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Emil Egger-Cotting ist am 7. Februar 1934 in Gross-Guschelmuth geboren. Seine Eltern hiessen Josef Egger und Delfine geborene Andrey. Er wuchs als jüngstes von acht Kindern auf. Gemeinsam erlebten sie eine schöne Kindheit.
Nach der Schulzeit arbeitete er im Sommer auf einem Bauernhof im Welschland. Danach arbeitete er wieder im elterlichen Betrieb in Gross-Guschelmuth. 1963 heiratete er Therese Cotting von Klein-Vivers. Gemeinsam hatten sie drei Töchter.
Im Alter von 36 Jahren absolvierte er noch die landwirtschaftliche Ausbildung. 1970 kauften Emil und Therese Egger-Cotting noch einen Bauernhof in Gross-Guschelmuth. Im Jahre 1972 zog Emil Egger-Cotting mit seiner Familie auf diesen Betrieb. Fortan bewirtschaftete er gemeinsam mit seiner Frau diese beiden Betriebe. Emil Egger-Cotting war mit Leib und Seele Landwirt, Ferien waren für ihn ein Fremdwort. Er war handwerklich sehr begabt: Viele Schreinerarbeiten am Bauernhaus machte er selber, dies mit viel Freude. Im Jahre 2000 übergab er den Betrieb seiner Tochter und dem Schwiegersohn. Weiterhin half er tatkräftig auf dem Betrieb mit, wo er konnte.
Neben seiner Arbeit war Schiessen sein grosses Hobby; bei der Schützengesellschaft Cordast-Guschelmuth war er mehr als 50 Jahre Aktivmitglied. Weitere Hobbys waren: Jassen, Tanzen, Musik und der Jahrgängerverein. Er war ein sehr geselliger Mensch.
Er liebte seine acht Grosskinder und war immer für einen Scherz mit ihnen bereit.
2010 erlitt Emil Egger-Cotting einen Hirnschlag. Von diesem konnte er sich nicht mehr richtig erholen und er brauchte immer eine intensivere Pflege. Mit der Zeit kam noch die Altersdemenz dazu. Seit 2015 ging er dreimal pro Woche in die Tagesstätte nach Jeuss. Dies hat ihm sehr gut gefallen, dadurch hatte er wieder mehr Abwechslung und kam unter die Leute. Dank der Hilfe der Spitex und seiner Frau, konnte er aber noch in seinem geliebten Heim bleiben. Im Februar 2016 wurde ein Eintritt ins Pflegeheim unumgänglich.
Am Sonntag, 19. August verschlechterte sich sein gesundheitlicher Zustand. Am Mittwochmorgen des 22. August 2018 durfte er friedlich einschlafen.