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«Zwei robuste Sowjets trugen unseren sehr schweren und übrigens äusserst schönen Kranz, mit einer rot-weissen-Schleife, auf der in goldenen Lettern ‹Der Schweizerische Bundesrat› stand, ich, meine Gattin und meine Mitarbeiter liefen dahinter», berichtete der schweizerische Gesandte Camille Gorgé am 10. März 1953 nach Bern (dodis.ch/9028, Original französisch).
Die Welt hielt den Atem an: Als im Oktober 1962 die Sowjetunion auf Kuba Abschussrampen für Mittelstreckenraketen baute, die Washington hätten erreichen können, und die USA auf offenen Konfrontationskurs gingen, drohte ein dritter, ein nuklearer, Weltkrieg auszubrechen.
Am 1. Oktober 2012 findet im Bundesarchiv in Bern die Vernissage des neusten Bandes der Quaderni di Dodis, der Publikationsreihe der Diplomatischen Dokumente der Schweiz, statt. In Band 2 der Quaderni di Dodis veröffentlicht der Historiker Bernd Haunfelder die politische Korrespondez der schweizerischen Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland während der Ära Adenauer.
Eigentlich konnte Felix Schnyder mit seiner Arbeit in Washington zufrieden sein. «Das einzige Problem, das im Rahmen der sonst so gedeihlichen Beziehungen zwischen der Schweiz und den USA hier gelegentlich zu unfreundlichen und kritischen Bemerkungen Anlass gibt», berichtete der Schweizer Botschafter im Dezember 1967 nach Bern, «ist die Tätigkeit der Schweizer Banken im Zeichen unseres Bankgeheimnisses».
Von seiner Gründung 1874 bis ins Jahr 1966 stand dem Weltpostverein mit Sitz in Bern jeweils ein Schweizer als Direktor vor. Als mit der Wahl des Ägypters Rahi mit dieser Tradition gebrochen wurde, sorgte dies für Unruhe im Bundeshaus. Am 25. Juli 2012 erschien dazu in der Berner Zeitung ein Artikel, der auf Recherchen auf Dodis basiert.
1962 endete nach acht Jahren der blutige franko-algerische Krieg mit der Unabhängigkeit Algeriens von der einstigen Kolonialmacht Frankreich. Die Schweiz hatte einen entscheidenden Beitrag zum friedvollen Ende des Konflikts - der Unterzeichnung des Waffenstillstandvertrags vor fünfzig Jahren, am 18. März 1962 in Evian - geleistet.
Die Diplomatischen Dokumente der Schweiz haben zusammen mit der Schweizerischen Gesellschaft für Wirtschafts und Sozialgeschichte sowie der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde eine Veranstaltung zur Geschichte der Auslandschweizerinnen und -schweizer organisiert. Die Tagung fand am 8. Juni 2012 im Hauptgebäude der Universität Bern statt.
Die DDS haben am 17. Januar 2012 zusammen mit der schweizerischen Helsinki-Vereinigung für Demokratie, Rechtsstaat und Menschenrechte sowie foraus Forum Aussenpolitik einen Themenabend zur Rolle der Schweizer Diplomatie in der Konferenz und in der Organisation für Sicherheit und Zusammenareit in Europa (KSZE/OSZE) veranstaltet.