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Mit direktem Link zum jeweiligen Blogeintrag.
Pardo d’oro, Grosser Preis der Stadt Locarno für den besten Film
MANTAGHEYE BOHRANI (CRITICAL ZONE) von Ali Ahmadzadeh, Iran/Deutschland „Locarno 2023 – Palmarès Concorso internazionale“ weiterlesen
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Pardo d’oro, Grosser Preis der Stadt Locarno für den besten Film
MANTAGHEYE BOHRANI (CRITICAL ZONE) von Ali Ahmadzadeh, Iran/Deutschland „Locarno 2023 – Palmarès Concorso internazionale“ weiterlesen
Als « Kung Fu Komödie in einem orthodoxen Kloster in der Sowjetunion der 1970er Jahre» verkauft Rainer Sarnet aus Estland seinen Film.
Das schürt Erwartungen, und die löst er grossartig ein, in den ersten fünfzehn Minuten. „NÄHTAMATU VÕITLUS (The Invisible Fight) von Rainer Sarnet“ weiterlesen
Die Villa Bianca ist eine Art Hogwarts für verlorene Teenager aus reichen Familien.
In diesem Luxusinternat wurden Nazzarena, Marzia, Alfonso und Adriano von ihren Elite-Eltern zusammen mit etlichen anderen unglücklichen, verstörten Jugendlichen zur «Normalisierung» geparkt. „ROSSOSPERANZA von Annarita Zambrano “ weiterlesen
Dieser iranische Untergrundfilm ist ein Drogentrip: Taxi Teheran polytoxikoman
Der vollbärtige Amir holt sich tief im Tunnelsystem der Teheraner Ringstrassen den Nachschub für seine Arbeit, die zugleich wohl Berufung sein dürfte. Mit einer grossen Tasche gemischter Drogen kommt er zurück in seine Wohnung, wo ihn seine grunzkeuchende Zwergbulldogge Mr. Fred erwartet. „CRITICAL ZONE (Manthageye bohrani) von Ali Ahmadzadeh“ weiterlesen
Ein grossartiger Hauptdarsteller – David Krumholtz – und gnadenloser Zynismus machen diesen Film zu einem Instantvergnügen für all jene, die,sagen wir, zum Beispiel, Gary Larson Cartoons mögen.
Lousy Carter ist ein ausgeleierter College-Professor für amerikanische Literatur, schläft gelegentlich mit der Frau seines emotionslosen besten Freundes, dem Professor für russische Literatur, trifft sich mit seiner Ex-Frau, seinem Psychiater, einem unorthodox-distanzierten Jungianer und gelegentlich im Altersheim mit seiner Mutter. „LOUSY CARTER von Bob Byington“ weiterlesen
Drei Stunden Überleben, in den Strassen von Melilla, in Schwarzweiss, ohne Kommentar.
Malik, Mehdi und die anderen marokkanischen Jungen sind in der spanischen Enklave gestrandet, träumen davon, sich auf ein Schiff nach Europa zu schmuggeln. „NUIT OBSCURE – AU REVOIR ICI, N’IMPORTE OÙ von Sylvain George“ weiterlesen
Die Idee, Bangkok und Lissabon zu einer einzigen Stadt verschmelzen zu lassen, hat etwas Bestechendes. Die beiden jungen Frauen, die in Baan aufeinandertreffen, gehören zu den international urbanisierten «young professionals».
L kommt aus dem Hinterland Portugals, arbeitet für ein renommiertes Architekturbüro in Lissabon; mit dem Ehepaar, das den Laden leitet, ist sie befreundet. „BAAN von Leonor Teles“ weiterlesen
Das ist eine Seltenheit, dass ein Film gleichzeitig ziemlich gut und ziemlich ekelhaft ist.
In Simone Bozzelli erstem Langspielfilm geht es um Freiheit und Abhängigkeit, darum, was Menschen brauchen, und was sie dafür aufgeben. „PATAGONIA von Simone Bozzelli“ weiterlesen
Im Laub hinter dem Haus liegt ein Lenin-Kopf, der schon Moos angesetzt hat. Auf einem Stuhl unter den Bäumen steht die untere Hälfte eines Stalin-Porträts. Der Schnauz genügt zur Identifizierung.
Stepne – Steppe –, der erste Langspielfilm von Maryna Vroda aus Kiew, wirkt von den ersten Sekunden an dokumentarisch. Der klapprige Bus, der auf dem schlammigen Weg durchs Unterholz anhält, der Mann, der mit zwei Taschen aussteigt: Gegenwärtig, aber an einem Ort, in dem die Zeit sich nicht mehr bewegt hat. „STEPNE von Maryna Vroda“ weiterlesen
Da sind wir wieder, in der hypnotischen Schwarzweisstrance von Lav Diaz.
Mit 215 Minuten ist sein jüngstes Epos fast schon ein Kurzfilm, zumindest im Rahmen seines Oeuvres. Aber es geht auch wieder um eine Geschichte, die sich über Jahrzehnte hinzieht. „ESSENTIAL TRUTHS OF THE LAKE von Lav Diaz“ weiterlesen