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Normalerweise ist man bei einer Operation sehr schlecht gelaunt und ein wenig ängstlich. Jedoch für Sarah war der Eingriff das Beste an ihrem Heilungs-Prozess.
Sarah-May Philo, eine schottische stand-up Komikerin, musste vor kurzem am Kopf operiert werden. Man fand 2016 heraus, dass sie schon seit 15 Jahren mit einem Tumor im Kopf lebte, der stetig wuchs. Damit nichts Schlimmes passierte, musste man einen Teil des Tumors entfernen lassen.
Leider musste sie während der Operation wach bleiben, damit die Ärzte ihre Gehirnfunktionen messen zu können. Damit konnten sie sicher gehen, dass während dem Eingriff wirklich nur der Tumor und nicht wichtige Teile des Gehirns entfernt wurden. Ihr wurde gesagt, dass sie während den neun Stunden Operation möglichst oft etwas sagen soll, damit alles gut überwacht werden konnte. Also tat Sarah das, was sie am besten konnte - Witze erzählen. Sie redete in den ersten Stunden vor sich hin. Ab der dritten Stunde fingen die Ärzte an, mit ihr zu scherzen und quatschen. Einmal soll der Arzt sogar «Ups» gesagt haben und Sarah gab zurück: «Was ups? Du bist gerade in meinem Gehirn!»
Gegen Ende des Eingriffs fing die 34-jährige sogar an zu singen. Unter anderem sang sie eine Version von «Ave Maria» und unterhielt so nicht nur sich selbst, sondern alle, die bei der Operation involviert waren.
Nach der Operation war Sarah mehr als zufrieden. Sie sagt sogar, dass die Operation das Beste am ganzen «Entfernungs-Prozess» war. Vor der Operation musste sie sich nämlich schon radioaktiver Therapie unterziehen.
Jetzt geht für Sarah das Leben normal weiter. Nachdem sie sich fertig erholt hat, möchte sie wieder als Komikerin auf Tour gehen und Leute unterhalten.