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Seine Behörde habe am Freitag gegen 16 Uhr die Betreiber der kritischen Infrastruktur über die mögliche Gefahr eines erpresserischen Cyber-Angriffs informiert, sagte MELANI-Leiter Pascal Lamia am Samstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Zu den kontaktierten Stellen gehörten etwa Energieunternehmen, Banken oder Spitäler.
Bis Samstagmorgen seien keine Ausfälle gemeldet worden. Es sei aber möglich, dass einzelne Geräte betroffen seien. In Gefahr seien alle Geräte, wo keine Updates gemacht und Angriffs-Mails angeklickt wurden.
Dass die Schweiz von dem Angriff verschont wurde, könnte mit der fortgeschrittenen Sensibilisierung zusammenhängen, mutmasste Lamia. Es gebe Länder, wo weniger regelmässig über Gefahren informiert werde. Aber auch in der Schweiz könnte noch viel mehr getan werden.
Der Angriff von Freitag sei wahrscheinlich eher zufällig zustande gekommen. Laut Lamia seien britische Spitäler nicht gezielt angegriffen worden. Ziel eines solchen Angriffs sei es, möglichst viele Stellen zu infizieren und Geld zu erpressen.
(AWP)