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Swiss-Ski möchte alles daran setzen, dass die FIS-Präsidentschaft nach Marc Hodler und Gian Franco Kasper in Schweizer Hand bleibt. Aus diesem Grund kandidiert mit Urs Lehmann der aktuelle Präsident des Schweizer Skiverbands für die Nachfolge Kaspers. Der 76-jährige Bündner hatte im vergangenen November angekündigt, am diesjährigen FIS-Kongress als Präsident des internationalen Verbands zurückzutreten.
Entscheid fällt im Herbst
«Es ist mir eine grosse Ehre und gleichzeitig eine Verpflichtung, für die Nachfolge von Gian Franco Kasper zu kandidieren. Ich fühle mich bereit für diese herausfordernde Aufgabe», so Lehmann.
Sollte Lehmann anlässlich des 52. FIS-Kongresses (wegen der Corona-Krise auf den Herbst verschoben) zum Präsidenten des Ski-Weltverbandes gewählt werden, wäre es an den Delegierten von Swiss-Ski, seinen Nachfolger an der Spitze des Schweizerischen Skiverbandes zu bestimmen. Die besten Karten hätte der aktuelle Vize-Präsident Peter Barandun.
Weitere mögliche Kandidaten
Lehmann ist nach dem schwedisch-britischen Milliardär Johan Eliasch (58), dem Vorstandsvorsitzenden und Geschäftsführer von Head, der zweite Kandidat, der seine Ambitionen auf das höchste FIS-Amt anmeldet. Grosses Interesse bekundet auch Sarah Lewis. Die Britin ist seit fast 20 Jahren als Generalsekretärin an den Schalthebeln der Macht bei der FIS. Von dieser Position stieg einst ihr Vorgänger Kasper zum Präsidenten auf.