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Algajola-Bastia
15.06.2017 Algajola-Bastia Ich gebe das Zimmer in Algajola ab und fahre nach L’Isle Rouge. Dort verpasse ich eine Abzweigung und lande in Monticello. Das ist mir gerade recht, so mache ich eine Tour eines weiteren Teils der Balagne. Ich komme durch Belgodere, wo ich kurz anhalte. Schliesslich gelange ich wieder zur Hauptstrasse nach Bastia, der ich allerdings nur ganz kurz folge, weil ich Richtung Saint-Florent abbiege. Nun bin ich auf der Halbinsel Kap Korsika (Cap Corse). Mit dem letzten Tropfen Benzin komme ich in Saint-Florent an. Ich komme weiter zur Marine de Farinole, wo ich den Tour de Farinole kurz besuche. Mein nächster Stopp ist in dem schönen Dörfchen Nonza, das auf einem Hügel am Meeresufer liegt. Zuoberst auf dem Hügel steht ein – ausnahmsweise viereckiger und nicht runder – Turm. Unten besichtige ich noch die Eglise Saint-Julie. Als ich das Dorf Barrettali hoch oben auf einem Hügel sehe, fahre ich hinauf. In Pino esse ich teuer und schlecht zu Mittag. Beim Moulin Mattei halte ich nochmals, da zwei alte Türme dort stehen. Die Strasse zu den nördlichsten Orten Tollari und Barcaggio verpasse ich und muss rund sechs Kilometer zurück fahren, um die Einfahrt zu finden. Nach weiteren sechs Kilometern Fahrt bin ich in Tollari, einem kleinen Oertchen vor der Ile de la Giraglia. Eine Verbindungsstrasse führt mich nach Barcaggio, das etwas grösser ist und einen Fischerhafen hat. Schliesslich gelange ich wieder auf die Hauptstrasse Richtung Macinaggio. Nun fahre ich an der Ostküste Richtung Bastia. In Brando halte ich und besuche das hübsche Städtchen, das von einem Turm ganz aussen auf einem Felsen abgeschlossen wird. In Bastia – für korsische Verhältnisse eine Grossstadt – finde ich das Hotel Sampiero in einem Industriegebiet, neben einem Baumarkt, direkt an der Stadtautobahn (die übrigens grösstenteils auf 30 km/h begrenzt ist, für was hat man dann eine Autobahn?). Ich checke ein – mein Zimmer hat diesmal leider keinen Kühlschrank. Mit dem Scooter fahre ich in die Stadt zurück und besuche den alten Hafen (Vieux Port) und das mit roten Tapeten ausgeschmückte Oratorium der Bruderschaft der unbefleckten Empfängnis. Auf dem Altar steht ein 60kg schwerer Silbermond. Die Eglise Paroissiale Saint Jean-Baptiste ist leider geschlossen. Ein paar witzige Wandmalereien sind auf den Häuserfassaden zu sehen. Schliesslich gelange ich noch zum Place du Marche. Im Hafen liegen die farbenfroh lackierten Fähren der verschiedenen Schifffahrtsgesellschaften. Schliesslich muss ich wieder zurück ins Hotel fahren, wenn ich heute noch die drei bis vier Stunden Tagebuch hinter mich bringen will.