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Der Mandarin Kao-tai reist mittels eines Zeitkompasses aus dem China des 10. Jahrhunderts ins 20. Jahrhundert nach München. Mit der Unbefangenheit, die ein Abstand von 1000 Jahren und ein völlig anderer Kulturkreis ermöglichen, beobachtet er den "Fortschritt" der "Grossnasen", die nicht ruhen und rasten, sondern beständig von sich fortschreiten... Herbert Rosendorfer, der fabuliermächtige Erzähler mit Hang zum Skurrilen, liest mit schlitzäugiger Unbefangenheit den "Grossnasen" des 20. Jahrhunderts die Leviten.
Portrait
Herbert Rosendorfer, 1934 in Bozen geboren, 1939 nach München umgezogen, studierte an der Akademie der Bildenden Künste, wechselte danach zum Jurastudium. Seit 1969 zahlreiche Romane und Erzählungen sowie Theaterstücke. Professor für Bayrische Literaturgeschichte an der Universität München. Nach seiner Tätigkeit als Richter lebt er wieder in der Nähe von Bozen. 2005 erhält er den Literaturpreis der Stadt München.