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Neun Gehirne, eines im Kopf und eines in jedem Arm. Das klingt nach Aliens aus einem Science-Fiction-Film. Doch es handelt sich um Erdlinge, die in den Weltmeeren leben: Tintenfische.
Im "pur+"-Experiment soll eines der achtarmigen Weichtiere einen Glasbehälter mit Schraubverschluss öffnen, um an sein Futter zu kommen. Ist das Tier so lernfähig, eine Herausforderung zu meistern, die in der Natur nicht vorkommt?
Moderator Eric Mayer besucht die Kraken im Ozeaneum Stralsund. Die wirbellosen Oktopoden sind Fressfeinden wehrlos ausgeliefert. Ihre einzige Chance liegt in der Tarnung. Im zweiten "pur+"-Experiment erleben die Zuschauer ein Schauspiel, das selbst den Tarnmantel von Harry Potter in den Schatten stellt.
Bei Jules Verne waren sie die Monster aus der Tiefe, die Schiffe samt Mann und Maus mit sich hinabziehen. Sie leben und jagen in Tiefen, in die ein Mensch nicht tauchen kann: die Riesenkalmare.
Manchmal findet man an Walen Kampfspuren, oder ein abgerissener Riesen-Tentakel wird irgendwo angeschwemmt. 2012 hat ein internationales Forscherteam zum ersten Mal einen Tauchroboter konstruiert, der Riesenkalmare in den Schwärzen der Tiefsee anlocken und filmen kann. Auch für einen Passagier war Platz bei der Tauchfahrt. Wie war es, einem lebenden Riesenkalmar ins Auge zu blicken? Und wie sieht er aus?