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Die Tigermücke hat im Misox eine neue Heimat gefunden
In den letzten zwei Jahren hat der Bestand der Tigermücke im südlichen Misox zugenommen. Diese können Viren übertragen. Die Bevölkerung kann mithelfen, die Tigermücken zu bekämpfen.
Seit 2016 überwacht das Amt für Natur und Umwelt (ANU) zusammen mit ausgewählten Gemeinden das Vorkommen von Asiatischen Stechmücken. Mittels Eierfallen werden Tiger- oder Buschmücken erfasst. Die Untersuchungen zeigen: Die Asiatischen Stechmücken haben sich in Graubünden weiter ausgebreitet.
Die Tigermücke liebt stehendes Wasser
Sie ist nur 0,5 bis 1 cm klein, schwarz mit weissen Streifen und tagaktiv: die Tigermücke. An und für sich ungefährlich, können ihre Stiche sehr unangenehm sein. Ausserdem kann sie 26 verschiedene Viren übertragen, die zum Teil ernste Krankheiten auslösen, wie das ANU schreibt. Dazu gehören das Dengue- und Chikungunya-Fieber sowie Zikavirus-Infektionen.
Bei der Bekämpfung dieses Plagegeistes sei man auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen. Weil die Tigermücke ihre Eier oberhalb des Wasserpegels von kleinen Wasseransammlungen legt, müssten kleine stehende Gewässer unbedingt vermieden werden: Alle Behälter, die rund um die Wohnhäuser stehen und sich durch Regen oder Bewässerung mit Wasser füllen, könnten zu potentiellen Brutstätten werden. Deshalb gilt:
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Von April bis September sollten jegliche Behälter, die sich mit Wasser füllen könnten, vermieden werden: die Behälter umkippen oder überdacht lagern.
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Unterteller, Kinderplanschbecken, Tränken usw. müssen mindesten einmal in der Woche austrocknen.
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Regenwassertonnen sollten hermetisch abgeschlossen werden und nur bei Regen geöffnet werden.
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In Teichen und Fliessgewässern kann sich die Tigermücke nicht entwickeln: Fische und Amphibien fressen die Larven.
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Die Tigermückenlarven können sich auch in Felsspalten oder Löchern, in denen Wasser steht, entwickeln: mit Sand füllen.
Bisher nur im Misox
Während das ANU von einer Etablierung der Tigermücke in den südlichen Gemeinden des Misox' – San Vittore, Roveredo und Grono – spricht, seien die Fallen in der etwas höher gelegenen Gemeinde Cama sowie in Bregaglia und in Brusio und nördlich des San Bernardino negativ gewesen.
Buschmücke auch nördlich der Alpen
Anders sieht die Situation gemäss dem ANU betreffend der Asiatischen Buschmücke aus. Sie sei in allen überwachten Gemeinden mindestens einmal gefunden worden. Deshalb müsse davon ausgegangen werden, dass sich die Buschmücke im südlichen Misox und weiteren Gebieten auch nördlich der Alpen lokal durchgesetzt habe. Nach Einstufung des Bundes wird die Buschmücke aber als eher unbedeutend für die Krankheitsübertragung eingestuft.
Weiteres Vorgehen
Das Monitoring wird seit Anfang Mai 2018 im gleichen Umfang wie bisher weitergeführt. Das ANU bittet die betroffenen Gemeinden, die Bevölkerung über oben erwähnte präventive Massnahmen zu informieren. In den Gemeinden mit potentiell etablierten Tigermückenvorkommen sind – abhängig von den aktuellen Erfassungsdaten – aktive Bekämpfungsmassnahmen bei den Brutstätten vorgesehen. (sz)
Wie die Fallen für die Tigermücken-Brut hergestellt werden und welchen Einfluss die Tigermücken auf unserern Alltag haben können, erfahrt Ihr im Videobeitrag:
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SO meldet:
"Der Bestand der Tigermücke im südlichen Misox zugenommen. Diese können Viren übertragen. Die Bevölkerung kann mithelfen, die Tigermücken zu bekämpfen."
Das klingt heavy und ist auch bedrohlich. Wo bleibt die Antieinwanderungs- bzw. Ausschaffungs-Initiative gegen die "Tigermücken et al." der SVP? Oder macht die SVP das nicht, weil sie die Ursache der Tigermücken & Co., den Umweltzerstörung z.B. via Verbrennungsmotoren eher fördert statt reduziert? Die SVP betrachte ich als die umweltunfreundlichste Partei.
https://deutsch.rt.com/newsticker/71154-ungleicher-kampf-orang-utan-fic…
https://www.youtube.com/watch?v=XAi3VTSdTxU
https://www.ktipp.ch/artikel/d/lebensmittel-waschmittel-so-finden-sie-p…