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Ein emotionsloses Gesicht aufzusetzen, wirke cool, denken viele Menschen. Nun zeigt eine Studie: Wirklich cool wirkt jemand, der andere anlächelt.
Die Forscher um Caleb Warren von der University of Arizona liessen Studienteilnehmer Mode-Werbeplakate anschauen, auf denen das Model entweder lächelt oder ernst ist. Unter den Bildern befanden sich Werbefotos von unbekannten Models, aber auch solche mit Stars wie James Dean oder Michael Jordan als Aushängeschild.
Im Fachblatt Journal of Consumer Psychology berichten die Wissenschafler nun: Selbst Dean, der auf Fotos in der Regel keine Emotionen zeigt und das Bild des coolen Typen schlechthin verkörpert, erntete auf der Coolness-Skala mehr Punkte, wenn er auf einem Foto lächelte.
Es gibt aber eine bestimmte Ausnahme: Konkurrenzsituationen. So bewerteten die Studienteilnehmer zwischen zwei Kampfsportlern, die sich gegenübertreten, den Athleten mit dem ausdruckslosen Gesicht als cooler als seinen lächelnden Gegner. Stellt das Bild jedoch ein friedliches Treffen mit Fans dar, wurde der lächelnde Kämpfer als cooler bewertet. «Das zeigt, dass uncool oder cool vom Kontext abhängen kann», sagt Forscher Caleb Warren.
Ihre Ergebnisse seien für Werbeagenturen wichtig, die einen positiven Eindruck bei ihren Kunden hinterlassen wollen, aber auch für Kommunikation zwischen Menschen und ihren Beziehungen untereinander, so der Wissenschaftler.