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Adliswiler Entwicklungshilfe 2019 geht nach Uganda
Jedes Jahr leisten die römisch-katholische Kirchgemeinde, die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde und die Stadt Adliswil einen Beitrag von insgesamt 120‘000 Franken (je 40‘000 Franken) für die gemeinsame Entwicklungszusammenarbeit Adliswil (GEZA). Die Stadt Adliswil schlägt für das Jahr 2019 vor, ein Projekt von CO-OPERAID für bedürftige Jugendliche in Uganda zu unterstützen. Das Projekt «Aradu Pi Fur» erreicht rund 600 Personen zwischen 15 und 25 Jahre sowie deren Familien im abgelegenen Distrikt Zombo im Nordwesten Ugandas. Die Berufsschule und ihre 20 lokalen Lehrmeister bieten den Jugendlichen Kurse in Gartenbau, Hühner-, Schweine- und Bienenzucht an. Die gewonnenen Kenntnisse in nachhaltiger und diversifizierter Landwirtschaft teilen die Jugendlichen mit weiteren Gemeindemitgliedern.
Die Bildung von Jugend-Bauerngruppen hilft den Jugendlichen, sich gegenseitig zu unterstützen und fördert den Wissenstransfer und die gemeinsame Produktvermarktung. Im Verlaufe des Projektes werden interessierte Jugend-Bauerngruppen zu einer Kooperative zusammengeschlossen. Dadurch soll für die Jugendlichen die Voraussetzungen geschaffen werden, ein sicheres und selbstständiges Leben aufzubauen.
CO-OPERAID ist eine gemeinnützige und unabhängige humanitäre Hilfsorganisation mit Sitz in Zürich, die sich für Schul- und Berufsausbildungen von Kindern und Jugendlichen in Afrika und Asien einsetzt.