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Fiat Chrysler Automobiles (FCA) hat am Mittwoch sein Übernahmeangebot von 35 Milliarden US-Dollar für den Zusammenschluss mit Renault zurückgezogen. Wenn die Fusion fortgesetzt worden wäre, hätten beide Unternehmen zum drittgrößten Automobilhersteller der Welt gemacht.
Einer Quelle des französischen Autoherstellers zufolge hatte die FCA das Angebot zurückgezogen, nachdem das Renault-Board angekündigt hatte, die Entscheidung über den Deal zu verschieben.
„Der Vorstand konnte aufgrund der Bitte des französischen Staates, die Abstimmung auf eine spätere Sitzung zu verschieben, keine Entscheidung treffen“, heißt es in einer offiziellen Erklärung.
FCA, Renault und der französische Staat, der 15 Prozent der Anteile hält, schienen sich zunächst zusammenzuschließen. Frankreich begrüßte den Deal, sofern die inländischen Arbeitsplätze bei Renault garantiert waren. Analysten warnten jedoch bereits vor Komplikationen und insbesondere vor der Rolle des französischen Staates und der möglichen Opposition von Politikern.