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Einem Report von Trend Micro
und dem Analystenhaus Omida zufolge soll sich der Markt für Security-Lösungen für private 5G-Netzwerke in den kommenden Jahren schnell entwickeln. Bis 2027, so der Security-Spezialist, wird der Markt gar ein Volumen von 12,9 Milliarden US-Dollar erreichen. Die Mehrheit der befragten Unternehmen wollen laut den Autoren jährlich zwischen 5 und 10 Prozent ihres IT-Budgets in 5G-Security-Lösungen investieren. Dies, obwohl sie 5G-Netze für sicherer halten als die älteren 3G-, 4G- und LTE-Pendants.
Zu den Security-Anforderungen für private 5G-Netze befragt, antworteten 75 Prozent der Befragten mit Sicherheitstransparenz, 65 Prozent rechnen mit einem besseren Risiko- und Kontrollmanagement und 49 Prozent erwarten ein verbessertes und vereinfachtes Warnsystem. Den bestehenden Risiken entgegenwirken will man derweil mit Authentifizierung (75 Prozent), Zugangskontrolle (65 Prozent) und Schutz vor gefälschten Basisstationen (58 Prozent).
Besonderes Augenmerk legen die Studienautoren auf das aus den Ergebnissen hervorgehende Prinzip der geteilten Verantwortung: "Nicht alle Komponenten müssen von den Dienstleistern abgesichert werden, da auch Unternehmen selbst für Risikominderung in bestimmten Teilen der Umgebung verantwortlich sind", so Trend Micro
. Auch zeige die Studie, dass die Aufklärung des Marktes und die Überbrückung der Wahrnehmungslücke in Zukunft von entscheidender Bedeutung sein werden.
(win)