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"Nun will ich annehmen, daß alle bekannten Gesetze sich dem Zufall verdanken und auf anderen beruhen, die weitaus weniger streng sind und sich ihrerseits wieder dem Zufall verdanken, usw. in einem unendlichen Regreß. Je weiter wir zurückgehen, desto unbestimmter wird die Natur der Gesetze. Hierin können wir die Möglichkeit einer unbegrenzten Annäherung an eine vollständige Erklärung der Natur sehen.
Zufall ist Unbestimmtheit, Freiheit. Aber das Wirken der Freiheit mündet in strengste Gesetzesherrschaft."
Peirce, Charles Sanders. Entwurf und Zufall. In: Charles S. Peirce. Naturordnung und Zeichenprozesse. Aachen 1988. S. 123. Zit. in Koch 1994, S. 130.
Zufall ist natürlich nicht Freiheit, das Wirken der Freiheit kann niemals in strengste Gesetzesherrschaft führen. Dies ist aber eine weit verbreitete Vorstellung.