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Geschlechtsspezifische Gewalt, Diskriminierung und Ausschluss sind Themengebiete, die es sowohl auf lokaler als auch auf globaler Ebene zu bekämpfen gilt. Während in der Schweiz diesbezüglich erste Fortschritte erzielt werden konnten, laufen insbesondere patriarchalische Gesellschaften Gefahr, Frauen und Mädchen sowie LGBTIQ-Personen (Lesbian, Gay, Bisexual, Trans(gender), Intersex and Queer) systematisch zu benachteiligen. Insofern kommt der Schweizer Aussenpolitik eine Schlüsselrolle zu, wenn es darum geht, die Geschlechterungleichheiten in anderen Ländern anzusprechen und dazu beizutragen, dass Machtverhältnisse langfristig geschlechtergerechter gestaltet werden.
Mit der Strategie zu Geschlechtergleichstellung und Frauenrechten hat das EDA die Voraussetzungen geschaffen, um die Gleichstellung von Mann und Frau in der Internationalen Zusammenarbeit zu fördern, die Achtung der Rechte von Frauen und Mädchen zu gewährleisten und jeder Form von geschlechtsspezifischer Diskriminierung entschieden entgegenzutreten. Die Themengruppe Gender verfolgt die Umsetzung dieser Strategie, setzt sich aber auch mit anderen Geschlechter-Dimensionen der Aussenpolitik auseinander, zum Beispiel mit der Repräsentation von Frauen, Männern und LGBTIQ-Personen in aussenpolitischen Gremien.