Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03199.jsonl.gz/1106

Aussehen:
Der Schipperke ist die kleinste Variante aller bisher bekannten Schäferhunde. Er sieht aus wie ein kleiner schwarzer Schäferhund, mit der typischen wolfsähnlichen Gestalt. Sein Körper ist kräftig gebaut und gedrungen. Die Schulterhöhe sollte in etwa der Körperlänge entsprechen, so dass der Schipperke quadratisch wirkt. Das Haar des Schipperkes ist schwarz, dicht, fest und gerade. Besonders auffällig ist das längere Haarkleid der Mähne, Kragen und Hose. Die Rute ist hoch angesetzt und wird über dem reicht in natürlicher Form bis zum Sprunggelenk. Angeborene Stummelruten werden akzeptiert.
Farbe: Der Standart erlaubt ausschliesslich die Farbe schwarz.
Grösse: Widerristhöhe liegt zwischen 25cm und 36cm
Gewicht: 3kg und 9kg
Lebenserwartung: ca. 13-15 Jahre
Pflege: Regelmässiges Bürsten ist das einzige was sein Fell braucht.
Krankheiten:
Patella oder auch Kniescheibenluxation ist eine Krankheit die eher kleine Hunderassen betrifft. Die luxierende Kniescheibe ist ein Gelenkdefekt. Die Patella gleitet in einer Rinne am unteren Ende des Oberschenkelknochens. Ist diese Rinne nicht tief genug, rutscht die Kniescheibe hinaus und der Hund läuft plötzlich auf drei Beinen. Die Patella wird in 4 verschiedene Ausprägungsgrade unterteilt. Grad 0, Patella frei. Grad 1, die Patella kann durch Manipulation ausgelöst werden, springt aber alleine zurück. Grad 2, springt spontan raus und kann nur durch Manipulation (Rotation, Beugung/Streckung) zurückspringen. Grad 3 Immer oder zeitweise außerhalb der Knierinne. Grad 4 immer außerhalb der Knierinne zudem entstehen häufig arthrosische Veränderung durch das ständige Reiben der Kniescheibe an Knochenteilen des Kniegelenks. Es kann eines oder auch beide Hinterbeine betroffen sein und je nach Schweregrad muss operiert werden.
prcd-PRA oderprogressive Retinaatrophie ist eine Augenerkrankung, die zu einer Degeneration der Netzhaut (Retina) und durch kontinuierliches Fortschreiten zur Erblindung führt. (kann mittels Gentest bei Laboklin festgestellt werde)
MPS IIIB oder Mukopolysaccharidose ist eine genetische Erbrkrankheit und als lysosomale Speicherkrankheit eingestuft. Die Vererbung ist autosomal-rezessiv, der Krankheitsverlauf ist leider progressiv. Die Hunde können folgende Symtome zeigen: Gleichgewichtsstörung, unkordinierte Bewegungen, Schwierigkeiten beim Laufen, Treppensteigen.... (Gentest bei PennGen)