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Im Juli 2001 war den Tennis-Experten freilich schon klar, dass Roger Federer kein gewöhnlicher Junge ist. Und doch, als der 19-Jährige im Achtelfinal von Wimbledon auf Pete Sampras traf, rechneten alle mit einem Sieg des Amerikaners. Er, der seit 31 Partien in Wimbledon nicht mehr geschlagen wurde. Er, der diesen Grand Slam in den letzten 8 Jahren 7 Mal gewann.
Schon vor dem Match sagte Federer: «Ich weiss, dass ich das Potenzial habe, ihn zu schlagen.» Was da noch als etwas gar forsche Kampfansage empfunden wurde, war wenig später Realität. Federer schlug Sampras in 5 Sätzen – und stürzte den Wimbledon-König. Im Viertelfinal verlor der Baselbieter jedoch gegen Tim Henman.