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Geschichte des Glenfiddich Whiskys
Mit einem Produktionsvolumen von etwa 10 Millionen Litern pro Jahr ist Glenfiddich die drittgrösste Whiskybrennerei in ganz Schottland. Vor diesem Hintergrund ist es fast schon überraschend, dass der Betrieb bis heute in den Händen der Gründerfamilie Grant geblieben ist. William Grant hatte Glenfiddich damals fast alleine und von Hand erbaut. Er füllte seine Brennblasen, die er von der Cardhu Brennerei aufgekauft hatte, erstmals im Dezember 1887 mit der eigens hergestellten Getreidemaische. Die Brennblasen sind seit jeher im Einsatz und viel kleiner als in anderen Betrieben – deshalb gibt es gleich 28 davon. 1963 beschritt William Grant – zeitlebens bekannt für seine aussergewöhnlichen Ideen – neue Wege, und begann als Erster, Single Malt Scotch Whisky als Alternative zu Blended Whisky auf weltweiter Ebene zu vermarkten. Sein Schachzug führte zu großem Erfolg: Immerhin hat Glenfiddich heute Dutzende von Single Malts mit und ohne Alterskennzeichnung im Angebot. Darunter befinden sich auch zahlreiche Special Editions und seltene Vintage-Abfüllungen. Das riesige Gelände der Destillerie mit über 40 Lagerhäusern und der zugehörigen Balvenie Destillerie befindet sich nur wenige Minuten ausserhalb der kleinen Ortschaft Dufftown in der Speyside Region. Mehrere Fachmänner, die jeweils für das Maischen, Destillieren, Schmieden und Küfern, Reifen sowie Vermählen und Probieren zuständig sind, tragen zu dem Erfolg der Marke Glenfiddich bei.