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Mono Mojo
Blues
Spielzeiten
Schon in seiner frühen Kindheit experimentierte Mono Mojo leidenschaftlich mit Musikalien aller Art, wie zum Beispiel einer mit Gummis bespannter Plastikschachtel. Die Schachtel wurde bald durch eine Ukulele ersetzt, welche später wiederum durch eine E-Gitarre mit Fahrradbremskabeln als Saiten abgelöst wurde.
Erst nachdem die Hifi-Anlage, über die Mono Mojo damals spielte, aus mysteriösen Gründen verbrannte, entschloss er sich, eine "normale" E-Gitarre mit Verstärker zu beschaffen. "Dadurch spielten wir von da an plötzlich auch in Moll und Dur..." witzelt er.
Bands wurden gegründet und wieder aufgelöst. Alben wurden produziert und niemals verkauft. Immer mehr von Mono‘s Songideen fanden keinen Platz in den rockigen Genres seiner Formationen wie Beispielsweise The Ikosaeders, Calling Void oder Walross. Deshalb beschloss Mono ein stilistisch unabhängiges Soloprojekt in die Welt zu rufen. 2016 trat er zum ersten Mal alleine auf die Bühne und veröffentlichte ein knappes Jahr später sein Debütalbum "locomotion".
Darauf sind Einflüsse aus dem Blues, Rock, Soul, Jazz und Folk zu hören. Gitarre, Mundharmonika oder Klavier, untermalt von den Beats seiner stampfenden Sohlen umkreisen Mono Mojo‘s sehnsüchtigen Gesang von Freiheit und Reisen, vom Leben und lieben oder eben von der Kälte und Einsamkeit des Winters.