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Saul Austerlitz [D]: The Pernicious Rise Of Poptimism
Poptimism war eine Reaktion gegen den jahrelang vorherrschenden Rockism («Rolling Stone disease»). Poptism will sich als Musikkritik mit den Durchschnittshörern wähnen und die Freude feiern, die entsteht, wenn das Radio einen guten Popsong sendet («Poptism wants to be in touch with the taste of average music fans, to speak to the rush that comes from hearing a great single on the radio, or YouTube, and to value it no differently from a song with more “serious” artistic intent».) Die Folge des Poptimism beschreibt
Austerlitz wie folgt: Poptimism bejaht die Bekanntheit als das, was für den Musikjournalismus relevant ist. Die Klickkultur erzeugt ein geschlossenes System (der Selbstverstärkung): das was erfolgreich ist, erhält mehr Aufmerksamkeit («poptimism embraces the familiar as a means of keeping music criticism relevant. Click culture creates a closed system in which popular acts get more coverage, thus becoming more popular, thus getting more coverage».) Doch Journalismus soll die Leserschaft gelegentlich herausfordern, statt nur mitzuklatschen.
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