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Das Training unter Wettkampfbedingungen war zuletzt den unter 20-jährigen Schwingern sowie den ausgewählten besten 120 Schwingern aus den fünf Teilverbänden des ESV vorbehalten. Dies führte zu massiver Kritik seitens der nicht berücksichtigten schwächeren Schwinger, aber auch seitens der bevorzugten Athleten. «Entweder alle oder keiner», war die landläufige Meinung unter den Athleten.
Die Zwei- oder Dreiklassengesellschaft wird es ab nächster Woche nicht mehr geben. Geringfügige Unterschiede werden nur einzelne Sicherheitsbestimmungen betreffen. In Gruppen von definierten Grössen können alle wieder trainieren. Der ESV empfiehlt, dass die Schwinger nach dem langen Unterbruch mit dem klassischen Training (Standschwünge und Bodenarbeit) beginnen.
Völlig offen ist, in welcher Form und in welchem Umgang die Kranzfestsaison 2021 verlaufen soll. Die Kantonalfeste der Innerschweiz mit Ausnahme des in den August verlegten Ob- und Nidwaldner Fests wurden bereits vor längerem ersatzlos gestrichen. Vier weitere, für den Mai programmierte Kantonal- und Gauverbandsfeste anderer Teilverbände sind ebenfalls schon abgesagt. Die sechs Teilverbandsfeste und die fünf Bergkranzfeste sind noch fast vollständig im Programm aufgeführt. Abgesagt ist hier bisher einzig das Nordwestschweizerische Fest vom 20. Juni in Lausen BL. Am gleichen Tag soll gemäss Programm das Bergkranzfest am Schwarzsee stattfinden.
Das Jubiläumsfest 125 Jahre ESV in Appenzell sowie der Kilchberger Schwinget, die beiden Saisonhöhepunkte, sind für den September terminiert.