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Um den inländischen Markt bereits im Frühjahr mit Gemüse beliefern zu können und um bei gewissen Gemüsearten die Risiken des Freilandanbaus zu umgehen, wird Gemüse teilweise in Gewächshäusern angebaut. Nur dank diesen, zum Teil beheizbaren Folien- oder Glashäusern, ist es möglich im Winter Schweizer Nüsslisalat geniessen zu können. Bei den Gewächshäusern wird zwischen solchen mit einem festen Fundament und solchen ohne festes Fundament unterschieden. In Gewächshäusern werden nur besonders sensible Gemüsearten angebaut wie etwa Tomaten, Gurken oder Peperoni. Ausser dem Schutz vor Regen und Kälte bietet ein Gewächshaus den Vorteil, dass das Gemüse schneller reift. Gegenüber dem Freilandanbau kann zum Beispiel eine Tomate rund einen Monat früher geerntet werden. Für den Anbau von Gemüse wie Karotten oder Zwiebeln ist die Errichtung eines Gewächshauses aber unrentabel. Im Jahr 2004 betrug die gesamte Gewächshausfläche 916 Hektaren.