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Die Schweiz hat die achthöchste Melanom-Inzidenzrate der Welt. Jährlich wird die Krankheit bei rund 2800 Menschen diagnostiziert.
Damit ist das Melanom die fünfthäufigste Krebsart und macht rund 7% aller Krebsfälle in der Schweiz aus.
Hautkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten der Welt und steht bei Männern an erster und bei Frauen an zweiter Stelle. Im Jahr 2018 wurden weltweit etwa 290.000 Melanom Hautkrebserkrankungen diagnostiziert, und die globale Inzidenz nimmt weiter zu.
Das Melanom entsteht aus pigmentproduzierenden Zellen der Haut, den Melanozyten, und kann an jeder beliebigen Stelle der Haut auftreten. Melanome können unterschiedlich aussehen und sich über mehrere Monate oder Jahre entwickeln, auch aus bereits vorhandenen Muttermalen. Melanome erscheinen oft als dunkle bis schwarze Flecken, die flach oder erhaben sein können. Bei Männern beginnen sie eher am Rumpf (Brust und Rücken) und bei Frauen an den Beinen. Auch das Gesicht und der Hals sind häufig betroffen.
Ein neuer Fleck auf der Haut - einer, der sich in Grösse, Form oder Farbe verändert, oder einer, der anders aussieht - ist ein wichtiges Warnzeichen für ein Melanom. Die ABCDE-Regel beschreibt die Merkmale von Muttermalen, bei denen es sich um Melanome handeln kann, und ist eine hilfreiche Anleitung zur Überwachung von Hautveränderungen:
Asymmetrie
Eine Seite sieht nicht aus wie die andere.
Begrenzung
Die Ränder des Muttermals sind unregelmässig.
Color (Farbe)
Die Farbe ist nicht überall gleich. Das Muttermal hat verschiedene Farben oder Schattierungen anderer Farben.
Durchmesser
Der Durchmesser ist grösser als 6 Millimeter. (Melanome können auch kleiner sein.)
Evolving/Erhabenheit
Grösse, Form oder Farbe ändern sich. Das Muttermal ragt über das Niveau der Haut hinaus.
Ein Melanom kann nicht vollständig verhindert werden, aber es gibt Möglichkeiten, das Risiko zu senken. Die beste Möglichkeit, das Risiko zu senken, ist der Schutz vor UV-Strahlen, z.B. durch Verzicht auf ein Sonnenbad im Freien und den Besuch von Solarien.
Hier sind einige Möglichkeiten zum Schutz Ihrer Haut und der Haut Ihrer Kinder:
Bleiben Sie zwischen 11.00 und 15.00 Uhr im Schatten.
Tragen Sie einen breitkrempigen Hut, der Ihr Gesicht, Ihren Hals und Ihre Ohren schützt.
Wählen Sie eng gestrickte oder gewebte Kleidung und vermeiden Sie Hemden, durch die man hindurchsehen kann.
Tragen Sie 30 Minuten vor der Sonnenexposition einen Sonnenschutz (SPF 50) auf. Cremen Sie Ihre Haut mehrmals täglich ein, wenn Sie schwimmen oder schwitzen.
Schützen Sie Ihre Augen und die empfindliche Haut um Ihre Augen herum. Wählen Sie eine Sonnenbrille, die sowohl UVA- als auch UVB-Strahlen möglichst zu 100 Prozent blockiert.
Überprüfen Sie die UV-Strahlung der Sonne, bevor Sie das Haus verlassen, und schützen Sie Ihre Haut entsprechend.