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Die an der SIX kotierte Immobilieninvestment- und Finanzierungsgesellschaft USI Group hat im vergangenen Geschäftsjahr 2012 unter dem Strich einen Verlust von 31 Millionen Franken erlitten, dies nach einem Minus von 18 Millionen im Jahr davor. Darin enthalten ist eine nicht-cashwirksame Summe von 10 Millionen Franken aus Fair Value-Verlusten eines Bürokomplexes in Leipzig, der im Besitz von USI ist, sowie 18 Millionen aus einem ebenfalls nicht-cashwirksamen Verlust einer Beteiligung (PSPI) in Grossbritannien. Im Resultat seien weitere nicht-cashwirksame Posten enthalten, so dass der um diese Posten adjustierte Verlust 2,6 Millionen Franken beträgt, wie die Gesellschaft diese Woche mitteilte.
Eigenmittel sinken dramatisch
Die Abschreibungen in Leipzig und Wechselkursveränderungen haben dazu geführt, dass die Bruttovermögenswerte per Ende Jahr noch bei 233 Millionen Franken lagen gegenüber 264 Millionen Ende 2011. Der Wert der Grundstücke und Liegenschaften per Ende Jahr wird mit 183 Millionen gegenüber 194 Millionen angegeben. Die Eigenmittel sanken in dieser Periode um 46 Prozent auf noch 36 Millionen Franken.
Strategie «innovativ» auslegen
Wie der Verwaltungsrat weiter schreibt, versucht er weiterhin neue Gelder bzw. Aktionäre aufzutreiben, wobei ein solches Projekt weit fortgeschritten sei. In diesem Zusammenhang dürfte es zu einer Kapitalerhöhung und zu einer Diversifizierung des geographischen Fokus und der Art der Investments von USI kommen, heisst es. Der Verwaltungsrat sei sich aber bewusst, dass er angesichts der volatilen Kapitalmärkte, der anhaltenden Krise in der Eurozone und den Kredit- und Liquiditätsrestriktionen etc. bei der Festlegung einer neuen Strategie «innovativ» vorgehen müsse.
(awp/chb)