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Es war Abt Joachim Eichhorn, der um 1560 das erste Stück des heutigen grossen und schönen Leutschengutes für das Kloster Einsiedeln erwarb. Er kaufte „uff der Löutschen 4 Jughard Reben, Huss und Hof“. Für dieses Gut kaufte der Abt 1562 für 120 Gulden das Dorfrecht in Freienbach.
Da die Lage der Leutschen für den Rebbau günstig ist, bemühte sich das Stift stets, hier mehr Land zu erwerben. Mit dem Kauf der Unteren Leutschen am 7. Juni 1739 durch Abt Nikolaus Imfeld vom Dominikanerkloster St. Peter am Bach zu Schwyz wurde das Leutschengut weiter vergrössert und abgerundet.
Ein wichtiger Zweig dieses Gutes war seit je die Produktion von Wein für den klösterlichen Bedarf. Die Rebfläche erreichte im Jahr 1760 die beachtliche Grösse von 6 bis 7 Hektaren. Diese Fläche wird heute wieder erreicht. Der gewonnene Wein musste damals zum Einkellern ins Schloss nach Pfäffikon gebracht werden.
23 verschiedene Informationstafeln informieren die Wanderer an der Leutschen in Freienbach über die täglichen Arbeiten im Rebberg, das Gedeihen der Trauben und die kulturellen Schönheiten der Region. Der Rebpfad führt von Wilen über die Breiten nach Freienbach zum Leutschenhaus und den Rebbergen entlang zurück.
Unter dem baufreudigen Abt Nikolaus Imfeld wurde im Jahre 1762 auf der Leutschen mit dem Bau eines neuen Hauses, dem Leutschenhaus, begonnen. Während zehn Jahren wurde daran gearbeitet. In dieser Zeit entstand auch der Weinkeller.
Im Jahr 2000 wurde unter Abt Georg Holzherr die Nutzung als Gasthaus beschlossen. 2002 wurde der Betrieb aufgenommen.