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Nachdem Sebastianna Scilipoti (WTA 641) Ende Mai bereits die Doppel-Konkurrenz des ITF-W15-Turniers von Kursumlijska Banja (SRB) gewonnen hatte, siegte sie vergangene Woche an gleicher Stelle im Einzel. Dabei liess die 20-jährige Genferin nichts anbrennen, gewann sie doch alle ihre fünf Partien glatt in zwei Sätzen. Im Final bezwang Scilipoti die Serbin Anja Stankovic. Damit sicherte sie sich den dritten Einzel-Titel auf der ITF-Tour der Profis.
Derweil feierte der 16-jährige Luc Wieland in Edingburgh (GBR) eine Premiere. Erstmals in seiner noch jungen Karriere gewann der Zürcher im Einzel ein ITF-Turnier der Junioren. Auf dem Weg zum Erfolg setzte sich der Schweizer gegen nicht weniger als fünf Gegner aus Grossbritannien durch. Den Final gewann Wieland in drei Sätzen gegen den ein Jahr älteren Finbar McGarvey.
Vier weitere Schweizer:innen im Final
Einem Turniersieg nahe kam letzte Woche auch Valentina Ryser (WTA 560). Die 22-jährige Thunerin spielte sich beim ITF-W25-Turnier von Yecla (ESP) erfolgreich vor bis in den Final. In diesem unterlag sie allerdings in zwei Sätzen der Philippinerin Alexandra Eala (WTA 266). Als vielversprechendes Doppel erwiesen sich indes die beiden Westschweizerinnen Naïma Karamoko und Conny Perrin. Beim ITF-W40-Turnier von Montemor-O-Novo (POR) erreichte das Duo gemeinsam den Final, wo erst Arianne Hartono (NED) und Eudice Chong (HKG) eine zu hohe Hürde darstellten. Und auch Jenny Dürst bestritt vergangene Woche einen Doppel-Final. Zusammen mit der Tschechin Michaela Bayerlova erreichte die 24-jährige Zürcherin das Endspiel des ITF-W25-Turniers im österreichischen Annenheim. Den Turniersieg musste das Duo aber der Ungarin Amarissa Kiara Toth und der Russin Anna Zyryanova überlassen.
Bertola/Wenger und Martinez/Parizzia im Halbfinal
Für zwei Schweizer Duos bedeute eine Runde vor dem Final Endstation. Rémy Bertola und Damien Wenger schafften den Sprung unter die letzten vier Doppelpaarungen beim ITF-M25-Turnier von Rom (ITA). Dasselbe gelang Bertola auch in der Einzel-Konkurrenz, womit der Tessiner einen Finaleinzug in der italienischen Hauptstadt gleich doppelt nur knapp verpasste. Im rumänischen Constanta versuchten der Waadtländer Louroi Martinez und der Tessiner Nicolas Parizzia ihr Glück gemeinsam. Auch sie stiessen erfolgreich bis in den Halbfinal vor.