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Machbarkeitsstudie für Glarner Gefängnis-Neubau
Das Glarner Gefängnis entspricht nicht mehr den heutigen Standards in Bezug auf Platz- und Lichtverhältnisse sowie den Möglichkeiten für Arbeit und Freizeit. Deshalb soll im nächsten Jahr eine Machbarkeitsstudie für einen Neubau erstellt werden. Später ist ein Architekturwettbewerb geplant.
Schon länger ist bekannt, dass das Glarner Gefängnis den heutigen Anforderungen hinsichtlich der Bauinfrastruktur nicht mehr genügt, wie die Glarner Regierung am Dienstag in einer Mitteilung schreibt. Zwar hätten in den letzten Jahren bauliche Verbesserungen erreicht werden können, doch das genüge noch lange nicht, um den Platz- und Lichtanforderungen zu genügen und um ausreichend Möglichkeiten für Beschäftigung und Freizeit zu bieten.
Deswegen hielt der Glarner Regierungsrat in der Legislaturplanung 2019 bis 2022 fest, dass eine Anschlusslösung für das alte Gefängnis gefunden werden müsse. In einem Gutachten schlägt ein Experte vier Optionen vor, wie es in der Mitteilung weiter heisst:
- Renovation des bestehenden Gefängnisses
- Neubau auf dem Areal Zeughaus mit 6 bis 8 Plätzen
- Neubau auf dem Areal Zeughaus mit 10 bis 12 Plätzen
- Vollständige Auslagerung an andere Kantone
Der Regierungsrat sei nach einer Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen zum Schluss gekommen, dass ein Neubau mit zehn bis zwölf Zellenplätzen für die Polizei-, Sicherheits- und Untersuchungshaft sowie zum Vollzug von kurzen Freiheitsstrafen weiterverfolgt werden soll. Aus diesem Grund werde eine detaillierte Machbarkeitsstudie mit Vorprüfung und Wettbewerbsvorbereitung in Auftrag gegeben, heisst es weiter. Dazu werde ein Betrag von 50‘000 Franken ins Budget 2021 aufgenommen. (sz)