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In Wimbledon lichtet sich in der oberen Tableauhälfte das Feld der Top-Ten-Spieler weiter. Vorjahresfinalist Kevin Anderson scheitert in der 3. Runde ebenso wie der Russe Karen Chatschanow.
Der Südafrikaner Kevin Anderson, derzeit noch die Nummer 8 der Welt, verlor das Duell gegen den Argentinier Guido Pella 4:6, 3:6, 6:7 (4:7) und wird damit aus den Top Ten des Rankings fallen, nachdem er 2018 nach seinem Sieg gegen Roger Federer in den Viertelfinals erst im Final an Novak Djokovic gescheitert war.
«Ich habe die ersten beiden Sätze unglaublich serviert», sagte Pella, der erstmals die zweite Woche an einem Grand-Slam-Turnier erreichte. Am Montag trifft der 29-Jährige aus Bahia Blanca mit Milos Raonic auf einen weiteren ehemaligen Wimbledon-Finalisten.
Mit Karen Chatschanow schied auch die Nummer 9 der Weltrangliste aus. Der Russe unterlag Roberto Bautista Agut ebenfalls in drei Sätzen. Der Spanier spielt nun gegen den Franzosen Benoît Paire um den Einzug in die Viertelfinals.
Als einziger von fünf Top-Ten-Spielern ist Novak Djokovic in der oberen Tableauhälfte verblieben. Der Titelverteidiger kassierte in seinem Drittrundenspiel gegen den Polen Hubert Hurkacz den ersten Satzverlust des Turniers. Die Weltnummer 1 setzte sich in exakt drei Stunden 7:5, 6:7 (5:7), 6:1, 6:4 durch.
«Es war in den ersten beiden Sätzen ein grossartiger Kampf», sagte Djokovic. «Ich habe es genossen.» Nächster Gegner des Serben in den Achtelfinals am Montag ist der Sieger des Duells zwischen den Youngsters Félix Auger-Aliassime aus Kanada und Ugo Humbert aus Frankreich.
Gauff schafft nächste Sensation
Der Hype um die erst 15-jährige Cori Gauff ist das grosse Thema der ersten Wimbledon-Woche. An ihrem Grand-Slam-Debüt qualifizierte sich die Amerikanerin nach zwei abgewehrten Matchbällen und einem 3:6, 7:6 (9:7), 7:5 gegen Polona Hercog gleich für die Achtelfinals.
Am Montag hatte Cori Gauff mit der knapp 24 Jahre älteren Venus Williams ihr grosses Vorbild geschlagen. Zwei Tage später bestätigte die Afroamerikanerin ihren Coup und schlug die ehemalige Halbfinalistin Magdalena Rybarikova in zwei Sätzen. Und auch in ihrer dritten Partie, die 2:47 Stunden dauerte, brachte der Teenager aus Florida nebst ihrer spielerischen Klasse erstaunliche mentale Qualitäten zutage.
Bei ihrem ersten Auftritt auf dem Centre Court im All England Club bewies Gauff Kampfgeist und Nervenstärke. Im zweiten Satz war sie zweimal nur einen Punkt vom Ausscheiden entfernt, befreite sich aber, gewann das Tiebreak und behielt auch im dritten Satz die Nerven, als sie einen 1:4-Rückstand vorübergehend aus der Hand gab. «Ich bin froh, dass es vorbei ist», sagte Gauff, die nun auf Simona Halep trifft.
Golubic verliert den Faden und verliert
Viktorija Golubic verpasste in Wimbledon den erstmaligen Einzug in die zweite Woche eines Grand-Slam-Turniers. Die Ukrainerin Dajana Jastremska (WTA 35) erwies sich als zu stark für die Zürcherin, die nach einer 5:2-Führung 5:7, 3:6 unterlag.
Wendepunkt in der Partie war ein medizinisches Timeout. Bevor Golubic erstmals zum Gewinn des ersten Satzes aufschlagen konnte, verlangte Jastremska beim Stand von 2:5 - wohl auch aus taktischen Gründen - nach der Physiotherapeutin. Während der mehrminütigen Pause, an der sie sich an der rechten Schulter behandeln liess, entspannte sich die 19-Jährige aus Odessa. Danach trat sie wie verwandelt auf.
Jastremska kann trotz Schulterproblemen weiterspielen.Bild: EPA
Jastremska beging kaum noch Fehler, setzte Golubic auch bei deren Aufschlag gewaltig unter Druck und gewann neun der nächsten zehn Games. Die Schweizerin wehrte sich nach Kräften und kam, als Jastremska wieder etwas nachliess, zu ihren Chancen. Da sie beim Stand von 2:4 und 3:5 aber je eine Breakchance vergab, gelang es ihr nicht mehr, in die Partie zurückzukehren.
Die Enttäuschung über die Niederlage hielt sich in Grenzen. «Es war extrem schwierig, sie hat eine starke Leistung gezeigt und verdient gewonnen», so Golubic. Es sei ein deutlich besseres Spiel gewesen als das zuvor letzte Aufeinandertreffen der beiden vor zwei Wochen in der Qualifikation von Eastbourne. «Ihre Schläge haben eine extrem gute Qualität.» (pre/sda)
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Gauff schafft nächste Sensation
Der Hype um die erst 15-jährige Cori Gauff ist das grosse Thema der ersten Wimbledon-Woche. An ihrem Grand-Slam-Debüt qualifizierte sich die Amerikanerin nach zwei abgewehrten Matchbällen und einem 3:6, 7:6 (9:7), 7:5 gegen Polona Hercog gleich für die Achtelfinals.
Bei ihrem ersten Auftritt auf dem Centre Court im All England Club bewies Gauff Kampfgeist und Nervenstärke. Im zweiten Satz war sie zweimal nur einen Punkt vom Ausscheiden entfernt, befreite sich aber, gewann das Tiebreak und behielt auch im dritten Satz die Nerven, als sie einen 1:4-Rückstand vorübergehend aus der Hand gab. «Ich bin froh, dass es vorbei ist», sagte Gauff, die nun auf Simona Halep trifft.
Titelverteidiger Novak Djokovic hat sich in Wimbledon mit einem kleinen Umweg für die Achtelfinals qualifiziert. Gegen den Polen Hubert Hurkacz, der dem Serben zwei Sätze lang ebenbürtig ist, muss die Weltnummer 1 den zweiten Durchgang abgeben. Hurkacz holt ihn sich im Tiebreak mit teils spektakulären Punkten. Gleich zweimal packt er den Becker-Hecht aus. Am Ende fehlte ihm aber die Konstanz, um Djokovic ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.
Djokovic ist der einzig verbliebene Top-Ten-Spieler in der oberen Tableauhälfte. Nach Alexander Zverev und Stefanos Tsitsipas in der Startrunde schieden am Freitag auch Vorjahresfinalist Kevin Anderson (RSA/ATP 8) und Karen Chatschanow (RUS/ATP 9) aus. Nächster Gegner von Djokovic in den Achtelfinals am Montag ist der Sieger des Duells zwischen den Youngsters Félix Auger-Aliassime aus Kanada und Ugo Humbert aus Frankreich.
Da ist es doch noch passiert! Djokovic muss den zweiten Satz Hurkacz überlassen. Gleich mehrmals macht die Weltnummer 1 im Tiebreak einen Minibreak-Rückstand wett. Am Ende kann er den ersten Satzverlust des Turniers aber nicht verhindern. Hurkacz spielt aber auch bärenstark.
Roger Federer bestreitet am Wimbledon-Turnier seine Partie der 3. Runde am Samstag gegen den Franzosen Lucas Pouille auf dem Centre Court ab ca. 18.30 Uhr. Vor Federers Auftritt sind die Partien von Ashleigh Barty gegen Harriet Dart und Rafael Nadal gegen Jo-Wilfried Tsonga angesetzt.
Bereits um die Mittagszeit tritt Belinda Bencic an. Die 22-Jährige bestreitet ihre Partie gegen die Amerikanerin Alison Riske auf Court Nummer 12 ab 12.00 Uhr.
Anderson verliert gegen Pella glatt in drei Sätzen
Die nächste Überraschung in der oberen Tableau-Hälfte: Mit Vorjahresfinalist Kevin Anderson scheidet die Nummer 4 der Setzliste sang- und klanglos gegen Sandplatz-Spezialist Guido Pella aus Argentinien aus. Die Plätze in Wimbledon scheinen in diesem Jahr so langsam zu sein, dass Sandhasen problemlos Rasen-Spezialisten ausschalten können. Keine gute Nachricht für Federer im Hinblick auf mögliche Duelle mit Nadal oder Djokovic.
Für Viktorija Golubic ist das Abenteuer am Turnier in Wimbledon im Einzel zu Ende. Die 26-jährige Zürcherin verlor ihr Partie der 3. Runde gegen die Ukrainerin Dajana Jastremska (WTA 35) 5:7, 3:6 und verpasste damit den erstmaligen Einzug in die zweite Woche an einem Grand-Slam-Turnier. Zunächst sah es jedoch ganz anders aus: Golubic führte im ersten Durchgang mit 5:2 und Jastremska musste sich an der Schulter behandeln lassen, danach gewann die 19-jährige Ukrainerin allerdings gleich sechs Games in Folge und raubte Golubic so etwas den Mumm. Im zweiten Satz vergab sie beim Stand von 2:4 und 3:5 je eine Chance zum Rebreak.
Trotz der Niederlage darf Golubic mit ihrem Auftritt in Wimbledon zufrieden sein. Das erstmalige Erreichen der 3. Runde an einem Major-Turnier brachte ihr das persönliche Rekord-Preisgeld von knapp 140'000 Franken ein. In der Weltrangliste wird die Zürcherin in die Top 70 vorrücken.
Die obere Tableau-Hälfte von Novak Djokovic lichtet sich weiter: Mit Karen Khachanov verliert die Nummer 10 der Setzliste gegen Roberto Bautista Agut überraschend klar in drei Sätzen. Der Spanier spielt nun gegen den Franzosen Benoît Paire um den Einzug in die Viertelfinals.
Das ist es passiert! Golubic muss fünf Games in Folge abgeben und verliert den ersten Satz nach 5:2-Führung noch mit 5:7. Die Verletzungspause scheint Jastremska wieder frischen Mut gegeben zu haben.
Golubic kassiert Ausgleich
Zweimal kann die Schweizerin zum Satzgewinn aufschlagen, zweimal wird sie gebreakt. Schade, aber seit der Verletzungspause spielt Jastremska unglaublich solid.
Paire wie 2017 im Achtelfinal
Benoit Paire steht zum dritten Mal in seiner Karriere in einem Major-Achtelfinal. Der streitbare Franzose schlägt Jiri Vesely in vier Sätzen, nächster Gegner ist entweder Roberto Bautista Agut oder Karen Khachanov.
Milos Raonic hat im Gegensatz zu Stan Wawrinka keine Probleme mit Reilly Opelka. Der kanadische Wimbledon-Finalist von 2016 setzt sich im Duell der beiden Aufschlagshünen locker in drei Sätzen durch. In der Runde der letzten 16 trifft er entweder auf den an Nummer 4 gesetzten Kevin Anderson oder den Argentinier Guido Pella.
Viktorija Golubic bestreitet ihre Partie der 3. Runde heute auf Court 12. Die Zürcherin trifft nach dem Duell zwischen Reilly Opelka und Milos Raonic ab ca. 14.30 Uhr auf die Ukrainerin Dajana Jastremska.
FRIDAY'S ORDER OF PLAY (CENTRE COURT, FROM 13:00 BST)
Kevin ANDERSON vs Guido PELLA Simona HALEP vs Victoria AZARENKA Polona HERCOG vs Cori GAUFF#Wimbledon
Im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachanfall
24. November 2009: Roger Federer müsste im Interview mit Pedro Pinto eigentlich nur ruhig da sitzen, doch der Journalist bringt ihn komplett aus der Fassung. Die Fragen auf spanisch scheinen Federers Lachmuskeln total an ihre Grenzen zu bringen.
Wer kennt es nicht: Dieses Gefühl, wenn man eigentlich nur ruhig da sitzen und zuhören müsste. Doch aus irgendeinem Grund findet man alles unglaublich witzig und muss auf einmal loslachen. Und je mehr man mit dem Lachen eigentlich aufhören müsste, desto schlimmer wird es. Genau so geht es an diesem Tag auch Roger Federer.
Im Rahmen eines Sponsoring-Termins darf der amerikanische Fernsehsender CNN mit Roger Federer ein Interview machen. Zunächst läuft das Gespräch auch ganz gut. Obschon die …