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Kirche Mandach
Den schlichten protestantischen Predigtsaal betritt man durch das Turmuntergeschoss. Der hintere Teil der Kirche wird durch die Empore geprägt, der Chor durch das Glasfenster von Fritz Strebel, das 1982 entstanden ist und Jesus mit seinen Jüngern beim Abendmahl zeigt.
Die Klosterfrauen von Säckingen haben im 11. Jahrhundert in Mandach ein kleines Gotteshaus errichten lassen, das später – im 14. Jahrhundert – der Obhut der Wessenberger unterstellt war. Das Geschlecht der Wessenberger hatte von den Habsburgern die Schutzvogtei über den Dinghof Mandach übertragen bekommen.
Als Kirchherren haben sie vermutlich auch die Pfründe zum Lebensunterhalt des dortigen Pfarrers eingerichtet. Aus dieser Tatsache zog man später den Rückschluss, sie hätten die Kirche gestiftet, und man setzte die Einweihung auf das Jahr 1072 fest.
Seit November 2010 erstrahlt die Kirche in neuem Glanz. Mit dem grosszügigen Vorplatz vor der Kirche und der Begegnungszone im Innenraum unter der Empore eignet sich die Kirche Mandach besonders gut für Hochzeiten. Anzahl Sitzplätze in der Kirche: 100 in den Kirchenbänken / 80 zusätzliche Stühle. Die Kirche verfügt über ein Mikrofon, eine induktive Höranlage für Hörbehinderte, Boxen, Beamer und die dazugehörenden medientechnischen Installationen.
5318 Mandach