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«Von der Zensur verboten»: Hinter diesen Aufnahmen, die erst nach dem Kriegsende publiziert wurden, stecken spannende Geschichten.
In der Bildlegende steht:
Die Redaktion der «Schweizer Illustrierte Zeitung» nimmt in einem längeren Beitrag auf der Doppel-Seite Stellung zur Zensur und versucht einleitend zu relativieren ...
In der Folge wird mit gewissem Pathos versichert, dass die Leserinnen und Leser trotzdem immer gut informiert worden seien:
Dazu muss man wissen, dass Bundesrat Pilet-Golaz bei grossen Teilen der Bevölkerung als angeblicher «Anpasser» gegenüber Nazi-Deutschland in Verruf geraten war. Dafür verantwortlich war hauptsächlich seine missratene Rede im Juni 1940, als die Schweiz von den Achsenmächten eingeschlossen war. Die NZZ berichtete über «die berüchtigtste Rede der Schweizer Geschichte» und stellte den Freisinnigen als Sündenbock dar.
Was wir wissen: Karl Gustav Freiherr von Mannerheim (1867 bis 1951) war im Zweiten Weltkrieg finnischer Oberbefehlshaber. Zu seinem 75. Geburtstag erhielt er Besuch von Adolf Hitler. Es ist die einzige Tonband-Aufnahme, die existiert, in der zu hören ist, wie Hitler sich in einem vertraulichen Gespräch verhielt.
Einem Ingenieur der finnischen Rundfunk-Gesellschaft war es gelungen, ein Mikrofon im Zug-Wagon zu platzieren.
Die Redaktion äussert in ihrer Stellungnahme nur vorsichtige Kritik an der Arbeit der militärischen «Pressekontrolleure».
Früher war nicht alles besser, aber vieles ganz anders. Vor allem in Sachen Einkaufen hat sich in der Schweiz in den letzten paar Jahrzehnten einiges getan, wie die folgenden Bilder zeigen ...
Gleich geht's weiter mit den Retro-Bildern, vorher ein kurzer Hinweis:
Und nun, schwelgen wir weiter in Erinnerungen ...