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Die Lehren für die sozialistische Zukunft ziehen!
Stadtspaziergang zum 100. Todestag des revolutionären Führers V. I. Lenin
Sonntag 21. Januar 2024, Besammlung 14 Uhr Volkshaus Zürich
Stauffacherstrasse 60
Achtung, für Lenins Stadtspaziergang benötigt ihr gutes Schuhwerk und dem Wetter entsprechende Kleidung.
Lenin in Zürich
Lenin musste aus Russland vor dem Zaren als politischer Flüchtling, fliehen. Über Umwege gelangte er 1916 nach Zürich, dort lebte er gemeinsam mit Krupskaja.
Im «Homeoffice» war es wegen der Schlachterei im Hinterhof unerträglich, weshalb das Ehepaar eher in der Bibliothek als zu Hause anzutreffen war. Was lieh Lenin und Krupskaja in der Bibliothek aus, wo haben sich die Emigrant:innen getroffen, was waren Lenins Hobbys, all das kannst du auf unserem Spaziergang auf den Spuren Lenins durch Zürich erfahren. Eines seiner wesentlichen Werke, die für uns bis heute bedeutsam sind, der «Imperialismus das höchste Stadium des Kapitalismus», schrieb er in Zürich. Ende Februar 1917 stürzten die Arbeiter:innen und breiten Massen in Russland die Herrschaft des Zaren mitten im 1. Weltkrieg mit der bürgerlich-demokratischen Februarrevolution.
Die Zeit drängte, denn es gab die Illusion gemeinsam mit der provisorischen Regierung von der bürgerlich-demokratischen zur sozialistischen Revolution zu gelangen.
Um die sozialistische Revolution gewinnen zu können, war für Lenin klar: Der Krieg muss beendet und die herrschende Bourgeoisie gestürzt werden. Über die bürgerliche parlamentarische Republik könnte dies niemals gelingen, sondern nur, indem alle Macht den Sowjets der Arbeiter:innen-, Bäuer:innen- und Soldatendeputierten übertragen würde.
Lenin packte am 9. April seine Koffer, schickte seine in Zürich verfassten Aprilthesen nach Russland an seine Genoss:innen. Mit einem plombierten Zug mit 30 Genoss:innen, über Finnland, kamen sie am 16. April noch vor Mitternacht in St. Petersburg an.
Die Aprilthesen waren noch nicht in Russland angekommen. Die Diskussion unter den Bolschewiki begann, Lenins Einschätzung erwies sich später als Erfolg.
Im Oktober 1917 wurde die Sowjetunion als erster sozialistischer Staat der Welt gegründet.
Wir bleiben nicht stehen bei der Historie: Der Aufbau der sozialistischen Sowjetunion, ist für uns bis heute eine Anleitung und Verpflichtung für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung, gegen imperialistische Kriege und Umweltzerstörung, zu kämpfen.
Komm zum Grundkurs lebendiger Marxismus-Leninismus
Im Grundkurs lebendiger Marxismus-Leninismus erbarbeiten wir uns einfach und verständlich die Grundzüge des Marxismus-Leninismus. Der Kurs richtet sich an Interessierte die mehr über den Sozialismus, was wir der kapitalistischen Barbarei entgegen setzen können und die revolutionäre Theorie erfahren möchten.
Kursort: Cafe Boy, Sitzungszimmer Karl Marx, Kochstrasse 2, 8004 Zürich
Jeweils 19.00 Uhr
GRUNDKURS 1
Mittwoch, 14.Februar 2024
Ausbeutung gibt’s das noch?
Im 1. Teil wollen wir der Frage der Ausbeutung auf den Grund gehen.
GRUNDKURS 2
Mittwoch, 13.März 2024
Der Staat als neutrales Element?
Im 2.Teil wollen wir der Rolle und der Aufgabe des Staats, der Entwicklung der Klassengesellschaft auf den Grund gehen.
GRUNDKURS 3
Mittwoch, 10.April 2024
Imperialismus –Veränderungen im Blickfeld
Im 3.Teil lernen wir den Imperialismus kennen. Ist die Schweiz imperialistisch? Gibt es Veränderungen im imperialistischen Weltsystem?
GRUNDKURS 4
Mittwoch 15.Mai 2024
Massstab Sozialismus
Sozialismus das Schreckgespenst, „Diktatur des Proletariats“, oder doch besser der Staat des Volkes? Und was heisst Sozialismus heute?
GRUNDKURS 5
Mittwoch 12.Juni 2024
Ist eine sozialistische Revolution möglich und nötig?
Brauchen wir eine Revolution oder können wir durch Wahlen zum Sozialismus kommen? Und welche Partei brauchen wir dafür?
Weitere Infos zum 100.Todestag unter www.lenin.ch