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Die Morphologie der heutigen Schulen ist stark durch die Zeit der Industrialisierung geprägt. Der Taylorismus, der die Produktion am Fliessband in fortschrittlicher Weise beinflusst hat, hat sich auch in den heutigen didaktischen Modellen und der Organisation der Schule niedergeschlagen. Die Auftteilung des Stoffs, die Serialisierung der Inhalte, die Sortierung nach einfachen und komplexen Themen stehen im Mittelpunkt der Didaktik. Die Prozesssteuerung liegt bei der Lehrperson. Alles geschieht im Hinblick darauf, wie der Unterrichtsstoff in einem Lektionenraster über eine gewisse Anzahl Stunden vermittelt werden kann.
Die Morphologie einer künftigen Schule, die auf dem Lehren, Lernen und Arbeiten in digitalen Räumen basiert, muss zuerst noch erfunden werden. Die Bedeutung von „information at your fingertips“, „always on“, Datenmeer, etc. haben sich noch nicht richtig in unserem Schuldesign und der Schulverwaltung niedergeschlagen.
Bezeichnenderweise sind Personen, die nicht in der Bildungsindustrie tätig sind, sensibler im Hinblick auf diese gesellschaftlichen Verschiebungen. Damit sind die Bildungsanbieter allerdings nicht alleine. So weit es sich momentan abzeichnet, werden die revolutionären, selbstfahrenden Autos eher durch die IT-Konzerne definiert und weniger durch die alte etablierte Autoindustrie.
Mit Ihrer pointierten Aussage, dass Studentinnen und Studenten während ihrer Ausbildung nicht das lernen, was sie später brauchen, hat Lauren Powell Jobs ein klares Statement abgeben.
Eingeladen sind alle Vorschläge einzureichen, wie eine neue Schule aussehen könnte:
Weitere Infos und Unterlagen: http://xqsuperschool.org/challenge