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Das seien noch zu viele, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Sie prüft deshalb, ob die Signalisation verbessert werden kann. Die Luzerner Polizei führe zudem weiterhin Kontrollen durch. Befahren dürfen die Strasse nur noch Zubringerdienste und Taxis im Einbahnsystem.
Laut der Stadt ging der Autoverkehr damit um über 80 Prozent zurück. Er habe sich teilweise auf die beiden Kreuzungen Viktoriaplatz und Winkelriedstrasse/Pilatusstrasse verlagert. Die Verkehrszunahme bei beiden Kreuzungen sei aber geringer als prognostiziert.
Die Kreuzungen hätten genügend Kapazität und funktionierten in etwa gleich gut wie vor der Verkehrsumstellung. Allerdings würden rund zehn Prozent der Motorfahrzeuge das neu eingeführte Rechtsabbiegeverbot auf die Pilatusstrasse missachten.
Nächstes Monitoring 2021
2013 hatten die Stadtluzerner Stimmberechtigten die Initiative «für eine attraktive Bahnhofstrasse» gutgeheissen, die verlangte, dass aus der Strasse entlang der Reuss eine Flaniermeile ohne Autoverkehr wird. Die Teilsperrung dient als Testbetrieb.
Das Monitoring ist Teil einer Abmachung mit Beschwerdeführern gegen die Teilsperrung, die im April 2019 aufgelegt wurde. Die Einsprachen waren nach Verhandlungen zurückgezogen worden, sodass die Massnahmen im Sommer 2020 umgesetzt werden konnten.
Für die definitive Neugestaltung der Bahnhofstrasse und für eine unterirdische Velostation mit rund 1000 Abstellplätzen wird zurzeit das Bauprojekt erarbeitet. Ziel ist es, bis 2023 die Velostation zu realisieren, die Bahnhofstrasse unter anderem mit einer zusätzlichen Baumreihe neu zu gestalten und vom Theaterplatz bis zum Bahnhofplatz eine Begegnungszone einzuführen.
Der nächste Monitoringbericht wird Anfang 2021 erscheinen.