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Die UBS wird das Sponsoring von Roger Federer bis mindestens 2025 fortsetzen. Sie lässt damit die Tür offen für eine mögliche Verlängerung der Verträge mit dem Schweizer Tennisstar und anderen Sportlern und Sportlerinnen, die sie nach der Übernahme der Credit Suisse übernommen hat.
Federer ist ein langjähriger Markenbotschafter der Credit Suisse, deren umfangreiches Sportsponsoring nach der Übernahme der Bank Anfang dieses Jahres auf dem Prüfstand steht.
«Wir werden alle Sponsoringverpflichtungen, die wir eingegangen sind, mindestens bis Ende 2025 einhalten», sagte UBS-CEO Sergio Ermotti am Dienstag am «Forum des 100» in Lausanne. Ermotti sagte, die Bank kommentiere keine einzelnen Sponsoringdeals, fügte aber hinzu: «Wir freuen uns, Roger zu haben.»
Die Sponsoringdeals der UBS und der Credit Suisse
Die UBS ist seit 2011 Sponsor des Mercedes-AMG-Petronas-F1-Teams und hat auch den Grand Prix von Monaco gesponsert. Seit kurzem engagiert sich die Bank zudem im Eishockey. Die New York Islanders aus der NHL spielen seit 2021 in der UBS Arena.
Die Credit Suisse ist seit 1993 Hauptsponsorin des Schweizerischen Fussballverbands (SFV), hält die Namensrechte an einem geplanten Fussballstadion in Zürich und hat seit mindestens 2009 einen Vertrag mit Federer.
Ermotti ist ein begeisterter Fussballer
Die Zusage von Ermotti bedeutet, dass das Sponsoring der Credit Suisse für die Schweizer Fussballnationalmannschaft und die Schweizer Super League für die nächsten Jahre gesichert ist. Der UBS-Chef ist selber ein begeisterter Fussballer und Präsident des lokalen Amateurvereins FC Collina d’Oro in seiner Heimatstadt,
«Natürlich müssen wir überprüfen, was wir tun», sagte er. Das Kriterium bei der Überprüfung sei, was eine Partnerschaft in Bezug auf den kommerziellen und sozialen Wert bringe.
«Ich bin sehr froh, dass wir den Fussball als Teil unseres Sponsorings haben», fügte er hinzu.
(bloomberg/spi)