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Eine internationale klinische Studie unter der Leitung des Inselspitals, Universitätsspital Bern, und der Universität Bern hat gezeigt, dass bei Menschen mit Schlaganfall und Vorhofflimmern eine Antikoagulation (Blutverdünnung) früher begonnen werden kann, als bisher in den Leitlinien empfohlen. Die frühere Behandlung könnte das Risiko, einen erneuten Schlaganfall zu erleiden, verringern, ohne dass die Gefahr von Blutungen steigt. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Fachzeitschrift «New England Journal of Medicine» veröffentlicht.
Die Studie untersuchte 2013 Personen mit einem akuten ischämischen Schlaganfall und Vorhofflimmern. Die Personen wurden zwischen 2017 und 2022 in 103 verschiedenen Stroke Units in 15 Ländern in Europa, dem Nahen Osten und Asien rekrutiert. Je nach Grösse und Ort des Schlaganfalls (d. h. leichter, mittelschwerer oder schwerer Schlaganfall) wurden die Teilnehmenden nach dem Zufallsprinzip einem frühen oder einem späteren, in den Leitlinien empfohlenen Behandlungsbeginn zugewiesen. Ein früher Beginn war definiert als innerhalb von 48 Stunden nach einem leichten/mittelschweren Schlaganfall oder am Tag 6-7 nach einem schweren Schlaganfall.
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