Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03588.jsonl.gz/92

Externer Inhalt
Im Zürcher Kongresshaus wird heute der Goldene Ball für den "Weltfussballer des Jahres“ vergeben. Die drei Kandidaten sind Lionel Messi, Cristiano Ronaldo und Neymar.
Favorit auf den Titel ist Messi, der Cristiano Ronaldo nach zwei Jahren wieder ablösen könnte. Der viermalige Weltfussballer (2009 bis 2012) gewann mit dem FC Barcelona 2015 das Triple aus Champions League, spanischer Meisterschaft und Cup. Er erzielte in der Liga 43 Tore, war in der Champions League mit zehn Treffern und sechs Vorlagen der Topskorer und führte Argentinien an der Copa America in den Final, wo sich Chile im Penaltyschiessen durchsetzte. Messi ist zum zehnten Mal in Folge unter den ersten drei.
Real Madrids Stürmerstar Cristiano Ronaldo hat auch diesmal phänomenale Zahlen vorzuweisen. Der Weltfussballer der Jahre 2008, 2013 und 2014 glänzte in der Saison 2014/15 in der Primera Division mit 48 Toren und löste im Oktober 2015 mit seinem 324. Treffer für Real die Klub-Ikone Raul als Rekordtorschütze ab - wobei er für die Marke weniger als die Hälfte der Spiele benötigte (310 gegenüber 741). In der Champions League erzielte Ronaldo wie Messi zehn Treffer.
Der Titel des Weltfussballers wird wohl zum achten Mal in Folge an Messi oder Ronaldo gehen. Neymar, der es zum ersten Mal unter die ersten drei geschafft hat, gehört dafür die Zukunft. In seinem zweiten Jahr beim FC Barcelona hat sich der 23-jährige Brasilianer als einer der Eckpfeiler der gefürchteten Barça-Offensive etabliert, in 51 Pflichtspielen war er an 50 Treffern direkt beteiligt (39 Tore).
Zu den Abwesenden an der Gala im Kongresshaus gehören die in einem Trainingslager in Katar weilenden Protagonisten von Bayern München, darunter mit Pep Guardiola einer der Kandidaten für den Titel des Welttrainers (neben Barças Coach Luis Enrique und Chiles argentinischem Nationaltrainer Jorge Sampaoli). Gewählt werden die Sieger von den Captains und Trainern der Nationalmannschaften sowie von ausgewählten Journalisten.
SDA-ATS