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Die Thomas Cook Group will neue Regeln für die Aufnahme von Schulden. Deshalb beruft sie für den 29. April ein General Meeting der Aktionäre ein. Diese sollen Anpassungen an einem Punkt der Satzung des Konzerns vornehmen, in dem es um die Bedingungen für die Aufnahme von Schulden geht. In einer Mitteilung des Konzerns heisst es, man habe von externen Beratern im Rahmen des laufenden Verkaufsverfahrens für die Airline-Sparte der Gruppe, zu der auch Condor gehört, den Hinweis erhalten, dass die Verschuldung durch die eigene Auslegung der satzungsgemässen Regeln teilweise und «versehentlich» über den in der Satzung festgelegten Begrenzungen gelegen haben könne. Dies berichtet die «Fvw».
In der erwähnten Satzung gibt es schon seit mehr als 10 Jahren Obergrenzen, die sich auf das Verhältnis von Netto-Vermögenswerte auf Netto-Schulden beziehen. Die Krux: Die Schulden schwanken stark, weil das Veranstaltergeschäft sehr saisonal ist und so durch den Cash-flow im Sommer saisonale Kreditlinien zurückgefahren werden können. (TI)