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Das sagte der Sozialist am Donnerstagabend bei einer Fernsehansprache im Pariser Elysée-Palast.
"Ich habe mich entschieden, nicht Kandidat bei der Präsidentschaftswahl zu sein", sagte der Sozialist. Zugleich verteidigte er die Bilanz seiner Amtszeit.
Der 62-Jährige ist so unbeliebt wie kein Präsident vor ihm in Frankreichs jüngerer Geschichte. Seine Zustimmungswerte sind verheerend. Umfragen zufolge wäre er bei einer Kandidatur im Frühjahr 2017 auf weniger als zehn Prozent der Stimmen gekommen und damit schon in der ersten Wahlrunde ausgeschieden.
Vielen Franzosen gilt er als zu zögerlich und nicht geradlinig genug. Die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit und die Wirtschaftschwäche werden nicht zuletzt auf seine Politik zurückgeführt.
Hollandes Sozialisten haben für Ende Januar eine Präsidentschaftsvorwahl angesetzt. Diese soll dem sozialistischen Kandidaten einen möglichst breiten Rückhalt sichern.
Der dem linken Parteiflügel zugehörige Ex-Wirtschaftsminister Arnaud Montebourg reichte am Donnerstag seine Kandidatur für die Vorwahl ein, der frühere Bildungsminister Benoît Hamon ist ebenfalls Kandidat. Auch Premierminister Manuel Valls schloss kürzlich angesichts der Unbeliebtheit des Präsidenten nicht mehr aus, in der Vorwahl anzutreten.
(SDA)