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Eine besondere Depotperle: Fotoalbum aus dem Ersten Weltkrieg
Die Aufnahmen entstanden als Postkarten für die in den Solothurner Lazaretten internierten Soldaten des Ersten Weltkrieges, aber auch Soldaten der Schweizer Armee. Fotografiert wurden sie von Adolf und Carl Roland von Burg. Adolf war wissenschaftlicher Sacharbeiter des Solothurner Museums. Vater und Sohn besserten damit das Familieneinkommen auf, sie wohnten am Klosterplatz 9. Ab 1917 war es nur noch Carl, der als Dreizehnjähriger die Fotos aufnahm, entwickelte, kopierte und verkaufte. Er besass einen Spezialausweis des Kommandanten, da die Lazarette abgesperrt waren. Die Kamera war eine Glasplattenkamera mit Mattscheibe und einem sehr guten Objektiv, wohl aus dem Museumsbesitz.
Auf dem Foto sind Schweizer Soldaten zu sehen, im Hintergrund ist die Riedholz-Schanze sichtbar. Während des Ersten Weltkrieges wurden in der Schweizer Armee teilweise noch die Uniformen/Arbeitsblusen von 1898 (dunkel) getragen. Unterschiede etwa bei den grauen Uniformen sind auch bei den Knöpfen auszumachen. Ausser dem Soldaten mit Schnauz in der Mitte tragen alle die Feldmütze von 1914.