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Atmungsfermente
Prof. Koch hat einen Schrumpfungstest entwickelt, mittels dessen auf einfache Weise fest- gestellt werden kann, welcher Grad von Erkrankung bzw. welches Stadium der Heilung beim Patienten vorliegt.
Eine 0,9% Kochsalzlösung hat die gleiche Konzentration wie unsere Blutflüssigkeit.
Wird unser Blut im Labor nun mit einer konzentrierteren, 1% NaCl-Lösung vermischt, so müssten die weniger konzentrierten Blutkörperchen wegen des Wasseraustritts normaler- weise rasch schrumpfen.
Eine verzögerte Schrumpfung der roten Blutkörperchen zeigt eine "Starrheit" der Wand an, die durch Blockierung der Atmungsfermente verursacht ist.
In diesem Falle sind Injektionen mit homöopathischen Präparaten des Zitronensäure- zyklus und/oder von Chinonen angebracht.
Es werden 0,1 ml Blut und 0,1 ml NaCl 1% vermischt und auf einen Objektträger gebracht. Das Präparat muss sofort im Mikroskop betrachtet werden, da die Schrumpfung der Ec in der hypertonen Lösung ja auch sofort beginnt.
Beurteilt wird die Zahl der rhomboiden und der Steckapfelformen. Da auch der starrste Ec irgendwann schrumpft, ist dem Zeitfaktor grosse Beachtung zu schenken. Beurteilt werden die Zellzahlen exakt nach 1 und nach 2 Minuten.
Beim Gesunden müssten nach einer Minute alle roten Blutkörperchen rhomboid verformt sein, nach zwei Minuten sollten wir nur noch sogenannte Stechapfelformen finden. Diesen Idealzustand finden wir fast nie und so müssen wir schon zufrieden sein, wenn wir nach zwei Minuten einige veränderte Zellen sehen.
Die ganz runden Blutkörperchen sind nicht geschrumpft und damit starr. Die leicht ver- formten nennen wir die rhomboiden. Bei den brombeerartig aussehenden Zellen handelt es sich um die Stechapfelformen, die dank der guten Aktivität der Atmungsfermente elasti- sche Zellwände haben und so sehr schnell schrumpfen können.
Mit den Katalysatoren und der UVB haben wir zwei Möglichkeiten eine Reaktionsstarre aufzubrechen, mit dem Schrumpfungstest und dem Leucocytentest nach Pischinger zwei Möglichkeiten die Starre zu quantifizieren.