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Im Jahr 1903 beobachtete der französische Physiker René Blondlot bei Experimenten mit Röntgenstrahlen, dass sich die Helligkeit einer Lichtquelle veränderte. Er erklärte das mit einer neuen Art von Strahlung, die er zu Ehren der Universität in Nancy N-Strahlen nannte.
Die N-Strahlen hätten eine der wichtigsten wissenschaftlichen Entdeckungen des 20. Jahrhunderts werden können. Viele Forscher machten begeistert Experimente mit den neuen Strahlen – aber einige wurden bald skeptisch. Und so stellte sich heraus: Die N-Strahlen gibt es gar nicht. Blondlot hatte sich selbst getäuscht und etwas beobachtet, was gar nicht existiert.
Dieser Artikel erschien in der 4. Ausgabe des Magazins hespresso der HES-SO Valais-Wallis zum Thema Fake News. Das Magazin enthält absichtlich mehrere Falschmeldungen.