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Hinter der „Dolphin Human Therapy“ (Delfintherapie), die von Dr. David E. Nathanson eingeführt wurde, steckt folgender Grundgedanke: Behinderte Kinder lernen schlechter, weil ihre Aufmerksamkeitsspanne geringer ist.
Informationen bleiben daher nicht lange genug im Gehirn, um erfolgreich abgespeichert werden zu können. Der Umgang mit den Tieren in Kombination mit dem warmen Wasser erhöht die Aufmerksamkeit – die Kinder lernen. Sehr bekannt ist hier die Delphintherapie.
Untersuchungen, an denen auch Kinder mit Down-Syndrom beteiligt waren, bestätigten die positiven Auswirkungen. Die Kinder waren entspannter, konnten sich besser konzentrieren und hatten eine größere Aufnahmefähigkeit. Sogar das Immunsystem wurde durch die Delphintherapie gestärkt.
Wenn Sie für Ihr Kind eine Delfintherapie in Erwägung ziehen, gibt es einige Punkte zu berücksichtigen:
- Die Therapie muss auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Kindes abgestimmt sein, daher muss der Therapieort gut gewählt werden.
- Bei einer Therapie im Ausland gilt es auch die Kultur des Landes zu bedenken und natürlich die Kosten.
- Ihr Kind kann mithilfe der Delphintherapie womöglich große Fortschritte erzielen, aber es wird nicht geheilt werden. Erwarten Sie keine Wunder.