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Die Schweizer Grossverteilern setzen immer stärker auf Christbäume aus der Schweiz. Der Anteil könnte in den kommenden Jahren noch weiter steigen.
Mit Ausnahme von Aktionsbäumen beschaffen etwa die Migros-Genossenschaften ihre Christbäume in der Schweiz, wie ein Sprecher auf Anfrage mitteilte. Rund 90 Prozent der Bäume stammten aus einheimischer Produktion, lediglich 10 Prozent würden aus Dänemark importiert. Zudem stammten die Bäume zumeist aus dem jeweiligen Einzugsgebiet der Genossenschaften.
Auch bei Coop kommen alle geschnittenen Weihnachtsbäume aus der Schweiz, wie ein Sprecher mitteilte. Bei der Coop-Baumarkttochter Jumbo liege der Anteil der einheimischen Bäume bei rund 60 Prozent, der Rest komme aus Belgien. Ab dem kommenden Jahr sollen aber auch Jumbo alle Bäume von Schweizer Produzenten beziehen.
Nach eigenen Angaben kann Landi nicht genügend Christbäume in der nötigen Qualität in der Schweiz beschaffen. «Um die grosse Nachfrage nach Christbäumen zu decken, führen wir deshalb solche aus Dänemark im Sortiment,» sagte eine Sprecherin. Etwas mehr als die Hälfte der Bäume stammen aber dennoch aus der Schweiz. Landi erwartet, dass der Anteil Schweizer Bäumen weiter zunehmen wird.
Aldi Suisse verfolgte hingegen eine andere Einkaufspolitik. Laut der Medienstelle des Unternehmens stammen alle Christbäume aus dem EU-Raum. Bei Lidl werden wie bisher keine frischen Christbäume erhältlich sein. (aeg/sda/awp)