Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03473.jsonl.gz/450

Der schwedisch-schweizerische Technologiekonzern ABB hat im Geschäftsjahr 2000 ein Ertragswachstum von 23 Prozent verzeichnet. Das Ergebnis sei trotz des Umsatzrückgangs in derselben Periode erzielt worden. Die ABB-Aktie geriet an der Börse markant unter Druck
Der Technologie-Konzern ABB habe mit seinem Ergebnis 2000 die Erwartungen zwar erfüllt. Das vierte Quartal 2000 habe dabei aber eine Abschwächung gezeigt. Zudem habe ABB das Margenziel um zwei Jahre nach hinten verschoben. Daher stehe ABB unter Druck, hiess es an der Börse.
Die Zahlen
Der Umsatz des weltweit tätigen Konzerns belief sich auf 22'967 Mrd. Dollar. Dies sind sechs Prozent weniger als im Geschäftsjahr 1999. Der Reingewinn belief sich auf 1'443 Mio. Dollar, sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Das Auftragswachstum lag bei drei Prozent.
Bis 2005 strebe ABB ein jährliches Umsatzwachstum ohne grössere Übernahmen und Veräusserungen von mindestens sechs Prozent an, hiess es in der Mitteilung weiter. Die Ebit-Marge sollte eine durchschnittliche, jährliche Steigerung von zusätzlichen 15 Prozent aufweisen und bis im Jahr 2005 zwölf Prozent betragen. Zudem werde eine Reduzierung der Kapitalkosten angestrebt.
Aktienrückkauf
An der Generalversammlung werde der Verwaltungsrat den Rückkauf von sechs Millionen Aktien im Wert von rund einer Milliarde Franken vorschlagen. Die Aktien sollen danach vernichtet werden. Ausserdem beabsichtigt ABB den Angaben zufolge im zweiten Quartal 2001 seine Aktien an der New York Stock Exchange notieren zu lassen.
Neue Wachstums-Strategie
Gleichzeitig gab der Konzern eine Fünf-Jahres-Strategie bekannt, mit der er ein nachhaltiges Wachstum erzielen will. Die Strategie beruhe auf der organisatorischen Neuausrichtung auf Kundengruppen, der weitergeführten Expansion im Schlüsselbereich und der Erweiterung des Produktangebots im Bereich industrielle Informationstechnologie für alle Kunden.
swissinfo und Agenturen