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Verkehrsknotenpunkt
Nicht von ungefähr findet sich der früheste schriftliche Hinweis auf den Namen der Stadt auf einer Karte des römischen Strassennetzes (um 280 n. Chr.). Dieser Eintrag belegt die Bedeutung von Chur schon damals als wichtiger Verkehrsknotenpunkt am nördlichen Fusse der seit jeher wichtigen Alpenübergänge Splügen, San Bernadino, Septimer und Julier.
Noch heute ist Chur verbindende Stadt zwischen Norden und Süden. Vom modernen Bahnhof aus führen direkte Zugsverbindungen nach Zürich, Basel und St. Gallen, ebenso in europäische Zentren wie Amsterdam, Brüssel, Hamburg oder Stuttgart. Die Stadt ist Ausgangspunkt für Reisen mit der Rhätischen Bahn, die u. a. mit ihrer Paradelinie, der Berninabahn, als einzige Eisenbahn den Alpenkamm überquert und Chur mit Tirano im italienischen Veltlin verbindet. PostAuto Graubünden verkehrt über die Bündner Pässe und in zahlreiche bekannte Ferienkurorte des Kantons. Die gelben Busse erfüllen zudem eine wichtige Aufgabe in Bezug auf regelmässige fahrplanmässige Verbindungen zu Ortschaften in abgelegenen Talschaften Graubündens. Die Autobahnen A13 bzw. A3 verbinden Chur sowohl Richtung Süden als auch Richtung Norden mit dem europäischen Fernstrassennetz.
Am Bahnhof Chur treffen sich sie Schweizerische Bundesbahn (SBB), die Rhätische Bahn (RhB), PostAuto Graubünden und sämtliche Linien der Stadtbus Chur AG. (Walter Schmid)