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Die Idee, den Strassen- und Schienenverkehr zu kombinieren, tauchte schon vor Jahrzehnten auf. Den Anstoss dazu gaben aber nicht Sorgen um die Umwelt, sondern Finanzprobleme.
In den 1930er-Jahren litten die Schweizerischen Bundesbahnen unter einem grossen Budget-Defizit. Die Regierung schlug deshalb ein Verkehrsteilungs-Gesetz vor, das Maximaldistanzen von 30 km für Privat- und Lastwagen vorschreiben und Langstrecken-Transporte auf die Schiene zwingen würde.
Weil es damals noch kein Fernsehen gab, wurden Botschaften der Regierung auch in Form von Filmen in Schweizer Kinos verbreitet, wie dieser Werbefilm für eine Regelung der Gütertransporte auf Schiene und Strasse.
Aber eine grosse Mehrheit lehnte die Pläne der Regierung in einer Volksabstimmung von 1935 ab.
(Filmwochenschau/Memoriav/swissinfo.ch)