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Ein Student der Betriebswirtschaft an der Universität St. Gallen war an der Abschlussprüfung durchgefallen. Er beanstandete die Noten und gelangte an die Rekurskommission und den Universitätsrat, blieb aber erfolglos. Mit einer staatsrechtlichen Beschwerde machte er vor Bundesgericht geltend, dass ihm das rechtliche Gehör nicht gewährt worden sei, weil er erst vor der Rekurskommission vollständige Akteneinsicht erhalten habe. Zudem habe die Behörde willkürlich die Noten abgerundet.
Das Bundesgericht wies die Beschwerde vollumfänglich ab. Es genüge, wenn die Prüfungsbehörde nur die Notenbewertung bekanntgebe und die Begründung erst vor der oberen Instanz liefere, sofern er sich noch dazu äussern konnte. Auch die Abrundung der Noten sei nicht willkürlich, denn «es gibt keinen verfassungsmässigen Anspruch auf Aufrundung von Prüfungsnoten».
Bundesgericht, Urteil vom 2. August 2007 (2P.44/2007)