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Am Freitag entscheidet die neu zusammengesetzte Regierung über die Aufgabenverteilung. Welche Ressorts erhalten die Neulinge Karin Keller-Sutter und Viola Amherd? Und welche amtierenden Bundesräte suchen neue Herausforderungen? Wir präsentieren sechs mögliche Szenarien als Gifs.
Keiner der amtierenden Bundesräte verlässt sein Departement. Die neu gewählten Bundesrätinnen übernehmen die frei gewordenen Ressorts ihrer Vorgänger. Karin Keller-Sutter (FDP) folgt im Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF auf ihren Parteikollegen Johann Schneider-Ammann. Viola Amherd (CVP) übernimmt von Parteifreundin Doris Leuthard das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK.
Als einzige Amtierende wechselt Justizministerin Simonetta Sommaruga (SP) nach acht Jahren im EJPD das Departement. Die frühere Konsumentenschützerin übernimmt das freiwerdende UVEK. Im EJPD folgt ihr die neu gewählte Viola Amherd (CVP), die einzige Juristin im Gremium. Karin Keller-Sutter (FDP) übernimmt vom scheidenden Parteikollegen Johann Schneider-Ammann das WBF.
Als einziger amtierender Bundesrat wechselt Innenminister Alain Berset (SP) nach sechs Jahren im EDI das Departement. Der ausgebildete Ökonom übernimmt das freiwerdende Wirtschaftsdepartement WBF. Im EDI folgt ihm die neu gewählte Karin Keller-Sutter (FDP), eine profilierte Sozialpolitikerin. Die neue Bundesrätin Viola Amherd (CVP) übernimmt das frei werdende UVEK von ihrer scheidenden Parteikollegin Doris Leuthard.
Nach acht beziehungsweise sechs Jahren im gleichen Departement haben die beiden SP-Bundesräte Lust auf einen Wechsel. Justizministerin Simonetta Sommaruga wechselt ins UVEK, Innenminister Alain Berset ins Wirtschaftsdepartement WBF. Auf ihn folgt im EDI Karin Keller-Sutter (FDP), während Viola Amherd (CVP) als Juristin von Sommaruga das EJPD übernimmt.
Die Vertreter der Polparteien SP und SVP einigen sich auf eine Rochade. Der glücklose und unzufriedene Verteidigungsminister Guy Parmelin (SVP) verlässt das VBS. Der im Parlament als Gesundheitspolitiker aufgefallene Parmelin übernimmt das Innendepartement EDI von Alain Berset (SP), das unter anderem für das Gesundheitswesen zuständig ist. Ökonom Berset wiederum wechselt ins frei gewordene Wirtschaftsdepartement WBF. Justizministerin Simonetta Sommaruga (SP) übernimmt das freigewordene UVEK. Im EJPD folgt ihr Juristin Viola Amherd (CVP). Im VBS übernimmt die neu gewählte Karin Keller-Sutter (FDP) von Parmelin. Damit erhält die Schweiz zum ersten Mal eine Frau als Verteidigungsministerin.
Es kommt zum grossen Sesselrücken. Lediglich Finanzminister Ueli Maurer (SVP) verbleibt in seinem bisherigen Ressort. Der teilweise ungeschickt agierende Aussenminister Ignazio Cassis (FDP) gibt das EDA nach nur einem Jahr wieder ab. Der ausgebildete Mediziner Cassis übernimmt das EDI – und übergibt im Tausch das EDA an Alain Berset (SP). Dieser machte im laufenden Jahr als Bundespräsident auf dem internationalen Parkett eine gute Falle. Justizministerin Simonetta Sommaruga (SP) sucht sich nach acht Jahren im Amt eine neue Herausforderung im UVEK. Auf sie folgt im EJPD die neu gewählte Bundesrätin Viola Amherd (CVP). Der Weinbauer Guy Parmelin (SVP) übernimmt das für die Landwirtschaft zuständige Wirtschaftsdepartement WBF und verlässt das VBS. Dieses übernimmt die neu gewählte Karin Keller-Sutter (FDP) als erste weibliche Verteidigungsministerin der Schweiz.