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Besonders Kinder neigen häufig zu Mittelohrentzündungen, die durch schlechtes Hören oder den Austritt von Flüssigkeit («Ohrenlaufen») bemerkt werden. Vereinbaren Sie einen Untersuchungstermin beim Haus- oder Kinderarzt, denn neben den unangenehmen einhergehenden Schmerzen, kann es auch zu weiteren Folgeerkrankungen kommen.
Eine Mittelohrentzündung entsteht häufig durch vergrösserte Rachenmandeln. Diese blockieren die sogenannte Eustachische Röhre (Verbindung zwischen Mittelohr und Nasenrachen) - eine Belüftung des Mittelohres ist nicht mehr möglich. Dann lagert sich Flüssigkeit im Mittelohr ein, es entsteht eine Infektion, eine Mittelohrentzündung ist die Folge. Durch eine Behandlung der Rachenmandeln oder einen operativen Eingriff, kann man die Belüftung des Mittelohres verbessern. Operativ ist eventuell auch ein Trommelfellschnitt oder die Einlage eines Paukenröhrchens notwendig. Dieser Eingriff wird ambulant durchgeführt und verursacht in der Folge kaum Beschwerden.
Bei Hörminderung durch Beeinträchtigung der Gehörknöchelchenkette oder des Innenohres sind heute auch chirurgische Optionen zur Wiederherstellung des Gehörs möglich. Dies erfordert eine Spezialdiagnostik in einer HNO-Praxis und eine eingehende Beratung. Falls eine chirurgische Behandlungsoption besteht, kann diese durch Prof. Pfister persönlich in den Belegarztkliniken durchgeführt werden.
Das angebotene operative Spektrum beinhaltet:
- Verkleinerung der Rachenmandeln
- Verbesserung der Mittelohrbelüftung mit Hilfe von Ballon-Kathedern
- Ersatz des Trommelfelles ggf. mit Wiederherstellung der Gehörknöchelchenkette
- Entfernung von Raumforderungen im Mittelohr und am Übergang in das Gehirn
- Implantierbare Hörhilfen