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Wie Endometriose die Lebensqualität zu vieler Frauen in Schach hält und dass zu viele Ärzte nichts von dieser Krankheit wissen
Ich bedanke mich recht herzlich für die vielen, vielen Feedbacks als Kommentare, Emails und
Facebookpost. Es kamen mir Unterstützung, Mitgefühl für uns Endo-Ladies und auch Anfragen von Frauen, die sich unbekannterweise in diesem Krankheitsbild erkannt haben, entgegen. Und genau so soll es sein! Das war mein Ziel. Dass mein Post etwas bewirkt.
Heute erzähle ich Ihnen, wie ich damit umgegangen bin, dass ich meinen Kinderwunsch begraben und meine Gebärmutter entfernt werden musste.
Ein unbewusstes Geschenk, das ich vom Universum gekriegt habe, ist die Tatsache, dass mich ersteres schon letztes Jahr beschäftigt hat. Ein Geschenk deshalb, weil ich so genügend Zeit hatte, mich innerlich vorzubereiten.
Meine stark wachsenden Beschwerden Anfang 2014 veranlassten mich, mich erneut untersuchen zu lassen. Ich hatte den Verdacht, vorzeitig in die Menopause gekommen zu sein.
Meine neuen Symptome waren:
- Hitze-Wallungen
- veränderte Libido
- Akne in Gesicht und Decolté
- Hungerattacken
- unbekannte emotionale Schwankungen
- plötzlich unregelmässige Monatsblutungen (früher konnte ich die Uhr danach richten) und
- massiv verstärkte Beschwerden während den sowieso schon starken Blutungen.
- Liebe ich mich, so wirklich und richtig?
- Nehme ich mich WIRKLICH 100 % an?
- Wo bin ich noch hart mit mir?
- Welcher Teil in mir schreit buchstäblich nach Anerkennung, Umarmung, Heilung?
- Sehe ich mich wirklich als Frau? Akzeptiere ich mich als Frau?
- Gehe ich aus dem Haus und stehe zu meiner Weiblichkeit, mit der Souveränität einer erwachsenen Frau, die es geniesst, eine Frau zu sein?
- Würde ich weniger weiblich sein, ohne Gebärmutter?
- Würde mich meine Familie als "untauglich" abstempeln?
- Würden potentielle Partner mich weniger attraktiv finden?
- Würde ICH mich weniger weiblich fühlen ohne Gebärmutter?
- ihre sanfte Aufnahmebereitschaft
- das zur Verfügung stellen eines Ortes der Begegnung von Yin und Yang
- das sorgfältige Entwickeln lassen neuen Lebens
- ihr Durchhaltevermögen während Jahrzehnten
- ihr Haushalten und Ausgleichen der Hormone
- und das Freigeben von Schöpferkraft, Kreativität und Weiblichkeit.
P.S.
Für diesen Blogpost hatte ich vor, wieder eine Endo-Frau, welche ähnliches wie ich oben beschreibe, erlebt hat, ins Podcast-Interview einzuladen. Leider bin ich nicht fündig geworden.
ABER ich habe dafür eine australische Endo-Expertin (seines Zeichen selber Endo-Frau) für ein exklusiv Interview gewinnen können!
Das bedeutet: Ich werde diesen Blogpost hier wie immer mit einem philosophischen Teil von meiner Seite her aufnehmen und hochladen. UND nächste Woche gibts eine EXTRA-Episode, nur mit dem Interview mit der Expertin Heba Shaheed aus Australien und einigen anderen spannenden Gästen.
Das Interview wird LIVE (auf englisch) über Blab.im durchgeführt. Details folgen in Kürze auf meinen Social-Media-Kanälen.
- https://de.wikipedia.org/wiki/Endometriose
- http://www.endometriose-vereinigung.de/willkommen.html
- https://www.regelschmerzen-info.de/startseite.html
- http://www.endo-help.ch/de/endometriose/definition/
- http://www.endometriose-sef.de/
- Eine seriöse, sehr informative und einfühlsame FB-Gruppe (Eintritt nur auf Antrag)
- Mein neuer Arzt und meine persönliche Empfehlung in Aarau
- Spital-Empfehlung einer Leidensgenossin (leider wissen nur wenig Spitäler Bescheid.)
- Wunderbare Info-Seite, zusammengefasst von Melanie Vogt.
- Sehr spannende Info-Seite von Anita Haug (meine Interview-Partnerin im Podcast)
- Der Endo-Blog von Katja Uttinger (Mitglied in der FB-Gruppe)