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Schon fies, wenn du 222 Millionen Euro gekostet hast, dann kann dir mal ein Dribbling nicht gelingen und schon lacht die ganze Welt über dich. So ergeht es aktuell Neymar. Gestern siegte der PSG zwar im sechsten Ligue-1-Spiel zum sechsten Mal. Aber der Brasilianer konnte sich beim 2:0 gegen Lyon nicht zu den Torschützen zählen.
Mit ein Grund dafür ist Kenny Tete. Der 21-jährige Holländer scheint die Videostudium-Hausaufgaben erledigt zu haben. Als Neymar ihn an der Strafraumgrenze mit schnellen Bewegungen austanzen will, bleibt Tete erst einfach stehen, macht die Beine zu, um ein Tunnel zu verhindern und spitzelt dem Superstar dann locker den Ball weg. (fox)
Nie hätte ich einen Gedanken an diese absurde Möglichkeit verschwendet. Aber beim langweiligen Bayern-Kantersieg gegen Dortmund durchfährt mich ein Geistesblitz: Was, wenn es im Fussball auch Playoffs gäbe?
Ich wollte nie Playoffs im Fussball. Meister soll das Team werden, das ein ganzes Jahr lang das beste ist. Und nicht bloss während weniger Wochen im Frühling.
Aber was, wenn so viele Ligen keine spannende Schlussphase mehr kennen? Wenn die Meister schon mit dem Blühen der Osterglocken bekannt sind? Muss man da nicht etwas ändern, um die Attraktivität zu steigern? Soll der Fairness-Gedanken der Belohnung für den besten Klub einer ganzen Saison zugunsten von mehr Spannung geopfert werden? …