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Sind Sie 26 Jahre alt, 176,9 Zentimeter gross und wiegen auch noch exakt 72,8 Kilo? Gratulation! Dann entsprechen Sie genau dem durchschnittlichen Olympia-Teilnehmer in London.
Wer sind eigentlich die fast 11’000 Menschen, die in London an den olympischen Spielen um Ruhm kämpfen? Der britische «Guardian» hat in einer umfassenden Studie 10383 Olympia-Sportler unter die Lupe genommen.
Fast unglaublich: Es gibt tatsächlich nur eine einzige Athletin, die alle drei Masse auf sich vereint. Die syrische Gewichtheberin Thuraia Sobh verkörpert den Prototypen des durchschnittlichen Londoner Olympiasportlers. Nur mit diesem Merkmal sticht Sobh unter den vielen Sportlern überhaupt hervor. In ihrem Wettkampf wurde sie nämlich Elfte von zwölf Gewichtheberinnen.
Anders sieht es da bei den Rekord-Athleten aus. Nicht zu übersehen ist das Schwergewicht der Spiele. Der Judoka Ricardo Blas Jr. aus Guam bringt 218 Kilo auf die Waage – mehr als fünfmal so viel wie der leichteste Mann Yuan Cao (42 kg, China). Das weibliche Gegenstück zu Blas ist US-Gewichtheberin Holley Mangold, die mit 157 Kilo auf die Matte steigt.
Der «Riese» der Spiele ist wie erwartet ein Basketballer. Chinas Zhaoxu Zhang läuft mit einer Grösse von 2,21 Metern im olympischen Dorf herum. Er überragt den Kleinsten, Tuvalus Gewichtheber Lapua Lapua (140 cm), um 81 Zentimeter. Das Küken ist Schwimmerin Adzo Kpossi (Togo) mit 13 Jahren. Da ist Reiter Hiroshi Hoketsu (71, Japan) wahrlich ein Grossvater.
Der «Guardian» hat aus den Daten eine Fundgrube gemacht und auch Länder und Sportarten miteinander verglichen. Die jüngste Sportart ist mit einem Durchschnittsalter von nur 19 Jahren die Rhythmische Sportgymnastik. Am Ältesten sind die Reiter mit 38 Jahren.
Die ganze umfassende Datenbank zum Recherchieren und Herunterladen gibt es auf der Website des «Guardian».