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Münzstätte Paris
Da die Schweiz anfänglich keine leistungsfähige Münzstätte hatte, wurden die ersten Münzen der jungen Eidgenossenschaft 1850/1851 im französischen Hauptmünzamt in Paris hergestellt. Dies waren die Silbermünzen sowie die kleinsten Nominale, die 1- und 2-Rappenstücke in Bronze. Im Jahre 1894 benötigte die Schweiz eine grosse Menge Silbermünzen (2, 1 und ½ Franken).Da diese nicht rasch genug in Bern hergestellt werden konnten, wurde der Auftrag wiederum an Paris vergeben.
Alle Pariser Prägungen tragen das Münzzeichen A. Die Münzen der Jahre 1850 und 1851 tragen ausserdem das Mzz. Hand, das Zeichen des Direktors der Münzstätte, Charles-Louis Dierickx, sowie das Mzz. Windhundkopf, das Zeichen des Generalgraveurs Jean-Jacques Barre. – Die Pariser Prägungen von 1894 haben das Mzz. Füllhorn, das Zeichen für die Régie des Monnaies, sowie das Mzz. Rutenbündel, das Zeichen des Generalgraveurs Jean Lagrange.
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