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Warum nicht?
Leute, denen ich total egal bin, vermisse ich nicht.
Die wohl coolste First Lady der US-Geschichte geht: Michelle Obama hat sich mit grossen Emotionen offiziell aus ihrer Rolle im Weissen Haus verabschiedet.
«Eure First Lady zu sein, war die grösste Ehre meines Lebens», sagte die 52-Jährige mit tränenerstickter Stimme am Freitag. «Ich hoffe, ich habe euch stolz gemacht.»
Sie erneuerte ihren Appell an die Jugend des Landes, eines ihrer Hauptanliegen als First Lady: «Nutzt die Bildungschancen, konzentriert euch, seid entschlossen!», rief sie den jungen Amerikanern zu.
Am Abend wollte das Ehepaar Obama mit einer privaten Party im Weissen Haus Abschied feiern. Die Gästeliste blieb vertraulich, es sollten aber viele Prominente geladen sein, Informationen der «Washington Post» zufolge etwa die Musiker Beyoncé, Jay-Z, Stevie Wonder, die Regisseure George Lucas und J.J. Abrams sowie Schauspieler Bradley Cooper («Hangover»).
Michelle Obama eroberte in den vergangenen acht Jahren mit ihrem oft lockeren, gleichwohl aber stilvollen Auftreten sowie mit klugen Reden die Herzen der Amerikaner. Unvergessen bleiben etwa ihr Liegestütz-Wettbewerb mit Fernsehmoderatorin Ellen DeGeneres und das gemeinsame Singen im Auto mit «Late Late Show»-Moderator James Corden - das sogenannte Carpool-Karaoke. Ihre Rede im vergangenen Sommer beim Nominierungsparteitag der Demokraten galt als eine der besten.
Als legendär gelten auch die Feste, die die Obamas im Weissen Haus immer wieder gaben. In zwei Wochen - am 20. Januar - wird der künftige US-Präsident Donald Trump offiziell vereidigt. (sda/dpa)
Wegen dramatischer Engpässe bei Babymilchnahrung in den USA greift die Regierung zu ungewöhnlichen Mitteln, um Familien mit Milchpulver zu versorgen. US-Präsident Joe Biden entschied, das ursprünglich für Kriegszeiten eingeführte Gesetz «Defense Production Act» anzuwenden, um die Produktion von Babynahrung anzukurbeln, wie das Weisse Haus am Mittwochabend (Ortszeit) mitteilte. Konkret ordnete Biden an, dass Hersteller von Säuglingsmilchnahrung von Lieferanten bevorzugt vor anderen Kunden mit den nötigen Zutaten versorgt werden.