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Australien, die USA, Indien und Japan wollen China die Stirn bieten: Die vier Länder sprechen einem Medienbericht zufolge über eine Alternative zu dem von China vorangetriebenen Infrastrukturprojekt einer neuen Seidenstrasse.
Der Plan sei noch «im Entstehen begriffen» und «nicht reif genug», um beim Besuch des australischen Premierministers Malcolm Turnbull diese Woche in den Vereinigten Staaten offiziell verkündet zu werden, zitiert die Zeitung Australian Financial Review am Montag einen hohen US-Regierungsbeamten.
Allerdings dürfte das Thema auf der Agenda beim geplanten Gespräch Turnbulls mit US-Präsident Donald Trump stehen. Es gehe um eine «Alternative» zur Seidenstrasse, nicht um eine «Konkurrenz».
China hatte das Grossprojekt 2013 verkündet. Für umgerechnet 113 Milliarden Euro soll die Infrastruktur für neue Handelsrouten nach Europa, Asien und Afrika geschaffen werden. Kritiker befürchten, dass China damit seinen Einfluss auf die Weltwirtschaft ausweiten will. (sda/reu)
Eine Geiselnahme in einer Synagoge hat am Samstag eine Stadt im US-Bundesstaat Texas in Atem gehalten. Nach stundenlangen Verhandlungen mit dem Geiselnehmer drangen Spezialkräfte am Samstagabend (Ortszeit) in die Synagoge ein und befreiten die Geiseln, wie die Polizei in der Stadt Colleyville nahe Dallas mitteilte. Der Geiselnehmer sei ums Leben gekommen. Wie genau, liess die Polizei offen. Auch zu den Hintergründen der Tat hielten sich die Behörden bedeckt. US-Medien berichteten unter Berufung auf Ermittler, der Geiselnehmer habe eine Gefangene mit mutmasslichen Verbindungen zur Terrorgruppe Al-Kaida freipressen wollen.