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Morro de São Paulo kilometerlange Strände mit kristallklarem Wasser und Natur-Pools bei Ebbe begrenzen die Insel “Ilha de Tinharé“ auf der “Morro“ liegt, wie die Einheimischen den kleinen Ort an ihrer Nordspitze nennen. Es gibt hier gute Stellen zum freien Tauchen an Korallenriffen. Von den Ruinen eines Forts aus dem Jahr 1630 kann man Delfine beobachten – ein Pfad führt zu einem Leuchtturm von 1885, von dem aus man einen Panoramablick über die Strände geniesst.
Anflug nach Salvador – täglich fahren Schiffe, von der Anlegestelle vor dem “Mercado Modelo“ in Salvador, nach “Morro de São Paulo“ – die einfachste Art, um hinzukommen.
Gamboa do Morro
Dieser Strand hat seinen Namen, weil er sich unweit vom Inselort “Morro de São Paulo“ an der Nordspitze der “Ilha de Tinharé“ befindet. “Gamboa“, wie er von den Einheimischen genannt wird, besitzt eine recht bewegte Siedlung, mit Kommerz und guter Infrastruktur. Der Strand hat ruhiges Wasser und ist sowohl zum Baden als auch für den Wassersport geeignet. Auf dem Weg nach “Morro“ – man kann bei Ebbe am Strand entlang gehen – kommt man an der Steilküste vorbei, die im Lauf der Zeit von Wind und Meer geformt worden ist.
Primeira Praia
Ab dem Ort “Morro de São Paulo“ sind die Strände einfach von eins bis fünf nummeriert – dies ist also der “Erste Strand“: Er umgibt eine schöne Bucht mit vielen Wochenendhäusern. Wie sein Namen bereits suggeriert, ist er es, der den Küstenstreifen (von Nord nach Süd) einleitet – er befindet sich in unmittelbarer Nähe des Ortes. Die Landschaft ist sehr reizvoll, zu ihr gehört auch ein Meer mit klarem, ruhigem Wasser, bestens zum Tauchen.
Segunda Praia
Wenn man den “Ersten“ hinter sich lässt und eine Treppe erklettert, erreicht man eine Anhöhe, von der aus man eins der schönsten Postkartenmotive von “Morro“ einsehen kann: den “Zweiten Strand“. Auf ihm finden die bedeutendsten lokalen Events statt, denn er liegt recht nahe am Ort und hat eine gute Infrastruktur. Besonders während der Sommertage ist der Sandstreifen dicht belegt von Touristen – die meisten aus der Hauptstadt Salvador – die sich an einem angenehmen Bad in der schönen Bucht mit kristallklarem Wasser erfreuen und sich in den guten Strandkiosken laben. Zur rechten Seite gibt es eine kleine Halbinsel mit grossen Felsen, von denen aus man gute Angelergebnisse hat. An anderer Stelle bieten sich grössere Wellen auch für den Surfsport an.
Terceira Praia
Der “Dritte Strand“ gilt als besonders interessant für den Tauchsport – die Bucht von 800 Metern Länge wird ebenfalls von den Inselbesuchern gern frequentiert. Sein Wasser ist ausgesprochen ruhig, und bei Ebbe werden die Natur-Pools sichtbar. Spezialisierte Kioske, die typisch bahianische Menüs zubereiten sorgen fürs leibliche Wohl der Besucher – hier gibt’s auch schöne Pousadas – alles in allem besten Komfort, um die Schönheit von “Morro de São Paulo“ zu geniessen.
Quarta Praia
Durch die Entfernung dieses “Vierten Strandes“ zum Ort wird er von den Nudisten bevorzugt, denn fast in seiner gesamten Ausdehnung von rund 10 Kilometern ist er einsam. Das Meer ist zum Baden perfekt in allen Phasen von Ebbe und Flut – zum Tauchen eignet es sich besser bei Ebbe. Die reizvolle Landschaft ringsum besteht aus dichter, nativer Vegetation – ausgedehnte Palmenhaine und ein grosser Mangrove Dschungel schliessen sich im südlichen Bereich an.
Praia do Encanto oder Quinta Praia
Der “Fünfte Strand“ hat auch einen volkstümlichen Namen, nämlich “Zauberhafter Strand“, und er hat in letzter Zeit die Aufmerksamkeit vieler Besucher und auch einiger Hotelmanager auf sich gezogen. Er ist der isolierteste aller sechs zu “Morro“ gehörigen Strände, und die Harmonie seiner reizvollen Landschaft – nativer Atlantischer Regenwald, Palmenhaine, feinster Sandstrand und weitläufige Mangrove-Dschungel, ohne Häuser oder andere Bauten – entzückt jeden Besucher sofort. Das Meer rundet das malerische Ambiente des Ortes ab, indem sich sein Wasser ruhig und kristallklar bestens zum Baden mit der Familie und für den Wassersport eignet. Während der Ebbe bilden sich weite Sandbänke, die lange Wanderungen ins Meer erlauben – in den Lagunen zwischen ihnen staut sich warmes Wasser zum Baden wie in einer Wanne. Der Zugang ist wegen der Entfernung zum Ort nicht ganz einfach – um hinzugelangen, kann man entweder zu Fuss gehen oder sich des “Besouro“ (Käfer) bedienen, eines kleinen, sehr populären Traktors, der die einzelnen Strände abfährt.
Praia de Guarapuá
Kaum frequentiert wegen des schwierigen Zugangs. Aber er gilt als der schönste Strand der Insel “Tinharé“. Er umschliesst eine liebreizende Bucht mit lauwarmem, transparentem Wasser – ideal zum Baden und für Wassersport, vor allem zum Tauchen. Die hiesigen Natur-Pools teilen sich die Aufmerksamkeit der Besucher mit breiten Sandbänken, welche bei Ebbe lange Wanderungen entlang der Küste ermöglichen. Die typischen Kokospalmen der Region stehen hier besonders dicht und geben dem Szenario einen besonderen Touch. Wider Erwarten bietet der Strand auch eine gute Infrastruktur mit typischen Kiosken.