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Um sechs Uhr befinde ich mich in einem Zustand zwischen Wachen und Schlafen, ich bin eigentlich wach, liege mit offenen Augen da, träume aber gleichzeitig weiter irgendeinen Quatsch und kann mich nicht bewegen. Ich fühle meinen Körper, wie er schwer auf dem Futon liegt und langsam zu versinken scheint, eins wird zuerst mit der Matratze, dann mit dem Lattenrost darunter, während von oben her die Decke sich verflüssigt und mit meiner Haut verschmilzt, bis ich verschwunden bin, aufgesogen vom Leintuch, das zuunterst liegt. Während dieses Vorgangs versuche ich, herauszufinden, wie ich da denn eigentlich liege, ist mein rechter Arm hinter oder vor mir auf der Matratze positioniert? Liegen meine Beine gerade übereinander, nebeneinander? Habe ich ein Knie angewinkelt, wie meistens? Und wo ist mein linker Arm? Für einen kurzen Moment fühlt es sich an, als läge mein Kopf zwei Meter neben dem Rest, zweihundert Zentimeter neben diesem nutzlosen Haufen Fleisch und Knochen. Genau so fühlt es sich nämlich an, kurz vor dem Verflüssigen, abwechslungsweise – im Sekundentakt wechselnd– als lägen alle Glieder auf einem Haufen, dann wieder, als wären sie wild im Raum verteilt. Keinerlei Zusammengehörigkeitsgefühl ist vorhanden, ich kann ja nicht einmal sagen, wo mein Hintern sich befindet, wo meine Füsse, bewegen ist unmöglich.