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Le Mont-Saint-Michel ist eine französische Gemeinde mit 30 Einwohnern (Stand 1. Januar 2017) im Département Manche in der Region Normandie. Die Gemeinde besteht aus der felsigen Insel Mont Saint-Michel in der Bucht des Mont-Saint-Michel im Wattenmeer der Normandie und Anteilen am Festland. Die Insel ist etwa einen Kilometer von der Küste entfernt und nur ca. 55.000 m² gross (Umfang ca. 830 Meter), die Gemeindefläche beläuft sich auf insgesamt 4 km²[1]. In der Nähe sind die Mündung des Couesnon, die Stadt Avranches und die Grenze zur Bretagne. Die Landschaft heisst Avranchin.
Die ohne Bauten 92 Meter hohe Insel ist bekannt für die Abtei Mont-Saint-Michel. Die befestigte Abtei dominiert die kleine Insel und ist ein Beispiel für den normannischen Baustil (Beginn um 1022). Im Kloster lebten bis in die 1960er Jahre Benediktiner, seit 2001 Ordensleute der Gemeinschaften von Jerusalem.
Der Mont hat sich zu einer grossen Touristenattraktion entwickelt, er wird jährlich von etwa 2,3 Millionen Menschen besucht. In noch geringem, aber wachsendem Umfang wird er auch wieder von Pilgern besucht, unter anderem auch von Pilgern auf dem Jakobsweg. Der Berg und seine Bucht gehören seit 1979 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Ausserdem wird er seit 1998 auch als Teil des Welterbes Jakobsweg in Frankreich aufgeführt.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Le_Mont-Saint-Michel