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SP und Grüne arbeiteten eng zusammen und stünden für viele gemeinsame Themen ein, schrieb die Partei am Mittwochabend in einer Mitteilung. «Von daher liegt die Unterstützung einer Grünen Kandidatur eigentlich nahe.» Allerdings kämen SP und Grüne zusammen auf einen Stimmenanteil von weniger als 20 Prozent.
Eine Mehrheit der Delegierten sprach sich folglich dafür aus, dass sich die Partei «zur bisherigen Verteilung der Parteienstärke in der Thurgauer Regierung» bekenne. Die fünfköpfige Thurgauer Regierung ist seit Jahrzehnten aus zwei Vertretungen der SVP und je einer von FDP, Mitte und SP zusammengesetzt.
Anders die Grünen: Ihre Delegierten hatten sich im Januar dafür ausgesprochen, SP-Kandidatin Sonja Wiesmann zu unterstützen. Die Partei erwartete damals gemäss einer Mitteilung, dass die Sozialdemokraten Sandra Reinhart ebenfalls unterstützen.
Die Erneuerungswahlen für die Regierung finden am 7. April 2024 statt. Wahlvorschläge sind noch bis zum 12. Februar möglich. Ebenfalls am 7. April werden die Mitglieder des Grossen Rates neu gewählt.