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Martin Frischknecht
Magazin Spuren
Martin Frischknecht wurde ca. 1958 geboren. Er wurde reformiert erzogen, trat allerdings mit 18 Jahren aus der Kirche aus. Während seiner Lehre als Sortimentsbuchhändler, wurde ihm bewusst, dass seine Leidenschaft beim Schreiben liegt. So gehörte er 1981 zu den Mitbegründern der linken Wochenzeitung WOZ, wo er als freischaffender Journalist arbeitete. Für eine Recherche besuchte er damals mit seinem Bruder und seiner Schwester, die beide zur Anhängerschaft der Osho-Bewegung gehörten, eine Osho-Meditation. Während der Meditation verlor er, eigenen Angaben zufolge, die journalistische Aussenperspektive und achtete sich stattdessen auf sein Inneres. Der daraus entstandene Artikel gab sein Erlebnis wieder, kam jedoch bei anderen Medienschaffenden nicht gut an. Darum entschied er sich ein Medium zu gründen, dass Platz für solche Beiträge haben sollte.
Frischknecht gründete so im Jahr 1986 das Magazin Spuren, welches bis heute vierteljährlich erscheint und dessen Chefredakteur er noch immer ist. Es behandelt schwerpunktmässig esoterische und alternativmedizinische Themen. 2000 gründete er zusätzlich den eigenen Buchverlag «Edition Spuren». Weiter war er für das ökumenische Lokalradio «Chrüz u quer» aus Bern tätig, dass sich mit spirituellen Fragen und Inhalten auseinandersetzte. Es wurde im Jahr 2010 eingestellt.
Frischknecht ist verheiratet und hat einen Sohn, der aus Thailand adoptiert wurde.
Das Lebenswerk von Frischknecht, das Magazin Spuren, nimmt die Esoterik und alternative Heilverfahren zu seinen zentralen Themen. Frischknecht selbst fühlt sich dem Buddhismus zugehörig, betont aber seinen Glauben nicht als die absolute Wahrheit zu betrachten, sondern viele verschiedene religiöse Strömungen und Inhalte zu anerkennen.