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Das Haus an der Milchbuckstrasse stammt aus den späten 20er Jahren und ist im Stil der gemässigten Moderne erbaut. Obschon Teil einer grösseren Überbauung mit Blockrandbauten und Hofgebäude, wirkt es in der unmittelbaren Umgebung etwas isoliert. Zwar ist die Bauweise identisch mit den Nachbarn, das giebelständische kleine Volumen wirkt infolge des Massstabssprungs aber eher als Solitär.
Die enge Parzelle an der privaten Hofeinahrt eignet sich aufgrund der Grenzabstände nicht für einen Neubau. Somit wird das Gebäude sanft renoviert und wo möglich gedämmt (Dach, Kellerdecke und Fenster). Während die Grundrisse in den Regelgeschossen unverändert bleiben, wird das Restaurant im Erdgeschoss zu zwei Wohnungen umgebaut.
Die Erneuerung der Fassade wird im Sinne der Entstehungszeit vorgenommen. Die abgerundeten Balkone bleiben erhalten, die massiven Brüstungen müssen jedoch durch eine leichteren Blech-Konstruktion ersetzt werden. Die Farbgebung orientiert sich an moderne Beispiele aus der Entstehungszeit (zB Hufeisensiedlung von Bruno Taut).
Beim Innenausbau wird der protomoderne Ansatz mit Linoleum- und einfarbigen Steinzeugböden aufgegeben. Die Räume mit Fischgrat-Parkett und gemusterten Platten erinnern nun eher an (zeitgleiche) Jugendstilbauten.