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Zwei Lexikas lagen auf dem Kinderbett: Das Bertelsmann Kinderlexikon, für 1 Schweizer Franken aus einem ausgemusterten Bibliotheksbestand gekauft, und ein tolles Geschenk an meine Söhne: Mein Bibellexikon vom Brockhaus-Verlag (erschienen 2012). Ich machte meinem Zweiten den Vorschlag, sich die beiden Bücher regelmässig zu holen und einzelne Stichworte nachzulesen. Gehört, getan, allerdings nicht wie ich es mir vorstellte. Bevor ich es mir versah, waren die Bücher verschwunden. Eine Stunde später tauchte mein Ältester auf. Er hatte den Rat willig angenommen und angefangen.
Was aber, wenn nicht ein Teil der Beiträge weltanschauulich auf einer anderen Linie liegt? Dann bin ich als Vater gefordert; mir nämlich die Lexikas selber anzuschauen und mit meinen Söhnen in den Dialog zu gehen. Ich betrachte die „lexikalischen Entdeckungsreisen“ als gute Ergänzung zu den anderen Andachtsformen.