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Es war verkehrte Welt in Denver. Der zuletzt überzeugende Stanley-Cup-Sieger, der bei den letzten drei seiner sechs Siege stets fünf Treffer erzielt hatte, musste sich einem Team beugen, das vor dem Auftritt in der Ball Arena vier Partien hintereinander verloren hatte.
Mitte des dritten Drittels vermochte Devon Toews für die Avalanche in Überzahl auf 2:3 zu verkürzen. Die Hoffnung währte aber nur gut zwei Minuten. Dann stellte Jeff Carter mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend den Zwei-Tore-Vorsprung für die Penguins wieder her. Denis Malgin, zwei Tage zuvor beim 5:0-Sieg gegen die Chicago Blackhawks Doppeltorschütze und Passgeber, blieb ohne Skorerpunkt.
Als Verlierer musste auch Janis Moser trotz persönlichem Erfolgserlebnis vom Eis. Der Bieler erzielte bei der 3:4-Niederlage nach Verlängerung in Edmonton im ersten Drittel im Powerplay den 1:1-Ausgleich, nachdem Liga-Topskorer Connor McDavid die Oilers in Führung gebracht hatte. Für Moser war es das sechste Saisontor, das erste seit Ende Dezember. McDavid war auch für die Entscheidung besorgt. In der Verlängerung traf er nach anderthalb Minuten. Es war sein 60. Treffer in der laufenden Meisterschaft.
(sda)