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Thematische Besonderheit der Handlung ist eine Spielwelt, in der das Böse bereits gewonnen hat und der Spielercharakter im Dienste des siegreichen Herrschers Kyros steht. Als Ankläger, Richter und Henker in Personalunion soll er ihn bei der Eingliederung der zuletzt eroberten Gebiete unterstützen und schwelende Konflikte beenden, wobei der Spieler durch seine Handlungen die neu entstehende Ordnung mitbestimmt.
Die Spielwelt Terratus wird weitgehend beherrscht vom gottgleichen Herrscher Kyros. Nach über 400 Jahren ist mit den Grenzlanden auch die letzte Region unter der Herrschaft des Tyrannen. Doch trotz andauernder Okkupation will sich selbst nach Jahren kein Frieden einstellen. Kyros ist darüber sehr erzürnt und befiehlt seinen beiden Heergruppen, der Legion der Geschmähten und dem Scharlachroten Orden, die letzten Aufständischen endlich niederzuwerfen. Um den Druck zu erhöhen, versiegelt er den Zugang zur Region magisch und droht damit, nach Verstreichen einer Frist von acht Tagen alle Eingeschlossenen zu töten, sollte nicht endlich Ruhe einkehren.
Erschwert wird die Mission durch den Wettstreit der beiden Heerführer, den Archonen Graven Ashe und Nerats Stimmen, die um Kyros' Gunst ringen und versuchen die Befriedung des Landstrichs für sich zu verbuchen. Die Spielfigur wiederum ist ein sogenannter Schicksalsbinder, der im Auftrag des Herrschers lokale Konflikte lösen und die Ordnung wiederherstellen soll.
Er ist Ankläger, Richter und Henker in einer Person und trifft seine Entscheidungen nach eigenem Gutdünken. Damit nimmt er eine zunächst unabhängige Position zwischen den einzelnen Fraktionen ein. Je nach Entscheidung des Spielers variiert dabei der Verlauf der Handlung.