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3 Arten Ihre Sprachkenntnisse anzugeben
Eine oder mehrere Fremdsprachen zu beherrschen, bringt Ihnen viele Vorteile. Denn dadurch können Sie sich nicht nur in einem fremden Land verständigen oder Ihre Freunde beeindrucken. Es hält zudem Ihr Gedächtnis auf Trab. Doch der vielleicht wichtigste Punkt an Fremdsprachen ist, dass Sie sich auf dem Arbeitsmarkt attraktiv machen. Deswegen ist es essenziell, Ihre Sprachkenntnisse korrekt im Lebenslauf anzugeben.
1. Möglichkeit: Selbsteinschätzung
Die wohl am häufigsten verwendete Methode ist die Kategorisierung in Worten. Jedoch ist und bleibt es eine Selbsteinschätzung. Das hat den Nachteil, dass jeder etwas anderes unter dem angegebenen Niveau versteht. So auch die Firmen, die diese Angaben in ihren Stellenausschreibungen nutzen. Doch wie kann man seine Sprachkenntnisse nun unterteilen?
- Grundkenntnisse: Über Grundkenntnisse verfügen Sie, wenn Sie die elementaren Wörter des täglichen Gebrauchs verstehen. Sie können dies angeben, wenn Sie eine Sprache beispielsweise in der Schule gelernt haben und diese Fremdsprache im Urlaub anwenden, sie ansonsten aber nicht brauchen.
- Gute Fremdsprachenkenntnisse: Guten Fremdsprachenkenntnisse weisen Sie auf, wenn Sie konversationssicher sind. Sprich, Sie können sich in einer fremden Sprache unterhalten. Dabei dürfen Sie Fehler machen.
- Sehr gute Fremdsprachenkenntnisse: Wenn Sie eine Fremdsprache fliessend sprechen können, verfügen Sie über sehr gute Kenntnisse. Fachbezogene Diskussionen mit Muttersprachlern sind für Sie kein Problem, denn Sie verstehen auch komplexe Unterhaltungen.
- Verhandlungssicher: Bei diesem Sprachniveau sind Ihre Kenntnisse fast auf Höhe der Muttersprache und Sie sind vermutlich mit der Fremdsprache aufgewachsen. Die Sprache bereitet Ihnen deswegen keinerlei Probleme.
- Muttersprache: Wenn Sie im Lebenslauf Ihre Sprachkenntnisse als Muttersprache angeben, sind Sie tatsächlich mit der Sprache aufgewachsen und sprechen diese seit Ihrer Kindheit täglich. Sie beherrschen die Sprache im Schlaf und verstehen auch komplexe Themen mühelos.
2. Möglichkeit: nach europäischem Referenzrahmen
Der Gemeinsame Europäischen Referenzrahmen regelt die Fremdsprachenkenntnisse mithilfe von Buchstaben und Zahlen.
Elementare Sprachkenntnisse
- A1: Sie verstehen einfache Fragen und können diese beantworten.
- A2: Es ist Ihnen möglich, sich in vertrauten Situationen zu verständigen.
Selbstständige Sprachkenntnisse
- B1: Sie können sich in so ziemlich jeder Alltagssituation verständigen.
- B2: Spontane Äusserungen über Ihre Meinung beherrschen Sie problemlos.
Kompetente Sprachkenntnisse
- C1: Sie beherrschen die Sprache fliessend und praktisch ohne Fehler.
- C2: Sie können die Sprache in allen Situationen fehlerfrei anwenden.
3. Möglichkeit: mit Zertifikaten
Zertifikate werden in jeder Bewerbungsmappe gerne gesehen. Wenn Sie also über welche verfügen, sollten Sie diese unbedingt angeben. Bei Fremdsprachen gibt es folgende Prüfungen und Diplome, die Sie erreichen können:
Englisch
- Cambridge Certificate
- GMAT
- IELTS
- LCCI-Test
- TELC
- TOEFL
- TOEIC-Test
Deutsch
- Das deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz
- Das Deutsch Zertifikat des Goethe Instituts
- TELC Deutsch
Französisch
- DELF / DALF
- TELC Französisch
- DFP / DFA
Spanisch
- DELE
- TELC Spanisch
- DIE
- Zertifikate der spanischen Handelskammern