Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03619.jsonl.gz/1329

Melanie Elderton (PH Luzern) und Sheron Baumann (HSLU Wirtschaft) präsentierten an der jährlichen Konferenz der Society for Research into Higher Education (SRHE) ihre Forschungsresultate zum Akademisierungsgrad von Dozierenden an Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen in der Schweiz.
Mitte Dezember 2019 fand die SRHE-Konferenz zum Thema Creativity, Criticality and Conformity in Higher Education statt. Melanie Elderton und Sheron Baumann haben an der Konferenz die Diskussionen um den Akademisierungsgrad von Dozierenden an Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen in der Schweiz sowie ihre Forschungsergebnisse vorgestellt.
Die Ergebnisse zeigen, dass 39% der Dozierenden an Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen einen akademischen Hintergrund haben, also als Professor/-in, Assistent/-in oder Doktorand/-in an einer Universität gearbeitet haben. Der Unterschied an akademisiertem Personal zwischen harten und weichen Disziplinen bzw. Fachbereichen (gemäss Biglan) beträgt rund 25 Prozentpunkte. In den früher reformierten harten Fachbereichen, ist ein grösserer Anteil an akademischem Personal tätig als in den weichen Fachbereichen.
Die Frage nach dem Akademisierungsgrad von Dozierenden knüpft an die Diskussion rund um das doppelte Kompetenzprofil an, fokussiert aber auf akademische Kompetenzen. Die anschliessenden Diskussionen zeigten, dass in anderen Ländern ähnliche Diskussionen geführt werden. Durch Präsentationen von anderen Konferenzteilnehmenden und in Gesprächen konnte ein Eindruck gewonnen werden, wie die Diskussionen um Kompetenzprofile von Dozierenden in anderen Ländern geführt werden.