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Das Dry Needling wird unter hygienischen Bedingungen angewendet und ist, wenn es von speziell ausgebildetem medizinischen Fachpersonal korrekt angewendet wird, eine sichere und sehr wirksame Therapiemethode bei chronischen und akuten myofaszialen Schmerzen und Dysfunktionen des Bewegungsapparates.
Dry Needling ist eine sichere Therapiemethode. Voraussetzungen dafür sind eine gründliche Schulung sowie überdurchschnittlich gute dreidimensionale Anatomie- und Palpationskenntnisse. Der Therapeut muss immer wissen, in welcher Struktur sich die Nadelspitze befindet. Ist dies gegeben und befolgt der Therapeut die «Schweizerischen Richtlinien für sicheres Dry Needling» und respektiert die relevanten Kontraindikationen sowie den Grundsatz „im Zweifelsfall nicht Nadeln“, sind ernsthafte Komplikationen praktisch ausgeschlossen.
Deshalb ist es Pflicht, dass der Therapeut alle sicherheitsrelevanten Massnahmen ausführlich in den «Schweizerischen Richtlinien für sicheres Dry Needling» studiert und entsprechend praktiziert.
Oberstes Ziel ist das sichere und komplikationsfreie Dry Needling.
Das Dry Needling muss unter hygienischen Bedingungen angewendet werden. Es werden ausschliesslich sterile Einwegnadeln und ein geeignetes Desinfektionsmittel verwendet.
Vor
jeder Nadelung muss der Therapeut die möglichen, für jeden Patienten
individuellen Kontraindikationen prüfen sowie die anatomischen Landmarken
identifizieren und sich den möglichen lokalen Gefahrenzonen bewusst werden.
Ebenso muss der Patient über die Anwendung des Dry Needling und den damit verbundenen Nebenwirkungen und Risiken aufgeklärt werden.
Zu diesem Zweck stellt der DVS folgendes Dokument zur Verfügung:
Es wird empfohlen, eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung, welche die Anwendung von Dry Needling beinhaltet, abzuschliessen.