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Seine Shoppingtour in der Schweiz dürfte ein chinesischer Tourist nicht so schnell vergessen: Weil er seine Einkäufe beim deutschen Zoll nicht deklariert hatte, beschlagnahmten die Beamten Luxusartikel im Wert von über 210'000 Euro (230'000 Franken).
In eine Kontrolle geraten war der Chinese am Mittwoch auf der Autobahn A5 bei Efringen-Kirchen. Gegenüber den Zöllnern gab er an, gerade aus der Schweiz zu kommen und dort Uhren und Kleider gekauft zu haben. Nun sei er auf dem Weg nach Frankfurt, um von dort aus die Heimreise anzutreten.
Eingekauft hatte der Mann in der Schweiz nur gerade neun Artikel, darunter ein T-Shirt für 250 Euro, einen Gürtel für 1900 Euro, zwei Paar Schuhe für 5700 Euro sowie zwei Uhren im Wert von 11'000 und 167'000 Euro, wie das Hauptzollamt Lörrach am Freitag mitteilte. Zum Verhängnis wurde dem Chinesen, dass er seine Einkäufe beim Grenzübertritt nicht deklariert hatte.
Deshalb sahen sich die Beamten gezwungen, gegen den Touristen ein Steuerstrafverfahren zu eröffnen und die fälligen Einfuhrabgaben zu erheben. Diese wurden auf 43'000 Euro errechnet. Für die Geldstrafe, mit welcher der Mann rechnen muss, wurde eine Sicherheit in gleicher Höhe festgesetzt.
Die insgesamt 86'000 Euro, die der Chinese hätte zahlen müssen, überstiegen offensichtlich dessen finanzielle Potenz nach der Shoppingtour in der Schweiz. Weil er die Summe weder bar noch mit der Kreditkarte bezahlen konnte, stellten die Beamten die Luxuswaren sicher. Herausgegeben werden sie erst, wenn die offene Rechnung bezahlt ist.
(sda)