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Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Der 32-jährige irische Golfprofi Shane Lowry ist der überraschende Sieger des 148. British Open im nordirischen Portrush. Lowry war mit einem Vorsprung von vier Schlägen in die Schlussrunde gestartet. Er baute bis zuletzt die Reserve auf den zweitplatzierten Engländer Tommy Fleetwood auf sechs Schläge aus.
Lowry ist am ältesten Turnier der Welt der erste Sieger aus Irland seit Padraig Harrington, der 2007 und 2008 gewann. Der Amerikaner Brooks Koepka, der einzige in der Spitzengruppe verbliebene Topfavorit, fiel am letzten Wettkampftag mit vier Schlagverlusten (Bogeys) auf den ersten vier Löchern aus der Entscheidung. (pre/sda)
Am zweiten Tag des Diamond-League-Meetings in London sorgen die Frauen für die Glanzlichter. Die Jamaikanerin Shelly-Ann Fraser-Pryce lief mit 10,78 bis auf fünf Hundertstel an ihre Saisonbestzeit heran und feierte bei leichtem Rückenwind einen überlegen Sieg. Zweite wurde die britische Lokalmatadorin Dina Asher-Smith (10,92) vor Marie-Josée Ta Lou aus der Elfenbeinküste (10,98). Die Niederländerin Dafne Schippers wurde im Final nach einem Fehlstart disqualifiziert.
Für die einzige Jahresweltbestleistung im Rahmen der Diamond League sorgte Hellen Obiri über 5000 m. Die deutsche Weitsprung-Europameisterin Malaika Mihambo setzte ihre Siegesserie fort. Die 25-Jährige gewann mit 7,02 m und knackte zum dritten Mal in dieser Saison die Sieben-Meter-Marke. Für einen Asienrekord sorgte der Chinese Xie Zhenye über 200 m. Der 25-Jährige blieb in 19,88 erstmals unter 20 Sekunden und verbesserte seine persönliche Bestzeit um 28 Hundertstel. (pre/sda)
Mit 45:34-Siegen gegen Vietnam sowie Venezuela schafften die Schweizer Degenfechter an den Weltmeisterschaften in Budapest den Vorstoss in die Viertelfinals des Degen-Teamwettbewerbs vom Montag. Dort treffen die Titelverteidiger mit Max Heinzer, Benjamin Steffen, Michele Niggeler und Lucas Malcotti auf Israel. Bei einem Halbfinal-Vorstoss des Weltranglisten-Zweiten Schweiz gegen das als Nummer 10 gesetzte Israel würde der Sieger des Duells zwischen Südkorea und Olympiasieger Frankreich warten.
«Israel setzte sich überraschend gegen Japan durch, das für mich zu den Favoriten auf den WM-Titel zählte», sagte der Schweizer Teamleader Heinzer zur Ausgangslage. Der Viertelfinal-Vorstoss der Schweiz war enorm wichtig, da die WM in der einjährigen Olympia-Qualifikation doppelt in die Wertung kommt. Die Top 4 der Team-Weltrangliste plus die nachfolgenden Kontinental-Besten qualifizieren sich für Olympia 2020 in Tokio und verfügen dort dann gleichzeitig über drei Einzel-Startplätze. (pre/sda)
Fiona Ferro (WTA 98) gewinnt die erste Auflage des WTA-Tennisturniers in Lausanne. Die 22-jährige Französin gewann den Final gegen die als Nummer 3 gesetzte und sieben Jahre ältere Landsfrau Alizé Cornet (WTA 48), Siegerin vor einem Jahr der letzten Austragung in Gstaad, in 101 Minuten mit 6:1, 2:6, 6:1. Ferro gewann erstmals ein WTA-Turnier, nachdem sie vor drei Monaten in Lugano erstmals einen Halbfinal erreicht hatte. In der Weltrangliste wird Ferro dank des Turniersiegs in den Bereich um Platz 60 vorstossen. (pre/sda)
Wie vor zwei Jahren in Budapest bedeuteten über 200 m Lagen für Maria Ugolkova auch die WM-Halbfinals in Gwangju Endstation. Die 29-Jährige vom SC Uster Wallisellen zeigte allerdings in Südkorea als Neunte eine ganz starke Leistung und benötigte für die vier Bahnlängen in je einem Schwimmstil nur 2:10,72. Zum Einzug in den WM-Final der besten acht fehlten ihr letztlich nur 0,23 Sekunden.
Immerhin blieb Ugolkova um 0,13 Sekunden unter ihrem eigenen Schweizer Rekord vom August 2018 in Glasgow. Damals in Schottland hatte die gebürtige Russin in ihrer Paradedisziplin EM-Bronze gewonnen. Halbfinalschnellste in Gwangju war die ungarische Titelverteidigerin Katinka Hosszu in 2:07,17. (sda)
Adam Peaty hat im Halbfinal über 100 m Brust für den ersten Weltrekord an den Schwimm-Weltmeisterschaften in Gwangju gesorgt. In 56,88 blieb der Brite um 0,22 Sekunden unter seiner eigenen Bestmarke, die er im letzten August in Glasgow bei seinem EM-Triumph aufgestellt hatte. (pre/sda)
Der 20-jährige Bündner Jakub Paul (ATP 570), der einzige Schweizer in der 2. Runde der Qualifikation des Gstaader Swiss Open, vergibt die grosse Chance auf seine ATP-Tour-Premiere. Der Churer wehrte sich in der entscheidenden Qualifikationsrunde gegen den in der Weltrangliste fast 400 Plätze besser klassierten Kolumbier Daniel Elahi Galan (ATP 173) nach misslungenem Start (1:6, 2:2) grandios.
Paul gewann mit vier Spielgewinnen in Serie den zweiten Satz, holte im dritten Durchgang einen Break-Rückstand (0:2) auf und ging 5:3 in Führung. Dann aber begann seine Hand zu zittern: Bei 5:4 und 6:5 vergab er je zwei Matchbälle. Und im Tiebreak kamen vier weitere vergebene Matchbälle (nach 6:3 und 7:6-Führungen) dazu.Der 23-jährige Galan nützte zum 9:7 im Tiebreak gleich seinen ersten Matchball. (pre/sda)
Die philippinische Boxlegende Manny Pacquiao fügt seiner glanzvollen Karriere einen weiteren Titel hinzu. Der 40-Jährige bezwang am Samstag in Las Vegas den Amerikaner Keith Thurman nach Punkten (115:112, 115:112, 113:114) und nahm ihm damit den Super-WM-Titel des Verbandes WBA im Weltergewicht ab. «Es hat Spass gemacht. Ich denke, wir haben die Fans heute Abend glücklich gemacht, weil es ein guter Kampf war», sagte Pacquiao.
Pacquiao schlug seinen bis dahin ungeschlagenen, zehn Jahre jüngeren Gegner bereits in der ersten Runde zu Boden. Danach war der Kampf allerdings weitestgehend offen, so dass am Ende ein knappes 2:1-Urteil zugunsten von Pacquiao stand, der auch WBA-Weltmeister in dieser Klasse ist. Für Pacquiao war es der 62. Sieg in seinem 71. Profikampf, 39 davon durch K.o. (pre/sda)
Der Aargauer Schwinger Nick Alpiger verletzt sich beim Bergkranzfest auf dem Weissenstein am Samstag am Oberschenkel. Der Sieger des Innerschweizer Verbandsfests und Anwärter auf den Königstitel in fünf Wochen am Eidgenössischen Schwingfest in Zug zog sich gemäss «Aargauer Zeitung» einen Knochenabriss im Oberschenkelknochen nahe des Hüftgelenks sowie einen Teilriss der Sehne zu.
Ein MRI soll am Montag Aufschluss geben, ob auch die Muskeln beschädigt sind. Die Teilnahme am Eidgenössischen ist für den 22-Jährigen so oder so in Gefahr. (pre/sda)
Am 50. Jahrestag der ersten Mondlandung gewinnt Bayern München ein Testspiel in Houston, dem Sitz des Flugkontrollzentrums der US-Raumfahrtbehörde Nasa, gegen Real Madrid mit 3:1 (1:0). «Ich möchte beiden Mannschaften gratulieren zu einem tollen Spiel. Wir haben mutig nach vorne gespielt, den Gegner noch gepresst», resümierte Trainer Niko Kovac zufrieden.
Corentin Tolisso (15. Minute) sowie die zur Pause eingewechselten Robert Lewandowski (67.) und Serge Gnabry (69.) erzielten vor 60'413 Zuschauern die Treffer für die Bayern. Für Real verkürzte Rodrygo noch mit einem direkt verwandelten Freistoss (84.). Zuvor hatte Torwart Sven Ulreich wegen einer strittigen Notbremse gegen Rodrygo ausserhalb des Strafraums die Rote Karte gesehen.
Captain Manuel Neuer sprach von «einem richtig tollen Spiel», bei dem ihm besonders positiv auffiel, «dass wir drei Tore gegen Real erzielt haben». Speziell vor der Pause, als Real-Coach Zinédine Zidane seine Topelf mit Toni Kroos und dem über 100 Millionen Euro teuren Neuzugang Eden Hazard aufbot, sahen die Zuschauer in der imposanten Arena des American-Football-Teams Houston Texans ein attraktives Testspiel. (ohe/sda)
Die Schweizer Skispringer Killian Peier, Andreas Schuler, Dominik Peter und Sandro Hauswirth verpassten beim Teamspringen des Sommer-GP in Wisla als Neunte den Final der Top 8. Nach den ersten vier Sprüngen konnte das Schweizer Quartett einzig das Team aus Finnland um 35 Punkte hinter sich lassen und verpasste damit die Teilnahme am Finaldurchgang. Bester Springer der Schweizer war Killian Peier.
Der WM-Dritte, der sich mit seinem Sprung auf 125 m als Fünfter einreihte, vermochte die Leistungen seiner Teamkollegen nicht zu kompensieren. Andreas Schuler (113 m) und Dominik Peter (114,5) klassierten sich jeweils im 8. Rang, Sandro Hauswirth (103,5) wurde Zehnter.Das dritte Jahr in Folge ging der Sieg an die Polen, die mit 1094,1 Punkten vor Slowenien (1035,7) und den Norwegern (1029,2) siegten. (pre/sda)
Rekordmeister GC ist erfolgreich in die «Mission Wiederaufstieg» gestartet. Zum Auftakt der neuen Challenge-League-Saison schlägt das Team von Trainer Uli Forte den Aufsteiger Stade Lausanne-Ouchy mit 2:1. Die Tore für die Hoppers erzielen Nassim Ben Khalifa in der 14. Minute per Penalty und Petar Pusic kurz nach der Pause. Der Anschlusstreffer durch Mbuyi Mutombo fällt erst kurz vor Schluss. Wegen des von Fans provozierten Spielabbruchs gegen Luzern in der letzten Saison wurde die Partie vor leeren Rängen ausgetragen.
Im Topspiel der 1. Runde trennten sich Winterthur und Aufstiegsaspirant Aarau mit 1:1. Mats Hammerich brachte die Gäste nach einer halben Stunde in Führung, Roman Buess glich kurz nach der Pause aus. (pre)
Grasshoppers - Stade Lausanne-Ouchy 2:1 (1:0)
SR Gianforte.
Tore: 14. Ben Khalifa (Handspenalty) 1:0. 55. Pusic 2:0. 89. Mutombo 2:1.
Bemerkung: Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit (Sanktion gegen GC nach den Vorfällen in der letzten Saison).
Der Spitzenschwinger Samuel Giger zeigt sich erstmals seit seiner Verletzungspause in bester Verfassung. Wie schon vor einem Jahr gewinnt Giger mit sechs Siegen den Weissenstein-Schwinget. Der 21-jährige Thurgauer war am vierten von sechs Bergkranzfesten der Saison der gesamten Konkurrenz klar überlegen. Im 1. Gang legte der 193 Zentimeter grosse Modellathlet den Schwingerkönig Kilian Wenger in kürzester Zeit platt auf den Rücken.
Gigers Erfolg stand schon vor dem Schlussgang fest. Nach fünf Gängen führte er mit 1,5 Punkten Vorsprung auf Wenger, sodass im 6. Gang ausgeschwungen wurde. Auf dem Weg zum 14. Kranzfestsieg der Karriere und dem ersten in dieser Saison liess sich Giger einzig vom massigen Aargauer Eidgenossen Patrick Räbmatter in Bedrängnis bringen. Im spektakulärsten Duell des Tages konnte Giger die Niederlage auf mirakulöse Art über die Brücke abwenden, um später doch noch zu gewinnen. (pre)
Die Auslosung des Tennis Swiss Open Gstaad ergab für Henri Laaksonen (ATP 93) ein Startspiel gegen den Spanier Albert Ramos-Viñolas (ATP 99). Der stärkste Schweizer in Gstaad würde im Erfolgsfall auf weitere Spanier treffen – in den Achtelfinals auf Fernando Verdasco (ATP 26), im Viertelfinal womöglich auf Roberto Carballes Baena (ATP 77).
Die übrigen Schweizer im Hauptfeld treffen in der Startrunde ebenfalls auf ungesetzte Gegner: Sandro Ehrat auf den Italiener Thomas Fabbiano und Marc-Andrea Hüsler auf den Usbeken Denis Istomin. (pre/sda
Mujinga Kambundji legt am Diamond-League-Meeting in London über 200 m einen soliden Auftritt hin. Die 27-jährige Bernerin belegt in 22,95 Sekunden Platz 6. Kambundji verpasste ihre Saisonbestzeit von 22,90, die sie in Luzern gelaufen ist, knapp, zeigte sich mit dem Auftritt in der Stadt ihrer zweiten Trainingsbasis aber ‹nicht zufrieden›. «Ich lief etwas verkrampft, vielleicht wollte ich zu viel», sagte die EM-Vierte von 2018 gegenüber SRF.
Kambundji hatte im Olympiastadion von 2012 prominente Gegnerinnen. Neben ihr liefen Elaine Thompson, die Olympiasiegerin von 2016 aus Jamaika, die das Rennen in 22,13 Sekunden gewann, und Marie-Josée Ta Lou aus der Elfenbeinküste. (pre/sda)
Der schwedische Fussballstar Zlatan Ibrahimovic erzielte beim 3:2-Sieg von LA Galaxy im Derby gegen den FC Los Angeles am Freitag alle drei Treffer für seinen Klub. Es war sein zweiter Hattrick in der nordamerikanischen Major League Soccer. Dem 37-Jährigen gelangen die Tore in der 8., 56. und 70. Minute – einer mit Links, einer mit Rechts und einer mit dem Kopf.
«Ich habe es gut gemacht heute, glaube ich», sagte der Stürmer laut «Los Angeles Times». Vor dem Spiel hatte Ibrahimovic getönt, er fühle sich in der MLS «wie ein Ferrari unter lauter Fiats». In der Western Conference liegt Galaxy mit 37 Punkten hinter dem Lokalrivalen (46 Zähler) auf Rang zwei. (viw/sda/dpa)