Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03499.jsonl.gz/1352

Kjetil Jansrud gewinnt völlig überraschend die Weltcup-Premiere des Parallel-Riesenslaloms in Alta Badia vor seinem Landsmann Aksel Lund Svindal. Gino Caviezel wird als bester Schweizer Siebter.
Auf diesen Final hätte im Voraus bestimmt niemand gewettet. Nicht die Favoriten, sondern die beiden Speedfahrer Kjetil Jansrud und Aksel Lund Svindal kämpfen im letzten Durchgang des ersten Parallel-Riesenslalom im Weltcup um den Sieg. Dort behält der 30-Jährige Jansrud die Oberhand und sichert sich damit seinen ersten Triumph in dieser Saison.
Aksel Lund Svindal wird sich auch über den zweiten Platz freuen. Dank dem Ausscheiden von Marcel Hirscher übernimmt er wieder die Führung im Weltcup mit 57 Punkten Vorsprung auf den Österreicher. Dritter hinter Svindal wird der Schwede Andre Myhrer. Er setzt sich im kleinen Final gegen den Deutschen Dominik Schwaiger durch.
Gino Caviezel scheitert erst in den Viertelfinals. Der Bündner bezwingt in der ersten Runde den favorisierten Deutschen Felix Neureuther und danach in den Achtelfinals auch den Norweger Leif Kristian Haugen, der zuvor mit Justin Murisier den zweiten Schweizer ausgeschaltet hat. In den Viertelfinals zieht Caviezel allerdings gegen den Schweden André Myhrer um eine Hundertstelsekunde den Kürzeren und muss sich am Ende mit Platz 7 zufrieden geben. Das ist die bisher beste Weltcup-Klassierung des Bündners.
Überraschend scheitert Marcel Hirscher in der ersten Runde. Der Österreicher begeht einen Torfehler. Aber auch übrige Cracks der Sparte Riesenslalom wie Ted Ligety haben Mühe mit dem Format und schaffen die Qualifikation fürs Achtelfinale nicht. (ndö)