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Roger Federer ist beim Masters-1000-Turnier in Madrid die Titelverteidigung missglückt. In der Neuauflage des letztjährigen Finals unterlag der Weltranglisten-Erste dem Spanier Rafael Nadal (ATP 3) 4:6, 6:7 (5:7).Dieser Inhalt wurde am 17. Mai 2010 - 08:34 publiziert
Die Niederlage war für Federer insofern ärgerlich, als er keineswegs der schlechtere Spieler war. Der Baselbieter gewann nur einen Punkt weniger (84:85) als Nadal und schaffte nicht weniger als dreimal das Re-Break. Doch in den entscheidenden Phasen unterliefen ihm einige "unerzwungene" Fehler zu viel. So konnte er im ersten Satz beim Stand von 4:5 nach je einem Vor- und Rückhand-Fehler sowie zwei missglückten Returns vier Breakbälle nicht verwerten.
Im Tie-Break verspielte er eine 4:2-Führung, wobei er nach dem 4:3 drei "einfache" Fehler in Serie machte. Beim zweiten Matchball Nadals bekundete er zudem Pech, weil der Ball versprang. Und so musste er sich dem Einheimischen nach 2:10 Stunden im 21. Duell zum 14. Mal geschlagen geben, zum 12. Mal in einem Final (5 Siege) und zum 10. Mal auf Sand (2 Siege). "Ich hätte auch gewinnen können", sagte Federer. Er habe jedoch einige günstige Gelegenheiten vergeben.
Trotz der Niederlage darf er dem French Open in Paris (23. Mai bis 6. Juni), wo er als Titelverteidiger antritt, optimistisch entgegenblicken. Nach nur zwei Siegen in seinen ersten beiden Sandturnieren in diesem Jahr machte es bei ihm in der spanischen Hauptstadt "Klick", wie er sich selber ausdrückte. "Ich bin zufrieden mit meinem Spiel auf Sand", erklärte Federer.
swissinfo.ch und Agenturen
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