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Der »Vater« des modernen FC Bayern
Kurt Landauer (1884-1961) war drei Mal Präsident des FC Bayern München. Er formte den Klub zu einer anerkannten Adresse mit internationalen Kontakten und führte ihn zur Deutschen Meisterschaft. 1933 verlor er seine Arbeitsstelle, nach der Pogromnacht war er vier Wochen im KZ Dachau. Nach seiner Entlassung gelang ihm 1939 die Flucht in die Schweiz. Obwohl vier seiner Geschwister von den Nazis ermordet wurden, kehrte Landauer 1947 nach München zurück und begann mit dem Wiederaufbau »seines« FC Bayern. Lange war er vergessen. Hier wird diesem »urbayerischen und weitblickenden« Mann ein Denkmal gesetzt.