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Bemerkung:
- Emil Zbinden (1908-1991) arbeite nach seinem Lehrabschluss für ein Jahr als Typograf in einer Berliner Großdruckerei. Er nahm Abendkurse an der Kunstgewerbeschule Neukölln, dann von 1929 bis 1931 in Leipzig an der Staatlichen Akademie für Graphische Künste.Nach seiner Rückkehr in die Schweiz arbeitete er als selbständiger Künstler und Grafiker. Ab 1935 machte er Buchausstattungen für die Zürcher Büchergilde Gutenberg, ab 1936 auch für die Lausanner Guilde du Livre; bis 1953 illustrierte er deren bekannte Gotthelf-Ausgabe mit über 900 Holzstichen.[1] Weite Verbreitung und Beachtung fanden auch seine Illustrationen im Kinderbuch Die schwarzen Brüder von Lisa Tetzner. In den 1950er-Jahren wandte sich Emil Zbinden verstärkt industriellen Themen zu. Beim Bau der Staumauer Albinga fertigte er Tempera, Aquarelle und Holzschnitte an (1956–1959), die auf der Baustelle und anschliessend in Bern entstanden sind. Auch den Bau der Grimsel-Staumauer und andere Bauwerke wie den neuen Berner Bahnhof begleitete er illustratorisch.1952 heiratete er „Gritli“ Bichsel (sie verstarb 1959); ein Sohn, Karl, wurde im selben Jahr geboren. 1953 gründete er mit Frans Masereel eine Vereinigung der Holzschneider, Xylon International. Von 1957 bis 1966 machte er wieder Buchausstattungen für die Frankfurter Büchergilde Gutenberg.