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Das liegt am unteren Ende der Spanne, die das Institut Ende 2015 angegeben hatte, als es sich mit dem chinesischen Versicherer PICC Property & Casualty Co grundsätzlich über den Verkauf geeinigt hatte. PICC zahlt nach eigenen Angaben 22,4 Milliarden Yuan (3,08 Milliarden Euro) an die Deutsche Bank. Die Differenz hatte sie bereits als Dividende von Hua Xia erhalten.
Der Verkauf hatte sich über Monate hingezogen, weil die letzten Genehmigungen der Behörden noch ausstanden. In dieser Zeit verschlechterte sich der Kurs des Yuan. Der Bank winkt nun ein kleiner Buchgewinn.
Ende September stand die Beteiligung nur noch mit 2,8 Milliarden Euro in den Büchern. Anfang 2015 war die Beteiligung an Hua Xia umgerechnet mehr als vier Milliarden Euro wert - doch da hatte sich die Deutsche Bank noch nicht zu einem Verkauf durchringen können.
Verbesserung der Kapitalquote
Im Vordergrund stand für die Bank bei dem Verkauf ohnehin die Verbesserung der Kapitalquoten: Die harte Kernkapitalquote, die Ende September bei 11,1 Prozent lag, steigt nach früheren Angaben damit auf etwa 11,6 Prozent.
Im Stresstest der Europäischen Zentralbank (EZB) hatte das Frankfurter Institut sich den Effekt aus dem schwebenden Verkauf bereits anrechnen lassen dürfen. Beteiligungen an anderen Banken belasten nach dem neuen Eigenkapital-Regelwerk Basel III die Kapitaldecke.
Die mit dem Einstieg bei Hua Xia verbundenen Hoffnungen der Deutschen Bank hatten sich ohnehin nie erfüllt. Auch viele andere Banken haben ihre Beteiligungen in China verkauft. Hua Xia teilte am Freitag mit, man habe anlässlich des Verkaufs die Zusammenarbeit bei Kreditkarten und auf anderen Gebieten mit der Deutschen Bank beendet. Das chinesische Institut wolle nun selbst eine Konsumfinanzierungs-Tochter aufbauen.
(AWP)