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Einfacher gesagt als getan… aber sehr wirkungsvoll. Versuchen Sie in Phasen der Demotiviertheit folgende Grundsätze zu beachten (Metzger, 2010, 23f.):
- Fragen Sie sich, warum Sie einem Lerngegenstand gegenüber nicht positiv eingestellt sind (mangelndes Verständnis, vergangene negative Erfahrungen usw.). Gehen Sie der Ursache auf den Grund und suchen Sie nach Lösungen.
- Tragen Sie Verantwortung für Ihr Lernen und Ihre Motivation. Lassen Sie es nicht zu, dass in intensiven Lernzeiten dunkle Gedankenwolken aufsteigen. Grenzen Sie sich in Ihrer gedanklichen Welt klar ab und nutzen Sie positive Gedanken, um motiviert zu bleiben. Sagen Sie sich z.B.: „Ich bin perfekt auf die Prüfung vorbereitet“, „Ich gebe mein Bestes und das ist genug für mich und alle anderen“.
- Versuchen Sie die schwierigeren Teile Ihres Studiums als Herausforderung zu sehen und nicht als Bedrohung. Sie können gerade durch die Bewältigung von herausfordernden, schwierigen Situationen sehr viel dazulernen und werden sich an Ihrem Erfolg auch mehr freuen, als wenn eine Thematik für sie nur einfach zu bearbeiten ist.
- Denken Sie auch daran, dass Ihre Körperhaltung, Ihr Gesichtsausdruck, Ihr gesamtes Verhalten einen grossen Einfluss hat auf Ihre emotionale Verfassung und dementsprechend auch auf Ihre Motivation. Aktiveren Sie Ihren Motivationsturbo (der Belohnungsstoff Dopamin in Ihrem Gehirn), indem Sie eine aufrechte Körperhaltung einnehmen, lächeln und sich aufmunternd zureden.
- Vermeiden Sie zermürbende Diskussionen mit negativ eingestellten Mitstudierenden. Schonen Sie Ihre positive Energie und füttern Sie diese mit positiven Gedanken.