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"Das „schauen schöner Bilder" so die deutsche Übersetzung des aus dem griechischen entlehnten Wortes KALEIDOSKOP erfreute bereits Anfang des neunzehnten Jahrhunderts die Gemüter der Menschen. Es war der schottische Wissenschaftler Sir David Brewster der um das Jahr 1816 im Zusammenhang mit seinen Experimenten bezüglich polarisierendem Licht das Kaleidoskop entwickelte und es 1817 patentieren liess. Der Erfolg war durchschlagend. Bereits in wenigen Monaten wurden Hunderte von Nachahmungen in London und Paris verkauft. Als „das grosse philosophische Spielzeug“ angepriesen, traf es den damaligen Zeitgeist des Abendlandes. Die an Mandalas erinnernden Bilder, erzeugt durch mehrfache Spiegelungen denen komplexe mathematische Erkenntnisse zugrunde liegen, gaben dem Wunsch Ausdruck Ästhetik und wissenschaftliche Rationalität in einer Symbiose zu vereinen. Eine Idee die nicht nur zu Beginn der Industrialisierung Europas Aktualität besass. Die faszinierenden Bilder die ein Kaleidoskop hervorzuzaubern vermag, ergeben sich durch die Widerspiegelung zumeist einfacher Objekte wie z.B. Glasperlen, Murmeln etc. oder der durch eine Linse fokussierten Umgebung (auch Teleidoskop genannt). Mehr als „nur ein Spielzeug“ finden Kaleidoskope heutzutage vielfache Verwendung. Ihre Farbexplosionen sind äusserst inspirierend und können unter anderem als Hilfsmittel in der Farbtherapie oder zur Unterstützung von Stressabbau benützt werden.
Für weitergehende Informationen bezüglich der Funktionsweise eines Kaleidoskop und deren vielfältigen Variationsmöglichkeiten empfehlen wir Ihnen die englischsprachige Website der Brewster Kaleidoscope Society.