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Ergebnisse einer Studie der Pennsylvania State University deuten darauf hin, dass in Form von Käse zu sich genommenes Natrium nicht die gleichen negativen Effekte auf die Gefässe hat wie übliches Salz. Das zeigten Versuche, bei denen Studienteilnehmer Käse, Brezeln und Soja-Käse vorgesetzt bekamen. Diejenigen, die über den Käse viel Natrium zu sich nahmen, wiesen eine bessere Funktion der Blutgefässe auf. Bei ihnen konnte ein stärkerer Blutfluss sowie eine stärkere Erweiterung der Blutgefässe beobachtet werden als bei Probanden, die Brezeln oder Soja-Käse gegessen hatten.
Ernährungsempfehlungen auf dem Prüfstand
Die Wissenschaftler vermuten, dass die Wirkung auf antioxidative Eigenschaften der im Käse enthaltenen Milchproteine zurückzuführen ist. Die Ergebnisse der Studie könnten gemäss den Forschern zu einer Änderung der Ernährungsempfehlungen zum Konsum von Kochsalz führen. Denn auch wenn man die Kochsalzmenge generell einschränken sollte, könnte salzhaltigen Milchprodukten wie Käse durchaus eine schützende Wirkung zukommen. (aponet)
Natriumchlorid
Natriumchlorid wird aus den beiden Mineralstoffen Natrium und Chlorid gebildet. Vor allem in der Ernährung wird es als Speisesalz oder Kochsalz verwendet. Grundsätzlich ist es aber in fast allen Nahrungsmitteln enthalten.
Natrium und Chlorid erfüllen im Körper mannigfaltige Aufgaben. Unter anderem erhalten sie die Funktion der Zellmembran aufrecht oder sind für die Aktivierung zahlreicher Enzyme verantwortlich. Zusammen mit Kalium reguliert das Natrium zudem den Flüssigkeitshaushalt im Körper und beeinflusst somit auch den Blutdruck.