Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03658.jsonl.gz/1534

Sayako Kusaka
Peter Bruns

Duo Violine und Cello
Die japanische erste Konzertmeisterin des Konzerthausorchesters Berlin (ehemals Berliner Sinfonie-Orchester) musiziert mit dem bekannten deutschen Cellisten, Peter Bruns. Wir sind auf ein aussergewöhnliches Konzert gespannt. Peter Bruns spielt auf einem Cello von Carlo Tononi, Venedig 1730, das sich im Besitz des legendären spanischen Cellisten Pablo Casals befand.
Alessandro Rolla (1757-1841)
Duetto per Violino e Violoncello
Ervín Schulhoff (1894-1942)
Duo für Violine und Violoncello (1925)
Maurice Ravel (1875-1937)
Sonate pour Violon et Violoncelle

|| Samstag, 12. Mai 2012

17:00 Apéro
17:30 Konzert
anschliessend auf Wunsch Abendessen
Konzertkarten erhalten sie hier: Tickets

Informationen über die Künstler:
Sayako Kusaka,
ist seit März 2008 Erste Konzertmeisterin des Konzerthausorchesters Berlin (ehemals BSO). Erfahrung als Konzertmeisterin hatte sie bereits jahrelang beim internationalen Kammerorchester „I Palpiti“ gesammelt; seit 2009 leitet sie auch das Berliner „Konzerthaus Kammerorchester“.
1979 in Japan geboren, begann sie ihre musikalische Ausbildung in Tokyo. Ihre Lehrer waren Takashi Shimizu (Tokyo), Eduard Schmieder (Dallas) und Rainer Kussmaul (Freiburg).
Zahlreiche Preise wurden ihr seit 1997 verliehen, darunter der Preis des Verbandes der Kritiker Japans 2005 als „Bester Musiker des Jahres“ und 2009 der hochbegehrte „Idemitsu Musik Preis“. Zwischen 1995 und 2002 hat Sayako Kusaka bei internationalen Wettbewerben teilgenommen und Preise errungen, so beim Pablo-de-Sarasate-Violinwettbewerb, beim finnischen Jean-Sibelius-Wettbewerb und beim Japan-Musik-Wettbewerb ( 2000 – Erster Preis ). Eine Silberne Medaille und den Preis für die beste Interpretation der Capricen verlieh ihr der italienische Wettbewerb „Premio Paganini“. Schließlich wurde sie beim 21. Internationalen Rodolfo Lipizer Violinwett-bewerb in Italien 2002 mit dem Ersten Preis und mit sieben Höchstauszeichnungen (hierunter Bach, Mozart und Zeitgenössische Musik) geehrt.
Solistische Auftritte mit: Konzerthausorchester Berlin, Ostbottnisches Kammerorchester, Kammerorchester Berlin, Kirov Staatsorchester, Bacau Philharmonic, Ecuador Baroque Kammerorchester, Tokyo Philharmonic, Tokyo Symphony, Osaka Philharmonic, Japan Philharmonic, Tokyo City Philharmonic, Kyoto Symphony, New Japan Symphony, Kansai Philharmonic, Kyoto Philharmonic, Sendai Symphony, Meadows Symphony und der Kremerata Baltica beim Lockenhaus-Fest 2010.
Mit dem Kammerorchester „I Palpiti“ hatte sie zwischen 2001 und 2007 solistische Auftritte u.a. in Philadelphia, in der New Yorker Carnegie Hall und in Los Angeles.
Ihr Repertoire reicht von Bach und Biber bis hin zu Werken von Bernd Alois Zimmermann und Heinz Holliger. Besonders gern widmet sie sich dem Kammermusikspiel in unterschiedlichen Besetzungen.
In Japan hat sie CDs mit Solosonaten von Bartók, J.S. Bach und B.A. Zimmermann, wie auch Schumanns d-moll-Violinsonate, gemeinsam mit Bruno Canino, vorgelegt. Zahlreiche ihrer Soloabende in Japan, in den USA und in Europa -hierunter Bartóks Solosonate in Berlin- wurden von Rundfunkanstalten aufgezeichnet und übertragen.
Sayako Kusaka spielt eine Geige von Joannes Franciscus Pressenda (Torino) aus dem Jahre 1822. Sie interessiert sich in besonderem Masse für Architektur und Malerei.
Peter Bruns,
Der Cellist Peter Bruns hat sich in der internationalen Musikwelt einen ausgezeichneten Namen als einer der führenden deutschen Cellisten machen können. Über seine CD-Aufnahme der 6 Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach urteilte die amerikanische Zeitschrift ´Early Music Review´: "Das ist eine der besten CD-Aufnahmen des Jahres - vielleicht sogar des Jahrzehnts. ... Was wir hier vorfinden, kommt unter den ´authentischen´ Aufführungen der letzten Zeit Casals am nächsten."
In Berlin geboren, entschied sich Peter Bruns nach mehreren Instrumenten im Alter von neun Jahren für den Cellounterricht. Nach seinem Studium bei Prof. Peter Vogler an der Berliner Hochschule für Musik "Hanns Eisler" war er neben solistischen Engagements Erster Konzertmeister Violoncello der Sächsischen Staatskapelle Dresden und mehrere Sommer Erster Solocellist des Bayreuther Festspielorchesters.
Von 1998 bis 2005 hatte Peter Bruns eine Professur für Violoncello an der Musikhochschule in Dresden inne und ist 2005 in gleicher Position an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig engagiert.
Konzertreisen als Solist führten Peter Bruns in die Länder Europas, nach Israel, Asien, Nord- und Südamerika. So war er u.a. Solist der Staatskapelle Dresden unter Giuseppe Sinopoli auf Tourneen nach Japan und Hong Kong sowie nach Italien. Höhepunkte der letzten Jahre waren u.a. Solokonzerte und Soloabende in der Berliner Philharmonie, in der New Yorker Carnegie Hall, der Londoner Wigmore Hall, im Pariser Auditorium Les Halles, in der Semperoper Dresden, im Leipziger Gewandhaus, im Berliner Konzerthaus, in der Tokyo Metropolitan Art Space Hall, im Verdi-Saal Mailand, bei den Festivals in Kuhmo, Prussia Cove, St. Prée, Ambronay, Bergen, Schwetzingen, bei den Berliner Festspielen, den Dresdner Musikfestspielen, dem Budapester Frühling und der Schubertiade Feldkirch.
Die Auseinandersetzung mit der Musiksprache und dem Instrumentarium der verschiedenen Stilepochen führte zu einer engen Zusammenarbeit mit renommierten Ensembles auf diesem Gebiet, insbesondere mit der Akademie für Alte Musik Berlin, die Peter Bruns bei CD-Produktionen und bei Konzerten begleitete, so bei Festivals in Bergen/Norwegen, in Belgien, Holland, beim Köthener Bachfest, bei den Regensburger Tagen für Alte Musik, im Berliner Konzerthaus, in der Londoner Wigmore Hall und bei anderen großen Konzertreihen.
1990 gründete Peter Bruns mit Kai Vogler/Violine und Roglit Ishay/Klavier das Dresdner Klaviertrio. Neben einer regen Konzerttätigkeit in den deutschen Musikzentren führten Tourneen das Ensemble nach ganz Europa. Von 1993 bis 2000 war Peter Bruns darüber hinaus einer der künstlerischen Leiter des Kammermusikfestivals Schloss Moritzburg.
Neben zahlreichen Rundfunkaufnahmen hat Peter Bruns eine Reihe von preisgekrönten CD-Aufnahmen eingespielt, u.a. die Brahms-Sonaten (1997, Gramophon Choice of the Year), die Sechs Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach, das Gesamtwerk für Violoncello und Klavier von Gabriel Fauré (Telerama ffff), des weiteren das Gesamtwerk für Cello und Klavier von Ernest Bloch (FF Reference Recording und Telerama ffff) und 2001 bei Harmonia Mundi das Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Konzert in a-moll mit der Akademie für Alte Musik Berlin (2001, Cannes Classical Award für "Best CD of the year"). 2003 erschien die Gesamteinspielung der Schumann-Stücke und der Schubertschen Arpeggione-Sonate und 2005 das Gesamtwerk Antonin Dvoraks für Violoncello und Orchester gemeinsam mit der renommierten Dresdner Staatskapelle.
Peter Bruns spielt auf einem Cello von Carlo Tononi, Venedig 1730, das sich im Besitz des legendären spanischen Cellisten Pablo Casals befand.