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Um das Jahr 350 n. Chr. wurde unter der heutigen Stephanskirche in Biel-Mett ein hoher römischer Offizier begraben.
Als Wegzehrung gab man ihm Wein und Wasser in zwei zylindrischen Flaschen mit. Im weiteren wurde in das Grab ein Becher, welcher mit Dionysosmotiven verziert war, beigegeben. Das Gewand wurde mit einer vergoldeten Fibel verschlossen.
Über dem Grab wurde ein Mausoleum errichtet. Im 5. Jahrhundert wurde der Grabbau umgebaut und um 3 Gräber erweitert.
Um das Jahr 600 wurde eine erste Kirche gebaut. Diese wurde im 8. und 11. Jahrhundert vollständig ersetzt. Von der letzten sind zwei kleine Rundbogenfenster in der Südwand erhalten.
Die Kirche wurde im 14. Jahrhundert erhöht und nach einem Brand 1688 wieder hergestellt. Weitere Umbauten fanden später statt.
Heute besteht im Kirchenhof eine kleine Ausstellung. In einer Vitrine werden der Glasbecher und die Fibel gezeigt. Zudem wird auf einigen Schautafeln das Grab und die Baugeschichte erklärt.