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Wie viel Salz braucht unser Körper?
Das Salz ist in unserer Ernährung fast nicht mehr weg zu denken. Ungesalzenes Essen schmeckt fade. Wozu unser Körper Salze benötigt und wie viel ist denn nun zu viel?
Was ist Salz?
Salz besteht zu 40% aus dem Mineralstoff Natrium, die restlichen 60% aus Chlorid. Das sogenannte Koch- oder Speisesalz wird aus Meerwasser, wo es unter Sonneneinstrahlung verdunstet, oder über die Schweizer Salinen gewonnen. Bereits im 15. Jahrhundert galt Salz als wichtiges Handelsgut. Da es teuer gehandelt wurde, war es nur der Oberschicht zugänglich. Heute ist es in jedem Supermarkt zu einem günstigen Preis erhältlich. Salz wird in der Lebensmittelindustrie zur Herstellung von Fleisch- und Wurstwaren, Brot und Käse verwendet. Ausserdem eignet sich Salz durch ihre antibakterielle Wirkung zur Konservierung von Lebensmitteln und wird ausserdem als Gärungsmittel bei der Teigbereitung eingesetzt.
Wie viel Salz braucht unser Körper?
Speisesalz spielt in der Ernährung eine bedeutende Rolle. Unser Körper benötigt täglich mindestens 1,5 Gramm Kochsalz, um verschiedenste Stoffwechselvorgänge auszuführen. Natrium reguliert unseren Wasser- sowie Säure-Basen-Haushalt. Salz ist ebenfalls bei der Produktion unserer Verdauungssäfte im Verdauungstrakt beteiligt und spielt eine zentrale Rolle bei der Nervenfunktionalität.
Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung legt ein Maximum von 5 Gramm Kochsalz pro Tag fest. Diese Empfehlung gilt auch für verarbeitetes Salz in sogenannten Fertigprodukten wie Pizza, Käseküchlein und Co. Diese Menge entspricht einem halben Kaffeelöffel. Herr und Frau Schweizer nehmen jedoch täglich zwischen 5 und 10 Gramm Kochsalz zu sich. Das Bundesamt für Gesundheit hat deshalb im Jahr 2008 eine Salzstrategie zur Reduktion des Salzkonsums entwickelt.
Was passiert bei einem Überkonsum?
Ein stetigen Salzüberkonsum kann zu einem Bluthochdruck beitragen. Dabei verkleinert sich das Volumen in den Blutgefässen aufgrund von Ablagerungen, wodurch der Druck in den Gefässen steigt. Bluthochdruck gilt als einer der Risikofaktoren von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Wählen Sie wenig verarbeitete Nahrungsmittel und verfeinern Sie Ihre Speisen mit frischen und geschmacksintensiven Kräutern.