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Markus Spycher
Das obige Plakat aus dem Museum für Gestaltung Zürich zeigt der Nachwelt, was für Stümper in Sachen Gestaltung die Nein-Sager-Plakateure waren (sie standen wohl auch mit dem graphischen Gewerbe auf Kriegsfuss): Im Wort 'Frau' müsste das 'A' näher an die Nachbarn 'R' und 'U' rücken, weil sonst links und rechts auf dem 'A' die Farbe 'schwarz' störend überwiegt. Umgekehrt sind im Schriftzug die weissen Buchstaben 'I' und 'M' zu eng beieinander, d.h., hier ist zu wenig Schwarz - ein Mordanschlag auf ein unverdorbenes Auge. Um das zu erkennen, braucht man nicht gelernter Schriftsetzer zu sein.
Rainer Selk
@Spycher. Mit Verlaub, Ihre seltsame Bier/Eier/Milch-Geschichte reizt eher zum Lachen. Ein Beitrag zur aktuellen Situation ist sie nicht, denn Sie malen ein Bild, dass einerseits völlig daneben liegt und andererseits nicht der heutigen Situation entspricht. Deshalb die schüche Frage: im welchem Krachen leben Sie gedanklich?
>> "Kinder, Küche, Kirche". Seit je gab es Frauen, die sich Freiräume zu erschaffen wussten. Da ist z.B. die Bäuerin, die ihre Eier auf den Markt brachte und damit regelmässig Kontakt zur Welt erhielt und über den Erlös, den sie behalten konnte, selten von ihrem Mann befragt wurde. Dieser beklagte sich dann, weil er im Wirtshaus kaltes Bier trinken musste, während sie im warmen Stall die Kühe melken durfte.
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