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Über Honduras
Honduras liegt auf der mittelamerikanischen Landbrücke und ist ein Land, in dem Armut der gemeinsame Nenner vieler sozialer Probleme ist. Laut Angaben der Weltbank aus dem Jahr 2014 leben 63% der 8,3 Millionen Honduraner unter der Armutsgrenze. Honduras ist nach Haiti das zweitärmste Land der westlichen Hemisphäre. Große Unterschiede bezüglich der Lebensbedingungen herrschen zwischen Stadt und Land. In den ländlichen Gegenden ist die Armut noch weiter verbreitet als in den urbanen Zentren, 6 von 10 Haushalte leben unter extremer Armut.
Dies bedeutet konkret, dass
- über 5 Millionen Menschen in Honduras täglich ums Überleben kämpfen.
- 1.5 Millionen Menschen an Hunger leiden.
- über 1 Million Kinder mangel- resp. unterernährt sind.
In diesem kritischen, sozialen Umfeld ergeben sich eine Reihe von Risiken, welchen hunderttausende Mädchen und Buben ausgesetzt sind. Viele Eltern können ihren Kindern keine menschenwürdige Existenz ermöglichen. So flüchten tausende Kinder aus der Armut oder der Gewalt im Elternhaus und gelangen auf die Strasse, wo manche mit Drogen in Kontakt kommen, betteln und sogar kriminell werden. Andere verrichten gefährliche und anstrengende Tätigkeiten, um ein wenig Geld zu verdienen. Wieder andere Kinder werden von ihren Müttern oder Vätern einfach verlassen und wachsen bei fremden Leuten auf.
Hier sehen Sie einen Ausschnitt aus dem Bericht des honduranischen Fernsehens über unser Projekt: