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Bewegung bei japanischen Kernkraftwerksprojekten
Yoshihiko Sumi, Präsident der Japan Atomic Power Company, überbrachte der Präfektur Fukui und der Stadt Tsuruga persönlich die Anträge für den Bau der bisher leistungsstärksten Kernkraftwerksblöcke Japans, Tsuruga-3 und -4.
Sie sind als fortgeschrittene Druckwasserreaktorblöcke mit je 1420 MW Leistung geplant. Am Standort ist bereits ein 341-MW-Siedewasser- und ein 1115-MW-Druckwasserreaktorblock in Betrieb. Letzterer wurde im Sommer 1999 nach einem Leck im Primärkreislauf abgeschaltet und Ende Februar dieses Jahres wieder angefahren.
Das Kernkraftwerksprojekt Ashihama der Chubu Electric Power Co., das den Bau von zwei 1350-MW-Siedewasserreaktoblöcken auf dem Gebiet der Städte Kisei und Nanto vorsah, wird voraussichtlich aufgegeben. Der Gouverneur der Präfektur Mie hat seine Unterstützung wegen der lokalen Opposition zurückgezogen. Hiroji Ota, der Präsident von Chubu, erklärte, es würden alternative Standorte erwogen. Im Moment beabsichtige die Gesellschaft aber nicht, das für die Kraftwerke vorgesehene Land zu verkaufen.
Quelle
M.S. nach NucNet, 24. und 25. Februar 2000