Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03359.jsonl.gz/1462

Generationenwechsel in Basel
Es war der 24. März 2000, als das erste Bluesfestival Basel über die Bühne ging. Gegründet hatte es Louis van der Haegen, der damit den Blues in der Region fördern wollte. Er war damals kein Unbekannter im Musikgeschäft, leitete er doch einen Jazzclub in Luzern und schrieb Jazzkritiken für zwei Tageszeitungen. Seither war er Präsident des Festivals und entwickelte es zu einem respektierten Anlass der Schweizer Blueslandschaft. Im April 2019 ging die zwanzigste Ausgabe des Bluesfestivals Basel über die Bühne. Es war nicht nur ein Jubiläum, sondern auch van der Haegens Abschied als Präsident.
An der Generalversammlung des Trägervereins vom 27. August 2019 übergab er die Präsidentschaft an seinen Nachfolger Edo Löw, der seit einem Jahr als Vizepräsident des Festivals tätig ist. Als Mitglied der Gruppe Flagstaff und musikalischer Leiter des Grossanlasses Em Bebbi sy Jazz bringt er alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterführung des Festivals mit. Louis van der Haegen wird im Hintergrund weiterhin für das Festival aktiv sein. Er kümmert sich um das Programmheft und dürfte sein umfangreiches Netzwerk zur Verfügung stellen.
Mit ihm zusammen treten auch sein langjähriger Weggefährte Fred Notter sowie Christoph Arnet zurück. Notter war jahrelang Vizepräsident und für das Sponsoring verantwortlich. Arnet war operativer Direktor und Präsentator des Festivals. Damit ist ein Generationenwechsel im Vorstand vollzogen und die Weichen für die nächsten 20 Jahre gestellt.