Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/233913

<h2>SubmittedText<h2><p>- Wer hat diese Studie in Auftrag gegeben?</p><p>- Was hat sie den Steuerzahler gekostet?</p><p>- Wurde nur die Aare berücksichtigt, weil sich dort viele AKWs der Schweiz befinden, um eventuell Angst vor AKW-Unfällen zu schüren?</p><p>- Geht das BAFU davon aus, dass die Landschaft mit Brücken und Gebäuden in 100 000 Jahren noch so aussieht wie heute?</p><p>- Wie gross ist die Chance (in Prozent), dass sich bis 2050 ein solches Extremhochwasser 100 000 Jahre ereignet?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Studie wurde von einer interdepartementalen Arbeitsgruppe in Auftrag gegeben, in welcher die Bundesämter für Umwelt (BAFU), Energie (BFE), Bevölkerungsschutz (BABS), Meteorologie und Klimatologie (MeteoSchweiz) und das Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) vertreten sind. Die Kosten für die Studie beliefen sich auf ca. 6.5 Millionen Franken verteilt über fünf Jahre. Sie wurden zu 3/4 durch das BAFU und zu 1/4 durch ENSI und BFE getragen. Priorität hatte die Aare, da sich in ihrem Einzugsgebiet dicht besiedelte Städte sowie grosse Infrastrukturanlagen wie namentlich die Kernkraftwerke Mühleberg, Gösgen, Beznau I und II, das Bundeszwischenlager radioaktiver Substanzen und Wasserkraftwerke und Staumauern befinden. Die Studie liefert nun die Grundlagen für eine umfassende Sicherheitsanalyse und Risikobeurteilung. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solches Extremhochwasser in den nächsten 30 Jahren eintrifft, beträgt 0,03 Prozent. Es kann jedoch statistisch gesehen nicht ausgeschlossen werden. </p>