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Hubert von Luschka
* 27. Juli 1820 in Konstanz; † 1. März 1875 in Tübingen
Hubert von Luschka, ein deutscher Anatom, ist am 27. Juli 1820 in Konstanz geboren. Seine beruflichen Ambitionen gelten zunächst der Pharmazie. Sie wechseln jedoch mit seinem Gang nach Freiburg, wo er 1841 Medizin zu studieren beginnt. Dieses Studium setzt er 1843 in Heidelberg fort, um dann nach Freiburg zurückzukehren. Luschka besteht 1844 in Karlsruhe das Staatsexamen, praktiziert anschliessend in Meersburg und promoviert 1845 in Freiburg. Hier wird er Assistent bei Georg Friedrich Ludwig Stromeyer und unternimmt wissenschaftliche Reisen nach Paris, Wien und Oberitalien. Er praktiziert auch in seiner Heimatstadt Konstanz.1849 wird von Luschka außerordentlicher Professor in Tübingen und nach der Pensionierung von Friedrich Arnold wird er zum Ordinarius und Direktor des Anatomischen Instituts ernannt. Diese Position bekleidet Hubert von Luschka bis zu seinem Tod. Hubert von Luschka gehört zu den wichtigsten Anatomen des 19. Jahrhunderts. Er zeichnet sich besonders in der makroskopischen Anatomie aus. Hubert von Luschka stirbt am 1. März 1875 in Tübingen.
Bekannt ist der Anatom Hubert von Luschka durch die Beschreibung der Unkovertebralgelenke (1958), der Aperturae laterales ventriculi quarti (Luschkae), einer der Varianten der solitären A. coronaria (1958), des aberranten Gallengangs (Luschkae), dem Luschkaschen Plexus, der Luschka Gänge und der Luschkaschen Gabelrippe
Bekannt ist Hubert von Luschka durch die Fachbegriffe Magendie's foramen, Theile's glands.
Enge wissenschaftliche Kontakte hatte Hubert von Luschka u.a. mit Georg Friedrich Ludwig Stromeyer, Friedrich Arnold.
Quellen
www.studion.uni-tuebingen.de/mediawiki/index..
http://www.whonamedit.com/doctor.cfm/2106.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Hubert_von_Luschka