Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03312.jsonl.gz/1308

- Belinda Bencic (WTA 14) steht nach einem 6:4, 6:7 (2:7), 6:3-Sieg gegen Katie Boulter (GBR/WTA 145) im Viertelfinal des WTA-Turniers in Tallinn.
- Viktorija Golubic (WTA 89) scheitert in Estland hingegen im Achtelfinal an der Weltnummer 224.
- In Sofia reichen Marc-Andrea Hüsler (ATP 95) zwei Breakchancen zum Einzug in den Achtelfinal.
- Für Simona Waltert (WTA 120) bedeutet der Achtelfinal in Parma gegen Mayar Sherif (EGY/WTA 74) Endstation.
Belinda Bencic ist ihrer Favoritenrolle auch beim zweiten Auftritt beim WTA-250-Turnier in Tallinn gerecht geworden. Die als Nummer 2 gesetzte Schweizerin bekundete gegen Katie Boulter aber einige Mühe und stand mehr als zweieinhalb Stunden auf dem Platz, ehe sie die Britin in die Knie zwingen konnte.
Im 2. Satz hatte Bencic zwar zweimal mit Break vorlegen können, Boulter konnte aber jeweils reagieren. Im Tiebreak geriet die Schweizerin schnell vorentscheidend mit 0:4 ins Hintertreffen. Auch im Entscheidungssatz lag die Ostschweizerin mit 2:3 und Break zurück, schaffte aber mit 4 Gamegewinnen in Folge die Wende.
Gegnerin in der Runde der letzten Acht ist die Kroatin Donna Vekic (WTA 85) oder die Chinesin Zhang Shuai (WTA 26).
Golubic bricht gegen Muchova ein
Auf gutem Weg in den Viertelfinal war in Tallinn auch Viktorija Golubic – allerdings nur einen Satz lang. Danach war die Zürcherin gegen die tschechische Wildcard-Inhaberin Karolina Muchova komplett von der Rolle und verlor 10 Games in Folge. Die 6:4, 0:6, 2:6-Niederlage war für Golubic, die sich in der estnischen Hauptstadt erfolgreich durch die Qualifikation gespielt hatte, nicht mehr abzuwenden.
Muchova ist zwar deutlich schlechter klassiert als die Schweizerin, das Ranking täuscht aber. 2021 hatte die Tschechin in Wimbledon den Viertel- und bei den Australian Open den Halbfinal erreicht. In der Folge wurde die ehemalige Weltnummer 19 jedoch von Verletzungen ausgebremst.
Hüsler in Sofia effizient unterwegs
In Sofia schaffte Marc-Andrea Hüsler den Einzug in den Achtelfinal. Dem 26-jährigen Zürcher reichten gegen Geoffrey Blancaneaux (ATP 139) zwei Breakchancen, um für den Unterschied zu sorgen. Beim 6:4, 6:4-Sieg nahm er dem französischen Qualifikanten jeweils zum 5:4 den Aufschlag ab. In seinem letzten Servicegame wehrte Hüsler die einzige Breakchance von Blancaneaux im gesamten Match ab.
Nächster Gegner des Schweizers ist der an Nummer 2 gesetzte Spanier Pablo Carreno Busta (ATP 14).
Waltert in Parma ausgeschieden
Beim Sandplatzturnier in Parma hat Simona Waltert nach ihrem Zweisatzsieg gegen Tamara Zidansek (WTA 92) kein weiteres Erfolgserlebnis feiern können. Die Bündnerin unterlag Mayar Sherif (WTA 74) 3:6, 6:7 (1:7). Als die Ägypterin zum Sieg aufschlug, nahm Waltert ihr zwar noch einmal den Aufschlag ab und glich zum 5:5 aus. Im Tiebreak war sie aber chancenlos und verlor dieses gleich mit 1:7.