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Das Polyzystische Ovar-Syndrom (PCO-S) gehört zu den häufigsten Ursachen für eine Sterilität/Infertilität und ist mit 5 bis 10% eine der häufigsten endokrinologischen Störungen der Frau [1,2]. Die zur Zeit am häufigsten gebrauchte Definition (Rotterdam-Kriterien) umfasst zwei der drei folgenden Symptome: Polyzystische Ovarien – Oligo-/Amenorrhö, und/oder klinische Zeichen der Hyperandrogenämie. Etwa 50% der Betroffenen sind adipös. Insbesondere bei diesen Frauen lässt sich meist eine Insulinresistenz nachweisen, der Übergang zum metabolischen Syndrom ist fliessend. Bei schlanken PCO-S-Patientinnen stehen Hyperandrogenämie und/oder Anovulation im Vordergrund. Die Therapie des PCO-S richtet sich nach den Symptomen, die im Vordergrund stehen.