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Sie ist bekannt für ihr herausragendes Klavierspiel: Irene Schweizer ist eine der bedeutendsten Pianistinnen unserer Zeit. Musik ist ihr Leben, zeitgenössischer Jazz ihr Musikgenre, das sie beherrscht wie keine andere. Bereits mit zwölf Jahren verschrieb sie sich der Musik und wird dieses Jahr beim Gran Prix für ihr Können ausgezeichnet. Die Preisverleihung erfolgt im September 2018 im Rahmen des Label Suisse Festivals. Das Festival findet jedes Jahr im Herbst in Lausanne statt. Dieses Mal in Anwesenheit von Ignazio Cassis vom Bundesrat.
Irene Schweizer begann 1953, mit zwölf Jahren, als Autodidaktin ihre Musikkarriere. Sie brachte sich das Klavier- und Schlagzeugspielen bei. Später nahm sie Unterricht bei einem Privatlehrer, um ihre musikalischen Fähigkeiten zu perfektionieren. 1958 entdeckte sie ihre Leidenschaft für Modern Jazz und erlangte Bekanntheit durch ihre Auftritte bei diversen Festivals. Ab 1961 trat sie regelmäßig bei einem Amateurfestival in Zürich mit den Modern Jazz Preachers auf. Ab 1960 führten sie diverse Begegnungen mit anderen Musikern, wie Abdullah Ibrahim und Cecil Tayler, zum Free Jazz. In diesem Musikgenre brachte sie zahlreiche Alben heraus, zum Teil auch im Duo mit Pierre Favre und Joey Baron.
Irene Schweizer ist legendäre Vertreterin der Jazzmusik und darüber hinaus ausgeprägte Feministin. Sie machte sich einen Namen durch die Kooperation mit Gruppen wie „Feminist Improvising Group“ oder „Les Diaboliques“. Sie zeichnet sich darüber hinaus durch ihre organisatorischen Fähigkeiten aus. So gründete sie das Label “Intakt” und beteiligte sich maßgeblich an der Entstehung des Taktlos Festivals. Für ihre herausragenden Leistungen erhielt sie bereits mehrere Preise, darunter den Schweizer Kulturpreis der Stadt Schaffhausen im Jahr 1990 und 1991 den Kunstpreis der Stadt Zürich.
Über die legendäre Figur des Jazz und ihr spannendes Leben wurde im Jahr 2013 eine Dokumentation gedreht. Im selben Jahr erhielt sie den “Nachtigall 2013”.
Die Nominierung für den Gran Prix Musik 2018 ist das I-Tüpfelchen, das ihrer Karriere bisher noch fehlte.