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Waffen
Unser DOLCHGesamtlänge des Dolches 385 mm der Holzgriff für die Hand beträgt 115 mm, die Klingenlänge ist 245 mm.
Die Klinge ist aus massivem Stahl, beidseitig geschliffen und Originalgetreue Nachbildung aus dem 15. Jahrhundert. Diese Waffen wurden früher auf dem Rücken getragen, damit die rechte Hand das Schwert führen konnte und mit der linken Hand wurde der Dolch aus dem Halfter hinter dem Rücken gezogen und dem Gegner in die ..... gestossen.
Dieser Dolch wird auf dem Rücken, in einer Scheide aus Leder und mit einer Spitze aus Metall untergebracht das den Dolch schützt.
Unser SCHWERTGesamtlänge des Schwertes 730 mm der Griff für die Hand beträgt 105 mm, die Klingenlänge ist 570 mm mit Handschutz gebogen und Schlagschutz (zum abstreifen von Feindlichen Schlägen des Schwertes der Gegner).
Die Klinge ist aus massivem Stahl, beidseitig geschliffen und Originalgetreue Nachbildung aus dem 15. Jahrhundert. Dieses Schwert wird auf der linken Seite der Hüfte getragen damit das Schwert mit der rechten Hand jederzeit gezogen und man sich verteidigen konnte. Dieses Schwert wird in einer Scheide aus Leder und mit einem Spitze aus Metall auf der Seite getragen.
Unsere HALBARTEDiese Halbarte hat eine Gesamtlänge von 2300 mm, mit einem 6 kt. Holzstab und eingearbeiteter Schlag und Rückzugspitze. Zuvorderst besitzt die Helbarte einen Spitz der als Spiess gebraucht werden konnte. Diese Halbarte ist eine Originalgetreue Nachbildung aus dem 15. Jahrhundert (Peter Dürrenmatt, Schweizer Geschichte, die alte Eidgenossenschaft Seite 87).
Unsere FAHNE und UNIFORMDie dreieckige Fahne in den heutigen Kantonsfarben schwarz und weiss ist der ursprünglichen Freiburger Auszugsfahne, Ende des 15./16. Jahrhundert nachempfunden. Im Museum für Kunst und Geschichte in Freiburg sind zwei dieser Fahnen für die Nachwelt erhalten geblieben. Die Originalgrösse der Fahne ist 1.86 m breit und 4.65 m lang (unsere Sensler Harscht Fahne ist 1.40 m breit und 3.50 m lang). Sie sind von schwarz weiss geteilt, und ihre obere schwarze Hälfte ist von einem durchgehenden weissem Kreuz durchzogen. Die vier schwarze Felder symbolisieren die vier damaligen Stadtpanner.
Im Gegensatz zum Banner, das die gesamte Kriegsmacht eines Standes begleitete, wurde das dreieckige Fähnlein im 15./16. Jahrhundert für weniger bedeutende Kriegszüge verwendet. Als Zeichen der Zugehörigkeit zur Eidgenossenschaft setzten die Stände das weisse Kreuz in ihr Fähnlein. Im 15./16. Jahrhundert stimmten die Standesfarben von Freiburg, schwarz weiss, noch mit den Banner- und Wappenfarben überein. Ab 1501 kamen allmählich die Standesfarben Schwarz und Blau in Gebrauch. Für die Konfektion der Uniformen des SenslerHarscht wurden diese Farben gewählt. Einem Ratsprotokoll vom 20.August 1607 zufolge wurde damals beschlossen, das Fähnlein in der schwarz-weissen Wappenfarben zu belassen.
Zur Zeit der achthörtigen Eidgenossenschaft zogen die Kriegsscharen der einzelnen Stände unter deren Bannern ins Feld. Ein eidgenössisches Banner war nicht vorhanden. Also musste ein gemeinsames Zeichen geschaffen werden. Das durchgehende weisse Kreuz wurde in Form von zwei übers Kreuz aufgenähten Bändern erstmals von den Bernern in der Schlacht bei Laupen (1339) als Erkennungszeichen auf den Kleidern getragen. Von da an wurde dieses Kreuzzeichen rund 200 Jahre lang auf Waffenröcken getragen. Mit dem Kreuz werden bald auch Waffen, Hellebarden, Schwerter und Dolche gekennzeichnet. Das Schweizerkreuz entwickelte sich etwa zwischen 1450 und 1520 zum eigentlichen nationalen Zeichen der Eidgenossenschaft.