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Tafelente
Der lateinische Begriff ferina steht übersetzt für Wildbret.
Tafelente
AYTHYA FERINA
An Land bewegt sich die Tafelente mit dem typischen «Watschelgang»: Ihre kräftigen Beine sitzen weit hinten am Körper und helfen ihr beim Schwimmen und Tauchen, eignen sich aber weniger gut zur Fortbewegung an Land. In ihrem Element ist die Tafelente unter und über dem Wasser. Ausserdem ist sie ein schneller und ausdauernder Flieger und legt als Zugvogel jedes Jahr weite Strecken zurück.
Während der Erpel in der Paarungszeit mit einem rostbraunen Kopf und grauen Rumpf gefärbt ist, erscheint das graubraun gefärbte Weibchen eher unauffällig. Sehr auffällig sind zudem die roten Augen des Erpels.
Neben den bekannten Stockenten ist die Tafelente die häufigste Entenart Europas. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über ganz Mitteleuropa, Skandinavien und von Osteuropa bis nach Asien. Im Winter ziehen die nördlicheren Tiere nach Mitteleuropa oder gar Nordafrika, wo sie auf grösseren Gewässern anzutreffen sind. Auch in der Schweiz überwintern sehr viele Tafelenten (70’000 – 120’000 Vögel), gebrütet wird hier jedoch selten. Die Nester legen Tafelenten meist im Röhricht oder in dichter Ufervegetation an. Anfangs wacht das Männchen zwar noch in der Nähe des Geleges, Brut und Aufzucht ist jedoch meist Sache des Weibchens.
Im Natur- und Tierpark finden Sie die Tafelenten auf dem Blauweiher, wo sie insbesondere während der Balz- und Brutzeit im Frühjahr leicht zu erkennen sind.
Weitere Informationen zur Tafelente gibt es im Zootier-Lexikon.