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Die Kirche Mariä Himmelfahrt setzt mit ihrem hohen Turm und durch ihre Lage am Hang ein von weit her sichtbares Zeichen in die Landschaft. Sie gehört zu den wenigen im Mauerbestand noch
erhaltenen, spätgotischen Kirchen des Kantons Solothurn. Der Turm wurde 1457 errichtet und 1859 um ein Geschoss für das Uhrwerk erhöht. Das Kirchenschiff wurde an der Stelle eines Vorgängers in
den Jahren 1514 bis 1517 erbaut. 1559 fand die feierliche Weihe der Kirche durch den Bischof von Lausanne statt.
Von der Spätgotik zur Neugotik
Das Gotteshaus entspricht dem Typus der Pfarrkirche, wie er in ländlichen Regionen häufig anzutreffen ist. Es handelt sich um eine schlichte Saalkirche mit erhöhtem, polygonalem Chor und
Käsbissenturm. Während der Turm mit rundbogigen Fensteröffnungen noch romanische Bauformen aufweist, spricht das Kirchenschiff mit spitzbogigen Fenstern eine gotische Formensprache.