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Zusätzliche musikalische Förderung steht Schüler/-innen zu, die grundsätzlich über das Potenzial verfügen, eine Berufsausbildung im musikalischen Bereich zu absolvieren.
Einzelförderung im Instrumentalunterricht ermöglicht, dass besonders begabte Kinder und Jugendliche ausserordentliche Leistungsziele erreichen können. Die besondere Begabung muss nachgewiesen sein. Dies geschieht meist durch den .
Zusätzliche musikalische Förderung wird in der Regel ab der 6. Klasse gewährt, ist aber auch in der Primarschule möglich, wenn die musikalische Entwicklung nachgewiesenermassen deutlich schneller und erfolgreicher verläuft als normal.
Ablauf
Portfolio
Schüler und Schülerinnen, welche die Kriterien der Begabtenförderung erfüllen, stellen ein Portfolio zusammen. Dies geschieht eventuell mit der Unterstützung der Instrumentallehrpersonen / Lehrperson. Es dokumentiert die ausserordentliche Leistungsfähigkeit im musikalischen Bereich.
Individuelle Lernvereinbarung
Die Instrumentallehrperson vereinbart mit der Schülerin oder dem Schüler die Ziele der musikalischen Förderung. Diese werden in einer individuellen Lernvereinbarung (ILV) festgehalten. Zwischen Instrumentallehrperson, Eltern und Schüler oder Schülerin findet ein jährliches Standortgespräch zur Überprüfung und Neuanpassung der Individuellen Lernvereinbarung (ILV) statt.
Kosten
Das Departement BKS beteiligt sich an der zusätzlichen Förderung auf zwei Stufen:
- Stufe 1: Drittelslektion zusätzlich zum Regelangebot - Einstieg in die Begabtenförderung. Finanzierung zu 100% durch das Departement BKS.
- Stufe 2: Weiteres Pensum zusätzlich zu Regelangebot und Stufe 1. Die zeitliche Dauer der Stufe 2 wird durch den Förderbedarf bestimmt. Finanzierung zu je 1/3 durch BKS, Musikschule und Eltern.