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Mit der Bildung eines Sammelbrutablegers vor neun Tagen, also am 2. Mai 2015, hatte ich die Königinnenzucht in diesem Bienenjahr eingeleitet. Heute morgen wurden die zwischenzeitlich gebildeten Weiselzellen gebrochen und der Brutableger weisellos gemacht. Er dient mir als sog. «Starter» für die erste, danach als «Starter-» und «Finisher-Volk» für die zweite geplante Zuchtserie.
Vom ausgewählten Zuchtvolk entnahm ich eine Wabe mit jüngster Brut.
Für den Transport zum Umlarven wickelte ich die ausgewählte Wabe in ein feuchtes Tuch, um die Luftfeuchtigkeit hoch zu halten und die Brut vor dem Austrocknen zu schätzen.
Drei Stunden später – nach dem Umlarven jüngster Maden (bis 36 Stunden alt) – erhielt der «weisellose» Sammelbrutableger die Zuchtlatte mit dem Zuchtstoff.
Nach 24 Stunden im «Starter» erfolgt die erste Nachschau: Wie viele der angebotenen Maden wurden angebrütet und von den Bienen in Pflege genommen?
Die angebrüteten Weiselzellen kommen nun in den Honigraum des «Finishers». Später werden sie gekäfigt und kurz vor dem Schlupftermin in sog. Begattungseinheiten – eine Weiselzelle mit ca. 150 g Jungenbienen – verteilt.
Nachschau bei den Begattungseinheiten: Drei Wochen nach dem Umlarvtermin wurde die junge Königin erfolgreich begattet. Jüngste Stifte auf der jungfräulich weissen Wabe zeigen, dass sich die Königin in Eilage befindet.