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Natürlich entscheidet ein Mercedes-Fahrer das Rennen für sich. Nico Rosberg startet zwar noch hinter Teamkollege Lewis Hamilton auf Platz zwei, profitiert aber von einem schlechten Start des Briten. Die Führung in den ersten Sekunden übernommen, fährt der Deutsche den Sieg im GP von Italien souverän ins Ziel.
Es ist nach Belgien am letzten Wochenende sein zweiter Sieg in Serie und der erste überhaupt in Monza.
Hamilton muss sich also mit dem zweiten Platz begnügen, bleibt aber in der Fahrerwertung noch zwei Punkte vor seinem Mercedes-Kollegen. Das Podest wird komplettiert von Sebastian Vettel im Ferrari. Der ehemalige Weltmeister hat das Rennen auch auf dem dritten Platz gestartet.
Das Rennen in Monza beginnt denkbar schlecht für den Schweizer Rennstall. In der ersten Runde crasht Felipe Nasr mit Palmer und muss wenig später das Rennen aufgeben.
Marcus Ericsson kommt immerhin ins Ziel. Der 16. Platz bringt aber keine Punkte für das Sauber-Team ein. (jwe)
Alle Mikrofone sind angeschaltet, als Xherdan Shaqiri auf dem Trainingsgelände der Schweizer in die Mixed Zone zum Interview kommt. So viele Journalisten, etwa 35, hatte es hier noch nie – auch aus Portugal sind sie gekommen. Das verwundert kaum, zumal sich der 31-Jährige nach 111 Länderspielen wieder ein paar neue Einträge in die Geschichtsbücher notieren liess. Shaqiri ist neben Lionel Messi und Cristiano Ronaldo der einzige Fussballer auf dem Planeten, der an der WM 2014, 2018 und 2022 traf. Der einzige Schweizer, der an drei Weltmeisterschaften einen Treffer erzielte, ist der Zauberzwerg sowieso. Und mit elf Auftritten ist Shaqiri auch gleich WM-Rekordspieler (mit Rodriguez und Xhaka) der Schweiz, zudem hat er seit 2014 an jedem Grossanlass getroffen. Einzig Schweizer WM-Rekordschütze ist er (noch) nicht: Josef Hügi traf 1954 sechsmal – Shaqiri hat bislang fünf WM-Treffer.