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Baubeschrieb
Erschliessung und Raumangebot
2017 wurden die bestehenden Carhallen auf der Parzelle 1143 abgerissen und anschliessend durch zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 21 Wohnungen und einen Pavillon ersetzt. Die Erschliessung dieser Gebäude erfolgt von der Büölstrasse: Für die Fussgänger über eine Stiege oder Rampe, für die Autos mittels Rampe zur Einstellhalle. Die Auto-Einstellhalle verbindet die Untergeschosse der beiden Häuser miteinander. Der Pavillon liegt über der Einfahrt zur Einstellhalle.
Das Haus A, angrenzend an die Föhneneich- und Büölstrasse, besteht aus einem Untergeschoss, 3 Wohngeschossen sowie einem Attikageschoss und weist total 9 Wohnungen auf (3× 2½ Wohnung, 3× 3½ Wohnung, 2× 4½ Wohnung, 1× 4½ Attikawohnung).
Im Haus B an der Büölstrasse befindet sich noch ein zusätzliches Wohngeschoss. Es besteht somit aus 4 Wohngeschossen plus dem Attikageschoss und umfasst insgesamt 12 Wohnungen (4× 2½ Wohnung, 3× 3½ Wohnung, 4× 3½ Wohnung mit Wintergarten, 1× 4½ Attikawohnung).
Die Haupteingänge der Häuser befinden sich jeweils im Hochparterre und schliessen sich direkt an Lift und das Treppenhaus an, welche alle Geschosse miteinander verbinden. Im Untergeschoss befinden sich neben der Auto-Einstellhalle die Technik- und Kellerräume sowie ein Schutzraum. Einer der Veloräume befindet sich ebenfalls in der Einstellhalle, ein zusätzlicher Veloraum sowie der Containerraum im unteren Teil des Pavillons, direkt neben der Einfahrt zur Einstellhalle. Der obere Teil des Pavillons kann gemeinsam von den Hausbewohnern als Treffpunkt im Trockenen genutzt werden.
Vorbehalte
Aus technischen oder gestalterischen Gründen oder soweit das Bauwerk nicht verschlechtert wird, kann die Bauleitung Änderungen gegenüber dem vorliegenden Bau- und Raumbeschrieb vornehmen. Für die Ausführung sind die Werkpläne des Architekten verbindlich.
Aussen
Kanalisation
Das Schmutzwasser der Wohnungen wird an das öffentliche Trennsystem des Kanalisationsnetzes angeschlossen. Das Dachwasser wird auf dem Hauptdach retendiert und gedrosselt in das Retentionsbecken im Grünbereich abgegeben. Von dort wird das Wasser via Drosselschacht in die Kanalisation abgeleitet.
Fassade
Die Fassade ist eine verputzte Aussenwärmedämmung mit zwei unterschiedlich strukturierten Fassadenputzen in unterschiedlichen Farbtönen. Das Erdgeschoss präsentiert sich als Hochparterre, der Sockel ist in Sichtbeton gehalten. Die Fassade des Pavillons besteht aus einer horizontalen Holzverkleidung aus Lärche.
Tragkonstruktion
Die Tragkonstruktion ist in Massivbauweise Stahlbeton und Backstein erstellt. Die Aussenwände im Untergeschoss sind aus Stahlbeton und min. 25 cm stark (gemäss Dimensionierung Ingenieur). Der Treppenkern und Lift ist gemäss Norm als Erdbebenaussteifung ausgebildet.
Schutzraum
Unterhalb von Haus B ist ein Schutzraum nach kantonalen Vorgaben erstellt.
Wetterschutz/Beschattung
Die Zimmer sind mit elektrischen Verbundraffstoren ausgestattet, und im Wohnbereich zum Balkon hat es Senkrechtmarkisen. Die Balkone/Loggien sind mit einem Stoffvorhang versehen.
Spenglerarbeiten
Die Spenglerarbeiten sind in Chromstahl (CNS) ausgeführt.
Umgebung
Die Ausführung erfolgt gemäss detailliertem Umgebungsplan. Die Begegnungszone zwischen den beiden Gebäuden besteht aus Verbundsteinen oder Kies und wird mit ortsüblicher Begrünung und Sandkasten versehen. Der Zugang zu den Wohnungen erfolgt über einen Steg. Die Briefkastenanlage beider Häuser ist beim Pavillon, bzw. Nähe Garageneinfahrt, platziert. Die Kehrichtsammelstelle der beiden Häuser ist in den Pavillon integriert, ebenfalls ein Teil der Veloabstellplätze. Die Besucherparkplätze befinden sich entlang der Büölstrasse sowie in Nähe Pavillon. Die Hauszugänge werden beleuchtet.
Innen
Minergie
Die Überbauung ist mit dem Minergie-Label zertifiziert.
Heizsystem
Das Haus wird mittels Fernwärme von der Agro Energie Schwyz beheizt. Die Wärmeverteilung erfolgt über die Fussbodenheizung.
Elektroanlagen
In jedem Wohn- und Schlafraum sind mindestens 1 Schalter, 2 Steckdosen und ein Lampenanschluss vorhanden. Sonnerie und Gegensprechstation mit Türöffner und Kamera sind Nähe Wohnungseingang platziert. Die Attikawohnung ist mit einem BUS-System ausgestattet.
Sanitärinstallation
Die Installationen wurden gemäss heutiger Norm erstellt. Jede Wohnung besitzt entweder je eine Waschmaschine und einen Tumbler oder ein Waschmaschinen/Tumbler-Kombigerät (2½-Zimmerwohnungen).
Lüftungsanlage
Jede Wohnung ist mit einer kontrollierten Wohnungslüftung ausgestattet.
Treppenhaus
Die Treppenläufe sind aus vorfabrizierten Treppenelementen erstellt. Die Wände des Treppenhauses sind in Sichtbeton und die Decken in Weissputz gehalten, die Böden sind mit Feinsteinzeug-Platten belegt.
Fenster
Die Holz-/Metallfenster der Wohnungen sind mit 3-fach-Isolierverglasung versehen und einem Drehkippverschluss pro Raum. Auf die Loggia/Balkon, resp. die Terrasse führt jeweils eine Hebeschiebetür.
Bodenbeläge
Die Böden in Wohn-, Schlaf- sowie Esszimmer mit Küche werden mit Eichen-Parkett, die Nasszellen mit Feinsteinzeug-Platten belegt. Die Loggien/Balkone sowie Terrassen erhalten einen Belag aus grossformatigen Feinsteinzeug-Platten.
Wandbeläge
Die Wände der Wohnungen sind in Weissputz, das Treppenhaus ist in Sichtbeton gehalten. Im Duschbereich sind duschseitig Feinsteinzeug-Platten bis auf eine Höhe von 2.20 m und beim Lavabo bis auf eine Höhe von 1.20 m verlegt.
Deckenbeläge
Sämtliche Deckenbeläge der Wohnungen sind in Weissputz.
Innentüren
Die Wohnungseingangstür ist mit Eichenholz furniert, mit einem Spion ausgestattet und hat eine Mehrpunkteverriegelung. Die Zimmertüren sind an Metallzargen befestigt, das Volltürblatt ist kunstharzbelegt und weiss.
Küche
Die Fronten sind mit Kunstharz belegt und haben einen CNS-Sockel. Die Abdeckung und das Rückschild sind aus Kunststein (weiss). Das Becken ist aus Chromstahl. Das Induktionskochfeld hat einen integrierten Dampfabzug und ist flächenbündig eingebaut. Der Kühlschrank hat ein vollintegriertes Tiefkühlfach. Der Backofen und Steamer ist in Hochschränken eingebaut.
Schreinerarbeiten
Der Garderobenschrank wird in demselben Material und dezenten Farbton wie die Küchenkombination erstellt. Er beinhaltet eine geschlossene Schrankpartie sowie einen offenen Bereich zum Verstauen der Mäntel und Jacken.
Garage
Das Garagentor ist mittels elektrischem Toröffner oder Schlüssel zu öffnen. Der Boden ist aus Hartbeton, die Wände und Decken werden roh belassen und gestrichen. Pro 2 Einstellplätze ist ein Elektroanschluss vorhanden.