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Mit 240 Werken aus allen Phasen seiner 45-jährigen Karriere dokumentiert die Ausstellung die sich rasch verändernde Landschaft des amerikanischen Westens. Bekannt wurde Adams vor allem mit seinen nuancierten Fotografien der wuchernden Vorstädte von Colorado während der späten 1960er- und frühen 1970er-Jahre. Als Adams 1962 nach Colorado zurückgekehrt war, begann er, verstört durch die raschen Veränderungen der Umwelt von Colorado Springs und Denver, die wunderbaren Landschaften zu fotografieren, die nun plötzlich von Reihenhäusern, Autobahnen, Einkaufszentren und Tankstellen überwuchert wurden (bis 31.8.2014).
Nach Westen blickt derzeit auch das Cartoonmuseum Basel: «Going West» (bis 2.11.2014) zeichnet die bleihaltige Geschichte des Westerncomics in den USA und Europa nach. Anhand von 100 Originalzeichnungen und -publikationen führt die Ausstellung zurück bis zu den amerikanischen Anfängen der 1920er-Jahre mit George Herrimans «Krazy Kat», James Swinnertons «Little Jimmy» oder Frank Kings «Gasoline Alley», die das Genre begründeten. Schon bald verlagerte sich die Produktion einflussreicher Westerncomics nach Europa: Zu den Wegmarken gehören hier etwa Hergés Album «Tim und Struppi in Amerika» von 1931 oder «Jerry Spring» von Jijé sowie «Lucky Luke» von Morris, die beide in den 1950er-Jahren starteten. Bis in die Gegenwart führen Spätwestern sowie Autorencomics mit gesellschaftskritischen Untertönen, zu deren Schöpfern auch der renommierte Schweizer Zeichner Claude de Ribaupierre alias Derib gehört. (ba