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Langzeitarbeitslose mit geringen Jobchancen in der Sozialhilfe, im Kontext der Ökonomisierung
Die vorliegende Bachelor Thesis geht der Frage nach, welche Bedeutung die Ökonomisierung für die Sozialhilfe in der Schweiz hat. Der Neoliberalismus ist die vorherrschende Form der Ökonomisierung. Deshalb wird dargelegt, was die von ihm erreichte und weiter angestrebte Ausbreitung wirtschaftlichen Denkens und Handelns in zunehmend mehr Lebensbereichen für die Gesellschaft und damit auch für die Soziale Arbeit bedeutet. Weiter werden die Auswirkungen auf die Sozialhilfe beleuchtet. Mit den Fragen danach, wie die Situation von Langzeitarbeitslosen mit geringen beruflichen Reintegrationschancen in der Sozialhilfe aussieht, welchen Herausforderungen sie gegenüberstehen und was die Ökonomisierung für ihre Begleitung in der Sozialhilfe bedeutet, werden die Auswirkungen des Neoliberalismus an der Gruppe von langzeitarbeitslosen Klientinnen und Klienten mit geringen Chancen eine Stelle zu finden konkret illustriert. Die Ergebnisse zeigen auf, dass sich diese Klientinnen und Klienten von ihrer Berufsbiografie entfremdet haben. Sie haben keine Perspektiven mehr und tatsächlich nur noch sehr geringe Chancen wieder eine Stelle zu finden. Aus diesem Grund werden sie in der Sozialhilfe in der Regel nicht ausreichend begleitet.