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Im ungarischen Kecskemét steigerte sich Eliane Deininger an der Junioren-WM (JWOC) von Lauf zu Lauf und beendete das letzte Einzelrennen als mit Abstand beste Schweizerin.
Das junge Schweizer Damenteam war nebst der erfahrenen Simona Aebersold und Elena Pezzati mit vier «Kücken» bestückt – lauter Läuferinnen, die altersmässig auch noch an der Jugend-EM hätten starten können. Es galt, wichtige internationale Erfahrungen sammeln zu können.
In einem Teilnehmerfeld, das rund 150 Läuferinnen umfasste, beendete Eliane die Langdistanz (42.) im ersten Ranglistendrittel, den Sprint (36.) im ersten Viertel. Beide Läufe gewann Simona Aebersold souverän. Bei der Mitteldistanz patzte Simona Aebersold. Eliane sprang in die Bresche, der SOLV schrieb auf seiner Website: «Die St. Gallerin bekundete Mühe mit dem Start und steigerte sich dann kontinuierlich, was ihr am Ende den starken 13. Rang einbrachte. Dieser ist für die erst 18-jährige Deininger an ihrer ersten JWOC als grosser Erfolg zu werten.» Die zweitbeste Schweizerin belegte Rang 39.
Bei der abschliessenden Staffel war Eliane im «Kückenteam» eingeteilt und hätte beinahe einen Diplomrang erreicht. Am Ende war es Platz neun, drei Ränge hinter Schweiz 1.
Die OLG gratuliert Eliane zu diesem verheissungsvollen WM-Debut in technisch sehr schwierigen Wäldern bei heissen Temperaturen und wünscht ihr, in Trainings und Wettkämpfen weiterhin eine gute Balance zwischen Lockerheit und Willenskraft zu finden.