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Bajuda,
Steppe im ehemaligen ägypt. Sudan, welche auf drei Seiten vom Nil umflossen wird, zwischen 14° und 18° nördl. Br. Der nordöstl. Teil derselben ist gebirgig und aus kahlen Urgesteinmassen, die im Dschebel Gilif und Dschebel Magaga bis 1100 m Höhe ansteigen, aufgebaut; enge, häufig baumreiche Thäler, die nach der Regenzeit im Hochsommer mit reichlichem Futtergras bestanden sind und im allgemeinen reich an Trinkwasser und Wild sind, dienen den nomadisierenden Arabern mit ihren zahlreichen Kamel-, Schaf- und Ziegenherden als Weideplätze. Nach W. erstreckt sich die Steppe etwa bis 31° östl. L. von Greenwich, wo sie durch eine von S. nach N. laufende Sandsteinkette von etwa 300 m Erhebung begrenzt wird; auch hier finden sich eine Menge von W. nach O. gerichteter, reich mit Gramineen [* 2] und Buschwerk bestandener Wadis, die sich im Wadi Mokattem vereinigen.