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Bereits zum zweiten Mal stimmt die Bevölkerung am 28. November über das Covid-19-Gesetz ab – weil das Parlament am Gesetz verschiedene Änderungen vorgenommen hat und gegen diese Änderungen das Referendum ergriffen wurde.
Im Zentrum der zweiten Abstimmung steht insbesondere das Covid-Zertifikat, das ja etwa beim Besuch von Restaurants, Kinos und Fitnesszentren vorgewiesen werden muss. Die Gegnerinnen und Gegner des Covid-Gesetzes kritisieren diese Zertifikatspflicht als übertrieben, weil sie zu einer Spaltung der Gesellschaft führe.
Die Befürworterinnen und Befürworter hingegen argumentieren, das Covid-Zertifikat erleichtere Reisen ins Ausland und biete Veranstaltern Planungssicherheit.
Gäste im «Forum»
Über die revidierte Version des Covid-19-Gesetzes diskutieren im «Forum»:
- Josef Ender, Unternehmer aus dem Kanton Schwyz und Sprecher des Aktionsbündnisses Urkantone. Er wehrt sich gegen das Gesetz, weil es unnötig und diskriminierend sei und zu einer Zweiklassengesellschaft von Geimpften und Ungeimpften führe.
- Lukas Engelberger, Gesundheitsdirektor des Kantons Basel-Stadt und Präsident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren. Er kämpft für das Gesetz, weil es das kleinere Übel sei als andere Massnahmen und weil damit ein weiterer Shutdown verhindert werden könne.