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Zusammenfassung
Durch die zunehmende Mobilität der Bevölkerung wurde das bis dahin praktizierte System der Fürsorge durch die Heimatgemeinde gegen Ende des 19. Jahrhunderts praktisch nicht mehr handhabbar. Man ging deshalb zur Unterstützung durch die Wohngemeinde über, die ab 1920 bis 1977 (Bundesgesetz über die Zuständigkeit für die Unterstüzung Bedürftiger; Zuständigkeitsgesetz; ZUG) in diversen Konkordaten zwischen den Kantonen geregelt wurde. In den einzelnen Kantonen sind die Gemeinden in unterschiedlichem Mass an der Sozialhilfe beteiligt, wobei in den Gemeinden in der Regel die Dossiers der unterstützten Personen anfallen, während die Kantone Gesetzgebung, Finanzausgleich und Rechtspflege (Rekurse) bearbeiten.
Aufgrund des Massencharakters der Fallakten sollte auf Stufe Gemeinde (allenfalls auf Stufe Kanton zu archivieren) ein qualitativ-quantitatives Sampling aus verfahrensmässig aussagekräftigen sowie auch zufällig entnommenen Personendossiers aufbewahrt werden.