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Der Boden ist nicht nur für das Funktionieren der Gesellschaft lebensnotwendig (insbesondere für die Produktion von Nahrung), er ist auch für den Wasserkreislauf, die Regulierung des Klimas, die Kohlenstoffspeicherung sowie das Wohnen von grosser Bedeutung. Diese Vielzahl von Funktionen und Ökosystemdienstleistungen machen aus der Aufgabenstellung Boden ein eigenständiges Thema, das im Mittelpunkt der Problematiken der nachhaltigen Entwicklung steht. Dennoch wird dem Boden im Rahmen von Projekten zur Siedlungsentwicklung nur wenig Beachtung geschenkt.
Die Überlegungen, die während des interdisziplinären Workshops angestellt wurden, sind eine erste Grundlage zur Schliessung dieser Lücke und dienten dem Ziel, den Fokus im Vorfeld der Detailplanung speziell auf die Strategien zur Bodenbewirtschaftung zu lenken.
Zum Abschluss des Workshops wurde ein Leitfaden erstellt, der allgemein die Vorschläge für eine nachhaltige Bodenbewirtschaftung und speziell die für den Sektor Chamblioux-Bertigny zusammenfasst:
- Erwerb detaillierter Bodendaten und Umsetzung eines Monitoring-Tools;
- Schaffung einer Begleitgruppe, damit die Einhaltung der festgelegten Ziele zum Schutz und zur Bewirtschaftung der Böden gewährleistet werden kann;
- Antizipation der Kosten für die Umsetzung der Bodenbewirtschaftung und des Ertrags aus Ökodienstleistungen ab den ersten Entwicklungsphasen des Projekts.