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Die Kantone verantworten die Gesundheitsversorgung ihrer Bevölkerung. Es steht ihnen frei, ihren Spitälern Aufträge zu erteilen oder zusätzliche Anforderungen zu stellen, für die sie ihnen gemeinwirtschaftliche Leistungen (GWL) gewähren. Die Debatte über die Beiträge der Kantone an die Spitäler ist nicht neu, sagt der BAG-Sprecher Grégoire Gogniat.
Die 2019 veröffentlichte Evaluation der Spitalfinanzierung hat bereits Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt, insbesondere in Bezug auf die Kostentransparenz und die interkantonale Zusammenarbeit. Der Bundesrat hat erkannt, dass mehr Transparenz in der Spitalfinanzierung wünschenswert ist. Er hat sich vorgenommen, gemeinsam mit den Kantonen, den Krankenversicherern und den Leistungserbringern einige der Mängel des heutigen Systems zu beheben. Die Pandemie hingegen hat die Debatte nicht beeinflusst. Sie hat nicht alle Regionen in gleicher Weise betroffen, was die Unterschiede bei den Entschädigungszahlungen der Kantone erklären kann. Der Schlussbericht über die Auswirkungen der Pandemie auf die Gesundheitskosten, der für Ende 2022 vorgesehen ist, wird die notwendigen Schlussfolgerungen ermöglichen.
Beitragsbild: Parlamentsdienste, 3003 Bern