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mit Rhizomsperre Pflanzen
Bambus
Bambus Jungpflanzen
Rhizomsperre
Die Wunderbare Welt der PflanzenWie verschaffen sich Orchideen Nahrung?
Durch die Hilfe von bestimmten Pilzen, die in der Rinde ihrer Wurzeln siedeln. Über diese erhalten sie Nährstoffe, Enzyme, Hormone und Vitamine. Manche Arten ernähren sich ausschliesslich mithilfe von Pilzen. Diese Orchideen haben ihre Blätter auf wenige Schuppen reduziert und besitzen kein Chlorophyll. Die wachsartig bleiche Nestwurz (Neottia nidus-avis) beispielsweise ist ein solcher sog. Saprophyt, der sich von toten organischen Stoffen ernährt, die von Pilzpartnern aufgeschlossen wurden.
Diese Symbiose mit Wurzelpilzen machte es lange Zeit unmöglich, Orchideen aus Samen heranzuziehen, denn zum Keimen benötigen die winzigen Samen die von den Pilzen produzierten Substanzen. Inzwischen haben
die Züchter jedoch ein Kultursubstrat entwickelt, das die Nährstoffe enthält, die sonst von den Pilzen beigesteuert werden. Die meisten Orchideen, die heute in den Handel kommen, werden jedoch vegetativ vermehrt. Dazu zerlegt man ein bestimmtes Gewebe der Mutterpflanze, das sog. Meristem, in viele Teile, mit dem Resultat, dass jedes zu einer neuen, mit der Mutterpflanze identischen Pflanze heranwächst.
Tipp von der Baumschule HeinisWie schneide ich meine Clematis?
Clematis sollte nach der Pflanzung im Frühjahr auf etwa 30 Zentimeter zurückgeschnitten werden. Nach der Hauptblütezeit kann ein Rückschnitt erfolgen.
Dabei lassen sich drei Gruppen zusammenfassen:
1. Arten und Sorten, die im Sommer und Herbst an diesjährigen Trieben blühen, z.B. C. jackmanii und C. viticella. Zeitpunkt: im Winter oder frühen Frühjahr vor dem Austrieb. Alle vorjährigen Triebe knapp oberhalb des untersten Augenpaares stutzen.
2. Sorten, die im Frühsommer am Holz des Vorjahres Blüten tragen und im Spätsommer noch etwas an neuen Trieben nachblühen, z.B. Florida und Patens-Hybriden. Hier genügt es völlig, lediglich abgestorbene und schwache Triebe nach der Hauptblüte herauszunehmen. Alle paar Jahre kann man sie stark zurückschneiden, am besten nach der Blüte oder im Spätwinter. Man verliert dabei jedoch für ein Jahr weitgehend den frühen Blütenflor.
3. Frühjahrsblüher, die sowohl am vorjährigen wie am diesjährigen Holz blühen, brauchen nicht unbedingt einen Schnitt, und wenn, dann wie Gruppe zwei. Es ist allerdings vorteilhaft für den Aufbau, wenn man die Triebe im Spätwinter auf etwa 20 Zentimeter oberhalb gut entwickelter Blattknospen einkürzt. Nebeneffekt: Die Blüte verschiebt sich auf den Hochsommer.