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Die Befragung des Wikileaks-Gründers Julian Assange durch die schwedische Staatsanwaltschaft zu Vergewaltigungsvorwürfen hat begonnen. Staatsanwältin Ingrid Isgren und ihr Team kamen dafür am Montag in die Botschaft Ecuadors.
Dort hält sich der Australier Assange seit vier Jahren auf, um einer Auslieferung nach Schweden zu entgehen. Assange befürchtet, von Schweden in die USA ausgeliefert zu werden, wo ihm eine Verurteilung für Enthüllungen auf der Plattform Wikileaks droht.
Die schwedischen Ermittler werfen Assange Vergewaltigung und ein «weniger schwerwiegendes sexuelles Vergehen» vor. Informationen über das Ergebnis der Befragung würden die Ermittler im Anschluss nicht bekanntgeben, hiess es.
Die Befragung soll voraussichtlich bis Dienstag oder Mittwoch dauern. Assange weist die Vorwürfe als politisch motiviert zurück. (gin/sda/dpa)
Wie sollten Medien über Terroranschläge berichten? Werner Wirth, Professor für Medienforschung und Publizistik an der Universität Zürich, gibt Antwort.
Herr Wirth, der Entscheid des SRF, nach dem Terroranschlag in Manchester keine Sondersendung anzuberaumen, hat für Aufsehen gesorgt. Werner Wirth: Die Medien sind dazu aufgerufen, das Besondere und Aussergewöhnliche in den Mittelpunkt zu stellen. Das liegt in der Natur der Sache. Wenn sich aber das Aussergewöhnliche in der Form von Attentaten nach dem immer gleichen Muster wiederholt, dann müssen auch die Medien anfangen, darüber nachzudenken, wie sie damit umgehen. Es ist niemandem …