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Am Vortag hatte ein überraschender Rückgang der Lagerbestände an Rohöl in den USA die Ölpreise um jeweils etwa zwei Dollar nach oben getrieben. Nach Einschätzung von Experten der Commerzbank ist die Verarbeitung von Rohöl in den USA zuletzt deutlich gestiegen. Bemerkenswert sei auch ein erneuter Rückgang der Ölproduktion in den USA. "Der Einbruch der Bohraktivität scheint sich auch in der Ölproduktion niederzuschlagen." Dagegen hätten Produktionsausfälle in Kanada keinen nennenswerten Einfluss auf die US-Ölreserven gehabt.
Zusätzlich gestützt wurden die Ölpreise am Donnerstag von einer neuen Prognose der Internationale Energieagentur (IEA). Laut dem jüngsten Monatsbericht geht die Organisation davon aus, dass sich das weltweite Überangebot an Rohöl schneller abbauen wird als bislang angenommen. "Die Zahlen des aktuellen Berichts bestätigen die Richtung am Ölmarkt hin zu einem Gleichgewicht", so die IEA. Im späteren Jahresverlauf sei mit einer "dramatischen" Schrumpfung des Überangebots zu rechnen.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) legte zuletzt zu. Das Opec-Sekretariat meldete am Donnerstag, dass der Korbpreis am Mittwoch 41,40 US-Dollar je Barrel (159 Liter) betragen habe. Das waren 1,20 Dollar mehr als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 13 wichtigsten Sorten des Kartells./tos/bgf/he
(AWP)