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Bei Tesla-Fahrzeugen besteht die Möglichkeit, das Auto mittels Updates mit zusätzlichen Funktionen auszustatten. Dies hat offenbar beim Käufer eines gebrauchten Modells für grosse Unannehmlichkeiten geführt. Einem 'Jalopnik'-Bericht zufolge hat eine Person ein gebrauchtes Modell S gekauft, das zum Zeitpunkt des Kaufs mit den Funktionen Enhanced Autopilot und Full Self Driving (FSD) ausgestattet gewesen sei. Dokumente, die 'Jalopnik' vorliegen, würden belegen, dass der Tesla S zum Zeitpunkt, als ihn der Händler erworben habe, mit den Features ausgestattet gewesen sei.
Allerdings seien diese Funktionen aus der Ferne und ohne den Käufer zu benachrichtigen von Tesla als Teil eines Software-Updates entfernt worden. Auf Nachfrage bei Tesla sei dem Fahrer mitgeteilt worden, dass das Auto "fälschlicherweise" mit Autopilot-Versionen ausgestattet gewesen sei. Er habe "nicht für sie bezahlt".
Zuvor habe Tesla mehrere Fälle identifizieret, in denen Kunden fälschlicherweise Autopilot-Versionen erhielten, für die sie nicht bezahlt hätten. Anschliessend habe das Unternehmen ein Audit durchgeführt, um diese Fälle zu korrigieren.
Dem Fahrer schrieb Tesla: "Wir haben Ihre Kaufhistorie untersucht und leider war FSD keine Funktion, für die Sie bezahlt haben."
Dem Bericht zufolge sind die Funktionen zusammen rund 8000 Dollar wert. Da die Features Teil des Autos waren, als er es kaufte, ist es schwer zu verstehen, dass er nicht dafür bezahlt haben soll. Gemäss 'Engadget'
geht aus den Nutzungsbedingungen von Tesla hervor, dass die Premium Connectivity die einzige Funktion ist, die explizit an einen Benutzer gebunden und nicht übertragbar ist. "Wenn jemand einen gebrauchten Ford mit Tempomat kauft, geht er ja auch nicht davon aus, dass der Hersteller kommt und ihn wieder entfernt", heisst es bei 'Jalopnik' weiter.
Anfragen verschiedenerer US-Medien bei Tesla blieben unbeantwortet.