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Beim Schreiben von Webtexten spielen Links eine zentrale Rolle. Sie müssen den Benutzern mit klaren Angaben sofort aufzeigen, was bei einem Klick zu erwarten ist.
Im Web wird geklickt. Website-Besucher fühlen sich hingezogen zu Links und Knöpfen, auf die sie klicken können. Denn die Aktion — so hoffen sie — bringt sie dem Ziel ihres Besuchs näher: auf der Webseite etwas zu erledigen.
Der Text von Links hat grösste Bedeutung, weil Besucher sich meist daran orientieren, worauf sie als nächstes klicken möchten. Der Text vor einem Link findet dabei oft wenig Beachtung.
Mit einer kleinen Textübung demonstriert Gerry McGovern im Artikel
Links are the grammar of the Web wie zentral Links für das Schreiben im Web sind. In einem ausführlich formulierten Textabsatz sollen Links gesetzt werden. In seiner Lösung verwirft McGovern den Textabsatz ganz und setzt dafür vier Links in einer Punkteliste.
Die Texte der vier Links sind präzise Angaben, was einen bei einem Klick erwartet: konkrete Hinweise für die nächste Aktion.
In Robert Starks
sind die Anforderungen an Textlinks zusammengefasst. Linktexte müssen
- beschreibend
- explizit
- unterscheidbar
- zusammenhanglos verständlich
sein.
Zuerst die Links schreiben und erst dann die Sätze rundherum. Dies ist Gerry McGoverns Praxistipp. Denn die Links machen im Web die Grammatik.