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Die erfolgreichste Woche von Stan Wawrinka (ATP 284) seit knapp drei Jahren hat am Samstag ein jähes Ende genommen. Der Romand musste im Halbfinal von Metz gegen den Kasachen Alexander Bublik (ATP 44) bereits früh aufgeben. Nach nur 3 Games und 18 Minuten zog sich Wawrinka beim Stand von 1:2 angeschlagen zurück. Offenbar litt der 37-Jährige unter Problemen am Oberschenkel.
Wawrinka bestritt in den vorangegangenen sechs Tagen in Metz fünf Partien. Dank Dreisatz-Erfolgen gegen den ehemaligen Weltranglisten-Ersten Daniil Medwedew (am Donnerstag) und den Schweden Mikael Ymer (am Freitag) war er in seinen ersten ATP-Halbfinal seit Januar 2020 in Doha eingezogen.
Dass er in der Halle von Metz so gut aufspielt, konnte niemand erwarten. Zuletzt hatte der Lausanner in den letzten drei Monaten sechs Mal in Folge verloren. Wie ernst die Verletzung ist, bleibt abzuwarten. Schon an den US Open Ende August hatte er in der 1. Runde nach zwei gespielten Sätzen wegen Beschwerden im linken Oberschenkel aufgeben müssen.
In der kommenden Woche geht Wawrinka, der in der Weltrangliste einen Sprung in die Top 200 machen wird, nicht wie geplant in Sofia an den Start. Am Samstagabend sagte er seine Teilnahme am Turnier ab. Es bleibt zu hoffen, dass der Schwung, den er in Frankreich aufgenommen hat, nicht abrupt gestoppt wird.