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Stickstoff (N) wird in der Landwirtschaft als Düngemittel eingesetzt. Wenn die dem Boden zugeführte Stickstoffmenge grösser ist als diejenige Menge, die dem Boden in Form landwirtschaftlicher Produkte wieder entzogen wird, ergibt dies einen Überschuss. Vom überschüssigen Stickstoff gelangt ein Teil als Ammoniak (NH3) in die Luft, ein anderer Teil wird als Nitrat (NO3) ins Grundwasser ausgewaschen. In den letzten zehn Jahren belief sich der Stickstoffüberschuss der Landwirtschaftsflächen im Durchschnitt auf rund 100‘000 Tonnen pro Jahr.
Tabellen
Methodologie
Der Indikator zeigt den Stickstoffüberschuss der Landwirtschaftsflächen. Der Überschuss resultiert, wenn die Stickstoffzufuhr in den Boden grösser ist als die dem Boden in Form landwirtschaftlicher Produkte entzogene Stickstoffmenge. Errechnet wird dies anhand der gesamten, während eines Jahres auf der landwirtschaftlichen Fläche zugeführten Stickstoffmenge (Mineraldünger, Abfalldünger, Hofdünger, biologische N-Fixierung und Einträge aus der Luft) abzüglich der dem Boden entzogene Stickstoffmenge durch Acker- und Futterbauprodukte (z.B. Gras, Heu oder Mais). Die Zahlen werden aufgrund einer von Eurostat/OECD vorgegebenen Berechnungsmethode vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnet.