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Nach nur 62 Minuten war der Spuk vorbei. Belinda Bencic unterlag in der 3. Runde bei den Australian Open Elise Mertens (WTA 16) 2:6, 1:6. Entsprechend deutlich fiel auch Bencics Verdikt über die Partie aus: «Sie war sehr solid, sehr konstant. Ich war in allen Belangen viel schlechter als sie.»
Sie habe Fehler gemacht, die «ich noch nie in meinem Leben gemacht habe», so die Flawilerin weiter. Bencic analysierte unverhohlen und gefasst. Enttäuschung war ihr keine anzumerken. Viel eher richtete sie den Fokus auf das Erreichte in Melbourne: «Ich bin froh, konnte ich die ersten zwei Runden durchbringen, mit Herz und Kampf.»
Unter diesen Umständen ist die 3. Runde okay.
Eines der grossen Mankos im Spiel der 23-Jährigen war der Service. «Ich fand nie den Rhythmus, weder im Spiel noch im Training. Das ist sehr frustrierend, wenn man ohne Selbstvertrauen aufschlägt.»
Die Turnier-Bilanz fiel zumindest nicht negativ aus: «Unter diesen Umständen ist die 3. Runde okay. Es hätte schlimmer kommen können», sagte Bencic, die sich vor dem Turnier zwei Wochen in der Hotel-Quarantäne ohne Ausgangsmöglichkeit befunden hatte. Bencic nehme diese Niederlage an und «gehe zurück an die Arbeit».