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Im Übergang vom Sommer in den Herbst ist der September einer der schönsten Monate. Warme Farben, sonnige Tage und kühle Nächte prägen ihn, am 22. beginnt der kalendarische Herbst. Die Vegetationsperiode geht zu Ende, die Früchte des Sommers reifen und können genossen werden. Im September haben Wespen und Hornissen Hauptflugbetrieb, der gegen Ende des Monats mit dem Absterben der Insektenstaaten abrupt endet.
Friedlicher Brummer
In der Zeit zwischen Mitte August und Mitte September erreicht das Hornissenvolk seinen Entwicklungshöhepunkt. Es kann dann 400 bis 700 Tiere zählen. Die Königin ist in der Lage, ganz gezielt Eier zu entwickeln, aus denen nur noch Drohnen genannten Männchen und die Jungköniginnen schlüpfen. Das Erscheinen der Ersten Geschlechtstiere kündet bereits den Untergang des Hornissenstaates an. die Arbeiterinnen vernachlässigen allmählich die alte Königin, sie wird nicht mehr richtig versorgt. So verlässt sie schliesslich das Nest und stirbt mit einem Lebensalter von etwa einem Jahr. an schönen Herbsttagen schwärmen die Geschlechtstiere aus und sammeln sich oft an einzeln stehenden Bäumen oder in unmittelbarer Umgebung vom Nest zur Paarung. Die begatteten Jungköniginnen suchen sich nun für den Winter einen geschützten Unterschlupf mit geringen Mikroklimaschwankungen, wo sie bis zum nächsten Frühjahr ruhen. Die letzten Arbeiterinnen sterben Anfang November, womit das letzte Leben im Nest erlischt.
Der Vogelzug ist jetzt in vollem Gange
Anfang September ziehen in den Süden: Teichrohrsänger, Wespenbussard, Trauerschnäpper und Schafstelze.
Mitte September: Fischadler, Rauchschwalbe, Steinschmätzer und Gartenrotschwanz.
Ende September: Baumfalke, Mehlschwalbe Mönchsgrasmücke und Zilpzalp.
Zugvögel, die schon früh in der Saison wegziehen, fliegen nach Afrika und sind meist nachts und einzeln unterwegs. Vogelarten, die erst später in der Saison in den Süden aufbrechen, reisen nach Südfrankreich, Spanien, Algerien und Marokko. Sie ziehen vielfach tagsüber und in Schwärmen. Die Zugvögel sind bevorzugt bei günstigen Wetterverhältnissen mit Rückenwind und ohne Regen unterwegs. Die Reise in den Süden erfolgt in Etappen und wird immer wieder durch eine mehrtägige Futterrast unterbrochen. Aus diesem Grund sind die sogenannten Futterrastplätze auf ihrem Weg in das Winterquartier so wichtig und für die Zugvögel lebensnotwendig. Wie viele Brutgebiete sind auch sie zunehmend bedroht. Ihr Schutz ist besonders schwierig. Ein einzelner Vogel benötigt viele, über eine riesige Fläche verstreute Rastplätze. Wenn nur ein wichtiger Rastplatz ausfällt, ist das Überleben des Vogels in Frage gestellt. Bisher wurden zu Recht vor allem die Brutgebiete geschützt, und ihre Erhaltung muss auch weiterhin Priorität haben; viele Arten nutzen diese Gebiete auch auf dem Zug. Andere benötigen aber ganz besondere Rastgebiete, die sich von den Lebensräumen zur Brutzeit stark unterscheiden. So sind z.B. die Wattvögel und Wasservögel auf offene Wasser- und Schlickflächen angewiesen.
Wer noch mehr über den Vogelzug, Gefahren, Routen, etc. erfahren möchte kann dies am Info – Stand den wir anlässlich des Europäischen Zugvogeltages, Euro Birdwatch, am 05. Oktober 2019 von 10:00 bis 16:00 Uhr auf der Schlosshöchi oberhalb des Rest. Blüemlismatt in Egerkingen betreiben. (Bei schlechter Witterung sind wir vor der Scheune beim Rest. Blüemlismatt am Trockenen).