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Die wegen einer Korruptionsaffäre unter hohem Druck stehende südkoreanische Präsidentin Park Geun Hye soll nach dem Willen der Regierungspartei Ende April zurücktreten. Sie habe aber noch eine Woche Bedenkzeit, entschieden die 128 Abgeordneten der Partei.
Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Yonhap fällten die Abgeordneten den Entscheid am Donnerstag einstimmig in einer Sitzung. Stimme Park dem Rücktritt nicht zu, werde sich die Partei der Forderung der Opposition nach einem Amtsenthebungsverfahren anschliessen.
Die Saenuri-Abgeordneten planen nach einem Rücktritt Parks für Juni Präsidentschaftswahlen, sechs Monate früher als geplant. Park hatte sich am Dienstag grundsätzlich zu einem vorzeitigen Rücktritt bereiterklärt.
Im Zentrum der Korruptionsaffäre, die Südkorea seit Wochen erschüttert, steht die langjährige Präsidentenfreundin Choi Soon Sil. Sie soll ihre Beziehungen zu Park genutzt haben, um Millionenspenden für Stiftungen einzutreiben und sich dabei persönlich zu bereichern. Die 60-jährige Choi sitzt inzwischen wegen des Verdachts auf Betrug und Machtmissbrauch in Haft.
Einer aktuellen Umfrage zufolge fordern neun von zehn Südkoreanern Parks Rücktritt. Am Samstag hatten erneut hunderttausende Menschen gegen die Präsidentin demonstriert. (gin/sda/afp)
Der umstrittene Chef des Fahrdienstanbieters Uber, Travis Kalanick, nimmt nicht nur eine längere Auszeit - sondern ist endgültig zurückgetreten. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte am Mittwoch in San Francisco einen Bericht der «New York Times».
Dem Bericht zufolge gab Kalanick dem Druck mehrerer grosser Investoren nach. Der Mitgründer wolle aber weiterhin im Verwaltungsrat bleiben. Angesichts massiver Kritik beispielsweise am Umgang mit Mitarbeitern bei Uber hatte Kalanick vergangene Woche …