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Nahrungsergänzung für Hunde
Johannisbrotkernmehl ist als Heilpflanzen-Anwendung wenig bekannt und kommt auch in der Phytotherapie selten zum Einsatz.
Das ist schade, weil Johannisbrotkernmehl durchaus eine interessante Wirkungen zeigt – beispielsweise gegen Durchfall. Sehr vielfältig eingesetzt wird Johannisbrotkernmehl zudem in der Lebensmittelindustrie.
Johannisbrotkernmehl stammt vom Johannisbrotbaum (Ceratonia siliqua), auch Karubenbaum oder Karobbaum genannt, einer Pflanzenart aus der Unterfamilie der Johannisbrotgewächse (Caesalpinioideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Diese Pflanzenart kommt im Mittelmeerraum und Vorderasien vor.
Johannisbrotkernmehl stammt von den extrem harten, glänzenden Samen der Johannisbrotbaumfrucht.
Zur Zusammensetzung von Johannisbrotkernmehl schreibt Wikipedia:
Das Johannisbrotkernmehl ist weiß, manchmal leicht beige und geschmacksneutral. Es ist ein Polysaccharid, das größtenteils aus Galactose (20 %) und Mannose (80 %) besteht. Dieser Mehrfachzucker kann vom menschlichen Körper nur teilweise verdaut werden und gilt deshalb als Ballaststoff. Neben dem Polysaccharid sind noch ca. 6 % Eiweißstoffe sowie wasserlösliche Pflanzenfarbstoffe (Flavonoide) und Spuren von Mineralstoffen enthalten. Alles in allem entsprechen die Eigenschaften größtenteils denen des Guarkernmehls, wobei die Viskosität der Lösungen bei gleicher Konzentration etwas geringer ist. Johannisbrotkernmehl kann zwischen dem 80- und 100-fachen seines Eigengewichts an Wasser binden (fünfmal so quellfähig wie Stärke), stabilisiert Emulsionen und unterbindet Kristallbildung. Weiterhin zeigt es Synergien mit Xanthan, Carrageen und Agar.
Es wird kaum verdaut und wird deshalb auch als Ballaststoff bezeichnet.
(Quelle: Wikipedia)
Und zur Nutzung von Johannisbrotkernmehl:
Heute liefern die Kerne ein technologisch genutztes Verdickungsmittel. Hierzu werden das Endosperm abgetrennt und die Samen vermahlen.
Unter der Nummer E 410 ist es in der EU uneingeschränkt (auch für Bio-Produkte) als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen. Es kommt in Süßwaren, Soßen, Suppen, Puddings und Speiseeis vielfach zum Einsatz. Für diätetische Zwecke dient Johannisbrotkernmehl als Backhilfsmittel in glutenfreiem Brot. Tipp: ideal zum Binden von kalten (Salat-) und warmen Saucen.
Akute Ernährungsstörungen, Verdauungsstörungen, Durchfallerkrankungen, Erbrechen, Colitis und Zöliakie sind Anwendungsgebiete für Diätprodukte aus dem Samenmehl. Außerdem sind ein hoher Cholesterinspiegel, Diabetes mellitus und Fettsucht möglicherweise mit Johannisbrotkernmehl zu behandeln.
Ein aus dem Kern isolierter Stoff senkt erwiesenermaßen sowohl den Blutzuckerspiegel als auch den Cholesterinspiegel und wirkt gewichtsreduzierend. Johannisbrotkernmehl wirkt bei einer Überdosierung leicht abführend und vergrößert durch sein Quellvermögen den Darminhalt. Es behindert geringfügig die Eiweißverdauung und kann in Einzelfällen Allergien auslösen.
(Quelle: Wikipedia)
Im Vorratsglas oder in kompostierbarem Nachfüllbeutel.