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Josef Sturny wurde am 12. Januar 1931 als erstes von acht Kindern geboren. Die Schule besuchte er in Heitenried. Anschliessend ging er für ein Jahr in die französischsprachige Gegend von Lentigny um das Welschlandjahr in der Landwirtschaft zu absolvieren. Die Rekrutenschule erfolgte bei den Infanterie-Truppen. Seine Lebensstelle fand Josef Sturny beim Bundesamt für Ausländer-Fragen, bis er im Jahr 1994 in die wohlverdiente Pension ging.
Sein grosses Hobby war die Gartenpflege, wo er viel Erholung fand. Das Jass-Spiel beherrschte Josef Sturny besonders, so dass er seine erlangten Kenntnisse viele Sonntag-Nachmittage auch seinen Enkel-Kindern in Perfektion vermittelte. Seine Ehefrau Marie lernte er bereits als Nachbars-Tochter in ganz jungen Jahren kennen. Später wurde aus der kleinen eine grosse Liebe. Im November 1954 führte er Marie in Bürglen zum Traualtar.
Bald meldete sich Nachwuchs: 1956 kam Roland zur Welt, 1958 Roger, 1961 Angelo und 1964 Liselotte. Er war seinen Kindern stets ein liebevoller Vater. Ihm galt das Familienleben als Herzensangelegenheit. Der Sonntagsrundgang um das «Schloss-Holz» in Heitenried war praktisch Pflicht. Erst in späteren Jahren erkannten seine Kinder diese Pflicht als Geschenk. Als äusserst liebevoller Grandpapa begleitete er die Enkelkinder Bettina, Reto, Janine, Sarah und Simon sehr eng durch die Jugendjahre. Aus dieser Zeit könnten noch unzählige Anekdoten erzählt werden.
Mit zunehmendem Alter kamen auch die Altersbeschwerden. Jahrelang kämpfte er gegen eine unheilbare Krankheit. Ohne die grosse Hilfe seiner geliebten Gattin wäre ein Daheimsein im Eichenweg schon längst nicht mehr möglich gewesen. Kurz vor der Einweisung ins Spital am 9. Mai erlitt Josef Sturny Verletzungen in Folge von Stürzen. Davon konnte er sich nicht mehr erholen, und sein Zustand verschlechterte sich von Tag zu Tag extrem. Im Beisein der Familie durfte er am Dienstagabend, den 16. Mai, für immer friedlich einschlafen.
Papa und Grandpapa, wir vermissen dich sehr, aber in unseren Herzen lebst du für immer weiter.