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Sylvain Lefebvre ist vielleicht einigen Schweizer Hockeyfans noch ein Begriff: 2003/04 stiess der Verteidiger zum SC Bern, skorte in 26 Spielen zwölf Punkte und gewann den Schweizer Meistertitel.
Die Saison in Bern war gleichzeitig Lefebvres letzte seiner Spielerkarriere. Danach gab es für den mittlerweile 53-jährigen Kanadier diverse Trainerjobs. Unter anderem bei Colorado als Assistenztrainer in der NHL oder bei Hamilton und St.John als Cheftrainer in der AHL. Auf diese Saison hin hätte er wieder in die NHL befördert werden sollen – als Assistenztrainer der Columbus Blue Jackets.
Doch dazu wird es nicht kommen. Sylvain Lefebvre wurde von den Blue Jackets wieder entlassen, bevor er auch nur eine Trainingseinheit geleitet hätte. Der Grund: Er lässt sich nicht gegen Covid-19 impfen. Damit verstösst Lefebvre gegen das NHL-Protokoll. Denn die Liga hat kürzlich beschlossen, dass Klubangestellte, die sich in unmittelbarer Nähe der Spieler aufhalten, sich impfen lassen müssen.
Jarmo Kekäläinen, General Manager von Columbus betont: «Lefebvre hat nicht gekündigt, wir haben ihn entlassen.» Der Finne erklärt weiter: «Wir mussten uns von ihm trennen, weil er seinen Job nicht ausführen kann. Er könnte nicht in der Garderobe sein, nicht mit der Mannschaft auf der Bank oder im Flugzeug sitzen. Wir brauchen einen Coach.»
Lefebvre war erst Ende Juni als Assistent des neuen Columbus-Trainers Brad Larsen vorgestellt worden. Ersetzt wird der entlassene Assistent durch den zweifachen ZSC-Meisterverteidiger Steve McCarthy (40). Bei den Blue Jackets stehen mit Grégory Hofmann, Dean Kukan und Tim Berni drei Schweizer im Kader. Die NHL-Saison beginnt am 12. Oktober. (abu/sda)