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Die ersten Siedlungsspuren stammen aus dem 9. Jahrhundert v. Chr. In der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts v. Chr. begann die Romanisierung.
Ob in vorrömischer Zeit eine Stadtmauer bestand, ist nicht gesichert. Die erste römische Stadtmauer stammt eventuell aus der Zeit der Erhebung zum Municipium (unter Titus Flavius Vespasianus, 69 - 79 n. Chr.).
Aufgrund der Einfälle von Barbaren wurde im 4. Jahrhundert n. Chr. eine neue Stadtmauer gebaut. Dabei wurde die Siedlungsfläche verkleinert.
468 n. Chr. plünderten die Sueben, welche bereits 465 eingedrungen waren, die Stadt. Der Ort wurde im 6. Jahrhundert jedoch weiter bewohnt. Der Name ging später auf das heutige Coimbra über, welches vorher Aeminium hiess.
Die Stätte ist die besterhaltene aus römischer Zeit im heutigen Portugal. Zu sehen sind: verschiedene Thermen, Wohnhäuser, Insulae, ein Aquädukt, das Forum, die Stadtmauer und eine frühchristliche Kirche. Das Amphitheater ist nicht zugänglich.
Im heutigen Ort Rabaçal wurde in der Spätantike eine Villa Rustica erstellt. Die Räume waren um ein Peristylium in Form eines Achtecks gruppiert und mit hochwertigen Mosaiken ausgelegt. Am Gebäude war ein Turm angebaut. Im weiteren bestand ein Badegebäude.
Es handelt sich um eine Villa die erst im 4. Jahrhundert n. Chr. erbaut wurde. Der Besitzer musste sehr reich gewesen sein und sich auf das Land zurückgezogen haben. Dies war in dieser Zeit häufig anzutreffen.
Die Villa kann aufgesucht werden, allerdings muss der Schlüssel beim Museum in Rabaçal verlangt werden: