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Bacchanten,
die Teilnehmer an den nächtlichen Bacchusfesten im Altertum, im ausgehenden Mittelalter (auch Bachanten, wahrscheinlich aus Baganten entstanden) die ältern fahrenden Schüler, die von einer Lateinschule zur andern wanderten, die Nachfolger der wandernden Kleriker, der Goliarden (s. d. und Baganten) des 14. Jahrh., die wandernden Handwerksburschen der Wissenschaft. Sie hatten meist jüngere fahrende Schüler, Schützen genant, bei sich, denen sie Hüter und Lehrer sein sollten, aber nicht selten Peiniger und Verführer zu Bettel, Diebstahl und anderm Unfuge wurden. Ein anschauliches Bild des Lebens der umherziehenden Schüler bieten die Selbstbiographien von Thomas Platter (s. d.) und Johannes Butzbach (aus dem Lateinischen übersetzt von Becker, Regensb. 1869).