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Evenepoel setzte sich in Arinsal, am vergangenen Wochenende Weltcup-Station der Mountainbiker, in dem in Suria in der Provinz Barcelona gestarteten, 158 Kilometer langen Teilstück vor dem zweifachen Tour-de-France-Gewinner Jonas Vingegaard aus Dänemark durch. Der Slowene Primoz Roglic, dreifacher Gesamtsieger der Vuelta, wurde hinter dem Spanier Juan Ayuso Vierter.
Für Evenepoel endete der gelungene Auftritt mit einer Schrecksekunde. Nach der Zieldurchfahrt kollidierte er mit einer Betreuerin und zog sich beim Sturz eine stark blutende Wunde an der rechten Augenbraue zu.
Evenepoel, der das rote Leadertrikot vom Italiener Andrea Piccolo übernahm, führt das Gesamtklassement mit fünf Sekunden vor dem Spanier Enric Mas an. Vingegaard ist mit 31 Sekunden Rückstand auf den Zeitfahr-Weltmeister Vierter, Roglic mit 37 Sekunden Abstand Zehnter.
Die Gruppe mit den Favoriten auf den Gesamtsieg forcierte erst gegen Ende des Schlussaufstiegs das Tempo und liess damit Lennard Kämnas Traum vom ersten Etappensieg an der Vuelta platzen. Der Deutsche war als Letzter einer Spitzengruppe, die sich nach knapp 40 Kilometern zu bilden begonnen und die nach 60 Kilometern elf Fahrer umfasst hatte, bis knapp zwei Kilometer vor dem Ziel vorne geblieben.