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Die neue Baugenossenschaft wollte im Sinne der Selbsthilfe preisgünstige Wohnungen für die Zeit nach dem Krieg erstellen. Die Wohnungsnot war sehr gross: Von den insgesamt 108’265 Wohnungen in der Stadt Zürich standen Ende 1943 lediglich 33 leer und die Mietzinsen für Familien waren beinahe unerschwinglich.
1944
Am 21. April erwirbt die neugegründete BBZ von der damaligen Gartenbaugenossenschaft Hofwiesen ihr erstes Bauland: insgesamt 52’100 Quadratmeter entlang der Wehntalerstrasse in Zürich.
1945 – 1950
In Zürich entsteht die Stammsiedlung mit 539 Wohnungen.
1962 – 1966
In unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Schwerzenbach erstellt die BBZ mit der Siedlung Widum weitere 75 Wohnungen.
1967
Fast gleichzeitig mit der Siedlung Widum entsteht in Fällanden eine Überbauung mit 26 Wohnungen.
1972 – 1974
In der neuen Siedlung Käferholz entstehen 79 altersgerechte und eher kleinere Wohnungen. Das Land stellte die Stadt Zürich im Baurecht zur Verfügung.
1995
In Schwerzenbach baut die BBZ die Chimli-Siedlung mit 70 Wohnungen.
2007 – 2022
Auf Basis eines städtebaulichen Konzepts ersetzt die BBZ in vier Etappen einen Grossteil ihrer Stammsiedlung in Zürich.
2022
Die Genossenschaftsmitglieder stimmen für den Kauf der Siedlung Käferholz II mit zwölf Wohnungen. Sie stossen per Anfang 2023 zur BBZ.
2023
Für die weiteren Erneuerungsetappen der Stammsiedlung in Zürich lanciert die BBZ einen Studienauftrag mit sechs Architekturteams.
2024
Die BBZ feiert ihr 80-jähriges Bestehen.