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Im Durchschnitt gab ein Privathaushalt in der Schweiz damit 343 Franken im Monat für Gast- und Beherbergungstätten aus und zahlte 138 Franken im Monat für Kleider und Schuhe, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mitteilte.
Einen starken Rückgang gab es demnach auch bei den Ausgaben für Unterhaltung, Erholung und Kultur: Sie sanken um 23 Prozent auf durchschnittlich 394 Franken monatlich. Die monatlichen Ausgaben für den Verkehr gingen gemäss der Haushaltsbudgeterhebung 2020 des BFS vor dem Hintergrund von Lockdown und Homeoffice um 11 Prozent auf 630 Franken zurück.
Im Lockdown wurde mehr gespart
Entsprechend sparten die Privathaushalte im ersten Jahr der Coronapandemie mehr: Durchschnittlich verwendeten sie 46,5 Prozent des Bruttoeinkommens oder 4546 Franken im Monat für Konsumausgaben. Das waren 8 Prozent weniger als 2019.
Obligatorische Ausgaben beispielsweise für Steuern, Sozialversicherungsbeiträge oder Krankenkassenprämien betrugen im Durchschnitt 3028 Franken im Monat oder 30,8 Prozent des Bruttoeinkommens eines Haushalts.
Einkommen blieben insgesamt stabil
Bei den verfügbaren Einkommen seien keine signifikanten Verschiebungen zu erkennen, schrieb das Bundesamt. Das durchschnittliche verfügbare Haushaltseinkommen habe 6789 Franken im Monat betragen. Der Betrag sei mit 2019 vergleichbar.
Zu berücksichtigen ist dabei laut BFS allerdings, dass 61 Prozent aller Haushalte ein Einkommen unter dem schweizerischen Mittelwert aufwiesen. Im Durchschnitt lebten in einem Haushalt 2,12 Personen. Oft sei das Einkommensniveau von Personen, die allein in einem Haushalt lebten, tiefer als das von Menschen in Mehrpersonenhaushalten.
Die Haushaltsbudgeterhebung 2020 des BFS basiert auf einer Stichprobe. Befragt wurden dafür 3452 Haushalte.
(AWP)