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Die Olympischen Spiele kehren in ein klassisches Wintersportland zurück: Mailand und Cortina d'Ampezzo haben auf der 134. Session des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) den Zuschlag für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2026 erhalten.
Die italienischen Städte setzten sich gegen Stockholm durch – die Wintersport-vernarrten Schweden müssen somit weiter auf die ersten Winterspiele in ihrer Heimat warten. Cortina d'Ampezzo ist dagegen bereits zum zweiten Mal nach 1956 Ausrichter. Zudem fanden in Italien 2006 in Turin (Winter) und 1960 in Rom (Sommer) Olympische Spiele statt.
Bach wollte zurück zur Tradition
IOC-Präsident Thomas Bach, der sich bei der Wahl seiner Stimme enthielt, hatte nach den Winterspielen in Sotschi (2014), Pyeongchang (2018) und Peking (2022) die Rückkehr in einen traditionellen Wintersportort gefordert.
Während die öffentliche Ablehnung Sion, Calgary und Innsbruck alle Chancen kostete, herrschte in Italien für das IOC zuletzt ungewohnte Euphorie.
800 Mio. kommen vom IOC
Das lokale Organisationskomitee von Mailand/Cortina, das mit einem Budget von rund 1,4 Milliarden Euro rechnet, erhält vom IOC gut 800 Millionen Franken für die Ausrichtung der Winterspiele 2026.
Die Vergabe der XXV. Winterspiele fand anlässlich der 134. IOC-Session in Lausanne statt. Bis zum IOC-Meldeschluss Ende März 2018 hatte es Interessenten aus sieben Ländern gegeben.
Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 25.06.19, 18:30 Uhr