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Der ehemalige deutsche Handballer und Junioren-Bundestrainer Christian Schwarzer hat sich klar gegen einen WM-Verzicht von Nationalspielern ausgesprochen.
"Für mich war das immer die grösste Ehre, sein Land vertreten zu können", sagte Schwarzer
Für den Vorschlag von HSV-Trainer Martin Schwalb, der den Spielern aufgrund der Masse an Spielen einen Verzicht der Teilnahme an der Weltmeisterschaft im kommenden Januar in Spanien nahegelegt hatte, zeigte er aber Verständnis.
"Sicherlich ist der internationale Wettspielkalender sehr anspruchsvoll für die Spieler, und dann kommen die Trainer auf die Idee, solche Aussagen zu treffen", sagte Schwarzer: "Schlussendlich bezahlen ja die Vereine die Spieler, und wenn diese dann verletzt von der WM kommen, kann man so eine Äusserung verstehen."
Von einer Reduzierung des Terminkalenders auf nur noch ein internationales Grossereignis alle zwei Jahre hält er nichts. "Ich habe das als Spieler auch immer gedacht, aber wir brauchen die Medienpräsenz", sagte Schwarzer. Man müsste sich vielmehr um den Rahmen, in dem solch ein Turnier durchgeführt wird, Gedanken machen.
"Optimal ist es, wenn man - wie bei den Olympischen Spielen - nur jeden zweiten Tag spielt. Das ist entspannt und angenehm. Wenn man dann aber sieben, acht Spiele in zehn, elf Tagen macht, ist das kräfteraubend und auf dem Niveau eigentlich nicht machbar. Der erste Ansatz wäre, ein Turnier zu strecken."