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Der Vertrieb sorgt dafür, dass die Tonträger schlussendlich zum Käufer gelangen, sprich in den Laden. Oftmals vertreiben Bands ihre Tonträger im sogenannten Eigenvertrieb, was bedeutet, dass man die Verkaufsstellen selbständig abklappern und betteln muss. Meist werden CD's von den Läden auf Komission angenommen, d.h. der Laden verpflichtet sich nicht zum Kauf der CD, sondern nimmt diese lediglich ins Sortiment auf und gibt sie im Falle des Nichtverkaufs wieder an die Band, bzw. den Lieferanten zurück. So entsteht kein Risiko für den Laden. Im Falle des Verkaufes erhält der Verkäufer eine vorher schriftlich vereinbarte Provision.
Will man eine Vertriebsfirma finden, die die CD in die Läden bringt, zeigt sich auch hier wieder der Vorteil eines Albums. Der Vertrieb will ein fertiges, verkaufbares Produkt. Eine EP mit fünf Songs hat dabei so gut wie keine Chancen, ein gutes Album dagegen schon.
Wenn man bereits eine "richtige" Plattenfirma gefunden hat, (es gibt auch viele Pseudo-Labels, die keinen Vertrieb haben) braucht man sich um den Vertrieb nicht mehr zu kümmern. Dann schaut das Label dafür, dass die CD in die Läden kommt. Hat man kein Label, stellt sich natürlich die Frage ob ein Vertrieb alleine viel bringt. Schliesslich kauft niemand eine CD, von der er nicht weiss, dass sie im Regal steht. (Ausser per Zufall oder durch Konzerte natürlich)