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Die finanzielle Belastung einer Gemeinde hängt im Finanzierungssystem unmittelbar davon ab, wie das Verhältnis von Lektionen einerseits und Schülerinnen und Schülern andererseits gestaltet werden kann – sei es in der eigenen Schule, sei es dort, wo die Gemeinde ihre Schülerinnen und Schüler hinschickt.
Verursacherprinzip
Das Finanzierungssystem stellt eine direkte Beziehung her zwischen der Schulorganisation und der finanziellen Belastung einer Gemeinde:
Kostenverursachend sind die Lektionen, die für den Unterricht eingesetzt werden und für die eine Lehrperson bezahlt wird. Im Finanzierungssystem werden die Kosten, die eine Lektion verursacht, je zur Hälfte von der Gemeinde und vom Kanton übernommen. Die Gemeinde erhält zusätzlich für jedes Kind mit gesetzlichem Wohnsitz, das die Volksschule besucht, einen Schülerbeitrag. Je mehr Schülerinnen und Schüler von einer Lektion profitieren, desto mehr Schülerbeiträge stehen der Gemeinde zur Verfügung, um ihre Hälfte an den Kosten zu finanzieren.
Der Anteil, den der Kanton zusätzlich zu den 50% in Form von Schülerbeiträgen übernimmt, macht 20% der gesamten Gehaltskosten aus, so dass im Kantonsdurchschnitt schliesslich 30% der Gehaltskosten von den Gemeinden finanziert werden müssen. Für die einzelne Gemeinde beträgt dieser Anteil bei optimalen Schulstrukturen unter 30%, bei suboptimalen über 30% .
Gestaltungsmöglichkeiten
Unbeeinflussbare Kostenfaktoren
In der konkreten Situation sieht sich eine Gemeinde bei der Optimierung ihrer Schulstrukturen einer Vielzahl von Kostenfaktoren gegenüber, die sie selber kaum oder überhaupt nicht beeinflussen kann: