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die dann durch den
Wald vorrückten, auf die plündernden und sengenden Feinde niederbrachen und sie vollständig zersprengten. 1723 erstellte
man in Wäldi mit
Zürichs Beihilfe eine Kirche;
da aber die Mittel zum Unterhalt eines besondern Pfarrers fehlten, predigte
hier der Pfarrer von
Lipperswil jeden zweiten Sonntag. 1796 errichtete man hier einen Wegzoll auf alle
Fuhrwerke, um mit dem Ertrag die Unterhaltskosten der sog. Konstanzerstrasse von
Müllheim und
Wigoltingen über
Tägerwilen
nach Konstanz zu decken.
und Wældilücke(Vordere) (Kt. Uri).
Etwa 2050-1700 m. Schuttrunse ob der Vorder
Wäldialp und unter der Vordern Wäldilücke (etwa 2050 m; auf der Siegfriedkarte unbenannt), über welche man von der
Rhonaalp und der
Treschhütte im
Fellithal in 3½ Stunden nach
Wiler an der Gotthardstrasse zwischen Amstäg und
Wassen hinübersteigen
kann.
Wængi,Wang,Wangen etc. Für sich allein und in Zusammensetzungen in der deutschen
Schweiz sehr häufig anzutreffende
Ortsnamen.
Leiten sich vom althochdeutschen wang =
Feld her und bezeichnen allgemein eine ebene Grasfläche, ein Wiesenfeld,
einen sanften Abhang, eine Wiesfläche an steilerm Berghang, einen flachen Hügel etc. Vergl.
Egli, J.
J. Nomina geograph. 2. Auf. (Leipzig 1893),
Seite 987.
Das Wängahorn hat den Steilabfall nach W. gerichtet, auf welcher
Seite der
Tiefen- und
Mattenbach entspringen.
Der in seiner nördl. Hauptpartie breit und ziemlich gerundet erscheinende Berg wird von
Juf oder vom
Podestatshaus (2042 m) aus in 2½ Stunden, meist über blumenreiche Grashänge leicht erstiegen und
kann ein lieblicher Aussichtspunkt genannt werden, da sein Panorama ganz
Avers und den umgebenden Gebirgskranz umfasst.
Der
ganze Bergstock besteht aus grauen,
auch bunten Bündnerschiefern, die auf der dem
Juferrhein zugekehrten
Seite SW. einfallen.
Der nach SO. über den Punkt 3010 m zum
Piz Piott hinstrebende
Grat aber bietet am Gipfel 2959 m schon
eine Ein- oder Auflagerung von Triaskalken, und Punkt 3010 m besteht ganz aus Grünschiefern und andern bunten Abänderungen
der Schiefergebilde.
oder Staffelifluh (Kt. Luzern
und Obwalden).
1917 und 1926 m. Felskamm, der vomGnepfstein (1920 m) im Bergstock
des
Pilatus nach WSW. auszweigt und nordwestwärts sehr steil abbricht, während er sich gegen SO. sanfter abdacht.
Kann von
Alpnach her über die Franzosenstrasse und die am
SO.-Hang liegende Wängenalp in 5 Stunden bestiegen werden.
Dorf: 100
Häuser, 534 Ew. Reform. und kathol. Pfarrei.
Wiesen- und Obstbau, Waldwirtschaft. Eine Baumwollweberei und -spinnerei,
einige Stickfabriken, eine
Fabrik landwirtschaftlicher Geräte.
Tuttwil ist der Geburtsort des thurgauischen Geschichtschreibers
J. A. Pupikofer, der auch eine Geschichte der Gemeinde Wängi
(Frauenfeld 1844) geschrieben hat. Der Name des Dorfes ist alemannischen
Ursprungs und leitet sich von wang, wängin her, womit man eine flache Gegend zu bezeichnen pflegte. Schon unter der
fränkischen
Herrschaft war Wängi eine der wichtigern Ortschaften und Pfarreien des
Gaues, in der die
Grafen über Käufe und Vergabungen urkundeten, so
Graf Adalbert 791,
Graf Erchenbald 825,
Graf Adalbert 875. Von einem Freiherrn
von Wängi, der zur Zeit Walters von
Klingen lebte, sind einige Lieder erhalten.
Auf der Burg Wängi liess
GrafDiethelm III. von
Toggenburg am seinen Bruder Friedrich durch gedungene
Knechte überfallen und erschlagen. Infolge dieses Ereignisses und der daran sich knüpfenden Fehden kam dann Wängi 1232 aus
dem Besitz der
Toggenburger an den Abt von St. Gallen.
In den Appenzellerkriegen (1403-1407) ward Dorf und Burg Wängi zerstört, welch
letztere seither in Trümmern liegt. Auch im alten Zürichkrieg wurde Wängi am geplündert
und in Asche gelegt. Nach der
¶
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Reformation begann für die reform. Gemeinde eine mehrere Jahrhunderte dauernde Leidenszeit.