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Übergewicht gilt damit als bedeutender Risikofaktor für eine Turmorerkrankung, warnt die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Beteiligt sind daran vor allem Botenstoffe, die Appetit, Gewicht und Blutzucker regulieren und auch Geschlechtshormone.
Befürchtungen, dass die HPV-Impfung, welche vor einer Infektion mit dem Humanen Papilloma Virus und damit vor Genitalwarzen und Gebärmutterhalskrebs schützen kann, Frauen zu einem riskanten Sexualverhalten animieren könnte, wurden in einer Datenanalyse nicht bestätigt.
Reihenimpfungen zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs erhöhen nicht das Risiko für Multiple Sklerose (MS) oder ähnliche Nervenkrankheiten. Gleich zwei seriöse Studien haben dies nun kurz nacheinander bestätigt.
Am häufigsten von einer HPV-Infektion betroffen sind Frauen fünf bis zehn Jahre nach dem ersten Geschlechtsverkehr. Die VIVIANE-Studie untersuchte ob vom Impfschutz des zweifachwirksamen HPV 16/18-Impfstoffes auch über 25-jährigeFrauen profitieren.
Zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs gibt es zwei Möglichkeiten: den Test auf das Humane Papilloma Virus (HPV-Test) und den Krebsabstrich (Pap-Test). In einer grossen europäischen Studie wurden die beiden Vorsorgetests miteinander verglichen.
Seit ein paar Jahren häufen sich die Fälle von Mund-Rachenkrebs aufgrund einer Infektion mit dem Humanen Papilloma Virus (HPV). Da die HPV-Infektion bereits einige Jahre vor Krebsentstehung passiert, könnte sich der Antikörper-Test zum Nachweis einer HPV-Infektion als Frühwarnsystem eignen.
Kürzlich machte der US-Schauspieler Michael Douglas Schlagzeilen mit seiner Behauptung, sein Mundrachenkrebs sei durch Oralverkehr ausgelöst worden. Dass dies tatsächlich möglich ist, zeigt nun eine US-Studie, die untersuchte, wie hoch das Risiko für Männer ist, sich auf oralem Weg mit Humanen-Papilloma-Viren (HPV) anzustecken. Das Risiko sei insgesamt gering, doch es ist vorhanden.
Australien gehört zu den ersten Ländern, die ein Impfprogramm für Mädchen und junge Frauen gegen das humane Papilloma Virus (HPV) eingeführt haben. Seit der Einführung im Jahr 2007 reduzierte sich die Anzahl der Neuerkrankungen von Genitalwarzen sowohl bei den Frauen wie auch bei den Männern deutlich.
In den USA sind seit den 90er Jahren insgesamt die Krebsfälle sowie Todesfälle wegen Krebs rückläufig. Laut einem Bericht im Fachblatt Journal of the National Cancer Institute wurde allerdings ein Anstieg bei den Krebserkrankungen durch Infektionen mit dem humanen Papillomavirus (HPV) wie Gebärmutterhalskrebs, Analkrebs sowie Mundboden- und Rachen-Tumore gezählt. beobachtet.
In der Schweiz sind mehr als die Hälfte der 16-jährigen Mädchen mit 3 Dosen des HPV-Impfstoffes geimpft. Und: Mädchen, die vor dem ersten Geschlechtsverkehr geimpft wurden, sind vor den HP-Viren, die unter anderem Gebärmutterhalskrebs auslösen können, gut geschützt, wie Experten in einem Bericht aus dem Schweizer Impfkongress im Fachblatt ArsMedici schreiben.
Eine Studie untersuchte Häufigkeit und Risikofaktoren von HPV-Infektionen bei jungen Frauen bevor die HPV-Impfung bei Schulkindern gegen die HPV-Subtypen 16 und 18 eingeführt wurde. Die Resultate zeigen, dass die regelmässigen Kontrollen trotz Impfung notwendig sind.
Die Sicherheit des tetravalenten Impfstoffes gegen HPV-Infektionen und damit gegen Gebärmutterhalskrebs konnten Amerikanische Forscher erneut bestätigen. Diese Nachricht sollte Mütter verstärkt animieren, ihre Töchter impfen zu lassen, um sie vor einer Ansteckunge mit gebärmutterkrebsauslösenden HPV-Viren zu schützen.
Der regelmässige Krebsabstrich von der Schleimhaut des Gebärmutterhalses wird den Frauen zur Krebsfrüherkennung empfohlen. Dadurch steigt die Heilungschance bei Krebs und das Sterberisiko sinkt, wie eine Studie zeigt.
Gebärmutterhalskrebs entsteht durch eine chronische Infektion mit einem Hochrisikotyp des HP-Virus. Diese kann mittels HPV-Test festgestellt werden. Eine Studie zeigt, dass die zusätzliche Untersuchung mit dem herkömmlichen Krebsabstrich (Pap-Test) die Früherkennung von Krebsvorstufen verbessert.
Ein Drittel der Krebserkrankungen werden durch Rauchen, Ernährung, Alkohol und Übergewicht verursacht, schreibt die Stiftung Cancer Research UK. Deren Berechnung ergab, dass damit etwa 40% aller Krebserkrankungen auf einen ungesunden Lebensstil oder auf Umweltfaktoren zurückzuführen seien.
Entgegen der Annahme, dass die Spirale das Risiko für eine HPV-Infektion erhöht, haben Forscher belegt, dass Frauen mit der Spirale halb so oft eine HPV-Infektion erlitten und damit durch die Spirale vor Gebärmutterhalskrebs teilweise geschützt sind.
Normalerweise sollte die vollständige HPV-Impfung drei Dosen beinhalten. Das ist oft schwierig durchzuführen, sei es weil Frauen Schwanger werden oder sonst nicht mehr zur Impfung erscheinen. Eine Studie zeigt nun, dass die HPV-Impfung möglicherweise auch mit weniger Dosen effektiv schützt.
HPV-Viren sind in über 80% der Fälle für die Entstehung des recht seltenen Analkrebs verantwortlich. Veränderte Sexualpraktiken haben in vielen Ländern aber die Anzahl der Fälle ansteigen lassen, wie Studien (Cancer 2010) belegten. Forscher untersuchten nun, inwiefern die HPV-Impfung, die vor allem zum Schutz gegen Gebärmutterhalskrebs eingesetzt wird, auch vorbeugend vor Analkrebs wirkt.
Das Humane Papilloma-Virus gilt als Hauptverursacher von Gebärmutterhalskrebs. Deutsche Forscher haben deshalb den HPV-Test an über 200‘000 Frauen als Möglichkeit zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs ausgelotet.
Aufgrund der guten Wirksamkeit und Verträglichkeit hat das BAG die HPV-Impfung im Jahr 2008 allen Mädchen zwischen 11 und 15 Jahren sowie den 15-19-Jährigen empfohlen. Ziel: Eine Durchimpfungsrate von 80%. Kantonal gibt es sehr unterschiedlich hohe Quoten, zwischen 3 und 80%. Eine Expertin klärt über die Gründe auf.