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Umfrage: Mehrheit in USA sieht Ziele bei Afghanistan-Einsatz verfehlt
Eine grosse Mehrheit der Amerikaner hält den inzwischen beendeten Militäreinsatz der USA in Afghanistan einer Umfrage zufolge nicht für erfolgreich.
69 Prozent gaben an, dass die USA ihre Ziele in Afghanistan grösstenteils verfehlt hätten, wie das Institut Pew am Dienstag (Ortszeit) mitteilte. Kaum einen Unterschied gab es dabei zwischen Anhängern der Demokraten von US-Präsident Joe Biden (69 Prozent) und denen der Republikaner (70 Prozent). Klare Differenzen zeigten sich bei der Einschätzung des vollständigen US-Truppenabzugs aus Afghanistan: 70 Prozent der Demokraten befürworteten ihn, aber nur 34 Prozent der Republikaner.
Bidens Vorgänger, der Republikaner Donald Trump, wollte die US-Truppen schon zum 1. Mai aus Afghanistan abziehen. Biden verlängerte die Frist bis zum 31. August. Mitte August übernahmen die Taliban, deren Regime der US-geführte Einsatz Ende 2001 gestürzt hatte, wieder die Macht. Mit dem Abzug der letzten US-Soldaten vom Flughafen Kabul ging der internationale Afghanistan-Einsatz in der Nacht zu Dienstag schliesslich nach fast 20 Jahren zu Ende.
Pew befragte zwischen dem 23. und dem 29. August 10 348 Erwachsene in den USA. Die Befragungen fanden also statt, während die Evakuierungsmission der US-Streitkräfte und ihrer Verbündeten in Kabul lief. Sie war mit dem Abzug der Truppen beendet worden.
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Läuft nicht besonders gut für Westeuropa. Die Türkei sagt nein zu afghanischen Flüchtlingen, Parkistan sagt nein, China, Russland, die Visegrad-Staaten und vermutlich auch Österreich werden auch niemanden aufnehmen. Die Problemstellung hat doch schon längst jeder Zweitklässler durchschaut.