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Der Verwaltungsrat von Tamedia wird an der Aktionärsversammlung vom 5. April 2019 eine Dividende von 47,7 Millionen Franken beantragen. Demgegenüber wird der Berufsverband Impressum den Aktionären eine vier Millionen tiefere Dividende von neu 43,7 Millionen Franken vorschlagen. Die vier Millionen entsprächen ungefähr dem Betrag, den Tamedia als grösster Aktionär (30 Prozent) namentlich den Reserven der ehemaligen SDA entnommen habe, als diese 2018 mit Keystone fusioniert wurde, schreibt Impressum in einer Mitteilung vom Donnerstag. Man sei der Auffassung, dass diese Mittel, die während Jahrzehnten von den Mitarbeitenden der ehemaligen SDA erarbeitet worden seien, in den Journalismus zurückfliessen sollten, heisst es weiter.
Nebst der Reinvestition in den Journalismus verlangt Impressum zudem, dass der Betrag den zurzeit von Tamedia ausgearbeiteten Sozialplänen zukommen soll. Diese sollen – beispielsweise bei Le Matin oder Annabelle – «auf ein dem prosperierenden Unternehmen Tamedia würdiges Niveau angehoben werden», fordert der Verband. (hae)