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Die Bauarbeiten zur Olympiade 2016 in Rio de Janeiro gehen zügig voran. Am Sonntag (30) hat Bürgermeister Eduardo Paes bereits die BMX-Piste präsentiert. Sie ist die erste abgeschlossene Bauarbeit des Sportkomplexes Deodoro. Dort sollen nun am 3. Oktober die ersten Testläufe mit einem internationalen BMX-Wettkampf mit 96 Athleten aus 30 Ländern stattfinden.
Auf der Bicycle Moto Cross-Anlage werden im August-September im kommenden Jahr insgesamt elf olympische und vier paralympische Wettkämpfe ausgetragen werden. Laut dem Präsidenten des Organisationskomitees, Carlos Arthur Nuzman, gehört die neu erstellte Anlage zu den besten der Welt. Von Paes wurde hervorgehoben, dass die zwei Bahnen auf einer Fläche von 4.000 Quadratmetern noch vor dem vorgesehenen Abschlußtermin fertiggestellt worden sei.
Kurz vor dem Abschluß stehen die Arbeiten zum Bereich des Kajak-Slalom. Sowohl er als auch die BMX-Pisten sollen nach der Olympiade im etwa 500.000 Quadratmeter umfassenden Parque Radical integriert werden. Er soll der Bevölkerung der Westzone Rio de Janeiros zur Verfügung gestellt werden und einmal der zweitgrößte Freizeitpark der Stadt am Zuckerhut sein. Nuzman spricht in dem Zusammenhang von einem “außerordentlichen Vermächtnis“ der Olympiade für Rio de Janeiro.
Die etwa 1,5 Millionen Einwohner umfassende Westzone der Stadt, ist laut Nuzman zudem von einem großen Anteil Jugendlicher geprägt. Erste Tests für den Bereich der Kajak-Wettkämpfe sind für Anfang 2016 vorgesehen.
Die Übergabe des Zentrums für Rasen-Hockey mit einer Zuschauertribühne mit knapp 15.300 Plätzen ist für Ende dieses Jahres vorgesehen. Dort sollen bereits im November Testveranstaltungen stattfinden. Laut Paes liegen sämtliche Arbeiten im Deodoro Sportkomplex im Zeitplan.