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Bruce Lee wurde durch seinen eigenen Kampfstil berühmt. Da Kung-Fu zu seiner Zeit nicht besonders beliebt war, entschloss er sich bei den ersten internationalen Karatemeisterschaften seine Fähigkeiten vorzuführen. Sein "One Inch Punch" kam besonders gut an. Die erste Schauspielrolle bekam Bruce Lee dank der Produzenten der TV-Serie "The Green Hornet", die von seinem Auftritt mehr als begeistert waren. Schlagartig wurde der Kampfkünstler berühmt. Doch 1973 verstarb er plötzlich und die Todesursache gibt Rätsel auf. 49 Jahre nach seinem Ableben sind neue Details aufgetaucht.
Im Alter von 32 Jahren starb der Action-Star aus Hongkong an einer Hirnschwellung. Woher diese kam, war bisher unklar. Waren es Schmerzmittel, ein Hitzschlag oder vielleicht sogar ein Auftragsmord? Forscher der Universität Madrid sind sich nun sicher, dass die Hirnschwellung von etwas anderem kam.
Wer zu viel Wasser trinkt, kann an einer sogenannten Hyponatriämie leiden. Dies bedeutet, dass die Niere nicht fähig ist, überflüssiges Wasser auszuscheiden. Schon in den letzten Wochen seines Lebens trank Bruce Lee zwischen sechs und acht Litern Wasser am Tag. Zusätzlich ernährte er sich nur von Apfel- und Karottensaft. Auch dem Reiswein, mit bis zu 20 Prozent Alkoholgehalt, soll Bruce Lee nicht abgeneigt gewesen sein.
Bereits zwei Monate bevor Lee starb, litt er schon an einer Hirnschwellung. Damals stellten die Ärzte anhand der erhöhten Blut-Harnstoff-Werte eine Nierenschädigung fest. Bruce Lee bekam am Tag seines Todes Kopfschmerzen. Zudem war ihm schwindelig und er legte sich ins Bett. Seine Freundin fand ihn am Abend bewusstlos und rief die Rettungskräfte, die nichts mehr für ihn tun konnten. Bisher wurde angenommen, dass Lee an einem allergischen Schock auf ein Schmerzmittel gestorben sei.
Bereits während der Autopsie wurden keine Anzeichen auf eine allergische Reaktion gefunden. Aus diesem Grund und weil er schon vor der Einnahme des Schmerzmittels Beschwerden wie Kopfschmerzen und Schwindel hatte, schließen die spanischen Wissenschaftler diesen Verdacht aber aus.