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Leuchtende Nachtwolken sind silberfarbene oder bläuliche Federwolken.
Im Gegensatz zu anderen Wolkenarten, die maximal eine Höhe von 13 Kilometern erreichen, treten diese Nachtwolken in rund 80 Kilometern in der Mesosphäre auf. Im Hochsommer können bei uns manchmal leuchtende Nachtwolken beobachtet werden (Bild: Bodensee), wenn die Sonne in einem Winkel von 6° bis 16° unter dem Horizont steht. Nur dann werden sie noch von der Sonne beschienen, während der Himmel bereits dunkel ist. Früher waren die Wolken nur in Nordeuropa sichtbar. In den letzten Jahren konnten sie jedoch immer wieder bei uns gesehen werden. Zudem erscheinen sie heute doppelt so häufig wie in den 60er-Jahren. Experten sehen das im Zusammenhang mit der Klimaerwärmung.
Foto: Andreas Walker