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Das Erdöl-Serviceunternehmen Weatherford kämpft mit Bilanzierungs-Problemen. Nun wurde die Frist für die Vorlage der Halbjahreszahlen erneut verlängert.
Das mit Bilanzierungs-Problemen kämpfende Erdöl-Serviceunternehmen Weatherford braucht noch mehr Zeit, um den definitiven Bericht zum ersten Halbjahr 2012 vorzulegen. Die SIX Swiss Exchange habe dem Gesuch um eine Fristerstreckung bis zum 17. Dezember stattgegeben, teilte Weatherford mit.
Hält Weahterford diese Frist nicht ein, wird der Handel mit den Aktien des Unternehmens von der SIX ab 18. Dezember ausgesetzt.
Mitte November, einige Tage nach der Publikation der Zahlen zum dritten Quartal, hatte Weatherford den Berichtigungsbedarf wegen Fehler in der Steuerberechnung für vorangegangene Perioden auf rund 150 Millionen Dollar beziffert. Die bisherigen Arbeiten am Abschluss würden diese Zahl bestätigen, heisst es heute.
Weatherford hatte damals für das zweite Quartal den Vorsteuergewinn auf 146 Millionen Dollar nach unten korrigiert, was beinahe einer Halbierung des ursprünglich gemeldeten Gewinns von 276 Millionen gleichkam.
(vst/tke/awp)