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Molke ist in Regionen, in welchen Alpkäse hergestellt wird, in grossen Mengen vorhanden und stellt eine Energiequelle dar, die es zu verwerten gilt. Dieses Projekt zielte darauf ab, die Fleischqualität von 96 Fleischrindern zu vergleichen, von denen ein Teil mit diesem Nebenprodukt gefüttert worden war. Die Versuche wurden je zur Hälfte mit weiblichen Rindern respektive Ochsen verschiedener Rassen oder Fleischrassenkreuzungen durchgeführt. Die Tiere wiesen ein durchschnittliches Lebendgewicht von 480 kg auf und wurden im mittleren Berggebiet 95 Tage lang im Rahmen von zwei Versuchen mit je drei Versuchsvarianten gemästet: Weidegras (W), Weidegras mit einer Energieergänzung entweder in Form von Gerste (G) oder in Form von warmer, nicht zentrifugierter Molke (M) in begrenzten Mengen (2012) oder ad libitum (2013). Die Molke führte bei einer Verfütterung von durchschnittlich 25 oder 33 l pro Tier und Tag zu keiner Veränderung der sensorischen oder physikalisch-chemischen Eigenschaften des Fleischs. Die Zusammensetzung der wichtigsten Fettsäuren wurde durch die Futtervarianten nur sehr geringfügig verändert. Die genetische Herkunft übt einen weitaus grösseren Einfluss auf die Gesamtheit der Variablen aus. Das Fleisch der Tiere, die Molke verzehrten, war durch eine multivariate Analyse, die bestimmte Fettsäuren umfasste, zu 100% identifizierbar.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.
Eine Vetsuisse-Studie zeigt, dass mit dem Konzept Freiluftkalb der Antibiotikaverbrauch in der Käl-bermast um 80 % reduziert wird. AGRIDEA hat die Wirtschaftlichkeit der Freiluftkalbhaltung geprüft und festgestellt, dass sie nicht mit der herkömmlichen Kälbermast mithalten kann.
Im Gegensatz zu Schweinen wird Milchvieh bisher kaum proteinreduziert gefüttert. Studien zeigen, dass es auch beim Rindvieh Potential zur Proteineinsparung und damit zur Reduktion von Ammoniak-Emissionen gibt.