Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03412.jsonl.gz/126

CBD und Schlafstörungen
Etwa jeder Dritte leidet an schlechtem, unruhigem Schlaf. Experten gehen davon aus, dass bis zu 15% davon an einer behandlungsbedürftigen Schlafstörung leiden. Sie können nicht einschlafen, wachen wieder und wieder auf und wenn sie in einem bestimmten Augenblick vom Schlaf übermannt werden, erweist sich dieser als unangenehm oberflächlich und seicht. Auf diese Weise wird die Nacht zur Qual und büßt einen großen Teil ihrer wichtigen Erholungsfunktion für Körper und Geist ein.
Viele Betroffene versuchen sich mit Schlaftabletten, sogenannten Hypnotika zu helfen. Aber die biochemischen Reaktionen, die sie im Körper verursachen, sind nicht ohne Risiken und unerwünschte Nebenwirkungen. Außerdem besteht die Gefahr einer Schlaftabletten-Abhängigkeit.
Deshalb ist es gut, dass in den vergangenen Jahren ein großartiges Naturheilmittel entdeckt wurde -. CBD, dass keine psychoaktive Wirkung hat. Der Wirkungsmechanismus ist überraschend vielseitig und mit vielen lebenswichtigen regulierenden Funktionen von Körper und Geist verbunden.
Die häufigsten Ursachen für Schlaflosigkeit
Schlafstörungen können verschiedene Ursachen haben. Dazu gehören genetische Faktoren, Probleme der geistigen Gesundheit und weitere gesundheitliche Beschwerden. Aber auch Erkrankungen, wie Schnarchen und nächtliche Atmungsstörungen erschweren den Schlaf. Kommt es zu mehr als sechs Atempausen pro Stunde, sprechen Ärzte von Schlafapnoe, die dringend durch einen Arzt zu untersuchen ist, weil sie lebensgefährlich sein kann.
Schlafstörungen werden nicht dadurch definiert, dass bestimmte Ziele oder sogar Erwartungen anderer, zum Beispiel Schlaf von 21:00 bis 7:00, nicht erfüllt werden, sondern eher die Unfähigkeit einzuschlafen und dadurch genügende Tiefschlafphasen zu bekommen.
Menschen leiden generell vor allem dann an Schlaflosigkeit, wenn sie unter Stress oder Angstzuständen leiden, durch Befürchtungen deprimiert sind, die sie ins Schlafzimmer begleiten und besonders in der Nacht zu Gefahren werden. Die wichtigste Voraussetzung beim Einschlafen ist ein Zustand der Zufriedenheit, des Gleichgewichts und der Entspannung, und dass ist für Menschen in Trauer und mit Sorgen selbstverständlich schwierig. Depressionen sind eine besonders schwerwiegende Ursache, genauso wie Angstzustände und Zwangsstörungen, PTBS, Abhängigkeiten und Demenz im Alter. Bei vielen Menschen mit Schlafstörungen wurde jedoch festgestellt, dass sie unbewusst Angst vor dem Einschlafen haben, weil sie unbestimmte Befürchtungen hegen, was dann passiert.
Eine der behavioralen Ursachen für Schlafstörungen ist falsche Schlafhygiene, die sich nachteilig auf den Schlaf auswirkt. Absolut abzuraten ist von einer zu hohen Raumtemperatur im Schlafzimmer, einem ungenügend gelüfteten Raum, unregelmäßigem Schlaf, zu viel Lärm und einer zu weichen oder zu harten Matratze. Alkohol kann bestimmt beim Einschlafen helfen, aber abgesehen von den Folgeschäden, ist der Schlaf nach Genuss von Alkohol unangenehm seicht und oberflächlich. Und das ist dann wirklich nicht entspannend. Schweres Essen beeinträchtigt ebenfalls das Einschlafen, weil Verdauungsaktivitäten den ruhigen Schlaf behindern. Experten empfehlen deshalb abends leichte Speisen einzunehmen. Sehr wichtig ist auch, dass Elektrogeräte im Schlafzimmer ein Tabu sein sollten. Smartphones und Computer verursachen Unruhe und blaues Licht wirkt außerdem aktivierend, während man ja eigentlich abschalten will.
Krankheiten, die den Schlaf beeinträchtigen können, sind vor allem Obstruktionskrankheiten, die mit Schmerzen und Entzündungen verbunden sind, wie Migräne und Arthritis. Außerdem sind es verschiedene hormonelle und neurologische Störungen.
CBD als Einschlafhilfe
Eine der zentralen Funktionen des Endocannabinoid-Systems ist die Regulierung eines gesunden und natürlichen Schlaf- und Wachrhythmus. In dieser Hinsicht ist die Wirkung von CBD, vor allem gegen Schlafstörungen, ausschlaggebend. Die entspannende und beruhigende Wirkung von CBD trägt auch dazu bei, dass Befürchtungen und Bedürfnisse der Betroffenen an Gewichtung verlieren. CBD verbessert das generelle Wohlbefinden, was sich insgesamt auf den Schlaf auswirkt. CBD ist nicht so spezifisch wie reine Hypnotika, sondern komplexer, was sein Potential zum Kern der Schlaflosigkeit vorzudringen erhöht, der meist mehrere Ursachen hat. Auf diese Weise steuert CBD nicht nur direkt das natürliche Schlafverhalten, sondern hat auf den Anwender auch eine beruhigende, entspannende und stresshemmende Wirkung. Alle diese Faktoren tragen zum gesunden Schlaf bei.
Studien bestätigen die schlaffördernden Eigenschaften von CBD. So erhielten zum Beispiel 72 Testteilnehmer im Rahmen einer Studie im Jahr 2019 jeden Tag eine CBD-Kapsel mit 25 mg CBD. 47 von ihnen litten an Angststörungen und 25 an Schlafstörungen. Bereits nach einem Monat gaben 79,2% der Probanden in der Gruppe mit Angststörungen an, dass ihre Ängste mit Hilfe von CBD zurückgegangen seien. 66,7% aus der Gruppe mit Schlafstörungen hatte einen besseren Schlaf. Weitere Studien belegten den Erfolg im Kampf gegen Schmerzen, Tagesmüdigkeit, ungenügende Tiefschlafphasen und die Förderung normaler Schlaf- und Wachphasen durch CBD.
Richtige Anwendung von CBD gegen Schlafstörungen
CBD ist ein lipophiler Stoff, somit ist eine Anwendung in Form von Öl typisch. Das gilt auch dann, wenn CBD in Form von Kapseln eingenommen wird. In diesem Fall wird das Öl nur in einer Hülle aus Gelatine oder Zellulose deponiert und wird nach der Einnahme durch die Säure im Magen freigesetzt. Die Dosis hängt vom Körpergewicht und dem individuellen Stoffwechsel ab. Bei leichten Beschwerden genügt die Einnahme von zwei Tropfen 5% CBD-Öl, oder zwei CBD-Kapseln zu 18 mg zweimal täglich. Bei mittelschweren Beschwerden kann die Dosis auf drei Tropfen zweimal täglich erhöht werden und bei sehr starken Beschwerden kann diese durch Übergang auf ein stärkeres Öl, zum Beispiel mit einem Gehalt von 10% CBD erhöht werden.
Es wird generell empfohlen die Wirkung aufmerksam zu beobachten und sollte die Wirkung nach einer bis zwei Wochen ausbleiben, ist die Dosis leicht zu erhöhen.
CBD gegen Schlafstörungen – Resümee
Insgesamt bietet die Anwendung von CBD als Hilfsmittel für einen gesunden Schlaf viele Vorteile. CBD wirkt zugleich spezifisch und komplex gegen Schlafstörungen. Auch wenn es die Funktion eines gesunden Schlaf- und Wachrhythmus durch Interaktion mit dem Endocannabinoid-System direkt stimuliert, stellen seine entzündungshemmenden, beruhigenden, Angst- und Schmerzlindernden, sowie antikonvulsiven Eigenschaften weitere schlaffördernde Stimuli dar. Denn kombinierte Störungen sind weitere Ursachen dafür, warum einige Menschen nicht schlafen können. CBD hat generell eine gute Verträglichkeit, führt weder zu Abhängigkeit noch zu schweren Nebenwirkungen.