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Elemente
Camino,
1) Charles, franz. Miniatur- und Aquarellmaler, geb. 1824 zu St. Etienne, bildete sich zunächst in seiner Vaterstadt und in Lyon, bereiste dann fast ganz Frankreich und Algerien und ließ sich 1856 in Paris nieder, wo er durch seine eleganten Miniaturporträte sehr beliebt wurde. Als seine Hauptwerke werden genannt: der heil. Hieronymus (für den Papst Pius IX. gemalt), Porträt des Marschalls Pélissier, des Marschalls Randon, des Königs und der Königin der Belgier etc. Viele von seinen Aquarellen kamen in den Besitz Napoleons III.
2) Giuseppe, ital. Landschaftsmaler, geb. zu Turin, war anfangs im Ministerium des Innern angestellt, ergriff später ohne Lehrer die Landschaftsmalerei, worin er sich nur nach der Natur und durch das Studium der ältern Meisterwerke ausbildete. Nachdem er mehrere Jahre in Rom und andern Städten Italiens gelebt sowie Paris und London besucht hatte, ließ er sich 1853 in Turin nieder, wo er 1854 Professor an der Akademie wurde. Von seinen großartig aufgefaßten Landschaften nennt man als bedeutend: den Urwald, Sturm in der Campagna, die Gletscher des Montblanc u. a. Wie er manche seiner Landschaften mit historischer Staffage versah, so griff er auch bisweilen zum wirklichen Historienbild.