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Was eine tolle Aktion der Burger-Kette hätte werden können, sorgt im Netz für viel Spot. Die Message, man solle in der Krise auch der Konkurrenz helfen, sollte dem Unternehmen wohl Sympathien einbringen, jedoch wurden nur andere grosse Ketten erwähnt. Von lokalen Restaurants war keine Rede – und genau deshalb hatte die Aktion einen schalen Beigeschmack.
„Wir dachten nie, dass wir Euch darum bitten werden, aber Restaurants mit tausenden von Angestellten brauchen deine Hilfe“ steht im Tweet von Burger King. Man solle doch auch bei Ketten wie Subway, Domino’s oder KFC essen gehen. Ein Whopper sei immer das Beste, ein Big Mac könne aber auch ganz gut sein.
Das britische Gastgewerbe wurde von der Pandemie hart getroffen. Dazu kommen neue Beschränkungen, die die Dinge wahrscheinlich noch schlimmer machen werden. Während viele kleinere Betriebe in Schieflage geraten, werden die erwähnten Ketten sicher keine Probleme haben, die Krise zu überstehen. Eine Erwähnung sogenannter „Small Businesses“ hätte die Aktion von Burger King sicher glaubwürdiger gemacht. Jamie Neal bringt es auf LinkedIn auf den Punkt:
Während Burger King UK an ein Gefühl der Solidarität mit der Lebensmittelindustrie im weiteren Sinne appelliert, hat der nordamerikanische Betrieb des Unternehmens bei der Werbung einen eher konfrontativen Ansatz gewählt. Die Burger-Kette bot Kunden, die an einem der „schaurigsten Orte der Welt“ vorbeifuhren – fünf geschlossene Restaurants, die einst von den Rivalen McDonald’s, Wendy’s, Sonic oder Jack in the Box betrieben wurden – einen kostenlosen Whopper an.