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Es lief bereits die 92. Minute, als sich der eingewechselte Ivan Bolado im gegnerischen Strafraum fallen liess und einen höchst fragwürdigen Penalty-Pfiff provozierte. Der ehemalige Real-Profi Javier Balboa traf unbeirrt von den Protesten der Tunesier um Captain Yassine Chikhaoui zum 1:1 und schoss damit Äquatorialguinea in die Verlängerung. Mit seinem sehenswerten Freistosstor in der 102. Minute sicherte Balboa dem Gastgeber dann gar den viel umjubelten Halbfinal-Einzug.
DR Kongo mit wilder Aufholjagd
Ebenfalls für die Halbfinals qualifizierte sich die Demokratische Republik Kongo. Gegen den kleinen Nachbarn Kongo-Brazzaville bedurfte es jedoch einer eindrucksvollen Aufholjagd. Nach einer Stunde lag Kongo-Kinshasa mit 0:2 zurück, feierte dank 4 Toren in 25 Minuten aber noch einen 4:2-Sieg. Zur Pause hatte es noch 0:0 gestanden.
Sieger Kongo trifft im Halbfinal auf die Elfenbeinküste oder Algerien. Äquatorialguinea empfängt Ghana oder Guinea.