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Wieder einmal rettet der staatliche Sozialismus - letztlich unterstützt durch die Steuerzahler - rücksichtslose mittelständische Banken und ihre Einleger. Die Silicon Valley Bank (S.V.B.) und die Signature Bank in New York haben ihr Risiko gierig falsch gemanagt und mussten geschlossen werden. Um eine Bankenpanik und einen Ansturm auf andere mittelgroße Banken zu vermeiden, überschritt die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) im Gegenzug ihre Versicherungsobergrenze von 250.000 Dollar pro Konto und garantierte alle Einlagen in diesen Banken - unabhängig von ihrer Größe, die sich im Besitz von Reichen und Unternehmen befinden.
Die Erlaubnis zu solch unvorsichtiger Risikobereitschaft ergibt sich direkt aus der von Trump und der GOP im Jahr 2018 im Kongress vorgenommenen Schwächung der Regulierung, die von Dutzenden Demokraten unterstützt wurde, allen voran von dem der Bank zugeneigten Senator Mark Warner (D-Va.). Diese überparteiliche Deregulierung sorgte für eine filibuster-sichere Verabschiedung im Senat.
Der andere Schuldige ist die Federal Reserve. Durch ihre sehr schnellen Zinserhöhungen verringerte sich der Wert der Bestände dieser beiden Banken an langfristigen Staatsanleihen, wodurch sich ihre Kapitalreserven verringerten. Da die kalifornische Finanzaufsichtsbehörde (California Department of Financial Protection and Innovation) sich nicht um die Einhaltung der Vorschriften kümmerte, wurde die SVB von den Prüfern der staatlichen Aufsichtsbehörden und den für die Einhaltung der Vorschriften Verantwortlichen kaum überwacht.
Tatsächlich witterten große Einleger die Wackeligkeit dieser beiden Banken und handelten vor den Aufsichtsbehörden mit Massenabhebungen, die das Schicksal der SVB besiegelten. Stellen Sie sich vor, die SVB hat noch Stunden vor ihrem Zusammenbruch Boni ausgeschüttet. Für diese Ahnungslosigkeit kassierte der Vorstandsvorsitzende der Bank, Gregory Becker, im vergangenen Jahr rund elf Millionen Dollar an Gehalt.