Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/183333

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Folgen des Unterbruchs der Zugstrecke bei Rastatt in Deutschland sind für den Gütertransport in und durch die Schweiz offenbar einschneidender als bisher öffentlich bekannt.</p><p>- Wie schätzt der Bundesrat die Lage ein?</p><p>- Sind wichtige Rohstoffe und Versorgungsgüter für die Schweizer Landesversorgung betroffen?</p><p>- Welche Massnahmen wurden diesbezüglich getroffen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Am Samstag, 12. August 2017, kam es bei Arbeiten im neuen Rastatter Tunnel zu Gleisabsenkungen südlich von Rastatt (südlich von Karlsruhe). Seither ist dieser Abschnitt des wichtigsten Korridors Rotterdam-Genua für den Güter- und Personenverkehr gesperrt. Normalerweise nutzen bis zu 350 Güterzüge täglich diesen Transportkorridor. Die Deutsche Bahn hat am Donnerstag, 14. September 2017, verlauten lassen, dass die Strecke früher als ursprünglich vorgesehen anstatt ab 7. Oktober 2017 bereits ab 2. Oktober 2017 wieder befahrbar sein wird. Die Versorgung der Schweiz mit lebenswichtigen Gütern ist gesichert. Die private Wirtschaft ist aus heutiger Sicht selber in der Lage, das Land zu versorgen. Gemäss dem Landesversorgungsgesetz ist es Aufgabe der Wirtschaft, die Versorgung des Landes sicherzustellen. Der Bund interveniert nur subsidiär, zum Beispiel mit dem Einsatz von Pflichtlagerwaren. Dies war bis jetzt nicht notwendig. Allerdings verfolgt das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung die Situation laufend in enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Branchen.</p>