Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03150.jsonl.gz/2255

- Beitritt
- 20.09.14
- Beiträge
- 1.571
Hallo Kate,Nochmal eine Frage: Handelt es sich um eine Blut- oder 24-Std.-Urin-Untersuchung?
ich hatte eine längere Forumspause eingelegt, darum die recht späte Antwort.
Es war eine Blutuntersuchung.
Ja, Tryptophan verringert sich bei der Serotoninsynthese. Allerdings kommt Tryptophan doch auch noch bei andere Körpervorgängen zum Einsatz. Aus diesem „Vorrat“, so dachte ich es mir, könnte sich dann die erhöhte Tryptophan-Urin-Ausscheidung speisen. Die erhöhte Ausscheidung würde dann also aus dem Tryptophan stammen, das eigentlich für diesen anderen Tryptophan-Stoffwechsel „gedacht“ war – dort aber wegen der forcierten Ausscheidungsbemühungen des Körpers nicht mehr hinkommt.Das verstehe ich noch nicht so ganz. Tryptophan wird ja bei der Serotoninsynthese "verbraucht" (über Zwischenschritte umgewandelt in Serotonin). Dann dürfte ja nicht mehr so viel zur Ausscheidung da sein.
Ja, das sind gute Gegenargumente. Insofern stimme ich mit Dir überein, dass deine Serotonin-/Dopaminsynthese wohl eher nicht unausgewogen ist.Außerdem lag die Homovanillinsäure, ein Metabolit von Dopamin, satt oben im Referenzbereich und auch von meiner ganzen Befindlichkeit her würde ein Dopaminmangel garnicht passen
Du hast also eine Art Kohlenhydrate-Intoleranz ohne dabei aber echten Unterzucker zu haben? Oder wie muss ich das verstehen…. Worauf führst Du das zurück? Führst Du es auf deine Mitochondriopathie zurück?Ich wundere mich gerade ein bisschen, dass ich wohl von Heißhungerattacken schrieb... Ich habe eine niedrige Nahrungskarenz (je mehr Kohlenhydrate, desto niedriger), und damit zusammenhängend (gefühlte) Unterzuckerungszustände mit Hunger, Übelkeit, Schwäche. Aber eigentlich keinen Heißhunger und erst recht keine "Attacken" (das bahnt sich schön langsam an, so dass man reagieren kann, wenn man nicht gerade schläft).
25 mg in Kombination hört sich in der Tat nicht viel an …, dennoch,Allerdings gehe ich bei mir nicht von einer überhöhten Gabe aus, ich nehme nur noch 25 mg als Mischung Pyridoxin-HCL und P5P in einem Kombipräparat (das auch sonst Mischungen mit den aktiven Formen enthält).
Kate, ich wette mit Dir um eine handelsübliche Dose/Packung P5P, dass deine Neuropathie von einem Pyridoxin-Überschuss ausgelöst wird.
Weißt Du, wie viel Pyridoxin in deinem Kombipräparat genau drin ist? (Meist wird dort ja mehr vom billigen Pyridoxin verbaut.)
Bei mir sind 0,25 mg Pyridoxin/d/kg KG (bei einem Körpergewicht von z.B. 50 kg wären das also 12,5 mg) mittelfristig so viel, dass dann Neuropathie-Symptome auftreten. Bei deinem vermutlich schwächeren Stoffwechsel dürfte der B6-Bedarf/kg KG sogar eher noch niedriger ausfallen, weshalb toxische Wirkungen bei Dir, so gesehen, bei noch niedrigeren Dosierungen (bezogen aufs Körpergewicht) als bei mir möglich wären.
Wie ich nach neuerlicher Durchsicht meiner Daten jetzt erkannt habe, geht die Pyridoxin-Überschuss-bedingte Neuropathie (->Forumsbeitrag) mit meinen typischen anderen B6-Mangelsymptomen einher - die auch nicht daher kommen, dass ich die Pyridoxin-Supplementation dann als Reaktion stark verringert habe! Da bin ich mir zu etwa 80% sicher. Kannst Dir gerne mal die Rohdaten anschauen.
Ich schließe aus diesem Umstand/Vermutung, dass der B6-Stoffwechsel bei dieser Pyridoxin-Gabe bei mir nicht nur neurotoxisch wirkt, sondern dass der Pyrodixin-Stoffwechsel in Folge massiv blockiert wird. Das alles zusammengenommen ist natürlich völlig kontraproduktiv. Das würde bei dem ein oder anderen dann vielleicht auch die Nichtwirkung des Pyrodixins erklären.
Und dass deine typischen B6-Mangelsymptome, im Gegensatz zu mir, nicht auftreten, könnte daran liegen, dass Du zusätzlich P5P eingenommen hast, das, so vermute ich, nicht oder deutlich weniger toxisch wirkt und somit seine Funktion weiterhin wahr nimmt. Das P5P würde dann quasi den Ausfall des Pyridoxins maskieren – wenn meine Annahme richtig ist.
Grüße
Hans
Nachtrag:
Ok, ich sehe gerade, dass es da doch eine ganze Reihe von B6-Kombipräparaten gibt, in denen nur ein geringer Pyridoxin-Anteil ist, so z.B. im Super B-Complex von BioVitaal. Wenn Du den nimmst, dürftetst Du sicher nicht mit Pyridoxin überdosiert sein.
Zuletzt bearbeitet: