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Nils Nova hat auf der von aussen einsehbaren Eingangswand des Kunstpanoramas ein gelbes monochromes Bild angebracht, einen hölzernen Gartenstuhl davor gestellt und diese Situation einschliesslich der Eingangstüre des Kunstpanoramas fotografiert. Die Reproduktion applizierte er anschliessend in Originalgrösse auf die Wand und verdoppelte damit die Eingangssituation des Kunstpanoramas. Das monochrome Gemälde, das auf der Reproduktion zu sehen ist, hat Nova räumlich nach rechts verschoben an die Wand gehängt. Davor steht wieder der Gartenstuhl, jedoch leicht angebrannt und schwarz gesprayt, als hätte ihn die Hitze des gelben Bildes angebrannt.
Die Jury würdigt die effiziente Verschränkung eines konzeptuellen und narrativen Ansatzes. Mit wenigen Mitteln und grosser Effizienz erzielt Nils Nova einen intelligenten und sinnlichen Eindruck. In einer monumentalen Verdoppelung der Ausstellungssituation lädt der Künstler uns ein, über die Funktion des Betrachtenden, der Ausstellungssituation und des verhindert Kontemplativen zu sinnieren.