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Am vergangenen Sonntag entschied ich mich spontan, ein lokales Radquer-Rennen im Bremgartenwald bei Bern zu fahren. Obwohl ich nach meiner Trainingspause erst wieder eine Woche trainiere, wollte ich das Rennen unbedingt gewinnen, jedoch war auch mein ehemaliger Teamkollege und Eliminator-Weltcupsieger Sepp Freiburghaus am Start. Dieser fährt seit einem Jahr nicht mehr aktiv Rennen, aber ich rechnete trotzdem damit, dass er immer noch sehr stark ist.
Auf der knapp zwei Kilometer langen Runde mit insgesamt sechs Baumstämmen, welche man überspringen konnte, einem Schräghang, einer Laufpassage und einigen matschigen Abschnitten absolvierten wir insgesamt acht Runden.
Nach dem Start setzte ich mich mit Freiburghaus sofort ab und bis zum Ende der zweitletzten Runde lieferten wir uns ein enges Kopf an Kopf Rennen. Ich merkte schon früh, dass ich bei den Baumstämmen und am Schräghang immer schneller war als mein direkter Konkurrent, aber in der Laufpassage gelang es Freiburghaus immer wieder das Loch zu schliessen.
Am Ende der zweitletzten Runde gelang mir endlich der entscheidende Angriff und ich ging mit einem kleinen Vorsprung auf die letzte Runde, welchen ich auch halten konnte.
Obwohl es nur ein lokales Trainingsrennen war, freute ich mich riesig über den Sieg, vor allem auch, weil ich wirklich um den Sieg kämpfen musste.