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Im Juni 2012 und 2013 lancierte die Stadt Uster eine witzige Offensive gegen das Littering. Der Slogan «Gib mer en Chorb» war während der Aktion allgegenwärtig.
«Gib mer en Chorb» war im Juni 2012 auf Plakatwänden und am Boden zu lesen. Damit sollten die nahezu 600 Abfalleimer der Stadt Uster auf öffentlichem Grund besser genutzt werden. Stadtweit wurden Tags (Symbole) mit dem Spruch «Gib mer en Chorb» auf den Boden gesprayt. Flankiert wurden die Tags durch Plakate und Inserate.
Juni 2013 hiess es dann «Jugendliche gehen mit gutem Beispiel voran»: Am 21. Juni sind die ersten Schüler der Berufswahlschule über Mittag an den neuralgischen Litteringorten wie dem Stadtpark oder dem Bahnhof unterwegs gewesen und haben 60-Liter-Abfallsäcke mit herumliegenden Abfällen gefüllt. Gleichzeitig machten sie die Bevölkerungen, die sich im Freien verpflegte, darauf aufmerksam, nichts auf den Boden zu werfen.
Begleitmassnahmen: Aufräumaktionen, Plakatkampagne, angepasste Reinigungseinsätze, Littering-Wettbewerb, diverse Medienbeiträge.