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Der Vergütungspreis aus erneuerbaren Energien richtet sie sich nach den vermiedenen Kosten des Netzbetreibers für die Beschaffung gleichwertiger Elektrizität (EnG Art. 15).
Unter marktorientierten Bezugspreisen für gleichwertige Energie gemäss Artikel 15 EnG ist derjenige Preis zu verstehen, den der zur Vergütung verpflichtete VNB im Rahmen seines Beschaffungsportfolios bezahlen müsste, wenn er die von der fraglichen Energieerzeugungsanlage eingespeiste elektrische Energie an Stelle der Einspeisung, d. h. zeitgleich, in Form von Graustrom bei Dritten beziehen würde. Der ökologische Mehrwert der erzeugten Energie bleibt dabei ausser Betracht und kann, muss aber nicht, vom Netzbetreiber abgenommen werden.
Es gilt zusammengefasst:
– Marktorientierter Bezugspreis = tatsächlicher Einkaufspreis des jeweiligen Netzbetreibers beim Lieferanten.
– Gleichwertige Energie ist „Energie aus nicht überprüfbaren Energieträgern“, d.H. Graustrom, der zeitgleich bezogen wird.
– Referenz für die Vergütung ist derjenige Preis, den der Netzbetreiber im Rahmen seines Beschaffungsportfolios für den zeitgleichen Bezug von Graustrom bezahlen müsste!
– Der ökologische Mehrwert der eingespeisten Energie ist von der Vergütung nicht erfasst.
Die Energie Hunzenschwil AG bestimmt auf der Basis dieser Regeln jährlich die Vergütungen für Einspeisungen aus Anlagen mit erneuerbaren Energien. Die Einspeisevergütungen sind im Tarifblatt EE enthalten. Die Tarife für die Folgejahre sind jeweils per 31. August auf der Homepage der ENH sowie bei der ElCom verfügbar.