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FestePlätze, zu denen schwer zugängliche, verteidigungsfähige Zufluchtsorte und Wohnstätten
jeder Art zu rechnen sind, kennt man aus allen Zeiten von der neolithischen Periode bis in die frühslawische Zeit hinein.
Sie werden am besten eingeteilt in Wallanlagen (Verschanzungen), Gehege (Gepäck, Baumschanzen) und Gräben.
2) Gehege, Gebücke, Baumschanzen. LebendeHecken, vielfach mittelalterlichen, oft noch spätern Datums,
durch Verflechtung der Zweige niedrig gehaltener Baumstämme hergestellt.
3) Gräben kommen am häufigsten in Verbindung mit Schanzen vor und sind dann meistens nur infolge der Aushebung des Bodens zur
Gewinnung des zu den Schanzen erforderlichen Materials (Erdmasse, Gerölle, Felsentrümmer) entstanden,
oder sie schneiden, ohne danebenliegende Schanzen, vorspringende Berge oder Landzungen von dem dahinterliegenden Terrain ab,
bilden also den Wallburgen ähnliche Befestigungsanlagen. Aber sie kommen auch als selbständige Werke vor unter den Namen
Landgraben, Landwehrgraben, mögen in dieser Form jedoch wohl meist mittelalterlichen Ursprungs sein. Die sogen.
Pfahlgräben, Schweinsgräben, Teufelsgraben, meist Bezeichnungen für den alten römischen Grenzwall,
sind selten ohne dazu gehörige Verwallung. Ob die Bezeichnung schwarzer Graben stellenweise auf alte Anlagen schließen läßt,
bedarf in dem betreffenden Fall der Untersuchung.