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Siegfried Lang (* 25. März 1887, † 25. Februar 1970) ist in Basel geboren, aufgewachsen und gestorben. Philologiestudium in Basel, Bern und Paris. Mit einer Arbeit über Ludwig Amandus Bauers Roman Die Überschwenglichen promovierte er in Paris, war anschliessend Dozent für deutsche Literatur an der École Normale Supérieure von 1911 bis 1914 und lebte danach in Basel als Bibliothekar, freier Schriftsteller und Übersetzer. Lang übersetzte Texte von Autoren wie Emily Brontë, Charles Dickens, Daphne du Maurier, Henry Fielding, Edgar Allan Poe oder Henry David Thoreau. Die bekannte und anerkannte Übersetzung Ich rufe mein Volk (Lamuv Verlag) des Oglala-Medizinmannes Black Elk stammt ebenfalls von Siegfried Lang.
Lang wurde als Autor bis heute wenig Beachtung geschenkt (auch seinem Halbbruder Paul Lang nicht), da er im unerfreulichen Ruf stand, unschweizerisch, epigonal und unpopulär zu sein. Lang war ein grosser Anhänger und Bewunderer Stefan Georges und seiner „reinen Poesie“ und mit August Suter verband ihn eine lebenslange Freundschaft.
Lang erhielt 1951 den Kunstpreis der Stadt Basel.
Bibliographie
Link
Gedichtplakat und Poesiekarte, Tag der Poesie 2012: "Rhein"