Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/131883

<h2>SubmittedText<h2><p>Am 19. Oktober 2012 wurde in Brüssel ein neues internationales Portal freigeschaltet, mit dem die Behörden weltweit Informationen über gefährliche Produkte austauschen können, die vom Markt genommen werden müssen. Das Projekt "Global portal on product recalls" wurde gemeinsam von der EU und Mitgliedstaaten der OECD entwickelt. Die Schweiz als Gründungsmitglied der OECD ist in dieses Projekt nicht mit einbezogen.</p><p>Wie begründet der Bundesrat, dass die Schweiz bei diesem Rückrufprojekt nicht teilnimmt?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die OECD präsentierte am 19. Oktober 2012 in Brüssel ein globales Portal für Produktrückrufe. Das Portal befindet sich noch in einer Pilotphase und wurde von einem Projektteam, bestehend aus Vertretern der EU, der USA, Mexiko, Australien und Kanada, erstellt. Sobald mit dem Portal erste Erfahrungen gesammelt worden sind, soll in den folgenden Phasen das Portal ausgebaut und die Anzahl beteiligter Länder erweitert werden. Seitens der Schweiz nimmt das Eidgenössische Büro für Konsumentenfragen in der entsprechenden Arbeitsgruppe der OECD teil. Sollte sich die Plattform als vorteilhaft herausstellen, wird der Bund eine Teilnahme prüfen.</p>