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Derzeit klopfe jedes Land einzeln in Katar oder den Vereinigten Arabischen Emiraten an, sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben). "Damit überbieten sich die Europäer gegenseitig mit den Preisen - das ist schlicht maximal ungeschickt!", sagte Weber. "Die EU-Staaten müssen endlich eine Einkaufsgemeinschaft bilden", forderte er.
Notwendig sei auch eine verbindliche gemeinsame Bewirtschaftung der Gasspeicher, um Spekulation einzudämmen, fügte er hinzu.
Bei einer europäischen Gaspreisbremse sollte die EU "zuerst das Gespräch mit unseren Freunden aus Norwegen, den USA und anderen suchen", forderte Weber. "Die EU sollte längerfristige Verträge anbieten, damit im Gegenzug die jetzigen Preise deutlich sinken." Eine Gaspreisbremse dürfe keinesfalls zu steigendem Verbrauch führen. "Es muss mehr getan werden, um zu sparen", sagte Weber.
Die Gaspreisbremse ist das zentrale Element des 200 Milliarden Euro schweren "Abwehrschirms" der Bundesregierung in der Energiekrise. Sie soll die Gaskosten von Privathaushalten und Unternehmen senken.