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Norwegen hat 22 von 40 Gleichstellungs-Punkten erreicht.
Norwegen hat Gleichstellung erreicht
Erstmals haben Frauen mehr Machtpositionen inne als Männer, heisst es im Gleichstellungs-Barometer des «Nordic Labour Journal».
Norwegen hat bei der Besetzung von politischen und gesellschaftlichen Spitzenpositionen im vergangenen Jahr 22 von möglichen 40 Gleichstellungs-Punkten erreicht. Neu sind die Premierministerin, die Finanzministerin und die Vorsitzenden der Gewerkschaften und des Unternehmerverbandes Frauen.
Frauenanteile in 24 Machtpositionen
Der Barometer misst jedes Jahr die Frauenanteile in 24 Machtpositionen der nordischen Länder. Insgesamt 40 Punkte werden pro Land vergeben. Bei 20 Punkten ist die Gleichstellung erreicht.
Für den Barometer berücksichtigt werden das Staatsoberhaupt, die Leitungen von 13 Ministerien, der grössten Gewerkschaften und Arbeitgeberorganisationen, des Höchstgerichtes, der Zentralbank, der Kirchen, der Polizei und der Armee. Die Machtpositionen werden gewichtet: Für eine Premierministerin beispielsweise gibt es fünf Punkte und für eine Finanzministerin drei Punkte.
Rückschritt für Island
Zweitplatziertes Land im Barometer ist Dänemark mit 16 Punkten vor Schweden mit 10 Punkten. Island war im Vorjahr mit 18 Punkten am besten klassiert. Nach der Neuwahl ist Island mit nur noch 8 Punkten auf den letzten Platz des Barometers zurückgefallen.
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