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Wie die Bündner Regierung am Montag in der Antwort auf einen Vorstoss aus dem Grossen Rat bekannt gab, wurden mit dem Geld 76 Kulturschaffende und Kulturunternehmen unterstützt. Knapp 400'000 flossen an 32 Kulturschaffende. 2,2 Millionen Franken wurden von der öffentlichen Hand an 44 Kulturunternehmen bezahlt.
Bei den Finanzhilfen handelt es sich um nicht rückzahlbare Ausfallentschädigungen, die je zur Hälfe vom Kanton Graubünden und vom Bund finanziert werden. Zehn Gesuche wurden zurückgezogen. 27 weitere erfüllten die Kriterien nicht, weshalb eine Entschädigung abgelehnt wurde. Ziel war es, 80 Prozent des finanziellen Schadens auszurichten.
60 Prozent oder mehr des Schadens
Die ausbezahlten Kultur-Gelder basieren auf der Covid-Verordnung Kultur des Bundes, welche bis am 20. September letzten Jahres in Kraft stand. Sie wurde danach abgelöst durch das Covid-19-Gesetz.
Gemäss der aktuellen Prioritätenordnung seien vorderhand Ausfallentschädigungen in der Höhe von maximal 60 Prozent des finanziellen Schadens vorgesehen. Sollten weniger Gelder als angenommen beansprucht werden, sei eine Erhöhung dieses Prozentsatzes möglich, schrieb die Regierung.