Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03231.jsonl.gz/799

Das Wappen
Erstmals erscheint das «Staub»-Wappen, allerdings nicht in der heutigen Form, als Siegel des Ammanns Ulrich Staub 1543–1545. Das Wachssiegel befindet sich im Kantonsarchiv Zug. Es zeigt eine den oberen Schildrand nicht berührende Deichsel, überhöht von einem Stern. Der Wettinger Abt Benedikt Staub führte 1670 in seinem Wappen ein dreifaches schragenförmiges Wiederkreuz, von drei Sternen begleitet.
Ein Oswald Staub hatte 1673 in seinem Wappen ein Mühlrad und darüber die gewohnte Hausmarke wie Abt Benedikt Staub.
Das heute gebräuchliche Wappen ist durch folgende Siegel nachgewiesen: des Ammanns Johann Peter Staub, 1702–1767, und des Ammanns Josef Anton Staub 1719–1779.
Das Wappen wird auch mit rotem Hintergrund dargestellt, z.B. an den «Chrüzen» in der Kirche Menzingen oder auf alten Lacksiegeln mit Querschraffur (Querschraffur = rot).
(Aus dem Wappenbuch des Kantons Zug, Seite 164.)