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Agglomerationsprogramme
Die im Kanton Thurgau laufenden Agglomerationsprogramme streben eine koordinierte Planung von Siedlung, Landschaft und Verkehr an und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Kantons. Durch die Zusammenarbeit zwischen Partnern innerhalb der Agglomeration sowie zwischen der Agglomeration, dem Kanton und dem Bund wird die Koordination der Projekte und ihre Umsetzung in den Agglomerationen sichergestellt. Dank den Agglomerationsprogrammen erhält der Kanton Bundesbeiträge an bestimmte kantonale Verkehrsinfrastrukturen.
Agglomerationsstrategie Thurgau
Der Kanton Thurgau ist an fünf Agglomerationsprogrammen beteiligt (Frauenfeld, Kreuzlingen-Konstanz, Schaffhausen, St. Gallen-Bodensee und Wil). Weil die Agglomerationspolitik komplexer geworden ist und sich mehrere Generationen von Agglomerationsprogrammen überlagert haben, beschloss der Regierungsrat im Juni 2015 die Erarbeitung einer Agglomerationsstrategie. Sie soll für die kantonale Verwaltung einen Orientierungsrahmen bei der Erarbeitung und Umsetzung der Agglomerationsprogramme bilden und die Zusammenarbeit regeln. Im Juni 2016 hat der Regierungsrat die Agglomerationsstrategie genehmigt. Kern der Umsetzung der Strategie sind fünf Schlüsselmassnahmen.
Agglomerationsprogramme im Überblick
Programme der 1. Generation (AP1)
Drei Agglomerationsprogramme der 1. Generation (AP1, Umsetzung 2011-2014) mit Thurgauer Beteiligung wurden vom Bund genehmigt.
- Frauenfeld
- Schaffhausen
Bericht mit Massnahmen [pdf, 4.88 MB]
Anhang [pdf, 4.60 MB]
- St. Gallen / Arbon-Rorschach
Bericht [pdf, 31.40 MB]
Programme der 2. Generation (AP2)
Der Bund übernimmt zwischen 30 und 50 Prozent der Kosten von Verkehrsinfrastrukturprojekten. Die Freigabe der Mittel für die Programme der 2. Generation (AP2, Umsetzung 2015-2018) erfolgte im Jahr 2014. Zu den bereits bestehenden kamen neue Agglomerationsprogramme dazu.
Programme der 3. Generation (AP3)
Aktuell erarbeiten die Agglomerationen Frauenfeld, Kreuzlingen-Konstanz, Schaffhausen St. Gallen / Arbon-Rorschach und Wil sowie neu auch die Agglomeration Amriswil-Romanshorn die Programme der 3. Generation (AP3, Umsetzung 2019-2022). Die Agglomeration Amriswil-Romanshorn schliesst sich dazu mit der Doppelagglomeration St. Gallen / Arbon-Rorschach zur neuen Agglomeration St. Gallen-Bodensee zusammen.