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STUMMFILM
|DER
DEUTSCHE

STUMMFILM
|Liesl Stillmark

1913 - 2004
|.

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Die Schauspielerin Liesl Stillmark war anfangs der 20er Jahren an wenigen Stummfilmen beteiligt.
Ihre erste Rolle spielte sie als Nannerl Mozart in "Mozarts Leben, Lieben und Leiden" (21) von Regisseur Otto Kreisler mit Josef Zetenius, Dora Kaiser und Carl Goetz.
Danach agierte sie in den Filmen "Das Geld auf der Strasse" (22) mit Reinhold Schünzel, Liane Haid, Max Ralph-Ostermann, Robert Valberg und Max Devrient, "Der Pantoffelheld" (23) mit Reinhold Schünzel, Paul Hartmann und Liane Haid sowie Géza von Cziffras "Gullivers Reisen" (24) an der Seite von Eugen Neufeld und Julius von Szöreghy.
Regelmässig Beschäftigung fanden sie und ihre Schwester Stella beim Theater, wo sie als "die kleinen Stillmarks" bekannt waren. Liesl Stillmark agierte u.a. 1923 in Max Reinhardts "Der eingebildete Kranke" in Salzburg, und vor allem am legendären Burgtheater, wo sie mindestens seit 1921 auf der Besetzungsliste stand.
Der Verdienst, den die beiden Schwestern dort erwirtschafteten, war wichtig für die Unterstützung der Familie, da sowohl der Vater als auch der Grossvater in den Jahren des 1. Weltkrieges verstorben sind. Ihr Vater wurde in diesen Jahren als russischer Staatsangehöriger in ein Lager gebracht, wo er an Typhus verstarb.
Im Erwachsenenalter setzte Liesl Stillmark ihre Schauspielkarriere nicht mehr fort. Sie ging Ende der 30er Jahre nach Deutschland, wo sie heiratete. Die Ehe funktionierte jedoch nicht und 1947 folgte die Scheidung. Sie wohnte weiterhin in Deutschland und verdiente sich den Lebensunterhalt als Redakteurin. Gleichzeitig kümmerte sie sich um ihre drei Kinder.
Die Schwestern Senta und Liesl Stillmark hatten zeitlebens ein enges Verhältnis und trafen sich regelmässig. Dabei musizierten sie auch gerne, Liesl Stillmark am Klavier, Senta Stillmark als Sängerin.
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