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1939
Der Kriegsausbruch wirkt sich verhängnisvoll auf den Tourismus aus; der Umsatz von Hotelplan sinkt auf 0,8 Millionen Franken. Trotzdem beschliesst der Genossenschaftsrat, Hotelplan auch unter Opfern und Entbehrungen weiterzuführen.
1938
Bereits nach drei Jahren weist Hotelplan eine ausgeglichenen Betriebsrechnung auf und ist damit finanzielle selbsttragend geworden. Das überrascht selbst seine Gründer, die mit einer erheblich längeren Durststrecke gerechnet haben.
1937
25’762 Schweizer und 47´969 Ausländer reisen mit Hotelplan. Das bringt der Schweizer Volkswirtschaft einen Mehrumsatz von mindestens zehn Millionen Franken. Jede zusätzliche Logiernacht bedeutet einen zusätzlichen Tag Arbeit in der von Arbeitslosigkeit heimgesuchten Schweiz.
1935
Der bedrängten Schweizer Hotellerie helfen und gleichzeitig dem kleinen Mann Ferien ermöglichen: Das ist die Idee des Migros-Gründers Gottlieb Duttweiler, als er am 29. April 1935 den Hotelplan ins Leben ruft. „Es muss versucht werden, ein neues, bisher reiseungewohntes Publikum anzusprechen“, überlegt sich Gottlieb Duttweiler. Im Juni fährt der erste Hotelplan-Extrazug nach Lugano. Eine Woche kostet, alles inbegriffen, 65 Franken. Bereits im ersten Jahr werden insgesamt 52´648 Wochenarrangements verkauft.