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Die UNO ist zufrieden mit dem Schweizer Einsatz in der Entwicklungs-Zusammenarbeit. "Es ist sehr wichtig, so starke Unterstützung von der Schweiz zu bekommen", sagte die Leiterin des UNO-Entwicklungsprogramms, Helen Clark, am Mittwoch in Bern.
"Wenn alle Staaten ihre Budgets für die Entwicklungshilfe so weit erhöhten, wie die Schweizer Regierung es vorschlägt, wäre ich glücklich", sagte Clark nach einem offiziellen Treffen mit Aussenministerin Micheline Calmy-Rey.
Der Bundesrat hatte im September dem Parlament vorgeschlagen, die Mittel für die Entwicklungs-Zusammenarbeit bis 2015 von 0,47 auf 0,5 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) zu erhöhen. Damit läge die Schweiz über dem Durchschnitt der OECD-Länder von 0,48 Prozent, allerdings unter den von der UNO geforderten 0,7 Prozent des BNE.
Clark wie auch Calmy-Rey betonten die guten Beziehungen zwischen der Schweiz und dem UNO-Entwicklungsprogramm (UNDP), das in der ganzen Welt 166 Hilfsprogramme führt.
Die Schweiz unterstützte das UNDP im letzten Jahr mit 72 Millionen Franken, 2010 sollen die Beiträge laut dem Aussendepartement in derselben Grössenordnung liegen. Damit ist das Land laut Clark das neuntwichtigste Geberland.
Zufrieden äusserte sich Clark über den UNO-Millenniumsgipfel, der letzte Woche zu Ende gegangen war. "Wir haben hart gearbeitet und sind vom positiven Geist des Gipfels ermutigt", sagte Clark.
swissinfo.ch und Agenturen