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Mit einem Zweitwohnungsanteil von über 20 % gehört St. Moritz zu den rund 500 Gemeinden der Schweiz, in denen nur noch "qualifiziert bewirtschaftete" Zweitwohnungen erstellt werden dürfen (z. B. mit hotelmässigem Betriebskonzept oder wenn die Eigentümerin oder der Eigentümer im selben Haus wohnt). Ende 2012 wurden in St. Moritz vermehrt Absichten für den Bau von neuen Erstwohnungen bekannt. Die Gemeindebehörden fragten sich, ob die Nachfrage nach derart vielen neuen Erstwohnungen tatsächlich vorhanden oder ob im Gegenteil mit leeren Wohnungen zu rechnen sei, weil diese nicht verkauft oder vermietet werden könnten.
IC Infraconsult wurde beauftragt, anhand von Bevölkerungsszenarien Prognosen der Wohnungsmarktentwicklung zu erstellen.
Die Studie zeigt, dass eine Nachfrage nach zusätzlichen Erstwohnungen durchaus besteht.