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Wir brauchen Ihre Hilfe, um die Ausbreitung dieser Pandemie zu verlangsamen und ihre verheerende Auswirkung auf die besonders gefährdeten Kinder, ihre Familien und ihr Umfeld zu minimieren. In Europa versuchen wir, Kontakte zwischen den Menschen auf ein Minimum zu reduzieren und durch sogenanntes «social distancing» den Kollaps der Gesundheitssysteme zu verhindern. In den Regionen, in denen die Ärmsten leben, ist das jedoch oftmals unmöglich.
In enger Zusammenarbeit mit UN-Organisationen und anderen NGOs unterstützen wir 72 Millionen Kinder, ihre Familien und die Gesundheitssysteme in 70 besonders fragilen Ländern. Dank Sondergenehmigungen können wir uns fast überall bewegen und arbeiten. Schwerpunkte unserer Hilfsleistungen im Umfang von 350 Millionen. US-Dollar sind:
Prävention: Hände waschen, sauberes Wasser, Hygiene-Schulungen
Kinderschutz: Essen, Bildung, psychologische Betreuung
Unterstützung der Gesundheitssysteme: Schutzkleidung, Hygiene-Mittel
Wir informieren sachlich und kindergerecht über die Gefahren von COVID-19, stellen sauberes Wasser, Seife und Waschstationen zur Verfügung und intensivieren unsere Hygiene-Schulungen.
Wir besuchen die Familien, schützen Kinder vor Gewalt, informieren über COVID-19, helfen ihnen mit ihren Ängsten umzugehen, versorgen sie mit gesunder Nahrung und stellen Bildungsangebote sicher, wenn der Schulbetrieb ausfällt.
Freiwillige und Mitarbeitende der Gesundheitssysteme erhalten von uns Hygieneartikel, Schutzkleidung und einfaches medizinisches Material, um mit den vorhandenen Mitteln effiziente Hilfe zu leisten.
In Europa werden die Ausgangssperren allmählich wieder gelockert. In anderen Ländern, insbesondere in solchen mit überforderten Gesundheitssystemen und/oder ohne wirksame Gegenmassnahmen, steigt die Zahl der Neuangesteckten und Toten. Lateinamerika, insbesondere Brasilien, wird zum neuen Hotspot. Dort werden nach den USA weltweit die meisten Fälle gemeldet. Auf dem Afrikanischen Kontinent führt Südafrika die Statistik an (über 40'000 Infizierte). Weltweit sind über 6,7 Millionen Infizierte und über 390'000 Tote bekannt (Stand: 5.Juni 2020). Die COVID-19-Hilfsprogramme von World Vision laufen intensiv weiter. Dabei wirkt das Netzwerk aus lokalen Mitarbeitenden, Gesundheitshelfern, Freiwilligen und Glaubensvertretern als wertvoller Multiplikator.
Die Zahl der Infizierten übersteigt die 5-Millionen Grenze. Eine aktuelle Studie von World Vision (COVID-19 Aftershocks) zeigt die verheerenden Folgen für Kinder in armen Ländern auf: 85 Millionen Kinder mehr als bisher schon sind von physischer, sexueller oder emotionaler Gewalt bedroht. Das globale Hilfspaket von World Vision zielt neben Prävention und Nothilfe auch auf sekundäre Folgen wie Missachtung der Kinderrechte, Gewalt, Hunger und Ausschluss von Bildung. World Visions COVID-19-Hilfspaket hat über 34 Mio. Menschen erreicht, darunter über 13 Mio. Kinder (Stand 27.Mai 2020).
Weltweit gibt es laut WHO mehr als 3 Million Infizierte und über 208’000 Tote. World Vision erweitert das Notfallpaket auf 350 Millionen US-Dollar. Ziel ist, in den nächsten 18 Monaten 72 Millionen Menschen, die Hälfte davon Kinder, in 70 besonders fragilen Ländern mit Sofortmassnahmen zu unterstützen. World Vision mobilisiert dazu sein globales Netzwerk aus lokalen Gesundheitshelfern, Freiwilligen, Glaubensvertretern und Unterstützern, um Millionen von Kindern und Familien zu erreichen.
Am 11. März eskaliert die WHO die COVID-19-Krise und deklariert diese offiziell als Pandemie. Am 15. März startet World Vision ein weltweites Hilfsprogramm und schnürt ein Nothilfepaket (Global Health Response) für zunächst 22,5 Mio. Menschen in besonders fragilen und bedrohten Ländern. Die World Vision Partnerschaft will dafür 80 Millionen US-Dollar aufbringen. Am 25. März startet die UNO einen globalen humanitären Hilfsplan in Höhe von 2 Mrd. US-Dollar.
Am 5. Februar startet World Vision China offiziell mit einem nationalen Nothilfeprogramm. In Afrika werden erste Fälle der Lungenkrankheit bekannt. World Vision weitet die Nothilfe auf andere betroffene Regionen in Asien und Lateinamerika aus. Die Weltgesundheitsorganisation benennt die Krankheit in COVID-19 (Corona Virus Disease 2019)
Wuhan und die Provinz Hubei werden unter Quarantäne gestellt. World Vision beginnt in China mit ersten Massnahmen, um vom neuartigen Virus (novel coronavirus = nCoV) betroffene Regionen zu unterstützten. China meldet den ersten Todesfall, in Europa und Amerika werden erste Fälle registriert. Die WHO erklärt am 30. Januar einen gesundheitspolitischen Notfall von internationaler Bedeutung (Public Health Emergency of International Concern, PHEIC).
In Wuhan, Provinz Hubei, in China wird eine neuartige schwere Lungenerkrankung dokumentiert. Der erste bestätigte Fall schildert erste Symptome vom 1. Dezember. Das Virus verbreitet sich rasend schnell. Am 31. Dezember meldet China die neue Lungenerkrankung an die WHO.
Nein. Nach heutigem Wissensstand (11. Mai 2020), sind keine Kinder in von Schweizerinnen und Schweizern finanzierten Projekten betroffen.
Unsere Spendengelder gehen nicht an Dritte und von daher kann auch kein Geld an Politiker oder andere Machthaber gelangen. Wir haben unsere eigene Infrastruktur mit eigenem Personal und verwenden das Geld für Sachleistungen, also Infrastruktur, Personal oder Güter. Es wird niemandem Geld ausbezahlt.
Die Korruption ist in der Tat ein grosses Problem und darf nicht zur Selbstverständlichkeit werden. In unseren Projekten lernen die Menschen daher nicht nur wie sie sich selbst helfen, sondern auch wie sie miteinander arbeiten und fair und ohne Betrug und Korruption Geschäfte miteinander machen können.
Bevölkerungswachstum ist in vielen Ländern ein Problem, weil viele Eltern ihre Kinder nicht ausreichend ernähren und versorgen können. Dessen sind sich auch viele Regierungen (z.B. die von Ägypten) bewusst und versuchen das Bevölkerungswachstum einzudämmen. Die Frage ist nun aber: Was ist die beste Methode, Menschen dazu bewegen, nur so viele Kinder zu bekommen, wie sie auch ernähren/versorgen können? Wir sind davon überzeugt, dass unser Ansatz am besten geeignet ist. Das heisst:
Die ägyptische Regierung hat erst kürzlich versucht, mit einer Kommunikationskampagne ihre Bewohner dazu zu bewegen, weniger Kinder zu bekommen. Das Ergebnis war, dass die Geburtenrate gestiegen ist weil die Menschen sich nicht von der Politik vorschreiben lassen wollen, wie viele Kinder sie haben dürfen.
Unser Ansatz, für Mädchen gleiche Rechte wie für Jungen und insbesondere auch Bildung einzufordern und durchzusetzen, ist wesentlich erfolgversprechender.