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zum gedenken
=Martin Stritt, Freiburg
Martin Stritt erblickte als erstes Kind der Familie Albin und Marie Stritt-Spicher am 24. Februar 1927 das Licht der Welt. Mit sechs Geschwistern erlebte er mitten im Dorf Tafers elf glückliche Jahre. Am 10. Januar 1938 starb der Vater im Alter von erst 42 Jahren. Der Bauernhof musste aufgegeben werden. Die Familie zog vorerst zu den Grosseltern nach Rohr bei Tafers und kurze Zeit später nochmals ganz in die Nähe der Grosseltern. Nach der Schulzeit, die er in Tafers absolvierte, folgten Welschlandaufenthalte auf Landwirtschaftsbetrieben und später war er auch als Handlanger auf Baustellen tätig. 1951 hat er eine Stelle als Magaziner bei der damaligen Motorwagenfabrik Berna in Olten angetreten. Nach etwa 15 Jahren bei Berna folgten ebenso viele Jahre, bis zur Pensionierung, als Freileitungsmonteur für Telefone.
Im April 1953 erwarb Martin Stritt mit zwei Brüdern ein Einfamilienhaus in Dulliken. Mit dem Nachzug der Mutter und des Rests der Familie waren nun alle wieder beisammen. In Olten und Dulliken war der Verstorbene vielfach tätig. Er war Mitglied der Sektion Alpenklub Olten, war Wildhüter und Jäger im Jagdkreis Dulliken. Er war auch ein guter Kleinkaliber- und 300-Meter-Schütze. Er verbrachte einige Jahre in La Chaux-de-Fonds und zuletzt in Freiburg. Im Februar 2002 konnte er die Wohnung des verstorbenen Bruders August im Schönberg übernehmen. Am Mittwochmorgen, am 18. Juli, fand man ihn tot in der Wohnung. Ein Herzschlag hatte sein irdisches Leben beendet. Eing.