Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03644.jsonl.gz/1318

Die 951 Dokumente, von denen mehr als die Hälfte erstmals in Buchform veröffentlicht wird, bieten Einblick in Robert Walsers Lebensweise und die Bedingungen seiner Schriftstellerlaufbahn.
Besonders aufschlussreich sind die Briefwechsel von Robert Walser mit Frauen. Die größte Gruppe bilden die Briefe an Frieda Mermet, mit der er eine Art »Brief- und Spazierehe« unterhält (Peter von Matt). Ein zweites, bedeutsames Konvolut stellen die bald feinsinnigen, bald frivolen Schreiben dar, die Walser an Therese Breitbach, eine junge Verehrerin seiner Werke, richtet. Diese 20 Briefe hat das Robert Walser-Zentrum dank der Ursula Wirz-Stiftung erwerben können. In der Ausstellung 'Walsers Briefe', für deren Gestaltung der Künstler Yves Netzhammer mitverantwortlich zeichnet, werden sie erstmals öffentlich gezeigt.