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Online-Glücksspiele
In der Schweiz ist die telekommunikationsgestützte Durchführung von Glücksspielen, insbesondere mittels Internet, verboten (Artikel 5 des Spielbankengesetzes). Dazu gehört typischerweise der Betrieb eines Internet-Casinos.
Abhängig von den konkreten Umständen im Einzelfall werden beispielsweise folgende Handlungen durch die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) strafrechtlich verfolgt:
- das Anbieten von Computern mit Online-Glücksspielen die bspw. auf Plattformen wie "Till Casino", "Sterk Vegas", "T4Win" u.v.a.m. anzutreffen sind,
- das Betreiben eines Gaming Servers,
- die Abwicklung gewisser Finanztransaktionen im Zusammenhang mit Online-Glücksspiel,
- Werbe- respektive Marketingmassnahmen für Online-Glücksspiele (auch z.B. das Setzen von Hypertext Links),
- Verwaltung und / oder Finanzierung von Online-Glücksspielen in substanziellem Ausmass.
Grundsätzlich nicht strafbar macht sich ein Spieler, welcher lediglich an Online-Glücksspielen teilnimmt.
Der Bundesrat hat am 22. April 2009 in einem Grundsatzentscheid beschlossen, im Spielbankenbereich eine Lockerung dieses Verbotes anzustreben, um unter strengen Auflagen (ähnlich denjenigen für die terrestrischen Casinos) Konzessionen erteilen zu können. Das illegale virtuelle Glücksspielangebot soll zudem mittels geeigneter technischer Massnahmen wirkungsvoller eingeschränkt werden
Links
- Vorführpflicht für automatisierte Spiele
-
Verbot von Internetglücksspielen im Spielbankenbereich wird gelockert
Medienmitteilung der ESBK vom 22. April 2009
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Überprüfung der Lockerung des Verbots der telekommunikationsgestützten Durchführung von Glücksspielen
(PDF, 139.47 KB)
Bericht der ESBK vom 31. März 2009
nach oben Letzte Änderung 16.09.2014