Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03159.jsonl.gz/1410

La compétition CISOR 2019 s’est déroulée à Säkylä/Finlande sur les installations militaires de la Brigade Pori. Tout était parfaitement organisé tant au niveau de l’accueil, du logement et du ravitaillement. Seul petit bémol, la moitié des valises de nos compétiteurs n’ont pas suivi et sont arrivées que le lendemain, grâce au « réseau » de la présidente des sous-officiers finlandais l’adj C Annouka Jokipii qui est intervenue au niveau de la direction de l’aéroport ! Il en fut de même à notre retour à Zürich. La Compagnie « Finair » laisse à désirer.
Bien que des progrès peuvent et doivent encore être réalisés au niveau de nos compétiteurs, une nette progression a été enregistrée par rapport aux résultats obtenus par les équipes suisses en 2017. Des 13 nations engagées, l’ASSO obtient le 4ème rang au classement général des Nations. Notre équipe vétérans (Wampfler, Lüthi et Leuenberger) se classe première dans sa catégorie.
Comme nous l’avons annoncé, tout est à refaire, pour la représentation de l’ASSO et nous sommes sur la bonne voie. L’app Rolf Gurtner, engagé comme coach, a démontré ses connaissances techniques et est à même de mener nos hommes lors de la compétition. Pour ce qui est du recrutement, nous avons pu compter sur la collaboration de J. Giacobino, lequel qui a déjà établi un film « réclame » au goût du jour et de la jeunesse. Un plus long métrage va être mis prochainement à disposition des sections de l’ASSO et servira de propagande lors de nos interventions dans les écoles de sous-officiers.
Félicitations
A la fin des compétitions, lors de la proclamation des résultats, la médaille d’argent de la CISOR a été remise, sur proposition du chef de délégation, en témoignage de reconnaissance pour le travail fourni et comme encouragement à poursuivre la mission aux sgt Daniel Wampfler et sgt Hans Walther.
Pour les participants
Adj sof G. Beucler
Die CISOR- Wettkämpfe 2019 fanden in Säkylä/Finnland, auf den militärischen Anlagen der Pori -Brigade statt. Alles war perfekt organisiert, sowohl was den Empfang betrifft, wie auch die Betreuung, die Unterkünfteund die Verpflegung. Nur etwas Ärger gab es bei der Anreise, die Hälfte der Koffer unserer Wettkämpfer kam erst am nächsten Tag an, da die Fluglinie diese schlicht nicht lieferte.
Erst dank des "Netzwerks" der finnischen Unteroffizierspräsidentin Adj C Annouka Jokipii, die direkt bei der Flughafenleitung intervenierte, klappte es dann doch noch!
Das Gleiche passierte übrigens bei der Rückkehr nach Zürich, die Fluggesellschaft «Finair» lässt hier etwas zu wünschen übrig.
Bei unseren Wettkämpfern müssen noch Fortschritte erzielt werden, obwohl hier bereits eine deutliche Verbesserung zu verzeichnen ist, wenn man die aktuellen Ergebnisse der Schweizer Teams mit denen des Jahres 2017 vergleicht. Von den 13 beteiligten Nationen belegt der SUOV den vierten Platz in der Gesamtwertung der Nationen. Unsere Veteranenmannschaft (Wampfler, Lüthi und Leuenberger) wird auf Platz eins geführt.
Wie wir angekündigt haben, muss für die Vertretung der SUOV nun wieder alles getan werden und wir sind auf dem guten Weg. Der als Coach eingesetzte Gfr Rolf Gurtner hat sein technisches Wissen unter Beweis gestellt und ist in der Lage, unsere Männer während des Wettkampfes zu führen. In Bezug auf die Rekrutierung der Wettkämpfer
konnten wir auf die Zusammenarbeit von J. Giacobino zählen, der vor Ort bereits in einem "Werbe-Trailer" auf Video die CISOR-Wettkampfstimmung eingefangen hat.
Ein längerer Film hierzu wird in Kürze den SUOV-Sektionen zur Verfügung gestellt und kann danach als Werbung während unserer Präsentationen in den Unteroffiziersschulen verwendet werden.
Herzliche Gratulation
Am Ende der Wettkämpfe, an der feierlichen Rangverkündigung, wurde auf Vorschlag des Delegationsleiters die Silbermedaille der CISOR an Schweizer Wettkämpfer verliehen. Dies als Zeichen der Anerkennung für die jahrzehntelange geleistete Arbeit und als Ermutigung, an Wm Daniel Wampfler und an Wm Hans Walther.
Für die Teilnehmer
Adj sof G. Beucler
Berichterstattung im Berner Oberländer von Fritz Leuzinger
Der 57. Zweitägeler mit Wetterkapriolen
OBERSIMMENTAL Den über 90 Skipatrouillen am „Zweitägeler“ dem 57. Schweizer Winter-Gebirgs-Skilauf machten Sturmwinde und Schneebrettgefahr einen Strich durch die Rechnung. Trotzdem war Regierungsrat Philippe Müller vom Durchhaltewillen der fast 500 Läuferinnen und Läufer beeindruckt.
Der „Zweitägeler“ unter dem Patronat des UOV Obersimmental erlebte am Wochenende Hochs und Tief. Von den fast 500 teilnehmenden Tourenskifahrern in 94 Patrouillen aus sechs europäischen Nationen verlangte Wettkampfleiter Oberstleutnant Rolf Matti Durchhaltewille, Führungsdisziplin und skifahrerisches Können fernab von Pisten und Bergbahnen. Mit dabei war auch die Vereinigung Schweizer Gebirgssoldaten angeführt von ihrer neuen Präsidentin Brigadier Germain Seewer.
Die zwei Marschstrecken waren vorbereitet. Am Samstag führte die Route vom Rychestei hinauf zum Hundsrügg und über den Jaunpass hinunter nach Reidenbach. Die einheimische Frauenpatrouille „Albristhorn“ von Esther Rentsch war sich beim Kontrollposten auf dem Jaunpass einig: «Wir erlebten im leichten Schneefall eine gute Spur, der mässig starke Rückenwind unterstützte uns im Aufstieg über den Grat.»
Die Natur übernahm das Kommando
Für die Strecke Lenk vom Sonntag war der Aufstieg über Wallegg – Lochberg zum Leiterli vorgesehen. Durch Sturmwinde im Bereich Leiterli und Schneebrettgefahr im Aufstiegsbereich musste die Laufstrecke sicherheitshalber verlegt werden. Auch die Bergbahnen wurden atmosphärisch gezwungen den Betrieb vorübergehend einzustellen. Oberstlt Rolf Matti: «Schweren Herzens mussten wir uns der Natur beugen. Das ganze Läuferbataillon zeigte gute Moral und nahm den Entscheid an.» Die sonntägliche Zweitägeler-Tour war um einiges kürzer und führt über die Tschuggen hinauf zum Hubel. Risikolos war die Abfahrt über die blaue Betelberg-Piste zurück ins Dorf und zu Fuss zum Ziel beim Kuspo.
Kameradschaftspflege am HV
Am traditionellen Hauptverlesen gratulierte Regierungsrat Philippe Müller als Berner Militär- und Sportdirektor der versammelten Läuferschar: «Ich bin beeindruckt von der sportlichen Leistung und dies ohne Ränge und Preisgelder. Die Gratulation geht auch an die vielen Helfer und Funktionäre für ihr Engagement dieses Events.» WK-Soldaten aus Büre standen dem rückwärtigen Dienst zur Seite. Bereits im Voraus unterstützte während einigen Tagen ein Detachement aus dem Gebirgs-Kompetenz-Zentrum Andermatt die Strecken- und Spurpatrouillen. Militärische Grüsse überbrachte Divisionär Yvon Langel der Territorial Division 1. Das kameradschaftliche Miteinander über alle Landesgrenzen hinaus umrahmte die Musikgesellschaft Lenk.
Ehrungen und Auszeichnungen
Zur Tradition gehören Auszeichnungen für 20, 25, 30 und mehrjährige Teilnahmen. Alle 57. Zweitägeler beendet hat der 79jährige Uetendorfer Alfred Ryter. Nur zwei weniger ist der Zuger Rudolf Köppel gelaufen. Auch Martin Berger aus Wynigen hat mit 51 Teilnahmen die magische Grenze überschritten. Zum 40. Mal dabei war Werner Schmidiger aus Aegerten. Für Colonel André Gaillard aus Villard sur Thônes (Frankreich) stehen deren 35 zu Buche. 30 Läufe absolvierten Robert Etter, Schüpfen; Jakob Aeschbacher, Wasen; Willi Matti, Zollbrück und Peter Zahnd aus Igis. Sechs Goldmedaillen gab es für 25 und 4 Silberne für die 20. Teilnahme.
Der Zweitägeler ist grenzenlos
Die SUOV-Jungend-Standarte holten sich die sechs flämischen Löwen von Thomas de Baene mit einem Durchschnittsalter von 20,3 Jahren. Auch der Bergkristall der Damenstaffel ging zur Patrouille „val saint-lampert“ von Elisabeth van Cleemput nach Belgien. Die Senioren-Standarte geht nach Frankreich. Das Team von Patrice Lecerf aus Annecy ist im Durchschnitt fast 70 Jahre alt.
Der Zweitägeler, ein Erlebnis in den Winterbergen
von Fritz Leuzinger
Unter dem Patronat des Unteroffiziervereins Obersimmental nahmen am 2. März-Wochenende fast 600 Läuferinnen und Läufer aus zwölf Nationen die beiden Tagestouren zum 56. Zweitägeler unter die mit Fellen bespannten Ski. Im internationalen Läuferharst mit 117 Patrouillen waren zu den Schweizern auch Franzosen, Belgier, Deutsche und Luxemburger, insgesamt 12 Nationen, vertreten. Mit Brigadier Germaine Seewer, Chef Personelles war auch die ranghöchste Frau der Schweizer Armee, aktiv auf der militärisch/zivilen Skitour anzutreffen. Von Wettkampfleiter Oberstleutnant Rolf Matti wurde Durchhaltewille, Führungsdisziplin und skifahrerisches Können fernab von Pisten und Bergbahnen verlangt.
Anspruchsvolle Tagesstrecken
Am Samstag führten die geforderten elf Kilometer von Blankenburg hinauf zur Fromatt und zum hinteren Chumi. Durch die „Milchchäle“ hinunter wurde Zweisimmen wieder erreicht. Am Sonntag an der Lenk waren es zehn Kilometer hinauf zum Schatthore, Seewelen und Hahnenmoos. Nach der Abfahrt zum Metsch und der Stand Express Talfahrt ging es zum Ziel beim Kuspo. Zweitägeler-Kommandant Matti rapportierte am Sonntagabend: «Alle Teilnehmenden haben die beiden Tagesziele in Zweisimmen und an der Lenk in guter Verfassung, zufrieden und unfallfrei erreicht. Sicher werden Muskelkater und vereinzelte Blasen an das Bergerlebnis im Obersimmental noch eine Weile erinnern.»
Vor der Läuferschar gab Brigadier Germaine Seewer ihre persönlichen Skitourerlebnisse preis. Ein besonderes Lob kam den 170 Helfenden im Hintergrund des Zweitägelers zu.
Ein Lob den vielen Helfern
Am traditionellen Hauptverlesen gab Brigadier Germaine Seewer dem Läuferbataillon ihre persönlichen Eindrücke preis. Ihr war das kameradschaftliche Miteinander in der völkerverbindenden Läuferfamilie zwischen Jung und Alt aufgefallen. Auch zum zweiten Mal als Läuferin durfte Germaine Seewer an den Kontrollposten viel Engagement und Herzblut feststellen. Sie gab ihrer Freude Ausdruck: «Im regnerische Wetter und bei starkem Wind gab es keine Gipfelrast mit herrlichem Panoramablick. Dafür wurde in den Hütten Tee gekocht und bekömmliche Zwischenverpflegungen zubereitet.» Für Brigadier Seewer ist es unmöglich ein solcher Event von der Sicherheit über die Transporte bis zur Verpflegung ohne die vielen Helfer durchzuführen. In ihrer Ansprache zur Läuferschar, im Beisein militärischer und zivilen Ehrengästen, bekamen die 170 Funktionäre im Hintergrund des Zweitägelers ein besonderes Lob. Sie freute sich aber auch selber: «Mit grosser Wahrscheinlichkeit bin ich nächstes Jahr wieder dabei!»
Wie Gämsen im Gleichschritt bergauf zum letzten Kontrollposten. Brigadier Germaine Seewer mit Wettkampfkdt Oberstlt Rolf Matti als Patrouillenführer.
Ehre wem Ehre gebührt
Am Zweitägeler gibt es keine Laufbestzeiten. Dafür werden die Anzahl der absolvierten Läufe mit Erinnerungspreisen ausgezeichnet. Als einziger beendete der 78jährige Alfred Ryter aus Uetendorf alle bisherigen Zweitägeler. Das 50. Jubiläum feierten Fred Brand, Langenthal und Martin Berger aus Wynigen. Ihren 45. Lauf beendeten Josia Berger, Ersigen und Otto Nöttinger, Uerkheim. Jörg Meier aus Wilderswil war 40 Mal dabei. Weiter wurden für 35, 30, 25 und 20 Läufe noch 15 Auszeichnungen abgegeben. Die SUOV-Jungend-Standarte holten sich die Belgian Youth von Thomas de Baene. Auch der Bergkristall der Damenstaffel ging zur Patrouille „val saint-lampert“ von Elisabeth van Cleemput nach Belgien.
Diese Patrouille aus Haute Savoie war am Sonntag beim letzten Aufstieg zum Hahnenmoos immer noch locker und gutgelaunt.