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Ablauf einer Behandlung
Beim ersten Termin werde ich das Pferd ausführlich untersuchen. Zuerst versuche ich mittels gezielten Fragen an den Besitzer mir ein Bild zu machen; Klarheit zu schaffen über die Beschwerden. Danach schaue ich das Pferd im Stehen und in Bewegung (in Schritt und Trab an der Hand, in seltenen Fällen auch mal an der Longe oder unter dem Sattel), genau an.
An Hand der Ergebnisse untersuche ich Gelenke, Wirbelsäule, Muskeln und Bänder.
Nach der Untersuchung wird ein Behandlungsplan erstellt und die Therapie – auf die Bedürfnisse des Pferdes abgestimmt- durchgeführt.
Nach der Behandlung wird mit dem Besitzer besprochen wie er/ sie die Behandlung positiv unterstützen kann: was kann der Besitzer selber machen bei seinem Pferd, welche Übungen sollte das Pferd machen und was darf im Moment gerade nicht gemacht werden.
Auch werden Sattel und eventuell auch Zaumzeug und Trense kontrolliert.
Bei jedem neuen Termin wird evaluiert welche Veränderungen es seit dem letzten Termin gegeben hat und wie der Behandlungsablauf an die veränderte Situation angepasst werden kann.
In den meisten Fällen zeigt sich bereits nach einigen Behandlungen eine deutliche Verbesserung. Sollte das nicht der Fall sein, wird das rechtzeitig mit dem Besitzer besprochen.
Bei chronischen Beschwerden kann man auch sogenannte „Unterhaltsbehandlungen“ machen, z.B. regelmässig einen Physiotherapietermin „zum Unterhalt“.
Eventuell kann –auf Wunsch des Besitzers oder des Tierarztes- eine schriftliche Rückmeldung an den Tierarzt geschickt werden über den physiotherapeutischen Befund, die Behandlungen und das Resultat.