Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03488.jsonl.gz/1284

Aktuelles
Anfang Januar wird Keller für das Berliner Duo Annegret
Schmiedl (Baritonsax) und Volker Hemken (Bassklarinette)
eine Werk schreiben, das am 28. März in der "Unerhörten
Musik" Berlin uraufgeführt werden wird.
Soeben beendet hat Keller ein Werk für Solovioline, Soloklavier
und Streichquartett, das am 31. März 2017 in Riehen BS
und am 1. April in Winterthur uraufgeführt werden wird. Ein
Titel fehlt noch.
Ausserdem vertonte er "Der verspätete Wanderer" von
Joseph von Eichendorff für Javier Hagen (Tenor/Contratenor),
Ulrike Mayer-Spohn (Blockflöten). Sie werden
das Werk am 23. März 2017 in der Villa Sträuli Winterthur
uraufführen, anlässlich der Taufe der Doppel-CD "Wider-Wege"
(streiffzug.com SC 1604), die zum 70. Geburtstag erscheinen
wird.
Am 30. Nov. 2016 hat das Duo Jörgen Brilling
(E-Gitarre) und Uwe Mahnken (Akkordeon) das neue Werk
again and again and ... in Zürich aus der Taufe heben.
Anschliessend spielten sie es am 1. Dez. in der Reihe musica aperta
Winterthur.
Am 20. Oktober 2016 hat der Mädchenchor des Konservatoriums
Winterthur unter Leitung von Christoph Bachmann
in Calella bei Barcelona Es wird kalt (1993) uraufgeführt.
Das Werk entstand unter dem Eindruck der Belagerung der Stadt Sarajevo
durch serbische und andere Paramilitärs und Einheiten der verbliebenen
jugoslawischen Bundesarmee, ein zentrales Ereignisse im Bosnienkrieg.
Die damaligen Flüchtlingsereignisse finden 23 Jahre danach
von unübersehbare Parallelen. Spanien ist das 36. Land,
in dem ein Werk von Max E. Keller aufgeführt wird.
Anfang 2017 wird die CD Blow, Strike and Touch des
Improvisations-Trios von Orelli-Keller-Suter bei Hat
Hut Records erscheinen. Es handelt sich um Live-Aufnahmen der Konzerte,
die Marco von Orelli, Trompete - Sheldon Suter,
Schlagzeug & Perkussion - Max E. Keller, Klavier
im Frühjahr 2014 gegeben haben.
Aus der SUISA-Abrechnung wird ersichtlich, dass 2013 in Vietnam
Kellers Komposition Walk Music aufgeführt worden ist,
das wäre somit das 35. Land, in dem eines seiner Werke
gespielt worden ist.
Silence, ça pousse! für Vokalquartett wurde
vom hervorragenden Dresdner Ensemble AUDTIVVOKAL am
10. September an der pyramidale #15 in Berlin
zur Uraufführung gebracht. Das Festival stand unter
dem Motto "kultivieren und verwildern", wobei Keller sich
der verbissenden Kleingärtnerei ironisierend mit Texten nähert,
die er ausschliesslich in der Ratgeberliteratur und Werbung gefunden
hat, so etwa: "Wenn der Gärtner schläft, pflanzt
der Teufel Unkraut".
Vom 7. bis 10. Juli 2016 haben die Randfestspiele Zepernick (bei
Berlin) stattgefunden. Keller war mit drei Werken vertreten. Am
9. Juli hat das Duo Cello Capricoso mit Almuth
Krausser (Klavier) und Douglas Vistél
(Cello) in seinem Berliner CelloMusikSalon das neue Werk Vordergrund
und Hintergrund uraufgeführt. Am gleichen Tag haben in
Zepernick Klaus Schöpp (Flöte) und Art-Oliver
Simon (Klavier) das Duo autonomia e dialogo erneut
aufgeführt. Und am 10. Juli schliesslich präsentierten
Katja Guedes und Matthias Bauer Die
Schwestern für Sopran und Kontrabass, das 2011 als eine
der wichtigen Uraufführung der Schweiz ausgewählt und
auf CD erschienen ist.
Am 27. Juni hat das Ensemble Sortisatio (Leipzig)
mit Axel Andrae (Fagott), Thomas Blumenthal
(Gitarre), Walter Klingner (Oboe), Matthias
Sannemüller (Viola) Wie Kraut und Rüben
(2008) für eine CD aufgenommen.Die Komposition ist
eine "Vertonung" des gleichnamigen Bildes von Paul Klee,
das im Kunstmuseum Winterthur hängt.
Unter dem Titel CD-Taufe mit Beilagen wurde am 21.
Juni im Acker Stadt Palast Berlin die CD Vier politische Kompositionen
für Tonband getauft. In den 70ern komponierte Max E. Keller
zahlreiche Werke mit politischem, klar verständlichem, direktem
Text, auch als Gegenentwurf zu Werken, deren politischer Gehalt
bei einer Aufführung direkt nicht erfahrbar war. Vier davon
für Sprecher und Tonband sind kürzlich auf dem Berliner
Label http://www.tochnit-aleph.com/ erschienen.
Katia Guedes (Sopran), Matthias Bauer (Kontrabass), Max E. Keller
(Sprecher) spielten folgendes Programm:
Sidney Corbett (1960) Gebet (1999) für Sopran
Max E. Keller (1947) Die Schwestern (Christian Morgenstern) (2011)
für Sopran und Kontrabass
Matthias Bauer (1959) Improvisation für Kontrabass
Max E. Keller (1947) Hymnen (1979) für Sprecher und Tonband
- CD-Taufe
György Kurtág (1926) Einige Sätze aus den Sudelbüchern
Georg Christoph Lichtenbergs (1999) für Sopran und Kontrabass
Am 4. Juni 2016 ist am Festival OaarWurm Berlin autonomia e
dialogo für Flöte (Klaus Schöpp,
Berlin) und Klavier (Art-Oliver Simon, Berlin) uraufgeführt
worden. Am 9. Juni wiederholten die beiden Musiker das Werk in Karlsruhe,
weitere Aufführungen sind 2017 vorgesehen. Wie schon der Titel
sagt, befasst sich die Komposition damit, wie eigenständige
Individualitäten in einen Dialog treten können.
Die Schweizer Mezzo-Sopranistin Margrit Hess, die
in Oesterreich wohnt, hat am 2. Juni im Ono in
Bern das Solowerk erneut Uf Ärde im Rahmen ihres
Programms LIEBE oder was aufgeführt.
Am 11.Mai fand im maison44 in Basel eine weitere
Aufführung von "Unerwarteter Verlauf" statt.
Klaus Merz las Gedichte aus seinem gleichnamigen Band, musikalisch
umrahmt von Improvisationen mit Egidius Streiff (Violine)
und Max E. Keller (Klavier). Kornelia Bruggmann (Sopran)
konnte leider wegen Entzündung der Stimmbänder nicht mittun.
Am 25. Mai haben Carin Levine (Flöten) und
Egidius Streiff (Violine) sich finden in der Villa
Wenkenhof in Riehen BL aus der Taufe gehoben. In diesem Duo wird
nicht nur das vordergründige Unisono oder das synchrone Aushalten
eines Klanges aus einer divergenten Struktur heraus anvisiert, sondern
es schälen sich auch Farben, Rhythmen, Strukturen, sogar chaotisches
Gegeneinander als Treffpunkte heraus. Weitere Konzerte: 26. Mai
in Winterthur und ab Herbst 16 in Berlin, Bremen, Weimar und Florenz
Elemente und Verwandlungen für das Josef Suk
Klavierquartett aus Prag ist am am 22.Februar 2016 in Prag
uraufgeführt worden. Weitere Aufführungen waren Ende Februar
in Winterthur und Bern. Da Keller zwar 1968 (!) in Prag als Jazzpianist
im Reduta Jazzclub und im Fernesehen aufgetreten ist, aber bisher
noch keine Komposition in der Tschechoslowakei gespielt worden ist,
handelt es sich um das 34. Land, in dem Kellers Werke
aufgeführt worden sind.
Gemäss SUISA-Abrechung ist 2014 in Singapur NONONONO für
Violine solo aufgeführt worden. Somit sind Kellers Werke
in 33 Ländern gespielt worden.
Am 21. Okt. haben Maria Pache und Johanna Zur
in einem Konzert des Ensembles Horizonte im Goethe-Institut
in Paris Inseln (2002) für Viola und Violoncello im
Rahmen des Projektes Ensemble-Szenen dargeboten - mit sparsamen
szenischen Elementen.
Das Detmolder Ensemble Horizonte realisierte
am 26. September im Hangar 21 in Detmold Mobile, wobei Keller
bei der Einstudierung dieses offenen, teils improvisatorischen Werkes
in halbszenischer Version mitgeholfen hat. Am 14.November hat das
ensemble multiphon mit Sylvia Hinz and Jens
Brülls, dem Schlagzeuger des Ensembles Horizonte, das
Stück an der Klangwerkstatt Berlin aufgeführt.
Im September 2015 ist auf dem Berliner Label Tochnit
Aleph (www.tochnit-aleph.com) die CD Vier politische
Kompositionen für Tonband (1976-1979) erschienen: Sicher
sein ..., das damals unter viel Aufsehen in einigen Ländern
aufgeführt und gesendet wurde. Am Schweizer Rundfunk wurde
das bankenkritische Werk erst 25 Jahre nach seiner Entstehung gesendet.
Weiter sind auf der CD zu hören: Grundgesetze III (eine
kritische Auseinandersetzungen mit dem deutschen Grundgesetz) für
vier Sprechstimmen und Tonband und Sie, eine ironische Werbemusik
für Kernenergie sowie Hymnen. An den Randspielen in
Zepernick (bei Berlin) hat am 6. September Max E. Keller als Sprecher
die Hymnen aufgeführt und damit die neue CD präsentiert.
Andreas Göbel hat die CD am 2. November 2015
im kulturradio rbb vorgestellt.
Ausserdem spielten Daphné Schneider (Violine)
Mariana Doughty (Viola) Kellers unione e tremolo.
Am 30.10. haben Javier Hagen (Tenor/Contratenor),
Ulrike Mayer-Spohn (Blockflöten) wiederum
Ruh' auf einen eigenen Text von Keller aufgeführt, diesmal
in Tbilisi an den Contemporary Music Evenings 2015. Georgien ist
somit das 32. Land, in dem Kellers Werke aufgeführt worden
sind. Am 27. Januar 2016 präsentierten sie das Werk auch in
Wien.
Auf der CD Grammont Sélection 8 - Uraufführungen
aus dem Jahr 2014 ist wachsen und welken erschienen, eingespielt
vom Trio Aventure (Alexander Ott, Oboe; Walter
Ifrim, Klarinette; Wolfgang Rüdiger, Fagott). Das Werk,
ein Auftrag der Stadt Winterthur, war am 23. Okt. in Freiburg und
am 29. Okt. in Winterthur auch live zu hören.
Am 25. Juni hat das Berliner Modern Art Sextett
im Rahmen des koreanischen Daegu International Contemporary Music
Festival (www.dcmf.com) Kellers Eingriffe aufgeführt,
davor hat das Ensemble das Sextett auch in der Berliner Konzertreihe
"Unerhörte Musik" spielen. Das Modern Art Sextett
hat 2006 das Werk in der Akademie der Künste Berlin aus der
Taufe gehoben.
Am 9.Mai 2015 hat Irene Kurka in Detmold Kellers Blauer
Regen für Sopran solo uraufgeführt. Am Dienstag 12.
Mai hat eine weitere Aufführung in Unerhörte Musik
Berlin (BKA, Mehringdamm 34) stattgefunden. Es ist die Soloversion
von blau, rot, soft für drei Soprane, eine Kollektivkomposition
von Susanne Stelzenbach, Ralf Hoyer und Max E. Keller von 2009,
die in Berlin und in der Schweiz mehrfach aufgeführt worden
ist.
Das kulturradio rbb (Radio Berlin Brandenburg)
sendete am
27.4.2015 21:04 - 22:00 Uhr in MUSIK DER GEGENWART
ein Porträt von Max E. Keller, mit einem Gespräch
zwischen : Andreas Göbel und dem Komponisten.
Nach einem Ausschnitt aus "accent-figure-layer", ein Projekt
zwischen Improvisation und Komposition, in dem Keller selber Klavier
spielt, waren folgende Werke zu hören:
tenuto, battuto, fulminante (2001) für Symphonieorchester
(Tonhalle-Orchester Zürich unter David
Zinman)
Selbstgespräche (2006) für Klavier und Live-Elektronik
(Werner Bärtschi)
Cinque (2008) für Fagottquartett ( Quadriga Fagottensemble:
Matthias Racz, Michael von Schönermark, Elisabeth Göring,
Douglas Bull)
Trio fluido (2009) für Klaviertrio (Stefan Läderach,
Violine; Emanuel Rütsche, Violoncello; Esther Flückiger,
Klavier)
Das Ensemble Sortisatio (Leipzig) mit
Axel Andrae (Fagott), Thomas Blumenthal
(Gitarre), Walter Klingner (Oboe), Matthias
Sannemüller (Viola) hat am 23. April Wie Kraut und
Rüben (2008) im Museum der bildenden Künste
Leipzig
aufgeführt, im Begleitprogramm zur Ausstellung "Paul Klee
- Sonderklasse, unverkäuflich". Die Komposition ist eine
"Vertonung" des gleichnamigen Bildes von Paul Klee, das
in Winterthur hängt und von Sortisatio 2008 im Kunstmuseum
Winterthur uraufgeführt worden ist.
Das Berliner Trio Trio LUX: NM mit Ruth
Velten, Saxophone; Silke Lange, Akkordeon;
Florian Juncker, Posaune hat Wiederkehr und Veränderung
viermal gespielt, in Zürich, Basel, Winterthur und Berlin.
.Das Ensemble hat das Stück im Januar 2014 im Theater Brandenburg
aus der Teufe gehoben.
Am 10. Februar hat der japanische Geiger Takao Hyakutome
in Tokyo Mobile präsentiert. Er hat das Werk bereits
2014 in der Schweiz aufgeführt. Die Uraufführung fand
mit Schweizer Musikern in Schweden statt.
Dialogfelder wurde am 13.Dezember 2014 am Terra
Festival im Rucantú Hotel in Choele Choel (Argentinien) durch
Gustavo Auday (Kontrabass) and Matías
Morelli (Perkussion) aufgeführt.
Am 20. November haben Noëlle und Oliver
Darbellay Kellers Il filo für Violine und Horn
am Festival Trieste Prima aufgeführt.
Javier Hagen (Tenor/Contratenor) und
Ulrike Mayer-Spohn (Blockflöten) haben zusammen
mit den Einheimische Sergejs Jegers (Countertenor)
und Ilze Reine (Orgel) am 29.10.2014 in Riga (Litauen)
Kellers Mobile am Arena Contemporary Music Festival aufgeführt.
Bereits im August haben Javier Hagen und Ulrike Mayer-Spohn das
Werk im Music Village Mount Pelion in Griechenland aufgeführt.
Im Juli haben sie zudem Ruh' im Théâtre Notre
Dame am Festival in Avignon präsentiert.
Der Cembalist Moritz Ernst sowie
Robert Zimansky - Violine, Nebojsa Bugarski
- Violoncello, Lionel Andrey - Klarinette,
Vera Leibacher - Flöte und Omar Zoboli
- Oboe haben Kreisen im Januar 2015
in Bern, Winterthur (mit Aufnahme SRF 2, Sendung am 18. Feb. 22.30
Uhr), Aarau und Oberwil BL uraufgeführt.
Am 26. September fand in musica aperta Winterthur
die Veranstaltung "Unerwarteter Verlauf" statt.
Klaus Merz las Gedichte aus seinem gleichnamigen Band, musikalisch
umrahmt von Improvisationen mit Egidius Streiff (Violine),
Kornelia Bruggmann (Sopran) und Max E. Keller
(Klavier). Weiter interpretierten Streiff und Bruggmann Löwen
Löwen (auf Gedichte von Klaus Merz) von Max E. Keller.
Als Höhepunkt improvisierten alle vier auf Gedichte von Klaus
Merz.
Am 20. September präsentierte das Percusemble
(Sanja Fister, Shengnan Hu, Leo Henry Koch, Bernd Michael Vogel)
an der Pyramidale in Berlin Kellers Schlagzeug-Quartett insieme,
a coppie, indipendente (2000), am 31. Oktober hat es das Werk
im Künstlerhaus Lukas in Ahrendshoop wiederholt.
Die Komposition liegt auch auf CD vor in der Interpretation des
Leipziger Schlagzeugensembles.
Kellers Nebel (Alfred Lichtenstein) für
Bass und Klavier fand seine Uraufführung durch das Ensemble
Mondnacht am 17.1.2015 in der Elisabethenkirche Basel. Weitere
Aufführungen in Bern, Zürich, Dornach und Winterthur.
Über die Vertonung schrieb Siegfried Schibli in der Basler
Zeitung: "Max E. Kellers faszinierende Musikalisierung dieses
Gedichts schlägt in knappen sechs Minuten einen kühnen
Bogen, ausgehend vom Schubert-Anfang, der zunehmend und unrettbar
überlagert wird von Störgeräuschen der Singstimme
(Peter Zimpel) und des präparierten Klaviers (Susanne Böke-Kern)."
Das Werk ist im Juli für eine geplante Porträt-CD von
Max E. Keller aufgenommen worden.
wachsen und welken für das Trio
Aventure (Alexander Ott, Oboe; Walter Ifrim, Klarinette;
Wolfgang Rüdiger, Fagott), wurde am 16.9.14 in "Unerhörte
Musik" Berlin uraufgeführt. Die Stadt Winterthur hat Keller
hierfür einen Auftrag erteilt. Das Stück wurde auch für
eine geplante CD aufgenommen. Am 3. April 2015 hat das Trio Aventure
das Werk im City Museum von Skopje erneut aufgeführt. Mazedonien
ist somit das 31. Land, in dem Werke von Max E. Keller
aufgeführt worden sind.
Vom Festival "Randspiele" Berlin hat Keller
einen Auftrag erhalten. Sette forme di muoversi wurde am
6.Sept. von Egidius Streiff (Violine) und
Sabina Matthus-Bébié (Bassklarinette) uraufgeführt.
Am 22. September wurde das Werk in Berlin für eine geplante
CD aufgenommen.
Kellers Werke werden international oft gespielt, so
haben vom September 13 bis Mai 14 über 20 Aufführungen
von Korea und Japan über die Türkei, Italien, Österreich,
Deutschland, Lettland bis Schweden stattgefunden. Insgesamt
sind seine Werke in 30 Ländern auf allen Kontinenten gespielt
worden.
Vom 28. bis 31. Mai fanden im Rahmen der Feier zu
150 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Japan und der Schweiz
in Tokio Konzerte statt. Präsentiert wurde zeitgenössische
Musik aus der Schweiz, zudem begegneten sich japanische und schweizerische
Komponisten in einem Symposium. Die berühmte japanische Pianistin
Satoko Inoue hat in der OAG Hall des Goethe-Instituts
das neue Klavierwerk mi ricordo uraufgeführt, das Keller
speziell für diesen Anlass komponiert hat und das er Satoko
Inoue widmet, die weltweit konzertiert und kürzlich auch in
Bern und Zürich zu hören war; u.a. hat sie für das
bekannte Schweizer Label HAT HUT drei Cds aufgenommen. Noëlle-Anne
Darbellay (Violine) und Oliver Darbellay (Horn)
spielen zudem Kellers Il filo, das sie u.a. auch auf den
Färoer Inseln präsentiert haben. Der Flötist Pierre-André
Bovey interpretiert Kellers Solowerk Miniatur und
schliesslich spielt das ganze Schweizer Ensemble sein Improvisationskonzept
Sparsamkeit, das beim zahlreichen Publikum auf grosses Interesse
stiess.
Am 20. Mai hat Moritz Ernst in "Unerhörte
Musik" im BKA Berlin Repetitionen I-V für Cembalo
spielen. Das Werk ist bereits 1980 geschrieben worden und ist wenig
später auf einer Schallplatte erschienen, die nach wie vor
bei Max E. Keller erhältlich ist. Für 2015 wird Max E.
Keller ein Werk für Moritz Ernst und das
Ensemble Fiacorda schreiben.
Am 2., 3. und 4. April 2014 haben
Javier Hagen (Tenor/Contratenor), Ulrike Mayer-Spohn
(Blockflöten) und Egidius Streiff (Violine)
das neue Stück Mobile in Schweden uraufgeführt:
eine Montage aus frei wählbaren musikalischen und textlichen
Elementen, die viel improvisatorisches Geschick verlangt. Weitere
Aufführungen: 7. April Winterthur, 9. Juni Schloss Lenk (Festival
für Neue Musik)
Am 24. März hat das Ensemble Phorminx
(Tübingen) in Akademie für Tonkunst Darmstadt gebündelt
und ausfasernd aufgeführt und wird es am 25. Mai in Tübingen
wiederholen. "Geschrieben habe ich gebündelt und ausfasernd
2007 für das ensemble neue musik zürich, welches die Komposition
2007 in Kiev uraufgeführt hat. Ich hatte damals übrigens
ein Hotelzimmer am Maidan Platz, und bereits damals wurde dort demonstriert,
allerdings nicht so heftig und wirkungsvoll wie in letzter Zeit."
Das Trio blow, strike & touch mit Marco
von Orelli, Trompete - Sheldon Suter, Schlagzeug
& Perkussion -
Max E. Keller, Klavier und Synthesizer spielte im
Frühjahr 2014 folgende Konzerte: Werkstatt für improvisierte
Musik WIM Zürich, Forum für Improvisierte Musik &
Tanz (FIM) Basel, Voirie Biel, Theater am Gleis Winterthur, Spazio
Culturale Panelle Locarno
Am 25.Januar haben Javier Hagen (Tenor/Contratenor)
und Ulrike Mayer-Spohn (Bassblockflöte) in Moutier
erneut Ruh' spielen. Sie haben das Werk auch am 4. Feb. in
Riga mit grossem Erfolg präsentiert - es wurde nochmals als
Zugabe gespielt. Der Rundfunk hat das Konzert mitgeschnitten.
Im Januar 2014 haben Laura Pohl (Sopran)
und Samuel Edvardsson Wigervall (Gitarre)
zusammen mit Live-Videoprojektionen von Tosh Leykum
Les Fleurs du Mal nach Aufführungen in Schweden und Deutschland
auch in der Schweiz präsentiert: Zürich,
Kunstraum Walcheturm; Winterthur, musica aperta; Basel,
H95-Raum für Kultur; Bern, Festival L'art pour
l'Aar
Wiederkehr und Veränderung (2013) für Saxophon,
Posaune und Akkordeon, geschrieben als Auftrag des Ensembles
LUX:NM (Berlin), ist am 15. 1.14 in "Unerhörtes
Brandenburg" im Brandenburger Theater uraufgeführt worden.
2014 wiederholt das Ensemble das neue Werk in Berlin. Es spielen:
Ruth Velten (Saxophon), Florian Junker (Posaune)
und Silke Lange (Akkordeon). 2015 wird das Werk auch
dreimal in der Schweiz aufgeführt werden.
Am 23. November 2013 haben Matthias Badczong (Klarinetten),
Christine Paté (Akkordeon) und Matthias
Bauer (Kontrabass) an der Pyramidale in Berlin-Hellersdorf
calmo e furioso (2003) präsentieren.
Am gleichen Tag haben Javier Hagen (Tenor/Contratenor)
und Ulrike Mayer-Spohn (Bassblockflöte) in Istanbul
erneut Ruh' aufgeführt.
Die Schwestern wurde im November von Claudia Herr
(Sopran) und Martin Schneuing (Klavier) in der Version
für Sopran und Klavier im Brandenburger Theater und in Unerhörte
Musik Berlin uraufgeführt.
Im Oktober hat Max E. Keller das Duo Al borde del absimo
(Am Rand des Abgrudes) für Violine und Klavier für die
argentinische Pianisten Haydee Schvartz und ihren
Duopartner geschrieben. Das Werk soll 2015 in Buenos Aires uraufgeführt
werden und danach auch an anderen Orten in Argentinien gespielt
werden.
Das 5. Streichquartett (2013), Anfang September abgeschlossen,
ist vom Ensemble ECLAT (Seoul) unter der Leitung von
Jin Soo Kim am 7.November 13 am Hanyang New Music Festival
in Seoul (Hanyang University) uraufgeführt werden. Wegen Krankheit
konnte Max E. Keller die bei dieser Gelegenheit vereinbarten
Gastvorträge an drei Universitäten nicht halten.
Das Sextett Keim - con sorpresa für das mdi ensemble
Milano ist unter der Leitung von Robert H.P. Platz
am 26.10.13 in Winterthur (musica aperta des Theater am Gleis) uraufgeführt
worden. Weitere Präsentationen in Bern (Festival 'art pour
l'Aar), in Trieste, (Festival Trieste Prima) und in Milano (Teatro
dal Verme). In Trieste wurde das Konzert von der RAI aufgenommen.
Die Schweizer Mezzo-Sopranistin Margrit Hess, die
in Oesterreich wohnt, hat 2014 das Solowerk Uf Ärde
in Graz, in Irdning (Oesterreich), in Winterthur und in St. Gallen
in der Version für Sopran uraufgeführt. Uf ärde ist
ursprünglich für den Bariton Claudio Danuser geschrieben
worden, der am Festival Roaring hoofs in der Mongolei in seinem
Programm auch Werke präsentieren wollte, die etwas mit Schweizer
Folkore zu tun haben. Uf Ärde ist eine Art umgekehrte Variation
über dieses schöne, alte Volkslied "S'Vreneli ab
em Guggisbärg": Man nähert sich aus weiter Ferne
der Originalmelodie.
weniger und mehr - in der Version 2013 für Violoncello,
Akkordeon und Klavier - ist am 15. September vom Ensemble LUX:NM
(Berlin) am Festival Intersonanzen in der fabrik Potsdam uraufgeführt
werden: Andreas Voss (Violoncello), Silke Lange
(Akkordeon), Malgorzata Malentynowicz (Klavier) interpretieren
das Werk, welches ursprünglich ebenfalls für ein Berliner
Ensemble mit Violine statt Violoncello entstanden ist.
Am 8. September 2013 hat das Ensemble Horizonte (Detmold)
in der Sankt Petri Kirche in Kopenhagen Mutter Natur (2011)
für Sopran und acht Instrumente aufgeführt. Den Sopranpart
übernahm Laura Pohl, wie in der Uraufführung
in Hamburg-Altona am 2011 und in Zürich 2012. Damit ist diese
Auseinandersetzung mit Klopstock nun an drei Orten aufgeführt
worden, an denen F.G. Klopstock gewirkt hat.
An den Randfestspielen in Zepernick (bei Berlin; 5.-7. Juli 13)
haben Javier Hagen (Tenor/Contratenor) und Ulrike
Mayer-Spohn (Blockflöten) Ruh' und 1968 -
und heute? präsentiert.
Am 23. und 24. Juni hat das ensemble phorminx in
Tübingen und Darmstadt wanawizzi II aufgeführt.
Das Tatoo blickt böse auf einen Text von Max E. Keller,
uraufgeführt im September 12 in Berlin, ist von Franziska
Welti (Sopran) und dem Berliner Sonar Quartett vom
23.-26. Mai in Aarau, Basel, Bern und Winterthur gespielt worden.
Im April hat Keller Mobile für 1-5 Instrumente ad libitum
beendet, das in gewisser Weise Improvisationskonzepte der frühen
70-er Jahre kompositorisch fruchtbar macht. Es soll 2014 in Schweden
zur Uraufführung kommen.
Am 10. April 2013 haben Swetlana Sumatschjova (Sopran)
und Vasilij Zazepin (Kontrabass) im Schlusskonzert
des Festivals "Window to Switzerland" Die Schwestern
aufgeführt. Pikant daran ist, dass dieses Werk mit einem pazifistischen
Gedicht von Christian Morgenstern ausgerechnet in der Rüstkammer
des Moskauer Kreml gespielt wurde.
Die Schwestern ist ausserdem mit den Berlinern Katia
Guedes (Sopran) und Matthias Bauer (Kontrabass)
auf der Doppel-CD "Grammont Sélection 5"
(MGB CTS-M137) erschienen, welche die wichtigsten Schweizer Uraufführungen
des Jahres 2011 enthält.
Noëlle-Anne Darbellay (Violine) und Samuel
Stoll (Horn) haben am 12. März 2013 Il filo
in der Unerhörten Musik im BKA Berlin gespielt. Am 19. März,
seinem Geburtstag, gab das Trio Ampio mit Max
E. Keller (Klavier), Dietrich Petzold (Violine)
und Johannes Bauer (Posaune) ein Konzert mit improvisierter
Musik im b-flat Berlin.
Das Leipziger Ensemble Sortisatio präsentierte
am 29. Januar 2013 in Winterthurer Kunstmuseum als Uraufführung
Der Rutengänger nach dem Bild "Landschaft mit dem
Rutengänger" von Paul Klee, das im Kunstmuseum hängt
und bei der Aufführung gezeigt wurde. Am folgenden Tag wurde
das Konzert in Bern und am 11. März in Leipzig wiederholt.
aktualisiert am
24.12.16