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Die Regierung nimmt den Bericht “Mobilität in Graubünden – Ergebnisse des Mikrozensus Mobilität und Verkehr 2015″ vom April 2018 zur Kenntnis.
Der Mikrozensus Mobilität und Verkehr (MZMV) ist eine statistische Erhebung des Bundes, die alle fünf Jahre durchgeführt wird und Auskunft über das Verkehrsverhalten der Schweizer Bevölkerung gibt.
Den Ergebnissen des Mikrozensus 2015 kann unter anderem entnommen werden, daß Bündner pro Tag durchschnittlich knapp 44 Kilometer zurücklegen (ohne Auslandreisen). Hierfür sind sie gut 100 Minuten unterwegs.
Damit liegt sowohl die Tagesdistanz als auch die Tagesunterwegszeit im Kanton Graubünden – ähnlich wie bei den übrigen Gebirgskantonen – deutlich über dem gesamtschweizerischen Durchschnitt von rund 37 Kilometern respektive 90 Minuten. Der größte Anteil entfällt mit 48 Prozent der zurückgelegten Strecken auf den Freizeitverkehr.
Der Pendlerverkehr (Arbeit und Ausbildung) ist mit 24 Prozent dagegen bedeutend geringer.
Mit einem Anteil von 69 Prozent – gemessen an der zurückgelegten Distanz – ist der motorisierte Individualverkehr mit Abstand der wichtigste Verkehrsträger. 83 Prozent der Bündner Haushalte besitzen mindestens ein Auto. Während 24 Prozent der Strecken mit dem öffentlichen Verkehr zurückgelegt werden, beträgt der Anteil beim Langsamverkehr 7 Prozent. Damit ist im Vergleich zum Mikrozensus 2010 eine leichte Verschiebung um 2 Prozent vom Langsamverkehr hin zum öffentlichen Verkehr festzustellen.