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Jermaine Sprosse begann seine musikalische Laufbahn in Deutschland als Chorknabe. Später studierte er Cembalo und Hammerklavier in Berlin bei Mitzi Meyerson und Leo van Doeselaar, sowie privat bei Christine Schornsheim und Stefano Demicheli. Von 2011 bis 2013 studierte er an der Schola Cantorum Basiliensis Cembalo, Improvisation und Fortepiano bei Jörg-Andreas Bötticher, Rudolf Lutz und Edoardo Torbianelli und schloss sein Studium mit Auszeichnung ab. Er war Bundesstipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes sowie Schweizer Bundesstipendiat. Seit 2013 setzt er seine Studien an der Schola Cantorum Basiliensis im Bereich Instrumentalpädagogik fort, wo er zudem einen Lehrauftrag für Korrepetition innehat.
Jermaine Sprosse ist seit Jahren ein gefragter Generalbassspieler (u.a. Lautten Compagney, Ensemble Oriol, Akademie für Alte Musik Berlin, Solistenensemble Kaleidoskop) und tritt regelmässig als Solist an Cembalo, Clavichord sowie frühem Fortepiano auf. 2007 gewann er den 1. Preis beim «Concorso Internazionale di Musica Antica» in Genua. In den darauffolgenden Jahren konzertierte er im Rahmen diverser Festivals wie dem «Emiglia-Romagna Festival», den «Thüringer Bachwochen» oder dem «Skalholt-Festival» in Island. Im Jahr 2012 trat er als Solist und Improvisator beim «Davos Festival – young artists in concert» auf und gewann beim internationalen Wettbewerb «t.i.m.» in Paris in der Solistenkategorie einen 2. Preis.