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"Ich selbst finde eigentlich nicht, dass ich zu viele Sachen habe".
"Ob er keinen Leidensdruck verspüre? Nein, ich lebe gerne mit den vielen Dingen, ich habe sie gerne um mich".
"Aber ich kann halt niemanden mehr in die Wohnung lassen."
"Von allen Seiten kommt der gute Rat: 'Schmeiss das alles weg', aber das ist so, wie jemandem, der an einer Depression leidet, zu sagen: 'Reiss dich zusammen".
"Aber da setzt das Rationale aus. Egal ob Schnäppchen vom Hofer, Raritäten vom Flohmarkt oder Fundstücke von der Strasse, ich bilde mir ein, ich kann das alles brauchen."
"Messies haben oft ein starkes Bedürfnis nach Ordnung. Sie schaffen nur nicht mehr, diese herzustellen."
"Endlich konnte ich alles wegschmeissen. Doch schnell war das Haus wieder aufgefüllt."
"Ich erkannte: Das bin ja ich. Dann habe ich begonnen, Hilfe zu suchen. Was alles andere als einfach war, denn das Messietum ist mit einer derartigen Scham verbunden ..."
"Es geht dabei aber nur um den Flash, denn sobald ich das Ding in meiner Wohnung habe, kann ich es sowieso nirgends abstellen oder benutzen. Das ist so, wie wenn ein Junkie die Nadeln heimträgt, von denen er draußen den Kick hatte."
"Die Erleichterung bei der Räumung war gewaltig, aber eine leere Wohnung bedeutet nicht das Ende des Messie-Syndroms."