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Die Valiant Bank hat sich mit der amerikanischen Justizbehörde (DoJ) über den Abschluss des US-Steuerprogramms geeinigt. Die überregionale Bank zahlt einmalig 3.3 Millionen Dollar, wie Valiant mitteilte. Dafür wird die Bank nicht weiter von der US-Justiz verfolgt.
Diese Einigung beruht auf der Vereinbarung zwischen dem Eidgenössischen Finanzdepartement und dem DoJ vom August 2013. Darin sind die Bedingungen für die Bereinigung der Steuerangelegenheiten der Schweizer Banken mit den USA geregelt.
Die Valiant Bank hatte gemäss den Angaben des DoJ in der relevanten Zeit ab August 2008 330 Konten mit US-Bezug in ihren Büchern, auf denen ein aggregiertes Vermögen von bis zu 147.4 Millionen Dollar lag.
Durch die Einigung werde das Ergebnis 2015 nicht beeinflusst , teilte Valiant weiter mit. Die Bank habe bereits 2013 ausreichende Rückstellungen gebildet.
Valiant hatte wie zahlreiche andere Banken in der sogenannten Kategorie 2 am US-Steuerprogramm teilgenommen. Diese Kategorie ist für Banken bestimmt, die mutmasslich US-Steuersünder in ihrem Kundenkreis hatten.
Das US-Justizministerium hatte seit Jahren gegen Schweizer Banken ermittelt und zur Beilegung des Steuerstreits 2013 ein Selbstanzeigeprogramm angeboten. 34 Banken haben unterdessen eine Einigung mit den US-Behörden erzielt. (sda)