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Anna Müller, Project Manager MACH Consumer und Maria-Isabel Koch, Project Manager MACH Values, präsentierten einen interessanten Fall zum Black Friday, bei dem sie mithilfe von Daten eine umfassende Kampagne entwickelten. Die Potential-Analyse begann mit der MACH Consumer, die es ermöglichte, Merkmale und Verhaltensweisen leicht zu analysieren. Bei der Zielgruppenanalyse stellten sie fest, dass vor allem ein jüngeres Publikum unter 40 Jahren mit grossem Interesse und Preissensibilität im Fokus steht.
Die Zielgruppe zeigte sich als hedonistisch veranlagt, konsumfreudig, gut informiert über Produkte und technisch versiert. Die Medienstrategie konzentrierte sich auf personalisierte Ansätze, wobei Online- und stationärer Handel im Elektronikbereich eine wichtige Rolle spielten. Die Nutzung von Social Media, Videostreaming, Fernsehstreaming und Out-of-Home-Medien wurde betont, um eine mobile Zielgruppe zu erreichen. Printtitel und lokale Radiosender waren trotz der Online-Affinität der Zielgruppe ebenfalls relevant.
Die Werbekampagne sollte verspielte Elemente enthalten, die der Zielgruppe, die eine hohe Affinität zu Glücksspielen hatte, entsprechen. Die Präsentation von Rabattcodes in Rubbellosen und die Integration von Glücksrad-Apps waren mögliche Ansätze. Die Daten boten Einblicke in das Verhalten der Zielgruppe und ermöglichten eine gezielte Ansprache.
Werbewoche-Redaktor Beat Hürlimann erkundigten sich abschliessend, ob die vorhandenen Tools auch ausreichend genutzt würden. Maria-Isabelle Koch betonte, dass die Zugriffe auf die bereitgestellten Informationen hoch sind, es jedoch immer Potenzial für weitere Nutzung gibt, insbesondere von Werbeauftraggebern, die möglicherweise noch nicht das volle Potenzial der Machstudien erkannt haben.