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Der A 801 wurde am 18. Oktober 1971 von der Schweizerischen Waggonfabrik in Schlieren (SWS) an die BLS ausgeliefert. Er gehörte zu einer ersten Serie von Erstklasswagen (A 50 63 18-33 800-805) mit grünem Aussenanstrich und trug bei der Auslieferung die Wagennummer nach dem UIC-Schema A 50 63 18-33 801-5. Im Gegensatz zu den EW I der SBB waren die Wagen der BLS aus den 1970er-Jahren mit etlichen Weiterentwicklungen ausgestattet. Unter anderem waren dies die doppelverglasten Fenster, Gummiwulstübergänge, Röhrenbeleuchtung, Anordnung von Lüftungsgitter über den Einstiegstüren und bei der BLS letztlich sogar eine verstärkte Deckenlüftung.
Die Wagen trugen teilweise bis in die 1990er-Jahre ihren grünen Anstrich und verkehrten vornehmlich in den gehobenen Schnellzügen. In den 1990er-Jahren wurden den Erstklasswagen einen kleinen Umbau unterzogen und teilweise einander angepasst. Die augenfälligsten Änderungen waren dabei neue, blaue Sitzbezüge und der moderne, tiefgezogene Anstrich in Blau/Weiss, welcher sie bis zu ihrer Ausrangierung trugen. Einige der Erstklasswagen erhielten aussenbündigen Einstiegstüren.
Mit der Übernahme durch die BLS AG wurde lediglich das Firmensignet wurde geändert. Eine letzte Renaissance im Schnellzugsdienst erlebten die Erstklasswagen in den Jahren 2007/2008. Aufgrund der Lieferverzögerung der Triebzüge RABe 535 „Lötschberger“ wurden diese Erstklasswagen in den Ersatzkompositionen auf der Linie Bern-Spiez-Brig eingesetzt. Am 13. Dezember 2009 erfolgte die Ausrangierung des A 801. Die geplante Nummer A 50 85 18-33 411-7 wurde am Wagen auch nicht mehr angebracht.
Im Februar 2011 konnte der A 801 vom Verein EXTRAZUG.CH übernommen werden. Er wurde anschliessend äusserlich weitgehend in den Ursprungszustand zurückgesetzt. Noch im selben Jahr konnte er wieder für Sonderzugsfahrten eingesetzt werden. 2014 erhielt er neue Drehgestelle und ist seither auch lärmsaniert unterwegs. Zu guter Letzt erhielt er auch die heute obligatorische NVR-Nummer A 55 85 1833 411-2, wobei die historische Nummer A 801 erhalten bleibt.