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25. November (Renewables Now) – Die Schweiz stellt 2023 Subventionen in Höhe von 600 Millionen CHF (636,36 Millionen US-Dollar / 611,12 Millionen Euro) zur Verfügung, um den landesweiten Ausbau der Solarenergie nach dem erwarteten Rekordausbau der Photovoltaik in diesem Jahr zu unterstützen.
Die Finanzierung erfolgt in Form von einmaligen Zuschüssen für kleine und große Solarkraftwerke sowie Zuschüssen für Solarstromanlagen ohne Eigenverbrauch.
2022 sollen neue Solaranlagen im Alpenland einen weiteren Rekord aufstellen und das Niveau von 2021, als neue Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 700 Megawatt ans Netz gingen, um 40 % bzw. 50 % übertreffen.
In den ersten 10 Monaten des Jahres 2022 wurden Anträge auf einmalige Förderung für rund 24.000 neue Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 540 MW gestellt, was einer Steigerung von 50 % im Jahresverlauf entspricht.
Im Jahr 2022 wird eine einmalige Förderung für Photovoltaik-Kleinanlagen (KLEIV) auf 29.000 Anlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 400 MW verteilt. Die Gesamtunterstützung in dieser Kategorie beträgt 150 Millionen Franken.
Rund 800 weitere Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 230 MW erhalten eine Einmalvergütung für Photovoltaik-Großanlagen (GREIV), wodurch alle eingereichten Anträge bis zum 31.10.2022 gefördert werden.
Neben diesen beiden Mechanismen sieht die Novelle des Energiegesetzes, die am 1. Januar 2023 in Kraft tritt, eine einmalige Förderung (HEIV) für Solaranlagen ohne Eigenverbrauch vor. Der Support deckt bis zu 60 % der Systemkosten ab. Für Solaranlagen ab 150 kW wird die Förderung per Ausschreibung vergeben. Pronovo, zuständig für die Förderung der erneuerbaren Energien in der Schweiz, führt die Ausschreibungen durch.
Die finanzielle Unterstützung für Solarkraftwerke wird von Konsumenten finanziert, die seit dem 1. Januar 2018 einen Netzzuschlag von CHF 0.023 pro kWh bezahlen, um die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien, Stromeffizienzmassnahmen und Verbesserungen der Wasserqualität zu fördern.