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Schukewitsch, Ewgenij Iwanowitsch
Während des II. Weltkrieges wurde bei der Frontbetreuung ein ausserordentlich talentierter Manipulator populär. Er betrat die Bühne mit leeren Händen. Alle Requisiten waren in seinen Taschen. Im Laufe der Darbietung erschienen riesige Blumensträusse, Tücher, Bälle, Zigaretten.
Die Zuschauer waren verblüfft darüber und rätselten woher er all das nahm.
Plötzlich rollten zwei Dutzend Münzen aus dem ärmel und fielen klimpernd auf den Boden. Die Zuschauer dachten, dass die Vorstellung schief gehe. Schukewitsch zauberte jedoch aus der Luft noch mehr als fünf Dutzend Münzen, mit denen er hervorragend manipulierte.
Danach verschwanden alle Requisiten blitzartig genauso geheimnisvoll, wie sie erschienen waren, und der Zauberkünstler verlies die Bühne wieder mit leeren Händen.
Aus: A. A. Vadimov, M. A. Trivas. Von den Magiern der Antike bis zu den Illusionisten unserer Tage. Aus dem Russischen frei übersetzt von Hans-Christian Solka, Magdeburg