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Als THQ bankrott ging, bedeutete das das Ende von Darksiders-Entwickler Vigil. Bei der Versteigerung der THQ-Assets wollte niemand Vigil kaufen. Nun öffnet Crytek ein neues Studio in Austin, dem ehemaligen Standort von Vigil. Crytek USA, so heisst das Studio, wird zunächst etwa 35 ehemalige Vigil-Mitarbeiter übernehmen.
Das ist zwar nicht das ganze Vigil-Team, aber das Studio soll schnell wachsen. Es ist also durchaus möglich, dass bald weitere Vigil-Mitarbeiter einen Job bei Crytek USA finden werden.
Gamesbeat berichtet, wie der Deal zustande gekommen ist.
Crytek-CEO Cevat Yerli sagt, dass er Vigil nicht ersteigern wollte, weil die Vigil-Projekte nicht zu den typischen Crytek-Games passen. Aber nachdem Yerli mit Vigil-Lead David Adams sprach, änderte er seine Meinung. Am 28. Januar, drei Tage nach der THQ-Versteigerung, flog Yerli von Deutschland nach Austin, um Adams zu treffen. Zu diesem Zeitpunkt hatte THQ aber bereits alle Vigil-Mitarbeiter entlassen.
Yerli traf sich mit David und einem Teil vom ehemaligen Vigil-Team. Bereits am nächsten Tag gründeten sie Crytek USA, mit David als CEO, und fiengen damit an, ehemalige Vigil-Mitarbeiter einzustellen.
Woran Crytek USA arbeiten wird, ist unklar. Es wird sich aber mit allerhöchster Warhscheinlichkeit nicht um Darksiders 3 handeln. Platinum Games ist nach wie vor interessiert an der Franchise, verfügt aber vermutlich nicht über die finanziellen Mittel, um sie zu kaufen.
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