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Die medikamentösen Möglichkeiten in der Behandlung des Lungenkarzinoms haben sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Neben der klassischen Chemotherapie rücken die Immuntherapie und die zielgerichtete Therapie von Treibermutationen immer weiter in den Vordergrund. Der Stellenwert der Biopsie und auch Re-Biopsie unter Therapie ist enorm gestiegen.
Eine der grössten globalen Studien hat gezeigt, dass das Rezidivrisiko nach einer kurativen Brustkrebsoperation durch Regionalanästhesie gegenüber einer Vollnarkose mit Opioiden nicht reduziert werden konnte. Diese Ergebnisse widerlegen die Annahme, dass die Anästhesie einen negativen Einfluss auf das Wiederauftreten von Brustkrebs haben könnte.
Die digitale Transformation ist nicht nur im Alltag, sondern auch in der Medizin in vollem Gange und nimmt immer präzisere Züge an. Längst wurde die Notwendigkeit erkannt, grosse Datenmengen nicht nur zu speichern, sondern sie auch zu nutzen.
Die Entwicklung von Immun-Checkpoint-Inhibitoren hat den Weg für eine gezielte Tumorbekämpfung mittels Aktivierung des Immunsystems geebnet. Inzwischen können sechs Präparate zur Bekämpfung von insgesamt sieben malignen Erkrankungen eingesetzt werden. Doch diese Therapie bleibt nicht immer ohne Folgen.
Wie eine grosse norwegische Studie zeigte, haben Patienten mit Multipler Sklerose (MS) im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung ein höheres Risiko, Krebs zu entwickeln – insbesondere der Atemwege und des zentralen Nervensystems. Hierauf sollten die behandelnden Ärzte ein grösseres Augenmerk legen, da eine verzögerte Diagnose die Behandlungsergebnisse deutlich beeinflussen könnte....
Die Thermoablation ist eine alternative Therapie bei benignen symptomatischen Schilddrüsenknoten und bei symptomatischen Schilddrüsenzysten. Im Vorfeld ist jedoch eine aussagekräftige Feinnadelbiospie erforderlich.
An einem Ovarialkarzinom sterben mehr Frauen als an jedem anderen Tumor – vor allem, weil es in der Regel erst sehr spät erkannt wird. Für die Therapie rezidivierender Ovarialkarzinome wurden PARP-Inhibitoren entwickelt, die als Erhaltungstherapie nachweislich zu einem erhöhten progressionsfreien Überleben (PFS) führen.
Die Diagnose «Krebs» trifft die meisten Menschen unvorbereitet und hinterlässt Unsicherheiten und Ängste. Ein behutsames, an den Betroffenen angepasstes Gespräch kann das Arzt-Patienten-Verhältnis nachhaltig stärken. Das hat auch Auswirkungen auf das Therapieansprechen.
Dank modernster Diagnose- und Therapiemöglichkeiten können heutzutage nahezu alle Kinder und Jugendliche, die an Krebs erkranken, geheilt werden. Nicht ausser Acht lassen darf man hierbei jedoch die Folgen, die eine solche hämato-onkologische Behandlung nach sich ziehen kann. Kardiovaskuläre Komplikationen stehen ganz oben auf der Liste.
Psychoonkologischer Unterstützungsbedarf denkt sich nicht zwangsläufig mit der Belastung der Patienten. Ein sensibles und schrittweises Vorgehen ist daher angezeigt, um mögliche Ambivalenzen aufzudecken.
Die chronische lymphatische Leukämie ist die häufigste Leukämieform bei Erwachsenen in westlichen Ländern [1]. Trotz grosser Therapiefortschritte ist die Erkrankung noch immer unheilbar, und es kommt bei den meisten Patienten zum Rezidiv [2,3]. Für diese Patienten ist nun eine neue Behandlungsoption verfügbar.