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Die 16. Etappe der Tour de France ist wegen einer Protestaktion kurz unterbrochen worden. Wie auf TV-Bildern zu sehen war, hatten Bauern Heuballen auf die Strasse gerollt, so dass die Radprofis anhalten mussten.
Die Rennleitung stoppte das Rennen 29 Kilometer nach dem Start in Carcassonne. Berichten zufolge setzte die Polizei Tränengas oder Pfefferspray gegen die Demonstranten ein. Weil dies auch in die Augen von Fahrern gelangte, liessen sich einige kurz medizinisch behandeln – unter anderem konnte man Peter Sagan und Geraint Thomas sehen, die sich die Augen auswuschen.
Nach einem Unterbruch von rund 15 Minuten wurde das Rennen fortgesetzt. Die 16. Etappe führt über 218 Kilometer in die Pyrenäen nach Bagnère-de-Luchon. (abu/pre/sda/dpa)
Am Samstag beginnt die 106. Tour de France. Sie beginnt in Belgien, führt dann durch die Vogesen und das Zentralmassiv in die Pyrenäen, ehe sie in den Alpen entschieden wird. Der Westen Frankreichs wird dieses Mal ausgelassen.
Der «Grand Départ» findet regelmässig im Ausland statt, in diesem Jahr zum zweiten Mal nach 1958 in Belgiens Hauptstadt Brüssel. Das Wochenende steht im Zeichen des grossen Eddy Merckx: Der erfolgreichste Rennfahrer der Geschichte gewann vor 50 Jahren erstmals die Tour de France. Insgesamt siegte der «Kannibale» fünf Mal.
Die 1. Etappe ist eine für die Sprinter, weil die von den Klassikern bekannten Muur von Geraardsbergen und Bosberg schon bald nach dem Start kommen. Am Tag danach kann die Tour …