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Bei einem Unfall im Zeitfahrtraining hat sich Christopher Froome schwer verletzt und liegt nun auf der Intensivstation. Offenbar verlor der Brite die Kontrolle, als er sich die Nase putzen wollte.
Froome krachte am Critérium du Dauphiné bei hoher Geschwindigkeit in eine Wand und zog sich einen Bruch des rechten Oberschenkels, des rechten Ellbogens und mehrerer Rippen zu. Dies bestätigte Ineos-Teamchef Dave Brailsford in einem Podcast des TV-Senders «BBC». Die Auswertung der Computerdaten hat offenbar ergeben, dass der 34-Jährige mit 54 Stundenkilometern gegen eine Hauswand geprallt war.
«Bei einer technisch anspruchsvollen Abfahrt kam er in die Richtung eines geraderen Strassenstücks mit Häusern auf beiden Seiten», erklärt Brailsford den Unfallhergang. «Dann hat Froome seinem Teamkollegen Wout Poels signalisiert, dass er sich die Nase putzen wolle. Um dies zu tun, hat er eine Hand vom Lenker genommen.» In diesem Moment habe eine Windböe sein Vorderrad erfasst. Froome verlor die Kontrolle und fuhr Vollgas in eine Hauswand.
Froome wurde per Helikopter in ein naheliegendes Spital gebracht. «Er ist nicht in guter Verfassung. Er liegt auf der Intensivstation», bestätigt Brailsford. Die am 6. Juli beginnende Tour de France, die Froome schon vier Mal gewinnen konnte, wird er nicht in Angriff nehmen können. Brailsford sagte französischen Medien, dass es «ziemlich lange dauern wird, bis er wieder Rennen fährt».