Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03572.jsonl.gz/2414

Ad
pias
causas (lat.),
d. i. (eine
Verfügung) zu kirchlichen, wohlthätigen oder Unterrichtszwecken. Die
Verfügung
kann in mancherlei Art getroffen werden, z. B. durch
Auflagen (s. d.) des
Erblassers an den
Erben. Oder der Geber überweist
gewisse Vermögensstücke einem Dritten, sei dies eine Einzelperson oder eine Korporation, mit der
Auflage, sie zu dem vom
Geber bestimmten Zwecke zu verwenden. Oder der Geber wendet die Gabe einer bereits bestehenden
Stiftung (s. d. und
Milde Stiftung)
zu. Um die Ansammlung des Vermögens in der
Toten Hand zu verhüten, behält sich der
Staat meist eine Prüfung und Genehmigung
solcher Gaben vor. (S.
Amortisation.) Nach einem preuß. Gesetz vom bedürfen Schenkungen
und letztwillige Zuwendungen an bestehende inländische oder ausländische
Stiftungen oder andere jurist.
Personen, wenn ihr
Wert 3000 M. übersteigt oder wenn sie zu andern als den bisher genehmigten Zwecken an inländische Korporationen oder andere
jurist.
Personen erfolgt, der Genehmigung des Königs oder der durch königl.
Verordnung bestimmten
Behörde.