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Wird ein Kind von einer Einzelperson grossgezogen oder kommt es zu einer Scheidung oder Trennung, wird festgelegt, wie viel beide Elternteile zum finanziellen Unterhalt der Kinder beitragen müssen. In vielen Fällen ist die Situation finanziell angespannt, weil die Einkommen, die vorher nur für einen Haushalt ausreichen mussten, plötzlich zwei Haushalte finanzieren müssen.
Kann der unterhaltspflichtige Elternteil keine existenzsichernden Alimente bezahlen, findet sich der betreuende Elternteil mit den Kindern in der Sozialhilfe wieder. Will der unterhaltspflichtige Elternteil nicht bezahlen, hat der betreuende Elternteil Anspruch auf eine Bevorschussung der Alimente. Reicht diese nicht aus, sichert die Sozialhilfe die Existenz. Die Ausgestaltung des Unterhaltsrechts sowie der Alimentenbevorschussung sind deshalb für die Sozialhilfe von zentraler Bedeutung. Die SKOS setzt sich dafür ein, dass in beiden Bereichen existenzsichernde Lösungen für alle Beteiligten und insbesondere für die Kinder gesucht werden.
- Auswirkungen des revidierten Rechts zum Kindesunterhalt auf die Sozialhilfe 2016 (Merkblatt)
- Umsetzung Mankoteilung 2013 (Stellungnahme)
- Revision Unterhaltsrecht 2012 (Vernehmlassungsantwort)
- Revision Unterhaltsrecht 2012 (Argumentarium)
- Revision Unterhaltsrecht 2012 (Studie)
- Harmonisierung Alimentenbevorschussung 2012 (Stellungnahme)