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Sollte Apollo Teile von ADT noch in diesem Jahr an die Börse bringen, wäre es ein ungewöhnlich schneller Ausstieg. Der Investor hatte das Unternehmen erst im vergangenen Jahr für rund sieben Milliarden Dollar gekauft und mit seinen bereits im Bestand befindenden Unternehmen Protection 1 und ASG Securities zusammengelegt. Ein so schneller Börsengang wäre ein Beleg für die derzeit hohe Nachfrage nach Unternehmen, die auf Sicherheitslösungen für private Haushalte spezialisiert sind.
ADT hatte zuvor zum Firmengeflecht des inzwischen unter anderen wegen Bilanzmanipulationsvorwürfen wieder auseinander gebrochenen Tyco-Konglomerats gehört. Apollo wiederum ist einer der weltweit erfolgreichsten Finanzinvestoren. Das Unternehmen ist für seinen aggressiven Stil bekannt und setzt dabei oft auf Wetten gegen den Strom. Zuletzt hatte Apollo 23,5 Milliarden Dollar für den bislang grössten Fonds, der auf Übernahmen von Unternehmen spezialisiert ist, eingesammelt.
Nach Angaben vom Februar 2016, dem Zeitpunkt der ADT-Übernahme, kommen ADT und Protection 1 auf einen hochgerechneten jährlichen Umsatz von mehr als 4,2 Milliarden Dollar und zirka 21 000 Mitarbeiter. Der Markt für die Automatisierung, Sicherheit und Überwachung von Haushalten und Unternehmen gilt derzeit als stark wachsend. In den vergangenen Jahren ist es hier zu einigen grossen Übernahmen gekommen. So hatte Google Anfang 2014 rund 3,2 Milliarden Dollar für Nest, einem Spezialisten für selbstlernende Thermostate und Rauchmelder ausgegeben./zb/he
(AWP)