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<h2>SubmittedText<h2><p>Neu veröffentlicht der Bund jährlich die Anzahl hitzebedingter Todesfälle. Mit diesem Indikator können offenbar die Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit langfristig erfasst und Anpassungsmassnahmen abgeleitet werden. Gemäss Studien ist jedoch die Kälte um bis zu Faktor 10 gefährlicher als Hitze.</p><p>Weshalb verwendet der Bundesrat einen Indikator, der in dieser Form international nicht vergleichbar ist?</p><p>Wäre es nicht sinnvoll auch die kältebedingten Todesfälle zu erfassen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><div><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt"><span style="font-family:Arial; font-size:12pt">1) Das Bundesamt für Umwelt verwendet zur Berechnung des Indikators «hitzebedingte Todesfälle» eine Methode, die u.a. auch von der Europäischen Umweltagentur verwendet wird. Im Grundsatz sind alle Indikatoren gleich. Sie unterscheiden sich aber im Detail von Land zu Land, je nach regionalen Gegebenheiten und Bedürfnissen.</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt"><span style="font-family:Arial; font-size:12pt; font-style:italic; -aw-import:ignore">&#xa0;</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt"><span style="font-family:Arial; font-size:12pt">2) Der jetzige Indikator entspricht der Herausforderung der «zunehmenden Hitzebelastung» des Aktionsplans Anpassung an den Klimawandel 2020 - 2025 des Bundes. Aufgrund der Klimaerwärmung werden kältebedingte Todesfälle tendenziell ab- und hitzebedingte Todesfälle zunehmen. Die Durchschnittstemperatur in der Schweiz ist denn auch seit Messbeginn um 2°Grad Celsius angestiegen, was über dem globalen Durchschnitt ist. Künftig wird es also mehr Hitzetage geben, und Hitzesommer wie 2003 und 2023 werden zur neuen Norm. </span></p></div>