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Nachdem die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich (VBZ) 1959 einen zweiteiligen Gelenkwagen-Prototypen (Be 6/6 1701, später 1802) in Auftrag gegeben hatten, zeigte sich aufgrund beidseitig vorangetriebener Studien, dass zwischen den VBZ und den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) über die Bauart solcher Gelenkmotorwagen weitgehend Übereinstimmung bestand. Durch die Zusammenarbeit zwischen Basel und Zürich wurde es möglich, die Schweizerische Industrie-Gesellschaft (SIG) und Brown Boveri (BBC) mit der Entwicklung und dem Bau weiterer drei Prototypen – einer für Zürich (Be 6/6 1801) und zwei für Basel – zu beauftragen.
Der als Ce 4/4 401 abgelieferte Motorwagen ist wohl das populärste Tram in Basel. Die in Personalkreisen entstandene Bezeichnung «Dante Schuggi» (Tante Julie) ist längst zum Allgemeingut geworden.Die alte Tante hat eine überaus bewegte Geschichte hinter sich: Der Vierachser mit passendem Anhänger wurde im Hinblick auf den Bau einer Überland-Strassenbahnlinie von Basel über Muttenz und Pratteln nach Liestal bei der Schweizerischen Industrie-Gesellschaft (SIG) in Neuhausen bestellt. Noch vor dem Ersten Weltkrieg erbaut, wurde der Versuchszug an der Landesausstellung 1914 in Bern präsentiert.
Der Bestand an Anhängewagen bei der Birseckbahn AG (BEB) war nach der Beschaffung der C 21–28 zu knapp. Eine Nachbeschaffung dieses Wagentyps kam zunächst nicht in Frage, da der Preis für einen Wagen mittlerweile das Zweieinhalb- bis Dreifache betrug und die Unsicherheit bestand, ob wichtige, aus kriegsführenden Ländern zu beziehende Ausrüstungsteile überhaupt erhältlich waren.
Im Zusammenhang mit dem Übergang zum Eigenbetrieb bestellte die Birseckbahn AG (BEB) im Juli 1915 bei der Schweizerischen Industrie-Gesellschaft vier offene Sommeranhänger. Die Fahrzeuge trafen im Frühjahr 1916 als C 41–44 in Arlesheim ein und trugen einen grünen Anstrich. Sie waren waren rund einen Meter länger ausgeführt wie die vergleichbaren Sommerwagen der Basler Strassenbahnen (B.St.B.).
Mit seiner Botschaft vom 10. September 1975 beantragte der Bundesrat einen Rahmenkredit über 500 Mio. Franken zur Förderung konzessionierter Transportunternehmungen. Diese vom Parlament genehmigten Mittel waren hauptsächlich für Vororts- und Überlandstrecken und nicht für städtische Linien vorgesehen. Um mit Bundemitteln neues Rollmaterial für die Basler Vorortslinien 10, 11, 14 und 17 beschaffen zu können mussten diese allerdings ins Stadtzentrum (z. B. an die Schifflände) geführt werden.
Von der Birsigthalbahn AG (BTB) kamen anlässlich der Fusion der Basler Vorortsbahnen anno 1974 einige Güter- und Dienstwagen zur neu gegründeten Baselland Transport AG (BLT). Einer davon war der Fahrleitungsmontagewagen X 201.
Alässlich der Fusion der Basler Vorortsbahnen kam 1974 der X 202 von der Birsigthalbahn AG (BTB) zur Baselland Transport AG (BLT). Beim X 202 handelte es sich um einen Hilfswagen, der verschiedene Geräte aufnahm, die bei Unfällen oder für das Eingleisen entgleister Fahrzeuge benötigt wurden. Der Hilfswagen mit oxydrotem Anstrich entstand 1968 durch Umbau des gedeckten Güterwagen K 136, welcher seinerseits 1954 von der Brünigbahn zur Birsigthalbahn stiess (ex K 2019, SIG 1891).
Der bei der Baselland Transport AG (BLT) heute noch im Einsatz stehende X 212 wurde 1897 von der Schweizersichen Industrie-Gesellschaft (SIG) als Hochbordwagen M 41 an die Birsigthalbahn AG (BTB) geliefert. Nach verschiedenen Umzeichnungen ging er 1974 als Schotterwagen X 203 in den Bestand der BLT über.
Beim X 204 handelte es sich um ein Spezialfahrzeug zur Ausbringung von flüssigem Unkrautvernichtungsmittel. Es gehörte zum Bestand der Birsigthalbahn AG (BTB) und entstand 1953 aus dem Untergestell des C 16, welcher seinerseits 1888 von der Schweizerischen Industrie-Gesellschaft (SIG) erbaut worden war.