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Von Swaziland zum Rovuma River
Mozambique bedeckt eine Fläche von rund 783’000 km2. Aufgeteilt auf 10 Provinzen leben ca. 17 Mio. Einwohner in der ehemals portugiesischen Kolonie. Alleine die Hauptstadt Maputo zählt über eine Mio. Menschen. Im Norden bildet der Rovuma River die Grenze zu Tanzania, im Westen sind Malawi, Zambia, Zimbabwe, Südafrika und Swaziland Nachbarn.
Küstenflachland und Hochplateaus
Die Hälfte Mozambiques ist Küstenflachland; der Rest sind Hochland, Hochplateaus und Berggebiete. Der höchste Berg des Landes «Mount Binga» (2436 m ü.M.) befindet sich im Westen des Landes. Die beste Reisezeit liegt zwischen April und November; von Dezember bis März wird es in gewissen Landesteilen sehr heiss (bis zu 40°) und Regenfälle sind keine Ausnahme. Nur auf den vorgelagerten Inseln des Bazaruto Archipels weht auch im Hochsommer eine angenehme Brise.
Traumhafte Strände
Von Ponta do Ouro im Süden bis zur Mündung des Rovuma Rivers im Norden erstreckt sich über eine Distanz von 2500 km die unglaublich schöne und grösstenteils noch völlig unberührte Küste entlang des Indischen Ozeans. Paradiesische Zustände, von welchen heute vor allem Taucher, Schnorchler und Fischer aus Südafrika profitieren. Die einzigartigen Inseln Benguerra und Bazaruto liegen in Sichtdistanz zu Vilanculos. Unsere «Robinson»-Inseln Medjumbe, Matemo und Ibo sind von Pemba aus erreichbar!
Sultan und Seefahrer
Verschiedene Quellen erwähnen, dass der Name Mozambique vom arabischen Kaufmann Sultan Mussa Ben Mbiki abstammt; der erste Europäer (ein portugiesischer Seefahrer) ankerte erst 1487 vor dem heutigen Beira. Knapp 100 Jahre später entstand die Kolonie Portugiesisch Ostafrika. Mais, Kokosnüsse, Kohle und Gold wurden mit der Zeit gefragte Exportgüter; auch der florierende Sklavenhandel war eine wichtige Einnahmequelle. Ende des 19. Jahrhundert wurde dieses schändliche Tun auf Intervention der Briten einge stellt. 1975 begann ein weiteres dunkles Kapitel in der Geschichte Mozambiques. Das Land erlangte die Unabhängigkeit von Portugal und geriet in den Strudel eines über 15 Jahre an dauernden Bürgerkrieges. Erst der durch die UNO im Jahre 1992 vermittelte Friedensvertrag brachte dem Land den verdienten Frieden.