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Hast Du es lieber hell oder dunkel? Die Langschläfer unter Euch haben es wohl lieber dunkel, die Frühaufsteher wohl lieber hell. Immer am Abend, wenn Du ins Bett gehst, wird es draussen dunkel. Am Morgen, wenn Du aufwachst, um in die Schule zu gehen, ist es wieder hell. Weshalb aber?
Die Erde ist sich ständig am Drehen
Die Antwort auf diese Frage ist eigentlich relativ simpel. Unsere Erde dreht sich ständig. Wenn unser Standort auf der Erde, in diesem Fall die Region Basel, gerade in Richtung Sonne zeigt, so ist es hell, also Tag.
Wenn sich die Erde später weiterdreht, so wandert unser Standort auf die sonnenabgewandte Seite. Es wird dunkel, also Nacht.
Warum sieht man den Mond auch am Tag?
In der Nacht sieht man die Sonne nie, am Tag teils aber schon. Weshalb? Eigentlich genau aus demselben Grund: Die Erde dreht sich. Nebst der Erde bewegt sich aber auch der Mond. Er braucht vier Wochen, um die Erde einmal zu umrunden. In der Hälfte dieser Zeit verläuft seine Bahn hinter der Sonne, daher können wir ihn tagsüber nicht sehen. Er kommt erst in der Nacht zum Vorschein, wenn die Sonne weitergezogen ist.
Zwei Wochen im Monat verläuft seine Bahn allerdings auf der sonnenzugewandten Seite. Dann ist es genau umgekehrt: Dieses Mal versteckt er sich nicht, sondern zeigt sich zusammen mit der Sonne. In diesem Fall siehst Du ihn schwach leuchtend am Himmel.
Der Mond ist am Tag genau so hell
Du siehst also, dass der Mond auch tagsüber scheinen kann. Der Mond ist und bleibt allerdings das Wahrzeichen der Nacht. Auch wenn er tagsüber genau so hell ist wie in der Nacht, so gibt es am Tag zu viele Lichter, um ihn gut zu erkennen. Erst in der Nacht siehst Du ihn in seiner vollen Pracht.