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Der Sinusknoten ist ein Areal von Herzmuskelfasern, er liegt im hohen rechten Vorhof.
Der Sinusknoten ist der elektrische Taktgeber des Herzens. Wie eine «Zündkerze» gibt er die Frequenz des Herzschlages vor.
Die Ruhefrequenz des Sinusknotens liegt bei etwa 60 bis 80 Schlägen pro Minute.
Diese Zahl variiert allerdings in Abhängigkeit von Trainingszustand, Alter und anderen individuellen Faktoren.
Bei Aufregung oder körperlicher Belastung kann die Sinusknotenfrequenz auf 120 Schläge, in Extremfällen sogar auf 200 Schläge pro Minute ansteigen.
Während der Nacht sinkt die Sinusknotenfrequenz auf etwa 50 Schläge pro Minute ab.
Das Sinusknotenareal ist durch das unwillkürliche Nervensystem stark innerviert; dieses wird auch «autonomes» Nervensystem genannt.
Der normale Herzrhythmus ist die regelmässige Abfolge von Sinusknoten-Impulsen und wird als «Sinusrhythmus» bezeichnet.
Vom Sinusknotenareal wird der elektrische Impuls fächerförmig auf die Muskelfasern des rechten und linken Vorhofs übertragen.
Die Vorhofkammergrenze des Herzens mit den Herzklappen besteht aus Bindegewebe und wirkt deshalb als elektrische Barriere.
Das heisst: Der elektrische Impuls kann nicht direkt von den Vorhöfen auf die Kammern überspringen.