Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03323.jsonl.gz/1934

Die Studenten der Theologischen Fakultät der Universität Luzern wehren sich mit einer Petition an den Luzerner Universitätsrat gegen die am Samstag bekanntgewordene Freistellung von Theologie-Professor Martin Mark.
Seit Montagmorgen sammeln die Studenten Unterschriften für eine Online-Petition, welche den Universitätsrat auffordert, die Freistellung Marks zu untersuchen, den Professor anzuhören und «ihm gegenüber Gerechtigkeit walten zu lassen».
In einer Mitteilung drücken die Studenten ihre Bestürzung über die Entlassung des Professors aus, der bereits im Herbst 2017 als Dekan abgesetzt wurde (zentralplus berichtete). Weiter kritisieren sie die «mangelhafte und teils unwürdige Kommunikation» der Universitätsleitung, die sich bisher nicht zu den Gründen der Entlassung geäussert hat.
Den anonym geäusserten Vorwurf eines «autoritären Führungsstil» von Mark kontern die Studenten mit der Feststellung, dass der Professor in verschiedenen Gremien durch sein konziliantes und kompromissfähiges Auftreten aufgefallen sei. Ausserdem gehöre er zu den besten Dozenten der Theologischen Fakultät, weshalb die Studenten nun Rechenschaft von der Universitätsleitung fordern.
Ja
Nein
Löse ein freiwilliges Abo und hilf uns, Artikel wie diesen auch in Zukunft anzubieten.