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Lindy Hop
4/4 Takt – USA – ca. 1920
Der Name 'Lindy Hop' entstand der Sage nach 1927 aufgrund Charles 'Lindy' Lindbergh's Hop over the Atlantic. Dieser explosive Swingtanz hat auch viel mit „hops“ und „bouncing“ zu tun. Eine kleine Kostprobe ? Dann die Tanzszene aus dem Film „in der Hölle ist der Teufel los“
Lindy Hop wird auch als Großvater des Swings bezeichnet. Er entstand in den späten 20er Jahren in den Ballsälen des „schwarzen“ New Yorker Stadtteils Harlem, wie dem berühmten Savoy Ballroom und entwickelte sich später zu vielen anderen Tanzformen, wie z.B. Rock’n’Roll, Boogie Woogie und Jive. Er wurde zu Big Band Musik getanzt und erhielt seine typischen Charaktereigenschaften durch sogenannte „Break-Aways“ und vor allem durch den Swing Out, bei dem die Partner umeinander rumwirbeln. Beim Break-Away wurde die enge Paartanzhaltung aufgebrochen und beide Partner konnten individuell Schritte improvisieren. Der Tanz kann – durch wilde Kicks und Bewegungen bereichert – wild und spontan sein, aber auch cool und elegant.
Später auch als „Jitterbug“ bezeichnet, verbreitete er sich zwischen 1930 und 1950 rasend schnell über den amerikanischen Kontinent und vor allem durch die US-Soldaten und die Hollywoodfilme erlangte er weltweite Popularität. Lindy Hop wurde stark beeinflusst durch afroamerikanische Tänze, vor allem von Charleston, Jazz und Stepptanz. 1943 bezeichnete das Life Magazine den Lindy Hop als „Amerikas Nationalen Volkstanz“. Es gibt viele unterschiedliche Stile des Lindy Hop. Die bekanntesten sind Savoy Style und Hollywood Style Lindy Hop.
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Quelle Wikipedia