Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03357.jsonl.gz/221

16 Jahre lang musste Kanadas Frauencurling auf einen Olympiasieg warten. Jennifer Jones, 40-jähriger Skip aus Winnipeg, erlöst die Curling-Grossmacht mit einem 6:3-Finalsieg gegen Schweden.
Jennifer Jones, von Beruf Anwältin und Mutter, war selbst der Star des Endspiels, in dem die von Margaretha Sigfridsson angeführten Schwedinnen nicht mehr ganz an die Leistung herankamen, mit der sie Mirjam Otts Crew im Halbfinal bezwungen hatten. Die Skandinavierinnen spielten defensiver und eher ängstlich, so dass sie sich in der ganzen Partie nie einen Vorteil erarbeiten konnten. Die Entscheidung fiel im 9. End, in dem die Kanadierinnen viel Druck aufbauten und zwei Steine zur 6:3-Führung stahlen.
Jennifer Jones' Triumph ist mehr als nur verdient. Sie gewann alle elf Partien, was in der olympischen Geschichte nur ihrem Landsmann Kevin Martin vor vier Jahren in Vancouver gelungen war. (dux/si)
Kanada – Schweden 6:3
Die Schweizer Biathleten schaffen es auch im Einzelrennen über 20 km nicht, sich positiv in Szene zu setzen. Als Bester rangiert sich Simon Hallenbarter mit einem Schiessfehler auf Platz 47.
Eine weitere herbe Enttäuschung setzte es für Teamleader Benjamin Weger ab. Der Walliser, der bereits im Sprint arg enttäuscht und die Qualifikation für die Verfolgung verpasst hatte, liess insgesamt vier Scheiben stehen und klassierte sich mit einem Rückstand von knapp fünfeinhalb Minuten gleich hinter …