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|Sexualhormone: Einführung|
Der Begriff Hormon kommt von dem griechischen Wort "hormao" ("antreiben", "senden"). Hormone sind körpereigene Wirkstoffe. Sie dienen der Informationsübertragung zwischen Zellen und Organen und werden daher auch als "Botenstoffe" bezeichnet. In ihren Zielzellen regulieren sie Stoffwechselprozesse.
Als Sexualhormone bezeichnet man die Hormone, die für die Regulation der Fortpflanzung und die Reifung und Ausbildung der männlichen und weiblichen Geschlechtsmerkmale verantwortlich sind. Die Sexualhormone werden vor allem in den Keimdrüsen gebildet (bei der Frau in den Eierstöcken und beim Mann in den Hoden). Über den Blutkreislauf gelangen sie an ihre Zielorgane.
Östrogene und Gestagene werden als weibliche, Androgene als männliche Sexualhormone bezeichnet. Diese gebräuchliche Einteilung ist nicht ganz korrekt, da männliche Sexualhormone auch von der Frau, weibliche Sexualhormone auch vom Mann gebildet werden. Die Einteilung ist aber dennoch nützlich und bewährt, denn die Menge der produzierten Sexualhormone und ihre Wirkung sind bei Frau und Mann sehr unterschiedlich.
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