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Die Risiken von negativen Ereignissen, wie Unfällen und Naturkatastrophen, welche unsere Gesundheit und unseren Besitz gefährden, wurden in früheren Zeiten meist innerhalb von Grossfamilien getragen. Man unterstützte sich gegenseitig und half vor allem den Schwächeren. Einige Leute bildeten auch Gefahrengemeinschaften. Gefahrengemeinschaften wurden von Leuten gebildet, welche sich in der gleichen Gefahrensituation befanden.
In beiden Fällen, in der Grossfamilie sowie in der Gefahrengemeinschaft, wurden die Schäden von unangenehmen Ereignissen gemeinsam getragen. Somit minimierte man das Risiko vom Verlust in einem Schadenfall. Falls beispielsweise ein Familienmitglied erkrankte, sorgten sich andere Familienmitglieder um den Kranken. Dasselbe galt bei einer Gefahrengemeinschaft. Falls ein Mitglied Schaden nahm, kamen alle gemeinsam für den Schaden auf.
Der Unterschied zwischen Grossfamilien und Gefahrengemeinschaften liegt darin, dass man sich innerhalb der Familie freiwillig unterstützt und füreinander sorgt, hingegen bei einer Gefahrengemeinschaft verpflichtet man sich gemeinsam für allfällige Schäden aufzukommen.
Heutzutage haben die Versicherungsgesellschaften als professionelle Organisation das Bilden von Gefahrengemeinschaften übernommen.
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