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Rothachen
(Kt. Bern,
Amtsbez.
Thun und Konolfingen).
1300-540 m. Bach; entspringt am N.-Ende der
Honegg mit mehreren Quellarmen, die sich auf
einer sumpfigen Terrasse n. der
Schwarzenegg vereinigen, wendet sich dann nach W., durchfliesst die Gemeinden
Wachseldorn und
Buchholterberg, erhält unterhalb des Weilers
Rothachen von rechts den
Wissbach, bildet dann s.
Bleiken ein 3 km
langes und ziemlich tiefes Waldtobel, erhält im
Brenzikofenwald einen vom
Schnittweierbad herkommenden Zufluss und tritt dann
ins Aarethal ein, um
in Au bei
Kiesen nach 16 km langem
Lauf von rechts in
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die Aare zu münden. Ueber sie führen die Bahnbrücken der Linien Bern-Thun und Burgdorf-Thun und die Strassenbrücken Münsingen-Thun und Thun-Röthenbach.
Treibt einige Mühlen und Sägen.
Der meist nur wenig Wasser führende Bach kann nach einem starken Gewitter oder nach langen Regen zu einem gefährlichen Wildwasser anschwellen. In seinem Bett hat man im 15. Jahrhundert Gold gewaschen.