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Taiji Fächer Geschichte
In den alten Zeiten war es in China den Untertanen oft verboten, die Kampfkunst mit Waffen zu erlernen, darum wurden mit dem Fächer die gleichen Figuren geübt, wie sie für den Dolch, das Schwert oder den Säbel nötig waren. So konnten die alten Taiji Meister ihre Kunst weitergeben. Außerdem gab es Fächer, deren Speichen aus angespitzten Metallstäben bestanden, es waren Eisenfächer mit versteckten Klingen, so dass auch der Taiji Fächer eine gefährliche Waffe sein konnte, mit seinen vielen kleinen Messern bzw. Speeren. Der geschlossene Taiji Fächer wurde genutzt um zu blocken und zu stechen.
Tanzen mit dem Taiji Fächer
Heute wird die Fächer-Form vor allem geschätzt für ihre Ästhetik. Der Fächerkampf steht nicht mehr im Mittelpunkt. Mit dem Fächer erscheint Taiji wie ein Tanz, ein friedlicher Kampftanz voll wohltuender Abkühlung. Wer die Taiji Fächer-Form richtig beherrscht, bei dem scheint der Fächer eigenständig durch den Raum zu schweben. Das Knallen durch das Öffnen des Fächers weckt den Geist. Ästhetische Bewegungen wechseln sich mit dynamischen Elementen in der Taiji Fächer-Form ab. Alle grundlegenden Figuren sind aus der Taijiquan-Form integriert.