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Im Rahmen der rund vierstündigen Generalversammlung von Swiss Sailing am 23.11.2013 wurde der Antrag Seiten Swiss Windsurfing mit einer klaren Mehrheit von 381 zu 188 Stimmen bei 85 Enthaltungen abgelehnt.
Das Reglement zur Austragung von Schweizermeisterschaften im Segelsport besagt, dass diese international ausgeschrieben werden müssen und der Fahrer mit dem besten Gesamtresultat Schweizermeister wird. Somit konnten und können Segelsportler beliebiger Nationen den Titel des Schweizermeisters erringen. Diese Regelung war und ist für die Windsurfer von Swiss Windsurfing unbefriedigend, da in letzter Zeit des öfteren ausländische Fahrer Schweizermeister wurden. Da die bisherige Regelung in anderen Segelklassen aber durchaus Sinn machen kann, bezweckte der Antrag von Swiss Windsurfing, den Entscheid an wen der Schweizermeistertitel vergeben werden soll, den jeweiligen Segelklassen zu überlassen. So hätte jede Klasse für sich überlegen können, welche Regelung aus Sicht der sportlichen Fairness gegenüber den eigenen Mitgliedern, dem Medieninteresse, der Sponsorenattraktivität, und weiteren Gründen vorzuziehen ist.
Mit dem nun vorliegenden Entscheid bleiben die Klassen und Veranstalter von Schweizermeisterschaften im Segelsport auch künftig durch Swiss Sailing gezwungen, den Titel des Schweizer Meisters bei entsprechender Leistung an ausländische Teilnehmer zu vergeben. Aus Sicht von Swiss Windsurfing ein Fehlentscheid wenn sich auf Verbandsebene gleichzeitig darüber studiert und debattiert wird, wie mehr aktive Segelsportler gewonnen und Sponsoren begeistert werden können.
Der Vorstand von Swiss Windsurfing wird die weiteren Handlungsoptionen in den kommenden Winterwochen evaluieren und sich zu gegebener Zeit wieder mit Informationen an die Mitglieder wenden.