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Kompetenz Rahmenlehrplan einer Dipl. Pflegefachfrau HF
Die diplomierte Pflegefachfrau HF gestaltet und fördert präventive und gesundheitsfördernde Massnahmen für sich selbst. Dazu fordert sie gegebenfalls Unterstützung an.
Verantwortungsbereich der Pflegenden
- Gesundheitsförderung: Pflegende sind dafür verantwortlich, die Gesundheit der Menschen zu fördern, indem sie ihnen helfen, gesunde Lebensweisen zu entwickeln und aufrechterhalten. Ein Beispiel dafür ist die Aufklärung über gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung, um das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu reduzieren.
- Krankheitsprävention: Pflegende arbeiten daran, Krankheiten vorzubeugen, indem sie Menschen über Risikofaktoren informieren und ihnen Strategien zur Risikoreduktion bieten. Ein Beispiel dafür ist die Impfberatung und -verwaltung, um Infektionskrankheiten wie Grippe oder Tetanus vorzubeugen.
- Wiederherstellung der Gesundheit: Pflegende unterstützen Menschen dabei, ihre Gesundheit nach Krankheit oder Verletzung wiederherzustellen. Dies beinhaltet die Bereitstellung von medizinischer Versorgung, Überwachung des Genesungsprozesses und Unterstützung bei der Rehabilitation. Ein Beispiel hierfür ist die Pflege und Unterstützung von Patienten nach einer Operation, um ihre Mobilität und Selbstständigkeit wiederherzustellen.
- Leidenslinderung: Pflegende haben die Aufgabe, das Leiden von Menschen zu lindern, sei es körperlich, emotional oder psychisch. Dies beinhaltet die Bereitstellung von Schmerzlinderung, Unterstützung bei der Bewältigung von Trauer oder Angst und die Förderung des Wohlbefindens. Ein Beispiel hierfür ist die palliative Pflege, bei der das Hauptziel darin besteht, die Lebensqualität von Menschen mit einer schweren Krankheit zu verbessern und ihre Symptome zu lindern.
Was ist das Ziel der Gesundheitsförderung in der Schweiz?
Das Ziel der Gesundheitsförderung in der Schweiz ist es, die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern, Krankheiten vorzubeugen und die Lebensqualität zu steigern.
Welche Organisation ist in der Schweiz für die Gesundheitsförderung zuständig?
Die Hauptorganisation für die Gesundheitsförderung in der Schweiz ist "Gesundheitsförderung Schweiz", die vom Bund, den Kantonen und weiteren wichtigen Akteuren unterstützt wird.
Welche zentralen Handlungsfelder umfasst die Gesundheitsförderung in der Schweiz?
Die Gesundheitsförderung in der Schweiz konzentriert sich auf folgende Handlungsfelder: Ernährung, Bewegung, psychische Gesundheit, Suchtprävention, sexuelle Gesundheit und Tabakprävention.
Welche Maßnahmen werden in der Schweiz ergriffen, um die Gesundheitsförderung zu unterstützen?
In der Schweiz werden verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Gesundheitsförderung zu unterstützen, darunter Informationskampagnen, die Förderung gesunder Lebensweisen, die Schaffung gesundheitsfördernder Umgebungen und die Zusammenarbeit mit Schulen, Arbeitgebern und anderen relevanten Partnern.
Wie werden Evaluation und Forschung in der Gesundheitsförderung in der Schweiz gefördert?
Gesundheitsförderung Schweiz fördert Evaluation und Forschung, um die Effektivität von Maßnahmen zu überprüfen und evidenzbasierte Ansätze zu entwickeln. Dies geschieht durch die Finanzierung von Studien und die Bereitstellung von Fachinformationen.
Was sind die Grundlagen von Gesundheitsförderung und Prävention?
1. Salutogenese: Warum bleiben Menschen gesund? Salutogenese bezieht sich auf den Ansatz, Gesundheit zu fördern, indem man sich auf die Stärkung von Ressourcen und die Förderung des Wohlbefindens konzentriert, anstatt sich ausschließlich auf die Krankheitsbehandlung zu konzentrieren.
Beispiel: Ein Gesundheitsprogramm, das Menschen dabei unterstützt, Stressbewältigungsstrategien zu erlernen, um psychische Belastungen zu reduzieren.
2. Gesundheitsdeterminanten: Beschreibung von individuellen und sozialen Faktoren, die die Gesundheit beeinflussen. Gesundheitsdeterminanten sind Faktoren, die die Gesundheit einer Person beeinflussen, wie soziale, wirtschaftliche, kulturelle und individuelle Faktoren.
Beispiel: Eine Kampagne zur Förderung gesunder Ernährung und körperlicher Aktivität, um das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei der Bevölkerung zu verringern.
3. Politischer Orientierungsrahmen: WHO. Der politische Orientierungsrahmen legt die strategischen Ziele und Maßnahmen fest, die von Regierungen und Organisationen im Gesundheitswesen verfolgt werden, um Gesundheitsförderung und Prävention zu unterstützen.
Beispiel: Ein nationales Gesundheitsprogramm, das darauf abzielt, den Tabakkonsum durch umfassende Rauchverbote, Aufklärungskampagnen und Unterstützung bei der Tabakentwöhnung zu reduzieren.
4. Gesetzliche Grundlagen: KVG, Artikel 19 und 20. Die gesetzlichen Grundlagen umfassen Gesetze und Vorschriften, die die Gesundheitsförderung und Prävention in der Schweiz regeln und unterstützen, wie beispielsweise das Gesundheitsgesetz.
Beispiel: Ein Rauchverbotsgesetz, das das Rauchen an öffentlichen Orten verbietet, um die allgemeine Gesundheit der Bevölkerung zu schützen und das Risiko von Passivrauchen zu reduzieren.