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In vier Jahren verwandelt sich die Stecke entlang des Vierwaldstättersees in eine Grossbaustelle. Dann beginnen die Bauarbeiten für die neue Axenstrasse. Sie besteht im Wesentlichen aus dem knapp 2,9 Kilometer langen Morschacher Tunnel im Norden und dem rund 4,4 Kilometer langen Sisikoner Tunnel im Süden.
Es sei ein wichtiges Bauprojekt, erklärt der zuständige Schwyzer Regierungsrat Othmar Reichmuth. Die Strecke gehört zu den Nord-Süd-Transitrouten und ist stark befahren. Immer wieder verschütten Feldstürze die Strasse am Vierwaldstättersee.
Die neue Nationalstrasse soll mehr Sicherheit bringen und den Transitverkehr vom Langsamverkehr trennen. Die beiden Tunnels sollen gleichzeitig gebaut werden. Wie die Baudirektionen Uri und das Baudepartement Schwyz mitteilten, soll der Sisikoner kurz vor dem Morschacher Tunnel eröffnet werden. Zwischen den Tunnels, im Bereich Ort, liegt eine 120 Meter lange, offene Strecke.
Kostenpunkt: mindestens 740 Millionen
Dort verläuft die neue Strasse nahezu parallel zur alten Axenstrasse in einem Hanganschnitt. Das ermöglicht, jeweils einen oder beide neuen Tunnels gleichzeitig zu schliessen und die alte Strasse als Ausweichroute zu nutzen. Beispielsweise für Unterhaltsarbeiten oder bei Unfällen.
Die Gesamtkosten für die neue Axenstrasse werden auf rund 740 Millionen Franken geschätzt. Die spektakuläre, alte Axenstrasse entlang des Vierwaldstättersees wird für weitere 230 Millionen Franken saniert und anschliessend den Kantonen Uri und Schwyz übergehen. Auf ihr soll dann vor allem der Langsamverkehr rollen und auch Touristen anziehen.
Geschichte der Axenstrasse
Einst war sie schmal und kurvig und war nicht asphaltiert. Heute zählt die Axenstrasse zu den wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen. Mehr zu deren Entwicklung lesen Sie hier.