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Die Pflanze braucht zum Wachstum Sonnenenergie in Form von Licht, Wärme, Kohlendioxid (CO2), Wasser und verschiedene Nährstoffe. Pflanzen sind sogenannte autotrophe Lebewesen. Das heisst, sie können aus Luft (Kohlendioxid), Wasser und Mineralien komplexe, organische Verbindungen (zum Beispiel Zucker und Zellulose) aufbauen, die den Tieren und letztlich auch dem Menschen als Nahrung dienen, die diese lebenswichtigen Stoffe nicht selber erzeugen können. Kohlendioxid und Wasser sind in unseren Breitegraden normalerweise ausreichend vorhanden. Da wir uns aber von den Pflanzen ernähren, die auf den Feldern wachsen, werden diesen Flächen Mineralstoffe entzogen. Um das Wachstum der Pflanzen nicht zu beeinträchtigen, müssen die fehlenden Nährstoffe ersetzt werden. Dies geschieht entweder über organische Dünger (Mist, Gülle, Klärschlamm, Kompost) oder durch den Einsatz von mineralischen Düngern (Kunstdünger).