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«L’ultima estate in paese» — Italienisch mit deutschen Zusammenfassungen
Für die Begegnung mit der italienischen Schriftstellerin Simonetta Tassinari wird aus dem Salon Himmelblau der «Salone blu cielo», denn die Präsentation ihres neusten Romans «L’ultima estate in paese» erfolgt auf Italienisch mit kurzen zusammenfassenden Übersetzungen auf Deutsch.
In uno sperduto paese molisano di montagna, durante l’estate del 1975, giunge inaspettato un giovane straniero biondo, alto, a cavallo di una potente Kawasaki: il suo nome è Pierre Duchamp, di nazionalità belga, di professione architetto. Pianta la sua tenda ai bordi del parco pubblico. Nello zaino ha un manuale di puericultura italiano, stampato proprio in quel paesino, unica traccia della sua famiglia d’origine, e che gli è stato consegnato, una volta finiti gli studi, dalla madre superiora dell’orfanotrofio nei pressi di Liegi nel quale è cresciuto. Nonostante la gentilezza e la disponibilità la gente del posto sembra infastidita e forse allarmata dalla sua presenza. Gli unici a dargli una mano sono cinque liceali, grazie ai quali verrà alla luce una vicenda sconcertante che risale al lontano passato di un’Italia ancora stremata dalla guerra e che coinvolge una coppia di migranti siciliani diretti verso le miniere belghe a bordo di una corriera, costretti a fermarsi nel piccolo paese.
Simonetta Tassinari è nata a Cattolica ed è cresciuta tra la costa romagnola e Rocca San Casciano, sull’Appennino. Vive da molti anni a Campobasso, in Molise, dove insegna Storia e Filosofia in un liceo scientifico. Quando non è impegnata a insegnare o a occuparsi di giardinaggio, scrive saggi di argomento storico-filosofico e romanzi, tra cui, pubblicati da Corbaccio, «Donna Fortuna e i suoi amori», «La casa di tutte le guerre» e «Le donne dei Calabri di Montebello», finalista al premio di narrativa storica Forum Traiani. Ha vinto il premio «Il Pungitopo» e il «Premio di narrativa italiana inedita», e ha collaborato con giornali e riviste. Vive in campagna con la famiglia, tre gatti e un cane.
Veranstaltung in Italienisch mit kurzen deutschen Zusammenfassungen und anschliessendem Aperitivo.
Reservationen sehr gerne an: Terranova Luzern
DETAILS
In italiano / mit kurzen deutschen Zusammenfassungen
Montag
29. April 2024
19.30 Uhr
im Salon Himmelblau
(Hi3-Gemeinschaftsraum)
Freier Eintritt, Kollekte
RESERVATIONEN
Kammermusik & Poesie
In der Konzertlesung mit der Luzerner Lyrikerin Katharina Lanfranconi und dem Dulcamara Quartett verschmelzen zwei Kunstgattungen – Poesie und Musik – zu einem beglückenden Zweiklang: Lanfranconis Gedichte «singen» quasi mit den vorgetragenen Stücken und die Kammermusik des Dulcamara Quartetts antwortet ihnen.
Katharina Lanfranconi:
In Luzern geboren, absolvierte sie die Schule für Gestaltung in Luzern und arbeitete als Art Director in Werbeagenturen in Luzern und Zug. Für ihr Lyrisches Schaffen erhielt sie mehrere Auszeichnungen, u.a. den Anerkennungspreis der Stadt Luzern 2016. Seit 2022 leitet sie zusammen mit dem Philosophen Remo Reginold die edition ars pro toto.
Dulcamara Quartett:
Vier Mitglieder des Luzerner Sinfonieorchesters spielen seit 2017 Kammermusik vom Feinsten: Julian Fels (Violine), Jeannine Brechbühler (Violine), Madeleine Burkhalter (Viola), Beat Feigenwinter (Violoncello).
Anschliessend Büchertisch, Signierstunde und gemütliches Zusammensein beim Apéro.
Reservationen sehr gerne an: Terranova Luzern
Eine krallige Leseperformance in Text, Bild und Ton
«Circa 244 Knochen. Katz-Ups» versammelt verschiedenste Sprachkompositionen von Claudio Landolt und Katzenbildcollagen von Marcel Moser. Sie präsentieren ihr Buch mit einer kralligen Leseperformance.
In einem Antiquariat kaufte Autor Claudio Landolt 25 Katzenbücher und begann die Texte zu zerschneiden und neu zu arrangieren. Das Resultat: Katz-Ups – stilistisch vielfältige Cut-Ups über die verschlungenen Beziehungen zwischen Mensch und Tier, von Gedichten über Haikus bis zu komponierten Listen und klangpoetischem Gefauche. Ergänzt werden die Katzen-Gedichte von Marcel Mosers Bildcollagen, die ebenfalls auf diesen antiquarischen Katzenbüchern basieren. Immer in Aktion sind sie, die ausgeschnittenen Katzen, sie krallen sich an den Buchseiten fest und offenbaren durch unerwartete Kombinationen die Ästhetik des Monströsen.
Vorschau auf Instagram vom 21.5.2023:
Die krallige Leseperformance zum schön gestalteten Buch, das im Verlag Der gesunde Menschenversand erschienen ist, besteht aus Katzengedicht-Rezitationen, Live-Bildcollagen am Hellraumprojektor, gewürfelten Katzen-Kreuzungen und eine thereminische Tischkatze, die leise schnürrelet.
Claudio Landolt, geboren 1984, lebt als Autor und Musiker in Glarus. Er studierte Kulturpublizistik und Elektroakustische Komposition an der Zürcher Hochschule der Künste. Neben seiner Tätigkeit als Musikredaktor bei Radio SRF und freier Autor steht er auf Schweizer Bühnen und schneidet gerne Wörter aus.
Marcel Moser, aufgewachsen im Allgäu, lebt und arbeitet in Glarus. Seine Laufbahn umfasst Tätigkeiten als Zimmermann, Älpler, DJ, Bügelgeber am Skilift, Kulturveranstalter und Wegmacher. In seiner künstlerischen Praxis beschäftigt er sich mit diversen Formen visueller Gestaltung und er schneidet gerne Tiere aus.
Anschliessend gemütliches Beisammensein beim Apéro. Reservationen sehr gerne an: Terranova Luzern
DETAILS
Freitag
1. Dezember 2023
19.30 Uhr
im Salon Himmelblau
(Hi3-Gemeinschaftsraum)
Freier Eintritt, Kollekte
RESERVATIONEN
VERANSTALTET VON
INFOS & LINKS
«Circa 244 Knochen. Katz-Ups»
(Der gesunde Menschenversand)
Trailer zur Buchvernissage
(Instagram, 21.5.2023)
Zwei Glarner schnipseln ein Büsibuch, aber ohne Jööö (Südostschweiz, 24.5.2023)
«Ich wollte eine Hymne auf den Überlebensinstinkt schreiben.»
Zweisprachige Lesung in Italienisch & Deutsch
«Uscire Fuori», der neue Roman von Fabio Andina, ist jetzt als «Davonkommen» auch auf Deutsch erhältlich. Der Tessiner Autor und der Rotpunktverlag präsentieren die beiden Bücher in einer zweisprachigen Lesung.
Der Brief des Anwalts ist unmissverständlich: Seine Frau will die Trennung, er muss die gemeinsame Wohnung verlassen, der Sohn bleibt bei der Mutter, das Auto kann er behalten. Weil er arbeitslos ist, hat er keine andere Wahl, als in ein altes Ferienhaus in einem Bergdorf zu ziehen, eine Stunde von der Stadt entfernt. Getrieben von der Angst, auch noch seinen Sohn zu verlieren, rast er den Berg hinauf und hinunter, nimmt jeden Gelegenheitsjob an, den er bekommen kann, pendelt zwischen seinem Psychiater und seiner Anwältin, pumpt sich voll mit Bier und Tabletten. Die Tage ohne Arbeit verschwimmen im Delirium, bis er anfängt, seine Umgebung wahrzunehmen, den Garten in Ordnung zu bringen, im Kamin Feuer zu machen. Er beginnt wieder zu malen, wie früher, wie Alfonso Ossorio, sagt man ihm, einer, der gemalt habe wie Jackson Pollock, nur ein bisschen anders. Vor allem aber wird das Ferienhaus zum Refugium, das er jedes zweite Wochenende mit seinem Sohn teilt. Hier ist Raum für Spiele und Vertrautheit. Hier kommt, zusammen mit dem Winter, langsam wieder Ruhe in sein Leben.
Davonkommen ist ein einziges grosses Decrescendo. Der Roman kann, muss aber nicht, als Vorgeschichte zu Tage mit Felice gelesen werden.
«Und dann wundert man sich nur immer wieder, dass ein solches literarisches Talent hierzulande so lange hat unbemerkt bleiben können.»
ROMAN BUCHELI, NZZ
Fabio Andina, geboren 1972 in Lugano, studierte Filmwissenschaften und Drehbuch in San Francisco. Heute lebt er im Bleniotal. Sein Roman Tage mit Felice erschien 2020 auf Deutsch, wurde mehrfach ausgezeichnet und in viele Sprachen übersetzt. 2021 folgte der zweisprachige Prosaband Tessiner Horizonte – Momenti Ticinesi mit Zeichnungen von Lorenzo Custer. Dieser Band wurde am 5. Mai 2022 mit einer Buchpräsentation im Salon Himmelblau vorgestellt.
Nach der zweisprachigen Lesung gemütliches Beisammensein beim Apéro. Reservationen sehr gerne an: Terranova Luzern
Das Ansehen, das Aussehen, das Auftreten. Alles nicht mehr wichtig.
Seit dem Ende ihres Berufslebens ist es ihr, als würde sie «in einem leeren, unbewohnten Raum stehen und in eine Landschaft ohne Konturen hinausschauen». Einen Spiegel dieses inneren Raums findet die Erzählerin in ihrem Garten. In ihrem Haus ist es noch still – überhaupt ist es stiller geworden, nachdem die Kinder ausgezogen sind –, nur Apple, der Kater, streicht um ihre Beine und legt sein «flaumiges Katzengewicht» auf ihre Füsse.
Kathrin Burgers Roman ist mit autobiografischen Elementen durchflochten. Sie erzählt präzise und poetisch. Sie blickt versöhnt auf das Entschwundene, mit Zuversicht auf das Kommende und immer wieder in ihren Garten, dessen stetige Verwandlungen sie in den feinsten Schattierungen nachzeichnet.
Kathrin Burger, geboren 1949 in Menziken, studierte Germanistik in Zürich und promovierte über Georg Trakl. Sie unterrichtete als Gymnasiallehrerin in Fribourg, in Baden und dreißig Jahre lang in Aarau. Daneben engagierte sie sich in verschiedenen kulturellen Institutionen sowie für die Frauenbewegung.
Anschliessend gemütliches Zusammensein beim Apéro.
Reservationen sehr gerne an:
Terranova Luzern
DETAILS
Mittwoch
20. September 2023
19.30 Uhr
im Salon Himmelblau
(Hi3-Gemeinschaftsraum)
Freier Eintritt, Kollekte
Von den fünf Schwestern, die auszogen, ihren Vater zu ermorden
Céleste, Sheshe, Lea und Marion, vier Afroschweizer Schwestern, machen sich auf nach Kamerun. Sie wollen ihren Vater umbringen, der sie alle sexuell missbraucht hatte. In Kamerun stossen sie auf Séraphine, die fünfte Schwester, die mit dem Vater unter einem Dach lebt.
«Dass wir es dann doch nicht so gemacht haben, liegt wohl auf der Hand. Wo könnte man zuerst ein Grab ausheben, einen Sarg mit einem betäubten alten Mann in das Loch hinunterlassen, das Ganze mit einem Berg Erde überdecken und stundenlang warten, bis der Betäubte wieder zu sich kommt, und dann wie von Sinnen auf dem Erdhügel herumtollen, ohne von irgendjemandem bemerkt zu werden?»
Melara Mvogdobo hat mehrere Jahre in Kamerun, der Dominikanischen Republik und in der Schweiz gelebt, wo sie als Erwachsenenbildnerin und Trauma-Beraterin gearbeitet hat. Aktuell lebt sie mit ihren drei Söhnen und ihrem Lebenspartner in Andalusien, Spanien.
Lesung der Autorin und Gespräch mit Katja Schurter (edition 8). Musikalisch begleitet von Griot Dramane Keita.
Anschliessend gemütliches Zusammensein beim Apéro.
Reservationen sehr gerne an:
Terranova Luzern
Silvia Planzer liest Texte von CH-Autorinnen
Am Vorabend des Frauenstreiktages liest die Schauspielerin, Sprecherin und Stimmpädagogin Silvia Planzer Texte von CH-Autorinnen über aussergewöhnliche Frauen, die selbst über ihr Leben entscheiden wollten, widerständig und mutig waren.
Ein Text stammt aus dem Buch «Am Leben» der Luzerner Autorin Franziska Greising. Sie erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die gegen Vorschriften verstossen hat, um jüdische Kinder zu retten.
Silvia Planzer, die an Projekten der freien Theaterszene, an szenischen Klangprojekten und Lesungen mitgearbeitet hat, erweckt mit ihrer Stimme die Figuren in den Texten zum Leben. Zwischen den Texten spielt die junge Gitarristin Jana Stalder katalanische Lieder.
Anschliessend: Gemütliches Zusammensein beim Apéro.
Anmeldungen gerne an: Salon Himmelblau
Ombres sur l’autre Ville Lumière / Schatten über Luzern
Zweisprachige Lesung französisch / deutsch
Au cœur d’une nuit hivernale, Didier d’Orville s’interpose lors d’une agression dans les rues d’une tranquille ville de Suisse alémanique. Catherine Bucher, la mère de famille qui a échappé à ce qui s’avérera être une tentative d’enlèvement, travaille pour une compagnie helvétique à l’éthique professionnelle douteuse qui éveille des soupçons.
Fernab von touristischen Klischees führt Didier d’Orville, ein Franzose, der seit acht Monaten in der Zentralschweiz lebt, mithilfe einer Luzerner Aussteigerin die Ermittlungen. In diesem Kriminalroman, in dem die Polizei nur eine Nebenrolle spielt, zeigt sich Luzern, die andere Stadt des Lichts, den Leser:innen von einer ungewöhnlichen Seite.
Der zweite Kriminalroman mit Ermittler Didier d’Orville spielt in Luzern, der Wahlheimat von Serge Robert. Sein beruflicher Werdegang als Chemiker in pharmazeutischen und kosmetischen Unternehmen hat ihm die Basis und das Hintergrundwissen für diesen Roman geliefert, der in den Geheimnissen dieser Industriezweige verankert ist.
Anschliessend: gemütliches Zusammensein beim Apero. Reservationen sehr gerne an: Terranova
Es liest Zeno Schneider
Ernst Friedli, seit Jahren verheiratet mit Klärli, Nichtraucher und ehemaliger Sachbearbeiter im öffentlichen Dienst, macht sich Gedanken zur Weltlage und …
Ernst Friedli und ich sind uns erstmals beruflich begegnet. Das war vor vielen Jahren, als Ernst Friedli wegen einer vorübergehenden Störung in meine Praxis kam. In diesem Rahmen sind wir immer wieder in gute Gespräche geraten und haben uns gelegentlich auch ausserhalb der Praxis angeregt über das Leben und über Gott und die Welt unterhalten. Dabei erfuhr ich, dass Ernst Friedli als pensionierter Sachbearbeiter im öffentlichen Dienst seit einiger Zeit schriftlich festhält, was ihn persönlich beschäftigt und bewegt. Diese Aufzeichnungen schreibe er, wie er mir anvertraute, «zur eigenen Orientierung im schwankenden Lauf der Zeiten» eigentlich nur für sich selber.
(Zeno Schneider, Herausgeber)
Nach der Lesung laden wir Sie herzlich zum gemütlichen Schwatz über das Buch, Gott und die Welt bei Kaffee und Kuchen.
Reservationen sehr gerne an: Markus Elsener
DETAILS
Mittwoch
15. Februar 2023
15.00 Uhr
im Salon Himmelblau
(Hi3-Gemeinschaftsraum)
Freier Eintritt, Kollekte
Freitag, 2. Dezember 2022, 19.30 Uhr — KOLLEKTE
«Capricho — ein Sommer in meinem Garten» & Sprechtexte
Der Berner Autor Beat Sterchi liest im ersten Teil des Abends für alle Spanien- und Gartenliebhaber:innen aus seinem Roman Capricho – ein Sommer in meinem Garten (2021 im Diogenes Verlag erschienen). Im zweiten Teil tauchen wir mit ihm ins Universum seiner «Sprechtexte» ein, die meist im Verlag Der gesunde Menschenversand erschienen sind.
Ein Autor fährt wie jedes Jahr in sein einfaches Sommerhaus in einem verfallenden spanischen Dorf, dem letzten am Ende der Landstrasse. Die Geschichte genau dieses Dorfes will er niederschreiben, doch fehlen ihm die Worte. Stattdessen beginnt er, seinen «Huerto», den Garten, zu bestellen, und kommt dabei mit den Nachbarn samt deren Geschichten und Tipps, vor allem aber mit sich selbst und der Natur ins Gespräch.
«Beat Sterchi hat mit diesem Buch keine schnurgerade, aber gerade deshalb eine wunderschöne Furche in den Acker der Literatur gezogen.» — ALEXANDER SURY, DER BUND
Beat Sterchi ist 1949 geboren, in Bern aufgewachsen und lebte in Übersee und in Spanien. Er schreibt Prosa, Reportagen und für das Theater. Sein bekanntestes Buch ist der Roman «Blösch». Sein erfolgreichstes Stück ist «Annebäbi im Säli oder Gotthelf im Ochsen». Er ist Mitglied des Spoken-Word-Ensembles Bern ist überall.
«Capricho» & Sprechtexte von Beat Sterchi: einmal ein Roman, der Lesende ganz langsam in seinen Bann zieht, und einmal Texte, die zum Vortragen geschrieben sind und ganz schnell wirken sollen. TERRANOVA präsentiert einen Autor, der schon lange mit ganz verschiedenen Textgattungen hantiert. Anschliessend an die Lesung und den Vortrag von Sprechtexten gemütliches Zusammensein beim Apero.
Reservationen: Email an Markus Elsener