Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03124.jsonl.gz/3110

Leclerc und die anderen 19 Fahrer verrichteten auf der neuen Formel-1-Strecke in Las Vegas Nachtarbeit. Das Feld wurde um 2.30 Uhr Ortszeit nochmals für 90 Minuten losgeschickt, nachdem knapp sechs Stunden zuvor die erste Trainingseinheit in der Glücksspielmetropole wegen eines losen Schachtdeckels auf der Strecke abgebrochen werden musste.
Leclerc sicherte sich vor leeren Tribünen die erste Trainingsbestzeit, dahinter klassierte sich sein Teamkollege Carlos Sainz im anderen Ferrari. Aus «logistischen Erwägungen» hatte der Veranstalter da schon längst die Zuschauerbereiche geräumt.
Das erste Training hatte keine zehn Minuten gedauert, ehe Sainz auf dem weltberühmten Strip des Las Vegas Boulevard stehen blieb. Der Spanier war mit seinem Ferrari über die defekte Abdeckung eines Wasserschachts gefahren und hatte dadurch unfreiwillig für den Abbruch der Session geführt. Wie der Internationale Automobil-Verband (FIA) später mitteilte, brach der Betonrahmen des betroffenen Schachtdeckels. Anschliessend mussten aus Sicherheitsgründen alle anderen Schachtabdeckungen überprüft werden.
Erst mit zweieinhalb Stunden Verspätung konnten Leclerc und Co. zum zweiten Training ausfahren, in dem Max Verstappen im Red Bull Sechster wurde. Direkt vor dem dreifachen Weltmeister klassierte sich Valtteri Bottas im Alfa Romeo. Zhou Guanyu im anderen Auto des Hinwiler Rennstalls klassierte sich im 18. Rang.
Für die Formel 1 ist das ein verpatzter sportlicher Start in der Glücksspielmetropole. Der Grand Prix in Las Vegas ist das Prestigeprojekt des Rechteinhabers Liberty Media, mit dem man auf dem amerikanischen Markt weiter wachsen will. Das vorletzte Rennen dieser Saison ist für Sonntagmorgen (7.00 Uhr Schweizer Zeit) angesetzt.