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Damit liegt die Zustimmung des wichtigsten Partners dieser Fusion vor, und CEA-Industrie, Cogema sowie Framatome SA (Framatome ANP und FCI) werden künftig gemeinsam als Gruppe am Markt auftreten. Der provisorische Projektname Topco wurde durch den Markennamen "Areva" ersetzt, um die Ausrichtung auf "Spitzentechnologien im Dienste des Besserlebens" aufzuzeigen. CEA-Administrator Pascal Colombani wurde als Verwaltungsratspräsident (Conseil de surveillance) der Areva und die bisherige Chefin der Cogema, Anne Lauvergeon, als Direktionspräsidentin gewählt.
Die neue Gruppe ist weltweit die Nummer 1 auf dem Nuklearmarkt und deckt den ganzen Kernbrennstoffkreislauf ebenso ab wie den Bau und die Instandhaltung von Kernkraftwerken sowie anderen Kernanlagen. Bei der zweiten industriellen Tätigkeit der Areva, der Herstellung elektrischer Verbindungen, steht sie weltweit an zweiter Stelle. Bei einem Personalbestand von 45'000 erzielten die Unternehmen der neuen Gruppe im letzten Jahr zusammen einen Umsatz von rund Euro 10 Mrd. Allerdings sind in beiden Geschäftsbereichen die Zukunftsaussichten ungewiss und es wird grosser Anstrengungen bedürfen, um den Umsatz kurzfristig zu halten und zu entwickeln. Bei der Kernenergie darf erst mittel- und langfristig mit einem Aufschwung gerechnet werden. Der Markt für elektrische Verbindungen ist stark von der Konjunktur in den Bereichen Telekommunikation und Informatik abhängig. Dort waren nach einem starken Wachstum im Vorjahr in den letzten Monaten Einbussen in Kauf zu nehmen.
Quelle
P.B. nach Mitteilung der CEA-Industrie, 3. September und NucNet, 5. September 2001