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Früher waren der Jungmännerbund und die Jungfrauen Kongregation die einzigen zwei Jugendorganisationen in Attinghausen. Sie waren für Jugendliche ab der Oberstufe. Sie unternahmen Bergtouren,
Besichtigungen und waren für die Unterhaltung der Jungen verantwortlich. Es war die einzige Freizeitbeschäftigung, die die Jugendlichen in Attinghausen zu dieser Zeit hatten. Jedoch wurde es
immer schwieriger Leute für die Vorstandsarbeiten zu gewinnen. Die Vorstände versuchten die beiden Organisationen zu einem Team zusammenzuführen und gleichzeitig etwas für die Kinder ab der 4.
Primarklasse zu schaffen. Was jedoch nicht gelang.
1972 machte Koni Imhof, er besuchte das Lehrerseminar, eine Semesterarbeit. Mit der Hilfe von Josef Dittli (heutiger Ständerat), Andy Bissig und Alex Christen versuchte er erneut einen Kinderverband auf die Beine zu stellen. Dazumal gab es noch keine Jubla. Es gab bloss die Jungwacht (nur für Knaben) oder den Blauring (nur für Mädchen). In Attinghausen waren jedoch zu wenige Kinder um beides zu machen. Mit der Hilfe der beiden bestehenden Organisationen und Leitern der Jungwacht Altdorf haben sie es geschafft, eine Jungwacht für beide Geschlechter aufzuziehen.
Irgendwann mussten der Jungmännerbund und die Jungfrauen Kongregation aufgelöst werden, da sie zu wenig Mitglieder fanden. Immer mehr Jugendliche wurden Leiter bei der Jungwacht.
1973 organisierte die Jungwacht Attinghausen unter der Leitung von Koni Imhof ihr erstes Hauslager in Morschach und es folgten weitere. Nach 20 Jahren beschloss das damalige Leiterteam, ein Zeltlager auszuprobieren. Da das nötige Material noch nicht vorhanden war, dauerte es nur eine Woche. Es war ein voller Erfolg und das Wetter spielte super mit. Nun entschied man sich selbst Zelte anzuschaffen um weitere Zeltlager durchzuführen.