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Reichen die am Desktop-PC oder Notebook vorhandenen USB-Steckplätze nicht aus, sorgt ein USB-Hub für zusätzliche Anschlüsse. USB-Hubs unterscheiden sich in der Anzahl der Ausgänge (Ports), an die Sie Ihre Geräte anschliessen können. Üblich sind USB-Verteiler mit drei bis sieben Ports, es gibt auch Modelle mit bis zu 12 Anschlüssen. Einige USB-Hubs besitzen sogar spezielle Lade-Ports für Mobilgeräte.
Aktive USB-Hubs («Self-Powered») besitzen ein Netzteil für die Steckdose, über das sie verbundene Geräte wie USB-Sticks oder portable SSD-Laufwerke mit Strom versorgen. Einfache passive USB-Hubs («Bus-Powered») beziehen den Strom direkt vom USB-Anschluss des Desktop-PCs oder Notebooks. Für Mäuse, Tastaturen oder eine Kamera mit eigener Stromversorgung ist ein passiver Hub ausreichend, sollen jedoch mehrere stromhungrige externe Geräte wie USB-Festplatten ohne eigenes Netzteil angeschlossen werden, funktioniert ein passiver USB-Hub oftmals nicht.
USB-Hubs werden nach Ihrem Typ und der Geschwindigkeitsklasse klassifiziert. Angeboten werden Verteiler mit USB 3.0 und 3.1 (USB-C). Letztgenannte sind Pflicht, wenn Sie entsprechende USB-C-Geräte wie Festplatten oder USB-Sticks nutzen möchten. USB-3.0-Hubs sind abwärtskompatibel mit älteren Geräten, die selbst nur USB 2.0 unterstützen. USB 3.0 ermöglicht theoretische Datenraten von 500 MB pro Sekunde – USB Typ-C kommt auf mehr als das 20-fache.