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Nahrungsmittel sind in den drei EFTA-Staaten Schweiz, Liechtenstein und Norwegen deutlich teurer als in den EU- Mitgliedsländern. Billiger sind dagegen Tabakwaren. Im Vergleich zum Durchschnitt aller EU-Mitgliedsländer waren in der Schweiz im Jahr 2001 Nahrungsmittel 51 Prozent teurer, alkoholfreie Getränke 13 Prozent und alkoholische Getränke 20 Prozent. Dies teilte das Bundesamt für Statistik am Dienstag aufgrund einer Erhebung des EU-Statistikamtes Eurostat mit. Vor allem Fleisch mit 89 Prozent über dem EU-Niveau, Öle und Fette (67%), Fisch (59%) und Gemüse (57%) trugen zum hohen schweizerischen Preisniveau bei Nahrungsmittel bei. Die Preise für Tabakwaren lagen indessen 8 Prozent unter dem Niveau der EU. Die Schweiz nimmt seit 1990 an dem Europäischen Vergleichsprogramm teil. Die vorgestellten Ergebnisse basieren auf einer Preiserhebung, die im Jahr 2001 gleichzeitig von 31 europäischen Ländern durchgeführt wurde.