Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03610.jsonl.gz/2489

Als Scalper wird eine Person bezeichnet, welche bestimmte Objekte wie zum Beispiel Konzert-Tickets zu den regulären Preisen einkauft und dann, wenn diese Objekte nicht mehr verfügbar sind, zu höheren Preisen weiterverkauft. Scalping ist kein neues Phänomen, sondern existiert bereits seit einiger Zeit.
Die durch die Corona-Pandemie verursachten Umstände haben dazu geführt, dass bestimmte Objekte wie zum Beispiel Spielekonsolen, Masken oder Desinfektionsmittel eine erhöhte Nachfrage aufweisen. Dies ist eine ideale Möglichkeit, um durch Scalping zusätzlich Geld zu verdienen.
Scalping verhindert mit Bots, dass normale Leute online Einkaufen können
Vor allem das Scalping mittels automatisierten Bots stellt für Konsumenten wie auch Unternehmen ein wachsendes Problem dar. Ein Bot ist ein automatisiertes Programm, welches das Internet nach bestimmten Artikeln durchsucht und diese sofort einkauft, wenn sie verfügbar sind. Dies macht es für normale Konsumenten unmöglich, zu normalen Preisen die gewollten Artikel zu erwerben.
Um zu verhindern, dass es durch automatisierte Bots zu Masseneinkäufen kommt, welche dann für Produktengpässe sorgen, werden verschiedenen Strategien eingesetzt. So verifizieren Online-Stores zum Beispiel einzeln die Bestellungen und versuchen, automatische Bestellungen aufzudecken und rückgängig zu machen. Und es existieren auch Gesetzes-Entwürfe, welche versuchen Scalping als illegal zu deklarieren und so das Problem zu beseitigen. Deren Effektivität wird sich zeigen.
Hör dir hier den ganzen Beitrag in Audioform an:
Bild: Pixabay