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Das Bundesamt für Sozialversicherung hat auf der Basis einer Umfrage bei den ihm unterstellten Vorsorgeeinrichtungen sowie zusätzlicher Modellrechnungen die Finanzierungssituation per Ende März 2009 analysiert.
Gemäss BSV weisen rund 43 Prozent der Pensionskassen einen Deckungsgrad von 100 oder mehr Prozent auf, rund 57 Prozent lagen darunter. Per Ende 2008 waren es rund 50 Prozent. Das zeigten Berechnungen aufgrund der tatsächlichen Vermögensverteilung von rund 1’900 Vorsorgeeinrichtungen. Diese Berechnung würden bestätigt durch eine Erhebung bei all jenen Pensionskassen, die direkt der Aufsicht des Bundes unterstehen. Per Ende 2008 meldeten 51 Prozent dieser Vorsorgeeinrichtungen eine Deckung von 100 Prozent oder mehr.
Basis der Berechnungen sind gemäss Bundesamt der Deckungsgrad und die Vermögensverteilung von rund 1’900 Vorsorgeeinrichtungen per Ende 2007, die dem BSV bekannt sind. Daraus wurde anhand des Verlaufs der Kapitalmarkt-Indizes und der technischen Zinssätze die wahrscheinliche gegenwärtige finanzielle Situation der einzelnen Vorsorgeeinrichtungen errechnet. Diese Berechnungen lieferten laut Meinung des BSV “weit repräsentativere Informationen zur aktuellen Lage in der 2. Säule als Schätzungen, die viel weniger Vorsorgeeinrichtungen berücksichtigen und kürzlich ein wesentlich schlechteres Bild der Situation ergaben”.
Allerdings hat nicht nur das BSV sondern haben auch die kantonalen Aufsichtsämter parallel bei ihren Vorsorgeeinrichtungen Daten über das Ausmass der Unterdeckung gesammelt. Und die kantonalen Daten weichen signifikant von jenen des Bunds ab, sprich sie vermitteln ein weit weniger dramatisches Bild.