Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03499.jsonl.gz/1813

Iñaki Urdangariner, der Ehemann der Königstochter Cristina, und sein früherer Geschäftspartner Diego Torres hatten sich geweigert, eine von der Justiz verlangte Summe von insgesamt 8,2 Millionen Euro als Sicherheit zu hinterlegen. Deshalb muss Urdangariner jetzt mit der Verpfändung seiner Villa rechnen.
Urdangariner: «verarmt» ohne Palast?
Wie am Donnerstag aus Justizkreisen in Palma de Mallorca verlautete, hatten die Beschuldigten das Geld bei Ablauf der Frist nicht hinterlegt. Medienberichten zufolge wurde damit gerechnet, dass die Justiz nun einen kleinen Palast pfänden wird, den Urdangarin (45) und seine Frau in Barcelona besitzen. Der Ex-Handballstar hatte die Hinterlegung der Sicherheit mit der Begründung abgelehnt, dass dies für ihn eine «ungerechtfertigte Verarmung» bedeuten würde. Sein Anwalt drohte damit, den Fall vor das Verfassungsgericht zu bringen.
Steuerhinterziehung in Millionenhöhe?
Die vom Ermittlungsrichter verlangte Sicherheit soll für den Fall einer Verurteilung die zivilrechtliche Haftung abdecken. Urdangarin und Torres stehen im Verdacht, als Chefs einer gemeinnützigen Stiftung Millionensummen an Steuergeldern unterschlagen zu haben.