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Dass Rauchen über längere Zeit Krebs verursacht ist bekannt. Neu veröffentlichte Untersuchungen zeigen, dass krebsauslösende Genschäden schon innert Minuten nach der ersten Zigarette auftreten könnten.
Eine der schädlichen Substanzen im Zigarettenrauch sind polyzylische aromatische Hydrokarbone (PAH). Bisher war nicht genau bekannt auf welchem Weg diese Substanzen im Rauch DNA Schäden verursachen.
Bei 12 freiwilligen Rauchern wurde deshalb der Weg einer speziellen Art der PAH verfolgt (Chemical Research in Toxicology 2010). Sie wird Phenanthren genannt. Dieses Phenanthren wird im Blut aufgenommen und bildet dort hochgiftige Substanzen. Von diesen Substanzen ist bekannt, dass sie DNA zerstören und dadurch Mutationen auslösen können.
Überraschend für alle war, wie schnell maximale Blutwerte gemessen werden konnten: bereits 15-30 Minuten nach Ende des Rauchens.
Diese Untersuchungen sind eine starke Warnung gar nicht mit dem Rauchen anzufangen.