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| Apostolische Väter - Der Hirte des Hermas

III. Gleichnisse
Achtes Gleichnis
11. Kap. Gott beruft durch den Engel der Buße alle zur Umkehr.
1. Als er mit der Auslegung aller Zweige fertig war, sprach er zu mir: „Gehe hin und sage zu allen, sie sollen Buße tun, und sie werden in Gott leben; denn der Herr hat in seiner Erbarmung mich gesandt, allen Buße zu gewähren, auch wenn einige wegen ihrer Werke sie nicht verdienen. Aber in seiner Langmut will der Herr, dass alle das Heil erlangen, die durch seinen Sohn berufen worden sind.“ 2. Darauf sagte ich: „Herr, ich hoffe, dass alle, die es hören, Buße tun; denn ich bin überzeugt, dass ein jeder in der Erkenntnis seiner eigenen Werke und aus Furcht vor Gott Buße tun wird.“ 3. Da antwortete er mir: „Alle, die aus ganzem Herzen [Buße tun und] sich von den genannten Sünden reinigen und fernerhin keine Ungerechtigkeit mehr begehen, werden Heilung ihrer begangenen Sünden vom Herrn erhalten und werden in Gott leben, wenn sie nicht wanken in diesen Geboten. [Wer aber in seinen Sünden weiterlebt und in den Lüsten dieser Welt wandelt, der schreibt sich selbst das Todesurteil.] 4. Und du selbst wandle in meinen Geboten, und du wirst leben [in Gott; und alle, die in ihnen wandeln und recht handeln, werden in Gott [S. 257] leben].“ 5. Nachdem er mir all das gezeigt und gesagt hatte, sprach er: „Das übrige werde ich dir in einigen Tagen erklären.“