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Mehrere US-Gliedstaaten gehen gegen Internet-Plattformen vor. Um die psychische Gesundheit junger Menschen unter 16 Jahren zu schützen, soll ihnen die «Social Media»-Nutzung verboten werden. Umstritten sind vor allem Algorithmen, die eine Abhängigkeit schaffen. Letzten Oktober reichten 33 Gliedstaaten eine Klage gegen den Zuckerberg-Konzern «Meta» ein (Facebook, Instagram). Meta habe «psychologisch manipulative Produkte» entwickelt, die Kinder und Jugendliche zur zwanghaften Nutzung bewegten. Die Gliedstaaten beschuldigen Meta zudem, Daten der jungen Nutzer ohne Zustimmung der Eltern zu sammeln und zu verkaufen.
Florida verabschiedete Ende Januar ein Gesetz, wonach Konten von Jugendlichen unter 16 Jahren gelöscht werden können. Zudem werden Plattformen verpflichtet, das Alter durch einen Drittanbieter prüfen zu lassen. Auch in New York und anderen US-Staaten laufen ähnliche Bestrebungen. In Utah etwa brauchen Jugendliche unter 18 seit März 2023 eine elterliche Erlaubnis, um sich anzumelden. Laut dem Gesundheitsdepartement hat die Zahl der Jugendlichen mit psychischen Problemen wie Angstzuständen und Depressionen von 2011 bis 2021 stark zugenommen. Daten aus dem Jahr 2021 zeigen, dass Schüler in New York bis vier Stunden pro Tag vor dem Bildschirm verbringen, einen Grossteil davon auf «Social Media». Zahlreiche Studien sehen Tiktok, Facebook, Instagram, usw. als Gesundheitsgefährdung.
(ap)