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Der Aufbau des Haares
Das Haar besteht im Wesentlichen aus einem Protein - dem Keratin. Es enthält außerdem Feuchtigkeit und Spuren von Metallen und Mineralien, die sich auch sonst im Körper. Der sichtbare Teil des Haares, der Haarschaft, besteht aus totem Gewebe: Der einzig lebendige Teil ist seine Wurzel, die Haarpapille, die in einem Röhrchen artige Vertiefung unter der Kopfhaut, den Follikel, eingebettet ist. Die Haarpapille setzt sich aus Zellen zusammen, die durch den Blutkreislauf ernährt werden.
Woraus besteht ein Haar?
Jedes Haar besteht aus drei Schichten. Die äussere Schicht, die Kutikula, ist das Schutzschild des Haares und hat winzige dachziegelartig übereinanderliegende Schüppchen. Liegen diese Schüppchen flach und geordnet übereinander, glänzt das Haar und fühlt sich seidenweich an. Sind jedoch die Schüppchen durch physikalische oder chemische Einflüsse geschädigt, dann wird das Haar glanzlos und spröde und zerzaust sich leicht.
Die Biologie des menschlichen Haars
Unter der Kutikula liegt die Rinde, eine Schicht aus faderartigen Zellen, die dem Haar seine Elastizität und Stärke gibt. In der Rinde findet sich auch ein Pigment, das Melanin, das dem Haar seine natürliche Farbe verleiht. Umschlossen von der Rinde ist der innerste Teil des Haares, das aus weichen Keratin-Zellen und Hohlräumen bestehende Mark. Seine eigentliche Funktion ist nicht bekannt. Manche Mediziner sind der Ansicht, dass es Nährstoffe und andere Substanzen in die Rinde und die Kutikula transportiert. Das würde auch erklären, warum das Haar so rasch auf gesundheitliche Schwankungen reagiert.
Die Haar-Gesundheit
Seinen natürlichen Glanz verdankt das Haar dem Haarfett (Sebum), einem aus Wachsen und Fetten bestehenden Öl, das auch natürlich antiseptische Stoffe gegen Infektionen enthält. Sebum bildet sich in den Talgdrüsen der Haut. Die Drüsen sind mit den Haarfollikeln verbunden und geben dort Sebum ab. Das Sebum (Haarfett) sorgt als Gleitmittel für einen ausgezeichneten Schutz des gesamten Haarschaftes. Es glättet die Kutikula-Schüppchen und hilft dem Haar, seine natürliche Feuchtigkeit und Elastizität zu wahren. Je glatter die Oberfläche der Kutikula, desto mehr Licht wird vom Haar reflektiert, und umso mehr glänzt es. Deshalb glänzt gewelltes Haar weniger leicht als glattes.
Unter bestimmten Voraussetzungen, wird zum Beispiel extremer hormoneller Belastung, produzieren die Talgdrüsen zu viel Sebum. Das Ergebnis ist fettiges Haar. Wird zu wenig Sebum produziert, ist das Haar trocken.
Nylons – die Geschichte der Strumpfhose
Kräuselkrepp verbesserte die Dehnbarkeit, sah aber dichter aus, weshalb er sich, da nur hauchdünne Strümpfe in Mode waren, höchstens für den Winter durchsetzte. Existentialistinnen wie auch Halbstarken-Mädels unterstrichen mit undurchsichtigen schwarzen Strümpfen ihren emanzipierten Charakter und ihre kritische Zeiteinstellung. (Vordem waren schwarze Strümpfe höchstens als Trauerstrumpf oder von alten Frauen getragen worden.) Noch im Jahr 1958 aber war keineswegs bewiesen, dass sich die Nahtlosen durchsetzen werden, denn die Naht verleiht, nach damaliger Ansicht, gerade stärkeren Beinen "eine gewisse Form und vor allem: Sex-Appeal". Es begann sich auch der Straps-Strumpf durchzusetzen.
Im Jahr 1960 wurde der erste deutsche "Strumpf bis zur Taille" aus Kräuselkrepp mit verstärktem Rumpfteil vorgestellt. Einen Fortschritt für die Passform des Damenstrumpfes brachte nun der unter Hitze und Druck plastifizierte Strumpf. Der Straps-Strumpf galt als besonders sexy und feminin. Damit waren jene technischen Voraussetzungen geschaffen, die an eine Strumpfhose aus Nylon denken lässt. Erst in den Jahren 1964 - 65 konnte sich durch ihre verbesserte Form die durchsichtige Nylonstrumpfhose durchsetzen.
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