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Für einige Hunderassen gibt es bereits spezifische Gentests, die es ermöglichen, „normale“ Hunde von Hunden, die „Träger“ eines spezifischen mutierten Gens sind, zu unterscheiden.
Genaugenommen wird in 3 Kategorien unterschieden:
|First Name||Last Name||Job Title|
|Genotyp||Bedeutung||Zuchtempfehlung||Risiko für Erbkrankheit|
|Homozygot normal||Normal||Kann mit jedem Hund gepaart werden||Sehr gering|
|Heterozygot||Träger||Sollte nur mit normalen Hunden gepaart werden||Sehr gering|
|Homozygot betroffen||Betroffen||Sollte nur mit normalen Hunden gepaart werden (möglichst aus der Zucht ausschliessen)||Sehr hoch|
Der Vorteil von Gentests ist, dass bereits bei Welpen und jungen Hunden VOR einem möglichen Zuchteinsatz getestet werden kann, ob der Hund „normal“, „Träger“ oder „betroffen“ ist.
Da viele Erbkrankheiten erst im Laufe des Lebens klinisch erkennbar werden (obwohl die Genmutation bereits von Anfang an vorhanden ist), kann es passieren, dass Hunde bereits zur Zucht eingesetzt wurden, und erst später die Diagnose einer Erbkrankheit gestellt wird. Somit haben sich über viele Jahre diverse Erbkrankheiten ausgebreitet.
Viele erbliche Augenerkrankungen sind rezessiv vererbt, d. h. für eine klinische Erkrankung muss der Hund das mutierte Gen doppelt in sich tragen. Wird nun ein „Träger“ oder ein „betroffener“ Hund mit einem „normalen“ Hund gepaart, so entstehen nur „Träger“ oder „normale“ Hunde, jedoch keine „betroffenen“ Hunde. Auf diese Art kann verhindert werden, dass weiterhin viele Hunde an einer bestimmten Erbkrankheit erkranken.
Gentests erlauben den Nachweis für nur jeweils eine Mutation eines spezifischen Gens.
Kann eine Erbkrankheit jedoch von mehreren verschiedenen Mutationen oder von mehreren verschiedenen Genen verursacht werden, so kann der Hund zwar „normal“ sein in Bezug auf die getestete Mutation des getesteten Gens, aber dennoch erkranken, falls er ein anderes mutiertes Gen (homozygot) trägt, das ebenso das gleiche Krankheitsbild auslösen kann.
Leider ist unbekannt, wie viele Mutationen in jeder Hunderassen existieren. Ausserdem können neue Spontanmutationen zu neuen Erbkrankheiten führen.
Wichtig zu wissen ist, dass es z.B. neben den erblichen Augenerkrankungen, die mittels Gentest festgestellt werden können, auch viele Augenerkrankungen gibt, für die es keine Gentests gibt, oder die nicht erblich sind.
Gentests werden von den verschiedensten Laboratorien angeboten. Wenden Sie sich an die Züchterin und/oder den Tierarzt.
Für die Durchführung eines Gentests wird Blut von Ihrem Hund benötigt. Die Blutprobenentnahme wird vom Tierarzt durchgeführt.