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Das Gebäudeensemble gliedert sich mit der spezifischen Anordnung der Volumen in die jeweilige Umgebung ein. Zwei schlanke Riegel bilden zusammen mit dem denkmalgeschützten Bauernhof eine Hofsituation. Alle drei Gebäude werden von diesem Innenhof erschlossen. Drei kleinere, geknickte Volumen stehen freier im ehemaligen Obstgarten, übernehmen jedoch angrenzende Gebäude- und Strassenfluchten auf und spinnen so das dörfliche Geflecht weiter.
Die Architektur wird stark von den baurechtlich vorgeschriebenen Satteldächern geprägt. Sie formen sich einerseits aus den asymmetrischen Giebelfassaden, welche in der leichten Hanglage die baurechtliche Maximalhöhe optimal ausnützen, und anderseits durch die geknickten, nach Süden gerichteten Fassaden. Sie reagieren damit auf die Diversität benachbarter Dachformen. Die präzise gesetzten, gerahmten Fenster geben den Fassaden das Unregelmässige des ruralen Kontextes.
Die Dächer schneiden auch die Räume der sonst im Grundriss wiederholenden Wohnungen verschieden zu und lassen daraus räumliche Unikate entstehen. Der Wohnteil des Bauernhauses wird - wo möglich - in seiner Grundstruktur beibehalten, jedoch mit einer zeitgemässen Küche und Bad versehen. Den Wohnräumen wird durch partielle Durchbrüche der Decken eine angenehme Raumhöhe gegeben. Der Ökonomieteil bietet langgezogene, flexible Lofts rund um einen zentralen Kern mit Bädern und Küchen. Das Erdgeschoss bietet zur Hofseite die Möglichkeit für Ateliers. Die insgesamt 42 Wohnungen zeichnen sich durch eine zurückhaltende Materialität und Farbgebung aus.