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Mit dem Abbau- und Auffüllstandort «Riedere Oberfeld Oberholz Grammert» sind wesentliche Materialtransporte verbunden. Die Ausgestaltung der Erschliessung des Standorts ist unproblematisch und schliesst direkt an das übergeordnete, kantonale Strassennetz an. Die Kantonsstrasse führt durch die beiden Ortschaften Treiten und Finsterhennen (siehe Karte), weshalb der Verkehr in beiden Dörfern wahrgenommen wird. Besondere Probleme mit dem Grubenverkehr, zum Beispiel bezüglich Verkehrssicherheit oder Schulwegen, sind keine bekannt. Das Vorhaben verursacht gegenüber heute eine Zunahme des Lastwagenverkehrs um einen Drittel, weil künftig mehr aufgefüllt wird und der Recyclingbetrieb an Bedeutung gewinnt. Der Umweltverträglichkeitsbericht geht von einem durchschnittlichen täglichen Verkehr von 129 Lastwagenfahrten aus (DTV). Davon fahren zwei Drittel der Lastwagen durch Treiten und ein Drittel der Lastwagen durch Finsterhennen.
Werkstrasse
Die sogenannte Kieswerkstrasse wird auch von den Bewohnerinnen und Bewohnern des Hinterdorfs in Finsterhennen genutzt. Für einen vollständigen Kiesabbau muss diese Kieswerkstrasse für 5–8 Jahre aufgehoben werden. Während dieser Zeit erreichen die Anwohner das Hinterdorf – wie vor dem Bau der Kieswerkstrasse – normal über die Kantonsstrasse.
Erschliessung Riedere
Die Lastwagen, welche Auffüll- und Deponiematerial zur Riedere bringen werden, fahren über die Werkstrasse der Kiesgrube. Durch den Dorfteil Schufelräbe von Treiten wird es zu keinem Zeitpunkt eine Lastwagenerschliessung geben.