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Gründe dafür seien die tiefen Supermarktpreise und steigende Produktionskosten. Gleichzeitig steigt die heimische und die globale Nachfrage nach Milch. Um die Nachfrage in den beiden australischen Staaten zu decken, wird die Milch über weite Distanzen mit Trucks transportiert. Zudem versuchen Verarbeiter, die Ausgangspreise der Farmer zu steigern, um so die Produktionsbasis zu stabilisieren. Der Grund für die Situation wird in einer fehlenden Struktur in der Milchindustrie gesehen, wie sie etwa die neuseeländische Fonterra aufgebaut hat. So sind neuseeländische Milchbetriebe 80% grösser als australische und es werden 40% mehr in Forschung und Entwicklung und 300% mehr in Marketing investiert.