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Seit dem 7. Juli fliegt United in der Schweiz wieder von Zürich nach Washington D.C. - trotz dem Umstand, dass die Einreise in die USA für herkömmliche Touristen weiterhin nicht erlaubt ist. Es gibt ja immerhin noch einreiseberechtigte Personen, z.B. US-Bürger, sowie das Frachtgeschäft. Aber der Nachfragerückgang ist so deutlich, dass die Wiederaufnahme der anderen Routen ab der Schweiz - etwa nach Newark, Chicago oder San Francisco - bisher immer wieder um einen Monat nach hinten verschoben wurde.
Jetzt, mit Beginn des Winterflugplans, wurde etwas weiter vorgegriffen. Das Star-Alliance-Mitglied schliesst im kommenden Winterflugplan insgesamt 18 Routen zwischen sechs US-Städten und Europa, wovon auch die Schweiz betroffen ist. Konkret wird es nach aktuellem Planungsstand bis Ende März keine Flüge ab Zürich und Paris nach Chicago geben, ebensowenig Flüge ab Zürich, Paris und Dublin nach San Francisco. Washington behält die Flüge nach Zürich, wird jedoch sicher nicht Genf, Amsterdam, Dublin und Paris anfliegen. New York-Newark schliesst für den Winter die Routen nach Genf, Barcelona, Berlin, Edinburgh, Lissabon, Madrid und Manchester. Nicht zuletzt werden die Routen München-Houston und London (LHR)-Los Angeles für den Winter stillgelegt.
Diese Änderungen sind bereits in den Buchungssystemen nachgetragen. Der Schweizer United-Chef Reto Schneider bestätigt gegenüber Travelnews die Änderungen, ergänzt jedoch, dass sich die Situation - sollte sich etwas hinsichtlich Einreisebestimmungen ändern - relativ rasch ändern könnte und United gewisse Strecken zeitnah wieder hochfahren könnte. Immerhin wurde jetzt mit einer etwas längerfristigen Annullierung gewisser Strecken eine gewisse Planungssicherheit geschaffen.