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Am 21. November haben wir die "33 Bücher" im temporären Cafè des Gorki Theaters in Berlin vorgestellt. Mit dabei waren Iryna Herasimovich, Zmicier Vishniou und Sylvia Sasse und das Buch "Reversionen". Wir haben bei der Gelegenheit nicht nur über unser Projekt, sondern auch über die aktuelle Situation in Belarus informiert. Dazu gehört die Zwangsliquidierung von Verlagen, die vor allem 2021 und 2022 passierte, die Diskreditierung von Autor:innen, Verleger:innen als "extremistisch"; die Erweiterung der Liste extremistischer Bücher u.a. mit Werken der klassischen belarusischen Literatur, z.B. Vincent Dunin-Marcinkievič; die "Entfernung" von Büchern aus Bibliotheken und Buchläden; politisch motivierte Strafverfahren gegen Kulturschaffende wegen "Verunglimpfung der Republik Belarus"; Repressionen gegen Familienmitglieder exilierter Autor:innnen und linguistische Diskriminierung, d.h. eine Zurückdrängung der belarusischen Sprache aus dem Bereich der Kultur. Wir bedanken uns bei Johannes Kirsten für die Einladung und für die tollen Gespräche am Rande sowie die Unterstützung des Projekts von ganz unterschiedlichen Seiten.