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Ein persönlicher Erlebnisbericht
Es war Vormittag. Wir standen eng umschlungen mitten auf einer Strasse in Montpellier, und da verlobten wir uns, schworen uns ewige Liebe. Sie Muslima, ich Christ. Absolute Glückseligkeit vereinte uns.
Der Autor dieses persönlichen «Erlebnisberichtes» ist der «Schweizerzeit» bekannt. Weil er wegen seiner klaren Haltung angefeindet und bedroht wurde, geben wir seinen Namen nicht bekannt. Nach seinen schmerzlichen persönlichen Erfahrungen hat er den Koran und den realen Islam im Detail studiert und beschrieben. Wir werden in der «Schweizerzeit» darauf zurückkommen.
In den folgenden gut zwei Jahren unserer Beziehung fuhr ich so oft als möglich los, um sie zu sehen. Am Freitagabend sass ich jeweils im Studentenclub, tanzte und unterhielt mich mit Kollegen. Wenn dann alle nach Hause gingen, fuhr ich los Richtung Genf. Und morgens um halb sieben stand ich im Wäldchen in der Haute Savoie nahe ihrem Haus bereit.
In den Sommerferien arbeitete sie in einer Fabrik. Wir hatten zehn Minuten, dann musste sie ihren Weg zur Arbeit fortsetzen. Um zwölf Uhr dasselbe. Eine Viertelstunde, dann rannte sie los, denn die Kontrolle der Familie war unerbittlich. Und ich fuhr wieder nach Hause. Anders war es während des Semesters im Gymi in A. Ich holte sie am Sonntagabend am Bahnhof ab und begleitete sie zu ihrer Schule. Es blieben uns zwei bis drei Stunden für Gespräche und Umarmungen.
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