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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.01362 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Lanzicher Urteil vom 16. März 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Advokat Silvan Ulrich Advokatur & Notariat Postgasse 3, Postfach 619, 4147 Aesch BL gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Die 1963 geborene X.___ war von 1 5. Mai 1998 bis 3 1. Juni 2004 in einem 80 % -Pensum als Raumpflegerin im Y.___ angestellt. Am 8. März 2005 meldete sie sich unter Hinweis auf ein Band scheibenproblem und Rückenschmerzen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 13/2 und Urk. 13/12 ). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklä rungen und veranlasste eine Abklärung im Haushalt (Bericht vom 23. Februar 2006 ; Urk. 13/22 ). Mit Verfügung vom 2 8. April 2006 ( Urk. 13/27) wies die IV-Stelle das Rentenbegehren gestützt auf eine 0%ige Einschränkung im Erwerbs bereich (hypothetische Erwerbstätigkeit 80 % ) und eine Einschränkung von 9.7 % im Haushalt (Anteil 20 % ) bei einem Gesamtinvaliditätsgrad von 2 % ab. Auf die dagegen erhobene Einsprache (Urk. 13/ 33 ) trat die IV-Stelle am 2 1. Augu st 2006 ( Urk. 13/36) nicht ein. 1.2 Auf entsprechendes Gesuch der Versicherten vom 2 5. Juni 2013 hin (Urk. 13/37) erteilte die IV-Stelle mit Mitteilungen vom 6. und 7. Januar 2014 ( Urk. 13/48 f.) Kostengutsprache für orthopädische Spezialschuhe sowie für Schuhzurichtungen an orthopädischen Spezialschuhen und wies das Gesuch um Kostengutsprache für Schuheinlagen mit Verfügung vom 1 7. Februar 2014 (Urk. 13/52) ab. 1.3 Vom 1. März 2008 bis 3 0. April 2015 war die Versicherte bei der Z.___ in einem 65 % -Pensum als Reinigungsmitarbeiterin in der Wäscherei tätig ( Urk. 13/59). Am 1 6. Februar 2015 meldete sie sich erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an ( Urk. 13/55). Die IV-Stelle tätigte wiederum erwerbliche und medizinische Abklärungen und liess sie am 2 2. September 2015 und am 7. Juli 2016 durch Dr. med. A.___, Facharzt für Chirurgie, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) untersuchen ( Urk. 13/75 und Urk. 13/84 ). Nach durch geführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 13/ 87 und Urk. 13/92 ) wies sie das Ren tenbegehren mit Verfügung vom 4. November 2016 gestützt auf eine 1%ige Einschränkung im Erwerbsbereich (hypothetische Erwerbstätigkeit weiterhin 80 %) und eine Einschränkung von weiterhin 9.7 % im Haushalt (Anteil 20 % ) bei einem Gesamtinvaliditätsgrad von 3 % (Urk. 2) ab. 2. Dagegen erhob die Versicherte am 6. Dezember 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die Verfügung vom 4. November 2016 sei aufzuheben und es sei ihr ab Juni 2015 eine ganze Rente auszurichten. Eventualiter sei die Sache zum neuen Entscheid nach Einholung eines neutralen Gutachtens an die Vorinstanz zurückzuweisen. Zudem sei ihr die unentgeltliche Prozessführung unter Bestel lung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung zu bewilligen (vgl. auch Urk. 5). Am 2 2. Februar 2017 (Urk. 12) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Be schwerde. Mit Verfügung vom 7. März 2017 ( Urk. 14) wies das hiesige Gericht den Antrag auf unentgeltliche Rechtspflege ab. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein - kommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der un entgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der An teil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad ent sprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung). Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Er werbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter ande rem im Haushalt) ermittelt. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Auf gabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und ge wichteten Teilinvaliditäten ergibt ( BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. BGE 134 V 9). 1.4 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung ( IVV ) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prü fen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchs begründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwer defall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver fügung vom 4. November 2016 (Urk. 2) damit, dass die Beschwerdeführerin bei guter Gesundheit in einem 80 % -Pensum arbeitstätig wäre. Dies sei bereits mit Verfügung vom 2 8. April 2006 festgelegt worden und es gebe keine Anhalts punkte für eine Änderung der Qualifikation. Eine behinderungsangepasste Tä tigkeit sei ihr nach wie vor zu 80 % zumutbar. Im Haushalt sei sie zum Zeit punkt der letzten Verfügung zu 9.7 % eingeschränkt gewesen. Daran werde festgehalten. Bei einem Invaliditätsgrad von 3 % bestehe kein Rentenanspruch. 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), das Wartejahr sei Ende Juni 2015 abgelaufen. Die von RAD-Arzt Dr. A.___ festgestellte Erwerbsfähigkeit bestehe erst seit dem 7. Juli 201 6. Damit stehe ihr aber zumindest eine vorübergehende IV-Rente zu. Gemäss ihren behandelnden Ärzten sei sie seit dem 1. Juni 2015 nicht mehr arbeits fähig. Dr. A.___ lege in seinem Bericht nicht dar, weshalb seine Beurtei lung von jener der behandelnden Ärzten abweiche. Zu den neu eingereichten Berichten lasse er sich zudem nicht verlauten. Der Sachverhalt sei entsprechend ungenügend abgeklärt, weshalb der Eventualantrag auf Rückweisung der Sache gutzuheissen sei (S. 4 f.). 3. Vergleichszeitpunkt für eine für die Neuanmeldung relevante Veränderung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin bildet die Verfügung vom 28. April 2006 ( Urk. 13/27), mit welcher die Beschwerdegegnerin das Leistungs begehren abgewiesen hat. 4. 4.1 Im Rahmen der Erstanmeldung stellte Oberarzt Dr. med. B.___ von der Rheumaklinik und dem Institut für physikalische Medizin des C.___ in seinem Bericht vom 5. April 2005 ( Urk. 13/13) folgende Diagnosen (S. 1): - chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom links bei - Wirbelsäulenfehlform/-haltung mit Skoliose - Muskuläre r Dysbalance bei Beinlängenverkürzung und Muskelatrophie rechts nach Trauma in der Kindheit - Kleine r paramediane r Diskushernie L5/S1 links mit Tangierung der Ner venwurzel S1, Spondylarthrose L4/5 und L5/S1 beidseits - Coxae varae Dazu hielt er fest, es hätten keine Hinweise auf eine radikuläre Ausfallsympto matik bestanden. Die im Vorfeld durchgeführte intensive physiotherapeutische Behandlung und eine wirbelsäulennah e Infilt ra tion hätten die Beschwerden nicht wesentlich beeinflussen können. Das arbeitsbezogen relevante Problem bestehe in einer verminderten Belastungstoleranz des Kreuzes. Es bestehe eine allgemein verminderte Kraft sowie eine frühzeitige Ermüdung der Nacken-, Arm- und Rückenmuskulatur. Das Hohlkre uz v erstärke si c h unter Belastung (S. 8). Die weitere Arbeitsfähigkeit betrage theoretisch 100 % für eine leichte bis knapp mittelschwere Arbeitstätigkeit im Reinigungsdienst (S. 2 ). 4.2 Dr. med. D.___, FMH Rheumatologie, hielt in seinem Bericht vom 22. beziehungsweise 2 7. April 2005 ( Urk. 13/14/3-6) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest: - Chronisches lumbovertebrales und linksseitiges lumbospondylogenes Schmerzsyndrom - ungünstige Rückenstatik bei Beinlängenverkürzung rechts, leichte Skoliose - Spondylarthrose LWK 4/5/ SWK 1 beidseits - muskuläre Dysbalance - Diskushernie LWK 5/SWK 1 paramedian links - Symptomausweitung Dazu führte er aus, die Beschwerdeführerin sei seit März 2004 in seiner Behand lung. Aufgrund ihrer Beschwerden sei sie in ihrer angestammten Tätigkeit nur noch halbtags arbeitsfähig. In einer behinderungsangepassten wechselbelasten den (stehend, sitzend, wenig gehend) leichten Tätigkeit sei sie ganztags arbeits fähig. 4.3 RAD-Arzt Dr. E.___ hielt in seiner Stellungnahme vom 2. Februar 2006 ( Urk. 13/24/2) fest, ein Gesundheitsschaden sei ausgewiesen. Die Beschwerde führerin sei in ihrer angestammten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig. In einer an gepassten Tätigkeit (leichte bis mittelschwere Arbeit mit wechselnder Belastung vorwiegend im Sitzen/Stehen ohne wiederholtes Heben und Tragen von Lasten über 10 kg) sei sie zu 100 % arbeitsfähig. 4.4 RAD-Arzt Dr. A.___ stellte in seinem Bericht zur im Rahmen des vorlie genden Neuanmeldungsverfahrens durchgeführten orthopädischen Unter suchung vom 2 2. September 2015 ( Urk. 13/75) folgende Diagnosen mit Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 7 ): - Lumboradiculäres S1 Syndrom links bei kernspintomographisch nachgewie sener Diskushernie L5/S1 links - Massive Vargusgonarthrose links mit sichtbarer Fehlstellung und Knie schmerzen - Residual Status bei Status nach Poliomyelitis - Rückfuss-Instabilität beidseits - Cavo / Varusfehlstellung beidseits mit Calcaneuscuboidaler Gelenkarthrose mit Betonung des rechten Fusses Dazu hielt er fest, ein somatischer Gesundheitsschaden sei ausgewiesen. Seit dem 2 5. Juni 2014 sei die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit auf Dauer nicht mehr arbeitsfähig. Grundsätzlich sei sie hingegen in einer leich ten angepassten Tätigkeit in Wechselbelastung ohne Heben, Tragen und Trans portieren von Lasten über 10 kg, ohne Verharren in Zwangshaltungen, ohne dauerhafte Armvorhaltebelastungen und Überkopfarbeiten zu 100 % arbeits fähig. A ufgrund der massiven akuten Verschlechterung des linken Kniegelenkes mit erheblicher Schmerzsymptomatik bei gleichzeitiger radikulärer S1-Symp t omatik der Lendenwirbelsäule, bestehender Arthrose im calcaneo-cuboidalen Gelenk rechts bestehe jedoch seit dem 2 5. Juni 2014 auch in einer angepassten Tätigkeit eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Im Oktober 2015 sei eine operative Sanierung des linken Kniegelenkes geplant. Diese Operation sei von medizinischer Seite dringend erforderlich. Nach voraussichtlich sechs Monaten postoperativ sei mit grosser Wahrscheinlichkeit eine 100%ige Arbeits fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit zu erwarten (S. 8 f.). 4. 5 Der Hausarzt Dr. med. F.___ führte in seinem Bericht vom 1 8. April 2016 ( Urk. 13/82/5-7) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf: - Arthrose des oberen Sprunggelenks (OSG) rechts, mit Rückfussinstabilität - Status nach Poliomyelitis Bein rechts mit verminderter Trophik und Kraft - Rezidivierendes lumbospondylogenes Syndrom beidseits - Status nach Implantation einer Kniehemiprothese medial links 2015 Ergänzend hielt er fest, es bestehe seit vielen Jahren ein häufig rezidivierendes lumbospondylogenes Syndrom. Diesbezüglich sei schon eine eingehende Abklä rung und Behandlung erfolgt. Ebenfalls bestehe seit Jahren eine Kraftlosigkeit und Schmerzen im rechten Fuss. Bei zunehmenden Knieschmerzen bei medialer Arthrose sei im November 2015 eine mediale Kniehemiprothese eingesetzt wor den. In Zusammenschau dieser Befunde sei die Beschwerdeführerin nicht mehr in der Lage, ihre bisherige berufliche Tätigkeit als Zimmermädchen auszuführen. Seit dem 1. Juni 2015 sei sie in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig. 4.6 Nach der orthopädischen Untersuchung vom 7. Juli 2016 stellte Dr. A.___ vom RAD in seinem Bericht ( Urk. 13/84) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 7): - Lumboradikuläres S1 Syndrom links bei kernspintomographisch nachgewie sener Diskushernie L5/S1 links - Massive Gonarthrose links mit sichtbarer Fehlstellung und Knieschmerzen mit/bei - Status nach Implantation einer Schlittenprothese links am 5. November 2015 - postoperative m Lymp ( h ) ödem am linken Unterschenkel - Überempfindlichkeit der Operationsnarbe nach lateral - gute r postoperative r Achsenstellung und Beweglichkeit - Residual Status bei Status nach Poliomyelitis - Rückfuss-Instabilität beidseits - Cavo / Varusfehlstellung beidseits mit Calcaneuscuboidaler Gelenkarthrose mit Betonung des rechten Fusses Zudem hielt er folgende Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest: - beginnende Fingerarthrose DV, DIV und DIII rechts Dazu führte er aus, die Beschwerdeführerin habe angegeben, im Vergleich zur Voruntersuchung könne sie besser laufen. Insgesamt könne sie 20-30 Minuten laufen und etwa eine halbe Stunde stehen. I n ihrer Tätigkeit als Reinigungs mitarbeiterin bestehe seit dem 2 5. Juni 2014 eine 0%ige Arbeitsfähigkeit. Als angepasste Tätigkeit könne eine teilweise sitzend ausgeübte Arbeit mit leichter Wechselbelastung, teils sitzend, teils ebenerdig gehend, auch mit gelegentlichem Heben und Tragen von Lasten bis 10 kg körpernah zugemutet werden. Auf grund der noch bestehenden Schmerzsymptomatik seien vermehrte Pausen notwendig. Entsprechend bestehe seit dem 7. Juli 2016 eine 80%ige Arbeits fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit (S. 1 und S. 7 f. ). 4. 7 Dr. F.___ hielt am 7. September 2016 ( Urk. 13/91) in Ergänzung zu seinem Bericht vom 1 8. April 2016 (E. 4.5 hievor ) fest, das lumbospondylogene Schmerzsyndrom habe in letzter Zeit einen invalidisierenden Charakter ange nommen. In der Zusammenschau der Befunde sei an eine A r beitsfäh i gk ei t gar nicht mehr zu denken. Dies beziehe sich auf die angestammte sowie auch auf leicht ere wechselbelastende Tätigkeit en. Die Beschwerden hätten sich so fest ausgeweitet, dass die Beschwerdeführerin nun auch für ihren eigenen Haushalt eine externe Hilfe brauche. Seit dem 1. Juni 2015 sei sie bis auf weiteres defini tiv zu 100 % arbeitsunfähig. 4.8 Dr. med. G.___, FA Orthopädie/Unfallchirurgie, und Dr. med. H.___, FMH Chirurgie, von der I.___ stellten in ihrem Bericht vom 21. September 2016 ( Urk. 13/93) folgende Diagnosen: - Cavo varus Fuss rechts mit Calcaneocuboidalgelenksarthrose rechts - TMT-I bis III-Arthrose - Beginnende Talonaviculararthrose - Beginnende OSG-Arthrose rechts - Residualstatus nach Poliomyelitis acuta im Kindesalter - Rückfussinstabilität beidseits - chronische Rückenbeschwerden Dazu führten sie aus, es bestehe ein hypotropher Unterschenkel rechts und deutlich schwächer als links. Der rechte R ü ckfuss sei in Varusfehlstellung mit Cavus, der linke Rückfuss eher im Valgus mit beginnendem Senkfuss. Es be ständen Druckdolenzen im Bereich des Calcaneocuboidalgelenkes und über dem dorsalen M ittelfuss rechts mit Ausstrahlung nach proximal und distal, ebenso eine Varikosis cruris beidseits. Die Sprunggelenksbeweglichkeit sei im Vergleich zur Untersuchung vom Jahre 2012 mit 0/0/30° nun deutlich eingeschränkt. Auf den neu angefertigten Röntgenaufnahmen würden sich die zunehmenden arthrotischen Veränderungen des rechten Fusses wie beschrieben zeigen. Eine Beschäftigung mit gehenden und stehenden Beanspruchungen sei nicht mehr möglich. Da es sich um fortschreitende Erkrankungen handle, sei eine Besse rung des Befundes nicht zu erwarten. 4.9 RAD-Arzt Dr. A.___ führte in seiner Stellungnahme vom 1 1. Oktober 2016 ( Urk. 13/95/3) aus, die Bewegungseinschränkung des rechten OSG sei bei Ver gleich der klinischen Untersuchung am 7. Ju li 2016 mit dem Bericht von Dr. H.___ vom 2 1. September 2016 insgesamt unverändert. Trotz fortschrei tender Arthrose habe die Beschwerdeführerin am 7. Juli 2016 angegeben, dass sie im Vergleich zur Voruntersuchung besser und insgesamt 20 – 30 Minuten laufen und etwa eine halbe Stunde stehen könne. Ihr sei e ine leichte wechselbe lastende überwiegend sitzende Tätigkeit möglich. Das Belastungsprofil sei damit geringfügig zu ändern. Aufgrund der Schmerzsymptomatik seien häufigere Pausen notwendig. Es bestehe aber weiterhin eine 80%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Versicherungsmedizinisch theoretisch könne auch ein Rollstuhlfahrer leichte Arbeit in einer angepasste n Tätigkeit zu 80 % - 100 % ausüben. Aufgrund de s Tagesablaufs (vgl. Urk. 13/84 S. 2), der angegebenen Beschwerden und des klinischen Untersuchungsbefundes bestehe im Haushalt keine Einschränkung, da die damit verbundenen Tätigkeiten auf den ganzen Tag verteilt werden könnten. 5. Vorliegend ist unbestritten und ausgewiesen, dass die Beschwerdeführerin bei guter Gesundheit einer 80%igen Erwerbstätigkeit nachgehen würde und zu 20 % im Aufgabenbereich tätig wäre. Die Beschwerdegegnerin hielt an der Ein schränkung im Haushalt von 9.7 % gemäss der letzten Verfügung fest, was von der Beschwerdeführerin nicht kritisiert wurde und mit Blick auf die diesbezügli chen Ausführungen von RAD-Arzt Dr. A.___ (E. 4.9 hievor ) nicht zu bean standen ist. Ebenso ist u nbe stritten und ausgewiesen, dass sie in ihrer ange stammten Tätigkeit seit dem 2 5. Juni 2014 nicht mehr arbeitsfähig ist. Bestritten ist hingegen die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. 6. 6.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei ihrer leistungsabweisenden Verfügung vom 4. November 2016 (Urk. 2) auf die orthopädischen Untersuchungen sowie die Stellungnahme ihres RAD-Arztes Dr. A.___ vo m 2 3. September 2015 sowie 8. Juli und 1 1. Oktober 2016 (E. 4. 4, E. 4.6 und E. 4.9 hievor ). 6. 2 Die RAD stehen den IV-Stellen zur Beurtei lung der medizinischen Voraus setzungen des Leistungsanspruchs zur Verfü gung. Sie setzen die für die Invali denversicherung nach Art. 6 ATSG massge bende funktionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufga benbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Ein zelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2 bis IVG). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungs anspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medi zinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schrift lich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5). Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entschei den ha ben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu wür digen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere An sicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzu nehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (vorerwähntes Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hin weisen). Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem ex terner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten ( BGE 134 V 231 E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifi kationen verfügt ( BGE 137 V 210 E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis versicherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte ge hören – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuver lässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesge richts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf BGE 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). Aus dem Grundsatz der Waffengleichheit folgt das Recht der versicherten Per son, mittels eigener Beweismittel die Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärzt lichen Feststellungen der versicherungsinternen Fachpersonen in Zweifel zu ziehen. Diese von der versicherten Person eingereichten Beweismittel stammen regelmässig von behandelnden Ärzten oder von anderen medizini schen Fach personen, die in einem auftragsrechtlichen Verhältnis zur versi cherten Person stehen. Aufgrund der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, wird im Streitfall eine direkte Leistungszusprache ein zig gestützt auf die Angaben der behandeln den Ärzte jedoch kaum je in Frage kommen (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.5). 6.3 Dr. A.___ untersuchte die Beschwerdeführerin zwei Mal (E. 4.4 und E. 4.6 hievor ). Seine Berichte sind für die streitigen Belange umfassend und wurden in Kenntnis der fallrelevanten Vorakten erstellt. Der RAD-Arzt legte die medizini schen Zusammenhänge einleuchtend dar, beurteilte die medizinische Situation überzeugend und setzte sich mit den geklagten Beschwerden und dem Verhalten der Beschwerdeführerin auseinander. Ebenso setzte er sich mit den vorhandenen Arztberichten auseinander und wies darauf hin, dass sich diese zu r Arbeits fähigkeit in einer angepassten Tätigke it nicht äussern ( Urk. 13/75 S. 8 und Urk. 13/84 S. 7 ). Zudem stellte er anlässlich der ersten Untersuchung eine Be hinderung durch den massiven Beugeschmerz im Bereich des linken Kniege lenkes fest, ebenso bekannte und diagnostizierte Arthrose n im Bereich der Sprunggelenke sowie im Bereich der rechtsseitigen Unterschenkelmuskulatur ein en Residualzustand nach Poliomyelitis mit deutlichem muskulärem Defizit und Beinverkürzung rechts. Dr. A.___ befürwortete die geplante Knie operation und erwartete durch die Achsenkorrektur des linken Kniegelenkes eine Verbesserung des Gangbildes und der Schmerzsymptomatik im Bereich der Lendenwirbelsäule ( Urk. 13/75 S. 5-9). In der zweiten - nach der Knieoperation durchgeführten - Untersuchung hielt er fest, dass der Knieschmerz und auch das Laufen besser geworden seien. Er wies auf eine deutliche Befundbesserung nach Implantation der Schlittenprothese in Bezug auf das Gangbild und den Bewe gungsablauf hin ( Urk. 13/84 S. 1 f.). Für das Zumutbarkeitsprofil berücksichtigte er die Erkrankung der Lendenwirbelsäule, die Schädigung des Kniegelenkes und der Füs se. Ebenso berücksichtigte er die noch bestehende Schmerzsymptomatik, welche vermehrte Pausen notwendig macht und zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 20 % führt. Der RAD-Arzt g elangte sodann zum ausführ lich begründeten und nachvollziehbaren Schluss, dass die Beschwerdeführerin seit dem 2 5. Juni 2014 in ihrer angestammten Tätigkeit auf Dauer nicht m ehr arbeitsfähig ist und bis 6. Juli 2016 auch in einer angepassten Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig war. Seit 7. Juli 2016 besteht hingegen in einer angepassten leichten wechselbelastenden überwiegend sitzenden Tätigkeit eine 80%ige Arbeitsfähigkeit. 6.4 Am 1 1. Oktober 2016 nahm Dr. A.___ zudem zu den neu aufgelegten Be richten der Dres. F.___ und H.___ Stellung und änderte das Belastungs profil geringfügig ( Urk. 13/95/3). Der Einwand der Beschwerdeführerin, der RAD-Arzt habe sich zu diesen Berichten nicht geäussert ( Urk. 1 S. 5 ), ist damit nicht zutreffend. Ebenso wenig trifft zu, dass er sich mit den bereits vorhande nen Arztberichten nicht auseinandergesetzt hätte. Vielmehr ging er vo n densel ben Beschwerden wie die behandelnden Ärzte und übereinstimmend mit diesen von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit aus. Zur Arbeitsfähigkeit in einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit äusserten sich die behandelnden Ärzte nicht, weshalb eine diesbezügliche Auseinandersetzung nicht möglich war. 6.5 Der Bericht von Hausarzt Dr. F.___ vom 1 8. April 2016 (E. 4.5 hievor ), gemäss welchem die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig ist, war dem RAD-Arzt bei seiner zweiten Untersuchung be kannt. Dem neuen Bericht vom 7. September 2016 (E. 4.7 hievor ) sind keine veränderten Befunde zu entnehmen; die angebliche Verschlechterung des lum bospondylogenen Schmerzsyndroms seit dem letzten Bericht wurde nicht be gründet. Namentlich fehlt eine Darlegung neu erhobener Befunde, welche eine Verschlechterung ausweisen würden. Es ist damit nicht nachvollziehbar, wes halb die Beschwerdeführerin nun auch in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig sein soll. Im Bericht vom 1 8. April 2016 hatte Dr. F.___ im Rahmen seines Arbeitsunfähigkeitsattestes noch Bezug auf die angestammte Tä tigkeit als Zimmermädchen genommen. Dass diesbezüglich eine vollumfängli che Arbeitsunfähigkeit besteht, ist ausgewiesen. Soweit er ausführte, in der Zu sammenschau der Befunde sei die Beschwerdeführerin nicht in der Lage, einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen, da die Schmerzen bereits nach kurzer Zeit überhand nähmen, kann dies nicht als begründetes Attest einer vollumfängli chen Arbeits un fähigkeit in angepasster Tätigkeit gefasst werden. Die Befunde be zogen sich auf Rückenschmerzen, Kraftlosigkeit und Schmerzen im rechten Fuss sowie die Kniehemiprothese. Dass eine vorwiegend sitzende Tätigkeit nicht mehr möglich sein sollte, ist bei dieser Sachlage nicht nachvollziehbar, zumal Dr. F.___ auch in seinem jüngsten Bericht keine Komplikationen mit der Pro these schilderte. Der Einschätzung von Dr. F.___ kann damit nicht gefolgt werden. RAD-Stellungnahmen können zudem nicht einfach immer dann in Fra ge ge stellt werden, wenn die behandelnden Ärzte eine abweichende Meinung zur Arbeitsunfähigkeit äussern (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_668/2015 vom 17. Februar 2016 E. 3). 6.6 Dr. H.___ wies auf die zunehmenden arthrotischen Veränderungen hin (E. 4.8 hievor ), welche von Dr. A.___ in seinen Untersuchungen denn auch festgestellt worden waren. Ebenso waren ihm der deutlich schwächere Unter schenkel rechts und die Fussfehlstellung bekannt. Auch das von Dr. H.___ geäusserte Zumutbarkeitsprofil (keine gehenden oder stehenden Beanspruchun gen) entspricht dem gemäss dem RAD-Arzt bestehenden Belastungsprofil ( überwiegend sitzende Tätigkeit) weitgehend, zur Arbeitsfähigkeit in einer ange passten Tätigkeit äusserte er sich nicht weiter. 6.7 Zusammenfassend vermögen weder die Berichte der behandelnden Ärzte noch die Einwände der Beschwerdeführerin Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der RAD-Berichte zu erwecken. Auf diese ist damit abzustellen. Von weiteren medizinischen Abklärungen - wie von der Beschwerdeführer in beantragt - sind keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf in antizipierter Beweiswürdigung ( vgl. BGE 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen) ver zichtet wird. 7. Die Beschwerdeführerin litt im Vergleichszeitpunkt insbesondere an Rücken beschwerden (E. 4.1-4.3 hievor ). Ab dem 2 5. Juni 2014 war sie jedoch vor allem aufgrund der Beschwerden im linken Kniegelenk nicht mehr arbeitsfähig (E. 4.4 hievor ). Eine - vorübergehende - Verschlechterung des Gesundheitszustandes ist damit ausgewiesen. Nach einer Knieoperation im November 2015 mit Implanta tion einer Kniehemiprothese medial links hat sich ihr Gesundheitszustand wie derum verbessert. So konnte sie - anders als vor der Operation - wieder 20-30 Minuten laufen und etwa eine halbe Stunde stehen. Damit ist spätestens seit dem Zeitpunkt der RAD-Untersuchung vom 7. Juli 2016 von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes auszugehen. 8. Zu prüfen bleibt, wie sich das Leistungsvermögen der Beschwerdeführerin in wirtschaftlicher Hinsicht auswirkt. 8.1 Der für die Invaliditätsbemessung und damit den Rentenanspruch massgebende Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (BGE 130 V 343 E. 3.4.2). 8.2 Die Beschwerdeführerin wäre bei guter Gesundheit in einem 80 % -Pensum als Reinigungsmitarbeiterin tätig. Ihre letzte Arbeit hat sie jedoch - trotz diesbezüg lich voller Arbeitsfähigkeit - lediglich in einem 65 % -Pensum ausgeübt. Die Be schwerdegegnerin hat deshalb zur Berechnung des Valideneinkommens auf die Tabellenlöhne 2014 gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) abgestellt und per 2015 ein Valideneinkommen von Fr. 42'999.80 im angestammten 80 % -Pensum errechnet ( Urk. 13/85), was von der Beschwerdeführerin nicht beanstandet wurde. Darauf ist abzustellen. 8.3 Zur Ermittlung des Invalideneinkommens stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die LSE 2014, TA1, Ziff. 45-96, Kompetenzniveau 1, Frauen, und berechnete per 2015 ein Invalideneinkommen von Fr. 42'484.20 in dem der Beschwerde führerin ab 7. Juli 2016 zumutbaren 80 % -Pensum ( Urk. 13/85). Einen behin - derungsbedingten Abzug gewährte sie nicht mit der Begründung, das zumutbare Pensum sei aufgrund des erhöhten Pausenbedarfs bereits um 20 % reduziert worden. Auch dies wurde nicht kritisiert und es ist damit von einem Invaliden einkommen von Fr. 0.-- von 25. Juni 2014 bis 6. Juli 2016 sowie von einem solchen von Fr. 42'484.20 ab 7. Juli 2016 (Verbesserung Gesundheitszustand) auszugehen. 8.4 Der Vergleich des Valideneinkommens von Fr. 42'999.80 mit dem Invaliden einkommen von Fr. 0.-- beziehungsweise Fr. 42'484.20 ergibt einen Invalidi tätsgrad im Erwerbsbereich von zunächst 80 % beziehungsweise ab 7. Juli 2016 von 1.2 %. 8.5 Bei einer Gewichtung der Erwerbstätigkeit zu 80 % ergibt dies einen Teilinvali ditätsgrad von zunächst 80 % beziehungsweise ab 7. Juli 2016 von 0.96 %. In ihrem Aufgabenbereich ist die Beschwerdeführerin zu 9.7 % eingeschränkt, was bei einer Gewichtung zu 20 % einen Teilinvaliditätsgrad von 1.94 % ergibt. Ins gesamt beträgt der Invaliditätsgrad damit 82 % bis 6. Juli 2016 und ab 7. Juli 2016 3 %. Die Beschwerdeführerin hat somit Anspruch auf eine von 1. August 2015 (Geltendmachung des Leistungsanspruchs im Februar 2015 plus sechs Monate; Art. 29 Abs. 1 IVG) bis 3 1. Oktober 2016 (Zeitpunkt Verbesserung im Juli 2016 plus drei Monate; Art. 88a Abs. 1 IVV) befristete ganze Rente. Ab dem 1. November 2016 besteht hingegen kein Rentenanspruch mehr. In diesem Sin ne ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. 9. 9.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ermessensweise auf Fr. 8 00.-- festzusetzen. Obwohl das Begehren de r Beschwerdeführerin auf Zusprache einer ganzen unbefristeten Rente nur teilweise gutgeheissen wurde, hat ihr „ Überklagen “ den Prozessaufwand nicht wesentlich beeinflusst (BGE 117 V 401 E. 2c; Urteil des Bundesgerichts 9C_846/2015 vom 2. März 2016 E. 3). Unter diesen Umständen rechtfertigt sich nicht, ihr die Prozesskosten teilweise aufzuerlegen. Diese sind vollumfänglich von der Beschwerdegegnerin zu tragen. 9.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Mangels eines wesentlich höheren Prozess aufwandes ist trotz „Überklagens“ auch von einer Kürzung der Prozessent schädigung abzusehen. Diese ist mit Fr. 1‘900.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bemessen. Das Gericht erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 4. November 2016 aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin von 1. August 2015 bis 3 1. Oktober 2016 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheids zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 1’900.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Advokat Silvan Ulrich - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubLanzicher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.01362 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Lanzicher Urteil vom 16. März 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Advokat Silvan Ulrich Advokatur & Notariat Postgasse 3, Postfach 619, 4147 Aesch BL gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Die 1963 geborene X.___ war von 1 5. Mai 1998 bis 3 1. Juni 2004 in einem 80 % -Pensum als Raumpflegerin im Y.___ angestellt. Am 8. März 2005 meldete sie sich unter Hinweis auf ein Band scheibenproblem und Rückenschmerzen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 13/2 und Urk. 13/12 ). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklä rungen und veranlasste eine Abklärung im Haushalt (Bericht vom 23. Februar 2006 ; Urk. 13/22 ). Mit Verfügung vom 2 8. April 2006 ( Urk. 13/27) wies die IV-Stelle das Rentenbegehren gestützt auf eine 0%ige Einschränkung im Erwerbs bereich (hypothetische Erwerbstätigkeit 80 % ) und eine Einschränkung von 9.7 % im Haushalt (Anteil 20 % ) bei einem Gesamtinvaliditätsgrad von 2 % ab. Auf die dagegen erhobene Einsprache (Urk. 13/ 33 ) trat die IV-Stelle am 2 1. Augu st 2006 ( Urk. 13/36) nicht ein. 1.2 Auf entsprechendes Gesuch der Versicherten vom 2 5. Juni 2013 hin (Urk. 13/37) erteilte die IV-Stelle mit Mitteilungen vom 6. und 7. Januar 2014 ( Urk. 13/48 f.) Kostengutsprache für orthopädische Spezialschuhe sowie für Schuhzurichtungen an orthopädischen Spezialschuhen und wies das Gesuch um Kostengutsprache für Schuheinlagen mit Verfügung vom 1 7. Februar 2014 (Urk. 13/52) ab. 1.3 Vom 1. März 2008 bis 3 0. April 2015 war die Versicherte bei der Z.___ in einem 65 % -Pensum als Reinigungsmitarbeiterin in der Wäscherei tätig ( Urk. 13/59). Am 1 6. Februar 2015 meldete sie sich erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an ( Urk. 13/55). Die IV-Stelle tätigte wiederum erwerbliche und medizinische Abklärungen und liess sie am 2 2. September 2015 und am 7. Juli 2016 durch Dr. med. A.___, Facharzt für Chirurgie, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) untersuchen ( Urk. 13/75 und Urk. 13/84 ). Nach durch geführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 13/ 87 und Urk. 13/92 ) wies sie das Ren tenbegehren mit Verfügung vom 4. November 2016 gestützt auf eine 1%ige Einschränkung im Erwerbsbereich (hypothetische Erwerbstätigkeit weiterhin 80 %) und eine Einschränkung von weiterhin 9.7 % im Haushalt (Anteil 20 % ) bei einem Gesamtinvaliditätsgrad von 3 % (Urk. 2) ab. 2. Dagegen erhob die Versicherte am 6. Dezember 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die Verfügung vom 4. November 2016 sei aufzuheben und es sei ihr ab Juni 2015 eine ganze Rente auszurichten. Eventualiter sei die Sache zum neuen Entscheid nach Einholung eines neutralen Gutachtens an die Vorinstanz zurückzuweisen. Zudem sei ihr die unentgeltliche Prozessführung unter Bestel lung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung zu bewilligen (vgl. auch Urk. 5). Am 2 2. Februar 2017 (Urk. 12) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Be schwerde. Mit Verfügung vom 7. März 2017 ( Urk. 14) wies das hiesige Gericht den Antrag auf unentgeltliche Rechtspflege ab. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein - kommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der un entgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der An teil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad ent sprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung). Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Er werbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter ande rem im Haushalt) ermittelt. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Auf gabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und ge wichteten Teilinvaliditäten ergibt ( BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. BGE 134 V 9). 1.4 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung ( IVV ) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prü fen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchs begründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwer defall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver fügung vom 4. November 2016 (Urk. 2) damit, dass die Beschwerdeführerin bei guter Gesundheit in einem 80 % -Pensum arbeitstätig wäre. Dies sei bereits mit Verfügung vom 2 8. April 2006 festgelegt worden und es gebe keine Anhalts punkte für eine Änderung der Qualifikation. Eine behinderungsangepasste Tä tigkeit sei ihr nach wie vor zu 80 % zumutbar. Im Haushalt sei sie zum Zeit punkt der letzten Verfügung zu 9.7 % eingeschränkt gewesen. Daran werde festgehalten. Bei einem Invaliditätsgrad von 3 % bestehe kein Rentenanspruch. 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), das Wartejahr sei Ende Juni 2015 abgelaufen. Die von RAD-Arzt Dr. A.___ festgestellte Erwerbsfähigkeit bestehe erst seit dem 7. Juli 201 6. Damit stehe ihr aber zumindest eine vorübergehende IV-Rente zu. Gemäss ihren behandelnden Ärzten sei sie seit dem 1. Juni 2015 nicht mehr arbeits fähig. Dr. A.___ lege in seinem Bericht nicht dar, weshalb seine Beurtei lung von jener der behandelnden Ärzten abweiche. Zu den neu eingereichten Berichten lasse er sich zudem nicht verlauten. Der Sachverhalt sei entsprechend ungenügend abgeklärt, weshalb der Eventualantrag auf Rückweisung der Sache gutzuheissen sei (S. 4 f.). 3. Vergleichszeitpunkt für eine für die Neuanmeldung relevante Veränderung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin bildet die Verfügung vom 28. April 2006 ( Urk. 13/27), mit welcher die Beschwerdegegnerin das Leistungs begehren abgewiesen hat. 4. 4.1 Im Rahmen der Erstanmeldung stellte Oberarzt Dr. med. B.___ von der Rheumaklinik und dem Institut für physikalische Medizin des C.___ in seinem Bericht vom 5. April 2005 ( Urk. 13/13) folgende Diagnosen (S. 1): - chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom links bei - Wirbelsäulenfehlform/-haltung mit Skoliose - Muskuläre r Dysbalance bei Beinlängenverkürzung und Muskelatrophie rechts nach Trauma in der Kindheit - Kleine r paramediane r Diskushernie L5/S1 links mit Tangierung der Ner venwurzel S1, Spondylarthrose L4/5 und L5/S1 beidseits - Coxae varae Dazu hielt er fest, es hätten keine Hinweise auf eine radikuläre Ausfallsympto matik bestanden. Die im Vorfeld durchgeführte intensive physiotherapeutische Behandlung und eine wirbelsäulennah e Infilt ra tion hätten die Beschwerden nicht wesentlich beeinflussen können. Das arbeitsbezogen relevante Problem bestehe in einer verminderten Belastungstoleranz des Kreuzes. Es bestehe eine allgemein verminderte Kraft sowie eine frühzeitige Ermüdung der Nacken-, Arm- und Rückenmuskulatur. Das Hohlkre uz v erstärke si c h unter Belastung (S. 8). Die weitere Arbeitsfähigkeit betrage theoretisch 100 % für eine leichte bis knapp mittelschwere Arbeitstätigkeit im Reinigungsdienst (S. 2 ). 4.2 Dr. med. D.___, FMH Rheumatologie, hielt in seinem Bericht vom 22. beziehungsweise 2 7. April 2005 ( Urk. 13/14/3-6) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest: - Chronisches lumbovertebrales und linksseitiges lumbospondylogenes Schmerzsyndrom - ungünstige Rückenstatik bei Beinlängenverkürzung rechts, leichte Skoliose - Spondylarthrose LWK 4/5/ SWK 1 beidseits - muskuläre Dysbalance - Diskushernie LWK 5/SWK 1 paramedian links - Symptomausweitung Dazu führte er aus, die Beschwerdeführerin sei seit März 2004 in seiner Behand lung. Aufgrund ihrer Beschwerden sei sie in ihrer angestammten Tätigkeit nur noch halbtags arbeitsfähig. In einer behinderungsangepassten wechselbelasten den (stehend, sitzend, wenig gehend) leichten Tätigkeit sei sie ganztags arbeits fähig. 4.3 RAD-Arzt Dr. E.___ hielt in seiner Stellungnahme vom 2. Februar 2006 ( Urk. 13/24/2) fest, ein Gesundheitsschaden sei ausgewiesen. Die Beschwerde führerin sei in ihrer angestammten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig. In einer an gepassten Tätigkeit (leichte bis mittelschwere Arbeit mit wechselnder Belastung vorwiegend im Sitzen/Stehen ohne wiederholtes Heben und Tragen von Lasten über 10 kg) sei sie zu 100 % arbeitsfähig. 4.4 RAD-Arzt Dr. A.___ stellte in seinem Bericht zur im Rahmen des vorlie genden Neuanmeldungsverfahrens durchgeführten orthopädischen Unter suchung vom 2 2. September 2015 ( Urk. 13/75) folgende Diagnosen mit Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 7 ): - Lumboradiculäres S1 Syndrom links bei kernspintomographisch nachgewie sener Diskushernie L5/S1 links - Massive Vargusgonarthrose links mit sichtbarer Fehlstellung und Knie schmerzen - Residual Status bei Status nach Poliomyelitis - Rückfuss-Instabilität beidseits - Cavo / Varusfehlstellung beidseits mit Calcaneuscuboidaler Gelenkarthrose mit Betonung des rechten Fusses Dazu hielt er fest, ein somatischer Gesundheitsschaden sei ausgewiesen. Seit dem 2 5. Juni 2014 sei die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit auf Dauer nicht mehr arbeitsfähig. Grundsätzlich sei sie hingegen in einer leich ten angepassten Tätigkeit in Wechselbelastung ohne Heben, Tragen und Trans portieren von Lasten über 10 kg, ohne Verharren in Zwangshaltungen, ohne dauerhafte Armvorhaltebelastungen und Überkopfarbeiten zu 100 % arbeits fähig. A ufgrund der massiven akuten Verschlechterung des linken Kniegelenkes mit erheblicher Schmerzsymptomatik bei gleichzeitiger radikulärer S1-Symp t omatik der Lendenwirbelsäule, bestehender Arthrose im calcaneo-cuboidalen Gelenk rechts bestehe jedoch seit dem 2 5. Juni 2014 auch in einer angepassten Tätigkeit eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Im Oktober 2015 sei eine operative Sanierung des linken Kniegelenkes geplant. Diese Operation sei von medizinischer Seite dringend erforderlich. Nach voraussichtlich sechs Monaten postoperativ sei mit grosser Wahrscheinlichkeit eine 100%ige Arbeits fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit zu erwarten (S. 8 f.). 4. 5 Der Hausarzt Dr. med. F.___ führte in seinem Bericht vom 1 8. April 2016 ( Urk. 13/82/5-7) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf: - Arthrose des oberen Sprunggelenks (OSG) rechts, mit Rückfussinstabilität - Status nach Poliomyelitis Bein rechts mit verminderter Trophik und Kraft - Rezidivierendes lumbospondylogenes Syndrom beidseits - Status nach Implantation einer Kniehemiprothese medial links 2015 Ergänzend hielt er fest, es bestehe seit vielen Jahren ein häufig rezidivierendes lumbospondylogenes Syndrom. Diesbezüglich sei schon eine eingehende Abklä rung und Behandlung erfolgt. Ebenfalls bestehe seit Jahren eine Kraftlosigkeit und Schmerzen im rechten Fuss. Bei zunehmenden Knieschmerzen bei medialer Arthrose sei im November 2015 eine mediale Kniehemiprothese eingesetzt wor den. In Zusammenschau dieser Befunde sei die Beschwerdeführerin nicht mehr in der Lage, ihre bisherige berufliche Tätigkeit als Zimmermädchen auszuführen. Seit dem 1. Juni 2015 sei sie in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig. 4.6 Nach der orthopädischen Untersuchung vom 7. Juli 2016 stellte Dr. A.___ vom RAD in seinem Bericht ( Urk. 13/84) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 7): - Lumboradikuläres S1 Syndrom links bei kernspintomographisch nachgewie sener Diskushernie L5/S1 links - Massive Gonarthrose links mit sichtbarer Fehlstellung und Knieschmerzen mit/bei - Status nach Implantation einer Schlittenprothese links am 5. November 2015 - postoperative m Lymp ( h ) ödem am linken Unterschenkel - Überempfindlichkeit der Operationsnarbe nach lateral - gute r postoperative r Achsenstellung und Beweglichkeit - Residual Status bei Status nach Poliomyelitis - Rückfuss-Instabilität beidseits - Cavo / Varusfehlstellung beidseits mit Calcaneuscuboidaler Gelenkarthrose mit Betonung des rechten Fusses Zudem hielt er folgende Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest: - beginnende Fingerarthrose DV, DIV und DIII rechts Dazu führte er aus, die Beschwerdeführerin habe angegeben, im Vergleich zur Voruntersuchung könne sie besser laufen. Insgesamt könne sie 20-30 Minuten laufen und etwa eine halbe Stunde stehen. I n ihrer Tätigkeit als Reinigungs mitarbeiterin bestehe seit dem 2 5. Juni 2014 eine 0%ige Arbeitsfähigkeit. Als angepasste Tätigkeit könne eine teilweise sitzend ausgeübte Arbeit mit leichter Wechselbelastung, teils sitzend, teils ebenerdig gehend, auch mit gelegentlichem Heben und Tragen von Lasten bis 10 kg körpernah zugemutet werden. Auf grund der noch bestehenden Schmerzsymptomatik seien vermehrte Pausen notwendig. Entsprechend bestehe seit dem 7. Juli 2016 eine 80%ige Arbeits fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit (S. 1 und S. 7 f. ). 4. 7 Dr. F.___ hielt am 7. September 2016 ( Urk. 13/91) in Ergänzung zu seinem Bericht vom 1 8. April 2016 (E. 4.5 hievor ) fest, das lumbospondylogene Schmerzsyndrom habe in letzter Zeit einen invalidisierenden Charakter ange nommen. In der Zusammenschau der Befunde sei an eine A r beitsfäh i gk ei t gar nicht mehr zu denken. Dies beziehe sich auf die angestammte sowie auch auf leicht ere wechselbelastende Tätigkeit en. Die Beschwerden hätten sich so fest ausgeweitet, dass die Beschwerdeführerin nun auch für ihren eigenen Haushalt eine externe Hilfe brauche. Seit dem 1. Juni 2015 sei sie bis auf weiteres defini tiv zu 100 % arbeitsunfähig. 4.8 Dr. med. G.___, FA Orthopädie/Unfallchirurgie, und Dr. med. H.___, FMH Chirurgie, von der I.___ stellten in ihrem Bericht vom 21. September 2016 ( Urk. 13/93) folgende Diagnosen: - Cavo varus Fuss rechts mit Calcaneocuboidalgelenksarthrose rechts - TMT-I bis III-Arthrose - Beginnende Talonaviculararthrose - Beginnende OSG-Arthrose rechts - Residualstatus nach Poliomyelitis acuta im Kindesalter - Rückfussinstabilität beidseits - chronische Rückenbeschwerden Dazu führten sie aus, es bestehe ein hypotropher Unterschenkel rechts und deutlich schwächer als links. Der rechte R ü ckfuss sei in Varusfehlstellung mit Cavus, der linke Rückfuss eher im Valgus mit beginnendem Senkfuss. Es be ständen Druckdolenzen im Bereich des Calcaneocuboidalgelenkes und über dem dorsalen M ittelfuss rechts mit Ausstrahlung nach proximal und distal, ebenso eine Varikosis cruris beidseits. Die Sprunggelenksbeweglichkeit sei im Vergleich zur Untersuchung vom Jahre 2012 mit 0/0/30° nun deutlich eingeschränkt. Auf den neu angefertigten Röntgenaufnahmen würden sich die zunehmenden arthrotischen Veränderungen des rechten Fusses wie beschrieben zeigen. Eine Beschäftigung mit gehenden und stehenden Beanspruchungen sei nicht mehr möglich. Da es sich um fortschreitende Erkrankungen handle, sei eine Besse rung des Befundes nicht zu erwarten. 4.9 RAD-Arzt Dr. A.___ führte in seiner Stellungnahme vom 1 1. Oktober 2016 ( Urk. 13/95/3) aus, die Bewegungseinschränkung des rechten OSG sei bei Ver gleich der klinischen Untersuchung am 7. Ju li 2016 mit dem Bericht von Dr. H.___ vom 2 1. September 2016 insgesamt unverändert. Trotz fortschrei tender Arthrose habe die Beschwerdeführerin am 7. Juli 2016 angegeben, dass sie im Vergleich zur Voruntersuchung besser und insgesamt 20 – 30 Minuten laufen und etwa eine halbe Stunde stehen könne. Ihr sei e ine leichte wechselbe lastende überwiegend sitzende Tätigkeit möglich. Das Belastungsprofil sei damit geringfügig zu ändern. Aufgrund der Schmerzsymptomatik seien häufigere Pausen notwendig. Es bestehe aber weiterhin eine 80%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Versicherungsmedizinisch theoretisch könne auch ein Rollstuhlfahrer leichte Arbeit in einer angepasste n Tätigkeit zu 80 % - 100 % ausüben. Aufgrund de s Tagesablaufs (vgl. Urk. 13/84 S. 2), der angegebenen Beschwerden und des klinischen Untersuchungsbefundes bestehe im Haushalt keine Einschränkung, da die damit verbundenen Tätigkeiten auf den ganzen Tag verteilt werden könnten. 5. Vorliegend ist unbestritten und ausgewiesen, dass die Beschwerdeführerin bei guter Gesundheit einer 80%igen Erwerbstätigkeit nachgehen würde und zu 20 % im Aufgabenbereich tätig wäre. Die Beschwerdegegnerin hielt an der Ein schränkung im Haushalt von 9.7 % gemäss der letzten Verfügung fest, was von der Beschwerdeführerin nicht kritisiert wurde und mit Blick auf die diesbezügli chen Ausführungen von RAD-Arzt Dr. A.___ (E. 4.9 hievor ) nicht zu bean standen ist. Ebenso ist u nbe stritten und ausgewiesen, dass sie in ihrer ange stammten Tätigkeit seit dem 2 5. Juni 2014 nicht mehr arbeitsfähig ist. Bestritten ist hingegen die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. 6. 6.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei ihrer leistungsabweisenden Verfügung vom 4. November 2016 (Urk. 2) auf die orthopädischen Untersuchungen sowie die Stellungnahme ihres RAD-Arztes Dr. A.___ vo m 2 3. September 2015 sowie 8. Juli und 1 1. Oktober 2016 (E. 4. 4, E. 4.6 und E. 4.9 hievor ). 6. 2 Die RAD stehen den IV-Stellen zur Beurtei lung der medizinischen Voraus setzungen des Leistungsanspruchs zur Verfü gung. Sie setzen die für die Invali denversicherung nach Art. 6 ATSG massge bende funktionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufga benbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Ein zelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2 bis IVG). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungs anspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medi zinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schrift lich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5). Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entschei den ha ben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu wür digen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere An sicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzu nehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (vorerwähntes Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hin weisen). Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem ex terner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten ( BGE 134 V 231 E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifi kationen verfügt ( BGE 137 V 210 E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis versicherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte ge hören – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuver lässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesge richts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf BGE 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). Aus dem Grundsatz der Waffengleichheit folgt das Recht der versicherten Per son, mittels eigener Beweismittel die Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärzt lichen Feststellungen der versicherungsinternen Fachpersonen in Zweifel zu ziehen. Diese von der versicherten Person eingereichten Beweismittel stammen regelmässig von behandelnden Ärzten oder von anderen medizini schen Fach personen, die in einem auftragsrechtlichen Verhältnis zur versi cherten Person stehen. Aufgrund der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, wird im Streitfall eine direkte Leistungszusprache ein zig gestützt auf die Angaben der behandeln den Ärzte jedoch kaum je in Frage kommen (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.5). 6.3 Dr. A.___ untersuchte die Beschwerdeführerin zwei Mal (E. 4.4 und E. 4.6 hievor ). Seine Berichte sind für die streitigen Belange umfassend und wurden in Kenntnis der fallrelevanten Vorakten erstellt. Der RAD-Arzt legte die medizini schen Zusammenhänge einleuchtend dar, beurteilte die medizinische Situation überzeugend und setzte sich mit den geklagten Beschwerden und dem Verhalten der Beschwerdeführerin auseinander. Ebenso setzte er sich mit den vorhandenen Arztberichten auseinander und wies darauf hin, dass sich diese zu r Arbeits fähigkeit in einer angepassten Tätigke it nicht äussern ( Urk. 13/75 S. 8 und Urk. 13/84 S. 7 ). Zudem stellte er anlässlich der ersten Untersuchung eine Be hinderung durch den massiven Beugeschmerz im Bereich des linken Kniege lenkes fest, ebenso bekannte und diagnostizierte Arthrose n im Bereich der Sprunggelenke sowie im Bereich der rechtsseitigen Unterschenkelmuskulatur ein en Residualzustand nach Poliomyelitis mit deutlichem muskulärem Defizit und Beinverkürzung rechts. Dr. A.___ befürwortete die geplante Knie operation und erwartete durch die Achsenkorrektur des linken Kniegelenkes eine Verbesserung des Gangbildes und der Schmerzsymptomatik im Bereich der Lendenwirbelsäule ( Urk. 13/75 S. 5-9). In der zweiten - nach der Knieoperation durchgeführten - Untersuchung hielt er fest, dass der Knieschmerz und auch das Laufen besser geworden seien. Er wies auf eine deutliche Befundbesserung nach Implantation der Schlittenprothese in Bezug auf das Gangbild und den Bewe gungsablauf hin ( Urk. 13/84 S. 1 f.). Für das Zumutbarkeitsprofil berücksichtigte er die Erkrankung der Lendenwirbelsäule, die Schädigung des Kniegelenkes und der Füs se. Ebenso berücksichtigte er die noch bestehende Schmerzsymptomatik, welche vermehrte Pausen notwendig macht und zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 20 % führt. Der RAD-Arzt g elangte sodann zum ausführ lich begründeten und nachvollziehbaren Schluss, dass die Beschwerdeführerin seit dem 2 5. Juni 2014 in ihrer angestammten Tätigkeit auf Dauer nicht m ehr arbeitsfähig ist und bis 6. Juli 2016 auch in einer angepassten Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig war. Seit 7. Juli 2016 besteht hingegen in einer angepassten leichten wechselbelastenden überwiegend sitzenden Tätigkeit eine 80%ige Arbeitsfähigkeit. 6.4 Am 1 1. Oktober 2016 nahm Dr. A.___ zudem zu den neu aufgelegten Be richten der Dres. F.___ und H.___ Stellung und änderte das Belastungs profil geringfügig ( Urk. 13/95/3). Der Einwand der Beschwerdeführerin, der RAD-Arzt habe sich zu diesen Berichten nicht geäussert ( Urk. 1 S. 5 ), ist damit nicht zutreffend. Ebenso wenig trifft zu, dass er sich mit den bereits vorhande nen Arztberichten nicht auseinandergesetzt hätte. Vielmehr ging er vo n densel ben Beschwerden wie die behandelnden Ärzte und übereinstimmend mit diesen von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit aus. Zur Arbeitsfähigkeit in einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit äusserten sich die behandelnden Ärzte nicht, weshalb eine diesbezügliche Auseinandersetzung nicht möglich war. 6.5 Der Bericht von Hausarzt Dr. F.___ vom 1 8. April 2016 (E. 4.5 hievor ), gemäss welchem die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig ist, war dem RAD-Arzt bei seiner zweiten Untersuchung be kannt. Dem neuen Bericht vom 7. September 2016 (E. 4.7 hievor ) sind keine veränderten Befunde zu entnehmen; die angebliche Verschlechterung des lum bospondylogenen Schmerzsyndroms seit dem letzten Bericht wurde nicht be gründet. Namentlich fehlt eine Darlegung neu erhobener Befunde, welche eine Verschlechterung ausweisen würden. Es ist damit nicht nachvollziehbar, wes halb die Beschwerdeführerin nun auch in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig sein soll. Im Bericht vom 1 8. April 2016 hatte Dr. F.___ im Rahmen seines Arbeitsunfähigkeitsattestes noch Bezug auf die angestammte Tä tigkeit als Zimmermädchen genommen. Dass diesbezüglich eine vollumfängli che Arbeitsunfähigkeit besteht, ist ausgewiesen. Soweit er ausführte, in der Zu sammenschau der Befunde sei die Beschwerdeführerin nicht in der Lage, einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen, da die Schmerzen bereits nach kurzer Zeit überhand nähmen, kann dies nicht als begründetes Attest einer vollumfängli chen Arbeits un fähigkeit in angepasster Tätigkeit gefasst werden. Die Befunde be zogen sich auf Rückenschmerzen, Kraftlosigkeit und Schmerzen im rechten Fuss sowie die Kniehemiprothese. Dass eine vorwiegend sitzende Tätigkeit nicht mehr möglich sein sollte, ist bei dieser Sachlage nicht nachvollziehbar, zumal Dr. F.___ auch in seinem jüngsten Bericht keine Komplikationen mit der Pro these schilderte. Der Einschätzung von Dr. F.___ kann damit nicht gefolgt werden. RAD-Stellungnahmen können zudem nicht einfach immer dann in Fra ge ge stellt werden, wenn die behandelnden Ärzte eine abweichende Meinung zur Arbeitsunfähigkeit äussern (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_668/2015 vom 17. Februar 2016 E. 3). 6.6 Dr. H.___ wies auf die zunehmenden arthrotischen Veränderungen hin (E. 4.8 hievor ), welche von Dr. A.___ in seinen Untersuchungen denn auch festgestellt worden waren. Ebenso waren ihm der deutlich schwächere Unter schenkel rechts und die Fussfehlstellung bekannt. Auch das von Dr. H.___ geäusserte Zumutbarkeitsprofil (keine gehenden oder stehenden Beanspruchun gen) entspricht dem gemäss dem RAD-Arzt bestehenden Belastungsprofil ( überwiegend sitzende Tätigkeit) weitgehend, zur Arbeitsfähigkeit in einer ange passten Tätigkeit äusserte er sich nicht weiter. 6.7 Zusammenfassend vermögen weder die Berichte der behandelnden Ärzte noch die Einwände der Beschwerdeführerin Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der RAD-Berichte zu erwecken. Auf diese ist damit abzustellen. Von weiteren medizinischen Abklärungen - wie von der Beschwerdeführer in beantragt - sind keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf in antizipierter Beweiswürdigung ( vgl. BGE 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen) ver zichtet wird. 7. Die Beschwerdeführerin litt im Vergleichszeitpunkt insbesondere an Rücken beschwerden (E. 4.1-4.3 hievor ). Ab dem 2 5. Juni 2014 war sie jedoch vor allem aufgrund der Beschwerden im linken Kniegelenk nicht mehr arbeitsfähig (E. 4.4 hievor ). Eine - vorübergehende - Verschlechterung des Gesundheitszustandes ist damit ausgewiesen. Nach einer Knieoperation im November 2015 mit Implanta tion einer Kniehemiprothese medial links hat sich ihr Gesundheitszustand wie derum verbessert. So konnte sie - anders als vor der Operation - wieder 20-30 Minuten laufen und etwa eine halbe Stunde stehen. Damit ist spätestens seit dem Zeitpunkt der RAD-Untersuchung vom 7. Juli 2016 von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes auszugehen. 8. Zu prüfen bleibt, wie sich das Leistungsvermögen der Beschwerdeführerin in wirtschaftlicher Hinsicht auswirkt. 8.1 Der für die Invaliditätsbemessung und damit den Rentenanspruch massgebende Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (BGE 130 V 343 E. 3.4.2). 8.2 Die Beschwerdeführerin wäre bei guter Gesundheit in einem 80 % -Pensum als Reinigungsmitarbeiterin tätig. Ihre letzte Arbeit hat sie jedoch - trotz diesbezüg lich voller Arbeitsfähigkeit - lediglich in einem 65 % -Pensum ausgeübt. Die Be schwerdegegnerin hat deshalb zur Berechnung des Valideneinkommens auf die Tabellenlöhne 2014 gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) abgestellt und per 2015 ein Valideneinkommen von Fr. 42'999.80 im angestammten 80 % -Pensum errechnet ( Urk. 13/85), was von der Beschwerdeführerin nicht beanstandet wurde. Darauf ist abzustellen. 8.3 Zur Ermittlung des Invalideneinkommens stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die LSE 2014, TA1, Ziff. 45-96, Kompetenzniveau 1, Frauen, und berechnete per 2015 ein Invalideneinkommen von Fr. 42'484.20 in dem der Beschwerde führerin ab 7. Juli 2016 zumutbaren 80 % -Pensum ( Urk. 13/85). Einen behin - derungsbedingten Abzug gewährte sie nicht mit der Begründung, das zumutbare Pensum sei aufgrund des erhöhten Pausenbedarfs bereits um 20 % reduziert worden. Auch dies wurde nicht kritisiert und es ist damit von einem Invaliden einkommen von Fr. 0.-- von 25. Juni 2014 bis 6. Juli 2016 sowie von einem solchen von Fr. 42'484.20 ab 7. Juli 2016 (Verbesserung Gesundheitszustand) auszugehen. 8.4 Der Vergleich des Valideneinkommens von Fr. 42'999.80 mit dem Invaliden einkommen von Fr. 0.-- beziehungsweise Fr. 42'484.20 ergibt einen Invalidi tätsgrad im Erwerbsbereich von zunächst 80 % beziehungsweise ab 7. Juli 2016 von 1.2 %. 8.5 Bei einer Gewichtung der Erwerbstätigkeit zu 80 % ergibt dies einen Teilinvali ditätsgrad von zunächst 80 % beziehungsweise ab 7. Juli 2016 von 0.96 %. In ihrem Aufgabenbereich ist die Beschwerdeführerin zu 9.7 % eingeschränkt, was bei einer Gewichtung zu 20 % einen Teilinvaliditätsgrad von 1.94 % ergibt. Ins gesamt beträgt der Invaliditätsgrad damit 82 % bis 6. Juli 2016 und ab 7. Juli 2016 3 %. Die Beschwerdeführerin hat somit Anspruch auf eine von 1. August 2015 (Geltendmachung des Leistungsanspruchs im Februar 2015 plus sechs Monate; Art. 29 Abs. 1 IVG) bis 3 1. Oktober 2016 (Zeitpunkt Verbesserung im Juli 2016 plus drei Monate; Art. 88a Abs. 1 IVV) befristete ganze Rente. Ab dem 1. November 2016 besteht hingegen kein Rentenanspruch mehr. In diesem Sin ne ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. 9. 9.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ermessensweise auf Fr. 8 00.-- festzusetzen. Obwohl das Begehren de r Beschwerdeführerin auf Zusprache einer ganzen unbefristeten Rente nur teilweise gutgeheissen wurde, hat ihr „ Überklagen “ den Prozessaufwand nicht wesentlich beeinflusst (BGE 117 V 401 E. 2c; Urteil des Bundesgerichts 9C_846/2015 vom 2. März 2016 E. 3). Unter diesen Umständen rechtfertigt sich nicht, ihr die Prozesskosten teilweise aufzuerlegen. Diese sind vollumfänglich von der Beschwerdegegnerin zu tragen. 9.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Mangels eines wesentlich höheren Prozess aufwandes ist trotz „Überklagens“ auch von einer Kürzung der Prozessent schädigung abzusehen. Diese ist mit Fr. 1‘900.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bemessen. Das Gericht erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 4. November 2016 aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin von 1. August 2015 bis 3 1. Oktober 2016 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheids zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 1’900.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Advokat Silvan Ulrich - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubLanzicher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2016.01362 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Lanzicher Urteil vom 16. März 2018

IV.2016.01362

IV.2016.01362

IV.2016.01362 III. Kammer

III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Lanzicher

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Lanzicher

Urteil vom 16. März 2018

Urteil vom 16. März 2018 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Advokat Silvan Ulrich

vertreten durch Advokat Silvan Ulrich Advokatur & Notariat

Advokatur & Notariat Postgasse 3, Postfach 619, 4147 Aesch BL

Postgasse 3, Postfach 619, 4147 Aesch BL gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 Die 1963 geborene X.___ war von 1 5. Mai 1998 bis 3 1. Juni 2004 in einem 80 % -Pensum als Raumpflegerin im Y.___ angestellt. Am 8. März 2005 meldete sie sich unter Hinweis auf ein Band scheibenproblem und Rückenschmerzen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 13/2 und Urk. 13/12 ). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklä rungen und veranlasste eine Abklärung im Haushalt (Bericht vom 23. Februar 2006 ; Urk. 13/22 ). Mit Verfügung vom 2 8. April 2006 ( Urk. 13/27) wies die IV-Stelle das Rentenbegehren gestützt auf eine 0%ige Einschränkung im Erwerbs bereich (hypothetische Erwerbstätigkeit 80 % ) und eine Einschränkung von 9.7 % im Haushalt (Anteil 20 % ) bei einem Gesamtinvaliditätsgrad von 2 % ab. Auf die dagegen erhobene Einsprache (Urk. 13/ 33 ) trat die IV-Stelle am 2 1. Augu st 2006 ( Urk. 13/36) nicht ein.

1.1 Die 1963 geborene X.___ war von 1 5. Mai 1998 bis 3 1. Juni 2004 in einem 80 % -Pensum als Raumpflegerin im Y.___ angestellt. Am 8. März 2005 meldete sie sich unter Hinweis auf ein Band scheibenproblem und Rückenschmerzen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 13/2 und Urk. 13/12 ). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklä rungen und veranlasste eine Abklärung im Haushalt (Bericht vom 23. Februar 2006 ; Urk. 13/22 ). Mit Verfügung vom 2 8. April 2006 ( Urk. 13/27) wies die IV-Stelle das Rentenbegehren gestützt auf eine 0%ige Einschränkung im Erwerbs bereich (hypothetische Erwerbstätigkeit 80 % ) und eine Einschränkung von 9.7 % im Haushalt (Anteil 20 % ) bei einem Gesamtinvaliditätsgrad von 2 % ab. Auf die dagegen erhobene Einsprache (Urk. 13/ 33 ) trat die IV-Stelle am 2 1. Augu st 2006 ( Urk. 13/36) nicht ein. 1.2 Auf entsprechendes Gesuch der Versicherten vom 2 5. Juni 2013 hin (Urk. 13/37) erteilte die IV-Stelle mit Mitteilungen vom 6. und 7. Januar 2014 ( Urk. 13/48 f.) Kostengutsprache für orthopädische Spezialschuhe sowie für Schuhzurichtungen an orthopädischen Spezialschuhen und wies das Gesuch um Kostengutsprache für Schuheinlagen mit Verfügung vom 1 7. Februar 2014 (Urk. 13/52) ab.

1.2 Auf entsprechendes Gesuch der Versicherten vom 2 5. Juni 2013 hin (Urk. 13/37) erteilte die IV-Stelle mit Mitteilungen vom 6. und 7. Januar 2014 ( Urk. 13/48 f.) Kostengutsprache für orthopädische Spezialschuhe sowie für Schuhzurichtungen an orthopädischen Spezialschuhen und wies das Gesuch um Kostengutsprache für Schuheinlagen mit Verfügung vom 1 7. Februar 2014 (Urk. 13/52) ab. 1.3 Vom 1. März 2008 bis 3 0. April 2015 war die Versicherte bei der Z.___ in einem 65 % -Pensum als Reinigungsmitarbeiterin in der Wäscherei tätig ( Urk. 13/59). Am 1 6. Februar 2015 meldete sie sich erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an ( Urk. 13/55). Die IV-Stelle tätigte wiederum erwerbliche und medizinische Abklärungen und liess sie am 2 2. September 2015 und am 7. Juli 2016 durch Dr. med. A.___, Facharzt für Chirurgie, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) untersuchen ( Urk. 13/75 und Urk. 13/84 ). Nach durch geführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 13/ 87 und Urk. 13/92 ) wies sie das Ren tenbegehren mit Verfügung vom 4. November 2016 gestützt auf eine 1%ige Einschränkung im Erwerbsbereich (hypothetische Erwerbstätigkeit weiterhin 80 %) und eine Einschränkung von weiterhin 9.7 % im Haushalt (Anteil 20 % ) bei einem Gesamtinvaliditätsgrad von 3 % (Urk. 2) ab.

1.3 Vom 1. März 2008 bis 3 0. April 2015 war die Versicherte bei der Z.___ in einem 65 % -Pensum als Reinigungsmitarbeiterin in der Wäscherei tätig ( Urk. 13/59). Am 1 6. Februar 2015 meldete sie sich erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an ( Urk. 13/55). Die IV-Stelle tätigte wiederum erwerbliche und medizinische Abklärungen und liess sie am 2 2. September 2015 und am 7. Juli 2016 durch Dr. med. A.___, Facharzt für Chirurgie, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) untersuchen ( Urk. 13/75 und Urk. 13/84 ). Nach durch geführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 13/ 87 und Urk. 13/92 ) wies sie das Ren tenbegehren mit Verfügung vom 4. November 2016 gestützt auf eine 1%ige Einschränkung im Erwerbsbereich (hypothetische Erwerbstätigkeit weiterhin 80 %) und eine Einschränkung von weiterhin 9.7 % im Haushalt (Anteil 20 % ) bei einem Gesamtinvaliditätsgrad von 3 % (Urk. 2) ab. 2. Dagegen erhob die Versicherte am 6. Dezember 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die Verfügung vom 4. November 2016 sei aufzuheben und es sei ihr ab Juni 2015 eine ganze Rente auszurichten. Eventualiter sei die Sache zum neuen Entscheid nach Einholung eines neutralen Gutachtens an die Vorinstanz zurückzuweisen. Zudem sei ihr die unentgeltliche Prozessführung unter Bestel lung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung zu bewilligen (vgl. auch Urk. 5). Am 2 2. Februar 2017 (Urk. 12) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Be schwerde. Mit Verfügung vom 7. März 2017 ( Urk. 14) wies das hiesige Gericht den Antrag auf unentgeltliche Rechtspflege ab.

2. Dagegen erhob die Versicherte am 6. Dezember 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die Verfügung vom 4. November 2016 sei aufzuheben und es sei ihr ab Juni 2015 eine ganze Rente auszurichten. Eventualiter sei die Sache zum neuen Entscheid nach Einholung eines neutralen Gutachtens an die Vorinstanz zurückzuweisen. Zudem sei ihr die unentgeltliche Prozessführung unter Bestel lung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung zu bewilligen (vgl. auch Urk. 5). Am 2 2. Februar 2017 (Urk. 12) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Be schwerde. Mit Verfügung vom 7. März 2017 ( Urk. 14) wies das hiesige Gericht den Antrag auf unentgeltliche Rechtspflege ab. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min des tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein - kommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ).

1.3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein kommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der un entgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der An teil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad ent sprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).

Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der un entgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der An teil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad ent sprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung). Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Er werbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter ande rem im Haushalt) ermittelt. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Auf gabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und ge wichteten Teilinvaliditäten ergibt ( BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. BGE 134 V 9).

Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Er werbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter ande rem im Haushalt) ermittelt. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Auf gabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und ge wichteten Teilinvaliditäten ergibt ( BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. BGE 134 V 9). 1.4 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung ( IVV ) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prü fen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchs begründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwer defall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).

Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung ( IVV ) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prü fen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchs begründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwer defall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver fügung vom 4. November 2016 (Urk. 2) damit, dass die Beschwerdeführerin bei guter Gesundheit in einem 80 % -Pensum arbeitstätig wäre. Dies sei bereits mit Verfügung vom 2 8. April 2006 festgelegt worden und es gebe keine Anhalts punkte für eine Änderung der Qualifikation. Eine behinderungsangepasste Tä tigkeit sei ihr nach wie vor zu 80 % zumutbar. Im Haushalt sei sie zum Zeit punkt der letzten Verfügung zu 9.7 % eingeschränkt gewesen. Daran werde festgehalten. Bei einem Invaliditätsgrad von 3 % bestehe kein Rentenanspruch.

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver fügung vom 4. November 2016 (Urk. 2) damit, dass die Beschwerdeführerin bei guter Gesundheit in einem 80 % -Pensum arbeitstätig wäre. Dies sei bereits mit Verfügung vom 2 8. April 2006 festgelegt worden und es gebe keine Anhalts punkte für eine Änderung der Qualifikation. Eine behinderungsangepasste Tä tigkeit sei ihr nach wie vor zu 80 % zumutbar. Im Haushalt sei sie zum Zeit punkt der letzten Verfügung zu 9.7 % eingeschränkt gewesen. Daran werde festgehalten. Bei einem Invaliditätsgrad von 3 % bestehe kein Rentenanspruch. 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), das Wartejahr sei Ende Juni 2015 abgelaufen. Die von RAD-Arzt Dr. A.___ festgestellte Erwerbsfähigkeit bestehe erst seit dem 7. Juli 201 6. Damit stehe ihr aber zumindest eine vorübergehende IV-Rente zu. Gemäss ihren behandelnden Ärzten sei sie seit dem 1. Juni 2015 nicht mehr arbeits fähig. Dr. A.___ lege in seinem Bericht nicht dar, weshalb seine Beurtei lung von jener der behandelnden Ärzten abweiche. Zu den neu eingereichten Berichten lasse er sich zudem nicht verlauten. Der Sachverhalt sei entsprechend ungenügend abgeklärt, weshalb der Eventualantrag auf Rückweisung der Sache gutzuheissen sei (S. 4 f.).

2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), das Wartejahr sei Ende Juni 2015 abgelaufen. Die von RAD-Arzt Dr. A.___ festgestellte Erwerbsfähigkeit bestehe erst seit dem 7. Juli 201 6. Damit stehe ihr aber zumindest eine vorübergehende IV-Rente zu. Gemäss ihren behandelnden Ärzten sei sie seit dem 1. Juni 2015 nicht mehr arbeits fähig. Dr. A.___ lege in seinem Bericht nicht dar, weshalb seine Beurtei lung von jener der behandelnden Ärzten abweiche. Zu den neu eingereichten Berichten lasse er sich zudem nicht verlauten. Der Sachverhalt sei entsprechend ungenügend abgeklärt, weshalb der Eventualantrag auf Rückweisung der Sache gutzuheissen sei (S. 4 f.). 3. Vergleichszeitpunkt für eine für die Neuanmeldung relevante Veränderung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin bildet die Verfügung vom 28. April 2006 ( Urk. 13/27), mit welcher die Beschwerdegegnerin das Leistungs begehren abgewiesen hat.

3. Vergleichszeitpunkt für eine für die Neuanmeldung relevante Veränderung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin bildet die Verfügung vom 28. April 2006 ( Urk. 13/27), mit welcher die Beschwerdegegnerin das Leistungs begehren abgewiesen hat. 4.

4. 4.1 Im Rahmen der Erstanmeldung stellte Oberarzt Dr. med. B.___ von der Rheumaklinik und dem Institut für physikalische Medizin des C.___ in seinem Bericht vom 5. April 2005 ( Urk. 13/13) folgende Diagnosen (S. 1):

4.1 Im Rahmen der Erstanmeldung stellte Oberarzt Dr. med. B.___ von der Rheumaklinik und dem Institut für physikalische Medizin des C.___ in seinem Bericht vom 5. April 2005 ( Urk. 13/13) folgende Diagnosen (S. 1): - chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom links bei

chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom links bei - Wirbelsäulenfehlform/-haltung mit Skoliose

Wirbelsäulenfehlform/-haltung mit Skoliose - Muskuläre r Dysbalance bei Beinlängenverkürzung und Muskelatrophie rechts nach Trauma in der Kindheit

Muskuläre r Dysbalance bei Beinlängenverkürzung und Muskelatrophie rechts nach Trauma in der Kindheit - Kleine r paramediane r Diskushernie L5/S1 links mit Tangierung der Ner venwurzel S1, Spondylarthrose L4/5 und L5/S1 beidseits

Kleine r paramediane r Diskushernie L5/S1 links mit Tangierung der Ner venwurzel S1, Spondylarthrose L4/5 und L5/S1 beidseits - Coxae varae

Coxae varae Dazu hielt er fest, es hätten keine Hinweise auf eine radikuläre Ausfallsympto matik bestanden. Die im Vorfeld durchgeführte intensive physiotherapeutische Behandlung und eine wirbelsäulennah e Infilt ra tion hätten die Beschwerden nicht wesentlich beeinflussen können. Das arbeitsbezogen relevante Problem bestehe in einer verminderten Belastungstoleranz des Kreuzes. Es bestehe eine allgemein verminderte Kraft sowie eine frühzeitige Ermüdung der Nacken-, Arm- und Rückenmuskulatur. Das Hohlkre uz v erstärke si c h unter Belastung (S. 8). Die weitere Arbeitsfähigkeit betrage theoretisch 100 % für eine leichte bis knapp mittelschwere Arbeitstätigkeit im Reinigungsdienst (S. 2 ).

Dazu hielt er fest, es hätten keine Hinweise auf eine radikuläre Ausfallsympto matik bestanden. Die im Vorfeld durchgeführte intensive physiotherapeutische Behandlung und eine wirbelsäulennah e Infilt ra tion hätten die Beschwerden nicht wesentlich beeinflussen können. Das arbeitsbezogen relevante Problem bestehe in einer verminderten Belastungstoleranz des Kreuzes. Es bestehe eine allgemein verminderte Kraft sowie eine frühzeitige Ermüdung der Nacken-, Arm- und Rückenmuskulatur. Das Hohlkre uz v erstärke si c h unter Belastung (S. 8). Die weitere Arbeitsfähigkeit betrage theoretisch 100 % für eine leichte bis knapp mittelschwere Arbeitstätigkeit im Reinigungsdienst (S. 2 ). 4.2 Dr. med. D.___, FMH Rheumatologie, hielt in seinem Bericht vom 22. beziehungsweise 2 7. April 2005 ( Urk. 13/14/3-6) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest:

4.2 Dr. med. D.___, FMH Rheumatologie, hielt in seinem Bericht vom 22. beziehungsweise 2 7. April 2005 ( Urk. 13/14/3-6) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest: - Chronisches lumbovertebrales und linksseitiges lumbospondylogenes Schmerzsyndrom

Chronisches lumbovertebrales und linksseitiges lumbospondylogenes Schmerzsyndrom - ungünstige Rückenstatik bei Beinlängenverkürzung rechts, leichte Skoliose

ungünstige Rückenstatik bei Beinlängenverkürzung rechts, leichte Skoliose - Spondylarthrose LWK 4/5/ SWK 1 beidseits

Spondylarthrose LWK 4/5/ SWK 1 beidseits - muskuläre Dysbalance

muskuläre Dysbalance - Diskushernie LWK 5/SWK 1 paramedian links

Diskushernie LWK 5/SWK 1 paramedian links - Symptomausweitung

Symptomausweitung Dazu führte er aus, die Beschwerdeführerin sei seit März 2004 in seiner Behand lung. Aufgrund ihrer Beschwerden sei sie in ihrer angestammten Tätigkeit nur noch halbtags arbeitsfähig. In einer behinderungsangepassten wechselbelasten den (stehend, sitzend, wenig gehend) leichten Tätigkeit sei sie ganztags arbeits fähig.

Dazu führte er aus, die Beschwerdeführerin sei seit März 2004 in seiner Behand lung. Aufgrund ihrer Beschwerden sei sie in ihrer angestammten Tätigkeit nur noch halbtags arbeitsfähig. In einer behinderungsangepassten wechselbelasten den (stehend, sitzend, wenig gehend) leichten Tätigkeit sei sie ganztags arbeits fähig. 4.3 RAD-Arzt Dr. E.___ hielt in seiner Stellungnahme vom 2. Februar 2006 ( Urk. 13/24/2) fest, ein Gesundheitsschaden sei ausgewiesen. Die Beschwerde führerin sei in ihrer angestammten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig. In einer an gepassten Tätigkeit (leichte bis mittelschwere Arbeit mit wechselnder Belastung vorwiegend im Sitzen/Stehen ohne wiederholtes Heben und Tragen von Lasten über 10 kg) sei sie zu 100 % arbeitsfähig.

4.3 RAD-Arzt Dr. E.___ hielt in seiner Stellungnahme vom 2. Februar 2006 ( Urk. 13/24/2) fest, ein Gesundheitsschaden sei ausgewiesen. Die Beschwerde führerin sei in ihrer angestammten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig. In einer an gepassten Tätigkeit (leichte bis mittelschwere Arbeit mit wechselnder Belastung vorwiegend im Sitzen/Stehen ohne wiederholtes Heben und Tragen von Lasten über 10 kg) sei sie zu 100 % arbeitsfähig. 4.4 RAD-Arzt Dr. A.___ stellte in seinem Bericht zur im Rahmen des vorlie genden Neuanmeldungsverfahrens durchgeführten orthopädischen Unter suchung vom 2 2. September 2015 ( Urk. 13/75) folgende Diagnosen mit Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 7 ):

4.4 RAD-Arzt Dr. A.___ stellte in seinem Bericht zur im Rahmen des vorlie genden Neuanmeldungsverfahrens durchgeführten orthopädischen Unter suchung vom 2 2. September 2015 ( Urk. 13/75) folgende Diagnosen mit Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 7 ): - Lumboradiculäres S1 Syndrom links bei kernspintomographisch nachgewie sener Diskushernie L5/S1 links

Lumboradiculäres S1 Syndrom links bei kernspintomographisch nachgewie sener Diskushernie L5/S1 links - Massive Vargusgonarthrose links mit sichtbarer Fehlstellung und Knie schmerzen

Massive Vargusgonarthrose links mit sichtbarer Fehlstellung und Knie schmerzen - Residual Status bei Status nach Poliomyelitis

Residual Status bei Status nach Poliomyelitis - Rückfuss-Instabilität beidseits

Rückfuss-Instabilität beidseits - Cavo / Varusfehlstellung beidseits mit Calcaneuscuboidaler Gelenkarthrose mit Betonung des rechten Fusses

Cavo Varusfehlstellung beidseits mit Calcaneuscuboidaler Gelenkarthrose mit Betonung des rechten Fusses Dazu hielt er fest, ein somatischer Gesundheitsschaden sei ausgewiesen. Seit dem 2 5. Juni 2014 sei die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit auf Dauer nicht mehr arbeitsfähig. Grundsätzlich sei sie hingegen in einer leich ten angepassten Tätigkeit in Wechselbelastung ohne Heben, Tragen und Trans portieren von Lasten über 10 kg, ohne Verharren in Zwangshaltungen, ohne dauerhafte Armvorhaltebelastungen und Überkopfarbeiten zu 100 % arbeits fähig. A ufgrund der massiven akuten Verschlechterung des linken Kniegelenkes mit erheblicher Schmerzsymptomatik bei gleichzeitiger radikulärer S1-Symp t omatik der Lendenwirbelsäule, bestehender Arthrose im calcaneo-cuboidalen Gelenk rechts bestehe jedoch seit dem 2 5. Juni 2014 auch in einer angepassten Tätigkeit eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Im Oktober 2015 sei eine operative Sanierung des linken Kniegelenkes geplant. Diese Operation sei von medizinischer Seite dringend erforderlich. Nach voraussichtlich sechs Monaten postoperativ sei mit grosser Wahrscheinlichkeit eine 100%ige Arbeits fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit zu erwarten (S. 8 f.).

Dazu hielt er fest, ein somatischer Gesundheitsschaden sei ausgewiesen. Seit dem 2 5. Juni 2014 sei die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit auf Dauer nicht mehr arbeitsfähig. Grundsätzlich sei sie hingegen in einer leich ten angepassten Tätigkeit in Wechselbelastung ohne Heben, Tragen und Trans portieren von Lasten über 10 kg, ohne Verharren in Zwangshaltungen, ohne dauerhafte Armvorhaltebelastungen und Überkopfarbeiten zu 100 % arbeits fähig. A ufgrund der massiven akuten Verschlechterung des linken Kniegelenkes mit erheblicher Schmerzsymptomatik bei gleichzeitiger radikulärer S1-Symp t omatik der Lendenwirbelsäule, bestehender Arthrose im calcaneo-cuboidalen Gelenk rechts bestehe jedoch seit dem 2 5. Juni 2014 auch in einer angepassten Tätigkeit eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Im Oktober 2015 sei eine operative Sanierung des linken Kniegelenkes geplant. Diese Operation sei von medizinischer Seite dringend erforderlich. Nach voraussichtlich sechs Monaten postoperativ sei mit grosser Wahrscheinlichkeit eine 100%ige Arbeits fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit zu erwarten (S. 8 f.). 4. 5 Der Hausarzt Dr. med. F.___ führte in seinem Bericht vom 1 8. April 2016 ( Urk. 13/82/5-7) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf:

4. 5 Der Hausarzt Dr. med. F.___ führte in seinem Bericht vom 1 8. April 2016 ( Urk. 13/82/5-7) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf: - Arthrose des oberen Sprunggelenks (OSG) rechts, mit Rückfussinstabilität

Arthrose des oberen Sprunggelenks (OSG) rechts, mit Rückfussinstabilität - Status nach Poliomyelitis Bein rechts mit verminderter Trophik und Kraft

Status nach Poliomyelitis Bein rechts mit verminderter Trophik und Kraft - Rezidivierendes lumbospondylogenes Syndrom beidseits

Rezidivierendes lumbospondylogenes Syndrom beidseits - Status nach Implantation einer Kniehemiprothese medial links 2015

Status nach Implantation einer Kniehemiprothese medial links 2015 Ergänzend hielt er fest, es bestehe seit vielen Jahren ein häufig rezidivierendes lumbospondylogenes Syndrom. Diesbezüglich sei schon eine eingehende Abklä rung und Behandlung erfolgt. Ebenfalls bestehe seit Jahren eine Kraftlosigkeit und Schmerzen im rechten Fuss. Bei zunehmenden Knieschmerzen bei medialer Arthrose sei im November 2015 eine mediale Kniehemiprothese eingesetzt wor den. In Zusammenschau dieser Befunde sei die Beschwerdeführerin nicht mehr in der Lage, ihre bisherige berufliche Tätigkeit als Zimmermädchen auszuführen. Seit dem 1. Juni 2015 sei sie in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig.

Ergänzend hielt er fest, es bestehe seit vielen Jahren ein häufig rezidivierendes lumbospondylogenes Syndrom. Diesbezüglich sei schon eine eingehende Abklä rung und Behandlung erfolgt. Ebenfalls bestehe seit Jahren eine Kraftlosigkeit und Schmerzen im rechten Fuss. Bei zunehmenden Knieschmerzen bei medialer Arthrose sei im November 2015 eine mediale Kniehemiprothese eingesetzt wor den. In Zusammenschau dieser Befunde sei die Beschwerdeführerin nicht mehr in der Lage, ihre bisherige berufliche Tätigkeit als Zimmermädchen auszuführen. Seit dem 1. Juni 2015 sei sie in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig. 4.6 Nach der orthopädischen Untersuchung vom 7. Juli 2016 stellte Dr. A.___ vom RAD in seinem Bericht ( Urk. 13/84) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 7):

4.6 Nach der orthopädischen Untersuchung vom 7. Juli 2016 stellte Dr. A.___ vom RAD in seinem Bericht ( Urk. 13/84) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 7): - Lumboradikuläres S1 Syndrom links bei kernspintomographisch nachgewie sener Diskushernie L5/S1 links

Lumboradikuläres S1 Syndrom links bei kernspintomographisch nachgewie sener Diskushernie L5/S1 links - Massive Gonarthrose links mit sichtbarer Fehlstellung und Knieschmerzen mit/bei

Massive Gonarthrose links mit sichtbarer Fehlstellung und Knieschmerzen mit/bei - Status nach Implantation einer Schlittenprothese links am 5. November 2015

Status nach Implantation einer Schlittenprothese links am 5. November 2015 - postoperative m Lymp ( h ) ödem am linken Unterschenkel

postoperative m Lymp ( h ) ödem am linken Unterschenkel - Überempfindlichkeit der Operationsnarbe nach lateral

Überempfindlichkeit der Operationsnarbe nach lateral - gute r postoperative r Achsenstellung und Beweglichkeit

gute r postoperative r Achsenstellung und Beweglichkeit - Residual Status bei Status nach Poliomyelitis

Residual Status bei Status nach Poliomyelitis - Rückfuss-Instabilität beidseits

Rückfuss-Instabilität beidseits - Cavo / Varusfehlstellung beidseits mit Calcaneuscuboidaler Gelenkarthrose mit Betonung des rechten Fusses

Cavo Varusfehlstellung beidseits mit Calcaneuscuboidaler Gelenkarthrose mit Betonung des rechten Fusses Zudem hielt er folgende Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest:

Zudem hielt er folgende Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest: - beginnende Fingerarthrose DV, DIV und DIII rechts

beginnende Fingerarthrose DV, DIV und DIII rechts Dazu führte er aus, die Beschwerdeführerin habe angegeben, im Vergleich zur Voruntersuchung könne sie besser laufen. Insgesamt könne sie 20-30 Minuten laufen und etwa eine halbe Stunde stehen. I n ihrer Tätigkeit als Reinigungs mitarbeiterin bestehe seit dem 2 5. Juni 2014 eine 0%ige Arbeitsfähigkeit. Als angepasste Tätigkeit könne eine teilweise sitzend ausgeübte Arbeit mit leichter Wechselbelastung, teils sitzend, teils ebenerdig gehend, auch mit gelegentlichem Heben und Tragen von Lasten bis 10 kg körpernah zugemutet werden. Auf grund der noch bestehenden Schmerzsymptomatik seien vermehrte Pausen notwendig. Entsprechend bestehe seit dem 7. Juli 2016 eine 80%ige Arbeits fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit (S. 1 und S. 7 f. ).

Dazu führte er aus, die Beschwerdeführerin habe angegeben, im Vergleich zur Voruntersuchung könne sie besser laufen. Insgesamt könne sie 20-30 Minuten laufen und etwa eine halbe Stunde stehen. I n ihrer Tätigkeit als Reinigungs mitarbeiterin bestehe seit dem 2 5. Juni 2014 eine 0%ige Arbeitsfähigkeit. Als angepasste Tätigkeit könne eine teilweise sitzend ausgeübte Arbeit mit leichter Wechselbelastung, teils sitzend, teils ebenerdig gehend, auch mit gelegentlichem Heben und Tragen von Lasten bis 10 kg körpernah zugemutet werden. Auf grund der noch bestehenden Schmerzsymptomatik seien vermehrte Pausen notwendig. Entsprechend bestehe seit dem 7. Juli 2016 eine 80%ige Arbeits fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit (S. 1 und S. 7 f. ). 4. 7 Dr. F.___ hielt am 7. September 2016 ( Urk. 13/91) in Ergänzung zu seinem Bericht vom 1 8. April 2016 (E. 4.5 hievor ) fest, das lumbospondylogene Schmerzsyndrom habe in letzter Zeit einen invalidisierenden Charakter ange nommen. In der Zusammenschau der Befunde sei an eine A r beitsfäh i gk ei t gar nicht mehr zu denken. Dies beziehe sich auf die angestammte sowie auch auf leicht ere wechselbelastende Tätigkeit en. Die Beschwerden hätten sich so fest ausgeweitet, dass die Beschwerdeführerin nun auch für ihren eigenen Haushalt eine externe Hilfe brauche. Seit dem 1. Juni 2015 sei sie bis auf weiteres defini tiv zu 100 % arbeitsunfähig.

4. 7 Dr. F.___ hielt am 7. September 2016 ( Urk. 13/91) in Ergänzung zu seinem Bericht vom 1 8. April 2016 (E. 4.5 hievor ) fest, das lumbospondylogene Schmerzsyndrom habe in letzter Zeit einen invalidisierenden Charakter ange nommen. In der Zusammenschau der Befunde sei an eine A r beitsfäh i gk ei t gar nicht mehr zu denken. Dies beziehe sich auf die angestammte sowie auch auf leicht ere wechselbelastende Tätigkeit en. Die Beschwerden hätten sich so fest ausgeweitet, dass die Beschwerdeführerin nun auch für ihren eigenen Haushalt eine externe Hilfe brauche. Seit dem 1. Juni 2015 sei sie bis auf weiteres defini tiv zu 100 % arbeitsunfähig. 4.8 Dr. med. G.___, FA Orthopädie/Unfallchirurgie, und Dr. med. H.___, FMH Chirurgie, von der I.___ stellten in ihrem Bericht vom 21. September 2016 ( Urk. 13/93) folgende Diagnosen:

4.8 Dr. med. G.___, FA Orthopädie/Unfallchirurgie, und Dr. med. H.___, FMH Chirurgie, von der I.___ stellten in ihrem Bericht vom 21. September 2016 ( Urk. 13/93) folgende Diagnosen: - Cavo varus Fuss rechts mit Calcaneocuboidalgelenksarthrose rechts

Cavo varus Fuss rechts mit Calcaneocuboidalgelenksarthrose rechts - TMT-I bis III-Arthrose

TMT-I bis III-Arthrose - Beginnende Talonaviculararthrose

Beginnende Talonaviculararthrose - Beginnende OSG-Arthrose rechts

Beginnende OSG-Arthrose rechts - Residualstatus nach Poliomyelitis acuta im Kindesalter

Residualstatus nach Poliomyelitis acuta im Kindesalter - Rückfussinstabilität beidseits

Rückfussinstabilität beidseits - chronische Rückenbeschwerden

chronische Rückenbeschwerden Dazu führten sie aus, es bestehe ein hypotropher Unterschenkel rechts und deutlich schwächer als links. Der rechte R ü ckfuss sei in Varusfehlstellung mit Cavus, der linke Rückfuss eher im Valgus mit beginnendem Senkfuss. Es be ständen Druckdolenzen im Bereich des Calcaneocuboidalgelenkes und über dem dorsalen M ittelfuss rechts mit Ausstrahlung nach proximal und distal, ebenso eine Varikosis cruris beidseits. Die Sprunggelenksbeweglichkeit sei im Vergleich zur Untersuchung vom Jahre 2012 mit 0/0/30° nun deutlich eingeschränkt. Auf den neu angefertigten Röntgenaufnahmen würden sich die zunehmenden arthrotischen Veränderungen des rechten Fusses wie beschrieben zeigen. Eine Beschäftigung mit gehenden und stehenden Beanspruchungen sei nicht mehr möglich. Da es sich um fortschreitende Erkrankungen handle, sei eine Besse rung des Befundes nicht zu erwarten.

Dazu führten sie aus, es bestehe ein hypotropher Unterschenkel rechts und deutlich schwächer als links. Der rechte R ü ckfuss sei in Varusfehlstellung mit Cavus, der linke Rückfuss eher im Valgus mit beginnendem Senkfuss. Es be ständen Druckdolenzen im Bereich des Calcaneocuboidalgelenkes und über dem dorsalen M ittelfuss rechts mit Ausstrahlung nach proximal und distal, ebenso eine Varikosis cruris beidseits. Die Sprunggelenksbeweglichkeit sei im Vergleich zur Untersuchung vom Jahre 2012 mit 0/0/30° nun deutlich eingeschränkt. Auf den neu angefertigten Röntgenaufnahmen würden sich die zunehmenden arthrotischen Veränderungen des rechten Fusses wie beschrieben zeigen. Eine Beschäftigung mit gehenden und stehenden Beanspruchungen sei nicht mehr möglich. Da es sich um fortschreitende Erkrankungen handle, sei eine Besse rung des Befundes nicht zu erwarten. 4.9 RAD-Arzt Dr. A.___ führte in seiner Stellungnahme vom 1 1. Oktober 2016 ( Urk. 13/95/3) aus, die Bewegungseinschränkung des rechten OSG sei bei Ver gleich der klinischen Untersuchung am 7. Ju li 2016 mit dem Bericht von Dr. H.___ vom 2 1. September 2016 insgesamt unverändert. Trotz fortschrei tender Arthrose habe die Beschwerdeführerin am 7. Juli 2016 angegeben, dass sie im Vergleich zur Voruntersuchung besser und insgesamt 20 – 30 Minuten laufen und etwa eine halbe Stunde stehen könne. Ihr sei e ine leichte wechselbe lastende überwiegend sitzende Tätigkeit möglich. Das Belastungsprofil sei damit geringfügig zu ändern. Aufgrund der Schmerzsymptomatik seien häufigere Pausen notwendig. Es bestehe aber weiterhin eine 80%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Versicherungsmedizinisch theoretisch könne auch ein Rollstuhlfahrer leichte Arbeit in einer angepasste n Tätigkeit zu 80 % - 100 % ausüben. Aufgrund de s Tagesablaufs (vgl. Urk. 13/84 S. 2), der angegebenen Beschwerden und des klinischen Untersuchungsbefundes bestehe im Haushalt keine Einschränkung, da die damit verbundenen Tätigkeiten auf den ganzen Tag verteilt werden könnten.

4.9 RAD-Arzt Dr. A.___ führte in seiner Stellungnahme vom 1 1. Oktober 2016 ( Urk. 13/95/3) aus, die Bewegungseinschränkung des rechten OSG sei bei Ver gleich der klinischen Untersuchung am 7. Ju li 2016 mit dem Bericht von Dr. H.___ vom 2 1. September 2016 insgesamt unverändert. Trotz fortschrei tender Arthrose habe die Beschwerdeführerin am 7. Juli 2016 angegeben, dass sie im Vergleich zur Voruntersuchung besser und insgesamt 20 – 30 Minuten laufen und etwa eine halbe Stunde stehen könne. Ihr sei e ine leichte wechselbe lastende überwiegend sitzende Tätigkeit möglich. Das Belastungsprofil sei damit geringfügig zu ändern. Aufgrund der Schmerzsymptomatik seien häufigere Pausen notwendig. Es bestehe aber weiterhin eine 80%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Versicherungsmedizinisch theoretisch könne auch ein Rollstuhlfahrer leichte Arbeit in einer angepasste n Tätigkeit zu 80 % - 100 % ausüben. Aufgrund de s Tagesablaufs (vgl. Urk. 13/84 S. 2), der angegebenen Beschwerden und des klinischen Untersuchungsbefundes bestehe im Haushalt keine Einschränkung, da die damit verbundenen Tätigkeiten auf den ganzen Tag verteilt werden könnten. 5. Vorliegend ist unbestritten und ausgewiesen, dass die Beschwerdeführerin bei guter Gesundheit einer 80%igen Erwerbstätigkeit nachgehen würde und zu 20 % im Aufgabenbereich tätig wäre. Die Beschwerdegegnerin hielt an der Ein schränkung im Haushalt von 9.7 % gemäss der letzten Verfügung fest, was von der Beschwerdeführerin nicht kritisiert wurde und mit Blick auf die diesbezügli chen Ausführungen von RAD-Arzt Dr. A.___ (E. 4.9 hievor ) nicht zu bean standen ist. Ebenso ist u nbe stritten und ausgewiesen, dass sie in ihrer ange stammten Tätigkeit seit dem 2 5. Juni 2014 nicht mehr arbeitsfähig ist. Bestritten ist hingegen die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit.

5. Vorliegend ist unbestritten und ausgewiesen, dass die Beschwerdeführerin bei guter Gesundheit einer 80%igen Erwerbstätigkeit nachgehen würde und zu 20 % im Aufgabenbereich tätig wäre. Die Beschwerdegegnerin hielt an der Ein schränkung im Haushalt von 9.7 % gemäss der letzten Verfügung fest, was von der Beschwerdeführerin nicht kritisiert wurde und mit Blick auf die diesbezügli chen Ausführungen von RAD-Arzt Dr. A.___ (E. 4.9 hievor ) nicht zu bean standen ist. Ebenso ist u nbe stritten und ausgewiesen, dass sie in ihrer ange stammten Tätigkeit seit dem 2 5. Juni 2014 nicht mehr arbeitsfähig ist. Bestritten ist hingegen die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. 6.

6. 6.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei ihrer leistungsabweisenden Verfügung vom 4. November 2016 (Urk. 2) auf die orthopädischen Untersuchungen sowie die Stellungnahme ihres RAD-Arztes Dr. A.___ vo m 2 3. September 2015 sowie 8. Juli und 1 1. Oktober 2016 (E. 4. 4, E. 4.6 und E. 4.9 hievor ).

6.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei ihrer leistungsabweisenden Verfügung vom 4. November 2016 (Urk. 2) auf die orthopädischen Untersuchungen sowie die Stellungnahme ihres RAD-Arztes Dr. A.___ vo m 2 3. September 2015 sowie 8. Juli und 1 1. Oktober 2016 (E. 4. 4, E. 4.6 und E. 4.9 hievor ). 6. 2 Die RAD stehen den IV-Stellen zur Beurtei lung der medizinischen Voraus setzungen des Leistungsanspruchs zur Verfü gung. Sie setzen die für die Invali denversicherung nach Art. 6 ATSG massge bende funktionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufga benbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Ein zelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2 bis IVG). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungs anspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medi zinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schrift lich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).

6. 2 Die RAD stehen den IV-Stellen zur Beurtei lung der medizinischen Voraus setzungen des Leistungsanspruchs zur Verfü gung. Sie setzen die für die Invali denversicherung nach Art. 6 ATSG massge bende funktionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufga benbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Ein zelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2 bis IVG). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungs anspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medi zinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schrift lich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5). Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entschei den ha ben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu wür digen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere An sicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzu nehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (vorerwähntes Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hin weisen).

Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entschei den ha ben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu wür digen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere An sicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzu nehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (vorerwähntes Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hin weisen). Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem ex terner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten ( BGE 134 V 231 E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifi kationen verfügt ( BGE 137 V 210 E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis versicherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte ge hören – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuver lässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesge richts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf BGE 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).

Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem ex terner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten ( BGE 134 V 231 E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifi kationen verfügt ( BGE 137 V 210 E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis versicherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte ge hören – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuver lässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesge richts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf BGE 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). Aus dem Grundsatz der Waffengleichheit folgt das Recht der versicherten Per son, mittels eigener Beweismittel die Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärzt lichen Feststellungen der versicherungsinternen Fachpersonen in Zweifel zu ziehen. Diese von der versicherten Person eingereichten Beweismittel stammen regelmässig von behandelnden Ärzten oder von anderen medizini schen Fach personen, die in einem auftragsrechtlichen Verhältnis zur versi cherten Person stehen. Aufgrund der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, wird im Streitfall eine direkte Leistungszusprache ein zig gestützt auf die Angaben der behandeln den Ärzte jedoch kaum je in Frage kommen (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.5).

Aus dem Grundsatz der Waffengleichheit folgt das Recht der versicherten Per son, mittels eigener Beweismittel die Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärzt lichen Feststellungen der versicherungsinternen Fachpersonen in Zweifel zu ziehen. Diese von der versicherten Person eingereichten Beweismittel stammen regelmässig von behandelnden Ärzten oder von anderen medizini schen Fach personen, die in einem auftragsrechtlichen Verhältnis zur versi cherten Person stehen. Aufgrund der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, wird im Streitfall eine direkte Leistungszusprache ein zig gestützt auf die Angaben der behandeln den Ärzte jedoch kaum je in Frage kommen (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.5). 6.3 Dr. A.___ untersuchte die Beschwerdeführerin zwei Mal (E. 4.4 und E. 4.6 hievor ). Seine Berichte sind für die streitigen Belange umfassend und wurden in Kenntnis der fallrelevanten Vorakten erstellt. Der RAD-Arzt legte die medizini schen Zusammenhänge einleuchtend dar, beurteilte die medizinische Situation überzeugend und setzte sich mit den geklagten Beschwerden und dem Verhalten der Beschwerdeführerin auseinander. Ebenso setzte er sich mit den vorhandenen Arztberichten auseinander und wies darauf hin, dass sich diese zu r Arbeits fähigkeit in einer angepassten Tätigke it nicht äussern ( Urk. 13/75 S. 8 und Urk. 13/84 S. 7 ). Zudem stellte er anlässlich der ersten Untersuchung eine Be hinderung durch den massiven Beugeschmerz im Bereich des linken Kniege lenkes fest, ebenso bekannte und diagnostizierte Arthrose n im Bereich der Sprunggelenke sowie im Bereich der rechtsseitigen Unterschenkelmuskulatur ein en Residualzustand nach Poliomyelitis mit deutlichem muskulärem Defizit und Beinverkürzung rechts. Dr. A.___ befürwortete die geplante Knie operation und erwartete durch die Achsenkorrektur des linken Kniegelenkes eine Verbesserung des Gangbildes und der Schmerzsymptomatik im Bereich der Lendenwirbelsäule ( Urk. 13/75 S. 5-9). In der zweiten - nach der Knieoperation durchgeführten - Untersuchung hielt er fest, dass der Knieschmerz und auch das Laufen besser geworden seien. Er wies auf eine deutliche Befundbesserung nach Implantation der Schlittenprothese in Bezug auf das Gangbild und den Bewe gungsablauf hin ( Urk. 13/84 S. 1 f.). Für das Zumutbarkeitsprofil berücksichtigte er die Erkrankung der Lendenwirbelsäule, die Schädigung des Kniegelenkes und der Füs se. Ebenso berücksichtigte er die noch bestehende Schmerzsymptomatik, welche vermehrte Pausen notwendig macht und zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 20 % führt. Der RAD-Arzt g elangte sodann zum ausführ lich begründeten und nachvollziehbaren Schluss, dass die Beschwerdeführerin seit dem 2 5. Juni 2014 in ihrer angestammten Tätigkeit auf Dauer nicht m ehr arbeitsfähig ist und bis 6. Juli 2016 auch in einer angepassten Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig war. Seit 7. Juli 2016 besteht hingegen in einer angepassten leichten wechselbelastenden überwiegend sitzenden Tätigkeit eine 80%ige Arbeitsfähigkeit.

6.3 Dr. A.___ untersuchte die Beschwerdeführerin zwei Mal (E. 4.4 und E. 4.6 hievor ). Seine Berichte sind für die streitigen Belange umfassend und wurden in Kenntnis der fallrelevanten Vorakten erstellt. Der RAD-Arzt legte die medizini schen Zusammenhänge einleuchtend dar, beurteilte die medizinische Situation überzeugend und setzte sich mit den geklagten Beschwerden und dem Verhalten der Beschwerdeführerin auseinander. Ebenso setzte er sich mit den vorhandenen Arztberichten auseinander und wies darauf hin, dass sich diese zu r Arbeits fähigkeit in einer angepassten Tätigke it nicht äussern ( Urk. 13/75 S. 8 und Urk. 13/84 S. 7 ). Zudem stellte er anlässlich der ersten Untersuchung eine Be hinderung durch den massiven Beugeschmerz im Bereich des linken Kniege lenkes fest, ebenso bekannte und diagnostizierte Arthrose n im Bereich der Sprunggelenke sowie im Bereich der rechtsseitigen Unterschenkelmuskulatur ein en Residualzustand nach Poliomyelitis mit deutlichem muskulärem Defizit und Beinverkürzung rechts. Dr. A.___ befürwortete die geplante Knie operation und erwartete durch die Achsenkorrektur des linken Kniegelenkes eine Verbesserung des Gangbildes und der Schmerzsymptomatik im Bereich der Lendenwirbelsäule ( Urk. 13/75 S. 5-9). In der zweiten - nach der Knieoperation durchgeführten - Untersuchung hielt er fest, dass der Knieschmerz und auch das Laufen besser geworden seien. Er wies auf eine deutliche Befundbesserung nach Implantation der Schlittenprothese in Bezug auf das Gangbild und den Bewe gungsablauf hin ( Urk. 13/84 S. 1 f.). Für das Zumutbarkeitsprofil berücksichtigte er die Erkrankung der Lendenwirbelsäule, die Schädigung des Kniegelenkes und der Füs se. Ebenso berücksichtigte er die noch bestehende Schmerzsymptomatik, welche vermehrte Pausen notwendig macht und zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 20 % führt. Der RAD-Arzt g elangte sodann zum ausführ lich begründeten und nachvollziehbaren Schluss, dass die Beschwerdeführerin seit dem 2 5. Juni 2014 in ihrer angestammten Tätigkeit auf Dauer nicht m ehr arbeitsfähig ist und bis 6. Juli 2016 auch in einer angepassten Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig war. Seit 7. Juli 2016 besteht hingegen in einer angepassten leichten wechselbelastenden überwiegend sitzenden Tätigkeit eine 80%ige Arbeitsfähigkeit. 6.4 Am 1 1. Oktober 2016 nahm Dr. A.___ zudem zu den neu aufgelegten Be richten der Dres. F.___ und H.___ Stellung und änderte das Belastungs profil geringfügig ( Urk. 13/95/3). Der Einwand der Beschwerdeführerin, der RAD-Arzt habe sich zu diesen Berichten nicht geäussert ( Urk. 1 S. 5 ), ist damit nicht zutreffend. Ebenso wenig trifft zu, dass er sich mit den bereits vorhande nen Arztberichten nicht auseinandergesetzt hätte. Vielmehr ging er vo n densel ben Beschwerden wie die behandelnden Ärzte und übereinstimmend mit diesen von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit aus. Zur Arbeitsfähigkeit in einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit äusserten sich die behandelnden Ärzte nicht, weshalb eine diesbezügliche Auseinandersetzung nicht möglich war.

6.4 Am 1 1. Oktober 2016 nahm Dr. A.___ zudem zu den neu aufgelegten Be richten der Dres. F.___ und H.___ Stellung und änderte das Belastungs profil geringfügig ( Urk. 13/95/3). Der Einwand der Beschwerdeführerin, der RAD-Arzt habe sich zu diesen Berichten nicht geäussert ( Urk. 1 S. 5 ), ist damit nicht zutreffend. Ebenso wenig trifft zu, dass er sich mit den bereits vorhande nen Arztberichten nicht auseinandergesetzt hätte. Vielmehr ging er vo n densel ben Beschwerden wie die behandelnden Ärzte und übereinstimmend mit diesen von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit aus. Zur Arbeitsfähigkeit in einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit äusserten sich die behandelnden Ärzte nicht, weshalb eine diesbezügliche Auseinandersetzung nicht möglich war. 6.5 Der Bericht von Hausarzt Dr. F.___ vom 1 8. April 2016 (E. 4.5 hievor ), gemäss welchem die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig ist, war dem RAD-Arzt bei seiner zweiten Untersuchung be kannt. Dem neuen Bericht vom 7. September 2016 (E. 4.7 hievor ) sind keine veränderten Befunde zu entnehmen; die angebliche Verschlechterung des lum bospondylogenen Schmerzsyndroms seit dem letzten Bericht wurde nicht be gründet. Namentlich fehlt eine Darlegung neu erhobener Befunde, welche eine Verschlechterung ausweisen würden. Es ist damit nicht nachvollziehbar, wes halb die Beschwerdeführerin nun auch in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig sein soll. Im Bericht vom 1 8. April 2016 hatte Dr. F.___ im Rahmen seines Arbeitsunfähigkeitsattestes noch Bezug auf die angestammte Tä tigkeit als Zimmermädchen genommen. Dass diesbezüglich eine vollumfängli che Arbeitsunfähigkeit besteht, ist ausgewiesen. Soweit er ausführte, in der Zu sammenschau der Befunde sei die Beschwerdeführerin nicht in der Lage, einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen, da die Schmerzen bereits nach kurzer Zeit überhand nähmen, kann dies nicht als begründetes Attest einer vollumfängli chen Arbeits un fähigkeit in angepasster Tätigkeit gefasst werden. Die Befunde be zogen sich auf Rückenschmerzen, Kraftlosigkeit und Schmerzen im rechten Fuss sowie die Kniehemiprothese. Dass eine vorwiegend sitzende Tätigkeit nicht mehr möglich sein sollte, ist bei dieser Sachlage nicht nachvollziehbar, zumal Dr. F.___ auch in seinem jüngsten Bericht keine Komplikationen mit der Pro these schilderte. Der Einschätzung von Dr. F.___ kann damit nicht gefolgt werden. RAD-Stellungnahmen können zudem nicht einfach immer dann in Fra ge ge stellt werden, wenn die behandelnden Ärzte eine abweichende Meinung zur Arbeitsunfähigkeit äussern (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_668/2015 vom 17. Februar 2016 E. 3).

6.5 Der Bericht von Hausarzt Dr. F.___ vom 1 8. April 2016 (E. 4.5 hievor ), gemäss welchem die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig ist, war dem RAD-Arzt bei seiner zweiten Untersuchung be kannt. Dem neuen Bericht vom 7. September 2016 (E. 4.7 hievor ) sind keine veränderten Befunde zu entnehmen; die angebliche Verschlechterung des lum bospondylogenen Schmerzsyndroms seit dem letzten Bericht wurde nicht be gründet. Namentlich fehlt eine Darlegung neu erhobener Befunde, welche eine Verschlechterung ausweisen würden. Es ist damit nicht nachvollziehbar, wes halb die Beschwerdeführerin nun auch in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig sein soll. Im Bericht vom 1 8. April 2016 hatte Dr. F.___ im Rahmen seines Arbeitsunfähigkeitsattestes noch Bezug auf die angestammte Tä tigkeit als Zimmermädchen genommen. Dass diesbezüglich eine vollumfängli che Arbeitsunfähigkeit besteht, ist ausgewiesen. Soweit er ausführte, in der Zu sammenschau der Befunde sei die Beschwerdeführerin nicht in der Lage, einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen, da die Schmerzen bereits nach kurzer Zeit überhand nähmen, kann dies nicht als begründetes Attest einer vollumfängli chen Arbeits un fähigkeit in angepasster Tätigkeit gefasst werden. Die Befunde be zogen sich auf Rückenschmerzen, Kraftlosigkeit und Schmerzen im rechten Fuss sowie die Kniehemiprothese. Dass eine vorwiegend sitzende Tätigkeit nicht mehr möglich sein sollte, ist bei dieser Sachlage nicht nachvollziehbar, zumal Dr. F.___ auch in seinem jüngsten Bericht keine Komplikationen mit der Pro these schilderte. Der Einschätzung von Dr. F.___ kann damit nicht gefolgt werden. RAD-Stellungnahmen können zudem nicht einfach immer dann in Fra ge ge stellt werden, wenn die behandelnden Ärzte eine abweichende Meinung zur Arbeitsunfähigkeit äussern (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_668/2015 vom 17. Februar 2016 E. 3). 6.6 Dr. H.___ wies auf die zunehmenden arthrotischen Veränderungen hin (E. 4.8 hievor ), welche von Dr. A.___ in seinen Untersuchungen denn auch festgestellt worden waren. Ebenso waren ihm der deutlich schwächere Unter schenkel rechts und die Fussfehlstellung bekannt. Auch das von Dr. H.___ geäusserte Zumutbarkeitsprofil (keine gehenden oder stehenden Beanspruchun gen) entspricht dem gemäss dem RAD-Arzt bestehenden Belastungsprofil ( überwiegend sitzende Tätigkeit) weitgehend, zur Arbeitsfähigkeit in einer ange passten Tätigkeit äusserte er sich nicht weiter.

6.6 Dr. H.___ wies auf die zunehmenden arthrotischen Veränderungen hin (E. 4.8 hievor ), welche von Dr. A.___ in seinen Untersuchungen denn auch festgestellt worden waren. Ebenso waren ihm der deutlich schwächere Unter schenkel rechts und die Fussfehlstellung bekannt. Auch das von Dr. H.___ geäusserte Zumutbarkeitsprofil (keine gehenden oder stehenden Beanspruchun gen) entspricht dem gemäss dem RAD-Arzt bestehenden Belastungsprofil ( überwiegend sitzende Tätigkeit) weitgehend, zur Arbeitsfähigkeit in einer ange passten Tätigkeit äusserte er sich nicht weiter. 6.7 Zusammenfassend vermögen weder die Berichte der behandelnden Ärzte noch die Einwände der Beschwerdeführerin Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der RAD-Berichte zu erwecken. Auf diese ist damit abzustellen. Von weiteren medizinischen Abklärungen - wie von der Beschwerdeführer in beantragt - sind keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf in antizipierter Beweiswürdigung ( vgl. BGE 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen) ver zichtet wird.

6.7 Zusammenfassend vermögen weder die Berichte der behandelnden Ärzte noch die Einwände der Beschwerdeführerin Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der RAD-Berichte zu erwecken. Auf diese ist damit abzustellen. Von weiteren medizinischen Abklärungen - wie von der Beschwerdeführer in beantragt - sind keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf in antizipierter Beweiswürdigung ( vgl. BGE 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen) ver zichtet wird. 7. Die Beschwerdeführerin litt im Vergleichszeitpunkt insbesondere an Rücken beschwerden (E. 4.1-4.3 hievor ). Ab dem 2 5. Juni 2014 war sie jedoch vor allem aufgrund der Beschwerden im linken Kniegelenk nicht mehr arbeitsfähig (E. 4.4 hievor ). Eine - vorübergehende - Verschlechterung des Gesundheitszustandes ist damit ausgewiesen. Nach einer Knieoperation im November 2015 mit Implanta tion einer Kniehemiprothese medial links hat sich ihr Gesundheitszustand wie derum verbessert. So konnte sie - anders als vor der Operation - wieder 20-30 Minuten laufen und etwa eine halbe Stunde stehen. Damit ist spätestens seit dem Zeitpunkt der RAD-Untersuchung vom 7. Juli 2016 von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes auszugehen.

7. Die Beschwerdeführerin litt im Vergleichszeitpunkt insbesondere an Rücken beschwerden (E. 4.1-4.3 hievor ). Ab dem 2 5. Juni 2014 war sie jedoch vor allem aufgrund der Beschwerden im linken Kniegelenk nicht mehr arbeitsfähig (E. 4.4 hievor ). Eine - vorübergehende - Verschlechterung des Gesundheitszustandes ist damit ausgewiesen. Nach einer Knieoperation im November 2015 mit Implanta tion einer Kniehemiprothese medial links hat sich ihr Gesundheitszustand wie derum verbessert. So konnte sie - anders als vor der Operation - wieder 20-30 Minuten laufen und etwa eine halbe Stunde stehen. Damit ist spätestens seit dem Zeitpunkt der RAD-Untersuchung vom 7. Juli 2016 von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes auszugehen. 8. Zu prüfen bleibt, wie sich das Leistungsvermögen der Beschwerdeführerin in wirtschaftlicher Hinsicht auswirkt.

8. Zu prüfen bleibt, wie sich das Leistungsvermögen der Beschwerdeführerin in wirtschaftlicher Hinsicht auswirkt. 8.1 Der für die Invaliditätsbemessung und damit den Rentenanspruch massgebende Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (BGE 130 V 343 E. 3.4.2).

8.1 Der für die Invaliditätsbemessung und damit den Rentenanspruch massgebende Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (BGE 130 V 343 E. 3.4.2). 8.2 Die Beschwerdeführerin wäre bei guter Gesundheit in einem 80 % -Pensum als Reinigungsmitarbeiterin tätig. Ihre letzte Arbeit hat sie jedoch - trotz diesbezüg lich voller Arbeitsfähigkeit - lediglich in einem 65 % -Pensum ausgeübt. Die Be schwerdegegnerin hat deshalb zur Berechnung des Valideneinkommens auf die Tabellenlöhne 2014 gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) abgestellt und per 2015 ein Valideneinkommen von Fr. 42'999.80 im angestammten 80 % -Pensum errechnet ( Urk. 13/85), was von der Beschwerdeführerin nicht beanstandet wurde. Darauf ist abzustellen.

8.2 Die Beschwerdeführerin wäre bei guter Gesundheit in einem 80 % -Pensum als Reinigungsmitarbeiterin tätig. Ihre letzte Arbeit hat sie jedoch - trotz diesbezüg lich voller Arbeitsfähigkeit - lediglich in einem 65 % -Pensum ausgeübt. Die Be schwerdegegnerin hat deshalb zur Berechnung des Valideneinkommens auf die Tabellenlöhne 2014 gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) abgestellt und per 2015 ein Valideneinkommen von Fr. 42'999.80 im angestammten 80 % -Pensum errechnet ( Urk. 13/85), was von der Beschwerdeführerin nicht beanstandet wurde. Darauf ist abzustellen. 8.3 Zur Ermittlung des Invalideneinkommens stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die LSE 2014, TA1, Ziff. 45-96, Kompetenzniveau 1, Frauen, und berechnete per 2015 ein Invalideneinkommen von Fr. 42'484.20 in dem der Beschwerde führerin ab 7. Juli 2016 zumutbaren 80 % -Pensum ( Urk. 13/85). Einen behin - derungsbedingten Abzug gewährte sie nicht mit der Begründung, das zumutbare Pensum sei aufgrund des erhöhten Pausenbedarfs bereits um 20 % reduziert worden. Auch dies wurde nicht kritisiert und es ist damit von einem Invaliden einkommen von Fr. 0.-- von 25. Juni 2014 bis 6. Juli 2016 sowie von einem solchen von Fr. 42'484.20 ab 7. Juli 2016 (Verbesserung Gesundheitszustand) auszugehen.

8.3 Zur Ermittlung des Invalideneinkommens stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die LSE 2014, TA1, Ziff. 45-96, Kompetenzniveau 1, Frauen, und berechnete per 2015 ein Invalideneinkommen von Fr. 42'484.20 in dem der Beschwerde führerin ab 7. Juli 2016 zumutbaren 80 % -Pensum ( Urk. 13/85). Einen behin derungsbedingten Abzug gewährte sie nicht mit der Begründung, das zumutbare Pensum sei aufgrund des erhöhten Pausenbedarfs bereits um 20 % reduziert worden. Auch dies wurde nicht kritisiert und es ist damit von einem Invaliden einkommen von Fr. 0.-- von 25. Juni 2014 bis 6. Juli 2016 sowie von einem solchen von Fr. 42'484.20 ab 7. Juli 2016 (Verbesserung Gesundheitszustand) auszugehen. 8.4 Der Vergleich des Valideneinkommens von Fr. 42'999.80 mit dem Invaliden einkommen von Fr. 0.-- beziehungsweise Fr. 42'484.20 ergibt einen Invalidi tätsgrad im Erwerbsbereich von zunächst 80 % beziehungsweise ab 7. Juli 2016 von 1.2 %.

8.4 Der Vergleich des Valideneinkommens von Fr. 42'999.80 mit dem Invaliden einkommen von Fr. 0.-- beziehungsweise Fr. 42'484.20 ergibt einen Invalidi tätsgrad im Erwerbsbereich von zunächst 80 % beziehungsweise ab 7. Juli 2016 von 1.2 %. 8.5 Bei einer Gewichtung der Erwerbstätigkeit zu 80 % ergibt dies einen Teilinvali ditätsgrad von zunächst 80 % beziehungsweise ab 7. Juli 2016 von 0.96 %. In ihrem Aufgabenbereich ist die Beschwerdeführerin zu 9.7 % eingeschränkt, was bei einer Gewichtung zu 20 % einen Teilinvaliditätsgrad von 1.94 % ergibt. Ins gesamt beträgt der Invaliditätsgrad damit 82 % bis 6. Juli 2016 und ab 7. Juli 2016 3 %.

8.5 Bei einer Gewichtung der Erwerbstätigkeit zu 80 % ergibt dies einen Teilinvali ditätsgrad von zunächst 80 % beziehungsweise ab 7. Juli 2016 von 0.96 %. In ihrem Aufgabenbereich ist die Beschwerdeführerin zu 9.7 % eingeschränkt, was bei einer Gewichtung zu 20 % einen Teilinvaliditätsgrad von 1.94 % ergibt. Ins gesamt beträgt der Invaliditätsgrad damit 82 % bis 6. Juli 2016 und ab 7. Juli 2016 3 %. Die Beschwerdeführerin hat somit Anspruch auf eine von 1. August 2015 (Geltendmachung des Leistungsanspruchs im Februar 2015 plus sechs Monate; Art. 29 Abs. 1 IVG) bis 3 1. Oktober 2016 (Zeitpunkt Verbesserung im Juli 2016 plus drei Monate; Art. 88a Abs. 1 IVV) befristete ganze Rente. Ab dem 1. November 2016 besteht hingegen kein Rentenanspruch mehr. In diesem Sin ne ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen.

Die Beschwerdeführerin hat somit Anspruch auf eine von 1. August 2015 (Geltendmachung des Leistungsanspruchs im Februar 2015 plus sechs Monate; Art. 29 Abs. 1 IVG) bis 3 1. Oktober 2016 (Zeitpunkt Verbesserung im Juli 2016 plus drei Monate; Art. 88a Abs. 1 IVV) befristete ganze Rente. Ab dem 1. November 2016 besteht hingegen kein Rentenanspruch mehr. In diesem Sin ne ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. 9.

9. 9.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ermessensweise auf Fr. 8 00.-- festzusetzen. Obwohl das Begehren de r Beschwerdeführerin auf Zusprache einer ganzen unbefristeten Rente nur teilweise gutgeheissen wurde, hat ihr „ Überklagen “ den Prozessaufwand nicht wesentlich beeinflusst (BGE 117 V 401 E. 2c; Urteil des Bundesgerichts 9C_846/2015 vom 2. März 2016 E. 3). Unter diesen Umständen rechtfertigt sich nicht, ihr die Prozesskosten teilweise aufzuerlegen. Diese sind vollumfänglich von der Beschwerdegegnerin zu tragen.

9.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ermessensweise auf Fr. 8 00.-- festzusetzen. Obwohl das Begehren de r Beschwerdeführerin auf Zusprache einer ganzen unbefristeten Rente nur teilweise gutgeheissen wurde, hat ihr „ Überklagen “ den Prozessaufwand nicht wesentlich beeinflusst (BGE 117 V 401 E. 2c; Urteil des Bundesgerichts 9C_846/2015 vom 2. März 2016 E. 3). Unter diesen Umständen rechtfertigt sich nicht, ihr die Prozesskosten teilweise aufzuerlegen. Diese sind vollumfänglich von der Beschwerdegegnerin zu tragen. 9.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Mangels eines wesentlich höheren Prozess aufwandes ist trotz „Überklagens“ auch von einer Kürzung der Prozessent schädigung abzusehen. Diese ist mit Fr. 1‘900.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bemessen.

9.2 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Mangels eines wesentlich höheren Prozess aufwandes ist trotz „Überklagens“ auch von einer Kürzung der Prozessent schädigung abzusehen. Diese ist mit Fr. 1‘900.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bemessen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 4. November 2016 aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin von 1. August 2015 bis 3 1. Oktober 2016 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat.

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 4. November 2016 aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin von 1. August 2015 bis 3 1. Oktober 2016 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheids zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheids zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 1’900.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 1’900.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Advokat Silvan Ulrich

Advokat Silvan Ulrich - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubLanzicher