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Display-Werbung – eine Form der bezahlten Werbung – ist eine der beliebtesten Formen des Online-Marketings. Durch die Schaltung von Anzeigen auf Websites und anderen digitalen Plattformen können Unternehmen bestimmte Zielgruppen mit massgeschneiderten Inhalten ansprechen.
Eine Art von Onlinewerbung, die Text, Bilder und eine URL kombiniert, die auf eine Webseite verweist, auf der die Kundschaft mehr über Produkte erfahren oder sie kaufen kann. Es gibt viele Anzeigenformate. Diese Anzeigen können statisch mit einem Bild oder animiert mit mehreren Bildern, Videos oder wechselndem Text sein (auch Rich-Media-Anzeigen genannt).
Eine Werbekampagne kann unterschiedliche Ziele verfolgen. Einige Display-Anzeigen informieren über das Produkt, während andere durch einfache Spiele oder Rätsel unterhalten und ansprechen sollen. Bannerwerbung ist eine gängige Form der Display-Werbung, die häufig für Sensibilisierungskampagnen verwendet wird.
Die digitale Werbung verändert das Gesicht der Marketingbranche. Um in diesem sich entwickelnden Markt wettbewerbsfähig zu bleiben, muss man das digitale Marketing in all seinen Formen gut beherrschen. Einer der einfachsten Wege, damit zu beginnen, ist die Display-Werbung.
Display-Anzeigen unterscheiden sich stark in Bezug auf die Zielgruppe und ihre Funktionsweise. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die verschiedenen Display-Anzeigenoptionen und ihre Funktionen.
Die meisten Display-Anzeigen, die Sie heute sehen, sind Remarketing-Anzeigen, auch bekannt als Retargeting-Anzeigen. Dank des Trends zur Personalisierung von Anzeigen sind Retargeting-Kampagnen inzwischen weit verbreitet.
Laut Accenture Interactive kaufen 91 % der Verbraucher:innen am liebsten bei Marken, die sich an ihre Interessen erinnern und ihnen Angebote machen, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Retargeting-Anzeigen tun genau das, und sie sind für Marken einfach zu implementieren. Und so funktionieren sie.
Eine dynamische Remarketing-Kampagne ist ein wirksames Mittel, um Ihre Marke in den Köpfen der Kundschaft präsent zu halten, die bereits Interesse an Ihrem Angebot gezeigt haben.
Google betrachtet Remarketing als eine Unterkategorie der personalisierten Werbung, die effektiv sein kann, wenn Sie Ihr Publikum segmentieren, um eine bessere Nutzererfahrung zu bieten. Personalisierte Anzeigen richten sich an Verbraucher:innen auf der Grundlage demografischer Zielgruppen und der Interessen, die sie online gezeigt haben.
Sie können sogar Anzeigen erstellen, die personalisierte Produktempfehlungen auf der Grundlage der letzten Interaktionen der Nutzenden mit Ihrer Website anzeigen.
Zusätzlich zum Remarketing kennt Google 4 verschiedene Arten von personalisierten Anzeigen. Jede davon berücksichtigt das allgemeine Nutzerverhalten und die Vorlieben und nicht die Interaktionen mit einer bestimmten Marke als Targeting-Option.
Beim Affinitäts-Targeting werden Ihre Anzeigen Verbraucher:innen angezeigt, die ein aktives Interesse an Ihrem Markt gezeigt haben. Diese Affinitätsgruppen können relativ breit gefächert sein, wie z. B. «Autofans» oder «Filmliebhaber», so dass Sie eine grosse Anzahl von Personen erreichen können.
Mit kleineren benutzerdefinierten Affinitätsgruppen wie «Langstreckenläufer» und «Orchideenzüchter» können Sie die Interessen, die Sie ansprechen möchten, genauer bestimmen. Denken Sie daran, dass Sie mit engeren Gruppen ein kleineres Publikum erreichen.
Benutzerdefinierte Intent- und In-Market-Anzeigen richten sich an Verbraucher:innen, die aktiv nach Produkten oder Dienstleistungen wie den Ihren suchen. Sie erreichen weniger Personen als mit Affinitäts- oder benutzerdefinierter Affinitätsausrichtung, aber die Personen, die Ihre Anzeige sehen, sind näher am Kauf.
Anzeigen für ähnliche Zielgruppen zielen auf Personen ab, deren Interessen oder Eigenschaften mit denen Ihrer aktuellen Besucher:innen übereinstimmen. Um Listen mit neuen, aber ähnlichen Zielgruppen zu erstellen, vergleicht Google die Profile der Personen auf Ihren Remarketing-Listen mit denen anderer Nutzenden und stellt dann Gemeinsamkeiten fest.
Anstatt Ihre Anzeigen auf der Grundlage von Nutzerprofilen zu schalten, werden kontextbezogene Anzeigen auf Websites nach bestimmten Kriterien geschaltet, darunter:
Sie können diese Entscheidungen Google überlassen oder selbst eine aktive Rolle dabei spielen, indem Sie sich auf bestimmte Themen konzentrieren.
Google bietet Ihnen die Möglichkeit, aus einer Liste von Themen auszuwählen und Ihre Anzeige den entsprechenden Seiten im Display-Netzwerk oder auf YouTube zuzuordnen. Sie können auch gezielt Themen ausschliessen, die keine gute Leistung erbringen oder keinen Bezug zu Ihrer Botschaft haben.
Themen-Targeting ist dem Affinity-Targeting sehr ähnlich, nur dass Ihre Anzeigen mit Websites und nicht mit Nutzenden abgeglichen werden.
Wenn Sie die Websites, auf denen Ihre Anzeige geschaltet werden soll, selbst auswählen möchten, ist die gezielte Platzierung auf Websites die beste Lösung. Sie können ganze Websites oder einzelne Seiten innerhalb von Websites auswählen.
Sie können das Placement-Targeting sogar mit dem Contextual-Targeting kombinieren. Bei diesem Ansatz wählen Sie eine Website aus und lassen Google die relevantesten Seiten für Ihre Anzeige auswählen.
Keine Form der Werbung ist für jedes Unternehmen ideal. Bevor Sie sich für oder gegen Display-Anzeigen entscheiden, sollten Sie die Vor- und Nachteile abwägen.
Anders als native Anzeigen, die redaktionelle Inhalte nachahmen, sind Display-Anzeigen eindeutig Werbung. Das bedeutet zwar, dass sie manchmal aus Prinzip ignoriert werden, aber es bedeutet auch, dass das Publikum sofort erkennt, dass es eine Botschaft Ihrer Marke sieht.
Die meisten Display-Anzeigen basieren auf visuellen Elementen, nicht auf Text. Ihr Publikum muss sich nicht erst durch einen Artikel oder eine Infografik lesen, um zu Ihrer Markenbotschaft zu gelangen, wie es bei Content Marketing oder nativen Anzeigen der Fall ist. Selbst wenn die Menschen an diesen Botschaften vorbeiscrollen, hinterlassen sie einen Eindruck.
Im Vergleich zu anderen Formen der digitalen Werbung erfordern Display-Anzeigen keine komplexe Integration mit Publisher-Websites. Sie können auf fast jeder Website geschaltet werden, die Teil des teilnehmenden Werbenetzwerks ist, ohne dass viel technisches Know-how erforderlich ist.
Eine gut durchdachte digitale Werbekampagne kann Ihnen helfen, Ihre Zielgruppe in jeder Phase des Entscheidungsprozesses zu erreichen, vom Bedürfnisbewusstsein bis zur Kaufbereitschaft. Alles, was Sie dazu brauchen, ist die Kenntnis der Targeting-Methoden.
Wenn Sie z. B. Haushaltsgeräte verkaufen, könnten Sie massgeschneiderte Anzeigen schalten, um Menschen zu erreichen, die nach neuen Herd- oder Waschmaschinenmodellen gesucht haben. Sie könnten dann ein breiteres Netz auswerfen, indem Sie eine kontextbezogene Anzeige auf Heimwerkerseiten, Immobilienblogs oder sogar Elternforen schalten.
Obwohl nur relativ wenige Menschen auf Display-Anzeigen klicken, können Sie mit ihnen das grösste Segment Ihres Zielmarktes erreichen. Ihre Reichweite ist genauso gross wie die von herkömmlicher Werbung, ist aber weniger aufdringlich. Eine Display-Anzeige ist viel weniger störend als ein Fernseh- oder Radiospot, vor allem, wenn sie mit relevanten Inhalten verknüpft ist.
Die Verbraucher:innen sind heute der Meinung, dass Werbung häufiger und aufdringlicher ist als früher. Offensichtliche Werbung stört viele Menschen, und wenn sie sich über Online-Werbung ärgern, verwenden sie oft Software zum Blockieren von Werbung, damit sie sie gar nicht erst sehen.
Display-Anzeigen sind ein gängiges Werbemittel im Online-Marketing. Sie sollen Ihre Botschaft so schnell und einfach wie möglich übermitteln, aber ihre kurze Länge kann ihnen zum Nachteil gereichen. Ein Beispiel dafür ist, dass sie oft nicht genug Informationen bereitstellen, um den Nutzer vollständig zu überzeugen.
Der Risikokapitalgeber Gilad de Vries hat herausgefunden, dass Display-Anzeigen am effektivsten sind, wenn sie den Betrachter zu einem längeren Inhalt führen, wie zum Beispiel einer Landingpage mit mehr Details zum beworbenen Produkt oder Dienstleistung. Display-Werbung ist zwar nützlich, aber wahrscheinlich nicht das wahre Kraftpaket Ihrer Marketingstrategie.
Die Klickraten für Bannerwerbung liegen im Durchschnitt bei 0,1 % und damit niedriger als bei vielen anderen Formen der Online-Werbung. Dies führt in der Regel zu niedrigeren Konversionsraten.
Die meisten Menschen sehen Bannerwerbung zu einem frühen Zeitpunkt in ihrer Kaufentscheidung, weshalb sie am besten als Teil eines langfristigen Marketingplans eingesetzt werden sollten. Ihre Display-Anzeigen können das Interesse eines potenziellen Kunden wecken und ihn auf spätere, tiefer gehende Inhalte vorbereiten.
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