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Seit dem 4. September hat die Intensivierung der Bombardierung die Situation im Nordwesten Syriens noch mehr verschlimmert, im Besonderen in Idlib. Die Gesundheitseinrichtungen sowie die Zivilbevölkerung wurden weiter als Ziele genommen. Seit Beginn des Monats September fanden mehr als 15000 Vertreibungen in der Region von Idlib statt. Eine neue Militäroffensive in dieser Region, welche ohnehin schon dicht besiedelt und bevölkerungsreich ist, stellt das Leben der Zivilisten in Gefahr. Aber auch die Kapazitäten der humanitären Partner, die Hilfeleistung stellen, werden erheblich gefährdet.
Den neuesten Zahlen zufolge leben fast 3 Millionen Menschen in der Region von Idlib, im Westen von Aleppo, in Hama und im Osten von Latakia. Fast die Hälfte dieser 3 Millionen Menschen sind verlagert und waren schon aus anderen Regionen geflohen, während zwei Drittel der Gesamtbevölkerung schon als hilfsbedürftig eingestuft worden ist.
Islamic Relief handelt vor Ort, obwohl die Sicherheitslage sehr schwierig ist.
Unsere Teams schätzen, dass fast 190 000 Menschen in den nächsten Wochen eine Unterkunft benötigen werden. Aus diesem Grund ist es notwendig einen Vorrat an Non-Food Artikeln, neue Soforthilfen und Zelte bereitzustellen, um die sofortigen Bedürfnisse der neuen, vertriebenen Menschen zu stillen.
Eine Nahrungsmittelsoforthilfe wird für ungefähr 400 000 Menschen benötigt.
All diese Vertriebenen brauchen auch eine medizinische Versorgung. Im medizinischen Bereich herrscht immer mehr Mangel, besonders die Behandlungen der Dialysen, der orthopädischen Versorgungen, den Anästhetika und der Behandlung der Tuberkulose. Die Krankenhäuser sind zerstört und es ist zwingend notwendig diese Mittel dem medizinischen Personal zur Verfügung zu stellen, damit sie weiterhin trotz ihrer schwierigen Lage arbeiten können.
*Um mehr von unseren Dialyse Projekten zu wissen, kontaktieren Sie: <email-pii>.