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Mateja Koležnik zählt zu den Protagonistinnen des slowenischen Theaters. Sie absolvierte ein Studium der Theaterregie an der Akademie für Theater, Radio, Film und Fernsehen in Ljubljana; ihre Diplominszenierung galt Harold Pinters «Geburtstagsfeier». Seitdem bilden die britischen und amerikanischen Autoren des 20. Jahrhunderts wie Edward Albee und Arthur Miller einen Schwerpunkt ihrer Arbeit, ebenso wie britische und deutsche Gegenwartsautoren. Mateja Koležnik inszenierte an allen grossen Theatern des ehemaligen Jugoslawiens, u. a. an den Nationaltheatern Maribor und Nova Gorica, am BITEF Belgrad sowie am Staats- und auch am Stadttheater Ljubljana. Ihre Inszenierungen gewannen zahlreiche Festivaleinladungen, Preise und Auszeichnungen, u. a. zweimal die höchste slowenische Theaterauszeichnung.
Ihr Debüt im deutschsprachigen Raum war 2012 «Yvonne, Prinzessin von Burgund» am Schauspiel Chemnitz – diese Produktion wurde zum 47. Festival Borštnikovo srečanje, dem slowenischen Theatertreffen in Maribor eingeladen, wo sie 2013 für ihre Inszenierung von Ibsens «John Gabriel Borkman» am SNG Drama Maribor den Preis für die beste Regie erhielt. Es folgten Arbeiten am Schauspiel Leipzig und am Residenztheater München. In der Spielzeit 2018/19 wird sich Mateja Koležnik mit «Yerma» erstmals am Theater Basel als Regisseurin vorstellen.