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Isner hielt gegen den Turniersieger von 2007, 2011, 2012 und 2014 eine Stunde lang mit. Nach dem mit 3:7 verlorenen Tiebreak brach die Nummer 24 der Welt aber komplett ein. Der aufschlagsstarke Isner kassierte die ersten zwei Breaks des Turniers zum 1:4, Djokovic verwertete wenig später gleich den ersten Matchball. Beeindruckend war, dass Djokovic in 90 Minuten Spielzeit keinen einzigen Breakball zuliess und sogar mehr Asse (10:9) realisierte als der wohl beste Service-Spieler der ATP-Tour.
Im Final vom Sonntag gilt Djokovic als favorisiert. Der Serbe hat die letzten sechs Duelle mit Murray, zuletzt im Final des Australian Open und im Halbfinal von Indian Wells, allesamt für sich entschieden. In den Direktbegegnungen führt er 17:8.
Djokovic und Murray treffen zum dritten Mal nach 2009 und 2012 im Endspiel von Key Biscayne aufeinander. Mit einem Finalsieg wäre Djokovic der erste Spieler, dem das Double Indian Wells/Miami drei Mal gelingen würde. (pre/si)
N. Djokovic – J. Isner 7:6 6:2
A. Murray – T. Berdych 6:4 6:4
Roger Federer hat mit einem Dreisatz-Erfolg gegen den Qualifikanten Daniel Evans die 3. Runde des Australian Open erreicht.
Er musste gegen den Engländer, nach einer Dopingsperre nur die Nummer 189 der Weltrangliste, allerdings hart kämpfen, ehe der 7:6 (7:5), 7:6 (7:3), 6:3-Sieg nach 2:35 Stunden im Trockenen war. Federer hätte sich den Tag bei Temperaturen von nur knapp über 20 Grad einfacher gestalten können, wenn er seine Chancen etwas konsequenter genützt hätte.
Im ersten Satz kam er bei 6:5 …