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«Die Welt ist voller Konflikte und Dinge, die nicht wieder ins Lot gebracht werden können. Aber es gibt Augenblicke, in denen wir das dualistische System durchdringen und das ganze Durcheinander miteinander aussöhnen und umarmen können ... Egal wie unmöglich eine Situation sein mag, es gibt Augenblicke, in denen man den Mund öffnet und die Arme in die Höhe reisst ... und einfach ruft: Hallelujah.» So beschreibt Cohen später den Inspirationsmoment.
Dem Theologen und Publizisten Uwe Birnstein gelingt es, in einem kleinen, gut lesbaren Buch mit teilweise bisher unveröffentlichten Fotos die unterschiedlichen Facetten Cohens darzustellen. Dazu gehören seine Kindheit in einer gläubigen jüdischen Familie, sein Vertrautsein mit der Bibel ebenso wie seine Sex- und Drogensucht und seine Depressionen. Er lebt fünf Jahre als Mönch im buddhistischen Kloster, führt Gespräche mit Jesus, schreibt Bücher, Lyrik und Musik.
Cohen kennt die Verstrickung in Schuld und die Angewiesenheit auf Vergebung. Deshalb berührt sein Lied «Hallelujah», in dem das «Perfekte wie das Gebrochene die gleiche Wichtigkeit haben», wie Cohen sagt.