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Eine besonders intensive Hitzewelle erlebte die Schweiz vor 73 Jahren. Im September 1947 lagen die Tageshöchstwerte in Basel an neun Tagen in Folge über 30 Grad.
Nebst der Dauer der Hitzewelle waren auch die Temperaturen ausserordentlich hoch: Fünf der zehn höchsten je in Basel gemessenen Septemberhöchstwerte zwischen 1897 und 2020 sind aus dieser Periode. Am heissesten wurde es am 12. September 1047 mit 33,3 Grad. Nicht nur der September war ausserordentlich warm. Das ganze Sommerhalbjahr war damals geprägt von Hitze und Trockenheit.
Zwischen April und Oktober 1947 erlebte die Schweiz eine ausgeprägte Dürreperiode. Viele Flüsse waren ausgetrocknet, die Schifffahrt wurde eingestellt und das Wasser rationiert. Die Temperaturen lagen im ganzen Sommer rund 2 bis 4 Grad über dem Mittel der Jahre 1901 bis 1960 – und sie blieben noch bis im Mai 1948 über dem langjährigen Mittel. Aufgrund der aussergewöhnlichen Hitze und Trockenheit ging der Sommer vor 73 Jahren als «Jahrhundertsommer» in die Geschichte ein.