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Im Vergleich zu anderen Ländern meint es das Schweizer Gesetz gut mit Velofahrenden. Die Vorschriften für Velobeleuchtung sind unkompliziert und erlauben eine Vielzahl von hellen, günstigen Lampen. Pflicht ist, dass ein Velo vom Einbruch der Dunkelheit bis zur Dämmerung mit Velobeleuchtung ausgerüstet ist. Ob man am Velo ein Batterielicht, eine Akkubeleuchtung oder ein Dynamolicht verwenden möchte, überlässt der Gesetzgeber dem Nutzer – alle drei Typen sind erlaubt. Die Beleuchtung muss direkt am Velo befestigt werden. Seit einigen Jahren braucht man sie aber tagsüber nicht mitzuführen. Das Licht muss ruhend sein; es darf also nicht blinken. Nach vorne muss es weiss sein und nach hinten rot, und beide Lampen müssen auf 100 Meter Distanz sichtbar sein.
Zusätzlich sind Reflektoren am Velo vorgeschrieben, die immer am Velo sein müssen. Das Gesetz verlangt einen weissen Reflektor vorne und einen roten Reflektor hinten mit einer reflektierenden Fläche von mindestens 10 cm2. Orange Pedalreflektoren sind ebenfalls Pflicht, mit Ausnahme von Sicherheitspedalen und Rennpedalen (Klickpedalen). Speichenreflektoren oder reflektierende Reifenflanken sind erlaubt, aber nicht obligatorisch.
Zusätzlich erlaubt sind Positionslichter, die am Körper oder am Velo befestigt wird. Diese Lampen dürfen ruhend leuchten oder blinken, und sie dürfen sowohl an der Bekleidung, an einer Tasche oder an einem Rucksack sowie am Helm getragen werden.