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Beschreibung
Der Buddhismus, Tibet und das Leid:
Eine Unterrichtseinheit für die 9. Klasse
Das Thema dreht sich um den Buddhismus, wobei vom Leben Buddhas ausgegangen wird, der zur Erkenntnis kam, dass das Leben leidvoll ist. Von diesem Punkt ausgehend wird dann der Fokus auch auf das Leid im buddhistischen Verständnis gelegt, das sozusagen den Kern der Lehre darstellt. Dieser religiöse Aspekt wird dann zum einen mit dem gemeinschaftlichen Aspekt verknüpft: Das Thema konzentriert sich auf das Volk der TibeterInnen, das schon seit tausend Jahren tief im Buddhismus verwurzelt ist. Es werden deren einzigartiges Land, Kultur und Lebensweise aufgegriffen, um dann zum traurigen Schicksal seit der chinesischen Invasion zu kommen. Dabei wird der Bogen gespannt zu einem konkreten Beispiel eines Exiltibeters in der Schweiz. Hier kommt dann der letzte Aspekt der Ethik ins Spiel: Die chinesische Machtübernahme und die damit einhergehenden verletzten Menschenrechte, die Zerstörung von tibetischer Kultur und Umwelt. Auch die Rolle der Schweiz, die 2013 das Freihandelsabkommen mit China unterzeichnete, soll kritisch betrachtet werden. Und schliesslich wird wieder auf die buddhistische Lehre vom Leid zurückgegriffen, die sich darin zeigt, wie der Dalai Lama und seine Gefolgsleute trotz der Gräueltaten, die sie erfahren haben, mit Gewaltlosigkeit antworten, um den Zyklus des Leidens zu stoppen.