Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03100.jsonl.gz/2738

Andrea Good, 1968 in Zürich geboren, fotografiert seit ihrer Ausbildungszeit mit aussergewöhnlichen Lochkameras. Die Camera obscura (dunkle Kammer) basiert auf dem einfachen physikalischen Prinzip, wonach ein Lichtstrahl, der durch ein Loch in einen dunklen Raum fällt, auf der gegenüberliegenden Wand das farbige, verkleinerte, Kopf stehende und spiegelverkehrte Bild dessen zeigt, was draussen ist. Die Grösse des Lochs beeinflusst die Schärfe des Bildes. Heute ist sie ein Gegenentwurf zu den High-Tech-Kameras, die die Industrie liefert, denn es lässt sich aus einer Streichholzschachtel, einem Farbkübel, einem Schuhkarton oder – wie Andrea Good es tut – aus einem Schiffscontainer oder einem Büro eine Fotokamera bauen.
E-Mail
Website