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Gua Sha ist eine jahrtausendalte Therapie der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), die vor allem in Asien sehr bekannt und beliebt ist.
In China wurde Gua Sha früher von der Landbevölkerung als einfache und wirksame Methode zur Selbsthilfe eingesetzt, vor allem bei Fieber, Erkältungen, Infektionserkrankungen oder jeglichen Schmerzen am ganzen Körper.
Gua Sha ist eine äusserliche Therapie, die hauptsächlich angewendet wird, um oberflächliche Syndrome und Stauungen aufzulösen. Durch diese Methode werden Qi (Energie) und Blut im Körper bewegt. Die zu behandelnden Körperareale werden mit Öl leicht einmassiert. Nachher werden die betreffenden Zonen mit Hilfe eines speziellen Schabers oder mit einem chinesischen Suppenlöffel bearbeitet. Durch diese sanfte Schabetechnik entstehen die gewünschten, meist grossflächigen, in der Regel nicht schmerzhaften Hautrötungen. Es handelt sich dabei um punkt- oder strichförmige, harmlose Rötungen, die „Sha“ genannt werden. Sie bilden sich oft schon während der Behandlung oder spätestens nach 1 - 2 Tagen von selbst zurück. Die Haut bleibt während der Behandlung intakt, d. h. es entstehen weder Wunden noch offene Abschürfungen.
Gua Sha wird in der Praxis oft bei Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt, kann aber z.B. auch bei beginnender Erkältung, zur Stärkung des Immunsystems, bei Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Müdigkeit und zur besseren Blutzirkulation angewendet werden.
In meiner Praxis wende ich Gua Sha oft vor oder nach einer Akupunktur- oder Laserbehandlung an. Sie wird als sehr wohltuend und entspannend empfunden.