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Waldwirtschaft
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Im Unterschied zur ausländischen Zellstoff- und Papierindustrie sind die Betriebe in der Schweiz keine Waldbesitzer. Die Waldnutzung ist somit primär eine Angelegenheit der privaten und öffentlichen Waldeigentümer. Wir beschaffen uns unseren Rohstoff, wo er verfügbar ist. Trotzdem hat die Schweizerische Zellstoff-, Papier- und Kartonindustrie ein Interesse an inländischen Quellen, vorausgesetzt, der Rohstoff kann kompetitiv angeboten werden. In diesem Sinne würden wir sogar noch Entwicklungspotential sehen, den Wald stärker zu nutzen. Faktum ist, dass der Wald heute unternutzt wird. Mit der politisch erwünschten und verstärkten Extensivierung der Landwirtschaft ist damit zu rechnen, dass die Wälder noch stärker wachsen werden (volumenmässig, aber auch flächenmässig).
Warum eigentlich sollen nur im Ausland neue Zellstoffwerke gebaut werden (was auch in Europe noch laufend geschieht) und hierzulande nicht? Schliesslich würde eine Entwicklung dieser Industrie auch zu neuen Arbeitsplätzen und einem volkswirtschaftlichen Wertschöpfungsbeitrag führen. Die künftige Forstpolitik sollte so gestaltet werden, dass sie im Minimum Anreize setzt, damit potenzielle Investoren günstige Voraussetzungen für neue Industrieansiedlungen erhalten. Ferner soll sie dazu helfen, die Kleinräumigkeit und Zersplitterung der Bewirtschaftung überwinden zu helfen und die Voraussetzung für effiziente Bewirtschaftungsmethoden zu schaffen.