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In einer Schlosserei in Winterthur entdeckt der Künstler Matias Spescha 1996 eine gewundene Eisenröhre. Er lässt sie hablieren und versetzt wieder zusammen schweissen.
Diese Form, die ihn seither nicht mehr los lässt, will er als grosse begehbare Betonplastik realisieren.
Die Idee zu OGNA entstand aus einer Eisenröhren-Plastik
AM ERLENHAIN
Sein Vorhaben findet Unterstützung, so dass Matias Spescha das Projekt mit Architekten konkretisiert und auf Standortsuche geht. Bekannte Persönlichkeiten treten einem Patronatskomitee bei.
Die Gemeinde Trun – Geburtsort des Künstlers – signalisiert ihr Interesse und stellt ein Grundstück im Flurgebiet «l'ogna» in Aussicht. Der Erlenwaldstreifen (rätoromanisch «ogna», ausgesprochen
mit nasalem gn, ähnlich wie oña) wird zum Namensträger seines grössten und letzten Werkes: OGNA.
POSTHUMES WERK
Ab Frühjahr 2008 werden erste Schritte zur Finanzierung unternommen. Mitten in diesen Vorbereitungen stirbt Matias Spescha im Juni 2008 unverhofft. Mitwirkende und Erben sind sich jedoch einig,
dass dieses unvergleichliche, einmalige Werk realisiert werden soll. Die zu diesem Zweck gegründete Stiftung OGNA übernimmt nach dem Tod des Künstlers diese Aufgabe.
Am 1. Mai 2012 erfolgt der Spatenstich. Am 4. Mai 2013 wird OGNA eröffnet und ist seither allen jederzeit zugänglich.