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03.
Beginn und Ende der Playoffs
Während für Manuel Maurer und Jan Bürki die Playoffs noch vor dem Wochenende beginnen werden, ist für Annique Meyer und Flavia Niemelä ist die Saison nach einer dramatischen Niederlage beendet. Die SSL-Frauen bestreiten noch eine letzte Quali-Runde, wobei vier von fünf Schweizerinnen sicher im Viertelfinal stehen.
Für zwei Schweizer Nationalspieler beginnen am Donnerstag bzw. Freitag die Playoffs. Kalmarsund, das gegen Pixbo spielen wird, beendete die Qualifikation mit einer überraschenden 2:11-Klatsche gegen Jönköpings, wobei es für beide Teams um überhaupt nichts mehr ging. Jan Bürki und sein Team wussten bereits, dass die auf dem vierten Platz bleiben würden und für das zehntplatzierte Jönköpings ist die Saison vorbei. Der Berner Verteidiger blieb - wie für einmal auch seine prominenten Linienkollegen Kim Nilsson und Filip Langer - ohne Skorerpunkte.
Die Växjö Vipers werden als Tabellen-Dritte überraschenderweise auf Helsingborg treffen, das nur Siebter wurde. Dies, weil Storvreta als Gegner das besser klassierte (aber geographisch nur etwa halb soweit entfernte) Linköping wählte. Im letzten Spiel, das gleichzeitig eine Art Viertelfinal-Hauptprobe war, gewann Växjö gegen Helsingborg mit 6:1. Manuel Maurer gelangen dabei zwei Tore, er kommt somit in der Qualifikation am 19 Tore und 34 Assists und holt sich den 7. Platz in der SSL-Skorerliste.
Akersberga verliert kapitales Spiel
Vier Schweizerinnen stehen definitiv in den SSL-Playoffs. Das siebtplatzierte Kalmarsund verlor zwar gegen Team Thorengruppen, kann jedoch nicht mehr von Malmö und IBK Lund eingeholt werden. Sina Sturzenegger spielte bei der 5:6-Niederlage im 3. Block und blieb ohne Skorerpunkte. Endre und Chiara Gredig gewannen auswärts 4:2 gegen Lund und dürften die Qualifikation auf dem 6. Rang abschliessen. Die Bündnerin blieb ohne Skorerpunkte und verteidigte in der 2. Linie neben einer weiteren Ex-Piranha-Spielerin, Nela Jirakova.
Damit bahnen sich Schwiezer Duelle in den Playoffs an, da Pixbo und Rönnby die Qualifikation auf den Rängen 2 und 3 beenden werden. Lara Heini stand beim 12:6 Pixbos gegen Malmö 60 Minuten lang im Tor. Monika Schmid war bei der überraschenden 2:6-Niederlage von Västeras Rönnby gegen Nacka IBK, das seine letzte minimale Chance auf den Ligaerhalt nutzen wollte, nur zweite Torhüterin, während ihre Kollegin Emma Frisk spielte.
Für Nadia Cattaneo ist die Saison sehr wahrscheinlich am Samstag vorbei. Gegen Karlstad, das seinerseits noch um den Ligaerhalt kämpfte, setzte es für Akersberga eine schmerzhafte 6:8-Niederlage ab. Der Schweizer Nationalspielerin gelangen dabei keine Skorerpunkte, nach 17 Minuten stand es bereits 4:0 für Karlstad. Akersberga muss nun gegenüber dem achtplatzierten Lund nicht nur drei Punkte, sondern auch 18 Tore aufholen und gleichzeitig auf Ausrutscher von Karlstad und Malmö hoffen.
TPS souverän, SSRA dramatisch
In der F-Liiga der Frauen sind die Viertelfinals beendet. TPS kam gegen FBC Loisto mühelos mit 3:0 Siegen weiter, die letzte Partie ging mit 13:1 deutlich an das immer noch in der ganzen Saison ungeschlagene Team. Nach einem ausgeglichenen Startdrittel erzielte Seraina Fitzi in der 25. Minute das 2:1 für TPS und war somit offiziell Torschützin des Game-Winning Goals.
Kurz vor dem Out stand SSRA nach zwei Niederlagen in der best-of-5-Serie. In der 56. Minute des dritten Viertelfinalspiels stand es 3:1 für EräViikingit, doch SSRA kämpfte sich noch einmal zurück ins Spiel. In doppelter Überzahl erzielte Hanna Niemelä den Anschlusstreffer, mit einer sechsten Feldspielerin anstelle von Torhüterin Flavia Niemelä fiel der 3:3-Ausgleich 35 Sekunden vor Schluss der regulären Spielzeit. Alles deutete auf eine Verlängerung hin, als das Unglaubliche geschah: EräViikingit schoss drei Sekunden vor Schluss das 4:3 und beendete somit die Saison der Schweizer Torhüterin und ihrer Teamkollegin Annique Meyer (ohne Skorerpunkte) auf brutale Art und Weise. EräViigkingt spielt nun als nächstes Team gegen TPS und Seraina Fitzi.
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