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Das Home of Hope wurde auf einem Viertel Hektar Land für die Unterbringung von 80 Personen, am Stradtrand von Bangalore, gebaut. Heute leben darin allerdings mehr als 700 Personen. In nun annähernd zwei Jahrzenten hat das Home of Hope mehr als 5000 Personen von den Strassen Bangalores gerettet. Mehr als 1500 Personen konnten nach einiger Zeit wieder zu ihren Familien zurückkehren.
(Auto) Raja, der Gründer
Raja erfuhr keine elterliche Liebe und verfiel früh dem Stehlen, Trinken und Spielen. Er lief von zuhause weg und lebte zwei Jahre auf der Strasse, schlief zwischen Mülleimern und wilden Hunden. Er fing an als Autorikschafahrer zu arbeiten, um wenigstens seinen Grundbedarf organisieren zu können. Dann half ihm ein Freund zu verstehen, dass das Leben mehr bereithält. Dass das Leben ein Segen für diejenigen ist, die es in den Dienst anderer stellen. «Damals entschloss ich mich, mein Leben der Hilfe von sterbenden und im Stich gelassenen Menschen auf der Strasse zu widmen.» Raja kann dabei auf die Hilfe seiner Familie zählen. Seine Frau und seine drei Kinder teilen seine Vision und geben ihm volle Unterstützung.
Geschichte
Alles, was Raja zu Beginn tun konnte, war, die Leute von der Strasse aufzusammeln und sie in sein Haus zu bringen. Mit nur wenig Hilfe von anderen badete und rasierte er sie und reinigte ihre Wunden. Danach wurden sie frisch eingekleidet und verköstigt. So startete die New Ark Mission 1997 in einem knapp drei Quadratmeter grossen Durchgang ausserhalb Rajas winzigem Ein-Zimmer-Haus. Als die Zahl der Bewohner stieg, musste eine grössere Unterkunft her. 1998 stiftete die Organisation «India Campus Crusade for Christ» einen Viertel Hektar Land für die Arbeit der New Ark Mission of India. Mit der Zeit entstand das Home of Hope in Doddagubbi Village, am Stadtrand von Bangalore. «Es ist mein Traum sicherzustellen, dass kein einziger Mensch obdachlos auf den Strassen von Bangalore verbleiben muss», sagt Raja ambitioniert. Die Aufgabe ist schwierig, zumal sein Home ausschliesslich auf der Basis von freiwilligen Spenden geführt wird. Es ist schwierig, dem Bedarf der Bewohner an Essen, Kleidung, Bildung und Medizin gerecht zu werden. Raja hat es geschafft, eine Ambulanz zu organisieren, um die Kranken von der Strasse zu holen, aber er weiss, dass der Weg noch lang ist. Trotz aller Einschränkungen hat er nie das Ziel des Home of Hope aus den Augen verloren – Würde sowohl im Leben als auch im Sterben sicherzustellen.
Die Bewohner
Die meisten Hergebrachten leiden in verschiedenen Stadien an Unterernährung, sind ausgemergelt, leiden an geistiger oder körperlicher Behinderung. Einige finden ihren Weg allein, die meisten werden aber eingeliefert, sei es von der Polizei, Sozialarbeitern, Spitälern oder sogar mitfühlenden Fremden. Viele sind in einem Zustand, wo man denkt, nur der Tod könne sie erlösen.
Unsere Mission
- Im Stich gelassene und sterbende Menschen von der Strasse zu retten – ihrem Leben Hoffnung und einen Sinn zu geben
- Ihnen Schutz, Pflege und medizinische Versorgung zu gewährleisten
- Den von der Strasse geretteten Kindern Bildung zu vermitteln
- Eine berufliche Ausbildung zu ermöglichen, um ein selbständiges und selbstverantwortliches Leben zu fördern
- Unsere Basisleistungen auszubauen, um ein erfülltes Leben und würdevolles Sterben zu ermöglichen
- Die Zusammenarbeit mit grösseren Institutionen zu fördern, die bereit sind, finanzielle, medizinische oder Hilfe in der Bildung anzubieten, sowie auch Freiwillige zu finden, die die Mission und ihre Vision unterstützen
- Ein Home of Hope in allen grösseren Zentren des Landes zu eröffnen