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EnRedAndar
Schaffung sozialer Netzwerke zur Verbesserung der ökonomischen Lage und des psychosozialen Wohlbefindens von Jugendlichen und alleinerziehenden Müttern
Die Projektidee wurde im Verlaufe des Jahres 2010 von Zunzún zusammen mit der kubanischen Partnerorganisation, der Red Capital Humano (RedCH), entworfen.
Das Hauptziel des Projektes ist die Schaffung sozialer Netzwerke zur Verbesserung der ökonomischen Lage und des psychosozialen Wohlbefindens von Jugendlichen und alleinerziehenden Müttern in Moa sowie Guantánamo. Moa ist eine dicht bevölkerte Industriestadt mit ca. 90'000 Einwohnern, die in der Provinz Holguín im Südosten Kubas liegt. Mit einem Altersquotient von 7% verfügt Moa landesweit über die jüngste Bevölkerung. Abgesehen vom Nickelbergbau, der dominierenden Einkommensquelle, bestehen insbesondere für die zahlreichen Jugendlichen nur wenige Arbeitsmöglichkeiten. Die Lage in Guantánamo, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, ist vergleichbar: Auch hier bieten sich jungen Erwachsenen nur wenige Möglichkeiten, selbstständig ihren Lebensunterhalt zu verdienen, liegt doch die Arbeitslosenquote fast doppelt so hoch wie im kubanischen Landesdurchschnitt. Viele der jungen Erwachsenen verlassen die Provinz auf der Suche nach besseren beruflichen Perspektiven und begeben sich in Richtung Havanna oder anderer Städte.
Vor diesem Hintergrund unterstützt das Projekt EnRedAndar arbeitslose junge Erwachsene bei der Bildung sozialer Netzwerke und der Entwicklung gemeinsamer Strategien zur Einkommensgenerierung. Durch das Zusammenführen der Zielgruppe mit formellen und informellen Entscheidungsträgern und dem provinzübergreifenden Austausch von Erfahrungen und Erkenntnissen leistet das Projekt einen Beitrag an die Entwicklung neuer und alternativer Einkommensmöglichkeiten für vulnerable Bevölkerungsgruppen.
Zielgruppen
Junge Erwachsene
Partnerorganisation
Red Capital Humano (RedCH)
Projektlaufzeit
2012 bis 2015