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Antarktis – ewiges Eis und drollige Pinguine. Beeindruckendes Leben in eisigem Kontinent
Antarktis – ewiges Eis und drollige Pinguine
Nirgends sind die Stürme so stark, die Temperaturen so tief und die Pin-guinkolonien so beeindruckend wie in der Antarktis. Die Antarktis fasziniert: extreme Lebensbedingungen, beeindruckende Tiere und Eisberge, die auf dem Polarmeer schwimmen.
Am 14. Dezember 1911 erreichte Roald Amundsen als erster Mensch den Südpol, dank der besseren Ausrüstung einen Monat vor seinem Mitkonkurrenten Robert Scott. Amundsen lebte mit seinem Team und vielen Schlittenhunden über ein Jahr in der Antarktis und führte wissenschaftliche Untersuchungen durch. Knapp 100 Jahre später wird der Kontinent noch immer von Forschern besucht, die vor allem in fest eingerichteten Forschungsstationen arbeiten, immer mehr aber auch von Touristen.
Zwischen Amerika und Neuseeland Die Distanz von der Antarktis zu Afrika, Australien und Neuseeland beträgt zwischen 3000 und 4000 Kilometern. Patagonien in Südamerika hingegen liegt nur rund 1000 Kilometer von der Antarktis entfernt. Der Durchmesser beträgt rund 4000 Kilometer, und das Gebiet ist fast ganz mit ewigem Eis bedeckt. Stürme fegen oft mit mehr als 300 km/h über die Eis- und Schneelandschaften hin. Da die Antarktis auf der südlichen Halbkugel liegt, ﬁndet der Sommer mit Temperaturen von durchschnittlich –8° Celsius zwischen November und März statt. Das Klima ist somit viel zu rau, als dass hier Menschen sesshaft werden könnten.
Eis- und andere Berge Das antarktische Inlandeis ist die grösste zusammenhängende Eismasse auf unserem Planeten, an der dicksten Stelle über 4000 Meter mächtig. Teile dieser Eismasse sind über 500 000 Jahre alt. Neben dem Eis gibt es in der Antarktis auch eisfreie Küsten, Berge und Vulkane. Die Antarktis wird durch das transantarkti-sche Gebirge in die Ost- und Westantark-tis unterteilt. Diese Gebirgskette ist über 4800 Kilometer lang. Die höchste Erhebung auf dem ganzen antarktischen Kontinent ist mit 5140 Metern der Mount Vinson. Die Küste der Antarktis ist mehr als 30 000 Kilometer lang, davon sind 40% Schelfeis. Das sind schwimmende Eisdecken, die von einem Gletscher genährt werden. Am äussersten Rand brechen Tafeleisberge ab, von denen – wie von allen Eisbergen – nur rund 10% sichtbar sind. Mit einer Geschwindigkeit von ca. 12 km/h treiben sie im Polarmeer herum.
Pinguine Pinguine sind jene drolligen Vögel, die sich an Land torkelnd und hüpfend fortbewegen, im Wasser aber pfeilschnell tauchen und schwimmen. Im Wasser suchen sie ihre Nahrung, an Land brüten sie. Da sich Pinguine vorwiegend im Wasser aufhalten, sind ihre Flügel zu ( Seiten-)Flossen umgebildet, die für einen optimalen Antrieb beim Schwimmen und Tauchen sorgen. Die grösseren Arten erreichen unter Wasser Höchstgeschwindigkeiten von über 50 km/h. Der Kaiserpinguin wird bis zu 120 Zentimeter gross und taucht bis 200 Meter tief.
Antarktis in der Schweiz? Die zoologischen Gärten in Basel und Zürich mit Pinguinen, das Jungfraujoch mit Blick auf 24 Kilometer ewiges Eis des Aletschgletschers oder der 10 Mio. m 3
grosse See, der 1999 im Vorfeld des Triftgletschers im Berner Oberland entstanden ist, bieten auch in der Schweiz antarktische Stimmung. Weiterführende Links: www.kubny.ch, www.antarktis.ch, www.antarktis-lexikon.ch a
Andreas von Deschwanden, Kriens Pinguine bewegen sich an Land eher ungeschickt, tauchen und schwimmen aber im Wasser pfeilschnell. In die Fütterung der Küken teilen sich Männchen und Weibchen.
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