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Geschichte
Das 1976 von Michel Joubert für den gemütlichen Familienausflug entworfene Segelboot wurde dank seiner Mischung Racer/Cruiser sofort begeistert aufgenommen.
Die Surprise wurde im Januar 1977 an der Pariser Bootsmesse erstmals ausgestellt. Im Februar des gleichen Jahres sah man sie an der Genfer Ausstellung.
Dank ausgezeichneter Kritiken in der Fachpresse nach den ersten Testfahrten und klarer Vorteile gegenüber der Konkurrenz bei Regatten auf dem Meer und auf unseren Seen, entwickelte sich das Segelboot zum absoluten Renner.
1978 wurde die Aspro Surprise Suisse ins Leben gerufen und die Schweiz gründete eine Einheitsklasse, die im nächsten Jahr von Frankreich und bald auch von Italien, Österreich und Süddeutschland übernommen wurde. 1979 organisierte der Genfer Yacht Club eine Europameisterschaft, an der 39 Boote teilnahmen. Damit war die Serie in Europa offiziell lanciert, was nicht ortsansässigen Amateuren fantastische Möglichkeiten bot.
In der Schweiz nahm die Anzahl der verkauften Surprise-Yachten um durchschnittlich 25 Boote pro Jahr zu.
1982, als bereits 134 Schiffe auf Schweizer Gewässer segelten, wurden die Brücke und einige Details überarbeitet und korrigiert, um die Ästhetik und den Komfort des Bootes zu verbessern, ohne dass jedoch die Leistung beeinträchtigt wurde. Diese Philosophie zahlte sich aus und die Surprise wurde weiterhin unglaublich erfolgreich verkauft. Zehn Jahre später war die Rekordmarke von 358 Schiffen erreicht.
1992 hielten wir aufgrund unserer Erfahrung den Moment für gekommen, unserem Schützling ein neues Lifting zu verpassen. Gesagt, getan: Auch die neue Version kam bei den Surprise-Seglern gut an und in der Schweiz wurden 1985 neue Boote verkauft. Damit umfasste die Schweizer Segelflotte Ende 2000 bereits 523 Boote.
2000 liess die Archambault-Werft ein neues Boot vom Stapel laufen: die "Grand Surprise". Im Konzept glich sie ihrer kleinen Schwester, hatte aber modernere Züge. Mit dem vierten Lifting erhielt das Boot eine zeitgemässe Form, ein Fitting auf Rollen und den ungebändigten Willen, das fantastische Produkt weiterzuentwickeln. Das erste Exemplar wurde im Januar 2001 ausgeliefert. Seit diesem Moment haben über 235 neue Boote ihren Bug in unsere heimischen Gewässer gesteckt. Heute zählen wir in der Schweiz von den 1775 von der Archambault-Werft hergestellten Schiffen rund 800 Surprise, das sind mehr als 44 % der Gesamtproduktion. Die Surprise ist seit über zehn Jahren auch eine ACVL-Klasse, an der nicht zuletzt am meisten Teilnehmer verzeichnet werden.
Das Konzept
Es gibt zwei Möglichkeiten, die Karriere eines Monotypen zu bestimmen. Man kann sich entweder für ein definitives Design entscheiden, riskiert dafür aber, dass das Aussehen nach einigen Jahren überholt und das Boot weniger attraktiv ist, obwohl es leistungsmässig noch immer aktuell ist.
Diese Politik hat für viele Boote das Aus bedeutet. Eine zweite Möglichkeit besteht darin, an den Leistungen, Fähigkeiten und Regeln der Serie festzuhalten, die Ästhetik der Aufbauten aber laufend zu verbessern und das Fitting zu modernisieren. Wir haben uns 1982 für diese zweite Lösung entschieden und das Design ein erstes Mal angepasst. Der Verkauf der Serie ist in 37 Jahren nicht einmal eingebrochen. Die Surprise ist und bleibt der attraktivste Monotyp auf dem Markt und hat deshalb einen extrem hohen Wiederverkaufswert, denn die Nachfrage nach Occasionsbooten ist grösser als das Angebot.
Das Boot
Dank ihrer vielfältigen Eigenschaften überzeugt die Surprise sowohl den Genusssegler als auch den Regattasegler. Einerseits ist sie mit ihrem geräumigen, ergonomischen und sehr funktionellen Cockpit ideal für den kleinen Segelausflug, andererseits ist sie in den Regatten sowohl bei den Einheitsklassen als auch bei den gemischten Regatten am stärksten vertreten. Die Vereinigung ist sehr dynamisch und bietet auf ihrer Website eine Fülle von Informationen.
Aus diesen Gründen haben sich viele Vereine, Clubs, Segelschulen oder Sportveranstaltungen für die Surprise entschieden. Das Boot lässt sich zudem auch sehr gut auf der Strasse transportieren.
Das Boot ist in verschiedenen Varianten erhältlich: Festkiel, Bikiel und Hubkiel passen sich den Wünschen und Anforderungen ihrer zukünftigen Besitzer an, damit diese die ihren Bedürfnissen entsprechende beste Lösung finden. Wir bieten auch die Möglichkeit, einen Aussenborder oder Innenborder einzubauen. Die Inneneinrichtung besteht aus zwei Versionen: Export oder Standard. Beide Versionen verfügen über vier Schlafplätze, wobei die Export-Version eine etwas gepflegtere Ausführung und zusätzliche Optionen bietet.
Es gibt genug Argumente, die für dieses Boot sprechen: die Leistung, die Sicherheit, die Freude am Steuer, eine komfortable Kabine für vier Personen, ein riesiges und sowohl beim Cruisen als auch in der Regatta praktisches Cockpit, grosse Stauräume innen und aussen, ein modernes Äusseres dank ständiger Weiterentwicklung der Brücke, ein leistungsstarkes und laufend angepasstes Fitting und der absolut konkurrenzfähige Preis. Seit 30 Jahren hat die Archambault-Werft das Konzept und die Herstellungstechnik laufend verbessert. Die Werft hat 2000 als erste die Spritzgusstechnik eingeführt und damit die Innenbearbeitung und die Regelmässigkeit des Brückengewichts wesentlich verbessert. Ab 2015 gehören Harken-Ausrüstung und gewölbte Genauschienen zur serienmässigen Ausstattung.
Geschichte
Im Bestreben, ein grösseres Einheitsboot auf den Markt zu bringen und nachdem wir den unglaublichen Erfolg der Surprise analysiert hatten, waren wir überzeugt, dass das nächste Boot mit den gleichen Eigenschaften und nach dem gleichen Konzept gebaut werden musste.
Deshalb beschlossen wir, das bewährte Konzept und die Philosophie für das neue Boot zu übernehmen.
Nach einem Jahr Studie und mehreren Tests brachten die Architekten Michel Joubert und Bernard Nivelt das neue Einheitsboot auf den Markt. Es entsprach absolut unseren Vorstellungen.
Im Frühjahr 2000 wurde das erste Exemplar gewassert. Drei Grand Surprise nahmen bereits erfolgreich am Bol d'Or teil und realisierten eine tolle Mannschaftsleistung.
Nachdem das Boot auf dem Markt war, wurde 2001 die Aspro Grand Surprise gegründet. Die Anzahl Einheiten stieg laufend und es wurden Kriterien und ein Serienwettbewerb sowie eine Klassenmeisterschaft auf dem Genfersee eingeführt, die die Boote in die wichtigsten Rennen der Saison einteilte. Heute segeln rund 90 Grand Surprise auf dem Genfersee und in der Schweiz. Die Grand Surprise ist nach der Surprise die zweite Einheitsboots-Serie und profitiert wie diese von einer ACVL-Klasse.
Wir wollten ein schnelles, für einen Segler oder ein kleines Team leicht manövrierbares Boot mit einem grossen Cockpit für bis zu 10 Personen entwickeln. Mit einem schnörkellosen Design, einem diskreten und schön gezeichneten Roof, einer einfachen, aber praktischen Kabine, in der 4-6 Personen einige Nächte schlafen können, und einem erschwinglichen Preis.
Mit den gleichen vielfältigen Eigenschaften wie ihre kleine Schwester hat die Grand Surprise schnelle Genusssegler und Regattasegler überzeugt. Die Vereinigung Aspro Grand Surprise ist sehr dynamisch und bietet auf ihrer Website alle Informationen.