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09.04.2017 07:31
2017 May News & Messages
*Übersetzer* Unser "Übersetzer" hier auf der Website hat nicht mehr funktioniert und wurde daher d ... read more...

26.03.2017 09:19
2017 April News & Messages
Am 25. März fand in Willisau die *22. Generalversamlung* des Swiss Wing der CAF statt. Nach einer s ... read more...

04.03.2017 09:04
2017 March News & Messages
Vielen Dank allen Lesern für die positiven Rückmeldungen zum letzten CONTACT – sie haben mich se ... read more...
Die Stinson L 5 "Sentinel" des CAF Swiss Wing
The Stinson L-5 Sentinel is one of the most important but overlooked American airplanes of World War Two.
Overshadowed by the more glamorous fighters and bombers, and outnumbered by the popular Piper L-4 Cub, the Sentinel has been relegated to relative obscurity.
James H. Gray – Sentinel Owners and Pilots Association (SOPA)
Die Stinson L-5 des CAF Swiss Wing mit der heutigen Registrierung N121MC wurde am 3. Juni 1944 mit der Nummer 42-99443 an die USAAF ausgeliefert und nach Detroit gebracht. Von dort kam sie am 29. Juli 1944 nach Tacoma im Staat Washington, wurde dann am 10. Juli 1944 verschifft und danach von der 7th Air Force im „Pacific Theatre of Operation“ eingesetzt.
Diese L-5 war also eine der Maschinen, die ursprünglich von der Armee bestellt worden war, dann aber an direkt aus der Fertigungshalle an die Navy beziehungsweise das USMC abgegeben und dort unter der Bezeichnung OY-1 geführt wurde.
Die Stinson stand während des Zweiten Weltkrieges als Verbindungs- und Kommandoflugzeug im Einsatz. In den Dokumenten zum Flugzeug finden sich jedoch keine Angaben über die Einheit, in der es geflogen wurden und der nächste Eintrag erklärt, dass die L-5 am 31. Mai 1946 als überschüssig deklariert und an die „War Assests Administration“ abgeliefert wurde. Von dort wurde sie dann in private Hände verkauft und bis 1966 von mehreren privaten Eigentümern geflogen.
1975 bis 1977 wurde das Flugzeug neu eingetucht und noch einmal für ganze 12 Stunden geflogen, anschliessend wurde es für 20 Jahre stillgelegt und konserviert. Zwischen 1997 und 1999 wurde das Flugzeug dann in Chino, Kalifornien, total revidiert. Somit entging die mittlerweile unter der Nummer N121MC zivil registrierte Stinson einem weiteren Armeedienst in Korea und danach der fast unausweichlichen Verschrottung.
Da der CAF Swiss Wing, der auf der Suche nach einer Stinson war, mit dem Flugzeug sehr zufrieden war, wurde man mit dem Eigentümer schnell handelseinig und dieser versprach, die Sentinel im Oktober in Richtung Schweiz zu verschiffen. Ab Los Angeles ging es im Container per Eisenbahn nach Toronto in Kanada, von dort mit dem Schiff nach Amsterdam und dann ebenfalls mit dem Schiff rheinaufwärts bis Basel in der Schweiz.
Nach dem Erledigen der Zollformalitäten traf die Sentinel am 30. November 2001 in Hausen am Albis ein, wo sie nach dem Zusammenbau sofort einer Jahreskontrolle unterzogen wurde. Dann, am 21. Dezember 2001 erfolgte bei Minustemperaturen der Erstflug in der Schweiz und im März 2002 wurde die Stinson offiziell dem Verein, jetzt „CAF Swiss Wing“ genannt übergeben.
Bild links: Teildemontiert in den USA
Bild rechts: Vor dem Erstflug in der Schweiz (2001)
Am 12. Oktober 1944 um 12:30 Uhr musste eine US-amerikanische L-5 mit der Seriennummer 42-99186 nach Beschussschaden durch die Schweizer Luftabwehr bei Vacherie Dessous im Jura notlanden.
Nach Aussage des Piloten befand sich das Flugzeug auf einem genehmigten Flug von Épinal , zurück zum Flugplatz von Dôle / Tavaux, wo die 315th Squadron stationiert war, um eine Batterie und Flugzeugersatzteile zu holen. Der Start erfolgte ungefähr um 11:30 Uhr. Der Pilot, so scheint es, wich bald nach dem Start von seinem eigentlichen Kurs ab und flog nicht in die Richtung seines Ziels, sondern zur Schweizer Grenze.
Ein paar Details unterscheiden die „neue 42-99186“ vom Original:
Es fehlt die Stabantenne für das VHF-Funkgerät, welches zur Kommunikation mit den Jagdflugzeugen benutzt wurde. Die „Tail Number“ ist in Weiss gehalten, jedoch war sie beim Original mit grosser Wahrscheinlichkeit Gelb.
Die L-5 des Zweiten Weltkrieges hatten ab Werk meistens ein Tarnschema auf das Seitenruder und die Flügeloberseiten aufgemalt. Dieses ist nur schwer zu erkennen und es ist fraglich, ob es überhaupt einen tarnenden Effekt hatte. Dieses seltsame Tarnschema fehlte auf der „neuen 42-99186“ ebenfalls.
Und natürlich hatte die originale 42-99186 keine „Nose Art“…
Bild links: Die 42-99186 in Duebendorf
Bild rechts: Dasselbe Flugzeug, jetzt mit der Markierung A-96 in der Schweizer Flugwaffe