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Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf rechnet ab: Sie sei nicht der Grund für die Spaltung der SVP gewesen, sondern nur der vordergründige Anlass, sagte sie in einem Interview mit dem "SonntagsBlick".Dieser Inhalt wurde am 17. August 2008 - 14:11 publiziert
Gewisse Exponenten der Schweizerischen Volkspartei (SVP) hätten damals signalisiert, dass man sich ohnehin von den liberalen Kräften der Partei trennen wollte. Sie selber habe über Monate hinweg das Gespräch mit der Parteileitung gesucht. Zugestanden worden sei ihr lediglich ein Gespräch mit dem neuen Parteipräsidenten Toni Brunner, der seine Meinung aber schon gemacht gehabt hätte.
"Völlig daneben" findet Widmer-Schlumpf auch die Kritik des Bündner SVP-Ständeratspräsidenten Christoffel Brändli an der Parteileitung der Bürgerlich-Demokratischen Partei (BDP).
Wie es mit der BDP Schweiz, die im September oder Oktober gegründet werden soll, genau aussehe, werde man erst nach den nationalen Wahlen in drei Jahren wissen.
Sie selber sorgt sich nicht um ihre Wiederwahl. Gegenüber der NZZ am Sonntag sagte Widmer-Schlumpf sogar, ein Sitz im Bundesrat sei nicht primäres Ziel. Die BDP wolle vor allem in den Kantonen ihre Sitze in Regierung und Parlamenten halten.
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