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Dies schrieb das "Wall Street Journal" am Dienstag unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Zudem bereite der Konzern den Einsatz von Drive-In-Stationen vor, an denen Kunden mit dem Auto vorfahren und Lebensmittel-Lieferungen abholen könnten. Zu diesem Zweck entwickele Amazon Technik zur Erkennung von Nummernschildern, durch die Wartezeiten verkürzt werden sollen. Das Unternehmen wollte sich dazu nicht äussern.
Dem Bericht nach wird der Plan intern als "Project Como" bezeichnet und soll zunächst Teil des bislang nur in den USA und London verfügbaren Angebots Amazon Fresh sein. Dabei handelt es sich um eine 15 Dollar pro Monat teure Zusatzoption für Prime-Abonnenten. Amazons Prime-Service, der kostenlose Versandoptionen und Zugang zu Streamingdiensten umfasst, kostet in den USA 99 Dollar pro Jahr.
Mit dem Vorstoss in den klassischen Detailhandel würde Amazon den Druck auf Branchengrössen wie Walmart oder Target verstärken, die bereits unter der verschärften Online-Konkurrenz leiden.
(SDA)