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Viele Länder haben in den vergangenen Tagen ihren Kandidaten für die nächste Oscar-Verleihung ausgesucht. In der Kategorie “Bester fremdsprachiger Film” hoffen viele Regisseure mindestens auf eine Nomination der Academy und auf einen Sprung auf die Shortlist der viel beachteten Kategorie. Lettland schickt dieses Jahr Signe Baumanes Rocks in my Pockets ins Rennen, ein eigenwilliger Animationsfilm, der der Geschichte der Depression in Baumanes Familie nachgeht. Ausgesucht hat man Rocks in my Pockets wegen “der internationalen Sprache, der intimen Geschichte und dem Mut der Regisseurin, sich mit den eigenen ernsten und persönlichen Problemen auseinanderzusetzen”.
In «Rocks In My Pockets» unternimmt die lettisch-amerikanische Animationskünstlerin Signe Baumane eine humorvolle Reflexion über die psychischen Leiden in ihrer Familie. Sie hat die Geschichte in berührende fantastische Bilder umgesetzt und selbst eingesprochen. In ihrem Film gewährt sie Einblicke in ihre dunkelsten Gemütszustände. (fantoche.ch)
Animationsfilme in der Kategorie “Bester fremdsprachiger Film” hat es schon mehrfach gegeben, u.a. Persepolis (2007, Frankreich) und Prinzessin Mononoke (1997, Japan). Tatsächlich nominiert für die Shortlist wurde bisher aber nur Waltz with Bashir (2008, Israel).