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Sehschwäche galt früher als Krankheit und die notwendigen Brillengläser mussten von den Krankenkassen bezahlt werden. Couchepin reduzierte diesen Betrag auf Fr. 180.--. Burkhalter entschied, dass Sehschwäche keine Krankheit ist und seit 1.01.1011 wurde der Krankenkassenbeitrag aus dem Leistungskatalog gestrichen. Für Kinder (Sehschwäche bedingt alle Jahre eine neue Brille) zeichnet sich nun eine Lösung ab. Aeltere Personen mit Alterssehschwäche müssen jedoch für die gesamten Brillenkosten aufkommen. Dies bringt vor allem Personen die auf Ergänzungsleistungen (EL) angewiesen sind, in arge Bedrängnis. Sie sind sehr oft nicht in der Lage sich eine neue Brille zu leisten, denn diese werden von der EL nicht vergütet. Für ältere Personen ist es jedoch unabdingbar, dass sie eine angepasste Brille besitzen. Nicht nur zum lesen und Fernseher schauen, sondern zum Beispiel auch im Strassenverkehr als Fussgänger. Leider wurde jedoch bis heute versäumt, eine entsprechende parlamentarische Anfrage zu stellen so, dass sich zumindest derjenige Personenkreis, der mit kleinstem Einkommen auskommen muss, sich eine Brille leisten kann.