Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03516.jsonl.gz/2147

Zusammenfassung
Die eidgenössische Gesetzgebung überlässt seit 1870 die statistischen Erhebungen über den Strassenverkehr der Verantwortung des Bundes. Dieser übertrug diese Kompetenz den Strassenverbänden oder den kantonalen Bau- und Verkehrsämtern.
Verbände wie die Vereinigung Schweizerische Strassenfachleute besitzen heute noch Unterlagen aus den Jahren 1928 bis 1960.
Für 1960 bis 1995 werden die alle fünf Jahre stattfindenden Handzählungen beim Bundesamt für Strassen auf Dauer aufbewahrt, während das Rechenzentrum des Bundesamtes für Informatik und Telekommunikation die seit 1963 gesammelten elektronischen Daten sichert (Datenbank HOST).
Seit 1964 bewahren die Kantone die vom Bund übermittelten Zusammenfassungen (wöchentlich oder monatlich) dauerhaft auf.
Kantone und Gemeinden archivieren die Synthesen von eigenen, sporadischen oder kontinuierlichen Hand- und Automatenzählungen der Jahrgänge mit Endziffer 0 und 5. Die elektronischen Daten werden integral aufbewahrt.
Kantone und Gemeinden archivieren ebenfalls die sie betreffenden statistischen Publikationen.