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Frankreichs Handballer mussten ihre ganze Klasse aufbieten, um die erneut ungemein kompetitive Söldnertruppe Katars niederzuringen. Zwar erwischte das Team von Coach Claude Onesta den besseren Start und führte zur Pause mit 14:11. Katar liess jedoch nicht locker und konnte immer wieder den Anschluss herstellen.
Karabatic und Omeyer als Stützen
Die physisch geprägte Partie bot bis zum Schluss Hochspannung. Letztlich machten Nikola Karabatic (mit 5 Toren bester Werfer der Franzosen) und Goalie Thierry Omeyer den Unterschied. So verhinderte der 38-Jährige den 20:20-Ausgleich und auch das 23:25 1:30 Minuten vor Schluss.
Während Frankreich nach 1995, 2001, 2009 und 2011 den 5. Titel feiert und sich damit zum alleinigen Rekordhalter aufschwingt, schaffte auch Katar Historisches. Nie zuvor hatte ein nichteuropäisches Team eine WM-Medaille geholt.
Bronze sicherte sich Polen dank einem 29:28-Sieg n.V. über Spanien. Die nächste Endrunde findet 2017 in Frankreich statt.