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Der Kanadier, der Anfang der Achtzigerjahre mit den New York Islanders viermal hintereinander den Stanley Cup gewann, wurde 65 Jahre alt. Bossy hatte letzten Oktober öffentlich gemacht, dass bei ihm Lungenkrebs diagnostiziert worden war.
In 752 NHL-Matches in der Regular Season erzielte Bossy 573 Tore und verzeichnete er 553 Assists. Der Schnitt von 0,76 Toren pro Partie ist nach wie vor der Höchste eines Spielers, der in der National Hockey League zumindest 150 Mal gespielt hat. Neunmal in Serie verzeichnete der Flügelstürmer mindestens 50 Tore in einer Saison, was kein anderer Spieler – auch nicht Wayne Gretzky – erreicht hat.
In den Playoffs zeigte sich Bossy mit 85 Toren in 129 Partien ebenfalls sehr treffsicher. Er war einer der Hauptprotagonisten der Islanders-Dynastie mit den Meistertiteln 1980 bis 1983. Nach nur zehn NHL-Saisons – und nach einjähriger Pause, die aber nicht die gewünschte Genesung brachte – erklärte der Kanadier im Oktober 1988 wegen chronischen Rückenproblemen seinen Rücktritt.
Bossy wurde 1991 in die Hockey Hall of Fame aufgenommen und 2017 zu einem der 100 besten Spieler der NHL ernannt. Um die Brillianz seines langjährigen Konkurrenten und Landsmanns wusste auch Gretzky, der es am Freitag in einem kurzen Statement in den sozialen Medien auf den Punkt brachte: «Es war eine Ehre, mit dir zu spielen. Wir werden dich vermissen.»