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Der ehemalige Verwaltungsratspräsident der Publigroupe, Hans-Peter Rohner, drängt ins Print-Anzeigengeschäft zurück. Der Appenzeller besiegelte letztes Jahr den Verkauf der Publigroupe an Swisscom und Tamedia, was das Ende der 124-jährigen Geschichte der Publigroupe bedeutete, die den gesamten Anzeigenverkauf für Schweizer Verlage abwickelte. 2002 war die Aktie von Publigroupe 324 Franken wert, beim Verkauf letztes Jahr ging sie für 214 Franken über den Tisch – ein Drittel weniger als bei seinem Antritt.
Kurzfristige Aufträge
Nun berichtet «The Australian», dass sich Rohner, der die JLS Holding präsidiert, bei einer australischen Anzeigen-Börse engagiert. Dabei handelt es sich um die «Buy On Platform» (BOP), die letzten November auf dem Kontinent gestartet wurde.
Über BOP sollen digital Werbeplätze in gedruckten Zeitungen kurzfristig gebucht werden können. Die Lösung wurde von Publishers-International-CEO Charlton D'Silva angeschoben und mit über zwei Millionen australischen Dollar vorfinanziert. Rohner und D'Silva versprechen sich von der digitalen Börse, mit BOP dem Anzeigenschwund im Printwesen entgegenzuwirken. Hans-Peter Rohner soll Chef von BOP Europe werden, die Anzeigenbörse in wenigen Monaten in Europa starten.