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Zwar gelang Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López im TS050 HYBRID mit Rang drei die fünfte Podiumsplatzierung des Jahres, aber das half kaum über das frustrierende Gefühl hinweg, mit Porsche nicht Schritt halten zu können.
Der TS050 HYBRID mit Startnummer 8 von Sébastien Buemi, Anthony Davidson und Kazuki Nakajima wurde Vierter – beide Wagen lagen am Ende eine Runde hinter dem siegreichen Porsche zurück.
Dieses Resultat schmälert die Chancen in beiden WM-Kategorien; TOYOTA liegt nun 56,5 Punkte hinter Porsche in der Herstellerwertung und den Piloten der #8 fehlen in der Fahrerwertung 41 Zähler auf die Führung.
Die Maximalabtriebsvariante des TS050 HYBRID kam in der dünnen Luft auf 2.285 Metern Höhe zu wenig zur Geltung – ein Nachteil gegenüber Porsche, der vom Start weg ersichtlich wurde.
Im ersten Stint versuchte Mike auf #7, mit Sébastien knapp dahinter, die Porsche herauszufordern, aber beide Autos verloren rasch an Boden. Kurz nach der 90-Minuten-Marke nutzte Sébastien die Chance Mike im dichten Verkehr zu überholen und #8 auf Platz drei zu bringen. Bald darauf hatte er eine Schrecksekunde zu überstehen, als der LMP2-Wagen mit der #28 ihn in einer langsamen Kurve touchierte, was dessen Fahrer eine Warnung der Rennleitung einbrachte.
Bei halber Distanz übernahm José María #7 und lieferte sich mit Kazuki auf #8 ein Duell um Rang drei, bei dem die Plätze mehr als einmal getauscht wurden.
Als dann wieder Kamui und Anthony an der Reihe waren, erlebten sie, 90 Minuten vor Ende des Rennens, eine die ganze Strecke betreffende Gelbphase, da ein Baseball von einem nahegelegenen Sportgelände irgendwie den Weg auf die Piste gefunden hatte.
Eine Stunde vor Schluss folgte eine zweite Gelbphase wegen Trümmerteilen auf der Strecke und 35 Minuten vor Ende fielen dann ein paar Regentropfen, der ursprünglich vorhergesagte Schauer jedoch blieb aus.
Um die im Hinblick auf die Weltmeisterschaft maximal möglichen Punkte herauszufahren, verminderte Kamui den Druck auf Sébastien auf #8, der, trotz eines kurzen Tankstopps während der letzten Minuten, den dritten Platz nach Hause brachte.
Das Team muss nun nicht lange darauf warten, um das heutige Ergebnis zu verbessern, denn der sechste Lauf der Saison findet bereits am 16. September auf dem Circuit of the Americas in Austin, Texas statt.
Hisatake Murata, Team President: „Es war ein sehr enttäuschendes Rennen. Wir kamen hierher um zu gewinnen und unsere Chancen in beiden WM-Wertungen zu verbessern, doch wir konnten Porsche nicht herausfordern. Gratulation an sie für den Sieg. Team und Fahrer haben in dieser Woche alles versucht, aber wir haben nicht das gewünschte Resultat erzielt, also müssen wir uns auf das nächste Rennen vorbereiten. Wir haben den Traum die Weltmeisterschaft zu gewinnen nicht aufgegeben, darum werden wir alles tun, um im nächsten Rennen konkurrenzfähig zu sein.“
TS050 HYBRID #7 (Mike Conway, Kamui Kobayashi, José María López) Rennen: P4, 239 Runden, 6 Boxenstopps. Startplatz: P3. Schnellste Runde: 1:26,240 Minuten
Mike Conway (TS050 HYBRID #7): „Wir haben alles versucht, mit den Führenden mitzuhalten, aber wir hatten heute keine Chance und das ist sehr frustrierend. Am Ende ging es nur mehr darum, so schnell wir möglich zu sein und das beste zu hoffen, aber der Regen blieb aus und Porsche rutschte glatt durch. Wir werden alles tun, um im nächsten Rennen besser zu sein.“
Kamui Kobayashi (TS050 HYBRID #7): „Ich habe mein bestes gegeben, aber leider konnten wir heute keinen Druck auf Porsche aufbauen. Wir wussten, dass unser Auto für diese Strecke nicht optimal war. Doch in den nächsten Rennen sollten wir wieder besser aussehen und wir konzentrieren uns nun darauf, zurückzuschlagen. Es ist schade, dass wir das Podium verpasst haben und wir sind sehr motiviert, in Austin besser abzuschneiden.“
José María López (TS050 HYBRID #7): „Im Qualifying haben wir eine gute Vorstellung gezeigt, darum dachten wir, dass wir heute konkurrenzfähig sein würden, aber wir waren nicht schnell genug. Wir taten unser bestes und hatten ein sauberes Rennen. Ich bin zufrieden mit meiner Leistung und auch mit der von Mike, Kamui und der des gesamten Teams.“
TS050 HYBRID #8 (Sébastien Buemi, Anthony Davidson, Kazuki Nakajima) Rennen: P3, 239 Runden, 6 Boxenstopps. Startplatz: P4. Schnellste Runde: 1:26,445 Minuten
Sébastien Buemi (TS050 HYBRID #8): „Es war ein schwieriges Rennen. Nach dem Qualifying haben wir genau das erwartet und waren nicht schnell genug, damit wir um den Sieg hätten fahren können. Ich bin glücklich mit meiner heutigen Leistung, denn ich fuhr drei Stints, insgesamt mehr als drei Stunden. Ich bin zufrieden mit dem Auto, es war zuverlässig und gut zu fahren, nur waren wir eben nicht schnell genug.“
Anthony Davidson (TS050 HYBRID #8): „Das war kein einfaches Rennen für uns. Wir hatten nicht genug Abtrieb. Auf den Geraden waren wir schnell, nicht aber in den Kurven, vor allem nicht im kurvenreichen zweiten Sektor. Die Balance des Autos machte mir zu schaffen, es fühlte sich anders an als im freien Training. Der Platz auf dem Podium ist darum das beste, das wir herausholen konnten.“
Kazuki Nakajima (TS050 HYBRID #8): „Es ist gut für uns, dass wir das Rennen beendet haben und wieder aufs Podium gefahren sind, nach einem schwierigen Rennen für uns alle. Es ist unser erstes Podium seit Spa, darum fühlt es sich gut an. Es war das beste was wir erreichen konnten an einem problematischen Wochenende.“
Ergebnis Sechs Stunden von Mexico:
|1.
|#2
|Porsche (Bernhard/Bamber/Hartley)
|240 Runden
|2.
|#1
|Porsche (Jani/Lotterer/Tandy)
|+7,141 Sekunden
|3.
|#8
|TOYOTA GAZOO Racing.
|+1 Runde
|4.
|#7
|TOYOTA GAZOO Racing.
|+1 Runde
|5.
|#31
|Rebellion (Canal/Senna/Albuquerque
|+21 Runden
|6.
|#36
|Alpine (Lapierre/Menezes/Negrao)
|+21 Runden
Pressemitteilung Toyota Gazoo Racing]]>