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E-Mail-Kampagne erstellen
E-Mail-Kampagne erstellen
Schritte bei der E-Mail-Kampagnen-Erstellung:
Identifizieren Sie das Bedürfnis der Empfänger und den Nutzen einer E-Mail
Definieren Sie die Kampagne (Ziele, Umgangston, Segmentierung, Personalisierung, Betreffzeile, Design, Botschaft, CTA etc.)
Verfassen Sie die E-Mail
Speichern Sie die E-Mail als Vorlage
Richten Sie das E-Mail-Tracking ein (z.B. mittels einem Tracking Pixel)
Testen Sie Ihre E-Mail auf verschiedenen Geräten, Browsern und E-Mail-Anbietern
Gehen Sie Ihre E-Mail-Checkliste durch (Betreffzeile, Inhalt, Bilder, CTAs etc.)
Versenden Sie Ihre E-Mail
Analysieren Sie Ihre Resultate (Öffnungsrate, Klickrate etc.)
Zustellbarkeitsfaktoren
Eine E-Mail gilt als zugestellt, wenn sie beim Empfänger ankommt. Dabei ist es egal, in welchem Ordner sie landet (Posteingang, Spam etc.) und ob die E-Mail geöffnet wurde.
Faktoren, welche die Zustellbarkeit negativ beeinflussen:
Keine Authentifizierung verwenden
Single-Opt-in statt Double-Opt-in verwenden
E-Mails von einer kostenlosen E-Mail-Domain (z.B. Gmail, Hotmail etc.) aus senden
Unklare oder als Spam markierte Betreffzeilen verwenden (z.B. alles Grossbuchstaben, viele Ausrufezeichen, Sonderzeichen etc.)
Zu viele Bilder im Verhältnis zum Text verwenden (Empfehlung: max. 40% Bilder, min. 60% Text)
URL-Verkürzer (z.B. Bitly) verwenden (wurden früher von Spammern missbraucht, um z.B. Virus-Seiten durch die verkürzte URL zu kaschieren; verwenden Sie stattdessen Hyperlinks)
Herausforderungen bei der Kampagnen-Auslieferung
Grösste Herausforderungen bei der Zustellung von Marketing-E-Mails:
Unzustellbarkeit
Spam-Beschwerden
Spam-Fallen
Sendevolumen
Engagement
Unzustellbarkeit (Bounces)
Spam-Beschwerden
Gründe, weshalb Personen Ihre E-Mail als Spam markieren:
Sie sind unsicher, wer Sie sind oder weshalb sie diese E-Mail erhalten
SIe können den Abmelde-Link nicht finden → vergewissern Sie sich, dass dieser einfach zu finden ist (z.B. ganz unten am Ende der E-Mail).
Spam-Fallen
Es gibt drei Arten von Spam-Fallen:
Tippfehler in der E-Mail Adresse (z.B. hotmejl.com).
Reaktivierte E-Mail Adresse: Hatte existiert, war später verwahrlost und wurde schliesslich vom Internetanbieter reaktiviert.
“Pristine”: E-Mail-Adresse, die nur dazu dient, Spam-E-Mails aufzufangen und die nicht für die Kommunikation verwendet wird.
Sendevolumen
E-Mail-Serviceanbieter schauen auf ein konsistentes bzw. konsistent wachsendes Sendevolumen. Ein plötzlich exorbitant höheres Sendevolumen (z.B. von 300 auf 3’000 Empfänger) triggert Spam-Filter, da die Abonnentenliste auf natürliche Art und Weise nicht innerhalb von kurzer Zeit so stark wachsen kann. Dies passiert nämlich, wenn Sie E-Mail-Adresslisten kaufen oder mieten.
Engagement
E-Mail-Serviceanbieter schauen auf:
Das Engagement des Empfängers
Die Art des Engagements (öffnen, Link anklicken, antworten, weiterleiten, als Favorit markieren, als Spam markieren etc.)
IP des Absenders und die Reputation der E-Mail-Domain
Eine E-Mail mit einer Öffnungsrate von 35% und einer Klickrate (Anklicken eines Links in der E-Mail) von 10% gilt als leistungsstarke E-Mail. Dies zeigt dem E-Mail-Serviceanbieter, dass die E-Mail durchaus wertvoll ist und es sich wahrscheinlich nicht um Spam handelt.
Kampagnen-Auslieferungs-Management
Vor dem Senden:
Testen und optimieren
Betreffzeile
“Von”-Zeile
Uhrzeit, Wochentag etc., wenn die Öffnungsrate am grössten ist
Die Leistung von früheren E-Mails analysieren
Wie viele E-Mails wurden versendet, wie viele davon zugestellt?
Wie viel Prozent betrugen die Öffnungsrate und Klickrate?
Wie viele unzustellbare E-Mails und Abmeldungen gab es?
Blacklisten überprüfen
Gehen Sie auf MailTester.com und überprüfen Sie, ob:
Ihre E-Mail-Adresse auf einer Blackliste aufgeführt ist
Ihre Domain nicht authentifiziert ist
Ihre E-Mail Fehler enthält
Ihre E-Mail defekte Links enthält
Nach dem Senden:
Engagement-Messzahlen überprüfen
Positive Messzahlen: Öffnungsrate, Klickrate, Konversionen, Trends
Negative Messzahlen: Opt-outs, Abmeldungen, Unzustellbarkeit, Spam-Beschwerden
Unzustellbare E-Mails überprüfen, nachvollziehen und ungültige E-Mail-Adressen aus der Abonnentenliste entfernen
Verwenden Sie lieber ein Double-Opt-in statt ein Single-Opt-in.
Zusammenfassung
E-Mail “zugestellt” bedeutet nicht, dass die E-Mail im Posteingang (statt z.B. im Spam-Ordner) des Empfängers gelandet ist oder vom Empfänger gelesen wurde.
Es gibt verschiedene Faktoren, welche die Unzustellbarkeit begünstigen: Senden ohne Authentifizierung, Verwenden des Single-Opt-ins, Senden von einer kostenlosen E-Mail-Domain aus, Verwenden von unklaren oder als Spam markierten Betreffzeilen, Senden von E-Mails mit zu vielen Bildern und URL-Verkürzer.
Herausforderungen bei der Zustellung von E-Mails sind Bounces (Unzustellbarkeit), Spam-Beschwerden, Spam-Fallen, Sendevolumen und das Engagement-Level.
Vor dem Senden Ihrer E-Mail sollten Sie Ihre E-Mail testen und frühere Kampagnen analysieren.
Nach dem Senden Ihrer E-Mail sollten Sie die Engagement-Messzahlen überprüfen und ungültige E-Mail-Adressen aus der Liste entfernen.