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Vor den ATP Finals füllt Alexander Zverev auch neben dem Tennisplatz die Schlagzeilen, nachdem ihm seine Ex-Freundin häusliche Gewalt vorwarf. Nun äussert sich der Deutsche erneut zu den Anschuldigungen.
Der Weltranglisten-Siebte streitet noch einmal vehement die Vorwürfe seiner Ex-Freundin Olga Scharipowa ab. «Die Sachen, die sie sagt, sind einfach nicht wahr», sagt Zverev am Freitag bei einer Pressekonferenz im Vorfeld der am Sonntag beginnenden ATP Finals in London. «Das ist kein gutes Gefühl, das ist nicht schön für den Sport, das ist nicht schön für mich, das ist nicht schön für meine Fans, nicht schön für meine Familie.»
Er sei nicht so erzogen worden, so Zverev: «Ich habe immer Respekt gehabt vor allen.» Scharipowa hatte ihm zuletzt vorgeworfen, dass sie von ihm «geschlagen» worden sei und sich als «Opfer häuslicher Gewalt» bezeichnet.
In einem Instagram-Statement hatte der 23-Jährige schon Ende Oktober erklärt, dass «die Vorwürfe schlicht nicht der Wahrheit entsprechen». Letzte Woche äusserte er sich in Paris-Bercy nochmals wie folgt zum Thema: «Ich habe gelernt, dass es immer Leute geben wird, die es nicht gut mit dir meinen. Sie wollen, dass du fällst, wenn du oben bist. Es liegt an mir, das nicht zuzulassen.»
In die ATP Finals geht Zverev, der zuletzt zwei Turniersiege in Köln gefeiert hatte und beim Masters-Turnier in Paris im Endspiel stand, mit einer Oberschenkelzerrung. «Ich bin immer noch etwas vorsichtig beim Training, aber ich hoffe, dass ich für Montagabend bereit sein werde», sagt der Hamburger.
Am Montag trifft Zverev bei seinem ersten Auftritt beim Saisonabschluss der besten acht Profis auf den Russen Daniil Medwedew, gegen den er im Endspiel von Paris in drei Sätzen verloren hatte.