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Der angedachte Umbau in eine lichtsignalgesteuerte Kreuzung eröffnet aber die Möglichkeit, endlich eine hohe Qualität und Sicherheit für den Veloverkehr zu schaffen. Dafür muss - sprichwörtlich - nicht das Rad neu erfunden werden, es reicht ein Blick in die Velovorbilder Dänemark und Holland. Die dort in solchen Fällen angewendete konsequente Separierung des Veloverkehrs schafft zudem Spielräume für den motorisierten Verkehr und den öV.
Das übliche Argument - es hat zu wenig Platz für eine gute Velolösung - zählt am Burgernziel definitiv nicht. Der öffentliche Raum beim heutigen Burgernzielkreisel hat einen Durchmesser von rund 60m, und auch die angrenzenden Strassenräume beim Ostring und bei der Thunstrasse weisen Breiten von rund 30m auf. Das ist genug, um zwischen Thunplatz und Freudenbergerplatz eine Weltklasse-Velolösung à la Kopenhagen oder Amsterdam zu realisieren. Und beim Burgernziel selbst kann die Veloführung ganz einfach in den überaus grosszügigen Seitenräumen addiert werden.
Läge das Burgenziel in Amsterdam, könnte die Lösung so aussehen:
Die Kopenhagener Lösung würde etwa so aussehen:
Selten war in Bern die Gelegenheit so günstig, ein Velohindernis ersten Ranges in eine vorbildliche Lösung zu verwandeln. Nutzen wir sie!
Weitere Infos zur Idee "Burgernziel in Holland" sind auf diesem Fact-Sheet zusammengefasst.