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Ulrich Luz, geb. 1938, war Professor für Neues Testa ment an der Universität Bern. Sein Weg führte ihn von seiner Heimatgemeinde Männedorf und seiner Heimatuniversität Zürich nach Japan, wo er Dozent an der Internationalen Christlichen Universität war. Dort wurde sein Interesse für den Buddhismus und den interreligiösen Dialog geweckt. Weitere Stationen seines Wirkens waren die Universitäten Göttingen und Bern. Durch seine Kommentierung des Matthäusevan geliums, die auch die Wirkungen des Matthäusevan geliums auf die verschiedenen Konfessionen, das jü dischchristliche Verhältnis, die Kultur und die Kunst einschliesst, gab er der rezeptionsgeschichtlichen For schung wichtige Impulse. Nach 1989 wurde Osteuropa ein neuer Schwerpunkt seiner Arbeit und der Dialog mit der östlichen Orthodoxie ein wichtiges Thema. Sein wissenschaftliches Werk wurde in viele Sprachen übersetzt. Luz erhielt dafür zahlreiche Auszeichnun gen, darunter Ehrendoktorate von orthodoxen, ka tholischen und protestantischen Fakultäten. Er lebt mit seiner Frau in Laupen BE und ist Vater dreier er wachsener Kinder. Sein neuestes Werk «Spurensuche im Neuen Testament» ist eine Einführung in das Neue Testament für Nichttheologen (Leipzig 2018).