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Hippolyte et Aricie
Tragédie en musique in five acts by Jean-Philippe Rameau (1683-1764)
Libretto by Abbé Simon-Joseph Pellegrin
after «Phèdre» by Jean Racine, «Phaedra» by Seneca and «Hippolytos» by Euripides
In French with German and English surtitles. Duration 2 H. 35 Min. incl. intermission after 1st part after approx. 1 H. Introduction 45 min before the performance.
Introductory matinee on 05 May 2019.
May 2019
24May
19.00
Hippolyte et Aricie
Opera by Jean-Philippe Rameau, Mixed subscription C, Choice subscription
30May
13.00
Hippolyte et Aricie
Opera by Jean-Philippe Rameau, AMAG people's performance subscription
June 2019
Hippolyte et Aricie
Abstract
Hippolyte et Aricie
Phèdre is passionately in love with her stepson, Hippolyte. When she learns of the alleged death of her husband Thésée, King of Athens, she confesses her love to Hippolyte and offers him the throne. Hippolyte, however, rejects her. He is in love with Aricie, the last descendant of an enemy family. When Thésée, who is believed to be dead, returns, he is witness to a fierce quarrel and believes that Hippolyte wants to abuse Phèdre. At his invocation, Hippolyte is punished by the gods: he is devoured by a hideous sea monster. Phèdre, who realises her guilt, kills herself. In Rameau’s version, the tragic ending of Racine’s Phèdre takes a happier turn: Hippolyte miraculously survives and is ultimately united with his beloved Aricie. Jean-Philippe Rameau was 50 years old when he staged his first opera, Hippolyte et Aricie, in 1733. As the most important musical theorist of his day, he thus created a work that far surpassed the conventions of French musical theatre of the time. “In this opera there is enough music to make ten of it,” the composer André Campra is supposed to have said. “This man will put us all in the shade.” The first performance of Hippolyte et Aricie at Zurich Opera House will be conducted by Emmanuelle Haïm, an expert in 18th-century French music, at the rostrum of the Orchestra La Scintilla. The piece will be directed by Jetske Mijnssen, whose productions are characterised by their great psychological finesse. Stéphanie d’Oustrac will return as Phèdre to Zurich Opera House, where she has already been celebrated for her interpretation of Charpentier’s Médée. Cyrille Dubois, a promising young singer from France, will sing Hippolyte, while the French soprano Mélissa Petit, known in Zurich for her roles in Freischütz and Werther, will portray Aricie.
Emmanuelle Haïm, Musikalische Leitung
Emmanuelle Haïm
Die französische Cembalistin und Dirigentin Emmanuelle Haïm ist spezialisiert auf das Repertoire des Barock. Nach einiger Zeit als Continuo-Spielerin bei William Christies Les Arts Florissant und einer Assistenz bei Sir Simon Rattle gründete sie im Jahr 2000 ihr eigenes Barockensemble Le Concert d’Astrée. Dessen CD-Einspielungen wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter die Victoires de la Musique Classique, der ECHO Klassik und Nominierungen für Grammy Awards. In der Saison 2017/18 konzertierte das Ensemble u.a. mit der Mezzosopranistin Magdalena Kožená, spielte Così fan tutte an der Opéra de Lille und Alcina am Théâtre des Champs-Elysées in Paris. Weitere Spielorte waren bisher u.a. das Theater an der Wien, die Berliner Philharmonie und die Londoner Wigmore Hall. Sie gastiert regelmässig beim Glyndebourne Festival (Händels Theodora, Monteverdis L’incoronazione di Poppea) sowie am Pult der Berliner Philharmoniker und dirigierte als erste Frau an der Lyric Opera of Chicago. In der aktuellen Spielzeit gab sie ihre Debüts beim Gewandhausorchester Leipzig und beim Swedish Radio Symphony Orchestra und leitete Konzerte mit dem Los Angeles Philharmonic und dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt. Opernproduktionen der jüngsten Zeit umfassen Pygmalion / L’Amour et Psyché, Il ritorno d’Ulisse in patria sowie Les Boréades an der Opéra de Dijon, Il trionfo del tempo e del disinganno in Aix-en-Provence und Rodelina am Théâtre des Champs-Elysées in Paris. Emmanuelle Haïm ist Chevalier de l’Ordre National de la Légion d’Honneur, zudem Officier des Arts et des Lettres und Honorary Member of the Royal Academy of Music.
Jetske Mijnssen, Inszenierung
Jetske Mijnssen
Jetske Mijnssen ist gebürtige Niederländerin. Sie studierte Niederländische Literatur an der Universität Amsterdam und Regie an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten. Es folgten Engagements als Regieassistentin an der Nederlandse Opera in Amsterdam, am Grand Théâtre de Genève sowie an der Vlaamse Opera in Antwerpen. Ab 2001 entstanden eigene Regiearbeiten, darunter La traviata am Konzert Theater Bern, Die Entführung aus dem Serail am Aalto-Theater Essen, Madama Butterfly am Theater Basel, Jules Massenets Werther am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken, Die Dreigroschenoper und Il barbiere di Siviglia an der Opera Zuid in Maastricht, Almira an der Staatsoper Hamburg und bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik sowie L’Enfant et les sortilèges, Don Pasquale, Pinocchio und Benjamin Brittens Der kleine Schornsteinfeger an der Komischen Oper Berlin. Mit Humperdincks Königskinder gab sie 2014 ihr Debüt an der Semperoper Dresden. Ihre Inszenierung von Luigi Rossis Orfeo an der Opéra national de Lorraine in Nancy wurde mit dem Grand Prix du Syndicat de la Critique 2016 ausgezeichnet. Ihre jüngsten Arbeiten waren Haydns Orlando paladino und Idomeneo für das Opernhaus Zürich, Eugen Onegin an der Oper Graz sowie Giovanni Legrenzis La divisione del mondo, eine Koproduktion der Opéra National de Rhin, der Opéra National de Lorraine und der Opéra Royal de Versailles.
Ben Baur, Bühnenbild
Ben Baur
Ben Baur stammt aus dem südhessischen Reinheim. Seine Arbeiten als Bühnen- und Kostümbildner sind an wichtigen Theatern und Opernhäusern Europas zu sehen: u.a. am Maxim Gorki Theater und Deutschen Theater in Berlin, am Volkstheater München, am Staatstheater Karlsruhe und Staatstheater Saarbrücken, an den Schauspielhäusern in Bochum, Zürich und Frankfurt, am Aalto-Musiktheater Essen, an der Staatsoper Stuttgart, am Opernhaus Zürich, an der Welsh National Opera Cardiff, an der Opéra national de Lorraine in Nancy und der Opéra royal du Château de Versailles, an der Niederländischen Oper Amsterdam, der Staatsoper Hamburg und am Burgtheater Wien. Mit Jetske Mijnssen und Jan Philipp Gloger verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit. Ben Baurs Arbeit für Händels Alcina in der Regie von Jan Philipp Gloger an der Semperoper Dresden wurde in der Kritikerumfrage 2012 der Fachzeitschrift «Opernwelt» mehrfach als Bühnenbild des Jahres nominiert. Ben Baur arbeitet mittlerweile auch als Regisseur und hat Lucia di Lammermoor, La traviata und Katja Kabanova am Staatstheater Saarbrücken, Hugo von Hofmannsthals Elektra am Deutschen Theater Göttingen, Roméo et Juliette an der Oper Graz, Don Giovanni und Dialogue des Carmélites in Gelsenkirchen, Il trovatore an der Oper Graz, Il pirata am Theater St. Gallen und La bohème am Staatstheater Braunschweig inszeniert.
Gideon Davey, Kostüme
Gideon Davey
Gideon Davey, geboren in Bristol, ist Kostüm- und Bühnenbildner für Theater, Film und Fernsehen. Enge Zusammenarbeiten verbinden ihn mit den Regisseuren David Alden und Robert Carsen. Zudem wirkte er u.a. in Produktionsteams unter Andreas Homoki, Jetske Mijnssen, Floris Visser, Stephen Lawless und Jasmina Hadziahmetovic mit. Seine Kostüme für David Aldens Inzenierung von Il ritorno d’Ulisse in patria an der Staatsoper in München brachten ihm die Auszeichnung «Kostümbildner des Jahres 2005» der Zeitschrift Opernwelt ein. Zu Gideon Daveys jüngsten Arbeiten gehören Wozzeck, Agrippina und Platée am Theater an der Wien mit Robert Carsen, Luisa Miller an der Staatsoper Hamburg mit Andreas Homoki, Semele bei den Händel-Festspielen Karlsruhe mit Floris Visser, Alfredo Catalanis Loreley am Theater St. Gallen und Pique Dame an der English National Opera mit David Alden sowie Luigi Rossis Orfeo an der Opéra national de Lorraine mit Jetske Mijnssen. Am Opernhaus Zürich entwarf er bisher Kostümbilder für Das Gespenst von Canterville, Robin Hood und sowohl Bühne wie Kostüme für Der Zauberer von Oz. Zuletzt entwarf er das Bühnenbild für Eugen Onegin und Don Carlo an der Oper Graz (Regie: Jetske Mijnssen), am Opernhaus Zürich wirkte er in den Neuproduktionen Idomeneo (Bühne), Hippolyte et Aricie (Kostüme), Maria Stuarda und Hänsel und Gretel (Bühne und Kostüme) mit und schuf die Kostüme für Lohengrin (Regie: David Alden ) am Royal Opera House London und Bühne und Kostüme für Giulio Cesare (Regie: R. Carsen) an der Scala in Mailand.
Kinsun Chan, Choreografie
Kinsun Chan
Kinsun Chan, geboren in Vancouver/Kanada, studierte Kunst, Grafikdesign und Tanz in den USA. Als Tänzer war er u.a. Mitglied des Balletts Zürich unter Heinz Spoerli sowie des Ballets Basel unter Richard Wherlock, wo er als Solist in Choreografien von Jiří Kylián, William Forsythe, Nacho Duato, Heinz Spoerli, Hans van Manen, Richard Wherlock und Ed Wubbe zu erleben war. Seine ersten eigenen Choreografien entstanden für die Reihe «Junge Choreografen» des Balletts Zürich sowie im Rahmen der Noverre-Gesellschaft am Stuttgarter Ballett. Kinsun Chans Arbeiten wurden seither vom Ballett Basel, dem Singapore Dance Theatre, dem Ballett der Staatsoper Hannover, der Royal Ballet School Antwerpen, der John Cranko Ballet School, der Hong Kong Academy of Performing Arts, der Ballett Akademie München, der Tanz Akademie Zürich sowie am Tiroler Landestheater, am Staatstheater Kassel und am Luzerner Theater aufgeführt. Die Choreografie Black on Black, kreiert für das Hong Kong Ballet, wurde zum Jacobs Pillow Dance Festival (USA) und zum Festival des Arts de Saint Sauveur (Kanada) eingeladen. Kinsun Chan ist zudem als Choreograf für Tanz und Opern tätig. Zu den OpernregisseurInnen mit denen er bisher zusammen arbeitete, gehören Jens-Daniel Herzog, Michael Sturminger, Götz Friedrich, Dominique Mentha, Bernd Mottl, Frank Hilbrich, Tatjana Gürbaca, Sebastian Baumgarten und Andreas Homoki. Kinsun Chan ist seit Beginn der Spielzeit 2019/20 Leiter der Tanzkompanie am Theater St. Gallen.
David Bates, Musikalische Assistenz
David Bates
David Bates stammt aus England und studierte an der Royal Academy of Music in London und an der Schola Cantorum in Basel. Er strebte zunächst eine professionelle Gesangskarriere an. In der Zusammenarbeit mit Dirigenten wie John Eliot Gardiner, Marc Minkowski, Andrea Marcon und Nicholas McGegan entdeckte er jedoch seine Leidenschaft fürs Dirigieren und gründete sein eigenes Ensemble «La Nuova Musica», welches sich auf Barockmusik spezialisierte. Seine Liebe zur barocken Oper führte zu Dirigaten in Europa und den USA. So dirigierte er Händels Xerxes beim Iford Arts in Bath, Monteverdis L’Orfeo am Kings Place London, Cestis L’Orontea bei den Innsbrucker Festwochen, Cavallis La Calisto an der Cincinnati Opera (USA), Glucks Iphigénie en Tauride am Teatro São Carlos in Lissabon und Vivaldis Il Farnace beim Spoleto Festival. Im Konzert hat er Händels Berenice bei den Internationalen Händel-Festspielen in Göttingen dirigiert, Purcells Dido and Aeneas beim Brighton International Festival und Contis Issipile in der Wigmore Hall. Bates arbeitet regelmässig als musikalischer Assistent und Chorleiter für Emmanuelle Haïm, zuletzt an der Opéra de Lille und an der Opéra de Paris. Für 2019/2020 ist u.a. Händels Rinaldo mit der Glyndebourne Touring Opera, Händels Messiah mit dem Irish Baroque Orchester, ein Konzert beim Bath Mozartfest, ein Rezital mit Lawrence Zazzo beim Festival de Beaune in Paris und ein Purcell- und Monteverdi-Rezital in der Wigmore Hall geplant. Seine CD-Einspielung mit «La Nuova Musica» von Couperins Leçons de Ténèbres für Harmonia Mundi wurde mit dem «Le choix de France Musique» und dem «Editor’s Choice» des Gramophone Magazins ausgezeichnet.
Franck Evin, Lichtgestaltung
Franck Evin
Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.
Janko Kastelic, Choreinstudierung
Janko Kastelic
Janko Kastelic ist seit Mai 2017 als Nachfolger von Jürg Hämmerli Chordirektor am Opernhaus Zürich. Der slowenisch-kanadische Pianist, Organist und Dirigent, studierte Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der University of Toronto, Faculty of Music. Nach seinem Studium zog es Janko Kastelic nach Europa, wo er unter anderem an der Pariser Opéra National als Korrepetitor und an der Wiener Staatsoper als Korrepetitor, zweiter Chordirektor und stellvertretender Leiter der Opernschule tätig war. Von 2008 bis 2011 war er Generalmusikdirektor und Operndirektor des Slowenischen Nationaltheaters Maribor. 2011 kehrte er nach Wien zurück, wo er an der Wiener Staatsoper die musikalische Leitung der Kinderopern Aladdin und die Wunderlampe und Die Feen übernahm. Von 2012 bis 2013 war er Gastchordirektor an der Staatsoper Hamburg und seit 2013 ist er künstlerischer Leiter des von ihm mitbegründeten CULTUREpoint Piran. 2015-17 war er an der Kammeroper des Theaters an der Wien als Studienleiter tätig. Ebenfalls seit 2015 ist er Kapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle. Janko Kastelic hat sich als freischaffender Dirigent, Korrepetitor und Komponist neben der barocken Musik ebenfalls der modernen Musik gewidmet. Sein vielseitiges musikalisches Schaffen umfasst neben zahlreichen Arrangements auch Kompositionen von Pop- und Filmmusik sowie Solo- und Kammermusik. Es ist ihm ein Anliegen, junges Publikum für Musik zu begeistern und die Liebe zur Musik an die nächste Generation weiterzugeben.
Mélissa Petit, Aricie
Mélissa Petit
Mélissa Petit wurde in Saint-Raphaël (Südfrankreich) geboren und studierte am Konservatorium in Saint-Raphaël. 2009 gewann sie den 2. Preis des «Concorso Musica Sacra di Roma», später den 1. Preis beim Nationalen Wettbewerb in Béziers. 2013 gewann sie den 3. Preis der «Queen Sonja Competition» in Oslo. 2010-2013 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Hamburg. 2014 sang sie die Edilia in Händels Almira in einer Koproduktion der Hamburgischen Staatsoper mit dem Festival für Alte Musik in Innsbruck. Während der Spielzeit 2014/15 war sie u.a. an der Hamburgischen Staatsoper als Schwester Constance in Dialogues des Carmélites von Poulenc zu erleben. Ausserdem sang sie dort Barbarina in Le nozze di Figaro, Papagena in der Zauberflöte, Najade in Ariadne auf Naxos, Clorinda in La Cenerentola und die Titelrolle in Die unglückselige Cleopatra von Mattheson. Ab der Spielzeit 2015/16 gehörte Mélissa Petit zum Ensemble des Zürcher Opernhauses und war hier u.a. als Madame Silberklang (Der Schauspieldirektor), Philidel (King Arthur), Servilia (La clemenza di Tito), Ännchen (Der Freischütz), Sophie (Werther), Créuse (Médée), Eurilla (Haydns Orlando paladino), Marzelline (Fidelio), Johanna Barker (Sweeney Todd) und Aricie (Hippolyte et Aricie) zu erleben. In der Saison 2015/16 debütierte sie ausserdem an der Opéra Bastille in Paris als Giannetta (L’elisir d’amore), 2017 als Micaëla (Carmen) bei den Bregenzer Festspielen und 2018 als Juliette in Roméo et Juliette am National Center of Performing Arts in Peking. Im Sommer 2019 sang sie auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele zudem Gilda in Rigoletto.
Cyrille Dubois, Hippolyte
Cyrille Dubois
Cyrille Dubois studierte am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris. 2010 wurde er ins Atelier Lyrique der Pariser Oper aufgenommen, wo er u.a. als Gonzalve in Ravels L’Heure espagnole und als Belfiore in Mozarts La finta giardiniera zu erleben war. Dorthin kehrte er u.a. als Brighella (Ariadne auf Naxos), als Lucien in Luca Francesconis Trompe-la-mort, als Tavannes (Les Huguenots), als Ferrando (Così fan tutte) und als Iopas (Les Troyens) zurück. Weitere Höhepunkte seiner Karriere waren Nathanaël in Les Contes d’Hoffmann an der Mailänder Scala, Azor in der Uraufführung von Merniers La Dispute am La Monnaie in Brüssel, Gonzalve in Glyndebourne und eine Konzert-Tournée (Castor et Pollux) mit dem Ensemble Pygmalion und Raphaël Pichon. Unter Sir Roger Norrington sang er Almaviva (Il barbiere di Siviglia) am Théâtre des Champs-Elysées, wo er seither regelmässig gastiert; zuletzt mit Lullys Persée, Bizets Les Pêcheurs de perles und Rossinis La Cenerentola. 2017/18 war er u.a. in Berlioz Roméo et Juliette mit dem Sinfonieorchester Basel unter Ivor Bolton, als Horace in Aubers Le Domino Noir an der Oper Liège und an der Pariser Opéra Comique zu hören. 2018/19 gastierte er in der Titelrolle von Salieris Tarare an der Opéra Royal de Versaille und am Theater an der Wien sowie als Belmonte (Die Entführung aus dem Serail) an der Oper Monte-Carlo. 2015 wurde er bei den Victoires de la Musique zur «Révélation Lyrique» ernannt. Auch mit seiner Kammermusikformation «Duo Contraste» erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Zu seinen CD-Einspielungen zählen u.a. Antonio Sacchinnis Renaud und Rameaus Pygmalion, beide mit Les Talens Lyriques und Christophe Rousset.
Stéphanie d'Oustrac, Phèdre
Stéphanie d'Oustrac
Stéphanie d’Oustrac wurde in Rennes geboren. Nach dem Studium in Lyon wurde sie von William Christie gefördert und ist unter seinem Dirigat und Les Arts Florissants mit Partien wie Purcells Dido, Lullys Armide, Cybèle (Lullys Atys) und Irene (Händels Theodora) aufgetreten. Als Carmen war sie an der Opéra de Lille, beim Glyndebourne Festival, in Aix-en-Provence, in Dallas und am Teatro Real in Madrid zu hören. Zu den Partien, die sie an den grossen Häusern der Welt singt, gehören ausserdem Ruggiero (Alcina), Sesto (Giulio Cesare), Cherubino (Le nozze di Figaro), Idamante (Idomeneo), Dorabella (Così fan tutte), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Isolier (Le Comte Ory), Orphée (Orphée et Eurydice), Lazuli (L’Étoile), Mélisande (Pelléas et Mélisande) u.a. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Marc Minkowski, Sir John Eliot Gardiner, Myung-Whun Chung, Charles Dutoit, Alan Curtis, Christopher Hogwood, Alain Altinoglu und Sir Colin Davis zusammen. In jüngerer Zeit sang sie Conceptión (L’Heure espagnole) an der Scala, Irene (Theodora) am Théâtre des Champs-Élysées und im Amsterdamer Concertgebouw, Béatrice (Béatrice et Bénédict) in Brüssel, Glyndebourne und an der Pariser Oper. Ebendort sang sie 2016 Nicklausse (Les Contes d’Hoffmann). 2017/18 war sie als Sesto in Paris, Bremen und Genf, als Carmen in Madrid, als Rosina in Marseille und als Charlotte (Werther) an der Opéra National de Lorraine zu erleben. Am Opernhaus Zürich gab sie 2017 ihr Hausdebüt in der Titelrolle von Charpentiers Médée, sang 2018 Ottavia in L’incoronazione di Poppea und 2019 Phèdre in Hippolyte et Aricie. Unlängst sang sie Carmen in Dallas, in Madrid und an der Deutschen Oper Berlin, Ottavia bei den Salzburger Festspielen, Cassandre in Les Troyens an der Pariser Oper sowie Sesto in La clemenza d Tito in Barcelona.
Edwin Crossley-Mercer, Thésée
Edwin Crossley-Mercer
Edwin Crossley-Mercer studierte zunächst Klarinette und Kirchenmusik in Versailles, bevor er in Berlin an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» Gesang studierte. 2006 gab er sein Debüt als Don Giovanni in Berlin. 2009 war er am Festival in Aix-en-Provence als Guglielmo (Così fan tutte) zu hören und 2010 an der Opéra Bastille als Harlekin in Ariadne auf Naxos. Darauf sang er in La Juive in Amsterdam, Dandini (La Cenerentola) an der Opéra National du Rhin und Pollux (Castor et Pollux) am Théâtre des Champs-Elysées. In Berlin war er u.a. in La bohème (Schaunard), Der Freischütz und Doktor Faustus unter Daniel Barenboim zu erleben. Sein Amerikadebüt gab er 2012 als Figaro mit den LA Philharmonics unter der Leitung von Gustavo Dudamel. In Baden-Baden sang er Brander in La damnation de Faust mit den Berliner Philharmonikern unter Simon Rattle. 2017/18 kehrte er als Schaunard nach Baden-Baden zurück und war u.a. als Guglielmo an der Opéra de Paris, als Alcide (Lullys Alceste) an der Opéra Royal de Versailles und als Rodomonte in Orlando paladino an der Bayerischen Staatsoper zu hören. In der aktuellen Saison sang er u.a. am Theater an der Wien in Guillaume Tell (Walter Fürst) sowie in Les Boréades unter Emmanuelle Haïm in Dijon. Geplant sind u.a. Les Indes Galantes in Paris, Don Fernando (Fidelio), Dandini, Pollux (Castor et Pollux) sowie Rodomonte (Orlando paladino) an der Bayerischen Staatsoper. Er ist zudem regelmässig auf Konzertbühnen zu Gast; so sang er u.a. in der Carnegie Hall, im Musée d’Orsay, beim Festival de Colmar und zuletzt an der Opéra de Toulon (Mozarts Requiem) und mit dem Orchestre National de France am Théâtre des Champs-Elysées (Berlioz’ L’Enfance du Christ).
Wenwei Zhang, Neptune, Pluton
Wenwei Zhang
Wenwei Zhang wurde in Dalian, China, geboren. Er war 2009/10 Mitglied im Opernstudio der Oper Frankfurt und gab als Lord Rochefort in Anna Bolena sein Debüt. 2009 sang er Orosmane (Zaira) beim Festival de Radio France in Montpellier und wurde Dritter in dem von Plácido Domingo gegründeten Gesangswettbewerb Operalia. Ab der Spielzeit 2011/ 12 war Wenwei Zhang Ensemblemitglied der Dortmunder Oper, wo er u.a. als Daland (Der fliegende Holländer), Oroveso (Norma), Warlaam (Boris Godunow), Colline (La bohème), Ferrando (Il trovatore) und Osmin (Die Entführung aus dem Serail) zu hören war. 2013 erhielt er den Theaterpreis «Bajazzo» der Theater- und Konzertfreunde Dortmund. In Zürich ist er seit der Spielzeit 2014/15 Ensemblemitglied und war hier bisher in Il barbiere di Siviglia, Die Frau ohne Schatten, Lucia di Lammermoor, Norma, Aida, Les Pêcheurs de Perles, Turandot, Macbeth, I Puritani, Der Freischütz, Lady Macbeth von Mzensk, Don Giovanni, Die Zauberflöte, Parsifal, Turandot, Luisa Miller sowie in Hippolyte et Aricie zu erleben. Im Sommer 2018 gastierte er am National Center for Performing Arts in Peking, wo er Frère Laurent (Roméo et Juliette) und Graf Rodolfo (La sonnambula) sang und im Sommer 2019 war er als Sarastro am Lincoln Center Festival in New York und an der Opéra de Marseille zu hören. 2019/20 singt er Sparafucile (Rigoletto) in Lyon und kehrt als Méphistophélès (Faust) zurück nach Peking.
Hamida Kristoffersen, Diane
Hamida Kristoffersen
Hamida Kristoffersen stammt aus Norwegen. Sie absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Universität Tromsø, besuchte Meisterkurse bei Kiri Te Kanawa, Brigitte Fassbaender, Barbara Hendricks sowie Enza Ferrari und nimmt seit 2013 regelmässig Unterricht bei Patricia McGaffrey in New York. Ausgezeichnet wurde sie u.a. mit dem «Premio Verdi 2013» und einem Ingrid Bjoner-Stipendium bei der «Queen Sonja Competition». Sie war als Mimì (La bohème) und als Contessa (Le nozze di Figaro) mit der Arctic Opera und dem Arctic Philharmonic Orchestra zu erleben. Ausserdem sang sie 2014 Konzerte mit dem Norwegian Radio Orchestra und dem Oslo Philharmonic Orchestra. In der Spielzeit 2014/15 wurde Hamida Kristoffersen Mitglied im Internationalen Opernstudio in Zürich und war hier u.a. als Pamina (Die Zauberflöte), Tamiri (Il re pastore), Giannetta (L’elisir d’amore) und Annina (La traviata) sowie in Die Frau ohne Schatten, Luisa Miller, und Fälle von Oscar Strasnoy zu erleben. 2015 debütierte sie als Micaëla (Carmen) an der Oper Oslo und sang im Sommer 2017 Mimì (La bohème) an der Oper Hedeland in Dänemark. 2016-2019 war sie Ensemblemitglied in Zürich, wo sie u.a. als Dama (Macbeth), Berta (Il barbiere di Siviglia), Erste Dame (Die Zauberflöte), in der Uraufführung von Xavier Dayers Der Traum von Dir, als Blumenmädchen (Parsifal), Anna Kennedy (Maria Stuarda), als La Virtù (L’incoronazione di Poppea), als Gretel und Sandmännchen (Hänsel und Gretel) sowie als Diane (Hippolyte et Aricie) auf der Bühne stand. Dabei arbeitete sie mit DirigentenInnen wie Gianandrea Noseda, Emmanuelle Haïm, Ottavio Dantone, Nello Santi, Laurence Cummings, Enrique Mazzola und Simone Young.
Aurélia Legay, Œnone
Aurélia Legay
Aurélia Legay wurde in Frankreich geboren und studierte in Paris Gesang am Conservatoire National Supérieur de Musique et Danse. Zu ihren Gesangslehrern gehörten Christiane Eda-Pierre und Christiane Patard. Sie besuchte Liedklassen bei Ruben Lifschitz und bildete sich im barocken Repertoire bei Emmanuelle Haïm weiter. Zudem nahm sie an Meisterkursen von José van Dam, Gérard Souzay, Renata Scotto, Jean-Philippe Lafont und Thomas Hampson teil. Nach ihrem Studium sang sie an diversen Opernhäusern in Frankreich und Europa. So war sie in Paris an der Opéra Comique, dem Théâtre du Châtelet, dem Théâtre des Champs-Elysées und der Opéra National zu hören. Zu ihrem Repertoire gehören Fiordiligi (Così fan tutte), Proserpina und La Musica (Orfeo von Monteverdi), Antonia (Les Contes d’Hoffmann), Medea (Teseo), Mimì (La bohème), Micaëla (Carmen), Nérine (Médée von Charpentier) und Contessa (Le nozze di Figaro). Die Rolle der Oenone sang sie bereits mit dem Ensemble Pygmalion an der Opéra de Bordeaux und in Versailles. Sie ist zudem auf verschiedenen Konzertbühnen zu Gast. So sang sie in Herminie von Berlioz zusammen mit dem Mahler Chamber Orchestra unter Marc Minkowski, in Stabat Mater und La petite messe solennelle von Rossini, in Dvořáks Stabat Mater und in Mozarts Requiem. 2017/ 18 war sie als Fattoumah in Mârouf von Henri Rabaud an der Bordeaux National Opéra und an der Opéra Comique in Paris zu erleben, als Berta (Il barbiere di Siviglia) an der Metz Opéra und als Vertraute/Aufseherin in Elektra an der Opéra National de Bordeaux. In der aktuellen Spielzeit sang sie u.a. Antonias Mutter in Les Contes d’Hoffmann beim Musikfest Bremen und im Festspielhaus Baden-Baden.
Nicholas Scott, Première Parque
Nicholas Scott
Nicholas Scott, Tenor aus Grossbritannien, studierte an der Royal Academy of Music in London, wo er mit dem Sir Elton John-Stipendium sowie mit dem ABRSM-Stipendium ausgezeichnet wurde. Schon während des Studiums trat er u.a. in der Titelrolle von Thomas Arnes The judgement of Paris mit der New Chamber Opera, in Benjamin Brittens Serenade for Tenor, Horn and Strings und Bachs Kantate Nun komm, der Heiden Heiland auf. Seither sang er auf der Konzertbühne u.a. die Tenorpartie in Mozarts Requiem mit der Brandenburg Sinfonia und den Evangelisten in Bachs Johannespassion mit dem Rishon LeZion Symphony Orchestra. Im Opernbereich war Nicholas Scott als Castor in Rameaus Castor et Pollux, als Don Basilio (Le nozze di Figaro) sowie als Lurcanio (Ariodante) zu erleben, sang in Rameaus Hippolyte et Aricie unter William Christie am Glyndebourne Festival und Damon (Acis and Galatea) mit dem Ensemble La Nuova Musica im St John’s Smith Square in London. Nicholas Scott war Mitglied von «Le Jardin des Voix», dem Nachwuchsprogramm von William Christies Ensemble Les Arts Florissants, mit dem er u.a. an der Oper in Sydney, in der Tschaikowsky Concert Hall Moskau, am Lincoln Centre New York, in der Melbourne Recital Hall, der Hong Kong City Hall und beim Lucerne Festival auftrat. Dabei sang er ein Purcell-Programm unter Paul Agnew sowie Charpentiers Filius prodigus, Caecilia virgo et martyr unter William Christie, Bachs h-Moll-Messe mit der Royal Northern Sinfonia und King Arthur am Brisbane Baroque Festival in Australien. In Zürich war er zuletzt in Médée unter William Christie und in King Arthur unter Laurence Cummings zu erleben.
Spencer Lang, Seconde Parque
Spencer Lang
Spencer Lang stammt aus Sandy/Oregon und studierte an der Juilliard School in New York sowie am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Am Curtis Opera Theatre interpretierte er u.a. Nemorino (L’elisir d’amore), Goffredo (Rinaldo), Lechmere in Brittens Owen Wingrave und Monostatos (Die Zauberflöte). Zu hören war er ausserdem am Opera Theatre of St. Louis als Liederverkäufer (Puccinis Il tabarro), sang Flute / Thisbe in Brittens A Midsummer Night’s Dream am Aspen Opera Theatre und trat als Solist mit dem Juilliard Orchestra, Juilliard 415, und der Northwest Sinfonietta auf. Von 2014 bis 2016 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war hier zunächst als Daniel (Robin Hood), Hirt (Tristan und Isolde), Fay-Pu (Rote Laterne) sowie in Lohengrin, Luisa Miller und Fälle von Oscar Strasnoy zu erleben. In der Spielzeit 2015/16 sang er Monsieur Vogelsang (Der Schauspieldirektor), Don Luigino (Il viaggio a Reims) und Medoro (Orlando paladino). 2015 war er Finalist in der Wigmore International Song Competition in London. Seit der Saison 2016/17 gehört Spencer Lang zum Ensemble des Opernhauses Zürich und sang seitdem u.a. Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Arcas (Médée), Graf Gustav (Das Land des Lächelns), Jaquino (Fidelio), Tobias Ragg in der Musical-Neuproduktion Sweeney Todd und den Tisiphone / Seconde Parque in Hippolyte et Aricie.
Alexander Kiechle, Troisième Parque
Alexander Kiechle
Alexander Kiechle, Bass, stammt aus Bayern. Er studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Andreas Schmidt. 2012 war er zudem Richard-Wagner-Stipendiat in Ulm. Zu seinem Opernrepertoire gehören u.a. Sarastro (Die Zauberflöte), Caronte und Plutone in Monteverdis Orfeo, Falstaff (Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor), Wassermann (Rusalka), Osmin (Die Entführung aus dem Serail), Commendatore (Don Giovanni) und Hunding (Die Walküre). Im Rahmen der Münchener Biennale 2014 sang er die Bass-Partie in Claude Viviers Oper Kopernikus. 2015 war er als Stani (Joseph Beers Polnische Hochzeit) mit dem Rundfunkorchester des BR unter Ulf Schirmer zu erleben. 2016/17 war er Mitglied im Opernstudio der Opéra de Lyon, wo er u.a. Der Lautsprecher in Ullmanns Der Kaiser von Atlantis sang. Seit 2017/18 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war hier u.a. in Salome, Fidelio, La fanciulla del West, Parsifal, La traviata und Die Gezeichneten zu hören. Im Rahmen der Bayreuther Festspiele 2018 war er in der Uraufführung Der verschwundene Hochzeiter von Klaus Lang in der Titelpartie zu erleben.
Gemma Ní Bhriain, Une Prêtresse de Diane, Une Matelote, Une Chasseresse
Gemma Ní Bhriain
Gemma Ní Bhriain wurde in Dublin geboren. Sie studierte bei Veronica Dunne an der Royal Irish Academy of Music. 2013 gewann sie den vierten Platz beim Interationalen Veronica Dunne-Gesangswettbewerb sowie den «Wil Keune Prize for a Young Singer of Real Potential» beim renommierten Gabor Belvedere Gesangswettbewerb. 2014–16 war sie Mitglied des Opernstudios «Atelier Lyrique» an der Opéra National de Paris, wo sie im Rahmen von Opernstudio-Produktionen Partien wie Dorabella (Così fan tutte), Diane (Glucks Iphigénie en Tauride), Proserpina (Orfeo) sowie in den Uraufführungen von Maudit les Innocents und Vol retour sang. Auf der Hauptbühne der Opéra Bastille debütierte sie als Lehrbube (Die Meistersinger von Nürnberg). Ausserdem hat sie bisher Partien wie Mercédès (Carmen) in der National Concert Hall von Dublin, ein Mädchen (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny) mit der Irish Opera Theater Company sowie Fuchs (Das schlaue Füchslein), Florence Pike (Albert Herring) und Sally (Barbers A Hand of Bridge) im Rahmen von Produktionen der Royal Irish Academy of Music gesungen. Von 2016 bis 2018 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich und sang hier u.a. im Ravel-Doppelabend L’Heure espagnole /L’Enfant et les sortilèges, in Häuptling Abendwind, Die Zauberflöte, La finta giardiniera und L’incoronazione di Poppea.
Claudius Herrmann, Violoncello
Claudius Herrmann
Claudius Herrmann erhielt seine musikalische Ausbildung bei Hans Adomeit in Mannheim und an der Musikhochschule Lübeck bei David Geringas. Seit 1992 ist er Solocellist der Philharmonia Zürich und arbeitete dort mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Georg Solti, Christoph von Dohnányi, Riccardo Chailly, Bernhard Haitink und Franz Welser-Möst. 2013 wurde er als Solocellist zu den Bayreuther Festpielen eingeladen. Bevor Claudius Herrmann in das Gringolts Quartett eintrat, war er 15 Jahre lang Mitglied des Amati Quartetts Zürich, mit dem er in den wichtigsten Konzertsälen wie der Carnegie Hall, dem Concertgebouw, der Wigmore Hall, dem Theatre Champs Elysées, dem Wiener Musikverein und der Berliner Philharmonie aufgetreten ist. Als Solist war er u.a. mit den Hamburger Symphonikern, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Tschaikowsky Sinfonieorchester Moskau sowie dem Orchester der Oper Zürich (Don Quixote) zu erleben. Neben über 20 Kammermusik CD-Aufnahmen hat er auch mehrere CDs mit Cello-Sonaten von Brahms, Reinecke und Herzogenberg veröffentlicht. Er spielt ein Instrument von Giovanni Paolo Maggini (um 1600), das ihm von der Maggini Stiftung Langenthal zur Verfügung gestellt wird.