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Das ist schon verständlich, aber er kommt halt auch aus einer Beziehung, in der er betrogen wurde, sie hat seinetwegen die Tiere zurückgelassen und er konkurriert sogar mit der Mutter in Baby-Fragen.Vertrauen erwirbt man sich durch Taten, nicht durch schöne Worte und das das Grundvertrauen dieses Mannes in die FS auf Grund ihrer vergangenen Verhaltensmuster angeknackst ist ist ja wohl sehr verständlich.
Die Frage für mich ist, wie sich diese Dissonanz in der Beziehung lösen lässt, und wenn ich mir die Schilderungen über den Mann durchlese, so geht es nicht nur um die Exmänner (wenn ich meine Tiere wegen eines neuen Partners zurücklassen müsste, bliebe ich auch noch in Kontakt mit ihm, denke ich, außér, es wäre zu schmerzhaft). Er selber hat ein Kontrollproblem, das er in den Griff kriegen muss, und da kann die FS nicht viel machen, außer ehrlich zu ihm zu sein und ihm bis zu einem gewissen Grad Kontrollmöglichkeit zu geben, z.B. dass er mitlesen kann. Nur geht es ihm ja anscheinend gar nicht darum, dass es nur harmlose Nachrichten sind, die ausgetauscht werden, denn er will sie ja nicht mehr lesen und "kontrollieren". Er beharrt auf Kontaktabbruch, obwohl seinetwegen die Tiere weg sind und hat ein Problem damit, dass die Mutter sich wegen des Kindes äußert. Das ist ein besitzergreifender, unsicherer Mann, und dafür, dass er in der vorigen Beziehung betrogen wurde, kann die FS nichts.
Das Problem ist nicht zu lösen, wenn er sich nicht ändert. Die FS hat es ja nach ihrer Schilderung gemacht.