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Am 16. August 2005 während des Abendgebetes wurde Frère Roger von einer geistig verwirrten Frau geötet.
Der Schweizer Theologe Roger Louis Schutz-Marsauche (1915 - 2005) liess sich 1940 im kleinen Dorf Taizé im französischen Burgund nieder. In seinem Haus fanden Flüchlinge, vor allem Juden, Schutz vor der Gestapo. Nach Kriegsende kümmerte er sich um deutsche Kriegsgefangene.
1949 schliesslich gründete er mit seinen Gefährten die Gemeinschaft von Taizé. Der Kern der Aufgabe, die sich die Brüder gestellt haben, sind die Geschwisterlichkeit und Versöhnung zwischen den Nationen und Konfessionen. Seine Gemeinschaft fand und findet wachsenden Zuspruch unter jungen Menschen aus allen Teilen Europas.
"Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke, mein Licht, Christus, meine Zuversicht, auf dich vertrau ich und fürchte mich nicht"! (Frère Roger)