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Die neuseeländische Regierungschefin Jacinda Ardern hat ihr Baby der Öffentlichkeit präsentiert. Gleichzeitig verriet sie den Namen des Mädchens.
Drei Tage nach der Geburt verliess die 37-Jährige am Sonntag das Spital in Auckland und erklärte, ihre Tochter trage den Namen Neve Te Aroha Ardern Gayford. Neve bedeute so viel wie leuchtend und glänzend.
In der Sprache von Neuseelands Ureinwohnern, den Maori, stehe Aroha für Liebe. Sie wolle nicht nach Hause gehen, bevor sie sich bei den Bürgern im Land bedankt habe. «Uns allen geht es gut. Nicht genug Schlaf – aber es geht gut.»
Es ist das erste Kind für Ardern und ihren Lebensgefährten. Clarke Gayford, ein Journalist, moderiert in Neuseeland eine populäre Sendung über Fischen und Angeln. Er soll Vollzeit-Vater werden. Ardern will nach der Geburt sechs Wochen Babypause machen – dann aber zurück ins Büro. Während der Babypause wird der stellvertretende Premierminister Winston Peters die Regierungsgeschäfte führen. Er ist der Vorsitzende von Arderns populistischem Koalitionspartner New Zealand First (NZF).
International gab es in den vergangenen Jahren mehrfach Ministerinnen, die im Amt ein Kind bekamen – wie zum Beispiel in Deutschland die früheren Bundesfamilienministerinnen Kristina Schröder (CDU) und Manuela Schwesig (SPD). Als erste Regierungschefin schwanger im Amt war 1990 Pakistans damalige Premierministerin Benazir Bhutto.