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Obwohl die Strecke in Albstadt, mit den wenigen technischen Elementen und vielen Höhenmeter komplett anders ist als diejenige in Nové Město, wollte ich nach meinem erfolgreichen Weltcup-Auftakt dort die Top-30 knacken. Ich fühlte mich super, hatte ein klares Ziel vor Augen, das Material passte, meine Startnummer war gut und ich wusste, dass ich mich optimal auf das Rennen vorbereitet hatte.
Mit dem klaren Ziel „Top-30“ startete ich zuversichtlich ins Rennen und kam nach der hektischen Startrunde auf der dreissigstens Position zum ersten Mal durch den Start-Zielbogen. Auf der ersten von sechs grossen Runden konnte ich mich mit einer 13min00sec Rundenzeit auf den zwischenzeitlichen 25. Rang vorarbeiten.
Leider gelang es mir aber nicht auf den kommenden Runden diesen Rhythmus beizubehalten und meine Rundenzeiten pendelten sich um 13min30sec ein. Bis zur letzten Runde verlor ich nur vier Plätze und fuhr mit einer Vierergruppe auf die letzte Runde.
Bis zum letzten zweiminütigen Anstieg hatte ich das Gefühl, dass ich die Fahrer in meiner Gruppe im Griff hätte und ich mein erstes Top-30 Resultat ins Ziel bringen könnte. An erster Position ging ich in den letzten Anstieg und versuchte das Tempo hochzuhalten. Am steilsten Teil des Anstieges überholten mich plötzlich die drei Fahrer hinter mir und ich hatte Mühe auf den Rhythmuswechsel zu reagieren. Zugleich entstand eine kleine Lücke und auf der wenig technischen Abfahrt ins Ziel gelang es mir nicht mehr, diese entstandene Lücke zu schliessen.
Im Ziel ärgerte ich mich, dass ich am letzten Aufstieg noch meine Top-30-Platzierung verloren hatte, aber ich konnte mit dem 32. Rang trotzdem das Resultat von Nové Město übertreffen und ein starkes Rennen fahren.
Für mich ist es ein gutes Zeichen, dass ich sowohl auf der eher schnellen und technischen Strecke in Nové Město, als auch auf der Strecke mit vielen Höhenmetern in Albstadt gut zurecht gekommen bin und zwei konstante Weltcup-Ergebnisse erzielen konnte.