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Die Luzerner Sozialhilfequote blieb 2019 bei 2,4 Prozent, wie Lustat Statistik Luzern am Donnerstag mitteilte. Im Vorjahresvergleich kamen 26 Personen dazu. Luzern steht damit besser da als die Gesamtschweiz aber schlechter als der Zentralschweizer Durchschnitt, der bei 1,9 Prozent lag.
Laut Lustat erhöhen ein tiefes Bildungsniveau und alleinerziehende Eltern das Risiko auf Sozialhilfe. Während bei den verheirateten Paaren 1,1 Prozent Sozialhilfe bezogen, waren es 21,1 Prozent bei Haushalten, in denen ein alleinerziehender Elternteil mit seinen Kindern zusammenlebt.
Fast ein Drittel der Sozialhilfebeziehenden ist erwerbstätig, 18,3 Prozent arbeiteten gar Vollzeit. Vor allem bei Vollzeiterwerbstätigen oder Personen mit einem Pensum ab 50 Prozent habe sich der Bedarf an Sozialhilfeleistungen erhöht. In den letzten fünf Jahren wuchs der Anteil jener Personen, die trotz Erwerbstätigkeit auf Sozialhilfe angewiesen sind.
(sda)