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This is a text translated from German to Rumantsch Grischun.
Regierung fordert Nachbesserungen beim "Fonds für Agglomerationsverkehr und Nationalstrassen"

Die Bündner Regierung nimmt in ihrer Vernehmlassung gegenüber dem vom Bund geplanten "Fonds für Agglomerationsverkehr und Nationalstrassen (Infrastrukturfonds)" eine kritische Haltung ein und fordert Nachbesserungen. Besonders, was die vorgesehenen flankierenden Massnahmen für die Rand- und Berggebiete betrifft, hält sie die Vorlage für nicht ausgewogen. Für die Regierung stehen die für die Substanz- und Werterhaltung der bestehenden Infrastrukturen in den Randregionen und Berggebieten vorgesehenen Finanzmittel in krassem Missverhältnis zum einschlägigen Finanzbedarf. Ein ebenso krasses Missverhältnis besteht für die Regierung zwischen den Mitteln für die Randregionen und den Aufwendungen, die für die Lösung der Verkehrsprobleme in den Agglomerationen vorgesehen sind. Konkret fordert die Regierung vom Bund, folgende Einzelmassnahmen in den Dringlichkeitsfonds aufzunehmen: Anschluss des Stadtzentrums Chur an die Südumfahrung, Ausbau des Plessurquai zwischen Obertor und Metzgerbrücke in Chur, lokale Massnahmen längs der Julierstrasse zwischen Chur und Lenzerheide, Hochbrücke zwischen dem Araschgerrank und der Aroserstrasse zur direkten Anbindung des Schanfiggs an die Südumfahrung Chur und die A 13. Im Bahnbereich haben Doppelspurstrecken zwischen Untervaz und Trimmis sowie auf der RhB-Brücke bei Reichenau Priorität. Ebenfalls im Forderungskatalog figurieren drei Vorhaben im Oberengadin, nämlich die Umfahrung Silvaplana, eine wintersichere Verbindung zwischen Maloja und Sils sowie eine RhB-Doppelspur zwischen Samedan und Bever.

Graubünden erhält ein neues Veterinärgesetz: Massnahmen gegen gefährliche Hunde vorgesehen

Die Regierung hat vom Entwurf für die Totalrevision des kantonalen Veterinärgesetzes Kenntnis genommen und ihn für die Vernehmlassung freigegeben. Mit dem neuen Gesetz sollen Strukturen geschaffen werden, welche dem kantonalen Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit die Organisation eines professionellen Veterinärdienstes mit hauptamtlich angestellten Amtstierärzten sowie nebenamtlichen Tierärzten mit Spezialauftrag ermöglichen. Weiter werden die Bestimmungen für die Führung von Tierarztpraxen im Vergleich zum bestehenden Gesetz präziser formuliert und die Berufe der Tiergesundheitspflege eingehender definiert. Neu sieht das Veterinärgesetz überdies die Möglichkeit vor, Hunde einem Wesenstest zu unterziehen. Dies als vorbeugende Massnahme gegen Unfälle mit gefährlichen Hunden. Werden an einem Hund besonders aggressive Züge festgestellt, können von Gesetzes wegen Massnahmen zu dessen Sicherung getroffen werden. In das neue Gesetz integriert wird ferner die Tierschutzgesetzgebung. Zudem werden die Bestimmungen über die Entsorgung von tierischen Nebenprodukten an die geänderte Bundesgesetzgebung angepasst. Die Hauptgründe für die Totalrevision sind die neue Kantonsverfassung und die seit Inkrafttreten des kantonalen Veterinärgesetzes im Jahr 1995 eingetretenen zahlreichen Änderungen in eidgenössischen Erlassen.

Durchgangszentrum an der Loestrasse in Chur wird geschlossen

Die Regierung schliesst das Durchgangszentrum für Asylbewerber an der Loestrasse 26 in Chur Ende dieses Jahres. Der Grund für die Schliessung ist die veränderte Ausgangslage im Asylbereich, beziehungsweise der Rückgang der Zahl von Asyl Suchenden und vorläufig Aufgenommenen seit 2000. Die Liegenschaft an der Loestrasse 26 soll zu einem Verwaltungsgebäude für die kantonale Verwaltung mit 60 Arbeitsplätzen umgebaut werden. Das Haus war 2000 mit Bundesmitteln für 1'340'000 Franken umfassend saniert worden. Die Finanzierung durch den Bund war an die Bedingung geknüpft gewesen, dass das Gebäude in den nächsten 15 Jahren nicht zweckentfremdet würde. Entsprechend wird der Kanton nun rückerstattungspflichtig. Nachzuzahlen sind 900'000 Franken. Dazu kommen geschätzte 1,5 Millionen Franken für den geplanten Umbau. Auf der Gegenseite können allein durch die Tatsache, dass der Kanton 60 Arbeitsplätze in einer kantonseigenen Liegenschaft schafft, 318'000 Franken pro Jahr an Mieten gespart werden.

Regierung scheidet Naturwaldreservate aus

Das kantonale Amt für Wald scheidet im Auftrag der Regierung ein Netz von Naturwaldreservaten aus. Das Hauptziel von Naturwaldreservaten ist die Sicherung von Refugien für jene Pflanzen und Tierarten, die wesentlich auf Entwicklungsphasen und Ausprägungen des Waldes angewiesen sind, welche zwar im Urwald, kaum aber im bewirtschafteten Wald vorkommen. Ein weiteres Ziel ist die Schaffung von Anschauungsbeispielen zu Studienzwecken. Dem Projekt zugrunde liegt ein Regierungsbeschluss aus dem Jahr 2000, mit welchem das Rahmenkonzept "Naturschutz im Wald" und die "Wegleitung Waldreservate" des Amtes für Wald genehmigt wurde. Bei der Realisierung des Netzes von Naturwaldreservaten setzt der Kanton auf die Zusammenarbeit mit den Waldeigentümern. Im Austausch mit ihnen wird bestimmt, welche Waldflächen als Reservate in Frage kommen. Der Waldeigentümer ist frei mitzumachen oder nicht. Waldbesitzer, die Wald zur Verfügung stellen, erhalten 20 Franken pro Jahr und Hektare. Gegenwärtig stehen für Naturschutzmassnahmen im Wald 690'000 Franken an Bundesmitteln, 290'000 Franken Kantonsgelder zur Verfügung. Dazu kommen höchstens 420'000 Franken, die durch eine maximale Beteiligung der Waldbesitzer ausgelöst werden könnten.

Teilrevision der Verordnung über die Diplommittelschulen im Kanton Graubünden

Die Verordnung über die Diplommittelschulen im Kanton Graubünden (DMSVO) ist teilrevidiert worden. Die Regierung hat den entsprechenden Entwurf genehmigt. Die neue Regelung tritt am 1. August 2005 in Kraft. Der Grund für die Revision ist die Umbenennung der Diplommittelschulen in Fachmittelschulen in der ganzen Schweiz. In der revidierten Verordnung werden Angelegenheiten wie Promotionsfächer, Praktika und Prüfungsbedingungen geregelt. Die Einführung des Fachmittelschulabschlusses hat für den Kanton keine finanziellen Auswirkungen. Mehraufwendungen von 130'000 Franken pro Jahr können kompensiert werden, indem durch die Aufhebung des Lehrerseminars die bisherige Mischrechnung für die Berechnung des Kantonsbeitrages entfällt. Als Folge davon wird der Kantonsbeitrag an die privaten Mittelschulen um ca. 150'000 Franken reduziert.

Revision von Einführungsgesetzgebungen

Die Regierung strebt die Revision der Einführungsgesetzgebung zum Arbeitsgesetz und zur Unfallverhütung nach dem eidgenössischen Unfallversicherungsgesetz an. Gleichzeitig sollen die Einführungsgesetzgebungen zum Bundesgesetz über die Arbeitsvermittlung und den Personalverleih und zum Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung revidiert werden. Die entsprechenden Botschaften an den Grossen Rat liegen vor. Bei allen Vorlagen geht es fast ausschliesslich um formelle Anpassungen.

Regierung für Rentenalter 65 für Männer und Frauen

Die Bündner Regierung ist für ein einheitliches Rentenalter für Frauen und Männer von 65 Jahren ab dem 1. Januar 2009, wie es auf Bundesebene im Rahmen der 11. AHV-Revision vorgesehen ist. In ihrer Vernehmlassung stellt sich die Regierung zudem hinter eine Teuerungsschwelle von vier Prozent für Rentenanpassungen und hinter die vorgeschlagene Aufhebung des Freibetrags auf Beiträgen erwerbstätiger Altersrenterinnen und Alterrentner. Der geplanten Aufhebung der Witwenrente für kinderlose Witwen, welche bei Inkrafttreten des Gesetzes das 50. Altersjahr noch nicht vollendet haben, stimmt die Regierung unter Vorbehalt zu. Nicht einverstanden ist sie mit der Einführung einer Vorruhestandsleistung für Personen, die sich keinen Rentenvorbezug leisten können. Die Auswirkungen einer solchen Regelung auf andere sozialversicherungsrechtliche Leistungsträger sind nicht klar und die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen sehr unbestimmt.

Teilrevision des Gesetzes über die Graubündner Kantonalbank tritt am 1. August in Kraft

Die Teilrevision des Gesetzes über die Graubündner Kantonalbank, die vom Grossen Rat in der April-Session beschlossen wurde, tritt am 1. August 2005 in Kraft. Der Beschluss steht unter dem Vorbehalt, dass die am 27. Juli 2005 ablaufende Referendumsfrist unbenutzt verstreicht.

Aus Gemeinden und Regionen

- Almens: Ab dem Schulhaus wird innerorts mit Einbezug der Kantonsstrasse flächendeckend die Höchstgeschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer festgelegt und eine Tempo-30-Zone eingeführt.

- Champfèr: Auf folgenden Strecken im Dorf wird die Höchstgeschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer festgelegt und eine Tempo-30-Zone eingeführt: Chesa sülla Spuonda A bis Via Somplaz, Haus Bristol, und Via Gunels, ab Post bis zur Verzweigung Via Maistra/Via Somplaz .

- Haldenstein: Die Höchstgeschwindigkeit wird innerorts mit Einbezug der Kantonsstrasse ab der Verzweigung Oldisstrasse flächendeckend auf 30 Stundenkilometer festgelegt und eine Tempo-30-Zone eingeführt.

- Lunden: Auf der Lundenstrasse, ab Abzweigung alte Prättigauerstrasse wird das zulässige Höchstgewicht von Fahrzeugen von 18 auf 21 Tonnen heraufgesetzt.

- Madulain: Innerorts wird mit Einbezug der Kantonsstrasse ab Dorfeingang Seite La Punt bis Madulain Ost, Höhe Volg Laden, die Höchstgeschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer festgelegt und eine Tempo-30-Zone eingeführt.

- Medels: An den möglichen Zusammenschluss der Gemeinden Medels i.Rh. und Splügen wird ein Förderbeitrag aus dem Finanzausgleichsfonds von 780'000 Franken in Aussicht gestellt. Die Auszahlung des Beitrags erfolgt nach dem durch die Gemeinden und dem Grossen Rat beschlossenen Zusammenschluss.

- Silvaplana: Zwischen dem Schulhaus bis zur Chesa Munterots wird die Höchstgeschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer festgelegt und eine Tempo-30-Zone eingeführt.

- Surlej: Ab der Trafostation der Rätia Energie wird die Höchstgeschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer festgelegt und eine Tempo-30-Zone eingeführt.

- Bergell: Die Teilrevision der Kreisverfassung wird genehmigt.

- Gemeindeverband Surselva: Die Teilrevision der Statuten des Gemeindeverbandes Surselva wird genehmigt.

Kantonsbeiträge an verschiedene Institutionen

- Entwicklungshilfe: Für zwölf humanitäre Hilfsprojekte im Ausland hat die Regierung einen Gesamtbetrag von 40'000 Franken bewilligt.

- Kulturförderung: Die Regierung hat rund 86'000 Franken als Beiträge und Defizitgarantien für insgesamt 12 kulturelle Werke und Veranstaltungen bewilligt.

- Verein Ludotheken Graubünden: Der Verein erhält für das Betriebsjahr 2005 eine Unterstützung in der Höhe von 20'000 Franken.

Strassenprojekte

- Die Regierung hat insgesamt 1'440 000 Franken für den Bau und die Sanierung von Strassenabschnitten genehmigt:

- Umbau Anschluss Zizers A 13 zwischen Reichenau und Bad Ragaz

- Umfahrung Flims (Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen)

Standeskanzlei Graubünden

Gremium: Regierung

Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden

Data: 07.07.2005

La regenza pretenda correcturas tar il "fond per il traffic d'aglomeraziun e per las vias naziunalas"

En sia posiziun davart il "fond per il traffic d'aglomeraziun e per las vias naziunalas" (fond d'infrastructura) che vegn planisà da la confederaziun ha la regenza grischuna ina tenuta critica e pretenda correcturas. Cunzunt per quai che reguarda las mesiras accumpagnantas previsas per las regiuns periferas e per ils territoris da muntogna na la para il project betg equilibrà. Per la regenza stattan ils meds finanzials ch'èn previs per mantegnair la substanza e la valur da las infrastructuras existentas en las regiuns periferas ed en ils territoris da muntogna en ina clera sproporziun cun il basegn finanzial. Ina sproporziun gist uschè clera vesa la regenza tranter ils meds ch'èn previs per las regiuns periferas e las expensas ch'èn previsas per schliar ils problems da traffic en las aglomeraziuns. Concretamain pretenda la regenza da la confederaziun da metter las suandantas mesiras singulas en il fond d'urgenza: colliaziun dal center da la citad da Cuira cun il sviament sid, amplificaziun dal Plessurquai tranter il Obertor e la Metzgerbrücke a Cuira, mesiras localas per lung da la via dal Güglia tranter Cuira e Planeiras, punt auta tranter la storta d'Araschgen e la via d'Arosa per colliar il Scanvetg directamain cun il sviament sid da Cuira e cun la A 13. Areguard la viafier vegn dada la prioritad a trajects cun binaris dubels tranter Vaz sut e Trimmis sco er a la punt da la VR tar La Punt. En il catalog da las pretensiuns figureschan er trais projects en l'Engiadin'ota, numnadamain il sviament da Silvaplauna, ina colliaziun segira durant l'enviern tranter Malögia e Segl sco er in traject cun binaris dubels tranter Samedan e Bever.

Il Grischun survegn ina nova lescha davart ils fatgs da veterinari: previsas èn mesiras cunter chauns privlus

La regenza ha prendì enconuschientscha dal sboz per la revisiun totala da la lescha chantunala davart ils fatgs da veterinari e l'ha deliberà per la consultaziun. Cun la nova lescha duain vegnir creadas structuras che dattan a l'uffizi chantunal per la segirezza da victualias e per la sanadad d'animals la pussaivladad d'organisar in servetsch professiunal da veterinari cun veterinaris uffizials engaschads en uffizi principal sco er cun veterinaris engaschads en uffizi accessori incaricads cun incumbensas spezialas. Plinavant vegnan las disposiziuns per manar praticas da veterinari formuladas en moda pli precisa en cumparegliaziun cun la lescha vertenta e las professiuns da la tgira da la sanadad d'animals vegnan definidas en moda pli detagliada. Da nov cuntegna la lescha davart ils fatgs da veterinari er la pussaivladad da suttametter chauns ad in test da cumportament. Quai sco mesira preventiva cunter accidents cun chauns privlus. Sch'i vegnan constatads tratgs extremamain agressivs vi d'in chaun, pon - per lescha - vegnir prendidas mesiras preventivas cunter el. En la nova lescha vegn ultra da quai integrada la legislaziun davart la protecziun dals animals. Las novas disposiziuns davart la dismessa da products secundars animals vegnan plinavant adattadas a la legislaziun federala midada. Ils motivs principals per la revisiun totala èn la nova constituziun chantunala e las numerusas midadas ch'èn vegnidas fatgas en ils relaschs federals dapi l'entrada en vigur da la lescha chantunala davart ils fatgs da veterinari l'onn 1995.

Il center transitori a la Loestrasse a Cuira vegn serrà

La regenza serra il center transitori per requirentas e per requirents d'asil a la Loestrasse 26 a Cuira per la fin da quest onn. Il motiv da la serrada è la situaziun da partenza ch'è sa midada en il sectur d'asil, respectivamain il regress dal dumber da requirentas e da requirents d'asil sco er da persunas admessas provisoriamain dapi l'onn 2000. L'immobiglia a la Loestrasse 26 duai vegnir midada en in edifizi administrativ da l'administraziun chantunala cun 60 plazzas da lavur. L'onn 2000 era la chasa vegnida sanada en moda cumplessiva cun meds federals per 1'340'000 francs. La finanziaziun tras la confederaziun era stada liada a la cundiziun che l'intent da l'edifizi na vegnia betg midà ils proxims 15 onns. Per consequenza è il chantun uss obligà da restituir la contribuziun federala. Pajar enavos sto el 900'000 francs. Latiers vegnan 1,5 milliuns francs supponids per la renovaziun planisada. Perencunter po mo il fatg ch'il chantun creescha 60 plazzas da lavur en in'atgna immobiglia spargnar 318'000 francs tschains ad onn.

La regenza zavra reservats da guaud natiral

Per incarica da la regenza zavra l'uffizi forestal dal Grischun ina rait da reservats da guaud natiral. La finamira principala da reservats da guaud natiral è quella da segirar refugis per quellas plantas e per quellas spezias d'animals ch'èn dependentas essenzialmain da fasas da svilup e da particularitads dal guaud; qualitads ch'èn bain preschentas en il guaud selvadi, dentant strusch en il guaud cultivà. In'ulteriura finamira è la creaziun d'exempels illustrativs per intents da studi. La basa dal project è in conclus da la regenza da l'onn 2000, en il qual èn vegnids approvads il concept general "protecziun da la natira en il guaud" ed il "mussavia per reservats da guaud" da l'uffizi forestal. Per realisar la rait da reservats da guaud natiral sa basa il chantun sin la collavuraziun cun las proprietarias e cun ils proprietaris da guaud. En il barat cun ellas u cun els vegni definì tge surfatschas da guaud che vegnan en dumonda sco reservats. A la proprietaria u al proprietari da guaud statti liber da collavurar libramain u betg. Las proprietarias u ils proprietaris da guaud che mettan a disposiziun guaud survegnan 20 francs per onn e per hectara. Actualmain stattan a disposiziun 690'000 francs meds federals e 290'000 francs meds chantunals per mesiras da la protecziun da la natira en il guaud. Latiers vegnan sin il pli anc 420'000 francs che pudessan vegnir dads libers cun ina participaziun maximala da las proprietarias e dals proprietaris da guaud.

Revisiun parziala da l'ordinaziun davart la scola media da diplom en il chantun Grischun

L'ordinaziun davart la scola media da diplom en il chantun Grischun (OSMD) è vegnida revedida parzialmain. La regenza ha approvà il sboz correspundent. La nova regulaziun entra en vigur il 1. d'avust 2005. La chaschun per la revisiun è la midada dal num da las scolas medias da diplom en scolas medias professiunalas en l'entira Svizra. En l'ordinaziun revedida vegnan regladas chaussas sco roms da promoziun, praticums e cundiziuns d'examen. L'introducziun dal diplom da scola media professiunala n'ha naginas consequenzas finanzialas per il chantun. Las expensas supplementaras da 130'000 francs ad onn pon vegnir cumpensadas cunquai ch'il quint maschadà da fin uss croda - pervi da la schliaziun dal seminari da magistras e magisters - per la calculaziun da la contribuziun chantunala. Per consequenza vegn reducida la contribuziun chantunala a las scolas medias privatas per ca. 150'000 francs.

Revisiun da legislaziuns introductivas

La regenza vul cuntanscher la revisiun da la legislaziun introductiva tar la lescha da lavur e tar la prevenziun d'accidents tenor la lescha federala davart l'assicuranza d'accidents. A medem temp duain vegnir revedidas las legislaziuns introductivas tar la lescha federala davart l'intermediaziun da lavur e l'emprest da persunal e tar la lescha federala davart l'assicuranza obligatoria cunter la dischoccupaziun e davart l'indemnisaziun per insolvenza. Las missivas correspundentas per il cussegl grond èn avant maun. Tar tut ils projects sa tracti quasi exclusivamain d'adattaziuns formalas.

La regenza è per la vegliadetgna da renta da 65 per umens e per dunnas

La regenza grischuna è per ina vegliadetgna da renta unitara da 65 onns per dunnas ed umens a partir dal 1. da schaner 2009, sco che quai è previs sin plaun federal en il rom da la 11avla revisiun da la AVS. En sia consultaziun defenda la regenza plinavant ina limita da chareschia da quatter pertschient per adattaziuns da rentas e l'annullaziun proponida da l'import liber da taglia per contribuziuns da pensiunadas e da pensiunads cun activitad da gudogn. L'annullaziun planisada da la renta per vaivas per vaivas senza uffants che n'han anc betg ademplì il 50avel onn a l'entrada en vigur da la lescha approvescha la regenza cun resalvas. Ella na va betg d'accord cun l'introducziun d'ina prestaziun dal pensiunament anticipà per persunas che na pon betg sa prestar ina retratga anticipada da la renta. Las consequenzas d'ina tala reglamentaziun sin auters purtaders tenor il dretg d'assicuranza sociala n'èn betg cleras e las disposiziuns legalas correspundentas èn fitg indefinidas.

La revisiun parziala da la lescha davart la banca chantunala grischuna entra en vigur il 1. d'avust.

La revisiun parziala da la lescha davart la banca chantunala grischuna ch'è vegnida concludida dal cussegl grond la sessiun d'avrigl entra en vigur il 1. d'avust 2005. Il conclus è suttamess a la resalva ch'i na vegnia betg profità dal termin da referendum che scada ils 27 da fanadur 2005.

Da vischnancas e regiuns

- Almen: Davent da la chasa da scola vegn determinada en il vitg per l'entira surfatscha la sveltezza maximala da 30 kilometers l'ura ed introducida ina zona da tempo 30, e quai cun cumpigliar la via chantunala.

- Champfèr: Sin ils suandants trajects en il vitg vegn determinada la sveltezza maximala da 30 kilometers l'ura ed introducida ina zona da tempo 30: chesa sülla Spuonda A fin via Somplaz, chasa Bristol, e via Gunels davent da la posta fin tar il spartavias da la via maistra / via Somplaz.

- Haldenstein: La sveltezza maximala vegn determinada en il vitg - cun cumpigliar la via chantunala - davent dal spartavias da la Oldisstrasse per l'entira surfatscha sin 30 kilometers l'ura ed ina zona da tempo 30 vegn introducida.

- Lunden: Sin la via da Lunden, davent dal spartavias da la via veglia dal Partenz vegn augmentà il pais maximal permess per vehichels da 18 sin 21 tonnas.

- Madulain: En il vitg, cun cumpigliar la via chantunala davent da l'entrada dal vitg da la vart da La Punt fin a l'ost da Madulain, sin l'autezza dal negozi dal Volg vegn determinada la sveltezza maximala sin 30 kilometers l'ura ed ina zona da tempo 30 vegn introducida.

- Medel (Valragn): Per l'eventuala fusiun da las vischnancas da Medel (Valragn) e da Spleia vegn empermessa ina contribuziun da promoziun dal fond da gulivaziun da finanzas da 780'000 francs. Il pajament da la contribuziun succeda suenter la fusiun concludida da las vischnancas e dal cussegl grond.

- Silvaplauna: Tranter la chasa da scola fin a la chesa Munterots vegn determinada la sveltezza maximala da 30 kilometers l'ura ed introducida ina zona da tempo 30.

- Surlej: Davent da la staziun da trafo da la rezia energia vegn determinada la sveltezza maximala da 30 kilometers l'ura ed introducida ina zona da tempo 30.

- Bregaglia: La revisiun parziala da la constituziun cirquitala vegn approvada.

- Corporaziun da vischnancas Surselva: La revisiun parziala dals statuts da la corporaziun da vischnancas Surselva vegn approvada.

Contribuziuns chantunalas a differentas instituziuns

- Agid da svilup: Per dudesch projects umanitars d'agid a l'exteriur ha la regenza deliberà ina summa totala da 40'000 francs.

- Promoziun da la cultura: La regenza ha concedì var 86'000 francs sco contribuziuns e sco garanzias da deficit per totalmain 12 ovras ed occurrenzas culturalas.

- Uniun da las ludotecas dal Grischun: Per l'onn da gestiun 2005 survegn l'uniun ina contribuziun da sustegn da 20'000 francs.

Projects da vias

- La regenza ha approvà totalmain 1'440'000 francs per la construcziun e per la sanaziun da trajects da vias:

- midada da construcziun tar la colliaziun da Zizers cun la A 13 sin il traject tranter La Punt e Ragaz Bogn

- sviament da Flem (stgaudament, ventilaziun e climatisaziun)

Chanzlia chantunala dal Grischun

Gremi: regenza

Funtauna: rg chanzlia chantunala dal Grischun

Data: 07.07.2005