Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03294.jsonl.gz/657

Regionale Verwurzelung
seit 1982
Bei der Umsetzung nationaler Mandate ist eine gute Zusammenarbeit mit den Kantonen entscheidend. Darum ist RADIX regional aufgestellt und in engem Kontakt mit den kantonalen Beauftragten für Gesundheitsförderung.
Die Schweizerische Stiftung für Gesundheitserziehung SSGE tat sich – vermutlich mangels Mitteln – schwer mit der Regionalisierung und war von 1972 bis 1988 einzig von Zürich her aktiv – in den ersten Jahren in Untermiete beim Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich. Aus dem Stiftungssitz in Zürich entwickelte sich später RADIX Ostschweiz.
Das «Projekt RADIX» sollte 1982 in allen drei grossen Sprachregionen aufgebaut werden, die Aktivitäten von Elisabeth Neu der damaligen Sucht Schweiz in der Romandie kamen jedoch über erste Schritte nie hinaus. Erst die Anstellung von Maïthé Busslinger 1997 erlaubte den Aufbau von RADIX Suisse Romande.
1988 baute Barbara Zumstein das regionale Zentrum RADIX Zentralschweiz als Einpersonenbetrieb auf. Mit dem Kontaktausbau von Luzern aus ergaben sich Anfragen und Aufträge aus der Zentralschweiz, so dass – wie bereits im Jahresbericht 1988 selbstbewusst vermerkt wird – «die angestrebte Regionalisierung als erfolgreich betrachtet werden kann».
Das regionale Zentrum RADIX Nordwestschweiz entwickelte sich ebenfalls Ende der 1980er-Jahre aus dem Homeoffice-Arbeitsplatz des damaligen Mitarbeiters Ruedi Hösli in Gwatt; heute ist es in Bern domiziliert.
In der italienischsprachigen Schweiz verlief die Entwicklung mit Radix Svizzera Italiana völlig eigenständig.
Der Empfang im Regionalen Zentrum Ostschweiz in Zürich