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Involution
(lat., »Einwickelung, Einhüllung«),
nach dem jetzt verlassenen Sprachgebrauch älterer Algebraiker die Erhebung zu einer Potenz, im Gegensatz zur Evolution oder Wurzelextraktion. Heutigestags spielt die I. in anderm Sinn eine wichtige Rolle in der Geometrie. Die Punkte einer Geraden sind in I., wenn jedem Punkte derselben ein andrer zugeordnet ist, so daß mit dem einen Punkt eines solchen Paars auch der zweite gegeben ist. Diese Beziehung läßt sich dadurch herstellen, daß man durch zwei Punkte außerhalb der Geraden beliebig viele Kreise [* 2] legt, welche die Gerade schneiden; je zwei auf demselben Kreis [* 3] liegende Punkte der Geraden bilden dann ein Paar zusammengehörige Punkte der I. - In der Medizin versteht man unter I. die Rückbildung des Körpers im höhern Alter.