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Wo bauen wir noch?
Unüberbaute Flächen sind nicht geeignet.
Warum unüberbaute Bauzonen das Bevölkerungswachstum nicht bewältigen können, wird im aktuellen Immoblog der HSLU aufgezeigt. Eine grössere Wirkung müssen entsprechend Verdichtungsstrategien haben, die es ermöglichen, an bereits überbauten Standorten mehr Menschen unterzubringen, als dort bisher wohnhaft sind.
Die unüberbauten Bauzonen für Wohnraum bieten theoretisch Reserven von 10% bis 18.5% der bislang überbauten Fläche. Praktisch ist eine Ausnutzung dieser Grössenordnung jedoch höchst unrealistisch. Zudem befinden sich unüberbaute Flächen in schlecht erschlossenen Gebieten mit unzureichender Infrastruktur. An begehrten Lagen erschwert die Fragmentierung der verfügbaren Flächen eine effektive Entwicklung.
So kommen die Autoren im aktuellen HSLU-Blogbeitrag zum Schluss, dass diese Gebiete für die zukünftige Entwicklung höchstens eine Nebenrolle spielen. Es verbleiben somit höchstens 3.5% an Reserven für nachhaltigen Neubau bei erwartetem Bevölkerungswachstum von 18.4% bis 2050. Der Fokus muss deshalb dringend auf Strategien zur Verdichtung und zur effizienteren Nutzung des vorhandenen Wohnraums gelegt werden. Um diese Strategien erfolgreich umsetzen zu können, ist Planungssicherheit essenziell.