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An der Delegiertenversammlung des Trinkwasserverbundes Bibera (TWB) haben sich die Delegierten für Bernhard Hostettler als neuen Präsidenten des Vorstands entschieden. Hostettler ist Ammann von Kleinbösingen.
Ueli Minder führte am Mittwoch durch die Versammlung in Jeuss und verdankte die Arbeit des bisherigen Vorstandspräsidenten Gabriel Hayoz aus Gurmels. Jean-Claude Hayoz aus Courtepin hatte zwischenzeitlich das Präsidium des Vorstands übernommen. «Es wird viel Arbeit geben», sagte Minder, «zum Wohl des Trinkwassers und der Bevölkerung. Wasser heisst Leben, ohne Wasser kein Leben.»
Auf dem höchsten Punkt des Seebezirks–in der Gemeinde Courtepin–soll ein neues Reservoir entstehen. Minder informierte, dass das dafür vorgesehene Land verschrieben worden sei. Der Vize-Ammann von Courtepin, Jean-Claude Hayoz, ergänzte, dass die Ausschreibungen für das Reservoir «Tschenett» am Laufen seien. Das Reservoir wird die vier heute bestehenden Reservoirs ersetzen. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich ein Jahr bis eineinhalb Jahre dauern.
Der TWB sei weiterhin offen für die Aufnahme weiterer Gemeinden, so Minder. Gespräche seien am Laufen. Heute besteht der TWB aus den Gemeinden Büchslen, Courtepin, Gempenach, Gurmels, Jeuss, Kleinbösingen, Ulmiz und Wallenried.
Da Büchslen mit Murten fusioniert hat, müssen die Statuten des TWB angepasst werden: «Zudem müssen wir einen Vertrag mit Büchslen und Murten ausarbeiten, so dass nur der Sektor Büchslen abgedeckt ist», sagte Minder. Auch diesbezüglich seien Gespräche und Abklärungen zurzeit in Gang, informierte Ueli Minder in Jeuss. emu