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Eine junge Frau (ein "Milennial" - die Stimme unserer Generation?), die nicht über ihre Emotionen redet, sondern sich lieber Selbstverletzung und Selbstmitleid hingibt. Irgendwie fad.
"As the lovable immature work of children compared with the work of grown men they appear to us ; and it is still more strange to consider that, while much of Thackeray and Dickens seems to us far away and obsolete, this story of Tolstoy’s reads as if it had been written a month or two ago." -Virginia Woolf, 1917 https://www.the-tls.co.uk/articles/public/unsurpassable-tolstoy/
Während mir die Schreibart des Thomas Mann, der, zu Lübeck geboren, als einer der ganz großen Vertreter der deutschen Literatur, zumindest der neueren, und somit als unbedingt zwingender Bestandteil der Ausbildung eines, wie man sagt, Bildungsbürgers, gilt, durchaus zuzusagen pflegte, wiewohl sie, diese spezielle, den Abschluss eines Satzes, so scheint es zumindest, unbedingt herauszögernd wollende Schreibart, einem nach einer Zeit durchaus, wenn Sie, werter Leser, mir diesen Ausdruck erlauben, denn ich war schon immer, seit frühester Kindheit, ein offener Redner, der sich nicht ans Schweigen recht gewöhnen wollte, was wohl an gewissen Einflüssen meines Stammbaums liegen mag, auf die Nerven fallen kann, so hat mir die Handlung der Mann'schen Werke, oder treffender gesagt deren weitestgehende Abwesenheit nie ganz zugesagt, was nun, und hier möchte ich schließlich diesen Satz enden, für den "Felix Krull" weniger betrüblich auffällt.