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Das Wichtigste in Kürze
- Alec Baldwin erschoss am Donnerstag versehentlich die Kamerafrau Halyna Hutchins.
- Die Familie der Getöteten stellt sich hinter den Hollywood-Star.
- Schuld am Drama sei Waffenmeisterin Hannah Gutierrez-Reed, heisst es.
Dieser Vorfall erschüttert ganz Hollywood! Am Donnerstag kam es am Set des Western-Films «Rush» zu einem Horror-Unfall. Ein Schuss aus einer Requisitenpistole, abgefeuert von Schauspieler Alec Baldwin (63), tötete Kamerafrau Halyna Hutchins (†42).
Wie es dazu kommen konnte, ist bislang nicht klar. In den US-Medien wird aber über grobe Fahrlässigkeit am Set des Westerns berichtet.
Halyna Hutchins Vater Anatoly Androsovych (69) betont gegenüber der «Sun»: «Wir geben Alec Baldwin keine Schuld. Er hat sich direkt bei uns gemeldet und ist selbst am Boden zerstört. Verantwortlich sind die Profis, die sich damit auskennen. Mein Schwiegersohn wird entscheiden, ob rechtliche Schritte eingeleitet werden.»
Baldwin traf sich mit Halynas Witwer Matthew (38) in einem Hotel in Santa Fe. Die beiden Männer umarmten sich kurz. Auch Halynas 9-jähriger Sohn Andros war mit dabei. «Er ist total verloren ohne seine Mama», klagt sein Grossvater.
Assistent gab Alec Baldwin scharfe Waffe
Hannah Gutierrez-Reed (24), die als Waffenmeisterin angestellt wurde, ist ein Grünschnabel im Beruf.
Gegenüber «Daily Beast» berichten frühere Kollegen, dass die 24-Jährige in der Vergangenheit sorglos mit Waffen umgegangen war. Am Set von «The Old Way» habe Gutierrez-Reed eine Waffe der Kinderschauspielerin Ryan Kiera Armstrong (11) übergeben. Dies ohne vorher eine ordnungsgemässe Inspektion durchzuführen.
Hannah präparierte drei Colts, die Regieassistent Dave Halls (30) an Baldwin weiterreichte. Die Waffe war mit scharfen Patronen geladen, Halls behauptete allerdings es seien nur Platzpatronen im Revolver.