Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03462.jsonl.gz/1747

Pharell Williams sprach über seine Karriere und kam dabei auch auf Songs zu sprechen, die er eigentlich für den King of Pop komponiert hatte. Obwohl Michael diese ablehnte, habe er sie ihm bei einem späteren Meeting alle vorsingen können.
Vom Vulture Magazin auf Projekte respektive Songs angesprochen, die letztendlich nicht wie geplant rauskamen, sagte der Erfolgsproduzent Pharell Williams:
“Entweder verwerfe ich sie oder der Künstler verwirft sie. Wie, I’m a Slave 4 U für Janet Jackson gemacht war. Justin Timberlakes erste Album – alle diese Songs, mit Ausnahme von Like I Love You, waren Songs, die ich für Michael Jackson machte. Sein Manager mochte sie nicht. Irgendwie denke ich, Michael mochte die Songs auch nicht, dennoch. Weil als ich ihn letztendlich traf, sang er mir all diese Songs vor und sagte, ’Diese Songs hätten für mich sein sollen.’ Und er lachte einfach los. Er konnte sich nicht zurückhalten – wenn etwas super lustig ist, werden meine Knie weich und ich gehe zu Boden egal wo ich bin. Er fiel auf das Sofa und er war wirklich gross – six foot – oder so. Er füllte das ganze Sofa. Und er fiel, rollte lachend auf den Boden, strampelte wie ein Kind. Aber er sang mir diese Songs vor und er sang sie wie Justin. Und dann sang er mir You Don’t Have to Call [Usher] vor, und interessant war, dass alle Michaels Bridges hatten. Wie beispielsweise die Bridge von You Don’t Have to Call, die Art wie ich es schreiben wollte war, dass ich einzufangen versuchte, was Michael bereits mit Quincy Jones und Rod Temperton getan hatte in den späten Siebzigern, in den frühen Achtziger. Er sang mir diese Songs vor. Also wusste er auf eine Art Bescheid, aber gleichzeitig waren sie einfach nicht gut genug. Aber es waren Songs für ihn.“
Das Album „Justifield“ von Justin Timberlake mit den „MJ Songs“ von Pharel Williams, siehe hier bei CeDe.ch