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Wie läuft der Eingriff ab?
Im Operationstrakt wird Ihre Narkose eingeleitet. Dann bringt der Arzt eine Röntgenmarkierung an, um die zu fixierende(n) Stelle(n) präzise lokalisieren zu können.
m Allgemeinen dauert der unter Vollnarkose ausgeführte Eingriff zwischen zwei und sechs Stunden, je nachdem, welche Methode verwendet wird und wie viele Wirbel zu operieren sind. Im Operationstrakt bringt der/die Neurochirurg/in eine Röntgenmarkierung an, um die zu fixierenden Stellen präzise zu lokalisieren.
Ein oder zwei kleine (Drainage- oder Redon-)Schläuche können eingeführt werden, damit das Blut an den Inzisionsstellen abfliessen kann.
Welche Komplikationen können auftreten?
Es kann zu folgenden Komplikationen kommen:
- In 20% der Fälle können in der ersten Zeit noch Schmerzen, eine Schwäche in den Gliedmaßen oder ein Kribbeln vorhanden sein. Diese Schmerzen sind im Allgemeinen vorübergehend.
- In 5% der Fälle verbindet sich das Knochentransplantat nicht korrekt mit den Wirbeln: Dies wird Pseudoarthrose genannt.
- In 3 bis 5% der Fälle kann es zu einer Wundinfektion kommen. Meist ist eine lokale Therapie bzw. eine Antibiotikatherapie ausreichend. In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass erneut operiert werden muss, um einen Abszess oder das Osteosynthesematerial – das ist das Material (Schrauben, Platten), das zur Fixierung der Wirbel verwendet wurde – zu entfernen.
- In 2% der Fälle treten nach dem Eingriff erneut Schmerzen auf. Diese Schmerzen sind im Allgemeinen vorübergehend.
- In weniger als 1% der Fälle kann es im Verlauf des Eingriffs zu einer starken Blutung kommen, die eine Bluttransfusion erforderlich macht.
- Trotz der Verwendung eines Operationsmikroskops, das ein präzises Arbeiten ermöglicht, kann es zu einer Nervenläsion kommen. Davon sind weniger als 1% der Fälle betroffen. Diese Manipulation oder Verletzung der Nervenwurzeln kann eine Schwächung oder einen Sensibilitätsverlust in den unteren Extremitäten zur Folge haben.
- In weniger als 1% der Fälle kann sich an der Operationsstelle ein Hämatom bilden. In 80% der Fälle wird es ohne besondere Therapie wieder abgebaut. In Ausnahmefällen wird ein erneuter Eingriff erforderlich.
- In weniger als 1% der Fälle kann es zu einer Verletzung der Bauchorgane oder der großen Gefäße (Aorta, Vena cava) kommen, wenn der Eingriff auf der Seite (seitlicher Zugang) oder mit einem anterioren Zugang (Patient/in liegt auf dem Rücken) vorgenommen wird.