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Leiden Sie am Morgen oder nach einer längeren Ruhephase an stechenden Schmerzen und klagen Sie des Öfteren über Anlaufschmerzen und ein steifes Gefühl in Ihrem Fuss? Dann könnte es sich um eine Plantarfasziitis, einen Fersensporn oder eine Fasziosis Plantaris handeln.
Plantarfasziitis besteht aus den Wörtern Plantar „im Bereich der Fusssohle gelegen“ und Faszie, was Bindegewebsstrukturen sind die Muskeln oder Organe umhüllen. Die Endung „itis“ ist der Lateinische Begriff für eine Entzündung. Bei der Plantarfasziitis handelt es sich um eine Entzündung der Sehnenplatte in der Fusssohle. Die Sehnenplatte (aponeurosis plantaris) befindet sich unterhalb des Fusses, zwischen der Fussmuskulatur und der Haut und verläuft von der Ferse bis zu den Zehen. Ihre Hauptfunktion besteht darin, den Fuss während des Gangs zu stabilisieren. Steht die Sehnenplatte zu sehr unter Spannung, kann sich diese entzünden und starke Schmerzen auslösen. Wie entsteht denn überhaupt eine Plantarfasziitis und was kann dagegen gemacht werden?
Eine Entzündung im allgemeinen entsteht häufig durch eine Überbelastung von der Struktur. In diesem Fall gibt es eine Überbelastung der Sehnenpatte an der Fusssohle. Ein grundlegendes Problem ist die abnehmende Elastizität der Sehnenplatte. Zudem entstehen häufig Irritationen am Übergang der Faszien zum Fersenbein durch Über- oder Fehlbelastung. Personen mit einem Hohl-, Platt- oder Senkfuss haben ein erhöhtes Risiko für das Entstehen dieser Problematik. Ausserdem tritt die Plantarfasziitis häufiger bei Personen mit verkürzter Wadenmuskulatur auf. Durch die verkürzte Muskulatur wird die Ferse weiter nach hinten gezogen, dadurch entsteht eine erhöhte Spannung auf die Sehnenplatte.
Bei einer Überbelastung in der Sehnenplatte können Sie einen scharfen, stechenden Schmerz in der Fusssohle verspüren. Diese Beschwerden treten häufig auf, wenn Sie nach einer längeren Ruhephase wieder in Bewegung kommen, dies sind sogenannte Anlaufbeschwerden. Gelegentlich kann es auch zu nächtlichem Ruheschmerz kommen. Der stechende Schmerz wird beim Gehen zu einem dumpfen Schmerz. In manchen Fällen strahlt der Schmerz in die Innen- oder Aussenseite des Fusses aus.
Wichtig bei einer Plantarfasziitis ist schnelles Handeln. Dazu gehören Schonung und Vermeiden von stossartigen Belastungen. Das Dehnen und Massieren der Wadenmuskulatur und der Sehnenplatte nimmt eine wichtige Rolle ein. Auch Physiotherapie oder Einlagen sind eine wichtige Therapiemethode. Die Einlagen entlasten die Sehnenplatte und bringen den Fuss in eine funktionellere Stellung. Als Ergänzung zu Einlagen besuchen Patienten oft die Physiotherapie. Dort besteht die Behandlung hauptsächlich darin, dass Patienten angeleitet werden spezifische Übungen für die Verbesserung der Beweglichkeit und Kraft der Fusssohle auszuüben. Zusätzlich können Stosswellentherapie, Taping oder Dry neeling angewendet werden.
Oft wird Fersensporn und Plantarfaszitis als gleiches angesehen. Was die Therapiemethode angeht stimmt das auch und die Symptome überschneiden sich ebenso. Was die Diagnose angeht nicht vollumfänglich. Der sogenannte Fersensporn ist eine Knochenbildung an der Fersen. Diese ist auf Röntgenbildern gut sichtbar. Es ist eine Reaktion auf die Überbelastung, die durch den erhöhten Zug auf die Sehnenplatte verursacht wird. Somit tritt die Plantarfasziitis häufig in Kombination mit dem Fersensporn auf. Der Verlauf bei einem Fersensporn ist sehr unterschiedlich. So hat jeder zehnte Mensch einen Fersensporn, wovon aber nur etwa 5% auch Fersenschmerzen haben.
Plantarfasziose ist ein genauerer Name für diese Erkrankung, da es sich um eine Degeneration – Mikrorisse, Zelltod – Ihrer Sehnenplatte handelt, nicht um eine Entzündung. Aktive Männer im Alter zwischen 40 und 70 Jahren sind am häufigsten von diesem Gesundheitsproblem betroffen.
Plantarfasziose kann sich bei Menschen manifestieren, die entweder Plattfüße oder Füße mit hohem Fußgewölbe (Hohlfuss) besitzen, und verursacht am häufigsten Schmerzen oder Beschwerden an der Stelle, an der Ihre Plantarfaszie an Ihrem Fersenbein ansetzt. Plantarfasziose, manchmal auch als Fersenspornsyndrom oder Fersenthesopathie bezeichnet, kann mit Dehnung, Riss und Degeneration der Plantarfaszie an der Ansatzstelle einhergehen. In einigen Fällen können Fersenschmerzen an dieser Ansatzstelle durch andere gesundheitliche Probleme verursacht werden, einschließlich bestimmter Arten von Arthritis. Ihr Arzt kann mehrere Tests durchführen, um die wahre Ursache Ihrer Schmerzen an der Sehnenplatte und die effektivsten Behandlungsmethoden zur Behebung Ihrer Beschwerden zu ermitteln. Röntgenaufnahmen sind ein häufig verwendetes diagnostisches bildgebendes Verfahren, um die Möglichkeit eines Knochensporns als Ursache für Ihre Fersenschmerzen auszuschließen. Ein Knochensporn, wenn er an dieser Stelle vorhanden ist, ist wahrscheinlich nicht die Ursache für Ihre Schmerzen, aber er ist ein Beweis dafür, dass Ihre Plantarfaszie übermäßige Kraft auf Ihr Fersenbein ausgeübt hat. Röntgenbilder können auch dabei helfen, festzustellen, ob Sie an Arthritis leiden oder ob andere, seltenere Probleme – Stressfrakturen, Knochentumore – zu Ihren Fersenschmerzen beitragen.
Um eine Plantarfasziitis vorzubeugen oder die akuten Beschwerden zu minimieren wird regelmässiges Dehnen der Wade und massieren der Sehnenplatte empfohlen. (Siehe Bild)
Regelässiges Lockern der Sehnenplatte mit beispielsweise einem Igelball. Tennisbälle, eine Wasserflasche oder ein anderer rollender Gegenstand kann ebenso eingesetzt werde. Diese Übung kann ideal im Alltag integriert werden.
Wie auch das Dehnen der Wade enorm wichtig ist um die Symptome zu beheben oder auch vorbeugend etwas zu machen.
Bei akuten Beschwerden, wie auch vorbeugend sind Einlagen eine gute Methode. Die Sehnenplatte wird weniger strapaziert und kann sich entspannen. Wenn sich die Problematik beruhigt hat, helfen die Einlagen um ein Rückfall zu verhindern. Schuheinlagen nach Mass bringen den Fuss in eine optimale und funktionelle Fussposition. Somit kann die Sehnenplatte entspannt und die Ferse entlastet werden.
Neben den Einlagen spielt das Schuhwerk eine grosse Rolle. Stabile Schuhe helfen dem Fuss eine Ruhezeit zu geben und die Kräfte beim Gehen und Laufen abzufedern.
Beispielsweise MBT-Schuhe können durch ihre Sohlenform und die stabile Sohle eine Entlastung der Ferse bieten und somit Schmerzen reduzieren.
Anova Schuhe nehmen den Schmerz bei Fersensporn. Anova Schuhe ermöglichen durch die verschiedenen Weiten, die natürliche Dämpfung sowie die notwendige Abrollung und Stabilität eine spürbare Entlastung des Fusses. Wer unter Fersenschmerzen leidet und in den Anova Schuh schlüpft, spürt sofort die Entlastung bei jedem Schritt. Der Schuh unterstützt vom Auftritt bis zum Abstoss des Fusses in jeder Schrittphase und entlastet die betroffenen Stellen. Anova Gesundheitsschuhe ergänzen zudem Schuheinlagen nach Mass hervorragend in ihrer Wirkung um die Fersenschmerzen zum Verschwinden zu bringen.
Wenn Sie instabile Schuhe tragen, erhält der Fuss zu wenig Unterstützung beim Gang, wodurch die Sehnenplatte wieder unter mehr Spannung steht. Ein festes Schuhwerk unterstützt den Fuss besser, wodurch die Spannung in der Sehnenplatte deutlich abnimmt.
Teilweise wird nur eine leichte Unterstützung gebraucht, die Marke CEP bietet neben den angenehmen Sportkompressionssocken auch eine Sprunggelenksbandage an. Die Plantar Fascitiis Sleeve von CEP stabilisiert das Fussgewölbe, gibt Halt, ist optimal für den Alltag oder Sportliche Aktivitäten und reduziert Überdehnungen der Plantarfaszie. Dank der eingestrickten Massagezone im Bereich der Plantarfaszie wird die Durchblutung verbessert. Bei uns in Dübendorf und Winterthur erhältlich. Wir beraten Sie gerne.