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Das ist ja so ein Tag, bei dem es wichtig ist, sich zu erinnern, wo man gewesen ist, als Herr Trump zum 45 Präsident der USA gewählt wurde.
Also ich weiss nicht, wo Sie waren.
Ich war im Bett und habe geschlafen.
Kurz nach eins bin ich mal kurz aufgewacht, da lag Frau Clinton noch knapp in Führung.
Um sechs, als ich erneut aufgewacht bin, war dann Herr Trump Präsident.
Was ich sagen wollte: zwei Spiegeleier um diese Zeit von Burford Browns Hennen kann ich nun wirklich empfehlen.
Dazu Earl Grey mit einem Schuss Milch.
Die Qualität von Spiegeleiern zum Frühstück sind mir nun mal wichtiger als Präsidentschaftswahlen in den USA.
PS: haben wir all die Kommentare von der Strasse nicht im Wortlaut seinerzeit über Reagan gehört? Und Bush war ja bekanntlich der schlimmste Präsident ever.
Kommentare
Kantonsentwickler meint
Die falsche Annahme des Verlierers Meury: Demokratie findet nur bei 100% statt. Die Nichtwaeler waren auch nicht für Clinton.
Meury Christoph meint
Geschlafen oder bewusst verweigert haben sich bei der Wahl des neuen amerikanischen Präsidenten die grosse Mehrheit. Nur 18 Prozent der gesamten US-Bevölkerung, respektive 27 Prozent der Wahlberechtigten, haben Trump gewählt. Bei 325 Millionen EinwohnerInnen waren lediglich 146 Millionen WählerInnen (bei 219 Wahlberechtigten) registriert und konnten somit wählen. Rund 59 Millionen US-BürgerInnen haben Trump letztlich gewählt.
Der Rest der Bevölkerung muss ihn jetzt aushalten.
Franz meint
Falsch!
Dem grossen Rest ist es egal ob Trump oder Clinton.
Albi meint
Na ja, und wieviele % haben denn Clinton gewählt? Können Sie das uns auch ausrechnen Herr Meury?
Arleser meint
Hillary Clinton hat mehr Stimmen aus der Bevölkerung erhalten als Donald Trump.
Dank des amerikanischen Wahlsystems mit seinem „The winner takes it all“-Prinzip und vermutlich auch dank Gerrymandering hat Trump mehr Wahlmänner-Stimmen auf sich vereint.
Albi meint
ja, auch ca. 18%! Über das Wahlsystem kann man diskutieren, aber es stand vor den Wahlen fest und die Spielregeln galten für alle Kandidierenden.
Arleser meint
Clinton 200’000 Stimmen mehr als Trump.
Walter Basler meint
Wir sollten nicht all zu übermütig das amerikanische Wahlsystem kritisieren. Denn unseres ist nicht wirklich besser.
Bei der Bundesratswahl sitzen die Ständeräte in der Vereinigten Bundesversammlung. Dort hat nicht jeder Einwohner dieses Landes das gleiche politische Gewicht – das wissen wir in den beiden Basel ja mehr als andere.
gotte meint
Ein bisschen besser ist es schon – wir müssen uns nixht erst registrieren lassen und der staat knüpft unsere wahlbeteiligung (registrierung) nicht an die voraussetzung, dass wir dann beim Wählen auch unsere steuern bezahlen. Schwer nachzuvollziehen, aber es ist kein zufall, dass nicht mal 15% aller schwarzen und latinos sich überhaupt an der wahl beteiligt haben.
h.s. meint
Sie begreifen es nicht. Wenn man eine Wahlkampagne plant, möchte man gewinnen. Wer gewinnt bestimmt das Wahlsystem. (In BL z.B. reichen SVP und FDP 45% um 50% der LR-Sitze und 60% der RR-Sitze zu kriegen. Im richtige Verhältnisswahlrecht hätte die SVP 8 Sitze (statt 28) wenn die BDP 1 Sitz hat.).
Kelly Anne Conway hat eine geniale Kampagne geplant. Ziel 270 oder mehr Wahlmänner erreichen. Sie hat gar nicht versucht die Wähler an die urne zu kriegen in NY oder California. Das wäre eine Verschwendung gewesen.
Die Spielregeln waren von Anfang an klar. Was schrieben die MSM wo Trump drohte die Mehrzahl an Wähler zu bekommen? Das sei irrelevant, es zählen die Wahlmänner und Trump könne ihre Blue Firewall in the Midwest (Oh, Pa, Wi, Mi,9 nicht brechen. Es gelten die Spielregeln.