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Ohne Zweifel, Robert Lewandowski ist einer der Top-Stars der paneuropäischen EM. Die Werte des 32-jährigen Stürmers und Weltfussballers sind herausragend. In der vergangenen Saison schoss er in 48 Pflichtspielen für Bayern München 41 Tore, in der Nationalmannschaft traf er in 119 Partien 66 Mal.
Und trotzdem gibt es in Lewandowskis beeindruckendem Palmarès einen grossen Makel. An Endrunden vermochte der Superstar nie vollends zu überzeugen. Bei der EM 2012 und der EM 2016 traf er nur je einmal, bei der WM 2018 gar nicht. Vor fünf Jahren verpassten die Polen den grossen Coup, als sie nach dem Sieg gegen die Schweiz im Viertelfinal am späteren Europameister Portugal erst im Penaltyschiessen scheiterten.
Den Slowaken kommt die Rolle des Aussenseiters zu, qualifizierten sie sich doch erst via Playoffs der Nations League für die Endrunde. Doch aufgepasst: An der WM 2010 und der EM 2016 schafften die Slowaken den Sprung in die Achtelfinals, dank einem Sieg gegen Italien (2010) und einem Remis gegen England (2016).
Star des slowakischen Teams ist neben dem Rekord-Internationalen und besten Torschützen Marek Hamsik (126 Spiele/26 Tore) Milan Skriniar vom italienischen Meister Inter Mailand. Die Bewährungsprobe für den Innenverteidiger folgt gleich zum Auftakt: das Duell mit Lewandowski.
(sda)