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Die Europäische Kommission hat am Dienstag den deutschen Sanierungsplan gebilligt. Dies bedeutet, dass das Land Geld aus dem Europäischen Erholungsfonds erhält, um die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie zu bewältigen. Die Kommission hat bereits Pläne aus sechs anderen Ländern genehmigt.
Deutschland erhält insgesamt € 28.9 Milliarden Euro aus dem EU-Fonds. 2,3 Milliarden davon kommen in Form eines Darlehens, der Rest wird dem Land geschenkt und das Geld muss nicht zurückgezahlt werden.
Um an das Geld zu kommen, mussten die Länder einen klaren Plan vorlegen, einschließlich der Bemühungen im Bereich Klimawandel und digitaler Transformation. Deutschland wird 42% seines Budgets für Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels ausgeben, einschließlich eines Plans zur Reduzierung der CO2-Emissionen seiner Industrie, und 52% werden in die digitale Wirtschaft fließen.
Unter anderem müssten der öffentliche Sektor und der Gesundheitssektor stärker digitalisiert werden, heißt es. Darüber hinaus werden 2,5 Mrd EUR für die Sanierung von Gebäuden und weitere 2,5 Mrd EUR für Elektroautos bereitgestellt.
Insgesamt zahlt die Europäische Kommission 672,5 Milliarden Euro an die EU-Länder. Die Pläne Luxemburgs, Österreichs, der Slowakei, Griechenlands, Dänemarks und Spaniens wurden bereits genehmigt. Die Niederlande haben noch keinen Erholungsplan vorgelegt und wollen warten, bis ein neues Kabinett eingerichtet ist.