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95 Prozent der betroffenen Passagiere seien bereits auf alternative Flüge umgebucht worden. Zwischen Juli und September würden noch immer rund 90'000 Flüge durchgeführt, die Streichungen würden in etwa der Menge an Verbindungen von einem Tag entsprechen.
Easyjet betonte, die gesamte Branche stehe in diesem Sommer vor "herausfordernden Bedingungen", da es im Himmel über Europa wegen der Sperrung des ukrainischen Luftraums infolge des russischen Angriffskriegs immer enger werde. Auch geplante Streiks bei der Flugsicherungsorganisation Eurocontrol könnten Folgen haben.
Das Unternehmen teilte mit, es habe daher "einige präventive Anpassungen an unserem Programm vorgenommen", die "eine kleine Anzahl von Flügen in Gatwick" beträfen. Experten erwarten im Juli die meisten Abflüge in einem Monat aus Grossbritannien seit Oktober 2019. Die Branchenanalysten von Cirium rechnen damit, dass die Zahl um 11 Prozent höher liegen wird als im Vorjahresmonat.
"Die Operationen in der Schweiz sind davon nicht betroffen", schreibt Easyjet in einer Stellungnahmem auf Anfragen von AWP. Die Flugstreichungen beträfen nur den Flughafen Gatwick. Zwischen Genf und Gatwick komme es allerdings zu punktuellen Fluganullationen, wobei die betroffenen Passagiere umgebucht oder entschädigt würden.
mk/cf