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Inhaberaktien werden abgeschafft Der Nationalrat und der Ständerat haben die Beratungen zum Bundesgesetz zur Umsetzung von Empfehlungen des Globalen Forums über Transparenz und Informationsaustausch für Steuerzwecke im Wesentlichen abgeschlossen. Im Ergebnis steht nun fest, dass die Inhaberaktien in der Schweiz abgeschafft werden. Einzig Gesellschaften, die ihre Beteiligungspapiere an einer Börse kotiert haben oder die Inhaberaktien als Bucheffekten ausgestaltet haben, dürfen noch Inhaberaktien führen. Diese Gesellschaften müssen innert 18 Monaten ab Inkrafttreten des Gesetzes im Handelsregister eine entsprechende Bemerkung eintragen lassen. Grundsätzlich werden somit ab Inkrafttreten des Gesetzes keine Neugründungen mit Inhaberaktien mehr möglich sein und bestehende Aktiengesellschaften mit Inhaberaktien müssen die Aktien in Namenaktien umwandeln, wenn nicht die oben genannten Ausnahmen vorliegen. Die Frist für die Umwandlung beträgt 18 Monate ab Inkrafttreten des Gesetzes. Wird diese Frist nicht eingehalten, werden die Inhaberaktien von Gesetzes wegen in Namenaktien umgewandelt. Das Inkrafttreten dieses Gesetzes wird im Herbst dieses Jahr, spätestens am 1.1.2020 sein.
AUG