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Grossbritannien rüstet auf – so viel wie seit 1991 nicht mehr
Der britische Premier kündigt zusätzliche Militärausgaben in Höhe von 31,8 Milliarden Dollar an – die grösste Investition in die Verteidigung des Landes seit dem kalten Krieg vor 29 Jahren.
Die Rüstungsgelder würden in den nächsten vier Jahren ausgegeben, sagte der britische Premierminister Boris Johnson am letzten Donnerstag dem Unterhaus. Das sind 21,7 Milliarden Dollar mehr, als im Manifest der britischen Regierung gegenüber der NATO zugesagt wurde, berichtet die Onlineausgabe der Epoch Times. Mit dem neuen Budget investieren die Briten so viel in die Rüstung, wie seit dem kalten Krieg vor 29 Jahren nicht mehr. England liege mit einer Gesamtinvestition von 251 Milliarden Dollar unter den NATO-Ländern an zweiter Stelle und damit direkt hinter den USA, so Johnson. Damit könnten rund 40'000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. «Eine grosse Hilfe für die gebeutelte Wirtschaft, die durch Viren der kommunistischen Partei Chinas weitgehend lahmgelegt wurde», so Johnson.
Der britische Premier sagte weiter, er habe die Entscheidung mit Absicht in der Zeit der Pandemie getroffen, weil «die Verteidigung des Reiches und die Sicherheit des britischen Volkes an erster Stelle stehen müssten». Die Ausgaben konzentrierten sich vor allem auf die Verteidigung im Weltraum sowie gegen Cyberangriffe aus China und Russland.
Johnson betonte weiter, dass durch die höheren Militärausgaben die Interessen und Werte des Landes besser geschützt werden könnten. Zudem stärke es die Zusammenarbeit mit den USA und mit den Verbündeten, «um freie und offene Gesellschaften zu verteidigen».
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