Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03412.jsonl.gz/2388

Die beiden Staaten haben den bisher grössten Wasserdeal unterzeichnet.
Israel hat am Dienstag formell dem Ansinnen des jordanischen Nachbarn zugestimmt, das Quantum des Frischwassers zu verdoppeln, das der Jüdische Staat dem Haschemitischen Königreich alljährlich liefert. Das Land zählt weltweit zu den wasserärmsten Staaten. Das Abkommen sei der Beweis dafür, dass «wir gutnachbarliche Beziehungen» haben wollen. Das sagte Karin Elharrar, die israelische Ministerin für Infrastruktur, Energie und Wasserressourcen. Elharrar war nach Jordanien gereist, um den Wasservertrag zwischen Repräsentanten der Gemeinsamen Wasserkommission zu unterzeichnen, die die bilateralen Wasserfragen behandelt. Die beiden Staaten sind übereingekommen, dass Israel jährlich 50 Millionen Liter Wasser an Jordanien liefern würde. Das ist das doppelte des bisher üblichen Quantums. «Der Verkauf stellt den grössten Wasserverkauf der Geschichte zwischen den zwei Staaten dar», sagte Gidon Bromberg, der israelische Direktor von EcoPeace Middle East. Ferner meinte er, dies reflektiere das wachsende Verständnis dafür, dass die Klimakrise, die die Region schon schwer beeinträchtige, die Kooperation vergrössern müsse.