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Ein konkretes Beispiel einer erfolgreichen Klimaabgabe ist die CO2-Abgabe auf Brennstoffe. In der Schweiz wird diese Abgabe seit 2008 auf fossilen Brennstoffen wie Heizöl oder Erdgas erhoben. Der Abgabensatz beträgt aktuell 96 Franken pro Tonne CO2. Rund zwei Drittel der Abgaben wird an die Bevölkerung und die Wirtschaft zurückverteilt. Rund ein Drittel fliesst in das Gebäudeprogramm zur Förderung CO2-wirksamer Massnahmen. Konkret erhält jede in der Schweiz wohnhafte Person pro Jahr 87.00 CHF zurück (Stand: 2021). Für eine vierköpfige Familie sind dies immerhin schon 348.00 CHF pro Jahr. Die Rückverteilung an die Bevölkerung erfolgt über die Krankenversicherung. Dank der obligatorischen Grundversicherung für alle kann die Verteilung so relativ kostengünstig erfolgen.
Wie funktionieren Klimaabgaben und Rückverteilung?
Die nebenstehende Grafik des Bundesamts für Umwelt (BAFU) zeigt den Rückgang der CO2-Emissionen aus Brennstoffen (rot). Verschiedene Studien (siehe Quellenangabe) zeigen, dass der grösste Teil des Rückgangs der CO2-Emissionen auf die CO2-Abgabe zurückzuführen ist. Die Grafik zeigt übrigens auch, dass Emissionen aus Treibstoffen (blau), wo es ja keine CO2-Abgabe gibt, sich in der gleichen Zeitperiode nicht verkleinert haben.