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Ein Gemälde aus Cornelius Gurlitts Kunstsammlung wurde als Nazi-Raubkunst identifiziert. Die Erben des Malers suchten das Bild seit längerer Zeit.
Ein Hauptwerk aus der Sammlung des jüngst verstorbenen Cornelius Gurlitt, «Zwei Reiter am Strand», ist von der eingesetzten Expertengruppe «mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit» als NS-Raubkunst identifiziert worden.
Das soll der Sprecher der Task-Force dem österreichischen «Kurier» bestätigt haben. Das Bild wurde seit fünf Jahren von zwei Berliner Rechtsanwälten im Auftrag zweier Grossneffen von Friedmann gesucht. Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» wird der Wert des Gemäldes auf eine Million Euro geschätzt.
Erst zweite derartige Bestätigung
Es ist erst die zweite derartige Bestätigung, die erste betraf das Matisse-Werk «Sitzende Frau» (1921). Wegen «Zwei Reiter am Strand» hat ein New Yorker Deutschland und Bayern verklagt. Der 88 Jahre alte Anwalt David Toren beansprucht das Bild von Max Liebermann, weil es die Nazis seiner Familie geraubt hätten.
Wie der Task-Force-Sprecher gegenüber dem «Kurier» betonte, ist das Expertengutachten noch keine offizielle Empfehlung zu einer Rückgabe des Bildes. Über eine Restitution hat der Eigentümer zu entscheiden.
(sda/chb)