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Das Schloss Montagny ist eines der ältesten im Norden des Waadtlandes, sein Ursprung könnte auf das 11. Jahrhundert, wie Grandson, zurückdatieren.
Montagny le Corbe war der Sitz einer mächtigen Herrschaft. Die ersten bekannten Herren waren die Herren von Montfaucon. Amadeus II de Montfaucon scheint der Erste zu sein, der die Rechte auf Montagny ab der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts besass.
Von den Montfaucon, ging es zu den Châlon, dann nach den Eroberungen durch die Schweizer in den Burgund Kriegen, wurde es an Bern und Freiburg übergegeben. Montagny wurde dann mit der Vogtei von Grandson verbunden.
Wenn man die Überreste betrachtet, muss das Schloss beträchtlich gewesen sein. Die Mauern von 1.75 m, die man noch heute sehen kann, bestätigen seine Festigkeit. Es erhob sich auf einem schroffen Hügel, der den Lauf der Brinaz beherrschte.
Heute gibt es nicht mehr viel.
in 2001 und in 1920
In 1450, gab Louis de Châlon Orange, eine beträchtliche Summe aus, um das Schloss zu reparieren. Aber 25 Jahre später fiel es in die Macht der Schweizer und teilte das Schicksal zahlreicher anderer Schlösser in 1475. Er wurde angezündet und abgerissen. Seitdem ist er nie wieder aufgebaut worden.
Ein Zeuge seiner Festigkeit sind die Überreste eines Turmes von fast 20 Meter Höhe, der noch heute steht. Gegen 1930 war dieser Turm noch gut sichtbar, leider liess die Nachlässigkeit und das Desinteresse die Vegetation auf die Mauern klettern. Diese Vegetation verheimlicht die Ruinen des Turmes und beschleunigt seine Verschlechterung.
Bibliographie