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Stossrichtung: Die bisherige Nutzungsverteilung wird weiterverfolgt.
Die beiden Grundnutzungen Wohnen und Arbeiten weisen unterschiedliche Anforderungen an Erschliessung und Infrastruktur auf. Mit der Trennung kann den unterschiedlichen Ruhe- und Mobilitätsbedürfnissen Rechnung getragen werden. Die heute an der Gebäude- und Aussenraumstruktur ablesbare Trennung bildet gleichzeitig ein wesentliches Merkmal der Siedlungsstruktur von Chur. Die einzelnen Strukturen unterscheiden sich insbesondere bezüglich den Kubaturen und Zwischenräumen.
Die Gebiete für Wohn- und Arbeitsnutzungen werden an der heutigen Lage weiterentwickelt.
Reine Arbeitsnutzungen werden im Bereich der Autobahnanschlüsse Süd und Nord angesiedelt.
Gemischt genutzte Gebiete sind ein wichtiges Element einer nachhaltigen Stadtentwicklung und einer Stadt der kurzen Wege.
Mischnutzungen werden im Übergang zwischen Arbeiten und Wohnen und in den Zentren und Quartierorten angeordnet.
Es werden lenkende Vorgaben zur Sicherung des Wohn- und Arbeitsanteils in Mischgebieten formuliert.
Neben den genannten Nutzungen finden sich in Chur viele öffentliche Infrastrukturen. Dies sind neben den Schulen, Verwaltungen und der Verkehrsinfrastruktur vor allem auch Kultur- und Sportinfrastrukturen sowie Angebote im Bereich Gesundheit und der tertiären Bildung. Die Entwicklung dieser Nutzungen soll spezifischer gelenkt werden können.
Die Entwicklung in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Sport und Tourismus wird gezielt sichergestellt.