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Der französische Staatspräsident und Kofürst von Andorra, François Hollande, ist aktuell in aller Munde – nicht seiner Politik wegen, sondern wegen einer Affäre ausserhalb seiner Beziehung mit Valérie Trierweiler. Eine Seconde Dame im Elysée-Palast? Sie wäre nicht die einzige. Félix Faure starb gar bei sexuellen Aktivitäten.
Dank Iris Ritzmann wird man das Kopfkino wieder los
Was passiert als erstes, wenn man von solche Affärengerüchten hört? Man stellt sich die Beteiligung bei intimen Aktionen vor. Immerhin sind Hollandes Gespielinnen, egal ob Trierweiler oder die Neue – Julie Gayet – ansehnlich, Trierweilers Vorgängerin Ségolène Royal war es je nach Sichtweise. Hollande schweigt und zieht damit die Lehren aus einer ähnlichen Angelegenheit seines Vorgängers Nicolas Sarkozy, der, obwohl noch mit Cecilia Sarkozy verheiratet, eine Beziehung mit Carla Bruni bestätigte, weswegen die französischen Medien sich nur noch auf diese Beziehung konzentrierte und nicht mehr auf das politische Leben. Gut, das ist jetzt nicht anders.
Ein Vorteil hätte eine Seconde Dame: Bei den vielen Staatsempfängen, die es in aller Welt gibt, hätte Hollande eine Ersatzmöglichkeit zur Verfügung. Barack Obama müsste diese noch suchen.
Doch wie bringt man die Bilder von François Hollande und Julie Gayet wieder aus dem Kopf?
Gut, man kann sich die Frage stellen, wie Hollande neben seines politischen Stresses – seine Politik ist nicht gerade beliebt und standfest – noch Zeit für eine zweite Beziehung hat. Aber auch das nützt wohl nichts… Er scheint wirklich genug Energie zu haben, um gleich zwei Frauen einen gespritzten Weissen auszugeben.
Die Rettung heisst Iris Ritzmann, als sie über ihre Affäre mit Christoph Mörgeli plauderte… Gut, dafür hat man jetzt diese Bilder im Kopf.
Und dafür wurde noch kein Heilmittel erfunden.
Ausser, wenn Hollande eine Beziehung mit Angela Merkel beginnen würde.
Félix Faure und sein pikanter Tod
Félix Faure war von 1895 bis zu seinem Tode 1899 während vier Jahren französischer Staatspräsident in der dritten Republik. Die Amtszeit war gezeichnet durch die Dreyfus-Affäre, wonach der französische Hauptmann Alfred Dreyfus wegen angeblichen Landesverrats verurteilt wurde, obwohl dies ungerechtfertigt war. Die französische Innenpolitik wurde erschüttert, weswegen Faure froh um erholsame Stunden im Elysée-Palast war und sich mit Marguerite Steinheil eine Mätresse zulegte. Um nach dem politischen Stress noch genügend Energie für solche Aktivitäten zu haben, bediente sich Faure einem Aphrodisiakum. Doch dies ging schief, weswegen Faures Amtszeit vor allem wegen seines Todes Berühmtheit erlangte: Beim Oralverkehr mit Steinheil erlitt er einen Hirnschlag, an dessen Folgen er erlag.
Bleibt zu hoffen, dass Hollande bei seinen politischer Schieflage nicht dasselbe Schicksal ereilt.