Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03444.jsonl.gz/1948

Die im Handel (Apotheken und Drogerien) erhältlichen Zykluscomputer sind im Grunde eine Weiterentwicklung der Basaltemperaturmethode. Damit können die fruchtbaren Tage annähernd genau bestimmt werden und damit können sie sowohl zur Empfängnisverhütung als auch bei Kinderwunsch eingesetzt werden.
Wie ein Zykluscomputer funktioniert
Der Computer berechnet mit der täglich von der Benutzerin eingegebenen Körpertemperaturdaten und zusätzlich gespeicherten Durchschnittsdaten anderer Frauen, wann der Eisprung ungefähr stattfinden könnte. An den unfruchtbaren Tagen blinkt ein grünes Lämpchen, an den fruchtbaren ein rotes.
Um diese statistische Aussage zu treffen und die individuellen Daten richtig zu interpretieren, braucht das Gerät zwischen drei und sechs Monaten. Bis dahin sind die Ergebnisse nicht optimal. Ausserdem sollte ein einigermassen regelmässiger Zyklus vorliegen – je unregelmässiger der Zyklus, umso länger dauert es, bis der Computer zuverlässig arbeiten kann. Frauen, die gerade entbunden oder die Pille abgesetzt haben, müssen dies berücksichtigen.
Zykluscomputer kosten zwischen 280 und 1000 Franken. Auf Wunsch können die Daten telefonisch oder durch Einschicken des Geräts dem Hersteller übermittelt und ausgedruckt bzw. kostenpflichtig analysiert werden.
Mit einem zusätzlich benutzten Ovulationstest kann die Genauigkeit der Computerberechnung verbessert werden. Die Hormonstäbchen messen den LH-Spiegel, also das Hormon, das den Eisprung auslöst.