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Onlinekurs - Tag 18
Schultergürtel
Vielleicht hast du gestern gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist, die Arme ganz loszulassen und nur passiv mitschwingen zu lassen? Bestimmt möchtest du auch beim Reiten mit deiner Hand fein den Bewegungen des Pferdkopfes folgen, ohne dein Pferd mit den Zügeln zu stören? Lass uns deshalb den Schultergürtel und (in der nächsten Einheit) die Arme genauer ansehen!
Die Schulterpartie ist den meisten Menschen zwar sehr präsent, aber eher negativ - viele klagen hier über Verspannungen. Massage und Therapien können dem zwar entgegen wirken, aber meist nur kurzfristig. Dauerhafte Verbesserungen werden begünstigt, wenn wir den Schultergürtel besser verstehen und ihn dann zu positiven und funktionell korrekteren Gedanken bewegen. Let's go...
Tipp: Versuche durch diese Übungen und den Bildern anbei, deinen Schultergürtel mit positiven Gefühlen zu besetzen. Das hat nichts mit "Schönreden" zu tun, es ist wirklich so, dass wir langfristig zu dem werden, was wir über uns denken.
Vertiefung:
Mach den einfachen Versuch: Hebe und senke deine Schultern und spreche dabei laut vor dich hin: "Meine Schultern sind leicht und geschmeidig!" und dann mache den Vergleich und sage dir laut zur selben Bewegung: "Meine Schultern sind bleischwer und verspannt!". Fühlst du den Unterschied? Überlege dir auch, wie du innerlich zu deinem Pferd sprichst, auf was du dich konzentrierst beim Reiten - auf das angestrebte Wunschgefühl oder auf die Probleme?