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Regional
Auf der städtischen Landreserve an der Thurgauerstrasse in Zürich-Seebach sollen bis Ende 2024 eine neue Schulanlage und ein neuer Quartierpark erstellt werden, wie die Stadt Zürich ausführt.
Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat zuhanden der Gemeinde einen Objektkredit von 78 Millionen Franken einschliesslich Reserven. Die Bevölkerung im Norden Zürichs wächst stark.
Auf der städtischen Baulandreserve zwischen Thurgauer- und Grubenackerstrasse in Zürich-Seebach sollen deshalb eine neue Schulanlage für 18 Primarschul- und 2 Kindergartenklassen sowie eine neue Parkanlage für das Quartier entstehen.Die als Tagesschule konzipierte Schulanlage sei auf eine flächensparende Mehrfachnutzung ausgelegt. Beispielsweise können neben der Mensa und sieben Aufenthaltsräumen auch Handarbeits- und Werkenräume oder die Bibliothek für die Betreuung verwendet werden.
Auch der Mehrzweckraum und die beiden Unterrichtsräume für die Musikschule Konservatorium Zürich seien für weitere Nutzungen gedacht.Der Pausenplatz sei nördlich und östlich durch das L-förmige Gebäude begrenzt. Den westlichen Abschluss zur Grubenackerstrasse hin bildet ein mit hochstämmigen Bäumen und kleineren Sträuchern umgebener Spielplatz.
Im Süden liegt der Allwetterplatz, der ausserhalb der Schulzeiten den Vereinen zur Verfügung stehen soll, ebenso die geplante Doppelsporthalle und das im Bereich des Quartierparks angelegte Rasenspielfeld.Aufgrund der Topografie erscheint das geplante Gebäude von der Grubenackerstrasse aus drei-, von der Thurgauerstrasse aus viergeschossig. Es erfüllt den Minergie-P-Eco-Standard und verfügt über eine Photovoltaikanlage.
Mittels Erdsonden und Wärmepumpen werde im Winter ressourcenschonend beheizt, im Sommer dank Freecooling auf ökologische Weise Wärme entzogen.Nördlich der Schulanlage solle ein Quartierpark entstehen. Die Nutzungs- und Erholungsansprüche der Wohn- und Arbeitsbevölkerung wie auch der Schule stehen bei der Gestaltung im Zentrum und sollen mit der Entwicklung des Quartiers Schritt halten können.
Das heute durch den Familiengartenverein genutzte Schützenhaus solle erhalten bleiben und einem möglichst breiten Bevölkerungskreis für quartierbezogene, soziale oder kulturelle Nutzungen zur Verfügung stehen. Die Ausstattung des Parks und Nutzungsideen für das Schützenhaus werden im Dialog mit der Bevölkerung weiterentwickelt.Für den Bau der Schulanlage und des Quartierparks werden 12 600 Quadratmeter des Kleingartenareals Grubenacker aufgehoben.
Die Allmannstrasse werde zwischen Hausnummer 55 und Grubenackerstrasse aufgehoben und damit zu einer Sackgasse.Zur Realisierung des Projekts beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat zuhanden der Gemeinde einen Objektkredit von 78 Millionen Franken einschliesslich Reserven. 59,274 Millionen Franken entfallen auf den Bau der Schulanlage, 11,489 Millionen Franken auf die Errichtung des Quartierparks und 7,237 Millionen Franken auf die notwendigen stadtinternen Übertragungen von Grundstücken aus dem Finanzvermögen von Liegenschaften Stadt Zürich ins Verwaltungsvermögen von Immobilien Stadt Zürich beziehungsweise Grün Stadt Zürich.Die Zustimmung des Gemeinderats vorausgesetzt, könne die Stadtzürcher Stimmbevölkerung im März 2021 über die Vorlage befinden.
Bei einem Ja an der Urne wäre der Bau der Schulanlage zwischen Herbst 2021 und Ende 2024, die Erstellung des Quartierparks zwischen Ende 2022 und Herbst 2024 möglich..
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