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News 18.07.2003, 09:15 Uhr
Musikindustrie: Jagd auf Privatanwender eröffnet
Die RIAA hat ihre Drohung wahr gemacht. Sie hat in den USA damit begonnen, Vorladungen an Internetprovider zu schicken.
Wie Cnet [1] meldet, fordert die RIAA (Recording Industry Association of America) [2] die Provider in den Vorladungen auf, die Namen von hunderten von Online-Tauschbörsennutzern bekannt zu geben. Die RIAA will noch diesen Sommer Klage gegen die privaten Anwender erheben. Die US-Provider sind auf Grund des so genannten Digital Millenium Acts zur Weitergabe der Namen verpflichtet. Dies bekam bereits der Internetprovider Verizon [3] letzten April zu spüren. Amerikanischen File-Sharing-Usern droht aber vielleicht schon bald noch grösseres Ungemach. Laut Intern.de [4] wurde dem US-Kongress ein neuer Gesetzesentwurf mit dem Titel "Author, Consumer, and Computer Owner Protection and Security Act of 2003" vorgelegt. Wird er angenommen, gilt bereits der Upload eines urheberrechtlich geschützten Werkes als schweres Verbrechen, das mit Geldstrafen von bis zu 250000 US-Dollar und Haftstrafen von bis zu fünf Jahren geahndet wird.
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