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Autor: walter buchs
freiburg Während zweieinhalb Jahren wurde die Fusion der vier französischsprachigen Gemeinden des Jauntals vorbereitet. Mit dem Zusammenschluss wäre die flächenmässig grösste Gemeinde des Kantons mit dem Namen «Val-de-Charmey» entstanden.
In den vier «C»-Gemeinden fanden am Mittwochabend gleichzeitig Gemeindeversammlungen mit geheimen Abstimmungen statt. Die beiden grösseren Gemeinden haben dem Antrag zugestimmt: In Charmey stimmten 294 dafür und 134 dagegen; in Cerniat lautete das Verdikt: 80:46 für den Zusammenschluss.
Skepsis blieb bestehen
Die zwei flächenmässig kleineren Gemeinden mit wenig Infrastrukturaufgaben lehnten den Vorschlag des Steuerungskomitees, in dem auch ihr Syndic vertreten war, ab. Gegen den Antrag des Gemeinderates von Crésuz lehnten die 107 an der Gemeindeversammlung anwesenden Stimmberechtigten die Fusion mit 67:39 Stimmen ab. Gemäss dem Bericht von «La Liberté» haben kaum Gegner das Wort ergriffen. Die bevorstehende Steuererhöhung hat aber alle anderen sachlichen Gründe ausgestochen.
In der kleinen Gemeinde Châtel-sur-Montsalvens mit der grössten Distanz zu Charmey hatte der Gemeinderat ein Nein beantragt. Trotz der Zusicherungen im Projekt bezüglich künftigem Unterhalt der Gebäude und Infrastrukturen konnten die Unsicherheiten und die Angst vor einer Steuererhöhung nicht ausgeräumt werden. Die 84 Stimmenden haben das Fusionsprojekt mit 51:33 Stimmen bachab geschickt.