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Schülerpartizipation oder Partizipation bedeutet Teilhabe, Teilnahme, Mitwirkung, Mitbestimmung oder Mitsprache. Die Schülerinnen und Schüler sollen bei uns an der Schule die Möglichkeit bekommen, sich an der Gestaltung des Schullebens aktiv zu beteiligen, angehört zu werden und sich an Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Diese Partizipation fördert bei den Kindern das autonome Denken und Handeln, es schafft die Grundlage für nachhaltige Problemlösungen, fördert die Motivation und die demokratische Denkweise. Eine gelingende Partizipation beinhaltet drei verschiedene Ebenen. Dies wäre zum einen die individuelle Ebene, hier geht es um das eigene ICH. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihr eigenes Lernen reflektieren und sich selber kennenlernen. Ihre Meinung wird in Schülerinnen und Schülerfeedbacks zum Unterricht oder beispielsweise an der Teilnahme an Gesprächen in der Schule abgeholt. Die zweite Ebene ist die Klassenebene. Gemeinsam wird etwas ausgearbeitet, es wird über Konflikte, Anliegen und sonstige Probleme offen miteinander gesprochen. Regeln müssen eingehalten werden und ein respektvoller Umgang wird gelernt. In der Schule Tägerig findet dies im wöchentlichen Klassenrat statt. Die dritte Ebene ist die ganze Schule. Hier geht es darum, gemeinsam heterogene Interessen und Haltungen anzuschauen und zu versuchen, Regeln des Zusammenlebens auszuhandeln. Die Schule als Gemeinschaft steht im Vordergrund. Vier Mal jährlich finden hierzu Schulratssitzungen statt.
Anhand des Bundesrates wurde den Schülerinnen und Schülern der Schulrat nähergebracht.