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Die Dominikanerinnen leben ihr Charisma der Predigt durch ihr Lebenszeugnis – sei es nun im Rahmen eines stark konteplativen, beschaulichen Lebens oder im Kontext eines sozialen Apostolats. Generell wird unterschieden zwischen den „Zweitordens-„ und den „Drittordensschwestern“. Die Hauptberufung der kontemplativen Schwestern, der Nonnen, auch Monialen genannt, ist das Gebet, an dem sie andere teilhaben lassen, beispielsweise durch Exerzitien- oder Gebetsgruppenangebote.
Die apostolisch tätigen Schwesterngemeinschaften (meist in Kongregationen mit mehreren Niederlassungen organisiert) haben ihr Leben neben dem Gebet insbesondere in den Dienst des sozialen Engagements gestellt, meist im Bereich der Schulbildung oder der Pflege.
Es gibt weltweit 250 Monialenklöster, davon sechs in der Schweiz. Einige davon sind Orte des ununterbrochenen Gebets seit dem 13. Jahrhundert, wie etwa die Klöster in Weesen, Schwyz oder Wil.
Die apostolisch tätigen Dominikanerinnen des Dritten Ordens sind weltweit in mehr als 100 Kongregationen durchaus verschiedener Charismen gefasst, z.B. die Dominikanerinnen von Ilanz oder jene von Bethanien in St. Niklausen.