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Am 4. April 2001 veröffentlichte das Office einen Bericht über dieses Thema, zusammen mit einem Bericht über die westeuropäische Hilfe zur Verbesserung der Sicherheit ziviler Kernanlagen in Osteuropa. Beide Berichte waren unter der Leitung des Abgeordneten Claude Birraux ausgearbeitet worden.
Wie Birraux im Bericht festhält, sind die grossen militärischen Plutoniumvorräte von weltweit 250 t ein belastendes Überbleibsel aus dem Kalten Krieg. Gemäss dem Abkommen zwischen Russland und den USA vom 1. September 2000 wollen diese beiden Länder ihre Vorräte um je 34 t abbauen. Während die USA ihr Plutonium vorwiegend immobilisieren wollen, betrachtet es Russland als Energierohstoff und will es der zivilen Nutzung zuführen. Dafür eigneten sich die bestehenden Leichtwasserreaktoren und Schnellen Reaktoren, aber auch neue gasgekühlte Hochtemperaturreaktoren. Das Office empfiehlt besonders letztere: Ihre inhärente Sicherheit sei gross, das Plutonium werde darin bis zu 90% verbrannt und die Rückstände würden in der keramischen Matrix des Brennstoffs wirkungsvoll zurückgehalten. Die zuständigen französischen Stellen und besonders das Commissariat à l'Energie Atomique sollten sich nach Meinung des Office daher im Rahmen internationaler Programme vermehrt für die Förderung der Hochtemperatur-Reaktortechnologie verwenden. Im Weiteren hält es das Office für angebracht, die Preispolitik bei der Mox-Herstellung zu überdenken.
Quelle
P.B. nach Mitteilung des OPECST, 4. April 2001