Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03551.jsonl.gz/1446

An den Schweizer Schachmeisterschaften in Leukerbad holten GM Noël Studer (Bern) seinen zweiten und WGM/IM Yelena Sedina (Chiasso) ihren ersten Titel. Sieger bei den Senioren wurde IM Branko Filipovic (Basel), Juniorenmeister IM Fabian Bänziger (Pfäffikon/SZ).
Studer sicherte seinen zweiten Titelgewinn nach 2016 mit einem Remis nach einer animierten, über 37 Züge führenden Partie gegen den zweitplatzierten GM Nico Georgiadis (Schindellegi) ab. Der mit Schwarz spielende 22-jährige Berner wählte eine seltene Variante in der französischen Eröffnung und opferte in 15. Zug eine Qualität für zwei starke Zentralbauern, stand aber nie in Gefahr, zu verlieren. Studer blieb als einziger der zehn Spieler im Herren-Titelturnier ungeschlagen.
Salzgeber auf dem 24. Schlussrang
Für das beste Walliser Resultat sorgte René Tabin (Venthône), der im Hauptturnier I als Startnummer 56 mit 4½ Punkten aus sieben Partien auf den ausgezeichneten 13. Rang kam. Im Meisterturnier waren die beiden ein 50-Prozent-Resultat aufweisenden Walliser Frank Salzgeber (Naters) und Jean-Michel Paladini (Sierre) nur durch zwei Ränge getrennt.Markus Angst