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Lügenvorwurf: Boris Johnson entlastet
Der ehemalige britische Aussenminister Boris Johnson muss doch nicht vor Gericht. Das hat ein Londoner Gericht in zweiter Instanz entschieden. Es hob damit ein früheres Urteil einer Richterin auf. Ein privater Kläger hatte Johnson vorgeworfen, die Öffentlichkeit vor der Brexit-Abstimmung mit falschen Angaben in die Irre geführt zu haben. Konkret geht es um die Summe, die London wöchentlich an die Europäische Union zahlt. Johnson hatte behauptet, dass das Vereinigte Königreich wöchentlich 350 Millionen Pfund an die EU weiterleiten müsse. Er verschwieg, dass Grossbritannien einen erheblichen Teil der Beiträge zurückbekommt.
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