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Im Rahmen der aktuellen Revision der Grundlagen für die Düngung (GRUD) wurden die Richtwerte der Nährstoffausscheidungen von Schweinen überprüft und an die aktuellen Produktionsverhältnisse angepasst. Die Ausscheidungen werden grundsätzlich über die Bilanz als Input im aufgenommen Futter minus die Retention in Ferkel und Zuwachs von Jungsauen berechnet. Für Mastschweine basieren alle relevanten Angaben zur Produktion auf aktuellen Auswertungen von repräsentativen Daten. Für Zuchtschweine wurden zusätzlich zu Angaben zur aktuellen Produktion aus Praxisauswertungen, solche zum Futterverzehr aus den aktuellen Fütterungsempfehlungen abgeleitet. Als Futtergehalte wurden für alle Kategorien die Werte für Standardfutter (nicht nährstoffreduziert) aus einer repräsentativen Umfrage verwendet. Für Mastschweine bleiben die für die Nährstoffbilanzierung relevanten Stickstoff- (N) und Phosphorausscheidungen (P) im Vergleich zu den bisherigen Richtwerten praktisch unverändert, da die Zunahme der Produktion pro Tierplatz und Jahr durch eine bessere Futterverwertung und tiefere Futtergehalte kompensiert wird. Für Sauen nehmen die Ausscheidungen relativ deutlich zu, wegen der intensiveren Produktion (Ferkelzahl pro Sau und Jahr, kürzere Säugezeit pro Umtrieb etc.) und den Veränderungen bei der letzten Revision der Fütterungsempfehlungen.
Nutztiere
Pontiggia A., Münger A., Ammer S., Philipona C., Bruckmaier R. M., Keil N.M., Dohme-Meier F.
Selbst in Regionen mit gemässigtem Klima kann ein Anstieg der Umgebungstemperatur und die Sonneneinstrahlung zu Hitzestress bei weidenden Milchkühen führen. Agroscope untersuchte bei Kühen physiologische Veränderungen aufgrund zunehmender Hitzebelastung.
Umwelt
Lazzari G., Münger A., Heimo D., Seifert S., Camarinha-Silva A., Borda-Molina D., Zähner M., Schrade S., Kreuzer M., Dohme-Meier F.
Auf Gras basierende Rationen für Milchvieh führen häufig zu erhöhten Stickstoffausscheidungen. Tanninhaltige Esparsette und Akazienextrakt können die Stickstoffausscheidungen über den Harn und somit die Ammoniakfreisetzung aus der Gülle verringern.
Zu hohe Stickstoffeinträge aus der Luft führen zu einer Überdüngung von sensiblen Ökosystemen. Durch eine stete Optimierung der Fütterung kann ein wichtiger Beitrag zur Reduktion der Ammoniakverluste und damit der Stickstoffeinträge geleistet werden.