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Kinder trinken und rauchen eher und beginnen damit früher, wenn ihre Eltern getrennt, geschieden oder gestorben sind. Die zeigt eine neue Studie, die das Verhalten von fast 11'000 Kindern zwischen den Jahren 2000 und 2002 analysiert und ausgewertet hat.
Dabei spielt es keine Rolle, ob die Eltern getrennt oder tot sind, zitiert «CNN» die Autoren der Studie. Wichtig war bei der Studie allerdings die Tatsache, dass ein Elternteil bis zum Alter von sieben Jahren abwesend war.
Laut den Forschern weisen Kinder mit einem abwesenden Elternteil eine mehr als doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit auf, Alkohol oder Tabak zu konsumieren, wie Kinder, die mit beiden Elternteilen aufwachsen.
Eine der Autoren, Rebecca Lacey, präzisiert: «Wir wissen von vorhergehenden Studien, dass risikoreiches Handeln im Bezug auf die Gesundheit eines Einzelnen oft als eine Form der Selbstmedikation in stressigen Situationen angesehen wird.»
3,6 Prozent der 11-Jährigen Buben gaben an, bereits einmal geraucht oder zumindest an einer Zigarette gezogen zu haben. Bei den Mädchen hingegen waren es lediglich 1,9 Prozent. Beim Alkohol sieht es ähnlich aus: Jeder siebte Bub bis elf Jahre hat bereits Alkohol probiert, bei den Mädchen war es jedes zehnte. (stj)Publiziert am 11.10.2016 | Aktualisiert am 11.10.2016