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Maine Coon Katze Schweiz, Maine Coon Polydaktylie ist KEINE Missbildung, KEINE Deformation und KEINE Behinderung, vielmehr ist Polydaktylie eine BESONDERHEIT!!!
Erstmals werden polydaktile Katzen um 1650 in der Bostoner Gegend erwähnt und beschrieben. Seeleute schätzten diese Katzen, weil sie zutiefst überzeugt waren, dass sie Glück brächten und weil sie die besseren Mauser waren. Viele Geschichten, die sich mit der Maine Coon beschäftigen und etwas übertrieben wirken, bekommen unter dem Blickwinkel der polydaktilen Katze plötzlich Sinn und Aussagekraft. Katzen haben normalerweise fünf Zehen am Vorderfuß und vier Zehen am Hinterfuß, 18 Zehen insgesamt. Eine Katze mit einer zusätzlichen Zehe an zwei oder mehr Pfoten wird auch als Schiffskatze bezeichnet. Zu den polydaktylen Katzenrassen zählen vor allem die Maine Coon, die eine spezielle Form präaxialer Polydaktylie ausbildet, den Hemingway-Mutanten, so genannt, weil Ernest Hemingway in seinem Haus in Key West, Florida, eine Population solcher Katzen besass. Polydaktilie ist jedoch kein körperliches Merkmal, das sich ausschließlich auf Katzen, und hier im speziellen auf Maine Coons beschränkt. Sie kann überall und bei jedem Lebewesen auftreten. Polydaktilie ist keine Missbildung oder Deformation, wie oft fälschlich behauptet wird. Es verursacht weder Schmerzen, noch führt es zur Gehunfähigkeit. Es ist keine Qualzucht, wie deutsche Wissenschafter behaupten und sie führt auch nicht zum Tode des Tieres. Im Gegenteil: polydaktile Lebewesen, ob Mensch oder Tier, haben gelernt, die zusätzlichen Finger oder Zehen sinnvoll einzusetzen. Es ist kein Geheimnis, dass polydaktile Maine Coons wesentlich flinker und wendiger sind als ihre schmalfüßigen Schwestern und Brüder. Sie haben einen kräftigeren Knochenbau und sind geschickte Kletterer, wesentlich mutiger und absolut begnadete Jäger. Beute, einmal gefangen, entschlüpft diesen Pfoten nie mehr, weil sie komplett umfasst wird.
Früher waren ursprünglich 40% der Maine Coons "Polys" und diese Katzen wurden von den Bauern bevorzugt da diese eben die besseren Mäusefänger waren.
Poly-Katzen machen alles wie non-Poly-Katzen. Im Gegenteil, sie sind sogar noch "gewandter" benutzen ihre Pfoten als Besteck beim Essen oder Werkzeuge beim Klettern.
Besonders erwähnen möchte ich noch, dass Polydaktylie keinesfalls zum früheren Tod eines Tieres führt. Auch verursacht es keine Schmerzen, im Gegenteil, polydaktyle Lebewesen haben gelernt ihre zusätzlichen Zehen oder Finger sinnvoll einzusetzen. Polydaktyle Maine Coons sind wesentlich flinker und wendiger als ihre schmalfüßige Verwandtschaft. Sie haben einen kräftigeren Knochenbau, sind geschickte Kletterer und begnadete Jäger.
Es gelingt ihnen sogar schwimmende Fische aus dem Wasser zu "greifen", wobei es für den Fisch so gut wie kein Entrinnen mehr gibt, da ihn die polydaktyle Katze mit ihrem Daumen fest im Griff hat.
Es gibt zwei verschiedene Arten der Poly-Füsse:
mitten foot = Fausthandschuh = Fäustling = Daumen abstehend
patty foot = Pastetchen = Hamburger = kreisrund
und die Anzahl der Zehen, wie bei uns Menschen, unterschiedlich sein kann.
Weiters wird auch noch angeführt, an wie vielen Pfoten die Maine Coon polydaktyl ist,
wobei wd (wheeldrive) wieder aus dem englischen kommt und übersetzt Radantrieb bedeutet.
z. B. 2 wd = an 2 Pfoten polydaktyl
oder 4 wd = an 4 Pfoten polydaktyl
Poly x PolyZucht
Die Frage nach den Ergebnissen mit dem Polydactyl-Merkmal wurde aufgeworfen, sollten Züchter versuchen, Poly x Poly-Zucht. Bei der Untersuchung der Danforth-Daten sowie der PolyTrak-Datenbank unterscheiden sich die Poly-x-Poly-Züchtungen nur im höheren Anteil der Polydactyl-Nachkommen. Bei zwei heterozygoten Eltern werden 75% der Kätzchen die Eigenschaft ausdrücken und mit sogar einem homozygoten Elternteil, natürlich, 100% der Kätzchen werden Polydactyl sein. Kätzchen zweier Polydactyleltern weisen statistisch keine höheren Ziffernzahlen auf als Poly- bis gerade Fußzucht. Dies wurde in Danforths Beobachtungen gezeigt und durch die gesammelten Daten von PolyTrak bestätigt.
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