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Abklärung und Therapie nach dem HANDLE®-Verfahren
(Holistic Approach to NeuroDevelopment and Learning Efficiency) bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Lern- und Leistungsschwierigkeiten
Der HANDLE Approach ermöglicht es, schwächere neurologische Funktionen zu identifizieren. Diese schwachen Funktionen sind Kern der meisten Lern- und Leistungsschwierigkeiten und erschweren die Bewältigung des Alltags. Selbst wenn sie über gute bis hervorragende intellektuelle Fähigkeiten verfügen, haben deshalb viele Menschen Schwierigkeiten, ihre Fähigkeiten in Leistung umzusetzen. In einem HANDLE Programm werden schwächere Funktionen durch sanfte Stimulation gestärkt. Das Programm besteht aus einem Set von ausgewählten Aktivitäten, die bei der Familie zu Hause täglich ausgeführt werden. Einer der Vorteile eines HANDLE Programms ist, dass zeitraubende wöchentliche Therapiebesuche nicht notwendig sind. Menschen mit Schwierigkeiten, die als Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom mit oder ohne Hyperaktivität, Legasthenie, motorische und sensorische Defizite, Sprachentwicklungsprobleme, Organisations- und Gedächtnisschwierigkeiten diagnostiziert worden sind, aber auch Menschen, die mit einer Vielzahl anderer neurologisch bedingter Schwierigkeiten konfrontiert sind, können mit diesem Verfahren zu erhöhter Lebensqualität gelangen. HANDLE erzielt auch bei bedeutend schwierigeren neurologischen Dysfunktionen sehr erfolgreiche Ergebnisse. Eine laufende Studie, die von David Lewis, MD, am Harborview Medical Center und im Department of Nuclear Medicine der University of Washington durchgeführt wird, zeigt bereits überzeugende Resultate. HANDLE integriert das Fachwissen aus verschiedensten Disziplinen wie Neurologie, Medizin, Rehabilitation, Psychologie, Pädagogik, Sonderpädagogik (unter anderem sensorische Integration) und Ernährungswissenschaften.
Weitere Informationen finden Sie unter www.handle.org