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Die Portalbereiche im Norden und Süden wurden im Tagbau erstellt. Der grösste Teil der Tunnelstrecke wurde jedoch mit der Tunnelbohrmaschine ausgebrochen.
©Emch und Berger
Büttenbergtunnel
Der Büttenbergtunnel ist 1,46 Kilometer lang. Er beginnt bei der Unterquerung der SBB-Gleise beim Längfeldweg im Norden und führt bis zur Überführung der Hauptstrasse Mett-Orpund.
Der 1,46 Kilometer lange Büttenbergtunnel wurde als erster gebaut. Er beginnt bei der Unterführung der SBB-Gleise beim Längfeldweg und führt bis zur Überführung Hauptstrasse Mett-Orpund. Der bergmännische Teil des Tunnels ist 1235 Meter lang und verläuft weitgehend in Süsswassermolasse. Dieses Festgestein erfordert bautechnisch gesehen grosse Aufmerksamkeit: Es besteht vorwiegend aus Sandstein, der lokal stark verwittert sein kann, sowie aus zwischengelagertem, weichem Mergel. Der Fels neigt daher zum Quellen (Bergdruck), und man musste mit Methangasvorkommen rechnen.
Unter anderem unterquerte die Tunnelbohrmaschine den Längfeldweg und die SBB-Doppelspurstrecke. Der Bau erfolgte bei laufendem Bahnbetrieb mit bis zu 300 Zügen pro Tag. Die Bahnlinie und der Längfeldweg wurden deshalb mit einer speziellen Konstruktion – einer Tischbrücke – gestützt.
Am 20. November 2009 konnte der Ausbruch der ersten Röhre des Büttenbergtunnels beendet werden, am 14. Mai 2011 erfolgte der Durchstich der zweiten Röhre.