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Vorlesungsübersicht
Der Ausdruck eines Bildes hängt mit der Wahl der Perspektive zusammen. Die Perspektive entscheidet, in welcher Rolle der Betrachter im Bild miteinbezogen wird. Der Horizont ist eine waagrechte Linie in der, Unendlichkeit die exakt auf der Augenhöhe des Betrachters liegt. Hier liegen auch die Fluchtpunkte.
Horizontale Linien über der Augenhöhe sinken in der Ansicht zum Fluchtpunkt (F) hin.
Horizontale Linien unter der Augenhöhe steigen in der Ansicht zum Fluchtpunkt hin.
Ansichten mit nur einem Fluchtpunkt verwendet man für Objekte, die senkrecht vor dem Betrachter liegen.
Senkrechte Linien bleiben senkrecht.
Horizontale Linien, wie sie in der Realität an Fenstern bei Gebäuden vorkommen, sind in der Abbildung also nicht horizontal, da sie durch die Perspektive verzogen werden.
Ansichten mit zwei Fluchtpunkten verwendet man für Objekte, die „übereck“ stehen.
Verlängerte Linien über die Ecken hinaus betonen die Richtungen.
Die Froschperspektive zeigt die Dinge übermächtig und bedrohlich – jeden Moment könnten sie auf den Betrachter herunterfallen.
Bei der Ansicht übereck in der Normalperspektive steht das Objekt mit einer Kante gegen den Betrachter, sodass zwei Seiten vom Betrachter weg in die Tiefe laufen.
Die Vogelperspektive vermittelt den Eindruck, dass man die Sache im Griff hat. Allerdings kann auch leicht der Eindruck entstehen, dass man „von oben runter“ schaut.
Verlängerte Linien über die Ecken hinaus betonen die Richtungen.
Selbststudium
Zeichnen Sie ein Freibad mit sechs Bahnen. Sie stehen auf dem zweiten Startbock von rechts und könnten gleich ins Wasser springen. Im Becken gleich nebenan ist ein Springturm mit einem 3 Meter Turm.