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Probleme mit der Elektronik am Samstag
Schon am Samstag im ersten Rennen über die normale Distanz in Andalusien hatte sich Aegerter Hoffnungen auf eine Spitzenklassierung machen dürfen. Losgefahren war er von Startplatz 2, in der Qualifikation war einzig der neue und alte Weltmeister, der Spanier Alvaro Bautista auf Ducati, schneller gewesen. Ein Problem mit der Elektronik an der Yamaha liess den Traum vom Exploit jedoch platzen.
Platz 2 im Sprint
Am Sonntag vor der Prüfung über die verkürzte Distanz, in dieser Rennklasse offiziell als Superpole-Race bezeichnet, stand Aegerter wiederum neben Bautista in der Frontreihe. Die neuerliche Chance packte er beim Schopf – in einem Rennen, in dem er vorerst erneut mit der Technik an der Yamaha zu kämpfen hatte. Diesmal hatte er Ölverlust zu beklagen; die sichtbare Spur machte den Unterbruch des Rennens nötig. Die zweite Tranche führte über noch acht Runden, nach denen Aegerter nach dem Wechsel auf das Ersatz-Motorrad mit anderthalb Sekunden Rückstand auf Saisondominator Bautista das Ziel erreichte.
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Platz 3 im Hauptrennen am Sonntag
Gut drei Stunden nach dem ersten Podiumsrang in dieser Serie doppelte Aegerter gleich nach. Im zweiten Hauptrennen des Wochenendes belegte er hinter Bautista und dem Türken Toprak Razgatlioglu, einem Markenkollegen, Platz 3. Razgatlioglu entschied das packende Duell gegen den Spanier zwar hauchdünn für sich. Wegen Überschreitens der Streckenbegrenzung musste er den Sieg jedoch seinem Dauerrivalen überlassen.
Versöhnlicher Saisonabschluss
Dank dem versöhnlichen Saisonabschluss, den er auch als Entschädigung für viele Ungereimtheiten und Enttäuschungen im Verlauf dieser Weltmeisterschaft betrachten darf, stiess Aegerter in der Gesamtwertung auf Platz 8 vor.
(sda)