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Der Verlust der biologischen Vielfalt ist einer der wichtigsten Indikatoren über den Einfluss der Menschheit auf die natürliche Umwelt. Der illegale Handel mit Wildtieren wiederum ist ein Schlüsselelement für den Verlust der biologischen Vielfalt. Der Handel mit wilden Tieren wird in vielen nationalen und internationalen Gesetzen geregelt. Dessen ungeachtet geht die Zerstörung dieser Vielfalt mit zunehmender Geschwindigkeit weiter.
Dies ist die Geschichte einer prominenten Affen–Händlerfamilie, welche zwischen der zentralafrikanischen Region und dem nahen Osten operiert. Die Familie und deren Mitarbeiter sind verantwortlich für Hunderte von verwaisten Schimpansen und dutzenden von Gorillas, welche auf diese Weise verschleppt wurden. Trotz vieler aussagekräftiger Beweise hat die ägyptische Regierung weder die Schmuglerfamile noch deren Kunden überprüft oder verfolgt. Private Wildtiersammler und Zoo‘s im nahen Osten sind heute eine der wichtigsten Ursachen für die stetige Nachfrage nach bedrohten und geschützten Tieren.
Die Bangui Connection
Elefantenwilderei für Elfenbein gibt es schon seit Jahrzehnten. In der zentralafrikanischen Region werden Elefanten aber auch wegen ihres Fleisches gewildert.
In abgelegenen Teilen des Kongo und der zentralafrikanischen Republik sind die Erträge aus geräuchertem Elefantenfleisch oft höher als das, was Jäger aus dem Verkauf von Elfenbein lösen können. Das Endergebnis ist, dass die Begrenzung des Handels mit Elfenbein die Elefantenwilderei in diesen Gebieten nicht einschränkt.
Die Mong Lah Connection
Die wohlhabenderen Gesellschaftsschichten in Südostasien, China und Vietnam sind die größten Abnehmer von Produkten von Teilen von wilden, geschützten Tier als Traditionelle Chinesische Medizin (TMC). Mong Lah ist eine semi autonome Region in Myanmar entlang der chinesischen Grenze, wo alles möglich ist. Was Gott und die nationalen Gesetze in China verbieten, ist nur einen kurzen Spaziergang über die Grenze in dieser Enklave, geführt von ehemaligen Drogenbaronen problemlos erlaubt. Der Handel mit Wildtieren ist völlig außer Kontrolle und umfasst nicht nur frisches Wildfleisch aus den umliegenden Wäldern, sondern auch alle möglichen anderen Produkte (Bärengallensaft, Tiegerwein, etc.).
Die Kinshasa Connection
Das Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten (CITES) soll den kommerziellen Handel von gelisteten und gefährdeten Arten kontrollieren. Wie dieses Beispiel zeigt, hindert dies die skrupellosen Mitspieler nicht daran Gesetzte zurechtzubiegen und einige gefährdete Primaten von A nach B zu transportieren, zB. in einen Zoo nach San Diego. Hunderttausende Dollars werden ausgegeben um vermeintlich die letzten 130 Primaten im Kongo zu schützen, mit dem Resultat, dass die Nachfrage nach diesen Primaten immer grösser wird.
Die Medan Connection
Reptilienleder sind in Mode. Wo sie herkommen und wie sie produziert werden, ist noch weitgehend ein Rätsel. Auch einige der wichtigsten Modehäuser wie Gucci oder LVMH verfügen nicht über ausreichende Kontrollen ihrer Beschaffungskette. Das Endergebnis ist, das produzierende Länder - vor allem Indonesien und Vietnam - grosse Mengen ohne akzeptable Kontrollmassnahmen produzieren. Die Probleme drehen sich nicht nicht nur um Fragen der Nachhaltigkeit, sondern auch um die Grausamkeit im Produktionsprozess. Der Film zeigt, was hinter den Kulissen passiert und wie ineffektiv internationale Übereinkommen wie CITES werden können, wenn es um die Durchsetzung der Regeln und Vorschriften geht, welche diesen Handel regulieren sollten.
Dieser Film ist noch nicht offiziell verfügbar.
Schutzprojekte-Audit
Die Gombe-Connection
Wenn es um die Schaffung von Bewusstsein über die Probleme der Umwelt geht, sind Nichtregierungsorganisationen (NGOs) oft an vorderster Front mit dabei, die Auswirkungen der Menschheit und Ihrer Aktivitäten zu mildern. Sie glauben, Geld zu sammeln ist nur möglich durch die Versprechen von "Lösungen" und "schönen Enden', im schlimmsten Fall Helden im Kampf gegen fast unlösbare Aufgaben zu spielen. Oft ist das Ergebnis mehr eine "Ich fühle mich gut Lösung", ein weiteres Pflaster für einen Krebs-Patienten im Endstadium, welcher im Sterben liegt. Der Gombe Nationalpark in Tansania ist ein solches Beispiel. Das Bevölkerungswachstum in der Region ist nach wie vor 4,9%, die Population der Schimpanse ist aber seit Jahrzehnten rückläufig.
Es gibt keinen einzigen Pavian mehr außerhalb des Nationalparks. Die Frage ist: Würden die gleichen Ressourcen woanders eingesetzt nicht einen besseren Einfluss auf die Erhaltung der Schimpansen haben?
Blut Holz
Die Holzindustrie zusammen mit einigen NGOs ist sehr aktiv in der Darstellung, dass das Abholzen von primärem Regenwald in Teilen von Zentralafrika nachhaltig sei. In einigen Fällen sind Holzfäller/Produzenten so weit gegangen, im Fernsehen Filme mit dem Titel „Gorillas mit der Kettensäge retten“ auszustrahlen.
Der Versuch, die anderen Seite der Medaille zu betrachten ist schwierig und oft gefährlich, wie dieser Film zeigt. Weder Behörden, Holzfirmen noch die betreffenden NGOs wollen das wahre Gesicht dieser Industrie zeige: Gewinnorientierte Unternehmen nutzen eine Ressource auf die die Welt anscheinend verzichten kann. In Primärwaldstücken werden Strassennetze gebaut. Diese Strassen machen zukünftige Kontrolle immer schwierigen und teurer, zudem ziehen Siedler zu. Das Ergebnis ist oft eine irreversible Verschlechterung der Lage.
Dieser Film zeigt, warum. Er wurde für BBC World produziert.
Die Hanoi-Connection
Dieser Film wird sich mit dem Angebot und der Nachfrage für Nashorn und Nashorn-Produkte beschäftigen.