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Am Vortag hatten Aussagen von US-Notenbankchef Jerome Powell für eine erhebliche Belastung am Rohölmarkt gesorgt. Vor dem US-Kongress deutete Powell die Möglichkeit stärkerer Zinsanhebungen an. Hintergrund sind die nur langsam sinkende Inflation und eine solide Konjunkturentwicklung. An den Märkten stiegen daraufhin die Zinserwartungen an die Notenbank und die Sorgen vor einer schwächeren konjunkturellen Entwicklung und einer geringeren Nachfrage nach Rohöl.
Am Markt wurde zudem auf jüngste Aussagen des Generalsekretärs der Organisation erdölexportierender Länder (Opec), Haitham Al-Ghais, verwiesen. Der hatte sich zuletzt beunruhigt über einen rückläufigen Ölverbrauch in Europa und in den USA gezeigt. Dies überschatte die konjunkturelle Erholung in Asien.
Im weiteren Tagesverlauf dürfte sich das Interesse der Anleger wieder stärker auf die Entwicklung der Ölreserven in den USA richten. Am Nachmittag könnten die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung für neue Impulse sorgen. Es wird erwartet, dass die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche erneut gestiegen sind. Steigende Ölreserven in der grössten Volkswirtschaft der Welt belasten in der Regel die Ölpreise./jkr/jsl/jha/
(AWP)