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Am 21. Mai 2017 stimmt die Schweiz über die Energiestrategie 2050 ab. Seit einiger Zeit wird von Befürwortern und Gegnern argumentiert, welcher Weg für die Schweiz besser wäre. Nachdem ich mich nun seit einiger Zeit ebenfalls mit diesem Thema befasse und mit verschiedenen kompetenten Personen darüber gesprochen habe, gibt es für mich nur eine Lösung: Am 21. Mai ein Ja in die Urne legen.
Die Gegner der Initiative argumentieren und werben seit Längerem, dass bei einer Annahme der Energiestrategie die Kosten pro Haushalt explodieren, ja gar bis gegen 3200 Franken pro Jahr steigen würden. Dies ist ganz klar falsch und reine Panikmache! Berechnungen zufolge kann eine Erhöhung der Kosten tatsächlich nicht ausgeschlossen werden. Es geht hier aber um eine Erhöhung von 1,5 auf 2,3 Rappen pro Kilowattstunde, was für einen durchschnittlichen Haushalt nur gerade mal 40 Franken pro Jahr ausmachen würde.
Es geht bei der Energiestrategie 2050 auch um einen geordneten und schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie. Ebenfalls bezweckt die Energiestrategie 2050 eine Stärkung der einheimischen, erneuerbaren Energien, sie fördert die Energieeffizienz und verhindert, dass Milliarden in schmutzige Stromimporte fliessen. Dies ist aktuell der Fall! Es kann doch nicht sein, dass wir Öl, Gas und Uran aus Russland, Kasachstan, Nigeria importieren! Die Energiestrategie vermindert diese Auslandabhängigkeit dadurch, dass sie fossile Energie durch erneuerbare Energie und Importe durch einheimische Produktion ersetzt. Eine Ablehnung der Energiestrategie 2050 würde dazu führen, dass noch mehr dreckiger Strom importiert werden müsste oder neue Atomkraftwerge gebaut werden müssten. Um dies zu verhindern, werde ich am 21. Mai ein Ja in die Urne legen!