Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03283.jsonl.gz/2969

FORMATIONS- UND QUADRILLENREITEN
Konzentration & Disziplin
Die Schwadronsschule
Die Kernkompetenz des Vereins stellt die Vorführung unserer Schwadronsschule im Galopp dar. Die Schwadronsschule ist nichts anderes als eine Quadrille, also eine gemeinsam gerittene Abfolge von verschiedenen Figuren. Dazu wird die Schwadron in Dreiergruppen (sogenannte Fähnchen) eingeteilt, die die jeweiligen Wege und Figuren unabhängig voneinander beschreiten. Damit dies mit einer Schwadron von 24-30 Reitern funktioniert und gut aussieht, sind Disziplin, reiterliches Können und vor allem viel Übung notwendig. Es ist unter anderem diese Art von Reiterei, welche viel Fachwissen benötigt und immer weniger praktiziert wird, die wir Berner Dragoner erhalten und zusammen ausüben wollen. Dank dem grossen und fachkundigen Engagement unserer Rittmeister haben wir das notwendige Niveau und dürfen immer wieder ein grosses Publikum mit unserer Schwadronsschule begeistern. Lesen Sie unter der Rubrik "Training" mehr oder klicken Sie hier.
Organisation
Die berittene Formation bildet das Kernstück und ist in einer „Ordre de Bataille“ als militärische Formation gegliedert mit Commandant, Lieutenants, Sous-Officiers und Dragonern. Berittene Dragoner und Mitglieder der Dienstkompanie bilden die Aktivmitglieder des Vereins.
Die Miliz steht unter der Führung und dem Oberbefehl des Inspecteurs. Der Reiterzug wird durch den Commandant befehligt. Ihm zur Seite stehen mehrere Lieutenants, wie sie damals hiessen. Der Fähnrich - früher Fahnenjunker - und seine Fahnenwache bilden zusammen mit dem Commandant den Tête-du-Peloton. Feldweibel und Fourier sind hingegen Funktionen aus neuerer Zeit. 1779 gab es dafür nur den Sergent-Major und den Quartier-Maître. Die Truppe weist einen Sollbestand von rund 40 Dragonern, Lieutenants und Unteroffizieren auf und bildet das Corps-du-Peloton.
Weggelassen aus der alten Ordre de Bataille wurden hingegen der Feldscherer (Pferdesanitäter) und der Bader (Sanitäter), nebst den Marketenderinnen.