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Von November 2010 bis Februar 2011 konnte in London die Ausstellung «High Society» besucht werden. Diese widmete sich der Rolle und Bedeutung von Drogen in unterschiedlichen kulturellen Kontexten insbesondere jener des Abendlandes. Interessant ist dabei, dass eigens für die Ausstellung das Echtzeit-Strategiespiel «High Tea» entwickelt wurde. In «High Tea» nimmt man die zweifelhafte Rolle eines Opium-Schmugglers ein, wobei sich das Spiel-Konzept historisch an der Dekade vor Ausbruch des Ersten Opiumkrieges (1839-1842) orientiert. Die Integration von Games in die (lange Zeit) analoge Welt der Museen zeigt auf, wie Elemente digitaler Kultur einen interaktiven und damit neuen Zugang zu kuratierten Themen ermöglichen.