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"Die konjunkturelle Abkühlung in den Schwellenländer hat sich bereits deutlich dämpfend auf die Weltwirtschaft und auch (leicht) negativ auf die Aktivität im Euroraum ausgewirkt", so die EZB. Die sinkende Nachfrage aus den Schwellenländern habe die Exporte der Eurozone belastet. Allerdings würde diese negative Entwicklung durch einen Schub bei den real verfügbaren Einkommen abgefedert, der aus den gesunkenen Rohstoffpreisen resultiere.
Das Potenzialwachstum in den Schwellenländern hat sich laut EZB zuletzt unter anderem auch durch eine ungünstigere demografische Entwicklung abgeschwächt. Die Wirtschaftsentwicklung werde zudem durch niedrige Rohstoffpreise und der Verschärfung der globalen Finanzierungsbedingungen belastet. Viele Schwellenländer versuchten sich durch Reformmassnahmen anzupassen. "Der Übergang dürfte aber unwegsam sein, wobei die Risiken tendenziell abwärtsgerichtet sind", schreibt die EZB./jsl/fbr
(AWP)