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Bevor Michael schwere Verbrennungen an der Kopfhaut erlitt, wurde bei ihm die seltene Krankheit Lupus diagnostiziert. Radar Online hat einen Artikel über die medizinischen Unterlagen vom Pepsi-Unfall verfasst, die momentan versteigert werden.
Der Unfall geschah am 27. Januar 1984, während den Dreharbeiten für einen Pepsi-Werbespot in Los Angeles. Zu früh zündendes Feuerwerk setzte Michael Jackons Haare in Flammen, der danach mit schweren Verbrennungen an der Kopfhaut ins Cedars-Sinai Medical Center eingeliefert werden musste.
Der Arzt Dr. Steven Hoefflin beschrieb für die Behandlungsunterlagen Michael Jackson vor dem Unfall als „gesund entwickelter, gut ernährter Mann.“
Der Feuerunfall hinterliess auf Michaels Kopfhaut eine Handflächen grosse Fläche mit Verbrennungen zweiten Grades und eine kleine Fläche mit Verbrennungen dritten Grades, so die Aufzeichnungen Hoefflins. Auszumachen sei auch eine 25 bis 50 Cent grosse Fläche mit tieferer Verbrennung.
MJ wurde als erstes „Darvocet“ verabreicht, ein Opoiat, das später in den USA aufgrund Gesundheitsrisiken verboten wurde. Im Spital und als Michael nach einem Tag auf eigenen Wunsch hin zur Genesung nach Hause gehen wollte und diese Sondererlaubnis auch erhielt, wurden ihm die Schmerzmittel „Percocet“ und „Darvocet“ verschreiben, von denen er alle drei Stunden das eine oder andere zu nehmen hatte. Das Beruhigungsmittel „Dalvane“ wurde ihm verschrieben, um besser schlafen zu können.
Vor 1984, so halten die Unterlagen Michaels Krankengeschichte fest, wurde Michael Jackson mit „discoid lupus erythematosus“ diagnostiziert, weswegen ihm die Lupus- und Gelenkrheumatismus Medikamente „Plaquenil“ und „Atabrine“ verschrieben wurden. Hier mehr zur Autoimmunkrankheit Lupus auf Wikipedia.
Vom Hautarzt Dr. Arnold Klein wurden die Informationen eingeholt, dass Michael Jacksons Lupus Diagnose von schuppiger Kopfhaut und durch verstärkte Infektionsgefahr der Kopfhaut begleitet wurden. Er habe ihm deswegen mit Antibiotika therapiert.
Betreffend „social history“ wurde festgehalten: „Single, Zeuge Jehovas, Vegetarier.“
Das Auktionshaus Flatsigned aus Nashville hat die Dokumente aktuell zur Versteigerung ausgeschrieben. Angeblich sei Lady Gaga und auch Pepsi an den Unterlagen interessiert.
Der Artikel von Radar Online über die Unterlagen inklusive Link zu einem PDF des achtseitigen Dokumentes (die Fotos der schweren Wunden sind zensiert/nicht erkenntlich) siehe hier.