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Andy Murray hat sich mit einem klaren Sieg gegen Grigor Dimitrov in Paris-Bercy zum siebten Mal für die ATP-Finals qualifiziert, die in zehn Tagen in London beginnen.
Der Schotte ist in diesem Herbst - neben Roger Federer - der Spieler mit der besten Form. Nachdem er zuvor nach seinem Wimbledon-Triumph 2013 über 14 Monate ohne Turniersieg geblieben war, gewann er in den letzten fünf Wochen in Shenzhen, Wien und Valencia drei Titel.
Mit einem beeindruckenden 6:3, 6:3-Erfolg über Grigor Dimitrov (ATP 11) erreichte er gestern auch in Paris-Bercy die Viertelfinals - und sicherte sich so nach Novak Djokovic, Roger Federer, Stan Wawrinka und Marin Cilic als fünfter Spieler seinen Platz an den ATP-Finals. Im Viertelfinal trifft die (Noch-)Weltnummer 8 auf den Sieger der Partie zwischen Djokovic und dem Franzosen Gaël Monfils.
Kei Nishikori machte mit einem Dreisatz-Erfolg über Jo-Wilfried Tsonga einen grossen Schritt, um sich als erster Asiate für das Jahresend-Turnier der besten acht Spieler zu qualifizieren. Der japanische US-Open-Finalist kann nur noch aus dem Masters-Feld verdrängt werden, wenn der Final in Paris David Ferrer gegen Milos Raonic heisst. Mit einem Sieg im Viertelfinal (gegen Ferrer) kann Nishikori ebenso wie Tomas Berdych (gegen Wawrinka-Bezwinger Anderson) definitiv das Ticket für London lösen.
Der letzte Platz würde dann zwischen Ferrer und Raonic ausgemacht. Der Kanadier (heute gegen Federer oder den Qualifikanten Lucas Pouille) muss eine Runde weiter kommen als der Spanier, um diesen noch zu überholen. (pre/si)
K. Anderson – S. Wawrinka 6:7 7:5 7:6
A. Murray – G. Dimitrov 6:3 6:3
D. Ferrer – F. Verdasco 6:1 6:2
T. Berdych – F. Lopez 7:5 6:3
M. Raonic – R. Bautista Agut 7:5 7:6
K. Nishikori – J.W. Tsonga 6:1 4:6 6:4
7. Juni 2015: Es ist nicht Stan Wawrinkas erster Grand-Slam-Titel, aber wohl der wichtigste. Der Waadtländer sorgt am French Open in Paris mit grandiosem Tennis für Schlagzeilen – und mit einer seltsamen Hose.
Der Schlusspunkt war ein «Wawrinka spezial». Wie von einem Laser gezogen flog die Rückhand des Schweizers der Linie entlang ins Feld von Novak Djokovic, der keine Chance mehr hatte, an den Ball zu kommen. Es war nicht übertrieben, als Stan Wawrinka an der Siegerehrung vom «Spiel des Lebens» sprach. Nie war der damals 30-jährige Lausanner besser als am French Open 2015.
Und nie unterhielt er das Publikum besser. Am Ende jubelten ihm die 15'000 Fans auf dem Court Philippe-Chatrier begeistert zu.
In …