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Tasteninstrumente
Akkordeon
Im Jahre 1829 liess Cyrill Demian ein Instrument namens "Accordion" patentieren, das immer weiter verbessert wurde.
Das Akkordeon (Handorgel) ist ein auf der ganzen Welt gespieltes Instrument, bei dem die Melodie-Töne mit der rechten Hand (Knöpfe oder Klaviertasten) und begleitende Akkorde oder Bassmelodien mit der linken Hand gepielt werden. Es ist ein tragbares, mehrstimmig spielbares Instrument mit durchschlagenden Zungen. Der Ton wird durch die Bewegung des Balges erzeugt.
Das Akkordeon ist gut zum Mitnehmen, kann gut alleine gespielt werden aber auch in der Gruppe mit anderen Instrumenten oder im Orchester. Neben der Volksmusik aller Länder, hat sich das Akkordeon in der Rock-und Popmusik, Jazz und in vielen anderen Musikstilen etabliert. Auf diesem Instrument lässt sich auch klassische Musik hervorragend spielen. Lernerfolge zeigen sich praktisch bei allen Schülern schnell.
Instrumente sind in allen Grössen und verschiedenen Farben/Modellen erhältlich. Einige bekannte Akkordeonherrstellern sind: Scandali, Bugari ,Hohner, Pigini, Weltmeister, Beltuna...
Lehrperson Akkordeon
Aleksandar Aleksandrovic
Das Schwyzerörgeli
Der erste Schwyzerörgelibauer war Robert Iten (1859–1918) aus Pfäffikon im Kanton Schwyz. Das Schwyzerörgeli (Schweizer Orgel) ist eine Variante des diatonischen Akkordeons, die hauptsächlich in der Schweizer Volksmusik verwendet wird. Es wird meist nach Griffschrift gespielt, nicht nach herkömmlicher Musiknotation.
Eine kompakte Bauweise, ein Balg mit Ledereckschoner, aber auch wunderschöne Ornamentik am Instrument sind heute typische Merkmale des Örgeli. Das Örgeli gibt es zweichörig oder dreichörig mit und ohne Tremolo (schwebender Kalng). Neben den traditionellen Musikgruppen mit Schwyzerörgeli gibt es seit den 60er Jahren sogenannte Grossformationen mit zehn oder mehr Schwyzerörgeli und einem Kontrabass.
Die bekanntesten und heute noch sehr begehrten Instrumente sind sicher die Nussbaumer und alten Eichhorn. Heute sind aber auch Örgeli von Josef Gwerder in Schwyz, die Ämmitaler-Örgeli, die Zürcher-Schmidig Örgeli... usw. verfügbar.
Lehrperson Schwyzerörgeli
Aleksandar Aleksandrovic
Klavier
Das Klavier gehört zur Familie der Tasteninstrumente.
Das Klavier unterscheidet sich hauptsächlich durch die Hammermechanik, welche im 15. Jh erfunden wurde, von seinen Vorgängern. Diese erlaubt ein lautes oder leises Spielen des Instrumentes. Eines der ältesten bekannten Modelle aus dem Jahre 1709 trug deshalb auch den Namen "gravicembalo col pian e forte" ( Cembalo mit leise und laut). Als Erfinder gilt Bartolomeo Cristofori. Die Technik des Klaviers wird über die Jahre immer mehr verfeinert und erlaubt heute auch den Einsatz des Oberkörpers beim Spiel.
Das Klavier ist wohl das vielseitigste Instrument überhaupt. Obwohl es das Soloinstrument schlechthin ist, kann es auch mit allen anderen Instrumenten zusammen spielen. Für kein anderes Instrument ist die Litratur in Klassik, Jazz, Rock, Pop aber auch Volksmusik oder Filmmusik so reichhaltig wie für das Klavier.
Keyboard
Auch das Keyboard gehört zu den Tasteninstrumenten. Im deutschen Sprachgebrauch beinhaltet es alle Tasteninstrumente, die ihre Töne elektronisch erzeugen oder mechanisch erzeugte Töne elektronisch abnehmen und verstärken. Allen Instrumenten gemeinsam ist die Klaviatur und die relativ einfache Möglichkeit des Transports.
1885 wurde das erste elektromechanische Instrument hergestellt. Erst in den 80er Jahren des 20. Jh. etablierte sich das weiterentwickelte Instrument. Auf dem Keyboard ist (wenn man will) zweihändiges Spiel wie auf dem Klavier möglich (dies wird z. B. beim Spielen in einer Band so gemacht). Man kann die Tastatur des Keyboards aber auch teilen. Mit der rechten Hand wird die Melodie gespielt, mit der linken Hand die Akkorde. Je nach Akkordeingabe spielt die Begleitautomatik vorprogrammierte Muster, z.B. Schlagzeug, Bass, Klavier und Gitarre. Das Keyboard hat sich in vielen Musiksparten, vor allem aber in der Pop- und Rockmusik, etabliert. Wegen der Tastatur wird es oft mit dem Klavier verglichen aber es bestehen grosse Unterschiede in Anschlag, Spieltechnik und Klangverhalten.