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Dr. Aladár Gajáry wurde am 28. Februar 1929 im ungarischen Kapuvár geboren und verbrachte dort seine Schulzeit. 1947-56 absolvierte er an der Universität Gregoriana in Rom seine philosophischen und theologischen Studien. Er studierte ausserdem als Stipendiat der Alexander-von-Humboldt-Stiftung in Mainz und München. 1953 erfolgte in Rom die Priesterweihe, 1958 das theologische Doktorat zum Thema „Die dogmatischen und aszetischen Grundlagen der Jungfräulichkeit in der Problematik von heute“. Weil Aladár Gajáry nach dem Doktorat nicht in sein ungarisches Heimatbistum Stuhlweissenburg (Székesfehérvar) zurückkehren konnte, ernannte man ihn, als Nachfolger des Jesuiten P. Peter Gumpel, in den Jahren 1958-1964 zum Repetitor für Theologie am Päpstlichen Collegium Germanicum et Hungaricum in Rom.
Im Jahr 1964 wurde Aladár Gajáry unter Bischof Johannes Vonderach als Professor für Dogmatik und Fundamentaltheologie an das Priesterseminar St. Luzi nach Chur berufen. Diese Aufgabe versah er volle 36 Jahre lang, bis er mit dem Ende des Studienjahrs 1999/2000 emeritiert wurde. Seinen Ruhestand verbrachte er 14 Jahre lang im Priesterseminar St. Luzi. Die letzten Lebensjahre wohnte er im Alters- und Pflegeheim Loëgarten in Chur. Dort verstarb er am 29. März 2018. Das Kollegium und die Studierenden der Theologischen Hochschule Chur haben sich im Rahmen eines Gedenkgottesdienst vom Verstorbenen verabschiedet. Die Urnenbeisetzung findet am 24. April in seiner ungarischen Heimat statt.
Prof. Dr. Christian Cebulj (Rektor)