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Papst regelt Dialog mit Piusbrüdern neu
Papst Franziskus hat die bisher für den Dialog des Vatikans mit der traditionalistischen Pius-Bruderschaft zuständige Kommission «Ecclesia Dei» aufgelöst. Deren Aufgaben übertrug er direkt der Glaubenskongregation. Im Gespräch mit der von Erzbischof Marcel Lefebvre (1905–1991) gegründeten Vereinigung gehe es nur noch um Fragen der theologischen Lehre; diese seien ohnehin Aufgabe der Glaubenskongregation, heisst es in dem Schreiben des Papstes vom 17. Januar. Die Kommission «Ecclesia Dei» (Kirche Gottes) war am 2. Juli 1988 von Papst Johannes Paul II. gegründet worden, nachdem Erzbischof Lefebvre zwei Tage zuvor unerlaubt vier Männer zu Bischöfen geweiht hatte.