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Der Irrawaddy in Myanmars Süden
Nach fast 2000 km durch das zentrale Flachland von Myanmar ergiesst sich der Irrawaddy in einem riesigen Delta in die Andamanen-See. Hier ist die Reiskammer des Landes. Die unzähligen Wasserarme bilden ein grünes Labyrinth, welches von Pathein im Westen bis nach Yangon reicht. So ist es möglich, mit kleinen Booten mehrtägigen Touren durch Myanmars Süden zu unternehmen.
Im Jahre 2008 verwüstete der Zyklon Nargis das Delta und forderte etwa 100.000 Todesopfer. Die Gebäude Myanmars wurden vom Sturm zerstört. Dies bestanden praktisch alle aus Stein sowie Stahl. Die Boote hingegen wurden weit aufs Land verschoben. Nur die Bambushütten waren beweglich genug und überstanden den Sturm.