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Untertitel: «La tigre e la neve» in den Kinos
Roberto Benigni ist nicht nur Regisseur des neuen Films, er hat auch selbst die Hauptrolle übernommen. Er spielt den naiven Poeten Attilio, der sich verliebt und seiner grossen Liebe Vittoria hinterherreist, als diese bei einer Recherchereise im Irak von amerikanischen Bomben verletzt wird.
Attilio ist politisch nicht interessiert, wird aber wohl oder übel in die Kriegswirren verwickelt. Mit dem Araber Fuad (gespielt von Jean Reno) erlebt und überlebt er den Alltag zwischen selbstmörderischen Terroristen und scharf schiessenden Amerikanern.
Absurde Situationen –
Ernst und Komik nebeneinander
Benigni wäre nicht Benigni, wenn der Film nicht doch ein paar humorvolle Szenen hätte. Die zu bestehenden Abenteuer gehen zuweilen ins Absurde und er muss einige komische Situationen überstehen, bis er seine Geliebte (im Leben wie im Film Benignis Gefährtin Nicoletta Braschi) in die Arme schliessen kann.
Er wolle das Publikum «ohne Ideologie bewegen», meinte der erklärte Pazifist Roberto Benigni. Sein Film sei eine «Hymne an das Leben».
«La tigre e la neve» läuft diese Woche in Originalversion mit deutschen und französischen Untertiteln in den Freiburger Kinos.
«The Chronicles of Narnia»
Mit «The Chronicles of Narnia» («Die Chroniken von Narnia») kommt ein Film in die Kinos, der sich als Erbe der «Herr der Ringe»-Trilogie sieht. Im Fantasy-Film von Regisseur Andrew Adamson wird das bekannte Buch von C.S. Lewis umgesetzt – weitere Teile des Epos sollen in den nächsten Jahren folgen.
Erzählt wird die Geschichte der vier Geschwister Lucy, Edmund, Peter und Susan, die auf der Flucht vor dem Luftangriff der Nazis auf London 1940 in einen Zug gesetzt werden, um auf dem Land sicher das Ende des Krieges abzuwarten. Im Haus eines kauzigen Professors, hinter einem alten Schrank, erleben die vier Kinder das grösste Abenteuer ihres Lebens. Hinter den mottenbefallenen Pelzmänteln befindet sich nämlich das Königreich Narnia. Aber das zauberhafte Land ist unter dem eiskalten Fluch der weissen Hexe Jadis erstarrt. Laut einer alten Prophezeiung sollen vier Menschenkinder das Land von der Tyrannei der Hexe befreien.
Fast zweieinhalb Stunden lang erlebt der Zuschauer eine andere, magische Welt, mit sprechenden Tieren, Zwergen, Faunen, Minotauren und Zentauren – Computertechnik sei Dank. Trotzdem gehen die Persönlichkeiten der vier Kinder darin nicht verloren.
Auch «The Chronicles of Narnia» läuft derzeit in Originalversion in den Freiburger Kinos.