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Er erklärte jedoch, er habe weniger Geld erhalten, als die Staatsanwaltschaft in der Anklageschrift schreibt. Zudem will er die Sorgfaltspflicht nicht verletzt haben.
Vor Gericht erschienen auch drei Mitangeklagte, die gemäss Anklage Gloor Geld bezahlt hatten, um bei der Vergabe von BVK-Investitionsaufträgen berücksichtigt zu werden. Während sie sich wegen Bestechung verantworten müssen, wird dem Hauptangeklagten passive Bestechung, ungetreue Amtsführung, gewerbsmässige Geldwäscherei und Amtsgeheimnisverletzung vorgeworfen.
Der Ex-Anlagechef der Pensionskasse BVK muss sich vor dem Bezirksgericht Zürich verantworten. /
Riskante Investitionen
Gloor gestand auch ein, es sei falsch gewesen, dass er 2002 mit 20 Millionen Franken versucht habe, eine Firmenpleite zu verhindern. Nach diesem «Fehlentscheid» habe er dem damaligen Finanzdirektor Christian Huber seinen Rücktritt angeboten, sagte er vor Gericht.
Der 57-jährige Hauptangeklagte Daniel Gloor war von Mai 1995 bis zu seiner Verhaftung im Mai 2010 für die Verwaltung des BVK-Vermögens verantwortlich. Er hatte gemäss Anklage nicht nur Bestechungsgelder kassiert - die vielfach bei Mittagessen in teuren Restaurants in Couverts über den Tisch geschoben wurden - sondern der BVK durch riskante Investitionen auch grossen finanziellen Schaden beschert.