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An den Schweizer Alpin-Meisterschaften auf der Fiescheralp endete die Abfahrt der Männer mit einem unerwarteten Sieger. Der erst 20-jährige Schwyzer Urs Kryenbühl aus dem C-Kader setzte sich vor den etablierten Carlo Janka und Patrick Küng durch. Die weiteren SM-Titel am Donnerstag gingen an Corinne Suter (Abfahrt) und Sandro Viletta (Super-Kombination).
Kryenbühl gilt als recht unbeschriebenes Blatt. Im Weltcup ist er noch nie aufgetaucht. Seine bisher wichtigsten Erfolge hatte er in der Abfahrt realisieren können. In dieser Disziplin wurde er jüngst an den Junioren-Weltmeisterschaften in Jasna Vierter und erreichte er vor knapp zwei Monaten sein Bestresultat im Europacup mit einem 10. Platz in Val d'Isère. Kryenbühl meinte zu seinem SM-Titel: «Auf einen Podestplatz hatte ich zwar gehofft, aber dass es mir gleich zum Sieg reicht, hätte ich nicht gedacht.»
Seinem weiblichen Pendant Corinne Suter gelang es, ihre gute Spätform in dieser Saison auch auf der Fiescheralp unter Beweis zu stellen. Die 19-jährige Schwyzerin nahm der erfahrenen Zweitklassierten Nadja Jnglin-Kamer 36 Hundertstelsekunden ab. Suter hatte Anfang März an den Junioren-Weltmeisterschaften in der Slowakei in beiden Speed-Disziplinen Gold geholt.
Sandro Viletta ist nach seinem Olympiasieg in Sotschi nun auch erstmals Schweizer Meister in der Super-Kombination. Er entschied den Wettbewerb vor Carlo Janka zu seinen Gunsten. (si)
Mujinga Kambundji verpasste an den EM in Berlin die angepeilte Medaille über 100 m. Die Bernerin belegte in der starken Zeit von 11,05 Sekunden - vor kurzer Zeit noch Schweizer Rekord – den 4. Rang.
Doch die Konkurrenz war zu stark. Die Britin Diana Asher-Smith setzte sich bei Windstille in der Jahresweltbestzeit von 10,85 Sekunden durch. Auch die Deutsche Gina Lückenkemper (10,98) und die Titelverteidigerin Dafne Schippers aus den Niederlanden (10,99) blieben unter 11 Sekunden.
«Schade. Es wäre …