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Symptome von Spannungskopfschmerzen
Spannungskopfschmerzen gehören zu den häufigsten Kopfschmerzarten. Die Internationale Kopfschmerzgesellschaft klassifiziert diese Form als Spannungskopfschmerz, wenn die Dauer der Schmerzen 30 Minuten bis 7 Tage ist und mindestens zwei der folgenden Charakteristika vorhanden sind:
- drückend, ziehend, nicht pulsierend; leichte bis mittelschwere Intensität
- beidseits auftretend; keine Verstärkung unter Bewegung
- keine Einschränkungen bei Licht und Lärm, Absenz von Übelkeit und anderen Ursachen
Da es den Alltag und die sozialen, sowie sportlichen Aktivitäten einschränken kann, sind Betroffene oft an einer schnellen Lösung interessiert.
Spannungskopfschmerzen können durch Verspannungen der dynamischen Nacken- und Schultermuskeln und Schwäche der tiefliegenden Haltemuskeln ausgelöst werden. Diese muskuläre Ungleichheit kann die Körperhaltung negativ beeinflussen und anhaltende Schmerzen zu dauerhaft ungünstigen Bewegungsmustern führen. Zusätzlich können Triggerpunkte (lokale Verspannungspunkte, die eine Schmerzausstrahlung in Kopf-, Stirn- und Kieferbereich erzeugen) in der Nacken-Schulterregion vorliegen.
Behandlung der Kopfschmerzen
Eine erfolgsversprechende Anlaufstelle bei Spannungskopfschmerzen ist Physiotherapie. Dazu gehören Entspannungsübungen, Ausdauertraining, Kräftigungsprogramme und manchmal die Empfehlung der Magnesium-Einnahme. Ein alleiniges zehnwöchiges Krafttraining kann zur Schmerzreduktion und Muskelverbesserung auch bei chronischer Symptomatik führen. Dafür ist wichtig, dass zuvor instruierte Übungen regelmässig 2-3 Mal wöchentlich durchgeführt werden, damit es zu den gewinnbringenden Effekten und Reduktion der Kopfschmerzhäufigkeit kommt. Studien zeigen, dass eine kombinierte Behandlung mit Verbesserung der Körperhaltung, Kräftigungsübungen der tiefliegenden Nackenmuskeln, sowie manueller Therapie zur Behandlung der Verspannungen und Beweglichkeitseinschränkung der betroffenen Segmente noch effizienter ist.
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