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Die Kontrolle aller 36 regelmässig im Einsatz stehenden einsitzigen F-5-Tiger-Kampfjets der Schweizer Luftwaffe hat bei 16 Flugzeugen Risse festgestellt. Nun wird die Flotte um 10 Jets verkleinert, sechs Jets werden repariert. Betroffen ist auch die Patrouille Suisse.
Künftig würden nur noch 26 F-5 Tiger im Einsatz stehen, teilte das Verteidigungsdepartement (VBS) am Dienstag mit. Auf zehn Jets werde aus Kostengründen und «Flottenoptimierung» verzichtet. Dies habe zur Folge, dass die Patrouille Suisse nicht mehr permanent mit sechs rot-weissen Flugzeugen auftreten könne.
Die Reparaturkosten eines grauen und fünf rot-weisser Kampfjets werden mit rund einer Million Franken veranschlagt. Da die Anzahl Standplätze bei der Industrie begrenzt ist, wird die Reparatur laut VBS voraussichtlich bis Ende erstes Quartal 2016 dauern.
Die nun abgeschlossene Kontrolle wurde veranlasst, nachdem im vergangenen Jahr bei einem Tiger F-5-Kampfjet Risse hinter dem Cockpit festgestellt worden waren. Anfang Januar 2015 wurde bei einem zweiten Flugzeug ein grösserer Riss am gleichen Bauteil entdeckt.
Dieser Riss wurde in einer technischen Beurteilung als gravierend eingestuft, so dass die Luftwaffe nach einer gemeinsamen Risikoanalyse mit armasuisse und RUAG beschloss, vorsorgliche Massnahmen anzuordnen. Demnach waren Flugzeuge mit einem festgestellten Riss für den Flugbetrieb bis zur Reparatur gesperrt.
Von den zwischen 1978 und 1984 beschafften 110 F-5 Tiger (98 Einsitzer und 12 Zweisitzer) stehen heute noch 26 Flugzeuge im Einsatz. (whr/sda)
Die durchgehende Bereitschaft der Schweizer Luftpolizei werde ab Ende 2020 erreicht sein. Das teilte das VBS am Mittwoch mit. Ab dann würden rund um die Uhr zwei bewaffnete Flugzeuge innert höchstens 15 Minuten einsatzbereit sein.
Noch 2015 war die Luftwaffe lediglich zu Bürozeiten einsatzbereit, seit Anfang 2019 zwischen 6 und 22 Uhr. Das Projekt Luftpolizeidienst 24 (LP24) geht auf eine Motion von alt Ständerat Hans Hess (FDP/OW) aus dem Jahr 2009 zurück. Darin forderte er eine erhöhte …