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Das Förderkonto sammelt Spenden von Mitgliedern, die bereit sind, über die Kirchensteuer hinaus der Kirchgemeinde Geld zur Verfügung zu stellen, oder von Menschen, die nicht Mitglieder sind, der Kirchgemeinde und dem Gemeindeleben aber zugeneigt und wohlgesonnen sind.
Etliche Kirchgemeinden setzen das Instrument des Förderkontos bereits ein, um neben der Kirchensteuer zusätzliche finanzielle Mittel zu generieren. Sie nutzen diese einerseits für die Realisierung einzelner Projekte wie Orgelrevisionen, Renovationen von Gebäuden, Förderung des Gemeindebaus etc. Andererseits, um zusätzliche Stellen zu schaffen, die einen besonderen Arbeitsschwerpunkt wie Jugendarbeit, Erwachsenenbildung, Diakonie etc. haben.
Es empfiehlt sich, für die Verwaltung des Förderkontos eine Kommission der Kirchenpflege einzusetzen und das Konto in die Jahresrechnung zu integrieren. Damit ist sichergestellt, dass neben der Kirchenpflege nicht noch eine zweite Führungsstruktur in der Kirchgemeinde etabliert wird. Ebenso kann der administrative Aufwand gering gehalten werden. Würde das Förderkonto in einen Verein eingebettet, so könnte es geschehen, dass Kirchenpflege und Vereinsvorstand unterschiedliche Ziele verfolgen. Ebenso müsste ein Verein die Bestimmungen des Vereinsrechts beachten und z.B. eine Vereinsversammlung einberufen, die Rechnung prüfen lassen etc., was einen grossen Verwaltungsaufwand bedeutete.
Zu den Aufgaben der Kommission gehören vor allem die Werbung für das Förderkonto und die Verdankung der Spenden.
Spenden an das Förderkonto der Kirchgemeinde sind steuerabzugsberechtigt. Durch die Spenden entstehen keinerlei Rechte gegenüber der Kirchgemeinde.
Die Landeskirche versteht sich als lernende Organisation. Sie ist auf Rückmeldungen aus den Kirchgemeinden angewiesen. Bitte melden Sie uns fehlerhafte oder veraltete Einträge oder Wünsche für Ergänzungen und Erweiterungen an <email-pii>.