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Sprechstunden zu Transformationsprojekten
Sie brauchen mehr Informationen zu den Transformationsprojekten? Sie möchten ein Transformationsprojekt einreichen und haben grundsätzliche Fragen dazu?
Wir bieten allen Interessierten individuelle Zoom-Sprechstunden für ihre spezifischen Fragen an.
Schreiben Sie uns an <email-pii>.
Transformationsprojekte sind Projekte, die die Anpassung von Kulturunternehmen an die veränderten Verhältnisse bezwecken, die durch die Covid-19-Epidemie entstanden sind.
Sie sind auf ein definiertes Ziel ausgerichtet, haben eine begrenzte Zeitdauer und umfassen zwei Kategorien von Vorhaben:
- Vorhaben, die eine strukturelle Neuausrichtung des Kulturunternehmens zum Gegenstand haben.
- Projekte, deren Ziel die Wiedergewinnung von Publika oder die Erschliessung neuer Publikumssegmente ist.
Das Projekt muss bis zum 31. Oktober 2023 abgeschlossen sein.
Gesuchsberechtigte Kulturunternehmen
- Sie sind eine juristische Person des Privatrechts (Verein, Stiftung, Genossenschaft, Aktiengesellschaft, Gesellschaft mit beschränkter Haftung); staatliche Verwaltungseinheiten und öffentlich-rechtliche Personen sind ausgeschlossen. Einzelfirmen und Kollektivgesellschaften sind keine juristischen Personen des Privatrechts und gelten deshalb nicht als Kulturunternehmen;
- Sie sind hauptsächlich, d.h. mit einem Anteil von mindestens 50 Prozent ihres Jahresumsatzes, im Kulturbereich tätig;
- Sie sind in den Bereichen Darstellende Künste, Design, Film, Visuelle Kunst, Literatur, Musik und Museen tätig;
- Sie haben ihren statutarischen Sitz im Kanton Bern.
Gesuchsberechtigt sind auch Kulturschaffende in Form von rechtlich selbständigen Arbeitsgemeinschaften. Ebenso können Laienvereine Beiträge an Transformationsprojekte beantragen, unter der Voraussetzung, dass mehrere Vereine an der Erarbeitung der Projekte beteiligt sind.
Insgesamt ausgeschlossen ist der Bildungsbereich in allen Disziplinen.
Höhe und Art der Finanzhilfen
Kulturunternehmen können für die Kosten, die für Transformationsprojekte entstehen, Beiträge in Form einer nicht-rückzahlbaren Finanzhilfe beantragen. Die Finanzhilfen decken höchstens 80 Prozent der Kosten eines Projekts und betragen maximal 300'000 Franken pro Kulturunternehmen. Beiträge können nur an Projekte geleistet werden, die kausal mit der Covid-19-Epidemie in Verbindung stehen.
Kantonsübergreifende Projekte sind möglich. Die beteiligten Institutionen bestimmen ein Unternehmen, das den Lead hat. Dieses reicht das Gesuch in seinem Sitzkanton ein.
Beitragskriterien
Als Beitragskriterien wurden auf Bundesebene definiert: Klarheit, Plausibilität und fachliche Qualität des Konzepts; Innovation; zu erwartende Wirksamkeit des Vorhabens bei der Anpassung an die durch die Covid-19-Epidemie verursachten Verhältnisse; zu erwartende Nachhaltigkeit.
Für die qualitative Beurteilung der Gesuche werden externe Fachpersonen beigezogen, die gemeinsam mit Mitgliedern des kantonalen Amts für Kultur/Kulturförderung ein Evaluationsgremium bilden.
Externe Fachpersonen:
- Franziska Burkhardt, Bern
- Daniel Gobeli, Hünibach
- Marianne Hauser Haupt, Utzenstorf
- Dagmar Kopše, Burgdorf
- Michel Vust, Bienne
Mitglieder Amt für Kultur / Kulturförderung:
- Hans Ulrich Glarner, Bern
- Sibylle Birrer, Bern
- Mélanie Cornu, La Chaux-de-Fonds
Gesuchsfrist
Der Kanton sammelt die laufend eingehenden Gesuche und nimmt periodisch eine Beurteilung der eingegangenen Gesuche vor.
Die Gesuche um einen finanziellen Beitrag an ein Transformationsprojekt müssen im Kanton Bern mehrere Beurteilungsschritte durchlaufen. Deshalb dauert es mindestens zwei Monate, bis eine Zu- oder Absage vorliegt. Die Gesuche sind deshalb bis spätestens 30. September 2022 (Verwirkungsfrist) einzureichen.