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- Roman Mityukov unterbietet an der Schwimm-EM in Budapest seinen Schweizer Rekord deutlich und qualifiziert sich für den Final über 200 m Rücken.
- Antonio Djakovic beendet den Final über 200 m Crawl als Sechster.
- Maria Ugolkova übersteht den Halbfinal über 200 m Lagen.
- Lisa Mamié begeistert über 200 m Brust und sichert mit Silber die 2. EM-Medaille für die Schweiz.
Im Halbfinal über 200 m Rücken lieferte Roman Mityukov einen Wettkampf nach Mass ab. Der 20-jährige Genfer unterbot nicht nur seinen Schweizer Rekord um über eine Sekunde, sondern qualifizierte sich im EM-Pool von Budapest als 2. mit einer Zeit von 1:56,37 Minuten auch direkt für den Final am Samstag (19:10 Uhr, live auf SRF info).
Der Student, der bereits im Final über 100 m Crawl stand (8.), hatte die Olympia-Limite vor der EM geknackt.
Djakovic wieder auf Platz 6
Antonio Djakovic klassierte sich im Final über 200 m Crawl wie schon über die doppelte Distanz auf dem 6. Rang. Der 18-jährige Thurgauer schwamm in 1:46,10 nochmals persönliche Bestzeit. Den fast 13-jährigen Landesrekord von Dominik Meichtry verpasste er nur um 3 Zehntel, zu Bronze fehlten Djakovic knapp 8 Zehntel.
Gold ging in 1:44,79 an den Russen Martin Maljutin, der schon über 400 m den Titel geholt hatte. 2. wurde der Brite Duncan Scott, 3. dessen Landsmann Thomas Dean.
Maria Ugolkova überstand über 200 m Lagen die Halbfinals als Viertschnellste. Die 31-Jährige vom Schwimmclub Uster-Wallisellen, 2018 in Glasgow EM-3., schlug in 2:10,76 an, womit sie nur um 4 Hundertstel über ihrem Schweizer Rekord blieb.
Probleme beim Start
In 2 Halbfinals kam es am Freitag zu Unstimmigkeiten. Der Brite Brodie Williams verzeichnete über 200 m Rücken auf Bahn 8 einen veritablen Fehlstart und schlug danach als Letzter an – offenbar war der Startton nicht zu hören. Das gleiche Schicksal hatte zuvor auf der identischen Bahn die Schwedin Louise Hansson über 100 m Rücken ereilt.