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Das nationale Supercomputing-Zentrum CSCS hat mit einer Ausschreibung einen neuen Anbieter für ein Tape-Library-System gesucht. Der Zuschlag über 18 Millionen Franken ging nun an Meanquest. Der Betrag gilt für die Vertragslaufzeit von 5 Jahren plus der Option zur Verlängerung für weitere 5 Jahre.
Das aus MTF Quadra hervorgegangene Unternehmen Meanquest
hat sich gegen einen weiteren Anbieter durchgesetzt. Die Firma habe für die Referenzkonfiguration das vorteilhafteste Angebot gemäss Gesamtpunktzahl abgegeben, so die Begründung des Zuschlags. Der Preis wurde demnach mit 90% gewichtet.
Das Anfang der 1990er-Jahre gegründete CSCS wird von der ETH betrieben und stellt Supercomputing-Fähigkeiten für die Forschung sowie für Nutzer aus Industrie und Wirtschaft bereit. Dazu gehören etwa das Cern, Meteo Schweiz oder das Paul Scherrer Institut.
Derzeit betreibe das CSCS eine Tape Library von IBM mit einer Speicherkapazität von etwa 50 Petabyte (PB) und habe eine Restkapazität von rund 20 PB, heisst es in der Ausschreibung. Um die steigenden Anforderungen des CSCS in Bezug auf Kapazität und Bandbreite zu erfüllen, seien zusätzliche Investitionen erforderlich. Neben der Lieferung der Tapes gehören gemäss der Ausschreibung auch die Verkabelung der Komponenten zum SAN zum Auftrag sowie die Migration und Entsorgung der bestehenden Tape Library.