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Etwas allgemeiner: Sportler gewinnt Gold an der Olympiade 2016 in Rio:
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Journalist: "Wann haben Sie gemerkt, dass es für Gold reichen wird? "
Sportler: "Nach dem letzten Bericht meines Pharma-Teams und nachdem mir unser Geheimdienst mitgeteilt hat, dass die russischen Dopingmethoden veraltet sind."
Journalist: "Lassen sich die Olympiasiege von Peking und Rio irgendwie miteinander vergleichen?"
Sportler: "Seit Peking hat sich die Pharmakologie immens weiterentwickelt, das kann man nicht vergleichen."
Journalist: "Was bedeutet das? "
Sportler: "Je mehr sich die Menschen zu Cyborgs entwickeln, desto überzeugter sind sie, reiner als Bäume im Wald zu sein."
Journalist: "Wie sieht das weitere Programm nun aus? Wann fliegen Sie nach Hause? "
Sportler: "Nach der Dopingkontrolle."
@Bertschinger
Ich habe Ihren Kommentar als Ausgangspunkt genommen, um eine Kritik an der, wie ich finde, linksliberalen Haltung vorzunehmen. Man kann mir auch Vereinfachung vorwerfen. In meiner Situation habe ich ganz einfach grosse Mühe (und Angst) damit, dass man Terrorismus u.a. in den MSM in Verbindung bringt mit psychischer Erkrankung als Ersterklärung und das auf so eine Weise. Insbesondere habe ich deswegen vor allem die Autoren, die Sie zitierten und die dementsprechenden Medien kritisiert. Das ist ja auch beängstigend für mich. Ich kann Ihnen noch ein anderes Beispiel nennen, dass mich (u.a.) beängstigt, das nichts mit Ihnen oder dem Thema zu tun hat: die PID-Abstimmung diesen Frühsommer. Bspw. weil man vermuten kann, dass die Ausgrenzung dadurch noch grösser wird.
Ich habe Ihre Replik kommentiert, falls Sie dies noch lesen wollen, hier:
A. Man kann im Selben auch Psychopathologie als "Vehikel" bezeichnen. Bildung von Psychopathologie, Religion oder irgendwelcher Ideologie u.a. ist nach gewisser Lesart und meines Erachtens auf eine interpersonale Verständigung und Vereinbarung angewiesen, in welcher sich immer hermeneutische Zirkel finden, und weiter, diese Situation in eine Unterscheidung und Verbindung von künstlich und natürlich und auch "Materie" und "Geist" einverwoben ist. Und dabei ist bspw. das Problem der "Evidenz", auch in psychoanalytischer Hinsicht (neben anderen) zu beachten.
B. Zitat:
"Dieser Vorwurf dürfte dem Bedürfnis gehorchen, das Verstehen in die Psychiatrie auszulagern, das heisst einen verstehenden Zugang zur Psychopathologie zu verneinen, und dieses Bedürfnis dürfte wiederum dem Bedürfnis gehorchen, Ohnmacht nicht an sich heranzulassen."
Das ist Ihre Vermutung. Das Bedürfnis besteht für mich darin, Verbrechen nicht mit "negativer" Psychopathologie gleichzusetzen, das wäre undifferenziert, finde ich. Welchen Begriff von "Psychiatrie" und "Psychopathologie" haben Sie? In der Psychiatrie wird Psychopathologie und umgekehrt betrieben.
Ihr Argument wird für mich dann verständlicher, wenn ich davon ausgehe, dass Sie zwischen einer Psychopathologie unterscheiden, die Erkrankungsformen versucht zu beschreiben, und einer, die die psychisch-seelische Struktur, wie sie an sich sei oder ist, versucht zu beschreiben, jenseits von Krankheit ("positive" Psychopathologie). Es erscheint mir problematisch, das Verbrechen als "Winkelried" zu verwenden, um der Psychiatrie den Primat über (negative) Psychopathologie zu entreissen und eine hermeneutische ("positive") Psychopathologie in der Gesellschaft anzusiedeln, und, dass das nicht so ist oder möglich ist (d.h. dass es keine "positive" Psychopathologie in der Gesellschaft gibt/gäbe), "unterstellen" Sie denjenigen, die sich dagegen verwehren, Verbrechen und psychische Krankheit gleichzusetzen (weil zu undifferenziert aus meiner Perspektive). Wenn Sie, falls ich Sie richtig verstanden habe, die Psychopathologie aus dem Primat einer negativen Beschreibung und der Schublade der Psychiatrie befreien wollen, dann verbleiben Sie in einem zirkulären Rahmen, wenn Sie dazu das Argumentationsmittel "Verbrechen" wählen, weil Vebrechen immer negativ konnotiert wird – dann wäre der Sache nicht gedient. Besser wäre es dann, man würde sagen, dass psychisch "kranke" Menschen immer auch über gesunde Anteile verfügen usw., und dass die sogenannten "Gesunden" auch über nichtgesunde oder problematische Persönlichkeitsanteile verfügen.
Nachtrag:
Und wenn man den "Tunnelblick der rationalen ewigen Gegenwart" verlässt:
Bspw. 1 hier:
http://www.energiestiftung.ch/atomenergie-atommuell.html
2. bspw. hier:
http://www.bund-rvso.de/atommuell-endlager-info.html
3. hier:
https://www.upress.umn.edu/book-division/books/hyperobjects
zu 3. gehört auch Atommüll
Ich habe gerade nicht von eingebildeten Gefahren geschrieben. Und ob es einen Unterschied macht, ob man bei einem Zwischenfall, wie Sie es nennen, mit offenen Karten spielt oder nicht, spielt je nach Betrachtung auch keine Rolle, weil der Zwischenfall schon da ist. Tut mir leid, für mich ist Fukushima eine Katastrophe riesigen Ausmasses. Ich bin grundsätzlich gegen AKWs, weil die Technik zu gefährlich ist und wegen dem menschlichen Faktor.
@Zora:
Axgisi, aber Sie meinen eine Sprechstunden-App? Gibts vielleicht schon, würde möglicherweise einiges vereinfachen (man müsste dann diesen physisch-realen Körper nicht mehr an einen weit entfernten physisch-realen Ort schleppen). Vielleicht aber auch nicht. Hoffentlich erfahren die Silicon-Valley-Menschen nicht davon. Denn vor "Uber für die Psyche" würde mir tatsächlich grauen. Aber die digitale Welt wird die Rede von der "Maske des Analytikers" sehr verändern.
Naja, als Psychiater können Sie ja schon mitreden, vielleicht nicht im selben Anwendungsbereich.
In diesen drei Links wird beschrieben, um was es in etwa geht:
https://de.wikipedia.org/wiki/Realit%C3%A4t
https://de.wikipedia.org/wiki/Erweiterte_Realit%C3%A4t
https://de.wikipedia.org/wiki/Virtuelle_Realit%C3%A4t
Für praktische Erfahrung in diesem Bereich können Sie ja einfach eine App aufs Gerät laden oder eine oculus rift kaufen.