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In der Top-500-Liste der Supercomputer belegt neu das deutsche Supercomputing Centre in Jülich die europäische Spitzenposition. Der von Atos/Bull gebaute Juwels Booster belegt mit seinen 44,1 Petaflops Platz 7 im Ranking der weltweit schnellsten Rechner und hat damit den HPC5 des italienischen Mineralölkonzerns ENI auf Platz 8 verdrängt.
Die Schweiz zählt inzwischen keinen Top-10-Supercomputer mehr ihr eigen. Nun rangiert mit dem von Cray stammende "Piz Daint" am Swiss National Supercomputing Centre (CSCS) der ETH in Lugano noch auf Platz 12. Im Sommer 2019 galt der 21,2 Petaflops schnelle Rechner auf Rang 6 der Liste noch als Europas Spitzenreiter
. Am CSCS steht übrigens auch der Alps genannte 2. Schweizer Supercomputer, der mit seinen knapp 3,1 Petaflops Rang 104 der Top-500-Supercomputer belegt.
Ansonsten hat sich auf den vorderen Rängen wenig getan. Die ersten vier Plätze belegen wie bisher der japanische Fugaku mit seinen satten 442 Petaflops vor den beiden amerikanischen Rechnern Summit (148,6 PFlops) und Sierra (94,6 PFlops). Auf Platz 4 rangiert der chinesische Sunway TaihuLight mit 93 Petaflops. Dann folgen auf Rang 5 Amerikas Selene mit 63,4 Petaflops und Chinas Tianhe-2A mit 61,4 Petaflops.
Hinter dem Juwels Booster der Deutschen und dem italienischen HPC5 vom Mineralölkonzerns ENI rangiert der Frontera des Texas Advanced Computing Center mit 23,5 Petaflops auf dem 9. Platz. Schliesslich sei noch der von HPE und Cray aufgebaute Dammam 7 von Saudi Aramco, einem weiteren Erdölkonzern, genannt, der neu Platz 10 des Rankings belegt.