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aus dem Kunstmuseum Hamburg
Ruhm Hermann, dem Vaterlandsretter!
Tod Hermann, dem Freiheitsdränger!
In diese Zeit des größten Aufschwungs der Südkultur fällt das Emporkommen der Germanen. Wir haben oben gesehen, daß die Germanen ein Zweig der Indogermanen oder Arier sind.
Als ihre nächsten Verwandten kann man die Italiker (die ursprünglich wohl in Litauen saßen) und die Slawen ansprechen. Die Germanen treten zuerst an der mittleren Donau, dann am Rhein, und noch später am Schwarzen Meere auf. Ob die Bastarner, die um 200 v. Chr. Verhandlungen mit dem Mazedonier Philipp dem Zweiten pflogen, germanischen Blutes waren, ist unsicher. Nicht einmal von den Kimbern und Teutonen ist es völlig gewiß. Der erste bestimmt beglaubigte Zug der Germanen ist der der Sueven oder Schwaben, die unter Ariovist in das Elsaß einbrachen und sich bis zur oberen Seine ausbreiteten. Wir müssen uns vergegenwärtigen, daß damals Europa noch von einer Fülle anderer Rassen bewohnt war.
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aus dem Kunstmuseum Hamburg
Eine Weltgeschichte in einem Bande.
Das Großkönigtum lebte einstweilen nur bei den Assyrern fort. Das ist ein rauhes, äußerst kriegerisches Volk, das seit ungefähr 1100 im Aufstieg begriffen ist und gegen 700 eine Weltmachtstellung erringt. In allen anderen Ländern war Kleinstaaterei im Schwange. In China sowohl als auch in Vorderasien, in Ägypten und bei den Griechen bildeten sich Feudalstaaten aus, die meist untereinander in steter Fehde lagen.
ln Ostasien ist die Zahl dieser feudalen Staatswesen zeitweilig bis auf zwölfhundert gestiegen. Seit dem achten Jahrhundert trat jedoch eine Wendung ein. Die halbtatarische, halbchinesische Dynastie der Tsin, deren Gebot südlich vom Hoango-Knie galt, machte die größten Anstrengungen, um ein ausgedehnteres Gebiet unter ihrer Herrschaft zu vereinigen. Das löste dann eine Gegenwirkung bei den anderen aus, die sich ebenfalls zu stärkeren Staaten zusammenschlossen. Allmählich wurden so im Kampfe ums Dasein die kleineren Staatsbetriebe ausgeschaltet, und zuletzt blieben nur noch sieben einigermaßen gleichgeordnete Staatswesen in China übrig.
Feudalherrschaften in China, Indien, Vorderasien und Hellas weiterlesen
Textübersetzung aus dem Kunstmuseum Hamburg
WENN WIR IM FOLGENDEN über den Krieg handeln, so wird uns vor allem interessieren, welche Stellung unsere Gegenwart ihm gegenüber einnimmt, und ferner was solche Stellungnahme etwa für die Zukunft des Krieges bedeuten könnte.
In solcher Hinsicht ist mir nun heute von jeher nichts bemerkenswerter gewesen, als das schroffe Aburteil Leo Tolstois und des modernen Sozialismus, die sich nicht scheuen, den Krieg als einen Mord zu bezeichnen.
Ich sage nicht zuviel, wenn ich ausspreche, daß mich dieses Aburteil, als ich ihm zum erstenmal begegnete, erschreckt hat; ja, daß ich es geradezu als eine frevelhafte Blasphemie empfand. Es begreift sich indessen Erscheinungen wie Tolstoi und dem modernen Sozialismus gegenüber von selbst, daß man sich von einer so schroffen, ja viel-leichtsogar furchtbaren Form solchen Aburteils nicht verleiten lassen durfte, es von der Hand zu weisen, ohne zuvor seiner eigentlichen Meinung und den Ursachen seiner Formulierung auf den Grund gedrungen zu sein.
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