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Pustelschneckling oder Schwarzpunktierter Schneckling
Hygrophorus pustulatus (PERS.) FR.
Der Schwarzpunktierte Schneckling (Hygrophorus pustulatus, auch Hygrophorus odoratus [A. H. Smith]) ist ein Pilz aus der Gattung der Schnecklinge. Sein Fruchtkörper wächst von August bis Dezember unter Fichten und Tannen und zeichnet sich durch den graubraunen, mit dunklen Schüppchen besetzten Hut aus. Er ist ein guter Speisepilz und findet auch als Lieferant von Antibiotika Verwendung.
Der Hut des Schwarzpunktierten Schnecklings wird 15−40 Millimeter breit; er ist hellgrau bis graubraun, die Mitte ist für gewöhnlich dunkler. Bei jungen Pilzen ist er zunächst halbkugelig gewölbt und der Rand ist eingerollt, im Laufe der Zeit flacht der Hut jedoch ab und der Rand biegt sich weiter nach außen. Die Huthaut ist mit schwärzlich-braunen Schüppchen bedeckt. Er ist nicht hygrophan, nimmt bei feuchter Witterung jedoch eine schleimige Oberflächenkonsistenz an. Das Fleisch des Hutes ist weiss, weich und vergleichsweise dünn; zum Hutrand hin wird es weniger. Weder verfügt es über einen ausgeprägten Geruch, noch über einen nennenswerten Geschmack.
Die 21−30 weissen Lamellen sind entferntstehend, bogenförmig und laufen leicht am Stiel herab; am Grund sind sie aderig verbunden.
Der Stiel des Schwarzpunktierten Schnecklings misst 30–60 × 3–8 Millimeter und ist zylindrisch zum Ende hin leicht verdickt. Er ist vollfleischig und von weisser oder hell gräulicher Farbe. Vor allem auf der oberen Hälfte, manchmal auch auf dem gesamten Stiel, finden sich kleine dunkle Flecken, die unter Umständen schräg verlaufende Bänder bilden können. Die untere Hälfte ist häufig von einem dünnen, klebrigen Film überzogen, der einen Überrest des Velum universale des Fruchtkörpers darstellt. Das Stielfleisch ist weiss und fest, geschmacklich und geruchlich ist es ebenfalls unauffällig.
Der Schwarzpunktierte Schneckling lebt als Mykorrhizapartner von Kieferngewächsen, etwa Tannen (Abies) oder Fichten (Picea), aber auch mit Mammutbäumen (Sequoioideae). Dabei besiedelt er kalkige bis saure Böden und geht mit entsprechenden Baumarten eine Symbiose ein.
Textquelle: Wikipedia