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Dieser Indikator gibt einen Hinweis auf die Bedeutung der finanziellen Mittel, die von den öffentlichen Behörden und den ausbildenden Unternehmen zur Ausbildung der einzelnen Schüler/innen und Studierenden zu Verfügung gestellt werden. Er stellt die durchschnittliche Bildungsausgaben pro Person in Ausbildung dar.
Hauptergebnisse
- Die Bildungsausgaben pro Kopf belaufen sich auf etwas mehr als 31 000 Franken auf der Tertiärstufe und auf rund 22 800 Franken in der obligatorischen Schule.
- Der Personalaufwand pro Schüler/-in in den Kantonen Basel-Stadt, Zürich und Zug belaufen sich auf mindestens 17 000 Franken und liegen deutlich über dem kantonalen Durchschnitt von 14 772 Franken.
Die Tertiärstufe weist mit 31 272 Franken die höchsten Bildungsausgaben pro Kopf aller Bildungsstufen auf. In der obligatorischen Schule sind es 22 857 Franken und auf der Sekundarstufe II 16 692 Franken. Allerdings wäre der Betrag auf der Sekundarstufe II deutlich höher, wenn die privaten Ausgaben der Ausbildungsbetriebe für die Ausbildung der Lehrlinge mitberücksichtigt würden.
Der Personalaufwand pro Schüler/-in auf der Stufe obligatorische Schule variiert zwischen 10 587 Franken im Wallis und 20 361 Franken in Kanton Basel-Stadt. Der Durchschnitt der Kantone liegt bei rund 14 772 Franken. Die Kantone Basel-Stadt, Zürich und Zug haben im Vergleich zu den anderen Kantonen deutlich höhere Personalaufwänden pro Schüler/-in. Sie liegen zwischen 17 319 und 20 361 Franken.
Tabellen
Methodologie
Berechnungsmethode
Dieser Indikator zeigt die öffentlichen Ausgaben im Verhältnis zur Anzahl Personen in Ausbildung.
Die Bildungsausgaben pro Person in Ausbildung entsprechen der Division des Totals der Bildungsausgaben des Referenzjahres durch die Anzahl Schüler/-innen und Student/-innen die im selben Jahr in Ausbildungen waren.
Da das Schuljahr nicht dem Rechnungsjahr entspricht wird die Anzahl Personen in Ausbildung in öffentlichen Schulen von zwei Schuljahren berücksichtigt und entsprechend gewichtet.
Definitionen
Dimensionen
Bildungsstufe
Die Bildungsausgaben beinhalten die Ausgaben der öffentlichen Haushalte für öffentliche und subventionierte Bildungsinstitutionen. Die privaten Ausgaben der Ausbildungsbetriebe werden nicht berücksichtigt.
Kanton
Das Kriterium für den kantonalen Vergleich ist der Schulkanton, d.h. der Kanton, in dem sich der von Lernenden und Studierenden besuchte Bildungsort befindet.
Für den kantonalen Vergleich wird ausschliesslich der Personalaufwand der öffentlichen Bildungsinstitutionen in der obligatorischen Schule in die Berechnung einbezogen.
Andere Eigenschaften des Indikators
Die Daten der öffentlichen Bildungsausgaben werden von der Eidgenössischen Finanzverwaltung als Teil der öffentlichen Finanzstatistik extrahiert und jährlich dem Bundesamt für Statistik (BFS) für weitere Analysen zugestellt.
Die ausserordentlichen Ausgaben wurden von den öffentlichen Bildungsausgaben abgezogen.
Periodizität
Jährlich
Nächste Aktualisierung
Januar 2025
Links
Publikationen
Quellen