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Seit dem Gewinn von Olympia-Gold über 5000 und 10'000 m gehört Farah zu den absoluten Topcracks in der Leichtathletik. Vor seinem Heimpublikum unterstrich er eindrücklich, dass dank seiner Endschnelligkeit der Sieg auch an der WM in Moskau über ihn führt. In 13:14,24 setzte sich Farah in einem packenden Finish gegen den äthiopischen Jahresbesten Yenew Alamirew (13:14,71) durch.
«Ich musste das Maximum geben. Die Bedingungen waren nicht ideal, und die Äthiopier liefen als Team, aber am Ende habe ich den Job erledigt», sagte Farah. Chancenlos war der 19-jährige Hagos Gebrhiwet (Äth/13:17,11), dem zugetraut wird, einst in die Fussstapfen des langjährigen Langstrecken-Dominators Kenenisa Bekele treten zu können.
Taylor verpasst JWB nur knapp
Eine Jahresweltbestleistung gab es in Birmingham nicht. Einer solchen am nächsten kam der amerikanische Dreispringer Christian Taylor. Der Olympiasieger und Weltmeister verpasste mit 17,66 m die Bestmarke des Kubaners Pedro Pablo Pichardo lediglich um 3 Zentimeter.
Den Sprint der Männer entschied in Abwesenheit der Topstars Nesta Carter für sich. Der Jamaikaner setzte sich bei einem Rückenwind von 0,8 m/s in 9,99 Sekunden vor dem Briten James Dasaolu (10,03) und Kim Collins aus St. Kitts & Nevis (10,06) durch.