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Weltweit leben 1.1 Milliarden Menschen, darunter 90 Millionen Kinder, mit eingeschränkter Sehkraft, so das Schweizerische Rote Kreuz in einer Mitteilung. Besonders Menschen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen hätten unzureichenden Zugang zu medizinischer Versorgung.
Die Augenmedizin sei eine wirkungsvolle und kostengünstige Massnahme und trage zur Bekämpfung der Armut bei, so die Mitteilung weiter. Das Schweizerische Rote Kreuz setze sich dafür ein, dass Menschen in Bangladesch, Kirgistan, Südsudan und Togo Zugang zur Augenmedizin erhalten.
Ohne Brille hätten fehlsichtige Schülerinnen und Schüler wie die 15-jährige Bermet Amatova kaum eine Chance auf eine gute Ausbildung. Im Schulhaus von Chiy-Talaa in Kirgistan wird das Chemie-Zimmer deshalb temporär in ein Testzentrum umfunktioniert. Die mobile Augen-Klinik des Roten Halbmondes untersucht die Augen von rund 250 Kindern, die meisten zum ersten Mal. Bermet Amatova ist eine von rund 30 Schülerinnen und Schülern, die an diesem Tag eine Brille erhält, heisst es.
Das Rote Kreuz sammelt laut Mitteilung in Partnerschaft mit der Schweizerischen Zahnärzte-Gesellschaft Zahngold. Ausserdem könnten Altgold und Schmuck aus Silber, Platin, Palladium und Gold gespendet werden.