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Ziel sei es, dass Argentinien künftig jedes Jahr Fleisch im Wert von 7 Mrd. USD (6,99 Mrd. Fr.) ins Ausland liefere. Dadurch würden im Inland Tausende von Arbeitsplätzen geschaffen.
Macri räumte ein, dass der argentinische Fleischexport bislang noch weit entfernt liege vom angepeilten Zielwert. Laut Zahlen des Nationalen Statistikinstitutes (INDEC) hat das Land in den ersten neun Monaten des laufenden Kalenderjahres mit der Ausfuhr von Fleisch insgesamt 1,4 Mrd. USD (1,4 Mrd. Fr,) eingenommen. Das war gut ein Fünftel mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Weitere Umsatzsteigerungen will der Präsident unter anderem durch die Erschliessung neuer Märkte, Erleichterungen bei der Finanzierung und Steuervergünstigungen ermöglichen. Bereits am Dienstag gab es eine Neuregelung zur Ankurbelung des Fleischexports. Mit der Veröffentlichung eines entsprechenden Dekretes im Amtsblatt wurde die schon im Januar erhöhte Exporterstattung auf Schweinefleisch nochmals angehoben, und zwar je nach Produkt um 0,5 Prozentpunkte bis 2,3 Prozentpunkte. Beispielsweise beträgt die Erstattung für nicht entbeinte Schultern und Beine jetzt 5,8% des Warenwertes.
Macri sieht sich durch sein gutes Abschneiden bei der Parlamentswahl in seinem Reformkurs gestärkt. Seitdem der Wirtschaftsliberale im Herbst 2015 zum Amtsnachfolger von Cristina Fernández de Kirchner gewählt wurde, arbeitet er an der Stabilisierung der krisengeschüttelten argentinischen Wirtschaft. Zu einer seiner ersten Amtshandlungen gehörte die Abschaffung der bis dahin erhobenen Ausfuhrabgaben auf Weizen, Mais und Fleisch.