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Die Krisenzeichen innerhalb der SVP Schweiz sind unübersehbar. Die grösste Schweizer Partei ist zusehends mehr mit sich selber als mit der Durchsetzung politischer Programme beschäftigt. In wesentlichen Fragen gehen die Meinungen der Parteigrössen auseinander. Der Nimbus von Dr. Christoph Blocher, Multimilliardär und alt Bundesrat, beginnt zu verblassen. Wenn es zutrifft, was alt Bundesrat Rudolf Friedrich behauptete, die SVP werde „weitgehend aus den privaten Schatullen von Christoph Blocher und Walter Frey finanziert“, dann sollte dies klargestellt werden. Dies würde nämlich bedeuten, dass das Schweizer Volk, sofern sich Geld mit Kalkül verbindet, gekauft werden kann. Wie bei der SVP, beruht die Schwäche anderer bürgerlicher Parteien entscheidend darin, dass man nicht weiss, wie sie sich finanzieren. Eine transparente Buchhaltung sollte man nicht nur von der Privatwirtschaft verlangen dürfen, sondern vor allem auch von den Parteien. Die FDP ist keine Spur besser: Gehen nun die Freisinnigen mit den Liberalen zusammen, möchte man wissen, was geht da eigentlich zusammen? Die Liberale Partei macht den Eindruck, als sei sie nur noch virtuell vorhanden. Um Vertrauen zu gewinnen, ist eine Bilanz beider Parteien dringend notwendig.