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Formel 1
Dass Michael Schumacher ein Wahlschweizer ist, weiß ja inzwischen jeder Rotbemützte. Aber auch Alain Prost und Jean Alesi fühlen sich hier wohl. Und - es gibt auch Schweizer Rennfahrer. Am bekanntesten sind wohl der Ferrarifahrer Clay Regazzoni, und der Freiburger Jo Siffert. Und dann gibt es ja auch das Sauber- Petronas- Team.
Um genau zu sein, kommt der Formel 1 Weltmeister seit den letzten 10 Jahren stets aus der Schweiz. Folgende F1-Grössen (im Moment das halbe Fahrerfeld) leben hier:
Nur der einzige gebürtige Schweizer, Sébastien Buemi aus Aigle VD, wohnt in Manama (Bahrein)
Jo Siffert
Formel 1 von 1962 - 1971
Der Freiburger Jo Siffert war der erste
erfolgreiche Schweizer im Formel-1-Zirkus. Die ersten fünf Jahre seiner
Karriere verschwendet er in schwachen Autos. Erst ab 1968, als er die
Weltmeisterschaft als 7. abschließt und erstmals ein Rennen gewinnen kann
(Brands Hatch), ist er in der Lage, seine Klasse zu zeigen. Seine beste WM- Platzierung
erreicht er 1971 als 4., zusätzlich gewinnt er seinen 2. GP in Zeltweg.
Gianclaudio Giuseppe (Clay) Regazzoni
Formel 1 von 1970 - 1980
Clay Regazzoni stammt aus Lugano. Seit 1965 fährt er Formel 2 für Brabham, Techno und Ferrari Dino. 1970 steigt er in die Formel 1 auf, wo er 6 Jahre für Ferrari fährt. 1979 holt er den ersten historischen Sieg für Williams. 1980 rast er in Long Beach in einen geparkten Brabham und ist seither querschnittsgelähmt.
Ende 2006 kollidiert Clay Regazzoni auf einer Schnellstrasse in Oberitalien mit einem Lastwagen. Er ist sofort tot.