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Die TANKSÄULE eine Wertanlage mit Potential
Die Idee, Benzin mittels einer Handpumpe aus einem Vorratstank direkt in den Tank des Fahrzeugs zu fördern, wird dem Amerikaner Sylvanus F. Bowser zugeschrieben, der bereits 1898 mit der Vermarktung solcher Zapfpumpen begann und in den Folgejahren zahllose Ideen patentierte und verwirklichte.
In den USA war das Automobil damals dank Henry Ford und nicht zuletzt auch wegen der kriegsbedingten Einschränkungen in Europa schon wesentlich verbreiteter. Damit einhergehend war natürlich auch die Entwicklung der Zapfstellen in Amerika der in anderen Ländern weit voraus.
Die erste Tankstelle der Welt wurde 1907 in Seattle eröffnet. Der Aufbau eines Tankstellen-Netzes in Amerika geschah jedoch erst richtig in den 20er Jahren.
Bis 1920 wurde Benzin meist von kleineren Ladenbesitzern in Kannen oder Kanistern unter der Theke oder vor dem Laden gelagert. Das jeweilige Produkt hatte keinen Markennamen und der Autofahrer
konnte nicht immer sicher sein, ob er wirklich Benzin für sein Geld bekam oder eine Mischung, die mit billigem Petroleum gepanscht war.
Anfang der 20er Jahre waren in Amerika 100.000 Verkaufsstellen mit dem Vertrieb von Benzin in Kanisterform oder Fässern (Barrel) beschäftigt. Bereits 12.000 Tankstellen wurden 1921 registriert und im Jahre 1929 hatte Amerika schon 143.000 Tankstellen mit Tanksäulen Bedienung.
Heute sind es die Sammler, die den Wert der Tanksäulen neu entdeckt haben.
Die klassischen Design-Varianten haben bis heute einen sehr hohen Sammler-
wert.