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Die Bestrebungen für die Aufhebung des SBB-Niveauübergangs Strengelbacherstrasse K 233 in Zofingen gehen in die 70er-Jahre zurück. Die Einführung des neuen SBB-Fahrplans hatte zur Folge, dass die ohnehin schon langen Wartezeiten beim Bahnübergang an der Strengelbacherstrasse K 233 wesentlich erhöht wurden. Seit diesem Zeitpunkt war der Bahnübergang wochentags etwa acht Stunden am Tag geschlossen.
Der durchschnittliche tägliche Verkehr (DTV) auf der Strengelbacherstrasse K 233 beträgt ca. 6500 Fahrzeuge. Der Schulweg für die Schüler des Bildungszentrums Zofingen (BZZ) führt ebenfalls über den Bahnübergang an der Strengelbacherstrasse K 233.
Das Generelle Projekt sah die Tieflage der Güterstrasse respektive der Strengelbacherstrasse K 233 unter dem heutigen SBB-Bahnübergang vor. Für den Langsamverkehr (Fussgänger- und Zweiradverkehr) wurden separate Verkehrsflächen zur Verfügung gestellt.
Die Kosten waren auf ca. 13,5 Millionen Franken veranschlagt. Die Einwohnerinnen und Einwohner von Zofingen haben an der Volksabstimmung vom 17. Mai 2009 den Kredit für den Kostenanteil der Gemeinde bewilligt.
Im Vernehmlassungsverfahren haben die Parteien, der Aargauische Gewerbeverband, die Schweizerischen Bundesbahnen SBB, der Regionalverband zofingen regio, der Stadtrat Zofingen, der Gemeinderat Strengelbach und fünf Departemente beziehungsweise Abteilungen das Vorhaben positiv aufgenommen. In allen 15 Eingaben wurde der Niveauübergangssanierung und der Richtplananpassung zugestimmt. Grosse Befürwortung erhielt das Vorhaben insbesondere durch die Verbesserung des Verkehrsflusses im Siedlungsgebiet für alle Verkehrsteilnehmenden und durch die Reduktion der nachteiligen Auswirkungen der sehr langen Schliesszeiten am bestehenden Niveauübergang.