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Vermögenswerte jeder Art (beweglich, unbeweglich), soweit effektiv vorhanden und realisierbar, werden berücksichtigt, soweit der Verbrauch des Vermögens dem Gesuchsteller zumutbar ist. Auf die Art und Weise, wie das Vermögen angelegt ist, kommt es nicht an. Dem Gesuchsteller kann bspw. u.U. auch zugemutet werden, eine Hypothek auf seinem Haus zu erhöhen.
Dem Gesuchsteller wird ein Vermögensfreibetrag zugestanden für laufende und künftige Bedürfnisse. Die Grösse des Freibetrages richtet sich nach den konkreten Umständen. Dabei sind insbes. Alter, Gesundheit und ggf. eine selbständige Erwerbstätigkeit des Gesuchstellers zu berücksichtigen. Bei einem Erwerbstätigen mit regelmässigem, durchschnittlichem Einkommen dürfte der Freibetrag etwa ein Monatslohn betragen (besondere Verhältnisse vorbehalten).
Übersteigt das Vermögen den Freibetrag und ist der Vermögensverbrauch zumutbar, wird das Gesuch nicht bewilligt.