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Die Bank erklärte zudem am Montagmorgen, angesichts eines «zunehmend komplexen und herausfordernden globalen Umfelds» sei ein Wechsel nötig gewesen. Zu den weiteren Gründen von Flints Rücktritt hiess es lediglich, der Schritt sei im Einvernehmen mit dem Aufsichtsgremium erfolgt.
Der Verwaltungsrat der Bank bat umgehend den Leiter der Welthandelsabteilung, Noel Quinn, den leeren Posten vorerst zu übernehmen.
Flint hatte das Ruder der grössten europäischen Bank erst im Februar 2018 vom langjährigen Chef Stuart Gulliver übernommen und den Konzern auf Wachstum ausgerichtet. Bis 2020 will die Bank 15 bis 17 Milliarden US-Dollar investieren, um ihr Geschäft weiter zu stärken. Das Geld soll vor allem nach Asien und in neue Technologien fliessen.
Im ersten Quartal hatten glänzende Geschäfte in Asien der Bank einmal mehr einen Milliardengewinn beschert. In den ersten drei Monaten des Jahres war der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Steuern um knapp zehn Prozent auf 6,35 Milliarden Dollar gestiegen. Mit etwas mehr als fünf Milliarden Dollar kam dabei der Löwenanteil aus Asien.
Am Montag gab die Bank zudem eine deutliche Gewinnsteigerung für das erste Halbjahr bekannt. Der Gewinn vor Steuern legte um 15,8 Prozent auf 12,4 Milliarden Dollar zu.
(SDA)