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Curryblätter sind nicht zu verwechseln mit Currypulver.
In Südindien und Sri Lanka werden die Blätter des 4 - 6 Meter grossen Baumes (Rautengewächs) frisch oder getrocknet, ganz oder in Pulver verwendet. Curryblätter werden vor allem in der vegetarischen Küche mit Gemüse oder Hülsenfrüchten mitgekocht. Meist werden sie in Öl oder Ghee (indischer Butterschmalz) angebraten. Sie besitzen ein feinfruchtiges Aroma und können, im Gegensatz zu Lorbeer- oder Kaffirblätter, mitgegessen werden. Frische Curryblätter sind intensiver im Geschmack, getrocknete müssen etwas stärker dosiert werden.
Nicht selten finden gemahlene Curryblätter auch Verwendung in Currymischungen. Hauptbestandteile in Currymischungen sind jedoch Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander, Chili, Piment, Pfeffer, Ingwer und je nach Geschmacksrichtung noch einiges mehr.
kürzlicher Artikel in der Sonntagszeitung über Atul Kochhar, indischer Starkoch - Rezept mit Curryblättern