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Der Wald als Schutz vor Naturgefahren
Zuständige Amtsstelle: Naturgefahren
Im Kanton Obwalden gibt es ca. 25 Lawinenzüge, die bei ausserordentlichen Schneelagen Menschen und erhebliche Sachwerte (dauernd bewohnte Siedlungen, wichtige Verkehrswege und Infrastrukturanlagen) bedrohen, daneben aber auch - vor allem in den Gemeinden Lungern, Sachseln, Kerns, Alpnach (Pilatus) und Engelberg - ausgedehnte Steilhänge, aus denen ohne Bewaldung jeden Winter Lawinen ins Tal brechen würden;
Hier hilft der Wald durch Stabilisierung der Schneedecke und Verhinderung von Lawinenanbrüchen.
Im Kanton Obwalden gibt es ca. 80 Wildbäche mit Einzugsgebietsgrössen zwischen 2 und 35 qkm, die vor allem bei heftigen Sommergewittern eine zerstörerische Wirkung für das Talgebiet entfalten;
Hier hilft der Wald durch Dämpfung der Hochwasserspitze (Wasserrückhalt) und Stabilisierung der Bacheinhänge.
Im Kanton Obwalden gibt es ca. 15 aktive Steinschlaggebiete, von denen eine Bedrohung für Siedlungen und Verkehrswege ausgeht;
Hier hilft der Wald durch Bremsen von abstürzenden Felsblöcken und Steinen.
Im Kanton Obwalden gibt es ausgedehnte Rutschgebiete auf der linken Talseite zwischen Giswilerstock und Pilatus (Flyschgebiet) sowie ausgedehnte Gebiete im übrigen Kantonsgebiet, die bei starken Niederschlägen anfällig auf Rüfen und Hangmuren sind;
Hier hilft der Wald durch Stabilisierung der Bodenoberfläche und durch natürliche Entwässerung von Rutschhängen.