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Für eine kurze Zeit ging am Montag in einem schmalen Streifen quer durch die USA das Sonnenlicht aus.
Bei einer totalen Sonnenfinsternis schiebt sich der Mond zwischen Erde und Sonne. Dabei verdeckt er die Sonne komplett, bis nur noch die sogenannte «Korona» zu sehen ist.
Die totale Finsternis erreichte die Pazifikküste in Lincoln Beach im Bundesstaat Oregon und zog dann etwa 90 Minuten lang in einem rund 100 Kilometer breiten Streifen bis nach South Carolina. In dieser Kernzone verschwand das Tageslicht sukzessive während etwa zwei Minuten.
Millionen wollten die von Küste zu Küste reichende totale Finsternis sehen. Es war die erste nach 99 Jahren. An der Ostküste war das Ereignis allerdings von Wolken überschattet. So auch in Washington, wo Präsident Donald Trump mit seiner Familie das historische Ereignis vom Balkon des Weissen Hauses aus bewunderte.
Präsidententochter Ivanka hatte zuvor auf Twitter darauf hingewiesen, die Schutzbrille zu tragen:
Manche der Beobachter schrieben der «Great American Eclipse» eine politische Rolle zu:
Auch in anderen Teilen des amerikanischen Kontinents war das Ereignis zu sehen. Hier verfinsterte sich die Sonne allerdings nur partiell. Sogar in Teilen Westeuropas konnten die Menschen sehen, wie sich der Mond minimal vor die Sonne schob.
Die nächste total Finsternis findet am 2. Juli 2019 statt. Sie wird im Pazifikraum und in einigen Städten Chiles und Argentiniens zu sehen sein.