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Ziele
Erhöhte Sicherheit.
Nach ihrer erneuten Korrektion wird die Rhone im Fall von Hochwassern mit einem ähnlichen Ausmass wie das jenige vom Oktober 2000 keine Schäden mehr verursachen. Im Falle wesentlich stärkerer Hochwasser werden Überschwemmungen nicht zu vermeiden sein, aber die Schäden werden sich in einem annehmbaren Rahmen halten, weil sie in genau abgegrenzten Räumen liegen werden.
Erhöhte touristische Attraktivität.
Die 3. Korrektion wird neue touristische Entwicklungen zur Folge haben. Um den Erholungswert der Flussufer zu verbessern, wird man Wege und Erholungsräume vorsehen sowie Aktivitäten, die mit der Umgebung im Zusammenhang stehen, immer mit Rücksichtnahme auf die Umwelt.
Verbesserte Umweltbedingungen.
Heute sind in der Rhoneebene nur noch Überreste der früheren Artenvielfalt vorhanden. Die 3. Korrektion sieht eine Rhone vor, die sich auf eine natürlichere Weise entwickelt. Das wird die Regeneration eines reichhaltigen und vielfältigen Ökosystems begünstigen. Auch der Landschaftswert wird verbessert werden.
Landwirtschaftsförderung.
Durch die Sicherung der Ebene werden die landwirtschaftlichen Flächen im Falle schwerer Hochwasser deutlich weniger betroffen. Die geplanten Entwicklungen werden es diesem Wirtschaftszweig gestatten, seine Produktionsstrukturen zu verbessern und seine Produkte aufzuwerten.
Wirtschaftliche Anreize.
Der Schutz der bestehenden Unternehmen vor Hochwassern ist eine absolute Notwendigkeit für das Wirtschaftsleben des Kantons. Ohne die 3. Korrektion besteht die Gefahr, dass die enormen Sachinvestitionen in der Ebene vernichtet werden. Die geplanten Arbeiten werden nicht nur die derzeitigen Sachwerte erhalten, sondern einen wirtschaftlichen Anreiz schaffen, der für die Entwicklung der Rhoneebene unerlässlich ist.