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Den Internationalen Spielfilmwettbewerb hat Darius Marder aus den USA mit «Sound of Metal» gewonnen. Das Drama erzählt die Geschichte eines Schlagzeugers, der sein Gehör verliert.
Trine Dyrholm ist die beste Schauspielerin. Sie erhielt für ihre Rolle in «Queen of hearts» (Dänemark / Schweden) die Auszeichnung; bester Regisseur ist David Zonana mit seinem Werk «mano de obra».
Ein weiteres Goldenes Auge geht an Alexander Nanau aus Rumänien. «Collecitve» ist der beste Film im Internationalen Dokumentarfilmwettbewerb des 15. Zurich Film Festivals (ZFF), das am Samstagabend zu Ende ging. Nanau dokumentiert, wie eine rumänische Sportzeitung einen riesigen Skandal aufdeckte und letztlich die Regierung zu Fall brachte.
Der Regisseur hat 2014 mit dem Dokumentarfilm «Toto and his sisters» am Zurich Film Festival einen Preis gewonnen.
In der Wettbewerbskategorie «Fokus: Schweiz, Deutschland, Österreich» gewann das goldene Auge Nora Fingscheidt für ihren Kinofilm «Systemsprenger». Die deutsche Filmregisseurin und Drehbuchautorin erzählt die Geschichte der 9-jährigen Benni, die immer wieder zu neuen Pflegefamilien muss. Aber da will das Mädchen nicht hin. Benni möchte nur zu ihrer Mutter, doch die fürchtet sich vor ihr.
Am Samstagabend nahm auch Cate Blanchett im Zürcher Opernhaus an der «Award Night» eine Auszeichnung entgegen: Die australische Schauspielerin wurde mit dem Golden Icon Award geehrt. Ihr neuer Film «Where’d you go, Bernadette» lief am Samstag am Festival.
Der Science Film Award, der in Zusammenarbeit mit Eye on Science lanciert wurde, geht an Niklaus Hilber für «Bruno Manser - Die Stimme des Regenwaldes», der das Zurich Film Festival eröffnete.