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"Seppi" Siffert ist eine der grossen Figuren in der Geschichte des Automobil-Rennsports. Er hat den Schauspieler Steve McQueen für die Rolle im Film "Le Mans" inspiriert. Das Leben des Freiburger Formel-1-Piloten und dessen Freundschaft mit dem Freiburger Maler und Bildhauer Jean Tinguely ist Thema einer neuen Ausstellung.
Der vor 80 Jahren geborene Freiburger nahm an 100 Grand-Prix-Rennen teil. Zwei davon gewann er. Seine Karriere nahm ein brutales Ende, als er im Alter von erst 35 Jahren bei Unfall in einem Rennen am 24. Oktober 1971 getötet wurde.
Siffert ist in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen. Als Jugendlicher wurde er vom Virus des Automobilsports ergriffen. 1970 nahm er an den Dreharbeiten für den Film "Le Mans" mit Steve McQueen in der Rolle des Rennfahrers teil. In den Szenen des Rennens ist Siffert das Double des berühmten Schauspielers.
2005 erscheint der Dokumentarfilm "Jo Siffert: Live Fast Die Young", der das kurze und intensive Leben des Freiburger Draufgängers zeigt. Dessen Lebenslauf ist ebenfalls auf Wikipedia dokumentiertexterner Link. Auch in den Archiven des Westschweizer Radio und Fernsehen RTS befinden sich zahlreiche Beiträge über den legendären Schweizer Rennfahrer.
Der Freiburger Fotograf Jean-Claude Fontana hat das Leben seines Freundes Siffert auf der Rennbahn und ausserhalb im Bild festgehalten, insbesondere auch dessen Begegnungen mit dem Freiburger Bildhauer Jean Tinguely – auch er ein Freund Sifferts. Die Ausstellung "Je t'appellerai Seppi" (ich werde dich Seppi nennen) zeigt eine Auswahl dieser Bilder. Gezeigt wird sie in der Kantonsbibliothek und in der Universität Freiburg bis zum 9. September.
(Text: swissinfo.ch)