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Ein ehemaliger Uber-Fahrer hat vor dem Lausanner Arbeitsgericht letzte Woche einen Prozess gegen den Fahrdienstvermittler Uber gewonnen und sich damit den Status als Angestellter des Weltkonzerns erkämpft. Das ist durchaus ein wegweisendes Urteil gegen den Fahrdienst, denn bislang hatte UBER immer behauptet, die Fahrer mit ihren eigenen Fahrzeugen seien selbstständig-Erwerbend tätig und keine Angestellten des Unternehmens.
Für das Gericht war das Auftragsverhältnis zwischen Uber und seinen Fahrern vergleichbar mit dem Arbeitsvertrag zwischen einem Taxiunternehmen und seinen Mitarbeitern. Die niederländische Tochtergesellschaft des US-Unternehmens muss dem Waadtländer Kläger nun eine Entschädigung wegen ungerechtfertigter Entlassung sowie für den Urlaub zahlen, auf den er Anspruch gehabt hätte, wenn er ein Angestellter war.
Wird das Urteil rechtskräftig, muss das Unternehmen für die Fahrer Sozialversicherungsbeiträge, Unfallversicherung, Krankheitstage und Urlaub bezahlen, das macht der Fahrdienstvermittler heute nicht und sagt, die Angestellten sind selbstständig dafür verantwortlich, vom Lohn die Sozialleistungen zu bezahlen.
Uber kann gegen das Urteil rekurieren und beim Kantonsgericht und später beim Bundesgericht Berufung einlegen.