Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03473.jsonl.gz/777

Wo die Probleme beim neuen "Freitag der 13."-Film liegen
Es ist eine der langlebigsten Filmserien im Horror-Genre. Doch sie ist ins Stocken geraten. Ein Prequel-Projekt wurde von Paramont abgebrochen. Die Gründe sind rechtlicher Natur.
Zwölf Filme, eine Fernsehserie und diverse Romane, Comics und Computerspiele - das Franchise um den Killer Jason Voorhees aus Friday the 13th ist ein langlebiger Erfolg. Der bisher letzte Teil stammt aus dem Jahr 2009. Ein weiterer Film schien nur eine Frage der Zeit. Und tatsächlich: 2017 schrieb Prisoners-Autor Aaron Guzikowski das Drehbuch zu einem Prequel. Doch wurde das Projekt von Paramount abgebrochen.
Die Gründe sind rechtlicher Natur. So erhebt Victor Miller, Autor des ersten Friday the 13th , mit Berufung auf eine Klausel des US-Urherberrechtes Anspruch darauf, bei der Vergabe von Lizenzen mitzureden. Die Produzenten des damaligen Filmes hingegen sagen, er habe das Drehbuch als Angestellter der Produktionsfirma geschrieben, weshalb die von ihm genannte Klausel nicht greife. Sollte der Kläger allerdings Recht bekommen, könnte er aktuelle Projekte stoppen. Aus diesem Grund wollte das Studio kein Risiko eingehen und hat das ganze Vorhaben gestoppt.
Quelle: Filmstarts