Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03194.jsonl.gz/2023

Die verschiedenen Wildbienenarten sind auf Niststandorte ähnlich spezialisiert wie auf ihre Nahrungspflanzen, so dass sie nur dort vorkommen können, wo sie für sie geeignete Nistmöglichkeiten vorfinden.
Wildbienenförderung besteht immer auch darin, Lebensräume so zu gestalten, dass die Nistmaterialien oder -gelegenheiten gegeben sind. Da die Tiere zudem im Winter als Larven oder begattete Weibchen in Nisthöhlen verweilen, ist auch der Fortbestand besiedelter Gebiete überlebenswichtig. Bauarbeiten sollten nur Abschnittweise, das Entfernen von Totholz oder verblühtem Strauch- oder Krautmaterial nie vor dem Ausfliegen der Tiere im Frühjahr erfolgen.
|Die Hälfte der rund 600 einheimischen Wildbienenarten sind Bodennister.|
|Wenige, aber spezialisierte und daher seltene Arten, nisten ausschliesslich in Schneckenhäusern.|
|Wildbienennester finden sich auch auf, an, unter und zwischen Steinen.|
|Totholznister|
|Von der Biene selbst ausgehöhlte senkrechte oder Waagrechte Stengel oder vorhandene (bei anspruchslosen Arten auch künstliche) Hohlräume.|
Alle Bilder dieser Seite von Albert Krebs, Winterthur via Bilddatenbank der ETH Zürich.