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Stammzellbehandlung zur Verhinderung des Zahnausfalls
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US-Amerikanischen Forschen ist es gelungen Stammzellen aus dem Parodontalligament zur isolieren – dies stellt laut den Wissenschaftern eine Grundlage für die Behandlung der Parodontitis dar.
Dies berichten Dr. Byoung-Moo Seo vom National Institute of Health (NIH) und Kollegen im Lancet. Den Wissenschaftern ist es gelungen, Stammzellen aus dem Parodontalligament (Zahnwurzelhaut) zu isolieren. Diese dünne Gewebeschicht, die den Zahn im Kiefer festhält, ist bei Parodontitis sehr häufig geschädigt – mit der Folge, dass der Zahn seinen Halt verliert. Die nun isolierten Stammzellen könnten helfen, das geschädigte Gewebe zu regenerieren. Erste Transplantationsexperimente mit Mäusen verliefen bereits sehr vielversprechend.
Die Zahnwurzelhaut umgibt die gesamte Wurzel eines Zahns. Mit elastischen Fasern verbindet sie den Zahnzement der Wurzel mit dem Kieferknochen und hält so den Zahn fest in seinem Zahnfach. Bei Entzündungen wie der Parodontitis können sich diese Fasern lösen.
Ist der Zahnhalteapparat einmal geschädigt, ist die Wiederherstellung nur sehr begrenzt möglich. Daher suchen Mediziner nach Methoden, die eine Regeneration der Wurzelhaut ermöglichen. Bereits seit 30 Jahren vermuten Wissenschafter, dass es in der Wurzelhaut spezielle Stammzellen geben könnte.