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Was ist passiert? Im Pazifik hat es erneut ein schweres Erdbeben gegeben. Die US-Erdbebenwarte USGS registrierte Erschütterungen der Stärke 7,9. Ursprünglich war von 8,2 die Rede. Das Beben ereignete sich um 0.31 Uhr Ortszeit, sein Epizentrum lag rund 278 Kilometer südöstlich der Insel Kodiak im Golf von Alaska in zehn Kilometern Tiefe.
Was sind die Folgen? Über Schäden oder Opfer ist derzeit nichts bekannt. Augenzeugen auf der Insel Kodiak berichteten, sie hätten Erschütterungen verspürt. Von Panik ist keine Rede. Der US-Wetterdienst gab kurz nach dem Beben Tsunami-Gefahrenmeldungen für die gesamte Westküste der USA aus. Inzwischen sind diese Meldungen aber wieder weitgehend aufgehoben.
Das Beben liegt im «Feuerring». Was heisst das? Der so genannte Pazifische Feuerring rund um den Pazifischen Ozean ist geologisch eine der gefährlichsten Regionen der Erde, weil an ihm verschiedene Platten der Erdkruste aufeinandertreffen. Immer wieder kommt es zu tektonischen Verschiebungen, die Vulkanausbrüche, Erdbeben und Tsunamis zur Folge haben. Der mehr als 40'000 Kilometer lange «Feuerring» reicht von der süd- und nordamerikanischen Westküste über Alaska, Russland, Japan bis hin nach Südostasien.