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E. Y. Meyer, einer der wenigen Schweizer Schriftsteller, dessen Werk Jahrzehnte überdauert hat und im Kanon der deutschen Literatur fest verankert ist, wurde vom PEN-Schweiz für den Literaturnobelpreis 2011 vorgeschlagen. Was jetzt noch fehlt, ist ein Krieg; das lehrt die Geschichte.
Der Liestaler Carl Spitteler erhielt den Literatur-Nobelpreis nach dem ersten Weltkrieg im Jahr 1920. Hermann Hesse, ein aus dem Schwarzwald zugewanderter Deutscher, wurde 1946 mit der gleichen Auszeichnung bedacht. Und E.Y. Meyer, der im Augenblick einen grossen Roman fertigstellt, der die jüngste Jahrtausendwende zum Ausgangspunkt hat? Braucht auch er einen Krieg, bis er an die Reihe ist? Das Nobelkomitee gilt als konservativ und wird die Spielregeln nicht leichtfertig ändern.