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Das «Excellence-Ranking» des Deutschen Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) vergleicht die vier Kriterien Publikationen, Zitationen, meistzitierte Autoren und Anzahl von Marie Curie-Programmen (europäische Forschungsprogramme). Wer in einem Fach bei mindestens drei Kriterien eine silberne oder goldene Medaille erreichte, wurde in die Exzellenz-Gruppe aufgenommen.
«Zürcher Universitäten haben im Excellence-Ranking einen herausragenden Rang eingenommen», schreibt das CHE in seiner Medienmitteilung vom Mittwoch. Die Universität Zürich erhielt in der Biologie für Publikationen und Zitationen jeweils Goldmedaillen. Beim Kriterium «meistzitierte Forscher» erreichte sie eine Silbermedaille. Damit ist sie die einzige kantonale Universität der Schweiz, die in der Exzellenz-Gruppe vertreten ist.
Neben der Universität Zürich sind die ETH Zürich (Biologie, Chemie, Physik, Mathematik) und die EPF Lausanne (Chemie) in der Exzellenz-Gruppe rangiert, die gesamthaft 56 Universitäten in allen vier Fachbereichen umfasst.
Gemessen an ihrer Grösse ist die Schweiz in dem Ranking überproportional stark vertreten, wie das CHE schreibt. In einer Länderwertung belegt sie hinter Grossbritannien und Deutschland den dritten Platz. Mit 16 Goldmedaillen von gesamthaft 22 Medaillen hat sie zudem den grössten Anteil von Goldmedaillen.
Das CHE hat bisher vergleichende Rankings für Universitäten im deutschsprachigen Raum erstellt. Ziel des europaweiten «Excellence-Rankings» sei es, Master- oder Doktoratsstudierenden vertiefte und vergleichende Informationen zu den Studiengängen anzubieten, schreibt das CHE.