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Diese Medaille ist bereits die dritte für die Schweiz an diesem Informatikwettbewerb für Jugendliche aus Europa. „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Bronzemedaille“ so Fabian Lyck, „obwohl ich auf eine Silbermedaille gehofft hatte“, fügt er hinzu. Da es für den Berner bereits die zweite Teilnahme an diesem hochstehenden Wettbewerb war, waren diese Hoffnungen durchaus berechtigt. Das Schweizer Team an der CEOI, die vom 18. – 24. Juni in Jena (Deutschland) stattfand, wurde komplettiert von Timon Stampfli (Kantonsschule Uster, ZH) aus Wangen bei Dübendorf und den Brüdern Ian und Elias Boschung (Collège St. Michel resp. Oberschule Düdingen, FR) aus Düdingen. Das Niveau an diesem Informatikwettbewerb ist hoch und eine Teilnahme an der CEOI gilt als Test für die Internationale Informatik-Olympiade (IOI), die jedes Jahr mit über 80 teilnehmenden Nationen stattfindet. Die Teilnehmenden mussten mehrere Programmieraufgaben lösen, so etwa ein Programm schreiben, in dem eine Agentin verhindert, dass ein Bösewicht dem CEOI-Server die Stecker zieht, dies allerdings mit möglichst kleinem Zeitaufwand, da die Agentin so lange wie möglich beim Frühstück verweilen will. Die Bronzemedaille für die Schweiz ist deshalb ein besonderer Erfolg, weil die übrigen Teilnehmenden praktisch ausnahmslos aus Schulsystemen kommen, die die Informatik als obligatorisches Schulfach kennen, was in der Schweiz noch nicht der Fall ist.