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Belinda Bencic qualifiziert sich am US Open ohne Probleme für die 3. Runde. Die als Nummer 15 gesetzte Olympiasiegerin gewinnt gegen die britische Qualifikantin Yuriko Miyazaki standesgemäss 6:3, 6:3.
Sie wisse fast nichts von ihrer Zweitrundengegnerin, hatte Belinda Bencic vor der Partie gegen die britische Qualifikantin Yuriko Miyazaki (WTA 198) gesagt – bis sie von ihrem Vater darauf aufmerksam gemacht wurde, dass sie als etwa siebenjährige Juniorin schon einmal gegen die zwei Jahre ältere Miyazaki gespielt habe. Danach trennten sich die Wege.
Gegen die Grand-Slam-Debütantin ohne eigentlichen Gewinnschlag sorgte Bencic schnell für klare Verhältnisse. In beiden Sätzen ging sie gleich im ersten Game mit einem Break in Führung. Einzig im zweiten Durchgang leistete sich die 26-jährige Ostschweizerin einen kurzen Durchhänger.
Mit einer 3:0-Führung im Rücken gab sie – bei der einzigen Breakchance der ein Jahr älteren Britin – zum einzigen Mal ihren Aufschlag ab, knallte in einem kurzen Wutanfall ihren Schläger auf den Boden und machte dann wieder dominant weiter.
Bencic steht bei ihrer achten Teilnahme am US Open zum siebten Mal in der 3. Runde. Dort dürfte die Aufgabe einiges schwieriger werden. Nächste Gegnerin ist am Freitag die dreimalige Finalistin Viktoria Asarenka (WTA 18) oder die Chinesin Zhu Lin (WTA 44).
New York ist mit Abstand das beste Grand-Slam-Pflaster für Bencic. 2019 erreichte sie hier mit dem Halbfinal ihr Bestresultat, zwei weitere Male stand sie in den Viertelfinals.
Novak Djokovic steht in New York ohne Satzverlust in der 3. Runde. Der Serbe besiegte den Spanier Bernabé Zapata Miralles (ATP 76) in genau zwei Stunden mit 6:4, 6:1, 6:1.
Der erste Satz «war kompliziert, weil es heiss und sehr schwül war. Dann bedeckte der Schatten den Platz und es wurde etwas besser», sagte Djokovic, der sein Niveau in den Sätzen zwei und drei deutlich steigern konnte.
Der 36-Jährige, der nach dem US Open wieder die Weltnummer 1 sein wird, trifft am Freitag auf seinen Landsmann Laslo Djere (ATP 38). Djokovic hofft auf seinen vierten Titel in Flushing Meadows, den ersten seit 2018.
Mit Casper Ruud schied am US Open der Vorjahresfinalist in der 2. Runde aus. Die 24-jährige Weltnummer 5 aus Norwegen musste sich dem deutlich schlechter klassierten Chinesen Zhang Zhizhen (ATP 67) überraschend mit 4:6, 7:5, 2:6, 6:0, 2:6 geschlagen geben.
Damit erwischte es in der Tableau-Hälfte von Novak Djokovic nach dem Dänen Holger Rune (ATP 4) und dem Griechen Stefanos Tsitsipas (ATP 7) den nächsten Topspieler. Ruud kämpfte sich mit einem perfekten 4. Satz in den Match zurück. Anschliessend monierte er vor dem Entscheidungssatz beim Schiedsrichter eine zu lange Toilettenpause seines Gegners und geriet völlig aus dem Tritt. Er habe sich komplett umgezogen, erklärte Zhang nach der Partie seine lange Abwesenheit. «Ich habe versucht, schnell zu sein.»
Caroline Wozniacki gestaltete auch ihre zweite Partie auf Grand-Slam-Niveau nach ihrem Comeback erfolgreich. Die 33-jährige Dänin zog mit einem 7:5, 7:6 (7:5) gegen die als Nummer 11 gesetzte Tschechin Petra Kvitova in die 3. Runde ein. Wozniacki hatte mehr als dreieinhalb Jahre pausiert und war zweimal Mutter geworden. Erst vor knapp drei Wochen war die frühere Weltranglistenerste auf die WTA Tour zurückgekehrt. In Flushing Meadows bekommt es Wozniacki nun mit der Amerikanerin Jennifer Brady (ATP 433) zu tun. (abu/sda/dpa)
Caroline Wozniacki wipes happy tears away after getting her 1st top 20 win as a mom over Petra Kvitova.— The Tennis Letter (@TheTennisLetter) August 31, 2023
She was always one of the brightest lights on tour.
A retirement & 2 children later & nothing’s changed.
Thanks for coming back, Sweet Caroline. ❤️ pic.twitter.com/tBQdjrpGwq