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US-Studie: Apple könnte 13 Millionen eigene Fernseher verkaufen
In der letzten Woche meinte Tim Cook im Interview mit NBC, dass der TV-Markt für Apple «sehr interessant ist». Diese Aussage befeuerte einmal mehr die Gerüchte, dass Apple bald einen eigenen Fernseher auf den Markt bringen könnte. In einer Umfrage von Morgan Stanley, in welcher 1’568 US-Haushalte befragt wurden, gaben 11% der befragten Personen an, dass sie sehr interessiert daran wären, einen Fernseher von Apple zu kaufen. Auf alle amerikanischen Haushalte hochgerechnet ergibt das ein Absatz-Potenzial von 13 Millionen Fernsehern. Weitere 36% der befragten Personen waren etwas weniger an einem Apple Fernseher interessiert als die vorher genannte Gruppe. Dies entspricht weiteren 43 Millionen Fernseher, welche abgesetzt werden könnten. Insgesamt sind 47% der befragten Personen mehr oder minder an einem Fernseher von Apple interessiert.
46% der befragten Personen wären bereit, über 1’000 US-Dollar für einen Fernseher von Apple zu bezahlen. 11% davon sind sogar bereit, über 2’000 US-Dollar in einen Fernseher von Apple zu investieren. Im Durchschnitt würden die befragten Personen 1’060 US-Dollar für einen solchen Fernseher bezahlen. Damit sind diese Konsumenten bereit, 20% mehr zu bezahlen, als momentan im Durchschnitt für einen Fernseher in den USA ausgegeben wird. Die befragten Personen im Alter zwischen 18 und 29 waren sogar bereit, über 32% mehr zu bezahlen als für ein anderes vergleichbares Produkt.
Gemäss der Umfrage sind die amerikanischen Bürger deutlich weniger an einem iPhone oder iPad interessiert als an einem Fernseher von Apple. Lediglich 23% der Haushalte sind am Kauf eines iPhones interessiert, während das Interesse am iPad mit 21% noch geringer ist. Für die Zukunft von Apples Settop-Box «Apple TV» geht Morgan Stanley davon aus, dass Apple keine Partnerschaft mit einem amerikanischen Kabelnetzbetreiber eingehen wird. Stattdessen soll Apples Fernseher die Stärken des bisherigen Settop-Box «Apple TV» noch stärker zur Geltung bringen.
Von Patrick Bieri
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