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Tatsächlich ist es doch so, dass der Zivildienst nützlich ist und beiträgt zur unbewaffneten Verteidigung des Landes, indem soziale, umweltbezogene und kulturelle Sicherheit gewährleistet wird. Die im Gegensatz zur Armee, deren Aufgabe in der bewaffneten Verteidigung besteht. Aber was ist unbewaffnete Verteidigung? Es ist doch nur schon die Tatsache, dass die Jungen bereit sind, sich für Belange von gesamtgesellschaftlichem Nutzen zu engagieren, ein wichtiger Schritt Richtung Kohäsion des Landes. Für die Einsatzbetriebe ist vorgeschrieben, dass die von Zivis ausgeführten Tätigkeiten keinen Einfluss auf den Arbeitsmarkt haben dürfen. Diese Tätigkeiten würden ohne Zivildienst gar nicht oder nur in sehr viel geringerem Ausmass ausgeführt. Die Begleitung von Kranken in Spitälern, von Betagten oder Jugendlichen in Schwierigkeiten, von Süchtigen und auch von Asylsuchenden trägt sowohl zum Wohlergehen der verletzlichsten Mitglieder der Gesellschaft bei als auch zur Kohäsion und zur intergenerationellen, gesamtgesellschaftlichen Solidarität. Die Einsätze bei Bergbauern oder in Naturschutzgebieten tragen zur Erhaltung der Biodiversität bei und helfen, Naturkatastrophen zu vermeiden, die von mangelhafter Bodenbewirtschaftung herrühren. Zivildiensteinsätze in Archiven, Kulturinstitutionen und Schulen tragen zur Erhaltung eines guten Niveaus in Ausbildung und Schule bei. Ausserdem sorgen sie für physisches und intellektuelles Aufblühen der Bevölkerung. Alles in allem kann man ohne Weiteres sagen, dass der Zivildienst heutzutage ein wichtiges Element der Landesverteidigung ist, welches es vielen Jungen erlaubt, tagtäglich und sehr konkret zum Zustandekommen der schweizerischen Kohäsion beizutragen.