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Der 50-jährige Sozialarbeiter Roberto Lopez, interessiert sich schon seit Jahren für die Sioux-Indigenen Nordamerikas und reiste mit seiner Partnerin mehrmals in die USA, um mehrere indigene Reservate zu besuchen. Er mobilisierte erfolgreich gegen die North Dakota Access Pipeline.
Sobald klar wurde, dass Credit Suisse und UBS Geschäftsbeziehungen zu den Baufirmen der Pipelinepflegen, wussten Roberto und seine Partnerin: „Wir müssen, etwas dazu unternehmen.“ Um die Öffentlichkeit auf die Menschenrechtsverstösse aufmerksam zu machen, mobilisierten sie unzählige Einzel-Aktivistinnen und Aktivisten und veranstalteten im Dezember 2016 eine Kundgebung gegen die Kreditlinien und Aktienpakete, welche CS und UBS den verantwortlichen Firmen gewährt hatten. Diese Kundgebung löste ein kleines Medienecho aus, durch welches die GfbV und andere Organisationen auf das Engagement der Einzel-Aktivisten aufmerksam wurden.
„Der Kontakt zu weiteren Aktivisten und positives Feedback von NGOs gab mir den Mut, im Februar 2017 eine zweite Kundgebung in Basel zu organisieren“, blickt Roberto Lopez zurück. Die Standdemonstration vor dem UBS-Hauptgebäude lockte engagierte Menschen aus der ganzen Schweiz an und wurde von allen Medien aufgenommen.
Roberto gelang es im April 2017, eine dritte Kundgebung auf die Beine zu stellen, nachdem weltweit Neuigkeiten über die federführende Rolle der CS bei der Finanzierung und Beratung der für den Bau der Pipeline verantwortlichen Firmen bekannt wurden. Diese Aktion zog ein durchmischtes Publikum und Aktivistinnen und Aktivisten wie auch politische Gruppen an. Somit hatten Roberto und seine Mitstreitenden ihr Ziel erreicht, die Öffentlichkeit via die Medien zu informieren.
Zurzeit seien keine weiteren Demonstrationen geplant, aber für Roberto ist klar: „Der Widerstand gegen die CS und UBS ist noch lange nicht vollendet. Solange Schweizer Banken Geschäftsbeziehungen zu den Baufirmen der Pipeline hegen, sind wir dazu verpflichtet, uns gegen Menschenrechtsverstösse einzusetzen.“