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«Kampfjetpiloten sind die Polizisten der Lüfte» – FN vom 11. April
Aus dem erfrischenden, differenzierten Aufklärungsartikel von Bernhard Kislig ersehen wir, für wen oder was die Kampfjets und somit die Grippen (Abstimmung vom 18. Mai) gut sein sollen, oder eben nicht. So erfahren wir, dass es donnert bei der patriarchalen, technikgetriebenen Armee-einheit; die Kampfjetpiloten eine Anti-G-Hose tragen, die sich füllt; die Kampfjetpiloten sich oft durch einen gedrungenen Körperbau, mit kleinem Abstand zwischen Herz und Kopf, auszeichnen; die Grippen exorbitante 3,1 Milliarden kosten sollen; die aktuelle Krim-Krise als Argumentarium willkommen ist; dass die Luftwaffe jährlich etwa zehn- bis zwanzigmal «Hot Missions» durchführt, wobei der Pilot durchs Fenster schaut und winkt; dass Ueli Maurer von einem erfahrenen Piloten begleitet wird, der einen Koffer trägt–«abends essen oder jassen sie zusammen, und nachts schlafen sie nur wenige Meter voneinander entfernt». Eine inszenierte Dramatik, eine Armee-Einheit, die mit lauter Projektionen lebt, die donnert – würden da Segelflugzeuge nicht reichen? Wir könnten ruhiger essen, jassen und schlafen!