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Die 87-jährige Investorenlegende Warren Buffett und der Chef des weltgrössten Vermögensverwalters Blackrock, Larry Fink, äusserten am Dienstag Zweifel, ob Entlastungen in der angestrebten Grössenordnung überhaupt nötig sind. "Wir haben eine Menge von Firmen", sagte Buffett dem Sender CNBC. "Ich glaube nicht, dass irgendeine von denen in der Welt nicht wettbewerbsfähig ist wegen des Unternehmensteuersatzes."
Der Reformplan der regierenden Republikaner sieht vor, dass diese Steuer auf 20 Prozent gesenkt wird von derzeit 35 Prozent. Viele multinational agierende Konzerne zahlen allerdings weniger, denn sie machen reichlich Gebrauch von Schlupflöchern im Steuergesetz. Fink betonte, eine Reduzierung des Satzes auf 27 Prozent wäre für die US-Firmen bereits ausreichend und würde den Staatshaushalt weniger belasten. "Was da vorgeschlagen wird, bedeutet eine ziemlich starke Ausweitung unserer Defizite", sagte der Blackrock-Chef dem Sender Bloomberg TV
Für Buffett als Investor sind die Steuerpläne nach eigenem Bekunden ein grösseres Thema. Normalerweise mache er seine Anlageentscheidungen nicht von Steuerfragen abhängig. Doch diesmal sei das für seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway von Bedeutung.
(Reuters)