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Nachdem sich die Altstadt Schaffhausens um die Mitte des 20. Jahrhunderts stark entvölkert hatte, erlebten die Aussenquartiere der Stadt ein grosses Wachstum. So kam auch der Wunsch für ein neues Pfarrhaus mit Gemeindesaal im Niklausen-Quartier auf.
Dieser Wunsch wurde noch dadurch verstärkt, dass das damalige Pfarrhaus am Pfarrweg 3, 1939 erbaut, nur über Treppen erreichbar und daher für ältere und gehbehinderte Personen äusserst ungeeignet war.
Bereits in den 60-er Jahren regte daher Pfarrer Hans Roduner, seinerzeit am St. Johann wirkend, an, ein Pfarramt im Niklausen-Quartier zu diskutieren, was allerdings der gesamtstädtische Kirchenstand damals noch ablehnte. Aber Wunsch und Idee blieben in der Diskussion.
Auch die Kirchgemeinde Buchthalen plante zu jener Zeit ein neues kirchliches Zentrum - und es wurde überlegt, dieses zwischen Buchthalen und St. Niklaus, d.h. im "Kessel" zu errichten.
Doch im Sommer 1984 befürworteten die Stimmberechtigten der evangelischen Kirchgemeinden der Stadt Schaffhausen schliesslich den Bau des Gemeindesaals "Hofmeisterhuus" (als Mehrzweckraum für ca. 100 Personen) mit angebautem Pfarrhaus im Niklausen-Quartier. Unter der Anlage wurde eine Zivilschutzanlage mit integrierten Autoabstellplätzen errichtet.
Die festliche Einweihung des von den Schaffhauser Architekten Rainer + Leonhard Ott erbauten "Hofmeisterhuus Niklausen" erfolgte am 21. November 1986.
Seinen Namen erhielt es in Erinnerung an den ersten Schaffhauser Reformator Sebastian Hofmeister (1494-1533; Näheres: http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D10677.php
).
Lage des "Hofmeisterhuus Niklausen": https://map.search.ch/Schaffhausen,Eichenstr.37