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So werden in einer ersten Phase 20 Millionen zur Verfügung stehen. Diese Ausfallentschädigungen werden aus dem Fonds zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit entnommen, wie die Regierung am Dienstag mitteilte.
Sie sollen 80 Prozent des Schadens abdecken, der durch das vom Bund wegen der Coronavirus-Krise verhängte Veranstaltungsverbot entsteht – sofern dieser nicht über andere Massnahmen wie Kurzarbeits- oder Erwerbsausfallentschädigung gedeckt wird.
Grössere Wirkung erhofft
Die Regierung reagiert mit dieser Vergabe laut Mitteilung auf die Tatsache, dass bereits beschlossene gesamtwirtschaftliche Massnahmen im Kulturbereich oftmals nur ungenügend Wirkung zeigen. Deshalb sei es notwendig, zur Sicherung der kulturellen Vielfalt zusätzliche Gelder zu sprechen.
Die Abteilung Kultur im Basler Präsidialdepartement werde entsprechende Gesuche ab Mitte April entgegennehmen, heisst es in der Mitteilung weiter. Ab dann würden auch Gesuche für die bereits kommunizierten Massnahmen des Bundes entgegengenommen. Es handelt sich um Soforthilfen für nicht gewinnorientierte Kulturunternehmen und Kulturschaffende sowie um Finanzhilfen für Kulturvereine im Laienbereich.