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In Russland wird die Rolle der westlichen NGOs immer stärker thematisiert und auf die (internationale) Tagesordnung gebracht. Ist das der Anfang vom Ende der Macht der westlichen, international tätigen NGOs?
Ich habe die Finanzierung und politische Ausrichtung der westlichen NGOs, die angeblich neutrale und objektive Einschätzungen von Pressefreiheit, Menschenrechten, Korruption und anderen Themen in allen Ländern der Welt abgeben, auf dem Anti-Spiegel schon oft thematisiert. Die bekannten NGOs, die von den weltweiten Medien in solchen Fällen gerne zitiert werden, werden alle von den Staaten der NATO finanziert und gesteuert, weshalb ihre Ergebnisse auch immer eindeutig sind: Im Westen ist alles ganz in Ordnung, in den Ländern, die der Westen zu seinen Feinden erklärt hat, ist hingegen alles ganz schlimm.
Paradebeispiele dafür, über die ich oft berichtet habe, sind zum Beispiel Reporter ohne Grenzen (hier finden Sie Details) oder Transparency International (die Details finden Sie hier). Beide Organisationen, die angeblich ganz unparteiisch, kritisch und objektiv über die Situation in allen Ländern der Welt berichten, werden von den Staaten des Westens bezahlt und kommen daher immer zu den gewünschten Ergebnissen, wie deren jeweilige Landkarten über die Lage von Pressefreiheit und Korruption anschaulich aufzeigen. Stünde auf deren Weltkarten nicht geschrieben, wer sie erstellt hat, könnte man kaum unterscheiden, welche der beiden Weltkarten von welcher Organisation erstellt wurde.