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Rossini
3. Philharmonic Concert / 2. La Scintilla-Concert
Riccardo Minasi, Conductor
Rossini
The brilliant technique, the vocal range of three octaves and high vocal assertiveness makes the Argentine Franco Fagioli the most virtuosic countertenor of our time. His extensive, constantly growing repertoire testifies to an artist who is always looking for new challenges. At the Salzburg Whitsun Festival in 2014 he first appeared with Gioachino Rossini dedicated program and got sensational reviews: "What Fagioli worked out in diversity of expression in the arias of Rossini’s operas was fantastic," as the Neue Zürcher Zeitung said. Meanwhile, the singer has signed an exclusive contract with Deutsche Grammophon and will present his first solo album with arias by Rossini in the fall 2016. At the Zurich Opera House he will prove his Belcanto arts together with Riccardo Minasi and the Orchestra La Scintilla. The program includes arias from Rossini’s operas Demetrio e Polibio, La donna del Lago, Tancredi and Semiramide.
Bios
Rossini
Riccardo Minasi
Musikalische Leitung
Riccardo Minasi wurde in Rom geboren. Sowohl als Solist als auch als Konzertmeister arbeitete er mit Ensembles wie Le Concert des Nations, der Accademia Bizantina, Il Giardino Armonico und Musikern wie Luca Pianca, Viktoria Mullova, Christophe Coin, Reinhard Goebel zusammen. Als Dirigent leitete er u.a. das Orchester der Oper Lyon, die Kammerakademie Potsdam, das Zürcher Kammerorchester, das Balthasar-Neumann-Ensemble, L’Arpa Festante, recreation – Grosses Orchester Graz, Ensemble Resonanz, Il Complesso Barocco und Helsinki Baroque Orchestra, dessen 1. Kapellmeister er von 2008 bis 2011 war. Von 2012 bis 2015 war er Dirigent des Ensembles Il pomo d’oro. Aus dieser Zusammenarbeit gingen mehrere preisgekrönte CD-Einspielungen im Instrumental- und Opernrepertoire hervor. Die vielfältige Konzerttätigkeit mit Il pomo d’oro umfasst u.a. Händels Rinaldo im Theater an der Wien, Catone in Utica von Leonardo Vinci, Siroe von Johann Adolph Hasse sowie Händels Tamerlano, Xerxes und Partenope. Die Aufnahme Stella di Napoli mit Joyce DiDonato wurde für einen Grammy Award nominiert und bekam einen Diapason D’or sowie den BBC Music Magazine Award 2015. Jüngste Engagements umfassen Glucks Iphigènie en Tauride an der Staatsoper Hamburg sowie Konzerte mit dem London Chamber Orchestra, dem Ensemble Resonanz Hamburg beim Schleswig Holstein Musikfestival und dem Los Angeles Philharmonic. Am Opernhaus Zürich wird Riccardo Minasi in dieser Saison den Ballettabend Der Sandmann leiten.
Orchestra La Scintilla
Orchester
Die Pflege der historischen Aufführungspraxis hat am Opernhaus Zürich seit dem Monteverdi-Zyklus in den 1970er Jahren Tradition. Bei der folgenden Reihe der Mozart-Opern mit dem Leitungsteam Harnoncourt/Ponnelle wurde weiter Pionierarbeit geleistet, und die Musikerinnen und Musiker passten ihre Spieltechnik den neuesten Erkenntnissen der historischen Aufführungspraxis an. 1996 formierte sich aus dem Orchester der Oper ein eigenständiges Ensemble von erstklassigen spezialisierten MusikerInnen, das sich einen hervorragenden Ruf erwerben konnte. Der Funke der Begeisterung an neuer «Alter Musik» gab dem Ensemble seinen Namen: La Scintilla – der Funke. Aufführungen mit Koryphäen des Faches wie Nikolaus Harnoncourt (u.a. Il ritorno d’Ulisse in patria, Idomeneo), William Christie (u.a. Orphée et Euridice, Les Indes galantes, Orlando), Mark Minkowski (Les Boréades, Giulio Cesare), Reinhard Goebel und Giuliano Carmignola gerieten so erfolgreich, dass das Opernhaus Zürich alle barocken und fast alle aus der klassischen Zeit stammenden Opern von seiner Barockformation La Scintilla spielen liess und lässt. Ausserdem konzertiert das Orchestra La Scintilla der Oper Zürich mit namhaften Solisten – Instrumentalisten wie Sängern – und tritt unter der Leitung von Ada Pesch regelmässig in den grossen Konzertsälen Europas wie der Londoner Royal Festival Hall, dem Concertgebouw Amsterdam, der Philharmonie Berlin und dem KKL Luzern auf. Äusserst erfolgreich begleitete das Orchester Cecilia Bartoli auf mehrwöchigen Konzertreisen in Nordamerika und Europa (u.a. in der Carnegie Hall).
31 Dec 2016, 02 Jan 2017, 04 Jan 2017, 06 Jan 2017, 08 Jan 2017, 10 Jan 2017
03 Jul 2017
27 May 2017, 28 May 2017, 05 Jun 2017, 10 Jun 2017, 11 Jun 2017, 16 Jun 2017, 25 Jun 2017, 02 Jul 2017
06 Nov 2016, 11 Nov 2016, 20 Nov 2016, 26 Nov 2016, 02 Dec 2016, 09 Dec 2016, 15 Dec 2016, 18 Dec 2016, 21 Dec 2016
22 Jan 2017, 26 Jan 2017, 28 Jan 2017, 31 Jan 2017, 03 Feb 2017, 05 Feb 2017, 08 Feb 2017, 12 Feb 2017, 18 Feb 2017
17 Oct 2016
20 Feb 2017
29 Jan 2017
Franco Fagioli
Countertenor
Franco Fagioli ist einer der virtuosesten Countertenöre der heutigen Zeit. Ein erster Meilenstein war der Bertelsmann-Gesangswettbewerb Neue Stimmen, den er 2003 gewann. Seither tritt er an internationalen Opernhäusern auf, u.a. am Teatro Colón in Buenos Aires, Staatstheater Karlsruhe, Opernhaus Zürich, Covent Garden London, Theater an der Wien, Théâtre des Champs-Élysées in Paris und an der Opéra Royal in Versailles. Zudem ist er regelmässiger Gast renommierter Festivals wie der Barockfestspiele in Halle, Innsbruck, Ambronay und Froville sowie der Salzburger Festspiele. 2014 debütierte er bei den Salzburger Pfingstfestspielen. Franco Fagioli ist nicht nur ausgewiesener Barockspezialist, sondern erarbeitet sich auch die virtuosen Rollen, die Mozart und Rossini für Kastraten geschrieben haben. Der internationale Durchbruch gelang Franco Fagioli 2012 mit Vincis Artaserse, einer Produktion mit fünf Countertenören, die nahezu alle relevanten Musikpreise erhielt. Hervorragend besprochen wurden auch seine Solo-CDs Arias for Caffarelli und Porpora Arias. Weitere Gesamt-Ersteinspielungen bei denen Franco Fagioli mitwirkte sind u.a. Hasses Siroe, Vincis Catone in Utica und Glucks Orfeo ed Euridice. Seine Debüt-CD bei Deutsche Grammophon mit Werken von Rossini ist für Herbst 2016 geplant.
Weitere Debüts gibt Franco Fagioli beim Festival d’Aix-en-Provence als Piacere in Händels Il trionfo del Tempo e del Disinganno und im Palais Garnier mit der Titelrolle in Cavallis Eliogabalo zur Saisoneröffnung der Opéra de Paris.