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Dies sagte der Direktor der Undata-Klinik in der Inselhauptstadt Palu, Komang Adi Sujendra, dem Sender CNN Indonesia sowie dem Sender Metro TV am Samstag. Weitere zwölf Menschen würden bei ihm zudem stationär behandelt.
Über die Uferpromenade der Küstenstadt Palu, die rund 350'000 Einwohner zählt, war am Freitag nach einem starken Erdbeben eine hohe Welle hereingebrochen. Nach Angaben der Behörden riss sie Dutzende Häuser mit. Viele Anwohner gerieten in Panik. Betroffen waren auch andere Ortschaften auf Sulawesi, einer der grössten indonesischen Inseln.
Die nationale Katastrophenschutzbehörde bestätigte zunächst bloss vage, dass "mehrere Menschen" in den Trümmern ihrer Häuser umgekommen seien. Genauere Angaben machte sie nicht. Das Beben hatte nach offiziellen Angaben eine Stärke von 7,7. Zuvor hatte schon ein Beben der Stärke 5,9 die Insel erschüttert.
Indonesien - mit mehr als 260 Millionen Einwohnern einer der bevölkerungsreichsten Staaten - liegt auf dem Pazifischen Feuerring, einer geologisch sehr aktiven Zone. Dort bebt die Erde immer wieder. Bei mehreren Erdstössen auf der bei Touristen beliebten Insel Lombok - der Nachbarinsel von Bali - kamen im Sommer mehr als 500 Menschen ums Leben. Auch Vulkanausbrüche sind in Indonesien keine Seltenheit.
(SDA)