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Am Ende eines ZEIT-Interviews, das mit der Frage beginnt, warum seine Partei nicht davon profitiert, dass Heiko Maas so ein populärer Politiker sei, wird dieser mit der Frage konfrontiert, wer in schlechterem Zustand ist, der HSV oder die SPD. Seine Antworten lassen tief blicken und sollten die verbliebenen SPD-Mitglieder aufrütteln.
Schon auf die Frage, warum seine Partei nicht von seiner angeblichen Popularität profitiert, hat Maas nichts über seine Partei zu sagen, sondern nur, das sei halt heute so. Kein Thema für ihn, wie er vielleicht mehr zum Überleben seiner Partei beitragen könnte. Warum ihn das nicht beschäftigt, zeigt sich in seiner Antwort auf die letzte Frage nach der Lage der SPD. Der HSV, dessen Fan Maas offenbar ist, ist in der letzten Saison in die zweite Liga abgestiegen, so wie die SPD inzwischen nach Wählerstimmen eine Liga unter der Union spielt. Seine Antwort: „Der HSV ist auf einem Aufstiegsplatz …“ Oh je, denkt der Leser, was kommt jetzt? Immerhin liegt die SPD den Umfragen zufolge auf einem Abstiegsplatz in die dritte Liga, ist auf dem Weg zur drittstärksten Partei hinter der AfD und möglicherweise sogar zur viertstärksten auch noch hinter den Grünen. Aber nein, Heiko Maas denkt positiv. Er macht weiter mit „… und die SPD regiert. Was soll daran schlecht sein?“
Das darf man sicherlich, ohne ihm Unrecht zu tun, übersetzen mit…….