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British-Energy-Chef verlangt schärfere CO2-Bestimmungen
"Wir sollten ein Aufsichtssystem haben, das die verantwortlichen Stromerzeuger mit einer guten Umweltbilanz belohnt, vielleicht über schärfere Kohlenstoff-Emissionsgrenzwerte und ein Emissionshandelskonzept ... und ein Steuersystem, das die Umweltverschmutzer mit Steuern belastet. Dann könnten wir alle Gewinner sein."
Dies erklärte der Chef der Elektrizitätsgesellschaft British Energy, Peter Hollins, als Präsident des Europäischen Kernenergierats ENC (European Nuclear Council). Gemäss Hollins kann die EU ihre Kyoto-Verpflichtungen unmöglich ohne die Kernenergie erfüllen, und selbst Länder ohne Kernkraftwerke wie Österreich, Italien und Dänemark würden ihre CO2-Reduktionsziele teilweise durch den Import von Atomstrom erreichen. Hollins bezeichnete die Kernenergie als "in jeder Hinsicht nachhaltig" und führte dabei ihre Umweltschutz- und Wirtschaftsvorteile auf. Der ENC vereint die führenden Persönlichkeiten der europäischen Nuklearindustrie.
Quelle
M.S. nach NucNet, 10. Oktober 2000