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IPTV
Die Abkürzung IPTV steht für “Internet Protocol Television”. Hierbei handelt es sich um eine Übertragungsart des Fernsehesignals über ein Netzwerk. IPTV ist jedoch nicht zu verwechseln mit Web-TV (Internetfernsehen wie Zattoo oder Wilmaa). Beim Internetfernsehen werden kostenlose Streams über das weltweite zugängliche Internet übertragen, wohingegen IPTV nur in geschlossenen Netzen übertragen wird.
Wie funktioniert IPTV
Die gewünschten TV- und Radioprogramme werden aus verscheiden Signalquellen (DVB-S, DVB-C, HDMI, etc) empfangen und anschliessend in Multicaststreams umgesetzt. Durch das Multicast-Verfahren erhalten gleichzeitig alle Empfänger dieselben Daten vom Sender. Gegenüber Unicast hat Multicast den Vorteil, dass die Netzlast für die Programme nicht mit der Anzahl der Teilnehmer steigt.
Als Übertragungsprotokoll wird in den meisten Fällen IGMP (Internet Group Management Protocol) verwendet. IGMP ist ein Netzwerkprotokoll der Internetprotokollfamilie und dient zur Organisation von Multicast-Gruppen. IGMP benutzt wie ICMP das Internet Protocol (IP) und ist Bestandteil von IP auf allen Hosts, die den Empfang von IP-Multicasts unterstützen.
WO WIRD IPTV EINGESETZT
IPTV kommt vorwiegend dort zum Einsatz, wo die Gebäudeverkabelung rein optisch- und netzwerkbasierend realisiert wird und keine Koaxialinfrastruktur zum Einsatz kommt. Diese neue Art der TV-Verteilung wird insbesondere bei Neubauten von Alters- und Pflegeheime sowie Hotels und Banken umgesetzt um so eine werthaltige und investitionssichere Kommunikationsinfrastruktur zu erhalten.
Kleines Hotel/ Heim
bis ca. 35 Zimmer
Klassisches Hotel/ Heim
bis ca. 70 Zimmer
Grand Hotel/ Heim
bis ca. 130 Zimmer