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Der ABB-Konzern will das Problem der gegen die Unternehmenstochter Combustion Engineering (CE) hängigen Asbestklagen bis im Frühling erledigt haben.Dieser Inhalt wurde am 27. Februar 2003 - 12:00 publiziert
Die Konzernleitung zeigte sich optimistisch.
Präsident und Konzernchef Jürgen Dormann zeigte sich am Donnerstag weiterhin zuversichtlich, dass das zuständige Gericht im US-Staat Delaware dem Konkursplan für CE zustimmen wird. Der Plan verpflichtet ABB zur Zahlung von rund 1,2 Mrd. Dollar an die Asbest-Kläger.
Die Abstimmungsfrist für den so genannten "pre-packaged"-Plan, der einen Konkurs für CE vorsieht, endete bereits am vergangenen 19. Februar. Obwohl das Gericht die Abstimmung noch prüfen und bestätigen muss, hatte CE laut eigenen Angaben bereits bei der Konkursanmeldung das nötige Mehr von 75 Prozent der Kläger, die dem Plan zustimmten.
Laut ABB repräsentieren diese mehr als zwei Drittel der gesamten Forderungssumme, wie das für die Zustimmung der berechtigten Kläger notwendig ist.
Baldiger definitiver Gerichtsentscheid
Nach Vorliegen des genauen Abstimmungs-Resultates erwartet ABB den definitiven Gerichtsentscheid in den nächsten 40 bis 90 Tagen. Ende 2002 waren insgesamt 136'648 Asbest-Klagen hängig, welche der Konkursplan und die Zahlung mit einschliessen.
Gemäss dem Plan sollen die Entschädigungen an die Asbestopfer zwischen 2004 und 2009 ausbezahlt werden. ABB hatte bereits in den vergangenen zehn Jahren Zahlungen von über 800 Mio. Dollar an gut 200'000 Asbest-Kläger geleistet.
swissinfo und Agenturen
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