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Ihr Baby in der 6. Lebenswoche
Sie bedeuten Ihrem Baby die Welt: Wenn Sie da sind, ist es glücklich. Kuscheln Sie mit ihm und kitzeln Sie es, und es wird Sie mit einem strahlenden Lächeln belohnen.
Sie bedeuten Ihrem Baby die Welt: Wenn Sie da sind, ist es glücklich. Kuscheln Sie mit ihm und kitzeln Sie es, und es wird Sie mit einem strahlenden Lächeln belohnen.
In der 6. Lebenswoche betrachtet Ihr Baby gerne Ihr Gesicht. Es freut sich, wenn Sie es anlächeln, und amüsiert sich über lustige Grimassen. Allmählich entwickelt es auch Interesse an Spielzeug. Einfache Gegenstände aus dem Haushalt reichen dazu meist aus. Möchten Sie dennoch etwas kaufen, lohnt sich die Anschaffung eines sogenannten Activity-Centers. Bunte Gegenstände in verschiedenen Formen sollen das Baby zum Bewegen und Greifen animieren. Auch ein Mobile über dem Bett oder der Wickelkommode ist für Ihr Kind ein schöner Anreiz.
Ein schreiendes Baby beruhigt sich am besten, wenn es nuckeln kann. Um Mamas Brust etwas zu entlasten, bietet sich jetzt der Nuggi an. Einige Babys bevorzugen den Daumen, allerdings sind die meisten Babys in der 6. Lebenswoche motorisch noch nicht in der Lage, die Bewegung des Daumens zu kontrollieren. Achten Sie beim Nuggi darauf, dass er gross genug ist, um nicht verschluckt zu werden. Die Form des Saugers sollte allerdings zur Grösse des Mundes passen. Achtung: Hängen Sie den Nuggi niemals an einem Band um den Hals des Kindes. Es besteht Strangulationsgefahr. Auch sollten Sie ihn nie in süsse Flüssigkeiten oder gar Honig tauchen, damit das Baby ihn besser annimmt. Sie provozieren damit Karies an den Milchzähnen, die sich später auf die bleibenden Zähne überträgt. Zudem ist Honig im ersten Lebensjahr ohnehin tabu (Botulismusgefahr).
Jetzt dürfen Sie endlich die Fingernägel Ihres Babys schneiden. Man sollte damit bis zur 6. Lebenswoche des Babys warten. Vorher besteht die Gefahr, das Nagelbett zu verletzen. Am besten schneiden Sie die Nägel, wenn das Kind schläft oder trinkt, denn dann hält es am ehesten still. Auch wenn Sie singen oder kleine Zählreime sprechen, kann dies das Baby beruhigen. Schneiden Sie die Nägel gerade ab, damit die Ränder nicht einwachsen, und seien Sie vorsichtig – schneiden Sie lieber zu wenig als zu viel ab. Sind Sie unsicher, lassen Sie sich die Technik besser zuvor von Ihrer Mütterberaterin zeigen. Spezielle Nagelscheren für die Babypflege haben abgerundete Spitzen, mit denen Sie Ihr Kind nicht verletzen können. Die Fussnägel brauchen Sie noch lange nicht schneiden, denn diese wachsen sehr langsam.
In der 6. Lebenswoche des Kindes können Sie langsam mit Rückbildungsgymnastik beginnen. Ihr Körper hat sich weitgehend von den Anstrengungen der Geburt erholt, kleinere Geburtsverletzungen sollten nun verheilt sein. Lassen Sie sich verschiedene Übungen von Ihrer Hebamme zeigen, die Sie zu Hause durchführen können. Oder besuchen Sie einen angeleiteten Rückbildungskurs, in dem Sie mit anderen frisch gebackenen Müttern gemeinsam trainieren. Oftmals können die Babys mitgebracht werden. Schwerpunkt der Rückbildungsgymnastik sind vor allem die Bauchmuskeln, die Brustmuskulatur und der Beckenboden. Nach einer Kaiserschnittgeburt sollten Sie Ihrem Körper noch etwas mehr Regenerationszeit gönnen. Es wird in diesem Fall geraten, mit dem Sport bis zum 3. oder 4. Monat zu warten. Sie können sich währenddessen aber schon einmal um die Pflege Ihrer Brüste kümmern. Wechselwarme Duschen und Massagen helfen, das beanspruchte Gewebe geschmeidig zu halten. Achten Sie auch auf einen gut sitzenden, stützenden BH.
Sind alle Geburtsverletzungen gut verheilt, ist aus medizinischer Sicht gegen Sex nichts einzuwenden. Viele Frauen fühlen sich in ihrem Körper aber noch unwohl, sind doch die Zeichen der Schwangerschaft noch deutlich zu sehen. Auch die noch ungewohnte Mutterrolle und die viele körperliche Nähe zum Säugling können die sexuelle Lust in den ersten Monaten stören. Seien Sie Ihrem Partner gegenüber offen und kommunizieren Sie Ihre Gefühle. Er wird Verständnis haben. Schaffen Sie Inseln für sich als Paar, etwa, indem Sie die Hilfe der Grosseltern oder eines Babysitters in Anspruch nehmen.
Der Hello Family Familienratgeber wurde in Zusammenarbeit mit swissmom erstellt – dem Informationsportal rund um die Themen Schwangerschaft, Geburt & Baby.