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Ein neuer Bildband zeigt nie gezeigte Fotos der Box-Legende.
Lange, bevor es Rapper gab, konvertierte er zum Islam. Ab 1964 nannte sich Cassius Clay Muhammad Ali. Was blieb, waren seine grossspurigen Kommentare («I am the greatest»).
Der Unterschied zu heutigen Schaumschlägern: Er war auch der Grösste. Wenn er boxte, standen Fans in der Schweiz mitten in der Nacht auf, um ihn im TV zu sehen – wie beim «Rumble in the Jungle» gegen George Foreman am 30. Oktober 1974 in Kinshasa, um 4 Uhr Ortszeit. Foreman ging Ende der achten Runde k.o. Am 26.12.1971 kämpfte der Superstar auch im Zürcher Hallenstadion (gegen Jürgen Blin). 1999 wählte ihn das Olympische Komitee zum «Sportler des Jahrhunderts». Der grösste Fighter aller Zeiten war aber auch als Person ein Schwergewicht. Er kämpfte für die Rechte der Schwarzen und weigerte sich, in den Vietnamkrieg zu ziehen.
Am 3. Juni dieses Jahres starb Muhammad Ali, nachdem er jahrzehntelang gegen eine Parkinson-Erkrankung gekämpft hatte. Ein neu erschienener Bildband blickt nun auf einen Tag im Leben dieses grossen Champs zurück.
Der Bildband «A Day with The Greatest» von Jan W. Faul zeigt 60 nie veröffentlichte Fotos, alle am 27.10.1973 gemacht. Kommode Verlag Zürich, 33 Fr.