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US-Präsident Donald Trump trotz Corona zurück im Weissen HausSchreiben Sie einen Kommentar
Trump wurde am Montagabend aus dem Walter-Reed-Krankenhaus in einem Vorort von Washington entlassen und per Hubschrauber ins Weisse Haus gebracht. Knapp einen Monat vor der Präsidentschaftswahl inszenierte der 74-Jährige seine Ankunft am Montagabend (Ortszeit) als Demonstration der Stärke. Er stieg die Treppe zum Balkon auf der Südseite seiner Residenz hoch und nahm dort die Gesichtsmaske ab. Danach salutierte er dem Piloten seines abfliegenden Hubschraubers.
Später nahm der Präsident ein Video auf, in dem er seine Landsleute aufrief, keine Angst vor dem Virus zu haben.
Vergleich mit Grippe
US-Präsident Donald Trump hat das Coronavirus nach seinem Spitalaufenthalt wegen einer Infektion mit dem neuartigen Erreger erneut mit der Grippe verglichen. «Die Grippesaison beginnt! Jedes Jahr sterben viele Menschen an der Grippe, manchmal mehr als 100 000, und trotz der Impfung. Legen wir deshalb unser Land still? Nein, wir haben gelernt, damit zu leben, so wie wir lernen, mit Covid zu leben, das in den meisten Bevölkerungen weniger tödlich ist!!!», schrieb Trump am Dienstag auf Twitter.
Medizinische Versorgung im Weissen Haus
Der Leibarzt des US-Präsidenten Sean Conley, schränkte zwar ein, dass Trump «noch nicht über den Berg» sei. Zugleich betonte er aber, dass der Präsident im Weissen Haus rund um die Uhr die beste medizinische Versorgung bekommen werde. Er benötige nichts, wofür er im Krankenhaus bleiben müsse. Trump war am Freitag in die Klinik geflogen worden.
Wegen seiner Corona-Infektion sind Trump eine Reihe von Medikamenten verabreicht worden, darunter ein noch experimentelles Antikörper-Mittel. Nach Einschätzung des renommierten Immunologen Anthony Fauci könnte dies entscheidend zu einer schnellen Verbesserung von Trumps Gesundheitszustand beigetragen haben
In den USA sind seit Beginn der Pandemie mehr als 210 000 Menschen nach einer Infektion gestorben, in absoluten Zahlen mehr als in jedem anderen Land der Welt.