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Gemeindewappen
Aadorf
In Blau ein weisser, schräger Wellenbalken.
Redendes Wappen (Aa = Lützelmurg) in den Farben des Klosters Tänikon, das von 1413 bis 1798 die Herrschaft über das Dorf innehatte, und der Stadt Zürich, welche die Kollatur (Kirchenaufsicht) besass.
Flaggenfarben: blau-weiss-blau.
Affeltrangen
In Schwarz drei gelbe Äpfel.
Redendes Wappen aufgrund des Gemeindenamens. Die Farben erinnern an die Abtei St. Gallen und an die Grafen von Toggenburg, welche die ältesten bekannten Grund- und Herrschaftsrechte im Dorf besassen.
Flaggenfarben: schwarz-gelb-schwarz.
Altnau
In Weiss ein rot-schwarz geständertes Kreuz.
Seit dem 12. Jahrhundert ist die Zugehörigkeit Altnaus zum Domstift Konstanz (rotes Kreuz) bezeugt, und seit 1471 war die Vogtei in den Händen der Stadt Konstanz (schwarzes Kreuz).
Flaggenfarben: weiss-rot-schwarz.
Amlikon-Bissegg
Schräg geteilt von Gelb mit schwarzem Bärenkopf und von Blau mit gelbem Schiff, pfahlweise überdeckt von zwei gelben Rudern, alles überdeckt von rot-weiss geteiltem Schrägbalken.
Neukomposition aus den Wappen der ehemaligen Ortsgemeinden Amlikon (in Blau ein gelbes Schiff pfahlweise überdeckt von zwei gelben Rudern), Bissegg (in Gelb zwischen je zwei schwarzen Bärenköpfen ein fünfmal gebrochener blauer Balken) und Strohwilen (Weiss und Rot dreimal sparrenweise geteilt).
Flaggenfarben: gelb-blau.
Beschluss der Gemeindeversammlung vom 8. Januar 2003.
Amriswil
In Weiss ein grüner Baum mit roten Äpfeln.
Altes Wappen.
Flaggenfarben: grün-weiss-grün.
Arbon
In Weiss auf grünem Berg ein roter Baum mit gekreuzten Hauptästen und vier Blättern; darauf in einem grünen Nest zwei junge und stehend ein alter Vogel, ein vierter stürzt ab; alle grau. Im weissen Schildfuss zwei nach links schwimmende, blaue Fische.
Es handelt sich um ein redendes Wappen (arbor felix = glücklicher Baum).
Flaggenfarben: grün-weiss-rot.
Beschluss des Stadtrates vom 26. November 2001.
Basadingen-Schlattingen
Schräg geteilt von Schwarz mit schreitendem weissem, gelbbewehrtem und gezungtem Löwen und von Weiss mit aufrecht schreitendem rotem Bär mit schwarzem Halsband, über allem blau gewellter Schrägbalken, mit weissem Faden vom schwarzen Feld getrennt.
Neukomposition aus den Wappen der ehemaligen Ortsgemeinden Basadingen (in Weiss ein aufrecht schreitender roter Bär) und Schlattingen (in Schwarz ein weisser Schrägbalken, begleitet von zwei weissen, gelbbewehrten und gelbbezungten Löwen).
Beschluss der Gemeindeversammlung vom 25. Mai 2012.
Berg
In Rot ein weisser Turm.
Das Wappen geht auf jenes der Familie von Thurn, der ehemaligen Gerichtsherren von Berg, zurück.
Flaggenfarben: rot-weiss.
Beschluss des Gemeinderats im Jahr 1994.
Berlingen
In Blau zwei konzentrische gelbe Ringe.
Altes Wappen, das vor der Neufestlegung teilweise auch mit grünem Grund, mit blauen Ringen auf gelbem Grund oder sogar mit nur einem Ring verwendet wurde.
Flaggenfarben: blau-gelb-blau-gelb.
Bettwiesen
Geteilt von Weiss mit zwei fünfblättrigen roten Rosen mit gelben Butzen und Rot mit einem weissen Kissen.
Redendes Wappen, das bereits die Herrschaft Bettwiesen führte.
Flaggenfarben: weiss-rot.
Bichelsee-Balterswil
In Rot eine weisse Binde.
Wappen der Herren von Bichelsee, deren Stammburg beim Dorf lag.
Flaggenfarben: rot-weiss-rot.
Birwinken
In Blau eine weisse Birne mit weissem, zweiblättrigem, abwärts gerichtetem Stiel.
Bereits im 16. Jahrhundert bezeugtes redendes Wappen in den Farben Zürichs, das von 1640 bis 1798 die Vogteirechte über das Dorf besass.
Flaggenfarben: blau-weiss.
Beschluss des Gemeinderats vom 8. November 1994.
Bischofszell
In Rot ein von gelbem Arm gehaltener gelber Bischofsstab.
Altes Stadtwappen.
Flaggenfarben: rot-gelb-rot.
Beschluss der Gemeindeversammlung vom 30. November 1994.
Bottighofen
In Weiss ein durchgehendes rotes Tatzenkreuz, das oben rechts einen schwarzen, silberbereiften Reichsapfel einschliesst.
An die engen Beziehungen zwischen Bottighofen und dem Kloster Münsterlingen erinnert das Tatzenkreuz in den umgekehrten Farben des Klosters. Der Reichsapfel verweist auf die Zugehörigkeit der Gemeinde zur Vogtei Eggen, die im 14. Jahrhundert an die Herren von Klingenberg verpfändet wurde und dann an die Stadt Konstanz überging.
Flaggenfarben: weiss mit schmalem rotem Streifen.
Braunau
Geviert von Gelb und Rot.
Von den Herren von Heitnau, deren Burg auf dem Gemeindegebiet lag, übernommenes Wappen.
Flaggenfarben: gelb-rot-gelb-rot.
Bussnang
Gelb und Blau dreimal sparrenweise geteilt.
Wappen der Freiherren von Bussnang.
Flaggenfarben: blau-gelb-blau.
Bürglen
In Blau ein aufrecht schreitender gelber Löwe.
Wappen der Gerichtsherrschaft Bürglen, das auf die Freiherren von Bürglen zurückgeht.
Flaggenfarben: blau-gelb.
Diessenhofen
In Rot ein gelber Schrägbalken begleitet von zwei gelben, gekrönten Löwen.
Altes Stadtwappen. Die Bekrönung der Löwen unterscheidet es vom alten Thurgauer Wappen. Beide zeigen das Kiburger Wappen in den habsburgischen Farben.
Flaggenfarben: rot-gelb.
Dozwil
In Schwarz ein stehender gelber Hirsch.
Dozwil, einst Lehen des Bischofs von Konstanz, kam durch die Herren von Andwil an das Kloster von St. Gallen, das die Herrschaft bis 1798 innehatte. Das Wappentier der Andwiler Herren ist der Hirsch, die Farben der Abtei sind Gelb und Schwarz.
Flaggenfarben: schwarz-gelb.
Egnach
In Weiss ein grüner Baum mit vier roten Birnen über gewelltem blauem Schildfuss.
Das Wappen stammt aus der Zeit des 1. Weltkriegs. Vorübergehend stand der Baum allein, dann kehrte der symbolisierte See ins Wappen zurück.
Flaggenfarben: blau-weiss-grün.
Erlen
In Rot ein gelber Erlenzweig mit fünf Blättern und zweimal drei Früchten.
Redendes Wappen in den Farben der Landvogtei, der das Dorf Erlen als sogenanntes Hohes Gericht in der Zeit vor 1798 unmittelbar unterstand.
Flaggenfarben: rot-gelb.
Das Wappen gilt für Erlen. Die anderen ehemaligen Ortsgemeinden Kümmertshausen, Ennetaach, Engishofen, Riedt und Buchackern tragen ihre eigenen Wappen. Für die Politische Gemeinde steht das Logo.
Ermatingen
In Schwarz ein weisser Rüde mit gelbem Halsband und gelber Zunge.
Das Wappen lässt sich auf einer Wappenscheibe aus dem Jahr 1596 nachweisen.
Flaggenfarben: schwarz-weiss.
Eschenz
Gespalten, rechts in Gelb ein roter aufgerichteter Löwe, links von Blau und Weiss fünfmal schrägrechts geteilt.
Wappen der Herren von Eschenz, die reichenauische Dienstleute waren.
Flaggenfarben: rot-weiss-blau.
Eschlikon
In Rot ein hängender gelber Lindenzweig mit Blättern (2) und Blüten (2).
Eschlikon gehörte vor 1798 zum sogenannten Hohen Gericht Tuttwilerberg, das dem Landvogt unterstand. In Eschlikon tagte im Mittelalter oft das thurgauische Landgericht, und zwar unter einer Linde, was der Lindenzweig symbolisiert. Die Farben Rot und Gelb gehen auf die Farben der Landgrafschaft Thurgau zurück.
Flaggenfarben: rot-gelb-rot.
Felben-Wellhausen
Geteilt von Rot mit weisser Weide und von Gelb mit gefugter schwarzer Burg mit offenem Tor und zwei gezinnten Türmen.
Neukomposition aus den Wappen der ehemaligen Ortsgemeinden Felben (in Rot eine weisse Weide) und Wellhausen (in Gelb eine gefugte schwarze Burg mit Tor und zwei Türmen).
Beschluss der Gemeindeversammlung vom 11. Dezember 1990.
Fischingen
In Blau zwei übereinander vorbeischwimmende weisse Fische.
Das Wappen wurde vom Kloster Fischingen übernommen.
Flaggenfarben: weiss-blau.
Frauenfeld
In Weiss ein steigender, gelb bewehrter, roter Löwe, von roter, gelbgezierter Frau an gelber Kette gehalten.
Altes Stadtwappen. Der Löwe erinnert an die Habsburger, die die Herrschaft von den Kyburgern erbten. Die Frau steht für die Jungfrau Maria, die Patronin des Klosters Reichenau, des mittelalterlichen Grundherrn. Die Farben Rot und Weiss entstammen dem Wappen des Klosters Reichenau.
Flaggenfarben: weiss-rot.
Beschluss des Gemeinderats vom 28. Juli 1943.
Gachnang
In Weiss ein aufrechtes rotes Einhorn.
Das Wappen geht auf die reichenauischen Dienstleute (Ministerialen) von Gachnang zurück. Die Farben erinnern an die Zugehörigkeit zum Kloster Reichenau.
Flaggenfarben: rot-weiss.
Gottlieben
In Schwarz ein durchgehendes weisses Kreuz.
Das Wappen verweist auf den Bischof von Konstanz, der Gottlieben im 13. Jahrhundert gründete. Gottlieben war bis 1798 Sitz des bischöflichen Obervogtes.
Flaggenfarben: schwarz-weiss-schwarz.
Güttingen
In Weiss eine rote Rose mit gelbem Butzen, grünem Kelch, Stiel und zwei Blattansätzen.
Wappen der Freiherrn von Güttingen, die Ende des 14. Jahrhunderts ausgestorben sind.
Flaggenfarben: weiss-rot.
Hauptwil-Gottshaus
Über gewelltem weissem Schildfuss mit fünf blauen Wellenleisten in Rot heraldisch rechts dreiteiliger weisser Torturm mit schwaren Dächern, links Brustbild des heiligen Pelagius mit schwarzem Priesterhut, Rock und Palmwedel, Gesicht und Hand weiss.
Das Türmli entstammt dem Wappen der ehemaligen Ortsgemeinde Hauptwil (in Rot ein weisser Torturm mit schwarzen Dächern). Der heilige Pelagius stand im Mittelpunkt des Wappens der ehemaligen Ortsgemeinde Gottshaus (in Rot der heilige Pelagius mit schwarzer Märtyrerpalme, schwarzem Priesterhut und -rock; Gesicht und Hand weiss). Die fünf Wellenlinien symbolisieren die fünf Weiher (Horber-, Rüti-, Horbacher-, Gwand- und Hauptwilerweiher).
Flaggenfarben: rot-weiss.
Beschluss des Gemeinderats vom 7. November 1996.
Hefenhofen
In Schwarz ein gekrönter gelber Bärenkopf.
Zwischen 817 und 1798 gab es enge Beziehungen zwischen Hefenhofen und dem Kloster St. Gallen; der Bärenkopf und die Farben symbolisieren diese Verbindung. Die Krone verweist auf die Ersterwähnung des Dorfes in einer Schenkung des Kaisers Ludwigs des Frommen an das Kloster St. Gallen.
Flaggenfarben: schwarz-gelb-schwarz-gelb.
Herdern
Gespalten von Blau mit weissem Pfahl, belegt mit gefugtem blauen Schlossturm mit Zwiebeldach und von Rot mit weissem Flügel.
Zusammenstellung der Wappen der ehemaligen Ortsgemeinden Herdern (in Blau ein weisser Pfahl mit blauem Schlossturm) und Lanzenneunforn (in Rot ein weisser Adlerflug).
(Die Gemeinde Herdern hat kein offizielles Wappen. Die abgebildete Neuschöpfung wurde 2012 für den Wappenfries im Regierungsgebäude in Frauenfeld geschaffen und bleibt dieser Verwendung vorbehalten, ansonsten gilt das Logo und die Wappen der ehemaligen Ortsgemeinden Herdern und Lanzenneunforn.)
Hohentannen
In Blau drei gelbe (2/1), mit roten Steinen verzierte, rautenförmige Schnallen.
Wappen der Herren von Heidelberg, deren Burg auf dem Gebiet der Gemeinde lag.
Flaggenfarben: blau-gelb-blau.
Homburg
Geteilt und halb gespalten, 1: geteilt von Schwarz und Weiss, 2: in Gelb schwarz bordierter blauer Reichsapfel, 3: in Rot zwei ausgerissene gelbe Salweiden.
Neukomposition aus den Wappen der ehemaligen Ortsgemeinden Homburg (geteilt von Schwarz und Weiss), Gündelhart (in Gelb ein blauer, schwarzgefasster Reichsapfel) und Salen-Reutenen (in Rot zwei gelbe Weidenbäume mit Ästen und Wurzeln).
Flaggenfarben: schwarz-gelb.
Beschluss der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 1998.
Horn
In Weiss ein rotes Widderhorn.
Redendes Wappen in den Farben des Bistums Konstanz.
Flaggenfarben: weiss-rot.
Hüttlingen
Geteilt von Blau mit weissem, schreitendem Löwen und weiss-rotem Schach.
Wappen der ehemaligen Ortsgemeinde Mettendorf. Mettendorf war einst Lehen der Kyburger und Rudolfs von Habsburg, später gehörte es zu Wellenberg und damit indirekt der Stadt Zürich. Das Wappen zeigt, wie der Habsburger Löwe über dem Schach der Herren von Glattbrugg schreitet. Der Löwe trägt die zürcherischen, das Schach die reichenauischen Farben.
Flaggenfarben: blau-weiss-rot-weiss.
Beschluss der Gemeindeversammlung vom 25. März 1997.
Hüttwilen
In Weiss ein roter Balken begleitet von drei schwarzen Rebenblättern (2/1).
Hüttwilen war ein habsburgisches Niedergericht, das nach 1460 an die Kartause Ittingen überging. Das Wappen von Hüttwilen zeigt den Bindenschild Österreichs mit vertauschten Farben, begleitet von drei schwarzen Rebenblättern, weil Schwarz und Weiss die Farben der Kartause sind und der Rebbau Hüttwilen auszeichnet.
Flaggenfarben: rot-weiss-schwarz.
Kemmental
Über gelbem Schildfuss von Schwarz und Gelb bis zur Nabelstelle zu neun Plätzen geständert, überdeckt von erniedrigtem blauen Wellenbalken mit weissem Saum.
Die obere Wappenfläche ist in neun Streifen eingeteilt und erinnert symbolhaft an die aufgehende Sonne über dem Kemmental. Der Kemmenbach nimmt eine dominante Position ein.
Beschluss der Gemeindeversammlung vom 24. April 2001.
Kesswil
Geteilt von Weiss mit schreitendem roten Löwen und Grün.
Das Wappen geht auf die Herren von Kesswil zurück.
Flaggenfarben: rot-weiss-grün.
Kradolf-Schönenberg
Geteilt von Rot und Weiss, belegt mit gewelltem Schrägbalken in gewechselten Farben.
Neukomposition aus den Wappen der ehemaligen Ortsgemeinden Kradolf (in Rot ein schräger weisser Wellenbalken) und Schönenberg (geteilt von Rot und Weiss).
Flaggenfarben: rot-weiss.
Beschluss der Gemeindeversammlung vom 21. Juni 1996.
Kreuzlingen
Gespalten von Weiss mit rotem Kreuz und Rot mit weissem Abtstab.
Das Wappen wurde vom 1848 aufgehobenen Chorherrenstift Kreuzlingen übernommen. Kreuzlingen entstand aus den drei beim Stift liegenden, einst selbständigen Dörfern Emmishofen, Egelshofen und Kurzrickenbach. Das Wappen folgt dem Namen, der ebenfalls vom Kloster stammt.
Flaggenfarben: weiss-rot.
Langrickenbach
In Rot ein durchgehendes weisses Kreuz, oben zwei weisse Kronen.
In Langrickenbach war das Domkapitel nicht nur im Besitz der meisten Privatrechte, sondern auch des Niedergerichts. Das Domstift Konstanz besass als Wappen ein durchgehendes rotes Kreuz in Weiss. Das Wappen von Langrickenbach übernimmt dieses Wappen in vertauschten Farben und zeigt ausserdem zwei Kronen als Zeichen dafür, dass Kaiser Barbarossa bereits 1155 die Zugehörigkeit der Kirche Langrickenbach zum Domstift Konstanz bestätigte.
Flaggenfarben: rot mit schmalem weissen Streifen.
Gemeinderatsbeschluss vom 6. November 1997.
Lengwil
Halbgespalten und geteilt von einer eingebogenen erniedrigten Spitze; 1: In Rot drei seitlich aneinander stossende weisse Rauten; 2: In Weiss ein schreitender schwarzer Schwan mit rotem Schnabel und roten Füssen; 3: Die weisse Spitze belegt mit vier, je zu zwei aus der rechten und der linken Fussflanke kommende, rote Keile, sich in der Spitze treffend.
Neukomposition aus den Wappen der ehemaligen Ortsgemeinden Oberhofen (in Rot drei weisse Rauten aneinander) und Illighausen (in Weiss ein schreitender schwarzer Schwan mit rotem Schnabel und roten Füssen), ergänzt um vier Schweife, welche die Zusammenführung der Gemeinden symbolisieren.
Beschluss der Gemeindeversammlung vom 31. Oktober 2001.
Lommis
In Blau zwei gelbe, schrägrechte Leisten, die obere mit gelber Gleve besteckt.
Wappen der Gerichtsherrschaft Lommis, das auf die toggenburgischen Dienstleute von Lommis zurückgeht.
Flaggenfarben: blau-gelb.
Beschluss der Kommission zur Bildung der Politischen Gemeinde Lommis vom 9. April 1994.
Mammern
Geteilt von schreitendem roten Löwen in Weiss und gewelltem blauem Feld.
Wappen der Herrschaft Mammern.
Flaggenfarben: weiss-blau.
Märstetten
Gespalten von Schwarz mit einem weissen Löwen mit roter Zunge und Krallen und Weiss mit einem halben schwarzen Adler mit rotem Schnabel, Zunge und Fuss.
Wappen der Freien von Märstetten, wie es in der Chronik von Johannes Stumpf gezeigt wird.
Flaggenfarben: schwarz-weiss.
Matzingen
Schwarzer Schild mit gelbem Bord.
Wappen der Freiherren von Matzingen, die im 14. Jahrhundert ausgestorben sind.
Flaggenfarben: gelb, schwarz eingefasst.
Müllheim
Geteilt von Rot und Weiss mit halbem rotem Mühlerad.
Redendes Wappen in den Farben Rot und Weiss, die an die Abtei Reichenau erinnern, deren Gerichtsherrschaft Müllheim war.
Flaggenfarben: rot-weiss.
Münchwilen
In Blau ein weisser Pfahl belegt mit drei fünfstrahligen Sternen.
Das Wappen geht auf die Herren von Münchwilen zurück, ergänzt um drei Sterne, die für die ehemaligen Ortsgemeinden (Münchwilen, Oberhofen bei Münchwilen, St. Margarethen) stehen.
Flaggenfarben: blau-weiss-blau.
Entscheid der Vereinigungskommission im November/Dezember 1949.
Münsterlingen
In Rot weissen Tatzenkreuz.
Wappen des ehemaligen Klosters Münsterlingen.
Beschluss der Gemeindeversammlung vom 18. November 1996.
Neunforn
In Weiss aus grünem Schildfuss wachsend 9 grüne Föhren mit schwarzen Stämmen.
Redendes Wappen.
Pfyn
In Rot drei linksgekehrte gelbe Pfeile mit weisser Spitze und Befiederung.
Altes Wappen der Herrschaft Pfyn.
Raperswilen
In Rot eine weisse Marke, die den Umriss einer Tanne darstellt.
Es handelt sich um ein Kerbschnitzzeichen, das sich in der Kirche Raperswilen auf den Kirchenbänken befindet. Die Farben sind jene der alten Gerichtsherrin, der Reichenau.
Rickenbach
In Schwarz eine gelbe, gedeckte hölzerne Brücke.
Ein ähnliches Wappen wurde von der Gemeinde seit dem 19. Jahrhundert geführt; die Brücke steht für den Thurübergang. Die Farben verweisen auf die engen Beziehungen des Dorfes mit der Abtei St. Gallen seit dem 8. Jahrhundert.
Flaggenfarben: gelb-schwarz.
Übernahme des Wappens ohne Beschluss per 1. Januar 1998.
Roggwil
Achtfach geständert von Weiss und Rot.
Ursprüngliches Wappen der Herren von Roggwil.
Flaggenfarben: rot-weiss.
Romanshorn
In Gelb ein schräglinkes schwarzes Horn.
Das Wappen taucht erstmals 1551 und 1581 auf Ämterscheiben des Abts von St. Gallen auf.
Flaggenfarben: gelb-schwarz.
Salenstein
Gespalten von Gelb und Weiss, belegt mit blauem Zehnberg.
Wappen der Herren von Salenstein.
Flaggenfarben: gelb-blau-weiss.
Salmsach
In Schwarz ein gelber Pfahl beseitet von zwei gelben abgewendeten Bischofsstäben.
Nach der Legende soll Bischof Salomo I. von Konstanz hier ein Chorherrenstift gegründet haben, das von Salomo III. wegen der Ungarngefahr nach Konstanz verlegt wurde. Das Wappen deutet den Ortsnamen als "Aach (= Gewässer) des Salomo", was sprachgeschichtlich nicht haltbar ist.
Flaggenfarben: schwarz-gelb-schwarz.
Schönholzerswilen
In Blau auf schwebendem gelbem Neunberg (5/4) ein schreitender gelber Bär.
Bis 1798 gehörte Schönholzerswilen zum Berggericht der Abteil St. Gallen. Der St. Galler Bär über dem Berg ist der sprechende Ausdruck dieses Verhältnisses. Die Farben Gelb und Blau gehen auf die Herren von Wunnenberg zurück, die in Schönholzerswilen ansässig waren und deren Burg der Ortschaft zeitweilig den Namen gab.
Flaggenfarben: gelb-blau-gelb.
Schlatt
Schräg geteilt von Gelb mit schreitendem rotem Löwen und von Rot mit gelber Pflugschar.
Neukomposition aus den Wappen der ehemaligen Ortsgemeinden Mett-Oberschlatt (schräg geteilt von Gelb mit rotem schreitendem Löwen und Rot mit gelbem Rebmesser) und Unterschlatt (in Rot ein gelber Schrägbalken, beseitet von gelbem Rebmesser und gelber Pflugschar).
Flaggenfarben: rot-gelb.
Beschluss der Gemeindeversammlung vom 23. Februar 1998.
Sirnach
In Gelb ein roter Schrägbalken belegt mit drei weissen Muscheln.
Das Wappen wurde in ähnlicher Form bereits im Fischinger Ämterbuch von 1699 verwendet. Dort sind die Schrägbalken weiss und die Muscheln rot.
Flaggenfarben: gelb-rot-gelb.
Beschluss der Gemeindeversammlung vom 27. Mai 2010.
Sommeri
In Gelb auffliegender schwarzer Falke.
Neukomposition aus den Wappen der ehemaligen Ortsgemeinden Niedersommeri (in schwarz ein auffliegender, gelber Falke) und Obersommeri (in Gelb zwei schwarze, gekreuzte geistliche Hirtenstäbe).
Flaggenfarben: gelb-schwarz.
Beschluss der Gemeindeversammlung vom 14. März 1968.
Steckborn
In Blau ein gelber Ring mit zwei gekreuzten gelben Stecken.
Altes, redendes Stadtwappen.
Flaggenfarben: blau-gelb.
Volksabstimmung in der Gemeinde Steckborn vom 23. August 1998.
Stettfurt
Rot und Weiss gerautet.
Das schon in der Chronik von Johannes Stumpf für Stettfurt abgedruckte Wappen erscheint auch im vollen Wappen der Herrschaft Sonnenberg.
Flaggenfarben: rot-weiss-rot-weiss.
Sulgen
Gespalten von Gelb mit einem Löwen und Rot mit einem Kreuz in gewechselten Farben.
Die Form gibt die Herrschaftsverhältnisse wieder, indem das Dorf zum Teil der Herrschaft Bürglen, zum Teil dem Kloster Kreuzlingen gehörte. Die Farben versinnbildlichen die Zugehörigkeit der Pfarrei Sulgen zum Pelagistift in Bischofszell.
Flaggenfarben: gelb-rot-gelb.
Tägerwilen
In Rot ein weisser Dolch mit schwarzem Griff.
Gemeindewappen, das seit Anfang des 17. Jahrhunderts geführt wird. Rot und Weiss erinnern an den Bischof von Konstanz, dem das Dorf bis 1798 gehörte.
Flaggenfarben: rot-weiss.
Thundorf
In Rot ein weisser Balken begleitet von drei sechseckigen Sternen (2/1).
Der weisse Balken in Rot ist das Wappen Österreichs, welches Kehlhof, Vogtei und Kirchensatz den Hofmeistern von Frauenfeld verliehen hatte. Die drei Sterne wurden von einem älteren Wappen übernommen.
Flaggenfarben: rot-weiss-rot.
Beschluss der Gemeindeversammlung vom 8. März 1995.
Tobel-Tägerschen
Schräg links geteilt von Rot mit weissem Kreuz und von Gelb mit rotem Kreuz, beide Kreuze mit gestutzten Schenkeln gegen die Teilungslinie, so dass diese sich nur mit den Eckpunkten berühren.
Es handelt sich um eine Neukomposition aus den Wappen der ehemaligen Ortsgemeinden Tobel (in Rot ein weisses, durchgehendes Kreuz) und Tägerschen (in Gelb ein durchgehendes rotes Kreuz).
Uesslingen-Buch
Mit Wellenschnitt geteilt von Weiss mit zwei gekreuzten schwarzen Pfeilen mit weissen Blutrinnen und von Schwarz.
Neukomposition aus Elementen der Wappen der ehemaligen Ortsgemeinden Uesslingen (in Schwarz ein weisser, gewellter Balken) und Buch (in Weiss zwei gekreuzte schwarze Pfeile mit weisser Blutrinne). Der gewellte Balken symbolisiert die Thur. Die Pfeile stehen für den Heiligen Sebastian, den Schutzpatron der Kapelle in Buch. Die Farben Schwarz und Weiss verweisen auf die Kartause Ittingen.
Beschluss der Gemeindeversammlung vom 12. Juni 2005.
Uttwil
In Blau ein weisses, aus der Form eines Ankers entwickeltes Schifferzeichen.
Das Wappen nimmt Bezug auf die Seelage der Gemeinde und die Tätigkeit ihrer früheren Bewohner. Das Schifferzeichen ist in der Gemeinde mehrfach überliefert.
Flaggenfarben: blau-weiss-blau.
Wäldi
In Weiss ein rechtsgewendeter roter Löwenkopf.
Das Wappen erinnert daran, dass Bischof Eberhard II. von Konstanz den Hof Wäldi vom Kloster Reichenau eingetauscht hatte und dass Bischof Rudolf II., das Haupt der Habsburger-Laufenburger Linie und der antihabsburgischen Bewegung des Jahres 1291, hier seine Sommerresidenz besass. Der Löwenkopf gilt diesem Habsburg-Laufenburger, die Farben sind die des Bistums Konstanz.
Flaggenfarben: weiss-rot eingefasst.
Beschluss des Gemeinderats vom 17. Februar 1995.
Wagenhausen
In Rot eine weisse Waage mit gelben Schalen.
Festlegung eines alten Wappens, das auf der Kirchgemeindescheibe von 1570 im Gemeindehaus in Unterstammheim überliefert ist. Das im dortigen Wappen enthaltene Kreuz wurde weggelassen, weil es wahrscheinlich als Zeichen für die Kirchgemeinde stand.
Flaggenfarben: rot-weiss.
Beschluss der Gemeindeversammlung vom 19. November 1998.
Wängi
Geviert von Rot und Gelb.
Wappen der ehemaligen st. gallischen Herrschaft Wängi, die auf die Herren von Wängi, Dienstleute des Klosters St. Gallen, zurückgeht.
Flaggenfarben: rot-gelb.
Warth-Weiningen
Gespalten von Weiss mit schwarzem Rost und von Schwarz mit gelberTraube mit weissem Stiel und zwei weissen Blättern.
Neukomposition aus den Wappen der ehemaligen Ortsgemeinden Warth (in Weiss ein schwarzer Rost) und Weiningen (in Schwarz eine gelbe Traube mit weissem Stiel und Blattwerk). Der Rost ist das Symbol des Heiligen Laurentius, des Kirchenpatrons von Ittingen; die Traube steht redend für Weiningen.
Flaggenfarben: gold-schwarz-weiss.
Beschluss der Gemeindeversammlung vom 23. Mai 2002.
Weinfelden
In Weiss eine um einen roten Pfahl sich windende grüne, dreiblättrige, mit drei blauen Trauben behangene Rebenranke.
Das redende Wappen wurde bereits auf den Gerichtssiegeln von Weinfelden Ende des 15. und Anfang des 16. Jahrhunderts geführt.
Flaggenfarben: grün-weiss-rot.
Beschluss des Grossen Gemeinderats vom 29. Juni 1956.
Wigoltingen
Gespalten von Gelb und Schwarz, vorn über gestürzter blauer Pflugschar drei sechsstrahlige rote Sterne (1, 2), hinten rot bewehrter und gezungter, gelb gekrönter weisser Löwe.
Neukomposition mit Elementen aus den Wappen der ehemaligen Ortsgemeinden Wigoltingen (in Gelb eine blaue Pflugschar), Engwang (in Schwarz mit gelben Schindeln ein aufgerichteter weisser Löwe mit gelber Krone, roter Zunge und Bewehrung) und Bonau (zwischen rotem Schildhaupt mit zwei Sternen und rotem Schildfuss mit einem gelben Stern ein schreitender schwarzer Löwe in Weiss).
Flaggenfarben: gelb-schwarz.
Beschluss der Gemeindeversammlung vom 6. Februar 1997.
Wilen
Gespalten von Rot mit gelbem Löwen und Weiss mit schwarzem Schlüssel.
Das Wappen nimmt Bezug auf die ehemaligen rechtlichen Verhältnisse der Gemeinde. Der Löwe des alten Thurgauerwappens zeigt die Zugehörigkeit zur Landgrafschaft Thurgau an. Der Schlüssel verweist auf die Bindung zur Kirche St. Peter in Wil.
Flaggenfarben: rot-gelb-schwarz.
Wuppenau
In Rot auf schwebendem gelbem Neunberg ein nach links schreitender weisser Bär.
Seit dem 9. Jahrhundert ist St. Galler Besitz in Wuppenau nachweisbar und bis 1798 gehörte das Dorf zum st. gallischen Berggericht. Deshalb der schreitende Bär St. Gallens. Die Farben sind diejenigen der Herren von Leuberg, deren Stammburg auf dem Gebiet der Gemeinde lag.
Flaggenfarben: weiss-rot.
Zihlschlacht-Sitterdorf
Schräg geteilt von Gelb mit steigendem schwarzem Steinbock und von Blau mit weissem Hirschrumpf.
Neukomposition aus den Wappen der ehemaligen Ortsgemeinden Zihlschlacht (in Gelb ein steigender schwarzer Steinbock) und Sitterdorf (in Blau ein halber springender weisser Hirsch).