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Wenn Füsse überfordert sind, dann reagieren sie mit Schmerzen beim Gehen und Stehen. Vor allem Frauen leiden häufig unter Schmerzen im vorderen Teil des Fusses. Wegen des komplexen Zusammenspiels von Knochen, Muskeln, Nerven und Sehnen ist es oft schwierig, eine einzige Ursache herauszufinden.
Im kyBoot/ auf dem kyBounder kann der Fuss wieder natürlich abrollen und sich von den Schmerzen erholen. Die Muskeln und Sehnen werden sanft gedehnt und gestärkt, die Gelenke werden mobilisiert.
Erkrankungen des Mittel- und Vorfussskeletts, der Zehengelenke, der Weichteile und der Zehennägel können zu Vorfussschmerzen führen. In seltenen Fällen können sich auch fortgeleitete Schmerzen (z. B. periphere Nervenkompressionssyndrome oder radikuläre Schmerzsyndrome) auf den Vorfuss projizieren.
Mögliche Ursachen können sein:
- Erkrankungen des Mittel- und Vorfussskeletts, der Zehengelenke, der Weichteile und der Zehennägel
- Fussfehlstellungen bzw. insuffiziente Fussmuskulatur: „Plattfuss“, „Vorfussmuskelschwäche“, „Abgeflachtes Fussquergewölbe“, "Spreizfuss"
- schwaches Bindegewebe
- stark erhöhte Absätze
- schmale feste Schuhe
- starke Belastungen
- stark erhöhtes Körpergewicht
- neurologisch: „Morton Neurom“, „Vorfussneuralgie"
Mögliche Ursachen bei Vorfussschmerzen im kyBoot:
- Erstreaktion im kyBoot: Überforderung der Vorfussmuskulatur bzw. des Fussquergewölbes
- Verspannung der Muskulatur: „Krallen der Zehen“ (meistens unbewusst, um den Fuss zu stabilisieren)
Wird die Fussfehlstellung nicht aktiv therapiert, wird die Fehlstellung immer ausgeprägter und es entstehen Schmerzen und Beschwerden in anderen Gelenken wie zum Beispiel den Knien, der Hüfte oder im Rücken.
- orthopädische Schuhe mit einem breiten Zehenkasten
- spezielle Fusseinlagen
- Pelotten (Erhöhungen beim Vorfuss, die in die Schuhe eingearbeitet werden)
- Einspritzung eines lokalen Betäubungsmittels und/oder Cortisonbehandlung
- regelmässige Fussgymnastik
- Therapie
- Operation
Fussfehlstellungen werden meistens konventionell mit passiven Einlagen behandelt. Passive Einlagen verbessern die Symptome manchmal kurzfristig, aber langfristig wird dadurch die Fussmuskulatur geschwächt und die Fussfehlstellung ausgeprägter.
Die Hauptaufgabe des kyBoot ist es, die Kräfte, die sonst auf den Rücken, die Hüfte und Knie wirken würden, auf die Füsse zu verlagern. Das schont den Rücken und die Gelenke und entspannt die verspannten Muskeln. Dafür werden die Füsse jetzt viel mehr belastet. Das ist an sich richtig, denn die Hauptkräfte beim Gehen und Stehen gehören in die Füsse.
Im kyBoot kann sich Ihr Fuss natürlich in alle Richtungen bewegen, dadurch wird die tiefe, stabilisierende Muskulatur des Fusses koordinativ trainiert und die Fussbeweglichkeit verbessert. Der Fuss wird dadurch belastungsfähiger und stabiler; Fussfehlstellungen, die durch Muskelinsuffizienz entstanden sind, werden verbessert oder sogar behoben.
Nur mit aktivem, häufigem Fusstraining können Sie langfristig etwas gegen Vorfussschmerzen unternehmen. Einlagen verbessern die Situation nur kurzfristig, da die Füsse passiv gestützt werden. Dabei werden die Füsse nicht stärker, im Gegenteil, immer schwächer und gleichzeitig andere Gelenke überbelastet.
Eine gut trainierte Fussmuskulatur sowie gute Fussbeweglichkeit sind bei allen Fussproblemen von grosser Wichtigkeit. Bei Morton Neurom wikt der kyBoot/ kyBounder folgend auf den Körper:
- Die tiefe Fussmuskulatur wird im kyBoot/auf dem kyBounder angesprochen, was zu einer Aufrichtung/Stabilisation des Fussgewölbes führt. Bei einem Morton Neurom wird so der betroffene Nerv entlastet.
- Eine verbesserte Fussbeweglichkeit verschafft den genierten Nerven mehr Raum, dadurch sollten die bekannten Schmerzen abnehmen.
- Die Stimulation der Fusssensorik und Sensibilität im kyBoot hilft den Nerven, sich vom Stress (Druck) zu erholen.
Spezifische Erstreaktionen bei Vorfussschmerzen:
Menschen, die empfindliche Vorfüsse haben (z.B. Spreizfuss) oder in den herkömmlichen Schuhen orthopädische, stützende Einlagen tragen, können am Anfang Reaktionen spüren, da die Vorfussmuskulatur extrem stark gefordert wird und zu Entzündungen neigen kann, falls man am Anfang zu wenige Pausen einhält. Am Extremsten wirkt sich die Belastung beim Aufwärtsgehen aus, weil die Belastung dort besonders hoch ist. Wenn man sich noch nicht gewohnt ist, können sich am Anfang Reaktionen wie Schmerzen ergeben, auch wenn Sie bisher noch nie solche Reaktionen hatten.
Dies ist ein Zeichen, dass hier die schwächste Stelle des Körper ist und dies ist gut zu wissen.
Als Alternative zu den Pausen empfehlen wir, anfänglich eine Einlagesohle in den kyBoot zu legen, die vorne etwas steif ist und zu viel Bewegung des Vorfusses verhindert. Solche „Vorfuss versteifende“ Einlagesohlen bekommen Sie in Schuhgeschäften und sie werden dieses Anfangsproblem wahrscheinlich lösen.
Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen
Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen
Folgende Anpassungen der Standarddurchführung des Intervall Walkings sind bei Morton Neurom wichtig:
- Vorfuss sollte nicht zu stark belastet werden (Gewölbe wird bei Vorfussbelastung hinuntergedrückt)
- kleinere Schritte machen
- unbedingt langsame Übungen etwas schneller durchführen, damit keine Reizung auftritt
- Wechsel der Übungen einhalten
- Bei stark abgeflachtem Fuss-Quergewölbe empfehlen wir bei Schmerzen im kyBoot eine steife, dünne Sohle im Vorfussbereich in den kyBoot zu legen. So können Sie die Weichheit der kyBoot-Sohle etwas mindern und Ihr Vorfuss erhält etwas mehr Stütze.
- Wenn oben erwähnte härtere Einlegesohle für den Vorfuss vom Schuhgeschäft keine Besserung bringt, empfehlen wir Ihnen, den kyBoot als "aktiven Schuh" in Abwechslung mit den "normalen, harten Schuhen mit Einlagen" zu tragen. So kann sich Ihr Fuss immer wieder vom aktiven Training im kyBoot erholen, bevor die Vorfussschmerzen aufkommen.
- Achten Sie sich im kyBoot/ auf dem kyBounder auf eine aufrechte Körper- und Fussstellung. Schauen Sie gerade aus und korrigieren Sie ein eventuelles seitliches Abkippen im kyBoot.
- Die Füsse sollen sich im kyBoot frei bewegen können! Schuhgrösse und Schuhmodell können einen entscheidenden Unterschied machen. Es ist normal, dass Sie sich im kyBoot anfangs weniger stabil als in den "normalen" Schuhen fühlen. Lassen Sie sich Zeit beim Anprobieren; die kybun Fachleute sind Ihnen dabei vor Ort gerne behilflich.
Lassen Sie die Zehen im kyBoot/ auf dem kyBounder locker (oft krallt man unbewusst die Zehen).
- Rollen Sie natürlich über den ganzen Fuss ab (von der Ferse bis zum Abstossen über die Grosszehe).
- Machen Sie nicht zu lange Schritte, so werden die Gelenke axialer belastet, was weniger belastend ist. Zudem ist es so einfacher, auf der kyBoot-Sohle den Körper auszubalancieren.
- Mache Leute fühlen sich im kyBoot zu instabil. In diesem Fall raten wir verschiede kyBoot-Modelle zu probieren, einige höher geschnittene Modelle verleihen mehr Stabilität. Ausserdem empfehlen wir diesen Kunden die Sohle der 2. Generation, die ist etwas breiter im Mittelfussbereich und verleiht daher mehr Sicherheit beim Gehen (lassen Sie sich im kybun Fachgeschäft beraten).
- Wenn Sie sich im kyBoot gehend trotzdem zu unsicher fühlen, raten wir Ihnen zum kyBounder. Die kyBounder sind in 3 unterschiedlichen Dicken erhältlich; dadurch können Sie die Dicke wählen, wo es Ihnen am wohlsten ist (je dicker-desto instabiler-desto intensiver das Training).
Zusätzlich haben Sie auf dem kyBounder die Möglichkeit, falls Sie zusätzlichen Halt benötigen, sich an einem festen Gegenstand festzuhalten.
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- Schmerzen am Grosszehenballen im kyBoot
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Woher kommen die pochenden Schmerzen am Grosszehenballen?
Am Fussballen plagt mich eine schmerzende Stelle. Wenn ich den Fuss nach aussen abkippe, schmerzt der äussere Rand des Ballens. Dieses Problem ist erst mit dem kyBoot aufgetreten, den ich nun seit zwei Wochen trage. Zuvor habe ich bei der Arbeit Sketchers oder normale Strassenschuhe getragen und habe nie Probleme gehabt.
Ich musste mich noch nie einer Operation unterziehen und alle meine Gelenke sind schmerzfrei.
Ich vermute anhand Ihrer Beschreibung, dass es sich um eine Drucküberlastung am Fussballen handelt. Das beschriebene Abkippen war in Ihren alten Schuhen nicht möglich, weil deren Sohlen viel unbeweglicher waren als die kyBoot Sohle. Im kyBoot ist es jetzt erstmals möglich, den Fuss in alle Richtungen frei zu bewegen. Da diese Bewegung für Ihren Fuss neu ist, reagiert er an den betroffenen Stellen noch empfindlich auf den Belastungsdruck. Dies kann sich dann in einem pochenden, klopfenden Schmerz äussern.
Nach solchen Erstreaktionen empfehle ich Ihnen, den kyBoot für ein paar Tage nicht zu tragen, damit sich die schmerzende Stelle erholen kann. Beim Wiedereinstieg ist es wichtig, dass Sie den kyBoot anfangs nur für eine kurze Zeit am Stück tragen, dafür mehrmals täglich. Nur so kann sich Ihr Fuss langsam an die neue Belastung im kyBoot gewöhnen. Zusätzlich rate ich Ihnen, im kyBoot anfangs auf eine richtige Fusstellung zu achten: Der Fuss hat zwar eine dreidimensionale Bewegungsmöglichkeit, sollte aber nicht seitlich abkippen.
Der Aufwand wird sich lohnen, denn unsere Füsse sind von Natur aus sehr beweglich konstruiert und sollten die Freiheit haben, sich in alle Richtungen bewegen zu können. Durch das natürliche Abrollen im kyBoot wird Ihr Fuss gleichmässiger belastet: Die Stellen, an denen sich früher Hornhaut gebildet hat, können sich erholen und die übrigen Stellen, welche vorher nicht belastet wurden, übernehmen einen Teil des Körpergewichts. Somit werden der Fuss und die Gelenke des gesamten Körpers gleichmässiger belastet.
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Katja R.
- Vorfussschmerzen und Überpronation/nach innen knicken
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Ich leide unter Vorfuss-Schmerzen und Überpronation, kann ich den kyBoot tragen?
Die Überpronation wird sich durch das Kräftigen der Fussmuskulatur im kyBoot automatisch verbessern, sofern die Überpronation muskulär bedingt ist (ist in den meisten Fällen der Fall). Am Anfang müssen Sie sich eventuell bewusst auf die richtige Fussstellung achten, nach wenigen Tagen bis Wochen lernt dies der Körper automatisch.
Auch bei Vorfussschmerzen eignet sich der kyBoot, da durch die Kräftigung der Fussmuskulatur der Vorfoss stabilisiert wird und dadurch weniger Druck auf den Vorfuss gelangt. Nach einigen Tagen bis Wochen "Training" im kyBoot sollten die Schmerzen abnehmen. Die weich-elastische kyBoot-Sohle unterstützt den Vorfuss von unten und lässt den Fuss in alle Richtungen frei bewegen.
Allerdings kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass die kyBoot-Sohle in der ersten Phase für den Träger eine zu hohe Instabilität beziehungsweise Weichheit aufweist Ein problematischer Vorfuss kann dadurch plötzlich zu stark bewegt und trainiert werden, dadurch können im Fall von empfindlichen Vorfüssen und zu langem Tragen beim Träger anfänglich Schmerzen auftreten.
Um die Instabilität und die Weichheit des kyBoot in der ersten Tragephase abzubremsen, empfiehlt es sich, den kyBoot anfänglich nur schrittweise länger am Stück zu tragen. Eventuell eine dünne relativ steife, handelsübliche Einlegesohle zu benützen. Diese kann dann im Laufe der Zeit schrittweise immer häufiger und länger aus dem kyBoot genommen werden. So trainieren Sie Ihren empfindlichen Vorfuss langsam aber sicher so weit, dass der kyBoot auch für Sie zum Alltagsschuh wird und seine ganze Wirkung entfalten kann.
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Babette D.
- Vorfussschmerzen
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Ist der kyBoot bei Vorfussschmerzen geeignet?
Ja, denn im kyBoot wird der Fuss optimal entlastet. Häufig ist es so, dass der Vorfuss nicht immer schmerzt. Die Schmerzen kommen und gehen. Wenn man mit dem Gehen im kyBoot in einer schmerzfreien Phase beginnt, ist es wichtig, den Schuh nicht zu lange zu tragen. Regelmässige, kurze Zeitintervalle sind am besten. Dadurch trainiert man die feinen Muskeln im Vorfussbereich, wodurch der Fuss widerstandsfähiger wird und er sich weniger entzündet. Es besteht die Chance, den kyBoot immer länger zu tragen. Zudem kann die Anfälligkeit auf Entzündungen mit der Zeit ganz verschwinden.
Ansprechpartner: Karl Müller
- Vorfussschmerzen: Meine Physiotherapeutin rät ab.
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Ich habe oft Schmerzen am Vorfuss, wenn ich auf harten Böden gehe. Darum überlege ich mir, einen kyBoot zu kaufen. Meine Physiotherapeutin rät mir jedoch zu intensiver Fussgymnastik, denn sie behauptet, dass das Tragen des kyBoot auf Dauer zu einer Schwächung der Muskulatur führt und somit meine Spreiz- und Senkfussprobleme verstärkt würden.
Wie Ihre Physiotherapeutin richtig sagt, können Probleme und Schmerzen auftreten, wenn die Fussmuskulatur geschwächt ist. Der Fuss kann nicht mehr ausreichend stabilisiert werden und das Quergewölbe flacht ab. Es kommt zu Schmerzen beim Gehen auf harten Untergrund.
Im kyBoot steht Ihr Fuss direkt auf einer weich-elastische Sohle. Diese ermöglicht den Füssen, wieder richtig abzurollen und dadurch die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur zu stärken. Das kann man mit Barfussgehen auf einem Naturboden verglichen werden. In den "normalen, harten" Schuhen kann sich der Fuss nicht mehr frei bewegen und schwächt dadurch ab. Dies kann folglich zu Fussschmerzen und Fehlstellungen führen.
Ich rate Ihnen, den kyBoot als Trainingsgerät für den Alltag einzusetzen und als Ergänzung zur Fussgymnastik in der Physiotherapie zu nutzen. Die Erfahrung zeigt, dass Fussgymnastik alleine die Füsse zu wenig trainiert, um genügend Stabilisationskraft aufzubauen. Mit dem kyBoot hingegen können Sie über Stunden schonend Ihre Füsse trainieren, damit diese wieder genügend kräftig werden, um den Körper zu tragen.
Sehen Sie den kyBoot als Trainingsgerät und lassen Sie Ihrem Körper etwas Zeit, sich an das "neue" Abrollen zu gewöhnen. Wenn Sie im kyBoot ermüden, oder die Füsse seitlich abkippen, ist es Zeit für eine kurze kyboot Pause.
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Gabriele M.
- Chronische Schmerzen an den Fussballen
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Seit zirka zwei Jahren leide ich an Schmerzen im Fussballen. Vor einem Jahr bekam ich eine Kortisonspritze ins Gelenk beim ersten Zehen neben dem grossen, was die Entzündung zurückbildete. Was auch geschah. Nun hat sich aber der Zehen zu einem Hammerzehen verändert, was in jedem Schuh stark Schmerzen verursacht. Was kann ich dagegen tun? Jeder Fussmarsch wird zur Qual.
Hat der Arzt die Ursache der Scherzen in den Fussballen diagnostiziert oder wissen Sie wann diese Schmerzen, und aus welchem Grund sie angefangen haben? Es gibt so viele verschiedene mögliche Ursachen: Unfall, Überlastung, Fehlbelastung, chronische Entzündung als Folge einer rheumatischen Erkrankung u.s.w.
Ich rate Ihnen die Füsse so oft es geht schonend zu belasten und zu bewegen. Dafür ist der kyBoot sehr geeignet, da er den Aufprall beim Gehen dämpft und somit weniger reizt als ein "normaler, harter Schuh". Zudem hat der Fuss auf der weich-elastischen kyBoot Sohle die Möglichkeit, sich in alle Richtungen zu bewegen. Dadurch wird die Durchblutung im Fuss verbessert und somit auch die Heilung unterstützt. Die Schmerzen sollten bei adäquater Belastung abnehmen.
Je nachdem wie gross die Schmerzen sind, können Sie manchmal länger, an manchen Tagen nur kurze Stecken gehen. Hören Sie auf Ihren Körper und geben Sie Ihm die nötigen Pausen, aber auch die nötige Bewegung.
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Walburga F.
- Vorfussprobleme im kyBoot
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Was kann man bei Vorfussschmerzen im kyBoot unternehmen?
Im kyBoot sollten Sie keine stärkeren Fussbeschwerden bekommen! Ich kann mir vorstellen, dass Ihre Vorfussschmerzen aus einer Überbelastung entstanden: Es ist möglich, dass Sie in den bisherigen Schuhen immer mehr die Fersen belasteten. Im kyBoot wird automatisch das Körpergewicht gleichmässig auf den Füssen verteilt, das heisst in Ihrem Fall, Sie belasten nun auch etwas mehr die Vorfüsse. Der Körper muss sich zuerst an dies neue Position gewöhnen.
Ich empfehle Ihnen die Tragdauer des kyBoot herunterzusetzen, damit sich Ihr Fuss langsam an das natürliche, gleichmässige Abrollen im kyBoot gewöhnen kann.
Ein anderer Grund für die Vorfussbeschwerden wäre:
In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass der kyBoot in der ersten Phase für den Träger eine zu hohe Instabilität bzw. Weichheit aufweist, weil ein problematischer Vorfuss dadurch plötzlich zu stark bewegt und trainiert wird. Deshalb können in Fällen von empfindlichen Vorfüssen, und zu langem Tragen, beim Träger anfänglich Schmerzen auftreten. Um die Instabilität und die Weichheit des kyBoot in der ersten Tragephase abzubremsen, empfiehlt es sich, den kyBoot anfänglich nur schrittweise länger am Stück zu tragen oder evtl. eine dünne relativ steife, handelsübliche Einlegesohle zu benützen. Diese kann dann im Laufe der Zeit schrittweise immer häufiger und länger aus dem kyBoot genommen werden. So trainieren Sie ihren empfindlichen Vorfuss langsam aber sicher so weit, dass der kyBoot auch für Sie zum Alltagsschuh wird und seine ganze Wirkung entfalten kann.
Ansprechpartner: Karl Müller
- Morton Neurom
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Wie hilft der kyBoot bei Morton Neurom?
Die Ursache des Morton Neuroms liegt bei einer mechanischen Einengung eines oder mehreren Interdigitalnervenäste (Nerv zw. den Mittelfussknochen). Dies führt zu Schmerzen und Taubheitsgefühl im Mittelfuss-Bereich. Viele betroffenen Personen haben einen Spreizfuss. Das Quergewölbe ist bei einem Spreizfuss abgeflacht da die Mittelfuss-Knochenstrahlen auseinanderweichen und dies führt dann zu den obengenannten Symptomen. Heute weiss man, dass das Quergewölbe nicht nur durch Bänder sondern entscheidend auch durch die Muskulatur aufrechterhalten wird. Hier setzt kybun mit dem kyBoot und kyBounder an:
Im kyBoot gehend kann der Fuss sich frei bewegen und wieder abrollen. Dadurch wird die stabilisierende, tiefe Fussmuskulatur trainiert. Dies ist die Muskulatur die unter anderem das Quergewölbe stabilisiert und somit einem Spreizfuss entgegenwirkt. Bei mehr aktiver Fussstabilität trifft weniger passiver Druck durch das Körpergewicht auf das Fussgewölbe bzw. den Vorfuss mit dem Morton Neurom. Durch diese (aktive) Entlastung im kyBoot hat der Betroffene folglich weniger Schmerzen und Taubheitsgefühl im Fuss und kann wieder mit Freude gehen.
Im kyBoot entlastet und trainiert er somit gleichzeitig. Dies ist entscheidend um sich langfristig zu therapieren. Wenn nur entlastet/geschont wird kann sich zwar der Fuss erholen, wird aber danach bei erneuter Belastung wieder in die gleiche Symptomatik fallen, da sich der Fuss sich während dem Schonen nicht verbessert hat (Muskulatur ist nach dem Schonen sogar noch schwächer und kann noch schlechter den Fuss stabilisieren).
Zudem spüren man durch die kyBoot-Sohle den Untergrund; die Fussnerven werden stimuliert, dadurch wird die Fuss-Koordination trainiert.
Die Stimulation der Fusssensorik und Sensibilität im kyBoot hilft den Nerven, sich vom Stress (Druck) zu erholen.
Des weiteren wird im kyBoot die Fussbeweglichkeit trainiert was den genierten Nerven mehr Raum verschafft; dadurch sollten die bekannten Schmerzen abnehmen.
Wie weit sich das Morton Neurom zurückbildet kommt auf die Beeinträchtigung/Schädigung des Nerve an und wie oft der Betroffenen im kyBoot geht/ trainiert. Sicher ist, dass er seine tiefe stabilisierende Fussmuskulatur trainiert und somit den Fuss entlastet und kräftigt. Dies wird seine Morton Neurom Symptome verbessern oder sogar zum Verschwinden bringen.
Bitte beachten Sie, dass Sie nur solange auf dem kyBounder stehen, solange Sie keine vermehrten Schmerzen haben. Bei zunehmenden Schmerzen empfiehlt sich eine Pause bis Sie wieder im Normalbereich sind. Hören Sie auf Ihren Körper und steigern Sie die Belastung wie es Ihr Körper zulässt. Der Körper braucht drei bis vier Monate bis sich die Muskeln und Bänder an die neue Belastung gewöhnt haben. Das Ziel ist mehrere Stunden bis den ganzen Tag im kyBoot zu Gehen.
Wenn Anfangs der Fuss im kyBoot bereits nach wenigen Minuten schmerzt hilft es eine steifere, handelsübliche, dünne Sohle in den kyBoot zu legen, um die Weichheit der kyBoot-Sohle etwas zu vermindern.
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Jürgen W.
- Metatarsalgie
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Ich leide schon seit längerer Zeit an Metatarsalgie, also an Schmerzen im Bereich des Vorder- und Mittelfusses. Seit sechs Monaten trage ich Einlagen in den Schuhen, doch die Schmerzen werden nicht weniger.
Kann der kyBoot bei Metatarsalgie zu einer Linderung der Schmerzen führen?
Bei Metatarsalgie kann der kyBoot zu einer grossen Linderung der Schmerzen führen und vor allem auch dazu beitragen, dass sich die Symptome der Metatarsalgie nicht verschlimmern. Metatarsalgien sind sehr schmerzhaft und schwierig zu behandeln, da wir immer mit vollem Gewicht auf den Füssen stehen. Im kyBoot gehen Sie auf einer weich-elastischen Sohle, welche das Körpergewicht über den ganzen Füss gleichmässig verteilt und somit die Metatarsalköpfchen, welche die Schmerzen auslösen, entlastet.
Im kyBoot hat der Fuss die Möglichkeit, sich dreidimensional in alle Richtungen zu bewegen, fast wie wenn Sie barfuss auf einem Naturboden gehen. Dadurch werden die tiefen, stabilisierenden Muskeln des Fusses gestärkt. Diese tiefen Muskeln entlasten die Fussgelenke und halten den Fuss aufrecht. So können Sie langfristig etwas gegen die Metatarsalgie tun.
Fussspezialisten und Mediziner sagen, dass Fussinstabilität eine mögliche Ursache von Metatarsalgie ist. Das bedeutet, dass wir nur durch mehr Stabilität des Fusses die Entzüdungen lindern und zukünftig vermeiden können. In den herkömmlichen "harten" Schuhen kann sich der Fuss nicht genügend bewegen und schwächt darum immer mehr ab. Im kyBoot dagegen hat der Fuss die Möglichkeit, sich viel freier zu bewegen; der Fuss kann sich wieder natürlich abrollen, wird kräftiger und stabiler.
Wichtig ist, dass Sie die kyBoot Tragedauer langsam steigern, damit sich Ihr Fuss an das neue Abrollen gewöhnen kann. Am Anfang reichen 20 bis 40 Minuten am Stück, dafür mehrmals täglich. In den folgenden Wochen und Monaten können Sie die Dauer steigern, aber immer nur so fest, dass Sie sich noch wohl fühlen.
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Cornelia Z.
- Druckstelle am Hammerzehen
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Was kann ich machen, wenn die "kyBoot-Zungen-Naht" auf die Hammerzehe drückt?
Es gibt folgende Möglichkeiten, um trotz Hammerzehe schmerzfrei den kyBoot zu tragen:
- Ein Polster über die Stelle im Schuh kleben, welche die Schmerzen verursacht. Solche sind bei Schuhmachern erhältlich.
- Die betreffende Stelle vom Schuhmacher etwas ausweiten lassen. Die Vollledermodelle von kybun sind dazu gut geeignet. (z.B Jindo Chocolate oder Jindo Caviar)
- Ein anderes kybun Modell austesten, um eines zu finden, das nirgends drückt. Die Baram-Modelle oder der Namsan geben dank dem Netzeinsatz oft etwas mehr Platz für die Zehen. Sandalen und Hausschuhe haben keine Zunge und unser (Winter-)Wanderschuh bietet den Zehen deutlich mehr Spielraum.
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Jürgen W.