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In den letzten Jahren taucht ein Begriff in der Musik immer wieder auf. Die Indiemusik ist im Kommen. Das hat jedoch nichts mit indischer Musik zu tun, sondern bezeichnet Tonkünstler, die bei keinem der großen Major-Labels unter Vertrag sind.
Die drei Großen
Der internationale Musikmarkt wird vor allem durch die Präsenz der drei größten Musiklabels bestimmt. Dazu gehören Universal Music, Sony Music und Warner Music Group. Die Indiemusik verzichtet auf einen Vertrag bei diesen Labels, wohl auch deshalb, weil es sehr schwer für junge Musiker ist, dort unterzukommen. Stattdessen wenden sie sich an Indielabels oder kreieren ihr eigenes Schallplattenlabel. Die Indie-Musik umfasst alle nur denkbaren Musikrichtungen von Popmusik über Country-Musik bis hin zu Hip-Hop oder Rap-Musik.
Indiemusiker genießen in erster Linie den Vorzug, dass sie jedes Musikgenre bedienen könne, das ihnen gefällt, unabhängig davon, ob es dem Mainstream gefällt oder nicht. Finanzielle Nachteile werden dabei in Kauf genommen. Die Umsätze von Indie-Labels sind naturgemäß wesentlich geringer als die von Major-Labels und auch für das Musikmarketing stehen erheblich weniger finanzielle Mittel zur Verfügung. Dafür bietet Indiemusik die Möglichkeit, sich auch als noch unbekannter Künstler zu etablieren. Plattformen dafür gibt es im Internet.