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Der französische Präsident Emmanuel Macron reagierte auf Joe Bidens unangekündigte Äußerungen über einen Regimewechsel in Russland mit den Worten, dass er „solche Worte nicht benutzen würde“, und warnte vor einer Eskalation.
Das Weiße Haus hat den Präsidenten inzwischen korrigiert und erklärt, dass ein Regimewechsel nicht die offizielle Politik sei und das nun schon das zweite Mal innerhalb weniger Tage.
Bidens Behauptung, Putin sei ein „Schlächter“, der „nicht an der Macht bleiben kann“, löste weltweit Besorgnis und Wut aus.
Als Macron am Sonntag zu Bidens Äußerungen befragt wurde, hielt er sich kurz davor, ihn direkt zu verurteilen.
In einem Gespräch mit France 3 sagte Macron, sein Ziel sei es, „zuerst einen Waffenstillstand und dann den vollständigen Rückzug der russischen Truppen mit diplomatischen Mitteln zu erreichen“.
„Wenn wir das erreichen wollen, dürfen wir nicht eskalieren, weder in Worten noch in Taten“, so Macron.
Macron betonte, dass die USA zwar ein wichtiger Verbündeter seien und viele „gemeinsame Werte“ teilten, die Europäer aber an der Seite Russlands lebten.
Der Pressesprecher des Kremls, Dmitri Peskow, reagierte ebenfalls auf Bidens ungeplanten Kommentar, indem er feststellte, dass der Präsident sein Temperament und seine Emotionen nicht unter Kontrolle zu haben scheint.
„Ein nationaler Führer muss einen kühlen Kopf bewahren“, sagte Kreml-Pressesprecher Dmitri Peskow und fügte hinzu, dass „persönliche Beleidigungen das Fenster“ für die Diplomatie einengen.
Wjatscheslaw Wolodin, Präsident des Unterhauses des Parlaments, fügte hinzu, dass „Biden schwach, krank und unglücklich ist“.
BREAKING:— Visegrád 24 (@visegrad24) March 27, 2022
Macron is criticizing Biden for calling Putin “a butcher”. The French president says it’s not constructive.
“I would not use that kind of language. If a ceasefire is to be brokered, we must not escalate — neither through words nor actions.” pic.twitter.com/REzBTzJWc5