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Die Sekretabsaugung ist oft im Zusammenhang mit COPD angezeigt und wenn Patienten von der Beatmung entwöhnt werden. Sekrete sammeln sich in den Atemwegen an, da die Patienten den klebrigen Schleim nicht abhusten können. Auch ist es möglich, dass es bei Patientenleiden der interventionellen Unterstützung bedarf, bei denen die vorliegende Erkrankung oder die nachfolgende Behandlung die Fähigkeit der Mukosa beeinträchtigt, die Sekrete zum Mund zu transportieren.
Mit einem Absaugkatheter wird das angesammelte Sputum entfernt. Der Eingriff kann von ausgebildeten Ärzten auch außerhalb des Bronchoskopieraums durchgeführt werden, da keine Sedierung notwendig ist und er in der Regel nur wenige Minuten dauert. Als generelle Vorsichtsmaßnahme sollten eventuelle Kontraindikationen einer Bronchoskopie beachtet werden. Besteht ein Zweifel, ob sich dieses Verfahren für den entsprechenden Patienten eignet, sollte der Patient in den Bronchoskopieraum verlegt werden, um eine angemessene Überwachung während und nach dem Eingriff zu gewährleisten.
Das Entfernen von Sekreten oder Sputum auf der Station am Bett des Patienten erfordert ein mobiles Absaugsystem mit einem flexiblen Schlauch. Obwohl Blindabsaugungen mit dem Katheter immer noch verbreitet sind, empfiehlt es sich, Sputum mit visueller Hilfe per Bronchoskop zu entfernen.
Der Absaugschlauch wird an das Absaugventil des Bronchoskops angeschlossen. Dann wird das mobile Bronchoskop über die Nase oder den Mund in die unteren Atemwege des Patienten eingeführt, sodass sie von den Sputumansammlungen und Schleimpfropfen befreit werden können. Mittels einer Wasserfalle zwischen Absaugventil und Absaugpumpe können Sputumproben geborgen und zur zytologischen Analyse und weiteren Kultivierung eingeschickt werden.
Das Entfernen von Sputum und der Wechsel von Tuben bei beatmeten Patienten ist eine regelmäßig auftretende Notwendigkeit. Das mobile Bronchoskop bietet volle Unterstützung bei diesen Eingriffen durch den großen Arbeitskanal für leistungsstarke Absaugung und das optische System mit Videochip, und integrierter Lichtquelle und Videomonitor für die visuelle Überwachung des Eingriffs. Dies gewährleistet eine effiziente und sichere Platzierung der Tuben.
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