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Laut dem jüngsten Global Data Protection Index (GDPI) von Dell gaben 67% der weltweit befragten 1000 IT-Entscheider an, dass sie nicht sicher sind, ob sie nach einer Cyberattacke oder einem anderen Datenverlust ihre geschäftskritischen Daten wiederherstellen könnten. Der GDPI analysiert den Reifegrad beziehungsweise die Datensicherungsstrategien von Unternehmen.
Wenig verwunderlich stöhnen die meisten Befragten unter der rasant wachsenden Datenmenge. Sie habe sich in den letzten 5 Jahren verzehnfacht und bei 82% der IT-Entscheider zu der Befürchtung geführt, dass sie mit ihren vorhandenen Lösungen zur Datensicherung nicht alle künftigen Geschäftsanforderungen erfüllen können.
Dass die Sorge berechtigt sein könnte, lasse sich etwa daran ablesen, dass über 30% der Befragten im vergangenen Jahr Daten verloren haben und es bei 45% zu ungeplanten Systemausfällen gekommen sei.
Weiter heisst es in einer Mitteilung zum Index, dass 62% der IT-Entscheider besorgt darüber sind, dass ihre Massnahmen zur Datensicherung nicht ausreichen könnten, um mit Malware-Attacken fertig zu werden. 74% sehen durch die wachsende Anzahl an Homeoffice-Mitarbeitern eine steigende Gefahr von Datenverlusten. Als grosse Herausforderung für die Datensicherung werden dabei nicht nur die weiterbestehenden Cyberbedrohungen angegeben, sondern auch "neue Technologien wie Cloud-native Anwendungen, Kubernetes-Container und Künstliche Intelligenz".
Interessant ist ausserdem, dass die Studie herausgefunden haben will, dass bei Unternehmen, die Datensicherungslösungen mehrerer Anbieter im Einsatz haben, die Kosten von Datenverlusten im Durchschnitt fast viermal so hoch ausfallen wie bei Unternehmen, die auf einen einzigen Anbieter setzen.