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Wegen der Pandemie kam es zu Anpassungen in den deutschen und israelischen Geschäftseinheiten, was zu einem Anstieg der Betriebskosten führte.
Der Umsatz des an der Schweizer Börse SIX kotierten Unternehmens legte um 1 Prozent auf 40,1 Millionen US-Dollar zu, wie es am Dienstag mitteilte. Rückläufig war dabei der Umsatz in Deutschland, was vor allem auf eine geringere Servicenutzung durch eine Krankenkasse zurückzuführen sei.
Der Rückgang konnte indes durch das Geschäft in Israel und "Übrige" überkompensiert werden, das sich den Angaben zufolge insgesamt gut entwickelt hat und profitabel geblieben ist.
Stark rückläufig war das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA, das sich noch auf 5,4 Millionen US-Dollar nach 9,4 Millionen im Vorjahr belief. Unter dem Strich erzielte SHL noch einen Gewinn von 0,3 Millionen US-Dollar nach 5,7 Millionen im Vorjahr.
Kein Ausblick
Einen konkreten Ausblick ins laufende Jahr machte die Gesellschaft in der Mitteilung nicht. Der Ausbruch von Covid-19 zeige die Bedeutung und Vorteile der Telemedizin und die Notwendigkeit, technologische Lösungen umfassend zu implementieren, heisst es lediglich. Es gebe eine signifikante Verschiebung von Budgets und Kapital in Richtung Telemedizin und die Verlagerung ganzer Prozesse. SHL sei bereit für Wachstum und werde durch strategische Partnerschaften die gesamte Wertschöpfungskette stärken.
Der Mittelzuflüsse aus den zwei Anfang 2021 abgeschlossenen Kapitalerhöhungen in Höhe von insgesamt 35,0 Millionen Franken würden zur Unterstützung des Wachstums der Geschäftstätigkeit in Deutschland und des Aufbaus des Geschäfts in den USA sowie zum Ausbau der SmartHeart-Lieferkette und der R&D-Aktivitäten verwendet, so SHL weiter.
(AWP)