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Ökumenische Kampagne (ehemals Brot für alle):
Auf obigem Kampagnenplakat sind zwei verschiedene Arten von «Zukunft» zu sehen. Im Bild links sehen Sie einen Wald, der dank seiner Monokultur für den industriellen Abbau geeignet erscheint, im Bild rechts sehen Sie eine grüne Plantage, die ihren Bauern ernährt. Es erklärt sich von selbst, welcher Boden beim nächsten Regen weniger der Erosion ausgesetzt ist und wem überhaupt der Boden unter den Füssen entzogen wird, so dass in Kürze ein weiterer Mensch als Flüchtling unterwegs sein muss und an unsere Türen klopft.
Die Ökumenische Kampagne 2023 richtet den Fokus darum bereits zum dritten Mal auf unsere Ernährung und deren Produktion. Die Art und Weise, wie wir heute produzieren und konsumieren, ist für rund 40 Prozent der schädlichen Treibhausgase verantwortlich, was wiederum extreme Dürreperioden oder übermässige Niederschläge und Wirbelstürme nach sich zieht. Die Landwirtschaft – insbesondere die intensive und industriell ausgerichtete – ist eine der grössten Verursacherinnen von Klimagasen. Ein Wandel hin zu einer ressourcenschonenden, umweltfreundlicheren Landwirtschaft und einem lokalen, saisonalen Konsum hilft mit, die Treibhausgasbilanz von Ernährung und Produktion zu verbessern.
HEKS (vormals Brot für alle), Fastenaktion (ehemals Fastenopfer) und Partner sein fördern mit ihren Projekten deshalb eine kleinräumige Landwirtschaft, die auf Austausch, standortangepassten Anbau, lokale Vermarktung und politische Partizipation setzt. Diesen Ansatz fassen die Organisationen unter dem Begriff Agrarökologie zusammen, welcher nicht nur die Ernährung der dortigen Menschen in Krisenzeiten sichert, sondern auch deren Gesundheit im Blick hat.
Unsere Kirchgemeinde bewirbt deshalb ein Projekt, das die allgemeine Wasserversorgung für zwei Dörfer in Äthiopien verbessern will. Ein bestehendes Bohrloch wird genutzt, um drei Wasserstellen mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. Darüber hinaus werden in drei Grundschulen und in zwei Gesundheitszentren sanitäre Einrichtungen gebaut. Von diesem Projekt profitieren in den Dörfern 800 Personen und ca. 2200 Schulkinder und über die Gesundheitszentren etwa 25 000 Menschen.
Die Sammlung der Hilfswerke dauert vom 22. Februar bis zum 9. April 2023.
Wer mehr oder Genaueres über dieses Projekt erfahren möchte, findet hier weitere Informationen:
Wir bitten Sie, diese Sammlung zu unterstützen und danken Ihnen dafür ganz herzlich!