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«Es gibt eine massive Diskrepanz zwischen den riesigen Investitionen in die Minen und dem Elend, in dem die Menschen hier leben müssen. Es ist nicht nur die himmelschreiende Armut. Gleichzeitig leiden die Menschen unter der Verschmutzung, die von den Minen ausgeht.» Schwester Nathalie Kangaji, Koordinatorin CAJJ
Zwei Drittel der globalen Kobaltproduktion stammen aus dem Kongo, das meiste aus der Region Kolwezi. Hier stehen sechs der zehn grössten Kobaltminen der Welt, hier liegen 60 Prozent der globalen Reserven. Die steigende Nachfrage nach Batterien für Elektrofahrzeuge liess den Preis des Metalls in zwei Jahren um 400 Prozent steigen. Im Südosten der Demokratischen Republik Kongo baut Glencore in zwei riesigen Minen Kupfer und Kobalt ab. Der Schweizer Rohstoffkonzern schreibt satte Gewinne, doch die Bevölkerung rund um seine kongolesischen Minen profitiert kaum davon. Sie lebt in Armut, leidet unter der Verschmutzung von Luft und Böden und hat ungenügenden Zugang zu Wasser und medizinischer Versorgung. Seit langer Zeit setzen sich Brot für alle und ihre lokalen Partnerorganisationen im Kongo für die Rechte dieser Menschen ein. Sie kämpfen für die Verbesserung der Umwelt- und Menschenrechtssituation. Und sie unternehmen alles, damit Glencore mehr Verantwortung übernimmt, für Schäden geradesteht und gerechte Kompensationen zahlt.
Das ist ein konkretes Engagement von Brot für alle das sich im Namen der protestantischen Kirchen in der Schweiz für eine bessere Welt einsetzt.
Der Synodalrat unterstützt die Aktionen und inspiriert sich von den Überlegungen von Brot für alle um sich für eine gerechtere und humanere Welt einzusetzen. Ihre Kollekte unterstützt Brot für alle und der Synodalrat dankt herzlich dafür.
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Murten, März 2019
Im Namen des Synodalrates,
Pfr. Martin Burkhard
Ressort Mission und Hilfswerke