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Die BA bestätigte am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda einen entsprechenden Bericht von Tagesanzeiger/Newsnetz: "Die Bundesanwaltschaft der Schweiz ist irritiert darüber, dass dem IZRS im öffentlich-rechtlichen Fernsehen eine Plattform geboten wird".
Das Strafverfahren gegen ein IZRS-Vorstandsmitglied sowie gegen unbekannt sei "wegen des Verstosses gegen das Bundesgesetz über das Verbot der Gruppierungen 'Al-Qaïda' und 'Islamischer Staat' sowie verwandter Organisationen" eingeleitet worden.
Der Auftritt in der Diskussionssendung "Anne Will" des deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders am Sonntagabend hatte in Medien und in sozialen Medien Deutschlands und der Schweiz hohe Wellen geworfen. Der ISRS vertritt in der Schweiz nur eine verschwindend kleine Minderheit der Muslime und vertritt einen extremistischen Islam.
Die "Anne Will"-Redaktion bestätigte, dass sie vor Ausstrahlung der Sendung Kontakt mit der BA hatte. Diese habe aber nicht explizit von einer Einladung der Frau abgeraten. "Für das gewählte Thema der Sendung und in Kombination mit den anderen Gästen hielten und halten wir ihre Teilnahme für vertretbar und richtig", teilten die verantwortlichen Redaktoren der Talksendung mit.
Dem IZRS und seiner "Frauenbeauftragten" Nora Illi, die in der Öffentlichkeit nie ohne den nur die Augen freigebenden Nikab auftritt, gelingt es immer wieder mit spektakulären Aktionen und Auftritten für eine rege Medienberichterstattung zu sorgen.
So widersetzte sich die Konvertitin im Sommer dem Tessiner Verhüllungsverbot demonstrativ, um eine Busse zu provozieren. Bereits im Mai 2010 trat die Frau in der Diskussionssendung "Club" von Schweizer Fernsehen SRF auf.
(SDA)