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Im Vorwege der US-Wahl haben wir im Westen massive Zensur in sozialen Netzwerken erlebt und auch sogenannte Investigativ-Plattformen wie The Intercept sind nicht mehr frei, wie der Fall des Journalisten Glenn Greenwalt zeigt.
Glenn Greenwald war eine Schlüsselfigur im Fall von Edward Snowden. Er hatte Snowden im Januar 2013 getroffen. Damals arbeitete Greenwald für den britischen Guardian und hat die Veröffentlichung der Snowden-Enthüllungen ermöglicht. Im Oktober 2013 hat sich Greenwald vom Guardien getrennt und das Portal The Intercept mit gegründet. Ziel des Portals war der Kampf für die Pressefreiheit, denn unmittelbar nach den Snowden-Enthüllungen begann ein enormer Druck von Seiten der USA. Im August 2013 wurde Greenwalds Kollege, der ebenfalls an Enthüllungen gearbeitet hatte, am Londoner Flughafen festgehalten und seine elektronischen Geräte wurden beschlagnahmt. Im Westen hatte spätestens jetzt der Kampf gegen kritische Journalisten begonnen.
The Intercept – Kritisch, solange der ebay-Gründer es erlaubt?
Nun hat Greenwald The Intercept verlassen, nachdem auch dort die Zensur eingesetzt hat. Greenwald wollte vor einigen Tagen ein kritischen Artikel…..