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Sturm Hilary brachte grosse Niederschlagsmengen mit sich. Am 20. August fiel im Death Valley National Park so viel Regen wie sonst in einem ganzen Jahr. Der ausgedörrte Boden des Nationalparks konnte die Regenmassen nicht aufnehmen, das Wasser beschädigte Strassen und Infrastruktur.
Nun könnte der Park lange geschlossen bleiben. «Wir haben noch keinen Zeitplan für die Wiedereröffnung», sagte Parksprecherin Abby Wines gegenüber US-Medien. Das kalifornische Verkehrsministerium beziffert die Schäden allein an den Hauptstrassen des Parks auf rund sechs Millionen Dollar (rund 5,3 Millionen Franken). Laut Abby Wines könnte ein Teil des Parks im Dezember wieder zugänglich sein.
Vergleich mit der Regenrinne eines Hauses
«Denken Sie daran, wie Regen auf das Dach eines Hauses fällt und in die Dachrinnen läuft, weil das Dach nicht durchlässig ist», erklärte Wines. «So sehen unsere Berghänge hier im Death Valley aus. Sie bestehen grösstenteils aus Fels oder fester Erde mit sehr wenigen Pflanzen, die den Boden durchlässiger zu machen würden.»
Deshalb fliesse das Wasser rasch hinunter zu den Schluchten. «Diese sind wie Regenrinnen, die das Wasser kanalisieren. Nur dass sie zusätzlich noch grosse Mengen an Schlamm, Steinen und Felsbrocken mit sich führen», so die Parksprecherin.
Der Death Valley National Park ist eigentlich für seine Hitze berühmt. Vor 110 Jahren wurden hier 56,7 Grad Celsius registriert – die höchste je gemessene Temperatur weltweit. Diesen Sommer pilgerten viele Touristinnen und Touristen in den Park, weil sich ein neuer Hitzerekord anbahnte. Der Höchstwert von 1913 wurde aber nicht geknackt.