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Die Nutzung von Cannabis, inbesondere von Hanffasern hat eine lange Geschichte. Die Fasern werden für die Gewinnung von Papier, Dämmstoffe und Textilien verwendet.
Cannabis wird als wirksame Medizin bereits seit tausenden von Jahren genutzt. Bereits ca. 200 bis 300 v. Chr wurde Cannabis im Buch Heilkräuterklassiker nach Shennong erwähnt, welches nach der chinesischen Mythologie vom gleichnamigen "Urkaiser Shennong" verfasst wurde. Dabei soll das Harz der Cannabisblüte als Heilmittel gegen verschiedene Krankheiten wie Gicht, Rheuma, Frauenkrankheiten aber auch gegen Malaria und Geisteskrankheiten erwähnt worden sein.
Auch in den vedischen Schriften der Hindu wird Cannabis als Heilmittel für vielfältige Krankheiten erwähnt.
Die Verbreitung des Heilmittels Cannabis im alten Ägypten, im antiken Griechenland und in der ehemaligen Weltmacht Rom gilt als gesichertes Wissen, genauso wie die Verwendung durch die heilkundigen Nonnen und Mönche des Mittelalters.
Im 19. Jahrhundert war Cannabis sowohl in Europa wie auch in den USA das meistverkaufte Arzneimittel. In Europa gab es bis 1950 über 100 unterschiedliche Cannabispräparate welche hauptsächlich gegen Beschwerden wie Schlafstörungen, Angstzustände, Husten, Asthma, Epilepsie, Rheuma und Kopfschmerzen eingesetzt wurden.
Im 20. Jahrhundert wurde Cannabis mit Hilfe von Staatspropaganda als gefährliche Droge erklärt und aus den Studiengängen der Ärzte und Heilkundlern entfernt.
Heute wird sich die Gesellschaft langsam aber sicher wieder über die Heilwirkung von Cannabis bewusst. Leider versuchen staatliche Stellen unter dem Druck der Pharmaindustrie immer wieder die Verwendung von Cannabis als Heilmittel zu erschweren - in der EU sogar zu verbieten. Ausgenommen davon sind selbstverständlich als Arzneimittel zugelassene, patentierte Cannabispräparate der Arzneimittelindustrie.