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Swiss-Banking-Veteran mit neuen Aufgaben
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- Dienstag, 16. Februar 2016 11:09
Der langjährige UBS-Banker und spätere Chef für das Private Banking der Credit Suisse in Asien stellt sich überraschend einer neuen Herausforderung.
Der Schweizer Marcel Kreis war bis Ende 2011 für die Credit Suisse (CS) tätig, zuletzt als Chairman im Private Banking in der Marktregion Asien-Pazifik; zuvor war er ab 2007 deren operativer Chef gewesen. In der Folge übernahm er diverse Mandate, unter anderem als Chairman bei der Wealth-Management-Plattform Hubbis.
Wie die Schwesterpublikation finews.asia sowie «The Australian» dieser Tage vermeldete, wird Kreis neu Verwaltungsratspräsident beim australischen Multi-Familiy-Office Myer Family Company (MFOo), wo er Ann Sherry ablöst, die jedoch in dem Gremium verbleibt. Kreis ist bereits seit vergangenem Jahr für das in Sydney ansässige Institut mit Niederlassungen in Perth, Brisbane und Melbourne.
Mehr als drei Jahrzehnte Branchenerfahrung
Gemäss Firmenangaben verwaltet es für rund 120 Familien ungefähr drei Milliarden australische Dollar (rund 2,1 Milliarden Schweizer Franken) und ist unter anderem auf den Aufbau von Stiftungen spezialisiert.
Kreis verfügt über mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung in der Finanzwelt. Er startete seine Berufskarriere bei der Citibank und wechselte später zu Merrill Lynch, bevor er 1990 zum Schweizerischen Bankverein (heute UBS) stiess; von da an übernahm er diverse Leitungsfunktionen in Asien und Australien. Sein Abgang bei der UBS kam 2007 überraschend, besonders, als bald darauf publik wurde, dass er bei der direkten Konkurrenz angeheuert hatte.
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