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Der 24-jährige Franzose Mathieu Faivre gewinnt in Val d'Isère den Riesenslalom mit 49 Hundertstelsekunden Vorsprung auf Marcel Hirscher und feiert seinen ersten Weltcupsieg.
Marcel Hirscher wehrte sich wacker gegen den französischen Grossangriff. Doch gegen einen kam er nicht an. Mathieu Faivre, der nach dem ersten Durchgang noch um die Winzigkeit von einer einzigen Hundertstelsekunde hinter ihm gelegen hatte, legte einen grandiosen zweiten Durchgang hin und gewann schliesslich dank souveräner Laufbestzeit mit knapp einer halben Sekunde Vorsprung.
Der 24-jährige Faivre, der Junioren-Weltmeister von 2010, hatte sich im letzten Winter seine ersten Platzierungen auf Podium gesichert. Zweiter war er im japanischen Naeba (hinter Landsmann Alexis Pinturault), Dritter beim Finale in St. Moritz (hinter seinen Landsleuten Thomas Fanara und Pinturault). In Val d'Isère war er aber nun der beste seiner Equipe, die ein grossartiges Ergebnis einfuhr.
Gegen den entfesselten Faivre konnte selbst Hirscher, der im Dezember 2009 gleichenorts den ersten seiner inzwischen 40 Siege gefeiert hatte, nichts ausrichten. Mit Alexis Pinturault (3.), dem Sieger zum Saisonauftakt in Sölden, Thomas Fanara (4.) und Victor Muffat-Jeandet (5.) gelang den Franzosen ein eindrückliches Teamresultat.
Die Schweizer konnten nicht mehr ganz so gut abschneiden wie zum Saisonauftakt in Sölden. Erneut war der Walliser Justin Murisier der beste Mann von Swiss-Ski, doch nachdem er in Sölden als Siebenter so gut wie noch nie klassiert war, reichte es ihm diesmal nur zum 15. Schlussrang. Gino Caviezel, als Zehnter bester Schweizer bei Halbzeit, fiel auf Platz 21 zurück. Der erst 20-jährige Walliser Loïc Meillard, der es zum dritten Mal in den zweiten Lauf geschaffte hatte, belegte Rang 24. Carlo Janka schied im zweiten Durchgang aus. (zap/sda)