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Bipolare Störungen sind psychische Erkrankungen mit wiederkehrenden Stimmungsschwankungen. Der Patient durchlebt Phasen völliger Verzweiflung, die von euphorischen Episoden abgelöst werden. Schätzungen zufolge leiden rund vier Millionen Deutsche an manisch-depressiven Erkrankungen. Die Wahrscheinlichkeit, im Laufe seines Lebens an einer solchen Störung zu erkranken, wird von Experten auf 1 bis 1,5 Prozent geschätzt. Für die betroffenen Menschen bedeutet diese Krankheit einen gravierenden Verlust an Lebensqualität. Die Suizidrate bei Patienten mit einer bipolaren Störung liegt bei rund 15 Prozent, etwa ein Viertel der Betroffenen unternimmt mindestens einen Selbstmordversuch.
Die Schizophrenie zählt weltweit zu den am häufigsten diagnostizierten psychischen Erkrankungen. Eine Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO aus dem Jahr 1995 kommt zu dem Ergebnis, dass etwa ein Prozent aller Menschen von Schizophrenie betroffen ist. Typischerweise treten die ersten Symptome im Jugendlichenalter auf. Über die tatsächliche Ursache herrscht in der Fachwelt Uneinigkeit; es wird jedoch vermutet, dass Umweltfaktoren und erbliche Veranlagungen den Ausbruch der Krankheit begünstigen.
Bei der Schizophrenie wird im Wesentlichen zwischen drei Typen unterschieden: Die paranoide Schizophrenie manifestiert sich vor allem in Form von Verfolgungswahn und Stimmenhören. Bei der katatonen Schizophrenie leiden die Patienten unter einer Störung der Psychomotorik und verspüren einen übertriebenen Bewegungsdrang, der nur schwer zu kontrollieren ist. Die Hebrephene Schizophrenie (auch Hebrephenie genannt) führt zu einer flachen Stimmungslage ohne emotionale Wärme. Charakteristisch sind ein unangemessen starkes Lachen und ein auffallend läppisches Benehmen.
Psychische Erkrankungen werden noch immer tabuisiert
Wie fast alle psychischen Erkrankungen sind Schizophrenie und Bipolare Störungen Tabuthemen, über die man ungern spricht. Dadurch wird einer weiten Verbreitung Vorschub geleistet. Durch eine frühzeitige Behandlung können die Prognosen für die betroffenen Menschen deutlich verbessert werden. Bei der Schizophrenie geht der eigentlichen Krankheit eine etwa fünf Jahre dauernde Phase (Prodromalphase) voraus. Wenn die schleichenden Veränderungen rechtzeitig bemerkt werden, kann der Krankheitsverlauf signifikant abgeschwächt werden.
Weitere Infos zum Thema Schizophrenie und Bipolare Störungen finden Betroffene auf der Internetseite neue-wege-psychiatrie.de, die von der Otsuka Pharma GmbH betrieben wird. Neben allgemeinen Informationen findet sich dort auch eine Übersicht über die wichtigsten Positiv- und Negativsymptome, anhand derer Angehörige erste Anzeichen einer eventuellen Krankheit erkennen können. Darüber hinaus haben Patienten die Möglichkeit, das kostenlose “STEPS”-Service-Programm in Anspruch zu nehmen. Nach der Beantwortung eines Fragebogens erhält der Nutzer sechs Monate lang Informationen, die individuell auf sein Krankheitsbild zugeschnitten sind.