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Bücker Bü 133
Bücker Bü – 133 C
„Jungmeister“
„Jungmeister“
Der Einsitzige Doppeldecker Bü 133 wurde für die Fortgeschrittenen - Schulung konzipiert. Seine Ausmasse waren kleiner als jene des Bücker – Jungmanns, doch konnten 60% der Bauteile für den Bau der Jungmeister verwendet werden.
Im August 1935 erfolgte der Erstflug. Die Maschine wurde von allen damaligen
berühmten Kunstflugpiloten geflogen und galt kurz darauf als das beste
Kunstflugzeug der Welt.
Bei der deutschen Luftwaffe war der Jungmeister das Standartflugzeug für die
Kunstflugausbildung. Die Schweiz war neben Spanien das einzige Land das den
Jungmeister auch in Lizenz herstellen durfte.
So wurden in Altenrhein zwischen 1937 und 1940 insgesamt
47 Exemplare gebaut. Drei Exemplare wurden noch ab Werk in Rangsdorf (D) bezogen.
(Text auszugsweise; Erich Gandet)
)
Bücker Bü – 133 C
„Jungmeister“ in der Schweizer Flugwaffe 1937 – 1968
Im Anschluss an die Erprobung eines neuen Schulflugzeuges wurde 1936 auch ein
Trainingsflugzeug für den Luftkampf – Ausbildung gesucht. Unter verschiedenen
Typen ging der Bücker Bu-133 „Jungmeister“ siegreich hervor. Dieser, wie auch
der Bü 131, bewährte sich als Übungsflugzeug in jeder Beziehung sehr gut.
Für die Luftkampf – Ausbildung konnten die Flugzeuge wahlweise mit Mg-Kameras, mit
einer eingebauten Stoppuhr versehen werden, deren Zifferblatt auf dem Film festgehalten war und so den zeitlichen Ablauf der beiden „Kampfhähne“ registrierte.
Auf diese Art liessen sich die Kampfübungen einwandfrei auswerten.
Auf Ende 1968 musste diese äusserst erfolgreiche Flugzeugflotte nach über 30
jährigem Einsatz vom Militärflugdienst zurückgezogen werden.
Die Ursache dazu war das Fehlen einer Funkanlage und der Umstand,
dass auf dem für die Grundschulung vorhandenen Pilatus P3-03/05
ebenfalls Akrobatik geflogen werden konnte.
Die noch übriggebliebenen Flugzeuge gingen 1969
an den Aero – Club der Schweiz über
und sind noch immer im zivilen Flugdienst vorhanden.
Einige davon wurden ins nahe Ausland verkauft
und sind auch dort im Flugbereitem zustand.
Einzelne Flugzeuge sind zu Ausstellungszwecken aufbewahrt worden.
Seit 1972 steht die U-60 im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern. Ferner wurden drei Motoren zurückbehalten, wovon sich je ein Exemplar im Verkehrshaus Luzern, im
Technorama Winterthur und im AMF – Museum Dübendorf befindet.
So ging die Militärische Laufbahn eines geradezu
legendären Flugzeug – Typ zu ende.
Bücker Bü 133 Jungmeister
U – 85 Locarno 1968
Beide Bücker sind aus
dem Kit von Heller 1:72 gebaut.
Bücker Bü 133 Jungmeister
U – 60 1939
U – 60 1939
Der Historische Teil sowie das Foto ist aus dem Buch:
Flugzeuge der schweizerischen Fliegertruppe seit 1914
Die Farbige Illustrationen sind aus der Schachtel von Heller abgebildet.