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Dominique Aegerter sieht endlich Licht am Ende des Tunnels. Der Berner Moto2-Fahrer zeigt auf dem Sachsenring ein ganz starkes erstes Training. Tom Lüthi hingegen kommt nicht auf Touren.
Aegerters Saisonbilanz vor dem Grand Prix von Deutschland fällt bescheiden aus. Nach acht der 19 Rennen belegt der KTM-Fahrer aus dem Oberaargau im WM-Klassement mit 22 Punkten nur den 16. Platz. Einzig in den Grands Prix in Argentinien (8.) und Amerika (9.) reichte es ihm in die Top 10. Danach verletzte sich Aegerter jedoch bei einem Sturz im Enduro-Training an der Hüfte und musste er zwei Rennen aussetzen.
Doch am ersten Trainingstag auf dem Sachsenring, wo er 2014 das Moto2-Rennen gewonnen hatte, zeigte sich Aegerter stark verbessert. In der ersten von zwei Trainingseinheiten liess er sich sogar Bestzeit notieren. Der 27-Jährige war um knapp drei Hundertstel schneller als das italienische Duo Andrea Locatelli und Lorenzo Baldassarri. Am Nachmittag jedoch konnte Aegerter als einer von wenigen Fahrern seine beste Rundenzeit nicht verbessern, weshalb am Ende doch nur der 19. Tagesrang resultierte. Auf die Bestzeit des Spaniers Xavi Vierge büsste der Schweizer nur gut vier Zehntel ein.
Lüthi nur Tages-23.
Während Aegerter also Hoffnung schöpfen darf, hielt sich MotoGP-Fahrer Tom Lüthi auch in Deutschland in den hintersten Ranglistenpositionen auf. Mit 1,882 Sekunden Rückstand auf die Tagesbestzeit des Spaniers Jorge Lorenzo reichte es dem ehemaligen 125er-Weltmeister nur zu Position 23. Dabei musste sich Lüthi gar Stefan Bradl um drei Zehntel geschlagen geben. Der Deutsche kommt an diesem Wochenende überraschend zu seinem Comeback in der Königsklasse, weil Lüthis Teamkollege Franco Morbidelli wegen einer in Assen erlittenen Handverletzung pausieren muss.
Am Samstagnachmittag folgen auf dem Sachsenring die Qualifyings, am Sonntag die Rennen (Start Moto2 um 12.20 Uhr, MotoGP um 14.00 Uhr).