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Wie der stellvertretende Landwirtschaftsminister Dzhambulat Hatuov auf dem Kongress der Partei „Vereintes Russland“ am vorletzten Sonntag erklärte, plant die Regierung den Ankauf von Butter und Magermilchpulver. Allerdings steht noch nicht fest, ob die angekündigten Massnahmen tatsächlich umgesetzt werden.
Dem Vernehmen nach soll der Ankauf auf neun Regionen in Russland beschränkt werden, und zwar auf Regionen, wo die Preisschwankungen am stärksten zu spüren sind. Für Rohmilch soll ein Mindestpreis von 20,2 Rbl/kg (0,34 Rp.) gelten. Magermilchpulver soll den Plänen zufolge künftig für 195 Rbl/kg (3,27 Fr.) und Butter für 308 Rbl/kg (5,17 Fr.) abgegeben werden können. Die Preise lägen damit deutlich über dem derzeitigen EU-Niveau.
Das Ministerium plant, insgesamt 10'000 t an Milchprodukten aufzukaufen. Laut Schätzungen des Agrarministeriums würden die staatlichen Ausgaben einen kumulativen Effekt für die Produzenten von 3 Mrd. Rbl (50.4 Mio. Fr.) generieren. Pläne für Interventionsankäufe waren bereits im Juli 2016 bekanntgeworden. Jedoch seien zuvor einige Gesetzesänderungen erforderlich, um eine „ausreichende Wirkung der Interventionsmassnahmen“ zu erreichen, hiess es von Seiten der Regierung.
So wurde unter anderem Ende Oktober 2016 eine Liste von Milchprodukten vorgelegt, die im Rahmen der Ankäufe an den Staat abgegeben werden könnten. Dazu gehört neben Magermilch- sowie Vollmilchpulver und Butter auch H-Milch, Hartkäse und einige weitere haltbare Käsesorten.