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(Kt. St. Gallen,
Bez. und Gem. Gossau).
715 m. 4
Häuser an der N.-Grenze der Gemeinde gelegen; 3 km nö. der
Station
Gossau der Linie St. Gallen-Winterthur. Telephon. 30 kathol. Ew. Kirchgemeinde
Gossau.
Wiesen- und Obstbau. Viehzucht.
Stickerei.
Der Vorder Zinkenstock (2922 m), der östlichere der beiden, wird
von der
Oberaaralp in 2 Stunden, der Hinter Zinkenstock (3042 m) in 3 Stunden bestiegen.
Auf den Hängen
des
Vorberges (2658 m) des Vorder Zinkenstockes hat man 1719 eine sehr schöne
Höhle voll wunderbarer Bergkrystalle entdeckt,
von welchen man einige bemerkenswerte Exemplare im naturhistorischen Museum von Bern
sehen kann.
Siehe The BerneseOberland, Band
II, von W.
A. B. Coolidge, in der Serie Conway and Coolidge's Climber's Guides.
Gegen das Ende des 16. Jahrhunderts vermieden
die Kaufleute, welche ihre Waren von Deutschland nach Italien sandten, das luzernische
Zollhaus und führten
ihre Waren von Basel
nach
Altdorf über Zug
und Küssnacht.
1590 errichtete Luzern
eine Zollstation bei Zinnen.
Die Staaten Uri,
Schwyz
und Nidwalden
protestierten gegen dieses
Vorgehen, aus welchem eine mehr als ein Jahrhundert dauernde Polemik hervorging.
HinterZinnen erhebt
sich das Gebirge zu einer steilen
Wand, «an der Zinnen» genannt weil sie mit den Zinnen einer Burg einige
Aehnlichkeit hat.
es beginnt
bei dem
WeilerWannenhof an der Hügelkette, welche das Suhrthal vom Winenthal trennt;
es verläuft zunächst
auf einer Strecke von 750 m in nö. Richtung, dann ostwärts, um nahe dem
Weiler Wässerig in das Winenthal zu münden. In
einer
Höhe von 500 m mitten im Thälchen finden sich 2 Bauernhäuser. 16 reform. Ew. Kirchgemeinde
Kulm.
(Val)(Kt. Graubünden,
Bez. Vorderrhein).
2500-845 m. Seitenthälchen des Vorderrheinthales auf dem linken Ufer, zwischen
Truns und
Darvela
in den Fluss mündend. Es beginnt an den Brigelserhörnern
(Kavestrau pintg und
Piz Tumbif) und verläuft auf einer Länge
von 2,3 km mit einem Gefälle von 36% von N.
nach S. Eine alte Stirnmoräne von bedeutender Ausdehnung
befindet sich unterhalb der Schlansalp (1700 m);
die erratischen Blöcke sind auf dem
O.-Hang des ganz in den Verrukano eingeschnittenen
Thales zerstreut.
Der Bischof Volkart baute im W. des Dorfes einen Turm (1357-1251).
Von den beiden
Schlössern, welche sich in Zizers befinden, wurde das untere Schloss gegen das Ende des 17. Jahrhunderts von Rod.-And. von
Salis, Vorfahre der Familie Salis-Zizers erbaut. Es dient unter dem Namen FondationSaint-Jean als Asyl
für alte katholische Geistliche. Um dieselbe Zeit baute der Bruder des eben genannten R.-A.
Salis das obere Schloss welches
heute Privatbesitz ist. 1799 fanden zwischen Franzosen und Oesterreichern mehrere Gefechte statt.