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Zen
und Worte dieser Art geniessen immer wieder die Aufmerksamkeit der Medien und der Öffentlichkeit. In verschiedenen Kunststücken wie Filmen, Serien oder Büchern wird Zen thematisiert, doch etwas verfälscht dargestellt. Sie haben bestimmt den Begriff Zen auch schon einmal gehört, nicht wahr?
Genau genommen ist Zen, der Zen-Buddhismus, ein Teil des Mahayana-Buddhismus. Dieser stammt aus dem ungefähr 5. Jahrhundert der christlichen Zeitrechnung und wurde in China etabliert. Das moderne Zen findet seine gesamten Ursprünge in der chinesischen Mythologie, Religion und Weltanschauung, was man in den Lehren des Zen erlebt.
Basis der Bezeichnung Zen ist das chinesische Schriftzeichen "Chan", was im japanischen Element später zu der Bedeutung "Zen" wurde. Zen ist die Übersetzung des Sanskritwortes "Dhyana" und beschreibt den Zustand der Meditation
oder Versenkung. Eine exakte und 100% sinngetreue Erklärung des Begriffes "Zen" existiert in unserem Sprachgebrauch nicht. Man versucht daher stets, die Bedeutung des Wortes mit der Bedeutung der Lebenseinstellung zu erklären.
Was ist Zen und der Mahayana-Buddhismus?
Oftmals erlebt man, dass das Wort "Zen
" fälschlicherweise als Glaubensrichtung angesehen wird. Das ist jedoch nicht die wahre Botschaft und Bedeutung des Wortes. Zen ist der Zustand, den man mit Hilfe der Meditation erreicht. Der innere Frieden. Dieser Frieden lässt das Gefühl entstehen, im Einklang mit der Natur, seiner Umwelt und allen Wesen zu sein. Wer meditiert, spürt eben diese Einheit mit allem und kann entsprechend mit sich und der Welt interagieren. Das beschreibt Zen - die Lebenseinstellung.
Die grosse Zielsetzung des Zen ist es, die Flut der Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen. Durch diese Ruhe ist das Erleben von Stille und der Leere möglich, was Shunyata genannt wird. Dieser Zustand kommt den sogenannten Erleuchtungserlebnissen nahe und wird cineastisch gerne überzogen dargestellt.
Spannend ist die Aussage des Religionswissenschaftlers Michael von Brück, der besagt, dass Zen im Westen einen kreativen Aufbruch erlebe, der vielgestaltig ist.
Zen lehrt das Leben im Hier und Jetzt.
Wenn Sie der Lebenseinstellung Zen
folgen, dann werden Sie während Ihrer Meditation in einen Zustand versetzt, in dem Sie frei von sämtlichen Ablenkungen der heutigen, hektischen Welt sind. Eine geistige Ruhephase, in der Sie im vollkommenen Einklang sind und sich nicht von all den Ablenkungen der materiellen Welt verführen lassen. Zen wird auch gern dazu verwendet, überflüssige Konflikte zu vermeiden.
Einfach gesagt ist Zen der Weg zum Einklang mit dem universellen Verlauf aller Dinge. Durch das absolute Leben in der vollständigen Gegenwart
ist es möglich, grundlegende Wunder des Lebens jederzeit als Freude und emotionalen Anker zu erleben. Zen wird auch gerne als der Weg zur wahren Intuition betitelt.
Wie und wofür lässt sich der Zen-Buddhismus anwenden?
Wir leben in einer schnelllebigen, hektischen und informationsüberladenen Welt. Zen
ist der Weg, sich nicht von Belanglosigkeiten überrollen und überfordern zu lassen. Es ist wichtig, den eigenen Lebensmittelpunkt gewählt zu setzen, damit die äusseren Umstände nicht zu viel Verwirrung Ihres Geistes verursachen. Achtsamkeit lehrt im Sinne des Zen parallel, in jeder Lebenssituation das wirklich Relevante zu erkennen - und zu sehen.
Ein schönes Zitat aus dem Zen ist:
"Ob man das Leben lachend oder weinen verbringt: es ist die gleiche Zeitspanne."Rechtliche Hinweise