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Das von Rütte-Gut ist ein Landgut am Südufer des Bielersees unterhalb der Kirche Sutz. Es umfasst eine Fläche von rund zehn Hektaren. Die Geschichte des von Rütte-Gutes lässt sich bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wird das Landgut vom damaligen Besitzer, dem Architekten Friedrich von Rütte, umfassend umgestaltet, indem er den Gutshof in der Art eines barocken, repräsentativen Landsitzes umbaut und einen Landschaftspark im Stil englischer Gärten anlegt.
1988 und 2001 erwirbt die eigens gegründete Stiftung von Rütte-Gut das Landgut in zwei Etappen von der damaligen Besitzerfamilie von Wurstemberger.
Sie saniert die Gebäude nach denkmalpflegerischen Grundsätzen, führt die Räumlichkeiten neuen Nutzungen zu und stellt den Park nach den Originalplänen von Rüttes wieder her. Die Stiftung sorgt seither für den Unterhalt und den Betrieb der Gebäude und Anlagen. Sie wird dabei unterstützt durch Beiträge aus dem Lotteriefonds. Die Stiftung hat 2006 für die Erledigung der operativen Belange eine Betriebsgesellschaft, die von Rütte-Gut GmbH, gegründet. Verschiedene Räume im Hauptgebäude und Anlageteile des Parks vermietet die GmbH für die Durchführung gesellschaftlicher Anlässe, Kulturveranstaltungen, Seminare und Familienfeiern an interessierte Dritte. Der Park ist öffentlich zugänglich, ebenso die Liegewiese mit direktem Zugang zum See.