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TRANSATLANTIC
Solist*innen: Julian Remund (Klarinette), Nora Bürger (Violoncello) und Anna van der Lem (Viola) Stella Maris Orchestra Renate Steinmann, Konzertmeisterin Cristoforo Spagnuolo, Leitung Programm: Ernest Bloch: Rhapsodie aus der Suite Hébraïque für Viola und Orchester Edward Elgar: Adagio aus dem Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 85 Aaron Copland: Konzert für Klarinette, Streicher und Harfe Antonín Dvořák: Suite in A major «American», Op. 98b, B 190 für Streichorchester (Arr. C. Spagnuolo)
Konzert mit dem Stella Maris Orchestra.
TRANSATLANTIC! Ohne Fahrten über den Atlantik gäbe es weniger gute Musik. 1892 tuckert Antonín Dvořák nach New York, um dort auf Wunsch eine «amerikanische» Musik zu erfinden. 1921 reist ein junger Komponist aus Brooklyn in die andere Richtung: Aaron Copland geht nach Frankreich studieren; später wird er auch aus Reisen nach Lateinamerika Inspiration schöpfen. Der Genfer Ernest Bloch lebt mal in der Schweiz, öfter aber in Amerika, wo er bis heute berühmter ist als zu Hause. Und während jene hin und her über den Ozean kreuzen, sitzt Edward Elgar auf seiner unsinkbaren britischen Insel und landet 1919 mit seinem Cellokonzert einen späten Hit.
Aber selbst der grösste Ozean würde irgendwann austrocknen, wenn ihn nicht frische Zuflüsse stetig nährten – nicht zuletzt aus der Aargauischen Flusslandschaft. So macht sich auch das STELLA MARIS ORCHESTRA auf zu neuen Ufern, den Blick stets auf den Meerstern gerichtet, als Vorbild für die funkelnde Leuchtkraft der Musik! Mit an Bord sind junge Aargauer Nachwuchstalente als Solist*innen und im Orchester; auf der Brücke stehen die Steuerfrau und Konzertmeisterin Renate Steinmann und der Kapitän, Dirigent und Arrangeur Cristoforo Spagnuolo.