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Aufstockung der Super League ist vom Tisch
Der Modus in den höchsten Schweizer Fussball-Ligen bleibt bestehen. Das ergibt eine schriftliche Abstimmung unter Vertretern der 20 Klubs der Swiss Football League.
Wie die Swiss Football League (SFL) mitteilte, stimmten je 10 Klubs für und gegen einen Moduswechsel. Die Super League wird damit nicht von zehn auf zwölf Teams aufgestockt. Für eine Änderung wäre eine Zweidrittelmehrheit nötig gewesen.
Zur Debatte war eine Meisterschaft nach dem zweistufigen schottischen Modell gestanden mit zwölf Klubs in der höchsten Liga und einer Final- respektive Abstiegsrunde. Die Spielzeit 2020/21 wäre eine Übergangssaison gewesen mit zwei direkten Aufsteigern aus der Challenge League sowie einer Barrage zwischen dem Letzten der Super League und dem Dritten der Challenge League. Die Challenge League hätte auch über 2021 hinaus aus zehn Klubs bestanden.
Die Abstimmung war ursprünglich schon Ende November letzten Jahres geplant. Ein erstes Mal war sie verschoben worden, weil die Abteilung Erste Liga einem ersten Vorschlag der SFL zur Aufstockung der Super League nicht zugestimmt hatte. Im März wurde sie wegen des Coronavirus ein weiteres Mal verlegt. Weil die Ausschreibung der TV- und Marketingrechte im Rahmen der Zentralvermarktung der SFL ab der Saison 2021/22 nun unmittelbar bevorsteht, wurde sie nun in schriftlicher Form durchgeführt.
Die SFL hatte sich bereits 2017 mit einer Modusänderung befasst. Die Mehrheit der Klubvertreter hatte damals indes die Haltung vertreten, dass die Zehnerliga mit dem aktuellen, seit der Saison 2003/04 bestehenden Modus die beste Lösung darstellt. Als Kompromiss wurde die Barrage wieder eingeführt.