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Die SVP würde laut der zwischen dem 10. und 11. Juli vom Institut Leewas durchgeführten und am Mittwoch veröffentlichten Erhebung um 2,3 Prozentpunkte auf einen Wähleranteil von 27,9 Prozent zulegen - im Vergleich mit 2019. Damit würde sie zur Wahlgewinnerin avancieren. Die Grünen wiederum würden 2,5 Prozentpunkte verlieren und insgesamt 10,7 Prozent der Wähleranteile auf sich vereinen.
Die FDP würde laut der Umfrage 0,8 Prozentpunkte verlieren und bei 14,3 Prozent landen. Die Mitte würde 0,1 Prozentpunkte dazugewinnen und käme auf 13,9 Prozent. Auch SP und GLP würden Stimmenanteile dazugewinnen. Die SP würde zweitstärkste Kraft im Nationalrat bleiben. Sie kommt laut der Erhebung neu auf 17,3 Prozent Wähleranteile (+0,5 Prozentpunkte). Die GLP käme neu auf 10,7 Prozent (+0,4 Prozentpunkte). Damit wären die Grünliberalen genau gleichauf mit den Grünen.
Alle Verschiebungen liegen im statistischen Fehlerbereich von +/- 1,1 Prozentpunkten.
Gesundheitskosten bleiben drängendstes Problem
Nach wie vor sind laut der Umfrage die Gesundheitskosten das drängendste Problem aus Sicht der Schweizer Wahlbevölkerung. 70 Prozent der Befragten sahen dies so. Dieser Spitzenwert stieg damit im Vergleich zur Umfragewelle vom Februar 2023 um drei Prozentpunkte an. An zweiter Stelle rangiert das Thema Altersvorsorge und Renten mit einem Anteil von 53 Prozent der Befragten. An dritter Stelle steht das Thema Migration und Zuwanderung mit einem Anteil von 48 Prozent. Danach folgen die Energieversorgung (43 Prozent) und der Klimawandel (42 Prozent).
Die Gesundheitskosten und die Altersvorsorge würden die Spitzenränge belegen, weil diese Themen in allen politischen Lagern als drängende Probleme genannt werden, während das bei der Migration und dem Klimawandel nicht der Fall sei, schreiben die Studienautoren. In der genaueren Analyse nach Parteisympathien zeige sich, dass für die Wählerschaft von FDP, Mitte und SP die Gesundheitskosten das Top-Thema seien. Aber auch bei der GLP, den Grünen sowie der SVP rangiert das Gesundheitsthema in den Top Drei.
Die Resultate der Erhebung basieren laut den Studienautoren auf 25'688 nach demographischen, geographischen und politischen Variablen modellierten Antworten von Umfrageteilnehmerinnen und -Teilnehmern.