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- Grundlagen des Urheberrechts
- 1. WO... wird ein Werk verwendet und welches nationale Recht ist anwendbar?
- 2. WAS… ist ein geschütztes Werk?
- 3. WER... hat die Urheberrechte am Werk?
- 4. WELCHE... Rechte am Werk sind geschützt?
- 5b. WIE… dürfen andere ein Werk nutzen? - Vertragliche Lizenzen
- 6. UND... Folgen aus Urheberrechtsverletzungen?
- 7. Urheberrecht und soziale Medien
5.2.5 Gegenausnahmen (sog. Schrankenschranken)
Das Urheberrechtsgesetz bezweckt einen Interessenausgleich zwischen den Interessen der Urheber bzw. der Rechteinhaber am Schutz ihrer ausschliesslichen Rechte an ihren Werken und den Interessen der Allgemeinheit an einer bestmöglichen Nutzbarkeit dieser Werke. Daher sieht das Gesetz die Schrankenbestimmungen vor, welche die ausschliesslichen Rechte der Urheber beschränken. Urheber müssen also bestimmte Eingriffe in ihr ausschliessliches Recht akzeptieren - allerdings sollen die Schrankenbestimmungen nicht so weit das Ausschliesslichkeitsrecht der Urheber bzw. der Rechteinhaber beschränken, dass die sog. normale Auswertung ihres Werkes durch sie selber beeinträchtigt wird, den Urhebern also unzumutbar erschwert wird, ihr Werk noch zu verwerten.
- Beispiel für eine Beeinträchtigung der normalen Auswertung: das Recht des Verlages an der normalen Auswertung eines Schulbuches wird beeinträchtigt, wenn der Lehrer das Schulbuch einmal käuflich erwirbt und davon für alle seine Schüler vollständige Kopien herstellt, so dass sie sich das Schulbuch nicht kaufen müssen.