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Das Jahr 2014 war in der Schweiz das wärmste seit Messbeginn 1864. In St.Gallen wurde der bisherige Rekord aus dem 2011 um 0.1°C übertroffen.
Im Vergleich zum Mittel der letzten 10 Jahre, die die wärmste Zeit der letzten 150 Jahren waren, hatte das Jahr 2014 einen Temperaturüberschuss von 1.1°C. Das sieht vielleicht nach wenig aus, ist jedoch ziemlich viel für das Jahresmittel.
Das Temperaturmittel der Jahre 1995 bis 2014, also der aktuellen Warmphase liegt an der Wetterstation Zürich-Fluntern bei 9.6°C. Von 1965 bis 1984 waren es noch 8.4°C.
Aus den verschiedenen Trends über die Jahre hinweg habe ich hochgerechnet, was uns in den nächsten 80 Jahren bevorstehen würde, sofern sich die Erwärmung fortsetzt:
In den nächsten Jahren würde die Mitteltemperatur die 10°-Marke erreichen, die 0.6°C über der aktuell gültigen Klimanorm 1981 bis 2010 liegt. Schon im Jahr 2035 wären Jahre, die so warm sind wie das 2014, die Regel. Bis zum Ende des Jahrhunderts würde die Temperatur auf durchschnittlich 12.8°C steigen. Dies würde unter Berücksichtigung der Höhenlage einer Verlegung der Station nach Süditalien entsprechen! Ohne Berücksichtigung der Höhenlage wären Temperaturen wie in Venedig die Folge.
Nach den Berechnungen müsste der Anstieg 2 bis 4°C betragen!
Meine Berechnungen sind zwar nur Hochrechnungen, doch Meteoschweiz sieht das ganz ähnlich: Bis zum Ende des Jahrhunderts solle die Temperatur um 3°C ansteigen, was eine Mitteltemperatur von 12.6°C bedeutet. Wahrscheinlich liegt der Anstieg im Bereich von 1 bis 4°C.
Alle Angaben beziehen sich nur auf die Schweiz, aber es wird derzeit weltweit wärmer. Ob der Mensch an der Erwärmung Schuld ist, lasse ich offen. Durch die Nutzung fossiler Energieträger nimmt die Konzentration des Treibhausgases Kohlendioxid zu, das zu höheren Temperaturen führt. Aber es sind sicher auch weitere, natürliche Faktoren vorhanden, die für den aktuellen Klimawandel verantwortlich sind. Es gab auch schon vor der Industrialisierung Warm- und Kaltphasen, wobei man sich über die exakten Temperaturen nicht im Klaren ist.