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Nach 13 Spielen präsentiert sich mit YB, Basel und dem überraschenden St. Gallen ein Trio an der Spitze der Super League. Dies auch, weil Leader YB nach zuletzt überzeugenden Auftritten gegen Aufsteiger Servette einen herben Dämpfer (0:3) einstecken musste.
Nicht davon profitieren konnte Basel, das mit einem 1:1 gegen Xamax ebenfalls gegen einen «Kleinen» aus der Westschweiz Punkte abgab. St. Gallen konnte den Anschluss dank dem 6. Sieg im 7. Spiel wahren.
Berner Serien enden
Eine solch breite Tabellenspitze nach 13 Runden gab es zuletzt in der Saison 2014/15, als der FC Zürich knapp vor dem FCB lag. Seither haben jeweils zweimal YB und Basel zu diesem Zeitpunkt der Saison mit relativ komfortablen Polstern geführt und am Ende auch die Meisterschaft geholt.
Statistisch gesehen fällt vor allem die Pleite der Berner gegen Servette aus dem Rahmen:
- YB's erste Niederlage dieser Saison in Cup und Liga.
- Das erste Saisonspiel ohne Torerfolg.
- Die erste Liga-Niederlage während dem Meisterrennen seit 13 Monaten (Ausgeklammert: 0:1 gegen Xamax und 1:4 gegen St. Gallen von letzter Saison, als YB bereits als Meister feststand).
Zudem hatte sich die Niederlage überhaupt nicht abgezeichnet: In den letzten 4 Pflichtspielen auf nationaler Ebene hatten die Young Boys jeweils 4 Mal getroffen.
Übrigens: Dass keiner der beiden Liga-Dominatoren in einer Runde einen Sieg einfährt, ist gar nicht so selten: Zuletzt spielten YB und Basel im Februar gleichzeitig remis, davor waren sie im Oktober 2018 ebenfalls ohne Vollerfolg geblieben.