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KOSOVISION Contest
Am 17. Februar 2008 proklamierte Kosovo seine Unabhängigkeit. Serbien und die serbisch besiedelten Gemeinden Kosovos akzeptierten die Unabhängigkeit Kosovos nicht. Bereits am 27. Februar 2008 anerkannte die Schweiz die Unabhängigkeit Kosovos. Bundesrätin Micheline Calmy-Rey versprach den empörten Serben, sich speziell um ihre Anliegen zu kümmern.
Ein lokales Team, bestehend aus Mitarbeiter/innen des KEC (Kosovo Education Center), wurde zusammengestellt und von Katherina Washington und Tom Kleiber ausgebildet. Das Team unterstützte die Lehrpersonen bei der Arbeit und organisierten die verschiedenen Anlässe, geleitet wurde es von Ardita Kabashi. Neben den Albanern beteiligten sich nur noch die Türken und Bosniaken am Projekt. Die Schulen der Serben und Gorani verweigerten jede weitere Beteiligung am Projekt. Betroffen von dieser Entscheidung waren auch die Roma, die mehrheitlich in serbischen Gemeinden lebten.
Der KOSOVISION Contest wurde überarbeitet und weiterentwickelt.
Neu wurde der KOSOVISION Contest für die 5. Klasse der Primarstufe konzipiert. Die Schüler und Schülerinnen wurden aufgefordert, zusätzlich zu den Zukunftsvisionen Ideen zu entwickeln, wie sie ihre Situation selber verbessern könnten. Die Projektideen mussten mit den Plakaten einer Jury eingereicht werden. Wie bis anhin wurden die Plakate öffentlich ausgestellt. Sinnvolle und machbare Projektideen wurden von der Jury ausgewählt. Ihre Umsetzung wurde finanziert. Jährlich konnten so etwa 85–100 Projekte (siehe Liste) durchgeführt werden.
Die Lehrpersonen wurden ausgebildet in partizipativen Unterrichtsformen und in Projektarbeit. Sie wurden für die Projektarbeit entschädigt.
Zwischen 2011 und 2014 wurde der KOSOVISION CONTEST schrittweise an die kosovarischen Behörden übergeben. Ardita Kabashi vom KEC (Kosovo Education Center) übernahm die Leitung des KOSOVISION CONTEST. Katherina Washington übernahm Backstopping und Supervision. Auch die Finanzierung wurde schrittweise vom Bildungsministerium (MEST) übernommen. 2014 wurde die Finanzierung durch die DEZA beendet und ganz vom MEST übernommen.
Ab 2014 wurde der KOSOVISION CONTEST – wie vertraglich mit der DEZA festgehalten – vom KEC durchgeführt und vom MEST finanziert. Die Schweiz ist seither nicht mehr an der Finanzierung beteiligt.