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Der in den USA wegen Beihilfe zur Steuerflucht angeklagte Banker Raoul Weil, Mitglied der UBS-Konzernleitung, ist in seiner Funktion als Leiter des weltweiten Vermögensverwaltungs-Geschäfts der Schweizer Grossbank suspendiert worden.
Mit der am Mittwoch bekannt gegebenen Anklage ist in den seit Monaten laufenden Ermittlungen mehrerer US-Behörden gegen die UBS wegen Steuerbetrug erstmals ein Mitglied des obersten Führungsgremiums der Grossbank direkt ins Visier geraten.
Weils Anwalt in New York erklärte unterdessen, die Anklage gegen den UBS-Topmanager sei völlig ungerechtfertigt.
Die UBS teilte mit, Weil habe beschlossen, "im Interesse des Unternehmens und seiner Kunden, und um seine eigene Verteidigung vorzubereiten seine Funktionen zurzeit abzugeben, bis die Angelegenheit gelöst ist".
In der Anklage vor einem Gericht in Florida wird er beschuldigt, zusammen mit weiteren UBS-Angestellten rund 20'000 US-Kunden geholfen zu haben, etwa 20 Mrd. Dollar am Fiskus vorbeizuschleusen.