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ESCHER WYSS & CIE
ZÜRICH
Hochgeachteter Herr Bürgermeister!
Es dürfte Sie vieleicht intressiren zu wißen daß Herr B:Rath Frey sich mit unserm Wunsche die Dike der Eisenbleche, welche in die Zollerhöhung fallen sollen, von 1½ Linien auf 1 Linie zu reduciren, ganz einverstanden erklärte. Für sehr schwierig hielt er hingegen eine Verminderung des erhöhten Zolles auf dem Stangeneisen u: glaubt es könnte eine Vergütungsweise der auf diesen Sorten bezahlten Zöllen, bey erweislicher Wieder Ausfuhr nach seiner Veredlung ausgedacht werden, welche uns erleichtern u: den Fiscus vor den (wirklich schändlichen) Mißbräuchen die im Wattlande & Genf mit der Benennung englisches Eisen getrieben worden sey schützen könnte. Herr Gastoldj war sehr grazios, wie Sie uns avertirten, & Herr Bruggiser schien nicht ungünstig gestimmt, Herrn Suter trafen wir nicht. So eben schreibt man mir | von Zürich daß Herr a. Reg:Rath Hirzel-Escher im Seidenhof am Schlag plötzlich gestorben sey. -
Genehmigen Sie die Versicherung meiner ausgezeichneten Hochachtung und Ergebenheit
Cr Escher
im Felsenhof
Bern 28. May 1851.
p.s Verbindlich danke Ihnen für die erhaltene Adresse Herrn Castoldy. Obiger.