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Supermarine Spitfire Mk. 9 (RAB-PV181)
Die Supermarine Spitfire mit der früheren Kennung RR232 wurde von Vickers Armstrong gebaut und an die Royal Air Force (RAF) im Oktober 1944 als "HF.IX" Höhenjäger geliefert.
Die Spitfire wurde 1948 an die südafrikanische Luftwaffe (SAAF) mit der Bezeichnung '5632' verkauft und zuletzt von Lt. Ron Beamish von 2 Sqdn. geflogen. 1954 wurde die Maschine ausser Betrieb genommen, nachdem die Zelle abgeflogen war. 1976 wurde die Spit von dem australischen Sammler Peter Sledge gekauft und auf den statischen Displaystandard restauriert.
Die Spitfire RR232 schaffte es 1986 zurück nach Großbritannien, als der Warbird von Charles Church gekauft wurde, der wiederum die Zelle an Jim Pearce von Sussex Spraying Services verkaufte. Im Jahre 2001 kaufte Martin Phillips das Flugzeug mit der Absicht, es wieder in den flugtüchtigen Zustand zu bringen. Dieses Vorhaben dauerte dann 13 Jahre!
Mit Teilen, die aus unzähligen Orten auf der ganzen Welt stammten, ist die Restaurierung dieser Spitfire eine Geschichte für sich selbst. Einer der Flügel zum Beispiel wurde aus einer Hecke in der Nähe einer Kneipe bei Exeter gerettet. Mit einem komplett revidierten Merlin-Motor und dem Segen der Zivilluftfahrtbehörde (CAA) stieg die Spitfire RR232 unter dem Namen 'City of Exeter' im Dezember 2012 wieder in den Himmel.
Im Jahre 2017 fand die Spitfire eine neue Heimat in Norwegen, wo sie mit der Kennung RAB PV181 zu Ehren des norwegischen Fliegerasses Rolf Arne Berg mit der originalen Lackierung versehen wurde. Rolf Arne Berg flog bei der Royal Air Force in einer vornehmlich von Norwegern betriebenen Fliegerstaffel, der 331 Squadron. Als einzigem Piloten dieser Staffel war es ihm erlaubt, eine spezielle Lackierung an der Maschine anzubringen. Er wählte dabei die Farben der norwegischen Fahne, die an beiden Flügeln angebracht der Maschine einen einzigartigen 'Look' verlieh. Die Maschine wurde anlässlich der Sola Airshow am 10. und 11. Juni 2017 im norwegischen Stavanger vorgeflogen.
Quellen: