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Beide Erkrankungen werden von Viren verursacht und auch auf dieselbe Art übertragen. Man steckt sich durch direkten Kontakt oder über Tröpfcheninfektion beim Sprechen, Husten oder Niesen an. Damit erklären sich auch die bekannten Prophylaxe-Massnahmen wie: Händewaschen; in ein Papiertaschentuch/Armbeuge husten oder niesen; Vorsicht bei Kontakt mit Erkrankten; bzw. bei Grippe-Symptomen zuhause bleiben. Eine mögliche Grippe-Prophylaxe ist die Grippe-Impfung. Am 4. November ist der nationale Grippe-Impf-Tag. Fragen Sie Ihren Hausarzt oder Apotheker danach. Diese Impfung schützt vor der echten Grippe bietet aber keinen Schutz vor einer Erkältung.
Eine Erkältung wird in den meisten Fällen von Rhinoviren verursacht. (Es gibt bis zu 200 verschiedene Arten, zudem mutieren die Viren andauernd und verunmöglichen so die Entwicklung eines Impfstoffes.) Sie gelangen in den Nasen-Rachenraum, vermehren sich in den obersten Zellen der Schleimhaut und zerstören sie dabei. Es können auch die Nebenhöhlen, die Eustachische Röhre (die Verbindung vom Rachenraum zum Mittelohr) oder die unteren Atemwege betroffen sein, was zu einer Neben/Stirnhöhlen- zu einer Mittelohr-Entzündung oder Bronchitis führen kann. Meist ist die Reaktion des Immunsystems an den Symptomen schuld. Es versucht an den Eindringort der Viren eine Vielzahl an Abwehrzellen zu bringen über eine vermehrte Durchblutung und eine Erhöhung der Körpertemperatur.