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Der Lifesciencekonzern Lonza nennt weitere Details, wie der milliardenschwere Kauf der US-Firma Capsugel finanziert werden soll. So sollen die Aktionäre an der Generalversammlung vom 25. April 2017 über eine Kapitalerhöhung, die Wiedereinführung von genehmigtem Kapital sowie die Erhöhung des bestehenden bedingten Kapitals befinden.
Wie Lonza mitteilt, beantragt der Verwaltungsrat zur teilweisen Finanzierung des 5,5 Milliarden Dollar schweren Capsugel-Kaufs eine Erhöhung des Aktienkapitals um bis zu 22 Millionen Namenaktien.
Vor grösster Übernahme der Geschichte
Dieser Schritt soll einen Bruttoerlös von rund 2,3 Milliarden Franken in die Kassen spülen. Weitere Einzelheiten zum Bezugsrechtsangebot würden voraussichtlich am oder um den 25. April 2017 kommuniziert.
Zudem beantragt der Verwaltungsrat die Wiedereinführung von genehmigtem Kapital in Höhe von 7,5 Millionen Franken. Denn mit der Privatplatzierung von 5 Millionen Aktien aus dem genehmigten Kapital hatte Lonza Anfang Februar bereits 865 Millionen Franken erlöst. Das bestehende bedingte Kapital soll zudem von 5,03 auf 7,50 Millionen Franken erhöht werden.
Mit dem Kauf von Capsugel tätigt Lonza die grösste Übernahme der Firmengeschichte. Der Konzern kündigte die Kaufabsichten im Dezember 2016 an. Lonza erhofft sich durch die Akquisition schnelleres Wachstum dank einem breiteren Angebot für die Kunden von der Pharma- bis zur Lebensmittelbranche. Capsugel stellt vor allem Kapseln und andere Mittel zur Verabreichung von Medikamenten her.
(sda/chb)