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Das Duell der Dickschädel
Zibira, Eringerrind aus gutem Hause, steht in der Arena des römischen Amphitheaters von Martigny, einen Streifen Oktobersonne auf dem Rücken. Breitbeinig, den Kopf tief gesenkt, die Augen gross, rollend, funkelnd. Jede Faser ihres drallen Körpers ist gespannt. Sie scharrt mit dem rechten Vorderfuss. Sie knurrt. Sie sucht eine Gegnerin, die ihrer würdig ist. Eines von diesen 16 anderen Rindern im Ring, manche von ihnen laut muhend, die Artgenossinnen zum Kampf aufrufend. Eine Königin wird man Zibira nennen, wenn sie sie alle besiegt.
(Text: Beobachter)