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“Das verlorene Leben der Anna Maria Flückiger”
Roman
Im Jahr 1847 wird in Bern die noch nicht 21-jährige Anna Maria Flückiger ab dem Kaltacher in Wynigen durch das Schwert hingerichtet. Sie ist noch halb ein Kind und bezichtigt sich selber des versuchten Giftmordes an ihrer Mutter, der Brandstiftung, der Abtreibung und des Mordes an einem Neugeborenen.
Der Fall Flückiger wirft in der damaligen Schweiz viel Staub auf. Auch die Presse beschäftigt sich mit diesen unglaublich bösen Vergehen.
Aber trifft die Anna Maria tatsächlich die Schuld an jedem dieser Verbrechen, auf denen alle die Todesstrafe steht – oder ist sie Opfer der Umstände, der Lieblosigkeit, oder will sie ganz einfach endlich wahrgenommen werden? Und was wird aus ihrem tauben Bruder Johannes, mit dem sie eine intime Vertrautheit verbindet?
In den Gerichtsakten im Staatsarchiv Bern aus den Jahren 1845-46 finden sich Widersprüche zuhauf.
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Ein Beitrag des Lokalfernsehens Lyss zur Lesung “In einem kalten Land” 2016: