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25.
Januar
2024
Schweizer Mixed-Curling-Team sichert sich die Bronzemedaille
Nach dem verlorenen Halbfinal gewinnt die Schweizer Curling-Équipe das Spiel um Bronze und holt damit die insgesamt 6. Medaille für die Schweizer Delegation. Im Slopestyle gibt es sowohl im Ski Freestyle, als auch im Snowboard Top-10 Klassierungen. Die alpinen Skifahrerinnen und Skifahrer zeigen eine gewohnt starke Teamleistung, verpassen aber die Medaillenränge.
Der Donnerstag stand für die Schweizer Delegation an den Olympischen Spielen neben den bereits erfolgreich absolvierten Crossrennen ganz im Zeichen der Finalspiele des Mixed-Curling-Teams sowie dem Auftakt der Freestyle-Disziplinen. Bei den alpinen Skifahrerinnen und Skifahrern waren bei den heutigen Slalom-Rennen in Jeongseon besonders die technischen Fähigkeiten gefragt.
Mixed-Curling-Team entscheidet Krimi um Bronze für sich
Nach dem gestrigen Sieg im Qualifikationsspiel gegen den Zweitplatzierten der anderen Gruppe, trafen die Schweizer Curlerinnen und Curler im Halbfinal auf einen bekannten Gegner. Nach der Niederlage in der Round Robin stellte sich das Duell mit Grossbritannien erneut als schwierige Aufgabe heraus. In einem hochstehenden Spiel fand das Schweizer Mixed-Curling-Team nicht die richtigen Mittel, um sich für das Spiel um die Goldmedaille qualifizieren zu können. Viel Zeit für Frustration blieb den Schweizerinnen und Schweizern nicht, galt es doch rund 3 Stunden später gegen China den Sprung auf das Podest zu schaffen. Nach anfänglichem Rückstand sah es lange gut aus für das Team um Headcoach Meico Oehninger. China drehte im 8. End noch einmal auf und rettete sich gegen das nervös agierende Schweizer Team in das Zusatzend. In diesem konnten Alissa Rudolf, Jana Soltermann, Livio Ernst und Nathan Dryburgh das Ruder herumreissen und sich sensationell die Bronzemedaille an den Olympischen Jugend-Winterspielen 2024 in Gangwon sichern.
Ski-Freestyle-Athleten verpassen knapp das Podest im Slopestyle
Nach mehreren Trainingseinheiten in Südkorea ging es für das Schweizer Ski Freestyle Team heute erstmals um die Medaillen. Nach den beiden Qualifikationsläufen zeigte die Anzeigetafel im sonnigen Hoengseong ein erfreuliches Bild. Mit den Zwischenrängen 2, 8 und 9 qualifizierten sich alle Schweizer Athleten für die drei Finalruns. In diesen gelang es den Schweizer Ski-Freestyle-Athleten leider nicht, durchwegs saubere Läufe ins Ziel zu bringen, weshalb sie die Podestplätze verpassten. Viktor Maksyagin belegte den undankbaren 4. Platz, Lars Ruchti wurde 7. und Aloïs Panchaud 9.
Reef Hasler katapultiert sich unter die besten Zehn im Snowboard-Slopestyle
Parallel zum Slopestyle-Wettkampf der Skifahrer waren auch die Snowboarder in der gleichen Disziplin gefordert. Die beiden jungen Schweizer Athleten Reef Hasler und Mischa Zürcher durften sich dabei mit namhafter Konkurrenz wie beispielsweise Lee Chaeun, seinerseits bereits Weltmeister auf Elite-Stufe, messen. Reef Hasler qualifizierte sich für die Finalruns und verteidigte dort seinen 8. Zwischenrang erfolgreich. Mischa Zürcher zeigte ebenfalls eine gute Leistung und beendete den Wettkampf nach den Qualifikationsruns auf dem 12. Schlussrang.
Keine weiteren alpinen Medaillen im Slalom
Für die alpinen Skifahrerinnen, die bisher in jedem Rennen in den erweiterten Medaillenkampf involviert waren, stand am Donnerstag der Slalom auf dem Programm. Erneut waren am Schluss alle drei Schweizerinnen in der Top-10 vertreten, weitere Medaillen blieben der Schweizer Delegation aber verwehrt. Bei den Männern klassierten sich Yanis Häusermann mit dem 14. und Romain Monney mit dem 17. Schlussrang unter den schnellsten Zwanzig, während Robert Clarke ausschied. Morgen steht für die alpinen Skifahrerinnen zum Abschluss der Mixed-Team-Parallel-Event statt, bei denen sich die Nachwuchscracks ein letztes Mal die Piste in Jeongseon hinunterstützen werden.