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Schweizer Rennfahrer haben am Wochenende in Dubai beim Auftakt der ALMS sechs Podestplätze eingefahren. Ein siebter, der von Sébastien Buemi bei der Formel E in Indien, wurde aberkannt.
Es hätte der erste Podestplatz von Sébastien Buemi in der diesjährigen Formel-E-WM sein sollen. Doch der Waadtländer im Dienste von Envision Racing wurde nach der Zieldurchfahrt bei der Formel-E-Premiere in Indien bestraft. Buemi hatte zu viel Energie verbraucht. Für das «Over-Power-Vergehen» bekam er 17 Strafsekunden aufgebrummt und fiel vom dritten auf den 15. Platz zurück.
Edoardo Mortara (Maserati) erbte dadurch als Zehnter noch einen Punkt. Der dritte Schweizer Nico Müller (ABT) belegte gleich dahinter den elften Platz und liess sich zum zweiten Mal (nach Berlin 2020) die schnellste Rennrunde notieren.
Der Sieg in Hyderabad ging an den Franzosen Jean-Eric Vergne. Im Gesamtklassement bleibt Buemi als Vierter bester Schweizer. Es führt der ehemalige Sauber-Pilot Pascal Wehrlein.
Auch in Dubai beim Auftakt zur Asian Le Mans Series waren Schweizer Piloten am Start. In der LMP2, der schnellsten Kategorie, gab es zwei Schweizer Podestplätze. Neel Jani fuhr im ersten Rennen auf Rang 3 (zusammen mit Ex-GP-Pilot Nikita Mazepin). Im zweiten Durchgang war es Mathias Beche (im ersten Rennen noch Vierter), der als Dritter abgewunken wurde. Alexandre Coigny und das Team Cool Racing mussten sich mit den Plätzen 8 und 5 zufrieden geben.
Einen tollen Einstand lieferte Jérôme de Sadeleer. Der 34-Jährige, wohnhaft in Gstaad, gewann in der LMP3 das erste Rennen. Im zweiten Lauf belegte de Sadeleer Rang 3. Auch Raffaele Marciello stand zwei Mal auf dem Podium. Der Tessiner Mercedes-Werksfahrer belegte in der GT3-Wertung zwei Mal Platz 2. Zweitbester Schweizer war Niki Leutwyler als Fünfter im ersten Durchgang.
«Good news» gibt es auch von Jenzer Motorsport. Der Lysser Rennstall setzt in der italienischen Formel 4 ein weiteres Jahr auf den Waadtländer Ethan Ischer (16).