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Kategorie Regeln
Aus Symptome, Ursachen von Krankheiten
Hier werden Argumente gesammelt, die für eine Kategorisierung wichtig sind. Eine Kategorisierung hat Auswirkungen auf diverse Bereiches eines Gesamtauftrittes. Das soll hier etwas mehr beleuchtet werden. --Nobix 12:52, 29. Dez. 2007 (CET)
Gliederung
Hierunter versteht man die in sich geschlossene und nach über- und untergeordneten Bereichen geordnete Auflistung aller Themen, die zu einem Projekt oder einer Auflistung gehören, oder auch gehören könnten(Erweiterbarkeit).
Der Begriff Systematik steht für eine sinnvolle Benennung und Identifikation (geordnete Gliederung). Diese versucht, später erforderlich werdende neue Unterthemen-Gruppen rechtzeitig in eine Anker-Ebene zu reserviern, aber auch Erweiterungen in div. vorhandenen Ebenen zu erlauben.
All dies sollte einer Systematik zugehören, die sinnvoll und nachvollziehbar ist, besonders für Personen die zum ersten Male mit dieser Gliederung kontakt haben. Gerade die Sicht von Aussen, oder die intuitive Deutbarkeit einer Systematik, zeigt die Qualität einer solchen Gliederung. Wir kennen das z.B. Alle, von gut(intuitiv) oder schlecht(chaotisch) gestalteten Menüs für Softwarepakete, oder Bedienungsanleitungen.
Systematik
Sollen Themen in eine umfassende Systematik eingebunden werden, um die Qualität bzgl. Ganzheitlichkeit, Übersichtlichkeit, Findbarkeit usw. zu erhöhen, sind besonder Regeln zu beachten, sonst handelt es sich evtl. nicht um eine klare systematische Gliederung von Themen, sonder u.U. um eine chaotische(unorganisierte), oder mindestens um eine benutzungsunfreundliche Themenorganisation:
Sprechende Namen (erfassbare Anzahl)
Bei treffend ausgewählten Namen ("sprechende Namen"), weiss man sofort was dahinter steht(Ziel), bei schlechten gleicht es einem Rätsel! Das gilt für Einzelthemen, aber auch für Gruppenthemen. Hier einige Beispiele:
"Sprechende Namen" kann man auch erreichen durch Satz, oder Halbsatzbildung. Das ist allerdings die schlechteste aller möglichen Lösungen, warum?
Es liegt an uns Menschen! Wir besitzen die Fähigkeit eine bestimmte Anzahl von Begriffen, Worten etc. spontan zu überblicken und zu erfassen. Besitzt jetzt aber z.B. ein Menü ein vielfaches solcher Namen, evtl. sogar noch Halbsätze, so ist die Übersichtlichkeit und schnelle Erfassbarkeit nicht mehr möglich. Woran liegt das? Der Mensch ist nur in der Lage maximal 6-8 Begriffen schnell und korrekt zu erfassen!
Das ist der Grund, warum Themen- oder Unterthemengruppen in Menüs oder Listen (die als Übersichtlich erkannt werden), diese Anzahl möglichst nicht übersteigen sollten! Dem Idealfall (aus der Sicht eines Lesers oder Users im Netz) ist man sehr nahe, wenn man es zusätzlich schafft, für Themen-Namen sogenannte Lemmata zu nutzen! Eigentlich ganz einfach!
Aussagefähigkeit von Themen-Namen
Die Namen der Einzelthemen sollten möglichst sogenannte "sprechende Namen" tragen. D.h. sie sollten sofort(intuitiv) erkennen lassen, was man bei diesem Thema, bzw. in nachfolgenden Unterthemen zu erwarten hat. Gut gewählte Begriffe erlauben eine intuitive und schnelle Ziel-Führung von Benutzern. D.h. Unterthemen die wichtige Beiträge enthalten können, werden dann auch viel schneller und zielsicherer gefunden.
Mit der Vergabe eines Namens wird oft auch schon über die spätere Relevanz bei erfolgreichen Suchvorgängen entschieden. Es wird z.B. bei einem Begriff wie "Schwerpunkt", oder "Unsere Stärke" keinerlei Verbindung zu den dahinterstehenden Unterthemen für eine Suchmaschine und den Suchenden erkennbar! Hieran erkennt man, wie wichtig "Sprechende Namen" sind!
Vorbildliche Namensgebung erfolgt z.B. in Nachschlagewerken. Dort wird stets die Grundform eines Wortes, das sogenannte Lemma benutzt. Das ist die Wortform, unter der man üblicherweise in einem Nachschlagewerk sucht (Zitierform, Grundform). Das gilt im WWW analog.
Da es sich hier (mindesten im Wiki) um eine Art Nachschlagewerk handelt, ist es auch nützlich sich etwas mit folgenden Begriffen der Lexikografie zu beschäftigen:
Erkennungwert
Erweiterbarkeit
Eine Erweiterbarkeit wird gefördert, wenn die systematische Gliederung rechtzeitig wohldurchdacht wurde und bereits im Vorstadium entsprechende Möglichkeiten bedacht wurden. Eine schwächelnde Systematik gerät u.U. bei kleinsten erforderlichen Änderungen erneut auf den Prüfstand. Das bedeutet erneute Diskussionen, Zeitaufwand, Änderungsaufwand und das Schlimmste kommt noch.
Wurden davon betroffene Seiten bereits von Usern im Netz verlinkt, oder als Lesezeichen verwendet, so sind diese mit einer Namensänderung auch sofort ungültig und nicht mehr erreichbar! D.h. mindestens ein Teil diese User kommen deshalb nicht mehr als Besucher auf die Homepage!
Auswirkungsbereiche
Kategorisierungen finden ihren Niederschlag z.B. in folgenden Bereichen: