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In der Schweiz ist der Konsum von CBD legal, solange der THC-Gehalt (Tetrahydrocannabinol) weniger als 1% beträgt. THC ist die psychoaktive Verbindung, die für das "High" verantwortlich ist, das mit dem Konsum von Marihuana in Verbindung gebracht wird. Der Verkauf von CBD-Produkten ist ebenfalls legal, solange sie den schweizerischen Vorschriften für Lebensmittel entsprechen.
CBD-Produkte werden in der Schweiz oft als Blüten oder Extrakte verkauft, welche eine Vielzahl von gesundheitlichen Vorteilen bieten können, einschließlich Schmerzlinderung, Entzündungshemmung und Stressabbau. Obwohl diese Behauptungen nicht von der schweizerischen Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (Swissmedic) überprüft wurden, ist es für Hersteller legal, solche Aussagen zu machen.
Allerdings dürfen CBD-Produkte in der Schweiz nicht als Arzneimittel vermarktet werden, es sei denn, sie haben eine Zulassung von Swissmedic erhalten. Dies bedeutet, dass CBD-Produkte nicht zur Behandlung von Krankheiten oder zur Vorbeugung von Gesundheitsproblemen beworben werden dürfen.
In der EU ist die Gesetzgebung rund um CBD komplizierter als in der Schweiz. Die Europäische Kommission hat kürzlich eine vorläufige Entscheidung getroffen, die besagt, dass CBD als Novel Food eingestuft wird. Novel Food ist definiert als "Lebensmittel und Lebensmittelzutaten, die vor dem 15. Mai 1997 in der EU nicht wesentlich in der menschlichen Ernährung verwendet wurden".
Dies bedeutet, dass alle CBD-Produkte, die nach dem 15. Mai 1997 auf den Markt gebracht wurden, als Novel Food betrachtet werden und einer Genehmigung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bedürfen. Da es derzeit keine Genehmigungen für CBD als Novel Food gibt, ist der Verkauf von CBD-Produkten in der EU rechtlich unsicher.
Darüber hinaus gibt es innerhalb der EU-Unterschiede in der Gesetzgebung rund um CBD. In einigen Ländern, wie den Niederlanden, ist der Verkauf von CBD-Produkten legal, solange sie weniger als 0,2% THC enthalten. In anderen Ländern, wie Frankreich, sind CBD-Produkte illegal, es sei denn, sie haben eine Zulassung als Arzneimittel erhalten.
In der Schweiz sind der Konsum und Verkauf von CBD-Produkten legal, solange sie den schweizerischen Vorschriften für Lebensmittel entsprechen und weniger als 1% THC enthalten. In der EU ist die Gesetzgebung komplizierter, da CBD als Novel Food eingestuft wird und der Verkauf von CBD-Produkten rechtlich unsicher ist, solange sie keine Genehmigung von der EFSA erhalten haben. Es gibt auch Unterschiede in der Gesetzgebung zwischen den EU-Ländern.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Gesetzgebung rund um CBD sich ständig ändern kann und von Land zu Land unterschiedlich sein kann. Wenn Sie CBD-Produkte verwenden möchten, sollten Sie sich über die Gesetzgebung in Ihrem Land informieren und sicherstellen, dass Sie von einem seriösen Hersteller kaufen, der die schweizerischen oder EU-Vorschriften einhält.