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Geschichte: Der älteste Beleg für die Existenz dieser Kapelle ist die, allerdings nicht den Namen oder das Bild des Titelheiligen tragende - kleinere Glocke von 1616. Die heutige Kapelle geht auf einen wohl um 1760 entstandenen Neubau zurück. Baubeschreibung: Nach Osten gerichtete Kapelle mit dreiseitig geschlossenem Chor. Im Chor eine dem Polygon angepasste Tonne. Im Schiff eine Gipslattendecke neueren Datums. In der Lücke der Portalverdachung eine Nische mit der Figur des Titelheiligen. Über dem Chor ein offener Dachreiter mit achteckigem Spitzhelm. Ausstattung: Der Hochaltar aus Holz ist eine einfache Aedikula. Der Aufbau wurde im Jahre 1767 unter Verwendung eines 1646 entstandenen Seitenaltars der Pfarrkirche hergestellt. Das Altarblatt stellt St. Nikolaus und Silvester als Fürbitter von Christus für das im Hintergrund sichtbare Dorf. Die Seitenaltäre aus Holz stimmen in der Anlage überein. An der südlichen Schiffswand hängen Fragmente eines Altars aus dem frühen 17.Jh. Glocken: Mit Inschriften 1616 und 1730.