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Der in einer Erziehungsanstalt inhaftierte Péter erhält die Erlaubnis, seine Schwester zu besuchen. An ihrer Arbeitsstelle in einem Waschsalon beobachtet er heimlich, wie ein junges Mädchen ein Kind gebärt und seine Schwester es ihr abkauft. Einige Zeit später, als die Mutter ihr Kind wiederhaben möchte, wird Péter hin und her gerissen zwischen seiner Schwester, die ihn manipuliert, und dem Mädchen, von dem er sich immer stärker angezogen fühlt. Nach dem Muster einer klassischen Tragödie zeichnet Pleasant Days das Porträt einer verletzten Jugend, die in der grauen ungarischen Provinz herumhängt und nur über Sex und Gewalt kommunizieren kann. Kraftvoll, mit beissendem Humor und schlichten Bildern entwickelt Kornél Mundruczó die Thematiken der Frustration und des Abreagierens und kann dabei auf die geradlinige und sinnliche Präsenz der Protagonisten zählen.