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Sollte es eine markante Beschleunigung geben, wäre Comet auch dazu bereit, sagte Kundert weiter. Er zeigte sich zuversichtlich, dass sich der Halbleitermarkt wieder "einschwingt". Comet hatte im ersten Halbjahr einen Umsatzeinbruch erlitten und war unter dem Strich in die roten Zahlen gerutscht.
Zeitgleich mit den Zahlen gab Comet letzte Woche bekannt, dass der Geschäftsbereich "Ebeam" auf den Prüfstand gestellt werde. Kundert liess im Interview offen, ob ein Verkauf oder eine Partnerschaft angestrebt werde: "Wir prüfen alle Möglichkeiten, die machbar sind." Er sei überzeugt, dass eine gute Lösung gefunden werden könne, damit die Aktivitäten unter neuem Modell in Flamatt weitergeführt werden könnten.
Abschreibungen seien aber kaum zu befürchten, da Comet keine Entwicklungskosten aktiviert habe. "In der Bilanz haben wir nur noch die Produktionsanlagen, sie würden gegebenenfalls den Besitzer wechseln."
Ausbauen im bestehenden Geschäft will Comet derweil die Präsenz im asiatischen Raum. Heute würden 70 bis 80 Prozent der Chipproduktionsanlagen in Asien betrieben, Tendenz steigend. "Vorab in Japan gibt es weisse Flecken, die wir besetzen wollen."
In China hat Comet derweil bereits eine Fertigung. Diese liefert auch in die USA. In Bezug auf den Handelsstreit mit den USA meinte Kundert: "Wir evaluieren die Situation und stimmen uns gegenwärtig auch mit unseren Grosskunden ab."
tt/
(AWP)