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Kenia mit Prestigesieg über 5000 m
Nach dem sensationellen neuen Weltrekord über 10'000 m schien Gold für Almaz Ayana reserviert. Denn die Äthiopierin ist über die 5000 m noch stärker einzuschätzen. Lange schien alles nach Plan zu laufen, doch dann zogen die Kenianerinnen an Ayana vorbei.
Vivian Jepkemoi Cheruiyot siegte in 14:26,17 Minuten mit neuem Olympia-Rekord vor Landsfrau Hellen Onsando Obiri (14:29,77). Ayana holte «nur» Bronze (14:33,59). Ein schwacher Trost für Äthiopien: Der Weltrekord von Tirunesh Dibaba (14:11,15 in Oslo 2008) bleibt bestehen.
Wir wussten: Ayana ist zu schlagen.
US-Staffel weist Jamaika in die Schranken
Die amerikanische 4x100-m-Staffel der Frauen hat wie bereits in London vor 4 Jahren Gold geholt. Mit Saisonbestleistung (41,01 Sekunden) triumphierten die US-Läuferinnen Tianna Bartoletta, Allyson Felix, English Gardner und Tori Bowie vor Jamaika (41,36) und Grossbritannien (41,77). Deutschland verpasste auf Rang 4 die Medaillenränge um 33 Hundertstel.
Toth siegt über 50 km Gehen
Matej Toth setzte sich über 50 km Gehen in einer Hitzeschlacht nach 3:40,58 Stunden vor Jared Tallent (3:41,16) durch. Der zweitplatzierte Australier war nach der Doping-Disqualifikation des Russen Sergej Kirdjapkin zum Olympiasieger von London erklärt worden. Bronze gewann der Japaner Hirooki Arai (3:41:24).
Insgesamt beendeten bei deutlich über 30 Grad fast 40 Geher den Wettbewerb nicht – und im Männer-Marathon vom Sonntag drohen ähnliche Szenen.
Darmprobleme beim Rekordmann
Pech hatte Weltrekordhalter Yohann Diniz. Der Franzose war stark gestartet und hatte zeitweise über eine halbe Minuten Vorsprung auf seine nächsten Verfolger. Doch dann ereilten ihn Verdauungsprobleme, die ihn mehrfach zum Anhalten zwangen. Schliesslich landete er mit fast 4 Minuten Rückstand auf dem 8. Platz.
Chinesischer Sieg bei den Frauen
Über 20 km Gehen setze sich bei den Frauen Weltmeisterin Liu Hong durch. Mit einer Zeit von 1:28,35 Stunden verwies sie die Mexikanerin Maria Guadalupe Gonzalez (1:28,37) und ihre chinesische Landsfrau und Vizeweltmeisterin Lu Xiuzhi (1:28,42) auf die Plätze.
Sendebezug: Laufende Olympia-Berichterstattung