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LACTAT BUFFER von SPONSER® ist ein mild aromatisiertes Getränkepulver mit Natriumcitrat und –bikarbonat für hochintensive, sog. anaerob-laktazide Sportarten.
Während hochintensiven Belastungen ist die Anhäufung des Laktat oft leistungslimitierend. In der Folge kommt es zu einem kurzfristigen Absinken des pH-Wertes im Blut. Lactat Buffer ist ein Wettkampf-Supplement für den ambitionierten Leistungsathleten in allen Disziplinen, in denen Laktat-Anstiege leistungslimitierend sind (Rudern, Sprintdisziplinen, Skifahren, Schwimmen, etc.).
Natriumbicarbonat wird von international anerkannten Gremien aus der Sport- und Ernährungswissenschaft (Swiss Sports Nutrition Society, Australian Institute of Sport) als sogenanntes A-Supplement mit höchster Wirksamkeit gelistet.
Welche Sportarten profitieren?
- typische anaerob-laktazide Belastungen:
Schwimmen, Leichtathletik (Kurz-, Mittelstrecken), Rudern, Langlauf (Sprint)
- repetitive Intervall-Belastungen:
div. Mannschaftssportarten (Fussball, Hockey), Kraftsportler, Kampfsportarten (Karate, Judo)
Funktion und Wirkung des Soda-Loadings
Die Supplementierung mit LAKTAT BUFFER, bzw. Natrium-Bikarbonat und/oder –Citrat wird auch Soda-Loading genannt. Werden Natrium-Bikarbonat und Natrium-Citrat bei hochintensiven anaeroben Belastungen von ca. 1 bis 10 Minuten eingesetzt, können deutliche Leistungsverbesserungen erwartet werden.
Die Leistungsverbesserungen scheinen umso deutlicher auszufallen, je stärker die belastungsinduzierte, metabolische Übersäuerung (Azidose) ausgeprägt ist. Dies bedeutet in der Praxis, dass anaerobe Belastungen gewohnte Sportler wie Mittelstreckenläufer, Ruderer, Schwimmer, Skifahrer, etc. deutlich mehr von einer Supplementierung profitieren als z.B. ausdauergewohnte Athleten wie Langstreckenläufer, Triathleten oder Radfahrer. Dies weil in anaeroben Sportarten trainingsbedingt eine deutlich höhere Laktat-Toleranz antrainiert wird als bei Ausdauersportlern. Eine weitere Sportlergruppe, welche einen potentiellen Nutzen aus einem Soda-Loading ziehen kann, sind solche mit repetitiven Intervall-Belastungen. Dies gilt für viele Team-, Ball- und Kampfsportarten.
Auch für Kraftsportler ist ein Soda-Loading interessant, da das isolierte Trainieren weniger Muskeln lokal sehr hohe Laktatwerte erzeugt, welche rasch möglichst wieder abtransportiert werden müssen. Bleibt der Muskel zu lange sauer, kann der nächste Satz nicht genügend rasch und nicht mit genügender Belastung durchgestanden werden. Da ein Soda-Loading aber auch eine erhöhte Natriumaufnahme bedeutet, soll eine Supplementierung im Kraftsport nicht permanent durchgeführt werden, sondern sollte gezielt intensiven Phasen vorbehalten bleiben. Ähnliches gilt für Sportarten, wo wöchentlich ein oder gar mehrere Wettkämpfe stattfinden.
Aufgrund der Wirkungsweise eines erhöhten Bikarbonat-Puffers im Blut wird nicht zwingend der individuell erreichbare Laktatwert des Sportlers erhöht, sondern primär die Laktattoleranz. Dies bedeutet, dass der Sportler mit seinem individuellen Laktatwert eine Belastung länger durchhalten oder eine höhere Leistung erbringen kann. Die gefühlte Belastung empfindet der Sportler nicht unbedingt als geringer, wenn die maximal erreichbare Leistung im Wettkampf angestrebt wird. Im Gegensatz dazu sollte jedoch eine vorgegebene, definierte Leistung als weniger belastend empfunden werden. In allen Fällen ist eine deutlich schnellere Erholung zu erwarten, weil der Säureabtransport durch die erhöhte Puffer-Kapazität beschleunigt abläuft. Also schnelleres Verschwinden des „steifen“ Muskelgefühls nach Belastung sowie raschere Erholungsfähigkeit.
Bereits 1993 untersuchte eine erste Meta-Analyse 29 Studien an Sportlern mit Soda-Loading. Insgesamt war die Leistung bis Erschöpfung mit durchschnittlich 27% massiv erhöht. Aufgrund der Diversität der Studiendesigns allerdings auch mit einer grossen Streuung von +7% bis +47% (durchschnittlich eben 27%).
In der Zwischenzeit wurden viele weitere Studien durchgeführt und Soda-Loading gilt als eine der Supplementierungsmassnahmen, mit der wissenschaftlich am breitesten abgestützten, leistungssteigernden Wirkung.