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Von der monatelangen Formbaisse erholt sich Timea Bacsinszky derzeit just an den grossen und hochkarätig besetzten Hartplatzturnieren in den USA. In Indian Wells drang sie in die Achtelfinals vor, in Miami ist sie nach vier Siegen nunmehr eine der Halbfinalistinnen. Sie hat direkt nacheinander drei Spielerinnen mit klangvollen Namen bezwungen: Ana Ivanovic, Agnieszka Radwanska und jetzt auch die aufstrebende Rumänin Simona Halep, die Fünfte der Weltrangliste und French-Open-Finalistin von 2014.
Im Halbfinal wird Bacsinszky gegen eine Russin antreten – entweder gegen die Weltnummer 31 Jekaterina Makarowa oder die routinierte Swetlana Kusnezowa. Kusnezowa, als 19. Bacsinszkys Nachbarin in der Weltrangliste, hatte in den Achtelfinals die topgesetzte Serena Williams in drei Sätzen aus dem Turnier geworfen.
Timea Bacsinszky hat gegen Kusnezowa bislang zweimal gespielt und zweimal verloren. Das letzte Duell – in Indian Wells – liegt vier Jahre zurück. Gegen Makarowa hingegen hat die 26-jährige Waadtländerin drei der bisherigen vier Duelle für sich entschieden, das letzte davon vor gut einem Jahr in drei Sätzen in Indian Wells.
Gegen die 24-jährige Simona Halep, gegen die sie 2015 im Final von Shenzhen die einzige Direktbegegnung auf WTA-Ebene verloren hatte, startete Bacsinszky wenig verheissungsvoll. Sie verlor zunächst das Aufschlagspiel zum 1:3. Nach dem Rebreak zum 4:4 musste sie den Aufschlag erneut abgeben. Diesmal bedeutete es die Entscheidung im ersten Satz. Im zweiten Umgang sorgte Bacsinszky mit Breaks zum 2:0 und zum 3:1 dafür, dass Halep erstmals in diesem Turnier einen Satz abgeben musste. Im Entscheidungssatz begann die Schweizerin mit Breaks zum 1:0 und zum 3:0 noch fulminanter. Danach war ihr überzeugender Erfolg nicht mehr gefährdet. (sda)
«Schau mal: Dort hinten ist der Signal-Iduna-Park.» Bradley Fink zeigt mit dem Zeigefinger in jene Richtung, in der die Umrisse der grossen Stahlträger des Stadions leicht im Nebel zu erahnen sind. Es nieselt, die Sicht vom Kaiserberg über dem Phönixsee in Dortmund ist getrübt. Bei einem Spaziergang rund um den See hat uns der 18-Jährige sein Viertel gezeigt. Jetzt haben wir die Treppe auf den Hügel genommen und eine gute Sicht auf den künstlich angelegten See und die moderne Wohngegend, die jene Stadt aufhübschen soll, die nicht gerade für ihre Schönheit bekannt ist. «Aber ich bin ja für den Fussball hierher gekommen», sagt Fink und lächelt.