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Daniela Ryf hat in überlegener Manier die Ironman-EM gewonnen. In Frankfurt distanzierte die Schweizerin die Konkurrenz um beinahe eine halbe Stunde. Die 31-jährige Solothurnerin pulverisierte in 8:38:44 den Streckenrekord aus dem Vorjahr um 9:14 Minuten. Ryf setzte sich mit 26:35 Minuten Vorsprung vor Sarah True (USA) durch.
Nach 3,8 km Schwimmen, 185 km Radfahren und 42,195 km Laufen wäre die 3-fache Ironman-Weltmeisterin mit ihrer Zeit im Männer-Rennen auf Position 7 gelandet – unmittelbar hinter dem besten Schweizer Philipp Koutny (8:32:13).
Einen grossen und vor allem prestigeträchtigen Sieg errang am Sonntag auch Jeannine Gmelin. Die Skiff-Weltmeisterin folgte der Einladung zur traditionellen Henley Royal Regatta rund 50 Kilometer östlich von London. Im Final des seit 1839 ausgetragenen Ruderwettbewerbs setzte sich die Zürcherin gegen die Australierin Maddie Edmunds durch – und unterbot den bisherigen Streckenrekord gleich um 4 Sekunden.