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<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, seine Klimapolitik auf eine maximale globale Erwärmung der Erdoberfläche von plus 2 Grad auszurichten.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die EU will den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf weniger als 2 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau begrenzen. Dadurch werden die negativen Auswirkungen des Klimawandels und die Wahrscheinlichkeit, dass Ökosysteme massiv und unwiderruflich gestört werden, vermindert. Eine globale Temperaturerhöhung von 2 Grad wird in der Schweiz zu einer Erhöhung der Temperaturen um 3 bis 4 Grad führen. Es besteht international ein breiter Konsens, dass das 2-Grad-Ziel einer globalen Klimaschutzstrategie dient. Die Uno-Klimakonvention verlangt die Stabilisierung der Treibhausgaskonzentration auf einem ungefährlichen Niveau (Art. 2).</p><p>Das Erreichen dieses Zieles setzt grosse Reduktionen der globalen Treibhausgasemissionen voraus. Diese müssen vor 2025 ihren Höchststand erreichen und danach bis zum Jahr 2050 um mindestens 50 Prozent im Vergleich zum Niveau von 1990 zurückgehen. Die entwickelten Länder müssen dabei eine Führungsrolle übernehmen und massgeblich zu den weltweiten Bemühungen zur Reduktion der Emissionen beitragen.</p><p>Der Bundesrat hat am 20. Februar 2008 das UVEK beauftragt, eine Vernehmlassungsvorlage zur Revision des CO2-Gesetzes auszuarbeiten. Betreffend die Reduktionsziele sind zwei Varianten vorzulegen: Als eine Variante will sich der Bundesrat an den Reduktionszielen der EU orientieren. Diese will die Treibhausgasemissionen bis 2020 mindestens um 20 Prozent unter das Niveau von 1990 senken. Bei einem vergleichbaren Engagement der wichtigen Emittenten will die EU dieses Ziel auf 30 Prozent erhöhen. Als andere Variante will der Bundesrat das Konzept einer klimaneutralen Schweiz in die Vernehmlassung schicken. Die Idee der klimaneutralen Schweiz basiert auf der Grundidee, dass aller oder zumindest ein Teil des CO2-Ausstosses in der Schweiz durch Kompensation im Ausland "neutralisiert" wird. Dies entspricht also dem wesentlich ambitiöseren Reduktionsziel von bis zu minus 100 Prozent.</p><p>Die Bandbreite der angestrebten Reduktionsziele reicht daher von minus 20 bis minus 100 Prozent.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.