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Hier finden sie ihre häufigste Fragen – und unsere Antworten
Zuerst kann ich auf der interaktiven Karte nachsehen, welche Pedibus-Linien es bereits auf der Pedibus-Seite gibt.
Mit Hilfe des Einladungs-Formulars kann ich mich an die Schule, den Elternverein, oder auch an Eltern meines Wohnquartiers wenden. Ich kann auch Pedibus-Flyer verteilen oder Poster in meinem Wohnhaus, meinem Quartier, dem Gemeindesaal, etc. aufhängen.
Wenn Sie Unterstützung brauchen, besuchen Sie die Webseite Ihrer kantonalen Pedibus-Koordination.
Zwei Familien genügen! Natürlich, umso mehr Familien an der Linie teilnehmen, umso weniger Strecken muss jedes Elternteil zurücklegen; und der Zusammenhalt ist stärker.
Bei einer durchschnittlichen Pedibus-Linie führt jedes Elternteil die Linie ungefähr 2-Mal die Woche. Dies ist von der Anzahl der Eltern und der mit dem Pedibus zurückgelegten Strecken abhängig. Wir empfehlen, den Pedibus mindestens einmal die Woche auch selbst zu führen.
Dies ist nicht notwendig, kann aber Vorteile haben: indem Sie die Schuldirektion oder den Elternverein informieren, können Sie Ihrer Linie eine grössere Sichtbarkeit geben und neue Mitglieder finden. Die Gemeinde könnte auch an der Linie interessiert sein, die Linie für ein Pedibus-Fest unterstützen oder den Pedibus-Eltern im Fall von Sicherheitsproblemen auf dem Schulweg unterstützen.
Indem Sie Ihre Linie anmelden,
- erlauben Sie es anderen Eltern/Kindern aus Ihrem Quartier sich Ihnen anzuschliessen
- können Sie kostenlos Sicherheitsmaterial bestellen
- profitieren Sie auch von der Versicherung, welche die bfu anbietet
- erhalten Sie 6-mal im Jahr einen Newsletter mit allen Neuigkeiten und Ereignissen zum Pedibus
- erhalten Sie die Unterstützung der kantonalen Koordinatorin für jegliche Fragen zu Ihrer Linie
- unterstützt Sie Ihre Gemeinde, unter anderem durch die Einrichtung von Pedibus-Haltestellenschilder
- helfen Sie, den Pedibus bekannter zu machen und unterstützen eine sanfte Mobilität sowie die Sicherheit auf dem Schulweg.
Die Gemeinden zahlen (normalerweise) die Pedibus-Haltestellenschilder und einige unterstützen die kantonale Pedibus-Koordination finanziell.
Die Gemeinden können, z.B. am Schulanfang, auch Flyer und Informationen über den Pedibus an die Einwohner und Einwohnerinnen verteilen, im Gemeinde-Magazin über den Pedibus informieren, den Pedibus-Familien ein jährliches Z’vieri spendieren oder Aktionen rund um den Pedibus, wie zum Beispiel anlässlich des Internationalen Tages zu Fuss der Schule, erlauben und unterstützen.
Die kantonale Pedibus-Koordination informiert und hilft den Eltern bei der Gründung einer Pedibus-Linie indem sie Informationsveranstaltungen organisiert, praktische Ratschläge gibt und bei der Einrichtung der Strecke, des Zeitplans und der Regeln einer Linie unterstützt. Sie verteilt auch kostenloses Materiel, beantwortet Fragen und hilft bei der Findung von Lösungen im Fall eines Problems.
Man geht davon aus, dass die Strecke nicht länger als 1 km sein sollte.
Idealerweise kümmert sich eine Begleitperson um max. 6 Kinder. Ab 7 Kindern wird empfohlen, die Pedibus-Gruppe zu zweit zu führen. Wenn es zwei Begleitpersonen braucht/hat, dann positioniert sich eine am Anfang und die andere am Ende der Kindergruppe.
Rufen Sie dem Kind, und allen anderen Teilnehmern und Teilnehmerinnen, die festgelegten Regeln, auf Basis der Pedibus-Charta, wieder in Erinnerung.
Sprechen Sie natürlich auch mit den Eltern des betroffenen Kindes. Diese sind für das Verhalten Ihres Kindes auf dem Schulweg verantwortlich.
Nein, der Pedibus ist ein Begleitsystem zu Fuss. Kinder ab 9 Jahren können an einem Velobus teilnehmen.
Die kleinsten Pedibus-Linien haben 3-4 Kinder und die grössten 10-12. Im Durchschnitt zählt eine Pedibus-Linie 8 Kinder.
Betreffend die Versicherungen (Haftpflicht/Unfall), behalten die Eltern alle Vorrechte. Die Kinder nehmen am Pedibus teil, als wenn sie zu einem Freund/einer Freundin eingeladen wären. Im Falle eines Unfalls, kommt also die Haftpflichtversicherung des Kindes zum Einsatz.
Die Begleitpersonen können eine kostenlose Versicherung bei der BFU abschliessen.
Mehrere Möglichkeiten bieten sich an: zusammen singen, einen Zwischenposten (ein Baum, ein Brunnen etc.) auf dem Weg erreichen, eine «Patenschaft» mit einem älteren Kind abschliessen, etc.
Nein, aber er wird für die Sicherheit der Kinder empfohlen. Die reflektierenden Gurte und Westen, welche gratis bei Pedibus bestellt werden können, erhöhen die Sichtbarkeit und somit die Sicherheit der Kinder und Begleitpersonen. Die Statistik zeigt, dass die Schwere der Unfälle in der Dämmerung und der Nacht zunimmt.
Die Eltern der Kinder sind für diese verantwortlich.
Wenn die Kinder das Alter für den Pedibus haben (4-8 Jahre), kontaktieren Sie deren Eltern und erklären Sie diesen, dass der Pedibus ein System ist, bei dem man sich gegenseitig hilft. Es wäre ein Vorteil für alle, wenn diese Familien dem Team der Begleitpersonen beitreten würden.
Grosseltern sind oft sehr beliebte Begleitpersonen. Auch Tagesmütter, Kindermädchen, Senioren aus dem Quartier oder grosse Schwestern und Brüder (ab 18 Jahren) können den Pedibus begleiten.
Es sind keine Bedingungen an Ihre Teilnahme am Pedibus geknüpft. Wenn Sie nicht mehr teilnehmen können/wollen, sprechen Sie früh genug mit den anderen Begleitpersonen, damit die Linie sich neu organisieren kann.
Ja, in den Kantonen Waadt und Jura gibt es bereits Peditrain-Linien (Peditrain). So kann der Pedibus auch über längere Strecken funktionieren.
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