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Dem Schweizer Tennisprofi gelang im Halbfinal fast alles. Mehr als souverän besiegte er seinen amerikanischen Gegner Andy Roddick.Dieser Inhalt wurde am 04. Juli 2003 - 17:51 publiziert
Im Final trifft der Baselbieter am Sonntag auf den Australier Mark Philippoussis.
Roger Federer liess Andy Roddick kaum eine Chance und gewann sicher in drei Sätzen mit 7:6 (8:6), 6:3, 6:3. Er zelebrierte phasenweise phantastisches Tennis und hatte sogar Muse zu lachen, als er seinem Kontrahenten in einem der langen Ballwechsel die Grenzen aufgezeigt hatte.
Erstmals in einem Grand-Slam-Final
Auch in der vierten Partie gegen Roddick blieb der Schweizer siegreich. Er war seinem Gegner in allen Belangen überlegen, selbst beim Aufschlag, normalerweise eine Spezialität des Amerikaners. Als erster Schweizer ist es Federer gelungen, bis in den Männer-Final eines Grand-Slam-Turniers vorzudringen.
Der zweite Finalist in Wimbledon heisst Mark Philippoussis. Der Australier schlug den Franzosen Sébastien Grosjean 7:6 (7:3), 6:3, 6:3 und steht nach den US Open von 1998 zum zweiten Mal in seiner Karriere in einem Grand-Slam-Final.
Zum vierten Mal aus "Down Under"
Titelverteidiger Lleyton Hewitt war zwar schon in der 1. Runde gescheitert. Nun führte dafür Philippoussis die australische Erfolgs-Serie in Londons Südwesten fort; denn zum vierten Mal in Folge hat ein Spieler aus "Down Under" den Final von Wimbledon erreicht.
Philippoussis benötigte dafür gegen Grosjean nicht einmal zwei Stunden. Zwar schlug er "lediglich" elf Asse und lag damit klar unter seinem diesjährigen Wimbledon-Durchschnitt von 27 Assen pro Partie; doch der 26-Jährige dominierte den Franzosen dennoch klar. Mit der Vorhand setzte er Grosjean immer wieder unter Druck und musste dem Franzosen insgesamt nur zwei Breakbälle zugestehen. Diese wehrte er dann aber standesgemäss mit einem As ab.
Swissinfo und Agenturen
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