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Damit beläuft sich die Gesamtbeteiligung der Schweiz auf SFr. 13,4 Mio. Sie erfolgt im Rahmen der Kooperationsprogramme des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) mit Zentral- und Osteuropa sowie der GUS.
Die nach dem schwerwiegenden Unfall vom 26. April 1986 aus Beton und Stahl erbaute Schutzhülle ("Sarkophag") um den Reaktor 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl war von Anfang an als Provisorium gedacht und wird nun infolge von Alterungs- und Witterungsprozessen zunehmend instabil. Die Staaten der G7 und der EU lancierten 1997 in Zusammenarbeit mit der Ukraine ein Grossprojekt, um den Sarkophag zu sanieren. Die Gesamtkosten dafür werden auf US$ 768 Mio. geschätzt. Zur Mobilisierung der nötigen Mittel wurde bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) der CSF eingerichtet. Damit das Projekt weitergeführt werden kann, wurde am 5. Juli 2000 in Berlin eine Geberkonferenz durchgeführt, an der die Schweiz eine zweite Beteiligung über SFr. 7 Mio. ankündigte.
Die EBRD verwaltet zwei weitere Fonds im nuklearen Sicherheitsbereich. Der "Nuclear Safety Account" dient der Finanzierung von Sicherheitsmassnahmen in osteuropäischen Kernkraftwerken. Über einen weiteren Fond werden die Vorbereitungsarbeiten zur Stilllegung des Kernkraftwerks Ignalina in Litauen finanziert. Beide Fonds werden vom Seco unterstützt. Auf multilateraler Ebene beläuft sich das Gesamtengagement der Schweiz zur Verbesserung der nuklearen Sicherheit in Osteuropa auf SFr. 36,4 Mio.
Quelle
M.S. nach Pressemitteilung EVD, 9. November 2000