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Walliser SP-Staatsrätin zunehmend unter Druck
- Mittwoch, 21. September 2016, 10:46 Uhr
Die Unterwalliser SP-Parteispitze favorisiert für die Regierungswahlen nächsten Frühling eine Doppelkandidatur. Das erhöht den Druck auf Staatsrätin Esther Waeber-Kalbermatten.
Die Parteileitung der SP Unterwallis um Gaël Bourgeois hat entschieden, für die Staatsratswahlen 2017 eine offene Liste mit Esther Waeber-Kalbermatten und Stéphane Rossini zu unterstützen. Ein entsprechender Antrag des Unterwalliser Flügels der Partei war letzte Woche eingegangen. Das sei nicht als Angriff auf die amtierende Staatsrätin zu verstehen, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.
Man sehe in einer Doppelkandidatur die beste Strategie für die Regierungswahlen im nächsten März. Wenn die Wähler zwischen zwei Persönlichkeiten auswählen könnten, würde besser mobilisiert, heisst es in der Mitteilung. Die Parteibasis der Unterwalliser SP entscheidet am kommenden Wochenende, ob sie Esther Waeber-Kalbermatten alleine oder auf einer Liste gemeinsam mit dem ehemaligen Nationalratspräsidenten Stéphane Rossini nominieren will.