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Der Kolkrabe (Corvus corax) ist mit seinen ca. 66cm der grösste Singvogel der Welt.
Er gehört zur Familie der Rabenvögel. Vorkommen: Seine Verbreitung erstreckt sich über ganz Europa und weiter über die nördliche Erdhalbkugel. Man sieht ihn in Wäldern, Kulturlandschaften und auch in Hochgebirgsregionen.
Der Kolkrabe hat ein schwarzes Gefieder, das in der Sonne je nach Lichteinfall metallisch blau oder grünlich glänzt. Er ist mit seiner Flügelspannweite von ca. 1,40 m einiges grösser als der Mäusebussard. Man erkennt ihn am besten im Flug, an seinem am Ende keilförmigen Schwanz und an seinem lauten Rufen.
Männchen und Weibchen vom Kolkraben sehen im Gefieder gleich aus. Der Unterschied liegt in der Grösse und im Gewicht. Die Männchen sind etwas grösser und schwerer. Das Gefieder bei den Kolkraben ist einheitlich schwarz und in der Sonne schimmert es leicht bläulich. Der Kopf ist gross, die Augen sind dunkel, der Schnabel ist lang und sehr dick und die Beine mit Zehen sind dunkel. Die Schwanz ist lang und keilförmig. Im Flug fallen die langen Finger auf. Merkmal: Die Kehlfedern kann der Kolkrabe als Bart vorstehen lassen.
Kolkraben brüten häufig auch auf Hochspannungsmasten. Sie verdrängen dabei den Fischadler aus ihren Nisthilfen. Der Kolkrabe brütet entweder selber in der Nisthilfe oder er nutzt die Nisthilfe vom Fischadler als Vorratslager.
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