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«(Un-)Freiheit»
Studienwoche von Schweizer Jugend Forscht 2011
Die Studienwoche fand 2011 zum vierten mal statt. Thema der diesjährigen Studienwoche war: «(Un-)Freiheit».
Zum Abschluss der Studienwoche kamen die jungen Forscherinnen und Forscher an der Universität Zürich zusammen, um die Ergebnisse ihrer Projekte im Rahmen einer Schlussveranstaltung den Lehrpersonen, Eltern und weiteren interessierten Personen zu präsentieren.
Am Historischen Seminar Basel wurden 2011 drei Projekte angeboten:
Leben am Rand der Gesellschaft. (Un-)Freiheit in der Frühen Neuzeit
Dieses Projekt hat sich mit der Frage beschäftigt, wie sich (Un-)Freiheit in der Frühen Neuzeit anhand einzelner Beispie aus dem Vagantentum definieren lässt. Die Forschungsgruppe hat für die Beantwortung der Fragestellung zwei Kriminalfälle ausgesucht, deren Akten sich im Staatsarchiv Basel dokumentiert finden. Zur Arbeit gehörte u.a. die Transkription mehrerer Verhör- und Untersuchungsprotokolle
Projektleitung: stud. phil. Andreas Gehringer und stud.phil Michael Simonet (beide Historisches Seminar)
Die ForscherInnen haben ihre Arbeit und Schlussfolgerungen auf einem Poster dargestellt und zusammengefasst [pdf].
Antike und Moderne Sklaverei im Vergleich
Dieses Projekt hat die Sklaverei der Antike der modernen Sklaverei gegenübergestellt und sie im Vergleich nach verschiedenen Aspekten hin befragt. Im Zentrum standen folgende Fragen: Wie wird man Sklave, was bedeutet Sklavenhandel, die Herkunft, Arbeit oder/und Kultur der Sklaven und die Verbesserung der Lebensbedingungen der Sklaven. Für ihre Arbeit haben sich die ForscherInnen sowohl auf Sekundärliteratur als auch auf Originalquellen gestützt.
Projektleitung: Prof. Dr. Patrick Harries (Historisches Seminar/Zentrum für Afrikatstudien), Prof . Dr. Leonhard Burckhardt (Seminar für Alte Geschichte), stud.phil Sarah Bühler und stud.phil. Peter Roth (beide Seminar für Alte Geschichte)
Die ForscherInnen haben ihre Arbeit und Schlussfolgerungen auf einem Poster dargestellt und zusammengefasst [pdf].
(Post-)Apartheid in Südafrika und Namibia
Die Apartheid (1948-1994) war eine Zeit der Rassentrennung in Südafrika. Sie beeinflusste die persönliche Freiheit der Bevölkerung. Da Namibia seit dem ersten Weltkrieg von Südafrika verwaltet wurde, wurde auch hier das Apartheidssystem eingeführt. Dieses Projekt hat sich mit der Frage nach dem Zusammenhang von Apartheid-Postapartheid und Unfreiheit-Freitheit auseinandergesetzt. Ziel der Forschungsarbeit war es, die heutige Situation in Bezug auf Freiheit zu analysieren und mit der Vergangenheit zu vergleichen.
Projektleitung: Dr. Sonia Abun-Nasr (Basler Afrika Bibliographien/Historisches Seminar), Reto Ulrich und Antonio Uribe (beide Basler Afrika Bibliographien)
Die ForscherInnen haben ihre Arbeit und Schlussfolgerungen auf einem Poster dargestellt und zusammengefasst [pdf].