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Mit einer Rekordzahl von 33 Kandidaten ist das westafrikanische Land Benin am (heutigen) Sonntag in die Präsidentenwahl gegangen. Amtsinhaber Thomas Boni Yayi durfte nach zwei Amtszeiten (2006-2016) nicht wieder zur Wahl antreten.
Zu den Favoriten zählen der seit Juni amtierende Ministerpräsident und ehemalige Chef der grössten französischen Investmentbank PAI Partners, Lionel Zinsou, sowie zwei der wichtigsten Geschäftsleute des Landes und zwei internationale Banker.
Rund 4.7 Millionen Wahlberechtigte können seit 08.00 bis 18.00 Uhr ihre Stimmen abgeben. Erste Wahlergebnisse werden am Mittwoch erwartet. Sollte keiner der Präsidentschaftskandidaten in der ersten Runde eine absolute Mehrheit gewinnen, ist eine Stichwahl für den 20. März geplant.
Benin, das hauptsächlich von Baumwollexporten abhängig ist, hat mit einer hohen Jugendarbeitslosigkeit und mit Korruption zu kämpfen. Beobachtern zufolge liessen sich während des Wahlkampfs zahlreiche einflussreiche religiöse und politische Würdenträger sowie Stammesältere kaufen, um für die Kandidaten zu werben. (sda/afp/dpa)