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Im Jahr 1941 wurde das ETH Institut für Gewässerkunde unter der Leitung von Prof. O. Lütschg (PDF, 43 KB) aufgehoben und in die VAW als Abteilung für Hydrologie integriert (Leiter Dr. E. Hoeck (PDF, 43 KB) 1941-1951).
Während der Planungsphase der grossen hydraulischen Stauanlagen in den Schweizer Alpen in den 1950er und 1960er Jahren mussten an der Abteilung für Hydrologie (Leiter Prof. P. Kasser (PDF, 62 KB) 1951-1979) vermehrt glaziologische Aufgaben übernommen werden. Daher wurde aus der Abteilung für Hydrologie die Abteilung für Hydrologie und Glaziologie (1961).
Mit dem Bau grosser Talsperren und touristischer Infrastruktur wurde immer mehr in früher gemiedenen Zonen vorgedrungen. Damit setzte man sich zunehmend den glaziologischen Naturgefahren aus. Das zeigte sich deutlich an einer Eislawine vom Allalingletscher im Jahr 1965, welche die Baustelle des Staudamms Mattmark zerstörte und 88 Opfer forderte.
In dieser Zeit wurden glaziologische Untersuchungen ein wichtiger Aspekt der Arbeit in der ehemaligen Abteilung für Hydrologie und Glaziologie der VAW/ETH Zürich. Die glaziologische Forschung an der VAW erhielt internationale Anerkennung im Jahr 1973, als unter Hans Röthlisberger (PDF, 94 KB) eine Theorie (PDF, 1.8 MB) zur Hydrologie intra- und subglazialer Kanäle entwickelt wurde.
Als direkte Folge der zunehmenden Bedeutung der glaziologischen Fragestellungen wurde im Jahr 1979 die Abteilung Glaziologie der VAW gegründet (Leiter Prof. H. Röthlisberger 1979-1988).