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Heute bin ich beim stöbern über einen Text gestolpert, der mich wieder einmal zum Nachdenken gebracht hat:
«Om Namah Shivaya»
(«Ich verneige mich vor Gott, der das innere Selbst ist»).
Es ist kraftvolles Tibetisches Mantra. Unter Mantras versteht man schwingende Silben, Wörter oder kurze Sätze mit einer spirituellen Bedeutung, die man in häufiger Wiederholung laut oder leise vor sich hinspricht oder singt.
Ich denke die meisten kennen die Silbe «om»
Meist werden die hierbei verwendeten Wörter in ihrer ursprünglichen Sprache, dem Sanskrit, belassen.
Auch das Wort Mantra stammt ursprünglich aus dieser Sprache.
Es wurde aus den Wörtern manas (Geist) und tram (Schutz, Instrument) gebildet und bedeutet somit Schutz und Instrument des Geistes.
Die Töne dieser Silben sollen das Energiesystem des Körpers ansprechen und ihn zum Schwingen bringen.
Zusammengefasst heisst dies, ich bringe meinen Körper und meinen Geist zur Ruhe, indem ich mich vor mir selbst verneige. Ein wunderschönes Instrument um Das göttliche in mir zu anerkennen.
Mit anderen Worten: «Ich bin göttlich» und verneige mich vor mir.
Vielleicht kann ich mit meinen Worten einige Menschen berühren, sie zum Nachdenken bringen und sie darauf aufmerksam machen, dass sie wunderbare, göttliche Wesen sind.
Sie daran erinnern, sich vor sich selber zu verneigen und ihre Einzigartigkeit zu anerkennen.