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Getränkekartons
Was
- Leere Getränkekartons von Milch, Rahm, Fruchtsäften, Eistee, Suppen und Saucen.
Was nicht
- Mit einem Sammelsack von einem Recyclingservice
- Restflüssigkeit entleeren
Getränkekartons mit dickflüssigem Inhalt (zum Beispiel Suppe) vor dem Zusammendrücken kurz ausspülen (wenn möglich, mit bereits vorhandenem Spülwasser).
- Getränkekarton zusammendrücken
- Getränkekarton verschliessen (wenn Deckel vorhanden)
- Getränkekarton idealerweise innert Wochenfrist an der Sammelstelle in den dafür vorgesehenen Behälter einwerfen.
- Bevorzugen Sie die Milch im Schlauchbeutel. Diese Verpackung ist viel leichter als ein Getränkekarton. Der Schlauchbeutel braucht deshalb bei der Herstellung, beim Transport und der Entsorgung weniger Energie und weniger Material als ein Getränkekarton trotz Recycling.
- Jährlich werden in der Schweiz mehr als 700 Millionen Getränkekartonverpackungen über den Haushaltabfall entsorgt, sprich verbrannt. Das ergibt rund 20'000 Tonnen Verpackungsmaterial.
- Getränkekartons enthalten zu 75 Prozent Zellstoff mit langen Fasern, ein begehrter Rohstoff für die Kartonindustrie. Die restlichen 25 Prozent der Verpackung bestehen aus Polyethylen und Aluminium. Diese Anteile können in Zementwerken als Ersatzbrennstoff genutzt oder mit speziellen Technologien aufbereitet und ebenfalls stofflich verwertet werden.