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Organisationskonzept für eine Zürcher Wohnbaugenossenschaft
Die langjährig bestehende Genossenschaft bezweckt die Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus und stellt günstigen Wohnraum zur Verfügung. Zwecks Professionalisierung der Führung wurde die Organisation überprüft und das erarbeitete Organisationskonzept in konkrete Schriftlichkeiten überführt.
Judith Reusser, 2023
Bachelor Thesis, vertraulich
Betreuende Dozierende: Beat Birkenmeier
Keywords: Erarbeitung eines Organisationskonzeptes für eine Zürcher Wohnbaugenossenschaft mit konkreten Schriftlichkeiten zwecks Professionalisierung der Führung
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Trotz langjährigen Bestehens existieren nebst den Statuten wenige organisatorische Schriftlichkeiten. Die Aufgabenteilung, Kompetenzen und Abläufe beruhen grösstenteils auf informalen Regeln. Zwecks Professionalisierung der Führung legt der Vorstand Wert darauf, ein Organisationskonzept zu erarbeiten. Die vorliegende Arbeit untersucht, wie sich die Auftraggeberschaft organisieren soll, um die Bedürfnisse und Erwartungen der Interessensgruppen professionell und effektiv erfüllen zu können. Dabei wird analysiert welche Reglemente sinnvoll sind und wie diese konkret ausgestaltet sein sollen.
Neben der Verwendung von Literatur zur Organisation von Nonprofit-Organisationen wurden halbstrukturierte Interviews mit Genossenschaften ähnlicher Grösse und/oder ähnlicher Struktur und mit Interessensgruppen der Auftraggeberschaft geführt. Aus den Erkenntnissen der Literatur und der Analyse der Interviews wurden konkrete Handlungsempfehlungen formuliert und ein generelles Organisationskonzept vorgestellt. Schliesslich wurden aus diesen Grundlagen konkrete Schriftlichkeiten zur Organisationsgestaltung erstellt, deren Inhalte in der Arbeit näher erläutert werden.
Die Analyse führte zur Erkenntnis, dass das Outsourcing der Geschäftsstelle beibehalten und die externe Geschäftsstelle mehr operative Aufgaben übernehmen soll. Im Rahmen der Corporate Governance bestehen diverse Handlungsfelder wie die Festlegung der Organisation und Verantwortlichkeiten sowie die Definition von Prozessen und Kompetenzen. Diese Empfehlungen wurden in konkreten Schriftlichkeiten umgesetzt. Es wurde ein Organisationsreglement mit Anhängen formuliert, welches die Statuten präzisiert. Zur Visualisierung wurden ausgewählte Prozesse modelliert. Die Aufgaben und Zuständigkeiten der externen Geschäftsstelle sind neu in einem Vertragsanhang in Form eines Funktionsdiagrammes festgehalten. Schliesslich wird eine Risikobeurteilung zur Verfügung gestellt, deren Inhalte jährlich zu prüfen und durch allfällige Massnahmen zu mitigieren sind. Die Schriftlichkeiten sind durch den Vorstand zu prüfen und zu genehmigen. Es folgt die Umsetzungsphase, in welcher Schwachstellen oder Unvollständigkeiten identifiziert werden können. Schliesslich sollen die Reglemente im Sinne einer professionellen Genossenschaftsführung kontinuierlich überprüft und angepasst werden.
Studiengang: Betriebsökonomie (Bachelor)
Fachbereich der Arbeit:
Vertraulichkeit: vertraulich