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Im Alter von erst 22 Jahren hat Remco Evenepoel die 77. Vuelta und damit seine erste dreiwöchige Rundfahrt gewonnen. Der belgische Quick-Step-Fahrer verteidigte seinen Vorsprung von gut zwei Minuten auf Enric Mas (Movistar) auf der 97 km kurzen Etappe nach Madrid problemlos.
Den Tagessieg sicherte sich Sebastian Molano aus dem UAE-Team im Massensprint. Bester Schweizer in der diesjährigen Gesamtwertung wurde Gino Mäder (Bahrain) als 20.
Drei grosse Classique-Siege
Evenepoel galt bisher als Classique-Spezialist. Heuer gewann er bei Lüttich-Bastogne-Lüttich sein erstes «Monument», zudem siegte er zweimal in San Sebastian.
Seine zuvor einzige Grand Tour (Giro 2021) beendete er nicht. Nach seinem Vuelta-Sieg, der allerdings durch die Aufgabe von Titelverteidiger Primoz Roglic begünstigt wurde, rückt die Frage in den Fokus, ob Evenepoel 2023 erstmals an der Tour de France starten wird. Dieses Jahr hatte ihn Teamchef Patrick Lefevere noch geschont.
Chabbey auf Rang 8
Elise Chabbey hat die «Challenge by La Vuelta» als starke 8. abgeschlossen. Die Genferin (Canyon/SRAM) verlor im Rennen über 5 Etappen nur 3:29 Minuten auf Siegerin Annemiek Van Vleuten (NED/Movistar), die damit das Triple (Giro, Tour de France, Vuelta) holte. Marlen Reusser (SD Worx) wurde 29.