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BMW M3 E30
Der BMW M3 diente zunächst als Basisfahrzeug für die Homologation in der Gruppe A und wurde einer der erfolgreichsten Renn-Tourenwagen aller Zeiten, so etwa in der DTM. Das Fahrzeug wurde von der BMW M GmbH, einer Tochterfirma von BMW, entwickelt und produziert.
Der BMW M3 war als zweitürige Limousine und als Cabriolet lieferbar. Die Karosserie weist für beide Varianten ausgestellte Kotflügel für das verbesserte und verbreiterte Fahrwerk mit größerer Bremsanlage und 5-Loch-Naben anstelle der mit 4 sowie nur an der Limousine einen Heckscheibenaufsatz mit flacher stehender Heckscheibe samt erhöhtem Kunststoff-Kofferraumdeckel mit Spoiler auf. Die Karosserieänderungen entsprachen dem Zeitgeist und hatten als Hauptgrund speziell bei der Limousine eine Verbesserung der Aerodynamik zur Folge. Als Triebwerk wurde ein vom Sechszylinder des BMW M1 abgeleiteter Vierzylinder-Vierventil-Motor mit 2302 cm³ 143–158 kW (195–220 PS), später 2453 cm³ (175 kW/238 PS im Sport Evolution 2) und der Bezeichnung S14 eingesetzt. Das Konzept für diesen Motor stammt von Paul Rosche, auch bekannt als „Nocken-Paule“, welcher ursprünglich nur aus Personalmangel zur Nockenentwicklung versetzt wurde. Das hochdrehende Triebwerk leistete zunächst ohne Kat. 147 kW (200 PS) und ab 1987 mit Kat. 143 kW (195 PS). In der damaligen DTM als Touren-Rennwagen sogar bis zu 276 kW (375 PS).
Bei Exportmodellen für den italienischen Markt wurde dieser Motor aufgrund der dortigen Steuergesetze auf zwei Liter Hubraum verkleinert und als 320is mit 141 kW (192 PS) in der normalen E30-Karosserie ohne die fahrwerksspezifischen Änderungen des M3 angeboten, wenige Exemplare von der viertürigen Version existieren ebenfalls.