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Was ist GABA (Gamma Aminobuttersäure)?
Gamma Aminobuttersäure, kurz GABA, ist ein wichtiger Neurotransmitter, der chemische Botschaften durch unser Hirn und das zentrale Nervensystem sendet, er dient also der Kommunikation zwischen Hirnzellen. Die Aminosäure hemmt bzw. reduziert dabei die Aktivität von Neuronen oder Nervenzellen.
GABA spielt eine wichtige Rolle für unser Verhalten, die Wahrnehmung sowie die körpereigene Reaktion auf Stress. Wissenschaftler vermuten, dass GABA Ängste und Angstzustände kontrolliert, wenn Neuronen überreizt sind. Ein niedriger GABA-Spiegel konnte mit Schizophrenie, Depression, Angstzuständen und Schlafstörungen in Verbindung gebracht werden.
GABA hat sich als effektives Mittel zur Behandlung von Beschwerden erwiesen, die im Zusammenhang mit überreizten Nervenbahnen stehen. Dazu zählen Angstzustände, Depression oder Schlaflosigkeit. Forscher sind zu dem Ergebnis gelangt, dass GABA „in geringeren Dosen und mit weniger Nebenwirkungen als herkömmliche Medikamente wirken.“ Diese Aussage macht deutlich, dass die Wirkung von GABA oftmals effektiver ist als jene von Produkten der Pharmaindustrie. Zusätzlich zum gesundheitlichen Nutzen auf das Nervensystem konnten Wissenschaftler belegen, dass GABA die Produktion menschlicher Wachstumshormone um bis zu 400 Prozent steigern kann.
Die Wirkung von GABA im Körper
Nervenzellen verfügen über verschiedene Rezeptoren. GABA-Rezeptoren empfangen chemische Botschaften, aufgrund derer sie Nervenimpulse hemmen oder unterdrücken.
Unser Hirn besteht aus Billionen von Nervenzellen. Ein Teil dieser Nervenzellen kann Impulse generieren. Diese Zellen werden Neuronen genannt. Bei der Kommunikation untereinander werden Schaltkreise gebildet. Nur deshalb können wir denken, fühlen und angemessen auf unsere Umwelt reagieren. Im Gegensatz zu Computern sind diese Schaltkreise lebendig und verändern sich mit der Zeit. Schaltkreise reagieren auf chemische Stoffe, die sie umgeben. Neuronen, die einen Schaltkreis bilden, berühren einander nicht. Zwischen ihnen liegen kleine Zwischenräume, die Synapsen genannt werden. Bestimmte Moleküle oder Verbindungen, die wir als Neurotransmitter kennen, werden auf einer Seite der Synapse von einem Neuron (präsynaptisch) freigesetzt, fließen auf die andere Seite und kommunizieren mit dem nächsten Neuron (postsynaptisch). Die einzelnen Neurotransmitter passen genau in die entsprechenden Rezeptoren - wie ein Raumschiff an seine Andockstation. Dort senden sie entweder einen weiteren Impuls oder unterdrücken ihn.
Säugetiere, wozu auch wir Menschen gehören, verfügen über zwei hauptsächliche Neurotransmitter im Hirn: Glutamat und GABA (Gamma Aminobuttersäure). Glutamat wirkt anregend. Dockt sich dieser Neurotransmitter an die entsprechende Stelle eines Rezeptors an, wird ein neuer Impuls im postsynaptischen Neuron ausgelöst. GABA hingegen unterdrückt die Auslösung eines neuen Impulses, hat also hemmende Wirkung. Das Zusammenspiel zwischen GABA und Glutamat führt unter normalen Umständen zu einer stabilen, emotional ausgeglichenen Umgebung für das Gehirn. Aufgrund seiner hemmenden Wirkung hat sich GABA zu einem beliebten Mittel zur begleitenden Therapie bei Angstzuständen entwickelt. Die zugrundeliegende Annahme ist die, dass GABA die Schaltkreise im Hirn unterdrückt, die für die Entstehung von Ängsten verantwortlich sind.
GABA bei Schlafproblemen
GABA eignet sich vor allem deshalb zur natürlichen Behandlung von Ängsten, weil die Aminosäure einen gesunden Schlaf fördert. Mittlerweile ist fast jeder fünfte jedes Jahr von Schlaflosigkeit betroffen, Tendenz steigend. Schlafmangel entwickelt sich mehr und mehr zur Epidemie. Dies mag die Ursache für den dramatischen Anstieg an chronischen Krankheiten in den letzten Jahren sein. Schlaf ist eine der wichtigsten Faktoren für einen gesunden Körper und Geist sowie ein starkes Immunsystem. Jede Nacht durchlaufen Sie mehrere Schlafphasen. Der Deltaschlaf (Tiefschlaf) gilt dabei als eine der wichtigsten. In diesem Stadium speichert der Körper Erinnerungen sowohl in psychologischen als auch immunologischen Sinne. Einfach gesagt werden Körper und Geist in der Tiefschlafphase gestärkt. GABA gilt als eines der besten natürlichen Schlafmittel. Es bewahrt den Körper vor Unterbrechungen innerhalb der Schlafphasen.
Eine Ursache für Schlaflosigkeit mag in einem niedrigen GABA-Spiegel liegen. Eine in der Fachzeitschrift Sleep veröffentlichen Studie kam zu dem Ergebnis, dass der durchschnittliche GABA-Spiegel im Hirn bei Menschen mit Schlaflosigkeit um fast 30 Prozent niedriger ist als in der Kontrollgruppe.
Ein niedrigerer GABA-Spiegel ließ die Probanden zudem häufiger aufwachen, nachdem sie endlich eingeschlafen waren. Die Wissenschaftler schreiben: „Unsere Studie liefert den ersten Beweis für die neurochemischen Unterschiede im Hirn von Patienten mit PI [primäre Insomnie] im Vergleich zur Kontrollgruppe.“
Einnahme:
2 Kapseln vor dem Schlafen gehen
Nährwertangaben
|Portionsgröße
|2kap
|Portionen pro Packung
|60
|Verpackungsgröße:
|120caps
|Bestandteile
|GABA
|Eine Portion enthält
|enthält
|GABA
|1900 mg
|Taurin
|100 mg