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Es sei eine der klassischen Geschichten der Welt, hält die «Washington Post» in leicht süffisantem Ton fest:
Da werde eine gigantische Arche gebaut, «mithilfe einer höheren Macht, eine symbolische Zuflucht vor der Verderbtheit der Menschheit». Eine riesige, grandiose Struktur, errichtet aus Holz und sie sei vielleicht grösser als alles Vergleichbare auf der Welt. Doch dann beginne heftiger Regen zu fallen und überschwemme die Erde um sie herum.
Genesis sei das nicht, sondern vielmehr das Schicksal eines Multimillionen-Dollar-Nachbaus. Der Freizeitpark in Nord-Kentucky, in dem Noahs Arche steht, habe seine Versicherungsgesellschaften verklagt. Wegen Regenschäden.
Der 120 Millionen Dollar teure Park war die Idee eines christlichen Fundamentalisten und Kreationisten. Ein Mann namens Ken Ham, der argumentiert, dass die Bibel eine historische Erzählung ist, die wörtlich genommen werden soll.
Ham glaube, dass Dinosaurier einst neben Menschen lebten und dass die biblische Flut den Grand Canyon geschaffen habe, heisst es im Bericht. Und er behaupte, dass Noah sieben Jahrzehnte gearbeitet habe, um sein Schiff zu bauen, und 600 Jahre alt gewesen sei, als der Sturm losging.
Eine Anfrage der Journalisten liess er dann allerdings unbeantwortet.
(dsc)