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Inhaltsverzeichnis
Ausgangslage
Der Bildungsrat stellte mit seinem Beschluss «Leitgedanken für eine Zürcher Sprachenpolitik» vom 5. Dezember 2000 die Fremdsprachen formal den andern Fächern der Primarschule gleich, dies in der Ansicht, die Leistungsbeurteilung habe anhand der Lehrplanvorgaben in der Form von Noten zu erfolgen. Dieser Beschluss betraf den seit Schuljahr 1989/90 ab der 5. Klasse auf der Primarschule angebotenen Französischunterricht. Seit Schuljahr 2006/07 bieten nun alle Gemeinden auf der Primarstufe Englischunterricht ab der 2. Klasse an. Konsequenterweise ist auch hier die Frage der Leistungsbeurteilung nach Noten von Bedeutung. Mit dem Beschluss des Bildungsrates zur Einführung des neuen Zeugnisses für die Primarstufe vom 12. Februar 2007 wird die Leistungsbeurteilung in den Sprachfächern wie folgt neu geregelt:
Wie im Zeugnis der Sekundarstufe wird auch für die Primarstufe eine differenzierfte Darstellungsform für die Bewertung der Schülerleistungen in Deutsch und in den Fremdsprachen Englisch und Französisch gewählt. Es wird ine Gesamtnote erteilt, aber zusätzlich werden die erreichten Sprachkompetenzen in den vier Teilfertigkeiten Hörverstehen, Leseverstehen, Sprechen und Schreiben beurteilt. Damit soll gewährleistet werden, dass die Leistungsbeurteilung nicht ausschliesslich auf den sprachproduktiven Fertigkeiten beruht, sondern auch die Verstehenskompetenzen berücksichtigt. In der 2. und 3. Klasse der Primarstufe wird in Englisch keine Note erteilt.
Die Änderungen zum neuen Primarschulzeugnis traten auf den 16. August 2007 in Kraft. Dies hat zur Folge, dass die neuen Zeugnisformulare erstmals am 31. Januar 2008 allen Schülerinnen und Schülern der Primarstufe abgegeben werden. Das Volksschulamt ist beauftragt, in Zusammenarbeit mit den Ausbildungsstätten für die Lehrerschaft die notwendigen Unterstützungsmassnahmen einzuleiten. Das Lehrmittelsekretariat hat deshalb ausgehend von den beiden derzeit auf der Primarstufe eingesetzten interkantonalen Lehrmitteln Explorers und Envol die beiden hier vorgelegten Konzepte zur Schaffung von Instrumenten für eine differenzierte Leistungsbeurteilung in Auftrag gegeben. Dies erfolgte in Absprache mit der Interkantonalen Lehrmittelzentrale ILZ und der Kantonalen Lehrmittelkommission (KLK). Die KLK hat an ihrer Sitzung vom 19. Juni 2007 die vorliegende Konzepte einstimmig gutgeheissen
Aufgrund des engen Terminrahmens wurden für beide Instrumente die Manuskriptarbeiten bereits aufgenommen. Ausschlaggebend war u.a. auch die Tatsache, dass auch andere Kantone, die die Lehrmittel Explorers und Envol einsetzen, neue Zeugnisse mit differenzierter Beurteilung auf der Primarstufe eingeführt haben und somit ein dringender Handlungsbedarf vorliegt.
Erwägungen
Allgemeine Zielsetzung und Ansatz der beiden Beurteilungsintrumente
Assessment Pack 1 + 2 und Excercices de contrôle 5 + 6 sind begleitende Instrumente zu den Lehrmitteln Explorers 1 + 2 resp. Envol 5 + 6. Beide dienen den Lehrkräften als Grundlage für die im neuen Zeugnis für die Primarstufe geforderte summative Beurteilung der sprachlichen Teilkompetenzen (Hörverstehen, Sprechen, Leseverstehen und Schreiben) und ergänzen somit die Gesamtbeurteilung der Sprachleistungen in den beiden Fächern Englisch und Französisch. Assessment Pack wie Excercices de contrôle orientieren sich an den Level-Deskriptoren des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachenlernen (GER), die auch dem Europäischen Sprachenportfolio (ESP) zugrunde liegen, sowie an den Kompetenzbeschreibungen der beiden Fachlehrpläne und verbinden diese mit den Inhalten und Lernzielen der Lehrmittel Explorers resp. Envol. Beide Beurteilungsintrumente erfüllen so eine Brückenfunktion zwischen Sprachenunterricht (Lehrmittel) und neuem Zeugnis
Assessment Pack zu Explorers
Das Assessment Pack folgt dem Grundsatz «Test what you teach» und bietet daher eine zielgerichtete Aufgabensammlung, welche sich auf die authentischen Lernerfahrungen der Schülerinnen und Schüler abstützt. Assessment Pack 1 wird im 4. Schuljahr, Assessment Pack 2 im 5. Schuljahr eingesetzt.
Assessment Pack 1+2 bieten eine überschaubare Auswahl von Aufgabentypen an, welch den Lernenden meist vertraut sind. Die Aufgabenstellungen beziehen sich jeweils auf eine der vier erwähnten sprachlichen Teilfertigkeiten. Assessment Pack 1 + 2 werden je als Broschüre mit integrierter CD-ROM ausgeliefert. Die CD-ROM enthält zwei parallele gleichwertige Aufgabensätze mit Kopiervorlagen (total 32 Aufgaben). Es stehen somit 2 Aufgaben pro Teilfertigkeit und Modul zur Verfügung, aus denen die Lehrpersonen auswählen und die erforderlichen Tests zusammenstellen können. Die Aufgaben sind thematisch, sprachlich und methodisch auf Explorers 1 resp. 2 abgestimmt. Sie sind zeitlich limitiert und in der Handhabung klar und effizient und so mit geringem Aufwand einsetzbar. Die Beurteilung basiert auf skalenbezogenen Kompetenzbeschreibungen und bietet einen Bezugsrahmen zu den vier Skalenwerten (von «sehr gut» bis «ungenügend») des Zeugnisformulars. Die Tonfiles zur Prüfung des Hörverstehens befinden sich ebenfalls auf der CD-ROM, die auch auf einem normalen CD-Player abgespielt werden kann.
Zusammensetzung
|Funktion||Person|
|Projektleiter und Autor||

|Autorinnen||

|Expertinnen||

Excercices de contrôle zu Envol
Envol 5 & 6 bieten bereits in der jetzigen Ausgabe drei sich ergänzende Modultypen zur Leistungsmessung an: Bilan, Bilan contrôle und «Diplôme», wobei die beiden erstgenannten Modultypen der Selbstevaluation dienen. Hingegen fehlen die für die Fremdevalution konzipierten Exercices de contrôle, wie sie bereits heute für die drei Bände Envol 7 – 9 der Sekundarstufe I vorliegen und die eine erweiterte summative Fremdevaluation mit Berücksichtigung der vier sprachlichen Teilfertigkeiten ermöglichen. Aus diesem Grund sollen nach diesem bewährten Modell Exercices de contrôle auch für das 5. und 6. Schuljahr bzw. zu Envol 5 & 6 zur Verfügung gestellt werden.
Zusammensetzung
|Funktion||Person|
|Autorinnen||

|Expertinnen & Experten||

|Koordination mit Envol||