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Das Leben des Künstlers Simon Vouet
Der französische Maler Simon Vouet wurde am 9. Januar 1590 allem Anschein nach in Paris geboren. Bestätigte Quellen hierfür lassen sich jedoch bis zum heutigen Tag nicht ausfindig machen. Er war ein angesehener Künstler des Barock. Im Alter von 22 Jahren entschloss er sich, nach Rom aufzubrechen.
In der Hauptstadt des römischen Reiches ließ er seinen persönlichen Stil von Caravaggio beeinflussen und malte demnach seine kommenden Werte im so genannten Chiaroscuro-Stil. Bereits 1627 wollte er etwas Neues erleben und suchte seine Erfüllung als Hofmaler in seiner Heimat Frankreich. Dort war er von oberster Stelle fest eingeplant, um im Louvre und im Palais Royal zu malen. Eingesetzt wurde er dort im Auftrag von Kardinal Richelieus und Ludwig XIII. Zudem überließ man ihm wichtige Aufgaben, wie beispielsweise die Beaufsichtigung der Inneneinrichtung und gesamten Ausstattung der königlichen Paläste, da man seinen persönlichen Geschmack für Ästhetik zur damaligen Zeit schätzte. Schöne Beispiele seiner Werke als Kunstdrucke finden Sie hier.
Alle nun folgenden Arbeiten zeigen mitunter starke Differenzen zu seiner früheren Schaffensperiode. Demnach weisen die Werke ab dieser Zeit deutlich hellere Farbtöne auf, wobei nur vereinzelt zu leichten Hell-dunkel-Schattierungen gegriffen wurde, um für die nötigen Kontraste in seinen Bildern zu sorgen. In der Kunsthistorie sind sie zu Beginn der barocken Maltradition ganz Frankreichs einzuordnen. Damit läutete er eine vollkommen neue Ära ein, die zahlreiche Künstler entscheidend prägte. Hier ist beispielsweise Charles Le Brun zu nennen, den Simon Vouet als Lehrer besonders stark beeinflusste.
Simon Vouet starb am 30. Juni 1649 in Frankreich im Alter von 59 Jahren, was für die damalige Zeit ein eher hohes Alter war. Er hinterließ seiner Nachkommenschaft Werke, die bis heute bedeutende Exemplare der internationalen Kunstgeschichte sind. Hier sind vor allen Dingen Bilder, wie beispielsweise „Allegorie der menschlichen Seele“, „Bildnis eines Mannes“ oder auch „Die Ohnmach
t der Hl. Maria Magdalena“, zu nennen, die sich bei Sammlern weltweit einer großen Beliebtheit erfreuen.