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Papiermühle mit bewegter Vergangenheit
Die Zwischenbühne ist Teil eines historisch gewachsenen Gebäudekomplexes aus dem 17. Jahrhundert und prägte das alte Dorfbild. Den Kern bildet die alte Papiermühle Horw, in der über 200 Jahre lang Papier produziert wurde. Die Konkurrenz und Beanstandungen bei der Qualität führten zum Konkurs. Danach war die Papiermühle vieles: Waschanstalt und Hotelwäscherei, Teigwarenfabrik und Zigarrenfabrik. Das hatte zahlreiche Um- und Ausbauten zur Folge. Um einen Abbruch des Gebäudes zu verhindern, wurde 1981 die Genossenschaft Papiermühle gegründet. Sie kaufte das historische Gebäude samt Scheune und Zwischenbau.
1638
Bau der Papiermühle durch Niklaus Probst, einem Unternehmer aus Luzern. Die Papiermühle gilt als das älteste Industriegebäude in Horw und produzierte unter anderem Papier für die Regierung.
1847
Konkursamtliche Versteigerung der Papierfabrik.
1866
zur Waschanstalt umgebaut, später als Teigwaren- und Zigarrenfabrik genutzt.
1906
Kauf der Papiermühle durch das Hotel National Luzern, die darin die Hotelwäscherei einrichtete.
1981
Gründung der Genossenschaft Papiermühle. Kauf der Papiermühle samt Scheune und Zwischenbau, um die Gebäude vor dem Abbruch zu retten.
1982 Ehemaliger Wasch- und Trocknungsraum wird zur Zwischenbühne, Gründung des Vereins Zwischenbühne.
1991
zerstört ein Brand die Zwischenbühne (Brandstiftung).
1993
Eröffnung der neu erstellten Zwischenbühne.
2017
Einstellung einer Geschäftsleitung.
2020
Neustart als Kulturhaus Horw.