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Biel–Meinisberg-Bahn
|Kürzel||BMB|
|Bahntyp||Schmalspurbahn|
|Betriebseröffnung||1913-12-29|
|Betriebseinstellung||1940-06-30|
|Daten vorhanden||ja|
Daten
Allgemeine Bemerkungen
Die Kommentare sind bewusst kurz gehalten. Sie dienen in erster Linie dem Zweck, gewisse Daten oder auch Datenlücken verständlicher zu machen, wobei das Hauptaugenmerk auf die Finanzzahlen fällt. Primäre Quelle bilden die Eisenbahnstatistik respektive die dortigen «Bemerkungen betreffend die einzelnen Bahnunternehmungen», die jeweils am Schluss der Bände stehen. Auf weitere Quellen- oder Literaturangaben wird verzichtet, obwohl solche teilweise mit eingeflossen sind. Die Kommentare sind der Einfachheit halber grundsätzlich in der Vergangenheitsform verfasst. Es heisst also beispielsweise: Bahn X «war» eine Aktiengesellschaft, auch wenn dies noch heute der Fall sein sollte.
Kommentar
Die 1913 eröffnete und dampfbetriebene BMB war eine Aktiengesellschaft. Sie hatte bis 1920 keine festen Anleihen, dafür aber erhebliche und wachsende schwebende Schulden. 3 Kilometer ihrer Betriebsstrecke verliefen ab 1915 auf dem Netz der Bieler Trambahn (TrB). Bei zwei der Güterwagen der BMB handelte es sich um Rollschemel.
Die hauptsächlich dem Personenverkehr dienende BMB hatte stets finanzielle Schwierigkeiten und war Jahr für Jahr defizitär. Angesichts der Ergebnisse des Transportgeschäfts konnte die BMB die in der Statistik ausgewiesenen Zinsen nicht bezahlen. Die Betriebssubventionen stammten vom Kanton sowie von interessierten Gemeinden. 1923 bis 1925 wurde der Fahrdienst vorübergehend aufgehoben, 1926 – nun elektrifiziert (Gleichstrom) – wieder aufgenommen.
1940 stellte die BMB den Betrieb definitiv ein.
Erwähnungen
Diese Bahn wird in keinen anderen Kommentaren erwähnt.