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Der ehemalige «Sanierer der Nation», Hans Ziegler, wehrt sich vor dem Bundesverwaltungsgericht gegen eine Verfügung der Finanzmarktaufsicht Finma. Die Finma hat im Juni 2017 entschieden, dass der frühere Multi-Verwaltungsrat unrechtmässig erzielte Gewinne in der Rekordhöhe von 1,4 Millionen Franken zurückzahlen müsse.
Gegen den Gewinneinzug wehrt sich Zieglers Anwalt mit einer Beschwerde vor Gericht. Dies ist dem «Enforcementbericht 2017» der Finma zu entnehmen, der seit gestern verfügbar ist. Zitat: «Die Verfügung wurde angefochten.»
Strafverfahren eingeleitet
Die Finma wirft Ziegler vor, er habe gegen aufsichtsrechtliche Bestimmungen verstossen und in mehreren Fällen Insiderhandel und Marktmanipulation betrieben. Gemäss «Handelszeitung»-Recherchen fanden die Insiderfälle bei sechs Firmen, vorab bei den Industriekonzernen Schmolz & Bickenbach sowie OC Oerlikon, statt. Bei Letzteren war er Verwaltungsrat, bei Schmolz & Bickenbach überdies Präsident des Audit-Ausschusses.
Weitere vertrauliche Marktinformationen bezog Ziegler aus seinem Beratermandat bei einer M&A-Firma. Die Bundesanwaltschaft, die Ziegler zeitweilig in Untersuchungshaft nahm, hat ein Strafverfahren eingeleitet.