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Wenn sich die Marktbedingungen verändern, können sich die Angebots- und die Nachfragekurve verschieben. Um zu wissen, wie sich die Kurven verschieben, müssen wir zuerst herausfinden, was überhaupt Einfluss auf die beiden Kurven hat.
Repetieren wir: die Angebotskurve zeigt, zu welchem Preis die Anbieter welche Menge eines Gutes anbieten. Die Nachfragekurve zeigt, zu welchem Preis die Nachfrager welche Menge eines Gutes nachfragen. Beide Kurven zeigen also ein Verhältnis von Menge und Preis. Wird dieses Verhältnis durch ein Ereignis verändert (also z.B. wenn zum gleichen Preis mehr Menge produziert wird), so verschiebt sich die Kurve. Welche Ereignisse haben also Einfluss auf die Kurven? Verschiebungen der Angebotskurve und der Nachfragekurve weiterlesen
Wie bildet sich der Preis auf einem Markt? Bei welchem Preis für ein Gut kann ein Produzent all seine Produkte verkaufen? Welchen Preis sind die Konsumenten bereit zu bezahlen? Wie verändert sich der Preis, wenn sich die Bedingungen der Produktion, die Einkommen oder die Preise von Inputfaktoren verändern? Um diese Fragen beantworten zu können und die Marktpreisbildung zu verstehen, schauen wir uns das Modell von Angebot und Nachfrage etwas genauer an. Angebot und Nachfrage – Marktpreisbildung weiterlesen
Die Mehrwertsteuer (MWST) ist eine Verbrauchssteuer. Sie wird auf den Umsatz, den ein Produzent oder Händler erzielt, erhoben. Bezahlen tut die MWST im Endeffekt der Konsument eines Produktes oder einer Dienstleistung – ein Händler zieht die Steuer beim Verkauf nur ein und gibt sie dann an den Staat weiter. Weil der Steuerträger (der Konsument, er bezahlt die Steuer, also «trägt» er sie) und der Steuerschuldner (der Produzent oder der Händler, er schuldet die Steuer dem Staat) nicht dieselbe Person sind, redet man von einer indirekten Steuer. Die Mehrwertsteuer weiterlesen
Eine Umverteilungsmassnahme des Schweizer Staats ist die sogenannte progressive Besteuerung. Das bedeutet, dass wir in der Schweiz verschiedene Einkommensklassen kennen und diese Einkommensklassen unterschiedlich stark besteuert werden. Je höher das Einkommen einer Person, desto höher ist der Prozentsatz an Steuern, die sie für die Steuern abgeben muss. Wenn Sie also das Doppelte verdienen wie Ihr Nachbar, dann müssen Sie mehr als das Doppelte an Steuern bezahlen.
Einkommens-Umverteilung durch progressive Besteuerung weiterlesen
Wie die Einkommen unter den Menschen in einer Volkswirtschaft verteilt sind, kann als Mass für deren Wohlstand herangezogen werden. Je gleichmässiger und somit «gerechter» die Einkommen unter den verschiedenen Einkommensbezügern verteilt sind, desto «besser» geht es der Volkswirtschaft.
Die Einkommensverteilung einer Volkswirtschaft wird mit der Lorenzkurve dargestellt. Die Lorenzkurve wird in ein Koordinatensystem eingezeichnet, auf dessen x-Achse die Einkommensbezüger in Prozenten und auf der y-Achse die Einkommen in Prozenten abgetragen werden. Die Kurve wölbt sich dabei unterhalb der Diagonale. Einkommens- und Vermögensverteilung – die Lorenzkurve weiterlesen
Wenn wir das Bruttoinlandprodukt messen, interessiert uns nicht nur, wie viel eine Volkswirtschaft leistet, sondern auch, ob sie besser wird: Wächst die Wirtschaft oder nicht? Werden mehr Güter und Dienstleistungen produziert oder nicht? Kleine Erinnerung: Das BIP misst den Güterstrom im Wirtschaftskreislauf; Wirtschaftswachstum bedeutet also: Es werden mehr Güter/DL produziert. Um das zu erfahren, vergleichen wir die Wirtschaftskraft eines Landes mit ihrer Leistung in den Vorjahren: Ist das BIP gewachsen, gleich geblieben – oder ist es gar geschrumpft? Das nominale und das reale BIP weiterlesen
Nachdem wir uns damit befasst haben, welche Wirtschaftsteilnehmer in einer Volkswirtschaft mitmischen und welche Güter- und Geldströme im Modell des erweiterten Wirtschaftskreislaufs fliessen, möchten wir wissen, wie viel eine Volkswirtschaft leistet und wie man das messen kann. Ein zentrale Messgrösse zur Leistung einer Volkswirtschaft ist das Bruttoinlandprodukt, kurz BIP. Es misst den Wert des Güterstroms im Wirtschaftskreislauf. Messung der Wirtschaftsaktivität: Das Bruttoinlandprodukt weiterlesen
In den Wirtschaftswissenschaften benutzen wir oft Modelle, um die komplexe Wirklichkeit abzubilden. Diese Modelle können natürlich die Realität nie vollständig erfassen, dennoch geben sie uns die Möglichkeit, Abläufe besser zu verstehen und vielleicht sogar Prognosen für die zukünftige Entwicklung eines Sachverhalts zu machen. Eines der ersten Modelle, welches Sie im Wirtschaftsunterricht kennenlernen, ist der Wirtschaftskreislauf. Er soll vereinfacht darstellen, wie die Volkswirtschaft eines Landes genau funktioniert. Der Wirtschaftskreislauf zeigt auf, wie Güter- und Geldströme zwischen den einzelnen Wirtschaftsteilnehmern fliessen. Der Wirtschaftskreislauf weiterlesen
Die Grundfrage, die wir uns in den Wirtschaftswissenschaften stellen, ist: Warum wirtschaften wir denn überhaupt? Die Antwort ist eigentlich simpel: Weil wir nicht im Schlaraffenland leben. Um zu (über-)leben, müssen wir schauen, dass wir unseren Lebensunterhalt bestreiten können. Das bedeutet so viel wie Geld verdienen, um uns etwas zu Essen, zu Trinken und ein Dach über dem Kopf leisten zu können. Und vielleicht hin und wieder eine Ferienreise. Oder eine neue Handtasche. Oder das tolle neue Bike.
Grundlage dieses «Wirtschaftens» sind unsere Bedürfnisse. Sie treiben uns an, sie geben uns vor, was wir uns für unser Leben wünschen. Unsere Bedürfnisse sind Mangelgefühle. Bedürfnisse: Der Motor der Wirtschaft weiterlesen
Liebe Lernende
Herzlich Willkommen auf dem Tummelplatz Wirtschaft. Für viele von Ihnen ist Wirtschaft nicht das Lieblingsfach… und genau das versuchen wir gemeinsam zu ändern Um Ihnen den Zugang zum Fach ein wenig zu erleichtern und Ihnen zu helfen, die Unterrichtsinhalte besser zu verstehen, habe ich diesen Blog erstellt. Hier finden Sie zusätzliche Materialien zum Unterricht, Beiträge zu den behandelten Themen sowie Zusatzübungen. Falls Fragen zu den Themen bestehen, benutzen Sie die Kommentarfunktion.
Viel Spass & gutes Lernen!
Frau Senn