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Ein Wald, der die Artenvielfalt sichert
Die Schweizer Wälder beherbergen 40% aller Lebewesen. Sie sind daher wichtige Stätten der Artenvielfalt. Die Forstteams und Waldbesitzer sind sich dessen bewusst. Daher zielt die Waldwirtschaft, wie sie heute betrieben wird, auf eine nachhaltige Bewirtschaftung ab, die die Artenvielfalt fördert.
Kahlschlag ist verboten, es sei denn, es besteht eine eindeutige Gefahr für die Sicherheit der Nutzerinnen und Nutzer des Waldes. Darüber hinaus verfügt der Kanton Freiburg über 1’450 Hektar (das entspricht 2’017 Fussballfeldern) an Waldreservaten und Altholzinseln, in denen keine forstwirtschaftlichen Eingriffe erlaubt sind. Rund 1’300 Habitatbäume, die zahlreichen Tier- und Pflanzenarten als Unterschlupf dienen, dürfen bis zu ihrer vollständigen Zersetzung nicht genutzt werden.
Neben der Erhaltung dieser Gebiete fördern die Forstteams die Artenvielfalt auch aktiv. Sie arbeiten an der Renaturierung bestimmter Umgebungen, insbesondere durch die Pflege von Teichen und Sümpfen. Sie verbessern auch die Struktur der Waldränder, um ökologische Nischen für verschiedene Tiere und Pflanzen zu schaffen. In Gebieten, in denen der Holzschlag erlaubt ist, versuchen die Forstteams, den durch die Klimaerwärmung geschwächten Wald zu erneuern. Sie pflanzen daher Arten, die den neuen klimatischen Bedingungen besser standhalten und die Artenvielfalt fördern, wie etwa die Eiche. Sie sorgen auch dafür, dass mehrere Generationen von Bäumen und verschiedene Arten nebeneinander bestehen. Diese Mischung gewährleistet eine höhere Widerstandsfähigkeit des Waldes und eine grössere Artenvielfalt.