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Mutterkühe seit 2003
Im Jahre 2003 haben wir uns entschieden, die Milchwirtschaft aufzugeben und den Betrieb auf Mutterkuhhaltung umzustellen. Im Verlaufe des Sommers bauten wir den 30-jährigen Anbindestall in einen 3-Raum-Laufstall um. Während dieser Zeit entschieden wir uns, Luing-Tiere zu kaufen. Im Herbst konnten wir dann von einem Züchter im Tösstal 7 Rinder erwerben. Das war der Beginn unserer Mutterkuhhaltung mit Luing-Tieren. Mehr darüber erfahren sie unter Luingzucht.
Mutterkuhhaltung
Mutterkuhhaltung bedeutet: Das Kalb wächst bei seiner Mutter auf. Es kann bei ihr ab Geburt säugen und beide lernen sich die ersten 7 bis 10 Tage, abgetrennt von der Herde, gegenseitig kennen. Dabei spielt neben der Optik und der Stimme auch der Geruch eine wichtige Rolle, so dass sie sich später in der Herde wieder finden können. Das Kalb bleibt das ganze Jahr über in der Nähe der Mutter zusammen mit der ganzen Herde. Erst mit 8 bis 10 Monaten wird es von der Mutter „abgesetzt“, d. h. getrennt, damit sich diese auf die nächste Geburt vorbereiten kann. Aus diesem Grund werden solche Jungtiere auch „Absetzer“ genannt. Das Absetzen ist wichtig, da sonst das einjährige Kalb dem nachfolgenden Kälbchen die Milch weg trinken würde. Eine Mutterkuh ernährt nur ihr eigenes Kalb, allenfalls auch Zwillinge. Würde ein fremdes Kalb angesetzt, wäre dies Ammenkuhhaltung.