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Claudius Schäfer, der CEO der Swiss Football League, bekräftigte in einem Interview gegenüber der NZZ, alles daran setzen zu wollen, die Saison trotz der Corona-Pandemie zu beenden.
Wir erachten es als positives Zeichen, dass Japan plant, im Mai wieder mit dem Fussballbetrieb anzufangen.
Schäfers Optimismus ist mit der Situation in Japan begründet: «Wir sind keine Virologen und die Vorhersagen lauten unterschiedlich. Wir erachten es aber als positives Zeichen, dass Japan plant, im Mai wieder mit dem Fussballbetrieb anzufangen. Japan ist uns bei Ausbreitung und Bekämpfung des Virus wohl einige Wochen voraus.»
Bei einer Verlängerung des hiesigen Veranstaltungsverbotes rechnet Schäfer mit einem Szenario, bei dem in der Schweiz «irgendeinmal im Juni» wieder gespielt werden könnte.
Engpässe drohen
Der SFL-CEO geht davon aus, dass einige Super-League-Teams bei Liquiditätsengpässen Bundeshilfe beantragen. Da diese Hilfe nur für die nächsten beiden Monate gilt, kann sich Schäfer bei einer Verlängerung der Massnahmen eine nächste Verordnung gut vorstellen: «Denn wenn es zum Saisonabbruch kommt, reden wir von ganz anderen finanziellen Schwierigkeiten.»
Modus-Reform in der Super League
Claudius Schäfer äusserte sich auch zu den Diskussionen um den künftigen Modus in der Super League. Diesbezüglich soll in den nächsten zwei Monaten Klarheit geschaffen werden: «Im Sommer 2021 laufen die TV-Verträge aus, für die neuen Verträge braucht es ein Ausschreibungsprozedere, und dafür wiederum benötigen wir Klarheit betreffend Modus. Diese Klärung werden wir in den nächsten zwei Monaten schaffen.»