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RoséBereits dreieinhalb Jahre dauert der Rechtshändel: Einsprecher haben sich bis vor Kantonsgericht gegen den Bau des geplanten Park-and-Ride-Platzes in Rosé, gegen die Verlegung einer Strasse und gegen die Errichtung eines Kreisels gewehrt. Nun hat das Gericht alle Einsprachen abgewiesen.
Die Einsprecher hatten bemängelt, die verschiedenen Baugesuche seien nicht koordiniert gewesen. Das Gericht meinte, dies sei normal, da die Baugesuche und die Veränderung des Zonenplans nicht das gleiche Prozedere durchliefen. Hingegen hätten die Einsprecher immer eine globale Sicht des gesamten Projekts gehabt.
Kreisel bringt Sicherheit
Aus Sicherheitsgründen wollten die Einsprecher verhindern, dass die Route des Tuileries verlegt und ein Kreisel gebaut wird. Das Kantonsgericht ist der Ansicht, dass gerade dieser Kreisel die Sicherheit erhöhen wird: Heute stauten sich die Autos von Freiburg herkommend auf der Kantonsstrasse, weil sie nach links zur Tankstelle abbiegen wollten. Dies werde mit dem Kreisel nicht mehr der Fall sein. «Die Einsprecher können mit dem Bau des Kreisels nur gewinnen», schreibt das Gericht in seiner Urteilsbegründung.
Damit kann die Cutaf, der Verkehrsverbund der Agglomeration Freiburg, sein Park-and-Ride-Angebot ausbauen. Seit einem Jahr bestehen vier P+R-Parkplätze in der Nähe von Bushaltestellen in Freiburg und Villars-sur-Glâne. Das Ziel: Pendlerinnen und Pendler sollen ihr Auto vor den Toren der Stadt parkieren und einen Teil des Arbeitsweges mit dem öffentlichen Verkehr zurücklegen. In Rosé sind fünfzig Parkplätze beim Bahnhof geplant. njb