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Delia Durrer war an den BRACK.CH Schweizer Meisterschaften der Alpinen im Val d'Anniviers die überragende Athletin. Die erst 18-jährige Nidwaldnerin gewann innerhalb von 48 Stunden dreimal Gold.
Erst in der Kombination, danach in der Abfahrt und schliesslich auch im Super-G: Delia Durrer sicherte sich an den nationalen Meisterschaften in Zinal auf eindrückliche Weise ihre ersten drei nationalen Meistertitel. «Es macht mich fast ein bisschen sprachlos. Ich hätte mir die Schweizer Meisterschaften niemals so schön ausgemalt», so Durrer, die Ende Februar im Val di Fassa zu ihrem Weltcup-Debüt gekommen war. «Das Sprichwort 'Wenns läuft, dann läufts!' kommt wohl nicht von ungefähr. Ich konnte sehr befreit und locker an den Start gehen und dadurch auch meine Bestleistung abrufen.»
Die weiteren Titel bei den Frauen gingen an Mélanie Meillard (Slalom) und an Camille Rast (Riesenslalom). Letztere hatte bereits vor zwei Jahren Gold errungen (ebenfalls im Riesenslalom), derweil Meillard bei nationalen Elite-Meisterschaften zum dritten Mal in ihrer Karriere zuoberst auf dem Podest stand.
Bei den fünf Medaillen-Entscheidungen der Männer gab es fünf verschiedene Sieger. Ralph Weber setzte sich in der Abfahrt mit dem Minimalvorsprung von einer Hundertstelsekunde durch (vor Yannick Chabloz), Lars Rösti behielt im Super-G die Oberhand, derweil sich Sandro Simonet zum Kombinations-Meister krönte. In den technischen Bewerben zum Abschluss der Titelkämpfe standen mit Ramon Zenhäusern (Slalom) und Justin Murisier (Riesenslalom) zwei Walliser in ihrem Heimatkanton zuoberst auf dem Podest.
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