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Bei einigen Stromversorgungseinrichtungen innerhalb des Reaktorgebäudes wurden Isolationsdefekte an Stromkabeln entdeckt. Unter gewissen Unfallbedingungen in Anwesenheit von Wasser oder Wasserdampf könnte dies den Betrieb aktiver Komponenten wie Ventile und Pumpen beeinträchtigen.
Die Defekte stammen von Abisolier- und Verbindungsarbeiten während der Erstinstallation oder bei Modifikationen und wurden erstmals im Kernkraftwerk Penly-2 entdeckt. Zusatzuntersuchungen förderten dann ähnliche Defekte bei andern französischen KKW-Blöcken zu Tage. Nach detaillierten Abklärungen schlug die Anlagebetreiberin Electricité de France (EDF) vor, dass diese Defekte als generische Anomalie auf Ines-Stufe 2 zu klassieren seien. Der Behörde wurde dies am 9. März 2004 gemeldet. Die EDF hat bei der Behörde ein entsprechendes Kontroll- und Reparaturprogramm eingereicht.
Quelle
H.K. nach Pressemitteilung ASN, 14. April 2004