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Es wird vermutet, dass Influenzaviren sich auf verschiedenen Wegen unter Menschen verbreiten können, aber es ist nicht schlüssig bekannt. Wir liefern Beweise für einen Übertragungsweg, der bei der Influenza selten in Betracht gezogen wird: der luftübertragene Virustransport auf mikroskopisch kleinen Partikeln, die als "aerosolized fomites" bezeichnet werden. Im Meerschweinchen-Modell der Influenzavirus-Übertragung zeigen wir, dass die von infizierten Tieren produzierten luftübertragenen Partikel hauptsächlich nicht-respiratorischen Ursprungs sind. Überraschenderweise stellen wir fest, dass ein nicht infiziertes, virus-immunes Meerschweinchen, dessen Körper mit dem Influenzavirus kontaminiert ist, das Virus durch die Luft auf einen empfänglichen Partner in einem separaten Käfig übertragen kann. Wir zeigen ferner, dass aerosolisierte Keimlinge aus unbelebten Objekten erzeugt werden können, z.B. durch manuelles Reiben eines mit dem Influenzavirus kontaminierten Papiertaschentuchs. Unsere Daten deuten darauf hin, dass aerosolisierte Keimlinge zur Übertragung des Influenzavirus in Tiermodellen menschlicher Influenza beitragen können, wenn nicht gar unter Menschen selbst, mit wichtigen, aber wenig untersuchten Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit.