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Röslischüür
Die ehemalige Gemeindescheune an der Röslistrasse ist ein Teil von Alt-Unterstrass. Das Ensemble umfasst Gebäude aus dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert. Eine geplante Gesamtüberbauung des Areals wurde 1977 aufgrund grosser Opposition aus dem Quartier aufgegeben. Der Gemeinderat gab dem Stadtrat stattdessen den Auftrag, die «grüne Insel Unterstrass» zu erhalten.
Die Röslischüür aus dem Jahre 1811 steht neben dem ehemaligen Armenhaus. Sie wurde zwischenzeitlich vom Strasseninspektorat als Magazin genutzt. Seit dem Umbau wird sie dem Quartierverein Unterstrass mittels Gebrauchsleihvertrag für Quartieraktivitäten zur Verfügung gestellt. Ein separat zugänglicher Raum im Erdgeschoss ist als Atelier vermietet.
Im Rahmen eines Projekts für das gesamte Ensemble wurde die Scheune 1988/89 teilweise umgebaut und somit für eine Zwischennutzung frei. 1992/93 fand der Endausbau statt. Die Röslischüür ist nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten saniert. Die alte Baustruktur ist weitestgehend erhalten. Feuerpolizeiliche Vorgaben machten einige Kompromisse notwendig: Die nahe am Nachbarhaus stehende Ostfassade beispielsweise musste ausgemauert werden.