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In Mittelitalien sinkt sechs Tage nach dem Erdbeben die Hoffnung, weitere Überlebende in den Trümmern zu finden. Die Rettungsmannschaften setzten zwar die Suche heute fort, sie fanden jedoch nur Leichen. Die Zahl der Toten stieg auf 291. Die Zivilschutzbehörde signalisierte, dass die Suche nach Überlebenden morgen eingestellt werden soll. Zuletzt hatten Retter am Dienstag eine 20-Jährige lebend geborgen. Die Regierung kündigte unterdessen eine Untersuchung zum Einsturz vieler moderner Gebäude an, die eigentlich erdbebensicher gebaut sein sollten. Der italienische Präsident Giorgio Napolitano hatte Pfusch als mögliche Ursache für den Kollaps der Gebäude genannt.