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Mephedron, auch bekannt als 4-MMC, ist ein synthetisch hergestelltes Cathinonderivat, eine Untergruppe der Amphetamine. Es gehört zur Gruppe der Stimulanzien.
Mephedron ist eng verwandt mit Methcathinon und unterscheidet sich von diesem lediglich durch eine Methlygruppe an der para-Position. Nach dem beinahe weltweiten Verbot von Mephedron kamen weitere Cathinone (z.B. 3-MMC) mit ähnlicher Wirkung auf den Markt.
Die Wirkung ist ähnlich derer von Methcathinon, Kokain und MDMA. Mephedron verursacht Euphorie und Stimulation, gesteigerten Rededrang, erhöhte Leistungsfähigkeit und veränderte Sinneswahrnehmungen. Zudem wird die Libido angeregt. Das Bedürfnis nach Essen und Schlaf wird unterdrückt.
Wirkungseintritt:
Geschnupft und geschluckt: nach 15-30 Minuten
Wirkdauer:
Geschnupft 3-6 Stunden, geschluckt 4-8 Stunden
Geschnupft:
Leicht: 15-45 mg
Mittel: 45-80 mg
Stark: 80-125 mg
Geschluckt:
Leicht: 50-100 mg
Mittel: 100-200 mg
Stark: 200-300 mg
Über den intravenösen, rektalen und inhalativen Konsum ist kaum etwas bekannt. Diese Konsumformen sollten vermieden werden, falls doch, dosiere möglichst niedrig.
Erscheinungsformen
Kristallines Pulver.
Beim Konsum von Mephedron können verschiedene unerwünschte Effekte auftreten: Mundtrockenheit, Mydriasis (erweiterte Pupillen), Kieferknirschen, erhöhter Herzschlag, Anstieg der Körpertemperatur, Angstzustände oder Paranoia. Durch das verringerte Durstbedürfnis und mangelnde Flüssigkeitsaufnahme besteht die Gefahr von Dehydration. Hohe Dosen Mephedron führen zu psychotischen Reaktionen und können Schizophrenien verstärken. Es besteht die Gefahr einer Abhängigkeit mit Symptomen wie Unruhe, Zittern, Schlaflosigkeit und Hyperaktivität.
Mephedron ist eine Neue Psychoaktive Substanz. Über genaue Wirkmechanismen, Giftigkeit und mögliche Langzeitfolgen ist bis heute nichts bekannt. Der aktuelle Stand des Wissens basiert fast ausschliesslich auf Berichten von Konsumierenden. Aufgrund des starken Cravings (unwiderstehliches und unkontrollierbares Verlangen nach Konsum), insbesondere beim Schnupfen oder Rauchen der Substanz besteht die Gefahr, dass zu schnell nachgelegt wird und die Nebenwirkungen überwiegen.
Über Neue Psychoaktive Substanzen gibt es nur wenig Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein. Lass die Substanz in einem Drug Checking analysieren. Falls dies nicht möglich ist und du trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen an die erwünschte Dosis heran.
Wenn du dich für den Konsum entscheidest, informiere dich so gründlich wie möglich über die konkrete Substanz und die entsprechende Dosierung - Beachte auch bei NPS deine Grundstimmung und das Umfeld, in dem du konsumierst (Set und Setting).
Kaufe kein Produkt mit Phantasienamen ohne Deklaration des Inhaltsstoffs. Legal heisst nicht ungefährlich.
Informiere während dem Konsum deine Freund*innen darüber, was und wie viel du konsumiert hast.
Trinke ausreichend alkoholfreie Getränke und gehe zwischendurch an die frische Luft.
Akzeptiere es, wenn die Wirkung zu Ende geht, lege nicht gleich nach.
Verzichte auf Mischkonsum, da Wechselwirkungen gefährlich und unerforscht sind.
Mache regelmässig Konsumpausen.
Personen mit Bluthochdruck, Herzproblemen, Schilddrüsenüberfunktion, Leber- und Nierenerkrankungen oder Kreislaufproblemen sollten keine Neue Psychoaktiven Substanzen einnehmen.
Verzichte auf den Konsum von Mephedron und weiteren Serotoninausschüttenden Substanzen wie MAOIs, MDMA, 4-FA, Methamphetamin, Methylon, 5-HTP und SSRIs/SNRIs. Es kann zu einem lebensgefährlichen Serotonin-Syndrom kommen!
Der Mischkonsum mit 25x-NBOMe und 25x-NBOH kann zu einer übermässigen Stimulation führen mit Panikattacken, Krampfanfälligen, Gedankenkreisen, erhöhtem Blutdruck und Gefässverengung und kann in schweren Fällen zu Herzversagen führen.
Nimm kein Tramadol, wenn du Stimulanzien konsumierst. Tramadol und Stimulanzien können beide Schlaganfälle auslösen, wodurch sich das Risiko kumuliert.
Weitere potentiell gesundheitsschädigende Kombinationen sind nicht ausgeschlossen, da keine wissenschaftlich fundierten Informationen zu Wechselwirkungen mit Cathinonen vorliegen.
LSD-Analoga sind Substanzen, welche chemisch eine grosse Ähnlichkeit mit LSD besitzen und vergleichbar wirken können. Einige davon sind bereits länger bekannt (bspw. ALD52, ETH-LAD, AL-LAD, PRO-LAD etc.) und sind pharmakologisch wie auch psychopharmakologisch zumindest teilweise untersucht worden. Bei anderen handelt es sich um neuere «Kreationen» (bspw. die Derivate 1P-LSD,1B-LSD, 1cP-LSD, 1V-LSDetc.), zu denen nur wenige oder gar keine Daten vorliegen. Gewisse LSD-Analoga dürfen in einigen Ländern (noch) legal produziert, gehandelt und konsumiert werden, worin die Hauptursache für deren Verbreitung liegt.
Die meisten LSD-Analoga unterscheiden sich in ihrer Wirkung und/oder in ihrer Potenz naturgemäss von LSD (bspw. ETH-LAD, AL-LAD, LSZ etc.). Bei den sogenannten 1-acylierten LSD-Verbindungen (bspw. 1P-LSD, 1V-LSD, 1B-LSD,ALD-52 etc.) wird im Gegensatz dazu aufgrund von pharmakologischen Untersuchungen vermutet, dass sie sich im Körper in LSD umwandeln (sie funktionieren als sogenannte Prodrugs) und somit eine vergleichbare psychoaktive Wirkung wie LSD entfalten.
Bei Prodrugs von LSD und LSD-Analoga ist nicht abschliessend geklärt, ob diese, neben ihrer psychoaktiven Wirkung, noch weitere pharmakologische Effekte bewirken können. Wie potent diese Prodrugs im Vergleich zur daraus entstehenden Substanz sind (z.B.1P-LSD hin zu LSD), und in welchem Ausmass jeweils eine Verzögerung des Wirkungseintritts erfolgt, ist möglicherweise substanzabhängig und nicht zu verallgemeinern. Daher ist es wichtig, sich vorsichtig an die Dosis/Wirkung heranzutasten, um Überdosierungen zu vermeiden.
Wenn Du oder jemand anderes nach der Einnahme von Drogen oder Alkohol dringend Hilfe benötigt, rufe unter 144 einen Notarzt. Sag den Nothelfenden alles, was Du weisst.
Es könnte Leben retten.