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CV
„Das Spiel des Geigers Sebastian Bohren fasziniert vor allem durch Reife und Ausdruckstiefe. Ausgefeilte Technick, makellose Intonation und Klangkultur bewirken eine hohe Ausgewogenheit - Ästhetische Kriterien, waches Stilbewusstsein und Texttreue bewahren sein Spiel vor Willkürlichkeiten und Überinterpretation“ (Hansheinz Schneeberger)
Jährlich 90 Konzerte als Solist und Kammermusiker führen den jungen Musiker rund um den Globus. Er gastiert u.a. beim Sinfonieorchester Basel, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Luzerner Sinfonieorchester, der Staatskapelle St. Petersburg, dem Orchestra di Padova, dem Zürcher Kammerorchester, dem Musikkollegium Winterthur oder dem Argovia Philharmonic unter Leitung von Andrew Litton, James Gaffigan, Patrick Lange, Elim Chan, und Muhai Tang. 2018 debütiert er beim Lucerne Festival.
Sebastian Bohrens 2016 beim Label RCA Red Seal veröffentlichte Einspielung von Beethovens Violinkonzert mit dem Ensemble Chaarts erhielt von der Fachpresse Höchstnoten. 2017 folgten Violinkonzerte von Mendelssohn, Hartmann und Schubert sowie ein digital veröffentlichtes Live-Album mit Werken Vasks und Kancheli. Im Juni 2018 steht die Veröffentlichung des ersten Teils einer Gesamtaufnahme der Sonaten und Partiten von Bach an.
Bohren ist Mitglied im Stradivari-Quartett. 2018 gastiert das Ensemble u.a. im National Center for Performing Arts Beijing, der Shanghai Symphony Hall und auf Tournee in Japan und Korea. Highlights der letzten Spielzeiten waren Auftritte in der Hamburger Elbphilharmonie, der Victoria Hall in Singapur, beim Rheingau Musikfestival oder dem Kissinger Sommer.
Seine Leidenschaft für Kammermusik pflegt Sebastian auch in der Zusammenarbeit mit u.a. Roby Lakatos, Dmitry Sitkovetsky, Thomas Demenga, Christian Poltera, Antoine Tamestit oder Benjamin Schmid.
Geboren 1987 machte Sebastian Bohren seine Matura am Kunst- und Sportgymnasium Rämibühl in Zürich. Seine Ausbildung absolvierte er in Zürich, Luzern und München u.a. bei Zakhar Bron, Igor Karsko und Ingolf Turban. Weiter begleitet wurde er von Ana Chumachenco und Hansheinz Schneeberger.
Er spielt ein Instrument von G.B. Guadagnini (Parma 1776) aus Schweizer Privatbesitz.