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«Unter einer starken Regierung versteht man nicht eine Regierung, die überall eingreift», sagte Rohani in einer Ansprache. Zugleich plädierte er für einen freien Zugang zum Internet sowie eine Berichterstattung der staatlichen Medien, die sich an den Problemen im Iran orientiere.
Wenn der staatliche Sender IRIB über eine Panda-Geburt in China berichte, während im Iran unbezahlte Arbeiter protestierten, sei es nicht verwunderlich, dass dies keinen interessiere, schrieb Rohani auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Auch das Filtern von Internet-Inhalten habe nichts gebracht.
Rohani hatte sich bei den Wahlen im vergangenen Monat überraschend klar gegen konservative Rivalen durchgesetzt. Der moderate Geistliche löst am 2. August Mahmud Ahmadinedschad auf dem Präsidentenstuhl ab, der nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten durfte.