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Der Unterricht in den Alten Sprachen Latein und Altgriechisch entwickelt und übt durch die genaue Arbeit mit Texten die wichtige Kompetenz des Verständnisses von Texten allgemein.
Neben intensivem, präzisem und kritischem Übersetzen gehört die Freude an der Auseinandersetzung mit den Inhalten der übersetzten Schriften zum Unterricht. Ergänzt wird dieser zudem durch verschiedene Medien, aber auch durch Diskussionen, Theater, Musik und Museumsbesuche.
Die Lernenden erarbeiten sich ein begriffliches Instrumentarium, um sprachliche Strukturen beschreiben und Bezüge zu modernen Fremdsprachen herstellen zu können. Durch die Kenntnisse der antiken Geschichte, Kultur, Gesellschaft und Religion wird eine breite Allgemeinbildung angelegt und der Einfluss der Antike auf den europäischen Raum über Jahrhunderte verfolgt.
Die Inhalte des altsprachlichen Unterrichts werden so ausgewählt, dass die Lernenden durch diese Impulse für das Verständnis ihrer Stellung in der heutigen Welt und ihre persönliche Entwicklung und Reflexion erhalten – gemäss der Inschrift über dem Apollontempel in Delphi, wo geschrieben stand: Nosce te ipsum. Erkenne dich selbst.