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Hodgkin Lymphom
Das Hodgkin-Lymphom, auch Morbus Hodgkin oder Lymphdrüsenkrebs ist eine bösartige (maligne) Erkrankung des lymphatischen Systems. Die Krankheit gehört zu den malignen Lymphomen, die in zwei Gruppen unterteilt werden: Hodgkin- und Non-Hodgkin Lymphome. Das Hodgkin Lymphom entsteht durch eine bösartige Veränderung der B-Lymphozyten, die vor allem in lymphatischen Geweben vorkommen, wobei die Ursachen dafür bisher nicht geklärt sind. Es kann überall dort entstehen, wo sich lymphatisches Gewebe befindet. Am häufigsten sind die Lymphknoten betroffen, aber auch andere Organe wie Leber, Knochenmark, Lunge oder Milz. Die Erkrankung tritt v.a. bei älteren Kindern und Jugendlichen auf. Im Zentrum der Therapie steht die Chemotherapie. Je nach Ausdehnung (Stadium) ist eine kürzere oder längere Therapie notwendig und je nach Ansprechen auf die Therapie ist zusätzlich eine Strahlentherapie der betroffenen Körperregionen nötig. Die Heilungschancen sind sehr gut mit 90-95%. Bei einem Rückfall bestehen relativ gute Heilungschancen mit einer Hochdosis-Chemotherapie und einer autologen Stammzelltransplantation (mit eigenen Stammzellen).
Quelle: www.kinderkrebsinfo.de/
Nachsorge
In den ersten 10 Jahren nach Diagnosestellung sollen die im Studienprotokoll festgelegten Nachsorgeuntersuchungen durchgeführt werden.
Später empfehlen sich folgende Kontrollen: