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Der Streit um das Trinkwasser zieht sich nun bereits über ein Jahr.
? 27. Juni 2007: An einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung (GV) beschliesst Bärfischen den Kauf einer Trinkwasserquelle in der Nähe des Schiffenenseeufers. Bereits im Jahr 2003 hat die Gemeindeversammlung einen Kredit für den Bau einer Trinkwasserfassung und für Leitungen genehmigt. Ziel war es, die Trinkwasserversorgung unabhängig von einer Quelle, die im Besitz der Familie Waeber ist, sicherzustellen.
? 3. September 2007: Catherine Waeber kündigt zwölf Bärfischener Haushalten, die von ihr mit Trinkwasser versorgt werden, an, die Versorgung auf das oben genannte Datum einzustellen. Sie könne die Auflagen des Kantonalen Laboratoriums nicht einhalten. Nach Verhandlungen unter Beizug des Oberamts wird eine provisorische Lösung bis Ende 2007 gefunden.
? 29. Dezember 2007: Erneut kündigt Catherine Waeber an, die Trinkwasserversorgung einzustellen.
? 3. Januar 2008: Staatsrat Pascal Corminboeuf, Vorsteher der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft (ILFD), verpflichtet Catherine Waeber mit einer Verfügung, bis am 30. April Trinkwasser an Bärfischen zu liefern.
? 14. Januar 2008: Die Bärfischener kochen ihr Trinkwasser ab, da sich die Gemeinde nicht mit Catherine Waeber über die Aufteilung der Kosten für die hygienischen Massnahmen einigen konnte, dies obwohl die ILFD am 11. Januar eine Präzisierung der Entscheidung vom 3. Januar erlassen hat.
? 11. Februar 2008: Die Bärfischener können ihr Wasser wieder trinken, ohne es zuvor abzukochen, da die Gemeinde die hygienischen Massnahmen nun selbst durchführt.
? 28. April 2008: Die ILFD verpflichtet Catherine Waeber, der Gemeinde Bärfischen Trinkwasser zu liefern, bis diese die eigene Versorgung in Betrieb nehmen kann. hw