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Eine überwältigende Mehrheit der Franzosen lehnt den gewählten Präsidenten Emmanuel Macron ab und er hat keinerlei Rückhalt für seine Politik beim französischen Volk.
Wahlgewinner Macron und seine Partei gehen mit einem Schockergebnis aus den Parlamentswahlen. Nur rund 18 Prozent aller Franzosen wollen seine Politik unterstützen und seine Partei im französischen Parlament sehen.
47 Millionen Franzosen waren zur Wahl aufgerufen, von denen 43% an den Wahlen teilnahmen und nur 41,68 Prozent haben Emmanuel Macrons „Partei“ ins französische Parlament gewählt. Weil die Wahlbeteiligung deutlich unter 50 Prozent liegt, kann die Parlamentswahl somit auch nicht mehr als „demokratisch“ bezeichnet werden und es bestehen erhebliche Zweifel an der Legitimität Macrons, die Geschicke Frankreichs lenken zu dürfen.
Die Zustimmung für ihn und seine Partei unter allen französischen Wahlberichtigten liegt damit nur bei knapp 18 Prozent (7740000 Wähler). Das ist ein dramatisch schlechtes Ergebnis eines Präsidenten, der so gut wie keinen Rückhalt in der Bevölkerung besitzt. Das ist ein ähnlich schlechtes Ergebnis wie bei den letzten Bundestagswahlen in Deutschland, als mehr als 70 Prozent aller wahlberechtigten Deutschen Angela Merkel nicht zur Kanzlerin wollten und sie nicht wählten.
Umfragen bestätigen schlechtes Wahlergebnis
Französische Wähler lehnen Macron ab und wollten nicht, dass er die Mehrheit gewinnt. In einer Umfrage vor den Parlamentswahlen für BFM TV, erklärten 61 Prozent der französischen Wähler, dass sie dagegen seien, dass Macrons Partei die Mehrheit im Parlament bekommt.