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Dmitrij Nikolenko
geb. 1996
Dmitrij ist ein fleissiger Student der Nikolajewer Universit├Ąt. Er kannte seinen Vater nie, und die Mutter verliess ihn, als er erst 10 Jahre alt war. So lebte Dmitrij mit der Oma Maria (geb. 1944) und dem Onkel Konstantin (geb. 1968) zusammen.
Der junge Mann wurde infolge einer Blinddarmentz├╝ndung und Blutvergiftung mit einer akuten Peritonitis ins Krankenhaus eingeliefert. Um sein Leben zu retten, wurde eine Notoperation durchgef├╝hrt, wof├╝r alle Mittel seiner Grossmutter ausgegeben wurden.
Herr Nikolenko steht aber immer noch um Haaresbreite vor dem Tod. In dieser schweren Lage, wo er Antibiotika, Infusionen, Schmerzmittel und Medikamente f├╝r die Unterst├╝tzung des Herzens braucht, hat der Kranke nicht die geringsten Mittel daf├╝r.
Dmitrij wendet sich an die Schweizer Spender mit der Bitte um jede m├Âgliche Hilfe, um Medikamente zu kaufen und sein Leben zu retten.
Wenn jede Verz├Âgerung den sicheren Tod bedeutet
Sehr geehrte Leserinnen und Leser, das Team der karitativen Organisation ÔÇ×Sergej Gerasjuta StiftungÔÇť l├Ądt Sie herzlich ein, an einer Spendenaktion zum Nationalfeiertag teilzunehmen. Die Hand des Gebers wird nie arm, das Gute kehrt immer hundertfach zum Wohlt├Ąter zur├╝ck.
Heute sprechen wir in unserem Artikel ├╝ber einen jungen Mann aus der Ukraine namens Dmitrij Nikolenko, dessen Leben an einem seidenen Faden h├Ąngt. Bitte lassen Sie seine Geschichte nicht ausser Acht, denn Ihr Interesse k├Ânnte der Schl├╝ssel zu seiner Genesung sein.
Erstkl├Ąssler Dmitrij Nikolenko am Anfang des Schuljahres, Herbst 2002
Dmitrij und seine Oma Maria mit ihrer riesigen Zimmerpflanze, Jahr 2003
Die untreue Mutter, das nicht gewollte Kind
ÔÇ×Sein Vater hat sich zu seinem Kinde nicht bekannt, die Mutter hat ihn auch verlassen, um sich einer neuen Familie zu widmen. Er ist mit seiner Grossmutter und seinem Onkel in Slums aufgewachsen.ÔÇť Dies klingt wahrscheinlich wie eine Kurzbeschreibung der Handlung einer lateinamerikanischen Serie, ist aber leider die Realit├Ąt. Die Geschichte unseres Protagonisten ist also eng mit Trauer und Leiden verbunden, wie in einem echten Drama. Immerhin gibt es hier auch Platz f├╝r Liebe und Freude.
Dmitrij wurde in einer unvollst├Ąndigen Familie geboren ÔÇô seine Mutter pflegte eine Beziehung mit einem Mann, der, nachdem er von der Schwangerschaft der Frau erfahren hatte, sich weigerte, seine Elternpflichten zu erf├╝llen. In jener schwierigen Zeit war die werdende Mutter der Willk├╝r des Schicksals preisgegeben und gezwungen, sich im Alleingang um die Erziehung ihres Sohnes zu k├╝mmern.
Der Junge wurde gesund und ohne Komplikationen geboren und verlangte nicht viel Aufmerksamkeit ab. Nach vielen Jahren der Einsamkeit fand seine Mutter eine neue Liebe, doch f├╝r den Mann war ein fremdes Kind ein Tabu. Mama hat sich f├╝r die neue Familie entschieden... So erlebte Dmitrij schon fr├╝h, wie es ist, von der allern├Ąchsten Person verraten zu werden. "Er stand benommen da und sagte kein Wort, sondern sah zu, wie die T├╝r hinter der Mutter zuschlug", erz├Ąhlt seine Grossmutter Maria. Damals musste die Frau in hohem Alter (Jahrgang 1944) die Last der Verantwortung f├╝r ein noch sehr kleines Kind ├╝bernehmen. Sie bem├╝hte sich, um ihrem Enkel Liebe zu schenken, die das Kind von den eigenen Eltern nie zu sp├╝ren bekam.
Als Schulkind erledigte Dmitrij seine Hausaufgaben immer fleissig, und wenn etwas nicht klappte, ging er zu seiner Oma, um sich bei ihr Rat zu holen. W├Ąhrend den Schuljahren lag seine Leistung zwar knapp unter dem Durchschnitt, aber sein Eifer war sehr lobenswert.
Dmitrij hat immer davon getr├Ąumt, sich bei der Grossmutter durch Taten erkenntlich zu zeigen. Leider fiel ihm das Lernen anfangs schwer. Er schaffte es erst, sein Potenzial zu entfalten, als er in die Berufsschule ging, wo er das Diplom mit Auszeichnung erhielt, und dann an der Universit├Ąt alle Lehrer mit Zielstrebigkeit, Ausdauer und Engagement f├╝r sich gewann. Dmitrij ist Student des Abschlussjahres an der Universit├Ąt f├╝r Schiffbau, und die T├╝r zum Erwachsenenleben mit Arbeit, einem konkurrenzf├Ąhigen Gehalt und einer v├Âllig anderen Verantwortungsebene sollte sich ihm bald ├Âffnen.
Zwischen Leben und Tod: Welche Waagschale ├╝berwiegt?
Eines Morgens wachte Dmitrij mit einem Schmerz im Unterleib auf. Der Junge treibt regelm├Ąssig Sport und deutete ihn daher als eine harmlose Muskelzerrung. Er benutzte eine Salbe gegen Entz├╝ndungen. Als sie nicht half und auch das Fieber zu den unertr├Ąglichen Schmerzen hinzukam, war die Oma alarmiert. Frau Nikolenko bestand auf einer Krankenhauseinweisung ihres Enkels, dem im Spital mitgeteilt wurde, dass die wahre Ursache f├╝r die akuten Schmerzen eine eitrige Entz├╝ndung des Blinddarms war.
W├Ąhrend der Untersuchung, die einige Minuten nach der Aufnahme des Patienten in die Abteilung stattfand, wurde festgestellt, dass der Appendix gerissen war und das Bauchfell infizierte. Die unaufschiebbare Operation war die einzige L├Âsung. Im Laufe des Eingriffs wurde das entz├╝ndete Organ entfernt, und das Gewebe wurde von der Eiterung gereinigt.
Der K├Ârper des Mannes kann die Krankheit nicht bew├Ąltigen, die inneren Organe k├Ânnen wegen einer Blutvergiftung (Sepsis) nicht im Einklang arbeiten. Der Mann braucht eine grosse Menge an Medikamenten, darunter Antibiotika gegen Entz├╝ndungen, Schmerzmittel, Pr├Ąparate zur Verbesserung der Herzfunktion und intraven├Âse Ern├Ąhrung. Heute hat Frau Maria vom Arzt die Medikamentenliste f├╝r einen Tag erhalten, und ihre Rente reichte nicht einmal f├╝r die H├Ąlfte davon aus... Alle bescheidenen Ersparnisse der Familie wurden f├╝r die Notoperation aufgebraucht. Beim Betrachten der Betr├Ąge f├╝r Pillen und Infusionen w├╝rde auch ein gesunder Mensch den Halt verlieren, ganz zu schweigen von einer Rentnerin, die sich auf niemanden in dieser Welt verlassen kann.
Trotz ihres schlechten Gesundheitszustands ÔÇô die Frau leidet an Hypertonie ÔÇô bleibt Maria Nikolenko tagelang an der T├╝r der Intensivstation. "Ich weiss, dass er Schmerzen und Angst hat", erkl├Ąrt Frau Nikolenko. "Ich muss irgendwie meinen armen Enkel unterst├╝tzen. K├╝rzlich liess mich der Arzt rein. Auf der Intensivstation konnte ich die Tr├Ąnen kaum zur├╝ckhalten. Ich verstand aber, dass ich ihn mit meinem ungl├╝cklichen Anblick kaum erfreuen konnte. Ich nahm mich zusammen und ging zu seinem Bett. Er konnte kaum die Augen ├Âffnen! Ich begann, ihm von seiner Kindheit zu erz├Ąhlen, wie er mir half, aus saftigen ├äpfeln Marmelade zu machen. Ich erinnerte mich an viele solche Geschichten, und als ich zu reden aufh├Ârte, l├Ąchelte er und fl├╝sterte: "Du brauchst auch RuheÔÇŽ Oma, ich liebe dich."
Der junge Mann bewundert die Nikolajewer Sehensw├╝rdigkeiten, Fr├╝hling 2019
Herr Nikolenko auf der Intensivstation, heute
Was f├╝r eine bedr├╝ckende und traurige Vorstellung ist es, mit gerade einmal 23 Jahren auf dem Sterbebett zu liegen! Der Held unseres Artikels hat erst wenige Seiten seines Lebensbuchs umgebl├Ąttert und das bis vor kurzem nicht vorhersehbare derzeitige Unheil droht, darin ein trauriges Ende zu schreiben. Die Gebete von Dmitrijs Grossmutter sind an den Himmel gerichtet, ein Team von erfahrenen ├ärzten ist bereit, um das Leben von Herrn Nikolenko zu k├Ąmpfen, alles dreht sich allerdings um Geld. Leider haben weder die Grossmutter mit ihrer bescheidenen Rente noch der benachteiligte Student die Mittel f├╝r die n├Âtigen zahlreichen und teuren Medikamente.
Wir hoffen, dass Sie, liebe Damen und Herren, auf den Hilferuf zur Rettung des jungen Mannes eingehen. Das Team der Sergej Gerasjuta Stiftung bedankt sich bei Ihnen im Voraus f├╝r Ihre Aufmerksamkeit f├╝r die Menschen in der Not und die Teilnahme an ihrem Schicksal!