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Brustgesundheit ist wichtig und hängt direkt von unserer Ernährung, unserem Lebensstil und unserer Arbeit ab. Auch bei Frauen aus Familien mit genetisch erhöhtem Brustkrebsrisiko zeigt sich eine Beeinflussung durch den Lebensstil, wie das Zentrum für Epidemiologie der Universität Manchester (Al Ajmi et al.) gezeigt hat:
Als gesunder Lebensstil wurde regelmässige Bewegung, keine hormonelle Verhütung, hormonelle menopausale Behandlung bis zu fünf Jahre, weniger als dreimal Alkohol pro Woche und ein Gewicht im Normbereich angesehen. Ein gesunder Lebensstil war bei Frauen ohne genetisches Risiko mit 41% weniger Brustkrebs, bei Frauen mit mittlerem genetischem Risiko mit 46% weniger und bei Frauen mit hohem genetischem Risiko mit 28% weniger Brustkrebs verbunden: graphische Darstellung.
Was bedeuten diese Prozentzahlen? Die 41% weniger Brustkrebs bei genetisch unbelasteten Frauen bedeuten konkret, dass in 10 Jahren pro 1000 Frauen statt 22 Brustkrebsfälle lediglich 13 Brustkrebserkrankungen aufgetreten sind, bei Frauen mit leichtem genetischen Risiko traten statt 39 Fälle lediglich 21 Brustkrebserkrankungen auf und bei hohem genetischem Risiko 42 statt 58 Brustkrebsfälle.