Document ID: /entscheidsuche_html/filtered/documents_0402.jsonl.gz/0

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich BV.2014.00031 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Brügger Urteil vom 25. September 2015 in Sachen X.___ Klägerin vertreten durch Procap Schweiz Rechtsanwältin Christine Kessi Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten gegen 1. BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich Rechtsdienst Obstgartenstrasse 21, Postfach, 8090 Zürich 2. Y.___ -Pensionskasse Beklagte diese vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Elisabeth Glättli glättli partner Anwaltskanzlei Mediation Stadthausstrasse 41, Postfach 1850, 8401 Winterthur Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1958, arbeitete beim Y.___ als Content- Webmas terin, wobei sie zunächst zu einem 100%-Pensum ange stellt war ( Urk. 2/8) und dieses per 1. Juli 2003 auf 80 % reduzierte ( Urk. 2/9). Sie war während dieses Arbeitsverhältnisses bei der Y.___ -Pensionskasse vor sorgeversichert. Nachdem die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis wegen einer Umstrukturierung per 31. Juli 2006 au fgelöst hatte ( Urk. 1 S. 7 f.), meldete sich die Versicherte per 1. August 2006 bei der Arbeits losenversicherung zum Leis tungs bezug an, wobei sie sich für ein Pensum von 100 % als vermittlungsfähig bezeichnete ( Urk. 2/10). Ab dem 1. November 2006 arbeitete X.___ als Verantwortliche Intranet bei der Z.___ zu einem Pensum von 80 % ( Urk. 22/13/4-5) und war damit bei der BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich (früher: Beamten versi cherungskasse des Kantons Zürich, BVK) vorsorgeversichert ( Urk. 14/3). Wegen diverser gesundheitlicher Beein trächtigungen meldete sich X.___ am 2 8. November 2008 (Eingangsdatum) bei der In validenversicherung an ( Urk. 22/5). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm verschiedene Abklärungen vor und sprach der Versicherten schliesslich mit Verfügung vom 21. Dezember 2010 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 50 % mit Wirkung ab dem 1. September 2009 eine halbe Invalidenrente zu. Diese Verfügung wurde der BVK, nicht aber der Y.___ -Pensionskasse eröffnet ( Urk. 22/49-50, Urk. 22/54). Die BVK liess ihrerseits die medizinischen Gutach ten von Dr. med. A.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 18. Februar 2009 ( Urk. 22/ 28/ 18-25) und von Dr. med. B.___, Praktische Aerztin FMH, vom 28. März 2009 ( Urk. 14/4) erstellen. Die Z.___ richtete der Versicherten bis Ende September 2009 den vollen Lohn aus. Sie reduzierte das Arbeitspensum von X.___ mit Verfügung vom 2 2. Juni 2009 ( Urk. 14/6/2) per 1. Oktober 2009 von 80 % auf 50 %, was sie der BVK am 4. August 2009 mitteilte ( Urk. 14/6 /1 ). Am 11. Januar 2010 teilte die BVK X.___ mit, sie habe mit Wirkung ab dem 1. Oktober 2009 basierend auf einem Invaliditäts grad von 37,5 % Anspruch auf eine Invalidenrente von Fr. 1‘167.30 sowie einen Überbrückungszuschuss von Fr. 513.-- pro Monat (Urk. 14/7). 1.2 Mit Schreiben vom 30. September 2011, eingegangen am 2. November 2011, ersuchte X.___ die IV-Stelle um Erhöhung der IV-Rente wegen Verschlechterung des Gesundheitszustandes ( Urk. 22/55 ; Inhaltsverzeichnis zu Urk. 22/1-157 ). Die IV-Stelle nahm wiederum diverse Abklärungen vor und sprach der Versicherten mit Verfügung vom 1. November 2013 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 100 % mit Wirkung ab dem 1. Dezember 2011 eine ganze Invalidenrente zu ( Urk. 22/ 115 ). Gegen diese Verfügung erhob die BVK beim hiesigen Gericht Beschwerde. D as hiesige Gericht hat mit heutigem Urteil entschieden, dass sie aufge hoben und die Sache zur Vornahme weiterer Abklä rungen a n die IV-Stelle zurückgewiesen wir d (vgl. Prozess IV.2013.01111). 1.3 Die BVK holte das psychiatrische Gutachten von Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 7. März 2012 ein ( Urk. 14/8). Mit Schreiben vom 1 2. März 2012 informierte sie die Versi cherte darüber, dass kein Anlass bestehe, die Teil-Berufsunfähigkeit zu erhöhen, da sie jede Tätigkeit zu 40 % bei einer Präsenzzeit von 50 % verrichten könne ( Urk. 14/9). In der Folge gelangte die BVK jedoch zum Ergebnis, dass sie über haupt nicht leistungs pflichtig sei, da X.___ bereits vor Beginn der Versicherungszeit zu mindestens 20 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen sei. Mit Schreiben vom 15. Mai 2012 teilte sie X.___ des halb mit, die Invalidenrente werde per 30. Juni 2012 aufgehoben ( Urk. 2/4). Die dagegen von der Versicherten am 14. Juni 2012 ( Urk. 14/10) erhobene Einspra che wies die BVK mit Entscheid vom 20. Juli 2012 ab ( Urk. 2/5). 2. Am 30. April 2014 erhob X.___ durch die Procap Schweiz Klage gegen die BVK (Beklagte 1) sowie die Y.___ -Pensionskasse mit folgendem Rechtsbegehren ( Urk. 1 S. 2): „ Hauptantrag 1. Die Beklagte 1 sei zu verpflichten, der Klägerin aus dem Vorsorgeverhältnis ab dem 01.07.2012 ( richtig: 01.09.2009, vgl. Urk. 1 S. 12 ) eine Invaliden rente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 50 % und ab dem 01.11.2011 eine Invalidenrente aufgrund e ines Invaliditätsgrades von 100 % gemäss den gesetzlichen und reglementarischen Bestimmungen auszurichten. 2. Die Beklagte 1 sei zu verpflichten, die Klägerin auf den frühest möglichen Zeitpunkt von der Beitragspflicht zu befreien. 3. Die Beklagte 1 sei zu verpflichten, der Klägerin auf den Invalidenleistungen einen Verzugszins von 5 % spätestens ab dem Zeitpunkt der Klage einrei chung zu bezahlen. 4. Es sei der Klägerin die unentgeltliche Prozessführung und Rechts verbei stän dung durch die Unterzeichnende zu gewähren. 5. Unter Entschädigungsfolgen zulasten der Beklagten 1. Eventualantrag 1. Die Beklagte 2 sei zu verpflichten, der Klägerin aus dem Vorsorgeverhältnis ab dem 01.09.2009 eine Invalidenrente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 50 % und ab dem 01.11.2011 eine Invalidenrente aufgrund eines Inva liditätsgrades von 100 % gemäss den gesetzlichen und reglemen tarischen Bestimmungen auszurichten. 2. Die Beklagte 2 sei zu verpflichten, die Klägerin auf den frühest mög l ichen Zeitpunkt von der Beitragspflicht zu befreien. 3. Die Beklagte 2 sei zu verpflichten, der Klägerin auf den Invalidenleistungen einen Verzugszins von 5 % spätestens ab dem Zeitpunkt der Klage einrei chung zu bezahlen. 4. Unter Entschädigungsfolgen zulasten der Beklagten 2.“ Sowohl die BVK mit Klageantwort vom 10. Juli 2014 (Urk. 13) als auch die Y.___ -Pensionskasse durch Rechtsanwältin Dr. Elisabeth Glättli mit Klage antwort vom 10. September 2014 ( Urk. 17) ersuchten um Abweisung der Klage. Mit Verfügung vom 15. September 2014 ( Urk. 19) wurden von der IV-Stelle des Kantons Zürich die Akten der In validenversicherung beigezogen ( Urk. 22/1 157). Mit Verfügung vom 16. Oktober 2014 wurde der Klägerin Rechtsanwältin Christine Kessi vom Procap Schweiz als unentgeltliche Rechts vertreterin bestellt ( Urk. 23). Die Klägerin liess mit Replik v om 5. Januar 2015 an ihrer Klage festhalten, wobei sie diese insoweit änderte, als sie vom Beklag ten 1 für die Zeit ab dem 1. Juli 2012 ( richtig: 1. September 2009, vgl. Urk. 27 S. 5) eine Invalidenrente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 37,5 % (statt 50 %) und einen Verzugszins in der Höhe von 2,75 % (statt 5 %) forderte ( Urk. 27 S. 2 ). D ie Beklagte 1 mit Duplik vom 11. Februar 2015 ( Urk. 32) und die Beklagte 2 mit Duplik vom 8. April 2015 ( Urk. 36) hielten an ihren Anträge auf Abweisung der Klage fest. 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidenleistungen der obligatorischen beruflichen Vorsorge werden von der jenigen Vorsorgeeinrichtung geschuldet, welcher der Ansprecher bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, angeschlossen war (Art. 23 lit. a des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen und Invalidenvorsorge [ BVG ] ). Die Leistungspflicht setzt einen engen sachlichen und zeitli chen Zusammenhang zwischen der während der Dauer des Vorsorge ver hältnis ses (einschliesslich der Nachdeckungsfrist nach Art. 10 Abs. 3 BVG) bestande nen Arbeitsunfähigkeit (Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bis he rigen Beruf von zumindest 20 Prozent; BGE 136 V 65 E. 3.1 S. 68; 134 V 20 E. 3.2.2 S. 23; SVR 2008 BVG Nr. 34 S. 143 E. 2.3 mit Hinweisen, 9C_127/2008) und der allenfalls erst später eingetretenen Invalidität voraus (BGE 130 V 270 E. 4.1 S. 275). 1.2 Der sachliche Konnex ist gegeben, wenn der Gesundheitsschaden, der zur Arbeitsunfähigkeit geführt hat, im Wesentlichen der gleiche ist wie derjenige, auf welchem die Erwerbsunfähigkeit beruht (BGE 134 V 20 E. 3.2 S. 22). 1.3 Die Annahme eines engen zeitlichen Zusammenhangs setzt voraus, dass die ver sicherte Person nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Inva lidität geführt hat, nicht während längerer Zeit wieder arbeitsfähig war. Bei der Prüfung dieser Frage sind die gesamten Umstände des konkreten Einzelfalles zu berücksichtigen, namentlich die Art des Gesundheitsschadens, dessen prognosti sche Beurteilung durch den Arzt sowie die Beweggründe, welche die versicherte Person zur Wiederaufnahme oder Nichtwiederaufnahme der Arbeit veranlasst haben. Zu den für die Beurteilung des zeitlichen Konnexes relevanten Umstän den zählen auch die in der Arbeitswelt nach aussen in Erscheinung tretenden Verhältnisse, wie etwa die Tatsache, dass ein Versicherter über längere Zeit hinweg als voll vermittlungsfähiger Stellensuchender Taggelder der Arbeitslosen versicherung bezieht. Allerdings kann solchen Zeiten nicht die gleiche Bedeu tung beigemessen werden wie Zeiten effektiver Erwerbstätigkeit. Mit Bezug auf die Dauer der den zeitlichen Konnex unterbrechenden Arbeitsfähigkeit kann die Regel von Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) als Richtschnur gelten. Nach dieser Bestimmung ist eine anspruchsbeein fluss ende Verbesserung der Erwerbs fähigkeit in jedem Fall zu berücksichtigen, wenn sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat und voraussicht lich weiterhin an dauern wird. Bestand während mindestens drei Monaten wieder volle Arbeits fähigkeit und erschien gestützt darauf eine dauerhafte Wiederer langung der Erwerbsfähigkeit als objektiv wahrscheinlich, stellt dies ein gewich tiges Indiz für eine Unterbrechung des zeitlichen Zusammenhangs dar. Anders verhält es sich, wenn die fragliche, allenfalls mehr als dreimonatige Tätigkeit als Ein gliederungsversuch zu werten ist oder massgeblich auf sozialen Erwägungen des Arbeitgebers beruhte und eine dauerhafte Wiedereingliederung unwahr scheinlich war (BGE 134 V 20 E. 3.2.1 S. 22 mit Hinweisen). Diese Grundsätze gelten sinngemäss auch, wenn eine Vorsorgeeinrichtung ihre Leistungspflicht mit der Begründung vern einen will, eine berufsvorsorge rechtlic h bedeutsame Arbeitsunfähigkeit habe bereits vor Beginn des Vorsorgever hältnisses bestanden und ohne wesentliche Unterbrechung bis zum Beginn der Ver sicherungsdeckung angedauert (Urteil 9C_273/2012 vom 20. November 2012 E. 4.1.2 mit Hinweis). 1.4 Es wird zwar in der Regel, aber nicht in jedem Fall zwingend eine echtzeitlich ärztlich attestierte Arbeitsunfähigkeit zum rechtsgenüglichen Nachweis einer berufsvorsorgerechtlich relevanten Einb usse an funktionellem Leistungs vermögen verlangt (vgl. Bundesgerichtsurteile 8C_195/2009 vom 2. September 2009 E. 5 und 9C_96/2008 vom 1 1. Juni 2008 E. 3.2.2). Immerhin reichen nachträgliche Annahmen und spekulative Überlegungen, wie etwa eine erst nach Jahren rück wirkend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunf ähig keit nicht aus (Bun desgerichtsurteil 9C_368/2008 vom 11. September 2008 E. 2 mit Hinweisen). Die gesundheitliche Beeinträchtigung muss sich auf das Arbeitsverhältnis sinnfällig auswirken oder ausgewirkt haben; die Einbusse an funktionellem Leistungsver mögen muss mit anderen Worten arbeitsrechtlich in Erscheinung getreten sein, etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entsprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitgebers oder durch gehäufte aus dem Rahmen fallende gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle (SVR 2008 BVG Nr. 34 S. 143 [9C_127/200 8 E. 2.3]; SVR 2008 IV Nr. 11 S. 32 [I 687/06 E. 5.1]; Bundes ge richtsurteil 9C_362/2012 vom 6. Juni 2012 E. 5.2.1 mit Hinweis). 1.5 Eine auf dem Entscheid der Invalidenversicherung beruhende Invalidenrente aus (obligatorischer) beruflicher Vorsorge (vgl. Art. 23 BVG; BGE 132 V 1 E. 3.2 S. 4 f.; 118 V 35 E. 2b/ aa S. 40) ist unter den Voraussetzungen von Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs rechts (ATSG) revisionsweise anzupassen (BGE 133 V 67). Diese Regelung schliesst indessen weitere Möglichkeiten der Aufhebung einer Rente aus berufli cher Vorsorge nicht aus. Insbesondere im Bereich der überobligatorischen Vor sorge und dort, wo die Vorsorgeeinrichtung den Rentenentscheid ohne Bindung an jenen der Invalidenversicherung getroffen hat, kann aus der bisherigen Aus richtung einer Rente - welche weder mittels Verfügung zugesprochen (BGE 129 V 450 E. 2 S. 451 f.; 118 V 158 E. 1 S. 162) noch gerichtlich überprüft (vgl. Art. 73 Abs. 1 BVG) wurde - nicht auf einen Anspruch für die Zukunft geschlossen werden in dem Sinn, dass die Einstellung der Zahlungen lediglich nach einer wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen (vgl. Art. 17 Abs. 1 ATSG; BGE 130 V 343 E. 3.5 S. 349 ff.) zulässig wäre (SVR 2010 BVG Nr. 34 S. 129, Urteil des Bundesgericht es 9C_889/2009 vom 2. Februar 2010 E. 2.2). Eine versicherte Person hat nur so lange Anspruch auf Invalidenleistungen der beruflichen Vorsorge, als die Voraussetzungen für ihre Ausrichtung erfüllt sind. Sowohl bei der obligatorischen Vorsorge, bei der die Änderung oder Aufhebung einer Rente den gleichen materiellen Voraussetzungen unterstellt ist wie die Revision oder Wiedererwägung einer Rente der Invalidenversicherung (BGE 133 V 67 E. 4.3.1 S. 68), als auch in der weitergehenden Vorsorge muss der Leis tungsanspruch grundsätzlich angepasst werden, wenn er den gegenwärtigen tatsächlichen oder rechtlichen Verhältnissen objektiv nicht oder nicht mehr entspricht (BGE 141 V 127 E. 5.2 S. 133; 13 8 V 409 [= PRA 102 {2013} Nr. 30] ). Auch wenn eine Vorsorgeeinrichtung sich grundsätzlich an die Ent scheidungen der Invalidenversicherung hält, ist es aus Gründen der Gleichbe handlung der Versicherten rechtens, wenn sie ihre Leistungen anpasst, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass diese aufgrund von offensichtlich unhalt baren Kriterien gewährt worden sind. Ebenso wenig wie eine Vorsorgeeinrich tung an einen Entscheid der Invalidenversicherung gebunden ist, wenn dieser offensichtlich unhaltbar ist, besteht eine Bindungswirkung, wenn sie die offen sichtliche Fehlerhaftigkeit des Entscheides, auf welchen sie sich abgestützt hatte, erst nachträglich erkennt. Dabei hat sich die Vorsorgeeinrichtung bei ihrem Entscheid an die verfassungsmässigen Schranken (wie Rechtsgleichheit, Willkürverbot und Verhältnismässigkeit; BGE 140 V 348 E. 2.1 S. 350) zu hal ten (BGE 138 V 409 E. 3.2; Urteil 9C_604/2014 vom 31. März 2015 E. 3.1). 2. 2.1 Die Klägerin lässt zur Begründung ihrer Klage geltend machen, sie habe seit dem 1. November 2006 als Verantwortliche Intranet für die Z.___ gearbeitet. Seit dem 4. September 2008 habe eine Arbeitsunfähigkeit von 50 bis 80 % bestanden. Die Klägerin habe in einem Pensum von 50 % weiterhin für die Z.___ gearbeitet. Am 30. September 2011 habe sie ein Rentenerhöhungsgesuch gestellt. Seit dem 6. September 2011 sei sie aufgrund ihrer psychiatrischen Situ ation zu 100 % arbeitsunfähig. Die Beklagte 1 habe der Klägerin ursprünglich Rentenleistungen gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 50 % aus gerichtet. Nun stelle sie sich aber auf den Standpunkt, dass bereits vor der Versicherungs zeit mit der Beklagten 1 eine mindestens 20%ige Einschränkung in der Arbeits fähigkeit bestanden habe und verweigere deshalb weitere Invaliden leistungen. Die Klägerin habe entschieden, ihr Arbeitspensum per 1. Juli 2003 auf 80 % zu reduzieren. Grund für diese Reduktio n sei gewesen, dass sie in den Jahren 2001/ 20 02 immer wieder unter somatischen Beschwerden gelitten habe und sich mehr Erholung habe gönnen wollen. Eine ärztlich attestierte Arbeits un fähigkeit habe nicht vorgelegen. Der Entscheid zur Arbeitspensumsreduktion sei aus eigenem Antrieb erfolgt. Die Ursache für die Rückenschmerzen habe schliesslich festgestellt werden können und am 26. Februar 2004 sei die Kläge rin aufgrund eine r Spondylolisthesis L5 /S1 operiert worden. Danach sei es der Klägerin besser gegangen, auch wenn die Rückenschmerzen nie vollständig verschwunden seien. Die Klägerin habe seit ihrer Jugend gesundheitliche Prob leme, was sie aber nicht daran gehindert habe, eine 3-jährige Informatikausbil dung zu absolvieren und anschliessend seit 1991 erwerbstätig zu sein. Von ärztlicher Seite sei sie erstmals im September 2008 längerfristig arbeitsunfähig geschrieben worden. Im Jahre 2003 habe sie ihre Arbeitstätigkeit aus gesund heitli chen Gründen auf 80 % reduziert, jedoch nicht, weil sie in diesem Ausmass arbeitsunfähig gewesen wäre. Sie habe mit einer freiwilligen Reduktion lediglich zu einer Verbesserung ihrer Gesundheit beitragen wollen. Eine dauernde Arbeitsunfähigkeit im Ausmass von mindestens 20 % sei dagegen erst im Sep tember 2008 eingetreten. Selbst wenn im Übrigen davon ausgegangen würde, dass die Klägerin bereits im Jahre 2003 zu 20 % arbeitsunfähig gewesen wäre, so sei zu berücksichtigen, dass damals somatische Gründe (Rückenprobleme) für die Einschränkung der Arbeits fähigkeit verantwort lich gewesen seien, während die nun bestehende Invalidität auf psychiatrischen Diagnosen beruhe. Damit sei auch der sachliche Zusammen hang unt erbrochen. Die Klägerin sei bei Eintritt der massgeblichen Arbeitsun fähigkeit bei der Beklagten 1 vorsorgeversichert gewesen, weshalb diese Invalidenleistungen zu erbringen habe ( Urk. 1 und Urk. 27 ). 2.2 Demgegenüber führt die Beklagte 1 aus, die Klägerin habe bei der Z.___ gesund heitsbedingt ein Pensum von 80 % aufgenommen und sei seit 2003 durchgehend zu 20 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt. Die Klägerin habe selber gegenüber der IV-Stelle ausgeführt, dass sie ihr Arbeitspensum im Jahre 2003 aus gesundheitlichen Gründen um 20 % reduziert habe und ohne Gesund heitsschaden zu 100 % arbeiten würde. Soweit die Klägerin behaupte, sie habe ihr Arbeitspensum zwar aus gesundheitlichen Gründen reduziert, sei aber nicht zu 20 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen, verhalte sie sich widersprüchlich. Nach der Pensumsreduktion habe sie auch lediglich noch eine 80%ige Arbeitsfähigkeit unter Beweis stellen und für die restlichen 20 % keine Arbeitsunfähigkeitszeugnisse beibringen müssen. Ebenso wenig könne der Umstand, dass sich die Klägerin bei der Arbeitslosenversicherung für ein 100% Pen sum als vermittlungsfähig gemeldet habe, eine 100%ige Arbeitsfähig keit unter Beweis stellen. Die Klägerin habe denn auch am 1. November 2006 die bei der Beklagten 1 versicherte Tätigkeit zu einem Pensum von nur 80 % ange treten. Eine Unterbrechung des sachlichen Zusammenhangs liege nicht vor, da die Klägerin schon seit Jahren an denselben somatischen und psychiatri schen Diagnosen leide. Der zeitliche Zusammenhang ergebe sich daraus, dass die Klägerin seit 2003 nie mehr ein volles Arbeitspensum ausgeübt habe. Sie sei damit schon vor Beginn des Versicherungsverhältnisses mit der Beklagten 1 zu 20 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen, weshalb die Beklagte 1 keine Invalidenleistungen schulde. Dass die Beklagte 1 ihre Leistungspflicht zunächst anerkannt habe, ändere nichts daran, da Vorsorgeeinrichtungen jeder zeit auf ihre Entscheide zurückkommen könnten ( Urk. 13 und Urk. 32 ). 2.3 Die Beklagte 2 lässt schliesslich geltend machen, unter dem Aspekt von Treu und Glauben könne die Beklagte 1 nur dann auf ihren Entscheid zurück kommen, wenn die Anerkennung der L eistungspflicht als zweifellos unrichtig erscheine. Es sei sodann nicht ersichtlich, dass eine Arbeitsunfähigkeit vor Beginn des Versicherungsverhältnisses am 1. November 2006 bestanden habe. Für eine gesundheitsbedingte Reduktion per Juli 2003 bestünden keine Anhalts punkte, insbesondere habe die Klägerin keine Versicherungsleistungen wie z.B. Krankentaggelder bezogen. Alleine aus dem Vorhandensein von Schmerzen könne nicht auf eine Arbeitsunfähigkeit geschlossen werden. Es liege denn auch kein entsprechendes ärztliches Attest vor. Eine psychotherapeutische Behand lung sei zwischen den Jahren 1996 und 2008 nicht erfolgt. Der für eine Leistungspflicht der Beklagten 2 erforderliche sachliche Zusammenhang bestünde selbst dann nicht, wenn im Jahr 2003 eine Arbeitsunfähigkeit ange nommen würde, wäre diese doch auf die Rückenbeschwerden zurückzuführen gewesen, während für die jetzige Erwerbsunfähigkeit einzig psychische Gründe massgebend seien ( Urk. 17 und Urk. 36 ). 3. 3.1 Laut dem Gutachten der MEDAS D.___ vom 29. Juni 2010 (Urk. 22/41/39) ist bei der Klägerin eine Krankschreibung zu 50 % ab dem 4. September 2008 dokumentiert. Die Vertrauensärztin der Beklagten 1 habe im März 2009 eine Berufsunfähigkeit in diesem Umfang festgestellt. Der vertrau ensärztliche Psychiater habe im Februar 2009 eine 100%ige Arbeits unfähigkeit aufgrund der rezidivierenden depressiven Störung und einer Persönlichkeits problematik diagnostiziert. Die behandelnde Psychiaterin habe einen Arbeits versuch zu 50 % ab dem 1. Oktober 2009 mitgeteilt. 3.2 Diese Feststellungen der MEDAS D.___ sind unstrittig. Es ist keine ärztliche Bescheinigung vorhanden, welche der Klägerin für die Zeit vor dem 4. September 2008 eine dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestiert. Die Beklagte 1 stellt sich jedoch auf den Standpunkt, aus den Anga ben der Klägerin selber gehe hervor, dass sie ihr Arbeitspensum im Jahre 2003 aus gesundheitlichen Gründen um 20 % reduziert habe. Seit diesem Zeitpunkt sei sie in diesem Umfang in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt und ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis liege nur deshalb nicht vor, weil die Klägerin nach der Pensumsreduktion lediglich noch eine Leistung von 80 % habe unter Beweis stellen müssen. 3.3 Tatsächlich hat die Klägerin auf Nachfrage der IV-Stelle am 31. August 2010 ( Urk. 22/43) an gegeben, sie habe bereits 2001 und 2002 unter starken Rücken schmerzen und Magen-Darmkoliken als Folge der unbehandelten Rückenver letzung gelitten. Sie habe 2003 ihr 100%-Pensum um 20 % reduziert und ab 2003 auf privater Basis versucht, ihre Schmerzen mittels Baden und Gymnastik, Kranio, Schmerzmittel und mehr Ruhezeiten zu lindern. Die 20%ige Lohnein busse habe sie hinnehmen müssen, ebenso habe sie auf eine Kaderanstellung verzichte t, auf die sie jahrelang hingearbeitet habe. Sie habe dann kleinere Pro jekte in diesem reduzierten Rahmen für die Internetpräsenz ihrer Arbeitgeberin geleitet. In dieser Zeit habe sie nur noch wenigen sozialen Verpflichtungen nachkommen können und habe sich zunehmend isoliert. Als 2003 die Diagnose Wirbelbruch festgestanden habe, sei sie erleichtert gewesen, da sie sich von der Operation eine Rückkehr in den normalen Berufsalltag versprochen habe. Das sei leider nicht eingetroffen. 3.4 Zu be achten ist in diesem Zusammenhang aber, dass durch die im Februar 2004 erfolgte Rückenoperation ( Spondylodese ) zwar - entgegen der Hoffnung der Klägerin - keine vollständige Schmerzfreiheit erreicht werden konnte, sich der Zustand aber immerhin besserte ( Urk. 22/28/5 +7 ). Soweit mithin vor der Opera tion eine medizinisch begründete Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Umfang von 20 % bestanden hätte - wofür wie bereits erwähnt keine ärztliche Bestätigung vorhanden ist - müsste von einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit nach der Operation ausgegangen werden. Wesentlich ist vorliegend sodann, dass fehlende echtzeitliche ärztliche Bescheinigungen nicht durch Selbst ein schätzungen der Arbeitsfähigkeit durch die versicherte Perso n ersetzt werden können, sondern zumindest objektive Anzeichen für eine gesundheitsbedingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Umfang von mindestens 20 % vorhan den sein müssen (vgl. E. 1.4), was vorliegend umso mehr gilt, als die Festlegung des Eintritts der massgebenden Arbeitsun fähigkeit auf das Jahr 2003 nicht nur die Verneinung der Leistungsp flicht der Beklagten 1, sondern auch die Beja hung der Leistungspflicht der Beklagten 2 zur Folge h ätte. 3.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich aus den vorhandenen medi zini schen Berichten ergibt, dass die Klägerin zwar schon seit ihrer Jugend unter gesundheitlichen Beeinträchtigu ngen leidet und diese ein Grund dafür gewesen sind, dass sie im Jahre 2003 ihr Arbeitspensum von 100 % auf 80 % reduziert hat. Es erscheint aber nicht als überwiegend wahrscheinlich, dass die Klägerin seit diesem Zeitpunkt zu mindestens 20 % in ihrer Arbeitsfähigkeit einge schränkt gewesen ist, zumal sie im Rahmen des 80%-Pensums während mehre ren Jahren eine volle Arbeitsleistung erbringen konnte und die im Jahre 2004 erfolgte Rückenoperation zu eine r Verbesserung des Gesundheitszustands führte. Es lässt sich damit nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit fest stel len, dass die Klägerin vor dem 4. September 2008 zu mindestens 20 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen ist. Dies führt dazu, dass die Beklagte 1 der Klägerin Invalidenleistungen zu erbringen hat. 4. 4.1 Die Klägerin ist gemäss den übereinstimmenden Beurteilungen sämtlicher Ärzte und Ärztinnen - insbesondere auch der mit der Abklärung vo n der Beklagten 1 betrauten Dr. B.___ und Dr. A.___ - seit dem 4. September 2008 sowohl in ihrer angestammten Tätigkeit als Webdesignerin als auch in jeder anderen behinderungsangepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsunfähig. D ie Invaliden versi cherung richtet ihr deshalb seit 1. September 2009 eine halbe Invalidenrente aus (vgl. Sachverhalt Ziff. 1.1). Es ist angesichts dieser Ausgangslage zu Recht unstrittig, dass die Klägerin auch in der beruflichen Vorsorge Anspruch auf Invalidenleistungen hat, wobei wie vorstehend ausgeführt, die Beklagte 1 leistungspflichtig ist. 4.2 Was die Höhe der Invalidenleistungen anbelangt, so hat die Beklagte 1 in ihrer Klageantwort vom 10. Juli 2014 ( Urk. 13 S. 11) ausgeführt, es bestehe ausge hend vom bei ihr versicherten Pensum von 80 % eine Einbusse von 30 % (80 % - 50 %), was einem Invaliditätsgrad von 37,5 % (30 % x 100 % : 80 %) entspre che. Diese Berechnung ist zutreffend und wird von der Klägerin replicando anerkannt ( Urk. 27 S. 5). 4.3 Da die Klägerin bis Ende September 2009 den vollen Lohn ausgerichtet erhalten hat ( Urk. 14/6), hat die Beklagte 1 den Beginn der Invalidenleistungen zu Recht auf den 1. Oktober 2009 festgelegt ( Urk. 14/7; Art. 26 Abs. 2 BVG i.V. § 53 Abs. 1 der Statuten der Versicherungskasse für das Staatspersonal in der im Jahre 2009 anwendbaren Fassung, LS 177.21). Für September 2009 sind keine Leistungen geschuldet. 4.4 Die Klägerin verlangt im Weiteren, dass die Beklagte zu verpflichten sei, ihr ab dem 1. November 2011 eine Invalidenrente basierend auf einem Invalidi tätsgrad von 100 % auszurichten. Wie bereits in Ziffer 1.2 des Sachverhaltes festgehal ten, hat die IV-Stelle des Kantons Zürich der Klägerin mit Verfügung vom 1. November 2013 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 100 % mit Wirkung ab dem 1. Dezember 2011 eine ganze Invalidenrente zugesprochen ( Urk. 22/1 15 ). Gegen diese Verfügung erhob die BVK beim hiesigen Gericht Beschwerde. Dieses ist mit heutigem Urtei l zum Ergebnis gelangt, dass über den Verlauf der Arbeitsfähigkeit der Kl ägerin ab Dezember 2010 weitere Abklärun gen vorzunehmen sind, und hat deshalb die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen an die IV-Stelle zurückgewiesen (vgl. Prozess IV.2013.01111). Im Sinne eines Teilentscheids ist daher das vorliegende Klageverfahren aufzu tei len (§ 28 lit. a des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer, in Verbindung mit Art. 125 ZPO) und lediglich über die Frage der Leistungszu ständigkeit der Beklagten 1 und 2 sowie über den Invaliditätsgrad ohne die von der Klägerin geltend gemachte Verschlechterung per September 2011 zu ent scheiden. In Bezug auf die Frage der Rentenerhöhung ab dem 1. November 2011 ist das abgetrennte Verfahren un ter der Prozess-Nr. BV.2015. 00059 weiterzu füh ren und gleichzeitig bis zum rechtskräftigen Abschluss des Revisionsverfahrens über den invalidenversiche rungsrechtlichen Rentenanspruch zu sistieren (§ 28 lit. a GSVGer in Verbindung mit Art. 126 ZPO). Die Akten des vorliegenden Pro zess es werden im Verfahren BV.2015. 00059 als Urk. 2/1-40 geführt. 4.5 In teilweiser Gutheissung der Klage ist die Beklagte 1 damit zu verpflichten, der Klägerin ab dem 1. Oktober 2009 Invalidenleistungen basierend auf einem Inva li ditä ts grad von 37,5 % zu erbringen, wobei davon Vormerk zu nehmen ist, dass die Beklagte 1 diese Leistungen für die Zeit vom 1. Oktober 2009 bis zum 30. Juni 2012 bereits erbracht hat ( Urk. 2/4). 5. Auf Invalidenleistungen sind Verzugszinsen von 2,75 % geschuldet (vgl. Zinsent scheid der Finanzdirektion des Kantons Zürich vom 30. April 2014, Urk. 14/11). Die Klägerin liess am 30. April 2014 Klage er heben ( Urk. 1), womit ihr ab 30. April 2014 Verzugszinsen von 2,7 5 % für die bis zu diesem Zeitpunkt fällig gewordenen Rentenbetreffnisse und für die übrigen ab dem jeweiligen Fällig keitsdatum zuzusprechen sind. 6. Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Partei Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeut ung der Streitsache, der Schwierig keit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Die Beklagte 1 ist demzufolge zu verpflichten, der Klägerin eine Pro-zess entschädi gung in der Höhe von Fr. 2‘000.-- (inklusive Barauslagen und Mehr wertsteuer) zu bezahlen. Das Gericht beschliesst: 1. In Bezug auf die Frage der Rentenerhöhung ab dem 1. November 2011 wird das Klage ver fahren vom vorlie gen den Prozess abgetrennt und unter der neuen Prozess nummer BV.2015. 00059 weiter geführt. 2. Der Prozess Numm er BV.2015. 00059 wird bis zum rechtskräftigen Abschluss des inva liden versicherungsrechtlichen Revisionsverfahrens (betreffend Revisionsgesuch der Klägerin vom 30. September 2011, bei der IV-Stelle eingegangen am 2. November 2011 ) sistiert. Die Klägerin hat dem Gericht den rechtskräftigen Abschluss des in validenver siche rungs rechtlichen Revisionsverfahrens innerhalb von 20 Tagen anzuzei gen. Sodann erkennt das Gericht : 1. Die Klage wird in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass die Beklagte 1 verpflichtet wird, der Klägerin ab dem 1. Oktober 2009 Invalidenleistungen basierend auf einem Invaliditäts grad von 37,5 % zu erbringen, zuzüglich Verzugszins von 2,7 5 % p.a. für die bis zum 3 0. April 2014 geschuldeten Betreff nisse ab diesem Datum, für die übri gen ab dem jeweiligen Fälligkeitsdatum. Es wird davon Vormerk genommen, dass die Beklagte 1 diese Leistungen für die Zeit vom 1. Oktober 2009 bis zum 3 0. Juni 2012 bereits erbracht hat. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beklagte 1 wird verpflichtet, der Klägerin ei ne Prozessentschädigung von Fr. 2‘000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Procap Schweiz - BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich - Rechtsanwältin Dr. Elisabeth Glättli - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstBrügger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich BV.2014.00031 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Brügger Urteil vom 25. September 2015 in Sachen X.___ Klägerin vertreten durch Procap Schweiz Rechtsanwältin Christine Kessi Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten gegen 1. BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich Rechtsdienst Obstgartenstrasse 21, Postfach, 8090 Zürich 2. Y.___ -Pensionskasse Beklagte diese vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Elisabeth Glättli glättli partner Anwaltskanzlei Mediation Stadthausstrasse 41, Postfach 1850, 8401 Winterthur Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1958, arbeitete beim Y.___ als Content- Webmas terin, wobei sie zunächst zu einem 100%-Pensum ange stellt war ( Urk. 2/8) und dieses per 1. Juli 2003 auf 80 % reduzierte ( Urk. 2/9). Sie war während dieses Arbeitsverhältnisses bei der Y.___ -Pensionskasse vor sorgeversichert. Nachdem die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis wegen einer Umstrukturierung per 31. Juli 2006 au fgelöst hatte ( Urk. 1 S. 7 f.), meldete sich die Versicherte per 1. August 2006 bei der Arbeits losenversicherung zum Leis tungs bezug an, wobei sie sich für ein Pensum von 100 % als vermittlungsfähig bezeichnete ( Urk. 2/10). Ab dem 1. November 2006 arbeitete X.___ als Verantwortliche Intranet bei der Z.___ zu einem Pensum von 80 % ( Urk. 22/13/4-5) und war damit bei der BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich (früher: Beamten versi cherungskasse des Kantons Zürich, BVK) vorsorgeversichert ( Urk. 14/3). Wegen diverser gesundheitlicher Beein trächtigungen meldete sich X.___ am 2 8. November 2008 (Eingangsdatum) bei der In validenversicherung an ( Urk. 22/5). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm verschiedene Abklärungen vor und sprach der Versicherten schliesslich mit Verfügung vom 21. Dezember 2010 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 50 % mit Wirkung ab dem 1. September 2009 eine halbe Invalidenrente zu. Diese Verfügung wurde der BVK, nicht aber der Y.___ -Pensionskasse eröffnet ( Urk. 22/49-50, Urk. 22/54). Die BVK liess ihrerseits die medizinischen Gutach ten von Dr. med. A.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 18. Februar 2009 ( Urk. 22/ 28/ 18-25) und von Dr. med. B.___, Praktische Aerztin FMH, vom 28. März 2009 ( Urk. 14/4) erstellen. Die Z.___ richtete der Versicherten bis Ende September 2009 den vollen Lohn aus. Sie reduzierte das Arbeitspensum von X.___ mit Verfügung vom 2 2. Juni 2009 ( Urk. 14/6/2) per 1. Oktober 2009 von 80 % auf 50 %, was sie der BVK am 4. August 2009 mitteilte ( Urk. 14/6 /1 ). Am 11. Januar 2010 teilte die BVK X.___ mit, sie habe mit Wirkung ab dem 1. Oktober 2009 basierend auf einem Invaliditäts grad von 37,5 % Anspruch auf eine Invalidenrente von Fr. 1‘167.30 sowie einen Überbrückungszuschuss von Fr. 513.-- pro Monat (Urk. 14/7). 1.2 Mit Schreiben vom 30. September 2011, eingegangen am 2. November 2011, ersuchte X.___ die IV-Stelle um Erhöhung der IV-Rente wegen Verschlechterung des Gesundheitszustandes ( Urk. 22/55 ; Inhaltsverzeichnis zu Urk. 22/1-157 ). Die IV-Stelle nahm wiederum diverse Abklärungen vor und sprach der Versicherten mit Verfügung vom 1. November 2013 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 100 % mit Wirkung ab dem 1. Dezember 2011 eine ganze Invalidenrente zu ( Urk. 22/ 115 ). Gegen diese Verfügung erhob die BVK beim hiesigen Gericht Beschwerde. D as hiesige Gericht hat mit heutigem Urteil entschieden, dass sie aufge hoben und die Sache zur Vornahme weiterer Abklä rungen a n die IV-Stelle zurückgewiesen wir d (vgl. Prozess IV.2013.01111). 1.3 Die BVK holte das psychiatrische Gutachten von Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 7. März 2012 ein ( Urk. 14/8). Mit Schreiben vom 1 2. März 2012 informierte sie die Versi cherte darüber, dass kein Anlass bestehe, die Teil-Berufsunfähigkeit zu erhöhen, da sie jede Tätigkeit zu 40 % bei einer Präsenzzeit von 50 % verrichten könne ( Urk. 14/9). In der Folge gelangte die BVK jedoch zum Ergebnis, dass sie über haupt nicht leistungs pflichtig sei, da X.___ bereits vor Beginn der Versicherungszeit zu mindestens 20 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen sei. Mit Schreiben vom 15. Mai 2012 teilte sie X.___ des halb mit, die Invalidenrente werde per 30. Juni 2012 aufgehoben ( Urk. 2/4). Die dagegen von der Versicherten am 14. Juni 2012 ( Urk. 14/10) erhobene Einspra che wies die BVK mit Entscheid vom 20. Juli 2012 ab ( Urk. 2/5). 2. Am 30. April 2014 erhob X.___ durch die Procap Schweiz Klage gegen die BVK (Beklagte 1) sowie die Y.___ -Pensionskasse mit folgendem Rechtsbegehren ( Urk. 1 S. 2): „ Hauptantrag 1. Die Beklagte 1 sei zu verpflichten, der Klägerin aus dem Vorsorgeverhältnis ab dem 01.07.2012 ( richtig: 01.09.2009, vgl. Urk. 1 S. 12 ) eine Invaliden rente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 50 % und ab dem 01.11.2011 eine Invalidenrente aufgrund e ines Invaliditätsgrades von 100 % gemäss den gesetzlichen und reglementarischen Bestimmungen auszurichten. 2. Die Beklagte 1 sei zu verpflichten, die Klägerin auf den frühest möglichen Zeitpunkt von der Beitragspflicht zu befreien. 3. Die Beklagte 1 sei zu verpflichten, der Klägerin auf den Invalidenleistungen einen Verzugszins von 5 % spätestens ab dem Zeitpunkt der Klage einrei chung zu bezahlen. 4. Es sei der Klägerin die unentgeltliche Prozessführung und Rechts verbei stän dung durch die Unterzeichnende zu gewähren. 5. Unter Entschädigungsfolgen zulasten der Beklagten 1. Eventualantrag 1. Die Beklagte 2 sei zu verpflichten, der Klägerin aus dem Vorsorgeverhältnis ab dem 01.09.2009 eine Invalidenrente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 50 % und ab dem 01.11.2011 eine Invalidenrente aufgrund eines Inva liditätsgrades von 100 % gemäss den gesetzlichen und reglemen tarischen Bestimmungen auszurichten. 2. Die Beklagte 2 sei zu verpflichten, die Klägerin auf den frühest mög l ichen Zeitpunkt von der Beitragspflicht zu befreien. 3. Die Beklagte 2 sei zu verpflichten, der Klägerin auf den Invalidenleistungen einen Verzugszins von 5 % spätestens ab dem Zeitpunkt der Klage einrei chung zu bezahlen. 4. Unter Entschädigungsfolgen zulasten der Beklagten 2.“ Sowohl die BVK mit Klageantwort vom 10. Juli 2014 (Urk. 13) als auch die Y.___ -Pensionskasse durch Rechtsanwältin Dr. Elisabeth Glättli mit Klage antwort vom 10. September 2014 ( Urk. 17) ersuchten um Abweisung der Klage. Mit Verfügung vom 15. September 2014 ( Urk. 19) wurden von der IV-Stelle des Kantons Zürich die Akten der In validenversicherung beigezogen ( Urk. 22/1 157). Mit Verfügung vom 16. Oktober 2014 wurde der Klägerin Rechtsanwältin Christine Kessi vom Procap Schweiz als unentgeltliche Rechts vertreterin bestellt ( Urk. 23). Die Klägerin liess mit Replik v om 5. Januar 2015 an ihrer Klage festhalten, wobei sie diese insoweit änderte, als sie vom Beklag ten 1 für die Zeit ab dem 1. Juli 2012 ( richtig: 1. September 2009, vgl. Urk. 27 S. 5) eine Invalidenrente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 37,5 % (statt 50 %) und einen Verzugszins in der Höhe von 2,75 % (statt 5 %) forderte ( Urk. 27 S. 2 ). D ie Beklagte 1 mit Duplik vom 11. Februar 2015 ( Urk. 32) und die Beklagte 2 mit Duplik vom 8. April 2015 ( Urk. 36) hielten an ihren Anträge auf Abweisung der Klage fest. 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidenleistungen der obligatorischen beruflichen Vorsorge werden von der jenigen Vorsorgeeinrichtung geschuldet, welcher der Ansprecher bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, angeschlossen war (Art. 23 lit. a des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen und Invalidenvorsorge [ BVG ] ). Die Leistungspflicht setzt einen engen sachlichen und zeitli chen Zusammenhang zwischen der während der Dauer des Vorsorge ver hältnis ses (einschliesslich der Nachdeckungsfrist nach Art. 10 Abs. 3 BVG) bestande nen Arbeitsunfähigkeit (Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bis he rigen Beruf von zumindest 20 Prozent; BGE 136 V 65 E. 3.1 S. 68; 134 V 20 E. 3.2.2 S. 23; SVR 2008 BVG Nr. 34 S. 143 E. 2.3 mit Hinweisen, 9C_127/2008) und der allenfalls erst später eingetretenen Invalidität voraus (BGE 130 V 270 E. 4.1 S. 275). 1.2 Der sachliche Konnex ist gegeben, wenn der Gesundheitsschaden, der zur Arbeitsunfähigkeit geführt hat, im Wesentlichen der gleiche ist wie derjenige, auf welchem die Erwerbsunfähigkeit beruht (BGE 134 V 20 E. 3.2 S. 22). 1.3 Die Annahme eines engen zeitlichen Zusammenhangs setzt voraus, dass die ver sicherte Person nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Inva lidität geführt hat, nicht während längerer Zeit wieder arbeitsfähig war. Bei der Prüfung dieser Frage sind die gesamten Umstände des konkreten Einzelfalles zu berücksichtigen, namentlich die Art des Gesundheitsschadens, dessen prognosti sche Beurteilung durch den Arzt sowie die Beweggründe, welche die versicherte Person zur Wiederaufnahme oder Nichtwiederaufnahme der Arbeit veranlasst haben. Zu den für die Beurteilung des zeitlichen Konnexes relevanten Umstän den zählen auch die in der Arbeitswelt nach aussen in Erscheinung tretenden Verhältnisse, wie etwa die Tatsache, dass ein Versicherter über längere Zeit hinweg als voll vermittlungsfähiger Stellensuchender Taggelder der Arbeitslosen versicherung bezieht. Allerdings kann solchen Zeiten nicht die gleiche Bedeu tung beigemessen werden wie Zeiten effektiver Erwerbstätigkeit. Mit Bezug auf die Dauer der den zeitlichen Konnex unterbrechenden Arbeitsfähigkeit kann die Regel von Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) als Richtschnur gelten. Nach dieser Bestimmung ist eine anspruchsbeein fluss ende Verbesserung der Erwerbs fähigkeit in jedem Fall zu berücksichtigen, wenn sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat und voraussicht lich weiterhin an dauern wird. Bestand während mindestens drei Monaten wieder volle Arbeits fähigkeit und erschien gestützt darauf eine dauerhafte Wiederer langung der Erwerbsfähigkeit als objektiv wahrscheinlich, stellt dies ein gewich tiges Indiz für eine Unterbrechung des zeitlichen Zusammenhangs dar. Anders verhält es sich, wenn die fragliche, allenfalls mehr als dreimonatige Tätigkeit als Ein gliederungsversuch zu werten ist oder massgeblich auf sozialen Erwägungen des Arbeitgebers beruhte und eine dauerhafte Wiedereingliederung unwahr scheinlich war (BGE 134 V 20 E. 3.2.1 S. 22 mit Hinweisen). Diese Grundsätze gelten sinngemäss auch, wenn eine Vorsorgeeinrichtung ihre Leistungspflicht mit der Begründung vern einen will, eine berufsvorsorge rechtlic h bedeutsame Arbeitsunfähigkeit habe bereits vor Beginn des Vorsorgever hältnisses bestanden und ohne wesentliche Unterbrechung bis zum Beginn der Ver sicherungsdeckung angedauert (Urteil 9C_273/2012 vom 20. November 2012 E. 4.1.2 mit Hinweis). 1.4 Es wird zwar in der Regel, aber nicht in jedem Fall zwingend eine echtzeitlich ärztlich attestierte Arbeitsunfähigkeit zum rechtsgenüglichen Nachweis einer berufsvorsorgerechtlich relevanten Einb usse an funktionellem Leistungs vermögen verlangt (vgl. Bundesgerichtsurteile 8C_195/2009 vom 2. September 2009 E. 5 und 9C_96/2008 vom 1 1. Juni 2008 E. 3.2.2). Immerhin reichen nachträgliche Annahmen und spekulative Überlegungen, wie etwa eine erst nach Jahren rück wirkend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunf ähig keit nicht aus (Bun desgerichtsurteil 9C_368/2008 vom 11. September 2008 E. 2 mit Hinweisen). Die gesundheitliche Beeinträchtigung muss sich auf das Arbeitsverhältnis sinnfällig auswirken oder ausgewirkt haben; die Einbusse an funktionellem Leistungsver mögen muss mit anderen Worten arbeitsrechtlich in Erscheinung getreten sein, etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entsprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitgebers oder durch gehäufte aus dem Rahmen fallende gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle (SVR 2008 BVG Nr. 34 S. 143 [9C_127/200 8 E. 2.3]; SVR 2008 IV Nr. 11 S. 32 [I 687/06 E. 5.1]; Bundes ge richtsurteil 9C_362/2012 vom 6. Juni 2012 E. 5.2.1 mit Hinweis). 1.5 Eine auf dem Entscheid der Invalidenversicherung beruhende Invalidenrente aus (obligatorischer) beruflicher Vorsorge (vgl. Art. 23 BVG; BGE 132 V 1 E. 3.2 S. 4 f.; 118 V 35 E. 2b/ aa S. 40) ist unter den Voraussetzungen von Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs rechts (ATSG) revisionsweise anzupassen (BGE 133 V 67). Diese Regelung schliesst indessen weitere Möglichkeiten der Aufhebung einer Rente aus berufli cher Vorsorge nicht aus. Insbesondere im Bereich der überobligatorischen Vor sorge und dort, wo die Vorsorgeeinrichtung den Rentenentscheid ohne Bindung an jenen der Invalidenversicherung getroffen hat, kann aus der bisherigen Aus richtung einer Rente - welche weder mittels Verfügung zugesprochen (BGE 129 V 450 E. 2 S. 451 f.; 118 V 158 E. 1 S. 162) noch gerichtlich überprüft (vgl. Art. 73 Abs. 1 BVG) wurde - nicht auf einen Anspruch für die Zukunft geschlossen werden in dem Sinn, dass die Einstellung der Zahlungen lediglich nach einer wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen (vgl. Art. 17 Abs. 1 ATSG; BGE 130 V 343 E. 3.5 S. 349 ff.) zulässig wäre (SVR 2010 BVG Nr. 34 S. 129, Urteil des Bundesgericht es 9C_889/2009 vom 2. Februar 2010 E. 2.2). Eine versicherte Person hat nur so lange Anspruch auf Invalidenleistungen der beruflichen Vorsorge, als die Voraussetzungen für ihre Ausrichtung erfüllt sind. Sowohl bei der obligatorischen Vorsorge, bei der die Änderung oder Aufhebung einer Rente den gleichen materiellen Voraussetzungen unterstellt ist wie die Revision oder Wiedererwägung einer Rente der Invalidenversicherung (BGE 133 V 67 E. 4.3.1 S. 68), als auch in der weitergehenden Vorsorge muss der Leis tungsanspruch grundsätzlich angepasst werden, wenn er den gegenwärtigen tatsächlichen oder rechtlichen Verhältnissen objektiv nicht oder nicht mehr entspricht (BGE 141 V 127 E. 5.2 S. 133; 13 8 V 409 [= PRA 102 {2013} Nr. 30] ). Auch wenn eine Vorsorgeeinrichtung sich grundsätzlich an die Ent scheidungen der Invalidenversicherung hält, ist es aus Gründen der Gleichbe handlung der Versicherten rechtens, wenn sie ihre Leistungen anpasst, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass diese aufgrund von offensichtlich unhalt baren Kriterien gewährt worden sind. Ebenso wenig wie eine Vorsorgeeinrich tung an einen Entscheid der Invalidenversicherung gebunden ist, wenn dieser offensichtlich unhaltbar ist, besteht eine Bindungswirkung, wenn sie die offen sichtliche Fehlerhaftigkeit des Entscheides, auf welchen sie sich abgestützt hatte, erst nachträglich erkennt. Dabei hat sich die Vorsorgeeinrichtung bei ihrem Entscheid an die verfassungsmässigen Schranken (wie Rechtsgleichheit, Willkürverbot und Verhältnismässigkeit; BGE 140 V 348 E. 2.1 S. 350) zu hal ten (BGE 138 V 409 E. 3.2; Urteil 9C_604/2014 vom 31. März 2015 E. 3.1). 2. 2.1 Die Klägerin lässt zur Begründung ihrer Klage geltend machen, sie habe seit dem 1. November 2006 als Verantwortliche Intranet für die Z.___ gearbeitet. Seit dem 4. September 2008 habe eine Arbeitsunfähigkeit von 50 bis 80 % bestanden. Die Klägerin habe in einem Pensum von 50 % weiterhin für die Z.___ gearbeitet. Am 30. September 2011 habe sie ein Rentenerhöhungsgesuch gestellt. Seit dem 6. September 2011 sei sie aufgrund ihrer psychiatrischen Situ ation zu 100 % arbeitsunfähig. Die Beklagte 1 habe der Klägerin ursprünglich Rentenleistungen gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 50 % aus gerichtet. Nun stelle sie sich aber auf den Standpunkt, dass bereits vor der Versicherungs zeit mit der Beklagten 1 eine mindestens 20%ige Einschränkung in der Arbeits fähigkeit bestanden habe und verweigere deshalb weitere Invaliden leistungen. Die Klägerin habe entschieden, ihr Arbeitspensum per 1. Juli 2003 auf 80 % zu reduzieren. Grund für diese Reduktio n sei gewesen, dass sie in den Jahren 2001/ 20 02 immer wieder unter somatischen Beschwerden gelitten habe und sich mehr Erholung habe gönnen wollen. Eine ärztlich attestierte Arbeits un fähigkeit habe nicht vorgelegen. Der Entscheid zur Arbeitspensumsreduktion sei aus eigenem Antrieb erfolgt. Die Ursache für die Rückenschmerzen habe schliesslich festgestellt werden können und am 26. Februar 2004 sei die Kläge rin aufgrund eine r Spondylolisthesis L5 /S1 operiert worden. Danach sei es der Klägerin besser gegangen, auch wenn die Rückenschmerzen nie vollständig verschwunden seien. Die Klägerin habe seit ihrer Jugend gesundheitliche Prob leme, was sie aber nicht daran gehindert habe, eine 3-jährige Informatikausbil dung zu absolvieren und anschliessend seit 1991 erwerbstätig zu sein. Von ärztlicher Seite sei sie erstmals im September 2008 längerfristig arbeitsunfähig geschrieben worden. Im Jahre 2003 habe sie ihre Arbeitstätigkeit aus gesund heitli chen Gründen auf 80 % reduziert, jedoch nicht, weil sie in diesem Ausmass arbeitsunfähig gewesen wäre. Sie habe mit einer freiwilligen Reduktion lediglich zu einer Verbesserung ihrer Gesundheit beitragen wollen. Eine dauernde Arbeitsunfähigkeit im Ausmass von mindestens 20 % sei dagegen erst im Sep tember 2008 eingetreten. Selbst wenn im Übrigen davon ausgegangen würde, dass die Klägerin bereits im Jahre 2003 zu 20 % arbeitsunfähig gewesen wäre, so sei zu berücksichtigen, dass damals somatische Gründe (Rückenprobleme) für die Einschränkung der Arbeits fähigkeit verantwort lich gewesen seien, während die nun bestehende Invalidität auf psychiatrischen Diagnosen beruhe. Damit sei auch der sachliche Zusammen hang unt erbrochen. Die Klägerin sei bei Eintritt der massgeblichen Arbeitsun fähigkeit bei der Beklagten 1 vorsorgeversichert gewesen, weshalb diese Invalidenleistungen zu erbringen habe ( Urk. 1 und Urk. 27 ). 2.2 Demgegenüber führt die Beklagte 1 aus, die Klägerin habe bei der Z.___ gesund heitsbedingt ein Pensum von 80 % aufgenommen und sei seit 2003 durchgehend zu 20 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt. Die Klägerin habe selber gegenüber der IV-Stelle ausgeführt, dass sie ihr Arbeitspensum im Jahre 2003 aus gesundheitlichen Gründen um 20 % reduziert habe und ohne Gesund heitsschaden zu 100 % arbeiten würde. Soweit die Klägerin behaupte, sie habe ihr Arbeitspensum zwar aus gesundheitlichen Gründen reduziert, sei aber nicht zu 20 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen, verhalte sie sich widersprüchlich. Nach der Pensumsreduktion habe sie auch lediglich noch eine 80%ige Arbeitsfähigkeit unter Beweis stellen und für die restlichen 20 % keine Arbeitsunfähigkeitszeugnisse beibringen müssen. Ebenso wenig könne der Umstand, dass sich die Klägerin bei der Arbeitslosenversicherung für ein 100% Pen sum als vermittlungsfähig gemeldet habe, eine 100%ige Arbeitsfähig keit unter Beweis stellen. Die Klägerin habe denn auch am 1. November 2006 die bei der Beklagten 1 versicherte Tätigkeit zu einem Pensum von nur 80 % ange treten. Eine Unterbrechung des sachlichen Zusammenhangs liege nicht vor, da die Klägerin schon seit Jahren an denselben somatischen und psychiatri schen Diagnosen leide. Der zeitliche Zusammenhang ergebe sich daraus, dass die Klägerin seit 2003 nie mehr ein volles Arbeitspensum ausgeübt habe. Sie sei damit schon vor Beginn des Versicherungsverhältnisses mit der Beklagten 1 zu 20 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen, weshalb die Beklagte 1 keine Invalidenleistungen schulde. Dass die Beklagte 1 ihre Leistungspflicht zunächst anerkannt habe, ändere nichts daran, da Vorsorgeeinrichtungen jeder zeit auf ihre Entscheide zurückkommen könnten ( Urk. 13 und Urk. 32 ). 2.3 Die Beklagte 2 lässt schliesslich geltend machen, unter dem Aspekt von Treu und Glauben könne die Beklagte 1 nur dann auf ihren Entscheid zurück kommen, wenn die Anerkennung der L eistungspflicht als zweifellos unrichtig erscheine. Es sei sodann nicht ersichtlich, dass eine Arbeitsunfähigkeit vor Beginn des Versicherungsverhältnisses am 1. November 2006 bestanden habe. Für eine gesundheitsbedingte Reduktion per Juli 2003 bestünden keine Anhalts punkte, insbesondere habe die Klägerin keine Versicherungsleistungen wie z.B. Krankentaggelder bezogen. Alleine aus dem Vorhandensein von Schmerzen könne nicht auf eine Arbeitsunfähigkeit geschlossen werden. Es liege denn auch kein entsprechendes ärztliches Attest vor. Eine psychotherapeutische Behand lung sei zwischen den Jahren 1996 und 2008 nicht erfolgt. Der für eine Leistungspflicht der Beklagten 2 erforderliche sachliche Zusammenhang bestünde selbst dann nicht, wenn im Jahr 2003 eine Arbeitsunfähigkeit ange nommen würde, wäre diese doch auf die Rückenbeschwerden zurückzuführen gewesen, während für die jetzige Erwerbsunfähigkeit einzig psychische Gründe massgebend seien ( Urk. 17 und Urk. 36 ). 3. 3.1 Laut dem Gutachten der MEDAS D.___ vom 29. Juni 2010 (Urk. 22/41/39) ist bei der Klägerin eine Krankschreibung zu 50 % ab dem 4. September 2008 dokumentiert. Die Vertrauensärztin der Beklagten 1 habe im März 2009 eine Berufsunfähigkeit in diesem Umfang festgestellt. Der vertrau ensärztliche Psychiater habe im Februar 2009 eine 100%ige Arbeits unfähigkeit aufgrund der rezidivierenden depressiven Störung und einer Persönlichkeits problematik diagnostiziert. Die behandelnde Psychiaterin habe einen Arbeits versuch zu 50 % ab dem 1. Oktober 2009 mitgeteilt. 3.2 Diese Feststellungen der MEDAS D.___ sind unstrittig. Es ist keine ärztliche Bescheinigung vorhanden, welche der Klägerin für die Zeit vor dem 4. September 2008 eine dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestiert. Die Beklagte 1 stellt sich jedoch auf den Standpunkt, aus den Anga ben der Klägerin selber gehe hervor, dass sie ihr Arbeitspensum im Jahre 2003 aus gesundheitlichen Gründen um 20 % reduziert habe. Seit diesem Zeitpunkt sei sie in diesem Umfang in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt und ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis liege nur deshalb nicht vor, weil die Klägerin nach der Pensumsreduktion lediglich noch eine Leistung von 80 % habe unter Beweis stellen müssen. 3.3 Tatsächlich hat die Klägerin auf Nachfrage der IV-Stelle am 31. August 2010 ( Urk. 22/43) an gegeben, sie habe bereits 2001 und 2002 unter starken Rücken schmerzen und Magen-Darmkoliken als Folge der unbehandelten Rückenver letzung gelitten. Sie habe 2003 ihr 100%-Pensum um 20 % reduziert und ab 2003 auf privater Basis versucht, ihre Schmerzen mittels Baden und Gymnastik, Kranio, Schmerzmittel und mehr Ruhezeiten zu lindern. Die 20%ige Lohnein busse habe sie hinnehmen müssen, ebenso habe sie auf eine Kaderanstellung verzichte t, auf die sie jahrelang hingearbeitet habe. Sie habe dann kleinere Pro jekte in diesem reduzierten Rahmen für die Internetpräsenz ihrer Arbeitgeberin geleitet. In dieser Zeit habe sie nur noch wenigen sozialen Verpflichtungen nachkommen können und habe sich zunehmend isoliert. Als 2003 die Diagnose Wirbelbruch festgestanden habe, sei sie erleichtert gewesen, da sie sich von der Operation eine Rückkehr in den normalen Berufsalltag versprochen habe. Das sei leider nicht eingetroffen. 3.4 Zu be achten ist in diesem Zusammenhang aber, dass durch die im Februar 2004 erfolgte Rückenoperation ( Spondylodese ) zwar - entgegen der Hoffnung der Klägerin - keine vollständige Schmerzfreiheit erreicht werden konnte, sich der Zustand aber immerhin besserte ( Urk. 22/28/5 +7 ). Soweit mithin vor der Opera tion eine medizinisch begründete Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Umfang von 20 % bestanden hätte - wofür wie bereits erwähnt keine ärztliche Bestätigung vorhanden ist - müsste von einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit nach der Operation ausgegangen werden. Wesentlich ist vorliegend sodann, dass fehlende echtzeitliche ärztliche Bescheinigungen nicht durch Selbst ein schätzungen der Arbeitsfähigkeit durch die versicherte Perso n ersetzt werden können, sondern zumindest objektive Anzeichen für eine gesundheitsbedingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Umfang von mindestens 20 % vorhan den sein müssen (vgl. E. 1.4), was vorliegend umso mehr gilt, als die Festlegung des Eintritts der massgebenden Arbeitsun fähigkeit auf das Jahr 2003 nicht nur die Verneinung der Leistungsp flicht der Beklagten 1, sondern auch die Beja hung der Leistungspflicht der Beklagten 2 zur Folge h ätte. 3.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich aus den vorhandenen medi zini schen Berichten ergibt, dass die Klägerin zwar schon seit ihrer Jugend unter gesundheitlichen Beeinträchtigu ngen leidet und diese ein Grund dafür gewesen sind, dass sie im Jahre 2003 ihr Arbeitspensum von 100 % auf 80 % reduziert hat. Es erscheint aber nicht als überwiegend wahrscheinlich, dass die Klägerin seit diesem Zeitpunkt zu mindestens 20 % in ihrer Arbeitsfähigkeit einge schränkt gewesen ist, zumal sie im Rahmen des 80%-Pensums während mehre ren Jahren eine volle Arbeitsleistung erbringen konnte und die im Jahre 2004 erfolgte Rückenoperation zu eine r Verbesserung des Gesundheitszustands führte. Es lässt sich damit nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit fest stel len, dass die Klägerin vor dem 4. September 2008 zu mindestens 20 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen ist. Dies führt dazu, dass die Beklagte 1 der Klägerin Invalidenleistungen zu erbringen hat. 4. 4.1 Die Klägerin ist gemäss den übereinstimmenden Beurteilungen sämtlicher Ärzte und Ärztinnen - insbesondere auch der mit der Abklärung vo n der Beklagten 1 betrauten Dr. B.___ und Dr. A.___ - seit dem 4. September 2008 sowohl in ihrer angestammten Tätigkeit als Webdesignerin als auch in jeder anderen behinderungsangepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsunfähig. D ie Invaliden versi cherung richtet ihr deshalb seit 1. September 2009 eine halbe Invalidenrente aus (vgl. Sachverhalt Ziff. 1.1). Es ist angesichts dieser Ausgangslage zu Recht unstrittig, dass die Klägerin auch in der beruflichen Vorsorge Anspruch auf Invalidenleistungen hat, wobei wie vorstehend ausgeführt, die Beklagte 1 leistungspflichtig ist. 4.2 Was die Höhe der Invalidenleistungen anbelangt, so hat die Beklagte 1 in ihrer Klageantwort vom 10. Juli 2014 ( Urk. 13 S. 11) ausgeführt, es bestehe ausge hend vom bei ihr versicherten Pensum von 80 % eine Einbusse von 30 % (80 % - 50 %), was einem Invaliditätsgrad von 37,5 % (30 % x 100 % : 80 %) entspre che. Diese Berechnung ist zutreffend und wird von der Klägerin replicando anerkannt ( Urk. 27 S. 5). 4.3 Da die Klägerin bis Ende September 2009 den vollen Lohn ausgerichtet erhalten hat ( Urk. 14/6), hat die Beklagte 1 den Beginn der Invalidenleistungen zu Recht auf den 1. Oktober 2009 festgelegt ( Urk. 14/7; Art. 26 Abs. 2 BVG i.V. § 53 Abs. 1 der Statuten der Versicherungskasse für das Staatspersonal in der im Jahre 2009 anwendbaren Fassung, LS 177.21). Für September 2009 sind keine Leistungen geschuldet. 4.4 Die Klägerin verlangt im Weiteren, dass die Beklagte zu verpflichten sei, ihr ab dem 1. November 2011 eine Invalidenrente basierend auf einem Invalidi tätsgrad von 100 % auszurichten. Wie bereits in Ziffer 1.2 des Sachverhaltes festgehal ten, hat die IV-Stelle des Kantons Zürich der Klägerin mit Verfügung vom 1. November 2013 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 100 % mit Wirkung ab dem 1. Dezember 2011 eine ganze Invalidenrente zugesprochen ( Urk. 22/1 15 ). Gegen diese Verfügung erhob die BVK beim hiesigen Gericht Beschwerde. Dieses ist mit heutigem Urtei l zum Ergebnis gelangt, dass über den Verlauf der Arbeitsfähigkeit der Kl ägerin ab Dezember 2010 weitere Abklärun gen vorzunehmen sind, und hat deshalb die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen an die IV-Stelle zurückgewiesen (vgl. Prozess IV.2013.01111). Im Sinne eines Teilentscheids ist daher das vorliegende Klageverfahren aufzu tei len (§ 28 lit. a des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer, in Verbindung mit Art. 125 ZPO) und lediglich über die Frage der Leistungszu ständigkeit der Beklagten 1 und 2 sowie über den Invaliditätsgrad ohne die von der Klägerin geltend gemachte Verschlechterung per September 2011 zu ent scheiden. In Bezug auf die Frage der Rentenerhöhung ab dem 1. November 2011 ist das abgetrennte Verfahren un ter der Prozess-Nr. BV.2015. 00059 weiterzu füh ren und gleichzeitig bis zum rechtskräftigen Abschluss des Revisionsverfahrens über den invalidenversiche rungsrechtlichen Rentenanspruch zu sistieren (§ 28 lit. a GSVGer in Verbindung mit Art. 126 ZPO). Die Akten des vorliegenden Pro zess es werden im Verfahren BV.2015. 00059 als Urk. 2/1-40 geführt. 4.5 In teilweiser Gutheissung der Klage ist die Beklagte 1 damit zu verpflichten, der Klägerin ab dem 1. Oktober 2009 Invalidenleistungen basierend auf einem Inva li ditä ts grad von 37,5 % zu erbringen, wobei davon Vormerk zu nehmen ist, dass die Beklagte 1 diese Leistungen für die Zeit vom 1. Oktober 2009 bis zum 30. Juni 2012 bereits erbracht hat ( Urk. 2/4). 5. Auf Invalidenleistungen sind Verzugszinsen von 2,75 % geschuldet (vgl. Zinsent scheid der Finanzdirektion des Kantons Zürich vom 30. April 2014, Urk. 14/11). Die Klägerin liess am 30. April 2014 Klage er heben ( Urk. 1), womit ihr ab 30. April 2014 Verzugszinsen von 2,7 5 % für die bis zu diesem Zeitpunkt fällig gewordenen Rentenbetreffnisse und für die übrigen ab dem jeweiligen Fällig keitsdatum zuzusprechen sind. 6. Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Partei Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeut ung der Streitsache, der Schwierig keit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Die Beklagte 1 ist demzufolge zu verpflichten, der Klägerin eine Pro-zess entschädi gung in der Höhe von Fr. 2‘000.-- (inklusive Barauslagen und Mehr wertsteuer) zu bezahlen. Das Gericht beschliesst: 1. In Bezug auf die Frage der Rentenerhöhung ab dem 1. November 2011 wird das Klage ver fahren vom vorlie gen den Prozess abgetrennt und unter der neuen Prozess nummer BV.2015. 00059 weiter geführt. 2. Der Prozess Numm er BV.2015. 00059 wird bis zum rechtskräftigen Abschluss des inva liden versicherungsrechtlichen Revisionsverfahrens (betreffend Revisionsgesuch der Klägerin vom 30. September 2011, bei der IV-Stelle eingegangen am 2. November 2011 ) sistiert. Die Klägerin hat dem Gericht den rechtskräftigen Abschluss des in validenver siche rungs rechtlichen Revisionsverfahrens innerhalb von 20 Tagen anzuzei gen. Sodann erkennt das Gericht : 1. Die Klage wird in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass die Beklagte 1 verpflichtet wird, der Klägerin ab dem 1. Oktober 2009 Invalidenleistungen basierend auf einem Invaliditäts grad von 37,5 % zu erbringen, zuzüglich Verzugszins von 2,7 5 % p.a. für die bis zum 3 0. April 2014 geschuldeten Betreff nisse ab diesem Datum, für die übri gen ab dem jeweiligen Fälligkeitsdatum. Es wird davon Vormerk genommen, dass die Beklagte 1 diese Leistungen für die Zeit vom 1. Oktober 2009 bis zum 3 0. Juni 2012 bereits erbracht hat. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beklagte 1 wird verpflichtet, der Klägerin ei ne Prozessentschädigung von Fr. 2‘000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Procap Schweiz - BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich - Rechtsanwältin Dr. Elisabeth Glättli - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstBrügger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich BV.2014.00031 BV.2014.00031

BV.2014.00031 IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna

Ersatzrichterin Bänninger Schäppi

Gerichtsschreiber Brügger

Urteil vom 25. September 2015

Urteil vom 25. September 2015 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Klägerin

Klägerin vertreten durch Procap Schweiz

vertreten durch Procap Schweiz Rechtsanwältin Christine Kessi

Rechtsanwältin Christine Kessi Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten

Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten gegen

gegen 1. BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich

1. BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich Rechtsdienst

Rechtsdienst Obstgartenstrasse 21, Postfach, 8090 Zürich

Obstgartenstrasse 21, Postfach, 8090 Zürich 2. Y.___ -Pensionskasse

2. Y.___ -Pensionskasse Beklagte

Beklagte diese vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Elisabeth Glättli

diese vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Elisabeth Glättli glättli partner Anwaltskanzlei Mediation

glättli partner Anwaltskanzlei Mediation Stadthausstrasse 41, Postfach 1850, 8401 Winterthur

Stadthausstrasse 41, Postfach 1850, 8401 Winterthur Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1958, arbeitete beim Y.___ als Content- Webmas terin, wobei sie zunächst zu einem 100%-Pensum ange stellt war ( Urk. 2/8) und dieses per 1. Juli 2003 auf 80 % reduzierte ( Urk. 2/9). Sie war während dieses Arbeitsverhältnisses bei der Y.___ -Pensionskasse vor sorgeversichert. Nachdem die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis wegen einer Umstrukturierung per 31. Juli 2006 au fgelöst hatte ( Urk. 1 S. 7 f.), meldete sich die Versicherte per 1. August 2006 bei der Arbeits losenversicherung zum Leis tungs bezug an, wobei sie sich für ein Pensum von 100 % als vermittlungsfähig bezeichnete ( Urk. 2/10). Ab dem 1. November 2006 arbeitete X.___ als Verantwortliche Intranet bei der Z.___ zu einem Pensum von 80 % ( Urk. 22/13/4-5) und war damit bei der BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich (früher: Beamten versi cherungskasse des Kantons Zürich, BVK) vorsorgeversichert ( Urk. 14/3). Wegen diverser gesundheitlicher Beein trächtigungen meldete sich X.___ am 2 8. November 2008 (Eingangsdatum) bei der In validenversicherung an ( Urk. 22/5). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm verschiedene Abklärungen vor und sprach der Versicherten schliesslich mit Verfügung vom 21. Dezember 2010 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 50 % mit Wirkung ab dem 1. September 2009 eine halbe Invalidenrente zu. Diese Verfügung wurde der BVK, nicht aber der Y.___ -Pensionskasse eröffnet ( Urk. 22/49-50, Urk. 22/54). Die BVK liess ihrerseits die medizinischen Gutach ten von Dr. med. A.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 18. Februar 2009 ( Urk. 22/ 28/ 18-25) und von Dr. med. B.___, Praktische Aerztin FMH, vom 28. März 2009 ( Urk. 14/4) erstellen. Die Z.___ richtete der Versicherten bis Ende September 2009 den vollen Lohn aus. Sie reduzierte das Arbeitspensum von X.___ mit Verfügung vom 2 2. Juni 2009 ( Urk. 14/6/2) per 1. Oktober 2009 von 80 % auf 50 %, was sie der BVK am 4. August 2009 mitteilte ( Urk. 14/6 /1 ). Am 11. Januar 2010 teilte die BVK X.___ mit, sie habe mit Wirkung ab dem 1. Oktober 2009 basierend auf einem Invaliditäts grad von 37,5 % Anspruch auf eine Invalidenrente von Fr. 1‘167.30 sowie einen Überbrückungszuschuss von Fr. 513.-- pro Monat (Urk. 14/7).

1.1 X.___, geboren 1958, arbeitete beim Y.___ als Content- Webmas terin, wobei sie zunächst zu einem 100%-Pensum ange stellt war ( Urk. 2/8) und dieses per 1. Juli 2003 auf 80 % reduzierte ( Urk. 2/9). Sie war während dieses Arbeitsverhältnisses bei der Y.___ -Pensionskasse vor sorgeversichert. Nachdem die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis wegen einer Umstrukturierung per 31. Juli 2006 au fgelöst hatte ( Urk. 1 S. 7 f.), meldete sich die Versicherte per 1. August 2006 bei der Arbeits losenversicherung zum Leis tungs bezug an, wobei sie sich für ein Pensum von 100 % als vermittlungsfähig bezeichnete ( Urk. 2/10). Ab dem 1. November 2006 arbeitete X.___ als Verantwortliche Intranet bei der Z.___ zu einem Pensum von 80 % ( Urk. 22/13/4-5) und war damit bei der BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich (früher: Beamten versi cherungskasse des Kantons Zürich, BVK) vorsorgeversichert ( Urk. 14/3). Wegen diverser gesundheitlicher Beein trächtigungen meldete sich X.___ am 2 8. November 2008 (Eingangsdatum) bei der In validenversicherung an ( Urk. 22/5). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm verschiedene Abklärungen vor und sprach der Versicherten schliesslich mit Verfügung vom 21. Dezember 2010 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 50 % mit Wirkung ab dem 1. September 2009 eine halbe Invalidenrente zu. Diese Verfügung wurde der BVK, nicht aber der Y.___ -Pensionskasse eröffnet ( Urk. 22/49-50, Urk. 22/54). Die BVK liess ihrerseits die medizinischen Gutach ten von Dr. med. A.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 18. Februar 2009 ( Urk. 22/ 28/ 18-25) und von Dr. med. B.___, Praktische Aerztin FMH, vom 28. März 2009 ( Urk. 14/4) erstellen. Die Z.___ richtete der Versicherten bis Ende September 2009 den vollen Lohn aus. Sie reduzierte das Arbeitspensum von X.___ mit Verfügung vom 2 2. Juni 2009 ( Urk. 14/6/2) per 1. Oktober 2009 von 80 % auf 50 %, was sie der BVK am 4. August 2009 mitteilte ( Urk. 14/6 /1 ). Am 11. Januar 2010 teilte die BVK X.___ mit, sie habe mit Wirkung ab dem 1. Oktober 2009 basierend auf einem Invaliditäts grad von 37,5 % Anspruch auf eine Invalidenrente von Fr. 1‘167.30 sowie einen Überbrückungszuschuss von Fr. 513.-- pro Monat (Urk. 14/7). 1.2 Mit Schreiben vom 30. September 2011, eingegangen am 2. November 2011, ersuchte X.___ die IV-Stelle um Erhöhung der IV-Rente wegen Verschlechterung des Gesundheitszustandes ( Urk. 22/55 ; Inhaltsverzeichnis zu Urk. 22/1-157 ). Die IV-Stelle nahm wiederum diverse Abklärungen vor und sprach der Versicherten mit Verfügung vom 1. November 2013 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 100 % mit Wirkung ab dem 1. Dezember 2011 eine ganze Invalidenrente zu ( Urk. 22/ 115 ). Gegen diese Verfügung erhob die BVK beim hiesigen Gericht Beschwerde. D as hiesige Gericht hat mit heutigem Urteil entschieden, dass sie aufge hoben und die Sache zur Vornahme weiterer Abklä rungen a n die IV-Stelle zurückgewiesen wir d (vgl. Prozess IV.2013.01111).

1.2 Mit Schreiben vom 30. September 2011, eingegangen am 2. November 2011, ersuchte X.___ die IV-Stelle um Erhöhung der IV-Rente wegen Verschlechterung des Gesundheitszustandes ( Urk. 22/55 ; Inhaltsverzeichnis zu Urk. 22/1-157 ). Die IV-Stelle nahm wiederum diverse Abklärungen vor und sprach der Versicherten mit Verfügung vom 1. November 2013 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 100 % mit Wirkung ab dem 1. Dezember 2011 eine ganze Invalidenrente zu ( Urk. 22/ 115 ). Gegen diese Verfügung erhob die BVK beim hiesigen Gericht Beschwerde. D as hiesige Gericht hat mit heutigem Urteil entschieden, dass sie aufge hoben und die Sache zur Vornahme weiterer Abklä rungen a n die IV-Stelle zurückgewiesen wir d (vgl. Prozess IV.2013.01111). 1.3 Die BVK holte das psychiatrische Gutachten von Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 7. März 2012 ein ( Urk. 14/8). Mit Schreiben vom 1 2. März 2012 informierte sie die Versi cherte darüber, dass kein Anlass bestehe, die Teil-Berufsunfähigkeit zu erhöhen, da sie jede Tätigkeit zu 40 % bei einer Präsenzzeit von 50 % verrichten könne ( Urk. 14/9). In der Folge gelangte die BVK jedoch zum Ergebnis, dass sie über haupt nicht leistungs pflichtig sei, da X.___ bereits vor Beginn der Versicherungszeit zu mindestens 20 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen sei. Mit Schreiben vom 15. Mai 2012 teilte sie X.___ des halb mit, die Invalidenrente werde per 30. Juni 2012 aufgehoben ( Urk. 2/4). Die dagegen von der Versicherten am 14. Juni 2012 ( Urk. 14/10) erhobene Einspra che wies die BVK mit Entscheid vom 20. Juli 2012 ab ( Urk. 2/5).

1.3 Die BVK holte das psychiatrische Gutachten von Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 7. März 2012 ein ( Urk. 14/8). Mit Schreiben vom 1 2. März 2012 informierte sie die Versi cherte darüber, dass kein Anlass bestehe, die Teil-Berufsunfähigkeit zu erhöhen, da sie jede Tätigkeit zu 40 % bei einer Präsenzzeit von 50 % verrichten könne ( Urk. 14/9). In der Folge gelangte die BVK jedoch zum Ergebnis, dass sie über haupt nicht leistungs pflichtig sei, da X.___ bereits vor Beginn der Versicherungszeit zu mindestens 20 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen sei. Mit Schreiben vom 15. Mai 2012 teilte sie X.___ des halb mit, die Invalidenrente werde per 30. Juni 2012 aufgehoben ( Urk. 2/4). Die dagegen von der Versicherten am 14. Juni 2012 ( Urk. 14/10) erhobene Einspra che wies die BVK mit Entscheid vom 20. Juli 2012 ab ( Urk. 2/5). 2. Am 30. April 2014 erhob X.___ durch die Procap Schweiz Klage gegen die BVK (Beklagte 1) sowie die Y.___ -Pensionskasse mit folgendem Rechtsbegehren ( Urk. 1 S. 2):

2. Am 30. April 2014 erhob X.___ durch die Procap Schweiz Klage gegen die BVK (Beklagte 1) sowie die Y.___ -Pensionskasse mit folgendem Rechtsbegehren ( Urk. 1 S. 2): „ Hauptantrag

„ Hauptantrag 1. Die Beklagte 1 sei zu verpflichten, der Klägerin aus dem Vorsorgeverhältnis ab dem 01.07.2012 ( richtig: 01.09.2009, vgl. Urk. 1 S. 12 ) eine Invaliden rente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 50 % und ab dem 01.11.2011 eine Invalidenrente aufgrund e ines Invaliditätsgrades von 100 % gemäss den gesetzlichen und reglementarischen Bestimmungen auszurichten.

1. Die Beklagte 1 sei zu verpflichten, der Klägerin aus dem Vorsorgeverhältnis ab dem 01.07.2012 ( richtig: 01.09.2009, vgl. Urk. 1 S. 12 ) eine Invaliden rente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 50 % und ab dem 01.11.2011 eine Invalidenrente aufgrund e ines Invaliditätsgrades von 100 % gemäss den gesetzlichen und reglementarischen Bestimmungen auszurichten. 2. Die Beklagte 1 sei zu verpflichten, die Klägerin auf den frühest möglichen Zeitpunkt von der Beitragspflicht zu befreien.

2. Die Beklagte 1 sei zu verpflichten, die Klägerin auf den frühest möglichen Zeitpunkt von der Beitragspflicht zu befreien. 3. Die Beklagte 1 sei zu verpflichten, der Klägerin auf den Invalidenleistungen einen Verzugszins von 5 % spätestens ab dem Zeitpunkt der Klage einrei chung zu bezahlen.

3. Die Beklagte 1 sei zu verpflichten, der Klägerin auf den Invalidenleistungen einen Verzugszins von 5 % spätestens ab dem Zeitpunkt der Klage einrei chung zu bezahlen. 4. Es sei der Klägerin die unentgeltliche Prozessführung und Rechts verbei stän dung durch die Unterzeichnende zu gewähren.

4. Es sei der Klägerin die unentgeltliche Prozessführung und Rechts verbei stän dung durch die Unterzeichnende zu gewähren. 5. Unter Entschädigungsfolgen zulasten der Beklagten 1.

5. Unter Entschädigungsfolgen zulasten der Beklagten 1. Eventualantrag

Eventualantrag 1. Die Beklagte 2 sei zu verpflichten, der Klägerin aus dem Vorsorgeverhältnis ab dem 01.09.2009 eine Invalidenrente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 50 % und ab dem 01.11.2011 eine Invalidenrente aufgrund eines Inva liditätsgrades von 100 % gemäss den gesetzlichen und reglemen tarischen Bestimmungen auszurichten.

1. Die Beklagte 2 sei zu verpflichten, der Klägerin aus dem Vorsorgeverhältnis ab dem 01.09.2009 eine Invalidenrente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 50 % und ab dem 01.11.2011 eine Invalidenrente aufgrund eines Inva liditätsgrades von 100 % gemäss den gesetzlichen und reglemen tarischen Bestimmungen auszurichten. 2. Die Beklagte 2 sei zu verpflichten, die Klägerin auf den frühest mög l ichen Zeitpunkt von der Beitragspflicht zu befreien.

2. Die Beklagte 2 sei zu verpflichten, die Klägerin auf den frühest mög l ichen Zeitpunkt von der Beitragspflicht zu befreien. 3. Die Beklagte 2 sei zu verpflichten, der Klägerin auf den Invalidenleistungen einen Verzugszins von 5 % spätestens ab dem Zeitpunkt der Klage einrei chung zu bezahlen.

3. Die Beklagte 2 sei zu verpflichten, der Klägerin auf den Invalidenleistungen einen Verzugszins von 5 % spätestens ab dem Zeitpunkt der Klage einrei chung zu bezahlen. 4. Unter Entschädigungsfolgen zulasten der Beklagten 2.“

4. Unter Entschädigungsfolgen zulasten der Beklagten 2.“ Sowohl die BVK mit Klageantwort vom 10. Juli 2014 (Urk. 13) als auch die Y.___ -Pensionskasse durch Rechtsanwältin Dr. Elisabeth Glättli mit Klage antwort vom 10. September 2014 ( Urk. 17) ersuchten um Abweisung der Klage. Mit Verfügung vom 15. September 2014 ( Urk. 19) wurden von der IV-Stelle des Kantons Zürich die Akten der In validenversicherung beigezogen ( Urk. 22/1 157). Mit Verfügung vom 16. Oktober 2014 wurde der Klägerin Rechtsanwältin Christine Kessi vom Procap Schweiz als unentgeltliche Rechts vertreterin bestellt ( Urk. 23). Die Klägerin liess mit Replik v om 5. Januar 2015 an ihrer Klage festhalten, wobei sie diese insoweit änderte, als sie vom Beklag ten 1 für die Zeit ab dem 1. Juli 2012 ( richtig: 1. September 2009, vgl. Urk. 27 S. 5) eine Invalidenrente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 37,5 % (statt 50 %) und einen Verzugszins in der Höhe von 2,75 % (statt 5 %) forderte ( Urk. 27 S. 2 ). D ie Beklagte 1 mit Duplik vom 11. Februar 2015 ( Urk. 32) und die Beklagte 2 mit Duplik vom 8. April 2015 ( Urk. 36) hielten an ihren Anträge auf Abweisung der Klage fest.

Sowohl die BVK mit Klageantwort vom 10. Juli 2014 (Urk. 13) als auch die Y.___ -Pensionskasse durch Rechtsanwältin Dr. Elisabeth Glättli mit Klage antwort vom 10. September 2014 ( Urk. 17) ersuchten um Abweisung der Klage. Mit Verfügung vom 15. September 2014 ( Urk. 19) wurden von der IV-Stelle des Kantons Zürich die Akten der In validenversicherung beigezogen ( Urk. 22/1 157). Mit Verfügung vom 16. Oktober 2014 wurde der Klägerin Rechtsanwältin Christine Kessi vom Procap Schweiz als unentgeltliche Rechts vertreterin bestellt ( Urk. 23). Die Klägerin liess mit Replik v om 5. Januar 2015 an ihrer Klage festhalten, wobei sie diese insoweit änderte, als sie vom Beklag ten 1 für die Zeit ab dem 1. Juli 2012 ( richtig: 1. September 2009, vgl. Urk. 27 S. 5) eine Invalidenrente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 37,5 % (statt 50 %) und einen Verzugszins in der Höhe von 2,75 % (statt 5 %) forderte ( Urk. 27 S. 2 ). D ie Beklagte 1 mit Duplik vom 11. Februar 2015 ( Urk. 32) und die Beklagte 2 mit Duplik vom 8. April 2015 ( Urk. 36) hielten an ihren Anträge auf Abweisung der Klage fest. 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidenleistungen der obligatorischen beruflichen Vorsorge werden von der jenigen Vorsorgeeinrichtung geschuldet, welcher der Ansprecher bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, angeschlossen war (Art. 23 lit. a des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen und Invalidenvorsorge [ BVG ] ). Die Leistungspflicht setzt einen engen sachlichen und zeitli chen Zusammenhang zwischen der während der Dauer des Vorsorge ver hältnis ses (einschliesslich der Nachdeckungsfrist nach Art. 10 Abs. 3 BVG) bestande nen Arbeitsunfähigkeit (Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bis he rigen Beruf von zumindest 20 Prozent; BGE 136 V 65 E. 3.1 S. 68; 134 V 20 E. 3.2.2 S. 23; SVR 2008 BVG Nr. 34 S. 143 E. 2.3 mit Hinweisen, 9C_127/2008) und der allenfalls erst später eingetretenen Invalidität voraus (BGE 130 V 270 E. 4.1 S. 275).

1.1 Invalidenleistungen der obligatorischen beruflichen Vorsorge werden von der jenigen Vorsorgeeinrichtung geschuldet, welcher der Ansprecher bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, angeschlossen war (Art. 23 lit. a des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen und Invalidenvorsorge [ BVG ] ). Die Leistungspflicht setzt einen engen sachlichen und zeitli chen Zusammenhang zwischen der während der Dauer des Vorsorge ver hältnis ses (einschliesslich der Nachdeckungsfrist nach Art. 10 Abs. 3 BVG) bestande nen Arbeitsunfähigkeit (Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bis he rigen Beruf von zumindest 20 Prozent; BGE 136 V 65 E. 3.1 S. 68; 134 V 20 E. 3.2.2 S. 23; SVR 2008 BVG Nr. 34 S. 143 E. 2.3 mit Hinweisen, 9C_127/2008) und der allenfalls erst später eingetretenen Invalidität voraus (BGE 130 V 270 E. 4.1 S. 275). 1.2 Der sachliche Konnex ist gegeben, wenn der Gesundheitsschaden, der zur Arbeitsunfähigkeit geführt hat, im Wesentlichen der gleiche ist wie derjenige, auf welchem die Erwerbsunfähigkeit beruht (BGE 134 V 20 E. 3.2 S. 22).

1.2 Der sachliche Konnex ist gegeben, wenn der Gesundheitsschaden, der zur Arbeitsunfähigkeit geführt hat, im Wesentlichen der gleiche ist wie derjenige, auf welchem die Erwerbsunfähigkeit beruht (BGE 134 V 20 E. 3.2 S. 22). 1.3 Die Annahme eines engen zeitlichen Zusammenhangs setzt voraus, dass die ver sicherte Person nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Inva lidität geführt hat, nicht während längerer Zeit wieder arbeitsfähig war. Bei der Prüfung dieser Frage sind die gesamten Umstände des konkreten Einzelfalles zu berücksichtigen, namentlich die Art des Gesundheitsschadens, dessen prognosti sche Beurteilung durch den Arzt sowie die Beweggründe, welche die versicherte Person zur Wiederaufnahme oder Nichtwiederaufnahme der Arbeit veranlasst haben. Zu den für die Beurteilung des zeitlichen Konnexes relevanten Umstän den zählen auch die in der Arbeitswelt nach aussen in Erscheinung tretenden Verhältnisse, wie etwa die Tatsache, dass ein Versicherter über längere Zeit hinweg als voll vermittlungsfähiger Stellensuchender Taggelder der Arbeitslosen versicherung bezieht. Allerdings kann solchen Zeiten nicht die gleiche Bedeu tung beigemessen werden wie Zeiten effektiver Erwerbstätigkeit. Mit Bezug auf die Dauer der den zeitlichen Konnex unterbrechenden Arbeitsfähigkeit kann die Regel von Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) als Richtschnur gelten. Nach dieser Bestimmung ist eine anspruchsbeein fluss ende Verbesserung der Erwerbs fähigkeit in jedem Fall zu berücksichtigen, wenn sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat und voraussicht lich weiterhin an dauern wird. Bestand während mindestens drei Monaten wieder volle Arbeits fähigkeit und erschien gestützt darauf eine dauerhafte Wiederer langung der Erwerbsfähigkeit als objektiv wahrscheinlich, stellt dies ein gewich tiges Indiz für eine Unterbrechung des zeitlichen Zusammenhangs dar. Anders verhält es sich, wenn die fragliche, allenfalls mehr als dreimonatige Tätigkeit als Ein gliederungsversuch zu werten ist oder massgeblich auf sozialen Erwägungen des Arbeitgebers beruhte und eine dauerhafte Wiedereingliederung unwahr scheinlich war (BGE 134 V 20 E. 3.2.1 S. 22 mit Hinweisen).

1.3 Die Annahme eines engen zeitlichen Zusammenhangs setzt voraus, dass die ver sicherte Person nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Inva lidität geführt hat, nicht während längerer Zeit wieder arbeitsfähig war. Bei der Prüfung dieser Frage sind die gesamten Umstände des konkreten Einzelfalles zu berücksichtigen, namentlich die Art des Gesundheitsschadens, dessen prognosti sche Beurteilung durch den Arzt sowie die Beweggründe, welche die versicherte Person zur Wiederaufnahme oder Nichtwiederaufnahme der Arbeit veranlasst haben. Zu den für die Beurteilung des zeitlichen Konnexes relevanten Umstän den zählen auch die in der Arbeitswelt nach aussen in Erscheinung tretenden Verhältnisse, wie etwa die Tatsache, dass ein Versicherter über längere Zeit hinweg als voll vermittlungsfähiger Stellensuchender Taggelder der Arbeitslosen versicherung bezieht. Allerdings kann solchen Zeiten nicht die gleiche Bedeu tung beigemessen werden wie Zeiten effektiver Erwerbstätigkeit. Mit Bezug auf die Dauer der den zeitlichen Konnex unterbrechenden Arbeitsfähigkeit kann die Regel von Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) als Richtschnur gelten. Nach dieser Bestimmung ist eine anspruchsbeein fluss ende Verbesserung der Erwerbs fähigkeit in jedem Fall zu berücksichtigen, wenn sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat und voraussicht lich weiterhin an dauern wird. Bestand während mindestens drei Monaten wieder volle Arbeits fähigkeit und erschien gestützt darauf eine dauerhafte Wiederer langung der Erwerbsfähigkeit als objektiv wahrscheinlich, stellt dies ein gewich tiges Indiz für eine Unterbrechung des zeitlichen Zusammenhangs dar. Anders verhält es sich, wenn die fragliche, allenfalls mehr als dreimonatige Tätigkeit als Ein gliederungsversuch zu werten ist oder massgeblich auf sozialen Erwägungen des Arbeitgebers beruhte und eine dauerhafte Wiedereingliederung unwahr scheinlich war (BGE 134 V 20 E. 3.2.1 S. 22 mit Hinweisen). Diese Grundsätze gelten sinngemäss auch, wenn eine Vorsorgeeinrichtung ihre Leistungspflicht mit der Begründung vern einen will, eine berufsvorsorge rechtlic h bedeutsame Arbeitsunfähigkeit habe bereits vor Beginn des Vorsorgever hältnisses bestanden und ohne wesentliche Unterbrechung bis zum Beginn der Ver sicherungsdeckung angedauert (Urteil 9C_273/2012 vom 20. November 2012 E. 4.1.2 mit Hinweis).

Diese Grundsätze gelten sinngemäss auch, wenn eine Vorsorgeeinrichtung ihre Leistungspflicht mit der Begründung vern einen will, eine berufsvorsorge rechtlic h bedeutsame Arbeitsunfähigkeit habe bereits vor Beginn des Vorsorgever hältnisses bestanden und ohne wesentliche Unterbrechung bis zum Beginn der Ver sicherungsdeckung angedauert (Urteil 9C_273/2012 vom 20. November 2012 E. 4.1.2 mit Hinweis). 1.4 Es wird zwar in der Regel, aber nicht in jedem Fall zwingend eine echtzeitlich ärztlich attestierte Arbeitsunfähigkeit zum rechtsgenüglichen Nachweis einer berufsvorsorgerechtlich relevanten Einb usse an funktionellem Leistungs vermögen verlangt (vgl. Bundesgerichtsurteile 8C_195/2009 vom 2. September 2009 E. 5 und 9C_96/2008 vom 1 1. Juni 2008 E. 3.2.2). Immerhin reichen nachträgliche Annahmen und spekulative Überlegungen, wie etwa eine erst nach Jahren rück wirkend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunf ähig keit nicht aus (Bun desgerichtsurteil 9C_368/2008 vom 11. September 2008 E. 2 mit Hinweisen). Die gesundheitliche Beeinträchtigung muss sich auf das Arbeitsverhältnis sinnfällig auswirken oder ausgewirkt haben; die Einbusse an funktionellem Leistungsver mögen muss mit anderen Worten arbeitsrechtlich in Erscheinung getreten sein, etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entsprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitgebers oder durch gehäufte aus dem Rahmen fallende gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle (SVR 2008 BVG Nr. 34 S. 143 [9C_127/200 8 E. 2.3]; SVR 2008 IV Nr. 11 S. 32 [I 687/06 E. 5.1]; Bundes ge richtsurteil 9C_362/2012 vom 6. Juni 2012 E. 5.2.1 mit Hinweis).

1.4 Es wird zwar in der Regel, aber nicht in jedem Fall zwingend eine echtzeitlich ärztlich attestierte Arbeitsunfähigkeit zum rechtsgenüglichen Nachweis einer berufsvorsorgerechtlich relevanten Einb usse an funktionellem Leistungs vermögen verlangt (vgl. Bundesgerichtsurteile 8C_195/2009 vom 2. September 2009 E. 5 und 9C_96/2008 vom 1 1. Juni 2008 E. 3.2.2). Immerhin reichen nachträgliche Annahmen und spekulative Überlegungen, wie etwa eine erst nach Jahren rück wirkend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunf ähig keit nicht aus (Bun desgerichtsurteil 9C_368/2008 vom 11. September 2008 E. 2 mit Hinweisen). Die gesundheitliche Beeinträchtigung muss sich auf das Arbeitsverhältnis sinnfällig auswirken oder ausgewirkt haben; die Einbusse an funktionellem Leistungsver mögen muss mit anderen Worten arbeitsrechtlich in Erscheinung getreten sein, etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entsprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitgebers oder durch gehäufte aus dem Rahmen fallende gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle (SVR 2008 BVG Nr. 34 S. 143 [9C_127/200 8 E. 2.3]; SVR 2008 IV Nr. 11 S. 32 [I 687/06 E. 5.1]; Bundes ge richtsurteil 9C_362/2012 vom 6. Juni 2012 E. 5.2.1 mit Hinweis). 1.5 Eine auf dem Entscheid der Invalidenversicherung beruhende Invalidenrente aus (obligatorischer) beruflicher Vorsorge (vgl. Art. 23 BVG; BGE 132 V 1 E. 3.2 S. 4 f.; 118 V 35 E. 2b/ aa S. 40) ist unter den Voraussetzungen von Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs rechts (ATSG) revisionsweise anzupassen (BGE 133 V 67). Diese Regelung schliesst indessen weitere Möglichkeiten der Aufhebung einer Rente aus berufli cher Vorsorge nicht aus. Insbesondere im Bereich der überobligatorischen Vor sorge und dort, wo die Vorsorgeeinrichtung den Rentenentscheid ohne Bindung an jenen der Invalidenversicherung getroffen hat, kann aus der bisherigen Aus richtung einer Rente - welche weder mittels Verfügung zugesprochen (BGE 129 V 450 E. 2 S. 451 f.; 118 V 158 E. 1 S. 162) noch gerichtlich überprüft (vgl. Art. 73 Abs. 1 BVG) wurde - nicht auf einen Anspruch für die Zukunft geschlossen werden in dem Sinn, dass die Einstellung der Zahlungen lediglich nach einer wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen (vgl. Art. 17 Abs. 1 ATSG; BGE 130 V 343 E. 3.5 S. 349 ff.) zulässig wäre (SVR 2010 BVG Nr. 34 S. 129, Urteil des Bundesgericht es 9C_889/2009 vom 2. Februar 2010 E. 2.2).

1.5 Eine auf dem Entscheid der Invalidenversicherung beruhende Invalidenrente aus (obligatorischer) beruflicher Vorsorge (vgl. Art. 23 BVG; BGE 132 V 1 E. 3.2 S. 4 f.; 118 V 35 E. 2b/ aa S. 40) ist unter den Voraussetzungen von Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs rechts (ATSG) revisionsweise anzupassen (BGE 133 V 67). Diese Regelung schliesst indessen weitere Möglichkeiten der Aufhebung einer Rente aus berufli cher Vorsorge nicht aus. Insbesondere im Bereich der überobligatorischen Vor sorge und dort, wo die Vorsorgeeinrichtung den Rentenentscheid ohne Bindung an jenen der Invalidenversicherung getroffen hat, kann aus der bisherigen Aus richtung einer Rente - welche weder mittels Verfügung zugesprochen (BGE 129 V 450 E. 2 S. 451 f.; 118 V 158 E. 1 S. 162) noch gerichtlich überprüft (vgl. Art. 73 Abs. 1 BVG) wurde - nicht auf einen Anspruch für die Zukunft geschlossen werden in dem Sinn, dass die Einstellung der Zahlungen lediglich nach einer wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen (vgl. Art. 17 Abs. 1 ATSG; BGE 130 V 343 E. 3.5 S. 349 ff.) zulässig wäre (SVR 2010 BVG Nr. 34 S. 129, Urteil des Bundesgericht es 9C_889/2009 vom 2. Februar 2010 E. 2.2). Eine versicherte Person hat nur so lange Anspruch auf Invalidenleistungen der beruflichen Vorsorge, als die Voraussetzungen für ihre Ausrichtung erfüllt sind. Sowohl bei der obligatorischen Vorsorge, bei der die Änderung oder Aufhebung einer Rente den gleichen materiellen Voraussetzungen unterstellt ist wie die Revision oder Wiedererwägung einer Rente der Invalidenversicherung (BGE 133 V 67 E. 4.3.1 S. 68), als auch in der weitergehenden Vorsorge muss der Leis tungsanspruch grundsätzlich angepasst werden, wenn er den gegenwärtigen tatsächlichen oder rechtlichen Verhältnissen objektiv nicht oder nicht mehr entspricht (BGE 141 V 127 E. 5.2 S. 133; 13 8 V 409 [= PRA 102 {2013} Nr. 30] ). Auch wenn eine Vorsorgeeinrichtung sich grundsätzlich an die Ent scheidungen der Invalidenversicherung hält, ist es aus Gründen der Gleichbe handlung der Versicherten rechtens, wenn sie ihre Leistungen anpasst, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass diese aufgrund von offensichtlich unhalt baren Kriterien gewährt worden sind. Ebenso wenig wie eine Vorsorgeeinrich tung an einen Entscheid der Invalidenversicherung gebunden ist, wenn dieser offensichtlich unhaltbar ist, besteht eine Bindungswirkung, wenn sie die offen sichtliche Fehlerhaftigkeit des Entscheides, auf welchen sie sich abgestützt hatte, erst nachträglich erkennt. Dabei hat sich die Vorsorgeeinrichtung bei ihrem Entscheid an die verfassungsmässigen Schranken (wie Rechtsgleichheit, Willkürverbot und Verhältnismässigkeit; BGE 140 V 348 E. 2.1 S. 350) zu hal ten (BGE 138 V 409 E. 3.2; Urteil 9C_604/2014 vom 31. März 2015 E. 3.1).

Eine versicherte Person hat nur so lange Anspruch auf Invalidenleistungen der beruflichen Vorsorge, als die Voraussetzungen für ihre Ausrichtung erfüllt sind. Sowohl bei der obligatorischen Vorsorge, bei der die Änderung oder Aufhebung einer Rente den gleichen materiellen Voraussetzungen unterstellt ist wie die Revision oder Wiedererwägung einer Rente der Invalidenversicherung (BGE 133 V 67 E. 4.3.1 S. 68), als auch in der weitergehenden Vorsorge muss der Leis tungsanspruch grundsätzlich angepasst werden, wenn er den gegenwärtigen tatsächlichen oder rechtlichen Verhältnissen objektiv nicht oder nicht mehr entspricht (BGE 141 V 127 E. 5.2 S. 133; 13 8 V 409 [= PRA 102 {2013} Nr. 30] ). Auch wenn eine Vorsorgeeinrichtung sich grundsätzlich an die Ent scheidungen der Invalidenversicherung hält, ist es aus Gründen der Gleichbe handlung der Versicherten rechtens, wenn sie ihre Leistungen anpasst, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass diese aufgrund von offensichtlich unhalt baren Kriterien gewährt worden sind. Ebenso wenig wie eine Vorsorgeeinrich tung an einen Entscheid der Invalidenversicherung gebunden ist, wenn dieser offensichtlich unhaltbar ist, besteht eine Bindungswirkung, wenn sie die offen sichtliche Fehlerhaftigkeit des Entscheides, auf welchen sie sich abgestützt hatte, erst nachträglich erkennt. Dabei hat sich die Vorsorgeeinrichtung bei ihrem Entscheid an die verfassungsmässigen Schranken (wie Rechtsgleichheit, Willkürverbot und Verhältnismässigkeit; BGE 140 V 348 E. 2.1 S. 350) zu hal ten (BGE 138 V 409 E. 3.2; Urteil 9C_604/2014 vom 31. März 2015 E. 3.1). 2.

2. 2.1 Die Klägerin lässt zur Begründung ihrer Klage geltend machen, sie habe seit dem 1. November 2006 als Verantwortliche Intranet für die Z.___ gearbeitet. Seit dem 4. September 2008 habe eine Arbeitsunfähigkeit von 50 bis 80 % bestanden. Die Klägerin habe in einem Pensum von 50 % weiterhin für die Z.___ gearbeitet. Am 30. September 2011 habe sie ein Rentenerhöhungsgesuch gestellt. Seit dem 6. September 2011 sei sie aufgrund ihrer psychiatrischen Situ ation zu 100 % arbeitsunfähig. Die Beklagte 1 habe der Klägerin ursprünglich Rentenleistungen gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 50 % aus gerichtet. Nun stelle sie sich aber auf den Standpunkt, dass bereits vor der Versicherungs zeit mit der Beklagten 1 eine mindestens 20%ige Einschränkung in der Arbeits fähigkeit bestanden habe und verweigere deshalb weitere Invaliden leistungen. Die Klägerin habe entschieden, ihr Arbeitspensum per 1. Juli 2003 auf 80 % zu reduzieren. Grund für diese Reduktio n sei gewesen, dass sie in den Jahren 2001/ 20 02 immer wieder unter somatischen Beschwerden gelitten habe und sich mehr Erholung habe gönnen wollen. Eine ärztlich attestierte Arbeits un fähigkeit habe nicht vorgelegen. Der Entscheid zur Arbeitspensumsreduktion sei aus eigenem Antrieb erfolgt. Die Ursache für die Rückenschmerzen habe schliesslich festgestellt werden können und am 26. Februar 2004 sei die Kläge rin aufgrund eine r Spondylolisthesis L5 /S1 operiert worden. Danach sei es der Klägerin besser gegangen, auch wenn die Rückenschmerzen nie vollständig verschwunden seien. Die Klägerin habe seit ihrer Jugend gesundheitliche Prob leme, was sie aber nicht daran gehindert habe, eine 3-jährige Informatikausbil dung zu absolvieren und anschliessend seit 1991 erwerbstätig zu sein. Von ärztlicher Seite sei sie erstmals im September 2008 längerfristig arbeitsunfähig geschrieben worden. Im Jahre 2003 habe sie ihre Arbeitstätigkeit aus gesund heitli chen Gründen auf 80 % reduziert, jedoch nicht, weil sie in diesem Ausmass arbeitsunfähig gewesen wäre. Sie habe mit einer freiwilligen Reduktion lediglich zu einer Verbesserung ihrer Gesundheit beitragen wollen. Eine dauernde Arbeitsunfähigkeit im Ausmass von mindestens 20 % sei dagegen erst im Sep tember 2008 eingetreten. Selbst wenn im Übrigen davon ausgegangen würde, dass die Klägerin bereits im Jahre 2003 zu 20 % arbeitsunfähig gewesen wäre, so sei zu berücksichtigen, dass damals somatische Gründe (Rückenprobleme) für die Einschränkung der Arbeits fähigkeit verantwort lich gewesen seien, während die nun bestehende Invalidität auf psychiatrischen Diagnosen beruhe. Damit sei auch der sachliche Zusammen hang unt erbrochen. Die Klägerin sei bei Eintritt der massgeblichen Arbeitsun fähigkeit bei der Beklagten 1 vorsorgeversichert gewesen, weshalb diese Invalidenleistungen zu erbringen habe ( Urk. 1 und Urk. 27 ).

2.1 Die Klägerin lässt zur Begründung ihrer Klage geltend machen, sie habe seit dem 1. November 2006 als Verantwortliche Intranet für die Z.___ gearbeitet. Seit dem 4. September 2008 habe eine Arbeitsunfähigkeit von 50 bis 80 % bestanden. Die Klägerin habe in einem Pensum von 50 % weiterhin für die Z.___ gearbeitet. Am 30. September 2011 habe sie ein Rentenerhöhungsgesuch gestellt. Seit dem 6. September 2011 sei sie aufgrund ihrer psychiatrischen Situ ation zu 100 % arbeitsunfähig. Die Beklagte 1 habe der Klägerin ursprünglich Rentenleistungen gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 50 % aus gerichtet. Nun stelle sie sich aber auf den Standpunkt, dass bereits vor der Versicherungs zeit mit der Beklagten 1 eine mindestens 20%ige Einschränkung in der Arbeits fähigkeit bestanden habe und verweigere deshalb weitere Invaliden leistungen. Die Klägerin habe entschieden, ihr Arbeitspensum per 1. Juli 2003 auf 80 % zu reduzieren. Grund für diese Reduktio n sei gewesen, dass sie in den Jahren 2001/ 20 02 immer wieder unter somatischen Beschwerden gelitten habe und sich mehr Erholung habe gönnen wollen. Eine ärztlich attestierte Arbeits un fähigkeit habe nicht vorgelegen. Der Entscheid zur Arbeitspensumsreduktion sei aus eigenem Antrieb erfolgt. Die Ursache für die Rückenschmerzen habe schliesslich festgestellt werden können und am 26. Februar 2004 sei die Kläge rin aufgrund eine r Spondylolisthesis L5 /S1 operiert worden. Danach sei es der Klägerin besser gegangen, auch wenn die Rückenschmerzen nie vollständig verschwunden seien. Die Klägerin habe seit ihrer Jugend gesundheitliche Prob leme, was sie aber nicht daran gehindert habe, eine 3-jährige Informatikausbil dung zu absolvieren und anschliessend seit 1991 erwerbstätig zu sein. Von ärztlicher Seite sei sie erstmals im September 2008 längerfristig arbeitsunfähig geschrieben worden. Im Jahre 2003 habe sie ihre Arbeitstätigkeit aus gesund heitli chen Gründen auf 80 % reduziert, jedoch nicht, weil sie in diesem Ausmass arbeitsunfähig gewesen wäre. Sie habe mit einer freiwilligen Reduktion lediglich zu einer Verbesserung ihrer Gesundheit beitragen wollen. Eine dauernde Arbeitsunfähigkeit im Ausmass von mindestens 20 % sei dagegen erst im Sep tember 2008 eingetreten. Selbst wenn im Übrigen davon ausgegangen würde, dass die Klägerin bereits im Jahre 2003 zu 20 % arbeitsunfähig gewesen wäre, so sei zu berücksichtigen, dass damals somatische Gründe (Rückenprobleme) für die Einschränkung der Arbeits fähigkeit verantwort lich gewesen seien, während die nun bestehende Invalidität auf psychiatrischen Diagnosen beruhe. Damit sei auch der sachliche Zusammen hang unt erbrochen. Die Klägerin sei bei Eintritt der massgeblichen Arbeitsun fähigkeit bei der Beklagten 1 vorsorgeversichert gewesen, weshalb diese Invalidenleistungen zu erbringen habe ( Urk. 1 und Urk. 27 ). 2.2 Demgegenüber führt die Beklagte 1 aus, die Klägerin habe bei der Z.___ gesund heitsbedingt ein Pensum von 80 % aufgenommen und sei seit 2003 durchgehend zu 20 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt. Die Klägerin habe selber gegenüber der IV-Stelle ausgeführt, dass sie ihr Arbeitspensum im Jahre 2003 aus gesundheitlichen Gründen um 20 % reduziert habe und ohne Gesund heitsschaden zu 100 % arbeiten würde. Soweit die Klägerin behaupte, sie habe ihr Arbeitspensum zwar aus gesundheitlichen Gründen reduziert, sei aber nicht zu 20 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen, verhalte sie sich widersprüchlich. Nach der Pensumsreduktion habe sie auch lediglich noch eine 80%ige Arbeitsfähigkeit unter Beweis stellen und für die restlichen 20 % keine Arbeitsunfähigkeitszeugnisse beibringen müssen. Ebenso wenig könne der Umstand, dass sich die Klägerin bei der Arbeitslosenversicherung für ein 100% Pen sum als vermittlungsfähig gemeldet habe, eine 100%ige Arbeitsfähig keit unter Beweis stellen. Die Klägerin habe denn auch am 1. November 2006 die bei der Beklagten 1 versicherte Tätigkeit zu einem Pensum von nur 80 % ange treten. Eine Unterbrechung des sachlichen Zusammenhangs liege nicht vor, da die Klägerin schon seit Jahren an denselben somatischen und psychiatri schen Diagnosen leide. Der zeitliche Zusammenhang ergebe sich daraus, dass die Klägerin seit 2003 nie mehr ein volles Arbeitspensum ausgeübt habe. Sie sei damit schon vor Beginn des Versicherungsverhältnisses mit der Beklagten 1 zu 20 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen, weshalb die Beklagte 1 keine Invalidenleistungen schulde. Dass die Beklagte 1 ihre Leistungspflicht zunächst anerkannt habe, ändere nichts daran, da Vorsorgeeinrichtungen jeder zeit auf ihre Entscheide zurückkommen könnten ( Urk. 13 und Urk. 32 ).

2.2 Demgegenüber führt die Beklagte 1 aus, die Klägerin habe bei der Z.___ gesund heitsbedingt ein Pensum von 80 % aufgenommen und sei seit 2003 durchgehend zu 20 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt. Die Klägerin habe selber gegenüber der IV-Stelle ausgeführt, dass sie ihr Arbeitspensum im Jahre 2003 aus gesundheitlichen Gründen um 20 % reduziert habe und ohne Gesund heitsschaden zu 100 % arbeiten würde. Soweit die Klägerin behaupte, sie habe ihr Arbeitspensum zwar aus gesundheitlichen Gründen reduziert, sei aber nicht zu 20 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen, verhalte sie sich widersprüchlich. Nach der Pensumsreduktion habe sie auch lediglich noch eine 80%ige Arbeitsfähigkeit unter Beweis stellen und für die restlichen 20 % keine Arbeitsunfähigkeitszeugnisse beibringen müssen. Ebenso wenig könne der Umstand, dass sich die Klägerin bei der Arbeitslosenversicherung für ein 100% Pen sum als vermittlungsfähig gemeldet habe, eine 100%ige Arbeitsfähig keit unter Beweis stellen. Die Klägerin habe denn auch am 1. November 2006 die bei der Beklagten 1 versicherte Tätigkeit zu einem Pensum von nur 80 % ange treten. Eine Unterbrechung des sachlichen Zusammenhangs liege nicht vor, da die Klägerin schon seit Jahren an denselben somatischen und psychiatri schen Diagnosen leide. Der zeitliche Zusammenhang ergebe sich daraus, dass die Klägerin seit 2003 nie mehr ein volles Arbeitspensum ausgeübt habe. Sie sei damit schon vor Beginn des Versicherungsverhältnisses mit der Beklagten 1 zu 20 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen, weshalb die Beklagte 1 keine Invalidenleistungen schulde. Dass die Beklagte 1 ihre Leistungspflicht zunächst anerkannt habe, ändere nichts daran, da Vorsorgeeinrichtungen jeder zeit auf ihre Entscheide zurückkommen könnten ( Urk. 13 und Urk. 32 ). 2.3 Die Beklagte 2 lässt schliesslich geltend machen, unter dem Aspekt von Treu und Glauben könne die Beklagte 1 nur dann auf ihren Entscheid zurück kommen, wenn die Anerkennung der L eistungspflicht als zweifellos unrichtig erscheine. Es sei sodann nicht ersichtlich, dass eine Arbeitsunfähigkeit vor Beginn des Versicherungsverhältnisses am 1. November 2006 bestanden habe. Für eine gesundheitsbedingte Reduktion per Juli 2003 bestünden keine Anhalts punkte, insbesondere habe die Klägerin keine Versicherungsleistungen wie z.B. Krankentaggelder bezogen. Alleine aus dem Vorhandensein von Schmerzen könne nicht auf eine Arbeitsunfähigkeit geschlossen werden. Es liege denn auch kein entsprechendes ärztliches Attest vor. Eine psychotherapeutische Behand lung sei zwischen den Jahren 1996 und 2008 nicht erfolgt. Der für eine Leistungspflicht der Beklagten 2 erforderliche sachliche Zusammenhang bestünde selbst dann nicht, wenn im Jahr 2003 eine Arbeitsunfähigkeit ange nommen würde, wäre diese doch auf die Rückenbeschwerden zurückzuführen gewesen, während für die jetzige Erwerbsunfähigkeit einzig psychische Gründe massgebend seien ( Urk. 17 und Urk. 36 ).

2.3 Die Beklagte 2 lässt schliesslich geltend machen, unter dem Aspekt von Treu und Glauben könne die Beklagte 1 nur dann auf ihren Entscheid zurück kommen, wenn die Anerkennung der L eistungspflicht als zweifellos unrichtig erscheine. Es sei sodann nicht ersichtlich, dass eine Arbeitsunfähigkeit vor Beginn des Versicherungsverhältnisses am 1. November 2006 bestanden habe. Für eine gesundheitsbedingte Reduktion per Juli 2003 bestünden keine Anhalts punkte, insbesondere habe die Klägerin keine Versicherungsleistungen wie z.B. Krankentaggelder bezogen. Alleine aus dem Vorhandensein von Schmerzen könne nicht auf eine Arbeitsunfähigkeit geschlossen werden. Es liege denn auch kein entsprechendes ärztliches Attest vor. Eine psychotherapeutische Behand lung sei zwischen den Jahren 1996 und 2008 nicht erfolgt. Der für eine Leistungspflicht der Beklagten 2 erforderliche sachliche Zusammenhang bestünde selbst dann nicht, wenn im Jahr 2003 eine Arbeitsunfähigkeit ange nommen würde, wäre diese doch auf die Rückenbeschwerden zurückzuführen gewesen, während für die jetzige Erwerbsunfähigkeit einzig psychische Gründe massgebend seien ( Urk. 17 und Urk. 36 ). 3.

3. 3.1 Laut dem Gutachten der MEDAS D.___ vom 29. Juni 2010 (Urk. 22/41/39) ist bei der Klägerin eine Krankschreibung zu 50 % ab dem 4. September 2008 dokumentiert. Die Vertrauensärztin der Beklagten 1 habe im März 2009 eine Berufsunfähigkeit in diesem Umfang festgestellt. Der vertrau ensärztliche Psychiater habe im Februar 2009 eine 100%ige Arbeits unfähigkeit aufgrund der rezidivierenden depressiven Störung und einer Persönlichkeits problematik diagnostiziert. Die behandelnde Psychiaterin habe einen Arbeits versuch zu 50 % ab dem 1. Oktober 2009 mitgeteilt.

3.1 Laut dem Gutachten der MEDAS D.___ vom 29. Juni 2010 (Urk. 22/41/39) ist bei der Klägerin eine Krankschreibung zu 50 % ab dem 4. September 2008 dokumentiert. Die Vertrauensärztin der Beklagten 1 habe im März 2009 eine Berufsunfähigkeit in diesem Umfang festgestellt. Der vertrau ensärztliche Psychiater habe im Februar 2009 eine 100%ige Arbeits unfähigkeit aufgrund der rezidivierenden depressiven Störung und einer Persönlichkeits problematik diagnostiziert. Die behandelnde Psychiaterin habe einen Arbeits versuch zu 50 % ab dem 1. Oktober 2009 mitgeteilt. 3.2 Diese Feststellungen der MEDAS D.___ sind unstrittig. Es ist keine ärztliche Bescheinigung vorhanden, welche der Klägerin für die Zeit vor dem 4. September 2008 eine dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestiert. Die Beklagte 1 stellt sich jedoch auf den Standpunkt, aus den Anga ben der Klägerin selber gehe hervor, dass sie ihr Arbeitspensum im Jahre 2003 aus gesundheitlichen Gründen um 20 % reduziert habe. Seit diesem Zeitpunkt sei sie in diesem Umfang in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt und ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis liege nur deshalb nicht vor, weil die Klägerin nach der Pensumsreduktion lediglich noch eine Leistung von 80 % habe unter Beweis stellen müssen.

3.2 Diese Feststellungen der MEDAS D.___ sind unstrittig. Es ist keine ärztliche Bescheinigung vorhanden, welche der Klägerin für die Zeit vor dem 4. September 2008 eine dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestiert. Die Beklagte 1 stellt sich jedoch auf den Standpunkt, aus den Anga ben der Klägerin selber gehe hervor, dass sie ihr Arbeitspensum im Jahre 2003 aus gesundheitlichen Gründen um 20 % reduziert habe. Seit diesem Zeitpunkt sei sie in diesem Umfang in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt und ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis liege nur deshalb nicht vor, weil die Klägerin nach der Pensumsreduktion lediglich noch eine Leistung von 80 % habe unter Beweis stellen müssen. 3.3 Tatsächlich hat die Klägerin auf Nachfrage der IV-Stelle am 31. August 2010 ( Urk. 22/43) an gegeben, sie habe bereits 2001 und 2002 unter starken Rücken schmerzen und Magen-Darmkoliken als Folge der unbehandelten Rückenver letzung gelitten. Sie habe 2003 ihr 100%-Pensum um 20 % reduziert und ab 2003 auf privater Basis versucht, ihre Schmerzen mittels Baden und Gymnastik, Kranio, Schmerzmittel und mehr Ruhezeiten zu lindern. Die 20%ige Lohnein busse habe sie hinnehmen müssen, ebenso habe sie auf eine Kaderanstellung verzichte t, auf die sie jahrelang hingearbeitet habe. Sie habe dann kleinere Pro jekte in diesem reduzierten Rahmen für die Internetpräsenz ihrer Arbeitgeberin geleitet. In dieser Zeit habe sie nur noch wenigen sozialen Verpflichtungen nachkommen können und habe sich zunehmend isoliert. Als 2003 die Diagnose Wirbelbruch festgestanden habe, sei sie erleichtert gewesen, da sie sich von der Operation eine Rückkehr in den normalen Berufsalltag versprochen habe. Das sei leider nicht eingetroffen.

3.3 Tatsächlich hat die Klägerin auf Nachfrage der IV-Stelle am 31. August 2010 ( Urk. 22/43) an gegeben, sie habe bereits 2001 und 2002 unter starken Rücken schmerzen und Magen-Darmkoliken als Folge der unbehandelten Rückenver letzung gelitten. Sie habe 2003 ihr 100%-Pensum um 20 % reduziert und ab 2003 auf privater Basis versucht, ihre Schmerzen mittels Baden und Gymnastik, Kranio, Schmerzmittel und mehr Ruhezeiten zu lindern. Die 20%ige Lohnein busse habe sie hinnehmen müssen, ebenso habe sie auf eine Kaderanstellung verzichte t, auf die sie jahrelang hingearbeitet habe. Sie habe dann kleinere Pro jekte in diesem reduzierten Rahmen für die Internetpräsenz ihrer Arbeitgeberin geleitet. In dieser Zeit habe sie nur noch wenigen sozialen Verpflichtungen nachkommen können und habe sich zunehmend isoliert. Als 2003 die Diagnose Wirbelbruch festgestanden habe, sei sie erleichtert gewesen, da sie sich von der Operation eine Rückkehr in den normalen Berufsalltag versprochen habe. Das sei leider nicht eingetroffen. 3.4 Zu be achten ist in diesem Zusammenhang aber, dass durch die im Februar 2004 erfolgte Rückenoperation ( Spondylodese ) zwar - entgegen der Hoffnung der Klägerin - keine vollständige Schmerzfreiheit erreicht werden konnte, sich der Zustand aber immerhin besserte ( Urk. 22/28/5 +7 ). Soweit mithin vor der Opera tion eine medizinisch begründete Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Umfang von 20 % bestanden hätte - wofür wie bereits erwähnt keine ärztliche Bestätigung vorhanden ist - müsste von einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit nach der Operation ausgegangen werden. Wesentlich ist vorliegend sodann, dass fehlende echtzeitliche ärztliche Bescheinigungen nicht durch Selbst ein schätzungen der Arbeitsfähigkeit durch die versicherte Perso n ersetzt werden können, sondern zumindest objektive Anzeichen für eine gesundheitsbedingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Umfang von mindestens 20 % vorhan den sein müssen (vgl. E. 1.4), was vorliegend umso mehr gilt, als die Festlegung des Eintritts der massgebenden Arbeitsun fähigkeit auf das Jahr 2003 nicht nur die Verneinung der Leistungsp flicht der Beklagten 1, sondern auch die Beja hung der Leistungspflicht der Beklagten 2 zur Folge h ätte.

3.4 Zu be achten ist in diesem Zusammenhang aber, dass durch die im Februar 2004 erfolgte Rückenoperation ( Spondylodese ) zwar - entgegen der Hoffnung der Klägerin - keine vollständige Schmerzfreiheit erreicht werden konnte, sich der Zustand aber immerhin besserte ( Urk. 22/28/5 +7 ). Soweit mithin vor der Opera tion eine medizinisch begründete Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Umfang von 20 % bestanden hätte - wofür wie bereits erwähnt keine ärztliche Bestätigung vorhanden ist - müsste von einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit nach der Operation ausgegangen werden. Wesentlich ist vorliegend sodann, dass fehlende echtzeitliche ärztliche Bescheinigungen nicht durch Selbst ein schätzungen der Arbeitsfähigkeit durch die versicherte Perso n ersetzt werden können, sondern zumindest objektive Anzeichen für eine gesundheitsbedingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Umfang von mindestens 20 % vorhan den sein müssen (vgl. E. 1.4), was vorliegend umso mehr gilt, als die Festlegung des Eintritts der massgebenden Arbeitsun fähigkeit auf das Jahr 2003 nicht nur die Verneinung der Leistungsp flicht der Beklagten 1, sondern auch die Beja hung der Leistungspflicht der Beklagten 2 zur Folge h ätte. 3.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich aus den vorhandenen medi zini schen Berichten ergibt, dass die Klägerin zwar schon seit ihrer Jugend unter gesundheitlichen Beeinträchtigu ngen leidet und diese ein Grund dafür gewesen sind, dass sie im Jahre 2003 ihr Arbeitspensum von 100 % auf 80 % reduziert hat. Es erscheint aber nicht als überwiegend wahrscheinlich, dass die Klägerin seit diesem Zeitpunkt zu mindestens 20 % in ihrer Arbeitsfähigkeit einge schränkt gewesen ist, zumal sie im Rahmen des 80%-Pensums während mehre ren Jahren eine volle Arbeitsleistung erbringen konnte und die im Jahre 2004 erfolgte Rückenoperation zu eine r Verbesserung des Gesundheitszustands führte. Es lässt sich damit nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit fest stel len, dass die Klägerin vor dem 4. September 2008 zu mindestens 20 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen ist. Dies führt dazu, dass die Beklagte 1 der Klägerin Invalidenleistungen zu erbringen hat.

3.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich aus den vorhandenen medi zini schen Berichten ergibt, dass die Klägerin zwar schon seit ihrer Jugend unter gesundheitlichen Beeinträchtigu ngen leidet und diese ein Grund dafür gewesen sind, dass sie im Jahre 2003 ihr Arbeitspensum von 100 % auf 80 % reduziert hat. Es erscheint aber nicht als überwiegend wahrscheinlich, dass die Klägerin seit diesem Zeitpunkt zu mindestens 20 % in ihrer Arbeitsfähigkeit einge schränkt gewesen ist, zumal sie im Rahmen des 80%-Pensums während mehre ren Jahren eine volle Arbeitsleistung erbringen konnte und die im Jahre 2004 erfolgte Rückenoperation zu eine r Verbesserung des Gesundheitszustands führte. Es lässt sich damit nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit fest stel len, dass die Klägerin vor dem 4. September 2008 zu mindestens 20 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen ist. Dies führt dazu, dass die Beklagte 1 der Klägerin Invalidenleistungen zu erbringen hat. 4.

4. 4.1 Die Klägerin ist gemäss den übereinstimmenden Beurteilungen sämtlicher Ärzte und Ärztinnen - insbesondere auch der mit der Abklärung vo n der Beklagten 1 betrauten Dr. B.___ und Dr. A.___ - seit dem 4. September 2008 sowohl in ihrer angestammten Tätigkeit als Webdesignerin als auch in jeder anderen behinderungsangepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsunfähig. D ie Invaliden versi cherung richtet ihr deshalb seit 1. September 2009 eine halbe Invalidenrente aus (vgl. Sachverhalt Ziff. 1.1). Es ist angesichts dieser Ausgangslage zu Recht unstrittig, dass die Klägerin auch in der beruflichen Vorsorge Anspruch auf Invalidenleistungen hat, wobei wie vorstehend ausgeführt, die Beklagte 1 leistungspflichtig ist.

4.1 Die Klägerin ist gemäss den übereinstimmenden Beurteilungen sämtlicher Ärzte und Ärztinnen - insbesondere auch der mit der Abklärung vo n der Beklagten 1 betrauten Dr. B.___ und Dr. A.___ - seit dem 4. September 2008 sowohl in ihrer angestammten Tätigkeit als Webdesignerin als auch in jeder anderen behinderungsangepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsunfähig. D ie Invaliden versi cherung richtet ihr deshalb seit 1. September 2009 eine halbe Invalidenrente aus (vgl. Sachverhalt Ziff. 1.1). Es ist angesichts dieser Ausgangslage zu Recht unstrittig, dass die Klägerin auch in der beruflichen Vorsorge Anspruch auf Invalidenleistungen hat, wobei wie vorstehend ausgeführt, die Beklagte 1 leistungspflichtig ist. 4.2 Was die Höhe der Invalidenleistungen anbelangt, so hat die Beklagte 1 in ihrer Klageantwort vom 10. Juli 2014 ( Urk. 13 S. 11) ausgeführt, es bestehe ausge hend vom bei ihr versicherten Pensum von 80 % eine Einbusse von 30 % (80 % - 50 %), was einem Invaliditätsgrad von 37,5 % (30 % x 100 % : 80 %) entspre che. Diese Berechnung ist zutreffend und wird von der Klägerin replicando anerkannt ( Urk. 27 S. 5).

4.2 Was die Höhe der Invalidenleistungen anbelangt, so hat die Beklagte 1 in ihrer Klageantwort vom 10. Juli 2014 ( Urk. 13 S. 11) ausgeführt, es bestehe ausge hend vom bei ihr versicherten Pensum von 80 % eine Einbusse von 30 % (80 % - 50 %), was einem Invaliditätsgrad von 37,5 % (30 % x 100 % : 80 %) entspre che. Diese Berechnung ist zutreffend und wird von der Klägerin replicando anerkannt ( Urk. 27 S. 5). 4.3 Da die Klägerin bis Ende September 2009 den vollen Lohn ausgerichtet erhalten hat ( Urk. 14/6), hat die Beklagte 1 den Beginn der Invalidenleistungen zu Recht auf den 1. Oktober 2009 festgelegt ( Urk. 14/7; Art. 26 Abs. 2 BVG i.V. § 53 Abs. 1 der Statuten der Versicherungskasse für das Staatspersonal in der im Jahre 2009 anwendbaren Fassung, LS 177.21). Für September 2009 sind keine Leistungen geschuldet.

4.3 Da die Klägerin bis Ende September 2009 den vollen Lohn ausgerichtet erhalten hat ( Urk. 14/6), hat die Beklagte 1 den Beginn der Invalidenleistungen zu Recht auf den 1. Oktober 2009 festgelegt ( Urk. 14/7; Art. 26 Abs. 2 BVG i.V. § 53 Abs. 1 der Statuten der Versicherungskasse für das Staatspersonal in der im Jahre 2009 anwendbaren Fassung, LS 177.21). Für September 2009 sind keine Leistungen geschuldet. 4.4 Die Klägerin verlangt im Weiteren, dass die Beklagte zu verpflichten sei, ihr ab dem 1. November 2011 eine Invalidenrente basierend auf einem Invalidi tätsgrad von 100 % auszurichten. Wie bereits in Ziffer 1.2 des Sachverhaltes festgehal ten, hat die IV-Stelle des Kantons Zürich der Klägerin mit Verfügung vom 1. November 2013 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 100 % mit Wirkung ab dem 1. Dezember 2011 eine ganze Invalidenrente zugesprochen ( Urk. 22/1 15 ). Gegen diese Verfügung erhob die BVK beim hiesigen Gericht Beschwerde. Dieses ist mit heutigem Urtei l zum Ergebnis gelangt, dass über den Verlauf der Arbeitsfähigkeit der Kl ägerin ab Dezember 2010 weitere Abklärun gen vorzunehmen sind, und hat deshalb die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen an die IV-Stelle zurückgewiesen (vgl. Prozess IV.2013.01111).

4.4 Die Klägerin verlangt im Weiteren, dass die Beklagte zu verpflichten sei, ihr ab dem 1. November 2011 eine Invalidenrente basierend auf einem Invalidi tätsgrad von 100 % auszurichten. Wie bereits in Ziffer 1.2 des Sachverhaltes festgehal ten, hat die IV-Stelle des Kantons Zürich der Klägerin mit Verfügung vom 1. November 2013 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 100 % mit Wirkung ab dem 1. Dezember 2011 eine ganze Invalidenrente zugesprochen ( Urk. 22/1 15 ). Gegen diese Verfügung erhob die BVK beim hiesigen Gericht Beschwerde. Dieses ist mit heutigem Urtei l zum Ergebnis gelangt, dass über den Verlauf der Arbeitsfähigkeit der Kl ägerin ab Dezember 2010 weitere Abklärun gen vorzunehmen sind, und hat deshalb die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen an die IV-Stelle zurückgewiesen (vgl. Prozess IV.2013.01111). Im Sinne eines Teilentscheids ist daher das vorliegende Klageverfahren aufzu tei len (§ 28 lit. a des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer, in Verbindung mit Art. 125 ZPO) und lediglich über die Frage der Leistungszu ständigkeit der Beklagten 1 und 2 sowie über den Invaliditätsgrad ohne die von der Klägerin geltend gemachte Verschlechterung per September 2011 zu ent scheiden. In Bezug auf die Frage der Rentenerhöhung ab dem 1. November 2011 ist das abgetrennte Verfahren un ter der Prozess-Nr. BV.2015. 00059 weiterzu füh ren und gleichzeitig bis zum rechtskräftigen Abschluss des Revisionsverfahrens über den invalidenversiche rungsrechtlichen Rentenanspruch zu sistieren (§ 28 lit. a GSVGer in Verbindung mit Art. 126 ZPO). Die Akten des vorliegenden Pro zess es werden im Verfahren BV.2015. 00059 als Urk. 2/1-40 geführt.

Im Sinne eines Teilentscheids ist daher das vorliegende Klageverfahren aufzu tei len (§ 28 lit. a des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer, in Verbindung mit Art. 125 ZPO) und lediglich über die Frage der Leistungszu ständigkeit der Beklagten 1 und 2 sowie über den Invaliditätsgrad ohne die von der Klägerin geltend gemachte Verschlechterung per September 2011 zu ent scheiden. In Bezug auf die Frage der Rentenerhöhung ab dem 1. November 2011 ist das abgetrennte Verfahren un ter der Prozess-Nr. BV.2015. 00059 weiterzu füh ren und gleichzeitig bis zum rechtskräftigen Abschluss des Revisionsverfahrens über den invalidenversiche rungsrechtlichen Rentenanspruch zu sistieren (§ 28 lit. a GSVGer in Verbindung mit Art. 126 ZPO). Die Akten des vorliegenden Pro zess es werden im Verfahren BV.2015. 00059 als Urk. 2/1-40 geführt. 4.5 In teilweiser Gutheissung der Klage ist die Beklagte 1 damit zu verpflichten, der Klägerin ab dem 1. Oktober 2009 Invalidenleistungen basierend auf einem Inva li ditä ts grad von 37,5 % zu erbringen, wobei davon Vormerk zu nehmen ist, dass die Beklagte 1 diese Leistungen für die Zeit vom 1. Oktober 2009 bis zum 30. Juni 2012 bereits erbracht hat ( Urk. 2/4).

4.5 In teilweiser Gutheissung der Klage ist die Beklagte 1 damit zu verpflichten, der Klägerin ab dem 1. Oktober 2009 Invalidenleistungen basierend auf einem Inva li ditä ts grad von 37,5 % zu erbringen, wobei davon Vormerk zu nehmen ist, dass die Beklagte 1 diese Leistungen für die Zeit vom 1. Oktober 2009 bis zum 30. Juni 2012 bereits erbracht hat ( Urk. 2/4). 5. Auf Invalidenleistungen sind Verzugszinsen von 2,75 % geschuldet (vgl. Zinsent scheid der Finanzdirektion des Kantons Zürich vom 30. April 2014, Urk. 14/11). Die Klägerin liess am 30. April 2014 Klage er heben ( Urk. 1), womit ihr ab 30. April 2014 Verzugszinsen von 2,7 5 % für die bis zu diesem Zeitpunkt fällig gewordenen Rentenbetreffnisse und für die übrigen ab dem jeweiligen Fällig keitsdatum zuzusprechen sind.

5. Auf Invalidenleistungen sind Verzugszinsen von 2,75 % geschuldet (vgl. Zinsent scheid der Finanzdirektion des Kantons Zürich vom 30. April 2014, Urk. 14/11). Die Klägerin liess am 30. April 2014 Klage er heben ( Urk. 1), womit ihr ab 30. April 2014 Verzugszinsen von 2,7 5 % für die bis zu diesem Zeitpunkt fällig gewordenen Rentenbetreffnisse und für die übrigen ab dem jeweiligen Fällig keitsdatum zuzusprechen sind. 6. Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Partei Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeut ung der Streitsache, der Schwierig keit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Die Beklagte 1 ist demzufolge zu verpflichten, der Klägerin eine Pro-zess entschädi gung in der Höhe von Fr. 2‘000.-- (inklusive Barauslagen und Mehr wertsteuer) zu bezahlen.

6. Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Partei Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeut ung der Streitsache, der Schwierig keit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Die Beklagte 1 ist demzufolge zu verpflichten, der Klägerin eine Pro-zess entschädi gung in der Höhe von Fr. 2‘000.-- (inklusive Barauslagen und Mehr wertsteuer) zu bezahlen. Das Gericht beschliesst:

Das Gericht beschliesst: 1. In Bezug auf die Frage der Rentenerhöhung ab dem 1. November 2011 wird das Klage ver fahren vom vorlie gen den Prozess abgetrennt und unter der neuen Prozess nummer BV.2015. 00059 weiter geführt.

1. In Bezug auf die Frage der Rentenerhöhung ab dem 1. November 2011 wird das Klage ver fahren vom vorlie gen den Prozess abgetrennt und unter der neuen Prozess nummer BV.2015. 00059 weiter geführt. 2. Der Prozess Numm er BV.2015. 00059 wird bis zum rechtskräftigen Abschluss des inva liden versicherungsrechtlichen Revisionsverfahrens (betreffend Revisionsgesuch der Klägerin vom 30. September 2011, bei der IV-Stelle eingegangen am 2. November 2011 ) sistiert.

2. Der Prozess Numm er BV.2015. 00059 wird bis zum rechtskräftigen Abschluss des inva liden versicherungsrechtlichen Revisionsverfahrens (betreffend Revisionsgesuch der Klägerin vom 30. September 2011, bei der IV-Stelle eingegangen am 2. November 2011 ) sistiert. Die Klägerin hat dem Gericht den rechtskräftigen Abschluss des in validenver siche rungs rechtlichen Revisionsverfahrens innerhalb von 20 Tagen anzuzei gen.

Die Klägerin hat dem Gericht den rechtskräftigen Abschluss des in validenver siche rungs rechtlichen Revisionsverfahrens innerhalb von 20 Tagen anzuzei gen. Sodann erkennt das Gericht :

Sodann erkennt das Gericht : 1. Die Klage wird in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass die Beklagte 1 verpflichtet wird, der Klägerin ab dem 1. Oktober 2009 Invalidenleistungen basierend auf einem Invaliditäts grad von 37,5 % zu erbringen, zuzüglich Verzugszins von 2,7 5 % p.a. für die bis zum 3 0. April 2014 geschuldeten Betreff nisse ab diesem Datum, für die übri gen ab dem jeweiligen Fälligkeitsdatum.

1. Die Klage wird in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass die Beklagte 1 verpflichtet wird, der Klägerin ab dem 1. Oktober 2009 Invalidenleistungen basierend auf einem Invaliditäts grad von 37,5 % zu erbringen, zuzüglich Verzugszins von 2,7 5 % p.a. für die bis zum 3 0. April 2014 geschuldeten Betreff nisse ab diesem Datum, für die übri gen ab dem jeweiligen Fälligkeitsdatum. Es wird davon Vormerk genommen, dass die Beklagte 1 diese Leistungen für die Zeit vom 1. Oktober 2009 bis zum 3 0. Juni 2012 bereits erbracht hat.

Es wird davon Vormerk genommen, dass die Beklagte 1 diese Leistungen für die Zeit vom 1. Oktober 2009 bis zum 3 0. Juni 2012 bereits erbracht hat. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beklagte 1 wird verpflichtet, der Klägerin ei ne Prozessentschädigung von Fr. 2‘000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beklagte 1 wird verpflichtet, der Klägerin ei ne Prozessentschädigung von Fr. 2‘000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Procap Schweiz

Procap Schweiz - BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich

BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich - Rechtsanwältin Dr. Elisabeth Glättli

Rechtsanwältin Dr. Elisabeth Glättli - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse

Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

HurstBrügger