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Fachbegriffe
Autorotation:
Autorotation ist die Möglichkeit, einen Hubschrauber ohne die antreibende Kraft eines Motors zu landen(nur bei Heli´s mit Freilauf. Dies ist zum einen eine Flugfigur, zum anderen manchmal der letzte Ausweg um einen Crash zu vermeiden.Wenn der Motor die Blätter nicht mehr antreibt dreht sich der Rotor weiter!
BEC:
Der B attery E liminator C ircuit wird bei Elektromodellen verwendet um sich - wie der Name schon sagt - den Empfängerakku zu sparen, weil das RC-System direkt mit Strom aus dem Antriebsakku gespeist wird.
Damit das BEC-System funktioniert müssen 2 Voraussetzungen gegeben sein:
1. Der Regler muss BEC Spannung bereitstellen.
2. Der Empfänger muss BEC-Spannung über einen Servokanal akzeptieren.
Diese Voraussetzungen sind heute von so gut wie jeder Regler/Empfängerkombination gegeben.
Das BEC ist auch dahingehend ausgelegt, dass der Hauptverbraucher (Elektromotor) abgeschaltet wird, sobald die Akkuspannung unter einen Wert von etwa 5V sinkt. Somit ist auch gewährleistet, dass das Modell bei leerem Antriebsakku nicht außer Kontrolle gerät, sondern einfach stehen bleibt
Blattspurlauf:
Beim Blattspurlauf schaut man in die Rotorkreisebene und überprüft ob die Rotorblätter in einer Ebene verlaufen.Verlaufen sie ungleichmässig kann es zu starken Vibrationen und Abnutzung des Materiales kommen. Deshalb haben die meisten Blätter zwei unterschiedliche Farben am Ende der Blätter um zu erkennen welches Blatt höher/niedriger verläuft.
Bodeneffekt:
Der Bodeneffekt tritt bei jedem Fahrzeug auf, das einen Luftstrom gegen den Boden richtet. Der Luftstrom wird dabei vom Boden reflektiert und wirkt dem abwärts gerichteten Luftstrom entgegen. Beim Abstieg wird der Hubschrauber vom Bodeneffekt-(Luftpolster) regelrecht "aufgefangen". Er tritt bei jedem Hubschrauber auf, ist aber je nach Rotordurchmesser und -Geschwindigkeit unterschiedlich groß. Im Bodeneffekt lässt sich der Hubschrauber durch die Verwirbelungen nur sehr schwer kontrollieren.
CCPM, steht für "Cyclic Collective Pitch Mixing:
Beim CCPM wird die Mischung mechanisch hergestellt.
CP, Colletive Pitch:
Pitch ist die englische Bezeichnung für den Anstellwinkel der Rotorblätter gegenüber der anströmenden Luft. Man spricht auch von kollektiver Blattverstellung, da mit Pitch der Anstellwinkel aller Rotorblätter gemeinsam verstellt wird. Damit ein Heli steigt, muß man "Pitch geben" d.h., dass man den Anstellwinkel in Richtung "positiv" verstellt. Folglich steigt der Hubschrauber.
eCCPM, steht für "electronic Cyclic Collective Pitch Mixing:
Beim eCCPM arbeiten an der Taumelscheibe mehrere Servos zusammen, um Nick, Roll und Pitch zu erzeugen. Es gibt Varianten mit 3 (120Grad) bzw. 4 Servos (90 Grad). Die Servos sind also im Winkel von 90° bzw 120° zueinander um die Taumelscheibe angeordnet. Die Anlenkung erfodert Servos die exakt gleiche Geschwindigkeiten und Wege haben und eine äußerst hohe Rückstellgenauigkeit haben. Die elektronische Umrechnung erfolgt in der Regel in der Fernsteuerung, die die benötigten Mischungen synchron an die Servos übermittelt.
Expo:
oder auch Exponential genannt, ist eine Einstellung an einer Computerfernsteuerung und wird überwiegend dazu benutzt, das Steuergefühl nahe bei Neutralpunkt des Knüppels "weicher" zu gestalten. Ist Exponential ausgeschaltet, bewegt sich das Servo immer proportional zum Steuerknüppel: z.B. 25% Knüppelausschlag ergeben 25% Servoausschlag. Mit positiven oder negativen Expo-Werten, wird die Servobewegung in der Knüppel-Mittellage entweder "feinfühliger" oder "härter". z.B. 25% Knüppelausschlag ergeben 10% Servoausschlag.
Fail Safe
Ein Fail-Safe Modul stellt eine Baugruppe dar, die bei unzuverlässigen Signalen des Empfängers, ausgelöst durch schwachen Funkempfang oder unzureichene Batterieleistung, eine bestimmte Aktion im Modell ausführt, z.B. die Bremsanlage betätigt. Die Aktion im Fail-Safe-Fall kann bei guten Baugruppen eingestellt werden. Dies soll verhindern, dass das Modell sich unkontrolliert weiter bewegt und ggf. zerstört wird oder Zerstörungen verursacht.Dies wird meist bei Auto- oder Flugzeug-Modellen angewendet.
Fernsteuerung:
PPM:
Das PPM-Signal, kurz für Puls-Pause-Modulation, ist ein Signal, welches die Information über die gewünschte Servoposition mittels der Länge der übermittelten Impulse überträgt.
PCM:
PCM, kurz für Puls-Code-Modulation, ist eine rein digitale Datenübertragung, die im Gegensatz zum PPM-Signal nicht herstellerübergreifend ist.
Expo:
Ist die Abkürzung für Exponential. Wird diese Funktion an einer Computerfernsteuerung eingestellt, werden die Servoausschläge bei großen Steuerknüppelausschlägen verkleinert oder bei kleinen vergrößert, je nachdem ob Expo positiv oder negativ eingestellt ist.
DSC:
DSC steht für "Direct Servo Control". Hierbei wird der Empfänger mit einem Kabel direkt an die DSC-Buchse der Fernsteuerung z.B. MX12 angeschlossen. Damit lassen sich Servos testen und Funktionen testen ohne das die Fernsteuerung Signale sendet. Wichtig vor allem bei Flugtagen. So ganz nebenbei wird auch noch Strom gespart, da das HF-Modul der größte Stromfresser in der Fernsteuerung ist.
Flip:
Eine Drehung des Hubschraubers um die Querachse. Einfacher ausgedrückt: ein Überschlag um die Nickachse. Er wird mit Nick und Pitch geflogen. Man kann aber auch mit Roll und Pitch einen Überschlag fliegen, was dann Seitwärtsflip genannt wird. Wichtig beim Flip, Heli wird seitlich gerollt und seine Position mit dem Pitch gehalten (positiv-Pitch => negativ-Pitch => positiv-Pitch).
FP, Festpitch:
Bei drehzahlgesteuerten Hubschraubern (ohne Blattverstellung) wird der Auftrieb mithilfe der Drehzahl geregelt. Wenn die Drehzahl unterhalb der "Schwebe-Drehzahl" liegt, sinkt der Hubschrauber und wenn die Drehzahl über der "Schwebe-Drehzahl" liegt, steigt der Hubschrauber.
FUNNEL:
Ein Funnel bezeichnet eine Flugfigur, bei der sich der Heli auf einer Kreisbahn bewegt und dabei das Heck oder die Nase auf den Kreismittelpunkt zeigt. Dazu wird ein konstanter Heck- und Roll -Ausschlag gegeben und mit Nick die Höhe kontrolliert. Je stärker der Roll-Ausschlag ausgeführt wird, desto kleiner wird der Kreisdurchmesser.
Beispiel für das Einleiten eines Funnels (Nase nach unten, linksherum): Aus dem Vorwärtsflug wird mit Roll links und Heck links eingeleitet, dann Nick leicht gezogen, um die Höhe einzustellen.
Gier:
Gier ist eine Funktion am Hubschrauber und zwar das Drehen um die Hochachse gesteuert mit dem Heckrotor.
Gyro, Heading Hold, Heading Lock:
Ein Kreisel (Gyroskop, kurz Gyro) wird im Modellbau verwendet, um ein Modell um eine Achse zu stabilisieren. Bei Modellhubschraubern ist diese Achse üblicherweise die Gier-(Heck-)Achse. Im Normal-Modus wird das Servo so gesteuert, dass ungewollte Drehbewegungen, z.B. Drehmomentausgleich bei Pitchänderung, ausgeglichen werden. Im Heading-Hold-Modus (auch Heading-Lock- oder AVCS-Modus genannt) wird nicht die Drehrichtung sondern die Drehgeschwindigkeit des Helis um die Hochachse (Gier) gesteuert. Der Heading-Hold-Modus bewirkt, dass die Winkelausrichtung des Helis (um seine Hochachse) aufrechterhalten wird und nur durch das gewollte Steuern verändert wird. Die Kreiselempfindlichkeit bestimmt, ab welcher Bewegungsstärke des Hubschraubers um die Hochachse ein Korrektursignal für das Heckservo erzeugt wird. Bei einigen Kreiseln ist es möglich, die Empfindlichkeit per Fernsteuerung einzustellen (z.B. Robbe/Futaba GY-401). Einstellung des GY-401
Heading-Lock:
Heading-Lock oder AVCS (Angular Vector Contrl System) Modus bedeutet, dass der Gyro nicht die Drehrichtung, sondern die Drehgeschwindigkeit des Helis steuert. Nur gewollte Richtungsänderungen werden zugelassen, alle anderen werden ausgeglichen.
Heckschweben:
Heckschweben bedeutet, wie der Name schon sagt, dass man mit dem Heck gegen sich schwebt. Dies ist die einfachste Methode, einen Modellhelikopter abheben zu lassen. Mit der Steuerfunktion Gier wird das Heck so korrigiert, dass es immer zum Piloten zeigt.
Inverdet:
Einfach für 'auf dem Rücken fliegen'. Die Kufen vom Helicopter zeigen gegen den Himmel. Der Helicopter ist trotzdem nicht tot, sondern schwebt/fliegt mit Bodenabstand und dem Hauptrotor nach unten.
Looping :
Einen Looping fliegt man mit schnellerer Vorwärtsfahrt. Dazu gibt man etwas Nick nach hinten und hält Nick dort, damit der Heli durch den Looping zieht. Im oberen Teil Rückenflugteil des Loopings muss der positive Pitch aber durch den negativen Pitch ersetzt werden. Daher wird im oberen Halbkreis gleichzeitig zu Nick kontinuierlich weniger Pitch bis zum gleich grossen Negativ-Pitch am obersten Scheitelpunkt der Kurve (Heli voll auf dem Rücken) gegeben, dann beim anschliessenden Abwärtsflug wieder abfangen bis zum normalen Pitch und Rücknahme Nick. Je runder der Pitchanteil (positiv => negativ => positiv) ist, desto runder wird der Looping.
Kugelkopfzange:
Eine Kugelkopfzange dient der Einstellung von Steuergestängen. Dazu steckt man die Kugelkopfpfanne in die dafür vorgesehene Aussparung in der Zange und kann dann ganz bequem (und vor allem ohne die Kugelkopfpfanne zu beschädigen) die Gewindestange eindrehen.
Natürlich wird der Haupteinsatzzweck der Zange die Demontage der Plastik-Pfannen sein. Dazu fährt man mit der geschlitzten Zangenzunge so zwischen die Kugelkopfverbindung, dass der kleine Nippel auf der gegenüberliegenden Zangenzunge sauber die Kugel aus der Kugelpfanne herausdrücken kann. So lassen sich mit sehr wenig Kraft die Kugelpfannen-Verbindungen lösen. Zudem erhöht dies auch die Lebensdauer der Kunststoffteile und senkt somit die Gefahr eines plötzlichen Absturzes durch ein ausgeleiertes oder beschädigtes Kugelgelenk an einem der Steuergestänge
Nasenschweben:
Nasen-Schweben ist, wie der Name schon sagt, Schweben mit der Nase des Helis zum Piloten zeigend (Auge in Auge). Es erfordert mehr Geschick als Seiten- und Heck-Schweben, da einige Steuerbefehle umgekehrt erscheinen. So verursacht Roll nach links, dass der Hubschrauber nach rechts driftet. Roll und Nick haben (vom Piloten aus gesehen) andere Wirkrichtung, Pitch und Gier bleiben gleich (Bei Gier bezieht sich dies darauf, dass der Hubschrauber weiter in die gleiche Richtung dreht, also weiter im Uhrzeigersinn oder Gegenuhrzeigersinn).
Der Schlüssel zum Nasen-Schweben ist, sich in den Hubschrauber mental "hineinzuversetzen". Vom Cockpit aus gesehen ändern sich die Steuerfunktionen nicht.
Nick:
Nick ist eine Funktion am Hubschrauber und zwar das Kippen nach vorne/oder hinten.Damit wird der Hubschrauber schneller oder er bremst ab.
Regler, Steller, Govener Mode:
Um Elektro-Motoren regeln zu können, wird ein elektronischer Drehzahlregler benötigt. Während der Steller lediglich die an der Fernsteuerung programmierten Punkte der Gaskurve an den Motor übermittelt, versucht der Regler, auch Govener genannt, die voreingestellte Rotorkopfdrehzahl einzuhalten und steuert die Drehzahl des Motors entsprechend.
Quarz:
Quarze werden verwendet, um die Frequenz von Fernsteuerung und Empfänger innerhalb eines Frequenzbandes aufeinander abzustimmen. Der mit "T" oder "Tx" gekennzeichnete Quarz kommt in die Fernsteuerung ( T ransmitter) und der mit "R" oder "Rx" gekennzeichnete in den Empfänger ( R eceiver) - gleicher Kanal vorausgesetzt!
Der eingesetzte Quarz legt den Kanal fest, auf dem gesendet bzw. empfangen wird.
Piezokreisel:
Eine preiswerte Lösung ist der Piezokreisel, der sehr oft eingesetzt wird. Ein Sensor prüft über ein Spannungsänderungsprinzip die Stabilität und gibt Signale, damit die Steuereinheit des Hubschraubers über den Heckrotor die Stabilisierung durchführen kann.
Durch die einfache und preiswerte Bauweise, hat der Gyro aber den Nachteil, dass er auch auf Temperaturschwankungen reagiert und es dann zu Problemen kommen kann. Die Einstellung muss also vor jedem Flug überprüft und nachjustiert werden. Eine Weiterentwicklung des Piezokreisel beruht auf mehr Elektronik und Silizium statt Barium-Kristallen. Oft wird er als Piezo Integral. Dieser ist nicht so sehr temperaturanfällig.
Pirouette:
Eine Pirouette ist eine Drehung des Hubschraubers um die Hauptrotorachse. Zum Steuern wird das Heck verwendet. Die Pirouette entsteht auch unfreiwillig, wenn das Heckrotorsystem ausfällt und das Drehmoment des Hauptrotors dadurch nicht mehr ausgeglichen werden kann.
PiroFlip:
Der Piroflip (Kurzform für Pirouettenflip) ist ein Überschlag kombiniert mit einer oder mehreren Pirouetten.
Regler, Steller, Govener Mode:
Um Elektro-Motoren regeln zu können, wird ein elektronischer Drehzahlregler benötigt. Während der Steller lediglich die an der Fernsteuerung programmierten Punkte der Gaskurve an den Motor übermittelt, versucht der Regler, auch Govener genannt, die voreingestellte Rotorkopfdrehzahl einzuhalten und steuert die Drehzahl des Motors entsprechend.
Roll:
Roll ist eine Funktion am Hubschrauber und zwar das Kippen um die Längsachse nach rechts/oder links
Rolle :
Eine 'einfache' Drehung des Hubschraubers um die Längsachse (die Rollachse ) bei etwas Vorwärtsfahrt . Sie wird mit Roll und Pitch geflogen. Bei der Rolle unbedingt darauf achten, das keinerlei Nick-Moment mit gegeben wird, also Knüppel wirklich nur nach links oder rechts! Auch hier muß gleichsam zum Looping kontinuierlich der positiv-Pitch weg, in den negativ-Pitch und zurück auf positiv-Pitch geflogen werden
Ritzel:
Als Ritzel bezeichnet man das kleine Zahnrad, das auf der Motorwelle befestigt wird. Mit Ritzel verschiedener Größe lässt sich das Modell an die jeweilige Strecke und Motor anpassen, da dadurch das Übersetzungsverhältnis verändert wird.
Paddel:
Die Paddel gehören zur Komponente des Hilfsrotor und befinden sich am Ende der Paddelstange.Die Paddel sind für das Flugverhalten zuständig- kleine schwere Paddel sorgen für große Flugstabilität und bei große leichte Paddel wird der Heli agiler.
Paddelstange:
Die Paddelstange verbindet die Paddel am Rotorkopf.Mit einer längeren oder leichtere Paddelstange wird der Heli wendiger.Man kann an der Paddelstange auch Gewichte anbringen um das Flugverhalten zu beeinflussen.Sind die Gewichter weiter außen wird der Heli stabiler sind die Gewichter weiter innen wird er agiler.
Pitch:
Pitch ist eine Funktion am Hubschrauber und zwar das Steigen oder Sinken.Es gibt zwei Arten zum einen Kollektive Blattverstellung(CP) und die Drehzahlsteuerung(FP)
Schwebepitch:
Schwebepitch ist der Punkt, an dem sich Gewicht (zieht nach unten) und die nach oben gerichtete Auftriebskraft des Hauptrotors aufheben. Ergebnis: Der Hubschrauber schwebt. Bei unseren Modellhelis liegt der Schwebepitch bei ~4-5° Pitch.
Seiten-Schweben:
Beim Seitenschweben sieht der Pilot den Modellhelikopter aus der 90° Ansicht (also Seitenansicht). Diese Art des Schwebens ist bereits wesentlich schwieriger als das Heck-Schweben .
Snake:
Das Modell fliegt parallel zur Fluglinie und beschreibt eine Schlangenlinie, die aus mehreren, idealerweise gleichgroßen, Kreisstücken besteht. Das Modell beschreibt wechselweise die Kreissegmente in Rückenflug- und Normalfluglage bzw. in umgekehrter Reihenfolge. Das Umlegen des Modells wird also jeweils mit einer 1/4 Rolle durchgeführt. Die Snake kann vorwärts als auch rückwärts geflogen werden.
Tic Toc:
Ähnlich dem Zeiger eines Metronoms "tickt" der Heli mit Heck abwärts und Nase nach oben ca. 30° vor und zurück. Nächster Schwierigkeitsgrad sind dann TicTocs bei denen der Heli seitlich liegt. Also Heck 90° aus Standard TicToc gedreht, und somit waagerecht.
Turn:
Als Turn wird das Hochziehen des Helis aus dem Vorwärts- oder Rückwärtsflug, anschliessender senkrechter Flugstrecke und Drehung (normalerweise 180°) bezeichnet. Während der Phase nach dem Hochziehen darf Pitch nur zum Ausgleichen von eventuellem Wind gegeben werden, um horizontalen Versatz auszugleichen. Ohne Wind sollten 0° Pitch anliegen. Nach der Drehung folgt wieder eine senkrechte Flugstrecke und das Ausleiten in den Horizontalflug.
V-Stabi:
Fliegen ohne Paddelstange. Die bisher unverzichtbare Stabilisatorstange mit ihrer aufwendigen mechanischen Anlenkung wird jetzt von einer Elektronik virtuell simuliert (V-Stabi). Mit einer Einstellsoftware lassen sich Kopfparameterparameter wie z.B. der Bell / Hiller Anteil oder das Paddelgewicht sehr einfach einstellen und verändern, ohne jegliche mechanische Veränderung am Rotorkopf vornehmen zu müssen. Genau wie bei einem Heading Hold Kreisel werden hier für die Roll und Nicksteuerung Drehraten vorgegeben deren Werte der Pilot ganz einfach vom Sender aus einstellen kann. Der Einsatz der V-Stabi beim 3D Fliegen eröffnet dem Piloten neue phänomenale Flugeigenschaften. Das System reagiert unglaublich schnell, agil und wesentlich Wind unempfindlicher. Hubschrauber mit V-Stabi haben kein von Paddelköpfen her bekanntes Eigenleben mehr, der Hubschrauber fliegt nur noch das, was der Pilot steuert und zwar in einer ganz außergewöhnlichen Präzision - eben digital.
X-Rotation:
Bei der Entwicklung dieses Koaxialrotor-Helikopters (X-Rotation Blades) waren neben den Sicherheitsaspekten, ein stabiler Schwebeflug sowie eine hohe Steuerfolgsamkeit die angestrebten Konstruktionsziele. Erreicht wurde dies durch zwei gegenläufige Rotoren. Der Anstellwinkel der oberen Rotorblätter ist fest eingestellt und sorgt im Verbindung mit den Fliehgewichten an der Paddelstange für einen stabilen und ruhigen Flugzustand. Der untere Rotorkopf wird von einer neuartigen "Schiebe-Taumelscheibe" über 2 Stellmotoren angelenkt und ermöglicht somit eine präzise Steuerung des Hubschraubers.