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Iten Leo, Stadtrat, 1943-2007
Leo Iten war ein eher zurückhaltender, liebenswürdiger und stiller Schaffer gewesen. Mit seinem fairen und offenen Wesen hat er immer die Sache und die Anliegen der Bürger in den Mittelpunkt gestellt. Als SVP-stadtrat führte er von 1990 bis 2002 das Departement der Technischen Betriebe.
Leo Iten, in Winterthur 1943 geboren, führte nach einer kaufmännischen Ausbildung das väterliche Farbengeschäft am Obertor weiter und interessierte sich bald auch für die Politik. Bereits sein Vater Josef hatte im Grossen Gemeinderat als CVP-Parlamentarier gewirkt.
Leo Iten trat also auch in die väterlichen Fussstapfen, als er 1882, allerdings als Mitglied der SVP, ins Stadtparlament gewählt worden ist. 1990 wurde er in den Stadtrat gewählt. 2002 trat er aus diesem Amt zurück. Am 21. Dezember 2007 erlag Leo Iten im Kantonsspital Winterthur einem Krebsleiden.
Als Stadtrat und Vorsteher der Technischen Betriebe konnte Iten aber auch durchaus hartnäckig und unbequem sein, wenn es galt ein Geschäft, von dem er überzeugt war, zu vertreten. Ohne Erfolg tat er das bei seinen Bemühungen die Verselbständigung der Städtischen Werke, heute Stadtwerke, zu erreichen. Auch ein zweiter Grundsatzentscheid, nämlich die Nutzung des Rheinauer Grundwassers zu ermöglichen, schickte das Parlament bachab. Hingegen brachte er den Ausbau der Kehrichtverbrennungsanlage für 120 Millionen Franken, den Neubau des Werkhofes Schöntal für 50 Millionen und der Spannungsumstellung für 187 Millionen durch Parlament und Volksabstimmung.