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Zum Abschluss der Biathlon-Wettkämpfe resultiert für das Schweizer Biathlon Staffel Team nur Rang 15.
Der Wettkampf war für die Schweiz schon nach dem ersten von acht Schiessen verloren. Serafin Wiestner drehte zwei Strafrunden - er liess trotz drei Nachladern zwei Scheiben stehen. Seine 17 Konkurrenten mussten höchstens zweimal eine zusätzliche Patrone in den Lauf schieben, um die fünf Treffer zu setzen. Der Bündner übergab an Benjamin Weger mit einer Minute Rückstand auf den Vorletzten. Der Walliser sowie die nach ihm folgenden Jeremy Finello und Mario Dolder standen von Beginn ihres Einsatzes an auf verlorenem Posten.
Nach den Startläufern frischte der Wind mächtig auf und sorgte wie schon am Vortag bei den Frauen für eine turbulente Staffel. In der Strafrunde herrschte wider Erwarten Hochbetrieb. Selbst ein Martin Fourcade tauchte in der Schlaufe auf - und wie schon vor vier Jahren in Sotschi auch Emil Hegle Svendsen. Damals vergab er als Schlussläufer Bronze für Norwegen, diesmal Gold. Svendsen traf zeitgleich mit Fredrik Lindström zum letzten Schiessen ein. Der Schwede trotze den Windböen besser. Sein König Carl Gustaf gratulierte im Zielraum nun sogar zu Gold, nachdem die Frauen am Vortag Silber gewonnen hatten.
Bronze ging an die zu Beginn führenden Deutschen. Dies mit einem Rückstand von über zwei Minuten. Aussenseiter hätten eine Chance gehabt, zumal Frankreich strauchelte. Schweden blieb letztlich als einzige Nation ohne Strafrunde. So schlecht wie die Schweizer schoss aber niemand; 5 Strafrunden bei 19 Nachladern bildete die Negativ-Marke. Die Schweizer Frauen hatten am Vortag bei noch schwierigeren Verhältnissen mit einem 6. Rang überzeugt, die Männer als Nummer 6 hingegen bestätigten ihre Position in der Weltrangliste nicht.