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Es begann 1953 und endete 1968. Ingesamt wurden über 72'000 Big-Healeys (100/4 bis 3000 Mk III) in Longbridge und Abingdon produziert. Die Marke Austin Healey kam zustande, weil Austin den Kleinhersteller Donald Healey in die British Motor Company einverleibte, weil Austin selber keinen geeigneten Sportwagen im Programm führte. War der erste Big Healey 100/4 noch ein spartanischer Sportroadster, mutierte er in den Jahren immer mehr zum komfortorientierten Sports Convertible. Der amerikanische Markt als Hauptabnehmer beeinflusste diese Entwicklung hauptsächlich. Natürlich gab es auch sportliche Ableger, so der 100 M (Le Mans) oder der 100 S (Sebring). Die Big Healeys sind die beliebtesten Healeys, übrigens auch im Austin-Healey Club Switzerland. In der internationalen Classicszene sind sie eines der begehrtesten Fahrzeuge überhaupt, dies wirkt sich natürlich im grossen Angebot aber eben auch im relativ hohen Anschaffungspreis aus. 1968 ging die fantastische Aera der Big Healeys für immer zu Ende. Die sportwagenbesessene Männerwelt suchte vergeblich nach einem würdigen Nachfolger.
Wer Healey fahren will, aber ein etwas günstigeres Fahrzeug sucht, findet mit dem Sprite Mk I bis IV das Passende (1958 – 1972). Insbesondere der als „Froschauge“ bezeichnete Mk I ist ein überaus origineller Vertreter dieser Baureihe. Unglaublich, wie viel Fahrspass diese kleinen Sportwagen vermitteln. Wagen sie den Versuch!