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Der Sieger in der Hauptprüfung am 10. Maurice Lacroix CSI in Humlikon heisst Robert Vos. Der Holländer schlug im Stechen die Freiburgerin Christina Liebherr um 9 Hundertstelsekunden. Melanie Freimüller rundet ein gelungenes Heimturnier mit Rang 9 ab.
Ein Galoppsprung mehr auf den dritten Sprung im Stechparcours kosteten Christina Liebeherr mit der 11-jährigen Schweizer Stute
Con Grazia wertvolle Sekundenbruchteile, die ihr am Schluss zum Sieg fehlten.
„Ich bin trotzdem sehr zufrieden. Der Parcours war schwer und meine Stute hat konzentriert mitgekämpft“, sagte die Freiburgerin, die 2010 schon einmal Zweite im GP von Humlikon war, damals hinter Olympiasieger Steve Guerdat
Die Siegerschärpe umhängen durfte sich der Holländer Robert Vos. Er hatte für den mit 60‘000 Franken dotierte Maurice Lacroix Grand Prix den 11-jährigen Schweden-Wallach Interline gesattelt. Mit diesem talentierten Pferd, das er seit drei Jahren besitzt und das zum ersten Mal
einen Grand Prix auf diesem Niveau gewinnen konnte, ritt sich der 41-jährige aus Wierden nahe der deutschen Grenze in diesem Jahr wieder ins niederländische
Team. So war er bei den Nationenpreisen in Lummen, St. Gallen und Dublin im Einsatz.
Insgesamt schafften es nur sieben Paare fehlerfrei über den technisch
anspruchsvollen Normalparcours und ins Stechen, darunter vier Schweizer. Hinter Christina Liebherr belegte die Genferin Frederique Fabre Delbos den dritten Rang. Janika Sprunger wurde mit Aris Fünfte und Theo Muff mit Saphyr des Lacs
Sechster. Melanie Freimüller hatte mit Uppie de Lys im Umgang einen Fehler zu verzeichnen, ritt aber dank der schnellsten Zeit unter den
Vierstrafpunkte-Paaren auf Rang 9 und damit noch ins Preisgeld. Die Siegerin im Weltranglisten-Springen vom Freitag rundete damit ein erfolgreiches
Turnierwochenende ab.
Der Final der mittleren Tour war zuvor von Roland Grimm
gewonnen worden. Im Sattel des 12-jährigen Sethi de Laubert verwies der St. Galler die Vorjahressiegerin Jessica Kürten (Irl) mit Arrezo und die Zürcherin
Iris Gautschi mit Naiade d’Auvers auf die Ränge 2 und 3. Der britische Altmeister John Whitaker belegte mit Uni Stop den vierten Platz.