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Die Fussreflexzonenmassage ist keine Reflextherapie wie zum Beispiel die Bindegewebemassage. Es wird davon ausgegangen, dass sich der ganze Körper im Fuss widerspiegelt. Empirisch fanden Therapeuten heraus, dass Schmerzen an bestimmten Stellen des Fusses auf Organfunktionsstörungen hinweisen können. Durch gezielte Reize können so Beschwerden gelindert werden und die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt werden.
So versuchen wir über gezielte Reize am Fuss den Körper wieder in ein Gleichgewicht zu bringen. Das Immunsystem wird angeregt, Schmerzen können gelindert werden und Störungen der Funktion verbessert werden. Wissenschaftlich ist diese Methode noch nicht erforscht, doch die jahrelange erfolgreiche Behandlung von Menschen mit der Fussreflexzonenmassage spricht für sich.
Die Darstellung befindet sich im Grab eines Arztes und ist ca. 4000 Jahre alt.
Rastereinteilung der Körperzonen nach Dr. William Fitzgerald
Die Fussreflexzonenmassage geht weit zurück. Altägyptische Darstellungen von Hand- und Fussbehandlungen im Grab eines ägyptischen Arztes sind 4000 Jahre alt.
Weiter gab es vor 2000 Jahren in China Aufzeichnungen über Fussmassagen. Hua Tuo ein berühmter Arzt (ca. 145-208) hat in den "Vertrauliche Schriften des Hua Tuo" den Grundstein der Fussmassage gelegt. Es gibt auch in späteren Schriften Hinweise auf Fussberührungen und ihrer Wirkung als geeignete Behandlung.
Auch bei den Indianern in Mittel- und Nordamerika wurden Kranke an den Füssen behandelt.
Dr. William Fitzgerald, ein amerikanischer Arzt machte eine "Zoneneinteilung des Körpers" im Buch "Zone Therapy".
Georg Starr White, ein Mitarbeiter von Fitzgerald erweiterte die Methode 1925.
Eunice Ingham (1888-1974) schrieb 1938 das Buch "Stories the Feet can tell" und später das Buch "Stories the Feet have told".
In Deutschland, Österreich und in der Schweiz verbreitete Hanne Marquardt, sie war ursprünglich Krankenschwester, die Fussreflexzonenmassage. 1976 hat Sie praktische Kurse gegeben und 1975 veröffentlichte Sie das Buch "Reflexzonenarbeit am Fuss". Sie ist heute noch in Deutschland tätig und es gibt in Europa viele Zweiglehrstätten von ihr.