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1976 führt eine Explosion in der Chemiefabrik Icmesa im italienischen Seveso zu einer für Menschen und Umwelt verheerenden Dioxinkatastrophe. Vor allem Kinder leiden an akuten Hautverätzungen, die Behörden müssen die Bevölkerung evakuieren, 77'000 Tiere verenden oder müssen notgeschlachtet werden.
Die Icmesa ist eine Tochter der Genfer Firma Givaudan, die zum Basler Chemiekonzern Hoffmann La Roche gehört. Nach dem Unfall wird Jörg Sambeth als technischer Direktor der Givaudan der vorsätzlichen Unterlassung von Sicherheitsmassnahmen angeklagt. Bei seinen Ermittlungen über die wahren Ursachen und Hintergründe der Katastrophe stösst er auf Fakten, die jenen schaden, die seine Anwälte bezahlen. Sambeth wird zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Soll er es mit dem Konzern aufnehmen?