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In meinem letzten Kommentar habe ich darauf hingewiesen, dass die abenteuerliche Entscheidung desUS-Präsidenten Donald Trump, aus dem Iran-Deal auszusteigen, als erster Schritt zu einem weiteren (geplanten) Regimewechsel im Mittleren Osten zu werten ist. Wenn Trump die Absicht gehabt hätte, die Entwicklung iranischer Atombomben und ein regionales Wettrüsten zu verhindern, hätte er das dazu bestens geeignete Abkommen stabilisieren und nicht in Frage stellen müssen. Wenn er die Absicht gehabt hätte, die “regionalen Aktivitäten” des Irans zu stoppen, wäre es eine kluge Strategie gewesen, auf dem ausgehandelten Verzichtdes Irans auf Atomwaffen zu bestehen und Teheran in Zusammenarbeit mit anderen Staaten durch Druck und weitere diplomatische Bemühungen zum Einlenken (bei seinem Raketenprogramm) zu bringen. Stattdessen wollten sich Trump, sein Sicherheitsberater John Bolton und Außenminister Mike Pompeo durch den Ausstieg aus dem Abkommen die Möglichkeit zur Verhängung weiterer Sanktionen gegen den Iran verschaffen. Durch verstärkten (wirtschaftlichen) Druck hoffen sie, die Regierung der Islamischen Republik Iran doch noch stürzen oder wenigstens…..