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Was ist Urologie?
Urologie ist Teil der medizinischen Forschung, der sich mit harnbildenenden und harnleitenden Organen beider Geschlechter beschäftigt. Außerdem spezialisieren sich Urologen auch auf die Behandlung der Geschlechtskrankheiten bei Männern.
Geschichte der Urologie in kurzer Zusammenfassung
Die ersten dokumentierten urologischen Eingriffe wurden von ägyptischen Ärzten im 11. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung durchgeführt. Seit dem 4. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung verlagerte sich der Schwerpunkt der diesbezüglichen Forschungen nach Griechenland und Italien. Auch im Mittelalter dominierten Südeuropäer (vor allem Italiener) Forschungen zu diesem Thema. Erst seit dem 20. Jahrhundert übernahmen westeuropäische und westdeutsche Experten das Zepter. Ihren Forschungen ist es zu verdanken, dass heute auch die sogenannte “erektile Dysfunktion” behandelt werden kann.
Was genau bedeutet “erektile Dysfunktion”
Sie bedeutet die Unfähigkeit eines Mannes, Erektionen zu bekommen oder sie so lange aufrechtzuerhalten, dass ein Geschlechtsakt möglich wird. Von einer ernsthaften Erkrankung spricht man dann, wenn dieser Zustand über mindestens 6 Monate andauert.
Was sind die Ursachen von diesem Zustand?
Als die häufigste Ursache wird die mangelnde Durchblutung des Penis angesehen. Diese wird meistens durch ein Enzym namens “PDE-5” verursacht. Doch auch eine unbewegliche Lebensweise oder die natürliche Alterung des Organismus nach dem 40. Lebensjahr können zu diesem Zustand führen. Weniger häufig, aber dennoch regelmäßig werden auch Herz- und Blutkrankheiten als Ursachen für erektile Dysfunktion festgestellt. Und manchmal sind es psychische Ursachen oder schlimme Bildungen an den Geschlechtsorganen des Mannes, die zur erektilen Dysfunktion führen.
Wie wird erektile Dysfunktion behandelt?
Die konkrete Behandlungsmethode hängt von der jeweiligen Ursache ab: Wird das besagte PDE-5-Enzym als “Verantwortlicher” ermittelt, so werden dem Betroffenen PDE-5-Hemmer verschrieben. Ist die natürliche Alterung für die Dysfunktion verantwortlich, bekommt er aminosäurehaltige Präparate. Bei schlechten Bildungen auf Geschlechtsorganen werden operative Eingriffe durchgeführt. Und bei anderen Krankheiten werden Arzneien gegen diese Krankheiten verschrieben.