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Siegfried Stohr wurde am 10. Oktober 1952 in Rimini als Sohn einer italienischen Mutter und eines deutschen Vaters geboren.
Von 1971 bis 1975 nahm er an der Italienischen Kartmeisterschaft teil, und kann die Meisterschaft dreimal für sich entscheiden. 1976 startete er in der Formel Italia und 1977 wird er Sieger dieser Meisterschaft. Paralell fährt er mit einem Chevron Toyota in der italienischen Formel 3 wird siebzehnter mit zwei Punkte. 1978 fährt er nur die Formel 3 und belohnt sich mit dem gewinn der Meisterschaft.
1979 wurde er Zweiter in der europäischen Formel 2, nachdem er in Vallelunga und Pau mit einem Chevron Zweiter jeweils wurde.
Sigfried wurde von der Werkzeugfirma Beta unterstützt und schliesst sich dem Toleman Team an
und belegt in der Formel 2 1980 den vierten Platz in der Meisterschaft.
1981 wird der Studierte Tierpsychologe vom Arrows Racing Team als zweiter Fahrer neben Riccardo Paterse verpflichtet. Stohr debütiert beim Grossen Preis von Long Beach, kann sich allerdings nicht für das Rennen Qualifizieren, während sein Teamkollege von der Pole Position aus ins Rennen geht.
Beim zweiten rennen in Brasilien Qualifiziert sich Stohr als 20, scheidet allerdings in der 20. Runde nach einer Kollision aus. Seine erste Zielankunft feiert er dann in Argentinien wo er als neunter die Zielflagge sah.
Vor allem ein schwerer Zwischenfall beim Großen Preis von Belgien beeinflusste die weitere Rennkarriere von Stohr nachhaltig. Beim chaotischen Startprozedere in Zolder ein Mechaniker sprang auf die Strecke um den abgestorbenen Arrows von Patrese zu Starten, obwohl das Rennen freigegeben war. Stohr sah das stehende Auto zu spät und fuhr diesem ins Heck wo der Mechaniker arbeitete. Der Mechaniker kam mit schweren Verletzungen davon, aber der Schock bei Stohr saß tief. Sein bestes Ergebnis erzielte er bei seinem letzten Grand Prix, dem Großen Preis der Niederlande, als er im Arrows A3 mit dem siebten Rang WM-Punkte nur knapp verpasste. Nach dem Grand Prix von Italien trat Stohr, der den Unfall nie ganz überwinden konnte, vom Rennsport zurück und gründete eine Rennfahrerschule. Er für die letzten beiden Rennen durch den Kanadier Jacques Villeneuve ersetzt
Der Italiener Gianfranco Brancatelli wurde am 18. Januar 1950 in Turin geboren.
1973 stieg er in die italienischen „Formula Abarth“, ein, in welcher er bereits 1974 den Gesamtsieg einfahren konnte.
1975 belegte er in der italienischen Formel 3 den zweiten Rang in der Gesamtwertung, lediglich einen Punkt hinter Luciano Pavesi.
1975 und 1976 startete Brancatelli in der europäischen Formel 3 mit einem March und konnte in seiner zweiten Saison zwei Rennsiege erzielen, was für ihn den dritten Rang in der Gesamtwertung bedeutete. 1977 folgte der Sprung in die Formel 2, er fuhr für das Team Scuderia Everest, einen Ralt mit einem etwas problematischen Ferrari Motor. Aufgrund ausbleibender Erfolge verließ Brancatelli das Team 1978 und bestritt ein Rennen in der europäischen Sportwagen-Meisterschaft, bei welchem er von Platz zwei aus ins Rennen gehen konnte, er schied jedoch wegen Kupplungsproblemen aus.
1979 war Brancatelli zu den Großen Preisen von Spanien und Belgien für das Team Kauhsen in der Formel 1 gemeldet. Beim Großen Preis von Spanien in Jarama gelang es ihm nicht die Qualifikation für das rennen zu schaffen. Der Italiener fuhr die mit Abstand langsamste Zeit der 27 Teilnehmer. Ähnlich schlecht war die Situation beim Großen Preis von Belgien in Zolder, wo sich Brancatelli als 28. und letzter ebenfalls nicht qualifizierte. Nach diesen zwei desaströsen Rennwochenenden zog sich Kauhsen aus der Formel 1 zurück.
Das nächste Rennen, den Grand Prix von Monaco, bestritt Brancatelli für das Team Merzario, welches nach dem Rennen in Belgien das Material und die Ausrüstung von Kauhsen übernommen hatte. Brancatelli ersetzte hier den Teamchef Arturo Merzario, der die Wagen üblicherweise selbst fuhr, aber in Monaco nicht an den Start gehen konnte, da er sich zuvor bei einem Unfall eine Hand gebrochen hatte. Das Team Merzario setzte zu dieser Zeit den selbst Konstruierten Merzario A3 ein, ein Wing Car, das als technisch unausgereift und übergewichtig galt. Brancatelli konnte im Qualifying keine einzige gezeitete Runde fahren, sodass auch hier eine Grand-Prix-Teilnahme scheiterte. Zum Großen Preis von Frankreich pilotierte Arturo Merzario selbst wieder den Wagen seines Teams, wodurch Brancatellis Formel-1-Karriere ohne eine Rennteilnahme beendet war.
In den folgenden Jahren startete Brancatelli bei Tourenwagenrennen in verschiedenen Serien, darunter der Tourenwagen-Weltmeisterschaft, und den 24 Stunden von Le Mans. Seine größten Erfolge waren hierbei der Gesamtsieg in der Tourenwagen-Europameisterschaft 1985, der Sieg beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps und der zweite Platz in Le Mans 1989 in einem Sauber Rennwagen.
1999 beendete Gianfranco Brancatelli seine Profi Karriere. Noch Jahre später fährt er jedoch bei Classic Rennen, seine Tourenwagen von früher.
Paolo Barilla wurde am 21. April 1961 in Mailand als Sohn eines Italienischen Unternehmers geboren.
Paolo Barilla kam 1983 mit einem von ihm privat eingesetzten Gruppe C Lancia LC2 in den internationalen Motorsport. Zusammen mit Giorgio Francia fuhr Barilla 1983 beim 1000 km Rennen in Spa auf den sehr guten sechsten Platz. Dieses und ein paar weitere gute Resultate brachten Barilla für 1984 einen Lancia Werksvertrag ein.
Bei 1000-km-Rennen von Monza erreichte er zusammen mit Mauro Baldi den dritten Rang. Es folgten ein vierter in Silverstone, wieder mit Mauro Baldi, ein weiterer dritter mit Allessandro Nannini Rang beim 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring mit Alessandro Nannini und beim letzten Saisonrennen, den 1000-km von Kyalami einen zweiten Platz mit Bob Wollek.
1985 wechselte Barilla ins Joest-Racing-Team. Mit diesem Team welches einen Porsche 956 einsetzte konnte Barilla den grössten Erfolg seiner Karriere feierte. Er siegte zusammen mit Klaus Ludwig und Louis Krages beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans .
1987 wechselte Barilla in die Internationale Formel 3000, er fuhr für verschiedene Teams, größere Erfolge konnte er dabei nicht feiern. Dank der finanziellen Unterstützung seiner Familie und deren Freundschaft zu Giancarlo Minardi, dem Gründer und Eigentümer des Minardi-Teams, konnte Barilla 1989 in die Formel-1-Weltmeisterschaft debütieren. Seinen ersten Einsatz hatte er beim Großen Preis von Japan in Suzuka, Barilla qualifizierte sich als 19. schied aber im Rennen mit Kupplungsschaden aus. Seine erste und zugleich beste Zielankunft feierte Barilla beim Grossen Preis von San Mario 1990 in Imola als er mit dem Minardi elfter wurde. Bei sechs Rennen 1990 konnte sich Barilla nicht zum Rennen qualifizieren, insgesamt erreichte Barilla nur viermal das Ziel. Punkte konnte er dabei nicht erringen. Wegen ausbleibender Erfolge wurde er noch vor Saisonende durch Gianni Morbidelli ersetzt. Barilla beendete daraufhin seine Motorsportkarriere und wechselte in die Chefetage des Familienunternehmens.
Nino Vaccarella wurde am 4. März 1933 in Palermo geboren, Vacarella war von Beruf Lehrer und Schulleiter
Seine Rennfahrerkarriere begann 1957, bei Bergrennen mit einem Fiat 1100 und einem Lancia Aurelia GT.
1958 erntete er seine ersten Siege, bei der Passo di Rigano Bellolampo siegte er mit einem Aurelia GT. er debütierte international bei der Targa Florio,
1960 gewann er mit einem Maserati gewann die Catania Ätna, die Sassi Superga,
das Rennen zum Monte Pellegrino, Bozner Mendola und den Grand Prix von Pergusa,
1961 gab er sein Formel-1 Debüt beim Grossen Preis von Italien mit einem De Tomaso Alfa Romeo. Er Qualifizierte sich für den 20. Startplatz, schied aber in der 13. Runde mit einem Motorschaden aus. Mit einem Ferrari erreicht er beim 1.000 Kilometern Rennen von Paris den dritten und bei der Targa Florio am Steuer eines Maserati 2800 den vierten Platz.
1962 nahm er mit der Scuderia Republica di Venezia am Großen Preis von Monaco teil. Mit dem Lotus Climax scheiterete er allerdings bereits an der Qualifikation. Beim Grossen Preis von Deutschland pilotierte er einen Porsche, damit gelang ihm die Qualifikation und er beendete das Rennen auf Platz 15. In Monza fuhr er wieder den Lotus Climax, diesmal konnte er sich für den 14. Startplatz Qualifizieren. Er beendete das Rennen als neunter.
1963 unterschrieb er bei Enzo Ferrari, aber ein Unfall im Training des 1.000 Kilometer Rennens auf dem Nürburgrings zwang ihn zu einer längeren Genesungspause.
1964 kehrt er auf die Rennstrecke zurück und gewinnt am Nürburgring mit seinem Landsmann Ludovico Scarfiotti, in Le Mans auf einem Ferrari 275P zusammen mit dem Franzosen Jean Guichet das 24h Rennen.
1965 ist er immer noch Ferrari Erksfahrer. Er gewann die Targa Florio wird Vierter bei den 1.000 Kilometer auf dem Nürburgring und Siebter bei den 24h von Le Mans.
In Monza beim Grand Prix Italien fährt er im Ferrari 158 auf die zwölfte Position.
1966 will Ferrari keinen Italienischen Fahrer mehr im Team haben, und Nino steht auf der Strasse. Erst 1968 bekommt er von Alfa Romeo wieder eine Chance, aber die Abstimmung der 33 verhindert, dass er gute Ergebnisse erzielt.
1970 kehrt er zu Ferrari zurück und erreicht mit einem 512S zusammen mit Ignazio Giunti und Mario Andretti bei den 12 Stunden von Sebring den zweiten bei den 1.000 Kilometern von Monza den dritten Platz. Bei der Targa Florio wird er ebenfalls dritter.
1971 gewann er mit der Autodelta Alfa Romeo die Targa Florio zusammen mit Toine Hezemans, Er belegt den zweiten Platz beim 1.000 km Rennen auf dem Österreichrings und den fünften in Monza und auf dem Nürburgring.
1972 fuhr er mit dem Alfa Romeo 33 vorerst blieben für ihn gute Resultate aus, erst 1975 gewinnt er zum dritten mal, diesmal mit Arturo Merzario die Targa Florio.

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August 2019