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Wie der österreichische Rundfunk berichtete, haben Forscher der Veterinärmedizinischen Universität eine bisher unbekannte Form des Bakteriums “Candidatus Neoehrlichia” entdeckt und darüber im Fachblatt “Parasites & Vectors” berichtet. Unbekannt ist der Erreger-Typ in Fachkreisen nicht, denn bereits 1999 wurde “Candidatus Neoehrlichia mikurensis” erstmals bei einer Zecke und später bei Hunden, Igeln, Spitzmäusen, Bären, Dachsen, Gämsen und Mufflons nachgewiesen.
Eine erste Infektion beim Menschen wurde laut dem Bericht 2010 in Schweden entdeckt. Erkrankt ein Mensch daran, kann das zu Fieber, Muskel- und Gelenksschmerzen, aber auch zu einem erhöhten Risiko für Thrombosen und Embolien führen. Gefährdet sind vor allem ältere und immunschwache Personen. Ein zweiter ähnlicher Erreger namens „Candidatus Neoehrlichia lotoris“ wurde bisher ausschließlich in US-amerikanischen Waschbären nachgewiesen. (red)