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Der FC Wil hatte am 23. Februar 2017 bei der Stadt Wil ein Gesuch eingereicht und darum gebeten, 200'000 Franken für den Betrieb der Nachwuchsmannschaften zu erhalten - verteilt auf zwei Jahre.
Der Wiler Stadtrat lehnt dieses Gesuch ab. Als Gründe werden im Protokoll unter anderem aufgeführt, dass dem Stadtrat keine detaillierten Kenntnisse über den aktuellen Stand der Sanierungsmassnahmen vorlägen. Auch die finanzielle Lage des FC Wil sei der Stadt nicht vollständig bekannt. Der Stadtrat erachte es deshalb nicht als opportun, Steuergelder in eine privatrechtliche Aktiengesellschschaft zu investieren.
Der Stadtrat sei zwar bereit eine Unterstützung, im Rahmen seiner Finanzbefugnisse von 100'00 Franken, zu prüfen, allerdings ausschliesslich für die Weiterführung der Juniorenabteilung. Aus Sicht des Stadtrates könne aber nicht die FC Wil 1900 AG ein solches Gesuch einreichen, «sondern eine mögliche Nachfolgeorganisation für die Übernahme des Nachwuchsbereiches», wie es im Sitzungsprotokoll der Stadtrat-Sitzung vom Mittwoch heisst.Ausserdem betont der Stadtrat, dass die Stadt Wil bereits heute jährliche finanzielle Beiträge an die Jugendabteilung und den Breitensport des FC Wil leistet. Dazu kommt ein finanzielles Engagement im Bereich des Sportparkes Bergholz. Der Einsatz der Verantwortlichen beim FC Wil, den Konkurs abzuwenden und die Arbeitsplätze zu erhalten, werde aber begrüsst.