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Die Begriffe Mockup, Wireframe und Prototyp werden in der Praxis oft gleichgesetzt, stellen jedoch drei verschiedene Arten von Entwurfsdarstellungen im Rahmen des Rapid Prototyping dar und werden in unterschiedlichen Phasen der Konzipierung vor der eigentlichen Programmierung verwendet.
Ein Wireframe stellt dabei die einfachste Form der Vorlage dar und beinhaltet in Absetzung zum Mockup noch keine Farben, Typografien, Bilder oder Grafiken. Dieser erste, skizzenähnliche Entwurf kann von Hand oder am Computer erstellt sein. Funktionalität fehlt in dieser Darstellungsart gänzlich. Daher werden Wireframes zu den Low-Fidelity-Entwürfen gezählt.
Mockups können auf der Struktur eines eventuell vorhandenen Wireframes aufbauen und diesen weiterentwickeln. Durch die Integration von Farben, Typographien, Bildern und Grafiken kommen sie dem endgültigen Design sehr nahe bzw. bilden dieses bereits ab. Daher werden sie bevorzugt zu Präsentationszwecken eingesetzt.
Ein klassisches Mockup beschreibt einen statischen Entwurf. Mittlerweile müssen Mockups diese Eigenschaften nicht mehr zwingend erfüllen, sondern können durchaus eine gewisse Dynamik aufweisen. Dadurch wird eine Abgrenzung zur nächsten Konzeptionsphase, dem Prototyping, zunehmend schwieriger. Moderne Mockup-Tools ermöglichen die Integration einfacher Funktionen wie etwa Verlinkungen, so dass sie je nach Komplexität zu den Middle- bis High-Fidelity-Entwürfen gerechnet werden können und die Grenzen zum Prototypen fließend sind.
Komplexe, mehrteilige Mockups können als Basis für Prototypen, die je nach Ausarbeitung ebenso zu den Middle- bis High-Fidelity-Entwürfen zählen, herangezogen werden. In Absetzung zu den klassischen, statischen Mockups sind Prototypen immer interaktiv und beinhalten meist schon alle Funktionen der geplanten Website bzw. App.