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Behandlungsmöglichkeiten
Behandlung mit Medikamenten
Es gibt eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten gegen Achselschwitzen. In erster Linie kommen Deodorants zur Anwendung, wodurch das Problem des unangenehmen Körpergeruchs reduziert wird, die störende Schweissproduktion aber kaum beeinflusst wird. Medikamentös kann die Schweissproduktion durch die lokale Anwendung von Aluminiumchlorid und Methenamin reduziert werden. Allerdings werden dadurch nur die Ausführungsgänge der Schweissdrüsen verstopft. Als Nebenwirkungen können Hautreizungen, Juckreiz, Infektionen oder gar Abszesse der Schweissdrüsen auftreten, ausserdem kann sich die Kleidung verfärben. In Tablettenform zugelassen sind Medikamente, welche die vegetativen Nerven beeinflussen (Anticholinergika), die Nebenwirkungen (Mundtrockenheit, Sehprobleme etc) sind aber beträchtlich. In Ausnahmefällen können Psychopharmaka, Sedative oder Betablocker verschrieben werden, allerdings mit sehr beschränkter Wirkung und umso ausgeprägteren Nebenwirkungen. Alle diese medikamentösen Behandlungen müssen regelmässig wiederholt werden, oft lässt die Wirkung mit der Therapiedauer nach.
Botulinumtoxin: kurzfristige Wirkung
Botulinumtoxin, das Gift von Clostridium botulinum, das stärkste bekannte Toxin, wird in extremer Verdünnung in die Haut gespritzt. Es hemmt die Freisetzung einer Nerven-Uebertragungssubstanz (Acteylcholin) und damit die Schweissproduktion. Die Wirkung kann bereits nach wenigen Monaten nachlassen, so dass die Behandlung wiederholt werden muss, oft lässt die Wirkung nach mehreren Behandlungen deutlich nach. Da das Medikament sehr teuer ist, kostet eine Behandlung entsprechend viel.
Chirurgische Behandlungen
Die mechanische Kurettage oder gewissermassen ein Ausschaben unter der Haut zeigt nur in 50 -70% der Fälle Erfolg und ist mit einem hohen Komplikationsrisiko behaftet (Absterben von Hautbezirken). Diese Methode ist nicht zu empfehlen. Die operative Entfernung der Achselhöhlenhaut ist die radikalste und gründlichste Lösung. Die gesamte Schweißdrüsen enthaltende Haut wird entfernt und der so entstandene Defekt durch Verschieben der benachbarten Haut zickzackförmig verschlossen. Es treten oft Wundheilungsstörungen auf, die Narbenbildung kann die Beweglichkeit der Schulter beeinträchtigen und es entstehen grosse, sichtbare Narben. Hinzu ist das Ausschneiden des kompletten schwitzenden Areals oft nicht möglich, wodurch das Schwitzen nur teilweise reduziert wird. Diese Behandlungsmethode wird heute nicht mehr verwendet. Eine Nervendurchtrennung stellt zwar eine sehr effiziente Behandlung dar, ist aber mit erheblichem Aufwand, Risiken und Nebenwirkungen verknüpft. Heute stellt die wasserstrahl-assistierte Liposuction die effizienteste und sicherste Methode der dauerhaften Schweissdrüsenreduktion in den Achselhöhlen dar.
Dauerhaftes Ergebnis
Der Vorteile der Wasserstrahl-assistierten Schweissdrüsenentfernung gegenüber der medikamentösen Behandlung ist die Dauerhaftigkeit des Ergebnisses.