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Grosswangen ist eine politische Gemeinde im Wahlkreis Sursee des Kantons Luzern in der Schweiz.
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Luzern (LU)
Wahlkreis: Sursee
BFS-Nr.: 1086
Postleitzahl: 6022
Koordinaten: ♁646383 / 220442
Höhe: 585 m ü. M.
Fläche: 19.70 km²
Einwohner: 3028 (31. Dezember 2011)
Einwohnerdichte: 154 Einw. pro km²
Geographie
Grosswangen liegt ca. 25 km nordwestlich von Luzern. Die Region um Grosswangen, Buttisholz und Ruswil wird auch, nach dem Bach Rot, Rottal genannt. Der höchste Punkt der Gemeinde ist die Oberhöhe mit 747 m.ü.M. - und der tiefste nahe dem Naturlehrgebiet Buchwald auf 523 m.ü.M. Vom Gemeindegebiet von fast 20 km² wird 78,3 % landwirtschaftlich genutzt; weitere 15,3 % des Areals sind mit Wald und Gehölz bedeckt und 5,9 % Siedlungsfläche.
Grosswangen grenzt an folgende Gemeinden: im Norden an Mauensee und Oberkirch, im Osten an Buttisholz, im Süden an Menznau und Willisau und im Westen an Ettiswil.
Geschichte
In der Gemeinde wurden Überreste einer römischen Militärstation aus dem 1. Jahrhundert und Alemannengräber aus dem 7. Jahrhundert ausgegraben. Im Jahr 893 wird der Ort unter dem Namen Wanga im Zinsverzeichnis der Fraumünsterabtei Zürich erstmals erwähnt. Grosswangen gehörte ab dem 12. zum sogenannten Äusseren Amt Wolhusen der Freiherren von Wolhusen. Ab 1295 übten die Habsburger die Oberherrschaft aus, die Freiherren von Wolhusen verwalteten weiterhin bis 1389 den Ort. Die diversen Burgen der damaligen Zeit sind alle zerstört worden und verschwunden. Nachdem die Stadt Luzern nach der Schlacht bei Sempach im Jahr 1386 immer mehr an Einfluss gewann, veräusserten die Habsburger das gesamte Äussere Amt Wolhusen am Pfingstmontag 1405 an Luzern. Die Gemeinde gehörte danach bis 1798 zur Landvogtei Ruswil. Sie beteiligte sich am Bauernkrieg von 1653. Von 1798 bis 1803 bildete Grosswangen einen Teil des helvetischen Distrikts Willisau. Der Ort bildet seither einen Bestandteil des damals neu geschaffenen Amts Sursee.