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Häufig berichten die Medien über spektakuläre Dopingskandale, speziell im Radsport oder in der Leichtathletik. Eine der kuriosesten Rechtfertigungen lieferte kürzlich der spanische Weltklasseradfahrer Alberto Contador, der bei seinem Triumph an der Tour de France 2010 gedopt gewesen sein soll. Seiner Behauptung nach soll ein kontaminiertes Stück Kalbfleisch die einwandfrei nachgewiesenen Reste von Clenbuterol, ein auf der Dopingliste figurierendes Asthmamittel, erklären. Der Beitrag zeigt auf, dass Dopingmissbrauch als wettbewerbsrelevante Manipulation lauterkeitsrechtlicher Beurteilung unterliegen muss und unter mehrere Tatbestandsvarianten des UWG subsumiert werden kann. Die daraus folgenden Konsequenzen sind erheblich: Die in ihren wirtschaftlichen Interessen bedrohten Personen können sowohl Unterlassungs- und Beseitigungsansprüche als auch Schadenersatz- bzw. Genugtuungsansprüche geltend machen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, den Fehlbaren strafrechtlich verfolgen zu lassen.
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