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Am 20.05.17 besuchten wir den Park Seleger in Rifferswil. Der Park ist in einem Hochmoor entstanden. Reuss- und Linthgletscher liessen hier die Moränen zurück und es entstand eben dieses Hochmoor. Während der beiden Weltkriegen wurde im Moor Torf zum heizen ausgestochen.
Im Jahr 1953 wurde Robert Seleger für die Projektierung und Bauleitung der Frühjahresblumenschau beauftragt. Dafür besuchte er das Rifferswiler Moor um besonders schöne Föhren auszugraben. Dabei stellte er fest, dass der Boden für das Anbauen von Rhododendren sehr gut geeignet war und beschloss ein Stück Moor zu kaufen um Rhododendren hier anzupflanzen. So entstand über die Jahre dieser wunderschöne Park mit Bächen, Teiche und Bäumen. Der Winter 1956 war sehr kalt und viele Rhododendren überlebten den Winter nicht. Aus diesem Grund suchte Seleger nach winterharten Pflanzen in der ganzen Welt die auch mit anderen Züchtungen kreuzte, wo dann andersfarbige und vorallem winterharte Pflanzen entstanden.
Heute waren wir bei schönsten Sonnenschein beim Neeracheried. Zur Zeit ist der Wasserstand ungewöhnlich hoch. Dies weil die Abflussschleusen jeweils Mitte Dezember geschlossen werden, um während der Brut- und Vegetationszeit einen konstanten Wasserstand zu haben. Der diesjährige hohe Stand wurde noch durch die letzten Regenfälle begünstigt. Ab März wird der Wasserstand wieder leicht gesenkt um im August den tiefsten Stand zu erhalten, um die Streue schneiden zu können.
Das Neeracherried ist eines der grössten Flachmoore der Schweiz. Bis in die 1930er Jahre wurde das Ried im Winter gestaut, um aus dem gefrorenen Wasser Eisblöcke raus schneiden zu können. Gleichzeitig wurde vor allem während des Ersten Weltkrieges grosse Teile des Rieds trocken gelegt, um dem Nahrungsmittelmangel im Krieg entgegen zu wirken.
Bis in die 70er Jahre wurden weitere Flächen trocken gelegt. Danach wurde eine Renaturierung angestrebt. Zurzeit ist das Neeracher Ried 105 ha gross, das Steinmaurer Ried ist mit 16 ha und der Neerer See mit 13 ha um einiges kleiner.
Das Ried wird von mehreren Zuflüssen bewässert, die Entwässerung über die Glatt. Die Moräne im Stadlertal, verhindert einen Abfluss in den nördlich gelegenen Rhein.
Vor allem während den Sommermonaten kann das Ried über das SVS-Naturschutzzentrum während den Wochenenden und Mittwochs besichtigt werden. In den Wintermonaten sind vereinzelte Sonntage geöffnet. Das Ried kann aber auf den öffentlichen Strassen und Wege rund um die Uhr von Aussen besichtig werden.
Nebst Vögel, Amphibien, Reptilien und Pflanzen, beweiden Schottische Hochlandrinder vom Frühling bis Herbst kleine Teile des Neeracher Ried. Sie halten die Vegetation niedrig und schaffen so Lebensräume für Pflanzen und Tiere.
Ich habe die Rinder am Rand des Neeracher Ried fotografiert.
Heute war es bei uns wirklich 40° Grad heiss. Unter dem Sonnenschirm, keine direkte Sonnenbestrahlung, das zeigt das Bild. Aber auch am Schattenplatz erreichte das Thermometer 38°!!!
Für mich eindeutig zu warm.
Nun ist es höchste Zeit einen Kalender zu kaufen. Von meiner letzten Reise nach Mallorca sind 2 Kaldender entstanden. Der Verlag „Calvendo“ vertreibt die Kalender über diverse Onlinekanäle wie Amazon.de und Buch24.de. Die Preise sind leider in Euro, da der Verlag in Deutschland tätig ist.
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Natürlich kann man die Kalender auch bei mir persönlich kaufen.
Hier findest Du kompetente Auskünfte von Forumsmitglieder, die selber gefiederte und ungefiederte Freunde haben.
Fragen über Hühnerstall, Hühnerfutter und Auslauf. Aber auch alltägliches wie das Wetter wird hier diskutiert.
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Heute waren wir auf dem Greifensee, richtig gelesen, auf dem See. Denn er ist zugefroren. Man kann ihn von Maur nach Uster/Greifensee überqueren.
Blick von Maur-Seite nach Uster…
Mehrere Fachleute, unter anderen ein ETH-Glaziologe, hatten das Eis des Greifensees am letzten Donnerstag begutachtet und die Qualität als gut eingestuft. Die Dicke betrug 14 bis 16 Zentimeter. Bei den aktuellen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt wächst das Eis pro Tag um einen Zentimeter.