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Erdsonden in der Stadt Zürich im Jahre 2050
18.10.2012
Das Projekt versteht sich als eine Folgearbeit zum Konzept Energie-
versorgung 2050. Es betrachtet den Teil Erdwärme auf einer verringerten Flughöhe und soll unter anderem testen, ob die im Konzept auf der Basis von Richtwerten quantifizierten Potenziale für Stadtgebiete auf Stufe Einzelobjekt umsetzbar sind. Ein Fokus liegt dabei auf der Frage, ob lokal genügend Erdwärme für Wärmepumpen vorhanden ist, damit die Energie für Prozess- und Raumwärme bereitgestellt werden kann.
Konkret soll im Rahmen des Projekts abgeklärt werden: Steht auf den jeweiligen Grundstücken unter Berücksichtigung der "bohrfähigen" Freiflächen, etc. genügend Erdwärme zur Verfügung? Wie verhält es sich mit der nach-
haltigen Nutzung der Wärmequelle? Muss die Wärmequelle regeneriert werden und wird sie von benachbarten Nutzungen beeinflusst? Kann durch arealübergreifende Energieverbünde das Potenzial besser ausgenutzt werden? Kann durch die Nutzung öffentlicher Räume (Freiflächen, Trottoirs usw.) zusätzliches Potenzial erschlossen werden? Inwiefern kann das Potenzial durch bivalente Systeme besser ausgenutzt werden? Mit der aktuellen Studie werden diese Fragen beantwortet.