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Quelle: CH Media Video Unit / Silja Hänggi
Die Entscheidung am Nachmittag verspracht Hochspannung. Die ersten sechs Fahrer lagen innerhalb von lediglich 16 Hundertsteln – und mittendrin Aerni und Zenhäusern. Die Reaktion der Schweizer Fahrer auf das dürftige Abschneiden in den ersten zwei Slaloms des Winters fiel überzeugend aus.
Obwohl es nicht für einen Podestplatz reichte, erzielten die Schweizer Slalomfahrer in Adelboden ein gutes Resultat. Mit dem vierten (Ramon Zenhäusern), fünften (Luca Aerni) sechsten (Loïc Meillard) und achten Platz (Daniel Yule) schaffen es vier Schweizer in die Top Zehn. Tanguy Nef schliesst das Rennen auf Platz 13 ab.
Überraschungssieg von Strolz
Der nach dem letzten Winter aus den ÖSV-Kadern verbannte, mit der Nummer 38 gestartete Strolz siegte vor seinem Landsmann Manuel Feller und dem Deutschen Linus Strasser.
Strolz hatte nach seinem Rauswurf die gesamte Vorbereitung auf den Olympia-Winter auf eigene Kosten bestreiten müssen. Nun wurde der 29-jährige Vorarlberger für seinen Durchhaltewillen über Erwarten fürstlich belohnt. Das zuvor beste Ergebnis von Strolz war der 10. Rang im Slalom vor zwei Jahren in Madonna di Campiglio gewesen.