Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03592.jsonl.gz/1320

Als erster Finalist stand der Österreicher Jurij Rodionov (ATP 131, 2) fest, der den Libanesen Benjamin Hassan (ATP 325) in knapp zwei Stunden mit 6:3, 7:5 bezwang. Der ungesetzte Hassan konnte nicht ganz an die starken Leistungen anknüpfen, die er während der Woche unter anderem in der ersten Runde gegen den Schweizer Alexander Ritschard oder im Viertelfinal gegen den an Nummer drei gesetzten Slovaken Norbert Gombos gezeigt hatte. Von vier Breakchancen konnte er keine verwerten.
Rodionov, in Biel an Nummer zwei gesetzt, fühlt sich im Seeland fast wie zuhause: «Biel liegt mir anscheinend, es ist auch eine schöne Stadt, und ich fühle mich wohl mit dem Schweizer Publikum.» Für den in Deutschland geborenen 23-Jährigen ist es der erste Challenger-Final in dieser Saison.
Broady oder Rodionov zum Zweiten?
Finalgegner Liam Broady hingegen gewann Anfang Februar in Littauen bereits ein Challenger-Turnier, sein zweites nach Biel 2021. Auch er hat eine spezielle Beziehung zu Biel: «Ich habe mich sehr gefreut, das Turnier auf dem Kalender zu sehen und hierher zurückzukommen. Dieses Jahr sind sehr viele Zuschauer hier und es herrscht eine gute Stimmung». Das war auch am heutigen Halbfinaltag so, als Broady auf den Qualifikanten Marius Copil traf, der im Verlauf der Woche die beiden Schweizer Dominic Stricker und Mika Brunold ausschalten konnte. Beim Rumänen funktionierte der Aufschlag jedoch nicht so effektiv wie die letzten Tagen und so gewann Broady schliesslich mit 6:3 und 6:4.
Der Brite erwartet gegen Rodionov, gegen den er im Direktvergleich mit 2:0 führt, ein umkämpftes Match: «Zwei Linkshänder, die aufeinandertreffen. Rodionov ist vielleicht nicht der stärkste Aufschläger des Turniers, aber er spielt druckvoll, bewegt sich gut, kommt gerne nach vorne und hat ein gutes Händchen, es wird nicht einfach werden.»
Premiere für Frantzen/Jebens
Doppelsieger der FlowBank Challenger Ausgabe 2023 sind die beiden Deutschen Constantin Frantzen und Hendrik Jebens, die bereits vor einer Woche beim Challenger-Turnier von Lugano zusammen das Endspiel erreicht hatten. Es ist für sie der erste gemeinsame Sieg. Sie besiegten im Final die rumänisch-kroatische Paarung Vlad Victor Cornea / Franko Skugor in zwei Sätzen.
Zufriedener Turnierdirektor
«Auch wenn wir natürlich heute gerne einen Schweizer hätten spielen sehen, waren es für das zahlreich anwesende Publikum drei gute Matches, die sie miterleben konnten», freute sich Alessandro Greco, Turnierdirektor des FlowBank Challengers Biel/Bienne. Bevor die Tennisstars ihre Arbeit aufnahmen, durften über 100 Kinder von 5 – 12 Tennis auf spielerische Art und Weise am Vaudoise Kids Day ausprobieren. Danach schauten sich viele von ihnen in der Jan Group Arena gleich noch die Matches der Profis an.
Das Einzelfinale zwischen Liam Broady und Jurij Rodionov findet am Sonntag, 26. März, um 14 Uhr statt. In der Nacht werden noch die Uhren um 1 Stunde vorgestellt. Der Eintritt ist auch zum Endspiel für alle frei. Freiwillige Spenden fliessen vollumfänglich in die Nachwuchsförderung von Swiss Tennis.
FLOWBANK CHALLENGER BIEL/BIENNE - BIEL_BIENNE, SWITZERLAND
€118,000
20-26 MARCH 2023
RESULTS - MARCH 25, 2023
Men's Singles - Semifinals
[2] J. Rodionov (AUT) d B. Hassan (LIB) 63 75
[4] L. Broady (GBR) d [Q] M. Copil (ROU) 63 64
Men's
Doubles - Final
C. Frantzen (GER) / H. Jebens (GER) d V. Cornea (ROU) / F. Skugor (CRO) 62 64
ORDER OF PLAY - SUNDAY, MARCH 26, 2023
CENTRE COURT start 2:00 pm
[4] L. Broady (GBR) vs [2] J. Rodionov (AUT)