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Neubau Pflegimuri, 5630 Muri
Angrenzend an das Kloster in Muri wurde der Erweiterungsbau der Pflegimuri erstellt. Der alte, bestehende Gebäudetrakt wurde komplett abgerissen und durch den Neubau ersetzt.
Der abgewinkelte Neubau weist drei überirdische Geschosse und je nach Bereich, ein bis zwei Untergeschosse auf.
Der Neubau ist komplett in Massivbauweise (Ortbeton, vorfabrizierte Betonbauteile, Stahlbauteile, tragendes Mauerwerk) erstellt worden. Die Fassadenkonstruktion ab Erdgeschoss besteht aus einem Einsteinmauerwerksystem, welches sowohl statische wie auch bauphysikalische Funktionen übernimmt. Das Mauerwerk wurde anschliessend verputzt. Sämtliche Gebäudeteile weisen eine Flachfundation auf.
Die Baugrube konnte mit natürlichen Böschungen im Verhältnis 1:1 ausgeführt werden, im Bereich der Zufahrtsstrassen und den angrenzenden Gebäuden wurde der Baugrubenabschluss mittels Nagelwand ausgeführt.
Der Neubau ist mit einem unterirdischen Verbindungsgang mit dem bestehenden Haupttrakt (welcher sich in den alten Klostergemäuern befindet) verbunden. Massive Wandausbrüche in dem bis zu 2m starkem Grundgemäuer des Klosters mussten für den neuen Zugang erstellt werden, eine sehr heikle Aufgabe.