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Das SECO setzt das Zollpräferenzgesetz um und sucht über das "Swiss Import Promotion Programme (SIPPO)" neue Verkaufskanäle in Europa zu erschliessen. Somit gelangen Produkte aus den Partnerländern leichter auf den Schweizer und den europäischen Markt.
Der Handel zwischen den Entwicklungs- und Transitionsländern sowie den Industrieländern ist noch ungenügend entwickelt. Einerseits fehlen in den Partnerländern die Produktionskapazitäten, die Transportinfrastruktur und das Knowhow, andererseits wird in den Industrieländern der direkte Marktzugang durch tarifarische und nichttarifarische Handelshemmnisse erschwert. Unter tarifarische Massnahmen fallen Schutzmassnahmen, welche die Industrieländer zugunsten der einheimischen Produktion ergreifen. Beispiele nichttarifarischer Handelshemmnisse sind technische, soziale und ökologische Standards. Zudem fehlen den Unternehmen aus den Entwicklungsländern oftmals die für den Export ihrer Waren nötigen Kontakte zur Importwirtschaft in den Industrieländern.
Die Schweiz fördert den Zugang zum Schweizer Markt durch die Gewährung von Präferenzzöllen auf Produkten aus Entwicklungs- und Transitionsländern, und zwar über das allgemeine Präferenzsystem (APS), dessen Konzeption und Umsetzung dem SECO obliegt.
Daneben finanziert das SECO Programme zur Förderung von Importen in die Schweiz und nach Europa. Die Erleichterung des Marktzugangs für Produkte aus benachteiligten Ländern ist ein wichtiger Beitrag zur Förderung des Handels, zur Erhöhung der Exporteinnahmen und damit zur wirtschaftlichen Entwicklung der Partnerländer. Das wichtigste Instrument des SECO in diesem Bereich ist das "Swiss Import Promotion Programme (SIPPO)".
Das SECO unterstützt die Entwicklungs- und Transitionsländer ausserdem bei der Erarbeitung von Sozial- und Umweltstandards (private Nachhaltigkeitsstandards, Better Cotton, 4C usw.). Für viele Partnerländer bietet die Förderung von Produkten aus biologischem Anbau und fairem Handel eine gute Möglichkeit, ihre Absatzchancen in der Schweiz und in der EU zu verbessern. Gleichzeitig erlauben diese Labels, die Wertschöpfung der Produkte vor Ort zu erhöhen. Spezialitätenprodukte von hoher Qualität mit zusätzlichen qualifizierenden Attributen (z. B. geografischen Herkunftsangaben) erhöhen in der Schweiz die Absatzmöglichkeiten.
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