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Der Star der Hotellerie, der zeitweise zehn Hotels gleichzeitig zu führen wusste, hatte den Zenit seines Schaffens erreicht. Kurz darauf begann er unter Zusammenbrüchen und Depressionen zu leiden. Die Krankheit zwang ihn, die Aufgaben seiner Ehefrau Marie-Louise Ritz zu übergeben. Diese führte als eine der ersten Hoteldirektorinnen der Welt das Hotelimperium ihres Mannes fort.
Cäsar Ritz zog sich für die kommenden 16 Jahre in die Innerschweiz zurück. Eine leichte Besserung seines Gesundheitszustandes, erlaubte ihm, noch einmal von Luzern aus zusammen mit seiner Frau ein letztes Mal in sein geliebtes Heimatdorf Niederwald zu reisen.
Cäsar Ritz hatte grosse Pläne für sein Heimatdörfchen Niederwald. Es sollte unter anderem elektrisches Licht erhalten, die Gassen und die Wege sollten sauber hergerichtet werden.