Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03537.jsonl.gz/2954

Um den Genfer Staatsrat Pierre Maudet wird es nicht ruhig: Der Regierungsvertreter soll einer Bar auf nicht ganz legale Weise zur Eröffnung verholfen haben.
Das Lokal mit Namen «L'Escobar» habe über ein unvollständiges Dossier verfügt. Die Genehmigung, seine Türen zu öffnen, habe es 2017 dennoch erhalten – nachdem Maudet eingegriffen habe, berichtet die Zeitung Tribune de Genève am Freitag. Maudet und seinem ehemaligen Mitarbeiter Patrick Baud-Lavigne drohe nun ein Verfahren wegen Amtsmissbrauch, schreibt die Zeitung weiter.
Die heute geschlossene Bar ist bereits mehrfach im Zuge des Skandals um die Abu-Dhabi-Reise von Maudet genannt worden. Finanziert wurde «L'Escobar» nämlich unter anderem vom Unternehmer Antoine Daher, der auch an der Organisation der Skandal-Reise beteiligt war. Daher soll ausserdem für einen Teil der Kosten für Maudets Geburtstagsparty in «L'Escobar » aufgekommen sein.
Der Anwalt von Patrick Baud-Lavigne bestreitet jede unrechtmässige Einmischung seines Mandanten. Die Anwälte von Pierre Maudet und Antoine Daher konnten nicht erreicht werden. (kün)
Die Schwyzer Gemeinde Arth muss einen Italiener per Bundesgerichtsentscheid einbürgern. Sie tut es widerwillig. In derselben Gemeinde wurde 2018 Dion Marić eingebürgert. Er sagt, die Spitzfindigkeiten der Arther Einbürgerungsbehörde hätten System.
Am Südufer des Zugersees, umrahmt von Rigi und dem Zugerberg, liegt die kleine Schwyzer Gemeinde Arth. Der Tierpark Goldau und die Rigi Kulm sind beliebte Ausflugsziele. Eigentlich ein ruhiges Fleckchen Erde in der Zentralschweiz. Wäre da nicht dieses Bundesgerichtsurteil, das die Gemeinde in ein ziemlich schlechtes Licht warf. Vergangenen Montag erhielt die Einbürgerungsbehörde der Gemeinde Arth Post aus Lausanne.
Die Arther Behörden lehnten ein Einbürgerungsgesuch eines 51-jährigen …