Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03502.jsonl.gz/1889

Syphilis ist gut daran zu erkennen, dass sich an der Eintrittsstelle des Syphilis-Erregers ein kleiner dunkelroter Knoten bildet, der scharf begrenzt ist und eine Flüssigkeit von sich gibt. Bei der Hautveränderung handelt es sich um ein gelblich belegtes Geschwür, das hochinfektiös, aber für den Betroffenen nicht schmerzhaft ist. Weiterhin kann es im Verlauf der Erkrankung zu einem grossflächigen Hautausschlag kommen, der vor allem den Rumpfbereich betrifft. Dieser ist in der Regel fleckig und juckt nicht. Typischerweise tritt der Ausschlag auch an den Handflächen und Fusssohlen auf. Nach einiger Zeit können die Flecken im Inneren auch bräunliche bis rote Knötchen bilden, die potenziell nässen oder schuppen. Die Knötchen enthalten Syphilis-Erreger und sind daher infektiös.
Ungefähr die Hälfte aller Syphilis-Patienten entwickeln während ihrer Erkrankung überhaupt keine Symptome. Wie stark die Symptome bei den übrigen Betroffenen ausfallen, kann ganz unterschiedlich sein. Typisch ist ein kleines Geschwür am Ort der Eintrittstelle des Erregers, das in der Regel jedoch keine Schmerzen verursacht und eine infektiöse Flüssigkeit absondert. Folgende Symptomatiken sind ausserdem möglich:
In späteren Stadien der Krankheit können auch diese Symptome auftreten:
Medizinisch wird Syphilis hauptsächlich mit Penicillin oder anderen Antibiotika behandelt. Befindet sich der Patient jedoch bereits in einem fortgeschrittenen Stadium, wird ihm vor der Behandlung mit Antibiotika ein Kortisonpräparat verabreicht, um eine sogenannte Jarisch-Herxheimer-Reaktion zu vermeiden. Hierbei kommt es durch die hohe Anzahl an Syphilis-Bakterien im Körper in Verbindung mit den Antibiotika zu einer Toxinfreisetzung. Die Folge ist eine Verschlimmerung des Hautausschlags sowie Fieber, Kopfschmerzen und Schüttelfrost. Nach der erfolgreichen Behandlung der Syphilis-Infektion mit den entsprechenden Medikamenten müssen regelmässige Kontrolluntersuchungen erfolgen, um sicherzugehen, dass sich keine Erreger mehr im Körper befinden.
Syphilis zählt zu den Geschlechtskrankheiten und wird hauptsächlich durch den ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen. Daneben ist auch die Übertragung durch anderen Schleimhautkontakt oder den direkten Kontakt mit infiziertem Blut möglich, so zum Beispiel, wenn Drogenbesteck gemeinsam benutzt wird. Darüber hinaus können infizierte schwangere Frauen die Erkrankung an ihr Kind weitergeben.
Syphilis verläuft unbehandelt in vier Stadien, wobei die ersten zwei Stadien als Frühsyphilis und die letzten beiden Stadien als Spätsyphilis bezeichnet werden. Wie lange die einzelnen Stadien ablaufen und wie stark sie ausgeprägt sind, kann von Patient zu Patient unterschiedlich sein. Ebenso ist es möglich, dass einzelne Stadien gar nicht auftreten oder sich nicht bemerkbar machen.
Der beste Weg, sich gegen Syphilis zu schützen, ist die Verwendung von Kondomen beim Geschlechtsverkehr. Ausserdem empfehlen sich Lecktücher beim Oralverkehr. Diese Schutzmassnahmen sollten vor allem dann wahrgenommen werden, wenn die Geschlechtspartner häufig gewechselt werden. Ebenfalls solltest du vermeiden, Dinge von Syphilis-Erkrankten zu berühren, die in Kontakt mit ihrem Blut oder ihrem Hautausschlag gekommen sind. Eine hundertprozentige Möglichkeit des Schutzes gegen Syphilis gibt es jedoch nicht, weil die Erkrankung theoretisch auch beim Küssen übertragen werden kann.
Antibiotika sind eine sehr wirksame Therapieform für die Behandlung von Syphilis, sodass es in der Regel eine gute Prognose für die Erkrankten gibt. Besonders, wenn die Erkrankung in den ersten zwei Stadien behandelt wird, stehen die Heilungschancen bei fast 100 Prozent. Befindet sich die Krankheit bereits im dritten Stadium, können vorhandene Organschäden meist nicht mehr korrigiert werden. Eine Heilung der Syphilis ist jedoch in den meisten Fällen durch Penicillin möglich. Wird eine Syphilis nicht behandelt, kann jeder dritte Patient sich trotzdem vollständig erholen. Problematischer sind die Therapiechancen im vierten Stadium der Infektion oder bei einer zusätzlichen HIV-Diagnose.
Als Feuermale bezeichnet man eine Hautveränderung, die durch angeborene Fehlbildungen der Blutgefässe zustande kommt und sich durch fleckenförmige Rotfärbungen der Haut auszeichnet. Die medizinische Bezeichnung für Feuermale ist Naevus flammeus. Umgangssprachlich wird das Phänomen aufgrund der optischen Ähnlichkeit auch Portweinfleck genannt. In einer kleineren Variante, die häufig bei Neugeborenen auftritt und sich von allein wieder zurückbildet, kennt man die typisch roten Hautstellen auch als Storchenbisse oder Bossard-Flecken. Hier erfährst du, welche Formen unterschieden werden, welche Ursachen eine Rolle spielen und welche Therapien möglich sind.
Du erkennst bei dir Hautveränderungen, die früher noch nicht da gewesen sind? Lass Leberflecken und andere Gebilde dann unbedingt von einem Arzt untersuchen, denn im schlimmsten Fall deuten die Symptome auf Hautkrebs hin. Weisser Hautkrebs ist eine weit verbreitete Erkrankung, die in den meisten Fällen durch UV-Strahlen ausgelöst wird. Rechtzeitig erkannt, sind die Chancen auf Heilung jedoch gut. Auch kannst du dem weissen Hautkrebs vorbeugen, indem du dich nie ungeschützt der Sonne aussetzt.
Irgendwo auf der Haut, meist am Rumpf, zeigt sich ein roter Fleck. Diesem „Primärmedaillon“ folgen weitere Hautrötungen, die jucken und einen schuppigen Ausschlag bilden. Flecken überall am Körper – das kann eine Pityriasis rosea gibert sein. Was sich hinter diesem Namen verbirgt, welche Therapie es gegen die Hauterkrankung gibt und wie der Verlauf aussieht: Diese und weitere häufige Fragen zur sogenannten Röschenflechte beantwortet dir unser FAQ.
Ringelröteln zählen neben Scharlach, Masern, Röteln und Windpocken zu einer der häufigsten Kinderkrankheiten. Die durch einen roten Ausschlag im Gesicht gekennzeichnete Krankheit kann aber auch bei Erwachsenen auftreten. Scherzhaft wird die Krankheit wegen ihrer auffälligen Rotfärbung als Ohrfeigenkrankheit bezeichnet. Ringelröteln sind eine an sich harmlose Erkrankung. Leiden Menschen unter einer Immunschwäche oder sind sie schwanger, dann kann sie allerdings schwerwiegende Folgen haben.
Bestimmte Hautveränderungen sollten immer ernstgenommen werden. So lassen sich Vorstufen für schwere Krankheiten rechtzeitig behandeln. Dazu gehört auch die aktinische Keratose. Sie ist die Vorstufe einer bestimmten Hautkrebsart und wird durch eine genetische Veränderung der Hautzellen durch UV-Strahlung hervorgerufen. Damit der Übergang zum gefährlichen Hautkrebs gar nicht erst stattfindet, solltest du bei den ersten Symptomen einen Hautarzt aufsuchen, der eine Therapie einleitet.
An seinen unschönen kreisrunden roten Flecken und an dem unangenehmen Juckreiz erkennst du einen Hautpilz im Gesicht. Zwar sind Hautpilze, vor allem der Fusspilz, als Infektionserkrankung weit verbreitet, an einem Gesichtspilz leiden jedoch nur wenige Menschen. Welche Ursachen der Hautpilz im Gesicht hat, durch welchen Erreger er ausgelöst wird und mit welchen Symptomen er einhergeht, erfährst du in unserem Ratgeber. Ausserdem geben wir dir Tipps und Infos, wie der Pilz richtig behandelt wird und welche Hausmittel jetzt helfen, um die Gesundheit wieder herzustellen.