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(lat.), in der Kriegssprache die Gesamtheit der Schutz- und Angriffswaffen mit dem zu denselben gehörigen
Lederzeug, wie Koppeln, Bandeliere, Patrontaschen etc., und die zum Auseinandernehmen und Reinigen
der Waffen erforderlichen Geräte (s. Bewaffnung). -
In der Technik die Gesamtheit der zur Vervollständigung einer Maschine oder eines Apparats dienenden Teile, z. B. Dampfkesselarmatur
(Ausrüstung, Garnitur, Montierung). -
In der Physik die den Polen eines natürlichen oder künstlichen Magnets angelegten weichen Eisenstücke, z. B. der Anker
eines Hufeisenmagnets (s. Magnetismus); auch die Papierbelege einer Influenzmaschine (s. d.) und der drehbare Teil der elektrischen
Kraftmaschinen.
(lat.), früher der Inbegriff aller zur Bewaffnung und Ausrüstung des einzelnen Mannes gehörigen Gegenstände.
Nach Einführung der Feuerwaffen werden diese meist nicht mehr unter Armatur verstanden. Im deutschen Heere wird unterschieden:
Bekleidung, Bewaffnung, Ausrüstung.
Bei den Dampfkesseln bezeichnet man mit Armatur die Gesamtheit der Sicherheitsvorrichtungen,
als Ventile, Manometer, Wasserstandszeiger, Alarmapparat u. s. w., im weitern Sinne auch (grobe Armatur) die sämtlichen zur Dampfkesselfeuerung
gehörigen Eisenteile, als Feuergeschränke, Rost u. s. w. Diesen gegenüber bezeichnet
man die Gesamtheit der Sicherheitsvorrichtungen als feine Armatur (S. Dampfkessel.) - Über Armatur bei Dynamomaschinen s. Anker.