Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03529.jsonl.gz/1677

Das Feuerwehrbataillon der Stadt Freiburg besteht nicht aus Berufsfeuerwehrleuten, sondern aus Freiwilligen, die sich neben ihrer Haupttätigkeit der Bevölkerung zur Verfügung stellen. Es besteht gegenwärtig aus 126 Mitgliedern.
Das Bataillon kommt nicht nur bei Bränden zum Einsatz, sondern bei allen Schadenereignissen wie Überschwemmungen, Öl- und Chemieunfälle, Erdrutsche, Strassen- und Zugsunfälle usw. Es wird zudem mit Bereitschafts- und Überwachungsdiensten bei Aufführungen und öffentlichen Veranstaltungen wie der Bolzen-Fasnacht oder dem 1. August beauftragt.
Das Bataillon steht unter der Oberaufsicht des Gemeinderats und ist administrativ der Ortspolizei zugeordnet. Es besteht neben dem Stab aus einem Einsatz- und einem Logistikzug:
- Einsatzzug: Eine Offiziergruppe und sechs Einsatzgruppen gewährleisten einen Bereitschaftsdienst rund um die Uhr. Die Einsatzgruppen bestehen jeweils aus drei Einheiten: Die Einheiten A und B leisten 24 Stunden am Tag Pikettdienst und die Einheit C abends unter der Woche von 18.00 bis 06.00 Uhr und von Freitag 18.00 Uhr bis Montag 06.00 Uhr.
Wenn die Mitglieder des Einsatzzuges Pikettdienst haben (alle 6 Wochen für jeweils eine Woche), müssen sie zur vollen Verfügung stehen. Aus diesem Grund benötigen die Mitglieder der Einheiten A und B die formelle Zustimmung ihres Arbeitgebers, der sie bei Bedarf freistellen muss.
- Logistik: In diesem Zug sind die Spezialeinheiten des Bataillons zusammengefasst: Die Gruppe "Polizei" befasst sich mit der Verkehrsregelung und anderen Ordnungsdiensten in der Umgebung des Schadenorts; die kantonale Gruppe "Chemische Massnahmen" misst und analysiert die Substanzen, denen die im Einsatz stehenden Feuerwehrleute ausgesetzt sein könnten.