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Die Skulptur verschwindet in der Landschaft. Sichtbar ist von weitem nur eine schwarze Linie. Je näher man tritt, desto mehr weitet sich der Krater. Die Arbeit gräbt sich als Negativform in die Erde ein. Das Loch wurde in Handarbeit mit einer feinen Asphaltschicht überzogen. Der Asphalt bleibt unverdichtet porös. Er nimmt Wärme auf, wird weicher und wieder hart. Es riecht nach Teer. Der Krater ist 3 Meter tief und hat einen Durchmesser von 10 Metern; über unregelmässige Stufen ist er begehbar. Unten stehend oder sitzend, öffnet sich der Himmel über einem. Der schwarze Kreis reicht von Augenwinkel zu Augenwinkel. Trotz der rauen Oberfläche und der steilen Wänden ist der Aufenthalt unter der Erdoberfläche angenehm. Der Körper ist gehalten. Es wird still. Die frische Asphaltschicht glänzte einladend wie Samt. Witterungseinflüsse und Grundwasser zersetzen die Skulptur. Sie wird bald gänzlich verschwunden sein.