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Der genaue Ursprung der Peperoni ist unklar. Wahrscheinlich stammen sie aus Zentral- und Südamerika.
Der grösste Teil importiert
Weil die Peperoni hohe Anforderungen an ihre Umwelt stellt, ist der Anbau in der Schweiz anspruchsvoll. Sie liebt sonnige, warme und windgeschützte Orte, deshalb wird sie bei uns vor allem in Gewächshäusern angepflanzt. Die Schweizer Saison dauert von Juni bis Oktober. Letztes Jahr wurden 1'136 Tonnen Peperoni in der Schweiz geerntet. Ganze 37'079 Tonnen wurden importiert.
Ob die Peperoni zu den Früchten oder zum Gemüse gehört, ist umstritten. In der Schweiz wird sie grundsätzlich zum Gemüse gezählt. Die Schote wird jedoch oft als Frucht bezeichnet, obschon es sich botanisch gesehen um eine Beere handelt. Diese ist von klein und spitzig bis kegelförmig und rund in zahlreichen Formen und Grössen anzutreffen.
Vitaminreich und vielfältig
Die Peperoni ist roh im Salat, grilliert oder gebacken auf viele Arten und Weisen geniessbar und ausserdem eine Vitaminbombe. Von allen Gemüsen ist sie das vitaminreichste und enthält als Einziges das Vitamin P, das den Kreislauf fördert. Weiter ist sie reich an Ballaststoffen und fördert die Verdauung.
Farb- und Geschmacks-Unterschiede
Die gelbe, die rote, die orangene Peperoni - alle waren einmal grün. Mit zunehmender Reife nimmt die grüne Peperoni, abhängig von der Sorte, meistens entweder die gelbe, die orangene oder die rote Farbe an. Es gibt auch Sorten, die über mehrere Farbstadien reifen, wie beispielsweise von grün nach gelb zu rot. Wird die Peperoni jedoch grün geerntet, behält sie ihre Farbe und reift nicht mehr nach.
Obschon die grünen Schoten oft unreif geerntet werden, haben sie viel Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin, sowie B-Vitamine. Die grüne Peperoni hat ausserdem einen herb-würzigen Geschmack und enthält Bitterstoffe. Hingegen süsslich und fruchtig im Aroma schmeckt die gelbe Peperoni.
Die Süsseste und deshalb oft auch die Beliebteste von allen ist die orangene Peperoni. Sie verfügt über einen hohen Vitamin-C-Gehalt, so auch ihre rote Kollegin. Diese ist besonders reich an Vitamin C.