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PMMI – September 2018
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Dieter Haas
Die Market-Making-Qualitäten gaben seit der letzten Berichterstattung trotz gut gehaltener Börsen sowohl bei den Hebelprodukten als auch bei den Anlageprodukten leicht nach.
Der PMMI sollte als Instrument für einen groben Überblick der Market- Making-Qualität verstanden werden. Hohe Werte sind keine Garanten dafür, dass in jeder Marktsituation jedes Produkt nach Wunsch gehandelt werden kann. Die Werte reduzierten sich zwischen dem 17. Juli und dem 17. August und es gab vermehrt grössere Ausschläge (siehe Grafiken). Die Bank Julius Bär verteidigte ihre Spitzenposition bei den Hebelprodukten, und die Banque Cantonale Vaudoise diejenige bei den Anlagprodukten. Bei den Hebelprodukten sank der durchschnittliche PMMI-Wert aller Emittenten von 95.83 auf 95.37 Punkte. Abgesehen vom temporären Rückgang am 27. Juli bei der Credit Suisse, der einer tieferen Verfügbarkeit der Quoten geschuldet war, gab es in den letzten gut vier Wochen keine weiteren Auffälligkeiten. Bei den Anlageprodukten verschlechterte sich der durchschnittliche PMMI-Wert aller Emittenten im Vergleich zur letzten Berichtsperiode von 95.42 auf 94.96 Punkte. Hier kam es verschiedentlich zu temporären Rückschl.gen bei einzelnen Emittenten. Diese waren in nahezu allen Fällen verursacht durch ein zwischenzeitliches Abfallen der Verfügbarkeit der Quoten. Einzige Ausnahme war der 15. August bei der UBS. Hier waren ein leichter Rückgang der Spread Verfügbarkeit sowie das offerierte Volumen verantwortlich für den an diesem Tag errechneten leicht tieferen PMMI-Wert. Beim Prozentsatz Produkte mit asymmetrischer Kursstellung (siehe Tabelle) fällt nach wie vor nur BNP Paribas auf. Sie verzeichnet bei den Anlageprodukten einen unüblich hohen Wert von 43.51%, da viele Produkte ausverkauft sind, was dazu führt, dass nur noch Geldkurse gestellt werden.