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Eine schriftliche Arbeit verfassen
Die Aufgabe, eine schriftliche Arbeit zu verfassen, löst einen komplexen Textproduktionsprozess aus. Lese- und Schreibstrategien helfen dabei, diese Herausforderung zu bewältigen.
Die Vorstellung ist verbreitet, dass ein Schreibprojekt ein mehr oder weniger linearer Prozess darstellt: Im Rahmen eines gegeben Schreibanlasses wird ein Thema gesucht, dazu muss Material geammelt werden; zuerst schreibt man eine Rohfassung und überarbeitet sie danach. Schreibprozesse sind aber in der Regel nicht so einfach zu fassen.
Abb. Makroprozesse und kognitive Schreibaktivitäten im Verlauf des Textproduktionsprozesses, leicht verändert nach Sturm/Weder (2016: 66).
Der Schreibprozess beinhaltet verschiedene kognitive Aktivitäten, die sich zu Planen, Formulieren und Überarbeiten zusammenfassen lassen und zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Textproduktionsprozess relevant werden können (s. Abb.). Spezifische Lese- und Schreibstrategien bedienen sich dieser kognitiven Aktivitäten, um spezifische Probleme zu lösen. Teilweise müssen mehrere dieser Strategien gebündelt werden (vgl. Sturm/Weder 2016: 66f.).
- Überarbeitungsstrategien (nach Sturm/Weder 2016: 67)
Wenn ein Text inhaltlich überarbeitet werden soll, muss bspw. zwingend das Schreibziel in den Blick genommen werden. Bei der sprachformalen Überarbeitung hingegen muss vor allem Rechtschreibwissen herangezogen werden.
Der meist nicht-lineare Charakter von Schreibprozessen ist der Grund, weshalb der Zugang zu den Tipps & Tricks zum Lesen und Schreiben auf dieser Seite vielfältig ausgestaltet ist. Sie erschliessen sich nach Themen, Stichwörtern oder häufig gestellten Fragen:
Themen
Von der Vorbereitung bis zum Überarbeiten. Mehr dazu.
Stichwörter
Von A wie Abkürzungen bis Z wie Zitieren. Mehr dazu.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie muss ich zitieren? Wie komme ich zu einer Fragestellung? Darf man «ich» schreiben? usw.
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