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Um das Jahr 80 v. Chr. haben sich Kelten auf dem Basler Münsterhügel niedergelassen. Auf der Südseite entstand ein grosser Wall - eine sogenannte Murus Gallicus.
In der Mitte des 2. Jahrzehnts v. Chr. befand sich hier ein römisches Kastell. Dies diente wohl dem Alpenfeldzug. Es wurde später wieder aufgegeben. In den Jahren 17/20 n. Chr. entstand ein zweites Kastell. Im letzten Viertel des 1. Jahrhunderts wurde der Hügel wohl ganz vom Militär verlassen. Dafür entwickelte sich das Lagerdorf südlich des Hügels zu einem eigentlichen Vicus (Dorf).
In den Jahren 270/280 n. Chr. wurde der Hügel mit einer massiven Mauer aus Stein umfasst. Im 4. Jahrhundert wurde der Ort dann zu einem wichtigen militärischen Stützpunkt.
Heute sind noch diverse römische Überreste zu sehen: