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Nun sind die Würfel definitiv gefallen. Das Stade de Genève erhält keinen Kunstrasen.
Die Meldung schlug ein wie eine Bombe, als Servette-CEO Constantin Georges letzten Januar vor die Presse trat. Aufgrund des gescheiterten Projekts "Pré-du-Stand" war der SFC dringend auf Trainingsplätze angewiesen. Ein Kunstrasen im Stade de Genève hätte als Übergangslösung dienen sollen. Deshalb hätte nach Ablauf der Spielzeit 2019/2020 der bestehende Hybridrasen direkt ersetzt werden sollen. Aufgrund des Lockdowns konnte die "Fondation du Stade de Genève" aber keine ordentliche Ausschreibung starten. Entsprechend wurde das Projekt auf 2021 verschoben.
Nach Einwänden des neuen Servette-Präsidenten Pascal Besnard, drehte sich im Juni der Wind nochmals. Es wurden neue Konzepte ausgearbeitet, um die künstliche Spielunterlage zu verhindern. Wie die Tribune de Genève berichtete, hat Besnard mittlerweile genügend Unterstützer gefunden. Im Entscheidungsgremium der Fondation du Stade de Genève soll der Kunstrasen letzte Woche gekippt worden sein. Nun soll im Sommer 2021 ein neuer Hybridrasen verlegt werden.
Eine positive Entscheidung für die Akteure auf dem Platz, sowie für den Fan auf der Tribüne. Wie es mit dem Trainingsgelände weitergeht, ist allerdings noch unklar.