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WELCHE STRATEGIEN BZW. VORGEHENSWEISEN SIND IN ZUKUNFT ERWÜNSCHT?
Bis am 4. Mai 2010 existierte in der Schweiz kein systematisches Vorgehen, was die Erschliessung des geothermischen Potenzials in der Schweiz anbetrifft. Am 4. Mai 2010 gründeten wir den Verein Geothermische Kraftwerke Aargau (VGKA) mit dem Ziel eine Explorationsgesellschaft zu gründen, welche die geeigneten Standorte für ein geothermisches Kraftwerk evaluiert, eine solide Plattform für die weiteren Schritte zur Realisation eines geothermischen Kraftwerks schafft und bis im Jahre 2020 den Bau des ersten geothermischen Kraftwerkes im Kanton Aargau realisiert.
Die geplanten bzw. bis jetzt vorliegenden Projekte waren an motivierte potente Auftraggeber und Projektentwickler gebunden. Das Knowhow war dezentral verteilt, und es fand nur wenig Austausch statt. Hierdurch bedingt entwickelten sich die Projekte nur sehr langsam.
Für eine effiziente Erschliessung des riesigen geothermischen Potenzials ist jedoch eine Explorationsgesellschaft von Vorteil. Diese sollte sich aus Entscheidungs- und Verantwortungsträgern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik zusammensetzen. Die Explorationsgesellschaft muss in der Folge in einem ersten Schritt eine systematische Analyse der bestehenden Daten hinsichtlich geeigneter Gesteine, tektonischer Strukturen und ermittelter Wärmegradienten im Untergrund veranlassen. In einem zweiten Schritt werden die optimalen Standorte aufgezeigt und in einem dritten Schritt werden in den ausgeschiedenen Standorten Probebohrungen und Tests durchgeführt.