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In den letzten Jahren hat Deutschland praktisch jedes Jahr ca. 45 TWh (ca. 8% des produzierten Stroms) exportiert.
Anhänger der Erneuerbaren Energien (EE) behaupten immer wieder, dass dies nichts mit dem zeitweiligen Überangebot an EE zu tun hat.
Die Betreiber der Übertragungsnetzwerke haben gerade einen neuen Netzentwicklungsplan 2030 (Version 2019) erstellt. Dort (Seite 6) heißt es: «Die zahlreichen Stunden mit einem Überschuss an erneuerbarer Stromerzeugung führen jeweils zu einem deutlichen Nettoexport Deutschlands. In den Szenarien für 2030 beträgt dieser zwischen 44,6 und 75,7 TWh.»
In diesem Szenario exportiert also Deutschland bis zu einem Siebtel seines Stroms.
Jetzt soll die deutsche Energiewende ja ein Vorbild für andere Länder sein. Nur es stellt sich dann die Frage, wohin dann der überflüssige Strom exportiert werden soll.
Es bleibt natürlich die Möglichkeit die Windturbinen einfach abzuregeln. Dann müsste man aber diesen nicht produzierten Strom trotzdem bezahlen. Bei den jetzigen Preisen für Windstrom wären das 4,7 Mrd. Euro.
In den letzten Jahren hat Deutschland praktisch jedes Jahr ca. 45 TWh (ca. 8% des produzierten Stroms) exportiert.