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Die Aktionswochen "Die Schweiz gegen Menschenhandel" fanden vom 17. Oktober bis zum 3. November statt. Ziel war es, die breite Öffentlichkeit über das Thema Menschenhandel zu informieren. Dazu fanden verschiedene Veranstaltungen in mehr als 10 Kantonen statt. Die Aktivitäten der Woche waren breit abgestützt durch 26 Institutionen die gemeinsam gegen den Menschenhandel vorgehen, unter anderem Bund, Kantone, Internationale Organisationen, Mitglieder Zivilgesellschaft und Hochschulen.
Die Wochen gegen Menschenhandel fanden 2017 zum dritten Mal statt.
- IOM und ihre Partnerorganisationen haben im Zuge des 18. Oktober 2012 eine nationale Konferenz organisiert unter dem Titel: «Was wird in der Schweiz unternommen um den Menschenhandel zu bekämpfen?». Der Höhepunkt des Tages war dabei die Präsentation des ersten Nationalen Aktionsplans gegen den Menschenhandel (2012-2014) durch Frau Bundesrätin Simonetta Sommaruga.
- Im darauffolgenden Jahr fand die erste Schweizer Aktionswoche gegen Menschenhandel statt (18. – 25. Oktober 2013). Während 8 Tagen führten staatliche und nicht-staatliche Partner in 12 Kantonen 18 themenspezifische Informationsveranstaltungen durch, welche von über 2000 Personen besucht wurden. Die Initiative erhielt viele positive Rückmeldungen und konnte ein grosses mediales Echo in der ganzen Schweiz erzeugen. Aufgrund dieses Erfolges organisierte IOM Bern zwischen dem 14. und 21. Oktober 2015 eine zweite Schweizer Aktionswoche gegen Menschenhandel. Unter der Federführung von 18 engagierten Akteuren der kommunalen, kantonalen und nationalen Ebene wurden unter anderem Ausstellungen, Podiumsdiskussionen, Filmvorführungen, Konferenzen, Theateraufführungen und Plakatkampagnen durchgeführt, um auf die schweren Verletzung der Menschenrechte durch Menschenhandel hinzuweisen. Insgesamt wurden 12 Veranstaltungen in 7 Kantonen organisiert.
Seit 2012 wurden abwechselnd Aktionstage und -wochen organisiert um auf den Europäischen Tag gegen Menschenhandel hinzuweisen. Jeweils am 18. Oktober der Jahre 2014 und 2016 hat IOM Bern Filmvorführungen organisiert, in denen verschiedene Aspekte des Menschenhandels beleuchtet und anschliessend in Podiumsdiskussionen von nationalen und internationalen Experten aufgegriffen wurden. Ebenfalls im Rahmen des 18. Oktobers 2016 wurde die Postkarte «Wonderland» entworfen. Die 19'000 gedruckten Exemplare wurden in den grösseren Schweizer Städten (Genf, Lausanne, Bern, Basel und Zürich) verteilt.