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Gesamtsanierung
Das Kasernenareal Basel ist ein wichtiger öffentlicher Freiraum im dicht besiedelten Kleinbasel und nimmt als einer der wenigen grünen Plätze eine wichtige Erholungsfunktion wahr. Hier findet ein tägliches Miteinander unterschiedlichster Bevölkerungsgruppen statt. Anfänglich ein Kloster, das an den Grenzen des mittelalterlichen Stadtkerns errichtet wurde, ist das Areal durch das Wachstum der Stadt schnell zu einem Wahrzeichen Kleinbasels geworden. Seit den 1960er Jahren wurde das Areal zum ersten Ort in der Stadt, in der sich die Entwicklung freier Kultur und zivilgesellschaftlicher Initiativen in einem komplexen Zusammenspiel aller Beteiligten entfalten konnte.
Am 18. Dezember 2013 wurde das Siegerprojekt "Ein Haus für alle. Und das Neue." des Architekturwettbewerbs gekürt. Es soll nicht nur den Hauptbau umgestalten, sondern gleichzeitig dem Areal ein neues Gesicht geben und dessen Identität stärken. Nach Abschluss des Architekturwettbewerbs Ende 2013 wurden die Projektierungsarbeiten aufgenommen und das Nutzungskonzept weiterentwickelt.
Der Regierungsrat hat am 17. November 2015 den Ratschlag „Kasernenhauptbau – Gesamtsanierung und Umbau zum Kultur- und Kreativzentrum“ verabschiedet. Dem Grossen Rat wurden Investitionskosten in Höhe von insgesamt 44.612 Mio. Franken beantragt und am 21. September 2016 mit dem Ratschlag zum Umbau und zur Sanierung des Kasernenhauptbaus bewilligt. Aufgrund der Ergreifung des Referendums fand am 12. Februar 2017 eine Volksabstimmung statt. Über 61% der Stimmenden befürworteten das Umbauprojekt, sodass im August 2018 die Bauphase begonnen hat. Die Eröffnung des umgebauten und sanierten Kasernenhauptbaus ist für Mitte 2021 vorgesehen.
Finden Sie weitere Informationen auf der Site des Hochbauamtes zur Sanierung der Kaserne in nachfolgenden Link.