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Emotion der Bedrohung und Freude
Welche Emotionen zu den Freuden oder der Bedrohung gehören, sind immer im Konsens der Tätigkeit oder Umgebung zu sehen. Aus der Überlebensstrategie vom „Drei-Einigen Gehirn“ heraus, sind zu allererst alle Sinneseindrücke eine Bedrohung, welche unsere Gesundheit gefährden können. Solche Eindrücke werden vorwiegend im Stammhirn verarbeitet.
Als Bedrohung können auch Sinneswahrnehmungen bezeichnet werden, die nicht im Konsens der Umgebung stehen. Appetitanregende, würzige Düfte beispielsweise, animieren in einem Umfeld von Schönheit und Mode kaum die Kauflust, weil diese im genannten Umfeld nicht verstanden werden. Für die Beurteilung ist vor allem das limbische System verantwortlich, weil dieser Bereich besonders für die Emotion der Sozialkompetenz zuständig ist. Nehmen wir die Maslow-Pyramide zu Hilfe, so ist das limbische System für den mittleren Bereich der Pyramide zuständig. Nur 5% der Emotionalität werden im Grosshirn, also in der bewussten Wahrnehmung erzeugt. Freuden können jedoch nur entstehen, wenn der untere Bereich der Pyramide keiner Bedrohungssituation ausgesetzt ist.