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Der Verlag, Roter Stern wurde 1970 in Frankfurt am Main von Karl Dietrich Wolff gegründet. In den Anfangsjahren umfasste die Mitarbeiterschaft zahlreiche Mitglieder der linksradikalen Szene Frankfurts, die Mitte der 1970er Jahre als Terroristen der Revolutionären Zellen international bekannt wurden, darunter Wilfried Böse, Johannes Weinrich, Magdalena Kopp und Brigitte Kuhlmann. Der Verlag galt Ermittlern der Sicherheitsbehörden als „Kristallisationspunkt und Nachwuchsschmiede des Terrorismus“.
Das als Verlag Roter Stern K. D. Wolff KG gegründete Unternehmen wechselte mehrfach seinen Namen und seine Gesellschaftsform. Seit Gründung der Stroemfeld Verlag AG 1979 in Basel erschien das Programm unter dem Namen Stroemfeld/Roter Stern. 1991 wurde der Frankfurter Nexus-Verlag übernommen und als Stroemfeld/Nexus fortgeführt. 1993 meldete die Verlag Roter Stern GmbH Konkurs an, durch Gründung der Stroemfeld Fördergesellschaft in Basel konnte das Programm weitergeführt werden. Der Verlagsname geht zurück auf die ersten Zeilen eines Textes von Friedrich Hölderlin, „Tende Strömfeld Simonetta“.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Stroemfeld_Verlag
Zum Buch <ip-pii> Almanach für’s Jahr 1976/77 (1976)
Zum Thema 36. Kultur
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