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Sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungssektor trübte sich die Stimmung weiter ein. Spürbar verlangsamt habe sich vor allem die Industrieproduktion, erklärte Markit. Für die Dienstleister fiel der Indikator auf ein Halbjahrestief.
Schwer zu schaffen machen den Unternehmen die anhaltenden Lieferengpässe. Sie seien auch verantwortlich dafür, dass sowohl die Einkaufs- als auch die Verkaufspreise der Unternehmen mit Rekordgeschwindigkeit stiegen, hiess es von Markit. Hintergrund der Entwicklung sind starke Verspannungen im Welthandel, der mit der rasch steigenden Nachfrage in der wirtschaftlichen Corona-Erholung nicht hinterherkommt.
Das Wachstum der Eurozone habe sich zu Beginn des vierten Quartals stark verlangsamt, erklärte Markit-Chefökonom Chris Williamson. Die Industrie sei durch Lieferengpässe gelähmt, während die Dienstleister mit schwindenden Nachholeffekten nach den Corona-Lockdowns zu kämpfen hätten.
"Da sich die Lieferengpässe im Oktober eher verschlimmerten als verbesserten, dürfte das Wachstum der Industrie wahrscheinlich noch einige Zeit gedämpft bleiben", erwartet Williamson. Dann wäre die Wirtschaft auf den Dienstleistungssektor als Impulsgeber angewiesen. "Doch es gibt bereits Anzeichen dafür, dass die steigenden Infektionszahlen die Aktivität in vielen Dienstleistungsbranchen dämpfen, vor allem - aber keineswegs ausschliesslich - in Deutschland."
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(AWP)