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Zum Glück Soziale Arbeit!
Ist Glück Gegenstand Sozialer Arbeit?
Glück hat für den Menschen seit jeher einen hohen Stellenwert. Es scheint, als ob es keinen Menschen gibt, der nicht glücklich sein will. Diese Bachelor-Arbeit befasst sich mit der Frage, inwiefern Glück für die Soziale Arbeit einen Gegenstandsbereich darstellt. Ist Soziale Arbeit für das Glück ihrer Klientel zuständig und wie kann dies aus professioneller Perspektive begründet werden? Der unscharfe und vielschichtige Glücksbegriff wird von den Autorinnen mittels unterschiedlichen Betrachtungsweisen aus der Philosophie, Soziologie und Ökonomie beleuchtet. Für diese Bachelor-Arbeit wird die Glücksdefinition "Zufriedenheit mit dem Leben-als-Ganzes" des Glücksforschers Ruut Veenhoven verwendet. Unter Einbezug der Ergebnisse aus der interdisziplinären Glücksforschung geben die Autorinnen einen Überblick über die Lebenszufriedenheit in der Schweiz und im internationalen Vergleich, um die relevanten Zusammenhänge zwischen Glück und Sozialer Arbeit herzustellen. Die empirische Glücksforschung belegt, dass Geld den Menschen nur bis zu einem gewissen Grad glücklich macht und andere Faktoren, wie soziale Beziehungen, massgeblicher das Glück beeinflussen. Die Autorinnen beleuchten die historische Entwicklung des Gegenstandbereiches der Sozialen Arbeit und zeigen anhand der biopsychosoziokulturellen Theorie von Werner Obrecht und einer berufsethischen Auseinandersetzung auf, dass Glück durchaus Gegenstand Sozialer Arbeit ist. Mit Hilfe des Capability-Approaches und der erarbeiteten Schlussfolgerungen dieser Bachelor-Arbeit werden Handlungsempfehlungen für die Soziale Arbeit abgeleitet.