Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03446.jsonl.gz/725

Rang 3 für Abfahrts-Olympiasiegerin Suter - Goggia siegt erneut
Corinne Suter steht auch in der zweiten Abfahrt von Lake Louise auf dem Podest. Die Schwyzerin, tags zuvor Zweite, wird hinter der neuerlichen Siegerin Sofia Goggia und Nina Ortlieb Dritte.
Corinne Suter steht auch in der zweiten Abfahrt von Lake Louise auf dem Podest. Die Schwyzerin, tags zuvor Zweite, wird hinter der neuerlichen Siegerin Sofia Goggia und Nina Ortlieb Dritte.
Nach vier Hundertsteln am Freitag fehlten Corinne Suter 24 Stunden später in der Reprise, die wegen des starken Windes nur auf verkürzter Strecke stattfinden konnte, 0,37 Sekunden zu Sofia Goggia. «Die Fahrt war recht gut. Was ich mir vornahm, konnte ich umsetzen. Es kam mir vom Speed her alles etwas langsamer vor. Es gab zudem wechselhafte Böen. Mir ging es überall ein bisschen einfacher als am Freitag, als es mich wegen der höheren Geschwindigkeit weiter raus drückte», sagte Suter im SRF-Interview.
Die Abfahrts-Olympiasiegerin und -Weltmeisterin konnte Goggia auf der Piste im Banff National Park nicht am fünften Sieg hintereinander hindern. Im Vorjahr hatte die nun 19-fache Weltcup-Siegerin ebenfalls beide Abfahrten sowie den Super-G gewonnen. Die 30-jährige Italienerin legte die Differenz zu Suter im flachen letzten Streckendrittel. Bei der zweitletzten Zwischenzeit ausgangs Steilhang hatte die Schweizerin noch mit 16 Hundertsteln Vorsprung geführt.
Hählen fehlen 0,22 Sekunden zu Rang 3
Lange Zeit sah es für die 28-jährige Schwyzerin wiederum nach dem 2. Platz aus. Doch mit der hohen Startnummer 26 schob sich Nina Ortlieb (0,34 Sekunden zurück) noch zwischen Goggia und Suter. Zugleich verdrängte die Österreicherin, die in Lake Louise nach einer im Januar 2021 erlittenen schweren Knieverletzung ihr Comeback gab, Joana Hählen noch auf den 4. Platz. Die Berner Oberländerin verpasste am Ende ihren vierten Podestplatz im Weltcup nur um 22 Hundertstel.
Eine deutliche Steigerung gelang auch Michelle Gisin. Mit Rang 8 erreichte die Obwaldnerin, die am Freitag in der ersten Abfahrt nur 22. geworden war, die mit Abstand beste Klassierung dieser Saison. «Es war eine gute Leistung und ein riesiger Schritt vorwärts», sagte Gisin, die auf diese Saison hin die Skimarke gewechselt hat und in den ersten fünf Rennen des Winters nicht über den 16. Platz hinausgekommen war.
Weltcup-Bestergebnis für Delia Durrer
Lara Gut-Behrami (13. Platz) und ex-aequo mit der Tessinerin auch die 20-jährige Nidwaldnerin Delia Durrer - sie mit ihrem besten Weltcup-Ergebnis überhaupt -, sowie Jasmine Flury (15.) und Priska Nufer (19.) rundeten das starke Schweizer Teamergebnis ab.
Zum Abschluss steht am Sonntagabend (Start 19.00 Uhr) in Lake Louise noch der erste Super-G des Winters auf dem Programm.