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Nach seinem schlimmen Unfall beim Grossen Preis von Belgien hat Fernando Alonso den Verursacher des Crashs Romain Grosjean indirekt scharf kritisiert.
"Ich denke, dass bestimmte Fahrer versuchen sollten, beim Start weniger Risiko einzugehen. Es gibt diese Tendenz gerade bei jungen Fahrern", sagte der 31 Jahre alte Ferrari-Pilot, "aber es wäre besser, wenn sie gerade am Anfang ihrer Karriere die Regeln mehr respektieren und ihr Verhalten auf der Strecke den Vorschriften anpassen würden."
Grosjean hatte am Sonntag in Spa für einen heftigen Unfall gesorgt. Der Lotus-Pilot hatte seinen Wagen direkt nach dem Start in Lewis Hamilton hineingesteuert.
Daraufhin nahm der Brite im McLaren Grosjean auf die Hörner und katapultierte ihn in Alonsos Ferrari. Der Spanier hatte dabei noch Glück, dass er nicht ernsthaft verletzt wurde - Grosjeans Bolide verfehlte seinen Kopf nur um wenige Zentimeter. Für den WM-Führenden Alonso war es ein herber Rückschlag im Kampf um den Titel.
"Was passiert ist, ist eine Schande", schimpfte Alonso, "das Podium wäre sicher für mich möglich gewesen." Sebastian Vettel profitierte von Alonsos Ausfall und machte im Kampf um die WM 18 Punkte gut und liegt nur noch 24 Zähler hinter Alonso (164) zurück.
Grosjean wurde wegen seines Fehlverhaltens für das nächste Rennen am kommenden Sonntag im italienischen Monza gesperrt. Zudem muss der 26-Jährige eine Strafe in Höhe von 50.000 Euro zahlen. Grosjean war in dieser Saison schon siebenmal in Zwischenfälle verwickelt.