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Arbeitsgruppe der Privatwirtschaft ruft G-20 auf, aufsichtsbehördliche Konvergenz zu fördern
Ottawa, Ontario (ots/PRNewswire) - Die privatwirtschaftliche Arbeitsgruppe für regulierte Berufe und Wirtschaftszweige "Private Sector Task Force of Regulated Professions and Industries" (PSTF) hat ihren Abschlussbericht an die G-20-Abgeordneten freigegeben. Die PSTF wurde im Mai 2011 auf Ersuchen des Präsidiums der G-20 eingerichtet, um eine Analyse der Lücken in der aufsichtsbehördlichen Konvergenz zu erstellen und Empfehlungen abzugeben, wie solche Lücken in einer Reihe von Berufen und Wirtschaftszweigen innerhalb des Finanzsektors geschlossen werden könnten.
Zu den Mitgliedern der Arbeitsgruppe gehören neben der internationalen Aktuarvereinigung International Actuarial Association (IAA): die internationale Buchhaltervereinigung International Federation of Accountants (IFAC, die der Arbeitsgruppe logistische und administrative Unterstützung gegeben hat), das CFA Institute (CFAI), INSOL International, das Institute of International Finance (IIF), das International Accounting Standards Board (IASB), das International Corporate Governance Network (ICGN), die internationale Vereinigung der Versicherungsgesellschaften International Insurance Society (IIS) und der International Valuation Standards Council (IVSC).
Cecil Bykerk, der Vorsitzende der IAA, stellte fest: "Wir hoffen, dass die G-20-Abgeordneten diesen Bericht eindeutig finden und praktische Schritte vorsehen, die die G-20 zur Förderung der aufsichtsbehördlichen Konvergenz im Finanzsektor unternehmen sollte."
Die Empfehlungen des PSTF-Berichts rufen die G-20 auf, sich ihr Momentum und ihren Ehrgeiz für eine globale aufsichtsbehördliche Reform und Konvergenz zu bewahren und von einseitigen nationalen aufsichtsbehördlichen Reformen, die nicht mit den internationalen Standards konsistent sind, abzuraten. Die PSTF empfiehlt den G-20, die Entwicklung, Übernahme, Einführung und konsistente Auslegung von weltweit anerkannten internationalen Normen hoher Qualität für alle Dienstleistungen in den Bereichen der Finanzberichterstattung, Wirtschaftsprüfung, Wertermittlung und Versicherungsmathematik im grösstmöglichen Masse zu fördern und zu unterstützen. Zudem betont der Bericht die Notwendigkeit einer offenen Kommunikation und transparenter Prozesse sowie fortlaufender Zusammenarbeit und verbesserter Beratung zwischen den Aufsichtsbehörden und Berufs- oder Unternehmensgruppen bei der Entwicklung und Einführung von effektiven aufsichtsbehördlichen Reformen.
Paul Thornton, der ehemalige Vorsitzende der IAA, sagte: "Die IAA unterstützt insbesondere die Empfehlungen, die Konvergenz der Standards in den Bereichen der Finanzberichterstattung, Wirtschaftsprüfung, Wertermittlung und Versicherungsmathematik zu fördern, und die Ermutigung zu einer Einführung der Kerngrundsätze der IAIS für Versicherungen (IAIS Insurance Core Principles) sowie des gemeinsamen Rahmens für die Überwachung international tätiger Versicherungskonzerne (Common Framework for the Supervision of Internationally Active Insurance Groups)."
Die International Actuarial Association (IAA) ist die weltweite Vereinigung von Berufsverbänden der Aktuare und umfasst einige Abteilungen, die sich mit besonderen Interessensgebieten einzelner Versicherungsmathematiker befassen. Die IAA sieht ihre Aufgabe darin, die Entwicklung des Aktuarberufs als eines globalen Berufs, der von fachlicher Kompetenz und professioneller Zuverlässigkeit geprägt ist, zu fördern und dadurch sicherzustellen, dass dem öffentlichen Interesse gedient wird.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Frau Nicole Séguin IAA Executive Director +1-613-236-0886 Durchwahl 123 E-Mail: <email-pii>
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