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Der US-amerikanische Software-Gigant Microsoft erweitert sein finanzielles Engagement bei OpenAI, dem Entwickler des Chatbots ChatGPT, massiv. So hat die Windows-Erfinderin mit Zentrale in Redmond im Bundesstaat Washington ein neues mehrjähriges "Multimilliarden-Dollar"-Investment bekannt gegeben, ohne dabei allerdings eine genaue Summe zu nennen. Laut dem Finanzdienst Bloomberg, der sich auf Insiderkreise beruft, soll das Investment an die zehn Milliarden US-Dollar betragen.
Der von Bill Gates mitgegründete Konzern butterte bereits 2019 eine Milliarde Dollar in das KI-Unternehmen. Danach soll Microsoft noch weitere rund zwei Milliarden Dollar zugeschossen haben. Und vergangene Woche kündigten die Redmonder an, ChatGPT für Kunden bald über Cloud-Services verfügbar zu machen. Die Software generiert Texte, die wie von Menschen geschrieben wirken, und sorgte damit zuletzt für viel Aufsehen - aber auch Bedenken.
ChatGPT wurde mit gewaltigen Mengen von Informationen trainiert und kann dadurch von Menschen geschriebene Texte imitieren. Eine Erwartung ist, dass die Software etwa das Verfassen von Standard-Texten übernehmen und dadurch Zeit einsparen könnte. Sorge löst aus, dass damit zum Beispiel auch Hausarbeiten, Essays und Texte mit beliebigen Falschinformationen sekundenschnell generiert werden können. Kritiker geben auch zu bedenken, dass ChatGPT Vorurteile und Fehler verbreiten könnte, die sich aus der Datenbasis ergeben.