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Didier Plaschy (geboren 2. Mai 1973 in Varen) ist ein ehemaliger Schweizer Skirennfahrer und arbeitet zurzeit als Skitrainer an der hsk in Brig, Wallis. Er fuhr ausschliesslich Riesenslaloms und Slaloms und erzielte dabei zwei Weltcupsiege und einen zusätzlichen Podestplatz.
In der Saison 1997/98 gelang ihm der erste Durchbruch: er erreichte als Sechster des Riesenslaloms in Saalbach-Hinterglemm das beste Ergebnis seiner Karriere in dieser Disziplin. Im Europacup wurde er mit zwei Slalomsiegen und drei weiteren Podestplätzen Dritter der Gesamtwertung. In der Slalomwertung musste er sich dem Sieger Thomas Sykora nur um einen Punkt geschlagen geben.
Die Saison 1999 war das erfolgreichste Jahr von Didier Plaschy. Er konnte einen 2. Platz in Kitzbühl, einen 5. in Wengen und einen 4. in der Sierra Nevada feiern. Er schloss die Saison 98/99 auf dem 7. Platz der Slalomgesamtwertung ab. Im Winter 1999 erzielte er dann definitiv den Durchbruch, als er zwei Weltcuprennen gewann. Auch diese Saison schloss er als 7. der Slalomgesamtwertung ab.
Nach den Schweizer Meisterschaften im April 2001 erklärte er seinen Rücktritt. Er begann 2003 mit dem Studium der Psychologie, Pädagogik und Philosophie in Bern, das er aber 2005 vor dem Bachelor abbrach, um ein Comebackversuch zu lancieren. In der Folge gewann er 2006 einige FIS-Rennen, durfte aber keine Weltcuprennen fahren, da ein von der WADA eingeführtes Reglement besagt, dass ein zum Spitzensport zurückkehrender Athlet zuerst eine einjährige Dopingfrist negativ absolvieren muss, um an internationalen Wettkämpfen teilzunehmen. Ein Kreuzbandriss, den er im Dezember 2006 bei einem FIS-Riesenslalom in Laax erlitt, beendete seine Karriere endgültig.
Didier Plaschy ist momentan im Nationalen Leistungszentrum in Brig als Chef Ski alpin hsk angestellt und betreut zudem die Kandidaten der NLZ Ouest Truppe. Er ist Vater von einem Sohn.