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Jüngst unternommene Versuche, das Wrack des vor Montevideo durch Selbstversenkung am 17. Dezember 1939 untergegangenen Panzerschiffes ADMIRAL GRAF SPEE zu heben, lassen die Frage nach dem geschichtlichen Zusammenhang dieses Ereignisses ebenfalls wieder auftauchen. Bisher unveröffentlichte Fotos, u.a. von den neun beim Handelskrieg versenkten Schiffen dokumentieren den strategischen Auftrag des Panzerschiffes. Es wird in ein Seegefecht mit einem britischen Schiffsverband verwickelt und läuft mit Toten und Verwundeten an Bord den neutralen Hafen von Montevideo an. Der Verfasser beschreibt die Gründe, die zur Aufgabe des Panzerschiffes führten. Sein Untergang war wie ein Fanal für den von Deutschland entfesselten Weltkrieg.
Portrait
Der Verfasser, Dr. Erich Rüppel, 1938 in Hamburg geboren, arbeitet an geschichtlichen Fragestellungen im Blick auf das III. Reich. In einer früheren Veröffentlichung hat er die rigorose Gleichschaltungspolitik des nationalsozialistischen Staates im Blick auf die Kirchen und kirchlichen Verbände beschrieben. In einem weiteren Buch über das PANZERSCHIFF ADMIRAL GRAF SPEE stellt er dessen Einsatz im Handelskrieg und seinen Untergang im Zusammenhang der nationalsozialistischen Kriegspolitik dar. Die letzten Kriegsjahre und die Nachkriegszeit beschreibt er aus der Sicht des Kindes und Jugendlichen in seinem Buch: DAS VERGANGENE KEHRT ZURÜCK: ERINNERUNGEN. In einem Buch über Friedrich Wilhelm Walther, der 1868 nach Chile auswandert, stellt er dessen Leben vor dem Hintergrund der Geschichte des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts dar. Als Rückkehrer in die deutsche Heimat nach 40 Jahren - nach dem ihn zutiefst erschütternden Erdbeben von 1906 dort - gerät er in den Strudel des Ersten Weltkrieges und seiner Folgen: NACH VALPARAISO UND ZURÜCK.