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Fusion oder Konfusion?
"Der Churer Stadtrat hat CHF 54'000 für die Fusionsverhandlungen mit Haldenstein gesprochen." Haldenstein führt Fusionsverhandlungen mit Chur? Als Haldensteiner Einwohner sind wir erstaunt. Die nächste Gemeindeversammlung in Haldenstein ist auf den 13. Dezember angekündigt. Dann kann erstmals darüber abgestimmt werden, ob Verhandlungen mit Chur aufgenommen werden sollen. Vor dieser Abstimmung fehlt ein Mandat zu Fusionsverhandlungen. Sollte am 13. Dezember die Versammlung dem im Juni überwiesenen Auftrag zustimmen, so ist er kaum mehr erfüllbar, weil dieser zwingend bis Ende 2018 umgesetzt werden müsste. Der Auftrag hat sich selbst erledigt. Faktum ist: es gibt von Seite Haldenstein kein von der Gemeindeversammlung beschlossenes Verhandlungsmandat zu einer Fusion mit Chur. Es ist jetzt Zeit, die Konfusion zu stoppen, in Ruhe die Vor- und Nachteile der Aufgabe der Eigenständigkeit zu prüfen. Die vom Vorstand eingesetzte Kommission Zukunft muss zuerst ihre Arbeit präsentieren. Mit Bedacht ist dann von der Gemeindeversammlung zu einem späteren Zeitpunkt zu entscheiden, ob mit Chur verhandelt wird. Eine Gemeinde fusioniert in ihrer Geschichte nur einmal. Konfusion ist eine schlechte Basis für einen so weitreichenden Entscheid.
Erich Buchmann und Christof Dietler, Haldenstein
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Eine Gemeinde fusioniert nur einmal?
Beispiel:
Wenn Maladers mit Chur fusioniert, konglomeriert, agglomeriert (wenn Landquart bis Bonaduz oder Thusis eine einzige Agglomeration würde, wie von der SO vor Jahren bereits im grossen Artikel geschrieben). . .
Wikipedia: "Im Gegensatz zum Konglomerat besitzt das technische Agglomerat eine einigermaßen gleichmäßige Granulat- bzw. Korngröße."
. . .und dieses Gebilde anschliessend mit Haldenstein fusioniert, hat dann Maladers nicht zweimal fusioniert? Kann man das fortsetzen? Multifusionitis? GR eine Gemeinde?
Die Natur hat Grenzen, der Mensch offensichtlich nicht.
Gemeindeversammlung Glarus Nord vom 22. Juni 2018
Antwort auf den Leserbrief vom 28.06.2018 von Herrn Weimert.
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Gegen einen Identitätsverlust
In einer Zeit, in der wir immer wieder aufgefordert werden andere Lebensinhalte, Kulturen und Ideologien aufzunehmen und sogar noch zu fördern, sollten wir wenigstens noch unseren Schweizerpsalm be