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|Die Färöer liegen nordwestlich von Schottland auf halbem Weg zwischen Norwegen und Island auf 62° N inmitten des Golfstroms. Die Inselgruppe besteht aus 18 Inseln mit zusammen 1399 km² und erstreckt sich etwa in Gestalt eines kopfstehenden Dreiecks 113 km in nordsüdlicher und 75 km in ostwestlicher Richtung.

Tórshavn
|Tórshavn , dänisch:
Thorshavn, färöisch
kurz: Havn) ist die Hauptstadt
der Färöer
und liegt an der Ostküste Streymoys.

Als das politische, wirtschaftliche und geistige Zentrum des Landes bietet die Stadt weit mehr Infrastruktur, als man in einer vergleichbar großen mitteleuropäischen Kleinstadt erwarten würde. Die Stadt bezeichnete sich früher oft als die kleinste Hauptstadt der Welt, was aber nicht korrekt ist. Scherzhaft nennt man Tórshavn auch den Nabel der Welt.
|Velbastaður (dänisch:
Velbestad) ist ein Ort
der Färöer an der südlichen Westküste der Hauptinsel Streymoy.

Velbastaður liegt nordwestlich des Nachbarorts Kirkjubøur und gehört, wie dieser, zu den ältesten Orten des Archipels. 1349 starb die gesamte Bevölkerung an der Pest.

Kirkjubøur
Einst war Kirkjubøur das geistliche und kulturelle
Zentrum der Färöer. Ab 1111
(ältere Quellen sagen ca. 1100 bzw. spätestens 1120) war es Sitz des Bistums
Färöer. Bis zur Reformation
auf den Färöern 1538
residierten hier 34 Bischöfe. Siehe auch Liste
der Bischöfe der Färöer.
Sverre Sigurdsson wuchs hier auf und besuchte die Lateinschule des Bistums, bevor er 1176 nach Norwegen ging, wo er der größte Mittelalterkönig seines Landes wurde.
Hier wohnte auch die legendäre Gæsa, die ihre umfangreichen Landbesitzungen an die Kirche verlor, weil sie in der Fastenzeit Fleisch gegessen hatte, was als Sakrileg galt. Der Legende zufolge ging sie nach Gásadalur, das nach ihr benannt wurde.
Der bekannteste Bischof in Kirkjubøur war Erlendur († 1308). Er ließ die Magnuskathedrale bauen, was aber zum Aufruhr der Färinger führte, da sie die hohen Kirchenabgaben nicht mehr tragen wollten. Erlendur wurde gestürzt (wahrscheinlich konnte er fliehen, andere Überlieferungen sagen, er wurde in der Magnuskathedrale getötet).
Nach der Reformation 1538 gab es noch mit Jens Riber einen protestantischen Bischof, der aber 1556 oder 1557 sein Amt aufgeben und das Land verlassen musste.
Der bekannteste Sohn des Ortes ist Jóannes Patursson (1866-1946), der zusammen mit seinem Bruder Sverre zur Treibenden Kraft hinter der modernen färöischen national-kulturellen Bewegung wurde.
|br||

Kvívík
Zur Kommune Kvívík gehören auch die Orte Leynar, Skælingur, Stykkið und Válur/Nesið. Zusammen hatte die Kommune Ende 2002 genau 580 Einwohner. Kvívík liegt südlich des größeren Ortes Vestmanna zu beiden Seiten einer kleinen Bucht und wird durch den Bach Stórá geteilt.
Ausgrabungen von zwei Langhäusern, eines war ein Wohnhaus das andere ein Stall, ab 1941 konnten belegen, dass der Ort seit der Wikingerzeit auf den Färöern bewohnt ist. Kvívík zählt damit zu den ältesten Orten des Archipels. Weitere Ausgrabungen folgten, wo eine ganze Reihe von Gegenständen gefunden wurden, die heute im Nationalmuseum in Tórshavn ausgestellt werden. Spinnwirtel, Fanggerät, Öllampen und Kinderspielzeug (Pferde und Boote) zeigen etwas über das Leben in dieser Zeit. Es fand sich auch Frauenschmuck in Form von Perlen. Bemerkenswert ist ein Damenschuh, dessen Pendant in Paris gefunden wurde.
Die Steinkirche wurde am 13. Dezember 1903 geweiht und ersetzte eine alte Holzkirche von 1838, da diese angesichts der gewachsenen Bevölkerungszahl zu klein wurde. Hier las am 31. Dezember 1855 der frisch ernannte Pfarrer V. U. Hammershaimb aus dem Evangelium vor - auf Färöisch, damals ein Skandal, da Dänisch die alleinige Kirchensprache war.

Das Schiffe der Dänischen Marine wurde am 9. Juni
1992 in Dienst gestellt. Es weid unter anderem für den Küstenschutz von Grönland und Island eingesetzt.
weiter nach Invergordon(Schottland)

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