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Nestlé-Präsident Peter Brabeck äussert sich im Interview zum gegenseitigen Vorkaufsrecht, zu Abwanderungsgelüsten auf Grund der 1:12-Initiative – und zu seinem Engagement in der Formel 1.
Gemäss Peter Brabeck, Verwaltungsratspräsident von Nestlé, wird der Vertrag mit der Familie Bettencourt, der ein gegenseitiges Vorkaufsrecht garantiert, nicht verlängert.
Der Vertrag zwischen den L'Oréal-Grossaktionären Nestlé und Bettencourt läuft nächsten April aus. «Das Vorkaufsrecht wird nicht verlängert, das ist ganz klar», sagt Brabeck im Interview mit der «Handelszeitung».
Bezüglich eines möglichen Verkaufs des 30-Prozent-Pakets am französischen Kosmetikkonzern meint er: «Wir wollen alle Optionen auf dem Tisch haben, inklusive des Status quo.»
Blick auf die politische Diskussion
Der Wirtschaftsführer sorgt sich über die wirtschaftskritischen Initiativen der nächsten Monate. «Die Schweiz tut sich damit keinen Gefallen.» Abwanderungsgelüste hat er deswegen aber keine: «Wir als Nestlé sind gerne in der Schweiz, wir wollen in der Schweiz bleiben.»
Mit einer Annahme der Lohnbegrenzungs-Initiative 1:12 würde indes ein Lohnkontrollsystem aufgebaut, das in keiner Weise «mit der hier gelebten und bewährten Sozialpartnerschaft im Einklang stünde».
Brabeck ist auch VR-Präsident der Delta Topco, Muttergesellschaft der Formula One. Bezüglich des vieldiskutierten Börsengangs des globalen Rennsportzirkus meint er: "Entschieden ist noch nichts."
Lesen Sie das ganze Interview in der neuen Ausgabe der «Handelszeitung», ab Donnerstag am Kiosk.