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Hattest du schon Angst?
Hattest Du in der Schule, schon Angst davor, vom Lehrer aufgerufen zu werden – weil Du wusstest, dass Du die Frage nicht beantworten kannst? Hattest Du schon Angst davor, mit einer schlechten Note nach Hause zu kommen? Hattest Du schon Angst davor, dass Deine beste Freundin, Dein bester Freud etwas weitererzählt, das Du im Vertrauen gesagt hast? Hast Du Angst vor bestimmten Leuten, vor gewissen Orten oder machst Du Dir Sorgen um Deine Zukunft, darum, dass Du Deine Ziele vielleicht nicht erreichen kannst?
Die positive Seite der Angst
Viele Leute möchten Ihre Ängste verbergen, sogar ignorieren. Ängste und Sorgen haben aber positive Seiten: Sie können im besten Fall wie ein Alarmsystem funktionieren. Sie können Dir helfen, Gefahren und schwierige Situationen zu spüren, bevor sie geschehen. Das ist eine Chance: Denn Du kannst Dich dank diesem Alarmsystem auf eine Situation entsprechend einstellen, Dich gut vorbereiten oder etwas tun, um die Situation zu vermeiden.
Angst überwinden und Angst nachgeben
Es gibt Fälle, in denen es sinnvoll ist, seine Angst zu überwinden (z.B. einen Vortrag geben, falls Du Angst vor dem Publikum hast). Es sind in diesem Fall Ängste und Sorgen, die Dich dazu antreiben, wichtige Vorbereitungen zu treffen, Arbeit in Kauf zu nehmen, damit Du brenzlige Situationen besser meistern kannst!
Es gibt aber auch Situationen, in denen man der Angst nachgeben sollte – und Sachen lieber bleiben lässt (z.B. gefährliche Rituale, um von einer Clique akzeptiert zu werden). Oft ist es nämlich Deine Angst, die Dich davor bewahrt, Dinge zu tun, die Du später bereuen könntest!