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«The Age of Adaline» – Die Tücken der Unsterblichkeit
- Donnerstag, 11. Juni 2015, 11:49 Uhr
Adaline Bowman hört nach einem Unfall auf zu altern. Nach über 80 Jahren wünscht sie sich nichts sehnlicher als an der Seite ihres Liebsten alt zu werden. Es geht um den zeitlosen Wunsch der Menschen unsterblich zu sein. Die Unsterblichkeit bringt aber mehr negative Effekte mit sich, als erwartet.
Damit das Geheimnis ihrer ewigen Jugend nicht auffliegt, ändert Adaline alle zehn Jahre ihre Identität und ihren Wohnort. Dadurch hat sie keine Freunde. Die einzige Person, die Adalines Geschichte kennt und sie unterstützt, ist ihre bereits ergraute Tochter. Als Adaline jedoch Ellis über den Weg läuft und sich nach vielen Jahrzehnten wieder verliebt, fragt sie sich, ob sie es durch das ewige Weglaufen nicht verpasst hat, zu leben.
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Das stärkste Zitat
Adaline schaut sich mit ihrer Tochter Flemming alte Fotoalben an. Flemming: «1954. Mein erstes Semester an der Universität. Das ist das letzte Foto, das ich von dir habe.» Adaline: «Ach, wenn du eines gesehen hast, hast du sie alle gesehen.»
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Die Schauspielerin
Adaline-Darstellerin Blake Lively ist in einer Schauspielerfamilie aufgewachsen. Sowohl ihre Eltern, wie auch ihre vier Geschwister sind in der Filmbranche tätig. Mit zehn stand Lively in ihrer ersten Nebenrolle vor der Kamera. Im Film «Sandman» spielte sie unter der Regie ihres Vaters eine Zahnfee. International bekannt wurde sie mit der Serie «Gossip Girl». Darin spielte sie von 2007 bis 2012 das It-Girl Serena van der Woodsen. Danach folgten ausschliesslich Rollen in Kinofilmen. 2011 war sie in der Comicverfilmung «Green Lantern», an der Seite von Ryan Reynolds, zu sehen. Bereits während den Dreharbeiten begannen die beiden eine Beziehung und gaben sich 2012 das Jawort, womit die Familien-Tradition der Livelys aufrechterhalten wurde. Nach wie vor ist jedes Mitglied Schauspieler. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, ob die einjährige Tochter von Reynolds und Lively irgendwann in die Fussstapfen der Eltern treten wird.
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Fakten, die man wissen sollte
In «The Age of Adaline» spielt Schauspieler-Urgestein Harrison Ford eine Nebenrolle. Für den 71-jähigen ist es nicht das erste Mal in seiner vierzigjährigen Schauspielkarriere, dass er nicht im Mittelpunkt des Geschehens steht. Er selbst sagte, er sei zu alt, um als Hauptdarsteller engagiert zu werden, denn das Publikum würde jüngere Helden bevorzugen. Seit «Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull» aus dem Jahr 2008, stand Ford zwölf Mal vor der Kamera. In elf dieser Produktionen spielte er eine Nebenrolle. Ende dieses Jahres wird er wieder in einer seiner berühmtesten Rollen – die des Han Solo in «Star Wars» – zu sehen sein. Ausserdem wurde ein fünfter Teil der Indiana Jones-Reihe angekündigt. Ob Ford aber wieder in die Rolle des abenteuerlustigen Archäologen schlüpfen wird, ist noch fraglich.
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Das Urteil
Eine Unsterbliche, die Jahrzehnte lang ein einsames Leben führt und zusehen muss, dass ihr Geheimnis nicht entdeckt wird - die Handlung von «The Age of Adaline» ist nicht neu. Es ist sowas wie die romantische Version des Actionfilms «Highlander» von 1986. Auch wenn es einmal um einen köpfeabschlagenden Schwertkämpfer und einmal um eine einsame Bibliothekarin geht, in beiden Fällen handelt die Geschichte von Unsterblichen, die ein Problem mit der Liebe haben, weil die Herzallerliebsten irgendwann alle an Altersschwäche sterben. Trotz Fantasy-Einfluss ist die Handlung von «The Age of Adaline» nachvollziehbar und wird von wunderschönen, klassischen Bildern aus den vergangenen neun Dekaden abgerundet. Kitsch, Herzschmerz und grosse Liebe.
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Kinostart: 11.06.015