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Bereits im ersten Quartal hatte der niederländische Siemens-Healthineers-Konkurrent für die US-Rechtsstreitigkeiten 575 Millionen Euro zurückgelegt. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Verweis auf mit der Sache vertraute Personen berichtete, belaufen sich die Vergleichszahlungen auf mindestens 479 Millionen US-Dollar (447 Mio Euro). Wenn sich weitere Kläger anschliessen, könne die Summe noch steigen. Philips zufolge werden die Zahlungen frühstens im ersten Quartal nächsten Jahres fällig. Das zuständige Gericht müsse dem Vergleich noch zustimmen
Philips hatte weltweit rund 5,5 Millionen Beatmungsgeräte zurückrufen müssen. In den betroffenen Geräten wurde ein Dämmschaumstoff verarbeitet, von dem sich Partikel lösten. Der darin verwendete Schaumstoff steht im Verdacht, im Laufe der Zeit giftig zu werden. Neben den Rückstellungen von 575 Millionen aus dem ersten Quartal hatte das Unternehmen rund eine Milliarde Euro für den Rückruf eingeplant.
Die aktuelle Regelung beinhaltet keine Einigung mit Klägern, die einen Ausgleich für Gesundheitsschäden durch die Nutzung der Geräte oder eine medizinische Überwachung wollen. Diese weist Philips zurück./jcf/mis/jha/
(AWP)