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Die Schweizerinnen beeindruckten mit einem geradlinigen und disziplinierten Spiel und liessen die gefährlichen Japanerinnen mit wenigen Ausnahmen nie richtig in die Partie finden. Nachdem Evelina Raselli in der 9. Minute im ersten Powerplay das 1:0 gelungen war, sorgten Anja Stiefel (32.) und Lara Stalder (33.) mit einem Doppelschlag innert 74 Sekunden für die Vorentscheidung. Das 4:0 von Christine Hüni 38 Sekunden vor dem Ende war ein Schuss ins leere Tor.
Diaz sprach nach dem Spiel von “einem weiteren wichtigen Sieg. Wir haben eine Top-Team-Leistung gezeigt und vor allem hat die Mannschaft dem Druck standgehalten.” Sie werde nun in Ruhe das Turnier analysieren und die richtigen Schlüsse für die bevorstehenden Aufgaben ziehen, fügte Diaz an.
Mit dem 7. Schlussrang und den drei Siegen gegen Japan haben die Schweizerinnen die Pflicht erfüllt. Zur eigentlichen Kür, die gemäss dem erklärten Ziel in den Viertelfinal und zur direkten Olympia-Qualifikation hätte führen sollen, fehlten in den entscheidenden Spielen einerseits das nötige Wettkampfglück, andererseits aber auch die Kaltblütigkeit. Aus 66 Abschlussversuchen in den Vorrunden-Partien gegen Tschechien (38) und Schweden (28) resultierten nur gerade 2 Tore.
Wo in der Schweiz das Olympia-Qualifikationsturnier (9. bis 12. Februar 2017) stattfinden wird, steht noch nicht fest. Aller Voraussicht nach werden die Schweizerinnen auf Tschechien, Dänemark und einen Qualifikanten treffen. Damit ist bereits heute klar, dass die Teilnahme in Pyeongchang alles andere als ein Selbstläufer werden wird.
(SDA)