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Brasiliens Bevölkerung ist laut dem Statistikinstitut IBGE auf 207,7 Millionenen Menschen angewachsen. Damit steigt die Zahl der Brasilianer zwar nach wie vor jährlich, allerdings geschieht dies mittlerweile wesentlich langsamer als noch vor wenigen Jahren.
Zwischen 2016 und 2017 hat die Zahl der Einwohner des südamerikanischen Landes lediglich um 0,77 Prozent zugenommen. Das entspricht mit 1,5 Millionen Menschen jedoch der Einwohnerzahl einer europäischen Großstadt. In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Brasilianer hingegen gleich um 24 Millionen gestiegen.
Bei der Verteilung der Menschen in dem gigantischen Land haben die Statistiker ebenso Veränderungen festgestellt. Laut IBGE hat im Norden und zentralen Westen die Erweiterung der Landwirtschaft zu einer Steigerung der Einwohnerzahlen geführt. Im Süden liegen indes die meisten Munizipe, in denen eine Abnahme der Bewohner registriert wurden. Allgemein gilt dies für 24 Prozent aller Städte abseits der großen Zentren.
Nach wie vor zieht es die Menschen vom Land auf der Suche nach Arbeit, besseren Ausbildungsmöglichkeiten und Gesundheitsversorgung verstärkt in die Großstädte. Die Megametropole São Paulo hat in nur einem Jahr 68.000 neue Bewohner verzeichnet. Ihre Einwohnerzahl ist damit auf 12,1 Millionen gestiegen. Ihr folgt Rio de Janeiro mit 6,5 Millionen Einwohnern und die Hauptstadt des Landes, Brasília, mit drei Millionen.
Kalkuiert haben die Statistiker die Einwohnerzahl mit Hilfe eines Computerprogrammes, dem Daten wie die Geburtsrate, Sterberate und Migration zugrunde liegen.