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Jérôme Prévost hat einen Leitspruch, den er jedem Journalisten auf dem Weg mitgibt: „Ich habe mir die Lage nicht ausgesucht, sie hat mich gefunden. Und es ist nicht wichtig, wie schön der Boden ist, viel wichtiger ist, wie tief man gräbt. Soll heißen: Mag sein, dass Les Béguines nicht der beste Weingarten der Region ist. Aber: Ich keltere auf Les Béguines den besten Champagner der Gegend. Jérôme Prévost erbte die 8 km westlich von Reims liegende Familiendomaine (La Closerie) in Gueux im Jahre 1987 im Nordwesten der Champagne. Bevor er diese übernahm wurden die Trauben an Laurent Perrier verkauft. Von keinem geringeren als Anselme Selosse ermutigt und unterstützt begann er selber feinsten Schaumwein zu produzieren. Seine ersten Champagner erzeugte er in 1998. Die zusammenhängende Parzelle (Les Béguines) von 2 ha ist ausschließlich mit alten Meunier Reben bepflanzt und hat ein Durchschnittsalter von 40 Jahren. Die Weine sind gar nicht oder kaum dosiert. Prévost schafft es aus Meunier, der Traube die eigentlich mehr zur Abrundung von Champagner dient, einen Wein zu produzieren, der in seiner Eigenart und Qualität den Beweis bringt, dieser Rebsorte mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Das Motto von Jérôme: Ein einziger Ort, eine einzige Parzelle, eine einzige Rebsorte und ein einzigartiger Wein.