Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03200.jsonl.gz/843

Appenzeller Bahnen
Einleitung
Die Appenzeller Bahnen ist eine schweizerische Eisenbahngesellschaft mit Sitz in Herisau. Die AB betreibt ein Streckennetz in den Kantonen Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden sowie St. Gallen. Die Website der AB ist www.appenzellerbahnen.ch.
Fahrzeuge der AB
Appenzeller Bahnen
Bergbahn Rheineck-Walzenhausen
Trogenerbahn
Geschichte
Die Gesellschaft existiert seit 1886 als Nachfolgerin der SLB. Mit der Fusion mit der SGA im Jahre 1988 wurde der ursprüngliche Name Appenzeller Bahn in die Mehrzahl gesetzt. Der Fusion vorausgegangen war ab 1970 eine Gemeinschaftsdirektion, in deren Folge immer mehr Personen für Aufgaben in beiden Unternehmen zuständig waren und die Zusammenarbeit sukzessive verstärkten. In diesem Sinne war die Fusion vor allem ein formaler Schritt. Fahrzeugeinsätze über die Unternehmensgrenzen hinweg gab es schon zuvor, allerdings eingeschränkt durch den Zahnradbetrieb und die engen Kurvenradien der SGA. 1992 / 1993 erfolgte die Inbetriebsetzung von 16 neuen Fahrzeugen (je vier Trieb- und Steuerwagen sowie 8 Zwischenwagen vom Typ PA 90), die sich aber immer noch den technischen Eigenheiten der beiden Vorgängerunternehmen AB und SGA anpassen mussten. Ab 1999 wurde der Güterverkehr im Auftrag von SBB Cargo durchgeführt. Im Verlaufe der Jahre sank jedoch das Transportvolumen auf noch 4400 t pro Jahr. Deshalb stellte SBB Cargo den Güterverkehr per Ende 2003 ein. An den vier Generalversammlungen 2006 wurde die Fusion der Appenzeller Bahnen, per 1. Januar 2006, mit den anderen Vorgängerbahnen zur Appenzeller Bahnen beschlossen. Juristisch gesehen handelte es sich dabei um eine Übernahme der anderen Gesellschaften durch die Appenzeller Bahnen.
Für die Zukunft ist eine Durchmesserlinie durch die Stadt St. Gallen geplant, so dass direkte Züge von Trogen – Speicher – St. Gallen – Teufen – Gais – Appenzell möglich wären. Die Durchmesserlinie soll mit den neuesten Triebfahrzeugen betrieben werden, die durch weitere derartige Triebwagen ergänzt werden müssten. Um den durchgehenden Betrieb zu ermöglichen, muss die Fahrdrahtspannung der Strecke St. Gallen – Trogen auf 1500 V Gleichstrom (derzeit 1000 V) erhöht werden und auf der Strecke St. Gallen – Appenzell müssen ebenfalls technische Änderungen an der Infrastruktur vorgenommen werden.
Stammbaum der AB
Streckennetz der AB auf Karte