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Dieses Aufnahme zeigt einen riesigen Sturm auf der Nordhalbkugel des Gasriesen Jupiter. Das Bild wurde von der Raumsonde Juno bei ihrem neunten nahen Vorbeiflug an Jupiter aufgenommen. Dies war am 24. Oktober 2017. Zu diesem Zeitpunkt befand sich die NASA-Sonde Juno 10.108 Kilometer über der Wolkendecke Jupiters. Die Auflösung des Bildes beträgt 6,7 km/Pixel.
Der Sturm rotiert gegen den Uhrzeigersinn. Die Wolken, die den Sturm bilden, haben unterschiedliche Höhen. Die dunkleren Wolken liegen tiefer in der Atmosphäre als die helleren Bereiche. Entlang der hellen "Arme" des Sturms sind hohe, leuchtende Wolken und Wolkenbänke zu sehen, die Schatten auf die darunter liegenden Wolken werfen. Das Sonnenlicht kommt von links.
Diese leuchtend hellen Wolkenbänke entstehen vermutlich aus Aufwinden, die weiße Ammoniak-Kristalle mit sich führen. Sie überragen ihre Umgebung um 7 bis 12 Kilometer.
Quelle und weitere Infos:
https://www.nasa.gov/juno
Image Credits: NASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS/Gerald Eichstädt/ Seán Doran
Wenn es um Galaxien geht, ist der berühmte Andromeda-Nebel die erste Adresse im Sternbild Andromeda. Völlig zurecht, denn diese Galaxie ist die uns nächstgelegene Spiralgalaxie und das am weitesten entfernte Objekt, dass man mit bloßem Auge sehen kann. Sie ist 2,5 Millionen Lichtjahre von unserer Milchstraße entfernt - für Galaxien ein Katzensprung.
Doch hat das Sternbild Andromeda mehr zu bieten, zum Beispiel die Galaxie NGC 891. Dabei handelt es sich um eine Spiralgalaxie in Kantenstellung, das heißt, wir sehen die flache Scheibe der Galaxie von der Seite. Das Zentrum solcher Spiralgalaxien ist gewölbt, so dass sie in Kantenstellung nicht völlig flach, sondern eher spindelförmig erscheinen.
Ein hervorstechendes Merkmal ist das dunkle Staubband, das sich durch die ganze Länge der Scheibe zieht. Das ist der Ort, an dem neue Sterne entstehen.
So wie NGC 891 könnte auch unsere Milchstraße aus dieser Entfernung aussehen, denn NGC 891 ist von Größe, Leuchtkraft, Morphologie und der Anzahl der Kugelsternhaufen her unserer Heimatgalaxie sehr ähnlich.
Die Galaxie NGC 891 befindet sich weniger als 4° östlich des Sterns Almach (Gamma Andromedae). Almach gehört zur Kette der Sterne, die das Sternbild Andromeda kennzeichnen. Man muss also dieser Kette über Almach hinaus folgen, um dann etwas südlich auf NGC 891 zu stoßen, so wie es diese Abbildung aus Stellarium zeigt:
Von rechts nach links (West nach Ost) zeigt das Bild das Sternbild Pegasus (Herbstviereck), die sich anschließende Kette der Andromeda, mit der oberhalb stehenden Andromeda-Galaxie und schließlich das Sternbild Perseus. Dazwischen befindet sich mit einem blauen Quadrat markiert NGC 891. Mit einem 8"-Teleskop ist NGC 891 visuell gut erreichbar. Um das dunkle Staubband zu erkennen, sollte es aber schon ein 14-Zöller sein - oder eben eine Kamera.
Mit 24 Millionen Lichtjahren Entfernung gehört NGC 891 nicht mehr zu der lokalen Gruppe von Galaxien, die im Wesentlichen aus unserer Milchstraße und der Andromeda-Galaxie besteht. Aber auch NGC 891 ist nicht allein, sondern gehört zu einer anderen Gruppe, die nach der Galaxie NGC 1023 benannt ist.
NGC 1023 ist eine große linsenförmige Galaxie, die eine Gruppe aus etwa 25 Galaxien beherrscht. Man findet sie im Sternbild Perseus, das der Andromeda benachbart ist.
Das Bild oben wurde von Julian Zoller aufgenommen. Er verwendete dazu ein 200/1200 Newton-Teleskop auf der klassischen EQ-6-Montierung mit einer Ep3cmos06300kpa-Kamera von ToupTek.