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Boden ist eine sehr, sehr langsam regenerierbare Ressource. Seit einigen Jahrzehnten wird Boden in rasantem Tempo zerstört und dessen Fruchtbarkeit beeinträchtigt.
Böden, die nicht genügend druchwurzelt sind, werden durch Wind und Wasser erodiert. Besonders augenfällig ist die Erosion bei anhaltenden Niederschlägen, wenn ganze Hänge abrutschen. Die Erosion ist jedoch dauernd am Werk und vermag auch unauffällig beachtliche Mengen von Humus von brachliegenden Feldern zu transportieren.
Die Ausbreitung der Siedlung zerstört in der Schweiz pro Sekunde einen Quadratmeter Boden. Diese Entwicklung ist wenig vorausschauend, denn mit dem Schwinden des fruchtbaren Bodens steigt unweigerlich unsere Abhängigkeit vom Ausland.
Der Boden ist qualitativen Beeinträchtigungen ausgesetzt. Über die Luft, die Niederschläge oder die Bewirtschaftung gelangen Stoffe in den Boden, die sich dort anreichern. Wenn bestimmte Konzentrationen der Stoffe überschritten werden, werden sie zur Gefahr für die Mikroorganisen oder auch für Mensch und Tier.
Die Intensivierung der Landwirtschaft birgt ebenfalls Gefahren für die Bodenfruchtbarkeit. Durch immer grösser werdende Maschinen werden immer stärkere, tiefere Bodenverdichtungen verursacht und die Regenerationsfähigkeit der Böden überschritten. Dies hat zur Folge, dass Wasser schlechter versickern kann. Gerade die Intensivierung, welche eine Etragssteigerung in der Landwirtschaft bringen soll, kann somit zu Ertragseinbussen führen.