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Gemäss der Geschäftsbedingungen von Oracle (Oracle Licence and Service Agreement, auch OLSA oder Oracle Lizenz- und Servicevertrag), die Sie bei jedem Lizenzkauf anerkennen, sind Sie als Lizenznehmer zur vertragskonformen Lizenzierung verpflichtet.
Das heißt im Klartext: Kaufen Sie zu wenige Lizenzen oder nutzen diese doppelt, riskieren Sie durch eine Unterlizenzierung strafrechtliche Konsequenzen und können zur Kasse gebeten werden.
Zu viele Lizenzen verursachen hingegen hohe IT-Kosten, die Sie durch eine passgenaue Lizenzierung sparen können. Wir unterstützen Sie gerne dabei, Ihre Oracle Lizenzen zu optimieren!
Eine Named User Plus Lizenz bezeichnet eine Person, die zur Nutzung der auf einem einzelnen Server oder mehreren Servern installierten Programme ermächtigt wurde – unabhängig davon, ob diese Person die Programme zu einem beliebigen Zeitpunkt tatsächlich nutzt. Ein maschinell betriebenes Gerät (z. B. Temperaturmessgerät) wird zusätzlich zu allen Personen, die zur Nutzung der Programme berechtigt sind, als ein Named User Plus gezählt, wenn das Gerät auf die Programme zugreift.
Wird Multiplexing-Hardware oder -Software (wie z.B. ein TP-Monitor oder ein Webserver) eingesetzt, so ist die Anzahl am Eingang (Frontend) des Multiplexers zu ermitteln. Die automatische Stapelverarbeitung von Daten zwischen zwei Rechnersystemen ist zulässig.
Um die Zahl der notwendigen Lizenzen berechnen zu können, benötigen Sie die genaue Anzahl der CPUs, der Cores und den CPU-Faktor. Der Faktor ist abhängig vom CPU-Typ und Hersteller. Alle Kerne der Multicore-CPUs müssen addiert werden, bevor die Summe mit dem passenden Faktor multipliziert wird. Nachkommastellen werden auf die nächste ganze Zahl aufgerundet, z.B. von 4,5 auf 5 CPU-Lizenzen.
Die Formel lautet: Summe der Cores * Faktor = Anzahl Lizenzen
Ein praktisches Beispiel wäre: Die Oracle Datenbank läuft auf einem Rechner mit 2 Quadcore-CPUs von AMD.8 * 0,5 = 4 Lizenzen
Die Prozessor Lizenz betrifft alle Prozessoren, auf denen die Oracle Programme installiert sind oder ablaufen. Auf Programme, die auf Prozessor-Basis lizenziert sind, dürfen ihre internen User (inklusive Beauftragte und Auftragnehmer) und ihre externen dritten User zugreifen. Es können beliebig viele User auf die Maschine zugreifen.
Bei der Standard Edition 1 und Standard Edition werden die mit einem Prozessor bestückten Steckplätze, genannt Sockets, unabhängig von der Anzahl der Prozessor-Cores lizenziert. Die Berechnung über die Faktoren kommt nur bei der Enterprise Edition zum Zuge.