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Studie «De-Risking und Entscheidungsprozesse in Schweizer Pensionskassen»
Studie «De-Risking und Entscheidungsprozesse in Schweizer Pensionskassen»
Die Studie «De-Risking und Entscheidungsprozesse in Schweizer Pensionskassen» ist eine Untersuchung mit 50 Pensionskassen und stellt einen Ausschnitt der Schweizer Pensionskassenlandschaft dar.
Im ersten Teil der Studie wird gezeigt, welche Risiken Pensionskassen abtreten und welche Risiken Geschäftsführer und Stiftungsratspräsidenten in Zukunft abtreten wollen. Im zweiten Teil wird aufgezeigt, wie Entscheidungsprozesse in Schweizer Pensionskassen ablaufen und welche Akteure dabei ausschlaggebend sind. Abschliessend werden in der Studie zukünftige Entwicklungen und Tendenzen aufgezeigt.
Die Studie beantwortet u.a. folgende Fragen:
- Wie hoch sind die finanziellen Folgen für Versicherte, die in 10 Jahren pensioniert werden?
Es wird mehrheitlich von einer mittleren Reduktion der Altersleistung um 10% ausgegangen. Bei 14% der Versicherten könnte die Reduktion der Altersleistung in 10 Jahren sogar um über 15% tiefer ausfallen.
- Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Versicherte die Pensionskasse in Zukunft selber wählen können?
Die Wahrscheinlichkeit, dass Versicherte in 10 Jahren die Kasse selber bestimmen dürfen, wird auf knapp 15% geschätzt. Diese Zahl ist relativ hoch, da eine freie Wahl der Pensionskasse zu markanten Veränderungen in der Pensionskassenlandschaft – vergleichbar mit der freien Wahl der Krankenkasse – führen würde.
- Wie viele Kassen wird es im Jahr 2022 noch geben?
Es wird erwartet, dass die Anzahl Pensionskassen bis in 10 Jahren ca. um einen Drittel reduziert wird.
- Welches Pensionierungsalter würden Vertreter seitens Pensionskassen in 10 Jahren anwenden, wenn sie Gesetzgeber wären?
Das Pensionierungsalter würden die Vertreter der Pensionskassen in 10 Jahren nur geringfügig um 2-3 Jahre erhöhen. Die Massnahme würde u.a. zu einer Sanierung der Pensionskasse führen, in dem die Verpflichtungen geringer würden.