Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03501.jsonl.gz/995

Do you not yet have a customer account? Please register here.
Der Cellist Julian Steckel wurde 1982 als Sohn einer Musikerfamilie in Pirmasens geboren. Seinen ersten Cellounterricht erhielt er im Alter von fünf Jahren bei Ulrich Voss; später studierte er bei Gustav Rivinius an der Musikhochschule in Saarbrücken, bei Boris Pergamenschikow und Antje Weithaas in Berlin sowie bei Heinrich Schiff an der Musikuniversität Wien. Zahlreiche Auszeichnungen standen am Beginn seiner Karriere, doch war es vor allem sein Sieg beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb in München, der ihn 2010 einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machte. Julian Steckel konzertierte daraufhin mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchestre de Paris, dem Royal Philharmonic Orchestra in London, dem Helsinki Philharmonic, den St. Petersburger Philharmonikern und den Münchner Philharmonikern. Zu seinen Partnern am Dirigentenpult gehören Sir Roger Norrington, Valery Gergiev, Gustavo Gimeno, Christopher Hogwood, Andrew Litton und Michael Sanderling. In der Saison 2016/17 debutierte er beim Rotterdam Philharmonic Orchestra, beim Leipziger Gewandhausorchester und beim Philharmonischen Staatsorchester Hamburg; als «artist-in-residence» gestaltete er eine Reihe von Konzerten bei den Heidelberger Philharmonikern. Nicht zuletzt ist Julian Steckel ein passionierter Kammermusiker und gastiert regelmässig bei den Festivals von Schleswig-Holstein, Rheingau und Schwetzingen, bei den «Spannungen» in Heimbach und beim Jerusalem Chamber Music Festival. Mit seinem ständigen Duopartner Paul Rivinius hat er u. a. das Cellowerk Felix Mendelssohns sowie Sonaten von Rachmaninow, Prokofjew, Debussy, Saint-Saëns, Franck und Poulenc eingespielt. Seine jüngste CD, die 2016 erschien, ist Cellokonzerten von Carl Philipp Emanuel Bach gewidmet. Seit 2011 lehrt Julian Steckel als Professor an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 11. September 2012 mit Werken von Beethoven, Mendelssohn und Saint-Saëns.
April 2017