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Die Fassade des neuen FHNW Campus in Muttenz besteht ausschliesslich aus den Materialien Glas und anodisiertem Aluminium, welche das gesamte Gebäude umhüllen.
“Augenfällig an der Erscheinung des Bauwerks ist die bronzefarbene Fassade, die im Grunde nur aus den beiden Materialien anodisiertes Aluminium sowie Glas besteht. Das Gebäude ist komplett gehüllt im selben Fassadenkleid, dessen horizontale Staffelung gleichzeitig eine starke Vertikalität besitzt, die einen regelmässigen Rhythmus auf dem Kubus erzeugt. Diese Vertikale entsteht vor allem durch vorgelagerte Aluminiumlisenen, genau genommen 30 cm tiefe und ca. 6 cm breite Schwert-Profile aus Aluminium. Sie erzeugen eine zusätzliche Dreidimensionalität auf der Fassadenoberfläche und verstärken je nach Blickwinkel die Grossform des Bauwerks als Kubus, wenn die Fensterflächen dann nicht mehr zu sehen sind. Ein einziges Geschoss im unteren Bereich durchbricht dieses Fassadenprinzip und wirkt mit seiner Ganzglasfassade wie ein umlaufendes Band, ein Gürtel, der dem Gebäude eine schlanke Taille zu geben scheint. So stapelt sich die Fassade in vier Bereiche: unten ein eher geschlossener Sockel, darüber das Glasband, dann ein grosser Bereich mit relativ normaler Glasfassade aus einzelnen, hochformatigen Fenstern, ganz oben schliesslich ein geschlossenes Dachgeschoss als klassischer Gebäudeabschluss.”