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Das havarierte Kreuzfahrtschiff «Costa Concordia» wird im Juli nach Genua geschleppt und dort verschrottet, berichtete die Zeitung «Il Sole 24 Ore».
Die in Genua ansässige Kreuzfahrtgesellschaft Costa Crociere und die Regierung in Rom hatten sich dafür eingesetzt, das Schiff in einem italienischen Hafen abzuwracken. Als Datum für den Transport der Costa Concordia ist dem Bericht zufolge der 20. Juli angepeilt.
Infrastrukturminister Maurizio Lupi bestätigte, dass das Schiff in Italien verschrottet wird. Das Schiff wird den Angaben zufolge etwa 150 Seemeilen (rund 280 Kilometer) weit in den Genueser Hafen geschleppt, also nicht auf den Spezialtransporter «Vanguard» verladen.
Die Versicherungen sollen mit Genua als Endstation für die «Costa Concordia» einverstanden sein, obwohl das Verschrotten dort 100 Millionen Euro kosten wird. Die Türkei hatte angeboten, diese Arbeit für 40 Millionen Euro zu erledigen. Bei dem Schiffsunfall am 13. Januar 2012 kamen 32 Menschen ums Leben.