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Die Fotografen stürmten, als Stardesigner Roberto Cavalli, 70, gegen halb neun im Zürcher Puls 5 eintraf. Mit einigen Bodyguards im Schlepptau. «Thank you, thank you» rief er auf dem Roten Teppich und posierte gut gelaunt am zweiten Tag der «Charles Vögele Fashion Days».
Diese Woche war er in Paris und Tokio. Zwei Modemetropolen - und dann Zürich. Eine Stadt, die in der Fashionwelt kaum von Bedeutung ist. Trotzdem ist Cavalli froh, in der Schweiz zu sein: «Es ist eine Fashionshow und es ist fantastisch», sagt er gegenüber SI online. «Ich bin froh hier in der Schweiz zu sein.»
Mit der zweiten Ausgabe der Vögele Fashion Days versucht sich Zürich einen Platz im internationalen Modezirkus zu ergattern. Viele belächeln dieses Bemühen, nicht aber der Designer: «Ich würde aus Zürich gerne eine Fashionstadt machen. Wir starten mal. Das ist ein Anfang.»
Sogar in der Show sass Cavalli und begutachtete die Kreationen der Kandidaten, welche sich für ein Praktikum in seinem Modehaus bewarben. «Zum ersten Mal entscheide ich mich für einen Mann», sagt der Italiener, als er den 25-jährigen Maxime Rappaz zum Sieger erklärte.