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Sie besitzen eine gute Grundkondition und beherrschen alle drei Disziplinen gleich gut? Dann können Sie in zwei Monaten einen olympischen Triathlon in Angriff nehmen!
Wenn keine eigentliche «Angst»-Disziplin vorhanden ist, gilt es, alle drei Disziplinen weiterhin regelmässig zu trainieren und kontinuierlich zu einer Bewegung zusammenzufügen, indem Sie gezielt die Wechsel trainieren. Beim Schwimmen wechselt man am Schluss aus einer horizontalen Position in die Vertikale, was in der Hektik des Gefechts schnell ein Schwindelgefühl und eine eingeschränkte Koordination verursachen kann. Schwimmen Sie ab und zu im Training daher gezielt 100 Meter schnell, steigen Sie danach rasch aus dem Becken und sprinten Sie um das Becken herum, bevor Sie erneut 100 m schwimmen. Mehrmals ausgeführt, gewöhnen Sie sich so an den raschen Wechsel von der horizontalen Schwimmposition in die Vertikale. Auch der Wechsel vom Rad zum Laufen muss geübt werden, damit man zu Beginn der Laufstrecke nicht das Gefühl hat, überhaupt nicht mehr laufen zu können. Trainieren Sie die muskuläre Umstellung, indem Sie nach einer Trainingsausfahrt noch rasch die Laufschuhe anziehen und 5 Minuten schnell los- und wieder zurücklaufen. So bekommen Sie nach und nach ein gutes Gefühl bei der Kombination der einzelnen Disziplinen. Denn nicht umsonst wird der Wechsel im Triathlon als vierte Disziplin bezeichnet. Entsprechend sollte er ab und zu auch separat geübt werden. Richten Sie sich im Training eine Wechselzone ein und testen Sie die Abläufe, z. B. mit folgendem Training: 10 min Einschwimmen; dann 400 m voll schwimmen; schneller Wechsel aufs Rad, 10 min schnell fahren, 10 min locker rollen, noch einmal 10 min schnell fahren; dann Wechsel aufs Laufen, 5 min schnell anlaufen, 5 min locker konsolidieren, 10 min Gas geben. So üben Sie die Wechsel, bis jeder Handgriff sitzt und zugleich haben Sie ein intensives Training absolviert.
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