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Zu Beginn seiner homöopathischen Tätigkeit setzte Hahnemann seine Arzneien noch in unpotenziertem Zustand (nach heutiger pharmakologischer Terminologie würde man dies phytotherapeutisch bezeichnen) ein. Doch auch in kleinen Mengen wirkten manche giftigen Substanzen noch mit zu vielen Nebenwirkungen. Also begann er die Grundsubstanzen noch mehr zu verdünnen und schüttelte die Verdünnungen gut durch. Mit der Zeit entdeckte er, dass seine Ursubstanzen verträglicher und nebenwirkungsärmer wurden, je mehr er sie verdünnte. Gleichzeitig wurde die Wirkung auch stärker oder entfaltete sich manchmal sogar erst durch diesen Prozess. Dieses “Verdünnen und Verschütteln” nannte er in Folge dann “Potenzierung”. Seine dadurch erzielten therapeutischen Erfolge verblüfften die damalige Fachwelt und motivierten ihn gleichzeitig weiter in diese Richtung zu forschen.
Wenn ein Chemiker die homöopathische Arznei untersucht, findet er nur Wasser und Alkohol; wenn er eine Diskette untersucht, nur Eisenoxid und Vinyl. Beide können jedoch jede Menge Informationen bergen.
Dr. Peter Fisher, Forschungsleiter am Royal London Homeopathic Hospital