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Ein von Staat getragenes Wachstumsmodell
Belarus hat einen anderen politischen Weg eingeschlagen als die umliegenden Länder und wurde dafür auch schon mit China verglichen. Allen Unkenrufen zum Trotz wies das Land während vielen Jahren ein beachtliches Wirtschaftswachstum auf. Leider sind seit der globalen Wirtschaftskrise auch wieder Rückschläge zu verbuchen.
Die belarussische Regierung hat sich nun ein hohes Ziel gesetzt. Von Platz 110 (2008) in der Rangliste der Weltbank bei der Bewertung der geschäftlichen Rahmenbedingungen ist das Land kontinuierlich auf Platz 69 (2012) vorgestossen und möchte in den kommenden Jahren in die Top 25 aufsteigen. So gelten seit Anfang 2008 für Unternehmer deutlich liberalere Gesetze. Sie sind als Reaktion auf die „Energieschocks“ Ende 2006 und Anfang 2007 zu verstehen, als der mit Abstand wichtigste Außenhandelspartner Russland die Öl- und Gaspreise drastisch anhob. Belarus hat seitdem vor, durch eine Diversifizierung der Importstruktur sowie der Energieträger die wirtschaftliche Abhängigkeit von Russland zu senken.
Belarus bietet auch viele Chancen für das Outsourcen technischer Produktion, z.B. in der Metallbranche, in der Computer-Programmierung, u.a.