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Untertitel: Volleyball Frauen 1. Liga – Ein spannendes Derby mit logischem Sieger
Autor: Von GUIDO BIELMANN
Dieses Freiburger 1.-Liga-Derby lebte mehr von der Spannung als von der Spielqualität. Nach zwei gewonnenen Sätzen folgte bei Murten der im Volleyball fast obligate Einbruch im dritten Satz. Murten hatte generell Glück und profitierte von Senses Fehlern. Sense zeigte insbesondere in den Annahmen und in der Verteidigung Schwächen. Zudem produzierte Sense allein im vierten Satz, der mit 25:20 an Murten ging, nicht weniger als vier Servicefehler.
Murten musste im ersten Satz zunächst bis zum 7:8 zittern. Erst ab dem 12:9 lief das Spiel besser. Der Einzelblock von Nicole Bührer zum 16:14 war vorentscheidend. Die gleiche Spielerin zeigte dann noch einen schönen Smash zum 19:16. Die Satzentscheidung fiel, als Senses Bollschweiler zum 24:22 das Netz berührte.
Geradliniger für Murten verlief der zweite Satz, in dem es 8:5 und 13:9 führte. Franca Piot brillierte zum 17:12 mit einem prächtigen Smash longline auf der rechten Seite. Drei Sense-Fehler in Folge führten zum 21:14. Dann smashte Senses Schauss, die zuvor auch gepatzt hatte, zum 21:14. Bei Sense kam Hoffnung auf, aber gleich darauf sorgte Murtens Nicole Bührer mit einem Smash zum 22:17 für die Erlösung. Zwei weitere Fehler von Sense – ein Passfehler von Marbach und ein Service-out von Piller – beendeten den Satz.
Nachdem Sense im dritten Satz 3:5 geführt hatte und Murten zum 7:7 ausglich, dachte man schon an einen Drei-Satz-Sieg. Doch das Spiel sollte für Sense laufen. Insbesondere Nicole Allen brillierte mit vielen Punkten: ein Smash zum 15:11, ein Service-As zum 17:11 und ein weiterer Smash zum 20:11. Dazwischen hatte Perret noch einen Schmetterball sowie zusammen mit Bollschweiler einen Block gezeigt. Beim 22:14 war der Satz gelaufen.
Bis zum 10:10 war der vierte Satz offen, dann wendete sich das Blatt zu Gunsten der Murtner. Sie allerdings profitierten sehr von den Fehlern von Sense, welches nicht weniger als vier Punkte allein beim Service abgab. Murten führte 18:15, dann wurde es spannend, denn Sense kam nochmals auf 19:18 heran. Dann folgte ein Bührer-Smash in der Mitte zum 20:19. Als Aebischers Ball zum 22:19 durchkam, war der Bann gebrochen.