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Weil der gregorianische Kalender im Schnitt zu lang ist, muss alle vier Jahre ein Tag mehr her – wie 2016.
Unser Kalenderjahr hat eine durchschnittliche Länge von 365,2425 Tagen – und ist damit fünf Stunden, 49 Minuten und drei Sekunden zu lang. Um eine Verschiebung der Jahreszeiten zu verhindern, wird alle vier Jahre ein zusätzlicher Tag ins Jahr eingefügt: Erstmals geschah dies im Jahr 238 vor Christus.
Bis 1582 richteten sich die Menschen nach dem julianischen Kalender (benannt nach Julius Caesar). Doch dieser war elf Minuten und vierzehn Sekunden länger als das tatsächliche Jahr. Die Ungenauigkeit nahm mit den Jahrhunderten derart zu, dass Papst Gregor XIII. 1582, in einer päpstlichen Bulle (eine Urkunde, die wichtige Rechtsakte des Papstes verkünden) am 24. Februar 1582 zehn Schalttage anordnete.
Seither halten wir uns an den gregorianischen Kalender und befolgen die Regel: Ein Jahr ist dann ein Schaltjahr, wenn die Jahreszahl durch 4, aber nicht durch 100 teilbar ist – Ausnahme: Es ist durch 400 teilbar.
Wer an einem 29. Februar zur Welt kam, kann streng genommen nur alle vier Jahre seinen Geburtstag feiern. Berühmte Schaltjahrgeborene sind: Der Autor Martin Suter (67), der US-Rapper Ja Rule (39) oder das Deutsche Model Lena Gercke (27).
Eine ganz spezielle Bedeutung hat der Schalttag in Grossbritannien. Denn laut Tradition dürfen am «Leap Day» die Frauen offiziell um die Hand ihres Auserwählten anhalten.