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UBS wäre der Mehrheitsaktionär des Joint Ventures mit einem Anteil von 50,01 Prozent, wie die Unternehmen am Montag mitteilten. Das gemeinsame Unternehmen soll in Brasilien, Argentinien, Chile, Paraguay, Peru und Uruguay tätig sein.
Der Vereinbarung zufolge würde UBS Zugang zu den Firmenkunden der Banco do Brasil erhalten, während die brasilianische Bank von den globalen Ausführungsdiensten und Vertriebsmöglichkeiten der Schweizer Bank profitiert. Beide Banken sollen Vermögenswerte in das Joint Venture einbringen. Die Konditionen werden noch verhandelt.
Die Banco do Brasil, der grösste Vermögensverwalter des Landes, hat keinen eigenen Broker für den Handel mit Aktien oder Derivaten. Nach Angaben des Kapitalmarktverbands Anbima verwaltete die Bank aus Brasilia Ende Juli Vermögen im Wert von 1 Billion Real (238 Milliarden Franken). Der Broker-Dealer von UBS, der seit 2014 die Nummer 1 im brasilianischen Aktienhandel war, belegt Daten von Bloomberg zufolge in diesem Jahr den zweiten Platz.
(AWP/Bloomberg)