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Werbegag der FIFA?
Manchester United hätte beim Testspiel zwischen Island und Tschechien vom Mittwoch gerne einen Scout dabei gehabt. Eigentlich haben sie dafür auch alles nötige in Gang gesetzt. Der Premier-League-Klub besorgte seinem Mitarbeiter beim isländischen Verband eine Akkreditierung und setzte ihn in einen Flieger über Kopenhagen nach Reykjavik.
Doch als der Scout in der isländischen Kälte beim Stadion ankam, musste er feststellen, dass dort niemand war. Die Lichter waren aus und niemand da, um ihm seine Akkreditierung auszuteilen. Der Grund: Das Spiel fand über 6500 Kilometer entfernt in Katar statt. Statt bei warmen 30 Grad Celsius, musste der Klub-Vertreter bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ausharren.
Ob der Scout einen spezifischen Spieler hätte beobachten sollen, ist nicht bekannt. Fest steht, dass sich die Tschechen (mit Basels Vaclik und Suchy in der Startformation) in der Wüstenhitze Katars wohler fühlten. Sie schlugen Island (GCs Sigurjonsson wurde eingewechselt) mit 2:1. (abu)
Murat Yakin mag keine konkrete Antwort geben. Ganz Gentleman sagt der Nationaltrainer, jeder solle gesund sein und spielen können. Es ist seine Replik auf die zuvor etwas provokativ gestellte Frage eines portugiesischen Journalisten: «Sie könnten wünschen, dass ein Akteur von uns gegen die Schweiz nicht auf dem Feld steht. Welcher wäre das?» Neben Yakin sitzt Breel Embolo, er bittet ums Wort und dabei huscht ihm ein schelmisches Lächeln übers Gesicht: