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Lage: An der Hürststrasse von der Seebacherstrasse her.
Deutung: Der Flurname ist uralt und geht möglicherweise noch auf die Zeit zurück, als die Ureinwohner Seebachs ein gallorömisches Mittellateinisch sprachen, was zwischen 100 und 800 n. Chr. der Fall war. Gugel leitet sich ab von mittellateinisch cuculla = Kaputze, womit die Geländekuppe gemeint ist.
Gugel und Gugelbogen sind klar zu trennen. Mit dem Gugel ist der gesamte kiesige Geländewölbung gemeint, die sich vor allem Richtung Bahngleise als sanfte Kuppe von etwa 5 m Höhe abhebt (auch heute noch). Dieser viel weitläufigere Unterbau ist auch von der Seebacherstrasse aus als sanft gewölbte Kuppe immer noch klar erkennbar, wenn man sich vom Hinterdorf her dem Gugel nähert. Es ist zu bemerken, dass offenbar nur sehr eingeweihte Leute den Unterschied zwischen Gugel und Gugelbogen kennen, daher wurden im Volksmund die beiden Flurnamen oftmals verwechselt. Der Gugelbogel war eine Rand- oder Endmoräne des Linth-Rheingletschers und wurde vor wenig mehr als 20'000 Jahren gebildet, während der Gugel selber schon unter dem Gletschereis gebildet wurde, also deutlich älter ist.
Gugel ist einer der mit Sicherheit ältesten Flurnamen von Seebach, sofern er hier entstanden ist. Zahlreiche andere könnten älter sein, doch sind sie noch nicht hinreichend gesichert.
Auf dem Ã?bersichtsplan der Stadt Zürich von 1942 sind die Höhenkurven noch in einem früheren Zustand zu sehen und zeigen auf dem Gebiet des Gugels sehr schön, was vom Ausläufer des Gugelbogens nach der Begradigung im vorletzten Jahrhundert noch übrig geblieben ist.