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Soziale Kognition
Wie Menschen über sich selbst und die soziale Welt denken; genauer gesagt, wie sie soziale Informationen auswählen, interpretieren, erinnern und nutzen, um Urteile zu fällen und Entscheidungen zu treffen.
Automatisches Denken
Als automatisches Denken bezeichnet man nicht bewusstes, unbeabsichtigtes, unwillkürliches und müheloses Denken.
Kognitives Schema
Unser Wissen über Kategorien, mentale Repräsentationen (Informationen und Erwartungen, die wir über Objekte und Menschen gespeichert haben)
Zugänglichkeit von Schemata
Zugänglichkeit ist das Ausmass, in dem Schemata und Begriffe gedanklich im Vordergrund stehen und daher aller Wahrscheinlichkeit nach bei der Beurteilung der sozialen Welt Verwendung finden.
Priming
Als Priming bezeichnet man einen Prozess, bei dem vorhergehende Erfahrungen die Zugänglichkeit eines Schemas, einer Persönlichkeitseigenschaft oder eines Konzepts erhöhen.
Sich selbst erfüllende Prophezeiung
Als sich selbst erfüllende Prophezeiung bezeichnet man den Vorgang, bei dem die Erwartungen, die eine Person in Bezug auf eine andere hat, ihr Verhalten dem anderen gegenüber beeinflussen, woraufhin sich der andere im Einklang mit den ursprünglichen Erwartungen verhält und damit die Erwartungen erfüllt.
(Urteils)Heuristik
Als Urteilheuristik bezeichnet man mentale Abkürzungen, die Menschen nutzen, um schnell und effizient zu Urteilen zu kommen.
Verfügbarkeitsheuristik
Als Verfügbarkeitsheuristik bezeichnet man eine mentale Faustregel, mit deren Hilfe Menschen ein Urteil aufgrund der Tatsache fällen, wie leicht sie etwas aus dem Gedächtnis abrufen können.