Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03168.jsonl.gz/1940

Voraussetzungen für einen Anschluss
Gesetzliche Aufnahmebedingungen
Für Honorare eines Kaderarztes, die AHV-rechtlich als Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit qualifiziert werden und nicht bei der Basisvorsorge des Arbeitgebers versichert werden können, besteht die Möglichkeit, sich einer anderen Vorsorgeeinrichtung anzuschliessen und diesen Einkommensteil bei dieser Pensionskasse zu versichern. Diese Versicherung ist dann für alle betroffenen Ärzte obligatorisch (Prinzip der Kollektivität und der Gleichbehandlung) und der Arbeitgeber muss mindestens die Hälfte der Beiträge der Arbeitnehmer bezahlen. Zusätzlich müssen die Grundsätze der Planmässigkeit und der Angemessenheit sowie das Versicherungsprinzip gewährleistet werden.
Welcher Lohnbestandteil kann versichert werden?
Bei den meisten Spitälern handelt es sich um den Honoraranteil, welcher an die Kaderärzte vergütet wird. Auch besteht die Möglichkeit, den überschiessenden Teil zu versichern, welcher nicht durch die bestehende Vorsorgelösung des Arbeitgebers versichert ist. Dies zum Beispiel, wenn der versicherbare Lohn bei der Vorsorgeeinrichtung des Arbeitgebers plafoniert ist.
Es besteht die Möglichkeit, den ganzen Lohnbestandteil, welcher nicht in der Basisvorsorge versichert ist, über die Kadervorsorge VLSS oder nur einen bestimmten Anteil aus diesem Einkommen zu versichern.
Die Gesamtheit der versicherten Löhne aus Basisvorsorge und der Zusatzvorsorge im Rahmen der Stiftung VLSS darf den 10-fachen oberen Grenzbetrag gemäss Artikel 8 Absatz 1 BVG nicht übersteigen. Für die Einhaltung der Bestimmungen von Artikel 79c BVG ist das Spital als Arbeitgeber verantwortlich.