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Die Vereinbarung zwischen der Areva und Niger umfasst die Erneuerung der Abbauverträge und die Planung des Produktionsbeginns in der Uranmine Imouraren nördlich von Arlit. Die Areva verpflichtet sich zudem, EUR 90 Mio. (CHF 110 Mio.) für den Wiederaufbau der Strassen zur Mine und EUR 18 Mio. (CHF 22 Mio.) in lokale Entwicklungsprojekte zu investieren. Das Unternehmen plant ausserdem, eine neue Verwaltungszentrale für ihre Bergbauaktivitäten in der Hauptstadt Niamey für EUR 10 Mio. (CHF 12 Mio.) zu errichten.
Da der gegenwärtige Uranpreis auf dem Weltmarkt nicht ausreiche, um einen wirtschaftlichen Betrieb von Imouraren zu ermöglichen, werde die Areva zusammen mit Niger einen strategischen Ausschuss einsetzen. Dieser soll – abhängig von Veränderungen auf dem Markt – über einen Zeitplan zum Abbaubeginn entscheiden.
Der Betrieb hätte ursprünglich 2012 aufgenommen werden sollen. In der Mine Imouraren sollen jährlich 5000 t Uran gefördert werden. Damit wäre Imouraren das grösste afrikanische Minenprojekt und würde laut Areva Niger an den weltweit zweiten Platz der Uranförderländer setzen.
Quelle
M.A. nach Areva, Medienmitteilung, 28. Mai 2014