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Der Seeclub Richterswil will Menschen mit Beeinträchtigungen das Rudern ermöglichen. Für das sog. Para-Rowing braucht es spezielle Boote. Der Seeclub möchte nun ein solches Boot anschaffen.
Rudern ist auch für Menschen mit Beeinträchtigungen eine ideale Sportart. Das olympische Komitee hat dies erkannt und Para-Rowing (auch als Adaptive Rowing bezeichnet) 2005 ins paralympische Programm aufgenommen. Die ersten Rennen fanden 2008 an den Paralympic Games in Peking statt.
Das wichtigste Element für das Para-Rowing sind Boote, die speziell dafür gebaut und ausgerüstet sind.
Mit der Anschaffung eines entsprechenden Doppelzweiers möchte der Seeclub Richterswil einen ersten Schritt tun, um Para-Rowing auch auf dem Zürichsee zu ermöglichen.
Ein Doppelzweier ist ein Boot für zwei Personen, wobei jede Person in beiden Händen ein Ruder hält.
Dieses Boot kann von einer nicht-behinderten Ruderin zusammen mit einem behinderten Ruderer benutzt werden, was insbesondere für Ausbildungszwecke sehr nützlich ist. Anderseits kann das Boot aber auch von zwei behinderten Menschen für gemeinsame Ausfahrten verwendet werden.
Der Seeclub arbeitet eng mit Behindertenorganisationen zusammen, insbesondere mit der Behinderten Sport Gruppe Zimmerberg. Die BSGZ ist bereits stark im Wassersport (Schwimmen) engagiert und ist daran interessiert, ihren Mitgliedern weitere Wassersportarten zu erschliessen.
Nebst der Beschaffung von geeignetem Bootsmaterial wird der Seeclub sein neues Ruderzentrum so bauen, dass in Richterswil ein regionaler Schwerpunkt für Para-Rowing entstehen kann.
Der Seeclub erhofft sich einen Beitrag an die Finanzierung eines solchen Bootes.