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- 09.07.2013
- Ostafrika Hungersnot
Zwei Jahre nach dem Spendenaufruf der Glückskette zugunsten der Opfer der Hungersnot und der Dürre in Ostafrika wurden 33 Hilfsprojekte im Umfang von 24,4 Millionen Franken finanziert. Die Stiftung hatte 28,6 Millionen Franken Spendengelder gesammelt.
14 Hilfswerke konnten in Äthiopien, Kenia und Somalia den Menschen, die von der Krise betroffenen waren, helfen. Nach der Nothilfephase konzentrieren sich die gegenwärtig von der Glückskette finanzierten Projekte nun auf die Fähigkeit der Gemeinschaften, sich besser gegen zukünftige Dürren zu wappnen. Beispielsweise durch die Einführung von dürreresistentem Saatgut, die Unterstützung bei der Diversifizierung der Pflanzenkulturen, der Wasserversorgung durch den Bau von Reservoirs und Brunnen sowie durch Sanierungsmassnahmen (Bau von Latrinen, Abwasserentsorgung). Ein weiterer wichtiger Teil der Projekte betrifft den Gesundheitsbereich, mit einem speziellen Engagement für die an Unterernährung leidenden Kinder.
13 Millionen Menschen waren von dieser – durch das wiederholte Ausbleiben der Niederschläge während der Regenzeit entstandenen und durch die Instabilität in dieser Region zusätzlich verschärften Krise – betroffen. Aufgrund der Sicherheitsprobleme sowohl in Somalia als im Norden Kenias bleiben die Hilfsmassnahmen jedoch schwierig.
In der Region tätige Hilfswerke:
ADRA, Caritas Schweiz, CBM Schweiz, Fastenopfer, Handicap International, HEKS, Vereinigung Hawa Abdi, Helvetas, Islamic Relief , Medair, Médecins sans frontières / Ärzte ohne Grenzen - Schweiz, Schweizerisches Rotes Kreuz, Terre des hommes – Kinderhilfe, Stiftung SOS Kinderdorf