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Zwischen 1952 und 1972 wurden in dieser Deponie verschiedene Gruppen von Produktionsabfällen aus der Chemieindustrie abgelagert. Nach dem Rückbau einer unterhalb der Deponie liegenden Industrieliegenschaft ergaben Messungen im Grundwasserstrom erhöhte Chromat-Werte. Zusätzliche Untersuchungen des Grundwassers ergaben, dass das Chromat aus der Deponie Schiffmühle Süd stammt. Kurzfristig bestand keine Gefahr für den Grundwasserstrom im Siggenthal, längerfristig musste aber die Chromat-Quelle vollständig entfernt werden. Neben dem Chromat befanden sich im Erdreich der Deponie auch Zyanid- und Quecksilber-Rückstände und ein geringer Anteil an Siedlungsabfällen. Starke Konzentrationen der Schadstoffe wurden teils maschinell, teils aber auch von Mitarbeitern in Schutzanzügen ausgehoben und direkt in Behälter abgefüllt.
Alles ausgehobene Material gelangte mit gedeckten Lastwagen in die Bodenwaschanlage ESAR in Rümlang. Hier wurden die einzelnen Chargen beprobt und je nach Schadstoffgehalt entsprechend weitergeleitet: Kieshaltiges Material gelangte direkt in die Bodenwaschanlage und die gewaschenen Kieskomponenten in den Stoffkreislauf zurückgeführt. Die im Feinanteil konzentrierten Schadstoffe wurden fachgerecht entsorgt. Der nicht waschbare Materialanteil wurde einer Untertagedeponie oder einer hierfür zugelassenen thermischen Anlage zugeführt.
Das Bauprogramm konnte auch mit den sehr anspruchsvollen Triagearbeiten eingehalten und das Areal der Bauherrschaft termingerecht übergeben werden.