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Falls jetzt wieder mal die Backofenuhren spinnen sollten, wissen wir wieso. Zwischen dem 14. und 15. März trifft ein Sonnensturm auf die Erde. Nördlich des 60. Breitengrades.
«Es kann zu geringen Auswirkungen auf das Stromnetz oder Satelliten führen», warnt die US-Wetter- und Ozeanografiebehörde NOAA. Die so genannten Sonnenstürme entstehen, wenn durch die Sonne elektromagnetische Impulse freigesetzt werden.
Der angekündigte Solarsturm ist allerdings relativ schwach. Der stärkste Sonnensturm der jüngeren Geschichte entlud sich übrigens am 1. September 1859 über der Erde. Damals waren angeblich sogar bis hinunter nach Rom und in Havanna Polarlichter zu sehen. In den Telegrafenämtern Europas und Nordamerikas schlugen Funken aus den Leitungen, einige Stationen fingen sogar Feuer. Da es damals sonst aber noch keine grosse Elektrifizierung gab, war der Schaden durch den Sonnensturm vergleichsweise gering.
In jüngster Zeit wurden besonders intensive Sonnenstürme in den Jahren 1989 und 2003 festgestellt, was, im ersten Fall in der kanadischen Provinz Quebec, und im zweiten Fall in Südschweden, zu Stromausfällen führte.
(amü)
Schweizer iPad-Userinnen und -User staunten an diesem Donnerstagmorgen, 20. September 2012, nicht schlecht: In der Nacht hatte Apple das lange erwartete Update seines Betriebssystems zur Version iOS 6 veröffentlicht. Eine der Neuerungen war ein Wecker – und, zur allgemeinen Überraschung, das Uhrendesign der klassischen Schweizer Bahnhofsuhr. Seit ihrer Einführung im Jahr 1947 ziert diese Uhr in vieltausendfacher Ausführung alle Bahnhöfe der SBB, und sie gilt weit über die Landesgrenzen hinaus als Klassiker des modernen Industriedesigns.