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GORYA-KLASSE
PROJEKT 12660 Deckname: Rubin, NATO-Bezeichnung: GORYA-KLASSE ist eine Klasse von hochseefähigen Minenräumschiffen der sowjetischen- und später der russischen Marine. Die beiden Schiffe der Klasse wurden von der Sowjetunion als Tiefsee-Minensucher entwickelt. PROJEKT 12660 wurde entwickelt, um Seeminen in großen Meerestiefen zu entdecken und zu räumen. Dazu wurde die Technik der Minensucher des Projekts 266M NATYA-KLASSE durch fortschrittlichere, ferngelenkte Suchroboter ergänzt, die über die 406-mm-Torpedorohre gestartet werden können. Diese Minenabwehrdrohnen wurden mit einem modernen Kabarga-AZ-Sonar (benannt nach dem sibirisches Moschustier) ausgerüstet, das Zielinformationen direkt an die Drohnen sendet. Zusätzlich ist ein Gjurza-("Levanteotter")-Sonar verbaut. Zur Zerstörung von Minen kann auch eine Sprengladung an einem bis zu 2.200 Metern langen Kabel abgelassen werden. Die Maschinenanlage von PROJEKT 266M NATYA-KLASSE wurde beibehalten, aber mit einem Bugstrahlruder ergänzt. Die Anordnung und Zusammensetzung der Bewaffnung wurde verändert und nur noch ein 30-mm-L/63-AK-630-Flugabwehrturm auf das Dach des Aufbaus an achtern gesetzt. Den Standardgeschützturm zur Bekämpfung von Oberflächenzielen, der auf zahlreichen zeitgenössischen Fregatten und Korvetten der Sowjetunion verbaut wurde, den 76-mm-L/60-AK-176M positionierte man am Bug. Zwölf Schiffe waren 1985 und 1986 geplant. Es stellte sich aber heraus, dass so große Schiffe auf der Newski-Werft nicht unter den Zeitvorgaben gebaut werden. Man gab die Klasse nach nur zwei gebauten Schiffen auf und brach einen angefangenen Neubau ab.