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Die ausgewiesenen Werte liegen am unteren Rand der Erwartungen: Die Prognosen der von AWP befragten Ökonomen lagen für den Monatswert zwischen +0,1% und +0,3% und für den Jahreswert zwischen -0,5% und -0,3%.
Der Anstieg des CPI im Berichtsmonat ist laut BFS auf mehrere Ursachen zurückzuführen. So seien die Preise insbesondere bei Erdölprodukten, Pauschalreisen, Lebensmittel und Mieten teurer geworden. Rückläufig waren laut BFS hingegen die Preise für Luftverkehr sowie, infolge von Aktionen, die Preise für Möbel und Einrichtungszubehör.
Die Preise der Inlandgüter stiegen im Mai gegenüber dem Vormonat um 0,1% und gingen im Jahresvergleich um 0,4% zurück. Für die Importpreise lag das Plus im Vormonatsvergleich bei 0,4%, im Jahresvergleich sanken sie um 1,4%.
Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI), anhand dessen die hiesige Teuerung mit jener in den europäischen Ländern verglichen werden kann, erreichte im Mai einen Wert von 99,7 Punkten. Dies entspricht einer Veränderungsrate von +0,1% gegenüber dem Vormonat und von -0,5% im Vergleich zum Vorjahresmonat.
ra/cp
(AWP)