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3. Der innere Riss oder Mangel ist der Weg, wie das Verlangen etwas zutiefst Verletzliches, Schwaches, Erbärmliches oder Inkonsequentes in uns selbst verdeckt und heilt. Wie Leonard Cohen sang, gibt es einen Riss in allem, so kommt das Licht herein. Du sorgst dich wirklich um die Alten und willst Macht, weil du Angst vor dem Alter und den Tod hast. Du kümmerst dich um die Tiere und willst eine Identität, weil du das Gefühl hast, dass Menschen dich gequält haben, wenn du entmenschlicht wurdest, und dass andere dich immer noch als Objekt behandeln könnten. Du willst die Wahrheit und den Respekt anderer, weil du das Gefühl hast, wenn du auf Augenhöhe sein kannst, dich niemand mehr unterdrücken würde. Das sind nur erfundene Beispiele, aber man bekommt das Bild: Es gibt eine Wunde irgendwo, die dazu neigt, sich sowohl mit dem oberen Ende des Ziels als auch mit dem unteren Ende zu verbinden.