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Wenn beim Bau von Strassen, Plätzen oder Gebäuden der Boden mit einer wasserundurchlässigen Schicht aus Asphalt, Beton oder Stein bedeckt wird, spricht man von Bodenversiegelung. Im Kanton Zürich sind rund 25'000 Hektaren versiegelt. Dies entspricht 14 Prozent des Kantonsgebiets. Nur die zwei städtischen Kantone Basel-Stadt und Genf sind noch mehr versiegelt.
Die Bodenversiegelung rückt mit dem Klimawandel vermehrt ins Bewusstsein. Sie sorgt etwa dafür, dass sich im Sommer städtische Hitzeinseln bilden, hat aber noch andere unerwünschte Folgen. Die Arealstatistik zeigt, basierend auf Luftbildern, wie sich Bodennutzung und -bedeckung seit den 1980er-Jahren verändert haben.
Seit damals wurde im Kanton Zürich jährlich eine Fläche von 250 Fussballfeldern neu versiegelt. Allerdings wachsen die versiegelten Flächen in jüngerer Zeit etwas langsamer als zuvor, dies trotz des ungebrochenen Bevölkerungswachstums. Das gebremste Versiegelungstempo ist unter anderem auf verdichtetes Bauen im bereits besiedelten Gebiet zurückzuführen.
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