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«Wir ehren sie als die Helden, die sie waren und die sie sind», sagte Präsident Alberto Fernández am Samstag bei einer Feierstunde in Buenos Aires. Er zeichnete Veteranen und Angehörige von gefallenen Soldaten mit Medaillen aus. Die argentinische Flagge wurde zeitgleich in Salta im Nordwesten, Bariloche in den Anden und Ushuaia in Feuerland gehisst.
Fernández erneuerte den Anspruch auf die Falklandinseln, die in Argentinien Malvinas genannt werden. «Die Malvinas waren, sind und werden immer argentinisch sein», sagte der Staatschef. Er rief die Regierung in London dazu auf, über die Falkland-Frage zu verhandeln. 2013 hatten sich die Bewohner des Archipels im Südatlantik in einem Referendum mit grosser Mehrheit für den Verbleib bei Grossbritannien ausgesprochen.
Argentinien hatte am 2. April 1982 eine Invasion auf den Falklandinseln gestartet, die seit 1833 unter britischer Verwaltung stehen. Die damals herrschende argentinische Militärjunta wollte mit dem Angriff nach Einschätzung von Historikern von den zunehmenden innenpolitischen Problemen ablenken. Nachdem die argentinischen Truppen während des 72 Tage dauernden Kriegs eine Reihe von Niederlagen hinnehmen mussten, unterzeichneten die argentinischen und britischen Befehlshaber auf den Inseln einen Waffenstillstand. Insgesamt kamen in dem Konflikt 649 Argentinier, 255 Briten und drei Inselbewohner ums Leben.