Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03196.jsonl.gz/192

The Tree of Life (2011)
Irgendwo in Amerikas Mittlerem Westen in den Fünfzigerjahren: Die O'Briens sind eine normale amerikanische Familie und leben in einer stillen Vorortsgegend. Der Vater (Brad Pitt) ist ein erfolgreicher Ingenieur, die Mutter (Jessica Chastain) eine attraktive Vorzeigefrau, die drei Söhne sind wohlgeraten und wachsen in einer behüteten Umgebung auf. Doch hinter den Kulissen der Vorzeigefamilie brodelt's: Der strenge Vater erzieht seine Söhne, die ihn ausschliesslich mit "Sir" ansprechen dürfen, mit unerbittlicher Härte, während die Mutter mit besonderer Zuneigung dagegenzuhalten versucht. Dies führt des Öfteren zu heftigem Ehekrach, unter dem insbesondere der älteste Sohn, Jack (Hunter McCracken), leidet. Dennoch fühlt er sich seinem Vater verbunden. Als Jack 19 Jahre alt ist, fällt sein Bruder im Krieg. Nach diesem Schicksalsschlag fällt die Familie auseinander.
Unsere Kritiken
Bilder zum Film
Film-Informationen
Französischer Titel: The tree of life - l'arbre de vie
Kinostart: 26.05.2011
Verleih: Ascot Elite
Darsteller: Brad Pitt, Sean Penn, Jessica Chastain, Hunter McCracken, Laramie Eppler, Tye Sheridan, Fiona Shaw, Jessica Fuselier, Nicolas Gonda, Will Wallace, Kelly Koonce, Bryce Boudoin, Jimmy Donaldson, Kameron Vaughn, Cole Cockburn, Dustin Allen, Brayden Whisenhunt, Joanna Going, Irene Bedard, Finnegan Williams
Kommentare zum Film
Kommentar schreiben
31 Kommentare
Da gibts nur eins: Augen zu und durch.
Ich denke das ist der schlechteste Film mit B. Pit. Die schauspielerischen Leistungen der Darsteller ist sehr bemerkenswert. Allerdings war der Film immer wieder über lange Filmsequenzen kaum erträgliche Sound und Bilder (wohl als die Seele visualisiert hätte werden sollen). Wahrscheinlich habe ich den Film wohl einfach nicht verstanden. Wir haben den Fim mit der Vorspultaste zu Ende geschaut und würden diesen niemandem empfehlen.
Unglaublich unzugänglicher Film und trotzdem fehlt es an Komplexität. The Tree of Life ist bildgewaltig und vielschichtig, möchte aber noch vielschichtiger sein, als er zu zeigen vermag. Schauspielerisch stark, keine Meisterleistungen, aber definitiv stark. Auch die Kinder überzeugen durchgehend. Sean Penn's Rolle hingegen war ziemlich unnötig. Malick's Inspirationsquellen sind offensichtlich. Dennoch steht Tree of Life für sich allein. Ein Werk, dass vor allem im Mittelteil einen völlig normalen Weg einschlägt und erst gegen Ende im typisch-bizarren Evolutionstheorie-Religion-Wirrwarr seinen Höhepunkt findet, der aber für viele wohl ein dickes fettes Fragezeichen hinterlässt. Was uns Malick hier wirklich mitteilen möchte, darf jeder für sich selber entscheiden und wird sich je nach Glaube auch völlig anders interpretiert werden. Fakt ist: Tree of Life ist kein Film für Zwischendurch, aber ein definitives Must-See.
was ist ein BLICK-Leser? bin ich nicht.
Zitat jujuju (2011-06-19 00:27:53)