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So wird die Hütte im Sommer mit Wasser versorgt
Die Lötschenpasshütte liegt auf einer Wasserscheide und die Wasserversorgung war dementsprechend seit Betriebsbeginn eine Herausforderung. Hat man anfangs noch Wasser aus den Seen getragen, war das Ende der 1980er-Jahre keine Option mehr. Eine Wasserfassung wurde an der Gitzifurgge installiert und das Wasser kam vom Ferdengletscher durch eine hängende Leitung zur Hütte. Zusätzlich wurde auf der Nord-Ostseite der Hütte ein kleines Staubecken errichtet und ein Tank platziert, um das überschüssige Wasser speichern zu können. Fast drei Jahrzehnte hat diese Installation funktioniert. Es wurde jedoch zunehmen mühsam, das Wasser vom stark zurückgehenden Firnfeld in die Fassung zu leiten. Zudem war das Wasser stark mit Sand verschmutzt und war kaum zu filtern. Es war zu erwarten, dass das Firnfeld in kurzer Zeit schmelzen wird und kein Wasser mehr liefern kann.
Auf der Suche nach einer Lösung fand Hüttenwart Beat einen kleinen Bach auf der Ostseite der Hütte, welcher auch im Herbst noch sehr lange Wasser führt. Nach ersten Versuchen im 2018 mit einer Solarpumpe und provisorisch verlegten Leitungen wurde 2019 ein Widder installiert und eine Leitung errichtet. Im Herbst 2021 erfolgte die Optimierung der Leitungsführung. Durch eine Leitung wird nun das kostbare Nass zur Hütte gepumpt, die Wasserversorgung während der Sommersaison ist sichergestellt.