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Das sind knapp ein Viertel weniger als die 2015 getätigten Devisenkäufe von 86,1 Mrd. Damals war der "weitaus grösste" Teil der Devisenkäufe auf den Januar - also den Monat der Aufhebung des EUR/CHF-Mindestkurses - gefallen.
Die Währungsreserven der SNB erhöhten sich laut Geschäftsbericht im vergangenen Jahr 2016 um insgesamt 89 Mrd auf 692 Mrd CHF per Ende 2016, womit die Deviseninterventionen den grössten Teil des Anstiegs verursachten. Die Devisenreserven lagen per Ende Jahr bei 647 Mrd CHF (Ende 2015: 561 Mrd). Sie bestehen aus den Devisenanlagen abzüglich der damit verbundenen Verbindlichkeiten in Fremdwährungen.
Die Interventionen dürften die letzten Wochen weitergegangen sein, wie etwa die Entwicklung der Giroguthaben der Banken bei der SNB anzeigt. Diese standen zuletzt mit 557,2 Mrd gut 28 Mrd höher als Ende 2016. Die Statistik gilt als Richtschnur für den Umfang der SNB-Interventionen.
uh/dm
(AWP)