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In diesem Beitrag geht es um die feministische Bewegung in der Schweiz nach 1968 und den in dieser Bewegung verwendeten Begriff der «Befreiung». Es interessiert, wie sinnverwandte Termini wie «Dekolonisation», «Rückeroberung» oder «Befreiung» in der Auseinandersetzung mit den Körpern und Sexualitäten von Frauen eingesetzt, was für Handlungsmöglichkeiten und -imperative daraus abgeleitet wurden – und inwiefern sich Einsatz und Deutungen dieser Begriffe innerhalb der zwanzig Jahre zwischen 1970 und 1990 mit dem Aufkommen neuer Reproduktionstechnologien veränderten. Im Fokus des Beitrags stehen die autonomen Frauenbewegungen in Zürich und Genf.
Erschienen in: traverse 2021/1, S. 153