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Safran - Botanik
Crocus Sativus
Das Gewürz Safran stammt aus der Safranpflanze (botanische Bezeichnung: Crocus sativus) – eine Krokus-Art der Schwertliliengewächse (Iridaceae).
Gewöhnlich bezeichnet man sowohl die Pflanze selbst, wie auch das aus ihr hervorgehende Gewürz als „Safran“
Die Safranpflanze ist triploid und somit unfruchtbar. Ihre Vermehrung erfolgt vegetativ durch Pflanzung von kleinen Safranknollen, aus denen die Safranpflanze mit ihren Niederblättern (Blattscheiden), grünen Laubblättern und schliesslich der Safranblüte heranwächst.
Safran bevorzugt ein gemässigtes Klima mit einem warmen, niederschlagsarmen Herbst, einem kühlen bis kalten Winter und einem heissen Sommer. Optimal gedeiht er in einem leichten, wasserdurchlässigen Boden mit vielen Nährstoffen.
Safranblüte und -Narben
Der Safrankrokus blüht einmal jährlich im Herbst während wenigen Tagen auf. Die Blüte besteht aus sechs zu einem hellvioletten Kelch geformten Blätter. Aus der Blütenröhre entspringt ein hellgelber Griffel, der sich am oberen Ende der Blüte in drei fadenförmige, etwa 25 – 40 mm lange Narbenäste (Stigmen) verzweigt. Diese Narbenäste oder Safranfäden bilden nach der Ernte und Trocknung das Gewürz «Safran».