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Unter Berücksichtigung der wichtigsten Angaben zu Umgebungen und natürlichen Pflanzenverbindungen (definiert von Phytosoziologen) hat sich ein Team deutscher Forscher mit dem Thema Stauden im Garten beschäftigt.
Nach jahrzehntelanger Arbeit entwickelten die Professoren Sieber und Hansen eine Klassifizierung, die auf den unterschiedlichen Lebensweisen der Stauden basiert.
Diese Klassifizierung basiert auf der Spezifität des Herkunftsortes der Pflanze und den vielfältigen Wechselwirkungen innerhalb des ursprünglichen Biotops. Diese Klassifizierungsregeln sind nicht starr und zeigen, dass die Grenzen innerhalb der Pflanzenwelt nicht klar gezogen sind.
Wir müssen also eine große Anzahl von "Schubladen" anlegen, um mit dieser Klassifizierung durch die Welt der Stauden zu gehen, aber es kann ein fantastisches Werkzeug werden, um die Schaffung von Gärten zu ermöglichen, die die Regeln der Natur respektieren und die Schaffung von natürlichen Umgebungen ermöglichen.
Je besser die Pflanzen an die Situation angepasst sind, in der sie sich befinden, desto größer ist die Chance, dass sie sich harmonisch und ausgewogen entwickeln. Wenn ihre Lebensanforderungen erfüllt sind, kommen die sie charakterisierenden Eigenschaften voll zum Tragen:
- Die Vegetation ist besser proportioniert und stabiler.
- Krankheiten und andere Schädlinge haben weniger Kontrolle.
- Die Blüte ist strahlender und länger anhaltend, und die Blüten sind widerstandsfähiger.
- Das Laub erfährt die gleichen Auswirkungen.
- Die Pflanzen, dichter, gewinnen an Kraft und Geschwindigkeit der Entwicklung.
Aber der wichtigste Unterschied betrifft die Langlebigkeit der Pflanzen und hilft, die Häufigkeit der Verjüngung zu begrenzen.