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Jerry Lewis («Der verrückte Professor», «King of Comedy») scherzte auf den Pressekonferenzen in Cannes viel, schielte auf Kommando oder pöbelte zum Spass den Tontechniker an.
Als er auf seinen langjährigen Filmpartner Dean Martin angesprochen wurde, antwortete Lewis: «Er ist schon gestorben, wussten Sie das nicht? Als ich hier ankam und er nicht da war, wusste ich: Hier stimmt was nicht!» Und auf die Frage, wer seine liebsten Komikerinnen seien, antwortete er trocken: «Cary Grant und Burt Reynolds!»
Wenn ich auf mein Leben zurückblicke und alles Revue passieren lasse, werde ich müde
Ernst sein konnte der «verrückte Clown» – wie er sich selbst bezeichnete – aber auch: Vieles in seinem Leben sei harte Arbeit gewesen, sagte Lewis. «Wenn ich auf mein Leben zurückblicke und alles Revue passieren lasse, werde ich müde. Ich muss mich hinsetzen.» Er sei aber «sehr stolz» auf das Geleistete.
Beim Filmfestival von Cannes stellte der 87-Jährige den Film «Max Rose» vor. Darin spielt er einen Mann, der nach dem Tod seiner Frau feststellt, dass ihre jahrzehntelange Ehe auf einer Lüge aufgebaut war. Das Werk lief in einer Sondervorführung.