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Der Schweizer Aussenhandel eile von Rekord zu Rekord, schreibt das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) in einer Mitteilung zu den Zahlen für das erste Quartal 2022. Ihr zufolge sind die Exporte Schweizer Unternehmen im Vergleich zum Vorquartal um 1,2 Prozent auf 65,43 Milliarden Franken gestiegen. Die Importe legten gleichzeitig um 6,7 Prozent auf 56,69 Milliarden Franken zu. Damit seien in beiden Handelsrichtungen neue Höchststände erreicht worden, schreiben die Analysten des BAZG.
Der Handelsbilanzüberschuss fiel aufgrund des starken Importwachstums mit 8,73 Milliarden Franken um 2,76 Milliarden Franken geringer als im vierten Quartal 2021 aus. Er habe damit auf dem tiefsten Stand seit Herbst 2020 gelegen, informieren die Analysten.
Bei den Exporten haben die Analysten im Quartalsvergleich gestiegene Ausfuhren von Uhren, Metallen, Maschinen und Elektronik sowie von Präzisionsinstrumenten beobachtet. Die Exporte von chemisch-pharmazeutischen Produkten fielen dagegen geringer als im Vorquartal aus. Regional gesehen legten die Exporte nach Nordamerika und Asien zu, während die Ausfuhren nach Europa den Stand des Vorquartals hielten.
Bei den Importen wiesen drei Viertel der Warengruppen im Quartalsvergleich einen Anstieg aus. In der Mitteilung heben die Analysten hier das Wachstum von chemisch-pharmazeutischen Produkten, Metallen und Energieträgern hervor. Bei letzteren war das starke Wachstum allerdings ausschliesslich gestiegenen Preisen geschuldet. Regional gesehen zogen die Importe aus Europa und Nordamerika an, während die Einfuhren aus Asien stagnierten.