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Über uns
Willkommen auf unserer Homepage
Am 14. Juni 1985 wurde der "Nohlemer-Dorfverein"
genannt Urfar ~ Nohl gegründet.
Der Verein hat die Förderung von Freundschaft, Kameradschaft,
Fröhlichkeit,Geselligkeit zum Zweck.
Dieses Ziel soll speziell durch regelmässige Veranstaltungen
und Anlässe während des ganzen Jahres erreicht werden.
Der Verein hat rund 80 Aktive Mitglieder.
Mitglied kann jede Person werden, die im Dorf wohnhaft ist
oder eine Beziehung und Verbundenheit zum Dorf hat.
Nohl grenzt im Norden an den Kanton Schaffhausen und
im Westen an Deutschland.
Nohl gehört zur politische Gemeinde Laufen-Uhwiesen.
www.uhwiesen.ch
Der Verein hat den früheren Namen vom Nohl übernommen, denn der Weiler Nohl hiess früher Urfar. Urfar heisst soviel wie "ursprüngliche Fähre". den heutigen Namen hat das Dorf von der Familie Nohl, dem damaligen Hauptgeschlecht im Fischerdörfchen.
Während rund 60 Jahren (1895-1956) sicherte eine Drahtseil-Fähre die Verbindung zwischen dem Weiler Nohl mit dem übrigen Zürcher Kantonsgebiet. Vorher waren Ruderboote gewesen, mit denen Leute und Waren über den Rhein gesetzt wurden. Belegt ist die Rheinüberquerung mittels Fähre schon im 16. Jahrhundert. Wie Roland Schilling in den Blättern für 1986 in der "Uhwieser Mappe" berichtet,
war der Fährbetrieb im 19. Jahrhundert in der Hand der Rheinfähregesellschaft Nohl. Im wöchentlichen Turnus war jeweils eine der beteiligten Familien für das Übersetzen von Personen mit Ruderbooten verantwortlich. Zunehmende Klagen wegen ungenügenden Betriebs veranlassten die Behörden, eine Drahtseil-Fähre zu erstellen. Der Betrieb wurde jeweils für drei Jahre an einer öffentlichen Versteigerung verpachtet. Jährlich zählte man zwischen 10'000 bis 12'000 Fahrten entspricht rund 30 Fahrten im Tag.
Fahrtaxe: Einfache 15 Rp. Hin- und Rückfahrt 20Rp. Ein einziges Mal, im Jahre 1920, wurde der Fahrpreis der Teuerung angepasst. Einfache 20 Rp. Hin- und Rückfahrt 30Rp.
Der Bau des Stauwehres bei Rheinau bedeutete das Ende der Nohlemer Fähre. Der Stau des Rheines hatte zur Folge, das die Strömung vor allem im Winter für den Betrieb der Drahtseilfähre nicht mehr ausreichte. Als Ersatz wurde 1956 der heutige Fussgängersteg gebaut.