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Stijn Cole
Finistère / Fisterra
16.2. 2019
DO FR 17 – 20
SA SO 13 – 17
Finistère / Fisterra
Zwei Orte auf dem Jakobsweg. Der eine Ort ist Frankreichs westlichstes Departement, in der Bretagne gelegen. Sein Name ist Römisch, Finis Terrae. Er bedeutet Ende der Erde.
Der zweite Ort ist in der Provinz A Coruña auf spanischem Boden, in Galicien. Auch er ist Ende der Erde. Die beiden Orte bilden den Ausgangspunkt und sind Titel zu Stijn Cole‘s Arbeiten. Als Altare stehen sie nun im Kirchenschiff der ehemaligen Klosterkirche St. Josef. Finistère / Fisterra.
Stijn Cole reduziert das Landschaftsbild auf 3 X 256 Farben und ebensoviele Quadrate. Die 256 Farben jeder Bildtafel bestimmt ein Programm, welches die Werte aller Pixel misst und diese auf einen Grundton reduziert. Jede der Bildflächen besteht aus 16 mal 16 Quadraten. Diese werden vom Künstler mit Oelfarbe nach dem Pixel–Mittelwert des jeweiligen Feldes bemalt, seiner eigentlichen Farbpalette.
Das Landschaftsbild wird abstrakt. Jedes einzelne Quadrat des Triptychons könnte wieder als einen einzelnen Farbton gelesen werden. Es wären die Farben nach Norden, nach Westen und nach Süden. Drei Farbtöne, entstanden durch dreimaliges drücken des Auslösers vom exakt demselben Standpunkt und gleichen Zeit.