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Der Surrealismus war ursprünglich eine literarische Bewegung, was Max Morise veranlasste, in der ersten Nummer der Zeitschrift La Révolution Surréaliste vom 1. Dezember 1924 unter dem Titel „Les yeux enchantés“ gegen die surrealistische Bildkunst zu polemisieren. Doch nur ein Jahr später setzte sich André Bretons Auffassung durch, wonach Malerei und Zeichnung eine wichtige Rolle im Surrealismus zukomme.
Anhand einer illustren Künstlerschar wird in dieser Ausstellung untersucht, welche graphischen Techniken und künstlerischen Strategien die Surrealisten entwickelten, um der Traumwelt und dem Unbewussten eine visuelle Ausdrucksform zu geben. Erstmals werden im Rahmen dieses Projektes Bestände des Kupferstichkabinetts unter dem Gesichtspunkt des Surrealismus befragt und wissenschaftlich aufgearbeitet. Vertreten sind unter anderen: Otto Abt, Hans Arp, Serge Brignoni, Max Ernst, Alberto Giacometti, Meret Oppenheim, Joan Miró, Francis Picabia, Man Ray und Walter Kurt Wiemken.
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