Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03517.jsonl.gz/849

Die Chronologie der Pfarrherren resp. Gemeindeleiter seit der Gründung der Pfarrei:
1867 - 1897 Johann Josef Büchler von Bettwil
1897 Kaspar Seiler von Dietikon
1897 - 1914 Albin Oeschger von Gansingen
1914 - 1921 Alfred Frei von Ehrendingen
1921 - 1949 Leopold Seiler von Fischbach-Göslikon
1949 - 1957 Albert Häfeli von Klingnau
1958 - 1972 Otto Oeschger von Gansingen
1972 - 1986 Johann Villiger von Abtwil AG
1987 vakant
1988 Viktor Ammann, Pfarradministrator, von Bünzen
1988 - 1995 Thomas Sackmann von Seebach bei Ottenhofen BRD
1995 - 2000 Gallus Bechtiger, Pfarradministrator, von Mosnang TG
2001 - 2016 Thomas Frey, Gemeindeleiter
ab 2016 Stefan Heim, Pfarreiseelsorger
Gemäss Auskunft der Chronisten steht nicht mit Bestimmtheit fest, ob Dottikon früher der Petruskirche Ammerswil oder der Kirche auf dem Staufberg zugeteilt war. Alten Zinsbüchlein kann entnommen werden, dass ein gewisser Teil von Dottikon nach Staufen zinspflichtig war. Gleichzeitig wird immer wieder die Zinspflicht nach Ammerswil erwähnt. Geschichtsforscher Herr Pfarrer Anton Egloff von Gipf-Oberfrick kommt aber dennoch zum Schluss, dass Ammerswil die eigentliche Mutterpfarrei von Dottikon war. Ende des 15. Jahrhunderts zählte Dottikon 14 - 18 Familien mit 60 - 80 Einwohnern.
Mit dem endgültigen Übertritt Berns mit seinen Untertanengebieten zur evangelisch-reformierten Kirche im Jahre 1528 wurde Dottikon mit der katholischen Pfarrei Hägglingen zusammengelegt. Diese Vereinigung war vorerst nur von kurzer Dauer, da bereits im folgenden Jahr - infolge des ersten Kappelerkrieges - alle Gemeinden des unteren Freiamtes den neuen Glauben anzunehmen hatten. Der für die katholischen Orte günstige Ausgang des zweiten Kappelerkrieges vom 11. Oktober 1531 führte sie indes wieder zum alten Glauben zurück. In der Folge wünschten sich die Bewohner von Dottikon ihren eigenen Seelsorger. Die katholischen Orte unterstützten auf der Tagsatzung dieses Ansinnen, Bern lehnte das Begehren jedoch ab. So blieb Dottikon Jahrhunderte lang der St. Michaelspfarrei Hägglingen zugeteilt. Zeugen dieser "Hägglinger Zeit" sind der frühere gemeinsame Friedhof, sowie die Pfarrbücher im Pfarrarchiv unserer Nachbargemeinde, in denen die Bewohner von Dottikon und Hägglingen zusammen und ohne Unterscheidung eingetragen wurden.
1862-1864 wurde mitten im alten Dorfteil die dem Heiligen Johannes dem Täufer geweihte Kirche im neuromanischen Stil erbaut. Unter grosser Anteilnahme der Bevölkerung weiht Bischof Eugen Lachat von Solothurn die neue Kirche am 18. oder 19. September 1865 ein. Am 29. April 1866 beschliesst die Ortsbürgerversammlung die Anschaffung einer Turmuhr.
Durch grossrätliches Dekret vom 21. Hornung 1867 und bischöfliches Errichtungsdekret vom 22. März 1867 wird Dottikon eine Pfarrei und damit selbstständige Kirchgemeinde. Als erster Pfarrer wird Josef Büchler, von Bettwil, Kaplan in Sarmenstorf, gewählt.
Die Kirchenpflege war nicht nur für Kirchenangelegenheiten zuständig, sondern war auch Sittengericht. Als solches hatte es sich besonders mit Ehezerwürfnissen und ausserehelichen Schwangerschaften zu befassen. Auch die Wahrung und Pflege guter Sitten, Sorge und Frieden unter Ehegatten und Nachbarn, Aufsicht über häusliche Kindererziehung und kirchliche Unterrichtung war Aufgabe des Sittengerichtes.
1964 konnte anlässlich einer grösseren Renovation der Innenraum im Sinne des zweiten vatikanischen Konzils umgestaltet werden. Die langersehnte freundlichere Gestaltung des Umgeländes realisierte die Kirchgemeinde 1988.
von Bernhard Tannheimer aus "Dottikon ein Dorf im Freiamt"
Vorgeschichte
Vorgeschichte Gemäss Auskunft der Chronisten steht nicht mit Bestimmtheit fest, ob Dottikon früher der Petruskirche Ammerswil oder der Kirche auf dem Staufberg zugeteilt war. Alten Zinsbüchlein kann entnommen werden, dass ein gewisser Teil von Dottikon nach Staufen zinspflichtig war. Gleichzeitig wird immer wieder die Zinspflicht nach Ammerswil erwähnt. Geschichtsforscher Herr Pfarrer Anton Egloff von Gipf-Oberfrick kommt aber dennoch zum Schluss, dass Ammerswil die eigentliche Mutterpfarrei von Dottikon war. Ende des 15. Jahrhunderts zählte Dottikon 14-18 Familien mit 60-80 Einwohnern. Mit dem endgültigen Übertritt Berns zur Reformation im Jahre 1528 kam Dottikon zur Pfarrei Hägglingen. Bereits im Jahre 1529 (nach dem 1. Kappelerkrieg) mussten alle Pfarreien im Unteren Freiamt den neuen Glauben annehmen. So besuchten die Dottiker wieder die Gottesdienste in Ammerswil. Nach dem 2. Kappelerkrieg kehrte Dottikon im Jahre 1531 zum alten Glauben zurück. Dottikon stellte das Gesuch für einen eigenen Priester, doch Bern lehnte ab. So gehörte Dottikon jahrhundertelang der Pfarrei St. Michael in Hägglingen an.
Agatha-Kapelle
Die Agatha-Kapelle dürfte in den Jahren 1169 bis 1184 erbaut worden sein. Woher der Name? Die hl. Agatha von Sizilien hat im Jahre 1169 die Stadt Catania vor dem Lavastrom des Ätna gerettet, indem sie mit dem Mantel den glühenden Massen des Lavastromes entgegentrat. Viele Kirche und Kapellen haben dadurch die Hl. Agatha als Kirchenpatronin gewählt. Abbruch der Agatha-Kapelle Die Agatha-Kapelle wurde von der Firma Fischer Söhne erworben und im Jahre 1865 abgebrochen.
Initiative zur Lostrennung von Hägglingen
An der Ortsbürgergemeinde vom 30. Januar 1856 hat der Arzt Dr. Johann M. Furter die früheren Bindungen zu Staufen und Ammerswil geschildert. „In Hägglingen sind wir gleichsam als Pflegekinder behandelt worden. Es wäre an der Zeit, dass wir selbständig werden.“ Antrag: „Der Regierung in Aarau müssen die Verhältnisse mit Hägglingen geschildert werden. Wir sollten einen Fond gründen, den Kirchhof (Friedhof) hier bauen und bestrebt sein, eine eigene Pfarrei zu gründen.“ Dem Antrag stimmten 65 der 67 anwesenden Ortsbürger zu. Die bestellte Kommission bestand aus dem Gemeinderat und den beiden zusätzlichen Mitgliedern Herrn Dr. J.M. Furter und Herrn Joh. Fischer. „Die Ortsbürgergemeinde vom 10. Februar 1856 beauftragt den Gemeinderat und die Kommission, zwecks freiwilliger Zeichnung und Unterhalt mit Hägglingen sowie Suche eine Bauplatzes, einen Fonds zu gründen“. Am 1. Mai 1858 beschliesst die Ortsbürgerversammlung den Bau der Kirche und die Errichtung des Kirchhofes. In die Baukommission wurden gewählt: J. Nauer, Gemeindeammann, Johann Kuhn, Jos. Furter, Ulrich Furter und Joh. Moser und J.V. Fischer, Gemeindeschreiber. Dazu Joh. M. Furter, Arzt und Joh. Fischer, Lehrer. Aus den fünf Offerten beschliesst die Ortsbürgerversammlung vom 12. Dezember 1858, den Bauplatz von Jak. Kuhn, Strassenwärter (Haus und Baumgarten) zu kaufen. Mit Vorarbeiten soll rasch begonnen werden, da der Regierungsrat für die Einrichtung des Kirchhofes auf den 1. Mai 1860 drängt. Die Ortsbürgerversammlung vom 29. April 1860 beschliesst, das Haus abzureissen, die Bäume auf dem Platz zur Versteigerung zu bringen und Pläne für Kirche, Pfrundhaus und Kirchhof anfertigen zu lassen.
Bau der Pfarrkirche Dottikon
Am 15. August 1861 beschliesst die Ortsbürger-Versammlung die Genehmigung der Pläne für Kirche, Pfrundhaus und Kirchhof des Baumeisters R. Moser von Baden. Die Kirche wird in neuromanischem Stil erbaut. Die Gemeinde liefert das nötige Baumaterial, leitet die Fuhren und leistet die übrigen Frondienste. Freiwillige Zeichnungen sind in einen Fonds für einen Geistlichen zu legen. Der Restbetrag wird für den Kirchenbau verwendet. Die Ref. Kirchgemeinde Ammerswil liefert gratis Holz für den Kirchenbau. In der Planungsund Bauzeit amtet in Dottikon Agathakaplan J.J.L. Notter von Boswil als Priester. Seine Jahresbesoldung beträgt von Fr. 600.--. Hägglingen bezahlt unter Auflagen Fr. 300.--. Herr Pfarrer J.J.L. Notter erhält die Weisung, in der Winterzeit die Vorträge kürzer zu halten, da viele in der Kapelle nicht mehr Platz finden.
Beschluss Bau Pfrundhaus
Am 29. März 1863 beschliesst die Ortsbürger-Versammlung den Bau des Pfrundhauses in möglichst einfacher Ausführung, da die Kirche schon viel kostet. Die Ausführung erfolgte erst nach 1863. Die Kosten für die Kirche und das Pfrundhaus belaufen sich auf ca. Fr. 55'000.—bis 60'000.--, freiwillige Zeichnungen, rückzahlbar Fr. 40'000.--. Den Restbetrag übernimmt die Gemeinde.
Einweihung Kirche
Unter grosser Anteilnahme der Bevölkerung weiht Bischof Eugen Lachat von Solothurn die neue Kirche am 18. oder 19. September 1865 ein.
Turmuhr
Die Ortsbürger-Versammlung vom 29. April 1866 beschliesst die Anschaffung einer Turmuhr.
Glocken
Die erste, kleine Glocke wurde 1779 von A.B.B. in Zug gegossen. Die zweite, im Jahre 1824 gegossene Glocke, „erhält einen Sprung“. Durch Beschluss der Ortsbürger-Versammlung vom 10. Juli 1858 wird die Glocke durch die Firma Rüetschi, Aarau umgegossen. Im Vertrag wird festgehalten, dass die Gemeinde für die Glocke pro Zentner Fr. 180.— bezahlt. Die Firma Rüetschi bezahlt für die gesprungene Glocke pro Zentner Fr. 140.--. Die neue Glocke erhält den Namen „Agatha“. Die Weihe der Glocke erfolgt an Allerheiligen 1858. Der Pate Jakob Leonz Nauer, Gemeindeammann und Patin Marianne Nauer, geb. Fischer, z. Sonne, übernehmen die Kosten der Einweihungsfeier. Die Einsegnung erfolgt durch Pfarrer Imfeld von Hägglingen. Kurz vor der Feier entstand eine kleine Panik, weil der Rauchermantel und das Rauchgefäss in der Kirche Hägglingen vergessen wurde. Am 11. Oktober 1863 beschliesst die Ortsbürgerversammlung die Anschaffung einer dritten, ca. 10 Zentner schweren Glocke. Durch freiwillige Beträge kommen Fr. 1'996.50 zusammen. Es ist ein Kredit von Fr. 1'400.—erforderlich. Alle drei Glocken werden in die neue Kirche überführt. Um bei den Glocken zu bleiben, 1883 wurde die vierte Glocke mit einem Gewicht von 1800 kg gegossen und am 20. Januar 1884 eingeweiht. Die Glocke kostet Fr. 6'500.--. Durch freiwillige Beiträge kommen Fr. 5'800.—zusammen. Den Restbetrag von Fr. 700.— übernimmt die Gemeinde. Für die drei Bilder auf der grossen Glocke gibt es eine dreifache Patenschaft. Für „Johannes“ Herr Schulpfleger, Gemeinderat Fischer und Dorothea Nauer-Huber. Für „Joseph“ Herr Vicepräsident Furter in Bremgarten und Frau Nauer-Büchler. Für „Salve Regina“ Jungfrau Dorothea Nauer Ammanns und Hochwürden Hr. Pfarrer Fischer in Kaisten. Einweihung durch Dekan Meng, Villmergen. Die Festpredigt hält der Pate Herr Pfarrer Fischer von Kaisten. Glocke 1 Ton D’ Gewicht 1752 kg Gussjahr 1883 Glocke 2 Ton Fis’ Gewicht 900 kg Gussjahr 1863 Glocke 3 Ton A’ Gewicht 523 kg Gussjahr 1858 Glocke 4 Ton D’ Gewicht 210 kg Gussjahr 1918 (sie ersetzt die alte Glocke von 1779)
1867 -1897 Die ersten Jahre der Pfarrei Dottikon
Erste Taufe, Trauung und Beerdigung in der neuen Pfarrei 1. Taufe 14. Heumonat 1867, Jakob Leo, des Jakob Fischer, Färbers und der Verene, geb. Kuhn 1. Trauung 20. d. Weinmonat 1867, Jakob Gottfried Furter 1842 und Justa Kuhn, 1844 1. Beerdigung Ulrich Vock, Schuster, Tod 1. des Heumonat 1867, 10 Uhr Beerdigung am 3. Tag im Alter von 60 Jahren, 8 Monaten und 4 Tagen. Priester der Pfarrei Domh. François Marie Hübscher Geboren: 13. Januar 1864 in Dottikon Sohn von Johann und Josephine Hübscher-Furter Novize: 14. August 1891 Einf. Gelübde: 6. Oktober 1892 Subdiakon: Nancy 11. Juni 1897 Von Con Bosserville (F) nach Valsainte (F) 18.8.1897 Priesterweihe: Freiburg, 26. 3. 1898 Gestorben: 8. 2. 1941 Stifter der Kirchenfenster Englisch-Grussfenster: Kinder von Jakob Nauer, Ammann Eva-Fenster: Pfarrer Josef Bürchler Fenster der Hl. Familie: Geschwister Jüngling Josef und Jungfrau Dorothea Nauer, Ammanns St. Barbara und Agatha-Fenster: Barbara Nauer-Büchler Fenster des Johannes Evangeliums: Frau Fischer-Nauer, Hauptmann Schutzengelfenster: Jungfrau Magdalena Köfer von Lengnau und Verena Furrer von Schongau, Haushälterin St. Jakob der Ältere: Jakob Leonz Fischer, a. Lehrer Antonius Fenster: Anton Hübscher, Bedienter des Erzbischofs von Rennes Fenster ob den Nebentüren: Kirchengutskasse Fenster hinter der Orgel: Kirchengutskasse Katharinenfenster: Gestiftet durch mehrere Wohltäter, besonders Jungfrau Barbara Furter, Wagners Zwei Fenster: wurden durch die Gemeinde erstellt Pfarrei Dottikon Durch grossrätliches Dekret vom 21. Hornung 1867 und Bischöfliches Errichtungsdekret vom 22. März 1867 wird Dottikon Pfarrei und damit selbständige Kirchgemeinde. Erster Pfarrer Als erster Pfarrer wird gewählt HH. Jos. Büchler von Bettwil, Kaplan in Sarmenstorf mit 140 Stimmen. Der zweite Bewerber Pfarrer Jos. Imfeld, Pfarrer in Unterehrendingen erhält 26 Stimmen. Erste Kirchenpflege Wahl durch die Einwohnerversammlung vom 30. Oktober 1868. Jakob Nauer, Präsident, Joh. Martin Furter, Jakob Fischer jr. Steinhauer, Joh. Jak. Gottfr. Furter, Jo. Fischer-Ackermann, Gottfr. Hübscher, Gemeindeschreiber und von Amtes wegen HH. Pfarrer Büchler. Untergeordnete von Kirchenpflege gewählt: Sigrist, Totengräber, Kreuzträger, Fahnenträger. Orgel Kirchgemeinde-Versammlung vom 1. Mai 1870. Antrag und Beschluss zur Anschaffung einer Orgel. Der Auftrag geht an J.A. Otto von Niedergösgen in Luzern. Die Kosten belaufen sich auf Fr. 8'200.--. Herr Joh. Moser a. Säckelmeister spendet Fr. 5'000.--. Durch weitere Spenden kommen zusätzlich Fr. 2'154.— zusammen. Die Orgel wird im Jahre 1872 erbaut. Erster Organist ist Lehrer Fischer. Kirchenfenster Die ersten billigen Fenster (erstellt durch die Firma Rötinger, Zürich) mussten schon bald ersetzt werden. Die neuen Fenster mit „Heiligen“ Motiven wurden durch die Firma KuhnHaehnle, Basel, erstellt. Die Fr. 4'630.—teuren Fenster wurden alle von Wohltätern gestiftet. Tätigkeit der Kirchenpflege Die Kirchenpflege war nicht nur für Kirchenangelegenheiten zuständig, sondern war auch Sittengericht. Als solches hatte es sich besonders mit Ehezerwürfnissen und ausserehelichen Schwangerschaften zu befassen. Auch die Wahrung und Pflege guter Sitten, Sorge für Frieden unter Ehegatten und Nachbarn, Aufsicht über häusliche Kindererziehung und kirchliche Unterrichtung war Aufgabe des Sittengerichts. Besoldungen Für seine Tätigkeit erhielt der Pfarrer im Jahre 1887 Fr. 1'800.—bar, 4 Klafter Holz und 300 Reiswellen. Von der Gemeinde Hägglingen erhielt er zusätzlich Fr. 103.—als Ablösung. Dafür muss er den Messwein bezahlen. Der Sigrist wurde im Jahre 1888 mit Fr. 300.—entschädigt. Der im Jahre 1890 gewählte neue Chorleiter und Organist Adolf Kuhn Oberlehrer, erhielt für die Chorleitung Fr. 75.—und für den Orgeldienst Fr. 75.—. Resignation Pfarrer Büchler Auf den 15. August 1896 demissionierte Pfarrer Büchler altershalber als Pfarrer. Er ist aber bereit, als Resignat hier zu bleiben. Ehrenbürgerrecht durch die Ortsbürgerversammlung vom 21. 6. 1896. Die Demission geht an die Erziehungsdirektion des Kantons, welche auch für die Nachfolge besorgt sein muss. Die Suche nach einem Nachfolger ist schwierig. Die Aushilfe, HH. Pfarrer Haller von Wohlen, muss jeweils am Sonntag mit der Chaise in Wohlen abgeholt werden. Der am 29. November 1896 als Nachfolger gewählte Herr Pfarrer Kaspar Seiler von Dietikon bleibt aber nur kurze Zeit, da er wieder in die USA zurück will. Am 9. Januar 1897 erfolgte die Installation des Pfarrers Herr Albin Oeschger von Leibstadt.
1900 - 1918 Erste äussere und innere Renovation der Pfarrkirche St. Johannes Baptista
Äussere Renovation der Kirche
Für die im Jahre 1900 durchgeführte äussere Kirchenrenovation werden Fr. 10'000.— budgetiert. Die Rechnung beläuft sich jedoch auf Fr. 14'500.--. Zum Beispiel offeriert J. Michel das Umdecken des Daches pro 1000 Ziegel für Fr. 2.70. Die Kostenberechnung von Hr. Jakob Fischer belief sich auf Fr. 2.80 pro 1000 Ziegel. Die Arbeit wird aufgeteilt. Tod des Hr. Pfarrer Büchler 1901 Im Jahre 1901 verstarb Hr. Pfarrer Büchler. Hl. Grab Die Anschaffung des Heiligen Grabes im Jahre 1900 erfolgte durch freiwillige Beiträge. Sitzung An der Sitzung vom 9. Juni 1908 beschwert sich Hr. Pfarrer Oeschger wegen skandalösem Gesang und Orgelspiel durch Hr. Oberlehrer Vögeli. Als neuer Organist wurde Hr. Adolf Kuhn, Lehrer in Dintikon, gewählt. Neue Kirchenpflege Im Jahre1901 wurde als Präsident Hr. Joh. Furter, Gemeindeammann, gewählt. Direktion des Innern Im Jahre 1912 werden durch die Direktion des Innern Richtlinien betr. Verwaltung des Kirchen- und Pfrundgutes, die Abhaltung der Kirchgemeindeversammlungen und die Kompetenzen der Kirchenpflege erstellt.
Innere Renovation der Kirche
Die Kirchgemeindeversammlung vom 3. November 1911 empfiehlt die innere Renovation der Kirche und der Orgel. Zur Ergänzung der Baukommission werden zu den Mitgliedern der Kirchenpflege vier weitere Mitglieder aus der freisinnigen Richtung, nämlich die Herren Cesar Fischer, Viceammann, Notar Schmidli, August Kuhn zur Sonne und Emil Furter-Riffel, gewählt. Als Architekt wird Hr. Betschor, Baden bestimmt. Der Hochaltar wird an die Chorrückwand versetzt, um Licht zu gewinnen. Die Decke erhält zwei seitliche Wölbungen und ist oben flach. Eine ganze Wölbung des Dachstuhls kommt der hohen Kosten wegen nicht in Frage. Neue Orgel Es bestehen nur geringe Differenzen gegenüber der Restaurierungskosten der alten Offerte des Herrn Kuhn aus Männedorf. Der Kredit von Fr. 36'000.—für Gesamtrenovation der Kirche inkl. neuer Orgel wird anlässlich der Kirchgemeindeversammlung vom 28. April 1912 gutgeheissen. Das Kreditgesuch über diesen Betrag wird von der Freiämterbank abgelehnt. Die Aarg. Kantonalbank ist zur Kreditgewährung mit 5 % Zins bereit. Es wird gespart An der Sitzung vom 24. Januar 1913 wird ein Kredit für je zwei Fusskratzleisten an den drei Türen für Fr. 52.40 pro Stück abgelehnt. Dafür sollen Tafeln mit den Aufschriften „Bitte Schuhe reinigen und nicht auf den Boden spuken“ angebracht werden. Tod Pfarrer Albin Oeschger Der am 1. April 1914 an Herzschlag verstorbene Hr. Pfarrer Albin Oeschger wird am 4. April beerdigt. Der Kranz der Kirchenpflege wurde von den Mitgliedern derselben bezahlt. Neuer Pfarrer Am 3. Mai wählte die Kirchgemeindeversammlung als neuen Pfarrer Herr Kaplan Alfred Frey von Ehrendingen, in Leuggern. Die Installation erfolgt am 24. Juni 1914. Im Hotel Sternen (Frau Zimmermann) wird das Menu im Betrage von Fr. 3.50 eingenommen. An die Mitglieder der mitwirkenden Vereine wird je eine Wurst abgegeben. Es werden auch 150 l Bier konsumiert. Die Pfarrbesoldung beträgt Fr. 2'800.—pro Jahr. Der Organist erhält Fr. 450.—und der Sigrist Fr. 800.—im Jahr. Endzeichenstreit Mit bischöflicher Genehmigung nach bisheriger Praxis Endzeichen bei Katholiken und Protestanten. Turmuhr-Erneuerung 1918/1919 und neue Glocke Für den Betrag von Fr. 4'600.—wird der Handaufzug (täglich) und das Zifferblatt der Turmuhr erneuert. Durch freiwillige Beiträge kommen Fr. 2'364.—zusammen. In dieser Zeit wird vermutlich auch die alte Glocke von 1779 ersetzt durch eine neue Glocke mit Gussjahr 1918, einem Gewicht 210 kg. Gestimmt ist sie auf den Ton D’’.
1921 - 1945 Telefon im Pfarrhaus
Telefon im Pfarrhaus
Am 23. Februar 1921 wird im Pfarrhaus ein Telefonapparat installiert. Demission Pfarrer Frey Am 9. Mai 1921 demissioniert Herr Pfarrer Frey wegen ständiger Opposition. Neuer Pfarrer Auf dem Berufungsweg wird am 25. September 1921 Herr Pfarrer Leopold Seiler von Fischbach-Göslikon, Pfarrer in Klingnau, gewählt. Herr Pfarrer Seiler kommt am 28. Oktober per Bahn nach Dottikon. Er wird dort per Auto abgeholt. Die Inpflichtnahme erfolgt am 30. Oktober 1921 durch Kämmerer Meier in Wohlen. Anschliessend findet im Restaurant Sternen ein grosses Fest statt. Die Einwohnergemeinde vom 7. November 1921 schenkt der Kirchgemeinde ein neues Stück Friedhof. Sie erhält dafür das unentgeltliche Beerdigungsrecht. Gründung Orchester Als grosser Musikfreund gründet Pfarrer Seiler schon kurz nach seinem Antritt ein Kirchenorchester und eine Pfarrbibliothek. Bedingt durch die Demission des Organisten Herr Lehrer Heimgartner, wird Herr Lehrer Gallati als Nachfolger gewählt. Pastoration Ballygebiet Zum ersten Mal stellt die Kirchenpflege ein Beitragsgesuch an Villmergen für die Pastoration des Ballygebietes. Das Gesuch wird abgelehnt. Primiz von Herrn Ernst Lochinger Primiz am 22. Juli 1929 des HH. Ernst Lochinger, Sohn des Kirchenpflegemitgliedes Lochinger. Missa Festiva von P. Franz Huber. Die Festpredigt hält Herr Subregens Keller aus Luzern. Wechsel Organist und Chorleiter Nach dem Rücktritt von Herr Lehrer Gallati übernimmt Herr Lehrer Lauber provisorisch die Chorleitung, Fräulein Irma Geissmann wird als Organistin engagiert. Herr Lehrer Humbel wird 1929 als Chorleiter und hauptamtlicher Organist gewählt Fronleichnamsschiessen Weil das Fronleichnamsschiessen zu gefährlich ist, wird es im Jahre 1929 abgeschafft. Neuordnung der Wahlen Die bis 1929 der Direktion des Innern unterstellte Wahlaufsicht wird neu der Aufsicht des Synodalrates unterstellt. Primizen Die Primiz von Pater Felix Fischer findet statt am 13. Juli 1930 O. Cap., Felix Fischer ist der Sohn des Hermann Fischer, Vicepräsident der Kirchenpflege Die Primiz des Pater Johannes Hübscher, Cornelis findet an Ostern 27. März 1932 statt. Das Mitglied der Missionsgesellschaft Immensee starb am 19. Juli 1936 in China Elektrischer Antrieb der Glocken Im Jahre 1932 wurden die Kirchenglocken mit einem elektrischen Antrieb versehen. Die Kosten belaufen sich auf Fr. 4'140.—. Neue Kirchenpflege mit Beteiligung der Freisinnigen im Jahre 1936 Otto Schenker und Jakob Michel, Präsident J. Furter, Vice G. Rütimann, Aktuar Pfarrer Seiler, Herrn Fischer, Johann Wietlisbach. Kirchenheizung Nach reger Diskussion wird 1938 der Installation einer Ölheizung zugestimmt. Der Voranschlag mit Zuarbeiten beläuft sich auf Fr. 15'000.--. Aus freiwilligen Beiträgen kommen Fr. 5'064.35 zusammen. Nachprimiz Bruno Hübscher von Wallisellen Am 21. Juli 1940 wird in Dottikon die Nachprimiz des Bruno Hübscher, Sohn des Bahnmeisters August Hübscher in Dottikon, gefeiert. Demission von Präsident Joh. Furter, Ammann Herr Johann Furter demissioniert als Präsident der Kirchenpflege auf Ende 1941. Während seiner 48-jährigen Tätigkeit als Kirchenpflegemitglied bekleidete er 40 Jahre das Amt des Präsidenten. Als neuer Präsident wird Johann Wietlisbach, Briefträger, gewählt. Neue Krippe für die Kirche Das Pfarramt kauft bei Beat Gasser, Lungern im Jahre 1945 eine neue Krippe im Betrag von Fr. 650.—eine neue Krippe.
1946 - 1959 Abtrennungsgesuch Ballygebiet von Kirchgemeinde Villmergen
Abtrennungsgesuch Ballygebiet von Kirchgemeinde Villmergen
27 kath. Bewohner des Ballygebietes gelangen mit der Bitte an die Kirchgemeinde Dottikon: „ Man möge an den Synodalrat das Gesuch einreichen, dass das Ballygebieht von der Kirchgemeinde Villmergen abgetrennt und zu Dottikon zugeteilt werde.“ Das Gesuch wurde abgelehnt. Ehrenbürgerrecht Anlässlich der Ortsbürgerversammlung vom 21. Juni 1946 erhält Hr. Pfarrer Leopold Seiler das Ehrenbürgerrecht. Friedhoferweiterung Im Jahre 1946 wurde der Erweiterung des Friedhofes zugestimmt. In den Jahren 1946/47 erfolgt die Ausführung. Benützung der Kirche für Abdankungen von Protestanten Im Jahre 1946 wird den Protestanten bei schlechtem Wetter die Benützung der Kirche für Abdankungen bewilligt. Elektrische Läutmaschine 1947 Im Jahre 1947 werden die Glocken der Kirche mit einer elektrischen Läutmaschine im Betrag von Fr. 8'000.—ausgerüstet. Diverse Spender bringen den Betrag von Fr. 5'550.—zusammen. Demission Pfarrer Leopold Seiler Auf 1. November 1948 reicht Herr Pfarrer Leopold Seiler seine Demission ein. Er ist jedoch bereit, bei freier Wohnung, Frühmessopfer und Holzablösung, als Frühmesser weiterzuwirken. Kauf des Hauses an der Schulhausstrasse Die Kirchgemeinde erwirbt im Jahre 1948 von Kurt W. Fischer für Fr. 65'000.—das Haus an der Schulhausstrasse. Pfarrer Seiler bezahlt 1948 Fr. 5'000.—an den Hauserwerb und Fr. 5'000.—für bauliche Veränderungen. Renovation Turmdach und Geläute 1948 Im Jahre 1948 wird das Turmdach und das Geläute für Fr. 54'275.—renoviert. Neuer Pfarrer Als neuer Pfarrer wird am 25. September 1949 Herr Albert Häfeli von Klingnau, Pfarrhelfer in Wohlen, gewählt. Die Installation erfolgte am 20. November 1949. Alt-Pfarrer Seiler wird Dekan und Domherr des Standes Aargau Im Jahre 1950 wird Alt-Pfarrer Seiler Dekan und Domherr des Standes Aargau. Fahnenweihe Kirchenchor 1951 Neuer Präsident der Kirchenpflege Herr Emil Geissmann, Coiffeur, wird im Jahre 1945 als Kirchenpflegepräsident gewählt. Abortanlage 1957 Im Jahre 1957 erstellt die Gemeinde unterhalb der Kirche eine Abortanlage. Die Wartung erfolgt durch die Kirchgemeinde. Demission Pfarrer Häfeli Herr Pfarrer Häfeli wird im Jahr 1957 als Stadtpfarrer nach Lenzburg gewählt. Neuer Pfarrer Als neuer Pfarrer wird Herr Otto Oeschger von Gansingen, Pfarrhelfer in Wettingen, gewählt. Seine Inpflichtnahme erfolgt am 27. April 1958. Pfarrhausrenovation Die Kosten für die im Jahre 1958 durchgeführte Pfarrhausrenovation belaufen sich auf Fr. 24'000.--. Neuer Präsident der Kirchenpflege Herr Dr. Brunner wird im Jahre 1960 als Kirchenpflegepräsident gewählt.
1960 - 1964 Zweite äussere und innere Renovation der Pfarrkirche St. Johannes-Baptista
Einleitung der Renovation Die Kirchgemeindeversammlung vom 15. Mai 1960 beschliesst die Planung der Aussen- und Innenrenovation. Der Planungskredit beträgt Fr. 4'000.—. Als Präsident der Baukommission wurde Herr Hans Geissmann-Fischer gewählt. Am 7. Mai 1962 wurde er durch Herr Dr. Paul Brunner abgelöst. Als Architekt wurde P. Deucher, Baden, bestimmt. Für die Aussenrenovation wurde eine Budgetbetrag von Fr. 116'000.—und für die Innenrenovation bzw. den Sakristeiausbau die Budgetbeträge von Fr. 295'000.—bzw. Fr. 72'000.—errechnet. Neuerungen: • Chorraum der neuen Liturgie angepasst • Der Hochaltar mit Aufbau wird durch einen Opferaltar aus Mägenwiler Muschelkalk ersetzt. • Dadurch wird ein zusätzliches Chorfenster geschaffen (Geburt, Auferstehung, Pfingsten). • Ambo statt Kanzel • Die beiden Seitenaltäre mit Aufbau werden durch einfache Altarplatten ersetzt. Rechts Einbau des Tabernakels. • Die Fenster werden durch Kunstmaler W. Helbling in Brugg erstellt. Die Seitenfenster im Schiff ornamental in verschiedenen Farben gehalten. • Schlichte Holzdecke • Empore wird heruntergesetzt und durch steinerne Wendeltreppe erreicht. • Schmales Vorzeichen durch Vorhalle mit Satteldach ersetzt. • Neubau der Sakristei • Kirchenboden mit Längsgefälle 30 cm • Neue Bestuhlung Baubeginn Februar 1963 Am 4. Oktober 1964 erfolgte die feierliche Einweihung (Altarweihe) durch Domherr Schnetzler von Solothurn. Missa brevis in G., Chor und Orchester unter der Leitung von Hr. Urs Seiler, Orgel Frl. Irma Geissmann, Festpredigt Generalvikar Hr. Dr. Lisibach. Bankett im Rest. Güggel. Nachmittags musikalische Feierstunde mit Chor und Orchester, Männerchor (z. B. Arie aus Messias von Händel durch Frau Math. Fischer-Obrecht). Neue Orgel Im Jahre 1963 beschloss die Kirchgemeindeversammlung bei der Firma Späth in Rapperswil eine neue Orgel im Werte von Fr. 95'000.—zu erwerben. Die feierliche Einweihung (kleine Orgelsolomesse von Haydn, Solistin Frau Fischer-Obrecht) erfolgte am 26. Juni 1966. Nachtragskredit Renovation Einen schmerzlichen Nachtragskredit von Fr. 200'000.—für die Renovation musste der Präsident der Kirchenpflege, Hr. Dr. Paul Brunner, der Kirchgemeindeversammlung vom 15. Mai 1964 zur Genehmigung beantragen. Nach reichlicher Diskussion wurde zugestimmt.
1968 - 1992 Frauenstimmrecht eingeführt
Frauenstimmrecht eingeführt; Im Jahr 1968 wurde das Frauenstimmrecht in kirchlichen Angelegenheiten eingeführt. Tod von Domherr L. Seiler Am 21. März 1970 starb im Alter von 93 Jahren Herr Domherr L. Seiler. Die Beerdigung erfolgte am 24. März 1970. Demission von Pfarrer O. Oeschger Mit Schreiben vom 23. Oktober 1971 demissionierte Herr Pfarrer O. Oeschger. Neuer Pfarrer Hr. Johann Villiger von Abtwil (AG), Pfarrer in Jonen wird gewählt. Bezug des renovierten Pfarrhauses an der Schulhausstrasse. Er führt die Pfarrei als guter Seelsorger bis 1986. Bedingt durch den Priestermangel blieb die Pfarrei 2 ½ Jahre verwaist. Im Frühjahr 1988 übernahm der sehr rührige und aufgeschlossene Hr. Viktor Ammann als Pfarradministrator für ein halbes Jahr die Betreuung der Pfarrei. In diese Zeit fällt auch die letzte Innenrenovation der Kirche. Bei dieser Gelegenheit konnte auch die schon längst angestrebte Pflästerung des Kirchplatzes verwirklicht werden.
Neuer Pfarrer Im Dezember 1988
2012 - Katechet*Innen / 2020 Corona-Pandemie / Covid-19
2012; Katechetinnen; Alle Katechetinnen erhalten einen einheitlichen Vertrag. Es wird gewünscht, dass jede Katechetin einmal pro Jahr einen Familien-Gottesdienst mitgestaltet. Die Orgel wird in den Sommermonaten revidiert. 2013; Von der Landeskirche wurde ein Reglement zu Kirchenaustritten gesandt. Neues Rechnungsmodell / neue Finanzverordnung Ab 2014 wird mit dem neuen Rechnungsmodell abgerechnet. Lorenz Küng ist informiert, dass er die Vorgaben umsetzen muss. Die Infoveranstaltung der Landeskirche findet im Mai statt. Marc Staubli wird mit Lorenz Küng oder Erich Hofstettler diese Veranstaltung besuchen. Feuerfester Tresor wird angeschafft. Pastoralbesuch Bischof Dr. Felix Gmür; Die Kirchenpflege-Mitglieder der Gemeinden Dottikon, Hägglingen und Villmergen treffen sich am 24. Mai mit dem Bischof in Villmergen. Unter anderem wird die Frage aufgeworfen, ob die Gemeinden Hägglingen und Dottikon einen Pastoralraum bilden könnten, oder ob eine andere Gemeinde der näheren Umgebung in diesen Pastoralraum integriert werden könnte. Der Besuch des Bischofs war der Höhepunkt des Kirchenjahres. Da nicht nur der Pastoralraum Villmergen, Hägglingen und Dottikon, sondern auch andere geplante Pastoralräume nicht wie vorgesehen zustande kommen, wurde im Bistum das Budget für diese Pastoralräume zurückgestellt. Neuer Pastoralraum In der Woche der Kirchgemeindeversammlung wird Marc Staubli vom Bischöflichen Ordinariat über den heutigen Stand orientiert. Der neue Pastoralraumleiter Kurt Grüter wird voraussichtlich den Antrag stellen, für die Gemeinde Dottikon eine Pastoralassistentin oder einen Pastoralassistenten einzustellen.
KRSD Im November 2016 findet in Wohlen im Chappelehof eine öffentliche Information zum Thema «Kirchlich Regionaler Sozialdienst» statt. Marc Staubli besucht die Veranstaltung. Alte Bilder & Figuren; Es sind noch alte Bilder und Altarfiguren, die via Ortsmuseumsverein im Schloss Lenzburg eingelagert sind, vorhanden. Auch im Altersheim stehen noch Krippenfiguren, die der Kirchgemeinde gehören. Stefan Heim informiert, dass der Zivilschutz alle paar Jahre Inventar von Kirchengütern macht und deshalb evtl. auch über den Wert der Gegenstände Auskunft geben könnte. Marc Staubli informiert sich bei Daniel Schwarz, wie das in Dottikon abläuft. Die Statue des Pater Pio in der Kirche wurde von der Missione Cattolica Italiana gespendet und ist relativ neu. 2017; Pastoralraum Unteres Freiamt ; Am 22. Januar 2017 hat der Bischof von Basel, Dr. Felix Gmür den Pastoralraum Unteres Freiamt (AG 14) feierlich errichtet. Unter dem Namen «Röm.-Kath. Kirchgemeindeverband Unteres Freiamt AG 14», umfassend die Kirchgemeinden Dottikon, Fischbach-Göslikon, Hägglingen, Niederwil, Waltenschwil und Wohlen - besteht seit 2017 ein Zweckverband, der rund 13’000 Angehörige umfasst. Jubiläum 150 Jahre Kirchenchor; Der Kirchenchor feiert am 19. November mit einem Gottesdienst sein 150-jähriges Jubiläum. Mit dabei sind auch die Chöre von Hägglingen, Niederwil, Wohlen und der Chor der Missione Cattolica Italiana, sowie Streicher des OVD. Anschliessend findet ein Apéro mit Festakt im Risi statt. Als Geschenk wünscht sich der Kirchenchor ein E-Piano. 2018; Die alten Kirchenfiguren sind erfolgreich in unser Estrich-Abteil im Alterswohnheim gezügelt worden.
2019; Generalreinigung und Instandstellung der Orgel: Eine sehr ausführliche Zusammenstellung der Daten, des Aufbaus und des Zustandes der Orgel, die durch die Fa. Späth erbaut wurde, sind von Dr. Albert Bihr gemacht und an der letzten KGV 2018 vorgestellt und diskutiert worden. Die Orgel wird im Sommer 2020 revidiert.
2020; Covit-19, Corona-Pandemie; Ab Mitte März 2020 wurde bis vorerst 26. April 2020 der Lock-Down vom Bundesrat ausgesprochen. Ebenso hat der Bischof alle Gottesdienste eingestellt. Es werden auch alle Gottesdienste in der Karwoche verboten.
Bistum Basel Solothurn, 17. März 2020 Verschärfte Massnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus Gestern Abend hat der Bundesrat eine "ausserordentliche Lage" erklärt. Die Anordnungen von Bund und Kantonen sind zu befolgen. lm Bistum Basel gelten folgende Massnahmen: ab sofort bis und mit 19. April 2020: Die Hygienemassnahmen und das Distanzhalten sind entscheidend. Der Schutz der Risikogruppen hat erste Priorität.
- Wer Grippesymptome aufweist, bleibt zu Hause. Generell werden so weit wie möglich Kontakte und Absprachen über Telefon und E-Mail geführt. Das gilt auch für Sitzungen. Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen
- Alle öffentlichen Gottesdienste und religiösen Versammlungen sind untersagt.
- Sämtliche Taufen, Erstkommunionfeiern, Firmungen und Hochzeiten werden verschoben. Begräbnisfeiern können unter strengen Auflagen stattfinden. Sie werden so einfach wie möglich und mit so wenigen Personen wie möglich gefeiert (im engsten Familienkreis) und nur am Grab.
- Die Eucharistiefeier darf und soll von den Priestern nur noch privat gefeiert werden.
- Die Chrisammesse feiert der Bischof privat.
- Der Bischof entbindet von der Sonntagspflicht.
- Sämtliche Veranstaltungen der Pfarreien, anderssprachiger Missionen und Fachstellen sind untersagt. Verantwortlich für Entscheide und ihre Umsetzung sind weiterhin die Leitungen der Pfarreien, anderssprachiger Missionen und Fachstellen im Gespräch mit den Anstellungsbehörden und den pastoralen Räten.
- Über Anschläge an den Kirchentüren und in den Schaukästen sowie über die Homepage und die Pfarrblätter sind die Gläubigen zu informieren. Auch die sozialen Medien können für diese lnformationen genutzt werden.
- Die Kirchen im Bistum bleiben für das persönliche Gebet offen.
- Kirchliche Sozialdienste: Aus kirchlicher Sicht erinnern wir nicht nur an die älteren und kranken Menschen, sondern auch an Obdachlose und Passanten. Sie alle gehören zu den gefährdeten Gruppen.
- Diakonie und Gottesdienst ergänzen sich; Seelsorgerinnen und Seelsorger verstärken gemeinsam mit den kirchlichen Sozialdiensten den karitativen Dienst. lnitiativen für Hilfestellungen an Risikogruppen (Einkäufe tätigen, telefonische Kontakte halten u.ä.) sind zu fördern.
- Bei Seelsorge- und Beratungsgesprächen sind die Massnahmen des Bundes zu beachten (Hygienemassnahmen, Gespräche in grossen Räumen durchführen, Distanz wahren).
- Dafür wird der telefonische Kontakt mit den Pfarrämtern, den anderssprachigen Missionen, den Seelsorgern/-innen sowie den kirchlichen Sozialdiensten sichergestellt; entsprechende Kontaktdaten werden aktiv kommuniziert.
- Grundsätzlich wird die Krankenkommunion nicht mehr nach Hause gebracht. Die einzige Ausnahme ist das Viaticum. . Der Empfang des Beichtsakramentes ist nur im Rahmen der Einzelseelsorge möglich.
- Der Besuch in Alters- und Pflegeheimen ist im Voraus mit der Hausleitung abzusprechen. Spezialseelsorger/-innen sprechen mit der Leitung ihrer lnstitution ihren Dienst ab.
- Gottesdienstübertragungen in den Medien, Gottesdienstübertragungen am Fernsehen, im Radio oder über Livestreaming ermöglichen die Teilnahme am Feiern der Kirche. Vorschläge findet man auf der lnternetseite des Bistums.
- Die liturgischen Texte der Sonn- und Feiertage sowie Vorschläge für Gebet und Betrachtung stellen die Benediktiner von Einsiedeln zur Verfügung: https://www.kloster-einsiedeln.chlgotteswort.
- Das Liturgische lnstitut hat ebenfalls dienliche Anregungen publiziert: www.liturgie.ch. Die nächste Kommunikation erfolgt bei Veränderung der Lage, spätestens am 20. April 2020.