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Irgendwo in den kalabrischen Bergen in einem idyllischen, abgelegenen Dörfchen lebt ein alter Geissenhirt. Er ist krank und hofft auf Heilung, indem er den Staub auf dem Kirchenboden einsammelt, diesen in sein Wasser mischt und trinkt. Doch eines Tages stirbt er trotzdem.
Das Leben im Dorf nimmt dennoch seinen Lauf. Die Dorfbevölkerung pflegt ihre Traditionen und macht als Römer verkleidet einen Umzug. Währenddessen machen die Geissen mit der gnädigen Mithilfe eines Hundes, der die Bremsen eines Autos löst, einen Ausflug in die Häuser des Dorfes. Später wird ein neues Geisslein geboren, das seine ersten Schritte auf dem Planeten Erde macht. In der Nähe fällen die Dorfeinwohner einen Baum, entästen diesen und transportieren ihn ins Dorf, wo er mit viel Trara aufgerichtet wird. Danach wird er ein zweites Mal gefällt, zerteilt und zu Kohle verarbeitet. (ausführliche Kritik des Films auf OutNow.CH)
Michelangelo Frammartino | I/D/CH 2010 | Drama | 88 Minuten | Original mit Untertitel