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In der Schweiz sollen alle das gleiche Recht auf Bildung haben. Der Zugang zur Bildung während der obligatorischen Schulzeit soll für die Eltern unentgeltlich sein.
Die Regierung des Kantons Zug sieht dies mit Blick auf das Untergymnasium scheinbar anders: Familien, die sich die Beiträge der Kanti für Exkursionen, Lager, Studienwochen und für Unterrichtsmaterial und für den Unterricht zukünftig nötigen Computer, Tablets und weiteren technischen Geräte nicht leisten können, könnten ja die obligatorische Schulzeit statt am Untergymnasium an einer Sekundarschule verbringen und anschliessend ins Kurzzeitgymnasium wechseln. (vgl. dazu die entsprechende Antwort der Regierung auf unsere Interpellation. Diese Haltung führt zu einer Zwei-Klassengesellschaft in der Bildung mit einer Kanti als “Privatschule”. Das wollen wir nicht.