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Michael Bodenmann und Barbara Signer
Michael Bodenmann und Barbara Signer zeigen in den Räumen des ehemaligen italienischen Konsulats neue Arbeiten. Es gibt die Ausstellung und es gibt die Bar. Die zwei Räume zwischen Durchgangs- und Aufenthaltsort bewohnen Geister von jetzt, damals und wahrscheinlich auch morgen.
Dinge die man nicht wegwerfen wollte, werden zur eigenen Identität. Eine Packung Hope Zigaretten. Ein Kugelschreiber aus dem Hotel Okura. Ein Kinoticket für Tomb Raider, während dessen Vorstellung es in Kyoto sintflutartig regnete und der alte Mann in der hinteren Reihe unaufhörlich schnalzte.
Sie rannte die Treppe empor und streifte ihre Identität ab, bevor sie zum Sprung ansetzte.
Die Halloweenparty im Wondervalley fand zwei Tage vor dem tatsächlichen Datum statt. Die seltsamsten Gestalten versammelten sich dafür im Palms, dem einzigen Lokal in diesem Winkel der Mojave Wüste. Ich trug ein Warcraft Kostüm, das ich im Goodwill Charity Shop gekauft hatte ohne zu wissen was es darstellte. Dazu eine regenbogenfarbene Perücke. Jemand fragte mich was ich sei. Ich antwortete: Ich weiss es nicht. Und jemand anders sagte: She’s transforming.
Who‘s afraid of Green, Blue, Red and Purple?
Er wollte schon immer eine Bar aufmachen. Eine Bar wie in Japan, die man im Morgengrauen verlässt, wenn die Krähen den Abfall von der Strasse holen.