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SZOW: Jürg Bachofner, was war der Grund für den BDW, sich bei der «Swiss Wine Tour» (SWT) zu engagieren?
Jürg Bachofner: Es gibt verschiedene Gründe dafür. Zuerst machte Yann Stucky, der nationale Leiter der SWT, einen Aufruf beim BDW anlässlich des Weingipfels in Osterfingen. Die Deutschschweiz solle sich ebenfalls an der Initiative SWT beteiligen. Das hat den BDW bewogen, den Kontakt mit den Tourismusdestinationen zu suchen und eine Koordination in der Deutschschweiz anzupacken. Der BDW verspricht sich davon, dass Winzerinnen und Winzer, die sich in diesen Bereich vorwagen wollen, einen Zusatzverdienst zu einem guten Stundenlohn erzielen können.
Welche Rolle spielt der Önotourismus für die Weinbranche?
Im Moment eine marginale. In der gesamten Landwirtschaft machen Dienstleistungen bereits 7 % aus.
Stimmt der Eindruck, dass die Deutschschweiz hinter der Westschweiz in Sachen Önotourismus hinterherhinkt?
Ja. Die Westschweiz ist seit über zehn Jahren Initiantin des Weintourismuspreises, der jeweils anfangs September in Aigle vergeben ...
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