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Kristof Milak eroberte in Gwangju über 200 m Delfin das 1. WM-Gold seiner Karriere. Und der erst 19-Jährige reicherte die Premiere mit einer bemerkenswerten Zugabe an: Er stellte einen Weltrekord auf.
So unterbot Milak in 1:50,73 Minuten die zuvor von US-Superstar Michael Phelps seit Ende Juli 2009 gehaltene Bestmarke um 0,78 Sekunden.
War's das jetzt für Pellegrini?
Italiens schillernde Schwimm-Ikone Federica Pellegrini baute derweil ihre Rekordserie über 200 m Freistil aus. Die 30-Jährige sicherte sich im Final nach 1:54,22 Minuten den Titel und damit ihre 8. WM-Medaille in Folge. Ein Jahrzehnt nach ihrem ersten Sieg in Rom holte die Weltrekordlerin zudem ihr 6. WM-Gold.
«Ich bin zu alt für diese Emotionen», sagte die Olympiasiegerin von 2008 unmittelbar nach dem Rennen und kündigte an, dass dies ihre letzte WM sei. Allerdings hatte Pellegrini schon nach ihrem WM-Triumph 2017 in Budapest behauptet, über 200 m Freistil nicht mehr an den Start gehen zu wollen.