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John Fritsche – der Powerflügel: Der US-Amerikaner kam 1986 von Ambri nach Zug und gehörte 5 Saisons zu den Publikumslieblingen im Hertistadion.
Mit dem Kanadier Red Laurence und dem Kanadaschweizer Colin Muller bildete John Fritsche eine der gefährlichsten EVZ-Sturmreihen aller Zeiten. Fritsche war der Powerflügel auf der rechten Seite, der von der gegnerischen Verteidigung nicht aufzuhalten war. In 5 Saisons erzielte er 224 Scorerpunkte für den EVZ, mit seinem physischen Spiel war er gleichzeitig der Aggressiv-Leader des Teams. Dank seinen überzeugenden Leistungen spielte er sich auch in das US-Nationalteam. 1989 gewann er mit einer US-Auswahl den Spengler Cup, ein Jahr später erhielt er ein Aufgebot für die A-WM.
Nach 5 Saisons beim EVZ folgte er 1990 dem Lockruf des finanzstarken HC Lugano, vermochte sich dort aber nicht mehr so erfolgreich in Szene zu setzen wie im EVZ-Dress. Nach zwei Jahren Lugano und einer Zwischensaison in der AHL (Moncton Hawks) zog es John Fritsche 1994 wieder nach Ambri, wo er wie in Zug zu den Kultspielern gehört. 2002 beendete er dort seine Karriere als Spieler, blieb aber als Assistant Coach des NLA-Teams und Head Coach der Elitejunioren noch drei Jahre in der Leventina.
2005 kehrte John Fritsche in die USA zurück und blieb in seiner angestammten Branche - als Headcoach von Juniorenteams in Parma, Alpena und zuletzt in Cleveland, wo er seinen Sohn Jason trainieren wollte. Mit seinem Bruder Jim betreibt er das „Fritsche’s Skills Center in Parma im Bundesstaat Ohio. Dort steht auch sein Haus, wo er mit seiner Frau Lela, der jüngsten Tochter Haley und drei Hunden wohnt.
|Anzahl Punkte||224|
|Anzahl Tore||124|
|Anzahl Assists||100|
|Anzahl Spiele||181|