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In einem Kieswerk in Eschenbach, Kanton Luzern wurde am 15. August 2013 ein weiterer Mammutzahn durch Baggerführer Peter Honauer gefunden. Die Archäologen gehen davon aus, dass das Mammut – dem der Zahn gehörte – vor rund 29’000 Jahren gelebt hat.
Die Mammuts haben sich aus einer tertiärzeitlichen Rüsseltiergruppe über mehrere Zwischenformen entwickelt. Dabei spezialisierten sie sich zunehmend auf Grasnahrung und entwickelten Anpassungen an die Kälte.
Im Allgemeinen meint man mit „Mammut“ das während der letzten Eiszeit in Europa und Nordasien verbreitete Wollhaarmammut. Die meisten Mammutarten waren aber weitgehend unbehaart.
Das Wollhaarmammut war eines der wichtigsten Jagdtiere der Menschen im Spätpleistozän. Dies ist durch zahlreiche Höhlenmalereien dokumentiert. Ob eine übermässige Bejagung das Aussterben der Tiere verursacht hat oder die Klimaveränderungen zum Ende der Eiszeit, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Um 8’000 vor Christus verschwanden die letzten Mammuts in Europa und Asien. Nur auf der ostsibirischen Wrangelinsel überlebte eine kleine Population bis ca. 1’700 vor Christus.
Beim Fragment handelt es sich um den mittleren Teil eines Stosszahnes. Es sei bei den Baggerarbeiten zwar beschädigt worden, sei aber bemerkenswert gut erhalten, schreibt die Kantonsarchäologie. Der Stosszahn solle nun in einem spezialisierten Labor konserviert werden.
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