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Dazu ist an den «World Relays» in Yokohama ein Top-Ten-Klassierung erforderlich - ein hochgestecktes Ziel. Angesichts der starken Konkurrenz an der Staffel-WM wird die Aufgabe in Japan sehr schwierig werden. Das Schweizer Quartett stellte vergangenen Sommer eine Saisonbestzeit von 3:29,46 Minuten auf. Dieser rund 1 Sekunde über dem nationalen Rekord der Neunzigerjahre liegende Wert reichte europaweit zu Platz 6.
Immerhin kann die Schweiz in Bestbesetzung antreten. Auch die zweifache Europameisterin Lea Sprunger - 400 m Hürden Freiluft in Berlin und 400 m flach Halle in Glasgow - reiste nach Yokohama. Für die Schweizer 4x400-m-Staffel ist dies der dritte internationale Einsatz innerhalb von neun Monaten. Das Quartett war sowohl an der EM in Berlin als auch im März an der Hallen-EM in Glasgow mit von der Partie.
Swiss Athletics schickte Sarah Atcho, Yasmin Giger, Cornelia Halbheer, Fanette Humair, Lea Sprunger und Veronica Vancardo nach Asien. Betreut wird die Gruppe von Peter Haas, dem ehemaligen Chef Leistungssport des Verbandes. Vor Ort wurde entschieden, dass am Samstag Giger, Humair, Sprunger und Vancardo den Vorlauf bestreiten. Die unmittelbare Vorbereitung bestritten die Schweizerinnen im Campus der Universität Tsukuba, rund eine Zugstunde nordöstliche von Tokio gelegen. Der Verband plant, diese Destination auch im Sommer 2020 vor den Olympischen Spielen in Tokio zu nutzen.
Die Vorläufe über 4x400 m finden am Samstag um 12.00 Uhr Schweizer Zeit statt. Die Finals folgen Sonntag um 11.52 Uhr (B-Final) und 12.21 (Uhr) A-Final.