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Dorf: 29
Häuser, 176 Ew.
Die am Hang der Fähnern zerstreut gelegenen 56
Häuser bilden den
WeilerSchwarzenegg, der schon in einer Urkunde von 890 genannt
wird, während Brünlisowe erst 1359 erscheint. 85
Häuser gehören zur politischen Gemeinde
Rüti, die
übrigen 22 zu der von
Schwendi.
Telegraph. Neue katholische Kirche, 1879 erbaut.
Wiesenbau, Viehzucht, Milchwirtschaft.
Handstickerei.
Fremdenindustrie.
Vorkommen der seltenen Carex microglochin.
Man findet hier hie und da noch sog. «Rebretter», d. h.
Bretter,
auf denen Tote geruht.
Sie tragen die Namen dieser Toten in Schrift oder Malerei und werden zu deren
Andenken aufbewahrt.
entspringt in 1142 m im Brültobel, fliesst
von S.-NW. durch das Thal von
Brülisau, nimmt von rechts den Kirchen- und Aulenbach auf, tritt in eine enge und stellenweise
unzugänglicheSchlucht ein und vereinigt sich nach 4,5 km langem
Lauf 800 m unterhalb
Schwendi in 828 m
mit dem
Schwendibach.
Das ganze Gebiet liegt im Malm oder Jurakalk, dessen oft steile
Wände an manchen
Stellen von schwarzen,
schiefrigen
Bändern des Oxford und Portland (= Tithon) durchzogen sind. Die in diese Felswände eingebaute Strasse ist reich
an landschaftlicher Schönheit, kann aber mit ihren scharfen Windungen zu rasch fahrenden Fuhrwerken oder unvorsichtigen
Radfahrern gefährlich werden. Auf der
N.-Seite steigt die Strasse von
Lungern (715 m) aus unmerklich an,
bildet mehrere Windungen und, in halber
Höhe, eine grosse Schlinge und tritt auf der Passhöhe wieder der Zahnradbahn zur
Seite. Steiler fällt sie ins Aarethal ab, wo sie sich in Stufen längs der
Wände und sehr steilen Felsabsätze des S.-Hanges
des
Gummen