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Um ein Daguerreotypie Portrait zu erhalten, musste man oft während mehreren Minuten in einem hell erleuchteten Raum, oder oft draussen, bewegungslos posieren.
Jede Bewegung machte das Bild unscharf – Kopfstütze und Stützsäule erlaubten ein regloseres Posieren.
Das Atelier eines Daguerreotypisten befand sich oft in der letzten Etage eines Wohnblocks, in einer Art „Glaskäfig“, welcher möglichst viel Sonnenlicht ins Atelier eindringen liess (da die Daguerreotypie ja sehr viel Licht benötigte). Als Bildhintergrund diente eine mit Landschafts- oder Innenraummotiven bemalte Leinwand.
Illustration:
Fotografie der Kinder des Genfer Bankiers Jean Gabriel Eynard, vermutlich vor dessen Haus in der „Rue de Londres“ in Paris, um 1850