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Das Verfahren für die erleichterte Einbürgerung läuft über das Staatssekretariat für Migration (SEM) beim Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement (EJPD). Das Amt für Gemeinden ist die Drehscheibe für das Einverlangen verschiedener Unterlagen im Auftrag des Bundes.
Bestimmungen für die erleichterte Einbürgerung in der Schweiz
Personen, die sich erleichtert einbürgern lassen möchten, müssen in der Schweiz wohnhaft und mindestens drei Jahre mit einem/einer Schweizer/in verheiratet sein. Sie haben fünf Jahre in der Schweiz gelebt; wovon sie das letzte Jahr vor der Einbürgerung in der Schweiz verbracht haben.
Bestimmungen für die erleichterte Einbürgerung im Ausland
Eine erleichterte Einbürgerung im Ausland ist möglich, wenn die gesuchstellende Person seit sechs Jahren mit einem Schweizer/einer Schweizerin verheiratet ist und sie sich mit der Schweiz eng verbunden fühlt.
Ist eine Person im Ausland geboren und hat ihr Schweizer Bürgerrecht verwirkt, kann eine Wiedereinbürgerung geprüft werden. Kinder von Schweizer Vätern oder Müttern erhalten das Schweizer Bürgerrecht automatisch.
Vorgehen
- Für die erleichterte Einbürgerung muss ein Gesuch an das Staatssekretariat für Migration (SEM) gestellt werden. Das entsprechende Formular ist bei der Wohngemeinde zu beziehen.
- Das SEM prüft das Gesuch und schickt es in der Folge an das Amt für Gemeinden (AfG) weiter.
- Das AfG holt den Erhebungsbericht bei der Luzerner Polizei ein, wo Quellenangaben, Integration und vor allem die polizeilichen und fremdenpolizeilichen Vorkommnisse überprüft werden.
- Nach der Überprüfung werden die gesamten Unterlagen an das SEM retourniert.
- Nach Ablauf der Rechtsmittelfrist erhält das AfG den rechtskräftigen Entscheid. Diesen leitet es zur endgültigen Registrierung im Zivilstandsregister an das Zivilstandsamt der Heimatgemeinde weiter.