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Damit dürfte Kalifornien unter den 44 Bundesstaaten, die gegen VW geklagt hatten, die grösste Summe erhalten. Ende Juni hatte Volkswagen mitgeteilt, sich mit den 44 Staaten verglichen zu haben - dabei räumt VW bestehende und mögliche künftige Verbraucherschutzklagen mit einem Betrag über insgesamt 603 Millionen US-Dollar aus der Welt.
Doch das ist nur die Ebene der Bundesstaaten. Ausserdem müssen die Wolfsburger voraussichtlich bis zu 14,7 Milliarden Dollar in den USA hinblättern. Der grösste Teil davon ist für Kunden vorgesehen.
VW hatte sich in den USA mit Behörden, Autohändlern und zahlreichen geschädigten Fahrzeughaltern kürzlich auf den 14,7-Milliarden-Dollar-Vergleich geeinigt.
Das Umweltamt Kaliforniens war massgeblich an der Aufdeckung der Affäre beteiligt. Der Wolfsburger Autobauer hatte nach Vorwürfen der US-Behörden im September 2015 zugegeben, in den USA Hunderttausende Dieselwagen mit einer illegalen Software zum Austricksen von Abgastests ausgerüstet zu haben. Der zuständige US-Richter Charles Breyer muss dem von VW und den Klägern ausgehandelten Kompromiss noch zustimmen. Ende Juli wird es sich dabei wieder zu Wort melden./hbr/DP/fbr
(AWP)