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Warum heisst die Berufsprüfung nicht "Meisterprüfung"?
Die ursprüngliche "Meisterprüfung" wurde in die "Berufsprüfung" und die "Höhere Fachprüfung" unterteilt. Die erste "Berufsprüfung" - damals noch für Galvaniker - wurde 2003 durchgeführt, die letzte 2009. Die (erfolgreichen) Absolventen der Berufsprüfung 2017 werden den Titel "Fachmann/Fachfrau Oberflächentechnik" tragen dürfen.
Welches sind die Zulassungsbedingungen?
Zur Abschlussprüfung wird zugelassen, wer über:
- ein Fähigkeitszeugnis für Galvaniker/-in, Oberflächenbeschichter/-in oder Feuerverzinker/-in;
- mindestens zwei Jahre Praxiserfahrung seit Abschluss der Lehre im Bereich Galvanik, Oberflächenbeschichtung bzw. Feuerverzinken
- über die erforderlichen Modulabschlüsse bzw. Gleichwertigkeitsbestätigungen
verfügt.
Warum werden die Vorberitungskurse in Module unterteilt?
- Dank dem modularen Aufbau der Kurse können die Branchen aufgeteilt werden, sowohl zeitlich wier örtlich.
- Der Besuch der Module steht für jedermann/jedefrau offen. Zum Beispiel kann das Modul "Qualität und Umwelt" auch von berufsfremden Personen besucht werden.
- Die Module werden einzeln abgeschlossen. Wer an der Berufsprüfung teilnehmen will, hat also mit der Modul-Prüfung (oder einer Gleichwertigkeitsbestätigung) die jeweilige Branche bereits abgeschlossen.
- Modulprüfungen können wiederholt werden.
Gibt es Finanzierungshilfen?
Aktuell ist ein Gesetzesentwurf in Vernehmlassung, nach dem der Bund bis zu 50% der Kosten für die Vorbereitungskurse zu einer Berufsprüfung oder höheren Fachprüfung übernehmen soll. Leider besteht keine Garantie dafür, dass die Vernehmlassung demnächst abgeschlossen wird. Selbst nach Abschluss kann es bis zum effektiven Vollzug noch Monate dauern. Es wurde überlegt, die Berufsprüfung deshalb auf 2018 zu verschieben, aber eine Garantie gäbe es auch dann nicht.
In Härtefällen kann bei der SSO ein zinsfreies Darlehen beantragt werden.