Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/219592

<h2>SubmittedText<h2><p>Eine Studie des BLV, welche Mitte Februar publiziert wurde, zeigt, dass die Metaboliten von Chlorothalonil, welche in einzelnen Trinkwasserfassungen vorkommen, als "nicht relevant" eingestuft werden. Damit gilt folglich auch ein deutlich höherer Grenzwert.</p><p>- Warum wurde diese Studie, die seit Dezember vorliegt, erst im Februar publiziert?</p><p>- Wer hat entschieden, die Studie erst nach zwei Monaten zu publizieren?</p><p>- Welche Grenzwerte sind in Bezug auf Metaboliten von Chlorothalonil nun anzuwenden?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Im Februar 2020 hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) das Gutachten publiziert, welches im Rahmen der Reevaluation von Chlorothalonil für das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) erstellt wurde.</p><p>In seiner Beurteilung kommt das BLV zum Schluss, dass der Wirkstoff Chlorothalonil wahrscheinlich krebserregend ist und daher alle Metaboliten als relevant angesehen werden müssen. Somit gilt für alle Metaboliten von Chlorothalonil ein Höchstwert von 0.1 Mikrogramm pro Liter in Trinkwasser. Die Europäischen Kommission wie auch die zuständigen Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA beurteilen Chlorothalonil gleich wie das BLV.</p><p>Das Gutachten wurde nach Übermittlung an das BLW durch das BLV anonymisiert, in eine für die Publikation geeignete Form gebracht und anschliessend auf der Internetseite veröffentlicht.</p>