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Lateinische Bezeichnung
Hypophthalmichthys molitrix
Biosystematik
Klasse: Strahlenflosser
Ordnung: Karpfenartige
Familie: Karpfenfische
Körpermerkmale
Der Silberkarpfen hat einen auffällig breiten Kopf und kleine, auf der Höhe der Mundspalte liegende Augen. Die Mundspalte ist gross und stark nach oben gerichtet. Die Seitenlinie ist beim Silberkarpfen durchgebogen. Der Bauch ist zwischen Kiemenspalten und Afterflosse gekielt. Der Körper ist vollständig mit sehr kleinen Schuppen bedeckt. Der Rücken hat eine graugrünliche Färbung. Der Bauch und die Flanken glänzen silbrig. Den Unterschied zwischen Männchen und Weibchen kann man nicht erkennen, jedoch sind die Weibchen meistens wesentlich dicker.
Silberkarpfen ist auch unter folgenden Namen bekannt: Tolstolob, Silberamur.
Vorkommen
Ursprünglich stammt der Silberkarpfen aus Flüssen und stehenden Gewässern Chinas. Zusammen mit den Gras- und Marmorkarpfen wurde er in Asien und Mitteleuropa ausgesetzt.
Lebensweise
Der Silberkarpfen ist ein Schwarmfisch, der meistens in Teichen mit anderen Karpfen gehalten wird. In ihrem Stammgebiet (Ostasien) laichen die Karpfen zwischen Mai und Juli im warmen Wasser (zwischen 23 und 25 Grad). In Mitteleuropa unter unseren klimatischen Bedingungen ist die natürliche Vermehrung des Silberkarpfens nahezu ausgeschlossen.
Ernährung
Junge Silberkarpfen ernähren sich von Zooplankton. Wenn sie die Länge von etwa 5 cm erreicht haben, wechseln sie auf Phytoplankton. Silberkarpfen verzehren Algen sehr gern und benötigen pflanzliches Futter.
bearbeitet von Viola