Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03516.jsonl.gz/2129

Benoit Paire (ATP 44) ist dafür bekannt, dass er seine Nerven auf dem Platz nicht immer im Griff hat. Das jüngste Beispiel dafür liefert er in der ersten Runde des ATP Masters 1000 Turniers in Rom. Nachdem er den ersten Satz gegen seinen Landsmann Nicolas Mahut mit 6:3 gewonnen hat, liegt der Franzose im zweiten Durchgang mit Break im Rückstand, als er die Nerven verliert.
Zuerst fliegt der Schläger mit voller Wucht auf den Boden, danach muss auch noch einer seiner beiden Stühle ein paar Schläge einstecken. Der Wutausbruch scheint seine Wirkung aber nicht verfehlt zu haben: Paire dreht den zweiten Satz noch zu seinen Gunsten und gewinnt mit 6:3 und 6:4. In der zweiten Runde trifft er dann auf Stan Wawrinka. Vor einer Woche in Madrid hatte sich der Romand dem Franzosen in drei Sätzen geschlagen geben müssen.
Davos-Trainer Arno Del Curto wird in einem My-Sports-Interview nach Neymar und dessen 222-Millionen-Transfer von Barcelona zu Paris St.Germain befragt. «Logisch ist das zuviel. Aber ist doch scheissegal, ob dieser 222 Millionen gekostet hat. Das zahlt ja der Scheich und der hat wahrscheinlich 80 Milliarden.» Del Curto erklärt dann aber, dass er das gar nicht so schlimm finde, denn das Geld gehe ja in den Umlauf.
Die Tatsache, so viel Geld für einen Spieler auszugeben, kann Del Curto aber nicht …