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Die physikalischen Eigenschaften von Schnee spielen eine herausragende Rolle für Anwendungen in Glaziologie, Klimaforschung und Naturgefahren. Die Umgebungstemperaturen für Schnee auf der Erde sind, in Bezug auf den Schmelzpunkt von Eis, immer sehr hoch. Schnee auf der Erde ist deshalb, entgegen der Wahrnehmung, ein "heisses Material" und damit sehr veränderlich. Das ist die Ursache für die sehr raschen Änderungen der Schnee-Mikrostruktur (Metamorphose). Die Metamorphose verursacht grosse Veränderungen der physikalischen Eigenschaften. Die Metamorphose lässt sich mittlerweile zeitlich und räumlich hochaufgelöst messen, dank der Entwicklung der Zeitlupen-Mikrotomographie im Kältelabor. Der Gegenstand dieses Projektes ist die Entwicklung einer neuen Generation von Schneedecken-Modellen. Eine zentrale Frage ist dabei der Zusammenhang zwischen mikroskopischen Veränderungen an einzelnen Schneekristallen und dem makroskopischen Verhalten der Schneedecke im Ganzen.
Details zum Projekt
Projektdauer
2016 - 2018