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Was kann ich tun?
Die Idee eines auf den Kinderrechten basierenden Instruments, welches die Verantwortlichen in den Parlamenten und Verwaltung unterstützt, Gesetze und Massnahmen kinder- und jugendgerecht zu planen und umzusetzen, wird in vielen europäischen Ländern diskutiert. Das umfassendste und am vielfältigsten einsetzbare Modell ist das 2006 veröffentlichte «Children’s Rights Impact Assessment» der schottischen Kinder- und Jugendanwaltschaft. Ähnliche Instrumente wurden in anderen europäischen Ländern, unter anderem in Schweden und Österreich, entwickelt.
In Anlehnung an das Modell der Kinder- und Jugendanwaltschaft Steiermark hat das Netzwerk Kinderrechte Schweiz einen Leitfaden für einen eigenen Kindergerechtigkeits-Check entwickelt, den Sie hier herunterladen und einfach anwenden können.
Die Ziele dieses Kindergerechtigkeits-Checks sind:
- die Sensibilisierung der öffentlichen Verwaltung auf die Kinderrechte.
- die Interessen und Rechte von Kindern zu einem möglichst frühen Zeitpunkt in politische Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse miteinzubeziehen.
- Massnahmen, die Kinder und Jugendliche betreffen, entsprechend zu koordinieren.
Der Kindergerechtigkeits-Check ist in erster Linie ein Instrument, welches die Verantwortlichen in der Planung und Durchführung von Projekten und Prozessen in der Verwaltung unterstützt.