Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03245.jsonl.gz/1571

Die 105. Nationenpreis-Saison bestreiten 40 Nationen rund um den Globus. Aufgeteilt in die sechs Regionen Europa (10 Nationen und 7 Finalplätze in Division 1, 15 Nationen und 2 Finalplätze in Division 2), Nord-/Mittelamerika & Karibik (3 Nationen und 2 Finalplätze), Südamerika (4 Nationen und 2 Finalplätze), Mittlerer Osten (3 Nationen und 2 Finalplätze), Asien/Australien (3 Nationen und zwei Finalplätze) und Afrika (2 Nationen und 1 Finalplatz) möchten sie sich als eines der 18 Teams für das Finale qualifizieren, das vom 9. bis 12. Oktober 2014 in Barcelona ausgetragen wird. Nur in drei Regionen werden Qualifikationsturniere ausgetragen. Je acht in den beiden Europa-Divisionen, drei in Nord-/Mittelamerika und eines im Mittleren Osten. Insgesamt gibt es somit 20 Qualifikationsturniere in ebenso vielen Ländern. In den übrigen drei Regionen werden die Finalplätze durch die Position in der Weltrangliste zwei Monate vor der Finalaustragung vergeben. Falls sich Spanien in der Europa-Division 1 nicht direkt qualifiziert, erhält es als Heimnation einen 19. Startplatz.
In der Europa-Division 1 treten die 10 Nationen zu den acht Qualifikationsturnieren in Lummen, La Baule, Rom, St. Gallen, Rotterdam, Falsterbo, Hickstead und Dublin an. Jedes Team kann nur an 4 vorausbestimmten Turnieren die erforderlichen Punkte für die Finalqualifikation gewinnen. Pro Austragungsort sind so jeweils 5 Nationen auf Punktejagd. In St. Gallen sind dies neben der Schweiz auch Belgien, Spanien, Schweden und die Ukraine. Die ebenfalls startenden Equipen aus Frankreich, Grossbritannien und den Niederlanden können mit einer guten Klassierung dafür sorgen, dass die anderen 5 Nationen weniger Punkte erhalten. Für das Schweizer Team geht es neben St. Gallen auch in Lummen, La Baule und Rotterdam um die begehrten Punkte.
Alle acht Qualifikationsturniere der Europa-Division 1 finden im Rahmen von CSIO 5*-Turnieren, der höchsten Kategorie im Springreiten, statt. Die Prüfungen mit zwei Umläufen und einer Hindernishöhe von bis zu 1.60 Meter sind jeweils mit 200.000 Euro dotiert. Jeweils vier Reiter bilden die Equipe eines Landes. Je Umlauf wird das schlechteste Ergebnis pro Nation gestrichen. Die Strafpunkte der verbleibenden Reiter werden addiert. Soweit nach zwei Umläufen zwei oder mehr Mannschaften auf dem ersten Platz liegen, erfolgt ein Stechen um den Sieg.