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Hinweise auf deutlich sinkende Rohöllagerbestände in den USA hätten den Preisen Auftrieb gegeben, hiess es aus dem Handel. Das private American Petroleum Institute (API) verzeichne demnach einen Rückgang um über vier Millionen Barrel. Die offiziellen Zahlen werden am Mittwochnachmittag veröffentlicht. In diesem Umfeld konnte die Wiedereröffnung von zwei der grössten Ölfelder in Libyen die Ölpreise nicht drücken.
Ansonsten liegt der Fokus der Marktteilnehmer weiter auf den vom Ölkartell Opec und anderen Förderstaaten beschlossenen Produktionskürzungen. Mit Spannung wird erwartet, ob die Länder ihre für 2017 angekündigten Drosselungen tatsächlich umsetzen werden. Einige Experten warnen vor einer deutlichen Preiskorrektur, sofern die Förderländer den Worten keine Taten folgen lassen sollten.
Russland plant laut einem Sprecher des Ölkonzerns Transneft für das erste Quartal 2017 weniger Ölexporte in Länder ausserhalb der ehemaligen Sowjetunion als im Schlussquartal 2016. "Russland scheint seine Verpflichtungen aus dem Abkommen mit der OPEC umsetzen zu wollen", kommentiert Eugen Weinberg, Experte bei der Commerzbank. Aber: Unter Berücksichtigung des Transits von Öl aus Aserbaidschan und Kasachstan sowie der Öllieferungen aus Russland nach Weissrussland steige das über russisches Territorium exportierte Ölangebot im ersten Quartal 2017./tos/bgf/jha/
(AWP)