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Geplant war der Doppelauftritt von Martina Hingis und Belinda Bencic beim Toray Pan Pacific Open in Tokio eigentlich nicht. Doch dann hatte plötzlich das Schicksal seine Finger im Spiel: Hingis' übliche Doppelpartnerin Flavia Pennetta, die zusammen mit der Schweizerin vor einer Woche den US-Open-Titel knapp verpasste, verzichtete auf die Reise nach Japan.
Da Hingis wegen Terminen mit ihrem Racketlieferanten Yonex aber ohnehin nach Tokio reisen musste, entschied sie sich zu einem Auftritt an der Seite von Belinda Bencic. 17 Jahre trennen die beiden Schweizerinnen. Das hinderte sie allerdings nicht daran, auf dem Court bestens zu harmonieren.
In der ersten Runde eliminierte Hingis/Bencic das Duo Rika Fujiwara/Shu-Ying Hsieh in 68 Minuten 6:4, 6:2. Das Interesse am Generationen-Doppel war riesig, der Court 1 war fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Und die Zuschauer kamen auf ihre Kosten. Die «Swiss Misses», wie sie in Anlehnung an Hingis' Spitznamen «Swiss Miss» sofort genannt wurden, zeigten immer wieder spektakuläre Ballwechsel. Kein einziges Mal mussten sie ihren Aufschlag abgeben.
Für Bencic, die auch im Einzel im Einsatz steht und in der 1. Runde die frühere French-Open-Siegerin Swetlana Kusnezsowa 6:3, 6:0 abfertigte, war es in dieser Saison beim vierten Turnier erst der zweite Sieg im Doppel. Hingis dagegen ging zum 17. Mal als Siegerin vom Platz. Im Viertelfinal treffen die beiden nun entweder auf das topgesetzte Duo Cara Black/Sania Mirza oder auf Casey Dellacqua/Lisa Raymond.
Weitere gemeinsame Auftritt nach Tokio sind grundsätzlich nicht geplant. «Das kann sich aber schnell ändern», sagte Bencic-Manager Mario Widmer gegenüber dem «Tages-Anzeiger». Gut möglich, dass die beiden sogar gemeinsam im Fed Cup antreten. Im Frauen-Pendant zum Davis Cup treffen die Schweizerinnen in der Weltgruppe 2 im Februar 2015 auf Schweden.
Leader Fribourg und Biel lieferten sich ein packendes Duell, das Gottéron 5:3 gewann. Nach dem 3:0 von David Desharnais nach 64 Sekunden im Mitteldrittel schien das Heimteam zu einem ungefährdeten Sieg zu kommen, doch kämpften sich die Bieler dank einem Doppelschlag innert 136 Sekunden durch Mike Künzle (26.) und Damien Brunner (28.) zurück. Letzterer trug sich in der fünften Partie in Folge in die Torschützenliste ein. Dabei erzielte er sechs Treffer, total sind es 19.