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Viele kennen und benutzen die “großen” Desktopumgebungen wie KDE, GNOME usw. im täglichen Einsatz. Diese bieten schöne bunte, verschiebbare Fenster und legen viel Wert auf einfache Bedienung. Es gibt aber eine, nicht zu unterschätzende, kleine Nische von Fenstermanagern, die dieses Konzept aufbrechen und grundlegend anders gestalten.
Diese Nische nennt sich Tiling Window Manager und zu diesen gehört auch xmonad.
Das SerenityOS Projekt wurde am 10. Oktober 2018 vom Programmierer Andreas Kling gestartet. Es besteht fast komplett aus Eigenentwicklungen, einschliesslich dem Kernel und der Desktop Oberfläche. Die Arbeit an ersterem wurde bereits früher begonnen.
Ziel des Projekts ist es, ein neues Unix-artiges Betriebssystem zu entwickeln, das über genug Funktionen verfügt, um als Hauptsystem für alle alltäglichen Aufgaben genutzt werden zu können. Davon ist es im heutigen Zustand noch weit entfernt und doch kann es schon erstaunlich viel für ein so junges Projekt.
Mit der Veröffentlichung von GNOME 3.38.0 hat das GNOME Team begonnen, bootfähige VM-Images zum Debuggen und Testen von Funktionen zu erstellen und zu verteilen, bevor diese in einem Distributions-Repository landen. Diese ISOs heissen GNOME OS. Der Name selbst ist nicht neu und das, wofür er steht, hat sich seit seiner Einführung nicht dramatisch verändert. Seine Zielsetzung ist jedoch neu.
Das Ziel von GNOME OS ist es, die Entwicklung von GNOME zu erleichtern, indem es ein funktionierendes System für Entwicklung, Design und Benutzertests bereitstellt. Das Hauptmerkmal von GNOME OS ist, dass für jede Änderung in einem der Module ein neues Systemabbild erzeugt werden kann. Da es sich um hunderte von Modulen handelt, die voneinander abhängen und sich in die unteren Schichten des OS-Stacks integrieren, ermöglichen diese 'on demand images', den Start und die Sitzungsinitialisierung zu automatisieren, Design- und Implementierungsänderungen zu testen, Regressionen früher im Entwicklungszyklus zu erkennen und vieles mehr.
In der LibreOffice Bibliothek der Document Foundation gibt es eine Vielzahl von Handbüchern für die jeweiligen LibreOffice Module. Erfahrungsgemäss erscheinen die Bücher für neue Versionen der Office-Suite zuerst in englischer Sprache. Nun ist der Writer Guide für die Version 7.1 in Englisch erschienen.
Es ist das erste Buch in der 7.1er Reihe. Für LibreOffice 7.0 gibt es bereits Bücher für die Anwendungen Impress, Calc und Math, sowie den Getting Stared Guide. Der neue Writer Guide behandelt eher fortgeschrittene Themen wie zum Beispiel Stile, Illustrationen, Indexe und Inhaltsverzeichnisse.
In den letzten zwei Monaten habe ich neben Arbeit und Familie meine erste Android-App gebaut. Der Antrieb dazu war privater Natur und ich habe keinerlei kommerzielle Interessen daran. Ich möchte hier kurz meine Arbeit mit euch Teilen.
Headi (Headache Diary) ist eine App um Kopfschmerzen zu protokollieren. Da es sich dabei um sehr sensible Daten handelt, werden keine Daten an irgendwelche Cloud-Dienste übertragen. Alle Daten werden nur lokal gespeichert. Headi benötigt auch keinerlei Berechtigungen vom Benutzer. Headi bietet eine einfache Analyse der aufgezeichneten Daten. Die Aufzeichnungen können als CSV-Datei zur weiteren Analyse der Daten oder als PDF Dokument exportiert werden. Um ein Backup zu erstellen, kann die komplette Datenbank gespeichert werden. Es war mit sehr wichtig, die Daten so einfach wie möglich exportieren zu können.
Inspiriert durch den tollen Vortrag von Florian Winkler auf den Grazer Linuxtagen wird im Folgenden die Einrichtung einer 2-Faktor-Authentifizierung für SSH Logins unter Debian GNU/Linux 10 beschrieben.
Zunächst müssen die entsprechenden Pakete installiert werden:
qrencode wird dabei zur Generierung des QR-Codes verwendet, welcher später mithilfe einer Authenticator-App der Wahl gescannt werden kann. Das eigentliche Authenticator-Paket trägt zwar Google im Namen, ist allerdings universell einsetzbar und als Freie Software verfügbar.
Microsofts Java Version ist bis jetzt nur in einer Preview verfügbar, auf der Downloadseite rät man ausdrücklich von einer produktiven Nutzung ab. Das wird sich aber voraussichtlich bald ändern. Das Projekt wird für alle gängigen Plattformen (Linux, macOS, Windows) angeboten. Ausserdem möchte man bald auch Container Images anbieten.
Im Internet gibt es nicht nur richtige und gut gemachte Nachrichten. Es gibt auch Falschnachrichten und schlecht gemachte Nachrichten. Und es gibt Personen, die gezielt Lügen in Sozialen Medien verbreiten. Für den Umgang damit braucht man bestimmte Fähigkeiten.
In diesem digitalen Selbsttest kannst du deine Fähigkeiten im Umgang mit Nachrichten im Internet überprüfen. Dazu bekommst du Fragen gestellt. Ausserdem bekommst du Nachrichten und Behauptungen gezeigt, die du einschätzen oder bewerten musst. Das Ziel ist, auf die Fähigkeiten hinzuweisen, die man im Umgang mit Nachrichten braucht. Und: Menschen zu zeigen, in welchen Bereichen sie ihre Fähigkeiten noch verbessern können.
Der Test dauert ca. 10 bis 15 Minuten und führt durch 5 Kapitel mit insgesamt 24 Fragen. Dabei werden Aussagen und Bilder aus den Medien präsentiert, die du einordnen, oder nach ihrem Wahrheitsgehalt beurteilen kannst. Zum Schluss erhältst du eine Bewertung zwischen 0 und 30 Punkten. Der Deutschland-weite Durchschnitt liegt bei erschreckend niedrigen 13 Punkten. Bei einem Test in der GNU/Linux.ch Community wurden Werte zwischen 21 und 29 Punkte erreicht, was nicht repräsentativ für die Zivilgesellschaft ist.
Wichtig sind auch die Hintergrundinformationen zum Test und dessen Ergebnissen. Diese findet man hier. Wenn ihr den Test gemacht habe, würden wir uns über euer Feedback freuen. Wie hat euch der Test gefallen? Fandet ihr ihn schwierig, einfach, nicht klar genug? Und wie habt ihr abgeschnitten? Postet eure Ergebnisse auf unseren Kanälen, wenn ihr möchtet. Viel Spass bei diesem wirklich spannenden Test.