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Strassen und Brücken – Quer durchs Land Appenzell Ausserrhoden
Erst Ende des 18. Jahrhunderts und anfangs 19. Jahrhundert ging man systematisch daran, Fahrtrassen anzulegen. Ein ehrgeiziges Projekt war der Bau der Mittellandstrasse, quer durch den Kanton Appenzell Ausserrhoden. Lange waren nur innere Erschliessung und der Zugang zu den ausserhalb des Landes gelegenen Wirtschaftszentren wichtig. Die Saum- und Fusswege entstanden durch Benutzung und gelegentlichen Unterhalt.
Nach dem Bau der Mittellandstrasse in den 1850er Jahren war es dann möglich, von Waldstatt nach Wolfhalden quer durch Appenzell Ausserrhoden zu fahren, ohne den Weg über die Stadt St. Gallen zu nehmen.
Im Laufe der Zeit wurden die Strassen breiter und ihre Kurvenradien gestreckter. So wuchsen die Brücken in die Höhe und es entstanden Pionierwerke. Die 1907/1908 fertiggestellte Gmünder-Tobelbrücke zwischen Stein und Teufen hielt für einige Jahre den Weltrekord für Betonbogen.
In Bild, Text und Film und mit imposanten Modellen zeigt die Ausstellung im Museum Herisau Meisterwerke der Ingenieurbaukunst und die Bedeutung der Brücken und des Strassennetzes für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung des Appenzellerlands.
Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Sonntag, 13 bis 17 Uhr
Auskünfte und Führungen: 079 / 377 34 43.