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Hurrikan Gert bewegt sich momentan vor der US-Ostküste nach Norden und schwächt sich langsam zu einem tropischen Sturm ab. Die zwei wichtigen globalen Wettermodelle, das amerikanische GFS- und das europäische ECMWF-Modell, zeigen einheitlich, dass sich dieser Ex-Hurrikan übers Wochenende zu einem ausgeprägten Tiefdrucksystem über dem Nordatlantik weiterentwickelt und sich in Richtung Europa bewegt.
Auswirkung auf das Schweizer Wetter
Nach dem amerikanischen Modell zieht am Dienstag dieses Tiefdruckgebiet über Dänemark und bewirkt in der Schweiz eher kühles und nasses Wetter. Gleichzeitig lässt das europäische Modell das Sturmsystem weiter über dem Nordatlantik liegen. Die Folge davon wäre Hochdruckwetter in der Schweiz mit warmen Luftmassen aus dem Süden.
Das Problem der Modelle
Wettermodelle tun sich bei der exakten Vorhersage der Zugbahn eines Hurrikans oft ziemlich schwer. Der Grund liegt an den riesigen Energiemengen, die mit einem Hurrikan verbunden sind. Kleinste Änderungen in den atmosphärischen Bedingungen haben dementsprechend einen grossen Einfluss auf die weitere Zugbahn.