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Mit einer Fläche von 1‘904‘569 km2 ist Indonesien der flächenmässig grösste Inselstaat
sowie mit 239 Mio. Einwohner (Stand 2010) die 4. grösste Nation der Welt. Es wurde
im Dezember 1949 von den Niederlanden unabhängig.
Indonesien zählt zu den größten Regenwaldgebieten der Welt.
Auf Borneo, Sumatra, Westjava, Papua, den Molukken und Sulawesi gibt es immerfeuchtes
Tropen-Klima. Temperaturen schwanken im Jahresverlauf kaum und liegen im Mittel zwischen
25 °C bis 27 °C. Die Niederschlagsmenge eines Jahres liegt zwischen 2000 mm und 4000
mm. Durch die geographische Lage beiderseits des Äquators besitzt Indonesien ein
ausgesprochen tropisches Klima mit Monsunwinden die von Juni bis September ein trockenes
Klima mit wenig Regen und von Dezember bis März feuchte Luftmassen und viel Niederschlag
mit sich bringen.
Die Wallace-Linie verläuft im nördlichen Teil des Archipels zwischen Kalimantan (Borneo)
und Sulawesi südlich zwischen Bali und Lombok. Sie beschreibt eine biologische Trennlinie
von asiatisch (westlich) und australisch (östlich) geprägter Flora und Fauna. Benannt
wurde diese Linie
nach dem englischen Naturforscher Alfred Russel Wallace, der während seiner Reisen
zwischen 1854 und 1862 festgestellt hat, dass bestimmte asiatische Säugetiere wie
Elefanten, Tiger, Tapire und Orang-Utans sehr wohl auf Borneo, Java und Bali vorkommen
(oder zumindest in historischer Zeit noch vorkamen), nicht aber auf Sulawesi, den
Molukken und den kleinen Sunda-Inseln.
In Indonesien und dem sogenannten Korallendreieck, zwischen Malaysia, Osttimor, den
Philippinen, Papua-Neuguinea und den Salomonen, leben nach WWF-Angaben rund 75 Prozent
aller bekannten Korallenarten und mehr als 3000 Fischarten, Schildkröten, viele Delphine
und Wale sowie große Haie und Rochen.