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Es gibt keine Ruhe, egal wo er sich aufhält, den ganzen Tag wollen sich Personal und Patienten von ihm verabschieden. Alle wünschen ihm nur das Beste und hoffen ihn hier nie mehr zu sehen. Die Physiotherapeutin Charlotte lobt ihn sogar, aber ermahnt ihn gleich unbedingt weiterhin, ihre Anweisungen zu befolgen. Joven fühlt sich schlecht.
Joven hat schon gepackt, er ist reisefertig. Zum Mittagessen nahm er zwei Portionen, er will absolut vermeiden, dass man ihn, weil er zu leicht sei, nicht nach Hause gehen lässt. Manon, die Frau von Mathis, hat irgendwie mitbekommen, dass er entlassen wird und ist gekommen, um sich von ihm zu verabschieden. Sie ist noch dünner geworden, eigentlich müssten sie die Frau hier behalten. Sie spazieren zusammen oberhalb der Steilküste entlang. Hier war sie bestimmt oft mit Mathis unterwegs. Anschliessend offerierte sie ihm in der Kantine, noch ein Stück Torte und ein Tee. Er war erleichtert als sie sich verabschiedete und verunsichert, ob er sich ihr gegenüber richtig verhalten hat. Sie kommt aus einer ganz anderen ihm unbekannten Welt zu kommen.
In 4 Tagen kann er nach Hause, Joven kann sich das kaum vorstellen. Die Zeit scheint still zu stehen. Die Bücher von Karl May überlässt er Jacob Benevolente, so hat er nur leichtes Reisegepäck. Diego fand Karl May schrecklich, macht jetzt aber auf beleidigt, dass er die Bücher nicht ihm überlassen hat.
Joven steht am Meer im Dauerregen und kann sich keinen besseren Ort vorstellen, an dem er hier sein könnte.
Zusammen mit Greti, Emilia und Jacob Benevolente geniesst Joven die Aussicht auf das Meer. Greti verspricht nicht zu sterben so lange Joven noch hier im Sanatorium ist. Emilia und Jacob Benevolente kommentieren das nicht, Joven weiss jetzt nicht, ob er sagen sollte, er werde für immer hier bleiben. Die Wege, die er am Meer bewältigen kann, werden täglich ein wenig länger.
Nichts Schweres anheben, kein Sport wo es Zweikämpfe gibt, nicht Springen, nichts was den Rücken belastet, keine Tätigkeit bei der Sturzgefahr besteht und so weiter. Dafür täglich alle Gymnastikübungen machen, die Medikamente regelmässig und richtig dosiert einnehmen. Einen Kontrolltermin bei seinem Arzt wird auch schon festgelegt. Erfreulich, so wird er also doch nächstens entlassen. Das Wetter benimmt sich auch schon wie auf der Insel. Joven ist zugleich ungeduldig und zuversichtlich.
Er kommt täglich weiter auf seinen Spaziergängen, gehen kann er inzwischen wie vorher, aber bei den Versuchen zu laufen, kommt es ihm vor als würde er im Boden einsinken und er muss nach wenigen Schritten aufhören. Ist er jetzt zu weit gegangen? Wo ist er hier? War alles nur ein Traum? Gibt es weder das Sanatorium, noch die Isla Volante und ist er der Einzige, der auf der Erde um die Sonne kreist?