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Dieses Projekt entstand im Rahmen der Lehrabschlussprüfung unseres Lernenden zum Automatiker. Objekt der «Individuellen Praktischen Arbeit» (IPA) war ein Lükon-Ofen, welcher beim Kunden für Versuche eingesetzt wird. Er erfuhr viele Anpassungen und Abänderungen und entsprach nicht mehr den gängigen Normen. Der Kunde wünschte ein Retrofit, mit dem die Anlage die Konformität wieder erreicht und ein störungsfreier Weiterbetrieb mit den zuletzt vorhandenen Funktionen gewährleistet wird.
Da einige Komponenten wieder verbaut wurden, wurden sie auf ihre Funktionalität kontrolliert.
Weiter wurden zwei Bleche angefertigt, welche einerseits zur Abdeckung und andererseits zur Befestigung des Leistungsschranks dienten.
Die Auslegung des Leistungsschranks erwies sich als Herausforderung. Der Platz auf der Montageplatte reichte nicht für alle Komponenten. Deshalb wurde das Schema umgezeichnet. Einige Komponenten wurden in den Steuerungsschrank oder in das Maschinenbett gezügelt.
Nach der neuen Auslegung begann der Aufbau der Schienen und Kanälen. Auf das Beschriften folgte das Verdrahten. Beim Verdrahten war das Abschlaufen der Leistungsleiter anspruchsvoll, da aus Platzgründen dünne Kanäle verbaut werden mussten. Nach dem Verdrahten der Montageplatte wurde der Leistungsschrank so bearbeitet, dass die Platte eingebaut werden konnte.
Im Steuerungsschrank hatte alles auf der Platte Platz. Danach wurden die Kanäle und Schienen zugeschnitten und montiert. Als Nächstes wurden die Komponenten aufgebaut und beschriftet. Nach dem Beschriften konnte die Steuerung verdrahtet werden. Der Leistungsschrank wurde anschliessend an das zuvor erstellte Blech geschraubt. Für den Steuerschrank mussten zuerst zwei Profilschienen zugeschnitten werden. Diese wurden auf den vorhandenen Rahmen geschraubt. Darauf wurde der Schaltschrank montiert.
Nach der Montage konnte die Maschine verkabelt werden. Das Verkabeln ging gut, jedoch war das Anziehen der Kabelverschraubungen etwas anspruchsvoll, da sie zweireihig eingebaut wurden. Die Schaltschränke haben nach hinten nur wenig Platz. Nachdem die Schaltschränke angeschlossen wurden, konnte das Maschinenbett problemlos verkabelt werden.
Da die Thermostaten in einer Box verbaut sind, brauchten diese keinen zusätzlichen Schutz mehr. Für die Ventilatoren diente ein angepasstes Lochblech als Berührungsschutz. Vor der Inbetriebnahme wurde die Anlage mit dem Prüfprotokoll geprüft.