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Das seien «beinahe genauso viele wie in den ersten sieben Monaten des Jahres insgesamt». Venezuela hatte die Grenze vor einem Jahr geschlossen und dafür Sicherheitsgründe und den Kampf gegen Schmuggelaktivitäten angeführt. Die linksgerichtete venezolanische Regierung beschuldigte damals rechte kolumbianische Paramilitärs, einen Grenzposten angegriffen zu haben.
Es fehlen Grundnahrungsmittel und Medikamente
Am Samstag vereinbarten die Nachbarländer die Wiedereröffnung der Grenze, damit Venezolaner in Kolumbien einkaufen können. Venezuela durchlebt derzeit eine schwere Wirtschafts- und Versorgungskrise. Viele Grundnahrungsmittel und Medikamente sind in dem südamerikanischen Land nicht erhältlich.
In den vergangenen Wochen hatte Venezuela die Grenze bereits wiederholt kurzzeitig für Fussgänger geöffnet, um ihnen die Möglichkeit zum Einkaufen im Nachbarland zu geben. Derzeit sind fünf Grenzübergänge für 15 Stunden täglich offen. Die meisten der eingereisten Venezolaner kehren nach kolumbianischen Angaben abends wieder in ihre Heimat zurück.
(sda/gku/mbü)