Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03472.jsonl.gz/2268

Anhand von Kosten-/Leistungsrechnungen wird die Wirtschaftlichkeit von vier Betriebszweigen der Paralandwirtschaft (Arbeit für Dritte, Direktvermarktung, Tourismus und Dienstleistungen) untersucht, wobei die Arbeitsverwertung, d. h. der resultierende Stundenlohn, als Kriterium dient. Mit einem Fokus auf Betriebszweige mit einer Rohleistung zwischen Fr. 10 000.– und Fr. 100 000.– stehen 2339 Beobachtungen für die Analyse zur Verfügung. Während das Ausführen von Lohnarbeiten, d. h. Arbeit für Dritte, eine Arbeitsverwertung von Fr. 40.– erzielt, beläuft sie sich bei der Direktvermarktung auf Fr. 25.–. Tourismus erreicht Fr. 24.– und andere Dienstleistungen Fr. 17.–. Im Vergleich zum durchschnittlichen Stundenlohn in der Landwirtschaft (Fr. 16.–) sind paralandwirtschaftliche Aktivitäten wirtschaftlich mehrheitlich attraktiv. Gleichzeitig weisen die Betriebszweigbeobachtungen eine enorme Heterogenität hinsichtlich der erzielten Leistungen beziehungsweise der Kosten auf. Die bedeutendsten Kostenunterschiede sind beim Betriebszweig Arbeit für Dritte die Maschinenkosten, bei der Direktvermarktung die Direktkosten und bei Tourismus und Dienstleistungen die Arbeitskosten.
Der Landwirtschaftssektor als Ganzes erwies sich als robust gegenüber dem COVID-19-Schock. Doch wie wirkte sich die Pandemie auf die einzelnen Unternehmen dieses Sektors aus? Am Beispiel der Schweiz zeigen wir erstmals auf, wie Importeure landwirtschaftlicher Erzeugnisse die Pandemie wirtschaftlich überstanden haben.
Die agrarökonomische Forschung verwendet eine Vielzahl von Methoden und Ansätzen, um bestehende und neue politische Massnahmen zu beurteilen. Dies ist die Grundlage für eine Agrarpolitik, die nachweislich etwas bewirkt, also evidenzbasiert ist.
Agroscope hat die landwirtschaftlichen Veränderungen der letzten zwanzig Jahre in drei Schweizer Regionen untersucht und sie mit drei Visionen verglichen: Avenir Suisse, Schweizerischer Bauernverband sowie Vereinigung Landwirtschaft mit Zukunft.