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Gelenkschmerzen sind weitverbreitet, vor allem im Knie und an der Schulter, aber auch an kleineren Gelenken wie Hände und Füße. Man schätzt, dass 30-50% der Patienten über dem 65. Lebensjahr daran leiden. Bei jüngeren Patienten können verschiedene Faktoren Schmerzen verursachen. Nicht zuletzt Verletzungen oder eine Überanstrengung des Gelenkes. Wenn ernste Verletzungen wie Knochenbrüche oder Luxationen ausgeschlossen wurden, greift man häufig zu Infiltrationen mit Kortison. In der Regel führen diese nicht nur zu einer zeitlich begrenzten Linderung, sind sogar in einigen Fällen kontraindiziert. Eine neue Technologie, die gepulste Radiofrequenz, ermöglicht in 62% der Fälle langfristige Schmerzlinderungen, die bis zu einem Jahr anhalten können. Bei großen Gelenken wurden mindestens in 50%, bei kleineren Gelenken in 90% der Fälle positive Ergebnisse erzielt. Bei der Behandlung wird eine sehr feine Nadel eingesetzt, durch die Strom mit derselben Frequenz der Funkwelle geleitet wird. Die Behandlung erfolgt unter lokaler Betäubung. Sie ist schmerzfrei und in den meisten Fällen genügt nur eine Sitzung. Die Krankenkassen übernehmen die Leistungen. Mit derselben Technologie können auch Sehnenschmerzen behandelt werden, wie Handgelenk, Hände und Füße, aber auch des Beckens. Auch in diesen Fällen ist die Behandlung schmerzfrei und es genügt in der Regel eine Sitzung.
Wenn Sie weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich an die Praxis von Frau Dr. M. Wortelboer in Zürich und Luzern (Tel. 044/586 75 59, E-Mail: [email protected]) oder an die Praxis von Dr. P. Schianchi in Lugano (Tel. 091/923 39 78, E-Mail: [email protected]).