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Teams mit je 5 bis 8 Spielern besammeln sich bei einem Startplatz, der sich je rund 10 m entfernt von einem möglichst stabilen Fixierpunkt befindet, an dem ein Bändeli auf einer Höhe von etwa 30 cm ab Boden eingeschlauft werden kann (Stange, Geländer, Sprossenwand, evtl. gut verankerter Malstab). Jeder Spieler erhält ein Bändeli.
Nach dem Startsignal rennt der erste Spieler jedes Teams zum Fixierpunkt, befestigt sein Bändeli, rennt zurück und klatscht beim zweiten Spieler ab. Dieser rennt los, schlauft sein Bändeli ins schon fixierte Bändeli des ersten Spielers ein, rennt zurück, klatscht beim dritten Spieler ab usw. Der letzte Spieler zieht das Bändeli nach dem Einschlaufen über das linke Bein bis zum Oberschenkel hoch. Alle anderen Spieler des Teams kriechen dreimal unter der Bändelikette durch und rennen zurück zum Start. Danach löst der Spieler sein Bändeli, rennt zurück, klatscht ab. Der Zweitletzte holt sein Bändeli usw. Es gewinnt das Team, das zuerst alle Bändeli zurückgebracht hat. Ein Team wird bei der Bildung gedopt, indem es aus möglichst «kleinen» Spielern mit einem einzigen grossen «Bändelihalter» gebildet wird, sodass dieses Team rascher unter der Bändelikette durchkriechen kann.
Zeit
10 Minuten
Material
Pro Spieler 1 Bändeli
Reflexion
Gesamtgruppe versammeln. Sieger und Betrug bekannt geben. Hat das gedopte Team gewonnen? Hat sich die ungerechte Teamzusammensetzung «gelohnt»?
Fragen
- Hat das gedopte Team (zu Recht) gewonnen?
- Kann es sich über den Sieg freuen?
- Erkennt ihr einen Zusammenhang mit einem der Commitments von «cool and clean»?
Hauptaussagen
- Ein rechtmässiger Sieger lässt sich nur ermitteln, wenn für alle Wettkämpfer die gleichen Regeln gelten.
- Über einen unrechtmässig erzielten Sieg kann man sich nicht freuen.
- Doping ist Verrat am Sport und muss geahndet werden.