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Die folgenden Module, die im Rahmen des Projekts «Längsschnittanalysen im Bildungsbereich» (LABB) erarbeitet wurden, nutzen die neuen Möglichkeiten der Bildungsstatistik, um die verschiedenen Etappen der Laufbahnen der Personen durch das Schweizer Bildungssystem zu analysieren.
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Die folgenden Module, die im Rahmen des Projekts «Längsschnittanalysen im Bildungsbereich» (LABB) erarbeitet wurden, nutzen die neuen Möglichkeiten der Bildungsstatistik, um die verschiedenen Etappen der Laufbahnen der Personen durch das Schweizer Bildungssystem zu analysieren.
Einführung
Das Programm «Längsschnittanalysen im Bildungsbereich» (LABB) wurde 2014 vom Bundesamt für Statistik (BFS) gestartet, um das neue Potenzial der Einführung der 13-stelligen AHV-Versichertennummer in die Erhebungen im Bildungsbereich und in die verschiedenen Personenregister der Bundesverwaltung zu nutzen.
Diese Analysen ergeben sich aus der Verknüpfung, der Harmonisierung und einer Längsschnittbearbeitung von Datenquellen zum Bildungssystem – Statistik der Lernenden (SdL), Statistik der Bildungsabschlüsse (SBA), Statistik der beruflichen Grundbildung (SBG), Schweizerisches Hochschulinformationssystem (SHIS) – sowie von der Statistik der Bevölkerung und der Haushalte (STATPOP) und von der Strukturerhebung (SE).
Die ersten zwei Publikationen aus dem Programm LABB wurden am 23. November 2015 veröffentlicht. Die eine handelt von den Lernenden und den Abschlüssen der Sekundarstufe II, die andere von den Studierenden und den Abschlüssen der Tertiärstufe.
Am 5. Dezember 2016 wurde die Publikation zum Übergang am Ende der obligatorischen Schule veröffentlicht, in der die Übergänge der rund 83’000 Jugendlichen, die 2012 aus der Sekundarstufe I oder aus dem besonderen Lehrplan ausgetreten sind, bis 2014 aufgezeigt werden. Sie beschreibt den Eintritt in die berufliche Grundbildung und die allgemeinbildenden Schulen, den Besuch von Übergangsausbildungen Sekundarstufe I - Sekundarstufe II und von Motivationssemestern und den Austritt aus dem Bildungssystem.
Erste Längsschnittanalysen zum Gesamtbestand der dualen beruflichen Grundbildung wurden am 20. Dezember 2017 veröffentlicht. Die knapp 60’500 Jugendlichen, die 2012 zum ersten Mal eine Lehre begonnen hatten, wurden bis Ende 2016 beobachtet. Die Analyse betrifft die Lehrvertragsauflösung, den Wiedereinstieg in die berufliche Grundbildung und den Zertifikationsstatus der Lernenden am Ende des beobachteten Zeitraums.
Die Quote der Erstabschlüsse auf der Sekundarstufe II und die Maturitätsquote wurden am 23. Januar 2018 zum ersten Mal anhand der Daten aus den Personenregistern von Bund, Kantonen und Gemeinden veröffentlicht. Die Ergebnisse, die rund 77’000 zertifizierten Personen auf der Sekundarstufe II und 33‘000 Maturanden betreffen, werden nach Geschlecht, Migrationsstatus, Sprachregion, Gemeindetyp, Wohnkanton und Wohnbezirk in Form von Grafiken und Karten präsentiert.
Weiterführende Informationen
Medienmitteilungen
Grundlagen und Erhebungen