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Premier League duldet keine Schwalben mehr
- Donnerstag, 18. Mai 2017, 19:44 Uhr
Wer im englischen Fussball den Schiedsrichter mit einer Schwalbe täuscht, kann ab nächster Saison nachträglich für zwei Spiele gesperrt werden.
Wer sich künftig in der Premier League zu einer Schwalbe hinreissen lässt, kann unter Umständen nachträglich für bis zu 2 Spiele gesperrt werden. Dies beschloss der englische Fussballverband FA bei seiner jährlichen Generalversammlung.
In welchen Fällen?
Die nachträgliche Sperre kann jedoch nur ausgesprochen werden, wenn es aufgrund der Schwalbe zu einem Platzverweis oder einer Penalty-Entscheidung kam. In einer Erklärung der FA hiess es, die Strafe werde ausgesprochen, wenn es «einen klaren und erdrückenden Beweis dafür gibt, dass der Referee durch eine Simulation getäuscht wurde».
Wer entscheidet?
Ein Gremium, das aus einem ehemaligen Schiedsrichter, einem Ex-Trainer und einem früheren Profi besteht, entscheidet über eine allfällige Sperre. Damit ein Spieler sanktioniert wird, müssen die Verantwortlichen zu einem einstimmigen Entscheid kommen.
Was halten Sie vom Entscheid der FA, Schwalben in Zukunft nachträglich zu sanktionieren?
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Sehr gut. Diese Regel sollte auch in allen anderen Fussball-Ligen eingeführt werden.95%
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Schlecht. Tatsachen-Entscheide gehören zum Fussball und sollen nicht im Nachhinein korrigiert werden.4%
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