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Oft werden ausländische Arbeitskräfte in die Schweiz geholt, weil sie zu einem Teil geringeren Lohn arbeiten und in ihrer Anspruchshaltung gegenüber dem Arbeitgeber zurückhaltender sind als Einheimische. Die so favorisierte Migration kommt jedoch nicht für ihre indirekten Kosten auf wie erhöhter Bedarf an Infrastruktur, Wohn- und Siedlungsdruck, sprachliche und kulturelle Intergation. Diese werden dann von der Allgemeineheit getragen, oftmals einhergehend mit einem schleichenden Abbau der Lebensqualität.
Eine Pflicht der Arbeitgeber diese Kosten abzugelten würde ein allzuschnelles Rückgreifen auf ausländische Arbeitskräfte bremsen. Arbeitsmigration würde sich hauptsächlich auf höher qualifizierte Personen konzentrieren, was eine Anpassung der Löhne weniger qualifizierter Personen zur Folge haben dürfte und so einen Beitrag an den sozialen Ausgleich leisten würde.
Das Ziel ist, dass die Schweiz in die Höhe und nicht in die Breite wächst - nicht bloss auf raumplanerischer Ebene, sondern auch im Wertschöpfungsbereich.
Ein kritischer Punkt ist die Umsetzung bzw die Einschätzung dieser Folgekosten. Elemente wie Sprachkompetenz und kulturelle Kompatibilität spielen rein, sowie die Gefahr, Familien gegenüber Singles zu diskriminieren.