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1959 Glatt voll weisser Schaum vor einem (ehemaligen) Stau-Wehr (wahrscheinlich bei Höri). Die Abwasserreinigungen (ARAs) im Glatttal waren noch ein Fremdwort. Die Phosphate erzeugten somit einen Schaumteppich. Links oben das Hochkamin der ehemaligen Spinnerei Jakobstal ?
RA, ganzer Bericht zur Qualität des Glattwassers siehe hier:
1962 Der Dachstock des Gasthofs zum Kopf brannte am 21. Juni 1962 aus. Die altehrwürdige Gaststätte (ehemalige Taverne) wurde wieder aufgebaut.
Auf diesen alten Bild sind interessante Details zu erkennen:
"Der Anbau links vom Turm (Schopf) wurde abgebrochen und nicht wieder ersetzt.
Am Wehrturm hatte es ebenerdig noch eine Holztüre für den direkten Zugang zur Wendeltreppe. Diese wurde bei der Sanierung / Wiederaufbau durch ein "historisches Fenster ersetzt.
Der Eingang rechts zur Metzgerei wurde durch einen Laubengang umgebaut. Heute befindet sich dort die Gartenwirtschaft. Die Fenster rechts vom Turm wurden durch eine Türe ersetzt (Hoteleingang). Ist die heutige "hervorgehobene" Stadtmauer mit Dachziegeln im Neubau echt oder Rekonstruktion, wie es früher aussah?
Auch der Aufbau (Dach mit Zieglen) des Wehrturms wurde verändert, d.h. erhört und mit etwa 7 schmalen Fenstern ausgestattet.
D. h. es wurde seitens der Denkmalpflege einige Kompromisse eingegangen."
Foto Kant. Hochbauamt Oktober 1964, RA
1964 ehemalige Bauernhäuser an der Kasernenstrasse. Sie wurde für den Neubau des Gewerbehauses abgebrochen. Im rechten Haus war die Garage von G.(odi) Müller. Unten rechts ist noch ein Zigarettenautomat angebracht.
Links das ehemalige Haus (zur "Flora") des Viehhändlers Max Gidion, Kaufmann, mit Treppe zur Haustüre.
"Die Häuser sind in einem armseligen Zustand bzw. lieblos behandelt. Die Fensterläden sind entweder defekt, fehlen ganz und die Zwischenbrettli (Mundart Scheieli) bei den Fensterläden und Kellerläden fehlen oder hängen schief. Auch das Dach scheint nicht mehr ganz dicht zu sein. Bei der Parkverbotstafel am unteren Rand warten zwei Ochsnerkübel (Kerichtkübel) auf ihre Leerung ..."
Kant. Hochbauamt, April 1964, RA
unten dasselbe Doppelhaus einige Jahre später etwa um 1970 bzw. schon mit Baugespann für den Neubau Gewerbehaus. Von der Garage bleibt noch ein Schild übrig "SIMCA" mit Chrysler-Symbol. Als Nutzung erscheint noch die Tafel einer Firma "atelier 70".
Grob Erben, AM
1964 ehemaliges Haus an der Ecke Marktgasse / Brunngasse. Später wurde hier das Lendihaus für die Stadtverwaltung gebaut (die Aussteckung zeigt das grössere Volumen an). Hier befand sich bis 1890 eine Schmitte. Das Haus wurde bewohnt von den Geschwistern Heinrich und Louise Engel. Heinrich Engel war Professor für Mathematik und verstarb 1938. Seine Schwester Louise Engel starb 1955. Damit starb diese Familie in Bülach aus. Im Parterre gegen die Marktgasse befand sich die Velohandlung von Frau Meier (genannt Velo Meier). Sie war vorerst in der Brunngasse 1 gegenüber. Das weitere Haus rechts wurde untere Farb genannt (der Familie Brunner). Hier ist im Parterre der Milchladen der Familie Bürgin (später Culinarium), heute ein Café. Auch hier sind interessante Details zu erkennen:
"Trotzdem das Baugespann (für den Neubau des Lendihauses schon) steht und die Tage des einstmals stolzen Eckhauses (an zentraler Lage) gezählt sind, werden die Fenster (Vorfenster) noch auf Hochglanz gereinigt und poliert (siehe Frau mit Wasserkübel rechts von der Baugespannstange in der Mitte des Bildes. Der Laden von Bürgin (später Culinarium) scheint an geschlossen zu sein, die Früchte und Gemüse (in der Auslage) sind zugedeckt."
Kant. Hochbauamt, Zürich, April 1964, CM, RA
1967 Links die ehemalige Schmitte am Untertor. Das Haus mit dem Unterstand für das Beschlagen der Pferde besteht weiterhin. Die beiden angebauten Häuser rechts wurden für den Bau des Kreisels Untertor abgebrochen. Im Parterre des rechten Hauses war der Coiffeur Huber.
Kant. Hochbauamt Mai 1967
1974 ehemalige Mauer des Kreuzgartens, der schönen Gartenwirtschaft nördlich des Gasthofs zum Kreuz an der Bahnhofstrasse (ehemalige Schaffhauserstrsse). Davor ein weisser Mercedes. Im Garten sind schon Bäume gefällt und er dient temporär als Parkplatz. Später Neubau der ZKB (Zürcher Kantonalbank, Filiale Bülach) im Parterre war der Laden des LVZ (Lebensmittelverein Zürich, kurz Läbis), heute Laden der Spar-Kette. Bild um etwa 1974.
Foto Otto Meier, KM, RA
1975 Ueberschwemmung des Sechtbachs am 23. Juni 1975. Die Gemüsegärten in der Gartenmatt sind futsch bzw. mit Steinen übersäht. Diese wurden später überbaut.
Blick von Osten über die Schaffhauserstrasse gegen den "Kopf" (mit Treppengiebeln auf dem Dach). Davor Haus Kopfgasse 1 (abgebrochen 1981).
CM
1975 "Schliessung der Bülacher Kehrichtverbrennungsanlage (KEZU)
-ä- Die Anlage des Zweckverbandes Kericht- und Schlammverbrennung Zürcher Unterland (KEZU) in Bülach ist vorzeitig stillgelegt worden, nachdem ein defekter Filter zu einer stark russigen Rauchentwicklung geführt hatte. ... Bis auf weiteres wird der Kericht aus dieser Region zur Anlage Hagenholz in der Stadt Zürich gefahren und dort verbrannt." Unten Anschlüsse Bülach West der Autobahn A51. Heutiger Standort der Postverteilung.
NZZ 20. Mai 1975, KM, FM
1978 Brand in der Herti im Dezember 1978, vorne links Television Engler im ehemaligen Gebäude der Zürcher Kantonalbank. Das Gebäude mit Schaufester ist der Kleiderladen Keller.
Grob Erben, RA
1989 ? Abbruch des Wurmsergebäudes, hinten der goldene Kopf
Foto Fredi Meier-Graf
1980 Umbau und Rennovation Wohn- und Geschäftshaus Marktgasse 17, Café und Konditorei Klaus, davor steht der Surberbrunnnen sowie ein Bauwagen der Flace AG, Gipserei.
KM, Stadt Bülach
1986 Abbruch südlich des Bahndammes (Hochfelderstrasse), um 1986. Abgerrochen wurde die Firma Oertli und ein kleineres Wohnhaus
Foto Fredi Meier-Graf, HJ SChärer
1987 Bau Mehrfamilienhaus Grampenweg. Der Turm ist die Trafostation (die heute noch besteht, unter kantonalem Denkmalschutz), um 1987
Foto Fredi Meier-Graf
1987 Renovation auf dem südlichen Lindenhof, hier schwere Baugeräte auf Hochfelderstrasse, um 1987, Aufnahme von Schulhof A aus.
Foto Fredi Meier-Graf
1989 links ehemalige Häuserreihe an der heutigen Kreuzstrasse, v.l.n.r. Riegelbau von Malermeister Meili, ehemalige Molkerei ?, damals Brockenhaus Bülach, Bauernhaus von Ernst Meier (Vater von Architekt Oskar Meier). Im Vordergrund stand das Warenhaus Wurmser an der Ecke Bahnhofstrasse / Kreuzstrasse. Später entstand hier die Filiale von Jelmoli Bülach, heute ist hier der Ing. Fust Bülach untergebracht. Auf der linken Häuserzeile entstand die Ueberbauung von die Zürcher Kantonalbank (ZKB Filiale Bülach) sowie weiter rechts die Ueberbauung Seematt.
O. Grob Erben, AM
unten derselbe geebnete Bauplatz mit Abbruchmaterial Richtung Südosten mit dem Gasthof Goldener Kopf
1993 Abbruch mit Eberhard Caterpillar-Bagger der ehemaligen Liegenschaft bzw. Schreinerei von J. Weidmann an der Poststrasse. Ersetzt durch Gebäude einer Versicherungsgesellschaft.
Im Hintergrund das rosa Eckhaus am Untertor (ehemals Musikhaus Harry Pauli).
FMG
1994 Jakobstal ehemalige Spinnerei
Foto Fredi Meier-Graf
1995 Brandstiftung bei der Druckerei Graf in November 1995, an der Bahnhofstrasse, Herausgeber des "Neuen Bülacher Tagblatts"
StChr
1996 Glatt bei Durchfluss des Areals der ehemaligen Spinnerei Jakobstal. Hinten Eisenbrücke, welche die alte Mühle mit der Spinnerei verbindet. Rechts hinten das Verwaltungsgebäude, rechts vorne die ehemalige Oelmühle.
Foto Fredi Meier-Graf
1997 Jakobstal von Westen aus, ehemalige Spinnerei mit Hochkamin, Verfall ist weiter fortgeschritten.
Foto Fredi Meier-Graf, RA
Zum direkten Anklicken Video-Flugaufnahme mit Oktokopter aus dem Jahre 2013. Dauer 3:37 Minuten. Mit Hintergrundmusik:
2003 Müseggturm in der westlichen Altstadt beim Abbruch bzw. vor Einsturz
Foto Fredi Meier-Graf, UL
2007 Ausgrabung des Fundamentes des Obertors bei der Altstadt-Sanierung. Unten Holztüchel, welcher früher den Surberbrunnen spiess. Daneben das blaue plastifzierte Wasserrohr.
Foto Ueli Langmeier und Fredy Preisig
2015 Brand des Dreisässenhauses in Winkel
2016 Abbruch und Rohrbruch an der Zürich-Strasse
PB
2016 Rodung bei der Fangletenstrassse Mitte August 2016 (rechts auf diesem Gelände waren früher Baracken für Asylbewerber). Dieser geteerte Platz diente der Kern Strassenbau als Abstellplatz für ihre Fahrzeuge (neu in Hirslen) . Dadurch kommt oben der ehemalige Schafstall von Bruno Zihlmann zum Vorschein. Hinten rechts die braunen Holz-Baracken der Sulzerguss. Im unteren Bild das ehemalige Wohnhaus von B. Zihlmann-Lennartz (Heizungsvertreter der Elco Oelfeuerungen an der Soligänterstrasse. Links das ehemalige Wohnhaus und Werkstätten der Familie Lennartz.
2016 Diese Rodungen stehen im Zusammenhang mit der Ueberbauung Bülach Nord (Teil Sulzerguss). In den beiden unteren Bildern sind die Baugespanne auf dem ehemaligen Areal der Sulzerguss ersichtlich.
PB
2016 Hallen der ehemaligen Sulzer-Guss anfangs Dezember werden abgerissen.
PB
2017 Im April 2017 wurde die Wohnliegenschaft Winterthurerstrasse 21 gegenüber der heutigen Post (Alte Winterthurerstrasse 1) abgebrochen. Rechts daneben steht das moderne Gebäude des Architekturbüros von B. Kocher.
Unten Ansicht des Abbruchs von Norden in Richtung des mehrstöckigen Postgebäudes (gelblich), am linken Rand.
PB