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Nicht übertragbare Krankheiten bedeuten eine enorme Belastung für Betroffene und führen zu gravierenden ökonomischen Problemen in der Gesundheitsversorgung. Der grösste Risikofaktor für nicht übertragbare Krankheiten ist ein Lebensstil, der geprägt ist durch Tabakkonsum, exzessiven Alkoholkonsum, physische Untätigkeit oder eine unausgewogene Ernährung. Dieser Lebensstil kann zu Übergewicht, Bluthochdruck und anderen kardiovaskulären und neurodegenerativen Krankheiten führen.
Personen mit einem tieferen sozioökonomischen Status sind häufiger von nicht übertragbaren Krankheiten betroffen. Zudem sind sie in klinischen und nicht-klinischen Studien untervertreten. Aus diesem Grund sind Gesundheitsinterventionen möglicherweise nur bei höherem sozioökonomischem Status effektiv und erreichen nicht diejenigen, die sie am meisten benötigen. Es ist daher wichtig zu verstehen, wie man Betroffene mit tieferem sozioökonomischem Status erreichen und engagieren kann.
Diese kurze Animation gibt einen Einblick in die Forschung am Centre for Digital Health Interventions, einem Partner des Instituts für Implementation Science in Health Care (IfIS), und zeigt, wie wir die Lektionen der erfolgreichsten Fernsehserien nutzen können, um vulnerable Betroffene in ihrer Komfortzone abzuholen und so die sozioökonomisch bedingten Ungleichheiten im Bereich Gesundheitsversorgung zu überwinden.