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Das Bebauungsgebiet, welches sich im westlichen Kriens befindet, soll für die Feuerwehr und den Werkhof optimal genutzt und seiner Funktion gerecht werden. Zwei Kuben, die Feuerwehr und der Werkhof, agieren im Wechselspiel. Durch die Verschiebung der Baukörper bilden sich zwei unterschiedliche Aussenräume. Diese sind ihrer Nutzung zugeordnet. So entsteht für die Feuerwehr ein Vorplatz, der eine direkte Anbindung zur Strasse gewährleistet, während die der Strasse abgewandte Hofsituation beim Werkhof als Arbeitshof dient. Die beiden Gebäudekörper werden von einem modellierten Sockel, welcher die leichte Neigung des Terrains zu Kriens hin nivelliert, getragen.
Die Gebäudekörper erhalten eine halbtransparente Metallhaut, welche mit Ausschnitte vom Stadtplan Kriens versehen ist. Die gewählten Ausschnitte bilden das Durchschreiten der Gemeinde Kriens ab. Die Transparenz der Haut wird durch die Verwendung eines Lochbleches erzeugt. In den Bereichen des Musters ist die Lochung geschlossen. Es gibt fünf Ausschnittstafeln pro Baukörper, die nach einer genau definierten numerologischen Abfolge auf die Fassaden gestreut werden. Entsprechend der Verantwortungsbereiche der beiden Instanzen erhält die Feuerwehr ‚Gebäude’ und der Werkhof ‚Strassen’ als Fassadenmuster.