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Auf der Liste stehen demzufolge noch der südkoreanische Chiphersteller Hynix , die Hon Hai Precision Industry Co. aus Taiwan und der US-Halbleiterkonzern Broadcom , der sich mit dem Finanzinvestoren Silver Lake zusammengetan hat. Die Angebote bewegten sich um die 2 Billionen Yen (rund 16,9 Milliarden Euro), schreibt Bloomberg.
Die japanische Regierung dürfte mit Blick auf den strategischen Wert der Toshiba-Technologie ihre Zustimmung zu einem Verkauf an Wettbewerber wie Hon Hai oder Hynix wahrscheinlich verweigern, heisst es weiter. Toshiba werde daher versuchen, japanische Unternehmen zur Teilnahme an der zweiten Bieterrunde zu ermutigen. Bislang hätten keine einheimischen Investoren Interesse gezeigt.
Toshiba, Hon Hai und Hynix wollten die Informationen nicht kommentieren. Früheren Aussagen zufolge will Toshiba bis Sommer einen Käufer für die Chipsparte finden, so dass die Übernahme bis März 2018 abgeschlossen werden könnte.
Toshiba ächzt derzeit unter finanziellen Problemen. Erst kürzlich hatte der japanische Konzern nach hohen Verlusten seine US-Atomtochter Westinghouse in die Insolvenz geschickt./nas/stw/stb
(AWP)