Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03276.jsonl.gz/1062

Im Alter von 24 Jahren absolvierte er sein erstes Training in einem Dojo wo Shorinji Kempo unterrichtet wurde. Die Atmosphäre im damaligen Dojo, der Umgang der Kenshis miteinander und natürlich die faszinierenden Techniken, hatten ihn sofort begeistert und so begann er selber mit dem Ausüben von Shorinji Kempo und trainierte regelmässig.
Im Dezember 1993 erwarb er den 1. DAN, die erste Stufe des schwarzen Gurtes. Er half mit bei der Gründung der Shorinji Kempo Föderation in der Schweiz und wurde im Jahr 2002, als die S.S.K.F. (Schweizerische Shorinji Kempo Föderation) von der W.S.K.O. (World Shorinji Kempo Organization) offiziell anerkannt wurde, deren Präsident. Mit dem Erwerb des 4. DAN im Juni 2009 hatte er dann den Lehrerstatus erreicht und im April 2014 eröffnete er sein eigenes Dojo in Basel.
Im März 2016 bestand er am Hauptsitz der Shorinji Kempo Föderation in Japan die Prüfungen für den 5. DAN Seikenshi. Auch nach über 30 Jahren regelmässigen Trainings und vielen Aus- und Weiterbildungsseminaren an zahlreichen internationalen Stagen und am Hauptsitz in Japan, bereitet ihm dieses Lehrsystem immer noch die gleiche Freude wie am ersten Tag. Mit viel Motivation unterrichtet er nun seine Schüler und hilft somit bei der Weiterverbreitung von Shorinji Kempo in der Schweiz.
Im Jahre 1978 hatte ich den ersten Kontakt mit Shorinji Kempo. Sowohl die Techniken aber auch die Philosophie haben mich von Anfang an begeistert. Da es zu dieser Zeit in der Schweiz aber noch keine autorisierten Lehrer gab, ging ich über 10 Jahre lang monatlich zu Aosaka Sensei (9. Dan) nach Paris, um diese Kampfkunst von Grund auf beim besten Lehrer in Europa zu erlernen.
Im Januar 1984 konnte ich, nach einer anspruchsvollen Prüfung, den 1. DAN, d.h. den ersten schwarzen Gurt erwerben. Ich absolvierte auch immer wieder internationale Seminare sowohl in Europa als auch am Hauptsitz (Hombu) des Shorinji Kempo in Japan.
Nachdem ich den Lehrerstatus erreicht hatte, eröffnete ich im Jahr 1996 in Reinach BL meine erste eigene Schule, um die interessanten Techniken und die Philosophie des Shorinji Kempo auch anderen Menschen weiterzugeben.
Nach über 40 Jahren regelmässigen Trainings macht mir das Ausüben des Shorinji Kempo immer noch so viel Freude wie am Anfang. Auch der Austausch mit anderen Lehrern an internationalen Seminaren ist immer wieder ein wunderbares Erlebnis. Über die Jahre entstanden so langjährige und tolle Freundschaften.
Ich komme aus Japan, dem Heimatland von Shorinji Kempo. Da ich mich seit langem für Kampfkunst interessiert hatte, fing ich 2002 an, Shorinji Kempo an der Universität Tokyo zu trainieren. Es faszinierte mich sofort, vor allem das Studium des Embu - ein Abfolge von verschiedenen Techniken, abgestimmt mit einem oder mehreren Trainingspartnern, und als Kampf simuliert dargestellt – da sowohl Leidenschaft wie auch Ruhe enthalten ist.
Embu werden an so genannten Taikai (Wettbewerb) vorgeführt, von denen ich auch
einige gewann. Nach einer kurzen Pause setzte ich das Training bei Sanada-Sensei, 8. Dan, der mich zu meinem aktuell 4. Dan ausbildete, fort. Seit meinem Zuzug in die Schweiz im März 2016 werde ich durch Marco Pellegrino, 5. Dan, und Manfred Schärer, 5. Dan, von Branch Basel unterstützt. Durch einen weiteren Wohnortwechsel (von Basel nach Muri bei Bern), aufgrund meiner Tätigkeit als Journalistin / Übersetzerin stand ich vor der Entscheidung, Shorinji Kempo aufzugeben oder einen neuen Standort zu gründen. Deshalb entschloss ich mich im Januar 2018 mit meinem Mann, Stefan (2.Dan), Dojo Muri zu gründen.
Im Alter von dreizehn Jahren habe ich mit Shorinji Kempo begonnen. Heute bin ich 27 Jahre alt. Die Kampfkunst hat mich also über die Hälfte meines Lebens begleitet und mir auf unterschiedlichen Ebenen vieles mitgegeben und mich geprägt. Ursprünglich habe ich mit Shorinji Kempo angefangen, da ich einen ausgewogenen Kampfsport ausüben wollte. Mir war es wichtig, einerseits Würfe sowie Hebel zu erlernen und andererseits Schlag- und Tritttechniken zu üben. Dazu war Shorinji Kempo die ideale Wahl. Zurzeit trainiere ich im Dojo Basel.
Im Privatleben absolviere ich momentan meinen Master in European Global Studies an der Universität Basel. Ausserdem arbeite ich als Journalist bei Prime News, einem Basler Online-Portal.