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Die Zerstörungen nach dem Erdbeben sind gross. Viele Menschen der betroffenen Regionen haben aus Angst vor Nachbeben die Nacht im Freien verbracht. Die Regierung erklärte den Ausnahmezustand.
Am schwersten betroffen ist die Küstenregion der Provinz Esmeraldas, wo auch das Epizentrum des Bebens lag. Ecuador hat Militär und Polizei für Rettungsarbeiten mobilisiert. Bisher hat die Regierung nicht um internationale Hilfe angefragt. Auch Caritas Ecuador klärt den Bedarf der Opfer in den Regionen Manabi, Esmeraldas und Guayas ab und leitet erste Nothilfemassnahmen ein. Caritas Schweiz steht mit der ecuadorianischen Partnerorganisation in Kontakt und leistet bei Bedarf Unterstützung.
Ecuador gehört zu den Ländern in Lateinamerika, die am anfälligsten für Naturkatastrophen sind. Die Anfälligkeit resultiert insbesondere aus geologischen Risiken wie Erdbeben, Tsunamis und Vulkanausbrüche sowie klimatischen Risiken wie Überschwemmungen, Erdrutschen und Dürreperioden. Mehr als zwanzig Prozent der Bevölkerung Ecuadors leben unterhalb der nationalen Armutsgrenze, 11 Prozent gelten als unterernährt.
Caritas dankt für Spenden mit dem Vermerk "Erdbeben Ecuador" auf das Konto 60-7000-4.