Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/131966

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat hat vor einem Jahr auf meine Interpellation 11.3968 geantwortet, er sei bereit zu prüfen, ob im öffentlichen Beschaffungswesen für Bundesbauten mindestens eine Projektvariante vorzulegen ist, die den Rohstoff Holz angemessen berücksichtigt. Die Holzverarbeiter und die Waldbesitzer leiden unverändert unter den gravierenden Nachteilen der Frankenstärke.</p><p>Auch im Sinne der Strategie nachhaltige Entwicklung 2012-2015 möchte ich den Bundesrat fragen, wo das Geschäft heute steht und ab wann der Bund Schweizer Holz verlangen wird?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die positiven Effekte der Nutzung der erneuerbaren Ressource Holz sind unbestritten. So wird in der Ressourcenpolitik Holz und in der vom Bundesrat 2011 verabschiedeten Waldpolitik 2020 explizit festgehalten, dass die Wald- und Holzwirtschaft einen wichtigen Beitrag zu den energie-, klima- und ressourcenpolitischen Zielen des Bundes leistet. Der Bundesrat hat sich in seiner Antwort zur erwähnten Interpellation bereiterklärt zu prüfen, ob im öffentlichen Beschaffungswesen für Bundesbauten mindestens eine Projektvariante vorzulegen ist, die den nachwachsenden Rohstoff Holz angemessen berücksichtigt. Vertreter des Bundesamtes für Umwelt und des Bundesamtes für Bauten und Logistik haben in diesem Jahr hierzu mit den Arbeiten begonnen. Der Bundesrat geht davon aus, dass im Verlaufe des Jahres 2013 über die Ergebnisse berichtet werden kann. </p>