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Das Dorf Riom liegt am Osthang des Piz Toissa hoch, über der Talsohle mit der Gelgia. Es hebt sich durch eine markante Burg von den umliegenden Ortschaften ab. Das Dorfbild von Riom wurde als "Ortsbild mit nationaler Bedeutung" ausgezeichnet.
Die markante und weitherum sichtbare Burg "Rätia Ampla" prägt das Dorfbild und das untere Val Surses. Sie war ab dem 19. Jahrhundert mehr oder weniger dem Zerfall preisgegeben. Ab 2003 wurde sie durch den aus der Talschaft stammenden Theologen und Theaterwissenschafter Dr. Giovanni Netzer als Spielort für das von ihm gegründete „Origen Festival Cultural“ ausgebaut und 2006 eröffnet. So ist einer der eigenwilligsten Theaterräume der Alpen entstanden. 2018 erhielt die Trägerstiftung „Nova Fundaziun Origen“ den Wakkerpreis. Das Burggemäuer beherbergt die grösste Graudohlen-Kolonie der Schweiz. In der Villa Carisch am Dorfplatz wird die Zuckerbäckertradition der Familie Carisch zelebriert. In verschiedenen Salons, werden Pâtisseries so wie Kaffee- und Teespezialitäten serviert. In der Textilwerkstätte "Atelier Pôss" werden nebst Kissen und Duvets aus einheimischer Schafwolle auch die Bühnenkostüme für die Vorführungen von „Origen“ in Handarbeit hergestellt.