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Die Materialflusskonten zeigen den «Stoffwechsel» der Wirtschaft auf. Die Wirtschaft verwendet aus dem schweizerischen Boden gewonnene und importierte Rohstoffe. Ein Teil der gewonnenen Stoffe wird zwar nicht verwendet, beeinflusst aber die lokale Umwelt: Diese Stoffe können das Grundwasser verschmutzen oder die Landschaft verändern. Bestimmte Materialien werden jahrelang «gelagert», beispielsweise in Gebäuden. Andere werden nach der Verarbeitung exportiert. Nach ihrer Nutzung kehren die Materialien in die Umwelt zurück: als Emissionen in die Luft (z. B. bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe), als Abwasser oder in Form von Abfällen, die wiederum verbrannt oder deponiert werden. Die verwendete statistische Methodik wurde von Eurostat im Rahmen der Umweltgesamtrechnung entwickelt, die mit dem System of Environmental-Economic Accounting SEEA 2012, welches die internationale Referenz in diesem Bereich darstellt, kohärent ist.