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Gustav Ammann gilt als einer der bedeutendsten Gartenarchitekten des 20. Jahrhunderts in der Schweiz. Als anerkannter Fachmann im In- und Ausland war Ammann nicht nur ständiger Impulsgeber in Diskussionen und Wegbereiter neuer Ideen, er galt auch als Gestalter aussergewöhnlicher Parkanlagen und Gärten, mit denen er grüne Gegenwelten oder – in den Worten Gustav Ammanns – «eine schöne beglückende Insel im Getriebe des Alltags» schaffen wollte.
Die erste Monografie über Gustav Ammann verfolgt die Entwicklung seines Schaffens von den konsequent architektonisch durchformten frühen Gärten über die «natürlich» gestalteten Wohngärten der 1930er-Jahre, die ein unbekümmertes Leben in der Natur ermöglichen sollen, bis hin zur Integration von Garten, Siedlung und Landschaft in den 1940er- und 1950er-Jahren. Konkret fassbar wird die Besonderheit von Ammanns Werk anhand ausgewählter Beispiele, die Johannes Stoffler eingehend analysiert. Dazu gehören unter anderem die Freibäder Allenmoos und Letzigraben, die Gartenanlagen der Siedlungen Neubühl und Heiligfeld, der Wohlfahrtsgarten der Firma Bührle in Zürich und die Anlage des Arbeiter-Ferienheims SMUV in Vitznau.