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Ethnische Spannungen gefährden Versöhnung in Sri Lanka
Mit Besorgnis stellt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fest, dass Sri Lanka derzeit grosse Rückschritte im Versöhnungsprozess macht. Einerseits wurde eine Gedenkveranstaltung für die tamilischen Opfer des Bürgerkrieges, welche für den 18. Mai geplant war, verboten. Andererseits ist es zu gewalttätigen Übergriffen gegen Geschäfte und Moscheen der muslimischen Minderheit gekommen. Zusätzlich hat die Regierung ein neues Antiterrorismusgesetz verabschiedet, welches dem Staat die Mittel gibt, weiterhin Menschenrechte im Namen der Terrorbekämpfung zu verletzen.
Zur Medienmitteilung
No Business Without Human Rights
Anlässlich der heutigen Generalversammlung der Credit Suisse macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einmal mehr darauf aufmerksam, dass die Bank bei der Finanzierung der umstrittenen North Dakota Access Pipeline in den USA eine federführende Rolle spielt. Weil die CS bisher keinen Forderungen der GfbV nachkommt und keine echte Verhandlungsbereitschaft zeigt, reicht die GfbV Beschwerde ein beim Nationalen Kontaktpunkt (NCP) für die OECD-Leitsätze (angesiedelt beim SECO).
Summary_2017_NCP_Complaint STP vs CS (PDF, 218 KB)
Artikel "Responsible Investor" CS/GfbV (PDF, 148 KB)
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