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Inder will Davos im Himalaja nachbauen
Der indische Verkehrsminister war von seinem Besuch Weltwirtschaftsforum so begeistert, dass er jetzt ein zweites Davos im Himalaja bauen will. Er erhofft sich davon einen Schub für Tourismus und Wirtschaft.
Der indische Verkehrsminister Nitin Gadkari war nach Davos ans Weltwirtschaftsforum (WEF) gekommen, um Investoren für sein Land zu gewinnen. Der Abstecher in die Schweizer Bergwelt brachte ihn aber auf eine neue Idee. Mitten im Himalaja-Gebirge will er eine indische Variante des Bündner Orts aufbauen, wie die "Südostschweiz" berichtet. Gadkari: "Seit meiner Ankunft in Davos habe ich darüber nachgedacht, ein Dorf wie dieses zu errichten."
Hotels und Tourismusangebote
Gadkari hofft, auf diese Weise einen kräftigen Schub sowohl für die Reisebranche als auch für den Arbeitsmarkt auslösen zu können. Er verspricht: "Die Menschen werden genauso Minusgrade vorfinden wie Hotels und Tourismusangebote."
Eine Davos-Kopie in Indien würde nicht nur den Tourismus und die Wirtschaft des Landes beflügeln, zeigt sich der Verkehrsminister überzeugt. "Auch die Zahl der Menschen, die unseren heiligen Stätten in der Region besuchen, würde um ein Vielfaches steigen."
"Kein Problem"
Der Plan ist seiner Meinung nach durchaus umsetzbar. "Wir konnten das Taj Mahal in der Wüste errichten. Ein zweites Davos in den indischen Bergen ist kein Problem." In dem Ort will Gadkari nach eigenen Angaben auch Konferenzzentren bauen, wo Veranstaltungen wie das Weltwirtschaftsforum ausgerichtet werden sollen. Kritische Umweltschützer will er besänftigen, indem für jeden gefällten Baum an einem andern Ort zehn neue gepflanzt werden. (mgt)