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Der Porsche 911 Carrera RSR ist ein Kind von FIA-Reglementsänderungen in den 70er Jahren aus welchen sich Porsche entschloss für die Markenweltmeisterschaft einen neuen Rennwagen basierend auf dem Porsche 911 Carrera RS 2.7 zu entwickeln und erproben. Dieser wurde bereits 1972 als Homologationsmodell in Kleinserie produziert. Die Leitung für dieses Projekt hatte Norbert Singer inne und der daraus resultierende Rennwagen wurde mit dem Kürzel RSR versehen – dem Porsche 911 Carrera RSR.
Der Porsche 911 Carrera RSR 2.8 entsprach dem Gruppe 4 Reglement der FIA und definierte sich äusserlich über breitere Kotflügel damit auch breitere Reifen darunter Platz fanden. Der für den Carrera RS typische Entenbürzel genannte Heckspoiler blieb auch dem RSR erhalten. Der Porsche 911 Carrera RSR 3.0 repräsentierte eine Weiterentwicklung auf Basis des Carrera RSR 2.8. und wurde 1973 und 1974 in der Markenweltmeisterschaft eingesetzt. Technisch war die Erhöhung des Hubraums des Sechszylinder Boxermotors die markanteste Änderung.
Private Teams setzten den Porsche 911 Carrera RSR von 1973 bis 1981 in verschiedenen internationalen Meisterschaften ein, in Nordamerika sogar bis 1985. Heutzutage sind diese Porsche 911 Carrera RSR gern und oft gesehene Gäste an Bergrennen für historische Sport- und Rennwagen, wie zuletzt am 2021 Bernina Gran Turismo oder an der 17. Ausgabe der Classic Car Arosa.