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Die Bibliothèque de Genève erwirbt, bewahrt und erschliesst die traditionellen Wissensträger: Handschriften, Drucke, Bilder und visuelle Quellen im allgemeinen. Sie berücksichtigt die Komplementarität zwischen Papierdokumenten und Dokumenten der neuen Informationstechnologien. Des weiteren stellt sie die neuen Technologien in den Dienst der Verbreitung und Vermittlung ihrer Schätze. Bei den Erwerbungen (Käufe, Schenkungen, Tausch, Pflichtablieferung) handelt die Bibliothek nach dem Gebot vollkommener Freiheit, Neutralität und Neugier hinsichtlich kultureller, ideologischer, politischer und konfessioneller Aspekte. Sie bewahrt insbesondere Dokumente auf, die kontroversen ideologischen Strömungen entstammen. Um ihrem Publikum ein optimales Angebot an Dokumenten und wissenschaftlicher Literatur sowie breitgefächerte Dienstleistungen zu gewährleisten, betreibt die Bibliothèque de Genève ihre Entwicklung innerhalb eines Kooperationsnetzwerkes auf kantonaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Die Bibliothek erfüllt ihre Aufgaben in der festen Überzeugung, dass Wissen, Studium und Forschung eine entscheidende Rolle in der Behauptung der grundlegenden menschlichen Werte spielen, sei es die Würde des Menschen, die Verteidigung der demokratischen Freiheiten, die Offenheit oder die Toleranz.
Die Bibliothèque de Genève verteilt sich auf vier Standorte, die als Wahrzeichen für Genf gelten dürfen: Im Parc des Bastions befindet sich die öffentliche und landeskundliche Bibliothek, am Boulevard du Pont d’Arve das Centre d’iconographie, im Stadtviertel Les Délices das Musée Voltaire, im Grütlihaus die Bibliothek La Musicale. Die Bibliothèque de Genève kümmert sich auch um die Leitung der Bibliothèque de la villa la Grange.