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Warum hilft mir der Kurs?
Schmerzen können so viel Raum einnehmen im Leben, man kann an ihnen verzweifeln. Doch muss das so sein? Nein, denn Schmerzen können mit Hilfe von gezielten Übungen gelindert werden. In diesem Kurs erlernst Du diese Methoden, und wendest sie 9 Wochen lang konsequent an.
Gedanken und Gefühle können Schmerz enorm beeinflussen. Wenn das Gehirn in einem positiven entspannten Zustand ist, sind die Gehirnregionen, die für die Schmerzverarbeitung zuständig sind, nachweislich weniger aktiv. Doch wie komme ich da hin?
“In einem Meer von Schmerz ertrinken die einen, die anderen lernen, darin zu schwimmen”. (Verfasser unbekannt)
Kann es wirklich sein, dass durch Gedanken, Gefühle und durch einfaches Entspannen Schmerzen positiv beeinflusst werden können? Wie lässt es sich erklären, dass z. B. Fakire kaum Schmerzen empfinden, wenn sie sich auf ein Nagelbrett legen?
Nervenzellen, die für die Verarbeitung von Schmerzempfindungen zuständig sind gehören, dem limbischen System an, einem Ort, wo die Gefühle, das Gedächtnis und auch die Empfindungen des Schmerzreizes “produziert” werden. Diese Nervenzellen entscheiden darüber, wie der Schmerz empfunden wird. Die Psychologieprofessorin Catherine Bushnell, Schmerzforscherin an der McGill-Universität im kanadischen Montreal regte schon vor Jahren, dass Ärzte die körpereigenen Möglichkeiten der Schmerzkontrolle mehr einbeziehen sollten.
Entspannungstechniken bieten die Möglichkeit, den Schmerz als nicht mehr so relevant wahrzunehmen oder ihn ganz zu ignorieren. Erkenntnistheoretische Ansätze der Psychologie bieten die Möglichkeit den Schmerz neu zu bewerten. Mit einer positiven Bewertung, wird er zu einem Begleiter, einem Freund.
Entspannungstechniken können Schmerzen mindern
Entspannungstechniken bewirken nachweislich eine Herabsetzung des Schmerzempfindens. Einerseits durch direkte Entspannung der Muskulatur und andererseits durch Herabsetzung der Schmerzaktivität im Gehirn, indem es durch gezielte Übungen zu einer vermehrten Produktion körpereigener opioidähnlicher Substanzen kommt. Schmerzen werden als nicht mehr so gravierend erlebt. Einen positiven Nebeneffekt konnten Wissenschaftler an der Universität Ohio bereits 1985 nachweisen, dass bei Personen, die Entspannungsübungen machten, eine signifikante Erhöhung der Fresszellenaktivität nachzuweisen war. Ein Hinweis darauf, dass Entspannungstechniken einen direkten Einfluss auf das Immunsystem haben können.
Eine Positive Einstellung und gute Erlebnisse
Auch unsere Wahrnehmung, die Brille, durch die wir die Welt sehen spielt, eine grosse Rolle. Doch kaum jemand hat gelernt, wie er seine Brille, durch die er ins Leben blickt, reinigt, um die Schönheit und die Freude wieder sehen zu können. Positives Denken und Affirmationen funktionieren leider nicht. Denn unser Unterbewusstsein lässt sich nicht manipulieren. Was allerdings tatsächlich hilft, sind selbst gefundene Erkenntnisse. Diesen auf die Spur zu kommen kann man lernen. Und mit jedem Glaubenssatz, der uns loslässt, verschwindet Stress und das Leben wird leichter und damit automatisch auch mit weniger Schmerzen belastet.
Gemeinsam in der Gruppe
Die Gruppe hilft zu sehen, dass man nicht alleine ist mit seinem Problem. Sie ist ein geschützter Raum. Alle stehen vor der gleichen Herausforderung, das kann motivieren und man kann voneinander lernen. Damit das funktioniert gibt es klare Regeln wie Verschwiegenheit und ein konstruktiver Umgang miteinander.
Für wen ist der Kurs?
Für Menschen, die unter chronischen körperlichen Schmerzen leiden, eine Alternative zu Schmerzmitteln suchen und weniger Leiden wollen in ihrem Leben.
Was bietet der Kurs?
- 8 Einheiten a’ 90 Minuten
- Ausführliches Skript
- Wöchentliche Aufgaben zur Integration in den Alltag
- WhatsApp Gruppe für Austausch und Fragen zwischen den Treffen
- kleine Gruppe max. 6 Teilnehmer
Was kostet der Kurs?
Der Kurs kostet 720 Franken
Was wird von mir erwartet?
- Eine Schweigepflichtserklärung
- täglich 45-60 Minuten Zeit für Dich zum Üben und Erfahrung sammeln