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Tokio (awp/sda/dpa/dapd) - Nach einer neuen Explosion im Atomkraftwerk Fukushima 1 ist die radioaktive Strahlung auch in der Nähe der japanischen Hauptstadt Tokio angestiegen. Die Menge sei äusserst gering, sagte Regierungssprecher Takayuki Fujiki. Gesundheitliche Bedenken gebe es nicht.
In Tokio wurden geringe Mengen radioaktiver Substanzen gemessen, darunter Cäsium und Jod, wie die Verwaltung der Metropolregion nach Berichten der Nachrichtenagentur Kyodo erklärte.
In der Präfektur Ibaraki nahe der Region um Fukushima sei die Strahlung 100 Mal höher als normalerweise, teilten die Behörden dort mit. In der Präfektur Kanagawa südlich von Tokio stieg die Belastung auf das zehnfache des Normalwertes.
In der Präfektur Chiba östlich der Hauptstadt seien zwei- bis viermal so hohe Werte wie normal gemessen worden. In der Stadt Utsunomiya nördlich von Tokio seien die Werte 33-mal höher als normal, hiess es weiter.
Die Wettervorhersagen kündigten für (den heutigen) Dienstagabend Wind und Schnee aus nordöstlicher Richtung an. Ein mögliche radioaktive Wolke aus Fukushima könnte so Richtung Tokio getragen werden. Später soll der Wind Richtung Westen auf das offene Meer beidrehen.
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