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Aroundtown Aktien stürzen ab
Aroundtown Zahlen stehen noch aus - ist Grand City Properties ein schlechtes Omen?
Es hagelt schlechte Nachrichten aus der Immobilienbranche. Die Zinswende führt mit einer Verzögerung von rund 12 Monaten zu einer scharfen Bremsspur in den Gewinn- und Verlustrechnungen der Immobiliengesellschaften.
Gewerbeimmobilien sind dabei im aktuellen Umfeld das schwächste Glied in der Kette. Die Pandemie forcierte aus dem Stand, dass der E-Commerce-Handel weitere Marktanteile zulasten des stationären Handels erlangte und gleichzeitig die Büros leer standen, da alle im Home Office arbeiteten und immer noch viele dort arbeiten. Von Hotels gar nicht zu sprechen, die noch heute unter den Spätfolgen der Umsatzeinbrüche in der Pandemie leiden.
Aroundtown (LU1673108939) ist in all diesen Bereich stark gewichtet. Um hier eine stärkere Diversifizierung zu erreichen, erhöhte man die Beteiligung an Grand City Properties (LU0775917882), die mit ihrem Wohnimmobilienportfolio als resilienter in der Pandemie angesehen wurde. Dass nun Grand City Properties die Streichung der Dividende für 2022 ankündigte, bedeutet weitergedacht, dass die Lage bei Aroundtown im Zweifel noch schlechter ist. Zum einen aus dem operativen Geschäft heraus, das im Wesentlichen durch den Zinsanstieg belastet ist und zum anderen aus dem nun ausbleibenden Cashflow vonseiten Grand City Properties, dessen grösster Aktionär man ist.
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