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Direkt gegenüber dem kompakt gebauten Dorfkern mit seinen prächtigen Holzhäusern ergiesst der Wasserfall in Spitzenzeiten bis zu 6000 Liter pro Sekunde in den Jaunbach.
Zusammen mit der Alten Kirche befindet sich diese Umgebung in einem Kraftfeld besonderen Ausmasses.
Zirka 15 Kilometer südwestlich von Jaun, im Gebiet des Vallée du Gros-Mont, befindet sich ein Seitental, welches von den höchsten Freiburger Voralpen umrahmt wird. Dieses Tal wird "Les Morteys" genannt. Der Bach dieses schönen Hochtales entspringt an der Flanke des Vanil Noir auf 1920 Meter über Meer, fliesst ungefähr drei Kilometer durch diese wilde Landschaft und verliert fortwährend Wasser, bis er ganz versickert.
Im Jahre 1928 wurde eine Färbung des Quellwassers vorgenommen. Elf Tage nach der Färbung kam überraschenderweise das gefärbte Wasser im Wasserfall von Jaun zum Vorschein.
Im Juni stürzen bis zu 6'000 Liter pro Sekunde aus dem Fels. Um die Kraft des Ortes zu erfahren, stellen Sie sich an den Zaun vor dem Wasserfall und atmen Sie tief und langsam das flüssige, kristalline "Licht" ein. Da steigen die Boviswerte auf 13‘500 Einheiten.
Quelle: Blanche Merz, Orte der Kraft in der Schweiz, AT Verlag.