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Bleibt die Post in Staatsbesitz?
In einem Interview mit dem staatlichen Fernsehsender NHK sagte Shizuka Kamei, Minister für den Finanzsektor, dass die Regierung Hatoyama in einer Sondersession des Parlaments den Verkauf der Postaktien einfrieren lassen wolle.
2005 hatte der damalige Premierminister Junichiro Koizumi veranlasst die 138-jährige Post in vier Untereinheiten zu zerlegen und in Form einer Holdingfirma zu privatisieren. Die Aktien sollten voraussichtlich nächstes Jahr zum Verkauf freigegeben werden.
Die grösste Bank der Welt
Damit wäre die Privatisierung der Post und ihrer integrierten Bank mit den weltweit höchsten Einlagen im Wert von 1,4 Billionen Euro fürs Erste gestoppt.
Shizuka Kamei kündigte weiter an, die Poststruktur so zu reformieren, dass der Postservice in ländlichen Gebieten Japans weiterhin gewährleistet bleibt und für die Privatbanken ein konkurrenzfähiges Umfeld geschaffen wird. Ein Datum für die Sondersession zur Einfrierung des Aktienverkaufs ist jedoch noch nicht festgelegt worden.
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