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Heute kennen wir sie als die meist übersetzte Kinderbuchautorin der Welt: Astrid Lindgren, die Erfinderin von Pippi Langstrumpf oder Räubertochter Ronja. Der Film "Astrid" erzählt nun die Geschichte dahinter: Vom Teenager Astrid (Alba August) welche 1920 unbeschwert im schönen Småland bei ihren religiösen Eltern auf dem Land lebt, wo sie ihre Geschwistern mit ausgefallenen Witzen und Geschichten unterhält. Der charismatische Zeitungsredakteur Blomberg (Henrik Rafaelsen) erkennt ihr erzählerisches Talent und stellt sie als Praktikantin ein. Bald verfasst Astrid ihre eigenen Texte für die Lokalzeitung "Vimmerby Tidning". Als er sich Hals über Kopf in sie verliebt, beginnen die beiden eine Affäre und Astrid wird ungewollt schwanger. Blomberg ist noch verheiratet und befindet sich mitten in der Scheidung. Die Schwangerschaft muss vorerst geheimgehalten werden, alles andere wäre ein Skandal. Weil Astrid keine Schande über ihre Familie bringen möchte, verlässt sie ihr Elternhaus und geht nach Kopenhagen, um ihren Sohn Lasse dort heimlich zur Welt zu bringen und ihn in der Obhut der Pflegemutter Marie (Trine Dyrholm) zurückzulassen. Doch die Trennung von ihrem Kind setzt der jungen Mutter schwer zu. Dank dem herausragenden Spiel von Alba August erleben die Zuschauer die schweren Jahre, welche Astrid Lindgren nachhaltig prägten.