Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03323.jsonl.gz/2422

«Willkommen in der Stadt Brugg»
In Schinznach-Bad geht dank dem neuen Quartierverein die Tradition der… Weiterlesen
von
Stadtbibliothek Baden
19. April 2018
09:00
Im Mittelpunkt der Handlung steht die verwitwete afroamerikanische Hebamme Ruth, die sich seit über 20 Jahren in einem Krankenhaus in Connecticut um Neugeborene kümmert. Dort wird ihr eines Tages untersagt, den Nachwuchs eines rassistischen Paares anzurühren. Als das Kind wenige Tage nach der Geburt in ihrer Obhut stirbt, wird sie vom Vater des Kindes vor Gericht gezerrt. Die engagierte Anwältin Kennedy steht Ruth in diesem nervenaufreibendem Verfahren zur Seite. Im Verlauf der Gerichtsverhandlung erkennt Kennedy, dass sie selbst eine passive Rassistin ist und sie fängt an, das System zu hinterfragen.
In diesem Roman haben sowohl Ruth wie auch Kennedy Momente, in denen sie kleine Dinge tun, die grossartige und dauerhafte Auswirkungen auf andere haben. Es sind die kleinen Taten, die dafür sorgen, dass der Rassismus sowohl aufrechterhalten als auch teilweise abgebaut wird. Es ist ein Roman der einem bewusst macht, welch weiter Weg noch vor uns allen liegt, wenn es um die Wahrnehmung von Rassismus geht.
Die amerikanische Bestseller-Autorin Jodi Picoult hat eine riesige Fangemeinde und ist bekannt für ihre detaillierten und fundiert recherchierten Romane. Der Roman wird derzeit mit Julia Roberts und Viola Davis in den Hauptrollen verfilmt.
Über die Autorin
Jodi Lynn Picoult (*1967 in Nesconset auf Long Island, New York) ist eine US-amerikanische Schriftstellerin. Sie studierte Creative Writing an der Princeton University und an der Harvard University erwarb sie einen Master-Grad in Pädagogik. Picoult schreibt neben Literatur auch «Wonder Woman»-Comics und vor allem Unterhaltungsliteratur für junge Frauen.