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Ort: Chile, Region Temuco
Projekt-Nr.: 43000
Sammelziel CHF: 15’000
Araukanien im Süden Chiles war seit Jahrhunderten ein beliebtes Auswandererziel. Heute ist das indigene Volk der Mapuche in der Minderheit. In Araukanien haben sie zwar knapp die Mehrheit, bekommen aber oft wenig oder gar keine Anerkennung. Viele wurden umgesiedelt, beispielsweise beim Bau des Flughafens Temuco. In der Bevölkerung herrscht ein Klima der Angst, des Misstrauens und der gegenseitigen Vorurteile. Ein Dialog scheint kaum noch möglich. Die Fronten sind verhärtet zwischen Staat, Kirchen, Siedlern und der indigenen Bevölkerung. Seit einiger Zeit treten die Konflikte in Zerstörungen und Gewalt nach aussen.
Das Friedensprojekt der Methodistenkirche in Temuco setzt hier an. Zu den Projektaktivitäten gehören die Prävention mit Workshops, die Begleitung von gewaltbetroffenen Menschen, eine Rechtsberatung und die Schaffung von Räumen, um die Traditionen der indigenen Bevölkerung zu erhalten.