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2017 ist es in der Schweiz zu 11 Arbeitsniederlegungen mit 455 beteiligten Arbeitnehmenden gekommen, nach 8 Streiks mit 2'181 Streikenden im Vorjahr, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte. Trotz dem deutlichen Abnahme der am Streik beteiligten Personen hat sich die Zahl der mit der Arbeitsniederlegung ausgefallenen Arbeitstage von 1'004 im Vorjahr auf 3'578 Tage erhöht.
Dieser Anstieg ist laut Auskunft des BFS auf drei Streikaktionen zurückzuführen: Auf die Arbeitsniederlegung von rund 200 Angestellten von ABB Sécheron in Genf, den Streik beim US-Laborausrüsters Thermo Fisher in Ecublens VD und den Arbeitskampf bei der Schifffahrtsgesellschaft NLM am Lago Maggiore.
Nicht in der Statistik enthalten ist dagegen der Streik der rund 2'000 Angestellten des Kantons Genf Anfang Dezember 2017. Diese sind innert zehn Tagen zweimal auf die Strasse gegangen, um gegen die Sparpläne der Regierung zu protestieren. Weil diese Streikaktionen jedoch jeweils weniger als einen Tag gedauert haben, sind diese in der BFS-Statistik nicht erfasst.
lie/rw
(AWP)