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In der Vergangenheit wurden verschiedene trinationale Projekte im Bereich der Geologie durchgeführt. Aufgrund der komplexen geologischen Verhältnisse am Oberrheingraben besteht weiterhin ein grosser Wissens- und Forschungsbedarf. In den Bereichen der Erdbebenvorsorge (Mikrozonierung), des Grundwasserschutzes und der Geothermie sind die Erkenntnisse von grossem Nutzen. Das INTERREG-IV-A-Projekt «Geopotenziale des tieferen Untergrundes im Oberrheingraben» soll ein weiterer Baustein sein, um die Geopotenziale optimal nutzen zu können. Zentrales Element des Projektes «Geopotenziale» ist die Bereitstellung eines Werkzeugs, mit dem der dreidimensionale Aufbau des tieferen Untergrundes dargestellt und Fragen zur Nutzung der Geopotenziale beantwortet werden können (geologisches dreidimensionales Modell). Dieses Modell beinhaltet die gemeinsame Daten- und Wissensbasis über den Aufbau und die Eigenschaften des tieferen Untergrundes bis in mehrere tausend Meter Tiefe (kristalliner Sockel). Es liefert wertvolle Grundlagendaten für den Bereich der regenerativen Energien. Die bei mehreren Stellen verstreut vorliegenden geologischen Daten (seismische Profile und Bohrungen) werden nach einer einheitlichen Methodik ausgewertet und grenzüberschreitend abgestimmt. Die Ergebnisse werden öffentlich zugänglich gemacht (z.B. über Webservices).
Der Direktor der Vereinigung für die Entwicklung des Nord vaudois (ADNV), die vor fünfzig Jahren von einer Gruppe politischer und wirtschaftlicher Visionäre aus der Region gegründet wurde, geht in Rente. Wir ziehen mit Jean-Marc Buchillier Bilanz über sein 25-jähriges Engagement im Dienst der regionalen Entwicklung.