Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03176.jsonl.gz/328

Januar 2008
Das neue Jahr begann, wie das alte aufgehört hat: Mit absurden Argumenten versucht man die Einführung des GNA zu verhindern. Wir geben Gegensteuer.
Mit dem gekröpften Nordanflug (GNA) hat der Flughafen und der Kanton Zürich schon lange eine Lösung der Vernunft präsentiert.
Am 16. Dezember 2005, kurz vor dem Start einer F/A-18, geschieht Ungewöhnliches auf dem Rollfeld: Der Pilot öffnet das Cockpit seiner Maschine und streckt ein Spruchband heraus: «Goodbye Dübendorf». Kurz darauf verschwindet er donnernd in den Regenwolken.
Der Bund orientierte über das Projekt eines einheitlichen Luftraumes (Single Sky) in Europa und die laufende Studie für einen gemeinsamen Luftraumblock «Europe Central», der neben der Schweiz die Benelux-Staaten, Deutschland und Frankreich umfassen soll.
Grösste Eile sei geboten, wurde im Rat gesagt, weil der Bundesrat in den nächsten Wochen entscheiden werde. Nur die SVP war gegen das Postulat. Der Regierungsrat und insbesondere die Flughafenverantwortliche Rita Fuhrer hätten immer wieder sieben Stunden Nachtruhe versprochen, «vor allem vor den letzten Abstimmungen», sagte Priska Seiler (SP, Kloten).
Die Zürcher Volkswirtschaftsdirektion Rita Fuhrer will «keine schleichende Aufweichung der Nachtflugsperre am Flughafen Zürich», wie sie heute mitteilte. Es dürfe damit einzig Gefährdungen der Sicherheit durch Ausschreitungen vorgebeugt werden.
Politisch unsensibles Vorhaben – Konsultative Konferenz doch nur Feigenblatt?