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Am Grand Prix von Jeju in Korea waren keine Schweizer Kämpfer im Einsatz. Unsere Mannschaft wird erst wieder ab Freitag am Grand Slam von Tokio antreten (Ludovic Chammartin, Ciril Grossklaus, Juliane Robra un Evelyne Tschopp sind angekündigt).
Was diese zweite Etappe der Tour durch Asien betrifft, – nach China vergangenes Wochenende und somit kurz vor dem Turnier in Japan – muss das dominante Auftreten der koreanischen Herren bei ihrem Heimspiel erwähnt werden. Korea ergattert mit seiner erstklassigen Mannschaft viermal Gold, unter anderem in der Kategorie -100 kg, in der Cho Guham, der bei den Weltmeisterschaften nicht erfolgreich war, sich als möglicher Gewinner der Spiele profiliert. Der Franzose Teddy Riner bleibt bei den Schwergewichten unantastbar und erkämpft sich seine zweite Goldmedaille nach derjenigen am Wochenende zuvor in Qingdao.
Russland gewinnt in der Kategorie -66kg mit Pulyaev und platziert zugleich erneut seinen Olympiagewinner in der Kategorie -100kg Tagir Khaybulaev auf dem Podest (3. in Jeju nachdem er in Abu Dhabi gewonnen hat).
Und Japan? Sie können eine Goldmedaille für sich verbuchen dank einem Kämpfer seiner 5. Mannschaft, dem -81kg Kämpfer Seidai Satio, ein Meister des Seoi-Nage. Er schlägt im Final den Russen Khasan Khalmurzaev, der sich je länger je mehr als zukünftiger Olympiakandidat durchsetzt. Bei den Frauen sind es die Französinnen, die das Turnier für sich entscheiden. Dies mit zwei Titeln für die Garanten ihrer Nationalmannschaft, Clarisse Agbegnenou und Audrey Tcheuméo (-78kg). Die Koreanerin Kim Jan Di (-57 kg) setzt sich in ihrer Gewichtsklasse ebenfalls durch. Eine Neuheit in der Kategorie -48 kg: Der Sieg der Kasachin Otgontsetseg Galbadrakh. Die Engländer beenden diese Spiele mit vier Medaillen, davon eine in Gold für Sally Conway in der Kategorie -70kg. In Tokio wird das Niveau der Konkurrenz dann noch eine Stufe höher sein.