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map-Link anpassen Die Karten der Hagelgefährdung zeigen statistisch geschätzte Wiederkehrwerte der Hagelkorngrösse LEHA-100 für die 100-jährliche Wiederkehrperiode. LEHA-100 beschreibt die grösste zu erwartende Hagelkorngrösse auf einer Referenzfläche von 100 m2. Sie wird von der Grösse des maximal erwarteten Hagelkorns pro Quadratkilometer des Radarhagelalgorithmus MESHS abgeleitet (Radardaten von MeteoSchweiz für 2002 bis 2020). Die neuen Gefährdungskarten Hagel stellen die Hagelkorngrösse als Funktion der Wiederkehrperiode T dar. Sie beschreiben die Hagelkorngrösse, die unter heutigen Klimabedingungen, pro Referenzfläche, mit einer Wahrscheinlichkeit von 1/T pro Jahr überschritten wird. So zeigt die Karte für 100 Jahre, mit welcher Korngrösse über lange Sicht gesehen im Mittel einmal in 100 Jahren bzw. einer Wahrscheinlichkeit von 2% pro Jahr zu rechnen ist. Die vorliegenden Karten stellen eine aktualisierte Grundlage dar, um die lokale Hagelgefährdung einzuschätzen. Die Karte der Hagelzonen in Anhang G1 der Norm SIA 261/1 (2020) bleibt unverändert gültig. MESHS: Hagelkorngrösse (engl. Maximum Expected Severe Hail Size) ist definiert als die maximal zu erwartende Hagelkorngrösse pro Quadratkilometer. Das heisst, dass die meisten Körner in dieser Fläche kleiner sind. LEHA: Hagelkorngrösse auf Referenzfläche (engl. Largest Expected Hail on a reference Area) ist eine rechnerische Ableitung aus der auf den Quadratkilometer bezogenen Hagelkorngrösse MESHS. Sie beschreibt das grösste zu erwartende Korn, mit dem auf einer kleineren Referenzfläche gerechnet werden kann. Im Extremfall kann ein MESHS-Korn auf der Referenzfläche auftreffen, aber das wird nur selten geschehen. DOI: https://doi.org/10.18751/Climate/Griddata/CHHC/1.0
Das Inventar der Armee- und Kriegsdenkmäler der Schweiz umfasst rund 900 Skulpturen, Gedenksteine und -tafeln, Stelen, Obeliske oder Statuen, die über die Jahre in der Schweiz für militärhistorische Ereignisse und Personen errichtet worden sind. Sie erinnern an alteidgenössische Schlachten, die Präsenz fremder Streitkräfte in der Schweiz, Unfälle und Unglücke, aufgelöste Truppenverbände, herausragende Persönlichkeiten der Armee oder an die beiden Aktivdienste des 20. Jahrhunderts und sind entsprechend kategorisiert. Einige militärhistorisch relevante Ereignisse, die diesen Kategorien nicht zweifelsfrei zugeordnet werden können, werden zudem in einer Spezialkategorie erfasst.
Diese Karte bildet die Höhenstufen der Waldvegetation in der Schweiz für die Periode 1961-1990 ab. Folgende Höhenstufen kommen nur in den Südtälern vor: «hyperinsubrisch», «collin mit Buche», und «unter-/obermontan». Zur Herleitung der Karte wurden die in Frehner et al. (2005/2009) dargestellten Höhenstufen quantifiziert und verfeinert. Dazu wurden ihre jeweiligen oberen Grenzen modelliert und mit Modellierungen des Buchenareals sowie der Tannenareale (Haupt-, Neben- und Reliktareale) kombiniert (Zischg et al. subm.). Ebenfalls wurde die natürliche obere Waldgrenze mit einem analogen Vorgehen modelliert (Könz et al. 2021). Als Grundlage zur Modellierung der Grenzen und Areale wurden Klimaparameter und geologische Grundlagendaten verwendet.
Die Wärmenutzung von Seen und Flüssen ist eine grosse aber wenig genutzte Quelle thermischer Energie. In der Schweiz wäre diese erneuerbare Energiequelle zum Heizen (Wärmeentzug) und Kühlen (Wärmeeinleitung) einsetzbar, da viele Städte nah an Seen und Flüssen liegen und die Technik gut etabliert ist.Basierend auf einfachen Annahmen wurde das Potenzial der grössten Seen und Flüsse der Schweiz für Wärmeentzug und Wärmeeinleitung abgeschätzt. Gewässerspezifische Eigenschaften wurden dabei nur teilweise berücksichtigt. Die Potenziale sind als Richtwert zu verstehen und sollten daher nicht als definitive Planungsgrundlage verwendet werden. Die Abschätzung wurde von der Eawag, dem Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereichs, durchgeführt und durch das Bundesamt für Umwelt finanziert. Dieser Datensatz enthält das Potenzial der grösseren Seen und Flüsse der Schweiz für Wärmeentzug und Wärmeeinleitung.