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18.03.2013 by
Im zweiten Block unserer Veranstaltungsreihe “Digitale Medien in Lehre und Forschung” wird es um das Thema “Soziale Netzwerke” gehen. Generell handelt es sich bei einem Sozialen Netzwerk um einen Zusammenschluss von Individuen zu einer Gruppe mit der Bildung von spezifischen Untergruppen. Wir sprechen also von einem Webdienst, der als Plattform für die Interaktion, Kommunikation und Partizipation der Gruppe dient, zusätzlich gegebenenfalls auch als Marketinginstrument und PR-Plattform.
Mögliche Einsatzszenarien Sozialer Netzwerke in Lehre und Forschung sind z.B.:
- Mit Gleichgesinnten kommunizieren und interagieren
- Forschungsprojekte und deren Fortschritt bekanntmachen (PR und Marketing)
- Bekanntmachung und Fortschritt bei der Erstellung einer Publikation
- Nutzung der Netzwerke für Wissenschaftler
- Business-Netzwerke nutzen
Das LearnTechNet der Universität Basel beschreibt Soziale Netzwerke wie folgt und gibt weitere Beispiele und Anwendungszwecke:
“Social Networking Services, wie z.B. Facebook oder Xing stellen Plattformen im Internet bereit, die diese sozialen Netzwerke digital abbilden und auf denen Menschen mit gleichem sozialen Hintergrund oder ähnlichen Interessen eine Netzgemeinschaft eingehen können. Nachdem sich die NutzerInnen registriert haben, legen sie ein persönliches Profil an und verbinden sich über Kontaktanfragen mit anderen Personen. Es gibt Online-Netzwerke zur Anbahnung und Pflege privater, regionaler oder beruflicher Kontakte. Unternehmen nutzen Businessnetzwerke wie z.B. LinkedIn intern als Kommunikationsinstrument für die MitarbeiterInnen und extern für die Öffentlichkeitsarbeit. Auch in der Wissenschaft hält Social Networking Einzug: Neben Studierendennetzwerken wie z.B. studiVZ bieten Academia.edu oder ResearchGate Unterstützung bei der Bildung von Forschungsgruppen und schaffen einen Raum für den Austausch und die Vernetzung zwischen WissenschaftlerInnen.”
Wie sieht also ein Soziales Netzwerk aus? Folgende Elemente können genannt werden:
- Profile. This is where you tell the world about yourself. Profiles contain basic information, like where you live and how old you are, and personality questions, like who’s your favorite actor and what’s your favorite book. Social networks dedicated to a special theme like music or movies might ask questions related to that theme.
- Friends. Friends are trusted members of the site that are allowed to post comments on your profile or send you private messages. You can also keep tabs on how your friends are using social networking, such as when they post a new picture or update their profile. Friends are the heart and soul of social networking. It should be noted that not all social networks refer to them as ‘friends’ — LinkedIn refers to them as ‘connections — but all social networks have a way to designate members as trusted.
- Groups. Most social networks use groups to help you find people with similar interests or engage in discussions on certain topics. A group can be anything from “Johnson High Class of ’98” to “People Who Like Books” to “Doors Fans”. They are both a way to connect with like-minded people and a way to identify your interests. Sometimes, groups are called by other names, such as the ‘networks’ on Facebook.
- Discussions. A primary focus of groups is to create interaction between users in the form of discussions. Most social networking websites support discussion boards for the groups, and many also allow members of the group to post pictures, music, video clips, and other tidbits related to the group. (Quelle: About.com)
In den drei Blöcken der Veranstaltung werden wir verschiedene Typen von Sozialen Netzwerken näher kennenlernen und ausprobieren. Im Vordergrund werden zum einen Netzwerke stehen, die vorallem Lehren, Lernen und Forschen unterstützen (Academia.edu, ResearchGate, und Yammer) und zum anderen Netzwerke, die besonders im Selbst- und Hochschulmarketing eingesetzt werden (Xing, LinkedIn, Youtube). Bei der momentanen Fülle an Werkzeugen ist es nicht immer einfach, das passende auszuwählen. In den Workshops wird es daher nicht nur die Möglichkeit geben, ausgewählte Tools kennenzulernen und auszuprobieren, sondern es wird auch die Frage im Vordergrund stehen, welche Tools für welche Prozesse und Ziele der Teilnehmenden besonders geeignet sind.