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Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Luxemburg haben ein neues Sicherheitsprotokoll entworfen, das eine beispielsweise richterlich angeordnete Überwachung von Ende-zu-Ende verschlüsselter oder anonymer Kommunikation ermöglicht. Das System verhindert, so die IT-Spezialisten, aber zugleich massenhafte und unrechtmässige Überwachung oder deckt diese auf. Details werden auf der Konferenz "Asiacrypt 2023" vorgestellt, die von 4. bis 8. Dezember im chinesischen Guangzhou stattfindet.
Forschung & Entwicklung
Ein neuer, benutzerfreundlicher optischer Chip von Forschern der Huazhong University of Science and Technology kann sich selbst konfigurieren und verschiedene Funktionen ausführen. Die im "Optical Materials Express" beschriebene Entwicklung erreicht eine positive reelle Matrixberechnung und gibt dem Chip das Potenzial, in Systemen mit optischen neuronalen Netzen eingesetzt zu werden. Diese lassen sich für datenintensiven Aufgaben wie Bildklassifizierung, Gesteninterpretation und Spracherkennung verwenden.
Mit der neuen App "SenseToKnow" von Forschern der Duke University lässt sich Autismus diagnostizieren. Sie wird auf einem Tablet installiert, dessen Kamera die Verhaltensreaktionen des Kindes aufzeichnet, um Anzeichen von Autismus wie Unterschiede in der sozialen Aufmerksamkeit, im Gesichtsausdruck und in den Kopfbewegungen zu erkennen. Eine mit maschinellem Lernen trainierte Software analysiert die Bilder, aus denen hervorgeht, ob der meist kindliche Proband autistisch ist.
Im Flugzeug der Zukunft sitzen zwei Piloten. Einer ist ein Mensch, der andere ein Roboter. Beide tun das Gleiche. Sie beobachten die Instrumente und lenken das Flugzeug. Wenn der Mensch abgelenkt wird oder etwas übersieht, greift der Roboter ein und verhindert Schlimmeres. Den "Air-Guardian" haben Forscher des Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) am Massachusetts Institute of Technology entwickelt.
Verletzungen des Gehirns sind dank einer neuen 3D-Drucktechnik von Forschern der University of Oxford reparabel. Mit dem neuen Verfahren lassen sich Teile des Gehirns herstellen, sodass schadhafte Regionen ausgetauscht werden können - so zumindest die Vision der Wissenschaftler. Sie nutzen hierfür neuronale Zellen, um die Architektur der Grosshirnrinde nachzuahmen.
Ein neuer Sensor von Forschern der University of California Davis erkennt die winzigen Bewegungen der Blätter einer Pflanze aufgrund von Wassermangel. Es handelt sich um ein Millimeterwellen-Radar, das sich extrem schnell bewegende elektromagnetische Wellen aussendet, um Bewegung, Position und Geschwindigkeit von Objekten anhand der reflektierten Signale zu erfassen. Die Vorteile von Millimeterwellen liegen in ihrer natürlichen Empfindlichkeit gegenüber kleinräumigen Bewegungen und ihrer Fähigkeit, sich auf mikroskopisch kleine Objekte zu konzentrieren und Daten von diesen zu erfassen.
Ein neues Tool für das Smartphone kann die tagtäglichen Veränderungen der motorischen Funktion bei Patienten mit spinaler Muskelathropie (SMA) erfassen. Zu diesem Schluss kommt eine Proof-of-Concept-Studie unter der Leitung des Roche Innovation Center Basel. Demnach sind die digitalen Aufgaben für die meisten Patienten ansprechend und leicht zu absolvieren. Die Ergebnisse sind den Experten nach sicher und entsprechend den Resultaten von etablierten klinischen Tests.
Die neue Drohne "Atlasnest" von Atlas ist zum Schutz kritischer Infrastruktur wie Flughäfen und Co mit Künstlicher Intelligenz ausgestattet und verbessert so die Sicherheit vor Ort. Bei einem Verdacht oder Einsatz wird sie mit entsprechenden Koordinaten gefüttert und fliegt selbstständig zum neuralgischen Punkt. Die Besatzung des Towers erhält in Echtzeit ein Bild aus der Vogelperspektive.
Aus einem neuartigen Material haben Ingenieure und Chemiker des Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) und des Facebook-Mutterkonzerns Meta per 3D-Druck ein Gerät hergestellt, das Textnachrichten in die Blindenschrift Braille übersetzt. Dazu werden die Punkte, aus denen die Buchstaben bestehen, durch einströmende Luft aus der Oberfläche herausgedrückt. Das Material ist menschlichem Gewebe nachempfunden, also nicht steif, wie übliche Elektronik, sondern weich und anschmiegsam. Daher ist es nach Meinung der Entwickler optimal für tragbare Elektronik geeignet.
Der Miniroboter "Millimobile" von Forschern der University of Washington (UW) bewegt sich, obwohl er keine Energiequelle an Bord hat. Diese bezieht er von ausserhalb. Er ist mit einer Solarzelle ausgestattet, die jegliche Art von Umgebungslicht in Strom umwandelt. Im Dunkeln kann er ebenfalls umherrollen, wenn er Radiowellen ausgesetzt ist, die er ebenfalls in elektrische Antriebsenergie umwandelt.