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Therapeutisches Fechten
Die physische Aktivität ist ausschlaggebend zur Unterstützung der Heilung eines Brustkrebses. Sie trägt dazu bei, einen Rückfall zu verhindern, verbessert die Lebensqualität und begünstigt die Wiederteilnahme am sozialen Leben. Das Fechten ist dabei ausgesprochen hilfreich. Es lässt die sportlichen Aktivitäten ohne Altersbeschränkungen zu, ob man Sportler ist oder nicht. Fechten hat anerkannte Auswirkungen auf die Körperhaltung und die Beweglichkeit der Schultern. Es hilft auch, die Schmerzen im Zusammenhang mit Narben zu reduzieren. Das Ausüben des Fechtens hat ebenfalls einen positiven Einfluss auf das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl.
2016 startete der Club Lugano Scherma das erste Projekt für therapeutisches Fechten im Zusammenhang mit Brustkrebs. Andere Städte starteten auch entsprechende Projekte, so u.a. auch Lausanne.
Swiss Fencing beabsichtigt, diese Projekte schweizweit zu koordinieren und weitere Clubs in der Schweiz zu ermuntern, das therapeutische Fechten im Kampf gegen den Brustkrebs anzubieten.
Unter dem Namen «Ruban Rose» (Rosa Schleife) möchte Swiss Fencing in Zusammenarbeit mit dem öffentlichen und privaten medizinischen Umfeld sowie der Krebsliga ein nationales Projekt zum therapeutischen Fechten lancieren, ähnlich wie es sich in Frankreich mit dem Projekt «RIPOSTE» präsentiert.