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Die Pilotphase wurde sowohl quantitativ als auch qualitativ evaluiert. Der qualitative Aspekt der Evaluation bestand in erster Linie aus dem Einholen von Rückmeldungen sowohl von den anwesenden Lehrpersonen als auch von den jungen Erwachsenen, welche die engage-Ateliers durchführten. Mit letzteren fand auch eine ausführliche Feedbacksitzung statt, die Ergebnisse werden aktuell in die Bearbeitung der Produkte und des Ablaufs der Ateliers eingebaut.
Der quantitative Teil der Evaluation bestand aus Fragebögen, welche von den SchülerInnen sowohl vor als auch nach dem Atelier ausgefüllt und anschliessend statistisch ausgewertet wurden. Hier wurden folgende Konstrukte erfasst: Interesse an der Gemeinde, Handlungswissen, Politisches Responsivitätsgefühl (Vertrauen in Politik), Handlungsvorsatz, Selbstwirksamkeit (das Gefühl, selber etwas erreichen zu können), Interesse an Politik.
Bei allen fünf erfassten Konstrukten konnte eine Steigerung zwischen vorher und nachher festgestellt werden, mit Ausnahme der Steigerung beim Handlungsvorsatz war diese auch jeweils statistisch signifikant. Die Ateliers konnten also einerseits faktisches Wissen verbessern (das Handlungswissen), andererseits aber auch die Einschätzung der SchülerInnen, selber etwas erreichen zu können (Selbstwirksamkeit). Die grössten Effekte gab es im Bereich von Motivation und Einstellung: das Interesse an Politik ist deutlich gestiegen, ebenso wie das Vertrauen der SchülerInnen in die Politik.