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Der Präsident der UBS glaubt nicht, dass die Eurozone auseinanderbricht. Es brauche jedoch einen Langzeitplan. Auf die Schnelle gebe es keine Lösung.
«Eine langfristige, systemische Lösung muss implementiert werden, bevor wir über kurzzeitige Finanzierung sprechen können», sagte der Verwaltungsratspräsident der UBS, Axel Weber, gegenüber dem US-Wirtschaftsportal «Market Watch».
Die Uneinigkeit in Europa beruhe auf den unterschiedlichen Staatsphilosophien, die aufeinandertreffen würden, befindet der ehemalige Bundesbank-Präsident.
Daher müssten die Märkte ihre Hoffnungen auf eine schnelle Lösung und damit ein Ende der Unsicherheit auf die lange Bank schieben. Einen Zusammenbruch des Euros hält Weber hingegen für unrealistisch.
«Ich denke, ein solches Szenario ist unwahrscheinlich, dennoch ist es wichtig, dass man es durchspielt, um die Auswirkungen auf die eigene Bilanz festzustellen», fügte Weber an.