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EINZIGER AKT
Der Theaterdirektor Frank ist soeben mit der Aufstellung einer Wanderbühne beschäftigt. Buff, ein alter Theaterhase, rät ihm, mit einer imponierenden Anzahl von Schauspielern zu blenden, wogegen ohne weiteres schlechte und daher billige Kräfte hingenommen würden, ferner bei der Wahl der Stücke auf hochtrabende künstlerische Pläne zu verzichten und dem Geschmack des Publikums entgegenzukommen. Die Sorge um die Finanzierung des Unternehmens nimmt dem Direktor der reiche Bankier Eiler ab, der aber als Gegenleistung das Engagement seiner Freundin, der Madame Pfeil fordert, die angeblich alle Rollen spielen kann und auch spielen möchte. Es stellen sich der Reihe nach die Actricen Madame Krone, Madame Vogelsang und der Schauspieler Herz sowie die Sängerinnen Madame Herz, Mademoiselle Silberklang und der Tenor Vogelsang vor, die alle Proben ihres Könnens vor dem Direktor ablegen. Beim Aushandeln der Gagen kommt es aber unter dem Komödiantenvölkchen sogleich zu Rivalitäts- und Rangstreitigkeiten, die abrupt aufhören, als Frank erklärt, in Anbetracht der Uneinigkeit auf die Errichtung der Theatergesellschaft lieber ganz zu verzichten. In einem Rundgesang stellen die Sänger fest, dass bei allem persönlichen Ehrgeiz nur durch das einträchtige Zusammenwirken aller Kräfte das Kunstwerk gedeihen könne und der Künstler sich durch Überheblichkeit selbst verkleinere, während die Qualifizierung der Leistungen Sache des Publikums sei. Dazwischen scherzt der komödiantische Buff, den Sington der Sänger aufnehmend, dass er leicht und ohne Streit durch Anhängung eines o an seinen Namen zum ersten Buffo werde. Als er renommierend hinzufügt, dass ihn auch das Publikum, wenn es ihn singen höre, als den Besten des Ensembles anerkennen werde, weisen ihn die drei Sänger mit der Wiederholung des moralisierenden Refrains in die Schranken.