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Was muss ich über die Textur eines Weines wissen. Was beschreibt die Textur eines Weines besonders und was haben die Tannine damit zu tun?
Wenn von Textur die Rede ist, dann geht es um Struktur, Gewebe oder Faserung. Der Begriff wird auch beim Wein verwendet, wie der sensorische Eindruck in der Mundhöhle ist oder einfach ausgedrückt, wie das Mundgefühl beschrieben wird, was entsteht, wenn ein Wein verkostet wird.
Was ist bei der Weintextur wichtig?
Bei der Weintextur kommt es besonders auf die Cremigkeit an.
Wird ein Wein als dickflüssig und weich empfunden, dann wird er als cremig bezeichnet.
Wirkt der Schluck Wein vollmundig und reichhaltig, dann wird oft von einem grosszügig angelegten Wein gesprochen.
Wann spricht man von einer guten Textur?
Im Allgemeinen hat ein Wein eine gute Textur, wenn er weich und konzentriert ist. Oft wird dies auch ganz einfach als schöne Textur bezeichnet.
Andere Attribute der Textur reichen von knackig, vornehm, seidig, erdig, adstringierend, harmonisch bis zu blumig, samtig oder wuchtig.
Damit gibt es für die Bezeichnung der Textur eines Weines keine Vorschriften. Hier sind der Beschreibung eines Weines keine Grenzen gesetzt und so kann der Phantasie ihren freien Lauf gelassen werden.
Was haben Tannine mit der Textur zu tun?
Besonders bei Rotweinen geht ein Grossteil der Wertschätzung auf das Mundgefühl zurück. Im Gegensatz zum Weisswein besitzt der Rotwein Tannine. Sind sie zu hart oder zu dominant, dann kann die Textur durchaus grober wirken und es werden Begriffe wie rau oder kratzig verwendet.