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Die 8’000 Kinderzentren in 25 Ländern haben in den letzten 13 Monaten 250 Millionen Mahlzeiten verteilt.
Compassion reagierte während der Pandemie auf die Not und die damit verbundene Not der Bevölkerung im globalen Süden. Die NGO, die in 25 Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas aktiv ist, hat ohne Unterbruch Lebensmittel an Familien von Patenkindern verteilt, die am meisten von den Auswirkungen der Pandemie betroffen sind. Zwischen April 2020 und Mai 2021 wurden 13,7 Millionen Lebensmittelpakete zusammengestellt und an Familien ausgeliefert. Das entspricht 250 Millionen Mahlzeiten.
Die überwiegende Mehrheit arbeitet als Tagelöhner/innen, die aufgrund der weltweit verhängten Einschränkungen ihr ganzes oder einen Teil ihres Einkommens verloren haben. Zum Beispiel haben 84% der Familien von Kindern, die auf den Philippinen durch Compassion unterstützt werden, ihren Arbeitsplatz verloren.
Weitere Auswirkungen der Covid-Beschränkungen sind die stark steigenden Preise für Lebensmittel infolge genereller Knappheit sowie logistische Probleme bei Transport und Verteilung.
Aufgrund der Einschränkungen mussten die 8‘000 Kinderzentren in lokalen Kirchen die Aktivitäten des Patenschaftsprogramms mit den Kindern umstellen und anpassen. Die bedürftigen Familien werden mit überlebenswichtiger Nahrung, Zugang zu Medikamenten und medizinischer Hilfe versorgt. Es wurden Lösungen für Fernunterricht organisiert und Unterstützung für Familien organisiert, die vom Verlust ihrer Wohnung bedroht waren.
Während der Alltag in den westlichen Ländern allmählich zur Normalität zurückkehrt, geht die Mobilisierung weiter, denn Armutsbekämpfung verliert derzeit zum ersten Mal seit den frühen 1990er Jahren an Boden. Laut UNICEF können 30 Millionen Kinder nicht mehr zur Schule gehen und die Ausbeutung von Kindern hat wieder zugenommen.