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Schneehöhen
Randensaft und die Akklimatisation im Gebirge
Randensaft kann möglicherweise Bergsteigern die Akklimatisation im Gebirge erleichtern. Das haben Forscher auf einer Expedition nach Nepal beobachtet. Schlüssel dürfte das Nitrat im Randensaft sein.
Schnell kann die Traumexpedition zum Überlebenskampf werden. Hier eine Szene aus dem Film «Everest».
(sda) Die Höhenkrankheit ist eine gefährliche Komplikation, die beim Aufenthalt in grosser Höhe eintreten kann, wo der Sauerstoffdruck gering ist. Die Menschen unterscheiden sich in ihrer Anfälligkeit für die Höhenkrankheit, und ein langsamer Aufstieg hilft dem Körper, sich an die veränderten Umweltbedingungen anzupassen.
Günstige Nitratwirkung
Auf der Suche nach einem Mittel, das den Prozess der Akklimatisation beschleunigen könnte, kamen Forscher der Norwegian University of Science and Technology (NTNU) und der Mid-Sweden University auf Randensaft. Dieser enthält grosse Mengen an Nitrat, das bereits in früheren Studien eine positive Wirkung auf den Blutkreislauf gezeigt hat, wie die NTNU in einer Mitteilung schreibt.
Eine erfolgreiche Akklimatisierung bedeutet, dass die Blutgefässe genügend Sauerstoff im Körper verteilen können. Sie ziehen sich jedoch in grosser Höhe zusammen. Ihre normale Funktion hängt von einer natürlichen Substanz namens Stickstoffmonoxid (NO) ab, die der Körper aus Nitrat bilden kann. Sie stellt die Gefässe weit, und der Blutdruck sinkt. [ weiter ]