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Simonsen,
Niels, dän. Maler, geb. zu Kopenhagen, kam 1823 auf die dortige Akademie, wo er anfangs die Malerei betrieb, aber bald zur Bildhauerkunst überging und 1827 in die Modellschule eintrat. Nach mehreren glücklichen Erfolgen mit Büsten und Reliefs fiel er bei der Bewerbung um die große goldne Medaille durch, kehrte deshalb zur Malerei zurück, ging 1833 nach München, machte mehrere Ausflüge nach Tirol und Oberitalien und 1839 eine Reise nach Algier, die ihm Veranlassung zu zahlreichen Bildern bot und ihn später ganz zur Malerei der Seegefechte führte, worin er ein trefflicher Meister ist. 1845 kehrte er zu bleibendem Aufenthalt nach Kopenhagen zurück und entnahm aus dem Krieg in Schleswig den Stoff zu mehreren seiner Hauptbilder. Es sind: (1849) das Bivouak nach der Schlacht bei Schleswig (im Schloß Christiansborg), die Schlachten bei Fredericia, bei Idstedt und ähnliche Kämpfe. Ebenso gewährte ihm der Krieg 1864 reiche Ausbeute, z. B.: Scene aus der Schlacht bei Düppel und aus dem Gefecht bei Sankelmark. Außerdem schuf er auch einige Altarbilder. Er ist Professor an der Akademie in Kopenhagen, Ritter des Danebrogsordens (1852) und Mitglied der Akademien in München, Kopenhagen und Stockholm.