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Der kolumbianische Staatschef Juan Manuel Santos hat die Produktion, den Besitz und den Handel mit Marihuana für medizinische Zwecke legalisiert. In einer Fernsehansprache gab Santos am Dienstag bekannt, dass er ein entsprechendes Dekret erlassen habe.
Ab sofort sei der Besitz von «Samen, Pflanzen und Marihuana» selbst erlaubt, sagte Santos. Kolumbien rücke damit «in die Gruppe der Staaten auf, die bei der Nutzung natürlicher Stoffe im Kampf gegen Krankheiten an der Spitze stehen».
In Lateinamerika hatte zuvor bereits Uruguay Marihuana legalisiert. In Chile berät das Parlament über ein entsprechendes Gesetz, in Mexiko soll im kommenden Jahr eine öffentliche Debatte angestossen werden.
Santos bekräftigte am Dienstag seinerseits, dass die Legalisierung nicht dazu führen werde, dass der staatliche Kampf gegen den Drogenhandel nachlasse. (dwi/sda/afp)
Der Berner Stadtrat will einstweilen nichts wissen von einem Pilotversuch für den kontrollierten Kokain-Verkauf. Mit 31 zu 26 Stimmen lehnte er am Donnerstag eine Motion aus den Reihen der Alternativen Linken (AL) ab.
Der kontrollierte Kokain-Verkauf wäre ein sinnvollerer Ansatz als die Kriminalisierung von tausenden Menschen, warb die AL für ihren Vorstoss. Unterstützung fand sie bei einem Teil der Ratslinken, aber auch bei manchen Mitte-Politikern und Freisinnigen.
Dass es nicht für eine …