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Für eine erfolgreiche Resistenzzüchtung braucht es effiziente Methoden zur Ermittlung möglicher Resistenzquellen (z.B. mittels Sortentests) und genauere Informationen über die Variabilität des Pathogens und dessen Verbreitung. An diesen zwei Punkten wurde in einer Masterarbeit gearbeitet. Ein vielversprechender und effizienter Sortentest auf einzelnen abgetrennten Blättern (sogenannter „detached leaf assay“) wurde entwickelt. Dieser Test muss aber noch mit Felddaten validiert werden. Um Aufschluss über die genetische Vielfalt der europäischen Marssonina-Population zu erlangen, wurden molekulare „Fingerabdrücke“ von 130 Proben aus verschiedenen Ländern generiert. Die Ergebnisse zeigen eine geringe Variabilität der Proben. Diese homogene (gleichmäßige) Population deutet auf eine fehlende oder sehr niedrige sexuelle Reproduktion bei M. coronaria hin. Das sind gute News für die Resistenzzüchtung.