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Asta Scheib: Das schönste, was ich sah
Als Giovanni Segantini sich 1875 mit siebzehn Jahren in der Akademie Brera einschreibt, hat er eine alptraumhafte Kindeheit und Jugend hinter sich. Früh verwaist, lebt er erst bei der ungeliebten Halbschwester. Später landet er in eine Besserungsanstalt, wo ein Geistlicher sein zeichnerisches Talent entdeckt. Auf der Akademie freundet er sich mit Carlo Bugatti an, einem reichen Mailänder Bürgersohn, der schon einen Namen als Möbelbauer hat. Carlo's schöne verwöhnte Schwester Luigia verliebt sich in den scheuen Giovanni, der zum Erstaunen aller in der Akademie einen Preis nach dem anderen bekommt. Der Maler und das Mädchen werden ein Paar und bekommen vier Kinder. Es ist ein turbulentes Leben, aber Luigias Hingabe und Verständnis für Giovannis unkonventionelle Lebensweise und seine unerschütterliche Liebe zu ihr wappnen sie gegen alle Widrigkeiten.
Deutsche Taschenbuchverlag, 2011