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Personen im Ruhestand sind finanziell besser gestellt und vermögender als Erwerbstätige. Dies stellt eine Studie der Universität Genf fest.Dieser Inhalt wurde am 10. April 2008 - 16:34 publiziert
Die Studie hat die wirtschaftliche Situation von über einer Million Personen in der Schweiz im Alter zwischen 25 und 99 Jahren im Jahr 2003 untersucht. Sie basiert auf Behördendaten und ist laut Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) in ihrer Präzision die bedeutendste Analyse ihrer Art.
Vor allem Erwerbstätige unter 50 Jahren und bei diesen besonders alleinerziehende Frauen und Familien mit drei oder mehr Kindern sind gefährdet, vorübergehend oder dauerhaft in finanzielle Probleme zu geraten.
Personen zwischen 55 und 75 Jahren geht es verglichen mit dem Rest der Bevölkerung finanziell im Grossen und Ganzen gut. Laut der Studie verfügt jedes fünfte Rentnerpaar über ein Bruttovermögen von über einer Million Franken.
Laut Statistik der Studie sind gesamtschweizerisch 560'000 Steuerpflichtige der Kategorie "geringe finanzielle Mittel" zuzurechnen. 135'000 davon sind Personen im Ruhestand und 425'000 solche im Erwerbsalter. Dazu gehören die "Working Poor", Invalide oder Pensionierte, die nur eine AHV-Rente haben, sowie Geschiedene.