Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03455.jsonl.gz/794

Wo wären die Zusammenhänge?
Keine Unterschiede bei Notfällen
Interpretationen: Was den kleinen Unterschied ausmachen könnte
Stark bei herkömmlichen Krankheiten
Eher gesprächsbereit?
- Eine Studie 2008 hatte ergeben, dass Ärztinnen bei der Behandlung von Diabetes-2-Patienten bessere Resultate erzielten (oder anders formuliert: dass die Patienten von Ärztinnen bei den entscheidenden Werten besser eingestellt waren als die Patienten, welche von Männern betreut wurden).
- Ein Jahr später, 2009, zeigte eine andere Untersuchung, dass sich Ärztinnen bei der Behandlung von Herzpatienten viel enger an die Richtlinien für den Medikamenteneinsatz hielten – sie waren also, wenn man so sagen will, disziplinierter.
- Auf eine weitere Ebene verwies eine ältere Studie, erschienen bereits 1996: Sie deutete an, dass Ärztinnen ihren Patienten engagierter präventive Massnahmen ans Herz legten als die männlichen Kollegen.
- Die Autoren einer amerikanischen Beobachtungsstudie fanden ferner im Jahr 2002, dass Ärztinnen in der Grundversorgung «patientenzentrierter» kommunizierten – und sie massen aus, dass sie sich für die Konsultationen 10 Prozent mehr Zeit nahmen als Ärzte.
- Dass Ärztinnen allgemein «patientenzentrierter» arbeiteten und dass die Patienten wiederum zufriedener waren mit ihnen, besagte auch eine Umfrage aus der Boston University 2000. Denkbar wäre, dass sich dies ebenfalls in den jetzt gemessenen Qualitätswerten ausdrückt – etwa weil sich dieser Stil positiv auf die Adhärenz auswirkt.
Artikel teilen
Loading
Comment
Basel: 750'000 Franken für die Pädiatrische Forschung
Die Thomi-Hopf-Stiftung unterstützt ein Spezialprogramm der Pädiatrischen Forschung des Universitäts-Kinderspitals beider Basel.
Zürcher Forschende entdecken neues Virus in Schweizer Zecken
Erstmals wurde der Erreger in China nachgewiesen. Nun ist das sogenannte Alongshan-Virus in der Schweiz aufgetaucht. Ein Diagnosetest ist in Erarbeitung.
Das sind die «Young Talents» der klinischen Forschung in der Schweiz
Der diesjährige «Young Talents in Clinical Research» unterstützt diese 14 jungen Ärztinnen und Ärzte aus Spitälern in der ganzen Schweiz.
Studie: Klarspüler beschädigt Schutzschicht des Darms
Professionelle Geschirr-Spülmaschinen sind mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Dies zeigen Forschende um die Universität Zürich.
Unispital Lausanne und Kernforscher entwickeln Super-Strahlengerät
Das Unispital Lausanne und die Kernforschungs-Einrichtung Cern haben grosse Pläne: In zwei Jahren wollen sie eine Weltneuheit in der Krebs-Strahlentherapie präsentieren.
Dieses Rüstzeugs fehlt den Gesundheitsfachpersonen
Eine Studie zeigt: Im Hinblick auf die Herausforderungen im Berufsalltag gibt es bei der Vermittlung von Kompetenzen an Schweizer Fachhochschulen Nachholbedarf.
Vom gleichen Autor
Brust-Zentrum Zürich geht an belgische Investment-Holding
Kennen Sie Affidea? Der Healthcare-Konzern expandiert rasant. Jetzt auch in der Deutschschweiz. Mit 320 Zentren in 15 Ländern beschäftigt er über 7000 Ärzte.
Wer will bei den Helios-Kliniken einsteigen?
Der deutsche Healthcare-Konzern Fresenius sucht offenbar Interessenten für den Privatspital-Riesen Helios.
Deutschland: Investment-Firmen schlucken hunderte Arztpraxen
Medizin wird zur Spielwiese für internationale Fonds-Gesellschaften. Ärzte fürchten, dass sie zu Zulieferern degradiert werden.