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Das Fleisch spielt eine wichtige Rolle in der menschlichen Ernährung und damit auch in der landwirtschaftlichen Produktion. 51 Kilogramm Fleisch isst ein Schweizer durchschnittlich pro Jahr, von Rind, Kalb und Schwein bis zu Fisch, Geflügel und Kaninchen. Der Preis des Fleisches wird von Angebot und Nachfrage bestimmt. Liefern die Bauern zu viele Tiere auf den Markt, sinken die Preise, liefern sie zu wenig, steigen sie. Bei Rind-, Kalb- und Schweinefleisch deckt die einheimische Produktion praktisch die gesamte Nachfrage ab. Der Import von Fleisch ist bis heute beschränkt.
Eine tiergerechte Produktion ist den Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten ein wichtiges Anliegen. Es existieren verschiedene Produktionslabels, die speziell an der tiergerechten Haltung anlegen. Das Futtergetreide für die Rinder-, Poulets- und Schweinemast produzieren die Bauern weitgehend selber. Nur etwa ein Fünftel der Futtermittel wird importiert, fast ausschliesslich aus Europa.