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Nach einem starken Anstieg habe zum Wochenschluss eine Gegenbewegung am Ölmarkt eingesetzt, begründeten Händler die fallenden Preise. Am Vortag war der Brent-Preis zeitweise bis auf 50,51 Dollar gestiegen und damit erstmals seit sechs Monaten über 50 Dollar geklettert. Der WTI-Preis hatte zwischenzeitlich 50,21 Dollar erreicht. Experten verwiesen auf die jüngsten Lagerdaten aus den USA vom Mittwoch. Die Rohöllagerbestände waren in der vergangenen Woche stärker als erwartet gefallen.
Einige Experten sehen bei dem zwischenzeitlichen Preisanstieg eher kurzfristige Effekte am Werk und halten den aktuellen Rückgang daher für folgerichtig. "Ein grosser Teil der jüngsten Rally wurde durch die Waldbrände in Kanada und durch Probleme in Nigeria unterstützt", sagte Angus Nicholson, Analyst beim britischen Finanzdienstleister IG. Eine Gegenbewegung sei ab einem gewissen Punkt unvermeidlich.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Das Opec-Sekretariat meldete am Freitag, dass der Korbpreis am Donnerstag 45,43 US-Dollar je Barrel (159 Liter) betragen habe. Das waren 46 Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 13 wichtigsten Sorten des Kartells./jkr/he
(AWP)