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Corentin Moutet gilt als grösste Tennishoffnung Frankreichs. Der 18-Jährige erhielt auch eine Einladung für das Australian Open 2018. Die aktuelle 155 der Welt ist allerdings nicht nur extrem gut, sondern auch sehr launisch. Schon oft wurde er daher als «neue McEnroe» bezeichnet.
Beim Challenger Turinier in Noumea (Neukaledonien) bestätigt er seinen zweifelhaften Ruf. In der Partie gegen Stefan Kozlov gewann er den ersten Satz, lag im zweiten mit 3:5 zurück, als ihn plötzlich die Lust verliess. Erst retournierte er lustlos, dann flog das Racket.
Den Höhepunkt zeigte er aber bei seinem ersten Aufschlag des eigenen Servicespiels. Moutet spielte den Ball einfach hoch in die Luft. Als der Referee ihn dafür für unfaires Verhalten bestrafte, schoss er auch den zweiten Service unmotiviert Richtung Himmel. Der Satz ging 3:6 verloren, aber das Spiel gewann Moutet in 2:43 Stunden mit 7:6, 3:6, 6:2. (fox)
Der Schweizer Henri Laaksonen scheitert in der 1. Runde des ATP-250-Turniers in Winston-Salem, North Carolina. Normalerweise ist das nur eine (enttäuschende) Randnotiz. Doch dieses Mal ist etwas anders.
Laaksonen hat gegen einen besonderen Gegner gespielt: den Südkoreaner Lee Duck-hee. Der 21-Jährige ist seit Geburt gehörlos, dennoch wurde er im Alter von 15 Jahren Tennisprofi. Nun hat er Historisches geschafft. Er ist der erste gehörlose Spieler, der in einem ATP-Hauptfeld ein Spiel gewonnen …