Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03111.jsonl.gz/2592

Fernando Alonso (ESP) im Ferrari hat in Silverstone seinen ersten Saisonsieg gefeiert. Gleichzeitig war es auch der erste Sieg für die Roten aus Maranello in dieser Saison. Zweiter wurde Sebastian Vettel (GER) im Red Bull vor seinem Teamkollegen Mark Webber (AUS).
Bis zu seinem Boxenstopp sah Vettel aufgrund seines Vorsprungs noch wie der sichere Sieger aus. Doch dann hatten die Red Bull-Mechaniker Probleme beim Anschrauben des linken Hinterrads und Alonso zog vorbei.
Vierter wurde Lewis Hamilton (GBR) im McLaren, welcher gegen Ende des Rennens Benzin sparen musste und sich vor der Ziellinie noch gegen Ferrari-Pilot Felipe Massa (BRA) durchsetzen konnte.
Den sechsten Rang belegte der deutsche Mercedes-Pilot Nico Rosberg. Dahinter konnte sich der mexikanische Rookie Sergio „Checko“ Pérez im Sauber den siebten Platz sichern.
Pech hingegen für Checko’s Teamkollege Kamui Kobayashi. Der Japaner wurde Opfer eines Crashs mit Mercedes-Pilot Michael Schumacher (GER). Schumacher musste sich danach an der Box eine neue „Nase“ holen und Kobayashi einen neuen Frontflügel.
Beim Stop von Kobayashi gab ein Mechaniker zu früh grünes Licht, sodass dieser fast in einen heransausenden Boliden fuhr, ausweichen musste und die Williams-Box touchierte. Wenig später musste Kobayashi aufgrund dieses gefährlichen Verhaltens ebenfalls eine 10-Sekunden-Strafe absitzen und schied kurz danach aufgrund eines Öllecks aus.
Die Plätze acht und neun gingen an die beiden Deutschen Nick Heidfeld (Renault) und Michael Schumacher (Mercedes). Den letzten Punkterang schnappte sich Toro Rosso-Pilot Jaime Alguersuari (ESP), welcher damit seinen Teamkollegen Sébastien Buemi (SUI) im WM-Gesamtklassement überholt.
McLaren-Fahrer Jenson Button (GBR) musste das Auto in Runde 39 nach seinem dritten Boxenstopp abstellen, weil die McLaren-Crew das rechte Vorderrad nicht richtig anschraubte. Ebenfalls ausgeschieden ist Sébastien Buemi. Der Toro Rosso-Pilot hatte eine Kollision mit dem Force India-Piloten Paul di Resta (GBR), welcher bis zu diesem Zeitpunkt ein gutes Rennen zeigte.