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Psych-Out
Regie: Richard Rush
Darst.: Susan Strasberg, Jack Nicholson, Dean Stockwell, Bruce Dern, Adam Roarke, Max Julien, Henry Jaglom, Linda Gaye Scott, Jimi Hendrix, Ken Scott, Garry Marshall u.a.
Die 17-jährige Jenny ist von zu Hause abgehauen und sucht nach ihrem Bruder Steve, der ihr aus San Francisco eine Postkarte mit folgendem Text geschickt hat: «God is alive and well and living in a sugar cube». In einer Hippie-Kneipe lernt die gehörlose Ausreisserin den Gitarristen Stoney (der junge Jack Nicholson in einer frühen Paraderolle) und seine Freunde kennen, die das unschuldige Mädchen vom Land unter ihre Fittiche nehmen. In einem Brockenhaus wird sie neu eingekleidet, damit sie mit ihrem braven Outfit im Hippie-Quartier Haight-Ashbury nicht gleich den Cops ins Auge sticht. Stoney ist ein notorischer Frauenheld, dem auch die verheirateten Frauen in seiner Kommune Avancen machen; es ist die Zeit der freien Liebe. Auch Jenny hat sich in ihn verliebt. Doch das Wichtigste in Stoneys Leben sind Freiheit, Unabhängigkeit und seine Band Mumblin’ Jim. Als Jenny endlich auf ihren Bruder trifft, der als eine Art Instant-Heiliger für Hippies durch die Stadt streift, tauchen Gangster auf, die ihm nach dem Leben trachten. Zuvor bekommt das süsse Mädel Zuckerwürfel gefüttert, sieht viele bunte Farben, aber keinen Gott und verläuft sich auf einem nächtlichen LSD-Trip zusammen mit anderen Blumenkindern in ihrem hausgemachten Wahn … Beinahe schwärmerisch malt Regisseur Richard Rush die Zeit freakiger Kommunen, wilder Love-ins, verspielter Blumenkinder und ungebremster Acid-Trips. Er streift mit seiner Kamera durch die Strassen und Parks von San Francisco, durch farbtrunkene, Paisley-gemusterte Innenräume und vermittelt so einen authentischen Einblick in die Flower-Power-Hochburg gegen Ende der Sechzigerjahre. Abgerundet werden die Bilder durch die wunderbaren Songs von The Strawberry Alarm Clock und The Seeds.