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Brasilien hat sich dazu verpflichtet, die Kohlenstoffemissionen bis 2025 um 37 Prozent zu verringern und bis 2030 um 43 Prozent. Als Ausgangsbasis dient das Jahr 2005. Auswirken wird sich dies in etlichen Bereichen der Wirtschaft.
Allen voran steht indes der Plan, bis 2030 die illegalen Abholzungen auszumerzen. Jüngste Erfahrungen zeigen allerdings, das dies eins der schwierigsten Vorhaben sein wird. Darüber hinaus hat sich das südamerikanische Land zur Wiederaufforstung von der stattlichen Summe von 12 Millionen Hektar verpflichtet, was beinahe dreimal der Landesfläche der Schweiz entspricht.
Die Eigenverpflichtung Brasiliens ist international bereits als ehrgeizig anerkannt worden. Im weltweiten Vergleich trägt das südamerikanische Land mit 2,48 Prozent aller Kohlendioxidemissionen bei.
Das Abkommen zum Klimaschutz ist Ende vergangenen Jahres bei der Konferenz (COP 21) in Paris vereinbart worden. In Kraft tritt es allerdings erst dann, wenn mindestens 55 der Länder, die für 55 Prozent aller klimaschädlichen Emissionen verantwortlich sind, den Trakt ratifizieren.
Mit der Abstimmung im Kongress kann Brasilien nun seinen Teil dazu beitragen. “Nach dieser Zustimmung übernimmt das Land als Ganzes die Agenda der niedrigen Kohlenstoffausstöße, die für die Bekämpfung der Erderwärmung so wichtig ist“, sagt Umweltminister Sarney Filho.
Dass der Kongress so schnell zugestimmt hat, bekräftigt seinen Worten nach das Engagement Brasiliens in Sachen Klimaschutz.