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MOSAiCH (Messung und Observation von Sozialen Aspekten in der Schweiz)
Die MOSAiCH-Umfrage setzt sich aus verschiedenen nationalen und internationalen Teilstudien zusammen, welche thematisch aufeinander abgestimmt sind und die Haltungen und Überzeugungen der Schweizer Wohnbevölkerung zu politischen, wirtschaftlichen und sozialen Themen erfassen. Die Erhebung wird alle zwei Jahre durchgeführt und besteht aus einer für die Schweiz repräsentativen Stichprobe aus mindestens 1000 Personen ab 18 Jahren.
Inhaltlich ist die Erhebung so gestaltet, dass sie sowohl räumlich wie auch zeitlich komparative Analysen ermöglicht. Die Umfrage besteht insofern aus einem immer wiederkehrenden Teil mit sozio-politischen und sozio-demographischen Fragen, welche durch jeweils zwei aktuelle Module des International Social Survey Programme sowie spezifischen Schweizer Fragen ergänzt werden.
Die MOSAiCH-Studie existiert in dieser Form seit dem Jahr 2005. Einzelne in der Umfrage enthaltene Module werden jedoch seit über 20 Jahren in praktisch unveränderter Form in der Schweiz befragt, was den Forschenden eine Vielzahl von Analysemöglichkeiten eröffnet (siehe Die Umfragemodule von MOSAiCH und dessen Vorgängerprojekte seit 1987).
Dies gilt insbesondere für die Module des International Social Survey Programme (ISSP), welche in der Schweiz bereits seit dem Jahr 1987 erhoben werden. Bis zum Jahr 1999 wurden sie punktuell in andere bereits existierende Forschungsprojekte integriert. Von 2000 bis 2003 war das ISSP an die Eurobarometer in der Schweiz Studie angegliedert und seit 2005 wird die ISSP-Erhebung nun alle zwei Jahre im Rahmen der MOSAiCH-Studie durchgeführt.
Gleiches gilt auch für ausgewählte Fragen des Eurobarometers in der Schweiz, welche erstmals im Jahre 1999 erhoben wurden und seit 2005 in den Modulen Schweizer Politik und Beziehungen EU-Schweiz integriert sind.
Hauptziele
Die MOSAiCH-Erhebung hat zum Ziel, eine breite Basis an international vergleichbaren Daten zu schaffen, welche die Meinungen und Haltungen der Schweizer Wohnbevölkerung zu vielfältigen sozialen Themen dokumentieren.
Ein wichtiges Anliegen des Projektes ist es, den in der Schweiz tätigen Forscherinnen und Forschern einen umfangreichen Datensatz zur Verfügung zu stellen, der sowohl räumlich wie auch zeitlich komparative Analysen ermöglicht.