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Beim letzten Weltcuprennen der Saison im deutschen Königssee ist Natalie gestern im ersten Lauf gestürzt. Nachdem sie bis zum Kreisel sehr gut unterwegs war und bis zur letzten Zeitmessung vor der Ziellinie die zehnbeste Laufzeit hatte, unterlief ihr im sogenannten Labyrinth ein Fehler und sie stürzte. Sie konnte glücklicherweise ihren Schlitten festhalten und rutschte bis in die Echowand, wo sie dann aber aus eigener Kraft aus der Bahn aussteigen konnte. Nebst einigen Prellungen und einer Wunde am Ellenbogen, die genäht werden musste, geht es ihr aber gut.
"Es hat schlimmer ausgesehen, als es war," sagte Natalie im Nachhinein. Weil sie den Schlitten festhalten musste und ihr Arm deshalb verdreht war, hatte sie keine Chance, sich zu drehen und nochmals auf den Schlitten zu kommen. Der Schreck sitzt natürlich trotzdem noch tief, bei ihr und den Fans, die an der Bahn vor Ort waren, um sie anzufeuern. "Das war nicht der Abschluss, den ich mir für diese Saison vorgestellt hatte." Natalies war nicht der einzige Sturz gestern. Die zweifache Weltmeisterin Ekaterina Katnikova machte an der gleichen Stelle wie Natalie einen Fehler und stürzte ebenfalls.
Mit dem Sturz hat Natalie nun ihr Ziel von einem Top 10 Platz in der Gesamtwertung mit dem trotzdem sehr guten 11. Rang knapp verpasst. Das ist natürlich enttäuschend, aber die Hauptsache bleibt, dass ihr nichts Schlimmes passiert ist. Natalie wird nun als Saisonabschluss noch nach St. Moritz und Sigulda reisen, wo die Rennsaison mit weiteren Trainings beendet wird. Im April kann sie die Spitzensport-Rekrutenschule beginnen, in der sie die Möglichkeit haben wird, sich mit optimalem Training auf die nächste Saison und natürlich auch Olympia 2022 in Peking vorzubereiten. Folgt ihrem Instagram Account, um auf dem Laufenden zu bleiben, und schaut auch hin und wieder für News hier auf der Webseite vorbei!Zurück zur Übersicht