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Auf der ISSCC hat Intel vergangene Woche hinter verschlossenen Türen die ersten Quad-Core Server-CPUs demonstriert. Damit prescht Intel aggressiv vor, um AMD zu zeigen, dass man imstande ist, die technologische Führerschaft wieder zu übernehmen.
Die CPUs basieren auf der neuen Mikroarchitektur, die noch immer keinen eigenen Namen hat. Dieses Geheimnis wird der Prozessorhersteller vermutlich auf dem bevorstehenden Intel Developer Forum Anfang März lüften. Die Demonstration bestand aus einem Dual-Socket System mit zwei Quad-Core CPUs. Angaben von Intel zufolge sollen diese CPUs dennoch weniger Strom als heutige Single-Core CPUs benötigen. Bis zum Ende dieses Jahrzehnts sollten zehn Prozessorkerne in einem Package möglich sein, in zehn Jahren rechnet Intel mit über 100 Kernen. Die aktuelle Architektur skaliert zumindest bis zu 32 Kernen, wenn nicht mehr.
Damit kommt man AMD zuvor, denn AMD wird erste Quad-Core Prozessoren erst später in diesem Jahr demonstrieren. Diese CPUs mit dem Codename Clovertown werden allerdings erst Anfang 2007 als Intel Xeon Prozessoren für Server zum Erwerb verfügbar sein. AMD hat erste Quad-Cores für einen ähnlichen Zeitraum angekündigt.
Wann die beiden Prozessorhersteller erste Quad-Cores für Desktop-PCs bringen werden, ist zur Zeit noch unklar. Intel räumt ein, dass die Steigerung der Anzahl an Rechenkernen bei Prozessoren für Endkunden langsamer voranschreiten wird.