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Die vier grossen Schweizer Parteien sind innerhalb einer Woche von Hackern angegriffen worden. Der Leiter der Melde- und Analysestelle (Melani), Pascal Lamia, vermutet, dass die Parteien gezielt angegriffen worden seien.Dieser Inhalt wurde am 15. November 2010 - 16:33 publiziert
Bei der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz (SP) und der Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) erfolgten die Attacken am Montag respektive Donnerstag. Am Freitagabend kam die Freisinnig-Demokratische Partei (FDP.Die Liberalen) an die Reihe und am Sonntag die Schweizerische Volkspartei (SVP).
Es sei aber schwierig bis unmöglich herauszufinden, wer dahinterstecke, sagte Lamia. Parteien und Firmen müssten jederzeit mit Hacker-Angriffen rechnen. Es sei aber das erste Mal, dass politische Parteien direkt nacheinander angegriffen worden seien, sagte Lamia.
Um zu ermitteln, von wo aus die Angriffe erfolgten, benötigt die Melani Daten der Parteien, wie Lamia ausführte. Bisher unbehelligt blieben nach seinen Angaben die Websites der Bundesverwaltung und der Parlamentsdienste. Verschont blieben auch die Grünen und die Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP), wie es bei beiden Parteien auf Anfrage hiess.
Keine Partei äusserte sich am Montag zu möglichen Urhebern der Angriffe. Ebenso war bei allen offen, ob rechtliche Schritte unternommen werden.