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Alireza Bayram, geboren 1984 in Teheran, ist ein iranisch-schweizerischer Schauspieler. Seine ersten Arbeiten am Theater realisierte der Zürcher 2007 am Jungen Theater Basel. Dort arbeitete er mit den Regisseuren Matthias Mooij und Sebastian Nübling sowie der Choreografin Tabea Martin. Es folgten weitere Engagements am Schauspielhaus Zürich, in der Roten Fabrik und in der Garage X in Wien.
Parallel zu seinen Theaterarbeiten begann Alireza Bayram 2007 auch im Bereich Film zu arbeiten. Zunächst war er in Abschlussfilmen der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK zu sehen, u. a. in «Landleben» (2007) und «Die Hälfte der Welt» (2013), die beide im Wettbewerb des Filmfestivals Locarno gezeigt wurden. Für die Rolle des Martin in «Wer Bruucht scho’s Meer?» erhielt er im Rahmen des Upcoming Filmfestivals 2014 den Spezialpreis für seine schauspielerische Leistung. Der Abschlussfilm «Parvaneh» wurde 2013 mit dem Student Academy Award ausgezeichnet und war zwei Jahre später für den Oscar in der Kategorie bester Kurzfilm nominiert. Seit 2014 hat Alireza Bayram regelmässig Fernsehauftritte, u.a. im «Tatort». 2015 war er in der durchgehenden Rolle des Qasim in der US-amerikanischen Serie «Homeland» zu sehen. Im Februar 2016 feierte die an der HFF München entstandene Produktion «Thumb» an der Diagonale in Graz Premiere. Bei den internationalen Filmfestspielen in Cannes 2017 lief der Film «Teheran Taboo» im Wettbewerb Semaine de la Critique.
Er hat Filmregie an der ZHdK studiert.
Im Zeitraum 2019 – 2022 war Alizera Bayram festes Ensemblemitglied am Neumarkt.