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Geschichte OGZSchon zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde im Seeland Gemüse für den Markt produziert. Mit der Bahn und später auch mit Lastwagen transportierten die Produzenten das Gemüse nach Bern und Neuenburg und verkauften es dort auf dem Markt.
Zu Beginn des zweiten Weltkrieges gründete der VLG die erste Gemüsesammelstelle in Ins. Überallhin in die ganze Schweiz wurde das Gemüse hauptsächlich per Bahn versandt.
Rasch erkannte man, dass es für das Gemüse-Engrosgeschäft geeignete Lager- und Aufbereitungsräumlichkeiten benötigt. 1941 wurde das erste Kühllagerhaus gebaut und Waschanlagen für Knollengemüse eingerichtet.
Während den Kriegsjahren übernahm die Gemüsezentrale wichtige Versorgungsaufgaben im Rahmen des "Plan Wahlen". Die Gemüselagerung wurde ausgedehnt mit Feldlagern (Mieten) und in Ins wurde ein so genannter Durisolkeller gebaut, der sich für die Lagerung von Knollengemüse eignete.
Nach dem zweiten Weltkrieg nahm die Gemüseproduktion im Seeland weiter zu. Die Gemüseproduktion war für die mehrheitlich kleinparzellierten Betriebe ein geeigneter Betriebszweig. Dazu ist die Klima- und Bodenstruktur ideal für den Gemüsebau.
Bereits 1954 musste der Betrieb massiv erweitert werden. Ein Ausbau des Umschlagsraumes und die Erweiterung der Kühllager drängte sich auf. Gleichzeitig wurden die ersten modernen Abpackanlagen für Kartoffeln, Karotten und Zwiebeln eingerichtet.
In den 60er Jahren gab es Umwälzungen in der Vermarktung und bei der Produktion. Die Grossverteiler stellten in ihren Läden massiv auf die Selbstbedienung um, was auch vermehrt das Vorverpacken von Gemüse erforderte. Die zweite Juragewässerkorrektion verbesserte die Produktionsgrundlagen, was zu weiterer Steigerung der Gemüseproduktion führte.
Die Gemüsezentrale richtete sich ein, nebst Karotten und Zwiebeln auch die übrigen Gemüse verkaufsfertig abzupacken. Sie leistete in diesem Bereich Pionierarbeit im Gemüse-Engroshandel.
Als einer der ersten Betriebe hat die Gemüsezentrale 1971 den ansehnlich angewachsenen Camionpark mit modernen Lastenzügen mit Isolieraufbau erweitert. So konnten die Kunden in der ganzen Schweiz noch besser mit frischem Gemüse beliefert werden.
1973 wurde der Betrieb nochmals stark erweitert. Moderne Packanlagen, rationelle Logistik und weitere Kühllager wurden erstellt.
1983 wurde innerhalb des VLG eine Umstrukturierung vorgenommen. Die Obstpackerei und -Vermarktung wurde von Zollikofen nach Ins verlegt und die Kartoffelaufbereitung in Zollikofen zusammengelegt. Die Obst- und Gemüsezentrale konzentrierte sich nun auf das Engros-Geschäft für Obst und Gemüse und die Feinverteilung wurde voll der Gourmador in Zollikofen übertragen.
Grosse Rationalisierungsmöglichkeiten ergaben sich neu im 1994, nach der Zusammenlegung der Genossenschaftsverbände zur fenaco. Die nationale Zusammenarbeit ermöglichte weitere Rationalisierungen im Landesproduktegeschäft. In Ins wurde das Obst- und Gemüse-Engrosgeschäft weiter ausgebaut.
2001 musste auch die Aufbereitung von Halbfabrikaten für die Konservenindustrie, die auch in den Räumlichkeiten von Ins erfolgte, der Obst- und Gemüseaufbereitung für den Frischmarkt ihren Platz freigeben. Diese Aufbereitung wurde nach Zollikofen verlegt, wo sie nun in den erweiterten modernen Anlagen der küchenfertigen Aufbereitung für Gemüse und Obst rationell weiterbetrieben wird.
2001 - 2004 wurde der gesamte Betrieb saniert, ausgebaut und die Arbeitsprozesse optimiert. Dank diesen Investitionen sind wir auch in Zukunft ein leistungsfähiger Partner für unsere Kunden und Produzenten.
Am 1. Mai 2006 wurde die Firma Bongni in der OGZ integriert. Die Veränderungen im schweizerischen Gemüsehandel haben beide Unternehmen bewogen, die Kräfte zu konzentrieren um für die Zukunft gerüstet zu sein.
Heute werden ab der Obst- und Gemüsezentrale Ins vor allem die Grossverteiler in der ganzen Schweiz sehr leistungsfähig und zeitgerecht das ganze Jahr und täglich mit dem ganzen Sortiment von Obst und Gemüse beliefert.
Die OGZ beschäftigt rund 100 Voll- und Teilzeit-Mitarbeiter. Wir fördern eine kooperative Zusammenarbeit mit einer offenen Kommunikation und den MIR-Regeln. (Miteinander Ideen Realisieren).
Wir verfolgen eine konsequente Qualitätspolitik. Mit dem QM – System nach ISO – Norm 9001:2008 und SUISSE GARANTIE/Swiss GAP erfüllen wir die gesetzlichen Vorschriften und die Anforderungen unserer Kunden.