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Die Verwendung von Holz und Biomasse fördert eine lokale und nachhaltige Wirtschaft. Diese beiden einheimischen Energiequellen nehmen daher einen wichtigen Platz in der Energiestrategie des Kantons ein.
Beim Holz liegt die Priorität auf der Kaskadennutzung, das heisst, das Holz wird zunächst als Werkstoff verwendet, z.B. für den Bau, und dann erst als Energiequelle. Die Nutzung dieser Energie, zum Beispiel durch ein Fernwärmenetz, erfolgt in der Nähe des Forstbetriebs, um die mit dem Transport verbundenen Nachteile in Grenzen zu halten.
Die Verwertung der Biomasse aus der Landwirtschaft oder der Industrie muss überall dort gefördert werden, wo sie die Produktions- und Naturkreisläufe respektiert. Wie beim Holz kommt auch bei der Biomasse die Kaskadennutzung zur Anwendung Zunächst wird Biogas gewonnen, anschliessend wird die Abwärme für Fernwärme genutzt. Das bedeutet, dass der Standort der Anlage besonders sorgfältig gewählt werden muss: nahe an der Energiequelle, aber auch nahe an den Endverbrauchern.