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Die Waadtländer Gemeinde Marchissy hat den Anteil von Ja- und Nein-Stimmen verwechselt und musste das Ergebnis korrigieren. Der Ort ist aber zu klein, um Einfluss auf das nationale Ergebnis zu haben.
Die kleine Waadtländer Gemeinde Marchissy in der Region la Côte hat bei der Abstimmung über die Zuwanderungsinitiative die Ja- und Nein-Stimmen vertauscht. Der 70,69 Prozent Ja-Anteil vom Sonntag musste am Montag deshalb in ein «Nein» umgewandelt werden.
Die Gemeinde ist mit 174 gültigen Stimmzetteln aber viel zu klein, um einen Einfluss auf nationaler Ebene zu haben. 123 Stimmberechtigte legten ein Nein ein und 51 ein Ja, wie Anne-Catherine Vittoz vom Kanton Waadt der Nachrichtenagentur sda sagte. Sie bestätigte damit eine Meldung der Internetseite der Zeitung «24 heures». Auch bei der Fabi-Vorlage musste eine Waadtländer Gemeinde die Zahlen ändern. Villars-Ste-Croix nahm die Vorlage nach der Korrektur mit 164 Ja- gegen 111 Nein-Stimmen an.
(sda/me/sim)