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Einige Informationen zum besseren Verständnis der weniger bekannten Methoden:
Die Akupunkt-Massage basiert auf den ganzheitlichen Grundsätzen der Traditionellen Chinesischen Meidzin (TCM). Nach dieser Lehre fliesst die Lebensenergie (das Qi)
in bestimmten Bahnen, den Meridianen, durch den Körper und versorgt alle Organe und Systeme. Beschwerden und Unwohlsein werden als Folge einer ungleichmässigen Verteilung der Lebensenergie oder
Blockaden im Energiefluss verstanden. Mit einem Metallstäbchen, kombiniert mit manualtherapeutischen Techniken, wird der Energiefluss in den Meridianen stimuliert, so dass der Energiekreislauf
harmonisiert wird und sich Blockaden lösen können.
Für ein Ungleichgewicht im Energiefluss gibt es eine Vielzahl von möglichen Ursachen wie zum Beispiel:
Die Anwendungsmöglichkeiten sind demzufolge sehr vielseitig. Mögliche Indikationen sind:
Die Ohrakupunktur ist eine Methode, die in Frankreich von dem Arzt Dr. Paul Nogier entwickelt wurde. Innerhalb des Ohres befinden sich über Hundert Ohrreflexpunkte, die mit Organen, Körperregionen oder speziellen Körperfunktionen reflektorisch verschaltet sind (dh es besteht eine wechselseitige Verbindung durch Nervenbahnen). Die Ohrmuschel widerspiegelt einen auf dem Kopf liegenden Fötus. Anhand dieses Bildes ergibt sich eine Repräsentation der Körperregionen und Organe in bestimmten Bereichen des Ohrs.
So finden sich beispielsweise am Ohrläppchen die Reflexzonen der Kopforgane, am Rand der Ohrmuschel diejenigen der Wirbelsäule usw. .
Bei der Ohr-Akupunkt-Massage werden, ähnlich wie bei der APM, Punkte und Zonen am Ohr mittels eines Metallstäbchens (oder mit den Fingern) stimuliert. Aufgrund der reflektorischen Verschaltungen können so erkrankte Organe oder Körperbereiche positiv beeinflusst werden.
Die OAM kann sehr gut helfen bei zum Beispiel:
Jede Verletzung, unabhängig davon wie sie entstanden ist, ruft Narbengewebe, sprich eine Narbe, hervor. Durch das harte Narbengewebe kann der Energiefluss gestört werden. Eine Störung im idealerweise harmonischen Fliessgleichgewicht unserer Energie kann zu Beschwerden führen. Die Energie staut sich an der Narbe und es kommt zu einer Fülle, währenddem an einer anderen Stelle als Reaktion darauf eine Energieleere entsteht. Meist kommt es nicht am Ort der Verletzung selber, sondern an der individuell schwächsten Stelle des Körpers zu Krankheiten oder Schmerzen. Diese Störfelder, oder Blockaden im Energiefluss, können neben körperlichen auch zu seelischen Beschwerden führen.
Mit verschiedenen Entstörungstechniken wird die Narbe beruhigt und deren Aussehen und Funktionalität verbessert. Gefühllose Narben werden wieder belebt, harte und knotige Narben werden weicher, juckende und kribbelnde Narben beruhigen sich und die Energie kann wieder frei fliessen.
Als Narben und somit mögliche Störfelder gelten sämtliche Verletzungen der Haut und der darunterliegenden Schichten, wie Operations-, Impf- oder Arthroskopienarben, Schnitt- oder Bisswunden, Verbrennungen, Knochenbrüche, Muskel- oder Bänderrisse, Piercings, Tattoos.
Indizien dafür, dass Ihre Narbe 'stört':
In speziellen Schröpfgläser (Glasglocken) wird die Luft erwärmt, so dass darin ein Unterdruck entsteht. Dadurch saugt sich die Haut tief in das Gefäss hinein, das
Bindegewebe wird angehoben und die Lymphe kann besser fliessen. In den feinen Blutgefässen kommt es zu einer lokalen Gefässerweiterung was zu einer verbesserten Durchblutung führt. Häufig sieht
man deshalb nach der Therapie noch lokale rote bis blau-rote Verfärbungen der Haut. Auch die Muskulatur welche unter dem Bindegewebe liegt wird entspannt, Verkrampfungen können sich lösen.
Schlacken, die sich durch schlechte Durchblutung im Gewebe angesammelt haben, werden abtransportiert. Durch das Schröpfen wird der Stoffwechsel und das Immunsystem angeregt und die körpereigene
Abwehr gesteigert.
Bestimmte Hautareale sind über Reflexkreise gekoppelt mit den inneren Organen. Durch die Behandlung der betroffenen Hautareale können auf diese Weise auch die korrespondierenden Organe und Areale positiv beeinflusst werden.