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artist-in-residence
Lesung: 11.05.2024
Naghmeh Manavi ist freischaffende Theatermacherin und Performerin und lebt in Teheran.
Sie studierte Theaterwissenschaften an der Teheraner Universität der Künste. Seit 2010 arbeitet sie in der darstellenden Kunst als Autorin, Performerin, Regisseurin und Festivalkoordinatorin.
Als Künstlerin interessiert sie sich für Machtstrukturen in jeder Art von zwischenmenschlichen Beziehungen, als Autorin schreibt sie Essays und Vortragsperformances über die Überschneidung von politischen, persönlichen und neurowissenschaftlichen Themen. Ihre frühen Arbeiten drehten sich hauptsächlich um Objekttheater und die Beziehung zwischen dem Körper einer darstellenden Person und den Objekten.
In den letzten 4 Jahren hat sie Erfahrungen mit Forschung und Regie im Bereich Lecture-Performance oder Dokumentartheater gesammelt. Als Performerin hat sie einen breiteren Blick, arbeitet an verschiedenen Welten und Ästhetiken und entdeckt performative Erfahrungen.
Ihre aktuellen Arbeiten drehen sich um unsichtbare Überwältigung, Neurowissenschaften und das menschliche Gehirn, untersuchen politische Angelegenheiten auf der Ebene des persönlichen Alltags und betrachten soziale und kollektive Handlungen als Performance-Praxis mit der kollektiven Erzählung als Partitur …
Ihre neuesten Arbeiten sind “But, will I Remember?”, eine Lecture-Video-Performance über das Erzählen und die Funktion des menschlichen Gehirns bei der Erinnerung und Informationsverarbeitung. Sie wurde 2022 in der Kaserne Basel aufgeführt.
“The Possible” – eine Lecture Performance über Vererbung als biologisches und soziales Phänomen und die Position des Beobachtens und Beobachtetwerdens als persönliche und soziale Beziehung. Sie hat sie 2019 in Teheran, 2020 in Istanbul und 2023 in Brüssel entwickelt und aufgeführt.