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Die kolumbianische Nationalflagge wurde offiziell im Jahr 1861 angenommen. Unter dem südamerikanischen Freiheitskämpfer Simón Bolívar war sie bis 1830 die Flagge Großkolumbiens. Einige Jahre zuvor von Franciso de Miranda entworfen war sie ursprünglich für Venezuela gedacht. Miranda berief sich bei ihrer Gestaltung mitunter auf ein Zwiegespräch mit Goethe. Dieser empfahl ihm für seine Heimat eine Fahne zu entwerfen, in welcher die drei Grundfarben nicht verzerrt würden. So entstand die Flagge Kolumbiens aus drei waagerechten Streifen in kräftigem Amarillogelb, Azurblau und Rot. Der gelbe Streifen ist doppelt so breit wie die anderen.
Die Farben symbolisieren die Sonne und den Reichtum Kolumbiens, das blaue Meer an Kolumbiens Küsten sowie den Himmel. Rot steht letztlich für den Blutzoll, den Kolumbien leisten musste, um die spanischen Kolonialherren zu besiegen.