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Dr. Friedrich Külling, Bruder von Prof. Dr. Samuel Külling, verstorben
Am 13. November 2022 ist Dr. Friedrich Külling (geb. am 11. August 1931) im Alter von 91 Jahren verstorben. Er ist der jüngere Bruder von Prof. Dr. Samuel Külling (geb. am 9. Februar 1924), Gründer und bis zu seinem Tod am 15. Dezember 2003 Rektor der STH Basel. Zwischen Samuel und Friedrich wurde den Eltern Robert und Johanna Külling-von Siebenthal, wohnhaft in Thun, zudem Annelise geboren.
Friedrich Külling hat in Bern Geschichte und Latein studiert. Das anschliessende Doktorat mit einer Dissertation, die sich mit dem Antisemitismus in der Schweiz beschäftigt («Antisemitismus, bei uns wie überall?» – 1977 im Juris-Verlag Zürich erschienen), konnte er im Jahr 1976 abschliessen. Nach seiner Pensionierung gründete er im Jahr 1994 das Hilfswerk HILKA/Hilf Kasachstan, dessen Vorsitz ich bis 2005 hatte. Zudem erfüllte er manche Aufgaben im Rahmen der VBG, der FEG Thun, der Gideons und der FEG Gwatt sowie der EDU, für die er 1991 Stadtrat und von 1992 bis 1996 Grossrat war. 2012 erlitt Friedrich Külling einen schweren Fahrradunfall. 2014 folgte eine Bypassoperation. Immer wieder hat er sich erholt und aufgerafft. Seit seinem Hirninfarkt im August 2021 hat er sehr unter seiner Schwachheit gelitten. Am 13. November 2022 ist er zu seinem Herrn heimgegangen.
Wir wünschen der Witwe Annemarie Külling mit ihren vier Kindern und deren Familien Gottes Trost und Kraft in allem!
Prof. Dr. Jacob Thiessen, Rektor der STH Basel