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Höhenkrankheit
Als Höhenkrankheit bezeichnet man einen Komplex von Symptomen, der bei Menschen auftritt, die sich in grosse Höhen begeben. Im Gegensatz zum allgemeinen Glauben gibt es keine spezifischen Faktoren wie Alter, Geschlecht oder physischer Zustand, die mit der Anfälligkeit für Höhenkrankheit zusammenhängen. Manche Leute sind davon betroffen und andere nicht, und einige Leute sind anfälliger als andere. Der Mangel an Sauerstoff verursacht die Höhenkrankheit. Je höher man aufsteigt, umso „dünner“ wird die Luft, was bedeutet, dass weniger Sauerstoff in der Atmosphäre ist. Du erhältst mit jedem Atemzug weniger Sauerstoff in den Lungen, so dass die Menge an Sauerstoff im Blut sinkt. Stärker betroffen sein können Personen, die Herz-oder Lungenerkrankungen haben. Die Symptome beginnen in der Regel innerhalb von 48 Stunden nach Ankunft in grosser Höhe. Je höher man aufsteigt, desto grösser die Wirkung. Meistens beginnen die Effekte ab einer Höhe von 2.500 bis 3.000 Metern. Wenn du Herzerkrankungen (wie Herzinsuffizienz) oder Lungenerkrankungen (wie Emphysem) hast, können die Symptome bereits in niedrigeren Lagen auftreten.
Symptome sind: Kopfschmerzen, Atemnot, Müdigkeit, Übelkeit oder Erbrechen, Unfähigkeit zu schlafen, Schwellungen im Gesicht, Händen und Füssen.
Sowohl die Herzfrequenz als auch die Atemfrequenz steigen, wenn der Körper versucht, mehr Sauerstoff in sein Gewebe zu schicken. In sehr hohen Höhen kann Körperflüssigkeit ins Gehirn (Gehirn oder Zerebralödem) oder in die Lunge (Lungenödem) eindringen. Beide Bedingungen können ernst oder sogar lebensbedrohlich sein.
Einige Tipps:
- Gib deinem Körper Zeit, sich an die Höhe anzupassen.
- Vermeide anstrengende Aktivitäten am ersten Tag.
- Trink viel Wasser.
- Vermeide Alkohol, Tabak und Schlaftabletten.
- Nimm kohlenhydratreiche Lebensmittel (wie Pasta, Kartoffeln und Brot) zu dir.
- Trinke Coca-Tee oder kaue Cocablätter.
- Bei bestehender Herz oder Lungenerkrankung, konsultiere deinen Arzt vor Abreise.