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Mietvertrag für bewegliche Sachen
Kurz vorweg: Bewegliche Sachen sind Dinge, die sich – wie der Name sagt – von einem Ort zum anderen bewegen lassen wie zum Beispiel ein Boot, eine Bohrmaschine oder ein Wohnmobil. Im Gegensatz dazu sind Grundstücke, Gebäude oder Parkplätze keine beweglichen Sachen.
Der Mietvertrag über eine bewegliche Sache ist zu unterscheiden von Leihe und Leasing. Die Leihe ist für diejenige oder denjenigen, der etwas ausleiht, kostenlos. Beim Leasing trägt die Leasingnehmerin oder der Leasingnehmer das Erhaltungsrisiko: Zum Beispiel muss sie oder er bei einem Leasingfahrzeug für Reparaturkosten aufkommen. Im Gegensatz zu diesen beiden Formen ist bei der Miete der Gebrauch der beweglichen Sache mit Kosten verbunden (entgeltlich).
Mietverträge über bewegliche Sachen müssen nicht zwingend schriftlich abgefasst sein, um rechtsgültig zu sein. Wir empfehlen jedoch, einen Abschluss immer in schriftlicher Form durchzuführen. Ein Mietvertrag kann bei späteren Streitigkeiten als Beweis dienen.
Unsere Vertragsvorlage hilft dir weiter.