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Der Anteil der umstrittenen Südanflüge am Flughafen Basel-Mülhausen ist letztes Jahr von 6,2 auf 7,4 Prozent angestiegen. Von insgesamt 35'780 Instrumenten-Anflügen wurden 2648 über die Piste 33 abgewickelt, 32'987 dagegen über die Hauptpiste 15.
Den gegenüber 2011 gestiegenen Anteil der Südlandungen führte der EuroAirport in einer Mitteilung vom Donnerstag auf die ausgeprägten Nordwindlagen im Februar und im April zurück. Im August und im Dezember gab es dagegen relativ wenig Nordwind.
Süd-Anflüge unter kritischem Grenzwert
Seit der Einführung des Instrumentenlandesystems (ILS) Ende 2007 führen die Südlandungen über dicht besiedeltes Gebiet in der Schweiz. Dagegen protestieren seither die betroffenen Schweizer Gemeinden. Die Luftfahrtbehörden Frankreichs und der Schweiz beschlossen in einem Abkommen, dass Südlandungen nur möglich sind, wenn der Rückenwind eine bestimmte Stärke erreicht hat.
Laut dem Abkommen müssen die beiden Luftfahrtsbehörden Konsultationen aufnehmen, wenn mehr als 10 Prozent aller Landungen von Süden her erfolgen. Eine Analyse muss vorgenommen werden, wenn die Südanflüge während eines Kalenderjahres einen Anteil von 8 Prozent überschreiten.