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Zwei Tage nach dem überraschenden Ausscheiden im WM-Achtelfinal gegen Marokko wurde Spaniens Nationalcoach Luis Enrique freigestellt. Er betreute Spanien mit Unterbruch seit Sommer 2018.
Das Out nach Penaltyschiessen gegen Marokko wurde Luis Enrique nicht überraschend zum Verhängnis. Zuvor hatten die Spanier an der WM sehr unterschiedliche Leistungen gezeigt. Auf das 7:0 zum Auftakt gegen Costa Rica folgten schwächere Auftritte gegen Deutschland (1:1) sowie vor allem gegen Japan (1:2) und eben Marokko, als viel Ballbesitz zu nichts Zählbarem führte.
Luis Enrique hatte die Mannschaft im Sommer 2018 nach einer missglückten WM (Achtelfinal-Out gegen Russland) von Fernando Hierro übernommen. 2019 legte er sein Amt aus familiären Gründen einige Monate nieder.
Bis zum WM-Ausscheiden gegen Marokko war die Bilanz des ehemaligen Mittelfeldspielers gut. Zweimal führte er das durch ihn stark verjüngte Team in das Finalturnier der Nations League. Bei der EM 2021 scheiterte Spanien erst im Halbfinal nach Penaltyschiessen am späteren Sieger Italien.
Luis Enriques Nachfolger soll gemäss spanischen Medien der bisherige U21-Coach Luis de la Fuente (61) werden.
sda