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Der Film spielt in der heissen Phase des Kalten Krieges und handelt von einem Supercomputer mit dem Namen «Colossus», der von dem Wissenschaftler Charles Forbin entworfen wurde, um die amerikanischen Atomraketen zu kontrollieren. Bald entdeckt Colossus, dass er in der Sowjetunion ein Gegenstück hat, der dieselbe Aufgabe ausführt wie er selbst. Die beiden Computer bestehen darauf, zur Kontrolle miteinander verbunden zu werden, verbünden sich dann aber miteinander und drohen den Menschen damit, die ihnen anvertrauten Raketen zu zünden, falls ihre Bedingungen nicht erfüllt werden.
«Colossus stellt die Apotheose der wahnsinnig gewordenen Maschine dar, denn seine Fehlfunktion erweist sich als Emergenz-Effekt, als Feature, das nicht direkt programmiert wurde, aber in der Soft- und Hardware-Konfiguration des Systems bereits angelegt war. Insofern ist Colossus auch ein Stellvertreter für die technologische Hybris des Wissenschaftlers, der, weil er alles zu kontrollieren meint, den Blick für die Komplexität verliert.» (Stefan Höltgen, f-film.de)
USA, 1970, 100 min, Digital HD, E/d, Regie: Joseph Sargent, Drehbuch: James Bridges, nach dem Roman von D.F. Jones, mit: Eric Braeden, Susan Clark, Gordon Pinsent, William Schallert, Leonid Rostoff.