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In der 6. Etappe der Tour de France über 197 km von Vitré nach Tours hat sich eine Fluchtgruppe durchgesetzt. Der holländische Meister Leon Van Bon siegte vor dem Schweizer Meister Markus Zberg.Dieser Inhalt wurde am 06. Juli 2000 - 17:49 publiziert
Die zwölf Fahrer machten den Etappensieger im Spurt aus. Die Sportgruppe Rabobank feierte dabei einen Doppelerfolg. Das Maillot jaune wechselte von Laurent Jalabert (Fr) auf die Schultern von Alberto Elli (It).
Das Dutzend Ausreisser hatte sich schon nach 14 km abgesetzt und wies nach 68 km einen Maximalvorsprung von knapp 13 Minuten auf. 30 km vor dem Ziel machte die Reserve noch immer 8 Minuten aus, so dass sich abzeichnete, dass es erstmals in dieser Tour in einem Teilstück mit Massenstart nicht zu einem Massenspurt kommen würde.
Rabobank, unter den Ausreissern mit drei Fahrern vertreten, nutzte die numerische Überlegenheit zu einem Doppelerfolg aus. Leon van Bon kam dabei zu seinem zweiten Saisonsieg. Der Gewinn des holländischen Meistertitels am 25. Juni in Gulpen hatte den ersten Triumph dieses Fahrers in diesem Jahr dargestellt.
Auf der völlig flachen Etappe ohne eine einzige Bergpreiswertung hatte das Feld den Flüchtlingen einen zu grossen Freiraum gewährt. Im Ziel wies das Peloton einen Rückstand von 7:48 Minuten auf, sodass Laurent Jalabert nach zwei Tagen im Maillot jaune das Leadertrikot an Alberto Elli weiter reichen musste, der den 6. Etappenrang erreicht hatte.
Der Italiener aus dem Team Deutsche Telekom blickt zwar auf 27 Siege als Radprofi zurück. Die Übernahme des gelben Trikots dürfte aber für Alberto Elli einen Höhepunkt in der seit 1987 dauernden Karriere des Helfers darstellen.
swissinfo und Agenturen
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