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Verlagerung
Die Verlagerung des Güterverkehrs von der Strasse auf die Schiene ist ein entscheidender Schritt hin zum umwelt- und sozialverträglichen Verkehr. Bahngütertransporte brauchen weniger Energie und verursachen weniger Luftverschmutzung und Lärm als der Transport mit Lastwagen.
Die Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels im Dezember 2016 ist ein Meilenstein für die Verlagerung des Güterverkehrs von der Strasse auf die Schiene: mit der baldigen Fertigstellung der NEAT wird endlich ausreichend Kapazität für die Verlagerung des Güterverkehrs zur Verfügung stehen. Das „Güterverkehrsverlagerungsgesetz“ schreibt vor, dass in Zukunft noch 650'000 Lastwagen pro Jahr die Schweizer Alpen queren dürfen.
Die Verlagerung wird aber nicht von alleine geschehen. Der Wettbewerb ist zugunsten des Strassentransports verzerrt (bezüglich Sicherheitskontrollen, Arbeitsbedingungen, Internalisierung externer Kosten, etc.). Um das Verlagerungsziel zu erreichen, muss der Bund die Verlagerungspolitik konsequent fortführen.
- Einführung einer Alpentransitabgabe (Toll+) für den alpenquerenden Schwerverkehr oder maximale Ausschöpfung der LSVA.
- Weiterentwicklung der LSVA.
- Flottenziele zur Senkung der CO2-Emissionen von Lastwagen.
- Umsetzung der geplanten Intensivierung der Schwerverkehrskontrollen für Lastwagen und Bau des längst versprochenen Kontrollzentrums südlich des Gotthard.
- Generelles Verbot für Gefahrguttransporte auf den Strassen-Transitachsen
- Ausgleichszahlungen für die Schiene beibehalten, bis eine sogenannte Alpentransitbörse eingeführt ist.
- Aktive Förderung der Innovationen im Schienengüterverkehr.
- Priorisierung des Güterverkehrs im Bahnprogramm STEP 2030/2035.
- Europaweite Kommunikationskampagne des Bundes zur Verlagerung.
- Gleiche Arbeitsbedingungen auf Strasse und Schiene.