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Freud und Leid am ersten Wettkampftag
Nicht nur für die Briten, sondern auch für die Schweizer endete das olympische Strassenrennen wegen des Sturzes von Fabian Cancellara mit einer Enttäuschung. Besser erging es dem Kunstturner Claudio Capelli, der sich souverän für den Mehrkampffinal vom Mittwoch qualifizierte.
Kunstturnen – Claudio Capelli verdient sich den Karrierehöhepunkt
Claudio Capelli war am Tag X nicht nur bereit, sondern qualifizierte sich überraschend souverän für den Mehrkampffinal am Mittwoch. Ihm glückte in der North Greenwich Arena einer seiner besten Wettkämpfe. «Ich war selber überrascht, wie gut es ging», sagte Capelli. Jetzt steht der Seeländer mit der Teilnahme am olympischen Mehrkampffinal vor dem Höhepunkt seiner Karriere. Als letzter Schweizer Mehrkämpfer hatte diesen Cut 2004 in Athen Andreas Schweizer geschafft.
Rad Strasse – Das Rennen aus den Händen gegeben
Nicht nur für die Briten, sondern auch für die Schweizer endete das olympische Strassenrennen wegen des Sturzes von Fabian Cancellara mit einer Enttäuschung. Glücklicherweise hat er sich bei seinem Sturz nicht erneut einen Knochenbruch zugezogen. Ob er im Zeitfahren starten kann, ist aber wegen einer Schulterprellung mit Einblutung in die Muskeln noch unklar.
Sie seien ein perfektes Rennen gefahren, dem einzig der krönende Abschluss fehlte. So lautete der allgemeine Tenor der vier Helfer von Fabian Cancellara. «Etwas Besseres als mit vier Fahrern in der Spitzengruppe vertreten zu sein, ist nicht möglich. Mit dem Sturz von Cancellara haben wir das Rennen aus den Händen gegeben», hielt Michael Albasini fest.
Grégory Rast holte als bester Schweizer mit seinem achten Rang olympisches Diplom. Olympiasieger wurde im Alter von knapp 39 Jahren Alexander Winokurow, der Rigoberto Uran im Spurt schlug.
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- Grégory Rast holt olympisches Diplom
Tennis – Roger Federer siegt in drei Sätzen
Roger Federer absolvierte einen nicht unproblematischen Start in das Olympia-Turnier. Der couragierte Kolumbianer Alejandro Falla hatte dank seines mutigen, teilweise brillanten Spiels mithalten können. Erst als sich Federer zum 4:3 den nächsten Vorsprung verschaffte, schwenkte er endgültig auf Siegeskurs ein. Nach einer Stunde und 47 Minuten und knapp 50-minütiger Sonderschicht reckte er die Hände gen Himmel: Er besiegte den Kolumbianer mit 6:3, 5:7 und 6:3.
Federer gab zu, dass er «emotionaler war als beim normalen Wimbledon-Turnier.» Auch in der nächsten Runde kann sich Federer nicht zurücklehnen. Sein Zweitrunden-Gegner ist Julien Benneteau, gegen den er zuletzt beim Wimbledon-Turnier die ersten beiden Sätze verlor und nur zwei Punkte vor dem Out stand. «Das kann ich mir diesmal nicht erlauben, sonst muss ich die Koffer packen», so Federer.
Beachvolleyball – Auftaktsieg für Heyer/Chevallier und Kuhn/Zumkehr
Die beiden Beachvolleyballer Sascha Heyer und Sébastien Chevallier gewannen das Auftaktspiel gegen die Chinesen Xu/Wu in drei Sätzen. In zwei Sätzen gewonnen haben Simone Kuhn und Nadine Zumkehr.
Rudern – Leichtgewichts-Vierer mit Vorlaufsieg
Der Schweizer Leichtgewichts-Vierer ist mit einer starken Leistung in die olympische Ruder-Regatta gestartet. Mit dem Vorlaufsieg bestätigte der Vierer ohne mit Mario Gyr, Simon Niepmann, Lucas Tramer und Simon Schürch seine Ambitionen auf eine Topklassierung. Das Boot qualifizierte sich damit direkt für die Halbfinals, die am Dienstag stattfinden.
Bereits am Montag wieder ins Boot steigen muss der Doppelvierer mit Augustin Maillefer, André Vonarburg, Nico Stahlberg und Florian Stofer für den Hoffnungslauf. Das Quartett kam in seiner Vorlaufserie, die vom deutschen Boot dominiert wurde, nicht über den vierten und letzten Platz hinaus. (Text: SI/Swiss Olympic)