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Der Schwarze Heilbutt (lateinisch: Reinhardtius hippoglossoides) ist ein grosser Plattfisch, der vornehmlich in kalten Gewässern mit einer Temperatur von -1,5° bis 4,5° Celsius lebt.
Der Körper des Schwarzen Heilbutts ist langgestreckt und seitlich stark abgeflacht. Die Augen liegen beide auf der Körperoberseite. Seine Körperfärbung ist dunkelbraun pigmentiert. Im Gegensatz zu anderen Plattfischen ist beim Schwarzen Goldbutt auch die untenliegende Blindseite eingefärbt, wenn auch etwas heller.
Der Schwarze Heilbutt lebt sowohl am Meeresboden als auch in den höheren Gewässerschichten des offenen Meeres. Er ernährt sich von Fischen wie Kabeljau, kleineren Barschen und Krustentieren.
Das Fleisch des Heilbutts ist hervorragend geeignet zum Grillieren, Braten oder Dämpfen.
Da es leicht wässrig ist, bekommt ihm auch das Räuchern sehr gut. Bei diesem Prozess trocknet das Fleisch leicht aus. Geräucherten Heilbutt kann man sehr sehr gut zum Veredeln von Salaten, Terrinen oder Mousse verwenden.
Geschmack und Konsistenz
Das Fleisch des Schwarzen Heilbutts ist weiss, besonders zart und sehr fettreich. Aus diesem Grund gilt es als spezielle Delikatesse.
Fangmethode
Hacken und Langleinen
Bei der Langleinenfischerei werden an einer aus Kunststoff hergestellten Grundleine unzählige mit Köderhaken versehene Nebenleinen ausgelegt. Langleinen können bis zu 130 Kilometer lang sein. Die Anzahl der Köder und Länge der Leine variieren allerdings stark.
Als Köder werden hauptsächlich Makrelen oder Tintenfische verwendet. Zielfischarten sind zumeist hochwertige Speisefische.
Die Vorteile dieser Fischereimethode sind die im Vergleich zur Netzfischerei geringen Verletzungen der Zielfische und keine Beschädigung des Meeresbodens. Negativpunkt dieser Fangmethode ist die relativ hohe Beifangquote.