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Was muss ein gutes Diätsupplement können? Erstens sollte es in der Lage sein, die Fettverbrennung auf irgendeine Art und Weise zu beschleunigen, anzuregen oder sonst irgendwie positiv zu beeinflussen. Im besten Falle hilft eine gute Diätergänzung zudem dabei, Appetit, Hunger oder Heißhunger auch in Reduktionsphasen (also dann wenn wir sehr wenige Kalorien zu uns nehmen) zu hemmen und umgekehrt Sättigung zu fördern. Der heutige Artikel stellt Euch eine solche Ergänzung vor, von der man in Zukunft noch viel lesen wird – Beta-Aiba
Was ist Beta–Aiba?
Bei Beta–Aiba handelt es sich um eine Aminosäure die anders als andere Aminosäuren dem Körper nicht als Baustoff Muskeln oder Gewebe dient (nicht proteinogen), sondern als hormonähnlicher Botenstoff deklariert wird. Während körperlicher Belastung wird Beta-Aiba von unserem Körper endogen aus Valin und Thymin gebildet.
Beta-Aiba beeinflusst das weiße Fettgewebe
Weißes Fettgewebe zeichnet sich vor allem als Lipidspeicher und damit als größtes Energiedepot unseres Körpers aus. In ihm werden Triglyceride gespeichert um bei einer Nahrungsknappheit als Ausgleich zur Verfügung zu stehen. Es soll Glucose gespart werden um den Organismus und insbesondere das Gehirn damit am leben zu erhalten. Für die Freisetzung von Triglyceriden (Fettsäuren) aus den Fettdepots sorgen hauptsächlich Katecholamine wie Noradrenalin oder Adrenalin. Einmal aus der Fettzelle ausgeschleust, wandern Fettsäuren zu bedürftigen Zellen und werden dort im besten Falle oxidiert (verbrannt). Neben weißem Fettgewebe besitzt jeder von uns zudem eine gewisse Menge braunen Fettgewebes, welches sich durch eine hohe Menge an Mitochondrien (Kraftwerke und Ort der Fettverbrennung) auszeichnet. Braunes Fettgewebe dient durch einen speziellen Proteinbesatz vor allem dazu, Fett in Wärme umzuwandeln und nicht dazu, ATP als direktes Energiesubstrat bereit zu stellen. Über die Beeinflussung bestimmter Signalgeber wie PGC-1-Alpha und einem Anstieg der PPAR Alpha Aktivität ist Beta-Aiba nun in der Lage, eine Typusveränderung des weißen Fettgewebes zu initiieren. Das neu „gebildete“ Fettgewebe trägt die Eigenschaften braunen Fettgewebes, befindet sich aber in weißen Fettdepots. Neben dieser Veränderung sorgt Beta-Aiba zudem für eine vermehrte Beta-Oxidation (Fettverbrennung) in der Leber und reguliert den Cholesterinspiegel auf positive Art und Weise. Eine Forschergruppe der Harvard Universität belegte all die genannten Eigenschaften und Einflüsse kürzlich im Tierversuch.
Fazit
Die Aktivierung und Mehrung von braunem Fettgewebe steht schon lange im Fokus der Adipositas-Forschung. Mit Beta-Aiba ist jetzt eine Substanz zu Tage getreten der man hierzu großes Potenzial zuschreibt
Beta-Aiba beeinflusst Leptin
Beta-Aiba vermag also mehr Fett über Wärme zu verbrennen – Großartig aber das ist noch nicht alles! Weiteren Tierstudien zur Folge beeinflusst es zudem das Aufkommen an Leptin und damit des stärksten Sättigungsgebers unseres Körpers auf positive Art und Weise. Mehr Leptin bedeutet eine stärkere Sättigung. Es wird eigentlich immer dann reduziert abgegeben, wenn der Körperfettgehalt schon relativ niedrig ist und sorgt damit für stetigen Hunger. Mit Beta-Aiba hat man nun möglicherweise eine wirksame Substanz an der Hand, die in diesen Regelkreislauf eingreift und damit in der Lage ist, jede Diätbemühung zu erleichtern.
Fazit
Beta–AIBA erweist sich im Tierversuch nicht nur als potente Substanz zur Erhöhung der Thermogenese sondern auch als Substanz welche in die Steuerung von Hunger und Sättigung eingreift. Wir alle sollten Beta-Aiba unbedingt auf dem Schirm behalten und uns auf erste Ergebnisse aus Humanstudien freuen die sicher schon längst am laufen sind
Quellen
http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1038/oby.2008.337/abstract;jsessionid=13738847BFC338F2CF9D237006AE1639.f01t01
http://www.cell.com/cell-metabolism/abstract/S1550-4131%2813%2900497-X?_returnURL=http%3A%2F%2Flinkinghub.elsevier.com%2Fretrieve%2Fpii%2FS155041311300497X%3Fshowall%3Dtrue
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15535418
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14576092
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19735301
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19186330