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Schwanden im Jahre 1240 erstmals urkundlich erwähnt, war bis weit in das vergangene Jahrhundert hinein ein kleines Bergdorf am Fusse des Brienzer Rothorns. Schwanden liegt 650 m. ü. M. an einem gegen Süden abfallenden Sonnenhang mit bester Sicht auf Brienzersee und Berge.
In den letzten Jahrhunderten wurde das Dorf immer wieder heimgesucht von Ausbrüchen und Murgängen der drei Wildbäche auf Gemeindegebiet, Lammbach, Dörflibach und Glyssibach. Die Bewohner kämpften oft ums nackte Überleben. Der karge Boden lies keine grosse landwirtschaftliche Entwicklung zu. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts brachte die Holzschnitzerei einen bescheidenen Verdienst ins Dorf. Viele Schwander sind der grossen Armut wegen auch ausgezogen und haben ihr Glück in Amerika gesucht. Heute noch bestehen verwandtschaftliche Bande zwischen den zwei Kontinenten.
Noch in den Sechzigerjahren des 20. Jahrhunderts gehörte Schwanden zu den ärmsten Gemeinden im Kanton Bern. Die Gemeinde hat sich dann aber rasant entwickelt. Die Einwohnerzahl ist auf gut 600 Personen angestiegen. Standardmässige Infrastrukturanlagen konnten finanziert und errichtet werden. Schwanden ist mittels Busbetrieb gut ans Netz des öffentlichen Verkehrs angebunden.
Die Schwanderin der Schwander wird charakterisiert als aufrichtiger, wortkarger Mensch mit trockenem, ja manchmal beissendem, nie aber verletzendem Humor.