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Amphibienwanderung
Das Leben der Amphibien findet zu Lande und im Wasser statt. Die Mehrheit der Arten verbringt die meiste Zeit im Wald und geht zwei Mal im Jahr auf Wanderschaft. Im Frühling, nach der Winterruhe, wandern die Tiere in ihre Laichgebiete. Im Herbst kehren sie wieder zurück in ihre Winterquartiere.
Sobald es im Frühjahr wärmer wird, machen sich die Amphibien auf den Weg zu ihren Laichgewässern – zurück an die Stelle, an der sie selbst aus dem Ei schlüpften. Sie wandern in den Dämmerstunden und in der Nacht, da die Luftfeuchtigkeit dann höher ist. Bei den nächtlichen Wanderungen können die Tiere einige Kilometer zurücklegen.
Strassen als Todesfallen
Die Wanderungen sind gefahrvoll und oft tödlich: Strassen zerschneiden Lebensräume von Amphibien, viele von ihnen überleben die gefährliche Reise nicht. Besonders gefährdet sind Erdkröten. Da die Tiere langsam wandern und oft ganze Populationen zeitgleich unterwegs sind, kann es zu «Massakern» auf den Strassen und zur Auslöschung von ganzen Lokalbeständen kommen. Neben dem Tod durch Überfahren, verenden die Tiere auch durch die Luftzirkulation, die durch eine hohe Fahrtgeschwindigkeit zustande kommt. Bei einer Geschwindigkeit von weniger als 30 km/h könnten Tiere unter dem Auto überleben. Doch es gibt Möglichkeiten, die Amphibien zu schützen. Freiwillige Helfer sind unabdinglich, wenn es um den Erhalt der heimischen Amphibien geht.