Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03588.jsonl.gz/1674

veröffentlicht am Freitag, 17.04.2015 16.40 Uhr
„Eine Geldstrafe ist nichts anderes als eine Steuer für etwas, das man falsch gemacht hat. Eine Steuer ist nichts anderes als eine Geldstrafe für etwas, das man richtig gemacht hat.“ Das sagte einst treffend Erhard Blanck.
Er sprach darin die Problematik des gewissenhaften Bürgers an, der entmutig wird, sich anzustrengen und mehr zu leisten, da mehr Leistung eine immer grössere Besteuerung nach sich ziehen würde.
Statt Steuern zu erhöhen sollte man zuerst den Franken verdienen, welchen man ausgeben will. So lassen sich auch allfällige Sparpakete vermeiden. Ebenso sollte man auf das nicht nachhaltige Aufbessern der Jahresrechnung verzichten. Auf Kosten des Eigenkapitals (welches über Jahre angespart wurde und als Notgroschen dient), das seit 2011 von damals 1 Milliarde CHF um fast 30 Prozent auf unter 700 Millionen CHF geschrumpft ist, um das Defizit des Kantons abzufedern.
Die Erhöhung der Vermögensbesteuerung auf 2 Promille ab 1 Million CHF und auf 3 Promille ab 2 Millionen CHF widerspricht dem kantonalen Steuersatz der keinen Unterschied auf die Höhe des Vermögens macht und bestraft jene die mit ihrem Geld sparsam und gewissenhaft umgehen.