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Der Gartenschläfer lebt meistens in Wäldern in Bergregionen. Er kann sich bei Wurzeln und dem Stamm von Bäumen verstecken. Dort verbringt er teilweise auch den Winterschlaf. Er mag es, wenn der Boden steinig und mit vielen Büschen und Pflanzen bewachsen ist. Diese bieten ihm Verstecke sowie Beeren als Nahrung. An weniger hoch gelegenen Orten ist er vor allem in den Wäldern zu finden, wo es keine Siebenschläfer gibt.
Der Gartenschläfer ist ein Allesfresser. Am häufigsten frisst er kleine Tiere wie Tausendfüssler oder Käfer. Im Frühling und Anfang Sommer frisst er auch junge Vögel und Mäuse, die noch im Nest sind. Ende Sommer ernährt er sich zudem von Beeren.
Gartenschläfer sind meist Einzelgänger. Die Jungen sind mit etwa 40 Tagen selbstständig. Teilweise sind die jungen Tiere noch zusammen unterwegs oder verbringen den Winterschlaf gemeinsam.
Gartenschläfer paaren sich meist im April. Ungefähr 22 Tage später bringt das Weibchen im Mai oder Juni vier bis sechs Junge zur Welt. Das selbst gebaute Nest ist kugelförmig und besteht beispielsweise aus Laub, Moos, Gras und Haaren. Die Jungen öffnen erst nach ungefähr 18 Tagen die Augen. Nach etwa 30 Tagen verlassen sie das erste Mal ihr Nest.
Es gibt leider immer weniger Gartenschläfer. Die genauen Gründe dafür sind nicht klar, aber Forscher:innen nehmen an, dass es unter anderem daran liegt, dass die Tiere ihren Lebensraum verlieren. Wenn es im Wald zum Beispiel weniger Baumstümpfe, Sträucher und Totholz hat, fehlen dem Gartenschläfer Verstecke und Nahrung.
Das Insektensterben betrifft den Gartenschläfer vermutlich ebenfalls, denn er ernährt sich oft von Insekten.
Der WWF unterstützt und leitet Waldschutzprojekte in vielen Ländern. Er setzt sich dafür ein, dass die Wälder erhalten bleiben und dass es strenge Gesetze gibt, um die Wälder zu schützen. Ausserdem macht er sich stark für das FSC-Label. An diesem Zeichen kann man Holz erkennen, das aus einem Wald stammt, der sorgfältig genutzt wird. Das heisst, der Wald bleibt für Tiere, Pflanzen und Menschen erhalten. Der WWF hat die Regeln des FSC (Forest Stewardship Council) mitentwickelt.