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Peter Bänziger, Partner und CIO bei Belvalor, hat auf 10×10 die Anlagestruktur eines Rentners analyisert:
Wenn wir uns überlegen, wie unsere Vermögensallokation bei der Pensionierung aussieht – unter der Annahme, wir beziehen AHV und PK-Rente –, so stellen wir fest, dass die AHV und PK-Rente zusammen eine nominal grosse, ewige Obligationenposition mit einem fixen Coupon darstellen.
Wenn an den möglichen Stellschrauben zur Erhaltung des Leistungsniveaus der 2. Säule in nächster Zeit nicht gedreht wird, so werden wir alle – die Rentner wegen des Kaufkraftverlustes verbunden mit der längeren Lebenserwartung und die Aktiven wegen der Aussicht auf tiefere zukünftige Renten – selber dafür sorgen müssen, dass wir diese Einkommenseinbussen kompensieren.
Angesichts der gestiegenen Lebenserwartungen und den gleichzeitig tiefen Zinsen sowie der Tatsache, dass wir im Alter 65 eine grosse, ewige Obligationenposition halten (werden), bleiben uns folgende Möglichkeiten: Als junger Berufstätiger in die 3. Säule investieren, mit einem möglichst hohen Aktienanteil. Als Rentner: Einen sehr hohen Anteil der freien Mittel in Aktien investieren. Schweizer Aktien sind historisch gesehen eine ausgezeichnete Wahl. Ein Teilbezug des Pensionskassenkapitals kann aus der Sicht der Erhaltung der Kaufkraft ebenso eine gute Option sein.