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Andrea Luchesi – auch Lucchesi – (1741-1801) lebte die erste Hälfte seines Lebens in seiner Heimatstadt Motta di Livenza und in Venedig und die zweiten dreissig Jahre in Bonn. Seinen ersten Musikunterricht erhielt er von seinem älteren Bruder, welcher Organist war. Mit 15 Jahren zog er nach Venedig, wo er u. a. bei Baldassare Galuppi studierte. Der junge Luchesi war in seiner Heimat berühmt als Organist und Komponist für Orgel- und Cembalomusik. Weiterlesen
François Benoist (1794–1878) wurde in Nantes geboren. Ab 1811 studierte er am Pariser Konservatorium bei Charles-Simon Catel und Louis Adam. Mit seiner Kantate Oenone gewann er 1815 den Prix de Rome. 1819 wurde Benoist Erster Organist der Kapelle des Königs und Professor für Orgel am Conservatoire. Dieses Amt übte er bis ins hohe Alter aus. Als Orgellehrer war er während über 50 Jahren die prägende Figur der Pariser Orgelszene. Zu seinen Schülern zählten u. a. César Franck, Théodore Dubois, Louis Lefébure-Wély und Camille Saint-Saëns. Ab 1840 war er ausserdem Premier chef de chant an der Pariser Oper. Weiterlesen
Michael Schütz (*1963) stammt aus Karlsruhe und studierte an der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusikin Esslingen. Von 1994 bis 1998 hatte er einen Lehrauftrag für Popularmusik an der Hochschule für Kirchenmusik Esslingen. Danach war er Dozent für Popularmusik an der Hochschule für Kirchenmusik Tübingen und an der Bundesakademie Trossingen. Seit 2010 ist er Kantor an der Trinitatiskirche Berlin und lehrt Popularmusik an der Universität der Künste Berlin. Schütz widmet sich insbesondere der Verbindung von traditionellen Musikstilen mit Popularmusik. Weiterlesen
Johannes Matthias Michel (*1962) wuchs in Gaienhofen am Bodensee auf. Nach dem Abitur studierte er in Basel, Heidelberg und Frankfurt Klavier und Kirchenmusik. Das Solistenexamen für Orgel bei Ludger Lohmann in Stuttgart. Von 1988 bis 1998 war Michel Bezirkskantor in Eberbach am Neckar, seit 1999 ist er Kirchenmusikdirektor an der Christuskirche Mannheim, Bezirkskantor für Mannheim und Landeskantor Nordbaden.
Michel unterrichtet von 1989 bis 2001 an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg sowie seit dem Jahr 2000 an der staatlichen Hochschule für Musik in Mannheim künstlerisches Orgelspiel. Neben einer umfangreichen Konzerttätigkeit sind zahlreiche Mitschnitte bei Rundfunk- und Fernsehanstalten entstanden. Auf der Orgel und dem Kunstharmonium hat Michel über 12 CD-Einspielungen vorgelegt (zB sämtliche Harmonium werke und Duos von Sigfried Karg-Elert) Weiterlesen
Maja Bösch-Schildknecht wurde in Lichtensteig geboren. Nach der Ausbildung zur Primarlehrerin studierte sie Orgel und Chorleitung in Luzern und Lausanne. Während der Studienzeit war sie Organistin in Chur und Kirchenchorleiterin in Trimmis.
Heute ist sie Hauptorganistin an der grossen Willisau-Orgel in St. Maria Neudorf, St. Gallen und Leiterin verschiedener Chorprojekte. Weiterlesen
Andreas Willscher (* 1955) kam in Hamburg zur Welt. Er erhielt früh Akkordeon- und Klavierunterricht und übte sich autodidaktisch im Orgelspiel. Später studierte er Orgel und Komposition an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater.
Willscher widmet sich besonders der französisch romantischen Orgelmusik und der Musik Böhmischer Komponisten. Weiterlesen
Hans Uwe Hielscher wurde 1945 geboren. Nach seinem Kirchenmusikstudium in Detmold folgten weitere Studien in Paris und Rouen mit Schwerpunkt französische Orgelmusik. Er absolvierte auch die Carillon-Ausbildung in Amersford/Holland. Hielscher ist seit 1979 Organist und Carillonneur an der Evangelischen Marktkirche Wiesbaden und Organist an der dortigen Konzertsaalorgel. In zahlreiche Konzertreisen spielte er an vielen bedeutenden Orgeln der ganzen Welt. 1985 wurde er für seine grossen Verdienste um die französische Orgelmusik vom französischen Kulturminister zum «Chevalier de l’Ordre des Arts des Lettres» ernannt. Weiterlesen
Theodor Grünberger (1756–1820) wurde in Bettbrunn in der Opberpfalz geboren. Sein Vater war Organist in der dortigen Wallfahrtskirche. Mit zwanzig Jahren trat er ins Münchner Augustinerkloster ein und wurde 1778 zum Priester geweiht. In den folgenden Jahren wirkte er in verschiedenen bayrischen Klöstern. 1802 verliess er das Kloster und wurde Professor für Orgel und Singkunst am Lehrerseminar. Zu seiner Zeit war Theodor Grünberger in ganz Bayern ein berühmter Kirchenmusiker. Weiterlesen
Johann Kaspar Aiblinger (1779–1867) wurde in Wasserburg am Inn geboren. Er erhielt seinen ersten Musikunterricht in der Benediktinerabtei Tegernsee. Später studierte er in München und Bergamo. Ab 1804 wirkte er an verschiedenen Orten in Norditalien und kam 1819 zusammen mit einer italienische Operntruppe wieder nach München, wo er Hofkapellmeister wurde. Ab 1837 wirkte er als Kirchenmusiker an der Allerheiligen Hofkirche. Weiterlesen
Jan Křtitel Kuchař (1761–1829) wurde in Nordböhmen geboren. Den ersten Musikunterricht erhielt er vom Dorfkantor Jan Vlach. Nach dem Besuch des Gymnasiums studierte er Philosophie an der Prager Universität. In dieser Zeit nahm er privaten Musikunterricht beim berühmten Prager Organisten Josef Ferdinand Norbert Seger. Nach Abschluss seiner Studien wurde er 1772 Organist an der Pfarrkirche St. Heinrich in Prag. 1790 wechselte er als Nachfolger von Johann Wolf in die Abtei Strahov, wo er bis zu seinem Tod fast 39 Jahre lang Organist war. Weiterlesen