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Die bestehende Asylorganisation des Kantons Solothurn sieht ein 2-Phasen-Modell (kantonal/kommunal) vor. Nach der Zuweisung aus den Bundesasylzentren werden Personen im Asylbereich in einer ersten Phase in kantonalen Durchgangszentren (kollektiv Unterkünfte) untergebracht. Dort verbringen sie durchschnittlich 3 Monate. Im Rahmen der ersten Phase werden die Asylsuchenden auf das Leben in einer solothurnischen Gemeinde vorbereitet. In der zweiten Phase erfolgt bei positivem Asylentscheid mit entsprechender Bleibeperspektive der Transfer in eine Einwohnergemeinde. Personen mit einem rechtskräftigen negativen Entscheid verbleiben in der Regel in den kantonalen Strukturen. Nach dem Transfer in die Gemeinden sind die jeweiligen Sozialregionen oder Asylkoordinatoren für die Betreuung, die Integration und für das Ausrichten allfälliger Sozialhilfe zuständig.
Aktuell betreibt der Kanton Solothurn folgende drei Durchgangszentren:
- Durchgangszentrum «Kurhaus Balmberg», Oberbalmberg
- Durchgangszentrum «Oberbuchsiten», Oberbuchsiten
- Durchgangszentrum «Villa Schläfli», Selzach