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Das von grossen NGOs wie Greenpeace oder dem WWF genutzte Crowddonating ist ein Aufruf zu Spenden, für die es keine Gegenleistung gibt. Die Spender fördern Projekte, die einen positiven Einfluss auf das Gemeinwohl haben. So sammelte der Verband für den Schutz des Genfersees mehr als CHF 50’000, grösstenteils aus Spenden, für die Entwicklung einer Anwendung, mit der sich Daten über Abfälle im See sammeln und analysieren lassen. Diese Plattformen haben die Spielregeln verändert: Heutzutage unterstützen die Investoren eine einzelne Aktion und nicht eine Organisation als Ganzes. Sie sind Teilhaber und wissen, wohin ihr Geld fliesst. „Das Bedürfnis nach Transparenz ist sehr stark. Für gut etablierte Organisationen ist das eine Herausforderung. Sie müssen echte Veränderungen in ihrer Kultur vornehmen und mehr über ihre Aktionen kommunizieren“, betont Vincent Pignon.