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Viele Dörfer und Schulen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser
In Ghana haben nur 14 Prozent der Bevölkerung Zugang zu Sanitäreinrichtungen. In Togo sterben viele Kleinkinder an Durchfallerkrankungen, weil sauberes Wasser fehlt und die Hände nicht gewaschen werden. Und in Kambodscha haben 60% der Bevölkerung keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Während wir in der Schweiz im Durchschnitt 127 Liter reinstes Trinkwasser pro Tag für das Waschen, Putzen und Kochen verbrauchen, haben nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation mehr als 1.8 Milliarde Menschen weltweit keinen Zugang zu sauberem Wasser.
Die Wasserprojekte von Plan International
Plan International setzt sich mit Wasser- und Hygieneprojekten dafür ein, dass Schulen und Dörfer sauberes Trinkwasser erhalten und Kinder gesund aufwachsen können. Auch können Mädchen die Schule besuchen, anstatt Wasser aus weit entfernten Flüssen ins Dorf zu tragen. In den Projekten werden gemeinsam mit der Dorfbevölkerung Wasseranschlüsse gebaut, Schulen mit Toiletten und sanitären Anlagen ausgestattet und Kinder geschult, wie sie ihre Hände richtig waschen.
Plan International Schweiz finanziert nachhaltige Projekte für sauberes Wasser, sanitäre Anlagen und Hygiene. Unsere Wasserprojekte:
Sauberes Trinkwasser unterstützt Mädchen in Togo
In Togo fehlt es in vielen Dörfern an sauberem Trinkwasser, deshalb trinken viele Bewohner unsauberes Wasser aus den Flüssen. Frauen und Mädchen müssen oft viele Kilometer gehen, um Wasser zu holen. Dies führt dazu, dass viele Mädchen in der Trockenzeit oft nicht in die Schule gehen können und den Unterricht verpassen. Plan International setzt sich mit dem Projekt „Sauberes Trinkwasser und Unterstützung der Mädchen“ dafür ein, dass in den abgelegenen Dörfern Togos Brunnen gebaut werden, so dass die Familien das ganze Jahr über Zugang zu sauberem Wasser erhalten. Die lokale Bevölkerung wird beim Brunnenbau integriert, so dass die Verantwortlichen der Dörfer wissen, wie man die Brunnen repariert und pflegt.
Sanitäre Anlagen und Hygienemittel in Ghana
Die Upper West Region in Ghana hat eine der höchsten Kindersterberaten der Welt. Durchfallerkrankungen sind die Hauptgründe, weshalb Kinder unter fünf Jahren sterben. Plan International baut in den abgelegenen Dörfern Brunnen und Toiletten, auch werden Frauen ausgebildet, den Dorfbewohnern Hygiene zu schulen. Durch sauberes Trinkwasser und das Händewaschen kann die Verbreitung der Durchfallerkrankung minimiert werden. Zudem schützen Toiletten die Privatsphäre von Mädchen und Frauen, sie müssen sich nicht vor anderen entblössen. Auch fühlen sich viele Mädchen unwohl, wenn sie ihre Menstruation haben und bleiben der Schule fern. Mit eigenen Mädchentoiletten an den Schulen sind sie mehr geschützt und besuchen die Schule.
Kampf gegen Durchfallerkrankung in Kambodscha
In der Region Siem Reap im Osten Kambodschas hat nur knapp die Hälfte der Bevölkerung einen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Dies führt dazu, dass die Menschen gerade in der Trockenzeit unsauberes Wasser sammeln und trinken. Infektionen und Krankheiten, wie Durchfallerkrankungen werden durch das fehlende Trinkwasser und die schlecht vorhandenen sanitären Anlagen verbreitet. Jedes dritte Kind in Kambodscha leidet unter Durchfallerkrankung, es ist ein Hauptgrund für die Kindersterblichkeit in Kambodscha. Plan International sorgt dafür, dass in den Dörfer Bohrungen gemacht werden und Brunnen entstehen. Auch werden Schulen mit Toiletten ausgestattet und Wasserfilter an die Bevölkerung verteilt.
Der Wasserfonds ermöglicht sauberes Wasser für Kinder!
Um die Wasser- und Sanitärversorgung nachhaltig zu verbessern, hat Plan International Schweiz den Wasserfonds eingerichtet.
Spendenkonto PC 85-496212-5, Betreff «Wasserfonds»