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Rolf Bloch wurde 1930 in Bern geboren. Er promovierte 1954 an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern. Nach beruflichen Stationen im Ausland – unter anderem an der Londoner Kakaobörse und in einer New Yorker Werbeagentur - trat er ins elterliche Unternehmen Chocolats Camille Bloch S.A. in Courtelary ein. Nicht nur Rolf Bloch, sondern auch der Familienbetrieb sollten von seinen Wanderjahren profitieren: Er machte die Marken «Ragusa» und «Torino» weltberühmt. 1960 wurde er Direktionspräsident und führte den Betrieb bis 1997 weiter.
Nach seinem Ruhestand schlichtete der Jurist 2006 den Streik der Metallarbeiter bei Swissmetall in Reconvilier und förderte unermüdlich den jüdisch-christlichen Dialog. Er war Präsident des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes, der Handelskammer Schweiz-Israel und wurde 1997 vom Bundesrat zum Präsidenten des «Schweizer Spezialfonds zugunsten bedürftiger Opfer von Holocaust/Shoa» ernannt. Sowohl das Babson College in Boston wie auch die Christkatholische Fakultät der Universität Bern verliehen ihm die Ehrendoktorwürde. 2001 wurde ihm der Fischhof-Preis der «Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus» und der «Gesellschaft Minderheiten in der Schweiz» verliehen. Rolf Bloch ist wenige Wochen nach der Preisübergabe im Alter von 84 Jahren verstorben.
Er erhielt eine Skulptur des Künstlers und Steinbildhauers Patrick Harter.
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