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Anina kennt das Experimentieren mit Maizena noch nicht, deshalb möchte ich dies Anina gerne zeigen und biete es den Kinder am Vormittag als Angebot an. Siri, Carla und Elin möchten gerne daran teil nehmen. Es ist spannend, wie sich der Mix aus Wasser und Maizena anfühlt und sich verflüssigt oder verfestigt. Es ist kaum in Worte zu fassen. Carla getraut sich wie Siri und Elin mit den Händen zu experimentieren, zu fühlen und zu ertasten. Fast eine ganze Stunde sind die Kinder daran beteiligt die Beschaffenheit der wandelbaren Masse zu erforschen.
So wirds gemacht:
Gib etwas Wasser in die Schüssel und füge solange Stärke hinzu bis ein dicker Brei entstanden ist! Eine gute Mischung ist entsteht im Verhältnis 3:2 (drei Teile Stärke und zwei Teile Wasser).
Rühre den Brei ständig um!
Gib nun mit dem Löffel etwas Brei auf die Handfläche!
Forme den Brei mit schnellen kreisenden Bewegungen zu einer Kugel!
Versuche nun den Teigknödel zu werfen!
Solange man den Knödel in der Hand rollt, wird er regelmäßig zusammengedrückt. Durch den Druck wird der Zusammenhalt zwischen den Stärketeilchen erhöht und es entsteht eine Kugel, welche sich fest und relativ trocken anfühlt. Wenn du mit dem Rollen aufhörst, wird der Zusammenhalt zwischen den Stärketeilchen geringer und der Brei wird wieder „flüssig“.
Die chemische Grundlage zu diesem Versuch liegt im Unterschied von „Lösung“ und „Suspension“. Mischt man Zucker und Wasser, so bilden diese eine „Lösung“. Das bedeutet, die Zuckermoleküle mischen sich zwischen die Wassermoleküle.
Stärke und Wasser bilden KEINE Lösung, sondern eine „Suspension“. Das heißt, die Stärketeilchen (mehrere Stärkemoleküle zusammen) werden im Wasser fein verteilt und von diesem zusammengehalten.