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17. Januar 2011
2011
Die Frage der Reparationszahlungen in der Völkerrechtslehre des 19. Jahrhunderts
Die Frage von Reparationszahlungen nach kriegerischen Ereignissen ist spätestens seit den beiden Weltkriegen ein fester Bestandteil von Friedensverhandlungen nach Beendigung der Feindseligkeiten. Nicht zuletzt auch durch die Lösung dieser Frage seitens der Alliierten nach den beiden Weltkriegen fanden die Reparationszahlungen ihren festen Platz in der internationalen Völkerrechtsliteratur. Im Rahmen des Beitrags soll aufgezeigt werden, wie diese Frage im 19. Jahrhundert in der Lehre behandelt und in der Praxis gehandhabt wurde.
Inhaltsverzeichnis
- I. Die Beendigung des Krieges
- II. Der Friedensvertrag im Speziellen
- III. Die Praxis der Reparationszahlungen bis 1866
- IV. Zur Frage der Reparationszahlungen in der Lehre vor 1866
- V. Preussens Praxis als «Dammbruch»?
- 1. Die preussischen Kriege 1866 und 1870/71
- A. Der «Deutsche Krieg»
- B. Der «Deutsch-Französische Krieg»
- 2. Die Reaktion der Lehre auf die preussische Praxis
- 3. Die Reaktion anderer Staaten in der Praxis
- VI. Exkurs: Die besondere Situation bei Bürgerkriegen
- 1. Ausgangslage: Emer de Vattels «Droit des gens» (1758)
- 2. Die Lehre im 19. Jahrhundert
- VII. Zusammenfassung
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