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Forscher der University of Cambridge haben günstig herstellbare Polymere entwickelt, die trotz ihrer augenscheinlich unorganisierten internen Struktur Elektronen so effizient transportieren können wie teure kristalline Halbleiter. In den neuen Polymeren können rund 70 Prozent der Elektronen frei wandern. Bislang waren es meist weniger als 50 Prozent.
Forscher des Oak Ridge National Laboratory wollen durch die Kombination neuer elektronischer Strukturen Supraleiter erzeugen, die das Leiten von Elektrizität mit wenig oder keinem Widerstand bei höheren Temperaturen erlauben. Derzeit müssen kommerzielle Supraleiter noch aufwendig gekühlt werden, damit sie ihre Supraleiterkräfte zur Entfaltung bringen.
Ein neues System namens "Transports" lässt Nutzer die Welt so erleben, wie sie sich für Patienten mit früh ausgebrochenem Parkinson tagtäglich präsentiert. Dazu nutzt die Lösung der Theatergruppe "Analogue" den Minicomputer Raspberry Pi und anziehbare Technologien, die Symptome wie das Handzittern simulieren.
Forscher am Institut für Biomechanik Valencia (IBV) haben in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern und dem Sportbekleidungshersteller Kelme einen intelligenten Laufschuh entwickelt, der Verletzungen vorbeugen soll. Dazu sind im Prototypen Sensoren verbaut, die während des Laufens biomechanische Daten sammeln, die Aufschluss über die Lauftechnik des Trägers geben.
Das neue Visualisierungssystem "Measurable Virtual Reality" (MVR) kann nachvollziehbar machen, wie Roboter ihre Entscheidungen treffen. Dieses System wurde von Forschern am Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickelt und stellt zum Beispiel die Routen dar, aus denen der Roboter auswählt, und die Hindernisse, die er wahrnimmt.
Der nationale meteorologische Dienst des Vereinigten Königreichs, das Meteorological Office, möchte die enorme Rechenpower moderner Supercomputer anzapfen, um die Qualität von Wetterprognosen deutlich zu verbessern. Hierfür hat die Behörde einen ambitionierten Plan entwickelt.
Empa-Wissenschaftler haben zusammen mit KollegInnen aus Ungarn, Schottland und Japan einen chemischen "Prozessor" entwickelt, der zuverlässig den kürzesten Weg durch ein Labyrinth weist. Da diese Methode prinzipiell schneller ist als ein Navi, könnte sie künftig etwa in der Verkehrsplanung und in der Logistik von Nutzen sein, wie die Forscher im Fachjournal "Langmuir" berichten.
Im Rahmen des Projekts "J-deite" entsteht in Japan ein echter "Transformers"-Roboter. Aktuell existiert ein 1,3 Meter hoher Prototyp, der Ähnlichkeit mit "Optimus Prime" hat. Dieser kann sich tatsächlich in ein Fahrzeug verwandeln, das den Projektpartnern zufolge immerhin Geschwindigkeiten von bis zu zehn Stundenkilometern (km/h) erreicht.
Ein Team um ETH-Professor Yaakov Benenson entwickelte mehrere neue Bausteine für biologische Schaltkreise. Diese Bausteine sind wichtige Voraussetzungen für den Bau von präzise funktionierenden und programmierbaren Biocomputern.
Ein Bausatz mit Teilen aus dem 3D-Drucker und ein Smartphone mit hoher Kameraauflösung wie das Lumia 1020: Das ist das Rezept, mit dem die Open Space Agency (OSA) Astronomie zugänglicher machen will. Langfristiges Ziel des Projekts "Ultrascope" ist es, "die Kosten von Astronomie auf professionellem Niveau zu senken".