Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03213.jsonl.gz/534

Für diesen Sommer ist auf dieser Route mit folgenden Einschränkungen zu rechnen:
(1) Der Abschnitt von Qafe Thana hinunter nach Lin ist im Generalumbau, die Verkehrsführung erfolgt über das vorbereitete Unterbett bei entsprechender Staubentwicklung. Die Asfaltierung wird, sofern überhaupt, bis zum Sommer nur ein Teilstück erfassen.
(2) Der Bereich von Lin den See entlang bis Pogradec ist nach wie vor nicht saniert und dementsprechend noch scheußlicher als in den vergangenen Jahren zu befahren.
(3) In Pogradec wurde die Straßenverwüstung nach der Verlegung des neuen Abwassersystems zumindest so weit bereinigt, dass die untere Grobschicht Asfalt aufgetragen wurde. Für die Deckschicht scheint das Geld aber vor der Saison nicht zu reichen, d.h., auch hier ist mit gewissen Einschränkungen an Fahrqualität zu rechnen.
(4) Vor Korca hat man es nun endlich fertig gebracht, die Abbiegung zum Grenzübergang zu beschildern, aber nicht etwa mit „Greece“ oder dergleichen, sondern nur mit „Kapshtica“ und einem Kontrollstellensymbol – wohl dem Ausländer, der das versteht.
(5) Der Rest der Strecke ist, wie bislang, teils mühsam (Tirana – Elbasan), teils ordentlich (fast der gesamte, hier nicht genannte Rest) zu befahren.
(6) Am interessantesten: In Qukes wurde mit dem Bau einer riesigen Brücke Richtung Süden, also die alte Egnatia-Führung entlang, begonnen. Dem liegt offenbar der Plan zugrunde, diese derzeitige Off-road-Wegführung künftig als Hauptstrecke unter Vermeidung der Ohridsee-Passage auszubauen. Wenn sie mal fertig sein wird, dürfte sie bis zu einer Stunde Fahrzeit in Richtung Korca einsparen. Aber der Bau dürfte mehrere Jahre dauern.