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Simon Ammann muss seine Ambitionen auf ein Spitzenergebnis in der Gesamtwertung abschreiben. Der Toggenburger verpasste den zweiten Durchgang. Nach einem verpassten Absprung landete er bereits nach 124 Metern und klassierte sich nur auf Rang 43.
Ammann: «Konstanz fehlt»
«Das Resultat ist für mich emotional noch nicht greifbar. Ich spürte einfach, dass die Beschleunigung im Sprung fehlte», sagte ein ratloser Ammann unmittelbar nach dem unerwartet frühen Ende. Er wusste nicht genau, was nicht funktioniert hatte. «Mir fehlt offenbar die Konstanz, um auch an einem schlechten Tag durchzukommen», fügte er hinzu.
Gregor Deschwanden zeigte erneut eine starke Leistung. Sein Satz auf 130 Meter reichte aber auch nicht für die Qualifikation für den Finaldurchgang.
Demonstration von Jacobsen
Eine eindrückliche Reaktion zeigte Anders Jacobsen. Im ersten Sprung geriet er nach dem Absprung in Schwierigkeiten, konnte den Flug aber einigermassen stabilisieren und doch noch 131 Meter weit fliegen. Das reichte für Zwischenrang 9.
Im Finaldurchgang sprang er dann 143 Meter weit und verpasste den von Ammann gehaltenen Schanzenrekord nur um 0,5 Meter.
Schlierenzauer kann nicht nachziehen
Gregor Schlierenzauer, der nach dem ersten Durchgang geführt hatte, konnte nicht mithalten und musste sich mit dem zweiten Platz begnügen. In der Gesamtwertung liegt der Österreicher nun 12,5 Zähler hinter Jacobsen zurück.
Anders Bardal und Tom Hilde komplettierten das starke norwegische Teamergebnis mit den Rängen 3 und 4. Der Pole Kamil Stoch, nach dem ersten Durchgang noch auf dem geteilten zweiten Zwischenrang, fiel auf Platz 6 zurück.
Gesamtwertung Vierschanzentournee
1. Anders Jacobsen (Nor) 586,3
2. Gregor Schlierenzauer (Ö) 573,8
3. Tom Hilde (Nor) 547,7
4. Dimitri Wassiljew (Russ) 544,4
5. Severin Freund (De) 542,7
21. Simon Ammann (Sz) 393,1
31. Gregor Deschwanden (Sz) 367,7