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Bei einer Skoliose ist die Wirbelsäule seitlich verkrümmt und auf der Längsachse verdreht (Rotation). Dadurch entstehen eine Asymmetrie des Oberkörpers, ein Schulterhochstand und ein Rippenbuckel. Auf dem Röntgenbild sieht die Wirbelsäule wie ein C oder S aus.
Die Skoliose entsteht meistens während des Wachstumsschubes in der Adoleszenz zwischen dem 11. und 18. Lebensjahr, woraus der Begriff adoleszente idiopathische Skoliose entsteht. Schwere Skoliosen treten viel häufiger bei Mädchen als bei Knaben auf.