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Die amerikanische 'Computerworld'
vermehrt zum direkten Konkurrenten von EMC aufgestiegen ist. Bezeichnend dafür, dass die Partnerschaft zwischen EMC und Dell kurz vor dem Ende steht, ist die Tatsache, dass EMC seine neue Produktserie VNX nicht über Dell vertreiben will.
Dass Dell jedoch EMC kaufen könnte, scheint unwahrscheinlich. Vor allem deshalb, weil Dell das Geld dazu fehlt. Zudem entstünde eine substanzielle Produktüberlappung. Dell dürfte sich eigentlich nur für die EMC-Teile VMware und RSA interessieren. Aber eben: Dell ist zurzeit an der Börse 27 Milliarden Dollar wert – EMC doppelt so viel. Da spielt es auch keine Rolle, dass Dell letztes Jahr 61 Milliarden Dollar umgesetzt hat und EMC nur 17 Milliarden. Dell ist schliesslich in mehreren Segmenten tätig.
Viel wahrscheinlicher scheint es, dass Oracle oder Cisco nach EMC greifen könnten. Oracle ist mit einer Marktkapitalisierung von 152 Milliarden Dollar sicher gross genug. Doch seitdem Oracle Sun gekauft hat, glauben Beobachter weniger an einen Oracle-EMC-Deal, vor allem auch deshalb, weil Oracle immer noch mit der Integration von Sun zu tun hat. Cisco ist zurzeit an der Börse fast 100 Milliarden Dollar wert und das Unternehmen versucht seit geraumer Zeit, sich als Komplettanbieter im Rechenzentrum zu positionieren. 2009 hat Cisco eine eigene Bladeserver-Serie auf den Markt gebracht
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Cisco macht kein Geheimnis daraus, im Storage-Bereich wachsen zu wollen. Bei den SAN-Switches setzte Cisco den Marktführer Brocade zunehmend unter Druck und letztes Jahr lancierte Cisco auch eine Desktop-NAS-Linie für Firmen mit weniger als 100 Angestellten. Doch im High-end-Storage-Segment hat sich bisher nichts getan. Dieser Teil fehlt noch im Portfolio von Cisco. (mim)