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DIE TOP TEN DER WELTGESCHICHTE
1917: Mit der Oktoberrevolution stürzen die Bolschewisten die Regierung und errichten unter Lenins Führung den ersten sozialistischen Staat. Der Kommunismus sollte einen Teil der Welt bis zu seinem Scheitern für lange Zeit prägen.
1920: Schaffung des Völkerbunds, die Gründung angeregt durch Wodrow Wilson zur Erhaltung des Friedens und der kulturellen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit.
1929: Schwarzer Freitag. Zusammenbruch des Aktienmarktes und Beginn der Weltwirtschaftskrise, welche dem Aufschwung ein Ende setzte.
1939: Angriff Hitlers auf Polen. Damit beginnt der Zweite Weltkrieg und die Schreckenstaten der Nazi-Herrschaft nähern sich ihrem Höhepunkt.
1944, 6. Juni: Landung der Alliierten in der Normandie. Beginn der Beendigung des zweiten Weltkriegs, welche zur bedingungslosen Kapitulation am 8. Mai 1945 führte.
1968: Zusätzlich zum Widerstand gegen das Engagement der USA in Vietnam beginnt eine Neuausrichtung des Wertesystems, welches die westliche Gesellschaft direkt und indirekt nachhaltig verändert hat.
1969: Mondlandung. Der erste Mensch auf dem Mond. Ende des Wettkampfs zwischen der USA und der UdSSR (Sputnik-Schock).
1978: Beginn von Chinas Öffnungspolitik. Damit beginnt auch Chinas Aufstieg von einer militärischen zu einer wirtschaftlichen und vielleicht auch einmal kulturellen Weltmacht
1989: Fall der Berliner Mauer. Ende des Wettkampfs der zwei Systeme Kapitalismus versus Kommunismus.
Anfang 90er-Jahre: Nutzbarmachung des Internets. Die Frage ist natürlich, wann es mit dem Internet wirklich begonnen hat. Der Anfang geht ja zurück in die 1970er-Jahre. Aber erst anfangs der 1990er Jahre ist es für die breiten Massen zugänglich und nutzbar, und kann wohl als die grösste Veränderung des Informationswesens seit dem Buchdruck bezeichnet werden.
P.S.: Zehn sind natürlich etwas wenig für die ganze Welt, so kommen z.B. Mandela, Martin Luther King und Obama nicht zum Zuge.
DIE TOP TEN DER SCHWEIZ
Einführung des Proporzwahlverfahrens 1919: Die Politlandschaft beginnt sich zu ändern. Der Freisinn verliert seine absolut dominante Stellung und der Weg für ein Mehrparteiensystem auf Bundesebene steht offen.
Friedensabkommen 1937: Das Friedensabkommen zwischen den Gewerkschaften und dem Arbeitgeberverband in der Metallindustrie von 1937 markierte den Durchbruch in den erstarrten Fronten des Klassenkampfes und öffnete den Weg zur Sozialpartnerschaft.
Einführung der Zauberformel 1959: Bringt der Schweiz grosse politische Stabilität mit allen Vor- und Nachteilen. Über 40 Jahre sind die Parteien entsprechend ihrer Wählerstärke in der Regierung vertreten und repräsentieren vier Fünftel der Stimmbürger.
Einführung des Frauenstimmrechts 1971: Die Frauen erhalten das Wahl- und Stimmrecht auf nationaler Ebene. Sehr spät im internationalen Vergleich, aber der Weg zur politischen und gesellschaftlichen Gleichstellung öffnet sich.
Das Nein zum EWR am 6. Dezember 1992: Eine knappe Mehrheit spricht sich gegen den Beitritt zum EWR aus und bekräftigt den Sonderfall-Status.