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Der Einzelrichter für Disziplinarsachen Leistungssport der Swiss Ice Hockey Federation, Reto Steinmann, hat den Verteidiger Jim Vandermeer von den Kloten Flyers für den Check mit dem Ellbogen gegen den Kopf von Mathieu Tschantré vom EHC Biel im Meisterschaftsspiel der National League A vom Montag, 22. Dezember 2014 (2:4) für sechs Spiele gesperrt. Zudem wird Jim Vandermeer eine Busse von 1'500 Franken auferlegt. Eine Spielsperre hat er bereits verbüsst. Gemäss dem Urteil des Einzelrichters habe Jim Vandermeer bei der Aktion eine Verletzung des Gegners in Kauf genommen. Während Tschantré den Puck nach einem Zuspiel in der neutralen Zone von seinem Stock abprallen liess, näherte sich der Beschuldigte von der Seite, machte sich gross, hob den rechten Arm und traf Tschantré mit dem Ellbogen am Kopf (eishockeyticker.ch berichtete). Bei dieser Ausgangslage trifft den Beschuldigten der Vorwurf, Regel 124iii IIHF (Checking to the Head- and Neck-Area) verletzt zu haben. Schweres Verschulden Das Verschulden von Jim Vandermeer wiegt nach Ansicht des Einzelrichters schwer. Man könne Vandermeer zwar keinen Vorsatz unterstellen, es gebe jedoch keinen ersichtlichen Grund, der diesen Angriff erklärbar, geschweige denn verständlich machen würde. In Erwägung sämtlicher Strafmessungskriterien erscheinen daher sechs Spielsperren in Verbindung mit einer Busse von 1'500 Franken als angemessen. Eine Spielsperre hat Jim Vandermeer bereits verbüsst, weshalb nur noch fünf weitere Spielsperren verbleiben. Gegen diesen Entscheid kann innert fünf Tagen Berufung an das Verbandssportgericht von Swiss Ice Hockey Federation (SIHF) eingereicht werden.