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Gegen den Bau des geplanten AKW Kaiseraugst bildete sich im Jahr 1970 das Nordwestschweizer Aktionskomitee gegen das Atomkraftwerk Kaiseraugst (NAK), welches 1974 in das Nordwestschweizer Aktionskomitee gegen Atomkraftwerke (NWA) umgewandelt wurde. Als Gegengewicht gegen die ungebremste Nuklear-Euphorie setzte sich NWA für das Verbot neuer AKW ein. 1975 wurde das Baugelände Kaiseraugst besetzt. Basel-Stadt und Basel-Land stimmten dem Atomschutzgesetz zu. Nach Tschernobyl 1986 konnte dann 1988 auch das Projekt in Graben beerdigt werden.
Im Jahr 1990 wurde das Atom-Moratorium vom Stimmvolk angenommen. Nach dessen Ablauf, inmitten der neuen Klimadebatte und bei steigenden Strompreisen, begannen erste Bemühungen für neue AKW. Als 2007 klar wird, dass der Bundesrat die neuen Projekte unterstützt, wird NWA Mitglied der schweizerischen «Allianz Nein zu neuen AKW» (ANNA) (heute Allianz Atomausstieg). Die Bevölkerung ist tief gespalten, die Konsultativabstimmung für ein neues AKW Mühleberg geht fast 50:50 aus. Erst mit dem Super-GAU von Fukushima 2011 kippt die Stimmung ein letztes Mal. Der Bundesrat beschliesst den geordneten Atomausstieg und die Energiestrategie 2050, die im Mai 2017 vom Volk angenommen wurde. Der Bau neuer AKW ist nicht mehr möglich.
NWA ist die einzige Organisation in der Schweiz, die sich ausschliesslich für erneuerbare Energien, Energie-Effizienz, Energie-Einsparungen und gegen Atomkraft einsetzt.
Ausserdem kämpft NWA Schweiz als Mitglied von TRAS (Trinationaler Atomschutzverband) gegen das AKW Fessenheim im Elsass und gegen die geplanten Endlager in der Region.