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Mit der Neuen Regionalpolitik (NRP), die am 1. Januar 2008 in der Schweiz in Kraft getreten ist, unterstützen Bund und Kantone das Berggebiet, den ländlichen Raum und die Grenzregionen bei der Bewältigung des Strukturwandels. Die NRP will mithelfen, Standortvoraussetzungen für unternehmerische Aktivitäten zu verbessern und fördert Innovationen, Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit in den Zielregionen. Damit leistet die NRP einen Beitrag zur Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen und trägt indirekt dazu bei, die dezentrale Besiedlung in der Schweiz zu erhalten und die regionalen Disparitäten abzubauen. Mit der Neukonzeption der Regionalpolitik wurden die früheren Instrumente der Schweizerischen Regionalpolitik (IHG, Regio Plus, Bundesbeschluss zugunsten wirtschaftlicher Erneuerungsgebiete usw.) im Bundesgesetz über Regionalpolitik zusammengeführt.
NRP in Appenzell Ausserrhoden
Für die 4. Förderperiode (2020-2023) hat Appenzell Ausserrhoden ein neues Umsetzungsprogramm erstellt und so die regionalpolitischen Förderschwerpunkte und -inhalte festgelegt. Abgeleitet aus den aktuellen Herausforderungen sowie den übergeordneten Zielsetzungen der NRP ergeben sich für das UP 2020-2023 für Appenzell Ausserrhoden zwei Schwerpunkte (siehe unten). Im Rahmen dieser Schwerpunkte sollen Projekte und Initiativen im Sinne einer rollenden Planung gefördert werden. Im Fokus stehen Projekte, die Wachstumsimpulse für die Wirtschaft von Appenzell Ausserrhoden auslösen. Zudem kommt dem Innovationscharakter der Projekte eine besondere Bedeutung zu.