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Nachhaltigkeit Messbar und Vergleichbar Machen
Die Bewertung der Nachhaltigkeitsleistung von Institutionen, Projekten oder Gebäuden erfordert einen wissenschaftlich fundierten und datengestützten Ansatz in Kombination mit qualitativer Feldforschung. Die sich daraus ergebenden Bewertungs- und Berichterstattungsinstrumente müssen transparent sein und die Verhinderung von Modellarbitrage ("Greenwashing") durch ein kalibriertes Benchmark-System gewährleisten, welches Nachhaltigkeit messbar, vergleichbar und überprüfbar macht.
Stärkung von Unternehmen und Unternehmertum zur Förderung eines Integrativen Wachstums
Die Menschen sollten in ihrem unternehmerischen Streben nach der Verwirklichung ihrer Potenziale und Möglichkeiten unterstützt werden. Lokale Unternehmen und KMU ermöglichen durch produktiven Austausch eine bessere Anbindung ländlicher Gebiete an die städtischen Zentren, was zu einer kontinuierlichen Schaffung neuer Märkte, Arbeitsplätze und Wachstum führt. Das CCRS befürwortet einen praxisorientierten Ansatz, der auf der Suche nach skalierbaren Lösungen zur Erreichung von UN SDG 8 auf Versuch und Irrtum basiert.
Stärkung der Innovation für einen Nachhaltigen Wandel
Das Wachstum der Wirtschaft führt zwangsläufig zu einem Anstieg der Innovationen in wohlhabenden und einkommensschwachen Ländern. Viele soziale, wirtschaftliche und ökologische Herausforderungen werden auf innovative Weise bewältigt. Beispiele hierfür sind eine kohlenstoffarme Wirtschaft, Abfallentsorgung, die Anwendung der Biotechnologie in der Landwirtschaft, nachhaltiger Wohnungsbau und die Integration benachteiligter Gruppen in die Märkte.
Stärkung der Öffentlich-Privaten Partnerschaft
Die Anreize, die den privaten Sektor motivieren, das Risiko einzugehen, zu investieren und sein Geschäft zu entwickeln, hängen weitgehend von den Regierungen und den von ihnen gesetzten Rahmenbedingungen ab. Durch die Schaffung eines förderlichen und verantwortungsvollen Umfelds für die Verwirklichung individueller Ziele können Regierungen und Menschen gemeinsam für eine sozial und wirtschaftlich nachhaltige und wohlhabende Zukunft sorgen.
Wirtschaftliche Integration von Ländern mit Niedrigem Einkommen
Armut ist der Hauptfeind einer nachhaltigen Entwicklung. Mangelnde Marktintegration ist für den Grossteil der extremen Armut verantwortlich. Ein besserer Handel und ein stärkeres Unternehmertum, die sich an den Grundsätzen der Inklusion und Gleichberechtigung sowie der Rechtsstaatlichkeit orientieren, können die materielle, physische und soziale Not lindern. Die Stärkung der Handlungskompetenz von Ländern mit niedrigem Einkommen führt zu mehr Ernährungssicherheit, einer Ausweitung der Märkte, einer Stabilisierung der Migration und einer grösseren Vielfalt.
Stärkung der Wissenschaftsbasierten Forschung und Daten
Die Welt wächst und verändert sich dank des globalen Wissens und seines Austauschs. Die wissenschaftliche Forschung spielt eine führende Rolle bei der Diversifizierung von Ansätzen zur Bekämpfung von Armut, Gesundheit, Nahrungsmittelknappheit, Migration oder Umweltproblemen. Der Fluss wissenschaftlicher Daten aus der qualitativen und quantitativen Forschung ermöglicht eine bessere Beurteilung des Problems und damit die Bereitstellung sinnvoller und anwendbarer Lösungen.