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Die Stiftung Pro San Gottardo wurde am 15. Februar 1972 gegründet mit dem Ziel, "die Umwelt auf dem Gotthardpass und das Hospiz als Zeugnis unserer nationalen Geschichte und der Schweizer Freiheit und Unabhängigkeit zu schützen" (Art. 2 der Statuten), sowie "aus eigener Initiative die Aufwertung des Gotthards, die Veröffentlichung historischer, wissenschaftlicher und künstlerischer Werke, und die Sammlung von Mineralien, Dokumenten und Stichen der Region zu fördern" (Art. 3). Als Stiftungsgründer fungierten die Schweizerische Eidgenossenschaft, die Kantone Tessin und Uri, die Gemeinde Airolo, der Heimatschutz und Pro Natura.
Mit den gesammelten Mitteln konnte die Stiftung sämtliche Gebäude auf dem Pass erwerben und renovieren: das Alte Hospiz, das Hotel San Gottardo, die Poststelle, den Kiosk, die Jugendherberge, die Kapelle, die Alte Sust und das Nationale St. Gotthard-Museum. Ausserdem hat die Stiftung Pro San Gottardo in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Militärdepartement den oberen Teil des Forte Ospizio, gemäss einem Konzept von Div. Dr. Hans Rapold, in das " Museo Forte Ospizio San Gottardo" umgewandelt. Das neuste beeindruckende Werk der Stiftung ist die Renovierung zwischen 2008 und 2010 des Alten Hospiz, des ältesten Gebäudes auf dem Gotthardpass.