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Geologie / Mikroklima
Die Gesteine der Porta Romana sind aus Ablagerungen hervor gegangen, die vor rund 40 Millionen Jahren im Randbereich des Urmeeres deponiert wurden. Während der Alpenfaltung wurden sie stark verfaltet und verschuppt und präsentieren sich heute als kompliziertes Gebilde verschiedener Schichten.
Der Wildflysch besteht zum Teil aus weichen Schiefern, die leicht verwittern. Die harten Kalkbänder enthalten Versteinerungen, sogenannte Nummuliten. Der Name bedeutet „Geldstück“ und bezieht sich auf die runde flache Form dieser Tiere.
Aus diesen Felsen wurden unter anderem die herrlichen Säulen in der Klosterkirche von Pfäfers heraus gehauen. Im geschliffenen Gestein sind die kleinen Versteinerungen gut erkennbar. Einige der Pyramiden in Aegypten wurden ebenfalls aus Nummulitenkalk gebaut.
Die Verwitterungsprodukte dieser Gesteine bilden den Boden auf dem die Reben wachsen. Die lange Reifezeit bis Ende Oktober erlaubt es der Rebe ein Maximum an Nährstoffen und Spurenelementen aus dem Boden aufzunehmen und in den Trauben anzureichern.
Die mächtigen Nummulitenkalkblöcke bilden die Stube der Weinberge von Pfäfers. An den steil abfallenden Südosthängen stehen am Hintergrund diese Felsbrocken. Diese schützen die Reben von den bisigen West- und Nordwinden ab. Anderseits fangen sie die Sonnenstrahlen auf, wärmen sich und geben abends bei Sonnenuntergang die Wärme an die Reben ab.
An heissen Sommertagen ergibt das unerträglich hohe Temperaturen. Dies ist der Grund, warum bis 735 m über Meer (weit über die eigentlichen Rebbaugrenzen von 650müM) Reben gedeihen und Trauben von bester Qualität wachsen. Der Föhn kann ungehindert durch die Reben blasen und an schönen Herbsttagen 1-2 Öchsle bringen, dies durch Eintrocknen der Traubenbeere.