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Die überwiegende Geothermienutzung in der Schweiz sind Erdwärmesonden.
Eine Erdwärmesonde ist ein U-förmiges Rohr, das in ein Bohrloch eingebracht wird. Im Rohr zirkuliert eine Flüssigkeit bestehend aus Wasser und Frostschutzmittel. Diese Trägerflüssigkeit entzieht dem Untergrund Wärme und gibt sie oben via Wärmetauscher und Wärmepumpe ans Heizsystem ab. Die abgekühlte Trägerflüssigkeit gelangt wieder in den Untergrund, wo sie erneut Erdwärme aufnimmt.
Die Sondenlänge hängt von der benötigten Heizleistung ab.
Auch zum Kühlen können Erdwärmesonden eingesetzt werden. Dabei wird im Sommer die überschüssige Wärme aus dem Gebäude in den Untergrund transportiert und dort zwischengelagert. Im Winter lässt sich diese Wärme erneut fürs Heizen nutzen.