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Der Bundesrat hat am 12. September 2014 die vom Kanton Tessin eingereichte Schutz- und Nutzungsplanung für das SBB-Wasserkraftwerk Ritom genehmigt. Als Ausgleich für die vorgesehene Mehrnutzung von drei Bergbächen wird auf eine bestehende Wasserfassung verzichtet, was sich positiv auf den unteren Abschnitt der Garegna sowie auf den Ticino auswirkt. Dank dieser Planung kann das Wasserkraftwerk seine jährliche Energieproduktion um rund 6 Gigawattstunden erhöhen.
Die neue Schutz- und Nutzungsplanung sieht eine Mehrnutzung – sprich eine Absenkung der Restwassermengen – von drei Wildbächen vor, nämlich des oberen Abschnitts der Garegna, des Reno di Medel und des Riale La Foss. In der Höhe, auf der die Mehrnutzung erfolgt, weisen die drei Bäche ein starkes Gefälle und einen geringen ökologischen Wert auf.
Als Ausgleich für diese Mehrnutzung wird eine bestehende Wasserfassung im unteren Abschnitt der Garegna nicht mehr genutzt und rückgebaut. Damit gelangt künftig mehr Wasser in die Garegna und in den Ticino unterhalb von Stalvedro, wodurch sich die Qualität der Fischlebensräume und der ökologische Zustand der beiden Gewässer im Allgemeinen verbessern dürfte.