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Im zweiten Gruppenspiel trifft Stanislas Wawrinka nach dem starken Auftaktsieg gegen Tomas Berdych (6:1 und 6:1 in 58 Minuten) nun am Mittwoch auf Titelverteidiger Novak Djokovic, der sogar zwei Minuten weniger als der Schweizer auf dem Platz stand und dabei dem US-Open-Sieger und Masters-Debütanten Marin Cilic (ATP 9) keine Chance liess.
6:1, 6:1 lautete nach 56 Minuten das Verdikt zugunsten von Djokovic, der zu seinem 28. Sieg in Folge in der Halle kam. Dank dem elften Sieg im elften Duell mit Cilic wird der Serbe auch nach London die Nummer 1 der Weltrangliste bleiben. Gewinnt Djokovic in London zwei weitere Partien, wird er zum dritten Mal nach 2011 und 2012 ein Jahr an der Spitze der Weltrangliste abschliessen.
Wawrinka liegt im direkten Vergleich mit Djokovic 3:15 zurück, die letzte Partie der beiden in den Viertelfinals des Australian Open entschied der Romand allerdings in fünf Sätzen für sich. In London waren die beiden bereits vor einem Jahr in den Halbfinals aufeinander getroffen, damals siegte der Serbe auf dem Weg zu seinem dritten Masters-Sieg 6:3, 6:3. «Er spielt sehr beeindruckend, und dies seit Jahren», sagte Wawrinka über seinen nächsten Gegner. (si/syl)
Roger Federer verpasste am Australian Open in Melbourne den Einzug in seinen 32. Grand-Slam-Final. Der nicht ganz fitte Schweizer verlor das Duell gegen den Rekordsieger und Titelverteidiger Novak Djokovic 6:7 (1:7), 4:6, 3:6.
Roger Federer war aufgrund des Turnierverlaufs für einmal als klarer Aussenseiter in ein Duell mit der Weltnummer 2 gegangen. Im Viertelfinal gegen Tennys Sandgren war er nach der Abwehr von sieben Matchbällen nur mit viel Glück dem Ausscheiden entkommen, zudem stellte sich die Frage, wie fit Federer sein würde, nachdem er gegen Sandgren mit Adduktorenproblemen zu kämpfen hatte.
Eine gute Stunde lang durfte sich die grosse Mehrheit der Zuschauer in der Rod Laver Arena Hoffnungen auf eine …