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Das Wochenendhaus für eine junge Unternehmerin aus Santiago befindet sich auf dem Landgut ihrer Grosseltern inmitten einer künstlich angelegten Parklandschaft im Süden von Chile.
Das Haus unterstreicht durch die Situierung die Unabhängigkeit zum bestehenden Gebäudekonglomerat. Mit einer Distanz von 700 Metern zum Hauptgebäude befindet sich das Haus in der Lücke eines bestehenden Waldstücks am Rand des Wasserspeichers und stellt dadurch einen unmittelbaren Bezug zur Natur und zur landwirtschaftlichen Nutzung her. Entgegen der traditionellen Bauweise welche sich in der horizontalen ausbreitet, werden die einzelnen Räume des Hauses in der Vertikalen angeordnet. Die Räume sind in ihren Abmessungen gleich, verändern sich lediglich in der Raumhöhe und der Materialität. Dies ermöglicht eine bewusste Wahrnehmung jedes einzelnen Raumes, welche über ein schmales Treppenhaus miteinander verbunden sind.
Die sich wiederholende Grundrissform suggeriert eine mögliche Nutzungsveränderung und Neutralität des Gebäudes. Die gegen Norden vorgelagerte Balkonschicht unterstützt diesen Gedanken, schützt vor der starken Sonneneinstrahlung und schafft durch den strukturellen Ausdruck einen starken Bezug zu den angrenzenden Bäumen.
Der Kranarm ermöglicht die Einbringung von grösseren Möbeln und schafft eine Referenz zu den landwirtschaftlichen Gebäuden auf dem Landgut.