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Zur Erinnerung an die am 10. August 1792 beim Pariser Tuileriensturm gefallenen 760 Schweizergardisten wurde in Luzern das Löwendenkmal errichtet, das seit 2006 unter Schweizer Denkmalschutz steht und jährlich über 1.4 Millionen Touristen anlockt. Der weltberühmte Löwe besteht dabei aus massivem Fels eines ehemaligen Luzerner Sandsteinbruches. Nur 4 Kilometer Luftlinie vom ehemaligen Steinbruch entfernt, wird noch heute derselbe sogenannte Molassesandstein vom Familienunternehmen Emilio Stecher AG abgebaut und für allerlei Oberflächen wie Küchenabdeckungen verwendet.
Aufgrund des berühmten Löwendenkmals zu Ehren von 760 gefallen Schweizergardisten beim Pariser Tuileriensturm 1792 hat der Luzerner Molassesandstein, aus welchem das Denkmal geschlagen ist, weltweite Bekanntheit erlangt. Genau denselben massiven Fels baut das Familienunternehmen Emilio Stecher AG seit 1944 in seinem hauseigenen Sandsteinbruch in Rooterberg (LU) ab.
Die sogenannte regionale Süsswassermolasse ist mehr als 20 Millionen Jahre alt. Zu seiner Entstehungszeit lag die Schweiz noch auf Höhe von Rom und es herrschte ein subtropisches Klima. Giraffen und Löwen spazierten in der Region umher und Luzern lag damals direkt am Meer. Die damalige Ur-Reuss transportierte von den Alpen Ablagerungen in ein grosses Delta und der feine Sand lagerte sich am Strand ab. Dieser Sand bestand aus Sedimenten von Alpenkalk, aus welchem auch der Pilatus oder das Stanserhorn geformt sind.
Seither stösst Afrika den Kontinenten Europa pro Jahr ganze 3 mm nach Norden. In den vergangenen 20 Millionen Jahre wurde die Schweiz somit um 600 Kilometer verrückt. Dadurch wurden die Alpen in die Höhe gedrückt und das Mittelland angehoben. Diese Tatsache erklärt auch das häufige Vorkommen von Erdbeben in Italien und Vulkanausbrüchen in Sizilien und Süditalien (Ätna, Stromboli, Vesuv). Noch heute findet man im Jura, dem früheren Meeresboden, schöne Versteinerungen.
Die Emilio Stecher AG baut in seinem eigenen Sandsteinbruch seit mehr als 70 Jahren also nichts anderes als versteinerten Sandstein ab. Während der Jahrtausende langen Zeitperiode und durch den hohen Druck sowie die Temperaturen, die durch das Abtauchen ins Erdinnere entstehen, ist der einstige Sand zu Sandstein erstarrt und strahlt in einer gleichmässigen grau-blauen Farbe. Dieses edle Material wurde nicht nur für Denkmäler, sondern vermehrt auch für historische Bauten wie Kirchen, Schlösser sowie Museen verwendet.
Der heutige Trend zu gleichmässig farbigen Kunststeinen hat die Emilio Stecher AG dazu bewogen, ihren Sandstein auch im modernen Innenausbau für Küchenabdeckungen einzusetzen. Generell ist der hauseigene Sandstein einigermassen säurebeständig. Die Saugfähigkeit des Steines war früher ein Problem, das die Experten des Familienunternehmens aber heutzutage mit einer speziell entwickelten Imprägnierung lösen können.
Die Emilio Stecher AG wendet die neusten Techniken der Oberflächenbearbeitungen an und lässt damit keine Wünsche offen. Dem Fachunternehmen ist es unter anderem möglich, lediglich 20 mm dünne Küchenabdeckungen herzustellen. Alle Platten sind ausserdem unterseitig glasfaserverstärkt und die Hitzeunempfindlichkeit ist beim verwendeten Sandstein geradezu legendär. Risse im Material, die zeitweise bei Kunststein oder Keramik auftreten können, sind beim Molassesandstein ausgeschlossen.
Gerne präsentiert Ihnen die Emilio Stecher AG ihren hauseigenen Sandstein bei einer persönlichen Vorführung in Ihrem Haus. Das Motto des Familienunternehmens ist dabei eindeutig: «Ehret einheimisches Schaffen! Baut ökologisch und verwendet Naturstein der unmittelbaren Umgebung.» Und dies erst noch preiswert und keineswegs teurer als bei Kunststein mit gleicher Farbe. Überzeugen Sie sich jetzt selbst von dem weltberühmten Sandstein aus der Region Luzern.