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- Der UNO-Sicherheitsrat hat sich besorgt über die Eskalation des Konflikts in Berg-Karabach im Südkaukasus gezeigt.
- Das Gremium hat ein sofortiges Ende der Kämpfe gefordert.
Die 15 Mitglieder des Sicherheitsrats unterstützen UNO-Generalsekretär António Guterres bei seiner Forderung nach einer Waffenruhe, Deeskalation der Spannungen und sofortiger Wiederaufnahme von Verhandlungen. Dies sagte der UNO-Botschafter des Nigers, Abdou Abarry, am Dienstag in New York.
Zuvor hatte der Sicherheitsrat das Thema hinter verschlossenen Türen besprochen. Die Initiative dafür war von Deutschland und Frankreich ausgegangen und wurde von Belgien, Grossbritannien und Estland unterstützt. Niger hat derzeit die monatlich rotierende Präsidentschaft des Sicherheitsrats inne.
Mehrmaliger Aufruf des Generalsekretärs
Zuvor hatte UNO-Generalsekretär Guterres bereits mehrfach ein sofortiges Ende der Kämpfe in Berg-Karabach gefordert – auch per Video-Telefonschalte mit jeweils dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev und dem armenischen Regierungschef Nikol Paschinjan.
Guterres forderte die sofortige Wiederaufnahme von Verhandlungen und die Wiederentsendung von OSZE-Beobachtern in die Region.
Der Konflikt in Berg-Karabach war nach ungewöhnlich heftig aufflammenden Kämpfen zwischen den verfeindeten Nachbarn Armenien und Aserbaidschan am Wochenende eskaliert.
Die von Armenien kontrollierte Region mit geschätzten 145'000 Einwohnern gehört völkerrechtlich zum islamisch geprägten Aserbaidschan. Es handelt sich um die schwerste Eskalation seit Jahrzehnten.