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Wagen 922 nach Anpassungen an BVB-Standard.
© Dominik Madörin, CH-Ettingen (Bild-Nr. 154.17)
Per Ende 1985 wurde in Kaiserslautern (DE) der Trolleybusbetrieb eingestellt. Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) bemühten sich um die Übernahme von zwei Gelenktrolleybussen der Stadtwerke Kaiserslautern (SWK), um vier ihrer mittlerweile dreissigjährigen Zweiachs-Trolleybusse der Serie 357 bis 368 ersetzen zu können.
Bei den beiden relativ modernen Wagen, welche in Basel die Nummern 921 und 922 bekamen, handelte es sich um die Trolleybus-Ausführung des bekannten Schubgelenk-Autobusses O 305 G von Mercedes-Benz. Im Gegensatz zu den in Basel vorhandenen Autobussen dieses Typs (Nrn. 701 bis 721) besassen die beiden ehemaligen Kaiserslauterer jedoch nur drei Türen. Ihre elektrische Ausrüstung mit Gleichstromsteller entsprach weitgehend jener der bekannten und beliebten orangen BVB-Trolleybussen der Serie 911 bis 920. Der Fahrmotor, welcher eine Stundenleistung von 169 kW bzw. 230 PS erbrachte, lag wie bei der Dieselvariante unterflur im Heck und trieb die dritte Achse an. Für Fahrten ohne Fahrleitung diente ein thermisches Hilfsfahraggregat.
Wagen 137 (später 922) im Kaiserslauterer Originalzustand, kurz nach der Überführung nach Basel. Aufnahme in der BVB-Garage Rankstrasse.
© Rudolf H. Hiltbrunner (Sammlung Dominik Madörin, CH-Ettingen)
Nach einigen technischen Anpassungen sowie einer Umlackierung auf BVB-Grün standen die beiden Fahrzeuge vom Herbst 1986 bis im Februar 2000 in Betrieb. Wie die Wagen 911 bis 920 fanden sie anschliessend bei der Regia Autonomă de Transport Brașov (R.A.T. Braşov) in Rumänien ein neues Betätigungsfeld.