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Ein Website-Projekt. Nicht selten ist es so, dass die Textinhalte erst auf den letzten Drücker vom Kunden beigebracht werden. Die Abnahme des Designs steht aber schon vorher an. Also braucht man für die Screens Platzhaltertexte, damit sie nicht nackt aussehen und der Kunde in etwa weiss, welche Textmenge wo erwartet wird. Der Klassiker der Fülltexte ist das „Lorem ipsum„, sinnfreies Lateinisch.
Der Blindtextgenerator kann den lateinischen Klassiker, zeigt sich aber auch von der literarischen Seite und generiert auf Wunsch einen Auzug aus Goethes „Werther“ und Kafkas „Der Prozess“. Für alle ideal, die einmal die Blindtextregel brechen wollen oder zufällig für einen Verlag oder Schriftsteller eine Website erstellen.
Wenn man einfach nur Text braucht, damit es keine kahlen Stellen gibt, ist der pseudolateinische „Lorem-ipsum-Text“ ideal. Er füllt die freie Fläche und lenkt den Betrachter nicht ab. Wer kein Latein beherrscht, wird den Text nicht lesen wollen, und wer des Lateinischen mächtig ist merkt gleich am ersten Wort, daß es kein sinnvolles Latein ist.
Geht es aber darum den automatischen Textumbruch zu überprüfen, ist der Text wertlos, weil die Verteilung der Buchstaben im Lateinischen anders ist als im Deutschen. Das fällt bei näherer Betrachtung selbst dem Laien auf. Auch für die Beurteilung der Schriftwirkung taugt der Text deshalb nicht. Hier sind Texte in Deutscher Sprache gefragt. Ob das aber Goethe oder Kafka sein sollten, ist fraglich.