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Der Industriekonzern Alstom zerrt den US-Konkurrenten General Electric (GE) vor Gericht. Die Franzosen werfen den Amerikanern vor, im Zusammenhang mit dem Kauf des Bahnsignaltechnik-Geschäfts im vergangenen November vertragsbrüchig geworden zu sein.
Laut Anklageschrift, die bereits Dienstagnacht im US-Bezirksgericht Manhattan veröffentlicht wurde, waren Alstom und GE nicht in der Lage, einen Streit über den 800 Millionen Dollar schweren Kaufpreis beizulegen.
Alstom sieht sich geschädigt
Die beiden Konzerne konnten sich nicht darauf einigen, ob die Summe nach oben oder unten revidiert werden muss, um noch die Nettoverschuldung und bestimmte Betriebsmittel zu berücksichtigen.
Alstom besteht darauf, dass der gemeinsam bestimmte Wirtschaftsprüfer Deloitte eine Lösung findet. GE dagegen hat ein Schiedsverfahren bei der Internationalen Handelskammer in Gang gesetzt.
Alstom argumentiert, dass dem Unternehmen durch das GE-Verhalten ein Schaden entstanden ist. Eine Höhe nannte der Konzern jedoch zunächst nicht. Die Franzosen fordern, dass GE das Schiedsverfahren stoppt. GE wies die Beschuldigungen zurück.
(sda/me)