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Das Abkommen ist die Frucht von mehr als einem Jahr Arbeit der über 100 Fachleute in den zehn GIF-Mitgliederländern, darunter der Schweiz. Ausgewählt wurden sechs Technologien, die jetzt gemeinsam weiter erforscht und entwickelt werden: gasgekühlte Schnelle Reaktoren mit integrierter Wiederaufarbeitung am Standort, mit Blei-Wismut gekühlte Schnelle Reaktoren für eine Betriebstemperatur von 550-800 oC, mit geschmolzenen Fluoridsalzen gekühlte Reaktoren für einen tiefen Betriebsdruck, mit Natrium gekühlte Schnelle Reaktoren für die Verbrennung von Plutonium und anderen Aktiniden, Reaktoren mit superkritischer Wasserkühlung für eine Stromproduktion mit hohem Wirkungsgrad und fortgeschrittenerer Aktinidenbewirtschaftung sowie schliesslich mit Helium gekühlte Höchsttemperaturreaktoren für die Lieferung von Prozesswärme. Bei allen Systemen geht es nicht nur um die eigentliche Reaktorentwicklung, sondern auch um die Optimierung des dazugehörenden Brennstoffkreislaufs, der in den meisten Fällen geschlossen ist. Ziel ist, bis 2030 Systeme zur Einsatzreife zu bringen, die im Sinne der Nachhaltigkeit verglichen mit den heutigen wirtschaftlicher, sicherer, zuverlässiger und proliferationsresistenter arbeiten sowie weniger Abfälle erzeugen.
Quelle
P.B. nach NucNet, 23. September 2002