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Unterschiedliche Vorstellungen davon, was ein gutes Leben sei, prägen die Beziehungen der vier Menschen, die Arthur Miller in einer psychiatrischen Klinik zusammenführt. Zwei Männer besuchen ihre hospitalisierten Frauen und sowohl im Wartezimmer, wo die beiden Männer aufeinander treffen, als auch im Krankenzimmer, wo sich die beiden Frauen näherkommen und dann die beiden Paare ihre Positionen neu markieren, werden Lebensentwürfe und deren Scheitern, gesellschaftliche Mechanismen und deren Zwänge mehr und mehr sichtbar. Zunehmend fragwürdig wird dabei, welche individuelle Psyche und welche gesellschaftliche Norm als gesund gelten kann.