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"Das nächste Jahrtausend, ja sogar das nächste Jahrhundert, wird die Etablierung einer veganen Gesellschaft bringen, wenn auch zunächst nicht global, und damit die Abschaffung von Tierquälerei und Tötung zu Konsumzwecken oder aus perversem Vergnügen. Damit 'nebenbei' die Abschaffung von Kriegen, Welthunger und ökologischen Problemen. Tierhaltung wird angesehen werden wie heute Sklavenhaltung, Speziesismus wie heute Rassenhaß.
Zunächst bedeutet dies das Ende unzähliger Lügen: Gemeint sind jene von Leichenfressern, "nur wenig Fleisch" zu essen. Jene von Ovo-lacto-Vegetariern, für Säugetiermilch und Vogeleier würden keine Rinder, Ziegen, Schafe, Pferde, Kamele, Hühner, Gänse, Enten, Wach- teln, Strauße leiden und sterben. Jene von Ärzten und Ernährungswissenschaftlern, Veganismus würde zu Eisen- oder Eiweißmangel führen. Natürlich auch jene von Jägern, sie würden "Hege" betreiben und Nerzbefreiungen seien tierfeindlich. Jene von der Pharmaindustrie, Tierversuche seien vertretbar und notwendig. Nicht zu vergessen jene von Zoobetreibern, Zoos dienten der Arterhaltung und dem Wissenserwerb. Und jene, die Tier'schutz'gesetz, das ein Tier'nutz'gesetz ist, und 'Bio'metzger- 'bio' heißt 'leben', deren Opfer sind tot - schon im Namen tragen.
Jene Lügen von Tier'schützern', Fleischgenuß sei kein Widerspruch zu Tierschutz: Tieren, die monatelang gequält wurden und nun lang vor Ablauf ihres natürlichen Lebens umgebracht werden, sei durch Transport ihrer Leichen statt Transport der lebenden Todgeweihten geholfen. 'Freiland'eier seien nicht mit Qualzucht, mit Vergasung von Küken und Schlachtung verknüpft.
Diese kurze Aufzählung muß genügen, da eine vollständige Liste, noch dazu mit den Details der Widerlegung, wenigstens das ganze Heft füllen würde.
Schön wäre es, die Verwirklichung, für die wir arbeiten, noch mindestens in Ansätzen zu erleben."
(Vegetarisch fit Nr. 12, 1999)
|Autor:||Achim Stößer|
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