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Als Kurzarbeit bezeichnet man die vorübergehende Reduzierung oder vollständige Einstellung der Arbeit in einem Betrieb, wobei die arbeitsrechtliche Vertragsbeziehung aufrechterhalten bleibt. Die Einführung von Kurzarbeit soll vorübergehende Beschäftigungseinbrüche ausgleichen und die Arbeitsplätze erhalten. Mit der Kurzarbeitsentschädigung bietet die Versicherung dem Arbeitgeber eine Alternative zu drohenden Entlassungen.
Als Kurzarbeit gelten vor allem:
- wirtschaftlich bedingte und unvermeidbare Arbeitsausfälle
- Arbeitsausfälle, welche auf behördliche Massnahmen oder andere vom Arbeitgeber nicht zu beeinflussende Umstände zurückzuführen sind
- Arbeitsausfälle infolge wetterbedingten Ausbleibens von Kunden (z. B.: Wintersportort)
Nicht unter Kurzarbeit fallen Arbeitsausfälle,
- die nicht vorübergehend sind,
- die durch betriebsorganisatorische Massnahmen entstehen, wie z. B. Reinigungs-, Reparatur- oder Unterhaltsarbeiten,
- die branchen-, berufs- und betriebsüblich sind, wie z. B. saisonale Beschäftigungsschwankungen.