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In der 16-jährigen Geschichte von Orange Schweiz, der Nummer drei im hiesigen Mobilfunkmarkt, hat es schon mehrfach Besitzerwechsel gegeben. Hier die wichtigsten Stationen der Orange-Geschichte.
1994: Gründung der Orange-Gruppe in Grossbritannien als Tochtergesellschaft von Hutchison Whampoa und British Aerospace. Sie baut mit dem deutschen Viag-Konzern, der Zürcher Swissphone Engineering AG und der Waadtländer Kantonalbank in der Schweiz die Orange Communications AG auf.
Januar 1998: Gründung der Orange Communications AG mit Sitz in Zug. Später wird der Firmensitz zuerst nach Lausanne, dann nach Renens VD verlegt.
20. April 1998: Orange Schweiz erhält von der Eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom) eine Mobilfunkkonzession.
28. Juni 1999: Orange nimmt nach Swisscom und DiAx (später Sunrise) als dritter Mobilfunkanbieter den Betrieb in der Schweiz auf.
Oktober 1999: Der deutsche Industriekonzern Mannesmann übernimmt Orange, wodurch Orange Schweiz einen neuen Hauptaktionär bekommt. Gleichzeitig schliesst Orange ein Interkonnektionsabkommen mit Swisscom ab und steigt so ins Festnetz ein.
April 2000: Im Aktionariat von Orange Schweiz kommt es erneut zu einem Wechsel, weil die britische Vodafone Mannesmann mitsamt Orange erwirbt. Auf Druck der europäischen Wettbewerbsbehörden muss Vodafone Orange aber veräussern.
30. Mai 2000: Der staatliche französische Telekommunikationskonzern France Télécom kauft Orange für rund 74 Milliarden Franken. France Télécom übernimmt damit auch einen 42,5-Prozent-Anteil an Orange Schweiz.
8. November 2000: France Télécom übernimmt die Mehrheit an Orange Schweiz und zahlt für den 42,5-Prozent-Anteil des deutschen Mischkonzerns E.ON 2,4 Milliarden Franken.
6. Dezember 2000: Orange Schweiz erwirbt für 50 Millionen Franken eine UMTS-Lizenz.
25. November 2009: France Télécom gibt bekannt, das Unternehmen Sunrise zu kaufen und es mit Orange Schweiz zu fusionieren.
22. April 2010: Die Wettbewerbskommission (Weko) untersagt die geplante Fusion, um ein Duopol von Sunrise/Orange und Swisscom auf dem Mobilfunkmarkt zu verhindern.
3. Juni 2010: Orange Schweiz und Sunrise lassen die angestrebte Fusion definitiv fallen und ziehen ihren Rekurs gegen das Weko-Veto zurück. Sunrise wird daraufhin von ihrer Besitzerin, der TDC-Gruppe, für 3,3 Milliarden Franken an den Finanzinvestor CVC Capital Partners verkauft.
28. Juli 2011: France Télécom, die Probleme auf dem Heimatmarkt hat, sucht einen Käufer für Orange Schweiz. Der Schweizer Ableger passe nicht mehr zu ihrer Strategie.
24. Dezember 2011: Orange Schweiz geht für rund 2 Milliarden Franken an die britische Beteiligungsgesellschaft Apax, zu der unter anderem das Modeunternehmen Tommy Hilfiger gehört.
15. Februar 2013: Orange kündigt den Abbau von bis zu 140 Stellen im Jahr 2013 an.
18. Dezember 2014: Apax verkauft Orange Schweiz an den französischen Telekomunternehmer Xavier Niel. (sda/mim)