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Nach eigenen Angaben steckten unter anderem der chinesische Internet-Gigant Tencent, der Fonds Atomico von Skype-Gründer Niklas Zennström sowie Europas grösste Investmentfirma in Familienbesitz, LGT, Geld in das 2015 von vier Absolventen der Technischen Universität München gegründete Unternehmen. Neben Startups wie Lilium und das von Google-Gründer Larry Page unterstützte Kitty Hawk arbeiten auch Branchengrössen wie Airbus und Uber am Bau von elektrisch angetriebenen Fluggeräten.
Lilium hat bereits erfolgreich testweise einen Zweisitzer in die Luft gebracht, der in der Lage ist, nach dem Abheben ähnlich einer Drohne in den normalen Flug zu wechseln. Mit Hilfe des neuen Geldes will Lilium mit seinen 70 Mitarbeitern nun die Entwicklung eines Fünfsitzers vorantreiben. Der erste Testflug der Maschine, die dann eine Geschwindigkeit von 300 Kilometern in der Stunde erreichen soll, ist fürs übernächste Jahr geplant. Letztlich will Lilium zu einem Lufttaxi-Anbieter werden. Grösster Konkurrent in Deutschland ist Volocopter, das noch in diesem Jahr erstmals Lufttaxi-Flüge in Dubai testen will. (sda/og)