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US-Präsident Donald Trump hat den früheren Justizminister William Barr erneut für dieses Amt nominiert. Dies gab Trump selbst am Freitag in Washington bekannt.
Der 68-Jährige war unter dem vergangene Woche verstorbenen Ex-Präsidenten George H. W. Bush von 1991 bis 1993 Justizminister. Der bisherige Minister Jeff Sessions musste im November gehen, weil Trump unzufrieden mit ihm war.
Das Amt ist wichtig und steht unter besonderer Beobachtung, weil der Justizminister die Aufsicht über die Untersuchung des Sonderermittlers Robert Mueller in der Russland-Affäre hat. Mueller untersucht, ob es während des Präsidentschaftswahlkampfes 2016 geheime Absprachen von Mitarbeitern aus Trumps Lager mit Vertretern Russlands gab. Trump sind die Ermittlungen ein Dorn im Auge.
Zur neuen Uno-Botschafterin will Trump die bisherige Sprecherin des Aussenministeriums, Heather Nauert, ernennen. Die Personalie muss vom Senat bestätigt werden. Nauert, eine frühere Fernsehmoderatorin von Fox News, würde dann Nachfolgerin von Nikki Haley werden, die zum Jahresende aus dem Amt ausscheidet.
Ausserdem bahnt sich ein weiterer spektakulärer Abgang in der Trump-Administration an. Stabschef John Kelly soll gemäss Medienberichten in Kürze seinen Rücktritt bekannt geben.
(aeg)
John Shipton, der Vater von Julian Assange, spricht im Interview über Asyl in der Schweiz und den schlechten Gesundheitszustand des Whistleblowers.
Am kommenden Montag beginnt in London die Anhörung, die über die Zukunft von Julian Assange entscheidet. Die US-Justiz hat einen Auslieferungsantrag für den Wikileaks-Gründer gestellt. Assange soll mitgeholfen haben, geheimes Material über US-Militäreinsätze im Irak und in Afghanistan zu veröffentlichen. Wird er verurteilt, drohen ihm bis zu 175 Jahre Haft. Assanges Vater, John Shipton, sagt im Gespräch, warum sein Sohn am ehesten in der Schweiz Asyl finden könnte.
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