Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03372.jsonl.gz/1586

Die „Königin der Instrumente" gehört zu den ältesten Instrumenten, welche es bereits seit der Antike gibt. Wer schon die grossen Orgelfassaden in einem Kirchenraum oder in einem Konzertsaal gesehen hat, bekommt bereits einen imposanten Eindruck. Bei keinem anderen Musikinstrument findet man so viele verschiedene Klangfarben, welche Blas- oder Streichinstrumente und sogar Vogelstimmen oder die menschliche Stimme nachahmen. Kein Instrument hat einen so grossen Tonumfang wie derjenige der Orgel, welcher bis zu 10 Oktaven umfasst.
Tonerzeugung
Es gibt Orgeln, die haben mehrere Hundert bis viele Tausend Pfeifen, welche durch den Wind als Tonerzeuger zum Klingen gebracht werden. Die Windlade (das Herzstück der Orgel) stellt die Verbindung zwischen der Mechanik (Tasten und Pedale), der Luft und den Pfeifen her. Der Organist kann mit der Wahl der Register (Pfeifenreihen mit einem bestimmten Klang) die verschiedenen Klangfarben bestimmen.
Voraussetzungen und Einstiegsalter
Wer bereits Klavier spielen kann und ein guter Notenleser ist, wird das Orgelspielen nicht mehr ganz so schwierig finden. Es gibt bei der Orgel meistens zwei bis drei Klaviaturen (Manuale) für die Hände und unten eine Klaviatur für die Füsse, das Pedal. Um die anspruchsvolle Koordination zwischen Händen und Füssen zu erreichen, braucht man gute Geduld und kontinuierliches Training. Man übt in der Kirche der jeweiligen Wohngemeinde und auch auf dem Klavier zu Hause.
Wichtige Hinweise
Wichtigste Voraussetzung für den Erfolg ist, dass das Kind dieses Instrument spielen will.
Es soll vom Klang fasziniert sein und sich auch die Einsatzmöglichkeiten gut überlegen.