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Doch egal ob Frau oder Mann, Linke, Rechte oder Grüne, Hauptsache die Richtigen wurden gewählt und vertreten nun die Volksinteressen in Bundesbern. Und dies gilt es nun für alle zu beweisen.
Die Schweiz hat gestern im weltweiten Ranking, was den Frauenanteil im Parlament betrifft, einen grossen Satz gemacht – von Rang 38 auf 16.
Den weltweit höchsten Frauenanteil im Parlament hat der afrikanische Staat Ruanda. 49 von 80 Sitzen im Parlament werden von Frauen besetzt. Diese Platzierung ist das Ergebnis von jahrelangem Kampf für Gleichberechtigung – erreicht wird das durch obligatorische Trainingsprogramme für Ehepaare in Ruanda, in welchen Themen wie Gewalt gegen Frauen oder deren Bildung besprochen werden.
Trotz einigem Widerstand zeigen die Programme in Ruanda Wirkung. Die Anzahl Unternehmerinnen steigt seit Jahren. Und auch im Parlament konnten Frauen schon vieles erreichen: Vergewaltigung – früher ein Kavaliersdelikt – wird heute beispielsweise hart bestraft.
Am anderen Ende der Tabelle stehen der Inselstaat Vanuatu, Papua-Neuguinea und die Föderierten Staaten von Mikronesien, die allesamt über keine Entscheidungsträgerinnen verfügen. Danach folgen zwei Staaten der arabischen Halbinsel: Jemen (1 Frau von 301 Parlamentarier) und Oman (1 Frau von 85 Parlamentarier).
Das aktuellste Ranking ist vom 1. September 2019. Wir haben die Ergebnisse der gestrigen Wahlen mit eingerechnet, allfällige Wahlen anderer Länder aus den letzten Wochen sind noch nicht berücksichtigt.
Diese Staaten stehen am Ende der Liste:
In Südafrika vertreibt und tötet ein Orca-Pärchen Weisse Haie aus ihrem angestammten Lebensraum. Laut einer am Donnerstag im «African Journal of Marine Science» veröffentlichten Studie, meiden Weisse Haie nun aus Angst das Küstengebiet um Gansbaai, das bislang als eines der legendärsten Gebiete weltweit galt, um die riesigen Raubtiere zu sichten.