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Die Berufsmaturität kaufmännischer Richtung ist eine sehr gute Basis für spätere Weiterbildungen. Sie legt die Grundlage für Lehrgänge, die auf eidgenössische und höhere Fachprüfungen vorbereiten und ermöglicht den prüfungsfreien Zugang zu den höheren Fachschulen (HF) oder zu einer Fachhochschule.
Die dreijährige lehrbegleitende BMS basiert auf der bewährten Arbeitsteilung zwischen Lehrbetrieb und Berufsfachschule. Der BMS-Unterricht findet während der ganzen Lehrzeit jeweils an zwei ganzen Schultagen statt. An drei Wochentagen sind die Lernenden im Lehrbetrieb.
Zielpublikum
Das M-Profil (Berufsmaturität kaufmännischer Richtung) ist das schulisch anspruchsvollste der drei kaufmännischen Grundbildungsprofile. Kaufmännische Berufsmittelschüler sind besonders begabte und leistungsfähige Lernende, die sich sowohl in der Schule als auch am Arbeitsplatz durch Zuverlässigkeit, hohe Motivation und Einsatzfreude auszeichnen.
Das Gros der Berufsmittelschüler hat die Bezirksschule absolviert. Die Ausbildung an der kaufmännischen BMS zusammen mit der praktischen Arbeit im Lehrbetrieb richtet sich vor allem an junge Menschen, die nach der obligatorischen Schulbildung ihre weitere Ausbildung nicht ausschliesslich in der Schule fortsetzen wollen.
Der typische BMS-Absolvent ist der junge Erwachsene, der nach einer dreijährigen Ausbildung hoch qualifiziert ist, sich im Berufsleben bewährt hat und beste Voraussetzungen für spezialisierte Weiterbildungen mitbringt.
Aufnahmebedingungen
Prüfungsfrei aufgenommen werden Kandidaten, die an der Abschlussprüfung einer aargauischen Bezirksschule mindestens die Durchschnittsnote 4.4 erreicht haben.
Neu können Bezirksschüler, welche im ersten Semester des 9. Schuljahres einen Durchschnitt von 4,4 oder mehr aufweisen, in die BM übertreten. Eine Bestätigung dieses Schnitts an der Abschlussprüfung der Bezirksschule oder eine Aufnahmeprüfung ist in diesem Fall nicht notwendig.
Für alle anderen Kandidaten wird eine Aufnahmeprüfung in den Fächern Deutsch, Französisch, Englisch und Mathematik durchgeführt. Die schriftliche Prüfung umfasst den Stoff gemäss Lehrplan der letzten Sekundarschulklasse. Aufgenommen wird, wer an der Aufnahmeprüfung einen Durchschnitt von 4.0 und höchstens eine ungenügende Note erreicht.