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Clack
Lieber ausschlafen als Geld scheffeln
Banknoten machen nicht wach: Wer die Wahl hat, entscheidet sich für eine ausgiebige Nachtruhe statt für mehr Lohn.
Weil wir dauernd k.o. sind, wollen wir vor allem eins: mehr Schlaf, aber im eigenen Bett.
Keine einfache Frage, die den Probanden einer amerikanischen Studie gestellt wurde. Sie sollten sagen, was sie glücklicher machen würde – und wofür sie sich tatsächlich entscheiden würden: mehr Schlaf oder ein höheres Einkommen.
Siebeneinhalb Stunden Ruhepause machten das Rennen: Drei Viertel der Befragten würden die längere Nachtruhe bevorzugen und sich dafür mit einem Verdienst von 80’000 Dollar zufriedengeben. Die Variante wäre ihnen lieber als sechs Stunden und 140’000 Dollar Jahreseinkommen.
In der Studie wollten die Forscher von der Cornell University und der University of Michigan auch herausbekommen, ob Menschen sich für die Variante entscheiden, die sie glücklicher macht – oder ob sie sich aufgrund von Statusdenken oder Verantwortungsbewusstsein ihrer Familie gegenüber gegen das egoistische Glück entscheiden würden. Laut der Studie würde nur eine Minderheit gegen die eigene Überzeugung handeln. Und davon haben die Angehörigen letztlich vermutlich ohnehin mehr als von einem Familienmitglied, das unter chronischem Schlafmangel leidet.
Fazit: Das gute Lebensgefühl obsiegt gegen die Arbeit. Zumindest in der Theorie.