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Mit einer schwachen Vorstellung sind die ZSC Lions ins Continentalcup-Finalturnier gestartet. Der Meister besiegte die London Knights vor 4'700 Zuschauern im Zürcher Hallenstadion 1:0. Das einzige Tor erzielte Pat Lebeau mittels abgefälschtem Schuss.
Bereits nach sieben Minuten hätte das Spiel entschieden sein können - und zwar zu Gunsten des britischen Meisters aus London. Yarema (5.), Rushfort (7.) und Jutras (9.) brachten die Scheibe gleich im Multipack nicht am starken Goalie Sulander vorbei. Der Finne hielt die unsicheren Gastgeber mit spektakulären Paraden im Spiel. Ebenfalls eine hervorragende Performance bot Sulanders Antipode Robins.
Mühe bekundete dem Team des nicht ganz unumstrittenen Trainers Larry Huras das rustikale Spiel des Gegners, der einfache Pässe schlug und sich des öfteren Befreiungsschlägen bediente. Dass sich die ZSC Lions schliesslich doch durchsetzten, lag an der mangelnden Kondition der Knights. Die mit nur 15 Feldspielern angetretenen Briten spielten im letzten Drittel einiges unkonzentrierter als in den ersten zwei Abschnitten. Pat Lebeau bewahrte die Lions schliesslich vor einer Blamage. Der Kanadier "erlöste" die Zürcher nach elf Minuten im Schlussdrittel von einer mehr als 147 Minuten dauernden Torabstinenz. Letzter Torschütze der Lions war Crameri gewesen zum 3:1 nach 22 Minuten letzten Samstag beim 3:6 gegen Rapperswil. Am Tag darauf verloren die Zürcher noch zuhause 0:3 gegen Langnau.
Um am Samstag gegen die München Barons zu bestehen und das gesetzte Ziel "Gewinn des Continentalcups" realisieren zu können, wird eine klare Leistungs-Steigerung nötig sein. In der Defensive zeigten die ZSC Lions einige Mängel, die Stürmer brachten kaum Kreatives zu Stande. Ebenfalls nicht die erhoffte Wirkung zeigten die zusätzlich verpflichteten AusländerVerret und Prorok. Trainer Larry Huras gab nach dem Spiel zu, den Gegner unterschätzt zu haben: "Aber Hauptsache, wir haben zwei Punkte gewonnen".
swissinfo und Agenturen