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Waschen und Bügeln ist in der Schweiz immer noch Frauensache, während Männer mehr administrative und handwerkliche Arbeiten erledigen.
Wie die Schweizerische Arbeitskräfteerhebung 2013 zeigt, investieren Frauen mit dem jüngsten Kind unter 15 Jahren am meisten Zeit in Haus- und Familienarbeit: Mütter mit Partner rund 51 Stunden pro Woche. Väter wendeten 2013 laut der Studie 27,6 Stunden pro Woche für Haus- und Familienarbeit auf. Das ist gut eine Stunde mehr als noch im Jahr 2010. Das Pensum der Mütter stieg minim.
Für Putzen und Aufräumen nehmen sich Väter 1,7 Stunden Zeit, während es bei Müttern 6,5 Stunden sind. Auch Waschen und Bügeln scheint immer noch Frauensache zu sein, während Männer mehr administrative und handwerkliche Arbeiten erledigen.
Bei der Kinderbetreuung engagieren sich Väter stärker als bei der Hausarbeit, wie es weiter hiess. Sie wenden für Kinderbetreuung im Schnitt 12,8 Stunden pro Woche auf. Frauen kommen auf 19,7 Stunden.
Die zeitliche Gesamtbelastung für unbezahlte und bezahlte Arbeit ist für Mütter und Väter ähnlich hoch. Mütter in Paarhaushalten mit mindestens einem Kind unter 15 Jahren setzen 66,9 Stunden pro Woche ein. Bei Vätern sind es 68,2 Stunden pro Woche.
20 Prozent engagieren sich für Vereine oder Institutionen. Sie setzen dafür im Durchschnitt 13,3 Stunden pro Monat ein. 18,6 Prozent führen informelle Freiwilligenarbeiten aus wie Nachbarschaftshilfe, Kinderbetreuung, Dienstleistungen oder Pflege und Betreuung von Verwandten und Bekannten, die nicht im selben Haushalt leben. Sie investieren dafür 15,3 Stunden pro Monat.
(whr/sda)