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Am Wochenende (06./07. Mai) gastieren die weltbesten Degenfechter in der Schweiz. Die Schweizer Hoffnungen am Weltcupturnier in Bern ruhen auf dem 22-jährigen Bieler Marcel Fischer.Dieser Inhalt wurde am 03. Mai 2000 - 14:35 publiziert
Fischer ist auch der einzige Schweizer Degenfechter, der noch die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Sydney chaffen kann.
Hierfür muss er allerdings am Europa-Zonenturnier vom übernächsten Wochenende in Jerewan (Arm) in den Final vorstossen.
Fischer glänzte im April mit dem Weltcup-Triumph in Buenos Aires. Er war damit der erste Schweizer seit dem Degen-WM-Zweiten von 1994, Olivier Jaquet (Sieger von Heidenheim 1995), der ein Fecht-Weltcupturnier gewinnen konnte.
Am letzten Samstag (29.04.) in Heidenheim unterlag Fischer erst in den Achtelfinals und nur um einen Treffer dem nachmaligen Dritten Sven Schmid (De).
Auf gleicher Höhe und ebenfalls nur um einen Treffer scheiterte Fischer im Vorjahr in Bern am Polen Robert Andrzejuk. Mit Rang 14 war Fischer damals aber dennoch bester Schweizer.
In Bern wird die Weltelite abgesehen von den Russen, die aus finanziellen Gründen absagten, so gut wie geschlossen vertreten sein. Titelverteidiger ist der Deutsche Mark Steifensand.
Fischer ist die Nummer 19 der Weltrangliste. Wenn drei vor ihm klassierte Fechter in Bern nicht starten, zählt er zu den 16 Gesetzten. Dann muss der Medizin-Student erst am Sonntag ab der Runde der besten 64
ins Turnier eingreifen.
Die internationalen Olympia-Qualifikationsrichtlinien für Sydney haben bislang die Schweizer Degenspezialistinnen als Team (mit Rang 4 an den WM vom letzten Herbst in Seoul) sowie der Säbelspezialist Laurent Waller (als Finalist am Europa-Zonenturnier) erfüllt.
Das Programm des 36. Degen-Grand-Prix in Bern (Weltcupturnier der Männer): Samstag, 6. Mai. Ab 8.45 Uhr: Schweizer Ausscheidungen; ab 13.00 Uhr: Ausscheidungen bis zur Runde der letzten 64. Sonntag, 7. Mai. Ab 8.30 Uhr: Runde der letzten 64; ab 14.00 Uhr: Halbfinals und Final.
swissinfo und Agenturen
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