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Fünf Tote bei Einsturz eines Schulneubaus in Antwerpen
Der Einsturz einer im Bau befindlichen Grundschule im belgischen Antwerpen hat fünf Bauarbeitern das Leben gekostet. Die Toten wurden nach dem Unglück vom Freitagnachmittag bis Samstagabend aus den Trümmern geborgen, wie die Nachrichtenagentur Belga meldete. Von insgesamt neun Verletzten lagen nach Angaben der Feuerwehr am Samstagabend noch drei auf der Intensivstation.
Teile des Neubaus und ein Gerüst in dem neuen Stadtquartier Nieuw Zuid der nordbelgischen Hafenstadt waren aus ungeklärter Ursache eingestürzt. Bilder aus dem Gebiet mit modernen Wohnblocks zeigten einen Trümmerberg, aus dem riesige Metallstreben ragten. Die zuständige Baufirma kündigte Belga zufolge an, alles zur Aufklärung des Unglücks zu tun.
Der belgische König Philippe besuchte am Samstagnachmittag die Unglücksstelle und liess sich unterrichten. Nach einem Bericht der "Gazette van Antwerpen" waren unter den toten und verletzten Bauarbeitern mehrere Rumänen und Portugiesen sowie mindestens zwei Ukrainer und wahrscheinlich ein Russe.
Das Stadtquartier Nieuw Zuid in der Nähe der Schelde ist ein Vorzeigeprojekt der Stadt Antwerpen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit. 2025 soll es fertig sein. In der Grundschule sollte Medienberichten zufolge ab September unterrichtet werden.