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Unsere Atmosphäre besteht aus verschiedenen Schichten oder Sphären, wie es in der Meteorologie heisst. In einer dieser Sphären, der Stratosphäre, befindet sich eine Schicht des Gases Ozon. Die Ozon-Teilchen haben die Eigenschaft, dass sie gefährliche ultraviolette Strahlung (UV-Strahlung) von der Sonne abblocken. Sie bilden für die Erde also einen UV-Schutzschild.
Loch im Schutzschild
Die Ozonschicht ist in den letzten Jahren überall dünner geworden. Jeweils im Spätwinter ist sie über der Antarktis so dünn, dass wir vom Ozonloch sprechen (2011 war dies zum ersten Mal auch über dem Nordpol der Fall). Im Bereich des Ozonlochs befinden sich zwar noch Ozonteilchen, aber deren Menge ist zu gering, um die UV-Strahlung aufhalten zu können. Die UV-Strahlung der Sonne kann somit fast ungehindert bis auf die Erdoberfläche dringen. Sie richtet gravierende Schäden bei Pflanzen, Tieren und Menschen an. Diese Schäden reichen von starken Sonnenbränden bis zu Hautkrebs. Im Weltall ist die UV-Strahlung so stark, dass Astronauten ein mit Gold beschichtetes Visier benötigen, damit ihr Gesicht nicht verbrennt.