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Dr. med. Mandana Péclard, Fachärztin FMH für Allgemeine und Innere Medizin der Praxis am Paradeplatz in Zürich, zum Thema Hyperhidrose.
Frau Péclard, was ist Hyperhidrose?
Hyperhidrose bezeichnet übermässiges Schwitzen, welches über normales Schwitzen hinausgeht und beginnt zu stören. Das kann entweder lokal, in den Achseln, Händen, Füssen, Stirn oder auch generalisiert am ganzen Körper auftreten.
Durch welche Symptome zeigt sich die Hyperhidrose?
Sie zeigt sich durch übermässiges Schwitzen, welches in jeder Situation auftreten kann, auch wenn die betroffene Person sich nicht aktiv betätigt. Es handelt sich hierbei um die Nässe, welche man spürt, wenn einem beispielsweise der Schweiss den Arm hinunter tröpfelt oder man nichts anfassen kann, ohne Flecken zu hinterlassen.
Können die Symptome durch emotionale Faktoren verstärkt werden?
Ja, positiver wie auch negativer psychischer und emotionaler Stress kann Auswirkungen auf die Hyperhidrose haben. Beispielsweise, wenn man eine Präsentation halten muss und weiss, dass man unter Hyperhidrose leidet, verstärkt das meist die Symptome. Darunter leiden vielfach Männer, welche in Anzügen arbeiten müssen. Es gibt viele, welche mehrere Hemden mitnehmen, damit sie bei Durchnässung wechseln können.
Welche Ursachen kann die Erkrankung haben?
Die Hyperhidrose wird in zwei Gruppen aufgeteilt: die idiopathische essentielle Hyperhidrose (primäre Hyperhidrose), bei der die Ursache unbekannt ist und die sekundäre Hyperhidrose, bei der man die Ursache kennt. Die meisten Patienten und Patientinnen sind von der primären Hyperhidrose betroffen. Bei der sekundären Hyperhidrose sind die Gründe zum Beispiel eine Diabetes-Erkrankung, starkes Übergewicht, eine Schilddrüsenfunktionsstörung oder die Einnahme von Medikamenten, wie Psychopharmaka.
Wie läuft die Diagnostizierung ab?
In der Regel wird die Diagnose mittels Anamnese gestellt. Dies passiert durch gezielte Fragen wie:
Verwenden Sie diese Informationen nicht als alleinige Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen. Fragen Sie bei gesundheitlichen Beschwerden Ihren Arzt oder Apotheker. Surfen im Internet ersetzt den Arztbesuch nicht.
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