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Ziel: die Linie differenzieren können, die Richtung erkennen, den Duktus differenzieren können, die Linie flattern lassen.
Nehmen sie ihre Hand, die nicht skizziert und halten Sie diese in einer entspannten Haltung. Setzten sie sich so hin, dass sie vom Tisch, und damit vom Papier abgewendet sind. Sie sollen den Blick während der ganzen Zeit nicht auf das Blatt richten.
Skizzieren sie nun äusserst langsam den Umriss ihrer Hand. Versuchen sie jede Bewegung der Silhouette mit dem Bleistift zu erfassen. Ziehen sie, wo es markant ist, auch einige Linien in die Form hinein. Arbeiten sie ohne auf das Blatt zu sehen. Allenfalls fällt der Bleistift vom Blattrand, dann ertasten sie sich einen neuen Startpunkt auf dem Papier und machen weiter. Arbeiten sie sehr langsam und konzentriert. Die Proportionen der Hand werden bei dieser Herangehensweise nicht stimmen.
Machen sie nun eine Geste wie das Victory Zeichen und Skizzieren sie nun die Hand wiederum auf dieselbe Art. Mogeln sie nun, so dass sie zu einer grösseren anatomischen Ähnlichkeit kommen.
Machen sie eine Pause und gucken sie die Skizze danach erneut an. Mit diesem “frischen Blick” können sie nun wo nötig noch markante Linien verstärken.
Es gehört zu den besten Übungen die eigene Hand so zu skizzieren. Wiederholen sie das oft genug, bis sie die Linie flattern lassen können und gelernt haben, dass man mit Strichbündeln korrektiv eingreifen kann.