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Tourismus
Beinvegni enta Medel!
(Willkommen im Medelsertal!)
Das Medelsertal (Val Medel) erstreckt sich vom Zusammenfluss des Vorder- und des Medelserrheins bei Disentis (1075 m.ü.M.) bis zur Höhe des Lukmanierpasses (1919 m.ü.M.). Die Strasse führt zunächst durch Tunnels der wildromantischen Schlucht „La Saissa“ oder „Las Ruinas“. Dann weitet sich das Tal plötzlich zur Talmulde mit der Pyramide des Péz Vallatscha im Hintergrund. Die politische Gemeinde Medel/Lucmagn setzt sich aus zehn Fraktionen zusammen, nämlich: Curaglia, Soliva, Mutschnengia, Baselgia, Platta, Drual und Matergia, Pardé, Fuorns und Acla (Acla ist nur im Sommer bewohnt). Die Dörfer haben weitgehend ihr ursprüngliches Gesicht mit ihren typischen aus Stein und Holz gebauten Häusern behalten.
Im Medelsertal findet sich kulturell und kunsthistorisch Bemerkenswertes. Da sind einmal die beiden Talkirchen und die zahlreichen Kapellen zu nennen. Die Pfarrkirche mit dem Talfriedhof befindet sich in Platta. Auffällig sind ihr Kirchturm im romanischen Stil und das Bild S. Christophorus an der Südfassade, ein Werk von Antonio de Tredate aus Locarno (TI). In der Kirche von Curaglia befindet sich ein gotischer Altar aus dem Anfang des 16. Jh. nebst einer Wandmalerei ‘‘Das jüngste Gericht’’ und einem eindrücklichen Kreuzweg, der in neuester Zeit vom einheimischen Künstler Titus Lutz (* 16.01.1918, + 16.09.1993) geschaffen wurde. Die Kapelle S. Bistgaun in Mutschnengia hat ebenfalls kunsthistorische Kostbarkeiten vorzuweisen, u.a. ein Altar von Jakob Greutter aus dem Anfang des 17. Jh. Die Hospizkapelle in Sogn Gagl ist mit Fresken aus dem 14. Jh. geschmückt. Aber auch die übrigen Kapellen des Tales in Soliva, Biscuolm, Pali, Pardé, Fuorns, Acla, Sogn Gions und Sontga Maria bergen viel Interessantes und laden den Besucher zum Verweilen ein.
In Curaglia finden sich auch sehenswerte Privathäuser. So weist ein Bauernhaus Freskomalereien aus dem Anfang des 16. Jh. auf, ein zweites ist mit einer Mosaikdarstellung aus neuester Zeit geschmückt.
Im Gemeindehaus in Curaglia kann der Feriengast die einmalige, prächtige Sammlung von Bergkristallen der Gemeinde besichtigen.
Das Medelsertal liegt an der Sprachgrenze Graubünden / Tessin. Diesseits des Lukmaniers wird romanisch gesprochen, auf der Südseite redet man italienisch.
Die Alpenflora auf den steilen Hängen, den romantischen Maiensässwiesen und Alpweiden ist vielfältig und überaus reich.
Was die Feriengäste im Medelsertal besonders fasziniert, sind: Die Schönheit der Natur, die zahlreichen Wander- und Tuorenmöglichkeiten in einer ruhigen Alpenregion, die reiche Fauna und Flora sowie die Ursprünglichkeit der Landschaft und der Bevölkerung.