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Das chronische Ermüdungssyndrom ist ein chronisches, komplexes Krankheitsbild.
Das chronische Ermüdungssyndrom ist gekennzeichnet durch einen Zustand anhaltender Müdigkeit ohne feststellbare Ursache für eine Mindestdauer von 6 Monaten. Die Kardinalsymptome sind Müdigkeit, Gedächtnisprobleme, Konzentrationsschwäche, Reizbarkeit, verändertes Schlafmuster und Muskelschmerzen.
Das Syndrom wird auch als chronic fatigue syndrome (CFS), chronisches Erschöpfungssyndrom und myalgische Enzephalomyelitis (ME) bezeichnet. Genetische und psychologischen Mechanismen scheinen eine Rolle bei dieser Erkrankung spielen. Die Schwere der Symptome variiert von Individuum zu Individuum.
Der Anteil der Patienten mit organischen Erkrankungen bleibt unbekannt. Neuere Studien legen nahe, dass zwei Drittel der Patienten mit einer Symptomdauer von mehr als 6 Monaten an einer zugrunde liegenden psychiatrischen Störung leiden.