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- Stan Wawrinka (ATP 23) verliert in Cincinnati in der 2. Runde mit 4:6, 4:6 gegen Andrej Rublew (ATP 70).
- Für den Romand ist es die vierte Zweitrunden-Niederlage in Folge.
- Damit kommt es nicht zum Schweizer Achtelfinal-Duell zwischen Wawrinka und Roger Federer.
Queens, Wimbledon, Montreal und jetzt Cincinnati: Zum vierten Mal in Serie verpasste es Stan Wawrinka, an einem Turnier mehr als einen Sieg zu holen. Der Lausanner streute gegen den jungen Russen Andrej Rublew zwar phasenweise sehenswerte Punkte ein, war in den entscheidenden Momenten aber zu wenig abgebrüht.
Als Schlüsselmoment erwies sich das Game beim Stand von 2:3 im 2. Satz, als sich Wawrinka gleich drei Möglichkeiten zum Rebreak boten. Eine davon wehrte Rublew mit einer herrlichen Rückhand ab, bei der anderen patzte Wawrinka bei einem vermeintlich einfachen Volley.
Als der Schweizer das Break dann im 3. Anlauf eigentlich geschafft hatte, musste der Punkt wiederholt werden, weil der Ball vom Linienrichter fälschlicherweise im Out gesehen wurde.
Rublew effizienter als Wawrinka
Gestartet war Wawrinka gegen Rublew, der sich im US-Bundesstaat Ohio erfolgreich durch die Qualifikation gespielt hatte, fulminant. In den ersten Aufschlagspielen deutete nichts darauf hin, dass der Schweizer bei eigenem Service in Gefahr geraten könnte.
Ein rabenschwarzes Game von Wawrinka sorgte dann aber für die Differenz im 1. Durchgang. Bitter: Zuvor hatte der Schweizer seinerseits zweimal die Chance, mit Break in Führung zu gehen. Im 2. Satz kassierte Wawrinka das entscheidende Break bereits beim Stand von 1:1. Anders als sein Gegner glänzte Rublew mit Effizienz: Dem Russen boten sich insgesamt zwei Chancen zum Servicedurchbruch, zweimal schlug er zu.
Kein Achtelfinal gegen Federer
Letztmals hat Wawrinka an den French Open (mehr als) zwei Siege hintereinander feiern können. Durch das erneut frühe Aus in Cincinnati kommt es im Achtelfinal nicht zu einem Schweizer Duell gegen Roger Federer – dem 27. zwischen den beiden insgesamt. Stattdessen kommt es für Rublew zur Premiere gegen den «Maestro».