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Olympia ist eine altchristliche Erfindung!
Olympia
Der Ortsname bedeutet neapolitanische Vesuv-Stadt.
von Christoph Pfister
"Antiker" Wagenlenker
Darstellung auf einer "attischen" Vase
Das Bild stimmt, auch der künstlerische Wert. - Aber was sonst darum herum erzählt wird, ist absoluter Mumpitz: Die Vase ist wohl kaum in "Attika", sondern in Italien gefertigt worden. - Und der Kunstgegenstand stammt mitnichten aus einem sagenhaften "5. Jahrhundert vor Christus", sondern frühestens aus dem 17. Jahrhundert. - Auch wurde die Vase für Sammler hergestellt, sonst wäre sie schon längst in tausend Stücke zerbrochen.
aus: Der Spiegel, Nr. 32/2004
Die Olympischen Spiele eine altgriechische Erfindung?
Im Jahr 2004 haben wieder einmal die Olympischen Sommerspiele stattgefunden, diesmal sogar in Athen, also auf geschichtsträchtigem griechischem Boden.
Jedes Kind weiß heute, daß diese sportlichen Wettkämpfe zwischen Nationen eine Erfindung der "alten Griechen" sind und vor über hundert Jahren zu neuem Leben erweckt wurden - nach über 1600-jähriger Pause.
Die Wissenschafter doppeln nach: Die Olympischen Spiele der alten Griechen wurden vor weit über 2500 Jahren erfunden und ganze 1000 Jahre durchgehalten.
Und abgehalten wurden diese Wettkämpfe in einer Stadt auf dem westlichen Peloponnes, welche - wie könnte es anders sein - Olympia hieß.
Glaubt jemand diesen herzzerreißenden historischen Schwachsinn?
Nur weil es in allen Büchern steht und weil alle Gelehrten es nachbeten, ist es noch lange nicht erlaubt, alles zu glauben.
Die Antike ist in der Neuzeit zu suchen
Seit Jahren beschäftige ich mich mit Geschichts- und Chronologiekritik. Diese besagt, daß erstens unsere sichere Geschichtskenntnis nur einige Jahrhundert zurückreicht. - Spätestens im 17. Jahrhundert hören alle glaubwürdigen Mitteilungen auf. Die ältere Geschichte, so wie sie in den Büchern steht, das "Altertum", das "Mittelalter", die "Reformation", sind historische Märchen.
Es gab eine Vorzeit, aber diese ist für uns dunkel. Wir haben Ruinen und Funde, die wir nicht datieren können. - Und was in diesen dunklen Zeiten genau passiert ist, darüber kann man nur spekulieren.
Sicher ist nur, daß die Antike mit ihren Statuen, Säulen und Tempeln zeitlich viel näher liegt, als uns das Geschichtsbuch vorlügt. Die "alten Römer und Griechen" müssen wir irgendwo in einem "16. Jahrhundert" suchen. - In gewissen Regionen wie Nordafrika oder Griechenland dauerte diese Epoche noch länger.
Mehr noch: Als in Westeuropa die romanischen Kirchen gebaut wurden, errichtete man in Athen das berühmte Parthenon. Aber es war nicht ein "Perikles", der diesen Tempel - oder diese Kathedrale erbaute - sondern Spanier und Franzosen.
Um diese Zeit beherrschten Westeuropäer das heutige Griechenland. Diese kostümierten sich mit antiken Faltengewändern, stellten "antike" Vasen und Statuen her und errichteten Gotteshäuser im altgriechischen Stil.
Die Franken, Italiener und Nordspanier erfanden auch die sportlichen Wettkämpfe, von denen wir heute noch reden.
Olympia ist mit dem Ausbruch des Vesuvs verbunden
Die Wettkämpfe mag es vielleicht schon vor fünfhundert Jahren gegeben haben. Aber der Name Olympia ist jünger. Er ist an die Vesuvgeschichte, die mehrmalige Zerstörung einer Stadt namens Pompeji am Fuße des Vesuvs gebunden. - Und das Vesuv-Ereignis mag vor etwa vierhundert Jahren stattgefunden haben.
Olympia ist eine Erfindung der frühneuzeitlichen westlich-lateinischen Griechenlands.
Pompeji führte zu einer radikalen Veränderung des europäischen Glaubens - letztlich zum Wandel von der Antike zur Neuzeit. - Dies aber ist chronologisch etwa vor und nach vierhundert Jahren vor heute anzusetzen.
Den Beweis liefern neben vielen anderen Indizien die Ortsnamen.
Olympia ist ein vesuvianisches Neapel
Die Namen der Orte, Flüsse und Gebirge, auch alle Personennamen, sind ebenfalls nicht älter als etwa vierhundert Jahre. Sie können nicht älter sein, weil ihre Inhalte die Kenntnis des Vesuvausbruchs, die Zerstörung von Pompeji und Orte wie Rom oder Neapel voraussetzen.
Für den Namen Olympia gilt das Gleiche.
Analysiert man den Akkusativ OLYMPIAM, so gilt es zuerst, den Namen zu entvokalisieren, weil nur die Konsonanten zählten.
Also liest man OLYMPIAM = LMPM.
Der Name Olympia beginnt mit einem Vokal. Das war bei der Namensgebung unmöglich. Wir müssen einen abgefallenen Anfangs-Konsonanten annehmen.
Setzen wir V ein, so ergibt sich VLMPM.
Dieses Wort ist reichlich lang. Sehr wahrscheinlich steht eine Zusammensetzung aus zwei Wörtern dahinter.
Wir trennen VLM und PM. - Aus jahrelanger Analyse von alten Namen erkenne ich darin sofort die vollständigen Konsonantenfolgen VSLM und PLM.
VSLM aber ergibt VESULIUM oder VESUVIUM, im Nominativ VESUVIUS, Vesuv.
PLM steht für POLIM, im Nominativ POLIS, Polis = griechisch für Stadt.
OLYMPIA bedeutet also nichts anderes als Vesuv-Stadt!
Wollte man eine deutsche Entsprechung finden, so würde der Ort WALENSTADT heißen. - Diesen Ort gibt es tatsächlich im Schweizer Kanton Sankt Gallen!
Beiläufig soll erwähnt werden, daß in dem WALEN der Begriff WELSCH (VLS) steckt. Die Welschen sind also die (romanischen) Leute des Vesuv-Landes. Diese Zusammenhänge erkläre ich in dem Artikel über Die Namenlandschaft des Frienisbergs bei Bern.
Wo liegt Olympia?
Die Ruinenstadt Olympia findet sich - wie schon erwähnt - auf dem westlichen Peloponnes in der Landschaft Elis. Der letztere Name beweist ebenfalls den vesuvianischen Ursprung von Olympia:
ELIS ergibt LS. - Wiederum ist ein abgefallener Konsonant anzunehmen. Wir ergänzen V/LS und erhalten die erste Folge im Wort Olympia: VLS oder VSL heißt ebenfalls VESULIUS oder VESUVIUS.
In der Vesuvlandschaft ELIS liegt also die Vesuvstadt OLYMPIA!
Die Stätte der Wettkämpfe liegt am Fluß Alphaios (Alphäus). - Da keine antiken Namen existieren, so muß auch diese Bezeichnung eine besondere Bedeutung haben: ALPHAIUM = LPM = LPN > NPL. - Hier sind anagrammatisch vertauscht die drei wesentlichen Konsonanten des Städtenamens NEAPEL enthalten.
Der ALPHAIOS ist der Neapel-Fluß.
Olympia liegt in Griechenland. - Aber weil der Name Vesuvstadt bedeutet, so ist der ursprüngliche Ort im Westen zu suchen.
Besonders Süditalien bietet sich hier an: Dort liegen die Vesuvstädte Neapel und Pompeji.
Doch auch Rom (am Tiber) könnte man als solchen Ort bezeichnen.
Nun war am Anfang der Geschichte die Vieldeutigkeit erwünscht. Also werden wir nie wissen, welche Stadt zuerst die sportlichen Wettkämpfe beherbergte.
Olympia ist auf jedenfalls ein altchristliches Sportereignis. Nur wir Heutigen glauben an den antiken Firnis, mit dem jene religiösen Spiele bedeckt wurden.
Olympia (Peloponnes): Säulentrommeln des Zeus-Tempels
aus: Martin Hürlimann: Ewiges Griechenland; Zürich 1977, S. 149
Man erkennt an der aufgereihten Lage der Trommeln, daß die Säulen von einem Erdbeben umgeworfen wurden. - Da die "Antike" unmittelbar vor der Neuzeit liegt, so muß es beim Übergang zwischen diesen beiden Epochen große erdgeschichtliche Katastrophen gegeben haben. - Ohne einen Kataklysmus ist auch für die Geschichts- und Chronologiekritik der abrupte kulturelle Wandel schwer zu erklären.
3.8.2004