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Keine Häufung von Schilddrüsenerkrankungen um Hanford
In Hanford im US-Bundesstaat Washington wurde vom zweiten Weltkrieg bis in die achtziger Jahre Plutonium für das amerikanische Kernwaffenprogramm produziert. Insbesondere in den vierziger Jahren kam es dabei zu Emissionen von Radioaktivität, vor allem in Form von Iod-131. Dieses reichert sich nach der Inkorporation in der Schilddrüse an und verursacht in hohen Dosen Krebs.
Im Rahmen einer Studie unter der Leitung der Centers for Disease Control and Prevention wurde bei rund 3500 Personen, die zwischen 1940 und 1946 in der Nähe des Kernwaffenkomplexes Hanford geboren worden waren, die Häufigkeit von Schilddrüsenerkrankungen untersucht. Die Studie kommt zum Schluss, dass die Iod-131-Be-lastung bei den Untersuchten aller Wahrscheinlichkeit nach keinen Einfluss auf die Gesundheit der Schilddrüse und der Nebenschilddrüse hatte. Ein Zusammenhang zwischen der abgeschätzten Dosis und der Erkrankungshäufigkeit wurde nicht gefunden.
Quelle
M.S. nach Nuclear News, März 1999