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Werke, Eine Auswahl
Eine Auswahl
Beschreibung
Bertolt Brecht: Tradition und Moderne zum 50. Todestag am 14. August 2006
Die Auswahl aus den Brecht-Werken umfasst historische Aufführungen, Probenmitschnitte sowie Lesungen und Lieder, vorgetragen von bedeutenden Brecht-Interpreten wie Helene Weigel, Therese Giehse, Ernst Busch, Ekkehard Schall. Zu hören ist auch Brecht selbst: in Ausschnitten aus dem legendären Verhör Brechts vor dem „Ausschuss für unamerikanische Betätigung“ und mit selbst gesungenen Liedern und Gedichten.
Eine einzigartige, sorgfältig kommentierte Sammlung von Tondokumenten des bedeutendsten deutschen Dramatikers und Dichters. Brecht erleben: in seinen Theaterstücken, seiner Regiearbeit, Lyrik und Songs und seine literarischen wie politischen Einlassungen.
Wer Brecht verstehen will, muss ihn lesen. Wer aber die Faszination seiner Sprache begreifen will, muss sie hören!
Ausstattung: mit Booklet
„Eine mustergültige, akustische Edition!“
Brecht, Bertolt
Bertolt Brecht wurde am 10. Februar 1898 in Augsburg geboren. Von 1933 bis 1948 lebte er in der Emigration in Dänemark, Schweden, Finnland, den USA und in der Schweiz. Die hier ausgewählten Gedichte bilden einen Querschnitt seines lyrischen Schaffens. Das früheste entstand um 1914, die letzten Verse sind in seinem Todesjahr geschrieben. Einige seiner Gedichte zählen inzwischen zum klassischen Kanon der Liebeslyrik, doch viele seiner Erotischen Gedichte wurden von Werner Hecht 1984 zum ersten Mal veröffentlicht. Am 14. August 1956 starb Bertolt Brecht in Ost-Berlin.
Weigel, Helene
Helene Weigel wurde 1900 in Wien geboren. Mit Bertolt Brecht, den sie 1929 heiratete, war sie zeitlebens auch künstlerisch liiert. Im Berlin der 20er Jahre fiel sie als glänzende Charakterdarstellerin in Stücken Maxim Gorkis und Brechts auf, bevor sie 1933 mit Bertolt Brecht für 16 Jahre ins amerikanische Exil ging. 1949 gründete sie zusammen mit Brecht das Berliner Ensemble. Zunächst am Deutschen Theater in Berlin beheimatet, zog die unter der künstlerischen Leitung von Brecht (ab 1956 Erich Engel) und der Obhut von Weigel stehende Truppe zum Theater am Schiffbauerdamm. Nach Helene Weigels Tod am 6. Mai 1971 öffnete sich das Ensemble stärker für aktuelle Fragen.
Giehse, Therese
Therese Giehse, 1898 in München; gest. 1975 in München, war von 1926 bis 1933 an den Münchner Kammerspiele unter Otto Falckenberg engagiert, ehe sie gemeinsam mit Magnus Henning und Erika und Klaus Mann das Kabarettensemble "Die Pfeffermühle" gründete. Noch im selben Jahr emigrierte Giehse in die Schweiz, wohin sie nach Aufenthalten in Belgien, den Niederlanden, England und den USA, wieder zurückkehrte und grosse Erfolge am Schauspielhaus Zürich feierte. Nach dem 2. Weltkrieg war sie nicht nur in Zürich, sondern auch auf den Bühnen des Berliner Ensembles und der Müchner Kammerspiele zu sehen. Giehse wirkte als Hauptdarstellerin in etlichen Uraufführung mit, u.a. in Bert Brechts Mutter Courage und ihre Kinder und Friedrich Dürrenmatts Der Besuch der alten Dame und Die Physiker .
Busch, Ernst
Ernst Busch, 1900 in Kiel; gest.1980 in Berlin, absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker und arbeitet in einer Werft, bevor er Anfang der 1920er Jahre Schauspiel- und Gesangsunterricht nahm. 1927 zog er nach Berlin, wo er bald darauf an der Volksbühne und dem Theater der Arbeiter auftrat. Ab 1929 war Busch auch vor der Kamera zu sehen, so übernahm der die Rolle des Moritatensängers in der Verfilmung von Bertolt Brechts Dreigroschenoper und sang darin die "Moritat von Mackie Messer". 1933 floh Busch vor den Nationalsozialisten erst nach Russland, dann nach Belgien, wo er nach dem Einmarsch der deutschen Truppen 1938 verhaftet wurde. 1943 wurde Busch nach einem Fluchtversuch nach Berlin überstellt, wo er wegen 'Vorbereitung zum Hochverrat' inhaftiert wurde. Nach dem 2. Weltkrieg feierte Busch mit seinen Interpretationen der Lieder von Hanns Eisler grosse Erfolge. Anfang der 1960er Jahre zog sich Busch aus gesundheitlichen Gründen von der Bühne zurück.
Schall, Ekkehard
Ekkehard Schall war einer der grössten Darsteller des Berliner Ensembles. Brecht selbst hatte den jungen "Heisssporn" an sein Theater geholt, der sich durch das gesamte Repertoire des Meisters spielte. Spätestens in der Titelrolle des Stücks "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui" gelangte Schall zu Weltruhm. Eine Zusammenstellung seiner erfolgreichen Brecht-Abende liegt nun erstmals auf CD vor.