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Dokumentation von Sibilla Schuh
Das "Centro Scuola e Famiglia" war eine psychologische Beratungsstelle für Migrantenfamilien in Zürich und entstand zu Beginn der 1970er Jahre auf Initiative der Federazione Colonie Libere Italiane. Neben der psychologischen Betreuung von einzelnen Kindern und Familien kam der Präventionsarbeit eine grosse Bedeutung zu: durch intensive Elternbildung, durch den Aufbau von Selbsthilfegruppen (Comitati di genitori) und durch die Schulung von Multiplikatoren (Mitglieder der Comitati di genitori). Weitere Tätigkeitsbereiche waren die Öffentlichkeitsarbeit, die Vernetzung sowie politische Aktivitäten, in späteren Jahren auch die Suchtprävention. Die Stiftung wurde gemäss Verfügung der Aufsichtsbehörde vom 19. August 2011 aufgehoben.
Der gesamte Bestand wurde dem Schweizerischen Sozialarchiv von Sibilla Schuh schenkungsweise überlassen. Die Psychologin und Psychotherapeutin Sibilla Schuh baute das Centro auf und war zwischen 1971 und 1996 auch dessen Leiterin.
Die Unterlagen (Ar 201.253) sind im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.