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nach Frölich die für die
Theorie der Dynamomaschine wichtige
Kurve, bei welcher die
Abscissen durch das
Verhältnis der Umdrehungszahl zum Gcsamtwiderstand, die Ordinaten durch die
Stromstärken dargestellt
werden.
der Querschnitt durch einen größern Wasserlauf an irgend einer bestimmten
Stelle. Es zeigt die Oberfläche
des Wassers und die Gestaltung des
Untergrundes von einem Ufer zum andern und wird durch Peilen (s. d.) gewonnen.
Nächst der Zeichnung des Laufs und der Ausmittelung des Gefälles fließender
Gewässer durch das Nivellement
sind S. beim Wasserbau unumgänglich nötig zur Kenntnis der Beschaffenheit des
Flusses.
Sie dienen zur Bestimmung, wie viel
Kubikmeter Wasser in jeder gegebenen Zeit vorüberfließt.
eine bei elektrischen
Anlagen mit Accumulatorenbetrieb gebrauchte kompaßartige Vorrichtung,
durch deren Auslenkung nach der einen oder der andern Seite angezeigt wird, ob
Strom in die
Batterie hinein-
oder aus ihr herausgeht, ob sie sich also im
Stadium des
Ladens oder Entladens befindet.
die
Stärke
[* 11] oder Intensität eines elektrischen
Stroms (s.
Galvanischer Strom). An dem Verbindungsdraht
der
Pole einer galvanischen
Batterie treten sehr verschiedene meßbare Eigenschaften auf, die man als
Maß des
Stroms verwenden
kann, den man sich in dem
Draht
[* 12] vorstellt. Es liegt zunächst nahe, die in der Sekunde durch den Querschnitt
geförderte Anzahl der elektrostatischen Einheiten der Elektricitätsmenge
[* 13] (s. d.)
als
Maß der S. zu verwenden, doch hat diese Maßbestimmung große praktische Schwierigkeiten und kann nur selten mit genügender
Genauigkeit ausgeführt werden.
Läßt man den
Strom eine
Elektrolyse
[* 14] bewirken, so liegt es wieder nahe, als
Maß für die S. die pro Sekunde
zersetzte Stoffmenge anzusehen. Auch die auf eine
Magnetnadel ausgeübte ablenkende Kraft
[* 15] sowie die in einem Leiter erzeugte
Wärmemenge bieten ein
Maß für die E. In der That wählt man als elektrostatische Einheit der S. jenen
Strom, der
eine elektrostatische Einheit der Elektricitätsmenge in der Sekunde durch den Querschnitt fördert. Äls elektrochemische
Einheit galt (nach Jacobi, daher auch Jacobische Einheit genannt) der
Strom, der 1 ccm
Knallgas von 0° C. und 760 min Quecksilberdruck
in der Minute liefert.
Als elektromagnetische Einheit betrachtet man nach dem Vorgange vonWilhelmWeber und den neuern Festsetzungen
des
PariserKongresses der Elektriker (1881) den
Strom, der durch einen Kreisbogen von 1 cm Länge und 1 cm Radius fließend
auf die
magnetische Menge 1 im Mittelpunkt des Kreises die Kraft von 1
Dyne (s. d.) ausübt. Selbstverständlich können diese
ganz willkürlichen verschiedenen Festsetzungen nicht miteinander übereinstimmen. Wie R. Kohlrausch
undWeber durch Entladung einer
Leidener
[* 16] Flasche
[* 17] von bekannter Ladung durch ein
Galvanometer
[* 18] (s. d.) ermittelt haben, fördert
der
Strom 1 nach elektromagnetischem
Maß 30000 Mill. elektrostatischer Elektricitätseinheiten in der Sekunde durch den Querschnitt
und ebenderselbe
Strom liefert 104,4 ccm
Knallgas von 0° C. und 760
mm in der Minute.
Der Versuch lehrt, daß bei Verdoppelung der geförderten Elektricitätsmenge auch die magnetische und chemische S. sich
verdoppelt. Dagegen verdoppelt sich hierbei nicht die Wärmeentwicklung im Schließungsdraht, sondern dieselbe vervierfacht
sich. (S. Joules Gesetz.) Die oben angeführte elektromagnetische Einheit der S. nennt man auch die absolute elektromagnetische
Einheit (s.
Elektrische Einheiten)
[* 19] und der zehnte
Teil derselben, der
Ampère genannt wird, dient als Einheit zu praktischen
(elektrotechnischen) Zwecken. Das
Ampère liefert 10,44 ccm
Knallgas in der Minute, wird aber besser definiert als der
Strom,
der beim Durchgang durch eine wässerige Lösung von Silbernitrat 0,001118 g
Silber in der Sekunde niederschlägt.
Über die Abhängigkeit der S. vom Leitungswiderstand s.
Ohmsches Gesetz.
ÜberStrommesser s.
Meßinstrumente, elektrotechnische,
und
Voltameter.
Thalweg, die Linie, die die Punkte größter Oberflächengeschwindigkeit fließenden Wassers verbindet.
Sie bewegt sich im allgemeinen über der tiefsten Furche des
Bettes, ist aber wie diese letztere infolge der veränderlichen
Geschiebeführung großen
Veränderungen ausgesetzt, unter welchen die
Flußschiffahrt unter Umständen zu leiden hat.