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CH-Kino | Callas Assoluta
Publiziert am 05. Dezember 2007
Synopsis: Sie war die “Primadonna assoluta” der Opernbühnen im 20. Jahrhundert. Man sagt ihr die “schönste Stimme der Welt” nach. Auch dreissig Jahre nach ihrem Tod ist Maria Callas unvergessen. Obwohl sie nur in einem einzigen Spielfilm mitwirkte, in Pier Paolo Pasolinis “Medea” (1969), existieren von ihr unzählige Filmaufnahmen. Der Schweizer Philippe Kohly hat seinen Dokumentarfilm ähnlich einem Schicksals-Roman gestaltet. Dabei konnte er auf bemerkenswertes Filmmaterial und einen reichen Schatz bestehender Tonaufnahmen zurückgreifen.
Kritik: Die “Geschichte” des ungeliebten, dicken Mädchens Maria Kalogeropoulos aus Griechenland, das zur grossen Operndiva wird, hat Regisseur Phillipe Kohl mit bisher noch nie gesehenen Filmsequenzen zu einem faszinierenden “Hollywood-Melodrama” zusammengestellt. Leider aber kommt Callas phänomenaler Gesang im Film etwas zu wenig zur Geltung, da praktisch alle ihrer Arien nur angespielt werden. Fazit: Für ein “Normalpublikum” sehr interessant, für echte Callas-Fans wahrscheinlich etwas zu wenig “musikalisch” …
Benny Furth
Hinweis: Zu diesem Film ist leider kein Trailer verfügbar.