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Beim Bundesstrafgericht, welches am 1. April 2004 seinen Betrieb in Bellinzona aufgenommen hat, läuft Ende 2009 die sechsjährige Amtsperiode für die Mitglieder des Gerichts ab. Im Interesse einer frühzeitigen Planung haben die beiden nachfolgenden Mitglieder heute ihre Demission bzw. ihren Verzicht auf eine Wiederwahl bekannt gegeben:
Alex Staub ist seit Beginn Gesamtgerichtspräsident; eine Wiederwahl als Präsident wäre nach der vom Gesetzgeber eingeführten Befristung nicht mehr möglich. In den ersten drei Jahren war er gleichzeitig Mitglied der Strafkammer. Seit Anfang 2007 ist er in der I. Beschwerdekammer tätig, wo er in der Rechtsprechung mitwirkt und daneben als Referent für die fachliche Aufsicht über Bundesanwaltschaft und Eidgenössisches Untersuchungsrichteramt zuständig ist.
Barbara Ott ist ebenfalls seit Beginn Mitglied des Bundesstrafgerichts und nimmt seither Einsitz in der I. Beschwerdekammer, welche in erster Linie Beschwerden gegen Handlungen bzw. wegen Säumnissen im Rahmen gerichtspolizeilicher Ermittlungsverfahren und Voruntersuchungen zu beurteilen hat und daneben die fachliche Aufsicht in diesem Bereich über Bundesanwaltschaft und Untersuchungsrichteramt wahrnimmt.