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Solange keine Beweise vorgelegt werden, kann ich nicht anders als den ursprünglichen Artikel als reisserische Klick-Quelle abzutun.
Kleiner Aufreger um Novak Djokovic in Melbourne: Die italienische Zeitung «Tuttosport» hatte eine Partie von Djokovic aus dem Jahr 2007 mit den jüngsten Enthüllungen von BBC und BuzzFeed über mögliche Wettmanipulationen im Tennis in Verbindung gebracht. Djokovic hatte damals in Paris gegen den Franzosen Fabrice Santoro verloren.
Die serbische Weltnummer 1 reagiert deutlich verstimmt auf die Manipulationsvorwürfe der italienischen Zeitung. «Ich denke, das ist einfach absurd», sagt Djokovic nach seinem Sieg in der zweiten Runde gegen Quentin Halys beim Australian Open.
«Du kannst jedes Spiel nehmen, das du willst, in dem ein Top-Spieler in den vergangenen zehn Jahren in einer frühen Runde verloren hat, und dir dazu eine Geschichte ausdenken», sagte der Weltranglisten-Erste. «Solange es keine Beweise gibt, sind das für mich alles nur Spekulationen.»
Auf die Frage, ob er die Begegnung damals absichtlich verloren habe, antwortete Djokovic: «Das stimmt nicht.» Danach forderte er die Journalisten auf, Fragen zu anderen Themen zu stellen. «Ich habe dazu nichts mehr zu sagen.» (sda/dpa)
Vier Tage ist es her, da sprachen in Monte Carlo alle nur vom möglichen Gipfeltreffen zwischen Novak Djokovic, dem besten Tennisspieler der letzten Dekade, und Carlos Alcaraz, dem 18-jährigen Spanier, der zuletzt in Miami als jüngster Spieler nach Michael Chang und Rafael Nadal ein Master-Turnier gewonnen hat. Nun unterlag der Mann der Stunde dem auch erst 21-Jährigen Amerikaner Sebastian Korda. Angesichts der neuen Breite im Männertennis ist das keine Überraschung. Schon in Miami hatte mit Kordas Landsmann Taylor Fritz (24) ein Emporkömmling die Gunst der Stunde genutzt und erstmals ein Masters-Turnier gewonnen.