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Mit dem siebten Rang an den NCAA South Central Championships in Fayetteville, Arkansas, qualifiziere ich mich für meine zweite US-Meisterschaft.
Es ist selten, dass ich so richtig nervös bin vor einem Rennen, doch diese NCAA Regional Championships hatte es in sich: nur gerade vier Einzelathleten bekommen einen Startplatz für die US-Meisterschaften. Ein gutes Resultat an den US-Meisterschaften ist seit Monaten mein einziges Ziel, doch zuerst muss ich mir überhaupt einmal den Startplatz für dieses Rennen sichern. Da es mein letztes Uni-Jahr ist, war dies die letzte Chance für eine erneute Qualifikation der Staatenmeisterschaft. Bei nicht erfolgreichem Rennen wäre dies mein letzter Crosseinsatz für UNT gewesen.
Sobald der Startschuss fiel, gab es aber keinen Platz mehr für solche Gedanken. Ich war auf einer Mission. Meine ersten Meter waren nicht herausragend, weshalb ich mich vorerst in der dritten Reihe wiederfand. Da die Pace wie erwartet nicht all zu schnell war, lief das Feld dicht gedrängt durch die ersten Kurven. Die Läufergruppe war so dicht gedrängt, dass ich weder meinen nächsten Schritt, noch die nächste Kurve sehen konnte. Das Sturzrisiko war mir deutlich zu hoch, so versuchte ich Lücken zwischen den Läufern zu finden, um mir etwas mehr Platz zu schaffen. Es folgten einige weitere Kurven, in welchen ich meine Ellbogen ausfahren musste, um auf den Füssen zu bleiben. Doch nach rund einer Meile war ich endlich in einer angenehmeren Position. In den nächsten Kilometern lief ich in den vorderen Rängen der Spitzengruppe, welche von einigen Athleten der University of Texas kontrolliert wurde. Kurz vor der Hälfte wurde das Tempo angezogen und ich verpasste den Anschluss zur Spitzengruppe. Als erster Verfolger musste ich zusehen, wie vier Athleten, die um einen Einzelplatz kämpften, bereits einen kleinen Vorsprung herausgelaufen haben. Ich versuchte ruhig zu bleiben und fixierte mich auf diese Gruppe. Ich konnte den Rückstand nicht einholen, doch ich sah, dass einige der Läufer Mühe bekundeten. Diese schnappte ich mir auf den nächsten Kilometern uns so war ich bereits zwei Kilometer vor Schluss auf einem sicheren Qualifikationsplatz, einige weitere Athleten waren aber nur rund zehn Sekunden hinter mir. Auf den letzen Metern konnte ich noch einen weiteren Läufer schnappen und beendete das Rennen auf dem siebten Rang, in einer Zeit von 30:22.
Die letzen Tage liefen muskulär technisch nicht optimal und so bin ich äusserst erleichtert, dass es mit der Qualifikation geklappt hat. Die Form stimmt, nun liegt der ganze Fokus auf der Regeneration. Ich werde die wenigen Tage nutzen um die Verspannung auszuarbeiten, damit ich am kommenden Samstag in einem sehr starken Läuferfeld auftrumpfen kann.
Informationen bezüglich der NCAA Cross Country Championships folgen am Donnerstag.