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Das Landwirtschaftsministerium trat nach Veröffentlichung der Zahlen Befürchtungen entgegen, dass diese hohe Menge die globale Nahrungsmittelsicherheit gefährden oder den heimischen Reismarkt schädigen könne. Die von der Volksrepublik eingeführte Menge entspreche nur 6,2 % der global gehandelten Ware und habe auch nur einen Anteil von 1,6 % an der heimischen Produktion.
Nach Angaben des Pekinger Agrarressorts hat sich der Importbedarf im vergangenen Jahr vergrößert, weil die heimischen Hersteller von Mehl und Wein verstärkt auf preiswertere Auslandsware zurückgriffen. Der starke Anstieg der inländischen Reispreise habe im Zusammenspiel mit der Aufwertung des Renminbi die Importe wettbewerbsfähiger werden lassen. Nach Ministeriumsangaben war Vietnam 2012 mit Abstand größter Reislieferant für den chinesischen Markt; zwei Drittel aller Einfuhren stammten von dort. Es folgten mit einem Anteil von 25 % Pakistan und Thailand mit knapp 8 %.