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Göttinnen des Pop
Auf den Spuren von Beyoncé, Nina Simone, Aretha Franklin und anderen Stimmen
A song recital on strong women, pop music and activism
Zum Stück
Informations
Beyoncé Knowles, der erfolgreichste weibliche Popstar unserer Zeit, besingt in ihrem Song «Freedom» (Album «Lemonade», 2016) den Wunsch nach Selbstermächtigung und persönlicher Freiheit. Die Sehnsucht nach Freiheit ist so alt wie die Menschheit selbst. Künstlerinnen und Künstler haben dieser Suche zu jeder Zeit ihren je eigenen Ausdruck gegeben. In den Biografien vieler grosser Sängerinnen finden sich darauf Verweise. Beispielsweise bei Billie Holiday und ihrer Suche nach Freiheit von den Gewalterlebnissen ihrer Kindheit und Jugend, bei Miriam Makeba und ihrem Kampf für die Befreiung von der Apartheid in ihrer Heimat Südafrika oder bei Whitney Houston, die nach der Freiheit strebte, sie selbst zu sein. Das Auflehnen gegen erstarrte Strukturen und gesellschaftliche Normen, der Wunsch nach Unabhängigkeit und die Sehnsucht nach der grossen Liebe verbinden sich mit der Suche nach einer besseren Zukunft. In «Göttinnen des Pop» widmen sich drei Schauspielerinnen, popkulturell sozialisiert in den 2000er Jahren, den Idolen ihrer Jugend. Sie tauchen ab in die Biografien dieser Sängerinnen. In sieben Kapiteln entsteht aus Liedern, Bildern, Geschichten und Stimmen ein szenisches Konzert über besondere Kämpferinnen für Gleichberechtigung, Freiheit, Liebe und eine gerechtere Welt. Jeder kennt Beyoncé Knowles, aber wer waren die Frauen, die vor ihr kamen? Welche Freiheit suchten sie? Was waren ihre Abgründe, Kämpfe und Forderungen?
Mit Musik von Beyoncé, Whitney Houston, Aretha Franklin, Nina Simone, Miriam Makeba, Mahalia Jackson und Billie Holiday.
- Einführung jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn
It's February, 2016. The stadium roars: Forty women enter the arena, wearing Black Panther-style berets and clad in black leather. They go in formation. The music sets in, fireworks explode. At the forefront a woman with the voice of a goddess: «Get organized!» She sings about her ancestors' struggles for freedom, respect and equality. The crowd goes wild, pop-goddess Beyoncé at the halftime show of the superbowl. Her album «Lemonade» addresses violence, discrimination and the role of black women in the US. Her message is sent through the probably most commercial platform in the entire entertainment industry – with 100 Million viewers glued to their screens. Is this political? Commercial? Or both? «There's no excuse for the young people not knowing who the heroes and heroines are or were», said jazz-legend Nina Simone, herself a heroine of the Afroamerican civil rights movement. A song recital about the goddesses of pop music, those who came before and those who came after, the sung and unsung heroines and an evening about the power of music. The ensemble sings, accompanied by students of HSLU – Musik.
- Introduction to the work 30 minutes before showtime
Besetzung
Infos
Impulsgeberin
Der gemeinsame Blick über den Tellerrand! Zu Beginn der Probenzeit holen wir uns eine neue Perspektive zum Thema der jeweiligen Produktion. Bei «Göttinnen des Pop» besucht uns Amina Abdulkadir.
- Di 28. Nov, 19.00 Uhr
- Box
Partner
Kooperation mit der Hochschule Luzern - Musik
Dank
Landis & Gyr Stiftung
Edwin Fischer Stiftung
Schule & Theater
Patenklasse
Schulgruppen ab der 2. Oberstufe können Patenklasse bei «Göttinnen des Pop» werden. Wir möchten gemeinsam die vielen Wege erkunden, die von der Idee über die Inspiration zum Konzept bis auf die Bühne führen.
Impulsgeberin
Der gemeinsame Blick über den Tellerrand! Zu Beginn der Probenzeit holen wir uns eine neue Perspektive zum Thema der jeweiligen Produktion. Bei «Göttinnen des Pop» besucht uns Amina Abdulkadir.
Die Autorin und Spoken-Word Künstlerin spricht mit der Regisseurin Julia Wissert und dem Schauspielensemble von «Göttinnen des Pop» über Vorbilder, Idole und den dornigen Weg zum eigenen künstlerischen Ausdruck. Was heisst es heute «Künstlerin» zu sein? Wie kommt man zum eigenen, spezifischen Ausdruck der Kunst. Welche politische Wirkungskraft haben Worte heutzutage? Starten Sie gemeinsam mit dem Produktionsteam in die Proben zu «Göttinnen des Pop», erfahren Sie etwas über Ideen und Pläne der Produktion aus erster Hand.
- Di 28. Nov, 19.00 Uhr
- Box
Amina Abdulkadir wurde 1985 in Mogadiscio, Somalia geboren und kam als vierjähriges Mädchen mit ihrer Familie in die Schweiz. Die Baslerin ist bekannt als Poetry-Slammerin und Spoken-Word-Künstlerin mit Auftritten in der ganzen Schweiz. Im Hauptberuf arbeitet Amina als Ergotherapeutin. Ihr literarisches Debüt gab sie mit dem Textband «Alles, nichts und beides» im Verlag edition baes. Weitere Informationen finden Sie hier.
Pressestimmen
«Alina Vimbai Strählers Interpretation von Billie Holidays «God Bless The Child» ist stark gesungen und sorgt für einen Szenenapplaus.» Luzerner Zeitung
«Das Publikum verdankt die gelungene Uraufführung dieser Götteranbetung mit einem langanhaltenden, starken Applaus und applaudiert die Protagonistinnen mehrmals auf die Bühne zurück.» Innerschweiz Online
«Die stärksten Momente ergeben sich, wenn alle drei gemeinsam singen, unterstützt vom hervorragenden Band-Trio mit Adina Friis, Jonas Künzli und Dennis Blassnig.» SRF Regionaljournal Zentralschweiz
Spieldaten
Auf den Spuren von Beyoncé, Nina Simone, Aretha Franklin und anderen Stimmen
19.30 Uhr Einführung im Kassenfoyer
Auf den Spuren von Beyoncé, Nina Simone, Aretha Franklin und anderen Stimmen
19.30 Uhr Einführung im Kassenfoyer