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Obwohl Algerien erstmals an einer WM die Gruppenphase überstanden hat und obwohl ihn Verbands-Funktionäre zum Weitermachen haben bewegen wollen, verlässt Trainer Vahid Halilhodzic die «Wüstenfüchse». Dies bestätigte der 61-jährige Bosnier in einer Mitteilung auf der Homepage des Verbands.
Halilhodzic begründet seinen Abgang nach drei Jahren mit seiner familiären Situation und damit, dass er eine neue sportliche Herausforderung suche. Offenbar hat er gute Chancen auf den Trainer-Posten beim türkischen Erstligisten Trabzonspor. An der WM in Brasilien bescherte Halilhodzic den Algeriern den grössten Erfolg der Geschichte. Nach vier Punkten in der Gruppenphase wurden sie erst in der Verlängerung des Achtelfinals von Deutschland gestoppt (1:2).
Nachfolger von Halilhodzic in Algerien dürfte Christian Gourcuff werden. Der Vater des französischen Internationalen Yoann Gourcuff trat kürzlich als Trainer des Ligue-1-Klubs Lorient zurück.(tom/si)
Hollands Trainer Louis van Gaal kann im Viertelfinal gegen Costa Rica nicht auf den angeschlagenen Nigel de Jong zurückgreifen.
Für den Defensivmann ist die WM in Brasilien vorzeitig zu Ende. Der 29-jährige Mittelfeldspieler der AC Milan muss wegen seiner im Achtelfinal gegen Mexiko (2:1) erlittenen Leistenverletzung zwei bis vier Wochen pausieren.
De Jong hat alle drei Gruppenspiele der Holländer über die volle Distanz bestritten, die Defensivarbeit koordiniert und organisiert und eine …