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Yoga wird bereits seit Jahrtausenden gelehrt. Es stammt ursprünglich aus Indien. Von da aus breitete sich die Lehre allmählich über die Landes- und die Kulturgrenzen hinaus aus und ist mittlerweile auch im Westen sehr bekannt.
Das Wort «Yoga» geht auf den sanskritischen Wortstamm «Yuj» zurück, der «verbinden» oder «vereinigen» bedeutet.
«Hatha» wiederum heisst «Anstrengung». Die Silbe «Ha» steht sinngemäss für die Sonne und «Tha» für den Mond.
Hatha Yoga ist also die Kunst, die erkennbaren Gegensätze durch Anstrengung zu überwinden und ein Gleichgewicht zu schaffen.
Beim Hatha Yoga werden Körper, Atem, Energie und Geist gleichzeitig trainiert. Der Grossteil der Arbeit erfolgt jedoch in der Energiestruktur (durch Visualisierungen, die mit Atemtechniken und Mantras kombiniert werden)– egal ob bei klassischen Stellungen, Sitzstellungen, reinen Atemübungen oder Konzentrationsübungen. Diese Energiestruktur kann mit derjenigen der Akupunktur verglichen werden. Sie besteht in erster Linie aus Chakren (Energiekreise), Nadis (Energiekanäle) und Adharas (Übergangspunkte zwischen den verschiedenen Strukturen), d. h. aus den Energien, welche sämtliche vitalen, energetischen und mentalen Funktionen steuern.
Link zur Beschreibung der Chakren
http://www.natha-yoga.com/le_corps_energetique.htm
Die Asanas bilden das erste Glied des Hatha Yoga, sie sind der erste Schritt auf der Reise zur Selbsterkennung und Selbstbeherrschung.
Sie haben eine doppelte Funktion:
Mit den Pranayamas kann die Lebensenergie erhalten und stimuliert werden. Die zahlreichen Atemtechniken, mit denen der Atem ins Gleichgewicht gebracht, verlängert, beruhigt oder ausgesetzt wird, wirken auf die Hülle der Vitalkraft (Pranamaya Kosha), die jeglicher Aktivität des groben Körpers und somit dem Leben im Allgemeinen zugrunde liegt.
Dharana ist der Versuch, die Emotionshülle (Manamaya Kosha) und die Weisheitshülle (Vijnanamaya Kosha) zu beherrschen, die beide zum Feinstoffkörper (Sukshma Sharira) gehören.