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Konstantin Keiser
Konstantin Keiser wurde in Luzern geboren. Nach der Ausbildung zum Primarlehrer nahm er das Berufsstudium an der Akademie für Schul- und Kirchenmusik in Luzern auf. Dieses schloss er mit den Hauptfächern Dirigieren (Prof. Alois Koch und Prof. Hans Zihlmann), Gesang (Prof. Michael Pavlu) und Orgel (Prof. Monika Henking) ab.
Die von ihm mitbegründete Musiktheatergruppe spettacolo mobile führte er von 1989-1995 als musikalischer Leiter, zeitweise auch als Produktionsleiter. Zwischen 1979 und 1996 hatte er verschiedene Stellen als Kirchenmusiker inne: (Giswil, St. Anton; Olten, St. Marien; Wettingen, St. Anton).
Als Dirigent diverser Konzertchöre dirigierte er ein breites Repertoire an Chormusik, Messen und Oratorien. Darunter viele bekannte Werke der geistlichen Literatur, aber auch unbekannte sinfonische Chorwerke, wie z.B. „Die Legende von der Heiligen Elisabeth“ von Franz Liszt, die „Monologe aus Jedermann‘ von Frank Martin, „Das Marienleben“ von Paul Hindemith die „Mass in D“ von Ethel Smyth oder die „Messe in e-Moll“ von Heinrich von Herzogenberg. Daneben engagierte er sich als Lehrer für Sologesang an verschiedenen Institutionen sowie als Professor für Dirigieren, Chor- und Ensemblegesang am „Conservatoire de Musique Neuchâtel“.
Seit 1996 bekleidet er das Amt des Domkapellmeisters an der St.-Ursen-Kathedrale Solothurn. Seit 1999 ist er ebenfalls musikalischer Leiter des Kammerchors Solothurn.
Im Jahr 2011 trat er zudem die Leitung des Bereichs Kirchenmusik der Katholischen Kirchgemeinde Kriens an. 2017 schloss er ein DAS-Studium im Bereich Orgel an der HSLU-Musik in Luzern (Prof. Martin Schmeding) ab. Seither tritt er – neben seiner Dirigententätigkeit – wieder vermehrt als Organist in Konzerten im In- und Ausland auf. Lehraufträge an der HSLU-Musik und die Aufgabe als Experte und Berater von Kirchgemeinden und Chören runden seine beruflichen Tätigkeiten ab.