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Programm 2018
Annika Chambers
Annika Chambers kann ihre Liebe zur Musik bis in ihre frühe Kindheit zurückverfolgen, denn sie wuchs mit dem Gesang in der Kirche auf.
Während der Zeit, in der sie in der US-Army diente, erkannte Chambers das Geschenk, das sie besass. Ein Oberst hörte sie singen und fragte sie, ob sie nicht die Nationalhymne während einer Zeremonie singen wolle. Sie war auf Anhieb der Hit und die erste Wahl für alle weiteren Musikveranstaltungen. Sie gewann auch den Talentwettbewerb ihrer Einheit. Von da an wurde Chambers Mitglied einer Tourneeband, die durch den Kosovo und den Irak tourte und dabei zu einer willkommenen Stärkung der Truppenmoral beitrug. Im Jahre 2011 kehrte sie nach Houston zurück und in der Folge entstand die Annika Chambers And The House Rules Band.
Die Zuhörerschaft mochte ihre Kombination aus Blues und Soul und wurde zunehmend aufmerksam auf diese Powerstimme hinter dem Mikrofon. Unter ihren Bewunderern waren der Bassist Larry Fulcher und der Produzent und Sänger Richard Cagle (Montrose Records). Ende 2014 eroberte Chambers Debütalbum «Making My Mark» die Blues Charts in den USA und Europa. Dieser überwältigende Erfolg brachte Annika Chambers die begehrte Nominierung zur «Best New Artist 2015» des Blues Music Award (BMA) ein. Auch ihr zweites Album, «Wild & Free», erbrachte weiteren Erfolg in den Billboard Blues Charts.
Festivalveranstalter in Südamerika und Europa reissen sich darum, Annika Chambers in ihrem Programm präsentieren zu können. Chambers hat eine tiefe Leidenschaft, die nächste Musikergeneration zu unterstützen und zu inspirieren. Wenn sie auftritt, macht sie auch immer gerne wieder Abstecher in Klassenzimmer, um über den Blues zu sprechen.
Barrelhouse Jazzband mit Lilly Thornton
From Basie to Beatles
Die Barrelhouse Jazzband, seit 65 Jahren aktiv und Aushängeschild des Jazz in Deutschland, lädt Sie ein zu einer musikalischen Reise durch die Geschichte des klassischen Jazz und Swing ein. «Start» ist die Musik, die in New Orleans kreiert wurde, und die in der Musik der Combos um Pianist «Count» Basie einen swingenden Höhepunkt fand. Eine weitere Station, rund 3 Jahrzehnte später, ist eine Komposition des vom Jazz beeinflussten Paul McCartney, «Let It Be». In der Version der Barrelhouse Jazzband klingt der Beatles-Hit so «als ob King Oliver von den Beatles geträumt hätte – und die Barrelhouse Jazzband lässt den Traum erklingen» (Pressestimme). Doch die Reise führt noch weiter, bis zu den aktuellen Werken des Bandtrompeters Horst Schwarz, die von Funk und karibischen Rhythmen inspiriert wurden und die Musikszene im New Orleans des 21. Jahrhunderts wiederspiegeln. Bei der Barrelhouse Jazzband darf man auch nach 65 Jahren gespannt sein, wohin sie die musikalische Reise noch führen wird.
The Blues Overdrive
Preisgekrönter Blues mit internationaler Klasse.
Das ist die dänische Erfolgsband The Blues Overdrive. Die Band The Blues Overdrive wird momentan als einer der coolsten und sich am schnellsten entwickeltsten musikalischen Acts in der europäischen Bluesszene angesehen. Die Band hat fantastische Rezensionen von renommierten Fachzeitschriften auf der ganzen Welt bekommen. Ihr neues Album «Clinch», mit dem grossartigen Duke Robillard, wurde weltweit gespielt und es gewann überraschenderweise den Preis «Album des Jahres» beim Europäischen Blues Award in London.
2013 wurde der preisgekrönten Band auch vom deutschen Magazin «Wasser Prawda» der Preis für «das Debütalbum des Jahres» verliehen. In den letzten Jahren ist die Band mit grossem Erfolg als Headliner bei internationalen Blues Festivals in ganz Europa aufgetreten und ihre Musik wurde bei Radio- und TV-Programmen in über 40 Ländern ausgestrahlt.
JazzCube
JazzCube, die mobile Oldtime-Formation
JazzCube entspringt im wahrsten Sinne des Wortes immer wieder auf's Neue dem Würfelbecher. Eine Musikerkartei bildet dabei die Grundlage für immer wieder neue und spannende Besetzungen. JazzCube nimmt Sie mit auf eine Reise durch die Jazzgeschichte der 20er- bis 50er Jahre des letzten Jahrhunderts. Bekannte Komponisten wie Armstrong, Ellington oder Basie kommen nicht zu kurz. Aber auch unbekanntere Komponisten finden im Programm von JazzCube ihren Platz. Mit seinen Freunden präsentiert Ihnen der Trompeter, Flügelhornist, Komponist und Arrangeur Philipp Rellstab ein abwechslungsreiches Programm der Jazzgeschichte, gewürzt mit einer guten Prise Humor. In Zofingen fungiert die Band als mobile Oldtime-Formation und unterhält die Zuhörer zwischen den eigentlichen Bühnenacts vor den Bühnen und auf den verschiedenen Plätzen.
Mama Shakers
Beim Nachwuchswettbewerb des Jazzfestivals in Megève/Frankreich (Mai 2017) gewannen sie den 1. Preis der Jury und wurden vom Publikum zu beliebtesten Band des Festivals gewählt, unter 20 Bands aus ganz Europa. Die fünf jungen, temperamentvollen Künstler kommen aus Frankreich, Schweden und der Türkei, haben sich in Paris kennengelernt und aus Liebe zum ganz alten, wilden Jazz der «Roaring Twenties» vor 2 Jahren diese Band gegründet. Sie spielen eine bunte Mischung aus tanzbaren Jazz- und Bluestiteln der 20er und 30er Jahre, gewürzt mit Gesangseinlagen aus dem Fundus des Jazz, Blues und Chanson. «Wild Songs from the Roaring Twenties» heisst die erste CD – der Titel stimmt!
Die Besetzung:
Angela Strandberg – Gesang, Trompete, Waschbrett
Ezgi Sevgi Can – Klarinette, Gesang
Baptiste Hec – Gitarre, Mundharmonika, Gesang
Adrienne Malamaire – Kontrabass, Gesang
Benjamin Stern – Banjo, Gesang
Nico Brina
Nico Brina ist seit 1984 als Profimusiker auf der ganzen Welt unterwegs. Inzwischen hat er in über 16 verschiedenen Ländern gespielt, produzierte 13 CDs und hatte 2017 die 3000er-Auftrittsmarke mit 1 000 000 Kilometer «on the road» erreicht (ohne Flüge).
Mit seinem Eintrag im «Guinness Buch der Rekorde» als schnellster Boogie-Woogie Spieler wurde er von der Presse auch schon als «King of Boogie» bezeichnet. Seine schweisstreibende und extrem mitreissende Pianoshow präsentiert er gekonnt mit viel Entertainment.
Nebst seinem atemberaubenden Tastenspiel überzeugt Nico Brina auch sehr mit seinen Gesangskünsten, was ihn von den anderen hochstehenden Boogie-Woogie Pianospielern Europas natürlich voll und ganz unterscheidet und dadurch besonders speziell macht.
Nico versteht es, sich dem Anlass stets innert Minuten optimal anzupassen. Ob musikalisch unaufdringliche und dennoch hochstehende Backgroundmusik (z. B. zum Apéro), mitreissende äusserst unterhaltsame Showblöcke, ein perfekt inszeniertes Konzert mit viel Raum für Spontanität, oder eine unvergessliche Partyzeit; mit über 33 Jahren Bühnenerfahrung ist Brina schlicht eine Garantie sondergleichen!
Pascal Geiser
Pascal Geiser ist mit Blues aufgewachsen. Er lebt und verkörpert ihn. Er begeistert mit Können, Authentizität und unglaublicher Ausstrahlung. Wunderbare Geschichten verpackt er in Songs, die mal sanft, dann aber auch wieder sehr temporeich sind.
Pascal Geiser schreibt seine Songs selber. Dann und wann finden jedoch auch Werke seiner grossen Vorbilder (B.B. King, Buddy Guy usw.) Einzug ins Repertoire. Er versteht es, das Publikum restlos in seinen Bann zu ziehen. Im April 2015 gewann er mit seiner Band die Promo Blues Night des legendären Basler Blues Festivals. 2016 verstand er es im Finale der «Swiss Blues Challenge» erneut die Herzen des Publikums und der ehrwürdigen Jury zu erobern. Er ging als herausragender Sieger hervor, was ihm die Teilnahme für die Schweiz anlässlich der «European Blues Challenge» in Dänemark und an der «International Blues Challenge» in Memphis ermöglichte. In Memphis überzeugte er mit 3 Auftritten und dem Viertelfinal. In Dänemark nun der fantastische Podestplatz, welcher mit Sicherheit zu weiteren Karrieresprüngen motiviert!
Zu seiner Rechten ist stets Shanky Wyser, 31. Bereits mit 3 Jahren begann dieser, das Piano zu spielen. Heute zählt Shanky Wyser zu den wohl grössten Virtuosen des Landes. Er ist der Musical Director und darauf darf er stolz sein, denn die exzellente Band mit Claudio Berla am Bass, Simon Moll am Schlagzeug und Rolf Mosele an der Gitarre fällt auf und sorgt für breites Staunen. Bei Festivals und auf grossen Bühnen bietet Pascal Geiser zusätzlich seine Hornsektion auf. Stefan Künzli am Saxofon, Ernst Buchinger an der Trompete und Dominik Honauer an der Posaune sorgen mit ihren Instrumenten für Highlights und lassen die Konzertbesucher förmlich aus den Sesseln springen. Bei Pascal Geiser ist jeder eine Klasse für sich. Zusammen jedoch sind sie schier unschlagbar und mehr als nur einen Konzertbesuch wert.
The Royal Rhythms
Diese adretten, jungen Herren lassen den Sound, der Amerika in den 1930er bis 1950er Jahren geprägt hat, wiederaufleben. Stilecht arrangiert und mit viel Liebe fürs Detail inszeniert, zaubern die Künstler die goldene Ära des Swing, Blues und Jazz zurück auf die Bühne.
Der renommierte Pianist, Chris Conz, die Rhythmus Sektion seines Trios (Gewinner des Swiss Jazz Awards 2013) mit Arno Schulz am Bass und Mario Von Holten am Schlagzeug sowie der Sänger Moritz Schlanke, interpretieren die schönsten Songs und spielen die groovigsten Rhythmen aus der Zeit, als Grammophone die Wohnzimmer prägten. Sie versprühen mit ihrem Programm Momente eines längst vergessenen Lebensgefühls, wobei sie auch nicht davor zurückschrecken, moderne Stücke mit ihrem ganz eigenen Anstrich zu versehen.
Gemeinsam touren sie aktuell durch die Schweiz und erobern dabei im Sturm die Herzen mehrerer Generationen gleichzeitig. Lieder, die durch Nat King Cole, Frank Sinatra oder Amos Milburn bekannt wurden, werden von The Royal Rhythms erzählt, als wären es ihre eigenen. Und wer beim ersten Song nicht bereits mitschnippt, wird spätestens nach drei Nummern in Ektase verfallen.
Christina Jaccard Band
Die Swiss Jazz Award Gewinnerin Christina Jaccard ist in der Schweizer Musikszene ein Begriff. Wo immer sie auftritt, wird die Musik mit Herz und Seele gelebt. Es ist ihr Temperament, das Charisma und die kraftvolle Art, wie die Sängerin ihre «schwärzeste aller weissen Stimmen» einsetzt und Empfindungen Ausdruck verleiht, die das Publikum begeistern. Am Piano begleitet wird Christina Jaccard am Festival «Zofingen meets New Orleans» vom hervorragenden Jan Luley aus Deutschland, der sich ganz dem Erbe der Musik aus New Orleans verschrieben hat. Jan Luley gehört seit vielen Jahren zur Spitze europäischer Pianisten im klassischen Jazz, kreolisch-karibischen Rhythmen, Boogie-Woogie und Gospel. Am Bass spielt einer der Schweizer Spitzen-Bassisten Luca Leombruni und am Schlagzeug Steve Grant aus Liverpool.