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Worum geht es?
Der pubertierende William wächst im Provinznest First Sister auf. Schnell merkt er, dass seine sexuelle Neigung anders ist, da er für die «Falschen» – Bibliothekarin Miss Frost, Ringer Kittredge und Stiefvater Richard – schwärmt. Sein Anderssein lässt ihn erkennen, dass seine Liebsten nicht nur auf der Laienbühne Rollen spielen.
Wer ist der Autor?
John Irving, 70, lebt in Vermont, USA. 2000 erhielt er für die Drehbuchadaption seines verfilmten Romans «Gottes Werk und Teufels Beitrag» einen Oscar.
Der wichtigste Satz?
«Selbstredend hatte mir niemand erzählt, dass Miss Frost ein Mann war; schliesslich war in meiner Familie mangelnde Offenheit die Regel.»
Für wen?
Irving verwebt die Werke von Shakespeare, Dickens und Ibsen in die Handlung und beschreibt Sexuelles direkt und detailliert – nicht jedermanns Sache.
Was bleibt nach der Lektüre?
Plädoyer für Toleranz gegenüber sexuellen Abweichungen. Ob Amerika um 1960 wirklich so tolerant gegenüber homo-, bi- und transsexuellen Menschen war, wie von Irving dargestellt, daran lässt sich zweifeln.