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Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Inselspitals, Universitätsspital Bern, publizierte im Dezember 2020 die bisher grösste, multizentrische Studie zur Frage des optimalen Schutzes von Mutter und Kind bei Kaiserschnittgeburten.
Die World Health Organization (WHO) und das Forschungsprogramm sexuelle und reproduktive Gesundheit veröffentlichen den «Labour Care Guide» (Leitfaden der Geburtshilfe) mit dem Ziel, das Geburtserlebnis für Frauen zu verbessern und die Gesundheit und das Wohlbefinden der Frauen und ihrer Babys zu fördern.
Gemäss einer Studie verbessern frischgebackene Mütter vermutlich langfristig die metabolische Gesundheit des Neugeborenen, wenn sie sich körperlich betätigen.
Was passiert, wenn eine Studie abgebrochen wird? Bei der Studie «SWEdish Post-term Induction» (SWEPIS) hat das unabhängige Gremium Data and Safety Monitoring Board die weitere Gewinnung von Teilnehmerinnen lange vor der geplanten Zwischenauswertung gestoppt.
Obwohl synthetisches Oxytocin bereits seit über 70 Jahren geburtshilflich angewendet wird, fehlen bislang belastbare Daten zur Anwendung und zu Empfehlungen. Das Ziel einer multinationalen Studie bestand darin, nationale, regionale und/oder lokale Dosierungsschemata zur intravenösen Gabe von synthetischem Oxytocin während der Geburt zu vergleichen.
Die neue Ausgabe der Taschenstatistik präsentiert anhand von 53 Grafiken und Karten die jüngsten Daten zum Gesundheitszustand der Bevölkerung und dessen Bestimmungsfaktoren.
Zwei neue Studien des Regionalbüros für Europa der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigen, dass ein hoher Anteil an Babynahrung auf unangemessene Weise als für Säuglinge unter sechs Monaten geeignet vermarktet wird und dass ein Grossteil dieser Nahrung einen unangemessen hohen Zuckergehalt aufweist. Der seit Langem bestehenden Empfehlung der WHO zufolge sollten Kinder in den ersten 6 Monaten ihres Lebens ausschliesslich gestillt werden.
Die Gesundheitsfachpersonen spielen eine zentrale Rolle bei der Impfberatung. Drei vom Bundesamt für Gesundheit in Auftrag gegebene und am 24. Juni in Bern präsentierte Studien haben ihre Tätigkeit in diesem Bereich analysiert. Die erste Studie befasste sich mit den Kenntnissen und Haltungen gegenüber Impfungen in Gesundheitsberufen, die zweite analysierte die entsprechende Schulung in den verschiedenen Bildungsgängen, und die dritte untersuchte die Gesundheitskompetenzen der Bevölkerung.
Das Mitte Januar bereits zum fünften Mal am Institut für Hebammen der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften durchgeführte Winterthurer Hebammensymposium mit dem Titel «Epigenetik – Mama ist an allem schuld?» war mit über 200 Teilnehmenden erneut ein grosser Erfolg.