Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03324.jsonl.gz/2602

Nordkorea hat sich im Konflikt um sein Atom- und Raketenprogramm skeptisch zu einem südkoreanischen Angebot zum Dialog geäussert. Bei einer kurzen Begegnung mit seiner südkoreanischen Kollegin Kang Kyung Wha am Rande einer regionalen Sicherheitskonferenz in Manila sagte Aussenminister Ri Yong Ho, der Offerte mangele es angesichts der am Samstag verschärften UN-Sanktionen an Aufrichtigkeit, wie ein südkoreanischer Regierungsvertreter mitteilte.
Chinas Aussenminister Wang Yi sagte allerdings, dass Nordkorea damit das Angebot nicht völlig zurückgewiesen habe und dass die Hoffnung auf eine Verbesserung der Beziehungen der beiden koreanischen Staaten bestehe. US-Aussenminister Rex Tillerson erklärte, ein Dialog sei möglich, wenn die Umstände es zuliessen.
Ausfuhr von Kohle, Eisen, Blei und Fisch verboten
Als Reaktion auf die jüngsten Raketentests hatte der UN-Sicherheitsrat auf Drängen der USA am Samstag schärfere Sanktionen gegen das weitgehend abgeschottete Nordkorea beschlossen. Der Regierung in Pjöngjang wird die Ausfuhr von Kohle, Eisen, Blei und Fisch verboten, um die Exporteinnahmen von bisher drei Milliarden Dollar jährlich um ein Drittel zu kappen.
(reuters/gku)