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Autor: Matthias Fasel
EishockeyAm Freitag erst hatte Gottéron angekündigt, für den verletzten Kanadier Marc Chouinard so schnell wie möglich einen vorübergehenden Ersatz zu finden. Gestern konnte Trainer und Sportchef Serge Pelletier mit Laurent Meunier nun bereits einen neuen Söldner präsentieren. Der Franzose ist in der Schweiz kein Unbekannter. Noch letzte Saison schaltete er mit Servette Freiburg im Playoff-Halbfinal aus. Während der Qualifikation blieb dem 29-Jährigen letztes Jahr oft nur der Platz als überzähliger Ausländer und bisweilen wurde auch in der NLB bei Lausanne eingesetzt. In 20 Spielen für Genf kam er aber immerhin auf acht Tore und sieben Assists, eine Quote also, von der Mark Mowers momentan nur träumen kann. Während den Playoffs war Meunier dann meist erste Wahl, schoss sechs Tore und bereitete deren sechs vor.
Auf diese Saison hin ist der Stürmer dann zu Dynamo Minsk gestossen, wo er nicht zum Einsatz kam. Meunier hat bei Gottéron bis Ende Jahr unterschrieben. Wenn Chouinard dann wieder mit von der Partie ist, wird Gottéron also mit fünf Ausländern weiterfahren und jeweils einen Söldner auf der Tribüne lassen müssen. Pelletier verspricht sich viel von seinem Coup. «Er hat letztes Jahr eine exzellente Saison gespielt und ist eine Verstärkung für uns. Und ein bisschen Konkurrenz ist sicher auch leistungsfördernd.»