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Es ist ein klassischer Fall von zu früh gefreut ... Im Spiel zwischen Legia Warschau und KS Cracovia fliegt Legia-Verteidiger William Remy in der 74. Minute mit Gelb-Rot vom Platz. Der Franzose hat erst sieben Minuten zuvor die erste Verwarnung gekriegt.
Doch dann schreitet der Videoassistent ein. Schiedsrichter Piotr Lasyk sieht sich die Szene nochmals an. Nach dem Videostudium ruft er Remy zu sich aufs Feld und nimmt die Gelbe Karte zurück. Dieser will schon davonrennen, da pfeift der Ref ihn abermals zurück und zeigt ihm glatt Rot. Remy kann es nicht fassen und schreitet mit einem ironischen Grinsen in Richtung Kabine.
Der Entscheid mag auf den ersten Blick verwirrend wirken, ist aber korrekt. Lasyk hat beim Videostudium gesehen, dass Remy seinen Gegner nicht nur foult, sondern diesem danach auch noch auf das Bein tritt. Eine klare Rote Karte. Auf das Spiel hat der Platzverweis keinen Einfluss mehr. Cracovia führt zu diesem Zeitpunkt bereits mit 2:0 und schaukelt den Sieg sicher nach Hause. (abu)
Die USA sind zum vierten Mal nach 1991, 1999 und 2015 Weltmeister im Frauenfussball. Die Titelverteidigerinnen gewannen an der WM in Frankreich den Final gegen Europameister Niederlande 2:0.
Für Megan Rapinoe, die auch wegen ihrer lautstarken Kritik an US-Präsident Donald Trump in den letzten Wochen weltweite Bekanntheit erlangte, war es der sechste Treffer im Turnier. Rapinoes Kampf für mehr Gleichberechtigung und Ansehen für den Frauenfussball hatte die gewünschte Wirkung erreicht.
Bei der …