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Titelverteidiger Wil startet mit einem Unentschieden und einer Niederlage in die neue NLA-Saison
7. Oktober 2018
Zum Auftakt der neuen NLA Saison spielt der TTC Wil gegen ZZ-Lancy 5:5 unentschieden und verliert gegen den STT Lugano mit 3:6.
5:5 gegen ZZ-Lancy
Der TTC Wil trat im ersten Heimspiel der Saison mit dem amtierenden Schweizer Meister Elia Schmid (A20), Captain Christian Hotz (A20) und Simon Schaffter (A19) an. ZZ-Lancy reiste mit Dorian Girod (A20), Sam Boccard (A19) und Yanick Taffé (A19) in die Ostschweiz.
Als Titelverteidiger wollten die Wiler natürlich mit einem Heimsieg in die neue Saison starten. Allerdings war spätestens nach den ersten drei Einzeln klar, dass es nicht einfach werden würde, die Genfer zu bezwingen. Die Wiler Nummer 1 Elia Schmid gewann gegen Yanick Taffé sicher mit 3:0 Sätzen. Sowohl Simon Schaffter als auch Christian Hotz mussten sich in ihrem Auftaktspiel gegen Sam Boccard, respektive Dorian Girod mit 1:3 Sätzen geschlagen geben. Damit führte der Aussenseiter aus Genf nach den ersten drei Spielen mit 2:1. Elia Schmid konnte anschliessend auch sein zweites Einzel gewinnen und für die Wiler zum 2:2 ausgleichen. Der sehr stark aufspielende Dorian Girod brachte die Gäste mit einem Sieg gegen Simon Schaffter aber erneut in Führung, bevor Christian Hotz für das Heimteam dank einem 3:0 gegen Yanick Taffé die Partie wieder ausgleichen konnte.
Christian Hotz und Elia Schmid wurden 2017 zusammen im Doppel Schweizer Meister. Die Aufstellung Hotz/Schmid für das Heimteam war somit wenig überraschend. Überraschender war dann aber, dass die Schweizer Meister 2017 der Paarung Girod/Boccard mit 0:3 deutlich unterlagen und die Gäste somit wieder mit 4:3 in Führung gingen.
Im anschliessenden Duell der Nummern 1 konnte Elia Schmid gegen Dorian Girod eine 2:0 Satzführung leider nicht nach Hause bringen. Girod blieb in Wil damit ungeschlagen und brachte die Westschweizer mit 5:3 in Führung. Immerhin vermochten die Wiler dank den abschliessenden Siegen von Christian Hotz gegen Sam Boccard und Simon Schaffter gegen Yanick Taffé die drohende Niederlage noch abzuwenden.
Mit diesem Spielverlauf mussten die Wiler mit dem Unentschieden natürlich zufrieden sein. Wie das positive Satzverhältnis von 20:18 als auch das Punktverhältnis von 380:353 für das Heimteam zeigen, wäre für den TTC Wil aber durchaus auch mehr als ein Unentschieden drin gelegen.
3:6 gegen Lugano
Nach dem eher enttäuschenden Unentschieden gegen Lancy wollten die Wiler am Sonntag gegen Lugano natürlich den ersten Sieg einfahren. Lugano seinerseits hatte sein erstes Spiel am Samstag gegen Wädenswil mit 4:6 verloren und wollte in Wil unbedingt die ersten Punkte holen. Für die Tessiner gingen Simone Spinicchia (A20), Csaba Molnar (A20) und Andrew Williams (A18) an die Platte. Der TTC Wil trat erneut mit Elia Schmid (A20), Christian Hotz (A20) und Simon Schaffter (A19) an.
Wie bereits am Vortag konnte einzig Elia Schmid sein Auftakteinzel gewinnen. Er setzte sich gegen Andrew Williams mit 3:0 klar durch. Simon Schaffter und Christian Hotz unterlagen Csaba Molnar und Simone Spinicchia ebenfalls deutlich mit 0:3. Nach dem 1:2 Rückstand glich Elia Schmid mit einem glatten 3:0 Sieg gegen Csaba Molnar die Partie aus. Simone Spinicchia, die Nummer 1 der Luganesi, holte sich mit einem 3:1 Sieg gegen Simon Schaffter die Führung für sein Team zurück, ehe Christian Hotz mit einem 3:0 gegen die Nummer 3 der Luganesi, Andrew Williams, die Partie wieder ausgleichen konnte.
Trotz der überraschenden Niederlage vom Vortag schickte der TTC Wil im Doppel nochmals die Doppel-Schweizermeister 2017 Hotz/Schmid ins Rennen. Leider kamen die beiden aber auch gegen das eingespielte Doppel der Tessiner nicht auf Touren und verloren mit 0:3 erneut deutlich. Mit dem 4:3 Vorsprung im Rücken gewann Simone Spinicchia auch im Duell der beiden Nummern 1 gegen Elia Schmid. Simone Spinicchia konnte seine frühe Topform damit bestätigen und blieb in allen sechs Einzeln vom Wochenende ungeschlagen. Elia Schmid hingegen musste seine zweite Niederlage einstecken, die diesmal umso bitterer war, da Christian Hotz gegen Csaba Molnar mit 1:3 unterlag und damit die erste Niederlage der Wiler in der noch jungen Saison besiegelt war.
Tabellensituation und Ausblick
Mit nur einem Punkt aus zwei Heimspielen belegt der TTC Wil in der noch jungen Saison den 7. Tabellenrang.
Tabellensituation und Resultate im Detail:
NLA (click tt)
Nach diesem bescheidenen Saisonstart haben die Wiler Ende Oktober mit zwei Auswärtsspielen in der Romandie die Möglichkeit, sich in der Tabelle nach vorne zu arbeiten.
In der Zwischenzeit empfängt der TTC Wil in der NLC am kommenden Sonntag um 14:00 Uhr in der Sporthalle Lindenhof den TTC Chur.
Thomas Wegmann
TTC Wil setzt auf Swissness
1. Oktober 2018
Am kommenden Wochenende (6./7. Oktober 2018) ertönt für den TTC Wil bereits wieder der Startschuss in die neue Nationalliga A-Saison. Man darf gespannt sein, wie sich das neue Team um Teamchef Christian Hotz zusammenfügt und die erste Doppelrunde bestreitet. Nachdem die Feierlichkeiten zum Gewinn des 3. Meistertitels in Folge vorbei waren, begannen sofort die Gespräche zur Saisonplanung 2018/19. Christian Hotz holte die Schweizer Spieler Elia Schmid und Simon Schaffter ins Boot, die Andrew Rushton ganz und zeitweise Matiss Burgis ersetzen. Fredrik Möller hat seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert, steht jedoch nur als Ersatzmann zur Seite.
Schweizermeister Elia Schmid
Die Verpflichtung des amtierenden Schweizermeisters Elia Schmid freute besonders Christian Hotz. Schliesslich konnten die beiden im Jahre 2017 zusammen den Schweizermeister Titel im Herren Doppel sichern. Schmids grosse Erfahrung und sein sportlicher Ehrgeiz werden Wil sicherlich von grossem Nutzen sein. Nachdem klar war, dass Andrew Rushton seinen Vertrag mit Wil aus beruflichen Gründen nicht mehr verlängern wollte, entschied sich Hotz und der Vereinsvorstand, dass Wil nach drei äusserst erfolgreichen Jahren mit dem Titelgewinn wieder vermehrt auf Schweizer Talente setzen wollte. So wird auch Simon Schaffter (A19) das Wiler Team verstärken. Fredrik Möller und Matiss Burgis werden weiterhin für Wil Punkte sammeln, sofern ihre beruflichen Verpflichtungen dies zulässt.
NLA-Niveau enorm hoch
Christian Hotz und sein neues Team starten motiviert und gut vorbereitet in die neue Saison. Ob es wiederum zum Schweizermeistertitel reicht, ist schwer zu sagen, denn das Niveau der obersten Liga ist enorm hoch.
Studiert man die Spielerzusammensetzungen der gegnerischen NLA-Teams stellt man einige wichtige Veränderungen fest. Rio-Star Muttenz stellt wiederum ein starkes Team mit drei A20-Spielern und wird sicherlich vorne mitreden; Meyrin verpflichtete den ehemaligen Wiler Topspieler Andrew Rushton. Es fragt sich aber, wie oft Rushton auf Grund seiner beruflichen Verpflichtungen wirklich in der Halle sein wird. Die wahre Spielstärke der beiden welschen Vereine ZZ-Lancy und Veyrier ist schwer einzuschätzen. Auf dem Papier sind beide Teams mit zwei A20 und einem A19 Spieler gleich stark. Lugano gehört wie jedes Jahr zu den ganz gefährlichen Gegnern, denn Molnar und Spinicchia werden neu von Andrew Williams (A18) unterstützt. Wenn Williams seine Spiele gegen die Nummer 3 der Teams gewinnt, spielen die Ticinesi ganz vorne mit. Dann ist noch Aufsteiger Wädenswil. Der Zürcher Verein wird mit drei A20 Spielern ins Rennen steigen.
Wil 2 in der NLC
Das 2. Wiler Nationalliga-Team wird auch in dieser Saison in der NLC antreten. Im Gegensatz zur NLA haben die Teams in der drittobersten Liga (NLC) die ersten Spiele bereits hinter sich. Pädi Fust, Fabian Kull, Däni Peter und Thomas Wegmann starteten bereits am Samstag, dem 16. September 2018 in die neue Saison und konnten einen 6:4-Erfolg feiern. Besonders erwähnenswert sind die Erfolge von Fust sowie Peter, die beide gegen den ehemaligen NLA-Spieler Andrin Melliger siegreich vom Tisch gehen konnten.
Zwei Heimspiele als Auftakt
In der Nationalliga startet Wil gleich mit zwei Heimspielen in die neue Saison: Die erste Begegnung findet am kommenden Samstag, dem 6. Oktober 2018, um 15 Uhr gegen ZZ-Lancy statt. Am Sonntag, dem 7. Oktober 2018, um 14 Uhr, treffen die Wiler wie bereits in der letzten Saison gleich auf Mitfavorit Lugano. Beide Begegnungen bieten den Zuschauern bestimmt sehenswerte und interessante Spiele. Es ist klar, dass die Wiler an diesem Wochenende auf einen geglückten Start mit ihrer neuen Teamzusammensetzung hoffen.
Beide Begegnungen finden in der Sporthalle Lindenhof statt. Freuen Sie sich auf spannende Spiele und Tischtennis auf hohem Niveau.
Monika Frey Mäder
Der TTC Wil schafft den angestrebten Titel-Hattrick
3. Juni 2018
Die Wiler gewinnen nach 2016 und 2017 den dritten Schweizermeistertitel in Serie
Beim ersten NLA Superfinal im Tischtennis in der Dreifachhalle Breite in Schaffhausen gewinnt der TTC Wil gegen Rio Star Muttenz mit 6:2 und sichert sich damit nach 1989, 1993, 1997, 2016 und 2017 den insgesamt sechsten Meistertitel.
Idealer Start von Möller, Burgis und Rushton
Der Wiler Nationalliga-Chef und NLA-Captain Christian Hotz (Nr. 30 im Schweizer Ranking) bereitet sich aktuell auf die Anwaltsprüfung vor. Aus diesem Grund stellte er sich beim Superfinal nur als Coach und Ersatz zur Verfügung und setzte bei der Aufstellung auf seine drei Teamkollegen Andrew Rushton (Nummer 2 im Schweizer Ranking), Matiss Burgis (Nummer 8 im Schweizer Ranking) und Fredrik Möller (Nummer 13 im Schweizer Ranking).
Fredrik Möller knüpfte im Superfinal um den Meistertitel nahtlos an seine starken Leistungen im Playoff-Halbfinale gegen Meyrin an. Der Schwede spielte erneut extrem fokussiert und schlug die Nummer 3 im Schweizer Ranking Chengbowen Yang mit 3:0 Sätzen. Parallel gewann Matiss Burgis sein Startspiel gegen Jiashun Hu, die Nummer 1 im nationalen Ranking, ebenfalls ohne Satzverlust und machte den idealen Start für den TTC Wil perfekt. Dass beide starken Chinesen in den Reihen von Rio Star Muttenz in ihren ersten Einzelpartien ohne einen einzigen Satzgewinn bleiben würden, damit hatte wohl niemand gerechnet.
Andrew Rushton nutzte im Anschluss das Momentum und brachte die Wiler mit einem 3:1 Sieg gegen den formstarken Nationalspieler Cédric Tschanz mit 3:0 in Führung.
Im vierten Spiel gewann Jiashun Hu gegen Fredrik Möller die ersten beiden Sätze. Der Schwede in den Reihen vom TTC Wil liess sich vom Rückstand aber nicht beirren, drehte die Partie und brachte sein Team dank seinem Sieg im Entscheidungssatz mit 4:0 in Führung.
Rio Star Muttenz verkürzt auf 2:4
Mit dem Rücken zur Wand bäumte sich Rio Star Muttenz nochmals auf. Cédric Tschanz holte mit einem deutlichen Dreisatzsieg gegen Matiss Burgis den ersten Punkt für die Basler. Und der Chinese Yang Chengbowen verkürzte ebenfalls mit einem deutlichen Dreisatzsieg gegen Andrew Rushton zum Zwischenstand von 2:4 nach den ersten sechs Einzeln.
Vorentscheidung im Doppel
Dass die Paarung Burgis/Rushton gut harmoniert, haben die beiden Legionäre des TTC Wil bereits mit zwei Siegen im Playoff-Halbfinale gegen Meyrin gezeigt. Auch im Superfinale gegen Yang/Tschanz blieben die beiden ungeschlagen und brachten den TTC Wil vorentscheidend mit 5:2 in Führung.
Fredrik Möller blieb anschliessend auch in seinem 8. Playoff-Einzel in Serie ungeschlagen. Mit einem 3:1 Erfolg gegen Cédric Tschanz sicherte er dem TTC Wil das angestrebte und vielumjubelte Triple – den dritten Meistertitel in Serie.
Pokalstemmen mit Ehrenpräsident und Coach Peter Weibel
Nach einer sehr erfolgreichen Saison durften die Wiler somit zum dritten Mal in Serie den Meisterpokal entgegennehmen. Dazu baten die vier Spieler auch den Ehrenpräsidenten und Coach Peter Weibel mit auf das Siegerpodest.
Die Resultate im Detail: Herren Nationalliga A – Superfinal
Thomas Wegmann
Superfinal gegen Rio Star Muttenz
27. Mai 2018
Die NLA-Mannschaft des TTC Wil ist nur noch einen Schritt entfernt vom angestrebten Triple, dem dritten Schweizermeistertitel in Serie. Beim Superfinal vom 2. Juni 2018 in Schaffhausen haben die Wiler die Möglichkeit, den Gewinn der NLA-Meisterschaft erneut zu verteidigen.
Finalgegner Rio Star Muttenz
Vor den zwei Meistertiteln des TTC Wil hat Rio Star Muttenz die NLA jahrelang dominiert und den Schweizermeistertitel 11 Mal in Serie gewonnen. Genau dieser Verein steht den Wilern nun im Endspiel um die Meisterschaft 2017/2018 gegenüber. Neu wird das Playoff-Finale an einem Spieltag im sogenannten Superfinal entschieden. Der Gewinner des Superfinals ist Schweizer Meister. Sollte die Partie 5:5 unentschieden enden, entscheidet das Satzverhältnis, ist auch das Satzverhältnis unentschieden, entscheidet das Punkteverhältnis. Parallel zum NLA-Finale der Herren zwischen Wil und Muttenz wird auch das NLA-Finale der Damen zwischen Neuhausen und Kloten ausgetragen (siehe Programmheft).
Neben dem neuen Format des Playoff-Finals ist in diesem Jahr auch neu, dass der TTC Wil bereits die Qualifikation als Sieger abgeschlossen hat. Die Wiler Andrew Rushton (Nr. 2 des Schweizer Rankings), Matiss Burgis (Nr. 8 im Schweizer Ranking), Fredrik Möller (Nr. 13 im Schweizer Ranking) und Christian Hotz (Nr. 30 im Schweizer Ranking) haben bislang eine sehr starke Saison gespielt und gehen deshalb als Titelverteidiger und Qualifikationssieger leicht favorisiert in das Endspiel.
Der Superfinal-Gegner Rio Star Muttenz ist allerdings definitiv sehr gefährlich und wird natürlich alles daran setzen, die Wiler an der erfolgreichen Titelverteidigung zu hindern. Die beiden Chinesen Jiashun Hu (Nr. 1 im Schweizer Ranking) und Chengbowen Yang (Nr. 3 im Schweizer Ranking) sowie der Schweizer Nationalspieler Cédric Tschanz (Nr. 37 im Schweizer Ranking) haben im Playoff-Viertelfinal gegen UGS Chênois und im Halbfinale gegen Lugano gezeigt, dass sie in sehr guter Form sind.
Superfinal am 2. Juni 2018 um 14 Uhr in der Dreifachhalle Breite in Schaffhausen
Die Ausgangslage vor dem Superfinal vom 2. Juni 2018 um den Meistertitel 2018 könnte somit kaum spannender sein. Die beiden besten Teams der Schweiz werden sich voraussichtlich alles abverlangen und den Zuschauern Tischtennissport auf Weltklasseniveau bieten. Der Superfinal beginnt um 14 Uhr in der Dreifachhalle Breite in Schaffhausen.
Thomas Wegmann
Der TTC Wil spielt erneut um den Meistertitel
14. Mai 2018
Die erste Mannschaft des TTC Wil erreicht mit zwei Siegen gegen Meyrin den ersehnten Playoff-Final.
Rio-Star Muttenz überzeugt
Am vergangenen Wochenende fanden die beiden Playoff-Halbfinals statt. Im ersten Halbfinal setzte sich Rio-Star Muttenz mit zwei deutlichen Siegen gegen TTC Lugano durch. Für die Tessiner sind diese zwei Niederlagen sehr schmerzlich, denn gerade an diesem wichtigen Wochenende stand dem Tessiner Team der Chinese Wu Tao nicht zur Verfügung. Guglielmo Pinzoni, der als Nummer 3 ins Rennen ging, blieb zwar erwartungsgemäss sieglos gegen die Basler, doch wäre es zu einfach, die Niederlagen Luganos mit der Aufstellung zu erklären. Mit seinen überragenden sechs Einzelsiegen überzeugte in diesem Playoff-Halbfinal nicht nur Hu Jiashun, sondern auch Yang Chengbowen und Cédric Tschanz holten an diesem Wochenende wichtige Punkte für Rio-Star Muttenz.
Nervenstarker Fredrik Möller
Im zweiten Halbfinal traf der TTC Wil auf den Westschweizer Verein CTT Meyrin. Mit zwei 6:2-Siegen gegen ein starkes Team aus der Romandie sicherte sich Wil den angestrebten Platz im Playoff-Final (Hinspiel / Rückspiel). Die auf den ersten Blick klaren Siege trügen allerdings: die Äbtestädter mussten gegen Meyrin hart kämpfen und ihre grosse Nervenstärke unter Beweis stellen. Und in manchem Spiel war das letzte Quäntchen Glück auf der Seite der Wiler. So holte etwa der Schwede Fredrik Möller drei seiner fünf Siege und Matiss Burgiss zwei seiner drei Siege erst im Entscheidungssatz. Andrew Rushton war wohl nicht ganz so zufrieden mit seiner Einzelbilanz, die an beiden Tagen mit je einem Sieg und einer Niederlage ausgeglichen daherkommt. Ausschlaggebend für den tollen Wiler Erfolg war jedoch auch, dass die Wiler Doppelpaarung Matiss Burgiss und Andrew Rushton die beiden Begegnungen jeweils mit 3:0 gewannen und ihr Team so mit 5:2 in Führung brachten.
Playoff-Final am 2. Juni 2018 in Schaffhausen
In den kommenden Wochen muss sich das Team von Christian Hotz nun seriös auf die Finalpartie gegen den elffachen Schweizermeister Rio-Star Muttenz vorbereiten. Neu wird in dieser Saison nur noch ein einziges Finalspiel parallel zum Endspiel der Frauen ausgetragen. Diese Superfinals finden am Samstag, 2. Juni 2018, in Schaffhausen statt.
Monika Frey Mäder
PS: Zu den detaillierten Resultaten aller Playoff-Halbfinal-Spiele geht es hier.