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Jean-Pierre RAYNAUD, 1962. Unten am Wallriss, am Eingang zum ehemaligen städtischen Schlachthof, trohnt auf einem Betonsockel der riesige Blumentopf des Künstlers.
Im Jahre 1962 einen Blumentopf mit Beton zu füllen, war eine revolutionäre Geste für Jean-Pierre Raynaud, der gerade seine Ausbildung als Gartenbauer abgeschlossen hatte. Sein Ziel war, ein gebräuchliches Objekt zu entfremden und ihm somit einen neuen Sinn zu verleihen, basierend auf dem Symbol, der Form und dem Volumen. Er hat dieses Thema immer wieder umgesetzt, bisweilen unter Einbezug einer Pistole oder eines Sarges, wie zum Beispiel in seinem Werk vor dem Centre Beaubourg in Paris. Man findet auch Werke mit anderen alltäglichen Objekten, wie z.B. entfremdeten Verkehrssignaltafeln.