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Die Tobleronen sind Befestigungslinien zur Panzerabwehr, die während des Zweiten Weltkrieges an den Grenzen errichtet wurden.
Von den Einwohnern erhielten die in Höckerlinie angelegten Befestigungsanlagen den Spitznamen „Tobleronen“, da sie aufgrund ihrer Form an die berühmte Schweizer Schokolade gleichen Namens erinnern. Diese Panzerabwehrlinien wurden während des Zweiten Weltkrieges in den Grenzregionen errichtet, nachdem die deutsche Bedrohung Frankreich erobert hatte und sich auch unserem Land näherte. Einige dieser Tobleronen sind noch von L’Abbaye aus zu sehen.
Als direkter Nachbar Frankreichs ist auch das Vallée de Joux vom Zweiten Weltkrieg gezeichnet worden. Einige der „Combiers“ genannten Bewohner des Tals haben sich in Anbetracht ihrer Hilflosigkeit hinsichtlich der deutschen Invasion im Juni 1940 aktiv am Widerstand beteiligt, indem sie für den Nachrichtendienst der Schweizer Armee Informationen gesammelt und zahlreichen Menschen in Not dabei geholfen haben, im Risoud-Wald über die Grenze zu fliehen und in der Schweiz Unterkunft zu finden. Ihre uneigennützigen, mutigen Handlungen wurden erst in den 1990-er Jahren anerkannt und gewürdigt. Einige von ihnen erhielten vom Staat Israel den Ehrentitel „Gerechter unter den Nationen“. Zahlreiche Werke befassen sich mit diesem Kapitel der regionalen Geschichte, und einmal im Jahr wird eine Wanderung des Gedenkens organisiert, auf der dieselben Wege beschritten werden wie damals.