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Die Schweizer Unternehmen benötigten dieses Jahr durchschnittlich 55 Tage, um ihre Resultate 2001 zu publizieren - und belegen damit international den drittletzten Rang.
Im Durchschnitt veröffentlichten die 250 von der Unternehmens-Beratungsfirma KPMG im Rahmen der Studie "Fast Close 2002" befragten Unternehmen ihre Zahlen 48,5 Arbeitstage nach Abschluss des Geschäftsjahres.
Damit waren die Firmen rund zwei Tage schneller als noch 1999. Trotzdem erreichten sie ihre Zielvorgabe nicht. In der Benchmark-Studie 2000 der KPMG gingen die Unternehmen davon aus, dass sie die Publikationsfrist bis 2002 auf 44,2 Tage senken könnten.
Kurze Fristen infolge gesetzlicher Vorgaben
Spitzenreiter sind Schweden mit durchschnittlich 28 Tagen und Finnland (30 Tage). Zu diesen kurzen Publikations-Fristen werden die Unternehmen in den beiden Ländern jedoch per Gesetz angehalten. Die Schweiz liegt mit 55 Tagen nur knapp vor Frankreich (56 Tage). Deutschland liegt mit 73 Tagen abgeschlagen auf dem letzten Platz.
Zwischen den Branchen gebe es keine grossen Unterschiede. Nur die Banken und Versicherungen hätten aufgrund des erhöhten Zeitaufwandes für die Konsolidierung ihrer Zahlen und die komplexere Berichterstattung längere Fristen.
Die Studie unterstreicht die Bedeutung kurzer Publikationsfristen. Unternehmen könnten sich dank einem schnellen externen Berichtswesen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Ihr Image sei bei Aktionären, Geschäftspartnern und Mitarbeitern positiver.
swissinfo und Agenturen