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Er war Minenräumer in der Bundeswehr, nun baut er Sprengsätze gegen die Russen. Ein Treffen mit dem Mann, der sich bei Twitter Buttjer Freimann nennt und als Soldat im Dienst der Ukraine über das Leben und Sterben an der Front schreibt.
Buttjer Freimann in ukrainischer Uniform.
Illustration Anja Lemcke / NZZ
Es ist eines von Tausenden Videos vom Krieg in der Ukraine. Man sieht zwei russische Soldaten in einem Schützengraben, sie haben noch ein paar Sekunden zu leben. Die Drohne steht einhundert, vielleicht zweihundert Meter über ihnen, sie bemerken sie nicht. Dann löst sich ein Gegenstand, die Kamera beobachtet, wie er ins Ziel fällt. Als die Granate aufschlägt, steigt eine Staubwolke aus dem Graben auf. Nachdem sie verzogen ist, sind zwei Leiber auf dem Boden zu erkennen. Sie zucken im Todeskampf, ihre Helme helle Punkte auf dunkler Erde.