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In die Hände eines Kollegen fiel durch Zufall eine Biographie über Konrad Stäheli,
den "grossen Meister der Schiesskunst". Darin sind alle internationalen Wettkämpfe von
1898 bis 1914 (die der Ostschweizer während dieser Zeit bestritt) aufgezeichnet, mit genauen
Angaben über die verwendete Munition sowie deren Herkunftsland.
Ab 1910 kam eine Schweizerische Spitzpatrone, die sogenannte GP 08 - die Vorläuferin der GP11 - zum Einsatz. Mit dieser Patrone waren die Schweizer Matcheure in Sachen der Präzision den anderen Staaten weit überlegen. Eine wahre Erfolgsserie nahm ihren Anfang. Anlässlich des Internationalen Matchs von Rom 1911 gewann die Schweiz mit einem Vorsprung von 309!!! Punkten vor den Franzosen den Wettkampf, was den französischen Präsidenten Merillon zum Ausdruck "Cest une cartouche terrible!" verleitete.