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Ein drogenabhängiger, 35-jähriger Mann hielt sich im November 2021 für drei Tage im Hotel Banana City in Winterthur auf und richtete während seines Aufenthalts ein Chaos an. Er riss den Kosmetikspiegel aus der Halterung, beschädigte den Lichtschalter im Bad und riss den Heizthermostat von der Heizung.
Er beschädigte zudem eine Stuhllehne, fackelte einen Lampenschirm ab und zerstörte die Vorhänge und Wände, weil er im Zimmer rauchte. Er verursachte insgesamt einen Schaden von etwa 2700 Franken, wie der «Landbote» berichtet.
Positiv gefälschter Covid-19-Test
Nachdem er das Hotel verliess, erkaufte sich der 35-Jährige in Zürich ein gefälschtes – nicht negativ, sondern positiv gefälschtes – Covid-Testergebnis. Die Idee dahinter: Für den Mann wurde eine stationäre Massnahme angeordnet, die er mit einem positiven Corona-Test umgehen wollte.
Später beging der 35-Jährige auch noch Hausfriedensbruch in einer Winterthurer Migros-Filiale
Geldstrafe sei nicht ausreichend
Jetzt hat die Staatsanwaltschaft den Mann zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 120 Tagen verurteilt. Man müsse davon ausgehen, dass eine Geldstrafe keine ausreichend abschreckende Wirkung zeigen würde, um den Täter von weiteren Delikten abzuhalten, hiess die Begründung.
Der Beschuldigte erhob gegen den Strafbefehl Einsprache. Diese gilt aber als zurückgezogen, weil er vor Gericht nicht auftauchte. Damit ist der Strafbefehl rechtskräftig.