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Der Partyschreck TIPP
Der indische Filmkomparse Hrundi V. Bakshi stellt in Hollywood die Geduld der Filmcrew, die einen Monumentalfilm zu realisieren versucht, auf eine harte Probe: Erst zerdehnt der Statist eine kurze Sterbeszene zur Ewigkeit. Dann spaziert der Tölpel mit einer Taucherarmbanduhr durch die Szenerie eines Filmes, der im Jahre 1878 spielt. Als er schliesslich versehentlich eine enorm teure Kulisse in die Luft jagt, ist das Mass endgültig voll: Produzent Divot verspricht dem indischen Nebenrollendarsteller dafür zu sorgen, dass er nie wieder eine Rolle in der Traumfabrik angeboten bekommen wird. Aufgrund einer Unachtsamkeit landet Bakshis Name dann aber nicht etwa auf einer schwarzen Liste, sondern ausgerechnet auf der Gästeliste für eine Party im Hause von Filmmogul Fred Clutterbuck .
Am Abend der grossen Party tritt Bakshi dann von einem Fettnäpfchen ins andere. Das beginnt harmlos mit einem Schuh, der der Tollpatsch in der avantgardistischen Pool-Landschaft des Gastgebers schwimmen gehen lässt. Es folgen zahlreiche Unglücksfälle beim ausnehmenden Nachtessen, beim Poolbillard, beim Versuch, eine Toilettenspülung in Betrieb zu nehmen, sowie beim Füttern eines Papageis, dessen Lieblingsleckereien auf den sprechenden Namen «Birdie Nam-Nam» hören.
Hinter all dem steckt natürlich kein böser Wille, sondern schlicht die Tücke des Objekts: sämtliche von Bakshis Sabotagen geschehen unverschuldet - und genau das macht die immer neuen Missgeschicke, für die Bakshi sich bei seinen Gastgebern stets und sehr wortreich entschuldigt, natürlich umso komischer.