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skroto-perineale Hypospadie vs. Adreno-genitales Syndrom beim Mädchen
Links im Bild: Es liegt eine schwere Form einer Hypospadie (skroto-perineale Hypospadie) vor. Obschon im Moment der Untersuchung keine Hoden sichtbar sind, können diese vor dem äusseren Leistenring getastet und ins Skrotum verlagert werden. Beachte typische Fältelung der Skrotalhaut im Vergleich zu derjenigen im gegenseitigen Bild. Rechts im Bild: Es handelt sich um ein adreno-genitales Syndrom bei einem Mädchen im Spielalter. Aus dem Sinus urogenitalis mit gemeinsamer Endstrecke hat sich etwas Urin entleert (Pseudoinkontinenz bei teilweiser Miktion in die Vagina). Die maskulinisierte Klitoris liegt unmittelbar an der vorderen Zirkumferenz der Mündung des Sinus urogenitalis. Die labio-skrotalen Falten sind stark pigmentiert und weisen nicht die Struktur eines Skrotums auf. Es handelt sich um ein Prader Stadium III-IV eines Pseudohermaphroditismus femininus.
Links im Bild: Entfaltung eines auffälligen äusseren Genitale bei einem Kleinkind. Man sieht die dorsal intakte Vorhaut ausgespannt mit einer Glans darunter und zwischen zwei getrennten labio-skrotalen Hälften eine Knopfsonde in einer Oeffnung. Rechts im Bild: Ein Vorhaut-ähnliches Gebilde ist ausgespannt mit einer Glans unterhalb davon. Zwischen zwei getrennten labio-skrotalen Falten findet sich eine V-förmige Oeffnung und analwärts davon ist die Haut in der Mittellinie feucht.