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Vier kurze Stücke, jedes konzentriert auf einen Gedanken. „Insegna“, italienisch, bedeutet Schild, auch Abzeichen.
Mit Ausnahme des heftigen dritten Stückes sind die „Insegne“ alle stillen, introvertierten Charakters. Das erste Stück, das mit dem Thema aus Bach’s „Musikalischem Opfer“ arbeitet, ist ein polyrhythmisches Gefüge mit einem Tonhöhenverlauf, der sich von den Rändern zur Mitte hin tastet. Das zweite ist in seiner Stimmung traumverloren, doch einer klaren symmetrischen Ordnung folgend, vielleicht ähnlich der Strenge, mit der Symbole im Bewusstsein des Schlafenden auftreten können. Im dritten wird eine einsame Violastimme von scharfen Attacken der Violine und des Cellos eingeschlossen. Das vierte schliesslich, ein Choral, verklingt ins Nichts hinein.