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Im Ausland gibt es bereits gute Beispiele von Velobahnen. Dort exisitieren auch Grundlagen und Planungsgrundsätze für solche Verbindungen und Netze. Das Grundlagendokument "Velobahnen" ordnet diese in den schweizerischen Kontext ein und gibt erste Hinweise zu deren Ausgestaltung, ohne vertiefenden Forschungen vorzugreifen. Es wird vom Bundesamt für Strassen und der Velokonferenz Schweiz gemeinsam herausgegeben.
Was macht eine Velobahn aus?
Auf Velobahnen müssen Velos nur ganz selten anhalten.
Velobahnen liegen so, dass eine grosse Zahl von Benützern wesentliche Teile ihrer täglichen (Arbeits-) Wege darauf zurücklegen können.
Velobahnen sind sicher, insbesondere können Velos einander gefahrlos überholen.
Beispiel Winterthur
Im städtischen Gesamtverkehrskonzept und im Agglomerationsprogramm für Winterthur und Umgebung ist die Schaffung von «Velobahnen» vorgesehen (damals noch «Veloschnellrouten» genannt). Diese Massnahme soll zur Entlastung des Strassennetzes beigetragen, indem der Veloverkehr über mittlere und längere Distanzen gefördert wird. Der Stadtrat hat nun das ausgearbeitete Netz dieser Velobahnen beschlossen und wird den Eintrag der Routen im regionalen Richtplan einleiten.