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Die Jodtabletten werden seit 2010 in zentralen Lagern in den Kantonen aufbewahrt, wie das Departement für Bevölkerungsschutz (VBS) am Freitag mitteilte. Die Haltbarkeit betrage zehn Jahre und laufe daher im Jahr 2020 aus. Der Bundesrat habe das VBS am Freitag damit beauftragt, die Vorräte durch die Armeeapotheke austauschen zu lassen.
Im Falle eines schweren Unfalls in einem Atomkraftwerk würden die Jodtabletten innerhalb von 12 Stunden an die gesamte Bevölkerung verteilt werden. Die Bevölkerung müsste die Tabletten vorsorglich einnehmen.
Das VBS rechnet für die Entsorgung der alten und den Ersatz mit neuen Jodtabletten mit Kosten in Höhe von 4,8 Millionen Franken. Der Betrag soll zwischen dem Bund und den Betreibern der Atomkraftwerke aufgeteilt werden.
Personen, welche innerhalb eines Radius' von 50 Kilometer zu einem Kernkraftwerk wohnen, haben die Jodtabletten nach Hause geschickt bekommen. Diese sind noch bis 2024 haltbar.