Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03296.jsonl.gz/1274

Im Oktober 2019 wurde der kleine Terrier Maxi in einem Chemielabor eines Gymnasiums in Rumänien gefunden. Er litt an extremen, durch Chemikalien verursachten Verbrennungen, die durch Folterungen von Gymnasiasten verursacht worden waren. Es gab jedoch einen Schüler, der nicht tatenlos zusehen wollte und den armen Maxi rettete. Er brachte den kleinen Maxi mit verbrannter, entzündeter und infizierter Haut in unser Partnerheim Speranta in Rumänien, in der Hoffnung, dass er überleben würde. Als er ankam, reagierte er nicht auf das, was mit ihm geschah. Er stand unter Schock und lag im Sterben.
«Als ich Maxi sah, war mein erster Gedanke, dass dieser kleine Hund nicht überleben würde und dass er nur Augenblicke vom Tod entfernt sein müsste. Zusätzlich zu dem Schmerz, den ich fühlte, als ich Maxi sah, war ich traurig über die Bösartigkeit dieser jungen Leute, die ihn verletzt hatten.»
Florina Tomescu, Besitzerin und Leiterin von Speranta
Die Tierärzte des Tierheims versorgten Maxi mit medizinischer Notfallversorgung, um seine chemischen Verbrennungen zu behandeln. Man geht davon aus, dass er erst eineinhalb Jahre alt ist. Zudem mussten die Infektionen, welche durch die Verletzungen entstanden und ein Hornhautgeschwür behandelt werden. Obwohl die intensive und langfristige Behandlung sicherstellte, dass Maxi überlebte, wird er weiterhin lebenslange Pflege für seine empfindliche Haut benötigen, damit er sich in den extrem kalten Wintern und heissen Sommern Rumäniens wohl fühlt.
Update Mai 2020
Maxi macht sich grossartig! Obwohl einige seiner Narben nie ganz verheilen werden, ist er zu einem süssen und glücklichen Hund aufgeblüht! Über den Winter erhielt Maxi sein eigenes spezielles Hundehaus, um ihn vor dem extremen Wetter in Rumänien zu schützen! Maxi liebt es, im Tierheim herumzulaufen und mit seinem Hundefreund zu spielen, und im letzten Frühjahr fing er sogar an, wieder gerne in der Sonne zu liegen!