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Fifa-Prozess geht weiter mit Strafanträgen
Der zweite Fifa-Prozess ist am Dienstag am Bundesstrafgericht wieder aufgenommen worden. Im Zentrum stehen die Strafanträge für die drei Angeklagten Jérôme Valcke, Nasser Al-Khelaifi und einen abwesenden griechischen Geschäftsmann.
Den Angeklagten wird qualifizierte ungetreue Geschäftsbesorgung und Anstiftung dazu, Urkundenfälschung und passive Bestechung vorgeworfen. Die Bundesanwaltschaft (BA) hatte das Verfahren im März 2017 eröffnet.
Der zweite Prozess ist Teil einer langen Reihe von Skandalen innerhalb der Fifa. Konkret geht es um die Vergabe von Fernsehrechten an mehreren Weltmeisterschaften und anderen Wettbewerben an von Nasser Al-Khelaifi, Präsident von Paris-St-Germain, und dem abwesenden Geschäftsmann vertretene Medienkonzerne. Jérôme Valcke, ehemaligen Fifa-Generalsekretär, wird vorgeworfen, seinen Einfluss gegen Vorteile ausgenutzt zu haben.
Valcke und Nasser Al-Khelaifi müssen sich seit vergangener Woche vor dem Bundesstrafgerichtshof in Bellinzona verantworten. Ein dritter Angeklagter, ein griechischer Geschäftsmann, erschien nicht vor Gericht. Als Grund gab er Herzprobleme an. Das Bundesstrafgericht entschied, über den Mann in Abwesenheit zu urteilen.