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Hochgeachteter Herr Präsident!
Im Anschluße übermittle ich Ihnen zwei neuere Briefe des Hrn. Du Coster , welche wieder einige Mittheilungen ent halten, die für die Alpenbahnfrage von Intereße sind. Wenig erfreulicher Natur ist die Nachricht, daß über den Beitrag Frankreichs an die Kosten des Montcenis-Tunnel, welche Hr. Jacini dem Gotthardt zuwenden wollte, nun doch zu andern Zweken verfügt worden sei. –
Was die Frage des Hrn. Du Coster betrifft, ob er sein Projekt, wie nun mehr von Seite des Gotthardtkomite der italienischen Regierung eine Offerte| gemacht werden könnte, einigen italienischen Deputirten zur Ansichts äußerung vorlegen solle, bevor er dasselbe dem Comite unterbreite, so scheint mir, daß Hr. Du Coster an gewiesen werden dürfte, von Ersterm zu abstrahiren. –
Genehmigen Sie bei diesem Anlaße die erneute Versicherung ausgezeichnetster Hochachtung von Ihrem
freundschaftlich ergebenen
J. Zingg.
Luzern d. 17. Nov. 1867.
P. S. Das Steuergesetz ist mit 2 à 300 Stimmen Mehrheit angenommen, wenn die vorläufigen Nachrichten richtig sind.