Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03541.jsonl.gz/2912

Besnard im Interview
Bei den Besnard’s ist Servette eine Familienangelegenheit. Nach seinem Vater Gilles und seinem Onkel Pascal, ist Benjamin bereits der dritte Besnard der das granatrote Trikot trägt.
Ich bin Stolz in die Fussstapfen zu treten: (servettefc.ch / 04.02.2015)
Benjamin, du bist nun beim Servette FC. Was ist deine erste Reaktion?
Ich fühle mich geehrt für den Club meines Herzens, den Club meiner Stadt zu spielen. Ich bin stolz darauf in die Fussstapfen meines Vaters Gilles und meines Onkels Pascal welche beide das granatrote Trikot trugen zu treten.
Besnard, dieser Name ist den Fans bekannt… Eine Familientradition?
(lacht) Ja, es ist wirklich cool. Ich bin sehr stolz, die Fackel zu übernehmen. Es ist eine grosse Ehre. Ich war noch nicht einmal geboren, als sie spielten, aber ich habe Videos davon gesehen. Mein Vater nahm mich die ganze Zeit ins Charmilles mit, als ich ein Kind war. Daran habe ich gute Erinnerungen. Servette ist ein historischer Verein.
Du wurdest in Genf ausgebildet. Wie ist deine sportliche Laufbahn?
Ich begann in der Fussballschule in Meyrin, dann ging ich nach Bernex zum Team von Eric Sévérac als ich 13-14 Jahre alt war. Wir erlebten unglaubliche Momente. Wir gewannen die Meisterschaft im Finale in Basel. Wir verstanden uns sehr gut, vor allem mit unserem Trainer. Ich verdanke ihm viel. Er brachte mich vorwärts, er gab mir Selbstvertrauen. Ich ging mit ihm zu Servette in die U-16. Ich schloss mich dann der U-17 von Carouge an und ich ging nach Perly in die zweite Liga im Alter von 16 Jahren. Ich erzielte viele Tore und so ging ich danach in die erste Liga zu Grand-Lancy und UGS. Ich hatte einige Clubs (lacht). Von UGS ging ich dann zu Carouge in die 1. Liga Promotion. Von da konnte ich nach Sion gehen, bevor ich nach Meyrin zurückkehrte.
Was für ein Junge ist Benjamin Besnard?
Ich bin eher ein Joker. Ich bin hyperaktiv, es ist wahr dass man es nicht immer einfach hat mit mir zu Hause (lacht). Seit ich klein war, bewege ich mich die ganze Zeit. Das erschöpft einen manchmal (lacht). Ansonsten war ich jeden Tag in der Hochschule für Gesundheit. Zunächst als Physio danach in der Radiologie, und jetzt habe ich einen Profi-Vertrag bei Servette.
Kannst du deine Qualitäten beschreiben?
Ich bin ein Kämpfer, ich ziehe nie zurück. Ich bin manchmal ein bisschen aggressiv, aber im guten Sinne, ich versuche nicht jemanden zu verletzen. Ich gebe einfach alles. Gerade meine hyperaktive Seite spiegelt sich da wieder. Ich denke das ist positiv. Ich bin schnell, ich kann den Ball gut halten. Ich kann gut in die Tiefe gehen mit meiner Geschwindigkeit und ich Mag Bälle in den Rücken der Abwehr. Ich bin nicht sehr gross (A.d.R. 1.79m) aber ich springe hoch genug und ich spiele ziemlich gut in der Spitze.
Hast du mit deinem Trainer Carlos Alves, deinem Coach bei Meyrin, gesprochen bevor du zu Servette gingst?
Ja natürlich. Ich danke ihm für sein Verständnis. Er hat mich nicht zurückgehalten, sondern mich ermutigt. Er hatte ein Interview mit den Enfants du Servette bei dem er gute Dinge über mich sagte. Es sei ein Verlust für Meyrin, aber er denke an ihn. Er sagte, dass es für einen Club aus einer unteren Liga wichtig sei, dass Spieler den Verein nach oben verlassen. Er sei stolz auf mich, dass einer seiner Spieler den Schritt zum Profi macht.
Was ist dein Ziel?
Mein Ziel ist es an meinen Erfahrungen zu wachsen, zu spielen und Tore zu schiessen, so regelmässig wie möglich. Und warum nicht den Aufstieg mit Servette zu schaffen und in der Super League zu spielen.
Möchtest du den Fans noch etwas sagen?
Ich werde alles versuchen, dass Servette wieder zurück in die Super League kommt. Ich werde nie zurückweichen.
Frei übersetzt: Kevin