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Die vom Forschungsfonds der Universität Basel geförderte Forschung beschäftigt sich am Beispiel der Amerikanischen Bürgerrechtsbewegung damit, wie Wissen über die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts an African Americans verübte Gewalt erzeugt und zirkuliert wird. Es geht um die mikrodimensionalen Mechanismen der Wissensproduktion jenseits akademischer Wissenschaft. Diese Prozesse werden an vier Knotenpunkten öffentlicher Geschichtsvermittlung untersucht: Im Schulbuch, im Museum, im Dokumentarfilm und im Schulzimmer.
Um die komplexen Wechselwirkungen zwischen Entstehung, Zirkulation und Wirkungen dieser Narrative deutlicher herausarbeiten zu können, wird die historische Methode um kulturwissenschaftliche Ansätze erweitert.
Daraus entsteht ein neues Verständnis vom gesellschaftlichen Umgang mit sogenannt schwierigem Wissen, das bisherige Vorstellungen von diskursiver Hierarchie produktiv zu stören vermag und einen neuen Blick auf die gesellschaftliche Bedeutung von nicht-akademischer Wissensproduktion zu werfen erlaubt.