Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03486.jsonl.gz/2876

Im neuesten World Competitive Ranking der IMD Business School zeichnet sich eine neue wettbewerbsfähige Elite ab
Lausanne (ots) - Die wettbewerbsfähigsten Länder der Welt ringen weiter um die Spitzenpositionen im IMD World Competitiveness Yearbook und die USA werden aus den Top 3 verdrängt.
Hongkong konnte seine starke Position in den jährlich durch das IMD World Competitiveness Center (http://ots.ch/jueMH) Rankings festigen und ist das zweite Jahr in Folge Spitzenreiter. Die Schweiz und Singapur landeten jeweils auf dem zweiten und dritten Platz. Dahingegen rutschten die USA vom dritten Platz im Vorjahr auf den vierten Platz ab und erzielten damit die schlechteste Platzierung der letzten fünf Jahre. Die Niederlande machten im Vergleich zum Vorjahr einen Sprung von Platz acht auf Platz fünf.
Das IMD World Competitiveness Center, ein Forschungszentrum an der IMD Business School in der Schweiz, veröffentlicht diese Rangliste seit 1989 im Jahresrhythmus und nimmt die Aufstellung basierend auf 260 Indikatoren vor. Dieses Jahr wurden 63 Länder gelistet, unter ihnen waren auch zum ersten Mal Zypern und Saudi-Arabien.
Bei den Ländern, die sich am stärksten verbesserten, fielen vor allem Indikatoren im Zusammenhang mit Unternehmens- und Regierungseffizienz sowie Produktivität auf, so Professor Arturo Bris, Direktor des IMD World Competitiveness Center.
"In diesen Ländern wurde ein unternehmerfreundliches Umfeld aufrechterhalten, in dem Offenheit und Produktivität gefördert werden", erklärte Bris. "China zum Beispiel stieg von Platz 18 auf und machte sieben Plätze wett. Das lässt sich auf das Engagement im Bereich internationaler Handel zurückführen, wodurch die Wirtschaft weiter angekurbelt und die Unternehmens- sowie Regierungseffizienz verbessert wird."
Die letzten Ränge werden derweil von Ländern eingenommen, die von politischen und wirtschaftlichen Umbrüchen geprägt sind.
Einführung des Digital Competitiveness Ranking
Zum ersten Mal veröffentlichte das IMD World Competitiveness Center dieses Jahr einen separaten Bericht und erstellte ein Ranking basierend auf der digitalen Wettbewerbsfähigkeit der Länder. Mit dem Digital Competitiveness Ranking soll die Fähigkeit der Länder bewertet werden, digitale Technologien zu nutzen und zu erforschen, die Veränderungen in der Regierungsführung, bei Unternehmensmodellen und in der Gesellschaft im Allgemeinen herbeiführen.
Hier liegt Singapur an der Spitze, gefolgt von Schweden, den USA, Finnland und Dänemark. "Es steht fest, dass ein fördernder und inklusiver Ansatz der Regierungsbehörden technologische Innovationen vorantreibt", so Bris.
"In Singapur und Schweden wurde eine Regulierung entwickelt, die auf das verfügbare Fachwissen setzt: so wurde zum Beispiel eine Regulierung eingeführt, dank der ausländische Fachkräfte den im Inland verfügbaren Pool ergänzen können. Die USA konzentrieren sich eher darauf, die Forschung zu stärken und neue Ideen hervorzubringen, historisch gesehen hat sich die Regierung des Landes jedoch immer für technologische Innovationen eingesetzt. Das zeigt, dass die Regierung in Ländern, die im Bereich Digitales wettbewerbsfähig sind, die Einführung neuer Technologien fördert."
Über die IMD
Die führende Wirtschaftshochschule IMD ist als Experte für die Aus- und Weiterbildung von Führungskräften, die Unternehmensumstrukturierung und die Schaffung eines unmittelbaren und langfristigen positiven Effekts bekannt. Die IMD ist in Lausanne in der Schweiz und in Singapur ansässig. www.imd.org
Kontakt:
Aicha Besser, +41.21.618.0507, <email-pii>