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Die krankhafte Sucht, massenhaft Tiere zu sammeln und zu horten, ist mit dem Messie-Syndrom, Dyogenes-Syndrom verwandt und in der Psychologie als Tierhortungs-Syndrom („animal-hoarding“-Syndrom) bekannt, wobei in Extremfällen die Betroffenen Tiere gleich hundertfach sammeln.
200 Hunde, 50 Hasen, 40 Katzen oder 500 Wellensittiche werden dabei auf engstem Raum gehalten und verwahrlosen, da sie nicht richtig gefüttert werden und vermehren sie sich meist unkontrolliert.
Neugeborene Tiere, die junge Tiere werden von erwachsenen Tieren oft totgetrampelt und blieben liegen.
Dahinter verbergen sich meist menschliche (seelische) Probleme.
Studien aus den USA zeigen, dass drei Viertel der Betroffenen Frauen sind, wobei jede zweite von ihnen allein lebt.
Es kommen in der Regel mehrere Faktoren zusammen, etwa eine besonders ausgeprägte Tierliebe und oft auch eine menschliche Vereinsamung.
Vereinsamung als Hauptgrund, als Verursacher: Die Energie konzentriert sich dann mehr und mehr auf die Tiere, so dass dem Betroffenen das Ganze mehr und mehr über den Kopf wächst und es ihm schwer fällt, Grenzen zu setzen, so dass sich die Sammelleidenschaft verselbstständigt.
Die krankhaften Tiersammler, Tierhorten erkennen dabei nicht, wie schlecht es den Tieren gehe und die Wahrnehmung der eigenen Umgebung erfolgt nur noch durch einen recht engen Filter, indem unliebsame Aspekte der Realität ausgeblendet werden.