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Das Ansinnen hat seinen Ursprung bei den indigenen Völkern. Nun breitet es sich zunehmend aus: Die Natur wird als juristische Person behandelt.
So hat der Manoomin-Reis eigene Rechte. Damit wollen indigene Völker eine Ölpipeline stoppen, die durch dessen Anbaugebiet zwischen den USA und Kanada gezogen werden soll.
Ebenfalls juristische Personen sind die Flüsse Yamuna und Ganges in Indien, der Whanganui River in Neuseeland und der Magpie in Kanada. Das bedeutet: Eine Verschmutzung kommt einer Körperverletzung gleich.
In Kolumbien hat das oberste Gericht das Amazonas-Gebiet als juristische Person bestätigt. Ecuador hat die Natur in der Verfassung als rechtliche Einheit anerkannt. Frankreich hat ganz neu den strafbaren Tatbestand des Ökozids geschaffen. Damit ist zum Beispiel die Vergiftung eines Flusses einklagbar.
🎈Die Rechte der Natur treibt die Mutter-Erde-Bewegung voran. Sie will durch eine Petition bei der UNO die Menschenrechte analog ergänzen. Mach mit und unterschreibe!
Bildquellen
- Whanganui_River_-_New_Zealand: Felix Engelhardt, Wikimedia