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Sehr interessant. Die Funktionsmechanismen (hier: EBV-infizierte B-Zellen) sind also nicht ganz unbekannt. Seitens der Seilschaften - inkl. Charité - findet dies jedoch nur Würdigung, wenn eine chemische Keule in Aussicht ist.
Das Verhalten von Roche ist ebenfalls vorhersehbar. Ähnlich wie im Fall Lucentis/Avastin wird wohl zuerst eine Marktstudie durchgeführt, die bei betriebswirtschaftlich positiven Aussichten ein neues Präparat rechtfertigt - natürlich mit leichten "Veränderungen"
, neuem Patent und noch höheren Preisen. Außerdem muß gecheckt werden, welche weiteren Auswirkungen sich ergeben.
Mit der Anerkennung der entzündlichen Ursache des CFIDS/ME käme nämlich ein Stein ins Rollen, der nicht mehr zu stoppen ist. So ließen sich die verlogenen Ärztekammer-Dogmen nicht mehr propagieren, wonach Autoimmunkrankheiten CFIDS/ME ausschließen. Multiple Sklerose funktioniert bspw. genau nach dem beschriebenen Muster
, dass das EB Virus B-Zellen als Trojanisches Pferd benutzt und auf diesem Weg in das Gehirn wandert. Eine Überlappung der zwei Krankheiten MS und CFIDS/ME ist dadurch eigentlich schon belegt.
Letztlich bleibt die Frage, warum das entgleiste Immunsystem - normalerweise würden infizierte B-Zellen in die Apoptose gestürzt - nicht wieder auf den rechten Weg gebracht wird. Für den befallenen Organismus wäre dies sicher der schonendste Weg. Dazu bedürfte es z.B. der Vermessung des Zytokinprofils. Aber mit den komplexen Zusammenhängen will sich niemand auseinandersetzen und die Resultate führen auch nicht zu lukrativen Umsätzen.
Grüsse!