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US-Präsident Donald Trump hat Verhandlungen über den Verkauf eines US-Herstellers von Halbleitern an einen chinesischen Investmentfonds gestoppt.
Der Kauf der im US-Bundesstaat Oregon ansässigen Lattice Semiconductor Corporation durch den chinesischen Canyon Bridge Fund könne eine Gefahr für die nationale Sicherheit darstellen, erklärte das Finanzministerium am Mittwoch in Washington. Dadurch könne geistiges Eigentum an die ausländischen Investoren gelangen. Auch die Versorgung der US-Regierung mit Halbleitern könne dadurch betroffen sein.
Dem staatlichen Canyon Bridge Fund gehören mehrere chinesische Aktionäre an. Er wollte Lattice für rund 1,3 Milliarden Dollar übernehmen. Das Weisse Haus folgte mit seiner Entscheidung einer Empfehlung des Komitees für ausländische Investitionen in den USA (CFIUS). Dieses untersteht dem Finanzministerium und prüft Übernahmen von US-Firmen durch ausländische Investoren auf mögliche Risiken für die nationale Sicherheit.