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Der schweizerische Gesandte in Wien, J. J. von Tschudi, an den Bundespräsidenten und Vorsteher des Politischen Departements, S. Bavier
Report (R)
Tschudi hat sich der Statthalterei Tirol gegenüber für eine rasche Behandlung der Rheinkorrektionsfrage ausgesprochen, notfalls auch gegen den Widerstand des Vorarlberger Landesausschusses.
Darin: Da die jahrzehntelangen Diskussionen um die Korrektion des Rheinlaufes nichts gefruchtet haben, muss die Schweiz jetzt einseitige Massnahmen treffen, weil die Gefahr eines Rheindurchbruchs noch gewachsen ist. Annex vom 9.3.1882