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Der Umsatz von Kuoni ist im ersten Semester 2011 um fast 19 Prozent auf 2,084 Milliarden Franken gestiegen. Unter dem Strich resultierte mit 43,5 Millonen Franken ein etwas geringerer Reinverlust. Im Vorjahr hatte er noch bei 46,1 Millionen Franken gelegen.
Der starke Franken habe den Nettoerlös mit 9,8 Prozent belastet, teilte Kuoni mit. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) schaffte mit -1,5 Millonen Franken nicht die Rückkehr in den schwarzen Bereich.
Die Ergebnissteigerung sei sowohl auf organisches Nettoerlöswachstum von 6,2 Prozent, als auch auf die Entwicklung von VFS Global (administrative konsularische Visa-Services) zurückzuführen, schreibt Kuoni weiter.
Die politischen Entwicklungen in Nordafrika hätten die Nachfrage im europäischen Reiseveranstaltergeschäft deutlich gedämpft. Für das Geschäftsjahr 2011 erwartet Kuoni einen Umsatz «im Bereich von fünf Milliarden Franken» und eine Ebit-Marge im Rahmen des Vorjahres. 2010 hatte der Konzern einen Gesamtumsatz von knapp unter vier Milliarden Franken erwirtschaftet.
Mit der grössten Akquisition der Firmengeschichte, dem Kauf des Online-Spezialisten GTA für über 700 Millionen Dollar Anfang März, hat Kuoni nach früheren Angaben einen Jahresumsatz von zwei Milliarden Franken dazugekauft.
(tno/laf/sda)