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«Die Menschen werden immer internationaler, da kann es nur von Vorteil sein, die Familie in der Welt zu vernetzen.»
Glaubt man der These, dass die Dettlinge ursprünglich aus Dettlingen zwischen Freiburg im Breisgau und Stuttgart, in die Schweiz einwanderten, so wuchs Samuel näher an seinen Wurzeln auf als die meisten Abkömmlinge Kaspars des Älteren. Bereits Samuels Grossvater Leonhard zog nach Basel. Samuels Eltern wanderten später ins nahegelegene Elsass aus.
Text von Bernadette Dettling
Auf der Zielgeraden zum Studienabschluss
Ein Katzensprung über die Grenze, in Freiburg im Breisgau, besuchte Samuel ein Deutsch-Französisches Gymnasium. Mit der deutschen Matura im Sack zog es ihn an die grossen, deutschen Universitäten. Jetzt hat er in Berlin einen Mastertitel erhalten. In seiner Masterarbeit geht es um Stadterweiterung in Berlin und anderen europäischen Städten während der Industrialisierung, im 19. Jahrhundert. «Nach dem Studium werde ich wahrscheinlich in die Stadtplanung zurückkehren - zum Denkmalschutz beispielsweise.»
Kontakte aufrechterhalten
Samuel sieht dank der Stiftung neue Möglichkeiten, den Kontakt zwischen Familienmitgliedern aufrecht zu erhalten, die weit auseinanderleben. Sein Vater habe deswegen ab und zu an früheren Dettling-Treffen teilgenommen. Auch er war als junger Student von der Stiftung unterstützt worden. Vor allem interessiert Samuel, wie seine Generation in der Schweiz lebt und was sie leistet. Er könnte sich gut vorstellen, die lange Anreise auf sich zu nehmen, um sie kennenzulernen.
«Die Menschen werden immer internationaler, da kann es nur von Vorteil sein, die Familie in der Welt zu vernetzen.»