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Villa Spissen, Meggen
Neubau
Projekt
Planung: 1989 - 1990
Ausführung: 1990 - 1991
Das offene serielle Konzept des Hauses lässt Möglichkeiten für verschiedene Nutzungsarten und Wohnformen offen. Diese Offenheit wurde nicht nur konzeptionell, sondern auch in der materiellen Gestaltung des Gebäudes und der Detailausführung zum Ausdruck gebracht.
Im Rahmen des offenen Erschliessungskonzeptes wurden die Installationen bereits für die flexible Nutzung ausgelegt.
Parallel zur leichten Hangneigung sind klar konditionierte, gut ablesbare Schichten formuliert. Rechtwinklig dazu schaffen additiv angeordnete Wandscheiben und Pfeiler acht identische Raumzonen. Zwei solche Zonen dienen der Vertikalerschliessung. Im Südosten sind sie durch die Vordächer über den Zugängen akzentuiert. Im Nordwesten unterteilen zwei kleine verglaste Aussenräume den langgestreckten, prismatischen Gebäudekörper.
Im Inneren geben wenige, konsequent eingesetzte Materialien dem grosszügigen Raumkonzept Kraft und Einheitlichkeit.