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Film-Tipp des Tages: «Arthur»
Der exzentrische Playboy Arthur steht vor der Zwangshochzeit mit der reichen Susan, als er sich in ein armes Mädchen verliebt. Komödien-Update mit Russell Brand und Helen Mirren.
Auf zwei Dinge hat sich der leidenschaftliche Playboy Arthur Bach (Russell Brand) immer verlassen können: auf seinen grenzenlosen Reichtum, der ihm jeden Luxus erlaubt, und die Fürsorge seiner Nanny Hobson (Helen Mirren), die immer noch bei ihm lebt. Jetzt ist Arthurs exzessiver Lebensstil zum ersten Mal in Frage gestellt. Seine Mutter Vivienne (Geraldine James) droht ihn zu enterben, wenn er sich nicht mit der erfolgreichen Managerin Susan Johnson (Jennifer Garner) verlobt.
Mehr als Sex
Allein der Gedanke an eine Ehe mit der zwar nicht unattraktiven, aber gänzlich humorlosen Susan versetzt Arthur in Katerstimmung. Und da ist auch noch Naomi (Greta Gerwig), die er gerade kennengelernt hat. Die quicklebendige, unkonventionelle Reiseleiterin, die davon träumt Schriftstellerin zu werden, ist die erste Frau, von der Arthur mehr will als Sex. In ihr hat er eine Seelenverwandte gefunden. Aber wenn er ihr zuliebe auf seinen Reichtum verzichtet, müsste er auf eigenen Füssen stehen: Kann er, der sich nicht einmal eine einfache Mahlzeit kochen kann, überhaupt für sich selber sorgen und seinen Lebensunterhalt verdienen?
Über die Produktion
«Arthur» ist das Remake des gleichnamigen Komödienklassikers aus dem Jahr 1981 mit Dudley Moore. Das Drehbuch schrieb der britische Komiker Peter Baynham, Koautor von «Borat» und «Brüno». Hauptdarsteller Russell Brand, der seine Karriere als Moderator und Stand-up-Comedian beim britischen Fernsehen begann, gehört inzwischen zu den schillerndsten Figuren der Unterhaltungsindustrie, nicht zuletzt dank seiner kurzen Ehe mit Pop-Star Kate Perry. Seine Filmpartnerin, die erfrischende Newcomerin Greta Gerwig, hat 2013 in der Titelrolle der New-York-Komödie «Frances Ha» Furore gemacht und sich damit eine Nomination für den Golden Globe als Beste Hauptdarstellerin erspielt.
Sendeplatz
Samstag um 21:40 Uhr auf SRF zwei