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Dieses Motorrad hat eine lange Geschichte: Einst brauste Peter Fonda damit in «Easy Rider» Richtung Freiheit, jetzt ersteigerte ein anonymer Bieter die Harley Davidson mit dem speziellen Design.
Der Film «Easy Rider» machte die Maschine fast so berühmt wie ihren Fahrer Peter Fonda. Nun ist die Harley Davidson aus dem Kultfilm von 1969 versteigert worden. Für 1,35 Millionen Dollar (1,27 Millionen Franken) sei die «Captain America» bei der Auktion im kalifornischen Calabasas bei Los Angeles an einen anonymen Bieter gegangen, teilte das Auktionshaus Profiles in History mit.
Zusätzlich zu der legendären Maschine mit dem langgezogenen Lenker bekam der neue Besitzer demnach Dokumente, die ihre Echtheit bezeugen sollen – darunter auch ein Schreiben von Peter Fonda und ein Autogramm auf dem Tank. Der Schauspieler hatte beim Design des Choppers eine wichtige Rolle gespielt.
Für den Film wurden gleich zwei Harleys mit den Stars und Stripes der US-Fahne auf dem Tank gebaut. So konnte bei Pannen unverzüglich weitergedreht werden. Erzählt wird in «Easy Rider» die Geschichte der zwei jungen Männer Wyatt (Peter Fona) und Billy (Dennis Hopper), die auf ihrer Tour in einer Hippie-Kommune und später im Gefängnis landen, und dann mithilfe des alkoholsüchtigen jungen Anwalts George Hanson (Jack Nicholson) wieder freikommen. Am Ende explodiert Wyatts Chopper, getroffen von einer Knarre amerikanischer Rednecks.
Die jetzt versteigerte Maschine wurde für den tödlichen Crash in der Schlussszene eingesetzt. Fonda hatte seinem Kollegen Dan Haggerty das bei den Dreharbeiten beschädigte Motorrad hinterlassen, wie das Branchenblatt «Hollywood Reporter» berichtete. Der restaurierte Chopper wurde zeitweise in einem Museum ausgestellt, dann von einem Geschäftsmann erworben.
(wit/AFP)