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Der im selbstgewählten Londoner Exil lebende Boris Beresowski wirft seinem «Milliardärskollegen» Roman Abramowitsch vor, ihn zum Verkauf seiner Anteile an der russischen Ölgesellschaft Sibneft zu einem Bruchteil ihres tatsächlichen Werts genötigt zu haben.
Bei der Klage, die heute an einem Londoner Gericht eingereicht wurde, geht es um die stolze Summe von 3,2 Milliarden Pfund.
Abramowitsch, als Besitzer des Londoner Fussballspitzenclub Chelsea zu grosser Bekanntheit gekommen, verkaufte die Firma 2005 für mehrere Milliarden Euro an den russischen Staatskonzern Gazprom. Beide Milliardäre nahmen am Prozessbeginn teil. Der Prozess wird voraussichtlich zwei Monate dauern.
(vst/kgh/sda)