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Richtigstellung zum Bericht über den Solaranlagenbauer Solvatec in der aktuellen Ausgabe der «Handelszeitung».
Am Donnerstag, 19. Juli 2018 erschien in der «Handelszeitung» ein Beitrag über Solvatec, eine Geschäftseinheit der fenaco Genossenschaft. Da wesentliche Informationen, welche die Medienstelle von fenaco der «Handelszeitung» zur Verfügung gestellt hatte, in diesem Beitrag nicht verwendet werden, sieht sich die fenaco dazu veranlasst, relevante ergänzende Angaben zur Richtigstellung zu veröffentlichen.
Im Beitrag der «Handelszeitung» wird fälschlicherweise der Eindruck erweckt, Solvatec sei vor der Beteiligung durch die fenaco ein stabiles und rentables Unternehmen gewesen. Tatsache ist, dass Solvatec zum Zeitpunkt der Beteiligung durch fenaco 2015 einen Bilanzverlust auswies und restrukturierungsbedürftig war. Ausschlaggebend für den Einstieg der fenaco beim KMU Solvatec mit einem jährlichen Nettoerlös von zuletzt 9 Millionen Franken waren keine kurzfristigen Erfolgsaussichten. Sondern das langfristig entwickelbare Know-how im Solaranlagenbau sowie innovative Produkte und der hohe Qualitätsstandard.
Weiter wird im Beitrag der Eindruck erweckt, fenaco habe einen damaligen Geschäftspartner zunächst von einer Investition in Solvatec überzeugt und ihn später unter Druck gesetzt, die Aktien von Solvatec wieder an fenaco zu verkaufen. Diese Behauptung ist falsch.
Die fragliche Person entschied sich freiwillig für den Kauf von Aktien der Solvatec. Sie amtete bis ins Jahr 2015 zudem auch als mandatierter externer Treuhänder und kannte daher den kritischen wirtschaftlichen Zustand des Unternehmens. Im Zuge des Einstiegs der neuen Hauptaktionärin fenaco wurde diese Treuhandleistung sowie die Beträge, welche jener Treuhänder der defizitären Solvatec dafür in Rechnung stellte, untersucht, da sich unter anderem auch die Frage nach einem persönlichen Interessenkonflikt stellte (Doppelrolle als Aktionär und Treuhänder). In der Folge wurde ihm das Treuhandmandat entzogen.
Zum Jahreswechsel 2017/18 versuchte die fragliche Person, seine Ansprechpartner bei der fenaco unter massiven Druck zu setzen. Er stellte unverhältnismässige Forderungen, darunter ein sechsstelliges Darlehen in Schweizer Franken, und kündigte im Falle einer Absage von fenaco derart massive Konsequenzen an, sodass ihm seine Ansprechpartner bei fenaco externe Unterstützung anboten sowie aus Sicherheitsgründen die Polizei über den Vorgang informierten.
Aufgrund der kritischen Verfassung der Solvatec wurden Anfang 2018 verschiedene Szenarien diskutiert und entschieden, weiter am Markt aktiv zu bleiben. Im Frühjahr 2018 unterbreitete fenaco schliesslich allen Aktionären ein einheitliches, faires Übernahmeangebot. Auch die fragliche Person entschied sich für dieses Angebot und unterzeichnete freiwillig einen rechtsgültigen Transaktionsvertrag. Die vollständige Übernahme aller Aktien durch fenaco ist bereits vollzogen.
Die Vorwürfe des ehemaligen Aktionärs in der «Handelszeitung» weist fenaco somit in aller Form zurück. Von angeblichen rechtlichen Schritten des ehemaligen Aktionärs gegen das Unternehmen hat fenaco keinerlei Kenntnisse.