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Raumplanung
Geschwindigkeitsreduktionen
Über 40 km/h sind der Lärm und die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs gut miteinander korreliert. Durch eine Herabsetzung der signalisierten Geschwindigkeit in einem lärmbelasteten Gebiet ist somit eine Pegelreduktion zu erwarten.
Reduktion des Dauerschallpegels
Die erzielbare Lärmminderung des energieäquivalenten Dauerschallpegels (Mittelungspegel Leq) durch eine Geschwindigkeitsreduktion von 50 km/h auf 30 km/h lässt sich anhand geeigneter Berechnungsmodelle prognostizieren. Je nach Modellansatz ergeben sich theoretische Reduktionen des Mittelungspegels von ca. 1.5 dBA bis 3 dBA, unter der Bedingung, dass alle Fahrzeuge bei konstanter Geschwindigkeit fahren und keinen übermässigen Lärm durch Beschleunigungs- und Abbremsmanöver verursachen.
In der Praxis werden bei Experimenten mit kontrollierter Geschwindigkeit Pegelreduktionen von rund 3 dBA, ausnahmsweise sogar bis zu 5 dBA festgestellt.
Reduktion des momentanen Pegels
Lärmmessungen von Vorbeifahrten mit konstanter Geschwindigkeit (ohne Beschleunigungs- und Abbremsvorgänge) ergeben eine Lärmminderung des momentanen Pegels (Maximalpegel Lmax) von 4 dBA bis 7 dBA mit Rücksicht auf unterschiedliche Beläge und verschiedene städtebauliche Eigenschaften.
Verhältnis zwischen Maximalpegel Lmax und Geschwindigkeit an verschiedenen Strassen. Die gute Korrelation von Geschwindigkeit und Lärmemission wird durch die gute Lineariät aller Ku
(Messmethode: Vorbeifahrtpegel bei kontrollierter Geschwindigkeit in 7.5m Abstand und 1.2 m Höhe)
Abbildung 1:
Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit und Lärmpegel, für PW, anhand von Angaben aus verschiedenen Studien.
Quelle:
MA - Umweltschutz (1997): Wiener Lärmbericht 1997. Projekt SYLVIE - SYstematische Lärmsanierung in innerstädtischen WohnVIErteln. Stadt Wien.