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Die bewaffneten Konflikte zwischen der sudanesischen Regierung, der Opposition und ethnischen Gruppierungen haben gemäss der UNO bislang 3,1 Millionen Sudanesinnen und Sudanesen innerhalb des Landes vertrieben; davon 2,6 Millionen in Darfur und mehr als 550‘000 in Süd- und Westkordofan sowie Blue Nile. In den ersten Monaten des Jahres 2016 ist die Zahl intern Vertriebener wegen neuer Notsituationen weiter angestiegen, insbesondere in Darfur.
Die Bevölkerung Sudans ist auf humanitäre Hilfe angewiesen, einerseits aufgrund des Kriegs, andererseits wegen wiederholter Naturereignisse wie Dürren und Überschwemmungen, die Mangel- und Unterernährung verursacht haben.
Über Sammelfonds trägt die Schweiz dazu bei, dass Nothilfeprojekte rasch finanziert werden können. Gleichzeitig ist eine längerfristige Wiederaufbauhilfe notwendig, da Lebensgrundlagen und Ressourcen zerstört wurden. In diesem Sinne richtet die DEZA seit 2011 einen Beitrag an das Wiederaufbauprogramm der Entwicklungsagentur der UNO in Darfur (Darfur Livelihoods and Recovery Programme des United Nations Development Programme, UNDP).
Eine Komponente dieses Programms ist auf die Integration von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in die Wertschöpfungskette ausgerichtet. Die Menschen werden dabei unterstützt, ihre Lebensgrundlagen in traditionellen Marktbereichen wie Honig, Hibiskus, Erdnüsse, Häute oder Felle wiederherzustellen.