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Die Bündner Unihockeyszene ist auch nächste Saison mit zwei Männer-Teams in der höchsten Schweizer Spielklasse vertreten. In der Auf-/Abstiegsserie gegen den UHC Thun setzte sich Chur am Samstagabend in Spiel 6 mit 3:2 nach Verlängerung durch und sicherte sich damit den Ligaerhalt.
Mit dem knappen Sieg endet eine schwierige Serie aus Sicht der Churer mit einem versöhnlichen Abschluss: 3:2 schlug Chur den UHC Thun vor der Rekordkulisse von 764 Zuschauer nach Verlängerung. Der junge Finne Aaro Helin war es, der die Bündner in der 2. Minute der Verlängerung ins Glück schoss.
Nach nur 4 Siegen in 22 Regular-Season-Spielen hatte sich Chur mit dem letzten NLA-Platz begnügen und gegen den NLB-Qualifikationssieger Thun antreten müssen. Nachdem die Churer auch das Startspiel der Serie mit 5:8 verloren hatte, musste man Schlimmes befürchten. Nach einem 5:3-Heimsieg gelang dann aber der Befreiungsschlag im Spiel 3, als die Churer in Thun entfesselt aufspielten und gleich mit 9:2 das Break schafften. Den Vorteil gaben die Bündner in der Folge nicht mehr aus der Hand. Ein 5:4-Heimsieg in Spiel 4 und nun der 3:2-Sieg nach Verlängerung reichte Chur zum hauchdünnen Ligaerhalt.
Für Chur Unihockey gilt es nun, die richtigen Schlüsse aus der enttäuschenden Saison zu ziehen. Noch mehr als Kantonsrivale Alligator Malans, der sich nach einer insgesamt schwachen Saison ebenfalls in den Playoffs steigern konnte (gleichwohl knapp gegen Qualifikationssieger GC in den Viertelfinals ausschied), müssen die Churer nächste Saison einen grossen Schritt machen, um wieder den Anschluss zu den NLA-Playoff-Teams zu schaffen.
(Bild: Chur Unihockey/Facebook)