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Neben den Iguazú-Wasserfällen hat der Nordosten Argentinien noch eine weitere „Wasser“-Attraktion: die Saldos del Moconá mitten im subtropischen Regenwald.
Dabei handelt es sich um einen Bruch im Flussbett des Rio Uruguay, der den Fluss wie spaltet. Das argentinische Flussbett ist auf einer Länge von rund drei Kilometer höher als das brasilianische. Bei niedrigem Wasserstand stürzt das Wasser dann bis zu 12 Meter in die Tiefe, bei ganz hohem Wasserstand ist dieser „längsgestellter“ Wasserfall nicht zu sehen und ist überflutet. In einem Jet-Boot fuhren wir die drei Kilometer flussaufwärts, von einem Wirbel zum andern. Es hat ganz ordentlich geschüttelt. Ob die Schwimmwesten wirklich geholfen hätten, wagen wir zu bezweifeln.
Mit noch etwas schlotterigen Knien ging es dann zum Frühstück.
Danach fuhren wir dem Rio Uruguay entlang nach Süden. Nach und nach wurde der Regenwald durch die Landwirtschaft abgelöst. Viehwirtschaft und Teeplantagen prägten nun die Landschaft.