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Möglich sei dadurch eine Kapitalerhöhung um umgerechnet bis zu 13 Mrd EUR. Realistischer seien aber um die 8 Mrd, schrieb die Zeitung weiter. An der Generalversammlung am Mittwoch solle der Weg dafür freigemacht werden.
Der Versicherer versuchte derartige Spekulationen zu bremsen: "Wir haben gegenwärtig keine Pläne, Kapital aufzunehmen", sagte Investor-Relations-Chef Richard Burden auf Nachfrage.
Allerdings sieht die Einladung zur Generalversammlung tatsächlich einen Vorratsbeschluss zu einer immensen Kapitalerhöhung vor. So sollen die Aktionäre den Verwaltungsrat ermächtigen, das Aktienkapital um bis zu 45 Millionen Namensaktien aufzustocken. Die bisher geltende Ermächtigung umfasst nur 10 Millionen Aktien. Eine Kapitalerhöhung dieser Grössenordnung würde es dem Versicherer ermöglichen, mögliche Übernahmen oder Wachstum zu finanzieren und die Finanzkraft des Konzerns zu stärken.
Die Ermächtigung des Verwaltungsrats soll für rund zwei Jahre bis Ende März 2019 gelten. Etwa ein Drittel der möglichen Kapitalerhöhung könnte dabei einem neuen Aktionär zugeteilt werden. Im November hatte Zurich-Chef Mario Greco allerdings erklärt, Fusionen und Übernahmen hätten keine Priorität. Der Konzern prüfe keine grossen Transaktionen./stw/fbr
(AWP)