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Drei Nationen machten den Sieger im Stechen untereinander aus. Für die Schweiz trat in der Entscheidung Steve Guerdat auf Bianca an. Dem Weltranglisten-Ersten unterlief ein Fehler, der seiner Equipe schliesslich den Sieg kostete. Frankreich und Italien blieben fehlerlos, die Franzosen sicherten sich wegen der besseren Zeit den Sieg.
Dreier-Stechen als Krönung für spannenden Wettkampf
Damit geht für die Schweizer das Warten auf den nächsten Sieg am CSIO St. Gallen weiter. Letztmals gab es 1996 einen Sieg in der Ostschweiz. Der Startreiter Martin Fuchs mit Chaplin und anschliessend Niklaus Rutschi im Sattel von Cardano leisteten sich in Umgang 1 einen Abwurf. Dies wäre beinahe schon matchentscheidend gewesen, obwohl danach Paul Estermann mit Lord Pepsi und Guerdat mit Bianca fehlerlos blieben und im 2. Umgang nur noch Blankoritte folgten.
Frankreich mit Kevin Staut auf Calevo und Italien mit Luca Marziana auf Tokyo hätten beide mit ihren Schlussreitern den Sieg vorzeitig sicherstellen können. Da sie aber nicht fehlerfrei durchkamen, brachten sie die Schweiz nochmals zurück in den Wettkampf.
Sturz erforderte längeren Unterbruch
Der Wettkampf musste nach einem Sturz des Brasilianers Stephan de Freitas Barcha unterbrochen werden. Er wurde von Huf seines Pferdes Artois getroffen. De Freitas war stets bei Bewusstsein und ansprechbar, wurde aber für weitere Untersuchungen ins Spital gebracht. Das Pferd blieb unverletzt.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 02.06.19, 15:00 Uhr