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«Oho! Dein Freund hat gerade die Haustür geöffnet. Ist da gerade jemand nach Hause gekommen?» Dieser Satz sagt der katzenartige Roboter «Fribo» in einem Werbevideo. Entwickelt wurde Fribo von zwei koreanischen Forschern. Sie wollen so der Einsamkeit die Stirn bieten. Denn nicht nur alte Menschen fühlen sich zunehmend einsamer, auch junge Menschen sind oft alleine.
Laut zahlreichen Studien macht Einsamkeit krank und führt zu einer geringeren Lebenserwartung. Der Roboter Fribo soll genau dieses Problem lösen, in dem er Menschen zusammenbringt. Anders als andere Anti-Einsamkeits-Roboter ist Fribo selbst nicht sozial, sondern er sorgt dafür, dass die Menschen sozialer werden.
In der Theorie soll Fribo im Haushalt von Freunden aufgestellt werden und diese so besser miteinander vernetzten. Wenn also Freund A den Fernseher einschaltet, meldet das Fribo Freund B. Freund B kann sich dann entweder per Gruppenchat mit Freund A in Verbindung setzten oder neben Fribo auf den Tisch klopfen, um seinen Freund zu fragen, was er denn genau für eine Sendung schaut.
Präsentiert wurde der Social-Roboter an einer internationalen Konferenz für menschliche Roboter. Im Vorfeld der Konferenz wurde er auch bereits von einigen Gruppen junger Menschen getestet. Und diese äusserten sich durchaus positiv über das Experiment. «Ich kann mir vorstellen, was mein Freund tut und ich habe das Gefühl, dass wir im selben Haus wohnen. Es ist, als würde ich meinen Alltag ständig mit meinen Freunden teilen», sagte ein Teilnehmer der Studie. Ein anderer fühlte sich durch Fribo gar motiviert früher aufzustehen: «Als ich bemerkte, dass meine Freunde früher aufstehen als ich, begann ich darüber nachzudenken, den Tag auch früher zu beginnen, damit ich ihn mit meinen Freunden starten kann.» (ohe)