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Politische Partizipation als Menschenrecht für Menschen mit kognitiver Entwicklungsbeeinträchtigung
Eine theoriegeleitete Darstellung des Zugangs am politischen Leben und Wahlen in der Schweiz für Menschen mit einer kognitiven Entwicklungsbeeinträchtigung und eine Auslegeordnung für adressatengerechte politische Bildung
In dieser Bachelorthesis wird das Thema der politischen Partizipation von Menschen mit einer kognitiven Entwicklungsbeeinträchtigung behandelt. Noch heute bestehen in der Schweiz Barrieren für Menschen mit einer Beeinträchtigung hinsichtlich der Wahlen, der Wahrnehmung politischer Ämter oder der anderweitigen Beteiligung an gesellschaftlichen
Aushandlungsprozessen. Aufgrund dieser Barrieren entstehen verschiedene Problemfelder, die durch Ungleichbehandlung und Diskriminierung gekennzeichnet sind. Diese Problemfelder werden hier näher betrachtet. Neben dem Stimm- und Wahlrecht, dem Zugang zu politischer Meinungsbildung, der Stimmabgabe, der Unterzeichnung und dem Zugang zu politischen Ämtern geht es auch um den Einbezug der Menschen mit einer Beeinträchtigung in politische Entscheidungen, welche sie indirekt oder direkt betreffen.
Ziel der politischen Bildung ist es, Bürger/-innen die Kompetenzen für eine selbstbestimmte Teilnahme an der Politik zu vermitteln. Anhand des Kompetenzmodells für Politik nach Meißeno et al. werden die Elemente der politischen Bildung von Menschen mit einer kognitiven Entwicklungsbeeinträchtigung beschrieben. Die Zielgruppe muss erreicht werden und methodische Ansätze müssen dieser entsprechend gestaltet werden. Orte, bspw. ein politischer Stammtisch, oder ein Verfahren zur Beteiligung am lokalen Gemeinwesen können Anknüpfungspunkte bilden.