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Zögerlich, aber konkret - Shell ergreift MassnahmenAm 18. Mai 2010 wurden Peter Voser, dem CEO von Shell, 175'000 Unterschriften übergeben mit der Forderung die zerstörerischen Auswirkungen der Ölindustrie auf Menschenrechte und Umwelt in Nigeria anzugehen. Die Aktion bezieht sich auf den Bericht «Erdöl, Armut und Umweltzerstörung im Nigerdelta», den Amnesty International vor knapp einem Jahr veröffentlicht hat. Jetzt hat das Unternehmen versprochen, zentrale Informationen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
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Protestaktion vor Shell-Tankstelle in Bern Nigeria: Ölförderung verursacht MenschenrechtstragödieDie Schweizer Sektion von Amnesty International hat am 30. Juni 2009 in Bern mit einer Protestaktion vor einer Shell-Tankstelle auf die Menschenrechtstragödie im Nigerdelta aufmerksam gemacht. Ein neuer Bericht der Organisation zeigt auf, wie die Umwelt zerstört und die Rechte der Bevölkerung von Shell und weiteren Erdölfirmen missachtet werden, ohne dass die nigerianische Regierung die Firmen zur Rechenschaft zieht. In einem offenen Brief fordert Amnesty International den Schweizer Peter Voser, den neuen CEO von Shell, auf, die Verantwortung für die Achtung der Menschenrechte im Nigerdelta zu übernehmen.