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Der Bundesrat will den alpenquerenden Güterverkehr so weit wie möglich auf die Schiene verlagern. Bisherige Instrumente und Massnahmen der Verlagerungspolitik haben zwar Wirkung gezeigt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. So sei der Anteil der Schiene auf den höchsten Stand seit 25 Jahren gestiegen, während die Lastwagenfahrten auf rund 900'000 pro Jahr gesunken seien. Allerdings konnte das Verlagerungsziel von 650'000 Fahrten nicht erreicht werden.
Nun will der Bundesrat weitere Massnahmen erarbeiten, um die Verlagerung auf die Schiene voranzutreiben. Einerseits soll die Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA) weiterentwickelt werden. Hier soll bis Mitte 2023 eine Vernehmlassungsvorlage erarbeitet werden. Bei der LSVA geht es um Massnahmen zur Senkung des CO2-Ausstosses von Fahrzeugen.
Andererseits soll die finanzielle Unterstützung für die Rollende Landstrasse (Rola) bis 2028 mit jährlich rund 20 Millionen Franke weitergeführt werden. Nach aktuellem Stand würde sie Ende 2023 auslaufen. Im Rahmen der Rola werden ganze Lastwagen auf der Schiene durch die Schweiz transportiert.
Weiter will der Bundesrat analysieren, wo es entlang des Nord-Süd-Korridors ungenutztes Verlagerungspotenzial gibt.