Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03550.jsonl.gz/2066

Er musste ganz alleine eine Nacht im Bus-Terminal verbringen.
Busfahrer Amos Paul Mak machte auf seiner Fahrt durch Ost-London eine kuriose Entdeckung. Ein einsamer Hund sass im Bereich, der für Rollstühle reserviert war. Ein paar Stops später stieg der Hund aus, ohne einen Besitzer. Amos fragte via Lautsprecher, wem der Hund gehöre, aber niemand antwortete. Der Hund wurde von seinem Herrchen verlassen. Nach kurzem Zögern stieg er wieder in den Bus ein und blieb bis zur Endstation sitzen.
Laut Amos war der Hund verängstigt und wollte den Bus keinesfalls verlassen. Amos fuhr den Bus ins Terminal, wo sich seine Kollegen um den Hund kümmerten. Amos musste erst noch ein paar Fahrten machen, kam aber nach seiner Schicht zurück ins Bus-Terminal. «Um 1 Uhr morgens kam ich zurück. Der Hund war immer noch im Bus. Ich wollte ihn nach Hause nehmen, aber er wollte weder mitkommen, noch etwas essen», sagt Amos zum «Mirror». Also machte er es dem Hund so gemütlich wie möglich und blieb eine Weile an seiner Seite.
Der Hund sei sehr freundlich und intelligent gewesen, sagten Amos' Kollegen, die bis zu seiner Rückkehr auf den Hund aufgepasst haben. Sie haben ihm den Spitznamen Buster gegeben.
Am nächsten Tag wurden die lokalen Behörden informiert und der Hund wurde vom Tierschutz abgeholt. Dort gingen jedoch keine Meldungen ein über einen vermissten Hund, der Busters Beschreibung trifft. Der Kleine wurde wohl absichtlich alleine gelassen. Wir hoffen, dass er schnell ein Zuhause findet und damit ein Herrchen, das ihn so sehr schätzt, wie er es verdient.