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Historisches Neujahrsblatt 2021: Göschenen
1933 floh die deutsche Kommunistin Anna Josephine Leibbrand in die Schweiz. 1934 folgte sie ihrem späteren zweiten Mann nach Göschenen, wo sie bis 1936 blieb. Ihre Erlebnisse dort verarbeitete sie zu einem 1945 veröffentlichten Buch, welches in Uri für Empörung sorgte.
Auf Anna Leibbrands biografischen Spuren widmet sich Matthias Wahl dem Entstehungshintergrund des Romans. Walter Bär zeigt in zwei Texten anhand verschiedenster Gegenstände die Bedeutung des Urner Volksglaubens auf. Derselbe Autor schlägt in seinem dritten Text die Brücke zu Göschenen und der wortwörtlich bewegten Geschichte des Teufelssteins.