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Die «Rückbau»-Arbeiten begannen am Freitagabend und «bisher ist alles gut gelaufen», sagte ein Sprecher des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, «wir liegen im Plan, sind dem Zeitplan sogar leicht voraus». Angesichts der guten Bedingungen geht Olivier Floc'hic davon, dass die Kreuzung und die Kantonsstrasse am Montagmorgen um 5 Uhr pünktlich wieder geöffnet werden können.
Um den Verkehr über das Wochenende fliessen zu lassen, wurde auf der Seeseite eine Behelfsbrücke gebaut, die bereits seit mehreren Wochen in Betrieb ist. Damit wird der Durchgangsverkehr auf dieser am Wochenende besonders stark befahrenen Strecke nun in beiden Richtungen zweispurig geführt. Bis Ende des Jahres soll ein dauerhaftes Bauwerk installiert werden.
Rekonstruktion und Reparatur
Das Projekt der Anschlussstelle Chexbres umfasst nach Angaben des ASTRA die Sanierung der beiden Autobahn-Halbbrücken und die Instandsetzung des Abschnitts der Kantonsstrasse sowie die Korrektur der Ein- und Ausfahrt der A9. Um zwei Fahrspuren in jeder Richtung aufrechtzuerhalten, wurde auf der Seeseite eine provisorische Stahlbrücke installiert, die derzeit von Fahrzeugen genutzt wird, die zwischen Lausanne und Vevey unterwegs sind.
Sobald die Halbbrücke auf der Flachseite abgerissen und wieder aufgebaut ist, wird die Behelfsbrücke demontiert und ebenfalls auf die Flachseite verlegt. So kann mit der Sanierung der seeseitigen Halbbrücke begonnen werden, während die beiden Fahrspuren in jeder Richtung erhalten bleiben.
Die vorbereitenden Arbeiten auf der Baustelle begannen im Februar 2020, und die Arbeiten sollen bis Oktober 2022 dauern.