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Stevia rebaudiana ist eine süssende Pflanze aus Paraguay und Brasilien. Die agronomische Potenzial und die phytochemische Variabilität von 21 Genotypen wurden in der Schweiz untersucht, um die besten Genotypen für den lokalen Anbau zu identifizieren. Während drei Jahren variierten die Jahreserträge an getrockneten Blättern zwischen 10 und 183 g/m2, mit einem Blattanteil zwischen 53 und 75 %.
Mit einer Dichte von 10 Pflanzen/m2 ist das Ertragspotential an getrockneten Blätter etwa 100 bis 200 g/m2 mit ein bis drei Ernten pro Jahr. Die UPLCAnalysen zeigten eine deutliche Variabilität bei der phytochemische Zusammensetzung von Steviol- Glykoside, die Moleküle verantwortlich für seine Süssungsmittel, mit einem Steviosid-Gehalt zwischen 0,3 und 7,9 % und einem Rebiosid A-Gehalt zwischen 0,3 und 6,5 %.
Nach drei Jahren der Versuche wird der Genotyp F (vegetative Vermehrung) für seine hohe Süsse und geringe Bitterkeit empfohlen, zum Beispiel für Kräutertee- Hersteller, während die Genotypen GAWI (vegetative Vermehrung) und Pharmasaat (generative Vermehrung) auch für ihre hohe Süsskraft empfohlen sind, trotz einen Nachgeschmack von Lakritze.
Der Anbau von Stevia in der Schweiz ist möglich, aber nur als einjährige Pflanze, während es eine mehrjährige Pflanze in seinem Ursprungsort ist. Im Vergleich zu deutlich höhere Ausbeuten von Dauerkulturen in gemässigten Regionen (> 700 g/m2), Anbau in der Schweiz muss unbedingt einen Mehrwert erzeugen, indem sie den ökologischen Landbau zu betonen.