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Maja und Roger Wicki nahmen am vergangenen Wochenende am U23 Länderkampf in Eskilstuna in Schweden teil. Der Wettkampf wurde auf einer der anspruchvollsten Filzanlagen der Welt ausgetragen. Die Schweiz ging mit zwei Teams an den Start. Die Zwillinge spielten im Team „Switzerland 1“.
Maja und Roger zeigten vier gute Qualifikationsrunden. Switzerland 1 gewann die Duelle gegen Austria 1 und Italy klar mit 22:30 und 18:30. Gegen Sweden 1 konnten die Eidgenossen bis Bahn 14 mithalten, verloren dann aber mit 20:31. Der Match gegen Germany 1 sollte die Entscheidung bringen, ob Switzerland1 Rang 2 im Zwischenklassement behält und so um den Sieg am Sonntag mitspielen kann. Es war ein sehr spannender Match, welcher leider am Ende mit 22:23 zu Gunsten von Germany 1 ausging. Somit verpasste Switzerland 1 knapp den zweiten Platz und belegte den dritten Zwischenrang.
Switzerland 2 verpasste die Qualifikation für das Halbfinale um die Plätze 1-4 ebenfalls. Sie lagen nach den Vorrunden in der Gruppe B mit einem Sieg und damit 2 Punkten auf Rang 5.
Bereits am Samstagabend wurden die Halbfinals für die Ermittlung der Plätze 5-10 ausgetragen. Switzerland 1 setzte sich gegen Germany 2 mit 26:21 durch. Switzerland 2 traten gegen das Team Italy an und verlor dieses Duell mit 26:22.
Am Sonntag stand dann für Switzerland 1 das Finale um Rang 5 gegen Austria 1 auf dem Programm. Es war sehr spannend und die Schweizer konnten die Begegnung am Ende hauchdünn mit 22:21 für sich entscheiden. Switzerland 2 trat ein zweites Mal gegen die Italiener an und gewann klar mit 19:29. Die Gesamtbilanz der beiden Vergleiche vom Samstagabend und vom Sonntag ergab ein Verhältnis von 51:45 für die Schweiz und damit stand Platz 9 fest.
Im Halbfinale setzten sich die beiden Schwedischen Mannschaften klar durch und traten im Finale um den Sieg gegeneinander an. Auch hier gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem besseren Ende für Sweden 2. Sie gewannen den diesjährigen U23 Länderkampf mit 18:19.
Maja Wicki spielte das zweitbeste Gesamtergebnis aller weiblichen Teilnehmer. Im Schweiz-internen Vergleich war sie die beste Frau und erzielte das zweitbeste Resultat, hinter Beat Wartenweiler (MC Romanshorn).
Die Schweizer Delegation machte sich am Sonntagnachmittag mit vielen guten Erfahrungen und Eindrücken im Gepäck auf die Heimreise.
Autor: Rebecca Weber