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Im Allgemeinen unterscheidet sich die Jagdpraxis für die Saison 2020/2021 nicht von jener der Saison 2019/2020. Die wichtigsten Änderungen betreffen die Abschussquoten für die Jagd auf die Gämse und die Jagd auf den Hirsch, die jedes Jahr aufgrund der im Frühling durchgeführten Zählungen festgelegt werden, und die Einführung eines neuen Patents (Patent H) für den Abschuss des Kormorans.
Für die Jagd im Gebirge (ohne Jagdbanngebiete) und in zwei Kolonien im Flachland (Surpierre und Petite Sarine) wurden 214 Gämsen durch Auslosung zugeteilt. Diese Quote ist grösser als 2019 (188 Tiere), dies unter anderem dank der neuen Jagdmethode, die das Amt 2017 eingeführt hat.
Das Kontingent für die Ausübung der Jagd auf den Hirsch beträgt 105 Tiere. Dieser Abschussplan, der 15 Tiere mehr als 2019 vorsieht, wurde wie jedes Jahr in Absprache mit den Nachbarkantonen (Waadt und Bern) festgelegt.
Aufgrund des Beschlusses der drei Konkordatskantone Freiburg, Neuenburg und Waadt wurde ein neues Spezialjagdpatent für die Berufsfischer auf dem Neuenburger- und dem Murtensee geschaffen. Sie werden vom 1. September 2020 bis am 28. Februar 2021 in einem Umkreis von 100 m um ihre Fischereigeräte Kormorane abschiessen können. Die Berufsfischer, die diese Jagd ausüben werden, haben im Sommer eine entsprechende Ausbildung absolviert und die von den Ämtern der drei Konkordatskantone organisierte Jägerprüfung bestanden.