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Eryngium alpinum
Miridae
Der Familie der Blindwanzen (Miridae), auch Weichwanzen genannt, gehören eine Vielzahl von Wanzenarten an. Zum Beispiel Gemeine Wiesenwanze (Lygus pratensis), Brennesselwanze (Liocoris tripustulatus), Gemeine Zierwanze (Adelphocoris lineolatus) usw. Die ca. 5–10 mm grossen Wanzen können über grün bis braun gefärbt sein.
Die Wanzen stechen weiche Pflanzenteile wie Blätter oder Triebe an und saugen Saft oder legen Eier ab. Dadurch entstehen typische, gelbe Punkte (einzelne Einstichstellen), die zu gelben Flecken zusammenfliessen können. Werden Blätter, Stängel oder Früchte, die sich im Wachstum befinden angestochen deformieren sie sich an den Anstichstellen, das Blatt reisst löcherig auf, Früchte und Triebe verformen sich, wachsen krumm und bilden kraterartige Deformierungen.
Derzeit gibt es, abgesehen von feinmaschigen Kulturschutznetzen, die nicht bei allen Kulturen geeignet sind, noch kaum Empfehlungen was vorbeugenden oder abwehrenden Effekt gegen Wanzen hat. Bisher gibt es auch noch keine ausreichend wirksamen Nützlinge, die eingesetzt werden können.
Wanzen sind sehr scheu. Bekämpfung direkt bei Beobachtung von vermehrtem Auftreten. Am besten während der kühlen Tageszeit (früh morgens oder spät abends) wenn sie weniger beweglich sind mit 1–2 Behandlungen im Abstand von 5–7 Tagen spritzen.