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Die Sängerin, die aus einer Musikerfamilie stammte, startete damals für Luxembourg. 1987 landete sie mit dem Lied «Ella, elle l’a» auch in der Schweiz einen Nummer-Eins-Hit.
Zwischen 1966 und 1977 hat Franca Gall ihre Lieder auch auf Deutsch gesungen. Für ihre deutscher Version von «A Banda - Zwei Apfelsinen im Haar» erhielt sie 1968 eine Goldene Schallplatte.
In den Jahren 1968 bis 1970 nahm sie mit Titel wie «Der Computer Nr. 3», «Ein bisschen Goethe, ein bisschen Bonaparte» und «Dann schon eher der Piano-Player» an den Deutschen Schlagerfestspielen teil. Wegen der grossen Beanntheit und den vielen Auftritten in Deuutschland hatte sie keine «normale» Jugend, was für die rückblickend keine so tolle Zeit war. Auch stehen die deutschen Schlager von damals in starken Kontrast zu der Musik, die France Gall später machte.
1988 meldete sich Franca Gall nach eine Pause mit einer Hommage an die Sängerin Ella Fitzgerald mit ihrem wohl grössten Hit «Ella elle l'a» zurück.
Die Sängerin habe ihrer Krankheit in den vergangenen Jahren «mit Würde» die Stirn geboten, schrieb Sprecherin Geneviève Salama in einer Erklärung.
Nach dem Tod ihres Mannes Michel Berger 1992 gab Gall kaum noch Konzerte. 1993 erkrankte sie an Brustkrebs. Als ihre Tochter Pauline vier Jahre später an der Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose starb, zog sie sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück. Erst 2015 meldete sie sich mit dem Musical «Résiste» zurück.