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Bundesrat genehmigt geändertes generelles Projekt für den Abschnitt Siders Ost – Leuk / Susten Ost der A9 im Wallis
Bern, 08.10.2014 - Der Bundesrat hat die Änderungen am Bauprojekt für den Autobahnabschnitt der A9 zwischen Siders Ost und Leuk / Susten Ost genehmigt. Die Strecke führt durch den Pfynwald im Wallis. Der neue Abschnitt ist ein weiterer Schritt, die A9 auf Walliser Gebiet zwischen St-Maurice und Brig durchgehend fertigzustellen. Die Kosten der verbleibenden Bauarbeiten werden sich auf ungefähr 900 Millionen Franken belaufen.
Für den Abschnitt der Nationalstrasse A9 durch den Pfynwald zwischen Siders Ost und Leuk / Susten Ost liegt bereits seit 1999/2001 ein rechtskräftiges Projekt vor. Weil aber inzwischen zahlreiche Änderungen und Verbesserungen vorgenommen wurden, musste der Bundesrat das Projekt erneut genehmigen.
Geändertes generelles Projekt Siders Ost – Leuk / Susten Ost
Das geänderte generelle Projekt betrifft den 8,5 Kilometer Streckenabschnitt zwischen dem Anschluss Siders Ost, der in Betrieb ist, und der sich im Bau befindendenTeilstrecke bei Leuk. Er durchquert den Pfynwald, der im Bundesinventar der Landschaften von nationaler Bedeutung aufgeführt ist.
Der Autobahnabschnitt ist vierspurig (2x2) und umfasst die folgenden Teile:
- den gedeckten Einschnitt von Pfyn (4200 m),
- den Tunnel von Susten (2080 m),
- drei offene Strecken (insgesamt 2230 m), darunter zwei Halbanschlüsse in Leuk/Susten.
Gegenüber dem ursprünglichen Projekt wurden folgende Änderungen vorgenommen:
- Längenprofil-Anpassung der Röhren des gedeckten Einschnitts von Pfyn,
- punktuelle Verschiebung der Fahrbahnachse,
- Verkürzung der Tunnelzonen zugunsten der gedeckten Einschnitte,
- punktuelle Erweiterung der temporären Landbeanspruchung sowie
- Erstellen einer Baupiste.
Die Objekte, die bereits im Rahmen des ursprünglichen Projekts für einen Betrag von 340 Millionen Franken realisiert wurden (SBB-Bahntrassee Salgesch–Leuk, neue Kantonsstrasse T9 Salgesch–Susten, Ersatzmassnahmen), werden nicht infrage gestellt.
Gemeinsame Finanzierung durch Bund und Kanton
Gemäss aktuellem Voranschlag belaufen sich die Kosten für die verbleibenden Arbeiten auf knapp 900 Millionen Franken (inkl. MWST). Da es sich um ein Projekt im Rahmen der Fertigstellung des beschlossenen Nationalstrassennetzes handelt (Bundesbeschluss vom 21. Juni 1960), werden die Kosten zu 96 Prozent vom Bund getragen. Die restlichen Kosten gehen zulasten des Kantons.
Adresse für Rückfragen
Medienstelle des Bundesamtes für Strassen ASTRA, Tel. +41 58 464 14 91, <email-pii>
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