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Der früh besiedelte Raum Inkwilersee (Insel, Moore) hat Siedlungskontinuität vom Neolithikum (Jungsteinzeit) bis ins Mittelalter. Der Ort gehörte mit Boden und Gericht den Grafen von Kyburg, die ihn 1402 an die Stadt Burgdorf verkauften. Diese unterstellte Inkwil der Verwaltung ihres Grasswilvogts, der auch dem Niedergericht vorstand, bis Burgdorf dieses 1566 mit dem Gericht Thörigen vereinte; in anderen Belangen blieb Inkwil in der Vogtei Grasswil. Als Dingstätte des kyburgischen, ab 1406 bernischen Landgerichts Murgenthal, kam Inkwil unter die bernische Landvogtei Wangen. 1720 kaufte Hieronymus von Erlach das Niedergericht Inkwil; 1721 trat er es an die Stadt Bern ab, die es mit Bützberg vereinte. Kirchlich gehört Inkwil zu Herzogenbuchsee. Die bäuerliche Gemeinde liegt an der Bahnlinie Herzogenbuchsee-Solothurn (seit 1992 nur noch Busbetrieb).