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Basics
Polypen sind Neubildungen (Tumore) ausgehend von der Schleimhaut. Sie entstehen im ganzen Magendarmtrakt, von der Speiseröhre bis zum Enddarm. Am weitaus häufigsten bilden sie sich im Dickdarm. Seltener bilden sich Polypen im Dünndarm. Aufgrund der Erscheinungsform unterscheidet man flache (rasenförmige) und gestielte (pilzartige) Polypen. Anhand von mikroskopischen Kriterien können Polypen eingeteilt werden in solche, die immer gutartig bleiben und solche, die bösartig werden können. Polypen werden auch als Adenome bezeichnet.
Symptome
Polypen bereiten keine Beschwerden, ausser sie werden sehr gross und behindern die Nahrungspassage. Polypen können jedoch bluten und einen Eisenmangel und schliesslich eine Blutarmut verursachen. Dies äussert sich dann in Form von Müdigkeit und Schwäche.
Therapie
Die meisten Polypen im Duodenum wachsen rasenförmig und sind potentiell bösartig. Sie müssen deshalb entfernt werden. Dies ist meist endoskopisch möglich. Wegen der rasenförmigen Konfiguration und der dünnen Wand des Duodenums ist die endoskopische Abtragung jedoch technisch sehr anspruchsvoll und kann nur in spezialisierten Zentren durchgeführt werden. Komplikationen sind Perforation und Blutung. Wegen der anatomischen Lage des Duodenums bedeutet die chirurgische Resektion meist ein grösserer Eingriff.