Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/221361

<h2>SubmittedText<h2><p>- Warum kommuniziert das BAG täglich (anstatt z.B. wöchentlich) Infektionszahlen, die Bürger bereits bei leicht steigender Tendenz in Angst versetzen, obwohl v.a. Positivitätsrate von Tests, Anzahl Hospitalisierungen/Tote aussagekräftig sind?</p><p>Die Spitäler sind seit langem nicht mehr überlastet.</p><p>- Was für eine Strategie verfolgt der Bundesrat? Massnahmen, bis ein Impfstoff vorliegt?</p><p>- Warum aktualisiert das BAG die Daten der saisonalen Grippe auf der Homepage seit 25 Wochen nicht mehr?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Vorgehen des Bundesrates zur Bewältigung der Coronakrise hatte und hat zum Ziel, die Gesundheit der Bevölkerung in der Schweiz zu schützen und die Auswirkungen des Ausbruchs und der Verbreitung des Coronavirus - auch für die Wirtschaft und die Gesellschaft - so weit als möglich zu minimieren. Die Fallzahlen, die Anzahl der Hospitalisierungen und Todesfallzahlen sowie weitere Indikatoren sind für die Beurteilung des Verlaufs der Epidemie wichtig. Zudem ermöglicht es die regelmässige Publikation dieser Informationen interessierten Personen und Medien, sich ein Bild der Lage zu machen. Aktuell sind vor allem junge Menschen vom neuen Coronavirus betroffen. Jugendliche erkranken in der Regel milder als ältere Menschen. Aus diesem Grund sind derzeit die Spitäler nicht überlastet. Wenn sich in den nächsten Wochen die Infektionen von jüngeren auf ältere Menschen übertragen, ist eine erneute Belastung der Spitäler möglich. Zudem liegt mit Übergang in die besondere Lage im Juni 2020 die Federführung für die weitere Bekämpfung der Epidemie liegt bei den Kantonen. Mit geeigneten Massnahmen auf kantonaler und regionaler Ebene soll eine erneute Eindämmung des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens, wie sie im März und April 2020 eintrat, verhindert werden. Die Grippe-Berichterstattung ist Covid-19-bedingt früher als in anderen Jahren eingestellt worden (dieses Jahr ab Woche 13, in anderen Jahren üblicherweise ab Woche 17). Die virologische Überwachung am Referenzzentrum im Rahmen der Sentinella-Überwachung beginnt wie in anderen Jahren auch mit Woche 40/2020.</p>