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Bei Eiern und Eiprodukten liegt der Selbstversorgungsgrad bei 53.9 Prozent, d.h. etwas mehr als die Hälfte aller in der Schweiz konsumierten Eiern stammt aus der Schweiz, die andere wird importiert. Ein Grossteil der importierten Eier geht – leider noch immer – in die verarbeitende Nahrungsmittelindustrie sowie in das Gastgewerbe. In diesem Segment ist der Preis das beim Grossteil der Eierverbraucher dominierende Kriterium.
Beim Schaleneier-Konsum, d.h. unter Ausklammerung der durch die Nahrungsmittelindustrie und das Gewerbe verarbeiteten Eier, beträgt der Selbstversorgungsgrad knapp 75 Prozent. Dies ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass nur beim Schweizer Ei absolute Gewissheit besteht, dass es nachweisbar und garantiert unter tier- und umweltgerechten Bedingungen (Legebatterie-Verbot, keine Kleingruppen-Haltung in so genannt ausgestalteten Käfigen wie in Teilen der EU!) produziert worden ist – bei allen übrigen Eiern muss man den Angaben des Verkäufers glauben.