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Eine Regelung zum Umgang mit rassistischer Diskriminierung im privaten Bereich (z. B. Arbeit, Wohnen), wie sie in der EU eingeführt wurde und in Artikel 8 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft postuliert wird, wurde bisher von einer Parlamentsmehrheit abgelehnt.
Mit zwei Richtlinien hat der Europäische Rat (2000/43/EG und 2000/78/EG) die Grundlage für einen umfassenden Schutz vor Diskriminierungen in der EU geschaffen. Den Mitgliedstaaten ist frei gestellt, wie sie die Richtlinien umsetzen wollen.
In der EU beobachtet und analysiert die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (European Union Agency for Fundamental Rights, FRA) Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus, überwacht die Einhaltung des Nichtdiskriminierungsgrundsatzes und fördert Präventionsmassnahmen.