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Nach dem 0:3 im ersten Gruppenspiel am Dienstag gegen Tschechien, hätten die Schweizerinnen gegen die USA ebenfalls ein 3:0 gebraucht, um sich die kleine Chance auf die Halbfinals zu wahren. Céline Naef (WTA 139) unterlag aber der Amerikanerin Danielle Collins (WTA 55) 6:7 (4:7), 1:6.
Wie bei ihrem Debüt am Dienstag bei der Dreisatz-Niederlage gegen Linda Noskova (WTA 41) zeigte die 18-jährige Naef einen guten Auftritt, verpasste aber zu viele Chancen. Im Tiebreak des ersten Satz führte die Schweizerin 4:1, dann reihte aber die Australian-Open-Finalistin des letzten Jahres sechs gewonnene Punkte aneinander.
Danach war die Amerikanerin mit ihrem riskanten, aber ungemein druckvollen Angriffstennis nicht mehr zu stoppen. Nach genau eindreiviertel Stunden hatte das Team von Heinz Günthardt auch die vierte Partie in der Halle in Sevilla verloren. Damit liegt der Gruppensieg nicht mehr in Reichweite.
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Naef kam in erster Linie zum Einsatz, weil die Schweizer Teamleaderin Belinda Bencic nach der Ankündigung ihrer Schwangerschaft letzte Woche nur noch von der Seitenlinie helfen konnte. Sie hatte die Schweiz im letzten Jahr mit fünf Siegen zum ersten Titel in der Team-Weltmeisterschaft geführt.
(sda)