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Grundsätzlich muss zwischen Nutzerdaten und Nutzungsdaten unterschieden werden: Nutzungsdaten sind eine rein quantitative Grösse, während Nutzerdaten auch qualitative Informationen (z.B. Verhalten, Interessen, Alter, Geschlecht etc.) enthalten.
Die SRG selbst verfügt nur über – quantitative – Nutzungsdaten. Diese sind schon heute im Markt via Mediapulse verfügbar. Diese Daten sind wichtig für das Pricing der zu vermarktenden Werbeinventare. Die Tarifierung hängt bekanntlich ja davon ab, wie viele Leute jeweils einen Sender sehen. Je mehr Zuschauer, desto höher der Preis. Die gesamte Branche hat ein Interesse daran, dass eine einheitliche Währung im Markt besteht - alles andere wäre Gift für die Vermarktung. Klar ist, dass die heutige Währung auch zeitgemäss weiterentwickelt werden muss. Diesbezüglich gibt es Anstrengungen zwischen WEMF, Mediapulse und Marktteilnehmern unter Federführung von Tamedia in Richtung «Total audience». Die SRG unterstützt diese Anstrengungen auch. Nebst den Daten, die bei Mediapulse einfliessen, hat auch die Swisscom Nutzungsdaten. Mediapulse könnte diese bei Swisscom erwerben.
Die Nutzerdaten - die SRG verfügt selbst über keine solchen - sind notwendig für die zielgerichtete Werbung. Nutzerdaten enthalten qualitative Informationen. Diese Daten unterliegen den strengen Anforderungen des Datenschutzes. Admeira erhält diese Nutzerdaten von den Inventargebern nur in anonymisierter Form. Ohnehin ist es so, dass der Datenfluss nur in eine Richtung erfolgt, nämlich vom Inventarinhaber zu Admeira, nie aber von Admeira nach aussen oder zum Eigentümer.