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Weihnachten, Ostern, 1. August – gängige Feiertage, die wohl jeder und jedem etwas sagen. Hinzu kommen aber noch viele mehr, an denen die skurrilsten Dinge gewürdigt werden. So werden beinahe an jedem Tag im Jahr mehrere Themen gleichzeitig gefeiert. Wir haben dir ein paar Beispiele aus den Monaten September und Oktober zusammengestellt.
19. September: Sprich-wie-ein-Pirat-Tag
Die Idee dieses Feiertages geht auf die beiden US-Amerikaner John Baur (Ol’ Chumbucket) und Mark Summers (Cap’n Slappy) aus Albany, im Bundesstaat Oregon und in das Jahr 1995 zurück. Ohne irgendeinen Grund begannen sich die beiden während eines Racquetball-Spiels gegenseitig im Piraten-Jargon zu beschimpfen. Dies war scheinbar Grund genug, den Sprich-wie-ein-Pirat-Tag ins Leben zu rufen. Dies sei laut Aussage von Baur und Summers immerhin der einzige Feiertag, welcher dem «goldenen Zeitalter der Piraten» gilt.
Bei der Anwendung der Piratensprache sind der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt. Es gibt ein paar wichtige Wörter dazu, die du kennen solltest:
- «Arrr!», kommt jeweils am Anfang oder Ende eines Satztes, um das Gesagte zu betonen
- «Ahoy!», gilt als Begrüssung von anderen Piraten
- «Avast!», ist ein Ausdruck um Aufmerksamkeit zu bekommen
- «Aye!», heisst soviel wie «Absolut» oder «Jawohl»
- «Aye aye!», ist eine Bestätigung des Captains bei der Ausführung eines Befehls
23. September: Tag des Herbstspaziergangs
Passend zum kalendarischen Herbstbeginn fällt dieser Feiertag aus den USA immer auf den 23. September. Wer ihn ins Leben gerufen hat und seit wann man ihn genau feiert, ist unklar. Wahrscheinlich soll er dazu animieren, nach draussen zu gehen. Sonst ist über diesen Feiertag aber nur sehr wenig bekannt. Passend dazu gibt es in den anderen Jahreszeiten ähnliche Anlässe:
- «Gassi-Gehen-Tag» am 22. Februar
- «Mach-einen-Spaziergang-im-Park-Tag» am 30. März
- «Geh-mit-deiner-Zimmerpflanze-spazieren-Tag» am 27. Juli
26. September: Tag des Pfannkuchens
Seit dem Jahr 2013 feiern die Amerikaner an diesem Tag den Pfannkuchen. Er teilt sich den Feiertag mit dem Holzfällertag. Am besten lässt er sich – ganz einfach – durch das Essen von Pfannkuchen feiern. Dabei unterscheiden sich die amerikanischen Pancakes von den uns bekannteren Pfannkuchen. Sie sind normalerweise deutlich dicker und kleiner. Bei der nordamerikanischen Variante wird viel mehr Backpulver hinzugegeben, was den Teig fluffig macht. Nicht zu vergessen sind die verschiedenen Toppings, die auf einen richtigen Pancake gehören.
27. September: Zerdrücke-eine-Dose-Tag
Dieser Feiertag ist gar nicht so sinnlos, wie er im ersten Moment klingt. Er steht ganz im Zeichen von Recycling und soll auf die Wichtigkeit vom Sammeln wieder verwendbarer Materialien hinweisen.
2. Oktober: Gib-Deinem-Auto-einen-Namen-Tag
Auch dieser Feiertag kommt aus den USA. Menschen haben die Angewohnheit, Dinge, die ihnen nahestehen, zu benennen. Ein Grund, weshalb dieser Feiertag wohl erfunden wurde. Rund jeder vierte Deutsche gibt seinem Auto einen Namen. Zu den beliebtesten Namen gehören «Golfi», «Skodi» oder «Flitzer».
7. Oktober: Tag des Morgenmuffels
Geschätzt 25 Prozent der Bevölkerung haben Mühe damit, am Morgen früh aufzustehen. Am Tag des Morgenmuffels haben Frühaufsteher nichts zu sagen. Seit dem Jahr 2015 werden die Morgenmuffel in Deutschland gefeiert.
10. Oktober: Umarme-einen-Schlagzeuger-Tag
Dieser Tag ist allen Schlagzeugern in der Musikwelt gewidmet. Dabei soll besonders auf die tragende Rolle dieses Instrumentes in einer Band hingewiesen werden. Denn das Schlagzeug ist es, das die Band durch den Rythmus, das es vorgibt, zusammenhält und über den lautesten Grundklang verfügt.
14. Oktober: Glücklich-trotz-Glatze-Tag
Seit dem Jahr 1990 wird an diesem Tag die Haarlosigkeit in den USA gefeiert. Egal ob sich jemand freiwillig eine Glatze rasiert hat oder sich diese über die Jahre selber entwickelt hat. Dieser Tag steht ganz im Zeichen der Kahlköpfigkeit. Er soll die Vorteile einer Glatze aufzeigen. So zum Beispiel wird es im Sommer weniger heiss ohne Haare auf dem Kopf. Zudem spart man sich Zeit am Morgen, da man sich nicht Frisieren oder Föhnen muss.
26. Oktober: Heul-den-Mond-an-Tag
Mit diesem Tag startet in den USA die Woche rund um Halloween. Der National Howl at the Moon Day ist eine Idee des US-amerikanischen Kinderbuchautors Johnny DePalma aus dem Jahr 2009.
30. Oktober: Tag des verfluchten Kühlschranks
Der Tag des verfluchten Kühlschranks ist ebenfalls Halloween gewidmet. Von der Nacht vom 30. auf den 31. Oktober geschehen in Amerika die merkwürdigsten Dinge. Die Ursprünge von diesem Tag führen zu dem Horror-Autor Stephen King. Eine seiner Geschichten handelt von einem Mann, der einen defekten Kühlschrank in den Hinterhof seines Hauses stellt. Daraufhin geschehen überall dort, wo sich dieser Kühlschrank befindet unheimliche Dinge.