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Bestimmung der bodennahen Nullgradgrenze
Dass sich die bodennahe Nullgradgrenze exakt auf der Höhe einer Bodenmessstation befindet, ist selten. An den meisten Tagen liegt diese Grenze zwischen einer der Stationen. Deshalb muss die bodennahe Nullgradgrenze aus Messdaten hergeleitet werden.
Einige Messreihen von MeteoSchweiz-Bodenmessstationen verfügen über tägliche Temperaturdaten bis ins Jahr 1864 zurück. Dies ermöglicht präzise Aussagen darüber, wie sich die bodennahe Nullgradgrenze seit dem Beginn der systematischen Aufzeichnungen für grössere Regionen wie die Nord- und Südschweiz entwickelt hat. Dafür werden die Temperaturwerte aller verfügbaren Stationen im betroffenen Gebiet an einem Tag entsprechend ihrer Stationshöhe aufgetragen. Dadurch entsteht für jeden Tag ein Temperaturprofil, woraus sich die tägliche Nullgradgrenze für eine Region herausgelesen lässt. Der Durchschnitt der Nullgradgrenzen über alle Tage in einem Jahr ergibt das Jahresmittel der bodennahen Nullgradgrenze.