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Für die Auswertung betrieblicher Ökobilanzen werden Referenzwerte benötigt. Zu diesem Zweck wurden 27 Modellbetriebe für die Schweizer Landwirtschaft definiert, welche jeweils bestimmte Betriebsgruppen repräsentieren, aufgeteilt nach den Kriterien Betriebstyp (gemäss FAT-Typologie), Produktionsregion (Tal, Hügel, Berg) und Landbauform (integriert, biologisch). Die Betriebsdaten wurden aus Buchhaltungsdaten, Beratungsunterlagen, Empfehlungen und Expertenwissen hergeleitet. Bezüglich Umweltwirkungen pro Hektare landwirtschaftlicher Nutzfläche schnitten extensiv produzierende Modellbetriebe (Bergbetriebe, Mutterkuh- und Biobetriebe) sowie Ackerbaubetriebe günstig ab, während Schweinemastbetriebe besonders hohe Umweltbelastungen aufwiesen. Bezogen auf die produzierte Nahrungsenergie war ein hoher Anteil pflanzlicher Produktion günstig für die Umwelt, eine extensive Produktion erwies sich hingegen als ungünstig. Bezüglich Rohleistung waren die Ergebnisse ziemlich ausgeglichen. Der Energieaufwand für ein Kilogramm Milch unterschied sich wenig zwischen Betriebstypen und Landbauformen, stieg jedoch mit zunehmender Höhenlage an.
Wer Biodiversität in der Landwirtschaft mittels ergebnisorientierter Programme fördern will, braucht aussagekräftige Indikatoren. Ein Überblick über vorgeschlagene und verwendete Indikatoren zeigt Entwicklungen und Herausforderungen auf.
Sind tierische Lebensmittel Freund oder Feind? Dies hängt von den Bedürfnissen der Konsumierenden und von den lokalen Produktionsbedingungen ab, wie eine grosse Übersichtsstudie mit Beteiligung von Agroscope aufzeigt.
Im Gemüsebau ist es üblich, Ernterückstände auf dem Feld zu belassen. Werden sie entfernt, so sinkt die Stickstoffauswaschung deutlich. Dies zeigen Messungen von Agroscope.