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Das Monument zur Gründung der Partei der Arbeit Koreas steht prominent im Zentrum Pyongyangs. Blickt man von ihm in Richtung Fluss, sieht man auf der anderen Seite die übergrossen Statuen von Kim Il Sung und Kim Jong Il und ganz im Hintergrund das pyramidenförmige Ryugyong Hotel, das bis heute nicht fertig gestellt ist.
Auf der grünen Fläche im Vordergrund steht gemäss Google Earth heute ein modernes Hospital, das vermutlich in Zusammenhang mit Covid 19 in kürzester Zeit erbaut worden ist.
Doch zurück zum Monument. Es besteht aus drei übergrossen Fäusten, von welchen eine einen Hammer als Symbol für die Arbeiter, eine eine Sichel als Symbol für die Bauern und eine einen Pinsel als Symbol für die Künstler in die Höhe reckt. Im Inneren finden sich ebenfalls Abbildungen, die typisch für den Sozialismus sind. Darstellungen von Arbeitern, Funktionären und Militärs, die alle einen Bezug haben zur Geschichte Nordkoreas und der Partei.
Bei diesem Monument kommen wir zum ersten Mal mit einem erstaunlich kapitalistischen Brauch in Berührung: Zwei Damen warten auf einem Podest mit einem Buch, einigen Souvenirs, vor allem aber mit einem Stempel. Wir erhalten eine Art Pass, den wir fortan bei jeder Sehenswürdigkeit zeigen können, um so ein gestempeltes Souvenir mit nach Hause nehmen zu können. Natürlich kostet der Pass eine Kleinigkeit, aber darauf verzichten wollen wir natürlich nicht.
Mit dieser „Trophäe“ in der Hand geht es kurz in einen nahegelegenen Bücherladen, wo man auch brachiale Briefmarken kaufen kann und danach weiter zum nächsten Monument. Der Tag, der mit dem Besuch des Mausoleums begonnen hat ist noch längst nicht vorbei!