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16. - 19. Juni 2018
Reiseroute
Como - Bellagio - Caravaggio - La Spezia (Santa Croce) - Lucca - Pavia
Geistliche Leitung / Begleitung: Domvikar Pius Rüegg
Preise
Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 570.00
Zuschlag Einzelzimmer: CHF 90.00
inkl. Vollpension (1 Essen fakultativ)
Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise
Informationen zu den Reisezielen
Como / I
Die Legende berichtet, die hl. Faustina und Liberata waren die beiden Töchter eines Adligen aus der Nähe von Piacenza. Sie verließen heimlich das elterliche Haus und legten vor Bischof Agrippinus in Como die Ordensgelübde ab. Der Vater war zunächst erzürnt über die Entscheidung seiner Töchter, akzeptierte sie jedoch nach einer Weile und stattete Faustina und Liberata mit einem ansehnlichen Vermögen aus. Davon gründeten die beiden Schwestern in Como ein kleines Oratorium, aus dem sich bald ein blühendes Kloster entwickelte. Faustina und Liberata starben innerhalb weniger Tage im Jahr 580. Ihre Reliquien werden seit ihrer Erhebung im Jahre 1317 im Hochaltar des Domes von Como aufbewahrt.
Lucca / I
Vom römischen Lucca sind noch die Ruinen des im 2. Jh. n. Chr. erbauten Amphitheaters und Überreste der Stadtmauern erhalten. Im Mittelalter erlebte Lucca eine außergewöhnliche Blütezeit, der Wohlstand der Stadt beruhte auf der Seidenfabrikation, dem Handel und dem Geldgeschäft, Lucca war eines der ersten Bankzentren. Von Pisa wurde der röm. Kirchenbaustil übernommen, jedoch mit lokaltypischem Stil, reicherer Ausschmückung und Ornamentierung gebaut: der Dom (hl. Martin) die Kirche S. Frediano, S. Michele usw. Auf der grossen Piazza Napoleone steht das Denkmal der Maria Luisa von Bourbon-Parma, sie erhielt 1805 von ihrem Bruder Napoleon die Stadt als Herzogtum geschenkt. Die hl. Gemma GALGANI wurde am 12.3. 1878 in Camigliano bei Lucca (Mittelitalien) geboren und starb am 11.4. 1903 in Lucca. Schon in jungen Jahren erlebte Gemma mit, wie erst die Mutter, dann ihr Bruder, schließlich nach geschäftlichen Misserfolgen ihr Vater starb. Sie selbst war oft krank und empfing 21-jährig die letzte Ölung. Doch nach plötzlicher Heilung konnte sie als Dienstmädchen arbeiten. Am Vorabend des Herz-Jesu-Festes 1899 fiel sie in Ekstase, ihrem Körper wurden die Wundmale Christi zugefügt. Vier Jahre lang bis zu ihrem Tod erlebte Gemma dies unter Schmerzen jeden Donnerstag aufs Neue, dazu noch die Geißelung, die Krönung mit Dornen und den Blutschweiß. "Christus lebt in mir", kommentierte sie ihre Schmerzen. Sie starb am Karsamstag 1903. Ihr Fest ist der 14. Mai. Sie wird dargestellt als Jungfrau mit dem Herz-Kreuz-Symbol auf der Brust. Ihr Grab ist in der Kirche des dortigen Passionistinnenklosters.
Pavia / I
Beschreibung folgt
Caravaggio / I
Die Kirche „Unsere Liebe Frau vom Brunnen“ in Caravaggio wurde errichtet, um an die Erscheinung der Heiligen Jungfrau zu erinnern, die sich einer einfachen Bäuerin, Giovannetta de Vacchi offenbart hatte, als sie betrübt und trostlos, bei Sonnenuntergang auf dem Feld Mazzolengo, wo sie Gras mähte, die Muttergottes um Hilfe anflehte. Dies geschah am 26. Mai 1432. (Diese Begebenheit finden wir ebenfalls an der Kirchenfassade des Kapuzinerhospiz von Müstair). Zum Zeichen der Hilfe und des Trostes, den Maria der Giovanetta gewährte, entsprang an diesem Ort eine Quelle. Zum Dank für dieses und andere zahlreiche Wunder, beteiligten sich die Gläubigen am Bau der heutigen Wallfartskirche.