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Agrarpolitische und gesellschaftliche Forderungen zielen in Richtung nach-haltiger, das heisst ökonomischer, ökologischer und sozialverträglicher Produktionsverfahren. Die verfahrenstechnische Forschung unterstützt als ihre primäre Aufgabe die Weiterentwicklung von Tierhaltungssystemen. Zusätzlich erarbeitet sie aber wesentliche Entscheidungsgrundlagen für die Nachhaltigkeitsbeurteilung. Am Beispiel eines Forschungsvorhabens (Kompoststall) wird diese Arbeitsweise aufgezeigt und diskutiert.
Schweizer Landwirtschaftsbetriebe geben überschüssigen Hofdünger für die ausgeglichene Nährstoff-Bilanz an Betriebe mit freien Aufnahmekapazitäten oder an Kompostier- und Vergärungsanlagen ab. Die Transportmengen von Hof- und Recyclingdünger und damit auch die Transportkosten nahmen von 2015 bis 2020 deutlich zu.
Die Beschäftigung im Agrarsektor ist in vielen europäischen Ländern besonders in der Nutztierhaltung rückläufig. Direktzahlungen können diesem Trend entgegenwirken und zu mehr – vor allem weiblichen – Familienarbeitskräften auf dem Betrieb führen.
Trotz der aktuellen Herausforderungen wie des Kriegs in der Ukraine oder des Klimawandels ist der Schweizer Ernährungssektor relativ resilient. Zu diesem Schluss kommt der Bericht von Agroscope im Auftrag des Bundesamts für wirtschaftliche Landesversorgung.