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Trump sagte in einem Interview der britischen Boulevardzeitung «The Sun» vom Freitag, die nunmehr von May anvisierte enge Bindung an die Europäische Union nach dem Brexit würde dazu führen, dass die USA bei einem allfälligen Handelsabkommen mit Grossbritannien doch wieder mit der EU verhandeln müssten. Folglich würde diese Brexit-Form ein solches bilaterales Abkommen zwischen den USA und Grossbritannien wahrscheinlich töten, sagte Trump.
Er fügte hinzu: «Wenn sie das tun, wird ihr Handelsabkommen mit den Vereinigten Staaten vermutlich nicht zustande kommen.» Mays Pläne sehen unter anderem eine Zollunion und ein Freihandelsabkommen mit der EU vor. Trump betonte, der Brexit sollte nicht auf diese weiche Art und Weise vollzogen werden.
«The Sun» veröffentlichte Audio-Ausschnitte des Interviews am Donnerstagabend bereits kurz nachdem May den US-Präsidenten Trump im Blenheim Palace nahe Oxford zu einem festlichen Galadinner empfangen hatte.
Bei der von May getroffenen Vereinbarung handle es sich nicht um das, worüber das britische Volk im Referendum abgestimmt habe, sagte Trump. Er lobte den bisherigen britischen Aussenminister Boris Johnson, der am Montag wegen Mays Kurs zurückgetreten war.
«Ich denke, er wäre ein grossartiger Ministerpräsident», sagte Trump über Mays Rivalen. «Ich denke, er hat die richtige Einstellung, um ein grossartiger Premierminister zu sein», fuhr Trump fort.
Nach Angaben der «Sun» fand das Interview am Mittwoch vor dem Nato-Gipfel in der US-Botschaft in Brüssel statt. (sda/dpa)
Eine politische Analyse der etwas anderen Art: Martin Zoller kann anhand der Analyse der Aura eines Menschen seine Zukunft sehen. So hat er die Wahl von Donald Trump richtig vorausgesagt. Jetzt allerdings scheint sich das Blatt zu wenden: Die Demokraten werden gemäss Zoller die Midterms gewinnen – und Trump wird noch vor Ablauf seiner ersten Amtszeit sterben.
Sie haben die Wahl von Donald Trump vorausgesagt. Wie ist Ihnen das gelungen? Schon 2014 wusste ich, dass Hillary Clinton keine Chance haben wird. Ich sah im Sommer dieses Jahres einen Mann als kommenden Präsidenten. Als Trump von den Republikanern zum Präsidentschaftskandidat erkoren wurde, war mir klar, dass er auch gewählt werden wird. Ich habe das damals schon in verschiedenen TV-Interviews ausgeführt.
Wie kommen Sie zu solchen Aussagen? Machen Sie politische Analysen und verbinden diese …