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Vergangenes Wochenende startete der Porsche Sports Cup Suisse auf dem Misano World Circuit Marco Simoncelli in die Saison 2015. Vom 9. - 11. April fuhren rund 40 Teilnehmer in den verschiedenen Rennserien. Bei trockenem und leicht windigem Frühlingswetter mit Temperaturen um die 20 Grad fanden Fahrerinnen und Fahrer optimale Bedingungen auf der 4,226 km langen Strecke vor. In Misano war der Porsche Sports Cup Suisse zum ersten Mal zu Gast.
In den Serien Porsche Super Sports Cup und Porsche Sports Cup werden in der Saison 2015 jeweils ein Qualifying und zwei 30minütige Sprintrennen gefahren. Bei den Rennen in Le Castellet, Imola und Magny-Cours wird eines der Sprintrennen durch das sogenannte 100-Meilen-Rennen oder „Endurance“ ersetzt.
Im ersten Sprintrennen des Porsche Sports Cup starteten Olivier Michael (997 GT3 RS) und Daniel Timbal (996 GT3 Cup, Gruppe 5a) aus der ersten Reihe. Ivan Reggiani (ebenfalls 996 GT3 Cup, Gruppe 5a) sicherte sich im Qualifying Position drei. Olivier Michael, der auch im österreichischen Alpenpokal antritt, musste nach einer Kollision nach Runde 6 in die Box und verlor so einige Plätze. Abschliessend konnte er das Rennen auf Rang 12 beenden. Sieger wurde Daniel Timbal nach 14 Rennrunden und 25’31.107 Minuten. Timbal gewann vor Ivan Reggiani und Pascal Delafontaine (auf 997 GT3 RS 4.0, Gruppe 7eR) und erreichte dabei eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 141.589 Kilometern pro Stunde in seiner schnellsten Rennrunde mit 1’47.449 Minuten. In Gruppe 4c, der Gruppe der 991 GT3, gewann Eric Schmid vor Markus Humbel und Giuliano Longa. Das zweite Sprintrennen im Porsche Sports Cup Suisse konnte erneut Daniel Timbal für sich entscheiden. Er verwies Eric Schmid und mit Oswald Jenewein einen weiteren Starter aus dem Alpenpokal auf die Plätze zwei und drei.
Rémi Terrail (auf 997 GT3 Cup R, Gruppe 7c) holte sich im ersten Sprintrennen des Porsche Super Sports Cup Suisse mit einer Gesamtzeit von 23’06.288 Minuten von der Pole Position aus den ersten Rang vor Wolfgang Triller auf 997 GT3 Cup – einem weiteren Gast aus dem Alpenpokal. Auf Rang drei befand sich nach den 14 Rennrunden Jean-Paul von Burg (auf 991 GT3 Cup), der auch von dieser Position aus startete und sich mit einer Gesamtzeit von 23’35.066 den Gruppensieg in 5d vor Ernst Keller und Patrick Schmalz sicherte. Die Gruppen 5c, 911 GT3 Cup (997), Modelljahre 2010 bis 2013, und 5d, 911 GT3 Cup (991), Modelljahr 2014 fahren gemäss Technischem Reglement in der GT3 Cup Challenge. Jean-Paul von Burg gewann bereits in 2014 die GT3 Cup Challenge in Gruppe 5c und ist auch in diesem Jahr einer der Favoriten in der Serie. Obwohl sie in zwei unterschiedlichen Klassen starteten, lieferten sich Jean-Paul von Burg (5d), Harald Pavlas sowie Wolfgang Triller (Alpenpokal) einen spannenden Wettkampf um Position zwei im zweiten Sprintrennen. Dieses Mal konnte sich Jean-Paul von Burg durchsetzen und verwies Pavlas und Triller auf die Plätze drei und vier. Rémi Terrail entschied mit einer schnellsten Rennrunde von 1’38.659 und einer Gesamtzeit von 23’13.166 das zweite Sprintrennen unangefochten für sich.
Peter Meister gewann auf 991 GT3 die Gleichmässigkeitsprüfung, die im Rahmen der Porsche Driver‘s Challenge gefahren wird. Er konnte bereits zu Saisonbeginn seinen Erfolg fortsetzen, ging er doch auch in Magny-Cours 2014 als Sieger hervor. In der Gleichmässigkeitsprüfung gilt es, die Runden jeweils zeitgleich zu fahren. Während der Sieger bis dato jeweils durch den geringsten Abstand zu einer festgesetzten Referenzrunde ermittelt wurde, gilt im Reglement 2015 der Durchschnitt aller Runden als Massstab. Die Abweichung von dieser „Normrunde“ war bei Peter Meister dann kumuliert am geringsten – mit 239 Strafpunkten eine hervorragende Leistung. Den zweiten Platz sicherte sich Renato Hammer (996 GT3) mit 366 Strafpunkten vor dem Drittplatzierten Martin Schneider (997 GT3) mit 470 Punkten.
Richard Feller freute sich sehr über das gelungene Rennwochenende in der Provinz Rimini. Mit seinem Team vom Verband Schweizer Porsche Clubs (VSPC) war er verantwortlich für die Organisation. „Ein herzliches Dankeschön gilt meinem Team, aber auch den Verantwortlichen vor Ort. Wir sind sicher nicht das letzte Mal hier gewesen, es hat richtig Spass gemacht“, sagte er nach der Siegerehrung.
Der nächste Lauf des Porsche Sports Cup Suisse 2015 findet am 2. Mai im italienischen Mugello statt.