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Eine zentrale Erkenntnis der zum zweiten Mal nach 2019 durchgeführten Untersuchung ist, dass die Nutzung von Open Source zunimmt, während proprietäre Software an Bedeutung verliert. 95% der Befragten halten Open Source zudem für eine wichtige Komponente einer Infrastruktur-Softwarestrategie.
Die letztjährige Untersuchung ergab, dass 55% der von den befragten Unternehmen genutzten Software proprietär war. Dieser Wert ist auf 42% zurückgegangen und in zwei Jahren erwarten die Befragten nur noch einen Anteil von 32%. Im Gegensatz dazu erhöht sich der Anteil an Enterprise Open Source Software von derzeit 36% auf 44% in zwei Jahren.
Thematisiert wurde auch die Bedeutung der Cloud. Cloud Computing ist mittlerweile zu einem integralen Bestandteil der Geschäftsstrategie und der IT-Architektur vieler Unternehmen geworden, und die hybride Cloud hat sich dabei als der führende Cloud-Ansatz herauskristallisiert. Die Umfrage ergab, dass bereits 63% der befragten Unternehmen über eine hybride Cloud-Infrastruktur verfügen. Von den restlichen 37% planen zudem 54% die Einführung einer solchen Infrastruktur innerhalb der nächsten zwei Jahre.
Die Cloud nimmt also eine immer wichtigere Rolle ein und damit einhergehend steigt auch die Bedeutung von Open Source. 83% der IT-Führungskräfte bestätigen, dass Open Source ein entscheidendes Element ist, um die Vorteile von Cloud-Architekturen ausschöpfen zu können.
Die Untersuchung zeigt auch, dass Open Source Software nicht mehr primär als kosteneffiziente Option betrachtet wird. Bei der Frage nach den treibenden Faktoren für die Open-Source-Nutzung ergibt sich folgendes Ranking: höhere Softwarequalität (33%), niedrigere Total Cost of Ownership (30%) und bessere Sicherheit (29%).