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Der Zementriese LafargeHolcim geht Vorwürfen von Kinderarbeit bei Zulieferern in Uganda nach. Einem Bericht der französischen Zeitung «Le Monde» zufolge sollen Hunderte von Kindern in dem afrikanischen Land den Rohstoff Puzzolan fördern, der dann über Zwischenhändler an die lokale Tochter des Weltmarktführers geliefert wird.
«LafargeHolcim toleriert keine Kinderarbeit in irgendeinem Teil der Zulieferkette», erklärte eine Konzernsprecherin am Dienstag. «Deshalb untersuchen wir diese Vorwürfe mit höchster Priorität.»
Lafarge-Kind mach Kopfschmerzen
Puzzolan wird dem Zement beigemischt, um den Baustoff auf den späteren Verwendungszweck abzustimmen.
LafargeHolcim entstand im vergangenen Sommer aus der Fusion der französischen Lafarge mit dem Schweizer Zementkonzern Holcim. Uganda Hima Cement gehörte ursprünglich zu Lafarge.
(sda/ise)