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Arbeitszeit
Überzeit
Überzeit wird oft mit Mehrzeit verwechselt - die beiden Begriffe müssen aber unterschieden werden.
Als Überzeit gilt ausschliesslich jene Arbeitszeit, welche über die vereinbarte Regelarbeitszeit hinaus für bestimmte, klar abgegrenzte Zeiten und ausserordentliche Aufträge geleistet wird. Überzeit muss von der vorgesetzten Stelle im Voraus angeordnet werden und kann nicht nach Belieben des Arbeitnehmenden geleistet werden. Ausnahmsweise kann Überzeit im Nachhinein als solche genehmigt werden.
Zudem gilt diese Mehrleistung nur dann als Überzeit, wenn sie nicht innerhalb von einem Monat kompensiert werden kann.
Angestellten bis Lohnklasse 16 wird die Überzeit mit einem Zeitzuschlag von 25% angerechnet. Bei einer ausnahmsweisen Barvergütung gibt es einen Geldzuschlag von 25%.
Kaderangestellten in den Lohnklassen 24 bis 29 steht nur für Überzeitleistungen von mehr als 120 Stunden pro Jahr ein Zeitausgleich bzw. ausnahmsweise eine Vergütung zu, in beiden Fällen ohne Zuschlag von 25%.