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http://www.altwis.ch/de/portrait/geschichtefs/
23.03.2018 02:55:12

Aus der Geschichte
Die Gegend von Altwis war bereits früh besiedelt. Ein 50 x 20 m grosses Refugium im Ebnetwald oberhalb von Altwis, das vermutlich aus der Völkerwanderungszeit stammt, weist darauf hin. Erstmals indirekt erwähnt wurde der Ort im Jahr 1113, als eine Schenkungsurkunde des Klosters St. Blasien im Schwarzwald einen "Bernardus de Altwise" nannte.
1150 wurde der Hof Altwise erstmals direkt erwähnt. Dieser gehörte ursprünglich den Grafen von Lenzburg. Von ihnen ging die Gerichtsbarkeit 1173 erbweise an die Kyburger und 1264 and die Herrschaft Habsburg über.
Seit Mitte des 14. Jahrhunderts verwalteten die Ritter von Heidegg die Gemeinde als Teil des Amtes Richensee. Nach der Eroberung des habsburgischen Aargaus durch die Eidgenossen, wurde Altwis 1415 den Freien Ämtern zugeteilt.
1803 wurde Altwis mit dem Amt Hitzkirch dem Kanton Luzern zugeteilt.
Kirchlich gehört Altwis zur Pfarrei Hitzkirch. Erwähnenswert unter den Altwiser Bauten sind die 1820 errichtete Kapelle Sankt Wendelin und das Wohn- und Sterbehaus des Arztes und Dichters Johann Georg Krauer.
Die bedeutendsten Geschlechter von Altwis sind Eberli, Elmiger, Hartmann, Höltschi, Ineichen, Moser, Schönenberg und Wili.
Verschiedene bekannte Persönlichkeiten sind Bürger von Altwis oder wohnten hier, beispielsweise Bischof Anastasius Hartmann, geboren 1803, gestorben 1866 als Bischof von Bombay (Indien) oder Johann Gregor Krauer, Dichter des Rütliliedes, geboren 1792, gestorben 1845.