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Der Fall
Chevron erhielt 2006 den Public Eye Jury Award in der Kategorie Umwelt für die Verschmutzung grosser Teile noch unberührten Urwalds im Norden Ecuadors. Im Jahr 2001 kaufte der US-Konzern Chevron die Firma Texaco. Diese hatte in Ecuador mit Technologien, welche die damals gängigen Standards unterliefen, während fast dreissig Jahren die Umwelt massiv verunreinigt. Riesige Land- und Wasserflächen im Amazonasgebiet wurden durch mehr als 68 Milliarden Liter giftiges Abwasser, 64 Millionen Liter ausgelaufenes Rohöl, Giftmüll und durch Abfackeln von Gas sehr stark verschmutzt. Die lokale Bevölkerung leidet nach wie vor unter schweren gesundheitlichen Problemen. Indigene Gemeinschaften waren gar vom Aussterben bedroht. Unglaublich, aber wahr: Anstatt das verschmutzte Gebiet zu reinigen, liess die Firma die verpesteten Flächen zurück und übernahm bis heute keine Verantwortung für die verursachten Schäden.