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Wer in einer Ehe lebt, ist gesünder und hat einen deutlich niedrigeren Pegel des Stresshormons Kortisol. Dies fanden Forscher der US-amerikanischen Carnegie-Mellon-Universität in Pennsylvania in einer neuen Studie heraus. Bei 572 gesunden Männern und Frauen im Alter zwischen 21 und 55 Jahren wurde in einem Abstand von jeweils drei Tagen mittels Speichelproben der Kortisolspiegel gemessen. Dabei stellte sich heraus, dass verheiratete Männer und Frauen einen deutlich niedrigeren Kortisol-Pegel haben als unverheiratete, geschiedene oder verwitwete Personen.
Das Ergebnis der Studie ist nicht überraschend. Auch Schweizer Forscher haben bereits auf den Gesundheitsfaktor Ehe hingewiesen. Und der Sozialbericht 2016 des Schweizer Kompetenzzentrums für Sozialwissenschaften FORS hält fest: „Menschen in einer Partnerbeziehung sind tendenziell zufriedener, erleben mehr Freuden und sind weniger traurig als Menschen ohne Partnerschaft. (…) Das Wohlbefinden von Verheirateten ist höher als das von Geschiedenen oder Verwitweten.“
Angesichts solcher Befunde fragt sich nur, wieso Gesellschaft und Politik nicht mehr unternehmen, um die bewährte Institution der Ehe vor Angriffen zu schützen!