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Definition
Die Farbpunktur ergänzt die traditionelle Akupunktur mit farbigem Licht. Dieses wird gleichzeitig mit der Akupunktur aufgestrahlt, um die heilende Wirkung der Farben auszunutzen und damit den Akupunktureffekt zu verstärken.
Herkunft
Das Farben psychische und psychosomatische Effekte erzielen, ist in vielen Kulturen seit dem Altertum bekannt, so bei den alten Ägyptern, Römern, Griechen, Chinesen und Indern. Im vorzeitlichen Ägypten war diese Kunst am höchsten entwickelt. Pioniere der Neuzeit waren und sind Peter Mandel (Deutschland), Edwin D. Babbet (USA), Auguste Rollier (Schweiz), Dinshah Ghadiali (USA) und der Nobelpreisträger Nils Finsen (Dänemark).
Finsen erhielt 1903 den Nobelpreis für seine Farblichttherapie. Im D.A.CH.-Gebiet basieren sehr viele Therapien mit Farblicht auf den Arbeiten von Peter Mandel. Dieser ging von der Annahme aus, dass die Entstehung von Krankheiten (auch) vom Unterbewusstsein gesteuert wird. Unter dieser Prämisse entwickelte er ab den frühen 1970er-Jahren verschiedene Behandlungsformen, zu denen schließlich auch der Einsatz von Farben gehörte. Ab 1977 brachte er diese mit der Akupunktur zusammen.
Mandel gilt als der eigentliche Vater der Farbpunktur, auch wenn die oben genannten Forscher den Ansatz durchaus schon ins Auge fassten. Vorausgegangen waren Mandels frühere Forschungen, aus denen er 1973 die ETD („Energetische Terminalpunkt Diagnose“) entwickelt hatte.
Diese analysierte energetische Störungen, an denen sich Krankheiten erkennen lassen. Dabei wurden Reflexfelder der Haut mit inneren Körperorganen assoziiert, was den Grundannahmen der TCM im Allgemeinen und speziell der Akupunktur entspricht. Sein Therapiekonzept bezeichnete Mandel als esogetische Medizin, womit er die Synthese von Esoterik und Biophysik bezeichnete.
Grundlagen
Jede Farbtherapie setzt das gesamte Spektrum des Sonnenlichts ein, das am besten ein Regenbogen zeigt. An diesem sind die sieben Grundfarben zu erkennen, die unterschiedliche Schwingungsenergien besitzen. Während einer Akupunktur mit Farben bringen die farbigen Lichtstrahlen gestörte Körperregionen wieder ins Gleichgewicht, weil diese Regionen in den gleichen Mustern schwingen.
Diese Schwingung ist nur aktuell gestört. Durch den Einsatz der mit Farblicht verknüpften Akupunktur erfolgt ein „Reset“ der gestörten Körperzellen. Je nach vorliegenden Beschwerden können eine einzige oder mehrere Farben angewendet werden. Daraus haben sich inzwischen rund 200 Farbpunktursysteme entwickelt.
Die Farben sind auf bestimmte Weise assoziiert, so rotes Licht mit Aktivität, orangefarbenes Licht mit Optimismus, gelbes mit Temperament, grünes mit Konzentration, blaues mit Ruhe und violettes Licht mit Gefühlen und Intuition.