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Seit 40 Jahren kümmert sich Nicolas Thienpont um die Weine von Puygueraud. Das Gut in der Appellation Côtes de Francs befindet sich seit 1946 im Besitz der aus Flandern stammenden Familie.
Personen
Seit 40 Jahren kümmert sich Nicolas Thienpont um die Weine von Puygueraud. Das Gut in der Appellation Côtes de Francs befindet sich seit 1946 im Besitz der aus Flandern stammenden Familie.
Der Bretone François Pinault und der in Roubaix geborene Bernard Arnault, zwei superreiche Franzosen, gönnen sich gegenseitig wenig, sind Rivalen, ob es um Luxusmarken geht, die Kunst oder den Wein.
Die Burgunder Clos de Tart und Clos des Lambrays, benachbarte Grands Crus in Morey-Saint-Denis, werden gerne miteinander verglichen. Wie deren reiche Besitzer – sie gelten als beste Feinde.
Der deutsche Kaiser Ludwig der Fromme, Sohn von Karl dem Grossen, schenkte 814 Bischof Johannes von Lausanne den Weinberg von Eclépens. Dieses Dorf, unweit von La Sarraz, liegt am Südfuss des Mormont, auf dem bereits die Kelten siedelten. Vielleicht wurden dort sogar schon damals Trauben gepflückt. Auf jeden Fall gibt es
in Eclépens immer noch einen Rebberg. Dazu gehört ein Château.
Beides ist im Besitz von François de Coulon.
Das heutige Schloss von Vinzel gelangte in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts an die Berner Patrizierfamilie Jenner, die das Anwesen während beinahe hundert Jahren in ihrem Besitz hielt. Es war Rechtsprofessor Gottlieb Jenner, der sich um 1730 vom französischen Architekten Joseph Abeille oberhalb des Schlosses ein zweites, eleganteres Anwesen bauen liess, das Château La Bâtie. Es war derselbe Abeille, welcher einige Jahre später das unmittelbar neben dem Berner Bahnhof gelegene Burgerspital architektonisch begleitete.
Es ist nicht übertrieben, wenn der Winzer und Pächter der Reben des Château de Crans auf seiner Webseite das Schloss seiner Herrschaft als «eines der elegantesten Anwesen an der Côte» bezeichnet. Crans liegt südwestlich von Nyon und das Château auf einer grossen Geländeterrasse. Der Blick auf den Genfersee mit dem Mont Blanc im Hintergrund ist schlicht umwerfend. Störende Bauten sind nicht möglich: Der vor dem Schloss sanft abfallende Hang gehört zum Anwesen bis hinunter zum Seeufer.
Trévelin ist ein Weiler in der Gemeinde Aubonne, existierte bereits zur Römerzeit und ist damit ältester Teil dieses hübschen Städtchens oberhalb von Morges. Der Name Trévelin leitet sich von Terra Bellini ab und bietet tatsächlich einen faszinierenden Blick auf Genfersee und Savoyer Alpen. Die Geschichte erzählt, dass hier in keltischen Zeiten ein druidisches Heiligtum stand.
Früher zupften die Chefredaktoren Andreas Z’Graggen («Bilanz», «Berner Zeitung») und Markus Gisler («Cash», «Aargauer Zeitung») schon mal dem Geldadel am Schlips. Schreibt die «Handelszeitung» über die Autoren des Eindruck heischenden Werks «Wein, Schlösser, Adel». Darin geht es um aristokratische Familien, ihre feudalen Schlösser, ihre privaten Palais und Herrenhäuser, die von üppigen Gärten und prächtigen Weinbergen umgeben sind.
Ein bisschen führt der Name in die Irre – aber nur ein bisschen. Zwar geht es beim Programm des neuen Zürcher Weinhandels LES BULLES um Schaumwein, aber weder ausschliesslich um diesen noch um Prickelndes in seiner Gesamtheit. Stattdessen steht die Champagne
im Vordergrund, beim Schaumwein, beim seltenen, aber immer besser werdenden Stillwein und beim Ratafia, der süssen Spezialität
dieser Region.