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«Das Klima hat sich immer verändert»
Der frühere britische Finanzminister Nigel Lawson hält die Messmethoden des Weltklimarats für «nicht adäquat». Dass der Mensch für den Klimawandel verantwortlich ist, bezweifelt er.
Anstieg kein Problem: Daten zeigen, dass der Meerespegel bei Fidschi im 17. Jahrhundert höher lag als heute. Unser Bild wurde vor zwei Jahren während eines Zylkons aufgenommen.
(Bild: Keystone)
Herr Mörner, Sie waren in letzter Zeit mehrmals auf der Inselgruppe Fidschi im Südpazifik, um dort Veränderungen der Küsten und des Meeresspiegels zu erforschen. Warum Fidschi?
Nils-Axel Mörner: Ich wusste, dass es im Juni 2017 in New York eine Wissenschaftskonferenz gibt, die sich mit Meeresspiegel-Veränderungen auf Fidschi befasst. Und es war bekannt, dass der Inselstaat den Vorsitz der 23. Weltklimakonferenz haben wird, die im letzten November in Bonn stattfand. Fidschi rückte also in den Fokus des Interesses. Man hörte, dass der steigende Meeresspiegel dort schon viel Schaden angerichtet habe. Ich wollte mit eigenen Augen überprüfen, ob das stimmt.