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Nach dem Verkauf der «Financial Times» nach Japan will die britische Gruppe auch ihren Anteil am «Economist» abgeben. Die Zeitschrift gehört zu den renommiertesten Wirtschaftsmagazinen der Welt.
Nach dem angekündigten Verkauf der «Financial Times» will die britische Pearson-Gruppe auch ihren Anteil am Wirtschaftsmagazin «The Economist» loswerden. Wie Pearson am Samstag bestätigte, ist die Gruppe in Gesprächen über einen Verkauf.
Zuvor hatten mehrere Medien berichtet, der Konzern wolle seinen Anteil von 50 Prozent an der «Economist»-Muttergesellschaft an die übrigen Anteilseigner veräussern.
Auflage von 1,6 Millionen Exemplaren
Unter anderem gehören Anteile der Bankiersfamilie Rothschild und der italienischen Unternehmerfamilie Agnelli. Der «Economist» ist eines der renommiertesten Wirtschaftsmagazine der Welt und hat eine Auflage von 1,6 Millionen Exemplaren.
Im vergangenen Geschäftsjahr machte die Gruppe, zu der neben der Zeitschrift diverse weitere Informationsangebote auch für Unternehmenskunden gehören, einen operativen Gewinn von 60 Millionen Pfund (89,4 Millionen Franken).
«Financial Times» an Nikkei-Gruppe verkauft
Erst vergangene Woche hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass es die Traditionszeitung «Financial Times» für 844 Millionen Pfund an die japanische Mediengruppe Nikkei verkauft. Die Transaktion muss aber noch von den Wettbewerbsbehörden genehmigt werden.
(sda/gku)