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Boris Collardi, der Chef der Bank Julius Bär, hat 2016 ein Gesamtsalär von 6.5 Millionen Franken erhalten. Das sind über 300'000 Franken mehr als im letzten Jahr.
Die gesamte Chefetage kostete die Bank 18.4 Millionen Franken, 0.5 Millionen mehr als 2015. Allerdings umfasste die Geschäftsleitung Ende 2016 sieben Mitglieder, während es vor einem Jahr noch sechs Mitglieder waren. Dies geht aus dem am Montag veröffentlichten Geschäftsbericht hervor.
Die Gesamtvergütung der Mitglieder der Geschäftsleitung, einschliesslich des CEO, besteht aus einem bar ausbezahlten Basissalär, einer variablen bar ausgerichteten Vergütungskomponente sowie einer leistungsbezogenen variablen Komponente in Form von Aktien.
Julius Bär hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Konzerngewinn von 622 Millionen Franken geschrieben. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Vervierfachung. Doch dieser Vergleich ist irreführend. Im Vorjahr hatten nämlich Rückstellungen für den US-Steuerstreit den Gewinn deutlich gesenkt.
Diese Rückstellung sowie Restrukturierungskosten und Abschreibungen nicht mitgerechnet hat die Bank 2016 einen Konzerngewinn von 705.5 Millionen Franken erreicht, womit dieser knapp höher ausfällt als im Vorjahr (2015: 701.5 Millionen Franken). (sda)