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14. Schwangerschaftswoche
Bisher waren die Knochen Ihres Babys noch sehr weich und knorpelartig. Viele von ihnen werden nun fest und robust. Es gibt aber auch Knorpel, die erst verknöchern, wenn das Wachstum Ihres Kindes in der Pubertät abgeschlossen ist.
So entwickelt sich Ihr Baby
Da die Leber des Babys nun auch Fett als Energiequelle nutzen kann, verdoppelt es seine Grösse rasch und wird schnell grösser als eine Zitrone. Kopfbehaarung, Augenbrauen und Wimpern wachsen. Die feinen Körperhaare (Lanugohaare) produzieren eine fettige Substanz, die Käseschmiere, welche dafür sorgt, dass die Haut nicht durch das Fruchtwasser aufgeweicht wird. Weiter bilden sich viele feine Blutgefässe und die Knochen werden fester.
So verändert sich Ihr Körper
Manche Frauen bemerken bereits jetzt einen weisslichen Ausfluss aus den Brustwarzen, wenn diese stimuliert werden. Dies ist das Kolostrum, auch Vormilch genannt. Diese sehr nährstoffreiche Flüssigkeit wird das Baby in den ersten Tagen nach der Geburt versorgen.
In der Schwangerschaft sind die Gefässe durch die Hormone erweitert und der Schliessmuskel zwischen Magen und Speiseröhre kann seine Aufgabe, den Rückfluss zu verhindern, weniger gut ausüben. Dies kann Sodbrennen auslösen. Bei Sodbrennen fliesst saurer Mageninhalt in die Speiseröhre, was zu einem stechenden oder brennenden Schmerz hinter dem Brustbein oder zwischen den Schulterblättern führt. Die Symptome sind zwar lästig und schmerzhaft, in der Regel aber nicht ernsthaft und bei Schwangeren sehr häufig.
Das können Sie für sich tun
Falls bei Ihnen vermehrt Sodbrennen auftritt, können Sie folgendes dagegen tun:
- Schlafen Sie mit erhöhtem Oberkörper
- Tragen Sie keine beengende Kleidung
- Regelmässiger Stuhlgang ohne starkes Pressen vermindert den Druck im Bauchraum
- Rauchstopp
- Auf ausreichende Magnesiumzufuhr achten
- Akupunktur kann Ihnen ebenfalls Linderung verschaffen
Das sollten Sie beachten
Das Baby braucht jetzt viel Kalzium, um seine Knochen zu stärken. Daher ist es sehr wichtig, genug Kalzium einzunehmen. Dieses ist vor allem in Milchprodukten wie Käse oder Joghurt enthalten. Ein Kalziummangel kann sich durch Wadenkrämpfe zeigen.