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In einer Studie kommen zwei französische Forscher zum Schluss, dass die europäische Landwirtschaft ohne Pestizide auskommen und gleichzeitig die Ernährungssicherheit gewährleistet werden kann. Auf einer Konferenz in Paris sagten Pierre-Marie Aubert und Xavier Poux: «Wir präsentieren ein alternatives Szenario, welches zu einer gross angelegten Transformation des Agrarsektors führen kann – dank eines Wechsels hin zur Agroökologie.»
Wie der Tagesspiegel berichtet, stellten sich die zwei Forscher die Frage, wie Europa ernährt und gleichzeitig die Umwelt und das Klima geschützt werden kann. Ihre Studie zeige, dass ein agroökologisches Europa in der Lage wäre, die Europäer im Jahr 2050 zu ernähren, gleichzeitig seine Treibhausgasemissionen um 40 Prozent zu reduzieren und die Biodiversität zu erhalten
Um dies umzusetzen, müssten der Gebrauch von Pestiziden und anderen landwirtschaftlichen Betriebsmitteln gestoppt und stattdessen grüne landwirtschaftliche Praktiken wie die Verwendung von Gülle zur Düngung von Böden sowie ökologische Infrastrukturen wie Hecken, Teiche, Bäume oder niedrige Mauern eingeführt werden.
(sar)
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