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Der Zürcher Bankier und Kunstmäzen Heinrich Schulthess von Meiss erwarb 1863 die Liegenschaft des heutigen Villette-Parks am Ufer des Zugersees. Er liess sich hier in unmittelbarer Nähe der Lorzemündung 1865/66 durch den Zürcher Architekten Leonhard Zeugheer einen Landsitz im Stil der Neurenaissance bauen, der später, 1900-03, durch Dagobert Keiser vergrössert wurde. Der Villenpark entstand 1865 nach Plänen des Gartenarchitekten Theodor Froebel als englischer Landschaftsgarten. Die Zuger Altstadt, die Rigi und der See bilden einen eindrücklichen Hintergrund für die Komposition aus weiten Rasenflächen, kleineren Wäldchen, teilweise exotischen Bäumen und dem künstlich aufgeschütteten Inseli.
Lange Zeit in Privatbesitz, erwarb die Gemeinde Cham 1981 das Areal mit der Villa und machte die Anlage der Öffentlichkeit zugänglich. Die 1986-88 renovierte Villa dient heute als Kultur- und Begegnungszentrum mit Ausstellungsraum, schönen Sälen und Gartenrestaurant.
Baujahr: 1865, 1900-03
Architektur: Theodor Froebel
Gärten und Parks
Park La Vilette
AdresseBeim Bahnhof Cham, 6330 Cham
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz