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Die US-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines schließt drei ihrer vier internationalen Stützpunkte. Dies sind Frankfurt, Hong Kong und Tokio. Das Unternehmen gab dies seinen Mitarbeitern in einem internen Memo bekannt. Die Änderungen werden am 1. Oktober wirksam.
Die Schließung wirkt sich direkt auf rund 840 Flugbegleiter und Flugbegleiter aus. Nach Angaben des Unternehmens ist die Situation in der Luftfahrtbranche, die unter der Koronakrise leidet, derzeit so, dass es keinen Sinn macht, internationale Stützpunkte offen zu halten. United Airlines wird weiterhin in London operieren.
Aufgrund der Koronakrise sind Unternehmen gezwungen, einen großen Teil der Flotte am Boden zu halten, was teilweise auf die auferlegten Reisebeschränkungen zurückzuführen ist. Die Einnahmen versiegen, aber die Kosten bleiben bestehen. Betroffene Arbeitnehmer befinden sich möglicherweise in den USA.
Die Gesellschaft hat von der Regierung der Vereinigten Staaten Hilfe in Höhe von rund 5 Milliarden US-Dollar erhalten. Im Rahmen des staatlichen Vergütungssystems darf das Unternehmen erst am 1. Oktober Personen entlassen. United Airlines bietet dem Personal jedoch die Möglichkeit einer freiwilligen Abreise. Damit will das Unternehmen die Kosten senken.