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Foto: CC0 Creative Commons
Lassen Sie mich mit einer Frage beginnen: Wie sähe, Ihrer Vorstellung nach, die Welt aus, wenn der Kapitalismus zu Ende ginge? Denkt man auch nur zwanzig Sekunden darüber nach, so erscheint mir eine berühmte These des Sozialphilosophen Frederick Jameson widerlegt: Es sei „leichter, sich das Ende der Welt vorzustellen“, schrieb dieser in seinem Buch über die Postmoderne, „als das Ende des Kapitalismus“. So weit war es in den 1990er Jahren mit uns gekommen – einer Periode der Verzweiflung, in der nichts Alternatives möglich, keine Wende vorstellbar erschien.
Heute aber – nach 2008 – habe ich durchaus keine Probleme damit, mir vorzustellen, wie das Ende des Kapitalismus aussehen wird. Die Schwierigkeit liegt woanders: Es gibt nämlich zwei konträre Versionen dieses Endes. Es gibt ein Katastrophenszenario und es gibt eine gutartige Version. In meinem Buch…..