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In einem Beitrag über den Plastikmüll im Meer, berichtet der Naturschutzbund Deutschland (NABU) von schätzungsweise 6,4 Millionen Tonnen Müll, die jedes Jahr in den Ozeanen landen. Auf der Meeresoberfläche bilden sich teilweise ganze Müllteppiche, wie zum Beispiel der „Great Pacific Garbage Patch“ in der Grösse Mitteleuropas. Diese Abfallberge stellen jedoch nicht nur ein kosmetisches Problem dar, wie der NABU berichtet. Der Müll zersetzt sich sehr langsam, nach und nach gelangen damit auch Giftstoffe ins Wasser. Diese teilweise gefährlichen Stoffe reichern sich in der Nahrungskette an und gefährden die marinen Lebenswesen, längerfristig vermutlich auch Menschen. Ausserdem füttern zum Beispiel Seevögel ihre Jungtiere mit Plastik, was dazu führt, dass diese mit vollem Magen verhungern. Wale, Delfine, oder auch Schildkröten sterben qualvoll beim Versuch, sich aus alten Fischernetzen zu befreien.
Problematisch ist aber nicht nur der auf der Oberfläche schwimmende Müll. Ein Grossteil des Abfalls sinkt auf den Meeresboden. Sichtbar ist also nur die Spitze des Müllbergs im Meer.
Garbage Patch (Englischsprachige Seite)