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Die Schweizer Bevölkerung bildet sich immer häufiger weiter. Im letzten Jahr haben 63 Prozent der Menschen an einer Weiterbildung teilgenommen - fünf Prozent mehr als 2011. Fast die Hälfte der Erwerbstätigen wird von ihrem Arbeitgeber unterstützt.
Im Schnitt konnten 44 Prozent von einer Unterstützung des Unternehmens profitieren. 2011 war dieser Wert mit 43 Prozent fast gleich hoch. Die Unternehmen gaben im Schnitt 0,8 Prozent ihrer Personalausgaben für Weiterbildungskurse aus. Diese Ergebnisse gehen aus den am Montag publizierten Erhebungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Der Besuch von Weiterbildungsveranstaltungen ist dabei mehrheitlich beruflich motiviert. Ein Drittel der 15- bis 75-jährigen Wohnbevölkerung hat in den letzten zwölf Monaten ausschliesslich aus diesem Grund eine Weiterbildung absolviert. Bei 13,1 Prozent waren es ausserberufliche Gründe, und bei weiteren 15,7 Prozent eine Kombination davon.
Bei den beruflich orientierten Veranstaltungen sind die am stärksten besuchten Themen Wirtschaft und Arbeit (30 Prozent), Wissenschaft und Technik (20 Prozent) und Gesundheit (16 Prozent).
Die Zahlen des BFS belegen, dass die Integration auf dem Arbeitsmarkt sowie das Bildungsniveau in einem positiven Zusammenhang mit der Teilnahme an Weiterbildungen stehen. Während sich 71 Prozent der Erwerbstätigen weiterbilden, sind es bei den Erwerbslosen 57 Prozent und bei den Nichterwerbstätigen 37 Prozent.
Je höher das Bildungsniveau, desto wahrscheinlicher, dass jemand an einer Weiterbildung teilnimmt. 81 Prozent mit einem Universitätsabschluss oder vergleichbar haben sich weitergebildet. Dagegen taten dies lediglich 40 Prozent der Personen ohne nachobligatorische Ausbildung.