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Was ist Magnetresonanztomographie?
Die Magnetresonanz- oder auch Kernspintomographie, abgekürzt MRT, ist ein bildgebendes Verfahren. Es erzeugt Schichtbilder vom Inneren des Körpers, mit deren Hilfe der Aufbau und die Funktion von Organen und Geweben studiert werden können.
Wozu dienen MRT-Studien?
Die Untersuchung, an der Sie mitwirken, ist Teil der Forschung an der Psychiatrischen Universitätsklinik (PUK), der Universitätsklinik des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes des Kantons Zürich (KJPD) oder einem Institut, welches die Infrastruktur am MR-Zentrum der PUK und des KJPD benutzt. Das verwendete Gerät mit 3.0 Tesla Feldstärke ist für diagnostische Patientenuntersuchungen zugelassen. Für die Forschung ist es entscheidend, neue Entwicklungen mit Versuchspersonen zu erproben. Nur so kann der Nutzen für medizinische Anwendungen überprüft und optimiert werden. Die betreuende Person gibt Ihnen gern nähere Auskunft über die konkreten Ziele der aktuellen Studie.
Was passiert während der Untersuchung?
Für die Bildgebung wird die zu untersuchende Person in einem starken Magnetfeld in einer Art Röhre positioniert. Während der Untersuchung werden vom Gerät zusätzliche Magnetfelder erzeugt, die sehr viel schwächer sind als das Grundfeld. Das Umschalten dieser Felder macht sich durch Klopf- und Brummgeräusche bemerkbar, die eine Lautstärke von bis zu 120 Dezibel erreichen können. Zum Schutz tragen Sie dazu Ohrstöpsel und/oder Kopfhörer. Ausserdem verwendet das Gerät Radiowellen, ähnlich denen, die von Radios und Mobiltelefonen verwendet werden. Die verschiedenen Felder werden so kombiniert, dass die Wasserstoffatome im Körper zu einem Resonanzsignal angeregt werden. Dieses wird mit hochempfindlichen Antennen empfangen und von leistungsstarken Computern zu einem Bild zusammengefügt. Im Gegensatz zu Röntgenuntersuchungen oder Untersuchungen mit einem Computer-Tomographen (CT) werden beim MRT keine Röntgenstrahlen eingesetzt.
Was passiert mit den Ergebnissen?
Die erhobenen Daten dienen ausschliesslich zu Forschungszwecken. Sie unterliegen dem Datenschutz und werden vertraulich behandelt. Die Auswertung und Weiterverwendung erfolgt anonym.
Zufallsbefunde in Forschungsstudien
Die Untersuchungen im Rahmen der Studie haben in erster Linie nicht die diagnostische Abklärung als Ziel und können somit auch nicht zur individuellen (Ausschluss)Diagnostik verwendet werden. Es können jedoch zufällig Befunde entdeckt werden, die möglicherweise zur Diagnose, Behandlung oder Verhinderung bestehender oder möglicher künftiger Erkrankung führen können. Sie können vor Studienbeginn darüber entscheiden, ob Sie über solche Befunde informiert werden möchten. Falls Sie informiert werden möchten, werden wir Ihnen die Befunde erklären und Schritte zur weiteren Abklärung empfehlen oder Sie werden durch einen Arzt des MR Zentrums kontaktiert. Beantworten Sie dazu bitte die Frage am Ende dieses Dokumentes (siehe Kasten unten).
Besteht für Proband/innen ein Risiko? Wie werden Sie geschützt?
Nach heutigen Erkenntnissen sind MRT-Verfahren ohne Risiko für die menschliche Gesundheit. Bekannte Gefahren gehen nur von Metallteilen oder elektronischen Implantaten im Körper aus. Es ist daher wichtig, dass sie den Fragebogen auf der Vorderseite sorgfältig ausfüllen. Die betreuende Person ist Ihnen dabei gerne behilflich. Das hier eingesetzte Gerät und die Stärke des verwendeten Magnetfelds (3 Tesla) werden in Spitälern seit vielen Jahren regelmässig für die Routinediagnostik bei Kindern und Erwachsenen eingesetzt. Bis heute konnten keine negativen Folgen für die Gesundheit festgestellt werden. Vermeiden Sie dennoch rasche Bewegungen im Magnetfeld; sie können vorübergehend zu Schwindel oder metallischem Geschmack im Mund führen. Vereinzelt werden auch kurze Lichtblitze wahrgenommen. Für die eingesetzten Radiowellen gelten ähnliche Grenzwerte wie für Mobiltelefone, die bei MRT-Untersuchungen strikt eingehalten werden. Auf diese Weise werden allfällige Effekte auf den Körper vermieden. Zum Schutz gegen die Klopfgeräusche während der Untersuchung erhalten Sie einen den arbeitsmedizinischen Vorschriften entsprechenden Gehörschutz. Sie können dennoch jederzeit per Gegensprechanlage Kontakt mit dem Personal aufnehmen. Teilnehmende an MRT-Studien sind gegen allfällige Schäden versichert. Zudem können Sie selbstverständlich jederzeit ohne Angabe von Gründen und ohne Nachteil für Sie von der geplanten Studie zurücktreten.
Für Frauen
Obgleich bisher keine Nebenwirkungen für Föten dokumentiert sind, sollte keine MRT-Untersuchung zu Forschungszwecken bei gesunden schwangeren Probandinnen durchgeführt werden. Um eine Schwangerschaft auszuschliessen, können Sie im MR-Zentrum kostenlos einen Schwangerschaftstest durchführen.
Sind Sie MR-tauglich?
Fragebogen zum online ausfüllen: Under construction...