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Ab dem Schuljahr 2015/16 sollen die fünften und sechsten Primarklassen je eine zusätzliche Lektion Deutsch- und Mathematikunterricht pro Woche erhalten, dies hat der Nidwalnder Regierungsrat beschlossen. Ein Jahr später erfolgt an den ersten bis vierten Klassen eine Erhöhung um total eine Lektion in beiden Fächern. Die zusätzlichen Lektionen führen zur rund 652'000 Franken Mehrkosten. Für diese müssen gemäss Kanton die Gemeinden aufkommen.
Sechs statt fünf Lektionen
In den ersten vier Primarklassen steigt damit die Zahl der Deutsch- und Mathematik-Lektionen von je 5 auf 5.5, bei den fünften und sechsten Klassen von je 5 auf 6 Lektionen pro Woche. Die Nidwaldner Regierung will das Qualitätsniveau der Bildung im Kanton erhöhen. Ergebnisse der europaweiten Schülertests PISA von 2009 hätten ergeben, dass Schweizer Kantone, die besser abschnitten, auch mehr Unterrichtslektionen zur Verfügung stellten, heisst es in einer Mitteilung der Bildungsdirektion.