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Bei einer Weltmeisterschaft einen Podestplatz zu ergattern, ist eine Herausforderung der Superlative. Diese Aufgabe hat die Handbikerin Sandra Stöckli aus Rapperswil-Jona mit Bravour gemeistert.
Vergangene Woche gewann sie an der Weltmeisterschaft im Strassenrennen im portugiesischen Cascais die Silbermedaille. Während fünf Tagen konnte sie sich unter den besten der Welt behaupten und hat nun den bisher grössten Sieg ihrer Karriere eingefahren.
«Es ist wahnsinnig das Ganze. Mit viel Stolz habe ich die Mediallie in die Heimat, nach Rapperswil-Jona, gebracht. Seitdem ich Vize-Weltmeisterin bin, geht alles drunter und drüber», erklärt die frischgebackene Podestplatzierte. Sie hätte sich nie vorstellen können, dass ihr Sieg bei anderen Menschen so viel Emotionen auslösen könne.
Paralympics 2021 in Tokyo warten
Eine Verschnaufpause gönnt sich Stöckli nicht, denn bereits Mitte Juli wird vom Verband entschieden, ob die Handbikerin 2021 an den Paralympics in Tokyo teilnehmen darf. «Ich habe gute Karten, aber das Ticket für Tokyo noch nicht in der Hand», meint die amtierende Vize-Weltmeisterin.
Die Chancen stehen also gut. Bereits 2016 durfte sie auch ohne Vize-Weltmeistertitel an den Paralympics in Rio de Janeiro teilnehmen und fuhr einmal auf den 10. und einmal auf den 8. Platz.