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Im Grunde hat Poul Henningsen (1894 bis 1967) nur ein Produkt geschaffen, das aber in unendlich vielen Variationen.
Schon in den 20er Jahren empfand er das pure elektische Licht als ungemütlich, ersann Abschirmungen aus
gestaffelten Schalen - so erfolgreich, dass "PH"-Leuchten in seiner Heimat Dänemark fast über jedem Esstisch hingen.
In den 50ern entdeckten dann auch die Deutschen deren Charme; original "Zapfen" oder "Artischocken" aus jener
Zeit sind heute teure Sammlerstücke.
Dabei empfand sich Henningsen nur teilweise als Gestalter, mindestens ebenso als Kunstkritiker und Satiriker.
Selbstironisch kommentierte er seine Leuchten: "Eigentlich sind es ja nur ein paar Schüsseln und Teller übereinander!"