Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03661.jsonl.gz/1567

Vor einem Jahr hatte Tzigane bereits in der zweiten Kategorie den Titel davongetragen. Da das Tier nun an Gewicht zugelegt hat, durfte es in der höchsten Kategorie antreten. Vorjahressiegerin Ruby hingegen war heuer nicht dabei. Da sie derzeit nicht trächtig ist, durfte die Kuh ihren Titel nicht verteidigen, so sieht es das Reglement vor.
Im Final standen sich rund 100 Kühe gegenüber. Diese hatten sich seit September 2016 in mehreren Qualifikationskämpfen gemessen. Der Final vom Sonntag zog mehr als 10'000 Schaulustige an.
Die Ehringerkühe sind von Natur aus kampfeslustig. Sie messen sich innerhalb der Herde, um eine Hierarchie festzulegen.
Dabei kann es auch mal zu Verletzungen kommen. Am Sonntag brach sich eine Kuh einen Teil eines Horns ab und unterbrach den Kampf. Ihr Besitzer erklärte, dass sein Tier in der Vergangenheit Probleme mit brüchigen Hörnern gehabt habe. Die Kuh erhielt daraufhin eine Auszeichnung als verdienstvollste Kuh.
(SDA)