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Zürich, 4. Juni 1876.
Hochgeachteter Herr Präsident!
Gestern Nacht erhielt ich von Herrn Professor Treichler die beifolgenden Telegramme, nachdem der Brief mit der Vollmacht bereits an Herrn Friederich abgesandt war.
Die in dem einen der Telegramme ausgedrückte Besorgniß ist doch wohl unbegründet. Sollten Sie indessen dieselbe theilen, so könnte der Brief an Friederich von der Genfer Post telegraphisch zurückgefordert werden, da er erst heute Nachmittags in Genf eintreffen wird. In diesem Falle haben Sie wohl die Güte, Herrn Esslinger zu beauftragen, das Erforderliche zu besorgen? | Das in dem zweiten Telegramme erwähnte Ganturtheil ist gestern Abend, meinem frühern Begehren gemäß, Herrn Treichler übermittelt worden. Bei Abgang des Telegrammes war es aber noch nicht in dessen Besitz. Er kann dasselbe allfällig privatim Herrn Friedrich zustellen, worüber ich ihn telegraphisch verständigen werde.
Entschuldigen Sie die Bemühung & genehmigen Sie die Versicherung der aufrichtigsten Verehrung
Ihres
ergebensten
Stoll.