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Rund eineinhalb Stunden benötigte Medwedew im Final, um seinen vierten Triumph auf Masters-1000-Ebene zu realisieren. Trotz Problemen mit dem eigenen Aufschlag - Medwedew brachte 50 Prozent der ersten Aufschläge ins Feld - war der Ausgang des Matches nur in der Startphase offen.
Beim Stand von 2:1 und 40:0 im ersten Satz erspielte sich Opelka bei Aufschlag Medwedew drei Breakchancen, die der Russe mit Hilfe seines zwischenzeitlich funktionierenden Services alle abwehrte. Im nächsten Aufschlagspiel des 23-jährigen Amerikaner schaffte schliesslich Medwedew den im ersten Satz entscheidenden Durchbruch. «Ich hatte frühe Breakchancen, glaube aber nicht, dass ein Break etwas geändert hätte. Er war in so vielen meiner Aufschlagspiele drin», sagte Opelka nach seiner missglückten Finalpremiere an einem Masters-1000-Turnier.
Medwedew, die Nummer 2 der Welt, weiss auf dieser Stufe derweil weiter zu überzeugen. In seinem fünften Final eines Masters-1000-Turniers sicherte er sich den vierten Titel. In Toronto trat er mit dem Titelgewinn in die Fussstapfen von Marat Safin, der das Turnier im Jahr 2000 als letzter Russe gewinnen konnte.