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Seit 2020 ist die DPS in Opposition, womit Djukanovic den Grossteil seiner Macht eingebüsst hat.
Seitdem regieren Koalitionen aus zumeist pro-serbischen Parteien. Der gegenwärtigen Regierung von Ministerpräsident Dritan Abazovic entzog das Parlament im August das Vertrauen. Sie ist nur noch geschäftsführend im Amt. Beide grossen Lager blockieren sich gegenseitig. Djukanovic ist seit 2018 Staatsoberhaupt, bereits zum zweiten Mal in seiner Karriere.
Der Präsident wird in Montenegro auf fünf Jahre gewählt. Er hat nur eine protokollarische Rolle. Das pro-serbische Lager nominierte als Kandidaten den Chef der Demokratischen Front (DF), Andrija Mandic. Weitere Bewerbungen können bis Sonntag angemeldet werden. Falls im ersten Anlauf kein Kandidat mehr als 50 Prozent bekommt, gibt es am 2. April eine Stichwahl.