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Menderes Bagci. Das ist der Name eines wahren Kriegers. Seine
Leidens- Kampf-Geschichte beginnt im Jahr 2002. Da hat sich Menderes das erste Mal vor die DSDS-Jury getraut. Dieter Bohlen hat ihm gesagt, was er von ihm hält. Es war wenig. Eigentlich so gut wie gar nichts. Das hat Menderes aber nicht beeindruckt. Seither ist er nämlich noch sagenhafte dreizehn Mal bei DSDS angetreten. Jedes Jahr also – ohne viel Erfolg. Aber immerhin ist er ein bis zwei Mal (einmal davon dank seiner Fans) in die Recall-Runde gekommen.
Nun gut. Dieter Bohlen will ihn nicht. Dafür will ihn der australische Busch. Oder zumindest die RTL-Realityshow Dschungelcamp: Im Januar 2016 wird Menderes mit seinem unverkennbar dünnen Stimmchen «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus» singen. Im Duett mit Brigitte Nielsen, die ihn in die Wildnis begleiten wird.
Und die Kakerlaken werden dazu tanzen. Oder auch nicht.
(rof)
Das Lebensgefühl in Locarno beschränkt sich tagsüber auf den Status «schmelzender Zombie». Und auch wenn es Leute gibt, die auf einer frisch geteerten Strasse gehen und sagen können: «Findest du es jetzt etwa ZU heiss? Also ich find's bloss heiss!» –, sie sind die Ausnahme. Ich bin ein besonders rapide schmelzender Zombie. Und plötzlich sitze ich einer 24-Jährigen gegenüber, die aussieht wie kühles, vergnügtes Porzellan, die eine Bluse aus weisser Spitze trägt, einen Früchteteller quer über den Tisch schiebt und sagt: «Ich bin Daisy! Mögen Sie auch was? Ich esse sonst alles allein.»