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Der Herr der Ringe und der Hobbit - Das Konzert Mit "Pippin" Billy Boyd
J. R. R. Tolkiens Meisterwerk als Live-Konzert mit Orchester, Chor und dem Tolkien-Ensemble sowie den Welterfolgen von Oscar-Preisträger Howard Shore, Annie Lennox, Enya und Ed Sheeran. Billy Boyd singt seine Songs "Edge Of Night" aus Der Herr der Ringe und "The Last Goodbye" aus der Hobbit sowie erstmals den unveröffentlichten Song "Before The Dawn" für Peter Jackson!
AUENLAND - Pippin in der Tonhalle: Die fantastische Welt der Hobbits und Elben aus J.R.R. Tolkiens "Herr der Ringe" kommt als Konzert mit symphonischen Orchester und Chor am 15. Februar 2020 nach St. Gallen. In einer zweistündigen Aufführung wird die sagenhafte Welt der Hobbits in einem einmaligen musikalischen Ereignis zum Leben erweckt. Von den bedrohlichen Klängen Mordors und dem schrillen Angriff der schwarzen Reiter bis hin zu den wunderschönen lyrischen Melodien der Elben - fast 100 Mitwirkende werden die Tonhalle in einen musikalischen Schauplatz von Mittelerde verwandeln.
Als Erzähler und Sänger ist Billy Boyd dabei, der in der Filmtriologie "Pippin" spielte. Neben der Schauspielerei arbeitet Billy Boyd auch als Sänger, Musiker und Komponist. Er spielt einige Musikinstrumente, wie Gitarre, Bass und Schlagzeug und singt sowohl Bariton als auch Tenor. In "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs" sang er das Lied The Edge of Night (in dem Stück The Steward of Gondor). Des Weiteren komponierte und sang er The Last Goodbye für den Abschluss der Hobbit-Trilogie "Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere".
Howard Shore, der die Musik für die Filmtrilogie "Der Herr der Ringe" und "Der kleine Hobbit" komponiert hat, wurde für diese mit einem Oscar ausgezeichnet. Seine Leitmotive lassen wie bereits bei Richard Wagners "Ring des Nibelungen" das Publikum leibhaftig spüren, wenn der Ring seine Macht entfaltet und den Träger aller Macht korrumpiert: Eine Parabel, die bestens auch ins heutige Zeitalter passt.
Die Presse feiert "Der Herr der Ringe & der Hobbit - das Konzert" als "hochemotionales und mythisches Erlebnis" und preist: "Knapp 100 Akteure - vom gut aufspielenden Orchester über den stimmstarken Auenland- Chor bis hin zu den hervorragenden Solisten - zeigten Einsatz, um das Publikum in Tolkiens weltberühmte Fantasy-Welt zu versetzen Ob bombastisch mit Pauken und Gong oder elbenhaft zarten Flötentönen: Immer wieder erklangen die bekannten, Oscar-prämierten Melodien von Howard Shore aus der Filmtrilogie, die sofort für das passende "Kino im Kopf" sorgten . Auf den Stühlen hielt es dann am Ende weder Publikum noch Musiker: Das Publikum schaffte es mit stehenden Ovationen, die Akteure zu drei Zugaben auf die Bühne zu holen.
J. R. R. Tolkien
John Ronald Reuel Tolkien (1892-1973) wurde mit seinem Romanzyklus "Der Herr der Ringe" weltberühmt. Ein ganzes Leben lang widmete er sich der "Historie" seines fiktiven Reiches Mittelerde. Nicht nur George Lucas hat für seine "Star Wars"-Reihe sichtlich Inspiration gewonnen. Seine Erzählungen dienten auch vielen weiteren Werken als Vorlage, wobei vor allem die Neuverfilmung von Peter Jackson eine Renaissance des Ring-Kultes ausgelöst hat. In der Filmtrilogie "Der Hobbit" wurde diese fortgesetzt.
Schon früh entdeckte J.R.R. seine Liebe zu Sprachen. Walisisch, Altenglisch, Griechisch, Französisch und Deutsch gehörten während seiner Schulausbildung zu seinen bevorzugten Fächern. Nach dem Tod der Mutter wurde Tolkien zunächst von einer Tante, später von einer Pflegefamilie aufgezogen. Ab 1911 studierte er am Exeter College in Oxford, graduierte 1915 und zog 1918 in den Krieg. Im Jahre 1925 wurde Tolkien zum Professor an der Universität Oxford berufen, wo auch seine Idee für den "Hobbit" geboren wurde. Eigentlich als Unterhaltung für seine Kinder gedacht und zunächst ohne den Gedanken an eine kommerzielle Publikation geschrieben, wurde der Hobbit durch die Vermittlung einer ehemaligen Studentin Tolkiens dem Verlag Allen&Unwin vorgelegt, der die Erzählung aufmerksam im Jahre 1937 veröffentlichte. Obwohl "Der kleine Hobbit" kein Bestseller war, gab es Nachfragen für eine Fortsetzung der Geschichte.
Von 1936 bis 1949 schrieb Tolkien "Der Herr der Ringe". Die ersten beiden Bände erschienen 1954 ein Kult war geboren. 1973 starb Tolkien im Alter von 81 Jahren. Sein Sohn Christopher sorgte nach seinem Tod für die Veröffentlichung weiterer Geschichten aus Mittelerde. Rund 25 Jahre nach seinem Tod begann mit einem Budget von 190 Millionen Dollar die Produktion der Filmtrilogie "Der Herr der Ringe". Sie wurde weltweit zu einer der erfolgreichsten Filmproduktionen aller Zeiten.
Billy Boyd
William (Billy) Boyd wurde 1968 in Glasgow geboren. Seine Eltern starben, als er noch sehr jung war und er wuchs mit seiner Schwester Margaret bei seiner Grossmutter auf. Vor seiner Ausbildung zum Schauspieler arbeitete er mehrere Jahre als Buchbinder. Seine Ausbildung, die er mit einem Diplom der Dramatischen Künste abschloss, machte er an der renommierten Royal Scottish Academy of Music & Drama, an der unter anderem auch Alan Cumming und James McAvoy studierten.
Seinen ersten Fernsehauftritt hatte er 1996 in einer Episode der schottischen Fernsehserie "Taggart". Danach war er noch in einigen Fernsehproduktionen zu sehen und spielte zahlreiche Bühnenrollen, vor allem am Royal Lyceum Theatre in Edinburgh, unter anderem in William Shakespeares "Der Kaufmann von Venedig" und "Viel Lärm um nichts" und in Émile Zolas "Thérèse Raquin". Einem internationalen Publikum bekannt wurde er 2001 durch seine Rolle als der Hobbit Pippin in Peter Jacksons Verfilmung der Herr der Ringe-Trilogie. Seitdem sah man ihn in "Master & Commander Bis ans Ende der Welt" an der Seite von Russell Crowe und in einigen englischen Kinoproduktionen.
Chor und Philharmonie des Auenlandes
& das Staatlich Akademische Symphonie-Orchester der Republik Weissrussland. Die Philharmonie des Auenlandes begeistert mit ihrer "entfesselten Lust zu musizieren" (Pressezitat) ihre Zuhörer in ganz Europa. Die Musik von "Der Herr der Ringe" bildet seit Jahren den Programmschwerpunkt dieses Orchesters. Seit mehreren Jahren gastiert das Ensemble der "Philharmonie des Auenlandes" erfolgreich an den bekanntesten Opernhäusern und Konzertsälen Deutschlands, etwa in der Alten Oper Frankfurt, dem Gewandhaus in Leipzig, der Philharmonie München, der Philharmonie Berlin oder der Laeiszhalle Hamburg. Dabei sind die Musiker stets ihrer wichtigsten Prämisse treu geblieben: den besonderen Flair des Auenlandes und das Meisterwerk Tolkiens authentisch zu interpretieren, um ihrem Publikum einen unvergesslichen Abend zu bereiten.
Höchste Qualität und Kontinuität garantiert die enge Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Philharmonischen Symphonieorchester der Republik Weissrussland, welches 1927 als eine der ältesten Institutionen der Sowjetunion gegründet wurde. Die "Belarusian State Philharmonic Society", zu der heute das Orchester gehört, wurde zehn Jahre später ins Leben gerufen. Das Symphonieorchester gehört seit jeher zu den führenden Orchestern auf dem Gebiet der früheren Sowjetunion. Einige der gefragtesten Solisten des zwanzigsten Jahrhunderts folgten immer wieder gerne der Einladung dieses Klangkörpers, wie etwa David Oistrach, Yehudi Menuhin, Vladimir Ashkenazy oder auch Isaac Stern. Im Jahr 1996 gelang es, den berühmten russischen Maestro Micha Katz als Chefdirigenten zu gewinnen, der neue Impulse in das musikalische Leben des Landes brachte. Seit September 2001 hat der weltweit anerkannte Dirigent Alexander Anissimov die Leitung des Orchesters übernommen, der zu den vielseitigsten Dirigenten der Gegenwart zählt.
Komponisten Das Tolkien Ensemble
Die Idee zur Gründung des dänischen Tolkien Ensembles und der vollständigen musikalischen Interpretation der Gedichte und Lieder aus der Sage "Der Herr der Ringe" stammt von dem Komponisten Caspar Reiff. Caspar Reiff ist der erste Komponist, der 25 Jahre nach dem Tod von Tolkien die Erlaubnis erhalten hat, die Gedichte und die Ring-Verse musikalisch zu vertonen. Zusammen mit dem dänischen Gitarristen und Komponisten Peter Hall teilten sie die Gedichte aus dem Herrn der Ringe in verschiedene Genres auf. So entstanden lyrische Songs der Elben und Menschen sowie folkloristische Lieder, die den Hobbits, Zwergen und Bombadils zugeschrieben sind. Das Ensemble interpretiert die Lieder und Gedichte zum einen Teil klassisch und zum anderen Teil in einem irisch-folkloristisch angehauchten Stil. Neben den besinnlichen Elbengesängen und den stimmungsvoll-festlichen Hobbitliedern gibt es auch einige melancholische Balladen.
Howard Shore
Howard Shore ist einer der wichtigsten Komponisten von Filmmusik überhaupt. Zu seinen ungemein vielseitigen Arbeiten gehören die Vertonungen von "Das Schweigen der Lämmer", "Philadelphia", "Sieben", "Panic Room" und "The Aviator". Einen grossen Stellenwert in seinem Schaffen nimmt die langjährige Zusammenarbeit mit dem kanadischen Regisseur David Cronenberg ein, für den er u.a. die Musi "Die Fliege", "Naked Lunch", "Spider" und "A History of Violence" schrieb. Als seine bekannteste Arbeit gilt aber die Musik für die "Herr der Ringe"-Trilogie von Peter Jackson. Erst durch Shores ausgeklügelte Leitmotivtechnik, für die er intensiv das "Rheingold" von Richard Wagner studierte, erreichen die Filme ihre dramaturgische Tiefe. Für die Musik zu "Die Gefährten" erhielt Shore seinen ersten Oscar und einen Grammy. Im Jahr 2004 kamen dann ein Grammy, zwei Golden Globes und zwei Oscars hinzu, 2005 erhielt er für den dritten Teil der Trilogie erneut zwei Grammys. 2005 erhielt Shore den Golden Globe für den Soundtrack zu "Aviator".