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Die Gesundheitsbehörden meldeten am Freitag 256 neue Fälle. Damit steckten sich bisher nachweislich 2022 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus an. Es wurden 13 Todesfälle mit dem Virus in Verbindung gebracht.
Die Mehrzahl der neuen Fälle konzentriert sich weiter auf die südöstliche Millionen-Stadt Daegu und die umliegende Region. Seitdem die Regierung am vergangenen Sonntag die höchste Warnstufe für Infektionskrankheiten ausgerufen hatte, versuchen die Behörden vor allem, die Ausbreitung in Daegu einzugrenzen.
Allein 182 Neu-Infizierungen wurden in Daegu erfasst, wo es die grösste Anhäufung von Fällen unter Anhängern der christlichen Sekte Shincheonji-Kirche Jesu gibt. Mehr als die Hälfte aller Fälle im Land entfällt auf Mitglieder der Organisation.
Die Behörden untersuchen, ob die Infektionen unter den Anhängern möglicherweise von einem sogenannten Superverbreiter ausgingen. Die Regierung will die geschätzten mehr als 200'000 Mitglieder der Sekte im Land auf das Virus testen zu lassen.
Der Autobauer Hyundai stoppt Gewerkschaftskreisen zufolge die Produktion in einem Werk im Südosten Südkoreas nachdem ein Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden sei. Ein Sprecher der Gewerkschaft bestätigte das Testergebnis, hatte aber keine weiteren Informationen. Hyundai erklärte, den Bericht zu überprüfen.
Am Donnerstag hat es in China 327 neue Fälle gegeben. Einen Tag zuvor waren es noch 433, wie die Nationale Gesundheitsbehörde mitteilt. Damit gibt es auf dem Festland Chinas insgesamt 78'824 mit dem neuartigen Coronavirus Infizierte. Die Zahl der Toten stieg um 44 auf insgesamt 2788.
(AWP)