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Durch den Klimawandel werden immer grössere Flächen der Erde überflutet. Im Extremfall könnte dies die Landwirtschaft beeinträchtigen, weil die Flächen zur Nahrungsmittelproduktion nicht mehr zur Verfügung stehen.
«In den nächsten 100 Jahren wird der Meeresspiegel ansteigen und zu einer Land-Verknappung führen. Anbauflächen werden eine knappe Ressource sein», sagt Leilah Clarke, Studentin an der Sussex Universität zu Spiegel Online.
Deshalb hat die britische Studentin einen Prototypen einer Minifarm entwickelt. Die Farm schwimmt auf dem Wasser und nutzt die Kondensation, um die Pflanzen im Innern zu tränken. Der Trick: Dies funktioniert auch mit Salzwasser, da das Salz nicht mitverdunstet.
In diesem Video erklärt Leilah Clarke, wie ihr Projekt funktioniert.
Auch wenn die Überflutung nicht in dem Masse stattfindet, wie befürchtet, könnte diese Art des Anbaus die Lebensmittelindustrie revolutionieren. Bisher hat das Projekt der Studentin die Phase des Prototyps noch nicht überschritten, sie sucht aber bereits nach geeigneten Investoren. (leo)