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Tipps von Leo Belser, Lachsräucherei Dyhrberg Wie unterscheiden sich Wild- und Zuchtlachs? Wildlachs ist im Fleisch trockener, sein Fettgehalt liegt bei rund 10 Prozent (Zuchtlachs 14-15 Prozent). Die Farbe des Lachsfleisches ist von der Sorte abhängig. Ein 3-Kilo-Wildlachs ist 3 Jahre alt, ein gleich schwerer Fisch aus der Zucht nur einjährig. Biolachs kann nie Wildlachs sein, da die Fische auf ihren Wanderungen durch die Weltmeere nicht überwacht werden können. Lachs besitzt doch einen hohen Fettanteil? Ja, aber dabei handelt es sich um qualitativ hochwertige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren vom Typ Omega-3. Die beeinflussen den Cholesterinspiegel auf günstige Weise, indem sie das Verhältnis zwischen schlechtem LDL- und gutem HDL-Cholesterin optimieren. Geräucherter Lachs enthält von allen Fischen am meisten Omega-3-Fettsäuren, deren gesundheitliche Vorzüge längst anerkannt sind.
Wie bewahrt man geräucherten Lachs auf? Im Kühlschrank ist er bis zu 10 Tagen haltbar. Entweder den Fisch vakuumieren oder lose z. B. in Alufolie einrollen. In einem abgeschlossenen Behälter würde der Fisch ersticken, denn ein geräuchertes Produkt ist stets noch feucht; es braucht Luft, sonst beginnt das Fleisch zu schimmeln.