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Erst nach der Jahrhundertwende wurde der Begriff Charakterpuppe geprägt, als man sich anschickte, Puppen zu modellieren, die nicht allein dem Schönheitsideal nacheiferten. Vielmehr wollte man Puppengeschöpfe mit realistischem Gesichtsausdruck anbieten. Bei den Biskuit-Porzellanpuppen machte Krämer & Reinhardt mit dem sogenannten Kaiser-Baby mit grossem Erfolg den Anfang. In der weiteren Entwicklung kamen lachende, schreiende, weinende, lustig und frech dreinschauende Puppenkinder auf den Markt.