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Der Gender-Irrsinn treibt immer skurrilere Blüten. In Kalifornien wird aus der „Vagina“ schon das gender-inklusive „vordere Loch“.
Von Marco Maier
Während man in Deutschland noch über das Binnen-I und Gender-Neutrale Berufsbezeichnungen debattiert, ist man im liberalen Kalifornien schon weiter. Dort hat „Healthline“, ein Gesundheitsinfo-Portal, das Wort „Vagina“ abgeschafft und durch das gender-inklusive Wort „vorderes Loch“ (front hole) ersetzt.
Laut dem Sex-Ed Guide von Healthline sind „höhere Raten von HIV und sexuell übertragbaren Krankheiten eine direkte Folge von Diskriminierung“, berichtet Caldron Pool, eine rechtskonservative christliche Webseite. „Es ist zwingend notwendig, dass die Ratgeber für den sicheren Sex mehr LGBTQIA und nicht-binäre Menschen einschließen.“
„Für den Zweck dieses Ratgebers werden wir die Vagina als „vorderes Loch“ bezeichnen, anstatt den Begriff“ Vagina „zu verwenden“, so die Seite. Gefährdet sind auch die Begriffe „Penis“ und „Vulva“. Sie bevorzugen das Wort „Teile“ („parts“) auf der ganzen Webseite.
Hier ist der Grund: „Die Vorstellung, dass ein Penis ausschließlich ein männlicher Körperteil und eine Vulva ausschließlich ein weiblicher Körperteil ist, ist ungenau. Indem wir das Wort „Teile“ verwenden, um über Genitalien zu sprechen und medizinische Begriffe für die Anatomie zu verwenden, ohne ein Geschlecht damit zu verbinden, werden wir viel effektiver in der Lage sein, Safer Sex in einer klaren und integrativen Weise zu diskutieren.“
Da fasst man sich an den Kopf und fragt sich, was in deren Köpfen so vor sich geht. Als ob beispielsweise ein Ladyboy keinen Penis hätte und egal welche sexuelle Identität sich irgendwer ungeachtet der biologischen Tatsachen zugelegt hat, bleibt eine Vagina einfach eine Vagina und ein Penis ein Penis.