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Woche 4:
3-4 Juli
Im Sommer 2020 hat Débora Delmar im Rahmen ihrer Zusammenarbeit mit the SHED ihre zu dem bahnbrechenden Essay Bullshit Jobs: A Theory des verstorbenen Anthropologen David Graeber recherchiert. Aufbauend auf diesem Untersuchungsprozess, wird sie eine neue Arbeit in Form einer performativen Skulptur und eines programmspezifischen Textes präsentieren
Delmar wird auch die Gestaltung des Ausstellungsraums anleiten, wobei sie Firmenmöbel zu performativen Skulpturen umfunktioniert und die Architektur des Raums neu gestaltet, um die Aktivitäten in den letzten Wochen der Protozone zu unterstützen und mitzugestalten.
Débora Delmar (1986, Mexiko-Stadt) lebt und arbeitet in London, wo sie kürzlich das Postgraduiertenprogramm an der Royal Academy of Arts abgeschlossen hat. Zuvor besuchte sie die School of Visual Arts, NY. In ihrer Arbeit erforscht sie die globale Konsumkultur des 21. Jahrhunderts und den Einfluss der von Unternehmen angestrebten Ästhetik auf das alltägliche Leben. Oft schafft Delmar multisensorische Installationen, die sich aus angeeigneten und selbst geschaffenen Bildern und veränderten Alltagsgegenständen sowie aus fabrizierten Skulpturen zusammensetzen. In ihren Installationen verwendet sie häufig Elemente wie Duft, Sound und Online-Interventionen. Die Arbeiten von Débora Delmar wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert, darunter die 9. Berlin Biennale (Berlin), Museo Universitario del Chopo (Mexico City), Modern Art Oxford (Oxford, UK), Museum of Modern Art (Warschau), IMMATERIAL V3 (Mexico City), Museum of Contemporary Art Denver (Denver), Museo de Arte Contemporaneo de Oaxaca- MACO (Oaxaca).
Bild: The original Debora Delmar Corporation logo created in 2009. Courtesy the artist