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Die früher Rouge du Pays oder Alter Landroter genannte alte Rebsorte aus dem Wallis (Schweiz) wurde 1972 in Anlehnung an eine Rebsorte aus dem Aostatal in Cornalin umbenannt. Diese Bezeichnung war gerechtfertigt, DNA-Analysen ergaben nämlich, dass es sich bei der Sorte um eine natürliche Kreuzung zwischen den beiden im Aostatal heimischen Rebsorten Petit Rouge und Mayolet handelt. Die Rebe aus dem Aostatal wurde vermutlich vor geraumer Zeit über den grossen St. Bernhard ins Wallis eingeführt, während sie in ihrem Herkunftstal verschwand. Im Wallis wäre sie ebenfalls fast verschwunden, in den 1970er-Jahren wurde sie jedoch von einigen Liebhabern gerettet. Inzwischen ist sie zur typischen Rotweinsorte des Wallis avanciert, wo sie ausschliesslich angebaut wird. Cornalin ist aim Rebberg anspruchsvoll und liefert schwankende Erträge. Die Rebsorte bringt farbkräftige, fruchtige und saftige Weine mit seidigen Tanninen und einer angenehmen Bitterkeit hervor.
Weitere Namen: Rouge du Pays, Landroter, Rouge du Valais
Diese Rebsorte bietet Aromen von Schwarzkirschen, Veilchen und Himbeeren, dichte und seidige Tannine sowie eine angenehme leichte Bitternote im Abgang.
Cornalin wird in mehreren Weinbauregionen angebaut
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