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Die Luftverschmutzung führt zu Beeinträchtigungen der menschlichen Gesundheit, zur Versauerung und Überdüngung von Ökosystemen, zu Ernteeinbussen in der Land- und Forstwirtschaft und zu Schäden an Gebäuden. Sie verursacht in der Schweiz pro Jahr volkswirtschaftliche Schäden in der Grössenordnung von 10 Mrd. Franken.
Ferner wirken einzelne Luftschadstoffe auch als Treibhausgase und leisten damit einen Beitrag zur Klimaerwärmung.
Gemäss dem Bundesamt für Umwelt sterben in der Schweiz pro Jahr zirka 3'000 Personen vorzeitig an den Folgen der Luftverschmutzung. Dabei gehen über 30'000 Lebensjahre verloren. Umgerechnet auf die Stadt Luzern muss jährlich mit zirka 30 Todesfällen beziehungsweise 300 verlorenen Lebensjahren gerechnet werden.
Eine nationale Studie aus dem Jahr 2013 zu den Kurzzeiteffekten von Feinstaub (PM10) auf die täglichen Zahlen der notfallmässigen Spitaleinweisungen und der Todesfälle zeigt auf, dass ein Anstieg von wenigen Mikrogramm pro Kubikmeter Luft zu einem deutlichen Anstieg der Zahl medizinischer Notfälle führt. Besonders gross ist der Effekt bei älteren Menschen. Die Studie bestätigt die vorherrschende Auffassung, dass Luftschadstoffe selbst bei geringer Konzentration gesundheitliche Auswirkungen haben können.