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Das Pareto-Prinzip besagt, dass mit 20 Prozent Aufwand bereits 80 Prozent eines möglichen Resultats erreicht werden.
Wohingegen die letzten 20 Prozent des möglichen Resultats satte 80 Prozent Aufwand in Anspruch nehmen.
Kombination von Pareto und MVP
Dieses Prinzip zu beachten, ist unternehmerisch sinnvoll. Denn häufig machen die letzten 20 Prozent die Kunden nicht glücklicher – das Projekt wird kaum erfolgreicher, wenn 80 Prozent mehr investiert werden.
Sehr spannend (und irgendwie logisch) ist die Kombination des Pareto-Prinzips mit der “Lean Startup”-Denke. Beim “Lean Startup” wird das kleinstmögliche Produkt auf den Markt geschmissen (MVP – Minimal Viable Product), um es sofort in weiteren Iterationen auf Basis echter Marktanalysen zu verbessern.
Wird nun konsequent nach dem Pareto-Prinzip investiert, bleiben satte 80 Prozent für weitere Produkt-Iterationen, welche nach dem MVP folgen:
Wie ich immer sage: Agilität ist nicht neu. Sie ist schon lange erprobt, gelangte dann durch die industrielle Produktion etwas in Vergessenheit. Vilfredo Pareto entdeckte “sein” Prinzip bereits 1906.