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Forscher des NYU Langone Hospital in New York wollten wissen, was bei einem Herzstillstand im Gehirn sterbender Menschen passiert.
Sie untersuchten mehr als 500 Patienten, die nach einem Herzstillstand im Krankenhaus wiederbelebt wurden. Während der Wiederbelebung wurde die Hirnaktivität der Patienten gemessen.
Fast die Hälfte der Patienten (40 Prozent) erinnerte sich, während der Reanimation bei Bewusstsein gewesen zu sein. Sie konnten zum Beispiel beobachten, was vor sich ging.
Bei einigen Patienten war die Gehirnaktivität eine Stunde nach dem Herzstillstand noch normal.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das menschliche Bewusstsein im Moment des Todes nicht aufhört, schreibt Science in Image.
Als Erklärung geben die Forscher an, dass beim Tod bestimmte Systeme versagen, die uns kognitiv einschränken. Sie könnten dann Zugang zu „neuen Dimensionen der Realität“ erhalten.
Die Patienten hatten das Gefühl, sich „von ihrem Körper zu lösen“.
Die Forscher sagen, dass sie möglicherweise erste Anzeichen von Nahtoderfahrungen registriert haben.
Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Resuscitation veröffentlicht.