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Nadine Fähndrich überzeugt beim Skating-Sprint in Dresden mit einem 4. Rang und egalisiert ihre Karriere-Bestresultat.
Gleichwohl überwog zunächst die Enttäuschung. Das Podest verpasste die 23-Jährige um 2 Hundertstel.
Die Luzernerin bekam es in ihrem zweiten Sprint-Final nach Québec im März 2017 mit den drei Schwedinnen Stina Nilsson, Jonna Sundling und Maja Dahlqvist sowie mit der Amerikanerin Sophie Caldwell und der Slowenin Alenka Cebasek zu tun. Auf der Zielgeraden wurde Fähndrich noch von Sundling abgefangen. Die Schwedinnen feierten, angeführt von Nilsson, einen Dreifach-Sieg. Die Olympiasiegerin holte ihren 19. Weltcupsieg und den vierten Sprint-Triumph in Serie. Fähndrich war vor zwei Jahren in der Tour de Ski im Val Müstair Vierte über 5 km geworden. Das Bestresultat im Sprint war vor Dresden der 5. Rang in Québec.
Fähndrich machte eigentlich alles richtig. In der Qualifikation hatte sie auf der 1,6 km langen, aber flachen Strecke als Neunte überzeugt. Ihren Viertelfinal gewann sie, in den Halbfinals reichte ihr Platz 3 hinter Nilsson und Caldwell für den Endlauf. In diesem wurde zunächst taktiert, was Fähndrich nicht sonderlich behagt. Denn auf der Zielgeraden gilt sie nicht als die Schnellste. Die 23-Jährige musste denn auch Sundling noch passieren lassen.
Von den vier Schweizern in den K.o.-Runden überstand einzig Fähndrich eine Serie. Laurien van der Graaff, in der Qualifikation noch starke Achte, schied in den Viertelfinals ebenso aus wie Roman Schaad und Jovian Hediger.
Bei den Männern war das Feld offen. Der Tour-de-Ski-Sieger Johannes Hösflot Klaebo trat nicht an, und der Italiener Federico Pellegrino wurde wegen einer Behinderung in den Viertelfinals disqualifiziert. Als Sieger liess sich der Norweger Sindre Björnestad Skar feiern.