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Biographie
Der Schweizer Dirigent Jürg Henneberger wurde in Luzern (CH) geboren. Er studierte an der Musikakademie Basel bei Jürg Wyttenbach und an der Hamburger Hochschule für Musik und darstellende Kunst bei Klauspeter Seibel und Christoph von Dohnànyi.
Henneberger machte sich sehr bald als Spezialist für Neue Musik einen Namen, was ihm Engagements bei den führenden Ensembles dieser Sparte eintrug. Die Gründung eines eigenen Ensembles, des "Ensemble Phoenix Basel", war letztlich die Konsequenz daraus. Hier lassen sich mit ausgesuchten Musikern eigene Ideen adäquat umsetzen.
Neben diesem Schwerpunkt seines Schaffens ist Jürg Henneberger ein weithin sehr gefragter künstlerischer Leiter grosser Opernproduktionen des mehrheitlich zeitgenössischen Repertoires. Hervorzuheben sind hier die Einstudierungen am Theater Basel "Aus Deutschland" von Mauricio Kagel und "Satyricon" von Bruno Maderna in der Regie Herbert Wernickes (eingeladen ins Teatro "La Fenice" Venedig), sowie die Produktionen unter der Regie von Christoph Marthaler "The Unanswered Question" (eingeladen zum Deutschen Theatertreffen Berlin 1998) und "20th Century Blues", sowie die Schweizer Erstaufführung der Oper "Die Soldaten" von Bernd Alois Zimmermann. Am Staatstheater Hannover leitete er 2002 Alban Bergs "Lulu".
Seit 1989 ist Jürg Henneberger Dozent für Partiturspiel, Kammermusik und Interpretation Zeitgenössischer Musik an der Musikhochschule Basel, seit 1998 Präsident der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (IGNM) Basel. Seit 1993 leitet Jürg Henneberger das "ensemble für neue musik zürich".
Als Pianist tritt er insbesondere als Liedbegleiter und Kammermusiker auf.
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