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Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga wurde am 21. Juli 2020 in Kyiv vom ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelenskyy zu einem Staatsbesuch empfangen. Die Reise diente dazu, die bilateralen Beziehungen zu vertiefen und die Ukraine in ihren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Reformen zu unterstützen. Die Ukraine ist für die Sicherheits- und Friedenspolitik der Schweiz von grosser Bedeutung.
Reise in den Osten der Ukraine
Der dritte Reisetag war humanitären und friedenspolitischen Fragen gewidmet. Bundespräsidentin Sommaruga reiste in den Osten des Landes und führte dort Gespräche mit lokalen Behörden sowie Experten zur aktuellen Situation. Sie wohnte der Eröffnung einer Strasse bei und übergab im Namen der Schweiz humanitäre Hilfsgüter, darunter Chemikalien zur Wasseraufbereitung für die Pumpstation von Voda Donbasu. Diese Wasseraufbereitungsstation versorgt in der Ostukraine die Bevölkerung auf beiden Seiten der Kontaktlinie und fast vier Millionen Menschen mit Wasser.
Stärkung der Zusammenarbeit
Am zweiten Tag kam die Bundespräsidentin mit Fachministern sowie Repräsentanten der ukrainischen Zivilgesellschaft zusammen. Bei diesen Treffen ging es darum, die Bereiche zu diskutieren, in denen eine noch engere Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und der Ukraine erreicht werden kann.
Empfang durch Volodymyr Zelenskyy
Im Zentrum des ersten Tages stand der Empfang von Bundespräsidentin Sommaruga durch den ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelenskyy. Ferner informierte sich die Bundespräsidentin über das Innovationspotenzial der ukrainischen Wirtschaft und tauschte sich mit Fachleuten aus. Die offizielle Schweizer Delegation wurde von Repräsentanten aus der Energie- und Infrastrukturbranche begleitet.
Ankunft in Kyiv
Infografik