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Ueberstorf gehört bevölkerungsmässig zu den grösseren Gemeinden im Sensebezirk (an 5. Stelle von 19).
Fast alle Bewohner sprechen deutsch. 55% sind katholisch und 33% sind reformiert. Die restlichen 14% haben eine andere oder keine Konfession. Heute gibt es 1062 Haushalte, was umgerechnet 2,2 Personen pro Haushalt beziffert.
Im 20. Jahrhundert fand in den 50er und 60er Jahren eine Bevölkerungsabnahme statt. Ein markantes Wachstum setzte darauf in den 70er Jahren wieder ein. Günstiges Bauland und die gute Wohnlage abseits von lärmigen Grossverkehrsadern bewogen viele Einheimische, hier zu bleiben. Gleichzeitig bewirkten diese Umstände auch, dass sich viele auswärtige Bauwillige in Ueberstorf niederliessen.
Die angenehme Lage, die schöne Landschaft, viele behäbige Weiler und eine gut ausgebaute Infrastruktur haben dazu beigetragen, dass sich Ueberstorf immer mehr zu einer typischen Wohn- und teilweise Schlafgemeinde entwickelt hat.
Das Gebiet der Gemeinde Ueberstorf liegt auf einem von Südost gegen Nordwest sich sanft neigendem, leicht hügeligem Plateau zwischen 600 und 800 m ü. M. An seinem Nord- und Ostrand fällt es steil zum Sensetal ab. Die natürliche Entwässerung findet dementsprechend gegen Norden und Osten direkt und von Nordwesten über den Tafersbach (Taverna) zur Sense statt.
An dieser Lage liegt in etwa 640 bis 740 m.ü.M. das Dorf Ueberstorf und die Weiler Nieder- und Obermettlen, die den eigentlichen Siedlungskern der Gemeinde bilden. Gemäss der oben aufgeführten Regionenteilung trägt das Pflanzenkleid schon deutliche Züge der Bergregion.
Weite Teile der Gemeinde sind aber durch die allgemeine Nordwestneigung des Plateaus sowie lokale West- und Südwestexposition besonders im Sommer, aber auch im Winter der Nachmittagssonne fast bis zu ihrem astronomischen Untergang ausgesetzt. Kommt man von Westen, also von Dietisberg her, hat man einen anmutigen Blick auf das Dorf.
Bei dieser Betrachtung rechtfertigt sich am ehesten die Benutzung des Begriffs Parklandschaft. Die Gebäude des Dorfes, seine dahinter sanft aufsteigenden Hügelzüge sind halb verdeckt, bzw. stark belebt durch Hecken, Obstgärten, Baumgruppen und mächtige Kronen von einzeln stehenden Bäumen. Schweift der Blick gegen Süden ins flache Moos, so dominieren schlanke Pyramidenpappeln, welche einen angenehmen Akzent setzen zu den fern gelegenen Bergzügen des Schwarzenburgerlandes.
Zu Ueberstorf gehören neben dem eigentlichen Dorf zahlreiche Weiler, Hofsiedlungen und Einzelhöfe. Die bedeutendsten davon sind:
Nachbargemeinden sind Heitenried, St. Antoni und Wünnewil-Flamatt im Kanton Freiburg sowie Neuenegg, Köniz und Schwarzenburg im Kanton Bern.
Ueberstorf liegt an sich in günstiger Lage. Nur 14 km von Bern und 19 km von Freiburg entfernt, befindet sie sich im Einflussbereich zweier städtischer Zentren mit vielen Arbeitsmöglichkeiten.
Die Gemeinde ist verkehrsmässig recht gut erschlossen. Sie liegt an der Hauptstrasse von Flamatt nach Schwarzenburg. Der nächste Anschluss an die Autobahn A12 (Bern-Vevey) befindet sich rund 4 km vom Ortskern entfernt. Durch den Postautokurs, welcher die Strecke von Flamatt nach Albligen bedient, ist Ueberstorf an das Netz des öffentlichen Verkehrs angebunden.