Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03520.jsonl.gz/1383

4495 Zeglingen ⋅
2005 – 2007
Das Einfamilienhaus liegt an einem Süd-West orientierten Hang am Rande der Bauzone, in deutlicher Distanz zum Dorfkern. Das talseitig zweigeschossige, längliche Haus ist so in das Gelände gesetzt, dass es nach allen Seiten auf unterschiedliche Art den spezifischen Kontakt zur Umgebung sucht. Der Baukörper spielt mit Volumen und versetzten Ebenen. Das räumliche Konzept ist durch parallel zum Hang verlaufende Raumschichten gekennzeichnet. In der nord-östlichen führt die Treppe vom Wohngeschoss zu den Schlafräumen ins Sockelgeschoss und bringt Tageslicht über eine grosse Fensterfront in den rückwärtigen im Erdreich liegenden Erschliessungs- und Aufenthaltsbereich. Die mittlere Raumschicht fliesst vom Küchen-Essbereich über den tiefer liegenden Wohnbereich weiter zum Sitzplatz und in den Garten. Die Süd-West-Fassade, verlängert um die beidseitigen Stützmauern, verankert das Gebäude im Gelände. Die auskragenden Elemente wie: Veranda, Differenztreppe, Stirnwand und Vordach gliedern und modellieren die Fassade und bilden zugleich die zur Landschaft geöffnete Raumschicht. Das Materialkonzept beschränkt sich auf wenige Materialien: Sichtbeton aussen und innen – nur die Schlafzimmer sind verputzt – Fenster aus Fichte naturbehandelt, Böden aus massiven Edelkastanienriemen.