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Massgebend war nicht Suters Klassierung, sondern die rangmässige Differenz zu den beiden verbliebenen Konkurrenten, dem Niederländer Tim Veldt und dem Russen Viktor Manakow. Im Nationenranking, das für Rio zählt, musste Suter zwar Veldt (7. Schlussrang) noch vorbei ziehen lassen, Manakow dagegen holte als 11. zu wenig Vorsprung auf den 23-jährigen Schweizer heraus.
Im abschliessenden und entscheidenden Punktefahren fuhr Suter clever. Stets hielt er sich in der Nähe des Niederländers und des Russen auf. Und in den 16 Sprints holte er gar mehr Punkte als die beiden Konkurrenten.
Einen Schreckmoment gab es für Suter dennoch. Nach 57 der 160 Runden stürzte der Romand, worauf zwei andere Fahrer über ihn stürzten. Doch der Sturz ging glimpflich aus, Suter konnte (wie die anderen beiden auch) weiterfahren – gezeichnet und mit einem zerrissenen Trikot.
Nach dem ersten Tag und drei von sechs Disziplinen hatte Suter im 13. Zwischenrang gelegen. In seinen Paradedisziplinen, dem 1000-m-Zeitfahren und der “fliegenden Runde”, vermochte Suter als jeweils 10. keinen Boden gut zu machen. Mit seiner beherzten Leistung im Punktefahren reichte es ihm für den Quotenplatz aber dennoch.
Damit wird Swiss Cycling an den Olympischen Spielen in Rio auf der Bahn in zwei Disziplinen vertreten sein. Bereits vor der WM in Rio hatte sich der Bahnvierer für die Mannschaftsverfolgung qualifiziert. Das enttäuschende WM-Ergebnis (9.) hatte keinen Einfluss mehr auf das Ranking.
Weltmeister im Omnium wurde der Kolumbianer Fernando Gavira, der sich nach einem spannenden Finale punktgleich vor dem Deutschen Roger Kluge und dem Australier Glenn O’Shea durchsetzte. Freuen durfte sich deshalb nicht nur Swiss Cycling, sondern auch das Schweizer Strassenteam IAM, für das der WM-Zweite Kluge fährt.
(SDA)