Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03653.jsonl.gz/1453

Im Vormittagshandel wurden eine Reihe von wichtigen Konjunkturdaten aus der Eurozone veröffentlicht, die dem Markt jedoch keine klare Richtung gaben. Die Verbraucherpreise im Währungsraum waren im Mai weniger stark gefallen als im Vormonat. Die Inflationsrate hatte bei minus 0,1 Prozent gelegen. Die Kerninflationsrate hatte von 0,7 Prozent im Vormonat auf 0,8 Prozent zugelegt. Bei der Kerninflationsrate werden schwankungsanfällige Preise für Energie und Genussmittel herausgerechnet. Eine weiter steigende Kernrate könnte den Druck auf die EZB verringern, die Geldpolitik weiter zu lockern.
Am Nachmittag stützten enttäuschende Stimmungsdaten aus den USA die europäische Gemeinschaftswährung. Dort hatte sich das Geschäftsklima in der Region Chicago im Mai unerwartet eingetrübt und einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivitäten signalisiert. Ein überraschend starker Anstieg der Konsumausgaben in den USA belastete hingegen den Eurokurs nicht.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,76185 (0,76125) britische Pfund und 123,83 (123,85) japanische Yen fest.
Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1212,10 (zuletzt Freitag: 1216,25) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete am Dienstag 34 350,00 (Montag: 33 810,00) Euro.
/mne/tos/he/an/cf
(AWP)