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Richard Krajicek, der Holländer, und Austin Krajicek, der Floridaner aus Tampa, sehen sich äusserlich recht ähnlich. In der tschechischstämmigen Sportfamilie ist der Erfolg jedoch noch ungleichmässig verteilt. Während Richard Krajicek, mittlerweile 43, im Sommer 1996 Sportgeschichte schrieb, als er im Wimbledon-Viertelfinal die Siegesserie von Pete Sampras reissen liess und anschliessend das Turnier als erster Holländer gewann, hat Austin Krajicek mit 25 Jahren noch nichts Grossartiges zustande gebracht. Seine bislang acht Turniersiege errang er auf der Challenger Tour sowie in den drittklassigen Future-Turnieren.
In der Weltrangliste brachte es Krajicek bisher nicht über die 113. Position hinaus; derzeit ist er die Nummer 124. Mit etwas mehr Erfolg, aber auch nicht grandios, ist er in den Doppel-Konkurrenzen unterwegs. Trotz allem wird dem Linkshänder ein beachtliches Talent attestiert.
Im Hartplatzturnier in Tokio bezwang Krajicek in den ersten beiden Runden den Australier Matthew Ebden in einem Duell unter Qualifikanten und – etwas überraschend – in drei Sätzen den Portugiesen João Sousa, der seinerseits den gesetzten Spanier Feliciano Lopez ausgeschaltet hatte.
(SI)