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Film-Tipp des Tages: To Tulsa and back – On tour with J.J. Cale
Mit seinen sparsam instrumentierten Songs zu lakonischen Texten genoss J.J. Cale schon zu Lebzeiten Kultstatus. Für Eric Clapton schrieb er «After Midnight» und «Cocaine».
Das Laid-back-Gitarrenspiel von J.J. Cale ist unverwechselbar und inspirierte Musiker verschiedenster Stilrichtungen. Johnny Cash, José Feliciano, Carlos Santana, Jerry Garcia, Willie Nelson und Randy Crawford nahmen Cale-Songs in ihr Repertoire auf. Dennoch, Geld und Ruhm haben J.J. Cale nie viel bedeutet. Lange lebte er zurückgezogen in einem Wohnwagen, ohne Telefon. Die Regeln des Musikgeschäfts missachtete der Gitarrist, der in Tulsa, Oklahoma, aufgewachsen ist, konsequent.
J.J. Cale ist am 26. Juli 2013 im Alter von 74 Jahren verstorben. Sternstunde Musik zeigt aus diesem Anlass «To Tulsa and back – On Tour with J.J. Cale» (2005). Für diesen Dokumentarfilm hat sich der sonst medienscheue Musiker auf seiner gleichnamigen Tournee begleiten lassen.
Im Film äussert sich Eric Clapton in einem seiner raren Interviews zu seinem Vorbild J.J. Cale: «Er ist der Musiker, der ich selbst gern wäre.» Die beiden Gitarrenhelden haben gemeinsam das Album «The Road to Escondito» eingespielt, das 2008 mit einem Grammy ausgezeichnet wurde.
Sendeplatz
Sonntag um 22:55 Uhr auf SRF 1.