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"Wir hoffen, dass wir diesen Schwung beibehalten können, der beiden Seiten dient." Auf Fragen nach Trump, der China in einem Buch als "unseren Feind" beschrieben hatte, sagte Lu Kang, US-Präsidenten hätten im Wahlkampf wiederholt rhetorische Kommentare abgegeben, die China eher nicht kommentieren wolle. "Wir konzentrieren uns auf die Politik, nachdem sie ihr Amt übernommen haben."
Zum Wirbel um Äusserungen des Trump-Beraters Steve Bannon vom März 2016, wonach die USA in fünf oder zehn Jahren "ohne Zweifel" im Südchinesischen Meer in einen Krieg gegen China ziehen würden, äusserte sich der Sprecher nur ausweichend. Er bekräftigte die Territorialansprüche und wies darauf hin, dass sich China mit Staaten in der Region für Frieden und Stabilität einsetze. "Wir hoffen, Länder von ausserhalb respektieren die Bemühungen."
In der Ungewissheit über die künftigen Beziehungen zwischen den beiden grössten Wirtschaftsnationen sorgt ein Video der Enkelin von Trump, die auf Chinesisch ein Lied zum chinesischen Neujahrsfest singt, für positive Reaktionen in Chinas Internet. Dass aber nur seine Tochter Ivanka dem chinesischen Volk ihre Neujahrsgrüsse übermittelt, ohne dass der neue US-Präsident wie seine Vorgänger persönlich gratulierte, löste Sorgen über die Beziehung aus, wie die "Global Times" titelte.
Ivanka Trump und die fünfjährige Arabella, die Chinesisch lernt, hatten schon den Neujahrsempfang in Chinas Botschaft in Washington besucht. "Ivanka ist nicht ihr Vater. Zumindest sie und ihre Tochter meinen es gut", meinte ein Internetnutzer. Ein anderer fand: "Damit lassen sich seine verletzenden Worte gegenüber China nicht gutmachen."/lw/DP/fbr
(AWP)