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Erläuterungen
Wie entsteht ein Trauma?
Ein Trauma entsteht dann wenn eine sehr starke Emotion alle anderen Gefühle unterdrückt und den Verstand überwältigt.
Wenn zwei emotional stark geladene Ereignisse zur gleichen Zeit eintreten, wird nur die stärkere Emotion bewusst wahrgenommen. Die „schwächere" Emotion verlagert sich automatisch und unbemerkt als blockierte Energie in das Unterbewusstsein und macht sich erst wieder bemerkbar wenn wieder eine ähnliche Situation entsteht. Die Assoziation - die meistens nicht wahrgenommen wird - bewirkt, dass die blockierten Energien in Form von körperlichen oder seelischen Symptomen das Vorhandensein eines ungelösten Konfliktes signalisieren.
Ein Trauma kann sowohl als Folge eines Schocks, wie auch langsam und schleichend entstehen
Langsam und stets entsteht ein Trauma wenn eine Person auf einer bestimmten Weise behandelt, unterdrückt und/oder manipuliert wird. Sie kann oder weiß sich nicht dagegen zu wehren, oft erkennt sie nicht einmal die Situation oder hält sie sogar für normal. Der schleichende Seelenschmerz wird zuteil bewusst, aber zuletzt stets in das Unterbewusstsein verdrängt, bis es im Laufe der Zeit zuviel wird und sich dann der entstandene Konflikt physisch oder psychisch bemerkbar macht. Tragisch ist in diesen Fällen, dass die Betroffenen meist die Schuld für die Vorgänge bei sich selbst suchen.
Anders beim schockartig entstandenen Trauma. Dort wird die Person von ein Ereignis völlig überwältigt. Panik kommt auf und diese Panik überdeckt alle anderen Gefühle und ganz besonders den Verstand. Gefühlsmäßig bleibt für den Betroffenen die Zeit stehen.