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Vergangenes Jahr hatte Patrick Schön auf der ITF-Tour der Junioren bereits fünf Einzel-Titel gewonnen. Sein jüngster Erfolg ist aber noch etwas höher einzustufen. Im polnischen Sobota gewann der 17-jährige Zürcher letzte Woche erstmals in seiner noch jungen Karriere ein Turnier der dritthöchsten Kategorie. Im Finale traf er dabei ausgerechnet auf Landsmann und Club-Kollege Manfredi Graziani (Junioren TC Zürich). Schön setzte sich deutlich in zwei Sätzen durch und wurde damit seiner Favoritenrolle als topgesetzter Spieler gerecht. Als Belohnung winkt nun die Rückkehr in die Top-100 der ITF-Juniorenweltrangliste.
Wenger und Martinez siegen gemeinsam
Zum zweiten Mal innert zwei Wochen fand in der malerischen Stadt Budva, direkt an der montenegrinischen Adriaküste, ein ITF-Turnier der Männer statt. Und nachdem Damien Wenger im ersten Anlauf die Einzel-Konkurrenz für sich entschieden hatte, triumphierte der Seeländer nun im Doppel mit dem Waadtländer Louroi Martinez. Die beiden Schweizer setzten sich im Finale gegen die an Nummer 1 gesetzten Russen Bogdan Bobrov und Ivan Liutarevich durch. Es ist ihr dritter gemeinsamer Erfolg bei den Profis.
Damien Wenger stand in Budva auch im Einzel erneut im Finale. Anders als in der Woche davor, musste sich der 22-Jährige allerdings geschlagen geben. Er unterlag dem Belgier Christopher Heyman in drei Sätzen. Mit zwei Titeln und drei Finalteilnahmen darf Wenger dennoch auf sehr erfolgreiche Wochen in Montenegro zurückblicken.
Weitere gute Resultate im Doppel
Im österreichischen Pörtschach am Wörthersee schnupperte Jenny Dürst am bisher grössten Erfolg ihrer Karriere. Beim mit 60 000 Dollar dotierten ITF-Turnier erreichte die 23-jährige Zürcherin das Finale zusammen mit ihrer polnischen Doppel-Partnerin Weronika Falkowska. Der Sieg blieb den beiden allerdings verwehrt, da sie zum Abschluss einer starken Woche Jessie Aney (USA) und Anna Siskova (CZE) unterlagen. Zwei andere Schweizerinnen schafften vergangene Woche im Doppel den Sprung ins Halbfinale: Sarina Schnyder beim U14-Turnier im englischen Roehampton und Kristina Milenkovic beim ITF-Turnier von Monastir (TUN).