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Jenni, Ernst (1916-2004)--DB1782
Person
Lebensdaten
1916-2004
Mädchenname, Herkunftsort bzw. Heimatort
Zivilstand, Konfession, Nachkommen
Soziale Herkunft, verwandtschaftliche Beziehungen
Ausbildung, berufliche Tätigkeit und Funktionen in der Öffentlichkeit
Ausbildung
Dr. Ing. Agr.
Berufsausübung
Schweizerischer Fleckviehzuchtverband: Direktor 1974-1981 (Nachfolger von Wenger, Hans (1908-1976)--DB3778 und Vorgänger von Germann, Emanuel--DB1248); Leiter der Schweizerischen Herdebuchstelle für Simmentaler Fleckvieh 1947-1973 (Nachfolger von Lörtscher, Hans (1908-1990)--DB2180)
Funktionen in landwirtschaftlichen Institutionen
Schweizerischer Bauernverband (SBV): Vorstandsmitglied 1974-
Funktionen in anderen Institutionen
Funktionen in der Politik
Biographische Skizze
Ernst Jenni wurde 1947 zum Direktor der Herdebuchstelle für das Simmentaler Fleckvieh gewählt. Neben der Kennzeichnung und einem gesicherten Abstammungsnachweis legte er vor allem grossen Wert auf die Entwicklung der Zuchtwertschätzung. Im Jahre 1957 konnte Jenni den ersten nachzuchtgeprüften Stier publizieren. Pionierarbeit leistete er auch bei der Entwicklung eines Zuchtprogramms nach der Gründung des Verbandes für künstliche Besamung (Swissgenetics). In der Folge beteiligte er sich am Aufbau der Gezielten Paarung, der Prüfung von Jungstieren sowie der Beschreibung der Nachzucht. Mit Jennis Ernennung als Direktor des Fleckviehzuchtverbandes (swissherdbook) 1974 wurde die 1919 geschaffene Stelle eines Direktors der Herdebuchstelle wieder aufgehoben. Jennis Amtszeit als Direktor des Fleckviehzuchtverbandes war stark durch die verbandsinternen Auseinandersetzungen um die Einkreuzung von Red Holstein Tieren in die Fleckviehherde gekennzeichnet.
Autor: Peter Moser
Quellen und Literatur
Eigene Publikationen
Quellen
- AfA Personendossier Nr. 363