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In der 48. Minute war der Bann auf der Pontaise gebrochen: Die Gäste kombinierten sich über Caio und Munas Dabbur an den Sechzehner, wo Nzuzi Toko zu Shkelzen Gashi flankte, der zum 12. Mal in dieser Saison traf.
Es blieb einer der wenigen Höhepunkte einer auf mässigem Niveau geführten Super-League-Partie - die allerdings richtig Zündstoff in den Titelkampf bringt. So schieben sich die Grasshoppers über Nacht an Meister Basel vorbei, der am Sonntag in Sitten gastiert.
Das Warten auf den Führungstreffer
In der torlosen 1. Halbzeit hatte die Partie auf der Pontaise den erwarteten Verlauf genommen. Die nach 5 Meisterschaftssiegen in Folge selbstbewussten Grasshoppers drückten. Lausanne, das am letzten Wochenende eine möglicherweise vorentscheidende Niederlage im Abstiegskampf bezogen hatte (0:1 gegen Sion), beschränkte sich vornehmlich auf die Torverhinderung. Zwar brachten sich die Gäste einige Male in aussichtsreiche Abschlussposition, richtige Torgefahr vermochten die Zürcher aber zunächst nur selten zu entfachen.
Lausanne harmlos, Grasshoppers abgezockt
Nach der verdienten Führung der Grasshoppers entfaltete sich ein beschaulicher Ausklang der Partie. GC begnügte sich damit, das Resultat zu verwalten, die Lausanner Angriffsbemühungen erschöpften sich in ohne letzte Überzeugung vorgetragenen Vorstössen.
Für die dringend benötigten Punkte im Abstiegskampf reichte es den defensiv lange soliden, offensiv aber weitgehend inexistenten Waadtländern nicht. Schliesslich setzte Dabbur (85.) mit seinem 8. Saisontreffer den Schlusspunkt hinter einen verdienten, aber glanzlosen GC-Sieg.