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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.01202 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Käch Gerichtsschreiberin Schüpbach Urteil vom 27. Juni 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Bruno Meier Advokatur Grafenaustrasse 7, 6300 Zug gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1979, ist gelernter Automonteur (vgl. Urk. 7 /2/3 unten), war jedoch aufgrund einer Allergie auf Motorenöle als Chauffeur tätig (vgl. Urk. 7 /13, Urk. 7 /18) und arbeitet seit 1. August 2004 in einem Pensum von 50 % bei Y.___ Schweiz als Occasionsverkäufer (Urk. 7 /51). Am 5. September 2002 meldete er sich wegen Nackenbeschwerden mit starker Bewegungseinschränkung der Halswirbelsäule (HWS) sowie generellen Rücken be schwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Rente) an (Urk. 7 /7). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-St elle, holte Arztberichte (Urk. 7/15, Urk. 7 /55), einen Auszug aus dem individuellen Konto des Versi cher ten (IK-Auszug; Urk. 7 /9) sowie einen Arbeitgeberbericht (Urk. 7/13, Urk. 7/ 18) ein, zog die Akten des Unfallversicherers (Urk. 7 /11) bei und veran lasste ein neurologisches Gutachten, welches am 4. April beziehungsweise 3. Juli 2006 (Urk. 7/69 ) erstattet wurde. Mit Verf ügung vom 8. Januar 2007 (Urk. 7/81 ) sprach die IV-Stelle dem Versi cherten ab 1. Mai 2004 eine halbe Rente bei einem Invaliditätsgrad von 50 % zu. 1.2 Im Rahmen eines im Februar 2010 eingeleiteten Revisionsverfahrens (vgl. Urk. 7/89 ) holte die IV-Stelle weitere Arztberichte (Urk. 7 /9 2 -9 3 ), einen IK- Aus zug (Urk. 7 /90 ) sowie ein en Arbeitgeberbericht (Urk. 7 /91 ) ein und bestätigte mit Mittei lung vom 27. Mai 2010 (Urk. 7 /95 ) einen unveränderten Anspruch des Versicherten auf die bisherige halbe Rente. 1.3 Im September 2010 unterbreitete die IV-Stelle dem Versicherten ein Angebot für den beruflichen Wiedereinstieg (Urk. 7 /9 6 ) und leitete im März 2013 eine erneute Rentenrevision ein (vgl. Urk. 7 /9 8 - 100 ). Mit Verfügung vom 28. Juni 2013 stellte die IV-Stelle nach durchgeführtem Vo r bescheidverfahren (Urk. 7 /10 3 -11 4 ) die Invalidenrente auf den ersten Tag des zweiten auf die Zustellung des Entscheids folgenden Monats hin ein; gleich zeitig entzog sie einer Beschwerde gegen die Verfügung die au fschiebende Wir kung (Urk. 7/116 ). 1.4 Gegen die Verfügung vom 28. Juni 2013 (Urk. 7/116 ) erhob der Versicherte am 30. August 2013 Beschwerde ( Urk. 7/122/3-12 ), welche mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 1 1. Februar 2014 im Verfahren IV.2013.00738 gutgeheissen und die Sache zu weiteren Abklärungen an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde ( Urk. 7/125 ). 1.5 Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/151-160) stellte die IV-St elle die Invalidenrente mit Verfügung vom 2 8. September 2016 auf den ersten Tag des zweiten auf die Zustellung des Entscheids folgenden Monats hin ein; gleich zeitig entzog sie einer Beschwerde gegen die Verfügung die aufschiebende Wir kung ( Urk. 7/167 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 28. September 2016 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 31. Oktober 2016 ( Urk. 1/1), ergänzt am 2. November 2016 ( Urk. 4/2), Be schwerde und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass er weiterhin Anspruch auf eine Rente von 50 % habe (S. 2 Ziff. 1). Eventuell sei die IV-Stelle anzuweisen, den relevanten Sachverhalt vollständig festzustellen und alsdann einen neuen materiellen Entscheid zu fällen (S. 2 Ziff. 2). In pro zessualer Hinsicht stellte er den Antrag auf Wiederherstellung der aufschieben den Wir kung der Beschwerde (S. 2 unten). Mit Beschwerdeantwort vom 5. Dezember 2016 (Urk. 6) schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 19. Dezember 2016 ( Urk. 8) und am 2 9. Mai 2017 ( Urk. 9) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge sund heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksich tigen. Eine Erwerbs un fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Nach lit. a Abs. 1 der am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Schlussbe stimm ung en der Änderung vom 1 8. März 2011 des IVG (6. IV Revision, erstes Mass nahmenpaket ; kurz: lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV Revision ) wer den Renten, die bei pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwer debildern ohne nach weisbare organische Grundlage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung über prüft. Sind die Voraussetzungen nach Artikel 7 ATSG nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufge hoben, auch wenn die Voraussetzungen von Artikel 17 Absatz 1 ATSG nicht er füllt sind. Diese Bestimmung ist ver fassungs- und EMRK-konform (BGE 139 V 547 E. 3). Die in lit. a Abs. 1 SchlB 6. IV-Revision vorgesehene Rentenherabsetzung bezieh ungsweise -aufhebung ist nicht auf vor dem 1. Januar 2008 zuge sprochene Ren ten beschränkt. Erging die fragliche Rentenzusprache aber bereits in Beach tung der jeweils relevanten Rechtsprechung zu pathogene tisch-ätiologisch un kla ren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweis bare organische Grund lage, bleibt kein Raum für ein Rückkommen unter dem Titel der Schluss be stimmung (BGE 140 V 8 E. 2). Laufende Renten sind vom Anwendungsbereich von lit. a Abs. 1 SchlB zur 6. IV-Revision nur ausgenommen, wenn und soweit sie auf erklärbaren Be schwer den, das heisst auf einer nachweisbaren objektivierbaren Grundlage be ruh en. Lassen sich unklare von erklärbaren Beschwerden trennen, können die Schlussbestimmungen der 6. IV-Revision auf erstere Anwendung finden (BGE 140 V 197 E. 6.2, in Präzisierung u.a. von BGE 139 V 547 E. 10.1.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_738/2013 vom 8. April 2014 E. 3.1.2.1 mit Hinweis). 1.3 In lit. a Abs. 4 SchlB IVG 6. IV-Revision ist vorgesehen, dass die in lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision geregelte Rentenüberprüfung auf Personen keine An wendung findet, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung das 55. Alters jahr zurückgelegt haben oder im Zeitpunkt, in dem die Über prüfung eingeleitet wird, seit mehr als 15 Jahren eine Rente der Invaliden versicherung beziehen. Nach der Botschaft des Bundesrates werden mit einer solchen Besitzstand garantie die Gesichtspunkte der Rechtssicherheit und des Vertrauensschutzes berücksichtigt, weil eine Wiedereingliederung in diesen Fällen faktisch ausge schlossen sein dürfte ( BBl 2010 1912). 1.4 G emäss der mit BGE 130 V 352 begründeten und seither stetig weiter entwi ckelten Rechtsprechung vermochten eine fachärztlich (psychiatrisch) diag nosti zierte somatoforme Schmerzstörung und vergleichbare psychosomati sche Leiden ( BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3 ) in der Regel keine lang dauernde, zu einer Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG führende Arbeitsunfähigkeit zu bewirken. Viel mehr bestand die Vermutung, dass solche Beschwerdebilder oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar seien und nur bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumut bar machten, weil die ver sicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt (zur Ent stehungsgeschichte dieser Praxis: BGE 135 V 201 E. 7.1.2; Urteil des Bundes gerichtes 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 2.1 ). Ob ein solcher Aus nahmefall vorlag, entschied sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien (so genannte „Foerster-Kriterien“, vgl. BGE 130 V 352, BGE 131 V 39 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3.2.3). Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht die Überwindbarkeitsvermutung auf gegeben und das bisherige Regel-/Ausnahme-Modell durch einen struk turierten normativen Prüfungsraster ersetzt. In dessen Rahmen wird im Regel fall anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Stan dardindikatoren das tat sächlich erreichbare Leistungsvermögen ergebnisoffen und symmetrisch beur teilt, indem gleichermassen den äusseren Belastungs faktoren wie den vorhandenen Ressourcen Rechnung getragen wird (BGE 141 V 574 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2 mit Hinwei sen). Die Anerkennung eines rentenbegrün denden Invaliditätsgrades ist nur zu lässig, wenn die funktionellen Auswir kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindi katoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahr schein lichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweis losigkeit nach wie vor die materiell beweisbelastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2; Urteil des Bundesgerichts 8C_28/2016 vom 15. April 2016 E. 3.2). Die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens nach dem dargeleg ten Prüfungsraster erübrigt sich rechtsprechungsgemäss, wenn Ausschluss gründe vorliegen, etwa wenn die Leistungseinschränkung überwiegend auf Aggravation oder einer ähnlichen Erscheinung beruht, welche die Annahme einer gesund heitlichen Beeinträchtigung von vornherein ausschliessen (BGE 141 V 281 E. 2.2; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_549/2015 vom 29. Januar 2016 E. 4.1 und 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4). Die Rechtsprechung hat zu den „vergleichbaren psychosomatischen Leiden“ aus drücklich jene gezählt, die im Nachgang zu BGE 130 V 352 über die Jahre als sogenannte „pathogenetisch-ätiologisch unklare syndromale Beschwerde bilder ohne nachweisbare organische Grundlage“ in invalidenversicherungs rechtlicher Hinsicht den gleichen sozialversicherungsrechtlichen Anforde rungen ( Regel-Aus nahmemodell mit "Überwindbarkeitsvermutung“) unter stellt wurden (BGE 142 V 342 E. 5.2.1; BGE 141 V 281 E. 4.2; BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3; bislang: Fibromyalgie: BGE 132 V 65 E. 4 [Urteil des Bundesge richts I 336/04 vom 8. Februar 2006]; dissoziative Sensibilitäts- und Empfindungsstörung: Urteil des Bundesgerichts I 9/07 vom 9. Februar 2007 E. 4 in fine, in: SVR 2007 IV Nr. 45 S. 149; dissoziative Bewegungsstörung: Urteil des Bundesgerichts 9C_903/2007 vom 30. April 2008 E. 3.4; Chronic Fatigue Syndrome [CFS; chronisches Müdig keitssyndrom ] und Neurasthenie: Urteile des Bundesgerichts I 70/07 vom 14. April 2008 E. 5; 9C_98/2010 vom 28. April 2010 E. 2.2.2, in: SVR 2011 IV Nr. 17 S. 44, und 9C_662/2009 vom 17. August 2010 E. 2.3, in: SVR 2011 IV Nr. 26 S. 73; spezifische und unfall adäquate HWS-Verletzungen [ Schleuder trau ma ] ohne organisch nachweis bare Funktionsausfälle: BGE 136 V 279 [Urteil des Bundes ge richts 9C_510/2009 vom 30. August 2010]; nichtorganische Hyper som nie : BGE 137 V 64 E. 4 [Urteil des Bundesgerichts 9C_871/2010 vom 25. Februar 2011]; leichte Persönlichkeitsveränderung bei chronischem Schmerz syndrom : Urteil des Bundesgerichts 8C_167/2012 vom 15. Juni 2012 E. 5.2 und 6.1). Gemäss BGE 142 V 342 ist die Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 auch auf eine posttraumatische Belastungsstörung anwendbar. 1.5 Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden soma to formen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psycho soma tischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bundesge richt wie folgt systematisiert hat ( BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie „funktioneller Schweregrad" - Komplex „Gesundheitsschädigung" - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz - Komorbiditäten - Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen) - Komplex „Sozialer Kontext" - Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver gleich baren Lebensbereichen - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei dens druck Diese Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshin dern der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensations poten zialen (Resso ur cen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungs vermö gen einzu schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundes gerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1). Beweisrechtlich entschei dend ist der Aspekt der Ko nsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4). 1.6 In intertemporalrechtlicher Hinsicht ist sinngemäss wie in BGE 137 V 210 (be treffend die rechtsstaatlichen Anforderungen an die medizinische Begut ach tung) vorzugehen. Nach diesem Entscheid verlieren gemäss altem Ver fahrens standard eingeholte Gutachten nicht per se ihren Beweiswert. Viel mehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Ge geben hei ten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vor handenen Beweisgrundlagen vor Bun desrecht standhält (BGE a.a.O. E. 6 in initio). In sinngemässer Anwendung der nunmehr materiell-beweisrecht lich geänderten Anforderungen ist in jedem einzelnen Fall zu prü fen, ob die beigezogenen admi nistrativen und/oder gerichtlichen Sachverständi gengutach ten gegebenenfalls im Kontext mit weiteren fachärztlichen Berich ten eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren er lauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und -dichte kann zudem unter Um ständen eine punktuelle Ergänzung genügen (BGE 141 V 281 E. 8). 1.7 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berück sichtigt, in Kenntnis der Vor ak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi zinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situ ation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) davon aus, d as Sozialversicherungsgericht habe mit Urteil vom 1 1. Februar 2014 be stä tigt, dass die zur Rente führenden Diagnosen zu den pathogenetisch -ätio lo gisch unklaren syndromalen Beschwerdebilder n ohne nachweisbare organi sche Grundlage gehörten. Die beschriebenen Fähigkeitsstörungen würden die Arbeitsfähigkeit in der zu letzt ausgeübten adaptierten Tätigkeit als Gebrauchtwagenverkäufer (bei der Firma Y.___ ) nicht beinträchtigen. Da der Beschwerdeführer vor Eintritt des Gesundheitsschadens sowie heute als Hilfsarbeiter zu qualifizieren sei, bleibe die Einschränkung für die Invaliditätsbemessung unerheblich. Im Pro zent vergleich ergebe sich aufgrund der Einschränkung von 20 % kein ren tentangierender IV-Grad. Sollte sich der Beschwerdeführer für Eingliede rungs massnahmen im Rahmen der Schlussbestimmungen 6a interessieren, könne er sich melden (S. 2). 2.2 Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt ( Urk. 1/1, Urk. 4/2), dass m it dem Gutachten des Z.___ fachärztlich schlüssig feststellbare Befunde vorliegen würden, die die Bewegungseinschränkungen und Schmerz störungen erklären würden. Dass diese unfallbedingten Einschränkungen in der Erwerbstätigkeit nicht überwunden werden könnten, sei im Gutachten des Z.___ ebenfalls festgehalten worden. Auch ein fachärztlich ausgewiesenes psychisches Leiden mit Krankheitswert (anhaltende somatoforme Schmerzstörung) liege vor ( Urk. 4/2 S. 5). Ebenso sei festgestellt worden, dass ihm im neue n Beruf eine 50%ige Arbeitsfähigkeit möglich sei und damit seine Erwerbsfähigkeit ausge schöpft und eine Verbesserung nicht zu erwarten sei. Das Gutachten der MEDAS A.___ sei nicht nur unvollständig, sondern bestätige auch die früheren Befunde (S. 8). Wenn die Beschwerdegegnerin nach über 10 Jahren und bei Nachweis, dass die körperlichen Beeinträchtigungen immer noch unverändert bestünden, die Rente entziehen wolle, mit dem völlig unsubstantiierten und bestrittenen Einwand, therapeutische Massnahmen könnten zu einer Verbesserung der Arbeitsfähigkeit führen, sei die s Willkür (S. 9). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die bisher ausgerichtete halbe Rente des Beschwerdeführers mit Verfügung vom 28. September 2016 (Urk. 2) zu Recht aufgehoben hat. 3. Das hiesige Gericht stellte mit Urteil vo m 1 1. Februar 2014 ( Urk. 7/125) fest, dass d ie erstmalige Rentenzusprache durch die Beschwerdegegnerin vorwie gend gestützt auf das neurologische Gutachten von Dr. B.___ (vgl. E. 3.6 im Ver fahren IV.2013.00738 ) erfolgt sei, welcher aufgrund des diagnostizierten zervi ko cephalen Syndrom s bei Status nach HWS-Distorsion durch Auffahrunfall eine 50%ige Arbeitsunfähig keit attestiert, jedoch weder klinisch noch aus der Anam nese Anzeichen einer organisch bedingten neuropsychologischen Störung gefun den habe. Ferner sei die Rentenzusprache auch gestützt auf die Berichte der Ärzte der Rehaklinik C.___ erfolgt (vgl. E. 3.4-3.5 im Verfahren IV.2013.00738 ), welche als arbeitsbezogen relevantes Problem eine Funktions störung der HWS mit rechtsbetonten Belastungsschmer zen gesehen hätten (E. 5.1). Das Gericht hielt weiter fest, dass a ngesichts dessen, dass die diagnostizierten neuropsychologischen Funktions störungen mangels Bestätigung durch appara tive/ bildgebende Abklärungen organisch nicht fassbare Diagnosen darstell t en, die ursprüngliche Ren tenzusprache somit gestützt auf Diagnosen, welche in den Anwendungsbereich von lit. a der Schlussbestimmungen der Ände rung des IVG vom 18. März 2011 fallen würden, erfolgt sei, weshalb die Beschwerdegegnerin die laufende Rente zu Recht unter die sem Titel ein er Neubeurteilung unterzogen habe (E. 5.3). Daran ist weiterhin festzuhalten. 3.2 Die medizinische Aktenlage nach dem Urteil vom 1 1. Februar 2014 präsentiert sich folgendermassen: Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, berichtete am 2 9. Juni 2014 ( Urk. 7/135) und nannte folgende Diagnosen (S. 1 ): - St atus nach H WS -Distorsionsverletzung am 2 9. Juni 2001 mit Kopfauf prall an der Kopfstütze mit - commotio cerebri - rechtsbetontem Cervicalsyndrom - V erdacht auf cervicogenen Schwankschwindel - Spannungskopfschmerzen, Migräne - schmerzbedingte Einschränkung der kognitiven Leistungsfähigkeit Er führte aus, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers in den letzten Jahren kaum verändert habe. Immer wieder leide dieser unter frontalen Kopfschmerzen und auch unter rechtsseitigen Nackenschmerzen mit Ausstrah lung über die Schulter bis zu den Fingerspitzen. Insgesamt müsse von einem chronifizierten Zustand ausgegangen werden. Es sei nicht mit einer weiteren Beschwerdeabnahme zu rechnen. Seit dem 1. August 200 4 bestehe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit a ls Occasionswagenverkäufer und in anderen leichten, wechsel belastenden Tätigkeiten (S. 2 ). 3.3 Die Gutachter der MEDAS A.___ erstatteten ihr polydisziplinäres Gutach ten am 1 9. Dezember 2014 ( Urk. 7/149) gestützt auf die Akten sowie die Unter suchungen des Beschwerdeführers in den Fachdisziplinen Orthopädie, Allge mei ne Innere Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie und Neurologie. Sie nannten folgende Diagnose mit Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit (S. 46) : - c ervikales Schmerzsyndrom bei radiologisch nachweisbaren diskreten degenerativen Veränderungen der HWS und Kopfschmerz zurückzu führen auf ein HWS-Trauma Als Diagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nannten sie die folgenden (S. 46) : - St atus nach HWS-Distorsion QTF 1 bis 2 am 2 9. Juni 2001 - Nikotinabusus erheblichen Ausmasses - Verdacht auf Medikamentenübergebrauchs-Kopfschmerz - Adipositas Grad I mit BMI von 31 k g/m2 - a namnestisch St atus nach Kontusion des MP-Gelenks rechts, aktuell klinisch unauffällig - 2 9. April 2004 Schürfwunden am linken Unterarm folgenlos abgeheilt Sie führten aus, dass die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Beschwer den durch physiologische Prozesse oder eine körperliche Störung nicht voll ständig erklärt werden könnten. Doch hätten zum Zeitpunkt des Unfallhergangs weder emotionale Konflikte noch psychosoziale Belastungen bestanden, die schwerwiegend genug sein sollten, um als entscheidender ursächlicher Faktor zu gelten, deswegen würden die Kriterien zur Diagnosestellung einer anhal ten den somatoformen Schmerzstörung nach der ICD-10 Klassifikation nicht erfüllt. Auch sei im psychosomatischen Konsilium vom März 2002 aus psychiatrischer Sicht festgehalten worden, dass keine psychische Störung von Krankheitswert vorliege. Der Beschwerdeführer sei psychopathologisch weitgehend unauffällig. Klinisch-psychiatrisch bestünden keine Einschränkungen der kognitiven und emotionalen Funktionen. Zusammenfassend könne aus psychiatrischer Sicht k eine psychische Störung von Krankheitswert festgestellt werden (S. 29). Aus orthopädischer Sicht liessen sich ebenso wie bei den früheren Beurteilungen seit 2001 keine objektivierbaren Schäden beziehungsweise Unfallfolgen feststellen. In früheren Berichten werde eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung der HWS beschrieben. Die Beschwerden würden heute ebenfalls beklagt, die HWS-Beweglichkeit sei jedoch objektiv bei wiederholten Untersuchungen frei (S. 49). Bei der jetzigen orthopädischen Untersuchung finde sich eine Druckdolenz im Bereich der Trapeziusmuskulatur rechts. Die HWS sei unterschiedlich im Bewe gungsausmass, letztendlich aber frei bei endgradig ziehendem Schmerz. Die Wirbelsäule sei ansonsten unauffällig. Die aktuellen Röntgenaufnahmen der HWS zeigten eine Streckfehlhaltung und angedeutete Kyphosefehlhaltung der HWS (S. 50). Zur Arbeitsfähigkeit führten die Gutachter aus, dass der Beschwerdeführer aus orthopädischer Sicht sowohl in der Tätigkeit als Occasionswagenverkäufer wie auch als Lieferwagenfahrer im Kurierdienst nicht wesentlich eingeschränkt sei. Es bestünden keine Funktionsstörungen, die eine Beeinträchtigung der Belast bar keit aus orthopädischer Sicht begründen würden. Aus neurologischer Sicht bestehe aufgrund der Kopfschmerzen ein vermindertes Rendement von 20 %. Es seien k eine schweren Tätigkeiten mit kontinuierlichen Zwangshaltungen, kein regelmässiges Heben über 10 kg, keine stress- und lärmbehafteten Tätig kei ten und keine unregelmässigen Arbeitszeiten zumutbar. Der Beginn der Arbeitsfähigkeit von 80 % sei wahrscheinlich vor vielen Jahren eingetreten, spätestens wahrscheinlich im November 2003 (S. 51). Aus psychiatrisch-versicherungsmedizinischer Sicht sei dem Beschwerdeführer die Willensanstrengung voll zumutbar. Er leide an keiner psychischen Störung von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprägung und Dauer, die seine Willens an strengung beeinträchtigen würde (S. 30 ). 3.4 Am 1 9. November 2015 nahmen die Gutachter der MEDAS A.___ ergän zend Stellung ( Urk. 7/157) und führten aus, dass sich aufgrund der neu einge reichten Akten keine Änderung der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ergebe. 4. 4.1 Aus dem Urteil des hiesigen Gerichts vom 1 1. Februar 2014 ( Urk. 7/125) ergibt sich, dass die Rente ursprünglich aufgrund chronischer Beschwerden infolge eines Schleudertraumas ohne organisch-strukturell nachweisbare Verände rung en am Bewegungsapparat oder am Nervensystem zugesprochen wurde ( E. 5.1). Die Bestätigung der bisherigen Rente im Rahmen der i m Jahre 2010 erfolgten Revision erging nicht in Beachtung der mit BGE 130 V 352 zur somatoformen Schmerzstörung begründeten Rechtsprechung, die auch auf spezifische und un falladäquate HWS-Verletzungen (Schleudertrauma) ohne organisch nach weis bare Funktionsausfälle anwendbar ist (vgl. vorste hend E. 1.4). So wurde die Rente ungeachtet einer Prüfung der Foe rster-Kriterien bestätigt (vgl. Urk. 7/125 E. 5.2). Nach dem Gesagten kann festgehalten werden, dass sich die Zusprache der Re nte des Beschwerdeführers auf ein pathogenetisch-ätiologisch unklares syndromales Beschwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage im Sinne von lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV - Revision stützte. Im Übrigen hatte der 1979 geborene Beschwerdeführer im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Schlussbestimmungen der 6. IV-Revision am 1. Januar 2012 weder das 55. Altersjahr zurückgelegt noch die Rente im Zeitpunkt der Rentenüberprü fung seit mehr als 15 Jahren bezogen (vgl. lit. a Abs. 4 SchlB IVG 6. IV Revision, vgl. vorstehend E. 1.3). Folglich ist lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision anwendbar und eine Herabsetzung oder Aufhebung der Rente ist grundsätzlich möglich, auch wenn die Revisions vor aussetzungen nach Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht erfüllt sind (vgl. vorstehend E. 1.2). 4.2 Zu prüfen bleibt nun, ob auch im Revisionszeitpunkt ein unklares Beschwer debild vorlag. Das polydisziplinäre MEDAS-Gutachten vom Dezember 2014 (vorstehend E. 3.3) umfasst die Fach richtungen Allgemeine Innere Medizin, Orthopädie, Neurologie und Psychiatrie. Die Gutachter Dr. med. E.___, Dr. med. F.___, Dr. med. G.___ und Dr. med. H.___ ver fügen über den jeweils entsprechenden Facharzttitel und waren somit in ihren Fachgebieten grundsätzlich zur Beurteilung des Gesundheitszustan des und der Arbeitsfähig keit des Beschwerde führers befähigt. Die Gutachter berück sichtigten die geklag ten Beschwerden und das Verhalten de s Beschwerde führers und erstellten ihren jeweiligen Teil des Gutachtens in Kenntnis der Vorakten. Sowohl d ie gestellten Diagnosen als auch die Schluss folgerungen zur Arbeitsfähigkeit werden im Gutachten ausführlich begründet und sind nachvollziehbar. Damit erfüllt das MEDAS -Gutachten die bundesge richtlichen Anforderungen an ein medizini sches Gutachten (vorstehend E. 1.7) vollumfänglich, so dass für die Entscheidfindung darauf abzustellen ist. 4.3 Die Gutachter diagnostizierten ein cervik ales Schmerzsyndrom bei radiologisch nachweisbaren diskreten degenerativen Veränderungen der HWS und Kopf schmerz zurückzuführen auf ein HWS- Trauma mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit ( Urk. 7/149, vorstehend E. 3.3 ). Sie kamen zum Schluss, dass die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Beschwerden durch physiologische Prozesse oder eine körperliche Störung nicht vollständig erklärt werden könnten (S. 29). Aus orthopädischer Sicht würden sich ebenso wie bei früheren Beurteilungen keine objektivierbaren Schäden be zieh ungsweise Unfallfolgen feststellen lassen. So sei die HWS zwar unter schied lich im Bewegungsausmass, letztendlich aber frei (S. 49 f. ). Die Gutachter legten in nachvollziehbarer Weise dar, dass die Wirbelsäule auch ansonsten unauf fällig sei und die oberen Extremitäten beim Rechtshänder keine Schonungs zeichen zeigen würden (S. 50). Weiter nahmen die Gutachter ausführlich Stellung zu früheren ärztlichen Einschätzungen und führten aus, dass bereits zum Zeitpunkt der neurologischen Begutachtung durch Dr. B.___ ein täglicher Analgetikakonsum vorgelegen habe, so dass bereits damals der Verdacht auf einen zusätzlichen, arzneimittelinduzierten Kopfschmerz hätte geäussert werden müssen. Die Auffassung, dass die beklagten rechtsseitigen Fühlstörungen auf keiner neurologischen Erkrankung beruhen würden, könne geteilt werden. Es fänden sich keine Hinweise auf strukturelle Verletzungen im Rahmen des Trau mas beziehungsweise eine neurologische Funktionsstörung in Folge des Trau mas, weshalb die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. B.___ nicht nachvoll ziehbar sei (S. 42). Aus den obigen Ausführungen folgt, dass zwischen den Aussagen des Beschwer deführers und den erhobenen Befunden eine Diskrepanz vorliegt. Die Befunde haben gezeigt, dass ein anatomisches Korrelat der HWS-, und auch der Schulterbeschwerden fehlt. Es ist demnach nachvollziehbar, dass d ie Gutachter zum Schluss kamen, aus orthopädischer Sicht liege keine Einschrä nkung der Arbeitsfähigkeit vor und e inzig aus neurologischer Sicht bestehe ein vermin dertes Rendement von 20 % aufgrund der Kopfschmerzen (S. 51). Weiter wurde durch die Gutachter eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung mit über wie gender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen, da zum Zeitpunkt des Unfalls weder emotionale Konflikte noch psychosoziale Belastungen bestanden hätten, die schwerwiegend genug gewesen seien, um als entscheidender ursächlicher Faktor zu gelten und die Kriterien gemäss ICD-10 somit nicht erfüllt seien (S. 29). 4.4 Nach dem Gesagten ist schlüssig begründet worden, dass der Beschwerdeführer gemäss Gutachten aus polydisziplinärer Sicht zu 20 % in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist, weshalb ihm spätestens ab Begut achtungs zeitpunkt, mithin ab 19. Dezember 2014, eine 8 0%ige Arbeitsfähigkeit für alle bisherigen Tätigkeits be reiche zu attestieren war (vorstehend E. 3.3). Die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Einwendungen (vorstehend E. 2.2 ) erschöpfen sich in appellatorischer Kritik und vermögen das MEDAS-Gutachten nicht zu entkräften. Das Gleiche gilt für den Bericht von Dr. D.___ (vgl. vorstehend E. 3.2), zumal darin weder erhobene Befunde aufgeführt noch eine medizinisch nachvoll zieh bare Beurteilung der Arbeitsfähigkeit abgegeben wurde, sondern einzig auf den sich in den letzten Jahren unveränderten Gesundheitszustand hingewiesen wurde. 4.5 Spezifische und unfalladäquate HWS-Verletzungen (Schleudertrauma) ohne orga nisch nachweisbare Funktionsausfälle gehören zu den vergleichbaren psycho somatischen Leiden, auf welche ebenfalls die neue Schmerzrechtspre chung anwend bar ist (vorstehend E. 1.4). Das polydisziplinäre Gutachten wurde jedoch noch vor der neuen Rechtsprechung und somit unter Anwen dung der Über wind barkeits-Rechtsprechung erstellt. In Nachachtung der jüngsten Rechtspre chungs ä nderung des Bundesgerichts ist nun zu prüfen, ob die medizinische Beurteilung den nunmehr zu beachtenden Indikatoren (vorstehend E. 1.5) im Ergebnis hin reichend Rechnung trägt (vorstehend E. 1.6). Die Gutachter haben sich – wenn auch, da noch in Unkenntnis der späteren bundesgerichtlichen Terminologie, nur sinngemäss – mit dem funktionellen Schweregrad der Beeinträchtigung auseinandergesetzt: So geht aus dem Gut achten hervor, dass aufgrund der Schmerzen kein sozialer Rückzug und auch keine grosse Einschränkung in den Alltagsaktivitäten bestünden, zumal der Beschwerdeführer doch noch regelmässig seinen Bruder in der Autowerkstatt besuchen, einen Schulkollegen treffen, den Kindern bei den Schularbeiten helfen und einkaufen gehen könne ( Urk. 7/149 S. 22 f., S. 27). Ein primär verfestigter, therapeutisch nicht mehr angehbarer innerseelischer Ver lauf einer an sich missglückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbe wälti gung liege nicht vor. Aus psychiatrischer Sicht habe beim Beschwerdeführer nie eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestanden. Auch liege keine psychische Störung von Krankheitswert vor (S. 29, S. 31 f.). Eine chronische kör perliche Begleiterkrankung wurde gutachterlich sodann ebenfalls ausgeschlossen (S. 35). Aus dem Gutachten ergibt sich demnach, dass auch den Befunden u nter Be rück sichtigung der zu beachtenden Standardindika toren kein invalidisierender Charakter zukommt. Zusammenfa ssend ist festzuhalten, dass dem Beschwerdeführer spätestens seit Dezember 2014 seine angestammte n Tätigkeit en als Occasionswagenverkäufer und Lieferwagenfahrer wieder zu 8 0 % zumutbar sind. 4.6 Zu prüfen bleibt, wie sich die festgestellte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Erwerbsbereich auswirkt. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr schein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensent wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt wor den wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweisen). Da die angestammte Tätigkeit gleichzeitig auch die angepasste Tätigkeit ist, ka nn rechnerisch ein Pro zent vergleich vorge nom men werden. Eine möglichst genaue Bezifferung und Gegen überstellung der beiden hypothetischen Erwerbsein kommen, um aus der Einkommensdifferenz den Invaliditätsgrad bestimmen zu können, erübrigt sich somit. Der Invalidi täts grad entsprä ch e – ohne Berück sich tigung eines allfälligen leidensbedingten Ab zugs – mithin der attestierten Arbeits unfähig keit von 20 %. 4.7 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur sprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Aus wirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punk te dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allge meinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver wer ten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rah men des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, ha t die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange messen zu erhöhen ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3. 2 mit Hinweis auf SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2). Der Beschwerdeführer ist aufgrund seiner g esundheitlichen Einschränkungen noch in sämtlichen leichten bis mittelschweren Tätigkeiten mit gelegentlichem Heben über 10 kg und der Möglichkeit des selbstgewählten Positionswechsels einsatzfähig. In Würdigung sämtlicher Umstände erscheint vorliegend ein leidens bedingter Abzug im Lichte der Rechtsprechung nicht als angemessen. 4.8 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass kein invalidisierender Gesundheits scha den ausgewiesen ist. Es sind alle Voraussetzungen erfüllt, welche von der Praxis an die Aufhebung einer Rente nach Massgabe der SchlB IVG 6. IV-Revision gestellt werden. Die Rentenaufhebung erweist sich demnach grundsätzlich als rechtens. 5. 5.1 Zu prüfen bleibt der Anspruch des Beschwerdeführers auf Wiedereingliede rungsmassnahmen gemäss Art. 8a IVG und der damit akzessorische Anspruch auf Weiterausrichtung der bisherigen Invalidenrente während maximal zwei Jahren (lit. a Abs. 2 und 3 SchlB IVG 6. IV-Revision). 5.2 Laut Art. 8a Abs. 1 IVG haben Rentenbezüger Anspruch auf Massnahmen zur Wieder eingliederung sofern (a) die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich ver bessert werden kann und (b) die Massnahmen geeignet sind, die Erwerbs fähigkeit zu verbessern. Erst nach Beendigung dieses Versuchs einer (Re-)In tegration in den Arbeitsmarkt wird abschliessend beurteilbar sein, ob der versicherten Person in Berücksichtigung sämtlicher subjektiven und objekti ven Elemente der Schritt zurück in das Erwerbsleben zumutbar ist. Da es um den Sonderfall der Überp rüfung eines bislang berechtigterweise erfolgten Rentenbezugs geht, sind die Wiedereingliederungschancen unter besonderem Aspekte des Alters der Be troffenen und der Dauer der Erwerbslosigkeit zu prüfen (BGE 135 V 201 E. 7.2.2). Von besonderer Bedeutung ist, ob die frag liche Massnahme eingliede rungswirksam ist, was eine subjektive und objek tive Eingliederungsfähigkeit der betroffenen Person voraussetzt (Urteile des Bundesgerichts 9C_754/2014 vom 11. Juni 2015 E. 5.3, 9C_623/2014 vom 18. Februar 2015 E. 5.2 und 8C_664/2013 vom 25. März 2014 E. 2). 5.3 Ist eine Rentenherabsetzung oder –aufhebung absehbar, so ist in jedem Fall ein persönliches Gespräch mit der versicherten Person zu führen. Allfällige Wieder eingliederungsmassnahmen sind ihr aufzuzeigen und im Weiteren mit ihr zu planen (Rz 1004.2 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialver siche rung en, BSV, über die Schlussbestimmungen der Änderung vom 18. März 2011 des IVG, KSSB). Eine Aufhebung der Rente kann demgemäss nicht ohne w eiteres verfügt werden, sondern lediglich dann, wenn die IV Stelle Eingliederungs mass nahmen an die Hand nimmt oder eine allfällige Verweigerung dokumen tiert ist. 5.4 Nachdem sich eine Rentenaufhe bung gestützt auf lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision abgezeichnet hatte, wurde der Beschwerdeführer durch die Beschwer de gegnerin weisungsge mäss in einem persönlichen Informationsgespräch am 25. April 2013 aus drücklich auf die Möglichkeiten von Massnahmen zur Wie der eingliederung und auf die Rechtsfolgen aufmerksam gemacht. Der Beschwer deführer konnte sich im Gespräch noch für keinen Weg entscheiden (vgl. Urk. 7/102 S. 6 f.). Eine vorgängige Prüfung ist demgemäss erfolgt. Im Übrigen machte die Be schwerdegegnerin den Beschwerdeführer in der angefochtenen Verfü gung darauf aufmerksam, dass er sich bei ihr melden könne, sofern er Ein gliederungs mass nahmen wünsche ( Urk. 7/167 S. 3). Insgesamt wurde den Eingliederungsvor ga ben deshalb genüge getan. Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach auch unter diesem Gesichts punkt als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 6. 6.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Ver sicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 9 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie dem u nterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. 6.2 Mit dem Entscheid in der Sache selbst wird das beschwerdeweise gestellte Gesuch des Beschwerdeführers um Wiederherstellung der aufschiebenden Wir kung der Beschwerde gegenstandslos. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 9 00.-- werden de m Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden de m Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Bruno Meier - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundes gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannSchüpbach

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.01202 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Käch Gerichtsschreiberin Schüpbach Urteil vom 27. Juni 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Bruno Meier Advokatur Grafenaustrasse 7, 6300 Zug gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1979, ist gelernter Automonteur (vgl. Urk. 7 /2/3 unten), war jedoch aufgrund einer Allergie auf Motorenöle als Chauffeur tätig (vgl. Urk. 7 /13, Urk. 7 /18) und arbeitet seit 1. August 2004 in einem Pensum von 50 % bei Y.___ Schweiz als Occasionsverkäufer (Urk. 7 /51). Am 5. September 2002 meldete er sich wegen Nackenbeschwerden mit starker Bewegungseinschränkung der Halswirbelsäule (HWS) sowie generellen Rücken be schwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Rente) an (Urk. 7 /7). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-St elle, holte Arztberichte (Urk. 7/15, Urk. 7 /55), einen Auszug aus dem individuellen Konto des Versi cher ten (IK-Auszug; Urk. 7 /9) sowie einen Arbeitgeberbericht (Urk. 7/13, Urk. 7/ 18) ein, zog die Akten des Unfallversicherers (Urk. 7 /11) bei und veran lasste ein neurologisches Gutachten, welches am 4. April beziehungsweise 3. Juli 2006 (Urk. 7/69 ) erstattet wurde. Mit Verf ügung vom 8. Januar 2007 (Urk. 7/81 ) sprach die IV-Stelle dem Versi cherten ab 1. Mai 2004 eine halbe Rente bei einem Invaliditätsgrad von 50 % zu. 1.2 Im Rahmen eines im Februar 2010 eingeleiteten Revisionsverfahrens (vgl. Urk. 7/89 ) holte die IV-Stelle weitere Arztberichte (Urk. 7 /9 2 -9 3 ), einen IK- Aus zug (Urk. 7 /90 ) sowie ein en Arbeitgeberbericht (Urk. 7 /91 ) ein und bestätigte mit Mittei lung vom 27. Mai 2010 (Urk. 7 /95 ) einen unveränderten Anspruch des Versicherten auf die bisherige halbe Rente. 1.3 Im September 2010 unterbreitete die IV-Stelle dem Versicherten ein Angebot für den beruflichen Wiedereinstieg (Urk. 7 /9 6 ) und leitete im März 2013 eine erneute Rentenrevision ein (vgl. Urk. 7 /9 8 - 100 ). Mit Verfügung vom 28. Juni 2013 stellte die IV-Stelle nach durchgeführtem Vo r bescheidverfahren (Urk. 7 /10 3 -11 4 ) die Invalidenrente auf den ersten Tag des zweiten auf die Zustellung des Entscheids folgenden Monats hin ein; gleich zeitig entzog sie einer Beschwerde gegen die Verfügung die au fschiebende Wir kung (Urk. 7/116 ). 1.4 Gegen die Verfügung vom 28. Juni 2013 (Urk. 7/116 ) erhob der Versicherte am 30. August 2013 Beschwerde ( Urk. 7/122/3-12 ), welche mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 1 1. Februar 2014 im Verfahren IV.2013.00738 gutgeheissen und die Sache zu weiteren Abklärungen an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde ( Urk. 7/125 ). 1.5 Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/151-160) stellte die IV-St elle die Invalidenrente mit Verfügung vom 2 8. September 2016 auf den ersten Tag des zweiten auf die Zustellung des Entscheids folgenden Monats hin ein; gleich zeitig entzog sie einer Beschwerde gegen die Verfügung die aufschiebende Wir kung ( Urk. 7/167 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 28. September 2016 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 31. Oktober 2016 ( Urk. 1/1), ergänzt am 2. November 2016 ( Urk. 4/2), Be schwerde und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass er weiterhin Anspruch auf eine Rente von 50 % habe (S. 2 Ziff. 1). Eventuell sei die IV-Stelle anzuweisen, den relevanten Sachverhalt vollständig festzustellen und alsdann einen neuen materiellen Entscheid zu fällen (S. 2 Ziff. 2). In pro zessualer Hinsicht stellte er den Antrag auf Wiederherstellung der aufschieben den Wir kung der Beschwerde (S. 2 unten). Mit Beschwerdeantwort vom 5. Dezember 2016 (Urk. 6) schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 19. Dezember 2016 ( Urk. 8) und am 2 9. Mai 2017 ( Urk. 9) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge sund heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksich tigen. Eine Erwerbs un fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Nach lit. a Abs. 1 der am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Schlussbe stimm ung en der Änderung vom 1 8. März 2011 des IVG (6. IV Revision, erstes Mass nahmenpaket ; kurz: lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV Revision ) wer den Renten, die bei pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwer debildern ohne nach weisbare organische Grundlage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung über prüft. Sind die Voraussetzungen nach Artikel 7 ATSG nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufge hoben, auch wenn die Voraussetzungen von Artikel 17 Absatz 1 ATSG nicht er füllt sind. Diese Bestimmung ist ver fassungs- und EMRK-konform (BGE 139 V 547 E. 3). Die in lit. a Abs. 1 SchlB 6. IV-Revision vorgesehene Rentenherabsetzung bezieh ungsweise -aufhebung ist nicht auf vor dem 1. Januar 2008 zuge sprochene Ren ten beschränkt. Erging die fragliche Rentenzusprache aber bereits in Beach tung der jeweils relevanten Rechtsprechung zu pathogene tisch-ätiologisch un kla ren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweis bare organische Grund lage, bleibt kein Raum für ein Rückkommen unter dem Titel der Schluss be stimmung (BGE 140 V 8 E. 2). Laufende Renten sind vom Anwendungsbereich von lit. a Abs. 1 SchlB zur 6. IV-Revision nur ausgenommen, wenn und soweit sie auf erklärbaren Be schwer den, das heisst auf einer nachweisbaren objektivierbaren Grundlage be ruh en. Lassen sich unklare von erklärbaren Beschwerden trennen, können die Schlussbestimmungen der 6. IV-Revision auf erstere Anwendung finden (BGE 140 V 197 E. 6.2, in Präzisierung u.a. von BGE 139 V 547 E. 10.1.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_738/2013 vom 8. April 2014 E. 3.1.2.1 mit Hinweis). 1.3 In lit. a Abs. 4 SchlB IVG 6. IV-Revision ist vorgesehen, dass die in lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision geregelte Rentenüberprüfung auf Personen keine An wendung findet, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung das 55. Alters jahr zurückgelegt haben oder im Zeitpunkt, in dem die Über prüfung eingeleitet wird, seit mehr als 15 Jahren eine Rente der Invaliden versicherung beziehen. Nach der Botschaft des Bundesrates werden mit einer solchen Besitzstand garantie die Gesichtspunkte der Rechtssicherheit und des Vertrauensschutzes berücksichtigt, weil eine Wiedereingliederung in diesen Fällen faktisch ausge schlossen sein dürfte ( BBl 2010 1912). 1.4 G emäss der mit BGE 130 V 352 begründeten und seither stetig weiter entwi ckelten Rechtsprechung vermochten eine fachärztlich (psychiatrisch) diag nosti zierte somatoforme Schmerzstörung und vergleichbare psychosomati sche Leiden ( BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3 ) in der Regel keine lang dauernde, zu einer Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG führende Arbeitsunfähigkeit zu bewirken. Viel mehr bestand die Vermutung, dass solche Beschwerdebilder oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar seien und nur bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumut bar machten, weil die ver sicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt (zur Ent stehungsgeschichte dieser Praxis: BGE 135 V 201 E. 7.1.2; Urteil des Bundes gerichtes 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 2.1 ). Ob ein solcher Aus nahmefall vorlag, entschied sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien (so genannte „Foerster-Kriterien“, vgl. BGE 130 V 352, BGE 131 V 39 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3.2.3). Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht die Überwindbarkeitsvermutung auf gegeben und das bisherige Regel-/Ausnahme-Modell durch einen struk turierten normativen Prüfungsraster ersetzt. In dessen Rahmen wird im Regel fall anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Stan dardindikatoren das tat sächlich erreichbare Leistungsvermögen ergebnisoffen und symmetrisch beur teilt, indem gleichermassen den äusseren Belastungs faktoren wie den vorhandenen Ressourcen Rechnung getragen wird (BGE 141 V 574 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2 mit Hinwei sen). Die Anerkennung eines rentenbegrün denden Invaliditätsgrades ist nur zu lässig, wenn die funktionellen Auswir kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindi katoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahr schein lichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweis losigkeit nach wie vor die materiell beweisbelastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2; Urteil des Bundesgerichts 8C_28/2016 vom 15. April 2016 E. 3.2). Die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens nach dem dargeleg ten Prüfungsraster erübrigt sich rechtsprechungsgemäss, wenn Ausschluss gründe vorliegen, etwa wenn die Leistungseinschränkung überwiegend auf Aggravation oder einer ähnlichen Erscheinung beruht, welche die Annahme einer gesund heitlichen Beeinträchtigung von vornherein ausschliessen (BGE 141 V 281 E. 2.2; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_549/2015 vom 29. Januar 2016 E. 4.1 und 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4). Die Rechtsprechung hat zu den „vergleichbaren psychosomatischen Leiden“ aus drücklich jene gezählt, die im Nachgang zu BGE 130 V 352 über die Jahre als sogenannte „pathogenetisch-ätiologisch unklare syndromale Beschwerde bilder ohne nachweisbare organische Grundlage“ in invalidenversicherungs rechtlicher Hinsicht den gleichen sozialversicherungsrechtlichen Anforde rungen ( Regel-Aus nahmemodell mit "Überwindbarkeitsvermutung“) unter stellt wurden (BGE 142 V 342 E. 5.2.1; BGE 141 V 281 E. 4.2; BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3; bislang: Fibromyalgie: BGE 132 V 65 E. 4 [Urteil des Bundesge richts I 336/04 vom 8. Februar 2006]; dissoziative Sensibilitäts- und Empfindungsstörung: Urteil des Bundesgerichts I 9/07 vom 9. Februar 2007 E. 4 in fine, in: SVR 2007 IV Nr. 45 S. 149; dissoziative Bewegungsstörung: Urteil des Bundesgerichts 9C_903/2007 vom 30. April 2008 E. 3.4; Chronic Fatigue Syndrome [CFS; chronisches Müdig keitssyndrom ] und Neurasthenie: Urteile des Bundesgerichts I 70/07 vom 14. April 2008 E. 5; 9C_98/2010 vom 28. April 2010 E. 2.2.2, in: SVR 2011 IV Nr. 17 S. 44, und 9C_662/2009 vom 17. August 2010 E. 2.3, in: SVR 2011 IV Nr. 26 S. 73; spezifische und unfall adäquate HWS-Verletzungen [ Schleuder trau ma ] ohne organisch nachweis bare Funktionsausfälle: BGE 136 V 279 [Urteil des Bundes ge richts 9C_510/2009 vom 30. August 2010]; nichtorganische Hyper som nie : BGE 137 V 64 E. 4 [Urteil des Bundesgerichts 9C_871/2010 vom 25. Februar 2011]; leichte Persönlichkeitsveränderung bei chronischem Schmerz syndrom : Urteil des Bundesgerichts 8C_167/2012 vom 15. Juni 2012 E. 5.2 und 6.1). Gemäss BGE 142 V 342 ist die Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 auch auf eine posttraumatische Belastungsstörung anwendbar. 1.5 Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden soma to formen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psycho soma tischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bundesge richt wie folgt systematisiert hat ( BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie „funktioneller Schweregrad" - Komplex „Gesundheitsschädigung" - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz - Komorbiditäten - Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen) - Komplex „Sozialer Kontext" - Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver gleich baren Lebensbereichen - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei dens druck Diese Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshin dern der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensations poten zialen (Resso ur cen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungs vermö gen einzu schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundes gerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1). Beweisrechtlich entschei dend ist der Aspekt der Ko nsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4). 1.6 In intertemporalrechtlicher Hinsicht ist sinngemäss wie in BGE 137 V 210 (be treffend die rechtsstaatlichen Anforderungen an die medizinische Begut ach tung) vorzugehen. Nach diesem Entscheid verlieren gemäss altem Ver fahrens standard eingeholte Gutachten nicht per se ihren Beweiswert. Viel mehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Ge geben hei ten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vor handenen Beweisgrundlagen vor Bun desrecht standhält (BGE a.a.O. E. 6 in initio). In sinngemässer Anwendung der nunmehr materiell-beweisrecht lich geänderten Anforderungen ist in jedem einzelnen Fall zu prü fen, ob die beigezogenen admi nistrativen und/oder gerichtlichen Sachverständi gengutach ten gegebenenfalls im Kontext mit weiteren fachärztlichen Berich ten eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren er lauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und -dichte kann zudem unter Um ständen eine punktuelle Ergänzung genügen (BGE 141 V 281 E. 8). 1.7 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berück sichtigt, in Kenntnis der Vor ak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi zinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situ ation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) davon aus, d as Sozialversicherungsgericht habe mit Urteil vom 1 1. Februar 2014 be stä tigt, dass die zur Rente führenden Diagnosen zu den pathogenetisch -ätio lo gisch unklaren syndromalen Beschwerdebilder n ohne nachweisbare organi sche Grundlage gehörten. Die beschriebenen Fähigkeitsstörungen würden die Arbeitsfähigkeit in der zu letzt ausgeübten adaptierten Tätigkeit als Gebrauchtwagenverkäufer (bei der Firma Y.___ ) nicht beinträchtigen. Da der Beschwerdeführer vor Eintritt des Gesundheitsschadens sowie heute als Hilfsarbeiter zu qualifizieren sei, bleibe die Einschränkung für die Invaliditätsbemessung unerheblich. Im Pro zent vergleich ergebe sich aufgrund der Einschränkung von 20 % kein ren tentangierender IV-Grad. Sollte sich der Beschwerdeführer für Eingliede rungs massnahmen im Rahmen der Schlussbestimmungen 6a interessieren, könne er sich melden (S. 2). 2.2 Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt ( Urk. 1/1, Urk. 4/2), dass m it dem Gutachten des Z.___ fachärztlich schlüssig feststellbare Befunde vorliegen würden, die die Bewegungseinschränkungen und Schmerz störungen erklären würden. Dass diese unfallbedingten Einschränkungen in der Erwerbstätigkeit nicht überwunden werden könnten, sei im Gutachten des Z.___ ebenfalls festgehalten worden. Auch ein fachärztlich ausgewiesenes psychisches Leiden mit Krankheitswert (anhaltende somatoforme Schmerzstörung) liege vor ( Urk. 4/2 S. 5). Ebenso sei festgestellt worden, dass ihm im neue n Beruf eine 50%ige Arbeitsfähigkeit möglich sei und damit seine Erwerbsfähigkeit ausge schöpft und eine Verbesserung nicht zu erwarten sei. Das Gutachten der MEDAS A.___ sei nicht nur unvollständig, sondern bestätige auch die früheren Befunde (S. 8). Wenn die Beschwerdegegnerin nach über 10 Jahren und bei Nachweis, dass die körperlichen Beeinträchtigungen immer noch unverändert bestünden, die Rente entziehen wolle, mit dem völlig unsubstantiierten und bestrittenen Einwand, therapeutische Massnahmen könnten zu einer Verbesserung der Arbeitsfähigkeit führen, sei die s Willkür (S. 9). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die bisher ausgerichtete halbe Rente des Beschwerdeführers mit Verfügung vom 28. September 2016 (Urk. 2) zu Recht aufgehoben hat. 3. Das hiesige Gericht stellte mit Urteil vo m 1 1. Februar 2014 ( Urk. 7/125) fest, dass d ie erstmalige Rentenzusprache durch die Beschwerdegegnerin vorwie gend gestützt auf das neurologische Gutachten von Dr. B.___ (vgl. E. 3.6 im Ver fahren IV.2013.00738 ) erfolgt sei, welcher aufgrund des diagnostizierten zervi ko cephalen Syndrom s bei Status nach HWS-Distorsion durch Auffahrunfall eine 50%ige Arbeitsunfähig keit attestiert, jedoch weder klinisch noch aus der Anam nese Anzeichen einer organisch bedingten neuropsychologischen Störung gefun den habe. Ferner sei die Rentenzusprache auch gestützt auf die Berichte der Ärzte der Rehaklinik C.___ erfolgt (vgl. E. 3.4-3.5 im Verfahren IV.2013.00738 ), welche als arbeitsbezogen relevantes Problem eine Funktions störung der HWS mit rechtsbetonten Belastungsschmer zen gesehen hätten (E. 5.1). Das Gericht hielt weiter fest, dass a ngesichts dessen, dass die diagnostizierten neuropsychologischen Funktions störungen mangels Bestätigung durch appara tive/ bildgebende Abklärungen organisch nicht fassbare Diagnosen darstell t en, die ursprüngliche Ren tenzusprache somit gestützt auf Diagnosen, welche in den Anwendungsbereich von lit. a der Schlussbestimmungen der Ände rung des IVG vom 18. März 2011 fallen würden, erfolgt sei, weshalb die Beschwerdegegnerin die laufende Rente zu Recht unter die sem Titel ein er Neubeurteilung unterzogen habe (E. 5.3). Daran ist weiterhin festzuhalten. 3.2 Die medizinische Aktenlage nach dem Urteil vom 1 1. Februar 2014 präsentiert sich folgendermassen: Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, berichtete am 2 9. Juni 2014 ( Urk. 7/135) und nannte folgende Diagnosen (S. 1 ): - St atus nach H WS -Distorsionsverletzung am 2 9. Juni 2001 mit Kopfauf prall an der Kopfstütze mit - commotio cerebri - rechtsbetontem Cervicalsyndrom - V erdacht auf cervicogenen Schwankschwindel - Spannungskopfschmerzen, Migräne - schmerzbedingte Einschränkung der kognitiven Leistungsfähigkeit Er führte aus, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers in den letzten Jahren kaum verändert habe. Immer wieder leide dieser unter frontalen Kopfschmerzen und auch unter rechtsseitigen Nackenschmerzen mit Ausstrah lung über die Schulter bis zu den Fingerspitzen. Insgesamt müsse von einem chronifizierten Zustand ausgegangen werden. Es sei nicht mit einer weiteren Beschwerdeabnahme zu rechnen. Seit dem 1. August 200 4 bestehe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit a ls Occasionswagenverkäufer und in anderen leichten, wechsel belastenden Tätigkeiten (S. 2 ). 3.3 Die Gutachter der MEDAS A.___ erstatteten ihr polydisziplinäres Gutach ten am 1 9. Dezember 2014 ( Urk. 7/149) gestützt auf die Akten sowie die Unter suchungen des Beschwerdeführers in den Fachdisziplinen Orthopädie, Allge mei ne Innere Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie und Neurologie. Sie nannten folgende Diagnose mit Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit (S. 46) : - c ervikales Schmerzsyndrom bei radiologisch nachweisbaren diskreten degenerativen Veränderungen der HWS und Kopfschmerz zurückzu führen auf ein HWS-Trauma Als Diagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nannten sie die folgenden (S. 46) : - St atus nach HWS-Distorsion QTF 1 bis 2 am 2 9. Juni 2001 - Nikotinabusus erheblichen Ausmasses - Verdacht auf Medikamentenübergebrauchs-Kopfschmerz - Adipositas Grad I mit BMI von 31 k g/m2 - a namnestisch St atus nach Kontusion des MP-Gelenks rechts, aktuell klinisch unauffällig - 2 9. April 2004 Schürfwunden am linken Unterarm folgenlos abgeheilt Sie führten aus, dass die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Beschwer den durch physiologische Prozesse oder eine körperliche Störung nicht voll ständig erklärt werden könnten. Doch hätten zum Zeitpunkt des Unfallhergangs weder emotionale Konflikte noch psychosoziale Belastungen bestanden, die schwerwiegend genug sein sollten, um als entscheidender ursächlicher Faktor zu gelten, deswegen würden die Kriterien zur Diagnosestellung einer anhal ten den somatoformen Schmerzstörung nach der ICD-10 Klassifikation nicht erfüllt. Auch sei im psychosomatischen Konsilium vom März 2002 aus psychiatrischer Sicht festgehalten worden, dass keine psychische Störung von Krankheitswert vorliege. Der Beschwerdeführer sei psychopathologisch weitgehend unauffällig. Klinisch-psychiatrisch bestünden keine Einschränkungen der kognitiven und emotionalen Funktionen. Zusammenfassend könne aus psychiatrischer Sicht k eine psychische Störung von Krankheitswert festgestellt werden (S. 29). Aus orthopädischer Sicht liessen sich ebenso wie bei den früheren Beurteilungen seit 2001 keine objektivierbaren Schäden beziehungsweise Unfallfolgen feststellen. In früheren Berichten werde eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung der HWS beschrieben. Die Beschwerden würden heute ebenfalls beklagt, die HWS-Beweglichkeit sei jedoch objektiv bei wiederholten Untersuchungen frei (S. 49). Bei der jetzigen orthopädischen Untersuchung finde sich eine Druckdolenz im Bereich der Trapeziusmuskulatur rechts. Die HWS sei unterschiedlich im Bewe gungsausmass, letztendlich aber frei bei endgradig ziehendem Schmerz. Die Wirbelsäule sei ansonsten unauffällig. Die aktuellen Röntgenaufnahmen der HWS zeigten eine Streckfehlhaltung und angedeutete Kyphosefehlhaltung der HWS (S. 50). Zur Arbeitsfähigkeit führten die Gutachter aus, dass der Beschwerdeführer aus orthopädischer Sicht sowohl in der Tätigkeit als Occasionswagenverkäufer wie auch als Lieferwagenfahrer im Kurierdienst nicht wesentlich eingeschränkt sei. Es bestünden keine Funktionsstörungen, die eine Beeinträchtigung der Belast bar keit aus orthopädischer Sicht begründen würden. Aus neurologischer Sicht bestehe aufgrund der Kopfschmerzen ein vermindertes Rendement von 20 %. Es seien k eine schweren Tätigkeiten mit kontinuierlichen Zwangshaltungen, kein regelmässiges Heben über 10 kg, keine stress- und lärmbehafteten Tätig kei ten und keine unregelmässigen Arbeitszeiten zumutbar. Der Beginn der Arbeitsfähigkeit von 80 % sei wahrscheinlich vor vielen Jahren eingetreten, spätestens wahrscheinlich im November 2003 (S. 51). Aus psychiatrisch-versicherungsmedizinischer Sicht sei dem Beschwerdeführer die Willensanstrengung voll zumutbar. Er leide an keiner psychischen Störung von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprägung und Dauer, die seine Willens an strengung beeinträchtigen würde (S. 30 ). 3.4 Am 1 9. November 2015 nahmen die Gutachter der MEDAS A.___ ergän zend Stellung ( Urk. 7/157) und führten aus, dass sich aufgrund der neu einge reichten Akten keine Änderung der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ergebe. 4. 4.1 Aus dem Urteil des hiesigen Gerichts vom 1 1. Februar 2014 ( Urk. 7/125) ergibt sich, dass die Rente ursprünglich aufgrund chronischer Beschwerden infolge eines Schleudertraumas ohne organisch-strukturell nachweisbare Verände rung en am Bewegungsapparat oder am Nervensystem zugesprochen wurde ( E. 5.1). Die Bestätigung der bisherigen Rente im Rahmen der i m Jahre 2010 erfolgten Revision erging nicht in Beachtung der mit BGE 130 V 352 zur somatoformen Schmerzstörung begründeten Rechtsprechung, die auch auf spezifische und un falladäquate HWS-Verletzungen (Schleudertrauma) ohne organisch nach weis bare Funktionsausfälle anwendbar ist (vgl. vorste hend E. 1.4). So wurde die Rente ungeachtet einer Prüfung der Foe rster-Kriterien bestätigt (vgl. Urk. 7/125 E. 5.2). Nach dem Gesagten kann festgehalten werden, dass sich die Zusprache der Re nte des Beschwerdeführers auf ein pathogenetisch-ätiologisch unklares syndromales Beschwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage im Sinne von lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV - Revision stützte. Im Übrigen hatte der 1979 geborene Beschwerdeführer im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Schlussbestimmungen der 6. IV-Revision am 1. Januar 2012 weder das 55. Altersjahr zurückgelegt noch die Rente im Zeitpunkt der Rentenüberprü fung seit mehr als 15 Jahren bezogen (vgl. lit. a Abs. 4 SchlB IVG 6. IV Revision, vgl. vorstehend E. 1.3). Folglich ist lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision anwendbar und eine Herabsetzung oder Aufhebung der Rente ist grundsätzlich möglich, auch wenn die Revisions vor aussetzungen nach Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht erfüllt sind (vgl. vorstehend E. 1.2). 4.2 Zu prüfen bleibt nun, ob auch im Revisionszeitpunkt ein unklares Beschwer debild vorlag. Das polydisziplinäre MEDAS-Gutachten vom Dezember 2014 (vorstehend E. 3.3) umfasst die Fach richtungen Allgemeine Innere Medizin, Orthopädie, Neurologie und Psychiatrie. Die Gutachter Dr. med. E.___, Dr. med. F.___, Dr. med. G.___ und Dr. med. H.___ ver fügen über den jeweils entsprechenden Facharzttitel und waren somit in ihren Fachgebieten grundsätzlich zur Beurteilung des Gesundheitszustan des und der Arbeitsfähig keit des Beschwerde führers befähigt. Die Gutachter berück sichtigten die geklag ten Beschwerden und das Verhalten de s Beschwerde führers und erstellten ihren jeweiligen Teil des Gutachtens in Kenntnis der Vorakten. Sowohl d ie gestellten Diagnosen als auch die Schluss folgerungen zur Arbeitsfähigkeit werden im Gutachten ausführlich begründet und sind nachvollziehbar. Damit erfüllt das MEDAS -Gutachten die bundesge richtlichen Anforderungen an ein medizini sches Gutachten (vorstehend E. 1.7) vollumfänglich, so dass für die Entscheidfindung darauf abzustellen ist. 4.3 Die Gutachter diagnostizierten ein cervik ales Schmerzsyndrom bei radiologisch nachweisbaren diskreten degenerativen Veränderungen der HWS und Kopf schmerz zurückzuführen auf ein HWS- Trauma mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit ( Urk. 7/149, vorstehend E. 3.3 ). Sie kamen zum Schluss, dass die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Beschwerden durch physiologische Prozesse oder eine körperliche Störung nicht vollständig erklärt werden könnten (S. 29). Aus orthopädischer Sicht würden sich ebenso wie bei früheren Beurteilungen keine objektivierbaren Schäden be zieh ungsweise Unfallfolgen feststellen lassen. So sei die HWS zwar unter schied lich im Bewegungsausmass, letztendlich aber frei (S. 49 f. ). Die Gutachter legten in nachvollziehbarer Weise dar, dass die Wirbelsäule auch ansonsten unauf fällig sei und die oberen Extremitäten beim Rechtshänder keine Schonungs zeichen zeigen würden (S. 50). Weiter nahmen die Gutachter ausführlich Stellung zu früheren ärztlichen Einschätzungen und führten aus, dass bereits zum Zeitpunkt der neurologischen Begutachtung durch Dr. B.___ ein täglicher Analgetikakonsum vorgelegen habe, so dass bereits damals der Verdacht auf einen zusätzlichen, arzneimittelinduzierten Kopfschmerz hätte geäussert werden müssen. Die Auffassung, dass die beklagten rechtsseitigen Fühlstörungen auf keiner neurologischen Erkrankung beruhen würden, könne geteilt werden. Es fänden sich keine Hinweise auf strukturelle Verletzungen im Rahmen des Trau mas beziehungsweise eine neurologische Funktionsstörung in Folge des Trau mas, weshalb die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. B.___ nicht nachvoll ziehbar sei (S. 42). Aus den obigen Ausführungen folgt, dass zwischen den Aussagen des Beschwer deführers und den erhobenen Befunden eine Diskrepanz vorliegt. Die Befunde haben gezeigt, dass ein anatomisches Korrelat der HWS-, und auch der Schulterbeschwerden fehlt. Es ist demnach nachvollziehbar, dass d ie Gutachter zum Schluss kamen, aus orthopädischer Sicht liege keine Einschrä nkung der Arbeitsfähigkeit vor und e inzig aus neurologischer Sicht bestehe ein vermin dertes Rendement von 20 % aufgrund der Kopfschmerzen (S. 51). Weiter wurde durch die Gutachter eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung mit über wie gender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen, da zum Zeitpunkt des Unfalls weder emotionale Konflikte noch psychosoziale Belastungen bestanden hätten, die schwerwiegend genug gewesen seien, um als entscheidender ursächlicher Faktor zu gelten und die Kriterien gemäss ICD-10 somit nicht erfüllt seien (S. 29). 4.4 Nach dem Gesagten ist schlüssig begründet worden, dass der Beschwerdeführer gemäss Gutachten aus polydisziplinärer Sicht zu 20 % in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist, weshalb ihm spätestens ab Begut achtungs zeitpunkt, mithin ab 19. Dezember 2014, eine 8 0%ige Arbeitsfähigkeit für alle bisherigen Tätigkeits be reiche zu attestieren war (vorstehend E. 3.3). Die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Einwendungen (vorstehend E. 2.2 ) erschöpfen sich in appellatorischer Kritik und vermögen das MEDAS-Gutachten nicht zu entkräften. Das Gleiche gilt für den Bericht von Dr. D.___ (vgl. vorstehend E. 3.2), zumal darin weder erhobene Befunde aufgeführt noch eine medizinisch nachvoll zieh bare Beurteilung der Arbeitsfähigkeit abgegeben wurde, sondern einzig auf den sich in den letzten Jahren unveränderten Gesundheitszustand hingewiesen wurde. 4.5 Spezifische und unfalladäquate HWS-Verletzungen (Schleudertrauma) ohne orga nisch nachweisbare Funktionsausfälle gehören zu den vergleichbaren psycho somatischen Leiden, auf welche ebenfalls die neue Schmerzrechtspre chung anwend bar ist (vorstehend E. 1.4). Das polydisziplinäre Gutachten wurde jedoch noch vor der neuen Rechtsprechung und somit unter Anwen dung der Über wind barkeits-Rechtsprechung erstellt. In Nachachtung der jüngsten Rechtspre chungs ä nderung des Bundesgerichts ist nun zu prüfen, ob die medizinische Beurteilung den nunmehr zu beachtenden Indikatoren (vorstehend E. 1.5) im Ergebnis hin reichend Rechnung trägt (vorstehend E. 1.6). Die Gutachter haben sich – wenn auch, da noch in Unkenntnis der späteren bundesgerichtlichen Terminologie, nur sinngemäss – mit dem funktionellen Schweregrad der Beeinträchtigung auseinandergesetzt: So geht aus dem Gut achten hervor, dass aufgrund der Schmerzen kein sozialer Rückzug und auch keine grosse Einschränkung in den Alltagsaktivitäten bestünden, zumal der Beschwerdeführer doch noch regelmässig seinen Bruder in der Autowerkstatt besuchen, einen Schulkollegen treffen, den Kindern bei den Schularbeiten helfen und einkaufen gehen könne ( Urk. 7/149 S. 22 f., S. 27). Ein primär verfestigter, therapeutisch nicht mehr angehbarer innerseelischer Ver lauf einer an sich missglückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbe wälti gung liege nicht vor. Aus psychiatrischer Sicht habe beim Beschwerdeführer nie eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestanden. Auch liege keine psychische Störung von Krankheitswert vor (S. 29, S. 31 f.). Eine chronische kör perliche Begleiterkrankung wurde gutachterlich sodann ebenfalls ausgeschlossen (S. 35). Aus dem Gutachten ergibt sich demnach, dass auch den Befunden u nter Be rück sichtigung der zu beachtenden Standardindika toren kein invalidisierender Charakter zukommt. Zusammenfa ssend ist festzuhalten, dass dem Beschwerdeführer spätestens seit Dezember 2014 seine angestammte n Tätigkeit en als Occasionswagenverkäufer und Lieferwagenfahrer wieder zu 8 0 % zumutbar sind. 4.6 Zu prüfen bleibt, wie sich die festgestellte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Erwerbsbereich auswirkt. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr schein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensent wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt wor den wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweisen). Da die angestammte Tätigkeit gleichzeitig auch die angepasste Tätigkeit ist, ka nn rechnerisch ein Pro zent vergleich vorge nom men werden. Eine möglichst genaue Bezifferung und Gegen überstellung der beiden hypothetischen Erwerbsein kommen, um aus der Einkommensdifferenz den Invaliditätsgrad bestimmen zu können, erübrigt sich somit. Der Invalidi täts grad entsprä ch e – ohne Berück sich tigung eines allfälligen leidensbedingten Ab zugs – mithin der attestierten Arbeits unfähig keit von 20 %. 4.7 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur sprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Aus wirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punk te dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allge meinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver wer ten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rah men des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, ha t die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange messen zu erhöhen ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3. 2 mit Hinweis auf SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2). Der Beschwerdeführer ist aufgrund seiner g esundheitlichen Einschränkungen noch in sämtlichen leichten bis mittelschweren Tätigkeiten mit gelegentlichem Heben über 10 kg und der Möglichkeit des selbstgewählten Positionswechsels einsatzfähig. In Würdigung sämtlicher Umstände erscheint vorliegend ein leidens bedingter Abzug im Lichte der Rechtsprechung nicht als angemessen. 4.8 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass kein invalidisierender Gesundheits scha den ausgewiesen ist. Es sind alle Voraussetzungen erfüllt, welche von der Praxis an die Aufhebung einer Rente nach Massgabe der SchlB IVG 6. IV-Revision gestellt werden. Die Rentenaufhebung erweist sich demnach grundsätzlich als rechtens. 5. 5.1 Zu prüfen bleibt der Anspruch des Beschwerdeführers auf Wiedereingliede rungsmassnahmen gemäss Art. 8a IVG und der damit akzessorische Anspruch auf Weiterausrichtung der bisherigen Invalidenrente während maximal zwei Jahren (lit. a Abs. 2 und 3 SchlB IVG 6. IV-Revision). 5.2 Laut Art. 8a Abs. 1 IVG haben Rentenbezüger Anspruch auf Massnahmen zur Wieder eingliederung sofern (a) die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich ver bessert werden kann und (b) die Massnahmen geeignet sind, die Erwerbs fähigkeit zu verbessern. Erst nach Beendigung dieses Versuchs einer (Re-)In tegration in den Arbeitsmarkt wird abschliessend beurteilbar sein, ob der versicherten Person in Berücksichtigung sämtlicher subjektiven und objekti ven Elemente der Schritt zurück in das Erwerbsleben zumutbar ist. Da es um den Sonderfall der Überp rüfung eines bislang berechtigterweise erfolgten Rentenbezugs geht, sind die Wiedereingliederungschancen unter besonderem Aspekte des Alters der Be troffenen und der Dauer der Erwerbslosigkeit zu prüfen (BGE 135 V 201 E. 7.2.2). Von besonderer Bedeutung ist, ob die frag liche Massnahme eingliede rungswirksam ist, was eine subjektive und objek tive Eingliederungsfähigkeit der betroffenen Person voraussetzt (Urteile des Bundesgerichts 9C_754/2014 vom 11. Juni 2015 E. 5.3, 9C_623/2014 vom 18. Februar 2015 E. 5.2 und 8C_664/2013 vom 25. März 2014 E. 2). 5.3 Ist eine Rentenherabsetzung oder –aufhebung absehbar, so ist in jedem Fall ein persönliches Gespräch mit der versicherten Person zu führen. Allfällige Wieder eingliederungsmassnahmen sind ihr aufzuzeigen und im Weiteren mit ihr zu planen (Rz 1004.2 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialver siche rung en, BSV, über die Schlussbestimmungen der Änderung vom 18. März 2011 des IVG, KSSB). Eine Aufhebung der Rente kann demgemäss nicht ohne w eiteres verfügt werden, sondern lediglich dann, wenn die IV Stelle Eingliederungs mass nahmen an die Hand nimmt oder eine allfällige Verweigerung dokumen tiert ist. 5.4 Nachdem sich eine Rentenaufhe bung gestützt auf lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision abgezeichnet hatte, wurde der Beschwerdeführer durch die Beschwer de gegnerin weisungsge mäss in einem persönlichen Informationsgespräch am 25. April 2013 aus drücklich auf die Möglichkeiten von Massnahmen zur Wie der eingliederung und auf die Rechtsfolgen aufmerksam gemacht. Der Beschwer deführer konnte sich im Gespräch noch für keinen Weg entscheiden (vgl. Urk. 7/102 S. 6 f.). Eine vorgängige Prüfung ist demgemäss erfolgt. Im Übrigen machte die Be schwerdegegnerin den Beschwerdeführer in der angefochtenen Verfü gung darauf aufmerksam, dass er sich bei ihr melden könne, sofern er Ein gliederungs mass nahmen wünsche ( Urk. 7/167 S. 3). Insgesamt wurde den Eingliederungsvor ga ben deshalb genüge getan. Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach auch unter diesem Gesichts punkt als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 6. 6.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Ver sicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 9 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie dem u nterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. 6.2 Mit dem Entscheid in der Sache selbst wird das beschwerdeweise gestellte Gesuch des Beschwerdeführers um Wiederherstellung der aufschiebenden Wir kung der Beschwerde gegenstandslos. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 9 00.-- werden de m Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden de m Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Bruno Meier - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundes gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannSchüpbach

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2016.01202 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Käch Gerichtsschreiberin Schüpbach Urteil vom 27. Juni 2017

IV.2016.01202

IV.2016.01202

IV.2016.01202 II. Kammer

II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Käch Gerichtsschreiberin Schüpbach

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Käch Gerichtsschreiberin Schüpbach

Urteil vom 27. Juni 2017

Urteil vom 27. Juni 2017 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Bruno Meier

vertreten durch Rechtsanwalt Bruno Meier Advokatur

Advokatur Grafenaustrasse 7, 6300 Zug

Grafenaustrasse 7, 6300 Zug gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1979, ist gelernter Automonteur (vgl. Urk. 7 /2/3 unten), war jedoch aufgrund einer Allergie auf Motorenöle als Chauffeur tätig (vgl. Urk. 7 /13, Urk. 7 /18) und arbeitet seit 1. August 2004 in einem Pensum von 50 % bei Y.___ Schweiz als Occasionsverkäufer (Urk. 7 /51). Am 5. September 2002 meldete er sich wegen Nackenbeschwerden mit starker Bewegungseinschränkung der Halswirbelsäule (HWS) sowie generellen Rücken be schwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Rente) an (Urk. 7 /7).

1.1 X.___, geboren 1979, ist gelernter Automonteur (vgl. Urk. 7 /2/3 unten), war jedoch aufgrund einer Allergie auf Motorenöle als Chauffeur tätig (vgl. Urk. 7 /13, Urk. 7 /18) und arbeitet seit 1. August 2004 in einem Pensum von 50 % bei Y.___ Schweiz als Occasionsverkäufer (Urk. 7 /51). Am 5. September 2002 meldete er sich wegen Nackenbeschwerden mit starker Bewegungseinschränkung der Halswirbelsäule (HWS) sowie generellen Rücken be schwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Rente) an (Urk. 7 /7). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-St elle, holte Arztberichte (Urk. 7/15, Urk. 7 /55), einen Auszug aus dem individuellen Konto des Versi cher ten (IK-Auszug; Urk. 7 /9) sowie einen Arbeitgeberbericht (Urk. 7/13, Urk. 7/ 18) ein, zog die Akten des Unfallversicherers (Urk. 7 /11) bei und veran lasste ein neurologisches Gutachten, welches am 4. April beziehungsweise 3. Juli 2006 (Urk. 7/69 ) erstattet wurde.

Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-St elle, holte Arztberichte (Urk. 7/15, Urk. 7 /55), einen Auszug aus dem individuellen Konto des Versi cher ten (IK-Auszug; Urk. 7 /9) sowie einen Arbeitgeberbericht (Urk. 7/13, Urk. 7/ 18) ein, zog die Akten des Unfallversicherers (Urk. 7 /11) bei und veran lasste ein neurologisches Gutachten, welches am 4. April beziehungsweise 3. Juli 2006 (Urk. 7/69 ) erstattet wurde. Mit Verf ügung vom 8. Januar 2007 (Urk. 7/81 ) sprach die IV-Stelle dem Versi cherten ab 1. Mai 2004 eine halbe Rente bei einem Invaliditätsgrad von 50 % zu.

Mit Verf ügung vom 8. Januar 2007 (Urk. 7/81 ) sprach die IV-Stelle dem Versi cherten ab 1. Mai 2004 eine halbe Rente bei einem Invaliditätsgrad von 50 % zu. 1.2 Im Rahmen eines im Februar 2010 eingeleiteten Revisionsverfahrens (vgl. Urk. 7/89 ) holte die IV-Stelle weitere Arztberichte (Urk. 7 /9 2 -9 3 ), einen IK- Aus zug (Urk. 7 /90 ) sowie ein en Arbeitgeberbericht (Urk. 7 /91 ) ein und bestätigte mit Mittei lung vom 27. Mai 2010 (Urk. 7 /95 ) einen unveränderten Anspruch des Versicherten auf die bisherige halbe Rente.

1.2 Im Rahmen eines im Februar 2010 eingeleiteten Revisionsverfahrens (vgl. Urk. 7/89 ) holte die IV-Stelle weitere Arztberichte (Urk. 7 /9 2 -9 3 ), einen IK- Aus zug (Urk. 7 /90 ) sowie ein en Arbeitgeberbericht (Urk. 7 /91 ) ein und bestätigte mit Mittei lung vom 27. Mai 2010 (Urk. 7 /95 ) einen unveränderten Anspruch des Versicherten auf die bisherige halbe Rente. 1.3 Im September 2010 unterbreitete die IV-Stelle dem Versicherten ein Angebot für den beruflichen Wiedereinstieg (Urk. 7 /9 6 ) und leitete im März 2013 eine erneute Rentenrevision ein (vgl. Urk. 7 /9 8 - 100 ).

1.3 Im September 2010 unterbreitete die IV-Stelle dem Versicherten ein Angebot für den beruflichen Wiedereinstieg (Urk. 7 /9 6 ) und leitete im März 2013 eine erneute Rentenrevision ein (vgl. Urk. 7 /9 8 100 ). Mit Verfügung vom 28. Juni 2013 stellte die IV-Stelle nach durchgeführtem Vo r bescheidverfahren (Urk. 7 /10 3 -11 4 ) die Invalidenrente auf den ersten Tag des zweiten auf die Zustellung des Entscheids folgenden Monats hin ein; gleich zeitig entzog sie einer Beschwerde gegen die Verfügung die au fschiebende Wir kung (Urk. 7/116 ).

Mit Verfügung vom 28. Juni 2013 stellte die IV-Stelle nach durchgeführtem Vo r bescheidverfahren (Urk. 7 /10 3 -11 4 ) die Invalidenrente auf den ersten Tag des zweiten auf die Zustellung des Entscheids folgenden Monats hin ein; gleich zeitig entzog sie einer Beschwerde gegen die Verfügung die au fschiebende Wir kung (Urk. 7/116 ). 1.4 Gegen die Verfügung vom 28. Juni 2013 (Urk. 7/116 ) erhob der Versicherte am 30. August 2013 Beschwerde ( Urk. 7/122/3-12 ), welche mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 1 1. Februar 2014 im Verfahren IV.2013.00738 gutgeheissen und die Sache zu weiteren Abklärungen an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde ( Urk. 7/125 ).

1.4 Gegen die Verfügung vom 28. Juni 2013 (Urk. 7/116 ) erhob der Versicherte am 30. August 2013 Beschwerde ( Urk. 7/122/3-12 ), welche mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 1 1. Februar 2014 im Verfahren IV.2013.00738 gutgeheissen und die Sache zu weiteren Abklärungen an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde ( Urk. 7/125 ). 1.5 Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/151-160) stellte die IV-St elle die Invalidenrente mit Verfügung vom 2 8. September 2016 auf den ersten Tag des zweiten auf die Zustellung des Entscheids folgenden Monats hin ein; gleich zeitig entzog sie einer Beschwerde gegen die Verfügung die aufschiebende Wir kung ( Urk. 7/167 = Urk. 2).

1.5 Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 7/151-160) stellte die IV-St elle die Invalidenrente mit Verfügung vom 2 8. September 2016 auf den ersten Tag des zweiten auf die Zustellung des Entscheids folgenden Monats hin ein; gleich zeitig entzog sie einer Beschwerde gegen die Verfügung die aufschiebende Wir kung ( Urk. 7/167 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 28. September 2016 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 31. Oktober 2016 ( Urk. 1/1), ergänzt am 2. November 2016 ( Urk. 4/2), Be schwerde und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass er weiterhin Anspruch auf eine Rente von 50 % habe (S. 2 Ziff. 1). Eventuell sei die IV-Stelle anzuweisen, den relevanten Sachverhalt vollständig festzustellen und alsdann einen neuen materiellen Entscheid zu fällen (S. 2 Ziff. 2). In pro zessualer Hinsicht stellte er den Antrag auf Wiederherstellung der aufschieben den Wir kung der Beschwerde (S. 2 unten).

2. Gegen die Verfügung vom 28. September 2016 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 31. Oktober 2016 ( Urk. 1/1), ergänzt am 2. November 2016 ( Urk. 4/2), Be schwerde und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass er weiterhin Anspruch auf eine Rente von 50 % habe (S. 2 Ziff. 1). Eventuell sei die IV-Stelle anzuweisen, den relevanten Sachverhalt vollständig festzustellen und alsdann einen neuen materiellen Entscheid zu fällen (S. 2 Ziff. 2). In pro zessualer Hinsicht stellte er den Antrag auf Wiederherstellung der aufschieben den Wir kung der Beschwerde (S. 2 unten). Mit Beschwerdeantwort vom 5. Dezember 2016 (Urk. 6) schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 19. Dezember 2016 ( Urk. 8) und am 2 9. Mai 2017 ( Urk. 9) zur Kenntnis gebracht wurde.

Mit Beschwerdeantwort vom 5. Dezember 2016 (Urk. 6) schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 19. Dezember 2016 ( Urk. 8) und am 2 9. Mai 2017 ( Urk. 9) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge sund heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksich tigen. Eine Erwerbs un fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge sund heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksich tigen. Eine Erwerbs un fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Nach lit. a Abs. 1 der am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Schlussbe stimm ung en der Änderung vom 1 8. März 2011 des IVG (6. IV Revision, erstes Mass nahmenpaket ; kurz: lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV Revision ) wer den Renten, die bei pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwer debildern ohne nach weisbare organische Grundlage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung über prüft. Sind die Voraussetzungen nach Artikel 7 ATSG nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufge hoben, auch wenn die Voraussetzungen von Artikel 17 Absatz 1 ATSG nicht er füllt sind. Diese Bestimmung ist ver fassungs- und EMRK-konform (BGE 139 V 547 E. 3).

1.2 Nach lit. a Abs. 1 der am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Schlussbe stimm ung en der Änderung vom 1 8. März 2011 des IVG (6. IV Revision, erstes Mass nahmenpaket ; kurz: lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV Revision ) wer den Renten, die bei pathogenetisch -ätiologisch unklaren syndromalen Beschwer debildern ohne nach weisbare organische Grundlage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung über prüft. Sind die Voraussetzungen nach Artikel 7 ATSG nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufge hoben, auch wenn die Voraussetzungen von Artikel 17 Absatz 1 ATSG nicht er füllt sind. Diese Bestimmung ist ver fassungs- und EMRK-konform (BGE 139 V 547 E. 3). Die in lit. a Abs. 1 SchlB 6. IV-Revision vorgesehene Rentenherabsetzung bezieh ungsweise -aufhebung ist nicht auf vor dem 1. Januar 2008 zuge sprochene Ren ten beschränkt. Erging die fragliche Rentenzusprache aber bereits in Beach tung der jeweils relevanten Rechtsprechung zu pathogene tisch-ätiologisch un kla ren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweis bare organische Grund lage, bleibt kein Raum für ein Rückkommen unter dem Titel der Schluss be stimmung (BGE 140 V 8 E. 2).

Die in lit. a Abs. 1 SchlB 6. IV-Revision vorgesehene Rentenherabsetzung bezieh ungsweise -aufhebung ist nicht auf vor dem 1. Januar 2008 zuge sprochene Ren ten beschränkt. Erging die fragliche Rentenzusprache aber bereits in Beach tung der jeweils relevanten Rechtsprechung zu pathogene tisch-ätiologisch un kla ren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweis bare organische Grund lage, bleibt kein Raum für ein Rückkommen unter dem Titel der Schluss be stimmung (BGE 140 V 8 E. 2). Laufende Renten sind vom Anwendungsbereich von lit. a Abs. 1 SchlB zur 6. IV-Revision nur ausgenommen, wenn und soweit sie auf erklärbaren Be schwer den, das heisst auf einer nachweisbaren objektivierbaren Grundlage be ruh en. Lassen sich unklare von erklärbaren Beschwerden trennen, können die Schlussbestimmungen der 6. IV-Revision auf erstere Anwendung finden (BGE 140 V 197 E. 6.2, in Präzisierung u.a. von BGE 139 V 547 E. 10.1.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_738/2013 vom 8. April 2014 E. 3.1.2.1 mit Hinweis).

Laufende Renten sind vom Anwendungsbereich von lit. a Abs. 1 SchlB zur 6. IV-Revision nur ausgenommen, wenn und soweit sie auf erklärbaren Be schwer den, das heisst auf einer nachweisbaren objektivierbaren Grundlage be ruh en. Lassen sich unklare von erklärbaren Beschwerden trennen, können die Schlussbestimmungen der 6. IV-Revision auf erstere Anwendung finden (BGE 140 V 197 E. 6.2, in Präzisierung u.a. von BGE 139 V 547 E. 10.1.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_738/2013 vom 8. April 2014 E. 3.1.2.1 mit Hinweis). 1.3 In lit. a Abs. 4 SchlB IVG 6. IV-Revision ist vorgesehen, dass die in lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision geregelte Rentenüberprüfung auf Personen keine An wendung findet, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung das 55. Alters jahr zurückgelegt haben oder im Zeitpunkt, in dem die Über prüfung eingeleitet wird, seit mehr als 15 Jahren eine Rente der Invaliden versicherung beziehen. Nach der Botschaft des Bundesrates werden mit einer solchen Besitzstand garantie die Gesichtspunkte der Rechtssicherheit und des Vertrauensschutzes berücksichtigt, weil eine Wiedereingliederung in diesen Fällen faktisch ausge schlossen sein dürfte ( BBl 2010 1912).

1.3 In lit. a Abs. 4 SchlB IVG 6. IV-Revision ist vorgesehen, dass die in lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision geregelte Rentenüberprüfung auf Personen keine An wendung findet, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung das 55. Alters jahr zurückgelegt haben oder im Zeitpunkt, in dem die Über prüfung eingeleitet wird, seit mehr als 15 Jahren eine Rente der Invaliden versicherung beziehen. Nach der Botschaft des Bundesrates werden mit einer solchen Besitzstand garantie die Gesichtspunkte der Rechtssicherheit und des Vertrauensschutzes berücksichtigt, weil eine Wiedereingliederung in diesen Fällen faktisch ausge schlossen sein dürfte ( BBl 2010 1912). 1.4 G emäss der mit BGE 130 V 352 begründeten und seither stetig weiter entwi ckelten Rechtsprechung vermochten eine fachärztlich (psychiatrisch) diag nosti zierte somatoforme Schmerzstörung und vergleichbare psychosomati sche Leiden ( BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3 ) in der Regel keine lang dauernde, zu einer Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG führende Arbeitsunfähigkeit zu bewirken. Viel mehr bestand die Vermutung, dass solche Beschwerdebilder oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar seien und nur bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumut bar machten, weil die ver sicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt (zur Ent stehungsgeschichte dieser Praxis: BGE 135 V 201 E. 7.1.2; Urteil des Bundes gerichtes 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 2.1 ). Ob ein solcher Aus nahmefall vorlag, entschied sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien (so genannte „Foerster-Kriterien“, vgl. BGE 130 V 352, BGE 131 V 39 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3.2.3).

1.4 G emäss der mit BGE 130 V 352 begründeten und seither stetig weiter entwi ckelten Rechtsprechung vermochten eine fachärztlich (psychiatrisch) diag nosti zierte somatoforme Schmerzstörung und vergleichbare psychosomati sche Leiden ( BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3 ) in der Regel keine lang dauernde, zu einer Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG führende Arbeitsunfähigkeit zu bewirken. Viel mehr bestand die Vermutung, dass solche Beschwerdebilder oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar seien und nur bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumut bar machten, weil die ver sicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt (zur Ent stehungsgeschichte dieser Praxis: BGE 135 V 201 E. 7.1.2; Urteil des Bundes gerichtes 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 2.1 ). Ob ein solcher Aus nahmefall vorlag, entschied sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien (so genannte „Foerster-Kriterien“, vgl. BGE 130 V 352, BGE 131 V 39 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3.2.3). Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht die Überwindbarkeitsvermutung auf gegeben und das bisherige Regel-/Ausnahme-Modell durch einen struk turierten normativen Prüfungsraster ersetzt. In dessen Rahmen wird im Regel fall anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Stan dardindikatoren das tat sächlich erreichbare Leistungsvermögen ergebnisoffen und symmetrisch beur teilt, indem gleichermassen den äusseren Belastungs faktoren wie den vorhandenen Ressourcen Rechnung getragen wird (BGE 141 V 574 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2 mit Hinwei sen). Die Anerkennung eines rentenbegrün denden Invaliditätsgrades ist nur zu lässig, wenn die funktionellen Auswir kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindi katoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahr schein lichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweis losigkeit nach wie vor die materiell beweisbelastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2; Urteil des Bundesgerichts 8C_28/2016 vom 15. April 2016 E. 3.2).

Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht die Überwindbarkeitsvermutung auf gegeben und das bisherige Regel-/Ausnahme-Modell durch einen struk turierten normativen Prüfungsraster ersetzt. In dessen Rahmen wird im Regel fall anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Stan dardindikatoren das tat sächlich erreichbare Leistungsvermögen ergebnisoffen und symmetrisch beur teilt, indem gleichermassen den äusseren Belastungs faktoren wie den vorhandenen Ressourcen Rechnung getragen wird (BGE 141 V 574 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2 mit Hinwei sen). Die Anerkennung eines rentenbegrün denden Invaliditätsgrades ist nur zu lässig, wenn die funktionellen Auswir kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindi katoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahr schein lichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweis losigkeit nach wie vor die materiell beweisbelastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2; Urteil des Bundesgerichts 8C_28/2016 vom 15. April 2016 E. 3.2). Die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens nach dem dargeleg ten Prüfungsraster erübrigt sich rechtsprechungsgemäss, wenn Ausschluss gründe vorliegen, etwa wenn die Leistungseinschränkung überwiegend auf Aggravation oder einer ähnlichen Erscheinung beruht, welche die Annahme einer gesund heitlichen Beeinträchtigung von vornherein ausschliessen (BGE 141 V 281 E. 2.2; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_549/2015 vom 29. Januar 2016 E. 4.1 und 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4).

Die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens nach dem dargeleg ten Prüfungsraster erübrigt sich rechtsprechungsgemäss, wenn Ausschluss gründe vorliegen, etwa wenn die Leistungseinschränkung überwiegend auf Aggravation oder einer ähnlichen Erscheinung beruht, welche die Annahme einer gesund heitlichen Beeinträchtigung von vornherein ausschliessen (BGE 141 V 281 E. 2.2; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_549/2015 vom 29. Januar 2016 E. 4.1 und 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4). Die Rechtsprechung hat zu den „vergleichbaren psychosomatischen Leiden“ aus drücklich jene gezählt, die im Nachgang zu BGE 130 V 352 über die Jahre als sogenannte „pathogenetisch-ätiologisch unklare syndromale Beschwerde bilder ohne nachweisbare organische Grundlage“ in invalidenversicherungs rechtlicher Hinsicht den gleichen sozialversicherungsrechtlichen Anforde rungen ( Regel-Aus nahmemodell mit "Überwindbarkeitsvermutung“) unter stellt wurden (BGE 142 V 342 E. 5.2.1; BGE 141 V 281 E. 4.2; BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3; bislang: Fibromyalgie: BGE 132 V 65 E. 4 [Urteil des Bundesge richts I 336/04 vom 8. Februar 2006]; dissoziative Sensibilitäts- und Empfindungsstörung: Urteil des Bundesgerichts I 9/07 vom 9. Februar 2007 E. 4 in fine, in: SVR 2007 IV Nr. 45 S. 149; dissoziative Bewegungsstörung: Urteil des Bundesgerichts 9C_903/2007 vom 30. April 2008 E. 3.4; Chronic Fatigue Syndrome [CFS; chronisches Müdig keitssyndrom ] und Neurasthenie: Urteile des Bundesgerichts I 70/07 vom 14. April 2008 E. 5; 9C_98/2010 vom 28. April 2010 E. 2.2.2, in: SVR 2011 IV Nr. 17 S. 44, und 9C_662/2009 vom 17. August 2010 E. 2.3, in: SVR 2011 IV Nr. 26 S. 73; spezifische und unfall adäquate HWS-Verletzungen [ Schleuder trau ma ] ohne organisch nachweis bare Funktionsausfälle: BGE 136 V 279 [Urteil des Bundes ge richts 9C_510/2009 vom 30. August 2010]; nichtorganische Hyper som nie : BGE 137 V 64 E. 4 [Urteil des Bundesgerichts 9C_871/2010 vom 25. Februar 2011]; leichte Persönlichkeitsveränderung bei chronischem Schmerz syndrom : Urteil des Bundesgerichts 8C_167/2012 vom 15. Juni 2012 E. 5.2 und 6.1). Gemäss BGE 142 V 342 ist die Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 auch auf eine posttraumatische Belastungsstörung anwendbar.

Die Rechtsprechung hat zu den „vergleichbaren psychosomatischen Leiden“ aus drücklich jene gezählt, die im Nachgang zu BGE 130 V 352 über die Jahre als sogenannte „pathogenetisch-ätiologisch unklare syndromale Beschwerde bilder ohne nachweisbare organische Grundlage“ in invalidenversicherungs rechtlicher Hinsicht den gleichen sozialversicherungsrechtlichen Anforde rungen ( Regel-Aus nahmemodell mit "Überwindbarkeitsvermutung“) unter stellt wurden (BGE 142 V 342 E. 5.2.1; BGE 141 V 281 E. 4.2; BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3; bislang: Fibromyalgie: BGE 132 V 65 E. 4 [Urteil des Bundesge richts I 336/04 vom 8. Februar 2006]; dissoziative Sensibilitäts- und Empfindungsstörung: Urteil des Bundesgerichts I 9/07 vom 9. Februar 2007 E. 4 in fine, in: SVR 2007 IV Nr. 45 S. 149; dissoziative Bewegungsstörung: Urteil des Bundesgerichts 9C_903/2007 vom 30. April 2008 E. 3.4; Chronic Fatigue Syndrome [CFS; chronisches Müdig keitssyndrom ] und Neurasthenie: Urteile des Bundesgerichts I 70/07 vom 14. April 2008 E. 5; 9C_98/2010 vom 28. April 2010 E. 2.2.2, in: SVR 2011 IV Nr. 17 S. 44, und 9C_662/2009 vom 17. August 2010 E. 2.3, in: SVR 2011 IV Nr. 26 S. 73; spezifische und unfall adäquate HWS-Verletzungen [ Schleuder trau ma ] ohne organisch nachweis bare Funktionsausfälle: BGE 136 V 279 [Urteil des Bundes ge richts 9C_510/2009 vom 30. August 2010]; nichtorganische Hyper som nie : BGE 137 V 64 E. 4 [Urteil des Bundesgerichts 9C_871/2010 vom 25. Februar 2011]; leichte Persönlichkeitsveränderung bei chronischem Schmerz syndrom : Urteil des Bundesgerichts 8C_167/2012 vom 15. Juni 2012 E. 5.2 und 6.1). Gemäss BGE 142 V 342 ist die Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 auch auf eine posttraumatische Belastungsstörung anwendbar. 1.5 Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden soma to formen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psycho soma tischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bundesge richt wie folgt systematisiert hat ( BGE 141 V 281 E. 4.3.1):

1.5 Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden soma to formen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psycho soma tischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bundesge richt wie folgt systematisiert hat ( BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie „funktioneller Schweregrad"

Kategorie „funktioneller Schweregrad" - Komplex „Gesundheitsschädigung"

Komplex „Gesundheitsschädigung" - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde

Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz

Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz - Komorbiditäten

Komorbiditäten - Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen)

Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen) - Komplex „Sozialer Kontext"

Komplex „Sozialer Kontext" - Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)

Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver gleich baren Lebensbereichen

gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver gleich baren Lebensbereichen - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei dens druck

behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei dens druck Diese Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshin dern der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensations poten zialen (Resso ur cen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungs vermö gen einzu schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundes gerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1). Beweisrechtlich entschei dend ist der Aspekt der Ko nsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4).

Diese Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshin dern der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensations poten zialen (Resso ur cen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungs vermö gen einzu schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundes gerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1). Beweisrechtlich entschei dend ist der Aspekt der Ko nsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4). 1.6 In intertemporalrechtlicher Hinsicht ist sinngemäss wie in BGE 137 V 210 (be treffend die rechtsstaatlichen Anforderungen an die medizinische Begut ach tung) vorzugehen. Nach diesem Entscheid verlieren gemäss altem Ver fahrens standard eingeholte Gutachten nicht per se ihren Beweiswert. Viel mehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Ge geben hei ten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vor handenen Beweisgrundlagen vor Bun desrecht standhält (BGE a.a.O. E. 6 in initio). In sinngemässer Anwendung der nunmehr materiell-beweisrecht lich geänderten Anforderungen ist in jedem einzelnen Fall zu prü fen, ob die beigezogenen admi nistrativen und/oder gerichtlichen Sachverständi gengutach ten gegebenenfalls im Kontext mit weiteren fachärztlichen Berich ten eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren er lauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und -dichte kann zudem unter Um ständen eine punktuelle Ergänzung genügen (BGE 141 V 281 E. 8).

1.6 In intertemporalrechtlicher Hinsicht ist sinngemäss wie in BGE 137 V 210 (be treffend die rechtsstaatlichen Anforderungen an die medizinische Begut ach tung) vorzugehen. Nach diesem Entscheid verlieren gemäss altem Ver fahrens standard eingeholte Gutachten nicht per se ihren Beweiswert. Viel mehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Ge geben hei ten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vor handenen Beweisgrundlagen vor Bun desrecht standhält (BGE a.a.O. E. 6 in initio). In sinngemässer Anwendung der nunmehr materiell-beweisrecht lich geänderten Anforderungen ist in jedem einzelnen Fall zu prü fen, ob die beigezogenen admi nistrativen und/oder gerichtlichen Sachverständi gengutach ten gegebenenfalls im Kontext mit weiteren fachärztlichen Berich ten eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren er lauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und -dichte kann zudem unter Um ständen eine punktuelle Ergänzung genügen (BGE 141 V 281 E. 8). 1.7 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berück sichtigt, in Kenntnis der Vor ak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi zinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situ ation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.7 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berück sichtigt, in Kenntnis der Vor ak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi zinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situ ation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) davon aus, d as Sozialversicherungsgericht habe mit Urteil vom 1 1. Februar 2014 be stä tigt, dass die zur Rente führenden Diagnosen zu den pathogenetisch -ätio lo gisch unklaren syndromalen Beschwerdebilder n ohne nachweisbare organi sche Grundlage gehörten.

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) davon aus, d as Sozialversicherungsgericht habe mit Urteil vom 1 1. Februar 2014 be stä tigt, dass die zur Rente führenden Diagnosen zu den pathogenetisch -ätio lo gisch unklaren syndromalen Beschwerdebilder n ohne nachweisbare organi sche Grundlage gehörten. Die beschriebenen Fähigkeitsstörungen würden die Arbeitsfähigkeit in der zu letzt ausgeübten adaptierten Tätigkeit als Gebrauchtwagenverkäufer (bei der Firma Y.___ ) nicht beinträchtigen. Da der Beschwerdeführer vor Eintritt des Gesundheitsschadens sowie heute als Hilfsarbeiter zu qualifizieren sei, bleibe die Einschränkung für die Invaliditätsbemessung unerheblich. Im Pro zent vergleich ergebe sich aufgrund der Einschränkung von 20 % kein ren tentangierender IV-Grad. Sollte sich der Beschwerdeführer für Eingliede rungs massnahmen im Rahmen der Schlussbestimmungen 6a interessieren, könne er sich melden (S. 2).

Die beschriebenen Fähigkeitsstörungen würden die Arbeitsfähigkeit in der zu letzt ausgeübten adaptierten Tätigkeit als Gebrauchtwagenverkäufer (bei der Firma Y.___ ) nicht beinträchtigen. Da der Beschwerdeführer vor Eintritt des Gesundheitsschadens sowie heute als Hilfsarbeiter zu qualifizieren sei, bleibe die Einschränkung für die Invaliditätsbemessung unerheblich. Im Pro zent vergleich ergebe sich aufgrund der Einschränkung von 20 % kein ren tentangierender IV-Grad. Sollte sich der Beschwerdeführer für Eingliede rungs massnahmen im Rahmen der Schlussbestimmungen 6a interessieren, könne er sich melden (S. 2). 2.2 Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt ( Urk. 1/1, Urk. 4/2), dass m it dem Gutachten des Z.___ fachärztlich schlüssig feststellbare Befunde vorliegen würden, die die Bewegungseinschränkungen und Schmerz störungen erklären würden. Dass diese unfallbedingten Einschränkungen in der Erwerbstätigkeit nicht überwunden werden könnten, sei im Gutachten des Z.___ ebenfalls festgehalten worden. Auch ein fachärztlich ausgewiesenes psychisches Leiden mit Krankheitswert (anhaltende somatoforme Schmerzstörung) liege vor ( Urk. 4/2 S. 5). Ebenso sei festgestellt worden, dass ihm im neue n Beruf eine 50%ige Arbeitsfähigkeit möglich sei und damit seine Erwerbsfähigkeit ausge schöpft und eine Verbesserung nicht zu erwarten sei.

2.2 Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt ( Urk. 1/1, Urk. 4/2), dass m it dem Gutachten des Z.___ fachärztlich schlüssig feststellbare Befunde vorliegen würden, die die Bewegungseinschränkungen und Schmerz störungen erklären würden. Dass diese unfallbedingten Einschränkungen in der Erwerbstätigkeit nicht überwunden werden könnten, sei im Gutachten des Z.___ ebenfalls festgehalten worden. Auch ein fachärztlich ausgewiesenes psychisches Leiden mit Krankheitswert (anhaltende somatoforme Schmerzstörung) liege vor ( Urk. 4/2 S. 5). Ebenso sei festgestellt worden, dass ihm im neue n Beruf eine 50%ige Arbeitsfähigkeit möglich sei und damit seine Erwerbsfähigkeit ausge schöpft und eine Verbesserung nicht zu erwarten sei. Das Gutachten der MEDAS A.___ sei nicht nur unvollständig, sondern bestätige auch die früheren Befunde (S. 8).

Das Gutachten der MEDAS A.___ sei nicht nur unvollständig, sondern bestätige auch die früheren Befunde (S. 8). Wenn die Beschwerdegegnerin nach über 10 Jahren und bei Nachweis, dass die körperlichen Beeinträchtigungen immer noch unverändert bestünden, die Rente entziehen wolle, mit dem völlig unsubstantiierten und bestrittenen Einwand, therapeutische Massnahmen könnten zu einer Verbesserung der Arbeitsfähigkeit führen, sei die s Willkür (S. 9).

Wenn die Beschwerdegegnerin nach über 10 Jahren und bei Nachweis, dass die körperlichen Beeinträchtigungen immer noch unverändert bestünden, die Rente entziehen wolle, mit dem völlig unsubstantiierten und bestrittenen Einwand, therapeutische Massnahmen könnten zu einer Verbesserung der Arbeitsfähigkeit führen, sei die s Willkür (S. 9). 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die bisher ausgerichtete halbe Rente des Beschwerdeführers mit Verfügung vom 28. September 2016 (Urk. 2) zu Recht aufgehoben hat.

2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die bisher ausgerichtete halbe Rente des Beschwerdeführers mit Verfügung vom 28. September 2016 (Urk. 2) zu Recht aufgehoben hat. 3. Das hiesige Gericht stellte mit Urteil vo m 1 1. Februar 2014 ( Urk. 7/125) fest, dass d ie erstmalige Rentenzusprache durch die Beschwerdegegnerin vorwie gend gestützt auf das neurologische Gutachten von Dr. B.___ (vgl. E. 3.6 im Ver fahren IV.2013.00738 ) erfolgt sei, welcher aufgrund des diagnostizierten zervi ko cephalen Syndrom s bei Status nach HWS-Distorsion durch Auffahrunfall eine 50%ige Arbeitsunfähig keit attestiert, jedoch weder klinisch noch aus der Anam nese Anzeichen einer organisch bedingten neuropsychologischen Störung gefun den habe. Ferner sei die Rentenzusprache auch gestützt auf die Berichte der Ärzte der Rehaklinik C.___ erfolgt (vgl. E. 3.4-3.5 im Verfahren IV.2013.00738 ), welche als arbeitsbezogen relevantes Problem eine Funktions störung der HWS mit rechtsbetonten Belastungsschmer zen gesehen hätten (E. 5.1).

3. Das hiesige Gericht stellte mit Urteil vo m 1 1. Februar 2014 ( Urk. 7/125) fest, dass d ie erstmalige Rentenzusprache durch die Beschwerdegegnerin vorwie gend gestützt auf das neurologische Gutachten von Dr. B.___ (vgl. E. 3.6 im Ver fahren IV.2013.00738 ) erfolgt sei, welcher aufgrund des diagnostizierten zervi ko cephalen Syndrom s bei Status nach HWS-Distorsion durch Auffahrunfall eine 50%ige Arbeitsunfähig keit attestiert, jedoch weder klinisch noch aus der Anam nese Anzeichen einer organisch bedingten neuropsychologischen Störung gefun den habe. Ferner sei die Rentenzusprache auch gestützt auf die Berichte der Ärzte der Rehaklinik C.___ erfolgt (vgl. E. 3.4-3.5 im Verfahren IV.2013.00738 ), welche als arbeitsbezogen relevantes Problem eine Funktions störung der HWS mit rechtsbetonten Belastungsschmer zen gesehen hätten (E. 5.1). Das Gericht hielt weiter fest, dass a ngesichts dessen, dass die diagnostizierten neuropsychologischen Funktions störungen mangels Bestätigung durch appara tive/ bildgebende Abklärungen organisch nicht fassbare Diagnosen darstell t en, die ursprüngliche Ren tenzusprache somit gestützt auf Diagnosen, welche in den Anwendungsbereich von lit. a der Schlussbestimmungen der Ände rung des IVG vom 18. März 2011 fallen würden, erfolgt sei, weshalb die Beschwerdegegnerin die laufende Rente zu Recht unter die sem Titel ein er Neubeurteilung unterzogen habe (E. 5.3).

Das Gericht hielt weiter fest, dass a ngesichts dessen, dass die diagnostizierten neuropsychologischen Funktions störungen mangels Bestätigung durch appara tive/ bildgebende Abklärungen organisch nicht fassbare Diagnosen darstell t en, die ursprüngliche Ren tenzusprache somit gestützt auf Diagnosen, welche in den Anwendungsbereich von lit. a der Schlussbestimmungen der Ände rung des IVG vom 18. März 2011 fallen würden, erfolgt sei, weshalb die Beschwerdegegnerin die laufende Rente zu Recht unter die sem Titel ein er Neubeurteilung unterzogen habe (E. 5.3). Daran ist weiterhin festzuhalten.

Daran ist weiterhin festzuhalten. 3.2 Die medizinische Aktenlage nach dem Urteil vom 1 1. Februar 2014 präsentiert sich folgendermassen:

3.2 Die medizinische Aktenlage nach dem Urteil vom 1 1. Februar 2014 präsentiert sich folgendermassen: Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, berichtete am 2 9. Juni 2014 ( Urk. 7/135) und nannte folgende Diagnosen (S. 1 ):

Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, berichtete am 2 9. Juni 2014 ( Urk. 7/135) und nannte folgende Diagnosen (S. 1 ): - St atus nach H WS -Distorsionsverletzung am 2 9. Juni 2001 mit Kopfauf prall an der Kopfstütze mit

St atus nach H WS -Distorsionsverletzung am 2 9. Juni 2001 mit Kopfauf prall an der Kopfstütze mit - commotio cerebri

commotio cerebri - rechtsbetontem Cervicalsyndrom

rechtsbetontem Cervicalsyndrom - V erdacht auf cervicogenen Schwankschwindel

V erdacht auf cervicogenen Schwankschwindel - Spannungskopfschmerzen, Migräne

Spannungskopfschmerzen, Migräne - schmerzbedingte Einschränkung der kognitiven Leistungsfähigkeit

schmerzbedingte Einschränkung der kognitiven Leistungsfähigkeit Er führte aus, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers in den letzten Jahren kaum verändert habe. Immer wieder leide dieser unter frontalen Kopfschmerzen und auch unter rechtsseitigen Nackenschmerzen mit Ausstrah lung über die Schulter bis zu den Fingerspitzen. Insgesamt müsse von einem chronifizierten Zustand ausgegangen werden. Es sei nicht mit einer weiteren Beschwerdeabnahme zu rechnen. Seit dem 1. August 200 4 bestehe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit a ls Occasionswagenverkäufer und in anderen leichten, wechsel belastenden Tätigkeiten (S. 2 ).

Er führte aus, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers in den letzten Jahren kaum verändert habe. Immer wieder leide dieser unter frontalen Kopfschmerzen und auch unter rechtsseitigen Nackenschmerzen mit Ausstrah lung über die Schulter bis zu den Fingerspitzen. Insgesamt müsse von einem chronifizierten Zustand ausgegangen werden. Es sei nicht mit einer weiteren Beschwerdeabnahme zu rechnen. Seit dem 1. August 200 4 bestehe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit a ls Occasionswagenverkäufer und in anderen leichten, wechsel belastenden Tätigkeiten (S. 2 ). 3.3 Die Gutachter der MEDAS A.___ erstatteten ihr polydisziplinäres Gutach ten am 1 9. Dezember 2014 ( Urk. 7/149) gestützt auf die Akten sowie die Unter suchungen des Beschwerdeführers in den Fachdisziplinen Orthopädie, Allge mei ne Innere Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie und Neurologie. Sie nannten folgende Diagnose mit Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit (S. 46) :

3.3 Die Gutachter der MEDAS A.___ erstatteten ihr polydisziplinäres Gutach ten am 1 9. Dezember 2014 ( Urk. 7/149) gestützt auf die Akten sowie die Unter suchungen des Beschwerdeführers in den Fachdisziplinen Orthopädie, Allge mei ne Innere Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie und Neurologie. Sie nannten folgende Diagnose mit Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit (S. 46) : - c ervikales Schmerzsyndrom bei radiologisch nachweisbaren diskreten degenerativen Veränderungen der HWS und Kopfschmerz zurückzu führen auf ein HWS-Trauma

c ervikales Schmerzsyndrom bei radiologisch nachweisbaren diskreten degenerativen Veränderungen der HWS und Kopfschmerz zurückzu führen auf ein HWS-Trauma Als Diagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nannten sie die folgenden (S. 46) :

Als Diagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nannten sie die folgenden (S. 46) : - St atus nach HWS-Distorsion QTF 1 bis 2 am 2 9. Juni 2001

St atus nach HWS-Distorsion QTF 1 bis 2 am 2 9. Juni 2001 - Nikotinabusus erheblichen Ausmasses

Nikotinabusus erheblichen Ausmasses - Verdacht auf Medikamentenübergebrauchs-Kopfschmerz

Verdacht auf Medikamentenübergebrauchs-Kopfschmerz - Adipositas Grad I mit BMI von 31 k g/m2

Adipositas Grad I mit BMI von 31 k g/m2 - a namnestisch St atus nach Kontusion des MP-Gelenks rechts, aktuell klinisch unauffällig

a namnestisch St atus nach Kontusion des MP-Gelenks rechts, aktuell klinisch unauffällig - 2 9. April 2004 Schürfwunden am linken Unterarm folgenlos abgeheilt

2 9. April 2004 Schürfwunden am linken Unterarm folgenlos abgeheilt Sie führten aus, dass die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Beschwer den durch physiologische Prozesse oder eine körperliche Störung nicht voll ständig erklärt werden könnten. Doch hätten zum Zeitpunkt des Unfallhergangs weder emotionale Konflikte noch psychosoziale Belastungen bestanden, die schwerwiegend genug sein sollten, um als entscheidender ursächlicher Faktor zu gelten, deswegen würden die Kriterien zur Diagnosestellung einer anhal ten den somatoformen Schmerzstörung nach der ICD-10 Klassifikation nicht erfüllt. Auch sei im psychosomatischen Konsilium vom März 2002 aus psychiatrischer Sicht festgehalten worden, dass keine psychische Störung von Krankheitswert vorliege. Der Beschwerdeführer sei psychopathologisch weitgehend unauffällig. Klinisch-psychiatrisch bestünden keine Einschränkungen der kognitiven und emotionalen Funktionen. Zusammenfassend könne aus psychiatrischer Sicht k eine psychische Störung von Krankheitswert festgestellt werden (S. 29). Aus orthopädischer Sicht liessen sich ebenso wie bei den früheren Beurteilungen seit 2001 keine objektivierbaren Schäden beziehungsweise Unfallfolgen feststellen. In früheren Berichten werde eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung der HWS beschrieben. Die Beschwerden würden heute ebenfalls beklagt, die HWS-Beweglichkeit sei jedoch objektiv bei wiederholten Untersuchungen frei (S. 49). Bei der jetzigen orthopädischen Untersuchung finde sich eine Druckdolenz im Bereich der Trapeziusmuskulatur rechts. Die HWS sei unterschiedlich im Bewe gungsausmass, letztendlich aber frei bei endgradig ziehendem Schmerz. Die Wirbelsäule sei ansonsten unauffällig. Die aktuellen Röntgenaufnahmen der HWS zeigten eine Streckfehlhaltung und angedeutete Kyphosefehlhaltung der HWS (S. 50).

Sie führten aus, dass die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Beschwer den durch physiologische Prozesse oder eine körperliche Störung nicht voll ständig erklärt werden könnten. Doch hätten zum Zeitpunkt des Unfallhergangs weder emotionale Konflikte noch psychosoziale Belastungen bestanden, die schwerwiegend genug sein sollten, um als entscheidender ursächlicher Faktor zu gelten, deswegen würden die Kriterien zur Diagnosestellung einer anhal ten den somatoformen Schmerzstörung nach der ICD-10 Klassifikation nicht erfüllt. Auch sei im psychosomatischen Konsilium vom März 2002 aus psychiatrischer Sicht festgehalten worden, dass keine psychische Störung von Krankheitswert vorliege. Der Beschwerdeführer sei psychopathologisch weitgehend unauffällig. Klinisch-psychiatrisch bestünden keine Einschränkungen der kognitiven und emotionalen Funktionen. Zusammenfassend könne aus psychiatrischer Sicht k eine psychische Störung von Krankheitswert festgestellt werden (S. 29). Aus orthopädischer Sicht liessen sich ebenso wie bei den früheren Beurteilungen seit 2001 keine objektivierbaren Schäden beziehungsweise Unfallfolgen feststellen. In früheren Berichten werde eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung der HWS beschrieben. Die Beschwerden würden heute ebenfalls beklagt, die HWS-Beweglichkeit sei jedoch objektiv bei wiederholten Untersuchungen frei (S. 49). Bei der jetzigen orthopädischen Untersuchung finde sich eine Druckdolenz im Bereich der Trapeziusmuskulatur rechts. Die HWS sei unterschiedlich im Bewe gungsausmass, letztendlich aber frei bei endgradig ziehendem Schmerz. Die Wirbelsäule sei ansonsten unauffällig. Die aktuellen Röntgenaufnahmen der HWS zeigten eine Streckfehlhaltung und angedeutete Kyphosefehlhaltung der HWS (S. 50). Zur Arbeitsfähigkeit führten die Gutachter aus, dass der Beschwerdeführer aus orthopädischer Sicht sowohl in der Tätigkeit als Occasionswagenverkäufer wie auch als Lieferwagenfahrer im Kurierdienst nicht wesentlich eingeschränkt sei. Es bestünden keine Funktionsstörungen, die eine Beeinträchtigung der Belast bar keit aus orthopädischer Sicht begründen würden. Aus neurologischer Sicht bestehe aufgrund der Kopfschmerzen ein vermindertes Rendement von 20 %.

Zur Arbeitsfähigkeit führten die Gutachter aus, dass der Beschwerdeführer aus orthopädischer Sicht sowohl in der Tätigkeit als Occasionswagenverkäufer wie auch als Lieferwagenfahrer im Kurierdienst nicht wesentlich eingeschränkt sei. Es bestünden keine Funktionsstörungen, die eine Beeinträchtigung der Belast bar keit aus orthopädischer Sicht begründen würden. Aus neurologischer Sicht bestehe aufgrund der Kopfschmerzen ein vermindertes Rendement von 20 %. Es seien k eine schweren Tätigkeiten mit kontinuierlichen Zwangshaltungen, kein regelmässiges Heben über 10 kg, keine stress- und lärmbehafteten Tätig kei ten und keine unregelmässigen Arbeitszeiten zumutbar.

Es seien k eine schweren Tätigkeiten mit kontinuierlichen Zwangshaltungen, kein regelmässiges Heben über 10 kg, keine stress- und lärmbehafteten Tätig kei ten und keine unregelmässigen Arbeitszeiten zumutbar. Der Beginn der Arbeitsfähigkeit von 80 % sei wahrscheinlich vor vielen Jahren eingetreten, spätestens wahrscheinlich im November 2003 (S. 51).

Der Beginn der Arbeitsfähigkeit von 80 % sei wahrscheinlich vor vielen Jahren eingetreten, spätestens wahrscheinlich im November 2003 (S. 51). Aus psychiatrisch-versicherungsmedizinischer Sicht sei dem Beschwerdeführer die Willensanstrengung voll zumutbar. Er leide an keiner psychischen Störung von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprägung und Dauer, die seine Willens an strengung beeinträchtigen würde (S. 30 ).

Aus psychiatrisch-versicherungsmedizinischer Sicht sei dem Beschwerdeführer die Willensanstrengung voll zumutbar. Er leide an keiner psychischen Störung von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprägung und Dauer, die seine Willens an strengung beeinträchtigen würde (S. 30 ). 3.4 Am 1 9. November 2015 nahmen die Gutachter der MEDAS A.___ ergän zend Stellung ( Urk. 7/157) und führten aus, dass sich aufgrund der neu einge reichten Akten keine Änderung der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ergebe.

3.4 Am 1 9. November 2015 nahmen die Gutachter der MEDAS A.___ ergän zend Stellung ( Urk. 7/157) und führten aus, dass sich aufgrund der neu einge reichten Akten keine Änderung der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ergebe. 4.

4. 4.1 Aus dem Urteil des hiesigen Gerichts vom 1 1. Februar 2014 ( Urk. 7/125) ergibt sich, dass die Rente ursprünglich aufgrund chronischer Beschwerden infolge eines Schleudertraumas ohne organisch-strukturell nachweisbare Verände rung en am Bewegungsapparat oder am Nervensystem zugesprochen wurde ( E. 5.1).

4.1 Aus dem Urteil des hiesigen Gerichts vom 1 1. Februar 2014 ( Urk. 7/125) ergibt sich, dass die Rente ursprünglich aufgrund chronischer Beschwerden infolge eines Schleudertraumas ohne organisch-strukturell nachweisbare Verände rung en am Bewegungsapparat oder am Nervensystem zugesprochen wurde ( E. 5.1). Die Bestätigung der bisherigen Rente im Rahmen der i m Jahre 2010 erfolgten Revision erging nicht in Beachtung der mit BGE 130 V 352 zur somatoformen Schmerzstörung begründeten Rechtsprechung, die auch auf spezifische und un falladäquate HWS-Verletzungen (Schleudertrauma) ohne organisch nach weis bare Funktionsausfälle anwendbar ist (vgl. vorste hend E. 1.4). So wurde die Rente ungeachtet einer Prüfung der Foe rster-Kriterien bestätigt (vgl. Urk. 7/125 E. 5.2).

Die Bestätigung der bisherigen Rente im Rahmen der i m Jahre 2010 erfolgten Revision erging nicht in Beachtung der mit BGE 130 V 352 zur somatoformen Schmerzstörung begründeten Rechtsprechung, die auch auf spezifische und un falladäquate HWS-Verletzungen (Schleudertrauma) ohne organisch nach weis bare Funktionsausfälle anwendbar ist (vgl. vorste hend E. 1.4). So wurde die Rente ungeachtet einer Prüfung der Foe rster-Kriterien bestätigt (vgl. Urk. 7/125 E. 5.2). Nach dem Gesagten kann festgehalten werden, dass sich die Zusprache der Re nte des Beschwerdeführers auf ein pathogenetisch-ätiologisch unklares syndromales Beschwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage im Sinne von lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV - Revision stützte. Im Übrigen hatte der 1979 geborene Beschwerdeführer im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Schlussbestimmungen der 6. IV-Revision am 1. Januar 2012 weder das 55. Altersjahr zurückgelegt noch die Rente im Zeitpunkt der Rentenüberprü fung seit mehr als 15 Jahren bezogen (vgl. lit. a Abs. 4 SchlB IVG 6. IV Revision, vgl. vorstehend E. 1.3). Folglich ist lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision anwendbar und eine Herabsetzung oder Aufhebung der Rente ist grundsätzlich möglich, auch wenn die Revisions vor aussetzungen nach Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht erfüllt sind (vgl. vorstehend E. 1.2).

Nach dem Gesagten kann festgehalten werden, dass sich die Zusprache der Re nte des Beschwerdeführers auf ein pathogenetisch-ätiologisch unklares syndromales Beschwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage im Sinne von lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV Revision stützte. Im Übrigen hatte der 1979 geborene Beschwerdeführer im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Schlussbestimmungen der 6. IV-Revision am 1. Januar 2012 weder das 55. Altersjahr zurückgelegt noch die Rente im Zeitpunkt der Rentenüberprü fung seit mehr als 15 Jahren bezogen (vgl. lit. a Abs. 4 SchlB IVG 6. IV Revision, vgl. vorstehend E. 1.3). Folglich ist lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision anwendbar und eine Herabsetzung oder Aufhebung der Rente ist grundsätzlich möglich, auch wenn die Revisions vor aussetzungen nach Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht erfüllt sind (vgl. vorstehend E. 1.2). 4.2 Zu prüfen bleibt nun, ob auch im Revisionszeitpunkt ein unklares Beschwer debild vorlag.

4.2 Zu prüfen bleibt nun, ob auch im Revisionszeitpunkt ein unklares Beschwer debild vorlag. Das polydisziplinäre MEDAS-Gutachten vom Dezember 2014 (vorstehend E. 3.3) umfasst die Fach richtungen Allgemeine Innere Medizin, Orthopädie, Neurologie und Psychiatrie. Die Gutachter Dr. med. E.___, Dr. med. F.___, Dr. med. G.___ und Dr. med. H.___ ver fügen über den jeweils entsprechenden Facharzttitel und waren somit in ihren Fachgebieten grundsätzlich zur Beurteilung des Gesundheitszustan des und der Arbeitsfähig keit des Beschwerde führers befähigt. Die Gutachter berück sichtigten die geklag ten Beschwerden und das Verhalten de s Beschwerde führers und erstellten ihren jeweiligen Teil des Gutachtens in Kenntnis der Vorakten. Sowohl d ie gestellten Diagnosen als auch die Schluss folgerungen zur Arbeitsfähigkeit werden im Gutachten ausführlich begründet und sind nachvollziehbar. Damit erfüllt das MEDAS -Gutachten die bundesge richtlichen Anforderungen an ein medizini sches Gutachten (vorstehend E. 1.7) vollumfänglich, so dass für die Entscheidfindung darauf abzustellen ist.

Das polydisziplinäre MEDAS-Gutachten vom Dezember 2014 (vorstehend E. 3.3) umfasst die Fach richtungen Allgemeine Innere Medizin, Orthopädie, Neurologie und Psychiatrie. Die Gutachter Dr. med. E.___, Dr. med. F.___, Dr. med. G.___ und Dr. med. H.___ ver fügen über den jeweils entsprechenden Facharzttitel und waren somit in ihren Fachgebieten grundsätzlich zur Beurteilung des Gesundheitszustan des und der Arbeitsfähig keit des Beschwerde führers befähigt. Die Gutachter berück sichtigten die geklag ten Beschwerden und das Verhalten de s Beschwerde führers und erstellten ihren jeweiligen Teil des Gutachtens in Kenntnis der Vorakten. Sowohl d ie gestellten Diagnosen als auch die Schluss folgerungen zur Arbeitsfähigkeit werden im Gutachten ausführlich begründet und sind nachvollziehbar. Damit erfüllt das MEDAS -Gutachten die bundesge richtlichen Anforderungen an ein medizini sches Gutachten (vorstehend E. 1.7) vollumfänglich, so dass für die Entscheidfindung darauf abzustellen ist. 4.3 Die Gutachter diagnostizierten ein cervik ales Schmerzsyndrom bei radiologisch nachweisbaren diskreten degenerativen Veränderungen der HWS und Kopf schmerz zurückzuführen auf ein HWS- Trauma mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit ( Urk. 7/149, vorstehend E. 3.3 ).

4.3 Die Gutachter diagnostizierten ein cervik ales Schmerzsyndrom bei radiologisch nachweisbaren diskreten degenerativen Veränderungen der HWS und Kopf schmerz zurückzuführen auf ein HWS- Trauma mit Auswirkung auf die Arbeits fähigkeit ( Urk. 7/149, vorstehend E. 3.3 ). Sie kamen zum Schluss, dass die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Beschwerden durch physiologische Prozesse oder eine körperliche Störung nicht vollständig erklärt werden könnten (S. 29). Aus orthopädischer Sicht würden sich ebenso wie bei früheren Beurteilungen keine objektivierbaren Schäden be zieh ungsweise Unfallfolgen feststellen lassen. So sei die HWS zwar unter schied lich im Bewegungsausmass, letztendlich aber frei (S. 49 f. ). Die Gutachter legten in nachvollziehbarer Weise dar, dass die Wirbelsäule auch ansonsten unauf fällig sei und die oberen Extremitäten beim Rechtshänder keine Schonungs zeichen zeigen würden (S. 50). Weiter nahmen die Gutachter ausführlich Stellung zu früheren ärztlichen Einschätzungen und führten aus, dass bereits zum Zeitpunkt der neurologischen Begutachtung durch Dr. B.___ ein täglicher Analgetikakonsum vorgelegen habe, so dass bereits damals der Verdacht auf einen zusätzlichen, arzneimittelinduzierten Kopfschmerz hätte geäussert werden müssen. Die Auffassung, dass die beklagten rechtsseitigen Fühlstörungen auf keiner neurologischen Erkrankung beruhen würden, könne geteilt werden. Es fänden sich keine Hinweise auf strukturelle Verletzungen im Rahmen des Trau mas beziehungsweise eine neurologische Funktionsstörung in Folge des Trau mas, weshalb die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. B.___ nicht nachvoll ziehbar sei (S. 42).

Sie kamen zum Schluss, dass die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Beschwerden durch physiologische Prozesse oder eine körperliche Störung nicht vollständig erklärt werden könnten (S. 29). Aus orthopädischer Sicht würden sich ebenso wie bei früheren Beurteilungen keine objektivierbaren Schäden be zieh ungsweise Unfallfolgen feststellen lassen. So sei die HWS zwar unter schied lich im Bewegungsausmass, letztendlich aber frei (S. 49 f. ). Die Gutachter legten in nachvollziehbarer Weise dar, dass die Wirbelsäule auch ansonsten unauf fällig sei und die oberen Extremitäten beim Rechtshänder keine Schonungs zeichen zeigen würden (S. 50). Weiter nahmen die Gutachter ausführlich Stellung zu früheren ärztlichen Einschätzungen und führten aus, dass bereits zum Zeitpunkt der neurologischen Begutachtung durch Dr. B.___ ein täglicher Analgetikakonsum vorgelegen habe, so dass bereits damals der Verdacht auf einen zusätzlichen, arzneimittelinduzierten Kopfschmerz hätte geäussert werden müssen. Die Auffassung, dass die beklagten rechtsseitigen Fühlstörungen auf keiner neurologischen Erkrankung beruhen würden, könne geteilt werden. Es fänden sich keine Hinweise auf strukturelle Verletzungen im Rahmen des Trau mas beziehungsweise eine neurologische Funktionsstörung in Folge des Trau mas, weshalb die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. B.___ nicht nachvoll ziehbar sei (S. 42). Aus den obigen Ausführungen folgt, dass zwischen den Aussagen des Beschwer deführers und den erhobenen Befunden eine Diskrepanz vorliegt. Die Befunde haben gezeigt, dass ein anatomisches Korrelat der HWS-, und auch der Schulterbeschwerden fehlt. Es ist demnach nachvollziehbar, dass d ie Gutachter zum Schluss kamen, aus orthopädischer Sicht liege keine Einschrä nkung der Arbeitsfähigkeit vor und e inzig aus neurologischer Sicht bestehe ein vermin dertes Rendement von 20 % aufgrund der Kopfschmerzen (S. 51). Weiter wurde durch die Gutachter eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung mit über wie gender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen, da zum Zeitpunkt des Unfalls weder emotionale Konflikte noch psychosoziale Belastungen bestanden hätten, die schwerwiegend genug gewesen seien, um als entscheidender ursächlicher Faktor zu gelten und die Kriterien gemäss ICD-10 somit nicht erfüllt seien (S. 29).

Aus den obigen Ausführungen folgt, dass zwischen den Aussagen des Beschwer deführers und den erhobenen Befunden eine Diskrepanz vorliegt. Die Befunde haben gezeigt, dass ein anatomisches Korrelat der HWS-, und auch der Schulterbeschwerden fehlt. Es ist demnach nachvollziehbar, dass d ie Gutachter zum Schluss kamen, aus orthopädischer Sicht liege keine Einschrä nkung der Arbeitsfähigkeit vor und e inzig aus neurologischer Sicht bestehe ein vermin dertes Rendement von 20 % aufgrund der Kopfschmerzen (S. 51). Weiter wurde durch die Gutachter eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung mit über wie gender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen, da zum Zeitpunkt des Unfalls weder emotionale Konflikte noch psychosoziale Belastungen bestanden hätten, die schwerwiegend genug gewesen seien, um als entscheidender ursächlicher Faktor zu gelten und die Kriterien gemäss ICD-10 somit nicht erfüllt seien (S. 29). 4.4 Nach dem Gesagten ist schlüssig begründet worden, dass der Beschwerdeführer gemäss Gutachten aus polydisziplinärer Sicht zu 20 % in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist, weshalb ihm spätestens ab Begut achtungs zeitpunkt, mithin ab 19. Dezember 2014, eine 8 0%ige Arbeitsfähigkeit für alle bisherigen Tätigkeits be reiche zu attestieren war (vorstehend E. 3.3).

4.4 Nach dem Gesagten ist schlüssig begründet worden, dass der Beschwerdeführer gemäss Gutachten aus polydisziplinärer Sicht zu 20 % in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist, weshalb ihm spätestens ab Begut achtungs zeitpunkt, mithin ab 19. Dezember 2014, eine 8 0%ige Arbeitsfähigkeit für alle bisherigen Tätigkeits be reiche zu attestieren war (vorstehend E. 3.3). Die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Einwendungen (vorstehend E. 2.2 ) erschöpfen sich in appellatorischer Kritik und vermögen das MEDAS-Gutachten nicht zu entkräften.

Die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Einwendungen (vorstehend E. 2.2 ) erschöpfen sich in appellatorischer Kritik und vermögen das MEDAS-Gutachten nicht zu entkräften. Das Gleiche gilt für den Bericht von Dr. D.___ (vgl. vorstehend E. 3.2), zumal darin weder erhobene Befunde aufgeführt noch eine medizinisch nachvoll zieh bare Beurteilung der Arbeitsfähigkeit abgegeben wurde, sondern einzig auf den sich in den letzten Jahren unveränderten Gesundheitszustand hingewiesen wurde.

Das Gleiche gilt für den Bericht von Dr. D.___ (vgl. vorstehend E. 3.2), zumal darin weder erhobene Befunde aufgeführt noch eine medizinisch nachvoll zieh bare Beurteilung der Arbeitsfähigkeit abgegeben wurde, sondern einzig auf den sich in den letzten Jahren unveränderten Gesundheitszustand hingewiesen wurde. 4.5 Spezifische und unfalladäquate HWS-Verletzungen (Schleudertrauma) ohne orga nisch nachweisbare Funktionsausfälle gehören zu den vergleichbaren psycho somatischen Leiden, auf welche ebenfalls die neue Schmerzrechtspre chung anwend bar ist (vorstehend E. 1.4). Das polydisziplinäre Gutachten wurde jedoch noch vor der neuen Rechtsprechung und somit unter Anwen dung der Über wind barkeits-Rechtsprechung erstellt. In Nachachtung der jüngsten Rechtspre chungs ä nderung des Bundesgerichts ist nun zu prüfen, ob die medizinische Beurteilung den nunmehr zu beachtenden Indikatoren (vorstehend E. 1.5) im Ergebnis hin reichend Rechnung trägt (vorstehend E. 1.6).

4.5 Spezifische und unfalladäquate HWS-Verletzungen (Schleudertrauma) ohne orga nisch nachweisbare Funktionsausfälle gehören zu den vergleichbaren psycho somatischen Leiden, auf welche ebenfalls die neue Schmerzrechtspre chung anwend bar ist (vorstehend E. 1.4). Das polydisziplinäre Gutachten wurde jedoch noch vor der neuen Rechtsprechung und somit unter Anwen dung der Über wind barkeits-Rechtsprechung erstellt. In Nachachtung der jüngsten Rechtspre chungs ä nderung des Bundesgerichts ist nun zu prüfen, ob die medizinische Beurteilung den nunmehr zu beachtenden Indikatoren (vorstehend E. 1.5) im Ergebnis hin reichend Rechnung trägt (vorstehend E. 1.6). Die Gutachter haben sich – wenn auch, da noch in Unkenntnis der späteren bundesgerichtlichen Terminologie, nur sinngemäss – mit dem funktionellen Schweregrad der Beeinträchtigung auseinandergesetzt: So geht aus dem Gut achten hervor, dass aufgrund der Schmerzen kein sozialer Rückzug und auch keine grosse Einschränkung in den Alltagsaktivitäten bestünden, zumal der Beschwerdeführer doch noch regelmässig seinen Bruder in der Autowerkstatt besuchen, einen Schulkollegen treffen, den Kindern bei den Schularbeiten helfen und einkaufen gehen könne ( Urk. 7/149 S. 22 f., S. 27).

Die Gutachter haben sich – wenn auch, da noch in Unkenntnis der späteren bundesgerichtlichen Terminologie, nur sinngemäss – mit dem funktionellen Schweregrad der Beeinträchtigung auseinandergesetzt: So geht aus dem Gut achten hervor, dass aufgrund der Schmerzen kein sozialer Rückzug und auch keine grosse Einschränkung in den Alltagsaktivitäten bestünden, zumal der Beschwerdeführer doch noch regelmässig seinen Bruder in der Autowerkstatt besuchen, einen Schulkollegen treffen, den Kindern bei den Schularbeiten helfen und einkaufen gehen könne ( Urk. 7/149 S. 22 f., S. 27). Ein primär verfestigter, therapeutisch nicht mehr angehbarer innerseelischer Ver lauf einer an sich missglückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbe wälti gung liege nicht vor. Aus psychiatrischer Sicht habe beim Beschwerdeführer nie eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestanden. Auch liege keine psychische Störung von Krankheitswert vor (S. 29, S. 31 f.). Eine chronische kör perliche Begleiterkrankung wurde gutachterlich sodann ebenfalls ausgeschlossen (S. 35).

Ein primär verfestigter, therapeutisch nicht mehr angehbarer innerseelischer Ver lauf einer an sich missglückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbe wälti gung liege nicht vor. Aus psychiatrischer Sicht habe beim Beschwerdeführer nie eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestanden. Auch liege keine psychische Störung von Krankheitswert vor (S. 29, S. 31 f.). Eine chronische kör perliche Begleiterkrankung wurde gutachterlich sodann ebenfalls ausgeschlossen (S. 35). Aus dem Gutachten ergibt sich demnach, dass auch den Befunden u nter Be rück sichtigung der zu beachtenden Standardindika toren kein invalidisierender Charakter zukommt.

Aus dem Gutachten ergibt sich demnach, dass auch den Befunden u nter Be rück sichtigung der zu beachtenden Standardindika toren kein invalidisierender Charakter zukommt. Zusammenfa ssend ist festzuhalten, dass dem Beschwerdeführer spätestens seit Dezember 2014 seine angestammte n Tätigkeit en als Occasionswagenverkäufer und Lieferwagenfahrer wieder zu 8 0 % zumutbar sind.

Zusammenfa ssend ist festzuhalten, dass dem Beschwerdeführer spätestens seit Dezember 2014 seine angestammte n Tätigkeit en als Occasionswagenverkäufer und Lieferwagenfahrer wieder zu 8 0 % zumutbar sind. 4.6 Zu prüfen bleibt, wie sich die festgestellte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Erwerbsbereich auswirkt.

4.6 Zu prüfen bleibt, wie sich die festgestellte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Erwerbsbereich auswirkt. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr schein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensent wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt wor den wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweisen).

Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr schein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensent wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt wor den wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweisen). Da die angestammte Tätigkeit gleichzeitig auch die angepasste Tätigkeit ist, ka nn rechnerisch ein Pro zent vergleich vorge nom men werden. Eine möglichst genaue Bezifferung und Gegen überstellung der beiden hypothetischen Erwerbsein kommen, um aus der Einkommensdifferenz den Invaliditätsgrad bestimmen zu können, erübrigt sich somit. Der Invalidi täts grad entsprä ch e – ohne Berück sich tigung eines allfälligen leidensbedingten Ab zugs – mithin der attestierten Arbeits unfähig keit von 20 %.

Da die angestammte Tätigkeit gleichzeitig auch die angepasste Tätigkeit ist, ka nn rechnerisch ein Pro zent vergleich vorge nom men werden. Eine möglichst genaue Bezifferung und Gegen überstellung der beiden hypothetischen Erwerbsein kommen, um aus der Einkommensdifferenz den Invaliditätsgrad bestimmen zu können, erübrigt sich somit. Der Invalidi täts grad entsprä ch e – ohne Berück sich tigung eines allfälligen leidensbedingten Ab zugs – mithin der attestierten Arbeits unfähig keit von 20 %. 4.7 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur sprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Aus wirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punk te dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allge meinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver wer ten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rah men des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).

4.7 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur sprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Aus wirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punk te dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allge meinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver wer ten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rah men des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, ha t die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange messen zu erhöhen ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3. 2 mit Hinweis auf SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2). Der Beschwerdeführer ist aufgrund seiner g esundheitlichen Einschränkungen noch in sämtlichen leichten bis mittelschweren Tätigkeiten mit gelegentlichem Heben über 10 kg und der Möglichkeit des selbstgewählten Positionswechsels einsatzfähig. In Würdigung sämtlicher Umstände erscheint vorliegend ein leidens bedingter Abzug im Lichte der Rechtsprechung nicht als angemessen.

Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, ha t die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange messen zu erhöhen ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3. 2 mit Hinweis auf SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2). Der Beschwerdeführer ist aufgrund seiner g esundheitlichen Einschränkungen noch in sämtlichen leichten bis mittelschweren Tätigkeiten mit gelegentlichem Heben über 10 kg und der Möglichkeit des selbstgewählten Positionswechsels einsatzfähig. In Würdigung sämtlicher Umstände erscheint vorliegend ein leidens bedingter Abzug im Lichte der Rechtsprechung nicht als angemessen. 4.8 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass kein invalidisierender Gesundheits scha den ausgewiesen ist. Es sind alle Voraussetzungen erfüllt, welche von der Praxis an die Aufhebung einer Rente nach Massgabe der SchlB IVG 6. IV-Revision gestellt werden. Die Rentenaufhebung erweist sich demnach grundsätzlich als rechtens.

4.8 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass kein invalidisierender Gesundheits scha den ausgewiesen ist. Es sind alle Voraussetzungen erfüllt, welche von der Praxis an die Aufhebung einer Rente nach Massgabe der SchlB IVG 6. IV-Revision gestellt werden. Die Rentenaufhebung erweist sich demnach grundsätzlich als rechtens. 5.

5. 5.1 Zu prüfen bleibt der Anspruch des Beschwerdeführers auf Wiedereingliede rungsmassnahmen gemäss Art. 8a IVG und der damit akzessorische Anspruch auf Weiterausrichtung der bisherigen Invalidenrente während maximal zwei Jahren (lit. a Abs. 2 und 3 SchlB IVG 6. IV-Revision).

5.1 Zu prüfen bleibt der Anspruch des Beschwerdeführers auf Wiedereingliede rungsmassnahmen gemäss Art. 8a IVG und der damit akzessorische Anspruch auf Weiterausrichtung der bisherigen Invalidenrente während maximal zwei Jahren (lit. a Abs. 2 und 3 SchlB IVG 6. IV-Revision). 5.2 Laut Art. 8a Abs. 1 IVG haben Rentenbezüger Anspruch auf Massnahmen zur Wieder eingliederung sofern (a) die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich ver bessert werden kann und (b) die Massnahmen geeignet sind, die Erwerbs fähigkeit zu verbessern. Erst nach Beendigung dieses Versuchs einer (Re-)In tegration in den Arbeitsmarkt wird abschliessend beurteilbar sein, ob der versicherten Person in Berücksichtigung sämtlicher subjektiven und objekti ven Elemente der Schritt zurück in das Erwerbsleben zumutbar ist. Da es um den Sonderfall der Überp rüfung eines bislang berechtigterweise erfolgten Rentenbezugs geht, sind die Wiedereingliederungschancen unter besonderem Aspekte des Alters der Be troffenen und der Dauer der Erwerbslosigkeit zu prüfen (BGE 135 V 201 E. 7.2.2). Von besonderer Bedeutung ist, ob die frag liche Massnahme eingliede rungswirksam ist, was eine subjektive und objek tive Eingliederungsfähigkeit der betroffenen Person voraussetzt (Urteile des Bundesgerichts 9C_754/2014 vom 11. Juni 2015 E. 5.3, 9C_623/2014 vom 18. Februar 2015 E. 5.2 und 8C_664/2013 vom 25. März 2014 E. 2).

5.2 Laut Art. 8a Abs. 1 IVG haben Rentenbezüger Anspruch auf Massnahmen zur Wieder eingliederung sofern (a) die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich ver bessert werden kann und (b) die Massnahmen geeignet sind, die Erwerbs fähigkeit zu verbessern. Erst nach Beendigung dieses Versuchs einer (Re-)In tegration in den Arbeitsmarkt wird abschliessend beurteilbar sein, ob der versicherten Person in Berücksichtigung sämtlicher subjektiven und objekti ven Elemente der Schritt zurück in das Erwerbsleben zumutbar ist. Da es um den Sonderfall der Überp rüfung eines bislang berechtigterweise erfolgten Rentenbezugs geht, sind die Wiedereingliederungschancen unter besonderem Aspekte des Alters der Be troffenen und der Dauer der Erwerbslosigkeit zu prüfen (BGE 135 V 201 E. 7.2.2). Von besonderer Bedeutung ist, ob die frag liche Massnahme eingliede rungswirksam ist, was eine subjektive und objek tive Eingliederungsfähigkeit der betroffenen Person voraussetzt (Urteile des Bundesgerichts 9C_754/2014 vom 11. Juni 2015 E. 5.3, 9C_623/2014 vom 18. Februar 2015 E. 5.2 und 8C_664/2013 vom 25. März 2014 E. 2). 5.3 Ist eine Rentenherabsetzung oder –aufhebung absehbar, so ist in jedem Fall ein persönliches Gespräch mit der versicherten Person zu führen. Allfällige Wieder eingliederungsmassnahmen sind ihr aufzuzeigen und im Weiteren mit ihr zu planen (Rz 1004.2 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialver siche rung en, BSV, über die Schlussbestimmungen der Änderung vom 18. März 2011 des IVG, KSSB). Eine Aufhebung der Rente kann demgemäss nicht ohne w eiteres verfügt werden, sondern lediglich dann, wenn die IV Stelle Eingliederungs mass nahmen an die Hand nimmt oder eine allfällige Verweigerung dokumen tiert ist.

5.3 Ist eine Rentenherabsetzung oder –aufhebung absehbar, so ist in jedem Fall ein persönliches Gespräch mit der versicherten Person zu führen. Allfällige Wieder eingliederungsmassnahmen sind ihr aufzuzeigen und im Weiteren mit ihr zu planen (Rz 1004.2 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialver siche rung en, BSV, über die Schlussbestimmungen der Änderung vom 18. März 2011 des IVG, KSSB). Eine Aufhebung der Rente kann demgemäss nicht ohne w eiteres verfügt werden, sondern lediglich dann, wenn die IV Stelle Eingliederungs mass nahmen an die Hand nimmt oder eine allfällige Verweigerung dokumen tiert ist. 5.4 Nachdem sich eine Rentenaufhe bung gestützt auf lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision abgezeichnet hatte, wurde der Beschwerdeführer durch die Beschwer de gegnerin weisungsge mäss in einem persönlichen Informationsgespräch am 25. April 2013 aus drücklich auf die Möglichkeiten von Massnahmen zur Wie der eingliederung und auf die Rechtsfolgen aufmerksam gemacht. Der Beschwer deführer konnte sich im Gespräch noch für keinen Weg entscheiden (vgl. Urk. 7/102 S. 6 f.).

5.4 Nachdem sich eine Rentenaufhe bung gestützt auf lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision abgezeichnet hatte, wurde der Beschwerdeführer durch die Beschwer de gegnerin weisungsge mäss in einem persönlichen Informationsgespräch am 25. April 2013 aus drücklich auf die Möglichkeiten von Massnahmen zur Wie der eingliederung und auf die Rechtsfolgen aufmerksam gemacht. Der Beschwer deführer konnte sich im Gespräch noch für keinen Weg entscheiden (vgl. Urk. 7/102 S. 6 f.). Eine vorgängige Prüfung ist demgemäss erfolgt. Im Übrigen machte die Be schwerdegegnerin den Beschwerdeführer in der angefochtenen Verfü gung darauf aufmerksam, dass er sich bei ihr melden könne, sofern er Ein gliederungs mass nahmen wünsche ( Urk. 7/167 S. 3). Insgesamt wurde den Eingliederungsvor ga ben deshalb genüge getan.

Eine vorgängige Prüfung ist demgemäss erfolgt. Im Übrigen machte die Be schwerdegegnerin den Beschwerdeführer in der angefochtenen Verfü gung darauf aufmerksam, dass er sich bei ihr melden könne, sofern er Ein gliederungs mass nahmen wünsche ( Urk. 7/167 S. 3). Insgesamt wurde den Eingliederungsvor ga ben deshalb genüge getan. Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach auch unter diesem Gesichts punkt als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.

Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach auch unter diesem Gesichts punkt als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 6.

6. 6.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Ver sicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 9 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie dem u nterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.

6.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Ver sicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 9 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus gang des Verfahrens sind sie dem u nterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. 6.2 Mit dem Entscheid in der Sache selbst wird das beschwerdeweise gestellte Gesuch des Beschwerdeführers um Wiederherstellung der aufschiebenden Wir kung der Beschwerde gegenstandslos.

6.2 Mit dem Entscheid in der Sache selbst wird das beschwerdeweise gestellte Gesuch des Beschwerdeführers um Wiederherstellung der aufschiebenden Wir kung der Beschwerde gegenstandslos. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 9 00.-- werden de m Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden de m Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 9 00.-- werden de m Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden de m Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Bruno Meier

Rechtsanwalt Bruno Meier - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundes gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundes gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannSchüpbach