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Exklusion der Unsichtbaren?
Eine Untersuchung, wie die Soziokulturelle Animation die Inklusion von Sans-Papiers fördern kann
In der Schweiz leben schätzungsweise zwischen 80`000 und 300`000 Personen ohne Aufenthaltsbewilligung. Die sogenannten Sans-Papiers leben im Schatten der Gesellschaft, ihre Umstände sind von Prekarität und Unsicherheit geprägt. Die Hoffnung auf eine Regularisierung des Aufenthalts ist gering. Die Autorinnen erachten es als äusserst wichtig, sich als angehende Soziokulturelle Animatorinnen mit den Lebensumständen und der Vulnerabilität von Sans-Papiers auseinanderzusetzen. Dabei wurde zuerst die Frage gestellt, wie die Lebensrealität von Sans-Papiers aussieht und mittels Literaturrecherche beantwortet. Eine zweite Fragestellung widmet sich der Inklusion und Exklusion von Sans-Papiers. Dabei wurde die Systemtheorie von Niklas Luhmann als Grundlage zur Erklärung von Inklusion und Exklusion genommen und mit der Kapitalientheorie von Pierre Bourdieu und strukturellem Rassismus ergänzt. So konnte die Exklusion von Sans-Papiers ersichtlich gemacht werden. Die dritte Fragestellung erforscht die Handlungspotentiale der Soziokulturellen Animation bei der Inklusion von Sans-Papiers auf der Mikro-, Meso-, und Makroebene. Mittels Leitfadeninterviews mit Fachpersonen konnten Handlungspotentiale ermittelt und mit der Soziokulturellen Animation verknüpft werden. Die Autorinnen kommen in der vorliegenden Arbeit zum Schluss, dass die Soziokulturelle Animation bei der Arbeit mit Sans-Papiers und deren Inklusion ein grosses Handlungsfeld hat.