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Den Rücktrittsentscheid begründet der 53-jährige Dinesen damit, dass er die Energie nicht aufbringe, bis nach den Olympischen Spielen in Tokyo 2020 zu bleiben.
Dinesen hat seine Tätigkeit als Nationaltrainer im Sommer 2014 aufgenommen. Ihm ist es gelungen, ein professionelles Trainingsumfeld aufzubauen und die Qualität und Quantität der Trainingseinheiten für das Schweizer Nationalteam in eine neue Sphäre zu bringen. Unter ihm gewann die Nummer 1 der Schweiz, Sabrina Jaquet, im Jahr 2017 eine Bronzemedaille an den Europameisterschaften und reihte sich in der Weltrangliste unter den Top 30 ein. «Ich habe dank John Dinesen noch nie so professionell in der Schweiz trainiert», titelt Jaquet entsprechend.
Dinesen hat dem Schweizer Badmintonleistungssport ein Gesicht gegeben und viele Akzente gesetzt. Robbert de Kock, Präsident von Swiss Badminton bedauert den Entscheid sehr, versteht aber, dass die Batterien nach seiner 5-jähriger Amtszeit leer sind. «Die Doppelfunktion als Nationaltrainer und Sportdirektor ist extrem herausfordernd und intensiv. Ich danke John für seinen überdurchschnittlichen Einsatz, sein Herzblut, seine kritischen Bemerkungen und seine enorme Fachkompetenz und wünsche ihm für seine Zukunft nur das Beste».
Swiss Badminton evaluiert nun diverse Optionen und ist dankbar, dass Dinesen auch nach seinem Rücktritt unterstützend zur Seite stehen wird, um eine möglichst rasche und einvernehmliche Nachfolgeregelung für Spieler, Verband und Trainerstab zu finden.
John Dinesen war 2014 als Nationaltrainer von Swiss Badminton eingestellt worden. Im Jahr 2016 übernahm er zusätzlich die Funktion des Sportdirektors. John Dinesen ist Däne und war vor dem Engagement in der Schweiz Nationaltrainer von Österreich und hat lange als Trainer in Dänemark gearbeitet.