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Auf welcher Höhe und in welcher Position Sie Ihr Wandbild aufhängen, ist nicht pauschal zu bestimmen. Vielmehr hängt dies von Größe und Form des Bildes, dem Raum sowie dessen typischer Nutzung und nicht zuletzt auch von der weiteren Einrichtung des Raumes ab.
Allgemein können Sie sich als Faustformel merken, dass die Mitte des Bildes in etwa auf Augenhöhe hängen sollte, also ungefähr auf einer Höhe von 1,60 m. Im Idealfall liegt ein Drittel des Bildes oberhalb der Augenhöhe und zwei Drittel darunter. Möchten Sie Ihr Wandbild besonders harmonisch in das Gesamtbild einbetten, wenden Sie den so genannten goldenen Schnitt an. Diesen ermitteln Sie folgendermaßen:
- Messen Sie die Deckenhöhe und markieren Sie vom Boden aus gemessen 5/8 davon. Beispiel: Deckenhöhe = 2,50 m. 2,50 × 5 / 8 = Markierung in 1,56 m Höhe
- Nehmen Sie dasselbe Maß am Bild und markieren Sie wiederum 5/8 der Bildhöhe vom unteren Rand aus gemessen.
- Wenn Sie nun das Wandbild aufhängen, sollte die Bildmarkierung auf dem Strich an der Wand liegen.
Nicht immer sind starre Regeln sinnvoll. Ehe Sie ein Loch in die Wand bohren, sollten Sie die anderen Einrichtungsgegenstände in Ihre Überlegungen einbeziehen. Befindet sich beispielsweise ganz in der Nähe des Wandbildes eine Türe, so können Sie Ihren Druck aus Gründen der Harmonie mit der Oberkante des Türrahmens abschließen lassen. Weitere mögliche Orientierungspunkte für die Platzierung Ihres Bildes könnten beispielsweise diese Einrichtungsgegenstände sein:
- Kachelofen
- Schrank
- Fensterrahmen
- Höhe des hängenden Fernsehers
Berücksichtigen Sie solche Orientierungspunkte nicht in ausreichendem Maße, kann sich ein asymmetrisches Gesamtbild ergeben.