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Sie gewannen ihr drittes und letztes Vorrunden-Spiel gegen die Niederländerinnen Sophie van Gestel/Jantine van der Vlist nach einem Fehlstart mit 2:1 Sätzen.
Das 17:21 im ersten Durchgang wirkte für die Schweizerinnen bei wechselhaften Bedingungen an der Copacabana wie ein Weckruf. Danach drehten Heidrich/Zumkehr auf, setzten sich rasch ab und am Ende 21:11, 15:8 durch. Am Netz zeigte Heidrich eine brillante Partie. Der Zürcherin gelangen nicht weniger als elf Blocks, womit sie ihre Führung in der Turnierstatistik weiter ausbaute.
Forrer/Vergé-Dépré erlebten einen sonderbaren Tag. Forrer war nach ihrer Genickverletzung vom Vortag noch angeschlagen, gleichwohl hatte sich das Duo für den Ernstfall bereitzuhalten. Bis 22 Uhr Ortszeit wusste es nicht, ob es als eines der besten zwei Gruppendritten weiterkam – oder in die Hoffnungsrunde musste, die erst nach Mitternacht begonnen hätte.
Die Konstellation zeigte auf, dass Forrer/Vergé-Dépré mit einem Sieg aus drei Partien und einem Satzverhältnis von 4:5 zu den Top 2 gehörten. Zudem ergab die Ausgangslage schon vor der Auslosung der Achtelfinals, dass in der ersten K.o.-Runde der vermutlich schwerste Gegner auf Forrer/Vergé-Dépré wartet.
Die Deutschen Laura Ludwig/Kira Walkenhorst sind seit Wochen äusserst formstark und gelten als eines der meistgenannten Favoriten-Duos für die Final-Teilnahme.
Heidrich/Zumkehr treffen wie im letzten Gruppenspiel auf Niederländerinnen. Gegen Marleen van Iersel/Madelein Meppelink sind sie zumindest nicht krasser Aussenseiter – trotz vier Niederlagen in vier Duellen auf der World Tour.
(SDA)