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Daguerreotypien
Die Daguerreotypien des Schweizer Kameramuseums bilden ein Konvolut, das recht repräsentativ für die verschiedenen Anwendungen dieses fotografischen Verfahrens ist: Zahlreiche Portraitaufnahmen, im Etui oder gerahmt, zeugen vom sehr aktiven Gebrauch dieser Erfindung in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts. Einzelne Aufnahmen sind von Duboscq, Heer, Buvelot, Eynard, Durheim, Delessert und anderen signiert.
Ein Teil der Objekte stammt aus der Sammlung von Thomas Ganz und bildet ein seltenes Konvolut zum Thema Kinderportraits.
Die Landschafts-Daguerreotypien sind weniger geläufig, doch besitzt das Museum drei aussergewöhnliche „Vollplatten“ (16x21 cm) aus Paris, die aus der Inkunabelzeit der Fotografie stammen; neben diesem Bild zeigen zwei weitere Aufnahmen den Arc de Triomphe sowie die Kathedrale Notre Dame de Paris vor den von Viollet-le-Duc durchgeführten Renovierungsarbeiten sowie erstaunliche Aufnahmen, die in den Alpen entstanden sind.