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in Schweden die kleinen Güter, die den Staatsbeamten während der Amtsführung zum Bewohnen und Ausnutzen
übertragen werden. Diese Art der Besoldung war früher, da der Staat noch der größte Grundbesitzer war, sehr im Gebrauch:
die Nachteile aber, die damit verbunden waren, führten allmählich zu ihrer Abschaffung. Die Boställen sind
von 1877 ab, mit Ausnahme der priesterlichen und der einiger Civilbeamten, eingezogen und den Staatsdomänen einverleibt
worden. Boställen heißen auch zuweilen die Amtswohnungen, die einen Teil der Besoldung einiger höhern Beamten ausmachen.