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Kuwait verkauft Areva-Beteiligung an Frankreich
Nachdem Frankreich und Kuwait am 14. Januar 2010 ein Abkommen über die Zusammenarbeit im Nuklearbereich und den Austausch von Expertise in diesem Gebiet unterzeichnet hatten, investierte die KIA Ende 2010 rund EUR 600 Mio. (CHF 760 Mio. zum damaligen Kurs) in die Areva, was einer Beteiligung von 4,8% entsprach.
Jetzt hat die KIA ihren Areva-Minderheitsanteil an die französische Regierung für rund EUR 83 Mio. (CHF 94 Mio.) verkauft, berichtete die Kuna am 5. August. Laut Kuna einigte sich die KIA mit der französischen Regierung, da der Handel mit Areva-Aktien an der Börse recht begrenzt sei. Die KIA wollte ihre Beteiligung seit 2014 abstossen. Während der Periode in der die KIA die Areva-Aktien hielt – also zwischen Ende 2010 und 2017 – erzielte der Staatsfonds laut eigenen Angaben einen Gewinn von KWD 45,2 Mrd. (CHF 144 Mrd.).