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Der B-Kader-Athlet Urs Kryenbühl gewann im italienischen Sella Nevea am Freitag die letzte Abfahrt der Europacup-Saison. Der 25-jährige Schwyzer siegte mit einer Zehntelsekunde Vorsprung auf den Italiener Davide Cazzaniga.
Kryenbühl, der sich zu Beginn des Winters beim Weltcup-Super-G in Beaver Creek bei einem Sturz eine mittelschwere Hirnerschütterung, einen leichten Riss am linken Innenband und starke Schienbein-Prellungen zugezogen hatte, feierte auf zweithöchster Stufe seinen zweiten Sieg nach jenem vor drei Jahren in Saalbach-Hinterglemm (ebenfalls in einer Abfahrt).
Mani gewinnt Disziplinenwertung
Da der Franzose Victor Schuller in Sella Nevea nicht über Platz 8 hinauskam, gewann der derzeit verletzte Nils Mani die Abfahrts-Disziplinenwertung. Der 26-jährige Berner, der Anfang März im Training zur Weltcup-Abfahrt in Kvitfjell eine Meniskusverletzung erlitten hat, hat wie Juliana Suter bei den Frauen in der nächsten Weltcup-Saison einen fixen Startplatz in der Abfahrt.
Die besten drei jeder Europacup-Disziplinenwertung erhalten in der nächsten Saison einen Fixstartplatz auf Stufe Weltcup in der jeweiligen Disziplin. Überdies erhalten die Gesamtsieger des Europacups für die nachfolgende Weltcup-Saison einen fixen Startplatz in allen Disziplinen.