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Verschiedene Akteure aus dem Bereich der klinischen Forschung haben ein Konsenspapier erarbeitet über die Bereitstellung von individuellen Patientendaten aus klinischen Studien. Dafür untersuchte die Arbeitsgruppe die wichtigsten Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Austausch von individuellen klinischen Studiendaten und wandte dabei einen breiten interdisziplinären Ansatz an.
Die Annahme der veröffentlichten Empfehlungen würde nicht nur dazu führen, den Austausch und die Wiederverwendung von Daten unter Forschenden zu fördern und zu unterstützen, sondern auch die Studienteilnehmenden angemessen zu informieren und deren Rechte zu schützen. Zudem ermöglichen die Vorschläge effektive und effiziente Systeme für die Aufbereitung, Archivierung und für den Zugang zu Daten. Die Empfehlungen müssen nun implementiert und in der Praxis erprobt werden. Ausserdem sind weitere Arbeiten notwendig, um die Vorschläge der Arbeitsgruppe in jene aus anderen geografischen Regionen und anderen akademischen Bereichen einzugliedern.
Der konsensbildende Prozess umfasste ein breites Spektrum an Fachleuten, darunter Forschende, Patientenvertretende, Methodikerinnen, Informationstechnologieexperten sowie Vertretende aus Förderinstitutionen, Infrastrukturen und Normenorganisationen. Das Projekt wurde vom European Clinical Research Infrastructure Network (ECRIN) koordiniert, weshalb der Fokus auf nichtkommerzielle Studien gelegt wurde und die Perspektive vorwiegend europäisch war.
Lesen Sie den vollständigen Artikel (in Englisch) unter bmjopen.bmj.com.
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