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Die ICT-Jobplattform swissdevjobs.ch hat eine Erhebung zu den Arbeitsbedingungen von Schweizer Entwicklerinnen und Entwicklern veröffentlicht. Die Resultate der Befragung zeigen, dass das Homeoffice in der Branche angekommen ist und eine hybride Arbeitsform ohne verpflichtende Bürozeiten bei den Angestellten am beliebtesten ist. 94% gaben an, dass sie ortsunabhängig arbeiten können, 50% davon sogar während der ganzen Zeit.
Die beiden wichtigsten Argumente für die Arbeit von zu Hause aus sind die gewonnene Flexibilität und der Wegfall des Arbeitsweges, der bei fast der Hälfte der Befragten 1 bis 2 Stunden pro Tag einnimmt. Die Remotearbeit bringt aber auch negative Seiten mit sich: Manche Angestellte klagten darüber, dass sie nach getaner Arbeit nicht richtig abschalten können (30%), über Einsamkeit (29%), verschiedene Störfaktoren zu Hause (27%) oder fehlende Motivation (14%).
Geht es um die Arbeitsleistung, gehen 70% der Teilnehmenden davon aus, dass sie von zu Hause aus produktiver arbeiten als im Büro. Nur knapp 20% sagen, dass ihre Produktivität nicht vom Arbeitsort abhängig sei. Der Rest hat das Gefühl, dass die Arbeitsleistung im Homeoffice eher abnimmt. Dazu gibt auch die Hälfte aller Befragten an, dass sie zu Hause mehr arbeiten als an einer fixen Workstation auf dem Unternehmensgelände.
Weitere Ergebnisse der Befragung zeigten, dass sich die Entwicklerinnen und Entwickler klar für eine 4-Tage-Woche aussprechen (85%) und dabei jeweils gerne am Freitag nicht arbeiten würden (68%). Dazu gab es Resultate zur Dauer der Anstellungen, zur Zufriedenheit bei einem Wohnortswechsel infolge eines Jobs an einem anderen Ort oder zum Salär, aufgeschlüsselt nach einzelnen Kantonen und Programmiersprachen. Der vollständige Report
kann online heruntergeladen werden.