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«Hilf mir, es selbst zu tun»
Wer ist Maria Montessori?
Nach erfolgreichem Abschluss ihres Medizinstudiums arbeitete Maria Montessori als Assistentin in einer psychiatrischen Klinik, wo sie zum ersten Mal mit behinderten Kindern in Berührung kam. Aufgrund dieser Erfahrung begann sie sich stärker mit Kinderentwicklung und Kinderpsychologie zu beschäftigen, was sie wiederum zur Entwicklung ihrer eigenen Lehrmethode inspirierte. Später eröffnete Maria Montessori das erste Kinderhaus («Casa dei bambini») in Rom. Hier war es ihr möglich, ihre Methode zu verfeinern und weltweit bekannt zu machen. Fast 50 Jahre lang studierte Maria Montessori Kinder aus sozial und kulturell benachteiligten Milieus.
Kernidee der Montessori-Pädagogik ist es, die Kinder zu begleiten und sie darin zu unterstützen, sich vollständig selbstständig zu sicheren und verantwortungsbewussten Erwachsenen zu entwickeln.
Die Montessori-Pädagogik ist eine alternative Lehrmethode, die auf Selbstvertrauen, Selbstständigkeit, erfahrungsbasiertem Lernen aufbaut unter Rücksichtnahme auf das individuelle Lerntempo. Besonders wichtig war Maria Montessori das Verständnis, dass das Kind im Mittelpunkt seines eigenen Lernens steht, während die Erwachsenen nur eine begleitende Rolle einnehmen. «Hilf mir, es selbst zu tun» bringt die Montessori-Pädagogik auf den Punkt.