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Ein einzigartiges Foto von Hachiko
Es existieren ein paar wenige Originalfotos von Hachiko, die der Öffentlichkeit bekannt sind. Auf den meisten Aufnahmen sieht man, wie verschiedene Personen mit dem treuen Akita-Hundes posieren. Auf anderen Fotos wird Hachiko von Menschen umringt und umsorgt. Selbst den verstorbenen Hachiko hat man fotografisch festgehalten. Doch nun ist eine Fotografie aufgetaucht, die seine Geschichte am besten wiedergibt: der wartende Hachiko vor dem Bahnhof Shibuya. Das Foto stammt aus dem Jahr 1934. Geschossen hatte es der Bankangestellte Isamu Yamamoto.
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Damals war der Hund schon eine Berühmtheit. Die Asahi Shimbun hatte zwei Jahre zuvor einen Artikel über ihn geschrieben. 1934 wurde gar die erste von Teru Ando gestaltete Hachiko-Statue vor dem Bahnhof errichtet. Im Jahr darauf starb Hachiko. Yamamotos Nachkommen haben das Foto zufälligerweise in einem Familienalbum entdeckt und es anschliessend Andos Sohn geschenkt, wie die Yomiuri Shimbun berichtet. Der heute 92-jährige Takeshi Ando hatte nach dem Zweiten Weltkrieg die zweite, heute noch existierende Statue vor dem Bahnhof Shibuya erschaffen (Asienspiegel berichtete).
Der treue Hund
Der Akita-Hund Hachiko begleitete in den 1920er-Jahren jeden Morgen sein Herrchen, Professor Hidesaburo Ueno, zum Bahnhof Shibuya, wo dieser jeweils den Zug zu seiner Arbeit an der Kaiserlichen Universität Tokio bestieg. Als der Professor am Abend nach Hause zurückkehrte, empfing ihn Hachiko jeweils voller Vorfreude am Bahnhof. 1925 verstarb Professor Ueno während der Arbeit unerwartet an einer Hirnblutung. Unverdrossen kam Hachiko in den folgenden Jahren jeden Tag zum Bahnhof Shibuya, wo er vergeblich auf sein Herrchen wartete. Hachiko wurde zum Inbegriff für die ewige Treue.
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