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20. Juni, 16 Uhr
Vincenzo Castella
Detecting Reality
Workshop
Mittels der Fotografie wird die Mehrdeutigkeit des Raumes erforscht, der gewisse Dinge sichtbar macht und andere versteckt. Vincenzo Castella wird über seine Untersuchungen des urbanen Raums, über Fotografie und Forensik sowie über die Rolle der Imagination sprechen und seine eigens für die Ausstellung entwickelte Arbeit präsentieren.
Der Workshop wird in englischer Sprache gehalten.
Vincenzo Castella (*1952) ist Fotograf, Gitarrist und Filmemacher und lebt und arbeitet in Mailand. Im Rom der 1968er Jahre studierte er Literaturwissenschaften und Kulturelle Anthropologie und er war Musiker und Gründungsmitglied der 1970 gegründeten Urban
Blues Avantgarde-Band Blues Way. 1975 begann er zu fotografieren und realisierte zwischen 1976 und 1980 eine umfangreiche Farbfoto-Serie über das Leben der Afroamerikaner_innen und die Architektur der Südstaaten. Ab den 1980er-Jahren richtete sich sein Interesse auf Landschafts- und Architekturfotografie, städtische Verschmutzungen und Industriezonen. Seit 2006 arbeitet er mit Videoinstallationen, die er aus digitalisierten Bildern grossformatiger Fotofilme erstellt. Eine Auswahl an Ausstellungen umfassen: Venedig Biennale, Palazzo Fortuny, Venedig (2017), Urban Space Garden, Casa Testori, Milano, Architekturbiennale Venedig (2014), An Italian Perspective, Greenberg Gallery und Hunter College, New York (2012), Spectacular City, NAI Netherlands Architecture Institute (2006), Art Unlimited Basel und Tirana Biennale (beide 2009). Castella unterrichtet an der Nuova Accademia Belle Arti NABA in Mailand.