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Anna, die sich in Reginas Zimmer ein Bett gerichtet hatte, stürmte herein. Sie hat einen Termin bei Dr. Finkenbein für das EEG, aber sie muß auch Dr. Freisleben Reginas Morgenurin bringen, kann allerdings dort mit dem Auto kaum halten, also wäre sie froh, wenn Gottlieb sie bei Dr. Freisleben aussteigen lassen und mit Regina zu Dr. Finkenbein weiterfahren würde, oder ob er lieber den Urin . . . Nein, nein, er bringe Regina zum EEG. Die Nacht sei furchtbar gewesen, sagte Anna. Man sah es ihr an. Regina sah aus, als hätten ihr eine Nacht lang Gespenster im Gesicht herumgepatscht. Was gestern grauviolette Schatten im Augenumfeld gewesen waren, schien jetzt Farbe zu sein. Die Augen sahen rot daraus hervor.
Als Anna aus dem Auto stieg, sagte sie, sie werde nachher zu Dr. Finkenbein hinaufkommen und den Überweisungsschein mitbringen. An der Tür zum Wartezimmer des Nervenarztes war angeschlagen: 1.Oktober nicht vergessen, die Krankenscheine bringen. Außer ihm und Regina saß noch ein altes, von aller Farbe verlassenes Paar im Wartezimmer. ER sagte zu IHR hin: Ich saach, daß du nich’ bist wie sonst. Daß du’n Schwächeanfall gehabt hast. Sie schaute geradeaus, als habe sie nichts gehört. Nach einer langen Zeit sagte sie: Schwächeanfall. Sie sagte das, als sei sie von ihrem Mann tief enttäuscht, als habe sie etwas ganz anderes erwartet. Er, eigensinnig: Ich saache nich’ Kollaps. Sie reagierte nicht. Er, fast verzweifelt: Was sol