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Der Startpunkt für die Basler Studie zu reguliertem Verkauf von Cannabis steht endlich fest: Am 30. Januar 2023 soll es los gehen. Dies teilt der Kanton Basel-Stadt am Donnerstagmorgen mit. Der Start der Studie verzögerte sich aufgrund von Lieferproblemen, da die Produkte zusätzlichen Qualitätsüberprüfungen unterzogen werden mussten.
Die Herstellerfirma Pure Production aus Zeiningen wird den Kanton ab Ende Januar mit insgesamt sechs verschiedenen Produkten beliefern. Dabei handelt es sich um zwei Haschisch- und vier Cannabisblütenpürodukte, die den Qualitätsanforderungen der Betäubungsmittelverordnung und den Standards der Bioverordnung gänzlich entsprechen.
Die erste Ernte wird vernichtet
Kurzzeitig wurde gar ein Import aus Übersee besprochen, um die Studie nicht allzu stark verzögert starten zu müssen, diese Idee wurde aber unterdessen gänzlich verworfen. Die erste, ursprünglich für die Studie eingeplante Ernte, die den verzögerten Studienstart verursacht hatte, wurde unterdessen zur Vernichtung unter Aufsicht freigegeben.
Die Studie, die das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt gemeinsam mit der Universitären Psychiatrischen Kliniken, den Psychiatrischen Diensten Aargau und der Universität Basel durchführt, soll die gesundheitlichen Auswirkungen des regulierten Cannabisverkaufs untersuchen.
Rund 340 Personen erfüllten unterdessen die Studienkriterien und konnten in die Studie aufgenommen werden. Bis Ende Januar werde mit etwa 370 Studienteilnehmenden gerechnet.