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Grosse Mängel bei Tattoofarben
Das Kantonale Laboratorium hat die Farbe von Tattoos- und Permament Make up ungersucht, zwei von drei Proben waren nicht in Ordnung.
Beim Tätowieren und Permanent-Make-Up werden Farbpigmente in die Dermis-Schicht der Haut eingebracht. Die so erzeugten Bilder haben üblicherweise lebenslang Bestand. Auch beim Permanent-Make-up werden die Farbpigmente in die Haut eingebracht, die Beständigkeit der verwendeten Farbpigmente ist jedoch geringer als bei der Tätowierung.
Tätowier- und PMU-Farben gehören gemäss schweizerischem Recht zu den Gebrauchsgegenständen und dürfen deshalb bei bestimmungsgemässem oder üblicherweise zu erwartendem Gebrauch die Gesundheit der Konsumenten nicht gefährden.
Im Sommer 2020 wurden 30 Proben zusammen mit dem Kantonalen Laboratorium Basel-Stadt auf verbotene Farbstoffe, Konservierungsmittel, toxische Schwermetalle und krebserregende Substanzen analysiert.
Von den 30 untersuchten Proben entsprachen nur 10 den gesetzlichen Vorgaben. Viele Proben waren mehrfach mangelhaft, sie enthielten insbesondere nicht zugelassene Konservierungsmittel und Farbstoffe.
Alle Proben aus Europa entsprachen den gesetzlichen Anforderungen, während 17 von 20 Proben aus den USA nicht konform waren.