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Roger Federer startete fehlerhaft in die Partie gegen Julien Benneteau, der ihm das Leben in der Vergangenheit schon oft schwer gemacht hatte. Nachdem er gleich sein erstes Aufschlagsspiel abgeben musste, steigerte sich der Baselbieter aber und setzte sich am Ende souverän in 3 Sätzen durch.
Bei eigenem Aufschlag unantastbar
Federer agierte besonders bei eigenem Service äusserst erfolgreich. Er gewann über 80 Prozent aller Punkte, wenn der erste Aufschlag im Feld landete und ausgezeichnete 79 Prozent, wenn er über den zweiten gehen musste.
Auch bei Breakbällen war die Bilanz des 31-Jährigen top. Während er alle 4 Chancen nutzen konnte, gelang Benneteau in 3 Versuchen nur ein Servicedurchbruch. Es war für Federer der 5. Sieg im 7. Duell mit dem gleichaltrigen Franzosen.
Federer: «Ich fühle mich gut»
Ein richtiger Härtest war das Match gegen den angeschlagenen Benneteau aber nicht. «Ich merkte schon in den ersten Games, dass mit seinem Bein etwas nicht
stimmt. Es war dann ein ganz anderer Match als normalerweise gegen
ihn», erklärte Federer.
Zufrieden war der Weltranglisten-Dritte dennoch: «Ich fühle mich gut, bin entspannt und habe nicht zu viel Energie verloren. Das sind die Voraussetzungen, die es braucht, um hier ein gutes Resultat zu erzielen.»
Nun gegen Simon oder Querrey
In den Achtelfinals trifft Federer auf den Franzosen Gilles Simon (ATP 18). Im Head-to-Head führt der Schweizer mit 3:2, beim letzten Duell in Rom gab er nur 3 Games ab. «Ich werde versuchen, es diesmal besser zu machen», sagte Simon nach seinem Sieg gegen den Amerikaner Sam Querrey.