Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03508.jsonl.gz/1164

Sind Sie einer jener gewieften Manager (ob Mann oder Frau), der Verantwortung nicht delegieren kann, obwohl man Ihnen rät, Kompetenzen aufzuteilen? Mag sein, dass Sie der Tüchtigste sind, aber Sie sind hoffnungslos überarbeitet und steuern auf einen Herzinfarkt zu. Und dann? Trotzdem wollen Sie alle Fäden Ihres Unternehmens selber in der Hand behalten. Sie wissen ja schliesslich am besten, was, wie, wo und wann gemacht werden muss ! Anders war es beim überaus tüchtigen Volksführer Mose. Er hörte auf den weisen Rat seines Schwiegervaters, der ihm riet, zu seiner Entlastung Vorsteher einzusetzen. Lesen Sie das wichtige und lehrreiche 18. Kapitel in 2.Mose, wo es um das Loslassen geht. Wie sollen junge Leute sei es im weltlichen oder im geistlichen Bereich in die Verantwortung hineinwachsen, wenn ihnen keine Gelegenheit zur Bewährung gegeben wird? Nebenbei bemerkt: Loslassen lernen müssen nicht nur Manager und es bezieht sich auch keineswegs nur auf geschäftliche Aspekte! Mose hatte die Demut, die Weisheit und den Grossmut, auf den Rat seines Schwiegervaters einzugehen, Mitarbeiter einzusetzen und Kompetenzen zu delegieren. Vielleicht erkennen Sie nun, dass Sie dies zum Segen fürs Ganze ebenfalls tun sollten, damit Sie sich nicht in der Menge Ihrer Aufgaben aufreiben. Beachten Sie doch die Warnung in Jesaja 57,10: «Du zerarbeitest dich in der Menge deiner Wege und sprichst nicht: Ich lasse es; sondern weil du Leben findest in deiner Hand, wirst du nicht müde.» Jesus sprach zu Seinen Jüngern: «Ruht ein wenig» (Mk 6,31). Letztlich geht es nicht um die Quantität, sondern um die Qualität unseres Lebens und Dienstes für den Herrn! B.V.
«Mose gehorchte dem Wort seines Schwiegervaters und tat alles, was er sagte.»
2. Mose 18,24