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Salvatore
Als in den 60-Jahren die landwirtschaftliche Anbauschlacht so richtig Schwung aufnahm, kamen auch vermehrt ausländische Gastarbeiter auf die Bauernhöfe um mitzuhelfen. Der erste italienische Gastarbeiter auf dem Hof Büel hiess Salvator. Ein sehr herzlicher, angenehmer Mitarbeiter, welcher auch schnell in die Familie integriert war. Nach ihm folgten noch viele. Einige waren auch illegal beschäftigt, was zu dieser Zeit keine Ausnahme war. Bei Polizeirazias auf dem Hof wurde der gewölbte Naturkeller oftmals auch als Versteck der Schwarzarbeiter benutzt. Zu Ehren von Salvatore erhält dieser Käse seinen Namen.
Der Käse wird trocken gelagert und lediglich mit einem Jutenlappen und Bürste gepflegt. Dadurch erhält er seine natürliche braune Patina, einem natürlichen Schimmelpilz, welcher in diesem Keller vorherrscht, dominiert. Je nach Jahreszeit verändert sich die Patina von grau zu braun, bedingt durch die vorherrschende Luftfeuchtigkeit und Temperatur.