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Inwil erhielt im Jahr 1689 die Reliquien des heiligen Canidus. Dieser wird als 2. Kirchenpatron jeweils am 3. Oktober gefeiert.
Der damalige Sigrist zu St. Kathrinen, Hans Jakob Kaufmann, hatte die Gebeine 1687 von Gardeleutnant Konrad Pfyffer aus Rom erhalten und sie der Pfarrkirche geschenkt. Die feierliche Übertragung erfolgte am 6. August 1690. Zu Ehren dieses zweiten Kirchenpatrons, gründete man um 1690 eine Bruderschaft. Die Mitglieder verpflichteten sich, rein und unschuldig zu leben, sich täglich dem Hl. Candidus zu empfehlen und die «Offene Schuld» oder sonst ein Reuegebet zu sprechen. Die Gebeine dieses Katakombenheiligen ruhen in goldbestickter Gewandung eines Kriegers in einem Reliquienschrein auf dem südlichen Nebenaltar. Ihnen wurde heilende Wunderkräfte zugesprochen.
Am Donnerstag, 26. September, 09.00 Uhr gedenkt die Pfarrei Inwil im Werktagsgottesdienst an den Hl. Candidus.
Der Schrein wird eine Woche abgedeckt und die Reliquien wird der Öffentlichkeit zur Ansicht freigegeben.