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Der „Reytener“ ist ein etwas aussergewöhnlicher Nauen. Er gehörte der Sägerei Murer in der Rütenen in Beckenried. Es wurden hauptsächlich Holztransporte ausfgeführt. Um Baumstämme zu transportieren, wurden diese geflösst, was sehr zeitraubend und umständlich war. Mit dem Rütener wurden die Stämme quer auf den Nauen geladen. Zum Beladen wurde bald ein Kran montiert, der später vergrössert wurde. So war das Beladen schneller und auch der Transport ging zügig voran. Während der Kriegszeit war der Rütenennauen mit einem Holzvergaser ausgerüstet. Auch zeichnete er sich durch die spezielle Kittchen-Steuerung (Kitchen rudder) aus.
Der Nauen Rütenen, nach einem Wiler zwischen Beckenried und der Risletenschlucht benannt, hat als Personenschiff ausgedient.
Ab dem 1. Januar 2015 hat sich nun die Bundes-Gesetzgebung für Güterschiffe, welche vorwiegend zum gewerbsmässigen Transport von über 12 Passagieren benutzt werden, verschärft. Diese Schiffe, welche anstelle von Gütern mehrheitlich gemütliche Gesellschaften transportieren haben sich gesetzmässig an die Auflagen von Fahrgastschiffen zu richten. Um den strengeren Vorschriften Rechnung zu tragen, müssen bei vielen Güterschiffen verschiedene Anpassungsarbeiten gemacht werden, zum Beispiel der Einbau von zusätzlichen Schottwänden. Die SGV-Geschäftsleitung hat entschieden, dass sich die Nachrüstung bei der „Rütenen“ nicht mehr rechnet, zu viel Geld müsste investiert werden. =>