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Bis zu einer Staudenhöhe von etwa 10 cm hatte die Anbautechnik den grössten Einfluss auf den Mineralstickstoffgehalt des Bodens. Die stärkste Stickstoffmineralisierung wurde im Pflugverfahren mit intensiver Pflanzbettbereitung festgestellt, wo der Nmin-Gehalt (0 – 100 cm Bodentiefe) beim Auflaufen der Kartoffeln über 200 kg N/ha erreichte. Im Direktmulchlege-Verfahren mit frostempfindlichem Gelbsenf lag dieser Wert 20 bis 25 Prozent tiefer. Wesentlich geringere Nmin-Gehalte wurden im Frühjahr beim Direktmulchlege-Verfahren mit frostresistenten Chinakohlrübsen gemessen, weil diese ab Wachstumsbeginn im Frühjahr den mineralisierten Stickstoff laufend aufnahmen. Zur Ernte der Kartoffeln zeigten alle Verfahren einen ähnlichen Nmin-Gehalt des Bodens von etwa 75 kg N/ha. Beim Pflugverfahren konnte das Nitratauswaschungsrisiko wesentlich vermindert werden, wenn die Bracheperiode vor dem Pflanzen der Kartoffeln möglichst kurz war. Im Frühjahr bot das Direktmulchlege-Verfahren mit Chinakohlrübsen den besten Schutz vor Nitratauswaschung. Nach der Kartoffelernte bestand bei allen Verfahren dasselbe hohe Nitratauswaschungsrisiko.
Wer Biodiversität in der Landwirtschaft mittels ergebnisorientierter Programme fördern will, braucht aussagekräftige Indikatoren. Ein Überblick über vorgeschlagene und verwendete Indikatoren zeigt Entwicklungen und Herausforderungen auf.
Sind tierische Lebensmittel Freund oder Feind? Dies hängt von den Bedürfnissen der Konsumierenden und von den lokalen Produktionsbedingungen ab, wie eine grosse Übersichtsstudie mit Beteiligung von Agroscope aufzeigt.
Im Gemüsebau ist es üblich, Ernterückstände auf dem Feld zu belassen. Werden sie entfernt, so sinkt die Stickstoffauswaschung deutlich. Dies zeigen Messungen von Agroscope.