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Untertitel: Ergebnisse der Herbstjagd 2005
Von den 1191 geschossenen Rehen waren 81 Prozent erwachsene Tiere (56 Prozent Rehböcke und 44 Prozent Rehgeissen) und 19 Prozent Jungtiere (Rehkitze). Die Verteilung blieb sich gleich wie in den Jagdsaisons 2003 (1201 Rehe) und 2004 (1218 Rehe). Die im Abschussplan vorgesehene Anzahl Rehe wurde gemäss Mitteilung des Staatsrats zu 89 Prozent erreicht.
Abschussplan
für den Hirsch erreicht
Während drei Wochen war im Flachland und im Gebirge Hirschjagd, für die 85 Jäger ein entsprechendes Patent gelöst hatten. Gemäss dem Abschussplan sollten höchstens 15 Tiere erlegt werden. Es wurden elf Hirsche geschossen, davon fünf männliche Tiere, vier Hirschkühe, ein Schmaltier und ein männliches Kalb. Mitte November fand im Intyamon und im Jauntal eine Nachjagd statt. 25 Jäger haben einen Spiesser, zwei Hirschkühe und ein Schmaltier erlegt. Der Abschussplan für den Hirsch ist somit erfüllt worden.
Regulierungsjagd für Steinwild
In der Steinwildkolonie im Gebiet des Dent-de-Lys und des Vanil-des-Artses, die rund 95 Tiere zählt, wurde eine Regulierungsjagd durchgeführt. 92 Jäger hatten sich für diese Regulierungsjagd angemeldet, fünf wurden ausgelost. Sie erlegten drei Geissen und zwei Böcke.
Die Wildschweinjagd begann am 1. September. Bilanz wird Mitte Dezember gezogen. Sollte sich die Anzahl der erlegten Wildschweine in Anbetracht der Schäden an den landwirtschaftlichen Kulturen als ungenügend erweisen, wird die Wildschweinjagd im Flachland verlängert werden.
Rabenkrähen: Bestand reduzieren
Die Vogeljagd ist noch im Gange. Sollte sich die Seuchenlage im Zusammenhang mit der Vogelgrippe verschlimmern, würde die Jagd auf Wasserwild vom Bund verboten.
In Anbetracht der von Rabenkrähen bei Sommersaaten verursachten Schäden sollte der Abschuss dieser Vögel intensiviert werden. Die Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft fordert die Jäger auf, sich vermehrt diesen Vögeln zu widmen, um zumindest lokal deren Bestand zu reduzieren.