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Stummfilm von Arnold Fanck mit Live-Begleitung am Flügel von Alexander Schiwow
«Die weisse Hölle vom Piz Palü» ist ein deutsches Bergfilmdrama von Arnold Fanck und Georg Wilhelm Pabst aus dem Jahr 1929. Die Dreharbeiten des Films fanden von Januar bis Juni 1929 in den Schneegebieten des Berninamassivs statt.
Maria Krafft, die Frau des Bergsteigers Dr. Johannes Krafft, stürzt wegen der Leichtfertigkeit des Paares in eine Gletscherspalte am Piz Palü und stirbt.
Einige Jahre später: Das frischvermählte Paar Hans Brandt und Maria Maioni begibt sich ebendort auf eine Bergtour. Sie quartieren sich in der einsamen Diavolezza-Berghütte ein. Der befreundete Kunstflieger Udet wirft ihnen eine Flasche Sekt zum Feiern mit dem Fallschirm hinunter. Die erhoffte Einsamkeit wird durch das Auftauchen des Bergführers Christian und von Dr. Johannes Krafft vereitelt. Krafft, der den Tod seiner Frau nicht verwunden hat, besteigt immer wieder den Piz Palü und versucht, die Nordwand alleine zu bezwingen, was ihm aber schon zweimal misslungen ist. Maria fühlt sich zu dem schweigsamen Mann hingezogen. Seine verunglückte Frau hiess ebenfalls Maria.
Regisseur Arnold Fanck drehte 1929 diesen Stummfilm und begründete damit das Genre des Bergfilms. Weitaus spektakulärer als die Handlung sind die faszinierenden Naturaufnahmen.
Der Zürcher Musiker und Komponist Alexander Schiwow begleitet das Filmdrama am Flügel mit seiner Improvisation.