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Bereits im frühen 15. Jahrhundert ist ein Haus auf der Parzelle belegt. Zeitweise war das Grundstück mit Nachbarparzellen vereinigt, gelegentlich aber auch auf mehrere Besitzer aufgeteilt. Am Ende des 18. Jahrhundert sind eine Weinschenke und ein Krämerladen dokumentiert; 1816 kam eine Bäckerei hinzu. Im Hinterhaus wurde zeitweise eine Wagnerei, dann eine Schreinerei betrieben.
Das dreigeschossige Vorderhaus erhielt seine heutige Form im 19. und 20. Jahrhundert, das Hinterhaus bereits im 18. Jahrhundert. Die Parzelle ist heute vereinigt mit Baselstrasse 57 und im Besitz einer Genossenschaft.
Autorin / Autor: Felix Ackermann | Zuletzt aktualisiert am 14.2.2023
Kaspar, Albin: Häuser in Riehen und ihre Bewohner. Heft I. Riehen 1996. S. 63–66.