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Falls sich dennoch Resistenzen bilden, dann müssen diese rasch erkannt und konsequent behandelt werden.
Falls sich dennoch Resistenzen bilden, dann müssen diese rasch erkannt und konsequent behandelt werden.
Resistenzen müssen rasch erkannt und ihre Weiterverbreitung verhindert werden. In der Humanmedizin geht es darum, das Risiko einer Einschleppung beim Eintritt von Patientinnen und Patienten in ein Spital oder Pflegeheim zu senken – etwa durch vorsorgliche Untersuchungen. In der Veterinärmedizin steht im Vordergrund, die Verbreitung resistenter Erreger zwischen den Tierbeständen einzuschränken.
Die Massnahmen in diesem Handlungsfeld sind:
Eintrag und Verbreitung von Antibiotikaresistenzen in Gesundheitseinrichtungen und Tierbeständen verhindern:
Es werden keim- und resistenzspezifische Massnahmen zur Verhinderung des Eintrags und der Verbreitung von Antibiotikaresistenzen entwickelt und in ihrer Wirksamkeit evaluiert.
Richtlinien zur gezielten Ausbruchsbekämpfung erarbeiten und umsetzen:
Erregerspezifische Prozesse werden für relevante Resistenzkeime erarbeitet und national in allen Gesundheitsbereichen umgesetzt.
Massnahmen zur Reduktion der Verbreitung von Antibiotikaresistenzen entlang der Lebensmittelkette evaluieren:
Es werden entlang der pflanzlichen und tierischen Lebensmittelkette Massnahmen evaluiert, um die Verbreitung von antibiotikaresistenten Bakterien zu minimieren.
Antibiotikaresistenzen bei der Umsetzung der Massnahmen bei Abwasserreinigungsanlagen zur Elimination von Spurenstoffen reduzieren:
Es wird abgeklärt, inwieweit heute bekannte Massnahmen zur Elimination von Antibiotika aus dem Abwasser auch zur Elimination von antibiotikaresistenten Keimen geeignet sind.
Informationen zur Umsetzung dieser Massnahmen finden Sie hier:
Letzte Änderung 25.01.2017