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Brustaufbau & Brustrekonstruktion
Viele Frauen leiden nach einer Brustentfernung (meist wegen Brustkrebs) erheblich am Verlust der Weiblichkeit.
Je nach Voroperation und Bestrahlung kann der Brustaufbau zweiseitig mit einem Expander (Aufdehnungsimplantat mit Kochsalzwasser) und anschliessend definitivem Silikon-Implantat rekonstruiert werden.
Es gibt auch die Möglichkeit der Brustrekonstruktion mit Eigengewebe: Querer Bauchlappen (TRAM Flap) oder Rückenmuskellappen (Latissmus dorsi Lappen).
Solche Lappen (Gewebe, das in die Brustnarbe verschoben wird) können entweder an einem Muskel gestielt und damit durchblutet, oder auch frei nur an den Gefässen mikrochirurgisch an Brustgefässe angeschlossen werden. Dies nennt man „Freie Lappenplastik“. Solche Eingriffe der Eigengewebsverlagerung sind sehr aufwändig und werden in einem Belegspital (z.B. Bethesdaspital) in Narkose operiert.
Der Brustaufbau mit der Expandertechnik kann jedoch ambulant in Narkose durchgeführt werden. Die Arbeitunfähigkeit beträgt in diesem Fall 1-2 Wochen, bei der Brustrekonstruktion mit Eigengewebe etwa 4 Wochen.
|vor Operation||nach Operation|