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Ruschs Rückstand auf die Spitze, die vom Deutschen Alexander Knappe und vom Engländer Paul Howard gehalten wird, beträgt nach drei Runden nur drei Schläge.
Der 26-jährige Rusch wechselte auf Anfang 2015 zu den Profis. Schon in seiner ersten Saison erspielte er sich das fixe Startrecht auf der Challenge Tour, dem zweithöchsten Circuit in Europa. Jetzt hat er sogar die Chance auf den Siegercheck über 27’200 Euro. Mit diesem Preisgeld würde sich Rusch in der Jahreswertung der Challenge Tour unter die ersten 15 Positionen verbessern. Die besten 15 steigen am Schluss der Saison in die höchste Liga, die Europa-PGA-Tour, auf.
Die Abstände an der Spitze nach drei Runden sind dermassen gering, dass in der Schlussrunde sehr viel möglich zu sein scheint. Ein Vorstoss an die Spitze ebenso wie ein Zurückfallen um zahlreiche Plätze.
Benjamin Rusch verbesserte sich bislang von Runde zu Runde um einen Schlag: 70, 69, 68. Trotz der sehr guten Leistung sagte er, er habe zwar gut gespielt, aber nicht sein bestes Golf gezeigt. Wenn er sich jedoch am Sonntag noch einmal um einen Schlag auf eine 67 steigert, ist der Sieg möglich.
Der bislang letzte Schweizer Sieger auf der Challenge Tour war André Bossert. Der Zürcher, der mittlerweile hauptsächlich auf der europäischen Senioren-Tour spielt, siegte im Juli 2008 in Ramsau in Österreich. Um auf einen Schweizer Challenge-Tour-Sieg auf Schweizer Boden zu stossen, muss man ins Jahr 1993 zurückblättern. Damals gewann Paolo Quirici, der heutige Sportdirektor des Schweizerischen Golfverbandes, das Neuchâtel Open.
(SDA)