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Nintendo musste im vergangenen Geschäftsjahr einen enormen Gewinnrückgang verkraften. Um 66 Prozent verringerte sich das Ergebnis des japanischen Konzerns. Als Grund für den zweiten Rückgang in Folge nennt der Konzern Preissenkungen und den starken Yen.
Aber auch die Konkurrenz macht dem Spielkonsolen-Hersteller zu schaffen: Nintendo kämpft gegen die wachsende Konkurrenz von Smartphones und Tablet-PCs. Weil die veralteten Modelle Wii und DS immer weniger verkauft wurden, halbierte sich das operative Ergebnis des Konzerns im Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr. Der Nettogewinn betrug noch 77,6 Miliarden Yen (rund 840 Millionen Franken). Im Vorjahr hatte Nintendo noch 228,6 Miliarden Yen Gewinn gemacht.
Um gegen die Konkurrenz von Smartphones und Tablet-PCs wie Apples iPhone und iPad anzugehen, brachten die Japaner Ende Februar ein neues tragbares 3D-Gerät, das ohne Spezialbrille auskommt, auf den Markt. Einen Nachfolger der Spielkonsole Wii will der Nintendo-Konzern im kommenden Jahr herausbringen.
Das Erdbeben und und der Tsunami im März hätten keine Auswirkung auf die Produktion gehabt, erklärte das Unternehmen. Es sei aber möglich, dass sich die Katastrophe in Japan durch ein verändertes Verhalten der Konsumenten indirekt auf das Unternehmen auswirken werde, hiess es.
(laf/sda)