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Sie weisen eine grosse Vielfalt in der instrumentalen Besetzung auf und sind auch verschieden im Charakter. Bach ging bei der Komposition von einer idealen Hofkapelle aus, wie man sie damals allerdings nur an wenigen Höfen wie München oder Dresden fand. Hörner oder eine dritte Oboe, wie Bach sie in seinem ersten Brandenburgischen Konzert vorsieht, gab es z.B. in Köthen, wo er selbst Kapellmeister war, nicht.
Das F-Dur Konzert, das mit seinem Schlussmenuett wie eine Suite anmutet, ist grossbesetzt und stellt drei Klanggruppen gegenüber – Hörner, Oboen und Streicher. Und durch eine speziell gestimmte Geige kommt noch eine solistische Klangfarbe hinzu.
In der Diskothek werden fünf Aufnahmen von Bachs 1. Brandenburgischen Konzert verglichen. Gäste von Eva Oertle sind die Cembalistin Daniela Dolci und der Hornist Alexandre Zanetta.