Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03156.jsonl.gz/1082

Neben den europäischen Staaten schneiden Australien und Neuseeland in Bezug auf Nachhaltigkeit und ESG-Kriterien am besten ab, das fand das aktuelle Swisscanto-Staatenrating heraus. Bewertet wurden 193 Länder in den Kategorien Umwelt, Soziales und Governance. Für die Bewertung kamen zwölf Kriterien mit 31 Indikatoren zum Zug.
Die Top 10 des Swisscanto-Staatenrating 2023
- Norwegen
- Dänemark
- Neuseeland
- Island
- Schweiz
- Australien
- Schweden
- Deutschland
- Österreich
- Finnland
Die Liste wird angeführt von den skandinavischen Ländern Norwegen und Dänemark, dicht gefolgt von Neuseeland und Island. Die Schweiz befindet sich auf Platz 5, gefolgt von ihren Nachbarn Deutschland und Österreich.
Weniger gut schneiden die Staaten Sudan, Afghanistan, Nordkorea Libyen und der Südsudan ab. Der Südsudan landet mit einem Score von «0» auf dem 193. Platz. «Diese Staaten weisen insbesondere im Bereich Governance eine niedrige Punktzahl aus», meint eine Sprecherin der ZKB.
Die 5 Verlierer des Swisscanto-Staatenrating 2023
- Sudan
- Afghanistan
- Nordkorea
- Libyen
- Südsudan
Die Kriterien des Ratings berücksichtigen die Einhaltung der Menschenrechte, beispielsweise das Commitment zu UN-Konventionen und Genfer Konventionen, das internationale Engagement (bspw. anhand des Global Peace Index), die finanzielle Stabilität (inklusive die Schulden in Prozent zum BIP), sowie starke Institutionen (bspw. Rechtsstaatlichkeit) beigezogen. Dazu fliessen zehn weitere Indikatoren ein, unter anderem der Freedom House Score, ein Indikator für politische Rechte und bürgerliche Freiheiten in einem Staat, und der Basel Index Score, Indikator für Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung.