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Das am 7. Februar 2013 unterzeichnete Abkommen regelt den gemeinsamen Weg bis zum Zertifizierungsgesuch für den Betrieb einer mPower-Kernkraftwerkseinheit in Clinch River im Bundesstaat Tennessee. Die Unternehmen entschlossen sich bereits im Juni 2011 zur Zusammenarbeit. Joe Hoagland, TVA-Vizepräsident, erklärte: «Mit dem Vertrag haben die TVA und B&W die gemeinsamen Arbeiten zur Entwicklung der neuen SMR-Technologie offiziell in Angriff genommen.» Gemäss Hoagland ist die TVA an der Entwicklung neuer SMR-Reaktoren beteiligt, um Optionen für eine künftige saubere Energieversorgung zu schaffen. Zum finanziellen Teil des Abkommens wurden keine Angaben gemacht.
Der Vertrag legt die Zuständigkeiten für die Arbeiten fest, die im Vorfeld eines Zertifizierungsgesuchs zu leisten sind. Darunter fällt die Untersuchung des Standorts Clinch River, wo die TVA den Bau von bis zu vier mPower-Modulen vorsieht. Dabei werden die Geologie, die Sicherheit sowie die Umwelteinflüsse unter die Lupe genommen. Die Unternehmen planen, den Antrag zur Zertifizierung 2015 bei der amerikanischen Nuclear Regulatory Commission (NRC) einzureichen.
Das DOE hatte sich im November 2012 im Rahmen seines SMR-Förderprogrammes für den mPower entschieden. Das Förderprogramm sieht eine Kostenbeteiligung der B&W von mindestens 50% vor und ist auf fünf Jahre beschränkt. Die Arbeiten in Clinch River werden aufgenommen, sobald die B&W und das DOE dazu eine Vereinbarung unterzeichnet haben.
Der mPower-Druckwasserreaktor verfügt über einen sogenannt integrierten Reaktordruckbehälter, bei dem Dampferzeuger und Reaktorkern im selben Druckgefäss untergebracht sind. Die Kernauslegung und der Brennstoff entsprechen dem heutigen Standard für Leichtwasserreaktoren der Generation III+.
Quelle
M.B. nach TVA, Medienmitteilung, 20. Februar 2013