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Der Begriff Massage stammt vom griechischen Wort „masseien“ oder „massev“ ab und bedeutet kneten, reiben, betasten.
Die Massage ist eine physikalische Behandlungsmethode, die mittels streichender, reibender, drückender, knetender, vibrierender oder stossender Handgriffe die Durchblutung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur fördert.
Sie dient damit der Sauerstoffzufuhr, der Gewebeernährung und dem Abtransport schädlicher Stoffwechselprodukte.
Weiter dient sie dazu Verspannungen und Verhärtungen in der Muskulatur und dem Bindegewebe nachhaltig zu behandeln.
Massage ist eine der ältesten überlieferten Heilkünste. Im Orient gehört die Massage von alters her zu einer geachteten Tradition, welche die Wechselbeziehung zwischen Körper, Geist und Seele anerkennt. Aus der Geschichte geht hervor, dass sich die Orientalen der Massage bereits 3000 Jahre vor Christi Geburt bedienten. Im ältesten chinesischen, medizinischen Lehrbuch, dem „Nei Jing“, wird sie als eine der vier klassischen medizinischen Behandlungsformen anerkannt. In Indien empfiehlt die ayurvedische Heilmethode, die seit etwa 1800 vor Christi überliefert ist, Reibungen sowie die Anwendung von Ölen und Kräuterextrakten, um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu stärken.
Hippokrates (406-377 vor Christi) war der Auffassung, dass jeder Arzt in Massage ausgebildet werden sollte, und er schrieb:
„Der Arzt muss viele Dinge beherrschen, auf jeden Fall aber das Reiben“:
Im Mittelalter verlor die Massage an Bedeutung. In dieser Zeit wurden die Bedürfnisse des Körpers und die Körperlichkeit unterdrückt.
Die Inquisitoren verfolgten all diejenigen, denen solche „Heilkünste“ nachgesagt wurden und verurteilten sie zum Tode durch Verbrennen auf dem Scheiterhaufen.
Genau so wie die Kräuterfrauen, die sogenannten Hexen.
Erst im 18JH. kam die Massage über China wieder zurück nach Europa.
Dank des Wirkens vieler Ärzte, Therapeuten und Wissenschaftler kann man heute mit gutem Gewissen von der klassischen Massage sagen, dass sie wissenschaftlich begründet ist und nach wie vor therapeutisch wichtig ist.