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Zusätzliche Wohnungen, aber bezahlbar
Die SP nimmt gegenüber dem Rosentalturm eine differenzierte Haltung ein. Sie ist skeptisch gegenüber dem Gesamtkonstrukt, das eine massive Quersubventionierung unterirdischer Parkplätze durch hohe Renditen bei Wohnraum vorsieht. Sie ist aber zugleich der Auffassung, dass es erstrebenswert wäre, das bestehende Parkhaus zu ersetzen und den Bau ca. 200 zusätzlicher Wohnungen zu ermöglichen.
Entscheidend ist für die SP-Fraktion aber, dass auch bezahlbarer Wohnraum entsteht. Darum hat sich die SP für einen festen Mindestanteil von 40% für gemeinnützigen Wohnungsbau eingesetzt. Sie ist skeptisch gegenüber Behauptungen der Messe Schweiz, denen zufolge sich kein Investor finden lasse, wenn der gemeinnützige Wohnungsbau beim vorliegenden Projekt berücksichtigt wird.
Konzessionen nicht verhandelbar
Klar ist für die SP: Die im jetzigen Beschluss vorgesehen Konzessionen der Messe (Reduktion der vorgesehenen Anzahl Parkplätze; erhöhter Wohnanteil; öffentliche Quartiernutzungen im EG; oberirdische Veloabstellplätze in genügender Zahl; Fassadenbegrünung; doppelte Baumkompensation) dürfen nicht infrage gestellt werden. Der Bau zusätzlicher Parkplätze, die von den Unternehmerverbänden und vielen Bürgerlichen gefordert werden, würde im Übrigen die mögliche Rendite des Projektes deutlich reduzieren. Im Rahmen der Neubehandlung des Ratschlages muss nochmals ernsthaft geprüft werden, ob die zur Fällung vorgesehenen elf Rosskastanien nicht doch erhalten werden können.
Als Alternative zum vorgeschlagenen Projekt ist ein Rückkauf des Parkhauses im Rahmen einer vorzeitigen Beendigung des Baurechtsvertrages mit der Messe Schweiz ernsthaft zu erwägen.