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Den Friedensnobelpreis erhält Bundesrat Ulrich Maurer für die Vermeidung einer kriegerischen Auseinandersetzung mit den skandinavischen Staaten unter schwedischer Führung durch den Kauf von 22 Sportflugzeugen, 44 Hagelkanonen, 22 Fallschirmen, 44 Befestigungssystemen für den Transport von Pestizidbehältern inkl. Zubehör und Wartungsvertrag für 6 Monate.
Eine Auszeichnung für die Förderung des Alternativtourismus erhält Mario Gattiker, Direktor des BA Migration, für die Einführung des Brauchs, den Hinterbliebenen von verstorbenen Asylanten den Gegenwert eines Einfamilienhäuschens an ihrem Domizil in bar auszuzahlen.
Den Wirtschaftsnobelpreis erhält Martin Hürzeler, CEO der Alpstein Haushaltgeräte AG, für die Einführung der Preisbindung für alle ausländischen Wiederverkäufer und das Verbot der Wiedereinfuhr von Schweizer Waren («Einkaufstourismus»).
Eine Auszeichnung für die Förderung der Angewandten Esoterik geht an Tatjana Natascha Marthaler Manser für die Entdeckung der intuitiven Korrelation zwischen der bevorzugten Flugrichtung von Stubenfliegen und der Aktivität des Neocortex bei schwangeren Goldhamstern.
Den Nobelpreis für eiserne Disziplin erhalten 30 Parlamentarier für die erfolgreiche Verzögerung der unsinnigen Abstimmung über die sog. Abzockerinitiative eines Schaffhauser Psychopathen.
Den Preis für ausserordentliche Kreativität erhalten Ruedi Stricker für die Ausarbeitung einer genialen Checkliste zur Umgehung der Zweitwohnungsinitiative (Bestellungen unter Beilage einer Schutzgebühr von 2800 CHF excl. MwSt an den Verlag) sowie Andy Aebischer, eidg. dipl. Buchhalter, für den ausserordentlich originellen Jahresabschluss 2011 der Sittertalbank Genossenschaft.
Den Preis für eine sinnvolle Ordnungspolitik erhält der Gewerkschafter Raoul Pechsteiner für seinen Vorschlag, das Internet im Zeitraum von 18:30 bis 08:30 und am Wochenende zu sperren, um den Detailhandel nicht mehr gegenüber dem E-Commerce zu diskriminieren.
Eine Sonderprämie für die Förderung unbegabter Schreiberlinge erhält Marco Ratschiller, Chefredaktor einer bekannten Satirezeitschrift, für seine Toleranz gegenüber dem Autor dieser Zeilen.
Der Preis für effizienten Umgang mit Ressourcen geht je zur Hälfte an Werner Zgraggen, Inhaber des Restaurants Lochmüli, für seine Methode, aus einem Fünfzig-Liter-Bierfass 115 Halbliterhumpen zu füllen sowie Jesus Christus für sein auf dem Amt für Geistiges Eigentum hängiges Verfahren zur Umwandlung von Leitungswasser in Veltliner Rotwein.
Eine Auszeichnung für Zurückhaltung geht an einen nicht genannt sein wollenden Angestellten eines Basler Pharmaherstellers, der seinen Stundenlohn freiwillig auf einen Betrag von weniger als 15 000 CHF reduziert hat, um einen Beitrag an günstige Medikamentenpreise zu leisten. Dass eine gewisse Frau Vasella in diesem Zusammenhang einen Kaufbeleg für Kopfwehtabletten zwecks Rückerstattung ans Sozialamt geschickt habe, ist hingegen ein unbestätigtes Gerücht.