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Zum Matchwinner für die Schweiz avancierte Roger Federer. Nach seinem Sieg im Auftakteinzel gegen Todd Martin setzte er sich mit Lorenzo Manta im Doppel gegen Jan Michael Gambill/Justin Gimelstob durch und holte am Sonntag (11.02.) durch ein 7:5, 6:2, 4:6, 6:2 gegen Gambill den Siegpunkt.
Federer musste für den vierten Sieg im vierten Duell gegen Gambill hart kämpfen. Im Startsatz erspielte sich der stark auftretende Grundlinien-Spezialist drei Satzbälle, die der Baselbieter mit brillantem, teils mirakulösem Spiel annullierte.
Nach dem Verlust des dritten Satzes und damit dem ersten Teilerfolg von Gambill im achten Satz, steigerte sich Federer aber noch einmal. Nach zwei Breaks verwertete er den ersten Matchball mit seinem 14. Ass, worauf in der St. Jakobshalle eine kurze Spontanparty begann. Im Viertelfinal trifft die Schweiz vom 6. bis 8. April in Neuenburg auf Frankreich, das in Belgien gewann.
An sämtlichen wichtigen Punkten beteiligt
Mit diesem Sieg fügte Federer seiner jungen Karriere nur eine Woche nach dem ersten Titel auf der ATP-Tour einen weiteren Höhepunkt bei. Er ist erst der sechste Schweizer in der Daviscup-Geschichte, der in einer Partie an allen matchentscheidenden Punkten beteiligt war. Vor ihm war dies nur Charles Aeschlimann, Hector Fisher, Petr Kanderal, Heinz Günthardt und Marc Rosset
gelungen.
Die Amerikaner, die erst ihre sechste Startniederlage seit 1900 kassierten, müssen erstmals nach 1993 wieder um den Verbleib unter den besten 16 Nationen zittern. Sie spielen im September im Playoff gegen einen der Sieger aus der zweiten Division um den
swissinfo und Agenturen