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freiburg 50000 Internet-User haben am 20. März 2011 insgesamt 1,2 Millionen Seiten aufgerufen, gleichzeitig erfolgten an diesem Tag 500000 verschiedene Einträge. Die Software «Votel» des Kantons Freiburg war bei den letzten Gemeindewahlen am Anschlag, und es kam zu Pannen.
«Die Verwaltung der grossen Anzahl Daten, die bei den Gemeindewahlen entstanden, hat nicht geklappt», schreibt der Staatsrat in der Antwort auf eine Anfrage von Grossrat Albert Studer (CVP). Verschiedene Aspekte seien von der Urheberin der Software unterschätzt worden, die Firma habe aber anerkannt, dass sie für einen Teil der Schwierigkeiten verantwortlich ist. Mängel bei der Software werden von der Lieferfirma auf eigene Kosten korrigiert, so der Staatsrat.
Grossrat Studer will in seiner Anfrage wissen, ob das System Votel für die Wahlen im Herbst funktioniert. Der Staatsrat verweist in seiner Antwort darauf, dass das System erstmals bei den kantonalen Wahlen 2006 verwendet wurde und auch später gut funktionierte. Für die Gemeindewahlen kamen aber Erweiterungen zum Einsatz, da die Gemeinden die Software verwenden wollten.
Nachdem die Firma die Mängel korrigiert hat, sind nun sorgfältige Tests geplant, so der Staatsrat. Diese Tests sind bereits im Gang und umfassen den ganzen Ablauf vom Anfang bis zum Ende, von der Erzeugung der Ergebnisse bis zu deren Veröffentlichung im Internet. Vor den Wahlen werden abschliessende Tests im Massstab 1:1 durchgeführt.uh