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Mehlhandel. Der h.
Jungfrau und dem h. Hilarius
geweihte Pfarrkirche, die schon 1156 genannt wird.
Ziemlich besuchter Wallfahrtsort.
Die Legende erzählt, dass man einst
die Kirche von Tours als solche aufheben wollte und zu diesem Zwecke das dort befindliche Marienbild
in die Kirche von
Montagny hinübertrug.
Als man aber das
Bild am folgenden Morgen wieder an seinem alten
Platz stehen sah und
sich dieser selbe Vorgang verschiedene
Male wiederholte, liess man die Kirche von Tours, die nun zum Wallfahrtsort ward, bestehen.
Einige Punkte
der steilwandigen
Felsen können von
Flendruz über die Alpweide
Dorenaz in etwa 4 Stunden erklettert werden.
Der geologische
Aufbau entspricht demjenigen der
Tours d'Aï. Es bilden die
Rochers des Tours eine Malmkalkmauer, die dem Scheitel des S.-Gewölbes
der
Vanil Noirkette aufsitzt.
Zwischen dem obern Malmkalk und dem den Gewölbekern bildenden Dogger erscheint
eine fortlaufende Zone von knolligem Oxfordkalk, der längs dem S.-Fuss der Malmwände entlang ansteht und so zur Entstehung
von einer Reihe von
Höhlen Veranlassung gab, in denen die Schafe
Schutz zu suchen pflegen. An der Stelle, wo der
Kamm der
Rochers des Tours
mit dem zum
Vanil Noir hinziehenden
Grat verwächst, liegt ein kleines Firnfeld, über welches man ins
oberste Thälchen von Les
Morteys gelangen kann.