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Die Vorwahl der Republikaner für die Präsidentschaftswahlen im November findet bereits am Dienstag statt.
(dpa) Der frühere amerikanische Präsident Donald Trump kann nach einer Entscheidung des Obersten Gerichts der USA an den Präsidentschaftsvorwahlen in Colorado teilnehmen. Die Streichung seines Namens vom Wahlzettel im Gliedstaat Colorado sei nicht rechtens, urteilte der Supreme Court am Montag.
Der Supreme Court hat damit das Urteil des höchsten Gerichts in Colorado aufgehoben. Dies hatte im Dezember entschieden, dass Ex-Präsident Trump sich wegen seiner Rolle beim Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021 für die Vorwahl der Republikaner für die Präsidentschaftskandidatur in dem Bundesstaat disqualifiziert habe. In den Gliedstaaten Maine und Illinois fielen ähnliche Entscheidungen.
Für viele Fachleute hatte die Entscheidung des Supreme Courts bereits vor dem eigentlichen Urteil eine historische Dimension, weil der Richterspruch unmittelbaren Einfluss auf den Verlauf der Präsidentenwahl hat. Die Entscheidung fiel unmittelbar vor dem sogenannten «Super Tuesday» – damit schaffte das Gericht vor dem wichtigen Wahltag Klarheit. Am Dienstag halten die Republikaner und Demokraten in mehr als einem Dutzend Gliedstaaten parteiinterne Vorwahlen ab – darunter auch in Colorado.