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Im Gegensatz zu Seehunden verfügen Fischotter über keine isolierende Fettschicht. Der Pelz bietet dem Fischotter eine wirkungsvolle Isolation gegen Kälte und Nässe. Die Haare sind mit mikroskopisch kleinen Rillen und Ankern miteinander verzahnt. Dieses dichte Pelzgeflecht hält isolierende Luftblasen fest und weist Wasser ab. Auf diese Weise bleibt die Haut des Otters trocken. Nachdem der Fischotter in der Schweiz in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ausgerottet wurde, mehren sich nun die Hinweise, dass dieser Wassermarder wieder in die Schweiz zurückkehrt. Seit 2009 konnten jährlich sichere Nachweise von freilebenden Fischottern in der Schweiz erbracht werden.