Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03189.jsonl.gz/2574

Sie unterstützen uns in der täglichen Arbeit, denn zusammen können wir schneller reagieren, wenn ein Kind vermisst wird. Jede Minute zählt!
Als Inhaberin der 116 000 Hotline setzt sich die Stiftung Child Focus im Kampf gegen sexuellen Missbrauch und das Verschwinden von Kindern in Belgien ein.
Missing Children Europe ist die Dachorganisation, die für die Koordination und Harmonisierung der nationalen 116 000 Hotlines in Europa zuständig ist.
Diese Organisation arbeitet daran, dass jedes Land in Europa über angemessene Prozesse verfügt, um die qualitative Betreuung der Hotlines zu gewährleisten.
Missing Children Europe unterstützt ihr Netzwerk durch Informationen zu bewährten Praktiken und erhebt Daten für statistische Zwecke.
Ausserdem stellt sie Publikationen zum Verschwinden von Minderjährigen bereit und bietet neu gegründeten Organisationen logistische Unterstützung an, damit diese Sensibilisierungsvideos verbreiten und mehr Menschen erreichen können.
Dieses internationale Netzwerk setzt sich für den Kampf gegen sexuellen Missbrauch von Kindern, gegen Kinderpornografie und gegen Kindesentziehung ein.
Das Netzwerk «International Center for Missing & Exploited Children» hat seinen Hauptsitz in den USA und vereint Organisationen aus 29 Ländern. Seine Mission ist es, weltweit Lücken in den Systemen zum Schutz von Kindern zu finden und logistische Instrumente bereitzustellen, um diese Lücken zu schliessen.
Es war vor allem das ICMEC, welches die «GMCNgine» zum Vorteil seines Netzwerks finanziert hat. Die «GMCNgine» ist eine Suchmaschine, die mit einer Gesichtserkennungssoftware ausgestattet ist und dadurch Bilder von vermissten Kindern identifizieren und Kinderpornografie im Internet aufdecken kann. Ausserdem können damit die Vermisstenanzeigen gezielt über die Werbeschaltungen (Google Ads) auf aktiven Computern im Umkreis von weniger als 100 km Entfernung vom Ort des Verschwindens geschaltet werden.
Wir sind Mitglied in diesem Netzwerk und verfügen deshalb, als einzige in der Schweiz, über diese neue Technologie.
Der Internationale Sozialdienst Schweiz unterstützt Kinder, die von ihren Familien durch Migration oder Umzug in ein anderes Land getrennt sind.
Der SSI vereint NGOs und Kooperationspartner aus über 100 Ländern und arbeitet daran, Verbindungen innerhalb von getrennten Familien herzustellen, indem er soziale und rechtliche Beratung sowie psychologischen Beistand leistet.
Die Organisation ist auch in den Bereichen Kinderschutz und Kinderrechte tätig und setzt sich neben politischen Massnahmen auch in der Forschung ein.
Missing Children Switzerland und der SSI arbeiten regelmässig bei grenzüberschreitender Kindesentziehung zusammen.
Zusammenarbeit bei Vermisstenfällen von Minderjährigen. Die Polizei verweist die Eltern an uns, damit wir den fachlichen Beistand auf emotionaler Ebene übernehmen und sie bei der Suche unterstützen können.
In Vermisstenfällen ist es wichtig, den Kontakt mit den Verantwortlichen der Untersuchung herzustellen, um die Betreuung der Familien zu erleichtern und zu verbessern. Es wäre wünschenswert, dass sämtliche Polizeien die Eltern über unsere Hotline informieren, damit sie unsere Unterstützung erhalten können. Wie die Polizei, so müssen auch wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, um unsere Aufgabe erfüllen zu können.
Abgesehen von der Genfer Polizei haben alle Polizeiposten in der Westschweiz die Zusammenarbeit zugunsten von Eltern und Kindern in Not begrüsst.
Im Moment sollten unsere Informationen/Mitteilungen mit der Hilfe dieser 1500 Polizistinnen und Polizisten in der Westschweiz verbreitet werden.
Erhebung von Statistiken bei den kantonalen Polizeikräften
Die Datenerhebung bei den kantonalen Polizeikräften zu vermissten Minderjährigen erfolgt durch Fedpol. Derzeit ist es aber Fedpol nicht möglich, vermisste Kinder von der Gruppe der vermissten Personen bei den erhaltenen Zahlen der kantonalen Polizeikräfte zu unterscheiden.
Gerne möchten wir mit Ihnen versuchen, eine allgemeine Reflexion über das Phänomen der vermissten Kinder anzustellen mit dem Ziel, ein umfassenderes Bild des vorliegenden Phänomens zu erhalten; insbesondere durch eine Vereinheitlichung der Rubriken, mit deren die Zahlen derzeit erhoben werden.
Im CRC-Bericht 2015 zur Umsetzung der Kinderrechtskonvention haben die Vereinten Nationen Empfehlungen herausgegeben, in denen festgehalten wurde, dass die Schweiz die statistische Datenerhebung bezüglich verletzlicher Personen verbessern muss. Wir versuchen, das Bundesamt für Polizei für die Entwicklung eines statistischen Modells zu gewinnen, um damit das Ausmass dieses Phänomens messen zu können.
Zusammenarbeit zur Unterstützung von Eltern und Arbeit zum Thema «Jugend verschwindet».
Häufig reissen junge Menschen aus Schutzeinrichtungen davon.
Mit Hilfe der pädagogischen Teams untersuchen wir dieses Phänomen.