Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/73522

<h2>SubmittedText<h2><p>Am 14. März 2006 hat die internationale Gemeinschaft von der brutalen, vollständigen Zerstörung der archäologischen Stätte in Djulfa erfahren. Dieses armenische Kulturerbe auf dem Boden der autonomen Republik Nachitschewan, Republik Aserbaidschan, ist für die gesamte Zivilisation von unschätzbarem Wert.</p><p>Dieser barbarische Akt, dem ein erster Übergriff Ende des Jahres 2005 vorausging, verletzt die internationalen Abkommen über die Erhaltung des kulturellen Erbes der Menschheit.</p><p>Vor ihrem kürzlich erfolgten offiziellen Besuch in der Republik Aserbaidschan ist Frau Bundesrätin Micheline Calmy-Rey bereits über die früheren Zerstörungen informiert worden.</p><p>Hat Bundesrätin Calmy-Rey diesen Sachverhalt gegenüber den Behörden von Aserbaidschan ansprechen können?</p><p>Hat sie Garantien erhalten, die vom politischen Willen der aserbaidschanischen Behörden zeugen, solche barbarischen Akte zu unterbinden?</p><p>Ist der Bundesrat bereit, offiziell und mit Nachdruck bei der aserbaidschanischen Regierung gegen die kürzlich erfolgte schwerwiegende Zerstörung armenischer Gräber zu protestieren?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Antwort des Bundesrates existiert nur in französischer Sprache.</p>