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Verteidigungsminister Ueli Maurer will die Armee verkleinern. Verbessern will der SVP-Bundesrat auch die Zusammenarbeit zwischen Armee und Polizei. Weiter regt er einen Ausbau des humanitären Engagements an.Dieser Inhalt wurde am 16. August 2009 - 10:44 publiziert
"In zehn bis zwölf Jahren werden wir noch 80'000 Aktive und rund 40'000 Reservisten haben", sagte Maurer in einem Interview der SonntagsZeitung. Derzeit hat die Armee noch 120'000 aktive Soldaten sowie 80'000 Reservisten und 20'000 Rekruten.
Der Abbau werde aber erst in etwa fünf bis sechs Jahren beginnen, schränkte Maurer ein. Zuerst müsse die Armee konsolidiert werden.
Reduzieren will der Chef des Eidg. Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) vor allem die schweren Waffen wie Artillerie und Panzer. Ein Panzerkrieg in Europa sei "eher unwahrscheinlich", begründete er seine Abbaupläne.
Im Interview kündigte Maurer zudem an, das "humanitäre Engagement im Ausland auszubauen". Damit macht der einstige SVP-Parteichef eine drastische Kehrtwende. Seine Partei lehnt die Entsendung von Schweizer Soldaten ins Ausland entschieden ab. Ein Standpunkt, den der heutige Bundesrat einst als SVP-Parteichef und Nationalrat ebenfalls vehement vertreten hatte.
swissinfo.ch und Agenturen
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