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Erinnerungen: Erkenntnisse bei der Ermittlungsarbeit der Deutschen Polizei widersprechen den Aussagen in Schweizer Medien
In den vergangenen Monaten war in den Medien (div. Online- und Fernsehsendungen von Nationaler Stelle, diverse Print- und Onlinemedien sowie Radiosendungen zum Thema Rituelle Gewalt) von als Experten interviewten Personen wiederholt zu vernehmen, es sei nicht möglich, dass Opfer schwerer Gewalt, sich als Erwachsene nicht an erlebten Missbrauch in ihrer Kindheit erinnern könnten.
Weiter wurde vermehrt erwähnt, dass es die Therapeut:innen seien, die den Betroffenen diese Erinnerungen einreden würden. In diesem Zusammenhang wurde auch vom False Memory Syndrom (FMS) gesprochen. Diese Begrifflichkeit ist allerdings in keinem medizinischen Klassifikations-Handbuch, auch nicht in der ICD (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme) der WHO oder im DSM (Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer Störungen) der APA (American Psychiatric Association) anerkannt.
Dies im Gegensatz zur Dissoziativen Identitätsstörung (DIS – engl. DID) die im ICD-11 unter dem Code 6B64 und im DSM-5 unter F44.81 zu finden ist, die in den oben erwähnten Meldungen jedoch teilweise schwer in Frage gestellt wurde.
Was nun erstaunt, sind jüngste Medien-Berichte zum in Deutschland festgenommenen Kinderschänder aus Wermelskirchen, bei dem die Polizei 1.5 Mio Videos und 3.5 Mio Bilder von vergewaltigten Kleinkinder und Babys sicherstellt. Das Material wurde seit 1993 vom Täter abgespeichert. Dort ist u.a. zu lesen:
"Opfer erfuhren als Erwachsene von den Misshandlungen
Besonders am Misshandlungskomplex ist den Ermittlern zufolge, dass viele Familien erst jetzt von den Übergriffen erfahren hätten. Viele der misshandelten Kinder seien inzwischen erwachsen und hätten teils auch keine Erinnerung daran. Nun damit konfrontiert zu werden, sei eine besondere Belastung."