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Fünf-Cent-Münze bringt drei Millionen ein
41 Jahre lang glaubte eine Frau in Virginia, die alte Fünf-Cent-Münze vom verstorbenen Bruder sei wertlos. Bis sie heraufand, dass von der Münze nur fünf Exemplare existieren.
Eine seltene Fünf-Cent-Münze ist in den USA für mehr als drei Millionen Dollar (etwa 2,8 Millionen Franken) versteigert worden, teilte das Auktionshaus Heritage Auctions mit. Auf dem Geldstück ist der Kopf der Freiheitsgöttin im Profil zu sehen, umgeben von Sternen und der Jahreszahl 1913. Die genau ein Jahrhundert alte Münze ist eine von nur fünf erhaltenen dieser Art. In jenem Jahr sei das Design erneuert und nur noch sehr wenige Münzen dieser Art hergestellt worden, teilte das Auktionshaus am Freitag mit. Der «Liberty Head Nickel» gelte deshalb unter Sammlern als eine der begehrtesten US-Münzen.
Das jetzt versteigerte Geldstück gehörte einst einem Sammler aus dem Bundesstaat North Carolina. Er hatte das Stück Mitte der 1940er Jahre für 3750 Dollar erworben. Als er 1962 bei einem Autounfall ums Leben kam, trug er die Münze auf sich. Seine Schwester erbte die Münze und bewahrte sie mehr als 40 Jahre in einer Kiste in ihrem Schrank auf, weil ihr gesagt worden war, sie sei gefälscht und folglich wertlos.
Erst nach einem öffentlichen Such-Aufruf holte die Erbin das Fünf-Cent-Stück wieder hervor. Mehrere Untersuchungen bestätigten seine Echtheit. Zwei Bieter aus den Bundesstaaten Kentucky und Florida ersteigerten es nun gemeinsam - für einen Betrag, der mehr als 60 Millionen Mal dem ursprünglichen Wert der Münze entspricht.