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1. Entzündungs- oder auch Reinigungsphase
Die erste der drei Wundheilungsphasen setzt sofort ein. Sobald es zu einer blutenden Wunde kommt, wird die Blutgerinnung aktiviert. Ausserdem zieht sich das verletzte Blutgefäss zusammen, damit weniger Blut hindurchfliesst und der Fluss verlangsamt wird. Nachdem die Blutung gestoppt ist, weiten sich die Blutgefässe durch die Aktivierung des Stoffwechsels wieder. Das Gewebe um die Wunde herum wird stärker durchblutet. Dies erkennt man an der Rötung und Erwärmung der betroffenen Körperstelle. Diese typischen Symptome der Entzündungsphase setzen zwei bis vier Stunden nach der Verletzung ein. Die Entzündungsphase ist auch die Wundheilungsphase, in der die Immunabwehr des Körpers anspringt. Eingedrungene Krankheitskeime werden bekämpft, damit es nicht zu einer Infektion kommt. Dies dauert bis zu vier Tage.
Während dieser Zeit ist es notwendig, die Wunde mit einem desinfizierenden Wirkstoff bei der Infektionsabwehr zu unterstützen.
2. Reparaturphase
Ab dem vierten Tag etwa startet der Körper den Neuaufbau von Gefässen und Gewebe. Die kleinsten Blutgefässe, die Kapillaren, verzweigen sich in die Wunde hinein. Der Körper baut als Vorstufe für das neue Gewebe zunächst Bindegewebe auf. Dadurch wird die Wunde sichtbar kleiner und fester. Die Wunde zieht sich weiter zusammen. Während dieser Phase ist es sinnvoll, die Wunde mit einer Wundheilcreme bei der Generierung von neuem Hautgewebe zu unterstützen und so die Heilung zu beschleunigen.
Schnelle Wundheilung?