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Selma Kay Matter (*1998 in Zürich) ist Autor*in und Theatermacher*in. Dey studierte Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin, davor Literatur, Theater und Philosophie an der Universität Hildesheim. Matter war Teil der künstlerischen Leitung des Literaturfestivals PROSANOVA 2020 und Mitherausgeber:in der BELLA triste. Im Duo mit Marie Lucienne Verse entstand das Theaterstück Alice verschwindet, das mit dem Thomas-Bernhard-Stipendium 2022 ausgezeichnet und am Landestheater Linz uraufgeführt wurde. Das neueste Stück von Matter*Verse, Alias Anastasius, wurde im März 2023 am Berliner Ensemble uraufgeführt. Für das Theaterstück Grelle Tage erhielt Selma Kay Matter den Hans-Gratzer-Preis 2022. Es erlebte am 12. Januar 2023 die Uraufführung am Schauspielhaus Wien und ist 2023 als Buch in der Reihe Suhrkamp Theater erschienen. Aktuell arbeitet Selma Kay an einem Essayband zur Schnittstelle von Queerness und chronischer Erkrankung.
Werk
Als 10. Buch der Reihe «Suhrkamp Theater» erschien im September «Grelle Tage» von Selma Kay Matter aus Zürich. Matter reflektiert darin die komplexen Zusammenhänge der Klimakrise und überlagert dafür Raum und Zeit. Im Interview geht es nicht zuletzt darum, was eine Paardynamik im Baumarkt in Brandenburg mit einer Ausgrabungsstätte in Sibirien zu tun hat.