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Online-Spiele sind Ersatzhandlungen. Mit wenigen Daumendrücken wird ein Resultat erreicht, das es sonst nur nach tagelanger Arbeit gäbe. Die Realität wird (verkürzt) simuliert. Unser Gehirn reagiert auf dieses “Erfolgserlebnis” mit angenehmen Signalen – ähnlich denen der Sucht. Wenn ich unsere Söhne beobachte, wenn sie (selten) eine Stunde oder mehr gamen, dann stelle ich folgende Symptome fest:
- Sie sind während der Aktivität nicht mehr ansprechbar. Die Kommunikation fällt weg.
- Sie sind beschäftigt und ruhig. Nach einer Zeit frage ich: Wo sind sie nur?
- Sie lösen sich nur schwer vom Spiel.
- Es ist angenehm.
- Am liebsten würde man möglichst bald weiter spielen.
- Die Körperbewegungen danach sind verlangsamt, ebenso die Reaktionen.
- Es stellt sich eine Unlust ein, sich auf aktive Beschäftigungen einzulassen.
- Durch ein gezieltes Angebot und einen körperlichen Ausgleich wird die Balance wiederhergestellt.