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Das war mal eine Challenge: Um zu einem zweiten Einsatz im Weltcup zu kommen, hatte Cédric Noger von seinen Trainern die Vorgabe bekommen, im Europacup-Riesenslalom von Andalo Paganella unter die Top-Fünf zu fahren. Eine anspruchsvolle Aufgabe, wenn man bedenkt, dass in den bisherigen 32 Einsätzen im Europacup ein neunter Platz das beste Ergebnis des Wilers gewesen war. Die Aufgabe wurde weiter erschwert, als Noger beim Einfahren gestürzt war und sich sein Rückenmuskel schloss. Nur dank der guten Arbeit der medizinischen Abteilung konnte er überhaupt an den Start gehen – relativ schmerzfrei.
Und siehe da: Der 26-Jährige lag nach dem ersten Lauf in Führung. Doch im zweiten Durchgang beging er im oberen Teil einen zeitraubenden Fehler. Da just danach ein Flachteil folgte, schwanden die Siegeschancen. Doch dann meisterte Noger den Rest nahezu optimal und setzte sich schliesslich um vier Hundertstelsekunden vor dem Italiener Andrea Ballerin durch.
Vier Rennen in vier Tagen
Somit darf der Wiler am Mittwoch im österreichischen Saalbach erneut im Weltcup ran. Ein konkretes Ziel mag er zwar nicht nennen. «Aber der zweite Lauf könnte schon möglich sein», sagt er. Schon am Dienstag hat er die Chance, in Andalo Paganella auf dem gleichen Hang nachzudoppeln. Wiederum steht ein Europacup-Riesenslalom an. Somit wird der Ostschweizer vier Rennen in vier Tagen fahren. «Mit der richtigen Regeneration sollte das kein Problem sein», sagt Noger.