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Früher fanden sich im Schweizerischen Strafgesetzbuch noch die Begriffe «Gefängnis» und «Zuchthaus». Seit dem 1. Januar 2007 gibt es nur noch die «Freiheitsstrafe». Sie ist die staatliche Sanktion einer begangenen Straftat, bei der dem Beschuldigten die Freiheit entzogen wird.
Die Mindestdauer der Freiheitsstrafe beträgt drei Tage; vorbehalten bleibt eine kürzere Freiheitsstrafe anstelle einer nicht bezahlten Geldstrafe oder Busse. Die Höchstdauer beträgt 20 Jahre. Wo es das Gesetz ausdrücklich bestimmt, dauert die Freiheitsstrafe lebenslänglich.
Das Strafgesetzbuch hält als Grundsatz fest, dass der Strafvollzug das soziale Verhalten des Gefangenen zu fördern habe, insbesondere die Fähigkeit, straffrei zu leben. Der Strafvollzug hat den allgemeinen Lebensverhältnissen so weit als möglich zu entsprechen, die Betreuung des Gefangenen zu gewährleisten, schädlichen Folgen des Freiheitsentzugs entgegenzuwirken und dem Schutz der Allgemeinheit, des Vollzugspersonals und der Mitgefangenen angemessen Rechnung zu tragen.
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