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Johansen Individualisierte Auditive Stimulation
Forschung und Literatur
Possible Effects of Specific Auditory Stimulation (Johansen-IAS) on Language Development of a Group of Dyslexic Students
Abstract: A group of dyslexics with auditory processing difficulties showed significant improvements in language skills following intervention using non-linguistic auditory stimulation to enhance sensitivity and obtain a ‘healthy’ right ear advantage. Twenty–eight participants aged thirteen to seventeen years were divided into three groups: a dyslexic intervention group, a dyslexic control group and a non-dyslexic control group. The intervention used was Johansen Individualised Auditory Stimulation (Johansen IAS). The intervention group listened individually for ten minutes daily over fifteen to eighteen months to CDs of computer-generated music customised according to the results of their hearing tests. Improvements in technical reading (decoding) and spelling abilities in the dyslexic intervention group support a link between basic sensory perception skills and language-related skills at a phonological level. The study supports the use of non-linguistic auditory stimulation to optimise auditory perception, and the notion that such interventions benefit language in dyslexics whose auditory sensitivity and laterality is atypical. Further research is suggested to investigate the link between fundamental auditory processing abilities and our ability to learn and process language. The importance of assessing basic auditory perception, and the potential for its ‘re-education’ to optimise phonological awareness (widely accepted as a crucial process in literacy) is highlighted.
Musik & Sprache
Die Hörverarbeitung und -wahrnehmung für Sprache kann durch das Hören von Musik ...
...trainiert und verbessert werden, wobei die Beziehung sprachlicher und musikalischer Syntax als Grundlage dient. Einige Artikel zu Studien- und Forschungsarbeiten mit weiteren Literaturangaben haben wir für Sie zusammengefasst.
Sprechtraining...
...im Babyhirn
"Wenn ein Kleinkind sein erstes Wort spricht, ist dies für Eltern ein ganz besonderer Moment. Denn ihr bis dahin nur brabbelnder Nachwuchs beginnt nun, eines unserer wichtigsten Kommunikationsmittel zu meistern: die Sprache. Ein Experiment von US-Forschern liefert nun einen ganz neuen Einblick in das, was schon vor dem ersten Wort im Gehirn des Babys vor sich geht. Es zeigt, dass sich die Areale, die später für das Sprechen gebraucht werden, schon lange vorher "warmlaufen". Immer wenn das Kind Sprachlaute hört, feuern diese Sprechareale gleich mit - selbst wenn es Monate dauert, bis das Kind tatsächlich sein erstes Wort äußert." Lesen Sie weiter über Sprechtraining...
Hörtherapie
...von Dr. Kjeld Johansen
"Überall in Dänemark (aber auch in anderen europäischen Ländern) ist man im vollen Gange, Einsparungen in Schulen vorzunehmen, die Schüler mit besonderem Förderbedarf unterrichten. Dies geschieht trotz der gleichzeitig festgestellten Tatsache, dass die Anzahl der Schüler mit besonderem Förderbedarf steigt. Dabei handelt es sich um Schüler mit Diagnosen wie Legasthenie, ADHD, Asperger, autismusähnliche Störungsbilder etc." Lesen Sie weiter über Hörtraining...
"Hören und Lernen"
...von Dr. Kjeld Johansen
"Die Behauptung, dass das Hörvermögen eines Kindes für den Lernprozess von grundlegender Bedeutung ist, überrascht wenig. Dass jedoch bereits geringe Hörverminderungen sich auf viele Verhaltensaspekte auswirken können, ist vielleicht weniger bekannt ebenso wie die Tatsache, dass Abweichungen von der optimalen Hörkurve bei Kindern und Erwachsenen gefunden werden, deren Probleme die ganze Bandbreite von Diagnosen abdecken wie Legasthenie, ADHS, Autismus, Depression und Schizophrenie."
"Hörprobleme"
...von Dr. Kjeld Johansen
"Hörprobleme, Zentrale Hörverarbeitungsprobleme, Sprachstörungen und Hörtraining"
"Wissenschaftler mehrerer Diszipline (Erziehung, Psychologie, Sprechen und Sprache) sind übereinstimmend der Auffassung, dass die Hälfte der Population mit spezifischen Leseschwierigkeiten dieses Problem geerbt haben. Doch was mag die Ursache des Problems bei der anderen Hälfte sein? Wir wissen inzwischen, dass die Mehrzahl der Personen mit spezifischen Leseschwierigkeiten (Legasthenie) – mit oder ohne Vorkommen des Problems in der Familie – spezifische phonologische / phonemische Schwierigkeiten mit der Wahrnehmung und Produktion von Sprache hatten."
Lesen Sie hier weiter über Hörverarbeitungsauffälligkeiten...
"Buchstabenkinder"
...von Dr. Kjeld Johansen
"Seit etwas mehr als hundert Jahren sind Kinder und Erwachsene mit Schwierigkeiten, geschriebene Buchstaben (Grapheme) mit dem Lautsystem der Sprache (Morpheme) in Übereinstimmung zu bringen, thematisiert und beschrieben worden. 1887 führte ein deutscher Ohrenarzt die Bezeichnung „Legasthenie“ ein, um den Verlust der Lesefertigkeit, verursacht durch eine Hirnschädigung oder durch Krankheit, zu beschreiben. Bereits 1895 und 1896 schrieben zwei englische Ärzte, James Hinshelwood und W.Pringel Morgan, über angeborene Wortblindheit. (Das war im gleichen Jahr, in dem Marconi die Radiotelegraphie erfand und zwei Jahre bevor Valdemar Poulsen das Patent für sein Tonbandgerät erhielt)."
Dr. Kjeld Johansen
" Wo sind die Beweise?"
"Diese Frage stellt sich oft, wenn die Auswirkung nonverbaler Stimulation (Klang-/Musiktherapie) diskutiert wird. Es gibt Beweise! Zwar ganz sicher nicht viele, weil Sprachwissenschaftler sich im allgemeinen dagegen wehren, Untersuchungen über Klang-/Musiktherapie durchzuführen, da der Gedanke an etwas anderes als sprachliche Stimulation bei Sprachschwierigkeiten gegen deren „Überzeugung“ verstößt. Aus Mangel an Beweisen muss man sich an Indizien halten. Von denen gibt es zum Ausgleich viele, allerdings sind sie nicht von Sprachwissenschaftlern, sondern von Musikwissenschaftlern erbracht."