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Am 7. Juni wurde im Walliser Boten ein Leserbrief veröffentlicht, in welchem der Autor – sich berufend auf die Tradition – eine Position gegen die Trennung von Staat und Kirche im Wallis vertrat. Er bezog sich dabei insbesondere auf unseren Leserbrief, in welchem wir eingehend darlegten warum die derzeitige Kirchenfinanzierung gegen die Interessen der Gläubigen im Wallis arbeitet und einen zuvor publizierten Artikel in der Rhonezeitung, in welchem die Intransparenz der Kirchenfinanzierung im Wallis thematisiert wurde.
Da seine Argumentation teilweise auf nachweisbaren Fehlinformationen beruhte, haben wir gegen diese Desinformation der Walliser Bevölkerung interveniert indem wir am Folgetag ebenfalls einen Leserbrief publizieren liessen. Es folgte postwendend eine Antwort, ein sprichwörtlicher “freier Gedankengang” von unserem Kritiker, auf welchen wir nicht mehr konkret eingehen wollten.
Am 15. Juni prophezeite unser Diskussionspartner schliesslich im Walliser Boten, dass die Gemeinden durch eine Trennung von Kirche und Staat enteignet würden und warnte vor der Streichung der religiösen Feiertage. Somit waren wir veranlasst, die falschen Behauptungen richtig zu stellen und unsere Wahrnehmung in der Öffentlichkeit nötigenfalls zu korrigieren. Wir sind gespannt, ob die Debatte eine Fortsetzung haben wird und hoffen, dass dieser öffentliche Dialog zur Meinungsbildung im Wallis beiträgt.