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Das Departement Physik der Uni hatte den Versuchs- und Übungsreaktor von 1959 bis Ende 2013 betrieben. Inzwischen ist experimentelle Kernphysik in Basel kein Forschungsschwerpunkt mehr.
Gemäss einer Mitteilung der Universität vom Montag fallen etwa zehn Fässer à 200 Liter radioaktives Material an, und zwar nur schwach strahlendes und «ausschliesslich in gebundener Form». Die Uni rechnet mit Grünem Licht vom Bund für das Stilllegungsgesuch bis Ende 2018; der Rückbau soll dann bis 2020 abgeschlossen sein. «Den Reaktor betreiben wir seit 2013 gar nicht mehr, aber um diesen ganz still zu legen, braucht es ein längeres Verfahren bei den zuständigen Bundesämtern», erklärt Chirstoph Tschumi, Verwaltungsdirektor der Universität Basel.
Atomwaffenfähiges Uran
Das Uran aus dem Reaktor war bereits 2015 in die USA zurück gebracht worden, von wo der Reaktor ursprünglich stammte.
Das in diesem Forschungsreaktor verwendete Uran war atomwaffenfähig gewesen - es bräuchte indes weit mehr als die in Basel benutzten gut zwei Kilogramm für eine Bombe. Für den Rückbau des Reaktors hatte die baselstädtische Regierung zehn Millionen Franken zurückgestellt.