Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03325.jsonl.gz/1034

Der Vollmond erschien diese Woche besonders gross, weil er der Erde besonders nahe ist. Dieser seltene «Supermond» liess sich in der Nacht auf Dienstag überall dort beobachten, wo der Himmel klar war. Im Mittelland verdeckte Hochnebel die Himmelserscheinung.
Erste Chance schon am Morgen
Frühaufsteher hatten schon am Montagmorgen eine erste Chance, den «Supermond» zu sehen – beim Monduntergang zwischen 6.45 und 7.00 Uhr. Eine weitere Chance, das Spektakel zu sehen, gab es am Abend ab dem Mondaufgang zwischen 17.15 und 17.30 Uhr, allerdings auch nur in Lagen über 1500 Metern. Dort war der Himmel weitgehend klar, wie die Bilder unserer SRF-Augenzeugen zeigen.
Ein Supermond kommt dadurch zustande, dass der Vollmond mit dem Zeitpunkt zusammenfällt, wenn der Mond auf seiner elliptischen Umlaufbahn der Erde besonders nahe ist. Am Montag näherte sich der Mond der Erde bis auf 356'509 Kilometer. Dadurch erschien der Vollmond um bis zu 14 Prozent grösser und 30 Prozent heller als sonst, wie die US-Raumfahrtagentur Nasa schrieb.
Zwar kommt es immer wieder vor, dass der Vollmond wegen seiner Nähe zur Erde grösser erscheint, aber so nah wie jetzt ist der Vollmond selten. Das letzte Mal war das vor fast 69 Jahren der Fall, am 26. Januar 1948.
Mitte Dezember kommt noch eine Chance
Wer den Supermond am Montag verpasst hat, erhält am 14. Dezember noch eine Chance: Dann ist der nächste – etwas kleinere – Supermond zu sehen. Der Mond wird dann nur rund 3000 Kilometer weiter weg von der Erde sein als am Montag. Erst im November 2034 kommt der Vollmond der Erde wieder so nah.