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Nach dem Arabischen Frühling in Tunesien kreuzen sich die Schicksale zweier junger Frauen und eines Teenagers, die zwischen Hoffnung und Enttäuschung schwanken. Politisches und Privates wird auf zwei Zeitebenen erzählt, deren Zusammenspiel sich erst allmählich erschliesst. Der Film spielt im Tunesien des Jahres 2014, macht jedoch einen Sprung in die berühmte Nacht des 14. Januar 2011, eine Nacht ohne Gesetze, voller Exzesse und Dramen, aber auch Solidarität.
Lotfi Achours Burning Hope ist kein Dokumentarfilm über die Revolution, sondern ein Spielfilm, in dem es vor allem um das Abenteuer von Zeineb, Elyssa und Houssine geht, drei jungen Leuten, die im Grunde nichts verbindet und die sich unter anderen Umständen nie begegnet wären. Doch ein tragisches Ereignis in besagter Nacht führt die Schicksale dieser drei Menschen zusammen. In einer Situation, in der es kein Zurück mehr gibt, sind die Protagonisten gezwungen, alles, was sie über sich selbst und über ihr Land zu wissen glaubten, vollständig zu überdenken.
Drehbuch: Natacha de Pontcharra, Lotfi Achour, Anissa Daoud
Kamera: Frédéric de Pontcharra
Musik: Anouar Brahem, Pony Hoax, Eric Truffaz
Schnitt: Jean-Marie Lengellet
Mit: Anissa Daoud (Zeineb), Doria Achour (Elyssa), Achraf Ben Youssef (Houssine), Issa Harrath (Brahim Mahjoub), Latifa Gafsi (Sassia), Ghazi Zaghbani (Zied Mahjoub)
85 Min., Farbe, DCP, Arab/d