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"Treiber dieser geringfügigen Verbesserung werden vor allem eine etwas kräftigere Auslandsnachfrage und eine Stabilisierung der Zuwachsrate des privaten Konsums sein". Dies teilten das Wirtschaftsforschungsinstitut Ifo sowie die Statistikbehörden Insee und Istat am Dienstag mit. Der Konsum werde von einer zunehmende Aufhellung am Arbeitsmarkt profitieren. Hinzu komme ein reges Wachstum der verfügbaren Einkommen, das durch die niedrige Inflation begünstigt werde. Auch die Investitionen dürften sich sich im zweiten Halbjahr 2016 wieder etwas erholen.
Im vierten Quartal 2016 und im ersten Vierteljahr 2017 sollte das Wirtschaftswachstum in der Eurozone bei 0,4 Prozent liegen, erwarten die Institute. Für das abgelaufene dritte Quartal schätzen sie den Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) auf 0,3 Prozent. Bereits im zweiten Quartal hatte das Wachstum bei 0,3 Prozent gelegen.
Die Institute warnen jedoch für möglichen längerfristigen Folgen des anstehenden Austritts Grossbritanniens aus der Europäischen Union. "Das Brexit-Referendum dürfte in den kommenden Monaten zwar keine nennenswerten Auswirkungen auf den Handel zwischen dem Euroraum und Grossbritannien haben", heisst es in der Mitteilung. "Sollten jedoch die Ungewissheiten in der Europäischen Union weiter zunehmen, so könnte dies das Investitionsklima signifikant verschlechtern."
(AWP)