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Das überraschende Ergebnis erlaubt es, die Logik der Ökonomie besser zu verstehen. Vielen Dank an den Autor.
Die folgende Geschichte begibt sich also in einem Dorf, das vom Tourismus lebt. Nur hat es, aufgrund der Krise, grade keine Touristen im Dorf. Jeder leiht sich von jedem Geld aus, um zu überleben. Mehrere Monate vergehen ärmlich.
Endlich kommt ein Tourist im örtlichen Hotel an und nimmt sich ein Zimmer. Er bezahlt das Zimmer mit einer 100-Franken-Note.
Der Tourist ist kaum in seinem Zimmer verschwunden, da rennt der Hotelier schon zum Metzger, dem er exakt 100 Franken schuldet. Der Metzger geht alsogleich damit zum Bauern, der ihm das Fleisch liefert. Der Bauer wiederum beeilt sich, seine Schulden bei der Prostituierten zu begleichen, der er noch ein paar Gefälligkeiten schuldig geblieben ist. Die Prostituierte schliesst den Kreis, indem sie ins Hotel geht und dem Hotelier die letzten paar Stundenzimmerbuchungen begleicht.
Als sie die 100-Franken-Note auf die Theke legt, kommt der Tourist herunter, erklärt dem Hotelier, dass ihm das Zimmer nicht gefällt, nimmt sich die Banknote und verschwindet.
Nichts wurde ausgegeben, nichts wurde gewonnen, nichts verloren. Ausser dass jetzt niemand im Dorf mehr Schulden hat.
Und jetzt stellen wir uns vor:
- Der Tourist ist die G20,
- der Hotelier ist die Bank,
- der Metzger ist der Staat,
- der Bauer ist der Bürger, und
- die Prostituierte ist das Darlehen.
Die G20 schütten eine Subvention an die Banken aus, die ihre Schulden beim Staat zurückzahlen, welcher die Steuern und Abgaben an die Bürger zurückerstattet, welche ihrerseits ihre Darlehen an die Banken zurückzahlen.
RESULTAT: KEINE SCHULDEN MEHR FÜR NIEMAND.
Sind wir nicht grade daran, auf diese Weise die weltweite Finanzkrise zu lösen?
- Darüber sollte man meditieren!
- …oder den Fehler suchen!