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Die CVP muss auf Eric Collomb verzichten: Der Grossrat aus dem Broyebezirk kandidiert im kommenden Oktober nicht für den Nationalrat. Dies hat er dem Vorstand, der sich gestern Abend zu einer Sitzung traf, mitgeteilt.
Auf dem ersten Ersatzplatz
Bei den Wahlen 2011 und 2015 hatte es Collomb jeweils auf den ersten Ersatzplatz geschafft. Diesmal verlangte er darum, dass Dominique de Buman bereits jetzt sein Mandat niederlegt und er noch während der laufenden Legislatur nachrutschen kann – um so vom Bisherigen-Bonus profitieren zu können. Doch de Buman, der letztes Jahr Nationalratspräsident war, will sein Amt nicht vorzeitig niederlegen und bis ans Ende seiner vierten Legislatur im Bundeshaus bleiben.
«Obwohl vorgesehen war, dass ich erneut auf der CVP-Liste für den Nationalrat kandidieren soll, stehe ich nun meiner Partei nicht zur Verfügung», sagt Collomb. «Ich habe immer gesagt, dass ich nur als Bisheriger antrete. Und das ist nun nicht möglich.» Darum ziehe er die Konsequenzen.
«Ich bedaure es»
Er habe sich während dreizehn Jahren im Vorstand der Kantonalpartei engagiert, davon sieben Jahre als Vizepräsident, in denen er mehrmals ad interim als Präsident oder Co-Präsident geamtet habe. Zudem sei er seit zwölf Jahren Grossrat und habe zwei Wahlkämpfe für den Nationalrat geführt, für die er sich auch finanziell engagiert habe. «Ich bedaure es, dass nun die Übernahme des Nationalratsmandats während der Legislatur nicht möglich war.»
Eric Collomb will sich nun auf sein Unternehmen konzentrieren. Er bleibt auch Grossrat und Präsident der Freiburger Sektion des Touring Clubs der Schweiz (TCS).