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Auf der A4 bei Marthalen ZH ist es am Freitagnachmittag zu einer heftigen Auffahrkollision gekommen. Dabei wurden vier Personen verletzt. Die Autobahn musste in Richtung Winterthur während mehreren Stunden gesperrt werden.
Gegen 15.30 Uhr fuhr ein 54-jähriger Mann auf dem rechten Fahrstreifen der A4. Aus noch ungeklärten Gründen verringerte sein Fahrzeug rasch die Geschwindigkeit, wie die Zürcher Kantonspolizei am Freitagabend mitteilte.
Ein nachfolgender 29-jähriger Lenker versuchte dem plötzlich langsamer werdenden Auto auszuweichen. In der Folge kam es zu einer seitlichen Kollision, wobei das vordere Fahrzeug bis zum Stillstand noch mehrere hundert Meter weiterrollte.
Während die beiden Fahrer unverletzt blieben, zogen sich die insgesamt vier Mitfahrenden Verletzungen zu. Im vorderen Wagen verletzte sich dabei die 53-jährige Frau des Fahrers schwer.
Sie musste mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen werden. Der 21-jährige Sohn sowie die beiden Kinder im Alter von elf Monaten und acht Jahren, die im hinteren Wagen sassen, wurden mit dem Rettungswagen ins Spital gefahren und nur leicht verletzt.
(sda)