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Anleitung für eine einfache Meditation
- Sitze so gerade wie möglich auf einer ebenen, festen jedoch gepolsterten Oberfläche.
- Entspanne deine Stirn.
- Entspanne deine Gesichts- und Körpermuskulatur.
- Wende deine Aufmerksamkeit auf deine Atmung.
- Atme langsam, sanft, ruhig, lass keine Geräusche oder Stockungen im Atemverlauf aufkommen.
- Spüre die Berührung des Atems in den Nasenflügeln.
- Vermeide die Pausen zwischen den Atemzügen. Sobald ein Atemzug beendet ist, spüre den nächsten Atemzug.
- Nach einigen Atemzügen, wähle:
- dein persönliches mantra,
- hast du kein persönliches mantra, atme aus mit HAM und atme ein mit SO. Lass in dieser fortlaufenden Kette von HAM-SO, SO-HAM keine Unterbrechungen entstehen.
- einen der Namen des Göttlichen, die du in Übereinstimmung mit deiner Tradition und Religion bevorzugst,
- wenn du an keine Form von Göttlichkeit, geistiger Reinkarnation oder Ähnliches glaubst:
ausatmen und EEEEEEEEEEEEEIIIIINS (Eins) denken,
einatmen und ZWEEEEEEEEEEEEEIIII (Zwei) denken
ohne Pausen zwischen diesen Atemzählungen.
- Atme aus, denke dabei an die zugehörige Phrase (Name oder Wort), atme ein, denke dabei an die zugehörige Phrase. Die Phrase wird nicht ausgesprochen, Mund und Zunge bleiben unbewegt, die Phrase muss lediglich eine mentale Aktivität bleiben.
- Lasse keine Pausen zu, weder zwischen den Atemzügen noch zwischen den Gedankenflüssen der zugehörigen Phrase.
- Sobald du bemerkst, dass du den Fluss verloren hast und andere Gedanken in dir aufgestiegen sind, beginne das beschriebene Verfahren von vorne.
- Nach einer gewissen Anzahl dieses Atembewusstseins und eines einzelnen wiederholten Gedanken, beobachte, wie Atem, Geist und das Wort als ein verbundener Strom fliessen.
- Der ganze Geist wird zu einem gleichmäßig fliessenden Strom.
- Bleibe sitzen, so lange du möchtest.
- Ohne diesen Fluss zu unterbrechen, öffne langsam deine Augen.
- Behalte die Ruhe des Geistes auch, nachdem du aufgestanden bist.
- Wenn du diese Übung auch nur 2-3 Minuten mehrmals am Tag jeden Tag praktizierst, wirst du in dir selbst subtile Veränderungen zum Guten feststellen.
- Während der Meditation mögen Gedanken auftauchen. Ärgere dich nicht wegen dieser aufsteigenden Gedanken. Bleib sanft mit dir selbst, bring deine Aufmerksamkeit zurück zum Objekt deiner geistigen Sammlung.
- Was immer du mit dem Geist wiederholt tust, wird zur Gewohnheit des Geistes; den Geist wiederholt zu beruhigen wird deinen Geist zu seiner ruhigen Natur zurückführen.
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