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Das Ministerium für Tourismus und Sport (MOTS) hat in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Institut für Notfallmedizin (NIEM), das dem Ministerium für öffentliche Gesundheit untersteht, die Bereitstellung von 50 Millionen Baht für die medizinische Versorgung ausländischer Touristen bei Unfällen auf Reisen in Thailand angekündigt.
Die Deckung beträgt 1 Million Baht (rund CHF 24’000) pro Person im Todesfall, maximal 500.000 Baht (rund CHF 12’200) für die Behandlung von Unfallverletzungen und 300.000 Baht (rund CHF 7’300) für dauerhafte Invalidität, Verlust des Augenlichts oder dauerhaften Organverlust.
Die 50 Millionen Baht werden verwendet, um ausländischen Touristen im Falle von Unfällen, Verbrechen und anderen unglücklichen Ereignissen oder Katastrophen von Fall zu Fall Hilfe zu leisten. Der Schaden darf jedoch nicht durch Unachtsamkeit oder die Absicht, illegale Handlungen zu begehen, verursacht worden sein, und es dürfen auch keine Umstände vorliegen, die den Vorfall verursachen könnten.
Ausländische Touristen haben Anspruch auf Versicherungsschutz, wenn sie im Besitz eines gültigen Reisepasses sind und sich zwischen dem 1. Januar und dem 31. August 2024 mit einem Touristenvisum oder ausschliesslich zu touristischen Zwecken in Thailand aufhalten.
Um sich für das Projekt Hilfsprogramm für verletzte und verunglückte ausländische Touristen zu bewerben, können Touristen ihre Anträge beim Ministerium für Tourismus und Sport, bei den Tourismus- und Sportämtern der Provinzen (landesweit) oder beim Tourist Assistance Centre am Flughafen Suvarnabhumi und am internationalen Flughafen Don Mueang (rund um die Uhr) einreichen, oder per E-Mail oder per Post an das Ministerium für Tourismus und Sport senden. (TI)