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Nord- oder Polarlichter, auch als Aurora Borealis und auf der Südhalbkugel als Aurora Australis bezeichnet, gehören zu den faszinierendsten Naturspektakeln der Erde. Farbige Lichtbänder fliessen in den dunklen Wintermonaten in Walzen oder Vorhängen über den Himmel, sie dehnen und drehen sich, verbreiten eine magische Stimmung. Ihr Entstehen verdanken sie vom sogenannten Sonnenwind elektrisch geladenen Teilchen, die aus der Magnetosphäre auf Sauerstoff- und Stickstoffatome in den oberen Schichten der Erdatmosphäre treffen und diese ionisieren. Für die spektakulären Bilder dieses Portfolios ist Elias Bader nach Tromsoe (N), Kilpisjärvi (FIN) und Kiruna (S) gereist.
Elias Bader (20) aus Oberbuchsiten hat im Rothus-Verlag seine Lehre als Polygraf absolviert. In seiner Freizeit betätigt er sich als Natur- und Landschaftsfotograf. Diese Nordlichter hat er ab Stativ mit einer Nikon D7200 und einem Sigma Weitwinkelobjektiv aufgenommen, mit Belichtungszeiten von etwa 15 Sekunden bei maximal geöffneter Blende und einem ISO-Wert von 300–800.