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"Die direkten Auswirkungen sind überschaubar", sagte er mit Blick auf den Brexit. "Die Auswirkungen auf unser Unternehmen werden weit weniger ins Gewicht fallen als der Entscheid der Nationalbank zur Aufhebung der Untergrenze des Frankens zum Euro vom Januar 2015."
Gut läuft es laut Kaufmann im Bahnenmarkt in China. Dank eines starken Geschäfts insbesondere auch in Indien verzeichne das Unternehmen aber in ganz Asien ein rasantes Wachstum.
Weiter äussert er sich zur kürzlich erworbenen US-Gesellschaft Polatis oder zur vergangene Woche bekanntgegebenen Aufteilung des Bereichs Fiberoptik in zwei Untereinheiten. "Die Grösse des Bereichs hat zugenommen, ebenso die Komplexität ... ", begründet er diese Massnahme. "Deswegen und wegen des künftigen Potenzials haben wir diesen Schritt vollzogen. Wir wollen zwei kleinere Schnellboote haben und nicht einen schweren Dampfer."
H+S hat im Juni für das erste Semester eine Marge für den Konzern oberhalb des Zielbands von 6 bis 9% angekündigt. In der Folge haben einzelne Analysten die Erwartung geäussert, dass das Zielband demnächst nach oben angepasst werde. Kaufmann wehrt hier allerdings ab: "Das erste Semester ist zwar höchst erfreulich verlaufen, für eine Korrektur des Zielbandes ist es aber noch zu früh."
(Das vollständige Interview ist auf dem Premium-Dienst von AWP erschienen)
cf/ys
(AWP)