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- Der Senat hat eine deutliche Anhebung des Verteidigungshaushalts auf 700 Milliarden Dollar bewilligt.
- Die Kongresskammer gewährte am Montag fünf Prozent mehr Geld als Präsident Donald Trump gefordert hatte.
- Die Entscheidung fiel unter dem Eindruck von Nordkoreas Fortschritten bei seinem Atom- und Raketenprogramm.
Mit dem neuen Etat soll im neuen Haushaltsjahr, das am 1. Oktober beginnt, unter anderem die Anschaffung von neuen F-35-Kampfjets, Schiffen und Panzern finanziert werden. In die Raketenabwehr der USA sollen nach dem Willen des Senats 8,5 Milliarden Dollar fliessen – und damit 630 Millionen Dollar mehr als von Trump gefordert.
Das US-Repräsentantenhaus hatte seinen Entwurf für den Verteidigungsetat 2018 mit einem Umfang von 696 Milliarden Dollar bereits im Juli beschlossen. Nun müssen beide Vorlagen in Einklang gebracht werden. Würde der Budget-Plan des Senats beschlossen, bekäme die Armee rund 15 Prozent mehr Mittel als im Haushaltsjahr 2016 und sechs Prozent mehr als 2017.