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Offenbar gibt es doch noch geistig gesunde Politiker. Russlands Präsident Wladimir Putin duldet keine «political Correctness» in seinem Land. Das Staatsoberhaupt hatte zuvor die Hoffnung geäussert, dass in Russland nie das Wort «Mama» verschwindet.
Der russische Präsident Wladimir Putin hatte im Verlauf des Treffens mit der Arbeitsgruppe auf die Vorbereitung von Änderungen in der Verfassung auch über die Familienbeziehungen gesprochen. Das Staatsoberhaupt betonte, dass die Ehe ein Bündnis zwischen Mann und Frau sei und bei den Kindern sollte es keinen Elternteil 1 und 2 geben. «Solange ich Präsident bin, werden Elternteile nicht die Nummer 1 und die Nummer 2 sein. Wir werden weiterhin Papa und Mama haben», betonte Putin.
Ende des letzten Jahres, hatte Wladimir Putin bereits sein Unverständnis aufgrund der Tatsache geäussert, dass in einigen Ländern wegen der «political Correctness», einer erweiterten Form des Faschismus, die Worte «Mutter» zugunsten «die Mutter ist die Nummer eins» und «Elternteil Nummer zwei» geopfert werden sollen. So wurde in Frankreich zu Beginn dieses Jahres ein Gesetz angenommen, dass die Verwendung der Begriffe «Elternteil 1» und «Elternteil 2» statt «Vater» und «Mutter» in den Verwaltungs-Formularen des Bildungssystems vorschreibt, ähnlich wie bereits in den Niederlanden.
Ähnlich wie im Fall der «Ehe für alle», die auf fatale Weise an die spätrömische Dekadenz erinnert, sollen diese Änderungen die traditionell lebende Mehrheit der Menschen gegenüber einer sexuell fehl orientierten und an einer angeborenen neuropsychopathischen Störung leidenden Minderheit diskriminieren.