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Das US-Repräsentantenhaus hat Präsident Barack Obama am Montagabend aufgefordert, der ukrainischen Regierung für den Kampf gegen prorussische Separatisten Waffen zu liefern. Die Resolution wurde mit 348 zu 48 Stimmen verabschiedet und erhöht den Druck auf Obama.
Nach Berichten, wonach die international vereinbarte Waffenruhe für die Ostukraine gebrochen worden sei, hatte das Weisse Haus bislang nur Lieferungen sogenannter nichttödlicher Ausrüstung an die Regierungstruppen angekündigt.
In der Resolution des Repräsentantenhauses heisst es, Washington müsse Kiew mit «tödlichen defensiven Waffensystemen» ausrüsten, die dem Land ermöglichten, «sein souveränes Territorium gegen die nicht provozierte und fortdauernde Aggression durch die russische Föderation zu verteidigen». Dass sich damit auch die USA weiter einseitig in den Ukraine-Konflikt einmischen würden, scheint für die Befürworter kein Widerspruch zu sein.
Der Abgeordnete Eliot Engel von Obamas Demokraten sagte, seine Regierung müsse aufhören, die Ukraine-Krise «als weit entfernten Konflikt» zu behandeln. (sda/afp)