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Ar 561
Für die Konsultation der Unterlagen im Lesesaal vereinbaren Sie bitte telefonisch (043 268 87 50) einen Termin, da die Platzzahl im Lesesaal aufgrund der Corona-Situation beschränkt ist. Der Zugang zum Lesesaal ist nur mit bestätigter Platzreservation möglich.
Ar 561
1987-2009
8m
Am 22. Mai 1990 lancierte die gemeinnützige «Arbeitsgemeinschaft Solar 91 für eine energieunabhängigere Schweiz» (heute: Solar Agentur Schweiz) den Schweizer Solarpreis. Im Rahmen dieses nationalen Projektes wurden Gemeinden, Privatunternehmungen und Einzelpersonen aufgefordert, Solaranlagen zwischen 1 kW und 1 MW zu planen und zu bauen, und zwar explizit ohne Grünflächen zu beanspruchen.
Zum 700-jährigen Jubiläum der Schweizer Eidgenossenschaft 1991 und im Beisein von Bundesrat und Energieminister Adolf Ogi wurde am 4. Oktober 1991 erstmals der Schweizer Solarpreis verliehen. Gestützt auf einen Beschluss des Europäischen Parlaments von 1993 erarbeitete die Arbeitsgemeinschaft Solar 91 das Projekt für einen Europäischen Solarpreis. Im Beisein von Bundeskanzler Vranitzky erfolgte dann die Verleihung des ersten Europäischen Solarpreises im Oktober 1994 in Wien. Auf europäischer Ebene wird der Solarpreis heute in Zusammenarbeit mit den Eurosolar-Verbänden und "Energie pour le Monde" in Paris verliehen.
Die Koordinatorin des Schweizer Solarpreises, die Solar Agentur Schweiz (SAS), strebt in jeder der rund 3'000 Schweizer Gemeinden mindestens eine Solaranlage von 1 kW bis 10 MW auf überbauter Fläche und im Rahmen von EnergieSchweiz an. Die gemeinnützige Solar Agentur Schweiz, unter dem Patronat und mit Unterstützung des Bundesamtes für Energie (BFE) in Bern, ist gesamtschweizerisch breit abgestützt.
Dem Schweizerischen Sozialarchiv übergeben am 29.04.2014; die Ablieferung wurde betreut von Frau Silvana Durrer.
Der Bestand enthält:
Kassiert wurden Dubletten, handschriftliche Notizen, Zeitungsartikel, Geschäftsberichte Dritter sowie Unterlagen, die zu rein organisatorischen Zwecken hergestellt wurden.
Nachlieferungen werden erwartet
Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.
Der Bestand wurde im Januar 2015 von H. Villiger bearbeitet.