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Der Rettungsplan war im Sommer nach der geglückten Rettung des 1472 gegründeten Instituts gestrickt worden und sieht vor, fünf Milliarden Euro an frischem Geld unter anderem durch die Umwandlung von Schulden in Eigenkapital zu beschaffen. Die drittgrösste italienische Bank leidet vor allem unter faulen Krediten im Umfang von 28 Milliarden Euro.
Als grösster Unsicherheitsfaktor für die Erfüllung des Rettungsplans galt das Referendum über eine Verfassungsreform am vergangenen Sonntag. Aus Sicht der Finanzmärkte trat das "Worst-Case Szenario" ein: Knapp 60 Prozent der Wähler stimmten gegen die Reformpläne von Matteo Renzi, der als Ministerpräsident das Referendum veranlasst hatte. Er trat am Mittwochabend zurück. Die Märkte reagierten nach dem Ausgang der Abstimmung am Sonntag zwar zunächst verhalten, Renzis Rücktritt könnte aber eine längere Phase der Unsicherheit für das hoch verschuldete Land einleiten./lkl/DP/she
(AWP)