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Dez
3
Diplomprojekt des Masters of Arts in Transdisziplinarität, ZHdK 2012
Fachbereiche
Fotografie, Musik, Philosophie/Hermeneutik, Literatur
Institution
Master of Arts in Transdisziplinarität (DKV) ZHdK.
Projektbeschreibung
Drei unterschiedliche Disziplinen schlossen sich zusammen, um ihre jeweilige ästhetische Praxis durch transdisziplinäre Zusammenarbeit zu schärfen und zu erweitern. Die disziplinären Zugriffe erfolgten durch hermeneutische Philosophie, Fotografie und Musik und fanden ihre gemeinsame Schnittstelle darin, dass sie sich auf der Ebene ästhetischer Praxis mit Helmut Lachenmanns Komposition ‹temA› auseinander setzten: Die Komposition stellt eine Schnittstelle dar, die als Dreh- und Angelpunkt die unterschiedlichen disziplinären Zugriffe in ein produktives Verhältnis setzt und vergleichbar macht.
‹Hi CH_ F(u)_› ist der Versuch einer Überführung der im gemeinsamen Prozess entstandenen künstlerischen Arbeiten in eine ‹ästhetische Kommunikation›. Das zentrale Anliegen dabei war nicht eine strukturelle Verbindung der Medien Text, Bild und Klang herzustellen, sondern eine tiefer liegende, ‹inframediale› Struktur zum Ausdruck zu bringen. Die ‹Überführung› zeichnet sich dadurch aus, dass die herausgestellten ‹Formelemente› der Komposition (zusammengefasst unter Stichwörtern wie: Atem, Druck, Verfremdung, Sprache, Geräusch etc.) zur gemeinsamen Verhandlungsbasis werden, über die eine produktive Zurückführung in die je unterschiedlichen Ausgangsdisziplinen ermöglicht wird. Dabei wurde die ‹Methode des Splicing› zur Metapher für eine Arbeitsweise, mittels derer die Medien Text, Bild und Klang gleichberechtigt ins Verhältnis gesetzt und verwoben werden konnten.