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Bis Ende Juni will der «Kaiser» die Fragen zur WM-Vergabe nach Russland und Katar beantworten – er hofft, dass seine 90-Tage-Sperre damit hinfällig ist.
Franz Beckenbauer hat auf die 90-Tage-Sperre durch den Fussballweltverband FIFA reagiert und eine schriftliche Antwort auf alle Fragen der Ethikkommission bis zum 27. Juni angekündigt. «Damit liegt für unser Verständnis kein Verdacht für einen mutmasslichen Verstoss gegen das FIFA-Ethikreglement mehr vor, sodass wir davon ausgehen, dass die provisorisch verhängte Sanktion gegen ihn umgehend aufgehoben wird», teilte Beckenbauers Management mit.
Die erlassene Sperre war demnach nicht gleichbedeutend mit einem Verstoss Beckenbauers. Laut seinem Management wurde lediglich aufgenommen, «dass der Verdacht eines Verstosses vorliegen könnte, sollte er die Fragen nicht beantworten». Beckenbauer habe zu keinem Zeitpunkt ausgeschlossen, die Fragen der Fifa zu beantworten.
Die Sperre war als provisorische Massnahme wegen «mangelnder Kooperation» Beckenbauers bei der Untersuchung der brisanten WM-Doppelvergabe an Russland 2018 und Katar 2022 erlassen worden.
Beckenbauer hatte argumentiert, den Fragenkatalog nicht verstanden zu haben, da die Ausführungen auf Englisch waren. Dieses Problem ist nach Angeben seines Managements nun beseitigt worden: Beckenbauer werde die Fragen auf Deutsch beantworten.
(buc/dpa)