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Irina Schapowalowa wohnt in Welyka Korenicha – das ist ein Teil des grossen Stadtbezirks. Dort befindet sich ihre Zweizimmerwohnung, die sie mit eigenen Kräften aufgeteilt haben, und als Resultat, besteht ihr Wohnplatz aus drei Zimmern. Hier leben sie alle: die Eltern – Mama Natalja (Buchhalterin) und Papa Nikolaj (Mechaniker), ihre Schwester Swetlana, die Studentin des fünften Studienjahrs ist, und ihr Opa Wladimir. Die Eltern verdienen nicht viel. Sie sind alle trotz verschiedenen Umständen mit festem Freundschaftsbund vereint, und falls jemandem von ihnen eine Gefahr droht, würden sie sich alle nach Kräften bemühen, um aus der Not zu retten.
Irina ist noch Schülerin und hat nicht so viele Möglichkeiten auf irgendwelche Weise zu helfen. Ihr Vater ist krank, seine Diagnose ist Magengeschwür, was bedeutet, dass sein Gesundheitszustand von teuren Heilmitteln und einer Diät-Ernährung abhängig ist. Er muss eine Kur machen. Es ist schon nicht die Rede von ihrem Opa, der seit langer Zeit gelähmt ist, und ständige medizinische Betreuung braucht. Das Mädchen treibt Leichtathletik und lernt in einer Sportschule. Seit der achten Klasse wurden ihre Sportresultate bemerkbar, und jetzt bereitet sie sich für Wettbewerbe vor, die in Moldawien stattfinden. Sie hat aber Angst, dorthin nicht zu geraten, weil sie einige Probleme mit dem Rücken und Kreuzbein hat, und muss täglich Arzneien einnehmen, und alle drei Monate ist ihr ein Massagekurs vorgeschrieben. Ohne diese Behandlung ist ihre Sportkarriere unmöglich.