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Der geologische Untergrund im Emmental entstand vor rund sieben Millionen Jahren. Die Ur-Aare, die aus dem Raum des heutigen Simplonpasses herkommend über das Grimsel- und Brüniggebiet floss und in der Gegend des Entlebuchs in den Trog des Mittellandes ausmündete, schüttete den Napf als riesiges Delta auf. Im Verlaufe der Jahrmillionen verdichtete sich das Geschiebe zu Nagelfluh. Die Landschaft des Emmentals wurde durch Gletscher, Flüsse und Bäche modelliert. Während der mächtigsten Eiszeit (Riss-Eiszeit) bedeckten der Rhonegletscher und der ihn am Rande begleitende Aaregletscher das Mittelland praktisch vollständig bis auf eine Höhenlage von 1200 Meter über Meer. In dieser Zeit ragte z. B. das Arnihögerli aus den Eismassen hervor. In Zeiten geringerer Ausdehnung schufen die Gletscher der Riss-Eiszeit das Tal zwischen Sumiswald und Huttwil. In der letzten Eiszeit, die erst vor 10'000 Jahren zu Ende ging, war das Napfgebiet gänzlich eisfrei. Deshalb ist die Landschaft hier stärker von Flüssen und Bächen geprägt als im Mittelland.
Quelle: z. T. Buch Amtsbezirk Trachselwald, Jürg Rettenmund
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