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Wie Streifen in die Zahnpasta kommen
Gestreifte Zahnpasten unterscheiden sich inhaltlich zwar kaum von „gewöhnlichen”, aber die Optik einer gestreiften Zahnpastenwurst übt doch eine gewisse Faszination vor allem auf Kinder aus. Haben Sie sich schon mal gefragt, wie diese Streifen, die keinen Reinigunseffekt haben, eigentlich in die Zahnpastentube bzw. in die ausgedrückte Pastenwurst gelangen? Dazu existieren zwei verschiedene Verfahren, denen ein einfaches Prinzip zugrunde liegt:
Oberflächenstreifen
Diese Streifen entstehen erst im Tubenausgang. Die Öffnung der Zahnpastentube wird durch ein rund 2 cm langes Rörchen ins Innere der Tube hinein verlängert. Am Fuss dieses Rohres, also beim Tubenausgang, kann man mehrere kleine Öffnungen erkenne. Im vorderen Teil der Tube lagert die farbige Masse zur Erzeugung der Streifen. Der Rest der Tube ist mit weisser Zahnpaste gefüllt. Beim Drücken auf die Tube wird die weisse Zahnpaste durch das Röhrchen gepresst, und die farbige Zahncreme gelangt - da sich der Druck gleichmässig in der Tube verteilt - durch die Öffungen im Röhrchen als Streifen in die weisse Zahnpaste.
Tiefenstreifen
Die Zahnpaste wird mittels einer Speziellen Fülldüse bereits in Streifen in die Tuben abgefüllt. Zahnbasten mit Tifenstreifen erkennt man daran, dass in der Tubenöffung - im Gegensatz zu den Pasten mit Oberflächenstreifen - kein mechanische Mischvorrichtung vorhanden ist.
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