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Rümikon ist ein Ortsteil der Gemeinde 8352 Elsau, zwischen Winterthur-Hegi und Elsau-Räterschen.
Erstmals wurde der Ort unter dem Namen RUMANICHOVUM im Jahre 829 urkundlich erwähnt. Auf einer Karte von 1653 ist RÜMIKEN neben HEGI, RETERSCHEN und ELLSAW eingezeichnet.
Der Flecken war geprägt von kleinbäuerlicher Landwirtschaft. Der bekannteste Rümiker, Heinrich Bosshard (1748 – 1815), hat
die damaligen Verhältnisse anschaulich dargestellt. Das wirtschaftliche Wachstum nach dem zweiten Weltkrieg brachte im alten Dorfteil vorerst wenig Änderungen. Dann aber setzte eine rasante Entwicklung ein. Der Hügelrücken im "Bergli" wurde überbaut, die Eulach wurde korrigiert, nachdem der sonst so ruhige Fluss im Juni und im September 1968 über die Ufer trat und das ganze Dorf überschwemmte. 1972 entstanden die Chännerwis-Mehrfamilienhäuser, zwei Jahre später wurde mit dem Bau der Strasse im Geren und der Jäggli-Maschinenfabrik begonnen.
Nach der Eröffnung des Viadukts 1974 in Räterschen wurde der Niveau-Bahnübergang in Rümikon geschlossen. Die Strasse Rümikon – Elsau wurde neu gebaut, ebenso das Marty-Quartier. Die ersten Häuser konnten 1973 bezogen werden, das Quartier wurde 1977 mit einem Fest eingeweiht. Gebaut wurde in den 80-er und 90-er Jahren im Gern, im Halbiacker, an der Gotthelf-
und C. F. Meyer-Strasse.
Nach der Jahrtausendwende konnte das neue Bergli-Quartier bezogen werden. In den letzen 10 Jahren entstanden Ersatz- und
Neubauten in allen Ortsteilen.