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Ich kann auf ein überaus erfolgreiches erstes Geschäftsjahr zurückblicken in dem ich an völlig unterschiedlichen und zugleich spannenden Projekten arbeiten durfte. Diese wurden zum Teil in Zusammenarbeit mit anderen Firmen durchgeführt. An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich bei den verschiedenen Bauherren(innen), Auftraggeber(innen) und den kooperierenden Firmen für die Aufträge und nicht zuletzt für die gute Zusammenarbeit bedanken.
Das bestehende Anwesen stammt aus der Zeit um 1828/34. Im Laufe der Zeit wurde das Haus um zwei Anbauten ergänzt – einer Scheune mit Kuhstall und einer Wohnraumerweiterung. Das gegenwärtige Ziel ist, aus dem bestehenden ungenutzten Dachgeschoss und dem Kuhstall mehr Wohnraum zu schaffen, während die Scheune als teilweise gedeckter Aussenraum in den Wohnbereich mit eingebunden werden soll. Da keine Bestandspläne vorhanden waren, war meine erste Aufgabe den Bestand zu dokumentieren. Die Bestandsaufnahme dient als Grundlage für die Weiterentwicklung des Projektes.
Der Dachboden des Hauses wurde kaum genutzt, zudem verlor das Haus durch das ungedämmte Dach viel Heizwärme. Die Bauherrin wollte die vorhandene Wohnfläche erweitern indem sie das Dachgeschoss hinzuzog. Da für das 1878 erbaute Haus keine Baupläne vorhanden waren, habe ich als erstes eine Bestandsaufnahme gemacht und anschliessend die Eigentümerin bis zur Umsetzung des Dachausbaus begleitet. Die Vorbereitungsarbeiten beinhalteten einen Grundrissvorschlag, Kostenberechnungen, Baubewilligung, Beantragung von Fördergeldern und die Aufbietung der Handwerker. Nach Erhalt der Baugenehmigung hat die Bauherrin den Dachausbau auf eigene Verantwortung umgesetzt.
Im Auftrag des Bauherren und des Architekturbüros Bötschi Architekturbüro SIA GmbH erstellte ich eine Konzeptstudie zu einem Neubau als Ersatz für das bestehende Wohnhaus auf dem Areal.
Ziel war es, dass sich das neue Zweifamilienhaus harmonisch int seine Umgebung einfügt und den wunderbaren Seeblick in die Hauptwohnbereiche einbindet. Allerdings hat sich zwischenzeitlich die Ausgangslage geändert und das Projekt wurde nicht in dieser Form umgesetzt.
Das Haus aus den Jahren 1849/50 war ein Anbau an ein bestehendes Fachwerkhaus und bestand ursprünglich aus einem Wohnbereich mit Restaurant und angebauter Scheune. Im Laufe der Zeit erfuhr das Gebäude zahlreiche Veränderungen, zuletzt der Umbau der Scheune in eine Garage und Werkstatt. Die Kunden hatten die Möglichkeit, dieses Anwesen zu erwerben unter der Bedingung, das Gebäude mit einem sehr knappen Budget in ein oder zwei Wohnungen umzuwandeln. Meine Aufgabe in der Vorprojektphase bestand in der Konzeptplanung der beiden Varianten. In Zusammenarbeit mit Herr Rüdiger Sielisch (zertifizierter Altlastendiagnostiker) wurden die Kosten für den Umbau kalkuliert. Leider haben die Bauherren den Zuschlag für das Gebäude an einen Mitbewerber verloren. Somit wurde das Projekt nicht umgesetzt.
Um einem gehbehinderten Familienmitglied den Zugang zum Haus zu ermöglichen, sowie die Bewegung im Haus zu erleichtern, wurde ich gebeten, die Familie bei der Durchführung der notwendigen baulichen Veränderungen zu unterstützen. Das Budget für An- und Umbau war eher beschränkt. Somit wurden nur die wesentlichen Massnahmen umgesetzt. Am wichtigsten war die Installation der Hebebühne, um den Rollstuhlfahrer vom Garagenvorplatz ins Haus zu transportieren. Weitere Massnahmen, die umgesetzt wurden, waren die barrierefreie Gestaltung des Badezimmers und kleinere Massnahmen wie die Verbreiterung von Türen und die Entfernung von Schwellen im Hochparterre. Meine Arbeit umfasste Entwurfsvorschläge, Kostenermittlung, Einholung der Baugenehmigung, Koordination der Handwerker und Erstellung des Bauablaufplans. Anschliessend überwachte die Bauherrin die Umsetzung der baulichen Veränderungen auf eigene Verantwortung.
Gestaltung und Materialeinsatz des Mehrfamilienhauses widerspiegeln die Entstehungszeit der Liegenschaft. Die Küchen und sanitären Anlagen wurden zwischenzeitlich renoviert, jedoch wurden ausser Instandhaltungsarbeiten weder an der Fassade noch am Dach Sanierungsmassnahmen durchgeführt. Auf Wunsch des Bauherrn soll die bestehende Gebäudehülle mit einer gedämmten hinterlüfteten Fassade ergänzt werden. Ein neuer Aufzug soll die Bestandsgeschosse erschliessen und den Zugang zum neuen Dachgeschoss gewährleisten. Das Projekt befindet sich noch in der Vorprojektphase und wird in Zusammenarbeit mit Bötschi Architekturbüro SIA GmbH und ADP Baumanagement GmbH entwickelt.
In Zusammenarbeit mit Bötschi Architekturbüro SIA GmbH habe ich die Projektunterlagen so aufbereitet, dass die Pläne für verschiedene Anwendungen genutzt werden können, sei es für das Fundraising, die Medien, die Webseite oder allgemeine Information. Der aktuelle Stand ist, dass die Interessensgemeinschaft das Schloss erworben hat und nun Spenden sammelt, um die verschiedenen Umbau- und Sanierungsmassnahmen umzusetzen.
Das in den siebziger Jahren erbaute Haus hatte noch die Originalfenster aus dem Jahr 1969. Tatsächlich entsprach die Dämmwirkung der doppelt verglasten Fenster nicht mehr den heutigen Standards. Mit dem Austausch der Fenster ergab sich die Möglichkeit, diese durch dreifach verglaste Balkontüren zu ersetzen, was den Zugang zum Garten über eine Terrasse ermöglicht. Um dies umzusetzen, mussten alle Heizkörper unter den alten Fenster zur Seite versetzt werden. Gleichzeitig wurden die Bodenbeläge erneuert bzw. an die neue Situation angepasst. Nebst der thermischen Sanierung der Fenster wurde die vorhandene dünne Wärmedämmung in der Decke durch eine 22cm starke Schafwolldämmung ersetzt.
Die Vision des Imkers war es, auf einem Gelände in der Landwirtschaftszone Bedingungen zu schaffen, die nicht nur seinen Honigbienen, sondern auch verschiedenen Wildbienen und anderen Kleinlebewesen ein Zuhause bieten. Um dies zu erreichen, wurde eine Infrastruktur benötigt. Aufgrund der Anforderungen des Imkers bestand mein Auftrag darin, eine Baugenehmigung für das Bienenhaus mit angrenzendem Schleuderraum und, unter Berücksichtigung der Hanglage des Grundstücks auf einer tieferen Ebene ein Lager für das Imkermaterial zu erstellen. Ausserdem sollten Vorkehrungen für eine umweltfreundliche Umgebung für Bienen und Kleintiere getroffen werden. Ein Biotop, eine Trockenmauer für Eidechsen und Co., ein Sandarium für Wildbienen und eine 40 Meter lange Hecke mit einheimischen Gehölzen, sowie einheimische Hochstammbäume und eine Blumenwiese runden das Konzept ab.