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Wohngebäude-Komplex Meyrin Monthoux
Im Zeitraum der letzten anderthalb Jahre, entstanden in Meyrin 120 neue Wohnräume. Das Projekt umfasste die Konstruktion von 24 Einfamilienhäusern (Gebäude C1-C4), sowie von 72 Sozialwohnungen und 24 klassischen Appartements (Gebäude B1-B4). Dabei unterscheidet sich das Bauvorhaben vor allem durch sein architektonisches Konzept sowie die Konformität in Bezug auf die Minergie-Verordnung.
Meyrin entwickelte sich von einem Dorf mit 3000 Einwohnern in den 60er Jahren hin zu einer multikulturellen Stadt, in der heute mehr als 20.000 Menschen leben. Neben dem demografischen Anstieg, kam es auch zu einem starken industriellen und wirtschaftlichen Wachstum.
In diese Wachstumsphase fällt ebenfalls die Entscheidung für das Bauvorhaben Meyrin-Monthoux. Angesiedelt zwischen dem Krankenhaus, der Industriezone und einem Villenviertel, ist das neue Quartier eine architektonische Besonderheit mit einem urbanen und gleichzeitig dörflichen Flair.
Trotz unterschiedlicher Gebäudetypen, wird eine Gesamtharmonie aufgrund der strengen Uniformität bei der Materialauswahl geschaffen. Zwischen den Gebäuden befinden sich weitläufige Grünflächen, Spielplätze sowie zu einzelnen Häusern gehörende Privatgärten. Das Viertel ist frei von jeglichem Autoverkehr, da dieser dank des unterirdischen Parkhauses (250 Plätze) kanalisiert werden kann.
Bei der Planung und Ausführung des Projektes wurde sehr viel Wert auf die Minergie-Verordnung gelegt und die Gebäude B entsprechen den festgesetzten Minergie-Kriterien.
Das Zusammenspiel zwischen Planer und Generalunternehmer bereits in einer relativ frühen Phase, ermöglichte die Optimierung verschiedener baulicher Entscheidungen.
Die Flachdächer werden als begrünte Flächen genutzt. Diese „5 Fassade“ dient so unter anderem zur natürlichen Regenwasserrückhaltung. Weiterhin ist jedes Gebäude mit 50 m² Solarzellen ausgerüstet, welche einen Teil des warmen Wasser für den Sanitärbereich erzeugen. Zur Beheizung werden Gasheizkörper benutzt und die Belüftung der Wohnräume wird durch sogenanntes Geocooling („puits canadiens“) unterstützt.
Soprema wurde im Rahmen dieses Projektes für die Abdichtung der Flachdachbereiche herangezogen. Auf ca. 11.500 m² (Gebäude 5000 m² + Parkhaus 6.500 m²) kam das hochwertige Gründach-System des Unternehmens, SOPRANATURE, erfolgreich zum Einsatz.