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Von diversen Linux-Distributionen gibt es sogenannte Live-CDs bzw. -DVDs, von denen sich ein PC direkt booten lässt. Auf diese Weise kann man Linux ohne Installation (und damit ohne Risiko und Vorkenntnisse) testen oder ein bestehendes System, das sich nicht mehr booten lässt, reparieren.
Hierzulande besonders bekannt sind die Live-CDs von Knoppix (die seit mehr als vier Jahren von Klaus Knopper veröffentlicht wird) sowie von Ubuntu (die als Beilage zur c’t-Ausgabe 25/2006 verteilt wurde). Die Wikipedia führt eine Liste der verfügbaren Live-CDs.
Bisher auf dieser Liste gefehlt hat Fedora Core, als Nachfolgerin der Community-Version von RedHat eine der am weitesten verbreiteten Linux-Distributionen. Zwar gab es durchaus Wege, um zu einer Fedora Live-CD zu kommen, aber das Fedora-Projekt selbst hatte bisher nie eine solche veröffentlicht. Wie Golem meldet wurde nun aber erstmals eine offizielle Live-CD auf Basis von Fedora Core 6 angekündigt – derzeit allerdings noch als Beta-Version.