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(Cimadi) (Kt. Graubünden,
Bez. Moesa).
2305 und 2298 m. Felsiger und ausgezackter Bergstock; zwischen dem Darbora- und Gambathal,
den obern Verzweigungen des auf das
ValMesolcina ausmündenden Montognothales. Mitten in den Bergstock ist ein Felsenkar mit
einem kleinen
See eingeschnitten, der dem
Stock den Namen gegeben hat. Fussweg vom
ValMontogno über die
Alpe di Buono auf den Gipfel.
Häufig vorkommender Ortsname der italienischen
Schweiz, immer einem oder mehreren
kleinen
Seen beigelegt.
Eine Reihe von einsamen und wenig bekannten kleinen Gebirgsseen trägt diesen Namen ohne
weiteren Zusatz. So finden wir z. B. einen solchen Laghetto hinten im
Val Piumogna, das bei
Faido auf die
Leventina ausmündet,
am S.-Fuss des
Campolungo in 2280 m. Ein anderer liegt in einem Felsenkar hinten im
Val Chironico in 1767 m (nw. der
Cima Bianca);
(Poncionedi) (Kt. Tessin,
Bez. Leventina).
2528 m. Wenig hervortretender Gipfel, in der Kette zwischen
Val Canaria und
Val Forta
im Gotthardgebiet; 2,5 km n.
Airolo. 1½ Stunden über dem Gotthardhospiz. Ohne spezielles Interesse.
(Forcelladi) (Kt. Graubünden,
Bez. Hinterrhein).
2680 m. Passübergang, auf der Landesgrenze gegen Italien; zwischen der
Cima di Lago im W. und dem
Pizzo Gallegione im SO., hinten über dem
Val di Lago. Verbindet das
Avers mit Chiavenna; Fussweg
von Cröt im
Avers durch das
Val di Lago und Abstieg zum Lago d'Acqua Freggia und über Savogno nach Chiavenna.
Cröt-Passhöhe 4 Stunden (13 km Distanz und 960 m Höhenunterschied), Passhöhe-Chiavenna 2½ Stunden (10 km Distanz und 2350 m
Höhenunterschied).
(Val)(Kt. Graubünden,
Bez. Bernina).
2300-1878 m. Oberster Abschnitt des
ValPoschiavo; bildet eine wenig tief eingeschnittene
Thalfurche ö. vom
Berninapass und von ihm nur durch einen nicht hohen
Rücken getrennt. Die Berninastrasse überschreitet
diesen
Rücken von W. nach O., tritt ins Val Lagone ein und geht von da nach SO. und S. weiter. Bei der Hüttengruppe und
dem Wirtshaus La
Rösa (1878 m) erhält das Thal den Namen
ValPoschiavo, worauf es sich kurz nachher mit
dem
Val di Campo vereinigt.
(Les) (Kt. Waadt,
Bez. Aigle).
1721 m. Alpweide mit
Hütte und einem kleinen
See; 500 m wnw. vom
Lac des Chavonnes
und 1½ Stunden über
La Forclaz, von wo ein Fussweg über La Loudze direkt hierher führt. Der kleide
See ist im Hochsommer
ein blosser
Sumpf, während er im Frühling bei Hochwasserstand und zur Zeit der ersten
Blumen ein reizendes
Idyll bildet; er fliesst unterirdisch durch einen
Trichter ab und trägt vielleicht zur Speisung der Quellen von
Coussy bei,
die 200 m weiter unten am Fuss der Kalkfelsen entspringen. Immerhin ist aber zu bemerken, dass die Wassermenge dieser Quellen
im Hochsommer nur wenig abnimmt, trotzdem dann
der See fast trocken liegt.