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Hanspeter Lehmann wurde am 8. September 1949 in Thörigen, Kanton Bern, geboren.
Die Leidenschaft für das Fotografieren entdeckt der Sechzehnjährige als Volontär an einem College in Belgien.
Mit einer einfachen Kamera gelingen ihm Bilder, die für ihn, wie er erzählt, eine besondere Magie hatten.
Einige Jahre später beginnt er auch abstrakte Bilder zu malen.
Mit fünfundzwanzig Jahren der grosse Bruch: Auslöser war das Votum eines Freundes, wonach das
Fotografieren narzisstisch sei. Diese Worte haben radikale Folgen. Hanspeter Lehmann verkauft
die Fotoausrüstung und vernichtet das gesamte Archiv.
Anfang der 1990-Jahre entflammt das Interesse für die Fotografie erneut. Er arbeitet mit einer
Polaroidkamera und wendet die Doppelbelichtung an.
Dann ein weiterer Bruch, für mehr als ein Jahrzehnt lebt der Fotograf wie ein Eremit. Kein Radio und kein Fernsehen, keine Zeitungen, keine Musik - und auch keine Fotografie.
Dann, 2009 zurück in der Welt. Er kauft sich eine Digitalkamera und intensive Schaffensjahre beginnen.