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And the Winners are... In einer ziemlich unspektakulären (sprich: langweiligen) Award-Show wurden heute in Los Angeles die 62. Golden Globes verteilt. Die guldenen Erdkugeln werden seit 1944 von der Hollywood Foreign Press Association für die besten Leistungen in den Bereichen TV und Kino verliehen und gelten als Indikatoren für die im März stattfindende Oscarverleihung. Grosse Überraschungen blieben allerdings aus, einzig das Gerangel um Best Movie und Best Male Role hat ein wenig Spannung in die Show gebracht. Selbst die vorgängige Pre-Show hat keine grossen Skandale in den Bereichen "Best & Worst Dressed" hervorgebracht.
Zum Glück haben zwei Gewinner dann doch noch den Abend gerettet: Einerseits Jamie Foxx' bewegende und ehrliche Rede, andererseits Robin Williams' Dankesrede, an der er sich mal wieder selbst überbot und in seiner One-Man-Show vor keinem Halt machte... Apropos "Halt" - here they are, the winners:
Cecil B. DeMille Award Robin Williams für sein Lebenswerk
Auszeichnungen im Bereich TV TV-Serie: Drama Beste Produktion: Nip/Tuck Beste weibliche Hauptrolle: Mariska Hargitay in Law & Order: Special Victims Unit Beste männliche Hauptrolle: Ian McShane in Dreadwood
@rm Besten Dank, haette auch selber auf das englische Pendant gucken sollen. Dacht' ich mir, Contributions verschlingende Kompetenz bei ihrer Preselectionarbeit.. Tiefsinnig der letzte Satz, sowohl des CNN-Interviews, wie auch des Wikipedia-Artikels: "Even though the Golden Globe people are by and large idiots, they often make better choices than the Oscars." *ROTFL*
Soviel ich weiss, sind das die Filmkritiker z.B der New York Times und Co. und auch spezielle Vereinigungen von Filmkritiker. Sicherlich sind es nicht irgendwelche Symphatieträger wie bei den Oscars, die teils null Ahnung haben von den nominierten Filmen.
Hab's kurz nachgeschlagen auf Wikipedia: "Über die Vergabe bestimmt eine Gruppe in Hollywood arbeitender internationaler Journalisten." Naehme mich noch Wunder, ob die Truppe bekannte Kritiker sind..
EDIT (jaja, das Nachschlagen): Hier die Liste. Aehm, schoen klingende Namen (Hans J. Spurkel, Dierk W. Sindermann fuer CH..?).
Kurz, eine oeffentliche, angesehene Person wie Foxx sollte sich solchen Schmarrn eher nicht erlauben, wirkt bisl "unprofessionell" und hat dort nichts zu suchen, wenn nicht als Parodie verkauft (Whoopi Goldberg, Robin Williams, etc.). Seine Erwaehnung, dass ein weisser Regisseur eine derart "schwarze" Geschichte genial verfilmen konnte, ist etwas anderes. Nun gut, der frische und sichtlich geruehrte Foxx ist erst in den Startloechern. Und wie in "Any Given Sunday" wird er sich durch den stinkenden und perfideren H0llyw00d-Rummel-BlingBling-$umpf hindurch ackern muessen, we will see