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Sumitomo besitzt gemeinsam mit der Keevil-Familie die stimmgewichtigen A-Aktien und damit die Kontrollmehrheit an Teck, wie die Zeitung weiter schrieb. Sumitomo wolle nicht mal mit Glencore reden, sagte ein Keevil-Vertrauter laut dem Blatt. Ohne die Zustimmung der Keevil-Familie und der Japaner sei eine Übernahme von Teck nicht möglich.
Glencore hatte am Montag ein Übernahmeangebot für Teck in Höhe von 23 Milliarden US-Dollar vorgelegt. Das ist ein Aufpreis von 22 Prozent gegenüber dem Schlusskurs der Vorwoche. Die Transaktion, welche unter anderem die Abspaltung des kombinierten Kohlegeschäfts in ein neues Unternehmen vorsieht, stösst bei Teck aber auf Widerstand.
Der Teck-Verwaltungsrat wies in einer eigenen Mitteilung die Glencore-Pläne zurück. Das Angebot sei ohne Gegenstimme abgelehnt worden, ein Verkauf der Firma sei zu diesem Zeitpunkt sei keine Option.
Begründet wurde dies vor allem damit, dass die Teck-Aktionäre mit dem Deal in den Handel mit Kohle und Öl verwickelt würden, was den ESG-Verpflichtungen widerspreche und erhebliche Rechtsrisiken berge. Vielmehr wolle Teck sich selber in Teck Metals und Elk Valley Resources aufsplitten und sich somit auf Kohle beziehungsweise Basismetalle fokussieren.
"Ich stehe nach wie vor voll und ganz hinter den von Teck vorgeschlagenen Plänen zur Schaffung von zwei unabhängigen Unternehmen und ich unterstütze den Entscheid des Verwaltungsrats gegen das Glencore-Angebot", liess sich Norman Keevil in einer Stellungnahme zitieren.
(AWP)