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Lehrpersonen vermitteln Aufträge, die an alle Lernenden gerichtet sind, idealerweise im Plenum. Bei dieser Kommunikationsform ist erst ein Dialog möglich, wenn die Lernenden aktiv einbezogen werden: Ein langer Monolog der Lehrpersonen zeigt sich als wenig dialogfähig. Wenn aber die Anweisungen mit konkreten und unterschiedlichen Hilfsmaterialien vorgestellt werden und danach die Gelegenheit zur Diskussion besteht, kann sich ein dialogischer Austausch ergeben.
Wenn Lehrpersonen Gespräche im Plenum moderieren, sind sie sowohl in der Rolle der Gesprächsleitenden als auch der fachlichen Begleitperson. Damit ein echter Dialog stattfinden kann, müssen auch die Lernenden die Möglichkeit haben, sich auf solche Gespräche vorzubereiten. Während des Gesprächs ist es wichtig, dass sich die Lernenden einbringen können und die Lehrperson deren Ideen wohlwollend aufnimmt. Andererseits kann es auch notwendig sein, dass die Lehrperson Aussagen konstruktiv-kritisch kommentiert und z.B. Berichte über konkrete Handlungsweisen, wie etwa die Bearbeitung von Materialien u.a. korrigiert, wobei sie keinesfalls blossstellend agieren sollte. Eine zentrale Absicht solcher Gespräche ist es, Ergebnisse und Vorschläge aus dem Plenum zu sammeln und allen Lernenden zur Verfügung zu stellen sowie konkret auf allgemein verwendbare Lösungen hinzuweisen.