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Die Credit Suisse (CS) baut in New York zwischen März und Mai des laufenden Jahres 109 Stellen ab. Der Abbau erfolge vornehmlich in der Investment Bank und im Rahmen des im November angekündigten Kostensenkungsprogramms, bestätigte ein Sprecher der CS eine Meldung der Nachrichtenagentur Reuters.
In November hatte die Schweizer Grossbank weitere Kosteneinsparungen angekündigt. Damit verbunden ist eine zusätzliche Reduktion des Personalbestands um 3 Prozent oder 1500 Stellen; zuvor hatte die CS bereits im Sommer den Abbau von rund 4 Prozent der Belegschaft (2000 Stellen) bekannt gegeben. Bis November war der Abbau zu 75 Prozent erfolgt. Zum Stand des Kostensenkungsprogramms dürfte kommende Woche anlässlich der Präsentation des Geschäftsergebnisses 2011 informiert werden.
Klage gegen vier Mitarbeiter
Im weiteren bestätigte der CS-Sprecher, dass die US-Behörden eine Klage gegen vier ehemalige Mitarbeiter vorbereiten würden. Die ehemaligen CS-Angestellten sollen im Frühjahr 2008 - zum Höhepunkt der Subprime-Krise - Investoren getäuscht haben, indem sie mit Hypotheken besicherte Wertpapiere absichtlich zu hoch bewerteten, um höhere Boni zu erhalten.
In der Folge der Fehlbewertungen musste die Credit Suisse Positionen mit strukturierten Krediten innerhalb des Investment Bankings im Umfang von 2,65 Milliarden Dollar neu bewerten, was den Gewinn im ersten Quartal 2008 um 1 Milliarde US-Dollar schmälerte. Die Bank meldete die Vorkommnisse und die SEC leitete eine Untersuchung ein. Die vier erwähnten Mitarbeiter waren in den Vorfall verwickelt und wurden in der Folge entlassen.
(laf/tno/awp)