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Seit der Aufhebung des Blutspendeverbotes für homo- und bisexuelle Männer gilt eine zwingende, 12-monatige Enthaltsamkeit als Zulassungskriterium. Damit werden die betroffenen Männer faktisch von der Blutspende ausgeschlossen, obwohl die Blutreserven oftmals knapp sind. Kürzlich durchgeführte Studien belegen, dass das Risiko vom individuellen Verhalten und nicht von der sexuellen Orientierung abhängig ist. Wir fordern, dass die Zulassung zur Blutspende auf dem individuellen Risikoprofil und nicht auf der sexuellen Orientierung beruht, wie dies beispielsweise in dem Vereinigten Königreich bereits heute gilt.