Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/123427

<h2>SubmittedText<h2><p>In einer Medienmitteilung vom 30. Mai 2012 informiert Swisscom, dass das Unternehmen die Schaffung einer neuen Professur an der ETH Zürich für Informationssicherheit mit einer Schenkung von 10 Millionen Franken unterstützt.</p><p>Dieses Engagement in einem hochsensiblen Bereich, in dem die Technologie fortlaufend weiterentwickelt, aber auch beherrscht werden muss, ist nur zu begrüssen. Mit diesem Lehrstuhl wird die Verbindung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft verstärkt.</p><p>Der Bund ist Mehrheitsaktionär von Swisscom; das Unternehmen erfüllt Aufträge im Bereich des Service public. Ich frage deshalb den Bundesrat, was Swisscom zugunsten der ETH Lausanne unternimmt, sodass das Gleichgewicht in der Entwicklung der verschiedenen Regionen unseres Landes gewahrt bleibt und auch diese Hochschule, die ebenfalls eine wichtige globale Ausstrahlung hat, gefördert wird.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Gemäss den Corporate-Governance-Grundsätzen des Bundes steuert der Bundesrat die bundesnahen Unternehmen mittels strategischer Ziele (<a href="http://www.uvek.admin.ch">www.uvek.admin.ch</a> &gt; Themen &gt; bundesnahe Betriebe &gt; Ziele und Zielerreichung). Jenseits der strategischen Ziele und der gesetzlichen Vorgaben respektiert der Bundesrat die unternehmerische Autonomie von Swisscom. Der Bundesrat erachtet es als nicht angezeigt, Swisscom Vorgaben darüber zu machen, in welchen Bereichen und mit welchen Partnern das Unternehmen Forschung zu betreiben oder zu fördern hat.</p><p>Nach Angaben von Swisscom ist die Zuwendung im Umfang von 10 Millionen Franken über zehn Jahre zugunsten der ETH Zürich Foundation an die Auflage geknüpft, einen Lehrstuhl für Information Security am Standort Zürich einzurichten. Am Standort Lausanne war und ist Swisscom mit verschiedenen kleineren Engagements präsent; beispielsweise ist Swisscom industrieller Partner des Projekts "ecocloud" der EPFL, das die Steigerung der Energieeffizienz im Cloud Computing zum Ziel hat.</p>  Antwort des Bundesrates.