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Der Maskenverein besteht ausschliesslich aus Knaben und Männern, die vor allem am "Güdismontag" tänzelnd durch Rothenthurm ziehen.
Eine Verwandtschaft zu anderen Masken im Kanton Schwyz ist bei den "Tirolern" aus Rothenthurm zu erkennen, etwa zu den "Märchler Rölli" oder zum "Blätz" in Schwyz oder Steinen, doch handelt es sich um eigenständige Masken, die ihren Ursprung im Tirol haben. Ihr Vorbild dürften die weit herumbekannten "Roller" aus Imst/Tirol sein. Zur Fasnachtszeit wurden schon 1882 im nahen Schwyz und Einsiedeln Tiroler-Narrenkleider gesehen und schon vorher gab es Theateraufführungen des "Andreas Hofer-Spiels". Zurück blieben die "Tiroler", die vor allem in Rothenthurm zu finden sind, aber in ähnlicher Form auch in Einsiedeln und Unterägeri ZG, zu erblicken sind.
Der Maskenverein besteht ausschliesslich aus Knaben und Männern, die vor allem am "Güdismontag" tänzelnd durch Rothenthurm ziehen, wo der Brauch in schönster Blüte steht. Die "Tiroler" sind mit einer Bergamasker-Wachslarve vermummt, tragen Samt-Kniehosen in grün, rot oder blau, weisse Kniesocken und schwarze Schnürschuhe. Dazu ein blütenweisses Hemd und einen Lodenhut. Vom Aussehen und der Gangart her, ist die Verwandtschaft mit dem Tirol unverkennbar. Das Prunkstück ist der schräg über Achsel und Hüfte getragene Schellengurt, der nicht weniger als 12 Kilo schwer ist und aus 48 Kreuzrollen besteht. Der Buselbesen aus Schilfblüten vervollständigen die Kostümierung.