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Bessere Chancen für Menschen ohne Berufsabschluss
Frauen leisten mehr bezahlte Arbeit Transparenz bei IV-Anlehren Bildungsstatistik 2016 ist online
aktuell
Im Vergleich zu 2010 wenden Frauen eine Stunde mehr pro Woche für bezahlte Arbeit auf, Männer setzen 1,7 Stunden mehr für Hausarbeit und Familie ein. Frauen leisten pro Woche 28,1 Stunden Haus- und Familienarbeit, 16,6 Stunden bezahlte Arbeit und 2,0 Stunden Freiwilligenarbeit, Männer hingegen 27,3 Stunden Erwerbsarbeit, 17,9 Stunden Haus- und Familienarbeit und 1,6 Stunden Freiwilligenarbeit. Im Jahr 2016 hat die Gesamtzahl der Arbeitsstunden aller Erwerbstätigen in der Schweiz gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Prozent zugenommen. Die Angaben basieren auf den Statistiken des BFS «Unbezahlte Arbeit 2016» und «2016: Zunahme der Anzahl Arbeitsstunden» im Zusammenhang mit der schweizerischen Arbeitskräfteerhebung.
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Jugendliche mit einer starken gesundheitlichen Beeinträchtigung, die nicht in der Lage sind, eine Ausbildung nach Berufsbildungsgesetz zu absolvieren, werden von der IV in einer niederschwelligen IV-Anlehre oder Praktischen Ausbildung nach INSOS (Schweizerischer Branchenverband der Institutionen für Menschen mit Behinderung) unterstützt. Der Bundesrat hat einen Bericht verabschiedet, der einen Überblick über das System der beruflichen Grundbildung in der Schweiz und die niederschwellige, praktisch orientierte Berufsbildung abgibt. Er zeigt auch die Entwicklung der Zusprachen an Jugendliche, die eine solche erstmalige Berufsausbildung gemacht haben, und nennt Zahlen zur Entwicklung der Kosten und zur Ausbildungsdauer. Im Weiteren verweist er auf die vorgesehenen Massnahmen der Reform «Weiterentwicklung der IV».
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Das BFS hat die Kennzahlen 2015/2016 der Schüler und Studierenden aller Bildungsstufen aktualisiert. Für die berufliche Grundbildung ergab sich ein Total von 228 431 Personen in Ausbildung, inklusive jene, die eine Berufsmaturität während ihrer Lehre absolvieren (BM1). Die Zahl der Studierenden, die nach der Berufslehre eine Berufsmaturität absolvierten (BM2), belief sich auf 9486. Ausserdem zählte man 6849 Schüler/-innen an allgemeinbildenden Schulen. Die Publikation des BFS gibt auch eine Gesamtübersicht über die 2015 erreichten Abschlüsse.
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