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|Naturfreunde Gränichen|

Am 14. Mai 1918 hat der Gemeinderat mit Protokollauszug unserem Begehren für die benutzung eines Schulzimmers zugestimmt.
Am 30. Juli 1921 stimmte der Gemeinderat mit einem PA (auf gehäuseltem Papier) dem Bau eines Brünnleins am Neuweg Gränichen-Rütihof zu und erteilte auch die Zusage für eine materielle Unterstützung.
Am 24. August 1921 wurde das Brünnlein mit einer Feier und eines eigens dafür verfassten Gedicht resp. Lied von Marie Weibel eingeweiht. Zu diesem Zeitpunkt bestand der Verein aus 22 Aktiven und 100 Passivmitgliedern. Wer nicht aktiv mitmachen konnte, reichte schriftlich seinen Austritt ein.
Am 21. Februar 1922 musste auch ein anderes, grösseres
Schulzimmer für die Versammlungen beantragt werden, das auch vom
Gemeinderat
bewilligt wurde. Ein weiteres Gesuch würde im März für
die Erstellung einer Brunnenleitung eingereicht und auch
bewilligt.
Der 6. Jahresbericht 1923/24 wurde handschriftlich durch den Präsidenten erstellt.
Am 11. März 1924 musste der Gemeinderat ein weiteres Gesuch behandeln. Diesmal ging es um Holz und eine "Bänne Material aus der Kiesgrube". Auch diesmal stimmte der Gemeinderat zu. Dass die Zusammenarbeit gut funktionierte zeigt dieser Protokollauszug.
1925 wurden die Statuten so geändert, dass nur noch männliche Mitglieder zugelassen sind. Gründe oder Unterlagen dazu sind keine mehr ersichtlich.
Der Jahresbericht von 1926 zeigte auch die verschiedenen Tätigkeiten auf und den Bestand von rund 300 Passivmitgliedern. Der Kassenstand betrug damals 303.- Franken.
Am 19. Februar 1928 wurde ein weiterer Reisebericht erstellt und hier dokumentiert.
Der Jahresbericht 1929 wurde knapp aber mit den notwendigen Angaben erstellt und zeigt dass 18 Aktiv- und 259 Passivmitlieder zum Bestand gehörten. Zum ersten Mal war auch eine Liste zum Vereins-Inventar vorhanden.
Im Mai 1935 musste ein Aufruf in der Gemeinde und an der Schule gemacht werden, da sehr viele Schäden zu vermelden waren. Wie die Offerte vom 23. Juni für einen Ausflug zeigt, konnte man für wenig Geld weit verreisen. Einmal mehr wurde ein Gesuch durch den Gemeinderat positiv beurteilt.
Am 4. Juli 1938 fragte das Bezirksgericht bei unserem Präsidenten nach, ob Herr ... die Beschädigungen bezahlt hat. Nach 20-jährigem Vereinsbestehen zeigte der Jahresbericht 1938 des Präsidenten Spirgi die Mitgliedschaft von 17 Aktiv- und 291 Passivmitgliedern auf. Auch muss irgendetwas mit dem Bau der Waldhütte vorgefallen sein.
Am 5. Dezember 1946 entschied der Gemeinderat in einer Strafsache gegen vier Schüler und verfügte an 3 Sonntagnachmittagen je 3 Stunden Einzelarrest wegen Beschädigungen.
Am 7. Juni 1958 wurden mit einem Gesuch beim Gemeinderat zu Handen der Gemeindeversammlung zwei grössere Beiträge beantragt. Auch einige Dankesschreiben durften die damaligen Vereinsmitglieder geniessen.
Am 22. April musste man beim Gemeinderat eine Meldung zu einer Beobachtung machen. Am 14. Mai 1959 wurde dann an einen in Gränichen wohnhaften Bürger ein Strafbefehl wegen Diebstahl von Waldpflanzen ausgestellt.
Am 7. September 1960 stellten wir beim Gemeinderat ein Gesuch für den Bau und eine finanzielle Beteiligung beim Brunnen im Manzenberg.
Am 22. November 1961 folgte ein weiteres Zusatzgesuch da die Kosten doch einiges höher als erwartet waren.
Die Kieswerkkommission zeigte am 17. September 1967 ein positives Signal bezüglich Standort einer Baracke.
Für unsere kleine Jubiläumsfeier im Waldhaus am 16. März 1968 zum 50-Jährigen wurde folgendes Programm geboten. Am 12. Juli 1968 musste die Gemeinde eine Korrektur bei der Verwaltungsrechnung wegen einem Betrag über Fr. 200.- für unseren Verein vornehmen.
Am 19. August 1969 wurde eine Besprechung beim Gemeinderat bezüglich Brunnen im Oberdorf verlangt. Auch fand im November ein Hock in der Vereinshütte mit Marronibraten statt. Im Jahresbericht des Präsidenten wurde auch mitgeteilt, dass ein Passivbeitrag von Fr. 2.- beschlossen wurde.
Am 31. Juli 1982 wurde ein Mitglied aus Gränichen aus unserem Verein ausgeschlossen.
Zum 800 Jahre Jubiläum 1984 wurde eine neue Bröttlistelle und eine Brunnenanlage im Winterloch erstellt. Die Berichterstattung an die Presse verfasste der Präsident gleich selber. Der Artikel im Aargauer Tagblatt entsprach dann ganz den Erwartungen. Leider musste eine kleine Kostenüberschreitung in Kauf genommen werden, die aber durch die Gemeinde getragen wurde. Deshalb wurde ein allgemeines Dankesschreiben verfasst.
Am 2. Mai 1988 erhielten wir einen Tiefschlag was unsere Aktivitäten betraf. Eine fertige Anlage sollte gemäss Protokollauszug des Gemeinderates wieder demontiert und entfernt werden. Darüber wusste auch das Aarg. Tagblatt in einem Artikel und dann in einem zweiten Artikel darüber zu berichten.
Am 9. März 1990 wurde ein erster Familienabend mit den Frauen durchgeführt. Seither werden regelmässig verschiedene Aktivitäten und Arbeitseinsätze angeboten
Bilder aus der Vergangenheit
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