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Der talentierte Eishockeyspieler Timo Helbling mit seiner Grösse von 1 Meter 90 und umgeben von seinen 100 Kg. Muskeln ist ein unerbittlicher und harter Verteidiger. Seine Gegner fürchten, ihn auf dem Eis zu kreuzen, und würden ihn sicherlich lieber als Teamkollegen haben. Die Schlittschuhe in der Garderobe deponiert, hatten wir das Vergnügen, einen herzlichen, zuvorkommenden, offenen und entspannten Sportler kennenzulernen. Hier der Bericht unseres Treffens:
Warum haben Sie sich für Eishockey entscheiden?
Ich wurde von meinen Eltern für den Sport sensibilisiert, insbesondere von meiner sehr sportlichen Mutter. Ich habe mehrere Sportarten ausgeübt, darunter Eishockey ab dem Alter von fünf Jahren mit dem HC Olten.
Ein vorteilhafter Zufall! Lassen Sie uns über Ihre Karriere im Schweizer Eishockey reden . . .
Der HC Davos, die Kloten Flyers, der HC Lugano, der EV Zug und Fribourg- Gottéron sind jetzt fünf Vereine der National League A, mit denen ich mich weiterentwickeln konnte. Das Tragen des Trikots der Nationalmannschaft hat ebenfalls grosse Motivation und grossen Stolz ausgelöst.
Sie haben auch während mehrerer Jahre im Ausland viele Erfahrungen gesammelt, insbesondere bei der NHL . . .
Dieser Auslandaufenthalt war sehr bereichernd, sowohl auf der sportlichen wie auch auf der menschlichen Ebene. Ich habe die sechs Jahre bei der NHL und der AHL sehr genossen (die beiden Profi-Ligen Nordamerikas), wie auch den Aufenthalt in Finnland, der sehr wertvoll war.
Was ist bisher Ihre schönste Erinnerung?
Zweifellos ist es die Aufregung, die ich bei Spielbeginn meines ersten NHL-Spiels in den Farben der Tampa Bay Lightnings fühlte. Einfach unvergesslich!
Weshalb haben Sie sich in dieser Saison für Fribourg-Gottéron entschieden?
Ich war vom vorgelegten Konzept und vom Potential der Mannschaft meines neuen Klubs überzeugt. Darüber hinaus fehlte mir noch eine Erfahrung inmitten einer Französisch sprechenden Mannschaft. Und letztlich: Fribourg-Gottéron hat, wie ich, noch nie die Meisterschaft gewonnen! Es wird Zeit, daran etwas zu ändern!
Sie sind ein Profispieler, aber ich glaube zu wissen, dass Sie sich intensiv auf Ihre Zukunft nach dem Hockey vorbereiten . . .
Mit dem Hockey habe ich das Glück, meinen Lebensunterhalt durch meine Leidenschaft bestreiten zu können. Es erlaubte mir auch, zu reisen und andere Kulturen kennenzulernen, schöne, menschlich wertvolle Begegnungen zu haben. Aber es gibt ein Leben nach dem Hockey, und unter dieser Optik bin ich dabei, nach Erhalt des Bachelors meinen Master of Science in Banking und Finance abzuschliessen.
Wie stehen Sie Ihrer Gesundheit gegenüber?
Mit einem Vater als Arzt ist man sich dessen zwangsläufig sehr bewusst. Als Profi-Sportler schenke ich der Gesundheit sehr viel Aufmerksamkeit und verhalte mich dementsprechend diszipliniert, was mich jedoch nicht daran hindert, ausnahmsweise auch mal ein gutes Glas Wein zu geniessen.