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Woran Buddhisten glauben
Im Buddhismus glaubt man an die ständige Wiedergeburt, bis man irgendwann die Erleuchtung erlangt und ins Nirvana kommt. Wenn man ein Erleuchteter, also ein Buddha werden will, dann muss man Buddhas Lehren befolgen. Die vier edlen Wahrheiten sind:
- Glück ist vergänglich und das Leben ist ein Leid.
- Das Leben ist ein Leid, weil Menschen mehr haben wollen, als sie besitzen.
- Das Leiden hört auf, wenn die Menschen diese Gier überwinden.
- Es gibt einen Weg zum Glück. Das ist der achtfache Pfad.
Der achtfache Pfad ist:
- Rechte Ansicht. Das heißt, dass man die vier edlen Wahrheiten achten soll (siehe oben).
- Rechtes denken. Das heißt, dass man ohne Hass denken soll. Man soll friedfertig denken.
- Rechte Rede. Das heißt, dass man nicht lügen soll, nicht lästern soll und keinen Streit anstacheln soll.
- Rechtes Handeln. Das heißt, dass man die drei unheilsamen Taten vermeiden soll, dass ist, dass man nicht töten soll, nicht stehlen soll, nicht ehebrechen soll.
- Rechter Lebenserwerb. Das heißt, man soll keine Berufe wählen, die gegen Moralregeln verstoßen.
- Rechte Anstrengung. Man soll Schlechtes vermeiden und bereits geschehenes Schlechtes überwinden.
- Rechte Achtsamkeit. Achtsamkeit vor dem Körper, Achtsamkeit vor Gefühlen und Achtsamkeit vor dem Bewusstsein.
- Rechte Konzentration. Das heißt, man soll meditieren.
Wer diesem Pfad folgt, soll in das Nirvana eingehen.
Die Erleuchtung
Erleuchtet zu werden bedeutet, dass man „allwissend" ist und alles versteht, kaum eigene Bedürfnisse hat und immer anderen hilft. Buddha wurde erleuchtet, indem er viel meditierte, um seinem Inneren näher zu sein. Man meditiert, indem man sich im „Lotussitz" auf den Boden setzt. Die Meditierstellung der Hände ist entweder, dass man die rechte in die linke Hand legt oder einfach die Hände auf die Knie. Bei einer der Meditierstellung der Beine legt man das rechte Bein über das linke Bein. Der „Lotussitz" ist so etwas wie der Schneidersitz, nur das man gelenkiger sein muss.
Hierzulande sind die meisten Menschen Christen und glauben an Gott. In Asien dagegen sind viele Buddhisten - sie folgen der Lehre Buddhas. Dieser Mann, der vor 2500 Jahren lebte, hatte eine Erleuchtung. Danach erschien ihm alles, was er vorher als traurig und unangenehm empfunden hatte, nicht mehr als etwas Schlechtes. Er erkannte, dass Leid genauso zum Leben gehört wie Glück. Fortan wollte er den Menschen zeigen, wie sie leben und mit dem Leid umgehen können, um irgendwann einen Zustand des Glücks zu erreichen, den er Nirwana nannte. Buddha glaubte auch, dass alles, was Menschen denken und tun, eine gute oder schlechte Wirkung haben wird. Dieses Prinzip nannte er Karma. Vielen Buddhisten geht es heute darum, möglichst viel gutes Karma anzusammeln - für eine angenehme Wiedergeburt.