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Ankerkern,
aus Weicheisen bestehender Kern des Ankers der Dynamomaschine (s. d.). Anfangs machte man denselben massiv, was aber insofern zu Unzuträglichkeiten führte, als auch in ihm Ströme induziert wurden, sog. Foucault- oder Wirbelströme. Durch diese wurde unnütz Kraft [* 2] verbraucht und bei längerm Gebrauch der Anker [* 3] so stark erhitzt, daß die Umspinnung der Drähte in Gefahr geriet. Seitdem man dies erkannt hat, sucht man das Entstehen jener Ströme möglichst zu verhindern, indem man ihnen den Weg abschneidet durch möglichste Zerteilung des Kerns und Isolierung der einzelnen Teile voneinander. Man bildet daher den Kern für Cylinderring- oder Trommelanker aus durch Papier voneinander getrennten, auf die Achse aufgeschobenen Blechscheiben, für Flachring- oder Scheibenanker dagegen, den anders gelegenen Strombahnen entsprechend, aus gleichfalls durch Papier getrennten Windungen schwachen Bandeisens, oder auch wohl für beide Formen aus mit Asphaltlack überzogenem und lagenweise durch Papier isoliertem Eisendraht.