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Nach dem Friedensabkommen zwischen der kolumbianischen Regierung und der linken Guerillaorganisation FARC haben die ersten Rebellen ihre Waffen niedergelegt. Am Mittwoch übergaben 322 Guerillakämpfer ihre Waffen der UNO.
In den kommenden Wochen sollen alle rund 14'000 Waffen der knapp 7000 Rebellen registriert und später eingesammelt werden. Zudem teilen die FARC der UNO die Koordinaten ihrer Sprengstoff- und Munitionsdepots mit.
Nach einigen Verzögerungen sind mittlerweile alle Rebellen in den 26 Übergangszonen eingetroffen, wo sie sich auf die Rückkehr ins zivile Leben vorbereiten. Eine Mission der Vereinten Nation überwacht die Entwaffnung. Die Waffen sollen zu drei Monumenten eingeschmolzen und am UNO-Sitz in New York, dem Ort der Friedensverhandlungen in Kuba und in Kolumbien aufgestellt werden.
Nach Jahrzehnten des internen Konflikts hatten sich die Regierung und die FARC im vergangenen Jahr auf einen Friedensvertrag geeinigt. Präsident Juan Manuel Santos wurde dafür mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften, linken Rebellen und rechten Paramilitärs kamen in Kolumbien mehr als 220'000 Menschen ums Leben. (sda/dpa)