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Mobilfunkkrebs erfasst jetzt auch Deutschland
Mobilfunkkrebs erfasst Deutschland: Massenhafte Häufungen von Leukämie und Gehirntumor in der Nähe von Mobilfunkantennen
Quelle: Recherchen von Jörg Wichmann, Natur + Umwelt, 25.01.2002
Diese Nachricht wurde heute (25.01.02) von der BI Omega an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestags versandt.
Wer gedacht hat, Spanien ist weit weg und bei uns kann so etwas nicht passieren, weiss nicht, was mittlerweile bereits in Deutschland los ist.
In der Nähe von Mobilfunkantennen häufen sich auch in Deutschland bereits jetzt in noch nie gekannter Form schwerste Erkrankungen wie Leukämie, Gehirntumor, Augentumor, Gehirnblutungen, Alzheimer, Parkinsonsche Krankheit u.a.
Das, was wir jetzt schildern werden, ereignet sich in einem deutschen Ort mit 7000 Einwohnern. Alle Informationen können selbstverständlich überprüft werden. Die uns vorliegenden Zahlen beschränken sich auf das, was die Leute im Ort wissen, somit werden die tatsächlichen Zahlen wahrscheinlich noch erheblich höher liegen, da nicht jede Krankengeschichte bekannt wird, aus Scham, Wut und Machtlosigkeit. Es ist absolut skandalös, dass hier keinerlei Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung ergriffen werden, keinerlei offizielle Untersuchungen durchgeführt wurden, die überregionale Presse hierüber bisher einfach nicht berichtet hat und Informationen bewusst unterschlagen hat, wie wir von unserer Quelle erfuhren.
Der Ort heisst Heroldsberg und befindet sich in der Nähe von Nürnberg, Franken. Viele junge Menschen sind von den schweren Erkrankungen und Todesfällen betroffen. 1991 wurde hier der erste Mobilfunksender errichtet, auf dem Dach einer Wohnanlage.
1996, 5 Jahre nach Inbetriebnahme des Senders, begann das Drama von Heroldsberg seinen Lauf zu nehmen.
Nachweislich mindestens 4 Menschen in der Nähe des Senders, in Abständen von z.B. 70 und 150 Metern, erkrankten an Leukämie. Darunter ein älterer Herr, der zuvor sehr fit und gesund war. Er ist tot. Darunter eine 25-jährige Frau. Sie ist tot. Darunter eine 28-jährige Frau. Sie ist tot. Und ein 12-jähriges Mädchen. Die Familie ist aus dem Ort weggezogen, über das Schicksal des Mädchens ist nichts bekannt.
Mindestens 10 Fälle von Gehirntumor (darunter u.a. z.B. eine 37-jährige Frau, ein 50-jähriger kerngesunder Mann, der nie zuvor ernsthaft krank war). Ausserdem Augentumore, Gehirnblutungen mit anschliessendem Koma (ebenfalls junge Menschen) und viele angesichts dieser Dimensionen schon als „harmlos“ einzustufende Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen wie Herzrhythmusstörungen, Tinnitus und Schlafstörungen (in der direkt bestrahlten Zone 80-90 % der Einwohner).
Die statistischen Häufigkeiten wurden somit in kurzer Zeit und auf einem lokal eng begrenzten Gebiet um ein Vielfaches übertroffen.
Später wurde trotz allem noch ein weiterer Sender (T-Mobil) im Ort in Betrieb genommen, in deren Nähe sich Krebserkrankungen ebenfalls bereits häufen. Ein weiterer Sender (E-Plus) konnte durch die Bevölkerung bisher verhindert werden – aber was nützt das angesichts der anderen beiden Sender. Wir fordern die überregionalen Medien auf, diesen Skandal endlich öffentlich zu machen und die notwendigen Massnahmen sofort zu ergreifen, die nur heissen können: Sofortige Abschaltung der Sender und rigorose Bestrafung der Verantwortlichen sowie bundesweite Veröffentlichung und Entschädigung der Opfer und Hinterbliebenen. Ausserdem Sofortmassnahmen überall in Deutschland, Senderabschaltungen, Verlegungen, sofortige drastische Grenzwertsenkungen.
Orte wie Heroldsberg gibt es überall in Deutschland.
Tausende von Mobilfunksendern, Tausende von Opfern. Die Krankenhäuser sind voll, es wird in den nächsten Jahren Kostenexplosionen im Gesundheitswesen nie gekannten Ausmasses geben. Und viele, viele schwere Erkrankungen und Opfer.
Unsere Quelle wird in der nächsten Zeit eine detaillierte Liste mit Karte der Opfer, Abständen zu den Sendern, Alter und Geschlecht der Opfer, Diagnosen usw. erstellen und veröffentlichen. Wir bitten um Verständnis, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt keine Namen nennen können, da wir nicht wissen, ob die Angehörigen damit einverstanden sind und von interessierten Kreisen massiv unter Druck gesetzt werden.
Aus einer anderen Quelle erfuhren wir von einem weiteren Leukämiefall in der Nähe eines anderen Mobilfunksenders. Das nun krebskranke 3-jährige Kind der Familie wohnt in einem Haus, das sich nur 15 Meter vom Sender entfernt befindet. Die Familie drohte dem Betreiber damit, die Leukämieerkrankung öffentlich zu machen. Der seit 4 Jahren in Betrieb befindliche Mobilfunksender wurde daraufhin sofort abgeschaltet. Es ist allerdings fraglich, ob das dem Kind noch etwas nützen wird.
Bürgerinitiativen und Organisationen in Deutschland haben genug von der Ignoranz unserer Politiker. Wir machen jetzt mobil gegen mobil und rufen zur 1. bundesweiten Demonstration gegen Mobilfunkantennen in Wohngebieten auf und fordern eine drastische Senkung der Strahlenbelastung durch Hochfrequenzstrahlung – und zwar überall dort, wo sich Menschen aufhalten.
Die 1. Pilotdemonstration findet am 16.2.2002 um 14 Uhr statt. Wir rufen alle Organisationen, kritische Parteien, Gruppierungen und Einzelpersonen auf, sich an der Pilotdemonstration zu beteiligen! Dieser müssen in regelmässigen Abständen möglichst am gleichen Wochentag und zur gleichen Zeit weitere Demonstrationen folgen, um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Wir machen jetzt von unserem verfassungsmässigen Recht auf Versammlungsfreiheit Gebrauch! Die Gesundheit der Bevölkerung ist wichtiger als der Profit von Grosskonzernen!
Für die Stadt Coburg wurde die Demonstration für den genannten Termin bereits beim Ordnungsamt der Stadt Coburg angemeldet. Tun Sie das auch in Ihrer Stadt/Ihrem Ort oder beteiligen Sie sich an der Pilotdemo in Coburg (Marktplatz)! Melden Sie die Demonstration beim Ordnungsamt Ihres Landkreises/Ihrer Stadt an!
Gez. Jörg Wichmann
interne Links dazu:
Krebsskandal in Spanien: Gemeinden wollen den Mobilfunkbetreibern den Strom abstellen (unter Gesundheit und Leben)
Die Spanier befinden sich bereits auf der letzten Meile. (unter Gesundheit und Leben)
Krebsskandal an spanischer Schule: Richter lässt Mobilfunksender sofort abschalten (unter Gesundheit und Leben)