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Die Rudolf Steiner Schule Basel benötigte dringend eine neue Bühne. Die alte Bühne war mit dem Neubau auf dem Jakobsberg und dem Saal 1967 entstanden. Heute ist der Saal mit seinen 550 Plätzen ein kultureller und sozialer Kristallisationspunkt – mit aussergewöhnlichen Konzerten wie von dem Orchestra Arte Frizzante oder dem Pianisten Jean-Jacques Dünki. Grosse Theateraufführungen dokumentieren, dass die Bühne eine breite und lebendige Resonanz erfährt.
Mittlerweile hatte sich die Bühne abgenutzt, auch weil seit 1967 nur Ausbesserungen vorgenommen werden konnten. Im Zuge der Sanierung des Saals von Februar bis August 2016 baute die Schule deshalb eine neue Bühne ein. Die Holzverkleidung wurde entfernt, um eine freundliche und helle Wirkung zu erzielen. Neu entstanden Seitenwände, welche die Architektur des Saals hervorheben und zusätzlich Stauraum bieten.
Ob Konzerte, Theaterstücke oder Vorträge: Die Bühne muss jeder Anforderung gerecht werden. Daher wurde mit wenigen Mitteln die Bühne bereichert: Mobile Bühnenelemente lassen die Zuschauer das Bühnengeschehen unmittelbarer erleben, indem sie es ins Zentrum des Saales bringen. Die Bühnenelemente sind verschiebbar, höhenverstellbar und stapelbar. Eine Lagerung der Elemente ist unterhalb der beiden Nebenbühnen möglich und vereinfacht einen schnellen und unkomplizierten Aufbau.
Die neue Bühne kostete 363.000 Franken, die sich aufteilen in Abbrüche 12.000 Franken, Montagearbeiten 270.000 Franken und Bühneneinrichtungen 81.000 Franken. Diese Kosten sind im Gesamtaufwand für die Saalsanierung in Höhe von 3.7 Mio Franken schon enthalten.