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Hundebesitzer werden
Sie werden Hundehalter
Hunde geben wundervolle Haustiere ab. Sie sind treu, intelligent, ergeben, leidenschaftlich und geben einem unglaublich viel zurück. Werden sie von Ihnen als Halter geliebt, erwidern sie Ihnen diese Liebe unmittelbar. Da fällt es nicht schwer zu verstehen, warum sich Hunde so grosser Beliebtheit erfreuen. Allerdings bringt der Besitz eines Hundes einige Verantwortung mit sich. Ein Hund könnte imstande sein, Sie glücklich zu machen – aber können Sie ihn glücklich machen?
- Sind Sie bereit, für die nächsten 10 bis 15 Jahre die Verpflichtungen zur Vollzeit-Pflege eines Haustieres auf sich zu nehmen?
- Erlauben es Ihnen Ihre Arbeit und sozialen Verpflichtungen, jeden Tag mindestens zwei 20-minütige Spaziergänge (bei manchen Hunderassen wesentlich länger) einzulegen, bei Wind und Wetter und auch am Wochenende und an Feiertagen? Kein Hund sollte pro Tag länger als zwei Stunden allein gelassen werden. Daher sollten Sie vielleicht erwägen, zum Mittagessen nach Hause zu kommen oder mit Ihrem Nachbarn oder einem professionellen Dogwalker vereinbaren, dass diese mit Ihrem Hund spazieren gehen.
- Haben Sie genug Zeit für eine regelmässige Pflege? Hunde mit kurzem Fell lassen sich einfach und schnell pflegen. Wünschen Sie sich hingegen eine Hunderasse mit längerem Fell, fällt tägliche Pflege an, die sehr viel Zeit in Anspruch nehmen kann.
- Wünscht sich Ihre Familie einen Hund genauso sehr wie Sie selbst? Sie nehmen eine grosse Verantwortung auf sich, wenn die Familie Ihnen eher wenig helfen kann.
- Haben Sie zuhause tatsächlich ausreichend Raum für einen Hund? Hunde können sehr viel Raum beanspruchen, was sowohl für Sie als auch für das Tier unbequem werden kann. Falls Sie in Miete wohnen sollten: Sind laut Mietvertrag Haustiere zulässig? Steht nur wenig Raum zur Verfügung, wäre eine kleine oder weniger ausgelassene Hunderasse vielleicht besser geeignet.
- Haben Sie einen ausreichend umzäunten Garten oder einen einfachen Zugang zu einem Park? Hunde brauchen regelmässigen Auslauf, möglichst unangeleint. Wenn Sie keinen Garten haben, wäre ein älterer, stubenreiner Hund vielleicht besser für Sie geeignet. Damit würden Sie sich auch die Schäden ersparen, die ein Welpe nach seiner Aufnahme anrichten kann.
- Können Sie sich einen Hund leisten? Hundewelpen kosten einiges, dazu kommen noch Impfkosten, Versicherung, Ausgaben für Nahrung, Zubehör sowie die gelegentliche Unterbringung in einer Hundepension.
- Ist Ihr Auto dafür geeignet, Ihren Hund bei Bedarf zu befördern? Wenn Sie ein Auto mit Schrägheck haben, könnte das bei einer Deutschen Dogge problematisch werden. Stehen Ihnen geeignete öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung, die auch die Beförderung von Hunden gestatten?
- Sollten Sie bereits Haustiere haben: Vertragen sich diese mit einem neuen Hund oder Hundewelpen?
- Ist jemand aus Ihrem Haushalt allergisch gegen Hunde? Viele Menschen sind es und wissen nichts davon. Es lohnt sich, im Vorfeld Allergietests zu machen. Liegt eine Allergie vor, bieten sich einige Hunderassen besser als andere an.
- Geht Ihnen zuhause Ordnung und Sauberkeit über alles? Sie können davon ausgehen, dass ein Hund sich nicht immer als sehr vorsichtiger oder reinlicher Mitbewohner erweist.
Sollten Sie weiterhin sicher sein, dass ein Hund für Sie das richtige Haustier ist, ist es an der Zeit, die Suche einzugrenzen und den für Sie richtigen Typ bzw. die richtige Rasse zu ermitteln. Keine Sorge, Sie haben eine Riesen-Auswahl!