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«María de Buenos Aires», 1968 in Buenos Aires uraufgeführt, ist die einzige Oper des argentinischen Komponisten Astor Piazzolla; das Libretto stammte von Horacio Ferrer. Die Tango-Oper basiert auf einer Erzählung des frühen 20. Jahrhunderts und handelt von der jungen María als Symbol des Tangos, von ihrem Aufstieg und Fall, ihrem seltsamen Tod und ihrer Wiederauferstehung und von der Geburt ihres Kindes, das für die Zukunft des Tangos steht.
Jetzt kommt «María de Buenos Aires» in einer Ballett-Version ins Equilibre, dargeboten vom Ballett der Opéra National du Rhin nach einer Choreografie von Matias Tripodi. Er sei schon lange fasziniert vom Tango und von Astor Piazzolla, der den Tango für andere Kunstrichtungen geöffnet habe, schreibt Tripodi zu seiner Inszenierung. In diesem Geist sehe er auch seine choreografische Version des Stücks, die, fern aller Klischees, das Wesen des Tangos auf die Bühne bringe.
Equilibre, Freiburg. Sa., 28. September, 20 Uhr. Auf Spanisch mit deutschen und französischen Übertiteln.