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Der russische Präsident Wladimir Putin wird sich nach Angaben seines Sprechers Zeit nehmen für eine Antwort auf den Ausschluss Russlands von den Olympischen Winterspielen 2018.
«Die Lage ist ernst und erfordert eine fundierte Analyse», sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow in Moskau. Dafür seien erst Fragen mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) zu klären. Auch die russischen Sportler müssten sich erst eine Meinung bilden zu dem IOC-Entscheid, der Russland als organisierte Sportnation für Südkorea ausschliesst und nur einzelne Athleten zulässt.
«Das wichtigste Thema ist jetzt, die Interessen unserer Sportler zu verteidigen», sagte Peskow der Agentur Interfax zufolge. Weniger wichtig sei die Frage, ob die russischen Sportfunktionäre wegen Versagens bestraft werden müssten.
Der Politiker Konstantin Kossatschow vom russischen Aussenministerium hatte Strafen gefordert, weil die Funktionäre die Doping-Sanktionen des IOC nicht verhindert hätten. Das IOC hat das Olympische Komitee Russlands für die Spiele in Pyeongchang im Februar gesperrt. Auch Vertreter des Sportministeriums erhalten keine Akkreditierung.