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«Massnahmen gegen Missbrauch greifen»
Bei den Fachgremien der Schweizer Bistümer sind im Jahr 2018 drei Meldungen von sexuellen Übergriffen in Kirche und Seelsorge eingegangen, die nach dem Jahr 2000 stattgefunden haben. Dabei handelte es sich um sexuell gefärbte Äusserungen oder unerwünschte Avancen gegenüber einem erwachsenen Mann in einem seelsorglichen Abhängigkeitsverhältnis sowie gegenüber zwei erwachsenen Frauen ohne seelsorgliches Abhängigkeitsverhältnis. Weiter wurden im vergangenen Jahr 28 verjährte Fälle verzeichnet, von denen sich 23 zwischen 1950 und 1980 ereignet haben. Die Statistik mache deutlich, dass die seit 2002 getroffenen Massnahmen Wirkung zeigten, schrieb die Bischofskonferenz am 19. September.