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GESCHICHTE / LAGE
Die Schule „La Côte International School“ (LCIS), die 2014 von Vich nach Aubonne umgezogen ist, wird wie bereits das Collège Beau Soleil in Villars und das Collège Champittet in Pully und Nyon von der Nord Anglia Education verwaltet.
Das Grundstück liegt in der Gemeinde Aubonne, auf halber Strecke zwischen Genf und Lausanne, hoch über dem Genfersee und in naturnaher Umgebung. Seit dem Umzug von Dufour Industries war es ungenutzt. Die kantonalen Behörden haben den Bau des neuen Schulgebäudes unter der Bedingung einer Zonenplanänderung bewilligt. Diese erforderte eine Änderung des Teilnutzungsplans.
Die vorbereitenden Erdarbeiten begannen im April 2013; Der eigentliche Baubeginn erfolgte am 12. September im selben Jahr. Das Gebäude wurde in zwei Etappen übergeben: Die erste Übergabe erfolgte im September 2014 für 200 Schüler, die zweite im November für ungefähr 600 zusätzliche Schüler. Die Bauabnahme der gesamten Baustelle fandallerdings bereits Ende Juli 2014 statt, mit mehr als einem Monat Vorsprung auf das vertraglich vereinbarte Datum für die erste Etappe.
PROJEKT / KONZEPT
Das Gebäude umfasst 58 Klassenzimmer, davon sechs für den Kindergarten, 38 für die Primar- und Sekundarschule und 12 Spezialräume (Wissenschaften, Labors, Informatik, Musik). Eine Mensa mit 250 Plätzen, ausgestattet mit einer professionellen Küche für bis zu 800 Mahlzeiten, in der mehrere umliegende Schulen verpflegt werden können, eine Bibliothek, ein Auditorium für 250 Personen sowie zwei Turnhallen auf 800 m2 mit zwei Sportfeldern sind ebenfalls Teil des Projekts. Dies findet auf einer Gesamtfläche von ungefähr 9‘400 m2 Platz. 90 Aussenparkplätze vervollständigen die Anlage.
Zentrum des Projekts ist der Haupteingang für die Primar- und Sekundarstufen auf der Südseite des Gebäudes. Die Vorschulkinder sind in einem separat zugänglichen Flügel des Gebäudes untergebracht. Das Schulgebäude ist winkelförmig angelegt mit einem als Esplanade gestalteten Innenhof als Pausenplatz.
Im Erdgeschoss hat man Zugang zu allen Gemeinschaftsräumen wie der Mensa, den Turnhallen und dem Auditorium. In den oberen Etagen sind die Unterrichtsräume um einen zentralen Korridor herum angelegt. Dieser ist breit genug, um den Schülerstrom zu regulieren.
Die Geschosse sind nach Alter der Schüler aufgeteilt. Die Jüngsten belegen den ersten Stock, die Sekundarklassen befinden sich auf der obersten Etage, zusammen mit einem grossen Aufenthaltsraum.
Die Nasszellen wurden an den Innenecken des Gebäudes angeordnet.
Das gesamte Gebäude steht auf einer mehrlagig gedämmten Bodenplatte. Die tragende Struktur besteht aus Ortbeton: Für die vertikalen Strukturen wurde aus ergonomischen Gründen selbstverdichtender Beton verwendet, für das Fundament Rüttelbeton. Bei allen Gebaüdeflügeln kamen vorfabrizierte Stützen zum Einsazt.
Die Fassade besteht aus vorgefertigten Sandwich-Elementen. Die Bedachung der Turnhalle und des Auditoriums besteht aus einer Metall-Konstruktion. Die Fensterstoren sind direkt an eine Wetterstation angeschlossen, was eine Überhitzung der Räume im Sommer verhindert.