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Schloss Wellenberg wird 1204 erstmals urkundlich durch Walter von Wellenberg erwähnt.
Die Zürcher brennen aus Rache, wegen der Überfälle auf ihre Handelsleute, im Auftrag von Rudolf von Habsburg
die Burg nieder und Ritter Ulrich von Wellenberg wird um 1259 im berüchtigten Limmatturm eingekerkert.
In den Jahren 1338 bis 1370 ist die neu ausgebaute Burg im Besitz der Familie von Spiegelberg.
Ab 1385 herrschen in der Folge die Geschlechter von Strass, von Hohenlandenberg und Mötteli von Rappenstein
auf dem Wellenberg.
Der Sohn des herrschsüchtigen Mötteli von Rappenstein, Joachim, lässt mit seiner Gattin Petronella von Ulm ab
1517 die Burg zum Schloss umbauen.
1537 verkauft Mötteli die Herrschaft an die Familie von Ulm in Ravensburg, die während 130 Jahren auf dem
Schloss waltet.
1669 erwirbt Johannes Escher im Auftrag der Stadt Zürich die Liegenschaft, welche mehrere Umbauten erfährt.
Ab 1815 befindet sich der Sitz als Spekulationsobjekt in Privathänden.
Von den Geschwistern Bienz erwirbt am 23. April 1900 die Familie Schenkel das Schlossgut.
2002 wird das Schloss unter Bundesschutz gestellt und zwei Jahre später wird die Stiftung Schloss Wellenberg
gegründet. Das Schlossgut ist noch heute im Besitz der Familie Schenkel.
Geschichte Schloss Wellenberg