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Wer sich im Harry Potter Universum auskennt, für den ist Quidditch ein Begriff. Für alle anderen hier eine kleine Zusammenfassung: Zauberer und Hexen auf einem fliegenden Besen spielen eine Mischung aus Völker- und Handball. Das Spiel wird beendet, wenn der goldene Schnatz, ein fliegender, winziger Ball, vom sogenannten Sucher, gefangen wird.
So weit so gut – doch wie spielen die, die nicht Zauberer, also die sogenannten Muggel, in der realen Welt hier in Basel?
Da die Spieler logischerweise nicht fliegen können, ersetzten sie den Besen durch einen Stock, welcher sich dauerhaft zwischen ihren Beinen befindet und den magisch fliegenden goldenen Schnatz durch einen gelb bekleideten Menschen mit einem Tennisball am Popo.
Das Spiel ist so aufgebaut, dass der menschliche goldene Schnatz, in diesem Falle unsere Reporterin Selina, nach 17 Minuten auf das Feld gebracht wird und sich gegen zwei Sucher verteidigt, welche versuchen, den an der Hose angebrachten Tennisball zu klauen. Wird der Tennisball dann von einem der beiden Sucher entwendet, so ist das Spiel beendet.
Schweizer Meister
Klingt alles etwas nerdig und suspekt? Nein, findet Samson Rentsch, Spieler bei den «Basel Basilisks»: «Durch die Mischung der verschiedenen Sportarten, ist dies ein anstrengender, ernst zu nehmender Sport».
Reporterin Selina musste sich nach kurzer Zeit auf dem Spielfeld den geübten Suchern geschlagen geben. Die Spieler des «Basel Basilisks» Quidditch Teams sind nicht nur sehr geübt – sie sind auch Schweizermeister des zauberhaften Sports.