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Gegen die Weltvon Marie Gfeller Das Drama «Sarah joue un loup-garou» um eine Schülerin mit lebendiger Fantasie kommt aus Fribourg und basiert auf realen Ereignissen.
Sarah kämpft mit der Welt. Und verliert. «Sarah joue un loup-garou» («Sarah spielt einen Werwolf»), der erste Spielfilm der Fribourger Regisseurin Katharina Wyss, zeigt eine widerborstige junge Frau, die nach ihrer Rolle in der Welt sucht. Vom Elternhaus eingeschnürt, unverstanden und unberechenbar, lebt sie sich in einer Theatergruppe aus. Sich mit Julia Capulet und Prinzessin Leia identifizierend, oszilliert sie zwischen Realität und Fiktion und verheddert sich im Drama. Im Retrochic des alten 4:3-Formats gehalten, legt Wyss einen raffinierten Spielfilm mit Fallhöhe vor.