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Die Aargauer Behörden haben nicht mehr und nicht weniger Anlass zu Auseinandersetzungen mit Muslimen als mit andern religiösen Gruppen. Dies erklärte Regierungsrat Kurt Wernli am 10. Mai 2006 an einer Podiumsdiskussion in Aarau.
Nach langer Vorbereitungszeit wurde am 15. Mai 2006 der Rat der Religionen offiziell gegründet. Ein Communiqué des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK).
Am 30. April 2006 wurde nach langer Vorarbeit die Föderation Islamischer Dachorganisationen in der Schweiz mit der Kurzbezeichnung FIDS gegründet.
Die AZ berichtete über die vom VAM organisierte Podiumsdiskussion zum Thema «Gefährden die Muslime den demokratischen Rechtsstaat in der Schweiz?»
Zwischen Staatsordnung und Religionsfreiheit – ein Artikel aus der NZZ vom 20. März 2006.
Ein Grabfeld für Muslime trägt zur Integration bei, sagt der Stadtrat von Luzern. Die Muslime ihrerseits wollen sich Schweizer Gepflogenheiten anpassen.
Die Muslime von Luzern erhalten ein eigenes Gräberfeld. Auf dem Friedhof Friedental wird Platz für 294 Grabstellen geschaffen, die quer zur Richtung nach Mekka verlaufen. Das Feld wird im Mai 2007 nach dreijährigen Vorarbeiten eröffnet.
Falls alles klappt, erhalten die Muslime im Kanton Luzern im Mai 2007 nach insgesamt rund vierjähriger Vorbereitungszeit ein eigenes Gräberfeld auf dem Friedhof Friedental. Am 25. März 2006 informierte der Gemeinderat Luzerns über den Stand der Arbeiten.
Gemäss einem Bericht in der AZ blieb die Zahl der rassistischen Vorfälle in der Schweiz konstant. Der Rassismus gegen Muslime aber hat gemäss einer neuen Studie zugenommen.
Der Vorstand des Aargauer Interreligiösen Arbeitskreises (AIRAK), bedauert sehr die Eskalation des Konfliktes, welche die provokativen Karikaturen des Propheten Muhammad in der dänischen Zeitung «Jyllands-Posten» ausgelöst haben.