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Parcours Instrumente
Das Akkordeon hat auf einer Seite Tasten wie ein Klavier, oder Knöpfe, auf der anderen Seite nur Knöpfe und in der Mitte einen Faltenbalg. Die Melodie wird mit der rechten Hand auf der Tastatur gespielt; die Begleitung oder Bassstimme durch das Drücken der Knöpfe mit der linken Hand. Dieses Instrument gibt es in vielen Grössen, die anhand der Bassknöpfe bezeichnet sind.
Die Blockflöte eignet sich als erstes Einsteigerinstrument in die Welt der Musik. Sie ist leicht und einfach anzublasen. Mit Luft wird ein Ton erzeugt. Durch verschiedenes Abdecken der Grifflöcher mit den Fingerkuppen sind verschiedene Töne spielbar. Das Musizieren ist besonders toll in einer Gruppe und noch schöner mit verschieden grossen Flöten. Je nach Stimmlage sind diese Blockflöten verschieden gross. Es gibt Sopran-, Tenor-, Alt-, Bassflöten und noch weitere.
Das Euphonium (griechisch für wohlklingend) ist ein tiefes Blechblasinstrument und hat die gleiche Rohrlänge wie die Posaune. Das Mundstück ist vergleichbar, jedoch eher etwas grösser. Euphonium und Bariton gehören zur Familie der Blechblasinstrumente und aufgrund ihrer konischen Bauweise gleichzeitig zur Unterfamilie der Bügelhörner. Beispiele aus dieser Blechblas-Bügelhörnerart sind Cornet, Es-Horn, Tenorhorn und die Tuba. Das Potenzial des Euphoniums wie auch des Baritons wird besonders in der Brass Band ausgeschöpft und ins Unendliche weiterentwickelt. Auch in anderen Besetzungen, wie beispielsweise im Blasorchester, mitunter auch teilweise im Sinfonieorchester, finden das Euphonium und der Bariton oder das Tenorhorn in den Tenorstimmen wunderschöne Verwendung.
Das Fagott ist ein Holzblasinstrument, mit welchem durch ein doppeltes Rohrblatt (ähnlich der Oboe, jedoch etwas grösser) ein Ton erklingt. Es klingt, verglichen zur Oboe, wie deren Grossvater. Besonders im Orchester und in der Harmoniebesetzung findet das Instrument eine prominente Rolle. Das Kontrafagott ist sogar das tiefste Holzblasinstrument im Orchester und besticht durch seinen surrenden Klang.
Die Gitarre besteht aus einem Korpus und einem Hals. Sie hat sechs Saiten, welche miteinander oder einzeln gespielt werden. Durch Zupfen der Saiten mit den Fingerkuppen und den Fingernägeln oder durch das Durchschlagen aller oder einzelner Saiten, entstehen die Töne. Gitarren gibt es schon sehr lange. Im europäischen Gebiet kennt man sie in Spanien bereits seit dem 13. Jahrhundert. Die Gitarre hat ihre Blütezeit im 17. Jahrhundert in Europa erlebt. Von dieser Zeit stammen die meisten klassischen Kompositionen für dieses Instrument. Die Gitarre ist bei der Pop- und Rockmusik kaum wegzudenken, insbesondere die (elektronische) E-Gitarre. Es gibt verschiedene Gitarrentypen und Spieltechniken, beispielsweise die Western- oder die Bassgitarre. Empfohlen wird als Einsteigerinstrument eine akustische Gitarre.
Die Klarinette ist vielfältig einsetzbar. Im Jazz, im klassischen Orchester wie in der Blas- oder Ländlermusik. Ungefähr nach dem Jahr 1700 entwickelte sich dieses Holzblasinstrument. Die Klarinette hat ein Mundstück mit einfachem Rohrblatt. Ähnlich wie das Mundstück des Saxophons. Wolfgang Amadeus Mozart hat den Klang der Klarinette sehr geliebt und hat sicher darum ein wunderschönes Klarinettenkonzert, das Konzertin A-Dur, geschrieben.
Das Klavier ist ein Tasteninstrument mit meistens 88 Tasten. Sein Name ist vom lateinischen clavis = Schlüssel, im übertragenen Sinne auch Taste, abgeleitet. Beim Spiel, also beim Betätigen der Tasten, werden im Inneren des Klaviers auf den Saiten kleine Filzhämmerchen angeschlagen, wodurch die Töne entstehen. Vorläufer des heutigen Klaviers sind das Cembalo, das Clavichord, das Spinett und die Orgel. Das heutige Klavier hat neben den Tasten auch zwei Pedale. Beim Niedertreten des rechten Pedals heben sich die Filzdämpfer von den Saiten ab, sodass alle Saiten frei schwingen. Dieses Pedal wird zum Aushalten und Verbinden der Töne gebraucht. Durch das linke Pedal wird der Klang gedämpft, das heisst, er wird leiser und weicher. Es gibt neben dem allbekannten Kastenklavier noch den Konzertflügel, welcher wie der Name sagt, wie ein riesengrosser Flügel eines Vogels aussieht. Die Saiten des Flügels verlaufen waagerecht, und meistens haben diese mehr Tasten als ein Klavier. Zudem besitzen sie einen grösseren Tonumfang wie auch einen grösseren Klang. Heutzutage gibt es vermehrt digitale Klaviere, die den grossen Ton eines Konzertflügels nachahmen können. Gleichzeitig sind auch Mischformen von Pianos auf dem Markt, die einen Klang zwischen digital und akustisch erzeugen. Für das Erlernen an der Musikschule eignet sich ebenfalls bestens ein E-Piano, welches bei der Anschaffung meistens erschwinglicher ist. Das E-Piano kann aufgrund seiner Grösse gut transportiert werden.
Die Oboe ist ein Holzblasinstrument und kommt als Soloinstrument im Orchester wie bei der Blasmusik zum Einsatz. Der Klang entsteht insbesondere durch das spezielle Mundstück der Oboe mit dem Doppelrohrblatt. Bläst der Spieler in das Doppelrohrblatt hinein, schwingen die sehr dünnen Blättchen aneinander, während die Luft durch das Instrument strömt. Die Vorläufer der modernen Oboe gehören zu den ältesten Instrumenten; sie sind bereits im alten Ägypten verbreitet gewesen. Seit dem Mittelalter ist in Europa die Schalmei bekannt, die als Volksmusikinstrument noch in vielen Ländern gespielt wird. Aus der Schalmei ist im 15. Jahrhundert der Pommer geworden, der nicht nur Grifflöcher besitzt, sondern auch schon Klappen. Im 18. Jahrhundert ist die Oboe d’amore (Liebesoboe) gebaut worden, die J.S. Bach oft in seinen Kompositionen verwendet hat. Die Oboe da caccia (Jagd-Oboe) gilt als Vorläuferin des Englischhorns, das auch zur Oboenfamilie zählt. Diese drei Instrumente vertreten die tieferen Lagen, während die normale Oboe ein Sopraninstrument ist.
Die Posaune ist ein tiefes Blechblasinstrument. Sie ist nur zwei Mal gebogen und kommt ohne Ventile aus. Die Tonhöhe wird durch den Zug verändert. Im 15. Jahrhundert sind die ersten Posaunen, die in Form und Klang unseren heutigen Posaunen entsprechen, gebaut worden. Die Posaune ist ein durch ihren Klang sehr vielfältiges und beliebtes Instrument, welches Platz in allen möglichen und erdenkbaren Musikrichtungen findet. Der Einsatzbereich ist unendlich, im Orchester, bei der Blasmusik, der Volksmusik, im Jazz, im Pop-Rock etc.. Gerne werden mehrere Posaunen eingesetzt. Analog der menschlichen Stimme gibt es Sopran (eher selten), Alt-, Tenor-, Bassposaunen. Meistens werden Tenor- und Bassposaunen eingesetzt. Die Entwicklung der Ventile im Instrumentenbau des 19. Jahrhunderts hat die Posaune etwas verändert. Es ist die Quartventilposaune entstanden, welche bei der Tenorposaune den Tonumfang besonders in tiefen Lagen kompletter macht. Später ist die moderne Bassposaune nochmals mit einem weiteren Ventil ergänzt und somit eine zusätzliche Stimmung hinzugefügt worden, um die Spielbarkeit in tiefen Lagen zu erleichtern und das Instrument vielseitiger zu machen. Ebenfalls gibt es seit Erfindung der Ventile ab 1820 eine Ventilposaune mit Ventilen wie bei einer Trompete. Berühmte und sehr hörenswerte Posaunisten im Jazz sind insbesondere Jack Teagarden, Tommy Dorsey, Glenn Miller, George Roberts und Urbie Green.
Das Ursprungsland der Querflöte ist Asien. Dort sind quer gehaltene Flöten bereits im 9. Jahrhundert auf Bildern dargestellt. Im Mittelalter ist die Querflöte bei Stadtpfeiffern sehr beliebt gewesen. Früher sind Querflöten aus Holz oder Elfenbein ohne Klappen gefertigt worden. Durch Theobald Boehm ist Mitte des 19. Jahrhunderts der Klappenmechanismus konstruiert und entwickelt worden; so ist die moderne Querflöte geboren. Auch wenn die heutige Querflöte aus Metall (meist Silber) besteht, gehört sie trotzdem weiterhin zur Familie der Holzblasinstrumente. Es gibt Querflöten ganz verschiedener Grössen. Auf der kurzen Piccoloflöte kann man sehr hohe Töne spielen, auf der Bassflöte sehr tiefe. Die Querflöte wird im Orchester, im Blasorchester wie in weiteren Besetzungen gespielt.
Das Schlagzeug ist eine Sammelbezeichnung für Geräusch- und Rhythmusinstrumente. Im Jazz sowie in der Rock- und Popmusik gibt es eine spezielle Zusammenstellung der Schlaginstrumente. Es wird Drum-set (sprich: Dramms) oder Drums Setup genannt. Wie der Name bereits sagt, wird mit dem Schlagzeug Rhythmus erzeugt und die Instrumentalmusik entsprechend unterstützt und ergänzt. Selbstverständlich kann das Schagzeug auch solo gespielt werden.
Das Schwyzerörgeli ist eine Variante des diatonischen Akkordeons, das hauptsächlich in der Schweizer Volksmusik verwendet wird.
Die Vorläufer des Schwyzerörgelis sind die sogenannten «Langnauerli», die ab 1836 in Langnau im Emmental hergestellt worden sind. Der erste Schwyzerörgelibauer ist Robert Iten (1859–1918) aus Pfäffikon im Kanton Schwyz gewesen. Ob das Schwyzerörgeli daher seinen Namen vom Kanton Schwyz oder doch von der mundartlichen Form von Schweiz (Schwiz) hat, ist letztlich nicht entscheidend. Die bekanntesten und heute noch sehr begehrten Instrumente sind sicher die Nussbaumer- und die alten Eichhorn-Örgeli.
Das Saxophon ist ein Blasinstrument aus Metall, zählt jedoch trotzdem zu den Holzblasinstrumenten, da das Mundstück, wie bei der Klarinette, mit einem einfachen Rohrblatt versehen ist. Das Saxophon ist vom belgischen Instrumentenbauer Adophe Sax im 19. Jahrhundert entwickelt und nach ihm benannt worden. Zunächst hat man dieses Instrument in der Militärmusik, später auch als Orchesterinstrument verwendet. Seit 1920 wird es besonders gern im Jazz eingesetzt und seit Längerem in der Rock- und Popmusik. Das Saxophon wird in verschiedenen Stimmlagen gebaut. Ähnlich der menschlichen Stimme als Sopran-, Alt-, Tenor- oder Baritonsaxophon. Es gibt sogar noch Bass- sowie ganz grosse Kontrabass-Saxophone, welche jedoch eher selten gespielt werden. Das Sopransaxophon ist gerade gebaut, die tieferen Saxophone sind gebogen. Das Saxophon ist nicht nur klanglich, sondern auch ästhetisch sehr schön. Meistens kommt es, wie die Blechblasinstrumente, in einem gelben Klarlack daher, welcher mitunter auch das Metall vor Korrosion wie Rost schützt. Es gibt auch versilberte Saxophone, ähnlich wie versilberte Blechblasinstrumente und Querflöten.
Die Trommel gehört zu den ältesten Instrumenten der Welt. In jeder Kultur werden verschiedenartige Trommeln geschlagen. Dabei kommen meistens Holzschlägel zum Einsatz, die auf ein Fell, welches über ein Fass aus Holz gespannt ist, aufgeschlagen werden. Es gibt ganz grosse und auch kleine Trommeln. Sehr bekannt ist die Tambourtrommel in der Schweiz. Sie wird auch Basler-Trommel genannt, die in der Basler Fasnacht neben den «Pfyfflis» (Piccoloflöten) eine führende, traditionelle Rolle spielt. Eine lange Tradition hat die Tambourtrommel in der Schweizer Militärmusik, welche auch heute noch talentierte Trommler- und Trommlerinnen sucht, die ihren Militärdienst neben Schlagzeugern und Bläsern musizierend verbringen dürfen.
Die heutige Trompete ist beliebt als Soloinstrument, im Orchester, im Jazz und in der Unterhaltungsmusik. Sie gehört zur Familie der Blechblasinstrumente und ist ein Sopraninstrument. Ihre Herkunft reicht weit bis in die Antike zurück, wo fanfarenähnliche Blechblasinstrumente gespielt worden sind. Später im Mittelalter hat ohne Pauken und Trompeten bei Hofe kein Festmahl stattgefunden und auch kein ritterliches Turnier. Die Trompete gehörte einfach dazu. Lange ist die Trompete ganz ohne Ventile gespielt worden. Erst ab 1830 sind bei allen Blechblasinstrumenten Ventile hinzugebaut worden, um die Spielbarkeit zu ändern und den Tonvorrat zu erweitern. In der Blasmusik spielt die heutige Trompete eine führende Rolle und in der Brass Band spielt das verwandte Cornet oftmals die Melodie. Das Cornet tönt etwas weicher und ist kürzer gebaut als die Trompete. Grund hierfür liegt in der Bauweise; das Cornet ist durch den konischen, ausladenden Rohrverlauf in der Bauart kompakter, währenddem die Trompete wie die Posaune eher länger zylindrisch, das heisst, der Rohrverlauf eher gerade ist. Auch die Mundstücke sind entsprechend anders. Durchaus kann man jedoch nach dem Erlernen der Trompete das Cornet ausprobieren oder umgekehrt. Verwandt mit dem Cornet ist das Flügelhorn, welches besonders weich tönt und in der Brass Band besonders melodiös zur Geltung kommt.
Die Tuba, Basstuba oder auch umgangssprachlich einfach der Bass genannt, ist das grösste und tiefste aller gängigen Blechblasinstrumente. Sie besitzt drei bis sechs Ventile. Anders als bei der Trompete oder Posaune, zeigt der Schalltrichter nach oben. Mit Ausnahme des Sousaphons, welches in der Marschmusik, in traditionellen Jazzbands (Dixieland) oder hierzulande während der Fasnacht sehr prominent in den Guggenmusiken geblasen wird. Der Begriff Tuba kommt aus dem Lateinischen und bedeutet «gewundenes Blech» oder einfacher «Rohr». Im Römischen Reich, vor 2000 Jahren, ist Tuba die Bezeichnung für ein Blasinstrument, Signalinstrument aus Messing oder Bronze gewesen. Es hat die Form einer geraden, langgestreckten Röhre mit Schallbecher, ähnlich einer Fanfare besessen. Dies ist der Vorläufer jeglicher heutiger Blechblasinstrumente gewesen.
Die Violine ist ein Sopraninstrument. Sie hat vier Saiten und gehört zur Familie der Streichinstrumente. Die Violine, auch Geige genannt, wird mit einem mit Rosshaar bespannten Bogen gespielt, welcher die Saiten zum Schwingen bringt. Es gibt viele schöne Werke für Violinen von allen grossen Komponisten. Zum Beispiel die «Sonaten» von J.S. Bach, «Die Vier Jahreszeiten» von Antonio Vivaldi und natürlich die berühmten Violinkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven. Die Violine spielt im Orchester eine grosse Rolle, kommt jedoch auch in der Volksmusik zum Einsatz, so zum Beispiel in Österreich oder Ungarn.
Das Xylophon besteht aus mehreren, unterschiedlich langen Holzplatten einer besonders gut klingenden Holzart, die oft auf einem Kasten ruhen, der als Klangkörper dient. Beim modernen Konzertxylophon dienen zudem Röhren als stärkerer Klangkörper. Je länger eine Holzplatte ist, umso tiefer ist ihr Ton. Angeschlagen wird das Xylophon mit zwei Schlägeln. Verwandt mit dem Xylophon ist das grosse Marimbaphon mit einem grossen Tonumfang, welches auch mit vier und mehr Schlägeln gespielt wird und der Ausdrucksform eines Klaviers sehr nahekommt. Das Vibraphon besteht aus Metallplatten und ist ebenfalls grösser als das Xylophon. Das kleinste Metallophon heisst Glockenspiel, welches wie alle gennannten Instrumente im Orchester zur Anwendung kommt.
Das Waldhorn mit der Urform des Jagdhorns, also eines Signalinstruments, hat verschiedene Möglichkeiten der Ausdrucksform. Es besticht durch einen für ein Blasinstrument sehr grossen Tonumfang von fünf Oktaven. Das Waldhorn hat eine lange Rohrlänge, sogar länger als die der Posaune oder des Euphoniums. Durch die Vibration der Lippen, durch welche Luft in das Horn geblasen wird, erzeugt man Töne. Diese werden durch das Instrument verstärkt. Das Waldhorn spielt in der Harmoniemusik und im Orchester eine wichtige Rolle, sei es als Begleitung, als Melodieträger wie für all die schönen Klangverbindungen, für welche sich das Horn bestens eignet. Kaum wegzudenken ist das Waldhorn aus der Filmmusik, bei welcher manchmal bis zu zwölf Hörner kräftig mitspielen.
Parcours Gesang
Die menschliche Stimme dient nicht nur für den Gesprächsaustausch, sie wird auch zum Singen eingesetzt. Gesang ist der musikalische Gebrauch der menschlichen Stimme und die wohl älteste musikalische Ausdrucksform des Menschen. Singen kann man in unterschiedlichen Formen von ganz spontan bis zum improvisierten Singen einzelner Töne oder Tonfolgen. Der Gesang spielt bei der Musik eine bedeutende Rolle. Musik erhält durch die Sprache, der menschlichen Stimme eine emotionale Ausdruckskraft. Durch Gesang können Instrumente ersetzt werden, man nennt dies acappella.
Das Sprechen wird durch bestimmte Tonhöhen und metrisch-rhythmische Interpretation zum Gesang. Die menschliche Stimme kann geschult werden. Die Atemtechnik spielt dabei eine grosse Rolle. Durch die Stimmbildung lernt besonders der Berufssänger die Koordination der Gesangsregister (körperliche Einstellungen beim menschlichen Gesang).
Die bekanntesten Stimmlagen für die Frau sind Sopran und Alt, wobei der Sopran die hohe, Alt die tiefere Stimmlage ist. Beim Mann unterscheidet man hauptsächlich zwischen Tenor als hohe Stimmlage und Bariton oder Bass als tiefe. Knaben haben als Kinder eine eher hohe Stimme. Mit dem Stimmbruch wird diese später tiefer. Durch das Singen erkennt man, welche Stimmlage die geeignete und somit am besten zu bildende ist.
Wichtig ist sicher auch, dass die Stilrichtung Freude bereitet. Die Gesangsrichtung ist entsprechend vielfältig. Vom rhythmischen Sprechgesang, über den Jodelgesang oder das Singen von Volksliedern, bis hin zu Schlager, Rock- und Pop, zu Country oder schliesslich zum Operettengesang oder den Arien in der Oper ist alles möglich.
Parcours Solo oder Gemeinschaft
Solo bedeutet allein. Das Solo ist beim Gesang wie auch beim Instrumentalspiel möglich. Als Solistin oder Solist singt oder spielt man alleine oder kann auch nur eine Passage in einem Stück selber vortragen.
Spricht man von allein, so kann dies auch bedeuten, dass eine Sängerin, ein Sänger gerne alleine singt, oder eine Musikantin oder ein Musikant ebenfalls sein Instrument eigens zum Klingen bringt.
Wir verstehen unter einem Orchester ein Instrumentalensemble, das verschiedene Instrumentengruppen zusammenfasst. Es gibt verschiedene Orchesterformen, von kleinen Ensembles bis hin zum grossen Sinfonieorchester mit bis zu über 100 Mitwirkenden. Zudem gibt es das Kammerorchester, ein eher etwas kleineres Orchester, das Streichorchester mit ausschliesslich nur Streichinstrumenten, das Blasorchester, das Jazzorchester, die Brass Band, das Unterhaltungsorchester, das Zirkusorchester und noch viele weitere Formen des Zusammenspiels. Wer leitet das Orchester und hält alles unter Kontrolle? Natürlich der Dirigent, welcher mittels Dirigentenstock die Musik des Ensembles anführt und die Vorträge interpretiert.
Das Orchester ist ein gemeinsames Werk, bei welchem jedes Instrument, jeder Musizierende seine Bedeutung hat.
Der Chor ist eine Gruppe von Sängerinnen und/oder Sängern, die eine einstimmige oder mehrstimmige Komposition vorträgt. Ein Beispiel dafür sind unsere Kinder- und Jugendchöre. Daneben gibt es viele weitere, wie den Gemischten Chor (Männer- und Frauenstimmen), den reinen Männer- oder Frauenchor, den Mädchen- oder Knabenchor. Manche Chöre singen in der Kirche, manche in der Oper. In der Schweiz sehr etabliert ist unsere Jodelszene mit vielen talentierten, mitunter auch jungen Sängerinnen und Sängern, welche einzeln, also solistisch, oder bis zum Quartett und grösseren Jodelchören unser Brauchtum pflegen.
Parcours Instrumentenfamilie
Die Töne der Saiteninstrumente entstehen durch Zupfen, anreissen oder durch Streichen eines Bogens über die Saiten, die damit in Schwingungen versetzt werden.
Bekannte Saiteninstrumente sind Gitarre, Mandoline, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass (Bassgeige).
Bei den Schlaginstrumenten werden die Töne durch Anschlagen mit der Hand, mit Schlägeln, oder Sticks erzeugt. Es gibt sehr viele Schlaginstrumente, zum Beispiel Schlagzeug, Becken, Trommel, Xylophon, Pauke, Triangel, Vibraphon, Glockenspiel, Röhrenglocken, Gong und das Celesta, das äusserlich einem Klavier gleicht.
Wie der Name sagt, zeichnen sich diese Instrumente durch eine Tastatur, oder wie sie auch genannt wird, durch die Klaviatur aus. Am bekanntesten sind das Klavier und das Keyboard. Vorgänger der Tasteninstrumente sind das Cembalo, das Spinett oder die Drehleier.
Obwohl auch die Orgel oder das Akkordeon eine Tastatur haben, gehören sie durch das Anblasen mit einem Blasebalg rein technisch zu den Blasinstrumenten.
Bei den Blasinstrumenten unterscheidet man zwischen Blech und Holz. Der Ton bei Blasinstrumenten wird durch das Hineinblasen der Luft ausgelöst. Zur Familie der Blechblasinstrumente gehören die Trompete, Posaune, Waldhorn, Tuba, und zur Art der Holzblasinstrumente die Blockflöte, Querflöte, Klarinette, Saxophon, Oboe und Fagott. Auch Alphorn, Dudelsack, Mundharmonika und Panflöte sind Blasinstrumente.
Bei diesen Instrumenten wird der Tons mit Hilfe von Elektrizität erzeugt. Keyboard, Synthesizer oder E-Gitarre benötigen Strom, damit sie gespielt werden können.
Ein spezieller Mechanismus lässt die Drehorgel ertönen. Durch das Einlegen von Liederkarten und dem rhythmischen Drehen wird Musik gemacht.
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