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Der Umsatz stieg um 14% auf 44,0 Mio CHF, wie das an der SIX kotierte Unternehmen am Montagabend mitteilt. Der Löwenanteil entfällt auf den Bereich Einzelhandel (Restoshop und Arte Panis), wo die Erlöse um 19% auf 36,3 Mio zunahmen. Dies wird auf die Übernahme von vier neuen Verkaufsstellen zurückgeführt.
Rückläufig entwickelte sich hingegen das Geschäft mit den Kaffeebars (Pause-Café und Xpresso-Café). Hier resultiert eine Abnahme um 5,8% auf 7,7 Mio, was Villars mit einer geringeren Publikumsfrequenz in den Einkaufszentren aufgrund von Online-Handel und Einkaufstourismus im Ausland erklärt.
Das Betriebsergebnis EBIT schrumpfte jedoch um 19% auf 0,74 Mio CHF, da die Betriebskosten um 13% zulegten. Unter dem Strich wiederum verbesserte sich das Ergebnis auf 24,8 Mio von 1,14 Mio im ersten Halbjahr 2016. Der Grund: Anfang des Jahres hatte Villars seinen 50%-Anteil am Bahnhof- und Tankstellenshop-Betreiber Alvi-Shop an Coop verkauft und dafür 24,3 Mio eingestrichen.
Für die zweite Jahreshälfte rechnet Villars bei Umsatz und operativer Rentabilität mit einer ähnlichen Entwicklung wie im ersten Semester. Dabei werde sich die Situation im Detailhandel verbessern, da die Zahl der Touristen insbesondere aus Asien zunehmen werde, heisst es.
cp/ys
(AWP)