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Zweifamilienhaus Sprecher, Luzern
Die Aufgabe war, ein Einfamilienhaus aus den 1930-er Jahren durch ein Zweifamilienhaus zu ersetzen als Verdichtungsmassnahme im gewachsenen Quartier. Der Ort ist geprägt durch ein Schulgebäude in Sichtbeton aus den 1970-er Jahren und verputzten Mehrfamilienhäusern. Im Hintergrund ist die Silhouette des Bireggwaldes präsent. Der mit grünen Deckleisten auf schiefergrauer Bretterschalung verkleidete Holzbau evoziert eine gewisse Leichtigkeit in diesem dichten Umfeld und tritt in Dialog mit der Waldkulisse. Die zwei unabhängigen Wohneinheiten sind als Maisonetten im Schnitt übereinandergestapelt, wobei die untere Wohnung vom Garten, die obere von der grosszügigen Dachterrasse profitieren. Während das Erdgeschoss und Attikageschoss die Wohnräume aufnehmen, welche als fliessender Grundriss und mit verschiedenen Raumhöhen ausgebildet sind, sind im ersten Obergeschoss die Schlafräume beider Wohnungen entlang der Westfassade aufgereiht. Der strukturelle Holzbau aus vorfabrizierten Elementen ist im Innern teilweise mit einem Lehmputz versehen, die Holzdecken aus Dreischichtplatten sind hellgrau lasiert, die Böden gegossen in beigefarbenem Anhydrid.