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Bei einer neuromuskulären Erkrankung sind die Muskeln, die Nerven, die den Muskel versorgen oder die Signalübertragung vom Nerv auf den Muskel gestört. Dies führt dann unter anderem zu einer Muskelschwäche, -schmerzen, Ermüdungserscheinungen, oder Gefühlsstörungen. Die Krankheiten können sowohl langsam fortschreitend, als auch selbstlimitierend sein. Davon betroffen sind Menschen jeden Alters, d.h. sowohl Säuglinge als auch betagte Menschen.
Eine neuromuskuläre Krankheit kann erblich bedingt sein, durch einen Unfall oder mechanische Beeinträchtigung verursacht werden, oder aufgrund von Fehlfunktionen des Immunsystems oder des Stoffwechsels auftreten.
Ein ENMG (Elektroneuromyographie) wird zur Messung der elektrischen Aktivität der Muskulatur sowie der Leitungsgeschwindigkeit und Leitfähigkeit von Nerven eingesetzt. Dies geschieht in Ruhe, bei Aktivierung eines Muskels, oder induziert durch Stromimpulse.