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David Gubser wird 8. am 1. Weltcup
Dem Thurgauer Regatta-Kanuten David Gubser ist in Polen ein hervorragender Saisonstart gelungen. Über 500 und 1000 Meter kam er in den B-Final. Auf der Langstrecke erkämpfte er gar eine Top-10-Klassierung.
Dem Thurgauer Kanuten David Gubser gelang ein guter Weltcupeinstand.
38 Nationen nahmen am 1. Weltcup der noch jungen Kanu-Saison in Poznan teil. Der für den Kanu-Club Romanshorn startende Arboner David Gubser vertrat dabei als Ein-Mann-Team die Schweiz. Der Wettkampf begann mit einem Mammutprogramm: Innerhalb von 7 Stunden hatte Gubser vier Rennen zu bestehen. Es begann mit dem Vorlauf über 1000 Meter. Obwohl er kein optimales Rennen hatte, qualifizierte er sich mit Rang 5 klar für die Halbfinals. Da kam es dann zu einem harten Kampf um die Finalqualifikation. Nach einem guten Start hielt sich Gubser in der Mitte des Feldes und distanzierte zum Schluss den stark aufkommenden Japaner um 11 Hundertstelsekunden. Mit dem 6. Rang hatte er so sein erklärtes Wettkampfziel, eine Qualifikation für den B-Final erreicht. In diesem Final, der am nächsten Tag als erstes Rennen ausgetragen wurde, bereitete ihm der Gegenwind auf der Aussenbahn besonders Mühe, so dass er nicht über den 9. Platz herauskam. Im Gesamtklassement belegte er damit Rang 18.
Auch über 500 Meter Im B-Final
Auch über 500 Meter wurden Vorlauf und Halbfinal bereits am 1. Tag unter guten Bedingungen ausgetragen. Da gelang Gubser die Halbfinalqualifikation mit einem 4. Vorlaufplatz problemlos. Im Halbfinal lag der Schweizer nach einem explosiven Start bis über die Rennhälfte auf dem für den A-Final nötigen 3. Platz.. Doch zum Schluss fehlten ihm die Kräfte und er musste sich mit Rang 4 und der Qualifikation für den B-Final zufrieden geben. Bei diesem B-Final am Sonntagmittag blies wiederum ein lästiger Gegenwind, der Gubser Mühe bereitete. Im Hinblick auf das nur eine Stunde später startende Langstreckenrennen vorausgabte er sich nicht mehr und begnügte sich mit dem 8. respektive 17. Rang in der Gesamtrangliste.
Bestresultat über 5000 Meter
Das Langstreckenrennen ist mit dem Massenstart, in diesem Fall von 22 Athleten auf einer Linie, eine besondere Herausforderung. Im Hinblick auf die erste Wende gibt es harte Positionskämpfe und kommt immer wieder zu Karambolagen. So auch in diesem Rennen. Zwei Teilnehmer kenterten gar. Gubser konnte ausweichen und führte dann lange Zeit die Vorfolgergruppe an. Trotz der Führungsarbeit bezwang er diese im Schlussspurt und erreichte mit dem 8. Rang sein bisher bestes Weltcup-Resultat im Kajak-Einer. Mit den Leistungen in Poznan hat Gubser eine wichtige Qualifikationsvorgabe des Schweizerischen Kanu-Verbandes für EM und WM geschafft.
[Peter Gubser]