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Die Überprüfung der OECD-Standards über Steuerfragen gilt künftig für alle Länder, wurde an einem Treffen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) beschlossen. Vom Generalsekretär erhält die Schweiz eine gute Note.Dieser Inhalt wurde am 03. September 2009 - 10:37 publiziert
Mit dem Beschluss, dass alle Länder, auch jene auf der "weissen Liste" auf die Einhaltung der OECD-Standards in Steuerfragen kontrolliert werden, wurde eine Forderung der Schweiz erfüllt, verlautete von der Schweizer Delegation in Mexico City. Die Schweiz ist damit zufrieden.
Weiter habe die Schweiz darlegen können, dass sie im Rahmen von bilateralen Abkommen die neue Informationspolitik umsetzt. Es sei an der Konferenz als Fortschritt anerkannt worden, dass die Schweiz bereits 14 Doppelbesteuerungsabkommen paraphiert und vier unterzeichnet hat.
Sie erhält diesbezüglich eine gute Note von OECD- Generalsekretär José Ángel Gurría. Die Schweiz habe sich mit der Verbesserung des Informationsaustausches in Steuerfragen vorbildlich verhalten, sagte der Generalsekretär.
"Die Schweiz hat nicht nur ein Schreiben verfasst, dass sie Transparenz schaffen will, sie hat sich auch entschieden, ihre Absichten umzusetzen".
Er wollte aber keine Prognose abgeben, ob die Schweiz auf die "weisse Liste" der transparenten Finanzplätze kommt.
Die Schweiz befindet sich noch auf der sogenannten "grauen Liste" der Länder, die sich zwar zu den OECD-Standards bekannt, diese aber noch nicht umgesetzt haben. Dazu müssten mit 12 Ländern Doppelbesteuerungsabkommen unterzeichnet werden, die sich den OECD-Standards zur erweiterten Amtshilfe verpflichten.
swissinfo.ch und Agenturen