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<h2>InitialSituation<h2><p>Das Übereinkommen über das Europäische Forstinstitut (EFI) bezweckt, Waldforschung auf gesamteuropäischer Ebene zu betreiben. Die Forschung hat zum Ziel, den Schutz der Wälder und eine nachhaltige Waldbewirtschaftung zu fördern; sie beschäftigt sich mit der Waldpolitik, mit Waldökologie und -schutz und auch mit der ökonomischen Nachfrage und der multifunktionellen Nutzung von Waldprodukten und Dienstleistungen. Das Institut befasst sich u.a. mit der Stärkung der Innovations- und Konkurrenzfähigkeit im Forst- und Holzsektor. Es ist eine wesentliche Drehscheibe zum Aufbau eines Forschungsverbundes in Europa.</p><p>Die Schweizer Forschung ist durch laufende wissenschaftliche Projekte beteiligt und ist Partner eines Regionalbüros des EFI. Eine Mitgliedschaft der Schweiz stärkt die Position der Schweizer Waldforschung im Rahmen der wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit dem EFI. Sie ermöglicht zudem der Schweiz, im Sinne der internationalen waldpolitischen Interessen der Schweiz direkt auf die Tätigkeit des EFI Einfluss zu nehmen. Dies ist insofern von Bedeutung, als die Forschungsschwerpunkte des EFI im Politik- und Wirtschaftsbereich liegen.</p><p>Die Schweiz hat das Übereinkommen am 26. November 2003 unterzeichnet. Mit einer Ratifizierung wird die Schweiz Mitglied und hat damit direkten Zugang zum Rat des EFI, der die Strategien und Forschungsschwerpunkte festlegt. (Quelle: Botschaft des Bundesrates) </p><h2>Proceedings<h2><p>Der <b>Ständerat </b>stimmte der Vorlage diskussionslos und einstimmig zu. Im <b>Nationalrat </b>beantragte eine Minderheit Elmar Bigger (V, SG), unterstützt von der SVP-Fraktion, Nichteintreten. Die Minderheit wollte keine Waldforschung auf gesamteuropäischer Ebene, eine Zusammenarbeit zwischen den Ländern sei völlig genügend. Mit 113 zu 32 Stimmen beschloss der Rat Eintreten auf die Vorlage.</p><p></p><p><b>In der Schlussabstimmung stimmte der Ständerat dem Bundesbeschluss mit 42 zu 0 Stimmen und der Nationalrat mit 157 zu 34 Stimmen zu.</b></p>