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Wie die 'New York Times' berichtet, erhebt der japanische Fujitsu-Konzern Ansprüche am Namen von Apples Tablet iPad. Für Masahiro Yamane, Direktor der PR-Abteilung von Fujitsu, ist die Lage klar: "So weit wir wissen, gehört der Name iPad uns". Fujitsu hat bereits im März 2003 einen Antrag auf Schutz der Marke iPad in den USA eingereicht. Wie Yamane weiter sagte, wolle er mit seinen Anwälten nun die weiteren Schritte prüfen.
Fujitsus iPad ist ein rund 2000 US-Dollar teurer, erweiterter Barcodescanner für den Detailhandel
der mit Microsoft CE.NET als Betriebssystem läuft, mit einem 3,5 Zoll grossen Bildschirm ausgestattet ist und neben WLAN-Anbindung und Bluetooth auch über VoIP-Funktionen verfügt.
Fujitsus Antrag von 2003 auf Eintragung der Marke iPad beim amerikanischen Patent and Trademark Office wurde dort aber offenbar nicht weiterverfolgt, weil damals ein gleichlautender Antrag der US-Firma Mag-Tech hängig war. Anfangs 2009 listete das Patentamt Fujitsus Antrag dann als "aufgegeben" (abandoned), worauf der Konzern im Juni 2009 einen neuen Anlauf nahm. Einen Monat später beantragte auch Apple mittels einer spezialisierten Firma Markenschutz für den Namen iPad. Wie die 'New York Times' weiter weiss, soll Apple nun bis zum 28. Februar 2010 Zeit erhalten haben, zu entscheiden, ob man gegen den Antrag Fujitsus um Eintragung der Marke Einspruch erheben will.
Gemäss der Zeitung nutzt auch Siemens den Namen iPad, allerdings im Bereich Maschinen und Motoren. (bt)