Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/108903

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht vorzulegen, der die Anzahl Fälle und den Umfang der Vorbezüge von Mitteln der beruflichen Vorsorge (zweite Säule) aufzeigt und diese nach Alter und Zivilstand der Vorbeziehenden, Finanzierungsstruktur und Region aufschlüsselt.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Im Rahmen der parlamentarischen Initiative 10.459, indirekter Gegenentwurf zu den Volksinitiativen "Eigene vier Wände dank Bausparen" und "Bauspar-Initiative", beauftragte die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates (WAK-N) das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) mit der Ausarbeitung eines Berichtes, der die finanziellen und sozialen Auswirkungen eines Vorbezugs des Guthabens aus der zweiten und dritten Säule zum Erwerb von Wohneigentum darlegt. Der von der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) und dem Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) erarbeitete Bericht mit dem Titel "Wohneigentumspolitik in der Schweiz" wurde der WAK-N im Januar 2011 vorgelegt. Er wird veröffentlicht werden.</p><p>Diese neue statistische Analyse stützt sich auf die obligatorischen Meldungen an die ESTV in den Jahren 2008 und 2009. Die Daten wurden mit den Sozialversicherungsregistern verknüpft. Die Analyse liefert so detaillierte Angaben zu den Vorbezügen und Rückzahlungen (Anzahl und Höhe), insbesondere nach Alter, Geschlecht, Nationalität und Erwerbseinkommen. Zivilstand und Gründe für den Vorbezug sind leider in den Zentralregistern als Information nicht enthalten und konnten daher nicht in die Analyse integriert werden. Bei der Analyse handelt es sich um eine statistische Darstellung des Profils der Personen, die mit Mitteln der zweiten Säule Wohneigentum erwerben.</p><p>Das Anliegen des Postulates ist mit diesem Bericht bereits erfüllt. Der Bundesrat lehnt das Postulat deshalb ab.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.