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Todd Bradley (Bild), seines Zeichens Boss von HPs PC-Sparte, hat sich im "Wall Street Journal" zur Zukunft von HPs PC-Business geäussert. Er hoffe, dass ein Entscheid, was mit der PC-Sparte passierte und ob die Abteilung in ein Spin-off-Unternehmen ausgegliedert werde schnellstmöglich falle. Jedoch könne es noch bis Ende Jahr dauern, bis der Entscheid da sei, so der HP
Executive Vice President. Und er sei sich bewusst, dass dies bei den Kunden eine gewisse Unsicherheit auslöse, was nicht gut sei. Trotzdem habe HP seit Mitte August (als der Ausstieg aus dem PC-Geschäft verkündet wurde) mehr Kunden-Deals gewonnen als verloren, so Bradley.
Daneben liess Todd Bradley auch verlauten, dass ein allfälliger Stand-alone-PC-Hersteller, der aus HP heraus entstehen würde, durchaus auch Tablets herstellen könnte, die dann auf Betriebssystemen von Google oder Microsoft basieren würden. Und schliesslich liess Bradley auch durchblicken, dass er durchaus interessiert wäre, an der Spitze dieses allfälligen neuen PC-Herstellers zu stehen.
HP ist nach wie vor der grösste PC-Hersteller der Welt, die Abteilung hat im letzten Fiskaljahr einen Umsatz von rund 40 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 2 Milliarden Dollar geschrieben.
(mw)