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Am Tag nach dem ersten Ruhetag am Giro liessen es die Favoriten auch auf der 10. Etappe ruhig angehen. Auf den 145 Kilometern zwischen Ravenna und Modena ergaben sich im Gesamtklassement keine grossen Verschiebungen.
Während mehr als 110 km pedalten Luca Covili (It) und Sho Hatsuyama (Jap) vor dem Feld. Eine realistische Chance auf den Etappensieg hatte das Duo aber nie. 30 km vor dem Ziel wurden die beiden Ausreisser wieder gestellt.
Ackermann landet auf dem Asphalt
So konzentrierte sich die Action in Bezug auf den Etappensieg auf die letzten Meter. Im Kampf um die besten Plätze im Schlussspurt kam Pascal Ackermann, bislang zweifacher Etappensieger, hinter seinem Anfahrer Rüdiger Selig zu Fall. Hinter dem Deutschen stürzten danach weitere Fahrer. Ackermann fuhr später mit Schürfwunden und zerfetztem Trikot über die Ziellinie.
So fiel die Entscheidung ohne den Punkteleader. Arnaud Démare hatte im Finish die besten Beine und setzte sich knapp vor Elia Viviani und Selig durch. Im Punkteklassement rückte Démare bis auf einen Punkt an Ackermann heran.