Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03220.jsonl.gz/1368

Es gibt erst wenige Erkenntnisse über die Auswirkungen von Mobilfunkanlagen, die wissenschaftlich gesichert sind. Unumstritten sind etwa unmittelbare Störungen bei Herzschrittmachern, Hör- und anderen Implantaten durch Handys. Auch weiss man, dass Hirnströme beeinflusst, Reaktionszeiten verkürzt und Schlafphasen verändert werden können. Dies, weil die elektromagnetischen Felder von Geräten, Basisstationen sowie Fernseh- und Rundfunkantennen ins menschliche Gewebe eindringen und es erwärmen. Mit steigender Körpertemperatur kann die Fähigkeit, geistige oder körperliche Aufgaben zu verrichten, abnehmen.
Mehrfach nachgewiesen wurde die Zunahme unspezifischer Gesundheitssymptome, je häufiger jemand das Mobiltelefon benützt, etwa Kopfweh, Schmerzempfinden, Unbehagen, Müdigkeit, Schwindel und Brennen auf der Haut.
Es gibt auch Studien, die in der Umgebung von Radio- und TV-Sendern höhere Raten der Krebsarten Leukämie und Lymphom beobachtet haben. Die Resultate sind aber nicht einheitlich. Manche Studien haben auch methodische Mängel, genauso wie jene über ein erhöhtes Hirntumorrisiko im Zusammenhang mit Mobiltelefonen.
Über viele andere gesundheitliche Folgen der Hochfrequenzstrahlung gibt es gar erst ansatzweise Erkenntnisse. Dazu gehören Einflüsse auf das Hormon-, das Immun- und das Herz-Kreislauf-System, das psychische Befinden, vermehrte Fehlgeburten, Genveränderungen sowie Brust- und Augentumore.