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Neben den Zeichnungen seines Vaters Ernst Rätz prägten ihn die Nachbarschaft zum Bildhauer Piero Travaglini und der Kontakt zur Kunsthalle Bern unter der Leitung von Harald Szeemann und dessen Assistent Jean-Christophe Ammann. Seit 1963 lebte er als freischaffender Künstler in Bern, Amsterdam, im Tessin und Berlin. Seit Anfang der 70er Jahre hatte er Einzelausstellungen in Schweizer und in den 80er Jahren auch in internationalen Museen. Markus Raetz beteiligte sich mit Werken an der Documenta 4, 5 und 7 in Kassel. Sein Werk beinhaltet Malerei, Zeichnung, Objektkunst, Foto Art, Konzeptkunst, Book Art, Radierung, Druckgrafik, Installation, Skulptur und Plakate. Markus Raetz ist eine zentrale Figur der Generation von künstlerischen Wahrnehmungserforschern. Bei ihm wird die Wirklichkeit zu einem schwindelerregenden Raum, in dem sich Faktisches als Poetisches, Eindimensionales als Mehrdimensionales, Männliches als Weibliches und Absolutes als Bedingtes erweist.