Document ID: /entscheidsuche_html/filtered/documents_0428.jsonl.gz/159

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00215 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Babic Urteil vom 14. Mai 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie C. Elms schadenanwaelte AG Industriestrasse 13c, 6300 Zug gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1979, ohne erlernten Beruf, meldete sich am 1. Juli 2014 unter Hinweis auf fehlende Belastbarkeit, Schlafstörungen, Sinnlosigkeit des Lebens («sehe keinen Sinn im Leben») sowie Angstzustände bei der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 11/2). Die IV-Stelle tätigte Abklärungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht und prüfte Eingliederungsmassnahmen, welche per 9. Dezember 2014 aufgrund ein er Absage durch die Versicherte abgeschlossen wurden (Urk. 11/20). Mit Schreiben vom 6. Januar 2015 ( Urk. 11/22) wandte sich die Versicherte wie derum an die IV-Stelle mit dem Wunsch nach beruflichen Massnahmen. Nach weiteren Abklärungen der beruflich-erwerblichen Situation ( Urk. 11/33) erteilte die IV-Stelle mit Mitteilung vom 2. April 2015 ( Urk. 11/38) sowie 1 9. Juni 2015 ( Urk. 11/41) Kostengutsprache n für ein Job Coaching im Rahmen der Arbeits vermittlung und schloss die Arbeitsvermittlung per 26. Februar 201 6 erfolgreich ab ( Urk. 11/45). Die IV-Stelle holte sodann Akten des Kollektivkrankent aggeld -V ersicherers ein ( Urk. 11/49-50) u nd stellte mit Vorbescheid vom 7. März 2016 die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht ( Urk. 11/ 53). Nach erhobenen Einw ä nd en vom 6. April 2016 ( Urk. 11/57) sowie 4. Mai 2016 ( Urk. 11/60) und noch w ährend des laufenden Vorbescheidverfahrens verschlechterte sich der Ge sundheitszustand der Versicherten und sie erlitt im Juni 2016 einen Unfall ( Urk. 11/71/3-4). Ab April 2016 begab sie sich aufgrund der psychischen Be schwerden in mehrer e stationäre psychiatrische Aufenthalte ( Urk. 11/67 und Urk. 11/69 ). Die IV-Stelle holte Akte n des Unfallversicherers ( Urk. 11/71 ) sowie weitere medizinische Unterlagen ( Urk. 11/75, Urk. 11/84 und Urk. 11/95 ) ein. In der Folge anerkannte die IV-Stelle einen weiteren Abklärungsbedarf und ver an lasste eine bidisziplinäre Begut achtung ( Y.___ -Gutachten vom 26. September 2018, Urk. 11/116). Nach Eingang der Stellungnahme der Versicherten vom 22. November 2018 (Urk. 11/121) wies die IV-Stelle das Rentenbegehren der Versicherten m it Verfü gung vom 1 8. Februar 2019 ab ( Urk. 2). 2. Dagegen erhob die Versichert e mit Eingabe vom 2 0. März 2019 ( Urk. 1) Beschwer de und beantragte, die Verfügung vom 1 8. Februar 2019 sei aufzuheben (1.), die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, der Beschwerdeführerin Leistungen nach IVG auszurichten (2.), eventualiter seien den Gutachtern Rückfragen zu stellen (3.), alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerde geg nerin. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte sie die unentgeltliche Rechts pflege sowie die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 1 3. Mai 2019 ( Urk. 10) beantragte die Beschwerde gegnerin d ie die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 1 5. Mai 2019 ( Urk. 12) zur Kenntnis gebracht. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 UV170510 Beweiswert eines Arztberichts 08.2018 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründet e die angefochtene Verfügun g vom 18. Febru ar 2019 ( Urk. 2) damit, dass keine gesundheitliche Beeinträchtigung vorliege, welche die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit dauerhaft einschrä nke - psychosoziale Faktoren stü nden im Vordergrund. Es handle sich um psychische Beeinträchtigungen, die vorwiegend durch äussere Umstände oder ungünstige Umgebung verursacht worden seien. Bei zumutbarer Veränderung der Verhält nisse würden diese versch w i n den. Da solchen Störungen der Charakter der Dauer haftigkeit fehle, seien sie an sich nicht invalidisierend. Durch eine tagesklinische psychiatrische Behandlung mit regelmässiger Teilnahme am Therapieprogramm würde sich die Arbeitsfähigkeit um ca. 20 % verbessern las sen. Die Arbeits fähig keit könne auch durch eine tagesklinische Behandlung innerhalb vom 6-12 Mona ten gesteigert werden. Bisher seien nicht alle empfohlenen Therapien wahr ge nommen beziehungsweise frühzeitig beendet worden. Die Beschwerdeführerin habe während der Abklärung angegeben, dass sie täglich drei Mal mit dem Hund rausgehe. Sie könne die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen und fahre auch mit dem Auto. Sie sei somit reisefähig. In i hrer Freizeit gehe sie ab und zu schwimmen, sei in der Natur und grilliere draussen. Sie pflege einen engen Kon takt zur Mutter sowie einer Nachbarin. Diese würden sie auch bei schweren Haushaltsarbeiten unterstützen. Finanziell werde sie durch das Sozialamt unter stützt. Sie selbst sehe sich derzeit zu keiner Tätigkeit in der Lage. Diese Aussage begründe sie mit den anstehenden Operationen (Rücken und Hüfte). Diese Aus sage stehe im Gegensatz zu den angegebenen Aktivitäten in ihrer Freizeit und im Haushalt. Dies schliesse die möglichen Urlaubsreisen im August 2017 mit dem Auto ein. Es bestünden keine gleichmässigen Einschränkungen in allen Lebens bereichen. Durch die Untersuchungsbefunde seien die geklagten Symptome und Funktionseinbussen nur teilweise nachvollziehbar. Der Leidensdruck erscheine eher gering. Der nur bedarfsweise Analgetikabedarf sei diskrepant zu den an gegebenen ständigen starken Schmerzen. Es lägen keine somatischen Beschwer den mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit vor. Es habe kein stimmiges Gesamtbild für ein IV-relevantes psychisches Leide n aufgezeigt werden können. Aus medizi nischer Sicht sei eine Arbeitsfähigkeit von 50 % steigerbar ausge wiesen. Die therapeutischen Optionen seien nicht ausgeschöpft und die Beschwer deführerin habe keine Eingliederungsversuche unternommen. Es sei ihr daher trotz Beschwerden zumutbar, eine r Erwerbstätigkeit nachzugehen (S. 2 f.). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), wenn man die Indikatoren BGE 141 V 281 richtig beurteile – was näher dargelegt wird (S. 6 ff.) - und die offensichtlich vorhandenen Belastungsfaktoren berück sichtige, sei eine 50%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auch rechtlich überwiegend wah rscheinlich bewiesen, weshalb ih r Anspruch auf eine IV-Rente zu Unrecht verneint worden sei. Die Gutachte r seien zur Einschätzung gelangt, die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin könne sich frühestens nach 6 bis 12 Monaten verbessern. Retrospektiv seien sie zur Beurteilung gelangt, dass die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin bis Ende 2014 gänzlich au fgehoben gewesen sei. Ab Anfang 2015 habe sodann eine 50%ige Arbeitsfähigkeit be standen, welche bis Mitte Oktober 2015 angehalten habe. Danach habe die Be schwerdeführerin 70 % gearbeitet bis zur psychischen Dekompensation Ende April 2016, womit sich die Arbeitsfähigkeit auf 30-50 % reduziert habe. Während dem einmonatigen stationären Aufenthalt bis Ende Mai 2016 sei die Arbeits fähigkeit gänzlich aufgehoben gewesen, was bis Februar 2017 angedauert habe. Danach sei von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen (S. 13). Spätestens ab Januar 2015 habe die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine IV-Rente, ent sprechend der attestierten Arbeitsunfähigkeit der Gutachter. Wenn die Beschwer de gegn erin davon ausgehe, der Zu stand der Beschwerdeführerin la sse sich mit einer zumutbaren und geeigneten Behandlung verbessern, wäre eine befristete Rente in Verbindung mit einer Auflage zur Durchführung einer Behandlung zu sprechen (S. 14). 2.3 Streitig und zu prüfen ist das Vorliegen eines invalidisierenden Gesundheits schadens und der daraus abgeleitete Anspruch der Beschwerdeführerin auf Leis tungen der Invalidenversicherung. 3. 3.1 Der behandelnde Arzt, m ed. pract. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psycho therapie FMH, hielt in seinem Bericht vom 1. März 2018 ( Urk. 11/95/1-6) keine Diagnosen mit oder ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 1). Zum ärztliche n Befund führte er aus, die Beschwerdeführerin sei nicht belastbar, psychisch, mental und körperlich, und knapp fähig, sich selbständig zu versorgen. Die Arbeitsunfähigkeit betrage seit März 2016 100 % bis weiterhin (S. 2). Auf grund seiner Untersuchung sei die Beschwerdeführerin sowohl in einem den Be hinderungen angepassten zweiten Arbeitsmarkt wie auch sicherlich im ersten Arbeitsmarkt vorläufig 100 % arbeitsunfähig (S. 4). 3.2 Dr. med. A.___, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, sowie Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom Y.___ hielten in ihrem bidisziplinären Gutacht en vom 26. September 2018 (Urk. 11/116/1-56) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 6): - Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (F33.1) - Kombinierte Persönlichkeitsstörung mit emotional-instabilen, paranoiden und selbstunsicheren Anteilen (F61.0) Keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit massen sie folgenden Diagnosen zu (S. 6 f.): - Posttraumatische Femurkopfnekrose und beginnende Arthrose Hüfte rechts - Pseudoradikuläres Lumbalsyndrom beidseits bei moderaten Spondyl arthrosen LWK 4/5 - Knöchern konsolidierte dorsale Spondylodese BWK 11 - LWK 2 - Geringe linkskonvexe thorakolumbale Skoliose - Senk-Spreizfuss beidseits Zum Belastungsprofil führten d ie Gutachter aus, geeignet seien körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeiten ohne Zwangshaltungen der Brust- und Lenden wirbelsäule. Des Weiteren seien regelmässige, gut strukturierte Tätigkeiten ohne besonderen Zeitdruck und ohne erhöhte Anforderungen an die emotionale Belast barkeit geeignet. Zu vermeiden seien sehr unregelmässige Arbeitszeiten sowie Nachtschichten. Kundenkontakt sei möglich, vermieden werden sollten aber Tätig keiten mit konflikthaften Kundenkontakten (z.B. Tätigkeit im Beschwerde management; S. 7). Die Experten äusserten sich auch zur Arbeitsfähigkeit in der bisherigen und in einer leidensangepassten Tätigkeit (S. 8 ff. ; Ziff. 4.7 und 4.8 sind inhaltlich identisch ). Die Beurteilung sei für den relevanten Zeitraum ab Juli 2013 erfolgt. Zu diesem Zeitpunkt werde von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit der Beschwer deführerin ausgegangen. Gemäss Unterlagen hätten zwar bereits ab Sommer 2013 gesundheitliche Beeinträchtigungen bestanden, zu einer psychischen Dekompen sation und dann auch zur Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit sei es aber erst nach der als sehr kränkend erlebten Kündigung am 3 0. Oktober 2013 gekommen. Nach der Kündigung sei die Arbeitsfähigkeit aufgehoben gewesen. Im psychia trischen Gutachten vom 2 9. November 2014 werde bis Ende 2014 noch eine auf gehobene Arbeitsfähigkeit gesehen, was insgesamt nachvollziehbar erscheine. Es sei damals eingeschätzt beziehungsweise prognostiziert worden, dass ab dem 1. Januar 2015 eine Arbeitsfähigkeit von 50 % vorliege, dies sei auch eingetreten. Die damals prognostizierte weitere Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf 100 % bis Ende Januar 2015 sei aber zu optimistisch gewesen. Die Arbeitsfähigkeit habe sich nicht über 50 % hinaus verbessert, dafür spreche auch eine Tätigkeit zu 50 % als Bereiterin in einem Reitstall ab Ende März 2015 bis Mitte Mai 201 5. Die Tätigkeit als Bereiterin sei in gegenseitigem Einvernehmen zu Ende gegangen. Aus dem Bericht des C.___ der D.___ vom 1 5. Juni 2015 gehe hervor, dass die Beschwer deführerin nach Arbeitsbeginn habe feststellen müssen, dass sich die Arbeits- und Vertragsbedingungen von dem vorher mündlich Kommunizierten unterschieden. Ferner sei im Arbeitsvertag nur eine Befristung bis 3 1. Juli 2015 enthalten ge wesen. Es sei daraufhin zu einer Auflösung des Arbeitsvertrages in gegenseitigem Einvernehmen gekommen, offensichtlich aus nicht-medizinischen Gründen. Auch nach Mitte Mai 2015 habe daher weiter eine Arbeitsfähigkeit von 50 % bestanden. Ab dem 1 9. Oktober 2015 sei die Beschwerdeführerin zu 70 % als Büroangestellte tätig gewesen. Spätestens ab diesem Datum habe die Arbeits fähigkeit 70 % betragen. Nach einer erneuten psychischen Dekompensation sei ab dem 2 9. April 2016 eine stationäre psychiatrische Behandlung in E.___ erfolgt. Es werde daher eingeschätzt, dass die Beschwerdeführerin noch bis ca. März 2016 zu 70 % arbeitsfähig gewesen sei; im April 2016 dürfte die Arbeits fähigkeit nur noch im Bereich von 30 - 50% gelegen haben. Ab Eintritt in die Klinik in E.___ am 2 9. April 2016 bis Ende der dortigen stationären Be handlung am 2 2. Mai 2016 sei die Arbeitsfähigkeit aufgehoben gewesen. Eine wesentliche Besserung sei nicht eingetreten, es sei eine «Weiterbehandlung auf einer Spezialstation DBT » empfohlen worden, welche dann vom 2 2. August 2016 bis 3 0. September 2016 in der D.___, F.___ erfolgt sei (S. 8). Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit werde eingeschätzt, dass die se über das Ende der stationären Behandlung in E.___ bis Ende der stationären Behandlung im F.___ am 3 0. September 2016 aufgehoben geblieben sei. Im Bericht der D.___, G.___ vom 15. November 2016 an die IV-Stelle werde mitgeteilt, dass sich die Beschwerdeführerin ab dem 1 7. Oktober 2016 in der H.___ in Behandlung befinde. Im Rahmen der Begutachtung habe die Be schwerdeführerin mitgeteilt, dass die dortige Behandlung über einen Zeitraum von vier Monaten erfolgt sei, also bis Mitte Februar 201 7. Seitens der D.___ werde aktuell aber mitgeteilt, dass die Beschwerdeführerin diese Therapie so un regelmässig wahrgenommen habe, dass nicht einmal ein Verlaufs- oder Austritts bericht erstellt worden sei. Bei aus diesem Grund fehlendem Verlaufsbericht sei die Beurteilung des Verlaufs der Arbeitsfäh igkeit sehr erschwert. Unter der Vor aussetzung, dass unabhängig von der nicht regelmässigen Teilnahme noch bis Ende der Behandlung in der Tagesklinik ein relativ ausgeprägtes Krankheitsbild vorgelegen habe, könne angenommen werden, dass die Arbeitsfähigkeit noch bis Mitte Februar 2017 weitgehend aufgehoben gewesen sei. Seit spätestens Mitte Februar 2017 dürfte aber die heutige Arbeitsfähigkeit von 50 % vorliegen. Ab dem 2 3. März 2017 sei für vier Wochen postoperativ (OSG-Arthroskopie, Osteo syn thesematerial entf ernung Tibia und Fibula, S. 25 u nten) eine 100%ige Arbeits unfähigkeit der Beschwerdeführerin nachvollziehbar. Danach werde von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen. Ab dem 2 1. August 2017 werde eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für drei Monate postoperativ eingeschätzt. Ab Ende November 2017 werde von einer erneuten 50%igen Arbeitsfähigkeit der Beschwe r deführerin ausgegangen (S. 8 ff.). Die Gutachter präzisierten zud em, dass die Arbeitsfähigkeit le diglich von psychiatrischer Seite eingeschränkt werde (S. 10). Zur Compliance der Beschwerdeführerin führten s ie sodann aus, es müsse fest gestellt werden, dass sie zweimal wichtige ihr angebotene Therapiemassnahmen nicht beziehungsweise nicht ausreichend wahrgenommen habe. Im März 2013 habe die Beschwerdeführerin eine stationäre psychiatrische Behandlung im I.___ aufgenommen, diese aber bereits am dritten Behandlungstag wieder beendet (S. 10). Eine tagesklinische psychiatrische Behandlung ab dem 17. Oktober 2016 habe die Beschwerdeführerin so unregelmässig wahrge nom men, dass gemäss D.___ nicht einmal ein diesbezüglicher Verlaufs- und Aus trittsbericht erstellt worden sei (S. 11). 4. 4.1 Das eingeholte Gutachten ( Urk. 11/116/1-56; vgl. E. 3.2 hiervor) beruht auf den erforderlichen Untersuchungen, ist für die streitigen Belange umfassend und wurde in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den fallrelevanten Vorak ten (S. 13 ff.) erstellt. Die Gutachter legten die medizinischen Zusammenhänge einleuchtend dar (S. 4 ff.), beurteilten die medizinische Situation überzeugend und setzten sich mit den geklagten Beschwerden und dem Verhalten der Be schwerdeführerin (S. 23 ff, S. 42 ff.) auseinander. Sie gelangten sodann zum aus führlich begründeten Schluss, dass die Beschwerdeführerin in ihrer ange stam mtem sowie angepassten Tätigk eit ab Ende November 2017 zu 50 % arbeitsfähig ist (S. 8 f.). Die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin war bereits vor November 2017 schwankend und betrug kaum je 100 %. Die Gutachter begründeten sodann nachvollziehbar, inwiefern das Tätigkeitsprofil der Beschwerdeführerin anzu passen ist. So führten sie aus, dass Fähigkeitsstörungen in den Bereichen Durchhalte fähigkeit, Flexibilität und Umstellungsfähigkeit sowie Selbstbehauptungsfähig keit bestehen. Aufgrund der in den Akten erwähnten posttraumatisch en Femur kopfnekrose rechts können von orthopädisch-traumatologischer Seite daher nur körperlich leichte Tätigkeiten empfo hlen werden. Aufgrund der erfolgten dorsalen Spondylodese BWK11 - LWK 2 sowie der moderaten degenerativen Verände rungen im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule sind wechselbelastende Tätig keiten ohne Zwangshaltungen der Brust- und Lendenwirbelsäule geeignet ( S. 7 ). Dies erscheint angesichts der geschilderten Befunde als schlüssig. Insbesondere legte Dr. A.___ schlüssig dar, weshalb aus orthopädisch-traumatologischer Sicht keine Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit bestehen. Er beschrieb verständlich, dass während der Untersuchung die Halswirbelsäule frei beweglich ohne Anhalt auf eine Reizung zervikaler Nervenwurzeln war. Im Bereich der ebenfalls frei beweglichen Brustwirbelsäule mit reizlosen Narbenverhältnissen nach Spondyl odese erfolgten Druck- und Klopfschmerzangaben über den Costotransversal ge lenken 11 und 12 beidseits, die vermutlich durch das in situ befindliche Spon dylodesematerial bedingt sind. Hinweise auf eine Reizung thorakaler und lum baler Nervenwurzeln bestand en im Rahmen der Untersuchung nicht. Es bestand auch eine frei bewegliche Lendenwirbelsäule mit harmonischer Lordose. Bei fehlender Angabe von Anlauf-, Belastungs- und Ruheschm erzen sowie fehlender Schmerzang aben während der Untersuchung, insbesondere bei der Innenrotation, konnte die Indikation zur Implantation einer Hüft-TEP rechts nicht nachvoll zogen werden. Die Hüftbe schwerde n wurden vom Gutachter eher als pseudoradi kulär eingeschätzt. Auch das frei bewegliche linke Sprunggelenk war ohne Erguss, ohne Kapselschwellung und ohne Druckschmerzan g abe. Das ansonsten frei bewegliche rechte Ellenbogengelenk zeigte lediglich ein geringgradiges Streck defizit von 5°, war ansonsten aber ohne Schwellung und ohne Druck schmerzangabe ( S. 29 f. ). Das Gutachten entspricht damit den rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Entscheidungsgrundlage (vgl. E. 1. 3 hiervor). Vorliegend ist aufgrund der somatischen Vorbringen keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit gegeben. Umstritten ist hingegen, ob aufgrund der gutachter li chen Beurteilung der psychischen Beschwerden eine Einschränkung der Arbeits fähigkeit besteht. 4.2 Nach der Rechtsprechung ist es in sämtlichen Fällen gesundheitlicher Beein trächtigungen, somit auch bei psychischen Störungen, keineswegs allein Sache der mit dem konkreten Einzelfall (gutachterlich) befassten Arztpersonen, selber abschliessend und für die rechtsanwendende Stelle (Verwaltung, Gericht) verbind lich zu entscheiden, ob das medizinisch festgestellt e Leiden zu einer (andauernden oder vorü berg ehenden) Arbeitsunfähigkeit (bestimmter Höhe und Ausprägung) führt. Aufgrund dieser tatsächlichen und rechtlichen Gegebenheiten hat die Recht sprechung seit jeher die Aufgaben von Rechtsanwender und Arztperson im Rahmen der Invaliditätsbemessung wie folgt verteilt: Sache des (begutachtenden) Mediziners ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu b eschreiben, das heisst mit den Mitteln fach gerechter ärztlicher Untersuchung unter Berücksichtigung der subjektiven Be schwerden die Befund e zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der Sachverständige seine genuine Aufgabe, wofür Verwaltung und im Streitfall Gericht nicht kompetent sind. Bei der Folgenabschätzung der erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen für die Arbeitsfähigkeit kommt der Arztperson hingegen keine abschliessende Beurteilungskompetenz zu (BGE 140 V 193 E. 3.1 und 3.2). Von einer medizinischen Einschätzung der Arbeits fähigkeit kann damit aus rechtlicher Sicht abgewichen werden, ohne dass ein - wie vorliegend grundsätzlich beweiskräftiges - Gutachten dadurch seinen Beweis wert verlöre (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_106/2015 vom 1. April 2015 E. 6.3). Das Vorliegen einer allfälligen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit gilt es somit nachfolgend zu prüfen. 4.3 Vorliegend ist die somatische Seite der gesundheitlichen Einschränkungen der Beschwerdeführerin im Grundsatz nicht bestritten. Uneinigkeit besteht aber bei der Beurteilung der Auswirkung der Diagnosen in psychiatrischer Hinsicht auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. Während die Beschwerdegegnerin in Abweichung zum vorzitierten Y.___ -Gutachten gestützt auf eine durch ge führte Res sourcenprüfung eine relevante Beeinträchtigung verneinte (Urk. 11/122 S. 8 ff.), erachtet die Beschwerdeführerin die gutachterliche Einschätzung als verbindlich und eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50 % als ausge wiesen (Urk. 1 S. 6 f f.). Anzumerken bleibt, dass der Bericht von Dr. Z.___ keine neuen Erkenntnisse bringt bezüglich Diagnosen und deren Auswirkungen auf die Arbei tsfähigkeit (E. 3.1), weshalb nicht weiter darauf einzugehen ist. 4.4 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor aus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Inva lidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätio logie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der ver sicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 4. 5 Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen). Das strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indikatoren, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einer seits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_590/2017 vom 15. Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Inva liditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medi zinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwie gender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Janu ar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). 4.6 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3) - Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) - Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2) Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1 5. März 2018 E. 7.4). 4.7 4.7.1 Was den Komplex «Gesundheitssc hädigung» respektive den Indika tor der «Aus prägung der diagnoserelevanten Befunde» angeht, ist festzuhalten, dass nur dort, wo bereits in den Diagnosekriterien ein Bezug zum Schweregrad gefordert wird, ein solcher nicht erreichter Schweregrad gegebenenfalls bereits den Ausschluss einer krankheitswertigen Störung erlauben würde. Verallgemeinert auf sämtliche psychiatrischen Diagnosen angewendet, greift diese Auffassung jedoch zu kurz. Fehlt in der Diagnose die Schweregradbezogenheit, zeigt sich die Schwere der Störung in ihrer rechtlichen Relevanz erst bei deren funktion ellen Auswirkungen (vorgenannter BGE 143 V 418 E. 5.2.2). Der Gesundheitszustand der Beschwerde führerin hat sich nach einer Kündigung der Arbeitsstelle Ende Oktober 2013 zunächst verschlechtert, konnte aber durch Eingliederungsmassnahmen ab An fang 2015 wieder verbessert werden. I m April 2016 kam es jedoch aufgrund einer erneuten psychischen Dekompensation zu einer Verschlechterung des Gesund heitszustandes. Die Beschwerdeführerin leidet nach Aussagen der Gutachter an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode, sowie an einer kombinierten Persönlichkeitsstörung mit emotional-instabilen, paranoiden und selbstunsicheren Anteilen mit 50%iger Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. In Bezug auf den funktionellen Schweregrad erweist sich der Indikator der diagnoserelevanten Befunde damit als mittelgradig ausgeprägt. Psychosoziale Faktoren, welche rechtlich keine Invalidität zu begründen vermö gen, sind zwar vorhanden, doch zieht sich die Verschlechterung des vorliegenden psychiatrischen Krankheitsbildes gemäss Dr. B.___ nun schon seit Oktober 2013 hin. Die Arbeitsunfähigkeit ist damit grundsätzlich auf ein psychisches Leiden mit Krankheitswert zurückzuführen. 4. 7.2 Bezüglich des Indikators «Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder – resi stenz » kann nicht von einer kontinuierlichen Verschlechterung ohne Behandlungserfolg gesprochen werden. Nachdem sich die Beschwerdeführerin im Juli 2014 zum Bezug von Rentenleistungen angemeldet hat, konnte per Februar 2015 die Arbeitsvermittlung erfolgreich abgeschlossen werden und die Beschwerde füh rerin in der Folge eine Stelle im Umfang von 70 % antreten. Letztere musste schliesslich aufgrund einer Verschlechterung des Gesundheitszustands per April 2016 krankheitsbedingt aufgegeb en werden. Im Y.___ -Gutachten hält Dr. B.___ jedoch auch fest, dass die Beschwerdeführerin zweimal wichtige ihr angebotene Therapiemassnahmen nicht beziehungsweise nicht ausreichend wahrgenommen hat. Im März 2013 hat die Beschwerdeführerin eine stationäre psychiatrische Behandlung im I.___ aufgenommen, diese aber bereits am dritten Behandlungstag wieder beendet. Eine tagesklinische psychiatrische Be handlung ab dem 1 7. Oktober 2016 hat die Beschwerdeführerin so unregelmässig wahrgenommen, dass gemäss D.___ nicht einmal ein diesbezüglicher Ver laufs- und Austrittsbericht erstellt werden konnte (Urk. 11/116/52). Dr. B.___ empfiehlt eine tagesklinische psychiatrische Behandlung mit regelmässiger Teil nahme am Therapieprogramm. Er schätzt, dass durch diese Massnahme die Arbeitsfähigkeit um ca. 20 % verbessert werden könnte ( Urk. 11/116/55). Die Beschwerdeführerin befindet sich ausserdem seit 2013 in psychiatrischer Behand lung bei Dr. Z.___. Aus dem von ihm eingereichten Arztbericht ist jedoch nicht ersichtlich, wie häufig die Behandlung stattfindet (vgl. E. 3.1 hiervor). Somit kann festgehalten werden, dass die Compliance der Beschwerdeführerin durchaus verbesserungswürdig ist und die Arbeitsunfähigkeit mit geeigneten Massnahmen um ca. 20 % verringert werden könnte. Nichtsdestotrotz spricht dies nicht gegen eine derzeitige mittelgradige Ausprägung der Symptomatik, welche auch vom Gutachter so angenommen wird. 4.7.3 Störungen fall en unabhängig von ihrer Diagnose bereits dann als rechtlich be deutsame Komorbiditäten in Betracht, wenn ihnen im konkreten Fall ressourcen hemmende Wirkung beizumessen ist (BGE 143 V 418 E. 8.1). Vorliegend sind somatische Gesundheitsschäden (E. 3.2 hiervor) ausgewiesen, welchen zwar keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit in angepasster sowie adaptierter Tätigkeit zuerkannt wurden, die aber als krankheitswertige Störungen dennoch als «Komorbiditäten» zu berücksichtigen sind ( Urk. 11/116/6). 4. 7.4 Bei den Komplexen «Persönlichkeit» und «sozialer Kontext» ergibt sich Folgendes: Die Beschwerdeführerin ist ledig und hat keine Kinder. Sie wohnt alleine in einer 3.5-Zimmerwohnung und hat einen engen Kontakt zur Mutter, die in der Nähe wohnt. Die Mutter sieht sie fast täglich und sie hat ausserdem guten Kontakt zu einer Nachbarin, welche ihr auch bei schweren Hausarbeiten wie Wäsche waschen hilft. Von vielen Kolleginnen hat sie sich zurückgezogen, da sie diese nicht mit ihrer Situation belasten woll t e. Als einschneidendes Erlebnis kann der Tod ihres leiblichen Vaters im Jahr 2007 genannt werden. Die Beschwerdeführerin steht am Morgen zwischen 07.00 Uhr und 10.00 Uhr auf, trink t einen Kaffee, liest ein Buch oder Nachrichten auf ihrem iPad. Diverse Hausarbeiten und Einkäufe erledigt sie im Laufe des Tages und bekommt dabei teilweise Unterstützung. Mit ihrem Hund geht sie dreimal am Tag raus und spielt auch mit ihm. Sie kocht nicht regelmässig und isst auch öfters nur etwas Kaltes. Zwischen 23.00 Uhr und 01.00 Uhr geht sie schliesslich ins Bett (vgl. Urk. 11/116/44-45). Hinsichtlich ihrer Persönlichkeit zeigt die Beschwerdeführerin ausgeprägte emotional-instabile Anteile mit Span nungszuständen sowie paranoiden und selbstunsicheren Persönlichkeitsanteilen. Die Beschwerdeführerin verfügt zwar über soziale Ressourcen und ist fähig, einen Tagesablauf zu bewältigen. Es sind jedoch sowohl limitierende Persönlichkeits merkmale als auch ein gewisser sozialer Rückzug erkennbar. Als Ressource ist die enge und im Alltag unterstützende Beziehung zur Mutter und zu einer Nachbarin anzusehen. 4. 7.5 In der Kategorie «Konsistenz» zielt der Indikator «gleichmässige Einschränkung des Aktivität en niveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen» auf die Frage ab, ob die diskutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (beziehungsweise bei Nichterwerbstätigen im Aufgabenbereich) einerseits und in den sonstigen Lebens bereichen (z.B. Freizeitgestaltung) anderseits gleich ausgeprägt ist, wobei das Aktivitätsniveau der versicherten Person stets im Verhältnis zur geltend ge machten Arbeitsunfähigkeit zu sehen ist (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 2 9. Juni 2016 E. 4.1.1). Gemäss oben ge schil dertem Tagesablauf kann auf eine gewisse Beschränkung geschlossen werden, was auch von den Gutachtern festgestellt wurde. Demnach sieht sich die Beschwer deführerin derzeit zu keinerlei beruflicher Tätigkeit in der Lage und begründet dies mit anstehenden Operationen ( Urk. 11/116/7). Das steht jedoch in Wider spruch zu den angegebenen Aktivitäten in den Bereichen Freizeit und Haushalt, einschliesslich der angegebenen mögliche n Urlaubsrei se im August 2017 mit dem Auto, obwohl es sich dabei lediglich um einen dreitägigen Aufenthalt in Grau bünden mit der Mutter gehandelt haben soll ( Urk. 1 S. 12 ). Gleichmässige Ein schränkungen des Aktivitätenniveaus in vergleichbaren Lebensbereichen bestehen nicht, der entsprechende Leidensdruck erscheint ebenfalls eher gering. Der nur bedarfsweise Analgetikabedarf ist ebenfalls diskrepant zu den angegebenen star ken Schmerzen. Die geklagten Symptome und Funktionseinbussen sind durch die Untersuchungsergebnisse nur zum Teil nachvollziehbar. Im Rahmen der gutach terlichen Untersuchung haben jedoch keine Hinweise auf eine Aggravation festgestellt werden können. In diesem Sinne kann festgehalten werden, dass bei der Beschwerdeführerin eine gewisse Einschränkung im Alltag vorhanden ist, aber nicht in vollem Umfang. V orliegend wird jedoch eine Arbeitsunfähigkeit von 50 und nicht 100 % geltend gemacht. E ine mittelgradige Einschränkung im All tag ist durchaus nachvollziehbar und das Aktivitätsniveau steht noch im Ver hältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit. 4. 7.6 Im Rahmen des Indikators „behandlungs- und eingliederungsanamnestisch aus gewiesener Leidensdruck“ (zur Abgrenzung vom Indikator „Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz“ vgl. Michael E. Meier, Ein Jahr Schmerz rechtsprechung S. 25 Rz 60) weist die Inanspruchnahme von therapeu tischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliede rungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex „Gesundheits schä digung") auf den tatsächlichen Leidensdruck hin. In ähnlicher Weise zu berück sichtigen ist das Verhalten der versicherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Eingliederung. Inkonsistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Einschränkung sei anders begründet als durch eine versicherte Gesundheitsbeeinträchtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundes gerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2). Diesbezüglich kann auf vorstehende Ausführungen zur Therapie und Medikation verwiesen werden. Ein e schlechte Compliance kann der Beschwerdeführerin nicht abgesprochen werden. So hat sie insbesondere im März 2013 eine stationäre Behandlung im I.___ bereits am dritten Behandlungstag wieder abgebrochen ( Urk. 11/116/51) oder die viermonatige tagesklinische Behandlung ab Oktober 2016 in der H.___ so unregelmässig wahrgenommen, dass nicht einmal ein Austritts- bzw. Verlaufsberic ht erstellt werden konnte (Urk. 11/116/50). Die Beschwerdeführerin hat damit für sie sehr wichtige Thera piemassnahmen nur unzureichend genutzt. In Anbetracht aber der bereits mehr fach durchgeführten übrigen stationären sowie ambulanten psychiatrischen Be handlungen, ist insgesamt behandlungs- und eingliederungsanamnestisch von einem mittleren Leidensdruck auszugehen. 4.7.7 Bei gesamthafter Betrachtung über die massgeblichen Indikatoren ist – überein stimmend mit den Gutachtern - eine medizinisch-gesundheitliche Anspruchs grundlage, welche zur Anerkennung einer aus psychischen Gründen einge schrän kten Arbeitsfähigkeit in angestammter sowie angepasster Tätigkeit führt, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgewiesen. 5. 5.1 Vorweg ist festzuhalten, dass Rentenleistungen erst dann auszurichten sind, wenn keine zumutbaren Eingliederungsmassnahmen mehr in Betracht fallen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_689/2019 vom 2 0. Dezember 2019 E. 3.1 und Urteil 9C_108/2912 vom 5. Juni 2012 E. 2.2.1). Der in der Invalidenversicherung geltende Grundsatz «Eingliederung vor Rente» bewirkt, dass die Rente hinter einer Eingliederungsmassnahme beziehungsweise dem damit verbundenen Taggeld zurücktritt (so Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG). Ein Rentenanspruch kann erst nach Beendigung der Eingliederungsmassnahmen entstehen, und zwar selbst dann, wenn diese nur einen Teilerfolg brachten oder scheiterten. Vor diesem Zeitpunkt ist eine Invalidenrente, gegebenenfalls auch rückwirkend, nur zuzusprechen, wenn die versicherte Person nicht oder noch nicht eingliederungsfähig ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_450/2019 vom 1 4. November 2019 E. 3.3.1 mit Hinweis auf BGE 121 V 190 E. 4c, d und e S. 192 ff.; auch Meyer/Reichmuth Recht sprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Aufl. 2014 N. 7 zu Art. 28 IVG ). Es steht fest, dass die Beschwerdeführerin ab April 2015 bis Ende Februar 201 6 Integrationsmassnahmen zur beruflichen Eingliederung im Sinne von Art. 14a IVG in Anspruch nahm, wofür ihr Taggelder respektive infolge einer Anstellung per Oktober 2015 ein Lohn ausgerichtet wurden. Damit war die Beschwerde führerin aus medizinischer Sicht eingliederungsfähig, sodass ein Rentenanspruch für diesen Zeitraum ohne Weiteres ausser Betracht fällt ( Art. 29 Abs. 2 IVG). Nach ihrer Anmeldung bei der Invaliden versicherung im Januar 2015 wäre ein Renten anspruch ab 1. Juli 2015 theoretisch möglich gewesen (Art. 29 Abs. 1 IVG); die Beschwerdeführerin hätte auch die Wartezeit nach Art. 28 Abs. 1 IVG erfüllt (siehe E. 3.2 hiervor). Im April 2016 verschlechterte sich dann der Gesundheits zustand der Beschwerdeführerin erneut und sie erhielt die Kündigung des Arbeits verhältnisses. Ein allfälliger Rentenanspruch besteht so mit frühestens ab 1. April 2016. 5.2 D e r Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin verschlechterte sich im April 2016 und sie begab sich ab 2 9. April 2016 in eine stationäre psychiatrische Be handlung in E.___. Gemäss Gutachten (Urk. 11/116) ist die Arbeitsfähigkeit vom 2 9. April 2016 bis 2 2. Mai 2016 aufgehoben gewesen. Es wurde zudem ein geschätzt, dass die Arbeitsfähigkeit über das Ende der stationären Behandlung in E.___ bis Ende der stationären Behandlung im F.___ am 3 0. September 2016 aufgehoben geblieben ist ( S. 8). Weiter nahm en die Gutachter an, dass noch bis Ende der Behandlung in der H.___ ein relativ ausgeprägtes Krankheitsbild vorgelegen hat und die Arbeits fähigkeit noch bis Mitte Februar 2017 weitgehend aufgehoben geblieben ist. Seit spätestens Mitte Februar 2017 dürfte dann aber die heutige Arbeitsfähigkeit von 50 % vorliegen. Ab dem 2 3. März 2017 wurde durch die Gutachter für vier Wochen postoperativ eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % festgelegt sowie eben falls vom 21. August 2017 für drei Monate. Ab Ende November 2017 wird bis auf Weiteres zudem von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen (S. 9). Die Verbesserung oder Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit ist zu berücksich tigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat und voraussichtlich weiter hin andauern wird ( Art. 88a Abs. 1 IVV). Zusammenfassend ergeben sich bei der Beschwerdeführerin folgende Erwerbsunfähigkeiten : V om 1. April 2016 bis 3 1. Juli 2017 (Ende April 2017 plus drei Monate) 100 %, v om 1. August 2017 bis 3 0. November 2017 (2 1. August 2017 plus drei Monate) 50 % und v om 1. Dezember 2017 bis 2 8. Februar 2018 (2 2. November 2017 plus drei Monate) wiederum 100 % und schliesslich vom 1. März 2018 bis auf Weite re s 50 %. 5. 3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des Einkom mens vergleichs gemäss Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG grund sätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Massgabe der im Einzel fall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annäherungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen ge nügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invalideneinkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Pro zentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Prozentvergleich; Urteil des Bun des gerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a). Der Invaliditätsgrad ist namentlich dann durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand bestimmen lassen und in letzterem Fall zudem angenommen werden kann, die Gegenüberstellung der nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hypothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere anwendbar, wenn die konkreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwischen Validen- und Invalideneinkommen die für den Umfang des Rentenanspruchs massgebenden Grenzwerte von 70, 60, 50 und 40 % (Art. 28 Abs. 2 IVG) eindeutig über- oder unterschreitet (Urteil des Bundes gerichts 9C_492/2018 vom 24. Januar 2019 E. 4.3.2 mit Hinweis auf Urteil 8C_333/2013 vom 11. Dezember 2013 E. 5.3 mit Hinweisen). Sind indessen Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom gleichen Tabel lenlohn zu berechnen, erübrigt sich deren genaue Ermittlung. Diesfalls entspricht der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung eines allfälligen Abzugs vom Tabellenlohn. Dies stellt keinen «Prozentvergleich» dar, sondern eine rein rechnerische Vereinfachung (Urteil des Bundesgerichts 8C_148/2017 vom 19. Juni 2017 E. 4 unter Hinweis auf Urteil 9C_675/2016 vom 18. April 2017 E. 3.2.1). 5.4 Die Beschwerdeführerin hatte gemäss eigenen Angaben vor den Eingliederungs massnahmen als Büroangestellte ein Einkommen von Fr. 5'600.-- pro Monat erzie lt ( Urk. 11/12/2). Nach einer erfolgreichen Arbeitsvermittlung durch die IV-Stelle erhielt sie eine Anstellung in einem Pensum von 70 % zu einem monat lichen Einkommen von Fr. 3'920.-- ( Urk. 11/43). Auf ein volles Pensum aufge rechnet, ergibt das ebenfalls ein Einkommen von Fr. 5'600. -- pro Monat. Da bei der Beschwerdeführerin die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in gleichem Umfang sowohl die angestammte als auch die angepasste Tätigkeit betrifft, kann von dem gutachterlich dargelegten Grad der Arbeitsunfähigkeit direkt auf den Invaliditätsgrad geschlossen werden. Mit Blick auf die Tabelle n der Schwei zerischen Lohnstrukturerhebung 2016 rechtfertigt sich ein solches Vorgehen eben falls, da sich die Zahlen im gleichen Rahmen bewegen und für die Beschwer deführerin zu keinem Nachteil führen. D i e bereits festgestellte n Arbeitsun fähig keit en (vgl. E. 5.2 hiervor) entspr e ch en damit auch dem Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin. Auf einen konkreten Einkomm ensvergleich unter Berück sich ti gung von Validen- und Invalideneinkommen kann unter den gegebenen Umständen verzichtet werden. 6. Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin den Rentenanspruch der Be schwerdeführerin zu Unrecht verneint. Die Beschwerdeführerin hat für die Zeit vom 1. April 2016 bis 3 1. Juli 2017 Anspruch auf eine ganze Rente, für die Zeit ab 1. August 2017 bis 3 0. November 2017 auf ein e halbe Rente, vom 1. Dezember 2017 bis 2 8. Februar 2018 wiederum auf eine ganze Rente und ab 1. März 2018 Anspruch auf eine halbe Rente. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde. 7. 7.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG), auf Fr. 800.-- anzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerde gegnerin aufzuerlegen. Damit erweist sich das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Pro zessführung ( Urk. 1 S. 2) als gegenstandslos. 7.2 Aufgrund ihres Obsiegens steht der anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG und § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozial versicherungsgericht (GSVGer) eine Parteientschädigung zu. Diese wird ohne Rück sicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen ( § 34 Abs. 3 GSVGer) und ist ermessensweise auf Fr. 2’5 00.-- (inklusive Barauslage n und Mehrwertsteuer) festzusetzen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 1 8. Februar 2019 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin für die Z eit vom 1. April 2016 bis 3 1. Juli 2017 Anspruch auf eine ganze Rente, für die Zeit ab 1. August 2017 bis 3 0. November 2017 Anspruch auf eine halbe Rente, vom 1. Dezember 2017 bis 2 8. Februar 2018 auf eine ganze Rente und ab 1. März 2018 auf eine halbe Rente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der unentgeltlichen Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Stephanie C. Elms, Zug, eine Prozessentschädi gung von Fr. 2’5 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Stephanie C. Elms (unter Beilage von Urk. 10) - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubBabic

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00215 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Babic Urteil vom 14. Mai 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie C. Elms schadenanwaelte AG Industriestrasse 13c, 6300 Zug gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1979, ohne erlernten Beruf, meldete sich am 1. Juli 2014 unter Hinweis auf fehlende Belastbarkeit, Schlafstörungen, Sinnlosigkeit des Lebens («sehe keinen Sinn im Leben») sowie Angstzustände bei der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 11/2). Die IV-Stelle tätigte Abklärungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht und prüfte Eingliederungsmassnahmen, welche per 9. Dezember 2014 aufgrund ein er Absage durch die Versicherte abgeschlossen wurden (Urk. 11/20). Mit Schreiben vom 6. Januar 2015 ( Urk. 11/22) wandte sich die Versicherte wie derum an die IV-Stelle mit dem Wunsch nach beruflichen Massnahmen. Nach weiteren Abklärungen der beruflich-erwerblichen Situation ( Urk. 11/33) erteilte die IV-Stelle mit Mitteilung vom 2. April 2015 ( Urk. 11/38) sowie 1 9. Juni 2015 ( Urk. 11/41) Kostengutsprache n für ein Job Coaching im Rahmen der Arbeits vermittlung und schloss die Arbeitsvermittlung per 26. Februar 201 6 erfolgreich ab ( Urk. 11/45). Die IV-Stelle holte sodann Akten des Kollektivkrankent aggeld -V ersicherers ein ( Urk. 11/49-50) u nd stellte mit Vorbescheid vom 7. März 2016 die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht ( Urk. 11/ 53). Nach erhobenen Einw ä nd en vom 6. April 2016 ( Urk. 11/57) sowie 4. Mai 2016 ( Urk. 11/60) und noch w ährend des laufenden Vorbescheidverfahrens verschlechterte sich der Ge sundheitszustand der Versicherten und sie erlitt im Juni 2016 einen Unfall ( Urk. 11/71/3-4). Ab April 2016 begab sie sich aufgrund der psychischen Be schwerden in mehrer e stationäre psychiatrische Aufenthalte ( Urk. 11/67 und Urk. 11/69 ). Die IV-Stelle holte Akte n des Unfallversicherers ( Urk. 11/71 ) sowie weitere medizinische Unterlagen ( Urk. 11/75, Urk. 11/84 und Urk. 11/95 ) ein. In der Folge anerkannte die IV-Stelle einen weiteren Abklärungsbedarf und ver an lasste eine bidisziplinäre Begut achtung ( Y.___ -Gutachten vom 26. September 2018, Urk. 11/116). Nach Eingang der Stellungnahme der Versicherten vom 22. November 2018 (Urk. 11/121) wies die IV-Stelle das Rentenbegehren der Versicherten m it Verfü gung vom 1 8. Februar 2019 ab ( Urk. 2). 2. Dagegen erhob die Versichert e mit Eingabe vom 2 0. März 2019 ( Urk. 1) Beschwer de und beantragte, die Verfügung vom 1 8. Februar 2019 sei aufzuheben (1.), die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, der Beschwerdeführerin Leistungen nach IVG auszurichten (2.), eventualiter seien den Gutachtern Rückfragen zu stellen (3.), alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerde geg nerin. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte sie die unentgeltliche Rechts pflege sowie die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 1 3. Mai 2019 ( Urk. 10) beantragte die Beschwerde gegnerin d ie die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 1 5. Mai 2019 ( Urk. 12) zur Kenntnis gebracht. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 UV170510 Beweiswert eines Arztberichts 08.2018 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründet e die angefochtene Verfügun g vom 18. Febru ar 2019 ( Urk. 2) damit, dass keine gesundheitliche Beeinträchtigung vorliege, welche die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit dauerhaft einschrä nke - psychosoziale Faktoren stü nden im Vordergrund. Es handle sich um psychische Beeinträchtigungen, die vorwiegend durch äussere Umstände oder ungünstige Umgebung verursacht worden seien. Bei zumutbarer Veränderung der Verhält nisse würden diese versch w i n den. Da solchen Störungen der Charakter der Dauer haftigkeit fehle, seien sie an sich nicht invalidisierend. Durch eine tagesklinische psychiatrische Behandlung mit regelmässiger Teilnahme am Therapieprogramm würde sich die Arbeitsfähigkeit um ca. 20 % verbessern las sen. Die Arbeits fähig keit könne auch durch eine tagesklinische Behandlung innerhalb vom 6-12 Mona ten gesteigert werden. Bisher seien nicht alle empfohlenen Therapien wahr ge nommen beziehungsweise frühzeitig beendet worden. Die Beschwerdeführerin habe während der Abklärung angegeben, dass sie täglich drei Mal mit dem Hund rausgehe. Sie könne die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen und fahre auch mit dem Auto. Sie sei somit reisefähig. In i hrer Freizeit gehe sie ab und zu schwimmen, sei in der Natur und grilliere draussen. Sie pflege einen engen Kon takt zur Mutter sowie einer Nachbarin. Diese würden sie auch bei schweren Haushaltsarbeiten unterstützen. Finanziell werde sie durch das Sozialamt unter stützt. Sie selbst sehe sich derzeit zu keiner Tätigkeit in der Lage. Diese Aussage begründe sie mit den anstehenden Operationen (Rücken und Hüfte). Diese Aus sage stehe im Gegensatz zu den angegebenen Aktivitäten in ihrer Freizeit und im Haushalt. Dies schliesse die möglichen Urlaubsreisen im August 2017 mit dem Auto ein. Es bestünden keine gleichmässigen Einschränkungen in allen Lebens bereichen. Durch die Untersuchungsbefunde seien die geklagten Symptome und Funktionseinbussen nur teilweise nachvollziehbar. Der Leidensdruck erscheine eher gering. Der nur bedarfsweise Analgetikabedarf sei diskrepant zu den an gegebenen ständigen starken Schmerzen. Es lägen keine somatischen Beschwer den mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit vor. Es habe kein stimmiges Gesamtbild für ein IV-relevantes psychisches Leide n aufgezeigt werden können. Aus medizi nischer Sicht sei eine Arbeitsfähigkeit von 50 % steigerbar ausge wiesen. Die therapeutischen Optionen seien nicht ausgeschöpft und die Beschwer deführerin habe keine Eingliederungsversuche unternommen. Es sei ihr daher trotz Beschwerden zumutbar, eine r Erwerbstätigkeit nachzugehen (S. 2 f.). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), wenn man die Indikatoren BGE 141 V 281 richtig beurteile – was näher dargelegt wird (S. 6 ff.) - und die offensichtlich vorhandenen Belastungsfaktoren berück sichtige, sei eine 50%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auch rechtlich überwiegend wah rscheinlich bewiesen, weshalb ih r Anspruch auf eine IV-Rente zu Unrecht verneint worden sei. Die Gutachte r seien zur Einschätzung gelangt, die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin könne sich frühestens nach 6 bis 12 Monaten verbessern. Retrospektiv seien sie zur Beurteilung gelangt, dass die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin bis Ende 2014 gänzlich au fgehoben gewesen sei. Ab Anfang 2015 habe sodann eine 50%ige Arbeitsfähigkeit be standen, welche bis Mitte Oktober 2015 angehalten habe. Danach habe die Be schwerdeführerin 70 % gearbeitet bis zur psychischen Dekompensation Ende April 2016, womit sich die Arbeitsfähigkeit auf 30-50 % reduziert habe. Während dem einmonatigen stationären Aufenthalt bis Ende Mai 2016 sei die Arbeits fähigkeit gänzlich aufgehoben gewesen, was bis Februar 2017 angedauert habe. Danach sei von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen (S. 13). Spätestens ab Januar 2015 habe die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine IV-Rente, ent sprechend der attestierten Arbeitsunfähigkeit der Gutachter. Wenn die Beschwer de gegn erin davon ausgehe, der Zu stand der Beschwerdeführerin la sse sich mit einer zumutbaren und geeigneten Behandlung verbessern, wäre eine befristete Rente in Verbindung mit einer Auflage zur Durchführung einer Behandlung zu sprechen (S. 14). 2.3 Streitig und zu prüfen ist das Vorliegen eines invalidisierenden Gesundheits schadens und der daraus abgeleitete Anspruch der Beschwerdeführerin auf Leis tungen der Invalidenversicherung. 3. 3.1 Der behandelnde Arzt, m ed. pract. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psycho therapie FMH, hielt in seinem Bericht vom 1. März 2018 ( Urk. 11/95/1-6) keine Diagnosen mit oder ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 1). Zum ärztliche n Befund führte er aus, die Beschwerdeführerin sei nicht belastbar, psychisch, mental und körperlich, und knapp fähig, sich selbständig zu versorgen. Die Arbeitsunfähigkeit betrage seit März 2016 100 % bis weiterhin (S. 2). Auf grund seiner Untersuchung sei die Beschwerdeführerin sowohl in einem den Be hinderungen angepassten zweiten Arbeitsmarkt wie auch sicherlich im ersten Arbeitsmarkt vorläufig 100 % arbeitsunfähig (S. 4). 3.2 Dr. med. A.___, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, sowie Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom Y.___ hielten in ihrem bidisziplinären Gutacht en vom 26. September 2018 (Urk. 11/116/1-56) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 6): - Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (F33.1) - Kombinierte Persönlichkeitsstörung mit emotional-instabilen, paranoiden und selbstunsicheren Anteilen (F61.0) Keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit massen sie folgenden Diagnosen zu (S. 6 f.): - Posttraumatische Femurkopfnekrose und beginnende Arthrose Hüfte rechts - Pseudoradikuläres Lumbalsyndrom beidseits bei moderaten Spondyl arthrosen LWK 4/5 - Knöchern konsolidierte dorsale Spondylodese BWK 11 - LWK 2 - Geringe linkskonvexe thorakolumbale Skoliose - Senk-Spreizfuss beidseits Zum Belastungsprofil führten d ie Gutachter aus, geeignet seien körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeiten ohne Zwangshaltungen der Brust- und Lenden wirbelsäule. Des Weiteren seien regelmässige, gut strukturierte Tätigkeiten ohne besonderen Zeitdruck und ohne erhöhte Anforderungen an die emotionale Belast barkeit geeignet. Zu vermeiden seien sehr unregelmässige Arbeitszeiten sowie Nachtschichten. Kundenkontakt sei möglich, vermieden werden sollten aber Tätig keiten mit konflikthaften Kundenkontakten (z.B. Tätigkeit im Beschwerde management; S. 7). Die Experten äusserten sich auch zur Arbeitsfähigkeit in der bisherigen und in einer leidensangepassten Tätigkeit (S. 8 ff. ; Ziff. 4.7 und 4.8 sind inhaltlich identisch ). Die Beurteilung sei für den relevanten Zeitraum ab Juli 2013 erfolgt. Zu diesem Zeitpunkt werde von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit der Beschwer deführerin ausgegangen. Gemäss Unterlagen hätten zwar bereits ab Sommer 2013 gesundheitliche Beeinträchtigungen bestanden, zu einer psychischen Dekompen sation und dann auch zur Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit sei es aber erst nach der als sehr kränkend erlebten Kündigung am 3 0. Oktober 2013 gekommen. Nach der Kündigung sei die Arbeitsfähigkeit aufgehoben gewesen. Im psychia trischen Gutachten vom 2 9. November 2014 werde bis Ende 2014 noch eine auf gehobene Arbeitsfähigkeit gesehen, was insgesamt nachvollziehbar erscheine. Es sei damals eingeschätzt beziehungsweise prognostiziert worden, dass ab dem 1. Januar 2015 eine Arbeitsfähigkeit von 50 % vorliege, dies sei auch eingetreten. Die damals prognostizierte weitere Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf 100 % bis Ende Januar 2015 sei aber zu optimistisch gewesen. Die Arbeitsfähigkeit habe sich nicht über 50 % hinaus verbessert, dafür spreche auch eine Tätigkeit zu 50 % als Bereiterin in einem Reitstall ab Ende März 2015 bis Mitte Mai 201 5. Die Tätigkeit als Bereiterin sei in gegenseitigem Einvernehmen zu Ende gegangen. Aus dem Bericht des C.___ der D.___ vom 1 5. Juni 2015 gehe hervor, dass die Beschwer deführerin nach Arbeitsbeginn habe feststellen müssen, dass sich die Arbeits- und Vertragsbedingungen von dem vorher mündlich Kommunizierten unterschieden. Ferner sei im Arbeitsvertag nur eine Befristung bis 3 1. Juli 2015 enthalten ge wesen. Es sei daraufhin zu einer Auflösung des Arbeitsvertrages in gegenseitigem Einvernehmen gekommen, offensichtlich aus nicht-medizinischen Gründen. Auch nach Mitte Mai 2015 habe daher weiter eine Arbeitsfähigkeit von 50 % bestanden. Ab dem 1 9. Oktober 2015 sei die Beschwerdeführerin zu 70 % als Büroangestellte tätig gewesen. Spätestens ab diesem Datum habe die Arbeits fähigkeit 70 % betragen. Nach einer erneuten psychischen Dekompensation sei ab dem 2 9. April 2016 eine stationäre psychiatrische Behandlung in E.___ erfolgt. Es werde daher eingeschätzt, dass die Beschwerdeführerin noch bis ca. März 2016 zu 70 % arbeitsfähig gewesen sei; im April 2016 dürfte die Arbeits fähigkeit nur noch im Bereich von 30 - 50% gelegen haben. Ab Eintritt in die Klinik in E.___ am 2 9. April 2016 bis Ende der dortigen stationären Be handlung am 2 2. Mai 2016 sei die Arbeitsfähigkeit aufgehoben gewesen. Eine wesentliche Besserung sei nicht eingetreten, es sei eine «Weiterbehandlung auf einer Spezialstation DBT » empfohlen worden, welche dann vom 2 2. August 2016 bis 3 0. September 2016 in der D.___, F.___ erfolgt sei (S. 8). Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit werde eingeschätzt, dass die se über das Ende der stationären Behandlung in E.___ bis Ende der stationären Behandlung im F.___ am 3 0. September 2016 aufgehoben geblieben sei. Im Bericht der D.___, G.___ vom 15. November 2016 an die IV-Stelle werde mitgeteilt, dass sich die Beschwerdeführerin ab dem 1 7. Oktober 2016 in der H.___ in Behandlung befinde. Im Rahmen der Begutachtung habe die Be schwerdeführerin mitgeteilt, dass die dortige Behandlung über einen Zeitraum von vier Monaten erfolgt sei, also bis Mitte Februar 201 7. Seitens der D.___ werde aktuell aber mitgeteilt, dass die Beschwerdeführerin diese Therapie so un regelmässig wahrgenommen habe, dass nicht einmal ein Verlaufs- oder Austritts bericht erstellt worden sei. Bei aus diesem Grund fehlendem Verlaufsbericht sei die Beurteilung des Verlaufs der Arbeitsfäh igkeit sehr erschwert. Unter der Vor aussetzung, dass unabhängig von der nicht regelmässigen Teilnahme noch bis Ende der Behandlung in der Tagesklinik ein relativ ausgeprägtes Krankheitsbild vorgelegen habe, könne angenommen werden, dass die Arbeitsfähigkeit noch bis Mitte Februar 2017 weitgehend aufgehoben gewesen sei. Seit spätestens Mitte Februar 2017 dürfte aber die heutige Arbeitsfähigkeit von 50 % vorliegen. Ab dem 2 3. März 2017 sei für vier Wochen postoperativ (OSG-Arthroskopie, Osteo syn thesematerial entf ernung Tibia und Fibula, S. 25 u nten) eine 100%ige Arbeits unfähigkeit der Beschwerdeführerin nachvollziehbar. Danach werde von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen. Ab dem 2 1. August 2017 werde eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für drei Monate postoperativ eingeschätzt. Ab Ende November 2017 werde von einer erneuten 50%igen Arbeitsfähigkeit der Beschwe r deführerin ausgegangen (S. 8 ff.). Die Gutachter präzisierten zud em, dass die Arbeitsfähigkeit le diglich von psychiatrischer Seite eingeschränkt werde (S. 10). Zur Compliance der Beschwerdeführerin führten s ie sodann aus, es müsse fest gestellt werden, dass sie zweimal wichtige ihr angebotene Therapiemassnahmen nicht beziehungsweise nicht ausreichend wahrgenommen habe. Im März 2013 habe die Beschwerdeführerin eine stationäre psychiatrische Behandlung im I.___ aufgenommen, diese aber bereits am dritten Behandlungstag wieder beendet (S. 10). Eine tagesklinische psychiatrische Behandlung ab dem 17. Oktober 2016 habe die Beschwerdeführerin so unregelmässig wahrge nom men, dass gemäss D.___ nicht einmal ein diesbezüglicher Verlaufs- und Aus trittsbericht erstellt worden sei (S. 11). 4. 4.1 Das eingeholte Gutachten ( Urk. 11/116/1-56; vgl. E. 3.2 hiervor) beruht auf den erforderlichen Untersuchungen, ist für die streitigen Belange umfassend und wurde in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den fallrelevanten Vorak ten (S. 13 ff.) erstellt. Die Gutachter legten die medizinischen Zusammenhänge einleuchtend dar (S. 4 ff.), beurteilten die medizinische Situation überzeugend und setzten sich mit den geklagten Beschwerden und dem Verhalten der Be schwerdeführerin (S. 23 ff, S. 42 ff.) auseinander. Sie gelangten sodann zum aus führlich begründeten Schluss, dass die Beschwerdeführerin in ihrer ange stam mtem sowie angepassten Tätigk eit ab Ende November 2017 zu 50 % arbeitsfähig ist (S. 8 f.). Die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin war bereits vor November 2017 schwankend und betrug kaum je 100 %. Die Gutachter begründeten sodann nachvollziehbar, inwiefern das Tätigkeitsprofil der Beschwerdeführerin anzu passen ist. So führten sie aus, dass Fähigkeitsstörungen in den Bereichen Durchhalte fähigkeit, Flexibilität und Umstellungsfähigkeit sowie Selbstbehauptungsfähig keit bestehen. Aufgrund der in den Akten erwähnten posttraumatisch en Femur kopfnekrose rechts können von orthopädisch-traumatologischer Seite daher nur körperlich leichte Tätigkeiten empfo hlen werden. Aufgrund der erfolgten dorsalen Spondylodese BWK11 - LWK 2 sowie der moderaten degenerativen Verände rungen im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule sind wechselbelastende Tätig keiten ohne Zwangshaltungen der Brust- und Lendenwirbelsäule geeignet ( S. 7 ). Dies erscheint angesichts der geschilderten Befunde als schlüssig. Insbesondere legte Dr. A.___ schlüssig dar, weshalb aus orthopädisch-traumatologischer Sicht keine Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit bestehen. Er beschrieb verständlich, dass während der Untersuchung die Halswirbelsäule frei beweglich ohne Anhalt auf eine Reizung zervikaler Nervenwurzeln war. Im Bereich der ebenfalls frei beweglichen Brustwirbelsäule mit reizlosen Narbenverhältnissen nach Spondyl odese erfolgten Druck- und Klopfschmerzangaben über den Costotransversal ge lenken 11 und 12 beidseits, die vermutlich durch das in situ befindliche Spon dylodesematerial bedingt sind. Hinweise auf eine Reizung thorakaler und lum baler Nervenwurzeln bestand en im Rahmen der Untersuchung nicht. Es bestand auch eine frei bewegliche Lendenwirbelsäule mit harmonischer Lordose. Bei fehlender Angabe von Anlauf-, Belastungs- und Ruheschm erzen sowie fehlender Schmerzang aben während der Untersuchung, insbesondere bei der Innenrotation, konnte die Indikation zur Implantation einer Hüft-TEP rechts nicht nachvoll zogen werden. Die Hüftbe schwerde n wurden vom Gutachter eher als pseudoradi kulär eingeschätzt. Auch das frei bewegliche linke Sprunggelenk war ohne Erguss, ohne Kapselschwellung und ohne Druckschmerzan g abe. Das ansonsten frei bewegliche rechte Ellenbogengelenk zeigte lediglich ein geringgradiges Streck defizit von 5°, war ansonsten aber ohne Schwellung und ohne Druck schmerzangabe ( S. 29 f. ). Das Gutachten entspricht damit den rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Entscheidungsgrundlage (vgl. E. 1. 3 hiervor). Vorliegend ist aufgrund der somatischen Vorbringen keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit gegeben. Umstritten ist hingegen, ob aufgrund der gutachter li chen Beurteilung der psychischen Beschwerden eine Einschränkung der Arbeits fähigkeit besteht. 4.2 Nach der Rechtsprechung ist es in sämtlichen Fällen gesundheitlicher Beein trächtigungen, somit auch bei psychischen Störungen, keineswegs allein Sache der mit dem konkreten Einzelfall (gutachterlich) befassten Arztpersonen, selber abschliessend und für die rechtsanwendende Stelle (Verwaltung, Gericht) verbind lich zu entscheiden, ob das medizinisch festgestellt e Leiden zu einer (andauernden oder vorü berg ehenden) Arbeitsunfähigkeit (bestimmter Höhe und Ausprägung) führt. Aufgrund dieser tatsächlichen und rechtlichen Gegebenheiten hat die Recht sprechung seit jeher die Aufgaben von Rechtsanwender und Arztperson im Rahmen der Invaliditätsbemessung wie folgt verteilt: Sache des (begutachtenden) Mediziners ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu b eschreiben, das heisst mit den Mitteln fach gerechter ärztlicher Untersuchung unter Berücksichtigung der subjektiven Be schwerden die Befund e zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der Sachverständige seine genuine Aufgabe, wofür Verwaltung und im Streitfall Gericht nicht kompetent sind. Bei der Folgenabschätzung der erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen für die Arbeitsfähigkeit kommt der Arztperson hingegen keine abschliessende Beurteilungskompetenz zu (BGE 140 V 193 E. 3.1 und 3.2). Von einer medizinischen Einschätzung der Arbeits fähigkeit kann damit aus rechtlicher Sicht abgewichen werden, ohne dass ein - wie vorliegend grundsätzlich beweiskräftiges - Gutachten dadurch seinen Beweis wert verlöre (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_106/2015 vom 1. April 2015 E. 6.3). Das Vorliegen einer allfälligen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit gilt es somit nachfolgend zu prüfen. 4.3 Vorliegend ist die somatische Seite der gesundheitlichen Einschränkungen der Beschwerdeführerin im Grundsatz nicht bestritten. Uneinigkeit besteht aber bei der Beurteilung der Auswirkung der Diagnosen in psychiatrischer Hinsicht auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. Während die Beschwerdegegnerin in Abweichung zum vorzitierten Y.___ -Gutachten gestützt auf eine durch ge führte Res sourcenprüfung eine relevante Beeinträchtigung verneinte (Urk. 11/122 S. 8 ff.), erachtet die Beschwerdeführerin die gutachterliche Einschätzung als verbindlich und eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50 % als ausge wiesen (Urk. 1 S. 6 f f.). Anzumerken bleibt, dass der Bericht von Dr. Z.___ keine neuen Erkenntnisse bringt bezüglich Diagnosen und deren Auswirkungen auf die Arbei tsfähigkeit (E. 3.1), weshalb nicht weiter darauf einzugehen ist. 4.4 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor aus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Inva lidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätio logie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der ver sicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 4. 5 Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen). Das strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indikatoren, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einer seits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_590/2017 vom 15. Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Inva liditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medi zinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwie gender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Janu ar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). 4.6 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3) - Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) - Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2) Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1 5. März 2018 E. 7.4). 4.7 4.7.1 Was den Komplex «Gesundheitssc hädigung» respektive den Indika tor der «Aus prägung der diagnoserelevanten Befunde» angeht, ist festzuhalten, dass nur dort, wo bereits in den Diagnosekriterien ein Bezug zum Schweregrad gefordert wird, ein solcher nicht erreichter Schweregrad gegebenenfalls bereits den Ausschluss einer krankheitswertigen Störung erlauben würde. Verallgemeinert auf sämtliche psychiatrischen Diagnosen angewendet, greift diese Auffassung jedoch zu kurz. Fehlt in der Diagnose die Schweregradbezogenheit, zeigt sich die Schwere der Störung in ihrer rechtlichen Relevanz erst bei deren funktion ellen Auswirkungen (vorgenannter BGE 143 V 418 E. 5.2.2). Der Gesundheitszustand der Beschwerde führerin hat sich nach einer Kündigung der Arbeitsstelle Ende Oktober 2013 zunächst verschlechtert, konnte aber durch Eingliederungsmassnahmen ab An fang 2015 wieder verbessert werden. I m April 2016 kam es jedoch aufgrund einer erneuten psychischen Dekompensation zu einer Verschlechterung des Gesund heitszustandes. Die Beschwerdeführerin leidet nach Aussagen der Gutachter an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode, sowie an einer kombinierten Persönlichkeitsstörung mit emotional-instabilen, paranoiden und selbstunsicheren Anteilen mit 50%iger Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. In Bezug auf den funktionellen Schweregrad erweist sich der Indikator der diagnoserelevanten Befunde damit als mittelgradig ausgeprägt. Psychosoziale Faktoren, welche rechtlich keine Invalidität zu begründen vermö gen, sind zwar vorhanden, doch zieht sich die Verschlechterung des vorliegenden psychiatrischen Krankheitsbildes gemäss Dr. B.___ nun schon seit Oktober 2013 hin. Die Arbeitsunfähigkeit ist damit grundsätzlich auf ein psychisches Leiden mit Krankheitswert zurückzuführen. 4. 7.2 Bezüglich des Indikators «Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder – resi stenz » kann nicht von einer kontinuierlichen Verschlechterung ohne Behandlungserfolg gesprochen werden. Nachdem sich die Beschwerdeführerin im Juli 2014 zum Bezug von Rentenleistungen angemeldet hat, konnte per Februar 2015 die Arbeitsvermittlung erfolgreich abgeschlossen werden und die Beschwerde füh rerin in der Folge eine Stelle im Umfang von 70 % antreten. Letztere musste schliesslich aufgrund einer Verschlechterung des Gesundheitszustands per April 2016 krankheitsbedingt aufgegeb en werden. Im Y.___ -Gutachten hält Dr. B.___ jedoch auch fest, dass die Beschwerdeführerin zweimal wichtige ihr angebotene Therapiemassnahmen nicht beziehungsweise nicht ausreichend wahrgenommen hat. Im März 2013 hat die Beschwerdeführerin eine stationäre psychiatrische Behandlung im I.___ aufgenommen, diese aber bereits am dritten Behandlungstag wieder beendet. Eine tagesklinische psychiatrische Be handlung ab dem 1 7. Oktober 2016 hat die Beschwerdeführerin so unregelmässig wahrgenommen, dass gemäss D.___ nicht einmal ein diesbezüglicher Ver laufs- und Austrittsbericht erstellt werden konnte (Urk. 11/116/52). Dr. B.___ empfiehlt eine tagesklinische psychiatrische Behandlung mit regelmässiger Teil nahme am Therapieprogramm. Er schätzt, dass durch diese Massnahme die Arbeitsfähigkeit um ca. 20 % verbessert werden könnte ( Urk. 11/116/55). Die Beschwerdeführerin befindet sich ausserdem seit 2013 in psychiatrischer Behand lung bei Dr. Z.___. Aus dem von ihm eingereichten Arztbericht ist jedoch nicht ersichtlich, wie häufig die Behandlung stattfindet (vgl. E. 3.1 hiervor). Somit kann festgehalten werden, dass die Compliance der Beschwerdeführerin durchaus verbesserungswürdig ist und die Arbeitsunfähigkeit mit geeigneten Massnahmen um ca. 20 % verringert werden könnte. Nichtsdestotrotz spricht dies nicht gegen eine derzeitige mittelgradige Ausprägung der Symptomatik, welche auch vom Gutachter so angenommen wird. 4.7.3 Störungen fall en unabhängig von ihrer Diagnose bereits dann als rechtlich be deutsame Komorbiditäten in Betracht, wenn ihnen im konkreten Fall ressourcen hemmende Wirkung beizumessen ist (BGE 143 V 418 E. 8.1). Vorliegend sind somatische Gesundheitsschäden (E. 3.2 hiervor) ausgewiesen, welchen zwar keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit in angepasster sowie adaptierter Tätigkeit zuerkannt wurden, die aber als krankheitswertige Störungen dennoch als «Komorbiditäten» zu berücksichtigen sind ( Urk. 11/116/6). 4. 7.4 Bei den Komplexen «Persönlichkeit» und «sozialer Kontext» ergibt sich Folgendes: Die Beschwerdeführerin ist ledig und hat keine Kinder. Sie wohnt alleine in einer 3.5-Zimmerwohnung und hat einen engen Kontakt zur Mutter, die in der Nähe wohnt. Die Mutter sieht sie fast täglich und sie hat ausserdem guten Kontakt zu einer Nachbarin, welche ihr auch bei schweren Hausarbeiten wie Wäsche waschen hilft. Von vielen Kolleginnen hat sie sich zurückgezogen, da sie diese nicht mit ihrer Situation belasten woll t e. Als einschneidendes Erlebnis kann der Tod ihres leiblichen Vaters im Jahr 2007 genannt werden. Die Beschwerdeführerin steht am Morgen zwischen 07.00 Uhr und 10.00 Uhr auf, trink t einen Kaffee, liest ein Buch oder Nachrichten auf ihrem iPad. Diverse Hausarbeiten und Einkäufe erledigt sie im Laufe des Tages und bekommt dabei teilweise Unterstützung. Mit ihrem Hund geht sie dreimal am Tag raus und spielt auch mit ihm. Sie kocht nicht regelmässig und isst auch öfters nur etwas Kaltes. Zwischen 23.00 Uhr und 01.00 Uhr geht sie schliesslich ins Bett (vgl. Urk. 11/116/44-45). Hinsichtlich ihrer Persönlichkeit zeigt die Beschwerdeführerin ausgeprägte emotional-instabile Anteile mit Span nungszuständen sowie paranoiden und selbstunsicheren Persönlichkeitsanteilen. Die Beschwerdeführerin verfügt zwar über soziale Ressourcen und ist fähig, einen Tagesablauf zu bewältigen. Es sind jedoch sowohl limitierende Persönlichkeits merkmale als auch ein gewisser sozialer Rückzug erkennbar. Als Ressource ist die enge und im Alltag unterstützende Beziehung zur Mutter und zu einer Nachbarin anzusehen. 4. 7.5 In der Kategorie «Konsistenz» zielt der Indikator «gleichmässige Einschränkung des Aktivität en niveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen» auf die Frage ab, ob die diskutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (beziehungsweise bei Nichterwerbstätigen im Aufgabenbereich) einerseits und in den sonstigen Lebens bereichen (z.B. Freizeitgestaltung) anderseits gleich ausgeprägt ist, wobei das Aktivitätsniveau der versicherten Person stets im Verhältnis zur geltend ge machten Arbeitsunfähigkeit zu sehen ist (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 2 9. Juni 2016 E. 4.1.1). Gemäss oben ge schil dertem Tagesablauf kann auf eine gewisse Beschränkung geschlossen werden, was auch von den Gutachtern festgestellt wurde. Demnach sieht sich die Beschwer deführerin derzeit zu keinerlei beruflicher Tätigkeit in der Lage und begründet dies mit anstehenden Operationen ( Urk. 11/116/7). Das steht jedoch in Wider spruch zu den angegebenen Aktivitäten in den Bereichen Freizeit und Haushalt, einschliesslich der angegebenen mögliche n Urlaubsrei se im August 2017 mit dem Auto, obwohl es sich dabei lediglich um einen dreitägigen Aufenthalt in Grau bünden mit der Mutter gehandelt haben soll ( Urk. 1 S. 12 ). Gleichmässige Ein schränkungen des Aktivitätenniveaus in vergleichbaren Lebensbereichen bestehen nicht, der entsprechende Leidensdruck erscheint ebenfalls eher gering. Der nur bedarfsweise Analgetikabedarf ist ebenfalls diskrepant zu den angegebenen star ken Schmerzen. Die geklagten Symptome und Funktionseinbussen sind durch die Untersuchungsergebnisse nur zum Teil nachvollziehbar. Im Rahmen der gutach terlichen Untersuchung haben jedoch keine Hinweise auf eine Aggravation festgestellt werden können. In diesem Sinne kann festgehalten werden, dass bei der Beschwerdeführerin eine gewisse Einschränkung im Alltag vorhanden ist, aber nicht in vollem Umfang. V orliegend wird jedoch eine Arbeitsunfähigkeit von 50 und nicht 100 % geltend gemacht. E ine mittelgradige Einschränkung im All tag ist durchaus nachvollziehbar und das Aktivitätsniveau steht noch im Ver hältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit. 4. 7.6 Im Rahmen des Indikators „behandlungs- und eingliederungsanamnestisch aus gewiesener Leidensdruck“ (zur Abgrenzung vom Indikator „Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz“ vgl. Michael E. Meier, Ein Jahr Schmerz rechtsprechung S. 25 Rz 60) weist die Inanspruchnahme von therapeu tischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliede rungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex „Gesundheits schä digung") auf den tatsächlichen Leidensdruck hin. In ähnlicher Weise zu berück sichtigen ist das Verhalten der versicherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Eingliederung. Inkonsistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Einschränkung sei anders begründet als durch eine versicherte Gesundheitsbeeinträchtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundes gerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2). Diesbezüglich kann auf vorstehende Ausführungen zur Therapie und Medikation verwiesen werden. Ein e schlechte Compliance kann der Beschwerdeführerin nicht abgesprochen werden. So hat sie insbesondere im März 2013 eine stationäre Behandlung im I.___ bereits am dritten Behandlungstag wieder abgebrochen ( Urk. 11/116/51) oder die viermonatige tagesklinische Behandlung ab Oktober 2016 in der H.___ so unregelmässig wahrgenommen, dass nicht einmal ein Austritts- bzw. Verlaufsberic ht erstellt werden konnte (Urk. 11/116/50). Die Beschwerdeführerin hat damit für sie sehr wichtige Thera piemassnahmen nur unzureichend genutzt. In Anbetracht aber der bereits mehr fach durchgeführten übrigen stationären sowie ambulanten psychiatrischen Be handlungen, ist insgesamt behandlungs- und eingliederungsanamnestisch von einem mittleren Leidensdruck auszugehen. 4.7.7 Bei gesamthafter Betrachtung über die massgeblichen Indikatoren ist – überein stimmend mit den Gutachtern - eine medizinisch-gesundheitliche Anspruchs grundlage, welche zur Anerkennung einer aus psychischen Gründen einge schrän kten Arbeitsfähigkeit in angestammter sowie angepasster Tätigkeit führt, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgewiesen. 5. 5.1 Vorweg ist festzuhalten, dass Rentenleistungen erst dann auszurichten sind, wenn keine zumutbaren Eingliederungsmassnahmen mehr in Betracht fallen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_689/2019 vom 2 0. Dezember 2019 E. 3.1 und Urteil 9C_108/2912 vom 5. Juni 2012 E. 2.2.1). Der in der Invalidenversicherung geltende Grundsatz «Eingliederung vor Rente» bewirkt, dass die Rente hinter einer Eingliederungsmassnahme beziehungsweise dem damit verbundenen Taggeld zurücktritt (so Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG). Ein Rentenanspruch kann erst nach Beendigung der Eingliederungsmassnahmen entstehen, und zwar selbst dann, wenn diese nur einen Teilerfolg brachten oder scheiterten. Vor diesem Zeitpunkt ist eine Invalidenrente, gegebenenfalls auch rückwirkend, nur zuzusprechen, wenn die versicherte Person nicht oder noch nicht eingliederungsfähig ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_450/2019 vom 1 4. November 2019 E. 3.3.1 mit Hinweis auf BGE 121 V 190 E. 4c, d und e S. 192 ff.; auch Meyer/Reichmuth Recht sprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Aufl. 2014 N. 7 zu Art. 28 IVG ). Es steht fest, dass die Beschwerdeführerin ab April 2015 bis Ende Februar 201 6 Integrationsmassnahmen zur beruflichen Eingliederung im Sinne von Art. 14a IVG in Anspruch nahm, wofür ihr Taggelder respektive infolge einer Anstellung per Oktober 2015 ein Lohn ausgerichtet wurden. Damit war die Beschwerde führerin aus medizinischer Sicht eingliederungsfähig, sodass ein Rentenanspruch für diesen Zeitraum ohne Weiteres ausser Betracht fällt ( Art. 29 Abs. 2 IVG). Nach ihrer Anmeldung bei der Invaliden versicherung im Januar 2015 wäre ein Renten anspruch ab 1. Juli 2015 theoretisch möglich gewesen (Art. 29 Abs. 1 IVG); die Beschwerdeführerin hätte auch die Wartezeit nach Art. 28 Abs. 1 IVG erfüllt (siehe E. 3.2 hiervor). Im April 2016 verschlechterte sich dann der Gesundheits zustand der Beschwerdeführerin erneut und sie erhielt die Kündigung des Arbeits verhältnisses. Ein allfälliger Rentenanspruch besteht so mit frühestens ab 1. April 2016. 5.2 D e r Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin verschlechterte sich im April 2016 und sie begab sich ab 2 9. April 2016 in eine stationäre psychiatrische Be handlung in E.___. Gemäss Gutachten (Urk. 11/116) ist die Arbeitsfähigkeit vom 2 9. April 2016 bis 2 2. Mai 2016 aufgehoben gewesen. Es wurde zudem ein geschätzt, dass die Arbeitsfähigkeit über das Ende der stationären Behandlung in E.___ bis Ende der stationären Behandlung im F.___ am 3 0. September 2016 aufgehoben geblieben ist ( S. 8). Weiter nahm en die Gutachter an, dass noch bis Ende der Behandlung in der H.___ ein relativ ausgeprägtes Krankheitsbild vorgelegen hat und die Arbeits fähigkeit noch bis Mitte Februar 2017 weitgehend aufgehoben geblieben ist. Seit spätestens Mitte Februar 2017 dürfte dann aber die heutige Arbeitsfähigkeit von 50 % vorliegen. Ab dem 2 3. März 2017 wurde durch die Gutachter für vier Wochen postoperativ eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % festgelegt sowie eben falls vom 21. August 2017 für drei Monate. Ab Ende November 2017 wird bis auf Weiteres zudem von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen (S. 9). Die Verbesserung oder Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit ist zu berücksich tigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat und voraussichtlich weiter hin andauern wird ( Art. 88a Abs. 1 IVV). Zusammenfassend ergeben sich bei der Beschwerdeführerin folgende Erwerbsunfähigkeiten : V om 1. April 2016 bis 3 1. Juli 2017 (Ende April 2017 plus drei Monate) 100 %, v om 1. August 2017 bis 3 0. November 2017 (2 1. August 2017 plus drei Monate) 50 % und v om 1. Dezember 2017 bis 2 8. Februar 2018 (2 2. November 2017 plus drei Monate) wiederum 100 % und schliesslich vom 1. März 2018 bis auf Weite re s 50 %. 5. 3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des Einkom mens vergleichs gemäss Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG grund sätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Massgabe der im Einzel fall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annäherungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen ge nügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invalideneinkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Pro zentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Prozentvergleich; Urteil des Bun des gerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a). Der Invaliditätsgrad ist namentlich dann durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand bestimmen lassen und in letzterem Fall zudem angenommen werden kann, die Gegenüberstellung der nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hypothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere anwendbar, wenn die konkreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwischen Validen- und Invalideneinkommen die für den Umfang des Rentenanspruchs massgebenden Grenzwerte von 70, 60, 50 und 40 % (Art. 28 Abs. 2 IVG) eindeutig über- oder unterschreitet (Urteil des Bundes gerichts 9C_492/2018 vom 24. Januar 2019 E. 4.3.2 mit Hinweis auf Urteil 8C_333/2013 vom 11. Dezember 2013 E. 5.3 mit Hinweisen). Sind indessen Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom gleichen Tabel lenlohn zu berechnen, erübrigt sich deren genaue Ermittlung. Diesfalls entspricht der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung eines allfälligen Abzugs vom Tabellenlohn. Dies stellt keinen «Prozentvergleich» dar, sondern eine rein rechnerische Vereinfachung (Urteil des Bundesgerichts 8C_148/2017 vom 19. Juni 2017 E. 4 unter Hinweis auf Urteil 9C_675/2016 vom 18. April 2017 E. 3.2.1). 5.4 Die Beschwerdeführerin hatte gemäss eigenen Angaben vor den Eingliederungs massnahmen als Büroangestellte ein Einkommen von Fr. 5'600.-- pro Monat erzie lt ( Urk. 11/12/2). Nach einer erfolgreichen Arbeitsvermittlung durch die IV-Stelle erhielt sie eine Anstellung in einem Pensum von 70 % zu einem monat lichen Einkommen von Fr. 3'920.-- ( Urk. 11/43). Auf ein volles Pensum aufge rechnet, ergibt das ebenfalls ein Einkommen von Fr. 5'600. -- pro Monat. Da bei der Beschwerdeführerin die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in gleichem Umfang sowohl die angestammte als auch die angepasste Tätigkeit betrifft, kann von dem gutachterlich dargelegten Grad der Arbeitsunfähigkeit direkt auf den Invaliditätsgrad geschlossen werden. Mit Blick auf die Tabelle n der Schwei zerischen Lohnstrukturerhebung 2016 rechtfertigt sich ein solches Vorgehen eben falls, da sich die Zahlen im gleichen Rahmen bewegen und für die Beschwer deführerin zu keinem Nachteil führen. D i e bereits festgestellte n Arbeitsun fähig keit en (vgl. E. 5.2 hiervor) entspr e ch en damit auch dem Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin. Auf einen konkreten Einkomm ensvergleich unter Berück sich ti gung von Validen- und Invalideneinkommen kann unter den gegebenen Umständen verzichtet werden. 6. Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin den Rentenanspruch der Be schwerdeführerin zu Unrecht verneint. Die Beschwerdeführerin hat für die Zeit vom 1. April 2016 bis 3 1. Juli 2017 Anspruch auf eine ganze Rente, für die Zeit ab 1. August 2017 bis 3 0. November 2017 auf ein e halbe Rente, vom 1. Dezember 2017 bis 2 8. Februar 2018 wiederum auf eine ganze Rente und ab 1. März 2018 Anspruch auf eine halbe Rente. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde. 7. 7.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG), auf Fr. 800.-- anzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerde gegnerin aufzuerlegen. Damit erweist sich das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Pro zessführung ( Urk. 1 S. 2) als gegenstandslos. 7.2 Aufgrund ihres Obsiegens steht der anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG und § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozial versicherungsgericht (GSVGer) eine Parteientschädigung zu. Diese wird ohne Rück sicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen ( § 34 Abs. 3 GSVGer) und ist ermessensweise auf Fr. 2’5 00.-- (inklusive Barauslage n und Mehrwertsteuer) festzusetzen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 1 8. Februar 2019 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin für die Z eit vom 1. April 2016 bis 3 1. Juli 2017 Anspruch auf eine ganze Rente, für die Zeit ab 1. August 2017 bis 3 0. November 2017 Anspruch auf eine halbe Rente, vom 1. Dezember 2017 bis 2 8. Februar 2018 auf eine ganze Rente und ab 1. März 2018 auf eine halbe Rente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der unentgeltlichen Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Stephanie C. Elms, Zug, eine Prozessentschädi gung von Fr. 2’5 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Stephanie C. Elms (unter Beilage von Urk. 10) - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubBabic

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2019.00215 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Babic Urteil vom 14. Mai 2020

IV.2019.00215

IV.2019.00215

IV.2019.00215 III. Kammer

III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Babic

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Babic

Urteil vom 14. Mai 2020

Urteil vom 14. Mai 2020 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie C. Elms

vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie C. Elms schadenanwaelte AG

schadenanwaelte AG Industriestrasse 13c, 6300 Zug

Industriestrasse 13c, 6300 Zug gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1979, ohne erlernten Beruf, meldete sich am 1. Juli 2014 unter Hinweis auf fehlende Belastbarkeit, Schlafstörungen, Sinnlosigkeit des Lebens («sehe keinen Sinn im Leben») sowie Angstzustände bei der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 11/2). Die IV-Stelle tätigte Abklärungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht und prüfte Eingliederungsmassnahmen, welche per 9. Dezember 2014 aufgrund ein er Absage durch die Versicherte abgeschlossen wurden (Urk. 11/20). Mit Schreiben vom 6. Januar 2015 ( Urk. 11/22) wandte sich die Versicherte wie derum an die IV-Stelle mit dem Wunsch nach beruflichen Massnahmen. Nach weiteren Abklärungen der beruflich-erwerblichen Situation ( Urk. 11/33) erteilte die IV-Stelle mit Mitteilung vom 2. April 2015 ( Urk. 11/38) sowie 1 9. Juni 2015 ( Urk. 11/41) Kostengutsprache n für ein Job Coaching im Rahmen der Arbeits vermittlung und schloss die Arbeitsvermittlung per 26. Februar 201 6 erfolgreich ab ( Urk. 11/45). Die IV-Stelle holte sodann Akten des Kollektivkrankent aggeld -V ersicherers ein ( Urk. 11/49-50) u nd stellte mit Vorbescheid vom 7. März 2016 die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht ( Urk. 11/ 53). Nach erhobenen Einw ä nd en vom 6. April 2016 ( Urk. 11/57) sowie 4. Mai 2016 ( Urk. 11/60) und noch w ährend des laufenden Vorbescheidverfahrens verschlechterte sich der Ge sundheitszustand der Versicherten und sie erlitt im Juni 2016 einen Unfall ( Urk. 11/71/3-4). Ab April 2016 begab sie sich aufgrund der psychischen Be schwerden in mehrer e stationäre psychiatrische Aufenthalte ( Urk. 11/67 und Urk. 11/69 ). Die IV-Stelle holte Akte n des Unfallversicherers ( Urk. 11/71 ) sowie weitere medizinische Unterlagen ( Urk. 11/75, Urk. 11/84 und Urk. 11/95 ) ein. In der Folge anerkannte die IV-Stelle einen weiteren Abklärungsbedarf und ver an lasste eine bidisziplinäre Begut achtung ( Y.___ -Gutachten vom 26. September 2018, Urk. 11/116).

1. X.___, geboren 1979, ohne erlernten Beruf, meldete sich am 1. Juli 2014 unter Hinweis auf fehlende Belastbarkeit, Schlafstörungen, Sinnlosigkeit des Lebens («sehe keinen Sinn im Leben») sowie Angstzustände bei der Sozial versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 11/2). Die IV-Stelle tätigte Abklärungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht und prüfte Eingliederungsmassnahmen, welche per 9. Dezember 2014 aufgrund ein er Absage durch die Versicherte abgeschlossen wurden (Urk. 11/20). Mit Schreiben vom 6. Januar 2015 ( Urk. 11/22) wandte sich die Versicherte wie derum an die IV-Stelle mit dem Wunsch nach beruflichen Massnahmen. Nach weiteren Abklärungen der beruflich-erwerblichen Situation ( Urk. 11/33) erteilte die IV-Stelle mit Mitteilung vom 2. April 2015 ( Urk. 11/38) sowie 1 9. Juni 2015 ( Urk. 11/41) Kostengutsprache n für ein Job Coaching im Rahmen der Arbeits vermittlung und schloss die Arbeitsvermittlung per 26. Februar 201 6 erfolgreich ab ( Urk. 11/45). Die IV-Stelle holte sodann Akten des Kollektivkrankent aggeld -V ersicherers ein ( Urk. 11/49-50) u nd stellte mit Vorbescheid vom 7. März 2016 die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht ( Urk. 11/ 53). Nach erhobenen Einw ä nd en vom 6. April 2016 ( Urk. 11/57) sowie 4. Mai 2016 ( Urk. 11/60) und noch w ährend des laufenden Vorbescheidverfahrens verschlechterte sich der Ge sundheitszustand der Versicherten und sie erlitt im Juni 2016 einen Unfall ( Urk. 11/71/3-4). Ab April 2016 begab sie sich aufgrund der psychischen Be schwerden in mehrer e stationäre psychiatrische Aufenthalte ( Urk. 11/67 und Urk. 11/69 ). Die IV-Stelle holte Akte n des Unfallversicherers ( Urk. 11/71 ) sowie weitere medizinische Unterlagen ( Urk. 11/75, Urk. 11/84 und Urk. 11/95 ) ein. In der Folge anerkannte die IV-Stelle einen weiteren Abklärungsbedarf und ver an lasste eine bidisziplinäre Begut achtung ( Y.___ -Gutachten vom 26. September 2018, Urk. 11/116). Nach Eingang der Stellungnahme der Versicherten vom 22. November 2018 (Urk. 11/121) wies die IV-Stelle das Rentenbegehren der Versicherten m it Verfü gung vom 1 8. Februar 2019 ab ( Urk. 2).

Nach Eingang der Stellungnahme der Versicherten vom 22. November 2018 (Urk. 11/121) wies die IV-Stelle das Rentenbegehren der Versicherten m it Verfü gung vom 1 8. Februar 2019 ab ( Urk. 2). 2. Dagegen erhob die Versichert e mit Eingabe vom 2 0. März 2019 ( Urk. 1) Beschwer de und beantragte, die Verfügung vom 1 8. Februar 2019 sei aufzuheben (1.), die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, der Beschwerdeführerin Leistungen nach IVG auszurichten (2.), eventualiter seien den Gutachtern Rückfragen zu stellen (3.), alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerde geg nerin. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte sie die unentgeltliche Rechts pflege sowie die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes (S. 2).

2. Dagegen erhob die Versichert e mit Eingabe vom 2 0. März 2019 ( Urk. 1) Beschwer de und beantragte, die Verfügung vom 1 8. Februar 2019 sei aufzuheben (1.), die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, der Beschwerdeführerin Leistungen nach IVG auszurichten (2.), eventualiter seien den Gutachtern Rückfragen zu stellen (3.), alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerde geg nerin. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte sie die unentgeltliche Rechts pflege sowie die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 1 3. Mai 2019 ( Urk. 10) beantragte die Beschwerde gegnerin d ie die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 1 5. Mai 2019 ( Urk. 12) zur Kenntnis gebracht.

Mit Beschwerdeantwort vom 1 3. Mai 2019 ( Urk. 10) beantragte die Beschwerde gegnerin d ie die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 1 5. Mai 2019 ( Urk. 12) zur Kenntnis gebracht. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 UV170510 Beweiswert eines Arztberichts 08.2018 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).

1.3 UV170510 Beweiswert eines Arztberichts 08.2018 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründet e die angefochtene Verfügun g vom 18. Febru ar 2019 ( Urk. 2) damit, dass keine gesundheitliche Beeinträchtigung vorliege, welche die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit dauerhaft einschrä nke - psychosoziale Faktoren stü nden im Vordergrund. Es handle sich um psychische Beeinträchtigungen, die vorwiegend durch äussere Umstände oder ungünstige Umgebung verursacht worden seien. Bei zumutbarer Veränderung der Verhält nisse würden diese versch w i n den. Da solchen Störungen der Charakter der Dauer haftigkeit fehle, seien sie an sich nicht invalidisierend. Durch eine tagesklinische psychiatrische Behandlung mit regelmässiger Teilnahme am Therapieprogramm würde sich die Arbeitsfähigkeit um ca. 20 % verbessern las sen. Die Arbeits fähig keit könne auch durch eine tagesklinische Behandlung innerhalb vom 6-12 Mona ten gesteigert werden. Bisher seien nicht alle empfohlenen Therapien wahr ge nommen beziehungsweise frühzeitig beendet worden. Die Beschwerdeführerin habe während der Abklärung angegeben, dass sie täglich drei Mal mit dem Hund rausgehe. Sie könne die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen und fahre auch mit dem Auto. Sie sei somit reisefähig. In i hrer Freizeit gehe sie ab und zu schwimmen, sei in der Natur und grilliere draussen. Sie pflege einen engen Kon takt zur Mutter sowie einer Nachbarin. Diese würden sie auch bei schweren Haushaltsarbeiten unterstützen. Finanziell werde sie durch das Sozialamt unter stützt. Sie selbst sehe sich derzeit zu keiner Tätigkeit in der Lage. Diese Aussage begründe sie mit den anstehenden Operationen (Rücken und Hüfte). Diese Aus sage stehe im Gegensatz zu den angegebenen Aktivitäten in ihrer Freizeit und im Haushalt. Dies schliesse die möglichen Urlaubsreisen im August 2017 mit dem Auto ein. Es bestünden keine gleichmässigen Einschränkungen in allen Lebens bereichen. Durch die Untersuchungsbefunde seien die geklagten Symptome und Funktionseinbussen nur teilweise nachvollziehbar. Der Leidensdruck erscheine eher gering. Der nur bedarfsweise Analgetikabedarf sei diskrepant zu den an gegebenen ständigen starken Schmerzen. Es lägen keine somatischen Beschwer den mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit vor. Es habe kein stimmiges Gesamtbild für ein IV-relevantes psychisches Leide n aufgezeigt werden können. Aus medizi nischer Sicht sei eine Arbeitsfähigkeit von 50 % steigerbar ausge wiesen. Die therapeutischen Optionen seien nicht ausgeschöpft und die Beschwer deführerin habe keine Eingliederungsversuche unternommen. Es sei ihr daher trotz Beschwerden zumutbar, eine r Erwerbstätigkeit nachzugehen (S. 2 f.).

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründet e die angefochtene Verfügun g vom 18. Febru ar 2019 ( Urk. 2) damit, dass keine gesundheitliche Beeinträchtigung vorliege, welche die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit dauerhaft einschrä nke - psychosoziale Faktoren stü nden im Vordergrund. Es handle sich um psychische Beeinträchtigungen, die vorwiegend durch äussere Umstände oder ungünstige Umgebung verursacht worden seien. Bei zumutbarer Veränderung der Verhält nisse würden diese versch w i n den. Da solchen Störungen der Charakter der Dauer haftigkeit fehle, seien sie an sich nicht invalidisierend. Durch eine tagesklinische psychiatrische Behandlung mit regelmässiger Teilnahme am Therapieprogramm würde sich die Arbeitsfähigkeit um ca. 20 % verbessern las sen. Die Arbeits fähig keit könne auch durch eine tagesklinische Behandlung innerhalb vom 6-12 Mona ten gesteigert werden. Bisher seien nicht alle empfohlenen Therapien wahr ge nommen beziehungsweise frühzeitig beendet worden. Die Beschwerdeführerin habe während der Abklärung angegeben, dass sie täglich drei Mal mit dem Hund rausgehe. Sie könne die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen und fahre auch mit dem Auto. Sie sei somit reisefähig. In i hrer Freizeit gehe sie ab und zu schwimmen, sei in der Natur und grilliere draussen. Sie pflege einen engen Kon takt zur Mutter sowie einer Nachbarin. Diese würden sie auch bei schweren Haushaltsarbeiten unterstützen. Finanziell werde sie durch das Sozialamt unter stützt. Sie selbst sehe sich derzeit zu keiner Tätigkeit in der Lage. Diese Aussage begründe sie mit den anstehenden Operationen (Rücken und Hüfte). Diese Aus sage stehe im Gegensatz zu den angegebenen Aktivitäten in ihrer Freizeit und im Haushalt. Dies schliesse die möglichen Urlaubsreisen im August 2017 mit dem Auto ein. Es bestünden keine gleichmässigen Einschränkungen in allen Lebens bereichen. Durch die Untersuchungsbefunde seien die geklagten Symptome und Funktionseinbussen nur teilweise nachvollziehbar. Der Leidensdruck erscheine eher gering. Der nur bedarfsweise Analgetikabedarf sei diskrepant zu den an gegebenen ständigen starken Schmerzen. Es lägen keine somatischen Beschwer den mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit vor. Es habe kein stimmiges Gesamtbild für ein IV-relevantes psychisches Leide n aufgezeigt werden können. Aus medizi nischer Sicht sei eine Arbeitsfähigkeit von 50 % steigerbar ausge wiesen. Die therapeutischen Optionen seien nicht ausgeschöpft und die Beschwer deführerin habe keine Eingliederungsversuche unternommen. Es sei ihr daher trotz Beschwerden zumutbar, eine r Erwerbstätigkeit nachzugehen (S. 2 f.). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), wenn man die Indikatoren BGE 141 V 281 richtig beurteile – was näher dargelegt wird (S. 6 ff.) - und die offensichtlich vorhandenen Belastungsfaktoren berück sichtige, sei eine 50%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auch rechtlich überwiegend wah rscheinlich bewiesen, weshalb ih r Anspruch auf eine IV-Rente zu Unrecht verneint worden sei. Die Gutachte r seien zur Einschätzung gelangt, die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin könne sich frühestens nach 6 bis 12 Monaten verbessern. Retrospektiv seien sie zur Beurteilung gelangt, dass die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin bis Ende 2014 gänzlich au fgehoben gewesen sei. Ab Anfang 2015 habe sodann eine 50%ige Arbeitsfähigkeit be standen, welche bis Mitte Oktober 2015 angehalten habe. Danach habe die Be schwerdeführerin 70 % gearbeitet bis zur psychischen Dekompensation Ende April 2016, womit sich die Arbeitsfähigkeit auf 30-50 % reduziert habe. Während dem einmonatigen stationären Aufenthalt bis Ende Mai 2016 sei die Arbeits fähigkeit gänzlich aufgehoben gewesen, was bis Februar 2017 angedauert habe. Danach sei von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen (S. 13). Spätestens ab Januar 2015 habe die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine IV-Rente, ent sprechend der attestierten Arbeitsunfähigkeit der Gutachter. Wenn die Beschwer de gegn erin davon ausgehe, der Zu stand der Beschwerdeführerin la sse sich mit einer zumutbaren und geeigneten Behandlung verbessern, wäre eine befristete Rente in Verbindung mit einer Auflage zur Durchführung einer Behandlung zu sprechen (S. 14).

2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), wenn man die Indikatoren BGE 141 V 281 richtig beurteile – was näher dargelegt wird (S. 6 ff.) und die offensichtlich vorhandenen Belastungsfaktoren berück sichtige, sei eine 50%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auch rechtlich überwiegend wah rscheinlich bewiesen, weshalb ih r Anspruch auf eine IV-Rente zu Unrecht verneint worden sei. Die Gutachte r seien zur Einschätzung gelangt, die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin könne sich frühestens nach 6 bis 12 Monaten verbessern. Retrospektiv seien sie zur Beurteilung gelangt, dass die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin bis Ende 2014 gänzlich au fgehoben gewesen sei. Ab Anfang 2015 habe sodann eine 50%ige Arbeitsfähigkeit be standen, welche bis Mitte Oktober 2015 angehalten habe. Danach habe die Be schwerdeführerin 70 % gearbeitet bis zur psychischen Dekompensation Ende April 2016, womit sich die Arbeitsfähigkeit auf 30-50 % reduziert habe. Während dem einmonatigen stationären Aufenthalt bis Ende Mai 2016 sei die Arbeits fähigkeit gänzlich aufgehoben gewesen, was bis Februar 2017 angedauert habe. Danach sei von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen (S. 13). Spätestens ab Januar 2015 habe die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine IV-Rente, ent sprechend der attestierten Arbeitsunfähigkeit der Gutachter. Wenn die Beschwer de gegn erin davon ausgehe, der Zu stand der Beschwerdeführerin la sse sich mit einer zumutbaren und geeigneten Behandlung verbessern, wäre eine befristete Rente in Verbindung mit einer Auflage zur Durchführung einer Behandlung zu sprechen (S. 14). 2.3 Streitig und zu prüfen ist das Vorliegen eines invalidisierenden Gesundheits schadens und der daraus abgeleitete Anspruch der Beschwerdeführerin auf Leis tungen der Invalidenversicherung.

2.3 Streitig und zu prüfen ist das Vorliegen eines invalidisierenden Gesundheits schadens und der daraus abgeleitete Anspruch der Beschwerdeführerin auf Leis tungen der Invalidenversicherung. 3.

3. 3.1 Der behandelnde Arzt, m ed. pract. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psycho therapie FMH, hielt in seinem Bericht vom 1. März 2018 ( Urk. 11/95/1-6) keine Diagnosen mit oder ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 1). Zum ärztliche n Befund führte er aus, die Beschwerdeführerin sei nicht belastbar, psychisch, mental und körperlich, und knapp fähig, sich selbständig zu versorgen. Die Arbeitsunfähigkeit betrage seit März 2016 100 % bis weiterhin (S. 2). Auf grund seiner Untersuchung sei die Beschwerdeführerin sowohl in einem den Be hinderungen angepassten zweiten Arbeitsmarkt wie auch sicherlich im ersten Arbeitsmarkt vorläufig 100 % arbeitsunfähig (S. 4).

3.1 Der behandelnde Arzt, m ed. pract. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psycho therapie FMH, hielt in seinem Bericht vom 1. März 2018 ( Urk. 11/95/1-6) keine Diagnosen mit oder ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 1). Zum ärztliche n Befund führte er aus, die Beschwerdeführerin sei nicht belastbar, psychisch, mental und körperlich, und knapp fähig, sich selbständig zu versorgen. Die Arbeitsunfähigkeit betrage seit März 2016 100 % bis weiterhin (S. 2). Auf grund seiner Untersuchung sei die Beschwerdeführerin sowohl in einem den Be hinderungen angepassten zweiten Arbeitsmarkt wie auch sicherlich im ersten Arbeitsmarkt vorläufig 100 % arbeitsunfähig (S. 4). 3.2 Dr. med. A.___, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, sowie Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom Y.___ hielten in ihrem bidisziplinären Gutacht en vom 26. September 2018 (Urk. 11/116/1-56) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 6):

3.2 Dr. med. A.___, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, sowie Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom Y.___ hielten in ihrem bidisziplinären Gutacht en vom 26. September 2018 (Urk. 11/116/1-56) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 6): - Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (F33.1)

Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (F33.1) - Kombinierte Persönlichkeitsstörung mit emotional-instabilen, paranoiden und selbstunsicheren Anteilen (F61.0)

Kombinierte Persönlichkeitsstörung mit emotional-instabilen, paranoiden und selbstunsicheren Anteilen (F61.0) Keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit massen sie folgenden Diagnosen zu (S. 6 f.):

Keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit massen sie folgenden Diagnosen zu (S. 6 f.): - Posttraumatische Femurkopfnekrose und beginnende Arthrose Hüfte rechts

Posttraumatische Femurkopfnekrose und beginnende Arthrose Hüfte rechts - Pseudoradikuläres Lumbalsyndrom beidseits bei moderaten Spondyl arthrosen LWK 4/5

Pseudoradikuläres Lumbalsyndrom beidseits bei moderaten Spondyl arthrosen LWK 4/5 - Knöchern konsolidierte dorsale Spondylodese BWK 11 - LWK 2

Knöchern konsolidierte dorsale Spondylodese BWK 11 - LWK 2 - Geringe linkskonvexe thorakolumbale Skoliose

Geringe linkskonvexe thorakolumbale Skoliose - Senk-Spreizfuss beidseits

Senk-Spreizfuss beidseits Zum Belastungsprofil führten d ie Gutachter aus, geeignet seien körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeiten ohne Zwangshaltungen der Brust- und Lenden wirbelsäule. Des Weiteren seien regelmässige, gut strukturierte Tätigkeiten ohne besonderen Zeitdruck und ohne erhöhte Anforderungen an die emotionale Belast barkeit geeignet. Zu vermeiden seien sehr unregelmässige Arbeitszeiten sowie Nachtschichten. Kundenkontakt sei möglich, vermieden werden sollten aber Tätig keiten mit konflikthaften Kundenkontakten (z.B. Tätigkeit im Beschwerde management; S. 7).

Zum Belastungsprofil führten d ie Gutachter aus, geeignet seien körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeiten ohne Zwangshaltungen der Brust- und Lenden wirbelsäule. Des Weiteren seien regelmässige, gut strukturierte Tätigkeiten ohne besonderen Zeitdruck und ohne erhöhte Anforderungen an die emotionale Belast barkeit geeignet. Zu vermeiden seien sehr unregelmässige Arbeitszeiten sowie Nachtschichten. Kundenkontakt sei möglich, vermieden werden sollten aber Tätig keiten mit konflikthaften Kundenkontakten (z.B. Tätigkeit im Beschwerde management; S. 7). Die Experten äusserten sich auch zur Arbeitsfähigkeit in der bisherigen und in einer leidensangepassten Tätigkeit (S. 8 ff. ; Ziff. 4.7 und 4.8 sind inhaltlich identisch ). Die Beurteilung sei für den relevanten Zeitraum ab Juli 2013 erfolgt. Zu diesem Zeitpunkt werde von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit der Beschwer deführerin ausgegangen. Gemäss Unterlagen hätten zwar bereits ab Sommer 2013 gesundheitliche Beeinträchtigungen bestanden, zu einer psychischen Dekompen sation und dann auch zur Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit sei es aber erst nach der als sehr kränkend erlebten Kündigung am 3 0. Oktober 2013 gekommen. Nach der Kündigung sei die Arbeitsfähigkeit aufgehoben gewesen. Im psychia trischen Gutachten vom 2 9. November 2014 werde bis Ende 2014 noch eine auf gehobene Arbeitsfähigkeit gesehen, was insgesamt nachvollziehbar erscheine. Es sei damals eingeschätzt beziehungsweise prognostiziert worden, dass ab dem 1. Januar 2015 eine Arbeitsfähigkeit von 50 % vorliege, dies sei auch eingetreten. Die damals prognostizierte weitere Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf 100 % bis Ende Januar 2015 sei aber zu optimistisch gewesen. Die Arbeitsfähigkeit habe sich nicht über 50 % hinaus verbessert, dafür spreche auch eine Tätigkeit zu 50 % als Bereiterin in einem Reitstall ab Ende März 2015 bis Mitte Mai 201 5. Die Tätigkeit als Bereiterin sei in gegenseitigem Einvernehmen zu Ende gegangen. Aus dem Bericht des C.___ der D.___ vom 1 5. Juni 2015 gehe hervor, dass die Beschwer deführerin nach Arbeitsbeginn habe feststellen müssen, dass sich die Arbeits- und Vertragsbedingungen von dem vorher mündlich Kommunizierten unterschieden. Ferner sei im Arbeitsvertag nur eine Befristung bis 3 1. Juli 2015 enthalten ge wesen. Es sei daraufhin zu einer Auflösung des Arbeitsvertrages in gegenseitigem Einvernehmen gekommen, offensichtlich aus nicht-medizinischen Gründen. Auch nach Mitte Mai 2015 habe daher weiter eine Arbeitsfähigkeit von 50 % bestanden. Ab dem 1 9. Oktober 2015 sei die Beschwerdeführerin zu 70 % als Büroangestellte tätig gewesen. Spätestens ab diesem Datum habe die Arbeits fähigkeit 70 % betragen. Nach einer erneuten psychischen Dekompensation sei ab dem 2 9. April 2016 eine stationäre psychiatrische Behandlung in E.___ erfolgt. Es werde daher eingeschätzt, dass die Beschwerdeführerin noch bis ca. März 2016 zu 70 % arbeitsfähig gewesen sei; im April 2016 dürfte die Arbeits fähigkeit nur noch im Bereich von 30 - 50% gelegen haben. Ab Eintritt in die Klinik in E.___ am 2 9. April 2016 bis Ende der dortigen stationären Be handlung am 2 2. Mai 2016 sei die Arbeitsfähigkeit aufgehoben gewesen. Eine wesentliche Besserung sei nicht eingetreten, es sei eine «Weiterbehandlung auf einer Spezialstation DBT » empfohlen worden, welche dann vom 2 2. August 2016 bis 3 0. September 2016 in der D.___, F.___ erfolgt sei (S. 8). Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit werde eingeschätzt, dass die se über das Ende der stationären Behandlung in E.___ bis Ende der stationären Behandlung im F.___ am 3 0. September 2016 aufgehoben geblieben sei. Im Bericht der D.___, G.___ vom 15. November 2016 an die IV-Stelle werde mitgeteilt, dass sich die Beschwerdeführerin ab dem 1 7. Oktober 2016 in der H.___ in Behandlung befinde. Im Rahmen der Begutachtung habe die Be schwerdeführerin mitgeteilt, dass die dortige Behandlung über einen Zeitraum von vier Monaten erfolgt sei, also bis Mitte Februar 201 7. Seitens der D.___ werde aktuell aber mitgeteilt, dass die Beschwerdeführerin diese Therapie so un regelmässig wahrgenommen habe, dass nicht einmal ein Verlaufs- oder Austritts bericht erstellt worden sei. Bei aus diesem Grund fehlendem Verlaufsbericht sei die Beurteilung des Verlaufs der Arbeitsfäh igkeit sehr erschwert. Unter der Vor aussetzung, dass unabhängig von der nicht regelmässigen Teilnahme noch bis Ende der Behandlung in der Tagesklinik ein relativ ausgeprägtes Krankheitsbild vorgelegen habe, könne angenommen werden, dass die Arbeitsfähigkeit noch bis Mitte Februar 2017 weitgehend aufgehoben gewesen sei. Seit spätestens Mitte Februar 2017 dürfte aber die heutige Arbeitsfähigkeit von 50 % vorliegen. Ab dem 2 3. März 2017 sei für vier Wochen postoperativ (OSG-Arthroskopie, Osteo syn thesematerial entf ernung Tibia und Fibula, S. 25 u nten) eine 100%ige Arbeits unfähigkeit der Beschwerdeführerin nachvollziehbar. Danach werde von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen. Ab dem 2 1. August 2017 werde eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für drei Monate postoperativ eingeschätzt. Ab Ende November 2017 werde von einer erneuten 50%igen Arbeitsfähigkeit der Beschwe r deführerin ausgegangen (S. 8 ff.). Die Gutachter präzisierten zud em, dass die Arbeitsfähigkeit le diglich von psychiatrischer Seite eingeschränkt werde (S. 10).

Die Experten äusserten sich auch zur Arbeitsfähigkeit in der bisherigen und in einer leidensangepassten Tätigkeit (S. 8 ff. ; Ziff. 4.7 und 4.8 sind inhaltlich identisch ). Die Beurteilung sei für den relevanten Zeitraum ab Juli 2013 erfolgt. Zu diesem Zeitpunkt werde von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit der Beschwer deführerin ausgegangen. Gemäss Unterlagen hätten zwar bereits ab Sommer 2013 gesundheitliche Beeinträchtigungen bestanden, zu einer psychischen Dekompen sation und dann auch zur Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit sei es aber erst nach der als sehr kränkend erlebten Kündigung am 3 0. Oktober 2013 gekommen. Nach der Kündigung sei die Arbeitsfähigkeit aufgehoben gewesen. Im psychia trischen Gutachten vom 2 9. November 2014 werde bis Ende 2014 noch eine auf gehobene Arbeitsfähigkeit gesehen, was insgesamt nachvollziehbar erscheine. Es sei damals eingeschätzt beziehungsweise prognostiziert worden, dass ab dem 1. Januar 2015 eine Arbeitsfähigkeit von 50 % vorliege, dies sei auch eingetreten. Die damals prognostizierte weitere Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf 100 % bis Ende Januar 2015 sei aber zu optimistisch gewesen. Die Arbeitsfähigkeit habe sich nicht über 50 % hinaus verbessert, dafür spreche auch eine Tätigkeit zu 50 % als Bereiterin in einem Reitstall ab Ende März 2015 bis Mitte Mai 201 5. Die Tätigkeit als Bereiterin sei in gegenseitigem Einvernehmen zu Ende gegangen. Aus dem Bericht des C.___ der D.___ vom 1 5. Juni 2015 gehe hervor, dass die Beschwer deführerin nach Arbeitsbeginn habe feststellen müssen, dass sich die Arbeits- und Vertragsbedingungen von dem vorher mündlich Kommunizierten unterschieden. Ferner sei im Arbeitsvertag nur eine Befristung bis 3 1. Juli 2015 enthalten ge wesen. Es sei daraufhin zu einer Auflösung des Arbeitsvertrages in gegenseitigem Einvernehmen gekommen, offensichtlich aus nicht-medizinischen Gründen. Auch nach Mitte Mai 2015 habe daher weiter eine Arbeitsfähigkeit von 50 % bestanden. Ab dem 1 9. Oktober 2015 sei die Beschwerdeführerin zu 70 % als Büroangestellte tätig gewesen. Spätestens ab diesem Datum habe die Arbeits fähigkeit 70 % betragen. Nach einer erneuten psychischen Dekompensation sei ab dem 2 9. April 2016 eine stationäre psychiatrische Behandlung in E.___ erfolgt. Es werde daher eingeschätzt, dass die Beschwerdeführerin noch bis ca. März 2016 zu 70 % arbeitsfähig gewesen sei; im April 2016 dürfte die Arbeits fähigkeit nur noch im Bereich von 30 50% gelegen haben. Ab Eintritt in die Klinik in E.___ am 2 9. April 2016 bis Ende der dortigen stationären Be handlung am 2 2. Mai 2016 sei die Arbeitsfähigkeit aufgehoben gewesen. Eine wesentliche Besserung sei nicht eingetreten, es sei eine «Weiterbehandlung auf einer Spezialstation DBT » empfohlen worden, welche dann vom 2 2. August 2016 bis 3 0. September 2016 in der D.___, F.___ erfolgt sei (S. 8). Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit werde eingeschätzt, dass die se über das Ende der stationären Behandlung in E.___ bis Ende der stationären Behandlung im F.___ am 3 0. September 2016 aufgehoben geblieben sei. Im Bericht der D.___, G.___ vom 15. November 2016 an die IV-Stelle werde mitgeteilt, dass sich die Beschwerdeführerin ab dem 1 7. Oktober 2016 in der H.___ in Behandlung befinde. Im Rahmen der Begutachtung habe die Be schwerdeführerin mitgeteilt, dass die dortige Behandlung über einen Zeitraum von vier Monaten erfolgt sei, also bis Mitte Februar 201 7. Seitens der D.___ werde aktuell aber mitgeteilt, dass die Beschwerdeführerin diese Therapie so un regelmässig wahrgenommen habe, dass nicht einmal ein Verlaufs- oder Austritts bericht erstellt worden sei. Bei aus diesem Grund fehlendem Verlaufsbericht sei die Beurteilung des Verlaufs der Arbeitsfäh igkeit sehr erschwert. Unter der Vor aussetzung, dass unabhängig von der nicht regelmässigen Teilnahme noch bis Ende der Behandlung in der Tagesklinik ein relativ ausgeprägtes Krankheitsbild vorgelegen habe, könne angenommen werden, dass die Arbeitsfähigkeit noch bis Mitte Februar 2017 weitgehend aufgehoben gewesen sei. Seit spätestens Mitte Februar 2017 dürfte aber die heutige Arbeitsfähigkeit von 50 % vorliegen. Ab dem 2 3. März 2017 sei für vier Wochen postoperativ (OSG-Arthroskopie, Osteo syn thesematerial entf ernung Tibia und Fibula, S. 25 u nten) eine 100%ige Arbeits unfähigkeit der Beschwerdeführerin nachvollziehbar. Danach werde von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen. Ab dem 2 1. August 2017 werde eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für drei Monate postoperativ eingeschätzt. Ab Ende November 2017 werde von einer erneuten 50%igen Arbeitsfähigkeit der Beschwe r deführerin ausgegangen (S. 8 ff.). Die Gutachter präzisierten zud em, dass die Arbeitsfähigkeit le diglich von psychiatrischer Seite eingeschränkt werde (S. 10). Zur Compliance der Beschwerdeführerin führten s ie sodann aus, es müsse fest gestellt werden, dass sie zweimal wichtige ihr angebotene Therapiemassnahmen nicht beziehungsweise nicht ausreichend wahrgenommen habe. Im März 2013 habe die Beschwerdeführerin eine stationäre psychiatrische Behandlung im I.___ aufgenommen, diese aber bereits am dritten Behandlungstag wieder beendet (S. 10). Eine tagesklinische psychiatrische Behandlung ab dem 17. Oktober 2016 habe die Beschwerdeführerin so unregelmässig wahrge nom men, dass gemäss D.___ nicht einmal ein diesbezüglicher Verlaufs- und Aus trittsbericht erstellt worden sei (S. 11).

Zur Compliance der Beschwerdeführerin führten s ie sodann aus, es müsse fest gestellt werden, dass sie zweimal wichtige ihr angebotene Therapiemassnahmen nicht beziehungsweise nicht ausreichend wahrgenommen habe. Im März 2013 habe die Beschwerdeführerin eine stationäre psychiatrische Behandlung im I.___ aufgenommen, diese aber bereits am dritten Behandlungstag wieder beendet (S. 10). Eine tagesklinische psychiatrische Behandlung ab dem 17. Oktober 2016 habe die Beschwerdeführerin so unregelmässig wahrge nom men, dass gemäss D.___ nicht einmal ein diesbezüglicher Verlaufs- und Aus trittsbericht erstellt worden sei (S. 11). 4.

4. 4.1 Das eingeholte Gutachten ( Urk. 11/116/1-56; vgl. E. 3.2 hiervor) beruht auf den erforderlichen Untersuchungen, ist für die streitigen Belange umfassend und wurde in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den fallrelevanten Vorak ten (S. 13 ff.) erstellt. Die Gutachter legten die medizinischen Zusammenhänge einleuchtend dar (S. 4 ff.), beurteilten die medizinische Situation überzeugend und setzten sich mit den geklagten Beschwerden und dem Verhalten der Be schwerdeführerin (S. 23 ff, S. 42 ff.) auseinander. Sie gelangten sodann zum aus führlich begründeten Schluss, dass die Beschwerdeführerin in ihrer ange stam mtem sowie angepassten Tätigk eit ab Ende November 2017 zu 50 % arbeitsfähig ist (S. 8 f.). Die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin war bereits vor November 2017 schwankend und betrug kaum je 100 %. Die Gutachter begründeten sodann nachvollziehbar, inwiefern das Tätigkeitsprofil der Beschwerdeführerin anzu passen ist. So führten sie aus, dass Fähigkeitsstörungen in den Bereichen Durchhalte fähigkeit, Flexibilität und Umstellungsfähigkeit sowie Selbstbehauptungsfähig keit bestehen. Aufgrund der in den Akten erwähnten posttraumatisch en Femur kopfnekrose rechts können von orthopädisch-traumatologischer Seite daher nur körperlich leichte Tätigkeiten empfo hlen werden. Aufgrund der erfolgten dorsalen Spondylodese BWK11 - LWK 2 sowie der moderaten degenerativen Verände rungen im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule sind wechselbelastende Tätig keiten ohne Zwangshaltungen der Brust- und Lendenwirbelsäule geeignet ( S. 7 ). Dies erscheint angesichts der geschilderten Befunde als schlüssig. Insbesondere legte Dr. A.___ schlüssig dar, weshalb aus orthopädisch-traumatologischer Sicht keine Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit bestehen. Er beschrieb verständlich, dass während der Untersuchung die Halswirbelsäule frei beweglich ohne Anhalt auf eine Reizung zervikaler Nervenwurzeln war. Im Bereich der ebenfalls frei beweglichen Brustwirbelsäule mit reizlosen Narbenverhältnissen nach Spondyl odese erfolgten Druck- und Klopfschmerzangaben über den Costotransversal ge lenken 11 und 12 beidseits, die vermutlich durch das in situ befindliche Spon dylodesematerial bedingt sind. Hinweise auf eine Reizung thorakaler und lum baler Nervenwurzeln bestand en im Rahmen der Untersuchung nicht. Es bestand auch eine frei bewegliche Lendenwirbelsäule mit harmonischer Lordose. Bei fehlender Angabe von Anlauf-, Belastungs- und Ruheschm erzen sowie fehlender Schmerzang aben während der Untersuchung, insbesondere bei der Innenrotation, konnte die Indikation zur Implantation einer Hüft-TEP rechts nicht nachvoll zogen werden. Die Hüftbe schwerde n wurden vom Gutachter eher als pseudoradi kulär eingeschätzt. Auch das frei bewegliche linke Sprunggelenk war ohne Erguss, ohne Kapselschwellung und ohne Druckschmerzan g abe. Das ansonsten frei bewegliche rechte Ellenbogengelenk zeigte lediglich ein geringgradiges Streck defizit von 5°, war ansonsten aber ohne Schwellung und ohne Druck schmerzangabe ( S. 29 f. ).

4.1 Das eingeholte Gutachten ( Urk. 11/116/1-56; vgl. E. 3.2 hiervor) beruht auf den erforderlichen Untersuchungen, ist für die streitigen Belange umfassend und wurde in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den fallrelevanten Vorak ten (S. 13 ff.) erstellt. Die Gutachter legten die medizinischen Zusammenhänge einleuchtend dar (S. 4 ff.), beurteilten die medizinische Situation überzeugend und setzten sich mit den geklagten Beschwerden und dem Verhalten der Be schwerdeführerin (S. 23 ff, S. 42 ff.) auseinander. Sie gelangten sodann zum aus führlich begründeten Schluss, dass die Beschwerdeführerin in ihrer ange stam mtem sowie angepassten Tätigk eit ab Ende November 2017 zu 50 % arbeitsfähig ist (S. 8 f.). Die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin war bereits vor November 2017 schwankend und betrug kaum je 100 %. Die Gutachter begründeten sodann nachvollziehbar, inwiefern das Tätigkeitsprofil der Beschwerdeführerin anzu passen ist. So führten sie aus, dass Fähigkeitsstörungen in den Bereichen Durchhalte fähigkeit, Flexibilität und Umstellungsfähigkeit sowie Selbstbehauptungsfähig keit bestehen. Aufgrund der in den Akten erwähnten posttraumatisch en Femur kopfnekrose rechts können von orthopädisch-traumatologischer Seite daher nur körperlich leichte Tätigkeiten empfo hlen werden. Aufgrund der erfolgten dorsalen Spondylodese BWK11 LWK 2 sowie der moderaten degenerativen Verände rungen im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule sind wechselbelastende Tätig keiten ohne Zwangshaltungen der Brust- und Lendenwirbelsäule geeignet ( S. 7 ). Dies erscheint angesichts der geschilderten Befunde als schlüssig. Insbesondere legte Dr. A.___ schlüssig dar, weshalb aus orthopädisch-traumatologischer Sicht keine Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit bestehen. Er beschrieb verständlich, dass während der Untersuchung die Halswirbelsäule frei beweglich ohne Anhalt auf eine Reizung zervikaler Nervenwurzeln war. Im Bereich der ebenfalls frei beweglichen Brustwirbelsäule mit reizlosen Narbenverhältnissen nach Spondyl odese erfolgten Druck- und Klopfschmerzangaben über den Costotransversal ge lenken 11 und 12 beidseits, die vermutlich durch das in situ befindliche Spon dylodesematerial bedingt sind. Hinweise auf eine Reizung thorakaler und lum baler Nervenwurzeln bestand en im Rahmen der Untersuchung nicht. Es bestand auch eine frei bewegliche Lendenwirbelsäule mit harmonischer Lordose. Bei fehlender Angabe von Anlauf-, Belastungs- und Ruheschm erzen sowie fehlender Schmerzang aben während der Untersuchung, insbesondere bei der Innenrotation, konnte die Indikation zur Implantation einer Hüft-TEP rechts nicht nachvoll zogen werden. Die Hüftbe schwerde n wurden vom Gutachter eher als pseudoradi kulär eingeschätzt. Auch das frei bewegliche linke Sprunggelenk war ohne Erguss, ohne Kapselschwellung und ohne Druckschmerzan g abe. Das ansonsten frei bewegliche rechte Ellenbogengelenk zeigte lediglich ein geringgradiges Streck defizit von 5°, war ansonsten aber ohne Schwellung und ohne Druck schmerzangabe ( S. 29 f. ). Das Gutachten entspricht damit den rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Entscheidungsgrundlage (vgl. E. 1. 3 hiervor). Vorliegend ist aufgrund der somatischen Vorbringen keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit gegeben. Umstritten ist hingegen, ob aufgrund der gutachter li chen Beurteilung der psychischen Beschwerden eine Einschränkung der Arbeits fähigkeit besteht.

Das Gutachten entspricht damit den rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Entscheidungsgrundlage (vgl. E. 1. 3 hiervor). Vorliegend ist aufgrund der somatischen Vorbringen keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit gegeben. Umstritten ist hingegen, ob aufgrund der gutachter li chen Beurteilung der psychischen Beschwerden eine Einschränkung der Arbeits fähigkeit besteht. 4.2 Nach der Rechtsprechung ist es in sämtlichen Fällen gesundheitlicher Beein trächtigungen, somit auch bei psychischen Störungen, keineswegs allein Sache der mit dem konkreten Einzelfall (gutachterlich) befassten Arztpersonen, selber abschliessend und für die rechtsanwendende Stelle (Verwaltung, Gericht) verbind lich zu entscheiden, ob das medizinisch festgestellt e Leiden zu einer (andauernden oder vorü berg ehenden) Arbeitsunfähigkeit (bestimmter Höhe und Ausprägung) führt. Aufgrund dieser tatsächlichen und rechtlichen Gegebenheiten hat die Recht sprechung seit jeher die Aufgaben von Rechtsanwender und Arztperson im Rahmen der Invaliditätsbemessung wie folgt verteilt: Sache des (begutachtenden) Mediziners ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu b eschreiben, das heisst mit den Mitteln fach gerechter ärztlicher Untersuchung unter Berücksichtigung der subjektiven Be schwerden die Befund e zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der Sachverständige seine genuine Aufgabe, wofür Verwaltung und im Streitfall Gericht nicht kompetent sind. Bei der Folgenabschätzung der erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen für die Arbeitsfähigkeit kommt der Arztperson hingegen keine abschliessende Beurteilungskompetenz zu (BGE 140 V 193 E. 3.1 und 3.2). Von einer medizinischen Einschätzung der Arbeits fähigkeit kann damit aus rechtlicher Sicht abgewichen werden, ohne dass ein - wie vorliegend grundsätzlich beweiskräftiges - Gutachten dadurch seinen Beweis wert verlöre (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_106/2015 vom 1. April 2015 E. 6.3). Das Vorliegen einer allfälligen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit gilt es somit nachfolgend zu prüfen.

4.2 Nach der Rechtsprechung ist es in sämtlichen Fällen gesundheitlicher Beein trächtigungen, somit auch bei psychischen Störungen, keineswegs allein Sache der mit dem konkreten Einzelfall (gutachterlich) befassten Arztpersonen, selber abschliessend und für die rechtsanwendende Stelle (Verwaltung, Gericht) verbind lich zu entscheiden, ob das medizinisch festgestellt e Leiden zu einer (andauernden oder vorü berg ehenden) Arbeitsunfähigkeit (bestimmter Höhe und Ausprägung) führt. Aufgrund dieser tatsächlichen und rechtlichen Gegebenheiten hat die Recht sprechung seit jeher die Aufgaben von Rechtsanwender und Arztperson im Rahmen der Invaliditätsbemessung wie folgt verteilt: Sache des (begutachtenden) Mediziners ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu b eschreiben, das heisst mit den Mitteln fach gerechter ärztlicher Untersuchung unter Berücksichtigung der subjektiven Be schwerden die Befund e zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der Sachverständige seine genuine Aufgabe, wofür Verwaltung und im Streitfall Gericht nicht kompetent sind. Bei der Folgenabschätzung der erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen für die Arbeitsfähigkeit kommt der Arztperson hingegen keine abschliessende Beurteilungskompetenz zu (BGE 140 V 193 E. 3.1 und 3.2). Von einer medizinischen Einschätzung der Arbeits fähigkeit kann damit aus rechtlicher Sicht abgewichen werden, ohne dass ein - wie vorliegend grundsätzlich beweiskräftiges - Gutachten dadurch seinen Beweis wert verlöre (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_106/2015 vom 1. April 2015 E. 6.3). Das Vorliegen einer allfälligen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit gilt es somit nachfolgend zu prüfen. 4.3 Vorliegend ist die somatische Seite der gesundheitlichen Einschränkungen der Beschwerdeführerin im Grundsatz nicht bestritten. Uneinigkeit besteht aber bei der Beurteilung der Auswirkung der Diagnosen in psychiatrischer Hinsicht auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. Während die Beschwerdegegnerin in Abweichung zum vorzitierten Y.___ -Gutachten gestützt auf eine durch ge führte Res sourcenprüfung eine relevante Beeinträchtigung verneinte (Urk. 11/122 S. 8 ff.), erachtet die Beschwerdeführerin die gutachterliche Einschätzung als verbindlich und eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50 % als ausge wiesen (Urk. 1 S. 6 f f.). Anzumerken bleibt, dass der Bericht von Dr. Z.___ keine neuen Erkenntnisse bringt bezüglich Diagnosen und deren Auswirkungen auf die Arbei tsfähigkeit (E. 3.1), weshalb nicht weiter darauf einzugehen ist.

4.3 Vorliegend ist die somatische Seite der gesundheitlichen Einschränkungen der Beschwerdeführerin im Grundsatz nicht bestritten. Uneinigkeit besteht aber bei der Beurteilung der Auswirkung der Diagnosen in psychiatrischer Hinsicht auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. Während die Beschwerdegegnerin in Abweichung zum vorzitierten Y.___ -Gutachten gestützt auf eine durch ge führte Res sourcenprüfung eine relevante Beeinträchtigung verneinte (Urk. 11/122 S. 8 ff.), erachtet die Beschwerdeführerin die gutachterliche Einschätzung als verbindlich und eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50 % als ausge wiesen (Urk. 1 S. 6 f f.). Anzumerken bleibt, dass der Bericht von Dr. Z.___ keine neuen Erkenntnisse bringt bezüglich Diagnosen und deren Auswirkungen auf die Arbei tsfähigkeit (E. 3.1), weshalb nicht weiter darauf einzugehen ist. 4.4 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor aus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Inva lidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätio logie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der ver sicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).

4.4 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor aus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Inva lidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätio logie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der ver sicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 4. 5 Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).

4. 5 Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen). Das strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indikatoren, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einer seits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_590/2017 vom 15. Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Inva liditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medi zinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwie gender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).

Das strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indikatoren, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einer seits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_590/2017 vom 15. Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Inva liditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medi zinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwie gender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Janu ar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).

Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Janu ar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). 4.6 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1):

4.6 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3)

Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3) - Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1)

Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)

Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)

Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)

Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2)

Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3)

Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) - Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)

Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)

gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2)

behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2) Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1 5. März 2018 E. 7.4).

Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1 5. März 2018 E. 7.4). 4.7

4.7 4.7.1 Was den Komplex «Gesundheitssc hädigung» respektive den Indika tor der «Aus prägung der diagnoserelevanten Befunde» angeht, ist festzuhalten, dass nur dort, wo bereits in den Diagnosekriterien ein Bezug zum Schweregrad gefordert wird, ein solcher nicht erreichter Schweregrad gegebenenfalls bereits den Ausschluss einer krankheitswertigen Störung erlauben würde. Verallgemeinert auf sämtliche psychiatrischen Diagnosen angewendet, greift diese Auffassung jedoch zu kurz. Fehlt in der Diagnose die Schweregradbezogenheit, zeigt sich die Schwere der Störung in ihrer rechtlichen Relevanz erst bei deren funktion ellen Auswirkungen (vorgenannter BGE 143 V 418 E. 5.2.2). Der Gesundheitszustand der Beschwerde führerin hat sich nach einer Kündigung der Arbeitsstelle Ende Oktober 2013 zunächst verschlechtert, konnte aber durch Eingliederungsmassnahmen ab An fang 2015 wieder verbessert werden. I m April 2016 kam es jedoch aufgrund einer erneuten psychischen Dekompensation zu einer Verschlechterung des Gesund heitszustandes. Die Beschwerdeführerin leidet nach Aussagen der Gutachter an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode, sowie an einer kombinierten Persönlichkeitsstörung mit emotional-instabilen, paranoiden und selbstunsicheren Anteilen mit 50%iger Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. In Bezug auf den funktionellen Schweregrad erweist sich der Indikator der diagnoserelevanten Befunde damit als mittelgradig ausgeprägt. Psychosoziale Faktoren, welche rechtlich keine Invalidität zu begründen vermö gen, sind zwar vorhanden, doch zieht sich die Verschlechterung des vorliegenden psychiatrischen Krankheitsbildes gemäss Dr. B.___ nun schon seit Oktober 2013 hin. Die Arbeitsunfähigkeit ist damit grundsätzlich auf ein psychisches Leiden mit Krankheitswert zurückzuführen.

4.7.1 Was den Komplex «Gesundheitssc hädigung» respektive den Indika tor der «Aus prägung der diagnoserelevanten Befunde» angeht, ist festzuhalten, dass nur dort, wo bereits in den Diagnosekriterien ein Bezug zum Schweregrad gefordert wird, ein solcher nicht erreichter Schweregrad gegebenenfalls bereits den Ausschluss einer krankheitswertigen Störung erlauben würde. Verallgemeinert auf sämtliche psychiatrischen Diagnosen angewendet, greift diese Auffassung jedoch zu kurz. Fehlt in der Diagnose die Schweregradbezogenheit, zeigt sich die Schwere der Störung in ihrer rechtlichen Relevanz erst bei deren funktion ellen Auswirkungen (vorgenannter BGE 143 V 418 E. 5.2.2). Der Gesundheitszustand der Beschwerde führerin hat sich nach einer Kündigung der Arbeitsstelle Ende Oktober 2013 zunächst verschlechtert, konnte aber durch Eingliederungsmassnahmen ab An fang 2015 wieder verbessert werden. I m April 2016 kam es jedoch aufgrund einer erneuten psychischen Dekompensation zu einer Verschlechterung des Gesund heitszustandes. Die Beschwerdeführerin leidet nach Aussagen der Gutachter an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode, sowie an einer kombinierten Persönlichkeitsstörung mit emotional-instabilen, paranoiden und selbstunsicheren Anteilen mit 50%iger Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. In Bezug auf den funktionellen Schweregrad erweist sich der Indikator der diagnoserelevanten Befunde damit als mittelgradig ausgeprägt. Psychosoziale Faktoren, welche rechtlich keine Invalidität zu begründen vermö gen, sind zwar vorhanden, doch zieht sich die Verschlechterung des vorliegenden psychiatrischen Krankheitsbildes gemäss Dr. B.___ nun schon seit Oktober 2013 hin. Die Arbeitsunfähigkeit ist damit grundsätzlich auf ein psychisches Leiden mit Krankheitswert zurückzuführen. 4. 7.2 Bezüglich des Indikators «Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder – resi stenz » kann nicht von einer kontinuierlichen Verschlechterung ohne Behandlungserfolg gesprochen werden. Nachdem sich die Beschwerdeführerin im Juli 2014 zum Bezug von Rentenleistungen angemeldet hat, konnte per Februar 2015 die Arbeitsvermittlung erfolgreich abgeschlossen werden und die Beschwerde füh rerin in der Folge eine Stelle im Umfang von 70 % antreten. Letztere musste schliesslich aufgrund einer Verschlechterung des Gesundheitszustands per April 2016 krankheitsbedingt aufgegeb en werden. Im Y.___ -Gutachten hält Dr. B.___ jedoch auch fest, dass die Beschwerdeführerin zweimal wichtige ihr angebotene Therapiemassnahmen nicht beziehungsweise nicht ausreichend wahrgenommen hat. Im März 2013 hat die Beschwerdeführerin eine stationäre psychiatrische Behandlung im I.___ aufgenommen, diese aber bereits am dritten Behandlungstag wieder beendet. Eine tagesklinische psychiatrische Be handlung ab dem 1 7. Oktober 2016 hat die Beschwerdeführerin so unregelmässig wahrgenommen, dass gemäss D.___ nicht einmal ein diesbezüglicher Ver laufs- und Austrittsbericht erstellt werden konnte (Urk. 11/116/52). Dr. B.___ empfiehlt eine tagesklinische psychiatrische Behandlung mit regelmässiger Teil nahme am Therapieprogramm. Er schätzt, dass durch diese Massnahme die Arbeitsfähigkeit um ca. 20 % verbessert werden könnte ( Urk. 11/116/55). Die Beschwerdeführerin befindet sich ausserdem seit 2013 in psychiatrischer Behand lung bei Dr. Z.___. Aus dem von ihm eingereichten Arztbericht ist jedoch nicht ersichtlich, wie häufig die Behandlung stattfindet (vgl. E. 3.1 hiervor). Somit kann festgehalten werden, dass die Compliance der Beschwerdeführerin durchaus verbesserungswürdig ist und die Arbeitsunfähigkeit mit geeigneten Massnahmen um ca. 20 % verringert werden könnte. Nichtsdestotrotz spricht dies nicht gegen eine derzeitige mittelgradige Ausprägung der Symptomatik, welche auch vom Gutachter so angenommen wird.

4. 7.2 Bezüglich des Indikators «Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder – resi stenz » kann nicht von einer kontinuierlichen Verschlechterung ohne Behandlungserfolg gesprochen werden. Nachdem sich die Beschwerdeführerin im Juli 2014 zum Bezug von Rentenleistungen angemeldet hat, konnte per Februar 2015 die Arbeitsvermittlung erfolgreich abgeschlossen werden und die Beschwerde füh rerin in der Folge eine Stelle im Umfang von 70 % antreten. Letztere musste schliesslich aufgrund einer Verschlechterung des Gesundheitszustands per April 2016 krankheitsbedingt aufgegeb en werden. Im Y.___ -Gutachten hält Dr. B.___ jedoch auch fest, dass die Beschwerdeführerin zweimal wichtige ihr angebotene Therapiemassnahmen nicht beziehungsweise nicht ausreichend wahrgenommen hat. Im März 2013 hat die Beschwerdeführerin eine stationäre psychiatrische Behandlung im I.___ aufgenommen, diese aber bereits am dritten Behandlungstag wieder beendet. Eine tagesklinische psychiatrische Be handlung ab dem 1 7. Oktober 2016 hat die Beschwerdeführerin so unregelmässig wahrgenommen, dass gemäss D.___ nicht einmal ein diesbezüglicher Ver laufs- und Austrittsbericht erstellt werden konnte (Urk. 11/116/52). Dr. B.___ empfiehlt eine tagesklinische psychiatrische Behandlung mit regelmässiger Teil nahme am Therapieprogramm. Er schätzt, dass durch diese Massnahme die Arbeitsfähigkeit um ca. 20 % verbessert werden könnte ( Urk. 11/116/55). Die Beschwerdeführerin befindet sich ausserdem seit 2013 in psychiatrischer Behand lung bei Dr. Z.___. Aus dem von ihm eingereichten Arztbericht ist jedoch nicht ersichtlich, wie häufig die Behandlung stattfindet (vgl. E. 3.1 hiervor). Somit kann festgehalten werden, dass die Compliance der Beschwerdeführerin durchaus verbesserungswürdig ist und die Arbeitsunfähigkeit mit geeigneten Massnahmen um ca. 20 % verringert werden könnte. Nichtsdestotrotz spricht dies nicht gegen eine derzeitige mittelgradige Ausprägung der Symptomatik, welche auch vom Gutachter so angenommen wird. 4.7.3 Störungen fall en unabhängig von ihrer Diagnose bereits dann als rechtlich be deutsame Komorbiditäten in Betracht, wenn ihnen im konkreten Fall ressourcen hemmende Wirkung beizumessen ist (BGE 143 V 418 E. 8.1). Vorliegend sind somatische Gesundheitsschäden (E. 3.2 hiervor) ausgewiesen, welchen zwar keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit in angepasster sowie adaptierter Tätigkeit zuerkannt wurden, die aber als krankheitswertige Störungen dennoch als «Komorbiditäten» zu berücksichtigen sind ( Urk. 11/116/6).

4.7.3 Störungen fall en unabhängig von ihrer Diagnose bereits dann als rechtlich be deutsame Komorbiditäten in Betracht, wenn ihnen im konkreten Fall ressourcen hemmende Wirkung beizumessen ist (BGE 143 V 418 E. 8.1). Vorliegend sind somatische Gesundheitsschäden (E. 3.2 hiervor) ausgewiesen, welchen zwar keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit in angepasster sowie adaptierter Tätigkeit zuerkannt wurden, die aber als krankheitswertige Störungen dennoch als «Komorbiditäten» zu berücksichtigen sind ( Urk. 11/116/6). 4. 7.4 Bei den Komplexen «Persönlichkeit» und «sozialer Kontext» ergibt sich Folgendes: Die Beschwerdeführerin ist ledig und hat keine Kinder. Sie wohnt alleine in einer 3.5-Zimmerwohnung und hat einen engen Kontakt zur Mutter, die in der Nähe wohnt. Die Mutter sieht sie fast täglich und sie hat ausserdem guten Kontakt zu einer Nachbarin, welche ihr auch bei schweren Hausarbeiten wie Wäsche waschen hilft. Von vielen Kolleginnen hat sie sich zurückgezogen, da sie diese nicht mit ihrer Situation belasten woll t e. Als einschneidendes Erlebnis kann der Tod ihres leiblichen Vaters im Jahr 2007 genannt werden. Die Beschwerdeführerin steht am Morgen zwischen 07.00 Uhr und 10.00 Uhr auf, trink t einen Kaffee, liest ein Buch oder Nachrichten auf ihrem iPad. Diverse Hausarbeiten und Einkäufe erledigt sie im Laufe des Tages und bekommt dabei teilweise Unterstützung. Mit ihrem Hund geht sie dreimal am Tag raus und spielt auch mit ihm. Sie kocht nicht regelmässig und isst auch öfters nur etwas Kaltes. Zwischen 23.00 Uhr und 01.00 Uhr geht sie schliesslich ins Bett (vgl. Urk. 11/116/44-45). Hinsichtlich ihrer Persönlichkeit zeigt die Beschwerdeführerin ausgeprägte emotional-instabile Anteile mit Span nungszuständen sowie paranoiden und selbstunsicheren Persönlichkeitsanteilen. Die Beschwerdeführerin verfügt zwar über soziale Ressourcen und ist fähig, einen Tagesablauf zu bewältigen. Es sind jedoch sowohl limitierende Persönlichkeits merkmale als auch ein gewisser sozialer Rückzug erkennbar. Als Ressource ist die enge und im Alltag unterstützende Beziehung zur Mutter und zu einer Nachbarin anzusehen.

4. 7.4 Bei den Komplexen «Persönlichkeit» und «sozialer Kontext» ergibt sich Folgendes: Die Beschwerdeführerin ist ledig und hat keine Kinder. Sie wohnt alleine in einer 3.5-Zimmerwohnung und hat einen engen Kontakt zur Mutter, die in der Nähe wohnt. Die Mutter sieht sie fast täglich und sie hat ausserdem guten Kontakt zu einer Nachbarin, welche ihr auch bei schweren Hausarbeiten wie Wäsche waschen hilft. Von vielen Kolleginnen hat sie sich zurückgezogen, da sie diese nicht mit ihrer Situation belasten woll t e. Als einschneidendes Erlebnis kann der Tod ihres leiblichen Vaters im Jahr 2007 genannt werden. Die Beschwerdeführerin steht am Morgen zwischen 07.00 Uhr und 10.00 Uhr auf, trink t einen Kaffee, liest ein Buch oder Nachrichten auf ihrem iPad. Diverse Hausarbeiten und Einkäufe erledigt sie im Laufe des Tages und bekommt dabei teilweise Unterstützung. Mit ihrem Hund geht sie dreimal am Tag raus und spielt auch mit ihm. Sie kocht nicht regelmässig und isst auch öfters nur etwas Kaltes. Zwischen 23.00 Uhr und 01.00 Uhr geht sie schliesslich ins Bett (vgl. Urk. 11/116/44-45). Hinsichtlich ihrer Persönlichkeit zeigt die Beschwerdeführerin ausgeprägte emotional-instabile Anteile mit Span nungszuständen sowie paranoiden und selbstunsicheren Persönlichkeitsanteilen. Die Beschwerdeführerin verfügt zwar über soziale Ressourcen und ist fähig, einen Tagesablauf zu bewältigen. Es sind jedoch sowohl limitierende Persönlichkeits merkmale als auch ein gewisser sozialer Rückzug erkennbar. Als Ressource ist die enge und im Alltag unterstützende Beziehung zur Mutter und zu einer Nachbarin anzusehen. 4. 7.5 In der Kategorie «Konsistenz» zielt der Indikator «gleichmässige Einschränkung des Aktivität en niveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen» auf die Frage ab, ob die diskutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (beziehungsweise bei Nichterwerbstätigen im Aufgabenbereich) einerseits und in den sonstigen Lebens bereichen (z.B. Freizeitgestaltung) anderseits gleich ausgeprägt ist, wobei das Aktivitätsniveau der versicherten Person stets im Verhältnis zur geltend ge machten Arbeitsunfähigkeit zu sehen ist (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 2 9. Juni 2016 E. 4.1.1). Gemäss oben ge schil dertem Tagesablauf kann auf eine gewisse Beschränkung geschlossen werden, was auch von den Gutachtern festgestellt wurde. Demnach sieht sich die Beschwer deführerin derzeit zu keinerlei beruflicher Tätigkeit in der Lage und begründet dies mit anstehenden Operationen ( Urk. 11/116/7). Das steht jedoch in Wider spruch zu den angegebenen Aktivitäten in den Bereichen Freizeit und Haushalt, einschliesslich der angegebenen mögliche n Urlaubsrei se im August 2017 mit dem Auto, obwohl es sich dabei lediglich um einen dreitägigen Aufenthalt in Grau bünden mit der Mutter gehandelt haben soll ( Urk. 1 S. 12 ). Gleichmässige Ein schränkungen des Aktivitätenniveaus in vergleichbaren Lebensbereichen bestehen nicht, der entsprechende Leidensdruck erscheint ebenfalls eher gering. Der nur bedarfsweise Analgetikabedarf ist ebenfalls diskrepant zu den angegebenen star ken Schmerzen. Die geklagten Symptome und Funktionseinbussen sind durch die Untersuchungsergebnisse nur zum Teil nachvollziehbar. Im Rahmen der gutach terlichen Untersuchung haben jedoch keine Hinweise auf eine Aggravation festgestellt werden können. In diesem Sinne kann festgehalten werden, dass bei der Beschwerdeführerin eine gewisse Einschränkung im Alltag vorhanden ist, aber nicht in vollem Umfang. V orliegend wird jedoch eine Arbeitsunfähigkeit von 50 und nicht 100 % geltend gemacht. E ine mittelgradige Einschränkung im All tag ist durchaus nachvollziehbar und das Aktivitätsniveau steht noch im Ver hältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit.

4. 7.5 In der Kategorie «Konsistenz» zielt der Indikator «gleichmässige Einschränkung des Aktivität en niveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen» auf die Frage ab, ob die diskutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (beziehungsweise bei Nichterwerbstätigen im Aufgabenbereich) einerseits und in den sonstigen Lebens bereichen (z.B. Freizeitgestaltung) anderseits gleich ausgeprägt ist, wobei das Aktivitätsniveau der versicherten Person stets im Verhältnis zur geltend ge machten Arbeitsunfähigkeit zu sehen ist (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 2 9. Juni 2016 E. 4.1.1). Gemäss oben ge schil dertem Tagesablauf kann auf eine gewisse Beschränkung geschlossen werden, was auch von den Gutachtern festgestellt wurde. Demnach sieht sich die Beschwer deführerin derzeit zu keinerlei beruflicher Tätigkeit in der Lage und begründet dies mit anstehenden Operationen ( Urk. 11/116/7). Das steht jedoch in Wider spruch zu den angegebenen Aktivitäten in den Bereichen Freizeit und Haushalt, einschliesslich der angegebenen mögliche n Urlaubsrei se im August 2017 mit dem Auto, obwohl es sich dabei lediglich um einen dreitägigen Aufenthalt in Grau bünden mit der Mutter gehandelt haben soll ( Urk. 1 S. 12 ). Gleichmässige Ein schränkungen des Aktivitätenniveaus in vergleichbaren Lebensbereichen bestehen nicht, der entsprechende Leidensdruck erscheint ebenfalls eher gering. Der nur bedarfsweise Analgetikabedarf ist ebenfalls diskrepant zu den angegebenen star ken Schmerzen. Die geklagten Symptome und Funktionseinbussen sind durch die Untersuchungsergebnisse nur zum Teil nachvollziehbar. Im Rahmen der gutach terlichen Untersuchung haben jedoch keine Hinweise auf eine Aggravation festgestellt werden können. In diesem Sinne kann festgehalten werden, dass bei der Beschwerdeführerin eine gewisse Einschränkung im Alltag vorhanden ist, aber nicht in vollem Umfang. V orliegend wird jedoch eine Arbeitsunfähigkeit von 50 und nicht 100 % geltend gemacht. E ine mittelgradige Einschränkung im All tag ist durchaus nachvollziehbar und das Aktivitätsniveau steht noch im Ver hältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit. 4. 7.6 Im Rahmen des Indikators „behandlungs- und eingliederungsanamnestisch aus gewiesener Leidensdruck“ (zur Abgrenzung vom Indikator „Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz“ vgl. Michael E. Meier, Ein Jahr Schmerz rechtsprechung S. 25 Rz 60) weist die Inanspruchnahme von therapeu tischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliede rungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex „Gesundheits schä digung") auf den tatsächlichen Leidensdruck hin. In ähnlicher Weise zu berück sichtigen ist das Verhalten der versicherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Eingliederung. Inkonsistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Einschränkung sei anders begründet als durch eine versicherte Gesundheitsbeeinträchtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundes gerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2).

4. 7.6 Im Rahmen des Indikators „behandlungs- und eingliederungsanamnestisch aus gewiesener Leidensdruck“ (zur Abgrenzung vom Indikator „Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz“ vgl. Michael E. Meier, Ein Jahr Schmerz rechtsprechung S. 25 Rz 60) weist die Inanspruchnahme von therapeu tischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliede rungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex „Gesundheits schä digung") auf den tatsächlichen Leidensdruck hin. In ähnlicher Weise zu berück sichtigen ist das Verhalten der versicherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Eingliederung. Inkonsistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Einschränkung sei anders begründet als durch eine versicherte Gesundheitsbeeinträchtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundes gerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2). Diesbezüglich kann auf vorstehende Ausführungen zur Therapie und Medikation verwiesen werden. Ein e schlechte Compliance kann der Beschwerdeführerin nicht abgesprochen werden. So hat sie insbesondere im März 2013 eine stationäre Behandlung im I.___ bereits am dritten Behandlungstag wieder abgebrochen ( Urk. 11/116/51) oder die viermonatige tagesklinische Behandlung ab Oktober 2016 in der H.___ so unregelmässig wahrgenommen, dass nicht einmal ein Austritts- bzw. Verlaufsberic ht erstellt werden konnte (Urk. 11/116/50). Die Beschwerdeführerin hat damit für sie sehr wichtige Thera piemassnahmen nur unzureichend genutzt. In Anbetracht aber der bereits mehr fach durchgeführten übrigen stationären sowie ambulanten psychiatrischen Be handlungen, ist insgesamt behandlungs- und eingliederungsanamnestisch von einem mittleren Leidensdruck auszugehen.

Diesbezüglich kann auf vorstehende Ausführungen zur Therapie und Medikation verwiesen werden. Ein e schlechte Compliance kann der Beschwerdeführerin nicht abgesprochen werden. So hat sie insbesondere im März 2013 eine stationäre Behandlung im I.___ bereits am dritten Behandlungstag wieder abgebrochen ( Urk. 11/116/51) oder die viermonatige tagesklinische Behandlung ab Oktober 2016 in der H.___ so unregelmässig wahrgenommen, dass nicht einmal ein Austritts- bzw. Verlaufsberic ht erstellt werden konnte (Urk. 11/116/50). Die Beschwerdeführerin hat damit für sie sehr wichtige Thera piemassnahmen nur unzureichend genutzt. In Anbetracht aber der bereits mehr fach durchgeführten übrigen stationären sowie ambulanten psychiatrischen Be handlungen, ist insgesamt behandlungs- und eingliederungsanamnestisch von einem mittleren Leidensdruck auszugehen. 4.7.7 Bei gesamthafter Betrachtung über die massgeblichen Indikatoren ist – überein stimmend mit den Gutachtern - eine medizinisch-gesundheitliche Anspruchs grundlage, welche zur Anerkennung einer aus psychischen Gründen einge schrän kten Arbeitsfähigkeit in angestammter sowie angepasster Tätigkeit führt, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgewiesen.

4.7.7 Bei gesamthafter Betrachtung über die massgeblichen Indikatoren ist – überein stimmend mit den Gutachtern - eine medizinisch-gesundheitliche Anspruchs grundlage, welche zur Anerkennung einer aus psychischen Gründen einge schrän kten Arbeitsfähigkeit in angestammter sowie angepasster Tätigkeit führt, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgewiesen. 5.

5. 5.1 Vorweg ist festzuhalten, dass Rentenleistungen erst dann auszurichten sind, wenn keine zumutbaren Eingliederungsmassnahmen mehr in Betracht fallen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_689/2019 vom 2 0. Dezember 2019 E. 3.1 und Urteil 9C_108/2912 vom 5. Juni 2012 E. 2.2.1). Der in der Invalidenversicherung geltende Grundsatz «Eingliederung vor Rente» bewirkt, dass die Rente hinter einer Eingliederungsmassnahme beziehungsweise dem damit verbundenen Taggeld zurücktritt (so Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG). Ein Rentenanspruch kann erst nach Beendigung der Eingliederungsmassnahmen entstehen, und zwar selbst dann, wenn diese nur einen Teilerfolg brachten oder scheiterten. Vor diesem Zeitpunkt ist eine Invalidenrente, gegebenenfalls auch rückwirkend, nur zuzusprechen, wenn die versicherte Person nicht oder noch nicht eingliederungsfähig ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_450/2019 vom 1 4. November 2019 E. 3.3.1 mit Hinweis auf BGE 121 V 190 E. 4c, d und e S. 192 ff.; auch Meyer/Reichmuth Recht sprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Aufl. 2014 N. 7 zu Art. 28 IVG ).

5.1 Vorweg ist festzuhalten, dass Rentenleistungen erst dann auszurichten sind, wenn keine zumutbaren Eingliederungsmassnahmen mehr in Betracht fallen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_689/2019 vom 2 0. Dezember 2019 E. 3.1 und Urteil 9C_108/2912 vom 5. Juni 2012 E. 2.2.1). Der in der Invalidenversicherung geltende Grundsatz «Eingliederung vor Rente» bewirkt, dass die Rente hinter einer Eingliederungsmassnahme beziehungsweise dem damit verbundenen Taggeld zurücktritt (so Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG). Ein Rentenanspruch kann erst nach Beendigung der Eingliederungsmassnahmen entstehen, und zwar selbst dann, wenn diese nur einen Teilerfolg brachten oder scheiterten. Vor diesem Zeitpunkt ist eine Invalidenrente, gegebenenfalls auch rückwirkend, nur zuzusprechen, wenn die versicherte Person nicht oder noch nicht eingliederungsfähig ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_450/2019 vom 1 4. November 2019 E. 3.3.1 mit Hinweis auf BGE 121 V 190 E. 4c, d und e S. 192 ff.; auch Meyer/Reichmuth Recht sprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Aufl. 2014 N. 7 zu Art. 28 IVG ). Es steht fest, dass die Beschwerdeführerin ab April 2015 bis Ende Februar 201 6 Integrationsmassnahmen zur beruflichen Eingliederung im Sinne von Art. 14a IVG in Anspruch nahm, wofür ihr Taggelder respektive infolge einer Anstellung per Oktober 2015 ein Lohn ausgerichtet wurden. Damit war die Beschwerde führerin aus medizinischer Sicht eingliederungsfähig, sodass ein Rentenanspruch für diesen Zeitraum ohne Weiteres ausser Betracht fällt ( Art. 29 Abs. 2 IVG). Nach ihrer Anmeldung bei der Invaliden versicherung im Januar 2015 wäre ein Renten anspruch ab 1. Juli 2015 theoretisch möglich gewesen (Art. 29 Abs. 1 IVG); die Beschwerdeführerin hätte auch die Wartezeit nach Art. 28 Abs. 1 IVG erfüllt (siehe E. 3.2 hiervor). Im April 2016 verschlechterte sich dann der Gesundheits zustand der Beschwerdeführerin erneut und sie erhielt die Kündigung des Arbeits verhältnisses. Ein allfälliger Rentenanspruch besteht so mit frühestens ab 1. April 2016.

Es steht fest, dass die Beschwerdeführerin ab April 2015 bis Ende Februar 201 6 Integrationsmassnahmen zur beruflichen Eingliederung im Sinne von Art. 14a IVG in Anspruch nahm, wofür ihr Taggelder respektive infolge einer Anstellung per Oktober 2015 ein Lohn ausgerichtet wurden. Damit war die Beschwerde führerin aus medizinischer Sicht eingliederungsfähig, sodass ein Rentenanspruch für diesen Zeitraum ohne Weiteres ausser Betracht fällt ( Art. 29 Abs. 2 IVG). Nach ihrer Anmeldung bei der Invaliden versicherung im Januar 2015 wäre ein Renten anspruch ab 1. Juli 2015 theoretisch möglich gewesen (Art. 29 Abs. 1 IVG); die Beschwerdeführerin hätte auch die Wartezeit nach Art. 28 Abs. 1 IVG erfüllt (siehe E. 3.2 hiervor). Im April 2016 verschlechterte sich dann der Gesundheits zustand der Beschwerdeführerin erneut und sie erhielt die Kündigung des Arbeits verhältnisses. Ein allfälliger Rentenanspruch besteht so mit frühestens ab 1. April 2016. 5.2 D e r Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin verschlechterte sich im April 2016 und sie begab sich ab 2 9. April 2016 in eine stationäre psychiatrische Be handlung in E.___. Gemäss Gutachten (Urk. 11/116) ist die Arbeitsfähigkeit vom 2 9. April 2016 bis 2 2. Mai 2016 aufgehoben gewesen. Es wurde zudem ein geschätzt, dass die Arbeitsfähigkeit über das Ende der stationären Behandlung in E.___ bis Ende der stationären Behandlung im F.___ am 3 0. September 2016 aufgehoben geblieben ist ( S. 8). Weiter nahm en die Gutachter an, dass noch bis Ende der Behandlung in der H.___ ein relativ ausgeprägtes Krankheitsbild vorgelegen hat und die Arbeits fähigkeit noch bis Mitte Februar 2017 weitgehend aufgehoben geblieben ist. Seit spätestens Mitte Februar 2017 dürfte dann aber die heutige Arbeitsfähigkeit von 50 % vorliegen. Ab dem 2 3. März 2017 wurde durch die Gutachter für vier Wochen postoperativ eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % festgelegt sowie eben falls vom 21. August 2017 für drei Monate. Ab Ende November 2017 wird bis auf Weiteres zudem von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen (S. 9).

5.2 D e r Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin verschlechterte sich im April 2016 und sie begab sich ab 2 9. April 2016 in eine stationäre psychiatrische Be handlung in E.___. Gemäss Gutachten (Urk. 11/116) ist die Arbeitsfähigkeit vom 2 9. April 2016 bis 2 2. Mai 2016 aufgehoben gewesen. Es wurde zudem ein geschätzt, dass die Arbeitsfähigkeit über das Ende der stationären Behandlung in E.___ bis Ende der stationären Behandlung im F.___ am 3 0. September 2016 aufgehoben geblieben ist ( S. 8). Weiter nahm en die Gutachter an, dass noch bis Ende der Behandlung in der H.___ ein relativ ausgeprägtes Krankheitsbild vorgelegen hat und die Arbeits fähigkeit noch bis Mitte Februar 2017 weitgehend aufgehoben geblieben ist. Seit spätestens Mitte Februar 2017 dürfte dann aber die heutige Arbeitsfähigkeit von 50 % vorliegen. Ab dem 2 3. März 2017 wurde durch die Gutachter für vier Wochen postoperativ eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % festgelegt sowie eben falls vom 21. August 2017 für drei Monate. Ab Ende November 2017 wird bis auf Weiteres zudem von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen (S. 9). Die Verbesserung oder Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit ist zu berücksich tigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat und voraussichtlich weiter hin andauern wird ( Art. 88a Abs. 1 IVV). Zusammenfassend ergeben sich bei der Beschwerdeführerin folgende Erwerbsunfähigkeiten : V om 1. April 2016 bis 3 1. Juli 2017 (Ende April 2017 plus drei Monate) 100 %, v om 1. August 2017 bis 3 0. November 2017 (2 1. August 2017 plus drei Monate) 50 % und v om 1. Dezember 2017 bis 2 8. Februar 2018 (2 2. November 2017 plus drei Monate) wiederum 100 % und schliesslich vom 1. März 2018 bis auf Weite re s 50 %.

Die Verbesserung oder Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit ist zu berücksich tigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat und voraussichtlich weiter hin andauern wird ( Art. 88a Abs. 1 IVV). Zusammenfassend ergeben sich bei der Beschwerdeführerin folgende Erwerbsunfähigkeiten : V om 1. April 2016 bis 3 1. Juli 2017 (Ende April 2017 plus drei Monate) 100 %, v om 1. August 2017 bis 3 0. November 2017 (2 1. August 2017 plus drei Monate) 50 % und v om 1. Dezember 2017 bis 2 8. Februar 2018 (2 2. November 2017 plus drei Monate) wiederum 100 % und schliesslich vom 1. März 2018 bis auf Weite re s 50 %. 5. 3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).

5. 3 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des Einkom mens vergleichs gemäss Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG grund sätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Massgabe der im Einzel fall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annäherungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen ge nügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invalideneinkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Pro zentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Prozentvergleich; Urteil des Bun des gerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a).

Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des Einkom mens vergleichs gemäss Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG grund sätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Massgabe der im Einzel fall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annäherungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen ge nügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invalideneinkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Pro zentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Prozentvergleich; Urteil des Bun des gerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a). Der Invaliditätsgrad ist namentlich dann durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand bestimmen lassen und in letzterem Fall zudem angenommen werden kann, die Gegenüberstellung der nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hypothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere anwendbar, wenn die konkreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwischen Validen- und Invalideneinkommen die für den Umfang des Rentenanspruchs massgebenden Grenzwerte von 70, 60, 50 und 40 % (Art. 28 Abs. 2 IVG) eindeutig über- oder unterschreitet (Urteil des Bundes gerichts 9C_492/2018 vom 24. Januar 2019 E. 4.3.2 mit Hinweis auf Urteil 8C_333/2013 vom 11. Dezember 2013 E. 5.3 mit Hinweisen).

Der Invaliditätsgrad ist namentlich dann durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand bestimmen lassen und in letzterem Fall zudem angenommen werden kann, die Gegenüberstellung der nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hypothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere anwendbar, wenn die konkreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwischen Validen- und Invalideneinkommen die für den Umfang des Rentenanspruchs massgebenden Grenzwerte von 70, 60, 50 und 40 % (Art. 28 Abs. 2 IVG) eindeutig über- oder unterschreitet (Urteil des Bundes gerichts 9C_492/2018 vom 24. Januar 2019 E. 4.3.2 mit Hinweis auf Urteil 8C_333/2013 vom 11. Dezember 2013 E. 5.3 mit Hinweisen). Sind indessen Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom gleichen Tabel lenlohn zu berechnen, erübrigt sich deren genaue Ermittlung. Diesfalls entspricht der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung eines allfälligen Abzugs vom Tabellenlohn. Dies stellt keinen «Prozentvergleich» dar, sondern eine rein rechnerische Vereinfachung (Urteil des Bundesgerichts 8C_148/2017 vom 19. Juni 2017 E. 4 unter Hinweis auf Urteil 9C_675/2016 vom 18. April 2017 E. 3.2.1).

Sind indessen Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom gleichen Tabel lenlohn zu berechnen, erübrigt sich deren genaue Ermittlung. Diesfalls entspricht der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung eines allfälligen Abzugs vom Tabellenlohn. Dies stellt keinen «Prozentvergleich» dar, sondern eine rein rechnerische Vereinfachung (Urteil des Bundesgerichts 8C_148/2017 vom 19. Juni 2017 E. 4 unter Hinweis auf Urteil 9C_675/2016 vom 18. April 2017 E. 3.2.1). 5.4 Die Beschwerdeführerin hatte gemäss eigenen Angaben vor den Eingliederungs massnahmen als Büroangestellte ein Einkommen von Fr. 5'600.-- pro Monat erzie lt ( Urk. 11/12/2). Nach einer erfolgreichen Arbeitsvermittlung durch die IV-Stelle erhielt sie eine Anstellung in einem Pensum von 70 % zu einem monat lichen Einkommen von Fr. 3'920.-- ( Urk. 11/43). Auf ein volles Pensum aufge rechnet, ergibt das ebenfalls ein Einkommen von Fr. 5'600. -- pro Monat. Da bei der Beschwerdeführerin die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in gleichem Umfang sowohl die angestammte als auch die angepasste Tätigkeit betrifft, kann von dem gutachterlich dargelegten Grad der Arbeitsunfähigkeit direkt auf den Invaliditätsgrad geschlossen werden. Mit Blick auf die Tabelle n der Schwei zerischen Lohnstrukturerhebung 2016 rechtfertigt sich ein solches Vorgehen eben falls, da sich die Zahlen im gleichen Rahmen bewegen und für die Beschwer deführerin zu keinem Nachteil führen. D i e bereits festgestellte n Arbeitsun fähig keit en (vgl. E. 5.2 hiervor) entspr e ch en damit auch dem Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin. Auf einen konkreten Einkomm ensvergleich unter Berück sich ti gung von Validen- und Invalideneinkommen kann unter den gegebenen Umständen verzichtet werden.

5.4 Die Beschwerdeführerin hatte gemäss eigenen Angaben vor den Eingliederungs massnahmen als Büroangestellte ein Einkommen von Fr. 5'600.-- pro Monat erzie lt ( Urk. 11/12/2). Nach einer erfolgreichen Arbeitsvermittlung durch die IV-Stelle erhielt sie eine Anstellung in einem Pensum von 70 % zu einem monat lichen Einkommen von Fr. 3'920.-- ( Urk. 11/43). Auf ein volles Pensum aufge rechnet, ergibt das ebenfalls ein Einkommen von Fr. 5'600. pro Monat. Da bei der Beschwerdeführerin die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in gleichem Umfang sowohl die angestammte als auch die angepasste Tätigkeit betrifft, kann von dem gutachterlich dargelegten Grad der Arbeitsunfähigkeit direkt auf den Invaliditätsgrad geschlossen werden. Mit Blick auf die Tabelle n der Schwei zerischen Lohnstrukturerhebung 2016 rechtfertigt sich ein solches Vorgehen eben falls, da sich die Zahlen im gleichen Rahmen bewegen und für die Beschwer deführerin zu keinem Nachteil führen. D i e bereits festgestellte n Arbeitsun fähig keit en (vgl. E. 5.2 hiervor) entspr e ch en damit auch dem Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin. Auf einen konkreten Einkomm ensvergleich unter Berück sich ti gung von Validen- und Invalideneinkommen kann unter den gegebenen Umständen verzichtet werden. 6. Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin den Rentenanspruch der Be schwerdeführerin zu Unrecht verneint. Die Beschwerdeführerin hat für die Zeit vom 1. April 2016 bis 3 1. Juli 2017 Anspruch auf eine ganze Rente, für die Zeit ab 1. August 2017 bis 3 0. November 2017 auf ein e halbe Rente, vom 1. Dezember 2017 bis 2 8. Februar 2018 wiederum auf eine ganze Rente und ab 1. März 2018 Anspruch auf eine halbe Rente. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde.

6. Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin den Rentenanspruch der Be schwerdeführerin zu Unrecht verneint. Die Beschwerdeführerin hat für die Zeit vom 1. April 2016 bis 3 1. Juli 2017 Anspruch auf eine ganze Rente, für die Zeit ab 1. August 2017 bis 3 0. November 2017 auf ein e halbe Rente, vom 1. Dezember 2017 bis 2 8. Februar 2018 wiederum auf eine ganze Rente und ab 1. März 2018 Anspruch auf eine halbe Rente. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde. 7.

7. 7.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG), auf Fr. 800.-- anzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerde gegnerin aufzuerlegen.

7.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG), auf Fr. 800.-- anzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerde gegnerin aufzuerlegen. Damit erweist sich das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Pro zessführung ( Urk. 1 S. 2) als gegenstandslos.

Damit erweist sich das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Pro zessführung ( Urk. 1 S. 2) als gegenstandslos. 7.2 Aufgrund ihres Obsiegens steht der anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG und § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozial versicherungsgericht (GSVGer) eine Parteientschädigung zu. Diese wird ohne Rück sicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen ( § 34 Abs. 3 GSVGer) und ist ermessensweise auf Fr. 2’5 00.-- (inklusive Barauslage n und Mehrwertsteuer) festzusetzen.

7.2 Aufgrund ihres Obsiegens steht der anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG und § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozial versicherungsgericht (GSVGer) eine Parteientschädigung zu. Diese wird ohne Rück sicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen ( § 34 Abs. 3 GSVGer) und ist ermessensweise auf Fr. 2’5 00.-- (inklusive Barauslage n und Mehrwertsteuer) festzusetzen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 1 8. Februar 2019 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin für die Z eit vom 1. April 2016 bis 3 1. Juli 2017 Anspruch auf eine ganze Rente, für die Zeit ab 1. August 2017 bis 3 0. November 2017 Anspruch auf eine halbe Rente, vom 1. Dezember 2017 bis 2 8. Februar 2018 auf eine ganze Rente und ab 1. März 2018 auf eine halbe Rente hat.

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 1 8. Februar 2019 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin für die Z eit vom 1. April 2016 bis 3 1. Juli 2017 Anspruch auf eine ganze Rente, für die Zeit ab 1. August 2017 bis 3 0. November 2017 Anspruch auf eine halbe Rente, vom 1. Dezember 2017 bis 2 8. Februar 2018 auf eine ganze Rente und ab 1. März 2018 auf eine halbe Rente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der unentgeltlichen Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Stephanie C. Elms, Zug, eine Prozessentschädi gung von Fr. 2’5 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der unentgeltlichen Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Stephanie C. Elms, Zug, eine Prozessentschädi gung von Fr. 2’5 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Stephanie C. Elms (unter Beilage von Urk. 10)

Rechtsanwältin Stephanie C. Elms (unter Beilage von Urk. 10) - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubBabic