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Rotkreuz ist Tischtennis Innerschweizer Meister bei der Jugend U1319.03.2016
Vier Teams starteten in dieser Saison zur Tischtennis Mannschaftsmeisterschaft der Kategorie U13 (unter 13-jährige). Der mit Abstand grösste Verein der Zentralschweiz Rapid Luzern (Trainingsmöglichkeit täglich) stellte zwei Teams. Kriens und Rotkreuz (beide zwei Trainings pro Woche) vervollständigten die Gruppe.
Die Meisterschaft wurde in drei Pools jeder gegen jeden ausgetragen. Schnell war klar, dass die Krienser, mit drei Neulingen am Start, keine Chance gegen die anderen Teams hatten, die alle auf Spieler zurückgreifen konnten, die schon mindestens die zweite Wettkampfsaison bestritten.
In der ersten Pool trennten sich Rapid Luzern 1 und Rotkreuz 5:5 Unentschieden. Da Rapid 2 gegen Rapid 1 6:4 gewann, jedoch mit 0:10 gegen Rotkreuz unter die Räder kam, beendete Rotkreuz die erste Runde mit einem Vorsprung von 3 Punkten gegenüber den zwei Luzerner Teams.
In der zweiten Pool trennten sich Rapid Luzern 1 und Rotkreuz wiederum 5:5 Unentschieden. Dasselbe Ergebnis resultierte zwischen den beiden Luzerner Teams. Da Rotkreuz gegen Rapid 2 diesmal mit 6:4 nur noch knapp gewinnen konnte, konnten sie nach der zweiten Runde nur noch 1 Punkt zulegen und führten die Tabelle mit 4 Punkten Vorsprung auf Rapid Luzern 1 und mit 5 Punkten auf Rapid Luzern 2 an.
Allerdings hat man in dieser zweiten Pool bereits gesehen, wie stark sich das bestimmt doppelt so häufige Training der besten Luzerner Spieler auf deren Fortschritte auswirkt. Die Rotkreuzer konnten sich noch lange nicht auf dem obersten Podestplatz sicher wähnen.
So kam es dann auch in der dritten Pool, Rotkreuz unterlag Rapid Luzern 2 mit 3:7. Da dieser auch gegen die Clubkollegen, diesmal gerade mit 10:0 siegten, lagen sie vor dem Spiel zwischen Rapid Luzern 1 gegen Rotkreuz plötzlich mit einem Punkt Vorsprung an der Spitze der Tabelle. Die Rotkreuzer liessen aber im letzten Spiel nichts mehr anbrennen und siegten souverän mit 9:1 gegen Rapid 1.
Das bedeutete gleichzeitig INNERSCHWEIZER MEISTER.
Über diesen Erfolg freuten sich nicht nur die vier Spieler Fabio Tschümperlin, Elias Stolz, Gianni Bischof, Marc Spichtig und deren Trainer, sondern auch der ganze Tischtennis Club Rotkreuz, hat man doch zeigen können, dass auch ein kleiner Verein bei entspechendem Engagement sich vor dem Grossclub Rapid Luzern nicht immer verstecken muss.