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Aufwertung Äschi 2012
Die Parzelle Äschi war im Juli 2012 vor der Aufwertung eine langweilige Extensivwiese.
Eine Bodentriage 2004 zeigte, dass früher auf der Fläche einmal sauberes Aushubmaterial abgelagert worden war, ansonsten der Boden aus schwerer Seekreide besteht. Nach der Projektidee im Januar 2009 konnte im August 2012 das Äschi ökologisch aufgewertet werden. Die Massnahmen umfassten:
- Abtrag der organischen Deckschicht bis auf die unten anstehende, stauende Lehmschicht auf fast der gesämten Parzelle
- Schaffen von drei 3 Limikolentümpel (bis 30 cm Tiefe) im Osten der Parzelle
- Anlage von zwei Amphibientümpeln (bis bis 1 m Tiefe) im Westen mit Wasserspeisung durch den Seebach bei hohem Wasserstand
- Ablagerung von Teilen Aushubmaterials im Bereich zwischen den Amphibien- und Limikolentümpeln zur Schaffung von wechsel- und staunassen Lebensräumen
- Uferabflachung des linken Seebachufers
Die Ziele der Massnahme waren die Erhöhung der Vernetzungsfunktion entlang des Seebachs, sowie die Schaffung von Lebensräumen für Amphibien und Limikolen. Die Leitart war der Laubfrosch (Hyla arborea).
Entscheidend für die Umsetzung war die Funktionserhaltung der Drainageleitungen der Nachbarparzellen, daher wurde eine Sammelleitung erstellt und in den Seebach geführt.
Nach der Aufwertungsmassnahme bietet nun das Äschi verschiedene Lebensräumen (Oktober 2013).