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Im Jahr 2008 die Luft in der Schweiz nach wie vor zu stark mit Stickstoffdioxid, Ozon und Feinstaub (PM10) belastet. Infolge günstiger Wetterverhältnisse blieb die Luftbelastung jedoch tiefer als in den Vorjahren.
Die Messungen des Nationalen Beobachtungsnetzes für Luftfremdstoffe (NABEL) im Jahr 2008 zeigen: Trotz der in letzten zwanzig Jahren deutlich verbesserten Luftqualität sind in der Schweiz die Immissionsgrenzwerte für Stickstoffdioxid, Ozon und Feinstaub (PM10) weiterhin und zum Teil deutlich überschritten. Wegen dem immer noch zu hohen Ausstoss von Luftschadstoffen in der Schweiz und den Nachbarländern, können bei ungünstigen meteorologischen Bedingungen sehr hohe Schadstoffkonzentrationen erreicht werden.
Dies war 2008 jedoch nicht der Fall. Während der Wintermonate traten auf der Alpennordseite keine lang anhaltenden austauscharmen Inversionslagen auf, welche zu sehr hohen Belastungen durch Luftschadstoffe führen können. Infolgedessen war die Belastung durch Feinstaub und Stickstoffdioxid 2008 geringer als in den Vorjahren. Der Sommer war in der ganzen Schweiz regnerisch, entsprechend war die Ozonbelastung tiefer als in den Vorjahren.
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