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«Tschau zäme.» Das waren Röbis letzte Worte, bevor die Medikamente wirkten und er starb. Am 18. August 2022. 77-jährig, kurz nach dem Mittag. Im Schlafzimmer seines Hauses in Wetzikon ZH, inmitten seiner Liebsten, seiner Familie und engen Freunden und Freundinnen. Robert «Röbi» Widmer-Demuth war zu schwach, das Mittel selbst zu schlucken. Deshalb mussten ihm die tödlichen Medikamente intravenös verabreicht werden. Er drehte die Infusion selbst auf. So wie es das Gesetz zur Sterbehilfe verlangt.
Knapp ein Jahr vor seinem Tod hatte Röbi die Diagnose Lungenkrebs erhalten. Unheilbar. Zusammen mit seiner Frau Heidi Demuth Widmer entschied er sich für den palliativen Weg. Er wollte keine Chemotherapie oder Bestrahlung, keine lebensverlängernden Massnahmen. Er wollte bei vollem Bewusstsein und selbstbestimmt sterben. Dann, wenn er die Schmerzen nicht mehr aushalten würde. Mitglied bei einer Sterbehilfeorganisation waren er und seine Frau schon lange.
Röbis Weg
Immer schon hatte Röbi Widmer-Demuth Tagebucheinträge verfasst sowie Gedichte, Notizen und Gedanken schriftlich festgehalten. Eine Woche vor seinem Tod schrieb er seiner Frau Heidi: