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Dieser Entscheid fiel in der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) mit 15 zu 5 Stimmen bei 4 Enthaltungen, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten. Ziel des neuen Kredits für wiederkehrende Grossanlässe mit internationaler Ausstrahlung sei es, populäre Anlässe wie die jährlich stattfindenden Ski-Weltcup-Rennen in Adelboden BE, St. Moritz GR oder Wengen BE ebenso unterstützen zu können wie die einmaligen internationalen Anlässe.
Die Kommission schlägt dafür einen Geldtopf mit jährlich 5 Millionen Franken für die Jahre 2025 bis 2029 vor. Der Bundesrat soll damit beauftragt werden, die Kriterien für die Vergabe dieser Gelder zu definieren und in einer Verordnung festzuhalten.
Eine Kommissionsminderheit lehnt die Aufstockung gemäss Mitteilung ab. Mit Blick auf den Finanzhaushalt sei es nicht angezeigt, ohne eine vertiefte Bedarfsabklärung und ohne Vergabekriterien einen solchen Kredit zu schaffen.
Nationale und internationale Grossanlässe
Unbestritten in der Nationalratskommission waren die vom Bundesrat für die Jahre 2025 bis 2029 beantragten rund 45 Millionen Franken für nationale und internationale Sport-Grossanlässe. Davon sollen laut der WBK-N eine Million Franken für die Organisation der Finalspiele der Tennis-Team-Weltmeisterschaften der Frauen - dem Billie Jean King Cup - reserviert werden.
Angesichts der hohen strukturellen Defizite, die im Finanzplan 2024 bis 2026 bestehen, hat der Bundesrat bereits in seiner Botschaft zu den Sport-Krediten Vorbehalte geäussert. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit würden auch die Beiträge für die Unterstützung von internationalen Sportgrossanlässen von den Bereinigungsmassnahmen betroffen sein. Der Bundesrat will darüber im ersten Quartal 2023 entscheiden. Das letzte Wort hat aber auch hier das Parlament.
(sda/raw)