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Einige Namen wurden im Vorfeld auf die Frage wer wird der neue König oder doppelt Stucki nach? genannt. Im Schlussgang standen sich schlussendlich Matthias Aeschbacher und Joel Wicki gegenüber. Nach einem interessanten Schlagabtausch zieht Wicki das bessere Ende für sich und darf sich verdient zum neuen Schwingerkönig feiern lassen.
Die Nordostschweizer holen sich insgesamt zehn Kränze.
Oberländer ohne Kranz aber mit neuen Erfahrungen
Leider gelang es keinem der Oberländer in die Kranzränge vorzudringen. Trotzdem dürfen sie stolz auf ihre Leistungen sein.
Fabian Kindlimann scheint einmal mehr unbesiegbar zu sein. Im Startduell teilt er die Punkte mit Kilian Von Weissenfluh. Dann folgte ein Sieg gegen David Scheuner, ein Remis gegen Nando Durrer und ein weiterer Sieg gegen Ueli Wiget. Am zweiten Tag teilte er die Punkte mit Michael Wiget, Marco Reichmuth und Adrian Thomet. Zum Schluss folgte noch ein Plattwurf gegen Ueli Rohner was Kindlimann auf den dreizehnten Schlussrang brachte.
Auf Rang vierzehn folgte Roman Schnurrenberger. Am ersten Tag folgten nach einer Niederalge gegen Tobias Widmer und einem Remis gegen Andreas Elmiger zwei Siege über Lukas Bernhard und Alex Schuler. Am zweiten Trag wechselten sich Niederlage gegen Benjamin Gapany und Sieg über Lukas Heinzer sowie Niederlage gegen Jonas Burch und Sieg gegen Leandro Nägeli ab.
Remo Ackermann konnte ebenfalls acht Gänge bestreiten. Er startete mit einer Niederlage gegen Fabian Aebersold in den Tag. Dann folgte ein Sieg über Treat Conner eine Niederlage gegen Tobias Widmer und ein Remis gegen Fabian Durrer. Am zweiten Tag legte er zuerst Josef Lustenberger ins Kurzholz. Dann folgte ein Gestellter gegen Ueli Rohrer und ein Sieg gegen Raphael Arnold. Die abschliessende Niederlage gegen Reto Nötzli brachte Ackermann auf den siebzehnten Schlussrang.
Gian Maria Odermatt bestritt sein erstes Eidgenössisches Schwingfest und verbuchte am ersten Tag zwei Siege über Thomas Bucher und Patrick Scherrer und zwei Niederlagen gegen Sven Lang und Erich Fankhauser. Diese Ausgangslage hiess, dass er am zweiten Tag ebenfalls in die Zwilchhosen steigen konnte. Nach einem Remis gegen Lukas Tschumi und einer Niederlage gegen Lars Zaugg war dann aber Schluss. Für Odermatt war dieses ESAF eine großartige Erfahrung und bringt ihn einen grossen Schritt weiter in seiner noch jungen Aktivkarriere.
Benj Nock lief es nicht wunschgemäss. Nach zwei Remis gegen Alex Huber und Christian Zemp sowie zwei Niederlagen gegen Josef Lustenberger und Loic Pasquier musste er unter die Dusche.
Die Verletzungshexe schlug auch bei den Oberländern zu. So musste Nicola Funk das Fest nach einem Gestellten gegen Reto Bürgi und zwei Niederlagen gegen Stefan Studer und Ivan Mollet im vierten Gang nach einem Zwick im Knie verletzungsbedingt aufgeben.
Bericht Daniel Spörri