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Nach den zwei guten Rennen in Hindelbank (2. und 3. Rang), bekam ich Probleme mit meinem rechten Oberschenkel. Sobald ich einige Zeit mit mehr als 350 Watt fuhr, verkrampfte sich der gesamte rechte Oberschenkel und war wie gelähmt. Die Muskulatur des rechten Oberschenkels liess sich nicht mehr willentlich ansteuern.
Wann das Problem auftrat konnte ich nicht voraussagen. Wenn es aber da war, konnte ich kaum 250 Watt treten, eine Leistung welche ich im Normalfall problemlos über mehrere Stunden fahren kann. Das Phänomen betraf nur den rechten Oberschenkel. Der linke Oberschenkel arbeitete einwandfrei und war jeweils weit weg vom Limit. In der Folge waren Resultate trotz guter Form ein Würfelspiel.
Zum Teil konnte ich von Beginn ohne Beschwerden fahren. Manchmal trat das Problem zu Beginn der Belastung auf und wurde mit der Zeit schwächer. Und manchmal blockierte der rechte Oberschenkel von Beginn bis Ende.
Veränderung der Sattelposition, Rückentraining, Austausch des Sattels und Physiotherapie brachten manchmal kurzfristige Besserung, lösten das Problem jedoch nie. Augenfällig war, dass ich mit der Zeit eine starke muskuläre Dysbalance entwickelte (Gesäss, unterer Rücken, Oberschenkel).
Die wirkliche Ursache / Lösung für das Problem fand ich die gesamte Saison 2014 nicht heraus. Die Symptome wurden im Verlauf stärker und traten gegen Ende der Saison bereits ab 300 Watt auf. Deshalb musste ich diverse Wettkämpfe abbrechen und die Saison frühzeitig beenden. Darum die wenigen Rennberichte zur Saison 2014.