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Filmkritik: Elektroschock1. OutNow Film Festival 2020
Der Strassenmusiker Shin (Shinnosuke Mitsushima) freundet sich Ende der Neunzigerjahre in Tokio mit zwei Indiefilmregisseuren an. Als er ihnen offenbart, dass er seine Jungfräulichkeit noch nicht verloren hat, wollen sie ihm dabei helfen, dies zu ändern. Über die punkige Theaterregisseurin Taeko (Kyoko Hinami) gelangen sie zu deren ehemaliger Schulkollegin Mitsuko (Eri Kamataki). Im Jahre 1985 führten Taeko und Mitsuko mit ihrer Freundin Eiko (Natsuki Kawamura) in der Mädchenschule das Theaterstück «Romeo und Julia» auf, kurz bevor Eiko auf tragische Weise verstorben ist.
Mitsuko reagiert erfreut über den Besuch, doch auf eine Bettgeschichte mit Shin lässt sie sich nicht ein. Am folgenden Abend bekommt Mitsuko einen Anruf von einem mysteriösen Joe Murata (Kippei Shiina), der ihr angeblich 50 Yen schuldet und ihr diese zurückgeben möchte. Die Jungs und Taeko folgen Mitsuko heimlich und filmen ihre Begegnung mit Murata. Taeko erkennt diesen wieder. Der gefährliche Hochstapler betrog ihre Familie. Für die Regisseure bietet sich damit die perfekte Geschichte für einen Film. Umso mehr, weil Shin Murata für den Serienmörder hält, der in der nahe gelegenen Flussgegend sein Unwesen treibt.