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Keine Windows-RT-Tablets von Toshiba
Aufgrund von Lieferproblemen legt Toshiba seine Pläne zur zeitnahen Veröffentlichung von Tablets mit Windows RT auf Eis.
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Noch im Dezember hatte Toshiba angekündigt, zum Release von Windows RT eigene Tablets mit dem neuen Microsoft-Betriebssystem anzubieten. Als Prozessor der Geräte war eine CPU von Texas Instruments angedacht. Nun möchte sich der japanische Technologiekonzern jedoch primär auf Tablets auf Basis von Windows 8 konzentrieren, in denen Prozessoren von Intel zum Einsatz kommen.
Als Grund für diese Entscheidung gegen Windows RT nannte der Hersteller Verzögerungen bei der Auslieferung von wichtigen Komponenten, die eine zeitnahe Veröffentlichung verhindern würden. Der für den US-Markt zuständige Firmensprecher Eric Paulsen gab an, dass man auch weiterhin die Möglichkeiten von Windows RT im Auge behalten möchte. Sobald der Markt bessere Chancen für Windows-RT-Geräte von Toshiba eröffnet, könnte man zu den früheren Plänen für entsprechende Tablets zurückkehren.
Microsoft bietet neben Windows 8 für stationäre und mobile Endgeräte mit Windows RT auch eine Version seines Betriebssystems an, das auf ARM-Prozessoren lauffähig ist. Diese von der Leistung her schwächere Ausgabe des OS ist primär für Tablet-PCs gedacht und soll die Vormachtstellung von Apples iPad beenden.