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Isabelle Schmutz beschloss in München (De) ihre Karriere als Spitzen-Sportlerin mit je zwei Siegen und Niederlagen im respektablen 9. WM-Rang der Klasse bis 52 kg. Die EM-Zweite erlitt ihre zwei Niederlagen gegen die beiden nachmaligen Dritten aus Japan beziehungsweise China. Lena Göldi blieb bereits im Auftakt-Kampf der Klasse bis 57 kg auf der Strecke.Dieser Inhalt wurde am 28. Juli 2001 - 21:05 publiziert
Im Limit von Schmutz dominierten die Asiatinnen den Rest der Welt. Die zweitklassierte Deutsche Raffaella Imbriani war die einzige nicht asiatische Medaillen-Gewinnerin. Weltmeisterin wurde die Nordkoreanerin Sun-Hui Kye.
Schmutz wurde nach einem Auftaktsieg gegen die Armenierin Narjaran in ihrem zweiten Kampf von der Japanerin Yukosawa in die Hoffnungsrunde verwiesen. Nach einem weiteren Sieg bedeutete die Olympia-Dritte Yxiang (China) Endstation.
Bereits im ersten Kampf machten sich bei der 30-jährigen Psychologie-Studentin Isabelle Schmutz die altbekannten Hüftgelenk-Probleme bemerkbar. Dennoch hatte sie die Armenierin Narjaran sicher im Griff, auch wenn sie über die volle Kampf-Distanz von vier Minuten gehen musste.
"150 Prozent benötigt"
Letzteres traf auch auf ihren ersten Hoffnungsrunden-Kampf gegen die US-Amerikanerin Charlee Minkin zu. Gegen die beiden Weltklasse-Gegnerinnen aus Asien konnte sich Schmutz aber nicht so dynamisch wie vor zwei Monaten beim Gewinn ihrer EM-Silbermedaille in Szene setzen. "An den EM hatte ich das Optimum meines Leistungs-Vermögens ausschöpfen können. Hier war ich nicht schlechter. Um mich gegen die Asiatinnen durchsetzen zu können, hätte ich aber 150 Prozent bringen müssen."
Ähnlich sah es auch Nationalcoach Leo Held, der die Leistung seiner Vorzeige-Athletin als "gleichwertig im Vergleich zu den EM" wertete. Schmutz wird sich nun in Bern ihrem Psychologie-Studium widmen und weiterhin in der Sportschule Magglingen im Schweizer Judo-Hochleistungs-Zentrum wohnen.
swissinfo und Agenturen