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geb. --.--.----
Erythromycin und Dasatinib beeinflussen sich gegenseitig
Kombination vermeiden
Risiko
Erhöhte Dasatinib-Konzentrationen und Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Mechanismus
Additive Verlängerung der QT-Zeit. Erythromycin ist ein mässig starker Hemmer von CYP3A4, welches massgeblich am Stoffwechsel von Dasatinib beteiligt ist. In Kombination kann es zu erhöhten Dasatinib-Konzentrationen kommen.
Effekt
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand. Bei Verabreichung von Dasatinib zusammen mit Ketokonazol, einem starken CYP3A4-Inhibitor, war die Cmax 3.6-fach und die AUC 4.8-fach erhöht.
Empfehlung
Die Kombination sollte vermieden. Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie, sollten durchgeführt werden. Bei Anzeichen von Toxizität sollte eine Dosisreduktion von Dasatinib erwogen werden.
Literatur
Klassifikation
Die Grundlage für die Klassifikation ist die referenzierte Literatur und ein validiertes und nachvollziehbares Entscheidungsmodell. Die getroffenen Entscheidungen für die Einteilung des Schweregrads werden durch den Flowchart visualisiert.
Letzte Aktualisierung des Textes am 29.05.2018