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Zeitmangel und Leistungsdruck, Stress und permanente Hektik ist in unserer Gesellschaft immer häufiger die Ursache von psychischen und physischen Erkrankungen. Schlafstörungen, Schwindel, Burn-out oder Depression sind Beispiele für mögliche Folgen dieser ständigen und anhaltenden Stressfaktoren in unserem Leben. Umso wichtiger ist, sich regelmäßig eine Auszeit zu nehmen und richtig zu entspannen. Der Begriff Autogenes Training taucht in diesem Zusammenhang immer wieder auf. Doch was verbirgt sich genau dahinter?
Autogenes Training ist ein selbstaktives Entspannungsverfahren, das auf Autosuggestion basiert. Es wurde durch den Psychiater und Neurologen J. H. Schultz als Methode zur konzentrativen Selbstentspannung in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt. Er hat es aus der Hypnose weiterentwickelt und 1932 erstmals in dem Buch "Das autogene Training" veröffentlicht. Autogenes Training hat heute viele Anhänger und seine Wirksamkeit wurde in vielen Studien nachgewiesen.
Autogenes Training setzt formelhafte Redewendungen ein, die dem Körper helfen, loszulassen und in einen Entspannungszustand zu kommen. Diesen Prozess nennt man Autosuggestion. Die aus kurzen formelhaften Vorstellungen bestehenden Übungen werden von dem Übenden mehrmals konzentriert im Geiste gesagt und im Körper nachgespürt. Die "einfache" Version des Autogenen Trainings besteht aus 7 Übungen, die in der Regel nacheinander durchgeführt werden.
Autogenes Training führt durch Selbstsuggestion in Stresssituationen zu rascher Entspannung.
Bei folgenden Symptomen wird autogenes Training von den Ärzten empfohlen: