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Nebst Resultaten der Arealstatistik umfasst das BFS-Datenangebot auch einige wenige weitere, auf der Grundlage von Arealstatistikresultaten berechnete oder diese ergänzende Geobasisdaten zur Thematik der Nutzung, Bedeckung und Eignung des in unserem Land verfügbaren Bodens.
Neben statistischen Informationen über die Bodennutzung und -bedeckung entsprechen auch kartografische Darstellungen einem Bedürfnis. Eine kartografische Darstellung der Stichprobenpunkte der Arealstatistik führt oft zu einem inhomogenen, unruhigen und wenig plausiblen Kartenbild. Um eine geeignetere Grundlage für kartografische Arbeiten zu erhalten, hat das BFS die Punktdaten der Arealstatistik in einem mehrstufigen Verfahren zu 18 Klassen zusammengefasst und geometrisch generalisiert. Diese von der Arealstatistik abgeleiteten Daten eignen sich gut als Hintergrund in GIS-Karten und Applikationen und werden unter der Bezeichnung «Vereinfachte Bodennutzung» vertrieben.
Um im BFS eine solide Erfahrungs- und Wissensbasis auf dem Gebiet der digitalen Fernerkundung und der Nutzung von Satellitendaten für statistische Zwecke aufzubauen und um die Resultate der Arealstatistik um zuverlässige Informationen über die räumliche Verteilung von Laub- und Nadelwald zu ergänzen, wurden in einem Projekt gesamtschweizerische Datensätze zur Differenzierung des Walds in Nadel-, Nadelmisch-, Laubmisch- und Laubwald erstellt.
Zu Beginn der 1990er Jahre wurde die 1980 von verschiedenen Bundesstellen herausgegebene Bodeneignungskarte der Schweiz im Massstab 1:200'000 digitalisiert, anschliessend im BFS zu einem konsistenten Datensatz kombiniert, geometrisch verschiedentlich verbessert und bereinigt und ins Datenangebot von GEOSTAT übernommen.