Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03106.jsonl.gz/833

The Swiss journal of language education, Babylonia, has published an issue entitled „Questioning assumptions“ and CeDiLE spoke to the editors Elisabeth Peyer (Institute for Multilingualism, Fribourg) and Laura Loder-Buechel (University of Teacher Education, Zurich). This podcast, in German and English, provides an overview of the content of this issue and some thoughts on the editorial process. Included here as well are some materials on beliefs about foreign language teaching that can be used in teacher training.
Die Schule ist ein Ort des Lernens, aber sie kann auch ein Ort sein, an dem das Lernen verweigert wird. Welche Faktoren liegen der Ablehnung des Sprachenlernens zugrunde? Kann die Ablehnung einer Sprache – sogar dort, wo Mehrsprachigkeit als Mehrwert betrachtet wird – als life-skill bezeichnet werden („Ich ‚bestimme‘ meine sprachlichen Ziele für meine eigene Zukunft“)? Wie geht man mit den Spannungen zwischen didaktischer Notwendigkeit, dem Wunsch nach sprachlicher Inklusion seitens der Schule und individuellen Sensibilitäten der Lernenden um?
Manche Menschen fordern eine gendergerechte Sprache, andere lehnen sie ab. Soll und kann man für Fragen im Zusammenhang mit Gender im Sprachenunterricht sensibilisieren und dabei die metalinguistische Reflexion pflegen? Inwieweit ist diese Sensibilisierung ein konkretes Ziel in den Lehrplänen, in den Sprachlehrmitteln aller Stufen? Welche inklusiven Sprachpraktiken können/sollen für welche Lernendengruppen unterrichtet werden?
Als Sprechende und Lernende einer Sprache werden wir jeden Tag mit mehr oder weniger kanonischen, akzeptierten, normgerechten Sprachstrukturen konfrontiert. Ist das Konzept der Sprachnorm in der Schule abschreckend oder beruhigend? Wie ist seine Verbindung zum Konzept der Variation? Wie wird die Norm – und die Abweichung von der Norm – in den Schulen der verschiedenen Schweizer Sprachregionen behandelt? Kann die immer stärkere Präsenz mehrsprachiger Sprachdidaktik-Ansätze die Idee der Norm und ihre Wahrnehmung verändern?
Language learning at a museum? „Of course“ asserted Laura Loder-Büchel (PHZH) and Karine Lichtenauer (UNIGE) in a podcast to mark the release of Babylonia’s 2nd 2023 issue entitled „Living Languages at Museums“, the second issue on this topic. While the first issue offered a broad overview of work carried out on the subject around the world, this one focuses on concrete experiences that can be reused in language teaching in schools. In our latest podcast (in English) discover why the two authors are so excited about this issue.
„Y trouver son compte“; „c’est ça“; „avec grand plaisir“; „pendre une décision“: sono tutte espressioni molto pratiche per la comunicazione quotidiana, ma rappresentano una sfida per l’acquisizione e l’apprendimento delle lingue straniere e seconde. In questo podcast, Fanny Forsberg Lundell (professoressa di francese all’Università di Stoccolma, Svezia) ci introduce a questo tema e ci suggerisce anche alcune idee pratiche per l’applicazione didattica.
Wie und in welchem Umfang können maschinelle Übersetzungstools in schulische Lernkontexte integriert werden? Welche Aspekte des Sprachenunterrichts können durch den Einsatz von Übersetzungstools aufgewertet werden? (Wie) können sie zur Entwicklung der sprachlichen und metasprachlichen Kompetenzen der Lernenden beitragen oder eher hinderlich sein?
The maintenance of heritage languages among migrant children is an issue of growing international interest. To provide an overview of existing projects on this topic in Switzerland, the journal Babylonia is releasing an issue entitled „Heritage Languages in Switzerland“, co-edited by Verónica Sánchez Abchi (researcher at the IRDP in Neuchâtel and teacher at the IUFE in Geneva) and Amelia Lambelet (managing editor of Babylonia and visiting researcher at CUNY). In this podcast, the editors not only discuss the contributions of the issue but also share their thoughts on the editorial process.
Diese Diskussionsrunde bietet die Gelegenheit, über den state-of-the-art der Sprachlehrmittel, ihre Anpassung an verschiedene
glottodidaktische Strömungen, aber auch über ihre Rolle als Schulkulturerbe nachzudenken.
Was treibt in einer Welt voller Lehrmaterialien die Entwicklung neuer Sprachlehrmittel? Sind die glottodidaktischen Ansätze in einem Lehrbuch meist Ausdruck der eigenen Vision der Autorinnen, das Ergebnis des Einflusses von Forschungstrends oder von Inhalten, die in den Lehrplänen ausgearbeitet wurden? Was macht ein Buch zu einem Beitrag zum Schulkulturerbe”?