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Es ist ein kritischer, fixierender Blick, den uns der ältere Mann über die Schulter hinweg zuwirft. Auf wen nur sind seine Augen gerichtet? Trotz der Strenge mit den zusammengepressten Lippen schwingt ein leicht ironischer Hauch mit: Das schräg sitzende Béret, eine Baskenmütze, verdeckt den Hinterkopf und lässt wenige kurze graue Haare erkennen. Das Gemälde ist ein Selbstporträt von Hans Berger, einem der wichtigsten Schweizer Künstler der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Im Œuvre von Berger sind etliche Selbstdarstellungen zu finden, die sich oftmals durch die hier präsentierte Haltung auszeichnen. Der Blick verweist auf die Auseinandersetzung des Künstlers mit seiner eigenen Person und der inneren Gefühlswelt, die in seinen Gemälden oft Ausdruck finden. Die Baskenmütze könnte als Hinweis auf seine Beziehung zu Frankreich gelesen werden. Trotz der dominanten Kunstströmungen seiner Zeit – wie Futurismus und Kubismus – fokussiert Berger auf das Figürliche und auf seine Faszination für die Farbe.
Katrin Sperry
Der Künstler schaut uns direkt in die Augen.
Das Bild ist ein Selbst-Portrait.
Hier ist er fast 70 Jahre alt.
Hans Berger malt sich häufig selbst.
Hier ist er mit zwei Bildern in einem Raum.
Er hat eine Mütze auf dem Kopf,
wie sie Franzosen tragen.
Er lebte eine Zeit lang in Frankreich.