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Restaurierung der Fassadenmalereien, Erneuerung des Kalkmörtelverputzes
Mai bis August 2016
Ausgangslage: An der Südfassade des um 1510 errichteten, einst als Zehntspeicher genutzten Wohnhauses haben sich im DG unter mehreren Kalkanstrichen weitgehend die bauzeitlichen Dekorationsmalereien erhalten, welche einst die gesamte Fassadenfläche bis ins EG bedeckten. Verm. im 17. Jh. wurden diese im OG und EG mitsamt dem Verputz entfernt, und die Fassade erhielt ein reduzierteres Gestaltungskonzept mit gefassten Tür- und Fenstergewänden sowie einer Bemalung der Eckquader. In der Folgezeit war hier der Verputz infolge Verwitterungen und Rissbildungen mehrmals mit unterschiedlichen Materialien geflickt sowie die gesamte Fassade wiederholt vollständig überstrichen worden.
Arbeiten: Im DG wurden die originalen Malereien wieder freigelegt, konsolidiert und nur zurückhaltend retuschiert, sowie der Verputz gefestigt und punktuell ergänzt. In den beiden unteren Stockwerken konnte im OG ein Teil des Verputzes der Phase II erhalten werden. Im EG hingegen war auf Grund der schlechten Substanz eine vollständige Erneuerung des Kalkmörtelverputzes, und damit einhergehend eine partielle Rekonstruktion der gefassten Fassadengliederungselemente notwendig.
Bauherrschaft
Privat
Denkmalpflege
Kantonale Denkmalpflege, Herr Ralph Schmidt