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Prof. Dr. Jerzy Styka, neuer Ordinarius für Lateinische Philologie: Von Kraków nach Basel
Der Universitätsrat hat auf Antrag des Rektorats Prof. Dr. phil. Jerzy Styka von der Jagiellonen-Universität Kraków per 1. Oktober 2000 zum hauptamtlichen Ordinarius für Lateinische Philologie an der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Basel gewählt. Professor Styka ist Nachfolger von Prof. Dr. phil. Fritz Graf, der im September letzten Jahres nach Princeton, USA, berufen wurde.
Jerzy Styka wurde 1954 in Bratkowice (Polen) geboren. An der Jagiellonen-Universität in Kraków studierte er von 1973 bis 1980 die Fächer Klassische Philologie und Spanische Philologie. Als Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Klassische Philologie der Jagiellonen-Universität (1977-1985) hat er sich auf die Bereiche Latinistik, literarische Theorie und Ästhetik sowie auf das klassische Erbe in der spanischen und iberoamerikanischen Literatur spezialisiert. 1994 habilitierte sich Jerzy Styka. Stipendien der italienischen, der spanischen, der norwegischen, der niederländischen Regierung ermöglichten ihm Auslandsaufenthalte an den Universitäten der jeweiligen Hauptstädte.
1995 wurde er Direktor des Instituts für Klassische Philologie seiner Heimat-Universität und Wissenschaftlicher Sekretär der Abteilung für Klassische Philologie der Academia Scientiarum et Litterarum Polona. 1997 erhielt Jerzy Styka die offizielle Professur seines Faches an der Jagiellonen-Universität und wurde ein Jahr später bereits Prodekan seiner Fakultät. Seit 1998 ist er ausserdem Vizepräsident der Societas Philologa Polonorum.
Nach einer Gastprofessur im Wintersemester 1999/2000 in Basel ist Professor Jerzy Styka ab 1. Oktober 2000 hauptamtlicher Ordinarius für Lateinische Philologie der Philosophisch-Historischen Fakultät unserer Universität. Von seinen Forschungsschwerpunkten will er vor allem zwei Projekte "Die literarische Ästhetik der Antike" und "Studien zu Sidonius Apollinaris und zur Kultur des 5. Jahrhunderts" in Basel weiterentwickeln.
Als eine künftige Aufgabe sieht Prof. Styka auch die Popularisierung der antiken Kultur in der Schweiz und die Verteidigung der klassischen Sprachen im schweizerischen Schulsystem. In dieser Hinsicht hofft er auf eine enge Zusammenarbeit mit den Gymnasiallehrern.
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Weitere Auskunft:
Dr. Beat Münch, E-mail:<email-pii>
Ulla Fringeli, E-mail:<email-pii>