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Unterschiedliche Innovationssystems-Ansätze sind bisher bei der Erforschung technologischer Entwicklung diverser Industrien zum Einsatz gekommen, darunter nationale und regionale Innovationssysteme sowie Technologische Innovationssysteme (TIS). Das Hauptmerkmal des TIS Ansatzes ist der prozedurale im Gegensatz zum strukturellen Fokus. Das Modell bezieht sich auf sozio-technische Systeme, welche auf Entwicklung, Diffusion und Anwendung einer Technologie fokussieren und wurde von der nachhaltigen Transitions-Forschung angenommen.
Der Einbezug der Globalen Wertschöpfungskette (GVC) als Perspektive in den TIS Ansatz erschliesst eine internationale Dimension und unterteilt den Produktionsprozess in unterschiedliche Schritte, bei welchen je unterschiedliche Fähigkeiten von Bedeutung sind. Die Input-Output Struktur hat sich für die Innovationsforschung bei der Suche nach Entwicklungspotentialen entlang der Wertschöpfungskette von Unternehmen in aufstrebenden Volkswirtschaften als nützlich erwiesen. Darüber hinaus bezieht die GVC Perspektive die Vorzüge des vielseitig debattierten Ansatzes der Globalen Produktionsnetzwerks (GPN) mit ein und umfasst so alle relevanten Akteure und Netzwerke.
Dieses Projekt wird die Indikatoren für nachhaltige Transitionen in der chinesischen Wasseraufbereitungsindustrie analysieren. China stellt ein bedeutendes Fallbeispiel dar, da es als aufstrebende Volkswirtschaft eine zunehmend einflussreiche Rolle in dieser Hinsicht spielt. Das Land errichtet städtische Wassermanagementstrukturen mit enormer Geschwindigkeit. Die vertiefte Auseinandersetzung mit der Art und Weise, wie solche Innovationen sich in China entwickeln, kann Erkenntnisse für die grundsätzlichen Bedingungen von nachhaltigen Transitionen im Kontext von Entwicklungsländern bringen. Das Projekt untersucht zu diesem Zweck der aktuelle Stand von Innovationsportfolios im Wasseraufbereitungssektor und beurteilt Vorbedingungen für die Entwicklung von radikalen Systemalternativen (wie beispielsweise Onsite Aufbereitung, Membranfiltration, etc.), welche zur Nachhaltigkeit des Sektors beitragen können.