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Nachdem wir die Visualisierungen für das Erweiterungsprojekt der Fondation Beyeler von Peter Zumthor bereits publiziert haben, wollen wir heute die Pläne genauer betrachten. Zumthor teilt das Programm in drei Gebäude auf: Clubhaus, Betriebsgebäude und Museum. Das multifunktionale, eingeschossige Clubhaus öffnet sich zum Park mit grossflächigen Verglasungen. Gekrönt wird es von einem filigranen, weit auskragenden Dach. Man kann von einer Pavillon-Architketur sprechen.
Das Museumgebäude liefert dazu den maximalen architektonischen Kontrast: Es tritt als massiver Monolith in Erscheinung. Über ein das Foyer mit Blick in den Park betritt man das Haus und begibt sich auf den Ausstellungsparcours, der über eine einläufige Treppe in die beiden Obergeschosse führt. Das erste Obergeschoss bietet 590 m2 Ausstellungsfläche. Diese werden auf drei Flügel verteilt. Es entsteht rund um den funktionalen Kern ein Raumkontinuum, dass aus drei Raumsequenzen besteht. Jede Sequenz wird von einem grossen Fenster mit Tageslicht versorgt. Die Fenster sind jeweils in der äussersten Ecke angeordnet, damit auf den Wänden ein möglichst intensives Streiflicht eingefangen werden kann – das Licht also möglichst weit ins Gebäudeinnere getragen wird. Das 2. Obergeschoss besteht aus einem einzigen Ausstellungsraum mit einem Fenster im Gebäudeknick der Ostfassade.
Der Dank gebührt Lucas Steger für die inhaltliche Unterstützung des Beitrags.