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Auf einem halboffenen, überdachten Raum, welcher als Garage/Deponierplatz gebraucht wird, und sich neben einer Art «Schrottplatz» auf dem Papieriareal befindet, ist die Brezelpause angesiedelt. Bei der grossen Öffnung, die als Ein-/Ausgang dient, sind 21 Liegestühle spiralförmig aufgestellt, sodass der grössere Radius sich nahe des Eingang und der Spiralursprung auf der gleichen Achse aber im hinteren Teil des Raumes befindet. Mittig und nur einige Meter vom Eingang entfernt sind eine grössere Holzkiste und ein weisser Schirm, auf welchem eine brezelförmige Karte gebeamt wird. Bei dem Gebeamten handelt es sich um die digitale Aufzeichnung von 7 Spaziergängen mit Liegestühlen durch Cham, die im Vorfeld an die Ausstellung stattgefunden haben. 13 der vorliegenden 21 Liegestühle haben den Teilnehmern auf diesen Spaziergängen als Journale gedient und können nun von den Besuchern gelesen werden. Jeder Teilnehmer hatte eine einzige Farbe; so sind bunte Stellen als Dialoge zu interpretieren. Rechs von jedem Stuhl ist eine kleine farbige Metallkasse zu sehen, darin befinden sich die Stifte der Teilnehmer, sowie Steine – ein Souvenir, das auf den Spaziergängen an den Orten, wo eine Liege-Pause stattgefunden hatte, hinterlassen wurde. Rechts von der Liegestuhl-Spirale sind zwei Tische und vier Bänke aufgestellt. Einer der Tische ist gedeckt, auf dem anderen ist alles Zum- Brezel-Backen-Notwendige aufgestellt. Eine junge Person empfängt die Ausstellungs-besucher. Die Künstlerin lädt ein zum gemeinsamen Brezel-Backen und tauscht sich dabei mit ihren Gästen über das Sein und Mensch-Sein aus.