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Am Samstag hatte Simon Ammann auf der Olympiaschanze von Lillehammer bei Rückenwind nicht einmal den zweiten Durchgang erreicht. Am Sonntag lief es für den Toggenburger besser. Bei wechselnden Windbedingungen erwischte der Schweizer eine der Aufwind-Phasen und sprang auf 142 Meter.
Die Jury entschloss sich unmittelbar nach dem ersten Durchgang, den Wettkampf zu beenden und mit einem Sprung zu werten.
Ammanns «Rakete» ging zu weit
Obwohl Ammann die zweitbeste Weite erzielt hatte, musste er sich mit Rang 5 zufrieden geben, weil andere Springer aufgrund der schlechten Windverhältnisse deutlich mehr Punkte erhielten.
«Ich hatte mindestens einen Podestplatz erwartet», meinte ein leicht enttäuschter Ammann. Ihm seien die fast schon zu guten Verhältnisse zum Verhängnis geworden. «Auf den zweiten Teil meines Fluges sah ich nur noch die Skispitzen vor mir», beschrieb der Toggenburger seinen weiten Satz, den er «eine Rakete» nannte und nicht wunschgemäss landen konnte.
Koudelka vor Prevc
Den Sieg holte sich so der Tscheche Roman Koudelka mit einem Satz auf 140 Meter. Er setzte sich vor dem Slowenen Peter Prevc und dem Österreicher Michael Hayboeck durch und löste Ammann als Führender der Weltcup-Wertung ab.
Kilian Peier sprang auf den 30. Rang, Gregor Deschwanden belegte Rang 46.
Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin 7.12.2014, 17:10 Uhr.