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Die Geburt von Johannes dem Täufer löste überall Freude aus. Niemand hatte es für möglich gehalten, dass Elisabeth im hohen Alter noch Mutter würde. Man brachte Geschenke, sprach über den Namen und rätselte über das Wunder der Geburt und der eigenartigen Begleitumstände: «Alle, die es hörten, nahmen’s zu Herzen und sprachen: Was meinst du, will aus diesem Kindlein werden?» (Lk 1,66). Zu dieser Verwandtschaft gehörte auch Maria, die werdende Mutter Jesu. Es heisst in Lukas 1,36: «Siehe, Elisabeth, deine Verwandte, ist auch schwanger mit einem Sohn.» Wahrscheinlich war Maria sogar bei der Geburt des Johannes dabei (Lk 1,39.56). Bei jener Geburt wurde ein Freudenfest gefeiert, während die gleiche Verwandtschaft bei der Geburt Jesu keinen Ton von sich gab. Und in Bethlehem hatte man auch keinen Platz für das Ungeborene. Einen Stall bot man der werdenden Familie an. Als Gott auf diese Erde kam, hatte man keinen Raum für ihn.
Philip Yancey schreibt in «Der unbekannte Jesus»:
«Malcolm Muggeridge hat in seinem Buch ‹Jesus, der Mann, der lebt› darauf hingewiesen, dass es in der heutigen Zeit, mit Kliniken für Familienplanung, die bei ‹Fehlern› behilflich sind, extrem unwahrscheinlich sei, dass Jesus unter solchen Bedingungen überhaupt geboren würde. Marias Schwangerschaft, keine finanzielle Absicherung und der Kindsvater unbekannt – das wäre ein klarer Fall für Abtreibung gewesen. Und ihre Behauptung, durch den Heiligen Geist schwanger geworden zu sein, hätte eine psychiatrische Behandlung nach sich gezogen, was die Notwendigkeit einer Abtreibung noch erhärtet hätte.»
Wie sieht es bei uns aus? Haben wir in unserem Herzen Platz für Jesus Christus?
Samuel Rindlisbacher