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Gaëtan Haas wird bis zum Start der NHL-Saison zum SC Bern zurückkehren. Aber die temporäre Rückkehr muss finanzierbar sein.
SCB-Manager Marc Lüthi ist in dieser Sache guter Dinge: «Wir sind noch daran, die Details abzuklären. Aber ich denke, dass es finanzierbar ist.» Gemeint ist die temporäre Rückkehr von Nationalstürmer Gaëtan Haas.
Der Mittelstürmer hat bereits im April seinen Vertrag mit den Edmonton Oilers um ein weiteres Jahr bis 2021 verlängert. Er hat letzte Saison in der NHL in 58 Partien 10 Punkte beigesteuert und ist in den Playoffs in einem Spiel eingesetzt worden. Sein Salär beträgt 915'000 Dollar brutto. Davon geht rund die Hälfte an Steuern weg. Der SCB kann es sich selbst in diesen schwierigen Zeiten leisten, diesen Vertrag zu versichern. Deshalb die Zuversicht von Marc Lüthi.
Will Gaëtan Haas die Wartezeit auf den NHL-Saisonstart spielend überbrücken, kann er das nur in Bern tun. Seine seinerzeitige NHL-Ausstiegsklausel war an die Bedingung geknüpft, dass er im Falle einer Rückkehr zum SC Bern wechseln muss.
Gaëtan Haas war mit 7 Punkten in 9 Playoff-Partien ein Schlüsselspieler in Berns letztem Meisterteam von 2019. Seit er den SCB nach der Meisterfeier Richtung Nordamerika verlassen hat, sind die Lichter ausgegangen. Der Meister hat die Playoffs verpasst. Was natürlich nicht nur am Wegzug des WM-Silberhelden von 2018 liegt. Aber seine Präsenz wird dem SCB-Selbstvertrauen gut tun und viel zu einem wenigstens sportlich milden Herbst beitragen.
Kann überhaupt gespielt werden? Am nächsten Mittwoch kommen neue bundesrätliche Richtlinien. Marc Lüthi sagt, dass bei einer Auslastung der Stadien von 50 Prozent gespielt wird. Was aber zu einem massiven finanziellen Verlust führen werde. «Deshalb müssen die Bedingungen für die staatlichen Hilfsgelder neu verhandelt werden.»
Der Bund verlangt für die Hilfskredite (insgesamt 150 Millionen) Solidarhaftung aller Klubs. Angestrebt wird nun eine Umwandlung der Kredite in Subventionen.
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