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Gute Flusswasserqualität in Basel
Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat Flusswasser auf die mikrobiologische Quali-tät untersucht und dabei insgesamt 21 Wasserproben während der Badesaison 2023 aus den Flüssen Rhein, Birs und Wiese entnommen. Auf einer Skala von A bis D fielen die meisten der untersuchten Proben in diesem Jahr in die beiden oberen Qualitätsklassen A und B.
An sieben Messstellen der drei Flüsse Rhein, Birs und Wiese wurden bei drei Probenerhebungen während der sommerlichen Badesaison 2023 Ende Mai, Anfang Juli und Mitte August Proben entnommen und untersucht. Dabei erfolgte die Probenahme jeweils zum Zeitpunkt einer stabileren mehrtägigen Trocken- bzw. Schönwetterperiode. Alle bis auf zwei Proben wiesen eine Wasserqualität der beiden höchsten Qualitätsklassen «A» und «B» auf. Zwei der neun Proben von der Wiese fielen in die Kategorie «C». Keine der Proben wies eine Qualität von «D» auf.
Beim Baden an Badestellen, bei denen die Wasserqualität in die Qualitätsklassen «C» und «D» fällt, was bei den diesjährigen Proben selten der Fall war, ist eine gesundheitliche Beeinträchtigung durch Badewasser nicht auszuschliessen. Daher sollte in solchen Situationen zumindest auf das Tauchen verzichtet und nach dem Baden gründlich geduscht werden.
Generell ist zu beachten, dass die einzelnen Untersuchungen im Rahmen der sporadischen Qualitätskontrolle stets Momentaufnahmen darstellen. Umso wichtiger für die Badenden sind daher Kenntnisse über die Faktoren, welche die Wasserqualität beeinflussen. Allgemein kann gesagt werden, dass längere Schönwetterperioden, verbunden mit intensiver Sonneneinstrahlung, einen positiven Effekt auf die Wasserqualität haben. Die UV-Strahlen des Sonnenlichts töten Bakterien an der Wasseroberfläche ab. Andersherum nimmt die Wasserqualität nach Gewittern und starken Regenfällen eher ab. Dann nämlich kommt es durch das Aufwühlen des Flussbettgrundes und den Eintrag von Materialien von aussen (Bäume, Blätter, Fäkalien) zu einer vermehrten Belastung mit Mikroorganismen.