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Mittelpunktschule Leutschen
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Mittelpunktschule Leutschen
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Mittelpunktschule Leutschen
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Mittelpunktschule Leutschen
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Mittelpunktschule Leutschen
Adresse
8807 Freienbach
SZ
Architektur
Die Mittelpunktschule Leutschen in Freienbach beinhaltet ein Schulhauskonzept mit Punktbauten: Durch das Aufbrechen der Volumina und die Auffächerung der Schultrakte fügt sich die Anlage gut in die kleinteilige Dorfstruktur Freienbachs ein. Nach mehreren Sichtbetonprojekten erweiterte Rolf Leuzinger in den 1970er-Jahren sein architektonisches Vokabular um Vorhangfassaden. Im vorliegenden Fall kombinierte er die beiden Konstruktionsarten in pointierter Weise.
Chronologie
Die Mittelpunktschule Leutschen wurde in den Jahren 1972 bis 1974 nach Entwürfen vom Architekten Rolf Leuzinger aus Pfäffikon erbaut. Das Ensemble aus vier Punktbauten wurde in den 2000er-Jahren partiell saniert.
Lage
Der Baukomplex, dessen Name vom gleichnamigen Quartier abgeleitet ist, befindet sich südwestlich des Dorfkerns von Freienbach. Gegen Norden, Süden und Westen wird das Areal von den Quartierstrassen Rebhalden- und Wiesenstrasse begrenzt. An der Ostseite grenzt ein Einfamilienhausgebiet an das Schulareal. Die Mittelpunktschule setzt sich aus den Schulgebäuden Nord und Ost, dem Verwaltungsgebäude Ost und der Schwimm- und Turnhalle zusammen. Zwischen den Baukörpern entwickeln sich ein vielfältiger Pausenhof und eine fussläufige Nord-Süd-Erschliessung durch die Parzelle. Eine Passerelle schafft eine Querverbindung vom Schulhaus Ost zur Turnhalle.
Beschreibung
Die beiden flach gedeckten, viergeschossigen Schulhaustrakte sind kreuzförmig konzipiert. Die Schmalseiten aus Sichtbeton sind geschlossen ausgebildet und verdeutlichen die massive Konstruktion der Baukörper: Fugen kennzeichnen die Geschossdecken. Mehrzweck-Sockelgeschosse zonieren die Bauvolumen in der Vertikalen. Den Klassenräumen in den Obergeschossen sind stirnseitig jeweils Metallfassaden vorgehängt. Die Fassaden sind streng gerastert, die Brüstungselemente und Profile markant blau gefärbt. Die einzige Ausnahme bilden die Fensteröffnungen in den Treppenhäusern und den Erschliessungszonen. Hier sorgen Bandfenster für genügend Tageslicht.
Einen Kontrast bildet die vollständig von einer blauen Metallkonstruktion gefasste, zweigeschossige Schwimm- und Turnhalle. Der Verzicht auf sichtbare, konstruktive Wandflächen sorgt für einen technischen Charakter. Hier gliedert sich das Bauvolumen in der Höhe: Das Obergeschoss springt auf der Längsseite zurück. Die zu den Schulhäusern orientierte Nebenzone des Sporttrakts besitzt hoch ansetzende Bandfenster, zum Sportplatz im Westen hin öffnet sich die Halle mit grossflächigen Verglasungen.