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Im ersten Stock des Hospitals Dr. Salvador González Herrejón in Atizapán de Zaragoza stand das Wasser nach heftigem Regen am Montagabend (Ortszeit) mehr als 30 Zentimeter hoch, wie die Zeitung «El Heraldo» und andere Medien berichteten. In Videos und auf Fotos war zu sehen, wie Mitarbeiter und Einsatzkräfte durch das Wasser watend Neugeborene in Brutkästen und Patienten in ihren Betten in höhere Etagen brachten.
Die Bürgermeisterin von Atizapán, Ruth Olvera Nieto, sprach in einem Brief sogar von fast einem Meter Hochwasser im Krankenhaus. In dem Schreiben, das sie auf Twitter veröffentlichte, bat sie Mexikos Innenministerin Olga Sánchez Cordero sowie Behörden im Gliedstaat México - in dem Atizapán liegt - um Unterstützung.
Die Einsatzkräfte der Gemeinde seien nicht ausreichend, um mit dem Ausmass dieses «klimatologischen Phänomens» zurechtzukommen, schrieb Olvera Nieto. Das Hochwasser habe die Kanalisation in Atizapán und den dazugehörigen Gemeinden zusammenbrechen lassen. Autos seien weggespült worden. Das Unwetter traf auch andere Gemeinden im Gliedstaat México. Neben Atizapán de Zaragoza war Medienberichten zufolge auch Tlalnepantla besonders schwer betroffen.