Mittelfeld der Kantonsrangliste.