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Unterschiedlicher hätten die beiden Spielerinnen über weite Strecken des 2. Satzes nicht agieren können: Während Eugenie Bouchard (WTA 47) Fehler um Fehler produzierte, schlug Timea Bacsinszky (WTA 9) Winner aus allen Lagen.
Die Romande, die die ersten 3 Games der Partie der Kanadierin hatte überlassen müssen, spielte sich in einen wahren Rausch. Sie brillierte mit knallharten Grundlinien-Schlägen, präzisen Returns und effektiven Stoppbällen. Bouchard wusste nicht, wie ihr geschah und stand Mal für Mal auf verlorenem Posten. Nach 10 Game-Gewinnen in Folge stand es 6:4, 5:0 für die Romande.
Nerven gezeigt
Erst mit dem Rücken zur Wand bäumte sich Bouchard noch einmal auf. Gleichzeitig zeigte Bacsinszky sichtlich Nerven und war jetzt diejenige auf dem Platz, die Eigenfehler im Multipack produzierte. Die Folge:
- Bouchard wehrte einen Matchball Bacsinszkys ab
- Sie gewann 4 Games in Serie und stellte auf 4:5
- Bei Aufschlag Bacsinszky kam Bouchard bei 15:40 zu weiteren Breakbällen
Doch – man ahnte es irgendwie – nun bekam plötzlich Bouchard wieder einen schweren Arm und schenkte ihrer Gegnerin das letzte Game mit 4 «unforced errors» in Folge.
Nun gegen eine Französin
In den Sechzehntelfinals trifft Bacsinszky auf die Französin Pauline Parmentier (WTA 88), gegen die sie im Head-to-Head mit 2:1 führt. Die ersten beiden Duelle fanden vor über 10 Jahren statt, der letzte Vergleich ging 2014 ohne Satzverlust an die Schweizerin.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 26.5.16, 11:05 Uhr