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Fragen für den Unterricht
Haben es Ihre Schüler/innen verstanden?
Fragen Sie doch einfach
Peer Instruction ist eine bewährte Methode für Fragen-zentrischen Unterricht. Die Kernidee ist, auf zentrale und häufig missverstandene Konzepte mit gezielten Fragen einzugehen. Das Verfahren sieht dabei zwei Fragerunden vor, wobei die Schüler/innen die Antworten in der zweiten Runde zu zweit, in kleinen Gruppen oder im Plenum erarbeiten (daher der Begriff Peer Instruction). Peer Instruction entstand im Kontext von grossen Physikvorlesungen, ist aber als Unterrichtsmethode auch in anderen Fachbereichen und auch in kleineren Klassen einsetzbar. Fragen können dabei in einer ersten Runde zu Hause beantwortet werden oder im Unterricht; es können sogar ganze Lektionen als Abfolge von anregenden Fragen und anschliessenden Kurzvorträgen strukturiert werden – es gibt viele mögliche Variationen bei Peer Instruction.
Fragen Sie mit SwissEduc Peer Instruction
Erfassen Sie Ihre Frage
Wählen Sie Fragen aus, die auf Konzepten basieren, die von Schüler/innen häufig falsch verstanden werden. So können Sie die Schüler/innen sehr gezielt auf diese Konzepte aufmerksam machen. Um die elektronische Unterstützung einfach zu ermöglichen, erfassen Sie Multiple Choice Fragen. Sie erhalten einen vertraulichen Link, wo Sie alle weiteren Links zu Ihrer Frage finden.
Fragen Sie Ihre Schüler
Sie erhalten für jede erfasste Frage einen Link, den Sie Ihren Schüler/innen zur Verfügung stellen können, um die Frage ein erstes Mal zu beantworten. In der ersten Runde beantworten alle Schüler/innen die Fragen individuell.
Werten Sie die Resultate aus
Sie erhalten für jede erfasste Frage einen Link, wo Sie die Antworten der ersten Fragerunde einsehen können. Die Empfehlung bei Peer Instruction lautet:
- Wenn 30–70% die Frage richtig beantwortet haben, dann zeigen Sie die Antworten noch nicht, sondern lassen Sie Ihre Schüler/innen paarweise, in Gruppen oder in der Klasse diskutieren und starten Sie dann eine zweite Fragerunde.
- Wenn weniger als 30% die Frage richtig beantwortet haben, dann können Sie die Antworten der ersten Runde zeigen und die richtige Antwort ausführlich erklären; eine Diskussion unter den Schüler/innen bringt wenig, da zu wenige die Frage richtig beantworten konnten.
- Wenn mehr als 70% die Frage richtig beantwortet haben, dann können Sie die Antworten der ersten Runde zeigen und brauchen die richtige Antwort nur kurz zu begründen.
Fragen Sie Ihre Schüler noch einmal
Sie erhalten für jede erfasste Frage einen Link, den Sie Ihren Schüler/innen zur Verfügung stellen können, um die Frage ein zweites Mal zu beantworten.
Werten Sie die Resultate erneut aus
Sie erhalten für jede erfasste Frage einen Link, wo Sie die Antworten der ersten und der zweiten Fragerunde einsehen können. Diesen Link können Sie auch den Schüler/innen zur Verfügung stellen.
Features von SwissEduc Peer Instruction
Sie können Fragen wiederverwenden: Entweder Sie setzen die Antwortzähler auf Null zurück, oder Sie erstellen einfach eine Kopie der Frage.
Sie können Fragen anderen Lehrpersonen zur Verfügung stellen: Aktivieren Sie einfach die Option "Veröffentlichung", und geben Sie einen kurzen Kommentar zu der Frage ab, damit die Absicht der Frage für andere Lehrpersonen besser ersichtlich wird. Die Fragen werden unter Beispielfragen veröffentlicht.
Die Antworten werden grafisch visualisiert, so dass sie auf einen Blick sehen, wie Ihre Schüler/innen abgeschnitten haben.
SwissEduc Peer Instruction steht Ihnen frei zur Verfügung. Keine Kosten, keine Installation, kein Login – sofort verwenden.
Quellen zu Peer Instruction
Peer Instruction geht zurück auf Eric Mazur von der Harvard-Universität: Webseite zum Thema Peer Instruction, sowie die Publikationen zum Thema Peer Instruction. Es gibt auch einen Youtube-Film eines Vortrags von Eric Mazur zu Peer Instruction.
Daniel Zingaro hat weitere Publikationen mit Schwerpunkt auf Peer Instruction in Computer Science zusammengestellt.
Feedback
Peer Instruction ist ein neues Angebot und befindet sich noch im Beta-Stadium. Fragen, Anregungen und Feedback bitte an: Raimond Reichert.