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Heute stand ein arbeitsreicher Tag vor uns. Der Schwarm muss ein neues Zuhause bekommen und die Völker CH Grau und Blau sind so prall, dass ein Brutableger zur Schwarmvorbeugung Sinn macht.
Bei einer kurzen Kontrolle am Standort Allmendingen haben wir gesehen, dass sich der Brutableger MP «español» leer geflogen hat. Vielleicht war es ein Fehler MP «español» und Jungvolk LS «Mojito» so nahe zueinander zu stellen. Beide Beuten haben Bienen aus dem selben Volk zugesetzt bekommen. Der Langstroth Jungvolkkasten hat jedenfalls einen guten Flugbbetrieb. Kann sein, dass sich die ehemaligen Bienen von Volk CH Grau alle dort versammelt haben.
Jedenfalls ist es unwahrscheinlich, dass die in MP «español» paar Bienen Weiselzellen aus der Brut vom Willy-Rahmen nachziehen werden. Daher haben wir uns dazu entschlossen, den Schwarm in der Box im Keller in die MP «español» einzuschlagen und um eine Mini-Plus Zarge zu erweitern. Der Schwarm wird mit Zuckerwasser (1 kg Zucher / l Wasser) gefüttert, da die Rähmchen hauptsächlich aus Mittelwänden bestehen.
Volk CH Grau und Volk CH Blau sind beide prall voll, hängen bis auf den Boden durch und verzeichnen einnen massiven Flugbetrieb. Zwar haben alle Völker bisher keine Anzeichen von Schwarmstimmung gezeigt, trotzdem macht es Sinn, den beiden Völkern Bienen und Brut zu entnehmen.
Die Schweizer Jungvolkbeute Jungvolk CH Gelb wurde mit zwei schweren Futterwaben an den Rändern versehen und mit 4 Brutwaben von Volk CH Blau und 2 Brutwaben aus Volk CH Blau bestückt. Um die 8 Schweizer Brutwaben unterzubringen reichten 2 Zargen der Styroporbeute. Die Brutwaben aus beiden Völkern besitzen Stifte. Der so erstellte Sammelbrutableger wurde dann an den Standort Allmendingen verstellt.