Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/65857

<h2>SubmittedText<h2><p>Das indische Kernkraftwerk Kalpakkam wurde durch den Tsunami im Dezember vergangenen Jahres teilweise überflutet. Dabei kamen zahlreiche Menschen ums Leben. In Anbetracht dieser Katastrophe muss auch hierzulande die Frage der Sicherheit der Kernkraftwerke neu gestellt werden.</p><p>Gemäss Informationen der französischen Gruppierung "Sortir du nucléaire" stellen zwei französische Kernkraftwerke nahe der Schweizer Grenze, Bugey im Departement Ain und Fessenheim im Elsass, aufgrund ihres Baualters im Falle eines Erdbebens eine besondere Gefahr dar. Zudem liegt das Fundament der Reaktoren von Fessenheim unter der Wasserlinie des Rhein-Rhone-Kanals, weshalb das Kernkraftwerk bei einem Dammbruch überflutet würde.</p><p>- Kann der Bundesrat mitteilen, welche spezifischen Massnahmen zu treffen sind, um die Bevölkerung im Falle einer Überschwemmung oder Beschädigung von grenznahen oder schweizerischen Kernkraftwerken zu schützen?</p><p>- Existieren in der Schweiz Kernkraftwerke, deren Fundament, wie bei Fessenheim, unter der Wasserlinie liegt?</p><p>- Welche Massnahmen wurden getroffen, um die Kernkraftwerke in der Schweiz im Falle eines Erdbebens oder anderer Katastrophen vor einer Überschwemmung zu schützen?</p><p>- Wie werden die in Kernkraftwerken arbeitenden Personen ausgebildet, um im Falle von aussergewöhnlichen Ereignissen, wie es beim indischen Kernkraftwerk Kalpakkam der Fall war, angemessen reagieren zu können?</p>