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CBD gegen die Angst
CBD hat sich bei Tierversuchen als auch beim Menschen als angstlösend bemerkbar gemacht. In einer klinischen Studie wurden Menschen gebeten zu einer Videoaufnahme eine Rede zu halten, dies hat eine Angst ausgelöst bei den Beteiligten. Dabei wurde ein Vergleich von CBD (300mg) mit Ipsapiron (5mg) und Diazepam (10mg) gemacht. Die Resultate zeigten, dass CBD als auch die beiden anderen Substanzen die Angst deutlich reduzieren konnten. In dieser Dosierung hatte CBD keine signifikante sedierende Wirkung.
Bei einem Experiment mit rund 50 gesunden Teilnehmern hat sich gezeigt, dass CBD bei einer bereits geringen Dosierung von 32mg einen Nutzen bei Angststörungen hat. Bei einer psychedelischen Wissenschaftskonferenz vom 19. bis 24. April 2017 in San Francisco wurden rund 140 Patienten CBD in der Dosis von 40 bis 50mg verabreicht, mit den Resultaten dass es nützlich gegen die Angst sein könnte. In einer weiteren Studie in Sao Paulo, Brasilien zeigte sich dass die Verabreichung von CBD die Angst bei gesunden Patienten reduzierte. Die subjektive Angst wurde mit 300mg CBD bei einem Test für eine öffentliche Rede extrem reduziert. Die genau gleichen Wissenschaftler haben in Brasilien die Wirkung von CBD auf Patienten mit generalisierter sozialer Angststörung in einem Test gemacht. 12 Patienten erhielten ein Placebo, 12 Patienten waren gesund und 12 Patienten wurde CBD mit 600mg verabreicht. Als Resultat kam heraus, dass CBD die psychische Anspannung vor der Rede, sowie die Angst reduzieren konnte. CBD konnte den Schlaf verbessern und die Angst reduzieren bei einem 10 Jahre alten Mädchen mit einer posttraumatischer Belastungsstörung. Andere Medikamente waren bei ihr nicht wirksam oder nur mit ausprägenden Nebenwirkungen verbunden.
Quelle: CBD - Ein Cannabinoid mit Potenzial, Franjo Grotenhermen