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Jury Locarno 2014
Andreas Engelschalk (Deutschland) – Präsident
Er absolvierte 1993 in der Ökumenischen Communauté von Taizè ein Voluntariat, bevor er in Heidelberg und Hamburg evangelische Theologie studierte. Von 1996-2000 war er Assistent im filmkulturellen Zentrum der EKD im GEP und im Departement für evangelische Theologie an der J.W.-von-Goethe Universität in Frankfurt a/M. Seit 2000 wirkt er als Pastor der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) und hat als Mitglied von INTERFILM seit 1996 bereits an mehreren Ökumenischen Jurys teilgenommen.
Alyda Faber (Kanada)
Sie ist Associate Professor für christliche Theologie und Ethik an der Atlantic Schule für Theologie. Sie erteilt Kurse über Film und Religion, christliche Theologie und Ethik. Ihre Untersuchungen gelten dem Film als Parabel, Film und Ethik, Darstellungen von Gewalt. Sie publizierte Essays über Filme von Frederick Wiseman, Michael Haneke, Lars von Trier und Mike Leigh. Aktuell arbeitet sie an einem Text über «Berlinale Erotik» zur Publikation in Bitterzoe.
Mehrfach Mitglied der Ökumenischen Jury in Montréal, Cannes und Berlin.
Blanca María Monzón (Argentinien)
Sie hat Philosophie studiert, ist Film- und Kunstkritikerin sowie unabhängige Kunstkuratorin und seit 2001 Leiterin des Film- und Kunstdepartements am Kulturzentrum Borges. Neben zahlreichen filmkulturellen und publizistischen Aktivitäten ist sie auch Vorstandsmitglied des argentinischen Filmkritikerverbandes und seit 2000 dessen Präsidentin. Zu ihren Publikationen gehört u.a. Erotismo y Compromiso en la estética Pasolineana.
Als Jurykoordinatorin von SIGNIS Argentinien hat sie eine breite Erfahrung als Jurymitglied in Mar del Plata, Tepoztlan/Mexico, Quito/Ecuador und Venedig.
Milja Radovic (Grossbritannien)
Sie forscht im interdisziplinären Bereich von Religion, Medien und Kultur. Sie promovierte in Theologie an der Universität Edinburgh mit einer Dissertation über Ausdrucksformen der nationalistisch-religiösen Ideologie im serbischen Film während der 1990er Jahre. Sie ist Mitglied der Edinburgher Friedensinitiative und arbeitet gegenwärtig zum Thema zivilgesellschaftliches Engagement, Film und Friedensarbeit. Sie hat an verschiedenen internationalen Konferenzen teilgenommen und war mehrfach Jurymitglied bei Film- und TV-Festivals. Ihre letzte soeben erschienene Publikation heisst «Transnational Cinema and Ideology: representing religion, identity and cultural myths» (Routledge, July, 2014)
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Ingrid Ruillat (Frankreich)
Sie studierte internationalen Handel und Kommunikation (zum Teil in Kanada) und nahm verschiedene Aufgaben in der Organisation von Festivalevents wahr. Sie arbeitet jetzt im Dienst der katholischen Kirche in Lyon (Frankreich) und war als bischöfliche Delegierte spezialisiert für die Kommunikation der Diözese Pontoise. Seit 2007 Mitglied von SIGNIS France ist sie engagiert in Aktivitäten für Filmfans in Lyon. 2011 Mitglied der SIGNIS Jury am Festival «Lichter Afrikas» in Besançon.
Florin-Ioan Silaghi (Rumänien)
Nach mehrerjährigen verschiedenen Bildungsaufenthalten in Europa trat Florin-Ioan Silaghi 1993 dem Jesuitenorden bei. Er beendete seine Studien in Philosophie (BA) in Padua und in Theologie (MD) in Paris. Nach der Priesterweihe beendete er von 2006-2009 an der Loyola Marymount Universität in Los Angeles das Masterstudium in Kunst für Film- und Fernsehproduktion. Seit 2005 ist er in zahlreichen audiovisuellen Produktionen verschiedener einheimischer und ausländischer NGOs für Kommunikationprojekte involviert. Er ist seit 2010 Medien- und Kommunikationsverantwortlicher des Jesuitenordens in Rumänien und seit 2013 Vize-Präsident von SIGNIS Rumänien.
Dienstag, 1. Juli 2014, 13:53