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Purdy, das ist Rebecca Poole. Die Engländerin, die in Henley geboren wurde und in Nettlebed zur Schule ging, sorgte auf der Insel bereits im letzten Jahr für Aufsehen mit ihrer ersten Single „Next Time“, die im September erschien. Zusammen mit Lana del Rey trat Purdy auf Richard Bransons Necker Island auf. Purdy repräsentiert in ihren Songs die neue Generation einer „Femme Fatale“, mit einem Hauch Nancy Sinatra und Peggy Lee. Seit sie elf Jahre alt ist, schreibt Poole Songs. Entdeckt wurde die Sängerin von keinem geringeren als Alan McGee, der bereits Oasis gross gemacht hat. Er, den Poole vor einem Konzert per Facebook kontaktiert hatte, war es auch, der für Pooles Rebranding verantwortlich war. Kurz nach dem Konzert im Londoner Club Borderline nahm er Rebecca unter Vertrag. „Purdy“ ist einen Hommage an einen bekannten Musiker, dessen ersten Band denselben Namen hatte – damals inspiriert von Purdey, einem Charakter aus der 70er-Jahre Serie „The New Avengers“.
„Ich war mir zunächst nicht sicher, ob ich den Namenswechsel wirklich machen sollte, denn ich hatte mich bereits mit meinem wirklichen Namen etwas bekannt gemacht“, sagte die Sängerin in einem Interview – dies unter anderem 2012 mit „This Is the Song“ zusammen mit The Red White and Blues Band der Royal Airforce. „Für die Zuhörer ist es jedoch schöner, etwas Neues zu entdecken. Es sind wie zwei Seiten meiner Persönlichkeit – und da ich Zwilling bin, passt dies ja hervorragend.“ Im Mai soll das Debütalbum „Diamond in the Dust“ folgen. Es wurde mit Grammy-Award-Gewinner Andy Wright (Simply Red/Annie Lennox) produziert, den Poole über den Musik-Direktor des Londoner Ronnie Scotts Jazz Club kennengelernt hat. Die Songs entstanden unter anderem zusammen mit Emily Phillips (Rizzle Kicks), Tim Baxter oder Matt Johnson, dem Jamiroquai-Pianisten und Produzenten. Der aktuelle Clip von Purdy heisst „Bye Bye Love“ – dieser erscheint im März.