Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03200.jsonl.gz/1901

Als Ausgangspunkt für «Schlaf» diente Claudius Gentinetta der Ton: Er wollte das Schnarchen eines Freundes visualisieren. Diese Idee wird metaphorisch umgesetzt: Das Schiff und seine schlafende Besatzung illustriert die Monotonie des zeitgenössischen Lebens und Lethargie der Masse, die sich durch nichts aus ihrer egoistischen Haltung rütteln lässt.
Claudius Gentinetta benützt dafür eine simple, «archaische» Zeichenart, Weiss auf Schwarz eingekratzt, ganz ohne Special Effects. «Schlaf» lief an internationalen Festivals und gewann zahlreiche Awards.