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Ziel der Experimente im Vallée de la Sionne ist es, die Kenntnisse über die phyiskalischen Prozesse in einer Lawine zu erweitern und die vorhandenen Lawinenberechnungsmodelle zu verbessern. Dank den zahlreichen Messdaten ist es nun möglich, die Qualität der numerischen Simulationsmodellen genauer zu beurteilen und deren Schwächen aufzudecken. Die Messergebnisse liefern auch die notwendigen Grundlagen zur Entwicklung von neuen Modellansätzen. In Abbildung 1 ist eine Momentaufnahme einer Nachsimulation der Lawine vom 25. Februar 1999 zu sehen. Die weisse Linie stellt dabei die beobachtete Auslaufdistanz der Lawine dar. Bei diesem Modellansatz handelt es sich um ein zweidimensionales Fliesslawinenmodell, das auf dem Stoffgesetz von Voellmy beruht.
In Abbildung 2 ist eine Simulation mit dem dreidimensionalen Staublawinenmodell SL-3D zu sehen. Daneben wird auch das in der Praxis eingesetzte AVAL-1D-Modell anhand der Messergebnisse im Vallée de la Sionne weiterentwickelt.