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Erkennungsmerkmale
Gehört zur Familie der Edelfalter. Er ist mit seiner dunklen Grundfarbe und der anfänglich schwefelgelben, nach der Überwinterung weissen Saumbinde unverwechselbar.
Flugzeit
April bis Juni und Ende Juli bis Oktober
Lebensraum und Verbreitung im Glarnerland
Der Trauermantel kann im Kanton Glarus im Waldgebiet der kollinen und montanen Höhenstufe bis etwa 1300 m ü.M. hinauf immer wieder beobachtet werden. Allerdings schwankt die Häufigkeit der Beobachtungen von Jahr zu Jahr (vermutlich alle 3 Jahre, womit 2010 wieder eher vermehrt Beobachtungen zu erwarten sein sollten). Hin und wieder zeigt sich der schöne Schmetterling im Glarnerland auch in den Ortschaften.
Besonderheiten
Der Trauermantel ist in seinem Vorkommen gefährdet und im Mittelland bereits aus vielen Gebieten verschwunden. Die Raupe lebt in Raupennestern an Salweide (Salix caprea) und Birke (Betula
pendula). Die Überwinterung erfolgt als Falter. Dazu werden die unterschiedlichsten Verstecke aufgesucht, z.B. Reisighaufen, Scheiterbeigen, Baumstrünke. Es wird jährlich eine einzige
überwinternde Faltergeneration gebildet, diese schlüpft Ende Juli und fliegt bis in den Oktober. Anschliessend überwintert der Falter und fliegt nochmals ab Ende April bis in den Juni hinein.
Paarung und Fortpflanzung finden erst im Frühjahr statt.
Weitere Informationen
Text: Fridli Marti, 20.4.2010