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50 Jahre Monteverdi
Liebe Macianer Horw, 2017- 11-06
Unser heutiges Thema ist Monteverdi
Ich, als Österreicher kann Euch hierzu keine Neuigkeiten bringen, nur in Erinnerung rufen, dass ihr hier in der Schweiz einen in den 60er, 70er und 80er Jahren hervorragenden Autobauer hattet. Nach seinen ambitionierten Projekten ein tolles Automuseum auf die Beine stellte und nun im Luzerner Verkehrshaus gelandet und zu bestaunen ist.
Geschichte
Während der späten 1950er und frühen 1960er Jahre baute, verkaufte und fuhr Monteverdi verschiedene Spezialanfertigungen, während er zur gleichen Zeit die Autowerkstatt seines Vaters zu einer Vertretung der Marken Ferrari, BMW und Lancia ausbaute. Monteverdi war seinerzeit der jüngste Ferrari-Händler weltweit. Kurzzeitig hatte er auch die englischen Marken Jensen, Rolls-Royce und Bentley im Angebot.
Bereits in den 1950er Jahren begann Peter Monteverdi, Fahrzeuge zu konstruieren. In erster Linie handelte es sich dabei um Rennwagen. Die ersten Modelle, die Einzelstücke waren oder eine nur begrenzte Verbreitung erfuhren, wurden unter der Bezeichnung MBM vertrieben. Abgesehen von einer Handvoll Rennwagen für die Formel Junior (und einer Ableitung nach Formel-1-Konfiguration) ist hier vor allem ein bereits 1956 entstandenes geschlossenes Coupé mit Kunststoff-Karosserie und Ford-Motor zu nennen, das angeblich in kleiner Serie hergestellt und dem ein Einzelstück als Barchetta mit OSCA-Motor zur Seite gestellt wurde. Daneben kleidete Monteverdi 1958 einen Ferrari Monza nach Entfernung der werksseitigen Karosserie mit einem selbst entworfenen Aufbau ein. Das Fahrzeug blieb ein Einzelstück. Es existierte bis in die 1990er Jahre; dann wurde es von seinem britischen Eigentümer restauriert und erhielt wieder seine anfängliche Ferrari-Karosserie.
1965 kam es zum Zerwürfnis zwischen Monteverdi und Ferrari. Peter Monteverdi beschloss daraufhin, eine Produktion von eigenen exklusiven und luxuriösen Sport- und Tourenwagen aufzubauen. In den ersten Verkaufsprospekten wurde die Marke noch MBM genannt; kurz danach wurde – angeblich auf Betreiben des Chefredakteurs der Schweizer Automobil Revue – der gewiss prestigeträchtigere Name Monteverdi als Firmenbezeichnung gewählt.
Zwischen 1967 und 1984 produzierte Monteverdi insgesamt acht verschiedene Fahrzeugtypen mit zumeist diversen Abwandlungen, daneben präsentierte das Werk eine Reihe von Studien und Prototypen.
Monteverdi gab die Produktion von Personenwagen 1984, nach manchen Quellen 1987 auf. Obwohl in den darauf folgenden Jahren einige weitere Modelle geplant und in einigen Fällen auch Prototypen gebaut wurden – beispielsweise eine veredelte Version eines Ford Granada II –, erreichte kein Fahrzeug mehr die Produktion. Das Werk wurde in ein Museum umgestaltet, die 1985 eröffnete Monteverdi Car Collection in Binningen. Zunächst zeigte das Museum neben einigen Monteverdi-Modellen auch andere Klassiker, darunter einige Iso Rivolta Grifo. Letztere wurden allerdings um das Jahr 1990 verkauft, woraufhin sich das Monteverdi-Museum ausschliesslich mit Fahrzeugen der eigenen Marke beschäftigte. Peter Monteverdi kaufte in dieser Zeit viele seiner Autos zurück, und heute findet sich von jedem Fahrzeugtyp, den Monteverdi jemals hergestellt hat, mindestens ein Exemplar in dem Museum.
1990 kehrte Peter Monteverdi in die Öffentlichkeit zurück, indem er kurzfristig einen Rennstall in der Formel 1 betrieb. Die technischen Reste dieser Unternehmung wurden für ein letztes Auto, den Monteverdi Hai 650 F1 verwendet, einen Sportwagen mit Formel-1-Komponenten und ohne Strassenzulassung.
Die Automobile Monteverdi AG existiert heute noch als Firma in Basel; Inhaber ist Peter Monteverdis langjähriger Lebensgefährte Paul Berger. Seit 2013 gibt es Berichte über ein Comeback der Marke. Danach plant Berger ein neues Fahrzeug mit dem Markennamen Monteverdi, das anlässlich des 50. Jubiläums der Marke auf dem Genfer Automobilsalon 2017 vorgestellt werden soll.[1] Das Museum in Binningen hingegen wird auf Ende 2016 geschlossen. Ein Teil der Fahrzeuge wird künftig im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern gezeigt.
Soviel zur Geschichte der Automarke Monteverdi.
Nachzulesen in Wikipedia, die freie Enzyklopädie
Formel1:
In der F1 steht der neue und zugleich auch alte Marken-, wie auch Fahrer-Weltmeister fest.
Am Beginn der Saison sah es fast so aus als hätte Ferrari den Vorsprung von Mercedes wettgemacht und hat den Deutschen gehörig Dampf gemacht. Doch zur Mitte der Saison ist die alte Ordnung durch Mercedes wieder hergestellt worden. Red Bull konnte seinerseits wieder ein paar Lorbeeren ernten und zwischen-zeitlich ihr können mit dem doch unterlegenem Renault-Motoren zeigen und reichlich Punkte einheimsen. Ferrari hat die Hausaufgaben eben nicht konsequent durchgezogen und so ist Mercedes wieder zum Mass aller Dinge geworden. Das Vierte Mal en Suite. Gratulation meinerseits und unseres Clubs, auch wenn`s keiner von den Grossen wahrnehmen wird.
News: Aston Martin/Red Bull?? ab 2021 ?? Was ist da dran??
Wer hat den G.P. von Mexiko gesehen? War ein toller Grand Prix. Weiter so, dann macht zusehen wieder spass.
WEC:
Keine klaren Neuigkeiten bezüglich der neuen Saison.
Nach dem Audi-Ausstieg aus der LMP1, löste das Team Joest einen neuen Auftrag von Mazda. Joest soll das DPi-Programm der Japaner in der IMSA endlich voranbringen. Für 2018 wird ein nahezu komplett neues Fahrzeug erwartet.
In der LMP2 Wertung ist Rebellion (das CH-Team) in der Gesamtwertung mit nur 15 Punkten Rückstand hinter Jacky Chan DC Racing an 2. Stelle. Nach 7 von 9 Umläufen.
In der LMGT Pro führt AF Corse #51 auf Ferrari mit 16 Punkten vor dem Porsche #91 aus dem Porsche GT Team.
Bei den LMGT Am ist es noch knapper. Da führt Clearwater Racing #61 mit nur 2 Pünktchen vor Dempsey Proton Racing #77 auf Porsche und Aston Martin Racing #98 ein weiteres Pünktchen dahinter auf Rag 3. Spannung pur für die letzten 2 Rennen.
Zu den Börsendaten:
2017-11-11 Auvenier Salle polyvalente 09.00 – 16.00 Uhr
Neuhausen/Rheinfall Rhyfallhalle 10.00 – 15.00 Uhr
2017-11-12 Buchs/ SG Mehrzweckhalle BZB 10.00 – 15.00 Uhr
2017-11-25 Zofingen AG Im BZZ Mehrzweckhalle ZU25 10.00 – 15.00 Uhr
2017-11-26 Zürich Schützenhaus Albisgüetli 10.00 – 15.00 Uhr
2017-12-17 Luzern Verkehrshaus 11.00 – 16.00 Uhr
2017-12-29 Wettingen Sportzentrum Tägerhard 10.00 – 15.00 Uhr
Der nächste Höck ist unser jährlich stattfindender Chlaus-Höck. Diesmal wieder in der Eule hier in Horw. Am 25. November um 19.00 Uhr. Mit Chind und Chegel oder so ähnlich.
Und dann sehen wir uns wieder am 9. Januar 2018 auch wieder hier in der Eule im neuen Jahr zur gewohnten Zeit.
Nun wieder zu den üblichen Tätigkeiten: Klatsch, Tratsch und Fachsimpeleien.