Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03453.jsonl.gz/2484

Es ist ein sehr prunkvolles Gebäude und durchaus zu empfehlen es sich anzuschauen.
Das Bundeshaus Bern ist der Kernpunkt Schweizer Demokratie: Unter seiner mächtigen Kuppel tagt das Parlament und in den West- und Ostflügeln sind Teile der Landesregierung sowie der Bundesverwaltung untergebracht. Der großzügige Bundesplatz ist ein sehr lebendiger Begegnungsort für Gross und Klein.
Die zwei Gebäude dominieren die Silhouette der Bundesstadt: der gotische Turm des Berner Münsters und die grüne, mit goldenen Elementen verzierte Kuppel des Bundeshauses. Mit dem 300 Meter langen monumentalen Parlamentsgebäude wollte der noch sehr junge Schweizer Bundesstaat sein Selbstbewusstsein demonstrieren. In der Mitte thront das repräsentative, im Jahr 1902 eingeweihte Parlamentsgebäude, in dem sich der Nationalrats- und Ständeratssaal, die Fraktionsbüros, ein Restaurant und eine Cafeteria sowie zahlreiche Nebenräume befinden. Im angebauten, eher nüchternen Bundeshaus West von Jahr 1857 sind zwei Departemente (Ministerien), die Bundeskanzlei, eine Bibliothek und das Sitzungszimmer des Bundesrates (Landesregierung) untergebracht. Zwei weitere Departemente befinden sich dann im Ostflügel, der im Jahr 1892 eröffnet wurde.
Wann kann man das Bundeshaus besichtigen?
Bis auf Weiteres gilt für die Teilnehmenden von Führungen durch das Parlamentsgebäude 2G (geimpft oder genesen).
Reservationen.
Tag Führungszeiten
Dienstag bis Freitag 09h30, 10h30, 14h00 und 16h00
Samstag 09h30, 10h30 und 16h00
Was passiert im Bundeshaus Bern?
Das Bundeshaus in Bern ist der Kernpunkt der Schweizer Demokratie: Unter seiner mächtigen Kuppel tagt das Parlament, in den West- und Ostflügeln sind Teile der Landesregierung sowie auch der Bundesverwaltung untergebracht.
Wer sitzt im Bundeshaus Bern?
Als Bundeshaus (französisch Palais fédéral, italienisch Palazzo federale, rätoromanisch Chasa federala) wird der Sitz von der Regierung und des Parlament der Schweizerischen Eidgenossenschaft in der Bundesstadt Bern bezeichnet.
Wie alt ist das Bundeshaus in Bern?
Das Parlamentsgebäude (das Bundeshaus mit der Kuppel) wurde nach den Plänen des Architekten Hans Auer gebaut und dann im Jahre 1902 eröffnet. Die 1858 bis 1902 verwendeten Säle im Bundeshaus West werden derzeit umgebaut: der Nationalratssaal in eine Bibliothek und der Ständeratssaal in Büros.
Wann wurde Bundeshaus gebaut?
1. April 1902
Bundeshaus / Eröffnet
Wie gross ist der Bundesplatz Bern?
Fläche = 2’218 m2 / 3’600 Platten (260 Tonnen).
Sie leben in Bern und müssen etwas transportieren wissen nicht mit wem? Dann können Sie sich sehr vertrauensvoll an Umzug Bern wenden. Es geht schnell, unkompliziert und ist preiswert. Die freundlichen Mitarbeiter helfen Ihnen sicher gern weiter.
26 Fontänen für 26 Kantone
Die 26 Fontänen vom Wasserspiel auf dem Bundesplatz repräsentieren die 26 Kantone der Schweiz. Mal im Takt, mal nach dem Zufallsprinzip spritzt das Wasser scheinbar direkt aus den Steinplatten und das bis zu sieben Meter hoch in die Luft. Die Kinder tummeln sich vor Freude kreischend in den Fontänen; aber auch Erwachsene und sogar Hunde erfrischen sich an heißen Tagen im kühlenden Nass. Daneben sitzen Jugendliche, kleinere und grössere Gruppen auf dem Boden, picknicken, diskutieren – und üben aber auch mal eine Tanzaufführung. Dieses Bild versetzt einen schon mal ins Staunen: Ein solches Spektakel wäre vor anderen Regierungssitzen, vor dem Weissen Haus etwa oder dem Elysée-Palast, total undenkbar.
Die Schweizer Demokratie
Das Schweizer Staatswesen ist von unten nach oben aufgebaut: von der Gemeinde über den Kanton (in Deutschland und in Österreich «Bundesland») zum Bundesstaat. Dank der direkten Demokratie können die Stimmbürgerinnen und -bürger als Souverän, das heißt als Inhaber der obersten Staatsgewalt, auf allen Ebenen mitentscheiden. Mit Referenden, Standes- und Volksinitiativen können sie die Gesetzgebung direkt beeinflussen oder die parlamentarische Entscheide korrigieren.
Das nationale Parlament als gesetzgebendes Organ setzt sich da aus zwei Kammern zusammen. Im 200-köpfigen Nationalrat, welcher das Volk und seine Interessen vertritt,
können auch die kleinsten Kantone und Halbkantone einen Sitz beanspruchen, die grösseren erhalten da je nach Bevölkerungszahl mehrere Sitze. Der Ständerat dient auch als Vertretung der Kantone und besteht aus 46 Mitgliedern: jeweils zwei aus jedem Kanton bzw. je ein Mitglied aus jedem Halbkanton. Zusammen bilden die beiden Räte die Vereinigte Bundesversammlung, welche da unter anderem den siebenköpfigen Bundesrat, den Bundeskanzler (Stabschef der Regierung) und die Mitglieder der höchsten Gerichte wählt.
Das Bundeshaus ist aber auch ein unter Denkmalschutz stehender symmetrischer Gebäudekomplex von etwas mehr als 300 Metern Länge. Es gilt als eines der bedeutendsten und historistischen Bauwerke des Landes und ist im Schweizerischen Inventar der Kulturgüter von nationaler Bedeutung verzeichnet. Es besteht da aus drei miteinander verbundenen Gebäuden im Südwesten der Berner Altstadt. Im Mittelpunkt ist das Parlamentsgebäude am Bundesplatz. Darin tagen der Nationalrat und der Ständerat, die beiden Kammern der Bundesversammlung. Darüber hinaus dient es auch als Tagungsort der Fraktionen und weiteren zum Parlamentsbetrieb gehörenden Zwecken. Das Bundeshaus West an der Bundesgasse ist der Hauptsitz zweier Departemente der Bundesverwaltung sowie der Standort der Bundeskanzlei und der Parlamentsbibliothek (ehemals Eidgenössische Parlaments- und Zentralbibliothek), außerdem hält der Bundesrat hier seine Sitzungen ab. Zwei weitere Departemente haben ihren Hauptsitz im Bundeshaus Ost an der Kochergasse.
Der älteste Teil des Bundeshauses ist das vom Jahr 1852 bis ins Jahr 1857 erbaute Bundeshaus West (damals «Bundes-Rathaus» genannt). Ferdinand Stadler hatte den von der Stadt Bern ausgeschriebenen Wettbewerb gewonnen, zog sich dann aber aufgrund diverser Einwände zurück. Den Auftrag erhielt schliesslich Jakob Friedrich Studer. Das Gebäude vereinte die Bundesverwaltung, Regierung und Parlament unter einem Dach. Zur Lösung drängender Platzprobleme entstand von 1884 bis ins Jahr 1892 das Bundeshaus Ost. Alfred Friedrich Bluntschli war da als Sieger aus dem Projektwettbewerb hervorgegangen, doch die Bundesversammlung setzte sich über die Entscheidung des Preisgerichts hinweg und erteilte Hans Wilhelm Auer die Zustimmung. Ebenfalls unter Auers Leitung wurde zwischen 1894 und dem Jahr 1902 zum Abschluss das Parlamentsgebäude errichtet. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts erfolgte da erstmals eine umfassende Sanierung des Bundeshauses.
Das Bundeshaus West und das Bundeshaus Ost sind im sehr schlichten Rundbogenstil errichtet. Ihre Nüchternheit entspricht da dem hauptsächlichen Zweck als Verwaltungsgebäude. Im Gegensatz dazu ist das Parlamentsgebäude ein monumentales und Repräsentative Bauwerk im Neorenaissancestil mit Portikus und markanter, weitherum sichtbarer Kuppel. Die sehr reiche künstlerische Ausstattung, deren Symbolik sich an der Geschichte, den Verfassungsgrundlagen und der kulturellen Vielfalt des Landes orientiert, sowie die verwendeten Baumaterialien aus allen Landesteilen unterstreichen den Charakter des Parlamentsgebäudes als Nationaldenkmal der Schweiz in ganz besonders eindrucksvoller Weise.