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Die Schule Entfelden der beiden Nachbargemeinden Unterentfelden und Oberentfelden bekommt kein neues Schulhaus. Die Stimmberechtigten der beiden Gemeinden lehnten einen Kredit in Höhe von 14,5 Millionen Franken an der Urne mit 2003 Nein zu 1683 Ja ab.
Wie die Stimmberechtigen der einzelnen Gemeinden gestimmt haben, wurde nicht mitgeteilt. Das Abstimmungsergebnis bezieht sich auf das Total der Stimmen in beiden Gemeinden. Die Stimmbeteiligung bei dieser Referendumsabstimmung betrug 58 Prozent.
Unterentfelden wehrte sich gegen das Schulhaus
Das neue Schulhaus hätte bei der bestehenden Schulanlage Erlenweg in Oberentfelden gebaut werden sollen. Angesichts der prekären Finanzlage hatte sich der Gemeinderat Unterentfelden gegen den Bau ausgesprochen. Mit einem Schulpavillon werde die Raumnot der Schule Entfelden auf Beginn des neuen Schuljahres behoben, argumentierte der Gemeinderat.
Für Kreisschulrat Urs Heuri, der das Projekt befürwortete, ist die Niederlage keine Tragödie. «Die Opposition war gross, deshalb mussten wir auch damit rechnen, dass die Vorlage an der Urne scheitert». Laut Heuri war das Projekt «wohl ein wenig überdimensioniert».
Unter- und Oberentfelden hatten vor 10 Jahren ihre Schulbetriebe zusammengelegt. Geleitet wird die Kreisschule Entfelden von einem 19-köpfigen Kreisschulrat, der weitreichende Kompetenzen hat.