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Der Sportartikelkonzern Adidas erwartet von der in Kürze beginnenden Fußball-Weltmeisterschaft in Russland einen Schub beim Verkauf von Replika-Shirts. Die 8 Millionen Trikots, die Adidas anlässlich der WM vor vier Jahren in Brasilien verkauft hat, dürfte Adidas übertreffen, sagte Vorstandschef Kasper Rorsted der Nachrichtenagentur Bloomberg. Adidas rüstet bei der WM 12 Teams aus und hat mehr Mannschaften im Rennen als die Konkurrenten Nike und Puma.
Die Tatsache, dass Fußball-Nationen wie Italien, die Niederlande oder auch die Türkei sich nicht qualifiziert haben, hat einige Experten pessimistisch gestimmt, was das Merchandising betrifft. Erschwerend kommen die Sanktionen gegen Russland und die wirtschaftliche Situation des Landes hinzu. Prognosen für den Verkauf von Schuhen oder Bällen, wollte Rorsted nicht geben. Insgesamt dürfte aber der direkte finanzielle Einfluss der WM in diesem Jahr nicht so groß sein wie der damals in Brasilien.
Adidas, aber auch die anderen Ausrüster Nike, Puma oder New Balance, sehen Sportevents als Chance, ihre Marke ins rechte Licht zu rücken. So könne die WM auf andere Adidas-Produkte ausstrahlen, die nichts mit Fußball zu tun haben, sagte Rorsted. (DPA)