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Wegen verbotenem Insiderhandel muss Wall-Street-Grösse Raj Rajaratnam elf Jahre lang hinter Gitter bleiben. Ein New Yorker Gericht verurteilte den Gründer des Hedgefonds Galleon im Mai 2011. Es handelte sich um eine der längsten Haftstrafen, die jemals wegen Insiderhandels verhängt wurden. Es war ein weiterer Erfolg für Staatsanwalt Preet Bharara.
Der gebürtige Inder hat sich vor allem dem Insiderhandel verschrieben. «Insider-Trading sagt allen zur genau falschen Zeit, dass mit gezinkten Karten gespielt wird und dass nur Menschen, die Milliarden von Dollar besitzen und mit Verwaltungsräten befreundet sind, an der Börse Geld verdienen können», argumentiert er. Deshalb wollte er auch Rajaratnams Bruder Rengan drankriegen.
Bharara: «enttäuschendes» Urteil
Doch nun erlitt Bharara, der einst auch die Bank Wegelin zu Fall brachte, eine harte Niederlage – seine erste überhaupt. Rengan Rajaratnam wurde von einem Geschworenengericht in New York freigesprochen. Bharara bezeichnete das Urteil als «enttäuschend».