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Basisarbeit der Einzelmissionare stärken und wirksam werden lassen
Mit dem Entscheid des GK 1967, in Kolumbien eine gezielte Missions- und Gemeindeaufbauarbeit zu leisten[1], stellte sich an die schon älteren ehemaligen Chinamissionare eine neue Herausforderung. Um ihr zu entsprechen, rief die Leitung der SMB in Popayan/Kolumbien mit Luis Alfonso Wolfisberg als Regionaloberer eine mobile Equipe ins Leben, die diesen in ihrer pastoralen Tätigkeit an die Hand gehen sollte.
Marius Andrey und Rosmarie Gisler, die in der Pfarrei Argelia/Cauca bereits über eine langjährige Erfahrung in der Pastoralarbeit mit der Bevölkerung der Campesinos hatten, wurden mit der Bildung des Teams beauftragt.
In mehreren Gemeinden entstand eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen dem Ortspfarrer und dem Team. Der ortskundige Pfarrer mit seinen Kontakten zu den Leuten, suchte die Kandidaten für eine Weiter- und Ausbildung, das Equipo erarbeitete didaktisches Arbeitsmaterial und führte die Kurse durch. Mit der Zeit verfügte jede Gemeinde über gut motivierte und ausgebildete Führungskräfte, die ihren Wohn- und kirchlichen Gemeinschaften gegenüber Verantwortung übernahmen und die Menschen mittels Techniken in Hauswirtschaft, Ernährung und Gesundheit zu einer besseren Lebensqualität anleiteten. Das Leben der Menschen, auch das der Missionare auf ihren einsamen Posten, veränderte sich, Hoffnung stellte sich ein, wo man sich vergessen und verlassen gefühlt hatte.
Aus der Tätigkeit des Equipo Movil entstand unter der Initiative und Leitung von Rosmarie Gisler das Zentrum La Josefina zur Ausbildung von weiblichen Promotoras (AnimatorInnen), die sich danach den Landpfarreien für die Ausbildung von Frauen zur Verfügung stellten. Im gleichen Zentrum bildete Bruder Alois Arnold Schreiner aus, durch deren Tätigkeit die Häuser der Campesinos wohnlich wurden und das Leben auch in abgeschiedenen Berggegenden annehmbar machten.
[1] vgl. Bericht Schwan, PLANUNG