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Hocherfreut vermeldete die Berner Stadträtin Leena Schmitter via Twitter und Facebook, dass das Postulat “Für die rechtliche und tatsächliche Gleichstellung von homo-, bi-, trans- und inter-sexuellen Menschen in allen Lebensbereichen und in der Stadtverwaltung Bern” mit 48:11 Stimmen mit 2 Enthaltungen überwiesen wurde.
— leena schmitter (@lschmitter) 10. März 2016
Das Postulat verlangt, dass die Stadt Bern die rechtliche und tatsächliche Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transmenschen und Intersexuellen in allen Lebensbereichen und in der Stadtverwaltung Bern fördert. Bei Konsultationen und bei der Vorbereitung von Geschäften sowie bei personal- und besoldungsrechtlichen Erlassen und Massnahmen, die Themen der sexuellen Orientierung und/oder der Geschlechtsidentität betreffen, muss Fachwissen zugänglich sein. Zudem soll in der Stadt Bern Sensibilisierungsarbeit geleistet werden.
1. Der Gemeinderat wird aufgefordert, eine Bedarfsabklärung mit den im Themenfeld LGBTI tätigen Nichtregierungsorganisationen, Dachverbänden und Vereinen in der Stadt Bern zu führen und anschliessend dem Stadtrat Bericht über mögliche Handlungsbereiche zu erstatten.
2. Der Gemeinderat wird ausdrücklich gebeten, dem Stadtrat ein Projekt vorzulegen, das die rechtliche und tatsächliche Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transmenschen und Intersexuellen in allen Lebensbereichen und in der Stadtverwaltung Bern fördert. Dazu soll der aus der Abklärung eruierte Bedarf berücksichtigt werden.
Damit ist der Berner Stadtrat – zusammen mit den Politiker_innen, die das Postulat einbrachten – dass zu einer fortschrittlichen und menschenfreundlichen Stadt die Sensibilisierung der Bewohner_Innen der Stadt Bern zu LGBTI-Themen, die Beratung von städtischen Angestellten in Fällen von Diskriminierung aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und/oder Geschlechtsidentität und der Aufbau von Fachwissen im Umgang mit LGBTI-Themen in Abteilungen der Stadtverwaltung gehören.