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Claudia Vonmoos (Künstlerische Leitung) ist in Chur aufgewachsen. Sie studierte Klavier in Basel und Luzern. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie von den Musikern Hubert Harry, Jürg Wyttenbach, Maria João Pires und dem Schauspieler Thomas Härtner. Im Zusammenhang mit dem Solistendiplom, das sie mit Auszeichnung absolvierte, wurde ihr der Edwin-Fischer-Gedenkpreis verliehen. 1987 gewann sie den Concours Piano 80. Sie konzertierte als Solistin mit den Festival Strings Lucerne, dem Luzerner Sinfonieorchester, der Basel Sinfonietta, dem Kammerorchester Basel u.a. Seit 1989 spielt sie mit dem Pianisten Paul Clemann im Klavierduo. (Auftritte mit ihren „komponierten Programmen“ im In- und Ausland. Mehrere Uraufführungen). Mit der Tänzerin Rahel Vonmoos (London / Zürich) entwickelt sie Programme, die Neue Musik und Tanz in enge Verbindung setzen. Claudia Vonmoos wurde in den letzten Jahren durch Projekte bekannt, in denen Musik, Text und Szene eine Synthese bilden, und für die sie Musiker, Schauspieler, Tänzer und Schriftsteller zur Zusammenarbeit einlädt. (Zahlreiche Aufführungen im deutschsprachigen Raum).
Am 11. 12. 2013 gründete sie zusammen mit einer kleinen Zahl ihr vertrauter MusikerInnen ensemble viceversa.
An der Musik Akademie Basel unterrichtet sie eine Klavierklasse, betreut interdisziplinäre Programme von Studierenden und ist Initiantin und Leiterin musikalisch-szenischer Projekte.
Barbara Schingnitz (Mezzosopran) stammt aus Süddeutschland. Sie konzertiert solistisch sowie als Partnerin in diversen kammermusikalischen Formationen momentan vorwiegend in der Schweiz, in Deutschland und Österreich. Ihr Bühnenrepertoire umfasst Partien vom Barock bis hin zu Uraufführungen von Werken zeitgenössischer Komponisten. Sie musiziert außerdem regelmäßig mit professionellen Ensembles wie etwa dem Vokalensemble ORIGEN oder den basler madrigalisten und ist als Sprecherin und (singende) Schauspielerin im Musiktheater tätig. Unter der Regie von Claudia Vonmoos arbeitete sie bereits bei mehreren Projekten mit.
Nach dem Abitur und einem Abschluß in Elementarer Musikpädagogik studierte sie Musikwissenschaft, Neue deutsche Literatur und Medienwissenschaft an der Universität Basel, wo sie 2008 das Lizentiatsexamen ablegte. Nebenbei arbeitete sie projektgebunden an Schulen und Musikschulen sowie für freie Ensembles in Deutschland und in der Schweiz als Konzeptleiterin und Regisseurin für Theater und Musiktheater mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Ihre unkonventionellen Arbeiten für das jugendliche Vokalensemble OMNISONANS wurden 2001 mit einem Förderpreis der Dresdener Bank ausgezeichnet.
Ab 2005 studierte sie Gesang an der Hochschule für Musik in Basel, wo sie 2008 ihren Bachelor, 2010 den Master of Arts jeweils mit Auszeichnung absolvierte. Sie war Stipendiatin der Fondation Nicati-de Luze. Wichtige Impulse für ihre sängerische Arbeit erhielt sie in Meisterkursen u. a. bei Vesselina Kasarova, Anne Sofie von Otter, Peter Schreier und Graham Johnson.
Estelle Costanzo (Harfe) wurde in Italien geboren. Sie studierte Harfe bei Gabriella Bosio, Chantal Mathieu, Sarah O'Brien und Frédérique Cambreling, war Stipendiatin der Stiftungen Cassa di Risparmio di Torino, Nicati-de Luze und Irène Dénéréaz und nahm an Meisterkursen von Marie-Pierre Langlamet, Anne Lavoisier und Brigitte Sylvestre teil. Besonders interessiert an der zeitgenössischen Musik, bildet sie sich am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris in einem Nachstudium spezialisiert in Neue Musik weiter. Sie war Mitglied der Lucerne Festival Academy 2013. Mehrfach wurde sie für ihr Spiel ausgezeichnet. So erzielte sie 2015 den zweiten Preis am renommierten Concours Nicati in Bern und 2012 den zweiten Preis am 35. internationalen Wettbewerb "Valentino Bucchi - die Harfe im 20. und 21. Jahrhundert" in Rom. Sie spielte Uraufführungen von GF Haas, Stefano Gervasoni, Balz Trümpy u.a.
Als vielseitige Musikerin spielte sie in vielen Orchestern, Ensembles und Kammermusikformationen wie dem Ensemble Intercontemporain, dem Berner Sinfonieorchester, der Basel Sinfonietta, dem Orquesta Filarmonica de Bogotá, bei den Schwetzinger SWR Festspielen, mit dem Ensemble Orlando, dem Ensemble Phoenix, dem Ensemble Proton u. a. Sie ist Gründungsmitglied der Ensembles "neuverBand" und "Too hot too hoot?", die sich auf neue Musik spezialisieren. Darüber hinaus ist sie in mehreren interdisziplinären Projekten engagiert, die Musik und andere künstlerische Disziplinen kombinieren. In diesem Kontext arbeitete sie mit dem Theater Basel und mehrmals mit Claudia Vonmoos zusammen und ist Mitglied des Lucerne Festival Young Performance Ensemble, das 2014 die erfolgreiche Show "Heroïca", mit dem "Junge Ohren Preis" 2014 ausgezeichnet, uraufgeführt hat.
Als Harfenlehrerin arbeitet sie an der Jugendmusikschule Männedorf und an der Musikschule Knonaueramt im Kanton Zürich.
Lanet Flores Otero (Klarinette) Geboren und aufgewachsen in Kuba. Klarinettenstudium am Instituto Superior de Arte in Havanna und an der Musik Akademie der Stadt Basel bei François Benda. 2002 Solistendiplom / 1. Preis der Basler Orchestergesellschaft. Nachdiplom für Freie Improvisation in Luzern.
Als Orchestermusikerin wirkte sie im Orquesta Sinfonica Nacional de Cuba als Soloklarinettistin, in der Schweiz und Europa trat sie oft mit der Basel Sinfonietta und dem Kammerorchester Basel auf.
Als Kammermusikerin konzertierte sie mit klassisch-romantischer sowie zeitgenössischer Musik u.a. am Davos Festival, an den World Music Days, am Demenga Festival und dem Hirzenberg Festival.
In den Bereichen Musiktheater und Freie Improvisation ist sie bereits seit 10 Jahren Mitgestalterin von „Gare des Enfants“, der Reihe für Kinder in der Gare du Nord Basel.
Sie unterrichtet Klarinette an der allgemeinen Abteilung der Musik Akademie Basel.
Robert Torche (Ton und Bild) Nachdem Robert seinen Master in Audiodesign 2014 an der Hochschule für Musik in Basel abschlossen hat, absolviert er dort nun einen zweiten Masterstudiengang in freier Improvisation. Dies mit dem Ziel, seinen musikalischen Stil mit den elektronischen Instrumenten, die er selbst entwickelt, zu erweitern und zu konkretisieren.
Kürzlich wurde er mit dem Preis "coup de coeur 2014 du canton de Berne" ausgezeichnet. Dieser Preis wird an junge Talente vergeben, die eine vielversprechende Musikerlaufbahn angehen. Robert scheut keine Hürden in den neuen musikalischen Technologien und hat bisher immer versucht, sein künstlerisches Schaffen so viel wie möglich auszuweiten, sei es für Tonaufnahmen, Multimedia-Installationen, das Musiktheater oder den Film. So hat er beispielsweise in 2013 den Ton für den Dokumentarfilm ¨Welcome to Gagauzia¨, welcher in Moldawien von Schülern der Zelig-Schule von Bolzano gedreht worden war, kreiert. Ausserdem arbeitet er regelmässig mit Komponisten und zeitgenössischen Ensembles zusammen, die elektronische Musik in ihren Performances nutzen.
Er ist Mitgründer von ensemble viceversa und Teil von Ensemble Inverspace, mit welchem er in 2013 ans elektronische Studio des Moskauer Konservatoriums eingeladen war, um dort zu konzertieren und eine Meisterkurs zu halten. Weiterhin bildet er zusammen mit dem Perkussionisten Julien Mégroz ein Duo mit dem Perkussionisten und ist oft in diversen Formationen im Bereich freie Improvisation tätig.
website: http://rottor.weebly.com/