Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/110998

<h2>SubmittedText<h2><p>- In welchen Grössenordnungen wurden Abgangsentschädigungen an die letzten zehn austretenden Mitarbeiter der ersten, zweiten und dritten Kaderstufe der SBB bezahlt?</p><p>- Wie gross war die grösste Abgangsentschädigung?</p><p>- Welche internen und externen Kosten sind den SBB in den letzten zwei Jahren durch die Rekrutierung von Kaderpositionen entstanden?</p><p>- Wurde auch bei CEO Andreas Meyer eine Abgangsentschädigung vertraglich vereinbart?</p><p>- Wenn ja, auf der Basis Grundlohn mit oder ohne Bonuszahlungen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Bei den SBB werden keine Abgangsentschädigungen an Mitglieder der oberen Kaderstufen ausbezahlt. Das gilt für die Konzernleitung - also auch für den CEO der SBB -, das Topkader und alle weiteren nach OR angestellten Fach- und Führungskräfte. Die Mitglieder dieser Kaderstufen erhalten nach ihrer Freistellung eine Lohnfortzahlung während der vertraglichen Kündigungsfrist. Diese Kündigungsfristen betragen für ein Mitglied der Konzernleitung 12 Monate, im Topkader 6 Monate und für alle weiteren OR-Angestellten zwischen 3 bis 6 Monaten. Bei der Rekrutierung von Kaderpositionen arbeiten die SBB wie andere Unternehmen mit externen Firmen zusammen. Diese verursachten Kosten von rund 1,6 Millionen Franken im Jahr 2008 und 2,5 Millionen im Jahr 2009. Die Steigerung von 2008 auf 2009 erklärt sich durch Rekrutierungskosten für die Besetzung der Führungsfunktionen bei der SBB-Infrastruktur. Die durchschnittlichen Kosten betrugen rund 100 000 Franken, was als branchenüblich bezeichnet werden kann. Die interne Begleitung der Rekrutierungsprozesse wird im Rahmen der ordentlichen Tätigkeit der Personalverantwortlichen von den SBB abgedeckt.</p>