Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/241796

<h2>SubmittedText<h2><p>1. Wurde die genaue Zusammensetzung der in der Schweiz zugelassenen Covid-19-Impfstoffe eingehend analysiert?</p><p>2. Sei es auch nur, um das Vertrauen der Bevölkerung zu stärken und gewissen Kontroversen ein Ende zu setzen: Erachtet es der Bundesrat nicht für notwendig, eine unabhängige Analyse der erwähnten Impfstoffe durch ein anerkanntes wissenschaftliches Institut zu veranlassen? </p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>In der Schweiz, wie auch in anderen Ländern und Regionen mit vergleichbaren Zulassungssystemen (z.B. den USA, der EU oder dem Vereinigten Königreich) werden Zulassungen auf Grund einer vertieften Analyse der eingereichten Dokumentation beurteilt. Diese enthält auch eine Volldeklaration sämtlicher Wirk- und Hilfsstoffe eines Arzneimittels resp. eines Impfstoffs, welche sowohl im Portal für Arzneimittelinformation (www.swissmedicinfo.ch) als auch im zusammenfassenden Begutachtungsbericht SwissPAR (Swiss Public Assessment Report) publiziert ist. Die SwissPAR sind auf www.swissmedic.ch &gt; Humanarzneimittel &gt; Zulassungen &gt; SwissPAR veröffentlicht.</p><p>In der Schweiz und der EU wird jede Impfstoffcharge, bevor sie an den Markt ausgeliefert werden kann, von einem behördlichen Labor (Official Medicines Control Laboratory, OMCL) geprüft und freigegeben. Zusätzliche Laboranalysen können bei Signalen aus der Marktüberwachung, Qualitätsmängeln oder Vigilanz Meldungen Sinn machen, um die Ursachen der Meldungen besser zu verstehen und um geeignete Massnahmen zum Schutz der Patientinnen und Patienten in der Schweiz ergreifen zu können. Zurzeit gibt es keine solchen Signale.</p><p>Der Bundesrat sieht es deshalb als nicht zielführend an, weitere Analysen in Betracht zu ziehen. Swissmedic ist eine unabhängige Behörde und fällt Zulassungsentscheide selbständig. Die Kompetenz des Instituts ist international anerkannt.</p>  Antwort des Bundesrates.