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Im Sommer 2013 bestand eine grosse Verunsicherung seitens der Bevölkerung um den Bielersee und bei den Politikern. Der Grund dafür war das Ergebnis einer Studie der Universität Genf. Hier wurden leicht erhöhte Werte von Cs-137 gemessen.
In einer neuen Studie des EAWAG und LABOR SPIEZ wurden erneut Sedimentkerne aus dem Bielersee entnommen. Diese wurden auf Radioaktivität untersucht. Gefunden wurden neben Cs-137 auch Cobalt-60 und Plutonium. Letzteres kann seitens der Forscher auf die Atomtests der 60er Jahre zurückgeführt werden.
Der Peak des Cs-137 beträgt 3 Prozent des gesamten Eintrages. Dies stimmt laut den Forschern mit den publizierten Angaben vom AKW Mühleberg aus dem Jahr 1999 überein. Die Untersuchungen erbrachten, dass in 30 Zentimeter Tiefe ab Sedimentoberfläche die durchschnittliche Konzentration laut Bericht 200 Bequerel je Kilogramm beträgt, in 20 Zentimeter 20 Bequerel je Kilogramm.
Mit dieser Untersuchung ist somit die erste Studie bestätigt: Der Peak von Cs-137 aus dem Jahr 1999 konnte nachgewiesen werden. Auch, dass dieser dem AKW Mühleberg zuzuordnen ist. Die Hauptaussage der Forschenden ist dennoch, dass keine Gefährdung der Gesundheit der Bevölkerung vorliegt. Auch nicht durch das Trinkwasser.