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Die Grundstruktur des Ferienhauses in Zinal wurde innert kürzester Zeit erstellt. Nachdem das Fundament betoniert war, wurden die Wände und Böden in zwei Tagen aus Fertigelementen zusammengesetzt. Die Bauweise ist auch im Innern des Gebäudes spürbar. Sie trägt nicht zuletzt zur Sinnlichkeit des Gebäudes bei, das eine erfrischend leichte Optik aufweist.
Das Obergeschoss bietet Platz für zwei Parteien. Auf jeder Längsseite befinden sich zwei Schlafzimmer und ein Bad. Die Seiten sind in einer Art Ensuite angelegt, die über den Gang in zwei Hälften geteilt ist.
Obschon das Gebäude gut mit den übrigen, mehr im konventionellen Stil erbauten Chalets harmoniert, war der Umgang mit den Baubehörden nicht ganz unproblematisch. Das gebeizte Holz beispielsweise wurde als zu dunkel beurteilt, die umliegenden Häuser seien nur hellbraun. Wenn man aber die alten Walliser Chalets genauer betrachtet, so haben diese eine fast schwarze Patina. Wohlwollend wurde der breite Kranz aus Scheiten im Erdgeschoss beurteilt. Er nimmt theatralisch die vor vielen Häusern oft kunstvoll gestapelten Scheite auf.