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Am Freitag führte Merkel Gespräche in Peking mit Ministerpräsident Li Keqiang und Staats- und Parteichef Xi Jinping. Themen dabei waren sowohl der Handelsstreit zwischen China und den USA sowie die Unruhen in Hongkong.
Die Kanzlerin gab ihrer Hoffnung Ausdruck, dass der Handelskonflikt beendet werden kann, weil er auch auf andere Marktteilnehmer übergreife.
Chinas Premier gab sich mit Blick auf die Unruhen in Hongkong zurückhaltend. Die Zentralregierung unterstütze die Hongkonger Regierung, "Gewalt und Chaos" im Rahmen der Gesetze zu beenden. Peking halte an dem Grundsatz "ein Land, zwei Systeme" fest, nach dem die chinesische Sonderverwaltungsregion regiert wird.
Er ging nicht direkt auf eine Frage nach einem möglichen militärischen Eingreifen in Hongkong ein. Allerdings wäre eine solche Intervention auch auf der gegenwärtigen Rechtsgrundlage möglich, wenn die Hongkonger Regierung nicht mehr mit den Protesten fertig werden und die Zentralregierung um Hilfe bitten sollte. Merkel setzte sich bei ihrem Besuch in China für die "Rechte und Freiheiten" der Hongkonger ein./rm/du/lw/DP/zb
(AWP)