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Coombs-Test (Nachweis von Antikörpern gegen rote Blutkörperchen)
Beim Coombs-Test handelt es sich um ein Testverfahren zum Nachweis von Antikörpern gegen rote Blutkörperchen. Seinen Namen hat der Test von dem britischen Arzt Robin Royston Amos Coombs. Der Test kommt unter anderem bei einem Verdacht auf hämolytische Anämie zum Einsatz. Bei der hämolytischen Anämie handelt es sich um Formen von Blutarmut, bei der die roten Blutkörperchen vor Ende der normalen Lebensdauer absterben. Transfusionsmediziner nutzen die Testmethode bei der Kreuzprobe von Blutkonserven. Bei dem Coombs-Test werden zwei Testverfahren unterschieden, der direkte und der indirekte Coombs-Test. Beim direkten Coombs-Test werden die roten Blutkörperchen gemessen, die mit inkompletten Antikörpern beladen sind. Bei dem indirekten Coombs-Test werden Antikörper nachgewiesen, die in einem speziellen Serum, welches auch als Coombs-Serum bezeichnet wird, zirkulieren.