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Braucht mein Hund einen Wintermantel?
Sobald die Temperaturen fallen, holt man die Wintersachen aus dem Schrank. Sie fragen sich vielleicht, ob auch Ihr Hund eine zusätzliche wärmende Schicht benötigt. Brauchen Hunde im Winter wirklich einen Wintermantel oder reicht ihr Fell aus, um sie vor der Kälte zu schützen? Finden wir es heraus.
Brauchen Hunde einen Wintermantel?
Vielleicht. Laut dem American Kennel Club (AKC) können selbst Hunde mit einem dicken Fell bei eisigem Wetter unterkühlen oder sich Erfrierungen zuziehen. Wenn die Temperaturen auf 7 Grad Celsius oder darunter fallen, ist es definitiv an der Zeit, dem Tier etwas anzuziehen. Melissa Pezzuto, Verhaltensberaterin bei der Best Friends Animal Society, sagte gegenüber dem New York Magazine: „Wenn Ihr Hund zittert, die Pfoten hebt, um der Kälte zu entgehen oder sich unter einer Decke vergräbt, kann er möglicherweise ein Kandidat für Winterbekleidung sein.“
Abgesehen davon gibt es viele unterschiedliche Faktoren, ob Hunde zusätzlich Hundebekleidung benötigen oder nicht. Hierzu gehören die jeweiligen Außentemperaturen sowie die Rasse, das Alter und der Gesundheitszustand Ihres Hundes.
In welchem Fall brauchen Hunde eine Hundejacke?
Große Hunde mit dichtem, dickem Fell, wie zum Beispiel ein Siberian Husky oder ein Alaskan Malamute, brauchen keinen Schutz vor der Kälte, so der AKC. Andere Hunde hingegen benötigen laut dem AKC möglicherweise eine zusätzliche Wärmeschicht: Chihuahuas und Französische Bulldoggen produzieren nicht genügend Eigenwärme und halten diese nicht in ausreichendem Maße, als dass sie sich lange in der Kälte aufhalten könnten. Auch Hunde wie der Welsh Corgi Pembroke, die sich dicht über dem Boden befinden, sind bei kühleren Temperaturen stärker beeinträchtigt. Für Hunde mit einem schlanken Körperbau wie Greyhounds und Hunde mit getrimmtem Fell wie zum Beispiel Pudel kann eine zusätzliche wärmende Schicht ebenfalls von Vorteil sein. Ihr Mischlingshund braucht möglicherweise ein Wintermäntelchen, wenn sein Fell eher etwas dünner oder nicht viel Platz zwischen ihm und dem Boden ist.
Da die Regulierung des Wärmehaushalts mit zunehmendem Alter abnimmt, kann eine zusätzliche Schicht bei älteren Hunden, egal welcher Rasse, möglicherweise sinnvoll sein. Bei Hunden mit dickerem Fell reicht eine leichte Jacke, wohingegen kleine Hunde oder Hunde mit dünnerem Fell am besten eine Winterjacke tragen sollten.
Die richtige Winterbekleidung für Ihren Hund
Wenn Ihr Vierbeiner auf eine Bekleidung in den Wintermonaten nicht verzichten soll, sollten Sie jetzt überlegen, welche Art der Bekleidung am besten geeignet ist. Je nach Wetterlage und Felldichte Ihres Tieres kann ein Hundepullover völlig ausreichen, damit es Ihr Hund warm und kuschelig hat. Wenn jedoch Temperaturen um oder unter dem Gefrierpunkt oder Schnee, Hagel oder kalter Regen vorhergesagt werden, könnte eine Winterjacke erforderlich sein. Achten Sie darauf, dass Sie Hundebekleidung kaufen, die der Größe Ihres Hundes entspricht. Sie sollte eng anliegen, um die Körperwärme zu halten, aber nicht zu eng sein, damit weder die Beweglichkeit noch die Blutzirkulation eingeschränkt werden.
Wenn Sie im Winter mit Ihrem Hund spazieren gehen, sollten Sie auch an die Pfoten Ihres Hundes denken. Eine Jacke hilft zwar, seinen Körper zu wärmen, aber auch die Pfoten wollen geschützt werden, denn sonst können sie nass und kalt werden. Streusalz auf den Gehwegen stellt auch eine Gefahr dar, denn es kann an den Pfoten haften bleiben und Ihr Hund könnte es aufnehmen, wenn er sich nach dem Winterspaziergang die Pfoten leckt.
Beim Kauf von Hundeschuhen sollten Sie auf Rutschfestigkeit achten, damit Ihr Vierbeiner auf nassen Gehwegen oder nassem Gras nicht ausrutscht. Die Schuhe sollten gut passen. Die meisten Hundeschuhe haben einen Klettverschluss oder Riemen, mit denen sie um die Pfoten herum passgenau zugemacht werden können.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Hund Winterbekleidung benötigt, fragen Sie Ihren Tierarzt, ob das für Ihren Hund gut wäre. Und wenn Sie unschlüssig sind, ob es draußen vielleicht zu kalt für Ihren Liebling ist, dann bleiben Sie einfach zu Hause und verschaffen Sie Ihrem Hund drinnen mit gemeinsamem Spiel und Spaß etwas Bewegung.
Contributor Bio
Erin Ollila
Erin Ollila glaubt an die Kraft der Worte und wie Botschaften ihre Zielgruppe informieren und sogar verändern können. Ihre Werke finden sich überall im Internet und in gedruckten Veröffentlichungen. Hierzu gehören Interviews, Tätigkeiten als Ghostwriter, Blogeinträge und kreative Sachbücher. Erin Ollila ist eine Expertin für SEO und alles rund um die sozialen Medien. Sie hat einen Abschluss in kreativem Schreiben von der Fairfield University. Kontaktieren Sie sie über Twitter @ReinventingErin oder erfahren Sie mehr über sie auf http://erinollila.com.