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Magnet-Resonanz-Tomografie
Die Magnetresonanztomografie (auch «MRI» genannt, kurz für «magnetic resonance imaging») ist ein modernes, sich immer breiter durchsetzendes diagnostisches Verfahren. Es ermöglicht die Anfertigung von Schnittbildern aller Körperregionen ohne Röntgenstrahlen oder radioaktive Stoffe. Diese Bilder entstehen aus feinen elektromagnetischen Signalen, welche der Körper abgibt, nachdem er in einem Magnetfeld mit Radiowellen beschallt wurde. Aus diesen Signalen werden mit Hilfe komplexer Programme in einem Computer die Magnetresonanzbilder erstellt. Nach heutigen Erkenntnissen ist eine MR-Untersuchung für den menschlichen Organismus unschädlich.
Die von uns verwendeten Magnetresonanztomografen des Typs Ingenia haben eine Feldstärke von 1,5- respektive 3 Tesla. Diese hochmodernen Geräte liefern eine ausgezeichnete Bildqualität und weisen verminderte Klopfgeräusche auf.
Anwendung
Der Vorteil des MRI ist die oft bessere Darstellung der Weichteilorgane. Die Detaildarstellung übertrifft jene im Röntgen wie auch in der Computertomografie. Ein MRI-Gerät ist speziell geeignet zur Untersuchung des Nervensystems, der Gelenke und des Knochenmarks.
Untersuchungsablauf
Die Untersuchungsdauer beträgt je nach Fragestellung Ihres zuweisenden Arztes und der eingesetzten Technik etwa 30 - 60 Minuten. Unter Umständen kann eine Kontrastmittelinjektion notwendig sein. Bei Untersuchungen von Gelenken, vor allem auch des Schultergelenks, wird die Darstellung verbessert, indem der Gelenkraum vor der MR-Untersuchung mit Kontrastmittel gefüllt wird.
Über das Fenster zwischen Untersuchungs- und Bedienungsraum können wir Sie während der Untersuchung ständig beobachten. Sie haben auch die Möglichkeit, über eine Gegensprechanlage im Gerät mit uns zu reden.