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Zwei Mal Bronze an der U16/U18 SM
Samstag
Am ersten September-Wochenende traf sich die Crème de la Crème der Schweizer Leichtathletik in Winterthur. Am Samstag standen sechs Athletinnen und Athleten in Schwarz-Gelb auf der Anlage in Winterthur. Anna startete als erste der LVZO beim 600 m Vorlauf. Mit dem zweitbesten Meldewert von allen startete sie auf eineinhalb Bahnrunden. Beflügelt von den guten Zurufen ihres Coaches Delia und anderen Fans, rannte sie leichtfüssig als erste über die Ziellinie. Damit qualifizierte sie sich für den morgigen Finallauf.
Am Ende des Nachmittags durfte Anna sich noch mit den besten der Schweiz im Speerwerfen messen. Mit drei verunglückten Versuchen kam Anna als achte knapp noch ins Finale. Dort zeigte sie ihrer Konkurrenz ihr Können und schmiss den Speer über die 42 m-Marke. Damit verpasste sie ihre PB um wenige Zentimeter und landete auf dem unglücklichen 4. Rang.
Bei der männlichen U16 starteten gleich drei LVZO-Athleten über 600 m, nämlich Philipp, Timon und Marc. In der ersten Serie starteten Philipp und Marc mit einer speziellen Startart, die für sie neu war. Das Rennen startete schnell und Marc übernahm die Führung. Philipp klebte sich an einen Athleten und konnte den Windschatten gut nutzen. Nach 500 m gab es noch einen Schlusssprint, Marc hielt seine Stellung aufrecht und sicherte sich ein Ticket für den Final. Philipp kämpfte sich mit einer neuen PB ins Ziel. Philipp lief das Rennen mit den Schuhen von Anna, weil er seine vergessen hatte.
Timon rannte in der zweiten Serie. Dies war ein sehr spannendes Rennen, da er am Anfang an letzter Stelle rannte und sich am Schluss auf den 4. Rang hervor kämpfte. Er verpasste den Finallauf um 8 Hundertstel.
Lea durfte den Abschluss der LVZO-Delegation machen und startete über die 1500 m. Sie hat sich das Rennen gut eingeteilt und rannte sehr konstant. Sie kam als sechste Läuferin ihrer Serie ins Ziel und rechnete trotz neuer PB nicht damit, am Sonntag nochmals antreten zu dürfen. Sie qualifizierte sich jedoch für den Final und musste dafür einen Termin absagen.
Sonntag
Heute ging unter anderem die Wurfspezialistin Alina in den Wurfring. Die Konkurrentinnen konnten wie Alina nicht ihr volles Potential ausschöpfen. Auf der Meldeliste war Alina als siebte qualifiziert, beendete den Wettkampf dann mit dem hervorragenden fünften Rang. Minou konnte super Tipps geben, was sie zur Fünftbesten der Schweiz führte. Im Diskus war Alina auch am Start. Sie begann den Wettkampf mit einer Weite von 26 m. Im Verlauf des Wettkampfs verbesserte sie sich auf 28 m. Dies war nicht ihr bestes Resultat, aber sie kann damit leben :-).
Marc hatte an diesem Morgen auch eine Disziplin zu meistern, und zwar den 100 m Hürdenlauf. Er glänzte mit einer neuen PB von 15.13 s und einer soliden Technik. Mit dieser Zeit wurde er 19. von der ganzen Schweiz. Nach einer langen Pause stand der 600 m vor der Tür. Dieser begann recht schnell mit einer 200 m-Zeit von 25 s, was Marc aber nicht aus der Ruhe brachte. Er rannte sehr lange an der 5. oder 6. Stelle, doch auf der Schlussgeraden zündete er seinen Turboblitz und rannte so schnell wie noch nie zuvor. Er zog an ganzen drei Athleten vorbei und landete auf dem 3. Rang! Dies ist seine erste SM-Medaille.
Anna musste ebenfalls noch den 600 m Final bestreiten. Sie startete auf der Innenbahn, was sie nicht optimal fand. Sie wurde nach 100 m eingeklemmt und musste auf der Gegengerade alle überholen. Das funktionierte leider bei den ersten zwei Läuferinnen nicht. Sie positionierte sich hinter ihnen und hatte den Plan, auf der Zielgeraden anzugreifen. Dies gelang ihr leider nicht, doch beendete das Rennen auf dem super 3. Rang! Damit verteidigte sie ihren 3. Platz vom vergangenen Jahr und konnte sich mehr als zufriedengeben.
Lea hatte keine grossen Erwartungen mehr an sich selbst, da sie ihr Ziel schon mehr als erreicht hatte. Sie versuchte an den Konkurrentinnen dranzubleiben und die Lücke so klein wie möglich zu halten. Trotz müden Beinen von gestern zeigte sie eine solide Leistung und rannte nochmals schneller als ihre PB von gestern.
Im Grossen und Ganzen war es ein sehr erfolgreiches Wochenende mit zwei Medaillen und vielen grossartigen Leistungen. Alle Athletinnen und Athleten dürfen sich glücklich schätzen, überhaupt an diesem Anlass teilnehmen zu dürfen. Vielen Dank an alle Fans und Coaches!
Anna, Delia, Alina, Philipp und Marc