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(Natronsalpeter, Natriumnitrit kubischer S.); kommt aus Conception in Chili und Iquique in Peru in den
Handel und findet mannigfache Verwendung, besonders als Düngmittel, zur Fleischkonservierung, zur Darstellung
von Salpetersäure und neuerdings zur Umwandlung der Staßfurter Chlorkaliumsalze in den wichtigen Kalisalpeter. Er findet
sich in ausgedehnten Lagern und in 25-150 cm Mächtigkeit, bedeckt von ½-¾ m thoniger Erde und kommt seit 1825 über London
und Hamburg in den europäischen Handel nach einfacher Reinigung an Ort und Stelle durch Umkristallisieren
mit 89-99% salpetersaurem Natron. Die Refraktionsgrade geben bei den Handelssorten den Prozentsatz der Beimengungen an. Die
Ausfuhr beziffert sich in den letzten Jahren auf 1½-2 Millionen m. Ztr.
Als Dungmittel wird er zu ½-1 m. Ztr. per ha verbraucht. Er zieht an
der Luft Feuchtigkeit an und muß daher trocken aufbewahrt werden. Der Preis beträgt 30-40 Mk.
für 1 m. Ztr., und gibt Veranlassung zu mancherlei Fälschungen, welche
nur auf chemischem Wege zu entdecken sind. Zusatz von
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Kochsalz erkennt man am reichlichen Niederschlag mit Silberlösung, den mit schwefelsaurem Natron durch solchen von Chlorbaryum,
Soda durch Aufbrausen mit Salzsäure, schwefelsaure Magnesia durch Niederschlag mit Chlorbaryum und durch Ammoniak und phosphorsaures Natron
unter Abscheidung von Kalkerde. Der Kaufmann muß für den Gehalt an Stickstoff garantieren (14-16,5%), sich also selbst
den Gehalt vom Importeur garantieren lassen. Mit verletzten Händen darf Ch. nicht
angegriffen werden. - Zollfrei.