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Fleckfieber ist eine akute Infektionskrankheit. In 50% aller Fälle verläuft die Krankheit, die von Bakterien übertragen wird, unbehandelt tödlich. Vor allem Kleiderläuse sind Krankheitsüberträger. Mit guten Insektiziden kann man diese Gefahr jedoch fast vollständig bannen. Denn eine Infektion zwischen Menschen ist bei dieser Erkrankung nicht möglich. Für normale Urlauber in Afrika oder den südlichen Teilen Amerikas gibt es keinen Impfstoff, lediglich wenn man in Krisengebieten längere Zeit arbeitet, wird dieser empfohlen. In der Schweiz ist die Krankheit nicht mehr verbreitet, sondern eher in gemässigten Klimazonen, in denen schlechte hygienische Bedingungen und ein besonders hohes Menschenaufkommen herrschen. Woran erkennt man Fleckfieber? Die Inkubationszeit beträgt etwa 10 Tage bis zwei Wochen. Danach setzen die Symptome sehr plötzlich ein, es kommt zu extrem hohem Fieber (40°C sind keine Seltenheit) und Hautausschlag. Außerdem sind grippeähnliche Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen zu beobachten. Wenn Sie kurz vor Beginn der Symptome in Südamerika oder Afrika waren, sollten Sie dringend einen Arzt aufsuchen. Er kann einen Bluttest durchführen, mit dem schnell und unkompliziert eine Infektion festgestellt werden kann.
Behandlungsmethoden
Die Behandlung von Fleckfieber erfolgt ausschliesslich mit Antibiotika. Die Behandlung sollte so früh wie möglich begonnen werden, damit das Sterberisiko auf ein Minimum reduziert werden kann. Neben der medikamentösen Therapie ist es wichtig, dass der Patient auf einen ausreichenden Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt zu achten. Die Chancen auf eine komplette Genesung stehen bei frühzeitiger Therapie durchaus gut, dennoch muss darauf hingewiesen werden, dass es bis dahin einige Monate dauern kann. Danach kann der Erreger noch Jahre in menschlichen Körper verbleiben, wo er aber durch das körpereigene Immunsystem in Schach gehalten wird.