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Das Wichtigste in Kürze
- 2007 verschwand die dreijährige Maddie spurlos aus einem Apartmentkomplex in Praia da Luz.
- Der Verdächtige, welcher wegen einer anderen Tat in Haft ist, bleibt weiter hinter Gitter.
- Seine Beschwerde wurde von dem Oberlandesgericht zurückgewiesen.
Der im Fall Maddie Verdächtige bleibt nach einem Beschluss des Oberlandesgerichts Oldenburg (OLG) in Haft. Der Gefangene hatte sich über einen entsprechenden Beschluss des Oldenburger Landgerichts beschwert, diese Beschwerde wies das Oberlandesgericht nun zurück. Dies berichtet die Oldenburger «Nordwest-Zeitung».
Derzeit sitzt der 45-Jährige eine Haftstrafe wegen Vergewaltigung einer 72-jährigen US-Amerikanerin im Jahr 2005 im portugiesischen Praia da Luz ab. Rund anderthalb Jahre nach dieser Tat verschwand die damals dreijährige Madeleine McCann aus einer Apartment-Anlage in der Nähe.
Unter bestimmten Voraussetzungen können Verurteilte die Haftanstalt vorzeitig verlassen, wenn sie die Hälfte der verhängten Strafe verbüsst haben. Dieser Zeitpunkt sei gekommen, daher habe der Gefangene beim Landgericht einen Antrag gestellt.
Ermittler gehen davon aus, dass der Deutsche Christian B. Maddie entführte und umbrachte. Es gibt viele Hinweise, aber die Beweiskette ist nicht geschlossen, und es gilt der Grundsatz der Unschuldsvermutung.
Das spurlose Verschwinden von Maddie ist nicht der einzige Fall, in dem die Braunschweiger Staatsanwaltschaft gegen Christian B. noch ermittelt.