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François Burland wurde 1958 in Lausanne geboren und begann zunächst eine Ausbildung zum Fotolithografen. 1976 fängt er im Atelier des Malers Jean-Claude Staehli an zu zeichnen.
Eine Reise in den Sinai 1978 stellt den Beginn seiner mythologischen Zeichnungen dar. Bedeutende Einflüsse in seinem Werk sind die Farbenpracht des Orients, das Nomadenleben in der Wüste, zu dem er immer wie- der zurückkehrt, und Zeichnungen der australischen Aborigines. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, so im Musée d‘ Art Moderne et d‘ Art Contemporain in Liège, in der internationalen Galerie J.-P. Ritsch-Fisch, in der Judy A. Saslow Gallery Chicago, im Kunsthaus Centre PasquArt Bienne, im Art Magazin Zürich, im Irish Museum of Modern Art Dublin, in der Collection de l' Art Brut Lausanne und in der Fundación La Caixa in Madrid.
François Burland ist ein passionierter Reisender. Sein durch dieses Nomadenleben geprägtes Werk verarbeitet reale oder imaginäre Abenteuer und enthält geheimnisvolle Anspielungen auf prähistorische oder mythische Kämpfe der Menschheit. Bei einer Ausstellung des Künstlers in der Galerie Rivolta in Lausanne1984 wurde Michel Thévoz, ehemaliger Konservator der Collection de l‘Art Brut, auf Burland aufmerksam. Er entschied sich, das Werk des Künstlers fortan in die Kunstgruppe «Neuve invention» aufzunehmen, einer Kunstströmung, die Burland zu einem wichtigen Beziehungsnetz nicht nur in der Schweiz, sondern auch im Ausland verhalf.
Seine Arbeiten mit Farbstiften und Ölkreiden auf Packpapier als auch seine riesigen Linoldrucke sind vielfach ausgestellt worden. Eine weitere, sehr spezielle Werkgruppe des Künstlers sind Spielzeuge, die er seit 1984 fabriziert und in einer Garage versammelt. Dieser Aspekt seines Werkes nahm seinen Anfang, als der Künstler aus Geldmangel für seine Kinder Spielzeug zu basteln begann. Die jüngeren Spielzeuge verstärken den narra- tiven Charakter einer regelrechten Objektkunst und lösen sich auch von der Spielzeugfunktion zusehends ab.