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Durch einen Zeckenbiss können bei Herr und Frau Schweizer zwei unterschiedliche Krankheitserreger auf den Menschen übertragen werden: das Lyme-Borreliose-Bakterium und die Frühsommer-Meningoenzephalitis-Virus (FSME). Das Lyme-Borreliose-Bakterium kann viele verschiedene Symptome aufweisen. Das charakteristischste Symptom ist aber das Erythema, auch die Wanderröte genannt. Dieses hat ringförmige Hautrötungen zur Folge.
Das Frühsommer-Meningoenzephalitis-Virus (FSME) ist eine virale Erkrankung des zentralen Nervensystems. Der Krankheitsverlauf durch FSME teilt sich normalerweise in zwei Stadien auf. In der ersten Phase treten zunächst Beschwerden wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, ähnlich wie bei einer Sommergrippe, auf. Vielfach ist die Erkrankung damit auch schon überstanden. In wenigen Fällen kann das Virus bei einem Teil der Infizierten auch das zentrale Nervensystem befallen. Das kann eine Hirnhautentzündung (Meningitis) sein. Sie geht mit hohem Fieber, starken Kopfschmerzen und Nackensteifigkeit einher.
Doch wie kann man sich schützen? Herr und Frau Schweizer sollten geeignete Kleidung tragen. Da sich Zecken hauptsächlich im Unterholz oder auf hohem Gras aufhalten, ist es empfehlenswert, besonders an diesen exponierten Stellen Kleider mit langen Ärmeln und Beinen zu tragen. Ein weiterer Schutz vor FSME bietet die Zeckenimpfung.