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Im letzten Jahrhundert wurden Hexachlorocyclohexane in der Landwirtschaft extensiv als Pestizide genutzt. Durch die Persistenz und die enormen Mengen, welche noch immer Böden kontaminieren, ist diese Klasse von organischen Schadstoffen ein grosses Problem für die Umwelt.
Biologische Abbau- und Aufbereitungsprozesse sind von höchster Bedeutung für die Reduktion der verschiedenen HCH Isomeren in Böden und in der Umwelt. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass „bioaugementation“ und „biostimulation“ vielversprechende Verfahren sind, um Gebiete, welche durch geringe Mengen kontaminiert sind, wieder von HCH zu befreien. Jedoch gibt es noch einige offene Fragen bezüglich des Abbauverhaltes der einzelnen HCH Isomeren, sowie den Mechanismen, welche den Abbau kontrollieren und letztlich auch bezüglich der Methoden um den Erfolg einzelner Anwendungen im Feld überprüfen zu können. Solche offenen Fragen müssen beantwortet werden, bevor diese Techniken angewendet werden können. Hierzu bietet die stoffspezifische Isotopenanalyse (compound specific isotope analysis – CSIA) einzigartige Möglichkeiten, um das Ausmass sowie den Abbauweg einzelner Isomere nachzuverfolgen.