Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03234.jsonl.gz/1775

Die Jahresproduktion des Landes decke den heimischen Bedarf nur für acht Monate, während sich die Importe an Nahrungsmitteln und Getränken auf 37,6 Mrd. Pfund (54 Mrd. Fr.) summierten. Diese Situation sei vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Unsicherheit untragbar. Deshalb seien die Kosnumenten aufgerufen, mit ihrer Unterschrift die britischen Politiker, Supermärkte und Lebensmittelhersteller zur Unterstützung der britischen Landwirtschaft aufzufordern.
Unter anderem forderte der NFU im Rahmen der Charta, die Farmer von bürokratischemAufwand zu entlasten, eine Garantie von Wasserreserven in regenarmen Zeiten und staatliche Investition in das Wassermanagement. Darüber hinaus seien mehr staatliche Ausgaben für die agrarspezifische Forschung und Entwicklung sowie ein günstiges fiskalpolitisches Umfeld für landwirtschaftliche Investitionen in die Infrastruktur und in Agrartechnologie erforderlich.
Ferner sollten noch mehr Massnahmen als bisher ergriffen werden, um den Nachwuchs für den Berufsstand durch langfristig gute Sektorperspektiven zu sichern. Ausserdem sollten Landwirte EU-weit gleich behandelt werden.
„Die Konsumenten unterstützen zunehmend die britische Landwirtschaft und sind unsere besten Verbündeten“, sagte der NFU-Präsident Peter Kendall. Der Verband zitierte hierzu eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens OnePoll: Demnach wünschen sich 78% der Konsumenten mehr britische Lebensmittel in den Supermarktregalen.