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Tramblai
(Val) (Kt. Graubünden, Bez. Inn). 2109-1115 m. Nach N. gekrümmte, etwa 1,5 km lange Bach- und Lawinenfurche, die auf der Schuttterrasse des Inn 1,5 km nö. vom Weiler Sur En (1124 m) unter Crusch von rechts ins Unter Engadin ausmündet.
Der Bach entspringt unter dem Schalambert Dadora (2681 m), führt nur bei der Schneeschmelze und nach starken Regengüssen Wasser und liegt in der warmen Jahreszeit meist als Trockenrinne da.
Gegen den Inn hin hat der Schutt- und Lawinenzug einen ansehnlichen Schuttkegel ausgebreitet.
Verläuft meist in Gneis, oben in alpinem Muschelkalk, Arlbergdolomit, oberer Rauhwacke und Hauptdolomit und reicht bis an die Grenze des in den letztern eingefalteten Lias- oder Steinsbergkalkes.
Der
Name
Tramblai (von trambler = Zittern) rührt wohl von Gewittern oder Lawinen her.