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Die Rübenmotte wird besonders durch trockenes und warmes Wetter gefördert und tritt zwischen Juli/August auf. Das Schadbild der Rübenmotte ist im Rübenkopf und im Bereich der jüngsten Blätter zu finden. Die Raupen der Motte fressen sich in die Blattstiele oder Rübenköpfe hinein. Zudem spinnen sie mit Fäden die Herzblätter der Rübe zusammen und fressen diese anschliessend ab. In der Folge verhindert eine sekundäre Fäulnis den Blattneuaustrieb. Ebenfalls ein Erkennungsmerkmal für Mottenbefall bildet sich mit dem hinterlassenen Kot, welcher zwischen den Stielen am Blattansatz vorzufinden ist. Bei fortschreitendem Befall verfärben sich die Herzblätter und der Rübenkopf schwarz und vertrocknen. Meistens wird das Schadbild an den Rüben übersehen, da die Position des Schadens oftmals von den adulten Blättern verdeckt wird.
Befallene Parzellen sollten nach der Ernte möglichst tief eingearbeitet werden (mindestens 15 cm tief). Da die Motte trockenheitsliebend ist, kann eine Bewässerung den Schädling verdrängen.
Eine Insektizidbehandlung zeigt keine grosse Wirkung, da die Raupen innerhalb der Pflanze von den Wirkstoffen nicht getroffen werden.