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Warmbächliweg und altes Tramdepot Burgernziel: Die Berner Stadtregierung hat entschieden, wer in den nächsten Jahren zwei bedeutende Wohnbauprojekte auf Stadtberner Boden verwirklichen darf. Am Warmbächliweg sind es sechs Wohnbaugenossenschaften.
Sie reichten, koordiniert durch den Regionalverband Bern-Solothurn der Wohnbaugenossenschaft Schweiz, gemeinsam ein Angebot für die sechs zur Verfügung stehenden Baufelder ein. Und haben nun von der Stadt Bern das Baurecht dafür erhalten, wie der Gemeinderat am Montag mitteilte. Ihrem Angebot gegenüber stand ein einziges, das nur eines der sechs Baufelder betraf.
Auf dem Areal der früheren Berner Kehrichtverbrennungsanlage soll gemäss früheren Angaben der Stadt Bern eine Siedlung mit rund 250 Wohnungen entstehen. 2012 stimmte das Volk an der Urne der dafür nötigen Änderung des Zonenplans zu.
Laut der Mitteilung der Stadt Bern waren Nachverhandlungen mit den Baurechtnehmern nötig, damit die Vorgaben des Volksentscheids eingehalten werden konnten.
Für die Überbauung des früheren Tramdepots am Burgernziel erhält eine Bietergemeinschaft bestehend aus der Gebäudeversicherung Bern (GVB) und der Wohnbaugenossenschaft ACHT das Baurecht. Die GVB will im Immobilienmarkt als nachhaltige, nicht spekulative Investorin auftreten, wie sie am Montag mitteilte.
Dieser Mitteilung zufolge wollen die beiden Partner ein Wohn- und Geschäftshaus hochziehen, das Wohnraum für unterschiedliche Generationen, eine Schule, eine Kindertagesstätte, diverse Gemeinschaftsräume und einen Quartierplatz aufweisen wird.
Die Stadt Bern schreibt von einem “neuen Quartiermittelpunkt”, in dem 35 der 102 geplanten Wohnungen gemeinnützig vermietet werden sollen. Für das Gelände des ehemaligen Tramdepots erhielt die Stadt Bern sieben Angebote, welche die geforderten Mindestbedingungen erfüllten.