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Die Waltenschwiler Rollstuhlsportlerin Patricia Keller startet ab diesem Wochenende an den Weltmeisterschaften in London. Im letzten Jahr bestritt sie keine Auslandwettkämpfe. Nun gibt sie ihr internationales Comeback.
Die Rollstuhlsportlerin Patricia Keller reiste diese Woche nach London an die Weltmeisterschaften. Sie wird die Schweiz in den Kategorien 1500 Meter und 5000 Meter vertreten. Keller qualifizierte sich nach einem ausgezeichneten Rennen an den Schweizer Meisterschaften mit einem A-Wert (direkte Qualifikation) für die Weltmeisterschaften. «Das war das perfekte Rennen», sagt Keller.
«Es hat einfach Spass gemacht»
Die Rollstuhlsportlerin leidet an einem Geburtsgebrechen namens «Spina Bifida». Dabei handelt es sich um eine angeborene Fehlbildung der Wirbelsäule und des Rückenmarks. Zwar kann sie ein wenig gehen, trotzdem ist sie dauerhaft auf den Rollstuhl angewiesen: «Ich verbringe etwa 90 Prozent meiner Zeit im Rollstuhl», sagt sie. Mit elf Jahren fuhr Keller ihr erstes Rennen. «Ich habe vorher jeweils Tennis mit einem Freund gespielt. Er musste dann aus gesundheitlichen Gründen aufhören. So kam ich zum Rollstuhlsport», erklärt Keller.
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