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Mit dem Vertrag werden die dauerhafte Aufnahme und Entsorgung der Abfälle seitens des DOE sichergestellt. Die Duke Energy zahlt im Gegenzug pro verkaufte Megawattstunde Elektrizität vom Standort Lee einen Dollar. Den gleichen Anteil entrichtet die Duke Energy bereits für ihre bestehende Kernkraftwerkflotte.
«Mit der Unterzeichung dieses Vertrags wird die Verantwortung der Regierung bekräftigt und die termingerechte Lizenzierung des Kernkraftwerks wesentlich vorangebracht, so wie es die Nuclear Waste Policy Act vorsieht», bemerkte Dhiaa Jamil, Chief Nuclear Officer der Duke Energy.
Die Kernkraftwerksbetreiberin plant am neuen Standort in der Cherokee County in South Carolina den Bau von zwei fortgeschrittenen Druckwasserreaktoren des Typs AP1000 von Westinghouse und hat dazu am 13. Dezember 2007 bei der Nuclear Regulatory Commission (NRC) ein Gesuch für eine kombinierte Bau- und Betriebsbewilligung eingereicht.
Die Nuclear Waste Policy Act von 1982 weist der DOE die Verantwortung zu, abgebrannte Brennelemente aus Kernkraftwerken dauerhaft zu entsorgen. Im Regelwerk ebenfalls festgehalten ist, dass die Nuclear Regulatory Commission für Neubauten erst dann eine Lizenz ausstellen darf, wenn die Antragsteller einen Vertrag zur Entsorgung mit der DOE abgeschlossen haben oder im Begriff sind, eine solche Übereinkunft abzuschliessen.
Quelle
M.B. nach Duke Energy, Medienmitteilung, 10. November 2008