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Stan Wawrinka setzt sich nach langem Warten auf einen Regenstopp in knapp zweieinhalb Stunden 6:1, 7:6 (7:4), 7:5 gegen den italienischen Qualifikanten Alessandro Giannessi durch.
Gegen die Nummer 243 der Welt hatte der 31-jährige Waadtländer über weite Strecken alles im Griff, machte sich das Leben aber ab und zu selber schwer. Im zweiten Satz geriet er früh 0:3 in Rückstand und musste bei 3:5 einen Satzball abwehren. Er tat dies mit einem Vorhand-Winner sehr souverän. Überhaupt traf Wawrinka die Bälle sehr gut und spielte enorm druckvoll, wenn er nicht ab und zu die Konzentration verlor.
Noch einmal brachte er sich am Ende des dritten Satzes in die Bredouille, als er bei 4:4 0:40 ins Hintertreffen geriet. Er machte jedoch erneut alle drei Breakbälle zunichte und zog wenig später wie immer seit 2012 in die 3. Runde ein.
Dort trifft er am Samstag auf den Engländer Daniel Evans (ATP 64), der den als Nummer 27 gesetzten Deutschen Alexander Zverev in vier Sätzen ausschaltete. (cma/sda)