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Das Angebot des Freien Gymnasiums Zürich umfasst drei Vorbereitungsklassen, eine progymnasiale und eine gymnasiale Unterstufe sowie ein Kurzgymnasium mit staatlich anerkannter Hausmaturität.
Im Gymnasium können vier Profile gewählt werden: das altsprachliche, das neusprachliche, das mathematisch-naturwissenschaftliche mit zwei Schwerpunktsrichtungen und das wirtschaftlich-rechtliche.
Für die gymnasialen Lehrgänge ist das eidgenössische Maturitätsanerkennungs-Reglement (MAR), für die Vorbereitungsklassen und die progymnasiale Unterstufe der kantonale Lehrplan verbindlich.
Fachlehrersystem, Latein und Sozialkompetenz
Unsere einsprachigen Vorbereitungsklassen legen die Basis für die progymnasiale und gymnasiale Unterstufe. Das Freie Gymnasium Zürich führt drei Vorbereitungsklassen:
Die V5 und die V6 richten sich an gute Schülerinnen und Schüler aus der 4. bzw. 5. Primarklasse, die den Eintritt in unser Gymnasium oder in unsere progymnasiale Unterstufe anstreben. Hier wird das Fundament gelegt, das den Übertritt in unsere gymnasiale Unterstufe oder in unsere progymnasiale Unterstufe ermöglichen soll.
Vorbereitungsklasse 5 (Aufnahmeverfahren)
Möchten Sie Ihrem Kind eine solide Grundausbildung bieten, die es auf den Übertritt in die progymnasiale oder gymnasiale Stufe vorbereitet?
Wünschen Sie eine Schule, die Ihrem Kind den Raum gibt, seine eigenen Begabungen und Neigungen weiterzuentwickeln?
Suchen Sie eine Klasse, in der Ihr Kind zusammen mit anderen motivierten Kindern in ruhiger, sorgsamer, aber auch disziplinierter Weise gefördert wird?
Sind Sie neu nach Zürich gezogen und suchen für Ihr Kind, das in einem anderen Schulsystem unterrichtet worden ist, eine Schule, die es individuell auf die Ansprüche eines Schweizer Gymnasiums vorbereitet?
Die 5. Primarklasse erlaubt es, motivierte und begabte Primarschüler während zweier Jahre so zu fördern, dass der Übertritt in die anspruchsvolle (pro)gymnasiale Stufe reibungslos möglich wird.
Die öffentlichen Primarschulen sehen sich immer weniger in der Lage, alle Schülerinnen und Schüler ihren Ansprüchen entsprechend zu fördern. Wer die Absicht hat, später die Eintrittshürde für das Gymnasium zu schaffen, ist gezwungen, neben dem üblichen Unterrichtsprogramm aufwändige und kostspielige Prüfungsvorbereitungskurse zu besuchen. Das Eintrittsprozedere am FGZ ist nicht weniger anspruchsvoll als die Eintrittsprüfung an die öffentlichen Gymnasien; in den Vorbereitungsklassen werden die Schülerinnen und Schüler aber schrittweise und sorgfältig an die Anforderungen der kommenden Stufe hingeführt und gezielt auf den Übertritt ins Progymnasium oder ins Langgymnasium vorbereitet.
Merkmale der neuen Klasse
Die 5. Primarklasse (V5) bildet mit der anschliessenden 6. Klasse (V6) eine Einheit und weist folgende Charakteristika auf:
Fachlehrersystem, Latein und Sozialkompetenz
Unsere einsprachigen Vorbereitungsklassen legen die Basis für die progymnasiale und gymnasiale Unterstufe. Das Freie Gymnasium Zürich führt drei Vorbereitungsklassen:
Die V5 und die V6 richten sich an gute Schülerinnen und Schüler aus der 4. bzw. 5. Primarklasse, die den Eintritt in unser Gymnasium oder in unsere progymnasiale Unterstufe anstreben. Hier wird das Fundament gelegt, das den prüfungsfreien Übertritt in unsere gymnasiale Unterstufe oder in unsere progymnasiale Unterstufe ermöglichen soll.
Fachlehrersystem und Fächer wie im Gymnasium
Wie später im Gymnasium unterrichten in unseren Vorbereitungsklassen Fachlehrpersonen. Der Unterricht hat prägymnasialen Charakter. Als Besonderheit wird auch Latein angeboten. Gibt es bei den Grundkenntnissen in Deutsch und Mathematik noch Lücken, beheben wir diese gezielt mittels höher dotiertem Unterricht. Es erfolgt eine enge Zusammenarbeit der Sprachlehrpersonen (Deutsch, Französisch, Englisch und Latein), um grundlegende gemeinsame Sprachstrukturen zu erarbeiten. Auch im Mathematikunterricht legen wir grossen Wert auf Vermittlung und Festigung der Grundlagen.
Übertritt in die Oberstufe
Nicht über eine stressreiche Aufnahmeprüfung, sondern auf Grund einer halbjährigen Bemessungszeit erfolgt die Qualifikation für die anschliessende Ausbildungsphase.
Nach einem Jahr in der Vorbereitungsklasse sind unsere Schülerinnen und Schüler auf die progymnasiale oder gymnasiale Stufe vorbereitet. Sie sind bereits an das Fachlehrer-System gewöhnt und mit dem Fach Latein vertraut. Zudem haben sie gelernt, wie man lernt und sich organisiert.
Angenehme Schulatmosphäre mit Tagesschulstruktur
Das Freie Gymnasium Zürich arbeitet leistungsorientiert. Dennoch ist es uns wichtig, dass auch die Schülerinnen und Schüler der Vorbereitungsklassen in einer entspannten, aber konzentrierten Atmosphäre lernen können. Jedes Kind soll sich im Klassenverband wohl fühlen und sich dadurch wichtige Sozialkompetenzen aneignen. Die Vermittlung von Werten hat bei uns einen hohen Stellenwert.
In der Integrationswoche, die nach den ersten sechs Schulwochen ausserhalb Zürichs stattfindet, lernen die Schülerinnen und Schüler, aufeinander zuzugehen sowie Respekt und Toleranz zu üben. Kunstgeschichtliche Ausflüge, Wanderungen, Singen und geografische Fakten zur Örtlichkeit sind feste Bestandteile des Programms.
Vom frühen Morgen bis zum Abend stellt das Freie Gymnasium Zürich eine Tagesschulstruktur sicher. Dies ermöglicht eine umfassende Betreuung der Schülerinnen und Schüler. Das Mittagessen wird in der schuleigenen Mensa eingenommen. Nach Schulschluss gewährleistet die (kostenpflichtige) Aufgabenhilfe die Betreuung der Kinder und Erledigung der Hausaufgaben bzw. eine weiterführende Lernunterstützung.
Unser Angebot: Einführungskurse in Deutsch und Mathematik
Als Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung der Vorbereitungsklassen bieten wir angemeldeten Schülerinnen und Schülern einen speziellen Einführungskurs in Deutsch und Mathematik an. Dieser Kurs soll die Schülerinnen und Schüler mit Inhalt und Form unserer Aufnahmeprüfung vertraut machen.
Aufnahme in die Vorbereitungsklassen
Die Anmeldung zur Aufnahmeprüfung setzt ein Elterngespräch mit dem Rektor (V6) voraus. Die Prüfung basiert auf dem Stoff der vorangegangenen Primarstufe. Sie umfasst einen schriftlichen und einen mündlichen Teil in den Fächern Deutsch und Mathematik.
Zulassung zur Aufnahmeprüfung in die Vorbereitungsklasse 6
Im Februar-Zeugnis ist in Deutsch und Mathematik ein Durchschnitt von mindestens einer 5 erforderlich.
Aufnahme und Übertrittsbedingungen
Vorbereitung auf das Kurzgymnasium auf hohem Niveau
Unsere progymnasiale Unterstufe stellt höhere Ansprüche als die Sekundarstufe A in öffentlichen Schulen und weist die folgenden Merkmale auf:
Unterschiede zur gymnasialen Unterstufe
Die Schülerinnen und Schüler der einsprachigen progymnasialen Unterstufe haben es sich zum Ziel gesetzt, sich für den Übertritt ins einsprachige Kurzgymnasium zu qualifizieren. Deshalb unterscheidet sich der Unterricht nur unwesentlich von der gymnasialen Unterstufe. An Stelle von Latein werden vertieft Mathematik, Deutsch und Französisch unterrichtet, zusätzlich ist textile und dreidimensionale Gestaltung Teil des Lehrplans. Bewertet werden die Leistungen der Schülerinnen und Schüler nach einem progymnasialen Massstab.
Übertritt ins Kurzgymnasium
Im Laufe der 2. oder 3. Klasse können sich unsere Schülerinnen und Schüler auf Grund der Leistungen, die sie im 2. und 3. Quartal erbracht haben, für einen prüfungsfreien Übertritt ins Kurzgymnasium des Freien Gymnasiums Zürich qualifizieren.
Die Ausbildung im Gymnasium wird mit der Maturität abgeschlossen. Diese ist eidgenössisch anerkannt und ermöglicht den Zugang zu allen Hochschulen.
Aufnahme in unsere progymnasiale Unterstufe von extern
Schülerinnen und Schüler, die von extern ans Progymnasium übertreten möchten, haben eine Aufnahmeprüfung zu bestehen. Bedingungen für die Zulassungen zu dieser Aufnahmeprüfung sind:
Die definitive Zulassung zur Aufnahmeprüfung erfolgt aufgrund des Bewerbungsdossiers unter Berücksichtigung der Anzahl freier Plätze.
Die Aufnahmeprüfung, basierend auf dem Stoff der Primarschule, umfasst einen schriftlichen und einen mündlichen Teil in den Fächern Deutsch und Mathematik. Ein Gespräch der Schulleitung mit den Eltern und deren Tochter bzw. Sohn ist Teil des Aufnahmeverfahrens.
Aufnahme in unsere progymnasiale Unterstufe von intern
Der Eintritt in die 1. Klasse unserer progymnasialen Unterstufe erfolgt aufgrund der entsprechenden Leistungen in unseren Vorbereitungsklassen. Es ist keine Prüfung erforderlich.
Vorbereitung auf das Kurzgymnasium auf hohem Niveau
Unsere dritte Progymnasialklasse bietet Schülerinnen und Schülern einen fachlich hochstehenden Sekundarschulabschluss A mit gleichzeitig intensiver Vorbereitung auf einen Übertritt ins Kurzgymnasium. In einer rein gymnasialen Umgebung und in überschaubarem Rahmen werden die Schülerinnen und Schüler sowohl auf einen internen Übertritt in unser hauseigenes Kurzgymnasium vorbereitet (prüfungsfreier Übertritt aufgrund eines erreichten Notendurchschnitts) als auch auf die Aufnahmeprüfung an eine Kantonsschule. Der Unterricht findet im Fachlehrersystem durch unsere Gymnasiallehrer statt und fokussiert ganz besonders auf die Grundlagen- und Prüfungsfächer Mathematik, Deutsch und Französisch. Der Eintritt erfolgt über eine Aufnahmeprüfung in den Fächern Deutsch, Mathematik und Französisch. Für die Anmeldungsmodalitäten sowie weitere Auskünfte wenden Sie sich an unser Sekretariat (<email-pii> / Tel. 043 456 77 77).
Hochschulreife als Ziel
Die gymnasiale Unterstufe schliesst an die 6. Klasse der Primarstufe oder an unsere Vorbereitungsklassen an.
Das Ziel des Gymnasiums ist es, «Schülerinnen und Schülern im Hinblick auf ein lebenslanges Lernen grundlegende Kenntnisse zu vermitteln sowie ihre geistige Offenheit und die Fähigkeit zum selbstständigen Urteilen zu fördern» (Maturitätsanerkennungs-Reglement, Art. 5) und ihnen dadurch den Zugang zu allen Hochschulen zu ermöglichen.
Aufnahme in unsere gymnasiale Unterstufe von extern
Zur Aufnahmeprüfung wird zugelassen, wer im Februar-Zeugnis in den Fächern Deutsch und Mathematik im Durchschnitt mindestens eine 5 ausweist. Geprüft werden (mündlich und schriftlich) die Fächer Deutsch und Mathematik. Ein Gespräch der Schulleitung mit den Eltern und deren Tochter bzw. Sohn ist Teil des Aufnahmeverfahrens.
Aufnahme in unsere gymnasiale Unterstufe von intern
Der Eintritt in die 1. Klasse erfolgt aufgrund der entsprechenden Leistungen in unseren Vorbereitungsklassen. Es ist keine Prüfung erforderlich.
Unterrichtete Fächer
Die Schülerinnen und Schüler erhalten auf der gymnasialen Unterstufe (1. und 2. Klasse) Lateinunterricht als Basis zum Verständnis der Anfänge der abendländischen Kultur. Darüber hinaus werden sie in Deutsch, Französisch, Englisch, Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Geschichte, Geografie, Bildnerischem Gestalten, Musik, Religion, Tastatur/Textverarbeitung und Sport geschult.
In der langjährigen christlichen Tradition unserer Schule werden alle Schülerinnen und Schüler bis zur Maturität obligatorisch in Religion und Philosophie unterrichtet.
Aus vier Maturitätsprofilen wählen
Am Ende der Unterstufe entscheiden sich unsere Schülerinnen und Schüler für ein Maturitätsprofil. Dazu wählen sie ein Schwerpunktfach.
Am Freien Gymnasium Zürich können die folgenden Profile gewählt werden:
In vier Jahren zur Maturität
Das einsprachige Kurzgymnasium dauert vier Jahre und folgt auf die ersten beiden Jahre der gymnasialen Unterstufe oder auf die 2. oder 3. Klasse der Sekundarstufe.
Das Ziel des Gymnasiums ist es, «Schülerinnen und Schülern im Hinblick auf ein lebenslanges Lernen grundlegende Kenntnisse zu vermitteln sowie ihre geistige Offenheit und die Fähigkeit zum selbstständigen Urteilen zu fördern» (Maturitätsanerkennungs-Reglement, Art. 5) und ihnen dadurch den Zugang zu allen Hochschulen zu ermöglichen.
Aus vier Maturitätsprofilen wählen
Unsere Schülerinnen und Schüler entscheiden sich für ein Maturitätsprofil. Dazu wählen sie ein Schwerpunktfach.
Das Freie Gymnasium Zürich bietet folgende Profile an:
Grundlagen-, Schwerpunkt- und Ergänzungsfächer
Zehn Grundlagenfächer, das Schwerpunktfach und ein Ergänzungsfach bilden die Maturitätsfächer.
Das Bildungsprofil wird im Wesentlichen durch das Schwerpunktfach bestimmt. Der Unterricht in den Grundlagenfächern ist für alle Schülerinnen und Schüler, unabhängig vom Profil, ungefähr derselbe. Er soll die Basis für eine Allgemeinbildung legen.
In allen Profilen wird im Rahmen zweier Jahreslektionen eine Einführung in Wirtschaft und Recht erteilt. Fakultativ können die Freifächer besucht werden.
Maturitätsarbeit
Die Schülerinnen und Schüler verfassen allein oder in einem Team eine grössere schriftliche Arbeit über ein frei gewähltes Thema. Eine angenommene Maturitätsarbeit ist Voraussetzung für die Zulassung zur Maturitätsprüfung.
Aufnahme in unser Kurzgymnasium von extern
Zur Aufnahmeprüfung wird zugelassen, wer im Februar-Zeugnis in den Fächern Deutsch, Mathematik und Französisch im Durchschnitt mindestens eine 5 ausweist. Diese drei Fächer werden mündlich und schriftlich geprüft. Ein Gespräch der Schulleitung mit den Eltern und deren Tochter bzw. Sohn ist Teil des Aufnahmeverfahrens.
Aufnahme in unser Kurzgymnasium von intern
Der Eintritt in die 1. Klasse des Kurzgymnasiums erfolgt aufgrund der entsprechenden Leistungen in unserer progymnasialen Unterstufen. Es ist keine Prüfung erforderlich.
Aufnahme und Übertrittsbedingungen
Vier Maturitätsprofile
Vor Eintritt ins Kurzgymnasium entscheiden sich unsere Schülerinnen und Schüler für ein Maturitätsprofil. Dazu wählen sie ein Schwerpunktfach.
Am Freien Gymnasium Zürich können die folgenden Profile gewählt werden:
Schwerpunktfach «Latein»
Das Schwerpunktfach Latein bietet den Schülerinnen und Schülern eine klassisch-humanistische Bildung mit sprachlichen, literarischen und kulturgeschichtlichen Schwerpunkten. Es vermittelt fundierte Kenntnisse der lateinischen Sprache, fördert das Verständnis sprachlicher Strukturen, erleichtert das Lernen moderner Fremdsprachen und das Verstehen von Fremdwörtern und wissenschaftlichen Fachausdrücken; zudem steigert es die Ausdrucksfähigkeit in der deutschen Sprache und leistet einen wesentlichen Beitrag zur besseren Beherrschung der Muttersprache.
Im Schwerpunktfach Latein werden bedeutende Originaltexte der lateinischen Literatur übersetzt und interpretiert. Diese Texte, die sich mit aktuellen Grundfragen der menschlichen Existenz befassen, vermitteln aus historischer Distanz neue Perspektiven für die Probleme der Gegenwart und führen zu einem vertieften Verständnis der kulturellen Vielfalt Europas. Das Schwerpunktfach Latein bietet eine sprachliche und kulturelle Allgemeinbildung von zeitloser, fächerübergreifender Bedeutung, wie sie heute nur am Gymnasium erworben werden kann.
Schwerpunktfach «Italienisch»
Der Italienischunterricht befähigt die Schülerinnen und Schüler, sich in der italienischsprachigen Welt und Kultur zurechtzufinden. Er fördert die Fähigkeit, andere zu verstehen und sich auszudrücken. Dazu erwerben die Schülerinnen und Schüler die vier Grundfertigkeiten der Kommunikation: das Hör- und Leseverstehen, den mündlichen und schriftlichen Ausdruck.
Der Unterricht soll helfen, die Grenzen zum italienischsprachigen Kulturraum, der Italien und das Tessin umfasst, zu überwinden und sich mit dessen Werten und Denkformen auseinanderzusetzen. Der Italienischunterricht leistet einen Beitrag an die internationale Verständigung und erweitert das – auch staatspolitisch relevante – Verständnis für die Nachkommen italienischer Einwanderer und für ihre Integration in unserem Land.
Schwerpunktfach «Wirtschaft und Recht»
Die Volkswirtschaftslehre (VWL) befasst sich mit dem aktuellen Geschehen, aber auch mit Geschichte. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten die Funktionsweise der Marktwirtschaft, ihre Vor- und Nachteile sowie ihre Krisen anhand von Beispielen aus dem Weltgeschehen. Behandelt werden Fragen wie: Woher kommt das Geld und welche Bedeutung hat es? Weshalb kommt es immer wieder zu Krisen? Warum gibt es Arbeitslosigkeit und was kann man dagegen tun? Weshalb gibt es so grosse Unterschiede im Wohlstand, so reiche und so arme Länder? Beleuchtet werden auch die Wirtschaftsgeschichte und philosophischen Zusammenhänge. Die Schülerinnen und Schüler sollten also Interesse an wirtschaftlichen, politischen und historischen Zusammenhängen mitbringen.
Die Betriebswirtschaftslehre (BWL) geht von Beispielen aus der Praxis aus und befasst sich damit, wie ein Unternehmen gegründet, organisiert und geführt wird. Funktionsweise und Bedeutung der Börse gehören zu den Themen ebenso wie die Funktion der Banken und viele weitere, aktuelle Fragen. Zur Vertiefung und Anschauung des Gelernten besuchen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Unternehmungen.
Im Fach Recht wird das schweizerische Rechtssystem erarbeitet, ausgehend von Gerichtsfällen, über die täglich in der Presse berichtet wird. Beleuchtet werden die Geschichte des Rechts und die moderne Gesetzgebung. Zur Illustration des Gelernten besuchen die Schülerinnen und Schüler Gerichtsverhandlungen.
Schwerpunktfach «Angewandte Mathematik und Physik»
Das Schwerpunktfach Anwendungen der Mathematik und Physik liefert die Voraussetzungen für ein breites Spektrum an Studienrichtungen im naturwissenschaftlichen, mathematischen und technischen Bereich. Neben der Vertiefung des mathematischen und physikalischen Wissens werden auch Grundkompetenzen wie analytisches und strukturiertes Denken gefördert.
In den Lektionen der Anwendungen der Mathematik werden einerseits Kapitel aus dem Grundlagenfach vertieft und die Vernetzung einzelner Teilgebiete wird aufgezeigt. Akzente werden primär in der Analysis und der Wahrscheinlichkeitsrechnung gesetzt. Andererseits bietet sich die Gelegenheit, Themen der Mathematik anzuschauen, welche im Grundlagenfach keinen Platz haben, beispielsweise Kryptologie oder Differentialgleichungen.
In den Lektionen der Physik werden die physikalischen Grundlagen zur Erforschung fundamentaler Phänomene der Natur weiter und tiefer bearbeitet. Neben der Vertiefung der klassischen Mechanik wie Rotation starrer Körper oderThermodynamik werden Themen der modernen Physik wie Atome und Kerne, Halbleiter oder Relativitätstheorie behandelt.
Schwerpunktfach «Biologie und Chemie»
Das Schwerpunktfach Biologie und Chemie umfasst eine breite Palette von Themen, wobei das Erforschen, Untersuchen und Erleben im Chemielabor oder im Biologiepraktikum im Zentrum stehen. Viele der Themen werden gezielt interdisziplinär angegangen.
In der Biologie werden Bau, Lebensweise und Verhalten von Tier und Mensch im Zusammenhang mit ihrer Entwicklungsgeschichte vertieft behandelt. Es werden relevante Umweltthemen besprochen, Lebensmittel analysiert und auf Fragen der Gesundheit eingegangen. Versuche zur klassischen und molekularen Genetik bereiten die Grundlage zur ethischen Diskussion über Anwendungen moderner Gen- und Fortpflanzungstechnologien.
In der Chemie werden im Labor chemische Prozesse untersucht und Kenntnisse in der Analytik, der Anwendung von Trennmethoden in Forschung und Industrie, der Vielfalt von Naturstoffen, Kunststoffen, Puffersystemen und Radioaktivität sowie der Komplexchemie und Farbenlehre vertieft. Der Einsatz von computerunterstützten Messmethoden im Unterricht zeigt die Möglichkeiten und Komplexität der modernen Datenerfassung und –auswertung auf. Firmenbesichtigungen ermöglichen schliesslich einen Einblick in die Arbeitswelt naturwissenschaftlicher Berufe.
Mit der Förderung des wissenschaftlichen Denkens und der Vermittlung wichtiger Grundlagen zum Verständnis der Welt aus naturwissenschaftlichen Sicht, bildet das Schwerpunktfach Biologie und Chemie auch eine ausgezeichnete Basis für angehende Studierende der Medizin und der Naturwissenschaften.
Angesichts der grossen Bedeutung der Mathematik für alle Naturwissenschaften ist in beiden Unterprofilen des mathematisch-naturwissenschaftliches Profils das Grundlagenfach Mathematik mit einer höheren Lektionszahl dotiert.
Abteilungsleiter, Rektor
Dr. Christoph Wittmer
Gespräche vereinbaren Sie bitte über das Sekretariat.
Telefon: +41 43 456 77 77
E-Mail: <email-pii>
Abteilungsleiterin, Prorektorin
Christine Aerne Corcoran
Gespräche vereinbaren Sie bitte über das Sekretariat.
Telefon: +41 43 456 77 77
E-Mail: <email-pii>
Abteilungsleiter, Prorektor
Doron Toggenburger
Gespräche vereinbaren Sie bitte über das Sekretariat.
Telefon: +41 43 456 77 77
E-Mail: <email-pii>