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Bei einer Untersuchung am vergangenen Donnerstag diagnostizierten die Ärzte im rechten Fuss von Steingruber einen Teilanriss des Aussenbandes sowie Knochenabsplitterungen im Sprunggelenk. Die Bronzemedaillen-Gewinnerin von Rio im Sprung muss nun ihr Training in den kommenden zwei Wochen stark reduzieren und intensiv Physiotherapie betreiben. Ab Oktober sollte die 21-jährige Ostschweizerin dann wieder in gewohntem Umfang trainieren können. Die Splitter werden Mitte Januar operativ entfernt.
Aller Voraussicht nach hat sich Steingruber die Verletzung im Boden-Final der Olympischen Spiele zugezogen. Die Turnkönigin muss nun ihr Wettkampfprogramm anpassen. An den Schweizer Meisterschaften vom kommenden Wochenende in Genf wird Steingruber fehlen. Weiterhin geplant ist hingegen der Start am Swiss Cup Anfang November in Zürich.
(SDA)