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Deponiestatistik
600'000 Festkubikmeter
Im Jahr 2009 produzierte der Kanton Zürich gegen 600'000 Festkubikmeter deponierbare Abfälle. Seit 1996 steigen die Deponiemengen aus dem Kanton Zürich. Der Export an deponierbaren Abfällen über die Kantonsgrenze, liegt seit 2004 zwischen 40 und 50%.
Der Anteil an Endlagermaterial (Inert- und Reststoffe) stagniert seit 2005 um 60% der im Kanton deponierten Menge.
< 0.5 mg/l
Der Kupfergehalt ist bei allen Sickerwässern aus Zürcher Deponien kleiner als 0.5 Milligramm Kupfer pro Liter Wasser. Bezüglich des Kupfers hält damit jedes Sickerwasser die Einleitbedingungen in ein Oberflächengewässer ein. Das gilt auch generell für weitere Metalle.
Für den gelösten organischen Kohlenstoff in Sickerwässern aus Reaktor- und Reststoffkompartimenten werden die Einleitbedingungen für Oberflächengewässer nicht eingehalten. Daher werden diese Sickerwässer in Abwasser-Reinigungs-Anlagen (ARA) aufbereitet.
< 40 mg/l
Die meisten Messwerte von Chlorid im Grundwasser unterhalb von Deponien zeigen Konzentrationen an, die kleiner sind als 40 Milligramm Chlorid pro Liter Wasser. Damit hat das Grundwasser auch im Nahbereich von Deponien bezüglich Chlorid Trinkwasserqualität. Dasselbe gilt für den DOC-Wert (Dissolved Organic Carbon).
Auch Oberflächengewässer werden durch Deponien in dieser Hinsicht nicht beeinträchtigt.
Hingegen wird der Sulfat-Grenzwert für Trinkwasser teilweise überschritten.
400 Tonnen
Soviel Chlorid wird jährlich aus zürcherischen Deponien ausgewaschen.
Der Niederschlag wäscht aus einem Reststoffkompartiment etwa gleich viel Chlorid aus wie aus einem Reaktorkompartiment, nämlich ca. 10 Tonnen pro Jahr und Hektare. Diese Beobachtung wird möglich, wenn man spezifische Schmutzfrachten aus den beiden Deponietypen analysiert.
Inertstoffdeponien liefert hier dreissigmal tiefere Frachten.