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***** Die beklagenswerte mentale Taubheit der Weltöffentlichkeit - gleichzusetzen mit demselben physischen Defizit des grossen Komponisten - wird in deftiger Disposition dargelegt. Der einzige auf "Hors format" zu findende Albumbeitrag von Didier Barbelivien vermag zu gefallen, wenngleich die wuchtige Schwere des Arrangements dezent überfordernd wirkt. Aufgrund dieses klitzekleinen Vorbehalts erlaube ich mir, im Grenzbereich zur Topwertung, knapp abzurunden. Kleine Bemerkung zuhanden der Datenbankredaktion: Eingedenk des Booklet-Hinweises "D'après l'andante de la 7ème symphonie [...]" wäre meines Erachtens eine Ergänzung der Autorenschaft um den Namen Ludwig van Beethoven in Erwägung zu ziehen.
***** Mir scheint, dass der von meinem Vorredner in den Raum gestellte Input bereits kundig umgesetzt wurde. Da die Pathetik-Schiene bei schätzungsweise keinem Musikanten über eine bewährtere Tradition verfügt als bei Michel Sardou, ist mir der opulente Orchestralbombast dieses in der Tat dezent verbissenen Titels äusserst willkommen. Zwar nicht unbedingt mein Favorit der neuesten Sardou-Scheibe, doch gleichwohl ein hörenswertes Exponat der Sparte "Frankophoner Klassizismus in der Postmoderne".
***** Ein sehr starkes Lied, Ich hatte das Vergnügen ihn damit am TV zu sehen, (ist mir egal ob Playback oder Ampex ) wichtig ist, dass er an den Konzerten live singt, und darauf freue ich mich jetzt schon. Aber es war wie ein gesungenes zelebriertes Theater. Ich hatte auch das Glück den dazugehörenden Clip zu sehen, da fährt es einem kalt den Rücken runter. Michel als müder, genervter Cop der am Ende erschossen wird ist extra. Die Geschichte des Clips handelt von Gewalt, in der Familie, Entziehung Minderjähriger, bis weiter zum Schusswechsel, von Gleichgütligkeit und Verzweiflung, (alle schauen weg, sind taub). Dernière édition: 13.04.2007 17:44