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Welche Unterschiede ergeben sich in der Preisbildung im Monopol im Vergleich zur Situation der vollkommenen Konkurrenz?
In der vollkommenen Konkurrenz muss der einzelne Anbieter den Marktpreis "akzeptieren"
(Gewinnmaximum: Preis = Grenzkosten)
Der Monopolist kann die Marktsituation beeinflussen
(Gewinnmaximum: Grenzerlös = Grenzkosten)
Bei vollkomener Konkurrenz ergibt sich der Preis und die Menge im Schnittpunkt der Nachfrage- Angebotskurve. Beim Monopol ergeben sich der Preis und die Menge aus dem Schnittpunkt der Grenzerlös- mit dre Angebotskurve. In der Monopolsituation wird eine kleinere Menge zu einem höheren Preis umgesetzt als bei vollkommener Konkurrenz.
Warum braucht die Schweiz einen Preisüberwacher?
Weil der Wettbewerb nicht überall spielt oder spielen kann und weil das Volk es so will. So spielt der Wettbewerb z.B. bei Monopolen oder administrierten Preisen nicht. Rund ein Viertel der Preise werden nicht durch den Wettbewerb bestimmt.
Veränderung der Preisfunktion
Preisänderung: Bewegung auf der Kurve wegen Änderung des Preises
Änderung eines anderen Faktors: Verschiebung der Kurve, da sich etws anderes ändert als der Preis
Verlassen der ceteris paribus-Klausel
Gründe für eine Verschiebung der Nachfragekurve
Die Kurve kann sich nach links oder rechts verschieben:
Rechtsverschiebung
höhere Nutzeneinschätzung
steigende Preise von Substitutionsgütern
sinkende Preise von Komplementärgütern
höhere Einkommen
erwartete zukünftige Preissteigerung
Linksverschiebung
tiefere Nutzeneinschätzung
sinkende Preise von Substitutionsgütern
steigende Preise von Komplementärgütern
tiefere Einkommen
erwartete zukünftige Preissenkungen
Gründe für eine Verschiebung der Angebotskurve
Die Kurve kann sich nach rechts oder links verschieben