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2011 war für die 24 Kantonalbanken mit einer flotten Gewinnzunahme ein erfreuliches Jahr. Für ihre CEO sprang dennoch nicht mehr heraus als im Vorjahr.
15,9 Millionen Franken kassierten im letzten Jahr die Präsidenten der Geschäftsleitungen der 15 Kantonalbanken, die darüber Auskunft geben. Das sind nur rund 80‘000 Franken mehr als 2010 – obwohl die Gewinne der 24 KB um 1,5 Prozent auf 2,7 Milliarden stiegen.
Topverdiener sind die Chefs der grossen Institute. Allerdings erhält der CEO der grössten Kantonalbank, Martin Scholl (Bild Mitte), mit 1,65 Millionen Franken auf den ersten Blick weniger als der CEO, der Banque Cantonale Vaudoise, Pascal Kiener (Bild oben) mit 2,35 Millionen Franken.
Nummer drei ist der CEO der Banque Cantonal de Genève, Blaise Goetschin (Bild unten) mit 1,32 Millionen Franken, obwohl seine Bank an der Bilanzsumme gemessen nur an neunter Stelle rangiert.
Die Geschäftsleitung der ZKB ist allerdings mit 11,4 Millionen Franken etwas kostspieliger als jene der BCV – aber sie und ihr Präsident dürfen sich noch einer Anwartschaft erfreuen. Für 2011 sind das 1,87 Millionen Franken. Im Vorjahr war sie 1,78 Millionen Franken wert.
Ein knappes Dutzend Millionarios
Die Millionengrenze übersprangen 2011 acht der 15 CEO, drei blieben knapp darunter und der CEO der Zuger Kantonalbank zählt wohl auch zum Club, wenn man die Aufwendungen der Bank für seine Vorsorge dazuzählt.
Die Aufwendungen der Staatsinstitute für die ganzen Geschäftsleitungen nahmen 2011 stärker zu, wenigstens für die 19 Banken, die dazu Zahlen liefern. Sie kletterten um über 2,5 Prozent auf 78,6 Millionen.
Die Entschädigungen für die Präsidenten der Geschäftsleitung