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Schweizer Bankmitarbeitende sind mit ihrer Tätigkeit häufig sehr zufrieden. Deutlich mehr als Viertel gab bei einer Studienumfrage an, mit der eigenen Tätigkeit voll und ganz zufrieden zu sein (27,8 Prozent). Weitere 41 Prozent zeigten sich „eher zufrieden“ und nur 3,4 Prozent bezeichneten sich als „überhaupt nicht zufrieden“. Das sind Ergebnisse der Studie „Führung in Schweizer Banken“. Sie wurde vom Schweizerischen Institut für Finanzausbildung (SIF) der Kalaidos Fachhochschule vorgelegt. Die Studie wurde von mir zusammen mit Stefanie Auge-Dickhut, Steve Hafner, Claude Heini und Oliver Helmke erstellt.
Bei Kantonalbanken ist die Belegschaft besonders zufrieden
Im Vergleich der verschiedenen Bankengruppen wurde deutlich, dass die Zufriedenheit mit der beruflichen Tätigkeit bei den Mitarbeitenden der Kantonalbanken insgesamt am höchsten ist, gefolgt von den Mitarbeitenden der Raiffeisenbanken. Die geringste Ausprägung bei dieser Teilfrage weisen die Grossbanken auf. Die Arbeitsbelastung wird wiederum von 57,5 Prozent aller Befragten als „gerade richtig“ eingestuft. Allerdings empfinden 34 Prozent ihre Arbeitsbelastung als zu hoch. Und immerhin 8,5 Prozent bewerten die eigene Belastung sogar als zu gering.
Die Vergütung erscheint den allermeisten Bankmitarbeitenden als gut
Überwiegende Zufriedenheit stellt sich auch bei der Reflexion zur eigenen Vergütung ein. 38,8 Prozent zeigen sich „sehr zufrieden“ und weitere 16,4 Prozent sind „voll und ganz zufrieden“. Ganz unzufrieden sind wiederum 5,7 Prozent. Bei den Raiffeisenbanken ist die Zufriedenheit mit der eigenen Vergütung insgesamt am höchsten, gefolgt von den Kantonalbanken. Erneut bilden die Grossbanken das Schlusslicht beim Zufriedenheitsranking. Weitere Details zur Studie finden Sie hier.