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Indisch
Die syro-malabarischen Gläubigen (Kerala Indien) werden von indischen Priestern, die in Territorialpfarreien arbeiten, betreut.
a) Wie viele Inder gibt es in der Schweiz
Man kann von 14'000 Inder in der Schweiz ausgehen, wenn man die Eingebürgerten und diejenigen mit einer anderer Staatsbürgerschaft hinzurechnet. Es gibt viele, die in Deutschland und Österreich im Pflegedienst gearbeitet und sich dort eingebürgert haben, und aufgrund der bessern Arbeitsbedingungen als Europäer in die Schweiz umgezogen sind.
b) Wer sind die indischen Immigranten in der Schweiz?
In jüngster Zeit kommen vor allem Akademiker (Informatiker, Ärzte) und Studenten. Die ältere Immigration, die bereits die zweite Generation hervorgebracht hat, arbeitet fast ausschliesslich im Pflegebereich. Mindestens zwei Drittel aller Inder in der Schweiz kommen aus Kerala (Südindien) und sind vorwiegend syro-malabarische Christen.
c) Was ist die syro-malabarische Kirche?
Die syro-malabarische Kirche hat 4 Millionen Mitglieder und ist vor allem im Bundesstaat Kerala (Südindien) beheimatet. Die Kirche ist mit Rom uniert und somit in voller kirchlicher Gemeinschaft, jedoch pflegt sie eine eigene Tradition (Kirchenrecht, Liturgie und Spiritualität, die auch Elemente der indischen Kultur aufgenommen hat).
d) Wie funktioniert die syro-malabarische Seelsorge in der Schweiz, und wie werden die indischen Priester in Pfarreien in die syro-malabarische Seelsorge miteinbezogen?
In der ganzen Schweiz arbeiten ca. 30 indische Priester, die in Pfarreien arbeiten. Nach Angaben von Pater Thomas Plappallil, Pfarradministrator der Pfarrei Knutwil (LU), und freiwilliger nationaler Koordinator der syro-malabarischen Seelsorge in der Schweiz, haben zehn indische Priester in der Schweiz die Erlaubnis, im syro-malabarischen Ritus zu zelebrieren. Fast alle helfen ebenfalls freiwillig neben der Pfarreiseelsorge oder als Priesterstudenten in der syro-malabarischen Seelsorge mit.
e) Was macht der nationale Koordintor bereits auf frewilliger Basis?
Er koordiniert die Gottesdienste schweizweit, und zu Hochfesten besonders die Beichtaushilfen. Er organisiert weiter Einkehrtage und die nationale Wallfahrt nach Einsiedeln. Er sammelt regelmässig die syro-malabairschen Priester, die Jugendlichen und die Pastoralratspräsidenten der Räte der einzelnen Gottesdienstorte. Zudem plant er das St. Thomas-Fest (3. Juli), und das St. Alphonsa-Fest.