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(span. Infante; v. lat.
infans, »Kind«),
in Spanien
[* 3] und Portugal Titel der Prinzen und Prinzessinnen (Infanta,
Infantin) der königlichen Familie, mit
Ausnahme des Kronprinzen, der in Spanien seit 1388 Prinz von Asturien genannt wird, während er in Portugal
bis zur Lostrennung Brasiliens den Titel eines Prinzen von Brasilien
[* 4] führte. Den Titel I. führen die spanischen Prinzen auch
fort, wenn sie auf fremde Throne gelangen. Das einem Infanten oder einer
Infantin als Leibgedinge angewiesene Gebiet hieß
Infantado, und dieser Name hat sich in dem Gebiet von Infantado erhalten, das der König Heinrich IV. von
Kastilien an Don Diego Hurtado Mendoza verlieh, und welches nachmals durch Heirat an das Haus Silva kam.