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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.00309 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Philipp Gerichtsschreiber Brühwiler Urteil vom 15. Juni 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt David Husmann schadenanwaelte.ch AG Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach X.___, geboren 1977, mit Ve rfügung vom 3. Juni 2004 (Urk. 7 /35) rück wirkend ab 1. Juni 2003 bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 56 % eine halbe Invalidenrente zu. Ein von der Versicherten gestelltes Renten-Erhöhungsgesuch wurde mit Verfü g ung vom 27. Oktober 2006 (Urk. 7 /64) rechtskräftig abgewiesen. 1.2 Am 20. September 2011 gab die Versicherte anlässlich eines von Amtes wegen eingeleiteten Rentenrevisionsverfahrens auf dem Fragebogen einen gleichge bliebenen Gesundheitszu stand an (Urk. 7 /77 Ziff. 1.1). Im Hinblick auf die am 1. Januar 2012 in Kraft getretene Revision des Bundesgesetzes über die Invali denversicherung (IVG) unterbreitete die IV-Stelle die Akten am 10. Februar 2012 ihrem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD; Urk. 7 /85/2). Gestützt auf de s sen Stellungnahmen vom 13. Februar und 8. Mai 2012 (Urk. 7 /85/3) stellte die IV-Stelle die Invalidenrente mit Verfügung vom 14. August 2012 auf den ersten Tag des zweiten auf die Zustellung des Entscheids folgen den Monats hin ein (Urk. 7 / 94). Eine dagegen am 14. September 2012 erhobene Beschwerde (Urk. 7/96/3-11) hiess das hiesige Gericht mit Urteil vom 3. Dezember 2012 (Urk. 7/99) in dem Sinne gut, als es die angefochtene Verfügung aufhob und die Sache an die IV-Stelle zurückwies, damit die se unter Weiterausrichtung der bis herigen Invalidenrente die erforderlichen medizinischen Abklärung en treffe und hernach über den Rentenanspruch der Versicherten neu verfüge. 1.3 Die IV-Stelle veranlasste am 4. Dezember 2014 bei der Y.___ ein polydisziplinäres Gutachten, welches am 6. Mai 2015 (Urk. 7/137) erstattet wurde. Nach durch geführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/138, Urk. 7/142) stellte die IV-Stelle mit Verfügung vom 4. Februar 2016 die bisher aus gerichtete Rente ein (Urk. 7/146 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 8. März 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 4. Februar 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei en ihr die gesetzlichen Leistungen insbesondere weiterhin eine halbe Rente auszurich ten. A uf das Gutachten der Y.___ sei nicht abzustellen, sondern es sei ein neues polydisziplinäres Gutachten einzuholen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-3 ). In pro zessualer Hinsicht beantragte sie die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde (Urk. 1 S. 3 Ziff. 4). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 29. April 2016 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 4. Mai 2016 (Urk. 8) wurde dies der Beschwerdeführer in zur Kenntnis gebracht und das Gesuch um Wieder herstellung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Ge burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Nach lit. a Abs. 1 der am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Schlussbestimmun gen der Änderung vom 18. März 2011 des IVG (6. IV-Revision, erstes Mass nahmenpaket ; kurz: lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision ) werden Renten, die bei pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung überprüft. Sind die Voraussetzungen nach Artikel 7 ATSG nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufgeho ben, auch wenn die Voraussetzungen von Artikel 17 Absatz 1 ATSG nicht er füllt sind. Diese Bestimmung ist verfassungs- und EMRK-konform (BGE 139 V 547 E. 3). Die in lit. a Abs. 1 SchlB 6. IV-Revision vorgesehene Rentenherabsetzung bezie hungsweise -aufhebung ist nicht auf vor dem 1. Januar 2008 zugesprochene Renten beschränkt. Erging die fragliche Rentenzusprache aber bereits in Be achtung der jeweils relevanten Rechtsprechung zu pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage, bleibt kein Raum für ein Rückkommen unter dem Titel der Schluss bestimmung (BGE 140 V 8 E. 2). Laufende Renten sind vom Anwendungsbereich von lit. a Abs. 1 SchlB zur 6. IV-Revision nur ausgenommen, wenn und soweit sie auf erklärbaren Beschwer den, das heisst auf einer nachweisbaren objektivierbaren Grundlage beruhen. Lassen sich unklare von erklärbaren Beschwerden trennen, können die Schluss bestimmungen der 6. IV-Revision auf erstere Anwendung finden (BGE 140 V 197 E. 6.2, in Präzisierung u.a. von BGE 139 V 547 E. 10.1.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_738/2013 vom 8. April 2014 E. 3.1.2.1 mit Hinweis). Dem nach ist die Schlussbestimmung bei kombinierten Beschwerden anwendbar, wenn die unklaren und die „erklärbaren" Beschwerden – sowohl diagnostisch als auch hinsichtlich der funktionellen Folgen – auseinandergehalten werden können. Ein organisch begründeter Teil der Arbeitsfähigkeit kann bei Anwend barkeit der Schlussbestimmung nur neu beurteilt werden, sofern eine Verände rung im Sinne von Art. 17 ATSG eingetreten ist. Insoweit wird im Anwen dungsbereich der Schlussbestimmung vom Grundsatz abgewichen, dass die Verwaltung im Rahmen einer materiellen Revision – um eine solche handelt es sich auch hier – den Rentenanspruch in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht umfassend prüft (Urteil des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 2.4.2 mit Hinweisen). Ist ein „Mischsachverhalt" gegeben, bei dem es unmöglich ist festzustellen, wie gross der Anteil der organisch bedingten Beschwerden bei der Rentenzuspre chung war, wäre ein Abstellen auf die aktuelle gutachtliche Einschätzung nicht zu vereinbaren mit der Rechtsprechung, wonach der auf erklärbaren Beschwer den beruhende Teil der Invalidität unter dem Rechtstitel der Schlussbestimmung nicht überprüft werden kann. In einem solchen Fall bestimmt sich die (zu einer integralen Neuprüfung führende) Anwendbarkeit der Schlussbestimmung nach folgendem Grundsatz: Besteht (im Zeitpunkt der Rentenzusprechung und/oder -überprüfung) neben dem syndromalen Zustand eine davon unabhängige orga nische oder psychische Gesundheitsschädigung, so hängt die Anwendbarkeit der Schlussbestimmung davon ab, dass die weitere („ nichtsyndromale ") Gesund heitsschädigung die anspruchserhebliche Arbeitsunfähigkeit nicht mitverur sacht, das heisst letztlich nicht selbständig zur Begründung des Rentenan spruchs beigetragen hat. Wenn sie die Auswirkungen des unklaren Beschwerde bildes bloss verstärkte, bleibt eine Rentenrevision unter diesem Rechtstitel mög lich (Urteil des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 2.6 mit Hinweisen). Da der Bestand laufender Renten wesentlich von medizinischen Aspekten ab hängt, sind an die entsprechenden Abklärungen besonders hohe Anforderungen zu stellen. Namentlich muss verlangt werden, dass die Untersuchungen im Zeit punkt der Revision aktuell sind und sich mit der massgeblichen Fragestellung auseinandersetzen. Soweit die versicherte Person sich – auch mit Bezug auf die Chancen, welche die Wiedereingliederungsmassnahmen bieten – der Beurteilung durch die Verwaltung und deren regionalen ärztlichen Dienst nicht anschliessen kann, dürfte sich in der Regel eine neue, polydisziplinäre Begutachtung als un umgänglich erweisen (vgl. BGE 139 V 547 E. 10.2). 1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.4 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen fest - zustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These ab stellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent wicklungen nö tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete ihre Verfügung (Urk. 2) damit, dass die Überprüfung der Invalidenrente gemäss Schlussbestimmung der Änderung des IVG vom 18. März 2011 sowie der neuen Rechtsprechung vom 3. Juni 2015 er geben habe, dass die vorliegenden Diagnosen, welche zur Rentenzusprache ge führt hätten, zu den ätiologisch- pathogenetisch unklaren syndromalen Zu standsbildern ohne nachweisbare organische Grundlage gehör ten. Im eingehol ten Gutachten vom Mai 2015 werde keine Diagnose mit Einfluss auf die Ar beitsfähigkeit gestellt ( Migräne ohne Aura und Dysthymie ), mithin liege kein invalidisierende r Gesundheitsschaden vor (S. 2 ff.). 2.2 Dagegen machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde (Urk. 1) geltend, auf das Y.___ -Gutachten könne nicht abgestellt werden, da es weder sachlich noch inhaltlich genügend sei und die Gutachter befangen gewesen seien (S. 6 ff.). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die Rentenaufhebung zu Recht erfolgt ist. 3. 3.1 Die mit Verfügung vom 3. Juni 2004 erfolgte Zusprache einer halben Invaliden rente ab Juni 200 3 und die Ablehnung des Rentenerhöhungsgesuch s a m 27. Oktober 2006 (Urk. 7/35, Urk. 7/64) ergingen im Wesentlichen gestützt auf das von der Unfallversicherung (Zürich Versicherungen) eingeholte polydis ziplinäre Gutachten des Z.___ vom 4. Dezember 2003 (Urk. 7/29/9-32) sowie d ie Berichte d er A.___ vom 1. Juni 2004 (Urk. 7/34/3-6) und vo n Dr. med. B.___ vom 9. Fe - bruar 2006 (Urk. 7/56). 3.2 Die Gutachter des Z.___ nannten in ihrem Gutachten vom 4. Dezember 2003 (Urk. 7/29/9-32) die folgenden Diagnosen mit Auswirkung en auf die Arbeitsfä higkeit (S. 16 Ziff. 4): - c hronisches zervikovertebrales bis zervikozephales Schmerzsyndrom - Haltungsinsuffizienz, muskuläre Dek onditionierung, mögliche myo - fasz i ale Komponente - Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0) - neuropsychologisch: kognitive Minderleistungen im Bereich des Struktu rierungs - und Umstellungsvermögens und der komplexeren Handlungs planung Als Diagnose ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter eine vegetative Dystonie und eine Bandlaxizität. Die Gutachter führten aus, die Beschwerdeführerin habe von 1996 bis zum Un fall im September bei de n O.__ gearbeitet. Am 8. September 1998 sei es zu einem Auffahrunfall gekommen. Ein Auto sei ins Heck ihres Wa gens gefahren, wobei der Schaden nicht sehr gross gewesen sei. Sie sei an schliessend normal mit ihrem Auto zur Arbeit gefahren. Ungefähr eine Stunde später habe sie jedoch Nacken- und Kopfschmerzen verspürt. Der Neurologe der C.___ habe im November 1998 keine neurologischen Ausfälle, je doch ein zervikozephales Syndrom gefunden bei vollständiger Arbeitsfähigkeit. Im Februar sei in der C.___ wiederum die gleiche Diagnose gestellt und festgehalten worden, es bestünden Übergänge in eine atypische Migräne. Zu einem nicht mehr bekannten Zeitpunkt seien auch Sch windel und Tinnitus aufgetreten (S. 17). In de n rheumatologisch -orthopädischen Untersuchen fänden sich sehr wenige Befunde. Das Gangbild sei unauffällig, die Wirbelsäule sei im Lot mit leichter rechtskonvexer thorakaler und linkskonvexer lumbaler Skoliose, diskrete m Schultertiefstand rechts und Beckentiefstand links. Die Halswirbelsäule (HWS) sei normal beweglich mit Endphasenschmerz. Die neurologische Untersuchung sei ebenso wie alle früheren unauffällig. In den Röntgenbildern der HWS fänden sich unauffällig ossäre Strukturen. Die Funktionsaufnahmen seien ebenfalls normal. Klinisch handle es sich jetzt um ein chronisches zervikovertebrales bis zervikozephales Schmerzsyndrom mit möglicher myofas z ialer Komponente. Es bestünden eine ausgeprägte muskuläre Dekonditionierung und eine Haltungs insuffizienz. Das subjektive Beschwerdeausmass könne durch diese spärlichen klinischen Befunde nicht erklärt werden. Aufgrund der rein objektivierbaren Befunde bestehe eine normale Arbeitsfähigkeit für eine wechselbelastende, leichtere körperliche Tätigkeit, wie sie für eine Büroangestellte üblich sei. Bei der psychiatrischen Exploration ergebe sich kein Anhalt für Störungen im Be reich von Merkfähigkeit und Gedächtnis. Die Stimmung werde als wechselhaft beschrieben, zum Teil auch reizbar. Es bestünden offenbar Durchschlafstörun gen und Albträume, dadurch auch grosse Müdigkeit. Insgesamt bestehe auf grund der jetzigen Exploration, der anamnestischen Angaben und der Akten ein Symptomenkomplex, wie er im Rahmen von Depressionen zu finden sei (S. 18). Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit sei die Beschwerdeführerin aus rein somati schen Gründen normal für eine Büroarbeit arbeitsfähig. Aus psychischen bezie hungsweise neuropsychologischen Gründen bestehe ihres Erachtens eine Ver minderung der Arbeitsfähigkeit von zurzeit 40 %. In Anbetracht der Anamnese empfählen sie jedoch eine schrittweise Wiedereingliederung in die Arbeitstätig keit, beginnend mit etwa 30 %. Diese Arbeitstätigkeit soll e psychologisch be gleitet werden und in Abständen von etwa 3 Monaten auf 50 %, in weiteren drei Monaten auf 75 % und in etwa einem Jahr auf 100 % erhöht werden (S. 19). 3.3 Dr. med. D.___, Oberarzt an der A.___ diagnostizierte mit Bericht vom 1. Juni 2004 (Urk. 7/34/3-6) eine HWS-Distorsion I nach PKW-Unfall vom September 1998, eine chronische therapierefraktäre Zervikozephal gie sowie eine posttraumatische leichte Hirnleistungsstörung ( lit. A) und attes tierte der Beschwerdeführerin eine 50%ige Arbeitsfähigkeit, welche insbeson dere auf den expliziten Wunsch der Beschwerdeführerin habe attestiert werden können ( lit. D). 3.4 Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, ergänzte am 9. Februar 2006 die bekannte Diagnose um einen Verdacht auf eine psycho physische (psychofunktionelle) Schlafstörung (ICD-10 F51.0). Es bestehe eine Schlaffragmentierung und eine störende Wahrnehmung von Phänomenen des Schlaf-Wach-Überganges. Die Störung sei von einer deutlich phobischen Verar beitung gekennzeichnet, die derzeit anscheinend die gesamte Beeinträc htigung limitiere (Urk. 7/56/1-2 ). 4. Im Rahmen des im September 2011 eingeleiteten Revisionsverfahrens (Urk. 7/ 77 ) wurde ein polydisziplinäres Gutachten bei der Y.___ ein geholt, welches am 6. Mai 2015 erstattet wurde (Urk. 7/137/1-48). Gestützt auf die Ergebnisse ihrer internistischen, neurologischen, orthopädi schen und psychiatrischen Untersuchungen vom 23., 27. und 28. Januar 2015 stellten die Experten der Y.___ in ihrem Gutachten keine sich auf die Ar beitsfähigkeit auswirkende n Diagnosen. Den Diagnosen Migräne ohne Aura und Dysthymia (ICD-10 F34.1) massen sie keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bei (S. 39 Ziff. 3). Bei der internistischen Untersuchung habe si ch die Beschwerdeführerin – so m ed. pract. E.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin – über Nacken- und Schulterschmerzen beidseits seit dem Unfall im Jahr 1998 beklagt. Die Schmerzen würden in den Kopf ausstrahlen und es kämen dann Schwin delattacken hinzu (S. 10). Spezifische internistische Beschwerden seien nicht genannt worden. Im klinischen Befund ergebe sich keine behinderungsrelevante Auffälligkeit (S. 14). Dr. med. F.___, Facharzt für Neurologie, berichtete in seinem neurologi schen Fachgutachten, der klinische Befund sei in allen Teilen regelrecht. Es er gebe sich kein Anhalt für eine zentral- oder peripher-vestibuläre Störung. Die geschilderten episodisch auftretenden Kopfschmerzen entsprächen am ehesten einer Migräne. Eine intraindividuelle variable Präsentation der Migräne sei gut bekannt, sodass das gesamte zervikozephale Beschwerdebild in diesem Kontext zu verstehen sei. Eine leitliniengerechte Therapie sei bislang nicht initiiert wor den. Hinsichtlich der anamnestisch reklamierten Konzentrationsstörungen seien diese im hiesigen Befund nicht zu erkennen gewesen, die Beschwerdeführer in sei durchwegs konzentriert und aufmerksam, wach, attent, mnestisch und in der Auffassung sicher sowie im Verlauf nicht ermüdend gewesen. Die gelegentlich nächtlich auftretenden Missempfindungen der Hände liessen differenzialdiag nostisch an ein beginnendes Karpaltunnelsyndrom denken. Derzeit ergäben sich klinisch jedoch keine ausreichenden Hinweise für ein die Arbeitsfähigkeit ein s chränkendes Karpaltunnelsyndrom; auch sei anamnestisch keine Verschlech terungstendenz in den vergangenen Jahren berichtet worden. Aus neurologi scher Sicht bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 21 f.). Dem orthopädischen Teilgutachten von Dr. med. G.___, Facharzt für O r tho pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin vorrangig zervikozephale Schmerzen mit Ausstrahlung zum Kopf und in die Schulterregionen vorgetragen hat. Der orthopädische Befund zeige gemäss Gutachter eine freie Beweglichkeit der HWS und der weiteren Abschnitte des Achsenskeletts. Insbesondere sei die spontane Beweglichkeit ohne Anhalt für eine namhafte Einschränkung. Auch bestehe kein paravertebraler Hartspann und der weitere Status des Bewegungsapparates sei klinisch unauffällig und ohne funktionelle Beeinträchtigung. Auf dem or thopädischen Fachgebiet bestünden somit kein Korrelat für die reklamierten Beschwerden und kein ausreichender klinischer Anhalt für eine namhafte or thopädische Erkrankung mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Aus rein somati schen Gründen sei die Beschwerdeführerin für eine Büroarbeit normal arbeitsfä hig (S. 28 f.). Dr. med. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt in seinem psychiatrischen Fachgutachten fest, bei der Beschwerdeführerin sei allenfalls ein chronisches, leichtes depressives Syndrom im Sinne einer Dysthy mia zu diagnostizieren. Anknüpfungspunkte für eine schwerergradig affektive Störung, eine Persönlichkeitsstörung oder eine Erkrankung aus dem psychiatri schen Formenkreis fänden sich nicht. Eine anamnestisch nach dem Tod des Vaters 2011 aufgetretene Panikstörung sei mittlerweile als remittiert anzusehen. Der aktuelle psychiatrische Untersuchungsbefund unterscheide sich nicht we sentlich von dem aktenkundig dokumentierten Untersuchungsbefund vom No vember 2003, wo ebenfalls kein wesentliches Syndrom beschrieben worden sei. Die diagnostischen Kriterien einer Somatisierungsstörung oder einer somato formen Schmerzstörung seien jedoch nicht erfüllt. Eine Assoziation der rekla mierten Schmerzen mit einem seelischen oder psychosozialen Konflikt sei nicht zu erkennen und die Beschwerdeführerin wirke hier auch nicht namhaft schmerzbeeinträchtigt. Die Diagnose sei auch seinerzeit nicht zu stellen gewe sen. Eine psychiatrische Störung mit wesentlicher Beeinträchtigung der Ar beitsfähigkeit lasse sich im heutigen psychiatrischen Untersuchungsbefund nicht feststellen, was sich im Übrigen auch in der durchaus erhaltenen Gestal tungsfähigkeit des Alltages und der Partizipationsfähigkeit zeige. Die Beschwer deführerin sei aus psychiatrischer Perspektive somit gut in der Lage, sowohl die aktuell ausgeübte Tätigkeit als Büroangestellte, als auch eine vergleichbare Tä tigkeit des allgemeinen Arbeitsmarktes zu 100 % auszuüben (S. 35). Zur Frage der Arbeitsfähigkeit führten die beteiligten Experten zusammenfas send aus, unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten und Befunde sei die Be schwerdeführerin mit sofortiger Wirkung aus interdisziplinärer Sicht in der an gestammten wie auch in einer vergleichbaren Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig, dies auch retrospektiv ex tunc (S. 36). 5. 5.1 Vorab ist zu prüfen, ob aufgrund des Verhaltens der Y.___ -Gutachter E.___, I.___, G.___ und H.___ sowie des Insti tutsleiter s Prof. Dr. med. J.___ auf deren Voreingenommenheit zu schliessen ist (Urk. 1 S. 6 ff.). 5.2 Die Beschwerdeführerin bringt diesbezüglich im Wesentlichen vor (Urk. 1), die Y.___ diene sich mit ihrem versicherungsfreundlichen Kurs den Versicherern an. Das Gutachten sei mit einem Anhang bestückt, der eindeutig aus Prof. J.___ Feder stamme und welcher die „ unité de doctrine “ der Y.___ belege. Die Vor eingenommenheit gehe auch aus dem Urteil des Versicherungsgerichtes St. Gallen vom 8. Februar 2016 (Urk. 3/3) und der vom Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin in der Folge beschafften Einladung vom 2. Juni 2014 hervor, bei welcher es sich um eine Vortragsveranstaltung der Y.___ vom 19. Juni 2014 mit dem Thema „Vermeidung ungerechtfertigter Krankentaggeld-, IV- und UV-Leistungen“ gehandelt habe (Urk. 3/4). 5.3 Na ch der Rechtsprechung gelten für Sachverständige grundsätzlich die gleichen Ausstands- und Ablehnungsgründe, wie sie für Richter vorgesehen sind. Danach ist Befangenheit anzunehmen, wenn Umstände vorliegen, die geeignet sind, Misstrauen in die Unparteilichkeit zu erwecken. Bei der Befangenheit handelt es sich allerdings um einen inneren Zustand, der nur schwer bewiesen werden kann. Es braucht daher für die Ablehnung nicht nachgewiesen zu werden, dass die sachverständige Person tatsächlich befangen ist. Es genügt vielmehr, wenn Umstände vorliegen, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit zu begründen vermögen. Bei der Beurteilung des An scheins der Befangenheit und der Gewichtung solcher Umstände kann jedoch nicht auf das subjektive Empfinden einer Partei abgestellt werden. Das Miss trauen muss vielmehr in objektiver Weise als begründet erscheinen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztgutachten im Sozialversiche rungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters ein strenger Massstab anzusetzen (BGE 132 V 93 E. 7.1, 120 V 357 E. 3). 5.4 Die von der Beschwerdeführerin eingereichte, von Prof. J.___ unterzeichnete Einladung vom 2. Juni 2014 für die Vortragsveranstaltung vom 19. Juni 2014 (Ur k. 3/4 ) ist entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin und dem Einzel richterentscheid des Versicherungsgerichtes St. Gallen vom 8. Februar 2016, in welchem die aufgeworfene Frage der Objektivität von Prof. J.___ überdies of fengelassen wurde ( vgl. Urk. 3/3 E. 3.3), nicht geeignet, bei objektiver Betrach tungsweise erhebliche Zweifel an der Unvoreingenommenheit von Prof. J.___ zu wecken. Zum einen war im gerügten Y.___ -Gutachten vom 6. Mai 2015 (vgl. vorstehend E. 4) Prof. J.___ als Facharzt an der Begutachtung der Beschwerde führerin gar nicht beteiligt, zum anderen lässt sich alleine aus dem Titel der Veranstaltung, welche hauptsächlich den Bezug von ungerechtfertigten Kran kentaggelder n zum Thema hat und damit ohnehin keinen direkten Bezug zum vorliegende n strittige n IV-Rentenverfahren aufweist, nicht schliessen, die Y.___ arbeite systematisch gegen Versicherte und sei daher nicht objektiv. Ausserdem kann sich ein Ausstandsbegehren stets nur gegen Personen richten, mithin kann eine fehlende Unabhängigkeit der Y.___ nicht gerügt werden (BGE 137 V 210 E. 1.3.3). Abwegig und eine unbewiesene Behauptung ist der Schluss der Beschwerdeführerin, aufgrund der „Wir-Form“ seien auch die am Gutachten beteiligten Ärzte beziehungsweise das ganze Y.___ -Team befangen un d würden dem vorgegebenen Kurs der Einsparung von Versicherungsleistun gen des Institutsleiter s Prof. J.___ folgen (Urk. 1 S. 7). Schliesslich vermögen die geltend gemachten Ablehnungsgründe gegen die einzelnen Gutachter keinen Anschein der Befangenheit zu begründen. Die begutachtenden Ärzte waren in fachlicher Hinsicht auf ihrem jeweiligen Begutachtungsgebiet mit einem Fach arzttitel speziell qualifiziert und verfügten über die Berufsausübungsbewilligung des Kantons Zürich (vgl. www.medregrom.admin.ch ). Auch de r von der Be schwerd eführerin als Beweis offerierte Anhang des Gutachtens (vgl. Urk. 7/137/43-48) lässt mangels Bezug es zur Beschwerdeführerin keinen Hin weis für eine Befangenheit der am Gutachten beteiligten Experten erkennen. 5.5 Nach dem Gesagten vermögen die vorgebrachten Ablehnungsgründe keinen Anschein der Befangenheit beziehungsweise Voreingenommenheit in objektiver Weise zu begründen. 6. 6.1 Die im Juni 2004 verfügte Rentenzusprache (Urk. 7/35) beruhte im Wesentli chen auf der Einschätzung der Gutachter des Z.___ vom 4. Dezember 2003 (vgl. vorstehend E 3.2). Diese stellten die Diagnose eine s chronischen zervikoverteb ralen bis zervikozephalen Schmerzsyndroms und einer Somatisierungsstörung und damit eines pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerde bildes ohne nachweisbare Grundlage. In neuropsychologischer Hinsicht nannten sie kognitive Minderleistungen im Bereich des Strukturierungs- und Umstel lungsvermögens und der komplexeren Handlungsplanung. Eine Renten über prüfung gemäss lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision ist demnach m öglich (vgl. vorstehend E. 1.2 ). Im Übrigen hat te die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt des Inkrafttretens der genannten Schlussbestimmung en (1. Januar 2012) weder das 55. Altersjahr zurückgelegt noch die Rente im Zeitpunkt der Renten überprüfung seit mehr als 15 Jahren bezogen (vgl. lit. a Abs. 4 SchlB IVG 6. IV - Revision; Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2013 vom 12. Februar 2014 E. 5). Folglich ist lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision anwendbar und eine Herab setzung oder Aufhebung der Rente ist grundsätzlich möglich, auch wenn die Revisionsvoraussetzungen nach Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht erfüllt sind (vgl. vorstehend E. 1.3). 6.2 Zu prüfen bleibt, ob im Z eitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung die Voraussetzungen von Art. 7 ATSG erfüllt waren. Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf das Y.___ -Gutachten vom Mai 2015 (vgl. vorstehend E. 4) davon aus, dass bei der Beschwerdeführerin kein in validisierender Gesundheitsschaden vorliege (vgl. vorstehend E. 2.1). Die Exper tise der Y.___ äussert sich umfassend zu den vorhandenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Sie ba siert auf einer eingehenden internistischen, neurologischen, orthopädischen und psychiatrischen Untersuchung, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und erging in Kenntnis der Vorakten (zum Beweiswert eines Gutachtens, vgl. vorste hend E. 1.4). Die Gutachter der Y.___ konnten nach ihrer Untersuchung keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen und attesti erten der Beschwerde führerin sowohl in der angestammten als auch in angepassten Tätigkeiten eine vollständige Arbeitsfähigkeit. An ders als die Gutachter des Z.___ stellten die Gut achter kein chronisches zer viko vertebrales bis zervikozephales Schmerzsyndrom und k eine Somatisie rungsstörung fest und begründeten dies im Wesentlichen damit, dass die diag nostischen Kriterien nicht erfüllt seien. Hingegen diagnostizierten sie in psychi atrischer Hinsicht eine Dysthymia, welcher sie aber keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zumassen. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung handelt es sich bei der Dythymie definitionsgemäss um eine bloss leichtgradige Beeinträchtigung, welcher für sich allein nicht die Bedeutung eines invalidisierenden Gesundheitsschadens zukommt. Nach der im gebräuchlichen Klassifikationssystem ICD-10 enthalte nen Umschreibung ist Dysthymie eine chronische depressive Verstimmung, die nach Schweregrad und Dauer der einzelnen Episoden die Kriterien für eine leichte oder mittelgradige rezidivierende depressive Störung (ICD-10 F33.0 und F33.1) nicht erfüllt (ICD-10 F34.1 ; 8. Aufl., 2011). Schon das seinerzeitige Eid genössische Versicherungsgericht hat denn auch verschiedentlich angenommen, eine Dysthymie sei den jeweiligen Umständen nach nicht invalidisierend (vgl. SVR 2008 IV Nr. 8 S. 23, Urteil des Bundesgerichts I 649/06 vom 13. März 2007 E. 3.3.1 mit Hinweisen). Diese Schlussfolgerung, die sich au f medizinische Em pirie abstützt und damit eine Rechtsfrage darstellt, hat bereits vor dem als BGE 141 V 281 publizierten Urteil des Bundesgerichts 9C_492/2014 vom 3. Juni 2015, mit welchem das Bundesgericht seine Rechtsprechung zur invalidenversi cherungsrechtlichen Relevanz unklarer Beschwerdebilder teilweise geändert hat, Geltung beansprucht und behält sie auch weiterhin (Urteil des Bundesgerichts 8C_162/2015 vom 30. September 2015 E. 3.3.3). Schon aus diesem Grund, aber auch weil sich gemäss Gutachten nie Anhaltspunkte für eine somatoforme Schmerzstörung oder vergleichbare psychosomatische Leiden finden liessen ( vgl. vorstehend E. 4 ), mithin von keinem unklaren Beschwerdebild mehr aus zugehen ist, hat die in BGE 141 V 281 publizierte Praxisänderung – entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 13 ff.) - keine Auswirkungen auf den hier zu beurteilenden Fall, womit das Gutachten eine genügende Beweis grundlage darstellt. 6.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass es der Beschwerdeführerin mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit bei Aufbietung allen guten Willens und mit einer leitlinienge rechten Migräne-Behandlung zuzumuten ist, vollzeitlich einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Ein invalidisierender Gesundheitsschaden ist nicht ausgewiesen. Es sind alle Voraussetzungen erfüllt, welche von der Praxis an die Aufhebung einer Rente nach Massgabe der SchlB IVG 6. IV-Revision gestellt werden. Die Rentenaufhebung erweist sich demnach grundsätzlich als rechtens. 7. 7.1 Z u prüfen bleibt der Anspruch der Beschwerdeführer in auf Wiedereingliede - rungs massnahmen gemäss Art. 8a IVG und der damit akzesso rische Anspruch auf Weiterausrichtung der bisherigen Invalidenrente während maximal zwei Jahren ( lit. a Abs. 2 und 3 SchlB IVG 6. IV-Revision). 7.2 Laut Art. 8a Abs. 1 IVG haben Rentenbezüger Anspruch auf Massnahmen zur Wiedereingliederung sofern (a) die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich verbessert werden kann und (b) die Massnahmen geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit zu verbessern. Erst nach Beendigung dieses Versuchs einer (Re-)Integration in den Arbeitsmarkt wird abschliessend beurteilbar sein, ob der versicherten Person in Berücksichtigung sämtlicher subjektive r und objektive r Elemente der Schritt zurück in das Erwerbsleben zumutbar ist. Da es um den Sonderfall der Über prüfung eines bislang berechtigterweise erfolgten Rentenbezugs geht, sind die Wiedereingliederungschancen unter besonderem Aspekte des Alters der Be troffenen und der Dauer der Erwerbslosigkeit zu prüfen (BGE 135 V 201 E. 7.2.2). Von besonderer Bedeutung ist, ob die fragliche Massnahme einglie derungswirksam ist, was eine subjektive und objektive Eingliederungsfähigkeit der betroffenen Person voraussetzt (Urteile des Bundesgerichts 9C_754/2014 vom 11. Juni 2015 E. 5.3, 9C_623/2014 vom 18. Februar 2015 E. 5.2 und 8C_664/2013 vom 25. März 2014 E. 2). 7.3 Ist eine Rentenherabsetzung oder – aufhebung absehbar, so ist in jedem Fall ein persönliches Gespräch mit der versicherten Person zu führen. Allfällige Wieder eingliederungsmassnahmen sind ihr aufzuzeigen und im Weiteren mit ihr zu planen ( Rz 1004.2 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherun gen, BSV, über die Schlussbestimmung en der Änderung vom 18. März 2011 des IVG, KSSB). Eine Aufhebung der Rente kann demgemäss nicht ohne weiteres verfügt werden, sondern lediglich dann, wenn die IV-Stelle Eingliederungs massnahmen an die Hand nimmt oder eine allfällige Verweigerung dokumen tiert ist. 7.4 Nachdem sich 2012 eine Rentenaufhebung gestützt auf lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision abgezeichnet hatte, wurde die Beschwerdeführerin durch die Be schwerdegegnerin weisungsgemäss in einem persönlichen Informationsgespräch am 1. Juni 2012 ausdrücklich auf die Möglichkeiten von Massnahmen zur Wie dereingliederung aufmerk aufmerksam gemacht. Dabei hat die Beschwerdefüh rerin darauf verzichtet und mitgeteilt, dass sie den Entscheid nicht akzeptieren könne und Einwand erheben werde (Urk. 7/85 S. 3 f.). Eine vorgängige Prüfung ist demgemäss erfolgt, wobei sich die Beschwerdeführerin allerdings als nicht eingliederungswillig erwiesen hat beziehungsweise auch aktenkundig ist, dass sie seit 2010 als Büroangestellte bei der Firma K.___ in einem 50%-Pensum beschäftigt ist (vgl. Urk. 7/85 S 1). Schliesslich wurde die Be schwerdeführerin mit Vorbescheid vom 10. November 2015 (nochmals) darauf hingewiesen, dass, sofern sie im Rahmen der Schlussbestimmungen 6a Einglie derungsmassnahmen wünsche, sie sich bei der Beschwerdegegnerin melden solle (Urk. 7/138 S. 3). Im Übrigen hat der Entscheid über die Rentenreduktion bzw.- aufhebung ge mäss SchlB IVG 6. IV-Revision ohnehin vor der Durchführung allfälliger Wie dereingliederungsmassnahmen gemäss Art. 8 a IVG zu ergehen (Urteil des Bun desgerichts 8C_125/2015 vom 26. Juni 2015 E. 5). Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abwei sung der Beschwerde führt. 8. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie de r unterliegenden Beschwerdeführer in aufzuerle gen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge stellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt David Husmann - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber MosimannBrühwiler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.00309 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Philipp Gerichtsschreiber Brühwiler Urteil vom 15. Juni 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt David Husmann schadenanwaelte.ch AG Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach X.___, geboren 1977, mit Ve rfügung vom 3. Juni 2004 (Urk. 7 /35) rück wirkend ab 1. Juni 2003 bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 56 % eine halbe Invalidenrente zu. Ein von der Versicherten gestelltes Renten-Erhöhungsgesuch wurde mit Verfü g ung vom 27. Oktober 2006 (Urk. 7 /64) rechtskräftig abgewiesen. 1.2 Am 20. September 2011 gab die Versicherte anlässlich eines von Amtes wegen eingeleiteten Rentenrevisionsverfahrens auf dem Fragebogen einen gleichge bliebenen Gesundheitszu stand an (Urk. 7 /77 Ziff. 1.1). Im Hinblick auf die am 1. Januar 2012 in Kraft getretene Revision des Bundesgesetzes über die Invali denversicherung (IVG) unterbreitete die IV-Stelle die Akten am 10. Februar 2012 ihrem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD; Urk. 7 /85/2). Gestützt auf de s sen Stellungnahmen vom 13. Februar und 8. Mai 2012 (Urk. 7 /85/3) stellte die IV-Stelle die Invalidenrente mit Verfügung vom 14. August 2012 auf den ersten Tag des zweiten auf die Zustellung des Entscheids folgen den Monats hin ein (Urk. 7 / 94). Eine dagegen am 14. September 2012 erhobene Beschwerde (Urk. 7/96/3-11) hiess das hiesige Gericht mit Urteil vom 3. Dezember 2012 (Urk. 7/99) in dem Sinne gut, als es die angefochtene Verfügung aufhob und die Sache an die IV-Stelle zurückwies, damit die se unter Weiterausrichtung der bis herigen Invalidenrente die erforderlichen medizinischen Abklärung en treffe und hernach über den Rentenanspruch der Versicherten neu verfüge. 1.3 Die IV-Stelle veranlasste am 4. Dezember 2014 bei der Y.___ ein polydisziplinäres Gutachten, welches am 6. Mai 2015 (Urk. 7/137) erstattet wurde. Nach durch geführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/138, Urk. 7/142) stellte die IV-Stelle mit Verfügung vom 4. Februar 2016 die bisher aus gerichtete Rente ein (Urk. 7/146 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 8. März 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 4. Februar 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei en ihr die gesetzlichen Leistungen insbesondere weiterhin eine halbe Rente auszurich ten. A uf das Gutachten der Y.___ sei nicht abzustellen, sondern es sei ein neues polydisziplinäres Gutachten einzuholen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-3 ). In pro zessualer Hinsicht beantragte sie die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde (Urk. 1 S. 3 Ziff. 4). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 29. April 2016 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 4. Mai 2016 (Urk. 8) wurde dies der Beschwerdeführer in zur Kenntnis gebracht und das Gesuch um Wieder herstellung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Ge burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Nach lit. a Abs. 1 der am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Schlussbestimmun gen der Änderung vom 18. März 2011 des IVG (6. IV-Revision, erstes Mass nahmenpaket ; kurz: lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision ) werden Renten, die bei pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung überprüft. Sind die Voraussetzungen nach Artikel 7 ATSG nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufgeho ben, auch wenn die Voraussetzungen von Artikel 17 Absatz 1 ATSG nicht er füllt sind. Diese Bestimmung ist verfassungs- und EMRK-konform (BGE 139 V 547 E. 3). Die in lit. a Abs. 1 SchlB 6. IV-Revision vorgesehene Rentenherabsetzung bezie hungsweise -aufhebung ist nicht auf vor dem 1. Januar 2008 zugesprochene Renten beschränkt. Erging die fragliche Rentenzusprache aber bereits in Be achtung der jeweils relevanten Rechtsprechung zu pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage, bleibt kein Raum für ein Rückkommen unter dem Titel der Schluss bestimmung (BGE 140 V 8 E. 2). Laufende Renten sind vom Anwendungsbereich von lit. a Abs. 1 SchlB zur 6. IV-Revision nur ausgenommen, wenn und soweit sie auf erklärbaren Beschwer den, das heisst auf einer nachweisbaren objektivierbaren Grundlage beruhen. Lassen sich unklare von erklärbaren Beschwerden trennen, können die Schluss bestimmungen der 6. IV-Revision auf erstere Anwendung finden (BGE 140 V 197 E. 6.2, in Präzisierung u.a. von BGE 139 V 547 E. 10.1.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_738/2013 vom 8. April 2014 E. 3.1.2.1 mit Hinweis). Dem nach ist die Schlussbestimmung bei kombinierten Beschwerden anwendbar, wenn die unklaren und die „erklärbaren" Beschwerden – sowohl diagnostisch als auch hinsichtlich der funktionellen Folgen – auseinandergehalten werden können. Ein organisch begründeter Teil der Arbeitsfähigkeit kann bei Anwend barkeit der Schlussbestimmung nur neu beurteilt werden, sofern eine Verände rung im Sinne von Art. 17 ATSG eingetreten ist. Insoweit wird im Anwen dungsbereich der Schlussbestimmung vom Grundsatz abgewichen, dass die Verwaltung im Rahmen einer materiellen Revision – um eine solche handelt es sich auch hier – den Rentenanspruch in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht umfassend prüft (Urteil des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 2.4.2 mit Hinweisen). Ist ein „Mischsachverhalt" gegeben, bei dem es unmöglich ist festzustellen, wie gross der Anteil der organisch bedingten Beschwerden bei der Rentenzuspre chung war, wäre ein Abstellen auf die aktuelle gutachtliche Einschätzung nicht zu vereinbaren mit der Rechtsprechung, wonach der auf erklärbaren Beschwer den beruhende Teil der Invalidität unter dem Rechtstitel der Schlussbestimmung nicht überprüft werden kann. In einem solchen Fall bestimmt sich die (zu einer integralen Neuprüfung führende) Anwendbarkeit der Schlussbestimmung nach folgendem Grundsatz: Besteht (im Zeitpunkt der Rentenzusprechung und/oder -überprüfung) neben dem syndromalen Zustand eine davon unabhängige orga nische oder psychische Gesundheitsschädigung, so hängt die Anwendbarkeit der Schlussbestimmung davon ab, dass die weitere („ nichtsyndromale ") Gesund heitsschädigung die anspruchserhebliche Arbeitsunfähigkeit nicht mitverur sacht, das heisst letztlich nicht selbständig zur Begründung des Rentenan spruchs beigetragen hat. Wenn sie die Auswirkungen des unklaren Beschwerde bildes bloss verstärkte, bleibt eine Rentenrevision unter diesem Rechtstitel mög lich (Urteil des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 2.6 mit Hinweisen). Da der Bestand laufender Renten wesentlich von medizinischen Aspekten ab hängt, sind an die entsprechenden Abklärungen besonders hohe Anforderungen zu stellen. Namentlich muss verlangt werden, dass die Untersuchungen im Zeit punkt der Revision aktuell sind und sich mit der massgeblichen Fragestellung auseinandersetzen. Soweit die versicherte Person sich – auch mit Bezug auf die Chancen, welche die Wiedereingliederungsmassnahmen bieten – der Beurteilung durch die Verwaltung und deren regionalen ärztlichen Dienst nicht anschliessen kann, dürfte sich in der Regel eine neue, polydisziplinäre Begutachtung als un umgänglich erweisen (vgl. BGE 139 V 547 E. 10.2). 1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.4 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen fest - zustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These ab stellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent wicklungen nö tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete ihre Verfügung (Urk. 2) damit, dass die Überprüfung der Invalidenrente gemäss Schlussbestimmung der Änderung des IVG vom 18. März 2011 sowie der neuen Rechtsprechung vom 3. Juni 2015 er geben habe, dass die vorliegenden Diagnosen, welche zur Rentenzusprache ge führt hätten, zu den ätiologisch- pathogenetisch unklaren syndromalen Zu standsbildern ohne nachweisbare organische Grundlage gehör ten. Im eingehol ten Gutachten vom Mai 2015 werde keine Diagnose mit Einfluss auf die Ar beitsfähigkeit gestellt ( Migräne ohne Aura und Dysthymie ), mithin liege kein invalidisierende r Gesundheitsschaden vor (S. 2 ff.). 2.2 Dagegen machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde (Urk. 1) geltend, auf das Y.___ -Gutachten könne nicht abgestellt werden, da es weder sachlich noch inhaltlich genügend sei und die Gutachter befangen gewesen seien (S. 6 ff.). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die Rentenaufhebung zu Recht erfolgt ist. 3. 3.1 Die mit Verfügung vom 3. Juni 2004 erfolgte Zusprache einer halben Invaliden rente ab Juni 200 3 und die Ablehnung des Rentenerhöhungsgesuch s a m 27. Oktober 2006 (Urk. 7/35, Urk. 7/64) ergingen im Wesentlichen gestützt auf das von der Unfallversicherung (Zürich Versicherungen) eingeholte polydis ziplinäre Gutachten des Z.___ vom 4. Dezember 2003 (Urk. 7/29/9-32) sowie d ie Berichte d er A.___ vom 1. Juni 2004 (Urk. 7/34/3-6) und vo n Dr. med. B.___ vom 9. Fe - bruar 2006 (Urk. 7/56). 3.2 Die Gutachter des Z.___ nannten in ihrem Gutachten vom 4. Dezember 2003 (Urk. 7/29/9-32) die folgenden Diagnosen mit Auswirkung en auf die Arbeitsfä higkeit (S. 16 Ziff. 4): - c hronisches zervikovertebrales bis zervikozephales Schmerzsyndrom - Haltungsinsuffizienz, muskuläre Dek onditionierung, mögliche myo - fasz i ale Komponente - Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0) - neuropsychologisch: kognitive Minderleistungen im Bereich des Struktu rierungs - und Umstellungsvermögens und der komplexeren Handlungs planung Als Diagnose ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter eine vegetative Dystonie und eine Bandlaxizität. Die Gutachter führten aus, die Beschwerdeführerin habe von 1996 bis zum Un fall im September bei de n O.__ gearbeitet. Am 8. September 1998 sei es zu einem Auffahrunfall gekommen. Ein Auto sei ins Heck ihres Wa gens gefahren, wobei der Schaden nicht sehr gross gewesen sei. Sie sei an schliessend normal mit ihrem Auto zur Arbeit gefahren. Ungefähr eine Stunde später habe sie jedoch Nacken- und Kopfschmerzen verspürt. Der Neurologe der C.___ habe im November 1998 keine neurologischen Ausfälle, je doch ein zervikozephales Syndrom gefunden bei vollständiger Arbeitsfähigkeit. Im Februar sei in der C.___ wiederum die gleiche Diagnose gestellt und festgehalten worden, es bestünden Übergänge in eine atypische Migräne. Zu einem nicht mehr bekannten Zeitpunkt seien auch Sch windel und Tinnitus aufgetreten (S. 17). In de n rheumatologisch -orthopädischen Untersuchen fänden sich sehr wenige Befunde. Das Gangbild sei unauffällig, die Wirbelsäule sei im Lot mit leichter rechtskonvexer thorakaler und linkskonvexer lumbaler Skoliose, diskrete m Schultertiefstand rechts und Beckentiefstand links. Die Halswirbelsäule (HWS) sei normal beweglich mit Endphasenschmerz. Die neurologische Untersuchung sei ebenso wie alle früheren unauffällig. In den Röntgenbildern der HWS fänden sich unauffällig ossäre Strukturen. Die Funktionsaufnahmen seien ebenfalls normal. Klinisch handle es sich jetzt um ein chronisches zervikovertebrales bis zervikozephales Schmerzsyndrom mit möglicher myofas z ialer Komponente. Es bestünden eine ausgeprägte muskuläre Dekonditionierung und eine Haltungs insuffizienz. Das subjektive Beschwerdeausmass könne durch diese spärlichen klinischen Befunde nicht erklärt werden. Aufgrund der rein objektivierbaren Befunde bestehe eine normale Arbeitsfähigkeit für eine wechselbelastende, leichtere körperliche Tätigkeit, wie sie für eine Büroangestellte üblich sei. Bei der psychiatrischen Exploration ergebe sich kein Anhalt für Störungen im Be reich von Merkfähigkeit und Gedächtnis. Die Stimmung werde als wechselhaft beschrieben, zum Teil auch reizbar. Es bestünden offenbar Durchschlafstörun gen und Albträume, dadurch auch grosse Müdigkeit. Insgesamt bestehe auf grund der jetzigen Exploration, der anamnestischen Angaben und der Akten ein Symptomenkomplex, wie er im Rahmen von Depressionen zu finden sei (S. 18). Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit sei die Beschwerdeführerin aus rein somati schen Gründen normal für eine Büroarbeit arbeitsfähig. Aus psychischen bezie hungsweise neuropsychologischen Gründen bestehe ihres Erachtens eine Ver minderung der Arbeitsfähigkeit von zurzeit 40 %. In Anbetracht der Anamnese empfählen sie jedoch eine schrittweise Wiedereingliederung in die Arbeitstätig keit, beginnend mit etwa 30 %. Diese Arbeitstätigkeit soll e psychologisch be gleitet werden und in Abständen von etwa 3 Monaten auf 50 %, in weiteren drei Monaten auf 75 % und in etwa einem Jahr auf 100 % erhöht werden (S. 19). 3.3 Dr. med. D.___, Oberarzt an der A.___ diagnostizierte mit Bericht vom 1. Juni 2004 (Urk. 7/34/3-6) eine HWS-Distorsion I nach PKW-Unfall vom September 1998, eine chronische therapierefraktäre Zervikozephal gie sowie eine posttraumatische leichte Hirnleistungsstörung ( lit. A) und attes tierte der Beschwerdeführerin eine 50%ige Arbeitsfähigkeit, welche insbeson dere auf den expliziten Wunsch der Beschwerdeführerin habe attestiert werden können ( lit. D). 3.4 Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, ergänzte am 9. Februar 2006 die bekannte Diagnose um einen Verdacht auf eine psycho physische (psychofunktionelle) Schlafstörung (ICD-10 F51.0). Es bestehe eine Schlaffragmentierung und eine störende Wahrnehmung von Phänomenen des Schlaf-Wach-Überganges. Die Störung sei von einer deutlich phobischen Verar beitung gekennzeichnet, die derzeit anscheinend die gesamte Beeinträc htigung limitiere (Urk. 7/56/1-2 ). 4. Im Rahmen des im September 2011 eingeleiteten Revisionsverfahrens (Urk. 7/ 77 ) wurde ein polydisziplinäres Gutachten bei der Y.___ ein geholt, welches am 6. Mai 2015 erstattet wurde (Urk. 7/137/1-48). Gestützt auf die Ergebnisse ihrer internistischen, neurologischen, orthopädi schen und psychiatrischen Untersuchungen vom 23., 27. und 28. Januar 2015 stellten die Experten der Y.___ in ihrem Gutachten keine sich auf die Ar beitsfähigkeit auswirkende n Diagnosen. Den Diagnosen Migräne ohne Aura und Dysthymia (ICD-10 F34.1) massen sie keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bei (S. 39 Ziff. 3). Bei der internistischen Untersuchung habe si ch die Beschwerdeführerin – so m ed. pract. E.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin – über Nacken- und Schulterschmerzen beidseits seit dem Unfall im Jahr 1998 beklagt. Die Schmerzen würden in den Kopf ausstrahlen und es kämen dann Schwin delattacken hinzu (S. 10). Spezifische internistische Beschwerden seien nicht genannt worden. Im klinischen Befund ergebe sich keine behinderungsrelevante Auffälligkeit (S. 14). Dr. med. F.___, Facharzt für Neurologie, berichtete in seinem neurologi schen Fachgutachten, der klinische Befund sei in allen Teilen regelrecht. Es er gebe sich kein Anhalt für eine zentral- oder peripher-vestibuläre Störung. Die geschilderten episodisch auftretenden Kopfschmerzen entsprächen am ehesten einer Migräne. Eine intraindividuelle variable Präsentation der Migräne sei gut bekannt, sodass das gesamte zervikozephale Beschwerdebild in diesem Kontext zu verstehen sei. Eine leitliniengerechte Therapie sei bislang nicht initiiert wor den. Hinsichtlich der anamnestisch reklamierten Konzentrationsstörungen seien diese im hiesigen Befund nicht zu erkennen gewesen, die Beschwerdeführer in sei durchwegs konzentriert und aufmerksam, wach, attent, mnestisch und in der Auffassung sicher sowie im Verlauf nicht ermüdend gewesen. Die gelegentlich nächtlich auftretenden Missempfindungen der Hände liessen differenzialdiag nostisch an ein beginnendes Karpaltunnelsyndrom denken. Derzeit ergäben sich klinisch jedoch keine ausreichenden Hinweise für ein die Arbeitsfähigkeit ein s chränkendes Karpaltunnelsyndrom; auch sei anamnestisch keine Verschlech terungstendenz in den vergangenen Jahren berichtet worden. Aus neurologi scher Sicht bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 21 f.). Dem orthopädischen Teilgutachten von Dr. med. G.___, Facharzt für O r tho pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin vorrangig zervikozephale Schmerzen mit Ausstrahlung zum Kopf und in die Schulterregionen vorgetragen hat. Der orthopädische Befund zeige gemäss Gutachter eine freie Beweglichkeit der HWS und der weiteren Abschnitte des Achsenskeletts. Insbesondere sei die spontane Beweglichkeit ohne Anhalt für eine namhafte Einschränkung. Auch bestehe kein paravertebraler Hartspann und der weitere Status des Bewegungsapparates sei klinisch unauffällig und ohne funktionelle Beeinträchtigung. Auf dem or thopädischen Fachgebiet bestünden somit kein Korrelat für die reklamierten Beschwerden und kein ausreichender klinischer Anhalt für eine namhafte or thopädische Erkrankung mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Aus rein somati schen Gründen sei die Beschwerdeführerin für eine Büroarbeit normal arbeitsfä hig (S. 28 f.). Dr. med. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt in seinem psychiatrischen Fachgutachten fest, bei der Beschwerdeführerin sei allenfalls ein chronisches, leichtes depressives Syndrom im Sinne einer Dysthy mia zu diagnostizieren. Anknüpfungspunkte für eine schwerergradig affektive Störung, eine Persönlichkeitsstörung oder eine Erkrankung aus dem psychiatri schen Formenkreis fänden sich nicht. Eine anamnestisch nach dem Tod des Vaters 2011 aufgetretene Panikstörung sei mittlerweile als remittiert anzusehen. Der aktuelle psychiatrische Untersuchungsbefund unterscheide sich nicht we sentlich von dem aktenkundig dokumentierten Untersuchungsbefund vom No vember 2003, wo ebenfalls kein wesentliches Syndrom beschrieben worden sei. Die diagnostischen Kriterien einer Somatisierungsstörung oder einer somato formen Schmerzstörung seien jedoch nicht erfüllt. Eine Assoziation der rekla mierten Schmerzen mit einem seelischen oder psychosozialen Konflikt sei nicht zu erkennen und die Beschwerdeführerin wirke hier auch nicht namhaft schmerzbeeinträchtigt. Die Diagnose sei auch seinerzeit nicht zu stellen gewe sen. Eine psychiatrische Störung mit wesentlicher Beeinträchtigung der Ar beitsfähigkeit lasse sich im heutigen psychiatrischen Untersuchungsbefund nicht feststellen, was sich im Übrigen auch in der durchaus erhaltenen Gestal tungsfähigkeit des Alltages und der Partizipationsfähigkeit zeige. Die Beschwer deführerin sei aus psychiatrischer Perspektive somit gut in der Lage, sowohl die aktuell ausgeübte Tätigkeit als Büroangestellte, als auch eine vergleichbare Tä tigkeit des allgemeinen Arbeitsmarktes zu 100 % auszuüben (S. 35). Zur Frage der Arbeitsfähigkeit führten die beteiligten Experten zusammenfas send aus, unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten und Befunde sei die Be schwerdeführerin mit sofortiger Wirkung aus interdisziplinärer Sicht in der an gestammten wie auch in einer vergleichbaren Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig, dies auch retrospektiv ex tunc (S. 36). 5. 5.1 Vorab ist zu prüfen, ob aufgrund des Verhaltens der Y.___ -Gutachter E.___, I.___, G.___ und H.___ sowie des Insti tutsleiter s Prof. Dr. med. J.___ auf deren Voreingenommenheit zu schliessen ist (Urk. 1 S. 6 ff.). 5.2 Die Beschwerdeführerin bringt diesbezüglich im Wesentlichen vor (Urk. 1), die Y.___ diene sich mit ihrem versicherungsfreundlichen Kurs den Versicherern an. Das Gutachten sei mit einem Anhang bestückt, der eindeutig aus Prof. J.___ Feder stamme und welcher die „ unité de doctrine “ der Y.___ belege. Die Vor eingenommenheit gehe auch aus dem Urteil des Versicherungsgerichtes St. Gallen vom 8. Februar 2016 (Urk. 3/3) und der vom Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin in der Folge beschafften Einladung vom 2. Juni 2014 hervor, bei welcher es sich um eine Vortragsveranstaltung der Y.___ vom 19. Juni 2014 mit dem Thema „Vermeidung ungerechtfertigter Krankentaggeld-, IV- und UV-Leistungen“ gehandelt habe (Urk. 3/4). 5.3 Na ch der Rechtsprechung gelten für Sachverständige grundsätzlich die gleichen Ausstands- und Ablehnungsgründe, wie sie für Richter vorgesehen sind. Danach ist Befangenheit anzunehmen, wenn Umstände vorliegen, die geeignet sind, Misstrauen in die Unparteilichkeit zu erwecken. Bei der Befangenheit handelt es sich allerdings um einen inneren Zustand, der nur schwer bewiesen werden kann. Es braucht daher für die Ablehnung nicht nachgewiesen zu werden, dass die sachverständige Person tatsächlich befangen ist. Es genügt vielmehr, wenn Umstände vorliegen, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit zu begründen vermögen. Bei der Beurteilung des An scheins der Befangenheit und der Gewichtung solcher Umstände kann jedoch nicht auf das subjektive Empfinden einer Partei abgestellt werden. Das Miss trauen muss vielmehr in objektiver Weise als begründet erscheinen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztgutachten im Sozialversiche rungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters ein strenger Massstab anzusetzen (BGE 132 V 93 E. 7.1, 120 V 357 E. 3). 5.4 Die von der Beschwerdeführerin eingereichte, von Prof. J.___ unterzeichnete Einladung vom 2. Juni 2014 für die Vortragsveranstaltung vom 19. Juni 2014 (Ur k. 3/4 ) ist entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin und dem Einzel richterentscheid des Versicherungsgerichtes St. Gallen vom 8. Februar 2016, in welchem die aufgeworfene Frage der Objektivität von Prof. J.___ überdies of fengelassen wurde ( vgl. Urk. 3/3 E. 3.3), nicht geeignet, bei objektiver Betrach tungsweise erhebliche Zweifel an der Unvoreingenommenheit von Prof. J.___ zu wecken. Zum einen war im gerügten Y.___ -Gutachten vom 6. Mai 2015 (vgl. vorstehend E. 4) Prof. J.___ als Facharzt an der Begutachtung der Beschwerde führerin gar nicht beteiligt, zum anderen lässt sich alleine aus dem Titel der Veranstaltung, welche hauptsächlich den Bezug von ungerechtfertigten Kran kentaggelder n zum Thema hat und damit ohnehin keinen direkten Bezug zum vorliegende n strittige n IV-Rentenverfahren aufweist, nicht schliessen, die Y.___ arbeite systematisch gegen Versicherte und sei daher nicht objektiv. Ausserdem kann sich ein Ausstandsbegehren stets nur gegen Personen richten, mithin kann eine fehlende Unabhängigkeit der Y.___ nicht gerügt werden (BGE 137 V 210 E. 1.3.3). Abwegig und eine unbewiesene Behauptung ist der Schluss der Beschwerdeführerin, aufgrund der „Wir-Form“ seien auch die am Gutachten beteiligten Ärzte beziehungsweise das ganze Y.___ -Team befangen un d würden dem vorgegebenen Kurs der Einsparung von Versicherungsleistun gen des Institutsleiter s Prof. J.___ folgen (Urk. 1 S. 7). Schliesslich vermögen die geltend gemachten Ablehnungsgründe gegen die einzelnen Gutachter keinen Anschein der Befangenheit zu begründen. Die begutachtenden Ärzte waren in fachlicher Hinsicht auf ihrem jeweiligen Begutachtungsgebiet mit einem Fach arzttitel speziell qualifiziert und verfügten über die Berufsausübungsbewilligung des Kantons Zürich (vgl. www.medregrom.admin.ch ). Auch de r von der Be schwerd eführerin als Beweis offerierte Anhang des Gutachtens (vgl. Urk. 7/137/43-48) lässt mangels Bezug es zur Beschwerdeführerin keinen Hin weis für eine Befangenheit der am Gutachten beteiligten Experten erkennen. 5.5 Nach dem Gesagten vermögen die vorgebrachten Ablehnungsgründe keinen Anschein der Befangenheit beziehungsweise Voreingenommenheit in objektiver Weise zu begründen. 6. 6.1 Die im Juni 2004 verfügte Rentenzusprache (Urk. 7/35) beruhte im Wesentli chen auf der Einschätzung der Gutachter des Z.___ vom 4. Dezember 2003 (vgl. vorstehend E 3.2). Diese stellten die Diagnose eine s chronischen zervikoverteb ralen bis zervikozephalen Schmerzsyndroms und einer Somatisierungsstörung und damit eines pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerde bildes ohne nachweisbare Grundlage. In neuropsychologischer Hinsicht nannten sie kognitive Minderleistungen im Bereich des Strukturierungs- und Umstel lungsvermögens und der komplexeren Handlungsplanung. Eine Renten über prüfung gemäss lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision ist demnach m öglich (vgl. vorstehend E. 1.2 ). Im Übrigen hat te die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt des Inkrafttretens der genannten Schlussbestimmung en (1. Januar 2012) weder das 55. Altersjahr zurückgelegt noch die Rente im Zeitpunkt der Renten überprüfung seit mehr als 15 Jahren bezogen (vgl. lit. a Abs. 4 SchlB IVG 6. IV - Revision; Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2013 vom 12. Februar 2014 E. 5). Folglich ist lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision anwendbar und eine Herab setzung oder Aufhebung der Rente ist grundsätzlich möglich, auch wenn die Revisionsvoraussetzungen nach Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht erfüllt sind (vgl. vorstehend E. 1.3). 6.2 Zu prüfen bleibt, ob im Z eitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung die Voraussetzungen von Art. 7 ATSG erfüllt waren. Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf das Y.___ -Gutachten vom Mai 2015 (vgl. vorstehend E. 4) davon aus, dass bei der Beschwerdeführerin kein in validisierender Gesundheitsschaden vorliege (vgl. vorstehend E. 2.1). Die Exper tise der Y.___ äussert sich umfassend zu den vorhandenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Sie ba siert auf einer eingehenden internistischen, neurologischen, orthopädischen und psychiatrischen Untersuchung, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und erging in Kenntnis der Vorakten (zum Beweiswert eines Gutachtens, vgl. vorste hend E. 1.4). Die Gutachter der Y.___ konnten nach ihrer Untersuchung keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen und attesti erten der Beschwerde führerin sowohl in der angestammten als auch in angepassten Tätigkeiten eine vollständige Arbeitsfähigkeit. An ders als die Gutachter des Z.___ stellten die Gut achter kein chronisches zer viko vertebrales bis zervikozephales Schmerzsyndrom und k eine Somatisie rungsstörung fest und begründeten dies im Wesentlichen damit, dass die diag nostischen Kriterien nicht erfüllt seien. Hingegen diagnostizierten sie in psychi atrischer Hinsicht eine Dysthymia, welcher sie aber keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zumassen. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung handelt es sich bei der Dythymie definitionsgemäss um eine bloss leichtgradige Beeinträchtigung, welcher für sich allein nicht die Bedeutung eines invalidisierenden Gesundheitsschadens zukommt. Nach der im gebräuchlichen Klassifikationssystem ICD-10 enthalte nen Umschreibung ist Dysthymie eine chronische depressive Verstimmung, die nach Schweregrad und Dauer der einzelnen Episoden die Kriterien für eine leichte oder mittelgradige rezidivierende depressive Störung (ICD-10 F33.0 und F33.1) nicht erfüllt (ICD-10 F34.1 ; 8. Aufl., 2011). Schon das seinerzeitige Eid genössische Versicherungsgericht hat denn auch verschiedentlich angenommen, eine Dysthymie sei den jeweiligen Umständen nach nicht invalidisierend (vgl. SVR 2008 IV Nr. 8 S. 23, Urteil des Bundesgerichts I 649/06 vom 13. März 2007 E. 3.3.1 mit Hinweisen). Diese Schlussfolgerung, die sich au f medizinische Em pirie abstützt und damit eine Rechtsfrage darstellt, hat bereits vor dem als BGE 141 V 281 publizierten Urteil des Bundesgerichts 9C_492/2014 vom 3. Juni 2015, mit welchem das Bundesgericht seine Rechtsprechung zur invalidenversi cherungsrechtlichen Relevanz unklarer Beschwerdebilder teilweise geändert hat, Geltung beansprucht und behält sie auch weiterhin (Urteil des Bundesgerichts 8C_162/2015 vom 30. September 2015 E. 3.3.3). Schon aus diesem Grund, aber auch weil sich gemäss Gutachten nie Anhaltspunkte für eine somatoforme Schmerzstörung oder vergleichbare psychosomatische Leiden finden liessen ( vgl. vorstehend E. 4 ), mithin von keinem unklaren Beschwerdebild mehr aus zugehen ist, hat die in BGE 141 V 281 publizierte Praxisänderung – entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 13 ff.) - keine Auswirkungen auf den hier zu beurteilenden Fall, womit das Gutachten eine genügende Beweis grundlage darstellt. 6.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass es der Beschwerdeführerin mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit bei Aufbietung allen guten Willens und mit einer leitlinienge rechten Migräne-Behandlung zuzumuten ist, vollzeitlich einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Ein invalidisierender Gesundheitsschaden ist nicht ausgewiesen. Es sind alle Voraussetzungen erfüllt, welche von der Praxis an die Aufhebung einer Rente nach Massgabe der SchlB IVG 6. IV-Revision gestellt werden. Die Rentenaufhebung erweist sich demnach grundsätzlich als rechtens. 7. 7.1 Z u prüfen bleibt der Anspruch der Beschwerdeführer in auf Wiedereingliede - rungs massnahmen gemäss Art. 8a IVG und der damit akzesso rische Anspruch auf Weiterausrichtung der bisherigen Invalidenrente während maximal zwei Jahren ( lit. a Abs. 2 und 3 SchlB IVG 6. IV-Revision). 7.2 Laut Art. 8a Abs. 1 IVG haben Rentenbezüger Anspruch auf Massnahmen zur Wiedereingliederung sofern (a) die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich verbessert werden kann und (b) die Massnahmen geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit zu verbessern. Erst nach Beendigung dieses Versuchs einer (Re-)Integration in den Arbeitsmarkt wird abschliessend beurteilbar sein, ob der versicherten Person in Berücksichtigung sämtlicher subjektive r und objektive r Elemente der Schritt zurück in das Erwerbsleben zumutbar ist. Da es um den Sonderfall der Über prüfung eines bislang berechtigterweise erfolgten Rentenbezugs geht, sind die Wiedereingliederungschancen unter besonderem Aspekte des Alters der Be troffenen und der Dauer der Erwerbslosigkeit zu prüfen (BGE 135 V 201 E. 7.2.2). Von besonderer Bedeutung ist, ob die fragliche Massnahme einglie derungswirksam ist, was eine subjektive und objektive Eingliederungsfähigkeit der betroffenen Person voraussetzt (Urteile des Bundesgerichts 9C_754/2014 vom 11. Juni 2015 E. 5.3, 9C_623/2014 vom 18. Februar 2015 E. 5.2 und 8C_664/2013 vom 25. März 2014 E. 2). 7.3 Ist eine Rentenherabsetzung oder – aufhebung absehbar, so ist in jedem Fall ein persönliches Gespräch mit der versicherten Person zu führen. Allfällige Wieder eingliederungsmassnahmen sind ihr aufzuzeigen und im Weiteren mit ihr zu planen ( Rz 1004.2 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherun gen, BSV, über die Schlussbestimmung en der Änderung vom 18. März 2011 des IVG, KSSB). Eine Aufhebung der Rente kann demgemäss nicht ohne weiteres verfügt werden, sondern lediglich dann, wenn die IV-Stelle Eingliederungs massnahmen an die Hand nimmt oder eine allfällige Verweigerung dokumen tiert ist. 7.4 Nachdem sich 2012 eine Rentenaufhebung gestützt auf lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision abgezeichnet hatte, wurde die Beschwerdeführerin durch die Be schwerdegegnerin weisungsgemäss in einem persönlichen Informationsgespräch am 1. Juni 2012 ausdrücklich auf die Möglichkeiten von Massnahmen zur Wie dereingliederung aufmerk aufmerksam gemacht. Dabei hat die Beschwerdefüh rerin darauf verzichtet und mitgeteilt, dass sie den Entscheid nicht akzeptieren könne und Einwand erheben werde (Urk. 7/85 S. 3 f.). Eine vorgängige Prüfung ist demgemäss erfolgt, wobei sich die Beschwerdeführerin allerdings als nicht eingliederungswillig erwiesen hat beziehungsweise auch aktenkundig ist, dass sie seit 2010 als Büroangestellte bei der Firma K.___ in einem 50%-Pensum beschäftigt ist (vgl. Urk. 7/85 S 1). Schliesslich wurde die Be schwerdeführerin mit Vorbescheid vom 10. November 2015 (nochmals) darauf hingewiesen, dass, sofern sie im Rahmen der Schlussbestimmungen 6a Einglie derungsmassnahmen wünsche, sie sich bei der Beschwerdegegnerin melden solle (Urk. 7/138 S. 3). Im Übrigen hat der Entscheid über die Rentenreduktion bzw.- aufhebung ge mäss SchlB IVG 6. IV-Revision ohnehin vor der Durchführung allfälliger Wie dereingliederungsmassnahmen gemäss Art. 8 a IVG zu ergehen (Urteil des Bun desgerichts 8C_125/2015 vom 26. Juni 2015 E. 5). Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abwei sung der Beschwerde führt. 8. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie de r unterliegenden Beschwerdeführer in aufzuerle gen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge stellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt David Husmann - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber MosimannBrühwiler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2016.00309 IV.2016.00309

IV.2016.00309 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichter Bachofner

Sozialversicherungsrichterin Philipp

Gerichtsschreiber Brühwiler

Urteil vom 15. Juni 2016

Urteil vom 15. Juni 2016 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt David Husmann

vertreten durch Rechtsanwalt David Husmann schadenanwaelte.ch AG

schadenanwaelte.ch AG Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich

Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach X.___, geboren 1977, mit Ve rfügung vom 3. Juni 2004 (Urk. 7 /35) rück wirkend ab 1. Juni 2003 bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 56 % eine halbe Invalidenrente zu.

1.1 Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach X.___, geboren 1977, mit Ve rfügung vom 3. Juni 2004 (Urk. 7 /35) rück wirkend ab 1. Juni 2003 bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 56 % eine halbe Invalidenrente zu. Ein von der Versicherten gestelltes Renten-Erhöhungsgesuch wurde mit Verfü g ung vom 27. Oktober 2006 (Urk. 7 /64) rechtskräftig abgewiesen.

Ein von der Versicherten gestelltes Renten-Erhöhungsgesuch wurde mit Verfü g ung vom 27. Oktober 2006 (Urk. 7 /64) rechtskräftig abgewiesen. 1.2 Am 20. September 2011 gab die Versicherte anlässlich eines von Amtes wegen eingeleiteten Rentenrevisionsverfahrens auf dem Fragebogen einen gleichge bliebenen Gesundheitszu stand an (Urk. 7 /77 Ziff. 1.1). Im Hinblick auf die am 1. Januar 2012 in Kraft getretene Revision des Bundesgesetzes über die Invali denversicherung (IVG) unterbreitete die IV-Stelle die Akten am 10. Februar 2012 ihrem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD; Urk. 7 /85/2). Gestützt auf de s sen Stellungnahmen vom 13. Februar und 8. Mai 2012 (Urk. 7 /85/3) stellte die IV-Stelle die Invalidenrente mit Verfügung vom 14. August 2012 auf den ersten Tag des zweiten auf die Zustellung des Entscheids folgen den Monats hin ein (Urk. 7 / 94). Eine dagegen am 14. September 2012 erhobene Beschwerde (Urk. 7/96/3-11) hiess das hiesige Gericht mit Urteil vom 3. Dezember 2012 (Urk. 7/99) in dem Sinne gut, als es die angefochtene Verfügung aufhob und die Sache an die IV-Stelle zurückwies, damit die se unter Weiterausrichtung der bis herigen Invalidenrente die erforderlichen medizinischen Abklärung en treffe und hernach über den Rentenanspruch der Versicherten neu verfüge.

1.2 Am 20. September 2011 gab die Versicherte anlässlich eines von Amtes wegen eingeleiteten Rentenrevisionsverfahrens auf dem Fragebogen einen gleichge bliebenen Gesundheitszu stand an (Urk. 7 /77 Ziff. 1.1). Im Hinblick auf die am 1. Januar 2012 in Kraft getretene Revision des Bundesgesetzes über die Invali denversicherung (IVG) unterbreitete die IV-Stelle die Akten am 10. Februar 2012 ihrem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD; Urk. 7 /85/2). Gestützt auf de s sen Stellungnahmen vom 13. Februar und 8. Mai 2012 (Urk. 7 /85/3) stellte die IV-Stelle die Invalidenrente mit Verfügung vom 14. August 2012 auf den ersten Tag des zweiten auf die Zustellung des Entscheids folgen den Monats hin ein (Urk. 7 94). Eine dagegen am 14. September 2012 erhobene Beschwerde (Urk. 7/96/3-11) hiess das hiesige Gericht mit Urteil vom 3. Dezember 2012 (Urk. 7/99) in dem Sinne gut, als es die angefochtene Verfügung aufhob und die Sache an die IV-Stelle zurückwies, damit die se unter Weiterausrichtung der bis herigen Invalidenrente die erforderlichen medizinischen Abklärung en treffe und hernach über den Rentenanspruch der Versicherten neu verfüge. 1.3 Die IV-Stelle veranlasste am 4. Dezember 2014 bei der Y.___ ein polydisziplinäres Gutachten, welches am 6. Mai 2015 (Urk. 7/137) erstattet wurde. Nach durch geführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/138, Urk. 7/142) stellte die IV-Stelle mit Verfügung vom 4. Februar 2016 die bisher aus gerichtete Rente ein (Urk. 7/146 = Urk. 2).

1.3 Die IV-Stelle veranlasste am 4. Dezember 2014 bei der Y.___ ein polydisziplinäres Gutachten, welches am 6. Mai 2015 (Urk. 7/137) erstattet wurde. Nach durch geführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/138, Urk. 7/142) stellte die IV-Stelle mit Verfügung vom 4. Februar 2016 die bisher aus gerichtete Rente ein (Urk. 7/146 = Urk. 2). 2. Die Versicherte erhob am 8. März 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 4. Februar 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei en ihr die gesetzlichen Leistungen insbesondere weiterhin eine halbe Rente auszurich ten. A uf das Gutachten der Y.___ sei nicht abzustellen, sondern es sei ein neues polydisziplinäres Gutachten einzuholen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-3 ). In pro zessualer Hinsicht beantragte sie die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde (Urk. 1 S. 3 Ziff. 4).

2. Die Versicherte erhob am 8. März 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 4. Februar 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei en ihr die gesetzlichen Leistungen insbesondere weiterhin eine halbe Rente auszurich ten. A uf das Gutachten der Y.___ sei nicht abzustellen, sondern es sei ein neues polydisziplinäres Gutachten einzuholen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-3 ). In pro zessualer Hinsicht beantragte sie die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde (Urk. 1 S. 3 Ziff. 4). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 29. April 2016 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 4. Mai 2016 (Urk. 8) wurde dies der Beschwerdeführer in zur Kenntnis gebracht und das Gesuch um Wieder herstellung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen.

Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 29. April 2016 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 4. Mai 2016 (Urk. 8) wurde dies der Beschwerdeführer in zur Kenntnis gebracht und das Gesuch um Wieder herstellung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Ge burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Ge burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Nach lit. a Abs. 1 der am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Schlussbestimmun gen der Änderung vom 18. März 2011 des IVG (6. IV-Revision, erstes Mass nahmenpaket ; kurz: lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision ) werden Renten, die bei pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung überprüft. Sind die Voraussetzungen nach Artikel 7 ATSG nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufgeho ben, auch wenn die Voraussetzungen von Artikel 17 Absatz 1 ATSG nicht er füllt sind. Diese Bestimmung ist verfassungs- und EMRK-konform (BGE 139 V 547 E. 3).

1.2 Nach lit. a Abs. 1 der am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Schlussbestimmun gen der Änderung vom 18. März 2011 des IVG (6. IV-Revision, erstes Mass nahmenpaket ; kurz: lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision ) werden Renten, die bei pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung überprüft. Sind die Voraussetzungen nach Artikel 7 ATSG nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufgeho ben, auch wenn die Voraussetzungen von Artikel 17 Absatz 1 ATSG nicht er füllt sind. Diese Bestimmung ist verfassungs- und EMRK-konform (BGE 139 V 547 E. 3). Die in lit. a Abs. 1 SchlB 6. IV-Revision vorgesehene Rentenherabsetzung bezie hungsweise -aufhebung ist nicht auf vor dem 1. Januar 2008 zugesprochene Renten beschränkt. Erging die fragliche Rentenzusprache aber bereits in Be achtung der jeweils relevanten Rechtsprechung zu pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage, bleibt kein Raum für ein Rückkommen unter dem Titel der Schluss bestimmung (BGE 140 V 8 E. 2).

Die in lit. a Abs. 1 SchlB 6. IV-Revision vorgesehene Rentenherabsetzung bezie hungsweise -aufhebung ist nicht auf vor dem 1. Januar 2008 zugesprochene Renten beschränkt. Erging die fragliche Rentenzusprache aber bereits in Be achtung der jeweils relevanten Rechtsprechung zu pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage, bleibt kein Raum für ein Rückkommen unter dem Titel der Schluss bestimmung (BGE 140 V 8 E. 2). Laufende Renten sind vom Anwendungsbereich von lit. a Abs. 1 SchlB zur 6. IV-Revision nur ausgenommen, wenn und soweit sie auf erklärbaren Beschwer den, das heisst auf einer nachweisbaren objektivierbaren Grundlage beruhen. Lassen sich unklare von erklärbaren Beschwerden trennen, können die Schluss bestimmungen der 6. IV-Revision auf erstere Anwendung finden (BGE 140 V 197 E. 6.2, in Präzisierung u.a. von BGE 139 V 547 E. 10.1.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_738/2013 vom 8. April 2014 E. 3.1.2.1 mit Hinweis). Dem nach ist die Schlussbestimmung bei kombinierten Beschwerden anwendbar, wenn die unklaren und die „erklärbaren" Beschwerden – sowohl diagnostisch als auch hinsichtlich der funktionellen Folgen – auseinandergehalten werden können. Ein organisch begründeter Teil der Arbeitsfähigkeit kann bei Anwend barkeit der Schlussbestimmung nur neu beurteilt werden, sofern eine Verände rung im Sinne von Art. 17 ATSG eingetreten ist. Insoweit wird im Anwen dungsbereich der Schlussbestimmung vom Grundsatz abgewichen, dass die Verwaltung im Rahmen einer materiellen Revision – um eine solche handelt es sich auch hier – den Rentenanspruch in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht umfassend prüft (Urteil des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 2.4.2 mit Hinweisen).

Laufende Renten sind vom Anwendungsbereich von lit. a Abs. 1 SchlB zur 6. IV-Revision nur ausgenommen, wenn und soweit sie auf erklärbaren Beschwer den, das heisst auf einer nachweisbaren objektivierbaren Grundlage beruhen. Lassen sich unklare von erklärbaren Beschwerden trennen, können die Schluss bestimmungen der 6. IV-Revision auf erstere Anwendung finden (BGE 140 V 197 E. 6.2, in Präzisierung u.a. von BGE 139 V 547 E. 10.1.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_738/2013 vom 8. April 2014 E. 3.1.2.1 mit Hinweis). Dem nach ist die Schlussbestimmung bei kombinierten Beschwerden anwendbar, wenn die unklaren und die „erklärbaren" Beschwerden – sowohl diagnostisch als auch hinsichtlich der funktionellen Folgen – auseinandergehalten werden können. Ein organisch begründeter Teil der Arbeitsfähigkeit kann bei Anwend barkeit der Schlussbestimmung nur neu beurteilt werden, sofern eine Verände rung im Sinne von Art. 17 ATSG eingetreten ist. Insoweit wird im Anwen dungsbereich der Schlussbestimmung vom Grundsatz abgewichen, dass die Verwaltung im Rahmen einer materiellen Revision – um eine solche handelt es sich auch hier – den Rentenanspruch in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht umfassend prüft (Urteil des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 2.4.2 mit Hinweisen). Ist ein „Mischsachverhalt" gegeben, bei dem es unmöglich ist festzustellen, wie gross der Anteil der organisch bedingten Beschwerden bei der Rentenzuspre chung war, wäre ein Abstellen auf die aktuelle gutachtliche Einschätzung nicht zu vereinbaren mit der Rechtsprechung, wonach der auf erklärbaren Beschwer den beruhende Teil der Invalidität unter dem Rechtstitel der Schlussbestimmung nicht überprüft werden kann. In einem solchen Fall bestimmt sich die (zu einer integralen Neuprüfung führende) Anwendbarkeit der Schlussbestimmung nach folgendem Grundsatz: Besteht (im Zeitpunkt der Rentenzusprechung und/oder -überprüfung) neben dem syndromalen Zustand eine davon unabhängige orga nische oder psychische Gesundheitsschädigung, so hängt die Anwendbarkeit der Schlussbestimmung davon ab, dass die weitere („ nichtsyndromale ") Gesund heitsschädigung die anspruchserhebliche Arbeitsunfähigkeit nicht mitverur sacht, das heisst letztlich nicht selbständig zur Begründung des Rentenan spruchs beigetragen hat. Wenn sie die Auswirkungen des unklaren Beschwerde bildes bloss verstärkte, bleibt eine Rentenrevision unter diesem Rechtstitel mög lich (Urteil des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 2.6 mit Hinweisen).

Ist ein „Mischsachverhalt" gegeben, bei dem es unmöglich ist festzustellen, wie gross der Anteil der organisch bedingten Beschwerden bei der Rentenzuspre chung war, wäre ein Abstellen auf die aktuelle gutachtliche Einschätzung nicht zu vereinbaren mit der Rechtsprechung, wonach der auf erklärbaren Beschwer den beruhende Teil der Invalidität unter dem Rechtstitel der Schlussbestimmung nicht überprüft werden kann. In einem solchen Fall bestimmt sich die (zu einer integralen Neuprüfung führende) Anwendbarkeit der Schlussbestimmung nach folgendem Grundsatz: Besteht (im Zeitpunkt der Rentenzusprechung und/oder -überprüfung) neben dem syndromalen Zustand eine davon unabhängige orga nische oder psychische Gesundheitsschädigung, so hängt die Anwendbarkeit der Schlussbestimmung davon ab, dass die weitere („ nichtsyndromale ") Gesund heitsschädigung die anspruchserhebliche Arbeitsunfähigkeit nicht mitverur sacht, das heisst letztlich nicht selbständig zur Begründung des Rentenan spruchs beigetragen hat. Wenn sie die Auswirkungen des unklaren Beschwerde bildes bloss verstärkte, bleibt eine Rentenrevision unter diesem Rechtstitel mög lich (Urteil des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 2.6 mit Hinweisen). Da der Bestand laufender Renten wesentlich von medizinischen Aspekten ab hängt, sind an die entsprechenden Abklärungen besonders hohe Anforderungen zu stellen. Namentlich muss verlangt werden, dass die Untersuchungen im Zeit punkt der Revision aktuell sind und sich mit der massgeblichen Fragestellung auseinandersetzen. Soweit die versicherte Person sich – auch mit Bezug auf die Chancen, welche die Wiedereingliederungsmassnahmen bieten – der Beurteilung durch die Verwaltung und deren regionalen ärztlichen Dienst nicht anschliessen kann, dürfte sich in der Regel eine neue, polydisziplinäre Begutachtung als un umgänglich erweisen (vgl. BGE 139 V 547 E. 10.2).

Da der Bestand laufender Renten wesentlich von medizinischen Aspekten ab hängt, sind an die entsprechenden Abklärungen besonders hohe Anforderungen zu stellen. Namentlich muss verlangt werden, dass die Untersuchungen im Zeit punkt der Revision aktuell sind und sich mit der massgeblichen Fragestellung auseinandersetzen. Soweit die versicherte Person sich – auch mit Bezug auf die Chancen, welche die Wiedereingliederungsmassnahmen bieten – der Beurteilung durch die Verwaltung und deren regionalen ärztlichen Dienst nicht anschliessen kann, dürfte sich in der Regel eine neue, polydisziplinäre Begutachtung als un umgänglich erweisen (vgl. BGE 139 V 547 E. 10.2). 1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits unfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no ch zugemutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.4 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen fest - zustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These ab stellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent wicklungen nö tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.).

1.4 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen fest zustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These ab stellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent wicklungen nö tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete ihre Verfügung (Urk. 2) damit, dass die Überprüfung der Invalidenrente gemäss Schlussbestimmung der Änderung des IVG vom 18. März 2011 sowie der neuen Rechtsprechung vom 3. Juni 2015 er geben habe, dass die vorliegenden Diagnosen, welche zur Rentenzusprache ge führt hätten, zu den ätiologisch- pathogenetisch unklaren syndromalen Zu standsbildern ohne nachweisbare organische Grundlage gehör ten. Im eingehol ten Gutachten vom Mai 2015 werde keine Diagnose mit Einfluss auf die Ar beitsfähigkeit gestellt ( Migräne ohne Aura und Dysthymie ), mithin liege kein invalidisierende r Gesundheitsschaden vor (S. 2 ff.).

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete ihre Verfügung (Urk. 2) damit, dass die Überprüfung der Invalidenrente gemäss Schlussbestimmung der Änderung des IVG vom 18. März 2011 sowie der neuen Rechtsprechung vom 3. Juni 2015 er geben habe, dass die vorliegenden Diagnosen, welche zur Rentenzusprache ge führt hätten, zu den ätiologisch- pathogenetisch unklaren syndromalen Zu standsbildern ohne nachweisbare organische Grundlage gehör ten. Im eingehol ten Gutachten vom Mai 2015 werde keine Diagnose mit Einfluss auf die Ar beitsfähigkeit gestellt ( Migräne ohne Aura und Dysthymie ), mithin liege kein invalidisierende r Gesundheitsschaden vor (S. 2 ff.). 2.2 Dagegen machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde (Urk. 1) geltend, auf das Y.___ -Gutachten könne nicht abgestellt werden, da es weder sachlich noch inhaltlich genügend sei und die Gutachter befangen gewesen seien (S. 6 ff.).

2.2 Dagegen machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde (Urk. 1) geltend, auf das Y.___ -Gutachten könne nicht abgestellt werden, da es weder sachlich noch inhaltlich genügend sei und die Gutachter befangen gewesen seien (S. 6 ff.). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die Rentenaufhebung zu Recht erfolgt ist.

2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die Rentenaufhebung zu Recht erfolgt ist. 3.

3. 3.1 Die mit Verfügung vom 3. Juni 2004 erfolgte Zusprache einer halben Invaliden rente ab Juni 200 3 und die Ablehnung des Rentenerhöhungsgesuch s a m 27. Oktober 2006 (Urk. 7/35, Urk. 7/64) ergingen im Wesentlichen gestützt auf das von der Unfallversicherung (Zürich Versicherungen) eingeholte polydis ziplinäre Gutachten des Z.___ vom 4. Dezember 2003 (Urk. 7/29/9-32) sowie d ie Berichte d er A.___ vom 1. Juni 2004 (Urk. 7/34/3-6) und vo n Dr. med. B.___ vom 9. Fe - bruar 2006 (Urk. 7/56).

3.1 Die mit Verfügung vom 3. Juni 2004 erfolgte Zusprache einer halben Invaliden rente ab Juni 200 3 und die Ablehnung des Rentenerhöhungsgesuch s a m 27. Oktober 2006 (Urk. 7/35, Urk. 7/64) ergingen im Wesentlichen gestützt auf das von der Unfallversicherung (Zürich Versicherungen) eingeholte polydis ziplinäre Gutachten des Z.___ vom 4. Dezember 2003 (Urk. 7/29/9-32) sowie d ie Berichte d er A.___ vom 1. Juni 2004 (Urk. 7/34/3-6) und vo n Dr. med. B.___ vom 9. Fe bruar 2006 (Urk. 7/56). 3.2 Die Gutachter des Z.___ nannten in ihrem Gutachten vom 4. Dezember 2003 (Urk. 7/29/9-32) die folgenden Diagnosen mit Auswirkung en auf die Arbeitsfä higkeit (S. 16 Ziff. 4):

3.2 Die Gutachter des Z.___ nannten in ihrem Gutachten vom 4. Dezember 2003 (Urk. 7/29/9-32) die folgenden Diagnosen mit Auswirkung en auf die Arbeitsfä higkeit (S. 16 Ziff. 4): - c hronisches zervikovertebrales bis zervikozephales Schmerzsyndrom

c hronisches zervikovertebrales bis zervikozephales Schmerzsyndrom - Haltungsinsuffizienz, muskuläre Dek onditionierung, mögliche myo - fasz i ale Komponente

Haltungsinsuffizienz, muskuläre Dek onditionierung, mögliche myo fasz i ale Komponente - Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0)

Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0) - neuropsychologisch: kognitive Minderleistungen im Bereich des Struktu rierungs - und Umstellungsvermögens und der komplexeren Handlungs planung

neuropsychologisch: kognitive Minderleistungen im Bereich des Struktu rierungs - und Umstellungsvermögens und der komplexeren Handlungs planung Als Diagnose ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter eine vegetative Dystonie und eine Bandlaxizität.

Als Diagnose ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter eine vegetative Dystonie und eine Bandlaxizität. Die Gutachter führten aus, die Beschwerdeführerin habe von 1996 bis zum Un fall im September bei de n O.__ gearbeitet. Am 8. September 1998 sei es zu einem Auffahrunfall gekommen. Ein Auto sei ins Heck ihres Wa gens gefahren, wobei der Schaden nicht sehr gross gewesen sei. Sie sei an schliessend normal mit ihrem Auto zur Arbeit gefahren. Ungefähr eine Stunde später habe sie jedoch Nacken- und Kopfschmerzen verspürt. Der Neurologe der C.___ habe im November 1998 keine neurologischen Ausfälle, je doch ein zervikozephales Syndrom gefunden bei vollständiger Arbeitsfähigkeit. Im Februar sei in der C.___ wiederum die gleiche Diagnose gestellt und festgehalten worden, es bestünden Übergänge in eine atypische Migräne. Zu einem nicht mehr bekannten Zeitpunkt seien auch Sch windel und Tinnitus aufgetreten (S. 17).

Die Gutachter führten aus, die Beschwerdeführerin habe von 1996 bis zum Un fall im September bei de n O.__ gearbeitet. Am 8. September 1998 sei es zu einem Auffahrunfall gekommen. Ein Auto sei ins Heck ihres Wa gens gefahren, wobei der Schaden nicht sehr gross gewesen sei. Sie sei an schliessend normal mit ihrem Auto zur Arbeit gefahren. Ungefähr eine Stunde später habe sie jedoch Nacken- und Kopfschmerzen verspürt. Der Neurologe der C.___ habe im November 1998 keine neurologischen Ausfälle, je doch ein zervikozephales Syndrom gefunden bei vollständiger Arbeitsfähigkeit. Im Februar sei in der C.___ wiederum die gleiche Diagnose gestellt und festgehalten worden, es bestünden Übergänge in eine atypische Migräne. Zu einem nicht mehr bekannten Zeitpunkt seien auch Sch windel und Tinnitus aufgetreten (S. 17). In de n rheumatologisch -orthopädischen Untersuchen fänden sich sehr wenige Befunde. Das Gangbild sei unauffällig, die Wirbelsäule sei im Lot mit leichter rechtskonvexer thorakaler und linkskonvexer lumbaler Skoliose, diskrete m Schultertiefstand rechts und Beckentiefstand links. Die Halswirbelsäule (HWS) sei normal beweglich mit Endphasenschmerz. Die neurologische Untersuchung sei ebenso wie alle früheren unauffällig. In den Röntgenbildern der HWS fänden sich unauffällig ossäre Strukturen. Die Funktionsaufnahmen seien ebenfalls normal. Klinisch handle es sich jetzt um ein chronisches zervikovertebrales bis zervikozephales Schmerzsyndrom mit möglicher myofas z ialer Komponente. Es bestünden eine ausgeprägte muskuläre Dekonditionierung und eine Haltungs insuffizienz. Das subjektive Beschwerdeausmass könne durch diese spärlichen klinischen Befunde nicht erklärt werden. Aufgrund der rein objektivierbaren Befunde bestehe eine normale Arbeitsfähigkeit für eine wechselbelastende, leichtere körperliche Tätigkeit, wie sie für eine Büroangestellte üblich sei. Bei der psychiatrischen Exploration ergebe sich kein Anhalt für Störungen im Be reich von Merkfähigkeit und Gedächtnis. Die Stimmung werde als wechselhaft beschrieben, zum Teil auch reizbar. Es bestünden offenbar Durchschlafstörun gen und Albträume, dadurch auch grosse Müdigkeit. Insgesamt bestehe auf grund der jetzigen Exploration, der anamnestischen Angaben und der Akten ein Symptomenkomplex, wie er im Rahmen von Depressionen zu finden sei (S. 18).

In de n rheumatologisch -orthopädischen Untersuchen fänden sich sehr wenige Befunde. Das Gangbild sei unauffällig, die Wirbelsäule sei im Lot mit leichter rechtskonvexer thorakaler und linkskonvexer lumbaler Skoliose, diskrete m Schultertiefstand rechts und Beckentiefstand links. Die Halswirbelsäule (HWS) sei normal beweglich mit Endphasenschmerz. Die neurologische Untersuchung sei ebenso wie alle früheren unauffällig. In den Röntgenbildern der HWS fänden sich unauffällig ossäre Strukturen. Die Funktionsaufnahmen seien ebenfalls normal. Klinisch handle es sich jetzt um ein chronisches zervikovertebrales bis zervikozephales Schmerzsyndrom mit möglicher myofas z ialer Komponente. Es bestünden eine ausgeprägte muskuläre Dekonditionierung und eine Haltungs insuffizienz. Das subjektive Beschwerdeausmass könne durch diese spärlichen klinischen Befunde nicht erklärt werden. Aufgrund der rein objektivierbaren Befunde bestehe eine normale Arbeitsfähigkeit für eine wechselbelastende, leichtere körperliche Tätigkeit, wie sie für eine Büroangestellte üblich sei. Bei der psychiatrischen Exploration ergebe sich kein Anhalt für Störungen im Be reich von Merkfähigkeit und Gedächtnis. Die Stimmung werde als wechselhaft beschrieben, zum Teil auch reizbar. Es bestünden offenbar Durchschlafstörun gen und Albträume, dadurch auch grosse Müdigkeit. Insgesamt bestehe auf grund der jetzigen Exploration, der anamnestischen Angaben und der Akten ein Symptomenkomplex, wie er im Rahmen von Depressionen zu finden sei (S. 18). Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit sei die Beschwerdeführerin aus rein somati schen Gründen normal für eine Büroarbeit arbeitsfähig. Aus psychischen bezie hungsweise neuropsychologischen Gründen bestehe ihres Erachtens eine Ver minderung der Arbeitsfähigkeit von zurzeit 40 %. In Anbetracht der Anamnese empfählen sie jedoch eine schrittweise Wiedereingliederung in die Arbeitstätig keit, beginnend mit etwa 30 %. Diese Arbeitstätigkeit soll e psychologisch be gleitet werden und in Abständen von etwa 3 Monaten auf 50 %, in weiteren drei Monaten auf 75 % und in etwa einem Jahr auf 100 % erhöht werden (S. 19).

Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit sei die Beschwerdeführerin aus rein somati schen Gründen normal für eine Büroarbeit arbeitsfähig. Aus psychischen bezie hungsweise neuropsychologischen Gründen bestehe ihres Erachtens eine Ver minderung der Arbeitsfähigkeit von zurzeit 40 %. In Anbetracht der Anamnese empfählen sie jedoch eine schrittweise Wiedereingliederung in die Arbeitstätig keit, beginnend mit etwa 30 %. Diese Arbeitstätigkeit soll e psychologisch be gleitet werden und in Abständen von etwa 3 Monaten auf 50 %, in weiteren drei Monaten auf 75 % und in etwa einem Jahr auf 100 % erhöht werden (S. 19). 3.3 Dr. med. D.___, Oberarzt an der A.___ diagnostizierte mit Bericht vom 1. Juni 2004 (Urk. 7/34/3-6) eine HWS-Distorsion I nach PKW-Unfall vom September 1998, eine chronische therapierefraktäre Zervikozephal gie sowie eine posttraumatische leichte Hirnleistungsstörung ( lit. A) und attes tierte der Beschwerdeführerin eine 50%ige Arbeitsfähigkeit, welche insbeson dere auf den expliziten Wunsch der Beschwerdeführerin habe attestiert werden können ( lit. D).

3.3 Dr. med. D.___, Oberarzt an der A.___ diagnostizierte mit Bericht vom 1. Juni 2004 (Urk. 7/34/3-6) eine HWS-Distorsion I nach PKW-Unfall vom September 1998, eine chronische therapierefraktäre Zervikozephal gie sowie eine posttraumatische leichte Hirnleistungsstörung ( lit. A) und attes tierte der Beschwerdeführerin eine 50%ige Arbeitsfähigkeit, welche insbeson dere auf den expliziten Wunsch der Beschwerdeführerin habe attestiert werden können ( lit. D). 3.4 Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, ergänzte am 9. Februar 2006 die bekannte Diagnose um einen Verdacht auf eine psycho physische (psychofunktionelle) Schlafstörung (ICD-10 F51.0). Es bestehe eine Schlaffragmentierung und eine störende Wahrnehmung von Phänomenen des Schlaf-Wach-Überganges. Die Störung sei von einer deutlich phobischen Verar beitung gekennzeichnet, die derzeit anscheinend die gesamte Beeinträc htigung limitiere (Urk. 7/56/1-2 ).

3.4 Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, ergänzte am 9. Februar 2006 die bekannte Diagnose um einen Verdacht auf eine psycho physische (psychofunktionelle) Schlafstörung (ICD-10 F51.0). Es bestehe eine Schlaffragmentierung und eine störende Wahrnehmung von Phänomenen des Schlaf-Wach-Überganges. Die Störung sei von einer deutlich phobischen Verar beitung gekennzeichnet, die derzeit anscheinend die gesamte Beeinträc htigung limitiere (Urk. 7/56/1-2 ). 4. Im Rahmen des im September 2011 eingeleiteten Revisionsverfahrens (Urk. 7/ 77 ) wurde ein polydisziplinäres Gutachten bei der Y.___ ein geholt, welches am 6. Mai 2015 erstattet wurde (Urk. 7/137/1-48).

4. Im Rahmen des im September 2011 eingeleiteten Revisionsverfahrens (Urk. 7/ 77 ) wurde ein polydisziplinäres Gutachten bei der Y.___ ein geholt, welches am 6. Mai 2015 erstattet wurde (Urk. 7/137/1-48). Gestützt auf die Ergebnisse ihrer internistischen, neurologischen, orthopädi schen und psychiatrischen Untersuchungen vom 23., 27. und 28. Januar 2015 stellten die Experten der Y.___ in ihrem Gutachten keine sich auf die Ar beitsfähigkeit auswirkende n Diagnosen. Den Diagnosen Migräne ohne Aura und Dysthymia (ICD-10 F34.1) massen sie keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bei (S. 39 Ziff. 3).

Gestützt auf die Ergebnisse ihrer internistischen, neurologischen, orthopädi schen und psychiatrischen Untersuchungen vom 23., 27. und 28. Januar 2015 stellten die Experten der Y.___ in ihrem Gutachten keine sich auf die Ar beitsfähigkeit auswirkende n Diagnosen. Den Diagnosen Migräne ohne Aura und Dysthymia (ICD-10 F34.1) massen sie keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bei (S. 39 Ziff. 3). Bei der internistischen Untersuchung habe si ch die Beschwerdeführerin – so m ed. pract. E.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin – über Nacken- und Schulterschmerzen beidseits seit dem Unfall im Jahr 1998 beklagt. Die Schmerzen würden in den Kopf ausstrahlen und es kämen dann Schwin delattacken hinzu (S. 10). Spezifische internistische Beschwerden seien nicht genannt worden. Im klinischen Befund ergebe sich keine behinderungsrelevante Auffälligkeit (S. 14).

Bei der internistischen Untersuchung habe si ch die Beschwerdeführerin – so m ed. pract. E.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin – über Nacken- und Schulterschmerzen beidseits seit dem Unfall im Jahr 1998 beklagt. Die Schmerzen würden in den Kopf ausstrahlen und es kämen dann Schwin delattacken hinzu (S. 10). Spezifische internistische Beschwerden seien nicht genannt worden. Im klinischen Befund ergebe sich keine behinderungsrelevante Auffälligkeit (S. 14). Dr. med. F.___, Facharzt für Neurologie, berichtete in seinem neurologi schen Fachgutachten, der klinische Befund sei in allen Teilen regelrecht. Es er gebe sich kein Anhalt für eine zentral- oder peripher-vestibuläre Störung. Die geschilderten episodisch auftretenden Kopfschmerzen entsprächen am ehesten einer Migräne. Eine intraindividuelle variable Präsentation der Migräne sei gut bekannt, sodass das gesamte zervikozephale Beschwerdebild in diesem Kontext zu verstehen sei. Eine leitliniengerechte Therapie sei bislang nicht initiiert wor den. Hinsichtlich der anamnestisch reklamierten Konzentrationsstörungen seien diese im hiesigen Befund nicht zu erkennen gewesen, die Beschwerdeführer in sei durchwegs konzentriert und aufmerksam, wach, attent, mnestisch und in der Auffassung sicher sowie im Verlauf nicht ermüdend gewesen. Die gelegentlich nächtlich auftretenden Missempfindungen der Hände liessen differenzialdiag nostisch an ein beginnendes Karpaltunnelsyndrom denken. Derzeit ergäben sich klinisch jedoch keine ausreichenden Hinweise für ein die Arbeitsfähigkeit ein s chränkendes Karpaltunnelsyndrom; auch sei anamnestisch keine Verschlech terungstendenz in den vergangenen Jahren berichtet worden. Aus neurologi scher Sicht bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 21 f.).

Dr. med. F.___, Facharzt für Neurologie, berichtete in seinem neurologi schen Fachgutachten, der klinische Befund sei in allen Teilen regelrecht. Es er gebe sich kein Anhalt für eine zentral- oder peripher-vestibuläre Störung. Die geschilderten episodisch auftretenden Kopfschmerzen entsprächen am ehesten einer Migräne. Eine intraindividuelle variable Präsentation der Migräne sei gut bekannt, sodass das gesamte zervikozephale Beschwerdebild in diesem Kontext zu verstehen sei. Eine leitliniengerechte Therapie sei bislang nicht initiiert wor den. Hinsichtlich der anamnestisch reklamierten Konzentrationsstörungen seien diese im hiesigen Befund nicht zu erkennen gewesen, die Beschwerdeführer in sei durchwegs konzentriert und aufmerksam, wach, attent, mnestisch und in der Auffassung sicher sowie im Verlauf nicht ermüdend gewesen. Die gelegentlich nächtlich auftretenden Missempfindungen der Hände liessen differenzialdiag nostisch an ein beginnendes Karpaltunnelsyndrom denken. Derzeit ergäben sich klinisch jedoch keine ausreichenden Hinweise für ein die Arbeitsfähigkeit ein s chränkendes Karpaltunnelsyndrom; auch sei anamnestisch keine Verschlech terungstendenz in den vergangenen Jahren berichtet worden. Aus neurologi scher Sicht bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 21 f.). Dem orthopädischen Teilgutachten von Dr. med. G.___, Facharzt für O r tho pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin vorrangig zervikozephale Schmerzen mit Ausstrahlung zum Kopf und in die Schulterregionen vorgetragen hat. Der orthopädische Befund zeige gemäss Gutachter eine freie Beweglichkeit der HWS und der weiteren Abschnitte des Achsenskeletts. Insbesondere sei die spontane Beweglichkeit ohne Anhalt für eine namhafte Einschränkung. Auch bestehe kein paravertebraler Hartspann und der weitere Status des Bewegungsapparates sei klinisch unauffällig und ohne funktionelle Beeinträchtigung. Auf dem or thopädischen Fachgebiet bestünden somit kein Korrelat für die reklamierten Beschwerden und kein ausreichender klinischer Anhalt für eine namhafte or thopädische Erkrankung mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Aus rein somati schen Gründen sei die Beschwerdeführerin für eine Büroarbeit normal arbeitsfä hig (S. 28 f.).

Dem orthopädischen Teilgutachten von Dr. med. G.___, Facharzt für O r tho pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin vorrangig zervikozephale Schmerzen mit Ausstrahlung zum Kopf und in die Schulterregionen vorgetragen hat. Der orthopädische Befund zeige gemäss Gutachter eine freie Beweglichkeit der HWS und der weiteren Abschnitte des Achsenskeletts. Insbesondere sei die spontane Beweglichkeit ohne Anhalt für eine namhafte Einschränkung. Auch bestehe kein paravertebraler Hartspann und der weitere Status des Bewegungsapparates sei klinisch unauffällig und ohne funktionelle Beeinträchtigung. Auf dem or thopädischen Fachgebiet bestünden somit kein Korrelat für die reklamierten Beschwerden und kein ausreichender klinischer Anhalt für eine namhafte or thopädische Erkrankung mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Aus rein somati schen Gründen sei die Beschwerdeführerin für eine Büroarbeit normal arbeitsfä hig (S. 28 f.). Dr. med. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt in seinem psychiatrischen Fachgutachten fest, bei der Beschwerdeführerin sei allenfalls ein chronisches, leichtes depressives Syndrom im Sinne einer Dysthy mia zu diagnostizieren. Anknüpfungspunkte für eine schwerergradig affektive Störung, eine Persönlichkeitsstörung oder eine Erkrankung aus dem psychiatri schen Formenkreis fänden sich nicht. Eine anamnestisch nach dem Tod des Vaters 2011 aufgetretene Panikstörung sei mittlerweile als remittiert anzusehen. Der aktuelle psychiatrische Untersuchungsbefund unterscheide sich nicht we sentlich von dem aktenkundig dokumentierten Untersuchungsbefund vom No vember 2003, wo ebenfalls kein wesentliches Syndrom beschrieben worden sei. Die diagnostischen Kriterien einer Somatisierungsstörung oder einer somato formen Schmerzstörung seien jedoch nicht erfüllt. Eine Assoziation der rekla mierten Schmerzen mit einem seelischen oder psychosozialen Konflikt sei nicht zu erkennen und die Beschwerdeführerin wirke hier auch nicht namhaft schmerzbeeinträchtigt. Die Diagnose sei auch seinerzeit nicht zu stellen gewe sen. Eine psychiatrische Störung mit wesentlicher Beeinträchtigung der Ar beitsfähigkeit lasse sich im heutigen psychiatrischen Untersuchungsbefund nicht feststellen, was sich im Übrigen auch in der durchaus erhaltenen Gestal tungsfähigkeit des Alltages und der Partizipationsfähigkeit zeige. Die Beschwer deführerin sei aus psychiatrischer Perspektive somit gut in der Lage, sowohl die aktuell ausgeübte Tätigkeit als Büroangestellte, als auch eine vergleichbare Tä tigkeit des allgemeinen Arbeitsmarktes zu 100 % auszuüben (S. 35).

Dr. med. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt in seinem psychiatrischen Fachgutachten fest, bei der Beschwerdeführerin sei allenfalls ein chronisches, leichtes depressives Syndrom im Sinne einer Dysthy mia zu diagnostizieren. Anknüpfungspunkte für eine schwerergradig affektive Störung, eine Persönlichkeitsstörung oder eine Erkrankung aus dem psychiatri schen Formenkreis fänden sich nicht. Eine anamnestisch nach dem Tod des Vaters 2011 aufgetretene Panikstörung sei mittlerweile als remittiert anzusehen. Der aktuelle psychiatrische Untersuchungsbefund unterscheide sich nicht we sentlich von dem aktenkundig dokumentierten Untersuchungsbefund vom No vember 2003, wo ebenfalls kein wesentliches Syndrom beschrieben worden sei. Die diagnostischen Kriterien einer Somatisierungsstörung oder einer somato formen Schmerzstörung seien jedoch nicht erfüllt. Eine Assoziation der rekla mierten Schmerzen mit einem seelischen oder psychosozialen Konflikt sei nicht zu erkennen und die Beschwerdeführerin wirke hier auch nicht namhaft schmerzbeeinträchtigt. Die Diagnose sei auch seinerzeit nicht zu stellen gewe sen. Eine psychiatrische Störung mit wesentlicher Beeinträchtigung der Ar beitsfähigkeit lasse sich im heutigen psychiatrischen Untersuchungsbefund nicht feststellen, was sich im Übrigen auch in der durchaus erhaltenen Gestal tungsfähigkeit des Alltages und der Partizipationsfähigkeit zeige. Die Beschwer deführerin sei aus psychiatrischer Perspektive somit gut in der Lage, sowohl die aktuell ausgeübte Tätigkeit als Büroangestellte, als auch eine vergleichbare Tä tigkeit des allgemeinen Arbeitsmarktes zu 100 % auszuüben (S. 35). Zur Frage der Arbeitsfähigkeit führten die beteiligten Experten zusammenfas send aus, unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten und Befunde sei die Be schwerdeführerin mit sofortiger Wirkung aus interdisziplinärer Sicht in der an gestammten wie auch in einer vergleichbaren Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig, dies auch retrospektiv ex tunc (S. 36).

Zur Frage der Arbeitsfähigkeit führten die beteiligten Experten zusammenfas send aus, unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten und Befunde sei die Be schwerdeführerin mit sofortiger Wirkung aus interdisziplinärer Sicht in der an gestammten wie auch in einer vergleichbaren Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig, dies auch retrospektiv ex tunc (S. 36). 5.

5. 5.1 Vorab ist zu prüfen, ob aufgrund des Verhaltens der Y.___ -Gutachter E.___, I.___, G.___ und H.___ sowie des Insti tutsleiter s Prof. Dr. med. J.___ auf deren Voreingenommenheit zu schliessen ist (Urk. 1 S. 6 ff.).

5.1 Vorab ist zu prüfen, ob aufgrund des Verhaltens der Y.___ -Gutachter E.___, I.___, G.___ und H.___ sowie des Insti tutsleiter s Prof. Dr. med. J.___ auf deren Voreingenommenheit zu schliessen ist (Urk. 1 S. 6 ff.). 5.2 Die Beschwerdeführerin bringt diesbezüglich im Wesentlichen vor (Urk. 1), die Y.___ diene sich mit ihrem versicherungsfreundlichen Kurs den Versicherern an. Das Gutachten sei mit einem Anhang bestückt, der eindeutig aus Prof. J.___ Feder stamme und welcher die „ unité de doctrine “ der Y.___ belege. Die Vor eingenommenheit gehe auch aus dem Urteil des Versicherungsgerichtes St. Gallen vom 8. Februar 2016 (Urk. 3/3) und der vom Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin in der Folge beschafften Einladung vom 2. Juni 2014 hervor, bei welcher es sich um eine Vortragsveranstaltung der Y.___ vom 19. Juni 2014 mit dem Thema „Vermeidung ungerechtfertigter Krankentaggeld-, IV- und UV-Leistungen“ gehandelt habe (Urk. 3/4).

5.2 Die Beschwerdeführerin bringt diesbezüglich im Wesentlichen vor (Urk. 1), die Y.___ diene sich mit ihrem versicherungsfreundlichen Kurs den Versicherern an. Das Gutachten sei mit einem Anhang bestückt, der eindeutig aus Prof. J.___ Feder stamme und welcher die „ unité de doctrine “ der Y.___ belege. Die Vor eingenommenheit gehe auch aus dem Urteil des Versicherungsgerichtes St. Gallen vom 8. Februar 2016 (Urk. 3/3) und der vom Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin in der Folge beschafften Einladung vom 2. Juni 2014 hervor, bei welcher es sich um eine Vortragsveranstaltung der Y.___ vom 19. Juni 2014 mit dem Thema „Vermeidung ungerechtfertigter Krankentaggeld-, IV- und UV-Leistungen“ gehandelt habe (Urk. 3/4). 5.3 Na ch der Rechtsprechung gelten für Sachverständige grundsätzlich die gleichen Ausstands- und Ablehnungsgründe, wie sie für Richter vorgesehen sind. Danach ist Befangenheit anzunehmen, wenn Umstände vorliegen, die geeignet sind, Misstrauen in die Unparteilichkeit zu erwecken. Bei der Befangenheit handelt es sich allerdings um einen inneren Zustand, der nur schwer bewiesen werden kann. Es braucht daher für die Ablehnung nicht nachgewiesen zu werden, dass die sachverständige Person tatsächlich befangen ist. Es genügt vielmehr, wenn Umstände vorliegen, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit zu begründen vermögen. Bei der Beurteilung des An scheins der Befangenheit und der Gewichtung solcher Umstände kann jedoch nicht auf das subjektive Empfinden einer Partei abgestellt werden. Das Miss trauen muss vielmehr in objektiver Weise als begründet erscheinen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztgutachten im Sozialversiche rungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters ein strenger Massstab anzusetzen (BGE 132 V 93 E. 7.1, 120 V 357 E. 3).

5.3 Na ch der Rechtsprechung gelten für Sachverständige grundsätzlich die gleichen Ausstands- und Ablehnungsgründe, wie sie für Richter vorgesehen sind. Danach ist Befangenheit anzunehmen, wenn Umstände vorliegen, die geeignet sind, Misstrauen in die Unparteilichkeit zu erwecken. Bei der Befangenheit handelt es sich allerdings um einen inneren Zustand, der nur schwer bewiesen werden kann. Es braucht daher für die Ablehnung nicht nachgewiesen zu werden, dass die sachverständige Person tatsächlich befangen ist. Es genügt vielmehr, wenn Umstände vorliegen, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit zu begründen vermögen. Bei der Beurteilung des An scheins der Befangenheit und der Gewichtung solcher Umstände kann jedoch nicht auf das subjektive Empfinden einer Partei abgestellt werden. Das Miss trauen muss vielmehr in objektiver Weise als begründet erscheinen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztgutachten im Sozialversiche rungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters ein strenger Massstab anzusetzen (BGE 132 V 93 E. 7.1, 120 V 357 E. 3). 5.4 Die von der Beschwerdeführerin eingereichte, von Prof. J.___ unterzeichnete Einladung vom 2. Juni 2014 für die Vortragsveranstaltung vom 19. Juni 2014 (Ur k. 3/4 ) ist entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin und dem Einzel richterentscheid des Versicherungsgerichtes St. Gallen vom 8. Februar 2016, in welchem die aufgeworfene Frage der Objektivität von Prof. J.___ überdies of fengelassen wurde ( vgl. Urk. 3/3 E. 3.3), nicht geeignet, bei objektiver Betrach tungsweise erhebliche Zweifel an der Unvoreingenommenheit von Prof. J.___ zu wecken. Zum einen war im gerügten Y.___ -Gutachten vom 6. Mai 2015 (vgl. vorstehend E. 4) Prof. J.___ als Facharzt an der Begutachtung der Beschwerde führerin gar nicht beteiligt, zum anderen lässt sich alleine aus dem Titel der Veranstaltung, welche hauptsächlich den Bezug von ungerechtfertigten Kran kentaggelder n zum Thema hat und damit ohnehin keinen direkten Bezug zum vorliegende n strittige n IV-Rentenverfahren aufweist, nicht schliessen, die Y.___ arbeite systematisch gegen Versicherte und sei daher nicht objektiv. Ausserdem kann sich ein Ausstandsbegehren stets nur gegen Personen richten, mithin kann eine fehlende Unabhängigkeit der Y.___ nicht gerügt werden (BGE 137 V 210 E. 1.3.3). Abwegig und eine unbewiesene Behauptung ist der Schluss der Beschwerdeführerin, aufgrund der „Wir-Form“ seien auch die am Gutachten beteiligten Ärzte beziehungsweise das ganze Y.___ -Team befangen un d würden dem vorgegebenen Kurs der Einsparung von Versicherungsleistun gen des Institutsleiter s Prof. J.___ folgen (Urk. 1 S. 7). Schliesslich vermögen die geltend gemachten Ablehnungsgründe gegen die einzelnen Gutachter keinen Anschein der Befangenheit zu begründen. Die begutachtenden Ärzte waren in fachlicher Hinsicht auf ihrem jeweiligen Begutachtungsgebiet mit einem Fach arzttitel speziell qualifiziert und verfügten über die Berufsausübungsbewilligung des Kantons Zürich (vgl. www.medregrom.admin.ch ). Auch de r von der Be schwerd eführerin als Beweis offerierte Anhang des Gutachtens (vgl. Urk. 7/137/43-48) lässt mangels Bezug es zur Beschwerdeführerin keinen Hin weis für eine Befangenheit der am Gutachten beteiligten Experten erkennen.

5.4 Die von der Beschwerdeführerin eingereichte, von Prof. J.___ unterzeichnete Einladung vom 2. Juni 2014 für die Vortragsveranstaltung vom 19. Juni 2014 (Ur k. 3/4 ) ist entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin und dem Einzel richterentscheid des Versicherungsgerichtes St. Gallen vom 8. Februar 2016, in welchem die aufgeworfene Frage der Objektivität von Prof. J.___ überdies of fengelassen wurde ( vgl. Urk. 3/3 E. 3.3), nicht geeignet, bei objektiver Betrach tungsweise erhebliche Zweifel an der Unvoreingenommenheit von Prof. J.___ zu wecken. Zum einen war im gerügten Y.___ -Gutachten vom 6. Mai 2015 (vgl. vorstehend E. 4) Prof. J.___ als Facharzt an der Begutachtung der Beschwerde führerin gar nicht beteiligt, zum anderen lässt sich alleine aus dem Titel der Veranstaltung, welche hauptsächlich den Bezug von ungerechtfertigten Kran kentaggelder n zum Thema hat und damit ohnehin keinen direkten Bezug zum vorliegende n strittige n IV-Rentenverfahren aufweist, nicht schliessen, die Y.___ arbeite systematisch gegen Versicherte und sei daher nicht objektiv. Ausserdem kann sich ein Ausstandsbegehren stets nur gegen Personen richten, mithin kann eine fehlende Unabhängigkeit der Y.___ nicht gerügt werden (BGE 137 V 210 E. 1.3.3). Abwegig und eine unbewiesene Behauptung ist der Schluss der Beschwerdeführerin, aufgrund der „Wir-Form“ seien auch die am Gutachten beteiligten Ärzte beziehungsweise das ganze Y.___ -Team befangen un d würden dem vorgegebenen Kurs der Einsparung von Versicherungsleistun gen des Institutsleiter s Prof. J.___ folgen (Urk. 1 S. 7). Schliesslich vermögen die geltend gemachten Ablehnungsgründe gegen die einzelnen Gutachter keinen Anschein der Befangenheit zu begründen. Die begutachtenden Ärzte waren in fachlicher Hinsicht auf ihrem jeweiligen Begutachtungsgebiet mit einem Fach arzttitel speziell qualifiziert und verfügten über die Berufsausübungsbewilligung des Kantons Zürich (vgl. www.medregrom.admin.ch ). Auch de r von der Be schwerd eführerin als Beweis offerierte Anhang des Gutachtens (vgl. Urk. 7/137/43-48) lässt mangels Bezug es zur Beschwerdeführerin keinen Hin weis für eine Befangenheit der am Gutachten beteiligten Experten erkennen. 5.5 Nach dem Gesagten vermögen die vorgebrachten Ablehnungsgründe keinen Anschein der Befangenheit beziehungsweise Voreingenommenheit in objektiver Weise zu begründen.

5.5 Nach dem Gesagten vermögen die vorgebrachten Ablehnungsgründe keinen Anschein der Befangenheit beziehungsweise Voreingenommenheit in objektiver Weise zu begründen. 6.

6. 6.1 Die im Juni 2004 verfügte Rentenzusprache (Urk. 7/35) beruhte im Wesentli chen auf der Einschätzung der Gutachter des Z.___ vom 4. Dezember 2003 (vgl. vorstehend E 3.2). Diese stellten die Diagnose eine s chronischen zervikoverteb ralen bis zervikozephalen Schmerzsyndroms und einer Somatisierungsstörung und damit eines pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerde bildes ohne nachweisbare Grundlage. In neuropsychologischer Hinsicht nannten sie kognitive Minderleistungen im Bereich des Strukturierungs- und Umstel lungsvermögens und der komplexeren Handlungsplanung. Eine Renten über prüfung gemäss lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision ist demnach m öglich (vgl. vorstehend E. 1.2 ). Im Übrigen hat te die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt des Inkrafttretens der genannten Schlussbestimmung en (1. Januar 2012) weder das 55. Altersjahr zurückgelegt noch die Rente im Zeitpunkt der Renten überprüfung seit mehr als 15 Jahren bezogen (vgl. lit. a Abs. 4 SchlB IVG 6. IV - Revision; Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2013 vom 12. Februar 2014 E. 5). Folglich ist lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision anwendbar und eine Herab setzung oder Aufhebung der Rente ist grundsätzlich möglich, auch wenn die Revisionsvoraussetzungen nach Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht erfüllt sind (vgl. vorstehend E. 1.3).

6.1 Die im Juni 2004 verfügte Rentenzusprache (Urk. 7/35) beruhte im Wesentli chen auf der Einschätzung der Gutachter des Z.___ vom 4. Dezember 2003 (vgl. vorstehend E 3.2). Diese stellten die Diagnose eine s chronischen zervikoverteb ralen bis zervikozephalen Schmerzsyndroms und einer Somatisierungsstörung und damit eines pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerde bildes ohne nachweisbare Grundlage. In neuropsychologischer Hinsicht nannten sie kognitive Minderleistungen im Bereich des Strukturierungs- und Umstel lungsvermögens und der komplexeren Handlungsplanung. Eine Renten über prüfung gemäss lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision ist demnach m öglich (vgl. vorstehend E. 1.2 ). Im Übrigen hat te die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt des Inkrafttretens der genannten Schlussbestimmung en (1. Januar 2012) weder das 55. Altersjahr zurückgelegt noch die Rente im Zeitpunkt der Renten überprüfung seit mehr als 15 Jahren bezogen (vgl. lit. a Abs. 4 SchlB IVG 6. IV Revision; Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2013 vom 12. Februar 2014 E. 5). Folglich ist lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision anwendbar und eine Herab setzung oder Aufhebung der Rente ist grundsätzlich möglich, auch wenn die Revisionsvoraussetzungen nach Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht erfüllt sind (vgl. vorstehend E. 1.3). 6.2 Zu prüfen bleibt, ob im Z eitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung die Voraussetzungen von Art. 7 ATSG erfüllt waren.

6.2 Zu prüfen bleibt, ob im Z eitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung die Voraussetzungen von Art. 7 ATSG erfüllt waren. Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf das Y.___ -Gutachten vom Mai 2015 (vgl. vorstehend E. 4) davon aus, dass bei der Beschwerdeführerin kein in validisierender Gesundheitsschaden vorliege (vgl. vorstehend E. 2.1). Die Exper tise der Y.___ äussert sich umfassend zu den vorhandenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Sie ba siert auf einer eingehenden internistischen, neurologischen, orthopädischen und psychiatrischen Untersuchung, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und erging in Kenntnis der Vorakten (zum Beweiswert eines Gutachtens, vgl. vorste hend E. 1.4).

Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf das Y.___ -Gutachten vom Mai 2015 (vgl. vorstehend E. 4) davon aus, dass bei der Beschwerdeführerin kein in validisierender Gesundheitsschaden vorliege (vgl. vorstehend E. 2.1). Die Exper tise der Y.___ äussert sich umfassend zu den vorhandenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Sie ba siert auf einer eingehenden internistischen, neurologischen, orthopädischen und psychiatrischen Untersuchung, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und erging in Kenntnis der Vorakten (zum Beweiswert eines Gutachtens, vgl. vorste hend E. 1.4). Die Gutachter der Y.___ konnten nach ihrer Untersuchung keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen und attesti erten der Beschwerde führerin sowohl in der angestammten als auch in angepassten Tätigkeiten eine vollständige Arbeitsfähigkeit.

Die Gutachter der Y.___ konnten nach ihrer Untersuchung keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen und attesti erten der Beschwerde führerin sowohl in der angestammten als auch in angepassten Tätigkeiten eine vollständige Arbeitsfähigkeit. An ders als die Gutachter des Z.___ stellten die Gut achter kein chronisches zer viko vertebrales bis zervikozephales Schmerzsyndrom und k eine Somatisie rungsstörung fest und begründeten dies im Wesentlichen damit, dass die diag nostischen Kriterien nicht erfüllt seien. Hingegen diagnostizierten sie in psychi atrischer Hinsicht eine Dysthymia, welcher sie aber keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zumassen.

An ders als die Gutachter des Z.___ stellten die Gut achter kein chronisches zer viko vertebrales bis zervikozephales Schmerzsyndrom und k eine Somatisie rungsstörung fest und begründeten dies im Wesentlichen damit, dass die diag nostischen Kriterien nicht erfüllt seien. Hingegen diagnostizierten sie in psychi atrischer Hinsicht eine Dysthymia, welcher sie aber keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zumassen. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung handelt es sich bei der Dythymie definitionsgemäss um eine bloss leichtgradige Beeinträchtigung, welcher für sich allein nicht die Bedeutung eines invalidisierenden Gesundheitsschadens zukommt. Nach der im gebräuchlichen Klassifikationssystem ICD-10 enthalte nen Umschreibung ist Dysthymie eine chronische depressive Verstimmung, die nach Schweregrad und Dauer der einzelnen Episoden die Kriterien für eine leichte oder mittelgradige rezidivierende depressive Störung (ICD-10 F33.0 und F33.1) nicht erfüllt (ICD-10 F34.1 ; 8. Aufl., 2011). Schon das seinerzeitige Eid genössische Versicherungsgericht hat denn auch verschiedentlich angenommen, eine Dysthymie sei den jeweiligen Umständen nach nicht invalidisierend (vgl. SVR 2008 IV Nr. 8 S. 23, Urteil des Bundesgerichts I 649/06 vom 13. März 2007 E. 3.3.1 mit Hinweisen). Diese Schlussfolgerung, die sich au f medizinische Em pirie abstützt und damit eine Rechtsfrage darstellt, hat bereits vor dem als BGE 141 V 281 publizierten Urteil des Bundesgerichts 9C_492/2014 vom 3. Juni 2015, mit welchem das Bundesgericht seine Rechtsprechung zur invalidenversi cherungsrechtlichen Relevanz unklarer Beschwerdebilder teilweise geändert hat, Geltung beansprucht und behält sie auch weiterhin (Urteil des Bundesgerichts 8C_162/2015 vom 30. September 2015 E. 3.3.3). Schon aus diesem Grund, aber auch weil sich gemäss Gutachten nie Anhaltspunkte für eine somatoforme Schmerzstörung oder vergleichbare psychosomatische Leiden finden liessen ( vgl. vorstehend E. 4 ), mithin von keinem unklaren Beschwerdebild mehr aus zugehen ist, hat die in BGE 141 V 281 publizierte Praxisänderung – entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 13 ff.) - keine Auswirkungen auf den hier zu beurteilenden Fall, womit das Gutachten eine genügende Beweis grundlage darstellt.

Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung handelt es sich bei der Dythymie definitionsgemäss um eine bloss leichtgradige Beeinträchtigung, welcher für sich allein nicht die Bedeutung eines invalidisierenden Gesundheitsschadens zukommt. Nach der im gebräuchlichen Klassifikationssystem ICD-10 enthalte nen Umschreibung ist Dysthymie eine chronische depressive Verstimmung, die nach Schweregrad und Dauer der einzelnen Episoden die Kriterien für eine leichte oder mittelgradige rezidivierende depressive Störung (ICD-10 F33.0 und F33.1) nicht erfüllt (ICD-10 F34.1 ; 8. Aufl., 2011). Schon das seinerzeitige Eid genössische Versicherungsgericht hat denn auch verschiedentlich angenommen, eine Dysthymie sei den jeweiligen Umständen nach nicht invalidisierend (vgl. SVR 2008 IV Nr. 8 S. 23, Urteil des Bundesgerichts I 649/06 vom 13. März 2007 E. 3.3.1 mit Hinweisen). Diese Schlussfolgerung, die sich au f medizinische Em pirie abstützt und damit eine Rechtsfrage darstellt, hat bereits vor dem als BGE 141 V 281 publizierten Urteil des Bundesgerichts 9C_492/2014 vom 3. Juni 2015, mit welchem das Bundesgericht seine Rechtsprechung zur invalidenversi cherungsrechtlichen Relevanz unklarer Beschwerdebilder teilweise geändert hat, Geltung beansprucht und behält sie auch weiterhin (Urteil des Bundesgerichts 8C_162/2015 vom 30. September 2015 E. 3.3.3). Schon aus diesem Grund, aber auch weil sich gemäss Gutachten nie Anhaltspunkte für eine somatoforme Schmerzstörung oder vergleichbare psychosomatische Leiden finden liessen ( vgl. vorstehend E. 4 ), mithin von keinem unklaren Beschwerdebild mehr aus zugehen ist, hat die in BGE 141 V 281 publizierte Praxisänderung – entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 13 ff.) keine Auswirkungen auf den hier zu beurteilenden Fall, womit das Gutachten eine genügende Beweis grundlage darstellt. 6.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass es der Beschwerdeführerin mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit bei Aufbietung allen guten Willens und mit einer leitlinienge rechten Migräne-Behandlung zuzumuten ist, vollzeitlich einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Ein invalidisierender Gesundheitsschaden ist nicht ausgewiesen. Es sind alle Voraussetzungen erfüllt, welche von der Praxis an die Aufhebung einer Rente nach Massgabe der SchlB IVG 6. IV-Revision gestellt werden. Die Rentenaufhebung erweist sich demnach grundsätzlich als rechtens.

6.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass es der Beschwerdeführerin mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit bei Aufbietung allen guten Willens und mit einer leitlinienge rechten Migräne-Behandlung zuzumuten ist, vollzeitlich einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Ein invalidisierender Gesundheitsschaden ist nicht ausgewiesen. Es sind alle Voraussetzungen erfüllt, welche von der Praxis an die Aufhebung einer Rente nach Massgabe der SchlB IVG 6. IV-Revision gestellt werden. Die Rentenaufhebung erweist sich demnach grundsätzlich als rechtens. 7.

7. 7.1 Z u prüfen bleibt der Anspruch der Beschwerdeführer in auf Wiedereingliede - rungs massnahmen gemäss Art. 8a IVG und der damit akzesso rische Anspruch auf Weiterausrichtung der bisherigen Invalidenrente während maximal zwei Jahren ( lit. a Abs. 2 und 3 SchlB IVG 6. IV-Revision).

7.1 Z u prüfen bleibt der Anspruch der Beschwerdeführer in auf Wiedereingliede rungs massnahmen gemäss Art. 8a IVG und der damit akzesso rische Anspruch auf Weiterausrichtung der bisherigen Invalidenrente während maximal zwei Jahren ( lit. a Abs. 2 und 3 SchlB IVG 6. IV-Revision). 7.2 Laut Art. 8a Abs. 1 IVG haben Rentenbezüger Anspruch auf Massnahmen zur Wiedereingliederung sofern (a) die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich verbessert werden kann und (b) die Massnahmen geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit zu verbessern. Erst nach Beendigung dieses Versuchs einer (Re-)Integration in den Arbeitsmarkt wird abschliessend beurteilbar sein, ob der versicherten Person in Berücksichtigung sämtlicher subjektive r und objektive r Elemente der Schritt zurück in das Erwerbsleben zumutbar ist. Da es um den Sonderfall der Über prüfung eines bislang berechtigterweise erfolgten Rentenbezugs geht, sind die Wiedereingliederungschancen unter besonderem Aspekte des Alters der Be troffenen und der Dauer der Erwerbslosigkeit zu prüfen (BGE 135 V 201 E. 7.2.2). Von besonderer Bedeutung ist, ob die fragliche Massnahme einglie derungswirksam ist, was eine subjektive und objektive Eingliederungsfähigkeit der betroffenen Person voraussetzt (Urteile des Bundesgerichts 9C_754/2014 vom 11. Juni 2015 E. 5.3, 9C_623/2014 vom 18. Februar 2015 E. 5.2 und 8C_664/2013 vom 25. März 2014 E. 2).

7.2 Laut Art. 8a Abs. 1 IVG haben Rentenbezüger Anspruch auf Massnahmen zur Wiedereingliederung sofern (a) die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich verbessert werden kann und (b) die Massnahmen geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit zu verbessern. Erst nach Beendigung dieses Versuchs einer (Re-)Integration in den Arbeitsmarkt wird abschliessend beurteilbar sein, ob der versicherten Person in Berücksichtigung sämtlicher subjektive r und objektive r Elemente der Schritt zurück in das Erwerbsleben zumutbar ist. Da es um den Sonderfall der Über prüfung eines bislang berechtigterweise erfolgten Rentenbezugs geht, sind die Wiedereingliederungschancen unter besonderem Aspekte des Alters der Be troffenen und der Dauer der Erwerbslosigkeit zu prüfen (BGE 135 V 201 E. 7.2.2). Von besonderer Bedeutung ist, ob die fragliche Massnahme einglie derungswirksam ist, was eine subjektive und objektive Eingliederungsfähigkeit der betroffenen Person voraussetzt (Urteile des Bundesgerichts 9C_754/2014 vom 11. Juni 2015 E. 5.3, 9C_623/2014 vom 18. Februar 2015 E. 5.2 und 8C_664/2013 vom 25. März 2014 E. 2). 7.3 Ist eine Rentenherabsetzung oder – aufhebung absehbar, so ist in jedem Fall ein persönliches Gespräch mit der versicherten Person zu führen. Allfällige Wieder eingliederungsmassnahmen sind ihr aufzuzeigen und im Weiteren mit ihr zu planen ( Rz 1004.2 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherun gen, BSV, über die Schlussbestimmung en der Änderung vom 18. März 2011 des IVG, KSSB). Eine Aufhebung der Rente kann demgemäss nicht ohne weiteres verfügt werden, sondern lediglich dann, wenn die IV-Stelle Eingliederungs massnahmen an die Hand nimmt oder eine allfällige Verweigerung dokumen tiert ist.

7.3 Ist eine Rentenherabsetzung oder – aufhebung absehbar, so ist in jedem Fall ein persönliches Gespräch mit der versicherten Person zu führen. Allfällige Wieder eingliederungsmassnahmen sind ihr aufzuzeigen und im Weiteren mit ihr zu planen ( Rz 1004.2 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherun gen, BSV, über die Schlussbestimmung en der Änderung vom 18. März 2011 des IVG, KSSB). Eine Aufhebung der Rente kann demgemäss nicht ohne weiteres verfügt werden, sondern lediglich dann, wenn die IV-Stelle Eingliederungs massnahmen an die Hand nimmt oder eine allfällige Verweigerung dokumen tiert ist. 7.4 Nachdem sich 2012 eine Rentenaufhebung gestützt auf lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision abgezeichnet hatte, wurde die Beschwerdeführerin durch die Be schwerdegegnerin weisungsgemäss in einem persönlichen Informationsgespräch am 1. Juni 2012 ausdrücklich auf die Möglichkeiten von Massnahmen zur Wie dereingliederung aufmerk aufmerksam gemacht. Dabei hat die Beschwerdefüh rerin darauf verzichtet und mitgeteilt, dass sie den Entscheid nicht akzeptieren könne und Einwand erheben werde (Urk. 7/85 S. 3 f.). Eine vorgängige Prüfung ist demgemäss erfolgt, wobei sich die Beschwerdeführerin allerdings als nicht eingliederungswillig erwiesen hat beziehungsweise auch aktenkundig ist, dass sie seit 2010 als Büroangestellte bei der Firma K.___ in einem 50%-Pensum beschäftigt ist (vgl. Urk. 7/85 S 1). Schliesslich wurde die Be schwerdeführerin mit Vorbescheid vom 10. November 2015 (nochmals) darauf hingewiesen, dass, sofern sie im Rahmen der Schlussbestimmungen 6a Einglie derungsmassnahmen wünsche, sie sich bei der Beschwerdegegnerin melden solle (Urk. 7/138 S. 3).

7.4 Nachdem sich 2012 eine Rentenaufhebung gestützt auf lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision abgezeichnet hatte, wurde die Beschwerdeführerin durch die Be schwerdegegnerin weisungsgemäss in einem persönlichen Informationsgespräch am 1. Juni 2012 ausdrücklich auf die Möglichkeiten von Massnahmen zur Wie dereingliederung aufmerk aufmerksam gemacht. Dabei hat die Beschwerdefüh rerin darauf verzichtet und mitgeteilt, dass sie den Entscheid nicht akzeptieren könne und Einwand erheben werde (Urk. 7/85 S. 3 f.). Eine vorgängige Prüfung ist demgemäss erfolgt, wobei sich die Beschwerdeführerin allerdings als nicht eingliederungswillig erwiesen hat beziehungsweise auch aktenkundig ist, dass sie seit 2010 als Büroangestellte bei der Firma K.___ in einem 50%-Pensum beschäftigt ist (vgl. Urk. 7/85 S 1). Schliesslich wurde die Be schwerdeführerin mit Vorbescheid vom 10. November 2015 (nochmals) darauf hingewiesen, dass, sofern sie im Rahmen der Schlussbestimmungen 6a Einglie derungsmassnahmen wünsche, sie sich bei der Beschwerdegegnerin melden solle (Urk. 7/138 S. 3). Im Übrigen hat der Entscheid über die Rentenreduktion bzw.- aufhebung ge mäss SchlB IVG 6. IV-Revision ohnehin vor der Durchführung allfälliger Wie dereingliederungsmassnahmen gemäss Art. 8 a IVG zu ergehen (Urteil des Bun desgerichts 8C_125/2015 vom 26. Juni 2015 E. 5).

Im Übrigen hat der Entscheid über die Rentenreduktion bzw.- aufhebung ge mäss SchlB IVG 6. IV-Revision ohnehin vor der Durchführung allfälliger Wie dereingliederungsmassnahmen gemäss Art. 8 a IVG zu ergehen (Urteil des Bun desgerichts 8C_125/2015 vom 26. Juni 2015 E. 5). Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abwei sung der Beschwerde führt.

Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abwei sung der Beschwerde führt. 8. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie de r unterliegenden Beschwerdeführer in aufzuerle gen.

8. Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie de r unterliegenden Beschwerdeführer in aufzuerle gen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge stellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge stellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt David Husmann

Rechtsanwalt David Husmann - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

MosimannBrühwiler