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Der Regisseur Thomas Lyon besucht den schwerkranken Rennsportjournalisten Valentine. Der Sterbende legt vor Thomas, den er – schon ganz verwirrt – für einen Priester hält, die letzte Beichte ab. Was Thomas dabei erfährt, ist so befremdend, daß er es zunächst gar nicht ernst nimmt – bis er beginnt, Nachforschungen für seinen neuen Film anzustellen, in dem es um den ungeklärten Tod einer Frau vor 26 Jahren geht ...
Der junge Regisseur Thomas Lyon kommt aus Hollywood zurück in seine Heimatstadt Newmarket und besucht dort, wann immer er Zeit hat, den Rennsportjournalisten Valentine, der schwerkrank im Bett liegt. Dieser will kurz vor seinem Tod seinen Frieden mit Gott machen und legt vor Thomas, den er – schon ganz verwirrt – für einen Priester hält, die letzte Beichte ab. Was der Regisseur dabei erfährt, ist so befremdend, dass er es zunächst gar nicht ernst nimmt – außerdem erfordert im Moment die Arbeit an seinem neuesten Film seine volle Aufmerksamkeit. Es handelt sich dabei um einen Streifen über eine 26 Jahre zurückliegende wahre Begebenheit. Damals wurde in Newmarket eine Frau erhängt aufgefunden – ob sie selbst Hand an sich gelegt hatte oder ob sie ermordet wurde, konnte nie geklärt werden. Thomas braucht aber einen richtigen Schluss für seinen Film. Er beginnt, Nachforschungen anzustellen und das Skript sukzessive umzuschreiben, was nicht nur den eitlen Drehbuchautor verärgert, es verunsichert offenbar auch andere Leute, die vor nichts zurückschrecken, um den Film zu verhindern – und vor allem die Wahrheit zu vertuschen.
»Dick Francis' Romane handeln von Gäulen und Ganoven. Schon über 30 Turf-Thriller hat der Ex-Jockey verfaßt, doch Francis liefert nichts vom Fließband. Stets entwirft er charakterfeste Ich-Erzähler, die unfreiwillig zu Detektiven avancieren. Nie verliert Dick Francis sich in Turf-Details, obwohl er sich darin wie kein zweiter auskennt. Man kann seine Bücher mit Vergnügen lesen, ohne Ahnung vom Reiten zu haben. So setzt man nicht aufs falsche Pferd, wenn man ›Zügellos‹ eine heute selten gewordene literarische Qualität attestiert.«Die Welt
»Mit der Routine des Profis, der einer Romanhandlung ebensogut die Sporen zu geben versteht wie einem Edelpferd, hält Francis die Spannung bis zum Finale.«Frankfurter Neue Presse