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Sehschwächen rechtzeitig erkennen
kann es zu dauerhaften Kopfschmerzen, einer weiteren Verschlechterung der Sehstärke oder sogar zu Fehlstellungen des Auges kommen.
Kinder mit Sehschwäche
Oft wird bei Kindern erst im Grundschulalter eine Sehschwäche festgestellt, wenn plötzlich Probleme in der Schule auftauchen. Doch das ist mitunter schon zu spät, denn die Sehschärfe entwickelt sich grundlegend bereits in den ersten zwei Lebensjahren. Das Kind fixiert Objekte und das Gehirn verarbeitet diese Informationen. Die Sehschärfe wird so in den ersten Kindheitsjahren stetig verbessert. Wird eine angeborene Sehschwäche jedoch nicht rechtzeitig erkannt, kann diese Form des frühkindlichen Sehtrainings nicht stattfinden und die Entwicklung des Kindes ist gefährdet. Sollten Babys oder Kleinkinder zum Beispiel schielen, den Kopf oft schiefhalten, die Augen verdrehen, selbige oft reiben, an Dingen vorbeigreifen oder auf Lichtimpulse nicht oder zu stark reagieren, sollte man dringend mit dem Kind einen Augenarzt aufsuchen. Bei älteren Kindern macht sich eine Sehschwäche häufig dadurch bemerkbar, dass diese oft stürzen oder über Kopfschmerzen klagen. Aber auch eine Abneigung, zu lesen, und schlechtere Leistungen in der Schule können unter Umständen darauf hinweisen, dass das Kind unter einer Sehschwäche leidet. Sicherheitshalber sollte man in solchen Fällen einen Arzt aufsuchen. Dieser führt zunächst einen Sehtest durch. Sollte eine Fehlsichtigkeit diagnostiziert werden, steht er zudem beratend zur Seite. Schliesslich möchte man beim Kauf der Kinderbrille das geeignete Modell wählen. Bei der Wahl des Brillenmodells sollte darauf geachtet werden, dass die Brille die Wangenknochen nicht berührt und die Gläser nicht über den Augenrand und auch nicht über den Unterrand der Augenbraue hinausgehen. Stabile und gleichzeitig elastische und leichte Brillen sind für Kinder optimal geeignet, da sie beim Spielen nicht stören.
Erwachsene mit Sehschwäche
Eine Sehschwäche kann auch erst im Erwachsenenalter auftreten, doch hier ist es für die Betroffenen deutlich einfacher festzustellen, dass sie an einer Sehschwäche leiden. Wer unter Kurzsichtigkeit leidet, sieht alles, was in der Ferne liegt, nur verschwommen. Bei Weitsichtigkeit wiederum kann man Gegenstände in der Nähe nur unscharf sehen. Ab dem 40. Lebensjahr ist eine Kombination aus beiden Sehschwächen besonders häufig. In diesem Fall kann dem Betroffenen eine Gleitsichtbrille helfen, die sowohl scharfe Nah- als auch Fernsicht ermöglicht. Auch auf Kontaktlinsen muss man in solch einem Fall nicht unbedingt verzichten, da es Linsen gibt, die ebenfalls Weit- und Kurzsichtigkeit gleichzeitig korrigieren können. Hier kann der Fachmann ebenfalls beraten, die richtigen Kontaktlinsen empfehlen, beim ersten Einsetzen helfen und über die korrekte Pflege informieren.