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Korean Air fliegt im Februar und März 2023 von Seoul nach Taipeh mit einem Airbus A380. Mit einer zurückgelegten Flugdistanz von unter 1.500 Kilometern ist dies die kürzeste Linienverbindung, auf der ein Airbus A380 zum Einsatz kommt.
Korean Air hat den Flugplan mit einigen neuen Zielen veröffentlicht. Zum 1. Februar nimmt man die bisher ausgesetzte Verbindung von Seoul nach Taipeh wieder auf, wobei in den ersten zwei Monaten die Flüge mit einem Airbus A380 bedient werden. Damit erhöht Korean Air die Sitzplatzkapazitäten und den Komfort auf der täglichen Verbindung zwischen Seoul und Taipeh, wie simpleflying berichtet.
Airbus A380 auf der Kurzstrecke
Korean Air fliegt für mindestens zwei Monate mit dem grössten Passagierflugzeug von Seoul nach Taipeh. In den Monaten Februar und März 2023 erhöht man damit die verfügbaren Sitzplätze auf dieser Route auf 407. Neben zwölf Sitzen in der First Class gibt es 94 in der Business Class und demzufolge weitere 301 Sitze in der Economy Class. Ursprünglich war für diese Strecke beispielsweise eine Boeing 737-800 mit lediglich 138 Sitzplätzen vorgesehen, sodass Korean Air jetzt beinahe die dreifache Anzahl an Sitzen verkaufen kann.
Die Flüge mit dem Airbus A380 werden zu folgenden Zeiten (lokal) durchgeführt:
Seoul – Taipeh: KE185, 09:00 Uhr – 11:00 Uhr
Taipeh – Seoul: KE186, 12:25 Uhr – 15:50 Uhr
Die reine Flugzeit beträgt auf dem Weg nach Taipeh meist zwischen 2:15 und 2:30 Stunden, wohingegen der Rückflug nach Seoul aufgrund günstiger Winde meist in unter zwei Stunden zurückgelegt wird. Damit verdrängt man bei den kürzesten Airbus A380 Strecken, für zwei Monate, den sonstigen Spitzenreiter Emirates auf ihrem Fifth Freedom Flug von Hongkong nach Bangkok von Platz eins.
Fazit zur Aufnahme des kürzesten Airbus A380 Linienfluges
Normalerweise setzen Fluggesellschaften den Airbus A380 grösstenteils auf Langstrecken ein, da hier der Superjumbo seine Stärken besonders gut ausspielen kann. Korean Air entscheidet sich nun temporär dafür, damit auch eine echte Kurzstrecke nach Taipeh zu bedienen. Die Hintergründe für diese Entscheidung sind unbekannt. Möglich wäre, dass man die Kabinencrew und Piloten für den Airbus A380 ausbilden möchte oder aber auch eine steigende Nachfrage reagiert. Ob man nach März 2023 noch weiter auf den Airbus A380 auf dieser Strecke setzt, wird sich ebenfalls noch zeigen.