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Das Filmmusical über das Leben von Mexikos Popdiva Gloria Trevi sahen über eine Million Mexikaner im Kino. Am Sonntag findet nun in Baden die Schweiz-Premiere statt.
“Ich war jung und sehr naiv”, blickte Keller im Interview mit der “Aargauer Zeitung” zurück. Nachdem der Sohn eines Schweizer Vaters und einer österreichischen Mutter mit 14 Jahren die Schule geschmissen hatte (und später die Matura im Selbststudium nachholte), stiess er ohne jegliche Filmerfahrung 2005 auf einen Artikel in der “Los Angeles Times” über die mexikanische Musikerin und Schauspielerin Gloria Trevi, die in ihrer Heimat über 20 Millionen Platten verkauft hatte und zugleich einige Zeit im Gefängnis sass.
Ohne Referenzen reiste Keller mehrmals nach Mexiko und schaffte es, sich die Rechte an Trevis Geschichte zu sichern. Durch Beharrlichkeit gelang es ihm anschliessend, Filmgrössen wie den Oscar-Preisträger und Produzenten Barrie M. Osborne (“Lord of the Rings”), Produzent Alan B. Curtiss (“Cast Away”) oder die französische Cutterin Patricia Rommel (“Das Leben der Anderen”) für sein Vorhaben zu begeistern.
Dieses überstand sogar Klage-Androhungen vonseiten Trevis und lockte schliesslich in Mexiko die Zuschauer vor die Leinwände. Am Ende habe die Sängerin selber die Filmpremiere in ihrer Heimat dann doch besucht, so Keller.
(SDA)