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Nothilfe für Kinder im Libanon
Die Ordensgemeinschaft der Karmeliten führt im Norden Libanons mehrere Schulen, deren Weiterbestehen durch die politische, wirtschaftliche und gesundheitliche Krise in Frage gestellt sind. Der Provinzial der Karmeliter, Pater Raymond Abdo, bittet um Hilfe.
Schülerinnen und Schüler der Karmelitenschule in Kobayat
«Seit 2019 lebt der Libanon im Krisenmodus, der sich weiter verschärft. Vor einem Jahr haben die Banken alle Konten blockiert und zahlen nur noch kleinere Beträge und nur in libanesischer Währung aus. . Dies gilt auch für die Konten unserer Ordensgemeinschaft. Von 2018 bis 2021 hat sich die Kaufkraft im Libanon um 90 Prozent verringert.
Die Familien unserer Schülerinnen und Schüler sind von schon Jahre anhaltenden Wirtschaftskrise massiv betroffen, die durch die Pandemie noch zusätzlich verschärft wird. Immer weniger Familien können die Schulgebühren ihrer Kinder bezahlen. Von Seiten des libanesischen Staates können wir keine Unterstützung erwarten.
Pater Raymond (Mitte) bittet um Hilfe
Von der französischen Regierung haben wir einen einmaligen Betrag über 30.000 Euro für unsere Primarschule in Tripolis erhalten, und einen weiteren Betrag über 77 Millionen libanesischen Pfund (10’000 Dollar) für die gleiche Schule. Das ist eine grosszügige Hilfe, aber unsere existenzbedrohenden Probleme sind damit nicht gelöst. Deswegen sind wir auf weitere Spenden angewiesen, damit wir unsere Bildungsauftrag weiterführen können.»
Pater Raymond Abdo, Provinzial der Karmeliten im Libanon