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Die Davis-Cup-Partie Kasachstan - Schweiz in Astana beginnt am Freitag mit dem Einzel zwischen dem Schweizer Teamleader Henri Laaksonen und Kasachstans Nummer 2 Dimitri Popko.
Henri Laaksonen (ATP 123) steht gegen Dimitri Popko (ATP 231) unter Erfolgsdruck. Nur wenn Laaksonen gewinnt, bleibt die Hoffnung auf eine Überraschung in Kasachstan am Leben. Denn die Schweizer Nummer 2, Adrian Bodmer (ATP 485), wird im zweiten Einzel gegen Michail Kukuschkin (ATP 73) einen schweren Stand haben.
Fürs Doppel vom Samstag wurden von Captain Severin Lüthi vorerst Luca Margaroli und Marc-Andrea Hüsler nominiert. Diese Paarung würde in dieser Zusammensetzung im Davis Cup debütieren. In der Weltrangliste belegen Hüsler und Margaroli nur die Plätze 606 und 850. Die Aufstellung kann allerdings bis eine Stunde vor dem Doppel noch geändert werden. Im Herbst bestritt Antoine Bellier (ATP 733) im Abstiegs-Playoff in Biel gegen Weissrussland das Doppel an der Seite von Doppelspezialist Margaroli.
Die Kasachen nominierten mit Timur Chabibulin und Alexander Nedowjessow jenes Duo, das letzten Herbst im Auf-/Abstiegs-Playoff das Doppel gegen Argentinien gewonnen hat.
Die Schweiz hat seit dem Gewinn des Davis Cups vor vier Jahren nie mehr die Startrunde (Achtelfinals) überstanden, allerdings spielten seither auch Roger Federer und Stan Wawrinka nur noch einmal mit. Federer betonte vor dem Australian Open von neuem, dass er nicht im Sinn hat, nochmals Davis Cup zu spielen.
Auch Kasachstan schaffte es seit 2014, als sie im Viertelfinal von Genf beinahe den Schweizer Durchmarsch zum Titel stoppten (2:3-Niederlage nach einer 2:1-Führung), nie mehr unter die letzten acht. Allerdings haben die Kasachen seit einer Niederlage in Astana gegen Tschechien vor fünf Jahren kein Heimspiel mehr verloren.
Captain Severin Lüthi: "Sicher ist, dass wir in Astana nicht als Favorit antreten. Aber Davis Cup ist stets unberechenbar. Wir geben in jeder Partie unser Bestes und hoffen, dass das für eine Überraschung reicht."