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Genitalwarzen
Genitalwarzen (auch Feigwarzen, Kondylome) sind hautfarbene Gewächse, die sich auf den äusseren Genitalorganen Schamlippen (Vulva), Scheide (Vagina), beim Mann am Penis oder - bei Mann und Frau - auch am Anus (After) oder im Enddarm (Rektum) bilden können.
Genitalwarzen werden häufig ausgelöst durch eine Infektion mit dem humanen Papilloma-Virus (HPV), das in der Regel durch intimen oder ungeschützten sexuellen Kontakt übertragen wird.
Genitalwarzen sind nicht gefährlich, aber äusserst lästig; die Behandlung ist sehr unangenehm und langwierig; häufig kommt es trotz Behandlung zu Rezidiven (Wiederauftreten der Krankheit).
Vor Genitalwarzen kann man sich teilweise durch Kondombenützung schützen. Seit Anfang 2007 kann man sich auch dagegen impfen lassen. Diese wird vor allem jungen Frauen noch vor Aufnahme der sexuellen Aktivitäten empfohlen.
Mediscope
26.09.2007 - dzu