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Jetzt gelangt ein Trend von den Britischen Inseln herüber, der eigentlich überhaupt nicht neuartig ist: die Tube Challenge. Seit 1959 gibt es bereits diese „Herausforderung“ – die tatsächlich das Bemühen ist, einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde zu bekommen –, doch nun wird ihr erst die weltweite Aufmerksamkeit zuteil. Worum geht es? Ganz einfach: In möglichst kurzer Zeit sollen alle Stationen der Londoner U-Bahn besucht werden. Im Augenblick halten die Briten Anthony Smith und Geoff Marshall den Rekord. Ihre Zeit: 16 Stunden, 20 Minuten und 27 Sekunden, aufgestellt am 16. August 2013.
Dabei waren vor allem das Seebad Bournemouth und die Insel Isle oft Wight in den letzten Jahren von einem Wandel betroffen; galten hier die Strände einst als Urlaubsparadies für die ältere Generation, locken heute zahlreiche Attraktionen auch die jüngeren Gäste – Englands Süden begeistert jeden!
Im 17. Jahrhundert war Southampton ein mondäner Badeort für die englische Oberschicht und im 19. Jahrhundert erlangte die Stadt grosse Bedeutung durch den Schiffsbau. Von hier brach 1912 die „Titanic“ zu ihrer unheilvollen Fahrt über den Atlantik auf. Heute ist ‚Soton‘, wie die Stadt liebevoll genannt wird, eine sehr junge und hippe Stadt mit zwei Weltklasse-Universitäten und einer beneidenswerten Lebensqualität.
Die Gegend um Gibraltar gilt unter Historikern als letztes Gebiet, in dem der Neandertaler lebte. Die antiken Griechen bezeichneten Gibraltar als eine der zwei Säulen des Herakles, also jener zwei Erhebungen, die in Marokko und auf der Iberischen Halbinsel die Strasse von Gibraltar begrenzen und so den Übergang vom Mittelmeer zum Atlantischen Ozean umrahmen. Es gibt keine historischen Hinweise, dass die Römer bei ihrer Herrschaft über das heutige Spanien und Portugal von der Region um Gibraltar Gebrauch machten.
Edinburgh gilt als eine der schönsten Städte Europas, und diesen Ruf verdankt die Stadt neben ihrer prachtvollen Architektur auch ihrer aussergewöhnlichen Lage. Edinburgh zieht sich an der schottischen Ostküste über eine Reihe von Hügeln hin, über denen als allgegenwärtiges Wahrzeichen der Stadt das Edinburgher Schloss auf dem Castle Rock thront.
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mauserte sich das Fischerörtchen Brighton zu einem beliebten Badeort – in dieser Zeit wurde auch der Royal Pavillon als Residenz für König George IV. fertiggestellt. Die Eröffnung der Eisenbahnverbindung zwischen Brighton und London sorgte dafür, dass der Ort an der Küste des Ärmelkanals zu einem beliebten Ausflugsziel der reichen Londoner avancierte. Oft wird Brighton mit dem Beinamen „London by the sea“ tituliert.
Hierzulande ist der Lake District nur wenig bekannt. Zu Unrecht, denn wenn auch die Berge des Distrikts sicher nicht mit Schweizer Höhen mithalten können, hat die Landschaft doch ihren ganz eigenen Charakter und ist von besonderem Reiz.
Los geht es in London: Auf dem Bahnhof King’s Cross werden Sie das Gleis 9 ¾, von dem der Hogwarts-Express startet, allerdings vergeblich suchen. Dennoch dienten die Bahnsteige des Londoner Bahnhofs als Kulisse für die Filmarbeiten. Für Harry-Potter-Fans hat man inzwischen ein Schild mit dem Hinweis 9 ¾ angebracht. Natürlich darf der obligatorische Souvenirladen, der im Aussehen Ollivanders Fachgeschäft für Zauberstäbe gleicht, neben dem Gleis nicht fehlen: Als echter Fan kaufen Sie hier originale Bertie Bott’s Flavor Beans oder eine Fahrkarte für den Hogwarts-Express.
Die an Kämpfen, Verrat und Verschwörungen reiche schottische Geschichte wurde nicht zuletzt durch die mächtigen Clans aus den Highlands geprägt, die zäh ihre Unabhängigkeit verteidigten und immer wieder um die Macht stritten. Tatsächliche und literarische Dramen spielten sich hier ab. Ein berühmtes Beispiel ist Shakespeares Macbeth. Gleich zwei Burgen, Inverness Castle und Cawdor Castle, erheben den Anspruch, historischer Schauplatz des Geschehens um den schottischen König zu sein.
Was die Isle of Wight für Feriengäste so attraktiv macht, ist ihr ausgesprochen mildes Klima. Kaum sonst irgendwo in Grossbritannien ist es wärmer. Und auch bei den Sonnenstunden liegt die Insel weit vor den übrigen Regionen des Landes. Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, das sich mancherorts sogar ausgesprochen mediterrane Vegetation findet.