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Die als in unserem Kanton als heimisch geltende Eringer Rinderrasse hat die Eigenheit die Rangordnung innerhalb der Herde mittels Kämpfen festzulegen. Dieses natürliche Kampfverhalten wird bei der Veranstaltung von organisierten Ringkuhkämpfen genutzt. Die Ringkuhkämpfe erfreuen sich einer grossen Beliebtheit bei der Walliser Bevölkerung; zwischenzeitlich haben sie auch touristisch einen grossen Stellenwert eingenommen. Das Kampfverhalten der Kühe spielt in der der Zucht dieser Rasse eine nicht unbedeutende Rolle. Organisierte Ringkuhkämpfe unterliegen gemäss der Tierseuchen- und Tierschutzgesetzgebung der Bewilligungspflicht durch das kantonale Veterinäramt. Spezifische Richtlinien reglementieren den genauen Ablauf der Kuhkämpfe. Durch die Tierschutzgesetzgebung ist das Verabreichen von Stoffen und Erzeugnissen zum Zweck der Leistungsbeeinflussung der Tiere verboten. Entsprechend unterliegen die vom Eringerzuchtverband organisierten Ringkuhkämpfe einer Medikations- und Dopingkontrolle. Die betreffenden Weisungen sowie nähere Informationen zu den Ringkuhkämpfen und der Eringerrasse finden Sie auf der Internetseite des Schweizerischen Eringerviehzuchtverbandes.