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1. Die Universitäten sind in geringerem Masse Träger von Handlungswissen als die Fachhochschulen.
2. Die Auftragsforschung hat im universitären Referenzsystem einen geringen Stellenwert, entsprechend fehlen die Anreize, sich zu beteiligen.
3. Die Universitäten sind disziplinär organisiert, Forschung und Lehre dienen der disziplinären Reproduktion und das Ziel ist es, auf internationalem Niveau mit der disziplinären Entwicklung Schritt zu halten.
4. Ein wichtiger Träger der Forschung sind die Promovierenden. Ihre Forschungsarbeit dient der akademischen Qualifikation.
- Empfehlung I: Sinnvolle Kooperationsformen zwischen Fachhochschulen und Universitäten, welche den jeweiligen Stärken der beiden Forschungseinrichtungen Rechnung tragen, sind zu entwickeln.
- Empfehlung II: Möglich wäre es auch, dass die Grundlagenarbeiten (Theorie, Machbarkeit, Vorstudien) durch den SNF finanziert werden und die Umsetzung durch die KTI. Wir denken auch an zu entwickelnde „joint projects“, bei welchen der SNF für die Grundlagenforschung und die KTI für die Umsetzung, inklusive Publikation, aufkämen. Diese Förderungsform würde zweifellos einen wesentlichen Beitrag zur Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Fachhochschulen leisten.
- Empfehlung III: Bekanntlich ist die Umsetzung der Ergebnisse aus NFP’s sowie NCCR’s oftmals sehr mangelhaft. Zu überlegen ist, ob nicht die KTI spezifische Umsetzungen, die aus solchen Projekten fliessen, finanzieren sollte.
Für die SAGW: Dr. Markus Zürcher / 28.5.2008