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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich ZL.2024.00011 II. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Brühwiler Urteil vom 22. August 2024 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin gegen Stadt Y.___ Zusatzleistungen zur AHV/IV Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1954 und seit 1. September 2006 Bezügerin einer Wit wenrente der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV ; Urk. 8/22/6 ), meldete sic h am 13. Juli 2017 bei der Stadt Y.___, Zusatzleistungen zur AHV/IV (Durchführungsstelle), zum Bezug von Zusatzleistungen an (Urk. 8/1). Ab August 2017 bezog sie eine um ein Jahr vorbezogene AHV-Altersrente (Urk. 8/22/1). Die Durchführungsstelle richtete in der Folge Zusatzleistungen aus (vgl. Urk. 8/56 ff.). Anlässlich einer mit Schreiben vom 28. März 2023 eingeleiteten periodischen Überprüfung (Urk. 8/48) berechnete die Durchführungsstelle mit Verfügung vom 7. November 2023 (Urk. 8/64) die Zusatzleistungen infolge Reduktion des Miet zinses wegen Untervermietung und Einnahmen durch die Vermietung von Zimmern über die Buchungsplattform Z.___ rückwirkend ab Januar 2020 neu (Urk. 8/64). Ebenfalls mit Verfügung vom 7. November 2023 (Urk. 8/65) forderte die Durchführungsstelle die für die Dauer vom 1. Januar 2020 bis 30. November 2023 zu viel ausgerichteten Zusatzleistungen in der Höhe von insgesamt Fr. 33'308. -- (Ergänzun g sleistungen Fr. 24'860.--, Beihilfen Fr. 4'848.--, Gemein de zuschüsse Fr. 3'600.--) zurück. Die von der Versicherten gegen beide Verfügungen vom 7. November 2023 am 13. November 2023 erhobene Ein sprache (Urk. 8/55) wies die Durchführungsstelle mit Entscheid vom 15. Januar 2024 (Urk. 8/67 = Urk. 2) ab. 2. Die Versicherte erhob am 1. Februar 2024 Beschwerde gegen den Einspra che entscheid vom 15. Januar 2024 (Urk. 2) und beantragte sinngemäss dessen Aufhebung, das Absehen von der Rückerstattung von Fr. 33'308. -- sowie die Ausrichtung von Zusatzleistungen unter Berücksichtigung eines gemeldeten Mit b e wohners im Betrag von (monatlich) Fr. 1'350.-- (Urk. 1 S. 3). Ferner ersuchte sie um beförderliche Erledigung dieser Streitigkeit (vgl. Schreiben vom 1. Februar 2024, Urk. 4). Mit Beschwerdeantwort vom 1. März 2024 (Urk. 7) beantragte die Beschwer degegnerin die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 5. März 2024 zur Kenntnis gebracht (Urk. 9). Die Beschwerdeführerin wies mit Schreiben vom 5. März 2024 (Urk. 10) und 23. Mai 2024 (Urk. 12) auf ihre finanzielle Not hin und ersuchte das Gericht abermals um eine rasche Beurteilung, w elches Anliegen sie mit Eingabe vom 26. Juni 2024 (Urk. 13) wiederholte. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gegen Verfügungen kann innerhalb von 30 Tagen bei der verfügenden Stelle Einsprache erhoben werden (Art. 52 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Art. 52 Abs. 1 ATSG stellt in formeller Hinsicht keinerlei Anforderungen an die Einsprache. Der Bundesrat hat jedoch in Art. 10-12 der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozial versicherungsrechts (ATSV) Bestimmungen zu Form und Inhalt der Einsprache sowie zum Einspracheverfahren erlassen. Gemäss Art. 10 Abs. 1 ATSV müssen Einsprachen ein Rechtsbegehren und eine Begründung enthalten. Abgesehen von den hier nicht massgebenden Fällen gemäss Art. 10 Abs. 2 ATSV kann die Einsprache laut Art. 10 Abs. 3 ATSV wahlweise schriftlich oder bei persönlicher Vorsprache mündlich erhoben werden. Die schriftlich erhobene Einsprache muss die Unterschrift der Einsprache führenden Person oder ihres Rechtsbeistands enthalten (Art. 10 Abs. 4 Satz 1 ATSV). Bei einer mündlich erhobenen Einsprache hält der Versicherer die Einsprache in einem Protokoll fest; die Person, welche die Einsprache führt, oder ihr Rechtsbeistand muss das Protokoll unterzeichnen (Art. 10 Abs. 4 Satz 2 ATSV). Genügt die Einsprache den Anforderungen nach Abs. 1 nicht oder fehlt die Unterschrift, so setzt der Versicherer eine angemessene Frist zur Behebung des Mangels an und verbindet damit die Androhung, dass sonst auf die Einsprache nicht eingetreten werde (Art. 10 Abs. 5 ATSV; SVR 2013 UV Nr. 10 S. 35, 8C_596/2012 E. 4.1; 2009 IV Nr. 19 S. 49, I 898/06 E. 3.1). Das Einspracheverfahren wird mit einem Nichteintretensentscheid abgeschlossen, wenn die Eintretensvoraussetzungen nicht erfüllt sind ( BGE 142 V 152 E. 2.2 ). 1.2 Dem Wortlaut von Art. 10 Abs. 4 Satz 1 ATSV entsprechend müssen schriftlich erhobene Einsprachen unterschrieben sein. Unter Schriftlichkeit ist gemäss dem alltäglichen Sprachgebrauch die Überlieferung des Textes auf Papier zu ver stehen. Rechtsprechungsgemäss versteht das Gesetz dort, wo von Unterschrift die Rede ist, damit die eigenhändige, handschriftliche Unterschrift. Eine lediglich fotokopierte oder per Telefax übermittelte Unterschrift genügt demnach nicht (vgl. BGE 112 Ia 173 E. 1; Urteil des Bundesgerichts U 401/99 vom 26. Mai 2000 E. 3c mit Hinweisen; Kobel, in: Hurst /Pfiffner /Zünd [Hrsg.], Gesetz über das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, 3. Auflage, Zürich 20 24, N. 5 zu § 18). Dasselbe muss für eine Unterschrift gelten, die mittels eines digitalen Verfahrens auf einem anschliessend ausgedruckten Dokument angebracht worden ist; anders verhält es sich nur dort, wo eine elektronische Signatur im Sinne des Gültigkeitserfordernisses für elektronisch eingereichte Rechtsschriften vorliegt (vgl. hierzu das Urteil des Bundesgerichts 2C_997/2021 vom 11. Mai 2022 E. 3.5). Da beim elektronischen Verkehr via E-Mail keine Originalurkunde vorhanden ist, können E-Mails die Schriftform nicht erfüllen. Für den elektronischen Verkehr im Rahmen von Gerichts- und Verwaltungsverfahren ist eine spezifische gesetz liche Regelung notwendig. Das ATSG enthält keine Bestimmungen über den elektronischen Verkehr. Es liegt insoweit auch kein nicht abschliessend geregelter Verfahrensbereich im Sinne von Art. 55 Abs. 1 ATSG vor, weshalb nicht ergänzend auf die Bestimmungen des Bundesgesetzes über das Verwaltungs ver fahren (VwVG) zurückgegriffen werden kann. Von der dem Bundesrat in Art. 55 Abs. 1 bis ATSG übertragenen Kompetenz, die Bestimmungen des VwVG über den elektronischen Verkehr mit Behörden auch für den Bereich des Sozialver sicherungsrechts anwendbar zu erklären, hat dieser bisher keinen Gebrauch gemacht (BGE 142 V 152). 1.3 Den Akten lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdeführerin gegen die Verfü gungen vom 7. November 2023 (Urk. 8/64-65) am 13. November 2023 sinnge mäss Einsprache erhob. Die Eingabe erfolgte per E-Mail (Urk. 8/55 /6-7). Die Beschwerdegegnerin antwortete – ebenfalls per E-Mail – am 14. November 2023 und führte aus, was zu ihrem Entscheid und der Rückforderung geführt ha be und schloss mit dem Hinweis, dass es der Beschwerdeführerin frei stehe, weiterhin an ihrer Einsprache festzuhalte n, diese jedoch schriftlich und detailliert begründet zu erfolgen habe (Urk. 8/55/4-5). Daraufhin liess sich die Beschwer deführerin mit E-Mail vom 16. November 2023 (Urk. 8/55/3-4) erneut vernehmen und wies am 19. Dezember 2023 auf die hängige Einsprache hin (Urk. 3/2 S. 1 2). Die Beschwer degegnerin antwortete ihr gleichentags per E-Mail und versicherte ihr, dass der Fall nochmals genau unter die Lupe genommen werde und dass bis zum Erlass des Einspracheentscheids ein Mahnstopp für die Rückerstattung veranlasst werde (Urk. 3/2 S. 2 f.). 1.4 Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass E-Mails die Schriftform nicht erfüllen (vgl. vorstehend E. 1.2), weshalb die Beschwerdeführerin ihre Einsprache per E-Mail vom 13. November 2023 sowie ihre Weiterungen vom 16. November und 19. Dezember 2023 formungültig erhoben und im Nachgang auch nicht ver bessert hat. Die Beschwerdegegnerin hätte folglich nicht auf die Einsprache eintreten dürfen. 1.5 Jedoch stellt sich die Frage, ob die Beschwerdegegnerin nicht gehalten gewesen wäre, dies fehlerhafte Rechtsmittelergreifung der Beschwerdeführerin zu bean standen und ihr Frist zur Verbesserung anzusetzen, mithin ob sie nicht ihre Aufklärungs- und Beratungspflicht gemäss Art. 27 Abs. 2 ATSG verletzt hat. Denn die Beratungspflicht des Sozialversicherers umfasst die Pflicht, die betroffene Person darauf aufmerksam zu machen, dass ihr Verhalten die Erfüllung einer Anspruchsvoraussetzungen gefährden könnte (BGE 139 V 524 E. 2.2; 135 V 339; 131 V 472 E. 4.3). Die Beratung oder Auskunft bezieht sich auf Tatsachen, die d ie Ratsuchende kennen muss, um in einer konkreten Situation gegenüber dem Versicherer von ihren Rechten und Pflichten richtig Gebrauch machen zu können. Die Beratungspflicht erstreckt sich nicht nur auf die ma ss geblichen tatsächlichen, sondern auch auf die rechtlichen Umstände. Ihr Inhalt hängt ganz von der konkreten Situation ab, in der sich d ie Versicherte befindet, wie sie für die Verwaltung erkennbar ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_145/2019 vom 29. Mai 2019 E. 4.3.1 und Verweise). Die Beschwerdegegnerin konnte aus dem vorgenannten E-Mail-Verkehr unschwer erkennen, dass die Beschwerdeführerin mit de n Verfügung en vom 7. November 2023 nicht einverstanden war und dagegen rechtlich vorgehen wollte. Wohl wies sie am 14. November 2023 die Beschwerdeführerin darauf hin, dass sie bei Festhalten an der Einsprache diese schriftlich zu begründen habe, unterliess es aber, die Beschwerdeführerin auf die hierfür notwendige Schriftform mittels Unterschrift (vgl. vorstehend E. 1.2) aufmerksam zu machen (Urk. 8/55/4 5). Dadurch hat sie ihre Aufklärungspflicht gemäss Art. 27 ATSG verletzt. 1.6 Abgeleitet aus dem Grundsatz von Treu und Glauben, welcher den Bürger in seinem berechtigten Vertrauen auf behördliches Verhalten schützt, können falsche Auskünfte von Verwaltungsbehörden unter bestimmten Voraussetzungen eine vom materiellen Recht abweichende Behandlung des Rechtsuchenden gebieten ( BGE 143 V 95 E. 3.6.2; Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2020 vom 4. September 2020 E. 2.2 ). Dies ist der Fall, wenn a) es sich um eine vorbehaltlose Auskunft der Behörden handelt; b) die Auskunft sich auf eine konkrete, die betroffene Person berührende Angelegenheit bezieht; c) die Amtsstelle, welche die Auskunft gegeben hat, dafür zuständig war oder die betroffene Person sie aus zureichenden Gründen als zuständig betrachten durfte; d) die betroffene Person die Unrichtigkeit der Auskunft nicht ohne Weiteres hat erkennen können; e) die betroffene Person im Vertrauen hierauf nicht ohne Nachteile rückgängig zu machende Dispositionen getroffen hat; f) die Rechtslage zur Zeit der Verwirklichung noch die gleiche ist wie im Zeitpunkt der Auskunftserteilung; g) das Interesse an der richtigen Durchsetzung des objektiven Rechts dasjenige am Vertrauensschutz nicht überwiegt. Diese Voraussetzungen sind vorliegend als erfüllt zu erachten, kommunizierte die Beschwerdeführer in doch mit de m zuständigen Sachbearbeiter der Beschwerde gegnerin und erhielt von diese m auch Instruktionen. Eine ungenügende oder fehlende Wahrnehmung der Beratungspflicht gemäss Art. 27 Abs. 2 ATSG kommt einer falsch erteilten Auskunft des Versicherungsträgers gleich, weshalb dieser in Nachachtung des Vertrauensprinzips dafür einzustehen hat. Unterbleibt eine Auskunft entgegen gesetzlicher Vorschrift (vgl. Art. 27 ATSG) oder obwohl sie nach den im Einzelfall gegebenen Umständen geboten war, hat die Recht sprechung dies der Erteilung einer unrichtigen Auskunft gleichgestellt (BGE 143 V 341 E. 5.2.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_220/2021 vom 12. Mai 2021 E. 3.1.3). Folglich durfte die Beschwerdeführerin sich auf ihre erhobene Ein sprache verlassen, auch wenn diese nicht formgültig erhoben worden war, da die Beschwerdegegnerin ihr zu verstehen gab, dass sie den Fall nochmals prüfe und hernach den Einspracheentscheid erlassen werde (Urk. 3/2 S. 2 f.). Die Beschwer degegnerin hat im Ergebnis dementsprechend gehandelt und den Einspracheent scheid vom 15. Januar 2024 erlassen (Urk. 2), weshalb vorliegend auf die Beschwerde einzutreten ist. 2. 2.1 Am 1. Januar 2021 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) und der Verordnung über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinter lassenen- und Invalidenversicherung (ELV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat ( BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, Urteil des Bundesgerichts 9C_145/2021 vom 2. Juli 2021 E. 3.1, je mit Hinweisen ). Gemäss den Übergangsbestimmungen zur Änderung des ELG vom 22. März 2019 gilt für Bezüger und Bezügerinnen von Ergänzungsleistungen, für welche die EL-Reform insgesamt einen tieferen Betrag der jährlichen Ergänzungsleistungen oder einen Verlust des Anspruchs auf eine jährliche Ergänzungsleistung zur Folge hat, während dreier Jahre ab Inkrafttreten dieser Änderung das bisherige Recht (Abs. 1). Da hier vorliegend einerseits der Anspruch auf Zusatzleistungen von Januar bis Dezember 2020 zu prüfen ist, sind für diese Zeitdauer die bis 31. Dezember 2020 gültig gewesenen Normen anwendbar. Den Anspruch auf Ergänzungsleistungen ab Januar 2021 andererseits berechnete die Beschwerdegegnerin jeweils sowohl nach bisherigem als auch nach neuem Recht (vgl. Urk. 8/60 ). Da sich dabei die Anwendung des neuen Rechts als vorteilhafter erwies, sind für Ansprüche ab Januar 2021 die ab diesem Zeitpunkt gültigen Normen anzuwenden. 2.2 Der Bund und die Kantone gewähren Personen, welche die Voraussetzungen nach den Art. 4–6 ELG erfüllen, Ergänzungsleistungen zur Deckung ihres Existenz bedarfs (Art. 2 Abs. 1 ELG). Diese bestehen aus der jährlichen Ergänzungsleistung (Art. 9-13 ELG) und der Vergütung von Krankheits- und Behinderungskosten (Art. 14-16 ELG; Art. 3 Abs. 1 lit. a und b ELG). Die Kantone können über den Rahmen des ELG hinausgehende Leistungen gewähren und dafür besondere Voraussetzungen festlegen (Art. 2 Abs. 2 ELG). Im Kanton Zürich werden nach Massgabe des ELG und des Gesetzes über die Zusatzleistungen zur eidge nössi schen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ZLG) Zusatzleistungen bestehend aus Ergänzungsleistungen gemäss ELG, Beihilfen (§ 13 ff. ZLG) und Zuschüssen (§ 19a ZLG) ausgerichtet (§ 1 Abs. 1 lit. a-c ZLG). Gemäss §§ 15 und 19a Abs. 3 ZLG finden die Vorschriften, die für die jährliche Ergänzungsleistung nach Art. 9 ff. ELG gelten, entsprechende Anwendung auf die Beihilfen und Zuschüsse, soweit im ZLG nichts Abweichendes bestimmt ist. Die Gemeinden können Gemeindezuschüsse zu den Beihilfen gewähren (§ 20 Abs. 1 ZLG). 2.3 Die jährliche Ergänzungsleistung (Art. 9-13 ELG) entspricht dem Betrag, um den die anerkannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (Art. 9 Abs. 1 ELG). Nach der gesetzlichen Konzeption ist die Berechnung der jährlichen Ergänzungsleistung sowohl für die Anspruchsberechtigung an sich, als auch für die Höhe der Leistung von Bedeutung. Ein Ausgabenüberschuss ist gleichzeitig anspruchsbegründend und leistungsbestimmend (BGE 141 V 155 E. 4.3). 2.4 Zu den anrechenbaren Einnahmen gehören nach Art. 11 Abs. 1 ELG unter anderem zwei Drittel der Erwerbseinkünfte in Geld oder Naturalien, soweit sie bei alleinstehenden Personen jährlich Fr. 1'000. -- übersteigen ( lit. a), Einkünfte aus beweglichem und unbeweglichem Vermögen ( lit. b), ein Fünfzehntel, bei Altersrentnerinnen und Altersrentnern ein Zehntel des Reinvermögens, soweit es bei Alleinstehenden bis Ende 2020 Fr. 37'500. -- beziehungsweise ab dem Jahr 2021 Fr. 30'000.-- übersteigt ( lit. c) sowie Renten, Pensionen und andere wiederkehrende Leistungen, einschliesslich Renten der AHV und der IV ( lit. d.). 2.5 Nach Art. 23 Abs. 1 ELV sind für die Berechnung der jährlichen Ergänzungs leistung in zeitlicher Hinsicht in der Regel die während des vorausgegangenen Kalenderjahres erzielten anrechenbaren Einnahmen sowie das am 1. Januar des Bezugsjahres vorhandene Vermögen massgebend. 2.6 Als anerkannte Ausgaben gelten unter anderem bei einer alleinstehenden Person der Mietzins für eine Wohnung und die damit zusammenhängenden Nebenkosten im Umfang von maximal Fr. 13'200.-- pro Jahr (Art. 10 Abs. 1 lit. b Ziff. 1 ELG in der bis Ende 2020 gültigen Fassung ) beziehungsweise von maximal Fr. 15'900. -- in der Region 2 (Art. 10 Abs. 1 lit. b Ziff. 1 ELG in der ab 2021 gültigen Fassung), zu welcher die Stadt Y.___ gehört (vgl. Art. 26 ELV). Ab 2023 wurde der Betrag für die Mietzinsausgaben der Region 2 um 7.1 % anhand der Teuerung 2021/2022 auf maximal Fr. 17'040. -- erhöht. 2.7 Art. 16c ELV bestimmt, dass der Mietzins auf die einzelnen Personen aufzuteilen ist, wenn Wohnungen oder Einfamilienhäuser auch von Personen bewohnt werden, welche nicht in die Berechnung der Ergänzungsleistung eingeschlossen sind. Die Mietzinsanteile der Personen, welche nicht in die Berechnung der Ergänzungsleistung eingeschlossen sind, werden bei der Berechnung der Ergän zungsleistung ausser Betracht gelassen (Abs. 1). Die Aufteilung hat grundsätzlich zu gleichen Teilen zu erfolgen (Abs. 2). Nach der Rechtsprechung setzt die Aufteilung des Mietzinses nicht voraus, dass die Wohnung oder das Einfami lienhaus gemeinsam gemietet sind; vielmehr genügt das gemeinsame Bewohnen (BGE 142 V 299 E. 3.2). Die Verordnungsregelung von Art. 16c ELV ist gesetzmässig. Sie dient dazu, die indirekte Finanzierung von Personen, die nicht in die EL-Berechnung einge schlossen sind, zu verhindern (BGE 130 V 263 E. 5.1, 127 V 10 E. 5d; Urteil des Bundesgerichts 9C_519/2019 vom 14. Januar 2020 E. 3.3.2). Eine Mietzinsaufteilung nach Köpfen kann insbesondere auch dann erfolgen, wenn Kleinkinder beteiligt sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_242/2018 vom 21. Februar 2019 E. 4), oder wenn eine Enkelin ihre im selben Haushalt lebende, Ergänzungsleistungen beziehende Grossmutter pflegt und dafür keinen Beitrag an die Miete bezahlt (vgl. BGE 142 V 299 E. 5.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_103/2021 vom 15. März 2021 E. 2.3). Entsprechendes gilt auch in Bezug auf Kosten der privaten Haushaltshilfe: Sie dürfen ebenfalls nicht indirekt über den Mietzins vergütet werden, indem auf die Anrechnung eines Mietzinsanteils eines hilfeleistenden Mitbewohners eines EL-Bezügers verzichtet wird (BGE 142 V 299 E. 5.2.3). Ein Abweichen vom Grundsatz der gleichmässigen Aufteilung des Mietzinses nach Köpfen wird nur in engen Grenzen zugelassen, namentlich dann, wenn die Aufteilung zu gleiche n Teilen im Einzelfall zu einem stossenden Ergebnis führen würde (BGE 127 V 10 E. 5d). So kann der Umstand, dass eine Person den grössten Teil der Wohnung für sich in Anspruch nimmt oder dass das gemeinsame Wohnen auf einer rechtlichen oder sittlich beziehungsweise moralisch begrün deten (Unterstützungs-)Pflicht beruht, rechtsprechungsgemäss zu einer anderen Aufteilung des Mietzinsabzuges und - ausnahmsweise - auch zu einem Absehen von einer Mietzinsaufteilung Anlass geben (BGE 142 V 299 E. 3.2.1-2, 130 V 263 E. 5.3, je mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_242/2018 vom 21. Februar 2019 E. 4.1; vgl. auch Carigiet /Koch, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, 3. Auflage, S. 193 f. Rz. 486 f.). Ebenso können besondere Umstände wie ein effektiv höherer Beitrag der nicht EL-berechtigten Untermieter an den Mietzins ein Abweichen vom Grundsatz der Aufteilung des Mietzinses nach Köpfen rechtfertigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_301/2023 vom 2. Mai 2024 E. 6.3.2 mit Hinweisen). 2.8 2. 8.1 Die Ausrichtung von Beihilfen setzt nach § 13 Abs. 1 ZLG voraus, dass die Person die Voraussetzungen für Ergänzungsleistungen gemäss Art. 4–6 ELG erfüllt und in den letzten 25 Jahren vor der Gesuchstellung während einer Mindestdauer im Kanton gewohnt hat. Diese beträgt für Personen mit Schweizer Bürgerrecht zehn Jahre, für andere 15 Jahre. Der Wohnsitz im Kanton darf in den letzten zwei Jahren vor Ausrichtung der Beihilfe nicht aufgegeben worden sein; ausge nommen hievon sind frühere Bezüger, welche in den Kanton zurückkehren (§ 13 Abs. 2 ZLG). 2. 8.2 Für die Berechnung der Beihilfe wird gemäss § 17 Abs. 1 ZLG auf die Bedarfs rechnung für die jährliche Ergänzungsleistung abgestellt, wobei die tatsächlich ausgerichteten Ergänzungsleistungen als anrechenbare Einnahmen behandelt werden ( lit. a) und der Betrag für den allgemeinen Lebensbedarf bei zu Hause wohnenden Personen um den Höchstbetrag der Beihilfe erhöht wird ( lit. b). Die Beihilfe kann gekürzt oder verweigert werden, soweit sie für den Unterhalt nicht benötigt wird (§ 18 ZLG). Rechtsprechungsgemäss sind die Vorausset zungen von § 18 ZLG grundsätzlich dann erfüllt, wenn die Beihilfe aufgrund der jeweiligen konkreten Umstände für den Unterhalt nicht benötigt wird (Urteil des Bundesgerichts 8C_499/2010 vom 23. August 2010 E. 3). 2. 9 Für die Berechnung des jährlichen Gemeindezuschusses, welcher ebenfalls an persönliche Voraussetzungen geknüpft ist ( Art. 2 der Verordnung über die Zusatzleistungen zur eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenver sicherung [ AHV/IV ] : Gemeindezuschuss ), wird gemäss Art. 3 der Zusatzleistungs verordnung der Stadt Y.___ auf die Bedarfsberechnung für die gesetzliche Beihilfe abgestellt, wobei die tatsächlich ausgerichtete Beihilfe als Einnahme angerechnet wird. Bei zu Hause wohnenden Personen wird der Betrag für den allgemeinen Lebensbedarf gemäss Art. 3 a Abs. 1 lit. a auf Fr. 1'800. -- erhöht (Art. 3 Abs. 2 lit. a). 2. 1 0 2. 1 0.1 Gemäss Art. 1 Abs. 1 ELG in Verbindung mit Art. 25 Abs. 1 Satz 1 ATSG sind unrechtmässig bezogene Ergänzungsleistungen zurückzuerstatten. Die Rückfor de rung rechtskräftig verfügter Leistungen durch die Verwaltung ist nur unter den für die Wiedererwägung oder die prozessuale Revision massgebenden Voraus setzungen zulässig ( vgl. Müller, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum ELG, 3. Auflage, Zürich 2015, Rz. 5 ff. zu Art. 25 ATSG). Aufgrund des Verweises in Art. 2 der Zusatzleistungsverordnung der Stadt Y.___ werden für die Zusatz leistungen und damit auch für die Rückerstattung unrechtmässig bezogener Gemeindezuschüsse die für die Zusatzleistungen geltenden Bestimmungen des Kantons (ZLG) sinngemäss angewendet (Art. 1 Abs. 1 und 2 der Zusatzleis tungsverordnung der Stadt Y.___ ). 2. 1 0.2 Art. 25 Abs. 1 ATSG ist laut dem seit dem 1. Januar 2021 in Kraft stehenden § 19 Abs. 5 ZLG auf die Rückerstattung unrechtmässig bezogener Beihilfen sinnge mäss anwendbar. Für die Rückforderung von Beihilfen und Gemeindezuschüssen in der bis Ende 2020 geltenden Rechtslage, mithin für das Leistungsjahr 2020, enthielt das ZLG keine Bestimmung, was indessen nicht etwa den Weg frei macht für die (sinngemässe) Anwendung von Art. 25 Abs. 1 ATSG. Gemäss bundes gerichtlicher Rechtsprechung ist § 19 ZLG a fortiori vielmehr auch auf zu Unrecht bezogene Leistungen anwendbar (Urteil des Bundesgerichts 9C_305/2012 vom 6. August 2012 E. 3.2, bestätigt mit dem Urteil des Bundesgerichts 9C_147/2019 vom 25. April 2019 E. 3-4 ). Rückerstattungsansprüche hinsichtlich Beihilfen und vorliegend auch dem Gemeindezuschuss verjähren nach Ablauf von fünf Jahren, seitdem das mit der Durchführung betraute Organ von ihrem Entstehen Kenntnis erhalten hat, in jedem Fall aber nach Ablauf von zehn Jahren seit der letzten Beihilfezahlung (§ 19 Abs. 4 ZLG). 2. 1 1 Die Pflicht zur Rückerstattung unrechtmässig bezogener Leistungen besteht unabhängig von einem allfälligen Verschulden. Selbst ein der Verwaltung zuzurechnender Fehler ändert nichts an der Rückerstattungspflicht. Ferner besteht die Rückerstattungspflicht unabhängig von einer allfälligen Meldepflicht verletzung, weil es darum geht, die gesetzliche Ordnung nach Entdecken einer neuen Tatsache wiederherzustellen (Urteil des Bundesgerichts P 63/04 vom 2. Februar 2006 E. 2.2.3; Müller, a.a.O., Rz. 8-9 zu Art. 25 ATSG ). 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin führte im angefochtenen Einspracheentscheid (Urk. 2) aus, anlässlich einer am 28. März 2023 eingeleiteten periodischen Überprüfung sei festgestellt worden, dass die Beschwerdeführerin Einnahmen durch die Vermietung von Zimmern über Z.___ sowie Untermiete nde nicht gemeldet habe. Den eingereichten Unterlagen zufolge seien die Zimmer in einem öffentlich en Portal, welches den gewerbsmässigen Betrieb vorsehe, ausgeschrieben und es seien weitere Services wie zum Beispiel das Anbieten von Mahlzeiten angeboten worden ; ferner unterhalte die Beschwerdeführerin die Zimmer. Demnach liege diesbezüglich eine gewerbsmässige Vermietung vor. Deshalb sei eine rückwir kende Anrechnung dieser Einnahmen erfolgt unter Berücksichtigung der Untermietenden im Mietzins als Wohngemeinschaftsbewohner. Am 7. November 2023 sei die Neuberechnung der Zusatzleistungen erstellt worden mit daraus resultierender Rückerstattung von total Fr. 33'308.-- (S. 1 f. ). Daran hielt die Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort (Urk. 7) grundsätzlich fest und führte ergänzend aus, seit der letzten periodischen Überprüfung im Jahr 2019 seien Untermiete nde jeweils sporadisch oder gar nicht gemeldet worden. Sämtliche Untermietverträge sowie die Einnahmen der Vermie tungen durch Z.___ seien erst nach Aufforderung am 8. August 2023 ein gereicht worden. 3.2 Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber beschwerdeweise (Urk. 1) geltend, mit der Vermietung eines einzelnen Zimmers an Fremde greife die Bestimmung gemäss Wegleitung über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV (WEL) Rz. 3433.07 (in der jeweils gültigen Fassung), welche die Voraussetzungen für die Anrechnung des Einkommens aus Vermietung oder Untervermietung als Erwerbs einkommen aufführt, nicht, da sie bei Z.___ mit einem Zimmer/Bad in ihrer eigenen Wohnung als private Anbieterin gelte und sie auch keine Mahlzeiten verkaufe, weshalb ihr daraus kein Einkommen aus Vermietung angerechnet werden dürfe. Nach dem Scheitern ihrer Pläne einer Wohn gemeinschaft zunächst mit ihrer Tochter und hernach mit ihrem Lebenspartner habe sie sich auf die Suche nach neuen Mitbewohnern für eine Wohngemein schaft begeben müssen. Ob diese Suche mittels analoger Aushänge bei der A.___ oder B.___ oder aber über die Plattform Z.___ erfolge, spiele keine Rolle. (S. 1 f.). Auch bei Z.___ gelte sie als private Anbieterin und bislang habe niemand das Angebot wahrgenommen, an Mahlzeiten teilzunehmen. Folglich sei von der Rückforderung von Fr. 33'308.-- abzusehen und die Ergänzungsleistungen seien wie gehabt und auch unter Berücksichtigung eines gemeldeten Mitbewohners auf Fr. 1 '350.-- anzuheben sowie ausstehende Differenzen nachzuzahlen (S. 3 unten). 3.3 Unbestritten ist, dass bezüglich der Wohnkosten ein Grund für eine prozessuale Revision im Sinne von Art. 53 Abs. 1 ATSG der ursprünglichen Verfügungen vorliegt und deshalb eine Neuberechnung der jährlichen Zusatzleistungen zu erfolgen hat. Strittig und zu prüfen ist einerseits der Anspruch der Beschwer deführerin auf Zusatzleistungen, wobei sich die Beschwerde gegen die Höhe der anrechenbaren Wohnkosten und Einnahmen aus Vermietung richtet. Andererseits ist strittig und zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht den Betrag von Fr. 33'308. -- (Ergänzungs leistungen Fr. 24'860.--, Beihilfen Fr. 4'848.-- und Gemeindezuschüsse Fr. 3'600.--; Urk. 8/65 ) für vo n 1. Januar 2020 bis 30. Novem ber 2023 zu viel geleisteten Zusatzleistungen von der Beschwerde führerin zurückgefordert hat. 4. 4.1 Mit Verfügung en vom 17. April (Urk. 8/57), 10. September (Urk. 8/58) und 3. November 2020 (Urk. 8/59) wurde der Anspruch der Beschwerdeführerin auf Zusatzleistungen für das Jahr 2020 festgesetzt. Die Verfügungen vom 24. März (Urk. 8/61) und 15. Dezember 2021 (Urk. 8/62) sowie 16. Dezember 2022 (Urk. 8/63) legten den Zusatzleistungsanspruch der Beschwerdeführerin für die Jahre 2021-2023 neu fest. Zuletzt bezog die Beschwerdeführerin für das Jahr 202 3 Zusatzleistungen von monatlich Fr. 1' 346.-- (Ergänzungsleistungen Fr. 9 94.--, Beihilfe Fr. 202.--, Gemeindezuschuss Fr. 150.-- und Prämienver billigung Krankenversicherung Fr. 4 5 6. 8 0 ; vgl. Urk. 8/63/4 ). Im Rahmen der periodischen Überprüfung 2023 (vgl. Urk. 8/48) berechnete die Beschwerdegegnerin den Anspruch der Beschwerdeführerin auf Zusatzleistungen (Ergänzungsleistungen und Prämienverbilligung) rückwirkend ab dem 1. Januar 2020 neu und legte diesen mit Verfügung vom 7. November 2023 (Urk. 8/64) jeweils neu fest, wobei sie den bislang gewährten Anspruch auf Ergänzungs leistungen senkte und den Anspruch auf Beihilfen und Gemeindezuschüsse ab Januar 202 0 aufhob beziehungsweise senkte. Aus der Neuberechnung resultierte eine Rückerstattungspflicht im Betrag von total Fr. 33'308.-- (vgl. Verfügung vom 7. November 2023, Urk. 8/65). 4.2 Die Beschwerdeführerin unterzeichnete am 4. September 2013 einen Mietvertrag für eine 5 ½-Zimmerwohnung für monatlich brutto Fr. 2'500. -- (Urk. 8/24/1-2; Urk. 8/31/1-3). Später - sicher ab dem Jahr 2017 – kam noch ein Tiefgaragenplatz für Fr. 120.-- hinzu, womit sich die Bruttomiete auf monatlich Fr. 2'620.-- erhöht e (Urk. 8/24/3). D ie Wohnung verfügt über ein offenes Wohn- und Esszimmer, eine Küche, drei Schlafzimmer sowie 2 Nasszellen und einen Mehrzweckraum. Gemäss den Angaben der Beschwerdeführerin wurde ein Raum vermietet und ab 1. Oktober 2018 der Mehrzweckraum als Praxis-Raum für ihre Erwerbstätigkeit genutzt, nachdem ihre Praxis in C.___ infolge eines Wassereinbruchs nicht mehr habe benutzt werden können (Urk. 8/24/5). Der Mehrzweckraum wurde indessen später ebenfalls für kurze, maximal fünf aufeinanderfolgende Tage vermietet, wenn das reguläre Zimmer belegt war (vgl. Urk. 8/43/14). 4.3 Die Beschwerdeführerin vermietete die Zimmer tageweise, aber hatte auch Kunden, welche über einen längeren Zeitraum bei ihr wohnten. Mit diesen schloss sie jeweils einen Untermietvertrag ab. Hierzu finden sich folgende Untermiet verträge in den Akten: - Vertrag mit D.___ vom 19. März 2017 mit Mietbeginn ab 20. März 2017 und Mietzins Fr. 1'350. -- für die Zimmermiete und Fr. 120. -- für die Tiefgarage (U r k. 8/26/1-3) - Vertrag mit E.___ vom 15. Januar 2020 mit Mietbeginn ab 1. März 2020 und Mietzins Fr. 1'200. -- (Urk. 8/32/10-12) - Vertrag mit F.___ vom 30. September 2021 mit Mietzi ns Fr. 1'300.-- zuzüglich Mobiltelefonnutzung von Fr. 40.--, total Fr. 1'340. --, und Mietbeginn 1. Oktober 2021 (Urk. 8/32/7-9) - Vertrag mit G.___, gültig ab 30. Januar 2022 mit Mietzins Fr. 1'250.-- zuzüglich Parkplatz Fr. 120. -- und Mietbeginn ab 30. Januar 2022 (Urk. 8/32/4-6) - Vertrag mit H.___, gültig ab 1. Juli 2023 mit Mietzins Fr. 1'300. -- und mit vorgesehener Erhöhung ab 1. Oktober 2023 auf Fr. 1'320. -- (Urk. 8/32/1- 3 ); dieser Vertrag wurde von den Parteien indes nicht unterzeichnet - Vertrag mit I.___, gültig ab 1. Oktober 2023 mit Mietzins Fr. 1'350. -- (Urk. 3/X) 4.4 Wohnen mehrere Personen in einer Wohnung oder einem Einfamilienhaus, so ist für die Berechnung der jährlichen Zusatzleistungen der Mietzins (inklusive Nebenkosten) zu gleichen Teilen auf die einzelnen Personen aufzuteilen. Dies gilt auch bei im Konkubinat lebenden Personen und bei Untervermietung der Wohnung (vgl. vorstehend E. 2.7). Nach Aufteilung des Mietzinses kann jedoch nur das Mietzinsmaximum für eine alleinstehende Person in der Höhe von Fr. 13'200.-- pro Jahr beziehungsweise von Fr. 1'100.-- monatlich in der Berechnung für das Jahr 2020 berücksichtigt werden (vgl. vorstehend E. 2. 6). Für eine alleinstehende Person n ach dem ab 2021 gültigen Recht gelangt bei diesen Wohngemeinschaften, bei denen eine EL-berechtigte Person mit einer oder mehreren Personen zusammenlebt, die nicht in der EL-Berechnung einge schlossen sind, gemäss Art. 10 Abs. 1 ter EL G unabhängig von der Haushaltsgrösse immer das Mietzinsmaximum einer Person in einem Zweipersonenhaushalt zur Anwendung. Y.___ liegt in der Region 2, womit maximal Fr. 9'450.-- jährlich als Ausgabe anerkannt werden können. Die Parkplatzgebühr von Fr. 120. -- wurde in der Anspruchsberechnung von der Beschwerdegegnerin zu Recht nicht berücksichtigt, dienen Ergänzungsleistungen der Gewährleistung der existen ziellen Wohnbedürfnisse und diese hängen eng mit dem Gebrauch des Miet objekts Wohnung zusammen (Urteil des Bundesgerichts 9C_69/2013 vom 9. August 2013 E. 8, in: SZS 2014 S. 63). Die Wohnung ist ein abgeschlossener Bereich, der einzelnen oder mehreren Personen als Unterkunft zum ständigen Aufenthalt dient. Der Einstellplatz befindet sich in einer Tiefgarage und ist nicht Bestandteil der Wohnung und dient folglich nicht dem existenziellen Wohn bedürfnis de r Beschwerdeführer in. Die Kosten für diesen Einstellplatz können daher nicht Teil der Miet- und Nebenkosten der Wohnung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 lit. b ELG bilden (vgl. auch Jöhl / Usinger -Egger, Ergänzungs leistungen zur AHV/IV, in: Soziale Sicherheit, SBVR Bd. XIV, 3. Aufl. 2016, S. 1752 Rz. 63). Ausgehend von einem jährlichen Mietzins von Fr. 30'000.-- (12 x Fr. 2'500.--) nahm d ie Beschwerdegegnerin nach Erhalt dieser Untermietverträge für die Zeiten der ausgewiesenen, längerfristigen Untermiete den hälftigen Mietzins (Fr. 15'000.--) für die unbestritten gebliebenen Untervermiet ung szeiten von März bis Oktober 2020 als Ausgabe in die Berechnung auf, wobei dieser – wie erwähnt – auf das jährliche Mietzinsmaximum von Fr. 13'200.-- reduziert wurde (vgl. Urk. 8/64/7-9), w omit im Ergebnis der Beschwerdeführerin für diese Periode nach damalig gültigem Recht ein Mietzins von jährlich Fr. 13'200. -- beziehungsweise von monatlich Fr. 1'100.-- berücksichtigt wurde, was nicht zu beanstanden ist. Für die Berechnungsperioden 2021 bis 2023 berücksichtigte die Beschwerde gegnerin für Januar und Februar 2021 (Urk. 8/64/11), Mai bis September 2021 (Urk. 8/64/13), Dezember 2021 bis Januar 2022 (Urk. 8/64/15-16) und Mai bis Juni 2023 (Urk. 8/64/19) infolge des Alleinlebens ohne abgeschlossene Unter mietver träge der Beschwerdeführerin in ihrer Mietwohnung jeweils das Mietzins maximum von jährlich Fr. 15'900. -- (monatlich Fr. 1'325.--) respektive für 2023 von Fr. 17'040. -- (monatlich Fr. 1'420.--). Dies blieb unbestritten. In Zeiten der Wohngemeinschaften, das heisst mit vorgelegtem Untermietvertrag beziehungs weise Zahlungsbeleg oder Aufstellung der Beschwerdeführerin (Urk. 8/42/3-6), veranschlagte die Beschwerdegegnerin entsprechend der Regelung von Art. 10 Abs. 1 ter ELV für die Berechnungsjahre 2021 und 2022 anrechenbare Miet zinsausgaben von jährlich Fr. 9'450. -- beziehungsweise von monatlich Fr. 787.50 (März bis April 2021, Urk. 8/64/12 ; Oktober bis November 2021, Urk. 8/64/14 ; Februar bis Dezember 2022, Urk. 8/64/17) respektive für Januar bis April und ab Juli 2023 von jährlich Fr. 10'110. -- beziehungsweise monatlich von Fr. 842.50 (Urk. 8/64/18 ; Urk. 8/64 / 20). Dies wurde von der Beschwerdeführerin weder im Grundsatz noch hinsichtlich der angerechneten Zeiträume beanstandet und gibt nach dem Grundsatz der Aufteilung des Mietzinses nach Köpfen angesichts der Übernahme von jeweils rund der Hälfte des gesamten Mietzinses und Berück sichtigung der Mietkosten für Wohngemeinschaften zu keinen Weiterungen Anlass. 4. 5 Nebst der aufgeführten längerfristigen Untervermietung mit abgeschlossenen Untermietverträgen (vgl. vorstehend E. 4.3 f. ) inserierte die Beschwerdeführerin sowohl das Zimmer als auch das Mehrzweckzimmer für kurzfristige Mietdauer auf dem Portal Z.___ (Urk. 8/43). Von diesem Angebot machten in den Jahren 2020 bis 2023 diverse Personen Gebrauch (vgl. Aufstellung der Beschwerde führerin: Urk. 8/42 /1-2 ). Die Beschwerdegegnerin rechnete deshalb diese dabei erzielten Einnahmen als nicht privilegierte Nettoerwerbseinkommen an, im Jahr 2020 im Umfang von Fr. 3'348. -- (vgl. Urk. 8 / 64/5 -10), für das Jahr 2021 von Fr. 3'563.-- (vgl. Urk. 8/64/11-15), für das Jahr 2022 von Fr. 1'320. -- (vgl. Urk. 8/64/16-17) und für das Jahr 2023 von Fr. 3'781.-- (vgl. Urk. 8 / 64/18-20). 4. 6 4. 6.1 Strittig ist vorliegend die Qualifikation der Einnahmen aus Z.___. Die Beschwerdegegnerin qualifizierte diese Mietzinseinnahmen als Einkommen (vgl. vorstehend E. 3.1). Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, es sei auch bei der Vermietung über Z.___ von eine m Wohn gemeinschaftsverhältnis auszugehen (vgl. vorstehend E. 3.2). 4. 6.2 Internetplattformen wie Z.___ vermitteln gegen eine Gebühr Übernachtungs möglichkeiten. Das vermarktete Geschäftsmodell zielt im Kern darauf ab, dass eine Person – der Gastgeber oder die Gastgeberin – jemand anderem – dem Gast – eine Unterkunft gegen Entgelt überlässt. Im Zentrum steht also ein miet vertragliches Element, das mit anderen Leistungen verbunden wird (z.B. Reinigungsservices oder Zurverfügungstellung von Ess- und Trinkwaren). Je nach konkreter Ausgestaltung liegt juristisch gesehen ein klassischer (Unter-)Miet ver trag oder ein Innominatvertrag in der Form eines Beherbergungs- oder Gastauf nahmevertrags vor ( Huguenin, Obligationenrecht Allgemeiner und Besonderer Teil, 3. Aufl. 2019, S. 954 m.w.H.). Die Beschwerdeführerin bot über das Portal zwei Mietobjekte an, ein « Zimmer, mit Gäste Dusche/WC» (Urk. 8/43/3 -11 ) sowie ein «Zimmer, einfach, excl. Frühstück», welches an maximal fünf aufeinanderfolgenden Tagen und auch nur dann, wenn das reguläre Zimmer belegt war, vermietet wurde (Urk. 8/43/12-20). Aus einer Beschreibung aus dem Jahr 2023 lässt sich entnehmen, dass das luxuriösere der beiden Zimmer zum Tagespreis von Fr. 65.-- und das einfache re Zimmer zu einem solchen von Fr. 55.-- vermietet wurde. Zusätzlich zu diesem täglichen Übernachtungspreis kamen die Gebühren für die Reinigung, die Z.___ Servicegebühr sowie steuerliche Abgaben hinzu (vgl. Urk. 8/43/4; Urk. 8/43/13). Dem Anhang lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdeführerin Mahlzeiten anbot ( Frühstück ab 07.30 Uhr; «Wenn ich Zeit habe, koche ich gerne für meine Gäste: Preis je nach Menü ab Fr. 25.-- inklusive nicht alkoholische Getränke. Extra Getränke [ nebst dem Frühstück ] wie Kaffee, Tee, Mineral, Bier und Wein kann ich Ihnen meistens anbieten» (Urk. 8/43/1). Ferner bot die Beschwerde führerin an, je nach Zweck des Aufenthalts für die Mieter die notwendigen Informationen zusammenzustellen (Urk. 8/43/2). 4. 6.3 Gemäss WEL Rz. 3422.04 und Rz. 3433.07 ist Einkommen aus Vermietung oder Untervermietung als Erwerbseinkommen zu betrachten, wenn die Vermietung oder Untervermietung möblierter Zimmer, zum Beispiel an Feriengäste, oder möblierter Wohnungen durch den Eigentümer, Nutzniesser oder Mieter gewerbs mässig betrieben wird. Indizien für die Gewerbsmässigkeit sind die Vermietung oder Untervermietung von drei oder mehr möblierten Zimmern, der Unterhalt der Zimmer oder das Zubereiten von Mahlzeiten (vgl. auch Carigiet /Koch, a.a.O., S. 235 Rz. 601). 4. 6.4 Die Beschwerdegegnerin erachtete die Inserierung über Z.___ gestützt auf die Indizien der Mahlzeitenzubereitung und des Sightseeing-Ang ebots als gewerbs mässige Vermietung und rechnete der Beschwerdeführerin daher die dabei erzielten Erlöse als Erwerbseinkommen an (Urk. 2). Dieser Sichtweise ist zu folgen. Für die Annahme der Gewerbsmässigkeit sprechen die höheren Mieteinnahmen und damit ein höherer Gewinn gegenüber den Einnahmen durch die längerfristige Untermiete sowie die angebotenen Zusatzleistungen wie die Zubereitung von Mahlzeiten und der Zimmerunterhalt (Reinigung). Zudem erfolgt die Publikation über ein öffentliches Onlinep ortal, welches ein en gewerbe mässige n Betrieb vorsieht beziehungsweise darauf ausgelegt ist, dass Gastge berinnen und Gastgeber einen Gewinn erzielen können. So hätte beim ange gebenen Preis für die Vermietung eines Zimmers mit Dusche/WC von Fr. 65.- pro Tag über einen Monat hinweg ein Betrag von Fr. 1'950.-- erzielt werden können, welcher Betrag für ein Zimmer den Mietzins für die gesamte 5 ½ -Zimmer-Wohnung nahezu deckt. Somit wurde ein Ertrag erzielt, der die anteilige Deckung des Mietzinses weit übersteigt. Die Vermietung über das Portal Z.___ stellt beziehungsweise stellte folglich eine selbständige (Neben-)Erwerbs tätigkeit der Beschwerdeführerin dar, zumal damit höhere Mieteinnahmen erwirtschaftet werden konnten. Im Gegenzug erfasste die Beschwerdegegnerin während den aufgeführten Z.___ -Zeiten die Beschwerdeführerin als alleinige Mieterin und berücksichtigte demzufolge in der Anspruchsberechnung jeweils das Mietzins maximum für eine Alleinstehende, dies mit Ausnahme der Zeiten, in denen ein Untermietvertrag bestand (vgl. Urk. 8/64 ; E. 4.3 ). Die Argumentation der Beschwerdeführerin vermag dagegen nicht zu überzeu gen : Unbeachtlich ist die Unterscheidung auf de m Portal Z.___ zwischen gewerblichen und privaten Anbietern. Diese Unterscheidung dient gemäss Z.___ lediglich zur Einhaltung des EU-Verbraucherschutzrechts, wobei als Unter nehmen gilt, wenn das Gastgeben die hauptberufliche Tätigkeit oder die Haupt einnahmequelle darstellt, oder wenn der/die Gastgeberin für ein etabliertes Unter neh men arbeitet. Aus der Unterscheidung gewerblicher Vermieter oder privater Gastgeber vermag die Beschwerdeführerin somit nichts zu ihre n Gunsten ab zu leiten (Urk. 1 S. 2 f.). Auch geht ihr Einwand fehl, wonach sie zwar die Möglichkeit erwähnt habe, an ihrem Essen teilzunehmen, dieses Angebot aber bislang noch nie jemand in Anspruch genommen habe (Urk. 1 S. 3 oben). Die angebotene Option der Mahlzeitenzubereitung, unabhängig davon, ob davon Gebrauch gemacht w u rd e oder nicht, spricht für eine Zusatzleistung und damit für die Gewerbsmässigkeit der Untervermietung. Ebenso wenig vermag ihre Argumentation zu überzeugen, sie habe über Z.___ lediglich ausgeschrieben, um neue «WG- Gspändli » zu finden, da analoge Aushänge bei Einkaufszentren sowie kostenpflichtige Internetplattformen ohne Rückmeldung geblieben seien (Urk. 1 S. 2). Einerseits gibt es in der Schweiz auch Plattformen, über welche kostenlos inseriert werden kann (z.B. J.___, K.___, L.___ ), andererseits kann Z.___ nicht nur von Reisenden benutzt werden, sondern ermöglicht den Vermietenden auch, ein Einkommen zu generieren. Dass sie selber auch zwischen der kurzfristigen Vermietung zu höheren Preisen via Z.___ und Untervermietung mit Abschluss eines Untermietvertrags zu Langzeittarifen differenzierte, zeigt sich im Übrigen sowohl in der von ihr eingereichten Aufstellung (Urk. 8/42/2-6) wie auch in ihren Angaben auf Z.___, wo sie auf die Möglichkeit von Langzeit-Preisen hinwies und festhielt, dass ein Monat und mehr durchaus als Wohn gemeinschaft gedacht sei (Urk. 8/43/2). Solches ergab sich beispielsweise hinsichtlich I.___, wo nach einer Buchung über Z.___ für den September 2023 ein Anschlussvertrag im Sinne einer länger fristigen Untermiete ab 1. Oktober 2023 abgeschlossen wurde (Urk. 3/X). Schliesslich vermag die Beschwerdeführerin ihre Behauptung, sie habe die verän derten Umstände jeweils dem Amt gemeldet und ihre Einkünfte durch Untermiete seien bereits seit August 2018 genehmigt worden (Urk. 1 S. 2 unten), nicht zu belegen. Vielmehr ist mit der Beschwerdegegnerin davon auszugehen, dass dies für die Abklärung im Jahr 2018 hinsichtlich Mietberechnung für die Teil benützung der Wohnräumlich keiten für den Selbständigenerwerb gegolten ha t, nicht aber für die Vermietung über die Buchungsplattform Z.___ (vgl. Urk. 7), was in den Akten denn auch Stütze findet (vgl. Urk. 8/ 25). 4. 6.5 In betragsmässiger Hinsicht stellte die Beschwerdegegnerin vollumfänglich auf die Auflistung der Beschwerdeführerin hinsichtlich Z.___ -Buchungszeiten und Einnahmen der Jahre 202 0 bis 2023 ab (Urk. 8/42/1-2). Dabei berücksichtigte sie jeweils die aufgeführte und damit ausbezahlte Summe der jeweiligen Buchung und erhöhte den Betrag um die separat ausgewiesenen Gastgeber- und Reini gungsgebühr en. Für das Jahr 2020 rechnete die Beschwerdegegnerin insgesamt Fr. 3'347.80, für das Jahr 2021 Fr. 3'563.--, für das Jahr 2022 Fr. 1'319.70. -- und für das Jahr 2023 Fr. 3'781.40 a ls Einkommen an (Urk. 8/42/1-2; Urk. 8/64). 4. 6.6 Die Auszahlungen von Z.___ an die Beschwerde führ erin erfolgten als Gutschrift über die M.___. So findet sich in den Akten ein Beleg über eine Gutschrift vom 1. Mai 2023 in der Höhe von Fr. 1'427.40 über den Gast N.___ (Urk. 8/37/ 10), welche im O.___ -Kontoauszug aufgeführt ist (Urk. 8/37/3); ebenso eine Gutschrift vom 13. März 20 2 3 im Betrag von Fr. 208.05 ( O.___ ; Urk. 8/37/ 7 ; Urk. 8/42/2). Ebenfalls ist eine Buchung von Q.___ (für seine Tochter I.___ ; vgl. Urk. 1 S. 4), welcher im September 2023 für die Dauer von 29 Nächten ein Zimmer mietete, im Betrag von total Fr. 1 ’ 707.95, ausbezahlt Fr. 1 ’ 405.10, aktenkundig (Urk. 3/ IX ). 4. 6.7 Die Beschwerdegegnerin rechnete der Beschwerdeführerin aber zusätzlich zur ausbezahlten Summe und ohne Begründung die von der Beschwerdeführerin ausgewiesenen Gastgebergebühren an. Gemäss den Angaben auf der Website der Plattform Z.___ zahlen die meisten Gastgeberinnen und Gastgeber eine pau schale Service gebühr von 3 % der Zwischensumme einer Buchung, wobei die Zwischensumme der Preis pro Nacht zuzüglich optionaler Gebühren der Gastgeberin oder des Gastgebers (z.B. Reinigungsgebühren) darstellt. Jedoch ist diese Gebühr für den Betreiber der Plattform Z.___ bestimmt und dient diesem für den Rund-um-die - Uhr-Support, Marketing, Schutzmassnahmen und Fortbil dungsmöglichkeiten. Aus diesem Grund ist die Anrechnung dieser Gebühr als Einkommensteil nicht rechtens, was sich aus den Z.___ - Buchungsdetails des Gastes Q.___ ( I.___ ) exem plarisch ergibt, aus welchen hervorgeht, dass die Servicegebühr vom ausbezahl ten Betrag abgezogen wurde (Urk. 3/ IX S. 2). 4. 6. 8 Die Beschwerdegegnerin addierte zudem zu den von Z.___ an die Beschwer deführerin ausbezahlten Summe n die Reinigungsgebühr en im Umfang von Fr. 25.-- bzw. Fr. 35.--. Bei der Reinigungsgebühr handelt es sich um eine einmalige Gebühr für die Reinigung der Unterkunft der Gäste und wird von den Gastgeberinnen und Gastgebern festgelegt. Es handelt sich dabei um einen zusätzlichen Betrag, der auf den Preis pro Nacht aufgeschlagen wird, wenn eine Unterkunft gebucht wird. Die Reinigungsgebühr für die Herrichtung der Unter kunft nach der Abreise bzw. vor der Ankunft von Gästen stellt folglich einen Einkommensbestandteil dar, welchen die Beschwerdegegnerin zu Recht anrech nete. 4. 6. 9 Aus den vorliegenden Akten ist aber zu schliessen, dass die G astgeber- und Reinigungsg ebühren in de n von Z.___ jeweils ausbezahlten Summen bereits berücksichtigt worden sind. Darauf weisen die zwei vorgenannten Konto buchungen (vgl. vorstehend E. 4. 6.6) hin und aus den Buchungsdetails des Gastes Q.___ ( I.___ ) geht dies eindeutig hervor, ist dort doch die Auszahlung an «den/die Gastgeber:in » aufgelistet und in dieser die Reinigungs gebühr enthalten beziehungsweise die Servicegebühr vom erzielten Verdienst abgezogen (Urk. 3/ IX S. 2). Folglich ist lediglich der ausbezahlte und aufs Konto der Beschwerdeführerin überwiesene Betrag als anrechenbare Einnahme gemäss Art. 11 Abs. 1 lit. a ELG in der Anspruchsberechnung zu berücksichtigen. Da die von der Beschwerdeführerin eingereichte Auflistung (Urk. 8/4 2 /1-2) von beiden Parteien unbestritten blieb, wobei aus d en Rezensionen auf Z.___ im fraglichen Zeitraum keine über diese Auflistung hinausgehenden Gäste ersichtlich sind (Urk. 8/ 43/7-8, Urk. 8/43/16-17), ist auf diese abzustellen und die Einnahmen aus Untervermietung über die Buchungsplattform Z.___ anhand der dort unter der Rubrik « ausgezahlten Summen » zu ermitteln. Für das Berech nungsjahr 2020 ergibt sich somit ein Einkommen von Fr. 3'094.45, für das Jahr 2021 ein solches von Fr. 3'376.--, für das Jahr 2022 ein Betrag von Fr. 1'179.50 und für das Jahr 2023 von Fr. 3'504.30. F ür das Jahr 2023 ist die in der Aufstellung der Beschwerdeführerin nicht aufgeführte Buchung von Q.___ für seine Tochter I.___ im Betrag von total Fr. 1'405.10 zu addieren, womit sich ein Betrag von Fr. 4'909.40 ergibt. Die sich aus dem im Anschluss daran abgeschlossenen Vertrag ergebenden Einnahmen sind hingegen im Sinne eines Untermietverhältnisses (vorstehend E. 4.2-4.4) zu berücksichtigen. 5. 5.1 Die Beschwerdeführerin wurde jeweils in den regelmässig erstellten Verfügungen auf die generelle Meldepflicht hingewiesen, wonach jede Änderung der Verhält nisse, welche die Herabsetzung oder die Erhöhung von Zusatzleistungen zur Folge haben könnte, unverzüglich gemeldet werden müsse (vgl. Urk. 8/56 ). Dabei enthalten die Verfügungen neben dem Hinweis auf die allgemeine Meldepflicht eine Aufzählung meldepflichtiger Ereignisse, wobei namentlich de r Ein- und Auszug von Mitbewohnerinnen und Mitbewohner aufgeführt war (vgl. jeweils S. 2 der Verfügungen ; Urk. 8/57-59; Urk. 8/61-63). 5.2 Sowohl d ie Untermietverträge als auch die Z.___ -Abrechnungen reichte die Beschwerdeführerin erst im Rahmen der periodischen Überprüfung im Jahr 2023 (vgl. Aufforderung; Urk. 8/53-54) ein (Urk. 8/42-43). Nachdem die Beschwerde führerin gemäss den Akten diese Veränderung der Anzahl Personen in ihrer Wohnung der Beschwerdegegnerin vorgängig nicht ge meldet hat, hat sie gegen die bestehende Meldepflicht verstossen und musste dadurch mit einer Rückfor derung der zu Unrecht ausgerichteten Zusatzleistungen rechnen. Zudem hat sie anlässlich der periodischen Überprüfung das Erzielen von Mietzinseinnahmen ausdrücklich verneint (Urk. 8/30/10 Ziff. 8.12). 5.3 Nach dem Gesagten erweis t sich die mit Verfügung vom 7. November 2023 (Urk. 8/65) verfügte Rückerstattungspflicht für die während der Dauer vom 1. Januar 2020 bis 30. November 2023 zu viel ausgerichtete n Ergänzungsleis tungen gestützt auf Art. 25 Abs. 1 ATSG grundsätzlich als rechtens. Die Rückforderung der während der gleichen Zeitperiode geleisteten Beihilfen und Gemeindezuschüsse von insgesamt Fr. 4'848.-- beziehungsweise Fr. 3'600.- ist rechtsprechungsgemäss in Anwendung von § 19 Abs. 5 ZLG zu beurteilen, da die im November und Dezember 2020 ausgerichteten Beihilfen von monatlich Fr. 202.-- und Gemeindezuschüsse von monatlich Fr. 325.-- (vgl. Verfügung vom 3. November 2020, Urk. 8/59) auch mit Verfügung vom 7. November 2023 (Urk. 8/64) ihre Berechtigung behielten (vgl. Berechnungsblatt Urk. 8/64 /10) und von der Beschwerdegegnerin nicht zurückgefordert wurden. Damit kommt die bis Ende 2020 geltende Rechtslage nicht zur Anwendung, wonach eine Rückforderung der zu viel entrichteten kantonalen Beihilfen gemäss § 19 Abs. 1 lit. a ZLG (in der bis Ende 2020 gültig gewesenen Fassung) günstige Verhältnisse bedingt. Aufg rund dessen, dass in materiellrechtlicher Hinsicht für die Beihilfen und Gemeindezuschüsse das ab 2021 geltende Recht anzuwenden ist, besteht für die Rückforderung von unrechtmässig bezogenen Beihilfen und Gemeindezuschüsse in § 19 Abs. 5 ZLG in der seit 1. Januar 2021 geltenden Fassung eine ausreichend gesetzliche Grundlage. Die unrechtmässig bezogenen Beihilfen und die Gemeindezuschüsse sind demnach von der Beschwerdeführerin zurückzuerstatten, wobei die Höhe der genauen Rü ckerstattung die Beschwerde gegnerin zu ermitteln hat (vgl. vorstehend E. 4. 6.9 ). 6. Zusammenfassend ergibt sich, dass die rückwirkende Neuberechnung des Anspruchs auf Zusatzleistungen ab Januar 2020 und damit die Berechnung des Rückerstattungsbetrages unter Berücksichtigung der Einnahmen über Z.___ beziehungsweise aus Untermiete von I.___ (vgl. vorstehend E. 4.4 und E. 4.6.9 ) sowie der in Urk. 8/42/1-2 aufgeführten ausgezahlten Summen von Mietzinseinnahmen aus V ermietung über die Buchungsplattform Z.___ zu ermitteln ist. M ithin resultieren Einnahmen für das Jahr 2020 im Betrag von Fr. 3'094.45, für das Jahr 2021 von Fr. 3'376.--, für das Jahr 2022 von Fr. 1'179.50 und für das Jahr 2023 von Fr. 4'909.40 (vgl. vorstehend E. 4. 6.9). Diese Einnahmen stellen gemäss WEL Rz. 3422.04 und Rz. 3433.07 Erwerbs einkommen dar, welches – entgegen der Ansicht der Beschwerde führerin – gemäss Art. 11 Abs. 1 lit. a ELG privilegiert anrechenbar ist (vgl. vorstehend E. 2.4). In teilweiser Gutheissung der Beschwerde ist die Sache deshalb zur Vornahme der Anspruchsberechnung für die Jahre 2020-2023 sowie zur erneuten Prüfung einer Rückforderung and die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. 7. Das Verfahren ist gemäss Art. 1 Abs. 1 ELG in Verbindung mit Art. 61 lit. f bis ATSG kostenlos. Das Gericht erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 15. Januar 2024 mit der Feststellung aufgehoben, dass über die Plattform Z.___ erzielte Einnahmen privilegiertes Erwerbseinkommen darstell en, wobei auf den ausbezahlten Betrag abzustellen ist, und dass die Sache an die Stadt Y.___, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV, zurückgewiesen wird, damit sie im Sinne der Erwägungen verfahre und hernach über den Leistungsanspruch und die Höhe der Rückforderung erneut verfüge. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Stadt Y.___ - Bundesamt für Sozialversicherungen - Sicherheitsdirektion Kanton Zürich 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber Grieder-MartensBrühwiler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich ZL.2024.00011 II. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Brühwiler Urteil vom 22. August 2024 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin gegen Stadt Y.___ Zusatzleistungen zur AHV/IV Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1954 und seit 1. September 2006 Bezügerin einer Wit wenrente der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV ; Urk. 8/22/6 ), meldete sic h am 13. Juli 2017 bei der Stadt Y.___, Zusatzleistungen zur AHV/IV (Durchführungsstelle), zum Bezug von Zusatzleistungen an (Urk. 8/1). Ab August 2017 bezog sie eine um ein Jahr vorbezogene AHV-Altersrente (Urk. 8/22/1). Die Durchführungsstelle richtete in der Folge Zusatzleistungen aus (vgl. Urk. 8/56 ff.). Anlässlich einer mit Schreiben vom 28. März 2023 eingeleiteten periodischen Überprüfung (Urk. 8/48) berechnete die Durchführungsstelle mit Verfügung vom 7. November 2023 (Urk. 8/64) die Zusatzleistungen infolge Reduktion des Miet zinses wegen Untervermietung und Einnahmen durch die Vermietung von Zimmern über die Buchungsplattform Z.___ rückwirkend ab Januar 2020 neu (Urk. 8/64). Ebenfalls mit Verfügung vom 7. November 2023 (Urk. 8/65) forderte die Durchführungsstelle die für die Dauer vom 1. Januar 2020 bis 30. November 2023 zu viel ausgerichteten Zusatzleistungen in der Höhe von insgesamt Fr. 33'308. -- (Ergänzun g sleistungen Fr. 24'860.--, Beihilfen Fr. 4'848.--, Gemein de zuschüsse Fr. 3'600.--) zurück. Die von der Versicherten gegen beide Verfügungen vom 7. November 2023 am 13. November 2023 erhobene Ein sprache (Urk. 8/55) wies die Durchführungsstelle mit Entscheid vom 15. Januar 2024 (Urk. 8/67 = Urk. 2) ab. 2. Die Versicherte erhob am 1. Februar 2024 Beschwerde gegen den Einspra che entscheid vom 15. Januar 2024 (Urk. 2) und beantragte sinngemäss dessen Aufhebung, das Absehen von der Rückerstattung von Fr. 33'308. -- sowie die Ausrichtung von Zusatzleistungen unter Berücksichtigung eines gemeldeten Mit b e wohners im Betrag von (monatlich) Fr. 1'350.-- (Urk. 1 S. 3). Ferner ersuchte sie um beförderliche Erledigung dieser Streitigkeit (vgl. Schreiben vom 1. Februar 2024, Urk. 4). Mit Beschwerdeantwort vom 1. März 2024 (Urk. 7) beantragte die Beschwer degegnerin die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 5. März 2024 zur Kenntnis gebracht (Urk. 9). Die Beschwerdeführerin wies mit Schreiben vom 5. März 2024 (Urk. 10) und 23. Mai 2024 (Urk. 12) auf ihre finanzielle Not hin und ersuchte das Gericht abermals um eine rasche Beurteilung, w elches Anliegen sie mit Eingabe vom 26. Juni 2024 (Urk. 13) wiederholte. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gegen Verfügungen kann innerhalb von 30 Tagen bei der verfügenden Stelle Einsprache erhoben werden (Art. 52 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Art. 52 Abs. 1 ATSG stellt in formeller Hinsicht keinerlei Anforderungen an die Einsprache. Der Bundesrat hat jedoch in Art. 10-12 der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozial versicherungsrechts (ATSV) Bestimmungen zu Form und Inhalt der Einsprache sowie zum Einspracheverfahren erlassen. Gemäss Art. 10 Abs. 1 ATSV müssen Einsprachen ein Rechtsbegehren und eine Begründung enthalten. Abgesehen von den hier nicht massgebenden Fällen gemäss Art. 10 Abs. 2 ATSV kann die Einsprache laut Art. 10 Abs. 3 ATSV wahlweise schriftlich oder bei persönlicher Vorsprache mündlich erhoben werden. Die schriftlich erhobene Einsprache muss die Unterschrift der Einsprache führenden Person oder ihres Rechtsbeistands enthalten (Art. 10 Abs. 4 Satz 1 ATSV). Bei einer mündlich erhobenen Einsprache hält der Versicherer die Einsprache in einem Protokoll fest; die Person, welche die Einsprache führt, oder ihr Rechtsbeistand muss das Protokoll unterzeichnen (Art. 10 Abs. 4 Satz 2 ATSV). Genügt die Einsprache den Anforderungen nach Abs. 1 nicht oder fehlt die Unterschrift, so setzt der Versicherer eine angemessene Frist zur Behebung des Mangels an und verbindet damit die Androhung, dass sonst auf die Einsprache nicht eingetreten werde (Art. 10 Abs. 5 ATSV; SVR 2013 UV Nr. 10 S. 35, 8C_596/2012 E. 4.1; 2009 IV Nr. 19 S. 49, I 898/06 E. 3.1). Das Einspracheverfahren wird mit einem Nichteintretensentscheid abgeschlossen, wenn die Eintretensvoraussetzungen nicht erfüllt sind ( BGE 142 V 152 E. 2.2 ). 1.2 Dem Wortlaut von Art. 10 Abs. 4 Satz 1 ATSV entsprechend müssen schriftlich erhobene Einsprachen unterschrieben sein. Unter Schriftlichkeit ist gemäss dem alltäglichen Sprachgebrauch die Überlieferung des Textes auf Papier zu ver stehen. Rechtsprechungsgemäss versteht das Gesetz dort, wo von Unterschrift die Rede ist, damit die eigenhändige, handschriftliche Unterschrift. Eine lediglich fotokopierte oder per Telefax übermittelte Unterschrift genügt demnach nicht (vgl. BGE 112 Ia 173 E. 1; Urteil des Bundesgerichts U 401/99 vom 26. Mai 2000 E. 3c mit Hinweisen; Kobel, in: Hurst /Pfiffner /Zünd [Hrsg.], Gesetz über das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, 3. Auflage, Zürich 20 24, N. 5 zu § 18). Dasselbe muss für eine Unterschrift gelten, die mittels eines digitalen Verfahrens auf einem anschliessend ausgedruckten Dokument angebracht worden ist; anders verhält es sich nur dort, wo eine elektronische Signatur im Sinne des Gültigkeitserfordernisses für elektronisch eingereichte Rechtsschriften vorliegt (vgl. hierzu das Urteil des Bundesgerichts 2C_997/2021 vom 11. Mai 2022 E. 3.5). Da beim elektronischen Verkehr via E-Mail keine Originalurkunde vorhanden ist, können E-Mails die Schriftform nicht erfüllen. Für den elektronischen Verkehr im Rahmen von Gerichts- und Verwaltungsverfahren ist eine spezifische gesetz liche Regelung notwendig. Das ATSG enthält keine Bestimmungen über den elektronischen Verkehr. Es liegt insoweit auch kein nicht abschliessend geregelter Verfahrensbereich im Sinne von Art. 55 Abs. 1 ATSG vor, weshalb nicht ergänzend auf die Bestimmungen des Bundesgesetzes über das Verwaltungs ver fahren (VwVG) zurückgegriffen werden kann. Von der dem Bundesrat in Art. 55 Abs. 1 bis ATSG übertragenen Kompetenz, die Bestimmungen des VwVG über den elektronischen Verkehr mit Behörden auch für den Bereich des Sozialver sicherungsrechts anwendbar zu erklären, hat dieser bisher keinen Gebrauch gemacht (BGE 142 V 152). 1.3 Den Akten lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdeführerin gegen die Verfü gungen vom 7. November 2023 (Urk. 8/64-65) am 13. November 2023 sinnge mäss Einsprache erhob. Die Eingabe erfolgte per E-Mail (Urk. 8/55 /6-7). Die Beschwerdegegnerin antwortete – ebenfalls per E-Mail – am 14. November 2023 und führte aus, was zu ihrem Entscheid und der Rückforderung geführt ha be und schloss mit dem Hinweis, dass es der Beschwerdeführerin frei stehe, weiterhin an ihrer Einsprache festzuhalte n, diese jedoch schriftlich und detailliert begründet zu erfolgen habe (Urk. 8/55/4-5). Daraufhin liess sich die Beschwer deführerin mit E-Mail vom 16. November 2023 (Urk. 8/55/3-4) erneut vernehmen und wies am 19. Dezember 2023 auf die hängige Einsprache hin (Urk. 3/2 S. 1 2). Die Beschwer degegnerin antwortete ihr gleichentags per E-Mail und versicherte ihr, dass der Fall nochmals genau unter die Lupe genommen werde und dass bis zum Erlass des Einspracheentscheids ein Mahnstopp für die Rückerstattung veranlasst werde (Urk. 3/2 S. 2 f.). 1.4 Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass E-Mails die Schriftform nicht erfüllen (vgl. vorstehend E. 1.2), weshalb die Beschwerdeführerin ihre Einsprache per E-Mail vom 13. November 2023 sowie ihre Weiterungen vom 16. November und 19. Dezember 2023 formungültig erhoben und im Nachgang auch nicht ver bessert hat. Die Beschwerdegegnerin hätte folglich nicht auf die Einsprache eintreten dürfen. 1.5 Jedoch stellt sich die Frage, ob die Beschwerdegegnerin nicht gehalten gewesen wäre, dies fehlerhafte Rechtsmittelergreifung der Beschwerdeführerin zu bean standen und ihr Frist zur Verbesserung anzusetzen, mithin ob sie nicht ihre Aufklärungs- und Beratungspflicht gemäss Art. 27 Abs. 2 ATSG verletzt hat. Denn die Beratungspflicht des Sozialversicherers umfasst die Pflicht, die betroffene Person darauf aufmerksam zu machen, dass ihr Verhalten die Erfüllung einer Anspruchsvoraussetzungen gefährden könnte (BGE 139 V 524 E. 2.2; 135 V 339; 131 V 472 E. 4.3). Die Beratung oder Auskunft bezieht sich auf Tatsachen, die d ie Ratsuchende kennen muss, um in einer konkreten Situation gegenüber dem Versicherer von ihren Rechten und Pflichten richtig Gebrauch machen zu können. Die Beratungspflicht erstreckt sich nicht nur auf die ma ss geblichen tatsächlichen, sondern auch auf die rechtlichen Umstände. Ihr Inhalt hängt ganz von der konkreten Situation ab, in der sich d ie Versicherte befindet, wie sie für die Verwaltung erkennbar ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_145/2019 vom 29. Mai 2019 E. 4.3.1 und Verweise). Die Beschwerdegegnerin konnte aus dem vorgenannten E-Mail-Verkehr unschwer erkennen, dass die Beschwerdeführerin mit de n Verfügung en vom 7. November 2023 nicht einverstanden war und dagegen rechtlich vorgehen wollte. Wohl wies sie am 14. November 2023 die Beschwerdeführerin darauf hin, dass sie bei Festhalten an der Einsprache diese schriftlich zu begründen habe, unterliess es aber, die Beschwerdeführerin auf die hierfür notwendige Schriftform mittels Unterschrift (vgl. vorstehend E. 1.2) aufmerksam zu machen (Urk. 8/55/4 5). Dadurch hat sie ihre Aufklärungspflicht gemäss Art. 27 ATSG verletzt. 1.6 Abgeleitet aus dem Grundsatz von Treu und Glauben, welcher den Bürger in seinem berechtigten Vertrauen auf behördliches Verhalten schützt, können falsche Auskünfte von Verwaltungsbehörden unter bestimmten Voraussetzungen eine vom materiellen Recht abweichende Behandlung des Rechtsuchenden gebieten ( BGE 143 V 95 E. 3.6.2; Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2020 vom 4. September 2020 E. 2.2 ). Dies ist der Fall, wenn a) es sich um eine vorbehaltlose Auskunft der Behörden handelt; b) die Auskunft sich auf eine konkrete, die betroffene Person berührende Angelegenheit bezieht; c) die Amtsstelle, welche die Auskunft gegeben hat, dafür zuständig war oder die betroffene Person sie aus zureichenden Gründen als zuständig betrachten durfte; d) die betroffene Person die Unrichtigkeit der Auskunft nicht ohne Weiteres hat erkennen können; e) die betroffene Person im Vertrauen hierauf nicht ohne Nachteile rückgängig zu machende Dispositionen getroffen hat; f) die Rechtslage zur Zeit der Verwirklichung noch die gleiche ist wie im Zeitpunkt der Auskunftserteilung; g) das Interesse an der richtigen Durchsetzung des objektiven Rechts dasjenige am Vertrauensschutz nicht überwiegt. Diese Voraussetzungen sind vorliegend als erfüllt zu erachten, kommunizierte die Beschwerdeführer in doch mit de m zuständigen Sachbearbeiter der Beschwerde gegnerin und erhielt von diese m auch Instruktionen. Eine ungenügende oder fehlende Wahrnehmung der Beratungspflicht gemäss Art. 27 Abs. 2 ATSG kommt einer falsch erteilten Auskunft des Versicherungsträgers gleich, weshalb dieser in Nachachtung des Vertrauensprinzips dafür einzustehen hat. Unterbleibt eine Auskunft entgegen gesetzlicher Vorschrift (vgl. Art. 27 ATSG) oder obwohl sie nach den im Einzelfall gegebenen Umständen geboten war, hat die Recht sprechung dies der Erteilung einer unrichtigen Auskunft gleichgestellt (BGE 143 V 341 E. 5.2.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_220/2021 vom 12. Mai 2021 E. 3.1.3). Folglich durfte die Beschwerdeführerin sich auf ihre erhobene Ein sprache verlassen, auch wenn diese nicht formgültig erhoben worden war, da die Beschwerdegegnerin ihr zu verstehen gab, dass sie den Fall nochmals prüfe und hernach den Einspracheentscheid erlassen werde (Urk. 3/2 S. 2 f.). Die Beschwer degegnerin hat im Ergebnis dementsprechend gehandelt und den Einspracheent scheid vom 15. Januar 2024 erlassen (Urk. 2), weshalb vorliegend auf die Beschwerde einzutreten ist. 2. 2.1 Am 1. Januar 2021 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) und der Verordnung über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinter lassenen- und Invalidenversicherung (ELV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat ( BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, Urteil des Bundesgerichts 9C_145/2021 vom 2. Juli 2021 E. 3.1, je mit Hinweisen ). Gemäss den Übergangsbestimmungen zur Änderung des ELG vom 22. März 2019 gilt für Bezüger und Bezügerinnen von Ergänzungsleistungen, für welche die EL-Reform insgesamt einen tieferen Betrag der jährlichen Ergänzungsleistungen oder einen Verlust des Anspruchs auf eine jährliche Ergänzungsleistung zur Folge hat, während dreier Jahre ab Inkrafttreten dieser Änderung das bisherige Recht (Abs. 1). Da hier vorliegend einerseits der Anspruch auf Zusatzleistungen von Januar bis Dezember 2020 zu prüfen ist, sind für diese Zeitdauer die bis 31. Dezember 2020 gültig gewesenen Normen anwendbar. Den Anspruch auf Ergänzungsleistungen ab Januar 2021 andererseits berechnete die Beschwerdegegnerin jeweils sowohl nach bisherigem als auch nach neuem Recht (vgl. Urk. 8/60 ). Da sich dabei die Anwendung des neuen Rechts als vorteilhafter erwies, sind für Ansprüche ab Januar 2021 die ab diesem Zeitpunkt gültigen Normen anzuwenden. 2.2 Der Bund und die Kantone gewähren Personen, welche die Voraussetzungen nach den Art. 4–6 ELG erfüllen, Ergänzungsleistungen zur Deckung ihres Existenz bedarfs (Art. 2 Abs. 1 ELG). Diese bestehen aus der jährlichen Ergänzungsleistung (Art. 9-13 ELG) und der Vergütung von Krankheits- und Behinderungskosten (Art. 14-16 ELG; Art. 3 Abs. 1 lit. a und b ELG). Die Kantone können über den Rahmen des ELG hinausgehende Leistungen gewähren und dafür besondere Voraussetzungen festlegen (Art. 2 Abs. 2 ELG). Im Kanton Zürich werden nach Massgabe des ELG und des Gesetzes über die Zusatzleistungen zur eidge nössi schen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ZLG) Zusatzleistungen bestehend aus Ergänzungsleistungen gemäss ELG, Beihilfen (§ 13 ff. ZLG) und Zuschüssen (§ 19a ZLG) ausgerichtet (§ 1 Abs. 1 lit. a-c ZLG). Gemäss §§ 15 und 19a Abs. 3 ZLG finden die Vorschriften, die für die jährliche Ergänzungsleistung nach Art. 9 ff. ELG gelten, entsprechende Anwendung auf die Beihilfen und Zuschüsse, soweit im ZLG nichts Abweichendes bestimmt ist. Die Gemeinden können Gemeindezuschüsse zu den Beihilfen gewähren (§ 20 Abs. 1 ZLG). 2.3 Die jährliche Ergänzungsleistung (Art. 9-13 ELG) entspricht dem Betrag, um den die anerkannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (Art. 9 Abs. 1 ELG). Nach der gesetzlichen Konzeption ist die Berechnung der jährlichen Ergänzungsleistung sowohl für die Anspruchsberechtigung an sich, als auch für die Höhe der Leistung von Bedeutung. Ein Ausgabenüberschuss ist gleichzeitig anspruchsbegründend und leistungsbestimmend (BGE 141 V 155 E. 4.3). 2.4 Zu den anrechenbaren Einnahmen gehören nach Art. 11 Abs. 1 ELG unter anderem zwei Drittel der Erwerbseinkünfte in Geld oder Naturalien, soweit sie bei alleinstehenden Personen jährlich Fr. 1'000. -- übersteigen ( lit. a), Einkünfte aus beweglichem und unbeweglichem Vermögen ( lit. b), ein Fünfzehntel, bei Altersrentnerinnen und Altersrentnern ein Zehntel des Reinvermögens, soweit es bei Alleinstehenden bis Ende 2020 Fr. 37'500. -- beziehungsweise ab dem Jahr 2021 Fr. 30'000.-- übersteigt ( lit. c) sowie Renten, Pensionen und andere wiederkehrende Leistungen, einschliesslich Renten der AHV und der IV ( lit. d.). 2.5 Nach Art. 23 Abs. 1 ELV sind für die Berechnung der jährlichen Ergänzungs leistung in zeitlicher Hinsicht in der Regel die während des vorausgegangenen Kalenderjahres erzielten anrechenbaren Einnahmen sowie das am 1. Januar des Bezugsjahres vorhandene Vermögen massgebend. 2.6 Als anerkannte Ausgaben gelten unter anderem bei einer alleinstehenden Person der Mietzins für eine Wohnung und die damit zusammenhängenden Nebenkosten im Umfang von maximal Fr. 13'200.-- pro Jahr (Art. 10 Abs. 1 lit. b Ziff. 1 ELG in der bis Ende 2020 gültigen Fassung ) beziehungsweise von maximal Fr. 15'900. -- in der Region 2 (Art. 10 Abs. 1 lit. b Ziff. 1 ELG in der ab 2021 gültigen Fassung), zu welcher die Stadt Y.___ gehört (vgl. Art. 26 ELV). Ab 2023 wurde der Betrag für die Mietzinsausgaben der Region 2 um 7.1 % anhand der Teuerung 2021/2022 auf maximal Fr. 17'040. -- erhöht. 2.7 Art. 16c ELV bestimmt, dass der Mietzins auf die einzelnen Personen aufzuteilen ist, wenn Wohnungen oder Einfamilienhäuser auch von Personen bewohnt werden, welche nicht in die Berechnung der Ergänzungsleistung eingeschlossen sind. Die Mietzinsanteile der Personen, welche nicht in die Berechnung der Ergänzungsleistung eingeschlossen sind, werden bei der Berechnung der Ergän zungsleistung ausser Betracht gelassen (Abs. 1). Die Aufteilung hat grundsätzlich zu gleichen Teilen zu erfolgen (Abs. 2). Nach der Rechtsprechung setzt die Aufteilung des Mietzinses nicht voraus, dass die Wohnung oder das Einfami lienhaus gemeinsam gemietet sind; vielmehr genügt das gemeinsame Bewohnen (BGE 142 V 299 E. 3.2). Die Verordnungsregelung von Art. 16c ELV ist gesetzmässig. Sie dient dazu, die indirekte Finanzierung von Personen, die nicht in die EL-Berechnung einge schlossen sind, zu verhindern (BGE 130 V 263 E. 5.1, 127 V 10 E. 5d; Urteil des Bundesgerichts 9C_519/2019 vom 14. Januar 2020 E. 3.3.2). Eine Mietzinsaufteilung nach Köpfen kann insbesondere auch dann erfolgen, wenn Kleinkinder beteiligt sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_242/2018 vom 21. Februar 2019 E. 4), oder wenn eine Enkelin ihre im selben Haushalt lebende, Ergänzungsleistungen beziehende Grossmutter pflegt und dafür keinen Beitrag an die Miete bezahlt (vgl. BGE 142 V 299 E. 5.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_103/2021 vom 15. März 2021 E. 2.3). Entsprechendes gilt auch in Bezug auf Kosten der privaten Haushaltshilfe: Sie dürfen ebenfalls nicht indirekt über den Mietzins vergütet werden, indem auf die Anrechnung eines Mietzinsanteils eines hilfeleistenden Mitbewohners eines EL-Bezügers verzichtet wird (BGE 142 V 299 E. 5.2.3). Ein Abweichen vom Grundsatz der gleichmässigen Aufteilung des Mietzinses nach Köpfen wird nur in engen Grenzen zugelassen, namentlich dann, wenn die Aufteilung zu gleiche n Teilen im Einzelfall zu einem stossenden Ergebnis führen würde (BGE 127 V 10 E. 5d). So kann der Umstand, dass eine Person den grössten Teil der Wohnung für sich in Anspruch nimmt oder dass das gemeinsame Wohnen auf einer rechtlichen oder sittlich beziehungsweise moralisch begrün deten (Unterstützungs-)Pflicht beruht, rechtsprechungsgemäss zu einer anderen Aufteilung des Mietzinsabzuges und - ausnahmsweise - auch zu einem Absehen von einer Mietzinsaufteilung Anlass geben (BGE 142 V 299 E. 3.2.1-2, 130 V 263 E. 5.3, je mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_242/2018 vom 21. Februar 2019 E. 4.1; vgl. auch Carigiet /Koch, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, 3. Auflage, S. 193 f. Rz. 486 f.). Ebenso können besondere Umstände wie ein effektiv höherer Beitrag der nicht EL-berechtigten Untermieter an den Mietzins ein Abweichen vom Grundsatz der Aufteilung des Mietzinses nach Köpfen rechtfertigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_301/2023 vom 2. Mai 2024 E. 6.3.2 mit Hinweisen). 2.8 2. 8.1 Die Ausrichtung von Beihilfen setzt nach § 13 Abs. 1 ZLG voraus, dass die Person die Voraussetzungen für Ergänzungsleistungen gemäss Art. 4–6 ELG erfüllt und in den letzten 25 Jahren vor der Gesuchstellung während einer Mindestdauer im Kanton gewohnt hat. Diese beträgt für Personen mit Schweizer Bürgerrecht zehn Jahre, für andere 15 Jahre. Der Wohnsitz im Kanton darf in den letzten zwei Jahren vor Ausrichtung der Beihilfe nicht aufgegeben worden sein; ausge nommen hievon sind frühere Bezüger, welche in den Kanton zurückkehren (§ 13 Abs. 2 ZLG). 2. 8.2 Für die Berechnung der Beihilfe wird gemäss § 17 Abs. 1 ZLG auf die Bedarfs rechnung für die jährliche Ergänzungsleistung abgestellt, wobei die tatsächlich ausgerichteten Ergänzungsleistungen als anrechenbare Einnahmen behandelt werden ( lit. a) und der Betrag für den allgemeinen Lebensbedarf bei zu Hause wohnenden Personen um den Höchstbetrag der Beihilfe erhöht wird ( lit. b). Die Beihilfe kann gekürzt oder verweigert werden, soweit sie für den Unterhalt nicht benötigt wird (§ 18 ZLG). Rechtsprechungsgemäss sind die Vorausset zungen von § 18 ZLG grundsätzlich dann erfüllt, wenn die Beihilfe aufgrund der jeweiligen konkreten Umstände für den Unterhalt nicht benötigt wird (Urteil des Bundesgerichts 8C_499/2010 vom 23. August 2010 E. 3). 2. 9 Für die Berechnung des jährlichen Gemeindezuschusses, welcher ebenfalls an persönliche Voraussetzungen geknüpft ist ( Art. 2 der Verordnung über die Zusatzleistungen zur eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenver sicherung [ AHV/IV ] : Gemeindezuschuss ), wird gemäss Art. 3 der Zusatzleistungs verordnung der Stadt Y.___ auf die Bedarfsberechnung für die gesetzliche Beihilfe abgestellt, wobei die tatsächlich ausgerichtete Beihilfe als Einnahme angerechnet wird. Bei zu Hause wohnenden Personen wird der Betrag für den allgemeinen Lebensbedarf gemäss Art. 3 a Abs. 1 lit. a auf Fr. 1'800. -- erhöht (Art. 3 Abs. 2 lit. a). 2. 1 0 2. 1 0.1 Gemäss Art. 1 Abs. 1 ELG in Verbindung mit Art. 25 Abs. 1 Satz 1 ATSG sind unrechtmässig bezogene Ergänzungsleistungen zurückzuerstatten. Die Rückfor de rung rechtskräftig verfügter Leistungen durch die Verwaltung ist nur unter den für die Wiedererwägung oder die prozessuale Revision massgebenden Voraus setzungen zulässig ( vgl. Müller, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum ELG, 3. Auflage, Zürich 2015, Rz. 5 ff. zu Art. 25 ATSG). Aufgrund des Verweises in Art. 2 der Zusatzleistungsverordnung der Stadt Y.___ werden für die Zusatz leistungen und damit auch für die Rückerstattung unrechtmässig bezogener Gemeindezuschüsse die für die Zusatzleistungen geltenden Bestimmungen des Kantons (ZLG) sinngemäss angewendet (Art. 1 Abs. 1 und 2 der Zusatzleis tungsverordnung der Stadt Y.___ ). 2. 1 0.2 Art. 25 Abs. 1 ATSG ist laut dem seit dem 1. Januar 2021 in Kraft stehenden § 19 Abs. 5 ZLG auf die Rückerstattung unrechtmässig bezogener Beihilfen sinnge mäss anwendbar. Für die Rückforderung von Beihilfen und Gemeindezuschüssen in der bis Ende 2020 geltenden Rechtslage, mithin für das Leistungsjahr 2020, enthielt das ZLG keine Bestimmung, was indessen nicht etwa den Weg frei macht für die (sinngemässe) Anwendung von Art. 25 Abs. 1 ATSG. Gemäss bundes gerichtlicher Rechtsprechung ist § 19 ZLG a fortiori vielmehr auch auf zu Unrecht bezogene Leistungen anwendbar (Urteil des Bundesgerichts 9C_305/2012 vom 6. August 2012 E. 3.2, bestätigt mit dem Urteil des Bundesgerichts 9C_147/2019 vom 25. April 2019 E. 3-4 ). Rückerstattungsansprüche hinsichtlich Beihilfen und vorliegend auch dem Gemeindezuschuss verjähren nach Ablauf von fünf Jahren, seitdem das mit der Durchführung betraute Organ von ihrem Entstehen Kenntnis erhalten hat, in jedem Fall aber nach Ablauf von zehn Jahren seit der letzten Beihilfezahlung (§ 19 Abs. 4 ZLG). 2. 1 1 Die Pflicht zur Rückerstattung unrechtmässig bezogener Leistungen besteht unabhängig von einem allfälligen Verschulden. Selbst ein der Verwaltung zuzurechnender Fehler ändert nichts an der Rückerstattungspflicht. Ferner besteht die Rückerstattungspflicht unabhängig von einer allfälligen Meldepflicht verletzung, weil es darum geht, die gesetzliche Ordnung nach Entdecken einer neuen Tatsache wiederherzustellen (Urteil des Bundesgerichts P 63/04 vom 2. Februar 2006 E. 2.2.3; Müller, a.a.O., Rz. 8-9 zu Art. 25 ATSG ). 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin führte im angefochtenen Einspracheentscheid (Urk. 2) aus, anlässlich einer am 28. März 2023 eingeleiteten periodischen Überprüfung sei festgestellt worden, dass die Beschwerdeführerin Einnahmen durch die Vermietung von Zimmern über Z.___ sowie Untermiete nde nicht gemeldet habe. Den eingereichten Unterlagen zufolge seien die Zimmer in einem öffentlich en Portal, welches den gewerbsmässigen Betrieb vorsehe, ausgeschrieben und es seien weitere Services wie zum Beispiel das Anbieten von Mahlzeiten angeboten worden ; ferner unterhalte die Beschwerdeführerin die Zimmer. Demnach liege diesbezüglich eine gewerbsmässige Vermietung vor. Deshalb sei eine rückwir kende Anrechnung dieser Einnahmen erfolgt unter Berücksichtigung der Untermietenden im Mietzins als Wohngemeinschaftsbewohner. Am 7. November 2023 sei die Neuberechnung der Zusatzleistungen erstellt worden mit daraus resultierender Rückerstattung von total Fr. 33'308.-- (S. 1 f. ). Daran hielt die Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort (Urk. 7) grundsätzlich fest und führte ergänzend aus, seit der letzten periodischen Überprüfung im Jahr 2019 seien Untermiete nde jeweils sporadisch oder gar nicht gemeldet worden. Sämtliche Untermietverträge sowie die Einnahmen der Vermie tungen durch Z.___ seien erst nach Aufforderung am 8. August 2023 ein gereicht worden. 3.2 Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber beschwerdeweise (Urk. 1) geltend, mit der Vermietung eines einzelnen Zimmers an Fremde greife die Bestimmung gemäss Wegleitung über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV (WEL) Rz. 3433.07 (in der jeweils gültigen Fassung), welche die Voraussetzungen für die Anrechnung des Einkommens aus Vermietung oder Untervermietung als Erwerbs einkommen aufführt, nicht, da sie bei Z.___ mit einem Zimmer/Bad in ihrer eigenen Wohnung als private Anbieterin gelte und sie auch keine Mahlzeiten verkaufe, weshalb ihr daraus kein Einkommen aus Vermietung angerechnet werden dürfe. Nach dem Scheitern ihrer Pläne einer Wohn gemeinschaft zunächst mit ihrer Tochter und hernach mit ihrem Lebenspartner habe sie sich auf die Suche nach neuen Mitbewohnern für eine Wohngemein schaft begeben müssen. Ob diese Suche mittels analoger Aushänge bei der A.___ oder B.___ oder aber über die Plattform Z.___ erfolge, spiele keine Rolle. (S. 1 f.). Auch bei Z.___ gelte sie als private Anbieterin und bislang habe niemand das Angebot wahrgenommen, an Mahlzeiten teilzunehmen. Folglich sei von der Rückforderung von Fr. 33'308.-- abzusehen und die Ergänzungsleistungen seien wie gehabt und auch unter Berücksichtigung eines gemeldeten Mitbewohners auf Fr. 1 '350.-- anzuheben sowie ausstehende Differenzen nachzuzahlen (S. 3 unten). 3.3 Unbestritten ist, dass bezüglich der Wohnkosten ein Grund für eine prozessuale Revision im Sinne von Art. 53 Abs. 1 ATSG der ursprünglichen Verfügungen vorliegt und deshalb eine Neuberechnung der jährlichen Zusatzleistungen zu erfolgen hat. Strittig und zu prüfen ist einerseits der Anspruch der Beschwer deführerin auf Zusatzleistungen, wobei sich die Beschwerde gegen die Höhe der anrechenbaren Wohnkosten und Einnahmen aus Vermietung richtet. Andererseits ist strittig und zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht den Betrag von Fr. 33'308. -- (Ergänzungs leistungen Fr. 24'860.--, Beihilfen Fr. 4'848.-- und Gemeindezuschüsse Fr. 3'600.--; Urk. 8/65 ) für vo n 1. Januar 2020 bis 30. Novem ber 2023 zu viel geleisteten Zusatzleistungen von der Beschwerde führerin zurückgefordert hat. 4. 4.1 Mit Verfügung en vom 17. April (Urk. 8/57), 10. September (Urk. 8/58) und 3. November 2020 (Urk. 8/59) wurde der Anspruch der Beschwerdeführerin auf Zusatzleistungen für das Jahr 2020 festgesetzt. Die Verfügungen vom 24. März (Urk. 8/61) und 15. Dezember 2021 (Urk. 8/62) sowie 16. Dezember 2022 (Urk. 8/63) legten den Zusatzleistungsanspruch der Beschwerdeführerin für die Jahre 2021-2023 neu fest. Zuletzt bezog die Beschwerdeführerin für das Jahr 202 3 Zusatzleistungen von monatlich Fr. 1' 346.-- (Ergänzungsleistungen Fr. 9 94.--, Beihilfe Fr. 202.--, Gemeindezuschuss Fr. 150.-- und Prämienver billigung Krankenversicherung Fr. 4 5 6. 8 0 ; vgl. Urk. 8/63/4 ). Im Rahmen der periodischen Überprüfung 2023 (vgl. Urk. 8/48) berechnete die Beschwerdegegnerin den Anspruch der Beschwerdeführerin auf Zusatzleistungen (Ergänzungsleistungen und Prämienverbilligung) rückwirkend ab dem 1. Januar 2020 neu und legte diesen mit Verfügung vom 7. November 2023 (Urk. 8/64) jeweils neu fest, wobei sie den bislang gewährten Anspruch auf Ergänzungs leistungen senkte und den Anspruch auf Beihilfen und Gemeindezuschüsse ab Januar 202 0 aufhob beziehungsweise senkte. Aus der Neuberechnung resultierte eine Rückerstattungspflicht im Betrag von total Fr. 33'308.-- (vgl. Verfügung vom 7. November 2023, Urk. 8/65). 4.2 Die Beschwerdeführerin unterzeichnete am 4. September 2013 einen Mietvertrag für eine 5 ½-Zimmerwohnung für monatlich brutto Fr. 2'500. -- (Urk. 8/24/1-2; Urk. 8/31/1-3). Später - sicher ab dem Jahr 2017 – kam noch ein Tiefgaragenplatz für Fr. 120.-- hinzu, womit sich die Bruttomiete auf monatlich Fr. 2'620.-- erhöht e (Urk. 8/24/3). D ie Wohnung verfügt über ein offenes Wohn- und Esszimmer, eine Küche, drei Schlafzimmer sowie 2 Nasszellen und einen Mehrzweckraum. Gemäss den Angaben der Beschwerdeführerin wurde ein Raum vermietet und ab 1. Oktober 2018 der Mehrzweckraum als Praxis-Raum für ihre Erwerbstätigkeit genutzt, nachdem ihre Praxis in C.___ infolge eines Wassereinbruchs nicht mehr habe benutzt werden können (Urk. 8/24/5). Der Mehrzweckraum wurde indessen später ebenfalls für kurze, maximal fünf aufeinanderfolgende Tage vermietet, wenn das reguläre Zimmer belegt war (vgl. Urk. 8/43/14). 4.3 Die Beschwerdeführerin vermietete die Zimmer tageweise, aber hatte auch Kunden, welche über einen längeren Zeitraum bei ihr wohnten. Mit diesen schloss sie jeweils einen Untermietvertrag ab. Hierzu finden sich folgende Untermiet verträge in den Akten: - Vertrag mit D.___ vom 19. März 2017 mit Mietbeginn ab 20. März 2017 und Mietzins Fr. 1'350. -- für die Zimmermiete und Fr. 120. -- für die Tiefgarage (U r k. 8/26/1-3) - Vertrag mit E.___ vom 15. Januar 2020 mit Mietbeginn ab 1. März 2020 und Mietzins Fr. 1'200. -- (Urk. 8/32/10-12) - Vertrag mit F.___ vom 30. September 2021 mit Mietzi ns Fr. 1'300.-- zuzüglich Mobiltelefonnutzung von Fr. 40.--, total Fr. 1'340. --, und Mietbeginn 1. Oktober 2021 (Urk. 8/32/7-9) - Vertrag mit G.___, gültig ab 30. Januar 2022 mit Mietzins Fr. 1'250.-- zuzüglich Parkplatz Fr. 120. -- und Mietbeginn ab 30. Januar 2022 (Urk. 8/32/4-6) - Vertrag mit H.___, gültig ab 1. Juli 2023 mit Mietzins Fr. 1'300. -- und mit vorgesehener Erhöhung ab 1. Oktober 2023 auf Fr. 1'320. -- (Urk. 8/32/1- 3 ); dieser Vertrag wurde von den Parteien indes nicht unterzeichnet - Vertrag mit I.___, gültig ab 1. Oktober 2023 mit Mietzins Fr. 1'350. -- (Urk. 3/X) 4.4 Wohnen mehrere Personen in einer Wohnung oder einem Einfamilienhaus, so ist für die Berechnung der jährlichen Zusatzleistungen der Mietzins (inklusive Nebenkosten) zu gleichen Teilen auf die einzelnen Personen aufzuteilen. Dies gilt auch bei im Konkubinat lebenden Personen und bei Untervermietung der Wohnung (vgl. vorstehend E. 2.7). Nach Aufteilung des Mietzinses kann jedoch nur das Mietzinsmaximum für eine alleinstehende Person in der Höhe von Fr. 13'200.-- pro Jahr beziehungsweise von Fr. 1'100.-- monatlich in der Berechnung für das Jahr 2020 berücksichtigt werden (vgl. vorstehend E. 2. 6). Für eine alleinstehende Person n ach dem ab 2021 gültigen Recht gelangt bei diesen Wohngemeinschaften, bei denen eine EL-berechtigte Person mit einer oder mehreren Personen zusammenlebt, die nicht in der EL-Berechnung einge schlossen sind, gemäss Art. 10 Abs. 1 ter EL G unabhängig von der Haushaltsgrösse immer das Mietzinsmaximum einer Person in einem Zweipersonenhaushalt zur Anwendung. Y.___ liegt in der Region 2, womit maximal Fr. 9'450.-- jährlich als Ausgabe anerkannt werden können. Die Parkplatzgebühr von Fr. 120. -- wurde in der Anspruchsberechnung von der Beschwerdegegnerin zu Recht nicht berücksichtigt, dienen Ergänzungsleistungen der Gewährleistung der existen ziellen Wohnbedürfnisse und diese hängen eng mit dem Gebrauch des Miet objekts Wohnung zusammen (Urteil des Bundesgerichts 9C_69/2013 vom 9. August 2013 E. 8, in: SZS 2014 S. 63). Die Wohnung ist ein abgeschlossener Bereich, der einzelnen oder mehreren Personen als Unterkunft zum ständigen Aufenthalt dient. Der Einstellplatz befindet sich in einer Tiefgarage und ist nicht Bestandteil der Wohnung und dient folglich nicht dem existenziellen Wohn bedürfnis de r Beschwerdeführer in. Die Kosten für diesen Einstellplatz können daher nicht Teil der Miet- und Nebenkosten der Wohnung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 lit. b ELG bilden (vgl. auch Jöhl / Usinger -Egger, Ergänzungs leistungen zur AHV/IV, in: Soziale Sicherheit, SBVR Bd. XIV, 3. Aufl. 2016, S. 1752 Rz. 63). Ausgehend von einem jährlichen Mietzins von Fr. 30'000.-- (12 x Fr. 2'500.--) nahm d ie Beschwerdegegnerin nach Erhalt dieser Untermietverträge für die Zeiten der ausgewiesenen, längerfristigen Untermiete den hälftigen Mietzins (Fr. 15'000.--) für die unbestritten gebliebenen Untervermiet ung szeiten von März bis Oktober 2020 als Ausgabe in die Berechnung auf, wobei dieser – wie erwähnt – auf das jährliche Mietzinsmaximum von Fr. 13'200.-- reduziert wurde (vgl. Urk. 8/64/7-9), w omit im Ergebnis der Beschwerdeführerin für diese Periode nach damalig gültigem Recht ein Mietzins von jährlich Fr. 13'200. -- beziehungsweise von monatlich Fr. 1'100.-- berücksichtigt wurde, was nicht zu beanstanden ist. Für die Berechnungsperioden 2021 bis 2023 berücksichtigte die Beschwerde gegnerin für Januar und Februar 2021 (Urk. 8/64/11), Mai bis September 2021 (Urk. 8/64/13), Dezember 2021 bis Januar 2022 (Urk. 8/64/15-16) und Mai bis Juni 2023 (Urk. 8/64/19) infolge des Alleinlebens ohne abgeschlossene Unter mietver träge der Beschwerdeführerin in ihrer Mietwohnung jeweils das Mietzins maximum von jährlich Fr. 15'900. -- (monatlich Fr. 1'325.--) respektive für 2023 von Fr. 17'040. -- (monatlich Fr. 1'420.--). Dies blieb unbestritten. In Zeiten der Wohngemeinschaften, das heisst mit vorgelegtem Untermietvertrag beziehungs weise Zahlungsbeleg oder Aufstellung der Beschwerdeführerin (Urk. 8/42/3-6), veranschlagte die Beschwerdegegnerin entsprechend der Regelung von Art. 10 Abs. 1 ter ELV für die Berechnungsjahre 2021 und 2022 anrechenbare Miet zinsausgaben von jährlich Fr. 9'450. -- beziehungsweise von monatlich Fr. 787.50 (März bis April 2021, Urk. 8/64/12 ; Oktober bis November 2021, Urk. 8/64/14 ; Februar bis Dezember 2022, Urk. 8/64/17) respektive für Januar bis April und ab Juli 2023 von jährlich Fr. 10'110. -- beziehungsweise monatlich von Fr. 842.50 (Urk. 8/64/18 ; Urk. 8/64 / 20). Dies wurde von der Beschwerdeführerin weder im Grundsatz noch hinsichtlich der angerechneten Zeiträume beanstandet und gibt nach dem Grundsatz der Aufteilung des Mietzinses nach Köpfen angesichts der Übernahme von jeweils rund der Hälfte des gesamten Mietzinses und Berück sichtigung der Mietkosten für Wohngemeinschaften zu keinen Weiterungen Anlass. 4. 5 Nebst der aufgeführten längerfristigen Untervermietung mit abgeschlossenen Untermietverträgen (vgl. vorstehend E. 4.3 f. ) inserierte die Beschwerdeführerin sowohl das Zimmer als auch das Mehrzweckzimmer für kurzfristige Mietdauer auf dem Portal Z.___ (Urk. 8/43). Von diesem Angebot machten in den Jahren 2020 bis 2023 diverse Personen Gebrauch (vgl. Aufstellung der Beschwerde führerin: Urk. 8/42 /1-2 ). Die Beschwerdegegnerin rechnete deshalb diese dabei erzielten Einnahmen als nicht privilegierte Nettoerwerbseinkommen an, im Jahr 2020 im Umfang von Fr. 3'348. -- (vgl. Urk. 8 / 64/5 -10), für das Jahr 2021 von Fr. 3'563.-- (vgl. Urk. 8/64/11-15), für das Jahr 2022 von Fr. 1'320. -- (vgl. Urk. 8/64/16-17) und für das Jahr 2023 von Fr. 3'781.-- (vgl. Urk. 8 / 64/18-20). 4. 6 4. 6.1 Strittig ist vorliegend die Qualifikation der Einnahmen aus Z.___. Die Beschwerdegegnerin qualifizierte diese Mietzinseinnahmen als Einkommen (vgl. vorstehend E. 3.1). Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, es sei auch bei der Vermietung über Z.___ von eine m Wohn gemeinschaftsverhältnis auszugehen (vgl. vorstehend E. 3.2). 4. 6.2 Internetplattformen wie Z.___ vermitteln gegen eine Gebühr Übernachtungs möglichkeiten. Das vermarktete Geschäftsmodell zielt im Kern darauf ab, dass eine Person – der Gastgeber oder die Gastgeberin – jemand anderem – dem Gast – eine Unterkunft gegen Entgelt überlässt. Im Zentrum steht also ein miet vertragliches Element, das mit anderen Leistungen verbunden wird (z.B. Reinigungsservices oder Zurverfügungstellung von Ess- und Trinkwaren). Je nach konkreter Ausgestaltung liegt juristisch gesehen ein klassischer (Unter-)Miet ver trag oder ein Innominatvertrag in der Form eines Beherbergungs- oder Gastauf nahmevertrags vor ( Huguenin, Obligationenrecht Allgemeiner und Besonderer Teil, 3. Aufl. 2019, S. 954 m.w.H.). Die Beschwerdeführerin bot über das Portal zwei Mietobjekte an, ein « Zimmer, mit Gäste Dusche/WC» (Urk. 8/43/3 -11 ) sowie ein «Zimmer, einfach, excl. Frühstück», welches an maximal fünf aufeinanderfolgenden Tagen und auch nur dann, wenn das reguläre Zimmer belegt war, vermietet wurde (Urk. 8/43/12-20). Aus einer Beschreibung aus dem Jahr 2023 lässt sich entnehmen, dass das luxuriösere der beiden Zimmer zum Tagespreis von Fr. 65.-- und das einfache re Zimmer zu einem solchen von Fr. 55.-- vermietet wurde. Zusätzlich zu diesem täglichen Übernachtungspreis kamen die Gebühren für die Reinigung, die Z.___ Servicegebühr sowie steuerliche Abgaben hinzu (vgl. Urk. 8/43/4; Urk. 8/43/13). Dem Anhang lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdeführerin Mahlzeiten anbot ( Frühstück ab 07.30 Uhr; «Wenn ich Zeit habe, koche ich gerne für meine Gäste: Preis je nach Menü ab Fr. 25.-- inklusive nicht alkoholische Getränke. Extra Getränke [ nebst dem Frühstück ] wie Kaffee, Tee, Mineral, Bier und Wein kann ich Ihnen meistens anbieten» (Urk. 8/43/1). Ferner bot die Beschwerde führerin an, je nach Zweck des Aufenthalts für die Mieter die notwendigen Informationen zusammenzustellen (Urk. 8/43/2). 4. 6.3 Gemäss WEL Rz. 3422.04 und Rz. 3433.07 ist Einkommen aus Vermietung oder Untervermietung als Erwerbseinkommen zu betrachten, wenn die Vermietung oder Untervermietung möblierter Zimmer, zum Beispiel an Feriengäste, oder möblierter Wohnungen durch den Eigentümer, Nutzniesser oder Mieter gewerbs mässig betrieben wird. Indizien für die Gewerbsmässigkeit sind die Vermietung oder Untervermietung von drei oder mehr möblierten Zimmern, der Unterhalt der Zimmer oder das Zubereiten von Mahlzeiten (vgl. auch Carigiet /Koch, a.a.O., S. 235 Rz. 601). 4. 6.4 Die Beschwerdegegnerin erachtete die Inserierung über Z.___ gestützt auf die Indizien der Mahlzeitenzubereitung und des Sightseeing-Ang ebots als gewerbs mässige Vermietung und rechnete der Beschwerdeführerin daher die dabei erzielten Erlöse als Erwerbseinkommen an (Urk. 2). Dieser Sichtweise ist zu folgen. Für die Annahme der Gewerbsmässigkeit sprechen die höheren Mieteinnahmen und damit ein höherer Gewinn gegenüber den Einnahmen durch die längerfristige Untermiete sowie die angebotenen Zusatzleistungen wie die Zubereitung von Mahlzeiten und der Zimmerunterhalt (Reinigung). Zudem erfolgt die Publikation über ein öffentliches Onlinep ortal, welches ein en gewerbe mässige n Betrieb vorsieht beziehungsweise darauf ausgelegt ist, dass Gastge berinnen und Gastgeber einen Gewinn erzielen können. So hätte beim ange gebenen Preis für die Vermietung eines Zimmers mit Dusche/WC von Fr. 65.- pro Tag über einen Monat hinweg ein Betrag von Fr. 1'950.-- erzielt werden können, welcher Betrag für ein Zimmer den Mietzins für die gesamte 5 ½ -Zimmer-Wohnung nahezu deckt. Somit wurde ein Ertrag erzielt, der die anteilige Deckung des Mietzinses weit übersteigt. Die Vermietung über das Portal Z.___ stellt beziehungsweise stellte folglich eine selbständige (Neben-)Erwerbs tätigkeit der Beschwerdeführerin dar, zumal damit höhere Mieteinnahmen erwirtschaftet werden konnten. Im Gegenzug erfasste die Beschwerdegegnerin während den aufgeführten Z.___ -Zeiten die Beschwerdeführerin als alleinige Mieterin und berücksichtigte demzufolge in der Anspruchsberechnung jeweils das Mietzins maximum für eine Alleinstehende, dies mit Ausnahme der Zeiten, in denen ein Untermietvertrag bestand (vgl. Urk. 8/64 ; E. 4.3 ). Die Argumentation der Beschwerdeführerin vermag dagegen nicht zu überzeu gen : Unbeachtlich ist die Unterscheidung auf de m Portal Z.___ zwischen gewerblichen und privaten Anbietern. Diese Unterscheidung dient gemäss Z.___ lediglich zur Einhaltung des EU-Verbraucherschutzrechts, wobei als Unter nehmen gilt, wenn das Gastgeben die hauptberufliche Tätigkeit oder die Haupt einnahmequelle darstellt, oder wenn der/die Gastgeberin für ein etabliertes Unter neh men arbeitet. Aus der Unterscheidung gewerblicher Vermieter oder privater Gastgeber vermag die Beschwerdeführerin somit nichts zu ihre n Gunsten ab zu leiten (Urk. 1 S. 2 f.). Auch geht ihr Einwand fehl, wonach sie zwar die Möglichkeit erwähnt habe, an ihrem Essen teilzunehmen, dieses Angebot aber bislang noch nie jemand in Anspruch genommen habe (Urk. 1 S. 3 oben). Die angebotene Option der Mahlzeitenzubereitung, unabhängig davon, ob davon Gebrauch gemacht w u rd e oder nicht, spricht für eine Zusatzleistung und damit für die Gewerbsmässigkeit der Untervermietung. Ebenso wenig vermag ihre Argumentation zu überzeugen, sie habe über Z.___ lediglich ausgeschrieben, um neue «WG- Gspändli » zu finden, da analoge Aushänge bei Einkaufszentren sowie kostenpflichtige Internetplattformen ohne Rückmeldung geblieben seien (Urk. 1 S. 2). Einerseits gibt es in der Schweiz auch Plattformen, über welche kostenlos inseriert werden kann (z.B. J.___, K.___, L.___ ), andererseits kann Z.___ nicht nur von Reisenden benutzt werden, sondern ermöglicht den Vermietenden auch, ein Einkommen zu generieren. Dass sie selber auch zwischen der kurzfristigen Vermietung zu höheren Preisen via Z.___ und Untervermietung mit Abschluss eines Untermietvertrags zu Langzeittarifen differenzierte, zeigt sich im Übrigen sowohl in der von ihr eingereichten Aufstellung (Urk. 8/42/2-6) wie auch in ihren Angaben auf Z.___, wo sie auf die Möglichkeit von Langzeit-Preisen hinwies und festhielt, dass ein Monat und mehr durchaus als Wohn gemeinschaft gedacht sei (Urk. 8/43/2). Solches ergab sich beispielsweise hinsichtlich I.___, wo nach einer Buchung über Z.___ für den September 2023 ein Anschlussvertrag im Sinne einer länger fristigen Untermiete ab 1. Oktober 2023 abgeschlossen wurde (Urk. 3/X). Schliesslich vermag die Beschwerdeführerin ihre Behauptung, sie habe die verän derten Umstände jeweils dem Amt gemeldet und ihre Einkünfte durch Untermiete seien bereits seit August 2018 genehmigt worden (Urk. 1 S. 2 unten), nicht zu belegen. Vielmehr ist mit der Beschwerdegegnerin davon auszugehen, dass dies für die Abklärung im Jahr 2018 hinsichtlich Mietberechnung für die Teil benützung der Wohnräumlich keiten für den Selbständigenerwerb gegolten ha t, nicht aber für die Vermietung über die Buchungsplattform Z.___ (vgl. Urk. 7), was in den Akten denn auch Stütze findet (vgl. Urk. 8/ 25). 4. 6.5 In betragsmässiger Hinsicht stellte die Beschwerdegegnerin vollumfänglich auf die Auflistung der Beschwerdeführerin hinsichtlich Z.___ -Buchungszeiten und Einnahmen der Jahre 202 0 bis 2023 ab (Urk. 8/42/1-2). Dabei berücksichtigte sie jeweils die aufgeführte und damit ausbezahlte Summe der jeweiligen Buchung und erhöhte den Betrag um die separat ausgewiesenen Gastgeber- und Reini gungsgebühr en. Für das Jahr 2020 rechnete die Beschwerdegegnerin insgesamt Fr. 3'347.80, für das Jahr 2021 Fr. 3'563.--, für das Jahr 2022 Fr. 1'319.70. -- und für das Jahr 2023 Fr. 3'781.40 a ls Einkommen an (Urk. 8/42/1-2; Urk. 8/64). 4. 6.6 Die Auszahlungen von Z.___ an die Beschwerde führ erin erfolgten als Gutschrift über die M.___. So findet sich in den Akten ein Beleg über eine Gutschrift vom 1. Mai 2023 in der Höhe von Fr. 1'427.40 über den Gast N.___ (Urk. 8/37/ 10), welche im O.___ -Kontoauszug aufgeführt ist (Urk. 8/37/3); ebenso eine Gutschrift vom 13. März 20 2 3 im Betrag von Fr. 208.05 ( O.___ ; Urk. 8/37/ 7 ; Urk. 8/42/2). Ebenfalls ist eine Buchung von Q.___ (für seine Tochter I.___ ; vgl. Urk. 1 S. 4), welcher im September 2023 für die Dauer von 29 Nächten ein Zimmer mietete, im Betrag von total Fr. 1 ’ 707.95, ausbezahlt Fr. 1 ’ 405.10, aktenkundig (Urk. 3/ IX ). 4. 6.7 Die Beschwerdegegnerin rechnete der Beschwerdeführerin aber zusätzlich zur ausbezahlten Summe und ohne Begründung die von der Beschwerdeführerin ausgewiesenen Gastgebergebühren an. Gemäss den Angaben auf der Website der Plattform Z.___ zahlen die meisten Gastgeberinnen und Gastgeber eine pau schale Service gebühr von 3 % der Zwischensumme einer Buchung, wobei die Zwischensumme der Preis pro Nacht zuzüglich optionaler Gebühren der Gastgeberin oder des Gastgebers (z.B. Reinigungsgebühren) darstellt. Jedoch ist diese Gebühr für den Betreiber der Plattform Z.___ bestimmt und dient diesem für den Rund-um-die - Uhr-Support, Marketing, Schutzmassnahmen und Fortbil dungsmöglichkeiten. Aus diesem Grund ist die Anrechnung dieser Gebühr als Einkommensteil nicht rechtens, was sich aus den Z.___ - Buchungsdetails des Gastes Q.___ ( I.___ ) exem plarisch ergibt, aus welchen hervorgeht, dass die Servicegebühr vom ausbezahl ten Betrag abgezogen wurde (Urk. 3/ IX S. 2). 4. 6. 8 Die Beschwerdegegnerin addierte zudem zu den von Z.___ an die Beschwer deführerin ausbezahlten Summe n die Reinigungsgebühr en im Umfang von Fr. 25.-- bzw. Fr. 35.--. Bei der Reinigungsgebühr handelt es sich um eine einmalige Gebühr für die Reinigung der Unterkunft der Gäste und wird von den Gastgeberinnen und Gastgebern festgelegt. Es handelt sich dabei um einen zusätzlichen Betrag, der auf den Preis pro Nacht aufgeschlagen wird, wenn eine Unterkunft gebucht wird. Die Reinigungsgebühr für die Herrichtung der Unter kunft nach der Abreise bzw. vor der Ankunft von Gästen stellt folglich einen Einkommensbestandteil dar, welchen die Beschwerdegegnerin zu Recht anrech nete. 4. 6. 9 Aus den vorliegenden Akten ist aber zu schliessen, dass die G astgeber- und Reinigungsg ebühren in de n von Z.___ jeweils ausbezahlten Summen bereits berücksichtigt worden sind. Darauf weisen die zwei vorgenannten Konto buchungen (vgl. vorstehend E. 4. 6.6) hin und aus den Buchungsdetails des Gastes Q.___ ( I.___ ) geht dies eindeutig hervor, ist dort doch die Auszahlung an «den/die Gastgeber:in » aufgelistet und in dieser die Reinigungs gebühr enthalten beziehungsweise die Servicegebühr vom erzielten Verdienst abgezogen (Urk. 3/ IX S. 2). Folglich ist lediglich der ausbezahlte und aufs Konto der Beschwerdeführerin überwiesene Betrag als anrechenbare Einnahme gemäss Art. 11 Abs. 1 lit. a ELG in der Anspruchsberechnung zu berücksichtigen. Da die von der Beschwerdeführerin eingereichte Auflistung (Urk. 8/4 2 /1-2) von beiden Parteien unbestritten blieb, wobei aus d en Rezensionen auf Z.___ im fraglichen Zeitraum keine über diese Auflistung hinausgehenden Gäste ersichtlich sind (Urk. 8/ 43/7-8, Urk. 8/43/16-17), ist auf diese abzustellen und die Einnahmen aus Untervermietung über die Buchungsplattform Z.___ anhand der dort unter der Rubrik « ausgezahlten Summen » zu ermitteln. Für das Berech nungsjahr 2020 ergibt sich somit ein Einkommen von Fr. 3'094.45, für das Jahr 2021 ein solches von Fr. 3'376.--, für das Jahr 2022 ein Betrag von Fr. 1'179.50 und für das Jahr 2023 von Fr. 3'504.30. F ür das Jahr 2023 ist die in der Aufstellung der Beschwerdeführerin nicht aufgeführte Buchung von Q.___ für seine Tochter I.___ im Betrag von total Fr. 1'405.10 zu addieren, womit sich ein Betrag von Fr. 4'909.40 ergibt. Die sich aus dem im Anschluss daran abgeschlossenen Vertrag ergebenden Einnahmen sind hingegen im Sinne eines Untermietverhältnisses (vorstehend E. 4.2-4.4) zu berücksichtigen. 5. 5.1 Die Beschwerdeführerin wurde jeweils in den regelmässig erstellten Verfügungen auf die generelle Meldepflicht hingewiesen, wonach jede Änderung der Verhält nisse, welche die Herabsetzung oder die Erhöhung von Zusatzleistungen zur Folge haben könnte, unverzüglich gemeldet werden müsse (vgl. Urk. 8/56 ). Dabei enthalten die Verfügungen neben dem Hinweis auf die allgemeine Meldepflicht eine Aufzählung meldepflichtiger Ereignisse, wobei namentlich de r Ein- und Auszug von Mitbewohnerinnen und Mitbewohner aufgeführt war (vgl. jeweils S. 2 der Verfügungen ; Urk. 8/57-59; Urk. 8/61-63). 5.2 Sowohl d ie Untermietverträge als auch die Z.___ -Abrechnungen reichte die Beschwerdeführerin erst im Rahmen der periodischen Überprüfung im Jahr 2023 (vgl. Aufforderung; Urk. 8/53-54) ein (Urk. 8/42-43). Nachdem die Beschwerde führerin gemäss den Akten diese Veränderung der Anzahl Personen in ihrer Wohnung der Beschwerdegegnerin vorgängig nicht ge meldet hat, hat sie gegen die bestehende Meldepflicht verstossen und musste dadurch mit einer Rückfor derung der zu Unrecht ausgerichteten Zusatzleistungen rechnen. Zudem hat sie anlässlich der periodischen Überprüfung das Erzielen von Mietzinseinnahmen ausdrücklich verneint (Urk. 8/30/10 Ziff. 8.12). 5.3 Nach dem Gesagten erweis t sich die mit Verfügung vom 7. November 2023 (Urk. 8/65) verfügte Rückerstattungspflicht für die während der Dauer vom 1. Januar 2020 bis 30. November 2023 zu viel ausgerichtete n Ergänzungsleis tungen gestützt auf Art. 25 Abs. 1 ATSG grundsätzlich als rechtens. Die Rückforderung der während der gleichen Zeitperiode geleisteten Beihilfen und Gemeindezuschüsse von insgesamt Fr. 4'848.-- beziehungsweise Fr. 3'600.- ist rechtsprechungsgemäss in Anwendung von § 19 Abs. 5 ZLG zu beurteilen, da die im November und Dezember 2020 ausgerichteten Beihilfen von monatlich Fr. 202.-- und Gemeindezuschüsse von monatlich Fr. 325.-- (vgl. Verfügung vom 3. November 2020, Urk. 8/59) auch mit Verfügung vom 7. November 2023 (Urk. 8/64) ihre Berechtigung behielten (vgl. Berechnungsblatt Urk. 8/64 /10) und von der Beschwerdegegnerin nicht zurückgefordert wurden. Damit kommt die bis Ende 2020 geltende Rechtslage nicht zur Anwendung, wonach eine Rückforderung der zu viel entrichteten kantonalen Beihilfen gemäss § 19 Abs. 1 lit. a ZLG (in der bis Ende 2020 gültig gewesenen Fassung) günstige Verhältnisse bedingt. Aufg rund dessen, dass in materiellrechtlicher Hinsicht für die Beihilfen und Gemeindezuschüsse das ab 2021 geltende Recht anzuwenden ist, besteht für die Rückforderung von unrechtmässig bezogenen Beihilfen und Gemeindezuschüsse in § 19 Abs. 5 ZLG in der seit 1. Januar 2021 geltenden Fassung eine ausreichend gesetzliche Grundlage. Die unrechtmässig bezogenen Beihilfen und die Gemeindezuschüsse sind demnach von der Beschwerdeführerin zurückzuerstatten, wobei die Höhe der genauen Rü ckerstattung die Beschwerde gegnerin zu ermitteln hat (vgl. vorstehend E. 4. 6.9 ). 6. Zusammenfassend ergibt sich, dass die rückwirkende Neuberechnung des Anspruchs auf Zusatzleistungen ab Januar 2020 und damit die Berechnung des Rückerstattungsbetrages unter Berücksichtigung der Einnahmen über Z.___ beziehungsweise aus Untermiete von I.___ (vgl. vorstehend E. 4.4 und E. 4.6.9 ) sowie der in Urk. 8/42/1-2 aufgeführten ausgezahlten Summen von Mietzinseinnahmen aus V ermietung über die Buchungsplattform Z.___ zu ermitteln ist. M ithin resultieren Einnahmen für das Jahr 2020 im Betrag von Fr. 3'094.45, für das Jahr 2021 von Fr. 3'376.--, für das Jahr 2022 von Fr. 1'179.50 und für das Jahr 2023 von Fr. 4'909.40 (vgl. vorstehend E. 4. 6.9). Diese Einnahmen stellen gemäss WEL Rz. 3422.04 und Rz. 3433.07 Erwerbs einkommen dar, welches – entgegen der Ansicht der Beschwerde führerin – gemäss Art. 11 Abs. 1 lit. a ELG privilegiert anrechenbar ist (vgl. vorstehend E. 2.4). In teilweiser Gutheissung der Beschwerde ist die Sache deshalb zur Vornahme der Anspruchsberechnung für die Jahre 2020-2023 sowie zur erneuten Prüfung einer Rückforderung and die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. 7. Das Verfahren ist gemäss Art. 1 Abs. 1 ELG in Verbindung mit Art. 61 lit. f bis ATSG kostenlos. Das Gericht erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 15. Januar 2024 mit der Feststellung aufgehoben, dass über die Plattform Z.___ erzielte Einnahmen privilegiertes Erwerbseinkommen darstell en, wobei auf den ausbezahlten Betrag abzustellen ist, und dass die Sache an die Stadt Y.___, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV, zurückgewiesen wird, damit sie im Sinne der Erwägungen verfahre und hernach über den Leistungsanspruch und die Höhe der Rückforderung erneut verfüge. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Stadt Y.___ - Bundesamt für Sozialversicherungen - Sicherheitsdirektion Kanton Zürich 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber Grieder-MartensBrühwiler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich ZL.2024.00011 II. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Brühwiler Urteil vom 22. August 2024

ZL.2024.00011

ZL.2024.00011

ZL.2024.00011 II. Kammer

II. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Brühwiler

Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Brühwiler

Urteil vom 22. August 2024

Urteil vom 22. August 2024 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin gegen

gegen Stadt Y.___

Stadt Y.___ Zusatzleistungen zur AHV/IV

Zusatzleistungen zur AHV/IV Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1954 und seit 1. September 2006 Bezügerin einer Wit wenrente der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV ; Urk. 8/22/6 ), meldete sic h am 13. Juli 2017 bei der Stadt Y.___, Zusatzleistungen zur AHV/IV (Durchführungsstelle), zum Bezug von Zusatzleistungen an (Urk. 8/1). Ab August 2017 bezog sie eine um ein Jahr vorbezogene AHV-Altersrente (Urk. 8/22/1). Die Durchführungsstelle richtete in der Folge Zusatzleistungen aus (vgl. Urk. 8/56 ff.).

1. X.___, geboren 1954 und seit 1. September 2006 Bezügerin einer Wit wenrente der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV ; Urk. 8/22/6 ), meldete sic h am 13. Juli 2017 bei der Stadt Y.___, Zusatzleistungen zur AHV/IV (Durchführungsstelle), zum Bezug von Zusatzleistungen an (Urk. 8/1). Ab August 2017 bezog sie eine um ein Jahr vorbezogene AHV-Altersrente (Urk. 8/22/1). Die Durchführungsstelle richtete in der Folge Zusatzleistungen aus (vgl. Urk. 8/56 ff.). Anlässlich einer mit Schreiben vom 28. März 2023 eingeleiteten periodischen Überprüfung (Urk. 8/48) berechnete die Durchführungsstelle mit Verfügung vom 7. November 2023 (Urk. 8/64) die Zusatzleistungen infolge Reduktion des Miet zinses wegen Untervermietung und Einnahmen durch die Vermietung von Zimmern über die Buchungsplattform Z.___ rückwirkend ab Januar 2020 neu (Urk. 8/64). Ebenfalls mit Verfügung vom 7. November 2023 (Urk. 8/65) forderte die Durchführungsstelle die für die Dauer vom 1. Januar 2020 bis 30. November 2023 zu viel ausgerichteten Zusatzleistungen in der Höhe von insgesamt Fr. 33'308. -- (Ergänzun g sleistungen Fr. 24'860.--, Beihilfen Fr. 4'848.--, Gemein de zuschüsse Fr. 3'600.--) zurück. Die von der Versicherten gegen beide Verfügungen vom 7. November 2023 am 13. November 2023 erhobene Ein sprache (Urk. 8/55) wies die Durchführungsstelle mit Entscheid vom 15. Januar 2024 (Urk. 8/67 = Urk. 2) ab.

Anlässlich einer mit Schreiben vom 28. März 2023 eingeleiteten periodischen Überprüfung (Urk. 8/48) berechnete die Durchführungsstelle mit Verfügung vom 7. November 2023 (Urk. 8/64) die Zusatzleistungen infolge Reduktion des Miet zinses wegen Untervermietung und Einnahmen durch die Vermietung von Zimmern über die Buchungsplattform Z.___ rückwirkend ab Januar 2020 neu (Urk. 8/64). Ebenfalls mit Verfügung vom 7. November 2023 (Urk. 8/65) forderte die Durchführungsstelle die für die Dauer vom 1. Januar 2020 bis 30. November 2023 zu viel ausgerichteten Zusatzleistungen in der Höhe von insgesamt Fr. 33'308. (Ergänzun g sleistungen Fr. 24'860.--, Beihilfen Fr. 4'848.--, Gemein de zuschüsse Fr. 3'600.--) zurück. Die von der Versicherten gegen beide Verfügungen vom 7. November 2023 am 13. November 2023 erhobene Ein sprache (Urk. 8/55) wies die Durchführungsstelle mit Entscheid vom 15. Januar 2024 (Urk. 8/67 = Urk. 2) ab. 2. Die Versicherte erhob am 1. Februar 2024 Beschwerde gegen den Einspra che entscheid vom 15. Januar 2024 (Urk. 2) und beantragte sinngemäss dessen Aufhebung, das Absehen von der Rückerstattung von Fr. 33'308. -- sowie die Ausrichtung von Zusatzleistungen unter Berücksichtigung eines gemeldeten Mit b e wohners im Betrag von (monatlich) Fr. 1'350.-- (Urk. 1 S. 3). Ferner ersuchte sie um beförderliche Erledigung dieser Streitigkeit (vgl. Schreiben vom 1. Februar 2024, Urk. 4).

2. Die Versicherte erhob am 1. Februar 2024 Beschwerde gegen den Einspra che entscheid vom 15. Januar 2024 (Urk. 2) und beantragte sinngemäss dessen Aufhebung, das Absehen von der Rückerstattung von Fr. 33'308. sowie die Ausrichtung von Zusatzleistungen unter Berücksichtigung eines gemeldeten Mit b e wohners im Betrag von (monatlich) Fr. 1'350.-- (Urk. 1 S. 3). Ferner ersuchte sie um beförderliche Erledigung dieser Streitigkeit (vgl. Schreiben vom 1. Februar 2024, Urk. 4). Mit Beschwerdeantwort vom 1. März 2024 (Urk. 7) beantragte die Beschwer degegnerin die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 5. März 2024 zur Kenntnis gebracht (Urk. 9).

Mit Beschwerdeantwort vom 1. März 2024 (Urk. 7) beantragte die Beschwer degegnerin die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 5. März 2024 zur Kenntnis gebracht (Urk. 9). Die Beschwerdeführerin wies mit Schreiben vom 5. März 2024 (Urk. 10) und 23. Mai 2024 (Urk. 12) auf ihre finanzielle Not hin und ersuchte das Gericht abermals um eine rasche Beurteilung, w elches Anliegen sie mit Eingabe vom 26. Juni 2024 (Urk. 13) wiederholte.

Die Beschwerdeführerin wies mit Schreiben vom 5. März 2024 (Urk. 10) und 23. Mai 2024 (Urk. 12) auf ihre finanzielle Not hin und ersuchte das Gericht abermals um eine rasche Beurteilung, w elches Anliegen sie mit Eingabe vom 26. Juni 2024 (Urk. 13) wiederholte. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Gegen Verfügungen kann innerhalb von 30 Tagen bei der verfügenden Stelle Einsprache erhoben werden (Art. 52 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Art. 52 Abs. 1 ATSG stellt in formeller Hinsicht keinerlei Anforderungen an die Einsprache. Der Bundesrat hat jedoch in Art. 10-12 der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozial versicherungsrechts (ATSV) Bestimmungen zu Form und Inhalt der Einsprache sowie zum Einspracheverfahren erlassen. Gemäss Art. 10 Abs. 1 ATSV müssen Einsprachen ein Rechtsbegehren und eine Begründung enthalten. Abgesehen von den hier nicht massgebenden Fällen gemäss Art. 10 Abs. 2 ATSV kann die Einsprache laut Art. 10 Abs. 3 ATSV wahlweise schriftlich oder bei persönlicher Vorsprache mündlich erhoben werden. Die schriftlich erhobene Einsprache muss die Unterschrift der Einsprache führenden Person oder ihres Rechtsbeistands enthalten (Art. 10 Abs. 4 Satz 1 ATSV). Bei einer mündlich erhobenen Einsprache hält der Versicherer die Einsprache in einem Protokoll fest; die Person, welche die Einsprache führt, oder ihr Rechtsbeistand muss das Protokoll unterzeichnen (Art. 10 Abs. 4 Satz 2 ATSV). Genügt die Einsprache den Anforderungen nach Abs. 1 nicht oder fehlt die Unterschrift, so setzt der Versicherer eine angemessene Frist zur Behebung des Mangels an und verbindet damit die Androhung, dass sonst auf die Einsprache nicht eingetreten werde (Art. 10 Abs. 5 ATSV; SVR 2013 UV Nr. 10 S. 35, 8C_596/2012 E. 4.1; 2009 IV Nr. 19 S. 49, I 898/06 E. 3.1). Das Einspracheverfahren wird mit einem Nichteintretensentscheid abgeschlossen, wenn die Eintretensvoraussetzungen nicht erfüllt sind ( BGE 142 V 152 E. 2.2 ).

1.1 Gegen Verfügungen kann innerhalb von 30 Tagen bei der verfügenden Stelle Einsprache erhoben werden (Art. 52 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Art. 52 Abs. 1 ATSG stellt in formeller Hinsicht keinerlei Anforderungen an die Einsprache. Der Bundesrat hat jedoch in Art. 10-12 der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozial versicherungsrechts (ATSV) Bestimmungen zu Form und Inhalt der Einsprache sowie zum Einspracheverfahren erlassen. Gemäss Art. 10 Abs. 1 ATSV müssen Einsprachen ein Rechtsbegehren und eine Begründung enthalten. Abgesehen von den hier nicht massgebenden Fällen gemäss Art. 10 Abs. 2 ATSV kann die Einsprache laut Art. 10 Abs. 3 ATSV wahlweise schriftlich oder bei persönlicher Vorsprache mündlich erhoben werden. Die schriftlich erhobene Einsprache muss die Unterschrift der Einsprache führenden Person oder ihres Rechtsbeistands enthalten (Art. 10 Abs. 4 Satz 1 ATSV). Bei einer mündlich erhobenen Einsprache hält der Versicherer die Einsprache in einem Protokoll fest; die Person, welche die Einsprache führt, oder ihr Rechtsbeistand muss das Protokoll unterzeichnen (Art. 10 Abs. 4 Satz 2 ATSV). Genügt die Einsprache den Anforderungen nach Abs. 1 nicht oder fehlt die Unterschrift, so setzt der Versicherer eine angemessene Frist zur Behebung des Mangels an und verbindet damit die Androhung, dass sonst auf die Einsprache nicht eingetreten werde (Art. 10 Abs. 5 ATSV; SVR 2013 UV Nr. 10 S. 35, 8C_596/2012 E. 4.1; 2009 IV Nr. 19 S. 49, I 898/06 E. 3.1). Das Einspracheverfahren wird mit einem Nichteintretensentscheid abgeschlossen, wenn die Eintretensvoraussetzungen nicht erfüllt sind ( BGE 142 V 152 E. 2.2 ). 1.2 Dem Wortlaut von Art. 10 Abs. 4 Satz 1 ATSV entsprechend müssen schriftlich erhobene Einsprachen unterschrieben sein. Unter Schriftlichkeit ist gemäss dem alltäglichen Sprachgebrauch die Überlieferung des Textes auf Papier zu ver stehen. Rechtsprechungsgemäss versteht das Gesetz dort, wo von Unterschrift die Rede ist, damit die eigenhändige, handschriftliche Unterschrift. Eine lediglich fotokopierte oder per Telefax übermittelte Unterschrift genügt demnach nicht (vgl. BGE 112 Ia 173 E. 1; Urteil des Bundesgerichts U 401/99 vom 26. Mai 2000 E. 3c mit Hinweisen; Kobel, in: Hurst /Pfiffner /Zünd [Hrsg.], Gesetz über das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, 3. Auflage, Zürich 20 24, N. 5 zu § 18). Dasselbe muss für eine Unterschrift gelten, die mittels eines digitalen Verfahrens auf einem anschliessend ausgedruckten Dokument angebracht worden ist; anders verhält es sich nur dort, wo eine elektronische Signatur im Sinne des Gültigkeitserfordernisses für elektronisch eingereichte Rechtsschriften vorliegt (vgl. hierzu das Urteil des Bundesgerichts 2C_997/2021 vom 11. Mai 2022 E. 3.5).

1.2 Dem Wortlaut von Art. 10 Abs. 4 Satz 1 ATSV entsprechend müssen schriftlich erhobene Einsprachen unterschrieben sein. Unter Schriftlichkeit ist gemäss dem alltäglichen Sprachgebrauch die Überlieferung des Textes auf Papier zu ver stehen. Rechtsprechungsgemäss versteht das Gesetz dort, wo von Unterschrift die Rede ist, damit die eigenhändige, handschriftliche Unterschrift. Eine lediglich fotokopierte oder per Telefax übermittelte Unterschrift genügt demnach nicht (vgl. BGE 112 Ia 173 E. 1; Urteil des Bundesgerichts U 401/99 vom 26. Mai 2000 E. 3c mit Hinweisen; Kobel, in: Hurst /Pfiffner /Zünd [Hrsg.], Gesetz über das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, 3. Auflage, Zürich 20 24, N. 5 zu § 18). Dasselbe muss für eine Unterschrift gelten, die mittels eines digitalen Verfahrens auf einem anschliessend ausgedruckten Dokument angebracht worden ist; anders verhält es sich nur dort, wo eine elektronische Signatur im Sinne des Gültigkeitserfordernisses für elektronisch eingereichte Rechtsschriften vorliegt (vgl. hierzu das Urteil des Bundesgerichts 2C_997/2021 vom 11. Mai 2022 E. 3.5). Da beim elektronischen Verkehr via E-Mail keine Originalurkunde vorhanden ist, können E-Mails die Schriftform nicht erfüllen. Für den elektronischen Verkehr im Rahmen von Gerichts- und Verwaltungsverfahren ist eine spezifische gesetz liche Regelung notwendig. Das ATSG enthält keine Bestimmungen über den elektronischen Verkehr. Es liegt insoweit auch kein nicht abschliessend geregelter Verfahrensbereich im Sinne von Art. 55 Abs. 1 ATSG vor, weshalb nicht ergänzend auf die Bestimmungen des Bundesgesetzes über das Verwaltungs ver fahren (VwVG) zurückgegriffen werden kann. Von der dem Bundesrat in Art. 55 Abs. 1 bis ATSG übertragenen Kompetenz, die Bestimmungen des VwVG über den elektronischen Verkehr mit Behörden auch für den Bereich des Sozialver sicherungsrechts anwendbar zu erklären, hat dieser bisher keinen Gebrauch gemacht (BGE 142 V 152).

Da beim elektronischen Verkehr via E-Mail keine Originalurkunde vorhanden ist, können E-Mails die Schriftform nicht erfüllen. Für den elektronischen Verkehr im Rahmen von Gerichts- und Verwaltungsverfahren ist eine spezifische gesetz liche Regelung notwendig. Das ATSG enthält keine Bestimmungen über den elektronischen Verkehr. Es liegt insoweit auch kein nicht abschliessend geregelter Verfahrensbereich im Sinne von Art. 55 Abs. 1 ATSG vor, weshalb nicht ergänzend auf die Bestimmungen des Bundesgesetzes über das Verwaltungs ver fahren (VwVG) zurückgegriffen werden kann. Von der dem Bundesrat in Art. 55 Abs. 1 bis ATSG übertragenen Kompetenz, die Bestimmungen des VwVG über den elektronischen Verkehr mit Behörden auch für den Bereich des Sozialver sicherungsrechts anwendbar zu erklären, hat dieser bisher keinen Gebrauch gemacht (BGE 142 V 152). 1.3 Den Akten lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdeführerin gegen die Verfü gungen vom 7. November 2023 (Urk. 8/64-65) am 13. November 2023 sinnge mäss Einsprache erhob. Die Eingabe erfolgte per E-Mail (Urk. 8/55 /6-7). Die Beschwerdegegnerin antwortete – ebenfalls per E-Mail – am 14. November 2023 und führte aus, was zu ihrem Entscheid und der Rückforderung geführt ha be und schloss mit dem Hinweis, dass es der Beschwerdeführerin frei stehe, weiterhin an ihrer Einsprache festzuhalte n, diese jedoch schriftlich und detailliert begründet zu erfolgen habe (Urk. 8/55/4-5). Daraufhin liess sich die Beschwer deführerin mit E-Mail vom 16. November 2023 (Urk. 8/55/3-4) erneut vernehmen und wies am 19. Dezember 2023 auf die hängige Einsprache hin (Urk. 3/2 S. 1 2). Die Beschwer degegnerin antwortete ihr gleichentags per E-Mail und versicherte ihr, dass der Fall nochmals genau unter die Lupe genommen werde und dass bis zum Erlass des Einspracheentscheids ein Mahnstopp für die Rückerstattung veranlasst werde (Urk. 3/2 S. 2 f.).

1.3 Den Akten lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdeführerin gegen die Verfü gungen vom 7. November 2023 (Urk. 8/64-65) am 13. November 2023 sinnge mäss Einsprache erhob. Die Eingabe erfolgte per E-Mail (Urk. 8/55 /6-7). Die Beschwerdegegnerin antwortete – ebenfalls per E-Mail – am 14. November 2023 und führte aus, was zu ihrem Entscheid und der Rückforderung geführt ha be und schloss mit dem Hinweis, dass es der Beschwerdeführerin frei stehe, weiterhin an ihrer Einsprache festzuhalte n, diese jedoch schriftlich und detailliert begründet zu erfolgen habe (Urk. 8/55/4-5). Daraufhin liess sich die Beschwer deführerin mit E-Mail vom 16. November 2023 (Urk. 8/55/3-4) erneut vernehmen und wies am 19. Dezember 2023 auf die hängige Einsprache hin (Urk. 3/2 S. 1 2). Die Beschwer degegnerin antwortete ihr gleichentags per E-Mail und versicherte ihr, dass der Fall nochmals genau unter die Lupe genommen werde und dass bis zum Erlass des Einspracheentscheids ein Mahnstopp für die Rückerstattung veranlasst werde (Urk. 3/2 S. 2 f.). 1.4 Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass E-Mails die Schriftform nicht erfüllen (vgl. vorstehend E. 1.2), weshalb die Beschwerdeführerin ihre Einsprache per E-Mail vom 13. November 2023 sowie ihre Weiterungen vom 16. November und 19. Dezember 2023 formungültig erhoben und im Nachgang auch nicht ver bessert hat. Die Beschwerdegegnerin hätte folglich nicht auf die Einsprache eintreten dürfen.

1.4 Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass E-Mails die Schriftform nicht erfüllen (vgl. vorstehend E. 1.2), weshalb die Beschwerdeführerin ihre Einsprache per E-Mail vom 13. November 2023 sowie ihre Weiterungen vom 16. November und 19. Dezember 2023 formungültig erhoben und im Nachgang auch nicht ver bessert hat. Die Beschwerdegegnerin hätte folglich nicht auf die Einsprache eintreten dürfen. 1.5 Jedoch stellt sich die Frage, ob die Beschwerdegegnerin nicht gehalten gewesen wäre, dies fehlerhafte Rechtsmittelergreifung der Beschwerdeführerin zu bean standen und ihr Frist zur Verbesserung anzusetzen, mithin ob sie nicht ihre Aufklärungs- und Beratungspflicht gemäss Art. 27 Abs. 2 ATSG verletzt hat. Denn die Beratungspflicht des Sozialversicherers umfasst die Pflicht, die betroffene Person darauf aufmerksam zu machen, dass ihr Verhalten die Erfüllung einer Anspruchsvoraussetzungen gefährden könnte (BGE 139 V 524 E. 2.2; 135 V 339; 131 V 472 E. 4.3). Die Beratung oder Auskunft bezieht sich auf Tatsachen, die d ie Ratsuchende kennen muss, um in einer konkreten Situation gegenüber dem Versicherer von ihren Rechten und Pflichten richtig Gebrauch machen zu können. Die Beratungspflicht erstreckt sich nicht nur auf die ma ss geblichen tatsächlichen, sondern auch auf die rechtlichen Umstände. Ihr Inhalt hängt ganz von der konkreten Situation ab, in der sich d ie Versicherte befindet, wie sie für die Verwaltung erkennbar ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_145/2019 vom 29. Mai 2019 E. 4.3.1 und Verweise).

1.5 Jedoch stellt sich die Frage, ob die Beschwerdegegnerin nicht gehalten gewesen wäre, dies fehlerhafte Rechtsmittelergreifung der Beschwerdeführerin zu bean standen und ihr Frist zur Verbesserung anzusetzen, mithin ob sie nicht ihre Aufklärungs- und Beratungspflicht gemäss Art. 27 Abs. 2 ATSG verletzt hat. Denn die Beratungspflicht des Sozialversicherers umfasst die Pflicht, die betroffene Person darauf aufmerksam zu machen, dass ihr Verhalten die Erfüllung einer Anspruchsvoraussetzungen gefährden könnte (BGE 139 V 524 E. 2.2; 135 V 339; 131 V 472 E. 4.3). Die Beratung oder Auskunft bezieht sich auf Tatsachen, die d ie Ratsuchende kennen muss, um in einer konkreten Situation gegenüber dem Versicherer von ihren Rechten und Pflichten richtig Gebrauch machen zu können. Die Beratungspflicht erstreckt sich nicht nur auf die ma ss geblichen tatsächlichen, sondern auch auf die rechtlichen Umstände. Ihr Inhalt hängt ganz von der konkreten Situation ab, in der sich d ie Versicherte befindet, wie sie für die Verwaltung erkennbar ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_145/2019 vom 29. Mai 2019 E. 4.3.1 und Verweise). Die Beschwerdegegnerin konnte aus dem vorgenannten E-Mail-Verkehr unschwer erkennen, dass die Beschwerdeführerin mit de n Verfügung en vom 7. November 2023 nicht einverstanden war und dagegen rechtlich vorgehen wollte. Wohl wies sie am 14. November 2023 die Beschwerdeführerin darauf hin, dass sie bei Festhalten an der Einsprache diese schriftlich zu begründen habe, unterliess es aber, die Beschwerdeführerin auf die hierfür notwendige Schriftform mittels Unterschrift (vgl. vorstehend E. 1.2) aufmerksam zu machen (Urk. 8/55/4 5). Dadurch hat sie ihre Aufklärungspflicht gemäss Art. 27 ATSG verletzt.

Die Beschwerdegegnerin konnte aus dem vorgenannten E-Mail-Verkehr unschwer erkennen, dass die Beschwerdeführerin mit de n Verfügung en vom 7. November 2023 nicht einverstanden war und dagegen rechtlich vorgehen wollte. Wohl wies sie am 14. November 2023 die Beschwerdeführerin darauf hin, dass sie bei Festhalten an der Einsprache diese schriftlich zu begründen habe, unterliess es aber, die Beschwerdeführerin auf die hierfür notwendige Schriftform mittels Unterschrift (vgl. vorstehend E. 1.2) aufmerksam zu machen (Urk. 8/55/4 5). Dadurch hat sie ihre Aufklärungspflicht gemäss Art. 27 ATSG verletzt. 1.6 Abgeleitet aus dem Grundsatz von Treu und Glauben, welcher den Bürger in seinem berechtigten Vertrauen auf behördliches Verhalten schützt, können falsche Auskünfte von Verwaltungsbehörden unter bestimmten Voraussetzungen eine vom materiellen Recht abweichende Behandlung des Rechtsuchenden gebieten ( BGE 143 V 95 E. 3.6.2; Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2020 vom 4. September 2020 E. 2.2 ). Dies ist der Fall, wenn

1.6 Abgeleitet aus dem Grundsatz von Treu und Glauben, welcher den Bürger in seinem berechtigten Vertrauen auf behördliches Verhalten schützt, können falsche Auskünfte von Verwaltungsbehörden unter bestimmten Voraussetzungen eine vom materiellen Recht abweichende Behandlung des Rechtsuchenden gebieten ( BGE 143 V 95 E. 3.6.2; Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2020 vom 4. September 2020 E. 2.2 ). Dies ist der Fall, wenn a) es sich um eine vorbehaltlose Auskunft der Behörden handelt; b) die Auskunft sich auf eine konkrete, die betroffene Person berührende Angelegenheit bezieht; c) die Amtsstelle, welche die Auskunft gegeben hat, dafür zuständig war oder die betroffene Person sie aus zureichenden Gründen als zuständig betrachten durfte; d) die betroffene Person die Unrichtigkeit der Auskunft nicht ohne Weiteres hat erkennen können; e) die betroffene Person im Vertrauen hierauf nicht ohne Nachteile rückgängig zu machende Dispositionen getroffen hat; f) die Rechtslage zur Zeit der Verwirklichung noch die gleiche ist wie im Zeitpunkt der Auskunftserteilung; g) das Interesse an der richtigen Durchsetzung des objektiven Rechts dasjenige am Vertrauensschutz nicht überwiegt. a) es sich um eine vorbehaltlose Auskunft der Behörden handelt; b) die Auskunft sich auf eine konkrete, die betroffene Person berührende Angelegenheit bezieht; c) die Amtsstelle, welche die Auskunft gegeben hat, dafür zuständig war oder die betroffene Person sie aus zureichenden Gründen als zuständig betrachten durfte; d) die betroffene Person die Unrichtigkeit der Auskunft nicht ohne Weiteres hat erkennen können; e) die betroffene Person im Vertrauen hierauf nicht ohne Nachteile rückgängig zu machende Dispositionen getroffen hat; f) die Rechtslage zur Zeit der Verwirklichung noch die gleiche ist wie im Zeitpunkt der Auskunftserteilung; g) das Interesse an der richtigen Durchsetzung des objektiven Rechts dasjenige am Vertrauensschutz nicht überwiegt. Diese Voraussetzungen sind vorliegend als erfüllt zu erachten, kommunizierte die Beschwerdeführer in doch mit de m zuständigen Sachbearbeiter der Beschwerde gegnerin und erhielt von diese m auch Instruktionen. Eine ungenügende oder fehlende Wahrnehmung der Beratungspflicht gemäss Art. 27 Abs. 2 ATSG kommt einer falsch erteilten Auskunft des Versicherungsträgers gleich, weshalb dieser in Nachachtung des Vertrauensprinzips dafür einzustehen hat. Unterbleibt eine Auskunft entgegen gesetzlicher Vorschrift (vgl. Art. 27 ATSG) oder obwohl sie nach den im Einzelfall gegebenen Umständen geboten war, hat die Recht sprechung dies der Erteilung einer unrichtigen Auskunft gleichgestellt (BGE 143 V 341 E. 5.2.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_220/2021 vom 12. Mai 2021 E. 3.1.3). Folglich durfte die Beschwerdeführerin sich auf ihre erhobene Ein sprache verlassen, auch wenn diese nicht formgültig erhoben worden war, da die Beschwerdegegnerin ihr zu verstehen gab, dass sie den Fall nochmals prüfe und hernach den Einspracheentscheid erlassen werde (Urk. 3/2 S. 2 f.). Die Beschwer degegnerin hat im Ergebnis dementsprechend gehandelt und den Einspracheent scheid vom 15. Januar 2024 erlassen (Urk. 2), weshalb vorliegend auf die Beschwerde einzutreten ist.

Diese Voraussetzungen sind vorliegend als erfüllt zu erachten, kommunizierte die Beschwerdeführer in doch mit de m zuständigen Sachbearbeiter der Beschwerde gegnerin und erhielt von diese m auch Instruktionen. Eine ungenügende oder fehlende Wahrnehmung der Beratungspflicht gemäss Art. 27 Abs. 2 ATSG kommt einer falsch erteilten Auskunft des Versicherungsträgers gleich, weshalb dieser in Nachachtung des Vertrauensprinzips dafür einzustehen hat. Unterbleibt eine Auskunft entgegen gesetzlicher Vorschrift (vgl. Art. 27 ATSG) oder obwohl sie nach den im Einzelfall gegebenen Umständen geboten war, hat die Recht sprechung dies der Erteilung einer unrichtigen Auskunft gleichgestellt (BGE 143 V 341 E. 5.2.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_220/2021 vom 12. Mai 2021 E. 3.1.3). Folglich durfte die Beschwerdeführerin sich auf ihre erhobene Ein sprache verlassen, auch wenn diese nicht formgültig erhoben worden war, da die Beschwerdegegnerin ihr zu verstehen gab, dass sie den Fall nochmals prüfe und hernach den Einspracheentscheid erlassen werde (Urk. 3/2 S. 2 f.). Die Beschwer degegnerin hat im Ergebnis dementsprechend gehandelt und den Einspracheent scheid vom 15. Januar 2024 erlassen (Urk. 2), weshalb vorliegend auf die Beschwerde einzutreten ist. 2.

2. 2.1 Am 1. Januar 2021 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) und der Verordnung über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinter lassenen- und Invalidenversicherung (ELV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat ( BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, Urteil des Bundesgerichts 9C_145/2021 vom 2. Juli 2021 E. 3.1, je mit Hinweisen ).

2.1 Am 1. Januar 2021 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) und der Verordnung über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinter lassenen- und Invalidenversicherung (ELV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat ( BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, Urteil des Bundesgerichts 9C_145/2021 vom 2. Juli 2021 E. 3.1, je mit Hinweisen ). Gemäss den Übergangsbestimmungen zur Änderung des ELG vom 22. März 2019 gilt für Bezüger und Bezügerinnen von Ergänzungsleistungen, für welche die EL-Reform insgesamt einen tieferen Betrag der jährlichen Ergänzungsleistungen oder einen Verlust des Anspruchs auf eine jährliche Ergänzungsleistung zur Folge hat, während dreier Jahre ab Inkrafttreten dieser Änderung das bisherige Recht (Abs. 1).

Gemäss den Übergangsbestimmungen zur Änderung des ELG vom 22. März 2019 gilt für Bezüger und Bezügerinnen von Ergänzungsleistungen, für welche die EL-Reform insgesamt einen tieferen Betrag der jährlichen Ergänzungsleistungen oder einen Verlust des Anspruchs auf eine jährliche Ergänzungsleistung zur Folge hat, während dreier Jahre ab Inkrafttreten dieser Änderung das bisherige Recht (Abs. 1). Da hier vorliegend einerseits der Anspruch auf Zusatzleistungen von Januar bis Dezember 2020 zu prüfen ist, sind für diese Zeitdauer die bis 31. Dezember 2020 gültig gewesenen Normen anwendbar. Den Anspruch auf Ergänzungsleistungen ab Januar 2021 andererseits berechnete die Beschwerdegegnerin jeweils sowohl nach bisherigem als auch nach neuem Recht (vgl. Urk. 8/60 ). Da sich dabei die Anwendung des neuen Rechts als vorteilhafter erwies, sind für Ansprüche ab Januar 2021 die ab diesem Zeitpunkt gültigen Normen anzuwenden.

Da hier vorliegend einerseits der Anspruch auf Zusatzleistungen von Januar bis Dezember 2020 zu prüfen ist, sind für diese Zeitdauer die bis 31. Dezember 2020 gültig gewesenen Normen anwendbar. Den Anspruch auf Ergänzungsleistungen ab Januar 2021 andererseits berechnete die Beschwerdegegnerin jeweils sowohl nach bisherigem als auch nach neuem Recht (vgl. Urk. 8/60 ). Da sich dabei die Anwendung des neuen Rechts als vorteilhafter erwies, sind für Ansprüche ab Januar 2021 die ab diesem Zeitpunkt gültigen Normen anzuwenden. 2.2 Der Bund und die Kantone gewähren Personen, welche die Voraussetzungen nach den Art. 4–6 ELG erfüllen, Ergänzungsleistungen zur Deckung ihres Existenz bedarfs (Art. 2 Abs. 1 ELG). Diese bestehen aus der jährlichen Ergänzungsleistung (Art. 9-13 ELG) und der Vergütung von Krankheits- und Behinderungskosten (Art. 14-16 ELG; Art. 3 Abs. 1 lit. a und b ELG). Die Kantone können über den Rahmen des ELG hinausgehende Leistungen gewähren und dafür besondere Voraussetzungen festlegen (Art. 2 Abs. 2 ELG). Im Kanton Zürich werden nach Massgabe des ELG und des Gesetzes über die Zusatzleistungen zur eidge nössi schen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ZLG) Zusatzleistungen bestehend aus Ergänzungsleistungen gemäss ELG, Beihilfen (§ 13 ff. ZLG) und Zuschüssen (§ 19a ZLG) ausgerichtet (§ 1 Abs. 1 lit. a-c ZLG). Gemäss §§ 15 und 19a Abs. 3 ZLG finden die Vorschriften, die für die jährliche Ergänzungsleistung nach Art. 9 ff. ELG gelten, entsprechende Anwendung auf die Beihilfen und Zuschüsse, soweit im ZLG nichts Abweichendes bestimmt ist. Die Gemeinden können Gemeindezuschüsse zu den Beihilfen gewähren (§ 20 Abs. 1 ZLG).

2.2 Der Bund und die Kantone gewähren Personen, welche die Voraussetzungen nach den Art. 4–6 ELG erfüllen, Ergänzungsleistungen zur Deckung ihres Existenz bedarfs (Art. 2 Abs. 1 ELG). Diese bestehen aus der jährlichen Ergänzungsleistung (Art. 9-13 ELG) und der Vergütung von Krankheits- und Behinderungskosten (Art. 14-16 ELG; Art. 3 Abs. 1 lit. a und b ELG). Die Kantone können über den Rahmen des ELG hinausgehende Leistungen gewähren und dafür besondere Voraussetzungen festlegen (Art. 2 Abs. 2 ELG). Im Kanton Zürich werden nach Massgabe des ELG und des Gesetzes über die Zusatzleistungen zur eidge nössi schen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ZLG) Zusatzleistungen bestehend aus Ergänzungsleistungen gemäss ELG, Beihilfen (§ 13 ff. ZLG) und Zuschüssen (§ 19a ZLG) ausgerichtet (§ 1 Abs. 1 lit. a-c ZLG). Gemäss §§ 15 und 19a Abs. 3 ZLG finden die Vorschriften, die für die jährliche Ergänzungsleistung nach Art. 9 ff. ELG gelten, entsprechende Anwendung auf die Beihilfen und Zuschüsse, soweit im ZLG nichts Abweichendes bestimmt ist. Die Gemeinden können Gemeindezuschüsse zu den Beihilfen gewähren (§ 20 Abs. 1 ZLG). 2.3 Die jährliche Ergänzungsleistung (Art. 9-13 ELG) entspricht dem Betrag, um den die anerkannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (Art. 9 Abs. 1 ELG). Nach der gesetzlichen Konzeption ist die Berechnung der jährlichen Ergänzungsleistung sowohl für die Anspruchsberechtigung an sich, als auch für die Höhe der Leistung von Bedeutung. Ein Ausgabenüberschuss ist gleichzeitig anspruchsbegründend und leistungsbestimmend (BGE 141 V 155 E. 4.3).

2.3 Die jährliche Ergänzungsleistung (Art. 9-13 ELG) entspricht dem Betrag, um den die anerkannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (Art. 9 Abs. 1 ELG). Nach der gesetzlichen Konzeption ist die Berechnung der jährlichen Ergänzungsleistung sowohl für die Anspruchsberechtigung an sich, als auch für die Höhe der Leistung von Bedeutung. Ein Ausgabenüberschuss ist gleichzeitig anspruchsbegründend und leistungsbestimmend (BGE 141 V 155 E. 4.3). 2.4 Zu den anrechenbaren Einnahmen gehören nach Art. 11 Abs. 1 ELG unter anderem zwei Drittel der Erwerbseinkünfte in Geld oder Naturalien, soweit sie bei alleinstehenden Personen jährlich Fr. 1'000. -- übersteigen ( lit. a), Einkünfte aus beweglichem und unbeweglichem Vermögen ( lit. b), ein Fünfzehntel, bei Altersrentnerinnen und Altersrentnern ein Zehntel des Reinvermögens, soweit es bei Alleinstehenden bis Ende 2020 Fr. 37'500. -- beziehungsweise ab dem Jahr 2021 Fr. 30'000.-- übersteigt ( lit. c) sowie Renten, Pensionen und andere wiederkehrende Leistungen, einschliesslich Renten der AHV und der IV ( lit. d.).

2.4 Zu den anrechenbaren Einnahmen gehören nach Art. 11 Abs. 1 ELG unter anderem zwei Drittel der Erwerbseinkünfte in Geld oder Naturalien, soweit sie bei alleinstehenden Personen jährlich Fr. 1'000. übersteigen ( lit. a), Einkünfte aus beweglichem und unbeweglichem Vermögen ( lit. b), ein Fünfzehntel, bei Altersrentnerinnen und Altersrentnern ein Zehntel des Reinvermögens, soweit es bei Alleinstehenden bis Ende 2020 Fr. 37'500. -- beziehungsweise ab dem Jahr 2021 Fr. 30'000.-- übersteigt ( lit. c) sowie Renten, Pensionen und andere wiederkehrende Leistungen, einschliesslich Renten der AHV und der IV ( lit. d.). 2.5 Nach Art. 23 Abs. 1 ELV sind für die Berechnung der jährlichen Ergänzungs leistung in zeitlicher Hinsicht in der Regel die während des vorausgegangenen Kalenderjahres erzielten anrechenbaren Einnahmen sowie das am 1. Januar des Bezugsjahres vorhandene Vermögen massgebend.

2.5 Nach Art. 23 Abs. 1 ELV sind für die Berechnung der jährlichen Ergänzungs leistung in zeitlicher Hinsicht in der Regel die während des vorausgegangenen Kalenderjahres erzielten anrechenbaren Einnahmen sowie das am 1. Januar des Bezugsjahres vorhandene Vermögen massgebend. 2.6 Als anerkannte Ausgaben gelten unter anderem bei einer alleinstehenden Person der Mietzins für eine Wohnung und die damit zusammenhängenden Nebenkosten im Umfang von maximal Fr. 13'200.-- pro Jahr (Art. 10 Abs. 1 lit. b Ziff. 1 ELG in der bis Ende 2020 gültigen Fassung ) beziehungsweise von maximal Fr. 15'900. -- in der Region 2 (Art. 10 Abs. 1 lit. b Ziff. 1 ELG in der ab 2021 gültigen Fassung), zu welcher die Stadt Y.___ gehört (vgl. Art. 26 ELV). Ab 2023 wurde der Betrag für die Mietzinsausgaben der Region 2 um 7.1 % anhand der Teuerung 2021/2022 auf maximal Fr. 17'040. -- erhöht.

2.6 Als anerkannte Ausgaben gelten unter anderem bei einer alleinstehenden Person der Mietzins für eine Wohnung und die damit zusammenhängenden Nebenkosten im Umfang von maximal Fr. 13'200.-- pro Jahr (Art. 10 Abs. 1 lit. b Ziff. 1 ELG in der bis Ende 2020 gültigen Fassung ) beziehungsweise von maximal Fr. 15'900. in der Region 2 (Art. 10 Abs. 1 lit. b Ziff. 1 ELG in der ab 2021 gültigen Fassung), zu welcher die Stadt Y.___ gehört (vgl. Art. 26 ELV). Ab 2023 wurde der Betrag für die Mietzinsausgaben der Region 2 um 7.1 % anhand der Teuerung 2021/2022 auf maximal Fr. 17'040. erhöht. 2.7 Art. 16c ELV bestimmt, dass der Mietzins auf die einzelnen Personen aufzuteilen ist, wenn Wohnungen oder Einfamilienhäuser auch von Personen bewohnt werden, welche nicht in die Berechnung der Ergänzungsleistung eingeschlossen sind. Die Mietzinsanteile der Personen, welche nicht in die Berechnung der Ergänzungsleistung eingeschlossen sind, werden bei der Berechnung der Ergän zungsleistung ausser Betracht gelassen (Abs. 1). Die Aufteilung hat grundsätzlich zu gleichen Teilen zu erfolgen (Abs. 2). Nach der Rechtsprechung setzt die Aufteilung des Mietzinses nicht voraus, dass die Wohnung oder das Einfami lienhaus gemeinsam gemietet sind; vielmehr genügt das gemeinsame Bewohnen (BGE 142 V 299 E. 3.2).

2.7 Art. 16c ELV bestimmt, dass der Mietzins auf die einzelnen Personen aufzuteilen ist, wenn Wohnungen oder Einfamilienhäuser auch von Personen bewohnt werden, welche nicht in die Berechnung der Ergänzungsleistung eingeschlossen sind. Die Mietzinsanteile der Personen, welche nicht in die Berechnung der Ergänzungsleistung eingeschlossen sind, werden bei der Berechnung der Ergän zungsleistung ausser Betracht gelassen (Abs. 1). Die Aufteilung hat grundsätzlich zu gleichen Teilen zu erfolgen (Abs. 2). Nach der Rechtsprechung setzt die Aufteilung des Mietzinses nicht voraus, dass die Wohnung oder das Einfami lienhaus gemeinsam gemietet sind; vielmehr genügt das gemeinsame Bewohnen (BGE 142 V 299 E. 3.2). Die Verordnungsregelung von Art. 16c ELV ist gesetzmässig. Sie dient dazu, die indirekte Finanzierung von Personen, die nicht in die EL-Berechnung einge schlossen sind, zu verhindern (BGE 130 V 263 E. 5.1, 127 V 10 E. 5d; Urteil des Bundesgerichts 9C_519/2019 vom 14. Januar 2020 E. 3.3.2).

Die Verordnungsregelung von Art. 16c ELV ist gesetzmässig. Sie dient dazu, die indirekte Finanzierung von Personen, die nicht in die EL-Berechnung einge schlossen sind, zu verhindern (BGE 130 V 263 E. 5.1, 127 V 10 E. 5d; Urteil des Bundesgerichts 9C_519/2019 vom 14. Januar 2020 E. 3.3.2). Eine Mietzinsaufteilung nach Köpfen kann insbesondere auch dann erfolgen, wenn Kleinkinder beteiligt sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_242/2018 vom 21. Februar 2019 E. 4), oder wenn eine Enkelin ihre im selben Haushalt lebende, Ergänzungsleistungen beziehende Grossmutter pflegt und dafür keinen Beitrag an die Miete bezahlt (vgl. BGE 142 V 299 E. 5.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_103/2021 vom 15. März 2021 E. 2.3). Entsprechendes gilt auch in Bezug auf Kosten der privaten Haushaltshilfe: Sie dürfen ebenfalls nicht indirekt über den Mietzins vergütet werden, indem auf die Anrechnung eines Mietzinsanteils eines hilfeleistenden Mitbewohners eines EL-Bezügers verzichtet wird (BGE 142 V 299 E. 5.2.3).

Eine Mietzinsaufteilung nach Köpfen kann insbesondere auch dann erfolgen, wenn Kleinkinder beteiligt sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_242/2018 vom 21. Februar 2019 E. 4), oder wenn eine Enkelin ihre im selben Haushalt lebende, Ergänzungsleistungen beziehende Grossmutter pflegt und dafür keinen Beitrag an die Miete bezahlt (vgl. BGE 142 V 299 E. 5.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_103/2021 vom 15. März 2021 E. 2.3). Entsprechendes gilt auch in Bezug auf Kosten der privaten Haushaltshilfe: Sie dürfen ebenfalls nicht indirekt über den Mietzins vergütet werden, indem auf die Anrechnung eines Mietzinsanteils eines hilfeleistenden Mitbewohners eines EL-Bezügers verzichtet wird (BGE 142 V 299 E. 5.2.3). Ein Abweichen vom Grundsatz der gleichmässigen Aufteilung des Mietzinses nach Köpfen wird nur in engen Grenzen zugelassen, namentlich dann, wenn die Aufteilung zu gleiche n Teilen im Einzelfall zu einem stossenden Ergebnis führen würde (BGE 127 V 10 E. 5d). So kann der Umstand, dass eine Person den grössten Teil der Wohnung für sich in Anspruch nimmt oder dass das gemeinsame Wohnen auf einer rechtlichen oder sittlich beziehungsweise moralisch begrün deten (Unterstützungs-)Pflicht beruht, rechtsprechungsgemäss zu einer anderen Aufteilung des Mietzinsabzuges und - ausnahmsweise - auch zu einem Absehen von einer Mietzinsaufteilung Anlass geben (BGE 142 V 299 E. 3.2.1-2, 130 V 263 E. 5.3, je mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_242/2018 vom 21. Februar 2019 E. 4.1; vgl. auch Carigiet /Koch, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, 3. Auflage, S. 193 f. Rz. 486 f.). Ebenso können besondere Umstände wie ein effektiv höherer Beitrag der nicht EL-berechtigten Untermieter an den Mietzins ein Abweichen vom Grundsatz der Aufteilung des Mietzinses nach Köpfen rechtfertigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_301/2023 vom 2. Mai 2024 E. 6.3.2 mit Hinweisen).

Ein Abweichen vom Grundsatz der gleichmässigen Aufteilung des Mietzinses nach Köpfen wird nur in engen Grenzen zugelassen, namentlich dann, wenn die Aufteilung zu gleiche n Teilen im Einzelfall zu einem stossenden Ergebnis führen würde (BGE 127 V 10 E. 5d). So kann der Umstand, dass eine Person den grössten Teil der Wohnung für sich in Anspruch nimmt oder dass das gemeinsame Wohnen auf einer rechtlichen oder sittlich beziehungsweise moralisch begrün deten (Unterstützungs-)Pflicht beruht, rechtsprechungsgemäss zu einer anderen Aufteilung des Mietzinsabzuges und - ausnahmsweise - auch zu einem Absehen von einer Mietzinsaufteilung Anlass geben (BGE 142 V 299 E. 3.2.1-2, 130 V 263 E. 5.3, je mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_242/2018 vom 21. Februar 2019 E. 4.1; vgl. auch Carigiet /Koch, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, 3. Auflage, S. 193 f. Rz. 486 f.). Ebenso können besondere Umstände wie ein effektiv höherer Beitrag der nicht EL-berechtigten Untermieter an den Mietzins ein Abweichen vom Grundsatz der Aufteilung des Mietzinses nach Köpfen rechtfertigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_301/2023 vom 2. Mai 2024 E. 6.3.2 mit Hinweisen). 2.8

2.8 2. 8.1 Die Ausrichtung von Beihilfen setzt nach § 13 Abs. 1 ZLG voraus, dass die Person die Voraussetzungen für Ergänzungsleistungen gemäss Art. 4–6 ELG erfüllt und in den letzten 25 Jahren vor der Gesuchstellung während einer Mindestdauer im Kanton gewohnt hat. Diese beträgt für Personen mit Schweizer Bürgerrecht zehn Jahre, für andere 15 Jahre. Der Wohnsitz im Kanton darf in den letzten zwei Jahren vor Ausrichtung der Beihilfe nicht aufgegeben worden sein; ausge nommen hievon sind frühere Bezüger, welche in den Kanton zurückkehren (§ 13 Abs. 2 ZLG).

2. 8.1 Die Ausrichtung von Beihilfen setzt nach § 13 Abs. 1 ZLG voraus, dass die Person die Voraussetzungen für Ergänzungsleistungen gemäss Art. 4–6 ELG erfüllt und in den letzten 25 Jahren vor der Gesuchstellung während einer Mindestdauer im Kanton gewohnt hat. Diese beträgt für Personen mit Schweizer Bürgerrecht zehn Jahre, für andere 15 Jahre. Der Wohnsitz im Kanton darf in den letzten zwei Jahren vor Ausrichtung der Beihilfe nicht aufgegeben worden sein; ausge nommen hievon sind frühere Bezüger, welche in den Kanton zurückkehren (§ 13 Abs. 2 ZLG). 2. 8.2 Für die Berechnung der Beihilfe wird gemäss § 17 Abs. 1 ZLG auf die Bedarfs rechnung für die jährliche Ergänzungsleistung abgestellt, wobei die tatsächlich ausgerichteten Ergänzungsleistungen als anrechenbare Einnahmen behandelt werden ( lit. a) und der Betrag für den allgemeinen Lebensbedarf bei zu Hause wohnenden Personen um den Höchstbetrag der Beihilfe erhöht wird ( lit. b).

2. 8.2 Für die Berechnung der Beihilfe wird gemäss § 17 Abs. 1 ZLG auf die Bedarfs rechnung für die jährliche Ergänzungsleistung abgestellt, wobei die tatsächlich ausgerichteten Ergänzungsleistungen als anrechenbare Einnahmen behandelt werden ( lit. a) und der Betrag für den allgemeinen Lebensbedarf bei zu Hause wohnenden Personen um den Höchstbetrag der Beihilfe erhöht wird ( lit. b). Die Beihilfe kann gekürzt oder verweigert werden, soweit sie für den Unterhalt nicht benötigt wird (§ 18 ZLG). Rechtsprechungsgemäss sind die Vorausset zungen von § 18 ZLG grundsätzlich dann erfüllt, wenn die Beihilfe aufgrund der jeweiligen konkreten Umstände für den Unterhalt nicht benötigt wird (Urteil des Bundesgerichts 8C_499/2010 vom 23. August 2010 E. 3).

Die Beihilfe kann gekürzt oder verweigert werden, soweit sie für den Unterhalt nicht benötigt wird (§ 18 ZLG). Rechtsprechungsgemäss sind die Vorausset zungen von § 18 ZLG grundsätzlich dann erfüllt, wenn die Beihilfe aufgrund der jeweiligen konkreten Umstände für den Unterhalt nicht benötigt wird (Urteil des Bundesgerichts 8C_499/2010 vom 23. August 2010 E. 3). 2. 9 Für die Berechnung des jährlichen Gemeindezuschusses, welcher ebenfalls an persönliche Voraussetzungen geknüpft ist ( Art. 2 der Verordnung über die Zusatzleistungen zur eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenver sicherung [ AHV/IV ] : Gemeindezuschuss ), wird gemäss Art. 3 der Zusatzleistungs verordnung der Stadt Y.___ auf die Bedarfsberechnung für die gesetzliche Beihilfe abgestellt, wobei die tatsächlich ausgerichtete Beihilfe als Einnahme angerechnet wird. Bei zu Hause wohnenden Personen wird der Betrag für den allgemeinen Lebensbedarf gemäss Art. 3 a Abs. 1 lit. a auf Fr. 1'800. -- erhöht (Art. 3 Abs. 2 lit. a).

2. 9 Für die Berechnung des jährlichen Gemeindezuschusses, welcher ebenfalls an persönliche Voraussetzungen geknüpft ist ( Art. 2 der Verordnung über die Zusatzleistungen zur eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenver sicherung [ AHV/IV ] : Gemeindezuschuss ), wird gemäss Art. 3 der Zusatzleistungs verordnung der Stadt Y.___ auf die Bedarfsberechnung für die gesetzliche Beihilfe abgestellt, wobei die tatsächlich ausgerichtete Beihilfe als Einnahme angerechnet wird. Bei zu Hause wohnenden Personen wird der Betrag für den allgemeinen Lebensbedarf gemäss Art. 3 a Abs. 1 lit. a auf Fr. 1'800. erhöht (Art. 3 Abs. 2 lit. a). 2. 1 0

2. 1 0 2. 1 0.1 Gemäss Art. 1 Abs. 1 ELG in Verbindung mit Art. 25 Abs. 1 Satz 1 ATSG sind unrechtmässig bezogene Ergänzungsleistungen zurückzuerstatten. Die Rückfor de rung rechtskräftig verfügter Leistungen durch die Verwaltung ist nur unter den für die Wiedererwägung oder die prozessuale Revision massgebenden Voraus setzungen zulässig ( vgl. Müller, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum ELG, 3. Auflage, Zürich 2015, Rz. 5 ff. zu Art. 25 ATSG). Aufgrund des Verweises in Art. 2 der Zusatzleistungsverordnung der Stadt Y.___ werden für die Zusatz leistungen und damit auch für die Rückerstattung unrechtmässig bezogener Gemeindezuschüsse die für die Zusatzleistungen geltenden Bestimmungen des Kantons (ZLG) sinngemäss angewendet (Art. 1 Abs. 1 und 2 der Zusatzleis tungsverordnung der Stadt Y.___ ).

2. 1 0.1 Gemäss Art. 1 Abs. 1 ELG in Verbindung mit Art. 25 Abs. 1 Satz 1 ATSG sind unrechtmässig bezogene Ergänzungsleistungen zurückzuerstatten. Die Rückfor de rung rechtskräftig verfügter Leistungen durch die Verwaltung ist nur unter den für die Wiedererwägung oder die prozessuale Revision massgebenden Voraus setzungen zulässig ( vgl. Müller, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum ELG, 3. Auflage, Zürich 2015, Rz. 5 ff. zu Art. 25 ATSG). Aufgrund des Verweises in Art. 2 der Zusatzleistungsverordnung der Stadt Y.___ werden für die Zusatz leistungen und damit auch für die Rückerstattung unrechtmässig bezogener Gemeindezuschüsse die für die Zusatzleistungen geltenden Bestimmungen des Kantons (ZLG) sinngemäss angewendet (Art. 1 Abs. 1 und 2 der Zusatzleis tungsverordnung der Stadt Y.___ ). 2. 1 0.2 Art. 25 Abs. 1 ATSG ist laut dem seit dem 1. Januar 2021 in Kraft stehenden § 19 Abs. 5 ZLG auf die Rückerstattung unrechtmässig bezogener Beihilfen sinnge mäss anwendbar. Für die Rückforderung von Beihilfen und Gemeindezuschüssen in der bis Ende 2020 geltenden Rechtslage, mithin für das Leistungsjahr 2020, enthielt das ZLG keine Bestimmung, was indessen nicht etwa den Weg frei macht für die (sinngemässe) Anwendung von Art. 25 Abs. 1 ATSG. Gemäss bundes gerichtlicher Rechtsprechung ist § 19 ZLG a fortiori vielmehr auch auf zu Unrecht bezogene Leistungen anwendbar (Urteil des Bundesgerichts 9C_305/2012 vom 6. August 2012 E. 3.2, bestätigt mit dem Urteil des Bundesgerichts 9C_147/2019 vom 25. April 2019 E. 3-4 ). Rückerstattungsansprüche hinsichtlich Beihilfen und vorliegend auch dem Gemeindezuschuss verjähren nach Ablauf von fünf Jahren, seitdem das mit der Durchführung betraute Organ von ihrem Entstehen Kenntnis erhalten hat, in jedem Fall aber nach Ablauf von zehn Jahren seit der letzten Beihilfezahlung (§ 19 Abs. 4 ZLG).

2. 1 0.2 Art. 25 Abs. 1 ATSG ist laut dem seit dem 1. Januar 2021 in Kraft stehenden § 19 Abs. 5 ZLG auf die Rückerstattung unrechtmässig bezogener Beihilfen sinnge mäss anwendbar. Für die Rückforderung von Beihilfen und Gemeindezuschüssen in der bis Ende 2020 geltenden Rechtslage, mithin für das Leistungsjahr 2020, enthielt das ZLG keine Bestimmung, was indessen nicht etwa den Weg frei macht für die (sinngemässe) Anwendung von Art. 25 Abs. 1 ATSG. Gemäss bundes gerichtlicher Rechtsprechung ist § 19 ZLG a fortiori vielmehr auch auf zu Unrecht bezogene Leistungen anwendbar (Urteil des Bundesgerichts 9C_305/2012 vom 6. August 2012 E. 3.2, bestätigt mit dem Urteil des Bundesgerichts 9C_147/2019 vom 25. April 2019 E. 3-4 ). Rückerstattungsansprüche hinsichtlich Beihilfen und vorliegend auch dem Gemeindezuschuss verjähren nach Ablauf von fünf Jahren, seitdem das mit der Durchführung betraute Organ von ihrem Entstehen Kenntnis erhalten hat, in jedem Fall aber nach Ablauf von zehn Jahren seit der letzten Beihilfezahlung (§ 19 Abs. 4 ZLG). 2. 1 1 Die Pflicht zur Rückerstattung unrechtmässig bezogener Leistungen besteht unabhängig von einem allfälligen Verschulden. Selbst ein der Verwaltung zuzurechnender Fehler ändert nichts an der Rückerstattungspflicht. Ferner besteht die Rückerstattungspflicht unabhängig von einer allfälligen Meldepflicht verletzung, weil es darum geht, die gesetzliche Ordnung nach Entdecken einer neuen Tatsache wiederherzustellen (Urteil des Bundesgerichts P 63/04 vom 2. Februar 2006 E. 2.2.3; Müller, a.a.O., Rz. 8-9 zu Art. 25 ATSG ).

2. 1 1 Die Pflicht zur Rückerstattung unrechtmässig bezogener Leistungen besteht unabhängig von einem allfälligen Verschulden. Selbst ein der Verwaltung zuzurechnender Fehler ändert nichts an der Rückerstattungspflicht. Ferner besteht die Rückerstattungspflicht unabhängig von einer allfälligen Meldepflicht verletzung, weil es darum geht, die gesetzliche Ordnung nach Entdecken einer neuen Tatsache wiederherzustellen (Urteil des Bundesgerichts P 63/04 vom 2. Februar 2006 E. 2.2.3; Müller, a.a.O., Rz. 8-9 zu Art. 25 ATSG ). 3.

3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin führte im angefochtenen Einspracheentscheid (Urk. 2) aus, anlässlich einer am 28. März 2023 eingeleiteten periodischen Überprüfung sei festgestellt worden, dass die Beschwerdeführerin Einnahmen durch die Vermietung von Zimmern über Z.___ sowie Untermiete nde nicht gemeldet habe. Den eingereichten Unterlagen zufolge seien die Zimmer in einem öffentlich en Portal, welches den gewerbsmässigen Betrieb vorsehe, ausgeschrieben und es seien weitere Services wie zum Beispiel das Anbieten von Mahlzeiten angeboten worden ; ferner unterhalte die Beschwerdeführerin die Zimmer. Demnach liege diesbezüglich eine gewerbsmässige Vermietung vor. Deshalb sei eine rückwir kende Anrechnung dieser Einnahmen erfolgt unter Berücksichtigung der Untermietenden im Mietzins als Wohngemeinschaftsbewohner. Am 7. November 2023 sei die Neuberechnung der Zusatzleistungen erstellt worden mit daraus resultierender Rückerstattung von total Fr. 33'308.-- (S. 1 f. ).

3.1 Die Beschwerdegegnerin führte im angefochtenen Einspracheentscheid (Urk. 2) aus, anlässlich einer am 28. März 2023 eingeleiteten periodischen Überprüfung sei festgestellt worden, dass die Beschwerdeführerin Einnahmen durch die Vermietung von Zimmern über Z.___ sowie Untermiete nde nicht gemeldet habe. Den eingereichten Unterlagen zufolge seien die Zimmer in einem öffentlich en Portal, welches den gewerbsmässigen Betrieb vorsehe, ausgeschrieben und es seien weitere Services wie zum Beispiel das Anbieten von Mahlzeiten angeboten worden ; ferner unterhalte die Beschwerdeführerin die Zimmer. Demnach liege diesbezüglich eine gewerbsmässige Vermietung vor. Deshalb sei eine rückwir kende Anrechnung dieser Einnahmen erfolgt unter Berücksichtigung der Untermietenden im Mietzins als Wohngemeinschaftsbewohner. Am 7. November 2023 sei die Neuberechnung der Zusatzleistungen erstellt worden mit daraus resultierender Rückerstattung von total Fr. 33'308.-- (S. 1 f. ). Daran hielt die Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort (Urk. 7) grundsätzlich fest und führte ergänzend aus, seit der letzten periodischen Überprüfung im Jahr 2019 seien Untermiete nde jeweils sporadisch oder gar nicht gemeldet worden. Sämtliche Untermietverträge sowie die Einnahmen der Vermie tungen durch Z.___ seien erst nach Aufforderung am 8. August 2023 ein gereicht worden.

Daran hielt die Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort (Urk. 7) grundsätzlich fest und führte ergänzend aus, seit der letzten periodischen Überprüfung im Jahr 2019 seien Untermiete nde jeweils sporadisch oder gar nicht gemeldet worden. Sämtliche Untermietverträge sowie die Einnahmen der Vermie tungen durch Z.___ seien erst nach Aufforderung am 8. August 2023 ein gereicht worden. 3.2 Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber beschwerdeweise (Urk. 1) geltend, mit der Vermietung eines einzelnen Zimmers an Fremde greife die Bestimmung gemäss Wegleitung über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV (WEL) Rz. 3433.07 (in der jeweils gültigen Fassung), welche die Voraussetzungen für die Anrechnung des Einkommens aus Vermietung oder Untervermietung als Erwerbs einkommen aufführt, nicht, da sie bei Z.___ mit einem Zimmer/Bad in ihrer eigenen Wohnung als private Anbieterin gelte und sie auch keine Mahlzeiten verkaufe, weshalb ihr daraus kein Einkommen aus Vermietung angerechnet werden dürfe. Nach dem Scheitern ihrer Pläne einer Wohn gemeinschaft zunächst mit ihrer Tochter und hernach mit ihrem Lebenspartner habe sie sich auf die Suche nach neuen Mitbewohnern für eine Wohngemein schaft begeben müssen. Ob diese Suche mittels analoger Aushänge bei der A.___ oder B.___ oder aber über die Plattform Z.___ erfolge, spiele keine Rolle. (S. 1 f.). Auch bei Z.___ gelte sie als private Anbieterin und bislang habe niemand das Angebot wahrgenommen, an Mahlzeiten teilzunehmen. Folglich sei von der Rückforderung von Fr. 33'308.-- abzusehen und die Ergänzungsleistungen seien wie gehabt und auch unter Berücksichtigung eines gemeldeten Mitbewohners auf Fr. 1 '350.-- anzuheben sowie ausstehende Differenzen nachzuzahlen (S. 3 unten).

3.2 Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber beschwerdeweise (Urk. 1) geltend, mit der Vermietung eines einzelnen Zimmers an Fremde greife die Bestimmung gemäss Wegleitung über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV (WEL) Rz. 3433.07 (in der jeweils gültigen Fassung), welche die Voraussetzungen für die Anrechnung des Einkommens aus Vermietung oder Untervermietung als Erwerbs einkommen aufführt, nicht, da sie bei Z.___ mit einem Zimmer/Bad in ihrer eigenen Wohnung als private Anbieterin gelte und sie auch keine Mahlzeiten verkaufe, weshalb ihr daraus kein Einkommen aus Vermietung angerechnet werden dürfe. Nach dem Scheitern ihrer Pläne einer Wohn gemeinschaft zunächst mit ihrer Tochter und hernach mit ihrem Lebenspartner habe sie sich auf die Suche nach neuen Mitbewohnern für eine Wohngemein schaft begeben müssen. Ob diese Suche mittels analoger Aushänge bei der A.___ oder B.___ oder aber über die Plattform Z.___ erfolge, spiele keine Rolle. (S. 1 f.). Auch bei Z.___ gelte sie als private Anbieterin und bislang habe niemand das Angebot wahrgenommen, an Mahlzeiten teilzunehmen. Folglich sei von der Rückforderung von Fr. 33'308.-- abzusehen und die Ergänzungsleistungen seien wie gehabt und auch unter Berücksichtigung eines gemeldeten Mitbewohners auf Fr. 1 '350.-- anzuheben sowie ausstehende Differenzen nachzuzahlen (S. 3 unten). 3.3 Unbestritten ist, dass bezüglich der Wohnkosten ein Grund für eine prozessuale Revision im Sinne von Art. 53 Abs. 1 ATSG der ursprünglichen Verfügungen vorliegt und deshalb eine Neuberechnung der jährlichen Zusatzleistungen zu erfolgen hat. Strittig und zu prüfen ist einerseits der Anspruch der Beschwer deführerin auf Zusatzleistungen, wobei sich die Beschwerde gegen die Höhe der anrechenbaren Wohnkosten und Einnahmen aus Vermietung richtet. Andererseits ist strittig und zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht den Betrag von Fr. 33'308. -- (Ergänzungs leistungen Fr. 24'860.--, Beihilfen Fr. 4'848.-- und Gemeindezuschüsse Fr. 3'600.--; Urk. 8/65 ) für vo n 1. Januar 2020 bis 30. Novem ber 2023 zu viel geleisteten Zusatzleistungen von der Beschwerde führerin zurückgefordert hat.

3.3 Unbestritten ist, dass bezüglich der Wohnkosten ein Grund für eine prozessuale Revision im Sinne von Art. 53 Abs. 1 ATSG der ursprünglichen Verfügungen vorliegt und deshalb eine Neuberechnung der jährlichen Zusatzleistungen zu erfolgen hat. Strittig und zu prüfen ist einerseits der Anspruch der Beschwer deführerin auf Zusatzleistungen, wobei sich die Beschwerde gegen die Höhe der anrechenbaren Wohnkosten und Einnahmen aus Vermietung richtet. Andererseits ist strittig und zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht den Betrag von Fr. 33'308. (Ergänzungs leistungen Fr. 24'860.--, Beihilfen Fr. 4'848.-- und Gemeindezuschüsse Fr. 3'600.--; Urk. 8/65 ) für vo n 1. Januar 2020 bis 30. Novem ber 2023 zu viel geleisteten Zusatzleistungen von der Beschwerde führerin zurückgefordert hat. 4.

4. 4.1 Mit Verfügung en vom 17. April (Urk. 8/57), 10. September (Urk. 8/58) und 3. November 2020 (Urk. 8/59) wurde der Anspruch der Beschwerdeführerin auf Zusatzleistungen für das Jahr 2020 festgesetzt. Die Verfügungen vom 24. März (Urk. 8/61) und 15. Dezember 2021 (Urk. 8/62) sowie 16. Dezember 2022 (Urk. 8/63) legten den Zusatzleistungsanspruch der Beschwerdeführerin für die Jahre 2021-2023 neu fest. Zuletzt bezog die Beschwerdeführerin für das Jahr 202 3 Zusatzleistungen von monatlich Fr. 1' 346.-- (Ergänzungsleistungen Fr. 9 94.--, Beihilfe Fr. 202.--, Gemeindezuschuss Fr. 150.-- und Prämienver billigung Krankenversicherung Fr. 4 5 6. 8 0 ; vgl. Urk. 8/63/4 ).

4.1 Mit Verfügung en vom 17. April (Urk. 8/57), 10. September (Urk. 8/58) und 3. November 2020 (Urk. 8/59) wurde der Anspruch der Beschwerdeführerin auf Zusatzleistungen für das Jahr 2020 festgesetzt. Die Verfügungen vom 24. März (Urk. 8/61) und 15. Dezember 2021 (Urk. 8/62) sowie 16. Dezember 2022 (Urk. 8/63) legten den Zusatzleistungsanspruch der Beschwerdeführerin für die Jahre 2021-2023 neu fest. Zuletzt bezog die Beschwerdeführerin für das Jahr 202 3 Zusatzleistungen von monatlich Fr. 1' 346.-- (Ergänzungsleistungen Fr. 9 94.--, Beihilfe Fr. 202.--, Gemeindezuschuss Fr. 150.-- und Prämienver billigung Krankenversicherung Fr. 4 5 6. 8 0 ; vgl. Urk. 8/63/4 ). Im Rahmen der periodischen Überprüfung 2023 (vgl. Urk. 8/48) berechnete die Beschwerdegegnerin den Anspruch der Beschwerdeführerin auf Zusatzleistungen (Ergänzungsleistungen und Prämienverbilligung) rückwirkend ab dem 1. Januar 2020 neu und legte diesen mit Verfügung vom 7. November 2023 (Urk. 8/64) jeweils neu fest, wobei sie den bislang gewährten Anspruch auf Ergänzungs leistungen senkte und den Anspruch auf Beihilfen und Gemeindezuschüsse ab Januar 202 0 aufhob beziehungsweise senkte. Aus der Neuberechnung resultierte eine Rückerstattungspflicht im Betrag von total Fr. 33'308.-- (vgl. Verfügung vom 7. November 2023, Urk. 8/65).

Im Rahmen der periodischen Überprüfung 2023 (vgl. Urk. 8/48) berechnete die Beschwerdegegnerin den Anspruch der Beschwerdeführerin auf Zusatzleistungen (Ergänzungsleistungen und Prämienverbilligung) rückwirkend ab dem 1. Januar 2020 neu und legte diesen mit Verfügung vom 7. November 2023 (Urk. 8/64) jeweils neu fest, wobei sie den bislang gewährten Anspruch auf Ergänzungs leistungen senkte und den Anspruch auf Beihilfen und Gemeindezuschüsse ab Januar 202 0 aufhob beziehungsweise senkte. Aus der Neuberechnung resultierte eine Rückerstattungspflicht im Betrag von total Fr. 33'308.-- (vgl. Verfügung vom 7. November 2023, Urk. 8/65). 4.2 Die Beschwerdeführerin unterzeichnete am 4. September 2013 einen Mietvertrag für eine 5 ½-Zimmerwohnung für monatlich brutto Fr. 2'500. -- (Urk. 8/24/1-2; Urk. 8/31/1-3). Später - sicher ab dem Jahr 2017 – kam noch ein Tiefgaragenplatz für Fr. 120.-- hinzu, womit sich die Bruttomiete auf monatlich Fr. 2'620.-- erhöht e (Urk. 8/24/3). D ie Wohnung verfügt über ein offenes Wohn- und Esszimmer, eine Küche, drei Schlafzimmer sowie 2 Nasszellen und einen Mehrzweckraum. Gemäss den Angaben der Beschwerdeführerin wurde ein Raum vermietet und ab 1. Oktober 2018 der Mehrzweckraum als Praxis-Raum für ihre Erwerbstätigkeit genutzt, nachdem ihre Praxis in C.___ infolge eines Wassereinbruchs nicht mehr habe benutzt werden können (Urk. 8/24/5). Der Mehrzweckraum wurde indessen später ebenfalls für kurze, maximal fünf aufeinanderfolgende Tage vermietet, wenn das reguläre Zimmer belegt war (vgl. Urk. 8/43/14).

4.2 Die Beschwerdeführerin unterzeichnete am 4. September 2013 einen Mietvertrag für eine 5 ½-Zimmerwohnung für monatlich brutto Fr. 2'500. -- (Urk. 8/24/1-2; Urk. 8/31/1-3). Später - sicher ab dem Jahr 2017 – kam noch ein Tiefgaragenplatz für Fr. 120.-- hinzu, womit sich die Bruttomiete auf monatlich Fr. 2'620.-- erhöht e (Urk. 8/24/3). D ie Wohnung verfügt über ein offenes Wohn- und Esszimmer, eine Küche, drei Schlafzimmer sowie 2 Nasszellen und einen Mehrzweckraum. Gemäss den Angaben der Beschwerdeführerin wurde ein Raum vermietet und ab 1. Oktober 2018 der Mehrzweckraum als Praxis-Raum für ihre Erwerbstätigkeit genutzt, nachdem ihre Praxis in C.___ infolge eines Wassereinbruchs nicht mehr habe benutzt werden können (Urk. 8/24/5). Der Mehrzweckraum wurde indessen später ebenfalls für kurze, maximal fünf aufeinanderfolgende Tage vermietet, wenn das reguläre Zimmer belegt war (vgl. Urk. 8/43/14). 4.3 Die Beschwerdeführerin vermietete die Zimmer tageweise, aber hatte auch Kunden, welche über einen längeren Zeitraum bei ihr wohnten. Mit diesen schloss sie jeweils einen Untermietvertrag ab. Hierzu finden sich folgende Untermiet verträge in den Akten:

4.3 Die Beschwerdeführerin vermietete die Zimmer tageweise, aber hatte auch Kunden, welche über einen längeren Zeitraum bei ihr wohnten. Mit diesen schloss sie jeweils einen Untermietvertrag ab. Hierzu finden sich folgende Untermiet verträge in den Akten: - Vertrag mit D.___ vom 19. März 2017 mit Mietbeginn ab 20. März 2017 und Mietzins Fr. 1'350. -- für die Zimmermiete und Fr. 120. -- für die Tiefgarage (U r k. 8/26/1-3)

Vertrag mit D.___ vom 19. März 2017 mit Mietbeginn ab 20. März 2017 und Mietzins Fr. 1'350. für die Zimmermiete und Fr. 120. für die Tiefgarage (U r k. 8/26/1-3) - Vertrag mit E.___ vom 15. Januar 2020 mit Mietbeginn ab 1. März 2020 und Mietzins Fr. 1'200. -- (Urk. 8/32/10-12)

Vertrag mit E.___ vom 15. Januar 2020 mit Mietbeginn ab 1. März 2020 und Mietzins Fr. 1'200. (Urk. 8/32/10-12) - Vertrag mit F.___ vom 30. September 2021 mit Mietzi ns Fr. 1'300.-- zuzüglich Mobiltelefonnutzung von Fr. 40.--, total Fr. 1'340. --, und Mietbeginn 1. Oktober 2021 (Urk. 8/32/7-9)

Vertrag mit F.___ vom 30. September 2021 mit Mietzi ns Fr. 1'300.-- zuzüglich Mobiltelefonnutzung von Fr. 40.--, total Fr. 1'340., und Mietbeginn 1. Oktober 2021 (Urk. 8/32/7-9) - Vertrag mit G.___, gültig ab 30. Januar 2022 mit Mietzins Fr. 1'250.-- zuzüglich Parkplatz Fr. 120. -- und Mietbeginn ab 30. Januar 2022 (Urk. 8/32/4-6)

Vertrag mit G.___, gültig ab 30. Januar 2022 mit Mietzins Fr. 1'250.-- zuzüglich Parkplatz Fr. 120. und Mietbeginn ab 30. Januar 2022 (Urk. 8/32/4-6) - Vertrag mit H.___, gültig ab 1. Juli 2023 mit Mietzins Fr. 1'300. -- und mit vorgesehener Erhöhung ab 1. Oktober 2023 auf Fr. 1'320. -- (Urk. 8/32/1- 3 ); dieser Vertrag wurde von den Parteien indes nicht unterzeichnet

Vertrag mit H.___, gültig ab 1. Juli 2023 mit Mietzins Fr. 1'300. und mit vorgesehener Erhöhung ab 1. Oktober 2023 auf Fr. 1'320. (Urk. 8/32/1- 3 ); dieser Vertrag wurde von den Parteien indes nicht unterzeichnet - Vertrag mit I.___, gültig ab 1. Oktober 2023 mit Mietzins Fr. 1'350. -- (Urk. 3/X)

Vertrag mit I.___, gültig ab 1. Oktober 2023 mit Mietzins Fr. 1'350. (Urk. 3/X) 4.4 Wohnen mehrere Personen in einer Wohnung oder einem Einfamilienhaus, so ist für die Berechnung der jährlichen Zusatzleistungen der Mietzins (inklusive Nebenkosten) zu gleichen Teilen auf die einzelnen Personen aufzuteilen. Dies gilt auch bei im Konkubinat lebenden Personen und bei Untervermietung der Wohnung (vgl. vorstehend E. 2.7). Nach Aufteilung des Mietzinses kann jedoch nur das Mietzinsmaximum für eine alleinstehende Person in der Höhe von Fr. 13'200.-- pro Jahr beziehungsweise von Fr. 1'100.-- monatlich in der Berechnung für das Jahr 2020 berücksichtigt werden (vgl. vorstehend E. 2. 6).

4.4 Wohnen mehrere Personen in einer Wohnung oder einem Einfamilienhaus, so ist für die Berechnung der jährlichen Zusatzleistungen der Mietzins (inklusive Nebenkosten) zu gleichen Teilen auf die einzelnen Personen aufzuteilen. Dies gilt auch bei im Konkubinat lebenden Personen und bei Untervermietung der Wohnung (vgl. vorstehend E. 2.7). Nach Aufteilung des Mietzinses kann jedoch nur das Mietzinsmaximum für eine alleinstehende Person in der Höhe von Fr. 13'200.-- pro Jahr beziehungsweise von Fr. 1'100.-- monatlich in der Berechnung für das Jahr 2020 berücksichtigt werden (vgl. vorstehend E. 2. 6). Für eine alleinstehende Person n ach dem ab 2021 gültigen Recht gelangt bei diesen Wohngemeinschaften, bei denen eine EL-berechtigte Person mit einer oder mehreren Personen zusammenlebt, die nicht in der EL-Berechnung einge schlossen sind, gemäss Art. 10 Abs. 1 ter EL G unabhängig von der Haushaltsgrösse immer das Mietzinsmaximum einer Person in einem Zweipersonenhaushalt zur Anwendung. Y.___ liegt in der Region 2, womit maximal Fr. 9'450.-- jährlich als Ausgabe anerkannt werden können. Die Parkplatzgebühr von Fr. 120. -- wurde in der Anspruchsberechnung von der Beschwerdegegnerin zu Recht nicht berücksichtigt, dienen Ergänzungsleistungen der Gewährleistung der existen ziellen Wohnbedürfnisse und diese hängen eng mit dem Gebrauch des Miet objekts Wohnung zusammen (Urteil des Bundesgerichts 9C_69/2013 vom 9. August 2013 E. 8, in: SZS 2014 S. 63). Die Wohnung ist ein abgeschlossener Bereich, der einzelnen oder mehreren Personen als Unterkunft zum ständigen Aufenthalt dient. Der Einstellplatz befindet sich in einer Tiefgarage und ist nicht Bestandteil der Wohnung und dient folglich nicht dem existenziellen Wohn bedürfnis de r Beschwerdeführer in. Die Kosten für diesen Einstellplatz können daher nicht Teil der Miet- und Nebenkosten der Wohnung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 lit. b ELG bilden (vgl. auch Jöhl / Usinger -Egger, Ergänzungs leistungen zur AHV/IV, in: Soziale Sicherheit, SBVR Bd. XIV, 3. Aufl. 2016, S. 1752 Rz. 63).

Für eine alleinstehende Person n ach dem ab 2021 gültigen Recht gelangt bei diesen Wohngemeinschaften, bei denen eine EL-berechtigte Person mit einer oder mehreren Personen zusammenlebt, die nicht in der EL-Berechnung einge schlossen sind, gemäss Art. 10 Abs. 1 ter EL G unabhängig von der Haushaltsgrösse immer das Mietzinsmaximum einer Person in einem Zweipersonenhaushalt zur Anwendung. Y.___ liegt in der Region 2, womit maximal Fr. 9'450.-- jährlich als Ausgabe anerkannt werden können. Die Parkplatzgebühr von Fr. 120. wurde in der Anspruchsberechnung von der Beschwerdegegnerin zu Recht nicht berücksichtigt, dienen Ergänzungsleistungen der Gewährleistung der existen ziellen Wohnbedürfnisse und diese hängen eng mit dem Gebrauch des Miet objekts Wohnung zusammen (Urteil des Bundesgerichts 9C_69/2013 vom 9. August 2013 E. 8, in: SZS 2014 S. 63). Die Wohnung ist ein abgeschlossener Bereich, der einzelnen oder mehreren Personen als Unterkunft zum ständigen Aufenthalt dient. Der Einstellplatz befindet sich in einer Tiefgarage und ist nicht Bestandteil der Wohnung und dient folglich nicht dem existenziellen Wohn bedürfnis de r Beschwerdeführer in. Die Kosten für diesen Einstellplatz können daher nicht Teil der Miet- und Nebenkosten der Wohnung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 lit. b ELG bilden (vgl. auch Jöhl Usinger -Egger, Ergänzungs leistungen zur AHV/IV, in: Soziale Sicherheit, SBVR Bd. XIV, 3. Aufl. 2016, S. 1752 Rz. 63). Ausgehend von einem jährlichen Mietzins von Fr. 30'000.-- (12 x Fr. 2'500.--) nahm d ie Beschwerdegegnerin nach Erhalt dieser Untermietverträge für die Zeiten der ausgewiesenen, längerfristigen Untermiete den hälftigen Mietzins (Fr. 15'000.--) für die unbestritten gebliebenen Untervermiet ung szeiten von März bis Oktober 2020 als Ausgabe in die Berechnung auf, wobei dieser – wie erwähnt – auf das jährliche Mietzinsmaximum von Fr. 13'200.-- reduziert wurde (vgl. Urk. 8/64/7-9), w omit im Ergebnis der Beschwerdeführerin für diese Periode nach damalig gültigem Recht ein Mietzins von jährlich Fr. 13'200. -- beziehungsweise von monatlich Fr. 1'100.-- berücksichtigt wurde, was nicht zu beanstanden ist.

Ausgehend von einem jährlichen Mietzins von Fr. 30'000.-- (12 x Fr. 2'500.--) nahm d ie Beschwerdegegnerin nach Erhalt dieser Untermietverträge für die Zeiten der ausgewiesenen, längerfristigen Untermiete den hälftigen Mietzins (Fr. 15'000.--) für die unbestritten gebliebenen Untervermiet ung szeiten von März bis Oktober 2020 als Ausgabe in die Berechnung auf, wobei dieser – wie erwähnt – auf das jährliche Mietzinsmaximum von Fr. 13'200.-- reduziert wurde (vgl. Urk. 8/64/7-9), w omit im Ergebnis der Beschwerdeführerin für diese Periode nach damalig gültigem Recht ein Mietzins von jährlich Fr. 13'200. -- beziehungsweise von monatlich Fr. 1'100.-- berücksichtigt wurde, was nicht zu beanstanden ist. Für die Berechnungsperioden 2021 bis 2023 berücksichtigte die Beschwerde gegnerin für Januar und Februar 2021 (Urk. 8/64/11), Mai bis September 2021 (Urk. 8/64/13), Dezember 2021 bis Januar 2022 (Urk. 8/64/15-16) und Mai bis Juni 2023 (Urk. 8/64/19) infolge des Alleinlebens ohne abgeschlossene Unter mietver träge der Beschwerdeführerin in ihrer Mietwohnung jeweils das Mietzins maximum von jährlich Fr. 15'900. -- (monatlich Fr. 1'325.--) respektive für 2023 von Fr. 17'040. -- (monatlich Fr. 1'420.--). Dies blieb unbestritten. In Zeiten der Wohngemeinschaften, das heisst mit vorgelegtem Untermietvertrag beziehungs weise Zahlungsbeleg oder Aufstellung der Beschwerdeführerin (Urk. 8/42/3-6), veranschlagte die Beschwerdegegnerin entsprechend der Regelung von Art. 10 Abs. 1 ter ELV für die Berechnungsjahre 2021 und 2022 anrechenbare Miet zinsausgaben von jährlich Fr. 9'450. -- beziehungsweise von monatlich Fr. 787.50 (März bis April 2021, Urk. 8/64/12 ; Oktober bis November 2021, Urk. 8/64/14 ; Februar bis Dezember 2022, Urk. 8/64/17) respektive für Januar bis April und ab Juli 2023 von jährlich Fr. 10'110. -- beziehungsweise monatlich von Fr. 842.50 (Urk. 8/64/18 ; Urk. 8/64 / 20). Dies wurde von der Beschwerdeführerin weder im Grundsatz noch hinsichtlich der angerechneten Zeiträume beanstandet und gibt nach dem Grundsatz der Aufteilung des Mietzinses nach Köpfen angesichts der Übernahme von jeweils rund der Hälfte des gesamten Mietzinses und Berück sichtigung der Mietkosten für Wohngemeinschaften zu keinen Weiterungen Anlass.

Für die Berechnungsperioden 2021 bis 2023 berücksichtigte die Beschwerde gegnerin für Januar und Februar 2021 (Urk. 8/64/11), Mai bis September 2021 (Urk. 8/64/13), Dezember 2021 bis Januar 2022 (Urk. 8/64/15-16) und Mai bis Juni 2023 (Urk. 8/64/19) infolge des Alleinlebens ohne abgeschlossene Unter mietver träge der Beschwerdeführerin in ihrer Mietwohnung jeweils das Mietzins maximum von jährlich Fr. 15'900. -- (monatlich Fr. 1'325.--) respektive für 2023 von Fr. 17'040. -- (monatlich Fr. 1'420.--). Dies blieb unbestritten. In Zeiten der Wohngemeinschaften, das heisst mit vorgelegtem Untermietvertrag beziehungs weise Zahlungsbeleg oder Aufstellung der Beschwerdeführerin (Urk. 8/42/3-6), veranschlagte die Beschwerdegegnerin entsprechend der Regelung von Art. 10 Abs. 1 ter ELV für die Berechnungsjahre 2021 und 2022 anrechenbare Miet zinsausgaben von jährlich Fr. 9'450. beziehungsweise von monatlich Fr. 787.50 (März bis April 2021, Urk. 8/64/12 ; Oktober bis November 2021, Urk. 8/64/14 ; Februar bis Dezember 2022, Urk. 8/64/17) respektive für Januar bis April und ab Juli 2023 von jährlich Fr. 10'110. beziehungsweise monatlich von Fr. 842.50 (Urk. 8/64/18 ; Urk. 8/64 20). Dies wurde von der Beschwerdeführerin weder im Grundsatz noch hinsichtlich der angerechneten Zeiträume beanstandet und gibt nach dem Grundsatz der Aufteilung des Mietzinses nach Köpfen angesichts der Übernahme von jeweils rund der Hälfte des gesamten Mietzinses und Berück sichtigung der Mietkosten für Wohngemeinschaften zu keinen Weiterungen Anlass. 4. 5 Nebst der aufgeführten längerfristigen Untervermietung mit abgeschlossenen Untermietverträgen (vgl. vorstehend E. 4.3 f. ) inserierte die Beschwerdeführerin sowohl das Zimmer als auch das Mehrzweckzimmer für kurzfristige Mietdauer auf dem Portal Z.___ (Urk. 8/43). Von diesem Angebot machten in den Jahren 2020 bis 2023 diverse Personen Gebrauch (vgl. Aufstellung der Beschwerde führerin: Urk. 8/42 /1-2 ). Die Beschwerdegegnerin rechnete deshalb diese dabei erzielten Einnahmen als nicht privilegierte Nettoerwerbseinkommen an, im Jahr 2020 im Umfang von Fr. 3'348. -- (vgl. Urk. 8 / 64/5 -10), für das Jahr 2021 von Fr. 3'563.-- (vgl. Urk. 8/64/11-15), für das Jahr 2022 von Fr. 1'320. -- (vgl. Urk. 8/64/16-17) und für das Jahr 2023 von Fr. 3'781.-- (vgl. Urk. 8 / 64/18-20).

4. 5 Nebst der aufgeführten längerfristigen Untervermietung mit abgeschlossenen Untermietverträgen (vgl. vorstehend E. 4.3 f. ) inserierte die Beschwerdeführerin sowohl das Zimmer als auch das Mehrzweckzimmer für kurzfristige Mietdauer auf dem Portal Z.___ (Urk. 8/43). Von diesem Angebot machten in den Jahren 2020 bis 2023 diverse Personen Gebrauch (vgl. Aufstellung der Beschwerde führerin: Urk. 8/42 /1-2 ). Die Beschwerdegegnerin rechnete deshalb diese dabei erzielten Einnahmen als nicht privilegierte Nettoerwerbseinkommen an, im Jahr 2020 im Umfang von Fr. 3'348. (vgl. Urk. 8 64/5 -10), für das Jahr 2021 von Fr. 3'563.-- (vgl. Urk. 8/64/11-15), für das Jahr 2022 von Fr. 1'320. (vgl. Urk. 8/64/16-17) und für das Jahr 2023 von Fr. 3'781.-- (vgl. Urk. 8 64/18-20). 4. 6

4. 6 4. 6.1 Strittig ist vorliegend die Qualifikation der Einnahmen aus Z.___. Die Beschwerdegegnerin qualifizierte diese Mietzinseinnahmen als Einkommen (vgl. vorstehend E. 3.1). Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, es sei auch bei der Vermietung über Z.___ von eine m Wohn gemeinschaftsverhältnis auszugehen (vgl. vorstehend E. 3.2).

4. 6.1 Strittig ist vorliegend die Qualifikation der Einnahmen aus Z.___. Die Beschwerdegegnerin qualifizierte diese Mietzinseinnahmen als Einkommen (vgl. vorstehend E. 3.1). Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, es sei auch bei der Vermietung über Z.___ von eine m Wohn gemeinschaftsverhältnis auszugehen (vgl. vorstehend E. 3.2). 4. 6.2 Internetplattformen wie Z.___ vermitteln gegen eine Gebühr Übernachtungs möglichkeiten. Das vermarktete Geschäftsmodell zielt im Kern darauf ab, dass eine Person – der Gastgeber oder die Gastgeberin – jemand anderem – dem Gast – eine Unterkunft gegen Entgelt überlässt. Im Zentrum steht also ein miet vertragliches Element, das mit anderen Leistungen verbunden wird (z.B. Reinigungsservices oder Zurverfügungstellung von Ess- und Trinkwaren). Je nach konkreter Ausgestaltung liegt juristisch gesehen ein klassischer (Unter-)Miet ver trag oder ein Innominatvertrag in der Form eines Beherbergungs- oder Gastauf nahmevertrags vor ( Huguenin, Obligationenrecht Allgemeiner und Besonderer Teil, 3. Aufl. 2019, S. 954 m.w.H.).

4. 6.2 Internetplattformen wie Z.___ vermitteln gegen eine Gebühr Übernachtungs möglichkeiten. Das vermarktete Geschäftsmodell zielt im Kern darauf ab, dass eine Person – der Gastgeber oder die Gastgeberin – jemand anderem – dem Gast – eine Unterkunft gegen Entgelt überlässt. Im Zentrum steht also ein miet vertragliches Element, das mit anderen Leistungen verbunden wird (z.B. Reinigungsservices oder Zurverfügungstellung von Ess- und Trinkwaren). Je nach konkreter Ausgestaltung liegt juristisch gesehen ein klassischer (Unter-)Miet ver trag oder ein Innominatvertrag in der Form eines Beherbergungs- oder Gastauf nahmevertrags vor ( Huguenin, Obligationenrecht Allgemeiner und Besonderer Teil, 3. Aufl. 2019, S. 954 m.w.H.). Die Beschwerdeführerin bot über das Portal zwei Mietobjekte an, ein « Zimmer, mit Gäste Dusche/WC» (Urk. 8/43/3 -11 ) sowie ein «Zimmer, einfach, excl. Frühstück», welches an maximal fünf aufeinanderfolgenden Tagen und auch nur dann, wenn das reguläre Zimmer belegt war, vermietet wurde (Urk. 8/43/12-20). Aus einer Beschreibung aus dem Jahr 2023 lässt sich entnehmen, dass das luxuriösere der beiden Zimmer zum Tagespreis von Fr. 65.-- und das einfache re Zimmer zu einem solchen von Fr. 55.-- vermietet wurde. Zusätzlich zu diesem täglichen Übernachtungspreis kamen die Gebühren für die Reinigung, die Z.___ Servicegebühr sowie steuerliche Abgaben hinzu (vgl. Urk. 8/43/4; Urk. 8/43/13). Dem Anhang lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdeführerin Mahlzeiten anbot ( Frühstück ab 07.30 Uhr; «Wenn ich Zeit habe, koche ich gerne für meine Gäste: Preis je nach Menü ab Fr. 25.-- inklusive nicht alkoholische Getränke. Extra Getränke [ nebst dem Frühstück ] wie Kaffee, Tee, Mineral, Bier und Wein kann ich Ihnen meistens anbieten» (Urk. 8/43/1). Ferner bot die Beschwerde führerin an, je nach Zweck des Aufenthalts für die Mieter die notwendigen Informationen zusammenzustellen (Urk. 8/43/2).

Die Beschwerdeführerin bot über das Portal zwei Mietobjekte an, ein « Zimmer, mit Gäste Dusche/WC» (Urk. 8/43/3 -11 ) sowie ein «Zimmer, einfach, excl. Frühstück», welches an maximal fünf aufeinanderfolgenden Tagen und auch nur dann, wenn das reguläre Zimmer belegt war, vermietet wurde (Urk. 8/43/12-20). Aus einer Beschreibung aus dem Jahr 2023 lässt sich entnehmen, dass das luxuriösere der beiden Zimmer zum Tagespreis von Fr. 65.-- und das einfache re Zimmer zu einem solchen von Fr. 55.-- vermietet wurde. Zusätzlich zu diesem täglichen Übernachtungspreis kamen die Gebühren für die Reinigung, die Z.___ Servicegebühr sowie steuerliche Abgaben hinzu (vgl. Urk. 8/43/4; Urk. 8/43/13). Dem Anhang lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdeführerin Mahlzeiten anbot ( Frühstück ab 07.30 Uhr; «Wenn ich Zeit habe, koche ich gerne für meine Gäste: Preis je nach Menü ab Fr. 25.-- inklusive nicht alkoholische Getränke. Extra Getränke [ nebst dem Frühstück ] wie Kaffee, Tee, Mineral, Bier und Wein kann ich Ihnen meistens anbieten» (Urk. 8/43/1). Ferner bot die Beschwerde führerin an, je nach Zweck des Aufenthalts für die Mieter die notwendigen Informationen zusammenzustellen (Urk. 8/43/2). 4. 6.3 Gemäss WEL Rz. 3422.04 und Rz. 3433.07 ist Einkommen aus Vermietung oder Untervermietung als Erwerbseinkommen zu betrachten, wenn die Vermietung oder Untervermietung möblierter Zimmer, zum Beispiel an Feriengäste, oder möblierter Wohnungen durch den Eigentümer, Nutzniesser oder Mieter gewerbs mässig betrieben wird. Indizien für die Gewerbsmässigkeit sind die Vermietung oder Untervermietung von drei oder mehr möblierten Zimmern, der Unterhalt der Zimmer oder das Zubereiten von Mahlzeiten (vgl. auch Carigiet /Koch, a.a.O., S. 235 Rz. 601).

4. 6.3 Gemäss WEL Rz. 3422.04 und Rz. 3433.07 ist Einkommen aus Vermietung oder Untervermietung als Erwerbseinkommen zu betrachten, wenn die Vermietung oder Untervermietung möblierter Zimmer, zum Beispiel an Feriengäste, oder möblierter Wohnungen durch den Eigentümer, Nutzniesser oder Mieter gewerbs mässig betrieben wird. Indizien für die Gewerbsmässigkeit sind die Vermietung oder Untervermietung von drei oder mehr möblierten Zimmern, der Unterhalt der Zimmer oder das Zubereiten von Mahlzeiten (vgl. auch Carigiet /Koch, a.a.O., S. 235 Rz. 601). 4. 6.4 Die Beschwerdegegnerin erachtete die Inserierung über Z.___ gestützt auf die Indizien der Mahlzeitenzubereitung und des Sightseeing-Ang ebots als gewerbs mässige Vermietung und rechnete der Beschwerdeführerin daher die dabei erzielten Erlöse als Erwerbseinkommen an (Urk. 2). Dieser Sichtweise ist zu folgen. Für die Annahme der Gewerbsmässigkeit sprechen die höheren Mieteinnahmen und damit ein höherer Gewinn gegenüber den Einnahmen durch die längerfristige Untermiete sowie die angebotenen Zusatzleistungen wie die Zubereitung von Mahlzeiten und der Zimmerunterhalt (Reinigung). Zudem erfolgt die Publikation über ein öffentliches Onlinep ortal, welches ein en gewerbe mässige n Betrieb vorsieht beziehungsweise darauf ausgelegt ist, dass Gastge berinnen und Gastgeber einen Gewinn erzielen können. So hätte beim ange gebenen Preis für die Vermietung eines Zimmers mit Dusche/WC von Fr. 65.- pro Tag über einen Monat hinweg ein Betrag von Fr. 1'950.-- erzielt werden können, welcher Betrag für ein Zimmer den Mietzins für die gesamte 5 ½ -Zimmer-Wohnung nahezu deckt. Somit wurde ein Ertrag erzielt, der die anteilige Deckung des Mietzinses weit übersteigt. Die Vermietung über das Portal Z.___ stellt beziehungsweise stellte folglich eine selbständige (Neben-)Erwerbs tätigkeit der Beschwerdeführerin dar, zumal damit höhere Mieteinnahmen erwirtschaftet werden konnten. Im Gegenzug erfasste die Beschwerdegegnerin während den aufgeführten Z.___ -Zeiten die Beschwerdeführerin als alleinige Mieterin und berücksichtigte demzufolge in der Anspruchsberechnung jeweils das Mietzins maximum für eine Alleinstehende, dies mit Ausnahme der Zeiten, in denen ein Untermietvertrag bestand (vgl. Urk. 8/64 ; E. 4.3 ).

4. 6.4 Die Beschwerdegegnerin erachtete die Inserierung über Z.___ gestützt auf die Indizien der Mahlzeitenzubereitung und des Sightseeing-Ang ebots als gewerbs mässige Vermietung und rechnete der Beschwerdeführerin daher die dabei erzielten Erlöse als Erwerbseinkommen an (Urk. 2). Dieser Sichtweise ist zu folgen. Für die Annahme der Gewerbsmässigkeit sprechen die höheren Mieteinnahmen und damit ein höherer Gewinn gegenüber den Einnahmen durch die längerfristige Untermiete sowie die angebotenen Zusatzleistungen wie die Zubereitung von Mahlzeiten und der Zimmerunterhalt (Reinigung). Zudem erfolgt die Publikation über ein öffentliches Onlinep ortal, welches ein en gewerbe mässige n Betrieb vorsieht beziehungsweise darauf ausgelegt ist, dass Gastge berinnen und Gastgeber einen Gewinn erzielen können. So hätte beim ange gebenen Preis für die Vermietung eines Zimmers mit Dusche/WC von Fr. 65.- pro Tag über einen Monat hinweg ein Betrag von Fr. 1'950.-- erzielt werden können, welcher Betrag für ein Zimmer den Mietzins für die gesamte 5 ½ -Zimmer-Wohnung nahezu deckt. Somit wurde ein Ertrag erzielt, der die anteilige Deckung des Mietzinses weit übersteigt. Die Vermietung über das Portal Z.___ stellt beziehungsweise stellte folglich eine selbständige (Neben-)Erwerbs tätigkeit der Beschwerdeführerin dar, zumal damit höhere Mieteinnahmen erwirtschaftet werden konnten. Im Gegenzug erfasste die Beschwerdegegnerin während den aufgeführten Z.___ -Zeiten die Beschwerdeführerin als alleinige Mieterin und berücksichtigte demzufolge in der Anspruchsberechnung jeweils das Mietzins maximum für eine Alleinstehende, dies mit Ausnahme der Zeiten, in denen ein Untermietvertrag bestand (vgl. Urk. 8/64 ; E. 4.3 ). Die Argumentation der Beschwerdeführerin vermag dagegen nicht zu überzeu gen : Unbeachtlich ist die Unterscheidung auf de m Portal Z.___ zwischen gewerblichen und privaten Anbietern. Diese Unterscheidung dient gemäss Z.___ lediglich zur Einhaltung des EU-Verbraucherschutzrechts, wobei als Unter nehmen gilt, wenn das Gastgeben die hauptberufliche Tätigkeit oder die Haupt einnahmequelle darstellt, oder wenn der/die Gastgeberin für ein etabliertes Unter neh men arbeitet. Aus der Unterscheidung gewerblicher Vermieter oder privater Gastgeber vermag die Beschwerdeführerin somit nichts zu ihre n Gunsten ab zu leiten (Urk. 1 S. 2 f.). Auch geht ihr Einwand fehl, wonach sie zwar die Möglichkeit erwähnt habe, an ihrem Essen teilzunehmen, dieses Angebot aber bislang noch nie jemand in Anspruch genommen habe (Urk. 1 S. 3 oben). Die angebotene Option der Mahlzeitenzubereitung, unabhängig davon, ob davon Gebrauch gemacht w u rd e oder nicht, spricht für eine Zusatzleistung und damit für die Gewerbsmässigkeit der Untervermietung. Ebenso wenig vermag ihre Argumentation zu überzeugen, sie habe über Z.___ lediglich ausgeschrieben, um neue «WG- Gspändli » zu finden, da analoge Aushänge bei Einkaufszentren sowie kostenpflichtige Internetplattformen ohne Rückmeldung geblieben seien (Urk. 1 S. 2). Einerseits gibt es in der Schweiz auch Plattformen, über welche kostenlos inseriert werden kann (z.B. J.___, K.___, L.___ ), andererseits kann Z.___ nicht nur von Reisenden benutzt werden, sondern ermöglicht den Vermietenden auch, ein Einkommen zu generieren. Dass sie selber auch zwischen der kurzfristigen Vermietung zu höheren Preisen via Z.___ und Untervermietung mit Abschluss eines Untermietvertrags zu Langzeittarifen differenzierte, zeigt sich im Übrigen sowohl in der von ihr eingereichten Aufstellung (Urk. 8/42/2-6) wie auch in ihren Angaben auf Z.___, wo sie auf die Möglichkeit von Langzeit-Preisen hinwies und festhielt, dass ein Monat und mehr durchaus als Wohn gemeinschaft gedacht sei (Urk. 8/43/2). Solches ergab sich beispielsweise hinsichtlich I.___, wo nach einer Buchung über Z.___ für den September 2023 ein Anschlussvertrag im Sinne einer länger fristigen Untermiete ab 1. Oktober 2023 abgeschlossen wurde (Urk. 3/X). Schliesslich vermag die Beschwerdeführerin ihre Behauptung, sie habe die verän derten Umstände jeweils dem Amt gemeldet und ihre Einkünfte durch Untermiete seien bereits seit August 2018 genehmigt worden (Urk. 1 S. 2 unten), nicht zu belegen. Vielmehr ist mit der Beschwerdegegnerin davon auszugehen, dass dies für die Abklärung im Jahr 2018 hinsichtlich Mietberechnung für die Teil benützung der Wohnräumlich keiten für den Selbständigenerwerb gegolten ha t, nicht aber für die Vermietung über die Buchungsplattform Z.___ (vgl. Urk. 7), was in den Akten denn auch Stütze findet (vgl. Urk. 8/ 25).

Die Argumentation der Beschwerdeführerin vermag dagegen nicht zu überzeu gen : Unbeachtlich ist die Unterscheidung auf de m Portal Z.___ zwischen gewerblichen und privaten Anbietern. Diese Unterscheidung dient gemäss Z.___ lediglich zur Einhaltung des EU-Verbraucherschutzrechts, wobei als Unter nehmen gilt, wenn das Gastgeben die hauptberufliche Tätigkeit oder die Haupt einnahmequelle darstellt, oder wenn der/die Gastgeberin für ein etabliertes Unter neh men arbeitet. Aus der Unterscheidung gewerblicher Vermieter oder privater Gastgeber vermag die Beschwerdeführerin somit nichts zu ihre n Gunsten ab zu leiten (Urk. 1 S. 2 f.). Auch geht ihr Einwand fehl, wonach sie zwar die Möglichkeit erwähnt habe, an ihrem Essen teilzunehmen, dieses Angebot aber bislang noch nie jemand in Anspruch genommen habe (Urk. 1 S. 3 oben). Die angebotene Option der Mahlzeitenzubereitung, unabhängig davon, ob davon Gebrauch gemacht w u rd e oder nicht, spricht für eine Zusatzleistung und damit für die Gewerbsmässigkeit der Untervermietung. Ebenso wenig vermag ihre Argumentation zu überzeugen, sie habe über Z.___ lediglich ausgeschrieben, um neue «WG- Gspändli » zu finden, da analoge Aushänge bei Einkaufszentren sowie kostenpflichtige Internetplattformen ohne Rückmeldung geblieben seien (Urk. 1 S. 2). Einerseits gibt es in der Schweiz auch Plattformen, über welche kostenlos inseriert werden kann (z.B. J.___, K.___, L.___ ), andererseits kann Z.___ nicht nur von Reisenden benutzt werden, sondern ermöglicht den Vermietenden auch, ein Einkommen zu generieren. Dass sie selber auch zwischen der kurzfristigen Vermietung zu höheren Preisen via Z.___ und Untervermietung mit Abschluss eines Untermietvertrags zu Langzeittarifen differenzierte, zeigt sich im Übrigen sowohl in der von ihr eingereichten Aufstellung (Urk. 8/42/2-6) wie auch in ihren Angaben auf Z.___, wo sie auf die Möglichkeit von Langzeit-Preisen hinwies und festhielt, dass ein Monat und mehr durchaus als Wohn gemeinschaft gedacht sei (Urk. 8/43/2). Solches ergab sich beispielsweise hinsichtlich I.___, wo nach einer Buchung über Z.___ für den September 2023 ein Anschlussvertrag im Sinne einer länger fristigen Untermiete ab 1. Oktober 2023 abgeschlossen wurde (Urk. 3/X). Schliesslich vermag die Beschwerdeführerin ihre Behauptung, sie habe die verän derten Umstände jeweils dem Amt gemeldet und ihre Einkünfte durch Untermiete seien bereits seit August 2018 genehmigt worden (Urk. 1 S. 2 unten), nicht zu belegen. Vielmehr ist mit der Beschwerdegegnerin davon auszugehen, dass dies für die Abklärung im Jahr 2018 hinsichtlich Mietberechnung für die Teil benützung der Wohnräumlich keiten für den Selbständigenerwerb gegolten ha t, nicht aber für die Vermietung über die Buchungsplattform Z.___ (vgl. Urk. 7), was in den Akten denn auch Stütze findet (vgl. Urk. 8/ 25). 4. 6.5 In betragsmässiger Hinsicht stellte die Beschwerdegegnerin vollumfänglich auf die Auflistung der Beschwerdeführerin hinsichtlich Z.___ -Buchungszeiten und Einnahmen der Jahre 202 0 bis 2023 ab (Urk. 8/42/1-2). Dabei berücksichtigte sie jeweils die aufgeführte und damit ausbezahlte Summe der jeweiligen Buchung und erhöhte den Betrag um die separat ausgewiesenen Gastgeber- und Reini gungsgebühr en. Für das Jahr 2020 rechnete die Beschwerdegegnerin insgesamt Fr. 3'347.80, für das Jahr 2021 Fr. 3'563.--, für das Jahr 2022 Fr. 1'319.70. -- und für das Jahr 2023 Fr. 3'781.40 a ls Einkommen an (Urk. 8/42/1-2; Urk. 8/64).

4. 6.5 In betragsmässiger Hinsicht stellte die Beschwerdegegnerin vollumfänglich auf die Auflistung der Beschwerdeführerin hinsichtlich Z.___ -Buchungszeiten und Einnahmen der Jahre 202 0 bis 2023 ab (Urk. 8/42/1-2). Dabei berücksichtigte sie jeweils die aufgeführte und damit ausbezahlte Summe der jeweiligen Buchung und erhöhte den Betrag um die separat ausgewiesenen Gastgeber- und Reini gungsgebühr en. Für das Jahr 2020 rechnete die Beschwerdegegnerin insgesamt Fr. 3'347.80, für das Jahr 2021 Fr. 3'563.--, für das Jahr 2022 Fr. 1'319.70. und für das Jahr 2023 Fr. 3'781.40 a ls Einkommen an (Urk. 8/42/1-2; Urk. 8/64). 4. 6.6 Die Auszahlungen von Z.___ an die Beschwerde führ erin erfolgten als Gutschrift über die M.___. So findet sich in den Akten ein Beleg über eine Gutschrift vom 1. Mai 2023 in der Höhe von Fr. 1'427.40 über den Gast N.___ (Urk. 8/37/ 10), welche im O.___ -Kontoauszug aufgeführt ist (Urk. 8/37/3); ebenso eine Gutschrift vom 13. März 20 2 3 im Betrag von Fr. 208.05 ( O.___ ; Urk. 8/37/ 7 ; Urk. 8/42/2). Ebenfalls ist eine Buchung von Q.___ (für seine Tochter I.___ ; vgl. Urk. 1 S. 4), welcher im September 2023 für die Dauer von 29 Nächten ein Zimmer mietete, im Betrag von total Fr. 1 ’ 707.95, ausbezahlt Fr. 1 ’ 405.10, aktenkundig (Urk. 3/ IX ).

4. 6.6 Die Auszahlungen von Z.___ an die Beschwerde führ erin erfolgten als Gutschrift über die M.___. So findet sich in den Akten ein Beleg über eine Gutschrift vom 1. Mai 2023 in der Höhe von Fr. 1'427.40 über den Gast N.___ (Urk. 8/37/ 10), welche im O.___ -Kontoauszug aufgeführt ist (Urk. 8/37/3); ebenso eine Gutschrift vom 13. März 20 2 3 im Betrag von Fr. 208.05 ( O.___ ; Urk. 8/37/ 7 ; Urk. 8/42/2). Ebenfalls ist eine Buchung von Q.___ (für seine Tochter I.___ ; vgl. Urk. 1 S. 4), welcher im September 2023 für die Dauer von 29 Nächten ein Zimmer mietete, im Betrag von total Fr. 1 ’ 707.95, ausbezahlt Fr. 1 ’ 405.10, aktenkundig (Urk. 3/ IX ). 4. 6.7 Die Beschwerdegegnerin rechnete der Beschwerdeführerin aber zusätzlich zur ausbezahlten Summe und ohne Begründung die von der Beschwerdeführerin ausgewiesenen Gastgebergebühren an. Gemäss den Angaben auf der Website der Plattform Z.___ zahlen die meisten Gastgeberinnen und Gastgeber eine pau schale Service gebühr von 3 % der Zwischensumme einer Buchung, wobei die Zwischensumme der Preis pro Nacht zuzüglich optionaler Gebühren der Gastgeberin oder des Gastgebers (z.B. Reinigungsgebühren) darstellt. Jedoch ist diese Gebühr für den Betreiber der Plattform Z.___ bestimmt und dient diesem für den Rund-um-die - Uhr-Support, Marketing, Schutzmassnahmen und Fortbil dungsmöglichkeiten. Aus diesem Grund ist die Anrechnung dieser Gebühr als Einkommensteil nicht rechtens, was sich aus den Z.___ - Buchungsdetails des Gastes Q.___ ( I.___ ) exem plarisch ergibt, aus welchen hervorgeht, dass die Servicegebühr vom ausbezahl ten Betrag abgezogen wurde (Urk. 3/ IX S. 2).

4. 6.7 Die Beschwerdegegnerin rechnete der Beschwerdeführerin aber zusätzlich zur ausbezahlten Summe und ohne Begründung die von der Beschwerdeführerin ausgewiesenen Gastgebergebühren an. Gemäss den Angaben auf der Website der Plattform Z.___ zahlen die meisten Gastgeberinnen und Gastgeber eine pau schale Service gebühr von 3 % der Zwischensumme einer Buchung, wobei die Zwischensumme der Preis pro Nacht zuzüglich optionaler Gebühren der Gastgeberin oder des Gastgebers (z.B. Reinigungsgebühren) darstellt. Jedoch ist diese Gebühr für den Betreiber der Plattform Z.___ bestimmt und dient diesem für den Rund-um-die Uhr-Support, Marketing, Schutzmassnahmen und Fortbil dungsmöglichkeiten. Aus diesem Grund ist die Anrechnung dieser Gebühr als Einkommensteil nicht rechtens, was sich aus den Z.___ Buchungsdetails des Gastes Q.___ ( I.___ ) exem plarisch ergibt, aus welchen hervorgeht, dass die Servicegebühr vom ausbezahl ten Betrag abgezogen wurde (Urk. 3/ IX S. 2). 4. 6. 8 Die Beschwerdegegnerin addierte zudem zu den von Z.___ an die Beschwer deführerin ausbezahlten Summe n die Reinigungsgebühr en im Umfang von Fr. 25.-- bzw. Fr. 35.--. Bei der Reinigungsgebühr handelt es sich um eine einmalige Gebühr für die Reinigung der Unterkunft der Gäste und wird von den Gastgeberinnen und Gastgebern festgelegt. Es handelt sich dabei um einen zusätzlichen Betrag, der auf den Preis pro Nacht aufgeschlagen wird, wenn eine Unterkunft gebucht wird. Die Reinigungsgebühr für die Herrichtung der Unter kunft nach der Abreise bzw. vor der Ankunft von Gästen stellt folglich einen Einkommensbestandteil dar, welchen die Beschwerdegegnerin zu Recht anrech nete.

4. 6. 8 Die Beschwerdegegnerin addierte zudem zu den von Z.___ an die Beschwer deführerin ausbezahlten Summe n die Reinigungsgebühr en im Umfang von Fr. 25.-- bzw. Fr. 35.--. Bei der Reinigungsgebühr handelt es sich um eine einmalige Gebühr für die Reinigung der Unterkunft der Gäste und wird von den Gastgeberinnen und Gastgebern festgelegt. Es handelt sich dabei um einen zusätzlichen Betrag, der auf den Preis pro Nacht aufgeschlagen wird, wenn eine Unterkunft gebucht wird. Die Reinigungsgebühr für die Herrichtung der Unter kunft nach der Abreise bzw. vor der Ankunft von Gästen stellt folglich einen Einkommensbestandteil dar, welchen die Beschwerdegegnerin zu Recht anrech nete. 4. 6. 9 Aus den vorliegenden Akten ist aber zu schliessen, dass die G astgeber- und Reinigungsg ebühren in de n von Z.___ jeweils ausbezahlten Summen bereits berücksichtigt worden sind. Darauf weisen die zwei vorgenannten Konto buchungen (vgl. vorstehend E. 4. 6.6) hin und aus den Buchungsdetails des Gastes Q.___ ( I.___ ) geht dies eindeutig hervor, ist dort doch die Auszahlung an «den/die Gastgeber:in » aufgelistet und in dieser die Reinigungs gebühr enthalten beziehungsweise die Servicegebühr vom erzielten Verdienst abgezogen (Urk. 3/ IX S. 2). Folglich ist lediglich der ausbezahlte und aufs Konto der Beschwerdeführerin überwiesene Betrag als anrechenbare Einnahme gemäss Art. 11 Abs. 1 lit. a ELG in der Anspruchsberechnung zu berücksichtigen.

4. 6. 9 Aus den vorliegenden Akten ist aber zu schliessen, dass die G astgeber- und Reinigungsg ebühren in de n von Z.___ jeweils ausbezahlten Summen bereits berücksichtigt worden sind. Darauf weisen die zwei vorgenannten Konto buchungen (vgl. vorstehend E. 4. 6.6) hin und aus den Buchungsdetails des Gastes Q.___ ( I.___ ) geht dies eindeutig hervor, ist dort doch die Auszahlung an «den/die Gastgeber:in » aufgelistet und in dieser die Reinigungs gebühr enthalten beziehungsweise die Servicegebühr vom erzielten Verdienst abgezogen (Urk. 3/ IX S. 2). Folglich ist lediglich der ausbezahlte und aufs Konto der Beschwerdeführerin überwiesene Betrag als anrechenbare Einnahme gemäss Art. 11 Abs. 1 lit. a ELG in der Anspruchsberechnung zu berücksichtigen. Da die von der Beschwerdeführerin eingereichte Auflistung (Urk. 8/4 2 /1-2) von beiden Parteien unbestritten blieb, wobei aus d en Rezensionen auf Z.___ im fraglichen Zeitraum keine über diese Auflistung hinausgehenden Gäste ersichtlich sind (Urk. 8/ 43/7-8, Urk. 8/43/16-17), ist auf diese abzustellen und die Einnahmen aus Untervermietung über die Buchungsplattform Z.___ anhand der dort unter der Rubrik « ausgezahlten Summen » zu ermitteln. Für das Berech nungsjahr 2020 ergibt sich somit ein Einkommen von Fr. 3'094.45, für das Jahr 2021 ein solches von Fr. 3'376.--, für das Jahr 2022 ein Betrag von Fr. 1'179.50 und für das Jahr 2023 von Fr. 3'504.30. F ür das Jahr 2023 ist die in der Aufstellung der Beschwerdeführerin nicht aufgeführte Buchung von Q.___ für seine Tochter I.___ im Betrag von total Fr. 1'405.10 zu addieren, womit sich ein Betrag von Fr. 4'909.40 ergibt. Die sich aus dem im Anschluss daran abgeschlossenen Vertrag ergebenden Einnahmen sind hingegen im Sinne eines Untermietverhältnisses (vorstehend E. 4.2-4.4) zu berücksichtigen.

Da die von der Beschwerdeführerin eingereichte Auflistung (Urk. 8/4 2 /1-2) von beiden Parteien unbestritten blieb, wobei aus d en Rezensionen auf Z.___ im fraglichen Zeitraum keine über diese Auflistung hinausgehenden Gäste ersichtlich sind (Urk. 8/ 43/7-8, Urk. 8/43/16-17), ist auf diese abzustellen und die Einnahmen aus Untervermietung über die Buchungsplattform Z.___ anhand der dort unter der Rubrik « ausgezahlten Summen » zu ermitteln. Für das Berech nungsjahr 2020 ergibt sich somit ein Einkommen von Fr. 3'094.45, für das Jahr 2021 ein solches von Fr. 3'376.--, für das Jahr 2022 ein Betrag von Fr. 1'179.50 und für das Jahr 2023 von Fr. 3'504.30. F ür das Jahr 2023 ist die in der Aufstellung der Beschwerdeführerin nicht aufgeführte Buchung von Q.___ für seine Tochter I.___ im Betrag von total Fr. 1'405.10 zu addieren, womit sich ein Betrag von Fr. 4'909.40 ergibt. Die sich aus dem im Anschluss daran abgeschlossenen Vertrag ergebenden Einnahmen sind hingegen im Sinne eines Untermietverhältnisses (vorstehend E. 4.2-4.4) zu berücksichtigen. 5.

5. 5.1 Die Beschwerdeführerin wurde jeweils in den regelmässig erstellten Verfügungen auf die generelle Meldepflicht hingewiesen, wonach jede Änderung der Verhält nisse, welche die Herabsetzung oder die Erhöhung von Zusatzleistungen zur Folge haben könnte, unverzüglich gemeldet werden müsse (vgl. Urk. 8/56 ). Dabei enthalten die Verfügungen neben dem Hinweis auf die allgemeine Meldepflicht eine Aufzählung meldepflichtiger Ereignisse, wobei namentlich de r Ein- und Auszug von Mitbewohnerinnen und Mitbewohner aufgeführt war (vgl. jeweils S. 2 der Verfügungen ; Urk. 8/57-59; Urk. 8/61-63).

5.1 Die Beschwerdeführerin wurde jeweils in den regelmässig erstellten Verfügungen auf die generelle Meldepflicht hingewiesen, wonach jede Änderung der Verhält nisse, welche die Herabsetzung oder die Erhöhung von Zusatzleistungen zur Folge haben könnte, unverzüglich gemeldet werden müsse (vgl. Urk. 8/56 ). Dabei enthalten die Verfügungen neben dem Hinweis auf die allgemeine Meldepflicht eine Aufzählung meldepflichtiger Ereignisse, wobei namentlich de r Ein- und Auszug von Mitbewohnerinnen und Mitbewohner aufgeführt war (vgl. jeweils S. 2 der Verfügungen ; Urk. 8/57-59; Urk. 8/61-63). 5.2 Sowohl d ie Untermietverträge als auch die Z.___ -Abrechnungen reichte die Beschwerdeführerin erst im Rahmen der periodischen Überprüfung im Jahr 2023 (vgl. Aufforderung; Urk. 8/53-54) ein (Urk. 8/42-43). Nachdem die Beschwerde führerin gemäss den Akten diese Veränderung der Anzahl Personen in ihrer Wohnung der Beschwerdegegnerin vorgängig nicht ge meldet hat, hat sie gegen die bestehende Meldepflicht verstossen und musste dadurch mit einer Rückfor derung der zu Unrecht ausgerichteten Zusatzleistungen rechnen. Zudem hat sie anlässlich der periodischen Überprüfung das Erzielen von Mietzinseinnahmen ausdrücklich verneint (Urk. 8/30/10 Ziff. 8.12).

5.2 Sowohl d ie Untermietverträge als auch die Z.___ -Abrechnungen reichte die Beschwerdeführerin erst im Rahmen der periodischen Überprüfung im Jahr 2023 (vgl. Aufforderung; Urk. 8/53-54) ein (Urk. 8/42-43). Nachdem die Beschwerde führerin gemäss den Akten diese Veränderung der Anzahl Personen in ihrer Wohnung der Beschwerdegegnerin vorgängig nicht ge meldet hat, hat sie gegen die bestehende Meldepflicht verstossen und musste dadurch mit einer Rückfor derung der zu Unrecht ausgerichteten Zusatzleistungen rechnen. Zudem hat sie anlässlich der periodischen Überprüfung das Erzielen von Mietzinseinnahmen ausdrücklich verneint (Urk. 8/30/10 Ziff. 8.12). 5.3 Nach dem Gesagten erweis t sich die mit Verfügung vom 7. November 2023 (Urk. 8/65) verfügte Rückerstattungspflicht für die während der Dauer vom 1. Januar 2020 bis 30. November 2023 zu viel ausgerichtete n Ergänzungsleis tungen gestützt auf Art. 25 Abs. 1 ATSG grundsätzlich als rechtens.

5.3 Nach dem Gesagten erweis t sich die mit Verfügung vom 7. November 2023 (Urk. 8/65) verfügte Rückerstattungspflicht für die während der Dauer vom 1. Januar 2020 bis 30. November 2023 zu viel ausgerichtete n Ergänzungsleis tungen gestützt auf Art. 25 Abs. 1 ATSG grundsätzlich als rechtens. Die Rückforderung der während der gleichen Zeitperiode geleisteten Beihilfen und Gemeindezuschüsse von insgesamt Fr. 4'848.-- beziehungsweise Fr. 3'600.- ist rechtsprechungsgemäss in Anwendung von § 19 Abs. 5 ZLG zu beurteilen, da die im November und Dezember 2020 ausgerichteten Beihilfen von monatlich Fr. 202.-- und Gemeindezuschüsse von monatlich Fr. 325.-- (vgl. Verfügung vom 3. November 2020, Urk. 8/59) auch mit Verfügung vom 7. November 2023 (Urk. 8/64) ihre Berechtigung behielten (vgl. Berechnungsblatt Urk. 8/64 /10) und von der Beschwerdegegnerin nicht zurückgefordert wurden. Damit kommt die bis Ende 2020 geltende Rechtslage nicht zur Anwendung, wonach eine Rückforderung der zu viel entrichteten kantonalen Beihilfen gemäss § 19 Abs. 1 lit. a ZLG (in der bis Ende 2020 gültig gewesenen Fassung) günstige Verhältnisse bedingt. Aufg rund dessen, dass in materiellrechtlicher Hinsicht für die Beihilfen und Gemeindezuschüsse das ab 2021 geltende Recht anzuwenden ist, besteht für die Rückforderung von unrechtmässig bezogenen Beihilfen und Gemeindezuschüsse in § 19 Abs. 5 ZLG in der seit 1. Januar 2021 geltenden Fassung eine ausreichend gesetzliche Grundlage. Die unrechtmässig bezogenen Beihilfen und die Gemeindezuschüsse sind demnach von der Beschwerdeführerin zurückzuerstatten, wobei die Höhe der genauen Rü ckerstattung die Beschwerde gegnerin zu ermitteln hat (vgl. vorstehend E. 4. 6.9 ).

Die Rückforderung der während der gleichen Zeitperiode geleisteten Beihilfen und Gemeindezuschüsse von insgesamt Fr. 4'848.-- beziehungsweise Fr. 3'600.- ist rechtsprechungsgemäss in Anwendung von § 19 Abs. 5 ZLG zu beurteilen, da die im November und Dezember 2020 ausgerichteten Beihilfen von monatlich Fr. 202.-- und Gemeindezuschüsse von monatlich Fr. 325.-- (vgl. Verfügung vom 3. November 2020, Urk. 8/59) auch mit Verfügung vom 7. November 2023 (Urk. 8/64) ihre Berechtigung behielten (vgl. Berechnungsblatt Urk. 8/64 /10) und von der Beschwerdegegnerin nicht zurückgefordert wurden. Damit kommt die bis Ende 2020 geltende Rechtslage nicht zur Anwendung, wonach eine Rückforderung der zu viel entrichteten kantonalen Beihilfen gemäss § 19 Abs. 1 lit. a ZLG (in der bis Ende 2020 gültig gewesenen Fassung) günstige Verhältnisse bedingt. Aufg rund dessen, dass in materiellrechtlicher Hinsicht für die Beihilfen und Gemeindezuschüsse das ab 2021 geltende Recht anzuwenden ist, besteht für die Rückforderung von unrechtmässig bezogenen Beihilfen und Gemeindezuschüsse in § 19 Abs. 5 ZLG in der seit 1. Januar 2021 geltenden Fassung eine ausreichend gesetzliche Grundlage. Die unrechtmässig bezogenen Beihilfen und die Gemeindezuschüsse sind demnach von der Beschwerdeführerin zurückzuerstatten, wobei die Höhe der genauen Rü ckerstattung die Beschwerde gegnerin zu ermitteln hat (vgl. vorstehend E. 4. 6.9 ). 6. Zusammenfassend ergibt sich, dass die rückwirkende Neuberechnung des Anspruchs auf Zusatzleistungen ab Januar 2020 und damit die Berechnung des Rückerstattungsbetrages unter Berücksichtigung der Einnahmen über Z.___ beziehungsweise aus Untermiete von I.___ (vgl. vorstehend E. 4.4 und E. 4.6.9 ) sowie der in Urk. 8/42/1-2 aufgeführten ausgezahlten Summen von Mietzinseinnahmen aus V ermietung über die Buchungsplattform Z.___ zu ermitteln ist. M ithin resultieren Einnahmen für das Jahr 2020 im Betrag von Fr. 3'094.45, für das Jahr 2021 von Fr. 3'376.--, für das Jahr 2022 von Fr. 1'179.50 und für das Jahr 2023 von Fr. 4'909.40 (vgl. vorstehend E. 4. 6.9). Diese Einnahmen stellen gemäss WEL Rz. 3422.04 und Rz. 3433.07 Erwerbs einkommen dar, welches – entgegen der Ansicht der Beschwerde führerin – gemäss Art. 11 Abs. 1 lit. a ELG privilegiert anrechenbar ist (vgl. vorstehend E. 2.4). In teilweiser Gutheissung der Beschwerde ist die Sache deshalb zur Vornahme der Anspruchsberechnung für die Jahre 2020-2023 sowie zur erneuten Prüfung einer Rückforderung and die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

6. Zusammenfassend ergibt sich, dass die rückwirkende Neuberechnung des Anspruchs auf Zusatzleistungen ab Januar 2020 und damit die Berechnung des Rückerstattungsbetrages unter Berücksichtigung der Einnahmen über Z.___ beziehungsweise aus Untermiete von I.___ (vgl. vorstehend E. 4.4 und E. 4.6.9 ) sowie der in Urk. 8/42/1-2 aufgeführten ausgezahlten Summen von Mietzinseinnahmen aus V ermietung über die Buchungsplattform Z.___ zu ermitteln ist. M ithin resultieren Einnahmen für das Jahr 2020 im Betrag von Fr. 3'094.45, für das Jahr 2021 von Fr. 3'376.--, für das Jahr 2022 von Fr. 1'179.50 und für das Jahr 2023 von Fr. 4'909.40 (vgl. vorstehend E. 4. 6.9). Diese Einnahmen stellen gemäss WEL Rz. 3422.04 und Rz. 3433.07 Erwerbs einkommen dar, welches – entgegen der Ansicht der Beschwerde führerin – gemäss Art. 11 Abs. 1 lit. a ELG privilegiert anrechenbar ist (vgl. vorstehend E. 2.4). In teilweiser Gutheissung der Beschwerde ist die Sache deshalb zur Vornahme der Anspruchsberechnung für die Jahre 2020-2023 sowie zur erneuten Prüfung einer Rückforderung and die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. 7. Das Verfahren ist gemäss Art. 1 Abs. 1 ELG in Verbindung mit Art. 61 lit. f bis ATSG kostenlos.

7. Das Verfahren ist gemäss Art. 1 Abs. 1 ELG in Verbindung mit Art. 61 lit. f bis ATSG kostenlos. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 15. Januar 2024 mit der Feststellung aufgehoben, dass über die Plattform Z.___ erzielte Einnahmen privilegiertes Erwerbseinkommen darstell en, wobei auf den ausbezahlten Betrag abzustellen ist, und dass die Sache an die Stadt Y.___, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV, zurückgewiesen wird, damit sie im Sinne der Erwägungen verfahre und hernach über den Leistungsanspruch und die Höhe der Rückforderung erneut verfüge.

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 15. Januar 2024 mit der Feststellung aufgehoben, dass über die Plattform Z.___ erzielte Einnahmen privilegiertes Erwerbseinkommen darstell en, wobei auf den ausbezahlten Betrag abzustellen ist, und dass die Sache an die Stadt Y.___, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV, zurückgewiesen wird, damit sie im Sinne der Erwägungen verfahre und hernach über den Leistungsanspruch und die Höhe der Rückforderung erneut verfüge. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___

X.___ - Stadt Y.___

Stadt Y.___ - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen - Sicherheitsdirektion Kanton Zürich

Sicherheitsdirektion Kanton Zürich 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

Grieder-MartensBrühwiler