Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/251183

<h2>SubmittedText<h2><p>Bis Ende 2023 soll ein Frauenanteil von 40 Prozent in allen Leitungsorganen bundesnaher Betriebe gelten. Gemäss Ip. 21.3057 wird der Stand der Zielerreichung jährlich im Kaderlohnreporting überprüft.</p><p>Die jüngsten Zwischenzahlen zeigen, dass elf Organisationen z.T. noch weit vom Ziel entfernt sind:</p><p>- Welche verstärkten Massnahmen unternimmt der Bundesrat bei den betroffenen Unternehmungen, um die Zielvorgabe bis Ende 2023 zu erfüllen?</p><p>- Denkt er, dass die Zielvorgabe erreicht werden kann?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Gemäss dem Kaderlohnreporting zum Berichtsjahr 2021 haben 60 Prozent der Unternehmen und Anstalten (16 von 27) die Vorgabe für den Frauenanteil bereits im ersten Berichtsjahr erfüllt. Die bundesnahen Unternehmen und Anstalten sind gehalten, geeignete Kandidaturen vorzuschlagen, um die Zielvorgabe zu erfüllen. Das Ergreifen von allfälligen Massnahmen liegt somit in der Verantwortung der Unternehmen und Anstalten. Diese beauftragen beispielsweise Executive Search Firmen, explizit nach geeigneten weiblichen Kandidaturen zu suchen. Diese Anstrengungen gilt es entsprechend weiterzuführen. In einigen Fällen, beispielsweise bei der Publica, entzieht sich die Zusammensetzung der obersten Leitungsorgane dem Einfluss des Bundesrates. Bei diesen Einheiten ist der Bundesrat lediglich für die Wahl eines Teils der Verwaltungsratsmitglieder zuständig. Der Anteil der Frauen in den Leitungsgremien der bundesnahen Unternehmen und Anstalten ist über die letzten Jahre kontinuierlich gestiegen. Der Bundesrat ist daher zuversichtlich; dass bis Ende 2023 die Zielvorgabe erreicht werden kann.</p>