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Bis 2020 müssen die Treibhausgasemissionen der Schweiz um 20 % unter das Niveau von 1990 sinken. Das CO2-Gesetz verlangt, dass dieses Ziel ausschliesslich mit Massnahmen im Inland erreicht wird. Für das Jahr 2021 ist eine Verminderungsleistung von weiteren 1.5 % gegenüber 1990 festgeschrieben.
Das CO2-Gesetz verlangt, dass bis im Jahr 2020 die Treibhausgasemissionen in der Schweiz 20 % unter dem Niveau von 1990 liegen. Dies entspricht dem Durchschnittsziel einer Verminderung um 15.8 % über den Zeitraum 2013-2020, zu dem sich die Schweiz im Rahmen der zweiten Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls international verpflichtet hat. Beim CO2-Gesetz sind die Emissionsverminderungen ausschliesslich durch Massnahmen im Inland zu erreichen, beim Kyoto-Protokoll dürfen zusätzlich Emissionsverminderungen durch Projekte im Ausland angerechnet werden. Für den Erwerb entsprechender Emissionsminderungszertifikate hat das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation mit der Stiftung Klimarappen eine Vereinbarung abgeschlossen.
Sowohl für die nationale als auch für die internationale Zielsetzung wird die anrechenbare Senkenleistung aus der CO2-Speicherung in Schweizer Wäldern und in Schweizer Holzprodukten berücksichtigt.
Ob das Ziel für die Jahre 2013-2020 erreicht wird, kann erst anhand des Treibhausgasinventars vom April 2022 abschliessend festgestellt werden. Details zur Überprüfung der Zielerreichung für die Jahre 2013-2020 finden Sie auf der folgenden Seite:
Übergangsregelung für das Jahr 2021
Weil die Totalrevision des CO2-Gesetzes für die Zeit nach 2020 nicht rechtzeitig auf 2021 in Kraft treten konnte, hat das Parlament im Dezember 2019 eine Übergangsregelung beschlossen. Diese verlangt für das Jahr 2021 eine Verminderung der Treibhausgasemissionen um weitere 1.5 % gegenüber 1990.
Weiterführende Informationen
Letzte Änderung 24.12.2020