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Naturlatex wird aus dem Saft des Kautschukbaumes gewonnen. Der Latex wird unter Zugabe von Schwefel und verschiedenen weiteren Stoffen, mit denen die Haltbarkeit erhöht werden soll, aufgeschäumt und vulkanisiert. Das heißt, dass die Latex-Mischung in eine Form gegeben und anschließend bei hohen Temperaturen gebacken wird. Da reine Naturlatex- Matratzen (technisch bedingt ist ein maximal- Anteil von 95% Naturlatex möglich) schnell altern, kommt in der Praxis auch synthetisch hergestellter Latex zum Einsatz.
Seine Eigenschaften sind mit denen des Naturkautschuks fast identisch. Die Höhe des in der Matratze enthaltenen Naturlatex-Anteils differiert von Hersteller zu Hersteller. Bei uns beträgt der Anteil 85%. Eine besondere Latexart ist der Talalay-Latex. Er wird nicht vulkanisiert, sondern in tiefgekühltem Zustand verarbeitet. In einem speziellen Verfahren wird der Talalay-Latex mit CO2 belüftet und über Metallstäben erhitzt. Durch dieses Prozedere entsteht ein sehr atmungsaktiver Latex, der optimale Belüftung bietet.
7-Zonen-Latex- Matratzen
Latexmatratzen mit 7 Zonen haben speziell auf die einzelnen Körperregionen zugeschnittene Bereiche:
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Kopfzone: Die Kopfzone soll unangenehmen Verspannungen im Nackenbereich vorbeugen.
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Schulterzone: Die Schulterzone ermöglicht der Schulter ein stärkeres Einsinken in die Matratzen, was vor allem bei Seitenschläfern wichtig für eine gute Lagerung der Wirbelsäule ist.
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Lordosezone: Als Lordose bezeichnet man einen in Richtung Bauch gebogenen Teil der Wirbelsäule, was im Lendenbereich normal ist. Diese Zone stützt die natürliche Haltung der Wirbelsäule in diesem Bereich.
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Beckenzone: Die Beckenzone ist der Schulterzone ähnlich, sie ermöglicht dem Beckenbereich ein stärkeres Einsinken in die Matratze, sodass die Wirbelsäule ideal entlastet werden kann.
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Oberschenkelzone
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Wadenzone
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Fußzone: Die Füße sorgen meist für einen recht punktuellen Druck auf die Matratze, der von dieser Zone abgefedert wird.
Vorteile von Latex-Matratzen:
Latex-Matratzen passen sich den Körperkonturen sehr gut an und bieten dem Schlafenden eine hervorragende Punktelastizität. Änderungen der Schlafposition werden sofort abgefedert und der Körper auch in der neuen Schlafposition punkgerecht unterstützt.
Eine Latexmatratze produziert keine störenden Nebengeräusche, die den Schlaf negativ beeinflussen könnten.
Nachteile von Latex-Matratzen:
Ihr mitunter sehr hohes Gewicht lässt die Latex-Matratzen unhandlich und schwer erscheinen. Besonders in der ersten Zeit können einer neuen Latex-Matratze Gerüche entströmen, die von sensiblen Nasen möglicherweise als störend empfunden wird.