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Erdwärmesonden werden in meist bis zu 300 Metern tiefen Bohrlöchern versetzt. Im Kanton Zug sind Längen von bis zu maximal 500 Metern zulässig. Der Untergrund kann so über eine Wärmepumpe thermisch für Heiz- und Kühlzwecke genutzt werden.
Durch die Bohrungen können im Untergrund Wasserwegsamkeiten geschaffen werden, die eine unerwünschte Verbindung von Grundwasserstockwerken verursachen können. Bohrungen und defekte Sonden können zudem eine Gefährdung des Grundwassers darstellen. Aus diesen Gründen sind Erdwärmesonden in der Regel nur ausserhalb von Gebieten mit nutzbarem Grundwasser zulässig.