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Seinen Durchbruch hatte er heute vor 78 Jahren, als der Film «Der Malteser Falke» für die ganzen USA freigegeben wurde. Er spielte den abgebrühten Detektiv, der zuweilen kaum von den Gangstern zu unterscheiden ist – das passte zu Bogart. Dabei war Bogart für die Besetzung dieser Rolle ursprünglich gar nicht vorgesehen. Das Studio wollte eigentlich George Raft für diese Rolle. Doch dieser lehnte es ab, unter einem unerfahrenen Regisseur zu arbeiten. Tatsächlich gab John Huston in diesem Film sein Regiedebüt.
Huston sollte sich in der Folge zu einem der wichtigsten Regisseure Hollywoods entwickeln. Ob Raft rückblickend seine Entscheidung bereute? Andererseits sind es solche Momente, die dazu führen, dass neue Lösungen gesucht werden müssen, die sich im Nachhinein als weitaus besser herausstellen. So wurde der Film «Der Malteser Falke» für Huston und Bogart zum Karrierebeschleuniger.
Im Film geht es darum, dass mehrere Menschen hinter dem «Malteser Falken» her sind, einer uralten Statue, die ein Vermögen wert ist. Dabei geschehen Morde, die Detektiv Spade – Humphrey Bogart – aufklären will.
Am Ende hält die Polizei den ominösen Falken in der Hand und fragt, was denn das für eine Figur sei. Worauf Bogart antwortet: «Das ist der Stoff, aus dem man Träume macht.»
Im Film ist es ein gefährlicher Stoff, der die Menschen entweder ins Gefängnis oder ins Grab bringt. Die Zuschauer hingegen versetzt er in eine andere Welt. Und Huston und Bogart brachte er Ruhm und Ehre.