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Geschichte
Anfänge im 1. Jahrhundert
Der Beginn des Weinbaus am Rohrdorferberg geht bis auf die Römer im 1. Jahrhundert n. Chr. zurück. Schon die Römer erkannten zu dieser Zeit die günstigen Voraussetzungen der Lage des heutigen Märxli. Das milde Klima und die Südwestorientierung des Moränenhangs bildeten gute Bedingungen für den Rebbau.
Dies wurde unter anderem mit dem im Jahre 1948 gefundenen helvetischen Grab aus dem 1. Jahrhundert bestätigt. Dieses stamme aus der Zeit der römischen Besatzung und somit konnte nachgewiesen werden, dass sich Römer zu dieser Zeit aufhielten.
Anbaufläche
In den Jahren von 1880 – 1890 betrug der Weinbau am gesamten Rohrdorferberg (Remetschwil, Oberrohrdorf und Niederrohrdorf) ungefähr 25 – 30 Hektare. Aufgrund der damaligen Gefahren wie die Rebläuse und Mehltau hat sich die Anbaufläche bis um 1940 auf 5 Hektare verringert.
Die drastische Abnahme endete im Jahre 1960 und hat sich heute bei insgesamt zwei Hektaren stabilisiert.
Beginn des „Märxli“
Das Märxli umfasst heute eine Fläche von einer halben Hektare. Der Name basiert auf einer Lagebezeichnung, welche im ursprünglichen Rebgebiet „Im grossen Berg“ liegt. Er leitet sich von „March“ ab, was übersetzt „an der Grenze der Gerichtsbarkeit“ heisst. Diese Bezeichnung wird offiziell ab 1872/1873 verwendet und bleibt bis heute erhalten.
Quellen: Meier, H. (1980). Rohrdorf – Land und Leute im Wandel der Zeit. Selektion: Oberrohrdorf. Baden, AG: Buchdruckerei. Und den Eigenrecherchen von Hugo Rapp.
Das Märxli durchlief viele Wechsel von Pächterinnen und Pächter bis wir es schliesslich mit dem Unterschreiben des Pachtvertrages am 21. Dezember 2018 als unser eigenes Bezeichnen dürfen.
2019
Die offizielle Übergabe des Märxli fand am 1. März 2019 statt und die ersten Arbeiten und Weiterentwicklungen konnten beginnen.