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Das Wichtigste in Kürze
- In den nächsten Tagen könnten in Mitteleuropa ungewöhnliche Polarlichter zu sehen sein.
- Das hat mit einer Sonneneruption zu tun, die auch die Navigation stören könnte.
Wie die US-Weltraumbehörte Nasa und die Wetterbehörde NOAA mitteilten, könne die durch die Eruption am Donnerstag ausgesandte Energie jedoch auch negative Folgen haben. Die Strahlung könne Menschen nichts anhaben. Doch «wenn sie intensiv genug ist, kann sie die Atmosphäre in der Schicht stören, in der GPS- und Kommunikationssignale übertragen werden». Das erklärte die Nasa.
Polarlicht nur bei schönem Wetter zu sehen
In Mitteleuropa und auch in Amerika könnten ungewöhnlicherweise Polarlichter zu sehen sein. Dies, weil die hochenergetischen Teilchen gewisse Atome in der Erdatmosphäre zum Leuchten bringen können. Um das Phänomen sehen zu können, müsste allerdings auch das Wetter mitspielen.
Sonneneruptionen sind plötzliche Strahlungsausbrüche auf unserem Zentralgestirn, bei denen häufig grosse Mengen hochenergetischer Teilchen ins Weltall geschleudert werden. Trifft ein solcher Sonnensturm die Erde, kann dies gravierende Folgen für Satelliten, Kommunikations- und Energieversorgungssysteme haben.
Die Eruption vom Donnerstag wurde in die stärkste Klasse «X» eingestuft, dort aber nur mit der geringsten Stufe «1» versehen. Nach Erklärung der Nasa ist eine Eruption mit der Stärke X2 doppelt so stark wie die nun Aufgetretene. Erst ab X10, also der zehnfachen Stärke, allerdings spricht die Weltraumbehörde von einer «ungewöhnlich intensiven» Eruption.