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Als ich ins JULL gekommen bin, war irgendetwas anders als sonst. Bis dahin war mir nichts aufgefallen, zuhause war alles so, wie es sich für einen Mittwochvormittag anfangs Oktober gehörte. Mein Dackel liess mich nicht aus den Augen, ich machte eine Bestellung (Nasenspray gegen Allergien), spielte ein alt gewordenes Lied auf dem Piano, improvisierte mit meinem E-Bass zu am7/E7, bis sich mein Dackel darüber beschwerte und ich dem Bassverstärker den Strom entzog. Zum Mittagessen gab es Fischstäbchen. Das hätte ein Hinweis sein können. Denn vor dem JULL, da, wo Gäste auf dem Vorplatz Kaffee trinken sollten, stand ein Schiff. Es war riesig und auf dem Bug stand in fetten Buchstaben MEXI geschrieben. Merkwürdig, MEXI war die Marke der Fischstäbchen, die es zum Mittagessen gab. Ich versuchte das alles zu ignorieren und betrat das Gebäude. Doch anstatt dem süssen Café mit den leckeren Kuchen war der Raum zu einem gigantischen Spiegelkabinett geworden. Als ich es betrat, erblickte ich nicht mich selbst, als ich in den Spiegel schaute, sondern einen süssen, flauschigen Hasen mit schneeweissem Fell, der mir zuzwinkerte. Ich war verwundert, das alles machte doch überhaupt keinen Sinn. Langsam machte mir das ganze etwas Angst, ich lief mit eiligen Schritten aus dem Haus. Dort seilten sich gerade verrückte Teenager vom Schiff ab.
Ronja & Lea