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Petros Markaris, geboren 1937 in Istanbul, ist Verfasser von Theaterstücken und Schöpfer einer Fernsehserie, er war Co-Autor von Theo Angelopoulos und hat deutsche Dramatiker wie Brecht und Goethe ins Griechische übertragen. Mit dem Schreiben von Kriminalromanen begann er erst Mitte der neunziger Jahre und wurde damit international erfolgreich. Er hat zahlreiche europäische Preise gewonnen, den Raymond Chandler Award 2011, den Fregene Prize 2012, den Premi Pepe Carvalho 2012 sowie den Prix du Polar européen 2013. Petros Markaris lebt in Athen.
»Markaris erweist sich als erstaunlich leichtfüßiger Tänzer zwischen ernsten Themen, Spannung in US-Krimi-Manier und purer Unterhaltung. So wie sein Kommissar manchmal bewusst Spuren verwischt, damit sich seine Vorgesetzten nicht im Licht seiner Ermittlungserfolge sonnen können, verwischt er die Grenzen zwischen E und U, wie es wohl nur einem Autor mit einiger Lebensweisheit vergönnt ist.«Der Standard
»Petros Markaris hat mit dem Familienmenschen Charitos eine Figur geschaffen, die die Mitte zwischen den Polen Regression und Größenwahn hält. Zwischen diesen Extremen pendelt das griechische Leben, in den Krimis um Charitos ausdrucksstark symbolisiert im ewigen Verkehrsstau der Hauptstadt und in der Allmacht der Medien.«Die Zeit