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Die schöne Jungvieh-Alp in der Leventina kämpft seit Jahren mit grossen Wasserproblemen. Die vorhandenen Fassungen, Leitungen und Brunnen sind marode und müssen dringend saniert werden. Die Alpkorporation verfügt allerdings nur über minimale Eigenmittel.
In der Leventina besitzt eine Korporation - hier «Patriziato» genannt - zwei Alpen. Während auf der einen im Sommer vor allem Milchkühe grasen, wird die zweite mit Jungvieh bestossen. Diese schöne Alp auf rund 1'900 m ü. M. wird von vier Betrieben genutzt und ist für diese überlebenswichtig. Doch sie wird seit Jahren von Wasserproblemen geplagt. Es gab zahlreiche Bemühungen, um die Wasserversorgung für Mensch und Tier zu verbessern. Vor Jahrzehnten wurden neue Wasserfassungen errichtet und Leitungen zu den sieben Brunnen, dem Weiher für den Brandschutz und den beiden Hirtenhütten verlegt. Doch die alte Infrastruktur ist marode. Es kommt immer wieder zu Leitungsbrüchen und zu Verschmutzungen des Trinkwassers durch eindringendes Oberflächenwasser. Um die prekäre Versorgungssituation zu verbessern hat das «Patriziato» ein Sanierungsprojekt angestossen. Es umfasst die lnstandstellung der Fassungen, eine neue Wasserpumpe, neue Leitungen und die Sanierung des wichtigsten Brunnens. Die Korporation erhält zwar Subventionen von Bund und Kanton, doch diese reichen nicht aus, um das Projekt vollständig zu finanzieren. Weil praktisch keine Eigenmittel vorhanden sind, haben die Bergler ein Unterstützungsgesuch an die Schweizer Berghilfe gerichtet.
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