Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03498.jsonl.gz/98

Mdina liegt im westlichen Zentrum der Insel Malta auf einem Hügel, dessen Nord-, Ost- und Nordwesthänge steil in die Landschaft abfallen. Die Stadt ist von einer Stadtmauer umgeben und das mittelalterliche Stadtbild ist geprägt von engen Gassen, Palästen und Kirchen, die aus dem für Malta typischen sandfarbenen Kalkstein gebaut sind. Unmittelbar südwestlich schließt sich die größere Schwesterstadt Rabat an.
Den Hauptzugang zur Stadt bildet das Main Gate, das der Großmeister des Malteserordens Antonio Manoel de Vilhena (1663 - 1736) errichten ließ.
Hier kann man auch eine Kutsche für eine Rundfahrt mieten.
Das Main Gate von innen.
So sieht's hinter dem Haupttor aus.
Das Corte Capitanlae ...
... beherbergte die juristischen Oberhäupter der Universität, den Rat von Mdina. Das Gebäude wurde von Charle François de Mondion entworfen und zu Beginn des 18. Jahrhunderts neben dem Magisterpalast errichtet. Seine monumentale Fassade mit dem imposanten Portal, das von Säulen umrahmt wird, die einen zentralen Balkon stützen und von den Figuren der Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit flankiert werden, blickt auf einen kleinen öffentlichen Platz, der jahrhundertelang als Treffpunkt für die Miliz der Stadt diente. Im Corte Capitanale ist heute die Stadtverwaltung von Mdina untergebracht.
Das ist die 230 m lange Hauptstrasse, die Triq Villegaignon von Mdina. Sie ist links und rechts von Palästen gesäumt.
Am Hauptplatz steht die Kathedrale von Mdina. Sie ist dem Apostel Paulus geweiht. Den Boden der Kathedrale bedecken kunstvolle in farbiger Marmoreinlegearbeit ausgeführte Grabplatten hoher geistiger Würdenträger und adeliger Bürger Mdinas. Im früheren Priesterseminar gegenüber der Kathedrale ist das Kathedralenmuseum untergebracht. Es zeigt Gemälde italienischer, flämischer und maltesischer Meister des 14. bis 19. Jh. sowie Holzschnitte und Kupferstiche Albrecht Dürers.
Bilder vom Inneren der Kathedrale und vom Museum
Am Ende der Triq Villegaignon kommt man zur Stadtmauer. Hier bietet sich ein fantastischer Ausblick.