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„Bei meinem ersten Konzertbesuch hab ich nur auf die Geigen geschaut.“
Ich wuchs in La Chaux-de-Fonds auf, einer kleinen Stadt im Jura mit einem wunderschönen Konzertsaal. Als ich 4 Jahre alt war ging ich mit meinen Eltern – beide keine Musiker – zum ersten Mal ins Konzert, da spielte ein Orchester Beethovens 7. Sinfonie. Ich kann mich genau erinnern, wie ich nur auf die Geigen geschaut habe. Mich faszinierte der menschliche Klang dieses Instrumentes und ab diesem Moment hatte ich den Wunsch, Violine zu spielen. Aus verschiedenen Gründen fing ich aber erst mit neun Jahren an Geige zu lernen.
Meine Musik
„Ich habe sehr viele verschiedene Phasen des Musikhörens im „Privatleben“ gehabt. Im Alter von 10 bis ca.14 Jahren hörte ich hauptsächlich klassische Musik mit Schwerpunkt auf Geigenrepertoire gespielt von den „alten Meistern“(Menuhin, Heifetz, Oistrakh, Milstein, etc.). Später haben mich Oper und Gesang sehr beschäftigt. Heute höre ich generell nicht so viel Musik, da ich den ganzen Tag selber musiziere, daher schätze ich die Stille.“
Vita
Daniel Meller wurde 1986 in La Chaux-de-Fonds geboren. Seinen ersten Violin-Unterricht erhielt er im Alter von neun Jahren bei Lucyna Mroczkowska und später bei Carole Haering am Conservatoire de Neuchâtel. 2003, während der Vorbereitung zur Eidgenössischen Maturität am Gymnasium Denis-de-Rougemont in Neuchatel, wurde er als Jungstudent an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) in die Klasse von Nora Chastain aufgenommen. Im Juni 2010 schloss er das Konzertdiplom mit Auszeichnung ab und erlangte im November 2012 das Solistendiplom. 2011/12 erhielt er zudem als Erasmus-Student bei David Takeno in London zusätzliche künstlerische Impulse.
Daniel Meller besuchte Meisterkurse bei Ana Chumachenco, Benjamin Schmid, Isabelle van Keulen, Viktor Pikaizen, Bernhard Greehouse, David Halen und Sylvia Rosenberg.
Er erspielte sich mehrere Preise am Schweizer Jugendmusik-Wettbewerb, wurde 2002 mit dem 3. Preis am holländischen Charles-Hennen-Concours ausgezeichnet und erhielt 2003 ein Stipendium der „Maurice Rubeli“-Stiftung in Neuchâtel.
2006 gewann er den 1. Preis beim „Duttweiler-Hug“ Wettbewerb für Violine an der ZHdK und bekam 2007 das Aspen-Stipendium von David Zinman. Im Weiteren wurde er 2008 mit dem Kiwanis Förderpreis für Kammermusik und dem Friedl Wald Studienpreis ausgezeichnet.
Daniel Meller trat bei mehreren Festivals auf, u.a Musikwoche Braunwald, Herbst in der Helferei, Ceresio Estate und Les Schubertiades d’Espace 2. 2008 wurde er zum Davos Festival eingeladen, wo er mit der Camerata Schweiz unter der Leitung von Jean Deroyer mit Helena Tulve’s Violinkonzert auftrat. 2008/2009 war Daniel Meller 2. Konzermeister ad interim des Sinfonie Orchesters St.Gallen
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