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easyJet startet eine Kampagne, um mehr Mädchen für den Pilotinnenberuf zu begeistern. Dazu veröffentlicht die Fluggesellschaft den Kurzfilm „Catch Up, If You Can“, in dem eine berühmte Szene aus dem Hollywood-Film „Catch Me If You Can“, in der Leonardo DiCaprio einen erfolgreichen Piloten verkörpert, neu verfilmt wurde.
Damit hofft easyJet, falsche Vorstellungen aus Hollywood-Filmen wie Top Gun, The Aviator und Flyboys zu korrigieren, bei denen es sich beim Berufsbild Pilot um einen reinen Männerjob handelt. easyJet überraschte Urlauber und Geschäftsreisende am Flughafen London Southend, als die berühmte Szene mit Kindern im Alter zwischen fünf und neun Jahren neu inszeniert wurde und dabei ein Mädchen im Mittelpunkt stand.
Angeführt wird die Besetzung von der neunjährigen Hannah Revie, der Tochter der echten easyJet-Pilotin Emily Revie. Im Kurzfilm übernimmt Hannah DiCaprios Rolle in voller easyJetUniform, um junge Mädchen zu einer Pilotinnenlaufbahn zu inspirieren. Sie wird dabei von einer Jungs-Entourage begleitet, – ebenfalls Kinder von easyJet-Mitarbeitern – die die Rolle der Kabinencrew spielt.
Die Aktion wurde auf Basis von Ergebnissen einer easyJet-Umfrage initiiert: Die Befragung von 500 easyJet-Piloten ergab, dass im Kindesalter Jungen eine Laufbahn als Pilot eher in Erwägung ziehen als Mädchen. Mehr als die Hälfte (55%) der männlichen Piloten wussten bereits im Alter von zehn Jahren, dass sie diesen Beruf erlernen wollen. Frauen dagegen sind weniger entschlossen, nur die Hälfte (50%) hat bis zum Alter von 16 Jahren über diese Karriere schon einmal nachgedacht. Mehr als ein Fünftel (22%) der männlichen Piloten sind bereits im Alter von fünf Jahren von diesem Berufsbild überzeugt.
Mit der Aktion setzt sich easyJet zum Schulbeginn für mehr künftige Pilotinnen ein, da Kinder in ganz Europa nach dem Sommer wieder zurück in die Schule gehen und über ihre Karrieremöglichkeiten nachdenken.
Die Fluggesellschaft möchte neue Talente ins Cockpit holen, um mit Hilfe der Amy Johnson Initiative, die 2015 ins Leben gerufen wurde, das branchenweite Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern anzugehen. Die Initiative förderte bereits einen Zuwachs weiblicher Talente in der Fluggesellschaft – die Quote von neu eingestellten Pilotinnen ist bei easyJet von 6% (2015) auf 13% (2017) gestiegen. easyJet hat sich zum Ziel gesetzt, dass 20% der neuen Piloten, die der Fluggesellschaft bis 2020 beitreten, Frauen sein sollen. Derzeit sind weltweit nur 5% aller Piloten weiblich, wie die International Society of Women Airline Pilots herausfand.
Die Umfrage von easyJet ergab, dass positive Vorbilder in der Kindheit, wie TV- und Filmstars, Familienmitglieder sowie Treffen mit echten Piloten für die Motivation junger Menschen wichtig sind, um den Karrierewunsch als Pilot/in zu verfolgen.
Daher setzt die Fluggesellschaft ihre Kampagne auch dazu ein, die Sichtbarkeit von Piloten ausserhalb der Flughäfen zu erhöhen. In den drei Jahren seit dem Start der Amy-JohnsonFlying-Initiative haben easyJet-Piloten mehr als 150 Schulen und Hochschulen besucht, um das Berufsbild Pilot bekannter zu machen.
Hannahs Mutter, easyJet-Captain Emily Revie, Pilotin in vierter Generation, sagte: „Als ich noch in der Schule war, galt Pilot als eine Karriere für Jungen und man hat mich aufgefordert, darüber nachdenken, was für einen Job ich sonst ausüben könnte. Diese Fehlvorstellung wird auch noch von Hollywood-Produzenten unterstützt, die die Gewohnheit haben, immer männliche Schauspieler ins Cockpit zu setzen. Ich freue mich sehr, an einer Initiative teilzunehmen, die mehr Mädchen wie Hannah ermutigen soll, diese Karriere in Betracht zu ziehen. Ich liebe meinen Job und würde ihn jedem empfehlen.“
Chris Browne, Chief Operations Officer von easyJet, sagte: „Aus unseren Untersuchungen geht klar hervor, dass die Veränderung von Wahrnehmung und Ambitionen für Frauen bereits in der Schulzeit angegangen werden muss. Wir wollten eine unterhaltsame, aber zum Nachdenken anregende Version dieser berühmten Filmszene schaffen, um mehr Mädchen dazu zu inspirieren, diese bereichernde Karriere zu verfolgen. Wir hoffen, dass unsere Kampagne eine neue Generation von Piloten inspiriert, die Geschlechterstereotypisierung in Frage stellt und mehr Frauen dazu ermutigt, sich in die Lüfte zu erheben.“
Tochter Hannah sagte: „Ich denke, Mädchen können jeden Job ausüben, den sie wollen. Es hat mir wirklich Spass gemacht, an dem Film teilzunehmen, und es war so aufregend, eine echte Pilotenuniform wie die meiner Mutter zu tragen. Eines Tages könnte ich eine Pilotin sein wie sie und damit der fünfte Pilot in meiner Familie.“
Im Geschäftsjahr 2018 wird easyJet 460 neue Piloten rekrutieren und verzeichnet damit eine Rekordnachfrage für das dritte Jahr in Folge, da das europäische Netzwerk weiter wächst. Die Karrieremöglichkeiten reichen von Kadettenpiloten, die ihre Karriere gerade erst beginnen, bis hin zu erfahrenen Co-Piloten und Kapitänen, die zu easyJet stossen, nachdem sie bei anderen Fluggesellschaften oder im Militär gearbeitet haben.
Angehende Piloten können sich ab dem 3. September 2018 für das Generation easyJet Pilotentraining-Programm bewerben. In der Schweiz findet eine erste Auswahl an Piloten und Pilotinnen am 15./16. September statt, eine zweite Auswahlrunde folgt am 13./14. Oktober.
Weitere Infos stehen unter http://becomeapilot.easyjet.com/ zur Verfügung.