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Foto: IPv4-Verteilung im Jahr 2008 Quelle: caida.org
Mit dem aktuellen Internetprotokoll IPv4 können etwa vier Mrd. Adressen verwaltet werden. Das schien in den späten 80ern noch ausreichend, obwohl das Problem schon damals mit dem Anstieg des Internets erkannt wurde.
Bereits 2011 soll die Obergrenze endgültig erreicht sein. Laut Experten-Schätzungen könnte es im September soweit sein. "Es könnte auch schon früher passieren, denn wir bemerken im Moment ein deutliches Wachstum", so Axel Pawlik auf pressetext.ch, Geschäftsführer bei der Agentur Ripe, die für den europäischen Markt zuständig ist.
In den kommenden Tagen werden Anfragen nach neuen Adressen aus dem asiatischen Raum erwartet, wo die Organisation APNIC die Adressen verwaltet. Die Internet Assigned Numbers Authority muss dafür auf eine der fünf letzten Tranchen - zu jeweils 16 Mio. Adressen - zurückgreifen. Damit bleibt für jede der weltweit fünf regionalen Verwaltungen eine Tranche übrig. Diese letzten fünf Pakete sollen Mitte März feierlich übergeben werden, um das Ende des IPv4-Vorrats zu signalisieren.
Doch die Vorbereitungen für die Umstellung auf das neue Protokoll IPv6 sind im Gange. Zwar steige die Nachfrage nach den neuen Adressen, allerdings nicht schnell genug, so Pawlik. Er rät, sich bald auf die Umstellung auf IPv6 vorzubereiten.
Es werden zwar keine grossen Schwierigkeiten erwartet, es sei aber sinnvoll schon vorher umzusteigen, bevor die Adressen aufgebraucht seien. (Quelle: persoenlich.com)