Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03376.jsonl.gz/707

Die Mountainbike XCO Schweizermeisterschaft in Montsevelier war das letzte von sechs aufeinanderfolgenden Rennen und somit das Ende eines intensiven Rennblockes. Trotzdem fühlte ich mich immer noch sehr frisch und nach dem erfolgreichen Rennen am UCI-MTB-Weltcup auf der Lenzerheide war ich noch zusätzlich motiviert, um einen Podestplatz mitzufahren.
Nach der Startrunde konnte sich sofort eine Spitzengruppe mit mir und den vier weiteren Favoriten absetzen. Ich fühlte mich nach wie vor sehr gut und versuchte in dieser Gruppe möglichst kräftesparend zu fahren. In der zweiten von fünf Runden konnte sich der spätere Sieger Filippo Colombo entscheidend absetzen und genau zu diesem Zeitpunkt fehlte mir die nötige Entschlossenheit, um mich an der entscheidenden Stelle zuvorderst zu positionieren. Dadurch hatte ich am Ende der Runde eine kleine Lücke auf die Gruppe, welche um den zweiten Schlussrang kämpfte. Mir gelang es zwar, diese Lücke auf der flachen Teerpassage nach dem Ziel noch einmal zu schliessen, brauchte dafür aber sehr viel Energie und am darauffolgenden Anstieg musste ich die drei Fahrer wieder ziehen lassen.
So fuhr ich die letzten zwei Runden alleine und in der Hoffnung, dass ich vielleicht doch noch einen der vier Fahrer einholen könnte. Dies gelang mir leider nicht, aber ich konnte konstante Rundenzeiten fahren und meinen 5. Rang ohne Probleme ins Ziel bringen.
Mit dem 5. Rang an der Schweizermeisterschaft habe ich mein Minimalziel erreicht, bin aber der Meinung, dass mit der nötigen Entschlossenheit in den ersten zwei Runden noch mehr drin gelegen wäre.
Jetzt freue ich mich auf die Mountainbike-XCO-Europameisterschaft, welche in zwei Wochen in Darfo Boario Terme (ITA) stattfindet. Dies wird mein erster Grossanlass mit der Nationalmannschaft sein.