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Das Mineral forme sich unter sauerstoff- und wasserreichen Bedingungen, argumentieren die Wissenschaftler um Nina Lanza vom Los Alamos National Laboratory (US-Staat New Mexico). Sie stellen ihre Beobachtungen mit dem Marsrover “Curiosity” im Fachblatt “Geophysical Research Letters” vor.
“Curiosity” hatte Mineraladern im Sandstein des Roten Planeten per Laser analysiert, die geologisch dem jungen Mars zugeordnet werden können. Dabei stiess der Marsrover auf grosse Anteile Manganoxid.
“Diese manganreichen Materialien können sich nicht ohne eine Menge flüssiges Wasser und stark oxidierende Bedingungen bilden”, betonte Lanza in einer Mitteilung des Jet Propulsion Laboratory der US-Raumfahrtbehörde NASA in Pasadena (US-Staat Kalifornien). Zwar könnten auch Mikroorganismen Manganoxid produzieren, diese Variante sei auf dem Mars jedoch unwahrscheinlicher.
(SDA)