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Jahrzehntelang wurden Kinder grösser als ihre Eltern. Doch dieser Trend ist in der Schweiz Geschichte. Unterschiede zwischen den sozialen Schichten bleiben bestehen.
Das Wirtschaftswunder nach dem Zweiten Weltkrieg kann man am Bruttoinlandprodukt ablesen. Oder auch an der durchschnittlichen Grösse jener Menschen, die nach den grossen Katastrophen des vergangenen Jahrhunderts geboren wurden und ihr Leben lang von guter Ernährung und Gesundheitsversorgung profitiert haben. In der Schweiz zum Beispiel liegt die Durchschnittsgrösse junger Männer heute bei 1,78 Meter, Ende des 19. Jahrhunderts waren es noch 1,64 Meter.