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Samstag 12.03.2016, 19:30
Das ‘Kabarett der Namenlosen’ war eine der berühmt-berüchtigsten Cabaret-Aufführungen der Weimarer Ära in Berlin und Hamburg ab Mitte der 1920er Jahre bis in die frühen 1930er Jahre. Das Konzept, inszeniert von dem jüdischen Conférencier Erich ‚Elow’ Lowinsky, bestand aus kurzen Aufführungen, Sketchen, Liedern etc., die von Amateuren oder den sogenannten ‚Namenlosen‘ dargeboten wurden. Elow versprachden unglücklichen Seelen Ruhm und Reichtum, aber betrog sie letztendlich, indem er sie vor undankbarem Publikum demütigte.
Le Pustra’s ‚Kabarett der Namenlosen‘ im 2016 bietet eine voyeuristische und frische Sicht auf das Berlin der 1920er Jahre und zieht seine Inspiration aus Quellen wie David Lynch’s aufregendem Film-Stil, wirklichen Events des berühmten Berliner Bordells ‚Salon Kitty‘, einem schäbigen Nachtlokal, auf das Anita Berber stolz gewesen wäre sowie Tableaux Vivants und Mode Illustrationen von René Gruau und Pariser Cabarets der Belle Époque.