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Spinnen Araneae
Ein grosser Teil der Spinnensammlung geht auf die Zeit von 1900 bis 1950 zurück. Schwerpunkt der Sammlung ist Mitteleuropa sowie die Ausbeute von einigen Expeditionen des letzten Jahrhunderts. Die Sammlung umfasst rund 2800 Arten mit 200‘000 Objekten und gegen 700 Typenexemplare.
Die Spinnensammlung geht vor allem auf die Arbeiten des bedeutenden Spinnenforschers Ehrenfried Schenkel zurück. Schenkel vermachte seine gesamte private Sammlung 1949 dem Naturhistorischen Museum Basel. Neben selbst gesammeltem hat er viel Material aus verschiedenen Expeditionen bearbeitet und dabei Belege für seine Sammlung erhalten.
Weitere Objekte stammen von Reisen von Fritz Sarasin und Jean Roux nach Neukaledonien (1910/11), einer Museumsexpedition im Himalaja (1972) und Aufsammlungen von Willi Büttiker in Saudi-Arabien (1970 – 1990). Hinzu kommt die Sammlung Elisabeth Bauchhenss vorwiegend aus Deutschland.
Heute legen wir den Fokus unter anderem auf mitteleuropäische Arten. Unsere Sammlung wächst vor allem durch die Übernahme von Belegsammlungen zu ökologischen Projekten oder zu Diplomarbeiten und Dissertationen.
Aufgrund der wissenschaftlichen Arbeiten von Ehrenfried Schenkel und der vielen Belege aus früheren Expeditionen in wenig erforschte Gebiete umfasst die Spinnensammlung mit 700 Belegen relativ viele Typenexemplare.
Die Spinnen sind in siebzigprozentigem Alkohol aufbewahrt.