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Bronzemedaille für Sabine Eichenberger
Europameisterschaften Wildwasserabfahrt in Banja Luka (BOS)
Bronzemedaille für Sabine Eichenberger
Zum Auftakt der Europameisterschaften der Wildwasserkanuten im bosnischen Banja Luka gewann die Bruggerin Sabine Eichenberger im Rennen über die klassische Distanz die Bronzemedaille. In einem Rennen, welches von Verschiebungen und wechselnden Wasserständen geprägt war, wurde die Schweizerin nur von den beiden Deutschen Alke Overbeck und Manuela Stöberl geschlagen. Der Fluss Vrbas führte einen sehr hohen und wechselnden Wasserstand, da es beim Staudamm oberhalb der Strecke zu einem Problem kam und viel mehr Wasser abgelassen werden musste, als eigentlich geplant. Dies kam der Weltmeisterin von 2004 und 2008 nicht entgegen, da durch den steigenden Wasserstand die Fahrzeit deutlich verkürzt wurde und Sabine Eichenberger eher eine Spezialistin für lange Strecken ist. Sabine Eichenberger war aber froh, dass die für den Nachmittag eingeplanten Kategorien wegen den Wasserstandproblemen abgesagt wurden. Da sie auch im Kanadier Einer der Damen noch an den Start gegangen wäre, hätte sie wegen den vielen Startverschiebungen nur gerade 30 min zwischen den beiden Starts gehabt. Aufgrund der vielen Verschiebungen lief das ganze aber etwas chaotisch ab. Sabine Eichenberger war im Einerkanadier bereits am Vorstart, als die Jury doch noch entschied, die Rennen vom Nachmittag auf den Freitag zu verschieben.
Die Solothurnerin Chantal Abgottspon konnte sich auf Rang Neun klassieren. Bei den Herren gab es mit Andreas Heilinger und Tobias Bong einen deutschen Doppelsieg, der einzige Schweizer Nico Meier wurde 22. Allerdings war lange nicht klar, ob auch diese Kategorie gewertet würde. Es gab verschiedene Proteste aufgrund des stark schwankenden Wasserstandes, die aber von der Jury abgewiesen wurden.