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Sepsis
Eine Sepsis wird umgangssprachlich auch als Blutvergiftung bezeichnet und sie entsteht, wenn sich eine Infektion, beispielsweise von einer Wunde, über die Blutgefässe auf den ganzen Körper ausbreitet. Hinzu kommt noch eine übersteigerte Reaktion des Organismus. Blutvergiftungen sind sehr gefährlich, nach Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs sterben in Europa daran die meisten Menschen. Die Krankheit ist deshalb so gefährlich, weil sie häufig nicht rechtzeitig erkannt wird. Zu Beginn zeigen sich nur unspezifische Symptome wie Fieber oder Unwohlsein. Bei der Blutvergiftung kann es dann zu dem sogenannten septischen Schock kommen, bei dem beispielsweise der Blutdruck stark absinkt und sich der Puls erhöht. Im Weiteren Verlauf kommt es dazu, dass Organe nicht mehr richtig arbeiten und es letztendlich zu einem Nieren-, Lungen-, Herz- und Leberversagen kommt. Um die Sepsis zu behandeln ist daher eine schnelle Diagnose und Therapie von höchster Bedeutung. Mit verschiedenen Medikamenten und engmaschiger Überwachung versuchen Ärzte dann die Organfunktionen aufrecht zu erhalten und durch die Gabe von Antibiotika soll die Infektion eingedämmt werden. Ebenso können chirurgische Eingriffe nötig werden, in denen beispielsweise die Quelle, aus der die Sepsis entstammte, behandelt wird.