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Açvin,
zwei ind. Götter, die man oft fälschlich mit den Dioskuren [* 2] zusammengestellt hat. Sie gehören zu den volkstümlichsten Göttern des Rigveda, werden Söhne des Dyāus (s. d.) genannt, und Sūryā, die Tochter des Sonnengottes, wählt sie sich selbst zu Gatten. Sie gelten als die schönsten unter den Göttern, als rötlich und lotusbekränzt; sie fahren auf einem dreiräderigen goldenen Wagen, der schneller ist als der Geist und von Vögeln oder einem Eselhengst gezogen wird und den ihnen die Ribhus (s. d.) verfertigt haben. Sie sind die göttlichen Ärzte und ziehen als solche auch auf der Erde unter den Menschen heilend umher. Die Zahl der Legenden, die über sie im Rigveda und der spätern Litteratur erzählt werden, ist sehr groß; die meisten werden nur angedeutet. –
Vgl. Myriantheus, Die A.s oder arischen Dioskuren (Münch. 1876).