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Periode März bis April
Vor 75 Jahren (1936)
Mit dem 2:1-Erfolg gegen das mitgefährdete Amicitia Neuhausen schöpfte der FC Ramsen neue Hoffnung, doch noch dem Abstieg entrinnen zu können. Gemäss dem Korrespondenten (Jakob Zeichner Brütsch?) hätte der Ramser Sieg noch höher ausfallen müssen, doch „der Schiedsrichter war unaufmerksam".
Im Gegensatz zur heurigen Saison wurde den Zuschauern ein Eintrittsgeld abgeknöpft: Die Damen bezahlten 20 Rp., die Herren 40 Rp. Eigentlich ein hoher Obulus, wenn damals weltweit die grosse Rezession der Dreissiger Jahre herrschte und auch Ramser keine Arbeit finden konnten.
Vor 50 Jahren (1961)
Neben anderen Fussballern (u.a. „GC-Hans") wirkte als Aktivspieler auch der spätere Schauspieler Matthis Gnädinger mit. Das mit. Beweis: Eine Fotografie aus der Saison 1960/61. Das wusste anscheinend Jahre später„Dr. Zapper" von der SN nicht. Er stufte den Satz aus Gnädingers Film „Im Lehme de Letscht" „Wo ich no bim FC Ramse i de 4. Liga tschuttet ha" als eher „fiktiv", also eher „erfunden", ein. Die Foto zeigt aber auch, dass Matthis noch nicht über einen so grossen Bauchumfang verfügte, wie dies heute der Fall ist...
Vor 25 Jahren (1986)
In der „Bock"-Vorschau auf die Rückrunde im Frühjahr 1986 wurde der FC Ramsen nebst andern Vereinen als 2 –Liga-Aspirant gehandelt, denn gleich fünf Clubs mischten an der Tabellenspitze mit. Auffälligster Sieg in der Berichtsperiode war der Erfolg über die Radniks aus Beringen, der gleich mit 4:1 ausfiel. Trainer Werner Zehner, der seine fünfte Saison beim FCR absolvierte, war zufrieden mit dem Resultat, brachten diese zwei Punkte die Tabellenführung ein. Torschützen waren übrigens „Matts" Brütsch, zweimal Michael Höhener und Rolf Hugentobler. Ob das wohl zum Aufstieg reichte?
Vor 10 Jahren (2001)
Ramsen, wieder in der 3, Liga, kämpfte schon seit Beginn der Rückrunde verzweifelt gegen den Abstieg. Im April – im März fanden keine Meisterschaftsspiele statt – verlor der FCR gegen Ellikon/M. und Centro Gallego SH, gewannen aber in Thayngen sensationell mit 2:0! Der Leader musste zur Kenntnis nehmen, dass der Abstiegskandidat nicht nur wacker dagegen hielt, sondern auch gefährliche Konter landete. Aus einer solchen Situation fiel in der 20. Minute das 0:1; Topskorer Peter Schmid, von Renato Sätteli ideal lanciert, erzielte den Führungstreffer. Sehenswert das 0:2. Der eingewechselte Fekredin Beciri bezwang Thayngens Keeper mit einem wundervollen Heber aus ca. 35 Metern!