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Unsere Naturschutzgebiete
Pro Natura verwaltet mehr als 600 Naturschutzgebiete in der ganzen Schweiz! Diese werden in zwei Kategorien unterteilt: solche mit hohem Schutzwert (von nationalem Wert) und andere (von lokalem oder regionalem Wert), die ausschliesslich von den verschiedenen Sektionen verwaltet werden.
Naturschutzgebiete im Wallis
Seit ihrer Gründung setzt sich Pro Natura Wallis für den Schutz der grossen Berglandschaften ein, wie zum Beispiel die majestätischen Gebiete Aletsch, Binntal, Derborence oder das obere Val de Bagnes. Neben der Erhaltung der Gebirgsparadiese hat Pro Natura einen Ansatz gewählt, der den Schutz bedrohter Biotope und Arten begünstigt, indem sie den auf den Roten Listen stehenden Arten und Naturräumen Vorrang gibt.
Bis heute verwaltet die Organisation mehr als 40 Naturschutzgebiete im ganzen Wallis.
Naturschutzgebiete können auf unterschiedliche Weise verwaltet werden:
- Pro Natura ist Eigentümer der Flächen (Kauf oder Schenkung)
- Pro Natura hat eine Schutzvereinbarung (nicht im Grundbuch eingetragen)
- Pro Natura hat ein Nutzungsrecht (im Grundbuch eingetragen)
Pro Natura bringt rund um seine Schutzgebiete zahlreiche Akteure des Naturschutzes zusammen, vom Betreiber, der das Schutzgebiet unterhält, über die Freiwilligen, die für die regelmässige Überwachung und Pflege des Gebiets sorgen, bis hin zu den Behörden, die sich für die Erhaltung dieser Gebiete einsetzen.
Mehrere wichtige Reservate werden in Zusammenarbeit mit dem Kanton und den Gemeinden verwaltet. Dies gilt für das Naturschutzgebiet Marais d'Ardon et Chamoson, welches einen Ruhepol in der Rhone-Ebene für Feuchtbiotope darstellt, und das Naturschutzgebiet Rigoles de Vionnaz.
In anderen kleineren Naturschutzgebieten wird die Pflege dank der wertvollen Hilfe von Freiwilligen durchgeführt, die ihre Fähigkeiten oder ihre Leidenschaft in den Dienst der Natur stellen. Dies gilt zum Beispiel für das Naturschutzgebiet Quiess in Saxon oder das Naturschutzgebiet Jaggaseiu in Turtmann.
Ohne die Hilfe von Freiwilligen und Vereinsmitgliedern könnte Pro Natura diese immense Arbeit für die Natur nicht leisten!
Welche Lebensräume und Arten gilt es im Wallis zu schützen?
- © Pro Natura
In der Rhone-Ebene hat sich die Sektion Wallis für den Erhalt und die Wiederbelebung mehrerer wichtiger Feuchtgebiete eingesetzt, wie z.B. der Standort les Rigoles de Vionnaz und das Flachmoor von Ardon und Chamoson. Die verbleibenden Feuchtgebiete in der Rhone-Ebene müssen unbedingt erhalten werden, um der besonderen Flora und Fauna eine Heimat zu bieten.
Andere schützenswerte Gebiete, wie die Trockenwiesen und -weiden (TWW), profitieren von der Rodung oder Beweidung durch lokale Landwirte oder von ähnlichen Massnahmen, die von wertvollen Freiwilligen durchgeführt werden. Dies gilt zum Beispiel für das Reservat Sevannes.
Vernetzung der Naturschutzgebiete und der Naturschutzakteure
Schliesslich gilt es, all diese wertvollen Biotope miteinander zu verbinden, um biologische Vernetzungen zu schaffen. Pro Natura Wallis verfolgt das Ziel, einen Korridor für die Fauna über die Rhone - vom Ursprung bis zum Gletscher - zu schaffen, der durch alle Feuchtgebiete der Ebene bis ins Naturschutzgebiet Grangettes (VD) führt.
Pro Natura Wallis setzt sich auch für die Zusammenarbeit und die Realisierung von Projekten zwischen der öffentlichen Hand, Privaten und Fachleuten ein.
Für Informationen zu den einzelnen Schutzgebieten wählen sie ein Gebiet aus der nachfolgenden Auswahl.
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