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Kreiert wurde das Mascarplin-Arrangement von Elena Giacometti aus Vicosoprano. Und die 30-jährige Bergellerin erklärt auch gleich, um welche Spezialität es sich bei ihrem Motiv handelt: «Seit hunderten von Jahren wird der Mascarplin, auch Mascarpel genannt, ein frischer oder gereifter Geissziger, im Bergell hergestellt. Zu der kochenden Milch wird die sogenannte Mestra hinzugefügt, deren Säure die Gerinnung der Masse herbeiführt. Die kleinen, runden Mascarplin-Formen altern dann für ein paar Wochen im Keller, bis sich auf der Oberfläche ein Schimmel bildet, der von Blau über Grün zu Grau übergeht. Die Ziegenhalter produzieren die Spezialität in kleinen Mengen im Frühjahr, nach der Entwöhnung der Zicklein, und im Herbst nach dem Alpabzug.» Die zweifache Mutter hat zum ersten Mal bei einem Fotowettbewerb einen Preis gewonnen und freut sich sehr über ihre neue Kamera: «Bis jetzt habe ich mit einer Spiegelreflex-Kamera fotografiert. Nun bin ich gespannt und freue mich auf die spiegellose Systemkamera von Olympus.» Schon als Kind sei Fotografieren ein Hobby gewesen, sagt Giacometti, damals habe sie vor allem Bilder für die Social-Media-Kanäle gemacht. «Und zwar mit einer richtigen Kamera, nicht etwa nur mit einem Handy», präzisiert sie. Neben ihrem Job in der Administration im Centro Sanitario Bregaglia und der Fotografie führt Elena Giacometti mit ihrem Mann Ugo in Soglio das kleine Museum La Streccia, in welchem auch regelmässig Fotografien von Soglio und Umgebung ausgestellt werden.
Text: Daniel Zaugg