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Die Höfe Europas schmückten ihre Räumlichkeiten vom 16. bis ins 17. Jahrhundert mit Tisch- und Türmchenuhren. Diese wurden vorwiegend in Uhrenzentren wie Augsburg, Nürnberg, Paris und Blois, aber auch in Italien gefertigt. Die Schweizer Uhrmacher beschäftigten sich erst etwas später mit Renaissance-Uhren. Im 17. und 18. Jahrhundert stellten sie diese im alten Stil her, fügten aber auch neue, barocke Elemente hinzu. Verglichen mit den Uhren der europäischen Zentren wirken die Schweizer Uhren etwas rustikaler.