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Patenhunde
Arkon: Juralaufhund / 2008 / Männlich, kastriert
Arthos: Juralaufhund / 2008 / Männlich, kastriert (Arthos ist der Bruder von Arkon)
Nora: Jack Russell Terrier / 2005 / Weiblich, kastriert
Ziegen
Konstanze: Afrikanische Zwergziege / 2007 / Weiblich
Die trächtige Ziege Konstanze wurde auf der Blüemlismatt ausgesetzt und kam im Sommer 2010 als Findling ins Tierdörfli. Ihr Zicklein Cleopatra erblickte im Oktober das Licht der Welt.
Linda: Ziege / 2011 / Weiblich
Im Frühling 2013 bat uns eine besorgte Tierfreundin, die auf einer Weide eine kranke Ziege mit einem toten Zicklein entdeckt hatte, um Hilfe. Da der Tierhalter zwar bekannt war, aber nicht erreichbar, fuhr unsere Tierschutzbeauftragte sofort los, um sich ein Bild über den gesundheitlichen Zustand der Ziegen zu machen. Das tote Zicklein lag nicht mehr auf der Weide (es war wahrscheinlich in der Zwischenzeit entfernt worden), aber das Euter des Muttertiers war stark gerötet und die Ziege weigerte sich zu fressen. Unsere Tierschutzbeauftragte klingelte an der Tür des Tierhalters und versuchte ihn mehrmals anzurufen – leider ohne Erfolg.
Wir alarmierten daraufhin die Polizei und baten sie auf unsere Kosten einen Tierarzt aufzubieten. Der Tierarzt stellte einen Milchstau fest und meinte, dass das Tier eigentlich unter Beobachtung gehöre. Am nächsten Tag fuhr unsere Tierschutzbeauftragte erneut vor Ort um nach der Ziege zu schauen. Das Euter der Ziege war nach wie vor prall und sie lag alleine im Stall. Vom Tierhalter fehlte jede Spur. Wir riefen erneut den Tierarzt an, da die Ziege offensichtlich Schmerzen hatte. Der Befund des Tierarztes: die Ziege hat Fieber und zeigt Anzeichen einer Lungenentzündung; sie gehört unter Aufsicht. Da der Tierhalter weder telefonisch noch persönlich zu erreichen war, sandte uns die Polizei eine Patrouille und wir durften das Tier zur Betreuung zu uns ins Tierdörfli holen, wo sie seither glücklich und zufrieden lebt.
Der Tierhalter hat sich nie bei uns gemeldet oder sich nach dem Befinden seiner Ziege erkundigt. Vom Wesen her ist Linda selbstbewusst, intelligent, verschmust und extrem menschenbezogen. Die Ziegendame ist der Liebling aller Kinder und geniesst es, im Mittelpunkt zu stehen. Sobald man den Stall oder die Weide betritt, kommt sie ganz nah zu einem ran, um ihre Streichel-Einheiten einzufordern.
Schafe
Wölkli: Schaf / 02.08.2011 / Weiblich
Das Schaf Wölkli kam als Gefährtin für unseren Isidor ins Tierdörfli
Yuri Wooly Allen: Walliser Schwarznasenschaf / 2016 / Männlich, kastriert
Yuri Wooly Allen kam im Mai 2018 als Verzichtstier in unsere Obhut. Er ist ein zutraulicher und verfressener Schafsbock, der sich schnell bei uns eingelebt hat und sich auch mit unseren zwei charmanten Ladies Wölkli und Pinky blendend versteht.
Pinky: Schaf / Dezember 2016 / Weiblich
Pinky kam nach dem Tod des Schafbocks Isidor als Gefährtin für unser Schaf Wölkli zu uns. Wölkli und Pinky sind unzertrennlich und Pinky läuft Wölkli auf Schritt und Tritt nach.
Lizzy: Schaf / 2020 / Weiblich
Ende Oktober eilten abends aufmerksame Spaziergänger auf unseren Hof, um uns von einer entlaufenen Schafsherde zu berichten. Diese war in der Nähe vom Tierdörfli durch den Zaun gebrochen und machte es sich nun auch auf den benachbarten Weiden gemütlich. Neben den erwachsenen Schafen waren in der Herde auch einige Jungtiere. Eines von ihnen schien erst vor wenigen Stunden geboren worden zu sein und befand sich ebenfalls ausserhalb der eigentlich vorgesehenen Weidefläche.
Mit vereinten Kräften gelang es den Spaziergängern und zwei Tierpflegerinnen, alle Schafe zurück zu treiben und den Zaun provisorisch zu flicken. Doch das neugeborene Lamm hatte nicht genügend Kraft, um von allein zurück zu seiner Mutter zu finden. Also nahmen unsere Tierpflegerinnen Tara Benkö und Jenny Lutz das Kleine kurzerhand in die Arme und setzten es zur Herde. Das Lamm schrie nach seiner Mutter, doch schien keines der Schafe Interesse an dem kleinen Bündel zu zeigen. Da es schon später Nachmittag war, es tagsüber viel geregnet hatte, wodurch der Boden sehr schlammig war und die Temperaturen schnell sanken, beschlossen die Anwesenden, das Lamm mit zum Tierdörfli zu nehmen.
Bei uns angekommen, riefen wir den Tierarzt an, welcher sich sofort bereit erklärte, das Lamm bei sich aufzunehmen und es mit der Flasche grosszuziehen.
Einen Monat später, das Lamm erhielt in der Zwischenzeit den Namen Lizzy, war es dann gross genug, um in unsere Schafgruppe, bestehend aus dem Bock Wully und den Schafen Wölkli und Pinky, integriert zu werden.
Anfangs noch etwas zögerlich, später dann aber immer selbstbewusster und frecher, fand Lizzy in der Gruppe schnell Anschluss und in Wully einen freudigen Spielpartner.
Über die nächsten zweieinhalb Monate bekam Lizzy weiterhin ihre Portion Milch, welche sie lautstark zwei Mal täglich einforderte. Mittlerweile ist sie „weg von der Flasche“ und geniesst ihren Alltag in der Gruppe und mit uns Pfleger/innen sehr und sorgt immer wieder für den einen oder anderen Schmunzler. Denn Lizzy ist zwar stimmlich ruhiger geworden, doch ihr aufgeweckter und neugieriger Charakter entwickelt sich stets weiter.