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Beschreibung
Ausbau: Gekeltert im Saignée Verfahren, kühl vergoren, anschliessend acht Monate Ausbau im Stahltank
Passt zu: Grilladen, frischen Salaten mit z.B. Käse oder Gambas oder einfach zum Apéro
Die Ariège gehört zu den südlichsten Departements Frankreichs und hat seinen Namen ‚Ariège’ vom gleichnamigen Fluss. Ariège grenzt an Spanien und Andorra, der Hauptort des Departements ist Foix. Das Departement ist reich an Seen und Flüssen. Vegetation und Tierwelt sind hochgebirgstypisch und derjenigen der Voralpen ähnlich.
Bereits im 14. Jh. hatte der Wein aus Pamiers einen exzellenten Ruf, 1849 wurde durch Napoleon in Montaut die Landwirtschaftsschule Domaine de Royat gegründet, welche den Rebschnitt nachhaltig beeinflusst hat. “Taille en Cordon Royat” ist eine Form des Rebschnittes, der noch heute weltweit angewandt wird. 1879 hat die Invasion der Reblaus den professionellen Weinbau in praktisch ganz Europa wie auch in der Ariège zum erliegen gebracht. Da auf Grund der Reblaus alle Reben gerodet werden mussten und zu dieser Zeit die maschinelle Revolution in der Landwirtschaft im Gange war, haben wohl viele ehemalige Weinbauern in den Ackerbau gewechselt. Der Rebbau war bis dahin Handarbeit, die ersten Traktoren waren aber nur im Ackerbau anwendbar. Um 1990 wurde in der Ariège der Rebbau durch eine Handvoll Pioniere wieder ins Leben gerufen. Von 1998 – 2000 wurden wieder Reben gepflanzt, es konnte ein IGP Reglement verabschiedet werden und im Jahr 2009 wurden wieder 60 ha Reben bewirtschaftet.
Die Pyrenäen bedecken die südliche Hälfte des Departement Ariège bis hin zur Spanischen Grenze.
In der nördlichen Hälfte beginnt mit hügeliger Landschaft das Aquitanische Becken.
Die Böden sind durchmischt, Die Reben von Dominique Benz liegen in einem grossen Gebiet mit lehmigen, kalk-haltigen Böden. Auf ca. 330 m.ü.M. gelegen, beginnt die Vegetation bereits etwas später als in der umliegenden Ebene.
Mit durchschnittlich 2000 Sonnenstunden pro Jahr, gehört Midi-Pyrénées zu den sonnenreichsten französischen Regionen. Der Jahresniederschlag liegt mit ca. 600 – 700 mm (Meteo-France, Toulouse) in etwa 2x tiefer als z.B. in der Region Zürichsee. Im Juli und August herrscht hochsommerliche Wärme mit intensiver Sonnenbestrahlung. Abends, nicht wie in anderen südlichen Gebieten, herrschen angenehm frische Nachttemperaturen. Warme Tage, kühle Nächte; eine ideale Vorraussetzung für die Reben.
Kaum ein Tag vergeht ohne Wind, vorallem ab dem Herbst bis zum Frühling. Die Winde können aus allen vier Himmelsrichtungen kommen, wobei vor allem der ‚vent d’autan’ aus dem Osten sehr stark sein kann (ähnlich dem Fön in der Schweiz). Diese Ost-Wind Phasen dauern meist mehrere Tage. Da auf beiden Rebbergen ehemalige Windmühlen stehen, sind unsere Hügel speziell Wind-exponiert. Dies hat den Vorteil, dass bei Nässe die Blätter und Trauben schneller abtrocknen, somit werden die Pilz-Krankheiten an der Rebe vermindert.
Vor ca. 14 Jahren wurden vor Ort die meisten Reben gepflanzt. Einige wurden bereits 1997 gepflanzt. Die Reben weisen somit ein ideales Alter auf, denn erst nach gut 10 Jahren haben sich die Reben voll an ihren Standort angepasst. Je nach Bewirtschaftung und Boden/Region, können die Reben bis zu ihrem 50. Standjahr oder noch länger eine gute Traubenqualität hervorbringen. Der Rebberg wurde bereits 2009 auf biologische Bewirtschaftung umgestellt.
Das Grundstück ist im Besitz der Familie Razes aus Le Fossat und konnte von Dominique Benz gepachtet werden. Die kleine Parzelle mit der schönen, restaurierten Mühle liegt nur ca. 5 Minuten entfernt und ist nach Süden ausgerichtet. Die Reben wurden im Jahr 2006 gepflanzt.