Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/248643

<h2>SubmittedText<h2><p>Seit den Lockerungen der Covid-Massnahmen steigt das Gesundheitsrisiko für immunschwache Menschen wie Krebskranke, nach Organtransplantation oder mit anderen chronischen Krankheiten. De Facto wird ihnen ärztlich empfohlen, sich zu Hause einzusperren.</p><p>- Welche Unterstützung plant der Bundesrat für die Menschen, die trotz mehrfacher Impfung keinen Covid-Schutz aufbauen?</p><p>- Wird es zumindest eine finanzielle Unterstützung aufgrund anfallender Mehrkosten (FFP2-Masken, Transport zu Therapien, etc.) geben?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Bundesamt für Gesundheit informiert auf der Website über wirksame Schutzmassnahmen, die namentlich besonders gefährdete Personen selbstbestimmt umsetzen können. So wird etwa darauf hingewiesen, dass mit dem Tragen einer FFP2-Maske ein zusätzlicher Schutz erreicht werden kann. Des Weiteren hat der Bundesrat beschlossen, die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Gesundheitseinrichtungen aufrecht zu erhalten. Grund für die Aufrechterhaltung dieser Massnahmen ist der Schutz von besonders gefährdeten Personen. Zudem hat der Bundesrat am 23. Februar 2022 entschieden, Arzneimittel zur passiven Immunisierung für die vulnerable Zielgruppe, welche trotz Impfung keinen Immunschutz aufbauen kann, zu beschaffen. Eine Kostenübernahme für Schutzmaterialien ist seit Beginn der Pandemie wie auch zum aktuellen Zeitpunkt für die Bevölkerung nicht vorgesehen.</p>