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Im Zusammenhang mit psychischer Gesundheit können vorhandene psychische Belastungen und Störungen (defizitorientierter Ansatz) oder aber auch positive Aspekte wie Lebensqualität oder Energie- und Vitalität (ressourcenorientierter Ansatz) untersucht werden. Gemäss WHO ist Lebensqualität die subjektive Wahrnehmung der eigenen Lebenssituation im Kontext von Kultur und Wertesystemen, in denen man lebt, und in Bezug auf die eigenen Ziele, Erwartungen, Standards und Sorgen (WHO, 2012). Im vorliegenden Indikator wird die subjektive Einschätzung der Lebensqualität im Allgemeinen dargestellt.
Definition
Dieser Indikator wird im telefonischen Teil der Schweizerischen Gesundheitsbefragung erhoben. Er zeigt den Anteil der Personen, die ihre Lebensqualität als gut oder sehr gut bezeichnen.
Die Stichprobe der Schweizerischen Gesundheitsbefragung wird aus der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz ab 15 Jahren gezogen, die in einem Privathaushalt wohnt. Die berechneten Werte sind gewichtet (basierend auf Wohnregion, Geschlecht, Alter, Staatsangehörigkeit, Zivilstand, und Haushaltsgrösse) und somit repräsentativ für diese Bevölkerungsgruppe.
Die für diesen Indikator verwendete Frage aus der Schweizerischen Gesundheitsbefragung lautet:
«Jetzt möchte ich gerne wissen, wie Sie Ihre Lebensqualität im Allgemeinen einschätzen.»
Antwortmöglichkeiten: Sehr gut / Gut / Weder gut noch schlecht / Schlecht / Sehr schlecht
Quellen
- Bundesamt für Statistik (BFS): Schweizerische Gesundheitsbefragung (SGB)
Referenzen
- WHO (2012). WHOQOL: Measuring Quality of Life. Genf: Weltgesundheitsorganisation (WHO).