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TEXT
SPECTACLE
« Le devoir de la comédie étant de corriger les hommes en les divertissant, j’ai cru que […] je n’avais rien de mieux à faire que d’attaquer par des peintures ridicules les vices de mon siècle » a dit Molière.
Des centaines d’années plus tard, nous constatons à quel point les textes de cet auteur de génie restent d’actualité. La troupe francophone de l’Institut le Rosey a le plaisir de vous présenter une adaptation contemporaine d’un véritable chef d’œuvre de la littérature mondiale.
Comédie-ballet en cinq actes et en prose, elle symbolise la réussite d’un genre brillant réunissant théâtre, musique et ballet en un ensemble harmonieux. Régulièrement reprise depuis son triomphe en 1670, c’est une des pièces les plus populaires de Molière.
TROUPE
La troupe francophone existe au Rosey depuis 1982. Victoria Giorgini, metteure en scène professionnelle, a rejoint la direction de la troupe en 2014. Les élèves francophones font partie de la troupe après avoir suivi un cursus en art dramatique et ayant passé des auditions. Des élèves de langue maternelle française mais également ceux qui apprennent le français comme langue étrangère sont admis dans la troupe. Il s’agit des élèves âgés de 14 à 18 ans. La méthode de travail est basée sur celle de Stanislavski, adaptée aux jeunes.
Adaption texte, dramaturgie, mise en scène: Victoria Giorgini Directeur technique, scénographe: René Meyer Travail sur le texte, assistante mise en scène: Angélique Chamontet Régisseur lumières: Ruben Bramley Régisseur son: Daniel Constantin Costumière: Lorène Martin Jeu: Sébastien A., Adrien B., Cathy B., Falco B., Gisèle D.-P., Yasmine D., Silvio F., Alexis K., Yuria K., Adrien L., George L., Mia M., Carl M., Lyna M., Anne-Victoire P., Olga R.-P., Viktoriia R., Hasif S., Leana S., Janhavi V., Nathan V.
STÜCK
«Mein Freund Harvey» war in den 50er Jahren am Broadway ein überwältigender Erfolg und wurde mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Bis heute wurde das Stück siebenfach verfilmt. Es ist eine hintergründige, zeitlose Komödie, über die Flucht aus der Realität, die Kraft der Güte, wo die Poesie über den grauen Alltag und die Konventionen siegt. Wir konzentrieren uns in unserer Fassung auf die Kernaussage des Stückes und umranden es musikalisch.
Die Hauptfigur, Elwood P. Dowd ist eine liebenswerte Person mit guten Manieren, die der Kampfeslust entsagt und sich für die Friedfertigkeit entschieden hat, unter dem Einfluss und zusammen mit seinem unsichtbar-sichtbaren Freund. Bei diesem Freund handelt es sich um einen imaginären, grossen, weissen Hasen Namens Harvey. Elwoods Verwandtschaft, die finanziell von ihm abhängig ist, leidet über die ständige Gegenwart des Hasen, den sie schon selbst zu sehen meint. Um die Adelsfamilie vor weiteren Peinlichkeiten zu bewahren, beschliesst Veta, ihren Bruder in ein Sanatorium einweisen zu lassen, ihn zu enterben und in der Hoffnung ohne den «Hasen» wieder ein “normales” Leben zu beginnen. Im Sanatorium gewinnt Elwood mit seiner stets freundlichen Haltung die Herzen seiner Mitmenschen für sich und um ihn herum bringt der unsichtbare Freund sichtbares Glück in den grauen Alltag. Durch Elwoods liebenswerte Art werden nicht nur die Psychiater berührt, irgendwann glaubt man, Harvey selber erkennen zu können. Sollte sich die Familie für die Verabreichung der ernüchternden Injektion entscheiden, die allen Zauber erlischt? Sei dabei, wenn die Poesie des Theaters dein Gemüt bewegt und dich nachdenkend zurücklässt. Ein pfiffiges Bühnenspektakel von grösster Aktualität erwartet dich.
GRUPPE
Wir, einige Kantischülerinnen und Kantischüler aus Wattwil, bilden zusammen das Theaterensemble «in szenario». Die Leitung liegt in den Händen von Barbara Bucher, professionelle Schauspielerin und Theaterpädagogin. Im Rahmen des wöchentlichen Freifachkurses Theater werden Grundlagen und Techniken der Theaterkunst mit viel Spiellust vermittelt. Alle Talente sollen entfaltet und zum Ausdruck gebracht werden können, so dass wir uns als Einheit von Körper, Geist und Gefühl erfahren. Das Theater ist für uns ein Ort der Vision, der Reflexion, der Integration und der seelischen Nahrung, ein Ort, an dem alles betrachtet werden kann.
Gesamtleitung, Regie: Barbara Bucher Licht: Samuel Schönenberger Piano/Lieder: Claudia Dischl Kostüme: Ensemble Bühnenbild und Grafik: Klasse 3G unter der Leitung von Astrid Gutmann und Klasse 2G unter der Leitung von Astrid Bohren Spiel: Sarah Artho, Rhea Battaglia, Mirja Beyeler, Dayita Di Maio, Jean-Luc Gisler, Liya Heimgartner, Serena Hollenstein, Joanna Läubli, Sydney Müller, Janine Ochsenbein, Livia Ochsenbein, Michelle Odermatt, Fabienne Rimann, Joëlle Rüdisüli, Mirjam Schmucki, Sabrina Wirthensohn
Kantonsschule Zürich Nord (ZH) in Kooperation mit Gessnerallee Zürich
09., 10. & 11. Mai 2019
18.00 Uhr @ AULA der KS Zürich Nord
Birchstrasse 107, 8050 Zürich
Kantonsschule Zürich Nord (ZH) in Kooperation mit Gessnerallee Zürich
09., 10. & 11. Mai 2019
18.00 Uhr @ AULA der KS Zürich Nord
Birchstrasse 107, 8050 Zürich
STÜCK
Schule ist ein unüberschaubarer Ort der Gleichzeitigkeiten. Verschiedene Menschen kommen zusammen, tun und erleben die verschiedensten Dinge. Es ist mal langweilig, mal inspirierend. Mal emanzipatorisch, mal gar nicht. Es geht um Disziplin und Disziplinierung, um Rhythmus und Lernziele. Aber auch um Freundschaft, Liebe, Eifersucht, Angst und Zeitmanagement. Und ständig um die so genannte Zukunft und die Frage, wie die Jugendlichen ihr möglichst gut gewappnet begegnen. Schule ist ein Erlebnis, das wir alle teilen. Sie ist eine unserer ersten Erfahrungen von Gesellschaft, von zusammen klar kommen müssen in einer diversen Gruppe – eine Initiation in die Demokratie.
Mit der diesjährigen, vergleichsweise jungen Gruppe des grossen Theaterkurses wird der Schulalltag als Kosmos von Abhängigkeiten und Visionen ausgelotet und hinterfragt. Entstanden ist ein Parcours durch die Schulgebäude der Kantonsschule Zürich Nord an die Originalschauplätze des jugendlichen Alltagslebens: ein immersiver, von den Gruppenmitgliedern gestalteter und performter Site-Specific-Walk.
Das Projekt ist eine aussergewöhnliche Kooperation zwischen einer Bildungsinstitution und einer Kulturinstitution: gemeinsam erarbeiteten die Leitenden des Schultheaters der KZN, sowie der Gessnerallee und der Künstlergruppe «Theater der Peinlichkeit» mit den Schüler*innen der Kantonschule Zürich Nord die Eigenkreation PLANET SCHOOL. Dabei trafen auch zweierlei Zuschauergruppen aufeinander: das Gessnerallee-Publikum kommt in dieselbe Klasse wie das Theaterpublikum der Kantonsschule Zürich Nord, wenn es heisst: Achtung, die Schulglocke klingelt: absitzen, Thek auspacken!
GRUPPE
An unserer Schule mit ca. 2000 Schülerinnen und Schülern besitzt das Theater ein gut ausgebautes Angebot an Freifachkursen. Jedes Schuljahr wird ein Einführungskurs Schauspiel, ein kleines Theaterprojekt und ein grosses Theaterprojekt ausgeschrieben. Bei den Theaterprojekten werden zusammen mit den Schülerinnen und Schülern anhand eines Themas oder aufgrund von literarischen oder filmischen Vorlagen Eigenkreationen oder Adaptionen entwickelt. Neben der Zusammenarbeit mit schulinternen Spezialistinnen und Spezialisten (z.B. Szenografie, Kostüme, Musik/Sounds oder Grafik) werden gelegentlich auch Kooperationen mit externen Kunstschaffenden oder Institutionen gesucht.
Eine Produktion der Kantonsschule Zürich Nord und der Gessnerallee Zürich von und mit: Ilija Ašić Lara Durtschi, Elsa Eggenschwiler, Julia Jordan, Stella Kaldis, Ruben Andrea Kenda, Kilchenmann, Sascha Kupferschmid, Carmela Lombardi, Emily Mosberger, Tamara Pohl, Ronja Riklin, Chloe Thomas, Valentin Tschofen Künstlerische Leitung: Stephan Stock, Thomas Grüebler Technische Leitung, Bühne, Licht: Thomas Giger, Andreas Widmer, Technikcrew der KZN unter der Leitung von Martin Rüesch Sound Design: Oliver Benz Kostüme & Grafik: Tanja Dorigo Produktionsleitung: Elena Conradt
STÜCK
Die Schülerinnen und Schüler der Stiftsschule des Klosters Einsiedeln spielen dieses Jahr den «Eingebildeten Kranken» von Jean-Baptiste Molière. Unser Traum war es, eine Aufführung auf die Bühne zu bringen, wie sie Molière selber wohl hunderte Male auf seinen Wanderjahren durch die französische Provinz gespielt haben dürfte. Dabei liessen wir uns von Ariane Mnouchkines Film «Molière» inspirieren. In ihm lässt Mnouchkine auf wundervolle Weise die Wanderjahre Molières vor den Augen der Zuschauenden wiederauferstehen.
Man erlebt die Höhen und Tiefen dieses wunderbaren Schauspielers und Autors. Die endlosen und mühsamen Reisen durch die Provinz, die Ängste und Freuden der Schauspielerinnen und Schauspieler und ihre Liebe zum Theater, die sie zu einer verschworenen Gemeinschaft werden liessen. Eine zwölfjährige Odyssee mit ungewissem Ausgang. Dazu dreckige, unpassierbare Strassen, stürmisches Wetter, Hunger und Verzweiflung als ständige Begleiter.
In wie vielen leerstehenden Scheunen, auf wie vielen morastigen Plätzen des 17. Jahrhunderts und auf wie vielen eleganten Schlössern in den Provinzen Frankreichs dürften diese Charaktere wohl gespielt haben? Dazu verflucht, das Publikum zum Lachen, Staunen und Weinen zu bringen, um sich das tägliche Brot zu verdienen. Eine fahrende Truppe, die sich wie hundert andere mit den Mitteln der Commedia dell’arte durch die Provinz schlug. Mit derben Spässen, lauten Gesängen und unglaublicher Spiellust. Eine wilde, chaotische Reise zurück zu den Anfängen des Theaters. Wir haben sie alle gemeinsam aus vollen Zügen genossen und hoffen, auch unser Publikum ein wenig mit dieser unglaublichen Lust am Theater anstecken zu können.
GRUPPE
Seit der Gründung der Stiftsschule des Klosters Einsieden 1839 war das Theater und die Musik immer ein zentrales Anliegen der Klostergemeinschaft und der Klosterschule. In all den Jahren pflegte sie mit einem unglaublichen, lebendigen Eifer das Theater und die Musik an der Schule. Opern, Singspiele, geistliche Werke, griechische Dramen und römische Lustspiele in Originalsprache kamen so im Laufe der Zeit bei zwei bis drei Produktionen pro Jahr auf die Bühne. Mit der Theatertruppe, verschiedenen Orchestern und einem Chor setzt die heutige Mönchsgemeinschaft des Klosters Einsiedeln diese Tradition an der Schule fort und findet auch noch heute begeisterte Schülerinnen und Schüler, die sich vom ganzem Herzen, mit ganzer Seele und ganzer Kraft für den Fortbestand dieser Tradition einsetzen.
Regie: Oscar Sales Bingisser Bühnenbild: Fredi Trütsch Kostüme: Patrizia Schönbächler-Kümin Licht: Veit Kälin, Andrin Bürgin Maske: Isabella Trütsch, Nina Langer Technik: Gian-Andri Burkard, Dominic Kälin, Tobias Mächler, Ben Riedi, Yannick Steffens, Alexandra Walser Spiel: Priska Barothy, Masha-Seraphina Bingisser, Salome Brandenberg, Julia Fekete, Tobias Freund, Sarah Jaeggi, Christian Masek, Fabio Riediker, Alexander Stadelmann, Sina Steiner, Tara Zehnder, Jonas Zuellig
STÜCK
Ein Stück von Julia Gastel hat Autorin Judith Stadlin für unsere Truppe so bearbeitet, ergänzt und umgeschrieben, dass es für die neun ausschliesslich weiblichen Darstellerinnen passt. Die Figuren des Stücks befinden sich zunächst mitten in ihrem Alltag. Sie sind im Banne ihrer individuellen Bedürfnisse, ihrer persönlichen Ängste, ihrer kurzfristigen Ziele und verschiedenen zwischenmenschlichen Animositäten. Ausserdem sind sie vollauf beschäftigt mit ihren elektronischen Geräten.
Da trifft via digitale Kanäle eine erschütternde Nachricht ein, die das richtige, das analoge Leben betrifft und die alles verändern wird: In wenigen Stunden ist Schluss. Fertig, aus, Ende des Kalenders! Unseren Figuren bleibt keine Zeit, um den Wahrheitsgehalt dieser Schreckensnachricht eingehend zu prüfen. Da diese Information über sämtliche Kanäle hereinbraust, muss davon ausgegangen werden, dass es keine Fake News sind.
Hektik kommt auf: Was bleibt jetzt noch zu tun? Welche uneingestandenen Träume gilt es in der verbleibenden Zeit noch zu verwirklichen? Welcher Racheakt muss unbedingt sein? Wie wichtig ist die ultimative Handtasche, wie wesentlich das bisherige Ziel angesichts des nahen Endes? Und vor allem: Wie viel Lebensfreude darf sein, wenn die Uhr doch rasant in Richtung Ende tickt?
GRUPPE
Unsere Truppe besteht dieses Jahr einzig aus jungen Frauen. Das Stück «36’000 Sekunden» haben wir deshalb verändert und angepasst, so dass wir es ausschliesslich mit Frauen spielen können. Inhaltlich geht es um die plötzliche Veränderung der Gegebenheiten. Wie reagieren wir, wenn plötzlich alles anders ist? Entsprechend ist unser Bühnenbild gestaltet: Analog-bewegliche Bühnenelemente erlauben den Darstellerinnen, fliessend vom Individuellen zum Kollektiven und vom Bunten zum Einfarbigen zu wechseln. Dies veranschaulicht gleichermassen die Flüchtigkeit und Veränderbarkeit des Individuellen und die Anpassungsfähigkeit der Menschen an neue Gegebenheiten.
Regie, Licht, Ton, Video: Christian Renggli Regie, Konzept, Ausstattung: Judith Stadlin Ausstattung: Astrid Oberlin Technik: Felix Hartmann Spiel: Sofia Benitez, Kara Grotefeld, Jasmin Klöti, Sarina Kohler, Noemi Leu, Violeta Marie-Montenegro, Leocadie Müller, Sophie Obi, Sontje Schärer