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Das Buch Doppeldiagnosen und Fehldiagnosen zeigt uns die Ähnlichkeit zwischen ADHS und Hochbegabungsverhalten auf. Die Autoren stellen unter anderem Störung mit oppositionellem Trotzverhalten, Wutdiagnosen, zwanghafte Persönlichkeitsstörung der Persönlichkeit der hochbegabten Kinder und Erwachsenen gegenüber und erklärt deren Unterschiede. Es lohnt sich das Buch als Ratgeber zu lesen.
Kurzer Ausschnitt aus dem Buch:
Vorbemerkungen der Autoren:
“Dieses Buch beschreibt eine moderne Tragödie. Vielen unserer intelligentesten, kreativsten und geistig unabhängigsten Kinder und Erwachsenen wird fälschlicherweise eine emotionale oder psychische Störung oder eine Verhaltensstörung diagnostiziert. Sie bekommen Medikamente und/oder Therapien, die darauf abzielen, ihr Wesen zu verändern, damit sie sich besser in die Schule, ihre Familie und in andere Gemeinschaften einpassen oder damit sie mit sich selbst und ihrer Situation zufriedener sind. Die Tragödie dieser fehldiagnostizierten Kinder und Erwachsenen besteht darin, dass man ihnen unnötige, stigmatisierende Etiketten verpasst, die ihr Selbstbild beschädigen und in Behandlungen münden, die nicht nur überflüssig sind, sondern den Betroffenen, ihren Familien und der Gesellschaft schaden.
Umgekehrt gibt es außergewöhnlich intelligente Kinder und Erwachsene, die eine andere leidvolle Erfahrung machen. Ihre Störung wird nicht erkannt, weil sie aufgrund ihrer Intelligenz in der Lage sind, ihre Probleme zu verschleiern oder zu kompensieren; oder die Leute denken, sie seien lediglich «sonderbar».
Und dann gibt es da noch eine dritte Gruppe von intellektuell hochbegabten Kindern und Erwachsenen, die tatsächlich an einer echten Störung leiden, aber weder sie selbst noch ihr Arzt oder Therapeut erkennen, dass diese Störung irgendwie mit ihrer Intelligenz oder Kreativität zusammenhängt.”
Scheinbar wird das von vielen sehr divergent ausgelegt.
Ein Zitat von Frau Dr. Aiga Stapt trägt da sehr viel zur Klärung bei: „Der Begriff Hochbegabung wird von Wissenschaftlern und Autoren mit unterschiedlichen Bedeutungen verwendet. Dabei werden „Hochbegabung“, „Begabung“ und nicht selten „Talent“ synonym und oft recht unpräzise gebraucht.
Zum besseren Verständnis sollen sie klar und eindeutig voneinander abgegrenzt werden.
Zusätzlich erläutern Bosshard, Rodoni und Torello wie intellektuell hochbegabte Kinder und Jugendliche es schwer haben, mit dem schulischen Programm für Normalbegabte und der daraus resultierenden Unterforderung. Was oft zu grossen Problemen für diese Kinder führen kann.
Folgende Textausschnitte möchte ich aus dem Bericht herausnehmen und zitieren (Es lohnt sich jedoch auch den ganzen Bericht zu lesen, untenstehend den Link).:„Hochbegabung lässt sich in verschiedenen Gebieten feststellen, es existieren beispielsweise intellektuelle, musische oder sportliche Hochbegabung.
Ein sportlich hochbegabtes Kind, welches im schulischen Alltag höchstwahrscheinlich gut eingebettet ist, holt sich Herausforderungen und Erfolge in seiner Lieblingsdisziplin.