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Mit 110 Aquarienbecken, bieten wir eine grosse Vielfalt von verschiedensten Zierfischen an. Unsere Tiere beziehen wir von ausgewählten, qualitativ hochstehenden Züchtern mit denen wir schon jahrelang, ja sogar jahrzehntelang, zusammenarbeiten.
Mit unserem Fokus auf Tierliebe, ist es uns von aller grössten Wichtigkeit, dass die Tiere artgerecht gehalten werden. Das Tierwohl steht bei uns an erster Stelle. Deshalb legen wir grossen Wert auf eine ausführliche Beratung bei einem Kaufentscheid unserer Tiere.
Salmler sind meist langgestreckte, flinke Fische, die in klarem, fliessendem Wasser leben. In Südamerika bevorzugen sie eher die klaren Schwarzwasserregionen als die trüben Weisswasserflüsse. Aufgrund des reicheren Nahrungsangebotes im Weisswasser sind hier jedoch die Populationen grösser. In jedem Fall sind Salmler sauerstoffbedürftig; sie sind diejenigen, die am schlechtesten bei Austrocknung von Überschwemmungsgebieten durch hohe Temperaturen und Sauerstoffmangel überdauern. Ein durch Torffilterung angesäuertes, enthärtetes Wasser, wird von den meisten Salmler als artgerecht geschätzt. Trotz der bräunlichen Färbung sollte das Wasser stets klar und rein sein.
Diese Arten besitzen ein zusätzliches Atmungsorgan, das ihnen gestattet stundenlang ohne Wasser auszukommen. Dieses Organ erlaubt ihnen atmosphärische Luft atmen zu können. Es gibt angeblich sogar eine Art, die auf Bäume klettern kann, der Kletterfisch oder Kletterbarsch benannt. Da die Fische in ihrer asiatischen Heimat in Gewässer leben, die zu einer schnellen Austrocknung neigen, können sie sich mit ihren Brustflossen über kurze Strecken in ein anderes Gewässer fortbewegen.
Sie sind sehr anpassungsfähige Fische die auch an kalkhaltigeres Wasser gewöhnt werden können. Diese Fische vermehren sich in der Regel sehr gut, sofern sich die jungen Fische nach der Geburt in dichten Pflanzen, Höhlen und Spalten vor ihren Feinden verstecken können. Wie bei den Salmler das Fettflösschen das Erkennungszeichen ist, so ist es bei diesen Fischen das Gonopodium (Geschlechtsteil) beim männlichen Tier.
Karpfenfische sind fast ausschliesslich Süsswasserbewohner. Sie leben sowohl in kalten Gewässern (Schmelzwasser), als auch in stark erwärmten Gewässern, in denen Sauerstoffmangel herrscht. Einige Arten leben in schnell fliessenden Gewässern sowie Seen und Teichen.
Die meisten Karpfenfische sind Freilaicher, dass heisst, Eier und Spermien werden in das Wasser abgegeben. Die Eier haften oft an irgendwelchen Substraten (Pflanzen, Steinen u.s.w) wo sie sich ohne Bewachung durch die Elterntiere entwickeln. Die Entwicklungszeit dieser Eier ist kurz. Eine geringe Anzahl der Karpfen haben planktonische Eier, die im freien Wasser schweben. Diese Arten sind meist sehr fruchtbar.
Bitterlingsbarben Weibchen betreiben eine Brutführsorge mit Hilfe einer langen Legeröhre, die sich erst während der Laichzeit entwickelt, die Eier zwischen die Kiemenblätter von Muscheln ablegen.
Die Schmerlenartigen oder Schmerlen im weiteren Sinn (Cobitoidea) sind eine Überfamilie der Karpfenaritgen (Cypriniformes). Die durchaus heterogene Gruppe wird durch einen unter dem Auge befindlichen Dorn, der sich bei Gefahr abklappen und verriegeln lässt, und das zu Saugzwecken umgeformte, unterständige Maul charakterisiert.
Schmerlenartige sind in den Süßwasserflüssen Europas und Asiens beheimatet; sie bevorzugen schnell fließende Gewässer, in denen sie sich mittels ihrer Saugorgane an den festen Gegenständen des Gewässergrundes festhalten und nahezu kriechend fortbewegen können
Viele Barschen können sich sehr gut anpassen. Eine Anzahl von Buntbarschen kann sogar unter sehr extremen Bedingungen leben ( Salzgewässer, Thermalgewässer, Gewässer mit geringem Sauerstoffgehalt, Höhlengewässer und Fliessgewässer mit Stromschnellen.
Die Buntbarsche tragen ihren Namen zu Recht, denn die meisten Arten haben wunderschöne Färbungen und Zeichnungsmuster. Sogar innerhalb einer Art können sich unterschiedliche Farbformen entwickeln.
Die Vielfalt dieser schönen Fische ist sehr gross. So können die grossen Cichliden eine Länge von 70 bis 80 cm erreichen und die kleinen z.B. schon mit 3,5 cm ausgewachsen sein. Diese interessanten Fische beheimaten Afrika sowie Amerika und Asien.
Es gibt Pflanzenfresser, Allesfresser und auch viele räuberische Arten. Welse leben überwiegend in Süsswasser. Nur sehr wenige Arten im Meer. Die meisten Welse sind sehr anpassungsfähig an die Wasserqualität. Viele Arten können zusätzlich zur Kiemenatmung noch über eine akzessorische Luftatmung das Blut mit Sauerstoff versorgen. Dazu stossen sie verbrauchte Luft an der Wasseroberfläche aus und pressen frische in die Schwimmblase. Viele Arten sind nachtaktiv, diese am besten nachts füttern.
Garnelen sind in der Aquaristik immer wie beliebter geworden. Kein Wunder, denn sie sind weit mehr als nur nützliche Algenvertilger. Garnelen überzeugen mit Ihrer Farbenvielfalt und lassen sich sogar relativ einfach züchten. Die stetig wachsende Beliebtheit der wirbellosen Tiere, bleibt nicht ohne Folgen: stetig werden neue Farbvarianten gezüchtet. Die vielen unterschiedlichen Farbgebungen und Zeichnungen der Garnelen lassen dabei auch eine spannende Herausforderung bezüglich der Gestaltung von Aquarien entstehen. Garnelenhalter arbeiten hier zum Beispiel mit farblich passenden Bodengründen, welche die mitunter sehr strahlenden Farben der Garnelen noch besser hervortreten lassen.Dabei werden Artaquarien immer wie beliebter. In den Aquarien, die einzig und alleine den Garnelen vorbehalten sind, lassen sich bei vielen Arten schnell Zuchterfolge erzielen. Die Tiere bewegen sich in Becken, in denen ihnen nur ihre Artgenossen Gesellschaft leisten. Besonders artgerecht präsentiert sich die Aquaristik dabei dann, wenn auch die Bepflanzung in all ihren Details den Bedürfnissen der Aquarienbewohner angepasst ist. Viele Garnelenhalter arbeiten dabei mit Moosen, die nicht nur faszinierende Unterwasserwelten entstehen lassen, sondern auch bestens als Weiden für Garnelen geeignet sind.
Entweder mann will die Schnecken im Aquarium bekämpfen oder mann erfreut sich an den vielen schönen Schneckenarten und setzt diese gezielt im Aquarium zur Geltung.
Neben einheimischen Arten, die sich für den Gartenteich eignen oder teilweise als blinde Passagiere mit Pflanzen ins Aquarium eingeschleppt wurden, ist das Interesse an exotischen Arten sprunghaft gestiegen. Besonders beliebt sind farbenprächtige Schnecken aus der Gruppe der Neritiden wie die Zebrarenschnecke oder die Geweihschnecke.