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Die Plattform setzt sich dafür ein, dass bei allen Berufslernenden mindestens eine zweite Sprache gefördert wird (2. Landessprache oder Englisch), sei dies mit Fremdsprach-Unterricht, zweisprachigem Unterricht oder deren Kombination. Sie bietet Behörden, Schulen und Verbänden oder Betrieben Argumente und Beratung für mehr und bessere fremdsprachliche Förderung sowie Informationen über die aktuelle Entwicklung auf diesem Gebiet.
Denn bisher gibt es keine gesamtschweizerische Instanz, Fachstelle oder Bundesbehörde, die für diese gesetzliche Aufgabe verantwortlich ist und sich dem Problem annimmt – obwohl immer noch etwa 50% aller Berufslernenden ohne Berufsmaturität ihre Fremdsprachkenntnisse, die sie aus der Volksschule mitbringen, während ihrer Lehrzeit brachliegen lassen müssen. Dabei hält die Berufsbildungsverordnung fest, dass „in der Regel eine zweite Sprache vorzusehen (ist)“ und „in Fächern, die zweisprachig unterrichtet wurden, die Prüfung ganz oder teilweise in der zweiten Sprache stattfinden (kann)“.
Das Projekt ist diesen Sommer um ein Jahr verlängert worden mit dem Ziel, eine gesamtschweizerische Institution zu finden, die diese Förder- und Koordinationsaufgabe übernimmt. Gesucht werden also Vorschläge, Hilfestellungen und Angebote, die dazu beitragen, dass die Berufsbildung vor den Herausforderungen durch HarmoS nicht die Augen verschliesst und die Berufslernenden – bei allem Stolz auf das duale System – nicht in der Einsprachigkeit belassen werden.
Plattform 2. Sprache – Kontakt: <email-pii>