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Die Feiertage bieten viel Zeit, auf unglaubliche Rekord-Ideen zu kommen. Einige schafften es sogar ins Guinness Buch der Rekorde.
Der Kanadier JeanGuy Laquerre besitzt die grösste Sammlung an Weihnachtsmann-Gegenständen. Zuletzt wurden 25'104 Objekte mit Weihnachtsmann-Motiven darauf gezählt, alle gesammelt seit 1988.
Im Einkaufszentrum Norte in São Paulo, Brasilien, begrüsst dich ein 20 Meter hoher, 7 Meter breiter und 4 Meter tiefer Weihnachtsmann. Der Weltrekord wurde am 7. November 2013 aufgestellt und bis heute nicht gebrochen.
1843 wurde in Grossbritannien die erste in Massenproduktion gefertigte Weihnachtskarte gedruckt. Dazumal bedeutete das 1000 Stück. Nur deren zwölf existieren heute noch. Eine von ihnen wurde 2001 auf einer Auktion für 28'000 Dollar versteigert und ist damit die wertvollste Weihnachtskarte der Welt. Sie soll von dem Geschäftsmann Sir Arthur Cole an seine Mutter verschickt worden sein.
Wie das meiste, das durch seine Grösse besticht, ist auch dieses Lebkuchenhaus in den USA zu finden. Das tatsächlich essbare Lebkuchenhaus steht in Texas und wurde 2013 vom Texas A&M Traditions Club gebaut. Mit seinen 1'110 Kubikmetern würde es einer fünfköpfigen Familie Platz bieten. Die Eintrittsgelder für die Besichtigung brachten 150'000 Dollar ein und wurden dem St. Joseph's Children's Hospital gespendet.
Beim jährlichen Aufbau des Weihnachtsbaumes gibt die Parker-Familie besonders Acht. Ihr 30 cm hoher künstlicher Baum von 1886 wird seit Generationen weiter gegeben. Der jetzige Besitzer, Paul Parker, hatte den Baum zwei Jahre lang verstaut, nachdem seine Mutter Janet 2008 mit nur 69 Jahren verstorben ist. Pauls Urgrosstante Lou hat den Baum 1886 für nur sechs Pence (heute etwa 10 Rappen) gekauft. 2005 wurde sein Wert von Experten auf 1500 Franken geschätzt.
Das indische Unternehmen «Apple A Day Properties» enthüllte am 31. Dezember in Kochi, Indien, ihren 31,59 Meter hohen Weihnachtsstern und holte sich damit den Weltrekord.
James Gower hat etwas Kleines, auf das er sehr stolz ist: seinen Hertz-Wert. Dieser misst 62,81 Hz und ist dafür verantwortlich, dass die Stimme des Engländers dermassen tief ist. Finnwale beispielsweise kommunizieren auf einer Frequenz von 20 Hz. Kein anderes Tier kann eine tiefere erzeugen.
In einem der grössten Einkaufszentren in Bangkok, Thailand, wurde 2014 ein Weltrekord aufgestellt. Im Siam Paragon versammelten sich 1'762 Teilnehmer - oder eben Elfen -, verkleidet mit spitzen Ohren und grün-roter Kleidung.
In Irland organisierte «Dundalk Charity Santa Fun Run» den grössten Spenden-Lauf mit 4'961 Teilnehmern. Einzige Bedingung: die Samichlaus-Verkleidung.
Wissenschaftler der Universität Glasgow haben 2010 mal eine Weihnachtskarte geschrieben. Lesen kann sie nur, wer ein Hochleistungs-Mikroskop besitzt. Sie ist mit 200x290 Mikrometern so klein, dass sie 8'276 Mal auf eine Briefmarke passen würde.
Die Los Angeles Angels haben für ihren Weltrekordversuch ihre Fans miteingespannt. Vor ihrem Spiel am 25. Juni 2014 haben sie jedem Zuschauer eine Weihnachtsmütze geschenkt. Vor dem fünften Inning sollten sie sie alle für fünf Minuten aufsetzen. Ein weihnachtlicher Weltrekord im Baseballstadion von Anaheim mitten im Sommer.
Das Emirates Palace in Abu Dhabi beherbergte vom 16. bis 29. Dezember 2010 die teuerste Christbaum-Dekoration. In Form von Schmuck hingen so 11'026'900 US-Dollar am Baum.
Das Duck Inn in Worcestershire braucht zwei Köche, die je vier Stunden dieses spezielle Menü anbieten: Einen ganzen Truthahn mit über 175 Beilagen, darunter Rüebli, Brokkoli, geröstete Kartoffeln, Würstchen und Rosenkohl. Das Gericht bringt nebst 6000 Kalorien auch 9,6 Kilogramm auf die Waage. Gegessen werden soll es nicht von einer ganzen Familie, sondern von nur einer Person. Schafft diese es auch noch, alles in 45 Minuten aufzuessen, muss die umgerechnet 52 Franken für das Weihnachtsessen nicht bezahlen, kriegt ein T-Shirt, ein Zertifikat und einen Platz auf der eigenen «Wall of Fame». Nur 20 Menschen sind dieses Wagnis bis jetzt eingegangen, mitunter auch Tom Belcher (Bild). Keiner von ihnen hat jedoch den Teller leergekriegt.
Wer nach dem Duck Inn noch Platz hätte, kann für den Dessert nach Italien. Im Einkaufszentrum Mirabello stand am 5. Dezember 2011 der fünf Meter hohe Schoggi-Weihnachtsmann.
Unhandlich aber schön. Diese Christbaumkugel hat einen Durchmesser von 4,58 Meter und wiegt 481 Kilo. Ausgestellt wurde sie am 27. November 2014 auf dem Weihnachtsmarkt der Brauerei Forst, die das Kunstwerk auch in Auftrag gegeben hatte.
Für einmal am anderen Ende der Zügel. Der Kanadier Kevin Fast zog diesen 19'950 Kilo schweren Schlitten durch Cobourg, beladen mit Spenden an die örtliche Tafel.
Der Oasis Church aus Florida gehört mit 2'150 unterschiedlichen Ausführungen die grösste Sammlung von christlichen Weihnachtskrippen.
Im Einkaufszentrum Galerija Azur in Riga durften die Kinder ihre Weihnachtswünsche festhalten. Nach 24 Stunden wurden 1'555 Briefe eingereicht.
Am 5. Dezember 2011 projizierten Toshiba Corporation und TDK Corporation ihre Werbebanner auf den Times Square. Mit dieser 39,66 Meter hohen Animation holten sich die japanischen Unternehmen den Weltrekord.
Im Rahmen seiner «Believe»-Kampagne rief 2014 das US-amerikanische Kaufhaus Macy's seine Kunden auf, ihre Weihnachtswünsche einzusenden. Die 121'138 Briefe wurden eingelesen und auf einen Wunschzettel gedruckt. Für jeden Brief spendete Macy's einen Dollar an die «Make-A-Wish»-Stiftung, die sterbenskranken Kindern ihre Wünsche erfüllt.