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Mit Ihrer Teilnahme in Peking haben Sie dieses Jahr Ihren vorläufigen Höhepunkt als Karrieresportlerin erlebt. Welche Ziele verfolgen Sie 2009?
Ich habe ein sehr aufregendes und anstrengendes Jahr hinter mir. Das nächste Jahr ist deshalb sicherlich ein Übergangsjahr. Trotzdem habe ich mir einige Ziele gesetzt. Ich möchte am Gigathlon möglichst gut abschneiden und den Berliner Marathon gewinnen. Wie in Peking wurde ich dort dieses Jahr unglückliche Vierte. Ausserdem werde ich auch an zwei bis drei internationalen Rennen teilnehmen.
Heisst das nächste grosse Ziel denn bereits wieder London 2012?
Um das zu entscheiden, brauche ich noch ein bisschen Zeit. Es kommt auch auf die Kategorien an. Bereits dieses Jahr war in Peking unter den drei vor mir klassierten Frauen keine Paraplegikerin mit dabei. Wenn nicht mehr die Möglichkeit auf eine Medaille besteht, dann wirds wohl eher nichts mit London 2012. Andererseits waren die Paralympics schon ein wahnsinniges Erlebnis.
Wie sind Sie überhaupt zum Handbike-Sport gekommen?
Vor meinem Schneeschuhunfall, bei dem ich 2002 zur Paraplegikerin wurde, war ich oft auf mehrwöchigen Touren mit meinem Liegerad unterwegs. Im Prinzip ist das Handbike etwas sehr Ähnliches. Und die Leidenschaft hat mich denn auch schnell gepackt.
Haben Sie sportliche Vorbilder?
Heinz Frei und Fabian Cancellara finde ich sehr beeindruckend.
Weshalb sollten gerade Sie Freiburger Sportlerin des Jahres werden?
Es wäre auch ein Sieg für den Handbike-Sport. Die junge Sportart könnte es gut gebrauchen, noch ein bisschen bekannter zu werden. Zudem wäre es auch eine schöne Anerkennung für den Behindertensport im Allgemeinen, der mittlerweile sehr professionell geworden ist.
Welchem der übrigen Kandidaten würden Sie die Stimme geben?
Nathalie Brugger hätte den Preis sehr verdient. Sie hat in einer Sportart, die wenig bekannt ist, bemerkenswerte Leistungen erbracht. fm