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2021 verstarb ein Frau in Bern unter rätselhaften Umständen im Spital. Sie klagte über starke Schmerzen, Erbrechen und Durchfall. Anfänglich wurde eine Magen-Darm-Erkrankung vermutet, doch einige Tage später starb sie an multiplem Organversagen. Bei einer Obduktion werden sehr hohe Dosen eines Gicht-Medikamentes festgestellt.
Der Verdacht: Ihr Ehemann, ein Berner CEO, soll die Frau vergiftet haben. Gemäss der «NZZ» soll sich der erfolgreiche Geschäftsmann in eine neue Frau verliebt haben. Da ihm für eine Trennung der Mut gefehlt haben soll, entschied er sich dazu, seine Frau zu vergiften und mischte am 20. März Gicht-Tabletten als Pulver in ein Porridge.
Die Frau verstarb nur wenige Tage später, am 24. März 2021. Am 7. April wurde der Ehemann festgenommen. Rund ein Jahr später, am 3. März 2022, erhob die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Mordes und evtl. vorsätzlicher Tötung.
Diese Woche sollte nun der Prozess starten. Doch in den Akten findet sich nur die Bemerkung: «Diese Verhandlung wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.»
Der «Blick» scheint die Hintergründe zu kennen: Am Dienstag teilte das Regionalgericht Bern-Mittelland der Zeitung mit, dass «die Verhandlung aufgrund des aktuellen Gesundheitszustandes des Beschuldigten auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden muss.» Der Angeklagte bestreitet die Tat. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.
(dak)