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Dauer: 2011 - 2013
Die explorative Studie geht der Frage nach, inwiefern in der sozialpädagogischen Krisenintervention die Zusammenarbeit mit den Eltern gelingen kann. Daher richtet sich der Fokus dieser Untersuchung auf den Interventionsprozess und die Beziehungsgestaltung zu den Eltern. Es wird untersucht, inwiefern in der Krise eine Beziehung zu den Eltern aufgebaut werden kann und wie professionelle sozialpädagogische Praxis hergestellt wird. Dieser Forschungsblick bedingt eine multiperspektivische Sichtweise: die Krisenintervention soll aus der Sicht der Familie, der Kriseninterventionsleitung und der SozialpädagogInnen in der Krisenintervention beforscht werden. Da es sich um einen Veränderungsprozess handelt wird die Zeitspanne vom Eintritt bis zum Austritt aus der Krisenintervention in den Blick genommen. In der Analyse dieses sozialpädagogischen Prozesses wird herausgearbeitet, inwiefern Elternzusammenarbeit gestaltet wird, wie sie gelingen kann und was zu einer Kooperationsbereitschaft der Eltern beiträgt, um in der Krise gemeinsam nach einer Lösung zu suchen. Die qualitative Untersuchung nutzt einen ethnographischen Feldzugang und erhebt narrative Interviews der beteiligten Personen, um verschiedene Deutungsmuster herauszuarbeiten. In der Datenanalyse werden mittels der Grounded Theory Kategorien gebildet, das Wirken des Bedingungsgefüges in Bezug auf Elternzusammenarbeit sichtbar und verdichtet dargestellt.