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Dieses Resultat war nicht erwartet worden, nachdem der Bündner das Verfolgungsrennen über 15 km klassisch an fünfter Stelle in Angriff genommen und am Samstag mit einem Podestplatz über 10 km Skating überzeugt hatte. Möglicherweise hat der Klisterski nicht funktioniert, denn alle Schweizer büssten an Terrain ein.
Den Gesamtsieg sicherte sich Martin Johnsrud Sundby mit einem Sololauf. Der Norweger, der 24 Sekunden vor den härtesten Konkurrenten um den Gesamtsieg gestartet war, schüchterte die Konkurrenz mit einem Blitzstart ein. Auf den ersten 2,5 km nahm er Cologna und Co. weitere 13 Sekunden ab. Wichtige Weltcuppunkte holte sein Landsmann Petter Northug, der den Endspurt der Verfolger gewann.
Cologna musste in der fünften von sechs Schlaufen abreissen lassen. Der 13. Rang gibt ihm bloss 40 Zusatzsatzpunkte für die Weltcup-Wertung, die er diesen Winter zum vierten Mal gewinnen will. Gegenüber Sundby und Northug, die 200 beziehungsweise 160 Zähler einheimsten, befindet sich Cologna bereits in der Defensive.
Die Norwegerin Therese Johaug gewann ähnlich überlegen wie Sundby die Overallwertung der über drei Etappen führenden Minitour. Ein persönliches Drama spielte sich beim Verfolgungsrennen in ihrem Rücken ab. Heidi Weng (No), die in den Kampf um Rang 2 involviert war, bog eine Runde zu früh auf die Zielgerade ein. Sie lag völlig ausgepumpt im Schnee, als sie von ihrem Lapsus erfuhr. Somit war für Stina Nilsson (Sd) und Ingvild Flugstad Östberg (No) der Weg aufs Podest frei. Weng wurde bloss noch Neunte.
Die Bernerin Nathalie von Siebenthal hielt über 10 km klassisch nicht mehr so gut mit wie am Samstag im Skating und wurde Gesamt-25.
(SI)