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Beim Selective Laser Sintering (SLS) wird zunächst eine 3D-Datei in einzelne Schichten von 0.06-0.18 mm zerlegt und für den Laser eine Schichtinformation aufbereitet. Nach der Vortemperierung des Bauraums wird der Laserstrahl mit einem Fokus von ca. d = 0.4 mm auf dem Pulverbett ausgelenkt. Beim Auftreffen des Lasers wird örtlich ein pulverförmiges Kunststoffmaterial mit dem CO2-Laser aufgeschmolzen. Damit das seitliche Versetzen der Laserspur keine Stufen an der Oberfläche des Bauteils hinterlässt, wird nach dem linienweisen Abfahren der Schichtinformation deren Kontur vom Laser abgescannt. Durch Wiederholung dieses Vorgangs wird die Bauteilgeometrie Schicht um Schicht aufgebaut – ein Prozess, der vollständig in einer N2-Schutzgasatmosphäre stattfindet.