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«King Lear» ist Shakespeares schwärzeste Tragödie. «Shake Lear!» erzählt die Geschichte aus der Sicht seines Hofnarren: ein praller, nicht ganz humorfreier Abend von und mit der begnadeten Erzählerin Bea von Malchus über Generationenkonflikte und jede Menge Wahnsinn.
©Britt Schilling
Hühnerbrüstige Prinzessinnen, wahnsinnige Greise, böse Bastarde, blinde Angler, rappelnde Kutschen, kreischende Hofdamen, unrasierte Penner, ein orientierungsloser Narr, ein Indoor-Herzog, ein Mops und der beste Küsser Britanniens geben sich in Shake Lear! ein Stelldichein. «King Lear» ist Shakespeares schwärzeste Tragödie.
Bea von Malchus (geboren 1959) begann 1996 Geschichten zu erzählen. Da hatte sie bereits einen Magister in Germanistik und Geschichte in der Tasche und Erfahrung als Schauspielerin, Regisseurin, Dramaturgin und Autorin am Theater gesammelt. Sie erhielt ein dreijähriges Stipendium der Stadt Freiburg für herausragende Leistungen im Bereich Theater. Für ihre Produktion NIBELUNGEN! wurde sie mit dem Stuttgarter Theaterpreis ausgezeichnet (Publikumspreis und 2. Preis der Jury), sowie mit dem Heidelberger Theaterpreis (Publikumspreis und Preis der Jury) und für den Schweizer Kleinkunstpreis nominiert.