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Die Formel-1-Kommission des Internationalen Automobil- Verbandes (FIA) hat sich für einige Änderungen des Reglements und Modifikationen des Ablaufs der GP-Wochenenden ausgesprochen. Die Neuerungen, die allesamt noch am 15. Dezember vom FIA- Weltrat abgesegnet werden müssen, betreffen das Punktesystem, das Qualifying, den Testbetrieb zwischen den Rennen, die Reifen und die Stallregie. Das 26-köpfige Kommission kam zudem überein, den Grand Prix von Belgien wegen des dort herrschenden Tabakwerbeverbots aus dem Kalender zu streichen. - Wertung: Ab 2003 sollen Punkte an die ersten acht eines Rennens (bisher sechs) vergeben werden, voraussichtlich nach dem Schema 10-8-6-5-4-3-2-1. - Qualifying: Das bisher am Samstag während einer Stunde absolvierte Qualifying wird grundlegend neu ausgerichtet. Jeder Fahrer hat freitags und samstags je eine Runde solo zurückzulegen-- am ersten Tag nach Massgabe des WM-Klassements und am zweiten auf Grund des Freitagsergebnisses, dann aber in umgekehrter Reihenfolge; der Schnellste des Freitags kommt am Samstag als Letzter dran. Für die Startaufstellung ist nur die Zeit vom Samstag massgebend. - Testfahrten: Jene Teams, die sich bis zum 15. Dezember verpflichten, zwischen dem 1. März und dem 1. November höchstens zehn Testtage einzuschieben, dürfen jeweils am Freitag vor dem Rennen im Training den Ersatzwagen und einen Reservefahrer einsetzen. Voraussetzung dazu ist, dass sich mindestens drei Teams dafür interessieren. - Reifen: Jedes Team darf pro GP-Weekend zwei verschiedene, auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Typen von Trockenreifen verwenden. Bisher mussten alle Vertrags-Teams von Bridgstone respektive Michelin die selben Reifen verwenden. - Stallregie: Absprachen innerhalb eines Teams, die den Ausgang eines Rennens beeinflussen, sind verboten.