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Salix pentandra Linné 1753 -- Lorbeerweide
Die Lorbeerweide wächst wenn unbeschnitten meist zu einem kleinen Baum von 3 bis 4 Metern Höhe und grob längsrissiger Borke heran. Jüngere Zweige sind in der Regel rötlichbraun, glänzend und unbehaart. Die Sommerblätter erinnern mit ihrer glänzend grünen Oberseite an Blätter des echten Lorbeers, ebenso erinnert der beim Reiben der Blattränder entstehende balsamisch Duft an den Namensgeber.
Salix pentandra blüht nach dem Blattaustrieb zwischen Juni und Juli. Mit dieser späten Blühzeit blüht sie als letzte der einheimischen Weiden. Die zylindrischen Kätzchen stehen auf langen Stielen, sind ca. 2 cm lang und duften verführerisch nach Honig.
Vom Standort her bevorzugt die Lorbeerweide eher feuchtes Gelände, am liebsten nahe von Gewässern. In der Schweiz findet man die Art oft in Berglagen, z.B. im Engadin, an der Reuss bei Andermatt und im Jura (Lautenschlager 1994).
Im Naturgarten lässt sich die Lorbeerweide gut einfügen, sowohl als tiefverzweigter Kopfbaum, wie auch ungeschnitten als kleiner Baum. In letzterer Form kann das Gehölz auch hervorragend als Schattenspender für Sitzplätze verwendet werden. In etwas feuchteren Boden gepflanzt, ist sie wuchsfreudig und unproblematisch zu kultivieren.
Mit den glänzenden Blättern und den duftenden Kätzchen ist die Lorbeerweide eine wahre Sinnesfreude - reger Bienenbesuch garantiert!
Eintrag erstellt: 13.01.2015/züm - Letzte Aktualisierung: 13.01.2015/züm