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Städtebau
Das Grundstück der Wohnüberbauung liegt zentrums- und bahnhofsnah entlang der Bahnstrecke in Richtung Zürich und an der stark befahrenden Vogelsangstrasse. Es stellt den Abschluss einer Baubauungsreihe mit vorwiegend Mehrfamilenhäusern und kleineren Wohnüberbauungen entlang der Vogelsangstrasse dar. Entlang dieser bestehen aufgrund des Bahn- und Strassenverkehrs hohe Anforderungen an den Lärmschutz.
Das Grundstück mit abfallendem Gelände profitiert vom Grünraum des nördlich angrenzenden Parkes. Ein bestehendes Wohnhaus und ein Gartenhaus werden abgebrochen. Eingerahmt waren diese von einem ausgewachsenen Baumbestand, welcher weitestgehend erhalten werden sollte.
Das Grundstück befindet sich in der Wohnzone 2, womit 2 Obergeschosse und ein zurückgestaffeltes Attikageschoss möglich sind. Eine maximale Ausnutzung der Baumasse mit 2 Baukörpern ermöglichte 15 Wohneinheiten.
Baukörper und Umgebung
Die neuen, abgewinkelten Baukörper greifen ineinander und teilen das Grundstück in verschiedene Hof- und Nutzungsbereiche, für Zugang und Aufenthalt, sowie private Aussenbereiche auf. Eine dem Geländeverlauf folgende Höhestaffelung der Gebäude ermöglicht den Blick über das tieferliegende, strassenseitige Wohnhaus.
Die Adressierung erfolgt von der Wylandstrasse über einen begrünten Hofbereich mit Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten. Im Gebäude entlang der Vogelsangstrasse sind 10 Einheiten und das weiter im Grundstück liegende Gebäude integriert 5 Wohneinheiten. In diesem konnte zudem noch ein Zwischengeschoss mit Büro- und Bastelräumen realisiert werden.
Eine Tiefgarage mit Zufahrt von der Vogelsangstrasse und 12 Stellplätzen, sowie ausreichend Platz für Fahrräder verbindet die beiden Häuser.
Wohnungen
In dem Gebäude entlang der Vogelsangstrasse wurden kleinere Wohnung mit 1.5/ bis 3.5 Zimmern und realisiert. Zum Teil wurden diese aufgrund der erhöhten Lärmschutzanforderungen als durchgesteckte Lärmschutz-grundrisse umgesetzt. Die Einheiten sind über einen gedeckten 2-geschossigen Laubengang erschlossen. Ein belichtetes Treppenhaus mit Lift verbindet zudem alle Geschosse.
Das zweite Gebäude ist mit 3.5 und 4.5 Zimmer-Einheiten und einer grosszügigen Attikawohnung versehen.
Alle Wohnungen besitzen einen privaten Balkon und den Attikawohnungen konnten grosszügige, private Terrassen zugeordnet werden.
Erscheinung
Entlang der Vogelsangstrasse prägen die plastisch ausgebildeten Balkone in Sichtbeton mit den weissen Stahlstützen die Erscheinung.
Die grünmetallisch-schimmernde Fassade aller Gebäude, welche sich je nach Lichteinfall ändert, bildet einen passenden Akzent. Grüne Eingangstüren und die in einem warmen rotgoldmetallic gehaltenen Fenster runden die äussere Erscheinung ab. Die Absturzsicherungen des Laubengangs und die kleinen französischen Austritte der raumhohen Fenster in einem dunklen Eisenglimmer geben der Fassade Tiefe.
Attikabrüstungen in Sichtbeton und Uginox – Dachränder schliessen die Baukörper oben ab und fassen die als Gründach ausgebildeten Dächer.
Im Inneren sind die Einheiten mit wertigen und direkten Oberflächen versehen. Roh belassene, glatt verputzte Wände und Sichtbetondecken komplementieren die warmen, dunklen Töne des Raucheicheparketts. Gut ausgestattete Küchen und Bäder in dezenten Grau- und Weisstönen stehen den Bewohnern zur Verfügung. Raumhohe Fenster und Türen tragen zu einem luftigen und grosszügigen Wohngefühl bei.
Tragwerk
Die Aussenwände der Obergeschosse sind als tragendes Einsteinmauerwerk erstellt. Die Untergeschosse in Beton und aussteifende Betonwände zwischen den Wohneinheiten und zu den Treppenhäusern ergänzen das Tragwerk zusammen mit den Betondecken.
Pläne
Daten
Adresse
Planung
Ausführung
Programm
- 1.5-4.5-Zi-Wohnungen
Projektteam
Verantwortlicher Partner: Birgit Rothen
Bauherrschaft
Landschaftsarchitekt
Bauingenieur
HLKS-Planer
Elektroplaner
Bauphysik
Brandschutz
Fotografie
© Atelier für architekturfotografie afaf, Zürich