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Ist das älteste unter allen Festen für die Gottesmutter. Obwohl die Lehre von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel erst 1950 von Papst Pius XII. zum Dogma erklärt wurde, ist das Fest schon seit dem 7. Jahrhundert bekannt. Die Kräuterweihe geht auf die legendäre Grabesöffnung zurück: Statt des Leichnams Mariens fanden die Jünger dort Rosen und Lilien, weshalb Maria als «Rose ohne Dornen», «Blume des Feldes» und «Lilie der Täler» verehrt wird. Vor dem Grab sollen die Lieblingskräuter der Gottesmutter gewachsen sein.