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Einführung
Mangosteen (Garcinia mangostana L.) gilt als einer der vier Früchte auf der Welt, welche den besten und interessantesten Geschmack haben.
Mangostan wird noch nicht so häufig in den Tropen angebaut wie zum Beispiel Rambutan. Die Frucht gewinnt aber zunehmend an Popularität wegen des hohen wirtschaftlichen Wertes.
Der Anbau der Mangostin hat noch nicht so richtig begonnen. Dies ist aus verschiedenen Gründen, einschliesslich der strengen klimatischen Bedingungen, eine kurze Lebensdauer des Saatgutes, langsames Wachstum der Pflanzen und verzögerte Reife oder lange jugendliche Phase.
Die Mangostan stammt ursprünglich aus dem Malaiischen Archipel und Indonesien und wurde später in die Tropen eingeführt.
Mangosteen wurde in Australien rund um die 1850er Jahre eingeführt und wurde im südlichen Queensland und New South Wales angepflanzt. Der Erfolg blieb aber aus.
Es folgten spätere Test Pflanzungen vor allem im Norden von Queensland.
In den 1970er Jahren, wurde eine grosse Aktion gestartet und Material aus den südostasiatischen Ländern importiert.
Momentan gibt es drei grosse Anpflanzungen in Nord-Queensland: eine in Bloomfield, die zweite in Babinda und die andere auf Innisfail. Es gibt eine weitere Reihe von kleineren Erzeugern in den Tropen.
Die Botanische Bezeichnung
Der Mangostan-Baum ist ein dicht belaubter und immergrüner Laubbaum mit einer dichten pyramidalen Krone, die bei alten Bäumen einen Durchmesser von 8 -15 m erreichen kann.
Die Bäume können bis zu 20 Meter hoch werden. Es ist ein langsam wachsender Baum mit glänzend, dunkelgrünen Blättern. Die Blüten sind einzeln oder paarweise und befinden sich an den Enden der Äste.
Obwohl der Mangostin Baum Blüten trägt, ist er eingeschlechtlich und produziert keine Pollen.
Die Blüten sind gross und cremig-gelb mit einem roten Anstrich. Die Blüten öffnen im Allgemeinen am späten Nachmittag und bleiben für bis zu 2 Tage offen.
Erste Fruchtkörper beginnt der Baum ab 8 Jahren zu bilden, abhängig von der kulturellen Gegebenheiten und der Umwelt.
Die Frucht ist gelblich. Die runde Frucht mit abgeflachten Enden misst etwa 40 bis 80 mm Durchmesser und erreicht ein Gewicht von etwa 80 bis 150 g.
Die Frucht (Fruchthülle oder Schale) wechselt von grün auf rot ein, und hat dann eine violette Farbe am Ende der Reifezeit.
Wenn während der Reifezeit Wassermangel herrscht, dann kann die Fruchthülle eine braune Farbe annehmen.
Die Entwicklung und das Wachstum geschieht mit einer konstanten Geschwindigkeit. Die Entwicklung dauert zwischen 100 bis 160 Tage nach der Blüte und die Fruchtreife hängt von der Temperatur ab.
In Queensland, dauert das Wachstum zwischen 115 bis 135 Tage. Das Wachstum der Frucht ist offensichtlich langsamer während der kühleren Monate des Jahres.
Im Vergleich mit anderen tropischen Früchten, hat Mangostan einen vergleichsweise kleinen essbaren Teil.
Der essbare Innenteil der Frucht ist von einer dicken Schale umgeben Schale, welche eine ca. 5 bis 7 mm dicke und harte Haut hat.
Der Arillus oder das Fruchtfleisch, das bis zu 30% der gesamten Obst Gewichtes ausmacht, hat eine Perlweisse Farbe, leicht durchscheinend und besteht aus 4 bis 8 Segmenten.
Ein oder zwei dieser Segmente enthalten in der Regel Samen. Die Samen sind braun und mandelförmig (20-25 mm lang). Das Fruchtfleisch ist süss / sauer, zart und weich.
Das Wachstum der Mangostin
Der Mangostan ist ein sehr langsam wachsender Baum und der Zeitpunkt, an dem der Baum Früchte trägt, hängt vom Alter des Baumes ab.
Im Norden von Queensland, produziert ein gut ausgewachsener und gepflegeter Baum ab dem achten Jahr der Anpflanzung Früchte.
Aber eine schlechte Lage, wenig Nährstoffe und eine unzureichende Bewässerung kann die Fruchtbildung auf 15 – 20 Jahre hinauszögern.
Die Blüten bilden sich am äusseren Ende der Zweige am äusseren Baldachin.
Die Ernte erfolgt ca. drei Monaten ab Blüte. Die Früchte reifen über einen Zeitraum von 3-8 Wochen. Grosse Ernten produzieren normalerweise kleinere Früchte.
Mangostan Frucht Nährwertinformationen
Die Frucht hat einen charakteristischen leicht süss/saurem Geschmack und beinhaltet eine Reihe von Vitaminen und Mineralstoffen.
Die Frucht wird am besten frisch gegessen und verliert einen Teil seinen delikaten Geschmacks und Konsistenz, wenn Frucht-Fleisch konserviert oder verarbeitet wird.
Nährwertinformationen für Mangosteen
- Anteil pro 100 g essbarem Anteil
- Energie 34,0 Kcal
- Feuchtigkeit 87,6%
- Protein 0,6 g
- Fett 1,0 g
- Kohlenhydrate 5,6 g
- Fibre 5,1 g
- Ash 0,1 g
- Calcium 7,0 mg
- Magnesium 13,0 mg
- Phosphor 13,0 mg
- Sodium 7,0 mg
- Kalium 45,0 mg
- Iron 1,0 mg
- Vitamin B 1 0,03 mg
- Vit B2 0,03 mg
- Niacin 0,3 mg
- Ascorbinsäure (Vitamin C) 4,2 mg
Boden und Klima
Mangosteen ist ein tropischer Flachland Wald-Baum. Ein äquatoriales Klima, eine hohe gleichmäßige Temperatur mit hoher Luftfeuchtigkeit ist nicht unbedingt erforderlich.
Ein Temperaturbereich von 20 ° bis 35 ° C ist wünschenswert. Temperaturen unter 5 ° C lassen den Baum absterben, vor allem jugendlichen Bäume. Unter 20° ist das Wachstum deutlich reduziert.
Blätter leiden bei Temperaturen über 35 ° C. Ältere Bäume haben eine grössere Resistenz gegenüber Temperaturschwankungen, als junge Bäume.
Genügend Bodenfeuchte ist entscheidend für das Wachstum der Mangostan.
Die Bewässerung ist während der Trockenzeit von wesentlicher Bedeutung.
Mangosteen wachsen auf einer auf einer breiten Palette von Böden, sofern diese das Wasser gut halten können.
Aber die Mangostin Bäume ertragen keine Staunässe.
Ein leicht saurer Boden mit einem pH-Wert zwischen 5 und 6, mit mässigem Tongehalt und hoher organischer Substanz wird bevorzugt.
Kalkung ist nicht empfehlenswert, wenn der pH-Wert über 6,5 ist.
Dauerhaft feuchte Böden sind Ideal, weil diese die beste Voraussetzung für gutes Wachstum, Ertrag und Fruchtqualität sind.
Der Baum kann kurze Trockenperioden weg stecken. Längerer Feuchtigkeit Stress kann sich nachteilig auf das Wachstum auswirken. Zusätzliche Bewässerung muss unter Umständen in Monaten mit weniger als 150 mm Niederschlag erfolgen.
Bäume unter Trockenheits Stress können trotzdem noch eine gut Ernte erbringen. Allerdings sind die Früchte kleiner und die nachfolgende Ernte reduziert sich.
Als typische Unterholz Art in den tropischen Regenwäldern, erfordert der Mangostanbaum Beschattung während der frühen Wachstumsphase.
Junge Bäume müssen beschattet werden, das sich sonst die Wachstumsraten erheblich reduzieren können und die Bäume sogar sterben können.
Der Schattenanteil sollte ca. 30 -50% betragen und während der ersten 3 – 4 Jahre erfolgen.
Eine übermässige Beschattung, dh. > 50% produziert grosse und dünne Bäume.
Auf der anderen Seite, wenn die Sämlinge volle Sonneneinstrahlung erhalten, werden sie verkrüppelt und die Blätter werden verbrannt und klein.
Windschutz
Je nach Lage kann es sinnvoll sein, einen Windschutz zu erstellen.
Kultivierung
Es gibt keine identifizierten, verschiedene Sorten. Es werden kein Pollen produziert und die Frucht vermehrt sich parthenocarpisch – das heißt, direkt aus dem mütterlichen Gewebe der Blüte wie zum Beispiel der Mango Frucht.
Daher sind die Sämlinge identisch mit den Eltern. Effektiv, reproduziert sich die Mangostan vegetativ.
Allerdings wurden in der Zwischenzeit in verschiedenen Ländern verschiedene Arten gefunden. Die Arten variieren leicht, was auf die verschiedene Umgebung zurückzuführen ist.
Die gelben Mangostanfrüchte Bäume sind einfacher zum züchten, als die lila Mangostan. Allerdings sind die gelben Mangostanfrüchte häufig sauer, aber wenn sie mit viel Zucker aufgekocht werden, gibt es ausgezeichnete Pastetenfüllungen.
Es gibt mehrere Arten von gelben Mangostan – cv. mundu (G. dulcis), cv. Kochin Goroka (G. xanthochymus) und cv. assam gelugur (G. atroviridis).
Die Auspflanzung und die Land-Vorbereitung
Saatgut soll so bald wie möglich nach der Entnahme eingesetzt werden. Stellen Sie sicher, dass alle Fruchtfasern von den Samen entfernt werden. Grössere Samen (> 1,0 g) sind in der Regel zu bevorzugen. Kleinere Samen scheinen langsamer zu wachsen.
Eine gute Erden Mischung um die Sämlinge einzusetzen, ist eine 1:1 Mischung aus Torf und Sand.
Die jungen Pflanzen sollten umgetopft werden, sobald die Wurzeln beginnen unten aus dem Topf zuwachsen. Es werden in der Regel Töpfe zwischen 250 und 400 mm Tiefe verendet.
Wenn die Pflanzen rund 2 Jahre alt sind, können diese ins Freie gesetzt werden.
Wenn der Boden verdichtet ist, wird ein tiefes Ripping empfohlen, um die Durchwurzelung zu verbessern.
In Gebieten, wo Staunässe oder stehendes Wasser auftreten können, ist eine Drainage empfohlen. Vogel Dünger, Kompost, Stroh, usw. können in das Pflanzloch 6-9 Monate vor der Pflanzung eingebracht werden.
Die Einpflanz Löchern sollte grösser sein als die der Topf, in dem der junge Baum aufgezogen wurde.
In der Regel ist das Loch 0,5 m tief und 0,5 m breit und die Bäume mindestens zwei Jahre alt und 50 cm hoch.
Die Baum Dichte hängt von der Boden Qualität, Topographie und der Bewässerung ab. Der Mindestabstand von 6 m in einer Reihe und 6-8 m zwischen den Reihen werdn in der Regel angewendet.
Das ergibt eine Gesamtzahl von ca. 280 Bäumen pro Hektar.
Sofort nach der Pflanzung muss ein Sonnenschutz erstellt werden, damit die neue Pflanze nicht sofort dem vollem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Der Sonnenschutz sollte zwischen 1,2 -2 m Höhe über dem Boden installiert werden.
Pflege
Eine allgemeine Pflege und die Verwendung von Herbiziden um das umliegende Unkraut zu entfernen wird empfohlen. Während der frühen Wachstumsphase sollte das Unkraut rund um den Baumstamm ebenfalls kontrolliert werden. Weil sonst den jungen und schwachen Bäumen die Nährstoffe entzogen werden.
Die aufwachsenden Bäume sollen normal gepflegt werden und abgestorbene und kranke Äste sollten ausgeschnitten werden.
Jede grosse Schnittflächen sollten mit einer bituminösen Farbe abgedeckt werden.
Ernte und Lagerung nach der Ernte
Der Farbwechsel der Frucht von grün auf rot zeigt an, dass die Früchte Erntereif sind. Komplett lilafarbenen Früchte sind überreif und unerwünscht, da sie bei Verpackung und Transport beschädigt werden.
Die Früchte werden von Hand gepflückt und sind an der Peripherie der Baumkronen zu finden. Die Früchte werden mit einem Stiteil abgeschnitten.