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Schutzwald
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Wie herrlich sind doch die goldgelben Lärchenwälder hier im Lötschental. Viele sind erst in den letzten Jahrzehnten entstanden. Darüber sieht man den alten Fichtenbannwald von Wiler.
Sind die Schweizer Schutzwälder heute eigentlich in besserem Zustand als früher? >>

Zustand des Schutzwaldes
Grössere Lücken im Bestand und winterkahle Baumarten wie die Lärche vermindern die Wirkung des Lawinenschutzwaldes. Mindestens 64% der Lawinenschutzwälder erbrachten 1995 eine gute Wirkung. Die übrigen waren noch zu locker aufgebaut. In den vergangenen 20 Jahren sind die Schutzwälder stetig dichter und damit schutzwirksamer geworden.
Zu dichte, einschichtige Wälder (Grafik links oben) verlieren an Stabilität. Die Wahrscheinlichkeit von grösseren Schäden durch Windwurf oder Schneelast steigt. Rund 38% der Schutzwälder sind heute vermindert stabil, weitere 6% in einem kritischen, labilen Zustand. Mit einer minimalen Waldpflege will der Forstdienst stabile Waldstrukturen (Grafik links unten) erzielen und so die langfristige Schutzwirkung garantieren oder verbessern.