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Frequently Asked Questions
Arrhythmia
Atherosclerosis
Der Blutdruck ist die Kraft, die das Blut auf die Arterienwand ausübt. Der Blutdruck besteht aus zwei Wertangaben, die als Millimeter von Quecksilber (mm Hg) ausgedrückt werden. Die erste Wertangabe ist der Druck, wenn das Herz schlägt (systolischer Blutdruck) und die zweite Wertangabe der Druck, wenn das Herz sich im Ruhezustand befindet (diastolischer Blutdruck). Bei Erwachsenen gelten Werte über 140 mm Hg systolischer Druck bzw. über 90 mm Hg diastolischer Druck als hoher Blutdruck. Hoher Blutdruck erhöht das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall.
Bezieht sich in der Regel auf bestimmte Erkrankungen, bei denen eine Arterienwand durch die Aggregation von Fettstoffen verdickt wird. Mediziner nennen diese Erkrankungen Arteriosklerose.
Herzerkrankungen sind ein Überbegriff für verschiedene Krankheiten, die das Herz betreffen. Dazu zählen Krankheiten der herzversorgenden Gefässe, Verschlechterung von Herzfunktion, Entzündung des Herzmuskels oder Krankheiten, die eine oder mehrere Herzklappen betreffen. Die bei weitem häufigste Herzerkrankung heisst Arteriosklerose: dieser Begriff steht für zahlreiche Erkrankungen, bei denen eine Arterienwand durch die Aggregation von verschiedenen Stoffen verdickt wird. Die schwersten Erscheinungsformen von Arteriosklerose sind Schlaganfall und Herzinfarkt.
Bei jeder Herangehensweise zur Behandlung einer jeglichen Herz-Kreislauf-Erkrankung geht es um die Vorbeugung und Behandlung von Arteriosklerose. Zur Vorbeugung gehören verschiedene Medikamente und ein gesunder Lebensstil, während die Behandlung fortgeschrittener Stadien von Arteriosklerose sowohl operative Eingriffe als auch Medikamente umfasst. Die Auswahl der Strategie zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankung erfolgt massgeschneidert für den einzelnen Patienten – abhängig von der Schwere und vom Typ der jeweiligen Krankheit.
Hoher Blutdruck ist ein grosser Risikofaktor für Schlaganfall, Herzinfarkt und Herzversagen. Je früher der hohe Blutdruck behandelt wird, desto geringer werden seine Folgen sein.
Drugs
Food and Lifestyle
Regelmässige körperliche Bewegung kann das Risiko von Herzkrankheiten reduzieren. Körperliche Bewegung hilft auch, das Gewicht in Grenzen zu halten und kann hohen Blutdruck bzw. hohes Cholesterin reduzieren. Ausserdem kann körperliche Bewegung Stress reduzieren - Stress kann auch eine Ursache von Herzkrankheit sein. Ärzte empfehlen 30- bis 60-minütige, mässig intensive körperliche Bewegung an den meisten Tagen der Woche. Jede Art und Intensität von Bewegung (z.B. Treppensteigen, Gartenarbeit, Hausarbeit) kann dem Herzen gut tun.
Die Bezeichnungen stehen für zwei Typen von Transportmolekülen (High-Density-Lipoprotein, Low-Density-Lipoprotein), die das Cholesterin durch die Blutbahn befördern. High-Density-Lipoprotein (HDL) soll in der Lage sein, das Cholesterin aus den Arterien zu entfernen. Daher wird HDL manchmal als „gutes Cholesterin“ bezeichnet. Andererseits kann ein hoher Spiegel von Low-Density-Lipoprotein ein Hinweis für gesundheitliche Probleme im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankung sein. Daher wird LDL-Cholesterin manchmal als „schlechtes Cholesterin“ bezeichnet.
Cholesterin ist eine steroide, fettähnliche Substanz, die in tierischen Zellmembranen und manchen Hormonen vorkommt. Cholesterin zu haben ist normal, denn Cholesterin ist für wichtige Körperfunktionen zuständig. Übermässige Cholesterinwerte im Blutkreislauf sind jedoch ein Zeichen von Arteriosklerose.
Die Wahrscheinlichkeit von Herzkrankheiten hängt von vielen Faktoren wie genetischer Prädisposition, Geschlecht, Alter und Lebensstil ab. Obwohl Sie Ihre genetische Prädisposition oder Alter nicht verändern können, liegt es sehr wohl in Ihrer Macht, die mit Herzkrankheit zusammenhängenden Risikofaktoren bei Ihrer Lebensführung zu beeinflussen. Die wichtigsten Schritte zur Vorbeugung von Herzkrankheiten sind: das Rauchen vermeiden, regelmässige Bewegung und gesund essen. Regelmässige Gesundenuntersuchungen zur Bestimmung Ihres Blutdrucks, Cholesterinspiegels und Körperfetts sind auch empfehlenswert. Ohne diese Untersuchungen werden Sie wahrscheinlich nicht wissen, ob es einen Handlungsbedarf gibt.
Sich gesund zu ernähren heisst, dass man Nahrungsmittel zu sich nimmt, die fett-, cholesterin- und salzarm sind. Bei solchen Diäten sind Gemüse, Obst und Vollkorn im Vordergrund. Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen, Erbsen, Sojabohnen, Erdnüsse) und bestimmte Fischsorten sind ausgezeichnete Eiweissquellen mit wenig Fett.
Nahrungsmittel mit einem hohen Gehalt an gesättigten Fetten sollten in geringer Menge eingenommen werden, denn sie tragen zur Arteriosklerose und zu Erkrankungen der Koronararterien bei. Beispiele sind Milchprodukte, tierische Fette, Kokosnussöl, Baumwollsaatöl, Palmöl und Schokolade.
Es gibt immer mehr Hinweise dafür, dass Transfette schlimmer sind als gesättigte Fette. Transfette sind nach Möglichkeit zu meiden, denn im Gegensatz zu gesättigten Fetten erhöhen sie nicht nur den Spiegel des „schlechten Cholesterins,“ sondern reduzieren den Spiegel des „guten Cholesterins“ im Blut. Beispiele von Nahrungsmitteln mit gesättigten Fetten sind frittierte Fast-food-Gerichte, Backwaren, verpackte Imbisse, Kekse und Margarine. Der Begriff „teilweise hydriert“ auf Lebensmittelverpackungen ist ein guter Hinweis dafür, dass diese Nahrungsmittel Transfette enthalten.
Andererseits können mehrfach ungesättigte Fette wie Omega-3-Fettsäuren Ihr Herzinfarktrisiko und Ihren Blutdruck reduzieren. Manche Fischsorten sind eine ausgezeichnete Quelle von Omega-3-Fettsäuren. Das steigende Wissen über toxische Spiegel von Schwermetallen (z.B. Quecksilber) machen Fische weniger geeignet als Quelle von Omega-3-Fettsäuren. Eine bessere, jedoch geringer konzentrierte Quelle sind Omega-3-Fettsäuren aus Walnüssen, Leinsamen oder Rapsöl. Omega-3-Fettsäuren sind auch als Nahrungszusatz erhältlich.
Ein hoher Cholesterinspiegel erhöht das Risiko für Herzkrankheit. Die schwersten Erscheinungsformen von Herzkrankheit sind Schlaganfall und Herzinfarkt.
Ungesättigte Fette sind Fette mit einer oder mehreren Doppelbindungen in der Fettsäurekette. Sie unterstützen die Reduktion von Gesamtcholesterin und LDL-Cholesterin im Blut. Zu Nahrungsmitteln mit ungesättigten Fetten zählen Avocado, Nüsse, manche Pflanzenöle (Canola-, Oliven-, Sonnenblumenöl) und manche Fischöle.
Trans-Fettsäuren sind ein bestimmter Typ von ungesättigten Fetten, die zur Verlängerung der Haltbarkeit von Produkten in der Nahrungsmittelindustrie verwendet werden. Trans-Fettsäuren sind nicht notwendig und ihre Einnahme erhöht das Risiko für Krankheiten der Koronararterien, weil sie den Spiegel des „schlechten Cholesterins“ steigern und den Spiegel des „guten Cholesterins“ reduzieren. Beispiele von Nahrungsmitteln mit gesättigten Fetten sind frittierte Fast-food-Gerichte, Backwaren, verpackte Imbisse, Kekse und Margarine. Der Begriff "teilweise hydriert" auf Nahrungsmittelverpackungen ist ein guter Hinweis dafür, dass diese Nahrungsmittel trans-Fettsäuren enthalten.
Gesättigte Fette sind Fette, die nur gesättigte Fettsäure-Radikale enthalten. Man ist der Ansicht, dass Diäten mit einem hohen Gehalt an gesättigten Fetten das Risiko für Arteriosklerose und Krankheiten der Koronararterien deutlich erhöhen. Nahrungsmittel mit einem hohen Gehalt an gesättigten Fetten sind Milchprodukte, tierische Fette, Kokosnussöl, Baumwollsaatöl, Palmöl und Schokolade.
Omega-3-Fettsäuren sind ein spezieller Typ von ungesättigten Fettsäuren. Sie gelten als essentielle Nährstoffe, denn der menschliche Körper kann sie nicht herstellen. Sie helfen bei der Reduktion des Gesamtcholesterins und LDL-Cholesterins im Blut. Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren sind Leinsamen, Walnüsse, manche Fischsorten (Lachs, Heilbutt), Tofu und Kürbis.
Low-Density-Lipoprotein (LDL) ist ein Lipoproteintyp, der Cholesterin und andere Fette durch die Blutbahn befördert. Ein hoher LDL-Cholesterin-Spiegel im Blut kann ein Hinweis für gesundheitliche Probleme im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankung sein. Daher wird LDL-Cholesterin manchmal als „schlechtes Cholesterin“ bezeichnet.
Lipoproteine sind Moleküle, die Eiweiss und Fett enthalten. Im menschlichen Körper gehören viele verschiedene Molekültypen zur Klasse der Lipoproteine. Beispiele sind Enzyme, Transporter oder strukturelle Proteine. Wichtige Beispiele sind High-Density- (HDL) und Low-Density-Lipoproteine (LDL), die für den Transport von Fett (z.B. Cholesterin) durch die Blutbahn verantwortlich sind.
High-Density-Lipoprotein (HDL) ist ein Lipoproteintyp, der Cholesterin und andere Fette durch die Blutbahn befördert. HDL soll das Cholesterin aus den Arterien entfernen können. Daher wird HDL-Cholesterin manchmal als „gutes Cholesterin“ bezeichnet.