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Die IEA geht in ihrem Wind-Bericht “Forecasting Wind Energy Costs and Cost Drivers“, der die Ergebnisse einer Expertenbefragung zusammenfasst, von einem beachtlichen Kostenreduktionspotenzial der Onshore-Windenergie aus: Die Stromgestehungskosten der Onshore-Windenergie sinken langfristig um 35 %. Treiber für diese Kostenreduktion sind der höhere Jahresnutzungsgrad (+10 %), die längere Projektlebensdauer (+10 %), niedrigere Investitionskosten (-12 %) und niedrigere Betriebskosten (-9 %).
Wissenschaftler plädieren für weiterhin förderliche Rahmenbedingung für Windenergie
Wissenschaftler eines europäischen Forscherkonsortiums haben auf Basis empirischer Studien untersucht, ob die Förderung von fast marktreifen erneuerbaren Energietechnologien beibehalten werden soll oder nicht. Zu diesen Technologien zählen die Photovoltaik und die Windenergie an Land. Die Experten kommen zu dem Schluss, dass die Förderung dieser Technologien über 2020 hinaus die Gesamtkosten der Energiewende senken wird.
In ihrem Bericht bescheinigen die Forscher der Windenergie an Land ein deutliches Kostenreduktions- und Lernpotenzial. Sinnvoll ausgestaltete Fördermassnahmen führen zu Innovationen und technologische Verbesserungen. Zudem reduzieren sie die Investitionsrisiken, was wiederum eine Senkung der Investitionskosten nach sich zieht. Die Förderinstrumente sollten allerdings künftig besser an das Stromüberangebot angepasst werden und flexibel auf Marktveränderungen reagieren können. Die Experten betonen zudem, dass die Förderung von erneuerbaren Energien nicht die Hauptursache für sinkende Strompreise ist.