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Apple: Verwaltungsrat besorgt über Innovationsfähigkeit?
Einem Bericht des US-Senders «Fox Business Network» zufolge soll sich der Verwaltungsrat von Apple um die Innovationsfähigkeit des Unternehmens sorgen. Nach dem Tod von Steve Jobs hat das Unternehmen keine «innovativen» Produkte mehr auf den Markt gebracht, wie Mitglieder des Verwaltungsrates moniert haben sollen. Nach dem Tod von Steve Jobs kam mit dem iPad mini lediglich ein komplett neues Produkt auf den Markt. Die Lancierung des iPad mini zeigte weniger die Innovation von Apple als mehr den Druck des Marktes, eine kleinere Version des iPads auf den Markt zu bringen.
Der Verwaltungsrat von Apple soll zudem darüber besorgt sein, was in Zukunft von Apple zu erwarten ist. Deshalb soll er von der Firmenleitung auch Informationen über künftige Produkte eingefordert haben, um sich ein bessere Bild über die Produkte-Pipeline zu machen.
Ein möglicher Grund für die angebliche Unzufriedenheit des Verwaltungsrates dürfte der sinkende Aktienkurs des Unternehmens sein. Nach dem Allzeithoch von über 700 US-Dollar sank der Kurs zwischenzeitlich auf unter 400 US-Dollar. Im Juli hat sich der Aktienkurs allerdings wieder etwas erholt.
Mit Blick auf die Unzufriedenheit des Verwaltungsrates ist es nicht verwunderlich, dass nun der Druck auf Apples CEO Tim Cook steigt. Gemäss dem Fox-Reporter Charlie Gasparino vertraut der Verwaltungsrat von Apple nach wie vor Tim Cook und es gibt im Moment keine Bestrebungen, ihn durch einen anderen Manager zu ersetzen.
Tim Cook hat anlässlich der Quartalszahlen-Konferenz vom 23. Juli angekündigt, dass Apple im Verlaufe des Jahres und im Jahr 2014 einige neue Produkte vorstellen werde. Wie üblich ging der CEO dabei auf keine Details ein.