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Der Kickboxer und die Blumenverkäuferin aus Rumänien
Vor dem Einsatz in Zürich besuchte ich am Sonntag (17.01.2016) das Fitnesscenter. Auf dem Bildschirm des Steppers las ich die Bibel und machte mir Gedanken über den ersten Brief von Paulus an die Korinther – siehe Kapitel 7. Darin ging es um die Ehe. Nach dem Training traf ich in der Garderobe einen Mann, dessen Oberkörper mit Tattoos übersät war. So hatte er den Kopf seines Sohnes und die Gesichter seiner Eltern auf seine Brust tätowieren lassen. Ich fragte ihn, wo seine Frau zu sehen sei. Er sagte, dass er sich Mitte Dezember letzten Jahres von ihr getrennt habe. Ich erzählte ihm, wie Gott die Beziehung zwischen Mann und Frau sieht – es passte genau, was ich vorher im Neuen Testament las. Jesus ist Sieger!
Beim Bahnhof freute ich mich über die Begegnung mit einem Knaben und erzählte ihm von Jesus. Wir sassen gemeinsam auf einer Holzbank und warteten auf den Zug. Beim Helvetiaplatz traf ich meine Geschwister in Christus. Wir verteilten an der Langstrasse Traktate und verkündeten das Evangelium. Diesmal bildeten John Michael, Blaise und Kummi unser vierköpfiges Team.
Gleich zu Beginn betete ich für eine Frau, die Rückenprobleme hatte. Später redeten wir mit einem Kickboxer und dessen Kollegen. Der Kampfsportler hörte interessiert zu, als John Michael sein Zeugnis mit ihm teilte. Er war früher in einer Gang und Gott holte ihn heraus aus dem Chaos. Die Konversation führten wir in Englisch. Dabei ist mir aufgefallen, dass Blaise ein Talent für Sprachen hat und sein Herz für Jesus brennt. Später ging er auf zwei Polizisten zu und schenkte ihnen einen Flyer mit dem Wort Gottes.
Vor einem Restaurant durfte ich für einen Mann aus Sri Lanka beten, der nach eigenen Angaben rund ein Jahr lang Schmerzen im Ellbogen hatte. Nachdem ich ihm meine Hand im Namen von Jesus auflegte, wich der Schmerz. Seine Reaktion fand ich lustig. Er konnte es kaum glauben, dass er nun schmerzfrei war und schaute uns mit grossen Augen an. Ich rief laut «Halleluja» und wir freuten uns. Als er sagte, dass er unter Diabetes litt, betete ich abermals für ihn. Auf dem Trottoir sprachen John Michael und Blaise mit einer Gruppe von Mädchen. Es handelte sich dabei um eine Jüdin, eine Moslemin und eine Christin.
Ein grosser Segen für uns alle war Kummis wunderbar aufgeräumte Mappe mit christlichen Schriften in allen Sprachen. So benötigte ich für drei Menschen aus Afghanistan eine Übersetzung in Farsi und hatte schnell Zugriff auf das Material. Vor einem Klub stand ein Mann, der Schmerzen an der Halswirbelsäule hatte. Ich betete für ihn und es wurde besser mit ihm. Spannend war das Treffen mit Monika, einer Blumenverkäuferin aus Rumänien. Kummi besorgte im Vorfeld eine Bibel in der passenden Landessprache und John Michael überreichte ihr die spezielle Ausgabe an diesem Abend. Wir vereinbarten keinen Termin mit dieser Frau und trafen sie trotzdem im Quartier. Gott führte die Sache.
Ausserdem betete ich gestern für Leute mit Schmerzen an den Beinen, in den Knien und mit beschädigten Sehnerven. Auf der Rückreise traf ich im Zug einen jungen Mann aus dem Iran und wir sprachen über Jesus…
- superkraft.ch
- 18. Januar 2016
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