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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2023.00118 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiber Nef Urteil vom 5. Juni 2024 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Yolanda Schweri Kasernenstrasse 15, Postfach, 8021 Zürich gegen Suva Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin vertreten durch Rechtsanwältin Nadine Berchtold-Suter Lischer Zemp & Partner, Rechtsanwälte und Notare Schwanenplatz 4, 6004 Luzern Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 198 6, schloss eine Berufsausbildung mit Fähig keitszeugnis als Fachangestellte Gesundheit (FaGe) ab ( Urk. 11/62/21) und war in verschiedenen Bereichen, als Pflegeassistentin, Springerin in einer Kinderkrippe und als Tagesmutter tätig ( Urk. 11/62/5). Z uletzt war sie von September 2015 bis Mai 2016 in einem 80 % Pensum als FaGe in der Residenz Y.___ angestellt, wobei das Arbeitsverhältnis krankheitsbedingt durch den Betrieb gekündigt wurde ( Urk. 11/30/1 und Urk. 10/213/10 ). Ab 15. August 2015 erfüllte sie die Anspruchs v oraussetzungen zum Bezug von Arbeitslosentaggelder n und war damit bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Mit Schadenmeldung vom 1. Februar 2017 ( Urk. 1 1 /1) wurde der Suva mitgeteilt, dass sich d ie Versicherte am 1 5. J anuar 201 7 an der rechten Schulter verletzt habe, als sie beim Schlitteln gestürzt und nach vorne mit der Schulter auf den Schlitten geprallt sei ( Urk. 11 /1). Die Suva gewährte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Ein Gesuch um Leistungen der Eidgenössischen Invalidenversicherung, welches die Versicherte bereits am 24. Mai 2016 bei der SVA Graubünden, IV-Stelle, gestellt hatte, wies die se mit Verfügung vom 2 4. März 2017 ab ( Urk. 10/213/27-28). 1.2 Am 3. Januar 2018 zog sich die Versicherte eine Kontusion am rechten Fersen bein (Calcaneus) zu, als sie vor dem Laden Z.___ in A.___ stehend bei starkem Wind vor einem umstürzenden Mammutbaum zur Seite springen musste ( Urk. 10/1, 10/5 und Urk. 10/12 ). Für das Zweitereignis gewährte d ie Suva ebenfalls Leistungen ( Heilbehandlung ). Dazu unterbreitete sie die medizinischen Unterlagen mehrfach ihrer Abteilung für Versicherungsmedizin ( Urk. 10/35 und Urk. 10/38/2) und liess eine kreisärztliche Untersuchung durchführen (Bericht vom 1 9. September 2019 [ Urk. 10/107 ]). D ie IV-Stelle erteilte in der Folge Kostengutsprache für eine Potentialabklärung für die Zeit vom 1 5. Oktober bis 3 1. Dezember 2019 ( Urk. 10/113). A m 1 9. Februar 2020 teilte die IV-Stelle den Abbruch der Integrationsmassnahme mit ( Urk. 10/124). Am 5. August 2021 erfolgte die k reisärztliche Abschlussuntersuchung ( Urk. 10/ 201 ). Am 19. August 2021 stellte die Suva der Versicherten die Einstellung der vorübergehenden Leistungen (Taggeld und Heilbehandlung) per 3 1. August 2021 in Aussicht ( Urk. 10/210). Mit Verfügung vom 2 5. August 2021 sprach sie der Versicherten entsprechend einer Integritätseinbusse von 26.5 % ein e Integritätsentschädigung von Fr. 39’273.-- zu ( Urk. 10/208). M it Mitteilungen v om 4. Oktober 2021 und vom 1 0. Februar 2022 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache n für berufliche Vorbereitungs - und Weiterbildungs - massnahmen zu r Ausbildung als Schulassistentin für die Zeit vom 1. September 2021 bis 3 1. Juli 2022 ( Urk. 10/214 und Urk. 10/218 ). Mit Verfügung vom 2 1. September 202 2 sprach die Suva de r Versicherten bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 12 % eine Invalidenrente mit Wirkung ab 1. August 2022 zu ( Urk. 10/227). Daran hielt sie auf Einsprache de r Versicherten hin ( Urk. 10/ 228 und Urk. 10/232 ) mit Entscheid vom 1 5. J uni 202 3 ( Urk. 2) fest. 2. Dagegen erhob d ie Versicherte am 1 8. August 202 3 ( Urk. 1) Beschwerde mit den folgenden Anträgen: « 1. Der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 1 5. Juni 2023 resp. die Verfügung vom 2 1. September 2022 seien aufzuheben. 2. Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, den Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin neu festzulegen und hernach die entsprechenden Leistungen zu erbringen. 3. Für die Bemessung des Invalideneinkommens sei die Beschwerdegegnerin auch zu verpflichten, ergänzende medizinische Abklärungen zur qualitativen und quantitativen Arbeits- und Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin vorzunehmen. 4. Unter allfälligen Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.» Die Suva schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 3 1. Oktober 202 3 ( Urk. 9) auf Abweisung der Beschwerde, was de r Beschwerdeführer in am 2. November 202 3 ( Urk. 1 3 ) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Die Versicherung erbringt ihre Leistungen auch bei den im Einzelnen in Abs. 2 aufgeführten Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind. Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen für Schädigungen, die der verunfallten Person bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3). 1.2 Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmäs sige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente. Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorübergehen den Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärzt lichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungs massnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 UVG; BGE 144 V 354 E. 4.1 mit Hinweisen; Urteil des Bundes gerichts 8C_ 527/2020 vom 2. November 2020 E. 4.1 mit Hinweisen ). Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Mass gabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Begriffes «namhaft» in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erhoffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_ 64/2021 vom 14. April 2021 E. 3.2 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 134 V 109 E. 4.3). Grundlage für die Beurteilung dieser Rechtsfrage bilden in erster Linie die ärztlichen Auskünfte zu den therapeutischen Möglichkeiten und der Krankheitsentwicklung, die in der Regel unter dem Begriff Prognose erfasst werden (Urteile des Bundesgerichts 8C_640/2022 vom 9. August 2023 E. 4.1.2 und 8C_299/2022 vom 5. September 2022 E. 2.3, je mit Hinweisen). 1. 3 Gemäss Art. 36 Abs. 1 UVG werden die Pflegeleistungen und Kostenvergütungen sowie die Taggelder und Hilflosenentschädigungen nicht gekürzt, wenn die Gesundheitsschädigung nur teilweise Folge eines Unfalles ist. Dagegen werden nach Art. 36 Abs. 2 UVG die Invalidenrenten, die Integritätsentschädigungen und die Hinterlassenenrenten angemessen gekürzt, wenn die Gesundheitsschädigung oder der Tod nur teilweise die Folge eines Unfalles ist. Gesundheitsschädigungen vor dem Unfall, die zu keiner Verminderung der Erwerbsfähigkeit geführt haben, werden dabei nicht berücksichtigt. Diese Bestimmung setzt voraus, dass der Unfall und das nicht versicherte Ereignis eine bestimmte Gesundheitsschädigung gemeinsam verursacht haben. Dagegen ist die Bestimmung nicht anwendbar, wenn die beiden Einwirkungen einander nicht beeinflussende Schäden verursacht haben, so etwa, wenn der Unfall und das nicht versicherte Ereignis verschiedene Körperteile betreffen und sich damit die Krankheitsbilder nicht überschneiden. Diesfalls sind die Folgen des versicher ten Unfalles für sich allein zu bewerten (Urteil des Bundesgerichts 8C_172/2018 vom 4. Juni 2018 E. 4.4.2 mit Hinweis auf BGE 126 V 116 E. 3a und 121 V 326 E. 3c). 1.4 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). 1. 5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts 8C_385/2023 vom 30. November 2023 E. 4.2.1). Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versicherungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärun gen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Entscheid damit ( Urk. 2 S. 1 f.), dass sich die Beschwerdeführerin beim Unfallereignis vom 1 5. Januar 2017 eine Schulterkontusion rechts zugezogen habe. Bei einem weiteren Unfallereignis am 3. Januar 2018 habe sie sich eine Partialruptur des medialen Stranges der Plantarfaszie sowie eine laterale Bandläsion im Be reich des oberen Sprung gelenkes rechts zugezogen. Für die beide n Unfälle seien der Beschwerdeführerin die Heilkosten- und Taggeldleistungen bis 3 1. August 2021 aus der Unfallver sicherung ausgerichtet worden. Vom 1. September 2021 bis 31. Juli 2022 seien die Taggelder durch die Invalidenversicherung übernommen worden. Aufgrund der versicherungsmedizinische n Beurteilung seien der Beschwerde führerin u nter Berücksichtigung der Zumutbarkeit für die rechte Schulter und der rechten Ferse leichte, überwiegend sitzende Tätigkeiten mit zeitweisem Stehen und Gehen ganztägig zumutbar (S. 7). Gestützt darauf sei das Invalidenein kommen aufgrund der Tabellenlöhne (LSE) und unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 10 % er rechnet worden (S. 8 f.). In ihrer Beschwerdeantwort führte sie aus ( Urk. 9), die Beschwerdeführerin beanstande bei der Berechnung des Invalideneinkommens erstmals die Einordung ins Kompetenzniveau 2. Die Beschwerdeführerin verfüge über eine abgeschlos sene Berufsausbildung als Fachfrau Gesundheit. Nebst den Kernkompetenzen wie Pflegen und Betreuen verfüge sie damit auch über weitere Kompetenzen im Bereich Administration, Umgang mit Patienten/Klienten und Angehörigen sowie Arbeiten im Team, auch mit Leitungsaufgaben. Diese Kompetenzen seien bei ihr nicht eingeschränkt und würden in allen Bereichen, insbesondere auch im Dienst leis tungsbereich, nachgefragt. Es sei deshalb zu Rech t vom Kompetenzniveau 2 ausgegangen worden (S. 7 f.). 2.2 D ie Beschwerdeführer in stellte sich auf den Standpunkt ( Urk. 1 S. 5 ), die Beschwerdegegnerin habe die Bemessung des Invaliditätsgrades gestützt auf ein Zumutbarkeitsprofil des Kreisarztes vom 5. August 2021 vorgenommen, welches hinsichtlich der noch zumutbaren Leistungsfähigkeit unklar sei. I m Zeitpunkt der Rentenfestsetzung seien auch keine ergänzenden Abklärungen zu Art und Umfang einer noch zumutbaren Tätigkeit vorgenommen worden. Ebenso sei das Invalideneinkommen zu Unrecht anhand des Kompetenzniveaus 2 der LSE festgelegt und ein leidensbedingter Abzug von lediglich 10 % vorgenommen worden. Die Beschwerdegegnerin verstehe die Ausführungen des Kreisarzte s so, dass die Einschränkungen im Zumutbarkeitsprofil zur Hälfte wegen der Schulterbeschwer den und zur Hälfte wegen der Fussbeschwerden bestünden. Dem könne nicht gefolgt werden, denn eine ganztägige Tätigkeit sei nicht gleichbedeutend mit einer ganztägigen Leistungsfähigkeit. Die Formulierung « gesamthaft prozentual eingeschränkte Zumutbarkeit von jeweils 50 % für die rechte Schulter und den rechten Fuss » spreche dafür, dass ein entsprechend eingeschränktes Rendement bei ganztägiger Tätigkeit sowohl durch die Schulter als auch den Fuss verursacht werde. Hinsichtlich des rechten Fusses sei die (Integritäts-) Schadensbeurteilung des Kreisarztes mit 10 % auch zu optimistisch ausgefallen, da aus dem Bericht des Orthopäden Dr. B.___ hervorgehe, dass sie unter massivsten Schmerzen bei Druck auf die Ferse leide, welche ein normales Gehen verhindere. Sie laufe seit Jahren nur noch auf dem Vorfuss, weshalb sich eine Verkürzung der Wadenmuskulatur und mittlerweile auch eine Flexionskontraktur des rechten Knies entwickelt habe. Diese seit Jahren bestehende massive Schmerzproblematik sowohl an der Schulter als auch am Fuss führt en zu einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit, selbst bei ganztägiger Präsenzzeit. Nebst der Schmerzproblematik sei weiter zu berücksich tigen, dass die rechte Schulter resp ektive der rechte dominante Arm funktionell stark eingeschränkt se i. Auch einfache manuelle Tätigkeiten würden dadurch stark eingeschränkt, was bei der Festlegung des hypothetischen Invaliden - einkommens mit einem leidensbedingten Abzug von mehr als 10 % zu berücksich tigen sei. Schliesslich sei auch nicht nachvollziehbar, weshalb die Beschwerde gegnerin das Invalideneinkommen gestützt auf das Kompetenz - niveau 2 festgelegt ha be. Sie sei gelernte Fachfrau Gesundheit und könne diese Tätigkeit nicht mehr ausüben (S. 6). Die Tätigkeit bei der Gemeinde D.___ (Mittagstisch und Springerin Klassenassistenz) ha be sie sich selber gesucht und dazu habe sie mit Hilfe der Invalidenversicherung auch noch einen entsprechenden Kurs absolvieren können. E ine Schulassistenz sei jedoch ebenfalls eine reine Hilfs tätigkeit, weshalb das Invalideneinkommen nach dem Kompetenz - niveau 1 zu bemessen sei. Selbst bei Annahme einer vollen Arbeitsfähigkeit und eines leidensbedingten Abzugs von lediglich 10 % würde ein Invaliditätsgrad von 25 % resultieren (S. 7). 3. 3.1 Anlässlich der k reisärztlichen Untersuchung vom 1 9. September 2019 ( Urk. 10/107) hielt Dr. med. E.___, Facharzt für O rthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, fest, die Beschwerdeführerin habe am 15. Januar 2017 bei einem Sturz vom Schlitten eine Kontusions-Distorsions verletzun g an der rechten Schulter erlitten und am 3. Januar 2018 habe sie sich bei der Flucht vor einem umstürzenden Baum eine Kontusion Kalkaneus rechts zugezogen. In Bezug auf die Schulter habe sie an gebe n, dass die Beschwerden laufend leicht zurückg egangen seien. Nach wie vor bestünden ein bewegungs- und belastungsabhängiger Schulterschmerz und ein Nachtschmerz. Sie habe sich aber bereits wieder daran gewöhnt, die rechte Hand bei Alltagstätigkeiten miteinzusetzen, zum Teil sogar für Tätigkeiten auf Schulterhöhe. Auch das Bewegungsausmass habe sich ordentlich verbessert, es sei jedoch noch nicht möglich, die rechte Hand für die Haarwäsche oder für Tätigkeiten am Rücken einzusetzen. In Bezug auf die Ferse rechts gebe sie nach wie vor eine erhebliche Beeinträchtigung an. Die volle Fersenbelastung werde nach wie vor nicht toleriert und da s maximal tolerier bare Gewicht im Bereich der Ferse lieg e bei rund zehn Kilogramm. Bei längerem Gehen habe sie vermehrt Vorfussbeschwerden, sodass die Gehstrecke auf 500 bis 700 Meter reduziert sei. Zum Befund führte der Kreisarzt aus, es bestehe ein gute r Allgemeinzustand bei einer Körpergrösse von 170 Zentimeter und einem Gewicht von 130 Kilogramm. In näherer Zukunft sei eine Magenoperation mittels Banding vorgesehen. Bei der Inspektion seien keine Seitendifferenzen erkennbar (Obesitas). Es bestehe eine l eichte Druckdolenz vor allem ventral und im Bereich des AC-Gelenkes rechts, weniger ausgeprägt dorsal, und eine normotone Schultergürtelmuskulatur. Der Nackengriff sei rechts unvollständig möglich und der Gegenschultergriff und der Schürzengriff nicht durchführbar. Bei der kursorischen Prüfung der Rotatoren manschette könne in allen Richtungen Kraft, wenn auch reduziert, aufgebaut werden. Das Gehen im Untersuchungszimmer sei flüssig möglich, aber unter Entlastung der rechten Ferse. Sowohl in Bezug auf die Schulter wie auch in Bezug auf die Ferse rechts sei mit einer deutlichen Verbesserung im Bereich des nächsten halben Jahres zu rechnen und sicher werde die Beschwerdeführerin von der im Januar vorgesehen en Magenoperation durch die zu erwartende Gewichtsreduk tion profitieren. Die Einschränkungen im Bereich der Schulter rechts und Ferse rechts würden die Rückkehr in die angestammte Tätigkeit nicht zulassen. Es sei aber davon auszugehen, dass eine leichte Tätigkeit, die überwiegend im Sitzen erbracht werden könne und bei der keine Belastung der rechten Hand über Schulterhöhe anfalle n würden, möglich sei. Nach einer Angewöhnungsphase sei für eine derartige Tätigkeit ein ganztägiger Einsatz wahrscheinlich möglich. Bei der erheblich reduzierten Gehfähigkeit sei darauf zu achten, dass der Arbeitsweg, de r zu Fuss zurückleg t werden müsse, kurz sein müsse und dazu allenfalls eine Gehhilfe (Vorderarmstöcke, Rollator) sinnvoll sei (S. 6). 3.2 Nach erneuter Vorlage zur kreisärztlichen Beurteilung empfahl Kreisarzt Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs apparates, in der Stellungnahme vom 2 2. Februar 2021 ( Urk. 10/179 und Urk. 11/262/7 ) neue bildgebende U ntersuchunge n zu veranlassen und weitere Erkundigungen zum Verlauf bei den Behandlern einzuholen. 3.2.1 Im Bericht über das MRI der rechten Schulter vom 2 9. März 2021 ( Urk. 11/262 / 4-5 ) hielt die zuständige Radiologin fest, die Frage stellung betreffe Veränderungen oder neue pathologische Befunde und insbesondere radiologische Hinweise auf eine Capsulitis adhäsiva unter Berücksichtigung der MRT-Diagnostik vom 6. Februar 201 7. F ür eine Capsulitis adhäsiva bestünden bei fehlendem Nachweis von synovialen Proliferationen und nicht obliteriertem subcoracoidem Dreieck keine Hinweise. Es zeige sich ein v orbestehender Riss im posterioren Labrum, differentialdiagnostisch bei Status nach hinterer Schulterluxation. Die Rotatoren manschette sei intakt. 3.2.2 Zum MRI des rechten Fusses vom 3 0. März 2021 ( Urk. 10/185) führte der zustän dige Radiologe aus, z um Vergleich dien e die auswärtige Voruntersuchung vom 1 8. Februar 201 9. Gegenüber der Voruntersuchung zeigten sich dabei eine partielle Regredienz der spindelförmigen Verdickung und eine weitgehende Regredienz der Signalalteration dorsal im medialen Zügel der plantaren Faszie im Sinne einer Vernarbung/ Regredienz der entzündlichen Veränderungen. Es bestehe kein Kontinuitätsunterbruch und im klinischen Kontext handle es sich wahrscheinlich um eine zunehmende Vernarbung einer traumatischen Faszien läsion. Rein bildgebend käme auch eine plantare Fibromatose mit Regredienz der entzündlichen Aktivität in Frage. 3. 2. 3 Im Bericht der Universitätsklinik G.___ vom 2 0. Mai 2021 ( Urk. 11/266) führte der zuständige Chefarzt für Rheumatologie, Dr. med. H.___, zu Händen der Beschwerdegegnerin aus, die Beschwerdeführerin sei in gutem Allgemein- und Ernährungszustand. Das Gangbild sei flüssig, jedoch mit fehlender Mitbewegung des rechten Armes. Es bestünden eine langbogige, leichte, linkskonvexe Krümmung, eine leichte Beckeninklination und eine beidseitige Schulterprotrak tion. Die Beweglichkeit der ganzen Halswirbelsäule sei gut, indolent und es bestünden vereinzelte Gelenkdysfunktionen. Die Beschwerdeführerin leide an chronischen rechtsseitigen Schulterschmerzen mit dem klinischen Bild einer adhäsiven Capsulitis. Auf funktioneller Ebene könne sich trotz des vierjährigen Verlaufs noch eine weitere Verbesserung einstellen, wobei dazu jedoch kein Zeit raum angeben werden könne. Inwieweit sich die Schme r zsituation in Zukunft verbessern werde, sei schwierig zu sagen. Aufgrund der bereits länger bestehen den Problematik und von der aktuellen Präsentation her sei neb st einer persistierenden nozizeptiven Ursache zudem von einer stattgehabten peripheren und zentralen Sensibilisierung auszugehen. Dies habe wiederum einen Einfluss auf die Schulterfunktion. Da die Beschwerdeführerin seit gut eineinhalb Jahren keine Therapie mehr besuche, sei eine solche erneut aufzunehmen und nach Möglichkeit einmalig auch eine multimodale Schmerztherapie durchzuführen. Eine solche sei aktuell aber wegen der täglichen Diarrhoe nicht durchführbar. Falls von kardialer Seite keine Kontraindikationen mehr für ein e Ketamin-Infusion bestünden, sei eine solche durchzuführen. Unabhängig vom weiteren Verlauf sei es aber nicht realistisch, dass die Beschwerdeführerin wieder in den angestammten Beruf als Fachangestellte Gesundheit zurückkehren werde. Diesbezüglich sei eine baldmöglichste Evaluation einer Umschulung zu empfeh len. Betreffend die Belastbarkeit seien mit dem rechten Arm lediglich leichte, unterstützende Funktionen ohne repetitives Greifen oder Halten von Gegenstän den mit der Hand möglich. Repetitive Bewegungen im Schultergelenk sollten aufgrund der Schmerzsituation vermieden werden. 3. 2. 4 Zu Händen des Kreisarztes führte Dr. med. I.___, leitender Arzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie der Klinik J.___ nach seiner Untersuchung vom 2. Juni 2021 ( Urk. 10/194) aus, klinisch und MR-diagnostisch handle es sich um eine bisher therapierefraktäre Plantarfasziitis. Die Physiotherapie habe keinen bahnbrechenden Erfolg gebracht und die Stosswellentherapie sei aufgrund vermehrter Schmerzen abgebrochen worden. Therapeutisch stünde n weiterhin Infiltrationen z.B. lokal mit Lokalanästhetikum und einem Cortisongemisch zur Verfügung, wobei die Beschwerdeführerin dies aufgrund mehrerer Allergien nicht durchführen lassen möchte. Alternativ gäbe es eine Infiltration der Waden muskulatur mit Botulinumtoxin, die gemäss klinische r Studien zu guten Erfolgen führe. Alternativ könnte eine therapeutische Bestrahlung der Plantarfaszie durch die Radioonkologie erfolgen. E ine chirurgische Intervention sehe er zurück haltend und dies komme auch für die Beschwerdeführerin nicht in Frage. 3. 3 Im Bericht über die ärztliche Abschlussuntersuchung vom 5. August 2021 ( Urk. 10/201) führte Kreisarzt Dr. F.___ aus (S. 4 f. ), die Beschwerdeführerin gebe an, d er Zustand der rechten Schulter habe sich nie wirklich gebessert und die Beweglichkeit sei eingeschränkt. Es bestünden Probleme beim Gewichte tragen und bei Tätigkeiten über Kopf- und Schulterhöhe. Dadurch bestünden Schwierigkeiten beim Ent - und Bekleiden und bei der Körperpflege. Eine Wetter empfindlichkeit besteh e nicht, eher regelmässig e schmerzbedingte Durchschlaf störungen, wobei das Liegen auf der rechten Körperseite nicht möglich sei. Aufgrund fehlender nachhaltiger Therapieerfolge sei die therapeutische Behand lung für die rechte Schulter vor eineinhalb Jahren eingestellt worden. Abwechselnd nehme sie Voltaren Rapid und Mephadolor 500 mg zwei- bis dreimal täglich, zusätzlich viermal zwei Tabletten Novalgin 500 mg und zudem bei Beschwerdezunahme Oxynorm 5 mg ein. Betreffend den rechten Fuss gebe sie Beschwerden bei jedem Schritt an und das Gehen sei nur auf dem Vorfuss möglich. Durch regelmässiges Tragen von weichbettenden Einlagen habe sich zwar eine gewisse Entlastung für den Vorfuss ergeben, das beschwerdefreie Gehen sei aber trotzdem nicht möglich und die Gehstrecke auf ebener Erde mit normale m Gehtempo sei auf 400 bis 500 Meter limitiert. Die gesamthaft limitierte Gehstrecke während des Tages betrage zirka 800 Meter. Treppensteigen sei grund sätzlich möglich, aber limitiert durch schmerzhaftes Ziehen im mittleren Bereich der Fusssohle und Bergaufgehen sei schwieriger als Bergabgehen. Die Mobilität im Alltag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und kurze Strecken selbständig mit einem Automatik-PKW sei en möglich (S. 5). Zum Befund führte der Kreisarzt aus (S. 5 f.), die Beschwerdeführerin sei Rechtshänderin mit Körpergrösse 170 cm und einem Körpergewicht von 80 Kilogramm. Es zeige sich im Vorraum des Untersuchungszimmers ein promptes Aufstehen und ein zügiges Gangbild mit Steppergang. A n der rechten Schulter bestehe seitenvergleichend eine geringe Atrophie am dorsalen Schulterkomparti ment. Der Deltoideus lateralseitig sei normal ausgeprägt. Es bestehe ein Muskel hartspann am Trapezius beidseits, links ausgeprägter als rechts mit tastbare n Myogelosen. Seitenvergleichend sei die Hauttemperatur unauffällig, ohne eine Allodynie, Hyperhidros e oder Hypotrichose. Bei horizontaler Abduktion könn t e n die linke Gegenseite mit der Hand und beim Nackengriff das rechte Ohr nicht erreicht werden. Der Jobe -Test sei negativ und der Lift off-Test sei bei deutlich eingeschränkter Innenrotationsfähigkeit nicht konklusiv beurteilbar. Es zeigten sich eine unauffällige Beweglichkeit der Langfinger bei aktiv vollständigem Faustschluss und Extension und eine uneingeschränkte, seitengleiche Beweglich keit in beiden Handgelenken. Die Beschwielung sei an beiden Handinnenflächen unauffällig und seitenvergleichend bestehe keine Thenar -/ Hypothenaratrophie rechts. Hinsichtlich des Befund s an den Füssen bestehe im Barfussstand ein Abheben der Ferse von zwei Zentimeter n bei horizontalem Beckenstand und reflektorisch leichter Knieflexion. Der Barfussgang sei nur auf dem Vorfuss möglich. Der Zehenstand sei beidseits, links problemlos und rechts unsicher auf dem Vorfuss stehend, möglich. Auch d as Einnehmen der Kniehocke sei bei unveränderter Fersenentlastung möglich. Der Übergang auf die Untersuchungs liege in Rückenlage gelinge problemlos. Es bestehe s eitenvergle i chend keine auffallende Rotationsveränderung der Füsse, aber es zeige sich e ine v erkürzte Wadenmuskulatur rechts bei seitenvergleichend vermehrter reflektorischer Plantarflexion von 10 Grad. Es best ünden Berührungsempfindlichkeit en an der rechten Ferse dorsal, plantar, tibial - und fibularseitig sowie plantar eine Druckdolenz bis zirka Anfang des vordere n Z wei d rittel s der Fusssohle. Der gesamte Vor-/Mittelfuss sei indolent. A uffallende Änderungen der Haut - temperatur im Seiten vergleich, eine auffällige Hautfarbe, Hyperhidrose oder ein auffälliges Nagel-/Haarwachstum zeigten sich nicht (S. 6). Zusammenfassend sei an der rechten Schulter nach Distorsions-/Traktionstrauma vom 1 5. Januar 2017 bei MR-morphologisch intakter Rotatorenmanschette ohne Hinweise für eine Kapsulitis adhäsiva eine Bewegungseinschränkung verblieben. Am rechten Fuss bestehe nach Fersenkontusion rechts am 3. Januar 2018 bei therapierefraktärer Fasciitis plantaris und bei MR-morphologisch beurteilter, möglicher zunehmender Vernarbung eine Belastungsintoleranz am rechte n Rückfuss mit geringer Bewegungseinschränkung des Sprunggelenk s. E ine zunehmende Vernarbung d er traumatischen Faszienläsion sei möglich bei partieller Regredienz der spindelf örmigen Verdickung / Signalalteration dorsal im medialen Zügel der plantaren Faszie ohne Kontinuitätsunterbruch. D ifferentialdiagnostisch sei auch eine plantare Fibromatose mit Regredienz der entzündlichen Aktivität möglich. F ür die rechte Schulter und den rechten Fuss seien insgesamt keine weiteren medizi nischen Massnahmen zu empfehlen und die e igene n Übungen zum Erhalt des Zustandes sowie die Einnahme von Analgetika, wie bis anhin, weiter zu führen. Unter Berücksichtigung der Zumutbarkeit für die rechte Schulter und der rechten Ferse seien leichte, überwiegend sitzende Tätigkeiten mit zeitweisem Stehen und Gehen ganztägig zumutbar, ohne rechtsseitig r epetitive Armvorhaltetätigkeiten und ohne Tätigkeiten über Schulterhöhe. Weitere Einschränkungen seien k ein häufiges Gehen und/oder Stehen, keine Arbeiten im Gelände, nur zeitweises Treppensteigen, keine Arbeiten auf Leitern und Gerüsten und k ein häufiges Arbeiten in der Kniehocke. Gesamthaft bestehe ein e prozentual eingeschränkte Zumutbarkeit von jeweils 50 % für die rechte Schulter und den rechten Fuss (S. 8 f. ). 3. 4 Dr. med. B.___, Leiter technische Orthopädie an der Universitätsklinik G.___, wies im Bericht vom 8. September 2022 ( Urk. 10/233) auf die letzte Untersuchung vom 1 6. August 2022 hin. Als Diagnose führte er ein en chronisch invalidisieren de n Rückfussschmerz rechts auf mit Belastungsintoleranz der rechten Ferse, bei Status nach Fasziitis plantaris mit Partialruptur der Plantaraponeurose, ansatznahe rechtsseitig mit konsekutiver Vorfussüberlastung und Knieflexions - kontrak tur. Dazu hielt er fest, d ie Beschwerdeführerin habe am 3. Januar 2018 eine Kontusion erlitten und seither Schmerzen im Bereich des Calcaneus. In den späteren Abklärungen habe sich eine Läsion der Plantaraponeurose sowie eine Fasziitis plantaris ergeben. Trotz intensiven konservativen Behandlungs versuchen sei die Ferse nicht belastbar geworden. Die Beschwerdeführerin habe damals starkes Übergewicht gehabt, welches mit einer Magenbypassoperation zwischenzeitlich habe behandelt werden können. Sie zeige sich mit Schonhinken ausschliesslich unter Belastung des Vorfusses rechts. Es bestehe ein Knieexten sionsdefizit rechts von 15 bis 20° und eine mässige Druckschmerzhaftigkeit über de n Metatarsale n II-IV. Bei der Restflexion von knapp 20° im Knie könne der Fuss zum Unterschenkel in die Neutralstellung gebracht werden. Die Ferse sei lateral und dorsal und an der Achillessehne ohne Druckdolenz. Plantar besteh e eine extreme Empfindlichkeit bereits bei leichtem Druck und stärkere r Druck verursache erhebliche Schmerzen plantar unter dem Tuber calcanei und im Ansatzbereich der Plantaraponeurose. Im mittleren Fussgewölbe und im Vorfuss sei eine Belastung möglich, die Beschwerdeführerin könne kräftigen Gegendruck ohne Schmerzen ausüben. Um die Gehfähigkeit und Belastbarkeit des rechten Beines zu erhöhen, sei eine fersenentlastende Unterschenkelorthese indiziert. 4. 4.1 Dass der Endzustand zufolge der Ereignisse vom 1 5. Januar 2017 und vom 3. Januar 2018 spätestens im Zeitpunkt der Einstellung der Taggeldleistungen (vgl. Urk. 10/ 210 ) durch die Beschwerdegegnerin per 3 1. August 20 21 und damit mehr als dreieinhalb Jahre nach dem zweiten Unfallereignis erreicht war, wird im vorliegenden Verfahren nicht respektive nicht substantiiert in Frage gestellt und entspricht der Aktenlage. Unbestritten und in Rechtskraft erwachsen ist auch die zugesprochene Integritätsentschädigung von 26.5 %, welche den Fallabschluss mit Einstellung der vorübergehenden Leistungen voraussetzte ( Urk. 10/208, dazu auch E. 1.2 hiervor). Im Hinblick auf den strittigen Rentenanspruch wurde die Arbeitsfähigkeit de r Beschwerdeführer in durch Kreisarzt Dr. F.___ am 5. August 2021 umfassend beurteilt ( Urk. 10/201). Daran ändert nicht s, d ass die Beschwerdegegnerin nach dem Fallabschluss per 3 1. August 2021 die Rentenleistungen erst seit August 20 22 au s richtet. Denn dieser Umstand ist darin be gründe t, dass vom 1. September 2021 bis 3 1. Juli 2022 noch Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversiche rung durch ge führt wurden. Anhaltspunkte, die auf eine Veränderung im Sinne einer Verschlechterung der unfallbedingten Restarbeitsfähigkeit bis zum Zeit punkt des Einspracheentscheid s vom 2 5. Juni 2023 schliessen lassen könnte, liegen sodann nicht vor. Solche ergeben sich insbesondere auch aufgrund der Berichterstattung en der behandelnden Ärzte nicht, welche hinsichtlich weiterer Prognose n bezüglich der rein unfallbedingten Beschwerden auf eine mögliche Verbesserung, nicht aber auf eine Verschlechterung s chlossen. I m vorliegenden Verfahren hat dabei unberücksichtigt zu bleiben, dass zahlreiche unfallfremde Leiden die Gesamtsituation nega tiv beeinflussten, wie die Einschränkungen aufgrund von Asthma bronchiale ( Urk. 10/123/1-2), morbide r Adipositas mit Komplikationen nach Magenbypassoperation mit Herz - und Kreislauf beschwer den ( Urk. 10/136/1, 10/144/1, 10/180 ) und Komplikationen nach Gallenstein entfernungen ( Urk. 10/172). Hinsichtlich der unfallbedingten Fussproblematik ging auch Dr. B.___ davon aus, dass sich die Gehfähigkeit und Belastbarkeit des rechten Beines mittels O rthese noch verbesser n lässt (E. 3. 4 ). Die kreisärztliche Einschätzung vermag damit sowohl hinsichtlich der beurteilten Arbeitsfähigkeit wie auch des festgelegten Zumutbarkeitsprofils zu überzeugen. Denn dabei stützte sich der Kreisarzt auf die relevanten Berichte der involvierten Ärzte und deren bildgebenden Befunde zu den beiden Unfällen im Januar 201 7 und im J anuar 201 8 sowie auf die Bildgebung im weiteren Verlauf ab ( E. 3.3 ). Seine Einschätzung, wonach de r Beschwerdeführer in leichte, überwiegend sitzende Tätigkeiten mit zeitweisem Stehen und Gehen ganztägig zumutbar sind, ist angesichts der erlittenen Verletzungen an der rechte n Schulter und an der rechten Ferse sowie unter Berücksichtigung der klinischen Untersuchungen durchwegs plausibel. Nachvollziehbar sind diesbezüglich auch die weiteren aufgeführten Einschränkungen, wonach keine rechtsseitig en repetitive n Arm vorhaltetätigkeiten, keine Tätigkeiten über Schulterhöhe, kein häufiges Gehen und/oder Stehen, keine Arbeiten im Gelände, nur zeitweises Treppensteigen, keine Arbeiten auf Leitern und Gerüsten und kein häufiges Arbeiten in der Kniehocke a usgeübt werden sollten. Im Weiteren zeigte n auch die Bewegungsprüfung en lediglich leichte Einschränkungen und bezüglich Umfangmasse der Extremitäten im Seitenvergleich ergaben sich keine grösseren Auffälligkeiten. E ntgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin ergibt sich aus den kreisärztliche n Ausführungen, wonach eine prozentual eingeschränkte Leistungs fähigkeit von jeweils 50 % für die rechte Schulter und den rechten Fuss bestehe, auch nicht, dass im Rahmen der ganztägig verwertbaren Restarbeitsfähigkeit ein e zusätzlich unfallbedingte Leistungseinbusse besteh t. Für eine solche Leseart ergeben sich weder aus dem kreisärztlichen Bericht noch aus den übrigen Akten Anhaltspunkte. Eine Interpretation des Gesagten im Sinne der Beschwerde führerin würde nämlich dazu führen, dass gar keine Arbeit s fähigkeit mehr besteht (je 50%ige Einschränkung wegen der Schulter und dem rechten Fuss). Solches macht sie indessen nicht geltend. Die diesbezüglichen kreisärztlichen Ausführungen erfolgten offensichtlich im Zusammenhang mit dem Integritäts s chaden, wonach die Einschränkungen der Restarbeitsfähigkeit jeweils zu 50 % dem Erst- und zu 50 % dem Zweitereignis geschuldet sind. Eine zusätzlich reduzierte Leistungsfähigkeit der vollzeitig verwertbaren Restarbeitsfähigkeit ist daraus nicht herzuleiten. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, die Schadensbeurteilung des Kreisarztes von 10 % sei zu optimistisch ausgefallen, betrifft auch dies die kreisärztliche Einschätzung im Hinblick auf die Integritätsentschädigung, die un angefochten blieb und im vorliegenden Verfahren nicht mehr zu beurteilen ist. Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststel lungen begründen sich damit keine, sodass sich auch keine ergänzende n medizinischen Abklärungen aufdrängen (BGE 145 V 97 E. 8.5 und antizipierte Beweiswürdigung; BGE 122 V 157 E. 1d). 4.2 4.2.1 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Valideneinkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrschein - lichkeit erstellt sein (vgl. BGE 145 V 141 E. 5.2.1, 139 V 28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1). Ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 E. 3.3.2). 4.2.2 Die Beschwerdegegnerin stellte zur Ermittlung des Valideneinkommens auf die Tabellenlöhne der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstruktur erhebung (LSE) 20 20 ab. Sie zog die Tabelle TA1_triage_skill-level, Privater Sektor, Sektor 3 Dienstleistungen, Ziff. 86 - 88 Gesundheits- und Sozialwesen, Frauen, Kompetenzniveau 2 mit einem Betrag von Fr. 5' 177.-- bei und errechnete angepasst an die im Sektor Dienstleistungen betriebsübliche Arbeitszeit von 4 1. 6 Stunden (vgl. Tabelle T03.02.03.01.04.01) ein E inkommen von Fr. 6 4 ' 608. 96 ( Fr. 5' 177.-- x 12 : 40 x 41.6 [ Urk. 11/294 und Urk. 11/300] ). Nominallohnbereinigt, bei 105.1 Prozentpunkte n im Jahr 2020 und 106.1 Prozentpunkte n im Zeitpunkt des Rentenanspruchs im Jahr 2022 ( Tabelle T1.2.10, Nominallohnindex Frauen 2011-2023, Sektor 3 Dienstleistungen Ziff. 86 – 88, Gesundheitswese n, Heime und Sozialwesen ) war demnach von einem (Validen-) Einkommen von Fr. 65'223.70 auszugehen. Nachdem die Beschwerdeführerin vor dem ersten Unfallereignis arbeitslos war und d avor gemäss Anstellungsvertrag vom 1 0. September 2015 als Fachfrau Gesundheit bei einem 100 % Pensum ein monatliches Bruttoe inkommen von Fr. 4'672. -- erziel en konnte (vgl. Urk. 11/287 S. 38), was n ominallohnbereinigt im Jahr 2022 einem Jahreseinkommen von Fr. 58'432.30 ( Fr. 4'672 x 12 : 101.8 [2015] x 106.1 [2022] ) entspr echen würde, erscheint das in dieser Weise ermittelte Valideneinkommen jedenfalls nicht als unangemessen. 4.3 4.3.1 Das Invalideneinkommen bestimmte die Beschwerdegegnerin ebenfalls anhand von Tabellenlöhnen der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung ( LSE ) 2020 ( Tabelle TA1_tirage_skill_level, Zentralwert, Total, Frauen ). Aufgrund der absolvierten Ausbildung als Fachangestellte Gesundheit (FaGe) stellte sie auf das Total des Kompetenzniveau s 2 und ein Einkommen von Fr. 5'046.-- ab und ermittelte unter Berücksichtigung d er betriebsübliche n wöchentliche n Arbeitszeit von 41.7 Stunden für das Jahr 2020 ein Einkommen von Fr. 63'125.45 (vgl. Urk. 1 1 / 300 S. 4 ). Nominallohnbereinigt auf das Jahr 2022 hochgerechnet ergibt sich somit bei 107.9 Prozentpunkten (2020) und 109.4 Prozentpunkten (2022) ein Einkommen von Fr. 64'003.--. 4.3.2 Unbestritten und nicht zu beanstanden ist dabei die Ermittlung des Invalidenein kommens anhand der Tabelle TA1_tirage_skill_level der LSE 202 0. Hinsichtlich des Abstellens auf das Kompetenzniveau 2 führte die Beschwerdeführerin zu Recht aus, dass w enn die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität nicht auf einen angestammten Beruf zurückgreifen kann, sich die Anwendung von Kompetenzniveau 2 rechtsprechungsgemäss nur dann rechtfertig t, wenn sie über besondere Fertigkeiten und Kenntnisse verfügt ( vgl. Urteil 8C_131/2021 vom 2. August 2021 E. 7.4.1 mit Hinweisen). Das Kompetenzniveau 1 der LSE umfasst einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art. Im Kompetenzniveau 2 werden praktische Tätigkeiten wie Verkauf/Pflege/Datenverarbeitung und Administration/Bedienen von Maschinen und elektronischen Geräten/Sicherheitsdienst sowie Fahrdienst genannt ( vgl. SVR 2022 UV Nr. 47 S. 188, 8C_156/2022 E. 7.2; Urteil des Bundesgerichts 8C_645/2022 vom 1 6. Februar 2023 E. 5; je mit Hinweisen), die fraglos in allen möglichen Varianten verschiedener Wirtschaftszweige und -branchen nachge fragt werden. Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführerin aufgrund der unfallbedingten Einschränkungen am rechten Fuss und an der rechten Schulter die Verwertung der Tätigkeit als FaGe nicht mehr zumutbar ist. Wie die Beschwerdegegnerin dazu aber zu Recht festhält, verfüg t die B e schwerdeführer i n aufgrund der abgeschlos sene n Berufsausbildung nebst den Kernkompetenzen wie Pflegen und Betreuen auch über weitere Kompetenzen im Bereich Administration, Umgang mit Patienten/Klienten und Angehörigen sowie Arbeiten und Verantwortlichkeiten im Team, allenfalls auch mit Leitungsaufgaben. Es trifft auch zu, dass d iese Kompetenzen nicht eingeschränkt sind und in allen Bereichen, insbesondere auch im Dienstleistungsbereich, nachgefragt werden. Ausserdem konnte die Beschwer deführerin erfolgreich eine Umschulung der Invalidenversicherung zur Schulassistentin absolvier en ( Urk. 10/218 und Urk. 11/308 S. 2 ). Eine solche Tätigkeit im Schuldienst ist entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin auch nicht im Bereich einfache r Hilfsarbeitertätigkeiten körperlicher oder hand werklicher Art gemäss Kompetenzniveau 1 zu fassen. Die Beschwerdegegnerin schloss damit zu Recht, dass die erworbenen Ausbildungs- und Berufs - erfahrungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt im Kompetenzniveau 2 nachgefragt und dort gewinnbringend eingebracht werden können und keine Beschränkung auf Beschäftigungen im Kompetenzniveau 1 besteht. Damit ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin auf das Kompetenzniveau 2 abgestellt hat. 4.3. 3 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Lohndaten wie namentlich der LSE ermittelt, ist der so erhobene Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienst jahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswir kungen auf die Lohnhöhe haben können, und die versicherte Person je nach Ausprägung deswegen die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausge glichenen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann (BGE 135 V 297 E. 5.2; 126 V 75 E. 5b/ aa i.f.). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2; 126 V 75 E. 5b/ bb -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug vom Invaliden einkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist. Allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund heitliche Einschränkungen dürfen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidens bedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen (BGE 148 V 174 E. 6.3; 146 V 16 E. 4.1). Die Beschwerdegegnerin berücksichtigte einen zusätzlichen (Leidens-) Abzug von 10 % ( Urk. 11/300 S. 4 und Urk. 2 S. 9), was von Seiten der Beschwerdeführerin nicht respektive nicht substantiiert in Frage gestellt wurde (vgl. Urk. 1 Ziff. 25). In Anbetracht des vorerwähnten medizinischen Belastungsprofils aufgrund der unfallbedingten Einschränkungen rechtfertigt sich jedenfalls kein höhere r Abzug. Entsprechend reduziert sich das vorerwähnte Einkommen um 10 % auf Fr. 57'602.70. 4.4 Dem Valideneinkommen von Fr. 65'223.70 steht damit ein zumutbares Invalideneinkommen von Fr. 57'602.70 gegenüber, woraus ein aufgerundeter Invaliditätsgrad von 12 % und ein entsprechender Rentenanspruch resultiert. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Yolanda Schweri - Rechtsanwältin Nadine Berchtold-Suter - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubNef

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2023.00118 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiber Nef Urteil vom 5. Juni 2024 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Yolanda Schweri Kasernenstrasse 15, Postfach, 8021 Zürich gegen Suva Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin vertreten durch Rechtsanwältin Nadine Berchtold-Suter Lischer Zemp & Partner, Rechtsanwälte und Notare Schwanenplatz 4, 6004 Luzern Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 198 6, schloss eine Berufsausbildung mit Fähig keitszeugnis als Fachangestellte Gesundheit (FaGe) ab ( Urk. 11/62/21) und war in verschiedenen Bereichen, als Pflegeassistentin, Springerin in einer Kinderkrippe und als Tagesmutter tätig ( Urk. 11/62/5). Z uletzt war sie von September 2015 bis Mai 2016 in einem 80 % Pensum als FaGe in der Residenz Y.___ angestellt, wobei das Arbeitsverhältnis krankheitsbedingt durch den Betrieb gekündigt wurde ( Urk. 11/30/1 und Urk. 10/213/10 ). Ab 15. August 2015 erfüllte sie die Anspruchs v oraussetzungen zum Bezug von Arbeitslosentaggelder n und war damit bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Mit Schadenmeldung vom 1. Februar 2017 ( Urk. 1 1 /1) wurde der Suva mitgeteilt, dass sich d ie Versicherte am 1 5. J anuar 201 7 an der rechten Schulter verletzt habe, als sie beim Schlitteln gestürzt und nach vorne mit der Schulter auf den Schlitten geprallt sei ( Urk. 11 /1). Die Suva gewährte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Ein Gesuch um Leistungen der Eidgenössischen Invalidenversicherung, welches die Versicherte bereits am 24. Mai 2016 bei der SVA Graubünden, IV-Stelle, gestellt hatte, wies die se mit Verfügung vom 2 4. März 2017 ab ( Urk. 10/213/27-28). 1.2 Am 3. Januar 2018 zog sich die Versicherte eine Kontusion am rechten Fersen bein (Calcaneus) zu, als sie vor dem Laden Z.___ in A.___ stehend bei starkem Wind vor einem umstürzenden Mammutbaum zur Seite springen musste ( Urk. 10/1, 10/5 und Urk. 10/12 ). Für das Zweitereignis gewährte d ie Suva ebenfalls Leistungen ( Heilbehandlung ). Dazu unterbreitete sie die medizinischen Unterlagen mehrfach ihrer Abteilung für Versicherungsmedizin ( Urk. 10/35 und Urk. 10/38/2) und liess eine kreisärztliche Untersuchung durchführen (Bericht vom 1 9. September 2019 [ Urk. 10/107 ]). D ie IV-Stelle erteilte in der Folge Kostengutsprache für eine Potentialabklärung für die Zeit vom 1 5. Oktober bis 3 1. Dezember 2019 ( Urk. 10/113). A m 1 9. Februar 2020 teilte die IV-Stelle den Abbruch der Integrationsmassnahme mit ( Urk. 10/124). Am 5. August 2021 erfolgte die k reisärztliche Abschlussuntersuchung ( Urk. 10/ 201 ). Am 19. August 2021 stellte die Suva der Versicherten die Einstellung der vorübergehenden Leistungen (Taggeld und Heilbehandlung) per 3 1. August 2021 in Aussicht ( Urk. 10/210). Mit Verfügung vom 2 5. August 2021 sprach sie der Versicherten entsprechend einer Integritätseinbusse von 26.5 % ein e Integritätsentschädigung von Fr. 39’273.-- zu ( Urk. 10/208). M it Mitteilungen v om 4. Oktober 2021 und vom 1 0. Februar 2022 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache n für berufliche Vorbereitungs - und Weiterbildungs - massnahmen zu r Ausbildung als Schulassistentin für die Zeit vom 1. September 2021 bis 3 1. Juli 2022 ( Urk. 10/214 und Urk. 10/218 ). Mit Verfügung vom 2 1. September 202 2 sprach die Suva de r Versicherten bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 12 % eine Invalidenrente mit Wirkung ab 1. August 2022 zu ( Urk. 10/227). Daran hielt sie auf Einsprache de r Versicherten hin ( Urk. 10/ 228 und Urk. 10/232 ) mit Entscheid vom 1 5. J uni 202 3 ( Urk. 2) fest. 2. Dagegen erhob d ie Versicherte am 1 8. August 202 3 ( Urk. 1) Beschwerde mit den folgenden Anträgen: « 1. Der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 1 5. Juni 2023 resp. die Verfügung vom 2 1. September 2022 seien aufzuheben. 2. Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, den Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin neu festzulegen und hernach die entsprechenden Leistungen zu erbringen. 3. Für die Bemessung des Invalideneinkommens sei die Beschwerdegegnerin auch zu verpflichten, ergänzende medizinische Abklärungen zur qualitativen und quantitativen Arbeits- und Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin vorzunehmen. 4. Unter allfälligen Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.» Die Suva schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 3 1. Oktober 202 3 ( Urk. 9) auf Abweisung der Beschwerde, was de r Beschwerdeführer in am 2. November 202 3 ( Urk. 1 3 ) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Die Versicherung erbringt ihre Leistungen auch bei den im Einzelnen in Abs. 2 aufgeführten Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind. Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen für Schädigungen, die der verunfallten Person bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3). 1.2 Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmäs sige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente. Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorübergehen den Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärzt lichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungs massnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 UVG; BGE 144 V 354 E. 4.1 mit Hinweisen; Urteil des Bundes gerichts 8C_ 527/2020 vom 2. November 2020 E. 4.1 mit Hinweisen ). Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Mass gabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Begriffes «namhaft» in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erhoffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_ 64/2021 vom 14. April 2021 E. 3.2 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 134 V 109 E. 4.3). Grundlage für die Beurteilung dieser Rechtsfrage bilden in erster Linie die ärztlichen Auskünfte zu den therapeutischen Möglichkeiten und der Krankheitsentwicklung, die in der Regel unter dem Begriff Prognose erfasst werden (Urteile des Bundesgerichts 8C_640/2022 vom 9. August 2023 E. 4.1.2 und 8C_299/2022 vom 5. September 2022 E. 2.3, je mit Hinweisen). 1. 3 Gemäss Art. 36 Abs. 1 UVG werden die Pflegeleistungen und Kostenvergütungen sowie die Taggelder und Hilflosenentschädigungen nicht gekürzt, wenn die Gesundheitsschädigung nur teilweise Folge eines Unfalles ist. Dagegen werden nach Art. 36 Abs. 2 UVG die Invalidenrenten, die Integritätsentschädigungen und die Hinterlassenenrenten angemessen gekürzt, wenn die Gesundheitsschädigung oder der Tod nur teilweise die Folge eines Unfalles ist. Gesundheitsschädigungen vor dem Unfall, die zu keiner Verminderung der Erwerbsfähigkeit geführt haben, werden dabei nicht berücksichtigt. Diese Bestimmung setzt voraus, dass der Unfall und das nicht versicherte Ereignis eine bestimmte Gesundheitsschädigung gemeinsam verursacht haben. Dagegen ist die Bestimmung nicht anwendbar, wenn die beiden Einwirkungen einander nicht beeinflussende Schäden verursacht haben, so etwa, wenn der Unfall und das nicht versicherte Ereignis verschiedene Körperteile betreffen und sich damit die Krankheitsbilder nicht überschneiden. Diesfalls sind die Folgen des versicher ten Unfalles für sich allein zu bewerten (Urteil des Bundesgerichts 8C_172/2018 vom 4. Juni 2018 E. 4.4.2 mit Hinweis auf BGE 126 V 116 E. 3a und 121 V 326 E. 3c). 1.4 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). 1. 5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts 8C_385/2023 vom 30. November 2023 E. 4.2.1). Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versicherungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärun gen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Entscheid damit ( Urk. 2 S. 1 f.), dass sich die Beschwerdeführerin beim Unfallereignis vom 1 5. Januar 2017 eine Schulterkontusion rechts zugezogen habe. Bei einem weiteren Unfallereignis am 3. Januar 2018 habe sie sich eine Partialruptur des medialen Stranges der Plantarfaszie sowie eine laterale Bandläsion im Be reich des oberen Sprung gelenkes rechts zugezogen. Für die beide n Unfälle seien der Beschwerdeführerin die Heilkosten- und Taggeldleistungen bis 3 1. August 2021 aus der Unfallver sicherung ausgerichtet worden. Vom 1. September 2021 bis 31. Juli 2022 seien die Taggelder durch die Invalidenversicherung übernommen worden. Aufgrund der versicherungsmedizinische n Beurteilung seien der Beschwerde führerin u nter Berücksichtigung der Zumutbarkeit für die rechte Schulter und der rechten Ferse leichte, überwiegend sitzende Tätigkeiten mit zeitweisem Stehen und Gehen ganztägig zumutbar (S. 7). Gestützt darauf sei das Invalidenein kommen aufgrund der Tabellenlöhne (LSE) und unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 10 % er rechnet worden (S. 8 f.). In ihrer Beschwerdeantwort führte sie aus ( Urk. 9), die Beschwerdeführerin beanstande bei der Berechnung des Invalideneinkommens erstmals die Einordung ins Kompetenzniveau 2. Die Beschwerdeführerin verfüge über eine abgeschlos sene Berufsausbildung als Fachfrau Gesundheit. Nebst den Kernkompetenzen wie Pflegen und Betreuen verfüge sie damit auch über weitere Kompetenzen im Bereich Administration, Umgang mit Patienten/Klienten und Angehörigen sowie Arbeiten im Team, auch mit Leitungsaufgaben. Diese Kompetenzen seien bei ihr nicht eingeschränkt und würden in allen Bereichen, insbesondere auch im Dienst leis tungsbereich, nachgefragt. Es sei deshalb zu Rech t vom Kompetenzniveau 2 ausgegangen worden (S. 7 f.). 2.2 D ie Beschwerdeführer in stellte sich auf den Standpunkt ( Urk. 1 S. 5 ), die Beschwerdegegnerin habe die Bemessung des Invaliditätsgrades gestützt auf ein Zumutbarkeitsprofil des Kreisarztes vom 5. August 2021 vorgenommen, welches hinsichtlich der noch zumutbaren Leistungsfähigkeit unklar sei. I m Zeitpunkt der Rentenfestsetzung seien auch keine ergänzenden Abklärungen zu Art und Umfang einer noch zumutbaren Tätigkeit vorgenommen worden. Ebenso sei das Invalideneinkommen zu Unrecht anhand des Kompetenzniveaus 2 der LSE festgelegt und ein leidensbedingter Abzug von lediglich 10 % vorgenommen worden. Die Beschwerdegegnerin verstehe die Ausführungen des Kreisarzte s so, dass die Einschränkungen im Zumutbarkeitsprofil zur Hälfte wegen der Schulterbeschwer den und zur Hälfte wegen der Fussbeschwerden bestünden. Dem könne nicht gefolgt werden, denn eine ganztägige Tätigkeit sei nicht gleichbedeutend mit einer ganztägigen Leistungsfähigkeit. Die Formulierung « gesamthaft prozentual eingeschränkte Zumutbarkeit von jeweils 50 % für die rechte Schulter und den rechten Fuss » spreche dafür, dass ein entsprechend eingeschränktes Rendement bei ganztägiger Tätigkeit sowohl durch die Schulter als auch den Fuss verursacht werde. Hinsichtlich des rechten Fusses sei die (Integritäts-) Schadensbeurteilung des Kreisarztes mit 10 % auch zu optimistisch ausgefallen, da aus dem Bericht des Orthopäden Dr. B.___ hervorgehe, dass sie unter massivsten Schmerzen bei Druck auf die Ferse leide, welche ein normales Gehen verhindere. Sie laufe seit Jahren nur noch auf dem Vorfuss, weshalb sich eine Verkürzung der Wadenmuskulatur und mittlerweile auch eine Flexionskontraktur des rechten Knies entwickelt habe. Diese seit Jahren bestehende massive Schmerzproblematik sowohl an der Schulter als auch am Fuss führt en zu einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit, selbst bei ganztägiger Präsenzzeit. Nebst der Schmerzproblematik sei weiter zu berücksich tigen, dass die rechte Schulter resp ektive der rechte dominante Arm funktionell stark eingeschränkt se i. Auch einfache manuelle Tätigkeiten würden dadurch stark eingeschränkt, was bei der Festlegung des hypothetischen Invaliden - einkommens mit einem leidensbedingten Abzug von mehr als 10 % zu berücksich tigen sei. Schliesslich sei auch nicht nachvollziehbar, weshalb die Beschwerde gegnerin das Invalideneinkommen gestützt auf das Kompetenz - niveau 2 festgelegt ha be. Sie sei gelernte Fachfrau Gesundheit und könne diese Tätigkeit nicht mehr ausüben (S. 6). Die Tätigkeit bei der Gemeinde D.___ (Mittagstisch und Springerin Klassenassistenz) ha be sie sich selber gesucht und dazu habe sie mit Hilfe der Invalidenversicherung auch noch einen entsprechenden Kurs absolvieren können. E ine Schulassistenz sei jedoch ebenfalls eine reine Hilfs tätigkeit, weshalb das Invalideneinkommen nach dem Kompetenz - niveau 1 zu bemessen sei. Selbst bei Annahme einer vollen Arbeitsfähigkeit und eines leidensbedingten Abzugs von lediglich 10 % würde ein Invaliditätsgrad von 25 % resultieren (S. 7). 3. 3.1 Anlässlich der k reisärztlichen Untersuchung vom 1 9. September 2019 ( Urk. 10/107) hielt Dr. med. E.___, Facharzt für O rthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, fest, die Beschwerdeführerin habe am 15. Januar 2017 bei einem Sturz vom Schlitten eine Kontusions-Distorsions verletzun g an der rechten Schulter erlitten und am 3. Januar 2018 habe sie sich bei der Flucht vor einem umstürzenden Baum eine Kontusion Kalkaneus rechts zugezogen. In Bezug auf die Schulter habe sie an gebe n, dass die Beschwerden laufend leicht zurückg egangen seien. Nach wie vor bestünden ein bewegungs- und belastungsabhängiger Schulterschmerz und ein Nachtschmerz. Sie habe sich aber bereits wieder daran gewöhnt, die rechte Hand bei Alltagstätigkeiten miteinzusetzen, zum Teil sogar für Tätigkeiten auf Schulterhöhe. Auch das Bewegungsausmass habe sich ordentlich verbessert, es sei jedoch noch nicht möglich, die rechte Hand für die Haarwäsche oder für Tätigkeiten am Rücken einzusetzen. In Bezug auf die Ferse rechts gebe sie nach wie vor eine erhebliche Beeinträchtigung an. Die volle Fersenbelastung werde nach wie vor nicht toleriert und da s maximal tolerier bare Gewicht im Bereich der Ferse lieg e bei rund zehn Kilogramm. Bei längerem Gehen habe sie vermehrt Vorfussbeschwerden, sodass die Gehstrecke auf 500 bis 700 Meter reduziert sei. Zum Befund führte der Kreisarzt aus, es bestehe ein gute r Allgemeinzustand bei einer Körpergrösse von 170 Zentimeter und einem Gewicht von 130 Kilogramm. In näherer Zukunft sei eine Magenoperation mittels Banding vorgesehen. Bei der Inspektion seien keine Seitendifferenzen erkennbar (Obesitas). Es bestehe eine l eichte Druckdolenz vor allem ventral und im Bereich des AC-Gelenkes rechts, weniger ausgeprägt dorsal, und eine normotone Schultergürtelmuskulatur. Der Nackengriff sei rechts unvollständig möglich und der Gegenschultergriff und der Schürzengriff nicht durchführbar. Bei der kursorischen Prüfung der Rotatoren manschette könne in allen Richtungen Kraft, wenn auch reduziert, aufgebaut werden. Das Gehen im Untersuchungszimmer sei flüssig möglich, aber unter Entlastung der rechten Ferse. Sowohl in Bezug auf die Schulter wie auch in Bezug auf die Ferse rechts sei mit einer deutlichen Verbesserung im Bereich des nächsten halben Jahres zu rechnen und sicher werde die Beschwerdeführerin von der im Januar vorgesehen en Magenoperation durch die zu erwartende Gewichtsreduk tion profitieren. Die Einschränkungen im Bereich der Schulter rechts und Ferse rechts würden die Rückkehr in die angestammte Tätigkeit nicht zulassen. Es sei aber davon auszugehen, dass eine leichte Tätigkeit, die überwiegend im Sitzen erbracht werden könne und bei der keine Belastung der rechten Hand über Schulterhöhe anfalle n würden, möglich sei. Nach einer Angewöhnungsphase sei für eine derartige Tätigkeit ein ganztägiger Einsatz wahrscheinlich möglich. Bei der erheblich reduzierten Gehfähigkeit sei darauf zu achten, dass der Arbeitsweg, de r zu Fuss zurückleg t werden müsse, kurz sein müsse und dazu allenfalls eine Gehhilfe (Vorderarmstöcke, Rollator) sinnvoll sei (S. 6). 3.2 Nach erneuter Vorlage zur kreisärztlichen Beurteilung empfahl Kreisarzt Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs apparates, in der Stellungnahme vom 2 2. Februar 2021 ( Urk. 10/179 und Urk. 11/262/7 ) neue bildgebende U ntersuchunge n zu veranlassen und weitere Erkundigungen zum Verlauf bei den Behandlern einzuholen. 3.2.1 Im Bericht über das MRI der rechten Schulter vom 2 9. März 2021 ( Urk. 11/262 / 4-5 ) hielt die zuständige Radiologin fest, die Frage stellung betreffe Veränderungen oder neue pathologische Befunde und insbesondere radiologische Hinweise auf eine Capsulitis adhäsiva unter Berücksichtigung der MRT-Diagnostik vom 6. Februar 201 7. F ür eine Capsulitis adhäsiva bestünden bei fehlendem Nachweis von synovialen Proliferationen und nicht obliteriertem subcoracoidem Dreieck keine Hinweise. Es zeige sich ein v orbestehender Riss im posterioren Labrum, differentialdiagnostisch bei Status nach hinterer Schulterluxation. Die Rotatoren manschette sei intakt. 3.2.2 Zum MRI des rechten Fusses vom 3 0. März 2021 ( Urk. 10/185) führte der zustän dige Radiologe aus, z um Vergleich dien e die auswärtige Voruntersuchung vom 1 8. Februar 201 9. Gegenüber der Voruntersuchung zeigten sich dabei eine partielle Regredienz der spindelförmigen Verdickung und eine weitgehende Regredienz der Signalalteration dorsal im medialen Zügel der plantaren Faszie im Sinne einer Vernarbung/ Regredienz der entzündlichen Veränderungen. Es bestehe kein Kontinuitätsunterbruch und im klinischen Kontext handle es sich wahrscheinlich um eine zunehmende Vernarbung einer traumatischen Faszien läsion. Rein bildgebend käme auch eine plantare Fibromatose mit Regredienz der entzündlichen Aktivität in Frage. 3. 2. 3 Im Bericht der Universitätsklinik G.___ vom 2 0. Mai 2021 ( Urk. 11/266) führte der zuständige Chefarzt für Rheumatologie, Dr. med. H.___, zu Händen der Beschwerdegegnerin aus, die Beschwerdeführerin sei in gutem Allgemein- und Ernährungszustand. Das Gangbild sei flüssig, jedoch mit fehlender Mitbewegung des rechten Armes. Es bestünden eine langbogige, leichte, linkskonvexe Krümmung, eine leichte Beckeninklination und eine beidseitige Schulterprotrak tion. Die Beweglichkeit der ganzen Halswirbelsäule sei gut, indolent und es bestünden vereinzelte Gelenkdysfunktionen. Die Beschwerdeführerin leide an chronischen rechtsseitigen Schulterschmerzen mit dem klinischen Bild einer adhäsiven Capsulitis. Auf funktioneller Ebene könne sich trotz des vierjährigen Verlaufs noch eine weitere Verbesserung einstellen, wobei dazu jedoch kein Zeit raum angeben werden könne. Inwieweit sich die Schme r zsituation in Zukunft verbessern werde, sei schwierig zu sagen. Aufgrund der bereits länger bestehen den Problematik und von der aktuellen Präsentation her sei neb st einer persistierenden nozizeptiven Ursache zudem von einer stattgehabten peripheren und zentralen Sensibilisierung auszugehen. Dies habe wiederum einen Einfluss auf die Schulterfunktion. Da die Beschwerdeführerin seit gut eineinhalb Jahren keine Therapie mehr besuche, sei eine solche erneut aufzunehmen und nach Möglichkeit einmalig auch eine multimodale Schmerztherapie durchzuführen. Eine solche sei aktuell aber wegen der täglichen Diarrhoe nicht durchführbar. Falls von kardialer Seite keine Kontraindikationen mehr für ein e Ketamin-Infusion bestünden, sei eine solche durchzuführen. Unabhängig vom weiteren Verlauf sei es aber nicht realistisch, dass die Beschwerdeführerin wieder in den angestammten Beruf als Fachangestellte Gesundheit zurückkehren werde. Diesbezüglich sei eine baldmöglichste Evaluation einer Umschulung zu empfeh len. Betreffend die Belastbarkeit seien mit dem rechten Arm lediglich leichte, unterstützende Funktionen ohne repetitives Greifen oder Halten von Gegenstän den mit der Hand möglich. Repetitive Bewegungen im Schultergelenk sollten aufgrund der Schmerzsituation vermieden werden. 3. 2. 4 Zu Händen des Kreisarztes führte Dr. med. I.___, leitender Arzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie der Klinik J.___ nach seiner Untersuchung vom 2. Juni 2021 ( Urk. 10/194) aus, klinisch und MR-diagnostisch handle es sich um eine bisher therapierefraktäre Plantarfasziitis. Die Physiotherapie habe keinen bahnbrechenden Erfolg gebracht und die Stosswellentherapie sei aufgrund vermehrter Schmerzen abgebrochen worden. Therapeutisch stünde n weiterhin Infiltrationen z.B. lokal mit Lokalanästhetikum und einem Cortisongemisch zur Verfügung, wobei die Beschwerdeführerin dies aufgrund mehrerer Allergien nicht durchführen lassen möchte. Alternativ gäbe es eine Infiltration der Waden muskulatur mit Botulinumtoxin, die gemäss klinische r Studien zu guten Erfolgen führe. Alternativ könnte eine therapeutische Bestrahlung der Plantarfaszie durch die Radioonkologie erfolgen. E ine chirurgische Intervention sehe er zurück haltend und dies komme auch für die Beschwerdeführerin nicht in Frage. 3. 3 Im Bericht über die ärztliche Abschlussuntersuchung vom 5. August 2021 ( Urk. 10/201) führte Kreisarzt Dr. F.___ aus (S. 4 f. ), die Beschwerdeführerin gebe an, d er Zustand der rechten Schulter habe sich nie wirklich gebessert und die Beweglichkeit sei eingeschränkt. Es bestünden Probleme beim Gewichte tragen und bei Tätigkeiten über Kopf- und Schulterhöhe. Dadurch bestünden Schwierigkeiten beim Ent - und Bekleiden und bei der Körperpflege. Eine Wetter empfindlichkeit besteh e nicht, eher regelmässig e schmerzbedingte Durchschlaf störungen, wobei das Liegen auf der rechten Körperseite nicht möglich sei. Aufgrund fehlender nachhaltiger Therapieerfolge sei die therapeutische Behand lung für die rechte Schulter vor eineinhalb Jahren eingestellt worden. Abwechselnd nehme sie Voltaren Rapid und Mephadolor 500 mg zwei- bis dreimal täglich, zusätzlich viermal zwei Tabletten Novalgin 500 mg und zudem bei Beschwerdezunahme Oxynorm 5 mg ein. Betreffend den rechten Fuss gebe sie Beschwerden bei jedem Schritt an und das Gehen sei nur auf dem Vorfuss möglich. Durch regelmässiges Tragen von weichbettenden Einlagen habe sich zwar eine gewisse Entlastung für den Vorfuss ergeben, das beschwerdefreie Gehen sei aber trotzdem nicht möglich und die Gehstrecke auf ebener Erde mit normale m Gehtempo sei auf 400 bis 500 Meter limitiert. Die gesamthaft limitierte Gehstrecke während des Tages betrage zirka 800 Meter. Treppensteigen sei grund sätzlich möglich, aber limitiert durch schmerzhaftes Ziehen im mittleren Bereich der Fusssohle und Bergaufgehen sei schwieriger als Bergabgehen. Die Mobilität im Alltag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und kurze Strecken selbständig mit einem Automatik-PKW sei en möglich (S. 5). Zum Befund führte der Kreisarzt aus (S. 5 f.), die Beschwerdeführerin sei Rechtshänderin mit Körpergrösse 170 cm und einem Körpergewicht von 80 Kilogramm. Es zeige sich im Vorraum des Untersuchungszimmers ein promptes Aufstehen und ein zügiges Gangbild mit Steppergang. A n der rechten Schulter bestehe seitenvergleichend eine geringe Atrophie am dorsalen Schulterkomparti ment. Der Deltoideus lateralseitig sei normal ausgeprägt. Es bestehe ein Muskel hartspann am Trapezius beidseits, links ausgeprägter als rechts mit tastbare n Myogelosen. Seitenvergleichend sei die Hauttemperatur unauffällig, ohne eine Allodynie, Hyperhidros e oder Hypotrichose. Bei horizontaler Abduktion könn t e n die linke Gegenseite mit der Hand und beim Nackengriff das rechte Ohr nicht erreicht werden. Der Jobe -Test sei negativ und der Lift off-Test sei bei deutlich eingeschränkter Innenrotationsfähigkeit nicht konklusiv beurteilbar. Es zeigten sich eine unauffällige Beweglichkeit der Langfinger bei aktiv vollständigem Faustschluss und Extension und eine uneingeschränkte, seitengleiche Beweglich keit in beiden Handgelenken. Die Beschwielung sei an beiden Handinnenflächen unauffällig und seitenvergleichend bestehe keine Thenar -/ Hypothenaratrophie rechts. Hinsichtlich des Befund s an den Füssen bestehe im Barfussstand ein Abheben der Ferse von zwei Zentimeter n bei horizontalem Beckenstand und reflektorisch leichter Knieflexion. Der Barfussgang sei nur auf dem Vorfuss möglich. Der Zehenstand sei beidseits, links problemlos und rechts unsicher auf dem Vorfuss stehend, möglich. Auch d as Einnehmen der Kniehocke sei bei unveränderter Fersenentlastung möglich. Der Übergang auf die Untersuchungs liege in Rückenlage gelinge problemlos. Es bestehe s eitenvergle i chend keine auffallende Rotationsveränderung der Füsse, aber es zeige sich e ine v erkürzte Wadenmuskulatur rechts bei seitenvergleichend vermehrter reflektorischer Plantarflexion von 10 Grad. Es best ünden Berührungsempfindlichkeit en an der rechten Ferse dorsal, plantar, tibial - und fibularseitig sowie plantar eine Druckdolenz bis zirka Anfang des vordere n Z wei d rittel s der Fusssohle. Der gesamte Vor-/Mittelfuss sei indolent. A uffallende Änderungen der Haut - temperatur im Seiten vergleich, eine auffällige Hautfarbe, Hyperhidrose oder ein auffälliges Nagel-/Haarwachstum zeigten sich nicht (S. 6). Zusammenfassend sei an der rechten Schulter nach Distorsions-/Traktionstrauma vom 1 5. Januar 2017 bei MR-morphologisch intakter Rotatorenmanschette ohne Hinweise für eine Kapsulitis adhäsiva eine Bewegungseinschränkung verblieben. Am rechten Fuss bestehe nach Fersenkontusion rechts am 3. Januar 2018 bei therapierefraktärer Fasciitis plantaris und bei MR-morphologisch beurteilter, möglicher zunehmender Vernarbung eine Belastungsintoleranz am rechte n Rückfuss mit geringer Bewegungseinschränkung des Sprunggelenk s. E ine zunehmende Vernarbung d er traumatischen Faszienläsion sei möglich bei partieller Regredienz der spindelf örmigen Verdickung / Signalalteration dorsal im medialen Zügel der plantaren Faszie ohne Kontinuitätsunterbruch. D ifferentialdiagnostisch sei auch eine plantare Fibromatose mit Regredienz der entzündlichen Aktivität möglich. F ür die rechte Schulter und den rechten Fuss seien insgesamt keine weiteren medizi nischen Massnahmen zu empfehlen und die e igene n Übungen zum Erhalt des Zustandes sowie die Einnahme von Analgetika, wie bis anhin, weiter zu führen. Unter Berücksichtigung der Zumutbarkeit für die rechte Schulter und der rechten Ferse seien leichte, überwiegend sitzende Tätigkeiten mit zeitweisem Stehen und Gehen ganztägig zumutbar, ohne rechtsseitig r epetitive Armvorhaltetätigkeiten und ohne Tätigkeiten über Schulterhöhe. Weitere Einschränkungen seien k ein häufiges Gehen und/oder Stehen, keine Arbeiten im Gelände, nur zeitweises Treppensteigen, keine Arbeiten auf Leitern und Gerüsten und k ein häufiges Arbeiten in der Kniehocke. Gesamthaft bestehe ein e prozentual eingeschränkte Zumutbarkeit von jeweils 50 % für die rechte Schulter und den rechten Fuss (S. 8 f. ). 3. 4 Dr. med. B.___, Leiter technische Orthopädie an der Universitätsklinik G.___, wies im Bericht vom 8. September 2022 ( Urk. 10/233) auf die letzte Untersuchung vom 1 6. August 2022 hin. Als Diagnose führte er ein en chronisch invalidisieren de n Rückfussschmerz rechts auf mit Belastungsintoleranz der rechten Ferse, bei Status nach Fasziitis plantaris mit Partialruptur der Plantaraponeurose, ansatznahe rechtsseitig mit konsekutiver Vorfussüberlastung und Knieflexions - kontrak tur. Dazu hielt er fest, d ie Beschwerdeführerin habe am 3. Januar 2018 eine Kontusion erlitten und seither Schmerzen im Bereich des Calcaneus. In den späteren Abklärungen habe sich eine Läsion der Plantaraponeurose sowie eine Fasziitis plantaris ergeben. Trotz intensiven konservativen Behandlungs versuchen sei die Ferse nicht belastbar geworden. Die Beschwerdeführerin habe damals starkes Übergewicht gehabt, welches mit einer Magenbypassoperation zwischenzeitlich habe behandelt werden können. Sie zeige sich mit Schonhinken ausschliesslich unter Belastung des Vorfusses rechts. Es bestehe ein Knieexten sionsdefizit rechts von 15 bis 20° und eine mässige Druckschmerzhaftigkeit über de n Metatarsale n II-IV. Bei der Restflexion von knapp 20° im Knie könne der Fuss zum Unterschenkel in die Neutralstellung gebracht werden. Die Ferse sei lateral und dorsal und an der Achillessehne ohne Druckdolenz. Plantar besteh e eine extreme Empfindlichkeit bereits bei leichtem Druck und stärkere r Druck verursache erhebliche Schmerzen plantar unter dem Tuber calcanei und im Ansatzbereich der Plantaraponeurose. Im mittleren Fussgewölbe und im Vorfuss sei eine Belastung möglich, die Beschwerdeführerin könne kräftigen Gegendruck ohne Schmerzen ausüben. Um die Gehfähigkeit und Belastbarkeit des rechten Beines zu erhöhen, sei eine fersenentlastende Unterschenkelorthese indiziert. 4. 4.1 Dass der Endzustand zufolge der Ereignisse vom 1 5. Januar 2017 und vom 3. Januar 2018 spätestens im Zeitpunkt der Einstellung der Taggeldleistungen (vgl. Urk. 10/ 210 ) durch die Beschwerdegegnerin per 3 1. August 20 21 und damit mehr als dreieinhalb Jahre nach dem zweiten Unfallereignis erreicht war, wird im vorliegenden Verfahren nicht respektive nicht substantiiert in Frage gestellt und entspricht der Aktenlage. Unbestritten und in Rechtskraft erwachsen ist auch die zugesprochene Integritätsentschädigung von 26.5 %, welche den Fallabschluss mit Einstellung der vorübergehenden Leistungen voraussetzte ( Urk. 10/208, dazu auch E. 1.2 hiervor). Im Hinblick auf den strittigen Rentenanspruch wurde die Arbeitsfähigkeit de r Beschwerdeführer in durch Kreisarzt Dr. F.___ am 5. August 2021 umfassend beurteilt ( Urk. 10/201). Daran ändert nicht s, d ass die Beschwerdegegnerin nach dem Fallabschluss per 3 1. August 2021 die Rentenleistungen erst seit August 20 22 au s richtet. Denn dieser Umstand ist darin be gründe t, dass vom 1. September 2021 bis 3 1. Juli 2022 noch Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversiche rung durch ge führt wurden. Anhaltspunkte, die auf eine Veränderung im Sinne einer Verschlechterung der unfallbedingten Restarbeitsfähigkeit bis zum Zeit punkt des Einspracheentscheid s vom 2 5. Juni 2023 schliessen lassen könnte, liegen sodann nicht vor. Solche ergeben sich insbesondere auch aufgrund der Berichterstattung en der behandelnden Ärzte nicht, welche hinsichtlich weiterer Prognose n bezüglich der rein unfallbedingten Beschwerden auf eine mögliche Verbesserung, nicht aber auf eine Verschlechterung s chlossen. I m vorliegenden Verfahren hat dabei unberücksichtigt zu bleiben, dass zahlreiche unfallfremde Leiden die Gesamtsituation nega tiv beeinflussten, wie die Einschränkungen aufgrund von Asthma bronchiale ( Urk. 10/123/1-2), morbide r Adipositas mit Komplikationen nach Magenbypassoperation mit Herz - und Kreislauf beschwer den ( Urk. 10/136/1, 10/144/1, 10/180 ) und Komplikationen nach Gallenstein entfernungen ( Urk. 10/172). Hinsichtlich der unfallbedingten Fussproblematik ging auch Dr. B.___ davon aus, dass sich die Gehfähigkeit und Belastbarkeit des rechten Beines mittels O rthese noch verbesser n lässt (E. 3. 4 ). Die kreisärztliche Einschätzung vermag damit sowohl hinsichtlich der beurteilten Arbeitsfähigkeit wie auch des festgelegten Zumutbarkeitsprofils zu überzeugen. Denn dabei stützte sich der Kreisarzt auf die relevanten Berichte der involvierten Ärzte und deren bildgebenden Befunde zu den beiden Unfällen im Januar 201 7 und im J anuar 201 8 sowie auf die Bildgebung im weiteren Verlauf ab ( E. 3.3 ). Seine Einschätzung, wonach de r Beschwerdeführer in leichte, überwiegend sitzende Tätigkeiten mit zeitweisem Stehen und Gehen ganztägig zumutbar sind, ist angesichts der erlittenen Verletzungen an der rechte n Schulter und an der rechten Ferse sowie unter Berücksichtigung der klinischen Untersuchungen durchwegs plausibel. Nachvollziehbar sind diesbezüglich auch die weiteren aufgeführten Einschränkungen, wonach keine rechtsseitig en repetitive n Arm vorhaltetätigkeiten, keine Tätigkeiten über Schulterhöhe, kein häufiges Gehen und/oder Stehen, keine Arbeiten im Gelände, nur zeitweises Treppensteigen, keine Arbeiten auf Leitern und Gerüsten und kein häufiges Arbeiten in der Kniehocke a usgeübt werden sollten. Im Weiteren zeigte n auch die Bewegungsprüfung en lediglich leichte Einschränkungen und bezüglich Umfangmasse der Extremitäten im Seitenvergleich ergaben sich keine grösseren Auffälligkeiten. E ntgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin ergibt sich aus den kreisärztliche n Ausführungen, wonach eine prozentual eingeschränkte Leistungs fähigkeit von jeweils 50 % für die rechte Schulter und den rechten Fuss bestehe, auch nicht, dass im Rahmen der ganztägig verwertbaren Restarbeitsfähigkeit ein e zusätzlich unfallbedingte Leistungseinbusse besteh t. Für eine solche Leseart ergeben sich weder aus dem kreisärztlichen Bericht noch aus den übrigen Akten Anhaltspunkte. Eine Interpretation des Gesagten im Sinne der Beschwerde führerin würde nämlich dazu führen, dass gar keine Arbeit s fähigkeit mehr besteht (je 50%ige Einschränkung wegen der Schulter und dem rechten Fuss). Solches macht sie indessen nicht geltend. Die diesbezüglichen kreisärztlichen Ausführungen erfolgten offensichtlich im Zusammenhang mit dem Integritäts s chaden, wonach die Einschränkungen der Restarbeitsfähigkeit jeweils zu 50 % dem Erst- und zu 50 % dem Zweitereignis geschuldet sind. Eine zusätzlich reduzierte Leistungsfähigkeit der vollzeitig verwertbaren Restarbeitsfähigkeit ist daraus nicht herzuleiten. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, die Schadensbeurteilung des Kreisarztes von 10 % sei zu optimistisch ausgefallen, betrifft auch dies die kreisärztliche Einschätzung im Hinblick auf die Integritätsentschädigung, die un angefochten blieb und im vorliegenden Verfahren nicht mehr zu beurteilen ist. Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststel lungen begründen sich damit keine, sodass sich auch keine ergänzende n medizinischen Abklärungen aufdrängen (BGE 145 V 97 E. 8.5 und antizipierte Beweiswürdigung; BGE 122 V 157 E. 1d). 4.2 4.2.1 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Valideneinkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrschein - lichkeit erstellt sein (vgl. BGE 145 V 141 E. 5.2.1, 139 V 28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1). Ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 E. 3.3.2). 4.2.2 Die Beschwerdegegnerin stellte zur Ermittlung des Valideneinkommens auf die Tabellenlöhne der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstruktur erhebung (LSE) 20 20 ab. Sie zog die Tabelle TA1_triage_skill-level, Privater Sektor, Sektor 3 Dienstleistungen, Ziff. 86 - 88 Gesundheits- und Sozialwesen, Frauen, Kompetenzniveau 2 mit einem Betrag von Fr. 5' 177.-- bei und errechnete angepasst an die im Sektor Dienstleistungen betriebsübliche Arbeitszeit von 4 1. 6 Stunden (vgl. Tabelle T03.02.03.01.04.01) ein E inkommen von Fr. 6 4 ' 608. 96 ( Fr. 5' 177.-- x 12 : 40 x 41.6 [ Urk. 11/294 und Urk. 11/300] ). Nominallohnbereinigt, bei 105.1 Prozentpunkte n im Jahr 2020 und 106.1 Prozentpunkte n im Zeitpunkt des Rentenanspruchs im Jahr 2022 ( Tabelle T1.2.10, Nominallohnindex Frauen 2011-2023, Sektor 3 Dienstleistungen Ziff. 86 – 88, Gesundheitswese n, Heime und Sozialwesen ) war demnach von einem (Validen-) Einkommen von Fr. 65'223.70 auszugehen. Nachdem die Beschwerdeführerin vor dem ersten Unfallereignis arbeitslos war und d avor gemäss Anstellungsvertrag vom 1 0. September 2015 als Fachfrau Gesundheit bei einem 100 % Pensum ein monatliches Bruttoe inkommen von Fr. 4'672. -- erziel en konnte (vgl. Urk. 11/287 S. 38), was n ominallohnbereinigt im Jahr 2022 einem Jahreseinkommen von Fr. 58'432.30 ( Fr. 4'672 x 12 : 101.8 [2015] x 106.1 [2022] ) entspr echen würde, erscheint das in dieser Weise ermittelte Valideneinkommen jedenfalls nicht als unangemessen. 4.3 4.3.1 Das Invalideneinkommen bestimmte die Beschwerdegegnerin ebenfalls anhand von Tabellenlöhnen der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung ( LSE ) 2020 ( Tabelle TA1_tirage_skill_level, Zentralwert, Total, Frauen ). Aufgrund der absolvierten Ausbildung als Fachangestellte Gesundheit (FaGe) stellte sie auf das Total des Kompetenzniveau s 2 und ein Einkommen von Fr. 5'046.-- ab und ermittelte unter Berücksichtigung d er betriebsübliche n wöchentliche n Arbeitszeit von 41.7 Stunden für das Jahr 2020 ein Einkommen von Fr. 63'125.45 (vgl. Urk. 1 1 / 300 S. 4 ). Nominallohnbereinigt auf das Jahr 2022 hochgerechnet ergibt sich somit bei 107.9 Prozentpunkten (2020) und 109.4 Prozentpunkten (2022) ein Einkommen von Fr. 64'003.--. 4.3.2 Unbestritten und nicht zu beanstanden ist dabei die Ermittlung des Invalidenein kommens anhand der Tabelle TA1_tirage_skill_level der LSE 202 0. Hinsichtlich des Abstellens auf das Kompetenzniveau 2 führte die Beschwerdeführerin zu Recht aus, dass w enn die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität nicht auf einen angestammten Beruf zurückgreifen kann, sich die Anwendung von Kompetenzniveau 2 rechtsprechungsgemäss nur dann rechtfertig t, wenn sie über besondere Fertigkeiten und Kenntnisse verfügt ( vgl. Urteil 8C_131/2021 vom 2. August 2021 E. 7.4.1 mit Hinweisen). Das Kompetenzniveau 1 der LSE umfasst einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art. Im Kompetenzniveau 2 werden praktische Tätigkeiten wie Verkauf/Pflege/Datenverarbeitung und Administration/Bedienen von Maschinen und elektronischen Geräten/Sicherheitsdienst sowie Fahrdienst genannt ( vgl. SVR 2022 UV Nr. 47 S. 188, 8C_156/2022 E. 7.2; Urteil des Bundesgerichts 8C_645/2022 vom 1 6. Februar 2023 E. 5; je mit Hinweisen), die fraglos in allen möglichen Varianten verschiedener Wirtschaftszweige und -branchen nachge fragt werden. Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführerin aufgrund der unfallbedingten Einschränkungen am rechten Fuss und an der rechten Schulter die Verwertung der Tätigkeit als FaGe nicht mehr zumutbar ist. Wie die Beschwerdegegnerin dazu aber zu Recht festhält, verfüg t die B e schwerdeführer i n aufgrund der abgeschlos sene n Berufsausbildung nebst den Kernkompetenzen wie Pflegen und Betreuen auch über weitere Kompetenzen im Bereich Administration, Umgang mit Patienten/Klienten und Angehörigen sowie Arbeiten und Verantwortlichkeiten im Team, allenfalls auch mit Leitungsaufgaben. Es trifft auch zu, dass d iese Kompetenzen nicht eingeschränkt sind und in allen Bereichen, insbesondere auch im Dienstleistungsbereich, nachgefragt werden. Ausserdem konnte die Beschwer deführerin erfolgreich eine Umschulung der Invalidenversicherung zur Schulassistentin absolvier en ( Urk. 10/218 und Urk. 11/308 S. 2 ). Eine solche Tätigkeit im Schuldienst ist entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin auch nicht im Bereich einfache r Hilfsarbeitertätigkeiten körperlicher oder hand werklicher Art gemäss Kompetenzniveau 1 zu fassen. Die Beschwerdegegnerin schloss damit zu Recht, dass die erworbenen Ausbildungs- und Berufs - erfahrungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt im Kompetenzniveau 2 nachgefragt und dort gewinnbringend eingebracht werden können und keine Beschränkung auf Beschäftigungen im Kompetenzniveau 1 besteht. Damit ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin auf das Kompetenzniveau 2 abgestellt hat. 4.3. 3 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Lohndaten wie namentlich der LSE ermittelt, ist der so erhobene Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienst jahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswir kungen auf die Lohnhöhe haben können, und die versicherte Person je nach Ausprägung deswegen die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausge glichenen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann (BGE 135 V 297 E. 5.2; 126 V 75 E. 5b/ aa i.f.). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2; 126 V 75 E. 5b/ bb -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug vom Invaliden einkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist. Allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund heitliche Einschränkungen dürfen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidens bedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen (BGE 148 V 174 E. 6.3; 146 V 16 E. 4.1). Die Beschwerdegegnerin berücksichtigte einen zusätzlichen (Leidens-) Abzug von 10 % ( Urk. 11/300 S. 4 und Urk. 2 S. 9), was von Seiten der Beschwerdeführerin nicht respektive nicht substantiiert in Frage gestellt wurde (vgl. Urk. 1 Ziff. 25). In Anbetracht des vorerwähnten medizinischen Belastungsprofils aufgrund der unfallbedingten Einschränkungen rechtfertigt sich jedenfalls kein höhere r Abzug. Entsprechend reduziert sich das vorerwähnte Einkommen um 10 % auf Fr. 57'602.70. 4.4 Dem Valideneinkommen von Fr. 65'223.70 steht damit ein zumutbares Invalideneinkommen von Fr. 57'602.70 gegenüber, woraus ein aufgerundeter Invaliditätsgrad von 12 % und ein entsprechender Rentenanspruch resultiert. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Yolanda Schweri - Rechtsanwältin Nadine Berchtold-Suter - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubNef

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2023.00118 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiber Nef Urteil vom 5. Juni 2024

UV.2023.00118

UV.2023.00118

UV.2023.00118 III. Kammer

III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiber Nef

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiber Nef

Urteil vom 5. Juni 2024

Urteil vom 5. Juni 2024 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Yolanda Schweri

vertreten durch Rechtsanwältin Yolanda Schweri Kasernenstrasse 15, Postfach, 8021 Zürich

Kasernenstrasse 15, Postfach, 8021 Zürich gegen

gegen Suva

Suva Rechtsabteilung

Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern

Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin vertreten durch Rechtsanwältin Nadine Berchtold-Suter

vertreten durch Rechtsanwältin Nadine Berchtold-Suter Lischer Zemp & Partner, Rechtsanwälte und Notare

Lischer Zemp & Partner, Rechtsanwälte und Notare Schwanenplatz 4, 6004 Luzern

Schwanenplatz 4, 6004 Luzern Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 198 6, schloss eine Berufsausbildung mit Fähig keitszeugnis als Fachangestellte Gesundheit (FaGe) ab ( Urk. 11/62/21) und war in verschiedenen Bereichen, als Pflegeassistentin, Springerin in einer Kinderkrippe und als Tagesmutter tätig ( Urk. 11/62/5). Z uletzt war sie von September 2015 bis Mai 2016 in einem 80 % Pensum als FaGe in der Residenz Y.___ angestellt, wobei das Arbeitsverhältnis krankheitsbedingt durch den Betrieb gekündigt wurde ( Urk. 11/30/1 und Urk. 10/213/10 ). Ab 15. August 2015 erfüllte sie die Anspruchs v oraussetzungen zum Bezug von Arbeitslosentaggelder n und war damit bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Mit Schadenmeldung vom 1. Februar 2017 ( Urk. 1 1 /1) wurde der Suva mitgeteilt, dass sich d ie Versicherte am 1 5. J anuar 201 7 an der rechten Schulter verletzt habe, als sie beim Schlitteln gestürzt und nach vorne mit der Schulter auf den Schlitten geprallt sei ( Urk. 11 /1). Die Suva gewährte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Ein Gesuch um Leistungen der Eidgenössischen Invalidenversicherung, welches die Versicherte bereits am 24. Mai 2016 bei der SVA Graubünden, IV-Stelle, gestellt hatte, wies die se mit Verfügung vom 2 4. März 2017 ab ( Urk. 10/213/27-28).

1.1 X.___, geboren 198 6, schloss eine Berufsausbildung mit Fähig keitszeugnis als Fachangestellte Gesundheit (FaGe) ab ( Urk. 11/62/21) und war in verschiedenen Bereichen, als Pflegeassistentin, Springerin in einer Kinderkrippe und als Tagesmutter tätig ( Urk. 11/62/5). Z uletzt war sie von September 2015 bis Mai 2016 in einem 80 % Pensum als FaGe in der Residenz Y.___ angestellt, wobei das Arbeitsverhältnis krankheitsbedingt durch den Betrieb gekündigt wurde ( Urk. 11/30/1 und Urk. 10/213/10 ). Ab 15. August 2015 erfüllte sie die Anspruchs v oraussetzungen zum Bezug von Arbeitslosentaggelder n und war damit bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Mit Schadenmeldung vom 1. Februar 2017 ( Urk. 1 1 /1) wurde der Suva mitgeteilt, dass sich d ie Versicherte am 1 5. J anuar 201 7 an der rechten Schulter verletzt habe, als sie beim Schlitteln gestürzt und nach vorne mit der Schulter auf den Schlitten geprallt sei ( Urk. 11 /1). Die Suva gewährte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Ein Gesuch um Leistungen der Eidgenössischen Invalidenversicherung, welches die Versicherte bereits am 24. Mai 2016 bei der SVA Graubünden, IV-Stelle, gestellt hatte, wies die se mit Verfügung vom 2 4. März 2017 ab ( Urk. 10/213/27-28). 1.2 Am 3. Januar 2018 zog sich die Versicherte eine Kontusion am rechten Fersen bein (Calcaneus) zu, als sie vor dem Laden Z.___ in A.___ stehend bei starkem Wind vor einem umstürzenden Mammutbaum zur Seite springen musste ( Urk. 10/1, 10/5 und Urk. 10/12 ). Für das Zweitereignis gewährte d ie Suva ebenfalls Leistungen ( Heilbehandlung ). Dazu unterbreitete sie die medizinischen Unterlagen mehrfach ihrer Abteilung für Versicherungsmedizin ( Urk. 10/35 und Urk. 10/38/2) und liess eine kreisärztliche Untersuchung durchführen (Bericht vom 1 9. September 2019 [ Urk. 10/107 ]).

1.2 Am 3. Januar 2018 zog sich die Versicherte eine Kontusion am rechten Fersen bein (Calcaneus) zu, als sie vor dem Laden Z.___ in A.___ stehend bei starkem Wind vor einem umstürzenden Mammutbaum zur Seite springen musste ( Urk. 10/1, 10/5 und Urk. 10/12 ). Für das Zweitereignis gewährte d ie Suva ebenfalls Leistungen ( Heilbehandlung ). Dazu unterbreitete sie die medizinischen Unterlagen mehrfach ihrer Abteilung für Versicherungsmedizin ( Urk. 10/35 und Urk. 10/38/2) und liess eine kreisärztliche Untersuchung durchführen (Bericht vom 1 9. September 2019 [ Urk. 10/107 ]). D ie IV-Stelle erteilte in der Folge Kostengutsprache für eine Potentialabklärung für die Zeit vom 1 5. Oktober bis 3 1. Dezember 2019 ( Urk. 10/113). A m 1 9. Februar 2020 teilte die IV-Stelle den Abbruch der Integrationsmassnahme mit ( Urk. 10/124).

D ie IV-Stelle erteilte in der Folge Kostengutsprache für eine Potentialabklärung für die Zeit vom 1 5. Oktober bis 3 1. Dezember 2019 ( Urk. 10/113). A m 1 9. Februar 2020 teilte die IV-Stelle den Abbruch der Integrationsmassnahme mit ( Urk. 10/124). Am 5. August 2021 erfolgte die k reisärztliche Abschlussuntersuchung ( Urk. 10/ 201 ). Am 19. August 2021 stellte die Suva der Versicherten die Einstellung der vorübergehenden Leistungen (Taggeld und Heilbehandlung) per 3 1. August 2021 in Aussicht ( Urk. 10/210). Mit Verfügung vom 2 5. August 2021 sprach sie der Versicherten entsprechend einer Integritätseinbusse von 26.5 % ein e Integritätsentschädigung von Fr. 39’273.-- zu ( Urk. 10/208).

Am 5. August 2021 erfolgte die k reisärztliche Abschlussuntersuchung ( Urk. 10/ 201 ). Am 19. August 2021 stellte die Suva der Versicherten die Einstellung der vorübergehenden Leistungen (Taggeld und Heilbehandlung) per 3 1. August 2021 in Aussicht ( Urk. 10/210). Mit Verfügung vom 2 5. August 2021 sprach sie der Versicherten entsprechend einer Integritätseinbusse von 26.5 % ein e Integritätsentschädigung von Fr. 39’273.-- zu ( Urk. 10/208). M it Mitteilungen v om 4. Oktober 2021 und vom 1 0. Februar 2022 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache n für berufliche Vorbereitungs - und Weiterbildungs - massnahmen zu r Ausbildung als Schulassistentin für die Zeit vom 1. September 2021 bis 3 1. Juli 2022 ( Urk. 10/214 und Urk. 10/218 ).

M it Mitteilungen v om 4. Oktober 2021 und vom 1 0. Februar 2022 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache n für berufliche Vorbereitungs - und Weiterbildungs massnahmen zu r Ausbildung als Schulassistentin für die Zeit vom 1. September 2021 bis 3 1. Juli 2022 ( Urk. 10/214 und Urk. 10/218 ). Mit Verfügung vom 2 1. September 202 2 sprach die Suva de r Versicherten bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 12 % eine Invalidenrente mit Wirkung ab 1. August 2022 zu ( Urk. 10/227). Daran hielt sie auf Einsprache de r Versicherten hin ( Urk. 10/ 228 und Urk. 10/232 ) mit Entscheid vom 1 5. J uni 202 3 ( Urk. 2) fest.

Mit Verfügung vom 2 1. September 202 2 sprach die Suva de r Versicherten bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 12 % eine Invalidenrente mit Wirkung ab 1. August 2022 zu ( Urk. 10/227). Daran hielt sie auf Einsprache de r Versicherten hin ( Urk. 10/ 228 und Urk. 10/232 ) mit Entscheid vom 1 5. J uni 202 3 ( Urk. 2) fest. 2. Dagegen erhob d ie Versicherte am 1 8. August 202 3 ( Urk. 1) Beschwerde mit den folgenden Anträgen:

2. Dagegen erhob d ie Versicherte am 1 8. August 202 3 ( Urk. 1) Beschwerde mit den folgenden Anträgen: « 1. Der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 1 5. Juni 2023 resp. die Verfügung vom 2 1. September 2022 seien aufzuheben.

« 1. Der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 1 5. Juni 2023 resp. die Verfügung vom 2 1. September 2022 seien aufzuheben. 2. Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, den Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin neu festzulegen und hernach die entsprechenden Leistungen zu erbringen.

2. Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, den Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin neu festzulegen und hernach die entsprechenden Leistungen zu erbringen. 3. Für die Bemessung des Invalideneinkommens sei die Beschwerdegegnerin auch zu verpflichten, ergänzende medizinische Abklärungen zur qualitativen und quantitativen Arbeits- und Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin vorzunehmen.

3. Für die Bemessung des Invalideneinkommens sei die Beschwerdegegnerin auch zu verpflichten, ergänzende medizinische Abklärungen zur qualitativen und quantitativen Arbeits- und Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin vorzunehmen. 4. Unter allfälligen Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.»

4. Unter allfälligen Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.» Die Suva schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 3 1. Oktober 202 3 ( Urk. 9) auf Abweisung der Beschwerde, was de r Beschwerdeführer in am 2. November 202 3 ( Urk. 1 3 ) zur Kenntnis gebracht wurde.

Die Suva schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 3 1. Oktober 202 3 ( Urk. 9) auf Abweisung der Beschwerde, was de r Beschwerdeführer in am 2. November 202 3 ( Urk. 1 3 ) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Die Versicherung erbringt ihre Leistungen auch bei den im Einzelnen in Abs. 2 aufgeführten Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind. Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen für Schädigungen, die der verunfallten Person bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3).

1.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Die Versicherung erbringt ihre Leistungen auch bei den im Einzelnen in Abs. 2 aufgeführten Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind. Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen für Schädigungen, die der verunfallten Person bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3). 1.2 Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmäs sige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente.

1.2 Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmäs sige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente. Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorübergehen den Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärzt lichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungs massnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 UVG; BGE 144 V 354 E. 4.1 mit Hinweisen; Urteil des Bundes gerichts 8C_ 527/2020 vom 2. November 2020 E. 4.1 mit Hinweisen ). Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Mass gabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Begriffes «namhaft» in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erhoffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_ 64/2021 vom 14. April 2021 E. 3.2 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 134 V 109 E. 4.3). Grundlage für die Beurteilung dieser Rechtsfrage bilden in erster Linie die ärztlichen Auskünfte zu den therapeutischen Möglichkeiten und der Krankheitsentwicklung, die in der Regel unter dem Begriff Prognose erfasst werden (Urteile des Bundesgerichts 8C_640/2022 vom 9. August 2023 E. 4.1.2 und 8C_299/2022 vom 5. September 2022 E. 2.3, je mit Hinweisen).

Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorübergehen den Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärzt lichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungs massnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 UVG; BGE 144 V 354 E. 4.1 mit Hinweisen; Urteil des Bundes gerichts 8C_ 527/2020 vom 2. November 2020 E. 4.1 mit Hinweisen ). Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Mass gabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Begriffes «namhaft» in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erhoffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_ 64/2021 vom 14. April 2021 E. 3.2 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 134 V 109 E. 4.3). Grundlage für die Beurteilung dieser Rechtsfrage bilden in erster Linie die ärztlichen Auskünfte zu den therapeutischen Möglichkeiten und der Krankheitsentwicklung, die in der Regel unter dem Begriff Prognose erfasst werden (Urteile des Bundesgerichts 8C_640/2022 vom 9. August 2023 E. 4.1.2 und 8C_299/2022 vom 5. September 2022 E. 2.3, je mit Hinweisen). 1. 3 Gemäss Art. 36 Abs. 1 UVG werden die Pflegeleistungen und Kostenvergütungen sowie die Taggelder und Hilflosenentschädigungen nicht gekürzt, wenn die Gesundheitsschädigung nur teilweise Folge eines Unfalles ist. Dagegen werden nach Art. 36 Abs. 2 UVG die Invalidenrenten, die Integritätsentschädigungen und die Hinterlassenenrenten angemessen gekürzt, wenn die Gesundheitsschädigung oder der Tod nur teilweise die Folge eines Unfalles ist. Gesundheitsschädigungen vor dem Unfall, die zu keiner Verminderung der Erwerbsfähigkeit geführt haben, werden dabei nicht berücksichtigt.

1. 3 Gemäss Art. 36 Abs. 1 UVG werden die Pflegeleistungen und Kostenvergütungen sowie die Taggelder und Hilflosenentschädigungen nicht gekürzt, wenn die Gesundheitsschädigung nur teilweise Folge eines Unfalles ist. Dagegen werden nach Art. 36 Abs. 2 UVG die Invalidenrenten, die Integritätsentschädigungen und die Hinterlassenenrenten angemessen gekürzt, wenn die Gesundheitsschädigung oder der Tod nur teilweise die Folge eines Unfalles ist. Gesundheitsschädigungen vor dem Unfall, die zu keiner Verminderung der Erwerbsfähigkeit geführt haben, werden dabei nicht berücksichtigt. Diese Bestimmung setzt voraus, dass der Unfall und das nicht versicherte Ereignis eine bestimmte Gesundheitsschädigung gemeinsam verursacht haben. Dagegen ist die Bestimmung nicht anwendbar, wenn die beiden Einwirkungen einander nicht beeinflussende Schäden verursacht haben, so etwa, wenn der Unfall und das nicht versicherte Ereignis verschiedene Körperteile betreffen und sich damit die Krankheitsbilder nicht überschneiden. Diesfalls sind die Folgen des versicher ten Unfalles für sich allein zu bewerten (Urteil des Bundesgerichts 8C_172/2018 vom 4. Juni 2018 E. 4.4.2 mit Hinweis auf BGE 126 V 116 E. 3a und 121 V 326 E. 3c).

Diese Bestimmung setzt voraus, dass der Unfall und das nicht versicherte Ereignis eine bestimmte Gesundheitsschädigung gemeinsam verursacht haben. Dagegen ist die Bestimmung nicht anwendbar, wenn die beiden Einwirkungen einander nicht beeinflussende Schäden verursacht haben, so etwa, wenn der Unfall und das nicht versicherte Ereignis verschiedene Körperteile betreffen und sich damit die Krankheitsbilder nicht überschneiden. Diesfalls sind die Folgen des versicher ten Unfalles für sich allein zu bewerten (Urteil des Bundesgerichts 8C_172/2018 vom 4. Juni 2018 E. 4.4.2 mit Hinweis auf BGE 126 V 116 E. 3a und 121 V 326 E. 3c). 1.4 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen).

1. 5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts 8C_385/2023 vom 30. November 2023 E. 4.2.1).

1. 5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts 8C_385/2023 vom 30. November 2023 E. 4.2.1). Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versicherungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärun gen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).

Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ ee ). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versicherungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärun gen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Entscheid damit ( Urk. 2 S. 1 f.), dass sich die Beschwerdeführerin beim Unfallereignis vom 1 5. Januar 2017 eine Schulterkontusion rechts zugezogen habe. Bei einem weiteren Unfallereignis am 3. Januar 2018 habe sie sich eine Partialruptur des medialen Stranges der Plantarfaszie sowie eine laterale Bandläsion im Be reich des oberen Sprung gelenkes rechts zugezogen. Für die beide n Unfälle seien der Beschwerdeführerin die Heilkosten- und Taggeldleistungen bis 3 1. August 2021 aus der Unfallver sicherung ausgerichtet worden. Vom 1. September 2021 bis 31. Juli 2022 seien die Taggelder durch die Invalidenversicherung übernommen worden.

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Entscheid damit ( Urk. 2 S. 1 f.), dass sich die Beschwerdeführerin beim Unfallereignis vom 1 5. Januar 2017 eine Schulterkontusion rechts zugezogen habe. Bei einem weiteren Unfallereignis am 3. Januar 2018 habe sie sich eine Partialruptur des medialen Stranges der Plantarfaszie sowie eine laterale Bandläsion im Be reich des oberen Sprung gelenkes rechts zugezogen. Für die beide n Unfälle seien der Beschwerdeführerin die Heilkosten- und Taggeldleistungen bis 3 1. August 2021 aus der Unfallver sicherung ausgerichtet worden. Vom 1. September 2021 bis 31. Juli 2022 seien die Taggelder durch die Invalidenversicherung übernommen worden. Aufgrund der versicherungsmedizinische n Beurteilung seien der Beschwerde führerin u nter Berücksichtigung der Zumutbarkeit für die rechte Schulter und der rechten Ferse leichte, überwiegend sitzende Tätigkeiten mit zeitweisem Stehen und Gehen ganztägig zumutbar (S. 7). Gestützt darauf sei das Invalidenein kommen aufgrund der Tabellenlöhne (LSE) und unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 10 % er rechnet worden (S. 8 f.).

Aufgrund der versicherungsmedizinische n Beurteilung seien der Beschwerde führerin u nter Berücksichtigung der Zumutbarkeit für die rechte Schulter und der rechten Ferse leichte, überwiegend sitzende Tätigkeiten mit zeitweisem Stehen und Gehen ganztägig zumutbar (S. 7). Gestützt darauf sei das Invalidenein kommen aufgrund der Tabellenlöhne (LSE) und unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 10 % er rechnet worden (S. 8 f.). In ihrer Beschwerdeantwort führte sie aus ( Urk. 9), die Beschwerdeführerin beanstande bei der Berechnung des Invalideneinkommens erstmals die Einordung ins Kompetenzniveau 2. Die Beschwerdeführerin verfüge über eine abgeschlos sene Berufsausbildung als Fachfrau Gesundheit. Nebst den Kernkompetenzen wie Pflegen und Betreuen verfüge sie damit auch über weitere Kompetenzen im Bereich Administration, Umgang mit Patienten/Klienten und Angehörigen sowie Arbeiten im Team, auch mit Leitungsaufgaben. Diese Kompetenzen seien bei ihr nicht eingeschränkt und würden in allen Bereichen, insbesondere auch im Dienst leis tungsbereich, nachgefragt. Es sei deshalb zu Rech t vom Kompetenzniveau 2 ausgegangen worden (S. 7 f.).

In ihrer Beschwerdeantwort führte sie aus ( Urk. 9), die Beschwerdeführerin beanstande bei der Berechnung des Invalideneinkommens erstmals die Einordung ins Kompetenzniveau 2. Die Beschwerdeführerin verfüge über eine abgeschlos sene Berufsausbildung als Fachfrau Gesundheit. Nebst den Kernkompetenzen wie Pflegen und Betreuen verfüge sie damit auch über weitere Kompetenzen im Bereich Administration, Umgang mit Patienten/Klienten und Angehörigen sowie Arbeiten im Team, auch mit Leitungsaufgaben. Diese Kompetenzen seien bei ihr nicht eingeschränkt und würden in allen Bereichen, insbesondere auch im Dienst leis tungsbereich, nachgefragt. Es sei deshalb zu Rech t vom Kompetenzniveau 2 ausgegangen worden (S. 7 f.). 2.2 D ie Beschwerdeführer in stellte sich auf den Standpunkt ( Urk. 1 S. 5 ), die Beschwerdegegnerin habe die Bemessung des Invaliditätsgrades gestützt auf ein Zumutbarkeitsprofil des Kreisarztes vom 5. August 2021 vorgenommen, welches hinsichtlich der noch zumutbaren Leistungsfähigkeit unklar sei. I m Zeitpunkt der Rentenfestsetzung seien auch keine ergänzenden Abklärungen zu Art und Umfang einer noch zumutbaren Tätigkeit vorgenommen worden. Ebenso sei das Invalideneinkommen zu Unrecht anhand des Kompetenzniveaus 2 der LSE festgelegt und ein leidensbedingter Abzug von lediglich 10 % vorgenommen worden.

2.2 D ie Beschwerdeführer in stellte sich auf den Standpunkt ( Urk. 1 S. 5 ), die Beschwerdegegnerin habe die Bemessung des Invaliditätsgrades gestützt auf ein Zumutbarkeitsprofil des Kreisarztes vom 5. August 2021 vorgenommen, welches hinsichtlich der noch zumutbaren Leistungsfähigkeit unklar sei. I m Zeitpunkt der Rentenfestsetzung seien auch keine ergänzenden Abklärungen zu Art und Umfang einer noch zumutbaren Tätigkeit vorgenommen worden. Ebenso sei das Invalideneinkommen zu Unrecht anhand des Kompetenzniveaus 2 der LSE festgelegt und ein leidensbedingter Abzug von lediglich 10 % vorgenommen worden. Die Beschwerdegegnerin verstehe die Ausführungen des Kreisarzte s so, dass die Einschränkungen im Zumutbarkeitsprofil zur Hälfte wegen der Schulterbeschwer den und zur Hälfte wegen der Fussbeschwerden bestünden. Dem könne nicht gefolgt werden, denn eine ganztägige Tätigkeit sei nicht gleichbedeutend mit einer ganztägigen Leistungsfähigkeit. Die Formulierung « gesamthaft prozentual eingeschränkte Zumutbarkeit von jeweils 50 % für die rechte Schulter und den rechten Fuss » spreche dafür, dass ein entsprechend eingeschränktes Rendement bei ganztägiger Tätigkeit sowohl durch die Schulter als auch den Fuss verursacht werde.

Die Beschwerdegegnerin verstehe die Ausführungen des Kreisarzte s so, dass die Einschränkungen im Zumutbarkeitsprofil zur Hälfte wegen der Schulterbeschwer den und zur Hälfte wegen der Fussbeschwerden bestünden. Dem könne nicht gefolgt werden, denn eine ganztägige Tätigkeit sei nicht gleichbedeutend mit einer ganztägigen Leistungsfähigkeit. Die Formulierung « gesamthaft prozentual eingeschränkte Zumutbarkeit von jeweils 50 % für die rechte Schulter und den rechten Fuss » spreche dafür, dass ein entsprechend eingeschränktes Rendement bei ganztägiger Tätigkeit sowohl durch die Schulter als auch den Fuss verursacht werde. Hinsichtlich des rechten Fusses sei die (Integritäts-) Schadensbeurteilung des Kreisarztes mit 10 % auch zu optimistisch ausgefallen, da aus dem Bericht des Orthopäden Dr. B.___ hervorgehe, dass sie unter massivsten Schmerzen bei Druck auf die Ferse leide, welche ein normales Gehen verhindere. Sie laufe seit Jahren nur noch auf dem Vorfuss, weshalb sich eine Verkürzung der Wadenmuskulatur und mittlerweile auch eine Flexionskontraktur des rechten Knies entwickelt habe. Diese seit Jahren bestehende massive Schmerzproblematik sowohl an der Schulter als auch am Fuss führt en zu einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit, selbst bei ganztägiger Präsenzzeit. Nebst der Schmerzproblematik sei weiter zu berücksich tigen, dass die rechte Schulter resp ektive der rechte dominante Arm funktionell stark eingeschränkt se i. Auch einfache manuelle Tätigkeiten würden dadurch stark eingeschränkt, was bei der Festlegung des hypothetischen Invaliden - einkommens mit einem leidensbedingten Abzug von mehr als 10 % zu berücksich tigen sei. Schliesslich sei auch nicht nachvollziehbar, weshalb die Beschwerde gegnerin das Invalideneinkommen gestützt auf das Kompetenz - niveau 2 festgelegt ha be. Sie sei gelernte Fachfrau Gesundheit und könne diese Tätigkeit nicht mehr ausüben (S. 6). Die Tätigkeit bei der Gemeinde D.___ (Mittagstisch und Springerin Klassenassistenz) ha be sie sich selber gesucht und dazu habe sie mit Hilfe der Invalidenversicherung auch noch einen entsprechenden Kurs absolvieren können. E ine Schulassistenz sei jedoch ebenfalls eine reine Hilfs tätigkeit, weshalb das Invalideneinkommen nach dem Kompetenz - niveau 1 zu bemessen sei. Selbst bei Annahme einer vollen Arbeitsfähigkeit und eines leidensbedingten Abzugs von lediglich 10 % würde ein Invaliditätsgrad von 25 % resultieren (S. 7).

Hinsichtlich des rechten Fusses sei die (Integritäts-) Schadensbeurteilung des Kreisarztes mit 10 % auch zu optimistisch ausgefallen, da aus dem Bericht des Orthopäden Dr. B.___ hervorgehe, dass sie unter massivsten Schmerzen bei Druck auf die Ferse leide, welche ein normales Gehen verhindere. Sie laufe seit Jahren nur noch auf dem Vorfuss, weshalb sich eine Verkürzung der Wadenmuskulatur und mittlerweile auch eine Flexionskontraktur des rechten Knies entwickelt habe. Diese seit Jahren bestehende massive Schmerzproblematik sowohl an der Schulter als auch am Fuss führt en zu einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit, selbst bei ganztägiger Präsenzzeit. Nebst der Schmerzproblematik sei weiter zu berücksich tigen, dass die rechte Schulter resp ektive der rechte dominante Arm funktionell stark eingeschränkt se i. Auch einfache manuelle Tätigkeiten würden dadurch stark eingeschränkt, was bei der Festlegung des hypothetischen Invaliden einkommens mit einem leidensbedingten Abzug von mehr als 10 % zu berücksich tigen sei. Schliesslich sei auch nicht nachvollziehbar, weshalb die Beschwerde gegnerin das Invalideneinkommen gestützt auf das Kompetenz niveau 2 festgelegt ha be. Sie sei gelernte Fachfrau Gesundheit und könne diese Tätigkeit nicht mehr ausüben (S. 6). Die Tätigkeit bei der Gemeinde D.___ (Mittagstisch und Springerin Klassenassistenz) ha be sie sich selber gesucht und dazu habe sie mit Hilfe der Invalidenversicherung auch noch einen entsprechenden Kurs absolvieren können. E ine Schulassistenz sei jedoch ebenfalls eine reine Hilfs tätigkeit, weshalb das Invalideneinkommen nach dem Kompetenz niveau 1 zu bemessen sei. Selbst bei Annahme einer vollen Arbeitsfähigkeit und eines leidensbedingten Abzugs von lediglich 10 % würde ein Invaliditätsgrad von 25 % resultieren (S. 7). 3.

3. 3.1 Anlässlich der k reisärztlichen Untersuchung vom 1 9. September 2019 ( Urk. 10/107) hielt Dr. med. E.___, Facharzt für O rthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, fest, die Beschwerdeführerin habe am 15. Januar 2017 bei einem Sturz vom Schlitten eine Kontusions-Distorsions verletzun g an der rechten Schulter erlitten und am 3. Januar 2018 habe sie sich bei der Flucht vor einem umstürzenden Baum eine Kontusion Kalkaneus rechts zugezogen. In Bezug auf die Schulter habe sie an gebe n, dass die Beschwerden laufend leicht zurückg egangen seien. Nach wie vor bestünden ein bewegungs- und belastungsabhängiger Schulterschmerz und ein Nachtschmerz. Sie habe sich aber bereits wieder daran gewöhnt, die rechte Hand bei Alltagstätigkeiten miteinzusetzen, zum Teil sogar für Tätigkeiten auf Schulterhöhe. Auch das Bewegungsausmass habe sich ordentlich verbessert, es sei jedoch noch nicht möglich, die rechte Hand für die Haarwäsche oder für Tätigkeiten am Rücken einzusetzen. In Bezug auf die Ferse rechts gebe sie nach wie vor eine erhebliche Beeinträchtigung an. Die volle Fersenbelastung werde nach wie vor nicht toleriert und da s maximal tolerier bare Gewicht im Bereich der Ferse lieg e bei rund zehn Kilogramm. Bei längerem Gehen habe sie vermehrt Vorfussbeschwerden, sodass die Gehstrecke auf 500 bis 700 Meter reduziert sei.

3.1 Anlässlich der k reisärztlichen Untersuchung vom 1 9. September 2019 ( Urk. 10/107) hielt Dr. med. E.___, Facharzt für O rthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, fest, die Beschwerdeführerin habe am 15. Januar 2017 bei einem Sturz vom Schlitten eine Kontusions-Distorsions verletzun g an der rechten Schulter erlitten und am 3. Januar 2018 habe sie sich bei der Flucht vor einem umstürzenden Baum eine Kontusion Kalkaneus rechts zugezogen. In Bezug auf die Schulter habe sie an gebe n, dass die Beschwerden laufend leicht zurückg egangen seien. Nach wie vor bestünden ein bewegungs- und belastungsabhängiger Schulterschmerz und ein Nachtschmerz. Sie habe sich aber bereits wieder daran gewöhnt, die rechte Hand bei Alltagstätigkeiten miteinzusetzen, zum Teil sogar für Tätigkeiten auf Schulterhöhe. Auch das Bewegungsausmass habe sich ordentlich verbessert, es sei jedoch noch nicht möglich, die rechte Hand für die Haarwäsche oder für Tätigkeiten am Rücken einzusetzen. In Bezug auf die Ferse rechts gebe sie nach wie vor eine erhebliche Beeinträchtigung an. Die volle Fersenbelastung werde nach wie vor nicht toleriert und da s maximal tolerier bare Gewicht im Bereich der Ferse lieg e bei rund zehn Kilogramm. Bei längerem Gehen habe sie vermehrt Vorfussbeschwerden, sodass die Gehstrecke auf 500 bis 700 Meter reduziert sei. Zum Befund führte der Kreisarzt aus, es bestehe ein gute r Allgemeinzustand bei einer Körpergrösse von 170 Zentimeter und einem Gewicht von 130 Kilogramm. In näherer Zukunft sei eine Magenoperation mittels Banding vorgesehen. Bei der Inspektion seien keine Seitendifferenzen erkennbar (Obesitas). Es bestehe eine l eichte Druckdolenz vor allem ventral und im Bereich des AC-Gelenkes rechts, weniger ausgeprägt dorsal, und eine normotone Schultergürtelmuskulatur. Der Nackengriff sei rechts unvollständig möglich und der Gegenschultergriff und der Schürzengriff nicht durchführbar. Bei der kursorischen Prüfung der Rotatoren manschette könne in allen Richtungen Kraft, wenn auch reduziert, aufgebaut werden. Das Gehen im Untersuchungszimmer sei flüssig möglich, aber unter Entlastung der rechten Ferse. Sowohl in Bezug auf die Schulter wie auch in Bezug auf die Ferse rechts sei mit einer deutlichen Verbesserung im Bereich des nächsten halben Jahres zu rechnen und sicher werde die Beschwerdeführerin von der im Januar vorgesehen en Magenoperation durch die zu erwartende Gewichtsreduk tion profitieren. Die Einschränkungen im Bereich der Schulter rechts und Ferse rechts würden die Rückkehr in die angestammte Tätigkeit nicht zulassen. Es sei aber davon auszugehen, dass eine leichte Tätigkeit, die überwiegend im Sitzen erbracht werden könne und bei der keine Belastung der rechten Hand über Schulterhöhe anfalle n würden, möglich sei. Nach einer Angewöhnungsphase sei für eine derartige Tätigkeit ein ganztägiger Einsatz wahrscheinlich möglich. Bei der erheblich reduzierten Gehfähigkeit sei darauf zu achten, dass der Arbeitsweg, de r zu Fuss zurückleg t werden müsse, kurz sein müsse und dazu allenfalls eine Gehhilfe (Vorderarmstöcke, Rollator) sinnvoll sei (S. 6).

Zum Befund führte der Kreisarzt aus, es bestehe ein gute r Allgemeinzustand bei einer Körpergrösse von 170 Zentimeter und einem Gewicht von 130 Kilogramm. In näherer Zukunft sei eine Magenoperation mittels Banding vorgesehen. Bei der Inspektion seien keine Seitendifferenzen erkennbar (Obesitas). Es bestehe eine l eichte Druckdolenz vor allem ventral und im Bereich des AC-Gelenkes rechts, weniger ausgeprägt dorsal, und eine normotone Schultergürtelmuskulatur. Der Nackengriff sei rechts unvollständig möglich und der Gegenschultergriff und der Schürzengriff nicht durchführbar. Bei der kursorischen Prüfung der Rotatoren manschette könne in allen Richtungen Kraft, wenn auch reduziert, aufgebaut werden. Das Gehen im Untersuchungszimmer sei flüssig möglich, aber unter Entlastung der rechten Ferse. Sowohl in Bezug auf die Schulter wie auch in Bezug auf die Ferse rechts sei mit einer deutlichen Verbesserung im Bereich des nächsten halben Jahres zu rechnen und sicher werde die Beschwerdeführerin von der im Januar vorgesehen en Magenoperation durch die zu erwartende Gewichtsreduk tion profitieren. Die Einschränkungen im Bereich der Schulter rechts und Ferse rechts würden die Rückkehr in die angestammte Tätigkeit nicht zulassen. Es sei aber davon auszugehen, dass eine leichte Tätigkeit, die überwiegend im Sitzen erbracht werden könne und bei der keine Belastung der rechten Hand über Schulterhöhe anfalle n würden, möglich sei. Nach einer Angewöhnungsphase sei für eine derartige Tätigkeit ein ganztägiger Einsatz wahrscheinlich möglich. Bei der erheblich reduzierten Gehfähigkeit sei darauf zu achten, dass der Arbeitsweg, de r zu Fuss zurückleg t werden müsse, kurz sein müsse und dazu allenfalls eine Gehhilfe (Vorderarmstöcke, Rollator) sinnvoll sei (S. 6). 3.2 Nach erneuter Vorlage zur kreisärztlichen Beurteilung empfahl Kreisarzt Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs apparates, in der Stellungnahme vom 2 2. Februar 2021 ( Urk. 10/179 und Urk. 11/262/7 ) neue bildgebende U ntersuchunge n zu veranlassen und weitere Erkundigungen zum Verlauf bei den Behandlern einzuholen.

3.2 Nach erneuter Vorlage zur kreisärztlichen Beurteilung empfahl Kreisarzt Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs apparates, in der Stellungnahme vom 2 2. Februar 2021 ( Urk. 10/179 und Urk. 11/262/7 ) neue bildgebende U ntersuchunge n zu veranlassen und weitere Erkundigungen zum Verlauf bei den Behandlern einzuholen. 3.2.1 Im Bericht über das MRI der rechten Schulter vom 2 9. März 2021 ( Urk. 11/262 / 4-5 ) hielt die zuständige Radiologin fest, die Frage stellung betreffe Veränderungen oder neue pathologische Befunde und insbesondere radiologische Hinweise auf eine Capsulitis adhäsiva unter Berücksichtigung der MRT-Diagnostik vom 6. Februar 201 7. F ür eine Capsulitis adhäsiva bestünden bei fehlendem Nachweis von synovialen Proliferationen und nicht obliteriertem subcoracoidem Dreieck keine Hinweise. Es zeige sich ein v orbestehender Riss im posterioren Labrum, differentialdiagnostisch bei Status nach hinterer Schulterluxation. Die Rotatoren manschette sei intakt.

3.2.1 Im Bericht über das MRI der rechten Schulter vom 2 9. März 2021 ( Urk. 11/262 4-5 ) hielt die zuständige Radiologin fest, die Frage stellung betreffe Veränderungen oder neue pathologische Befunde und insbesondere radiologische Hinweise auf eine Capsulitis adhäsiva unter Berücksichtigung der MRT-Diagnostik vom 6. Februar 201 7. F ür eine Capsulitis adhäsiva bestünden bei fehlendem Nachweis von synovialen Proliferationen und nicht obliteriertem subcoracoidem Dreieck keine Hinweise. Es zeige sich ein v orbestehender Riss im posterioren Labrum, differentialdiagnostisch bei Status nach hinterer Schulterluxation. Die Rotatoren manschette sei intakt. 3.2.2 Zum MRI des rechten Fusses vom 3 0. März 2021 ( Urk. 10/185) führte der zustän dige Radiologe aus, z um Vergleich dien e die auswärtige Voruntersuchung vom 1 8. Februar 201 9. Gegenüber der Voruntersuchung zeigten sich dabei eine partielle Regredienz der spindelförmigen Verdickung und eine weitgehende Regredienz der Signalalteration dorsal im medialen Zügel der plantaren Faszie im Sinne einer Vernarbung/ Regredienz der entzündlichen Veränderungen. Es bestehe kein Kontinuitätsunterbruch und im klinischen Kontext handle es sich wahrscheinlich um eine zunehmende Vernarbung einer traumatischen Faszien läsion. Rein bildgebend käme auch eine plantare Fibromatose mit Regredienz der entzündlichen Aktivität in Frage.

3.2.2 Zum MRI des rechten Fusses vom 3 0. März 2021 ( Urk. 10/185) führte der zustän dige Radiologe aus, z um Vergleich dien e die auswärtige Voruntersuchung vom 1 8. Februar 201 9. Gegenüber der Voruntersuchung zeigten sich dabei eine partielle Regredienz der spindelförmigen Verdickung und eine weitgehende Regredienz der Signalalteration dorsal im medialen Zügel der plantaren Faszie im Sinne einer Vernarbung/ Regredienz der entzündlichen Veränderungen. Es bestehe kein Kontinuitätsunterbruch und im klinischen Kontext handle es sich wahrscheinlich um eine zunehmende Vernarbung einer traumatischen Faszien läsion. Rein bildgebend käme auch eine plantare Fibromatose mit Regredienz der entzündlichen Aktivität in Frage. 3. 2. 3 Im Bericht der Universitätsklinik G.___ vom 2 0. Mai 2021 ( Urk. 11/266) führte der zuständige Chefarzt für Rheumatologie, Dr. med. H.___, zu Händen der Beschwerdegegnerin aus, die Beschwerdeführerin sei in gutem Allgemein- und Ernährungszustand. Das Gangbild sei flüssig, jedoch mit fehlender Mitbewegung des rechten Armes. Es bestünden eine langbogige, leichte, linkskonvexe Krümmung, eine leichte Beckeninklination und eine beidseitige Schulterprotrak tion. Die Beweglichkeit der ganzen Halswirbelsäule sei gut, indolent und es bestünden vereinzelte Gelenkdysfunktionen. Die Beschwerdeführerin leide an chronischen rechtsseitigen Schulterschmerzen mit dem klinischen Bild einer adhäsiven Capsulitis. Auf funktioneller Ebene könne sich trotz des vierjährigen Verlaufs noch eine weitere Verbesserung einstellen, wobei dazu jedoch kein Zeit raum angeben werden könne. Inwieweit sich die Schme r zsituation in Zukunft verbessern werde, sei schwierig zu sagen. Aufgrund der bereits länger bestehen den Problematik und von der aktuellen Präsentation her sei neb st einer persistierenden nozizeptiven Ursache zudem von einer stattgehabten peripheren und zentralen Sensibilisierung auszugehen. Dies habe wiederum einen Einfluss auf die Schulterfunktion. Da die Beschwerdeführerin seit gut eineinhalb Jahren keine Therapie mehr besuche, sei eine solche erneut aufzunehmen und nach Möglichkeit einmalig auch eine multimodale Schmerztherapie durchzuführen. Eine solche sei aktuell aber wegen der täglichen Diarrhoe nicht durchführbar. Falls von kardialer Seite keine Kontraindikationen mehr für ein e Ketamin-Infusion bestünden, sei eine solche durchzuführen. Unabhängig vom weiteren Verlauf sei es aber nicht realistisch, dass die Beschwerdeführerin wieder in den angestammten Beruf als Fachangestellte Gesundheit zurückkehren werde. Diesbezüglich sei eine baldmöglichste Evaluation einer Umschulung zu empfeh len. Betreffend die Belastbarkeit seien mit dem rechten Arm lediglich leichte, unterstützende Funktionen ohne repetitives Greifen oder Halten von Gegenstän den mit der Hand möglich. Repetitive Bewegungen im Schultergelenk sollten aufgrund der Schmerzsituation vermieden werden.

3. 2. 3 Im Bericht der Universitätsklinik G.___ vom 2 0. Mai 2021 ( Urk. 11/266) führte der zuständige Chefarzt für Rheumatologie, Dr. med. H.___, zu Händen der Beschwerdegegnerin aus, die Beschwerdeführerin sei in gutem Allgemein- und Ernährungszustand. Das Gangbild sei flüssig, jedoch mit fehlender Mitbewegung des rechten Armes. Es bestünden eine langbogige, leichte, linkskonvexe Krümmung, eine leichte Beckeninklination und eine beidseitige Schulterprotrak tion. Die Beweglichkeit der ganzen Halswirbelsäule sei gut, indolent und es bestünden vereinzelte Gelenkdysfunktionen. Die Beschwerdeführerin leide an chronischen rechtsseitigen Schulterschmerzen mit dem klinischen Bild einer adhäsiven Capsulitis. Auf funktioneller Ebene könne sich trotz des vierjährigen Verlaufs noch eine weitere Verbesserung einstellen, wobei dazu jedoch kein Zeit raum angeben werden könne. Inwieweit sich die Schme r zsituation in Zukunft verbessern werde, sei schwierig zu sagen. Aufgrund der bereits länger bestehen den Problematik und von der aktuellen Präsentation her sei neb st einer persistierenden nozizeptiven Ursache zudem von einer stattgehabten peripheren und zentralen Sensibilisierung auszugehen. Dies habe wiederum einen Einfluss auf die Schulterfunktion. Da die Beschwerdeführerin seit gut eineinhalb Jahren keine Therapie mehr besuche, sei eine solche erneut aufzunehmen und nach Möglichkeit einmalig auch eine multimodale Schmerztherapie durchzuführen. Eine solche sei aktuell aber wegen der täglichen Diarrhoe nicht durchführbar. Falls von kardialer Seite keine Kontraindikationen mehr für ein e Ketamin-Infusion bestünden, sei eine solche durchzuführen. Unabhängig vom weiteren Verlauf sei es aber nicht realistisch, dass die Beschwerdeführerin wieder in den angestammten Beruf als Fachangestellte Gesundheit zurückkehren werde. Diesbezüglich sei eine baldmöglichste Evaluation einer Umschulung zu empfeh len. Betreffend die Belastbarkeit seien mit dem rechten Arm lediglich leichte, unterstützende Funktionen ohne repetitives Greifen oder Halten von Gegenstän den mit der Hand möglich. Repetitive Bewegungen im Schultergelenk sollten aufgrund der Schmerzsituation vermieden werden. 3. 2. 4 Zu Händen des Kreisarztes führte Dr. med. I.___, leitender Arzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie der Klinik J.___ nach seiner Untersuchung vom 2. Juni 2021 ( Urk. 10/194) aus, klinisch und MR-diagnostisch handle es sich um eine bisher therapierefraktäre Plantarfasziitis. Die Physiotherapie habe keinen bahnbrechenden Erfolg gebracht und die Stosswellentherapie sei aufgrund vermehrter Schmerzen abgebrochen worden. Therapeutisch stünde n weiterhin Infiltrationen z.B. lokal mit Lokalanästhetikum und einem Cortisongemisch zur Verfügung, wobei die Beschwerdeführerin dies aufgrund mehrerer Allergien nicht durchführen lassen möchte. Alternativ gäbe es eine Infiltration der Waden muskulatur mit Botulinumtoxin, die gemäss klinische r Studien zu guten Erfolgen führe. Alternativ könnte eine therapeutische Bestrahlung der Plantarfaszie durch die Radioonkologie erfolgen. E ine chirurgische Intervention sehe er zurück haltend und dies komme auch für die Beschwerdeführerin nicht in Frage.

3. 2. 4 Zu Händen des Kreisarztes führte Dr. med. I.___, leitender Arzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie der Klinik J.___ nach seiner Untersuchung vom 2. Juni 2021 ( Urk. 10/194) aus, klinisch und MR-diagnostisch handle es sich um eine bisher therapierefraktäre Plantarfasziitis. Die Physiotherapie habe keinen bahnbrechenden Erfolg gebracht und die Stosswellentherapie sei aufgrund vermehrter Schmerzen abgebrochen worden. Therapeutisch stünde n weiterhin Infiltrationen z.B. lokal mit Lokalanästhetikum und einem Cortisongemisch zur Verfügung, wobei die Beschwerdeführerin dies aufgrund mehrerer Allergien nicht durchführen lassen möchte. Alternativ gäbe es eine Infiltration der Waden muskulatur mit Botulinumtoxin, die gemäss klinische r Studien zu guten Erfolgen führe. Alternativ könnte eine therapeutische Bestrahlung der Plantarfaszie durch die Radioonkologie erfolgen. E ine chirurgische Intervention sehe er zurück haltend und dies komme auch für die Beschwerdeführerin nicht in Frage. 3. 3 Im Bericht über die ärztliche Abschlussuntersuchung vom 5. August 2021 ( Urk. 10/201) führte Kreisarzt Dr. F.___ aus (S. 4 f. ), die Beschwerdeführerin gebe an, d er Zustand der rechten Schulter habe sich nie wirklich gebessert und die Beweglichkeit sei eingeschränkt. Es bestünden Probleme beim Gewichte tragen und bei Tätigkeiten über Kopf- und Schulterhöhe. Dadurch bestünden Schwierigkeiten beim Ent - und Bekleiden und bei der Körperpflege. Eine Wetter empfindlichkeit besteh e nicht, eher regelmässig e schmerzbedingte Durchschlaf störungen, wobei das Liegen auf der rechten Körperseite nicht möglich sei. Aufgrund fehlender nachhaltiger Therapieerfolge sei die therapeutische Behand lung für die rechte Schulter vor eineinhalb Jahren eingestellt worden. Abwechselnd nehme sie Voltaren Rapid und Mephadolor 500 mg zwei- bis dreimal täglich, zusätzlich viermal zwei Tabletten Novalgin 500 mg und zudem bei Beschwerdezunahme Oxynorm 5 mg ein. Betreffend den rechten Fuss gebe sie Beschwerden bei jedem Schritt an und das Gehen sei nur auf dem Vorfuss möglich. Durch regelmässiges Tragen von weichbettenden Einlagen habe sich zwar eine gewisse Entlastung für den Vorfuss ergeben, das beschwerdefreie Gehen sei aber trotzdem nicht möglich und die Gehstrecke auf ebener Erde mit normale m Gehtempo sei auf 400 bis 500 Meter limitiert. Die gesamthaft limitierte Gehstrecke während des Tages betrage zirka 800 Meter. Treppensteigen sei grund sätzlich möglich, aber limitiert durch schmerzhaftes Ziehen im mittleren Bereich der Fusssohle und Bergaufgehen sei schwieriger als Bergabgehen. Die Mobilität im Alltag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und kurze Strecken selbständig mit einem Automatik-PKW sei en möglich (S. 5).

3. 3 Im Bericht über die ärztliche Abschlussuntersuchung vom 5. August 2021 ( Urk. 10/201) führte Kreisarzt Dr. F.___ aus (S. 4 f. ), die Beschwerdeführerin gebe an, d er Zustand der rechten Schulter habe sich nie wirklich gebessert und die Beweglichkeit sei eingeschränkt. Es bestünden Probleme beim Gewichte tragen und bei Tätigkeiten über Kopf- und Schulterhöhe. Dadurch bestünden Schwierigkeiten beim Ent und Bekleiden und bei der Körperpflege. Eine Wetter empfindlichkeit besteh e nicht, eher regelmässig e schmerzbedingte Durchschlaf störungen, wobei das Liegen auf der rechten Körperseite nicht möglich sei. Aufgrund fehlender nachhaltiger Therapieerfolge sei die therapeutische Behand lung für die rechte Schulter vor eineinhalb Jahren eingestellt worden. Abwechselnd nehme sie Voltaren Rapid und Mephadolor 500 mg zwei- bis dreimal täglich, zusätzlich viermal zwei Tabletten Novalgin 500 mg und zudem bei Beschwerdezunahme Oxynorm 5 mg ein. Betreffend den rechten Fuss gebe sie Beschwerden bei jedem Schritt an und das Gehen sei nur auf dem Vorfuss möglich. Durch regelmässiges Tragen von weichbettenden Einlagen habe sich zwar eine gewisse Entlastung für den Vorfuss ergeben, das beschwerdefreie Gehen sei aber trotzdem nicht möglich und die Gehstrecke auf ebener Erde mit normale m Gehtempo sei auf 400 bis 500 Meter limitiert. Die gesamthaft limitierte Gehstrecke während des Tages betrage zirka 800 Meter. Treppensteigen sei grund sätzlich möglich, aber limitiert durch schmerzhaftes Ziehen im mittleren Bereich der Fusssohle und Bergaufgehen sei schwieriger als Bergabgehen. Die Mobilität im Alltag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und kurze Strecken selbständig mit einem Automatik-PKW sei en möglich (S. 5). Zum Befund führte der Kreisarzt aus (S. 5 f.), die Beschwerdeführerin sei Rechtshänderin mit Körpergrösse 170 cm und einem Körpergewicht von 80 Kilogramm. Es zeige sich im Vorraum des Untersuchungszimmers ein promptes Aufstehen und ein zügiges Gangbild mit Steppergang. A n der rechten Schulter bestehe seitenvergleichend eine geringe Atrophie am dorsalen Schulterkomparti ment. Der Deltoideus lateralseitig sei normal ausgeprägt. Es bestehe ein Muskel hartspann am Trapezius beidseits, links ausgeprägter als rechts mit tastbare n Myogelosen. Seitenvergleichend sei die Hauttemperatur unauffällig, ohne eine Allodynie, Hyperhidros e oder Hypotrichose. Bei horizontaler Abduktion könn t e n die linke Gegenseite mit der Hand und beim Nackengriff das rechte Ohr nicht erreicht werden. Der Jobe -Test sei negativ und der Lift off-Test sei bei deutlich eingeschränkter Innenrotationsfähigkeit nicht konklusiv beurteilbar. Es zeigten sich eine unauffällige Beweglichkeit der Langfinger bei aktiv vollständigem Faustschluss und Extension und eine uneingeschränkte, seitengleiche Beweglich keit in beiden Handgelenken. Die Beschwielung sei an beiden Handinnenflächen unauffällig und seitenvergleichend bestehe keine Thenar -/ Hypothenaratrophie rechts. Hinsichtlich des Befund s an den Füssen bestehe im Barfussstand ein Abheben der Ferse von zwei Zentimeter n bei horizontalem Beckenstand und reflektorisch leichter Knieflexion. Der Barfussgang sei nur auf dem Vorfuss möglich. Der Zehenstand sei beidseits, links problemlos und rechts unsicher auf dem Vorfuss stehend, möglich. Auch d as Einnehmen der Kniehocke sei bei unveränderter Fersenentlastung möglich. Der Übergang auf die Untersuchungs liege in Rückenlage gelinge problemlos. Es bestehe s eitenvergle i chend keine auffallende Rotationsveränderung der Füsse, aber es zeige sich e ine v erkürzte Wadenmuskulatur rechts bei seitenvergleichend vermehrter reflektorischer Plantarflexion von 10 Grad. Es best ünden Berührungsempfindlichkeit en an der rechten Ferse dorsal, plantar, tibial - und fibularseitig sowie plantar eine Druckdolenz bis zirka Anfang des vordere n Z wei d rittel s der Fusssohle. Der gesamte Vor-/Mittelfuss sei indolent. A uffallende Änderungen der Haut - temperatur im Seiten vergleich, eine auffällige Hautfarbe, Hyperhidrose oder ein auffälliges Nagel-/Haarwachstum zeigten sich nicht (S. 6). Zusammenfassend sei an der rechten Schulter nach Distorsions-/Traktionstrauma vom 1 5. Januar 2017 bei MR-morphologisch intakter Rotatorenmanschette ohne Hinweise für eine Kapsulitis adhäsiva eine Bewegungseinschränkung verblieben. Am rechten Fuss bestehe nach Fersenkontusion rechts am 3. Januar 2018 bei therapierefraktärer Fasciitis plantaris und bei MR-morphologisch beurteilter, möglicher zunehmender Vernarbung eine Belastungsintoleranz am rechte n Rückfuss mit geringer Bewegungseinschränkung des Sprunggelenk s. E ine zunehmende Vernarbung d er traumatischen Faszienläsion sei möglich bei partieller Regredienz der spindelf örmigen Verdickung / Signalalteration dorsal im medialen Zügel der plantaren Faszie ohne Kontinuitätsunterbruch. D ifferentialdiagnostisch sei auch eine plantare Fibromatose mit Regredienz der entzündlichen Aktivität möglich. F ür die rechte Schulter und den rechten Fuss seien insgesamt keine weiteren medizi nischen Massnahmen zu empfehlen und die e igene n Übungen zum Erhalt des Zustandes sowie die Einnahme von Analgetika, wie bis anhin, weiter zu führen. Unter Berücksichtigung der Zumutbarkeit für die rechte Schulter und der rechten Ferse seien leichte, überwiegend sitzende Tätigkeiten mit zeitweisem Stehen und Gehen ganztägig zumutbar, ohne rechtsseitig r epetitive Armvorhaltetätigkeiten und ohne Tätigkeiten über Schulterhöhe. Weitere Einschränkungen seien k ein häufiges Gehen und/oder Stehen, keine Arbeiten im Gelände, nur zeitweises Treppensteigen, keine Arbeiten auf Leitern und Gerüsten und k ein häufiges Arbeiten in der Kniehocke. Gesamthaft bestehe ein e prozentual eingeschränkte Zumutbarkeit von jeweils 50 % für die rechte Schulter und den rechten Fuss (S. 8 f. ).

Zum Befund führte der Kreisarzt aus (S. 5 f.), die Beschwerdeführerin sei Rechtshänderin mit Körpergrösse 170 cm und einem Körpergewicht von 80 Kilogramm. Es zeige sich im Vorraum des Untersuchungszimmers ein promptes Aufstehen und ein zügiges Gangbild mit Steppergang. A n der rechten Schulter bestehe seitenvergleichend eine geringe Atrophie am dorsalen Schulterkomparti ment. Der Deltoideus lateralseitig sei normal ausgeprägt. Es bestehe ein Muskel hartspann am Trapezius beidseits, links ausgeprägter als rechts mit tastbare n Myogelosen. Seitenvergleichend sei die Hauttemperatur unauffällig, ohne eine Allodynie, Hyperhidros e oder Hypotrichose. Bei horizontaler Abduktion könn t e n die linke Gegenseite mit der Hand und beim Nackengriff das rechte Ohr nicht erreicht werden. Der Jobe -Test sei negativ und der Lift off-Test sei bei deutlich eingeschränkter Innenrotationsfähigkeit nicht konklusiv beurteilbar. Es zeigten sich eine unauffällige Beweglichkeit der Langfinger bei aktiv vollständigem Faustschluss und Extension und eine uneingeschränkte, seitengleiche Beweglich keit in beiden Handgelenken. Die Beschwielung sei an beiden Handinnenflächen unauffällig und seitenvergleichend bestehe keine Thenar Hypothenaratrophie rechts. Hinsichtlich des Befund s an den Füssen bestehe im Barfussstand ein Abheben der Ferse von zwei Zentimeter n bei horizontalem Beckenstand und reflektorisch leichter Knieflexion. Der Barfussgang sei nur auf dem Vorfuss möglich. Der Zehenstand sei beidseits, links problemlos und rechts unsicher auf dem Vorfuss stehend, möglich. Auch d as Einnehmen der Kniehocke sei bei unveränderter Fersenentlastung möglich. Der Übergang auf die Untersuchungs liege in Rückenlage gelinge problemlos. Es bestehe s eitenvergle i chend keine auffallende Rotationsveränderung der Füsse, aber es zeige sich e ine v erkürzte Wadenmuskulatur rechts bei seitenvergleichend vermehrter reflektorischer Plantarflexion von 10 Grad. Es best ünden Berührungsempfindlichkeit en an der rechten Ferse dorsal, plantar, tibial - und fibularseitig sowie plantar eine Druckdolenz bis zirka Anfang des vordere n Z wei d rittel s der Fusssohle. Der gesamte Vor-/Mittelfuss sei indolent. A uffallende Änderungen der Haut temperatur im Seiten vergleich, eine auffällige Hautfarbe, Hyperhidrose oder ein auffälliges Nagel-/Haarwachstum zeigten sich nicht (S. 6). Zusammenfassend sei an der rechten Schulter nach Distorsions-/Traktionstrauma vom 1 5. Januar 2017 bei MR-morphologisch intakter Rotatorenmanschette ohne Hinweise für eine Kapsulitis adhäsiva eine Bewegungseinschränkung verblieben. Am rechten Fuss bestehe nach Fersenkontusion rechts am 3. Januar 2018 bei therapierefraktärer Fasciitis plantaris und bei MR-morphologisch beurteilter, möglicher zunehmender Vernarbung eine Belastungsintoleranz am rechte n Rückfuss mit geringer Bewegungseinschränkung des Sprunggelenk s. E ine zunehmende Vernarbung d er traumatischen Faszienläsion sei möglich bei partieller Regredienz der spindelf örmigen Verdickung / Signalalteration dorsal im medialen Zügel der plantaren Faszie ohne Kontinuitätsunterbruch. D ifferentialdiagnostisch sei auch eine plantare Fibromatose mit Regredienz der entzündlichen Aktivität möglich. F ür die rechte Schulter und den rechten Fuss seien insgesamt keine weiteren medizi nischen Massnahmen zu empfehlen und die e igene n Übungen zum Erhalt des Zustandes sowie die Einnahme von Analgetika, wie bis anhin, weiter zu führen. Unter Berücksichtigung der Zumutbarkeit für die rechte Schulter und der rechten Ferse seien leichte, überwiegend sitzende Tätigkeiten mit zeitweisem Stehen und Gehen ganztägig zumutbar, ohne rechtsseitig r epetitive Armvorhaltetätigkeiten und ohne Tätigkeiten über Schulterhöhe. Weitere Einschränkungen seien k ein häufiges Gehen und/oder Stehen, keine Arbeiten im Gelände, nur zeitweises Treppensteigen, keine Arbeiten auf Leitern und Gerüsten und k ein häufiges Arbeiten in der Kniehocke. Gesamthaft bestehe ein e prozentual eingeschränkte Zumutbarkeit von jeweils 50 % für die rechte Schulter und den rechten Fuss (S. 8 f. ). 3. 4 Dr. med. B.___, Leiter technische Orthopädie an der Universitätsklinik G.___, wies im Bericht vom 8. September 2022 ( Urk. 10/233) auf die letzte Untersuchung vom 1 6. August 2022 hin. Als Diagnose führte er ein en chronisch invalidisieren de n Rückfussschmerz rechts auf mit Belastungsintoleranz der rechten Ferse, bei Status nach Fasziitis plantaris mit Partialruptur der Plantaraponeurose, ansatznahe rechtsseitig mit konsekutiver Vorfussüberlastung und Knieflexions - kontrak tur. Dazu hielt er fest, d ie Beschwerdeführerin habe am 3. Januar 2018 eine Kontusion erlitten und seither Schmerzen im Bereich des Calcaneus. In den späteren Abklärungen habe sich eine Läsion der Plantaraponeurose sowie eine Fasziitis plantaris ergeben. Trotz intensiven konservativen Behandlungs versuchen sei die Ferse nicht belastbar geworden. Die Beschwerdeführerin habe damals starkes Übergewicht gehabt, welches mit einer Magenbypassoperation zwischenzeitlich habe behandelt werden können. Sie zeige sich mit Schonhinken ausschliesslich unter Belastung des Vorfusses rechts. Es bestehe ein Knieexten sionsdefizit rechts von 15 bis 20° und eine mässige Druckschmerzhaftigkeit über de n Metatarsale n II-IV. Bei der Restflexion von knapp 20° im Knie könne der Fuss zum Unterschenkel in die Neutralstellung gebracht werden. Die Ferse sei lateral und dorsal und an der Achillessehne ohne Druckdolenz. Plantar besteh e eine extreme Empfindlichkeit bereits bei leichtem Druck und stärkere r Druck verursache erhebliche Schmerzen plantar unter dem Tuber calcanei und im Ansatzbereich der Plantaraponeurose. Im mittleren Fussgewölbe und im Vorfuss sei eine Belastung möglich, die Beschwerdeführerin könne kräftigen Gegendruck ohne Schmerzen ausüben. Um die Gehfähigkeit und Belastbarkeit des rechten Beines zu erhöhen, sei eine fersenentlastende Unterschenkelorthese indiziert.

3. 4 Dr. med. B.___, Leiter technische Orthopädie an der Universitätsklinik G.___, wies im Bericht vom 8. September 2022 ( Urk. 10/233) auf die letzte Untersuchung vom 1 6. August 2022 hin. Als Diagnose führte er ein en chronisch invalidisieren de n Rückfussschmerz rechts auf mit Belastungsintoleranz der rechten Ferse, bei Status nach Fasziitis plantaris mit Partialruptur der Plantaraponeurose, ansatznahe rechtsseitig mit konsekutiver Vorfussüberlastung und Knieflexions kontrak tur. Dazu hielt er fest, d ie Beschwerdeführerin habe am 3. Januar 2018 eine Kontusion erlitten und seither Schmerzen im Bereich des Calcaneus. In den späteren Abklärungen habe sich eine Läsion der Plantaraponeurose sowie eine Fasziitis plantaris ergeben. Trotz intensiven konservativen Behandlungs versuchen sei die Ferse nicht belastbar geworden. Die Beschwerdeführerin habe damals starkes Übergewicht gehabt, welches mit einer Magenbypassoperation zwischenzeitlich habe behandelt werden können. Sie zeige sich mit Schonhinken ausschliesslich unter Belastung des Vorfusses rechts. Es bestehe ein Knieexten sionsdefizit rechts von 15 bis 20° und eine mässige Druckschmerzhaftigkeit über de n Metatarsale n II-IV. Bei der Restflexion von knapp 20° im Knie könne der Fuss zum Unterschenkel in die Neutralstellung gebracht werden. Die Ferse sei lateral und dorsal und an der Achillessehne ohne Druckdolenz. Plantar besteh e eine extreme Empfindlichkeit bereits bei leichtem Druck und stärkere r Druck verursache erhebliche Schmerzen plantar unter dem Tuber calcanei und im Ansatzbereich der Plantaraponeurose. Im mittleren Fussgewölbe und im Vorfuss sei eine Belastung möglich, die Beschwerdeführerin könne kräftigen Gegendruck ohne Schmerzen ausüben. Um die Gehfähigkeit und Belastbarkeit des rechten Beines zu erhöhen, sei eine fersenentlastende Unterschenkelorthese indiziert. 4.

4. 4.1 Dass der Endzustand zufolge der Ereignisse vom 1 5. Januar 2017 und vom 3. Januar 2018 spätestens im Zeitpunkt der Einstellung der Taggeldleistungen (vgl. Urk. 10/ 210 ) durch die Beschwerdegegnerin per 3 1. August 20 21 und damit mehr als dreieinhalb Jahre nach dem zweiten Unfallereignis erreicht war, wird im vorliegenden Verfahren nicht respektive nicht substantiiert in Frage gestellt und entspricht der Aktenlage. Unbestritten und in Rechtskraft erwachsen ist auch die zugesprochene Integritätsentschädigung von 26.5 %, welche den Fallabschluss mit Einstellung der vorübergehenden Leistungen voraussetzte ( Urk. 10/208, dazu auch E. 1.2 hiervor).

4.1 Dass der Endzustand zufolge der Ereignisse vom 1 5. Januar 2017 und vom 3. Januar 2018 spätestens im Zeitpunkt der Einstellung der Taggeldleistungen (vgl. Urk. 10/ 210 ) durch die Beschwerdegegnerin per 3 1. August 20 21 und damit mehr als dreieinhalb Jahre nach dem zweiten Unfallereignis erreicht war, wird im vorliegenden Verfahren nicht respektive nicht substantiiert in Frage gestellt und entspricht der Aktenlage. Unbestritten und in Rechtskraft erwachsen ist auch die zugesprochene Integritätsentschädigung von 26.5 %, welche den Fallabschluss mit Einstellung der vorübergehenden Leistungen voraussetzte ( Urk. 10/208, dazu auch E. 1.2 hiervor). Im Hinblick auf den strittigen Rentenanspruch wurde die Arbeitsfähigkeit de r Beschwerdeführer in durch Kreisarzt Dr. F.___ am 5. August 2021 umfassend beurteilt ( Urk. 10/201). Daran ändert nicht s, d ass die Beschwerdegegnerin nach dem Fallabschluss per 3 1. August 2021 die Rentenleistungen erst seit August 20 22 au s richtet. Denn dieser Umstand ist darin be gründe t, dass vom 1. September 2021 bis 3 1. Juli 2022 noch Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversiche rung durch ge führt wurden. Anhaltspunkte, die auf eine Veränderung im Sinne einer Verschlechterung der unfallbedingten Restarbeitsfähigkeit bis zum Zeit punkt des Einspracheentscheid s vom 2 5. Juni 2023 schliessen lassen könnte, liegen sodann nicht vor. Solche ergeben sich insbesondere auch aufgrund der Berichterstattung en der behandelnden Ärzte nicht, welche hinsichtlich weiterer Prognose n bezüglich der rein unfallbedingten Beschwerden auf eine mögliche Verbesserung, nicht aber auf eine Verschlechterung s chlossen. I m vorliegenden Verfahren hat dabei unberücksichtigt zu bleiben, dass zahlreiche unfallfremde Leiden die Gesamtsituation nega tiv beeinflussten, wie die Einschränkungen aufgrund von Asthma bronchiale ( Urk. 10/123/1-2), morbide r Adipositas mit Komplikationen nach Magenbypassoperation mit Herz - und Kreislauf beschwer den ( Urk. 10/136/1, 10/144/1, 10/180 ) und Komplikationen nach Gallenstein entfernungen ( Urk. 10/172). Hinsichtlich der unfallbedingten Fussproblematik ging auch Dr. B.___ davon aus, dass sich die Gehfähigkeit und Belastbarkeit des rechten Beines mittels O rthese noch verbesser n lässt (E. 3. 4 ).

Im Hinblick auf den strittigen Rentenanspruch wurde die Arbeitsfähigkeit de r Beschwerdeführer in durch Kreisarzt Dr. F.___ am 5. August 2021 umfassend beurteilt ( Urk. 10/201). Daran ändert nicht s, d ass die Beschwerdegegnerin nach dem Fallabschluss per 3 1. August 2021 die Rentenleistungen erst seit August 20 22 au s richtet. Denn dieser Umstand ist darin be gründe t, dass vom 1. September 2021 bis 3 1. Juli 2022 noch Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversiche rung durch ge führt wurden. Anhaltspunkte, die auf eine Veränderung im Sinne einer Verschlechterung der unfallbedingten Restarbeitsfähigkeit bis zum Zeit punkt des Einspracheentscheid s vom 2 5. Juni 2023 schliessen lassen könnte, liegen sodann nicht vor. Solche ergeben sich insbesondere auch aufgrund der Berichterstattung en der behandelnden Ärzte nicht, welche hinsichtlich weiterer Prognose n bezüglich der rein unfallbedingten Beschwerden auf eine mögliche Verbesserung, nicht aber auf eine Verschlechterung s chlossen. I m vorliegenden Verfahren hat dabei unberücksichtigt zu bleiben, dass zahlreiche unfallfremde Leiden die Gesamtsituation nega tiv beeinflussten, wie die Einschränkungen aufgrund von Asthma bronchiale ( Urk. 10/123/1-2), morbide r Adipositas mit Komplikationen nach Magenbypassoperation mit Herz und Kreislauf beschwer den ( Urk. 10/136/1, 10/144/1, 10/180 ) und Komplikationen nach Gallenstein entfernungen ( Urk. 10/172). Hinsichtlich der unfallbedingten Fussproblematik ging auch Dr. B.___ davon aus, dass sich die Gehfähigkeit und Belastbarkeit des rechten Beines mittels O rthese noch verbesser n lässt (E. 3. 4 ). Die kreisärztliche Einschätzung vermag damit sowohl hinsichtlich der beurteilten Arbeitsfähigkeit wie auch des festgelegten Zumutbarkeitsprofils zu überzeugen. Denn dabei stützte sich der Kreisarzt auf die relevanten Berichte der involvierten Ärzte und deren bildgebenden Befunde zu den beiden Unfällen im Januar 201 7 und im J anuar 201 8 sowie auf die Bildgebung im weiteren Verlauf ab ( E. 3.3 ).

Die kreisärztliche Einschätzung vermag damit sowohl hinsichtlich der beurteilten Arbeitsfähigkeit wie auch des festgelegten Zumutbarkeitsprofils zu überzeugen. Denn dabei stützte sich der Kreisarzt auf die relevanten Berichte der involvierten Ärzte und deren bildgebenden Befunde zu den beiden Unfällen im Januar 201 7 und im J anuar 201 8 sowie auf die Bildgebung im weiteren Verlauf ab ( E. 3.3 ). Seine Einschätzung, wonach de r Beschwerdeführer in leichte, überwiegend sitzende Tätigkeiten mit zeitweisem Stehen und Gehen ganztägig zumutbar sind, ist angesichts der erlittenen Verletzungen an der rechte n Schulter und an der rechten Ferse sowie unter Berücksichtigung der klinischen Untersuchungen durchwegs plausibel. Nachvollziehbar sind diesbezüglich auch die weiteren aufgeführten Einschränkungen, wonach keine rechtsseitig en repetitive n Arm vorhaltetätigkeiten, keine Tätigkeiten über Schulterhöhe, kein häufiges Gehen und/oder Stehen, keine Arbeiten im Gelände, nur zeitweises Treppensteigen, keine Arbeiten auf Leitern und Gerüsten und kein häufiges Arbeiten in der Kniehocke a usgeübt werden sollten. Im Weiteren zeigte n auch die Bewegungsprüfung en lediglich leichte Einschränkungen und bezüglich Umfangmasse der Extremitäten im Seitenvergleich ergaben sich keine grösseren Auffälligkeiten.

Seine Einschätzung, wonach de r Beschwerdeführer in leichte, überwiegend sitzende Tätigkeiten mit zeitweisem Stehen und Gehen ganztägig zumutbar sind, ist angesichts der erlittenen Verletzungen an der rechte n Schulter und an der rechten Ferse sowie unter Berücksichtigung der klinischen Untersuchungen durchwegs plausibel. Nachvollziehbar sind diesbezüglich auch die weiteren aufgeführten Einschränkungen, wonach keine rechtsseitig en repetitive n Arm vorhaltetätigkeiten, keine Tätigkeiten über Schulterhöhe, kein häufiges Gehen und/oder Stehen, keine Arbeiten im Gelände, nur zeitweises Treppensteigen, keine Arbeiten auf Leitern und Gerüsten und kein häufiges Arbeiten in der Kniehocke a usgeübt werden sollten. Im Weiteren zeigte n auch die Bewegungsprüfung en lediglich leichte Einschränkungen und bezüglich Umfangmasse der Extremitäten im Seitenvergleich ergaben sich keine grösseren Auffälligkeiten. E ntgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin ergibt sich aus den kreisärztliche n Ausführungen, wonach eine prozentual eingeschränkte Leistungs fähigkeit von jeweils 50 % für die rechte Schulter und den rechten Fuss bestehe, auch nicht, dass im Rahmen der ganztägig verwertbaren Restarbeitsfähigkeit ein e zusätzlich unfallbedingte Leistungseinbusse besteh t. Für eine solche Leseart ergeben sich weder aus dem kreisärztlichen Bericht noch aus den übrigen Akten Anhaltspunkte. Eine Interpretation des Gesagten im Sinne der Beschwerde führerin würde nämlich dazu führen, dass gar keine Arbeit s fähigkeit mehr besteht (je 50%ige Einschränkung wegen der Schulter und dem rechten Fuss). Solches macht sie indessen nicht geltend.

E ntgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin ergibt sich aus den kreisärztliche n Ausführungen, wonach eine prozentual eingeschränkte Leistungs fähigkeit von jeweils 50 % für die rechte Schulter und den rechten Fuss bestehe, auch nicht, dass im Rahmen der ganztägig verwertbaren Restarbeitsfähigkeit ein e zusätzlich unfallbedingte Leistungseinbusse besteh t. Für eine solche Leseart ergeben sich weder aus dem kreisärztlichen Bericht noch aus den übrigen Akten Anhaltspunkte. Eine Interpretation des Gesagten im Sinne der Beschwerde führerin würde nämlich dazu führen, dass gar keine Arbeit s fähigkeit mehr besteht (je 50%ige Einschränkung wegen der Schulter und dem rechten Fuss). Solches macht sie indessen nicht geltend. Die diesbezüglichen kreisärztlichen Ausführungen erfolgten offensichtlich im Zusammenhang mit dem Integritäts s chaden, wonach die Einschränkungen der Restarbeitsfähigkeit jeweils zu 50 % dem Erst- und zu 50 % dem Zweitereignis geschuldet sind. Eine zusätzlich reduzierte Leistungsfähigkeit der vollzeitig verwertbaren Restarbeitsfähigkeit ist daraus nicht herzuleiten. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, die Schadensbeurteilung des Kreisarztes von 10 % sei zu optimistisch ausgefallen, betrifft auch dies die kreisärztliche Einschätzung im Hinblick auf die Integritätsentschädigung, die un angefochten blieb und im vorliegenden Verfahren nicht mehr zu beurteilen ist. Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststel lungen begründen sich damit keine, sodass sich auch keine ergänzende n medizinischen Abklärungen aufdrängen (BGE 145 V 97 E. 8.5 und antizipierte Beweiswürdigung; BGE 122 V 157 E. 1d).

Die diesbezüglichen kreisärztlichen Ausführungen erfolgten offensichtlich im Zusammenhang mit dem Integritäts s chaden, wonach die Einschränkungen der Restarbeitsfähigkeit jeweils zu 50 % dem Erst- und zu 50 % dem Zweitereignis geschuldet sind. Eine zusätzlich reduzierte Leistungsfähigkeit der vollzeitig verwertbaren Restarbeitsfähigkeit ist daraus nicht herzuleiten. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, die Schadensbeurteilung des Kreisarztes von 10 % sei zu optimistisch ausgefallen, betrifft auch dies die kreisärztliche Einschätzung im Hinblick auf die Integritätsentschädigung, die un angefochten blieb und im vorliegenden Verfahren nicht mehr zu beurteilen ist. Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststel lungen begründen sich damit keine, sodass sich auch keine ergänzende n medizinischen Abklärungen aufdrängen (BGE 145 V 97 E. 8.5 und antizipierte Beweiswürdigung; BGE 122 V 157 E. 1d). 4.2

4.2 4.2.1 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Valideneinkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrschein - lichkeit erstellt sein (vgl. BGE 145 V 141 E. 5.2.1, 139 V 28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1).

4.2.1 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Valideneinkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrschein lichkeit erstellt sein (vgl. BGE 145 V 141 E. 5.2.1, 139 V 28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1). Ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 E. 3.3.2).

Ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 E. 3.3.2). 4.2.2 Die Beschwerdegegnerin stellte zur Ermittlung des Valideneinkommens auf die Tabellenlöhne der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstruktur erhebung (LSE) 20 20 ab. Sie zog die Tabelle TA1_triage_skill-level, Privater Sektor, Sektor 3 Dienstleistungen, Ziff. 86 - 88 Gesundheits- und Sozialwesen, Frauen, Kompetenzniveau 2 mit einem Betrag von Fr. 5' 177.-- bei und errechnete angepasst an die im Sektor Dienstleistungen betriebsübliche Arbeitszeit von 4 1. 6 Stunden (vgl. Tabelle T03.02.03.01.04.01) ein E inkommen von Fr. 6 4 ' 608. 96 ( Fr. 5' 177.-- x 12 : 40 x 41.6 [ Urk. 11/294 und Urk. 11/300] ).

4.2.2 Die Beschwerdegegnerin stellte zur Ermittlung des Valideneinkommens auf die Tabellenlöhne der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstruktur erhebung (LSE) 20 20 ab. Sie zog die Tabelle TA1_triage_skill-level, Privater Sektor, Sektor 3 Dienstleistungen, Ziff. 86 88 Gesundheits- und Sozialwesen, Frauen, Kompetenzniveau 2 mit einem Betrag von Fr. 5' 177.-- bei und errechnete angepasst an die im Sektor Dienstleistungen betriebsübliche Arbeitszeit von 4 1. 6 Stunden (vgl. Tabelle T03.02.03.01.04.01) ein E inkommen von Fr. 6 4 ' 608. 96 ( Fr. 5' 177.-- x 12 : 40 x 41.6 [ Urk. 11/294 und Urk. 11/300] ). Nominallohnbereinigt, bei 105.1 Prozentpunkte n im Jahr 2020 und 106.1 Prozentpunkte n im Zeitpunkt des Rentenanspruchs im Jahr 2022 ( Tabelle T1.2.10, Nominallohnindex Frauen 2011-2023, Sektor 3 Dienstleistungen Ziff. 86 – 88, Gesundheitswese n, Heime und Sozialwesen ) war demnach von einem (Validen-) Einkommen von Fr. 65'223.70 auszugehen. Nachdem die Beschwerdeführerin vor dem ersten Unfallereignis arbeitslos war und d avor gemäss Anstellungsvertrag vom 1 0. September 2015 als Fachfrau Gesundheit bei einem 100 % Pensum ein monatliches Bruttoe inkommen von Fr. 4'672. -- erziel en konnte (vgl. Urk. 11/287 S. 38), was n ominallohnbereinigt im Jahr 2022 einem Jahreseinkommen von Fr. 58'432.30 ( Fr. 4'672 x 12 : 101.8 [2015] x 106.1 [2022] ) entspr echen würde, erscheint das in dieser Weise ermittelte Valideneinkommen jedenfalls nicht als unangemessen.

Nominallohnbereinigt, bei 105.1 Prozentpunkte n im Jahr 2020 und 106.1 Prozentpunkte n im Zeitpunkt des Rentenanspruchs im Jahr 2022 ( Tabelle T1.2.10, Nominallohnindex Frauen 2011-2023, Sektor 3 Dienstleistungen Ziff. 86 – 88, Gesundheitswese n, Heime und Sozialwesen ) war demnach von einem (Validen-) Einkommen von Fr. 65'223.70 auszugehen. Nachdem die Beschwerdeführerin vor dem ersten Unfallereignis arbeitslos war und d avor gemäss Anstellungsvertrag vom 1 0. September 2015 als Fachfrau Gesundheit bei einem 100 % Pensum ein monatliches Bruttoe inkommen von Fr. 4'672. erziel en konnte (vgl. Urk. 11/287 S. 38), was n ominallohnbereinigt im Jahr 2022 einem Jahreseinkommen von Fr. 58'432.30 ( Fr. 4'672 x 12 : 101.8 [2015] x 106.1 [2022] ) entspr echen würde, erscheint das in dieser Weise ermittelte Valideneinkommen jedenfalls nicht als unangemessen. 4.3

4.3 4.3.1 Das Invalideneinkommen bestimmte die Beschwerdegegnerin ebenfalls anhand von Tabellenlöhnen der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung ( LSE ) 2020 ( Tabelle TA1_tirage_skill_level, Zentralwert, Total, Frauen ). Aufgrund der absolvierten Ausbildung als Fachangestellte Gesundheit (FaGe) stellte sie auf das Total des Kompetenzniveau s 2 und ein Einkommen von Fr. 5'046.-- ab und ermittelte unter Berücksichtigung d er betriebsübliche n wöchentliche n Arbeitszeit von 41.7 Stunden für das Jahr 2020 ein Einkommen von Fr. 63'125.45 (vgl. Urk. 1 1 / 300 S. 4 ).

4.3.1 Das Invalideneinkommen bestimmte die Beschwerdegegnerin ebenfalls anhand von Tabellenlöhnen der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung ( LSE ) 2020 ( Tabelle TA1_tirage_skill_level, Zentralwert, Total, Frauen ). Aufgrund der absolvierten Ausbildung als Fachangestellte Gesundheit (FaGe) stellte sie auf das Total des Kompetenzniveau s 2 und ein Einkommen von Fr. 5'046.-- ab und ermittelte unter Berücksichtigung d er betriebsübliche n wöchentliche n Arbeitszeit von 41.7 Stunden für das Jahr 2020 ein Einkommen von Fr. 63'125.45 (vgl. Urk. 1 1 300 S. 4 ). Nominallohnbereinigt auf das Jahr 2022 hochgerechnet ergibt sich somit bei 107.9 Prozentpunkten (2020) und 109.4 Prozentpunkten (2022) ein Einkommen von Fr. 64'003.--.

Nominallohnbereinigt auf das Jahr 2022 hochgerechnet ergibt sich somit bei 107.9 Prozentpunkten (2020) und 109.4 Prozentpunkten (2022) ein Einkommen von Fr. 64'003.--. 4.3.2 Unbestritten und nicht zu beanstanden ist dabei die Ermittlung des Invalidenein kommens anhand der Tabelle TA1_tirage_skill_level der LSE 202 0. Hinsichtlich des Abstellens auf das Kompetenzniveau 2 führte die Beschwerdeführerin zu Recht aus, dass w enn die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität nicht auf einen angestammten Beruf zurückgreifen kann, sich die Anwendung von Kompetenzniveau 2 rechtsprechungsgemäss nur dann rechtfertig t, wenn sie über besondere Fertigkeiten und Kenntnisse verfügt ( vgl. Urteil 8C_131/2021 vom 2. August 2021 E. 7.4.1 mit Hinweisen).

4.3.2 Unbestritten und nicht zu beanstanden ist dabei die Ermittlung des Invalidenein kommens anhand der Tabelle TA1_tirage_skill_level der LSE 202 0. Hinsichtlich des Abstellens auf das Kompetenzniveau 2 führte die Beschwerdeführerin zu Recht aus, dass w enn die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität nicht auf einen angestammten Beruf zurückgreifen kann, sich die Anwendung von Kompetenzniveau 2 rechtsprechungsgemäss nur dann rechtfertig t, wenn sie über besondere Fertigkeiten und Kenntnisse verfügt ( vgl. Urteil 8C_131/2021 vom 2. August 2021 E. 7.4.1 mit Hinweisen). Das Kompetenzniveau 1 der LSE umfasst einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art. Im Kompetenzniveau 2 werden praktische Tätigkeiten wie Verkauf/Pflege/Datenverarbeitung und Administration/Bedienen von Maschinen und elektronischen Geräten/Sicherheitsdienst sowie Fahrdienst genannt ( vgl. SVR 2022 UV Nr. 47 S. 188, 8C_156/2022 E. 7.2; Urteil des Bundesgerichts 8C_645/2022 vom 1 6. Februar 2023 E. 5; je mit Hinweisen), die fraglos in allen möglichen Varianten verschiedener Wirtschaftszweige und -branchen nachge fragt werden.

Das Kompetenzniveau 1 der LSE umfasst einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art. Im Kompetenzniveau 2 werden praktische Tätigkeiten wie Verkauf/Pflege/Datenverarbeitung und Administration/Bedienen von Maschinen und elektronischen Geräten/Sicherheitsdienst sowie Fahrdienst genannt ( vgl. SVR 2022 UV Nr. 47 S. 188, 8C_156/2022 E. 7.2; Urteil des Bundesgerichts 8C_645/2022 vom 1 6. Februar 2023 E. 5; je mit Hinweisen), die fraglos in allen möglichen Varianten verschiedener Wirtschaftszweige und -branchen nachge fragt werden. Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführerin aufgrund der unfallbedingten Einschränkungen am rechten Fuss und an der rechten Schulter die Verwertung der Tätigkeit als FaGe nicht mehr zumutbar ist. Wie die Beschwerdegegnerin dazu aber zu Recht festhält, verfüg t die B e schwerdeführer i n aufgrund der abgeschlos sene n Berufsausbildung nebst den Kernkompetenzen wie Pflegen und Betreuen auch über weitere Kompetenzen im Bereich Administration, Umgang mit Patienten/Klienten und Angehörigen sowie Arbeiten und Verantwortlichkeiten im Team, allenfalls auch mit Leitungsaufgaben. Es trifft auch zu, dass d iese Kompetenzen nicht eingeschränkt sind und in allen Bereichen, insbesondere auch im Dienstleistungsbereich, nachgefragt werden. Ausserdem konnte die Beschwer deführerin erfolgreich eine Umschulung der Invalidenversicherung zur Schulassistentin absolvier en ( Urk. 10/218 und Urk. 11/308 S. 2 ). Eine solche Tätigkeit im Schuldienst ist entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin auch nicht im Bereich einfache r Hilfsarbeitertätigkeiten körperlicher oder hand werklicher Art gemäss Kompetenzniveau 1 zu fassen. Die Beschwerdegegnerin schloss damit zu Recht, dass die erworbenen Ausbildungs- und Berufs - erfahrungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt im Kompetenzniveau 2 nachgefragt und dort gewinnbringend eingebracht werden können und keine Beschränkung auf Beschäftigungen im Kompetenzniveau 1 besteht. Damit ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin auf das Kompetenzniveau 2 abgestellt hat.

Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführerin aufgrund der unfallbedingten Einschränkungen am rechten Fuss und an der rechten Schulter die Verwertung der Tätigkeit als FaGe nicht mehr zumutbar ist. Wie die Beschwerdegegnerin dazu aber zu Recht festhält, verfüg t die B e schwerdeführer i n aufgrund der abgeschlos sene n Berufsausbildung nebst den Kernkompetenzen wie Pflegen und Betreuen auch über weitere Kompetenzen im Bereich Administration, Umgang mit Patienten/Klienten und Angehörigen sowie Arbeiten und Verantwortlichkeiten im Team, allenfalls auch mit Leitungsaufgaben. Es trifft auch zu, dass d iese Kompetenzen nicht eingeschränkt sind und in allen Bereichen, insbesondere auch im Dienstleistungsbereich, nachgefragt werden. Ausserdem konnte die Beschwer deführerin erfolgreich eine Umschulung der Invalidenversicherung zur Schulassistentin absolvier en ( Urk. 10/218 und Urk. 11/308 S. 2 ). Eine solche Tätigkeit im Schuldienst ist entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin auch nicht im Bereich einfache r Hilfsarbeitertätigkeiten körperlicher oder hand werklicher Art gemäss Kompetenzniveau 1 zu fassen. Die Beschwerdegegnerin schloss damit zu Recht, dass die erworbenen Ausbildungs- und Berufs erfahrungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt im Kompetenzniveau 2 nachgefragt und dort gewinnbringend eingebracht werden können und keine Beschränkung auf Beschäftigungen im Kompetenzniveau 1 besteht. Damit ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin auf das Kompetenzniveau 2 abgestellt hat. 4.3. 3 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Lohndaten wie namentlich der LSE ermittelt, ist der so erhobene Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienst jahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswir kungen auf die Lohnhöhe haben können, und die versicherte Person je nach Ausprägung deswegen die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausge glichenen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann (BGE 135 V 297 E. 5.2; 126 V 75 E. 5b/ aa i.f.). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2; 126 V 75 E. 5b/ bb -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug vom Invaliden einkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist. Allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund heitliche Einschränkungen dürfen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidens bedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen (BGE 148 V 174 E. 6.3; 146 V 16 E. 4.1).

4.3. 3 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Lohndaten wie namentlich der LSE ermittelt, ist der so erhobene Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienst jahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswir kungen auf die Lohnhöhe haben können, und die versicherte Person je nach Ausprägung deswegen die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausge glichenen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann (BGE 135 V 297 E. 5.2; 126 V 75 E. 5b/ aa i.f.). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2; 126 V 75 E. 5b/ bb -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug vom Invaliden einkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist. Allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund heitliche Einschränkungen dürfen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidens bedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen (BGE 148 V 174 E. 6.3; 146 V 16 E. 4.1). Die Beschwerdegegnerin berücksichtigte einen zusätzlichen (Leidens-) Abzug von 10 % ( Urk. 11/300 S. 4 und Urk. 2 S. 9), was von Seiten der Beschwerdeführerin nicht respektive nicht substantiiert in Frage gestellt wurde (vgl. Urk. 1 Ziff. 25). In Anbetracht des vorerwähnten medizinischen Belastungsprofils aufgrund der unfallbedingten Einschränkungen rechtfertigt sich jedenfalls kein höhere r Abzug. Entsprechend reduziert sich das vorerwähnte Einkommen um 10 % auf Fr. 57'602.70.

Die Beschwerdegegnerin berücksichtigte einen zusätzlichen (Leidens-) Abzug von 10 % ( Urk. 11/300 S. 4 und Urk. 2 S. 9), was von Seiten der Beschwerdeführerin nicht respektive nicht substantiiert in Frage gestellt wurde (vgl. Urk. 1 Ziff. 25). In Anbetracht des vorerwähnten medizinischen Belastungsprofils aufgrund der unfallbedingten Einschränkungen rechtfertigt sich jedenfalls kein höhere r Abzug. Entsprechend reduziert sich das vorerwähnte Einkommen um 10 % auf Fr. 57'602.70. 4.4 Dem Valideneinkommen von Fr. 65'223.70 steht damit ein zumutbares Invalideneinkommen von Fr. 57'602.70 gegenüber, woraus ein aufgerundeter Invaliditätsgrad von 12 % und ein entsprechender Rentenanspruch resultiert.

4.4 Dem Valideneinkommen von Fr. 65'223.70 steht damit ein zumutbares Invalideneinkommen von Fr. 57'602.70 gegenüber, woraus ein aufgerundeter Invaliditätsgrad von 12 % und ein entsprechender Rentenanspruch resultiert. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.

Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Yolanda Schweri

Rechtsanwältin Yolanda Schweri - Rechtsanwältin Nadine Berchtold-Suter

Rechtsanwältin Nadine Berchtold-Suter - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

GräubNef