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Die Karnevalsparaden der Samba-Schulen in der Gruppe “Spezial” in São Paulo finden 2017 wie folgt statt:
Freitag, 24./25. Februar und Samstag, 25./26. Februar
Folgende Schulen paradieren vom 24./25. Februar und Samstag, 25./26. Februar um den Titel:
- Unidos de Vila Maria
- Águia de Ouro
- Rosas de Ouro
- Nenê de Vila Matilde
- Gaviões da Fiel
- Acadêmicos do Tatuapé
- Unidos do Peruche
- Império de Casa Verde
- Acadêmicos do Tucuruvi
- Mocidade Alegre
- Vai-Vai
- Dragões da Real
- Mancha Verde
- Tom Maior
Aufgestiegen von der Grupo Acesso sind für 2017
Abgestiegen in die Grupo de Acesso sind für 2017
Nachrichten vom Karneval aus São Paulo
Regeländerung bei der Bewertung
Für den Karneval in diesem Jahr 2014 ist die bedeutendste Veränderung eine Reduzierung der Anzahl der Juroren – nämlich von fünf auf vier für jede Kategorie. Die niedrigste Note wird eliminiert. Für die Bewertung werden die folgenden Kategorien – in derselben Reihenfolge – benotet:
Percussion – Harmonie – Evolution – Themen-Samba – Mestre-Sala und Porta-Bandeira – Front-Kommission – Allegorie – Thema und Kostüme.
Die Noten liegen zwischen acht (8) und zehn (10), mit einer Dezimalstelle. Das Strafsystem, ähnlich wie im Strassenverkehr, bewertet leichte, mittlere und schwere Verfehlungen. Was die Zeitmessung betrifft, so verliert die Schule ein Zehntel für jede Minute, die überzogen oder die festgesetzte Zeit unterschritten hat – Minimum 55 Minuten und als Maximum 65 Minuten.
Die Mindestanzahl der Teilnehmer einer Schule liegt bei 2.000, mit einem Zehntel Abzug für jede fünf fehlenden Personen. Die Ala der Baianas muss mindestens 50 Teilnehmerinnen beinhalten. Wappen von Fussball-Clubs und Werbung – unterschwellig oder explizit – ist untersagt.
Wenn sich ein Verein durch eine ihm gegebene Note benachteiligt fühlt, kann er von seinem Veto-Recht bei der Jury Gebrauch machen, mittels Argumenten, die auf Beweisen basieren. Der Veto-Prozess ist erst dann abgeschlossen, nachdem das Komitee der “Liga Independente das Escolas de Samba (Liesa)“ seine Beurteilung des Vetos abgegeben hat.
Die fünf besten Schulen der “Grupo Especial”, neben dem Champion und Vize der Aufsteiger-Gruppe, gestalten die “Parade der Champions” am Abend des Samstags (08.03) und in der Nacht zum Sonntag (09.03.).
“Samba-Fabrik“ in São Paulo wird realisiert
Im Februar 2012 wurde bekannt, dass der Verwirklichung “Der “Samba-Fabrik“ nichts mehr im Wege steht. Der Komplex wird 14 Schuppen für die Samba-Schulen der “Grupo Especial“ bekommen, ausserdem ein Zentrum für Recycling und ein administratives Gebäude. Insgesamt hat das Baugelände eine Fläche von 63.000 Quadratmeter und befindet sich in der Avenida Doutor Abraão Ribeiro, Ecke Marginal Tietê, in der Nähe des Sambódroms. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf 124 Millionen Reais, und die Bauarbeiten werden 18 Monate in Anspruch nehmen.
Man erwartet, dass in der “Fábrica do Samba“ nach ihrer Eröffnung zirka 2.800 Personen zirkulieren werden. Das Projekt sieht die Schaffung von 120 Parkplätzen vor. Zirka 250 Personen werden in den Räumlichkeiten während des Jahres arbeiten. Und während der Wochen vor den Paraden ist eine Anstellung von bis zu 2.300 Dienstleistern vorgesehen.
Das Projekt sieht ausserdem den Bau eines “Schulungs-Schuppens“ vor, der für Kurse, Events und Ausstellungen benutzt werden kann. Ziel der Stadtverwaltung ist es, aus der “Fabrik“ eine touristische Destination in Verbindung mit dem paulistanischen Karneval zu machen.
Sambódromo von São Paulo erstmalig seit 1991 renoviert
Nach 17 Jahren wurde ab Dezember 2007 erstmalig das Sambódromo von Anhembi in São Paulo renoviert, wie die Tourismusbehörde der Millionenmetropole mitteilte. Die Kosten für die Ausbesserungen und Umbauten liegen bei rund 1.1 Millionen Euro.
Die “Passarela Adoniran Barbosa”, wie das Sambódromo offiziell heisst, verfügt über eine 530 Meter lange Paradestrecke. In den vergangenen Jahren beschwerten sich immer häufiger die Sambaschulen über Risse im Betonboden sowie über den extrem glatten Untergrund. Nun wurden die Risse verschlossen sowie der Boden der Sambapiste aufgeraut und mit einer Spezialfarbe gestrichen, um für die tausenden Tänzer die Rutschgefahr zu minimieren. Auch Teile der Stehplatztribünen wurden neu gestrichen.
Daneben wurden die Lautsprecherboxen an der Strecke um 1.50 Meter zurückgesetzt, um den Zuschauern eine bessere Sicht zu gewährleisten. In einem Sektor wurde zudem der seitliche Graben zwischen Zuschauerplätzen und der Paradestrecke verschlossen und der Boden in der Höhe angeglichen. Bis zum Carnaval im kommenden Jahr sollen diese Massnahmen in allen Sektoren durchgeführt werden.
Als weitere Umbaumassnahme wurde der Eingangsbereich der Arena im Sektor I um 10 Meter verbreitert. Auch wurden nun Rampen installiert, um Rollstuhlfahrern den Zugang zu erleichtern. Ab dem Karneval 2009 sind diese Massnahmen auch an den anderen Zugängen umgesetzt worden.
Der Sambódromo von São Paulo hat eine Gesamtkapazität von 30.000 Personen und besitzt ausser Tribünenplätzen und so genannten “Camarotes“ (das sind geschlossene Separés für bis zu 25 Personen), auch Tische und Stühle direkt an der Paradepiste. Die Preise bewegen sich zwischen R$ 70.00 (zirka 30.00 Euro) – für einen Platz auf der Tribüne der Sektoren 9 und 10 – bis zu R$ 28.000.00 für ein “Camarote“ für 25 Personen, inklusive Bedienung.
Die Parade der Gruppe “Acesso“ findet am Sonntag statt – deren Preise liegen zwischen R$ 20.00 und R$ 2.800.00 (zirka 1.220.00 Euro).