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von Gabi Meier Mohamed
Die Burgruine Hünenberg (Kt. Zug) wurde von 1945-1947 ausgegraben und 1961/62 tiefgreifend saniert. Nach den massiven Eingriffen muss die Befunderhaltung als marginal bezeichnet werden. Die Nachuntersuchungen, die 2005-2010 stattfanden, förderten dennoch Interessantes zutage. Die mittels mikromorphologischer Analyse untersuchten Schichten illustrieren das Voranschreiten der Bauarbeiten und liefern interessante Aufschlüsse über einen mittelalterlichen Baubetrieb. Mit der Hilfe von Mörtelanalysen gelang es, die z. T. isoliert stehenden Mauern zu gruppieren und zu einem sinnvollen Grundriss zusammen zu fügen. Die Entwicklung der Anlage lässt sich nun in einem nachvollziehbaren Bauphasenschema fassen. Der vorliegende Aufsatz stellt lediglich einen Werkstattbericht der laufenden Auswertung dar. Das Fundmaterial kommt hier nicht zur Sprache und ebenso fehlt die breitere Einbettung in den historischen und archäologischen Kontext. Der frühzeitige wissenschaftliche Austausch kommt der Gesamtauswertung aber sicherlich zugute.
, Gabi : Archäologie und Baugeschichte der Burg Hünenberg (Kt. Zug): Ein Zwischenbericht.
Mittelalter – Moyen Age – Medioevo – Temp medieval, Zeitschrift des Schweizerischen Burgenvereins, 21. Jahrgang 2016, Heft 2, 29 - 41.