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Mit dem 4. Sieg im flämischen Klassiker nach 2010, 2011 und 2013 wurde es zwar nichts, Fabian Cancellara avancierte im World-Tour-Rennen aber dennoch zur grossen – wenn auch tragischen – Figur.
Keine Hilfe für Cancellara
Rund 70 km vor dem Ziel in Harelbeke passierte es: Ein Defekt stoppte den Berner. Sein Pech war, dass kein Wagen des Trek-Teams, geschweige denn neutraler Support zur Stelle war. Fast 2 Minuten musste Cancellara warten. Entnervt warf der 35-Jährige sein Rad zu Boden.
Kwiatkowski düpiert Sagan
Wieder auf dem Sattel, fasste sich Cancellara jedoch wieder und kämpfte sich zurück. Für den grossen Coup reichte es dann aber doch nicht. Rund 32 Kilometer vor dem Ziel, als Cancellara den Anschluss wiederhergestellt hatte, folgte die entscheidende Attacke. Und die konnte der Schweizer nicht mehr kontern.
Michal Kwiatkowski, Weltmeister von 2014, und sein Nachfolger im Regenbogen-Triko, Peter Sagan, setzten sich ab. Der Pole verwies den Slowaken schliesslich im Sprint auf den 2. Platz. Cancellara belegte im Spurt der Verfolger hinter dem Briten Ian Stannard Rang 4. Die Form des Berners stimmte, die Technik spielte ihm jedoch übel mit.
Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 25.3.2016, 18:00 Uhr