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Der Fall des wegen Doping-Vergehen gesperrten Alberto Salazar wird im Herbst in Lausanne vor dem Tribunal Arbitral du Sport (TAS) verhandelt. Nebst dem US-Amerikaner wird auch der ebenfalls angeschuldigte Wissenschaftler Jeffrey Brown angehört. Er soll zahlreiche Athleten Salazars behandelt haben.
Salazar, der das inzwischen eingestellte Nike Oregon Project betrieb, war im letzten Oktober von der US-Anti-Doping-Behörde USADA wegen Verstössen gegen die Anti-Doping-Bestimmungen für 4 Jahre gesperrt worden. Der 61-Jährige, der auch Grossbritanniens Lauf-Superstar Mo Farah trainiert hatte, legte dagegen Einspruch beim TAS ein. Bei den Verfehlungen, die die USADA gegen Salazar zusammentrug, geht es um die Jahre von 2010 bis 2014.
Klosterhalfen distanziert sich
Die WM-Dritte über 5000 m, Konstanze Klosterhalfen aus Deutschland, hatte seit Ende 2018 ebenfalls in den USA trainiert. Sie gehörte dem Laufteam aber erst seit April 2019 offiziell an. Sie trainierte eigenen Angaben zufolge selbst nie unter Salazar.