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Kristoffersen hatte nach dem ersten Lauf als Dritter 1,1 Sekunden hinter Felix Neureuther gelegen. Der Deutsche, der nach dem ersten Lauf das Klassement angeführt hatte, schied nach einem Einfädler aus.
Kristoffersen siegte zum sechsten Mal im siebenten Slalom des Winters. Insgesamt ist der Norweger bei zehn Siegen angelangt, im Slalom war es der neunte. In Schladming hatte er vor zwei Jahren seine Siegpremiere gefeiert.
Marcel Hirscher verdiente sich Platz 2 mit einer furiosen Aufholjagd. Der Salzburger schien nach dem ersten Lauf aus der Entscheidung gefallen zu sein. Ihm wurde auf seiner ersten Fahrt die beschlagene Brille zum Verhängnis. Grund dafür war die falsche Montage des Glases. Der dafür zuständige Servicemann vertauschte versehentlich die Innen- und die Aussenseite. Hirscher büsste mit dem “Blindflug” über zweieinhalb Sekunden auf Neureuther ein, was lediglich zu Zwischenrang 22 reichte. Doch im zweiten Lauf machte der Salzburger mit Laufbestzeit gleich 20 Plätze gut.
Zwei Tage, nachdem im Slalom in Kitzbühel kein Schweizer im Schlussklassement aufgeschienen war, vermochten die Fahrer von Swiss-Ski erneut nicht zu überzeugen. Bestklassierter war Daniel Yule als Dreizehnter. Ramon Zenhäusern wurde Siebzehnter. Luca Aerni schied im zweiten Durchgang aus, nachdem er im ersten Lauf Platz 23 eingenommen hatte.
Marc Gini, Marc Rochat und Markus Vogel verpassten wie der Liechtensteiner Marco Pfiffner die Qualifikation für den zweiten Durchgang, Bernhard Niederberger und Reto Schmidiger schieden schon im ersten Lauf aus.
(SDA)