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Jedes organische Material besteht aus Kohlenstoffverbindungen, und bei jeder Verbrennung wird CO2 freigesetzt. Der Kohlenstoff, welchen die Pflanzen für ihr Wachstum benötigen, wird über das CO2 der Luft eingeatmet. Beim natürlichen Tod einer Pflanze durch Fäulnis wird exakt die gleiche Menge Kohlenstoff, welche während des Wachstums aus der Luft zugeführt wurde, an die Atmosphäre zurückgegeben. Durch natürliche Prozesse entsteht in der Luftschicht also keine Anreicherung von Kohlendioxid. Weder durch Verbrennen von Holz, wozu auch die Brandrodung gehört, noch durch das Rauchen von Tabak entstehen der Natur schädliche Auswirkungen, und beides führt zu keinem Anstieg des CO2-Gehaltes. Dies gilt nicht für Kohlenstoff, der direkt aus dem Erdinneren gefördert wird, also in fester oder gebundener Form vorliegt, wie das bei Kohle, Erdöl und Erdgas der Fall ist. Das bei Vulkanausbrüchen aus dem Erdinnern entweichende Kohlendioxid kann ebenfalls zu keiner Nettoanreicherung in der Erdatmosphäre führen, auch wenn es sich dabei um gewaltige Mengen handelt, denn sonst wäre dies längst geschehen. Magmatische Erscheinungen scheinen also mit anderen natürlich ablaufenden Prozessen, die das freigesetzte Gas wieder in die feste Phase zurückverwandeln, im Gleichgewicht zu sein, etwa der langsam verlaufenden Gebirgsbildung, bei der aus Meeresablagerungen Kalkstein gebildet wird. Die Erde befindet sich in wundersamer Weise in einem Gleichgewicht, wenn nicht der Mensch es fertigbrächte, in Zeiträumen, die kurz sind auf der geologischen Zeitskala, sämtliche Kohle- und Erdölreserven, die sich im Verlauf von Jahrmillionen aus organischem Material gebildet haben, durch Verbrennung wieder in die Gasform zurückzuführen. Er führt damit wie in einem Kreisprozeß in relativ kurzer Zeit den Zustand der Erde herbei, wie er in Urzeiten herrschte, als die Atmosphäre sehr viel CO2-haltiger war, als es unsere heutige Atmosphäre ist, und die Erde sich durch ein üppiges Pflanzenwachstum auszeichnete und Lebensraum für viele Kaltblüter bot, namentlich die Dinosaurier. Das Kohlendioxid ist ein symmetrisches Molekül, welches langwellige elektromagnetische Strahlung absorbiert, nämlich Infrarot- oder Wärmestrahlung im Bereich von 4,5 und 14,5 um.