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Der aus dem nahen Schwarzwald stammende Hartmut Rosa, Jahrgang 1965, ist Professor für Allgemeine und Theoretische Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er ist ein gefragter Redner im In- und Ausland, Buchautor und Träger renommierter Auszeichnungen.
Über sein letzterschienenes Buch «Unverfügbarkeit» heisst es: «Das zentrale Bestreben der Moderne gilt der Vergrößerung der eigenen Reichweite, des Zugriffs auf die Welt: Diese verfügbare Welt ist jedoch, so Hartmut Rosas brisante These, eine verstummte, mit ihr gibt es keinen Dialog mehr. Gegen diese fortschreitende Entfremdung zwischen Mensch und Welt setzt Rosa die »Resonanz«, als klingende, unberechenbare Beziehung mit einer nicht verfügbaren Welt. Zur Resonanz kommt es, wenn wir uns auf Fremdes, Irritierendes einlassen, auf all das, was sich außerhalb unserer kontrollierenden Reichweite befindet.» Im Herbst 2021 sollen zwei Bücher mit Beiträgen von ihm erscheinen: «Lost in Perfection – Zur Optimierung von Gesellschaft und Psyche» und «Spätmoderne in der Krise - Was leistet die Gesellschaftstheorie?»