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Wer regelmässig watson liest, der hat sicher schon den einen oder anderen Artikel über das Studieren gelesen. Dies ist damit zu begründen, dass ein beachtlicher Teil der Redaktion nachhaltig vom Studium traumatisiert geprägt wurde. Denn sind wir mal ehrlich: Den einen oder anderen Haken hat das Studium ja schon ...
Wieso also nicht weiterhin Erfahrungen teilen? Zum Beispiel mal die (Spoiler: schmerzhafte) Divergenz zwischen Vorstellung und Realität artikulieren?Als Akt der kathartischen Psychohygiene?
Wenn Frauen über Autoren schreiben, wie sonst nur Männer über Autorinnen schreiben
Alles fing damit an, dass sich eine Journalistin über eine Rezension im «Tages-Anzeiger» aufregte. Darin schrieb ein älterer Mann über das Buch einer sehr jungen Frau. Vor allem aber schrieb er darüber, wie er das Aussehen besagter sehr junger Frau auf dem Foto im «New Yorker» empfand. Sie sehe darauf aus «wie ein aufgeschrecktes Reh mit sinnlichen Lippen».
Die Frau heisst Sally Rooney – sie ist 28 Jahre alt und eine mit Literatur-Preisen überhäufte Bestseller-Autorin aus Irland.