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Nadeshda Iwkowa kommt aus dem Dorf Michajlo-Larino und nimmt am Jugendprojekt der SOS GERASJUTA Stiftung teil, um ihrer älteren Schwester Ekaterina (geb. 1982) und deren behindertem Kind (geb. 2003) zu helfen. Die Familie Iwkowa zählt fünfzehn Personen: Ausser ihren Eltern hat Nadeshda sechs Brüder und sechs Schwestern. Ihre Mutter Marija ist Rentnerin. Ihr Vater Aleksandr arbeitet als Wächter in einem Lebensmittelladen. Der Lohn des Vaters und die Rente der Mutter reichen kaum für die Bedürfnisse der grossen Familie.
Nadeshdas Nichte Anna leidet seit der Geburt an der zerebralen Kinderlähmung. Das Kind kann weder gehen noch sprechen. Alle seine Bewegungsfunktionen muss man ständig trainieren. Eine anständige Behandlung für das Mädchen können sie nicht bezahlen. Ekaterina ist nicht berufstätig und kümmert sich zuhause um ihre Tochter. Ihr Mann hat sie verlassen, deswegen musste sie mit Anna zu ihren Eltern zurückkehren.
Nadeshda lernt in einer Sportschule in der nächsten Grossstadt. Ihr Hauptfach ist das Rudern. Sie ist Anwärterin auf die Meisterschaft und nimmt als Mitglied der Auswahlmannschaft der Ukraine an Wettkämpfen teil. In Zukunft möchte sie eine Hochschulausbildung in Angriff nehmen. Nadeshda wohnt in einem städtischen Wohnheim und sieht ihre Familie nur am Wochenende. Dank der Hilfe, die Nadeshda über die SOS GERASJUTA Stiftung von Schweizer Spendern bekam, kann ihre Nichte Anna gut behandelt werden.