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Die Europäische Fussball-Union hat die millionenschweren Überweisungen für die Teilnehmer der Europapokal-Wettbewerbe bestätigt. Insgesamt rechnet der Dachverband bis 2027 jährlich mit Einnahmen in Höhe von 4,4 Milliarden Euro. Die Klubs in der reformierten Champions League erhalten 2,47 Milliarden Euro, 565 Millionen Euro gehen an die Vereine in der Europa League, 285 Millionen Euro an die Teilnehmer der Conference League. Den entsprechenden Beschluss segnete das UEFA-Exekutivkomitee am Mittwoch in Paris ab.
Von den Gesamteinnahmen gehen Solidaritätszahlungen in Höhe von 308 Millionen Euro an nicht qualifizierte Klubs und 132 Millionen Euro an die in der Qualifikationsphase ausgeschiedenen Vereine. 25 Millionen Euro werden für die Champions League der Frauen und den Nachwuchs-Europapokal reserviert.
Die genaue Verteilung richtet sich im Vergleich zur aktuellen Saison mehr nach dem Abschneiden, auch der Anteil des an alle Teilnehmer gleich verteilten Geldes steigt leicht. Die Berechnung des bisherigen Marktpools, der sich nach den TV-Einnahmen in den Nationen richtet, sowie des Koeffizienten wird durch eine Ausschüttung nach Wert der Klubs ersetzt. Details dazu sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.
Im reformierten Europacup nehmen ab der kommenden Saison an der Champions League 36 Vereine teil, die in einem Ligensystem spielen. Die UEFA rechnet wegen der zusätzlichen Spiele mit der Einnahmesteigerung.