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Filmkritik: 50 Shades of Grey for Feminism42nd Toronto International Film Festival
Professor William Marston (Luke Evans) und seine Frau Elisabeth (Rebecca Hall), beides Psychologen, arbeiten an einer Universität. Angezogen von der Schönheit ihrer jungen Assistentin Olive (Bella Heathcote) und fasziniert von ihrer jugendlichen Unschuld, verlieben sich beide in sie. Es beginnt eine emotionale Achterbahnfahrt, in der sich die drei näher kommen und gleichzeitig mit ihren eigenen und der gesellschaftlichen Moral zu kämpfen haben. Als Olive schwanger und den Marstons von der Universität gekündigt wird, scheint die Menage à Trois ein Ende gefunden zu haben.
Da die drei jedoch nicht mehr ohne einander leben können, beschliessen sie zusammenzuziehen und erfinden eine plausible Geschichte dafür. In den kommenden Jahren lebt das Trio glücklich in ihrer Dreieckbeziehung - unbemerkt von den gemeinsamen Kindern und der Öffentlichkeit. Die sexistische und prüde Gesellschaft, die einerseits Frauen unterdrückt und andererseits die sexuelle Freiheit verbietet, führt schliesslich dazu, dass William seine Theorien in Form eines Comic-Buches veröffentlicht. Die erste und erfolgreichste weibliche Comicheldin ist geboren: Wonder Woman kämpft fortan für Gerechtigkeit.