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Die konservative Zahnheilkunde ist ein Zweig der restaurativen Zahnheilkunde, der sich mit der Behandlung von kariesgeschädigten Zähnen, mit der Entfernung von Karies und mit den Verfahren zur Füllung der durch die Entfernung des Zahnschmelzes und des kariösen Zahnbeins entstandenen Hohlräume mittels Verwendung geeigneter Materialien befasst.
Karies kann oberflächlich oder tief sein. Im ersten Fall wird nur ein Teil des Zahnbeins und des kariesgeschädigten Zahnschmelzes entfernt. Dann wird der Zahn mit dem geeigneten Kompositmaterial gefüllt, welches aufgrund seiner Hafteigenschaften einen weniger grossen Hohlraum erfordert als Amalgam.
Die Parodontologie ist ein Zweig der Zahnheilkunde, der das Gewebe des Parodontiums (Zahnbett) und die damit verbundenen Krankheiten studiert. Das Parodontium setzt sich aus dem Zahnfleisch, dem Kieferknochen, dem Wurzelzement (Gewebe, das die Zahnwurzel überzieht) und den Fasern, die den Knochen verankern, zusammen. Die Parodontologie befasst sich demnach mit allen weichen (Fasern und Zahnschmelz) und harten (Zement und Kieferknochengewebe) Geweben, die den Zahn umgeben und seine Stabilität im Zahnhalteapparat gewährleisten (im gesunden Zustand).
Parodontalerkrankungen können sich als Zahnfleischentzündung oder als Parodontitis (im Volksmund Parodontose genannt) manifestieren und sind Krankheiten, die durch Bakterien verursacht werden, die sich auf dem Zahnbelag absetzen. Zähne und ihre Umgebungen können unterschiedlich schwer, mittelmässig, minimal oder gar nicht betroffen sein. Deshalb muss jeder Zahn einzeln untersucht werden.
Zahnfleischentzündungen führen mit der Heilung zu einer "restitutio ad integrum" des Stützgewebes. Bei der Parodontitis bleibt trotz Heilung eine unwiderrufliche Verletzung.
Die zu diesem Zweck verwendeten Produkte enthalten in den meisten Fällen Wasserstoffperoxid und Carbamidperoxid, die in verschiedenen Konzentrationen je nach beabsichtigter Technik und Patientenwunsch eingesetzt werden. Das Bleichen geschieht dank der Freisetzung von Sauerstoff seitens des Wasserstoffperoxids oder Carbamidperoxids, wenn das Produkt in Kontakt mit den Zähnen kommt.
Die Sauerstoffmoleküle lösen die für die Dyschromie verantwortlichen Moleküle der Pigmente auf und machen sie unsichtbar. Das Bleichen wirkt nur auf natürliche Zähne, es funktioniert nicht bei Kronen, Füllungen oder anderem im Mundraum verwendetem Zahnrestaurierungsmaterial. Nach der Bleaching-Behandlung kann es vorkommen, dass sich eventuell vorhandene Kronen oder Füllungen optisch abheben, da sie nicht mehr mit der neuen Farbe der natürlichen Zähne übereinstimmen.
Bleaching kann nach vorgängiger Untersuchung und Beurteilung durch den Zahnarzt entweder in der Zahnarztpraxis oder vom Patienten selbst zu Hause ausgeführt werden.
Brillanten werden auf der Zahnoberfläche mit einem entsprechenden Kleber angebracht, ohne dass der Zahnschmelz beschädigt wird. Auf ausdrücklichen Wunsch der Patienten kann ein kleiner Diamant mit Brillantschliff auf dem Zahnschmelz angebracht werden. In diesem Fall wird aber das Zahngewebe unwiderruflich beschädigt.
Im Unterschied zur älteren analogen Technik ermöglicht das digitale Röntgen die Verwendung geeigneter Software und von Computern, mit der die Daten archiviert und nach dem Scannen geändert werden können. Gegenüber dem analogen Scannen hat dies den Vorteil, dass eine viel geringere Menge von Röntgenstrahlen nötig ist.
Mit unseren Scannern führen wir folgende Arbeiten aus:
– intraorale Röntgenbilder
– Orthopantomogramme (Panoramaschichtaufnahme) des gesamten Kiefers neben anderen anatomischen Strukturen wie temporo-mandibuläres Gelenk, Kieferhöhle und Unterkiefernerv.
– Computertomographie (CAT), mit der eine dreidimensionale Darstellung der Zahn- und Knochenstruktur und daher eine bessere Diagnose und Darstellung der Pathologien möglich ist. CAT trägt zudem wesentlich zur Planung chirurgischer und mit Implantaten zusammenhängender Eingriffe bei. Im Idealfall können Implantate ohne chirurgische Einschnitte eingesetzt werden.
In unserer Praxis werden modernde chirurgische Eingriffe durchgeführt, darunter die Extraktion von Weisheitszähnen. Diese Zähne könnten langfristig vor allem bei jungen Patienten eine fachmännische zahnärztliche Behandlung beeinträchtigen. Des Weiteren präprothetische Behandlungen wie das Anheben des Kieferhöhlenbodens und der Wiederaufbau des stark beanspruchten Alveolarknochens mithilfe von biokompatiblem Material, um das korrekte Einsetzen von Zahnimplantaten zu ermöglichen.
Unter Zahnimplantologie versteht man alle chirurgischen Techniken, mit denen ein von totaler oder teilweiser Zahnlosigkeit betroffener Patient mittels Zahnimplantaten aus Titan oder anderen Materialien, die chirurgisch in den Unter- oder Oberkieferknochen gesetzt werden, rehabilitiert werden kann. Diese Eingriffe erlauben zudem die Anbindung von festen oder mobilen Prothesen zwecks Wiederherstellung der Kaufunktion. Es gibt verschiedene Arten von Implantaten in verschiedenen Formen, die an verschiedenen Stellen mittels unterschiedlicher Techniken eingesetzt und dann mit Prothesen in verschiedenen Zeitabständen von der sofortigen Belastung bis zur zeitlich verschobenen eingesetzt werden.
Bei richtigen Voraussetzungen können am gleichen Tag Zähne gezogen, Implantate eingebracht und ein fester provisorischer Zahn oder eine feste provisorische Brücke mit sofortiger Belastung eingesetzt werden, damit der Patient während der Heilungsphase keine mobilen Provisorien tragen muss. Ein psychologischer und sicherheitsspezifischer Vorteil für jene, die sich aus beruflichen Gründen oder aufgrund von Schwierigkeiten, den Übergang von den eigenen – obwohl geschädigten – Zähnen auf eine mobile Voll- oder Teilprothese zu akzeptieren, unwohl fühlen.
Unter Zahntraumatologie versteht man jenen Bereich der Zahnmedizin, der sich mit den Folgen einer Verunfallung des Zahns und des damit verbundenen weichen Gewebes befasst.
Solche Eingriffe sind in der Regel, sofern anerkannt, von der Krankenkasse und im Allgemeinen von der Unfallversicherung gedeckt. Diese übernehmen die Kosten für die Rekonstruktion der beschädigten Zähne. Müssen Zähne gezogen werden, können diese mittels Implantologiebehandlungen und festen oder mobilen Prothesen ersetzt werden.
Wichtig ist, dass diese Behandlungen von Zahnärzten ausgeführt werden, die von den schweizerischen Versicherungen und Krankenkassen anerkannt sind.
In der Praxis werden Behandlungen der festen Prothetik ausgeführt, um die Zahnästhetik mittels traditioneller oder innovativer Keramiken wiederherzustellen oder zu verbessern, darunter beispielsweise:
– Metallkeramik: klassische Bearbeitung mittels Basis aus Metall und Oberfläche aus Keramik.
– Zirkon: vollständig weisses, ästhetisches Material dank CAD/CAM-Bearbeitung und Oberfläche aus Keramik.
– Lithiumdisilikat: ästhetisches Material der neusten Generation ohne Metall.
Mobile Zahnprothese
Ist eine feste Prothese nach dem Verlust mehrerer oder aller Zähne nicht möglich, ist eine mobile Voll- oder Teilzahnprothese nötig. Bei teilweiser Zahnlosigkeit kann eine Teilprothese auf den noch vorhandenen Zähne verankert werden.
Das Einsetzen von Zahnprothesen kann wesentlich zur Stabilisierung und folglich zur Verbesserung der Kaufunktion der mobilen Prothesen beitragen (siehe auch Abschnitt über die Implantologie). Der Vorteil dieser Art von Behandlung besteht darin, dass die Prothese des Patienten für eine bessere Hygiene derselben und der Implantate oder der restlichen Zähne herausgenommen werden kann.
Wurzelbehandlung, Endodontie
Unter dem Begriff Endodontie versteht man jenen Zweig der Zahnheilkunde, der sich mit dem Endodont bzw. dem Raum im Innern eines Zahns befasst, der das Zahnmark bestehend aus Zellen, Blutgefässen und Nerven enthält. Auf eine endodontische Therapie wird zurückgegriffen, wenn eine Karies- oder traumatische Verletzung des Zahns eine unwiderrufliche Veränderung des Markgewebes verursacht hat und zu einer Pulpitis oder sogar Nekrose des Zahnmarks führt.
Diese Methode kommt auch zur Anwendung, wenn die Zahneinheit in eine feste oder mobile Protheserehabilitation involviert ist, beispielsweise zur Einsetzung von radikulären Stiften mit speziellen Druckansätzen als Verankerungen für mobile Prothesen.
Kinderzahnheilkunde
Die Kinderzahnheilkunde ist der Zweig der Zahnheilkunde, der sich mit der Pflege und Prävention von Kinderzähnen befasst.
Behandlung von Myoarthropathie, Bruxismus, Zähneknirschen
Alltagstress und Zahnfehlstellungen können sich unbewusst ausdrücken. Die Auswirkungen zeigen sich oft im Schlaf, zum Beispiel durch wiederholtes Zähneknirschen, den sogenannten Bruxismus. Die daraus folgenden Beanspruchungen können die Abnutzung der Zähne stark beschleunigen und zu schmerzhaften Spannungen der Kaumuskulatur und Schmerzen im temporomandibulären Gelenk führen. Die Störung steht zudem oft in Zusammenhang mit Nacken- und Kopfschmerzen.
Um dieses unangenehme Phänomen zu lindern, empfehlen sich neben Entspannungstechniken Physiotherapiesitzungen und die Anpassung einer Aufbissschiene vom Typ "Michigan". Diese Schiene schützt die Zähne und dient der Entspannung der Muskulatur und der beanspruchten Gelenke. Sie wird in der Regel nachts getragen. Falls es die Umstände erlauben, empfiehlt sich allerdings auch ein Tragen tagsüber.
Invisalign: die unsichtbare Orthodontie
Die Marke Invisalign ist weltweit führend in der Korrektur von Zahnfehlstellungen ohne feste Apparaturen. Eine Alternative zum traditionellen orthodontischen Gerät. Die Behandlung mit Invisalign besteht aus einer Reihe von leichten herausnehmbaren Schienen (Alignern), die Tag und Nacht mit Ausnahme der Essenszeiten getragen und alle zwei Wochen durch Folgeschienen ersetzt werden. Die Aligner bewegen die Zähne in die beabsichtigte Richtung, sodass diese mit der Zeit die gewünschte und bereits vor der Behandlung dank extremer Verwendung der Digitalisierung mit einem virtuellen 3D-Behandlungsprogramm festgelegte Endposition erreichen. Die 3D-Darstellung zeigt zudem die Verschiebung der Zähne im Verlauf der späteren Behandlung auf. So weiss man im Voraus, wie die Zahnstellung nach Abschluss der Behandlung aussieht. Das virtuelle Modell wird gemeinsam mit dem Patienten analysiert und besprochen, bevor dieser seine Einwilligung zur Herstellung aller notwendigen Schienen gibt.
Sportmundschutz
Der Mundschutz ist eine Schutzvorrichtung für Lippen, Zähne und Zahnfleisch. Er wird von Sportlern verwendet, die Kontaktsportarten wie Eishockey, Boxen oder Kampfsport usw. ausüben.
Der Mundschutz schwächt Schläge ab und verteilt sie auf eine breitere Fläche. Dadurch wird die Intensität des Aufpralls reduziert. Die Zähne werden stabilisiert und die Reibung wird verhindert.
Behandlung unter Narkose für Patienten, die Angst vor dem Zahnarzt haben
Wir führen in unserer Zahnarztpraxis auch Behandlungen unter Narkose (Totalanästhesie) in Zusammenarbeit mit externen Anästhesiefachleuten aus. Diese Behandlung wird bei Kleinkindern durchgeführt, die grosse Sanierungen brauchen, Angst haben und bei den benötigten Behandlungen nicht aktiv mitarbeiten können, sowie bei Patienten, die dies ausdrücklich verlangen, weil sie Angst vor zahnärztlichen Eingriffen haben.
Patienten unter Narkose werden während der Behandlung ständig durch den Anästhesisten und eine Krankenschwester beobachtet. Diese kümmern sich auch nach dem Aufwachen um den Patienten. Bei dieser Art von Narkose ist kein Spitalaufenthalt nötig.
Computergesteuerte Keramik-Rekonstruktion (CEREC)
Die Methode besteht darin, Zähne mit Füllungen, einzelnen Kronen und Brücken aus vollständiger Keramik, die mithilfe eines Computers gefräst werden, zu rekonstruieren. Die fortschrittliche CAD/CAM-Technik erlaubt es, Zähne in einer einzigen Sitzung aus ästhetischer Keramik zu rekonstruieren. Der traditionelle Abdruck entfällt, denn nach der Vorbereitung des Zahns nimmt eine spezielle und an einen Computer angeschlossene Kamera ein Bild auf. Der Computer zeichnet mithilfe eines spezifischen Programms das definitive Keramikprodukt, welches dann mit Spezialwerkzeugen aus einem Keramikblock herausgefräst wird.
Dies alles mit höchster Präzision. Das Endprodukt kann von uns präzise und dauerhaft eingesetzt werden.
Ein weiterer, nicht vernachlässigbarer Vorteil dieser Technologie besteht darin, dass die Endkosten definitiv niedriger sind, weil die ganze Behandlung in der Praxis stattfindet, ohne dass externe zahntechnische Labors mit entsprechendem Kostenaufwand eingeschaltet werden müssen.
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Kronen und feste Brücken
Wenn ein Zahn mit einer Kompositfüllung oder einer Einlage nicht mehr stabil saniert werden kann, braucht es eine Krone. Eine solche Situation ergibt sich beispielsweise häufig nach einer Wurzelbehandlung. Je nach Indikation verwenden wir Metallkeramik-Kronen, die im Labor hergestellt werden, oder reine Keramikkronen (siehe Abschnitt CEREC).
Eine Brücke ist eine Struktur aus mehreren Kronen und Zwischenelementen. Sie wird verwendet, um aufgrund von Zahnverlust entstandene Leerräume zu füllen. Der leere Raum, der bei Zahnverlust entsteht, kann mit einer Brücke oder mit auf einer Auflage befestigten Kronen gefüllt werden (siehe Implantologie).
Professionelle Zahnreinigung, Prophylaxe
Unser Ziel ist es, Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch langfristig in gesundem und gepflegtem Zustand zu erhalten. Mit regelmässigen Besuchen bei unseren Dentalhygienikerinnen und Prophylaxeassistentinnen können sie die Gefahr von Karies wesentlich reduzieren und gefährdete Zähne frühzeitig erkennen. Eine regelmässige professionelle Zahnreinigung hilft Ihnen zudem, Zahnfleisch- und Paradontalerkrankungen vorzubeugen (siehe Parodontologie).