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Die Entstehung
Die erste Fussball Europameisterschaft wurde 1911 von der Union Internationale Amateure de Football Association (UIAFA), welche kurzzeitig als Konkurrenz zur FIFA existierte, ausgetragen.
Henri Delaunay, der Generalsekretär des französischen Fussballverbandes, schlug 16 Jahre später vor, eine Europameisterschaft im Rahmen der FIFA auszuführen. Diese Idee wurde zunächst im Europapokal der Fussball-Nationalmannschaften umgesetzt. Delaunay zu Ehren trägt der Siegerpokal der Europameisterschaft bis heute den Namen Coupe Henri-Delaunay.
Nach der Gründung der UEFA rief man das Nachfolgeturnier Europapokal der Nationen ins Leben. 1966 erklärte die UEFA das Turnier offiziell zur Fussball-Europameisterschaft.
Aufgrund der seinerzeit geringeren Teilnehmerzahl, war es schwieriger sich für die Europameisterschaft als für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren.
Das Regelwerk
Die Europameisterschaft ist in eine vorgeschaltete Qualifikationsrunde und ein finales Turnier im Land des Gastgebers unterteilt.
Historisch
1960 – 1964 trug man die Endrunde nur unter vier Mannschaften aus. Die Qualifikation bestand aus K.o.-Runden mit Hin- und Rückspielen in den Heimatländern der beteiligten Mannschaften.
1968 – 1976 hat man die Qualifikationsspiele in acht Gruppen vorgeschaltet. Durch Viertelfinalspiele mit Hin- und Rückspiel ermittelte man die vier Teilnehmer der Endrunde. Bis zu diesem Zeitpunkt musste auch das Gastgeberland sich qualifizieren.
1980 ermittelte man in sieben Gruppenspielen sieben Teilnehmer. Diese spielten dann mit der Mannschaft des Gastgebers um den Meistertitel. Dazu wurden die acht Teilnehmer in zwei Gruppen unterteilt. Die beiden Gruppenersten Spielten um Platz 1 und 2, die Gruppenzweiten um Platz 3. Seit dieser Euro ist der Ausrichter automatisch für die Meisterschaft qualifiziert.
1984 schuf man das Spiel um den dritten Platz ab. Die anderen Regeln blieben bis 1992 gleich.
1996 erweiterte man die EM-Endrunde auf 16 Teilnehmer in 4 Gruppen.
Aktuell
Zurzeit sind die Regeln so, dass in der ersten Runde 24 Mannschaften in 6 Gruppen gegeneinander antreten.
Die zweite Runde ist das Achtelfinale. In diesem spielen die Gruppenersten und -zweiten, sowie die vier besten Gruppendritten gegeneinander.
Ab dem Achtelfinale gilt das K.o.-System. Bei diesem System scheidet der Verlierer eines Spiels aus.
Die bisherigen Gewinner der Europameisterschaft
Fazit
Es gibt nichts schöneres, als gemütlich ein kühles Bier zu trinken und sich dabei ein super Fussballspiel im Fernsehen anzusehen. Jetzt hast du auch noch ein paar interessante Facts für eine Diskussion mit Freunden. Fehlt nur noch der richtige TV. Mit einem dieser Fernseher erlebst auch du Fussballvergnügen in bester Auflösung.