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- Nach den Unruhen in Kirgistan ist der Ministerpräsident des zentralasiatischen Landes, Kubatbek Boronow, zurückgetreten.
- Wie der parlamentarische Mediendienst mitteilte, wurde der Oppositionspolitiker Sadyr Schaparow vom Parlament zum neuen Regierungschef gewählt – er wurde erst am Vortag von Demonstranten aus dem Gefängnis befreit.
- In den letzten Tagen war es im Land wegen Wahlfälschungen zu heftigen Protesten gekommen. Die Parlamentswahl wurde inzwischen annulliert.
Zuvor hatten Demonstranten das Parlament besetzt und gefordert, Schaparow die Führung des Landes zu übergeben. Das Parlament stimmte bei einer Sondersitzung zu. Boronow war ein Unterstützer des amtierenden Präsidenten.
Nach massiven Protesten hatte die Wahlleitung Kirgistans die Parlamentswahl für ungültig erklärt. Begründet wurde die Entscheidung mit Manipulationen bei der Wahl vom Sonntag und den darauffolgenden Spannungen in der Ex-Sowjetrepublik.