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Schweizer verlieren die Viertelfinals aus den Augen
An der Handball-WM in Aegypten spielen die Schweizer erneut gut, kassieren aber gegen Portugal mit 29:33 die dritte Niederlage im Turnier.
Zwei Tage nach dem grossartigen 20:18-Erfolg über Island gelang den Schweizern zwar eine weitere starke Leistung, aber kein neuerlicher Exploit. Gegen Portugal resultierte die dritte Niederlage im Turnier. Zuvor hatte die Schweiz in der Vorrunde gegen Norwegen und Frankreich verloren.
Gegen Island hatten die Schweizer in der Defensive brilliert. Gegen Portugal konnten sich auf beiden Seiten die Abwehrreihen nicht mehr so gut in Szene setzen. Schon in der ersten Halbzeit (15:17) kassierten die Schweizer fast so viele Gegentreffer wie gegen Island während des gesamten Spiels.
Auch spielten sich die Schweizer gegen Portugal zu selten in einen Lauf. Die Schweizer lagen nie in Führung. Und der Rückstand wuchs kontinuierlich an. Nach 25 Minuten führte Portugal erstmals mit drei Toren Vorsprung (15:12); nach 35 Minuten lagen die Schweizer erstmals mit vier Goals zurück (18:22).
Aufholjagden gelangen den Schweizern nur zwei. Von 20:24 kamen sie auf 23:24 heran, später bot sich in der 56. Minute ein Angriff zum 30:30-Ausgleich an. Die Portugiesen holten im Finish aber wieder einen beruhigenden Vorsprung heraus.
Andy Schmid war mit elf Toren wiederum der mit Abstand erfolgreichste Werfer (aus 17 Abschlussversuchen). Zum dritten Mal im fünften Spiel wurde Schmid als bester Akteur der Partie ausgezeichnet.
Zum Abschluss der WM trifft die Schweiz am Sonntag noch auf Algerien.