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Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn reihen sich zurzeit am frühen Morgen am Himmel aneinander. Am Morgen des 24. Juni findet diese «grosse Planetenparade» statt – jedoch können die Planten auch schon in den Tagen davor nahe beieinander beobachtet werden.
Eine Stunde vor Sonnenaufgang
Von einer «Planetenparade» spricht man, «um ein astronomisches Phänomen zu bezeichnen, das stattfindet, wenn sich die Planeten des Sonnensystems im selben Bereich des Himmels sozusagen in einer Reihe aufstellen, wenn sie vom Standpunkt ihrer Beobachter auf der Erde aus gesehen werden», wie es auf der Website Starwalk.space heisst.
Am besten können Sie die Planeten circa eine Stunde vor Sonnenaufgang beobachten. Sie reihen sich von Osten nach Süden am Himmel auf. Zur «Planetenparade» gesellt sich ausserdem die abnehmende Mondsichel.
Eigentlich reihen sich Neptun und Uranus auch in die «Planetenparade» ein. Doch diese beiden Riesenplaneten sind von blossem Auge nicht zu sehen, weil sie zu dunkel sind.
Es gibt verschiedene «Planetenparaden» – je nachdem wie viele Planeten in einer Reihe zu sehen sind. Bei der «Mini-Planetenparade» sind es drei, bei der «kleinen Planetenparade» vier und bei der «grossen Planetenparade» fünf oder sechs. Wenn sich gar alle Planeten unseres Sonnensystems, inklusive des Zwergplaneten Pluto, aufreihen spricht man von einer «grossartigen Planetenparade».
«Mini-Planetenparaden» sind nicht sehr selten. Sie kommen mehrmals jährlich vor.
Seltenes Spektakel
Die nächste spektakuläre «Planetenparade» werde erst wieder am 8. September 2040 stattfinden, schreibt Starwalk.space unter Berufung auf die Nasa. Dabei werden sich auch wieder die Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn am Firmament aufreihen.