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Am Sternenhimmel im Februar 2017
Die Neigung der Erdachse zur Sonne hin hebt sich im Spiel der Jahreszeiten nun sehr deutlich an, so dass die Tageslänge im Laufe des Monats von 9 h 38 m auf 11 h 2 m , das heisst, um 1 h 24 m zunimmt.
Die Sonne durchläuft bis zum 16.2. das Sternbild des Steinbocks um danach ihre scheinbare Bahn im Sternbild des Wassermanns fortzusetzen.
Die ringförmige Sonnenfinsternis am 26.2. kann leider nur südlichen Teil von Chile und dem angrenzenden Argentinien gesehen werden. Von der Schweiz aus ist die Finsternis überhaupt nicht zu sehen.
Merkur kann nur noch in den ersten Tagen des Monats bei einem geeigneten Beobachtungsort in der Morgendämmerung tief über einem flachen Osthorizont gesehen werden.
Venus ist den ganzen Monat in den frühen Abendstunden als Abendstern im Südwesten zu sehen und steht am 17.2. in grösstem Glanz, was meint, dass sie in ihrer grössten Helligkeit zu sehen ist.
Der rote Planet Mars durchläuft den ganzen Monat weiter das Sternbild der Fische, lediglich am Abend des 6.2. quert er für ganz kurz eine Ecke des Sternbildes des Walfisches. Er bleibt den ganzen Monat in den frühen Abendstunden in guter Stellung oberhalb der Venus zu sehen und geht gegen 22 Uhr unter.
Der grösste Planet Jupiter durchläuft weiterhin scheinbar das Sternbild der Jungfrau und ist vor Mitternacht in östlicher Richtung faszinierend schön zu sehen. Ende Monat geht Jupiter bereits vor 22 Uhr auf, fast zwei Stunden früher als zu Beginn des Monats.
Der Ringplanet Saturn durchwandert ernst noch das Sternbild des Schlangenträgers um am 24.2. in das Sternbild des Schützen zu wechseln. Er ist am südöstlichen Morgenhimmel zu sehen und geht Ende des Monats bereits nach drei Uhr auf.
Der Lauf des Mondes:
Erstes Viertel am 5.2. um 05:18 Uhr
Vollmond am 11.2. um 01:32 Uhr
Letztes Viertel am 18.2. um 20:33 Uhr
Neumond am 26.2. um 15:59 Uhr
Die Halbschatten-Mondfinsternis in der Nacht vom 10.2. auf den 11.2. wäre nach 23:30 Uhr bis kurz vor 4 Uhr eigentlich sichtbar. Da die Verdunklung des Vollmondes im Halbschatten der Erde wohl aber nur sehr schwach sein wird, wird vermutlich nur die maximale Verfinsterung um 1:45 Uhr zu erkennen sein.
Eine besonders reizvolle Konstellation zeigt sich in der zweiten Nachthälfte des 21.2. wenn Saturn und der Mond im letzten Viertel nur wenige Winkelgrade voneinander entfernt inmitten der zentralen Milchstrasse zu sehen sind.
In den frühen Nachtstunden im Februar zeigt sich die winterliche Milchstrasse nun immer besser in einer südlichen Beobachtungslage. Gegen Südwesten sind die Sternbilder des Pegasus und der Andromeda mitsamt der von blossem Auge sichtbaren Spiralgalaxie M31 zu sehen. Gegen Süden thront das prächtige Wintersechseck mit so schönen Sternbildern wie dem Orion und dem Stier. Hier gibt es vieles zu entdecken. Zum Beispiel junge, eben erst entstandene Sterne, oder die Trümmerwolke eines explodierten Sterns. Bereits von blossem Auge zeigen sich wunderschön die Plejaden und laden zu einem weitergehenden Ausflug in die Tiefen des Universums ein.