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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Vor allem der Brent-Ölpreise ist am Montag deutlich gestiegen. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte zur Lieferung im April stieg bis zum späten Nachmittag um 3,01 US-Dollar auf 103,95 Dollar. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März kostete 85,86 US-Dollar. Das waren 28 Cent mehr als am Freitag.
Der Brent-Preis werde weiterhin durch die Unruhen in Algerien nach oben getrieben, sagten Händler. Zudem gibt es auch Berichte über Proteste im Iran und dem Jemen. Nordafrika und der Nahe Osten sind für ein Drittel der Weltrohölförderung verantwortlich. Auch nach dem Rücktritt des ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak habe sich die Verunsicherung an den Märkten noch nicht gelegt. Der WTI-Preis werde hingegen durch die weiterhin gute Versorgung des US-Marktes gedrückt, sagten Händler.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 97,37 Dollar. Das waren 22 Cent weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/he
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