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Meridiane
Meridiane
Meridiane sind in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) Leitbahnen oder Kanäle, in denen das Qi, die sogenannte Lebensenergie, fliesst. Jede Leitbahn ist einem Organsystem zuzuordnen. Auf den Meridianen liegen auch die Akupunkte, die bei der Nadeltherapie und der Akupressur behandelt werden. Es gibt diverse Therapien, die auf altem chinesischem Wissen über die Leitbahnen beruhen. Sie helfen beim Gesundwerden, der Heilung körperlicher oder seelischer Leiden oder dienen der Steigerung der Lust durch anregende Massagen. Fliesst beispielsweise zu wenig an Lebensenergie, kann schädliches Qi in eine Leitbahn des Körpers eindringen und das zugeordnete Organ schädigen. Man ist gesund und hat eine gute Libido, wenn das Qi frei fliessen kann. Bereits im ersten und zweiten Jahrhundert vor Christus wurde die Meridianlehre von Huang-ti nei-ching in China etabliert. Den Leitbahnen sind Organe und Funktionskreise zugeordnet. Diese wiederum stellen die Verbindung zu Muskeln, Bindegewebe und Nerven her. Störungen im Zusammenspiel zwischen Atmung, Verdauung und Durchblutung können durch Diagnose von Haut, Zunge und Augen diagnostiziert werden. Die gewöhnlichen Akupunkturpunkte befinden sich auf den 14 Meridianen. Der Hauptmeridian heisst Jing Mai. Die Yin-Meridiane erstrecken sich von den Zehen hin zum Stamm und von dort zu den einzelnen Fingern. Yang-Leitbahnen gehen von den Fingern hin zum Gesicht und von dort zu den Zehen. Die Hauptmeridiane ergeben einen Kreislauf, welcher im Zuge von 24 Stunden gänzlich durchlaufen wird. Jede Leitbahn erreicht je zu seiner Uhrzeit ein Höchstmass. Die Meridiane sind der Lunge, dem Magen, der Milz, dem Herz, dem Dickdarm, der Blase, der Niere, dem Perikard, dem 3-fachen Erwärmer, der Gallenblase und der Leber zugeordnet. Die Hauptleitbahnen sind spiegelbildlich auf der linken sowie rechten Körperseite zu finden und sie durchqueren auf der Ebene des Körpers nie die Medianebene. Therapien, die das Wissen um die Meridiane zur Grundlage haben sind beispielsweise die Akupunktur, die Akupressur, die Moxibustion, Shiatsu, Tuina, die Akupunkt Meridian Massage, die Elektroakupunktur, die Magnet- Akupunktur, das Japanische Heilströmen, Yin Yoga, die Farbpunktur, die Laserakupunktur, Shiraku (japanischer Aderlass) und noch einige mehr.
Erotische Massagen, die taoistisch inspiriert sind, nutzen ebenfalls die Wirkung von Akupunktur, Akupressur und das Wissen über die Meridiane. Viel Stress oder eine belastende Lebenssituation haben ihre Auswirkung auf die Libido. Die Orgasmusfähigkeit, die Potenz und die Lust lassen sich allerdings durch erotische Massagen, die auf der Meridianlehre beruhen, steigern. Sich ab und zu eine erotische Massage zu gönnen, die auf altem chinesischem Wissen beruht, steigert die erotische Genussfähigkeit und führt zu einer verstärkten Präsenz im eigenen Körper.