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(Wiederholung vom Ostermontag)
Washington (awp/Reuters) - Ein US-Bericht sieht eine Mitschuld des Schweizer Ölplattformbetreibers Transocean an der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko im vergangenen Jahr. In einer seit dem Wochenende im Internet verfügbaren Einschätzung der amerikanischen Küstenwache (288-Seiten-Bericht, abrufbar unter http://marineinvestigations.us) werden mehrfache Versäumnisse und Fehler aufgelistet - Wartungsmängel, Umgehung von automatischen Sicherheitssystemen, das Fehlen von Notfall-Ausbildungen für Mitarbeiter - die zu der Katastrophe beigetragen hätten. Der endgültige Bericht solle bis zum 27. Juli fertiggestellt werden.
Bei einer Explosion auf der BP-Plattform "Deepwater Horizon" waren am 20. April 2010 elf Menschen getötet worden. Die anschließende Ölpest verseuchte riesige Küstenabschnitte.
Die Transocean-Aktie verlor am Montag im US-Handel (18.15 Uhr MESZ) rund 2%. Bereits am Gründonnerstag, dem letzten Handelstag in der Schweiz, war das Papier unter Druck, nachdem BP eine Milliardenklage gegen Transocean eingereicht hatte.
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(Wiederholung vom Ostermontag)