Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03211.jsonl.gz/1199

Sieg und kleine Kristallkugel für Katharina Liensberger
Michelle Gisin steht im letzten Weltcup-Slalom des Winters noch einmal auf dem Podest. Die Obwaldnerin wird beim Finale in Lenzerheide hinter Katharina Liensberger und Mikaela Shiffrin Dritte.
Mit ihrem zweiten Weltcup-Sieg nach jenem im Slalom vor einer Woche in Are in Schweden entschied die Österreicherin Katharina Liensberger auch den Dreikampf um die kleine Kristallkugel gegen die Amerikanerin Mikaela Shiffrin und die zuvor führende Petra Vlhova für sich. Der Slowakin ihrerseits reichte der 6. Rang, um wie erwartet das (Fern-)Duell mit Lara Gut-Behrami um den Gesamt-Weltcup vorzeitig für sich zu entscheiden.
Liensberger, die die Slalom-Wertung als erste Österreicherin seit neun Jahren und Marlies Schild gewann, fügte ihrer ohnehin überragenden Saison nach dem Gewinn der WM-Titel im Slalom und im Parallelrennen und der Bronzemedaille im Riesenslalom einen weiteren Höhepunkt bei. Die Vorarlbergerin war vorab in ihrer Paradedisziplin eine Bank. In den neun Weltcup-Slaloms stand sie acht Mal auf dem Podest. In Lenzerheide war sie ihren Konkurrentinnen wie schon an der WM in Cortina d'Ampezzo und in Are deutlich überlegen. Nach zweimal Laufbestzeit lag sie 1,24 Sekunden vor Mikaela Shiffrin.
Michelle Gisin war im zu Ende gehenden Weltcup-Winter zum vierten Mal bei der einer Siegerehrung nach einem Slalom dabei. Ihr persönliches Highlight war natürlich der Sieg am Semmering kurz vor dem Jahreswechsel. Dazu war sie Zweite im zweiten Rennen in Levi und Dritte in Zagreb.
Weltcup-Punkte in Lenzerheide gab es auch für die zweite Schweizer Starterin. Camille Rast belegte den 15. Platz, die letzte Rangierung, die beim Finale noch Weltcup-Punkte einbringt.
Kommentieren
Garmisch-Partenkirchen tritt gegen Crans-Montana an
Neben Crans-Montana bewirbt sich auch Garmisch-Partenkirchen um die alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2027. Dies beschliesst der Gemeinderat im oberbayerischen Wintersportort.
JO-Verantwortliche sind sehr zufrieden
Mit den traditionellen Abschlussanlässen ist eine wegen Corona sehr spezielle JO-Saison beendet worden. Die Verantwortlichen von Ski Club Davos und SC Rinerhorn ziehen eine sehr positive Bilanz.