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Die Schweizerische Bundesanwaltschaft (BA) hat ihre Ermittlung zum Fall Gulnara Karimova, die Tochter des usbekischen Präsidenten Islam Karimov, ausgeweitet. Die Ermittler ermitteln nun gegen sechs Personen aus ihrem Umfeld wegen des Verdachts auf Geldwäscherei und Urkundenfälschung.
Einen Gang höher
Damit schaltet die Schweiz in den Ermittlungen einen Gang höher. Die Justiz begann sich 2012 für Gulnara Karimovas Rolle im Telekommunikations-Korruptionsfall Usbekistans zu interessieren. Im August 2013 führten sie in Karimovas Haus in Genf eine Razzia durch. Karimova war unter anderem auch Vertreterin ihres Landes vor der Uno in Genf. Letztes Jahr berichtete BBC, dass sie sich in Usbekistan unter Hausarrest befinde.
Das Konsulat Usbekistans verwies für Presseanfragen an die Botschaft in Berlin - dort wurden Anrufe nicht entgegengenommen.
Diesen Juli erreichte das US-Justizministerium, dass 300 Millionen Dollar aus dem Telekommunikations-Fall eingefroren werden. In den Deal waren Firmen wie VimpelCom Ltd und Takilant Ltd verwickelt sowie eine Investmentfirma, die Verbindungen zu Gulnara Karimova wie zu ihrem Vater, Usbekistans Präsident Islam Karimov, unterhielten.
(bloomberg, Übersetzung: Christian Bütikofer)