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Was die Fundamente betrifft, weisen die Hänge der Paudèze aktive Rutschbereiche auf. In diesen Bereichen gründen die Pfeiler in stabilisierte Schächte mit aktiven Verankerungen und einem Drainagesystem. Trotzdem wurden auf einigen Zugankern Risse beobachtet – diese werden ersetzt. Zusätzlich werden oberhalb der Pfeiler in den Rutschbereichen zwei blockierende Schächte gebaut, um die horizontale Beanspruchung der Fundamente zu verringern. Die Untertagebauarbeiten mit dem Aushub der blockierenden Schächte sind beendet, die endgültige Tiefe des see- und bergseitigen Schachts sind 38 m und 34 m.
Die Entwässerungsleitung zum Abfluss des drainierten Wassers wurde von uns mit einer 120 m langen gesteuerten Bohrung vom seeseitigen Schacht bis zur Paudèze ausgeführt. Trotz der immensen Erdüberdeckung von fast 40 m und den damit verbundenen Schwierigkeiten beim Bohrkopforten, gelang dieses Unterfangen ohne Probleme.