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Einzig Deschwanden in den Punkterängen
Die Schweizer Skispringer kamen im finnischen Kuusamo nicht auf Touren.
Beim Weltcupspringen, das nach zahlreichen Verschiebungen wegen der zu starken Winde nach nur einem Durchgang gewertet wurde, erreichte Gregor Deschwanden mit 127,5 m und dem 30. Rang das Bestresultat des helvetischen Quartetts.
Simon Ammann als 37. (122,5 m), Killian Peier als 41. (117,5 m) und Andreas Schuler als 56. (100,5 m) mussten eine Enttäuschung hinnehmen. Insbesondere Ammann dürfte sich ärgern, denn er genoss flotten Aufwind.
Der Japaner Ryoyu Kobayashi feierte mit einem Flug auf 138,5 m seinen ersten Weltcupsieg. Als drittletzter Springer verdrängte er den Olympiasieger Kamil Stoch aus Polen von der Spitze. Der Deutsche Stephan Leyhe und der Russe Jewgeni Klimow, vor Wochenfrist in Wisla im 2. und 1. Rang klassiert, bekundeten als letzte Athleten Pech. Der Aufwind schlief wieder ein und liess ihnen keine Chance. Klimow wurde sogar nur 31., 0,1 Punkte hinter Deschwanden.
Mit einem Durchgang braucht man halt auch Glück. Dieses hatten zumindest die Organisatoren. Im Lauf des Tages war wegen des teilweise böenartigen Windes die Qualifikation abgesagt und der Wettkampfbeginn zweimal verschoben worden. Am Ende wurden die 65 Springer in einem Durchgang, aber ohne Komplikationen und Stürze durch den finnischen Wind gebracht.
Und einige waren sogar happy. Zu ihnen zählten beispielsweise der Deutsche Severin Freund, der nach 22 Monaten Wettkampfpause und zwei Kreuzbandrissen gleich wieder in die Punkte sprang, oder Gregor Schlierenzauer, der als Zwölfter bester Österreicher war.