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Das Wichtigste in Kürze
- Zwölf europäische Fussball-Spitzenclubs wollen eine eigene Superliga gründen.
- Zu ihnen gehören Clubs wie Arsenal, der FC Barcelona oder Manchester City.
- Die Uefa droht derweil mit dem Ausschluss der Nationalmannschaften als Konsequenz.
Zwölf europäische Fussball-Spitzenclubs wollen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine europäische Superliga gründen. Mehrere Clubs veröffentlichten in der Nacht zum Montag eine Stellungnahme. Die Uefa droht mit dem Ausschluss von Teams und ihrer Spieler.
Die «Super League» als neuer Wettbewerb
Als Gründervereine haben sich der AC Mailand, Arsenal, Atletico Madrid, Chelsea, FC Barcelona und Inter Mailand zusammengeschlossen. Mit dabei sind ebenfalls Juventus, Liverpool, Manchester City, Manchester United, Real Madrid und Tottenham. Dies hiess es in einer Medienmitteilung.
Sie hätten sich darauf geeinigt, einen neuen Wettbewerb, die «Super League» zu gründen. Die Gründungsvereine sollen «eine einmalige Zahlung von rund 3,5 Milliarden Euro» erhalten.
Den Vereinen sei es in diesem Fall untersagt an anderen Wettbewerben auf nationaler, europäischer oder weltweiter Ebene teilzunehmen. Ihren Spielern könnte die Möglichkeit verweigert werden, ihre Nationalmannschaften zu vertreten.
Fifa fordert ruhigen Dialog
Jeder Fussballwettbewerb solle die Kernprinzipien der Solidarität, Inklusivität, Integrität und der gerechten finanziellen Umverteilung widerspiegeln. Dies schreibt die Fifa in einer Mitteilung von Montagmorgen.
Sie rufe alle beteiligten Parteien auf, einen ruhigen Dialog im Geiste der Solidarität und des «Fair Play» zu führen. Die Gründung einer Superliga kommt immer dann ins Gespräch, wenn es um die Verteilung der TV-Gelder im Europacup geht.