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Die Unterhändler auf der Pariser UNO-Weltklimakonferenz haben sich auf eine neue Verhandlungsgrundlage verständigt. Vertreter der 196 Verhandlungspartner akzeptierten den überarbeiteten Text als Basis für die am Montag beginnenden Gespräche auf Ministerebene.
«Dieser Text zeigt den klaren Willen aller, nächste Woche zu einer Einigung zu kommen», sagte die französische Verhandlerin Laurence Tubiana. Der eigentliche Vertragsentwurf ist auf etwa 20 Seiten gekürzt worden, mit ergänzenden Textpassagen und Bedenken einzelner Staaten umfasst das Dokument aber weiterhin fast 50 Seiten.
Die zentralen Fragen sind weiterhin offen; vor allem das Thema der Finanzhilfen für Entwicklungsländer sorgt für Streit. Die UNO-Konferenz soll am kommenden Freitag einen Vertrag beschliessen, der den Klimawandel langfristig auf ein erträgliches Mass begrenzt. (sda/dpa)
Es ist eines der grössten Aufforstungsprojekte der Welt: Das Ehepaar Salgado pflanzte in 20 Jahren einen 68 Millionen Quadratmeter grossen Wald. Sie haben bewiesen, dass der Klimawandel nicht nur gestoppt, sondern auch rückgängig gemacht werden kann.
Anfang der 90er-Jahre wurde der brasilianische Fotografjournalist Sebastiao Ribeiro Salgado nach Ruanda geschickt, um über den schrecklichen Völkermord zu berichten. Das vor Ort Erlebte traumatisierte ihn schwer. 1994 kehrte Salgado in seine Heimat zurück. Er hoffte zu Hause in Minas Gerais, wo er von einem üppigen Wald umgeben aufgewachsen war, Ruhe und Erholung zu finden.
Statt des Waldes aber fand er kilometerweit staubiges und karges Land vor. In wenigen Jahren fand in seiner Heimatstadt …