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Unwetter im Rückblick
Tornado in Niedersachsen
Kaltfront mit Gewittern
Mit einer Kaltfrontpassage kam es am Freitagabend, den 3. Juni 2005 in der Westhälfte Deutschlands zu heftigen Gewittern mit kurzzeitigem Starkregen und schweren Sturmböen. In Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gab es Schäden durch umgestürzte Bäume und überflutete Straßen und Keller. Im Pfälzer Wald traten orkanartige Böen bis 112 km/h auf.
In der Nähe von Tütingen im nördlichen Landkreis Osnabrück (Niedersachsen) bildete sich in der Gewitterfront zudem ein Tornado der StärkeT4/F2.Ein Augenzeuge konnte den Tornado beobachten. Außer Gebäudeschäden an einem Firmendach kam es zu Forstschäden durch entwurzelte Bäume sowie abgebrochene und verfrachtete Baumkronen. Die Schneise des Tornados war etwa 1 Kilometer lang und 80 Meter breit und zieht sich bis zu dem Ort "Rüssel".