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Behandlungsschwerpunkte
Logopädinnen und Logopäden behandeln:
- Menschen mit Sprachstörungen (Aphasie)
Das Wort Aphasie stammt aus dem Griechischen und bedeutet Sprachverlust. Nach einem Schlaganfall können die Ausdrucksfähigkeit, das Verstehen der Sprache, das Lesen und Schreiben eingeschränkt sein. Die Logopädin klärt ab, welche sprachlichen Leistungen erhalten geblieben sind und verbessert mit gezielten therapeutischen Sprachübungen die kommunikativen Fähigkeiten.
- Menschen mit Sprechstörungen (Dysarthrie)
Unter dieser Bezeichnung werden Störungen der Sprechbewegungen zusammengefasst. Man kann sprechen, aber die Aussprache ist undeutlich. Ziel der Therapie ist die Verbesserung der Aussprache, damit man von den Mitmenschen wieder besser verstanden wird.
- Menschen mit Stimmstörungen (Dysphonien)
Jede Heiserkeit, die länger als drei Wochen dauert, muss vom HNO-Arzt laryngoskopisch untersucht werden. Meistens sind es aber funktionelle Stimmstörungen oder gutartige organische Veränderungen, die zu Erkrankungen führen. Durch gezielte Wahrnehmungs-, Lockerungs-, Atem-, Resonanz- und Stimmübungen wird die Stimme wieder klar, belastbar und tragfähig.
- Menschen mit Schluckstörungen
(Dysphagien)Als Folge einer Krankheit oder eines Schlaganfalls kann das Schlucken beeinträchtig sein. Logopädische Massnahmen helfen, die Schluckfunktionen zu verbessern. Durch gezielte Übungen wird die Gefahr des Verschluckens verringert.
Hilfe und Unterstützung bei Sprach-, Stimm- und Sprechproblemen / Angaben zur Ausbildung und Berufserfahrung