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Vor blauem Damastgrund steht auf grünem Wiesengrund ein Heiliger in violettem Ordenshabit und mit einem schwarzen Birett auf dem Haupt. In seiner Rechten hält er ein Buch und in der Linken das Pedum mit Pannisellus. Dieser Heilige wird einerseits als hl. Benedikt und andererseits als hl. Bernhard angesprochen. Seine Gewandung entspricht eher derjenigen der Benediktiner als derjenigen der Zisterzienser (die Benediktiner besitzen ein schwarzes Habit, haben zuweilen aber ein Birett als Kopfbedeckung; die Zisterzienser erscheinen in weisser Tunika, schwarzem Skapulier und weisser Flocke). Es handelt sich daher sicher um eine Darstellung des hl. Benedikt von Nursia, der als Gründer des Mutterordens auch von den Zisterziensern geheiligt wurde. Umfasst wird die Figur von einer Rahmenarkade aus weissen Rundpfeilern mit weinroten Basen und Kapitellen sowie einem Astbogen mit vorwiegend weissem Blattwerk und dem am Scheitel festgehaltenen Stiftungsjahr.
1524. H. Müller Rest. 1868 (in der Ecke unten links aus dem erneuerten Postament radiert).
Keine