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ALEXANDRIT-KLASSE
PROJEKT 12700 Deckname: Aleksandrit; ist eine Klasse von Minenräumschiffen der Russischen Marine, die zur Suche nach Seeminen im Küstenvorfeld entwickelt wurde. Ein Schiff wurde 2016 in Dienst gestellt und weitere sind geplant. Die Rümpfe von PROJEKT 12700 bestehen aus Fiberglas und wurden aus einem Stück mit Hilfe einer Vakuum-Infusions Technik gefertigt, die von Siemens entwickelt wurde. Ursprünglich sollten die Schiffe der ALEXANDRIT-KLASSE ein französisches Sonarsystem zur Suche nach Minen tragen, da aber im Zuge der Krimkrise 2014 Sanktionen gegen die Russische Föderation verhängt wurden, wurde die Lieferung im August 2015 verweigert und die Planer beschafften ein anderes System. Auf dem Achterschiff befindet sich eine Arbeitsplattform, auf der ein Kran montiert ist, mit dem Suchroboter, autonome Drohnen oder auch ein klassisches Räumgeschirr ein- und ausgebracht werden können. Bewaffnet sind die Boote mit einem Turm 30-mm-L/63 AK-306 auf dem Vorschiff und zwei KPWTs in Einzellafetten. Weiter können zwei Igla-Flugabwehrraketen gegen fliegende Ziele eingesetzt werden.
"ALEKSANDR OBUCHOV", benannt nach einem Helden der Sowjetunion und Marineoffizier aus dem Zweiten Weltkrieg, wurde bei Newski-Werft in Pontonny (Almaz) im September 2011 auf Kiel gelegt und lief nach Verzögerungen am 27. Juni 2014 vom Stapel. Das Schiff wurde am 9. Dezember 2016 in den Dienst der Baltischen Flotte gestellt.
"GREGORIE KURBATOV", wurde am 24. April 2015 in Sankt Petersburg auf Kiel gelegt. Im Juni 2016 wurde der unfertige Rumpf durch ein Feuer auf der Werft schwer beschädigt und die Fertigstellung wurde anschließend auf Herbst 2017 terminiert.
"IVAN ANTONOV", wurde am 25. Januar 2017 in Sankt Petersburg auf Kiel gelegt.
"VLADIMIR EMELYANOV", wurde am 20. April 2017 in Sankt Petersburg auf Kiel gelegt.