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Schon seit dem Mittelalter gilt die Stadt Genf dank der damals einzigen Rhonebrücke als Reiseetappe für Besucher und Flüchtlinge. So entstehen die ersten bescheidenen „Hostelleries“. In der Mitte des 17.Jahrhunderts erobern zwei Engländer den Mont-Blanc-Gletscher und lösen damit eine Reihe weiterer Expeditionen aus. Als Ausgangspunkt wählen die Abenteurer Genf. Dies führt zum Bau grösserer Gasthäuser. Das frühere Hotel d'Angleterre in Sécheron gilt heute als Prototyp aller späteren Grandhotels. Das Hotel des Bergues gilt als sein erster wirklicher Vertreter. Beide beeinflussen die Schweizer und die internationale Hotelindustrie. Während sich die Uhrenindustrie in der zweiten Hälfte des 16.Jahrhundert durch hugenottische Flüchtlinge in Genf ansiedelt, stammen die Pioniere der Genfer Luxushotellerie aus dem süddeutschen Raum. Wie Perlen an einer edlen Kette reihen sich die Luxushotels am rechten Ufer des Léman und der Rhône aneinander.