Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/60294

<h2>SubmittedText<h2><p>Quer durch die Bundesverwaltung gibt es in verschiedenen Departementen und in grösseren Bundesämtern (namentlich Finanzverwaltung) Spezialisten für Wirtschaftsfragen, obwohl mittlerweile im Seco ein Kompetenzzentrum für Wirtschafts- und Wachstumspolitik besteht. Dadurch ergeben sich nicht nur viele Überschneidungen und Doppelspurigkeiten, sondern auch ein grosser Koordinationsaufwand.</p><p>Fragen an den Bundesrat:</p><p>- Wie viele Personen arbeiten im Bereich Wirtschaftskompetenz, aufgeschlüsselt nach Seco und übrige Departemente?</p><p>- Wie gross sind die Bundesausgaben in diesem Bereich in der gesamten Bundesverwaltung, aufgeschlüsselt nach Seco und übrige Departemente?</p><p>- Gibt es eine Ressourcenplanung über die gesamte Bundesverwaltung?</p><p>- Ist im Rahmen der Verwaltungsreform eine Konzentration der Kräfte im Seco vorgesehen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die in der Anfrage aufgeworfenen Fragen beschäftigen den Bundesrat im Rahmen der nachhaltigen Sanierung des Bundeshaushalts. Entsprechend hat der Bundesrat im Rahmen der Bundesverwaltungsreform auch Verbesserungen umgesetzt bzw. in die Wege geleitet.</p><p>Der Bundesrat kommt jedoch zum Schluss, dass in vielen Bereichen der Bundesverwaltung Wirtschaftskompetenz erforderlich ist. Eine Konzentration der Kräfte an einer einzigen Stelle wäre nicht zweckmässig, insbesondere weil so die Koordination der verschiedenen Politikbereiche erschwert und die Qualität und Effizienz der Aufgabenerfüllung beeinträchtigt würde. Dies begründet sich damit, dass die verschiedenen Bereiche bezüglich Anforderungen und Ausgestaltung stark differieren und somit eine zentrale Steuerung als nicht geeignet erachtet wird. Dies macht auch in Zukunft eine dezentrale Steuerung der Ressourcen sinnvoll.</p>  Antwort des Bundesrates.