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Trainings, Trainingsspiele oder Wettkämpfe sind im Handball weitgehend normal möglich. Voraussetzung ist in jedem Fall das Vorliegen eines Schutzkonzepts. Die Schutzkonzepte sind obligatorisch und müssen bei einer Kontrolle vorgelegt werden; die Schutzkonzepte müssen aber weder beim BASPO, noch beim SHV eingereicht werden. Eine Standard-Vorlage kann bei den Dokumenten heruntergeladen werden.
Es gilt neu ein Abstand von 1,5 Metern, statt wie zuvor 2 Meter. Die Regel, wonach pro Person 10m2 Trainingsfläche bereitgestellt werden muss, entfällt.
Seit dem 22. Juni 2020 dürfen Sportveranstaltungen mit bis zu 1'000 Personen stattfinden. Sofern es zu keiner Durchmischung der Zuschauer*innen mit den Sportler*innen kommt, sind auch bis je 1'000 möglich. Der Veranstalter muss sicherstellen, dass die Zahl der maximal zu kontaktierenden Personen nicht grösser als 300 ist, etwa durch die Unterteilung in Sektoren. Eine Durchmischung dieser Gruppen ist nicht erlaubt. Kann innerhalb dieser Gruppen der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden, empfiehlt sich gemäss BAG zudem das Tragen einer Schutzmaske.
Gilt bei einer Veranstaltung eine generelle Maskenpflicht und/oder kann die Abstandsregelung (1,5m) durchgehend eingehalten werden, kann die Aufteilung auf Gruppen und die Erfassung der Personendaten verzichten werden. Bei spezifischen Fragen sind die entsprechenden Gesundheitsbehörden zuständig. Zu beachten ist, dass die Kantone die Obergrenze von Anwesenden an Veranstaltungen reduzieren können.
Der Bund unterstützt den Schweizer Sport mit insgesamt 100 Millionen Franken: 50 Millionen Franken für den Bereich des professionellen Sports als zinslose Darlehen und 50 Millionen Franken als nichtrückzahlbare Beiträge für den Breitensport.
WICHTIG: Es werden nur Sportorganisationen von den Unterstützungsgeldern des Bundes profitieren können, denen wegen der Ertragsausfälle durch die Massnahmen des Bundes gegen das Corona-Virus die Zahlungsunfähigkeit droht. Die Finanzhilfen des Bundes dienen nicht dazu, Ertragsausfälle wegen dieser Massnahmen abzufedern.
Es liegt in der unternehmerischen Verantwortung jeder Sportorganisation, alles dafür zu tun, eine drohende Zahlungsunfähigkeit zu verhindern. Veranstalter von Sportveranstaltungen müssen eine frühzeitige Absage ihrer Veranstaltung prüfen, wenn sich zeigen sollte, dass eine geordnete Durchführung (z.B. wegen Teilnehmermangel) nicht möglich sein wird.
Alle relevanten Infos zum Sport-Nothilfe-Paket des Bundes sind es auf der Website des BASPO verfügbar: Die Erläuterungen (Wer kann Antrag stellen? Wer wird zum professionellen Sport gezählt, wer zum Breitensport?) oder die Antragsdokumente für ein Unterstützungsgesuch gibt es direkt dort.
Weitere Informationen sind auch auf der Website von Swiss Olympic zu finden.
Falls ihr Antrag stellt, schickt diesen bitte an: <email-pii>
Anträge können bis spätestens am 20. September 2020 eingereicht werden. Das BASPO wird voraussichtlich Ende Mai erstmals Nothilfe-Beiträge auszahlen, und zwar an jene Antragsteller, die ihren Antrag bis 30. April 2020 eingereicht haben und deren Antrag bewilligt wurde.
Wichtiger Hinweis
Für Sportorganisationen stehen auch andere Unterstützungsmassnahmen des Bundes offen:
Zusätzlich zu den Nothilfemassnahmen des Bundes besteht für jeden Verein individuell die Möglichkeit, auf kantonaler, städtischer oder kommunaler Ebene mit den Behörden Kontakt aufzunehmen und einen Antrag auf finanzielle Unterstützung zu stellen. Mehrere Behörden informieren bereits auf ihren Websites über ihre zusätzlichen Fördermassnahmen und das entsprechende Vorgehen; zum Beispiel der Kanton Aargau, der Kanton Bern oder der Kanton Zürich.
Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) ist der nationale Fachverband und das Kompetenzzentrum für den Handballsport in der Schweiz.
Der SHV ist Mitglied von Swiss Olympic sowie des Handball-Weltverbands IHF und der Europäischen Handball Föderation EHF.
Schweizerischer Handball-Verband
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Tannwaldstr. 2, Postfach 1750, 4600 Olten
Tel +41 31 370 70 00 - Fax +41 31 370 70 09 -
<email-pii>