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Beta-Carotin
Beta-Carotin – auch Provitamin-A genannt – ist ein sekundärer Pflanzenstoff aus der Familie der Carotinoide, die vielen Lebensmitteln ihre rote, gelbe und orange Farbe geben.
Beta-Carotin kann beispielsweise vor erhöhtem Cholesterinspiegel, Herzerkrankungen und Arteriosklerose schützen. Der regelmässige Verzehr von Lebensmitteln reich an Beta-Carotin kann zudem das Risiko, an Magenkrebs und anderen Krebsarten zu erkranken, verringern.
Als Antioxidans wirkt Beta-Carotin auch positiv auf die Hirnfunktion ein, da es die Kommunikation zwischen den Hirnzellen verbessert und deren Lebensdauer erhöht.
Carotinoide wie Beta-Carotin helfen, die übermässigen freien Radikale zu beseitigen. So kann oxidativer Schaden an den Muskelzellen und am Erbgut (DNA) verringert werden. Um zu erreichen, dass auch die Gelenke eines älteren Menschen stark bleiben, muss der Verzehr ausreichender Mengen an Obst und Gemüse gewährleistet sein, denn davon ist die Menge der im Blut enthaltenen Carotinoide abhängig.
Da Beta-Carotin fettlöslich ist, muss bei der Zubereitung Beta-Carotin haltiger Lebensmittel immer etwas Öl hinzugefügt werden (das Gleiche gilt auch für Säfte reich an Beta-Carotin, wie z.B. Karottensaft).
Tagesbedarf Beta-Carotin
Der tägliche Bedarf an Beta-Carotin für Erwachsene liegt bei 4.8 Milligramm .
Mangelerscheinungen
Da Beta-Carotin (Provitamin A) ein Vorläuferstoff von Vitamin A ist, treten bei Mangel von Beta-Carotin die gleichen Symptome auf.
Typische Mangelerscheinungen sind:
- Erhöhte Anfälligkeit für Infektionen
- Verringerte Sehschärfe
- Trockenheit von Haaren, Nägeln und Augen
- Haarausfall
- Beeinträchtigter Geruchs- und Tastsinn
- verminderter Appetit