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Aufgrund meiner beruflichen Auslastung wird die Anzahl neuer Beiträge in den nächsten Wochen leider abnehmen. Anstatt längere Texte werden mehr Videos mit kürzeren Texten zu sehen sein. In diesem Zusammenhang bin ich über die Dokumentation “Die Waffen der Terrorfahnder” (Quarks & Co, WDR, 13.02.2008) gestolpert. Die Sendung geht unter anderem folgenden Fragen nach: Ist die Vorratsdatenspeicherung das Ende der Privatsphäre und wer zahlt den immensen Aufwand für die totale Überwachung? Erhöhen die verschärften Massnahmen beim Fliegen (das Theater mit dem Mitführen von Flüssigkeiten im Handgepäck) wirklich die Sicherheit des Fliegens? Wie erreicht die El Al als sicherste Fluglinie ihren Sicherheitsniveau? Wie könnten Bienen als Sprengstoffschnüffler eingesetzt werden? Wieso ist Bin Laden immer noch nicht gefasst?
Die Sendung betrachtet darüber hinaus einen Möglichen Grund für Terrorismus. Gunnar Heinsohn stellte in seinem Buch “Söhne und Weltmacht” die These auf, dass nicht Religion, Stammesfehden oder Armut Hauptgründe für die weltweite anwachsende Eskalation des Terrorismus sind, sondern der übergrosse Anteil von Jugendlichen an der Gesamtbevölkerung. Steffen Kröhnert vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung überprüfte Heinsohns These und entdeckte Erstaunliches (siehe auch Jugend und Kriegsgefahr).
Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. — Benjamin Franklin
Der abschliessende Beitrag über die Angst als Instrument der Terroristen und wie die Anti-Terrormassnahmen mit dem Schüren der Angst (subjektives Risikoempfinden) den Terroristen in die Hände spielen, erachte ich als Highlight der Dokumentation. Mit konkreten Beispielen, Statistiken und Zitaten wird untermauert, dass womöglich eine heroische Gelassenheit die beste Waffe gegen den Terrorismus sein könnte.