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Dies zeigt ein Bericht, den der HSE für Energieminister Malcom Wicks ausgearbeitet hat. Der HSE prüfte ein breites Spektrum von Entwicklungen namentlich auf dem Energiegebiet - so die Erdgaslagerung, die CO2-Sequestrierung (Abscheidung) und -Lagerung, die Nutzung neuer erneuerbarer Energien, die dezentrale Stromererzeugung, die Wasserstoffwirtschaft und die Kernenergienutzung.
Zur Kernenergie hält der Bericht fest, die Risiken seien wohl bekannt und würden gut verstanden. Von der so genannten dritten Reaktorgeneration erwartet der HSE den Nachweis eines «angemessenen Sicherheitsstands mit einem Risiko, das nicht höher als bei den bestehenden Reaktoren ist». Jedenfalls sieht er keinen Grund, weshalb ein solcher Reaktor in Grossbritannien im Rahmen der bestehenden Regelwerke nicht zu bewilligen wäre.
Vorschlag für Vorlizenzierung von Reaktoren
Auf Wunsch von Malcom Wicks ging der HSE auch der Frage einer möglichen Vorlizenzierung nach und schlägt ein neues Verfahren in zwei Phasen vor. In der ersten Phase würde die Reaktorauslegung für ein allgemeines Standortkonzept in vier Schritten geprüft, um eine detaillierte generische Auslegungsgenehmigung zu erteilen. Diese Phase dürfte rund drei Jahre in Anspruch nehmen. In der zweiten Phase ginge es um die Erteilung einer Standortbewilligung unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Betreibers sowie des vorgeschlagenen konkreten Standorts. Der HSE schätzt, dass diese Phase nur noch ein halbes bis ein ganzes Jahre dauern würde. Den zweiphasigen Ansatz hält der HSE für transparenter, strenger und robuster als das bisher angewandte Verfahren.
Quelle
P.B. nach HSE, Medienmitteilung, 28. Juni 2006