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Jürgen Todenhöfer, a former politician and current author from Germany, interviewed Bashar al-Assad, President of Syria and the Regional Secretary of the Syrian-led branch of the Arab Socialist Ba’ath Party, in Damascus on Thursday, 5th of July 2012. The interview is in English.
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Todenhöfer widerspricht beim Gespräch mit dem Tagesanzeiger dem Vorwurf, er habe mit dem TV-Interview al-Assad eine Plattform für Propaganda geboten. Sein Ziel sei gewesen, dass der Westen einen seiner Hauptfeinde besser kennen lernen könne.
Für den Westen wäre es sehr interessant, Verhandlungen mit Assad aufzunehmen. […] Es bringt nichts, Assad zu dämonisieren. Der Westen muss mit dem syrischen Diktator ins Gespräch kommen und nicht die Rebellen mit Waffen versorgen. […] US-Präsident Barack Obama hätte jetzt in Syrien die Möglichkeit, seinen Friedensnobelpreis nachträglich zu legitimieren. — Jürgen Todenhöfer zitiert in Vincenzo Capodici, “Assad ist kein machohafter Diktator wie Ghadhafi“, Tagesanzeiger, 10.07.2012.