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Aus der traditionellen portugiesischen Arbeitsreitweise mit dem Stier auf dem Feld, entwickelte sich in den letzten Jahren eine populäre Wettkampfsportart, wo sich die Reiterinnen und Reiter in verschiedenen Disziplinen international messen. Die “ Equitação de Trabalho” erinnert stark an die spanische “Doma vaquera”. Es werden verschiedene Prüfungen ausgetragen, wo es in erster Linie um Wendigkeit und Schnelligkeit, denn um extreme Korrektheit oder Präzision geht – dort liegt wohl auch der Hauptunterschied zur Klassischen Reitweise Portugals – wobei die Ansprüche an die Dressurausbildung des Pferdes ebenfall sehr hoch sind. Es werden sowohl – Dressurprüfungen “Prova de Ensino” in zwei Leistungsstufen als auch – Trailprüfungen mit Hindernissen, die sogenannte “Prova de Maneabilidade”, – Schnelligkeitsprüfungen “Prova de Velocidade” und – die “Prova de Condução de Vaca” – also eine Prüfung, wo im Team ein Stier von der Herde ausgesondert wird, ausgetragen. Eine Auswahl von Reitern der APSL haben in den letzten Jahren diese Reitweise auch vermehrt in Mitteleuropa bekannt gemacht – insbesondere mit faszinierenden Vorstellungen an der Equitana in Essen oder an der BEA/PFERD in Bern. Portugal ist in dieser Reitweise Übrigens Weltspitze, sowohl im Team als auch in der Einzelwertung.