Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03395.jsonl.gz/127

Elder Thomas Hänni, Gebietssiebziger, wohnhaft mit seiner Familie in Málaga (Spanien), besuchte am 21.Juli und am 4. August ferienhalber die Gemeinde Zollikofen im Pfahl Bern, in der seine Ursprungsfamilie heute noch lebt.
Er hielt eine kurze Rede am Sonntag, den 21.07. in der Abendmahlversammlung:
Er habe vorzügliche Erinnerungen an diese Gemeinde, in der er aufgewachsen sei. Viele heute betagte Brüder hätten ihn auf dem Weg im Evangelium unterstützt. Darunter Roland Müller, Rolf Balmer und Armin Koch als Bischöfe.
Auch habe er schöne Erinnerungen an seine Hochzeit vor 21 Jahren im Schweizertempel. Doch schon in jungen Jahren, nach seiner Mission, habe der Herr ihn nach Málaga geholt, wo er mit seiner Familie heute noch wohnt.
Seine Berufung - vor kurzem - als Gebietssiebziger eröffne ihm nun die Möglichkeit, auch in der Schweiz wieder aktiver zu werden.
Er erwähnte eine Begebenheit aus dem Leben des Propheten Joseph Smith:
Der Prophet konnte nach einem Disput mit seiner Ehegefährtin Emma die Übersetzungsarbeit an den goldenen Platten nicht weiter fortsetzen - erst als er in den Garten ging, um zu beten, und hernach seine Frau um Vergebung bat, konnte er, nachdem er seine geistige Blindheit abgelegt hatte, wieder empfänglich werden für die Offenbarungen Gottes.
Elder Hänni wies darauf hin, dass wir persönliche Offenbarung brauchen, um der geistigen Fahrlässigkeit zu entgehen, mit der wir so oft im Leben konfrontiert werden. Ebenso solle man den heiligen Tempelbündnissen und der Ehesiegelung ihren hohen Stellenwert geben, den sie innehaben.
Wir sollen uns intensiver bemühen, empfänglich für Inspirationen zu sein und einen gesunden Abstand nehmen vom Begehren irdischer Güter.
Er legte anschließend sein Zeugnis von der Kirche, von Jesus Christus und über den Prophetenmantel von Präsident Russel M. Nelson ab.