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Hamburg hat sein erstes Weltkulturerbe. Das Welterbekomitee begründet die Aufnahme in die Unesco-Liste damit, dass es sich bei Speicherstadt und Kontorhausviertel um «ein hervorragendes Beispiel» von Gebäuden und Ensembles handelt, «die einen oder mehrere bedeutsame Abschnitte der Menschheits-Geschichte versinnbildlichen».
Die Unesco erklärte zur Aufnahme der Weinberge, -Häuser und -Keller in der Champagne, diese zeugten von «den Ursprüngen und der Entwicklung des traditionellen Weinbaus» in der Region. Eine Vielzahl historischer Produktions- und Vertriebsstätten gäben zudem «Einblicke in die hohe Kunst der Champagner-Herstellung».
Zu den Weinbauparzellen in Burgund hiess es, diese erstreckten sich «wie ein Mosaik über die Hanglagen zwischen Dijon und Santenay» und stellten eine «aussergewöhnliche Kulturlandschaft» dar.
Keine Bewerbungen aus der Schweiz
Mit dem Botanischen Garten in Singapur hat der südostasiatische Stadtstaat zum ersten Mal ebenfalls eine Welterbestätte, wie die Unesco mitteilte. Weitere Stätten liegen im Iran, in Dänemark, China und Südkorea sowie in der Mongolei und der Türkei.
Bereits am Freitag wurden vier Stätten als Kultur- und Naturerbe anerkannt, unter ihnen die arabisch-normannische Altstadt von Palermo auf Sizilien. Nominiert waren in diesem Jahr insgesamt 37 Stätten. Die Schweiz hatte dieses Jahr keine Bewerbungen eingereicht.