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Nach 5 Jahren Bauzeit wurde in seiner Heimatstadt Indianola das B.B. King Museum eröffnet. Es stellt seine Gitarren, Grammy-Trophäen und zahlreiche persönliche Exponate aus. Den Mittelpunkt des Museums bildet das restaurierte Backsteingebäude eines Cotton Gin für die Entkernung und Wäsche von Baumwolle. Dort arbeitete der junge Riley B. King. «Mit meinem Cousin Birkett Davis zusammen schafften wir einen Ballen Baumwolle pro Tag. Das war damals 900 Pfund. Und wir waren stolz darauf. Ich bin es immer noch.» bemerkte er dazu.
Ein weiter Weg vom ausgegrenzten Jungen, der nur an der Grenze zum weissen Viertel spielen durfte, bis zum anerkannten Künstler, dem ein eigenes Museum gewidmet wurde. «Ach du liebe Güte. Ich bin nicht lange genug zur Schule gegangen, um euch zu sagen wie ich mich fühle. Aber ich habe gehört, dass es im Himmel wunderschön sein soll. Wenn es im Himmel noch schöner ist, als ich mich heute fühle, dann bin ich bereit zu gehen» war B.B. Kings Kommentar.
Es gibt eine eigene, hübsch gemachte Website , auf der auch ein virtueller Rundgang durch das Museum möglich ist . Das B. B. King Museum ist dienstags bis samstags von 10.00 bis 18.30 Uhr geöffnet, sonntags von 13.00 bis 19.00 Uhr. Der Eintritt kostet acht Euro. Ein Interview unter dem einfallslosen Titel "The thrill's not gone for B.B. King" mit B.B. King dazu ist in USA Today zu lesen.