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Themenstarter
- Beitritt
- 10.01.04
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... In einer multizentrischen Analyse von Patienten mit Covid-19 in Wien, Linz und Innsbruck konnte die Gruppe beobachten, dass die Covid-19-assoziierte Coagulopathie nahezu ausschließlich bei Patienten auftritt, welche intensivmedizinisch behandelt werden müssen, oder bei Patienten, welche an den Folgen von Covid-19 versterben. Zwar verbessern blutgerinnungshemmende Medikamente das Überleben, aber sie zeigen keinen Effekt auf immunologische Prozesse, welche mit der Blutgerinnung zusammenhängen (Immunothrombose). Die Analysen zeigten jedoch, dass bei Patienten, die mit niedermolekularem Heparin behandelt werden, die Zeitspanne der aktiven SARS-CoV-2-Infektion verkürzt. „Bei Patienten, die dieses Medikament verabreicht bekommen, ist die Infektionszeit im Schnitt um vier Tage kürzer als bei Patienten, welche nicht mit niedermolekularem Heparin therapiert wurden. Wir waren überrascht zu sehen, dass niedermolekulares Heparin möglicherweise einen direkten Effekt auf das Coronavirus und dessen Infektiösität hat“, sagt David Pereyra. Experimentelle Daten zeigen, dass Heparin die Bindungsfähigkeit von SARS-CoV-2 an Zellen und dadurch deren Infektion verhindern kann. ...
Falls jemand auf der Intensiv-Station mit corona landet, wäre es gut, wenn die dort behandelnden Ärzte das auch wissen ...
Grüsse,
Oregano