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<h2>SubmittedText<h2><p>In seiner Antwort auf das Kommissionspostulat 13.3012 und das Postulat 13.3157 verspricht der Bundesrat eine Studie und einen Bericht zur Ritalin-Problematik.</p><p>Dazu folgende Fragen:</p><p>1. Wie viele Studien wurden zum Thema der Verabreichung von Ritalin in Auftrag gegeben?</p><p>2. Wann ist ein Resultat zu erwarten?</p><p>3. Was ist mit dem versprochenen Bericht?</p><p>4. Warum zieht sich die Analyse der Situation dermassen in die Länge? Steckt dahinter etwa die Absicht, die Thematik versanden zu lassen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1.-3. In Erfüllung der Postulate Fehr Jacqueline 09.3665, SGK-N 13.3012 und Ingold 13.3157 sowie der Motion von Siebenthal 13.3536 hat das Bundesamt für Gesundheit einen Expertenbericht zum Thema Neuroenhancement in Auftrag gegeben. Dabei sollen Verwendung und Verschreibung von leistungssteigernden Medikamenten allgemein und von Methylphenidat (Ritalin) im Speziellen aufgezeigt sowie der politische und gesetzgeberische Handlungsbedarf skizziert werden. Die Resultate des Expertenberichtes und auch die Resultate der Kole-Statistik (Pilotstudie Kosten-Leistungs-Statistik am Beispiel von methylphenidathaltigen Arzneimitteln, 2012) werden in einem Bericht zusammengefasst. Dieser wird dem Bundesrat Ende 2014 vorliegen.</p><p>4. In seiner Stellungnahme vom 26. August 2009 auf das Postulat Fehr Jacqueline 09.3665 hielt der Bundesrat fest, dass erste Ergebnisse zum Suchtmonitoring, welches auch Daten zum Konsumverhalten im Bereich der missbräuchlichen Anwendung von Medikamenten erheben soll, 2011 vorliegen werden. Die entsprechende Auswertung dieser ersten Ergebnisse zeigte jedoch, dass nur geringe Fallzahlen im Bereich der Medikamentenabhängigkeit vorlagen. Die Aussagekraft der Daten musste durch die Studie Kosten-Leistungs-Statistik am Beispiel von methylphenidathaltigen Arzneimitteln (2012) sowie einen Expertenbericht zu leistungssteigernden Medikamenten (2014) ergänzt werden. Die Dauer der Arbeiten erklärt sich einerseits mit der Komplexität der Thematik und andererseits mit der umfangreichen Liste bestehender und zusätzlicher Fragen aus der Motion und den drei Postulaten. Sie erfordern in der Tat aufwendige und zeitintensive Abklärungen. Da die Thematik für den Bundesrat aber von hoher Bedeutung ist, begrüsst er die für Ende 2014 vorgesehene Verabschiedung des entsprechenden Berichtes.</p>  Antwort des Bundesrates.