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In Afrika wird unterschieden zwischen den Spitzmaulnasörnern (black rhinos) und den Breitmaulnashörnern (white rhinos). Nashörner kommen vorallem in den Ländern Südafrika, Namibia, Zimbabwe und Kenia vor.
Mit der verstärkten Einflussnahme Asiens in Afrika hat auch die Wilderei von Nashörnern wieder extrem zugenommen. Seit dem Jahr 2008 ist die Wilderei sprunghaft angestiegen und inbesondere in Südafrika wurden zeitweise bis zu Tausend Nashörner pro Jahr umgebracht.
Der Hauptabsatzmarkt wird in Vietnam und China vermutet, wo für ein Kilo Horn enorme Summen bezahlt werden, da der Substanz heilende Wirkung bei Krebs und anderen Krankheiten zugeschrieben wird. Allerdings besteht das Rhinohorn aus Keratin, demselben Material wie menschliche Nägel. Die Patienten könnten also ebensogut an Ihren Fingernägeln kauen, das hätte die gleiche Wirkung.
Die Wilderer erschiessen die Nashörner oder betäuben sie und schneiden Ihnen dann die Hörner ganz nahe am Kopf ab, so dass das Nashorn anschliessend verblutet und onehin stirbt. Gegenmassnahmen umfassen eine verstärkte Patroullie der Schutzgebiete, das Einfärben der Hörner, das Einpflanzen von Tracking Devices, das Vergiften der Hörner oder das präventive Entfernen der Hörner.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Nashörner in sichere Gebiet zu dislozieren, wie beispielsweise nach Botswana, wo man sich einen besseren Schutz der Tiere erhofft.