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Der gleiche Sieger am Gurli-Cup wie im Vorjahr
Autor: Von GUIDO BIELMANN
Diese kantonalen Amateure prägten denn das Rennen auch eindrücklich. Noch eindrücklicher war, wie Laurent Bongard (VC Freiburg) die Vorentscheidung zu seinem Sieg herbeiführte: Nach zwei der acht Kilometer, als es am Schwyberg in den Wald ging, setzte er einen «trockenen» Zwischenspurt an, und schnell war der 19-Jährige 100 Meter voraus. Diese Tempoverschärfung verzettelte zugleich die Spitzengruppe. Laurent Bongard feierte damit seinen dritten Saisonsieg. Er hat das Freiburger Rennen in La Verrerie und eines in Frankreich gewonnen.Bei den Frauen gewann die Plaffeierin Dana Lauper. Die 17-Jährige fährt regelmässig Rad, ist aber eigentlich Langläuferin. 54 Sekunden war sie schneller als die um ein Jahr jüngere Karin Rappo aus Alterswil.Mathieu Donzallaz (Freiburg) gewann bei den Junioren vor dem Jauner Michael Mooser. Donzallaz gewinnt damit die Gesamtwertung der Freiburger Kantons-Rundfahrt. Er ist übrigens auch der Sieger des Freiburger Mountainbike-Cups.
Die Dopingspritzen auf dem Kopf
Auch zur 12. Austragung fuhren am Gurli-Cup einige Fahrergruppen mit Kostüm. Das auffälligste war diesmal jenes mit dem unmissverständlichen Hinweis auf die Dopingproblematik im Radsport: Mit überdimensionalen «Doping-Spritzen» auf dem Kopf nahm die Gruppe den Radsport aufs Korn.Auf das Dopingphänomen angesprochen, meinte etwa Tagessieger Laurent Bongard: «Es ist eine üble Sache. Ich denke, dass heute viele Profis gedopt sind. Bei den nationalen Amateuren ist es vielleicht die Hälfte.» Der zweitklassierte Fabrice Clément (Riaz), der als kantonaler Amateur rund zehn Rennen pro Saison fährt, ergänzte: «Die Sache ist die: Wenn gedopte Fahrer am Start sind, ist man als sauberer Athlet am kürzeren Hebel, und man kommt sich einfach betrogen vor, wenn Gedopte gewinnen.»