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In seltenen Fällen kann es sein, dass jemand beruflich oft gesundheitsschädlicher Atemluft ausgesetzt ist (Lösungsmittel, Feinstaub etc.). Bei einer COPD ist die Lungenatmung langanhaltend eingeschränkt, was eine normale Atmung erschwert und sich eher fortschreitend verschlechtert als verbessert.
Das «chronisch» soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass bei COPD plötzlich auftretende, deutliche Verschlimmerungen auftreten können, welche häufig von einem Lungeninfekt herrühren. Dies kann sich durch gesteigerte Atemnot, Atemgeräusche, Sauerstoffmangel und Bewusstseinsstörungen äussern.
Die Therapie einer COPD hängt sehr stark von den individuellen Therapiezielen ab. An erster Stelle steht die Prävention. Also Massnahmen, welche das Entstehen, Fortschreiten sowie Komplikationen dieser Erkrankung vorbeugen, dazu gehören z.B.:
- Ausschaltung von Risikofaktoren, v.a. Rauchstopp
- Ergänzende Symptombehandlung mit Schleimlösern («Mukolytika»)
- Schutzimpfungen z.B. Grippe-, Covid-19- und Herpes Zoster-Impfung