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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2018.01081 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiber Brugger Urteil vom 9. Dezember 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Volker Pribnow DFP & Z, Advokatur Stadtturmstrasse 10, Postfach 43, 5401 Baden gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1977, verfügt über eine Ausbildung als H uman Res ources (HR) Assista nt ( Urk. 6/8 S. 3 Ziff. 3). Seit dem 1. August 2012 war sie bei der Y.___ angestellt ( Urk. 6/11/2 Ziff. 1- 3 ). Nachdem sie seit August 2015 krankgeschrieben war, kündigte die Arbeitge berin das Arbeitsverhältnis mit ihr per Ende Oktober 2015 ( Urk. 6 /11/2 Ziff. 3- 5). 1.2 Die Versicherte meldete sich am 1 6. Januar 2016 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 6/2). Ab dem 1 8. April 2016 war sie temporär als HR Assistant bei der Z.___ angestellt ( Urk. 6/24). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche ( Urk. 6/1, Urk. 6/9, Urk. 6/24 -25 ) und medizinische ( Urk. 6/17, Urk. 6/ 22- 23, Urk. 6/27 ) Abklärungen und zog Akten des Krankentaggeldversicherers ( Urk. 6/11) zum Verfahren bei. Am 4. Dezember 2017 erliess die IV-Stelle den Vorbescheid ( Urk. 6/45). Die Versicherte brachte dagegen Einwände ( Urk. 6/49, Urk. 6/58-59) vor. Mit Verfügung vom 9. November 2018 ( Urk. 6/66 = Urk. 2) verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch. 2. 2.1 Die Versicherte erhob am 1 3. Dezember 2018 Beschwerde gegen die Verfügung vom 9. November 2018 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr ab 1. August 2016 eine Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen ( Urk. 1 S. 2 oben). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 2. Januar 2019 ( Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 2 3. April 2019 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 7 Dispositiv Ziff. 3). Die Beschwerdegegnerin reichte dem Gericht in der Folge einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 13) ein. Am 4. Juni 2019 ( Urk. 14) reichte die Beschwerdeführerin einen Arztbericht ( Urk. 15) ein. 2.2 Mit Verfügung vom 2 5. Juni 2019 ersuchte das Gericht die Z.___ um die Beantwortung von Fragen betreffend das Arbeitsverhältnis mit der Beschwerdeführerin (U rk.1 6 Dispositiv Ziff. 1). Der Verantwortliche der Z.___ antwortete am 2 8. Juni 2019 ( Urk. 18) auf die Fragen des Gerichts. Die Parteien nahmen am 2 9. und 3 1. Juli 2019 ( Urk. 23-24) dazu Stellung. Die Stellungnahmen wurden der jeweiligen Gegenp artei am 9. August 2019 zugestellt ( Urk. 25). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinwe isen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Die Wartezeit im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG gilt in jenem Zeitpunkt als eröffnet, in welchem eine deutliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit einge treten ist. Als erheblich in diesem Sinne gilt bereits eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % (AHI 1998 S. 124 E. 3c; Urteil des Bundesgerichts I 10/05 vom 14. Juni 2005 E. 2.1.1 in fine mit Hinweisen). Unter relevanter Arbeitsunfähigkeit im Sinne dieser Bestimmung ist eine Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu verstehen. Das heisst, es muss arbeitsrechtlich in Erscheinung treten, dass die versicherte Person an Leistungs vermögen eingebüsst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entspre chender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitsgebers oder durch gehäufte, aus dem Rahmen fallende gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle. Mit anderen Worten: Die Leistungseinbusse muss in aller Regel dem seinerzeitigen Arbeitgeber aufgefallen sein. Eine erst nach Jahren rückwirkend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit genügt nicht. Umgekehrt ist eine in der beruf lichen Tätigkeit im Vergleich zu einer gesunden Person tatsächlich nur reduziert erbrachte Leistung für sich allein gesehen in aller Regel ebenso wenig ausreichend für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit im Sinne des Gesetzes. Vielmehr bedarf es dazu regelmässig zusätzlich einer (überzeugenden) medizinischen Einschät zung, die ordentlicherweise echtzeitlicher Natur ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Dieser Nachweis darf nicht durch nachträgliche erwerbliche oder medizinische Annah men und spekulative Überlegungen ersetzt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_204/2012 vom 19. Juli 2012 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen). 1.5 Ein wesentlicher Unterbruch der Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 28 Abs. 1 Buchstabe b IVG liegt vor, wenn die versicherte Person an mindestens 30 aufei nanderfolgenden Tagen voll arbeitsfähig war ( Art. 29 ter Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). Ein Unterbruch kann nur dann angenommen werden, wenn während mindestens 30 aufeinanderfolgenden Tagen eine wirtschaftlich verwertbare Arbeitsfähigkeit bestand, ohne Rücksicht auf die Entlöhnung (Meyer/ Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Aufl., Art. 28 Rz 34, S. 303). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Entscheid fest, die Beschwerde führer in sei seit dem 5. August 2015 zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben worden. V om 1. Februar bis 1 8. September 2016 sei keine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden. W ährend dieser Zeit sei folglich v on einer vollständigen Arbeits fähigkeit auszugehen. Das Wartejahr habe somit erst per 1 9. September 2016 begonnen, da die Beschwerdeführerin ab diesem Datum wieder zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei ( Urk. 2 S. 2 Mitte). Die Beschwerdegegnerin verneinte daher die Voraussetzung der Erfüllung des Wartejahres nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG. Weiter vertrat sie den Standpunkt, dass aus medizinischer Sicht kein Grund für eine medizinische Begutachtung bestehe ( Urk. 2 S. 2 unten). 2.2 A m 2 9. Juli 2019 nahm die Beschwerdegegnerin Stellung zum Schreiben der Z.___ vom 2 8. Juni 2019 ( Urk. 18). Sie führte aus, die Arbeitgeberin bestätige darin, dass vom 1 8. April bis 1 8. September 2016 keine wesentliche Arbeitsunfähigkeit von mindestens 20 % bestanden habe. Die Beschwerdeführerin habe über die gesamte Zeit ein Arbeitspensum von über 80 % geleistet. Das tiefere Arbeitspensum habe dabei dem Arbeitsanfall entsprochen und erweise sich nicht als gesundheitlich begründet. Das Wartejahr habe daher nicht vor dem 1 9. September 2016 zu laufen begonnen ( Urk. 23). 2.3 Die Beschwerdeführerin brachte vor, sie habe am 1 9. September 2016 eine Hirn blutung erlitten, welche zahlreiche Bes chwerden nach sich gezogen und die Arbeitsfähigkeit negativ beeinflusst h abe ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 2). Weiter bestünden seit Jahren erhebliche Schm erzen im linken Handgelenk, das sie im Jahr 1989 verletzt habe (S. 3 Ziff. 6). Die Beschwerdegegnerin übersehe, dass ab dem 1. Feb ruar 2016 keineswegs eine volle Arbeitsfähigkeit attestiert worden sei. Die Arbeitsunfähigkeit habe im Gegenteil weiter fortbestanden (S. 6 Ziff. 10 Mitte). Sie sei während des gesamten Zeitraumes von Oktober 2016 bis November 2017 gerade nicht uneingeschränkt arbeitsfähig gewesen. Aufgrund dreier vorherr schender Beschwerdekomplexe (orthopädisch, neurologisch, psychiatrisch) sei sie bedeutend in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen (S. 9 Ziff. 18). Der medizinische Sachverhalt sei ungenügend abgeklärt worden, weshalb eine poly disziplinäre Begutachtung anzuordnen sei, falls gestützt auf die vorliegenden Akten nicht bereits ein Rentenanspruch beurteilt werden könne (S. 9 Ziff. 19). Der Arbeitsvertrag mit der Z.___ sei von Beginn an nicht mit einem Vollzeitpensum bei uneingeschränkter Leistungsfähigkeit ausgestaltet gewesen. Das vereinbarte Pensum habe sodann nicht eingehalten werden können. Unzutreffend sei, dass über die gesamte Präsenz am Einsatzort ein Arbeitspensum von 80 % geleistet worden sei. Sie sei insbesondere ab dem 1 9. September 2016 infolge einer Hirnblutung zu 100 % arbeitsunfähig gewesen ( Urk. 24 S. 1 Ziff. 2). 2.4 Streitig ist, ob ein Rentenanspruch besteht. Zunächst ist zu prüfen, auf welchen Zeitpunkt der Beginn des Wartejahres anzusetzen ist und ob dieses durch die temporäre Anstellung der Beschwerdeführerin bei der Z.___ un terbrochen worden ist. Des Weiteren ist zu prüfen, ob auf die vorliegenden medizinischen Akten abgestellt werden kann. 3. 3.1 Vorweg ist die Frage des Wartejahres zu klären. Diesbezüglich relevant sind die folgenden Akten. Dr. med. A.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates und für Handchirurgie, B.___, stellte im Bericht vom 2 6. August 2015 ( Urk. 6/11/7-8) die handchirurgische Diagnose Status nach multiplen Voroperationen am distalen Radioulnargelenk links, zuletzt Entfernung einer E clipse-Hemiprothese. Dr. A.___ führte weiter aus, bei Belastung komme es noch zu Restbeschwerden (S. 1 Mitte). Die Situation sei ins gesamt eigentlich auf einem guten Weg. Die linke Hand werde im Alltag zuneh mend reintegriert. Die Arbeitsf ähigkeit werde im Moment bei 80 % belassen. Nach einer Verlaufskontrolle in zwei Monaten werde wahrscheinlich eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit erfolgen ( S. 1 unten). 3.2 Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nannte im Schreiben vom 4. Oktober 2015 ( Urk. 6/11/4) an den Krankentaggeldversicherer als Diagnosen eine reaktive depressive Episode und thorakale Verspannungen ( Ziff. 4). Dr. C.___ attestierte vom 5. bis zum 3 0. August 2015 eine Arbeitsun fähigkeit von 100 % ( Ziff. 5). 3.3 Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nannte im Bericht vom 2 5. Oktober 2015 ( Urk. 6/11/5-6) als Diagnosen einen Verdacht auf eine reaktive psychosoziale Belastungsstörung und eine Somatisierungsstörung. Er attestierte ab 3 1. August 2015 voraussichtlich für drei Wochen eine Arbeits unfähigkeit von 100 % (S. 2 Mitte). Dr. D.___ gab an, nach den Angaben der Beschwerdeführerin sei sie aufgrund der langwierigen Behandlung der linken Hand und der daraus folgenden Arbeitsun fähigkeit vom Arbeitgeber freigestellt worden (S. 1 unten). Die Beschwerdeführe rin spüre wieder Thoraxschmerzen und habe Angstgefühle, wenn sie nur schon an den Arbeitgeber denke. Er habe ihr erklärt, dass er als Hausarzt aus psycho sozialen Gründen für maximal drei Wochen eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestieren könne (S. 2 oben). 3.4 Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte im Bericht vom 2 7. Januar 2016 ( Urk. 6/11/10-11) als Diagnose eine Anpas sungsstörung bei beruflicher Belastungssituation (ICD-10 F43.2) mit depressiven Symptomen (S. 2 Ziff. 4). Er gab zur Anamnese an, dass die Beschwerdeführerin an ihrer letzten Arbeitsstelle zunehmend überfordert gewesen sei und sie sich in ihrem Arbeitsumfeld zunehmend isoliert und abgelehnt gefühlt habe. Sie habe Ängste, Panikattacken, Schlafstörungen und zunehmend eine depressive Symp tomatik entwickelt. Im März 2015 sei eine angstlösende und antidepressive Therapie begonnen worden mit nur zögerlicher Stabilisierung (S. 1 Ziff. 2). Dr. E.___ attestierte aus psychiatrischer Sicht seit dem 2 1. September 2015 eine Arbeitsunfähi gkeit von 100 % (S. 2 Ziff. 5). Gegenwärtig bestehe nach wie vor eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. G rundsätzlich könne mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit bis 100 % gerechnet werden. Voraussetzung sei aber ein Wechsel des Arbeitsumfeldes. Die Wiederaufnahme der angestammten Arbeits tätigkeit in einer anderen Arbeitsumgebung und eine Steigerung der Arbeits fähigkeit auf das ursprüngliche Pensum sei vorgesehen und werde von der Patientin gewünscht. Ein Arbeitsversuch sollte ab März 2016 möglich sein. Die Arbeitsfähigkeit könne innerhalb von drei bis sechs Monaten auf 100 % gestei gert werden (S. 2 Ziff. 6 und 7). 3.5 Gemäss einer Aktennotiz der Beschwerdegegnerin vom 2 8. Juni 2016 ( Urk. 6/15) meldete sich die Beschwerdeführerin an diesem Tag telefonisch bei der Beschwer degegnerin und berichtete über die aktuelle Arbeitstätigkeit (Bürotätigkeit im Bereich HR). D ie Beschwerdeführerin habe angegeben, dass ihr das Arbeitspen sum von 70-100 % viel zu hoch sei. Es gehe ihr nur schlecht. Bei der nächsten Operation werde sie das linke Handgelenk versteifen lassen müssen. Danach werde sie voraussichtlich wieder längere Zeit arbeitsunfähig sein. 3.6 Nach dem Zwischenzeugnis von F.___, Personalberater, Z.___, vom 2 9. August 2016 ( Urk. 6/24) erfolgte ab dem 1 8. April 2016 ein Arbeitseinsatz der Beschwerdeführerin als Human Re sources Assistant bei der G.___. Der Personalberater gab an, dass ein Arbeitspensum von 70-100 % bestehe. Der Einsatz sei bis zum 7. Oktober 2016 vorgesehen. 3.7 Herr F.___ antwortete am 2 8. Juni 2019 ( Urk. 18) auf die Fragen des Gerichtes betreffend den Arbeitseinsatz der Beschwerdeführerin bei der G.___. Er gab an, der Arbeitseinsatz habe vom 1 8. April bis 7. Oktober 2016 gedau ert ( Ziff. 1). Das vertraglich vereinbarte Arbeitspensum habe zwischen 70 und 100 % betragen. In der Realität habe das Pensum zwischen 55 und 100 % geschwankt. Über die gesamte Präsenz am Einsatzort sei ein Arbeitspensum von über 80 % geleistet worden. Die Gestaltung des Arbeitspensums sei je nach Arbeitsanfall erfolgt ( Ziff. 2). Auf die Frage nach krankheitsbedingten Absenzen ( Urk. 16 Dispositiv Ziff. 1.3) antwortete der Personalberater, vom 1 9. September bis zum 3 1. Oktober 2016 habe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden. Vom 1. November bis zum 1 7. Dezember 2016 habe die Arbeitsunfähigkeit 40 % betragen ( Ziff. 3). Herr F.___ gab weiter an, die Beschwerdeführerin sei im Rahmen der versiche rungstechnischen Abwicklung sowie bezüglich der allgemeinen Kommunikation nicht kooperativ gewesen. Dokumente seien nicht beziehungsweise sehr spät eingereicht worden und es habe eine schlechte Erreichbarkeit bestanden. Die Beschwerdeführerin habe dies mit ihrem schlechten Gesundheitszustand begrün det. Zudem habe sie ein Durcheinander mit den Arztzeugnissen angegeben ( Ziff. 5). Der Personalberater reichte dem Gericht zudem eine Kopie des individuellen Einsatzvertrages vom 1 4. April 2016 ( Urk. 19/1) ein. 4. 4.1 Nach den erwähnten Arztberichten war die Beschwerdeführerin für die ange stammte Tätigkeit seit dem 5. August 2015 zu 100 % krankgeschrieben. Die Krankschreibung erfolgte im Wesentlichen aufgrund psychischer Beschwerden. Den Beginn der Krankschreibung per 5. August 2015 bestreitet auch die Beschwerdegegnerin nicht (vgl. Urk. 2 S. 2 Mitte). Der Beginn des Wartejahres ist daher auf den 5. August 2015 festzusetzen. 4.2 Für eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen während des Arbeitseinsatzes bei der G.___ sprechen die Angaben von Herrn F.___ über eine schlechte Kooperation mit der Beschwerdeführerin, was diese mit ihrem schlechten Gesundheitszustand begründet habe (vorstehend E. 3.7). Der Personalberater der Z.___ reichte dem Gericht indes keine Zusammenstellung über die an den einzelnen Arbeitstagen geleisteten Arbeitsstunden und die Absenzen der Beschwerdeführerin ein. Die von ihm angegebene durchschnittliche Arbeitsfähigkeit von über 80 % in der Zeit vom 1 8. April bis 7. Oktober 2016 würde eine Arbeitsfähigkeit von 100 % an 30 Tagen rechnerisch nicht ausschliessen. Gemäss IK-Auszug verdiente die Beschwerdefüh rerin in den Monaten April bis November 2016 bei der Z.___ Fr. 32'920.-- ( Urk. 13 S. 1). Das erzielte Einkomme n schliesst eine uneinge schränkte Arbeitsfähigkeit während 30 Tagen ebenfalls nicht aus, nachdem die Beschwerdeführerin ab dem 1 9. September 2016 wieder zu 100 % arbeitsunfähig war. Die Auskunft von Herrn F.___ vom 2 8. Juni 2019 lässt eine abschlies sende Beurteilung der Frage, ob die Beschwerdeführerin an 30 aufeinanderfol genden Tagen uneingeschränkt arbeitsfähig war, jedoch nicht zu. Die Sache ist daher bereits aus diesem Grund an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie nach ergänzenden Abklärungen prüfe, ob die Wartezeit durch den Arbeitseinsatz der Beschwerdeführerin bei der G.___ unterbrochen worden ist. Nachfolgend ist auf die weiteren medizinischen Abklärungen einzugehen. 5. 5.1 Die Beschwerdegegnerin forderte bei der B.___, Handchirurgie, Akten betreffend die Behandlung am linken Handgelenk an ( Urk. 6/52). Die Behandlung ist seit November 2004 dokumentiert (vgl. Urk. 6/52/1). Dr. A.___ führte im Bericht vom 2 0. Januar 2016 ( Urk. 6/52/69-70) aus, auf der rechten Seite finde sich eine klassische Epicondylitis -Situation mit einer Druck empfi ndlichkeit über dem Ursprung des Extensor carpi radialis brevis und des Extensor carpi radialis longus. A m distalen Radioulnargelenk der linken Seite zeigten sich klinisch bei einer freien Pro-/Supination deutliche Krepitationen im Bereich der Vernarbungssituation. Diese seien zum Teil en dgradig und rest schmerzhaft. Aufgrund der Einschränkungen werde die Arbeitsunfähigkeit ( richtig: Arbeitsfähigkeit ) bei 80 % belassen (S. 1 unten). 5.2 Dr. A.___ gab im Bericht vom 3 1. Mai 2016 ( Urk. 6/52/71-72 = Urk. 6/17/7-8) an, in der klinischen Untersuchung zeige sich auf der linken Seite auf Höhe der Ulnaspitze eine Region, die bei gezielten Drehbewegungen und zum Teil bei der Flexion/Extension ein leichtes Knacken hinterlasse, das die Patientin als Schmerz angebe. Eine eigentliche Instabilität der Ulna lasse sich nicht nachweisen. Die Ulnarduktion sei etwas eingeschränkt (S. 1 Mitte). Er gehe davon aus, dass eine gewisse Restinstabilität der Ulna vorliege, die die Beschwerden durchaus erklären könnte. Zusammen mit einer zystischen Veränderung im Bereich der Ulnaspitze sei von einer chronischen Reizung auszugehen. 5.3 Die Beschwerdeführerin war aufgrund einer Hirnblutung vom 1 9. bis 2 9. Septem ber 2016 in der Klinik für Neurologie, H.___, hospitali siert ( Urk. 6/23/1). Die Ärzte der Klinik für Neurologie nannten im Austritts bericht vom 2 9. September 2016 ( Urk. 6/23/1-6) als Diagnosen (S. 1 f.): - sekundäre Einblutung nach therapeutischer Heparinisierung am 1 9. Sep tember 2016 bei Diagnose zwei - klinisch nuchale und rechts-zervikale Schmerzen, Doppelbilder beim Blick nach rechts, ansonsten keine fokal-neurologischen Defizite - diagnostisch cMR I extern vom 1 9. September 2016, 0.5-1.5 cm grosse Einblutung temporal rechts - Dissektion der ICA rechts, Erstdiagnose 1 8. September 2016 - ätiologisc h Verdacht auf F ibromuskuläre Dysplasie - anamnestisch initial seit Samstag bestehende nuchale, zervikale und faziale Schmerzen rechts, Vorstellung im I.___ - klinisch Doppelbilder beim Blick nach rechts, Hypäs thesie der rechten Gesichtshälfte - d iagnostisch CT- Angi o extern vom 1 8. September 2019: Dissektion der distalen Arteria carotis interna rechts mit konsekutiver hochgradiger luminaler Einengung, konventionelle Angiographie: Verdacht auf Fibromuskuläre Dyplasie Die Ärzte attestierten im ärztlichen Zeugnis vom 2 9. September 2016 für die Zeit vom 1 9. September bis 9. Oktober 2016 eine Arbeitsunfäh igkeit von 100 % ( Urk. 6/23/7; vgl. auch Urk. 6/22). 5.4 Dr. E.___ attestierte in einem ärztlichen Zeugnis vom 4. November 2016 ( Urk. 6/30/3) für die Zeit vom 1 0. bis 3 1. Oktober 2016 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Ab dem 1. November 2016 attestierte er eine Arbeitsunfähigkeit von 40 %. Der Psychiater gab an, dass Ende November 2016 eine Neubeurteilung der Arbeitsfähigkeit erfolgen werde. 5.5 Im Bericht vom 3 0. Dezember 2016 ( Urk. 6/27) gab Dr. E.___ an, die Patientin sei aus psychiatrischer Sicht arbeitsfähig. Nach dem Ereignis vom Sep tember 2016 stehe die Beurteilung aus somatischer Sicht im Vordergrund (S. 2 Ziff. 5). 5.6 Die Ärzte der Klinik für Neurologie, H.___, berichtete n am 1 5. Mai 2017 ( Urk. 6/43/6-9) über eine neuropsychologische Untersuchung vom gleichen Tag. Sie stellten folgende Diagnosen (S. 1 f.): - passagere Hemikranie und Hypästhesie im Gesichtsbereich rechts im Rahmen eines Linienfluges vom 2 1. Januar 2017 - ätiologisch am ehesten druckbedingt bei subklinischer Sinusitis - anamnestisch beim Steigflug Druckgefühl im Gesicht und Kopfschmer zen rechts, gefolgt von Taubheitsgefühl am Mundwinkel und Zahn fleisch rechts, wieder rückläufig beim Sinkflug - klinisch kein fokal-neurologisches Defizit - sekundäre Einblutung temporobasal rechts nach therapeutischer Hepa rinisierung am 1 9. September 2016 - Dissektion der ICA rechts Zur Anamnese wurde ausgeführt, die Beschwerdeführerin habe berichtet, dass sie unter rechtsseitigen Schmerzen am Kopf leide, ung efähr dort, wo die Blutung gewesen sei. Kopfschmerzen habe sie nicht. Es bestehe aber ein permanenter Druck und ein Ziehen immer an der gleichen Stelle. Weiter höre sie ein rhythmi sches Klopfen. Nachts erwache sie und könne deshalb nicht mehr einschlafen. Es komme zu Panikattacken mitten in der Nacht. Nach dem Spitalaufenthalt im Sep tember 2016 habe sie ihr Partner verlassen. Die Arbeitsstelle als HR Managerin sei ihr nach dem Ereignis vom September 2016 gekündigt worden, unter anderem weil sie längere Zeit nicht arbeitsfähig gewesen sei. Manchmal bemerke sie, dass sie kleine Ereignisse vergesse (S. 2 Mitte). Es bestehe eine altersentsprechende visuell-räumliche und eine leicht verminderte verbal-auditive Kapazität des Arbeitsgedächtnisses (S. 3 Mitte). Bis auf eine leicht verminderte verbale Kapazität des Arbeitsgedächtnisses zeige sich ein durchwegs unauffälliges kognitives Leistungsprofil. Nach der Verhaltensbeobachtung und den Aussagen der Patientin selbst habe während der letzten Monate aber eine psychische Ausnahmesituation bestanden. Die Beschwerdeführerin befinde sich deshalb wieder in einer psychotherapeutischen Behandlung. Die bezüglich des Alltages geschilderten mnestischen Probleme sei en am ehesten im Rahmen der aggravierten Belastungssituation zu interpretieren. Hinweise auf hirnorganische Dysfunktionen nach den Ereignissen im September 2016 bestünden nicht. Eine Chronifizierung der Beschwerden und eine längerfristige Arbeitsunfähigkeit durch reduzierte Belastbarkeit sollten verhindert werden (S. 3 unten). 5.7 Dr. E.___ nannte im Verlaufsbericht vom 1 7. September 2017 ( Urk. 6/42) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1) : - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1) - Dissektion der ICA rechts, Erstdiagnose am 1 8. September 2016 - sekundäre cerebrale Einblutung nach Heparinisierung vom 1 9. September 2016 Dr. E.___ führte weiter aus, die Beschwerdeführerin habe nach dem Ereig nis vom September 2016 noch unter diversen somatischen Beschwerden gelitten, wie starke n Kopfschmerzen, nächtlichem klopfendem Rauschen im Hinterkopf, Müdigkeit, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Schwindel und einem Hustenreiz. Psychisch habe sie jedoch durch eine Beschwingtheit, Aktivität, Unternehmenslust und einem verstärkten sozialen Austausch imponiert sowie durch eine manchmal eher euphorische Stimmung. Dieser Zustand sei im Früh sommer 2017 gekippt und es sei seither zu einer andauernden depressiven Episode gekommen mit einer gedrückten Stimmung, dem Gefühl der Leere, einer Motivations- und Hoffnungslosigkeit, G edächtnisstörungen und einer Vergess lichkeit bei einer für die Patientin sehr untypischen, apathischen Grundstimmung. Die Patientin habe die somatische Medikation sistiert und habe keine Kontroll termine mehr wahrgenommen. Neben dem depressiven Zustandsbild bestünden auch ausgeprägte existenzielle Ängste (S. 1 Ziff. 1 Mitte). Nach dem cerebrovas kulären Ereignis im September 2016 habe sie im August dieses Jahres wieder eine temporäre Stelle als HR-Verantwortliche in einer Anwaltskanzlei angenommen (S. 1 Ziff. 1 unten). Die Beschwerdeführerin befinde sich aktuell im angestammten Bereich in einem Anstellungsverhältnis mit einem Pensum von 60 %. Sie könne die Arbeit mit grosser Mühe bewältigen. Aus psychiatrischer Sicht bestehe in der angestammten Tätigkeit aktuell eine Arbeitsfähigkeit von 50-60 %. Die Bewältigung der gefor derten Leistung sei nur mit grosser Mühe und starker Erschöpfung möglich. Die Beschwerdeführerin benötige danach mindestens einen T ag Erholungszeit ( S. 5 Ziff. 2). 5.8 Die Ärzte der Klinik für Neurologie, H.___, führten im Bericht vom 6. Oktober 2017 ( Urk. 6/56/11-14) aus, die Zuweisung sei aufgrund einer rezidivierenden Schwin delsympt omatik bei einem Status nach ICA - Dissektion im Sept e mber 2016 erfolgt. Bis auf rezidivierende Schmerzen im Nacken rechtsseitig und eine vermutlich verminderte Belastbarkeit und Konzentration bestünden nach der Dissektion vor gut einem Jahr keine Residuen. Der Schwindel lasse sich ätiolo gisch nicht klar einordnen. Hinweise auf eine peripher oder zentral vestibuläre Ursache hätten sich klinisch nicht ergeben. In einem MRI des Schädels habe sich die bekannte dissektionsbedingte Kaliberschwankung der rechten ICA gezeigt bei einem ansonsten unauffälligen Gefässbefund und fehlendem Hinweis auf neue Ischämien oder sonstige strukturelle Läsionen. Es könne sich um eine einmalige (spontane) Dissektion der rechten ICA gehandelt haben (S. 3 unten). 5.9 Dr. med. J.___, Fachärztin für Neurologie, nannte im Bericht vom 3 1. Oktober 2017 ( Urk. 6/43/1-5) als Diagnosen mit Auswirkun g auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - depressive Stimmungslage (gemäss Dr. E.___ ) - Status nach Handgelenksverletzung links bei Unfall 1999, seither sieben Operationen, bleibende Einschränkungen durch Schmerzen Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte sie eine spon tane Dissektion der rechten A. carotis interna, Erstdiagnose 1 8. September 2016, mit im Verlauf unter therapeutischer Liquiminisierung Encephalorhagie re chts temporo -polar mesial, einem Verdacht auf eine fibromuskuläre Dy s plasie, beim vaskuläre n Risikofaktor eine r arterielle n Hypertonie ( Ziff. 1.1). Dr. J.___ gab an, die neurologische Untersuchung habe einen normalen Befund ergeben ( Ziff. 14). F ür die Tätigkeit als KV-Angestellte bestehe aus neurologisch-somatischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.6). 5.10 Dr. med. K.___, Facharzt für Chirurgie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, nahm am 2 3. November 2017 ( Urk. 6/44 S. 6) Stellung zu den medizinischen Akten. Er führte aus, bezüglich der Verletzung des Radioulnargelenkes links bestehe nach dem Unfall von 1999 ein Zustand nach sieben Operationen am Handgelenk und bleibende Einschränkungen durch Schmerzen (S. 6 oben ). I n der bisherigen kaufmännischen Tätigkeit habe vom 5. August 2015 bis 2 9. Februar 2016 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden. Vom 1 9. Sep tember bis 9. Oktober 2016 und erneut vom 1 0. November 2016 bis 3 1. Juli 2017 habe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden. Seit dem 1. August 2017 bestehe bis auf Weiteres eine Arbeitsunfähigkeit von 0 %. Nicht mehr zumutbar seien Tätigkeiten mit häufigen Schlägen und Vibrationen auf das linke Handge lenk, Überkopfarbeiten und Arbeiten in ständiger Vorhalteposition der Arme und insbesondere repetitive Tätigkeiten. Beim Heben, Tragen und Tr ansportieren von Lasten sei ein Gewichtslimit von 5-8 kg (unter günstigen Hebeln) zu beachten (S. 6 Mitte). Die Tätigkeit als kaufmännische Angestellte sei als angepasst anzusehen (S. 6 unten). 5.11 Dr. med. L.___, Ass istenzärztin, und PD Dr. med. M.___, Fach arzt für Neurologie, Oberarzt, N.___, H.___, berichteten am 2 1. März 2018 ( Urk. 6/56/7-10) über eine Untersuchung vom gleichen Tag. Die Ärzte stellten folgende Hauptdiagnosen (S. 1 f.): - episodischer Schwindel und Kopfschmerzen seit September 2016, Exazer bation im Februar 2017 - ätiologisch am ehesten einer vestibulären Migräne entsprechend - cMRI vom 1 9. September 2017: bei bekannter kurzstreckiger Dissektion der zervikalen ICA rechts keine akuten Ischämien, regelrechte Kontras tierung der grossen basalen Hirnarterien intrakraniell, singuläre demyelinisierende Läsion paraventrikulär um das Vorderhorn des rechten Seitenventrikels - Dissektion der ICA rechts - passagere Hemikranie und Hypästhesie im Gesichtsbereich rechts im Rahmen eines Linienfluges vom 2 1. Januar 2017 - EDTA-Pseudothrombozytopenie (Erstdiagnose 1 3. September 2017) - bekannte Migräne mit visueller Aura - Verdacht auf Medikamentenübergebrauch-Kopfschmerz Zur Anamnese wurde ausgeführt, zehnmal im Monat komme es zu einem Schwin del, der teils Minuten, Stunden oder sogar mehr als 24 Stunden persistiere. Es handle si ch immer um einen Drehschwindel. Zudem bestünden seit der Kindheit Kopfschmerzen. Aktuell komme es weiterhin an vier bis fünf Tagen pro Woche zu Migräne (S. 2 oben). Die von der Patientin geschilderten Kopfschmerzen entsprächen semiologisch einer Migräne mit Aura. Zusätzlich bestünden teilweise Kriterien eines Medika mentenübergebrauch-Kopfschmerzes bei Schmerzen und Medikamentenein nahme an mehr als zehn Tagen pro Monat über eine Zeit von mehr als drei Monaten. Es werde empfohlen, die Schmerzmitteleinnahme zu reduzieren (S. 3 Mitte). 5.12 Dr. E.___ nannte im Bericht vom 9. April 2018 ( Urk. 6/55) nebst der bereits genannten depressiven Störung neu als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Persönlichkeitsstruktur mit emotional instabilen Anteilen, rezidivierende migräneartige Kopfschmerzen und Schwindelattacken (S. 1 Ziff. 1.2). Den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin bezeichnete er als stationär (S. 1 Ziff. 1.1). Der Psychiater gab an, seit dem letzten Bericht sei es eher zu einer Verschlechte rung des psychiatrischen Befundes gekommen. Die Patientin schildere vermehrt Zustände der Verzweiflung und der Lebensmüdigkeit wegen der nach wie vor bestehenden somatischen Beschwerden. Es handle sich um rezidivierende starke Kopfschmerzen, nächtliches, klopfendes Rauschen im Hinterkopf, Müdigkeit, Konzentra tions- und Gedächtnisstörungen und Schwindel. Das Stimmungsbild schwanke zwischen den bereits beschriebenen Zuständen von apathischer Gedrücktheit, Rückzug, Motivations- und Antriebslosigkeit und Zuständen von Aktivität mit einem verstärkten sozialen Austausch und manchmal übertriebener euphorischer Stimmung. Die Patientin habe nur wenige Bekannte über ihren Gesundheitszustand und ihre Beschwerden informiert. Im Alltag und im Arbeitsalltag sei sie bemüht, sich nichts anmerken zu lassen. Subjektiv fühle sie sich immer wieder überfordert von der Arbeits- und Lebenssituation. Die Zukunftsperspektiven seien äusserst unklar (S. 1 Ziff. 1.3). Aus psychiatrischer Sicht bestehe in der angestammten Tätigkeit maximal eine Arbeitsfähigkeit von 50-60 % (S. 2 Ziff. 1.3). Die Patientin habe wiederum eine Arbeitsstelle als HR Verantwortliche mit einem Pensum von 60 % angenommen. Sie beschreibe, dass sie das Pensum bewältigen könne. Nach der Arbeit sei sie aber jeweils müde und erschöpft (S. 2 Ziff. 2.1). Seit der seit 2006 bestehenden Behandlung sei es zu diversen depressiven Episo den gekommen im Rahmen familiärer und partnerschaftlicher Belastungssitua tionen. Daneben sei es immer wieder zu Phasen der Remission und zum Abschluss der Behandlung g ekommen. Die Behandlung finde aktuell mit Terminen alle zwei Wochen statt (S. 3 Ziff. 3.1). 5.13 RAD-Arzt Dr. K.___ führte in der Stellungnahme vom 1 9. Juni 2018 ( Urk. 6/65 S. 5 ff.) aus, nach einem teilweise dramatischen Krankheitsverlauf sei die Beschwerdeführerin aus versicherungsmedizinischer und theoretischer Sicht wieder im Stand, in der bisherigen Tätigkeit, die einer angepassten Tätigkeit ent spreche, zu 100 % zu arbeiten. Aus neuropsychologischer Sicht bestehe keine Beeinträchtigung. Nach Durchsi cht der gesamten Aktenlage ergebe sich, dass der Grund für den Stellenverlust und die verminderte Arbeitsfähigkeit aus psyc hoso zialen Gründen erfolgt sei, was als nicht IV-relevant anzuse hen sei (S. 6 unten). Aus medizinsicher Sicht sei nicht nachvollziehbar, weshalb im Bereich einer HR-Tätigkeit für die Verrichtung diverser Aufgaben spezifisch die linke Hand erfor derlich sei n soll. Bei einer Bürotätigkeit bestehe durchaus Spielraum für eine leidensbedingte Anpassung des Arbeitsplatzes, zumal in den Akten die Rede von einer gewissen schmerzbedingten Bewegungseinschränkung sei und nicht von einem kompletten Verlust des Armes (S. 6 f.). Der Aktenlage sei weiter zu ent nehmen, dass die Beschwerdeführerin eine langjährige Arbeitsstelle aufgrund eines Rechtsstreites selbst gekündigt und sie diese nicht primär aufgrund der Handproblematik verloren habe (S. 7 oben). 5.14 Die Ärzte der Klinik für Neurologie, H.___, führten im Bericht vom 2 7. August 2018 ( Urk. 6/60 = Urk. 15) über eine neuroangiologische Sprechstunde vom gleichen Tag aus, die Beschwerdeführerin habe berichtet, dass sie weiterhin unter Schwin del und Kopfschmerzen leide. Die Beschwerden hätten von der Intensität und der Frequenz her minim abgenommen und bestünden ansonsten unverändert. Sie nehme weiterhin an über 10 Tagen im Monat Schmerzmittel ein (S. 3 oben). Subjektiv stünden Schmerzen und der Schwindel im Vordergrund, welche bisher medikamentös nur unzureichend angesprochen hätten. Die erfolgten Unter suchungen bestätigten insgesamt die Verdachtsdiagnose einer fibromuskulären Dysplasie. Bezüglich der Kopfschmerzen und der Schwindelproblematik sei über einen stationären Medikamentenentzug gesprochen worden (S. 3 unten). 5.15 Dr. E.___ führte im Bericht vom 2 3. September 2018 ( Urk. 6/62) aus, die Beschwerdeführerin verricht e seit Anfang 2018 im Bereich HR eine Stellvertre tung mit einem Pensum von 60 %. Es habe sich rasch gezeigt, dass die Bewälti gung der Arbeitslast mit einem solchen Pensum nicht realistisch gewesen sei. Dabei sei es zu einer zunehmenden Belastungssituation mit vermehrter Müdigkeit und Erschöpfungszuständen gekommen. D ie Patientin leide seit zwei Jahren an einer bezüglich des Verlaufs sehr unklaren Erkrankung mit neurologischen und vaskulären Befunden. Dies wirke sich auf ihr Selbstverständnis sowie ihr e psychische und somatische Belastbarkeit aus. Dass sie in der angestammten Tätigkeit ein Arbeitspensum von 60 % gut bewältigen könne, habe sie im vorhergehenden Arbeitsverhältnis unter Beweis gestellt (S. 1 Ziff. 1). Es bestünden depressive Symptome mit Bedrücktheit, Erschöpfung, Kraft losigkeit, einer Verringerung der Vitalgefühle, Verzweiflung, Enttäuschung, verstärkte Kopfschmerzen und verstärkter Schwindel, Schlafstörungen und existenzielle Ängste (S. 1 Ziff. 2). Dr. E.___ nannte als psychiatrische Diagnose eine Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion im Rahmen einer beruflichen Belastungssituation und Angstzustände (S. 2 Ziff. 4 oben). Die Beschwerdeführerin sei aus psychiatrischer Sicht bis zu einer Dekompensation im Juli dieses Jahres zu 60 % arbeitsfähig gewesen. Bei einem s tabilen Verlauf der somatisch- neurologischen Grundproble matik sei nach der Remission der Anpassungsstörung wieder eine Arbeitsfähigkeit von 60 % anzustreben und zu erwarten (S. 2 Ziff. 5). Die Symptome der Anpas sungsstörung sollten sich bei Entspannung der Belastung am Arbeitsplatz innert weniger Wochen zurückbilden. Dann sollte im angestammten Bereich wieder eine Arbeitsfähigkeit im bisherigen Rahmen möglich sein (S. 2 Ziff. 6). Die Beschwerdeführerin habe im Vorfeld der beruflichen Belastungssituation am aktuellen Arbeitsplatz schon ein Arbeitspensum von 60 % bewältigen können. Dies trotz unklarer Prognose des Verlaufs der vorbestehenden neurologischen Erkrankung. Dieses Pensum sei aus psychiatrischer Sicht sinnvoll, da die Patien tin im Rahmen der aus der Erkrankung resultierenden existenziellen Verunsiche rung und Ängsten an einer depressiven Stimmungslage gelitten habe und sie schneller ermüdet sei als gewohnt (S. 3 Ziff. 1 1 ). 6. 6.1 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1 4. April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlau ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die gesamthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom 7. März 2018 E. 4.2.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). 6.2 Die Beschwerdeführerin erlitt am 1 9. September 2016 eine Hirnblutung. Nach der stationären Behandlung in der Klinik für Neurologie, H.___, bestand bis zum 9. Oktober 2016 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (vorstehend E. 5. 3 ). D ie Beschwerdeführerin klagte v on somatischer Seite ausserdem über Beschwerden am linken Handgelenk (E. 5.1 und 5.2) und zuletzt über eine Migräne und über Schwindel (E. 5.14). Der behandelnde Psychiater Dr. E.___ diagnostizierte eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärt ig mittelgradige Episode, beziehungsweise eine Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion im Rahmen einer beruflichen Belastungssituation mit Angstzuständen. Im April 2018 diagnostizierte er zudem eine Persönlichkeitsstruktur mit emotional instabilen Anteilen ( vorstehend E. 5.7, 5.12 und 5.15 ; vgl. auch E. 3.4 ). Dr. E.___ attestierte bis zum 3 1. Oktober 2016 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % und ab dem 1. November 2016 eine solche von 40 % (E. 5.4). 6.3 Die Beschwerdeführerin hat nach dem Beginn der Krankschreibung ab August 2015 wiederholt versucht, in der angestammten Tätigkeit im Bereich HR zu arbeiten. Nach den Angaben von Dr. E.___ konnte sie in diesem Bereich gesundheitsbedingt zuletzt lediglich ein Arbeitspensum von rund 60 % verrichten (vorstehend E. 5.15). Angesichts der erlittenen Hirnblutung, einer allfälligen Schmerzproblematik (Handgelenk) und im Raum stehender depressiver Erkrankung kann der Gesund heitszustand der Beschwerdeführerin anhand der vorliegenden Akten nicht abschliessend beurteilt werden. Insbesondere ergeben d ie Berichte von Dr. E.___ kein eindeutiges Bild über den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. Auf die Berichte kann daher nicht unbesehen abgestellt werden. Die Beschwerdegegnerin hat es unterlassen, ein psychiatrisches Gutachten einzuholen. In Anbetracht der von Dr. E.___ beschrieben depressiven Symptomatik ( gedrückte Stimmung, Gefühl der Leere, Motivations- und Hoffnungslosigkeit, Gedächtnisstörungen und Vergesslichkeit bei einer für die Patientin sehr untypischen, apathischen Grundstimmung, vermehrt Zustände der Verzweiflung und der Lebensmüdigkeit, Bedrücktheit, Erschöpfung, Kraftlosigkeit, einer Verringerung der Vitalgefühle, Verzweiflung, Enttäuschung, verstärkte Kopfschmerzen und verstärkter Schwindel, Schlafstö rungen und existenzielle Ängste ; vgl. vorstehend E. 5.7, 5.12, 5.15 ) und für die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens und die Prüfung der Standardindikatoren ist eine psychiatrische Begutachtung der Beschwerdeführe rin erforderlich. Der medizinische Sachverhalt erweist sich daher als ungenügend abgeklärt (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2 ). Dabei kann es der IV-Stelle überlassen werden, ob auch die Beschwerden am linken Handgelenk und die geklagten neurologischen Beschwerden gutachter lich abzuklären sind. 6.4 Zusammenfassend ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie abkläre, ob die Wartezeit durch den temporären Arbeitseinsatz der Beschwerdeführerin bei der G.___ im Jahr 2016 unterbrochen worden ist. Zudem hat die Beschwerdegegnerin ein psychiatrisches Gutach ten einzuholen. Anschliessend hat sie erneut über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin zu verfügen. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzu heissen. 7. 7.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Vor liegend sind die Kosten auf Fr. 800.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 7.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemes sen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die vertretene Beschwer deführer in Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat. Die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin ist vorliegend bei einem praxisge mässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) mit Fr. 2'500.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu entschädigen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 9. November 2018 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärun gen im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerd egegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführer in eine Prozessent schädigung von Fr. 2'500.-- (inklusive Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Volker Pribnow - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber MosimannBrugger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2018.01081 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiber Brugger Urteil vom 9. Dezember 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Volker Pribnow DFP & Z, Advokatur Stadtturmstrasse 10, Postfach 43, 5401 Baden gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1977, verfügt über eine Ausbildung als H uman Res ources (HR) Assista nt ( Urk. 6/8 S. 3 Ziff. 3). Seit dem 1. August 2012 war sie bei der Y.___ angestellt ( Urk. 6/11/2 Ziff. 1- 3 ). Nachdem sie seit August 2015 krankgeschrieben war, kündigte die Arbeitge berin das Arbeitsverhältnis mit ihr per Ende Oktober 2015 ( Urk. 6 /11/2 Ziff. 3- 5). 1.2 Die Versicherte meldete sich am 1 6. Januar 2016 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 6/2). Ab dem 1 8. April 2016 war sie temporär als HR Assistant bei der Z.___ angestellt ( Urk. 6/24). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche ( Urk. 6/1, Urk. 6/9, Urk. 6/24 -25 ) und medizinische ( Urk. 6/17, Urk. 6/ 22- 23, Urk. 6/27 ) Abklärungen und zog Akten des Krankentaggeldversicherers ( Urk. 6/11) zum Verfahren bei. Am 4. Dezember 2017 erliess die IV-Stelle den Vorbescheid ( Urk. 6/45). Die Versicherte brachte dagegen Einwände ( Urk. 6/49, Urk. 6/58-59) vor. Mit Verfügung vom 9. November 2018 ( Urk. 6/66 = Urk. 2) verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch. 2. 2.1 Die Versicherte erhob am 1 3. Dezember 2018 Beschwerde gegen die Verfügung vom 9. November 2018 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr ab 1. August 2016 eine Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen ( Urk. 1 S. 2 oben). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 2. Januar 2019 ( Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 2 3. April 2019 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 7 Dispositiv Ziff. 3). Die Beschwerdegegnerin reichte dem Gericht in der Folge einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 13) ein. Am 4. Juni 2019 ( Urk. 14) reichte die Beschwerdeführerin einen Arztbericht ( Urk. 15) ein. 2.2 Mit Verfügung vom 2 5. Juni 2019 ersuchte das Gericht die Z.___ um die Beantwortung von Fragen betreffend das Arbeitsverhältnis mit der Beschwerdeführerin (U rk.1 6 Dispositiv Ziff. 1). Der Verantwortliche der Z.___ antwortete am 2 8. Juni 2019 ( Urk. 18) auf die Fragen des Gerichts. Die Parteien nahmen am 2 9. und 3 1. Juli 2019 ( Urk. 23-24) dazu Stellung. Die Stellungnahmen wurden der jeweiligen Gegenp artei am 9. August 2019 zugestellt ( Urk. 25). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinwe isen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Die Wartezeit im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG gilt in jenem Zeitpunkt als eröffnet, in welchem eine deutliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit einge treten ist. Als erheblich in diesem Sinne gilt bereits eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % (AHI 1998 S. 124 E. 3c; Urteil des Bundesgerichts I 10/05 vom 14. Juni 2005 E. 2.1.1 in fine mit Hinweisen). Unter relevanter Arbeitsunfähigkeit im Sinne dieser Bestimmung ist eine Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu verstehen. Das heisst, es muss arbeitsrechtlich in Erscheinung treten, dass die versicherte Person an Leistungs vermögen eingebüsst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entspre chender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitsgebers oder durch gehäufte, aus dem Rahmen fallende gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle. Mit anderen Worten: Die Leistungseinbusse muss in aller Regel dem seinerzeitigen Arbeitgeber aufgefallen sein. Eine erst nach Jahren rückwirkend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit genügt nicht. Umgekehrt ist eine in der beruf lichen Tätigkeit im Vergleich zu einer gesunden Person tatsächlich nur reduziert erbrachte Leistung für sich allein gesehen in aller Regel ebenso wenig ausreichend für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit im Sinne des Gesetzes. Vielmehr bedarf es dazu regelmässig zusätzlich einer (überzeugenden) medizinischen Einschät zung, die ordentlicherweise echtzeitlicher Natur ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Dieser Nachweis darf nicht durch nachträgliche erwerbliche oder medizinische Annah men und spekulative Überlegungen ersetzt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_204/2012 vom 19. Juli 2012 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen). 1.5 Ein wesentlicher Unterbruch der Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 28 Abs. 1 Buchstabe b IVG liegt vor, wenn die versicherte Person an mindestens 30 aufei nanderfolgenden Tagen voll arbeitsfähig war ( Art. 29 ter Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). Ein Unterbruch kann nur dann angenommen werden, wenn während mindestens 30 aufeinanderfolgenden Tagen eine wirtschaftlich verwertbare Arbeitsfähigkeit bestand, ohne Rücksicht auf die Entlöhnung (Meyer/ Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Aufl., Art. 28 Rz 34, S. 303). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Entscheid fest, die Beschwerde führer in sei seit dem 5. August 2015 zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben worden. V om 1. Februar bis 1 8. September 2016 sei keine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden. W ährend dieser Zeit sei folglich v on einer vollständigen Arbeits fähigkeit auszugehen. Das Wartejahr habe somit erst per 1 9. September 2016 begonnen, da die Beschwerdeführerin ab diesem Datum wieder zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei ( Urk. 2 S. 2 Mitte). Die Beschwerdegegnerin verneinte daher die Voraussetzung der Erfüllung des Wartejahres nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG. Weiter vertrat sie den Standpunkt, dass aus medizinischer Sicht kein Grund für eine medizinische Begutachtung bestehe ( Urk. 2 S. 2 unten). 2.2 A m 2 9. Juli 2019 nahm die Beschwerdegegnerin Stellung zum Schreiben der Z.___ vom 2 8. Juni 2019 ( Urk. 18). Sie führte aus, die Arbeitgeberin bestätige darin, dass vom 1 8. April bis 1 8. September 2016 keine wesentliche Arbeitsunfähigkeit von mindestens 20 % bestanden habe. Die Beschwerdeführerin habe über die gesamte Zeit ein Arbeitspensum von über 80 % geleistet. Das tiefere Arbeitspensum habe dabei dem Arbeitsanfall entsprochen und erweise sich nicht als gesundheitlich begründet. Das Wartejahr habe daher nicht vor dem 1 9. September 2016 zu laufen begonnen ( Urk. 23). 2.3 Die Beschwerdeführerin brachte vor, sie habe am 1 9. September 2016 eine Hirn blutung erlitten, welche zahlreiche Bes chwerden nach sich gezogen und die Arbeitsfähigkeit negativ beeinflusst h abe ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 2). Weiter bestünden seit Jahren erhebliche Schm erzen im linken Handgelenk, das sie im Jahr 1989 verletzt habe (S. 3 Ziff. 6). Die Beschwerdegegnerin übersehe, dass ab dem 1. Feb ruar 2016 keineswegs eine volle Arbeitsfähigkeit attestiert worden sei. Die Arbeitsunfähigkeit habe im Gegenteil weiter fortbestanden (S. 6 Ziff. 10 Mitte). Sie sei während des gesamten Zeitraumes von Oktober 2016 bis November 2017 gerade nicht uneingeschränkt arbeitsfähig gewesen. Aufgrund dreier vorherr schender Beschwerdekomplexe (orthopädisch, neurologisch, psychiatrisch) sei sie bedeutend in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen (S. 9 Ziff. 18). Der medizinische Sachverhalt sei ungenügend abgeklärt worden, weshalb eine poly disziplinäre Begutachtung anzuordnen sei, falls gestützt auf die vorliegenden Akten nicht bereits ein Rentenanspruch beurteilt werden könne (S. 9 Ziff. 19). Der Arbeitsvertrag mit der Z.___ sei von Beginn an nicht mit einem Vollzeitpensum bei uneingeschränkter Leistungsfähigkeit ausgestaltet gewesen. Das vereinbarte Pensum habe sodann nicht eingehalten werden können. Unzutreffend sei, dass über die gesamte Präsenz am Einsatzort ein Arbeitspensum von 80 % geleistet worden sei. Sie sei insbesondere ab dem 1 9. September 2016 infolge einer Hirnblutung zu 100 % arbeitsunfähig gewesen ( Urk. 24 S. 1 Ziff. 2). 2.4 Streitig ist, ob ein Rentenanspruch besteht. Zunächst ist zu prüfen, auf welchen Zeitpunkt der Beginn des Wartejahres anzusetzen ist und ob dieses durch die temporäre Anstellung der Beschwerdeführerin bei der Z.___ un terbrochen worden ist. Des Weiteren ist zu prüfen, ob auf die vorliegenden medizinischen Akten abgestellt werden kann. 3. 3.1 Vorweg ist die Frage des Wartejahres zu klären. Diesbezüglich relevant sind die folgenden Akten. Dr. med. A.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates und für Handchirurgie, B.___, stellte im Bericht vom 2 6. August 2015 ( Urk. 6/11/7-8) die handchirurgische Diagnose Status nach multiplen Voroperationen am distalen Radioulnargelenk links, zuletzt Entfernung einer E clipse-Hemiprothese. Dr. A.___ führte weiter aus, bei Belastung komme es noch zu Restbeschwerden (S. 1 Mitte). Die Situation sei ins gesamt eigentlich auf einem guten Weg. Die linke Hand werde im Alltag zuneh mend reintegriert. Die Arbeitsf ähigkeit werde im Moment bei 80 % belassen. Nach einer Verlaufskontrolle in zwei Monaten werde wahrscheinlich eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit erfolgen ( S. 1 unten). 3.2 Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nannte im Schreiben vom 4. Oktober 2015 ( Urk. 6/11/4) an den Krankentaggeldversicherer als Diagnosen eine reaktive depressive Episode und thorakale Verspannungen ( Ziff. 4). Dr. C.___ attestierte vom 5. bis zum 3 0. August 2015 eine Arbeitsun fähigkeit von 100 % ( Ziff. 5). 3.3 Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nannte im Bericht vom 2 5. Oktober 2015 ( Urk. 6/11/5-6) als Diagnosen einen Verdacht auf eine reaktive psychosoziale Belastungsstörung und eine Somatisierungsstörung. Er attestierte ab 3 1. August 2015 voraussichtlich für drei Wochen eine Arbeits unfähigkeit von 100 % (S. 2 Mitte). Dr. D.___ gab an, nach den Angaben der Beschwerdeführerin sei sie aufgrund der langwierigen Behandlung der linken Hand und der daraus folgenden Arbeitsun fähigkeit vom Arbeitgeber freigestellt worden (S. 1 unten). Die Beschwerdeführe rin spüre wieder Thoraxschmerzen und habe Angstgefühle, wenn sie nur schon an den Arbeitgeber denke. Er habe ihr erklärt, dass er als Hausarzt aus psycho sozialen Gründen für maximal drei Wochen eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestieren könne (S. 2 oben). 3.4 Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte im Bericht vom 2 7. Januar 2016 ( Urk. 6/11/10-11) als Diagnose eine Anpas sungsstörung bei beruflicher Belastungssituation (ICD-10 F43.2) mit depressiven Symptomen (S. 2 Ziff. 4). Er gab zur Anamnese an, dass die Beschwerdeführerin an ihrer letzten Arbeitsstelle zunehmend überfordert gewesen sei und sie sich in ihrem Arbeitsumfeld zunehmend isoliert und abgelehnt gefühlt habe. Sie habe Ängste, Panikattacken, Schlafstörungen und zunehmend eine depressive Symp tomatik entwickelt. Im März 2015 sei eine angstlösende und antidepressive Therapie begonnen worden mit nur zögerlicher Stabilisierung (S. 1 Ziff. 2). Dr. E.___ attestierte aus psychiatrischer Sicht seit dem 2 1. September 2015 eine Arbeitsunfähi gkeit von 100 % (S. 2 Ziff. 5). Gegenwärtig bestehe nach wie vor eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. G rundsätzlich könne mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit bis 100 % gerechnet werden. Voraussetzung sei aber ein Wechsel des Arbeitsumfeldes. Die Wiederaufnahme der angestammten Arbeits tätigkeit in einer anderen Arbeitsumgebung und eine Steigerung der Arbeits fähigkeit auf das ursprüngliche Pensum sei vorgesehen und werde von der Patientin gewünscht. Ein Arbeitsversuch sollte ab März 2016 möglich sein. Die Arbeitsfähigkeit könne innerhalb von drei bis sechs Monaten auf 100 % gestei gert werden (S. 2 Ziff. 6 und 7). 3.5 Gemäss einer Aktennotiz der Beschwerdegegnerin vom 2 8. Juni 2016 ( Urk. 6/15) meldete sich die Beschwerdeführerin an diesem Tag telefonisch bei der Beschwer degegnerin und berichtete über die aktuelle Arbeitstätigkeit (Bürotätigkeit im Bereich HR). D ie Beschwerdeführerin habe angegeben, dass ihr das Arbeitspen sum von 70-100 % viel zu hoch sei. Es gehe ihr nur schlecht. Bei der nächsten Operation werde sie das linke Handgelenk versteifen lassen müssen. Danach werde sie voraussichtlich wieder längere Zeit arbeitsunfähig sein. 3.6 Nach dem Zwischenzeugnis von F.___, Personalberater, Z.___, vom 2 9. August 2016 ( Urk. 6/24) erfolgte ab dem 1 8. April 2016 ein Arbeitseinsatz der Beschwerdeführerin als Human Re sources Assistant bei der G.___. Der Personalberater gab an, dass ein Arbeitspensum von 70-100 % bestehe. Der Einsatz sei bis zum 7. Oktober 2016 vorgesehen. 3.7 Herr F.___ antwortete am 2 8. Juni 2019 ( Urk. 18) auf die Fragen des Gerichtes betreffend den Arbeitseinsatz der Beschwerdeführerin bei der G.___. Er gab an, der Arbeitseinsatz habe vom 1 8. April bis 7. Oktober 2016 gedau ert ( Ziff. 1). Das vertraglich vereinbarte Arbeitspensum habe zwischen 70 und 100 % betragen. In der Realität habe das Pensum zwischen 55 und 100 % geschwankt. Über die gesamte Präsenz am Einsatzort sei ein Arbeitspensum von über 80 % geleistet worden. Die Gestaltung des Arbeitspensums sei je nach Arbeitsanfall erfolgt ( Ziff. 2). Auf die Frage nach krankheitsbedingten Absenzen ( Urk. 16 Dispositiv Ziff. 1.3) antwortete der Personalberater, vom 1 9. September bis zum 3 1. Oktober 2016 habe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden. Vom 1. November bis zum 1 7. Dezember 2016 habe die Arbeitsunfähigkeit 40 % betragen ( Ziff. 3). Herr F.___ gab weiter an, die Beschwerdeführerin sei im Rahmen der versiche rungstechnischen Abwicklung sowie bezüglich der allgemeinen Kommunikation nicht kooperativ gewesen. Dokumente seien nicht beziehungsweise sehr spät eingereicht worden und es habe eine schlechte Erreichbarkeit bestanden. Die Beschwerdeführerin habe dies mit ihrem schlechten Gesundheitszustand begrün det. Zudem habe sie ein Durcheinander mit den Arztzeugnissen angegeben ( Ziff. 5). Der Personalberater reichte dem Gericht zudem eine Kopie des individuellen Einsatzvertrages vom 1 4. April 2016 ( Urk. 19/1) ein. 4. 4.1 Nach den erwähnten Arztberichten war die Beschwerdeführerin für die ange stammte Tätigkeit seit dem 5. August 2015 zu 100 % krankgeschrieben. Die Krankschreibung erfolgte im Wesentlichen aufgrund psychischer Beschwerden. Den Beginn der Krankschreibung per 5. August 2015 bestreitet auch die Beschwerdegegnerin nicht (vgl. Urk. 2 S. 2 Mitte). Der Beginn des Wartejahres ist daher auf den 5. August 2015 festzusetzen. 4.2 Für eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen während des Arbeitseinsatzes bei der G.___ sprechen die Angaben von Herrn F.___ über eine schlechte Kooperation mit der Beschwerdeführerin, was diese mit ihrem schlechten Gesundheitszustand begründet habe (vorstehend E. 3.7). Der Personalberater der Z.___ reichte dem Gericht indes keine Zusammenstellung über die an den einzelnen Arbeitstagen geleisteten Arbeitsstunden und die Absenzen der Beschwerdeführerin ein. Die von ihm angegebene durchschnittliche Arbeitsfähigkeit von über 80 % in der Zeit vom 1 8. April bis 7. Oktober 2016 würde eine Arbeitsfähigkeit von 100 % an 30 Tagen rechnerisch nicht ausschliessen. Gemäss IK-Auszug verdiente die Beschwerdefüh rerin in den Monaten April bis November 2016 bei der Z.___ Fr. 32'920.-- ( Urk. 13 S. 1). Das erzielte Einkomme n schliesst eine uneinge schränkte Arbeitsfähigkeit während 30 Tagen ebenfalls nicht aus, nachdem die Beschwerdeführerin ab dem 1 9. September 2016 wieder zu 100 % arbeitsunfähig war. Die Auskunft von Herrn F.___ vom 2 8. Juni 2019 lässt eine abschlies sende Beurteilung der Frage, ob die Beschwerdeführerin an 30 aufeinanderfol genden Tagen uneingeschränkt arbeitsfähig war, jedoch nicht zu. Die Sache ist daher bereits aus diesem Grund an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie nach ergänzenden Abklärungen prüfe, ob die Wartezeit durch den Arbeitseinsatz der Beschwerdeführerin bei der G.___ unterbrochen worden ist. Nachfolgend ist auf die weiteren medizinischen Abklärungen einzugehen. 5. 5.1 Die Beschwerdegegnerin forderte bei der B.___, Handchirurgie, Akten betreffend die Behandlung am linken Handgelenk an ( Urk. 6/52). Die Behandlung ist seit November 2004 dokumentiert (vgl. Urk. 6/52/1). Dr. A.___ führte im Bericht vom 2 0. Januar 2016 ( Urk. 6/52/69-70) aus, auf der rechten Seite finde sich eine klassische Epicondylitis -Situation mit einer Druck empfi ndlichkeit über dem Ursprung des Extensor carpi radialis brevis und des Extensor carpi radialis longus. A m distalen Radioulnargelenk der linken Seite zeigten sich klinisch bei einer freien Pro-/Supination deutliche Krepitationen im Bereich der Vernarbungssituation. Diese seien zum Teil en dgradig und rest schmerzhaft. Aufgrund der Einschränkungen werde die Arbeitsunfähigkeit ( richtig: Arbeitsfähigkeit ) bei 80 % belassen (S. 1 unten). 5.2 Dr. A.___ gab im Bericht vom 3 1. Mai 2016 ( Urk. 6/52/71-72 = Urk. 6/17/7-8) an, in der klinischen Untersuchung zeige sich auf der linken Seite auf Höhe der Ulnaspitze eine Region, die bei gezielten Drehbewegungen und zum Teil bei der Flexion/Extension ein leichtes Knacken hinterlasse, das die Patientin als Schmerz angebe. Eine eigentliche Instabilität der Ulna lasse sich nicht nachweisen. Die Ulnarduktion sei etwas eingeschränkt (S. 1 Mitte). Er gehe davon aus, dass eine gewisse Restinstabilität der Ulna vorliege, die die Beschwerden durchaus erklären könnte. Zusammen mit einer zystischen Veränderung im Bereich der Ulnaspitze sei von einer chronischen Reizung auszugehen. 5.3 Die Beschwerdeführerin war aufgrund einer Hirnblutung vom 1 9. bis 2 9. Septem ber 2016 in der Klinik für Neurologie, H.___, hospitali siert ( Urk. 6/23/1). Die Ärzte der Klinik für Neurologie nannten im Austritts bericht vom 2 9. September 2016 ( Urk. 6/23/1-6) als Diagnosen (S. 1 f.): - sekundäre Einblutung nach therapeutischer Heparinisierung am 1 9. Sep tember 2016 bei Diagnose zwei - klinisch nuchale und rechts-zervikale Schmerzen, Doppelbilder beim Blick nach rechts, ansonsten keine fokal-neurologischen Defizite - diagnostisch cMR I extern vom 1 9. September 2016, 0.5-1.5 cm grosse Einblutung temporal rechts - Dissektion der ICA rechts, Erstdiagnose 1 8. September 2016 - ätiologisc h Verdacht auf F ibromuskuläre Dysplasie - anamnestisch initial seit Samstag bestehende nuchale, zervikale und faziale Schmerzen rechts, Vorstellung im I.___ - klinisch Doppelbilder beim Blick nach rechts, Hypäs thesie der rechten Gesichtshälfte - d iagnostisch CT- Angi o extern vom 1 8. September 2019: Dissektion der distalen Arteria carotis interna rechts mit konsekutiver hochgradiger luminaler Einengung, konventionelle Angiographie: Verdacht auf Fibromuskuläre Dyplasie Die Ärzte attestierten im ärztlichen Zeugnis vom 2 9. September 2016 für die Zeit vom 1 9. September bis 9. Oktober 2016 eine Arbeitsunfäh igkeit von 100 % ( Urk. 6/23/7; vgl. auch Urk. 6/22). 5.4 Dr. E.___ attestierte in einem ärztlichen Zeugnis vom 4. November 2016 ( Urk. 6/30/3) für die Zeit vom 1 0. bis 3 1. Oktober 2016 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Ab dem 1. November 2016 attestierte er eine Arbeitsunfähigkeit von 40 %. Der Psychiater gab an, dass Ende November 2016 eine Neubeurteilung der Arbeitsfähigkeit erfolgen werde. 5.5 Im Bericht vom 3 0. Dezember 2016 ( Urk. 6/27) gab Dr. E.___ an, die Patientin sei aus psychiatrischer Sicht arbeitsfähig. Nach dem Ereignis vom Sep tember 2016 stehe die Beurteilung aus somatischer Sicht im Vordergrund (S. 2 Ziff. 5). 5.6 Die Ärzte der Klinik für Neurologie, H.___, berichtete n am 1 5. Mai 2017 ( Urk. 6/43/6-9) über eine neuropsychologische Untersuchung vom gleichen Tag. Sie stellten folgende Diagnosen (S. 1 f.): - passagere Hemikranie und Hypästhesie im Gesichtsbereich rechts im Rahmen eines Linienfluges vom 2 1. Januar 2017 - ätiologisch am ehesten druckbedingt bei subklinischer Sinusitis - anamnestisch beim Steigflug Druckgefühl im Gesicht und Kopfschmer zen rechts, gefolgt von Taubheitsgefühl am Mundwinkel und Zahn fleisch rechts, wieder rückläufig beim Sinkflug - klinisch kein fokal-neurologisches Defizit - sekundäre Einblutung temporobasal rechts nach therapeutischer Hepa rinisierung am 1 9. September 2016 - Dissektion der ICA rechts Zur Anamnese wurde ausgeführt, die Beschwerdeführerin habe berichtet, dass sie unter rechtsseitigen Schmerzen am Kopf leide, ung efähr dort, wo die Blutung gewesen sei. Kopfschmerzen habe sie nicht. Es bestehe aber ein permanenter Druck und ein Ziehen immer an der gleichen Stelle. Weiter höre sie ein rhythmi sches Klopfen. Nachts erwache sie und könne deshalb nicht mehr einschlafen. Es komme zu Panikattacken mitten in der Nacht. Nach dem Spitalaufenthalt im Sep tember 2016 habe sie ihr Partner verlassen. Die Arbeitsstelle als HR Managerin sei ihr nach dem Ereignis vom September 2016 gekündigt worden, unter anderem weil sie längere Zeit nicht arbeitsfähig gewesen sei. Manchmal bemerke sie, dass sie kleine Ereignisse vergesse (S. 2 Mitte). Es bestehe eine altersentsprechende visuell-räumliche und eine leicht verminderte verbal-auditive Kapazität des Arbeitsgedächtnisses (S. 3 Mitte). Bis auf eine leicht verminderte verbale Kapazität des Arbeitsgedächtnisses zeige sich ein durchwegs unauffälliges kognitives Leistungsprofil. Nach der Verhaltensbeobachtung und den Aussagen der Patientin selbst habe während der letzten Monate aber eine psychische Ausnahmesituation bestanden. Die Beschwerdeführerin befinde sich deshalb wieder in einer psychotherapeutischen Behandlung. Die bezüglich des Alltages geschilderten mnestischen Probleme sei en am ehesten im Rahmen der aggravierten Belastungssituation zu interpretieren. Hinweise auf hirnorganische Dysfunktionen nach den Ereignissen im September 2016 bestünden nicht. Eine Chronifizierung der Beschwerden und eine längerfristige Arbeitsunfähigkeit durch reduzierte Belastbarkeit sollten verhindert werden (S. 3 unten). 5.7 Dr. E.___ nannte im Verlaufsbericht vom 1 7. September 2017 ( Urk. 6/42) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1) : - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1) - Dissektion der ICA rechts, Erstdiagnose am 1 8. September 2016 - sekundäre cerebrale Einblutung nach Heparinisierung vom 1 9. September 2016 Dr. E.___ führte weiter aus, die Beschwerdeführerin habe nach dem Ereig nis vom September 2016 noch unter diversen somatischen Beschwerden gelitten, wie starke n Kopfschmerzen, nächtlichem klopfendem Rauschen im Hinterkopf, Müdigkeit, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Schwindel und einem Hustenreiz. Psychisch habe sie jedoch durch eine Beschwingtheit, Aktivität, Unternehmenslust und einem verstärkten sozialen Austausch imponiert sowie durch eine manchmal eher euphorische Stimmung. Dieser Zustand sei im Früh sommer 2017 gekippt und es sei seither zu einer andauernden depressiven Episode gekommen mit einer gedrückten Stimmung, dem Gefühl der Leere, einer Motivations- und Hoffnungslosigkeit, G edächtnisstörungen und einer Vergess lichkeit bei einer für die Patientin sehr untypischen, apathischen Grundstimmung. Die Patientin habe die somatische Medikation sistiert und habe keine Kontroll termine mehr wahrgenommen. Neben dem depressiven Zustandsbild bestünden auch ausgeprägte existenzielle Ängste (S. 1 Ziff. 1 Mitte). Nach dem cerebrovas kulären Ereignis im September 2016 habe sie im August dieses Jahres wieder eine temporäre Stelle als HR-Verantwortliche in einer Anwaltskanzlei angenommen (S. 1 Ziff. 1 unten). Die Beschwerdeführerin befinde sich aktuell im angestammten Bereich in einem Anstellungsverhältnis mit einem Pensum von 60 %. Sie könne die Arbeit mit grosser Mühe bewältigen. Aus psychiatrischer Sicht bestehe in der angestammten Tätigkeit aktuell eine Arbeitsfähigkeit von 50-60 %. Die Bewältigung der gefor derten Leistung sei nur mit grosser Mühe und starker Erschöpfung möglich. Die Beschwerdeführerin benötige danach mindestens einen T ag Erholungszeit ( S. 5 Ziff. 2). 5.8 Die Ärzte der Klinik für Neurologie, H.___, führten im Bericht vom 6. Oktober 2017 ( Urk. 6/56/11-14) aus, die Zuweisung sei aufgrund einer rezidivierenden Schwin delsympt omatik bei einem Status nach ICA - Dissektion im Sept e mber 2016 erfolgt. Bis auf rezidivierende Schmerzen im Nacken rechtsseitig und eine vermutlich verminderte Belastbarkeit und Konzentration bestünden nach der Dissektion vor gut einem Jahr keine Residuen. Der Schwindel lasse sich ätiolo gisch nicht klar einordnen. Hinweise auf eine peripher oder zentral vestibuläre Ursache hätten sich klinisch nicht ergeben. In einem MRI des Schädels habe sich die bekannte dissektionsbedingte Kaliberschwankung der rechten ICA gezeigt bei einem ansonsten unauffälligen Gefässbefund und fehlendem Hinweis auf neue Ischämien oder sonstige strukturelle Läsionen. Es könne sich um eine einmalige (spontane) Dissektion der rechten ICA gehandelt haben (S. 3 unten). 5.9 Dr. med. J.___, Fachärztin für Neurologie, nannte im Bericht vom 3 1. Oktober 2017 ( Urk. 6/43/1-5) als Diagnosen mit Auswirkun g auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - depressive Stimmungslage (gemäss Dr. E.___ ) - Status nach Handgelenksverletzung links bei Unfall 1999, seither sieben Operationen, bleibende Einschränkungen durch Schmerzen Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte sie eine spon tane Dissektion der rechten A. carotis interna, Erstdiagnose 1 8. September 2016, mit im Verlauf unter therapeutischer Liquiminisierung Encephalorhagie re chts temporo -polar mesial, einem Verdacht auf eine fibromuskuläre Dy s plasie, beim vaskuläre n Risikofaktor eine r arterielle n Hypertonie ( Ziff. 1.1). Dr. J.___ gab an, die neurologische Untersuchung habe einen normalen Befund ergeben ( Ziff. 14). F ür die Tätigkeit als KV-Angestellte bestehe aus neurologisch-somatischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.6). 5.10 Dr. med. K.___, Facharzt für Chirurgie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, nahm am 2 3. November 2017 ( Urk. 6/44 S. 6) Stellung zu den medizinischen Akten. Er führte aus, bezüglich der Verletzung des Radioulnargelenkes links bestehe nach dem Unfall von 1999 ein Zustand nach sieben Operationen am Handgelenk und bleibende Einschränkungen durch Schmerzen (S. 6 oben ). I n der bisherigen kaufmännischen Tätigkeit habe vom 5. August 2015 bis 2 9. Februar 2016 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden. Vom 1 9. Sep tember bis 9. Oktober 2016 und erneut vom 1 0. November 2016 bis 3 1. Juli 2017 habe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden. Seit dem 1. August 2017 bestehe bis auf Weiteres eine Arbeitsunfähigkeit von 0 %. Nicht mehr zumutbar seien Tätigkeiten mit häufigen Schlägen und Vibrationen auf das linke Handge lenk, Überkopfarbeiten und Arbeiten in ständiger Vorhalteposition der Arme und insbesondere repetitive Tätigkeiten. Beim Heben, Tragen und Tr ansportieren von Lasten sei ein Gewichtslimit von 5-8 kg (unter günstigen Hebeln) zu beachten (S. 6 Mitte). Die Tätigkeit als kaufmännische Angestellte sei als angepasst anzusehen (S. 6 unten). 5.11 Dr. med. L.___, Ass istenzärztin, und PD Dr. med. M.___, Fach arzt für Neurologie, Oberarzt, N.___, H.___, berichteten am 2 1. März 2018 ( Urk. 6/56/7-10) über eine Untersuchung vom gleichen Tag. Die Ärzte stellten folgende Hauptdiagnosen (S. 1 f.): - episodischer Schwindel und Kopfschmerzen seit September 2016, Exazer bation im Februar 2017 - ätiologisch am ehesten einer vestibulären Migräne entsprechend - cMRI vom 1 9. September 2017: bei bekannter kurzstreckiger Dissektion der zervikalen ICA rechts keine akuten Ischämien, regelrechte Kontras tierung der grossen basalen Hirnarterien intrakraniell, singuläre demyelinisierende Läsion paraventrikulär um das Vorderhorn des rechten Seitenventrikels - Dissektion der ICA rechts - passagere Hemikranie und Hypästhesie im Gesichtsbereich rechts im Rahmen eines Linienfluges vom 2 1. Januar 2017 - EDTA-Pseudothrombozytopenie (Erstdiagnose 1 3. September 2017) - bekannte Migräne mit visueller Aura - Verdacht auf Medikamentenübergebrauch-Kopfschmerz Zur Anamnese wurde ausgeführt, zehnmal im Monat komme es zu einem Schwin del, der teils Minuten, Stunden oder sogar mehr als 24 Stunden persistiere. Es handle si ch immer um einen Drehschwindel. Zudem bestünden seit der Kindheit Kopfschmerzen. Aktuell komme es weiterhin an vier bis fünf Tagen pro Woche zu Migräne (S. 2 oben). Die von der Patientin geschilderten Kopfschmerzen entsprächen semiologisch einer Migräne mit Aura. Zusätzlich bestünden teilweise Kriterien eines Medika mentenübergebrauch-Kopfschmerzes bei Schmerzen und Medikamentenein nahme an mehr als zehn Tagen pro Monat über eine Zeit von mehr als drei Monaten. Es werde empfohlen, die Schmerzmitteleinnahme zu reduzieren (S. 3 Mitte). 5.12 Dr. E.___ nannte im Bericht vom 9. April 2018 ( Urk. 6/55) nebst der bereits genannten depressiven Störung neu als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Persönlichkeitsstruktur mit emotional instabilen Anteilen, rezidivierende migräneartige Kopfschmerzen und Schwindelattacken (S. 1 Ziff. 1.2). Den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin bezeichnete er als stationär (S. 1 Ziff. 1.1). Der Psychiater gab an, seit dem letzten Bericht sei es eher zu einer Verschlechte rung des psychiatrischen Befundes gekommen. Die Patientin schildere vermehrt Zustände der Verzweiflung und der Lebensmüdigkeit wegen der nach wie vor bestehenden somatischen Beschwerden. Es handle sich um rezidivierende starke Kopfschmerzen, nächtliches, klopfendes Rauschen im Hinterkopf, Müdigkeit, Konzentra tions- und Gedächtnisstörungen und Schwindel. Das Stimmungsbild schwanke zwischen den bereits beschriebenen Zuständen von apathischer Gedrücktheit, Rückzug, Motivations- und Antriebslosigkeit und Zuständen von Aktivität mit einem verstärkten sozialen Austausch und manchmal übertriebener euphorischer Stimmung. Die Patientin habe nur wenige Bekannte über ihren Gesundheitszustand und ihre Beschwerden informiert. Im Alltag und im Arbeitsalltag sei sie bemüht, sich nichts anmerken zu lassen. Subjektiv fühle sie sich immer wieder überfordert von der Arbeits- und Lebenssituation. Die Zukunftsperspektiven seien äusserst unklar (S. 1 Ziff. 1.3). Aus psychiatrischer Sicht bestehe in der angestammten Tätigkeit maximal eine Arbeitsfähigkeit von 50-60 % (S. 2 Ziff. 1.3). Die Patientin habe wiederum eine Arbeitsstelle als HR Verantwortliche mit einem Pensum von 60 % angenommen. Sie beschreibe, dass sie das Pensum bewältigen könne. Nach der Arbeit sei sie aber jeweils müde und erschöpft (S. 2 Ziff. 2.1). Seit der seit 2006 bestehenden Behandlung sei es zu diversen depressiven Episo den gekommen im Rahmen familiärer und partnerschaftlicher Belastungssitua tionen. Daneben sei es immer wieder zu Phasen der Remission und zum Abschluss der Behandlung g ekommen. Die Behandlung finde aktuell mit Terminen alle zwei Wochen statt (S. 3 Ziff. 3.1). 5.13 RAD-Arzt Dr. K.___ führte in der Stellungnahme vom 1 9. Juni 2018 ( Urk. 6/65 S. 5 ff.) aus, nach einem teilweise dramatischen Krankheitsverlauf sei die Beschwerdeführerin aus versicherungsmedizinischer und theoretischer Sicht wieder im Stand, in der bisherigen Tätigkeit, die einer angepassten Tätigkeit ent spreche, zu 100 % zu arbeiten. Aus neuropsychologischer Sicht bestehe keine Beeinträchtigung. Nach Durchsi cht der gesamten Aktenlage ergebe sich, dass der Grund für den Stellenverlust und die verminderte Arbeitsfähigkeit aus psyc hoso zialen Gründen erfolgt sei, was als nicht IV-relevant anzuse hen sei (S. 6 unten). Aus medizinsicher Sicht sei nicht nachvollziehbar, weshalb im Bereich einer HR-Tätigkeit für die Verrichtung diverser Aufgaben spezifisch die linke Hand erfor derlich sei n soll. Bei einer Bürotätigkeit bestehe durchaus Spielraum für eine leidensbedingte Anpassung des Arbeitsplatzes, zumal in den Akten die Rede von einer gewissen schmerzbedingten Bewegungseinschränkung sei und nicht von einem kompletten Verlust des Armes (S. 6 f.). Der Aktenlage sei weiter zu ent nehmen, dass die Beschwerdeführerin eine langjährige Arbeitsstelle aufgrund eines Rechtsstreites selbst gekündigt und sie diese nicht primär aufgrund der Handproblematik verloren habe (S. 7 oben). 5.14 Die Ärzte der Klinik für Neurologie, H.___, führten im Bericht vom 2 7. August 2018 ( Urk. 6/60 = Urk. 15) über eine neuroangiologische Sprechstunde vom gleichen Tag aus, die Beschwerdeführerin habe berichtet, dass sie weiterhin unter Schwin del und Kopfschmerzen leide. Die Beschwerden hätten von der Intensität und der Frequenz her minim abgenommen und bestünden ansonsten unverändert. Sie nehme weiterhin an über 10 Tagen im Monat Schmerzmittel ein (S. 3 oben). Subjektiv stünden Schmerzen und der Schwindel im Vordergrund, welche bisher medikamentös nur unzureichend angesprochen hätten. Die erfolgten Unter suchungen bestätigten insgesamt die Verdachtsdiagnose einer fibromuskulären Dysplasie. Bezüglich der Kopfschmerzen und der Schwindelproblematik sei über einen stationären Medikamentenentzug gesprochen worden (S. 3 unten). 5.15 Dr. E.___ führte im Bericht vom 2 3. September 2018 ( Urk. 6/62) aus, die Beschwerdeführerin verricht e seit Anfang 2018 im Bereich HR eine Stellvertre tung mit einem Pensum von 60 %. Es habe sich rasch gezeigt, dass die Bewälti gung der Arbeitslast mit einem solchen Pensum nicht realistisch gewesen sei. Dabei sei es zu einer zunehmenden Belastungssituation mit vermehrter Müdigkeit und Erschöpfungszuständen gekommen. D ie Patientin leide seit zwei Jahren an einer bezüglich des Verlaufs sehr unklaren Erkrankung mit neurologischen und vaskulären Befunden. Dies wirke sich auf ihr Selbstverständnis sowie ihr e psychische und somatische Belastbarkeit aus. Dass sie in der angestammten Tätigkeit ein Arbeitspensum von 60 % gut bewältigen könne, habe sie im vorhergehenden Arbeitsverhältnis unter Beweis gestellt (S. 1 Ziff. 1). Es bestünden depressive Symptome mit Bedrücktheit, Erschöpfung, Kraft losigkeit, einer Verringerung der Vitalgefühle, Verzweiflung, Enttäuschung, verstärkte Kopfschmerzen und verstärkter Schwindel, Schlafstörungen und existenzielle Ängste (S. 1 Ziff. 2). Dr. E.___ nannte als psychiatrische Diagnose eine Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion im Rahmen einer beruflichen Belastungssituation und Angstzustände (S. 2 Ziff. 4 oben). Die Beschwerdeführerin sei aus psychiatrischer Sicht bis zu einer Dekompensation im Juli dieses Jahres zu 60 % arbeitsfähig gewesen. Bei einem s tabilen Verlauf der somatisch- neurologischen Grundproble matik sei nach der Remission der Anpassungsstörung wieder eine Arbeitsfähigkeit von 60 % anzustreben und zu erwarten (S. 2 Ziff. 5). Die Symptome der Anpas sungsstörung sollten sich bei Entspannung der Belastung am Arbeitsplatz innert weniger Wochen zurückbilden. Dann sollte im angestammten Bereich wieder eine Arbeitsfähigkeit im bisherigen Rahmen möglich sein (S. 2 Ziff. 6). Die Beschwerdeführerin habe im Vorfeld der beruflichen Belastungssituation am aktuellen Arbeitsplatz schon ein Arbeitspensum von 60 % bewältigen können. Dies trotz unklarer Prognose des Verlaufs der vorbestehenden neurologischen Erkrankung. Dieses Pensum sei aus psychiatrischer Sicht sinnvoll, da die Patien tin im Rahmen der aus der Erkrankung resultierenden existenziellen Verunsiche rung und Ängsten an einer depressiven Stimmungslage gelitten habe und sie schneller ermüdet sei als gewohnt (S. 3 Ziff. 1 1 ). 6. 6.1 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1 4. April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlau ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die gesamthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom 7. März 2018 E. 4.2.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). 6.2 Die Beschwerdeführerin erlitt am 1 9. September 2016 eine Hirnblutung. Nach der stationären Behandlung in der Klinik für Neurologie, H.___, bestand bis zum 9. Oktober 2016 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (vorstehend E. 5. 3 ). D ie Beschwerdeführerin klagte v on somatischer Seite ausserdem über Beschwerden am linken Handgelenk (E. 5.1 und 5.2) und zuletzt über eine Migräne und über Schwindel (E. 5.14). Der behandelnde Psychiater Dr. E.___ diagnostizierte eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärt ig mittelgradige Episode, beziehungsweise eine Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion im Rahmen einer beruflichen Belastungssituation mit Angstzuständen. Im April 2018 diagnostizierte er zudem eine Persönlichkeitsstruktur mit emotional instabilen Anteilen ( vorstehend E. 5.7, 5.12 und 5.15 ; vgl. auch E. 3.4 ). Dr. E.___ attestierte bis zum 3 1. Oktober 2016 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % und ab dem 1. November 2016 eine solche von 40 % (E. 5.4). 6.3 Die Beschwerdeführerin hat nach dem Beginn der Krankschreibung ab August 2015 wiederholt versucht, in der angestammten Tätigkeit im Bereich HR zu arbeiten. Nach den Angaben von Dr. E.___ konnte sie in diesem Bereich gesundheitsbedingt zuletzt lediglich ein Arbeitspensum von rund 60 % verrichten (vorstehend E. 5.15). Angesichts der erlittenen Hirnblutung, einer allfälligen Schmerzproblematik (Handgelenk) und im Raum stehender depressiver Erkrankung kann der Gesund heitszustand der Beschwerdeführerin anhand der vorliegenden Akten nicht abschliessend beurteilt werden. Insbesondere ergeben d ie Berichte von Dr. E.___ kein eindeutiges Bild über den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. Auf die Berichte kann daher nicht unbesehen abgestellt werden. Die Beschwerdegegnerin hat es unterlassen, ein psychiatrisches Gutachten einzuholen. In Anbetracht der von Dr. E.___ beschrieben depressiven Symptomatik ( gedrückte Stimmung, Gefühl der Leere, Motivations- und Hoffnungslosigkeit, Gedächtnisstörungen und Vergesslichkeit bei einer für die Patientin sehr untypischen, apathischen Grundstimmung, vermehrt Zustände der Verzweiflung und der Lebensmüdigkeit, Bedrücktheit, Erschöpfung, Kraftlosigkeit, einer Verringerung der Vitalgefühle, Verzweiflung, Enttäuschung, verstärkte Kopfschmerzen und verstärkter Schwindel, Schlafstö rungen und existenzielle Ängste ; vgl. vorstehend E. 5.7, 5.12, 5.15 ) und für die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens und die Prüfung der Standardindikatoren ist eine psychiatrische Begutachtung der Beschwerdeführe rin erforderlich. Der medizinische Sachverhalt erweist sich daher als ungenügend abgeklärt (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2 ). Dabei kann es der IV-Stelle überlassen werden, ob auch die Beschwerden am linken Handgelenk und die geklagten neurologischen Beschwerden gutachter lich abzuklären sind. 6.4 Zusammenfassend ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie abkläre, ob die Wartezeit durch den temporären Arbeitseinsatz der Beschwerdeführerin bei der G.___ im Jahr 2016 unterbrochen worden ist. Zudem hat die Beschwerdegegnerin ein psychiatrisches Gutach ten einzuholen. Anschliessend hat sie erneut über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin zu verfügen. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzu heissen. 7. 7.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Vor liegend sind die Kosten auf Fr. 800.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 7.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemes sen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die vertretene Beschwer deführer in Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat. Die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin ist vorliegend bei einem praxisge mässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) mit Fr. 2'500.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu entschädigen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 9. November 2018 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärun gen im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerd egegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführer in eine Prozessent schädigung von Fr. 2'500.-- (inklusive Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Volker Pribnow - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber MosimannBrugger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2018.01081 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiber Brugger Urteil vom 9. Dezember 2019

IV.2018.01081

IV.2018.01081

IV.2018.01081 II. Kammer

II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiber Brugger

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiber Brugger

Urteil vom 9. Dezember 2019

Urteil vom 9. Dezember 2019 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Volker Pribnow

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Volker Pribnow DFP & Z, Advokatur

DFP & Z, Advokatur Stadtturmstrasse 10, Postfach 43, 5401 Baden

Stadtturmstrasse 10, Postfach 43, 5401 Baden gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1977, verfügt über eine Ausbildung als H uman Res ources (HR) Assista nt ( Urk. 6/8 S. 3 Ziff. 3). Seit dem 1. August 2012 war sie bei der Y.___ angestellt ( Urk. 6/11/2 Ziff. 1- 3 ). Nachdem sie seit August 2015 krankgeschrieben war, kündigte die Arbeitge berin das Arbeitsverhältnis mit ihr per Ende Oktober 2015 ( Urk. 6 /11/2 Ziff. 3- 5).

1.1 X.___, geboren 1977, verfügt über eine Ausbildung als H uman Res ources (HR) Assista nt ( Urk. 6/8 S. 3 Ziff. 3). Seit dem 1. August 2012 war sie bei der Y.___ angestellt ( Urk. 6/11/2 Ziff. 1- 3 ). Nachdem sie seit August 2015 krankgeschrieben war, kündigte die Arbeitge berin das Arbeitsverhältnis mit ihr per Ende Oktober 2015 ( Urk. 6 /11/2 Ziff. 3- 5). 1.2 Die Versicherte meldete sich am 1 6. Januar 2016 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 6/2). Ab dem 1 8. April 2016 war sie temporär als HR Assistant bei der Z.___ angestellt ( Urk. 6/24).

1.2 Die Versicherte meldete sich am 1 6. Januar 2016 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 6/2). Ab dem 1 8. April 2016 war sie temporär als HR Assistant bei der Z.___ angestellt ( Urk. 6/24). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche ( Urk. 6/1, Urk. 6/9, Urk. 6/24 -25 ) und medizinische ( Urk. 6/17, Urk. 6/ 22- 23, Urk. 6/27 ) Abklärungen und zog Akten des Krankentaggeldversicherers ( Urk. 6/11) zum Verfahren bei. Am 4. Dezember 2017 erliess die IV-Stelle den Vorbescheid ( Urk. 6/45). Die Versicherte brachte dagegen Einwände ( Urk. 6/49, Urk. 6/58-59) vor. Mit Verfügung vom 9. November 2018 ( Urk. 6/66 = Urk. 2) verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch.

Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche ( Urk. 6/1, Urk. 6/9, Urk. 6/24 -25 ) und medizinische ( Urk. 6/17, Urk. 6/ 22- 23, Urk. 6/27 ) Abklärungen und zog Akten des Krankentaggeldversicherers ( Urk. 6/11) zum Verfahren bei. Am 4. Dezember 2017 erliess die IV-Stelle den Vorbescheid ( Urk. 6/45). Die Versicherte brachte dagegen Einwände ( Urk. 6/49, Urk. 6/58-59) vor. Mit Verfügung vom 9. November 2018 ( Urk. 6/66 = Urk. 2) verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch. 2.

2. 2.1 Die Versicherte erhob am 1 3. Dezember 2018 Beschwerde gegen die Verfügung vom 9. November 2018 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr ab 1. August 2016 eine Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen ( Urk. 1 S. 2 oben).

2.1 Die Versicherte erhob am 1 3. Dezember 2018 Beschwerde gegen die Verfügung vom 9. November 2018 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr ab 1. August 2016 eine Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen ( Urk. 1 S. 2 oben). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 2. Januar 2019 ( Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 2 3. April 2019 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 7 Dispositiv Ziff. 3). Die Beschwerdegegnerin reichte dem Gericht in der Folge einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 13) ein.

Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2 2. Januar 2019 ( Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 2 3. April 2019 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 7 Dispositiv Ziff. 3). Die Beschwerdegegnerin reichte dem Gericht in der Folge einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 13) ein. Am 4. Juni 2019 ( Urk. 14) reichte die Beschwerdeführerin einen Arztbericht ( Urk. 15) ein.

Am 4. Juni 2019 ( Urk. 14) reichte die Beschwerdeführerin einen Arztbericht ( Urk. 15) ein. 2.2 Mit Verfügung vom 2 5. Juni 2019 ersuchte das Gericht die Z.___ um die Beantwortung von Fragen betreffend das Arbeitsverhältnis mit der Beschwerdeführerin (U rk.1 6 Dispositiv Ziff. 1). Der Verantwortliche der Z.___ antwortete am 2 8. Juni 2019 ( Urk. 18) auf die Fragen des Gerichts. Die Parteien nahmen am 2 9. und 3 1. Juli 2019 ( Urk. 23-24) dazu Stellung. Die Stellungnahmen wurden der jeweiligen Gegenp artei am 9. August 2019 zugestellt ( Urk. 25).

2.2 Mit Verfügung vom 2 5. Juni 2019 ersuchte das Gericht die Z.___ um die Beantwortung von Fragen betreffend das Arbeitsverhältnis mit der Beschwerdeführerin (U rk.1 6 Dispositiv Ziff. 1). Der Verantwortliche der Z.___ antwortete am 2 8. Juni 2019 ( Urk. 18) auf die Fragen des Gerichts. Die Parteien nahmen am 2 9. und 3 1. Juli 2019 ( Urk. 23-24) dazu Stellung. Die Stellungnahmen wurden der jeweiligen Gegenp artei am 9. August 2019 zugestellt ( Urk. 25). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4).

1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinwe isen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).

Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinwe isen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Die Wartezeit im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG gilt in jenem Zeitpunkt als eröffnet, in welchem eine deutliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit einge treten ist. Als erheblich in diesem Sinne gilt bereits eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % (AHI 1998 S. 124 E. 3c; Urteil des Bundesgerichts I 10/05 vom 14. Juni 2005 E. 2.1.1 in fine mit Hinweisen). Unter relevanter Arbeitsunfähigkeit im Sinne dieser Bestimmung ist eine Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu verstehen. Das heisst, es muss arbeitsrechtlich in Erscheinung treten, dass die versicherte Person an Leistungs vermögen eingebüsst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entspre chender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitsgebers oder durch gehäufte, aus dem Rahmen fallende gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle. Mit anderen Worten: Die Leistungseinbusse muss in aller Regel dem seinerzeitigen Arbeitgeber aufgefallen sein. Eine erst nach Jahren rückwirkend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit genügt nicht. Umgekehrt ist eine in der beruf lichen Tätigkeit im Vergleich zu einer gesunden Person tatsächlich nur reduziert erbrachte Leistung für sich allein gesehen in aller Regel ebenso wenig ausreichend für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit im Sinne des Gesetzes. Vielmehr bedarf es dazu regelmässig zusätzlich einer (überzeugenden) medizinischen Einschät zung, die ordentlicherweise echtzeitlicher Natur ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Dieser Nachweis darf nicht durch nachträgliche erwerbliche oder medizinische Annah men und spekulative Überlegungen ersetzt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_204/2012 vom 19. Juli 2012 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen).

1.4 Die Wartezeit im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG gilt in jenem Zeitpunkt als eröffnet, in welchem eine deutliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit einge treten ist. Als erheblich in diesem Sinne gilt bereits eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % (AHI 1998 S. 124 E. 3c; Urteil des Bundesgerichts I 10/05 vom 14. Juni 2005 E. 2.1.1 in fine mit Hinweisen). Unter relevanter Arbeitsunfähigkeit im Sinne dieser Bestimmung ist eine Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu verstehen. Das heisst, es muss arbeitsrechtlich in Erscheinung treten, dass die versicherte Person an Leistungs vermögen eingebüsst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entspre chender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitsgebers oder durch gehäufte, aus dem Rahmen fallende gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle. Mit anderen Worten: Die Leistungseinbusse muss in aller Regel dem seinerzeitigen Arbeitgeber aufgefallen sein. Eine erst nach Jahren rückwirkend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit genügt nicht. Umgekehrt ist eine in der beruf lichen Tätigkeit im Vergleich zu einer gesunden Person tatsächlich nur reduziert erbrachte Leistung für sich allein gesehen in aller Regel ebenso wenig ausreichend für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit im Sinne des Gesetzes. Vielmehr bedarf es dazu regelmässig zusätzlich einer (überzeugenden) medizinischen Einschät zung, die ordentlicherweise echtzeitlicher Natur ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Dieser Nachweis darf nicht durch nachträgliche erwerbliche oder medizinische Annah men und spekulative Überlegungen ersetzt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_204/2012 vom 19. Juli 2012 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen). 1.5 Ein wesentlicher Unterbruch der Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 28 Abs. 1 Buchstabe b IVG liegt vor, wenn die versicherte Person an mindestens 30 aufei nanderfolgenden Tagen voll arbeitsfähig war ( Art. 29 ter Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV).

1.5 Ein wesentlicher Unterbruch der Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 28 Abs. 1 Buchstabe b IVG liegt vor, wenn die versicherte Person an mindestens 30 aufei nanderfolgenden Tagen voll arbeitsfähig war ( Art. 29 ter Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). Ein Unterbruch kann nur dann angenommen werden, wenn während mindestens 30 aufeinanderfolgenden Tagen eine wirtschaftlich verwertbare Arbeitsfähigkeit bestand, ohne Rücksicht auf die Entlöhnung (Meyer/ Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Aufl., Art. 28 Rz 34, S. 303).

Ein Unterbruch kann nur dann angenommen werden, wenn während mindestens 30 aufeinanderfolgenden Tagen eine wirtschaftlich verwertbare Arbeitsfähigkeit bestand, ohne Rücksicht auf die Entlöhnung (Meyer/ Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Aufl., Art. 28 Rz 34, S. 303). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Entscheid fest, die Beschwerde führer in sei seit dem 5. August 2015 zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben worden. V om 1. Februar bis 1 8. September 2016 sei keine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden. W ährend dieser Zeit sei folglich v on einer vollständigen Arbeits fähigkeit auszugehen. Das Wartejahr habe somit erst per 1 9. September 2016 begonnen, da die Beschwerdeführerin ab diesem Datum wieder zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei ( Urk. 2 S. 2 Mitte). Die Beschwerdegegnerin verneinte daher die Voraussetzung der Erfüllung des Wartejahres nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG. Weiter vertrat sie den Standpunkt, dass aus medizinischer Sicht kein Grund für eine medizinische Begutachtung bestehe ( Urk. 2 S. 2 unten).

2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Entscheid fest, die Beschwerde führer in sei seit dem 5. August 2015 zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben worden. V om 1. Februar bis 1 8. September 2016 sei keine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden. W ährend dieser Zeit sei folglich v on einer vollständigen Arbeits fähigkeit auszugehen. Das Wartejahr habe somit erst per 1 9. September 2016 begonnen, da die Beschwerdeführerin ab diesem Datum wieder zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei ( Urk. 2 S. 2 Mitte). Die Beschwerdegegnerin verneinte daher die Voraussetzung der Erfüllung des Wartejahres nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG. Weiter vertrat sie den Standpunkt, dass aus medizinischer Sicht kein Grund für eine medizinische Begutachtung bestehe ( Urk. 2 S. 2 unten). 2.2 A m 2 9. Juli 2019 nahm die Beschwerdegegnerin Stellung zum Schreiben der Z.___ vom 2 8. Juni 2019 ( Urk. 18). Sie führte aus, die Arbeitgeberin bestätige darin, dass vom 1 8. April bis 1 8. September 2016 keine wesentliche Arbeitsunfähigkeit von mindestens 20 % bestanden habe. Die Beschwerdeführerin habe über die gesamte Zeit ein Arbeitspensum von über 80 % geleistet. Das tiefere Arbeitspensum habe dabei dem Arbeitsanfall entsprochen und erweise sich nicht als gesundheitlich begründet. Das Wartejahr habe daher nicht vor dem 1 9. September 2016 zu laufen begonnen ( Urk. 23).

2.2 A m 2 9. Juli 2019 nahm die Beschwerdegegnerin Stellung zum Schreiben der Z.___ vom 2 8. Juni 2019 ( Urk. 18). Sie führte aus, die Arbeitgeberin bestätige darin, dass vom 1 8. April bis 1 8. September 2016 keine wesentliche Arbeitsunfähigkeit von mindestens 20 % bestanden habe. Die Beschwerdeführerin habe über die gesamte Zeit ein Arbeitspensum von über 80 % geleistet. Das tiefere Arbeitspensum habe dabei dem Arbeitsanfall entsprochen und erweise sich nicht als gesundheitlich begründet. Das Wartejahr habe daher nicht vor dem 1 9. September 2016 zu laufen begonnen ( Urk. 23). 2.3 Die Beschwerdeführerin brachte vor, sie habe am 1 9. September 2016 eine Hirn blutung erlitten, welche zahlreiche Bes chwerden nach sich gezogen und die Arbeitsfähigkeit negativ beeinflusst h abe ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 2). Weiter bestünden seit Jahren erhebliche Schm erzen im linken Handgelenk, das sie im Jahr 1989 verletzt habe (S. 3 Ziff. 6). Die Beschwerdegegnerin übersehe, dass ab dem 1. Feb ruar 2016 keineswegs eine volle Arbeitsfähigkeit attestiert worden sei. Die Arbeitsunfähigkeit habe im Gegenteil weiter fortbestanden (S. 6 Ziff. 10 Mitte). Sie sei während des gesamten Zeitraumes von Oktober 2016 bis November 2017 gerade nicht uneingeschränkt arbeitsfähig gewesen. Aufgrund dreier vorherr schender Beschwerdekomplexe (orthopädisch, neurologisch, psychiatrisch) sei sie bedeutend in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen (S. 9 Ziff. 18). Der medizinische Sachverhalt sei ungenügend abgeklärt worden, weshalb eine poly disziplinäre Begutachtung anzuordnen sei, falls gestützt auf die vorliegenden Akten nicht bereits ein Rentenanspruch beurteilt werden könne (S. 9 Ziff. 19).

2.3 Die Beschwerdeführerin brachte vor, sie habe am 1 9. September 2016 eine Hirn blutung erlitten, welche zahlreiche Bes chwerden nach sich gezogen und die Arbeitsfähigkeit negativ beeinflusst h abe ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 2). Weiter bestünden seit Jahren erhebliche Schm erzen im linken Handgelenk, das sie im Jahr 1989 verletzt habe (S. 3 Ziff. 6). Die Beschwerdegegnerin übersehe, dass ab dem 1. Feb ruar 2016 keineswegs eine volle Arbeitsfähigkeit attestiert worden sei. Die Arbeitsunfähigkeit habe im Gegenteil weiter fortbestanden (S. 6 Ziff. 10 Mitte). Sie sei während des gesamten Zeitraumes von Oktober 2016 bis November 2017 gerade nicht uneingeschränkt arbeitsfähig gewesen. Aufgrund dreier vorherr schender Beschwerdekomplexe (orthopädisch, neurologisch, psychiatrisch) sei sie bedeutend in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen (S. 9 Ziff. 18). Der medizinische Sachverhalt sei ungenügend abgeklärt worden, weshalb eine poly disziplinäre Begutachtung anzuordnen sei, falls gestützt auf die vorliegenden Akten nicht bereits ein Rentenanspruch beurteilt werden könne (S. 9 Ziff. 19). Der Arbeitsvertrag mit der Z.___ sei von Beginn an nicht mit einem Vollzeitpensum bei uneingeschränkter Leistungsfähigkeit ausgestaltet gewesen. Das vereinbarte Pensum habe sodann nicht eingehalten werden können. Unzutreffend sei, dass über die gesamte Präsenz am Einsatzort ein Arbeitspensum von 80 % geleistet worden sei. Sie sei insbesondere ab dem 1 9. September 2016 infolge einer Hirnblutung zu 100 % arbeitsunfähig gewesen ( Urk. 24 S. 1 Ziff. 2).

Der Arbeitsvertrag mit der Z.___ sei von Beginn an nicht mit einem Vollzeitpensum bei uneingeschränkter Leistungsfähigkeit ausgestaltet gewesen. Das vereinbarte Pensum habe sodann nicht eingehalten werden können. Unzutreffend sei, dass über die gesamte Präsenz am Einsatzort ein Arbeitspensum von 80 % geleistet worden sei. Sie sei insbesondere ab dem 1 9. September 2016 infolge einer Hirnblutung zu 100 % arbeitsunfähig gewesen ( Urk. 24 S. 1 Ziff. 2). 2.4 Streitig ist, ob ein Rentenanspruch besteht. Zunächst ist zu prüfen, auf welchen Zeitpunkt der Beginn des Wartejahres anzusetzen ist und ob dieses durch die temporäre Anstellung der Beschwerdeführerin bei der Z.___ un terbrochen worden ist. Des Weiteren ist zu prüfen, ob auf die vorliegenden medizinischen Akten abgestellt werden kann.

2.4 Streitig ist, ob ein Rentenanspruch besteht. Zunächst ist zu prüfen, auf welchen Zeitpunkt der Beginn des Wartejahres anzusetzen ist und ob dieses durch die temporäre Anstellung der Beschwerdeführerin bei der Z.___ un terbrochen worden ist. Des Weiteren ist zu prüfen, ob auf die vorliegenden medizinischen Akten abgestellt werden kann. 3.

3. 3.1 Vorweg ist die Frage des Wartejahres zu klären. Diesbezüglich relevant sind die folgenden Akten.

3.1 Vorweg ist die Frage des Wartejahres zu klären. Diesbezüglich relevant sind die folgenden Akten. Dr. med. A.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates und für Handchirurgie, B.___, stellte im Bericht vom 2 6. August 2015 ( Urk. 6/11/7-8) die handchirurgische Diagnose Status nach multiplen Voroperationen am distalen Radioulnargelenk links, zuletzt Entfernung einer E clipse-Hemiprothese. Dr. A.___ führte weiter aus, bei Belastung komme es noch zu Restbeschwerden (S. 1 Mitte). Die Situation sei ins gesamt eigentlich auf einem guten Weg. Die linke Hand werde im Alltag zuneh mend reintegriert. Die Arbeitsf ähigkeit werde im Moment bei 80 % belassen. Nach einer Verlaufskontrolle in zwei Monaten werde wahrscheinlich eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit erfolgen ( S. 1 unten).

Dr. med. A.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates und für Handchirurgie, B.___, stellte im Bericht vom 2 6. August 2015 ( Urk. 6/11/7-8) die handchirurgische Diagnose Status nach multiplen Voroperationen am distalen Radioulnargelenk links, zuletzt Entfernung einer E clipse-Hemiprothese. Dr. A.___ führte weiter aus, bei Belastung komme es noch zu Restbeschwerden (S. 1 Mitte). Die Situation sei ins gesamt eigentlich auf einem guten Weg. Die linke Hand werde im Alltag zuneh mend reintegriert. Die Arbeitsf ähigkeit werde im Moment bei 80 % belassen. Nach einer Verlaufskontrolle in zwei Monaten werde wahrscheinlich eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit erfolgen ( S. 1 unten). 3.2 Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nannte im Schreiben vom 4. Oktober 2015 ( Urk. 6/11/4) an den Krankentaggeldversicherer als Diagnosen eine reaktive depressive Episode und thorakale Verspannungen ( Ziff. 4). Dr. C.___ attestierte vom 5. bis zum 3 0. August 2015 eine Arbeitsun fähigkeit von 100 % ( Ziff. 5).

3.2 Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nannte im Schreiben vom 4. Oktober 2015 ( Urk. 6/11/4) an den Krankentaggeldversicherer als Diagnosen eine reaktive depressive Episode und thorakale Verspannungen ( Ziff. 4). Dr. C.___ attestierte vom 5. bis zum 3 0. August 2015 eine Arbeitsun fähigkeit von 100 % ( Ziff. 5). 3.3 Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nannte im Bericht vom 2 5. Oktober 2015 ( Urk. 6/11/5-6) als Diagnosen einen Verdacht auf eine reaktive psychosoziale Belastungsstörung und eine Somatisierungsstörung. Er attestierte ab 3 1. August 2015 voraussichtlich für drei Wochen eine Arbeits unfähigkeit von 100 % (S. 2 Mitte).

3.3 Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nannte im Bericht vom 2 5. Oktober 2015 ( Urk. 6/11/5-6) als Diagnosen einen Verdacht auf eine reaktive psychosoziale Belastungsstörung und eine Somatisierungsstörung. Er attestierte ab 3 1. August 2015 voraussichtlich für drei Wochen eine Arbeits unfähigkeit von 100 % (S. 2 Mitte). Dr. D.___ gab an, nach den Angaben der Beschwerdeführerin sei sie aufgrund der langwierigen Behandlung der linken Hand und der daraus folgenden Arbeitsun fähigkeit vom Arbeitgeber freigestellt worden (S. 1 unten). Die Beschwerdeführe rin spüre wieder Thoraxschmerzen und habe Angstgefühle, wenn sie nur schon an den Arbeitgeber denke. Er habe ihr erklärt, dass er als Hausarzt aus psycho sozialen Gründen für maximal drei Wochen eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestieren könne (S. 2 oben).

Dr. D.___ gab an, nach den Angaben der Beschwerdeführerin sei sie aufgrund der langwierigen Behandlung der linken Hand und der daraus folgenden Arbeitsun fähigkeit vom Arbeitgeber freigestellt worden (S. 1 unten). Die Beschwerdeführe rin spüre wieder Thoraxschmerzen und habe Angstgefühle, wenn sie nur schon an den Arbeitgeber denke. Er habe ihr erklärt, dass er als Hausarzt aus psycho sozialen Gründen für maximal drei Wochen eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestieren könne (S. 2 oben). 3.4 Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte im Bericht vom 2 7. Januar 2016 ( Urk. 6/11/10-11) als Diagnose eine Anpas sungsstörung bei beruflicher Belastungssituation (ICD-10 F43.2) mit depressiven Symptomen (S. 2 Ziff. 4). Er gab zur Anamnese an, dass die Beschwerdeführerin an ihrer letzten Arbeitsstelle zunehmend überfordert gewesen sei und sie sich in ihrem Arbeitsumfeld zunehmend isoliert und abgelehnt gefühlt habe. Sie habe Ängste, Panikattacken, Schlafstörungen und zunehmend eine depressive Symp tomatik entwickelt. Im März 2015 sei eine angstlösende und antidepressive Therapie begonnen worden mit nur zögerlicher Stabilisierung (S. 1 Ziff. 2).

3.4 Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte im Bericht vom 2 7. Januar 2016 ( Urk. 6/11/10-11) als Diagnose eine Anpas sungsstörung bei beruflicher Belastungssituation (ICD-10 F43.2) mit depressiven Symptomen (S. 2 Ziff. 4). Er gab zur Anamnese an, dass die Beschwerdeführerin an ihrer letzten Arbeitsstelle zunehmend überfordert gewesen sei und sie sich in ihrem Arbeitsumfeld zunehmend isoliert und abgelehnt gefühlt habe. Sie habe Ängste, Panikattacken, Schlafstörungen und zunehmend eine depressive Symp tomatik entwickelt. Im März 2015 sei eine angstlösende und antidepressive Therapie begonnen worden mit nur zögerlicher Stabilisierung (S. 1 Ziff. 2). Dr. E.___ attestierte aus psychiatrischer Sicht seit dem 2 1. September 2015 eine Arbeitsunfähi gkeit von 100 % (S. 2 Ziff. 5). Gegenwärtig bestehe nach wie vor eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. G rundsätzlich könne mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit bis 100 % gerechnet werden. Voraussetzung sei aber ein Wechsel des Arbeitsumfeldes. Die Wiederaufnahme der angestammten Arbeits tätigkeit in einer anderen Arbeitsumgebung und eine Steigerung der Arbeits fähigkeit auf das ursprüngliche Pensum sei vorgesehen und werde von der Patientin gewünscht. Ein Arbeitsversuch sollte ab März 2016 möglich sein. Die Arbeitsfähigkeit könne innerhalb von drei bis sechs Monaten auf 100 % gestei gert werden (S. 2 Ziff. 6 und 7).

Dr. E.___ attestierte aus psychiatrischer Sicht seit dem 2 1. September 2015 eine Arbeitsunfähi gkeit von 100 % (S. 2 Ziff. 5). Gegenwärtig bestehe nach wie vor eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. G rundsätzlich könne mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit bis 100 % gerechnet werden. Voraussetzung sei aber ein Wechsel des Arbeitsumfeldes. Die Wiederaufnahme der angestammten Arbeits tätigkeit in einer anderen Arbeitsumgebung und eine Steigerung der Arbeits fähigkeit auf das ursprüngliche Pensum sei vorgesehen und werde von der Patientin gewünscht. Ein Arbeitsversuch sollte ab März 2016 möglich sein. Die Arbeitsfähigkeit könne innerhalb von drei bis sechs Monaten auf 100 % gestei gert werden (S. 2 Ziff. 6 und 7). 3.5 Gemäss einer Aktennotiz der Beschwerdegegnerin vom 2 8. Juni 2016 ( Urk. 6/15) meldete sich die Beschwerdeführerin an diesem Tag telefonisch bei der Beschwer degegnerin und berichtete über die aktuelle Arbeitstätigkeit (Bürotätigkeit im Bereich HR). D ie Beschwerdeführerin habe angegeben, dass ihr das Arbeitspen sum von 70-100 % viel zu hoch sei. Es gehe ihr nur schlecht. Bei der nächsten Operation werde sie das linke Handgelenk versteifen lassen müssen. Danach werde sie voraussichtlich wieder längere Zeit arbeitsunfähig sein.

3.5 Gemäss einer Aktennotiz der Beschwerdegegnerin vom 2 8. Juni 2016 ( Urk. 6/15) meldete sich die Beschwerdeführerin an diesem Tag telefonisch bei der Beschwer degegnerin und berichtete über die aktuelle Arbeitstätigkeit (Bürotätigkeit im Bereich HR). D ie Beschwerdeführerin habe angegeben, dass ihr das Arbeitspen sum von 70-100 % viel zu hoch sei. Es gehe ihr nur schlecht. Bei der nächsten Operation werde sie das linke Handgelenk versteifen lassen müssen. Danach werde sie voraussichtlich wieder längere Zeit arbeitsunfähig sein. 3.6 Nach dem Zwischenzeugnis von F.___, Personalberater, Z.___, vom 2 9. August 2016 ( Urk. 6/24) erfolgte ab dem 1 8. April 2016 ein Arbeitseinsatz der Beschwerdeführerin als Human Re sources Assistant bei der G.___. Der Personalberater gab an, dass ein Arbeitspensum von 70-100 % bestehe. Der Einsatz sei bis zum 7. Oktober 2016 vorgesehen.

3.6 Nach dem Zwischenzeugnis von F.___, Personalberater, Z.___, vom 2 9. August 2016 ( Urk. 6/24) erfolgte ab dem 1 8. April 2016 ein Arbeitseinsatz der Beschwerdeführerin als Human Re sources Assistant bei der G.___. Der Personalberater gab an, dass ein Arbeitspensum von 70-100 % bestehe. Der Einsatz sei bis zum 7. Oktober 2016 vorgesehen. 3.7 Herr F.___ antwortete am 2 8. Juni 2019 ( Urk. 18) auf die Fragen des Gerichtes betreffend den Arbeitseinsatz der Beschwerdeführerin bei der G.___. Er gab an, der Arbeitseinsatz habe vom 1 8. April bis 7. Oktober 2016 gedau ert ( Ziff. 1). Das vertraglich vereinbarte Arbeitspensum habe zwischen 70 und 100 % betragen. In der Realität habe das Pensum zwischen 55 und 100 % geschwankt. Über die gesamte Präsenz am Einsatzort sei ein Arbeitspensum von über 80 % geleistet worden. Die Gestaltung des Arbeitspensums sei je nach Arbeitsanfall erfolgt ( Ziff. 2).

3.7 Herr F.___ antwortete am 2 8. Juni 2019 ( Urk. 18) auf die Fragen des Gerichtes betreffend den Arbeitseinsatz der Beschwerdeführerin bei der G.___. Er gab an, der Arbeitseinsatz habe vom 1 8. April bis 7. Oktober 2016 gedau ert ( Ziff. 1). Das vertraglich vereinbarte Arbeitspensum habe zwischen 70 und 100 % betragen. In der Realität habe das Pensum zwischen 55 und 100 % geschwankt. Über die gesamte Präsenz am Einsatzort sei ein Arbeitspensum von über 80 % geleistet worden. Die Gestaltung des Arbeitspensums sei je nach Arbeitsanfall erfolgt ( Ziff. 2). Auf die Frage nach krankheitsbedingten Absenzen ( Urk. 16 Dispositiv Ziff. 1.3) antwortete der Personalberater, vom 1 9. September bis zum 3 1. Oktober 2016 habe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden. Vom 1. November bis zum 1 7. Dezember 2016 habe die Arbeitsunfähigkeit 40 % betragen ( Ziff. 3). Herr F.___ gab weiter an, die Beschwerdeführerin sei im Rahmen der versiche rungstechnischen Abwicklung sowie bezüglich der allgemeinen Kommunikation nicht kooperativ gewesen. Dokumente seien nicht beziehungsweise sehr spät eingereicht worden und es habe eine schlechte Erreichbarkeit bestanden. Die Beschwerdeführerin habe dies mit ihrem schlechten Gesundheitszustand begrün det. Zudem habe sie ein Durcheinander mit den Arztzeugnissen angegeben ( Ziff. 5).

Auf die Frage nach krankheitsbedingten Absenzen ( Urk. 16 Dispositiv Ziff. 1.3) antwortete der Personalberater, vom 1 9. September bis zum 3 1. Oktober 2016 habe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden. Vom 1. November bis zum 1 7. Dezember 2016 habe die Arbeitsunfähigkeit 40 % betragen ( Ziff. 3). Herr F.___ gab weiter an, die Beschwerdeführerin sei im Rahmen der versiche rungstechnischen Abwicklung sowie bezüglich der allgemeinen Kommunikation nicht kooperativ gewesen. Dokumente seien nicht beziehungsweise sehr spät eingereicht worden und es habe eine schlechte Erreichbarkeit bestanden. Die Beschwerdeführerin habe dies mit ihrem schlechten Gesundheitszustand begrün det. Zudem habe sie ein Durcheinander mit den Arztzeugnissen angegeben ( Ziff. 5). Der Personalberater reichte dem Gericht zudem eine Kopie des individuellen Einsatzvertrages vom 1 4. April 2016 ( Urk. 19/1) ein.

Der Personalberater reichte dem Gericht zudem eine Kopie des individuellen Einsatzvertrages vom 1 4. April 2016 ( Urk. 19/1) ein. 4.

4. 4.1 Nach den erwähnten Arztberichten war die Beschwerdeführerin für die ange stammte Tätigkeit seit dem 5. August 2015 zu 100 % krankgeschrieben. Die Krankschreibung erfolgte im Wesentlichen aufgrund psychischer Beschwerden. Den Beginn der Krankschreibung per 5. August 2015 bestreitet auch die Beschwerdegegnerin nicht (vgl. Urk. 2 S. 2 Mitte). Der Beginn des Wartejahres ist daher auf den 5. August 2015 festzusetzen.

4.1 Nach den erwähnten Arztberichten war die Beschwerdeführerin für die ange stammte Tätigkeit seit dem 5. August 2015 zu 100 % krankgeschrieben. Die Krankschreibung erfolgte im Wesentlichen aufgrund psychischer Beschwerden. Den Beginn der Krankschreibung per 5. August 2015 bestreitet auch die Beschwerdegegnerin nicht (vgl. Urk. 2 S. 2 Mitte). Der Beginn des Wartejahres ist daher auf den 5. August 2015 festzusetzen. 4.2 Für eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen während des Arbeitseinsatzes bei der G.___ sprechen die Angaben von Herrn F.___ über eine schlechte Kooperation mit der Beschwerdeführerin, was diese mit ihrem schlechten Gesundheitszustand begründet habe (vorstehend E. 3.7). Der Personalberater der Z.___ reichte dem Gericht indes keine Zusammenstellung über die an den einzelnen Arbeitstagen geleisteten Arbeitsstunden und die Absenzen der Beschwerdeführerin ein. Die von ihm angegebene durchschnittliche Arbeitsfähigkeit von über 80 % in der Zeit vom 1 8. April bis 7. Oktober 2016 würde eine Arbeitsfähigkeit von 100 % an 30 Tagen rechnerisch nicht ausschliessen. Gemäss IK-Auszug verdiente die Beschwerdefüh rerin in den Monaten April bis November 2016 bei der Z.___ Fr. 32'920.-- ( Urk. 13 S. 1). Das erzielte Einkomme n schliesst eine uneinge schränkte Arbeitsfähigkeit während 30 Tagen ebenfalls nicht aus, nachdem die Beschwerdeführerin ab dem 1 9. September 2016 wieder zu 100 % arbeitsunfähig war. Die Auskunft von Herrn F.___ vom 2 8. Juni 2019 lässt eine abschlies sende Beurteilung der Frage, ob die Beschwerdeführerin an 30 aufeinanderfol genden Tagen uneingeschränkt arbeitsfähig war, jedoch nicht zu. Die Sache ist daher bereits aus diesem Grund an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie nach ergänzenden Abklärungen prüfe, ob die Wartezeit durch den Arbeitseinsatz der Beschwerdeführerin bei der G.___ unterbrochen worden ist.

4.2 Für eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen während des Arbeitseinsatzes bei der G.___ sprechen die Angaben von Herrn F.___ über eine schlechte Kooperation mit der Beschwerdeführerin, was diese mit ihrem schlechten Gesundheitszustand begründet habe (vorstehend E. 3.7). Der Personalberater der Z.___ reichte dem Gericht indes keine Zusammenstellung über die an den einzelnen Arbeitstagen geleisteten Arbeitsstunden und die Absenzen der Beschwerdeführerin ein. Die von ihm angegebene durchschnittliche Arbeitsfähigkeit von über 80 % in der Zeit vom 1 8. April bis 7. Oktober 2016 würde eine Arbeitsfähigkeit von 100 % an 30 Tagen rechnerisch nicht ausschliessen. Gemäss IK-Auszug verdiente die Beschwerdefüh rerin in den Monaten April bis November 2016 bei der Z.___ Fr. 32'920.-- ( Urk. 13 S. 1). Das erzielte Einkomme n schliesst eine uneinge schränkte Arbeitsfähigkeit während 30 Tagen ebenfalls nicht aus, nachdem die Beschwerdeführerin ab dem 1 9. September 2016 wieder zu 100 % arbeitsunfähig war. Die Auskunft von Herrn F.___ vom 2 8. Juni 2019 lässt eine abschlies sende Beurteilung der Frage, ob die Beschwerdeführerin an 30 aufeinanderfol genden Tagen uneingeschränkt arbeitsfähig war, jedoch nicht zu. Die Sache ist daher bereits aus diesem Grund an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie nach ergänzenden Abklärungen prüfe, ob die Wartezeit durch den Arbeitseinsatz der Beschwerdeführerin bei der G.___ unterbrochen worden ist. Nachfolgend ist auf die weiteren medizinischen Abklärungen einzugehen.

Nachfolgend ist auf die weiteren medizinischen Abklärungen einzugehen. 5.

5. 5.1 Die Beschwerdegegnerin forderte bei der B.___, Handchirurgie, Akten betreffend die Behandlung am linken Handgelenk an ( Urk. 6/52). Die Behandlung ist seit November 2004 dokumentiert (vgl. Urk. 6/52/1).

5.1 Die Beschwerdegegnerin forderte bei der B.___, Handchirurgie, Akten betreffend die Behandlung am linken Handgelenk an ( Urk. 6/52). Die Behandlung ist seit November 2004 dokumentiert (vgl. Urk. 6/52/1). Dr. A.___ führte im Bericht vom 2 0. Januar 2016 ( Urk. 6/52/69-70) aus, auf der rechten Seite finde sich eine klassische Epicondylitis -Situation mit einer Druck empfi ndlichkeit über dem Ursprung des Extensor carpi radialis brevis und des Extensor carpi radialis longus. A m distalen Radioulnargelenk der linken Seite zeigten sich klinisch bei einer freien Pro-/Supination deutliche Krepitationen im Bereich der Vernarbungssituation. Diese seien zum Teil en dgradig und rest schmerzhaft. Aufgrund der Einschränkungen werde die Arbeitsunfähigkeit ( richtig: Arbeitsfähigkeit ) bei 80 % belassen (S. 1 unten).

Dr. A.___ führte im Bericht vom 2 0. Januar 2016 ( Urk. 6/52/69-70) aus, auf der rechten Seite finde sich eine klassische Epicondylitis -Situation mit einer Druck empfi ndlichkeit über dem Ursprung des Extensor carpi radialis brevis und des Extensor carpi radialis longus. A m distalen Radioulnargelenk der linken Seite zeigten sich klinisch bei einer freien Pro-/Supination deutliche Krepitationen im Bereich der Vernarbungssituation. Diese seien zum Teil en dgradig und rest schmerzhaft. Aufgrund der Einschränkungen werde die Arbeitsunfähigkeit ( richtig: Arbeitsfähigkeit ) bei 80 % belassen (S. 1 unten). 5.2 Dr. A.___ gab im Bericht vom 3 1. Mai 2016 ( Urk. 6/52/71-72 = Urk. 6/17/7-8) an, in der klinischen Untersuchung zeige sich auf der linken Seite auf Höhe der Ulnaspitze eine Region, die bei gezielten Drehbewegungen und zum Teil bei der Flexion/Extension ein leichtes Knacken hinterlasse, das die Patientin als Schmerz angebe. Eine eigentliche Instabilität der Ulna lasse sich nicht nachweisen. Die Ulnarduktion sei etwas eingeschränkt (S. 1 Mitte). Er gehe davon aus, dass eine gewisse Restinstabilität der Ulna vorliege, die die Beschwerden durchaus erklären könnte. Zusammen mit einer zystischen Veränderung im Bereich der Ulnaspitze sei von einer chronischen Reizung auszugehen.

5.2 Dr. A.___ gab im Bericht vom 3 1. Mai 2016 ( Urk. 6/52/71-72 = Urk. 6/17/7-8) an, in der klinischen Untersuchung zeige sich auf der linken Seite auf Höhe der Ulnaspitze eine Region, die bei gezielten Drehbewegungen und zum Teil bei der Flexion/Extension ein leichtes Knacken hinterlasse, das die Patientin als Schmerz angebe. Eine eigentliche Instabilität der Ulna lasse sich nicht nachweisen. Die Ulnarduktion sei etwas eingeschränkt (S. 1 Mitte). Er gehe davon aus, dass eine gewisse Restinstabilität der Ulna vorliege, die die Beschwerden durchaus erklären könnte. Zusammen mit einer zystischen Veränderung im Bereich der Ulnaspitze sei von einer chronischen Reizung auszugehen. 5.3 Die Beschwerdeführerin war aufgrund einer Hirnblutung vom 1 9. bis 2 9. Septem ber 2016 in der Klinik für Neurologie, H.___, hospitali siert ( Urk. 6/23/1). Die Ärzte der Klinik für Neurologie nannten im Austritts bericht vom 2 9. September 2016 ( Urk. 6/23/1-6) als Diagnosen (S. 1 f.):

5.3 Die Beschwerdeführerin war aufgrund einer Hirnblutung vom 1 9. bis 2 9. Septem ber 2016 in der Klinik für Neurologie, H.___, hospitali siert ( Urk. 6/23/1). Die Ärzte der Klinik für Neurologie nannten im Austritts bericht vom 2 9. September 2016 ( Urk. 6/23/1-6) als Diagnosen (S. 1 f.): - sekundäre Einblutung nach therapeutischer Heparinisierung am 1 9. Sep tember 2016 bei Diagnose zwei

sekundäre Einblutung nach therapeutischer Heparinisierung am 1 9. Sep tember 2016 bei Diagnose zwei - klinisch nuchale und rechts-zervikale Schmerzen, Doppelbilder beim Blick nach rechts, ansonsten keine fokal-neurologischen Defizite

klinisch nuchale und rechts-zervikale Schmerzen, Doppelbilder beim Blick nach rechts, ansonsten keine fokal-neurologischen Defizite - diagnostisch cMR I extern vom 1 9. September 2016, 0.5-1.5 cm grosse Einblutung temporal rechts

diagnostisch cMR I extern vom 1 9. September 2016, 0.5-1.5 cm grosse Einblutung temporal rechts - Dissektion der ICA rechts, Erstdiagnose 1 8. September 2016

Dissektion der ICA rechts, Erstdiagnose 1 8. September 2016 - ätiologisc h Verdacht auf F ibromuskuläre Dysplasie

ätiologisc h Verdacht auf F ibromuskuläre Dysplasie - anamnestisch initial seit Samstag bestehende nuchale, zervikale und faziale Schmerzen rechts, Vorstellung im I.___

anamnestisch initial seit Samstag bestehende nuchale, zervikale und faziale Schmerzen rechts, Vorstellung im I.___ - klinisch Doppelbilder beim Blick nach rechts, Hypäs thesie der rechten Gesichtshälfte

klinisch Doppelbilder beim Blick nach rechts, Hypäs thesie der rechten Gesichtshälfte - d iagnostisch CT- Angi o extern vom 1 8. September 2019: Dissektion der distalen Arteria carotis interna rechts mit konsekutiver hochgradiger luminaler Einengung, konventionelle Angiographie: Verdacht auf Fibromuskuläre Dyplasie

d iagnostisch CT- Angi o extern vom 1 8. September 2019: Dissektion der distalen Arteria carotis interna rechts mit konsekutiver hochgradiger luminaler Einengung, konventionelle Angiographie: Verdacht auf Fibromuskuläre Dyplasie Die Ärzte attestierten im ärztlichen Zeugnis vom 2 9. September 2016 für die Zeit vom 1 9. September bis 9. Oktober 2016 eine Arbeitsunfäh igkeit von 100 % ( Urk. 6/23/7; vgl. auch Urk. 6/22).

Die Ärzte attestierten im ärztlichen Zeugnis vom 2 9. September 2016 für die Zeit vom 1 9. September bis 9. Oktober 2016 eine Arbeitsunfäh igkeit von 100 % ( Urk. 6/23/7; vgl. auch Urk. 6/22). 5.4 Dr. E.___ attestierte in einem ärztlichen Zeugnis vom 4. November 2016 ( Urk. 6/30/3) für die Zeit vom 1 0. bis 3 1. Oktober 2016 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Ab dem 1. November 2016 attestierte er eine Arbeitsunfähigkeit von 40 %. Der Psychiater gab an, dass Ende November 2016 eine Neubeurteilung der Arbeitsfähigkeit erfolgen werde.

5.4 Dr. E.___ attestierte in einem ärztlichen Zeugnis vom 4. November 2016 ( Urk. 6/30/3) für die Zeit vom 1 0. bis 3 1. Oktober 2016 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Ab dem 1. November 2016 attestierte er eine Arbeitsunfähigkeit von 40 %. Der Psychiater gab an, dass Ende November 2016 eine Neubeurteilung der Arbeitsfähigkeit erfolgen werde. 5.5 Im Bericht vom 3 0. Dezember 2016 ( Urk. 6/27) gab Dr. E.___ an, die Patientin sei aus psychiatrischer Sicht arbeitsfähig. Nach dem Ereignis vom Sep tember 2016 stehe die Beurteilung aus somatischer Sicht im Vordergrund (S. 2 Ziff. 5).

5.5 Im Bericht vom 3 0. Dezember 2016 ( Urk. 6/27) gab Dr. E.___ an, die Patientin sei aus psychiatrischer Sicht arbeitsfähig. Nach dem Ereignis vom Sep tember 2016 stehe die Beurteilung aus somatischer Sicht im Vordergrund (S. 2 Ziff. 5). 5.6 Die Ärzte der Klinik für Neurologie, H.___, berichtete n am 1 5. Mai 2017 ( Urk. 6/43/6-9) über eine neuropsychologische Untersuchung vom gleichen Tag. Sie stellten folgende Diagnosen (S. 1 f.):

5.6 Die Ärzte der Klinik für Neurologie, H.___, berichtete n am 1 5. Mai 2017 ( Urk. 6/43/6-9) über eine neuropsychologische Untersuchung vom gleichen Tag. Sie stellten folgende Diagnosen (S. 1 f.): - passagere Hemikranie und Hypästhesie im Gesichtsbereich rechts im Rahmen eines Linienfluges vom 2 1. Januar 2017

passagere Hemikranie und Hypästhesie im Gesichtsbereich rechts im Rahmen eines Linienfluges vom 2 1. Januar 2017 - ätiologisch am ehesten druckbedingt bei subklinischer Sinusitis

ätiologisch am ehesten druckbedingt bei subklinischer Sinusitis - anamnestisch beim Steigflug Druckgefühl im Gesicht und Kopfschmer zen rechts, gefolgt von Taubheitsgefühl am Mundwinkel und Zahn fleisch rechts, wieder rückläufig beim Sinkflug

anamnestisch beim Steigflug Druckgefühl im Gesicht und Kopfschmer zen rechts, gefolgt von Taubheitsgefühl am Mundwinkel und Zahn fleisch rechts, wieder rückläufig beim Sinkflug - klinisch kein fokal-neurologisches Defizit

klinisch kein fokal-neurologisches Defizit - sekundäre Einblutung temporobasal rechts nach therapeutischer Hepa rinisierung am 1 9. September 2016

sekundäre Einblutung temporobasal rechts nach therapeutischer Hepa rinisierung am 1 9. September 2016 - Dissektion der ICA rechts

Dissektion der ICA rechts Zur Anamnese wurde ausgeführt, die Beschwerdeführerin habe berichtet, dass sie unter rechtsseitigen Schmerzen am Kopf leide, ung efähr dort, wo die Blutung gewesen sei. Kopfschmerzen habe sie nicht. Es bestehe aber ein permanenter Druck und ein Ziehen immer an der gleichen Stelle. Weiter höre sie ein rhythmi sches Klopfen. Nachts erwache sie und könne deshalb nicht mehr einschlafen. Es komme zu Panikattacken mitten in der Nacht. Nach dem Spitalaufenthalt im Sep tember 2016 habe sie ihr Partner verlassen. Die Arbeitsstelle als HR Managerin sei ihr nach dem Ereignis vom September 2016 gekündigt worden, unter anderem weil sie längere Zeit nicht arbeitsfähig gewesen sei. Manchmal bemerke sie, dass sie kleine Ereignisse vergesse (S. 2 Mitte).

Zur Anamnese wurde ausgeführt, die Beschwerdeführerin habe berichtet, dass sie unter rechtsseitigen Schmerzen am Kopf leide, ung efähr dort, wo die Blutung gewesen sei. Kopfschmerzen habe sie nicht. Es bestehe aber ein permanenter Druck und ein Ziehen immer an der gleichen Stelle. Weiter höre sie ein rhythmi sches Klopfen. Nachts erwache sie und könne deshalb nicht mehr einschlafen. Es komme zu Panikattacken mitten in der Nacht. Nach dem Spitalaufenthalt im Sep tember 2016 habe sie ihr Partner verlassen. Die Arbeitsstelle als HR Managerin sei ihr nach dem Ereignis vom September 2016 gekündigt worden, unter anderem weil sie längere Zeit nicht arbeitsfähig gewesen sei. Manchmal bemerke sie, dass sie kleine Ereignisse vergesse (S. 2 Mitte). Es bestehe eine altersentsprechende visuell-räumliche und eine leicht verminderte verbal-auditive Kapazität des Arbeitsgedächtnisses (S. 3 Mitte). Bis auf eine leicht verminderte verbale Kapazität des Arbeitsgedächtnisses zeige sich ein durchwegs unauffälliges kognitives Leistungsprofil. Nach der Verhaltensbeobachtung und den Aussagen der Patientin selbst habe während der letzten Monate aber eine psychische Ausnahmesituation bestanden. Die Beschwerdeführerin befinde sich deshalb wieder in einer psychotherapeutischen Behandlung. Die bezüglich des Alltages geschilderten mnestischen Probleme sei en am ehesten im Rahmen der aggravierten Belastungssituation zu interpretieren. Hinweise auf hirnorganische Dysfunktionen nach den Ereignissen im September 2016 bestünden nicht. Eine Chronifizierung der Beschwerden und eine längerfristige Arbeitsunfähigkeit durch reduzierte Belastbarkeit sollten verhindert werden (S. 3 unten).

Es bestehe eine altersentsprechende visuell-räumliche und eine leicht verminderte verbal-auditive Kapazität des Arbeitsgedächtnisses (S. 3 Mitte). Bis auf eine leicht verminderte verbale Kapazität des Arbeitsgedächtnisses zeige sich ein durchwegs unauffälliges kognitives Leistungsprofil. Nach der Verhaltensbeobachtung und den Aussagen der Patientin selbst habe während der letzten Monate aber eine psychische Ausnahmesituation bestanden. Die Beschwerdeführerin befinde sich deshalb wieder in einer psychotherapeutischen Behandlung. Die bezüglich des Alltages geschilderten mnestischen Probleme sei en am ehesten im Rahmen der aggravierten Belastungssituation zu interpretieren. Hinweise auf hirnorganische Dysfunktionen nach den Ereignissen im September 2016 bestünden nicht. Eine Chronifizierung der Beschwerden und eine längerfristige Arbeitsunfähigkeit durch reduzierte Belastbarkeit sollten verhindert werden (S. 3 unten). 5.7 Dr. E.___ nannte im Verlaufsbericht vom 1 7. September 2017 ( Urk. 6/42) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1) :

5.7 Dr. E.___ nannte im Verlaufsbericht vom 1 7. September 2017 ( Urk. 6/42) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1) : - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1) - Dissektion der ICA rechts, Erstdiagnose am 1 8. September 2016

Dissektion der ICA rechts, Erstdiagnose am 1 8. September 2016 - sekundäre cerebrale Einblutung nach Heparinisierung vom 1 9. September 2016

sekundäre cerebrale Einblutung nach Heparinisierung vom 1 9. September 2016 Dr. E.___ führte weiter aus, die Beschwerdeführerin habe nach dem Ereig nis vom September 2016 noch unter diversen somatischen Beschwerden gelitten, wie starke n Kopfschmerzen, nächtlichem klopfendem Rauschen im Hinterkopf, Müdigkeit, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Schwindel und einem Hustenreiz. Psychisch habe sie jedoch durch eine Beschwingtheit, Aktivität, Unternehmenslust und einem verstärkten sozialen Austausch imponiert sowie durch eine manchmal eher euphorische Stimmung. Dieser Zustand sei im Früh sommer 2017 gekippt und es sei seither zu einer andauernden depressiven Episode gekommen mit einer gedrückten Stimmung, dem Gefühl der Leere, einer Motivations- und Hoffnungslosigkeit, G edächtnisstörungen und einer Vergess lichkeit bei einer für die Patientin sehr untypischen, apathischen Grundstimmung. Die Patientin habe die somatische Medikation sistiert und habe keine Kontroll termine mehr wahrgenommen. Neben dem depressiven Zustandsbild bestünden auch ausgeprägte existenzielle Ängste (S. 1 Ziff. 1 Mitte). Nach dem cerebrovas kulären Ereignis im September 2016 habe sie im August dieses Jahres wieder eine temporäre Stelle als HR-Verantwortliche in einer Anwaltskanzlei angenommen (S. 1 Ziff. 1 unten).

Dr. E.___ führte weiter aus, die Beschwerdeführerin habe nach dem Ereig nis vom September 2016 noch unter diversen somatischen Beschwerden gelitten, wie starke n Kopfschmerzen, nächtlichem klopfendem Rauschen im Hinterkopf, Müdigkeit, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Schwindel und einem Hustenreiz. Psychisch habe sie jedoch durch eine Beschwingtheit, Aktivität, Unternehmenslust und einem verstärkten sozialen Austausch imponiert sowie durch eine manchmal eher euphorische Stimmung. Dieser Zustand sei im Früh sommer 2017 gekippt und es sei seither zu einer andauernden depressiven Episode gekommen mit einer gedrückten Stimmung, dem Gefühl der Leere, einer Motivations- und Hoffnungslosigkeit, G edächtnisstörungen und einer Vergess lichkeit bei einer für die Patientin sehr untypischen, apathischen Grundstimmung. Die Patientin habe die somatische Medikation sistiert und habe keine Kontroll termine mehr wahrgenommen. Neben dem depressiven Zustandsbild bestünden auch ausgeprägte existenzielle Ängste (S. 1 Ziff. 1 Mitte). Nach dem cerebrovas kulären Ereignis im September 2016 habe sie im August dieses Jahres wieder eine temporäre Stelle als HR-Verantwortliche in einer Anwaltskanzlei angenommen (S. 1 Ziff. 1 unten). Die Beschwerdeführerin befinde sich aktuell im angestammten Bereich in einem Anstellungsverhältnis mit einem Pensum von 60 %. Sie könne die Arbeit mit grosser Mühe bewältigen. Aus psychiatrischer Sicht bestehe in der angestammten Tätigkeit aktuell eine Arbeitsfähigkeit von 50-60 %. Die Bewältigung der gefor derten Leistung sei nur mit grosser Mühe und starker Erschöpfung möglich. Die Beschwerdeführerin benötige danach mindestens einen T ag Erholungszeit ( S. 5 Ziff. 2).

Die Beschwerdeführerin befinde sich aktuell im angestammten Bereich in einem Anstellungsverhältnis mit einem Pensum von 60 %. Sie könne die Arbeit mit grosser Mühe bewältigen. Aus psychiatrischer Sicht bestehe in der angestammten Tätigkeit aktuell eine Arbeitsfähigkeit von 50-60 %. Die Bewältigung der gefor derten Leistung sei nur mit grosser Mühe und starker Erschöpfung möglich. Die Beschwerdeführerin benötige danach mindestens einen T ag Erholungszeit ( S. 5 Ziff. 2). 5.8 Die Ärzte der Klinik für Neurologie, H.___, führten im Bericht vom 6. Oktober 2017 ( Urk. 6/56/11-14) aus, die Zuweisung sei aufgrund einer rezidivierenden Schwin delsympt omatik bei einem Status nach ICA - Dissektion im Sept e mber 2016 erfolgt. Bis auf rezidivierende Schmerzen im Nacken rechtsseitig und eine vermutlich verminderte Belastbarkeit und Konzentration bestünden nach der Dissektion vor gut einem Jahr keine Residuen. Der Schwindel lasse sich ätiolo gisch nicht klar einordnen. Hinweise auf eine peripher oder zentral vestibuläre Ursache hätten sich klinisch nicht ergeben. In einem MRI des Schädels habe sich die bekannte dissektionsbedingte Kaliberschwankung der rechten ICA gezeigt bei einem ansonsten unauffälligen Gefässbefund und fehlendem Hinweis auf neue Ischämien oder sonstige strukturelle Läsionen. Es könne sich um eine einmalige (spontane) Dissektion der rechten ICA gehandelt haben (S. 3 unten).

5.8 Die Ärzte der Klinik für Neurologie, H.___, führten im Bericht vom 6. Oktober 2017 ( Urk. 6/56/11-14) aus, die Zuweisung sei aufgrund einer rezidivierenden Schwin delsympt omatik bei einem Status nach ICA Dissektion im Sept e mber 2016 erfolgt. Bis auf rezidivierende Schmerzen im Nacken rechtsseitig und eine vermutlich verminderte Belastbarkeit und Konzentration bestünden nach der Dissektion vor gut einem Jahr keine Residuen. Der Schwindel lasse sich ätiolo gisch nicht klar einordnen. Hinweise auf eine peripher oder zentral vestibuläre Ursache hätten sich klinisch nicht ergeben. In einem MRI des Schädels habe sich die bekannte dissektionsbedingte Kaliberschwankung der rechten ICA gezeigt bei einem ansonsten unauffälligen Gefässbefund und fehlendem Hinweis auf neue Ischämien oder sonstige strukturelle Läsionen. Es könne sich um eine einmalige (spontane) Dissektion der rechten ICA gehandelt haben (S. 3 unten). 5.9 Dr. med. J.___, Fachärztin für Neurologie, nannte im Bericht vom 3 1. Oktober 2017 ( Urk. 6/43/1-5) als Diagnosen mit Auswirkun g auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1):

5.9 Dr. med. J.___, Fachärztin für Neurologie, nannte im Bericht vom 3 1. Oktober 2017 ( Urk. 6/43/1-5) als Diagnosen mit Auswirkun g auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - depressive Stimmungslage (gemäss Dr. E.___ )

depressive Stimmungslage (gemäss Dr. E.___ ) - Status nach Handgelenksverletzung links bei Unfall 1999, seither sieben Operationen, bleibende Einschränkungen durch Schmerzen

Status nach Handgelenksverletzung links bei Unfall 1999, seither sieben Operationen, bleibende Einschränkungen durch Schmerzen Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte sie eine spon tane Dissektion der rechten A. carotis interna, Erstdiagnose 1 8. September 2016, mit im Verlauf unter therapeutischer Liquiminisierung Encephalorhagie re chts temporo -polar mesial, einem Verdacht auf eine fibromuskuläre Dy s plasie, beim vaskuläre n Risikofaktor eine r arterielle n Hypertonie ( Ziff. 1.1).

Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte sie eine spon tane Dissektion der rechten A. carotis interna, Erstdiagnose 1 8. September 2016, mit im Verlauf unter therapeutischer Liquiminisierung Encephalorhagie re chts temporo -polar mesial, einem Verdacht auf eine fibromuskuläre Dy s plasie, beim vaskuläre n Risikofaktor eine r arterielle n Hypertonie ( Ziff. 1.1). Dr. J.___ gab an, die neurologische Untersuchung habe einen normalen Befund ergeben ( Ziff. 14). F ür die Tätigkeit als KV-Angestellte bestehe aus neurologisch-somatischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.6).

Dr. J.___ gab an, die neurologische Untersuchung habe einen normalen Befund ergeben ( Ziff. 14). F ür die Tätigkeit als KV-Angestellte bestehe aus neurologisch-somatischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.6). 5.10 Dr. med. K.___, Facharzt für Chirurgie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, nahm am 2 3. November 2017 ( Urk. 6/44 S. 6) Stellung zu den medizinischen Akten. Er führte aus, bezüglich der Verletzung des Radioulnargelenkes links bestehe nach dem Unfall von 1999 ein Zustand nach sieben Operationen am Handgelenk und bleibende Einschränkungen durch Schmerzen (S. 6 oben ).

5.10 Dr. med. K.___, Facharzt für Chirurgie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, nahm am 2 3. November 2017 ( Urk. 6/44 S. 6) Stellung zu den medizinischen Akten. Er führte aus, bezüglich der Verletzung des Radioulnargelenkes links bestehe nach dem Unfall von 1999 ein Zustand nach sieben Operationen am Handgelenk und bleibende Einschränkungen durch Schmerzen (S. 6 oben ). I n der bisherigen kaufmännischen Tätigkeit habe vom 5. August 2015 bis 2 9. Februar 2016 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden. Vom 1 9. Sep tember bis 9. Oktober 2016 und erneut vom 1 0. November 2016 bis 3 1. Juli 2017 habe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden. Seit dem 1. August 2017 bestehe bis auf Weiteres eine Arbeitsunfähigkeit von 0 %. Nicht mehr zumutbar seien Tätigkeiten mit häufigen Schlägen und Vibrationen auf das linke Handge lenk, Überkopfarbeiten und Arbeiten in ständiger Vorhalteposition der Arme und insbesondere repetitive Tätigkeiten. Beim Heben, Tragen und Tr ansportieren von Lasten sei ein Gewichtslimit von 5-8 kg (unter günstigen Hebeln) zu beachten (S. 6 Mitte). Die Tätigkeit als kaufmännische Angestellte sei als angepasst anzusehen (S. 6 unten).

I n der bisherigen kaufmännischen Tätigkeit habe vom 5. August 2015 bis 2 9. Februar 2016 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden. Vom 1 9. Sep tember bis 9. Oktober 2016 und erneut vom 1 0. November 2016 bis 3 1. Juli 2017 habe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden. Seit dem 1. August 2017 bestehe bis auf Weiteres eine Arbeitsunfähigkeit von 0 %. Nicht mehr zumutbar seien Tätigkeiten mit häufigen Schlägen und Vibrationen auf das linke Handge lenk, Überkopfarbeiten und Arbeiten in ständiger Vorhalteposition der Arme und insbesondere repetitive Tätigkeiten. Beim Heben, Tragen und Tr ansportieren von Lasten sei ein Gewichtslimit von 5-8 kg (unter günstigen Hebeln) zu beachten (S. 6 Mitte). Die Tätigkeit als kaufmännische Angestellte sei als angepasst anzusehen (S. 6 unten). 5.11 Dr. med. L.___, Ass istenzärztin, und PD Dr. med. M.___, Fach arzt für Neurologie, Oberarzt, N.___, H.___, berichteten am 2 1. März 2018 ( Urk. 6/56/7-10) über eine Untersuchung vom gleichen Tag.

5.11 Dr. med. L.___, Ass istenzärztin, und PD Dr. med. M.___, Fach arzt für Neurologie, Oberarzt, N.___, H.___, berichteten am 2 1. März 2018 ( Urk. 6/56/7-10) über eine Untersuchung vom gleichen Tag. Die Ärzte stellten folgende Hauptdiagnosen (S. 1 f.):

Die Ärzte stellten folgende Hauptdiagnosen (S. 1 f.): - episodischer Schwindel und Kopfschmerzen seit September 2016, Exazer bation im Februar 2017

episodischer Schwindel und Kopfschmerzen seit September 2016, Exazer bation im Februar 2017 - ätiologisch am ehesten einer vestibulären Migräne entsprechend

ätiologisch am ehesten einer vestibulären Migräne entsprechend - cMRI vom 1 9. September 2017: bei bekannter kurzstreckiger Dissektion der zervikalen ICA rechts keine akuten Ischämien, regelrechte Kontras tierung der grossen basalen Hirnarterien intrakraniell, singuläre demyelinisierende Läsion paraventrikulär um das Vorderhorn des rechten Seitenventrikels

cMRI vom 1 9. September 2017: bei bekannter kurzstreckiger Dissektion der zervikalen ICA rechts keine akuten Ischämien, regelrechte Kontras tierung der grossen basalen Hirnarterien intrakraniell, singuläre demyelinisierende Läsion paraventrikulär um das Vorderhorn des rechten Seitenventrikels - Dissektion der ICA rechts

Dissektion der ICA rechts - passagere Hemikranie und Hypästhesie im Gesichtsbereich rechts im Rahmen eines Linienfluges vom 2 1. Januar 2017

passagere Hemikranie und Hypästhesie im Gesichtsbereich rechts im Rahmen eines Linienfluges vom 2 1. Januar 2017 - EDTA-Pseudothrombozytopenie (Erstdiagnose 1 3. September 2017)

EDTA-Pseudothrombozytopenie (Erstdiagnose 1 3. September 2017) - bekannte Migräne mit visueller Aura

bekannte Migräne mit visueller Aura - Verdacht auf Medikamentenübergebrauch-Kopfschmerz

Verdacht auf Medikamentenübergebrauch-Kopfschmerz Zur Anamnese wurde ausgeführt, zehnmal im Monat komme es zu einem Schwin del, der teils Minuten, Stunden oder sogar mehr als 24 Stunden persistiere. Es handle si ch immer um einen Drehschwindel. Zudem bestünden seit der Kindheit Kopfschmerzen. Aktuell komme es weiterhin an vier bis fünf Tagen pro Woche zu Migräne (S. 2 oben).

Zur Anamnese wurde ausgeführt, zehnmal im Monat komme es zu einem Schwin del, der teils Minuten, Stunden oder sogar mehr als 24 Stunden persistiere. Es handle si ch immer um einen Drehschwindel. Zudem bestünden seit der Kindheit Kopfschmerzen. Aktuell komme es weiterhin an vier bis fünf Tagen pro Woche zu Migräne (S. 2 oben). Die von der Patientin geschilderten Kopfschmerzen entsprächen semiologisch einer Migräne mit Aura. Zusätzlich bestünden teilweise Kriterien eines Medika mentenübergebrauch-Kopfschmerzes bei Schmerzen und Medikamentenein nahme an mehr als zehn Tagen pro Monat über eine Zeit von mehr als drei Monaten. Es werde empfohlen, die Schmerzmitteleinnahme zu reduzieren (S. 3 Mitte).

Die von der Patientin geschilderten Kopfschmerzen entsprächen semiologisch einer Migräne mit Aura. Zusätzlich bestünden teilweise Kriterien eines Medika mentenübergebrauch-Kopfschmerzes bei Schmerzen und Medikamentenein nahme an mehr als zehn Tagen pro Monat über eine Zeit von mehr als drei Monaten. Es werde empfohlen, die Schmerzmitteleinnahme zu reduzieren (S. 3 Mitte). 5.12 Dr. E.___ nannte im Bericht vom 9. April 2018 ( Urk. 6/55) nebst der bereits genannten depressiven Störung neu als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Persönlichkeitsstruktur mit emotional instabilen Anteilen, rezidivierende migräneartige Kopfschmerzen und Schwindelattacken (S. 1 Ziff. 1.2). Den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin bezeichnete er als stationär (S. 1 Ziff. 1.1).

5.12 Dr. E.___ nannte im Bericht vom 9. April 2018 ( Urk. 6/55) nebst der bereits genannten depressiven Störung neu als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Persönlichkeitsstruktur mit emotional instabilen Anteilen, rezidivierende migräneartige Kopfschmerzen und Schwindelattacken (S. 1 Ziff. 1.2). Den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin bezeichnete er als stationär (S. 1 Ziff. 1.1). Der Psychiater gab an, seit dem letzten Bericht sei es eher zu einer Verschlechte rung des psychiatrischen Befundes gekommen. Die Patientin schildere vermehrt Zustände der Verzweiflung und der Lebensmüdigkeit wegen der nach wie vor bestehenden somatischen Beschwerden. Es handle sich um rezidivierende starke Kopfschmerzen, nächtliches, klopfendes Rauschen im Hinterkopf, Müdigkeit, Konzentra tions- und Gedächtnisstörungen und Schwindel. Das Stimmungsbild schwanke zwischen den bereits beschriebenen Zuständen von apathischer Gedrücktheit, Rückzug, Motivations- und Antriebslosigkeit und Zuständen von Aktivität mit einem verstärkten sozialen Austausch und manchmal übertriebener euphorischer Stimmung. Die Patientin habe nur wenige Bekannte über ihren Gesundheitszustand und ihre Beschwerden informiert. Im Alltag und im Arbeitsalltag sei sie bemüht, sich nichts anmerken zu lassen. Subjektiv fühle sie sich immer wieder überfordert von der Arbeits- und Lebenssituation. Die Zukunftsperspektiven seien äusserst unklar (S. 1 Ziff. 1.3).

Der Psychiater gab an, seit dem letzten Bericht sei es eher zu einer Verschlechte rung des psychiatrischen Befundes gekommen. Die Patientin schildere vermehrt Zustände der Verzweiflung und der Lebensmüdigkeit wegen der nach wie vor bestehenden somatischen Beschwerden. Es handle sich um rezidivierende starke Kopfschmerzen, nächtliches, klopfendes Rauschen im Hinterkopf, Müdigkeit, Konzentra tions- und Gedächtnisstörungen und Schwindel. Das Stimmungsbild schwanke zwischen den bereits beschriebenen Zuständen von apathischer Gedrücktheit, Rückzug, Motivations- und Antriebslosigkeit und Zuständen von Aktivität mit einem verstärkten sozialen Austausch und manchmal übertriebener euphorischer Stimmung. Die Patientin habe nur wenige Bekannte über ihren Gesundheitszustand und ihre Beschwerden informiert. Im Alltag und im Arbeitsalltag sei sie bemüht, sich nichts anmerken zu lassen. Subjektiv fühle sie sich immer wieder überfordert von der Arbeits- und Lebenssituation. Die Zukunftsperspektiven seien äusserst unklar (S. 1 Ziff. 1.3). Aus psychiatrischer Sicht bestehe in der angestammten Tätigkeit maximal eine Arbeitsfähigkeit von 50-60 % (S. 2 Ziff. 1.3). Die Patientin habe wiederum eine Arbeitsstelle als HR Verantwortliche mit einem Pensum von 60 % angenommen. Sie beschreibe, dass sie das Pensum bewältigen könne. Nach der Arbeit sei sie aber jeweils müde und erschöpft (S. 2 Ziff. 2.1).

Aus psychiatrischer Sicht bestehe in der angestammten Tätigkeit maximal eine Arbeitsfähigkeit von 50-60 % (S. 2 Ziff. 1.3). Die Patientin habe wiederum eine Arbeitsstelle als HR Verantwortliche mit einem Pensum von 60 % angenommen. Sie beschreibe, dass sie das Pensum bewältigen könne. Nach der Arbeit sei sie aber jeweils müde und erschöpft (S. 2 Ziff. 2.1). Seit der seit 2006 bestehenden Behandlung sei es zu diversen depressiven Episo den gekommen im Rahmen familiärer und partnerschaftlicher Belastungssitua tionen. Daneben sei es immer wieder zu Phasen der Remission und zum Abschluss der Behandlung g ekommen. Die Behandlung finde aktuell mit Terminen alle zwei Wochen statt (S. 3 Ziff. 3.1).

Seit der seit 2006 bestehenden Behandlung sei es zu diversen depressiven Episo den gekommen im Rahmen familiärer und partnerschaftlicher Belastungssitua tionen. Daneben sei es immer wieder zu Phasen der Remission und zum Abschluss der Behandlung g ekommen. Die Behandlung finde aktuell mit Terminen alle zwei Wochen statt (S. 3 Ziff. 3.1). 5.13 RAD-Arzt Dr. K.___ führte in der Stellungnahme vom 1 9. Juni 2018 ( Urk. 6/65 S. 5 ff.) aus, nach einem teilweise dramatischen Krankheitsverlauf sei die Beschwerdeführerin aus versicherungsmedizinischer und theoretischer Sicht wieder im Stand, in der bisherigen Tätigkeit, die einer angepassten Tätigkeit ent spreche, zu 100 % zu arbeiten. Aus neuropsychologischer Sicht bestehe keine Beeinträchtigung. Nach Durchsi cht der gesamten Aktenlage ergebe sich, dass der Grund für den Stellenverlust und die verminderte Arbeitsfähigkeit aus psyc hoso zialen Gründen erfolgt sei, was als nicht IV-relevant anzuse hen sei (S. 6 unten). Aus medizinsicher Sicht sei nicht nachvollziehbar, weshalb im Bereich einer HR-Tätigkeit für die Verrichtung diverser Aufgaben spezifisch die linke Hand erfor derlich sei n soll. Bei einer Bürotätigkeit bestehe durchaus Spielraum für eine leidensbedingte Anpassung des Arbeitsplatzes, zumal in den Akten die Rede von einer gewissen schmerzbedingten Bewegungseinschränkung sei und nicht von einem kompletten Verlust des Armes (S. 6 f.). Der Aktenlage sei weiter zu ent nehmen, dass die Beschwerdeführerin eine langjährige Arbeitsstelle aufgrund eines Rechtsstreites selbst gekündigt und sie diese nicht primär aufgrund der Handproblematik verloren habe (S. 7 oben).

5.13 RAD-Arzt Dr. K.___ führte in der Stellungnahme vom 1 9. Juni 2018 ( Urk. 6/65 S. 5 ff.) aus, nach einem teilweise dramatischen Krankheitsverlauf sei die Beschwerdeführerin aus versicherungsmedizinischer und theoretischer Sicht wieder im Stand, in der bisherigen Tätigkeit, die einer angepassten Tätigkeit ent spreche, zu 100 % zu arbeiten. Aus neuropsychologischer Sicht bestehe keine Beeinträchtigung. Nach Durchsi cht der gesamten Aktenlage ergebe sich, dass der Grund für den Stellenverlust und die verminderte Arbeitsfähigkeit aus psyc hoso zialen Gründen erfolgt sei, was als nicht IV-relevant anzuse hen sei (S. 6 unten). Aus medizinsicher Sicht sei nicht nachvollziehbar, weshalb im Bereich einer HR-Tätigkeit für die Verrichtung diverser Aufgaben spezifisch die linke Hand erfor derlich sei n soll. Bei einer Bürotätigkeit bestehe durchaus Spielraum für eine leidensbedingte Anpassung des Arbeitsplatzes, zumal in den Akten die Rede von einer gewissen schmerzbedingten Bewegungseinschränkung sei und nicht von einem kompletten Verlust des Armes (S. 6 f.). Der Aktenlage sei weiter zu ent nehmen, dass die Beschwerdeführerin eine langjährige Arbeitsstelle aufgrund eines Rechtsstreites selbst gekündigt und sie diese nicht primär aufgrund der Handproblematik verloren habe (S. 7 oben). 5.14 Die Ärzte der Klinik für Neurologie, H.___, führten im Bericht vom 2 7. August 2018 ( Urk. 6/60 = Urk. 15) über eine neuroangiologische Sprechstunde vom gleichen Tag aus, die Beschwerdeführerin habe berichtet, dass sie weiterhin unter Schwin del und Kopfschmerzen leide. Die Beschwerden hätten von der Intensität und der Frequenz her minim abgenommen und bestünden ansonsten unverändert. Sie nehme weiterhin an über 10 Tagen im Monat Schmerzmittel ein (S. 3 oben). Subjektiv stünden Schmerzen und der Schwindel im Vordergrund, welche bisher medikamentös nur unzureichend angesprochen hätten. Die erfolgten Unter suchungen bestätigten insgesamt die Verdachtsdiagnose einer fibromuskulären Dysplasie. Bezüglich der Kopfschmerzen und der Schwindelproblematik sei über einen stationären Medikamentenentzug gesprochen worden (S. 3 unten).

5.14 Die Ärzte der Klinik für Neurologie, H.___, führten im Bericht vom 2 7. August 2018 ( Urk. 6/60 = Urk. 15) über eine neuroangiologische Sprechstunde vom gleichen Tag aus, die Beschwerdeführerin habe berichtet, dass sie weiterhin unter Schwin del und Kopfschmerzen leide. Die Beschwerden hätten von der Intensität und der Frequenz her minim abgenommen und bestünden ansonsten unverändert. Sie nehme weiterhin an über 10 Tagen im Monat Schmerzmittel ein (S. 3 oben). Subjektiv stünden Schmerzen und der Schwindel im Vordergrund, welche bisher medikamentös nur unzureichend angesprochen hätten. Die erfolgten Unter suchungen bestätigten insgesamt die Verdachtsdiagnose einer fibromuskulären Dysplasie. Bezüglich der Kopfschmerzen und der Schwindelproblematik sei über einen stationären Medikamentenentzug gesprochen worden (S. 3 unten). 5.15 Dr. E.___ führte im Bericht vom 2 3. September 2018 ( Urk. 6/62) aus, die Beschwerdeführerin verricht e seit Anfang 2018 im Bereich HR eine Stellvertre tung mit einem Pensum von 60 %. Es habe sich rasch gezeigt, dass die Bewälti gung der Arbeitslast mit einem solchen Pensum nicht realistisch gewesen sei. Dabei sei es zu einer zunehmenden Belastungssituation mit vermehrter Müdigkeit und Erschöpfungszuständen gekommen.

5.15 Dr. E.___ führte im Bericht vom 2 3. September 2018 ( Urk. 6/62) aus, die Beschwerdeführerin verricht e seit Anfang 2018 im Bereich HR eine Stellvertre tung mit einem Pensum von 60 %. Es habe sich rasch gezeigt, dass die Bewälti gung der Arbeitslast mit einem solchen Pensum nicht realistisch gewesen sei. Dabei sei es zu einer zunehmenden Belastungssituation mit vermehrter Müdigkeit und Erschöpfungszuständen gekommen. D ie Patientin leide seit zwei Jahren an einer bezüglich des Verlaufs sehr unklaren Erkrankung mit neurologischen und vaskulären Befunden. Dies wirke sich auf ihr Selbstverständnis sowie ihr e psychische und somatische Belastbarkeit aus. Dass sie in der angestammten Tätigkeit ein Arbeitspensum von 60 % gut bewältigen könne, habe sie im vorhergehenden Arbeitsverhältnis unter Beweis gestellt (S. 1 Ziff. 1). Es bestünden depressive Symptome mit Bedrücktheit, Erschöpfung, Kraft losigkeit, einer Verringerung der Vitalgefühle, Verzweiflung, Enttäuschung, verstärkte Kopfschmerzen und verstärkter Schwindel, Schlafstörungen und existenzielle Ängste (S. 1 Ziff. 2).

D ie Patientin leide seit zwei Jahren an einer bezüglich des Verlaufs sehr unklaren Erkrankung mit neurologischen und vaskulären Befunden. Dies wirke sich auf ihr Selbstverständnis sowie ihr e psychische und somatische Belastbarkeit aus. Dass sie in der angestammten Tätigkeit ein Arbeitspensum von 60 % gut bewältigen könne, habe sie im vorhergehenden Arbeitsverhältnis unter Beweis gestellt (S. 1 Ziff. 1). Es bestünden depressive Symptome mit Bedrücktheit, Erschöpfung, Kraft losigkeit, einer Verringerung der Vitalgefühle, Verzweiflung, Enttäuschung, verstärkte Kopfschmerzen und verstärkter Schwindel, Schlafstörungen und existenzielle Ängste (S. 1 Ziff. 2). Dr. E.___ nannte als psychiatrische Diagnose eine Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion im Rahmen einer beruflichen Belastungssituation und Angstzustände (S. 2 Ziff. 4 oben). Die Beschwerdeführerin sei aus psychiatrischer Sicht bis zu einer Dekompensation im Juli dieses Jahres zu 60 % arbeitsfähig gewesen. Bei einem s tabilen Verlauf der somatisch- neurologischen Grundproble matik sei nach der Remission der Anpassungsstörung wieder eine Arbeitsfähigkeit von 60 % anzustreben und zu erwarten (S. 2 Ziff. 5). Die Symptome der Anpas sungsstörung sollten sich bei Entspannung der Belastung am Arbeitsplatz innert weniger Wochen zurückbilden. Dann sollte im angestammten Bereich wieder eine Arbeitsfähigkeit im bisherigen Rahmen möglich sein (S. 2 Ziff. 6).

Dr. E.___ nannte als psychiatrische Diagnose eine Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion im Rahmen einer beruflichen Belastungssituation und Angstzustände (S. 2 Ziff. 4 oben). Die Beschwerdeführerin sei aus psychiatrischer Sicht bis zu einer Dekompensation im Juli dieses Jahres zu 60 % arbeitsfähig gewesen. Bei einem s tabilen Verlauf der somatisch- neurologischen Grundproble matik sei nach der Remission der Anpassungsstörung wieder eine Arbeitsfähigkeit von 60 % anzustreben und zu erwarten (S. 2 Ziff. 5). Die Symptome der Anpas sungsstörung sollten sich bei Entspannung der Belastung am Arbeitsplatz innert weniger Wochen zurückbilden. Dann sollte im angestammten Bereich wieder eine Arbeitsfähigkeit im bisherigen Rahmen möglich sein (S. 2 Ziff. 6). Die Beschwerdeführerin habe im Vorfeld der beruflichen Belastungssituation am aktuellen Arbeitsplatz schon ein Arbeitspensum von 60 % bewältigen können. Dies trotz unklarer Prognose des Verlaufs der vorbestehenden neurologischen Erkrankung. Dieses Pensum sei aus psychiatrischer Sicht sinnvoll, da die Patien tin im Rahmen der aus der Erkrankung resultierenden existenziellen Verunsiche rung und Ängsten an einer depressiven Stimmungslage gelitten habe und sie schneller ermüdet sei als gewohnt (S. 3 Ziff. 1 1 ).

Die Beschwerdeführerin habe im Vorfeld der beruflichen Belastungssituation am aktuellen Arbeitsplatz schon ein Arbeitspensum von 60 % bewältigen können. Dies trotz unklarer Prognose des Verlaufs der vorbestehenden neurologischen Erkrankung. Dieses Pensum sei aus psychiatrischer Sicht sinnvoll, da die Patien tin im Rahmen der aus der Erkrankung resultierenden existenziellen Verunsiche rung und Ängsten an einer depressiven Stimmungslage gelitten habe und sie schneller ermüdet sei als gewohnt (S. 3 Ziff. 1 1 ). 6.

6. 6.1 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1 4. April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlau ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die gesamthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom 7. März 2018 E. 4.2.1).

6.1 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1 4. April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlau ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die gesamthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom 7. März 2018 E. 4.2.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).

Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). 6.2 Die Beschwerdeführerin erlitt am 1 9. September 2016 eine Hirnblutung. Nach der stationären Behandlung in der Klinik für Neurologie, H.___, bestand bis zum 9. Oktober 2016 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (vorstehend E. 5. 3 ). D ie Beschwerdeführerin klagte v on somatischer Seite ausserdem über Beschwerden am linken Handgelenk (E. 5.1 und 5.2) und zuletzt über eine Migräne und über Schwindel (E. 5.14).

6.2 Die Beschwerdeführerin erlitt am 1 9. September 2016 eine Hirnblutung. Nach der stationären Behandlung in der Klinik für Neurologie, H.___, bestand bis zum 9. Oktober 2016 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (vorstehend E. 5. 3 ). D ie Beschwerdeführerin klagte v on somatischer Seite ausserdem über Beschwerden am linken Handgelenk (E. 5.1 und 5.2) und zuletzt über eine Migräne und über Schwindel (E. 5.14). Der behandelnde Psychiater Dr. E.___ diagnostizierte eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärt ig mittelgradige Episode, beziehungsweise eine Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion im Rahmen einer beruflichen Belastungssituation mit Angstzuständen. Im April 2018 diagnostizierte er zudem eine Persönlichkeitsstruktur mit emotional instabilen Anteilen ( vorstehend E. 5.7, 5.12 und 5.15 ; vgl. auch E. 3.4 ). Dr. E.___ attestierte bis zum 3 1. Oktober 2016 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % und ab dem 1. November 2016 eine solche von 40 % (E. 5.4).

Der behandelnde Psychiater Dr. E.___ diagnostizierte eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärt ig mittelgradige Episode, beziehungsweise eine Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion im Rahmen einer beruflichen Belastungssituation mit Angstzuständen. Im April 2018 diagnostizierte er zudem eine Persönlichkeitsstruktur mit emotional instabilen Anteilen ( vorstehend E. 5.7, 5.12 und 5.15 ; vgl. auch E. 3.4 ). Dr. E.___ attestierte bis zum 3 1. Oktober 2016 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % und ab dem 1. November 2016 eine solche von 40 % (E. 5.4). 6.3 Die Beschwerdeführerin hat nach dem Beginn der Krankschreibung ab August 2015 wiederholt versucht, in der angestammten Tätigkeit im Bereich HR zu arbeiten. Nach den Angaben von Dr. E.___ konnte sie in diesem Bereich gesundheitsbedingt zuletzt lediglich ein Arbeitspensum von rund 60 % verrichten (vorstehend E. 5.15).

6.3 Die Beschwerdeführerin hat nach dem Beginn der Krankschreibung ab August 2015 wiederholt versucht, in der angestammten Tätigkeit im Bereich HR zu arbeiten. Nach den Angaben von Dr. E.___ konnte sie in diesem Bereich gesundheitsbedingt zuletzt lediglich ein Arbeitspensum von rund 60 % verrichten (vorstehend E. 5.15). Angesichts der erlittenen Hirnblutung, einer allfälligen Schmerzproblematik (Handgelenk) und im Raum stehender depressiver Erkrankung kann der Gesund heitszustand der Beschwerdeführerin anhand der vorliegenden Akten nicht abschliessend beurteilt werden. Insbesondere ergeben d ie Berichte von Dr. E.___ kein eindeutiges Bild über den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. Auf die Berichte kann daher nicht unbesehen abgestellt werden. Die Beschwerdegegnerin hat es unterlassen, ein psychiatrisches Gutachten einzuholen. In Anbetracht der von Dr. E.___ beschrieben depressiven Symptomatik ( gedrückte Stimmung, Gefühl der Leere, Motivations- und Hoffnungslosigkeit, Gedächtnisstörungen und Vergesslichkeit bei einer für die Patientin sehr untypischen, apathischen Grundstimmung, vermehrt Zustände der Verzweiflung und der Lebensmüdigkeit, Bedrücktheit, Erschöpfung, Kraftlosigkeit, einer Verringerung der Vitalgefühle, Verzweiflung, Enttäuschung, verstärkte Kopfschmerzen und verstärkter Schwindel, Schlafstö rungen und existenzielle Ängste ; vgl. vorstehend E. 5.7, 5.12, 5.15 ) und für die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens und die Prüfung der Standardindikatoren ist eine psychiatrische Begutachtung der Beschwerdeführe rin erforderlich. Der medizinische Sachverhalt erweist sich daher als ungenügend abgeklärt (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2 ). Dabei kann es der IV-Stelle überlassen werden, ob auch die Beschwerden am linken Handgelenk und die geklagten neurologischen Beschwerden gutachter lich abzuklären sind.

Angesichts der erlittenen Hirnblutung, einer allfälligen Schmerzproblematik (Handgelenk) und im Raum stehender depressiver Erkrankung kann der Gesund heitszustand der Beschwerdeführerin anhand der vorliegenden Akten nicht abschliessend beurteilt werden. Insbesondere ergeben d ie Berichte von Dr. E.___ kein eindeutiges Bild über den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. Auf die Berichte kann daher nicht unbesehen abgestellt werden. Die Beschwerdegegnerin hat es unterlassen, ein psychiatrisches Gutachten einzuholen. In Anbetracht der von Dr. E.___ beschrieben depressiven Symptomatik ( gedrückte Stimmung, Gefühl der Leere, Motivations- und Hoffnungslosigkeit, Gedächtnisstörungen und Vergesslichkeit bei einer für die Patientin sehr untypischen, apathischen Grundstimmung, vermehrt Zustände der Verzweiflung und der Lebensmüdigkeit, Bedrücktheit, Erschöpfung, Kraftlosigkeit, einer Verringerung der Vitalgefühle, Verzweiflung, Enttäuschung, verstärkte Kopfschmerzen und verstärkter Schwindel, Schlafstö rungen und existenzielle Ängste ; vgl. vorstehend E. 5.7, 5.12, 5.15 ) und für die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens und die Prüfung der Standardindikatoren ist eine psychiatrische Begutachtung der Beschwerdeführe rin erforderlich. Der medizinische Sachverhalt erweist sich daher als ungenügend abgeklärt (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2 ). Dabei kann es der IV-Stelle überlassen werden, ob auch die Beschwerden am linken Handgelenk und die geklagten neurologischen Beschwerden gutachter lich abzuklären sind. 6.4 Zusammenfassend ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie abkläre, ob die Wartezeit durch den temporären Arbeitseinsatz der Beschwerdeführerin bei der G.___ im Jahr 2016 unterbrochen worden ist. Zudem hat die Beschwerdegegnerin ein psychiatrisches Gutach ten einzuholen. Anschliessend hat sie erneut über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin zu verfügen. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzu heissen.

6.4 Zusammenfassend ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie abkläre, ob die Wartezeit durch den temporären Arbeitseinsatz der Beschwerdeführerin bei der G.___ im Jahr 2016 unterbrochen worden ist. Zudem hat die Beschwerdegegnerin ein psychiatrisches Gutach ten einzuholen. Anschliessend hat sie erneut über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin zu verfügen. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzu heissen. 7.

7. 7.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Vor liegend sind die Kosten auf Fr. 800.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

7.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Vor liegend sind die Kosten auf Fr. 800.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 7.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemes sen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die vertretene Beschwer deführer in Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.

7.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemes sen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die vertretene Beschwer deführer in Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat. Die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin ist vorliegend bei einem praxisge mässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) mit Fr. 2'500.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu entschädigen.

Die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin ist vorliegend bei einem praxisge mässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) mit Fr. 2'500.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu entschädigen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 9. November 2018 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärun gen im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 9. November 2018 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärun gen im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerd egegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführer in eine Prozessent schädigung von Fr. 2'500.-- (inklusive Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerd egegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführer in eine Prozessent schädigung von Fr. 2'500.-- (inklusive Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Volker Pribnow

Rechtsanwalt Dr. Volker Pribnow - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

MosimannBrugger