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Im Fernduell wie dem FC Zürich und dem FC Basel entscheidet sich heute, wer Schweizer Fussballmeister wird – und wer es damit sicher in die Königsklasse des europäischen Fussballs schafft. Für Basel sieht es gut aus: Mit einem Sieg gegen den FC Luzern kann der Verein den Titel holen und die 20 bis 25 Millionen Franken einheimsen, die die Teilnahme in der Königsklasse einbringen würde.
Was die Champions-League-Bilanz betrifft, steht der FC Basel mit drei Teilnahmen (2002, 2008, 2010) besser da als der FC Zürich. Die Zürcher haben es bisher nur im Jahr 2009 in die europäische Spitzenklasse geschafft.
Eine Champions-League-Qualifikation wäre für den FC Zürich auch für die Geschäftsbilanz von Vorteil: Der Verein wies 2010 einen Verlust von acht Millionen Franken aus. Nach der Teilnahme in der Europäischen Spitzenklasse war es noch ein Plus von rund sieben Millionen gewesen. Schon vor der Gruppenphase hatte der Verein 10,8 Millionen Franken verdient.
Durch Ticketverkäufe, Prämien, Fernsehgelder und weitere Einnahmen aus den Qualifikationsrunden kamen am Ende fast 25 Millionen Franken zusammen. Das Loch in den FCZ-Finanzen könnte man mit den Gewinnen aus den Champions-League-Einnahmen also zumindest teilweise stopfen.
Doch auch in Basel wird das Geld gebraucht: Der Verein vermeldete einen nur bescheidenen Gewinn von 223‘000 Franken – inklusive der Einnahmen aus der Champions-League-Teilnahme im vergangenen Jahr.
(laf/tno)