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“Der Veranstalter empfahl uns aufgrund seiner trüben Erfahrungen, am besten einfach weiterzuspielen, was immer auch im Saal passierte, die Saalbeleuchtung voll aufzudrehen und unsere eigene Lightshow zu vergessen.
Seine Warnungen waren nichts im Vergleich zu dem, was sich zeigte, als ich meinen Platz hinter den Trommeln einnahm. Die dunkle Lache dort, wo noch ein paar Minuten zuvor der Drummer der vorigen Band gesessen hatte, war nicht zu übersehen. Er hatte offensichtlich zu wünschen übrig gelassen und dafür buchstäblich bluten müssen.
Als wir anfingen zu spielen und die Beleuchtung dämpften, verfielen die Zuhörer in staunendes Schweigen. Zunächst nahmen wir an, unsere Musik und die Lightshow hätten ihr Interesse geweckt.
Doch ein schauriges Gepolter belehrte uns bald eines Besseren: Die Dunkelheit bot ihnen lediglich die willkommene Gelegenheit, wie die Berserker übereinander herzufallen.
Erst sehr spät befolgten wir dann den Ratschlag des Veranstalters und erfüllten unseren Teil des Vertrages, mit psychedelischer Musik das Getöse der urlaubswütigen Schotten, die sich munter gegenseitig das Mark aus den Knochen droschen, zu begleiten.”
(Schlagzeuger Nick Mason erinnert sich in seinem Buch “Inside out” an einen frühen Auftritt seiner Band Pink Floyd)