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Unter dem Sektor Landwirtschaft werden die Treibhausgasemissionen aus der Nutztierhaltung, dem Düngereinsatz und dem Energieverbrauch ausgewiesen. Dabei handelt es sich vorwiegend um Methan (CH4) und Lachgas (N2O). Emissionen von Kohlendioxid (CO2) stammen aus der Nutzung fossiler Energieträger sowie der Kalk- und Harnstoffdüngung. Sie tragen in geringerem Ausmass zu den Treibhausgasemissionen des Sektors Landwirtschaft bei.
Bezüglich der totalen CH4- und N2O-Emission ist der Sektor Landwirtschaft über alle Sektoren gesehen dominierend. Im Sektor Landwirtschaft entstehen die CH4-Emissionen vor allem bei der Rindviehhaltung und der Hofdüngerbewirtschaftung. Die N2O-Emissionen stammen hauptsächlich von landwirtschaftlichen Nutzflächen und zu einem geringeren Anteil von der Hofdüngerbewirtschaftung. Auf den landwirtschaftlichen Nutzflächen entweicht N2O durch biologische Abbauprozesse von Stickstoffeinträgen (Handelsdünger, Hofdünger, Erntereste, etc.). Die relativ gesehen geringeren CO2-Emissionen stammen aus der Nutzung fossiler Energieträger (Treibhäuser, Grastrocknung, land- und forstwirtschaftliche Maschinen und Fahrzeuge) sowie bei der Kalk- und Harnstoffdüngung. Die Landwirtschaft ist nicht nur für die hier gezeigten direkten Treibhausgasemissionen verantwortlich, sondern beeinflusst zusätzlich die Treibhausgasbilanz landwirtschaftlicher Böden.
Weiterführende Informationen
Dokumente
Daten
Emissionsübersicht: Tabellen (zweite Verpflichtungsperiode, Version April 2021) (XLS, 282 kB, 12.04.2021)Emissionen nach CO2-Gesetz und Kyoto-Protokoll, zweite Verpflichtungsperiode, 2013-2020
Letzte Änderung 12.04.2021