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Ein kürzlich veröffentlichtes Paper von C. Ewerhart und J. Lareida liefert neue Erkenntnisse über die Rolle der Kommunikation in Konfliktsituationen.
Christian Ewerhart und Julia Lareida untersuchen in Ihrer Studie, "Voluntary Disclosure in Asymmetric Contests", die Anreize für die Offenlegung von Informationen im Vorfeld von Wettbewerben, bei denen Zufall oder Zufälligkeit eine Rolle spielen, z. B. in einem militärischen Konflikt.
Die Studie zeigt, dass bei ungleichem Wettbewerb nur die vollständige Offenlegung überprüfbarer Informationen zu einer optimalen Entscheidungsfindung führt. Die gleiche Schlussfolgerung ergibt sich, wenn strategisch wichtige Informationen nur von einer Seite gehalten werden.
Im Gegensatz dazu kann der Austausch von nicht überprüfbaren Informationen den Ausgang eines Wettbewerbs niemals beeinflussen.
Die Analyse stellt konventionelle Weisheiten in Frage, indem sie die Spieltheorie erweitert und die breite Anwendbarkeit eines robusten Offenlegungsprinzips hervorhebt.
Neben der Weiterentwicklung der Wirtschaftstheorie verspricht diese Studie einen Beitrag zur optimalen Gestaltung von Wettbewerben in der realen Welt und zur effektiven Lösung von Konflikten.
Mehr zu der Studie in Review of Economic Studies.