Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03634.jsonl.gz/3121

Suche
Produkte
Kunden-Login

Lärm ist eine allgegenwärtige, unerwünschte Begleiterscheinung unserer (technischen) Umwelt!
Die VDI Richtlinie 2058, Blatt 3, definiert Lärm als ein Geräusch, das zur Beeinträchtigung der Gesundheit, der Leistungsfähigkeit sowie der Arbeitssicherheit führen kann.
In der Akustik definiert man Lärm als räumliche und zeitliche Schwankungen der Dichte und des Drucks in einem elastischen Medium um einen Mittelwert, die sich mit einer dem Medium charakteristischen Geschwindigkeit fortpflanzen. Je nachdem, ob das Medium fest oder gasförmig ist, unterscheidet man zwischen Körperschall und Luftschall.
- Körperschall ist Schall, der sich in einem festen Medium oder an dessen Oberfläche ausbreitet.
- Luftschall ist Schall, der sich in Form von Schallwellen in der Luft ausbreitet.
Frequenzanteile, die im Bereich von 16 bis 16000 Hertz liegen werden als Hörschall bezeichnet. Am empfindlichsten reagieren wir auf Frequenzen zwischen 1000 und 6000 Hertz. Da uns in der industriellen Praxis nur der vom Ohr direkt wahrzunehmende Schall interessiert, müssen sinnvolle Produkte auf diesen Bereich ausgerichtet sein.
Wie können wir Lärm bekämpfen?
Wir können ihn (ein)dämmen!
Wir können ihn dämpfen!
Körperschalldämmung: Verhindert die Ausbreitung von Körperschall durch Reflexion an einer elastischen Schicht.
Luftschalldämmung: Verhindert den Durchgang von Schall durch trennende Flächen, üblicherweise mittels schwerer, möglichst biegeweicher Materialien.
Körperschalldämpfung: Verhindert die Umwandlung von Körperschall in Luftschall durch Energieumwandlung beim Durchdringen homogener Beläge, die mit dem Körper verklebt oder verbunden sind.
Luftschalldämpfung: Mindert die Schallenergie durch (äußere) Reibung an den Grenzflächen von porösen Absorbern mit durchgehender großer Reibungsoberfläche. Normale oder selbst stark strukturierte Oberflächen reichen dazu nicht aus.
Die wissenschaftliche Forschung über den gesamten Umfang gesundheitsschädlicher Lärmwirkung ist noch nicht abgeschlossen. In der Rechtsprechung ist jedoch bereits der Grundsatz gültig, dass Lärm der Gesundheit schaden kann.

Service
Weitere Infos