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Seit 2001 begeistert das Klassik-Ensemble SCHERZO ein zahlreiches Publikum in verschiedenen Ländern Westeuropas. Die junge Musiker, allesamt Absolventen von Russlands renommiertester Musikhochschule und -akademie «Gnessin» in Moskau, setzten sich bei der Gründung des Ensembles im Februar 2001 zum Ziel, das scheinbar Unmögliche möglich zu machen: für Symphonieorchester geschriebene Werke berühmter russischer und westeuropäischer Komponisten auf traditionellen russischen Volksinstrumenten zu spielen.
Seit Beginn seiner Musikerlaufbahn begleitete Sergey Mushtakoff der Gedanke, berühmte Klassiker mit russischen Volksinstrumenten zu interpretieren. Ein ehrgeiziges Unterfangen, denn das bekannteste russische Instrument, die Balalaika prima, besitzt lediglich drei Saiten, wovon deren zwei erst noch gleich gestimmt sind. Arrangements für eine instrumentale Besetzung, wie sie SCHERZO führt – Balalaika prima, Domra alto, Balalaika Contrabass und Bajan – existieren nicht. Folglich mussten die Stücke erst umgeschrieben werden. Teilweise war gar die Entwicklung neuer Spieltechniken notwendig.
Was auf den ersten Blick verwegen anmutet, ist es auf den zweiten nicht, denn bei den russischen Volksinstrumenten verschwimmt die Grenze zwischen den Genren: einerseits schöpften die grossen russischen Komponisten seit jeher die Vielfalt ihrtMelodien aus dem reichen Schatz der Volksmusik ihres Landes, andererseits galt schon immer die Aufmerksamkeit der russischen Komponisten diesen Instrumenten: so widmete Schostakowitsch der Balalaika in der Oper "Die Nase" die Solobegleitung des Tenors, die Domra wurde unter anderem in Rimsky-Korsakows Oper "Die Legende der unsichtbaren Stadt Kitesch" mit einer Solokomposition bedacht und Komponisten wie Tschaikowski schrieben Werke für das Bajan (Suite Nr. 2 C-Dur op. 53 , "Suite charactéristique") während die Sofia Gubaidulina sogar einen musikalischen Schwerpunkt auf Kompositionen für dieses Instrument setzte.
Ein überaus erfolgreiches Experiment
Das Resultat überzeugte und sollte sich in der Folge als sehr erfolgreich erweisen. Nach dem Erstlingstonträger «Quartet SCHERZO» im April 2001 und den «Bilder einer Ausstellung» zwei Jahre später ist «Classic Impressions» bereits die dritte Veröffentlichung. Noch eindrücklicher als der Hörgenuss ab CD sind die Konzerterlebnisse. Allein in der Schweiz trat SCHERZO seit ihrem Bestehen an weit über hundert Orten sowie an Radio und Fernsehen auf – und machten ihrem Namen alle Ehre: klassische Musik, vorgetragen mit Spass und erfrischender Leichtigkeit, mit unvergleichlichem Charme und atemberaubender Virtuosität.
Homepage von Duo SCHERZO