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Das Wichtigste in Kürze
- Brittney Griner sitzt in Russland wegen Drogenbesitz hinter Gittern.
- Die Anwälte der US-Basketballerin hoffen auf ein mildes Urteil.
Die Anwälte der in Russland wegen Drogenvorwürfen inhaftierten US-Basketballerin Brittney Griner erwarten nach eigenen Angaben ein «eher mildes Urteil». Es gebe eine Reihe «entlastender Umstände», die dafür sprächen. Dies sagte Griners Anwalt Alexander Boykow am Dienstag am Rande einer Gerichtsanhörung im Moskauer Vorort Chimki. Daran nahm auch die 31-Jährige teil.
Griner war im Februar kurz vor Beginn der russischen Offensive in der Ukraine am Moskauer Flughafen Scheremetjewo festgenommen worden. Zuvor waren in ihrem Gepäck Kartuschen für E-Zigaretten mit Cannabisöl gefunden worden.
Griner drohen zehn Jahre Haft
Griners Anwalt Boykow bekräftigte vor Journalisten, dass die Sportlerin das Cannabis-Öl als ärztlich verordnetes Schmerzmittel benutzt hat. Selbst in den USA habe sie nur «gelegentlich» davon Gebrauch gemacht. In Russland ist Cannabis auch für medizinische Zwecke verboten. Laut Boykow wird Griner «wahrscheinlich» am Mittwoch erneut verhört.