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Sofia Goggia, die Leaderin im Disziplinen-Weltcup, sichert sich als erste Italienerin den Olympiasieg in der Abfahrt. Die Schweizerinnen gehen leer aus.
Im Super-G hatte Sofia Goggia ein durchaus mögliches Spitzenresultat noch verpasst. Nach bester Zwischenzeit bei Streckenhälfte beging sie dort einen kapitalen Fehler, wonach nur noch der 11. Platz resultierte. In der Abfahrt vom Mittwoch aber kam die wagemutige Italienerin durch. Sie holte sich ihre zweite Medaille an einem Grossanlass, nachdem sie 2017 in St. Moritz WM-Dritte im Riesenslalom geworden war.
Dass Sofia Goggia die Speedstrecken in Jeongseon gefallen, war schon im letzten Winter ersichtlich gewesen. Damals gewann sie in Südkorea sowohl die Abfahrt als auch den Super-G. Es waren ihre ersten Siege im Weltcup.
Das Duell gegen Lindsey Vonn ging am Mittwoch klar an Goggia. Trotzdem wurde es aber nochmals knapp. Mit Startnummer 20 setzte sich die Norwegerin Ragnhild Mowinckel, die schon im Riesenslalom als Zweite überrascht hatte, erneut auf Platz 2, nur um 9 Hundertstel geschlagen. Lindsey Vonn, der Gewinnerin der drei letzten Weltcup-Abfahrten vor Olympia, blieb mit 0,47 Sekunden Rückstand die Bronzemedaille.
Ein sehr gutes Rennen zeigte Corinne Suter. Als Sechste zeigte die Schwyzerin ihr bestes Rennen der gesamten Saison. Vom Bronzeplatz war die 23-Jährige, die sich erst vor Ort über die Qualifikation den definitiven Startplatz gesichert hatte, allerdings sechs Zehntel entfernt.
Michelle Gisin belegte Platz 8, haderte nach dem Rennen über eine verpasste Chance. Sie habe zuviel gewollt und zu wenig sauber auf der Linie gefahren. Lara Gut musste eine weitere Enttäuschung verarbeiten. Nach ihrem 4. Platz im Super-G, wo sie Bronze um einen Hundertstel verpasst hatte, schied sie diesmal wie auch Jasmine Flury aus. Beide verpasste an derselben Stelle ein Tor.
SDA-ATS