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Wegen starken Regens hatte zuvor eine eilends errichtete Barriere im Fluss Polcevera das ausgetretene Öl nicht aufhalten können. Aus dem Leck in einer Pipeline der Raffinerie Iplom waren am vergangenen Sonntag grosse Mengen Öl in den Fluss gelangt.
Medienberichten zufolge trieben bereits mehrere Öllachen westlich von Genua im Mittelmeer. Bürgermeister Marco Doria sagte, wahrscheinlich handle es sich dabei um Öl, das bereits in den ersten Stunden des Unglücks ausgetreten sei.
Ein örtlicher Zivilschutzvertreter, Gianni Crivello, sprach von einer “komplizierten Lage”. “Wir wissen nicht, wieviel Öl im Meer landen könnte.” Genua liegt in der Nähe von mehreren Küstenschutzgebieten, darunter die Unesco-Weltkulturerbe-Region Cinque Terre.
(SDA)