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In der Klima-Diskussion ist die Kuh, eines unserer ältesten Nutztiere, oft harter Kritik ausgesetzt, weil sie klimaschädliches Methan produziert. Durch einen simplen Zusatz von Seegras zum Futter von Kühen konnte ein kalfornischer Forscher die Methanproduktion bei der Verdauung um mehr als die Hälfte reduzieren.
Bisherige Versuche verschiedener Forscher mit der Nahrungszusammensetzung von Kühen haben eine Methaneinsparung von 30 bis 40 Prozent ergeben. Bis Forscher Ermias Kebreab auf Asparagopsis stiess, eine rote Alge. Mit nur einem halben bis einem Prozent der Alge im Futter sank der Methanausstoss von Kühen um bis zu 67 Prozent. Für das Klima ist das eine wichtige Entdeckung, weil mehr als die Hälfte des Methans in der Athmosphäre von Menschen produziert wird. Es entsteht vor allem bei der Energieerzeugung, im Ackerbau und in der Viehzucht. Und Wiederkäuer verursachen dabei den grössten Anteil.