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Geländer mit Grätzelzellen
An der Balkonbrüstung eines Einfamilienhauses konnte ein Projekt realisiert werden. Auf der relativ kleinen Fläche kamen Grätzelzellen, die an der EPFL in Lausanne entwickelt wurden, zum Einsatz. Zusätzlich wurden Strahlungssensoren angebracht. Die Grätzelzellen sind farblich gestaltbar und durchscheinend. Das Geländer erhält dadurch ein sehr prägnantes Aussehen.
Ziel des Projektes ist zum einen, diese Art von PV-Zellen im Sinne eines Demonstrationsobjektes zeigen zu können. Zum anderen werden Kollektoren auf Basis von Grätzelzellen aufgrund der Kosten und des geringen Wirkungsgrades kaum verwendet, was wiederum dazu führt, dass kaum Erfahrungen damit gemacht werden. In einem Begleitprojekt ist daher vorgesehen, die Erträge der Kollektoren über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren zu messen. Über die gleichzeitige Erfassung der Globalstrahlung über Pyranometer werden Hinweise auf das grundsätzliche und das zeitliche Verhalten der Kollektoren gewonnen.
Es liegen erste Betriebsdaten vor, jedoch gibt es derzeit noch zu viele Unstimmigkeiten in der zur Verfügung gestellten Dokumentation, um die Daten gezielt und mit vertretbarem Aufwand auswerten zu können.