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Foto: BioSicherheit.de; Rikke Bagger Jörgensen
«Konventioneller Durchwuchsraps in Dänemark. Bei der Raps-Ernte fallen viele Samenkörner auf den Boden. Rapssamen können jahrelang im Boden überdauern. Nach einem Fruchtwechsel tritt Raps in den Folgejahren oft als Durchwuchs auf.» (http://www.biosicherheit.de/de/aktuell/627.doku.html)
Schwedische Forscher untersuchten zehn Jahre nach Ende eines Freisetzungsversuchs mit gentechnisch verändertem Raps die ehemaligen Freisetzungsflächen. Sie fanden noch Rapspflanzen, welche die eingeführten Gene trugen. Sie berichten von insgesamt 15 transgenen Rapspflanzen, die höchstwahrscheinlich aus zehn Jahre alten Samen aus dem Freisetzungsversuch ausgekeimt seien. Es wurden umgerechnet 0,01 Pflanzen pro Quadratmeter gefunden.
Die Resultate zeigen, dass beim Anbau von gentechnisch veränderten Rapskulturen Unkraut- bzw. Durchwuchs-Raps ein Faktor ist, der eine funktionierende Koexistenzlösung als unwahrscheinlich erscheinen lässt.