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Sättigungsdosis Pharmakokinetik DosisDefinition
Bei einer längerfristigen medikamentösen Behandlung wird nach einer mehrmaligen Verabreichung der Steady-State erreicht. Dabei handelt es sich um ein Fliessgleichgewicht der Aufnahme und der Elimination der pharmazeutischen Wirkstoffe. Im Steady-State ist die Plasmakonzentration durch eine Kumulation erhöht und es wird die maximale Wirksamkeit erreicht (Abbildung).
Der Steady-State wird erst nach etwa 5 Halbwertszeiten erreicht. Bei einer langen Halbwertszeit ist die erforderliche Zeit entsprechend lang.
Mit einer hohen initalen Dosis, die auch parenteral verabreicht werden kann, kann dieser Zeitraum verkürzt werden. Sie wird einmalig oder während weniger Tage verabreicht. Diese sogenannte Sättigungsdosis übersteigt die übliche Erhaltungsdosis.Beispiele
Beispiele für entsprechende Wirkstoffe sind im Folgenden aufgeführt:Berechnung
Für die Berechnung der Sättigungsdosis wird die folgende Formel verwendet:
Die Sättigungsdosis ist also direkt proportional zum Verteilungsvolumen und umso höher, je grösser das Verteilungsvolumen ist.Unerwünschte Wirkungen
Bei der Verabreichung der Sättigungsdosis muss darauf geachtet werden, dass keine Überdosis verbreicht wird und unerwünschte Wirkungen oder Vergiftungserscheinungen auftreten.siehe auchLiteratur
- Arzneimittel-Fachinformation (CH)
- Fachliteratur
- Lehrbücher der Pharmakologie
Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.