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Der als Hersteller von Staubsaugern, Handtrocknern und Ventilatoren bekannte Hersteller Dyson hat offenbar viel in den Robotics-Bereich investiert. Das Unternehmen stellte Roboterprototypen vor, die Teil einer umfassenden Forschung sind, die Dyson bislang unter Verschluss gehalten hat.
Ein Unternehmensvideo zeigt eine kleinere Version von Roboterarmen, die an Industrieroboter erinnern, aber nach Geschirr greifen oder einen Polstersessel reinigen können.
Ziel sei es, die Technik bis Ende des Jahrzehnts in private Haushalte zu bringen, so Dyson. Dafür sucht das Unternehmen auch neue Fachkräfte. Auf bereits eingestellte 250 Robotik-Spezialisten sollen in den kommenden fünf Jahren 700 weiter Ingenieure aus Bereichen wie Computer Vision, maschinelles Lernen, Sensoren und Mechatronik folgen, wie Dyson erklärte.
Dyson baute für das Robotik-Zentrum einen Hangar auf dem vom Unternehmen gekauften britischen Flugplatz Hullavington bei Malmesbury um. Dieses Zentrum soll ausgebaut werden. Weitere Robotik-Angestellte arbeiten in London und Singapur, wo sich seit 2019 auch der Hauptsitz befindet.
Es ist nicht das erste Mal, dass Dyson sein Geschäft ausbauen will. Vor einigen Jahren steckte das Unternehmen Milliarden in die Entwicklung eines Elektroautos – zog dem Projekt aber den Stecker, bevor das Fahrzeug auf den Markt kam.
Jake Dyson, der Sohn des Firmengründers und Chefingenieur, sagte, die Robotertechnologie sei eine "grosse Wette", die die Forschung im gesamten Unternehmen vorantreiben werde, unter anderem in den Bereichen Maschinenbau, Bildverarbeitungssysteme, maschinelles Lernen und Energiespeicherung.