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Ein Fischer ging morgens früh zum Fischen und bis am Abend hatte er eine Menge Fische gefangen. Er legte die Fische hinten auf seine Karre und fuhr gemächlich nach Hause. Unterwegs sah er einen Fuchs auf der Strasse liegen: bewegungslos und offenbar tot. Er dachte bei sich: „das gibt einen schönen Pelz für meine Frau“. Also hielt er an, hob den Fuchs von der Strasse auf und warf ihn hinten auf seine Karre. Als er weiter fuhr, warf der Fuchs, welcher sich natürlich nur tot gestellt hatte, einen Fisch nach dem anderen auf die Strasse und zuletzt sprang auch er vom Karren. Der Fuchs sammelte die auf der Strasse liegenden Fische wieder auf und trug sie in seine Hütte im Wald. Dort bereitete er ein leckeres Mal vor. Einige Fiche grillierte er, andere garte er, andere wiederum briet er in Butter. Kurz: es duftete in ganzen Wald herrlich nach Fisch und alle Tiere kamen, bestaunten den Fuchs und genossen das Mal. Der Bär war ganz neugierig: „sag mal, mein lieber Fuchs, wie kommt es, dass Du so viele Fische gefangen hast. Ich fische mein ganzes Leben lang, und noch nie habe ich eine solche Menge Fische gesehen!“ „Es ist ganz einfach, mein lieber Freund“, antwortete der Fuchs „Du musst nur am Abend an den See gehen und Deinen Schwanz bis am Morgen ins Wasser stecken. Du wirst schon sehen!“. Gesagt, getan. Der Bär ging am Abend an den See und steckte den Schwanz ins Wasser. Aber am Morgen war das Wasser gefroren, und der Bär konnte seinen Schwanz nicht mehr herausziehen. Deshalb haben die Bären keinen Schwanz! Jetzt wissen wir es!