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Messa di Gloria von Giacomo Puccini
Der gerade mal 21-jährige Komponist Giacomo Puccini (1858-1924), Spross einer Kirchenmusikerfamilie, hätte es sich wohl kaum träumen lassen, dass seine Abschlussarbeit am Konservatorium dereinst auf breites Interesse stossen würde. Jedenfalls veröffentlichte er das vollständige Manuskript seiner Messe “Messa di Gloria” für Soli, Chor und Orchester nie. Erst 28 Jahre nach seinem Tod begann der Siegeszug dieses Jugendwerks unter dem Namen Messa di Gloria. Ihren Namen verdankt die Messe dem Umstand, dass das Gloria länger ist als alle restlichen Teile zusammen. Opernhaft anmutende Chöre, liedartige Melodieführungen und eine schwungvolle Frische, in der Puccinis Meisterschaft als Opernkomponist bereits zu hören ist, sicherten dem Werk nach seiner Wiederentdeckung 1952 eine stets wachsende Beliebtheit.
Quelle
Stifts-Chor Köln, Judith Rossbach