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Magnetzünder arbeiten unabhängig von einer Spannungsquelle und werden überall dort eingesetzt, wo man von einer Batterie unabhängig sein möchte (leichte und kompakte Baueinheiten sind geeignet zum Einbau in leichte Zwei- und Viertaktmotoren). Die Höhe der Zündspannung ist drehzahlabhängig.
Aufbau
In Abbildung 8-38 ist der Schaltplan eines Magnetzünders dargestellt. Er besteht aus einem umlaufenden, mit Dauermagneten versehenen Polrad, das auf der Kurbelwelle des Motors befestigt ist und aus einer feststehenden Ankerplatte, die den Zündanker mit den Primär- und Sekundärwicklungen und den Unterbrecher mit dem Kondensator trägt. Die Betätigung des Unterbrecherhebels erfolgt meist über einen Nocken, der die Polradnabe bildet. Das Polrad stellt einen Teil der Motorschwungmasse dar.
Wirkungsweise
Der durch den umlaufenden Magneten N-S im Anker sich ändernde magnetische Fluss TETAa erzeugt in der geschlossenen Primärwicklung P einen Strom I, der auf verschiedene Weise zur Erzeugung eines Hochspannungsstoßes verwendet wird.
Die Höhe der Zündspannung ist im Wesentlichen von der Höhe des Erregerflusses TETAa abhängig, der Änderungsgeschwindigkeit des Flusses (Drehzahl) und den Windungszahlen sowie den ohmschen Widerständen der Primär- und Sekundärwicklungen.
Zum Abschalten des Motors wird der Kurzschluss-Schalter geschlossen (Kurzschluss).