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Was ist, wenn Du ängstlicher statt gelassener bei der Meditation wirst? Kann Achtsamkeitstraining auch negative Effekte erzeugen? Achtsamkeitsübungen und Meditieren sind derzeit hochaktuell. Viele Neugierige kaufen sich Apps zum Meditieren oder suchen sich im Internet Videos für Achtsamkeitstraining. Der Grund ist, dass beide vieles versprechen. Innere Unruhe, Ängste sowie Stress soll gelindert werden. Zudem soll bei Depressionen und Traumata die Stille helfen.
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Kann Meditation Angst erzeugen?
Doch nicht immer werden die gewünschten Effekte erreicht, sondern eher das Gegenteil, obgleich es so harmlos scheint, sich zur Meditation einfach nur hinzusetzen.
Die Studie der amerikanischen Brown University zeigt nun, dass es zu teils massiven Nebenwirkungen kommen kann.
Für die Untersuchung wurden Personen, die von Depressionen und Angststörungen betroffen sind, bei einer achtsamkeitsbasierten Therapie betreut. Bei mehr als der Hälfte der Probanden kam es zu Angst- oder Panikgefühlen, Schlafstörungen, Verzerrungen von Zeit und Raum, emotionaler Abstumpfung, Selbstentfremdung oder einem Wiedererleben traumatischer Erlebnisse. Die Effekte hielten teilweise mehrere Wochen an.
Wer darf meditieren?
Die Studie zeigt zuerst einmal auf, welche Wirkungen Meditation und Achtsamkeitsübungen auslösen können, wenn sie länger praktiziert werden. Sie zeigt, dass Personen, die unter psychischen Störungen oder Erkrankungen leiden, nur begleitet von Fachpersonen meditieren sollen, um aufgefangen werden zu können, ähnlich einem Achtsamkeitstraining oder der Meditation, wenn sie in einer Therapie verwendet wird. Dann kann den Betroffenen geholfen werden, sich ihrer Probleme bewusst zu werden und sie aktiv anzugehen.
Wann sollte ich nicht allein meditieren?
Wer Meditieren, kennenlernen oder ein Achtsamkeitstraining ausprobieren möchte, sollte sich an einen entsprechenden Lehrer wenden.
Wer es allein ausprobieren möchte und sich nach der Meditation eher bedrückt, ängstlich oder unwohl fühlt, sollte sich im Zweifel an qualifizierte Fachpersonen wenden, um zu lernen, mit den negativen Gefühlen umzugehen.