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Nach der Sichtung der publizierten Forschungsergebnisse hinsichtlich der Scherenschnitte in Henri Matisse’ Werk, hat ein Prozess intensiven Diskutierens mit den Restauratoren begonnen: Es geht darum, die schon vorhandenen Erkenntnisse (schriftliche Zeugnisse, Bildzeugnisse, Interpretationen) mit den Ergebnissen der technologischen Untersuchungen zu vergleichen. Darüber hinaus ist Kontakt mit den Archives Matisse aufgenommen worden, wo man sich sehr interessiert an einer Zusammenarbeit zeigte, die sobald wie möglich intensiviert werden soll. Das dort aufbewahrte unpublizierte Material (vor allem Fotografien) soll untersucht werden. Offenbar hat Matisse alle beim Schneiden herunterfallenden Schnipsel aufbewahrt; eine Rekonstruktion der von ihm zerschnittenen Papierbögen ist somit möglich, was interessante Erkenntnisse hinsichtlich möglicher Vorzeichnungen, aber auch hinsichtlich der farblichen Veränderung des Papiers mit sich bringen könnte. Matisse hat die Schnipsel in Schubladen ohne Licht aufbewahrt. Der Vergleich könnte zeigen, inwieweit die ausgeschnittenen und in den Scherenschnitten verwendeten Stücke verblasst sind.