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Adrian Michael
Ostlich des Dorfes Fideris sind auf der rechten Seite des Ariesch-Baches auf einem bewaldeten Hügel die Trümmer der Burg Strahlegg zu sehen.
Am Turme sind weder Türen noch eigentlich Fenster zu bemerken.
Durch schiessschartige Offnungen drang spärliches Licht in die feste Behausung. Die Burg war ursprünglich wohl Eigentum der Freiherren von Vaz, welche die Familie Streif damit belehnt hatten. Mit Ursula Streif starb diese Geschlecht in Bünden zu Beginn des 15. Jahrhunderts aus.
Durch Schiedsspruch wurde Strahlegg 1403 dem Grafen Friedrich von Toggenburg zugesprochen. Später sollen die Valèr die Burg bewohnt haben.
Da die Ruine offenbar nie als Steinbruch genützt wurde, hat sich viel originale Bausubstanz erhalten. Seit 2006 wurden in drei Etappen umfangreiche Sicherungsarbeiten durchgeführt. So wurden die wurzelduchwachsenen Mauerkronen abgetragen und in wasserabweisender Bruchsteintechnik wieder ergänzt. Die Wände wurden in Rasa-Pietra-Technik mit Mörtel gefestigt. Auch die Balken- und Fensteröffnungen wurden sorgfältig gesichert. 2009 werden die noch nicht bearbeiteten Teile der Westmauer gesichert werden und ab 2010 die obersten Mauerpartien des Turms.
Bibliographie