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In diesem Artikel des Tages-Anzeigers geht es um das Thema der Auswirkungen der Fleischproduktion auf die Umwelt. Wie so oft werden die anderen Produkte wie Eier oder Milch die von Tieren stammen mit keinem Wort erwähnt.
Tierfabriken schlagen Kleinbauern
Der weltweite Fleischkonsum wächst stetig, obwohl die Produktion von Steaks und Poulets die Umwelt weit stärker belastet als die Gewinnung anderer Nahrungsmittel.
Das Erstaunliche: Tierfabriken produzieren Fleisch klimaschonender als Kleinbauern.
Bedenklich ist auch die Aussage des FAO-Leiters Jutzi (Leiter der Abteilung für Tierhaltung bei der UNO-Landwirtschaftsorganisation FAO in Rom) in dem Artikel:
«Ich sage nicht, dass man den Fleischkonsum reduzieren sollte, um die Umwelt zu schonen», meint der Schweizer Experte. «Aber man sollte Produkte so auswählen, dass man sich umweltbewusst ernährt. Wenn man ein Auto kauft, achtet man ja auch darauf, dass es die Umwelt möglichst wenig belastet.»
In der Tat bringt eine Reduktion von Fleisch nur unwesentlich eine Veränderung wenn es mit anderen tierlichen Lebensmitteln ersetzt wird (also Milch- und Ei-Produkte). Zwar hat Jutzi das Vorwort zu Livestock’s Long Shadow Report geschrieben (worin die negativen Auswirkungen des Fleischkonsums auf das Klima eindeutig aufgezeigt werden), aber trotzdem scheint er eine Lösung des Problems nicht in einer Reduktion sonder in einer Effiziensteigerung der Produktion zu sehen – sprich in der Förderung von Tierfabriken.