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Mit dem 100. Weltcupsieg, die Staffeln eingerechnet, liess Therese Johaug ihre Karriere ausklingen. Die Konkurrentinnen waren ein letztes Mal chancenlos. Auf den 10 km Skating mit Einzelstart nahm die 33-Jährige allen eine halbe Minute und mehr ab. Die Norwegerin hatte vergangene Woche in Oslo gewonnen und wollte nach dem glorreichen Abschied am Holmenkollen eigentlich gar nicht mehr in Falun starten.
Im Gegensatz zu den Frauen, bei denen nur die Russinnen fehlten, präsentierte sich das Feld der Männer über 15 km stark ausgedünnt. Mit dem 30-jährigen Norweger Tönseth gewann ein B-Kader-Athlet.
Die auf längere Distanzen spezialisierten Schweizer Männer, angeführt von Dario Cologna, verzichten auf das Weltcup-Finale in Schweden. Sie geben dem Engadin Skimarathon vom Sonntagmorgen den Vorzug. Das Schweizer Bestresultat ging auf das Konto von Candide Pralong (27.). Nadine Fähndrich erreichte Platz 23.
Dass Johannes Hösflot Klaebo zum dritten Mal nach 2018 und 2019 den Gesamtsieg im Weltcup holen würde, war schon vor dem Saisonfinale und dem Ausschluss der Russen wegen der Invasion in der Ukraine klar. Der Norweger hatte die Tour de Ski gewonnen. Anschliessend trugen die Langläufer coronabedingt bis nach den Olympischen Spielen in Peking keine Weltcuprennen mehr aus.
Für die Schweizer Männer verlief die Saison insgesamt enttäuschend. Jonas Baumann und Jovian Hediger als Beste mit den Overall-Klassierungen 40 und 41 unterstreichen dies. Die stärkste Leistung im Rahmen des Weltcups zeigte bei den Männern Cologna vor einer Woche mit Platz 9 im Fünfziger von Oslo.
Bei den Frauen geht die grosse Kristallkugel nach Russland. Auch Natalia Neprjajewa schaffte die Differenz mit dem Sieg an der Tour de Ski. Nadine Fähndrich belegt den 13. Schlussrang. Die Olympia-Finalistin im Sprint blieb auch in dieser Saison über die längeren Distanzen im vorderen Mittelfeld klassiert.