Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03162.jsonl.gz/52

Forscher am Institute for Bioengineering of Catalonia (IBEC) der Universitat de Barcelona haben eine neuartige elektronische Nase entwickelt, die hochempfindlich ist. Sie kann bei Schinkenproben zwischen Schweinen, die mit Eicheln gefüttert wurden und solchen, die alternatives Futter erhalten haben, unterscheiden.
Forschung & Entwicklung
Sie ist an die neunzig Jahre alt und schleicht noch immer durch die Physiklabore der Moderne: Schrödingers Katze. Das wahrscheinlich berühmteste Tier der Disziplin, das einem Gedankenexperiment entspringt und gleichzeitig tot und lebendig ist. Im Rahmen eines Branco-Weiss-Stipendiums erforscht Matteo Fadel, was es auf sich hat mit dieser Katze – oder vielmehr mit dem Übergang zwischen Quantenmechanik und klassischer Physik, für den sie zum Symbol geworden ist.
Das europäische Projekt Clean Sky Swissmodics entwickelt einen Bildsensor, der in Verbundstrukturen von Flugzeugen eingesetzt werden kann, um Schäden oder Schwachstellen zu erkennen. Dank dieser Vorrichtung wird die Inspektion erheblich vereinfacht und können lange Standzeiten oder eine Demontage vermieden werden. Das CSEM koordiniert diese Entwicklungsarbeiten.
Forscher der Ingenieursschule der Harvard University (SEAS) und der Technischen Universität Graz haben das sogenannte chromatische Dispersionsproblem mittels runden Siliziumtürmchen gelöst. Dieses Phänomen tritt auf, wenn ein extrem kurzer Laserpuls eine Linse passiert. Rotes Licht bewegt sich schneller als blaues Licht hindurch, sodass der Strahl an Schärfe verliert.
Neuartige weiche Greifer von Forschern der Ingenieursschule der Princeton University, mit denen Roboter empfindliche Gegenstände sanft fassen können, basieren auf dem Prinzip des Luftballons. Sie bestehen aus einem Elastomer, einem gummiartigen Kunststoff, der sich auf eine bestimmte Art verformt, wenn er mit Druckluft befüllt wird.
Ou Ma von der University of Cincinnati und sein Team haben einen autonomen Roboter gebaut, der nicht nur Türklinken mühelos bedienen kann, sondern auch ohne menschliches Zutun die nächste Steckdose zum Aufladen findet. Dieser vermeintlich einfache Fortschritt bedeutet einen grossen Sprung nach vorn für Assistenzroboter, die Bürogebäude, Flughäfen und Krankenhäuser saugen und desinfizieren oder in Hospitälern Medikamente und Essen verteilen sollen.
Eine neue Technik soll Autofahrern und autonomen Fahrzeugen noch mehr Sicherheit ermöglichen - insbesondere, wenn es um erwachsene Fussgänger und Kinder geht, die von parkenden Autos verdeckt werden. Das Verfahren haben das iMove Cooperative Research Centre, das Australian Centre for Field Robotics der University of Sydney und Cohda Wireless entwickelt.
Ein Forscher-Team um Boris Katz vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat einen Algorithmus entwickelt, der Roboter untereinander zu sozialen Wesen machen soll. Damit ausgestattet, erkennt die Maschine eigenständig, wann ein "Kollege" Hilfe braucht und muss dazu letztlich nicht extra aufgefordert werden. Er ahnt also, was sein Gegenüber als nächstes tun wird und reagiert entsprechend.
Ingenieure und Materialwissenschaftler an der University of Arizona arbeiten mit Industriepartnern daran, mithilfe von künstlicher Intelligenz, maschinellem Lernen und einem ausgeklügelten Sensorsystem, das Wärmebild- und Hochgeschwindigkeitskameras umfasst, Fehlstellen in kritischen 3D-gedruckten Bauteilen, etwa für die Luftfahrt, ganz zu verhindern. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa finanziert die Entwicklung mit 750.000 Dollar.