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Quelle: “F.A.Z.” vom Freitag, den 25.09.2015; Seite 28; “Ist der Diesel eine Dreckschleuder?” von Lukas Weber
“Ist der Diesel schmutziger als der Benzinmotor?
Nein.
Jedenfalls dann nicht, wenn die modernen Motoren die strengsten Abgasnormen auch tatsächlich erfüllen.
Allerdings ist der Benzinmotor mit einem geregelten Katalysator aufgrund seiner Abgaszusammensetzung und -temperatur leichter von Schadstoffen zu befreien.
Beim Diesel müssen dazu mehrere Komponenten ineinandergreifen: ein kleiner Oxidationskatalysator im Motorraum reinigt das Abgas von unverbrannten Kohlenwasserstoffen und Kohlenmonoxid, ein Partikelfilter hält die festen Bestandteile (Ruß) zurück.
Stickoxide, die unter hohen Temperaturen aus dem in der Luft enthaltenen Stickstoff entstehen, werden dadurch allerdings nicht beseitigt. Sie sind verantwortlich für den schlechten Ruf des Dieselmotors, denn sie belasten die Atemwege und sind für den sauren Regen mitverantwortlich [und die Ozon-Bildung, Ozon ist das drittwichtigste Treibhausgas der Atmosphäre].
Zur Beseitigung wird ein Teil der Abgase in den Motor zurückgeführt, wodurch die Temperaturspitzen im Brennraum gesenkt werden. In Motoren, die Normen wie Euro 5 und 6 erfüllen sollen, kann zusätzlich ein Filterspeicher eingesetzt sein, der wie der Partikelfilter von Zeit zu Zeit freigebrannt werden muss. Eine andere Möglichkeit ist die Einspritzung einer Harnstofflösung (AdBlue) – ein teures Verfahren, das vor allem in Lastwagen und Autos der Oberklasse angewendet wird. Das Zusammenspiel der einzelnen Systeme erfordert eine komplizierte Steuerung über die Fahrzeugelektronik.”
Herr Walter
Hier muss ich Ihnen klar wiedersprechen.
Benzinmotoren produzieren einen sehr grossen Anteil von Feinstaub welcher nicht gemessen wird, weil dieser feiner ist als die heute definierte Messmethode. Dieser Feinstaub ist um einvielfaches kleiner und noch aggressiver als jener welcher im Dieselmotor “grob” ist und mittels Filter ausgefiltert wird.
Würde man jedoch einem Benzinmotor einen Staubfilter einbauen, welcher diese ausfilter, müsste der so kleinmaschig sein, dass er binnen wenigen Minuten voll wäre.
Zudem wird verschwiegen, dass mittels Katalysatoren die Giftstoffe in Schwefelsäure umgewandelt wird, welche um vieles schädlicher sind. Oder will hier jemand behaupten, dass Schwefelsäure in verflüchtigter unschädlich sei?
In einem andern Blog habe ich schon erklärt was in einem Kathalysator passiert und welche Folgen daraus entstehen in der Umwandlung von Co2, Nox und anderen heute genutzen Messmethoden. Wir wandeln es einfach in Schadstoffe um, welche heute nicht in die Messmethode einbezogen werden.
Ich verweise hier erneut auf die Systematik welche in einem Motor existiert. Um die nötige Leistung mit wenig Treibstoff zu ereichen, muss die Brenntemperatur erhöht werden, welche wiederum einen erhöhten Schadstoff erzeugt. Reduziert man diese Temperatur, muss diese mittels mehr Brennstoff erfolgen. Wir verschieben lediglich die Probleme von einem zum andern Ort. Reduziert wird nichts, ausser die heute benutzten Messmethoden.
Wir sollten uns einfach mal bewusst werden, dass…
.. jede Form von Enerige nicht vernichtet, oder beseitigt werden kann oder wird. Sie wird nur in eine andere Form umgewandelt. Eine Energie kann und wird NIE vernichtet oder beseitigt. Es ist Augenwischerei zu glauben, dass wir heute auf dem richtigen Weg sind, sondern wir benutzen einfach nur die Messmethoden, die uns grad “passen” um unsere sog. Bewegung nicht ehrlich betrachten zu müssen.
Ob es den kritischen Lesern dieses Artikels passt oder nicht: Der Artikel enthält Fakten, naturwissenschaftliche Erkenntnisse.