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Sergei Polunin ist gerade 19, als er zum Ersten Solisten des Royal Ballet in London aufsteigt. Seine Tattoos sind bis heute sein Markezeichen.
Sergei Polunin ist gerade 19, als er zum Ersten Solisten des Royal Ballet in London aufsteigt. Der ukrainische Ausnahmetänzer gilt als Enfant terrible der Ballett-Szene und zählt zu den besten seiner Generation. Die Tattoos auf seinem Körper sind heute sein Markenzeichen.
Partylöwe, Bad Boy, begnadeter Ballettänzer - Sergei Polunin verwischt Stereotypen durch seine unglaubliche Tanzkunst. Gesegnet mit unfassbarem Talent, war er zum internationalen Star geboren. Doch diese Bestimmung drohte beinahe nicht in Erfüllung zu gehen. Nach einem noch nie dagewesenen Aufstieg an die Spitze, kehrte der jüngste Meistertänzer seiner kometenhaften Karriere mit 22 Jahren den Rücken und verblüffte damit die Tanzwelt. Die Härte des Ballets und die Last des Ruhms brachte den verletzlichen jungen Mann an den Rand der Selbstzerstörung. Gerettet - beziehungsweise gezähmt - durch seinen Mentor Igor Zelensky, hat Polulnin wieder angefangen zu Tanzen und das Publikum in Russland zu überwältigen und ist wieder bereit auf die grosse Bühne zurückzukehren. Als urbaner Rebell, und fliegender, mit Konventionen brechender Engel wird Polunin die Balletkunst, "eine aussterbende Kunstform", auf den Kopf stellen.