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Intel, aber auch andere Chiphersteller in den USA, weibeln kräftig für den sogenannten CHIPS Act (Creating Helpful Incentives to Produce Semiconductors). Dieses US-Gesetz, falls angenommen, würde 52 Milliarden Dollar an Subventionen in die heimische Chip-Produktion spülen, davon 39 Milliarden für den Bau neuer Chipfabriken. Laut einem Bericht
von "The Register" hat Intel
allein im zweiten Quartal 2022 1,75 Millionen US-Dollar in Lobbyspenden investiert – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal mit rund einer Million Dollar.
Bei Intel handle es sich jedoch bei weitem nicht um den einzigen Chiphersteller, der Geld fürs Lobbying ausgibt. Der Beitrag ergänzt, dass "Bloomberg" von Chiphersteller-Spenden in Gesamthöhe von 19,6 Millionen Dollar im ersten Halbjahr 2022 spricht. Bisher haben die Spenden jedoch nur geringe Wirkung gezeigt: Bei der Inkraftsetzung des CHIPS Act kommt es jedoch laufend zu Verzögerungen. Nun hat der US-Senat jedoch einer Motion, die der Umsetzung des CHIPS Act Dringlichkeit verleihen könnte, mit 64 zu 34 Stimmen zugestimmt.
(ubi)