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Wissenschaftliche Studien
Stressreduktion bei Mastbullen durch TTouch
Aktuell:
Artikel von der Freiburger Ethologietagung, Johanna Probst ttouchte in Zusammenarbeit mit Linda Tellington-Jones Mastbullen vor der Schlachtung um den Stress zu reduzieren.
1985 wurde Tellington TTouch® in den USA zehn Tage lang von Tierärzten des "Moscow Union Sport Horse" der Abteilung "Standard Physiology of KSK Moscow Veterinary Academy" untersucht. Diese Experten machten wissenschaftliche Studien über den Einfluss der Tellington TTouch Methode auf das Vorhandensein von Stresshormonen, Adrenalin und Nicht-Adrenalin. In der Gruppe der Pferde, bei denen Tellington TTouch angewendet wurde, waren die Stresshormone deutlich reduziert. Weiterhin zeigten diese Tiere eine eindeutig stärkere Bereitschaft zur Mitarbeit.
Die Veterinäre notierten, dass die Pferde ruhiger im Verhalten wurden. Und dass Störungen im Bewegungsapparat, hervorgerufen durch Verletzungen, Stöße oder Arthritis, verschwanden.
Die Tierärzte konnten die Tiere nach den Tellington TTouch-Übungen besser behandeln, schlechte Angewohnheiten verschwanden, die Leistungen in den pferdesportlichen Aktivitäten stiegen.
1986 und 1987 arbeiteten wir mit dem Biofeedback-Institut von Boulder (Colorado). Messungen zeigten eine erhöhte Aktivität aller vier Gehirnströme in beiden Hemisphären, wenn die Pferde mit dem kreisenden TTouch behandelt wurden. Solche Ergebnisse wurden nicht verzeichnet, wenn die Pferde gestreichelt, liebkost, gebürstet und massiert wurden.
2005 An der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Köln eingereicht wurde die Diplomarbeit von Frau Relana Mühlhausen zum Thema "Die Kind- Tierbeziehung als erlebnispädagogischer Ansatz in der Sozialpädagogik. Die Tellington TTouch Methode mit Pferden in der erlebnispädagiogischen Mädchenarbeit”. Bei Interesse setzen Sie sich bitte mit der Autorin in Verbindung.
Relana Mühlhausen und Caroline Nickel haben ihre Diplomarbeit auf der Sportuniversität Köln ausgezeichnet abgeschlossen: Tellington TTouch als Intervention in der Therapie dementer Patienten und trockener Alkoholkranker.
2006 Maria Röder ist Biologiestudentin an der Humboldt-Universität Berlin und schreibt ihre Diplomarbeit über "Die Auswirkungen des Tellington TTouches auf das EEG bei Pferden". Die praktische Arbeit ist voraussichtlich Ende März abgeschlossen.
Bei 12 Pferden, überwiegend Arabern, wurde das Ruhe-EEG gemessen. 6 Pferde werden von Tellington TTouch Practitioner Stephanie Hornung über sechs Wochen gettoucht und von Maria gefilmt, die Kontrollgruppe wird nur beim Dösen gefilmt.
Bei allen Pferden werden zu Anfang und zu Ende der 6 Wochen die Gehirnwellen mit Hilfe eines EEG-Gerätes gemessen. Die Pferde tragen dazu eine Gummimaske und sind über Elektroden direkt an den Computer angeschlossen, man kann also beim TTouchen direkt die Auswirkungen auf das EEG sehen. Jetzt schon ist erkennbar dass die völlig ruhig stehenden Pferde beim TTouch eine auffällig erhöhte Gehirnaktivität zeigen.