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Konjunktur
Mit dem Begriff Konjunktur werden die Schwankungen der Volkswirtschaft verstanden, die bedingt durch verschiedene Einflussbereiche zustande kommen.
Seinen Ursprung hat das Wort Konjunktur im lateinischen Sprachschatz, wobei die Bezeichnung Konjunktur als Ableitung des Wortes "coniunctura" anzusehen ist. Sowohl der Wortursprung "coniunctura" als auch die Ableitung "coniungere" sind sehr treffend gewählt, da sie mit "Verbindung" bzw. "verbinden" übersetzt werden. Da sich ein gesamtwirtschaftliches Bild aus den Faktoren Produktion, Zinssatz, Preise sowie Beschäftigung zusammensetzt und eine Volkswirtschaft anhand dieser Faktoren als grosses Ganzes betrachtet werden muss, ist die Volkswirtschaft eine Verbindung aus all diesen Aspekten.
Die Konjunktur einer Volkswirtschaft kann gemessen werden an der Stärke des sogenannten Bruttoinlandsproduktes. In der gängigen Praxis wird allgemeinhin von einem Konjunkturzyklus gesprochen, da die Veränderungen erfahrungsgemäss in wellenförmigen Veränderungen erfasst werden. Insbesondere die oberen sowie unteren Änderungspunkte werden bei dieser Messung besondere Priorität zugewiesen. Ein Konjunkturzyklus kennt insgesamt vier verschiedene Phasen, die selbstverständlich voneinander unterschieden werden müssen. Zu diesen Phasen gehört der Aufschwung, die Hochkonjunktur, der Abschwung sowie schlussendlich die Tiefphase.