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Im Februar/März 2010 dürfte ich bei einer Favia sp. Miterleben wie sich ein Polyp abgeschnürt hat. Dieser Vorgang ging knapp einen Monat. Die Abschnürung hat damit begonnen dass ein Polyp sich von dem Mutterstock abhob, er wuchs ein paar Millimeter höher als die restlichen Polypen. Nach ein paar Tagen bildete wuchs dieser durch die Schwerkraft nach unten gezogen langsam abwärts. Im Anschluss bildete sich ein Riss an der Oberkante des Polypen und wurde in den nächsten Tagen immer grösser. Eines Morgens lag der Ableger auf einmal auf der darunter wachsenden Echinopora lamellosa - Grosspolypigen Steinkoralle.
Der Mutterstock hat sich nach dem Abwurf des Ablegers nach ein paar Wochen an dieser Stelle geschlossen. Es ist jedoch ein Loch geblieben.
Die Favia sp. Ist in der Pflege nicht sehr schwierig, anspruchsvoll. Kommt auch mit höheren Nitrat und Phosphat Werten zu schlag. Benötig aber wie aller trotzdem gute Wasserwerte. Empfindlich
reagieren sie auf Bohr- und Fadenalgen. Sie benötigt einen nicht alt zu hellen Standort. Auf keinen Fall eine direkte Strömung, jedoch mittlere bis turbulente Strömung wird akzeptiert.
Flavia sp. lebt vom Licht und nimmt aus dem Wasser befindliche feine Teile wie Plankton. Favia sp. kann auch Kampftentakel ausbilden, die man nachts sehr schön beobachten kann.