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Zunächst schien es so, als ob Dominique Aegerter bei seinem Sturz beim GP von Aragonien glimpflich davon kam. Doch nach weiteren Untersuchungen wurde klar, dass er sich doch schwerer verletzt hat: Unter anderem brach sich Aegerter drei Seitenwirbel.
Aegerter wurde in der dritten Runde vom Belgier Xavier Simeon von hinten abgeschossen und blieb nach dem Sturz regungslos neben der Strecke liegen.
Die Rennleitung beschloss, das Rennen mit der Roten Flagge abzubrechen und später nach dem Neustart auf 14 Runden zu verkürzen. WM-Leader Johann Zarco wurde nur Sechster, Weltmeister Tito Rabat siegte und Tom Lüthi wurde Fünfter. «Ich fuhr komplett am Limit und wäre in der letzten Runde beinahe gestürzt», sagte Lüthi.
Dominique Aegerter wurde nach seinem Sturz sofort ins Streckenspital gebracht. Er war wieder bei Bewusstsein und wurde gründlich untersucht. Angeblich soll er im Sinn gehabt haben, das Rennen beim Neustart aus der Boxengasse aufzunehmen – es schien, dass Aegerter glimpflich davon gekommen war.
Doch drei Stunden nach dem Sturz war klar, dass sich der Rohrbacher doch schwerer verletzt hat. Er brach sich eine Hand und drei Seitenwirbel, dazu ist eine Rippe angerissen. Aegerter muss bis morgen im Spital in Alacaniz bleiben und darf sicher fünf bis sechs Wochen keinen Sport betreiben.
«Insgeheim hoffe ich, dass ich schon früher auf die Rennstrecken zurückkehren kann», sagte der Unglücksrabe zur Agentur Sportinformation. Allerdings meinte er auch: «Mir tut alles weh und mir geht es ganz schlecht.»
Auf die Reise nach Asien mit den Rennen im Japan, Malaysia und Australien muss der Pechvogel – schon beim letzten Rennen wurde er Opfer eines unverschuldeten Unfalls, als er in Führung liegend abgeschossen wurde – sicher verzichten. Für das WM-Finale am 8. November in Valencia dürfte die Zeit ebenfalls zu knapp sein. (ram/si)