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Der Anlagenotstand verleitet die Pensionskassen zum Kauf von überteuerten Immobilien. Weil netto immer noch 19,1 Milliarden Franken pro Jahr ertragreich durch die Pensionskassen angelegt werden müssen, verschärft sich die Risikoexposition der Kassen laufend. Diese Entwicklung zeigt, dass in der Schweiz die 2. Säule ein zu grosses Gewicht hat. Mit einem Ausbau der AHV/IV, die auch mit andern Finanzmitteln als den Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträgen finanziert werden kann, könnte der Beitrag der 2. Säule zur Alterssicherung reduziert werden.