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- Rund zwei Jahre nach dem Tod von Musiker Prince stellt die Justiz im US-Bundesstaat Minnesota die Ermittlungen ein.
- Prince starb an einer Überdosis des Mittels Fentanyl, das bis zu 50 Mal so stark ist wie Heroin.
- Laut Staatsanwaltschaft glaubte er offenbar, er schlucke ein normales Schmerzmittel.
- Es sei aber nicht möglich, zu klären, warum und von wem Prince die gefälschten Tabletten erhalten habe.
«Wir haben schlicht nicht genügend Beweise, um jemanden mit einer Straftat im Zusammenhang mit Princes Tod anzuklagen», sagte Staatsanwalt Mark Metz am Donnerstag. «Es gibt auch keine Beweise, die auf irgendein anderes bösartiges Motiv, Vorsatz oder Komplott deuten.»
Dutzende Tabletten gefunden
«Prince hatte keine Ahnung, dass er eine gefälschte Tablette nimmt, die ihn töten könnte», sagte Metz. Es gebe auch keine klaren Hinweise darauf, wie der Musiker an das Medikament kam. «Wir haben keine direkten Beweise, dass eine bestimmte Person Prince das Fentanyl verschaffte.» Die Polizei hatte Dutzende Tabletten in Princes Räumen gefunden.
Prince war am 21. April 2016 in seinem Anwesen Paisley Park in Minneapolis (US-Bundesstaat Minnesota) an einer Überdosis Fentanyl gestorben. Laut Staatsanwaltschaft habe er gedacht, das Schmerzmittel Vicodin zu nehmen. Tatsächlich habe er aber gefälschte Tabletten geschluckt, die Fentanyl enthielten.