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Seit den 1950er-Jahren unternahm auch Dänemark grosse Forschungsanstrengungen in der Nukleartechnik im eigens gegründeten Forschungszentrum in Risø, das später in die Technische Universität Dänemarks (Danmarks Tekniske Universitet, DTU) integriert wurde. Dennoch wurden in Dänemark nie Kernkraftwerke gebaut. Denn Dänemark entschied sich 1985 mit einem Parlamentsbeschluss gegen die Nutzung der Kernenergie. Die Forschungsanstrengungen an der DTU wurden beibehalten.
Unter der Leitung von Bent Lauritzen, einem leitenden Forscher an der DTU-Physik, wird das neue Zentrum namens DTU Nuclear Energy Technology die Zusammenarbeit zwischen den einschlägigen Forschungsbereichen stärken, die derzeit in den Abteilungen DTU-Physik, DTU-Energie, DTU-Chemie und DTU-Konstruktion angesiedelt sind, schreibt DTU in einer Medienmitteilung. Die DTU Nuclear Energy Technology soll sicherstellen, dass Dänemark weiterhin über starke Kompetenzen in diesem Bereich verfügt und mit dänischen und internationalen Unternehmen zusammenarbeitet, die neue Reaktortypen entwickeln.
«Die technologischen Durchbrüche, die sich in diesen Jahren in der Kernenergie vollziehen, sind für die Forschung von grossem Interesse. Es könnte sich herausstellen, dass neue Reaktortechnologien einen wichtigen Beitrag zur weltweiten Energieversorgung leisten können, und das muss unsere Forschung klären helfen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir als technische Universität bereit sind, neue technologische Möglichkeiten zu ergreifen, wenn sie sich ergeben», erklärte Bent Lauritzen.
Quelle
M.A. nach DTU, Medienmitteilung, 17. Januar 2024