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Schlechte Phase oder Depression
Symptome
Gewisse Kriterien bzw. eine Kombination davon begünstigen das Auftreten einer Depression.
Depression
Jeder hat mal einen schlechten Tag, auf nichts Lust und keine Energie. Dieser Zustand geht in der Regel rasch wieder vorüber. Unter einer Depression im klinischen Sinne wird eine psychische Störung des Affekts (Grundstimmung) verstanden. Es handelt sich um eine klinisch bedeutsame Veränderung der Stimmungslage. Diese ist andauernd gedrückt und nichts macht mehr Freude.
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Fühlten Sie sich in den letzten Wochen häufig niedergeschlagen, traurig oder hoffnungslos?
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Hatten Sie in den letzten Wochen weniger Freude und Interesse an Dingen, die Sie sonst gerne tun?
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Hatten Sie in den letzten Wochen weniger Antrieb und Motivation?
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Haben Sie in den letzten Wochen eine Veränderung im Schlafverhalten festgestellt?
Weitere Symptome können sein: Erhöhte Ermüdbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Appetitverlust, Beeinträchtigung des Selbstwertgefühls, Früherwachen, Morgentief, Libidoverlust
Psychologische Kriterien: Eine Neigung zu Schuldgefühlen, Schwierigkeit eigene Bedürfnisse zu befriedigen, sich durchzusetzen/abzugrenzen
Soziale Kriterien: Soziale Isolation oder wenig sozialer Rückhalt, Stressoren in Beruf, Familie, Wohnbedingung, finanzielle Sorgen, kritische Lebensereignisse (Verlust, Trennung), kultureller Hintergrund
Biologische Kriterien: Hohes sympathisches Erregungsniveau, Temperamentsmerkmal, genetische Faktoren
Eine Depression ist eine Krankheit, niemand braucht sich dafür zu schämen. Sie lässt sich durch Psychotherapie behandeln. Je früher Sie sich Hilfe holen, je schneller kann es Ihnen besser gehen.