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Die DEZA entscheidet nach klar definierten Kriterien, in welchen Ländern sie aktiv wird oder ihr Engagement einstellt. Auch bei der Wahl von multilateralen Organisationen und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) verfolgt sie spezifische Ziele.
Die Schwerpunktländer der schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit gehören zu den ärmsten und strukturschwächsten Staaten der Welt. Die DEZA konzentriert sich auf rund zwanzig Schwerpunktländer und ‑regionen. Ausgewählt werden diese aufgrund spezifischer Einschluss- und Ausschlusskriterien wie Bedürfnisse, Fragilität, Mehrwert und Ergebnispotenzial der Zusammenarbeit, Reformwille der betreffenden Länder, gegenseitiges Interesse an der Zusammenarbeit und Präsenz anderer Geber.
Die Transitionszusammenarbeit in Osteuropa und Zentralasien kommt ehemals kommunistischen Staaten zugute, die nicht der Europäischen Union angehören und gewillt sind, Reformen an die Hand zu nehmen. Dabei koordiniert die DEZA ihr Engagement mit dem SECO.
Humanitäre Hilfe wird geleistet, wenn die humanitären Bedürfnisse besonders gross und sehr viele Menschen in Not sind, sei es nach einer Krise, einem bewaffneten Konflikt, einer Naturkatastrophe, einem technischen Unfall oder einer Epidemie. Auch wenn die lokalen, nationalen und regionalen Kapazitäten fehlen oder nicht ausreichen, um die Krise und deren Folgen zu bewältigen, kann ein humanitäres Engagement angezeigt sein.