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Wir bedanken uns herzlich für das grosse Interesse unserer Besucher, der vielen Vereinsvertreter und bei unserem Referenten, Roland Abächerli für grossartige Präsentation. Auch die Presse, namentlich der Bezirksanzeiger Bremgarten, schenkten der Veranstaltung grosse Beachtung, was sich auch im gestrigen halbseitigen Pressebericht widerspiegelt.
Wir erlauben uns eine kleine Präzisierung zum Artikel anzubringen, um Missverständnisse zu beseitigen. Die Diskussion Säure-Basen-Haushalt gestaltet sich aus schulmedizinischer und naturheilkundiger Sicht sehr kontrovers, daher liegt und viel daran die Fakten korrekt widerzugeben.
Die Formulierung; Blut würde aufgrund intensiven Trainings übersäuern ist nicht richtig. Unser Blut-PH liegt zwischen 7.35 und 7.45 und ist somit leicht basisch. Würde unser Blut tatsächlich sauer, wäre das der sichere Tod. Unser Organismus setzt aus diesem Grund alle verfügbaren Mittel ein, um den Blut-PH stabil zu halten. Durch intensives Training entsteht eine Säurebelastung, die vom Blut neutralisiert bzw. gepuffert werden muss. Dies lässt sich mittels Dunkelfeldmikroskopie feststellen, durch das Phänomen der 'Geldrollen-Bildung'. Was übrigens ein natürlicher Prozess ist, z.B. bei der Blutgerinnung. Unter dem Begriff 'Geldrollen', der in der Naturheilkunde verwendet wird, ist die 'Verklebung' von roten Blutkörperchen gemeint, die sich in einem gesunden Blutumfeld relativ schnell auch wieder auflöst. Wenn das Blut aber durch chronische Säurebelastung überstrapaziert wird, kommt es zu einer Anhäufung dieses 'Geldrollen-Phänomens' und zu Verpilzungen. Die hat eine direkte Auswirkung auf die sportliche Leistungsfähigkeit, weil dadurch der Sauerstofftransport stark beeinträchtigt wird. Grosse Säurebelastungen haben aber nicht nur Auswirkungen auf das Blutbild, sondern auch auf unser Bindegewebe, indem zur Entlastung des Blutes die neutralisierte Säure ins Bindegewebe (Kollagenfasern) ausgelagert wird, was die Elastizität der Fasern beeinträchtigt. Das führt längerfristig zur Einschränkung der Beweglichkeit, was ein bekanntes Phänomen vom Alterungsprozess ist. Viele Studien belegen, dass damit auch das Risiko für Bagatellverletzungung im Sport deutlich ansteigt.