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Ein Beitrag zur Malariabekämpfung
Trotz bedeutender Fortschritte in der Malariakontrolle stellt die Krankheit immer noch für viele Länder eine grosse Bürde dar, namentlich für die Länder in Subsahara-Afrika. In ihren Bestrebungen, die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen der Malaria in ihren Partnerländern einzudämmen, setzt die DEZA nicht nur auf Prävention, sondern auch auf den Zugang zur medizinischen Versorgung.
Fokus der DEZA
Die Schweiz findet international Anerkennung für ihre innovative Forschung im Malariabereich und ihre Pionierarbeit in der Malariaprävention und kontrolle. Die DEZA hat also den Vorteil, dass sie mit einer Reihe von Partnern des öffentlichen und des privaten Sektors zusammenarbeiten kann, die über das notwendige Know-how und Fachwissen verfügen.
Die DEZA setzt sich auf bilateraler und multilateraler Ebene für die Bekämpfung von Malaria ein. In ihren Partnerländern, in denen die Malaria endemisch ist, unterstützt sie Projekte, die eine breite Verwendung von Moskitonetzen fördern, Gesundheitssysteme stärken und Gemeindeinitiativen unterstützen. Auf multilateraler Ebene leistet die DEZA Beiträge an globale Initiativen wie den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria und unterstützt anerkannte Hochschuleinrichtungen und öffentlich-private Partnerschaften, die innovative Forschungsprojekte betreiben und neue Präventions und Diagnosemethoden sowie Malaria-Medikamente entwickeln.
Sensibilisierung
Die DEZA hat auch den Vorsitz der 2007 gegründeten «Swiss Malaria Group», der elf Partner aus dem privaten und öffentlichen Sektor und aus der Zivilgesellschaft angehören. Ziel dieser Gruppe ist es, die politischen Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit auf die Malaria und ihre Folgen aufmerksam zu machen und die Beiträge der Schweiz an Organisationen, die im Bereich der Malariabekämpfung aktiv sind, zu erhöhen. Dank einer Nutzung der vorhandenen Synergien sollen die Malariafälle in den am stärksten betroffenen Ländern durch innovative Kontrollmassnahmen, Know-how und Finanzmittel gesenkt werden.
Hintergrund
Viele Länder haben eindrückliche Fortschritte gemacht in der Malariakontrolle. Sie konnten die Kindersterblichkeit und die Krankheitsfälle spürbar senken. Diese Erfolge waren möglich dank einer besseren Koordination unter den verschiedenen globalen Akteuren, bedeutenden Investitionen in die Malariakontrolle und die Bereitstellung wirksamer Präventions-, Diagnose- und Behandlungsmethoden. Heute stellt jedoch die zunehmende Medikamentenresistenz eine der grössten Herausforderungen im Kampf gegen die Malaria dar.
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