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«Als Erzeugnisse des menschlichen Geistes sind alle Sprachen zu einem gewissen Grad anthropozentrisch, was sowohl in ihrer Grammatik als auch in ihrer Lexik widergespiegelt ist. Zu solchen Ausdrucksweisen des Anthropozentrismus zählen Dichotomien wie (…) belebt vs. unbelebt.» (Eugen Zaretsky). Auch in der Entwicklungspsychologie kommt dieses Konzept zum Tragen: Das Kind schmeckt und ertastet, wartet auf eine Gegenreaktion seiner Umwelt und teilt diese entsprechend in die Kategorien «belebt» und «unbelebt» ein. Mit dem Spracherwerb werden diesen Klassifizierungstypen semantische Rollen zugeschrieben. Das hier vorliegende Beispiel aus der Dakota Sprache zeigt, dass ein Stein kein «Agens» sein kann. Wie wäre aber eine Welt, in der ein Stein uns anblickt?