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Nordkorea treibt sein militärisches Atomprogramm voran: Am Mittwoch gab die Nationale Verteidigungskommission bekannt, dass die Entwicklung kleinerer Atomsprengköpfe gelungen sei, mit denen sich Raketen bestücken lassen könnten.
Es sei viel Zeit vergangen, «seit wir mit der Verkleinerung und der Diversifizierung unserer Mittel für einen Atomschlag» begonnen haben, hiess es in einer von der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA verbreiteten Erklärung.
Die «Stufe des höchsten Grades der Genauigkeit nicht nur für Kurz- und Mittelstreckenraketen, sondern auch für Langstreckenraketen» sei erreicht. «Wir verbergen diese Tatsache nicht.»
US-Forscher hatten unlängst davor gewarnt, dass Nordkorea in den kommenden fünf Jahren sein Atomprogramm ausweiten und bis zum Jahr 2020 über hundert Atomsprengköpfe verfügen könnte. Auch Südkorea geht davon aus, dass der kommunistische Norden inzwischen über die Technologie verfügt, um zumindest einen kleinen Atomsprengkopf zur Bestückung einer Rakete zu bauen.
Nordkorea nahm nach eigenen Angaben in den Jahren 2006, 2009 und 2013 Atomtests vor. Vor knapp zwei Wochen hatte das Land nach eigenen Angaben zudem eine neue ballistische Rakete von einem U-Boot abgefeuert. Es verstösst mit solchen Tests gegen Resolutionen des UNO-Sicherheitsrats. (wst/sda/afp)