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Sonntag, 01. März 2009, 11:30 Uhr
‹Kammermusik aus Argentinien und Frankreich zu Beginn des 20. Jahrhunderts›
Werke von Constantino Gaito und Claude Debussy
Die argentinische Pianistin Agustina Herrera, Urenkelin des bedeutenden argentinischen Komponisten Constantino Gaito spielt solo und im Zusammenklang mit dem erfolgreichen Sarastro Quartett aus Winterthur.
Sarastro Quartett:
Ralph Orendain, Roman Conrad, Violinen
Hanna Werner-Helfenstein, Viola
Stefan Bracher, Violoncello
Das Quartett wurde 1994 von Mitgliedern des „Orchester Musikkollegium Winterthur“ gegründet; drei seiner Mitglieder sind auch heute noch in führenden Positionen in diesem traditionsreichen und vielseitigen Klangkörper tätig.
In zahlreichen Konzerten in der Schweiz und im Ausland kann das Sarastro Quartett seither seine Hauptanliegen verwirklichen: eine Programmgestaltung mit Bezügen der Werke oder ihrer Komponisten untereinander und eine Wahl von Konzertorten, welche durch ihre besondere Ausstrahlung die Verbundenheit zwischen Interpreten und Publikum begünstigen und das Konzert zu einem persönlichen Erlebnis werden lassen.
Auf einer Konzertreise nach Argentinien brachte das Ensemble im August 2007 die zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Streichquartette des argentinischen Komponisten Constantino Gaito zur Wiederaufführung und wurde vom Publikum und von der Kritik enthusiastisch gefeiert.
Bereits die ersten CD-Einspielungen des Sarastro Quartetts bei „pan classics“ (Streichquartette von Eugène dAlbert, 1997 und von Camille Saint-Saëns, 2001) zeugen von der hohen Qualität des Ensembles und wurden international ausgezeichnet (u.a. durch ein „R10“, die Höchstwertung der französischen Fachzeitschrift „Répertoire“); sie beweisen gleichzeitig eine glückliche Hand bei der Auswahl weniger bekannter Komponisten aus dem 19. oder 20. Jahrhundert, zu denen das Sarastro Quartett eine besondere Affinität entwickelt hat.
Inzwischen arbeitet das Quartett mit dem deutschen Label „cpo“ (erste Gesamtaufnahme der Kammermusik für Streicher von Felix Weingartner) sowie mit dem argentinischen Label „Tradition“ zusammen, letzteres veröffentlichte 2006 die Streichquartette von Constantino Gaito als „Welt Ersteinspielung“.
Agustina Herrera , Klavier
In Buenos Aires geboren. Klavier Aufbaustudium an der Hochschule für Musik in Freiburg in Breisgau, wo sie 1997 das Solistendiplom bei Michel Béroff erwab. Sie nimmt an Internationalen Meisterkursen für Klavier und Kammermusik teil, unter György Sebök (Schweiz), Vitalij Margulis.
Agustina Herrera spielte in Argentinien, Uruguay, Deutschland, Frankreich und Holland vielfach, sowohl als Solistin mit Orchester, wie auch in Kammermusikkonzerten.
Sie trat als Solisten mit dem Orquesta Estable vom Teatro Colón“ und dem Orquesta de Cámara Mayo“ im Teatro Colón, eine der ersten Adressen in Südamerika, mit dem Orquesta Sinfónica Nacional, den Symphonienorchestern von Mar del Plata, Paraná, San Juan, Tucumán, Bahía Blanca, Rosario, La Plata und dem Kammerorchester der Musikhochschule Freiburg auf.
Sie errang erste Preise und Auszeichnungen im Rahmen folgender Musikwettbewerbe: von Mar del Plata; Klavierwettbewerb von Necochea; Bienal Juvenil“ Wettbewerb in Klavier und Kammermusik, Argentinischen Musikwettbewerb.
Unter ihren Aufnahmen treten insbesondere die CD mit Präludien von Debussy und Walzern von Ravel (Epsamusic), die für den SWF/Südwestfunk eingespielte Sonate des argentinischen Komponisten Constantino Gaito für Cello und Klavier Op. 26, und die CD-Produktion Trazas“ von Fernando Maglia (Radio Clásica/Argentinien) hervor.