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Bei seiner nächsten Sitzung vom 27. November muss der Agglomerationsrat den regionalen Richtplan, so wie er dem ARE im Dezember 2007 zugestellt worden war, annehmen. So verlangen es die Statuten. Der Staatsrat muss ihn dann bis zum 31. Dezember genehmigen. Denn der Bund kann sich über den regionalen Richtplan nur aussprechen, wenn er im kantonalen Richtplan seinen Niederschlag findet.
Ablehnung verhindern
Nachdem nun so gut wie klar ist, dass die Agglomeration Freiburg kein Geld aus dem Topf für dringende Projekte bekommt, könnte der Gedanke aufkommen, den Richtplan am 27. November einfach abzulehnen. Um das zu verhindern, wollte das Büro des Agglomerationsrates die zu Beginn einer Legislatur vorgesehene Informationssitzung dem Richtplan widmen.
Nach dem Motto «Besser diesen Richtplan als gar keinen» schienen die anwesenden Agglo-Räte eine Annahme des Richtplanes und seine Revision ab 2009 zu befürworten.
Corinne Margalhan-Ferrat wies zudem darauf hin: «Alles, was wir auch ohne Bundessubventionen realisieren, wird das ARE bei der Beurteilung der Agglomerationsprogramme 2015 bis 2019 als Bonus werten.»
Zweite Tranche
Bis 2012 muss die Agglomeration Freiburg nun ein neues Agglomerationsprogramm ausarbeiten, wenn sie für die Zeitspanne 2015 bis 2019 etwas erhalten will. Bei der zweiten Tranche wird es auch mehr Geld zu verteilen geben.
Weitere Milliarde
Zu den ursprünglichen 3,56 Milliarden Franken kommt noch eine knappe Milliarde aus dem Topf für dringende Projekte hinzu, da dieser mit 1,5 Milliarden nicht voll ausgeschöpft wird. rsa