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Vor seiner 19. Weltcup-Saison ist der Toggenburger Skispringer Simon Ammann alles andere als parat. Im Interview mit der NZZ spricht er über die Vorbereitungen. Er wisse nicht, wo er eine Woche vor Saison-Beginn stehe, sagte er. Dies vor allem, weil er die Landung umgestellt hat: Neu will der 34-Jährige mit dem rechten Bein landen – bisher landete der vierfache Olympiasieger stets mit links vorne. Ausserdem hat er auf diese Saison hin den zweiten Teil der Flugphase umgestaltet. “Ich weiss nicht, ob ich im zweiten Drittel des Umstellungsprozesses angelangt bin”.
Die Landung mit rechts klappe noch nicht wie gewünscht. Er habe zwar meistens das Gefühl, mit rechts gelandet zu sein, sehe dann aber auf dem Video, das er den rechten Fuss oft erst nach der Landung vorschiebe. Die Landung zu trainieren, sei schwierig, weil sie das letzte Element des Sprungs sei. Läuft beim Absprung oder in der Luft etwas nicht wie gewünscht, kann er auch die Landung nicht trainieren.
Auch über seine Rückkehr nach dem schlimmen Sturz zur Schanze von Bischofshofen spricht Amman. Seine Emotionen nach dem ersten Sprung auf dieser Schanze vergleicht er mit jenen von 2002 an den Olympischen Spielen von Salt Lake City, wo er zwei Goldmedaillen gewann. An den Sturz selbst erinnere sich der Toggenburger nicht, er wisse nur, dass etwas “furchtbar schiefgelaufen ist”.
(red)