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Aufgrund möglicher Risiken für neurologische Entwicklungsstörungen empfiehlt der Pharmakovigilanzausschuss (PRAC) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) neue Massnahmen, um die Exposition ungeborener Kinder gegenüber Topiramat während der Schwangerschaft zu vermeiden. Die teratogene Wirkung von Topiramat ist bereits bekannt.
In Bezug auf die Verwendung von Topiramat bei Epilepsie empfiehlt der PRAC, Topiramat während der Schwangerschaft nicht zu verwenden, es sei denn, es gibt keine andere wirksame Behandlung. In diesem Fall muss die Patientin über die Risiken aufgeklärt werden.
Frauen im gebärfähigen Alter müssen während und bis mindestens vier Wochen nach Beendigung der Behandlung mit Topiramat eine wirksame Verhütungsmethode anwenden.
Quelle:
EMA, PRAC recommends new measures to avoid topiramate exposure in pregnancy