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Das Weltcup-Skispringen am Bergisel in Innsbruck hat mit dem ersten Erfolg eines polnischen Athleten in der Geschichte der Vierschanzen-Tournee geendet. Bei stark wechselhaften Verhältnissen flog Adam Malysz mit 111,5 und 118,5 m die klar grösste Weite.
Malysz feierte am Donnerstag (04.01.) den vierten Weltcup-Erfolg seiner Laufbahn. Die letzten Weltcup-Triumphe des 23 Jahre alten Polen gehen auf den Winter 1997 zurück.
Mit dem Riesenvorsprung von 44,9 Punkten auf Janne Ahonen (Fi, 104 und 103 m, 214,3 Punkte) übernahm Malysz vor dem letzten Wettkampf am Samstag in Bischofshofen (Ö) auch die Führung in der Tournee-Zwischenwertung. Dritter in Innsbruck wurde der Russe Dimitri Wassiliew mit 213,0 Punkten (100,5 und 108 m).
Als Achter erreichte der Schweizer Andreas Küttel ein ausgezeichnetes Ergebnis. Der Einsiedler eliminierte im ersten Durchgang mit einem Flug auf 99 m seinen direkten Gegner Alexander Herr (De). Im Final bestätigte Küttel bei schwierigen Bedingungen mit 97,5 seine Leistung und totalisierte 192,2 Punkte, sieben Zehntel mehr als der weit berühmtere Martin Schmitt (De, 96 und 101,5 m, 192,2 Zähler).
Marco Steinauer, der zweite Schweizer, der sich für den Wettkampf qualifiziert hatte, kam im ersten Durchgang lediglich auf 81,5 m und belegte am Schluss mit seinen 60,8 Punkten den 44. Platz.
swissinfo und Agenturen