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Ein gutsituiertes Ehepaar reist einmal jährlich nach Palermo, um die Oper zu besuchen. Sie sind zu dieser Zeit die einzigen Gäste des Hotels. Sie bezieht das Hotelzimmer einige Stunden früher, ihr Mann wird erst am Abend anreisen. Als sie aus der Dusche kommt, steht plötzlich ein fremder Mann im Zimmer. Ein sexueller Alptraum beginnt.
Mit einer rasanten, klaren Sprache zieht Esther Vilar den Leser in ihren Bann. Das Dialogische dieses erotischen Thrillers lässt den Lesenden, wie einen Theaterbesucher, teilnehmen am Geschehen der sich dramatisch zuspitzenden Geschichte. Die die Frage nach Sexualität in Zeiten angeblicher Enttabuisierung stellt. Was ist Sex? Was ist Gewalt? Was ist Fantasie, was Wirklichkeit? Wo liegen die Grenzen?