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Online finden sich verschiedene Anbieter für das Klonen von Haustieren
Das Biotechnologieunternehmen Sinogene mit Sitz in Beijing hat sich auf das Klonen von Hunden spezialisiert. Mit modernster Gentechnologie konnten die Grenzen der Klon-Technologie überwunden werden. Sinogene entwickelte ein Krankheitsmodell und verwendete die CRISPR/Cas9 Methode, die sogenannte Genschere, um eine Massenproduktion von geklonten Tiere zu erreichen, die weltweit erste ihrer Art.
Neben Nordkorea ist China das zweite Land, dass auf das Klonen von Haustieren im grossen Stil beherrscht. Vor 2 Jahren erst wurde in China die weltgrößte Fabrik zum industriellen Klonen von Haus- und Nutztieren gebaut. In solchen Klonfabriken werden Hunde und Katzen sowie auch Rinder, Kühe, Schafe oder Schweine zu Tausenden geklont. Besonders das Klonen von Haustieren stösst auf grosses Interesse: wohlhabende Kunden aus der ganzen Welt kommen mit dem Wunsch, dass ihr gestorbenes Haustier wieder lebendig wird und bezahlen bis zu 100'000 USD für einen geklonten Hund. Das Geschäft mit dem geklonten Haustier floriert auch im Internet. Mit einem Biopsie-Set kann der Haustierbesitzer seinem Tier selber Zellproben entnehmen und daraus, nach dessen ableben, einen identischen Klon produzieren lassen.
Das Klonen von Hunden wird in der Wissenschaft, im Vergleich zu anderen Tieren, als schwierigste Disziplin angesehen. Geklonte Tiere leiden häufig an Krankheiten und haben eine geringere Lebenserwartung. Die Tiere werden häufig mit Anomalitäten geboren und müssen dann getötet werden.
Laut eines Wissenschaftlers am Institut für Zoologie unter der chinesischen Akademie der Wissenschaften sei es vorteilhaft, die Klontechnologie mit Genmanipulation zu kombinieren. China habe hier eine Führungsrolle übernommen. Sinogene will nun das Klonen von Hunden weltweit anbieten und dafür die Entwicklung von Genmanipulation etablieren und eine wissenschaftliche Bank für somatische Zellen und Gene entwickeln.
Gentechnisch manipulierte Tiere leiden, wie Kontiere, häufig an Krankheiten und müssen aussortiert und getötet werden. Diese Massenproduktion mit Hilfe von Genscheren ist aus Sicht des Tierschutzes, des Tierrechts und daher aus ethischer Sicht äusserst fragwürdig.