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Am Mittwoch veröffentlichte Mediapulse die Time Use Study (TUS) zur Mediennutzung der Schweizer Bevölkerung für das Jahr 2015/2016. Diese beträgt pro Kopf beinahe sechseinhalb Stunden Medien täglich, wobei Herr und Frau Schweizer noch immer am liebsten fernsehen. Der Klein Report erklärt, wie die Studienverfasser zu diesen Ergebnissen kamen und mit welcher Methode sie diese Daten erhoben haben.
Seit Winter 2007/2008 veröffentlicht Mediapulse (vormals SRG-Medienforschungsdienst) im Zweijahresrhythmus die TUS und bedient sich dabei stets der Methode der Befragung. So handelt es sich laut Mediapulse bei der Studie um eine «Face-to-Face durchgeführte, bevölkerungsrepräsentative Befragung».
Die Grundgesamtheit besteht dabei aus «in der Schweiz wohnhaften Individuen, welche die Sprache der Landesregion beherrschen, in welcher das Interview durchgeführt wird». Die Personen zählen ab einem Alter von 15 Jahren und nicht wie in vielen anderen Mediennutzungsstudien ab 14 Jahren zur Grundgesamtheit.
Die verwendete Stichprobe setzt sich aus 3'469 Personen zusammen, von denen 1'606 aus der Deutschschweiz, 1'204 aus der Romandie und 659 aus der italienischsprachigen Schweiz stammen. Laut Mediapulse wurden sie während 40 Minuten befragt, um eine «minutengenaue Rekonstruktion des Vortags durch die Erfassung der ausgeübten Tätigkeit, der genutzten Mediengeräte und der konsumierten Medieninhalte» zu ermöglichen.
Die Erhebungsperiode für die aktuellen Ergebnisse beschränkt sich auf den Zeitraum von April bis Juli 2015. Die TUS wurde dabei von Mediapulse zum ersten Mal in Zusammenarbeit mit der SRG und der WEMF AG für Werbemedienforschung realisiert.