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Description
Vorkommen und Beschreibung
Die Kopaifera-Arten zu welchen auch Balsamum copaivae gehört, sind dornenlose Bäume von 10-20 m Höhe. Sie gehören der Unterfamilie der Caesalpiniaceae an. Die Blätter dieser Arten sind paarig gefiedert, ein- bis vieljochig. Die Blättchen, die im durchfallenden Lichte punktiert erscheinen, sind oft unsymmetrisch. Die Blüten bilden rispige oder ährige Blütenstände. Der Kelch hat vier fast klappige Abschnitte, während die Kronenblätter fehlen. Die acht bis zehn Staubgefäße sind kahl. Die Fruchthülse ist einsamig, kurz, fast sichelförmig und lederartig.
Anwendung der Pflanze
Volkstümlich wird Balsamum copaivae eingesetzt als Carminativum bei Blähungen, als Antiseptikum bei Blasenentzündungen sowie äusserlich bei Hauterkrankungen u.a. Ekzemen. Balsamum copaivae ist angezeigt bei eitrig-entzündlichen Schleimhautaffektionen der Urogenital- und Respirationsorgane. Einzelindikationen sind: chronische Gonorrhöe, auch Nachtripper und gonorrhöische Komplikationen.
Zuweilen wird der Kopaivabalsam auch äußerlich bei Dermatopathien angewandt.
Quelle(n)