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Trockene Haut, charakterisiert sich durch einen sehr hohen TEWL und meist durch eine schwächere Hautbarriere. Fettige Haut zum Beispiel, tendiert dazu, eine Barriere anhand der Talgdrüsen zu bilden. Was folgt, ist eine Minderung des Wasserverlustes in der Haut. Grundsätzlich setzen sich Feuchtigkeitscremen aus einem Mix aus drei Inhaltsstoffen zusammen, alle die TEWL entgegenwirken können (Okklusionen, Emollienzien (Weichmacher) und Feuchthaltemittel).
Bekannt als: Petrolatum, Lanolin, Mineralöl, Silikone, Zinkoxide
Okklusionen sind bekannt dafür, dass sie eine Barriere auf der Hautoberfläche bilden, um den transepidermalen Wasserverlust zu minimieren. Sie sind daran erkennbar, dass sie schwerer in Textur sind und dadurch eine Barriere auf der Haut bilden und das Verdunsten minimieren. In anderen Worten: Sie erhalten die bereits vorhandene Feuchtigkeit in der Haut. Ein klassisches Beispiel ist Kokosnussöl, das ebenfalls eine Barriere bildet, allerdings auch ein bekannter Auslöser für Akne ist. Die Poren verstopfen (was vollkommen natürlich ist), um die Feuchtigkeit in der Haut zu halten. Okklusionen sind sehr hilfreich bei starker trockener Haut. Da sie aber sehr schwer sind und sich nicht gut mit Tages Make-up vertragen, sollte man sie eher in die Abendroutine und vor dem Schlafengehen einplanen.
Bekannt als: Ceramide, Fettsäuren, Squalane, Kollagen
Sogenannte Emollienzien sind dafür bekannt, dass sie die Lücken zwischen den Hornzellen "glätten". Durch das Füllen der Rillen in der Hautbarriere wird verhindert, dass weniger Wasser verdunsten kann. Das Ergebnis ist dann oft geschmeidige Haut mit einem glatteren Erscheinungsbild. Zusätzlich bieten sie je nach Substanz einen Schutz gegen eindringende Keime.
Bekannt als: Glyzerin, Hyaluron, Urea, Fruchtsäuren, Zuckeralkohole wie Sorbitol, Propylene Glycol
Feuchthaltemittel haben eine Dual-Funktion. Sie entziehen Wasser aus der Luft als auch gleichzeitig aus den tieferen Schichten der Haut. Dadurch wird die Feuchtigkeit in der Dermis erhalten und zusätzliche durch die Atmosphäre hinzugefügt. Feuchthaltemittel findet man auch relativ oft in Bodylotionen vor. Sie versorgen die Haut nach einer heissen Dusche mit Feuchtigkeit und schützen sie vor Trockenheit. Ausserdem stimulieren sie die Produktion von Ceramiden, die den Wasserverlust auf der äussersten Schicht in Schach halten.
Grundsätzlich sollte man einen gesunden Mix aus allen 3 Komponenten erzielen. Auch wenn alle 3 Inhaltsstoffe unterschiedliche Vorteile bieten, sollte man sich im Winter eher an okklusiven Feuchtigkeitscremen orientieren. Warum? Mit sinkender Luftfeuchte steigt ganz klar die Chance auf erhöhten TEWL. Feuchthaltemittel, wie zum Beispiel Glycerin eignen sich weniger für die kalten Tage. Je geringer die Luftfeuchte (Regen und Schnee), umso grösser die Wahrscheinlichkeit, dass sie die Feuchtigkeit aus der Dermis entnehmen, anstatt aus der Umgebung. Zudem sind sie auch noch sehr leicht in Konsistenz und eignen sich daher besser für heisse Sommertage.
Nach all den Fachbegriffen sind wir ganz wirr im Kopf. Um es möglichst unkompliziert zu halten: Je nach Jahreszeit solltest du entweder auf okklusive Produkte zurückgreifen oder einen Mix aus allen dreien. Bei Letzterem, fange mit dem Produkt an, das leicht in der Konsistenz ist und arbeite dich bis zu dem Dicksten vor. Das hat mit dem Einziehen der Inhaltsstoffe zu tun – ein Serum zum Beispiel sollte möglichst schnell in die Haut einziehen. Wenn du also die Reihenfolge befolgst, kannst du einen optimalen Okklusiveffekt erzielen.
Leichte und herkömmliche okklusive Inhaltsstoffe inkludieren Silikone (verdunsten eher und bleiben nicht an der Hautoberfläche haften), Dimethicone sowie Jojobaöl und Niacinamide. Diese Produkte werden in der Regel als erstes und vor der intensiven Feuchtigkeitspflege/Serum aufgetragen. Zum Schluss kommen die schwereren okklusiven Inhaltsstoffe, auch bekannt als Petrolatum (Vaseline), Lanolin, Mineralöl oder Sheabutter.
Auch wenn die oben genannten Inhaltsstoffe gang und gäbe in der Kosmetik sind, sind sie langfristig nicht optimal und schaden zudem auch noch der Umwelt. Wenn möglich tendiere hier eher zu natürlichen Produkten und Alternativen auf pflanzlicher Basis. Elisabeth Green hat auf ihrem Blog eine praktische Liste zusammengestellt, die dir ein wenig Zeit beim Kauf von Pflegeprodukten erspart.
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Feuchtigkeitscreme: 3 Inhaltsstoffe für optimale Feuchtigkeit in der Haut
Die Verdunstung von Wassermolekülen kennen wir bereits aus der Physik. In der Kosmetik trifft die Verdunstung auf unsere Dermis zu und das Ergebnis ist trockene Haut. Es gibt verschiedene Faktoren, die die Austrocknung der Haut beeinflussen können: Umwelt, zu grobe Reinigungsprodukte und irritierende Skincare-Tools. Was dabei passiert ist, dass der Feuchtigkeitsgehalt der Haut aus allen Fugen gerät und die Lipide (Fette) entfernt werden. Den Prozess des Austrocknens der Haut, sprich der Verlust von Wasser aus dem Körperinneren an die Umgebung durch Verdampfung, wird auch als transepidermaler Wasserverlust (TEWL) bezeichnet. Wie man dagegen ankämpft? Mit der richtigen Feuchtigkeitscreme. Diese Inhaltsstoffe solltest du kennen.
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