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(Vulpes vulpes)
Die Körpermaße des Rotfuchses sind geographisch und jahreszeitlich starken Schwankungen unterworfen. Das Körpergewicht liegt durchschnittlich für Männchen im Bereich 5,5 bis 7,5 kg, für Weibchen bei 5 bis 6,5 kg. Schwerere Tiere (bis 14,5 kg) sind selten. Die Körperlänge (ohne Schwanz) beträgt für Männchen 65 bis 75 cm, für Weibchen 62 bis 68 cm, die Schwanzlänge entsprechend 35 bis 45 cm oder 30 bis 42 cm (Durchschnittswerte für europäische Füchse).
Füchse sind im Vergleich zu Hunden mit ähnlicher Körpergröße viel leichter und schmaler.
Deshalb sind sie sehr sportlich: Sie können bis zu fünf Meter weit und zwei Meter hochspringen und bis zu 50 Kilometer pro Stunde schnell laufen. Diese Sprungkraft setzen sie gezielt bei der Mäusejagd ein. Außerdem können sie sich auch noch in den engsten Höhlen und im kleinsten Erdloch verstecken.
Füchse leben übrigens sozial in Familienbänden zusammen, wie auch die Wölfe. Sofern man sie denn lässt. Der Fuchsrüde hilft dann bei der Aufzucht der Jungen mit, besorgt die Nahrung für die Fähe, da diese in den ersten Tagen nach der Geburt der Jungen den Bau nicht verlässt.
Das Fell ist oberseits rötlich, unterseits weiß; der Farbton variiert je nach Verbreitungsgebiet oberseits zwischen rötlichgelb bis tiefrotbraun und unterseits zwischen reinweiß bis schiefergrau. Die unteren Teile der Beine sowie die Hinterseiten der Ohren sind schwarz gefärbt. Insgesamt variiert die Fellfärbung stark. Die häufigste Farbvariante ist der Birkfuchs mit gelb-roter Oberseite, weißer Kehle und weißer Schwanzspitze. Der seltenere Kohl- oder Brandfuchs ist insgesamt dunkel, überwiegend dunkelbraun-rot, Bauch und Kehle sind grauweiß, die weiße Schwanzspitze fehlt. Der Kreuzfuchs weist quer über den Schultern und längs des Rückens einen dunklen Streifen auf. Der Silberfuchs ist dunkelgrau bis schwarz (→ Silberfuchsfell).
Der Fuchs macht im Jahr zwei Fellwechsel durch. Im Frühjahr ab Anfang April verliert er das dichte Winterfell, gleichzeitig bildet sich das lichte Sommerfell. Dieses wird ab Ende April an den Unterschenkeln sichtbar und hat bis Ende Juni die Beine, den Bauch und die Flanken erfasst. Der Fellwechsel setzt sich fort über das Gesicht zum Rücken bis zur Schwanzspitze, die im späten August erreicht wird. Erst im September ist das Sommerfell vollständig. Bereits im Oktober bildet sich dann wieder von den Beinen über Schwanz, Rücken und Gesicht das Winterfell.
Folgende Gangarten treten beim Rotfuchs auf:
Trab: Die Abdrücke der Hinterpfoten befinden sich schräg versetzt vor denen der etwa gleich großen Vorderpfoten, dabei ist die Körperhaltung leicht schräg zur Fortbewegungsrichtung.
Schneller Trab („Schnüren“): der Fuchs setzt die Pfoten so, dass die linke Hinterpfote in den Abdruck der rechten Vorderpfote tritt und umgekehrt. Damit ergibt sich eine Spur, bei der die Abdrücke wie an einer Schnur mit einem Abstand von etwa 30 cm angeordnet sind.
Flucht: mit verschiedenen Trittbildern und wechselnden Schrittlängen.
Der einzelne Abdruck mit Hauptballen, vier Zehenballen und Krallen ähnelt dem eines kleinen Hundes und unterscheidet sich in folgender Merkmalskombination:
Das Trittsiegel beim Fuchs ist länglicher und ovaler, es kann im Winter durch stärkere Behaarung rundlich aussehen,
die Trittballen der beiden vorderen Zehen sind vorgeschoben, ihre Hinterränder liegen etwa auf einer Linie (oder etwas darüber) mit den Vorderrändern der Außenzehenballen (beim Hund schneidet die Linie meistens),
der Hauptballen (hinten) ist eher rund, beim Hund eher herzförmig,
der Zwischenraum zwischen Zehen- und Hauptballen ist relativ groß, da der Hauptballen weiter hinten liegt als beim Hund.
Der Abdruck einer (Haus-)Katze ist etwas kleiner, rundlicher und weist meist keine Krallenabdrücke auf.
Stimme:
Füchse verfügen über eine Reihe unterschiedlicher Laute:
Drei- bis fünfsilbiges Bellen (heiserer als Hunde) „wow-wow-wow“ mit Betonung der letzten Silbe ist vor allem von Dezember bis Februar zu hören („Ranzbellen“) und dient vermutlich dem Kontakthalten über größere Distanzen;
langgezogenes, einsilbiges Schreien oder „Jammern“ („waaah“), oft in der Paarungszeit, kann von beiden Geschlechtern gebracht werden, vermutlich besonders von den Fähen zum Anlocken der Rüden;
trillerartiger Laut (ähnlich einem Hühnerglucken) oder Winseln (vor allem des untergeordneten Tiers), das sich bis zum Kreischen steigern kann, bei der Begrüßung von Alttieren untereinander;
Keckern (tonlos „k-k-k-k“) bei aggressiven Auseinandersetzungen, bei Welpen im Spiel und bei Fähen, die einem werbenden Rüden antworten;
leises, raues Geräusch ähnlich einem Pusten bei der Begrüßung von Jungtieren durch Alttiere;
Alarmbellen der Alttiere, um die Jungen zu warnen: im Nahbereich ein gedämpftes Husten, bei größerer Distanz Übergang zu scharfem Bellen.
Quelle: (https://de.wikipedia.org/wiki/Rotfuchs)
Drei sehr empfehlenswerte Links (kopieren): https://www.tierchenwelt.de/raubtiere/505-fuchs.html
https://www.deutschewildtierstiftung.de/wildtiere/fuchs https://www.aktionsbuendnis-fuchs.de/post/luxemburg-fuchs
schöne Begegnungen zwischen Forchdenkmal und Süessplätz, Gemeinde Maur im Frühling 2021.
Beim Bild 1 + 3 sind einzelne Unregelmässigkeiten im Pelz zu erkennen. Wenn ich diese Bilder mit denen von "meiner" Fähe - der alten Bekannten (letzte Fuchsbilder am Ende) vergleiche, bin ich überzeugt, dass SIE es ist! Auch der Fleck am unteren Ohr passt. Allerdings weiss ich nicht, wie der einzuordnen ist. Da er aber schon auf Fotos im 2019 + 2020 sichtbar war, nehme ich mal an, oder hoffe zumindest, dass es ev. eine ausgeheilte Räude sein könnte. Häufiges kratzen war jedenfalls nicht erkennbar.
Meine erste und bisher einzige Fuchsfamilie Forch 2017
Jungfuchs am Greifensee 2018
Jungfuchs am Greifensee 2019 / am gleichen Ort wie 2018
Auf Mäusejagd
Füchse - mal gross - mal klein
Sie ist eine alte Bekannte. Seit 3 Jahren begegne ich ihr immer wieder. Die Freude, sie jeweils zu sehen und dass sie noch lebt, ist jedes Mal sehr gross!
2019
2020
in meiner Downloadseite findest Du noch mehr Infos zu Wildtieren