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Schon die alten Ägypter bauten ihre Pyramiden und Paläste aus Stein. Ein besseres Beispiel der Nachhaltigkeit im Massivbau gibt es nicht.
Massivbau bezeichnet – insbesondere als Massivbauweise im Bauwesen – eine Form des Tragwerks, bei dem raumabschliessende Elemente wie wände und Decken auch die statisch tragende Funktion erfüllen.
In anderer Bedeutung ist Massivbau die Bezeichnung für ein Fachgebiet, das sich mit „massiven“ Baustoffen und Materialien beschäftigt (Mauerwerk, Beton).
Massivbau dient hier als Abgrenzung zu anderen Fachgebieten wie Leichtbau und Holzbau.
Massivhäuser sind äusserst robust und langlebig.
Unter „Massivhaus“ wird üblicherweise ein Gebäude aus Mauerwerk und Beton bzw. Stahlbeton verstanden, das nach den Prinzipien der Massivbauweise erstellt ist.
Im Wohnungsbau bedeutet dies, dass die Wände im wesentlichen aus Mauerwerk, Beton oder Stahlbeton und die Decken aus Stahlbeton, Leichtbeton, Porenbeton oder Ziegeln bestehen.
Massivbauhäuser werden meist auf der Baustelle von Grund auf erstellt (man nennt dies Platzprinzip)
Bei der Baustellenfertigung (Platzprinzip) handelt es sich um ein Ablaufprinzip, bei dem die Arbeitskräfte und Produktemittel zur Baustelle gebracht werden. Dabei können auch Fertigteile z.B. für Treppen, Balkon und Decken verwendet werden.