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Ernennungen
Philosophie Amtsantritt: 1.8.2016
Christine Abbt studierte von 1993-1999 Germanistik, Philosophie und Religionswissenschaften an der Universität Zürich. Nach Forschungsaufenthalten, Lehrtätigkeit bzw. wissenschaftlicher Mitarbeit am Collegium Helveticum der ETH Zürich, an den Universitäten in Basel, Tübingen, Melbourne, Cornell/Ithaca und am Istituto Svizzero in Rom doktorierte sie in Zürich in Philosophie zur Problematik der Sprachlosigkeit. 2005 erwarb sie das «Lehrdiplom für Maturitätsschulen». 2005-2011 war sie wiss. Assistentin und Lehrbeauftragte am Philosophischen Seminar der Universität Zürich. Es folgten Aufenthalte an Forschungsinstitutionen in Europa und den USA, namentlich am «Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften» in Wien, am «Committee on Social Thought» der University of Chicago und am Cluster of Excellence «Normative Orders» an der Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt am Main. Ihre Habilitationsschrift «Ich vergesse. Über Möglichkeiten und Grenzen des Denkens aus philosophischer Sicht» leistet einen Beitrag zur aktuellen Gedächtnistheorie. Seit 2015 ist Christine Abbt SNF-Förderungsprofessorin in Philosophie an der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte: Politische Philosophie, Ästhetik, Differenztheorie, Verhältnis von Literatur und Philosophie.
Biomedizinrecht und Bioethik Amtsantritt: 1.8.2016
Roberto Andorno graduated in Law at the University of Rosario, Argentina in 1985, and completed two doctoral degrees in Law at the Universities of Buenos Aires (1991) and Paris-Est Créteil (1994), both on topics related to bioethics and law. Between 1995 and 1998 he was Adjunct Professor of Civil Law at the University of Buenos Aires. From 1998 to 2005 he served as a member of the International Bioethics Committee of UNESCO as representative of Argentina, and participated in this capacity in the drafting of the Universal Declaration on Bioethics and Human Rights of 2005. During the same years he conducted various research projects dealing with human rights, human dignity and bioethics at the Laval University (Quebec, Canada) and at the Universities of Göttingen and Tübingen. Since 2005 he has been research fellow and lecturer in bioethics and law at the University of Zurich. He is currently Coordinator of the PhD Program Biomedical Ethics and Law (Medical Track) at the Institute of Biomedical Ethics and History of Medicine of the University of Zurich.
Neuroradiologie, Interventionelle Neuroradiologie Amtsantritt: 1.8.2016
Radiologie Amtsantritt: 1.8.2016
Aufgewachsen am Zürichsee nahm PD Dr. med. Stephan Baumüller 1999 das Medizinstudium an der Universität Zürich auf, welches er sechs Jahre später im November 2005 erfolgreich abschloss. Die berufliche Entwicklung führte ihn zunächst in die Allgemeine Chirurgie des Spitals Männedorf, bevor er 2007 seine radiologische Facharztausbildung am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des UniversitätsSpitals Zürich begann. Im Jahre 2009 wurde er für seine Arbeit Immunohistochemical differentiation and localization analysis of sweat glands in the adult human axilla an der Universität Zürich zum Doktor der Medizin promoviert. Im Frühjahr 2013 erlangte er den Facharzttitel FMH Radiologie und arbeitete im Anschluss langjährig als Oberarzt am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des UniversitätsSpitals Zürich. Seit Beginn seiner Ausbildung befasst er sich mit der kardialen Bildgebung und ist im Besitz des Europäischen Diploms in kardialer Radiologie (EBCR). Weitere klinische und wissenschaftliche Schwerpunkte seiner Tätigkeit liegen neben der kardialen Bildgebung in der pulmonalen und abdominalen Schnittbilddiagnostik. Neben seiner breiten klinischen und umfangreichen wissenschaftlichen Tätigkeit ist er seit Jahren als Dozent der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich tätig.
Kronen- und Brückenprothetik sowie orale Implantologie Amtsantritt: 1.8.2016
Epidemiologie, Biostatistik und Prävention, inklusive Medizinische Ökonomie Amtsantritt: 1.8.2016
Gynäkologie und Geburtshilfe Amtsantritt: 1.8.2016
Historische Galloromanische Sprachwissenschaft Amtsantritt: 1.8.2016
Klinische Pharmakologie und Toxikologie Amtsantritt: 1.8.2016
Geographie, Fernerkundung Amtsantritt: 1.8.2016
Radiologie Amtsantritt: 1.8.2016
Klinischer und akademischer Schwerpunkt ist die Muskuloskelettale Radiologie: Diagnostische Bildgebung des Bewegungsapparates und Wirbelsäule von Sportverletzungen, orthopädischen, traumatologischen und rheumatologischen Fragestellungen. Weitere Spezialisierung sind minimal invasive Biopsien sowie Schmerztherapie der Wirbelsäule und des Bewegungsapparates. Seit 2017 Leitender Arzt für Muskuloskelettale Radiologie und seit 2016 Leitung Magnetresonanztomographie der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin Kantonsspital St. Gallen. Von 2010 bis 2016 einjähriges Fellowship und anschliessend Oberarzt Radiologie Universitätsklinik Balgrist, Zürich. Lehrbeauftragter der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich seit Herbstsemester 2010. Habilitation 2016 an der Universität Zürich. Medizinstudium und Promotion an der Eberhard- Karls-Universität Tübingen. Jubiläumspreis 2014 der schweizerischen Gesellschaft für Radiologie. Price Winner 2011 for best oral scientific presentation. European Society of MusculoSkeletal Radiology / International Skeletal Society. Geburt in Stuttgart. Bürgerort: Bussnang, Thurgau. Verheiratet, vier gemeinsame Kinder.
Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Amtsantritt: 1.8.2016
Allgemeine Geschichte der Neuzeit Amtsantritt: 1.8.2016
Paraplegie Amtsantritt: 1.8.2016
Ich bin promovierter Biologe und Mediziner. Zunächst habe ich Biologie an der Universität Fribourg, Schweiz von 2002-2005 studiert. Im Anschluss an mein Biologiestudium fertigte ich eine Dissertation an zu dem Thema Anti-Nogo-A antibody treatment enhances functional recovery and sprouting of the corticospinal tract after spinal cord injury in adult primates unter der Leitung von Herrn Professor Eric Rouiller und in enger Zusammenarbeitet mit Professor Martin Schwab, Zürich und schloss diese im Jahre 2008 ab. Parallel zu meiner Dissertation absolvierte ich die ersten zwei Jahre im Fachbereich Humanmedizin an der Universität Fribourg. Im Anschluss konnte ich mit Hilfe des Schweizer Nationalfonds Forschungsprojekte mit querschnittgelähmten Patienten und mit Multiple Sklerose Patienten am University College London unter Leitung von Prof Alan Thomspon durchführen. Im Jahr 2010 fing ich den zweiten Teil des Medizin-Studiums an der Universität Zürich an und schloss im Jahr 2014/15 mit dem Titel Dr. med. das Studium ab. Im November 2014 begann ich meine ärztliche Weiterbildung zum Facharzt für Neurologie und Neurorehabilitation an der Universitätsklinik Balgrist und absolvierte dort meine ersten 2 Jahre. Im Jahr 2016 erhielt ich das Fähigkeitszeugnis Elektrophysiologie und die venia legend (Privat Dozent) im Fachgebiet Paraplegie an der Universität Zürich.
Wiederherstellungschirurgie, Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie Amtsantritt: 1.8.2016
Ethnologie Amtsantritt: 1.8.2016
Onkologie Amtsantritt: 1.8.2016
Endokrinologie, Diabetologie und Stoffwechsel Amtsantritt: 1.8.2016
Stoffwechselkrankheiten und Molekulare Pädiatrie, speziell angeborene Stoffwechselkrankheiten Amtsantritt: 1.8.2016
Neurologie Amtsantritt: 1.8.2016
Psychiatrie und Psychotherapie Amtsantritt: 1.8.2016
Matthias Jaeger is Psychiatrist and Psychotherapist at the Department for Psychiatry, Psychotherapy and Psychosomatics of the Psychiatric University Hospital Zurich. He studied medicine in Giessen (D) and Amsterdam (NL) and specialized on psychiatry in Zurich. Since 2005 he works in various inpatient and outpatient units at the Psychiatric University Hospital Zurich, and since 2016 as head of the center for acute psychiatric disorders. He contributes to lecture courses and seminars of several parts of the curriculum for medical and psychological students. His research interests are clinical social psychiatry and mental health services research with a focus on housing and employment for individuals with mental disorders, aggression and coercion in psychiatric setting, and recovery concepts. He is peer reviewer for several scientific journals.
Kunstgeschichte Amtsantritt: 1.8.2016
Veterinäranatomie Amtsantritt: 1.8.2016
In meiner Jugend faszinierten mich Pflanzen und Tiere; Menschen erschienen mir noch viel zu kompliziert. So begann ich 1988 das Studium der Tiermedizin an der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Nach einer kurzen Zeit in einer Gemischtpraxis begann ich 1995 als Doktorand am Institut für Veterinär-Anatomie, -Histologie und -Embryologie der Universität Gießen an der Rinderplazenta zu forschen. Der Lebensweg der fetalen zweikernigen Trophoblastriesenzellen, die ihren DNA-Gehalt mehrfach verdoppeln und dann mit mütterlichen Uterusepithelzellen verschmelzen hatte es mir angetan und begleitet mich seitdem durch mein forschendes Leben. 1998 wurde ich promoviert. Einblicke in die menschliche Anatomie konnte ich in der Zeit von 1999-2007 als wissenschaftlicher Mitarbeiter, später Hochschulassistent, im Zentrum Anatomie der Medizinischen Hochschule Hannover sammeln. Zurück in der Tiermedizin war ich von 2007-2014 als Lecturer an der neu gegründeten Veterinär-Fakultät der Universität Nottingham, UK tätig. In dieser Zeit konnte ich Erfahrungen mit neuen Lehr und Prüfungsmethoden sammeln. Seit 2014 bin ich Oberassistent bzw. wissenschaftlicher Mitarbeiter am Veterinär-Anatomischen Institut der Universität Zürich. Im Jahr 2016 wurde ich für die Fächer Veterinär-Anatomie, -Histologie und -Embryologie an der Universität Zürich habilitiert.
Infektionskrankheiten und Spitalhygiene Amtsantritt: 1.8.2016
Helen Kovari studierte Medizin an der Universität Zürich sowie an der Université V in Paris und schloss 1997 mit dem schweizerischen Staatsexamen ab. Sie promovierte im Jahr 1998. Den Facharzttitel für Innere Medizin absolvierte sie 2003 und den Facharzttitel für Infektiologie im Jahr 2008. Ihre Ausbildung absolvierte sie hauptsächlich am Universitätsspital Zürich. Seit 2007 arbeitete sie als Oberärztin, und seit 2015 als Oberärztin meV. Ihre Forschung konzentriert sich auf HIV sowie die Hepatitis C und B-Infektion. Sie ist Mitglied der Schweizerischen HIV Kohortenstudie (SHCS) und ist im Steering Commitee des «Metabolism and Aging» Projektes der SHCS.
Epidemiologie unter besonderer Berücksichtigung der Kinderepidemiologie Amtsantritt: 1.8.2016
Biomedizinische Ethik Amtsantritt: 1.8.2016
Veterinäranästhesiologie Amtsantritt: 1.8.2016
Annette Kutter (geb. 1975) studierte von 1993 bis 1999 an der Universität Zürich Veterinärmedizin. Anschliessend promovierte sie 2003 mit einer Arbeit über die Auswirkungen von Alpha2-Agonisten bei kleinen Wiederkäuern in der Abteilung für Anästhesiologie an der Vetsuisse Fakultät der Universität Zürich. Gleichzeitig absolvierte sie ihre Ausbildung zur Spezialistin und erwarb ihr europäisches Boardexamen in Anästhesie und Analgesie (Dipl ECVAA) im Jahre 2005. Seither arbeitet sie als leitende Oberärztin in der Abteilung für Anästhesiologie der Vetsuisse Fakultät der Universität Zürich. Das wissenschaftliche Interesse von Annette Kutter umfasst die nichtinvasive hämodynamische Überwachung von kritisch kranken Tieren während der Anästhesie und in der Intensivstation, sowie die moderne Gerinnungsdiagnostik. Annette Kutter ist verheiratet und hat 2 Töchter.
Völkerrecht, allgemeines Staatsrecht und vergleichendes Verfassungsrecht Amtsantritt: 1.8.2016
Pneumologie Amtsantritt: 1.8.2016
Psychiatrie und Psychotherapie Amtsantritt: 1.8.2016
Zahnmedizin mit besonderer Berücksichtigung der Kieferorthopädie und Kinderzahnmedizin Amtsantritt: 1.8.2016
Wiederherstellungschirurgie, Plastische Chirurgie und Handchirurgie, spezielle Klinische und Experimentelle Plastische Chirurgie Amtsantritt: 1.8.2016
Biostatistik Amtsantritt: 1.8.2016
PD Dr. phil. Malgorzata Roos studied Mathematics at the Adam Mickiewicz University in Poznan, Poland, where she obtained her Magister (1989). From 1989 to 1994 she worked as an assistant at the Institute of Applied Mathematics, UZH, where she graduated in 1993. She was a holder of a postdoctoral scholarship for future researchers supported by the Swiss National Science Foundation with residence at NUS in Singapore, University of Melbourne and ANU in Canberra, Australia (1994-1995). In 1995 she joined the Department of Biostatistics at the Epidemiology, Biostatistics and Prevention Institute, UZH. Since then she has been working as a statistical consultant, lecturer (Medical Faculty and Faculty of Science) and researcher. Her research focuses on development and implementation of novel techniques for Bayesian robustness diagnostics. She was a holder of research fellowships at NTNU, Trondheim, Norway (2012) and LMU, Munich, Germany (2016-2017). In 2016 she obtained Venia Legendi in Biostatistics at UZH. Her interests range from interdisciplinary collaborations, implementation and teaching of best practice research methods to application of Bayesian methodology for medical research.
Innere Medizin Amtsantritt: 1.8.2016
Kronen- und Brückenprothetik, Teilprothetik und zahnärztliche Materialkunde sowie Rekonstruktive Zahnmedizin Amtsantritt: 1.8.2016
Neurologie mit Spezialgebiet Neuroimmunologie Amtsantritt: 1.8.2016
Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Amtsantritt: 1.8.2016
Mittelalterliche Geschichte, Historische Hilfswissenschaften und Landesgeschichte Amtsantritt: 1.8.2016
PD Dr. GERALD SCHWEDLER studierte in Salzburg, Oxford, Heidelberg und Rom Geschichte, Anglistik, Philosophie und historische Hilfswissenschaften. Er wurde an der Universität Heidelberg zum Thema der spätmittelalterlichen Herrschertreffen in Europa promoviert. Die Habilitation erfolgte in Zürich im zur «Damnatio memoriae» im frühen Mittelalter. Zu den Forschungsinteressen zählen Geschichtsschreibung, Vergessens- und Erinnerungskultur, Politik- und Kulturgeschichte der Königreiche im gesamteuropäischen Kontext, Diplomatie und Kommunikation im spätmittelalterlichen Europa, Normbildung und -durchsetzung, Rechtssprache sowie Stadtgeschichte im süddeutschen Raum, Österreich und dem Friuli. Ein jüngerer Schwerpunkt ist dem spätmittelalterlichen Kirchenbau gewidmet. Er ist Leiter des Arbeitskreises «Damnatio memoriae - Deformation und Gegenkonstruktion von Erinnerung in Geschichte, Kunst und Literatur».
Pädiatrische Immunologie, Experimentelle Immunologie und Gentherapie Amtsantritt: 1.8.2016
Gynäkologische Endokrionologie und Reproduktionsmedizin Amtsantritt: 1.8.2016
Psychologie Amtsantritt: 1.8.2016
Kurt Stocker is a psychologist (Privatdozent, PD) at the University of Zurich, Department of Psychology, and a cognitive scientist at the ETH Swiss Federal Institute of Technology Zurich within the Chair of Cognitive Science. He also has a linguistic and special-education background (Master, PhD) and was a Visiting Scholar at the University of California at Berkeley in the Institute of Cognitive and Brain Sciences. His research program is titled embodied psychology and consists of three main components: 1) systematic theory building, 2) embodiment research, and 3) neurocognition research. PD Dr. Stocker is involved in both basic and clinical psychological research. He teaches psychology and cognitive-science courses at various universities (University of Bern, ETH, University of Fribourg, and the Swiss Distance Learning University Brig). His journal activities involve being an associate editor, an editorial-board member, and a peer reviewer.
Psychologie in der Psychiatrie Amtsantritt: 1.8.2016
Herz- und Gefässchirurgie Amtsantritt: 1.8.2016
Präventivzahnmedizin, Paradontologie und Kariologie, mit besonderer Berücksichtigung für das Fach Zahnerhaltung Amtsantritt: 1.8.2016
Radiologie Amtsantritt: 1.8.2016
Alte Geschichte Amtsantritt: 1.8.2016
Marco Vitale hat im Fach Alte Geschichte an der Universität Zürich 2010 promoviert und sich 2016 habilitiert mit einer Arbeit über Römische Darstellungsformen beherrschter Gebiete in Inschriftenmonumenten, Münzprägungen und Literatur (die Untersuchung erschien 2017 als Einzelschrift in der altertumswissenschaftlichen Reihe Historia). Seit 2016 doziert er auch an der Universität Basel. Dank mehrerer Stipendien (darunter Fritz Thyssen-Stiftung, Gerda Henkel-Stiftung, SNF) forschte er in Münster (2009/10), Oxford (2010 2015) und Rom (2015). Seine Forschungsschwerpunkte liegen in Fragen der städtischen Institutionen griechischer Poleis, der Herrschaftsorganisation und Administration im Imperium Romanum, der historischen Geographie sowie dem hellenistischen und römischen Herrscherkult. Er hat bereits zwei Monographien zu griechischen Städtebünden in Kleinasien (2012) und Syrien (2013) publiziert.
Epidemiologie und Versorgungsforschung Amtsantritt: 1.8.2016
Vergleichende Philosophie Amtsantritt: 1.8.2016
Innere Medizin Kleintiere Amtsantritt: 1.8.2016
Barbara Willi Andris, geboren 1976 in Gais AR, studierte von 1996 bis 2002 Veterinärmedizin an der Universität Zürich und promovierte 2003 zum Thema «Optimised bacterial expression of three DNA quality control proteins, the checkpoint proteins Rad9, Rad1 and Hus1». Zwischen 2004 und 2007 absolvierte sie den Postgraduate Kurs in experimenteller Medizin und Biologie, gefolgt von einem Ph.D. Studium am Veterinärmedizinischen Labor der Universität Zürich zum Thema «Importance of Hemoplasma infections in felids», welches sie 2007 abschloss. Anschliessend absolvierte sie eine Ausbildung zur Spezialistin Innere Medizin Kleintiere an der Klinik für Kleintiermedizin der Vetsuisse Fakultät Zürich, welche zur Erlangung des Fachtitels «Diplomate of the American College of Veterinary Internal Medicine» (2011) und «Diplomate of the European College of Veterinary Internal Medicine (Companion Animal)» (2015) führte. Ihre klinischen und wissenschaftlichen Interessen beinhalten Infektionskrankheiten bei Hunden und Katzen mit dem Schwerpunkt Infektionsprävention und Spitalhygiene. Seit 2011 arbeitet sie als Oberärztin und Leiterin der Klinischen Infektiologie und Spitalhygiene an der Kleintierklinik der Vetsuisse Fakultät Zürich, seit der Geburt ihrer zwei Kinder (Jahrgänge 2014 und 2017) im Teilzeitpensum.
Radiologie Amtsantritt: 1.8.2016
Kronen- und Brückenprothetik, Teilprothetik und zahnärztliche Materialkunde, speziell Zahn- und Implantat- getragene Kronen- und Brückenprothetik Amtsantritt: 1.8.2016
Alttestamentliche Wissenschaft Amtsantritt: 1.2.2016
Praktische Theologie Amtsantritt: 1.2.2016
Luca Baschera, geb. 1980 in Pinerolo (Italien). 1998-2002: Studium der Philosopie in Turin. 2003/04: Bundesstipendiat (ESKAS) in Zürich. Seit 2004 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte. 2008 Promotion zum Dr. phil. in Zürich. 2008-2012 Studium der Evangelischen Theologie in Zürich. Seit 2012 Oberassistent am Lehrstuhl für Praktische Theologie. 2015 Habilitation in Zürich. 2016 Ordination zum «Verbi Divini Minister» in der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Zürich. Forschungsschwerpunkte: Geschichte der reformierten Theologie, Liturgiegeschichte und Liturgik.
Privatdozentin für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Bildgebung (Elektroenzephalographie und Magnetresonanztomgraphie) Amtsantritt: 1.2.2016
Hausarztmedizin Amtsantritt: 1.2.2016
Philip Bruggmann hat das Medizinstudium an der Universität Zürich absolviert, wo er 1996 mit dem Staatsexamen abschloss und 1997 mit einer Dissertation an der medizinischen Poliklinik promovierte. Die Ausbildung zum Facharzt Allgemeine Innere Medizin absolvierte er in den Disziplinen Chirurgie, Innere Medizin und Pneumologie am Kreisspital Muri (AG) und am Kantonsspital Münsterlingen (TG). Seit 2003 arbeitet Philip Bruggmann als Grundversorger und Leiter des Bereichs Allgemeine Innere Medizin an den Arud Zentren für Suchtmedizin in Zürich, seit 2010 in der Funktion des Chefarztes Innere Medizin. Er leitet die Weiterbildungsstätte der Arud für Allgemein Innere Medizin. Am Institut für Hausarztmedizin in Aus- und Weiterbildung von Studenten und Assistenzärzten engagiert und als Research Associate tätig. Den Fokus seiner Forschung legte er auf die Integration der Hepatitis C Versorgung von Drogenkonsumierenden in die hausärztliche Grundversorgung sowie auf die Epidemiologie der Hepatitis C Infektion.
Neurochirurgie Amtsantritt: 1.2.2016
Nuklearmedizin, speziell Kardiale Bildgebung Amtsantritt: 1.2.2016
Innnere Medizin, Onkologie Amtsantritt: 1.2.2016
Biomedizinische Ethik Amtsantritt: 1.2.2016
Markus Christen studierte Philosophie (Hauptfach), Physik, Mathematik und Biologie an der Universität Bern (1989-1996) und promovierte in Neuroinformatik an der ETH Zürich (2001-2006); von 1996 bis 2001 arbeitete er als Projektmanager und Wissenschaftsjournalist. Er absolvierte unter anderem die Summer School of Complex Systems des Santa Fe Instituts (2002) und war Predoctoral Fellow am Max-Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin (2005). Von 2007 bis 2010 war er Postdoktorand am Graduiertenprogramm des Universitären Forschungsschwerpunkts Ethik, von 2011 bis Anfang 2013 Visiting Scholar am Psychology Department der University of Notre Dame. Seit 2013 ist er Senior Research Fellow am Institut für Biomedizinische Ethik und Medizingeschichte der Universität Zürich, wo er 2016 seine Habilitation in biomedizinischer Ethik abschloss. Seit Januar 2014 koordiniert er das Forschungsnetzwerk «Ethik von Monitoring und Überwachung»; seit Mitte 2016 ist er Geschäftsführer der «Digital Society Initiative» der Universität Zürich. Seine Forschungsgebiete sind Ethik von Informations- und Kommunikationssystemen, Neuroethik und Empirische Ethik.
Onkologie Amtsantritt: 1.2.2016
Alessandra Curioni-Fontecedro is senior physician in the Department of Oncology and coordinator of the lung and thorax cancer center of the University Hospital in Zurich. Her clinical focus is thoracic malignancies. She is in charge of the specialized outpatient clinic for patients suffering from lung cancer, mesothelioma and thymic tumors. During the past years and thereafter, she combined clinical duties, laboratory research and academic responsibilities. Dr Curioni-Fontecedro is maintaining basic research activity and based on her results she designed and developed recently an international study comparing immune checkpoint inhibitors and standard chemotherapy for mesothelioma. In clinical research she leads the unit of thoracic malignancies for the initiation and development of clinical studies being the local and national principal investigator for several international trials. She collaborates with national and international cancer centers (Spain, Italy, UK, France) for the development of new studies and relocate patients into clinical trials in Europe or into early access programs for new drugs giving to all of them access to the best tailored medicine. Dr Curioni-Fontecedro is also profoundly dedicated to medical students and young colleagues (from Switzerland and abroad) teaching and motivating them during the development of their careers. To this, she became associate professor of Oncology of the University of Zurich in 2015.
Chirurgie, Viszeral- und Transplantationschirurgie Amtsantritt: 1.2.2016
Psychotherapie Amtsantritt: 1.2.2016
Rechtsgeschichte, Privatrecht, Kirchenrecht, Rechtsvergleichung Amtsantritt: 1.2.2016
Stephan Dusil studierte Rechtswissenschaft sowie Geschichte an den Universitäten Bayreuth, Bielefeld und Frankfurt am Main und schloss sein juristisches Studium mit dem Ersten Staatsexamen (OLG Frankfurt, 2000) und sein Geschichtsstudium mit dem Magister Artium (Universität Bielefeld, 2001) ab. Er wurde 2005 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit einer Arbeit über die Soester Stadtrechtsfamilie promoviert (Böhlau Verlag: Köln / Weimar / Wien 2007). Nach dem 2. Staatsexamen (Hanseatisches OLG, Hamburg, 2006) arbeitete er zunächst bei Freshfields Bruckhaus Deringer (Real Estate, Hamburg), bevor er als Postdoc am Pontifical Institute of Mediaeval Studies (University of Toronto, Canada) und später an der UZH über hochmittelalterliches Kirchenrecht forschte (Habilitationsschrift: Wissensordnungen im Wandel. Kirchliches Rechtswissen zwischen 1000 und 1215). Er ist seit 2014 Professor an der Faculteit Rechtsgeleerdheid der KU Leuven (Belgien), an der er u.a. Privatrechtsgeschichte, Geschichte des Kirchenrechts und Privatrecht lehrt.
Radiologie Amtsantritt: 1.2.2016
Infektiologie Amtsantritt: 1.2.2016
Jan Fehr hat Medizin an der Universität Basel studiert und 1999 das Studium mit dem Staatsexamen abgeschlossen. 2004 folgte die Promotion. 2006 absolvierte er den Facharzt für Innere Medizin und 2008 für Infektiologie. Während seiner Ausbildung arbeitete er hauptsächlich am Universitätsspital Basel sowie am Swiss Tropical and Public Health Institute. In dessen Auftrag wurde er 2003/2004 als Principal Investigator nach Tansania entsandt. Seit 2009 ist er Oberarzt an der Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene des Universitätsspitals Zürich. 2012 wurde ihm vom Dekan der Medizinischen Fakultät Zürich die Leitung der akademischen Kooperation mit der Makerere Universität in Uganda übertragen. Seine Forschung konzentriert sich auf HIV und die damit in Zusammenhang stehenden Koinfektionen wie Tuberkulose und Hepatitis C. Er ist Mitglied der Schweizerischen HIV Kohortenstudie und der Eidgenössischen Kommission für Sexuelle Gesundheit.
Europa- und Völkerrecht Amtsantritt: 1.2.2016
Endokrinologie, Diabetologie und klinische Ernährung Amtsantritt: 1.2.2016
PD Dr. med. Philipp A. Gerber hat sich nach seinem Medizinstudium am Spital Limmattal sowie am Universitätsspital Zürich zum Facharzt für Innere Medizin weitergebildet. Es folgte ein postgraduales Studium in Medizinischer Biologie an der Universität Zürich, gefolgt von einer Postdoktoranden-Position am Institut für Zellbiologie der ETH Zürich. Während dieser widmete sich Dr. Gerber der Erforschung der zellulären Signalwege, welche in der Entstehung der nicht-alkoholischen Fettleber eine Rolle spielen. Anschliessend folgten die Ausbildung zum Facharzt für Endokrinologie / Diabetologie am Universitätsspital Zürich sowie ein Forschungsaufenthalt am Imperial College London, welcher zur Publikation verschiedener Arbeiten zur Rolle des Mikronährstoffes Zink bei der hypoxischen Schädigung pankreatischer Betazellen führte. Seit 2013 ist Dr. Gerber als Oberarzt und Gruppenleiter an der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und klinische Ernährung des Universitätsspitals Zürich tätig, wo er 2014 die Leitung des Bereichs Klinische Ernährung und Adipositas übernommen hat. Aktueller Forschungsschwerpunkt bildet die Untersuchung der Rolle verschiedener Zuckerarten im hepatischen Lipidmetabolismus sowie die Bedeutung von Zink in der Pathophysiologie pankreatischer Betazellen.
Rechtsgeschichte, Privatrecht sowie Rechtstheorie und Rechtsvergleichung Amtsantritt: 1.2.2016
Geographie Amtsantritt: 1.2.2016
Pascal Goeke studierte Geographie, Soziologie, BWL/VWL und Journalistik/Kommunikationswissenschaften an den Universitäten Frankfurt am Main, Eichstätt und Nottingham (UK). Anschliessend war er Stipendiat im DFG-Graduiertenkolleg Migration im modernen Europa am Osnabrücker Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) und wurde am dortigen Institut für Geographie mit einer Arbeit über transnationale Migrationsbiografien in der Weltgesellschaft promoviert. Es folgten Anstellungen am Institut für Humangeographie in Frankfurt am Main, am Geographischen Institut der Universität Zürich und am Forum Internationale Wissenschaft (FIW) der Universität Bonn. Die Venia Legendi für Geographie wurde 2016 erteilt. Die Habilitationsschrift trägt den Titel Systemtheoretische Geographie | Geographie systemtheoretisch. Im Rahmen seines Forschungsprogramms Gesellschaftliche Raumverhältnisse und Optionen ihrer Veränderung beschäftigt er sich mit den Themen Migration & Inklusion; Disziplinen & Wissenschaft; Sozial- & Technikverhältnisse im Anthropozän; Märkten & Wirtschaft sowie philanthropischen Stiftungen & Freiwilligkeit.
Dermatologie und Allergologie Amtsantritt: 1.2.2016
Psychiatrie und Psychotherapie Amtsantritt: 1.2.2016
Viszeralchirurgie Amtsantritt: 1.2.2016
Born in Ljubljana (Slovenija), Bostjan Humar grew up in the region of Basel, where he studied Molecular Biology at the Biocenter of the University Basel. After obtaining his degree - and after some travel time - he did a PhD in Genetics at the University Hospital Basel. For his thesis, he identified the contribution of deregulated apoptosis to the hereditary DNA repair syndrome ataxia telangiectasia. He continued at the University Hospital with a Postdoc on hereditary colon cancer, investigating disease-modifying factors in predisposed individuals. An SNF fellowship enabled him to further his studies on inherited disease in the Cancer Genetic Laboratory of the University of Otago in New Zealand. Captured by the beauty of the Southern hemisphere, he then accepted a position with Parry Guilford and Tony Reeve, eventually becoming a Senior Research Fellow (assistant prof) and a co-group leader of the Gastric Cancer Group. Main scientific achievements of his 9-year-NZ stay included the identification of E-cadherin's role in disease initiation along with the associated mechanisms underlying tissue-specific cancer growth. In 2009, he became father and moved back to Switzerland with his family. Now at the Department of Visceral Surgery, he is heading the Hepatobiliary Research Group, exploring the processes that push or limit the capacity of liver to regrow after tissue loss.
Innere Medizin Amtsantritt: 1.2.2016
Rok Humar was born in Ljubljana, Slovenia, and grew up in the region of Basel. He studied Molecular Biology at the Biozentrum of the University of Basel and obtained his diploma in 1991. After working as a biologist at the Department of Parasitology, he obtained a PhD in Cell Biology at the Department of Research at the University Hospital of Basel in 2000. With his thesis he characterized a novel hypoxia-inducible signaling pathway centering on the kinase mTOR and its importance to control new blood vessel formation, i.e. Angiogenesis. From 2001 to 2007, he continued to work with Prof. Edouard Battegay as a Postdoctoral Fellow and Senior Scientist in Basel, supervised PhD students and deepened his understanding in the rapidly growing field of growth control via the mTOR complexes in collaboration with Prof. Michael Hall and Prof. George Thomas. In 2007, he accepted a position as Senior Teaching and Research Assistant at the Department of Internal Medicine of the University Hospital Zurich. He investigates endothelial signaling in animal models of inflammation and cancer to reverse defective, uncontrolled angiogenesis during disease progression.
Soziologie Amtsantritt: 1.2.2016
Bettina Isengard studierte von 1993 bis 2000 an der Universität Mannheim Sozialwissenschaften. Im Jahr 2007 erfolgte dort auch die Promotion mit einer Schrift zu Einkommensungleichheiten in Deutschland und der Schweiz. Frau Isengard war nach dem Abschluss ihres Studiums bis Mitte 2006 Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin. Seit August 2006 ist sie am Soziologischen Institut der Universität Zürich tätig, zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin in vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) geförderten Forschungsprojekten, dann als Assistierende und schliesslich als Oberassistierende. Von Februar 2013 bis Januar 2015 war sie Post-Doc Stipendiatin des Marie Heim-Vögtlin Programms des Schweizerischen Nationalfonds. Ihre Habilitationsschrift trägt den Titel «Nähe oder Distanz? Verbundenheit von Familiengenerationen in Europa». Frau Isengards aktuelle Forschungsschwerpunkte sind Generationen in Europa, Sozialstruktur- und Ungleichheit, Jugendsoziologie, Soziale Indikatoren und Methoden der empirischen Sozialforschung.
Innere Medizin, Angiologie Amtsantritt: 1.2.2016
Ophthalmologie, speziell Neuroophthalmologie Amtsantritt: 1.2.2016
PD Dr.med. Gregor Jaggi hat in Zürich und Bern Humanmedizin studiert, anschliessend Forschungstätigkeit am anatomischen Institut der Universität Zürich (2001). Klinische Ausbildung in Chirurgie im Kreisspital Freiamt Muri (2002-2003) und Innerer Medizin im Kantonsspital Baden (2003-2004). Facharzt Ausbildung in Ophthalmologie im Kantonsspital Aarau (2004-2007) und Universitätsspital Basel (2007-2008). Zusatzausbildung in Ophthalmochirurgie und Neuroophthalmologie im Kantonsspital Aarau (2008-2012) als Oberarzt. Wissenschaftliche Tätigkeit in klinischer Forschung Augenklinik Universitätsspital Zürich (seit 2012). Selbständige Tätigkeit in eigener privater Praxis in Sarnen Obwalden (seit 2012). Reviewer Tätigkeiten für div. ophthalmologische Fachzeitschriften (u.a. Journal of the American Academy of Ophthalmology, American Journal of Ophthalmology, Journal of Neuro-Ophthalmology, Ophthalmic Research, Current Eye Research).
Allgemeine Sprachwissenschaft Amtsantritt: 1.2.2016
PD Dr. Mathias Jenny studierte 1988 bis 1991 am Baan Somdej Chao Phraya Teachers College und an der Ramkhamhaeng Universität in Bangkok, Thailand, Thai-Sprache und -Literatur, bevor er 1995 das Studium in Allgemeiner Sprachwissenschaft an der Universität Zürich begann. Das Studium schloss er 2001 mit einer Lizentiatsarbeit zum Thema «The Aspect System of Thai» ab. Seine Dissertation «The Verb System of Mon» an der UZH 2005 ist das Ergebnis seiner mehrjährigen Forschung zum Mon, einer wenig beschriebenen austroasiatischen Sprache in Thailand und Myanmar. Die kumulative Habilitation zum Thema «Areal Typology of Southeast Asian Languages» an der UZH 2016 fasst Mathias Jennys Forschung in zu südostasiatische Sprachen der letzten fünfundzwanzig Jahre zusammen. Neben der aktiven Feldforschung ist er seit 2001 in der Lehre an der UZH und am INALCO, Paris, sowie an Universitäten in Thailand und Myanmar tätig, wo er ein breites Netzwerk von Kooperationen aufgebaut hat. Seit 2012 ist Mathias Jenny Oberassistent am Institut für Vergleichende Sprachwissenschaft der UZH. Neben der regelmässigen Lehre am Institut leitet er verschiedene Forschungsprojekte mit Schwerpunkt Sprachen und Sprachkontakt in Südostasien.
Radiologie Amtsantritt: 1.2.2016
Bereits während des Studiums der Humanmedizin an der Universität Graz beteiligte sich Christoph Karlo an mehreren Forschungsprojekten im Bereich der Mamma-Chirurgie. Nach der Promotion im Jahr 2006 folgte die Facharztausbildung am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am UniversitätsSpital Zürich. Aufbauend auf kontinuierlicher Forschungsaktivität bereits während seiner Zeit als Assistenzarzt, absolvierte Christoph Karlo von 2011-13 ein SNF-gefördertes Research Fellowship am Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York. Der Forschungsfokus lag in der diagnostischen Bildgebung des Nierenzellkarzinoms. Nach der Rückkehr in die Schweiz im Herbst 2013 setzte Christoph Karlo seine Forschungsaktivitäten im Rahmen eines SNF Ambizione Programms als Oberarzt am UniversitätsSpital Zürich fort und interessiert sich seither hauptsächlich für den Zusammenhang der Tumorgenetik und dem (phänotypischen) Erscheinungsbild des Nierenzellkarzinoms in der Bildgebung.
Angewandte Virologie Amtsantritt: 1.2.2016
Geschichte des Mittelalters Amtsantritt: 1.2.2016
Rheumatologie Amtsantritt: 1.2.2016
PD Dr. med. Britta Maurer hat sich nach dem Medizinstudium an der Medizinischen Universitätsklinik in Heidelberg sowie am Unispital Zürich zur Fachärztin für Rheumatologie weitergebildet. Zusätzlich führte sie ein Postdoktorat in molekularer Medizin am Zentrum für Experimentelle Rheumatologie/USZ unter der damaligen Leitung von Prof. S. Gay durch. 2012-2016 war Dr. Maurer als Oberärztin in der Klinik für Rheumatologie tätig. Im Mai 2016 wurde sie zur Leitenden Ärztin befördert und leitet den Bereich für Kollagenosen und Vaskulitiden, das Myopathie-Programm und die Biobank. Dr. Maurers grundlagenwissenschaftliche Interessensschwerpunkte als Gruppenleiterin liegen im Bereich der Pathogeneseforschung der systemischen Sklerose und der entzündlichen Myopathien. Für ihre wissenschaftliche Tätigkeit erhielt sie zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen und Preise, darunter unter anderem den Siegenthaler Wissenschaftspreis 2015. Dr. Maurer wurde und wird auch in diesem Jahr gefördert durch das Förderungsprogramm Filling the Gap. Ihr Publikationsverzeichnis umfasst mehr als 30 peer-reviewed Artikel.
Naturheilkunde Amtsantritt: 1.2.2016
Jörg Melzer studierte Medizin und Kulturanthropologie u.a. in Frankfurt/Main, wo er 2002 über Vollwerternährung promovierte (Inst. f. Geschichte der Medizin, Prof. H. Siefert). Ab 2002 folgten am Universitätsspital Zürich (Inst. f. Naturheilkunde, Prof. R. Saller): Forschung (u.a. konzeptuell zur Naturheilkunde, psychiatrisch zu Arzneipflanzenextrakten, evidenz-basiert zur komplementärmedizinischen Patientenversorgung), Kooperationen (u.a. Krebsliga Schweiz, Schweiz. Med. Ges. f. Phytotherapie), Lehre (Lehraufträge seit 2007 UZH, 2011-13 HS f. Sport u. Gesundheit, 2017 Dozent Akad. Psychosomatische Medizin), Patientenversorgung (u.a. USZ: Sprechstunde Naturheilkunde, fachärztliche Betreuung Mind Body Medicine; Clienia Schlössli AG, Priv.-Klinik f. Psychiatrie u. Psychotherapie, Oetwil/S, Funktionsoberarzt Phytotherapie), Weiterbildungen (Naturheilkunde, Phytotherapie, FA f. Psychiatrie u. Psychotherapie). Habilitation (Inst. f. komplementäre u. integrative Medizin, Prof. C. Witt/Prof. R. Saller): Evidenz-basierte klinische Forschung in der Phytotherapie. Projektleitung: Netzwerkmedizin - Psychosomatik u. Naturheilkunde (Kooperation Inst. f. psychogene Erkrankungen, Berlin). Mitherausgeber: Forsch Komplementmed. Forschungspreise: 2002 Werner-Kollath-Preis f. Naturheilkunde, 2011 Holzschuh-Preis f. Komplementärmedizin.
Neuroradiologie, Multimodale Bildgebung Amtsantritt: 1.2.2016
Physiologie Amtsantritt: 1.2.2016
Präventivzahnmedizin, Parodontologie und Kariologie, speziell Parodontologie und Periimplantitis Amtsantritt: 1.2.2016
Nach dem Studium an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg von 1997 bis 2001 arbeitete Philipp Sahrmann als Assistent in Privatpraxen mit den Schwerpunkten Parodontologie, Implantologie und Prothetik in Süddeutschland, Italien und der Schweiz. Seit 2007 arbeitet er in der Gruppe für Parodontologie an der Klinik für Präventivzahnmedizin, Parodontologie und Kariologie (Leiter Prof. Dr. Thomas Attin) an der Universität Zürich. Seit 2010 liegt - neben der studentischen Ausbildung in Parodontologie - sein wissenschaftlicher und klinischer Fokus als Oberarzt bei der anti-inflammatorischen und chirurgischen Parodontitis- und Periimplantitistherapie, insbesondere als Ko-Leiter der Interdisziplinären Periimplantitis-Sprechstunde Zürich. Er hat 2014 den Master of Advanced Studies in Periodontology (Universität Zürich) und seine Spezialisation als Parodontologe (Schweizerische Gesellschaft für Parodontologie, SSP) abgeschlossen. Im Jahr 2015 hat er auf dem Grenzgebiet zwischen Parodontitis und Periimplantitis habilitiert.
Soziologie Amtsantritt: 1.2.2016
Hanno Scholtz is currently a lecturer in sociology at the universities of Zurich, Konstanz, and Fribourg (CH). His main current research is devoted to the analytical understanding of Second Modernity and the current modernization crisis, including the derivation of necessary institutional innovations to come, including new forms of (electronic) democracy and responsible support that follow principles of individualized responsibility and information efficiency. Grown up in Berlin, he obtained degrees in economics (Diploma, U Mannheim) and political science (Dr. rer.pol., FU Berlin), among other studies including sociology, engineering, history, and Jewish studies. He held research and teaching positions in Mannheim, Berne, Leipzig, and Erlangen, and conducted, amongst others, quantitative comparative studies on democratization and the dynamics of social inequality, and theoretical accounts on Classical democracy and on the concept of institutions in general. Dr. Scholtz holds board positions in ISA research committees on Comparative Sociology and on Rational Choice Sociology.
Japanologie Amtsantritt: 1.2.2016
Geburtshilfe, speziell Perinatale Biochemie und Pharmakologie Amtsantritt: 1.2.2016
Ana Paula Simões-Wüst absolvierte das Biologiestudium an der Universität Coimbra, Portugal (1982-1986), wo sie 1992 mit einer Dissertation in Biochemie promovierte.Während ihrer Engagements an der Universität Utrecht, Niederlande (1988-1992), dem Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, Deutschland (1993-1996) und am Labor für Onkologie des Universitätsspitals Zürich (1998-2005), erforschte Ana Paula Simões-Wüst die molekularen Grundlagen von Malaria bzw. Krebs. Seit 2006 arbeitet sie an Forschungsprojekten im Bereich Integrative Medizin, bis zum Sommer 2014 als Leiterin der Forschungsabteilung des Paracelsus-Spitals Richterswil. Anschliessend kehrte sie ans Universitätsspital Zürich zurück, dieses Mal in die Forschung Geburtshilfe, wo sie inzwischen eine Forschungsgruppe leitet. Parallel dazu arbeitet sie in der Forschungsabteilung der Klinik Arlesheim. Im Februar 2016 habilitierte sie an der Universität Zürich mit ihrer Arbeit "Von der integrativen Medizin zu neuen Perspektiven rund um die Schwangerschaft". Den Fokus ihrer Forschung legt sie auf Ansätze, die dem klinischen Verlauf der Schwangerschaft und der Prophylaxe dienen. Erkenntnisse aus der perinatale Pharmakologie, molekularen Biologie und aus der integrativen Medizin werden dabei berücksichtigt.
Pädiatrie Amtsantritt: 1.2.2016
Florian Singer, PD Dr med, MD PhD, studied medicine in Vienna, Austria. Florian was trained in general medicine at the Donauspital Vienna, in pediatrics at the University Children's Hospital Zurich, and later he participated in a MD PhD program of the University of Bern, Swiss School of Public Health, and in Gothenburg (Sweden). Florian specialized in pediatric pulmonology and finished his training in 2016 in Zurich. Florian's research interests focus on applied lung physiology.
Elementarteilchenphysik Amtsantritt: 1.2.2016
The development, construction, commissioning and operation of detectors for particle-physics experiments has been at the core of my research interests from a very early stage. I studied physics at the University of Bonn and did my Diplomarbeit (Master Thesis) at Forschungszentrum Jülich on R&D for a novel type of wire-based tracking detector. I moved to CERN for my PhD thesis, contributing to a scintillator hodoscope for the JETSET (PS202) experiment at the Low-Energy Antiproton Ring (LEAR) and searching for glueballs in proton-antiproton annihilations to two phi mesons. I then did a first PostDoc at CEA Saclay (close to Paris), contributing to the construction and commissioning of the tracking detectors for the NA48 experiment at CERN, and a second PostDoc at NIKHEF (in Amsterdam), where I contributed to the design, construction and commissioning of the tracking detectors for the HERA-B experiment at DESY. I moved to Zurich on the first day of the third millenium and have been working here at the Physik-Institut ever since. I am a member of the LHCb experiment, where my largest contribution so far has been the development, construction and commissioning of the Tracker Turicensis ("Zurich Tracker"), a large silicon micro-strip detector that forms part of the main tracking system of the experiment. Currently I am contributing to the development of the Upstream Tracker, which is foreseen to replace the Tracker Turicensis as part of a major upgrade of the LHCb detector in 2019/2020. Teaching I have been teaching various courses here at the Physik-Institut at graduate and undergraduate level, for physicists and for non-physicists. To a large extent, my teaching activities focus on areas of experimental techniques and methodology. I regularly teach a course on data analysis techniques for undergraduate physics students. I am responsible for a lecture course on experimental methods aimed at graduate students in particle physics, and I supervise lab courses for particle physics students, including a two-week experiment at a beam line at the Paul Scherrer Institute (PSI). A course I taught on experimental aspects of Flavour Physics formed the basis for my Habilitation, "Experiments in Beauty".
Otorhinolaryngologie Amtsantritt: 1.2.2016
Neurologie Amtsantritt: 1.2.2016
Philipp Valko (geb. 1975) hat am Zürcher Realgymnasium Rämibühl die Matura erlangt und danach das Studium der Humanmedizin an der Universität Zürich absolviert (1994-2000). Unter Leitung von Prof. E. Gemsenjäger konnte er im Jahr 2002 mit einer Arbeit zur Thyreoidektomie bei Morbus Basedow promovieren. Die klinische Ausbildung zum Facharzt FMH in Neurologie führte ihn nach Lugano, nach St. Petersburg und schliesslich wieder nach Zürich. Seit 2010 ist er im Besitz des Fähigkeitsausweises in zerebrovaskulärer Sonographie. Das wissenschaftliche Hauptinteresse von Philipp Valko gilt der Schlaf-Wachmedizin. Während seines Postdoctoral Fellowships am Beth Israel Deaconess Medical Center in Boston (2010-2012) hat er neuropathologische Studien zur Integrität von Wachheits-regulierenden Kernstrukturen bei Patienten mit Narkolepsie und Schädel-Hirn-Trauma durchgeführt. Im Dezember 2015 erteilte ihm die Universität Zürich auf Antrag der medizinischen Fakultät die Venia Legendi als Privatdozent für das Gebiet der Neurologie. Philipp Valko, verheiratet und Vater von zwei Kindern, arbeitet seit 2010 als Oberarzt an der Klinik für Neurologie des Universitätsspitals Zürich.
Innere Medizin Amtsantritt: 1.2.2016
Allgemeine Sprachwissenschaft Amtsantritt: 1.2.2016
Rik van Gijn studied General Linguistics in Amsterdam (1995-2000) and obtained his PhD at the Radboud University Nijmegen, the Netherlands. He subsequently worked at the Max-Planck Institute for Psycholinguistics and again at the Radboud University Nijmegen. Since 2012 Rik van Gijn is employed by the University of Zurich where he works at the department of comparative linguistics. His research focuses on the languages of South America, ranging from description to typology. His PhD project and subsequent language documentation project concentrated on the description of Yurakaré, an isolate language spoken in central Bolivia. After that he carried out a comparative project on subordination strategies in the languages of South America. Since 2012 he works on comparative morphology (word structure) of the languages of South America, most recently in the SNSF-funded SInergia project Linguistic Morphology in Time and Space (LiMiTS).
Präventivzahnmedizin, Parodontologie und Kariologie, speziell Präventive und Restaurative Zahnmedizin Amtsantritt: 1.2.2016
Florian Just Wegehaupt studierte von 2000 bis 2005 Zahnmedizin an der Georg-August-Universität Göttingen (Deutschland), an welcher er anschliessend bis September 2006 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für Zahnerhaltung, Präventive Zahnheilkunde und Parodontologie arbeitete. Im Oktober 2006 wechselte Herr Wegehaupt an die Klinik für Präventivzahnmedizin, Parodontologie und Kariologie (PPK) am Zentrum für Zahnmedizin der Universität Zürich. Im Jahr 2007 erfolgte die Promotion zum Dr. med. dent. an der Georg-August-Universität Göttingen mit der Arbeit «In-vitro-Untersuchung zur mechanischen Stabilität von erodiertem Schmelz gegenüber Ultraschall- und Bürstabrasion». In der Klinik PPK war er zunächst als Assistenzarzt, dann seit Anfang 2013 als Oberarzt und seit Oktober 2013 als Leiter des Bereiches Kariologie tätig. Der wissenschaftliche Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt, wie seine kumulative Habilitationsschrift mit dem Titel «Prevention of erosive tooth wear by surface sealants» aufzeigt, in der Prävention und Therapie erosiver Zahnhartsubstanzverluste.
Neurologie Amtsantritt: 1.2.2016
Susanne Wegener studierte Medizin in Hamburg mit Promotion am Zentrum für Molekulare Neurobiologie (ZMNH) zum Thema Zellzyklusregulation am G2/Mitoseübergang. Beginn der Facharztausbildung Neurologie an der Charité, Berlin 2001-2003 mit klinischer Forschung auf dem Gebiet der MR-Bildgebung bei akutem Schlaganfall und experimenteller Forschung auf dem Gebiet der Ischämietoleranz, welches sie 2004 in einem einjährigen Forschungsaufenthalt am MPI für Neurologische Forschung Köln (Schwerpunkt in vivo MRI) fortsetzte. Von 2004-2007 beschäftigte sie sich mit Bildgebung in experimentellen Schlaganfall-Modellen am Center for Functional Imaging, UCSD, La Jolla. 2007 setzte sie ihre neurologische Facharztausbildung am USZ in der Klinik für Neurologie fort. 2010 arbeitete sie auf der Gerontopsychiatrie (PUK). Seit 2011 ist sie Oberärztin an der Klinik für Neurologie, USZ mit Schwerpunkt Schlaganfall und Duplexsonographie der hirnversorgenden Gefässe. Thema ihrer Habilitation ist Stroke outcome prediction using Magnetic Resonance Imaging. Ihre translationale Forschung hat das Ziel, die outcome-Prädiktion für Schlaganfall und für den Erfolg von Akuttherapien des Schlaganfalls zu verbessern. Susanne Wegener ist verheiratet und hat 2 Töchter.
Innere Medizin, speziell praxisorientierte Forschung und Wissenstransfer Amtsantritt: 1.2.2016
Maria Wertli hat ihr Medizinstudium im Jahr 2000 an der Universität Zürich mit dem Staatsexamen abgeschlossen. Die Ausbildung zur Fachärztin Innere Medizin absolvierte sie in der Hirslanden Klinik, dem Stadtspital Triemli und der Medizinischen Poliklinik des Universitätsspitals Zürich. Im Jahr 2005 promovierte sie an der Universität Bern und arbeitete in den Folgejahren in verschiedenen Vorschungsgruppen mit. Während ihrer langjährigen Oberarzttätigkeit am Kantonsspital Winterthur bildete sie sich kontinuierliche weiter und schloss 2010 ein Certificate in Advanced Studien (CAS) in Health Science ab. Während einem Forschungsaufenthalt in der Gruppe von Frau Prof. Nordin, am Occupational and Industrial Orthopaedic Center (OIOC), New York University, New York, USA forschte sie zur Bedeutung von prognostischen Faktoren bei unspezifischen Schmerzerkrankungen und erlangte zu diesem Thema an der Fakultät für Health, Medicine and Life Science der Maastricht University, Niederlande, 2014 ein Forschungsdoktorat (PhD). In Zusammenarbeit mit der Forschungsgurppe des Horten Zentrums für praxisorientierte Forschung und Wissenstransfer der Universität Zürich forscht sie im Bereich unspezifischer Schmerzerkrankungen mit Schwerpunkt auf lumbale Rückenschmerzen, lumbale Spinalkanlstenose, complex regionalem Schmerzsyndrom und nicht-kardialen Thoraxschmerzen.
Praktische Theologie Amtsantritt: 1.2.2016
PD Dr. theol. Frank Weyen, geboren 1965, studierte 1986-1993 Evangelische Theologie an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal und an der Ruhr-Universität-Bochum. Zwischen 1994 und 2011 war er als Pfarrer in Deutschland tätig. Seine Dissertation fertigte er nebenberuflich bei Prof. Dr. Wilfried Engemann (Münster/Wien) an. 2011 promovierte er an der Universität Wien (Österreich) zum Dr. theol. Seine Dissertation trägt den Titel: »Kirche in der finanziellen Transformation - Fundraising für evangelische Kirchengemeinden«. Hierin hat er die Strukturbedingungen für ein erfolgreiches kirchliches Spendenmarketing bzw. Fundraising in den USA, den Niederlanden und Frankreich mit den Finanzierungsstrukturen der Kirchen in Deutschland, Osterreich und der Schweiz verglichen. Der an der Deutschen Fundraising-Akademie in Frankfurt am Main ausgebildete Fundraising-Manager war zu Forschungsaufenthalten in den USA bei der 'United Church of Christ' in Indianapolis/IN und in ihrem Headquarter in Cleveland/OH sowie in Washington DC. An der Indiana University hatte er die Gelegenheit, das Fundraising in den USA am 'Center on Philanthropy' sowie am 'Lake Institute on Faith and Giving' zu studieren. Ferner folgten Forschungsaufenthalte in den Niederlanden bei der Protestandse Kerk in Nederland (Utrecht) sowie in Frankreich bei der Église Réformée de France in Paris. Seit 2011 fertigte Weyen seine 2016 erschienene Habilitationsarbeit »Kirche in der strukturellen Transformation - Identität, Programmatik, organisatorische Gestalt« an der Universität Zürich an. Dazu hat er am 'Zentrum für Kirchenentwicklung' im Theologischen Seminar der UZH geforscht und als Assistent am Lehrstuhl für Religionspädagogik und Kybernetik, Prof. Dr Thomas Schlag, gearbeitet. Die organisationstheoretische Arbeit untersucht im Auftrag des Reformierten Stadtkirchenverbandes Zürich als Drittmittelgeber neben der wissenschaftlich-theologischen Grundlegung die empirisch belegbaren Strukturbedingungen, unter denen sich die protestantischen Kirchen in der Schweiz und in Deutschland derzeit für die künftigen Anforderungen im 21. Jahrhundert darstellen. Seit Dezember 2015 ist er als Privatdozent an der UZH tätig.
Onkologie, Medizinische Onkologie Amtsantritt: 1.2.2016
Hämatologie Amtsantritt: 1.8.2015
Innere Medizin, Kardiologie Amtsantritt: 1.8.2015
PD Dr. med. Ronald Binder hat an der Universität Wien Medizin studiert. Darauf folgte klinische als auch experimentelle Forschung im Bereich Infektiologie und Tropenmedizin an der Universität Tübingen (2000 - 2001) und im Albert Schweitzer Spital in Gabun. Die Facharztausbildung in Innerer Medizin erfolgte initial in Waldshut-Tiengen (2002 2003) und danach im Inselspital an der Universität Bern (2003 2006). Die Facharztausbildung Kardiologie absolvierte er ebenso an der Universität Bern wie auch die Spezialisierung in interventioneller Kardiologie (2006 2010). Darauf folgte eine Spezialausbildung im perkutanen Herzklappenersatz und strukturellen Interventionen an der University of British Columbia in Vancouver, Kanada (2011 2012). Dort arbeitete und forschte er an der Entwicklung neuer minimalinvasiver Interventionstechniken bei Herzklappenerkankungen. Seit 2013 arbeitet er als Oberarzt für interventionelle Kardiologie mit dem Schwerpunkt perkutaner Herzklappenersatz und strukturelle Interventionen an der Universität Zürich. Gleichzeitig ist er als Associate Editor für das European Heart Journal aktiv. Des Weiteren ist er als Proktor für transkatheter Aortenklappenersatz und perkutanen Vorhofsohrverschluss in der Schweiz und international im Einsatz.
Banking und Finance Amtsantritt: 1.8.2015
Andreas Blöchlinger is Member of the Directorate of Zurich Cantonal Bank (ZKB) and Privatdozent on "Banking and Finance" at the University of Zurich. As the Head of Asset & Liability Management at ZKB he is responsible for the interest rate risk management of the banking book and for the management of financial assets. Before joining ZKB in 2006, he had worked for eleven years at Credit Suisse Group, at last as Head of Credit Risk Analytics where he was responsible for the development of credit portfolio and credit scoring models. Andreas Blöchlinger completed his academic studies at the University of Zurich with a licentiate in Economics and a doctorate in Finance on "Econometric Advancements in Market and Credit Risk Modeling". His academic papers have been published, inter alia, in the "Journal of Banking and Finance", "Journal of Financial and Quantitative Analysis" and "Management Science".
Rechtsmedizin Amtsantritt: 1.8.2015
Stephan Andreas Bolliger, verheiratet und Vater von zwei Kindern, studierte Humanmedizin an der Universität Basel. Nach einem Jahr klinische Pathologie und einem Jahr Geriatrie in Basel wechselte er ans Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern, wo er 2005 die Facharztprüfung ablegte. In Bern durfte er in der von Prof. Dr. med. R. Dirnhofer und Prof. Dr. med. M. Thali begründeten Forschungsgruppe Virtopsy mitwirken. In Rahmen der Arbeiten in dieser der rechtsmedizinischen Untersuchung von Verletzungen mittels modernster Bildgebung gewidmeten Forschungsgruppe und vom täglich anfallenden Fallgut inspiriert entstanden zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten. Das ohnehin grosse vorbestehende Interesse an Wundballistik und sonstigen mechanischen Traumaformen wurde dank der engen Zusammenarbeit mit dem renommierten Wundballistiker und forensischen Physiker Dr. sci. forens. Dr. med. h.c. B. Kneubühl weiter gefördert. Ab 2007 hielt Stephan Andreas Bolliger Vorlesungen für Jurastudenten und ab 2008 für Medizinstudenten. Seine Vorlesungen wurden von der Studentenschaft in den durch ein externes Institut durchgeführte Umfragen jeweils im höchsten Masse gelobt. 2013 erfolgte der Wechsel an das Institut für Rechtsmedizin Zürich, wo Prof. Dr. med. M. Thali inzwischen, nachdem er mehrere Jahre in Bern Direktor war, die Institutsleitung innehielt. Das Forschungsinteresse von Stephan Andreas Bolliger besteht hauptsächlich auf den Gebieten der Wundballistik, nicht-letalen Waffen, forensischen Biomechanik und des agitierten Delirs.
Orthopädie Amtsantritt: 1.8.2015
Radiologie / Nuklearmedizin Amtsantritt: 1.8.2015
Experimentelle Chirurgie Amtsantritt: 1.8.2015
Johanna Buschmann studierte von 1988 - 1992 Chemie an der ETH Zürich. Dort erlangte sie 1993 das Höhere Lehramt in Didaktik und Pädagogik, sowie den Titel Doktor der Naturwissenschaften (Dr. sc. nat. ETHZ). Von 1998 - 2001 unterrichtete sie Chemie am Gymnasium Im Lee in Winterthur und war gleichzeitig Tutorin in der Lehrveranstaltung Chemie I/II an der ETHZ. 2001 schloss sie zudem ein Studium der Germanistik und Anglistik an der Universität Zürich ab (lic. phil. I). Im selben Jahr erhielt sie einen Lehrauftrag als Dozentin für Chemie I/II an der ETHZ, wo sie bis heute in diesem Fach unterrichtet. 2001 bis 2008 absolvierte Johanna Buschmann mehrere Post-Doc Projekte, darunter internationale Projekte mit Vietnam und Kambodscha, wo es um das Gesundheitsrisiko der dort lebenden Bevölkerung durch arsenhaltiges (Trink-)wasser ging. Seit 2008 ist sie Forschungslaborleiterin in der Klinik für Plastische Chirurgie und Hand Chirurgie am Universitätsspital Zürich. Sie beschäftigt sich mit der Optimierung von Materialien, welche als Implantate in der Knochen- oder Sehnenregeneration zur Anwendung kommen sollen. Insbesondere untersucht sie Material-Zell-Interaktionen wie auch die Gefässbildung in den Materialien. Seit 2013 wirkt sie ausserdem bei der Vorlesung Regenerative Medicine an der Universität Zürich mit. Johanna Buschmann hat eine Tochter (*2007) und lebt in Zürich.
Pädiatrie, speziell Intensivmedizin Amtsantritt: 1.8.2015
Hausarztmedizin, allgemeine Innere Medizin Amtsantritt: 1.8.2015
Corinne Chmiel wurde in Los Angeles, USA geboren und hat die Schule und das Studium mehrheitlich in Zürich absolviert, wo sie 2006 mit dem Staatsexamen abschloss und 2009 mit einer Dissertation aus der Transplantationsmedizin promovierte. Die Ausbildung zur Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin absolvierte sie in den Disziplinen Innere Medizin, Intensivmedizin und Hausarztmedizin in Lachen, am UniversitätsSpital Zürich und in der Praxis am Limmatplatz in Zürich. Seit 2010 arbeitet sie neben Ihrer klinischen Tätigkeit am Institut für Hausarztmedizin in der Forschung. Seit 2012 ist sie zudem als Oberärztin in der Medizinischen Klinik am Stadtspital Waid in Zürich tätig. Der Fokus Ihrer Forschung ist neben der Betreuung von Patienten mit hochprävalenten chronischen Erkrankungen in der Grundversorgung die prospektive Versorgungsforschung im Bereich der Schnittstelle Spital und Praxis. Die Analyse von Systemänderungen betreffend Auswirkungen auf Patienten-, Spital und Gesundheitsökonomischer Ebene stehen dabei im Mittelpunkt ihres Interesses. Zudem ist sie in der Aus-/Weiterbildung von Studenten und Assistenzärzten sowohl in theoretischem als praktischem Rahmen sehr engagiert.
Radiologie Amtsantritt: 1.8.2015
Michael A. Fischer ist Privatdozent für Radiologie an der Universität Zürich und Oberarzt in der Abteilung für Radiologie der Universitätsklinik Balgrist, Zürich. Nach dem Medizinstudium an der Ludwig-Maximilian sowie Technischen Universität München (Deutschland) erfolgte 2005 die Approbation als Arzt und 2006 die Promotion zum Doktor der Medizin. Nach initial 2-jähriger chirurgischer bzw. orthopädischer Tätigkeit im Kantonspital Baden und in der Schulthess Klinik Zürich folgte die Facharztausbildung für Radiologie im UniversitätsSpital Zürich. Vertieft wurde die Ausbildung durch ein clinical fellowship in der Abteilung für Radiologie des Universitätsklinik Balgrist (Zürich) sowie durch ein research fellowship in der Abteilung für Medizinische Bildgebung und Technologie des Karolinska Institut in Stockholm, Schweden. Anfang 2014 wurde er zum Oberarzt im Institut für Diagnostischen Radiologie des UniversitätsSpitals Zürich befördert und im April 2016 erfolgte der Wechsel an die Universitätsklinik Balgrist. Das wissenschaftliche Interesse umfasst die quantitative bildbasierte Erfassung von pathophysiologischen Prozessen verschiedener Organsysteme, v.a. aber in der Leber und Skelettmuskulatur.
Strafrecht und Strafprozessrecht Amtsantritt: 1.8.2015
Gunhild Godenzi hat ihr rechtwissenschaftliches Studium an der Universität Düsseldorf und ein LL.M.-Studium im Wirtschaftsstrafrecht an der Universität Osnabrück absolviert. Nach der Anwaltsausbildung und dem Erwerb des EU-Anwaltspatents in Köln (2004) verlegte sie ihren Lebensmittelpunkt nach Zürich. Sie wurde wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Straf- und Strafprozessrecht von Prof. Dr. Wolfgang Wohlers. Im Jahre 2008 legte sie ihre Dissertation zum Thema «Private Beweisbeschaffung im Strafprozess» vor. Danach arbeitete sie als Untersuchungsbeamtin bei der Staatsanwaltschaft Zug und als Redaktorin beim Stämpfli-Verlag. Ende 2009 kehrte sie an die Universität Zürich zurück. Sie wurde Oberassistentin und nahm eine Habilitation zum Thema «Strafbare Beteiligung am kriminellen Kollektiv» in Angriff. 2015 wurde sie zur Privatdozentin ernannt. Seither ist Gunhild Godenzi hauptberuflich als Strafverteidigerin in der Kanzlei Tethong Blattner AG in Zürich tätig. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Psychiatrie, speziell affektive Neurowissenschaften Amtsantritt: 1.8.2015
Simone Grimm studierte Psychologie an der Humboldt-Universität Berlin, promovierte an der Otto-von-Guericke- Universität Magdeburg und absolvierte eine Ausbildung in Klinischer Neuropsychologie. Seit 2007 ist sie an der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich tätig. In ihrer Forschung untersucht Frau Grimm die Neurobiologie der Depression mittels psychophysiologischer und bildgebender Verfahren wie beispielsweise funktioneller Magnetresonanztomaographie (fMRI) und Magnetresonanzspektroskopie (MRS). Ihr besonderes Interesse gilt neuropharmakologischen Ansätzen sowie der Untersuchung von Gen-Umwelt- Interaktionen.
Rechtsmedizin Amtsantritt: 1.8.2015
Cordula Haas studied Biology at the Swiss Federal Institute of Technology (ETH) Zurich. In her PhD at the Institute of Toxicology (ETH Zurich) and Postdoc at the Institute of Anatomy (University of Zurich) she worked on glomerulonephritis and cytokines. Since 2003 she is a research scientist at the Zurich Institute of Forensic Medicine at the University of Zurich. Her current duties are research in forensic molecular genetics, supervision of master and PhD students, teaching and casework. Her research interests include RNA profiling methods for body fluid identification and investigation of sudden infant death syndrome (SIDS) and sudden unexplained death (SUD) in adolescents and young adults with molecular-genetic markers. She is a member of the Swiss Society of Legal Medicine (SGRM) and the International Society of Forensic Genetics (ISFG).
Kardiologie und Kardiale Bildgebung Amtsantritt: 1.8.2015
Bernhard A. Herzog ist Privatdozent für Kardiologie und Kardiale Bildgebung an der Universität Zürich und aktuell tätig an der HerzClinic Luzern. Nach dem Medizinstudium an der Universität Ulm in Deutschland erfolgte 2005 die Approbation als Arzt und die Promotion zum Doktor der Medizin. Die Facharztausbildung für Kardiologie sowie die Ausbildung im Bereich der Herzbildgebung erfolgte am UniversitätsSpital Zürich. Letztere wurde durch ein Fellowship an der University of Leeds, UK vertieft. Zwischen 2013 und 2015 arbeitete er als Oberarzt in der Herzbildgebung des UniversitätsSpitals Zürich sowie in der Kardiologie des Kantonsspitals St. Gallen. 2016 erfolgte der Wechsel an die HerzClinic Luzern. Das wissenschaftliche Hauptinteresse umfasst die Ischämiediagnostik im Bereich der koronaren Herzerkrankung.
Medizinische Mikrobiologie Amtsantritt: 1.8.2015
Prof. Dr. Hubert Hilbi studied Biochemistry and Microbiology at the ETH in Zürich and obtained a Diploma in Natural Sciences in 1990 and a Ph.D. in Microbiology in 1994. The topic of this work was the metabolism and bioenergetics of anaerobic bacteria. In 1996, Dr. Hilbi moved as a postdoc to New York City, USA, and switched to the field of Cellular Microbiology and Infectious Diseases. At the New York University Medical Center and Columbia University, respectively, he investigated the interactions of the pathogenic bacteria Shigella flexneri and Legionella pneumophila with host cells. In 2002, Hubert Hilbi was awarded an assistant professorship funded by the Swiss National Science Foundation, and he moved back to the ETH Zürich to establish his own research group. Dr. Hilbi completed his habilitation in 2008, and from 2010, he was appointed professor at the Max von Pettenkofer Institute, Ludwig-Maximilians University in Munich, Germany. Since 2014, Hubert Hilbi is at the University of Zürich, where he is head of a research unit and professor at the Institute of Medical Microbiology. His current research focusses on mechanistic aspects of intracellular replication and cell-cell communication of bacterial pathogens, in particular Legionella and Mycobacterium species.
Medizinische Mikrobiologie Amtsantritt: 1.8.2015
PD Dr. Michael Hombach attended Medical School at the University of Mainz, obtained his Licence in 2002, and was appointed M.D. in 2003. His thesis topic was streptolysin O triggered signal transduction. He did his final year at Dartmouth Medical School, USA and the State University of New York. In 2003 he joined fundamental research at the Institute of Medical Microbiology, UZH dealing with intracellular trafficking of Mycobacterium tuberculosis. In 2005 he went to internal medicine at the Cantonal Hospital Olten, and in 2006 he joined the Institute of Medical Microbiology, Cantonal Hospital of Lucerne to finalize his education and get a specialist degree in Clinical Microbiology (FAMH) in 2008. Since 2009 he heads two translational research units at the Institute of Medical Microbiology, UZH, the Antimicrobial Resistance Unit and the Lab Automation Unit. In 2015 he was appointed Co-Director of Diagnostics. His research focuses on procedures for antibiotic susceptibility testing, expert systems for interpretative reading, detecting important resistance mechanisms e.g. Extended Spectrum Beta-Lactamases (ESBL), or carbapenemases, and to methods improving the clinical AST interpretation. The Laboratory Automation Unit develops novel instruments and techniques and implements automated workflows in the clinical laboratory to replace, standardize, and improve existing diagnostics.
Radiologie Amtsantritt: 1.8.2015
Gynäkologie und Geburtshilfe Amtsantritt: 1.8.2015
Deutsche Sprachwissenschaft Amtsantritt: 1.8.2015
Innere Medizin, Kardiologie Amtsantritt: 1.8.2015
PD Dr. med. Roland Klingenberg studierte Humanmedizin an den Universitäten Tübingen und Freiburg im Breisgau mit einer knapp einjährigen klinischen Tätigkeit in den USA am Baylor College of Medicine, Houston, Texas und der University of South Florida, Tampa. Daran schloss sich die Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin am Universitätsklinikum Heidelberg an mit Fokus kardiovaskuläre Medizin (Prof. Dr. H. A. Katus). Es folgte ein experimenteller Forschungsaufenthalt am Karolinska Institut, Stockholm bei Prof. Dr. G. K. Hansson auf dem Gebiet der vaskulären Inflammation. Über die Aufnahme in das durch den Schweizerischen Nationalfonds geförderte Sonderprogramm Universitäre Medizin (SPUM - Inflammation und Akutes Koronarsyndrom) konnte er seit 2009 in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Kollegen an vier universitären Zentren in der Schweiz eine Vielzahl von Projekten im Bereich Inflammation und Biomarker bei Patienten mit einem Akuten Koronarsyndrom erfolgreich durchführen. Die klinische Weiterbildung zum Facharzt für Kardiologie (FMH) absolvierte er am UniversitätsSpital Zürich und war von 2013 bis 2015 Oberarzt für Akute Kardiologie in der Klinik für Kardiologie bei Prof. Dr. T. F. Lüscher. Seit Anfang 2015 ist er für eine spezielle Weiterbildung in Interventioneller und Akuter Kardiologie an der Kerckhoff-Klinik (Prof. Dr. C. W. Hamm) in Bad Nauheim.
Innere Medizin Kleintiere Amtsantritt: 1.8.2015
Peter Kook received his veterinary degree from the University of Veterinary Medicine Hanover, in Germany in 1999, and his doctoral degree in 2000. He did an internship in small animal medicine and surgery at the University of Veterinary Medicine Hanover from 1999 to 2000 and after a 2-year excursion as an alternative ECVS resident, he started a residency in small animal internal medicine at the Vetsuisse Faculty, University of Zurich and the College of Veterinary Medicine, University of Georgia, USA from 2003 to 2007. In 2007 he achieved board certification with the American College of Veterinary Internal Medicine. He currently serves as staff internist with the Clinic of Small Animal Internal Medicine at the University of Zurich. Peter supervises the gastroenterology service of the Clinic for Small Animal Internal Medicine and divides his time between seeing cases, teaching residents and students and doing clinical research. He is interested in all aspects of gastroenterology with special focus on selective cobalamin malabsorption, esophageal, and pancreatic disease.
Anthropologie und Evolutionsbiologie Amtsantritt: 1.8.2015
Anästhesiologie Amtsantritt: 1.8.2015
Neurochirurgie Amtsantritt: 1.8.2015
Psychiatrie und Psychotherapie Amtsantritt: 1.8.2015
Christoph Müller-Pfeiffer studierte und promovierte an der Universität Zürich. Die Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH absolvierte er am UniversitätsSpital Zürich und in Kliniken der Ostschweiz. Er absolvierte die psychotherapeutische Grundausbildung in Gestalt- und Integrativer Therapie und bildete sich fort in diversen Methoden der traumazentrierten Psychotherapie. Von 2011 bis 2013 arbeitete er im Rahmen eines Forschungsaufenthaltes am Massachusetts General Hospital und Harvard Medical School in Boston MA, USA. Nach Rückkehr in die Schweiz war er als Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des UniversitätsSpitals Zürich tätig. Seit Frühjahr 2015 ist er dort als Leitender Arzt verantwortlich für das Zentrum für Belastungsstörungen. Seine Forschungsgruppe untersucht die Neurobiologie der posttraumatischen Belastungsstörung mittels psychophysiologischen und bildgebenden Verfahren. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt liegt in der Versicherungsmedizin. Die Venia Legendi für das Gebiet Psychiatrie und Psychotherapie, speziell Psychotraumatologie, wurde 2015 erteilt.
Kardiologie Amtsantritt: 1.8.2015
PD Dr. med. Fabian Nietlispach hat in Basel studiert und seine Ausbildung zum Kardiologen in Interlaken, Aarau und Basel absolviert. Die Subspezialisierung zum Interventionellen Kardiologen erfolgte an der University of British Columbia, Vancouver, Canada (Dr. J. Webb) und am Inselspital Bern (Prof. B. Meier). Im Jahr 2013 habilitierte er an der Universität Bern und im Jahr 2016 erfolgte die Umhabilitation an die Universität Zurich. Sein Spezialgebiet sind strukturelle Interventionen (perkutaner Aortenklappenersatz, interventionelle Klappenreparaturen, interventionelle Schlaganfallprophylaxe (Vorhofohr- und PFO-Verschluss) und paravalvuläre Leckverschlüsse), welche er als Leitender Arzt am Universitären Herzzentrum leitet in enger und kollegialer Zusammenarbeit mit den Kollegen der Herzchirurgie. In dieser Zusammenarbeit ist es gelungen, das Universitätsspital Zürich klinisch und forschungsmässig zu einer national und international führenden Institution im Bereich der strukturellen Interventionen zu machen.
Psychologie Amtsantritt: 1.8.2015
Jana Nikitin studierte, promovierte und habilitierte an der Universität Zürich, wo sie gegenwärtig als Oberassistentin am Psychologischen Institut (Lehrstuhl Entwicklungspsychologie des Erwachsenenalters) arbeitet. Im Jahr 2014 war sie als Associate Professor an der Universität Tromsø in Norwegen tätig. In ihrer Forschung untersucht sie die Frage, was Menschen in sozialen Beziehungen antreibt: Suche nach Liebe und Anschluss oder das Vermeiden von Einsamkeit und Ablehnung? Dabei zeigt sie, dass diese beiden Motivationen unterschiedliche Folgen haben, je nachdem, in welchem Lebensabschnitt sich Menschen befinden.
Unfallchirurgie, speziell Traumatologie des Bewegungsapparates Amtsantritt: 1.8.2015
Georg Osterhoff studierte und promovierte mit Auszeichnung an der Universität Leipzig (D). Seine Weiterbildung zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie begann er in Leipzig und führte diese an der Orthopädischen Universitätsklinik Balgrist und der Klinik für Unfallchirurgie am UniversitätsSpital Zürich zu Ende. Seit 2014 ist er Oberarzt an der Klinik für Unfallchirurgie und kehrte nach einem einjährigen Fellowship for Adult Orthopaedic Trauma an der University of British Columbia in Vancouver (CAD) und einem Fellowship für Wirbelsäulenchirurgie an der Technischen Universität München (D) in dieser Position ans UniversitätsSpital Zürich zurück. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der Behandlung von Frakturen des Oberarmes und des Achsenskeletts (Becken und Wirbelsäule), insbesondere bei Patienten mit Osteoporose. Die Venia Legendi für das Gebiet Unfallchirurgie, speziell Traumatologie des Bewegungsapparates wurde 2014 erteilt.
Deutsche Sprachwissenschaft Amtsantritt: 1.8.2015
Juliane Schröter studierte Bildende Kunst und Germanistik in Darmstadt, Saint Louis/Missouri und Kassel. 2010 promovierte sie mit dem Buch «Offenheit. Die Geschichte eines Kommunikationsideals seit dem 18. Jahrhundert» in Zürich. Mit der Monographie «Abschied nehmen. Veränderungen einer kommunikativen Kultur im 19. und 20. Jahrhundert» folgte 2015 die Habilitation in Germanistischer Sprachwissenschaft. Geforscht und gelehrt hat Juliane Schröter ausserdem an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Winterthur, an der Universität Basel, an der Freien Universität Berlin und an der Uppsala University. Sie ist auf linguistische Kulturanalyse, (Sozio-)Pragmatik, Textlinguistik und Politolinguistik spezialisiert.
Pneumologie Amtsantritt: 1.8.2015
Macé Matthew Schuurmans studierte Humanmedizin an der Universität Basel. Seine Dissertation über nosokomiale Infektionen führte zur Promotion 1994. Die Weiterbildung zum Facharzt Innere Medizin (2001) und Pneumologie (2006) erfolgte in Olten, Basel, Kapstadt (Südafrika) und Bern. Mit dem Postgraduate Kurs in experimenteller Medizin und Biologie (Universität Zürich 1996/97) und anschliessender Laborforschung im Biozentrum der Universität Basel (Prof U.A. Meyer) begann die Forschungstätigkeit mit klinischem Schwerpunkt. Oberarzt-Tätigkeit ab 2006 im Claraspital Basel (Innere Medizin und Pneumologie, Prof. M. Solèr), mit Wechsel in die Klinik für Pneumologie des UniversitätsSpital Zürich im Jahr 2009 (Prof. E.W. Russi, Prof. M. Kohler). Neben Aktivitäten in der Tabakprävention für das Programm Hospital Quit Support (Projektleiter-Nachfolge von Prof. C.T. Bolliger) sind die Themenschwerpunkte und Interessen: Die Optimierung des Managements von Lungentransplantierten (Habilitationsthema), respiratorische Infektionen (Viren, Mykobakterien) und die interventionelle Pneumologie. Macé Schuurmans ist seit 2015 Privatdozent für Pneumologie an der Universität Zürich.
Otorhinolaryngologie Amtsantritt: 1.8.2015
PD Dr. Jae Hoon Sim graduated from Seoul National University (S. Korea) in 1992, and received master degree at Seoul National University in 1994 and his doctoral degree at Stanford University (USA) in 2007. He worked in Daewoo Electronics (S. Korea) as a researcher and assistant manager from 1994 to 2000, and served as a research assistant in Machining Center of Seoul National University (S. Korea) from 1992 to 1993 and in Veterans Affair Palo Alto Heath Care System (USA) from 2004 to 2007. Since 2007, he has served as a researcher and the head of the laboratory in Gr. Biomechanics of Hearing, Department of Otorhinolaryngology, Head and Neck Surgery, University Hospital Zurich. His research area includes middle- and inner-ear mechanics with experimental and numerical approaches, micro-imaging of ear structures, assessment of middle-ear and cochlear implant surgeries, evaluation of implantable hearing aids, and bone conduction mechanisms.
Pathologie, allgemeine und spezielle Pathologie Amtsantritt: 1.8.2015
Viszeral- und Transplantationschirurgie, speziell Forschung der Bauchspeicheldrüse Amtsantritt: 1.8.2015
Sabrina Sonda studied Cellular Biology at the University of Trieste, Italy, where she graduated in 1996. She carried out her doctoral studies at the University of Bern, focusing on the molecular characterization of host-pathogen interaction using Apicomplexan protozoa as model organisms. After being awarded the PhD degree in 2000, she moved to the University of California, San Francisco where she investigated lipid homeostasis as a therapeutic target for the human pathogen Toxoplasma gondii. In 2002 she returned to Switzerland where she started her independent research on lipid biology of human parasites first at the Biozentrum, Basel and then at the University of Zurich. In 2010, she joined the Department of Visceral and Transplant Surgery, University Hospital Zurich as a group leader. Her current research focusses on investigating the pathobiology and therapeutic targets of pancreatic diseases.
Neurochirurgie Amtsantritt: 1.8.2015
Hausarztmedizin, allgemeine Innere Medizin Amtsantritt: 1.8.2015
Ryan Tandjung ist in Aarau geboren und studierte 1999 2005 Medizin in Basel, wo er 2006 auch promovierte. Seine klinische Weiterbildung in Innerer Medizin erfolgte im Spital Lachen und am Universitätsspital Zürich. Ab 2011 arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Hausarztmedizin und in einer hausärztlichen Praxis in der Stadt Zürich. Neben verschiedenen klinischen Fragestellungen in der hausärztlichen Praxis beschäftigt er sich schwerpunktmässig mit der (haus)ärztlichen Weiterbildung, dies sowohl mit Fragestellungen in der Forschung als auch in der Umsetzung des Praxisassistenzprogrammes des Kantons Zürich.
Nuklearmedizin Amtsantritt: 1.8.2015
Pflanzen- Mikroben Interaktionen Amtsantritt: 1.8.2015
Laure Weisskopf studierte Biologie an der Universität Neuchâtel. Nach ihrer Dissertation, die sie 2005 im Bereich Pflanzenernährung und Pflanzen-Mikroben-Interaktionen absolvierte, ging sie mit einem SNF-Stipendium nach Kenia, um das erlangte Wissen in die Praxis umzusetzen. Anschliessend verbrachte sie fünf Jahre als Gruppenleiterin am Institut für Pflanzen- und Mikrobiologie der Universität Zürich. In dieser Zeit baute sie eine Forschungsgruppe auf, die sich mit der bakteriellen Emission von flüchtigen Verbindungen befasste, die als Signalstoffe das Pflanzenwachstum und die Pflanzengesundheit fördern können. Von 2012 bis 2015 arbeitete sie im Kompetenzzentrum Agroscope und leitete Forschungsprojekte, in denen Pflanzenassoziierte Bakterien als Fungizidalternativen eingesetzt wurden. Seit 2015 ist sie als Professorin an der Fachhochschule Westschweiz tätig, in der Schule für Weinbau und Önologie in Changins (Nyon). Ihre Forschungsprojekte befassen sich weiterhin mit pflanzenassoziierten Bakterien, mit ihren Duftstoffen und mit ihrem Einsatz für nachhaltigen Pflanzenschutz im Wein- und Ackerbau.
Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates Amtsantritt: 1.8.2015
Anatomie, Neuroanatomie Amtsantritt: 1.2.2015
Pädiatrie, speziell pädiatrische Palliative Care Amtsantritt: 1.2.2015
Eva Bergsträsser studierte und promovierte an der Privaten Universität Witten/Herdecke in Deutschland. Ihre Weiterbildung zur Fachärztin Kinder- und Jugendmedizin begann sie in Aarau und schloss diese neben der Spezialisierung in pädiatrischer Hämatologie und Onkologie 1998 in Freiburg i.Br. ab. Seit 1999 ist sie am Universitäts-Kinderspital Zürich tätig; bis 2013 Oberärztin für Onkologie und Hämatologie, dann Leitende Ärztin. Für ihre Leistungen im Bereich der Palliative Care bei Kindern wurde sie 2006 mit dem Guido Fanconi Preis ausgezeichnet. 2008 baute sie das Kompetenzzentrum für Pädiatrische Palliative Care am Kinderspital auf und absolvierte von 2006-2009 den Studiengang Palliative Medicine an der Cardiff University in Wales (Master of Science). Für ihre Masterthesis wurde sie mit dem Research Price der Royal Society of Medicine in London ausgezeichnet. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der Pädiatrischen Palliative Care insbesondere zu Fragen der Indikationsstellung, der Bedürfnisse von Kindern und Familien an die Betreuung und Auswirkungen der Trauer um ein Kind auf Eltern und Geschwister. Die Venia Legendi für das Gebiet Pädiatrie, speziell pädiatrische Palliative Care wurde 2014 erteilt.
Experimentelle pädiatrische Onkologie Amtsantritt: 1.2.2015
Publizistik- und Kommunikationswissenschaft Amtsantritt: 1.2.2015
Klinische Pharmakologie und Toxikologie Amtsantritt: 1.2.2015
PD Dr. med. Alessandro Ceschi, FEAPCCT, born in 1978, is a physician board certified (FMH) in clinical pharmacology and toxicology and general internal medicine. He graduated in medicine in 2004 from the University of Zurich and received his doctoral degree in 2005. In 2015 he completed his habilitation treatise on the acute toxicity of psychotropic prescription and illicit drugs. He is deputy Chief physician and Head of the Division of clinical pharmacology and toxicology at Ente Ospedaliero Cantonale, Lugano, Consultant at the Department of clinical pharmacology and toxicology of the University Hospital Zurich and Research consultant at the National poisons centre, Tox Info Suisse, associated institute of the University of Zurich, where he was Head of the Division of science until June, 2015. He is member elected representative of the Swiss Medical Association at the Federal drug commission (EAK), board member at the Swiss Society of Clinical Pharmacology and Toxicology (SSCPT), and expert for the EU-funded Project ECHEMNET, coordinated by the International Research and Development Group, Public Health England. He is peer-reviewer and editorial board consultant for different medical journals. He was active for the mentoring program of the Faculty of Medicine of the University of Zurich and University Hospital Zurich.
Pneumologie Amtsantritt: 1.2.2015
Christian Clarenbach ist Privatdozent für Pneumologie an der Universität Zürich und Oberarzt an der Klinik für Pneumologie des UniversitätsSpitals Zürich. Nach dem Medizinstudium an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Deutschland) und der Université Claude Bernard in Lyon (Frankreich) erfolgte 2003 die Approbation als Arzt. Es folgte nach initial 2-jähriger wissenschaftlicher Tätigkeit in der Pneumologie des UniversitätsSpitals Zürich die Facharztausbildung für Innere Medizin im Spital Zollikerberg und im UniversitätsSpital Zürich. Die anschliessende pneumologische und schlafmedizinische Ausbildung absolvierte er am Kantonsspital Thurgau (Münsterlingen) und in der Pneumologie des UniversitätsSpitals Zürich. Seit 2013 arbeitet er an der Klinik für Pneumologie des UniversitätsSpitals Zürich als Oberarzt in der allgemeinen Pneumologie und Schlafmedizin. Das wissenschaftliche Interesse umfasst klinische Aspekte der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung, speziell die Zusammenhänge mit kardiovaskulären Begleiterkrankungen.
Privat- und Wirtschaftsrecht, Rechtstheorie und Methodenlehre Amtsantritt: 1.2.2015
Betriebswirtschaftslehre Amtsantritt: 1.2.2015
Radiologie Amtsantritt: 1.2.2015
Rechtsmedizin Amtsantritt: 1.2.2015
Gastroenterologie und Hepatologie Amtsantritt: 1.2.2015
Pascal Frei (geboren 1975 in Sarnen) ist Privatdozent für Gastroenterologie und Hepatologie an der Universität Zürich. Nach dem Medizinstudium an der Universität Zürich (1995-2001) und der Promotion (2002) absolvierte er den Postgraduate Kurs in experimenteller Medizin und Biologie an der Universität Zürich mit danach hepatologischer Grundlagenforschung (2002-2004). Begleitend zur Ausbildung und klinischen Tätigkeit in Innerer Medizin und Gastroenterologie (2004 bis 2011) stets Forschungstätigkeit sowohl im Bereich der Hepatologie als auch im Bereich der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. 2012-2014 klinische Tätigkeit als Leitender Arzt Gastroenterologie und Innere Medizin am See-Spital Horgen. Die Venia legendi erhielt er 2015 für die Arbeit Extraintestinal manifestations in inflammatory bowel diseases studies on osteoporosis, periodontitis and Cogan's syndrome as a rare neurological complication. Seit Anfang 2015 ist er in eigener Praxis als Gastroenterologe tätig. Das klinische und wissenschaftliche Hauptinteresse gilt weiterhin dem Gebiet der chronisch-entzündlichen Darmkerkrankungen.
Kirchengeschichte Amtsantritt: 1.2.2015
Vergleichende Physiologie Amtsantritt: 1.2.2015
Studium der Biologie von 1982-1988 an der Philipps Universität Marburg. Die Diplomarbeit nutzte die elektrophoretische Charakterisierung von Glykolyse Enzymen zur besseren Artunterscheidung bei Hummeln. Für seine, durch diverse Stipendien (u.a. Studienstiftung des deutschen Volkes) geförderte, proteinchemische Doktorarbeit am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried sequenzierte Herr Gorr die Hämoglobin Untereinheiten unter anderem von dem bekanntesten lebenden Wirbeltier-Fossil, dem Quastenflosser Latimeria chalumnae, für ein besseres Verständnis der Atmungsphysiologie dieser und anderer Spezies (1989-1993). Nach der Promotion (Ludwig-Maximilians Universität München, Jan. 1994) wechselte Herr Gorr als Stipendiat der Alexander-von-Humboldt Stiftung zum Postdoktorat an die University of Texas at Austin. Von 1997-2004 etablierte er eine Forschungsgruppe an der Harvard Medical School (Boston, USA) wo sich sein Hauptaugenmerk vom O2-Transport zum O2-sensing wandelte. Seit Jan. 2005 ist Herr Gorr Leiter einer eigenen Hypoxie Forschungsgruppe am Veterinärphysiologischen Institut der UZH, und seit März 2015 zudem Forschungsleiter am Zentrum für Regenerative Medizin von UZH und USZ. Auszüge seiner 2014 erstellten Habilitationsschrift (UZH, Vetsuisse-Fakultät; Venia legendi: Vergleichende Physiologie) werden 2016 in Fachjournalen publiziert.
Radiologie Amtsantritt: 1.2.2015
Privatrecht, Handels- und Wirtschaftsrecht sowie Europarecht Amtsantritt: 1.2.2015
Privat- und Wirtschaftsrecht Amtsantritt: 1.2.2015
Experimentelle Neurologie Amtsantritt: 1.2.2015
Lisa Holper hat an der Humboldt-Universität Berlin Humanmedizin studiert und wurde 2004 approbiert. Ihre Doktorarbeit führte sie im Labor für Molekularbiologie an der Humboldt-Universität durch und promovierte 2006. Die Weiterbildung zur Fachärztin für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik führt sie derzeit an der Universität Zürich, wo sie heute als Assistenzärzten in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, UniversitätsSpital Zürich tätig ist. In ihrer Forschung an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich beschäftigt sich Frau Holper mit bildgebenden Verfahren des Gehirns mittels der funktionellen Nahinfrarot-Spektroskopie (fNIRS). Ihr besonderes Interesse gilt der Untersuchung von neuro-pharmakologischen Fragestellungen, neuro-ökonomischen Aspekten und deren Anwendung in der psychiatrischen Forschung und Therapie. Seit 2011 besteht ein Lehrauftrag der Universität Zürich für Neurologie, die Habilitation erfolgte 01/2015.
Neuropathologie Amtsantritt: 1.2.2015
Nephrologie Amtsantritt: 1.2.2015
Pädiatrie, Neuropädiatrie Amtsantritt: 1.2.2015
Pädiatrie, Entwicklungspädiatrie Amtsantritt: 1.2.2015
Karin Kucian studierte Neurobiologie und Höheres Lehramt an der Eidgenössisch Technischen Hochschule (ETH) Zürich. Im Rahmen ihrer Promotion am Zentrum für Magnetresonanzforschung des Universitäts-Kinderspitals Zürich befasste sie sich mit den neuronalen Grundlagen von Kindern mit und ohne Dyskalkulie (=Rechenstörung). Während ihrer weiteren Forschungstätigkeit widmete sie sich hauptsächlich den Bereichen Hirn- und Verhaltensforschung zu Rechnen und Dyskalkulie, sowie der Entwicklung und Evaluation von Rechentrainingsprogrammen. Heute ist Frau Kucian weiterhin am Zentrum für Magnetresonantforschung des Kinderspitals Zürich in der Hirn- und Verhaltensforschung zu diesen Themen tätig.
Neuere deutsche Literaturwissenschaft Amtsantritt: 1.2.2015
Robert Leucht studierte von 1993 bis 1999 an der Universität Wien Germanistik, Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft und Publizistik. Im akademischen Jahr 2002/2003 war er im Rahmen eines Fulbright-Stipendiums am Department of Modern Languages, Literatures, and Lingustics der University of Oklahoma tätig. 2005 promovierte er an der UZH summa cum laude mit der Studie »Experiment und Erinnerung. Der Schriftsteller Walter Abish« (Böhlau 2006). Als Gastwissenschaftler war er 2010 an der Rutgers University in New Jersey sowie 2015 an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig. Zu seinen Forschungsinteressen zählen: Utopieforschung, Exilliteraturforschung, komparatistische Fragestellungen (besonders das Verhältnis zwischen der deutschsprachigen und nordamerikanischen Literatur) sowie die Relation von Literatur und Wissen(schaft). Derzeit ist Robert Leucht in dem vom SNF geförderten Projekt »Imaginäre Gesellschaften Gesellschaftliche Imaginationen« als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Seminar der Universität Zürich tätig. Seine im Rahmen dieses Projekts entstandene Habilitationsschrift über die Geschichte der deutschsprachigen Utopie von 1848 bis 1930 wird 2016 im De Gruyter-Verlag erscheinen.
Evolutionsbiologie und Verhaltensökologie Amtsantritt: 1.2.2015
Dermatologie Amtsantritt: 1.2.2015
PD Dr. med. Severin Läuchli ist in Winterthur aufgewachsen und studierte Humanmedizin an der Universität Zürich. Seine Dissertation schloss er 1996 ab zum Thema Einfluss von Alkoholkonsum auf das Safer-Sex Verhalten. Nach seiner Weiterbildungszeit im Mikrozirkulationslabor der Klinik für Angiologie des Universitätsspitals Zürich, in Innerer Medizin am Kantonsspital Baden, am Dermatologischen Ambulatorium des Stadtspitals Triemli und an der Dermatologischen Klinik des Universitätsspitals Zürich erlangte er 2003 den Facharzttitel für Dermatologie und Venerologie und ist seither Oberarzt an der Dermatologischen Klinik, wo er heute als Leiter der Dermatochirurgie tätig ist. Seine klinischen Tätigkeitsschwerpunkte liegen in der Hautkrebschirurgie, insbesondere Mohs-Chirurgie, sowie in der Behandlung von Akne, Hyperhidrose und Geschlechtskrankheiten. Seine Habilitation erfolgte im Gebiet der Wundbehandlung, wo seine wissenschaftlichen Hauptinteressen liegen. Er ist Präsident der Europäischen Gesellschaft für Wundbehandlung (EWMA) und Vorstandsmitglied der Europäischen Gesellschaft für Mikrographische Chirurgie (ESMS).
Neuroinformatik Amtsantritt: 1.2.2015
Mathematik Amtsantritt: 1.2.2015
Kinderchirurgie Amtsantritt: 1.2.2015
Dr. Möhrlen hat in Zürich studiert und das Staatsexamen im Jahr 2000 abgelegt. Anschliessend hat er seine allgemeinchirurgische Ausbildung in Spital Männedorf und im Waidspital in Zürich absolviert. Die kinderchirurgische Ausbildung erfolgte am Universitäts-Kinderspital Zürich (Proffs. Stauffer und Meuli). Er ist Facharzt für Kinderchirurgie FMH und als Leitender Arzt leitet er den Fachbereich für Viszeral-, Thorax und fetale Chirurgie. Ausserdem ist er Leiter der Minimal-invasiven Chirurgie der Kinderchirurgischen Klinik am Universitäts-Kinderspital Zürich. Er hat insbesondere eine spezifisch viszeral- und thoraxchirurgische sowie fetalchirurgische klinische Weiterbildung von eineinhalb Jahren am Childrens Hospital of Philadelphia (Prof. Adzick) in den USA absolviert (diese Institution ist das grösste und bedeutendste fetalchirurgische Zentrum der Welt). Seine klinischen Schwerpunkte sind neben der Minimal-invasiven Chirurgie, die Neugeborenenchirurgie sowie die pränatale Beratung und die fetale Chirurgie. Forschungsmässig befasst er sich in erster Linie mit Fragen der Immunantwort bei laparoskopischen Eingriffen. Sein Forschungsschwerpunkt hat sich mit dem Aufbau des Zentrums für fetale Diagnostik und Chirurgie ebenfalls in die fetalchirurgische Forschung verlagert.
Chirurgie, speziell Unfallchirurgie Amtsantritt: 1.2.2015
PD Dr. med. Valentin Neuhaus, geboren 1974 in Biel, studierte Medizin an der Universität Zürich. Er schloss 1999 mit dem Staatsexamen ab. Unter der Leitung von Prof. Dr. med. U. Stauffer promovierte er 2000 mit dem Thema Therapie und Langzeitverläufe bei traumatischen Schenkelhalsfrakturen im Kindesalter. Seine chirurgische Grundausbildung erhielt er im Spital Samedan, auf der Unfallchirurgie des UniversitätsSpitals Zürich und im Limmattalspital. Im Jahr 2006 erlangte er den Facharzttitel FMH Chirurgie. Es folgte die Schwerpunktausbildung im Limmattalspital sowie erneut auf der Unfallchirurgie des UniversitätsSpitals Zürich. Im Oktober 2010 bestand er die Schwerpunktprüfung Allgemeinchirurgie und Traumatologie sowie das Europäische Examen UEMS / EBSQ Traumatology. Der klinische Schwerpunkt liegt in der Behandlung von schwerverletzten Patienten und der Alterstraumatologie. Von 2011 bis 2012 absolvierte Valentin Neuhaus unter der Leitung von Prof. D. Ring ein Forschungsfellowship am Massachusetts General Hospital in Boston, USA. Seine Forschungstätigkeit führte zur Habilitationsschrift mit dem Titel Factors influencing the treatment outcome of injuries of the upper extremity.
Neurologie Amtsantritt: 1.2.2015
Rositsa Neumann (geb. Poryazova in 1975 in Plovdiv, Bulgarien) studierte Medizin und absolvierte ihre Ausbildung in Neurologie an der Medizinischen Universität in ihrer Heimatstadt. Seit Oktober 2004 arbeitet sie in der Klinik für Neurologie, Universitätsspital Zürich. Zu Beginn arbeitete sie an klinischen, elektrophysiologischen und bildgebenden Studien bei Patienten mit Narkolepsie oder Parkinson Krankheit in der Gruppe von Prof. Claudio Bassetti und seit 2009 in der Gruppe von Prof. Christian Baumann. 2007 absolvierte sie ein Research Fellowship bei Prof. Steven Small an der University of Chicago, USA. Dort beschäftigte sie sich mit der Methodologie der hochauflösenden Elektroenzephalographie und der funktionellen Magnetresonanztomographie. Während ihrer klinischen Tätigkeit erlangte Frau Neumann die Fähigkeitsausweise für Elektroenzephalographie und Schlafmedizin und wurde 2012 zur Oberärztin befördert. Aktuell beschäftigt sie sich mit Konsequenzen von akutem und chronischem Schlafentzug auf Entscheidungsfindung. Für Ihr Spezialgebiet Schlafmedizin und Schlafforschung erhielt sie 2015 die Venia legendi.
Experimentelle Allergologie, Immunologie Amtsantritt: 1.2.2015
Psychologie Amtsantritt: 1.2.2015
PD Dr. René Proyer studierte Psychologie an der Universität Wien (Mag.rer.nat.) und der Universität Zürich (Dr.phil.). Er hat sich zum Thema Playfulness in adults as a personality trait: Its definition, structure, and measurement in Zürich habilitiert. Nach Lehraufträgen an der Universität Wien folgte 2004 der Wechsel nach Zürich (Assistent). Seit 2006 war er Oberassistent an der Fachrichtung Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik am Psychologischen Institut. 2014 wurde er Schriftführer und Gründungsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Positive Psychologie (SWIPPA). Gemeinsam mit Prof. Willibald Ruch leitet er den Studiengang Certification of Advanced Studies (CAS) in Positiver Psychologie an der UZH. Seine Forschung wurde durch den Schweizerischen Nationalfonds und verschiedene Stiftungen unterstützt. PD Dr. Proyer ist Autor von > 100 wissenschaftlichen Arbeiten und ist Mitglied des Herausgebergremiums verschiedener Zeitschriften. Darüber hinaus wurde er 2015 in das Executive Committee der European Association of Psychological Assessment (EAPA) gewählt.
Herz- und Gefässchirurgie Amtsantritt: 1.2.2015
Radiologie Amtsantritt: 1.2.2015
Diagnostische und Interventionelle Radiologie, speziell Forensische Radiologie Amtsantritt: 1.2.2015
Thomas Ruder: Geboren 1978 in Bern. Medizinstudium an der Universität Bern. Staatsexamen und Promotion 2004. Klinisches Fremdjahr in Notfallchirurgie. Weiterbildung zum Facharzt für Radiologie in Bern und Zürich bis 2012. Besonderes Interesse an forensischer Bildgebung. Wissenschaftlicher Schwerpunkt in der radiologischen Identifikation von Verstorbenen und der postmortalen Bildgebungsdiagnostik von Herz- und Gefässkrankheiten. Oberarzt für forensische Radiologie am Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich seit 2011. Habilitation an der Universität Zürich 2015. Seit 2014 zusätzlich Oberarzt am Institut für Diagnostische, Interventionelle und Pädiatrische Radiologie des Universitätsspitals Bern mit Schwerpunkt in Notfallradiologie. Gründungs- und Vorstandsmitglied der International Society of Forensic Radiology and Imaging. Mitbegründer und Editor des Journal of Forensic Radiology and Imaging.
Pathologie Amtsantritt: 1.2.2015
Matthias Rössle, geb. 1972 in München/DE, studierte Humanmedizin von 1993 1999 in München. Danach arbeitete er klinisch und wissenschaftlich an der Klinik für Chirurgie, Universität Regensburg/DE (Prof. K.-W. Jauch) und am Pathologischen Institut, Universität München (Prof. U. Löhrs). 2001 promovierte er bei Prof. Löhrs zum Thema Zellzyklus- und Apoptosekontrollproteine im Kaposi Sarkom. Von 2003 - 2006 komplettierte er seine Facharztausbildung für Pathologie am Kantonspital Luzern (Prof. J.-O. Gebbers). Nach seiner Schwerpunktweiterbildung Zytopathologie am Kantonsspital St. Gallen (Dr. P. Spieler) arbeitete er von 2008 bis 2009 als Oberarzt am Pathologischen Institut des Kantonsspitals Luzern. Ab 2010 war er als Oberarzt am Institut für Klinische Pathologie des Universitätsspitals Zürich (Prof. H. Moch) tätig, wo er sich klinisch und wissenschaftlich vor allem mit der Kopf-Hals-, der Schilddrüsen- und der Zytopathologie befasste. Seit Mai 2014 ist er Chefarzt des Instituts für Pathologie des Kantonsspitals Graubünden. Seit 2010 ist er Lehrbeauftragter der Universität Zürich. Im Dezember 2014 erhielt er seine Venia Legendi für seine Arbeit über das Thema Prognostic markers in squamous cell carcinoma of the oropharynx and the oral cavity.
Computerlinguistik Amtsantritt: 1.2.2015
PD Dr. Gerold Schneider: Studium in Zürich, Lizentiat 1999 in Anglistik, Computerlinguistik und Allgemeiner Sprachwissenschaft. Assistent in Zürich und Genf bis zur Promotion 2006 in Zürich in Computerlinguistik: "Hybrid Long-Distance Functional Dependency Parsing". Wissenschaftlicher Mitarbeiter in mehreren Projekten, teils in Zusammenarbeit mit Novartis, in biomedizinischem Text Mining, und wissenschaftlicher Informatiker am Englischen Seminar der Uni Zürich. Seit 2013 Projektleiter in NCCR democracy und einem europäischen Protestanalyseprojekt, beide zum Thema automatischer Medieninhaltsanalyse. 2014 Habilitation an der Uni Zürich: "Applying Computational Linguistics and Language Models: From Descriptive Linguistics to Text Mining and Psycholinguistics". Von 2015 bis 2017 Stellvertretender Professor für Computerlinguistik und Allgemeine Sprachwissenschaft an der Uni Konstanz. Forschungsschwerpunkte: Text Mining, Information Retrieval, Korpuslinguistik, Automatische Medieninhaltsanalyse, Syntaxanalyse, Robustes Parsing.
Herzchirurgie Amtsantritt: 1.2.2015
Nach erfolgreichem Studium an der Medizinischen Universität Graz erfolgt eine Weiterbildung als Facharzt für Allgemeinchirurgie (2008), Notarzt (2009) und Herzchirurgie (2012). Dr.Schweiger abslovierte clinical Observerships am Thomas Starzl Institute in Pittsburgh (2002) sowie an der Charité Mitte Berlin (2009). Zusätzlich erfolgt 2008 die Prüfung und Qualifikationen zur Erlangung des Fellow of European Board of Surgery (F.E.B.S., Transplantation). Seit 2011 ist er Instruktor des European Resuscitation Council (ERC). Zu Weiterbildungszwecken wurde eine Fellowship-Stelle am Deutschen Herzzentrum Berlin in den Jahren 2010-2011 angetreten. Im Juli 2012 begann die Tätigkeit am Kinderspital Zürich; als Oberarzt an der kinderherzchirurgischen Abteilung. Dr.Schweiger nimmt am Physician Scientist Programm der Universität Zürich teil. Er ist im Bereich des Tissue engineerings am hiesigen Zentrum für Regenerative Medizin (Prof. Simon Hoerstrup) tätig. Im Jahre 2011 war er für den Young Investigator Award der österreichischen Gesellschaft für Transplantation nominiert. Dr.Schweiger ist als Reviewer für mehrere wissenschaftliche Journale tätig und ist Mitglied zweier Editorial Boards.
Parasitologie Amtsantritt: 1.2.2015
Cornelia Silaghi studierte Tiermedizin an der Justus-Liebig-Universität Gieβen, Deutschland, und an der Ecole Nationale Vétérinaire in Nantes, Frankreich. Sie promovierte 2008 an der Ludwig-Maximilians-Universität München zum Vorkommen von Anaplasmen und Rickettsien in Zecken in urbanen Gegenden in Süddeutschland. Epidemiologie, Wirt-Vektor-Pathogen-Assoziationen, genetische Zusammensetzung und potentielle Unterschiede in Klinik und Pathogenität von durch Zecken übertragen protozoären und bakteriellen Krankheitserregern bildeten danach ihren Forschungsschwerpunkt. Ausserdem beschäftigte sie sich mit parasitären und vektor-übertragenen Reise- und Importerkrankungen bei Hunden. Im Jahr 2012 habilitierte Frau Silaghi im Fachgebiet Parasitologie an der LMU München. Im gleichen Jahr schloss sie ihre Fachtierarztausbildung für Parasitologie ab und bestand die Prüfung zum Diplomate des European Veterinary Parasitology College (EVPC). Seit 2014 arbeitet sie am Nationalen Zentrum für Vektorentomologie der Universität Zürich an experimentellen Untersuchungen zur Vektorkompetenz verschiedener Mückenarten für Pathogene wie z.B. den Herzwurm Dirofilaria immitis, sowie deren Wirtspräferenzen. Frau Silaghi stellte mit dem Wechsel an die UZH einen Antrag auf Umhabilitation und erhielt im Dezember 2014 die Venia legendi für das Fach Parasitologie.
Privatrecht und Zivilverfahrensrecht, Schuldbetreibungs- und Konkursrecht sowie Internationales Privatrecht Amtsantritt: 1.2.2015
Otorhinolaryngologie Amtsantritt: 1.2.2015
Michael B. Soyka hat das Studium der Humanmedizin in Zürich absolviert und 2005 abgeschlossen. Es folgte die klinische chirurgische Ausbildung in Sarnen, während welcher das Doktorat zum Thema der Komplikationen in der Nebenhöhlenchirurgie abgeschlossen werden konnte. Die Ausbildung zum ORL Facharzt erfolgte in Zürich und Luzern begleitet von klinischen Forschungstätigkeiten mit besonderem Schwerpunkt auf der Epistaxisforschung, wo neue Risikofaktoren evaluiert und Behandlungsschemata verbessert werden konnten. In den Jahren 2010 und 2011 konnte Herr Soyka seinen Forschungsaufenthalt am schweizerischen Institut für Allergie und Asthmaforschung (SIAF) verbringen, wo er als Postdoc in der immunologischen Grundlagenforschung der chronischen Rhinosinusitis Ergebnisse zu verschiedenen Pathomechanismen erfolgreich erarbeiten konnte. Den Facharzt ORL erlangte er 2011 und arbeitet seit 2012 als Oberarzt an der Klinik für ORL, Hals- und Gesichtschirurgie des Universitätsspitals Zürich mit dem Schwerpunkt in der Rhinologie und Rhinochirurgie, sowie deren Forschung. Es besteht eine weiterhin enge Zusammenarbeit mit dem SIAF in Davos und der klinischen Forschung am USZ.
Herz- und Gefässchirurgie Amtsantritt: 1.2.2015
Kardiologie Amtsantritt: 1.2.2015
PD Dr. med. Stefan Toggweiler, geboren 1975 in Zürich, studierte Medizin an der Universität Zürich, und schloss 2001 mit dem Staatsexamen ab. Ein Jahr später erfolgte die Dissertation an der Universität Zürich. Danach Facharztausbildung in Innerer Medizin (2007) und Kardiologie (2010) in den Spitälern Winterthur, Wetzikon, Luzern, und am Universitätsspital Zürich. Von 2010 bis 2012 absolvierte Stefan Toggweiler ein Fellowship in interventioneller Kardiologie und einen Forschungsaufenthalt am St. Pauls Hospital in Vancouver, Kanada. Seit 2012 arbeitet er im Herzzentrum des Luzerner Kantonsspitals, zuerst als Oberarzt, seit 2013 als Leitender Arzt und Leiter der interventionellen Herzklappentherapie. Die Habilitation an der Universität Zürich erfolgte 2015 zum Thema perkutaner Aortenklappenersatz (TAVI). TAVI ist auch der aktuelle Forschungsschwerpunkt von Stefan Toggweiler, mit dem Ziel, den Eingriff besser, sicherer und reproduzierbarer zu machen.
Neues Testament Amtsantritt: 1.2.2015
Alttestamentliche Wissenschaft Amtsantritt: 1.2.2015
Psychiatrie Amtsantritt: 1.2.2015
Experimentelle Chirurgie Amtsantritt: 1.2.2015
Ophthalmologie Amtsantritt: 1.8.2014
Rechtsmedizin Amtsantritt: 1.8.2014
Christine Bartsch hat an der Medizinischen Hochschule Hannover und der Justus-Liebig-Universität Giessen Humanmedizin studiert und wurde 1994 approbiert. Ihre Doktorarbeit führte sie am Medizinischen Zentrum für Humangenetik an der Philipps-Universität Marburg zum Thema Comparative Genomhybridisierung in der Fetalpathologie durch und promovierte 2000. Die Weiterbildung zur Fachärztin für Rechtsmedizin führte sie an die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, 2006 kam sie als Oberärztin an das Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich, wo sie heute als Leiterin der Abteilung Forensische Medizin und Bildgebung tätig ist. Ihr besonderes Interesse gilt der hochtechnisierten forensischen Abklärung kindlicher Todesfälle, wobei sie speziell das Sudden infant death syndrome untersucht und hier mit bildgebenden Verfahren und molekulargenetischen Analysen einen breiten vergleichenden Ansatz verfolgt. Seit 2008 besteht ein Lehrauftrag der Universität Zürich für Rechtsmedizin, die Habilitation erfolgte 04/2014.
Parasitologie Amtsantritt: 1.8.2014
Walter U. Basso graduated in Veterinary Medicine and received his Doctoral Degree in Veterinary Sciences with focus on Parasitology at the Faculty of Veterinary Sciences of La Plata (FCV UNLP), Argentina. From 1995 to 2007 he performed research and teaching activities on Veterinary Parasitology at the FCV UNLP and absolved two Research Scholarships (1998 and 2001) from the Austrian Academic Exchange Service at the Institute of Parasitology, University of Veterinary Medicine Vienna, Austria. From 2007 to 2009 he performed research activities on molecular epidemiology of Neospora caninum and Toxoplasma gondii infections at the Friedrich-Loeffler-Institute in Wusterhausen, Germany (Alexander von Humboldt Foundation Research Fellowship). Since 2009 he has been working at the Institute of Parasitology of the University of Zurich (IPZ). At the moment he is Oberassistent in the frame of a Joint-Appointment between the IPZ and the Division of Swine Medicine of the Vetsuisse Faculty. His main research interests are epidemiological, immunological and molecular aspects of infections caused by Apicomplexan protozoa (i.e. T. gondii, N. caninum, Besnoitia spp. and Sarcocystis spp.) in domestic and wild animals. In 2013 W. Basso obtained the Board Certification of Diplomate of the European Veterinary Parasitology College (EVPC). In 2014 he was awarded the Academic Degree of Privatdozent (PD) and the venia legendi for Parasitology by the University of Zurich.
Molekulare Zellbiologie Amtsantritt: 1.8.2014
Martin Baumgartner erwarb 1996 an der Universität Bern seinen Abschluss in Allgemeiner Mikrobiologie. 2001 promovierter er am Pasteur Institut und an der Université Paris VI in Paris zum Thema der parasitären Wirtszelltransformation. Von 2001 bis 2005 war er als Postdoc im Department of Cell and Tissue Biology der University of California San Francisco tätig, wo er die Funktion von Proteinkinasen in der Zellfortbewegung untersuchte. Von 2005 bis 2008 erforschte er am Institut für Medizinische Virologie der Universität Zürich wie Proteinkinasen die Metastasierung des Brustkrebses beeinflussen. An der Vetsuisse Fakultät der Universität Bern begann er dann von 2008 bis 2011 ein neues Forschungsprogramm aufzubauen, das zum Ziel hat die molekulare Steuerung der Zellfortbewegung besser zu verstehen. 2012 habilitierte er an der Phil.-nat. Fakultät der Universität Bern auf dem Gebiet der Zellbiologie. Seit 2011 ist er als Forschungsgruppenleiter pädiatrische Neuroonkologie am Universitäts-Kinderspital Zürich tätig. Dort untersucht er mit seinem Team molekulare Mechanismen der Tumorzellfortbewegung, um neue Behandlungsstrategien gegen metastasierende Gehirntumore zu entwickeln.
Neurologie Amtsantritt: 1.8.2014
Christopher J Bockisch erhielt seinen Ph.D. in Psychologie 1996 an der Universität von Pennsylvania, USA, unter der Anleitung von Prof. Jacob Nachmias. Die Arbeiten betrafen das Gebiet der visuellen Wahrnehmung beim Menschen. Im Anschluss an sein Doktorat absolvierte Dr. Bockisch ein postdoctoral fellowship am Smith-Kettlewell Eye Research Institute (Dr. Joel Miller) in San Francisco, USA. Hier konzentrierte sich seine Forschung auf das okulomotorische System bei Menschen und Rhesusaffen. Darauf wechselte Dr. Bockisch nach Zürich an die Klinik für Neurologie und bearbeitete als Postdoc bei PD Dr. Thomas Haslwanter Fragen zur Pathophysiologie des menschlichen Gleichgewichtssystems. 2004 wurde Dr. Bockisch als Oberassistent angestellt. Diese Stelle wird gemeinsam zu je einem Drittel von der Klinik für Neurologie, der Augenklinik und der Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie getragen. Er erhielt die Venia Legendi für das Thema der okulomotorischen neuronalen Integrator.
Physikalische Chemie Amtsantritt: 1.8.2014
Andreas Borgschulte studierte Physik in Paderborn (D) und Braunschweig (D), und schloss 2002 mit einer Promotion auf einem festkörperphysikalischen Thema ab. Als Kind seiner Zeit (Jahrgang 1973) interessierten ihn früh wissenschaftliche Lösungsansätze für eine erneuerbare Energietechnologie. Nach mehreren Zwischenstationen als PostDoc arbeitet er heute an der Eidgenössischen Material Prüfungs- und Forschungsanstalt an neuen Materialien für Energiespeichertechnologien wie Wasserstoffspeichermaterialien, Batteriematerialien und Katalysatoren und an der Untersuchung der Kinetik von Festkörperreaktionen. Er ist überzeugt davon, dass neue chemische und physikalische Verfahren aus der Grundlagenforschung für die nötigen Innovationen sorgen werden, unsere moderne Welt auf selbstregenerative Füsse zu stellen und versucht dies im Rahmen seines Lehrauftrages an der Uni Zürich zu vermitteln (Habilitation 2014).
Viszeralchirurgie Amtsantritt: 1.8.2014
Dr Bueter completed his surgical specialisation at the Department of Surgery, University of Würzburg, Germany. Here he developed an interest in surgery of the upper gastrointestinal tract with a focus on bariatric surgery, publishing several clinical studies on the outcome of gastric banding. After being awarded with a Research Fellowship Grant from the German Research Foundation (DFG), he completed his PhD thesis in the Department of Investigative Medicine at the Hammersmith Hospital, Imperial College London. Dr Bueter now works as an Attending Surgeon in the Department of Surgery at the University of Zurich, Switzerland, and is heading the Bariatric Surgery Program. Dr Bueter developed a Roux-en-Y Gastric Bypass (RYGB) rat model which served as the basis for his investigations of energy intake and expenditure, and has published several studies on the topic. His findings demonstrate that RYGB changes food perception and thus eating behavior, as well as preventing the expected decrease in energy expenditure subsequent to weight loss in diet-induced obese rats. These results offer an additional explanation as to why RYGB surgery is superior to dieting for long-term weight loss maintenance. Dr Bueters findings significantly contribute to the elucidation of underlying mechanisms of obesity surgery and to the development of new therapies that are less dangerous than, but equally effective as, surgical treatment.
Biologische Antropologie Amtsantritt: 1.8.2014
Judith Burkart hat an der Universität Fribourg Allgemeine und Entwicklungspsychologie und Neurobiologie studiert und 2001 mit dem Lizentiat abgeschlossen. Ihre Doktorarbeit führte sie am Konrad Lorenz Institut für Evolutions- und Kognitionsforschung in Österreich durch, zum Thema Evolutionäre Vorläufer der Theory of Mind, und promovierte 2004. Mit einem PostDoc Stipendium des Forschungskredits kam sie anschliessend ans Anthroplogische Institut der Universität Zürich, wo sie heute als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Gruppenleiterin tätig ist. Sie untersucht die evolutionären Ursprünge von typisch menschlichen sozio-kognitiven Fähigkeiten und Prädispositionen, wobei sie einen breiten vergleichenden Ansatz verfolgt. Insbesondere untersucht sie dabei die mögliche Rolle der gemeinschaftlichen Jungenaufzucht, welche Menschen zwar nicht mit Schimpansen, dafür aber mit den südamerikanischen Krallenaffen teilen.
Zivilrecht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung, Handels- und Wirtschaftsrecht sowie Immaterialgüterrecht Amtsantritt: 1.8.2014
Allgemeine und Anorganische Chemie Amtsantritt: 1.8.2014
Neurologie Amtsantritt: 1.8.2014
Andreas Rudolf Gantenbein, geboren 1976 in Baden, studierte Humanmedizin von 1996-2002 an der Universität Zürich. Nach dem Staatsexamen arbeitete er klinisch und wissenschaftlich für 2 Jahre am Institute of Neurology, Queen Square, London. Mit seiner Dissertation zum Thema "Kopfwehpatienten in Allgemeinpraxis und Spezialsprechstunde - ein Vergleich" promovierte er 2005 bei Prof. Dr. med. Klaus Hess, an der neurologischen Klinik, UniversitätsSpital Zürich. Nach seiner Rückkehr von England begann er seine Weiterbildung zum Facharzt Neurologie FMH in der RehaClinic Zurzach (Innere Medizin bei Prof. Dr. med. André Aeschlimann), danach bei Prof. Dr. med. Ulrich Buettner am Kantonsspital Aarau sowie bei Prof. Dr. med. Michael Weller an der Klinik für Neurologie, UniversitätsSpital Zürich. Neben einer breiten klinischen Ausbildung erlangte er auch die Fähigkeitsausweise für Elektroenzephalographie, Elektroneuromyographie und Schlafmedizin. Ab Mai 2010 übernahm er die Leitung der Kopfwehsprechstunde der Klinik für Neurologie und wurde zum Oberarzt befördert. Im Juli 2012 erfolgte der Wechsel nach Bad Zurzach, als Leitender Arzt in der Neurologie und Neurorehabilitation. Seit dem Studium liegt der Forschungsschwerpunkt von Andreas Gantenbein im Bereich Migräne und Kopfschmerzen, insbesondere der Versorgungsforschung. Im August 2014 erhielt er die Venia Legendi der Universität Zürich für seine Arbeit über "Interdisciplinary Headache Care in Switzerland". Seit Januar 2015 ist er Chefarzt Neurologie in der RehaClinic Bad Zurzach und Baden.
Neues Testament Amtsantritt: 1.8.2014
Radiologie Amtsantritt: 1.8.2014
Infektiologie Amtsantritt: 1.8.2014
Barbara Hasse hat Medizin an der Universität Basel studiert. Sie promovierte 2006 an der Universität Basel zum Thema Effekte des Aminoteroids U74389G auf die zerebralen Scavengers und den resultierenden Infarkt in einem MCAO Modelle an SH-Ratten. Von 1997-2001 absolvierte sie den Facharzttitel Innere Medizin mit Ausbildungsstellen an den Kantonsspitälern Bruderholz, St. Gallen und Aarau. Ab 2001 erfolgte die Ausbildung zur Fachärztin für Infektionskrankheiten, welche vornehmlich am UniversitätsSpital Zürich (USZ) erfolgte. Seit 2007 ist sie Oberärztin der Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene, USZ. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich von fremdkörperassoziierten Infektionen, im Bereich der HIV Infektion und im Bereich der Epidemiologie von Infektionskrankheiten. Im August 2014 erhielt Barbara Hasse die Venia legendi für Infektiologie.
Gynäkologie und Geburtshilfe Amtsantritt: 1.8.2014
Nik Hauser wurde 1969 in Basel geboren. Das Studium der Chemie (1987-1991) sowie das Medizinstudium (1995-2001) durchlief er an der Universität Basel, die Promotion zum Doktor in Biochemie erfolgte 1995. Die Weiterbildung zum Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe absolvierte er an der Universität Basel und während fünf Jahren an der Universitäts-Frauenklinik Ulm/Deutschland (Prof. Dr. med. R. Kreienberg). Nach Erhalt des Facharzttitels arbeitete Nik Hauser ab 08/2007 als Oberarzt und Leiter des interdisziplinären Brustzentrums am Kantonsspital Baden. Ab 2009 war er Leitender Arzt und Chefarzt-Stellvertreter, seit 2011 Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie, AGO Schweiz sowie Mitherausgeber der Fachzeitschrift Frauenheilkunde aktuell. Seit Februar 2014 ist er Direktor des Departements Frauen und Kinder und Chefarzt der Frauenklinik des Kantonsspitals Baden AG. Sein besonderes Interesse gilt der minimal-invasiven operativen Gynäkologie, der Mammakarzinom-Erkrankung sowie der gynäkologischen Onkologie. Seit 2012 besteht ein Lehrauftrag der Universität Zürich für Gynäkologie und Geburtshilfe und 09/2014 erfolgte die Habilitation zum Thema Development and clinical evaluation of new approaches in breast cancer diagnosis: Differential Phase Contrast Mammography.
Dermatologie und Allergologie Amtsantritt: 1.8.2014
Herr Hötzenecker absolvierte Humanmedizin und das Promotionsstudium Molekulare Biologie an der Universität Wien. Anschliessend hat er ein PhD-Programm an der Universität Wien bei Prof. Stingl durchlaufen. Seine Facharztausbildung in Dermatologie und Venerologie absolvierte er an der Universitäts-Hautklinik in Tübingen, Deutschland und setzte dort seine wissenschaftliche Tätigkeit im Labor von Prof. Röcken fort. In dieser Zeit vertiefte er seine Arbeiten auf dem Gebiet der Immunologie und konnte einen wichtigen Zusammenhang zwischen der angeborenen Immunabwehr und Zellstress während der Sepsis zeigen. Nach Abschluss seiner Facharztausbildung wechselte Herr Hötzenecker an die Harvard Medical School und forschte dort als post-doc weiter auf dem Gebiet der Immunologie und Tumorimmunologie. Seit Anfang 2013 arbeitet Herr PD Dr. Dr. Hötzenecker auf der Allergiestation der Dermatologischen Klinik am USZ. Die aktuellen Forschungsschwerpunkte von Herrn Hötzenecker liegen im Bereich der schweren kutanen Arzneimittelreaktionen und der Regulation des Immunsystems der Haut, wo er eng mit Prof. French und Prof. Schmid-Grendelmeier zusammenarbeitet.
DNA Metabolism/Genome Stability Amtsantritt: 1.8.2014
Pavel Janscak (born in 1963, Nove Mesto na Morave, Czechoslovakia) studied Biochemistry at the Charles University of Prague where he graduated in 1987. He carried out doctoral studies in the laboratory of Dr. Josef Hubacek at the Institute of Microbiology of the Czech Academy of Sciences focusing on biochemical characterization of wild type and mutant forms of the type I restriction-modification enzyme EcoKI. After being awarded the PhD degree in Molecular Microbiology in 1993, he received a two-year Wellcome Trust Travelling Fellowship to study mechanisms of DNA translocation and cleavage by type I restriction enzymes in the laboratory of Dr. Keith Firman at the Department of Biophysics of the University of Portsmouth, UK. In 1996, he moved to the laboratory of Prof. Thomas Bickle at the Biozentrum of the University of Basel where he continued in the study of mechanisms of action of Type I restriction enzymes. Here he also developed interest in RecQ DNA helicases and their roles in maintenance of genomic stability. Since September 2001, he is a senior staff scientist/Principal Investigator at the Institute of Molecular Cancer Research of the University of Zurich. Research in his group focuses on understanding the molecular mechanisms of mammalian DNA repair.
Algebraische Geometrie Amtsantritt: 1.8.2014
Neurologie Amtsantritt: 1.8.2014
Dermatologie und Venerologie Amtsantritt: 1.8.2014
Ophthalmologie Amtsantritt: 1.8.2014
Innere Medizin, Gastroenterologie und Hepatologie Amtsantritt: 1.8.2014
Geographie, insbesondere geographische Informationswissenschaft Amtsantritt: 1.8.2014
Patrick Laube graduated in Geography from the University of Zurich, where he also received his PhD in geographical information science (2005). Patrick worked at the Spatial Analysis Facility at the University of Auckland, New Zealand (2005-2006), at the GeoVISTA Center at Penn State University, PA, USA (2006), and at the Geomatics Department, The University of Melbourne, Australia (2007-2009). In 2009 he returned to Zurich as a senior lecturer (Oberassistent) with the Geography departments GIS division. Since 2014 Patrick heads the Geoinformatics research group with the Institute of Natural Resource Sciences at the Zurich University of Applied Sciences ZHAW. Patricks overarching research interest is the processing of spatio-temporal information aiming at a better understanding of the dynamics in natural and built environments. Patrick is working on the fundamentals of Computational Movement Analysis. He has worked on the formalization and detection of generic movement patterns (such as flock, trendsetter, leadership). Patrick has furthermore investigated movement patterns in dynamic geosensor networks and has developed concepts and algorithms for decentralized spatial computing.
Anästesiologie Amtsantritt: 1.8.2014
Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten, Kiefer- und Gesichtschirurgie Amtsantritt: 1.8.2014
Unfallchirurgie Amtsantritt: 1.8.2014
Lebenslauf: 12.08.1974 Geboren in Brünn (Brno, CSSR). 06.06.1994 Matura Typus B (Latein) am Institut Dr. Pfister in Oberägeri. 31.10.2000 Staatsexamen an der Universität Zürich. Berufliche Tätigkeit: 06.11.2000 - 31.03.2001 Klinische Tätigkeit an der Klinik für Unfallchirurgie am Universitätsspital Zürich (Direktor: Prof. Dr. med. O. Trentz). 01.04.2001 - 31.03.2002 Teilnahme am Postgraduierten Kurs in experimenteller Medizin an der Universität Zürich (Leiter: Prof. Dr. med. J. Zapf). 07.03.2002 Promotion zum Doktor der Medizin (Dr. med.) (Universität Zürich). 01.04.2002 30.09.2004 Wissenschaftliche und klinische Arbeit an der Klinik für Unfallchirurgie, Universitätsspital Zürich (Direktor: Prof. Dr. med. O. Trentz). 01.10.2004 30.04.2005 Intensivmedizinische Weiterbildung in der unfallchirurgischen Intensivstation (Leiter: Prof. Dr.med. R. Stocker). 05.11.2005 Basisexamen Chirurgie. 01.05.2005 - 31.08.2006 Klinische Arbeit an der Klinik für Unfallchirurgie Universitätsspital Zürich (Klinikdirektor: Prof. Dr. med. O. Trentz). 01.09.2006 31.12.2008 Klinische Arbeit an der Klinik für Chirurgie Kreisspital Männedorf (Zürich, CH) (Klinikdirektoren: Prof. Dr.med. A. Hollinger & Dr.med. A. Vollenweider). 18.09.2007 - 25.10.2011 PhD Programm an Masaryks Universität in Brünn, Tschechische Republik. (Leiter: Prof. MUDr. Jindrich Vomela, CSc., LL.M.). 20.11.2008 FMH Chirurgie. 01.01.2009- 31.12.2009 Klinische Arbeit an der Klinik für Unfallchirurgie Universitätsspital Zürich (Klinikdirektzor: Prof. Dr. med. H.P. Simmen). 01.01.2010 - Klinische Arbeit als Oberarzt an der Klinik für Unfallchirurgie Universitätsspital Zürich (Klinikdirektor: Prof. Dr. med. H.P. Simmen). 25.10.2011 Promotion zum PhD Masaryks Universität in Brünn, Tschechische Republik. (Leiter: Prof. MUDr. Jindrich Vomela, CSc., LL.M.) Diplomnummer: 1411/2011/0637. 26.10.2012 European Board of Surgery Qualification in Traumatology (EBSQ). 29.11.2013 Klinische Notfallmedizin SGNOR. 22.01.2014 FMH Allgemeinchirurgie und Unfallchirurgie. 15.05.2014 Editorial Board Member: The Austin Journal of Trauma and Treatment, APG- Austin Journal of Trauma and Treatment; Austin Publishing Group 3126 Riverside station blvd. Secaucus, NJ 07094, USA, www.austinpublishinggroup.com. 09.07.2014 Erlangung der Venia Legendi der medizinischen Fakultät der Universität Zürich: Das Polytrauma, eine chirurgische Systemerkrankung. 01.01.2015 - 31.12.2018 Editorial Board Member: The World Journal of Orthopedics, ID Number 03069471, Baishideng Publishing Group Inc. 8226 Regency Drive, Pleasanton, CA 94588, USA, www.wjgnet.com
Nephrologie/Innere Medizin Amtsantritt: 1.8.2014
Medizinstudium an der Johannes-Gutenberg Universität in Mainz mit Approbation in 1993, anschliessend Weiterbildung zur Fachärztin für Innere Medizin an der Deutschen Klinik für Diagnostik in Wiesbaden sowie an der Universitätsklinik Frankfurt am Main mit Erlangung der Anerkennung als Fachärztin für Innere Medizin in 2001, danach Weiterbildung zur Fachärztin in Nephrologie im Jahr 2003 bei Prof. F.C. Luft an der Charité-Campus Berlin-Buch, gleichzeitig auch Beginn der wissenschaftlichen Tätigkeit mit Schwerpunkt Transportphysiologie, Fortsetzung der wissenschaftlichen Laufbahn am Physiologischen Institut der Universität Zürich mit Forschungsschwerpunkt Säure-Basen-Störungen. Fortsetzung der klinischen Tätigkeit als Oberärztin und seit 2014 als Oberärztin meV an der Klinik für Nephrologie am UniversitätsSpital Zürich. Die Habilitation erfolgte im Jahr 2014 auf dem Gebiet der molekularen Mechanismen der distalen renal-tubulären Azidose, weiterer klinisch- und wissenschaflicher Schwerpunkt liegt auf dem Gebiet der Nephrolithiasis.
Musikwissenschaft mit Schwerpunkt Musikethnologie Amtsantritt: 1.8.2014
Studium: Musikwissenschaft, Sinologie, Jüdische Studien, Studium Generale. Deutschland, Berlin: FU, TU, Universität der Künste. VR China: Beijing University, Beijing Central Conservatory of Music, Hong Kong Academy for Performing Arts. Republik China: Taiwan National Normal University, Taipei. Israel: Talmudhochschule Machon Meir, Jerusalem Forschungsschwerpunkte: 1. Musik im Judentum: Judäo-spanische Musik (Habilitation, Universität Zürich 2014), Synagogenmusik, Populärmusik. 2. Asiatische Musik: Chinesische Musik (Promotion, FU Berlin 1998), Musik nationaler Minderheiten der VR China und Republik China. 3. Ethnographischer Film, Audiovisuelle Produktion, Medienanthropologie. 4. Kulturelles Gedächtnis Drittmittelprojekte, Stipendien, Forschungsaufenthalte: DAAD; Erziehungsministerium, Republik China; Beijing University, Volksrepublik China; NaFög-Programm, FU Berlin; DFG; Universität zu Köln; Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und Künste, Düsseldorf; Hebrew University, Jerusalem; Abraham-Geiger Kolleg, Potsdam; Fritz-Thyssen-Stiftung; Programm zur Förderung von Frauen in Forschung und Lehre, Humboldt-Universität Berlin; Shanghai Conservatory of Music; Nepalese-German Research Foundation Lehrtätigkeit: FU Berlin, Universität zu Köln, Hochschule für Musik und Tanz Köln, Goethe-Universität Frankfurt a.M., Universität Zürich
Neonatalogie und Entwicklungspädiatrie Amtsantritt: 1.8.2014
Islamwissenschaft Amtsantritt: 1.8.2014
PD Dr. Tobias Nünlist (geb. 1963) studierte Islamwissenschaft (Arabisch und Persisch), Indologie (Sanskrit) und Moderne Französische Literatur an den Universitäten Bern und Lausanne. Seine Dissertation befasst sich mit Muhammads Himmelfahrt (Promotion an der Universität Bern, 1999). Im Rahmen eines SNF-Projekts bearbeitete er die Manuskripte in arabischer Schrift in der Zentralbibliothek Zürich (20032006). Seine Habilitationsschrift untersucht den Dämonenglauben im Islam anhand von schriftlichen Quellen aus der Vormoderne; sie entstand im Rahmen eines SNF-Projekts (Habilitation an der Universität Basel, 2012). Im Herbstsemester 2012 vertrat er den Lehrstuhl für Arabisch an der Universität Genf. Im August 2014 wurde ihm die Venia Legendi für Islamwissenschaft an der Universität Zürich verliehen (Umhabilitation). Er befasst sich im Rahmen eines neuen SNF-Projekts mit handschriftlichen Amulettrollen. Forschungsschwerpunkte sind religiöse Vorstellungen aus dem Bereich des Islam, Kodikologie in arabischer Schrift und persische Literatur und Sprache.
Rheumatologie und Physikalische Medizin, speziell Molekulare Grundlagen rheumatologischer Erkrankungen Amtsantritt: 1.8.2014
Caroline Ospelt promovierte 2003 an der Medizinischen Fakultät der Leopold-Franzens Universität Innsbruck, Österreich mit der Doktorarbeit Zeitlicher Verlauf von Gerinnungsparametern und Adhäsionsmolekülen bei Malaria. Sie begann dann am Zentrum für Experimentelle Rheumatologie am UniversitätsSpital Zürich als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Ihr wissenschaftliches Doktorat beendete sie 2012 als Gastwissenschaftlerin an der Universität Amsterdam mit der Dissertation The role of synovial fibroblasts in Rheumatoid Arthritis. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der Erforschung der Rolle von synovialen Fibroblasten in der Entwicklung der Rheumatoiden Arthritis. Dabei untersucht sie vor allem den Einfluss des angeborenen Immunsystems, von nicht-codierenden RNA Molekülen und epigenetischen Veränderungen auf den Krankheitsprozess der Rheumatoiden Arthritis.
Gastroenterologie und Hepatologie Amtsantritt: 1.8.2014
Pädiatrie, speziell Stoffwechselkrankheiten Amtsantritt: 1.8.2014
Otorhinolaryngologie Amtsantritt: 1.8.2014
PD Dr. med. Christof Röösli (geboren 1975 in Baar) studierte Humanmedizin an der Universität Bern (1996-2002). Für die Promotion unter der Leitung von Prof. Dr. R. Häusler erhielt er 2004 den 2. Preis der medizinischen Fakultät. Nach einem Jahr als Assistenzarzt auf der chirurgischen Klinik im Limmattalspital folgte von die fachspezifische Weiterbildung in Otorhinolaryngologie in Luzern und Zürich, die er 2008 mit dem Facharzttitel FMH in Otorhinolaryngologie und 2010 mit dem Schwerpunkttitel FMH für Hals- und Gesichtschirurgie abschloss. Von 2010 bis 2011 war er Research Fellow am MEEI, Harvard University, Boston, USA. Seit 2009 arbeitet er als Oberarzt an der ORL-Klinik des Universitätspitals Zürich. Seine wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema der Histopathologie des Schläfenbeins und des Knochenleitungshörens führten zum 1. Vortragspreis der Schweizerischen Gesellschaft für ORL 2007, zum 1. Preis der Politzer Society 2013, zum Meyer-zum-Gottesberge-Preis der Deutschen Gesellschaft für Audiologie (DGA) 2014, zum Grand Prix der Schweizerischen Gesellschaft für ORL 2014, und zur Venia legendi als Privatdozent für das Gebiet der Otorhinolaryngologie durch die Universität Zürich im Jahre 2014.
Paläntologie Amtsantritt: 1.8.2014
Torsten Scheyer hat Geologie und Paläontologie an den Universitäten Darmstadt und Bonn in Deutschland sowie an der University of Aberdeen in Schottland studiert. Er promovierte 2007 am Paläontologischen Institut in Bonn zum Thema Comparative bone histology of the turtle shell (carapace and plastron): implications for turtle systematics, functional morphology and turtle origins. Von 2007 bis 2013 war er als Assistent, 2013 dann als Oberassistent am Paläontologischen Institut und Museum der Universität Zürich (PIMUZ) tätig. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Erforschung der Morphologie, Paläobiologie und Palökologie fossiler Wirbeltiere, speziell der Reptilien. Seit August 2013 ist Torsten Scheyer als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am PIMUZ angestellt und er erhielt die Venia Legendi auf dem Gebiet der Paläontologie im August 2014.
Kardiologie/Innere Medizin Amtsantritt: 1.8.2014
Medizinstudium in Zürich (1992-1998), mit Studienaufenthalten unter anderem in Heidelberg (Deutschland) und Wien (Österreich). 1999 Promotion zum Doktor der Medizin zum Thema Quantitative Morphologie der Nieren bei feto-fetalem Transfusionssyndrom. 1999-2005 Weiterbildung zum Facharzt FMH für Innere Medizin in Wetzikon, Bülach und Winterthur. Zeitgleich Erwerb des Fähigkeitsausweises für Sportmedizin SGK. 2005-2008 Weiterbildung zum Facharzt FMH für Kardiologie am Universitätsspital Zürich und am Kantonsspital St. Gallen. Von 2008-2014 stellvertretender Leiter des Ambulatoriums und Oberarzt Echokardiographie, sowie Leiter der Sportkardiologie approved by Swiss Olympic und des FIFA Medical Centres of Excellence, Klinik für Kardiologie, Universitätsspital Zürich. Seit 2014 Leitender Arzt am Universitären Herzzentrum, Universität Zürich. 2014 Habilitation an der Universität Zürich auf dem Gebiet der Kadiologie/Inneren Medizin zum Thema Prävention des plötzlichen Herztods im Sport. Nucleus-Mitglied der Sports Cardiology Section der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC). Klinischer und wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt im Bereiche der klinischen Kardiologie und der Sportkardiologie/Prävention des plötzlichen Herztods.
Klinische Psychologie unter besonderer Berücksichtigung der Psychoanalyse Amtsantritt: 1.8.2014
Peter Schneider, geb. 1957, 1976 Matura, Studium der Philosophie, Germanistik und Psychologie in Bochum, Münster und Zürich. Stipendiat der Studienstiftung des dt. Volkes. 1983 M.A.-Abschluss; psychoanalytische Ausbildung am Psychoanalytischen Seminar Zürich. 1987 Promotion in Psychologie (Uni Bremen). Seit 1988 Psychoanalytiker in privater Praxis in Zürich. 2004 Habilitation (Psychologie, Bremen), 2014 Umhabilitation an die Uni Zürich. Seit 2014 Vertretungsprofessor für Entwicklungs- und Pädagogische Psychologie in Bremen. Derzeitige Arbeitsschwerpunkte: Inklusion/Exklusion; Geschichte psychischer Krankheiten. Buchveröffentlichungen (teils als Ko-Autor bzw. Hg.; Auswahl): Alltag und Exotik (Diss., 1988); Die Psychoanalyse ist kritisch ... (1988); Freud, der Wunsch, der Mord, die Wissenschaft ... (1991); Freud-Deutung (1994), Wahrheit und Verdrängung (1995), Darf man am Sabbat psychoanalysieren? (1996); Übertragung und Übertretung (1998); Sigmund Freud (1999); Erhinken und Erfliegen (2001); Das Deuten der Psychoanalyse (2003); Freudlose Psychoanalyse? (2007); Die Bildungsblase (2010); Das Gehirn und seine Psyche (2012); Die Psychoanalyse und ihre Bildung (2013). Mitorganisator mehrerer Tagungen zu kulturellen Aspekten psychopathologischer Diagnosen.
Neues Testament Amtsantritt: 1.8.2014
Christian Stettler studierte evangelische Theologie in Zürich, Tübingen und Erlangen. Nach Vikariat und Ordination in der Evangelischen Landeskirche des Kantons Thurgau war er für ein Jahr Stipendiat des Schweizerischen Nationalfonds in Tübingen, danach Assistent am Lehrstuhl für Neues Testament von Prof. Dr. Peter Stuhlmacher in Tübingen. Hier promovierte er 2000 mit der Dissertation Der Kolosserhymnus: Untersuchungen zu Form, traditionsgeschichtlichem Hintergrund und Aussage von Kol 1,1520. Ab 2001 arbeitete er an seinem Habilitationsprojekt Das Endgericht bei Paulus und weiteren Forschungsprojekten, zunächst wiederum als Stipendiat des Schweizerischen Nationalfonds in Heidelberg und Cambridge, dann als Oberassistent am Lehrstuhl für Neues Testament von Prof. Dr. Samuel Vollenweider in Zürich. Seit 2007 ist Christian Stettler Pfarrer der reformierten Kirchgemeinde Gächlingen SH. 2011 veröffentlichte er die Monographie Das letzte Gericht: Studien zur Endgerichtserwartung von den Schriftpropheten bis Jesus. 2014 habilitierte er sich an der Universität Zürich mit der Habilitationsschrift Das Endgericht bei Paulus: Framesemantische und exegetische Studien zur paulinischen Eschatologie und Soteriologie (erscheint 2015).
Material Science, Polymers and Organic Chemistry Amtsantritt: 1.8.2014
Born in Romania, Mihaiela C. Stuparu received her Master degree in Organic Chemistry from the Babes-Bolyai University, Romania, under the guidance of Prof. I. Grosu. She then moved to Freie Universität Berlin, Germany, and finally to ETH-Zürich, Switzerland, to obtain her doctoral degree in the group of Prof. A. D. Schlüter. After a one-year postdoctoral stay in the group of Prof. H. K. Hall Jr. at the University of Arizona at Tucson (USA), Mihaiela returned to Zürich as a member of Prof. J. Siegels group at the University of Zürich. In 2009, Mihaiela received the Ambizione fellowship from the Swiss National Science Foundation. With the help of this award and under the mentorship of Prof. Siegel, Mihaielas research efforts at the University of Zürich were directed towards creating a research program focused on introducing the corannulene chemistry to the macromolecular science. In 2014, Mihaiela joined the Nanyang Technological University of Singapore as a Nanyang Assistant Professor. In Singapore, Mihaiela is currently busy in establishing a young research group working at the interface of organic/polymer chemistry and materials science.
Neurologie Amtsantritt: 1.8.2014
Alexander Andrea Tarnutzer wurde 1978 in Chur geboren. Das Medizinstudium durchlief er an der Universität Basel (1997-2003), die Promotion zum Doktor der Medizin erfolgte 2004. Die Weiterbildung zum Facharzt für Neurologie absolvierte er an der Klinik für Neurologie des Universitätsspitals Zürich (Prof. K. Hess, Prof. C. Bassetti, Prof. M. Weller). Nach Erhalt des Facharzttitels (2012) arbeitete Alexander Tarnutzer ab 07/2013 als Oberarzt an der Klinik für Neurologie des Universitätsspitals Zürich, ehe er 01/2015 als Oberarzt an die Klinik für Neurochirurgie des Universitätsspitals Zürich wechselte. Seit 2004 ist Alexander Tarnutzer Mitglied des interdisziplinären Zentrums für Schwindel und Gleichgewichtsstörungen des Universitätsspitals Zürich (Prof. D. Straumann). Es folgte ein Forschungsaufenthalt an der Klinik für Neurologie der Johns Hopkins University School of Medicine in Baltimore, USA (08/2009-07/2010) bei Prof. D.S. Zee, ehe er sich wieder dem Zentrum für Schwindel und Gleichgewichtsstörungen in Zürich anschloss. Sein besonderes Interesse gilt der Physiologie und Pathologie der räumlichen Orientierung und der Wahrnehmung der Schwerkraft, sowie neurodegenerativen Kleinhirnerkrankungen und Gangstörungen. 08/2014 erfolgte die Habilitation zum Thema Physiology and pathophysiology of graviception.
Anästhesiologie Amtsantritt: 1.8.2014
PD Dr med Oliver Michel Theusinger , Oberarzt Institute of Anesthesiology, UniversitätsSpital Zürich und Leitender Notarzt Schutz und Rettung Zürich Stadt Zürich QUALIFICATIONS 1995 Abiturzeugnis, 1995 Maturité der Communauté française de Belgique, 1995 Basic Ambulance Assistance Republic of South Africa , 2001 Physikum LMU München, 2002 Zeugnis als Tutor der Munich Harvard Alliance, 2002 Erstes Staatsexamen Medizin LMU München, 2004 Zweites Staatsexamen Medizin LMU München, 2005 Drittes Staatsexamen Medizin LMU München , 2005 Approbation als Arzt Regierung von Oberbayern, 2006 Promotion zum Dr. med. an der TU München, 2010 Notarzt SGNOR (incl. PALS, ATLS, ACLS Courses), 2010 GCP (Good clinical Practice) Cours 1 to 3, 2011 Facharzt für Anästhesiologie, 2012 Facharzt praktischer Arzt FMH, 2012 SFG Teil A + SFG Teil B, 2013 Leitender Notarzt (LNA) CEFOCA /SFG, 2014 Habilitation an der Universität Zürich und Erhalt der Venia Legendi - Rotation Thromboelastometry (ROTEM®) as a useful tool for the intraoperative patient blood management MEMBERSHIP OF LEARNED SOCIETIES Member of the Swiss Medical Association (FMH), Member of the Association of Swiss Assistant Doctors and Chief Physicians (VSAO), Member of the American Society of Anesthsiologist EDUCATION 1982-86 Grundschule Deutsche Schule Brüssel (DSB), 1986-87 Gymnasium DSB, 1987-90 Gymnasium am Wirteltor in Düren, 1990-95 Gymnasium der DSB, 1995-98 Université Libre de Bruxelles Medizinstudium, 1999-2005 Ludwig Maximilian Universität (LMU) Medizinstudium PROFESSIONAL DETAILS & APPOINTMENTS October 2005 February 2007 Centre Hospitalier Universitaire Vaudois Service dAnesthésiologie, Prof. Dr. D. R. Spahn, March 2007 Sept. 2011 Assistenzarzt Universitätsspital Zürich, Prof. Dr. R. Spahn (inkl Herzänästhesie 6 Monate, Kinderanästhesie 6 Monate), April 2009 October 2009 Notarzt REGA Basis Dübendorf, Since 2009 Notarzt bei Schutz und Rettung Zürich, Since October 2011 Oberarzt Universitätsspital Zürich, Prof. Dr. R. Spahn, Since July 2013 Leitender Notarzt, Schutz und Rettung Zürich, Stadt Zürich
Psychologie Amtsantritt: 1.8.2014
Martin Tomasik studied psychology at the Free University of Berlin (Germany) where he also worked as a research assistant at the Max Planck Institute for Human Development (PI: Prof. Jutta Heckhausen), as a teaching assistant at the Berlin Institute of Technology (PI: Prof. Jürgen Bortz), and as a methodological consultant at the German Centre of Gerontology (PI: Prof. Clemens Tesch-Römer). After receiving his diploma in 2004 he started his doctoral studies at the University of Jena (Germany) within the Collaborative Research Centre and the Centre for Applied Developmental Science (PI: Prof. Rainer K. Silbereisen). In 2008 he submitted his doctoral thesis Developmental Barriers and the Benefits of Disengagement that was graded summa cum laude and received the German Study Prize/Recognition Award 2009 by the Körber as being one of the most excellent and societally relevant doctoral thesis submitted at a German university that year. The thesis focused on regional differences in the opportunity structures for pursuing occupational and family-related developmental tasks in adulthood and the psychological mechanisms that made people disengage from these tasks under when ecological conditions were unfavourable. He continued his research on goal striving and individual adaptation to social and economic change within the PATHWAYS International Postdoctoral Fellowship Programme (PI: Prof. Ingrid Schoon) funded by the Jacobs Foundation Zurich (Switzerland). In 2012 he joined the Applied Psychology: Life-Management Lab at the University of Zurich (PI: Prof. Alexandra M. Freund) where he shifted his research focus from the conditions to the process of goal striving under unfavourable conditions and now investigates engagement with and disengagement from conflicting goals by the means of age-comparative lab studies. Foto © Aussenhofer
Neurologie, speziell Neuro-Ophthalmologie/Neuro-Otologie Amtsantritt: 1.8.2014
Konrad P. Weber, geboren 1972 in Zürich, studierte von 1992 bis 1998 in Zürich und Paris Humanmedizin. Nach dem Studium promovierte er 2003 mit einer experimentellen Arbeit über Augenmuskellähmungen bei Prof. Dominik Straumann an der Klinik für Neurologie, Universitätsspital Zürich, zum Doktor der Medizin. Anschliessend absolvierte er seine Ausbildung zum Facharzt für Neurologie FMH an der Klinik für Neurologie in Zürich (Prof. Klaus Hess) sowie am Kantonsspital Aarau (Prof. Ulrich Buettner). Neben seiner klinischen Ausbildung erlangte er die Fähigkeitsausweise für Elektroneuromyographie, Elektroenzephalographie, und Schlafmedizin. Zwischen 2006 und 2008 arbeitete er als Research Fellow bei Prof. Michael Halmagyi und Prof. Ian Curthoys am Royal Prince Alfred Hospital in Sydney, Australien. Zusammen mit Hamish MacDougall entwickelte er dort den Video-Kopfimpulstest, welcher mittlerweile als nicht-invasiver Test für die Gleichgewichtsorgane zugelassen ist und weltweit in Schwindelzentren eingesetzt wird. Seit seiner Rückkehr arbeitet er zu 50% an der Klinik für Neurologie (Prof. Michael Weller) und der Augenklinik (Prof. Klara Landau) des Universitätsspitals Zürich. Dort arbeitet er aktuell als Oberarzt am Interdisziplinären Zentrum für Schwindel und neurologische Sehstörungen (Prof. Dominik Straumann). Für seine Spezialgebiete Neuro-Ophthalmologie und Neuro-Otologie erhielt er 2014 die Venia Legendi an der Universität Zürich.
Zivil- und Zivilverfahrensrecht, Finanzmarktrecht und Rechtsvergleichung Amtsantritt: 1.8.2014
Orthopädie Amtsantritt: 1.8.2014
Ophthalmologie, speziell Netzhauterkrankungen Amtsantritt: 1.8.2014
Kardiologie Amtsantritt: 1.2.2014
Medizinstudium in Bern (1992-1998), mit Studienaufenthalten in Heraklion (Griechenland) und Elim (Süd-Afrika). Promotion zum Doktor der Medizin 1998. 1999-2005 Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin in Biel, Zürich und Aarau. 2005-2008 Weiterbildung zum Facharzt für Kardiologie am Universitätsspital Zürich. 2008-2010 Fellowship in Echokardiographie am Toronto General Hospital, Toronto, Kanada. Klinischer Fokus auf hypertropher Kardiomyopathie, kongenitalen Vitien sowie valvulärer Herzkrankheit, mit gleichzeitiger Forschungstätigkeit in dreidimensionaler Echokardiographie und speckle tracking strain. 2009 Certification of Special Competence in Adult Echocardiography, National Board of Echocardiography, USA. Von 2010 -2013 Oberarzt Echokardiographie und kardiologisches Ambulatorium, Kardiologie, Universitätsspital Zürich. 2013 Habilitation an der Universität Zürich zum Thema Moderne Techniken der Echokardiographie und ihre Bedeutung im klinischen Alltag. Seit 2013 Leiter Herz Imaging der HerzKlinik Hirslanden. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt in der Abklärung von Herzklappenerkrankungen sowie in der interventionellen Echokardiographie.
Medizinische Mikrobiologie Amtsantritt: 1.2.2014
Nuklearmedizin, Fusionsbildgebung mit Schwerpunkt muskuloskelettale Bildgebung Amtsantritt: 1.2.2014
Kardiologie Amtsantritt: 1.2.2014
Romanische Philologie mit Berücksichtigung des Portugiesischen Amtsantritt: 1.2.2014
Maria Ana Ramos s'est formée à l'Université Classique de Lisbonne en Faculté des Lettres où elle a enseigné l'Histoire de la Langue portugaise pendant plusieurs années. Après une spécialisation en Philologie romane à La Sapienza de l'Université de Rome, elle travaille actuellement au Romanisches Seminar à l'Université de Zurich en Langue, Linguistique et Philologie portugaises. Les grands domaines de sa recherche portent sur la philologie portugaise dans le cadre de la Romania. L'histoire de la lyrique ibérique et les variations de sa production représentent ses préoccupations constantes, en s'appuyant sur les principes méthodologiques dans une perspective philologique. Parmi les domaines philologiques du portugais médiéval, la transmission et la réception de la tradition poétique médiévale occupent donc une place de choix. Elle s'est dédiée surtout à l'étude de la tradition de ses chansonniers, surtout à la constitution du plus ancien recueil de cette tradition littéraire, le Cancioneiro d'Ajuda (Lisbonne), analysé sous son profil ecdotique et selon les liens historico-culturels de la propagation littéraire courtoise. Elle a publié, outre l'essai qui accompagne l'édition facsimilé du Cancioneiro d'Ajuda (1994), une étude saisissant l'éloquence des espaces blancs dans ce manuscrit de la fin du XIIIe siècle (1986) qui lui a permis une réflexion surprenante sur la spécificité de la prévision musicale pour les fiindas dans la lyrique galego-portugaise caractéristique unique dans la tradition romane connue (1984) et sur le sens de la séparation syllabique de quelques termes en dépendance de la notation neumétique prévue (1995). Ses études sur la tardition manuscrite de la lyrique sest poursuivie avec quelques mises au point significatives (2008 ; 2009). En outre, ella a identifié le poète Pedro Homem du Cancioneiro Geral de Garcia de Resende (1516), en tant que détenteur du chansonnier médiéval à la fin du XVe siècle et en tant que repère de la tradition poétique du troubadour rrey Dom Denis (1999). C'est dans cette perspective que la procédure éditoriale de C. Michaëlis a été examinée au moment du centenaire de sa fameuse édition (2004 ; 2010), ainsi que lanalyse de lédition diplomatique (2007). Au-delà de ce domaine essentiel, elle s'est intéressée aux aspects linguistiques du théâtre de Gil Vicente avec l'examen d'une langue artificielle au XVIe siècle, la «langue» des gitans (2003) et de la période littéraire en France d'Alphonse III du Portugal, surnommé le Boulonnais, comte de Boulogne-sur-Mer au XIIIe siècle (2005 ; 2006, 2013). En dehors de la lyrique, elle s'occupe aussi des formes brèves du récit médiéval, en particulier à la suite de la découverte d'un nouveau manuscrit portugais, daté des débuts du XVIe siècle, de la fascinante Lenda de Gaia reposant sur l'appropriation anachronique du mythe de la femme de Salomon (2004 ; 2010 ; 2011). Des passages énigmatiques de la poésie médievale ont suscité des analyses qui ont clarifié linterprétation de ces textes (2008 ; 2010 ; 2011 ; 2012 ; 2013). Dans un réseau, qui dépasse les confins linguistiques et géographiques, où les métaphores poétiques se renouent de façon inédite, sest penchée sur sur le conte Teorema d'Herberto Helder. Un récit médiéval de Fernão Lopes un hypotexte , repris par Herberto Helder, qui s'enferme dans la tradition du motif anthropologique et littéraire du «coeur mangé» qui a parcouru la production médiévale gallo-romaine.
Strafrecht, Strafprozessrecht, Kriminologie Amtsantritt: 1.2.2014
Gwladys Gilliéron schloss 2004 ihr Rechtsstudium an der Universität Basel ab. Anschliessend absolvierte sie an der Universität Lausanne ein Nachdiplomstudium in Kriminologie und promovierte an der Universität Zürich 2010 zum Thema Strafbefehl und plea bargaining als Quelle von Fehlurteilen. Nach Assistenztätigkeiten an den Universitäten Lausanne (2005-2006) und Zürich (2006-2010) folgten Forschungsaufenthalte am Institute on Crime and Public Policy, University of Minnesota (2010-2011) und am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht, Freiburg im Breisgau (2011-2012). Während dieser Zeit entstand eine Habilitationsschrift unter dem Titel Public Prosecutors in the United States and Europe A Comparative Analysis with Special Focus on Switzerland, France, and Germany. Von 2012-2013 arbeitete Gwladys Gilliéron als Rechtsanwaltssubstitutin bei CMS von Erlach Henrici AG, Zürich (heute: CMS von Erlach Poncet AG). Seit 2012 ist sie Dozentin für Strafrecht BT an der Fernuniversität Schweiz. Ihre Forschungsinteressen liegen hauptsächlich auf dem Gebiet der Fehlurteile, in der Evaluations- und Rückfallforschung und in empirischen und international vergleichenden Studien betreffend das Straf- und Strafprozessrecht.
Klinische Psychologie Amtsantritt: 1.2.2014
Nach dem Studium der Psychologie an den Universitäten Konstanz und Zürich war Bernhard Grimmer zunächst als Assistent und später als Oberassistent an der Abteilung für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Psychoanalyse (Lehrstuhl Prof. Brigitte Boothe) der Universität Zürich angestellt. Er promovierte 2005 mit einer Arbeit zu Kreditierungsprozessen an der Universität Zürich und schloss einen Master of Advanced Studies in Psychoanalytic Psychotherapy ab. Seit 2008 ist er Therapeutischer Leiter der Station für Adoleszentenpsychiatrie und -psychotherapie der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen. Er ist Fachpsychologe für Psychotherapie (FSP) und Fachpsychologe für Klinische Psychologie (FSP). Bernhard Grimmer verfügt über eine abgeschlossene Weiterbildung in psychodynamisch-systemischem Coaching und ist Mitglied des Instituts für Psychodynamische Organisationsentwicklung und Personalmanagement Düsseldorf e.V. (POP). Seine Habilitationsschrift trägt den Titel Psychodynamische Gesprächskompetenzen in der Psychotherapie. Seine Arbeitsschwerpunkte sind darüberhinaus das Verhältnis von Coaching und Psychotherapie, Psychotherapie in der Psychiatrie, soziale Konstruktion von Psychotherapie, psychodynamische Erst- und Abklärungsgespräche.
Psychiatrie und Psychotherapie Amtsantritt: 1.2.2014
Helene Haker Rössler ist 1975 in Zürich geboren. Nach dem Studium der Humanmedizin hat sie mit einer experimentellen Arbeit zur Okulomotorik des Chamäleons an der Neurologischen Klinik des Universitätsspitals Zürich promoviert. Die Ausbildung zur Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie absolvierte sie an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich und am Klaus Grawe Institut für psychologische Psychotherapie. Klinische Spezialisierung: Autismus Spektrum Störungen bei Erwachsenen. 2004-2013 Aufbau und Leitung der Arbeitsgruppe Soziophysiologie am Forschungsbereich Klinische und Soziale Psychiatrie der Universität Zürich. Habilitation zum Thema Empathiefähigkeit bei Schizophrenie und anderen psychiatrischen Störungsbildern an der Universität Zürich. Helene Haker Rössler leitete von 2007-2012 als Oberärztin das stationäre Kriseninterventionszentrum der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Seit 2013 hat sie die medizinische Leitung an der Translational Neuromodeling Unit des Instituts für Biomedizinische Technik Zürich (UZH/ETH) inne.
Klinische Epidemiologie und Statistik Amtsantritt: 1.2.2014
Ulrike Held erhielt 1998 ihren Abschluss in Statistik mit Nebenfach Theoretische Medizin an der Universität Dortmund. Während ihres Studiums verbrachte sie 1995/96 einen Auslandsaufenthalt an der University of Sheffield. Im Graduiertenkolleg des Fachbereichs Statistik unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Katja Ickstadt promovierte sie 2002 über das Thema Vector-autoregressive time series models with spatial dependence. Anschliessend nahm Ulrike Held am Institut für Medizinische Statistik und Epidemiologie am Klinikum r. d. Isar in München eine PostDoc Stelle an. 2004 wechselte sie an das Sylvia Lawry Centre for Multiple Sclerosis Research. Im Jahr 2007 begann sie am Horten Zentrum für praxisorientierte Forschung und Wissenstransfer der Universität Zürich als Oberassistentin. Dort forscht sie im Bereich der klinischen Epidemiologie mit Fokus auf Validierung von Prädiktionsmodellen und Meta-Analysen. Ausserdem unterstützt sie die Forschung am USZ mit Datenanalysen in fast allen klinischen Abteilungen. Ende 2013 wurde ihr Antrag auf Habilitation zum Thema Entwicklung und Validierung von Prädiktionsmodellen in der Medizin angenommen. Der Titel der Probevorlesung war Die Bedeutung von Fallzahlplanung und Power. Seit 2007 unterrichtet sie auch in Lehrveranstaltungen der Medizinischen Fakultät.
Anthropologie Amtsantritt: 1.2.2014
Karin Isler hat an der Universität Zürich Mathematik, Informatik und Anthropologie studiert und im Jahr 1997 abgeschlossen. Sie promovierte 2002 am Anthropologischen Institut der Universität Zürich zum Thema 3D-Kinematics of Vertical Climbing in Hominoids. 2006 erwarb sie das Diplom für das höhere Lehramt in Mathematik, und das Teaching Skills Certificate der Universität Zürich. PostDoc-Forschungsprojekte wurden durch den Forschungskredit der Universität Zürich und durch ein Marie Heim-Vögtlin-Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds unterstützt. Von 2004 - 2014 war Karin Isler als Oberassistentin am Anthropologischen Institut tätig. Der Schwerpunkt von Forschung und Lehre liegt im Bereich der phylogenetischen vergleichenden Studien zur Evolution der Hirngrösse bei Säugetieren und Vögeln. Im Dezember 2013 erhielt sie die Venia Legendi der Universität Zürich auf dem Gebiet Anthropologie. Seit Juni 2014 leitet sie die Studienkoordination Biologie.
Kardiologie und Nervenleitung Amtsantritt: 1.2.2014
Chirurgie und Plastische Chirurgie Amtsantritt: 1.2.2014
Nicole Lindenblatt was born in 1973 in Tönisvorst, Germany. From 1980-1993 she attended St. Georg Grundschule/Gymnasium Goch, Germany. In 1990-1991 she took part in the Parlamentary Partnership Program (PPP) of the US Congress Deutscher Bundestag resulting the Graduation from Carroll High School, Southlake, Tx, USA in 1991. 1993 Abitur, 1993-2000 Studies of Human Medicine, University of Rostock, Germany. 1996-1997 Harvard Medical School, Boston, USA. 2000 Staatsexamen Medicine, Germany. 2007 Specialist in Surgery. Since 2007 Resident in Plastic Surgery, University of Zurich. 2008 Habilitation in Surgery University of Rostock, Germany Charcterization of the molecular, cellular and humoral mechanisms of microvascular thrombus formation. 2008-2014 Venia legendi for Surgery, University of Rostock, Germany. 2010 Exam European Board of Plastic and Reconstructive Surgery (EBOPRAS). 2011 Specialist FMH Plastic, Aesthetic and Rekonstructive Surgery, EBOPRAS Fellow. Since 2012 Team Leader Plastic Surgery, University Hospital Zurich, Main interests: Reconstructive and Aesthetic Facial and Head and Neck Surgery, Facial Nerve Surgery, Reconstructive und Aesthetic Breast Surgery. 2013 Umhabiltation University of Zurich and Venia legendi for Surgery and Plastic Surgery. Since 07/2014 Leitende Ärztin, Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie, Universitätsspital Zürich
Medizinische Physik Amtsantritt: 1.2.2014
Physikstudium in Tübingen (bis 1990), Promotion im Fach Physik in Tübingen in Kooperation mit dem DKFZ (Deutsches Krebsforschungszentrum) in Heidelberg (1996), Aufbaustudiengang Medizinische Physik in Heidelberg (1995-1998), Habilitation im Fach Medizinische Physik in Frankfurt (2006), Umhabilitation für das Fach Physik an der MNF in Zürich (2013). Leitender Physiker für das Gamma Knife Zentrum in München (1997-2000), Leitender Physiker für das Gamma Knife Zentrum in Frankfurt (2001-2008), Leiter der Abt. Med. Strahlenphysik in der Klinik im Park, Zürich (2007-2008). Seit 2009 physikalisch/technische Leitung der Abt. Stereotaxie/CyberKnife in der Klinik Hirslanden, Zürich. Schwerpunkt der Tätigkeit liegt zum einen auf der Optimierung der vielen sehr kleinen Strahlenfelder an die jeweilige Tumorform unter der Berücksichtigung der noch zu tolerierenden Belastungen am umgebenden Gewebe und zum anderen auf der messtechnische Verifikation und Evaluation.
Privatrecht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Zivilverfahrensrecht Amtsantritt: 1.2.2014
Karin Müller studierte an der Universität Zürich Rechtswissenschaften. Danach absolvierte sie Praktika am Gericht und in einem Luzerner Anwaltsbüro und erwarb 1997 das Anwaltspatent. In der Folge arbeitete sie als Mitarbeiterin in einem Luzerner Anwaltsbüro. 2003 promovierte sie an der Universität Luzern mit einer Dissertation zum Thema "Die Übertragung der Mitgliedschaft bei der einfachen Gesellschaft, Ein Diskussionsbeitrag zum Recht der Gesamthandschaft". Nach der Promotion war sie neben ihrer Tätigkeit im Anwaltsbüro als Oberassistentin im Privatrecht an der Universität Luzern (20032005) und im Fachbereich Zivilprozess-, Schuldbetreibungs- und Konkursrecht an der Universität Zürich (2005/2006) tätig. 2006 wurde Karin Müller als Assistenzprofessorin für Gesellschaftsrecht an die Universität Luzern berufen. In der Folge habilitierte sie sich an der Universität Zürich mit einer Monographie zum Thema "Eigenkapitalersetzende Darlehen, Dogmatische Grundlagen und praktische Konsequenzen". Seit Februar 2014 ist sie Privatdozentin für Privatrecht, Handels- und Wirtschaftsrecht sowie Zivilverfahrensrecht an der Universität Zürich und seit August 2014 Ordinaria für Privatrecht, Handels- und Wirtschaftsrecht sowie Zivilverfahrensrecht an der Universität Luzern.
Diagnostische und Interventionelle Radiologie Amtsantritt: 1.2.2014
Biomedizinische Ethik Amtsantritt: 1.2.2014
Neurologie/Psychiatrie Amtsantritt: 1.2.2014
Onkologie, Spezialgebiet Humangenetik, speziell Tumorzytogenetik Amtsantritt: 1.2.2014
Betriebswirtschaftslehre Amtsantritt: 1.2.2014
Dennis Schoeneborn ist Professor of Organization, Communication, and Corporate Social Responsibility (CSR) an der Copenhagen Business School (Dänemark). Vor seiner Tätigkeit in Kopenhagen promovierte er an der Bauhaus-Universität Weimar und habilitierte sich an der Universität Zürich. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Organisation und Unternehmensführung, Organisationskommunikation, computervermittelte Kommunikation sowie Corporate Social Responsibility. Seine Forschungsarbeiten wurde in internationalen Fachzeitschriften der Organisations- und Managementforschung veröffentlicht, u.a. in Organization Studies, Journal of Management Inquiry und Management Communication Quarterly. Darüber hinaus ist er ab 2015 Hauptkoordinator der neu eingerichteten Standing Working Group Organization as Communication der European Group of Organizational Studies (EGOS). Im Jahr 2013 wurde Dennis Schoeneborn zudem mit dem Lehrpreis der Universität Zürich ausgezeichnet.
Urologie Amtsantritt: 1.2.2014
Räto Strebel besuchte die obligatorischen Schulen im Zürcher Unterland. Von 1989 bis 1995 folgte das Studium an der Medizinischen Fakultät der Uni Zürich. 1996 promovierte er zum Doktor der Medizin. Beginn der klinischen Ausbildung zunächst in Chirurgie von 1996 bis 1999 am Spital Bülach und am Stadtspital Waid Zürich. Von 2000 - 2003 erfolgte die Weiterbildung in Urologie (Universitätsspital Zürich, Neurourologie Balgrist, Kantonsspital Aarau) mit Erlangung des Facharzttitels Urologie inkl. Schwerpunkt operative Urologie 2003 und Fellow of the European Board of Urology 2005. Von Januar 2004 bis März 2008 war er als Oberarzt an der Urologischen Klinik des Universitätsspitals Zürich mit klinischem Schwerpunkt auf minimal invasiver laparoskopischer und roboterassistierter Chirurgie tätig. Der Hauptfokus seiner klinischen Forschungstätigkeit liegt auf der erektilen Dysfunktion und der Evaluierung endoskopischer und roboterassistierter chirurgischer Techniken. Seit April 2008 ist er als Chefarzt der Abteilung für Urologie am Kantonsspital Graubünden tätig. Die Habilitation 2013 erfolgte zum Thema Erectile and penile dysfunction in the era of the World Wide Web.
Italienische Literatur Amtsantritt: 1.2.2014
Franca Strologo hat 1993 ihren Abschluss an der Università degli Studi di Venezia Ca Foscari erworben (Studium der russischen, italienischen und englischen Sprach- und Literaturwissenschaften). 1998 hat sie an der Historisch-Philologischen Fakultät der Russländischen Staatlichen Humanistischen Universität in Moskau mit einer Arbeit zu Pukin und Gogol als Autoren historischer Romane promoviert und ihre Dissertation im selben Jahr publiziert. Von 2000 bis 2002 war sie am SNF-Projekt Il romanzo italiano fra le due guerre: le poetiche e le verifiche beteiligt, das unter der Leitung von Prof. Dr. Georges Güntert am Romanischen Seminar der Universität Zürich durchgeführt wurde. 2002/03 war sie Lehrassistentin bei Prof. Güntert. 2003/04 hat sie ihre Studien zur Italianistik als Visiting Scholar am Department of Romance Languages and Literatures der Harvard Universität fortgesetzt. 2005/06 hat sie ihr Habilitationsprojekt zum Thema der Rezeption karolingischer Legenden in der spätmittelalterlichen italienischen Literatur aufgenommen und war für Archiv- und Bibliotheksforschungen in Italien, Frankreich, Grossbritannien und den USA. Am 15. November 2013 hat die Philosophische Fakultät der Universität Zürich ihre Habilitationsschrift La Spagna nella letteratura cavalleresca italiana und den Probevortrag zum Thema Manzoni europeo angenommen. Ihre Venia Legendi für das Gebiet Italienische Literatur erhielt sie im Februar 2014. Ihre Habilitationschrift erschien im Mai 2014 bei Antenore (Roma-Padova). Im Sommer 2014 war sie Visiting Scholar am Department of Italian Studies der Universität Berkeley in Kalifornien. Sie hat zu verschiedenen Autoren, von Dante bis Moravia, publiziert, und auch komparativistisch ausgerichtete Studien verfasst. Ihr Fokus liegt jedoch auf der italienischen Ritterepik im ausgehenden Mittelalter und der frühen Renaissance (13.-15. Jh.). Sie unterrichtet seit 2002/03 am Romanischen Seminar der Universität Zürich und bietet Kurse im Bereich der italienischen Sprach- und Literaturwissenschaften vom 13.-20. Jh. an.
Diagnostische und Interventionelle Radiologie Amtsantritt: 1.2.2014
Psychiatrie und Psychotherapie Amtsantritt: 1.2.2014
Stefan Vetter schloss 1991 sein Medizinstudium an der Universität Bern ab. Seine Weiterbildung zum Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich sowie den Kantonsspitälern Winterthur und St. Gallen schloss er 1997. Die berufsbegleitende Ausbildung in kognitiver Verhaltenstherapie absolvierte er an der Tübinger Akademie für Verhaltenstherapie. 1997 provierte er an der Universität Zürich mit einer Dosisstudie zu Clozapin bei Subtypen der Schizophrenie. Anschliessend arbeitete er als Oberarzt im Zürcher Psychiatriezentrum Hard und an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Zwischen 2002 bis 2009 leitete er hauptberuflich das Fachzentrum für Katastrophen- und Wehrpsychiatrie, ein Kooperationsprojekt der Universität Zürich und dem Kompetenzzentrum für Militär- und Katastrophenmedizin des Bundes (SAMK) und beschäftigte in seiner wissenschaftlichen Tätigkeit mit Fragestellungen der Massenversorgung nach traumatogenen Grossereignissen, psychiatrischen Screening- und Prognoseverfahren sowie psychiatrischer Gefährlichkeitsbeurteilung. Seit 2009 ist er Chefarzt des Zentrums für Integrative Psychiatrie der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, einer Therapieinstitution mit funktional-psychotherapeutischen Angeboten für therapierefraktäre, psychiatrische Patienten.
Physische Geografie Amtsantritt: 1.2.2014
Guido Wiesenberg hat in Köln 1993-2000 Geologie/Paläontologie studiert und nach dem Diplom 2000-2004 ebenfalls in Köln über das Thema "Input and turnover of plant-derived lipids in arable soils promoviert" (Dr. rer. nat.). Nach einer zweijährigen Postdoc-Phase am Institut für Geologie und Mineralogie der Universität Köln wechselte er 2006 auf eine Stelle als Akademischer Rat auf Zeit an die Universität Bayreuth am Lehrstuhl für Agrarökosystemforschung. Vertretungsweise wurde die Leitung der Arbeitsgruppe 2011-2012 übernommen, bevor Guido Wiesenberg im Mai 2012 als Oberassistent an die Universität Zürich in die Arbeitsgruppe für Bodenkunde und Biogeochemie wechselte. Im April schloss er an der Universität Bayreuth das Habilitationsverfahren mit der venia legendi im Fach Geoökologie ab, bevor direkt im Anschluss die Umhabilitation an der Universität Zürich für Physische Geographie erfolgte. Seit seiner Doktorarbeit fokussiert Guido Wiesenberg sich in seiner Forschung auf Lipide in Böden und terrestrischen Sedimenten unter besonderer Berücksichtigung von deren Synthese, Eintrag, Umsatz und Überprägung der Lipide, sowie Umwelteinflüssen, die das System beeinträchtigen.
Innere Medizin Amtsantritt: 1.2.2014
Lukas Zimmerli studierte und promovierte (1998) in Medizin an der Universität Basel. Nach Erhalt des Facharztes in Innerer Medizin folgte von 2004 bis 2006 ein Forschungsaufenthalt am British Heart Foundation Glasgow Cardiovascular Research Center. Von 07/2006 bis 11/2007 arbeitete Lukas Zimmerli als Oberarzt an der Medizinischen Poliklinik des Universitätsspitals Basel, ehe er als Leitender Arzt an die Klinik und Poliklinik für Innere Medizin des UniversitätsSpitals Zürich wechselte. Im 2010 erlangte Lukas Zimmerli die Fähigkeitsausweise Notfallmedizin SGNOR und Hypertension Specialist der European Society of Hypertension. Zudem interessieren ihn Leadership-Aspekte und betriebswirtschaftliche Fragestellungen in der Medizin. Sein klinisches und wissenschaftliches Interesse gilt der Allgemeinen Inneren Medizin, kardiovaskulären Prävention und der Notfallmedizin. Lukas Zimmerli ist Partner der Kompetenzzentrums Multimorbidität der Universität Zürich. Die Habilitation erfolgte zum Thema Prevention of cardiovascular disease: Current application and role of «omics». Ab 12/2014 übernimmt Lukas Zimmerli als Chefarzt die Medizinische Klinik des Kantonsspitals Olten.
Computational Material Science Amtsantritt: 1.2.2014
Laura Zoppi was born in Italy, where she studied Physics at the University of Cagliari. In 1999 she completed her Master Degree in Physics, under the supervision of Prof. S. Massidda, working on application of quantum-mechanical (QM) methods to polyacetylene polymeric materials. She received her PhD in Physics in 2003 at University of Cagliari, working with Prof. L. Colombo on hybrid Monte Carlo-molecular dynamics algorithms to evaluate hydrogen storage capabilities in nanostructured carbon based materials. Subsequently, she joined the Democritos National Simulation Center in Trieste as a postdoctoral fellow, where she focused on first-principle electronic structure approaches for materials modeling. This was followed by a second postdoctoral experience with prof. Baldridge at University of Zurich (UZH), where she worked on development and application of hybrid methodologies to the study of novel carbon materials. In 2014 she received the Habilitation in Chemistry and she is currently Sr. Research Associate at UZH. Her research interest deal with structural, electronic, optical and transport properties of novel materials suitable for energy-related application, including functionalized aromatic molecules, molecules adsorbed on metal surfaces, organic molecular crystals, molecular nanojunctions. In this context, activities include development and application of QM computational methods, such as Density Functional Theory (DFT), DFT-hybrid methods, as well as beyond-DFT methodologies (GW-BSE) and Green\'s function based techniques for the study of excitation properties and electronic transport phenomena.
Kardiologie Amtsantritt: 1.8.2013
Dermatologie, Zellbiologie Amtsantritt: 1.8.2013
Dr. Hans-Dietmar Beer, geboren am 17.02.1965 in Osnabrück (Deutschland), studierte ab 1995 Chemie an der Universität Hannover und schloss das Studium mit dem Diplom (Schwerpunkt: Technische Chemie und Biotechnologie) 1990 ab. Von 1991 bis 1995 promovierte er an der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (heute: Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung) über Proteindesign einer Lipase. Während der Postdoc-Zeit in Martinsried bei München am Max-Planck-Institut für Biochemie in der Arbeitsgruppe von Frau Prof. Dr. Sabine Werner beschäftigte er sich mit den molekularen Grundlagen der Wundheilung und Geweberegeneration. 1999 erfolgte der Umzug an die ETH Zürich, Institut für Zellbiologie, mit Frau Prof. Werner, und die Etablierung einer eigenen Arbeitsgruppe mit dem Schwerpunkt auf molekularen Grundlagen von Entzündungsprozessen in der Haut. Dr. Beer ist seit 2010 Arbeitsgruppenleiter an der Dermatologischen Klinik des UniversitätsSpitals Zürich und hat sich 2013 habilitiert. Die Hauptinteressen der Arbeitsgruppe liegen auf von Inflammasomen abhängigen Entzündungen der Haut, der Inflammasomaktivierung von Keratinozyten und der Wechselwirkung von Entzündung und Hautkrebs. Dr. Beer ist deutsch-schweizerischer Doppelbürger, verheiratet und Vater einer Tochter.
Englische Philologie Amtsantritt: 1.8.2013
PD Dr. Carolin Biewer, geb. 1975, studierte Mathematik, Anglistik und Philosophie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der University of Warwick. 2005 wurde ihr an der Universität Heidelberg die Doktorwürde in anglistischer Sprach- und Literaturwissenschaft verliehen, nachdem sie eine Doktorarbeit zur Semantik und Pragmatik der Leidenschaft in Shakespeares Komödien verfasst hatte. 2007 unternahm sie eine mehrmonatige Feldforschung in Fidschi, Samoa und den Cookinseln, um gesprochene Daten zu Zweitsprachenvarietäten des Englischen zu sammeln, deren Struktur und Verwendung zuvor wenig bis gar nicht beschrieben worden waren. Die Studie wurde mit dem Olympia-Morata-Stipendium der Universität Heidelberg und dem Forschungskredit der Universität Zürich gefördert. Nachdem sie ihre Habilitation zum Thema South Pacific Englishes The Dynamics of Second-language Varieties of English in Fiji, Samoa and the Cook Islands eingereicht hatte, wurde ihr zu Beginn des Herbstsemesters 2013 die Venia Legendi für das Lehrgebiet Englische Philologie erteilt. Seit 2009 arbeitet sie als Oberassistentin am Englischen Seminar der UZH. Im Herbstsemester 2012 und Frühjahrssemester 2013 vertrat sie eine Professur für Moderne Englische Sprachwissenschaft (W2) an der Universität Gießen. Ihre Hauptforschungsinteressen liegen in den Bereichen World Englishes, Korpuslinguistik, Soziolinguistik, corpus stylistics.
Chemische Ökologie Amtsantritt: 1.8.2013
Psychiatrie und Psychotherapie Amtsantritt: 1.8.2013
Wiederherstellungschirurgie, Plastische Chirurgie und Handchirurgie Amtsantritt: 1.8.2013
Kardiologie, Kardiovaskuläre Medizin Amtsantritt: 1.8.2013
Giovanni G Camici graduated in Biology (BSc Hons) from Queen Mary University of London in 1999. After working for two years at the Neuromuscular Unit, Hammersmith Hospital, Imperial College of London in 2001 he moved to Switzerland. Initially, he worked as a research assistant at the University of Zurich in the research group headed by Prof TF Lüscher and then he moved to the University of Fribourg where, under the supervision of Prof Z Yang he obtained his PhD degree in cardiovascular physiology. Next, he returned to the cardiovascular research group headed by Prof TF Lüscher at University of Zurich where he pursued his research interests focusing principally on arterial thrombosis and where he won several awards including the Swiss Society of Cardiology prize sponsored by Pfizer. In 2014, the cardiovascular research group became the Center for Molecular Cardiology and moved its laboratories to the new university campus in Schlieren where PD Dr G. Camici now acts as the centers head. His research interests currently focus primarily on vascular aging and stroke.
Psychologie Amtsantritt: 1.8.2013
Kardiologie, Kardiovaskuläre Medizin Amtsantritt: 1.8.2013
Frank Enseleit schloss das Studium der Medizin an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz 1999 ab. Er wurde mit der Arbeit "Coexpression of inducible NO synthase and soluble guanylyl cyclase in colonic enterocytes: A new pathophysiologic signaling pathway for the initiation of diarrhea by gram-negative bacteria?" im gleichen Jahr an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz promoviert. Seine ärztliche Tätigkeit begann er 1999 am Universitätsspital Zürich in der Abteilung für Kardiologie (Leitung: Prof. T. F. Lüscher) der Medizinischen Klinik A, er wechselte im Verlauf auf das Institut für Anästhesiologie (Leitung: Prof. T. Pasch) und an die Medizinische Klinik des Kantonsspitals Glarus (Leitung: Prof. K. Rhyner). Nach der Facharztausbildung wurde er 2007 wissenschaftlicher Oberarzt in der Klinik für Kardiologie am USZ und arbeitet seit 2008 als klinischer Oberarzt im Bereich Herzinsuffizienz und Herztransplantation am Universitätsspital Zürich. Dr. Enseleits Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich Herzinsuffizienz und Herztransplantation, sowie im Bereich der Medikamentensicherheit. Die wissenschaftliche Tätigkeit führte zu Publikationen u. a. in Circulation, European Heart Journal, dem FASEB Journal, dem American Journal of Cardiology, Europace und dem Journal of the American College of Cardiology. Daneben verfasste er mehrere Lehrbuchkapitel und gab ein Lehrbuch über kardiovaskuläre Medizin heraus.
Orthopädie Amtsantritt: 1.8.2013
Nach dem Medizin-Studium an der Universität Zürich, mit Aufenthalten an der Duke University und Cleveland Clinic, erfolgte die Weiterbildung zum Facharzt der Othopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates, hauptsächlich an der Uniklinik Balgrist. Während der Aus- und Weiterbildung hat Mazda Farshad das amerikanische Staatsexamen vollendet und zusätzlich das Nachdiplomsstudium "Master of Public Health an den Universitäten Zürich, Bern und Basel durchgeführt. Er habilitierte 2013 mit dem Thema Changes in the retracting musculotendinous unit - concepts for prevention and treatment in Orthopädie. Während seiner Tätigkeit als Oberarzt der Wirbelsäulenchirurgie an der Uniklinik Balgrist wurde er ausgewählt für ein 1-jähirges klinisches Spine/Scoliosis Fellowship am Hospital for Special Surgery in New York, wo er kurz nach Beginn zum Chief Spine Fellow befördert wurde. Danach arbeitete er als Kader am Hopitaux Universitaires de Genèves bevor er wieder nach Zürich kehrte und im Verlauf die Stellvertretung der Leitung der Wirbelsäulenchirurgie übernahm. Sein kontinuierliches wissenschaftliches Engagement ermöglichte seit September 2014 die Leitung der Abteilung der klinischen und angewandten Forschung der Uniklinik Balgrist. Seit November 2014 ist er Leiter der Wirbelsäulenchirurgie der Uniklinik Balgrist.
Orthopädie Amtsantritt: 1.8.2013
Nach dem Staatsexamen 1999 an der medizinischen Fakultät der Universität Zürich folgte ein Jahr später die Disseration bei Prof. F. Gutzwiller über die Wertigkeit der rauchbaren Applikation bei der kontrollierten Heroinabgabe. Nach einem Jahr als Research Fellow am Biomechanischen Institut der Universitätsklinik Balgrist (Dr. H. A. C. Jacob / Prof. Gerber) folgte das Basisjahr Chirurgie im GZO Wetzikon. Die orthopädische Fachausbildung wurde an der Universitätsklinik Balgrist (Prof. Gerber) sowie am Inselspital in Bern (Prof. Ganz) durchlaufen. Den Facharzttitel für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates wurde 2007 erlangt. Kaderärztliche Funktionen begannen in der Universitätsklinik Balgrist im 2006 gefolgt von einem Jahr an der Klinik der Unfallchirurgie am Universitätsspital Zürich (Prof. Trentz) und im Kantonsspital Baden (PD Dr. Eid). Ab 2008 Rotationsoberarzt an der Universitätsklinik Balgrist. Nach dem ASG-Travelling-Fellowship 2011 (UK, Kanada und USA) zuerst stellvertretender Teamleiter Kniechirurgie an der Universitätsklinik Balgrist und seit Dezember 2013 Teamleiter und Leitender Arzt der Kniechirurgie. Habilitation 2013 mit dem Thema Die patellofemorale Instabilität.
Kardiologie, Kardiovaskuläre Medizin Amtsantritt: 1.8.2013
Musikwissenschaft Amtsantritt: 1.8.2013
Gastroenterologie, speziell Interventionelle Endoskopie, Ultraschall Amtsantritt: 1.8.2013
Nach dem Staatsexamen 1993 folgt ein Jahr später die Disseration bei Prof. F. Largadièr über die Wertigkeit der Feinnadelaspirate bei Nierenallotransplantaten. Nach Fremdjahren in der Chirurgie und Gynäkologie folgte die internistische Ausbildung im Waidspital, Kantonsspital Luzern und am Universitätsspital Zürich. Nach Oberarzttätigkeit am Kantonsspital Münsterlingen folgte die Ausbildung zum Gastroenterologen am USZ, St.Gallen, die in die hepatologischen Oberarzttätigkeit am USZ mündete. Im Jahre 2005 Wahl zum Leiter der Gastroenterologie am Spital Uster mit Stellvertretender Chefarzttätigkeit an der medizinischen Klinik bis 2009. Ab diesem Jahre dann Ausbildung zum interventionellen Gastroenterologen am USZ und Erhalt des Schwerpunktes Hepatologie. Die Forschungstätigkeit war und ist immer auf die interventionelle Tätigkeit als Kliniker fokussiert; Schwerpunkt sind die Verschlusstechniken, die Endosonographie und High-end-Sonographie mit Interventionen. Festanstellung an der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie als Leitender Arzt, Mitglied des Direktoriums für Transplantationszentrum Zürich. 2014 Absolvieren CAS MedLaw an der juristischen Fakultät Zürich.
Kleintierchirurgie Amtsantritt: 1.8.2013
Neonatologie Amtsantritt: 1.8.2013
Islamwissenschaft Amtsantritt: 1.8.2013
PD Dr. Tobias Heinzelmann (geb. 1970) studierte Islamwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Freiburg i. Br. 2003 wurde ihm an der Ruprecht-Karls Universität Heidelberg die Doktorwürde im Fach Islamwissenschaft verliehen. Von 1999-2005 war er Assistent am Orientalischen Seminar der Universität Zürich und 2005-2006 Stipendiat des Nachwuchsförderungskredits der Universität Zürich. Im Wintersemester 2006/07 und Sommersemester 2007 vertrat er den Lehrstuhl für Turkologie an der Universität Bamberg und im Sommersemester 2009 die Professur für Islamwissenschaft/Osmanistik an der Universität Heidelberg. 2009-2011 wurde sein Forschungsprojekt Populäre religiöse Literatur und Buchkultur im Osmanischen Reich vom SNF finanziert. 2011-2013 war er Oberassistent im Fach Islamwissenschaft an der Universität Zürich. Im August 2013 wurde ihm die Venia Legendi im Fach Islamwissenschaft verliehen. Forschungsschwerpunkte sind die Ideen- und Kulturgeschichte des Osmanischen Reiches.
Pneumologie, Pulmonale Gefässbiologie Amtsantritt: 1.8.2013
Lars Christian Huber, geboren 1976 in Männedorf, studierte Humanmedizin an der Universität Zürich. Seine Dissertation führte Herr Huber bei Prof. Dr. Hanspeter Lipp am anatomischen Institut der Universität Zürich durch und schloss diese 2004 unter dem Titel Analysis of Exploratory and Fear-related Behavior in Knockout Mice: Comparison of Openfield and Elevated Null-Maze ab. Nach dem Studium belegte Lars Huber den Postgraduate Kurs für Experimentelle Medizin und Biologie an der Medizinischen Fakultät Zürich, wobei der praktische Teil im Labor von Prof. Steffen Gay in der experimentellen Rheumatologie am UniversitätsSpital Zürich durchgeführt wurde. Seit 2006 liegt der Forschungsschwerpunkt von Lars Huber im Bereich des Gefässumbaus bei der pulmonalen Hypertonie. Klinisch folgte ab 2006 die Ausbildung zum Internisten und später zum Facharzt für Pneumologie am UniversitätsSpital Zürich, im Spital Lachen und im Zürcher Stadtspital Waid. 09/2013 erlangte Herr Huber die Venia Legendi der Universität Zürich für seine Arbeiten über Vascular Remodeling in Pulmonary Hypertension. Seit 02/2014 ist Lars Huber als Oberarzt in der Klinik für Pneumologie am UniversitätsSpital Zürich tätig.
Systematische Theologie und Religionsphilosophie Amtsantritt: 1.8.2013
Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten und Kiefer- und Gesichtschirurgie, Orale Pathologie Amtsantritt: 1.8.2013
Gynäkologie und Geburtshilfe Amtsantritt: 1.8.2013
Infektiologie Amtsantritt: 1.8.2013
Stefan P. Kuster, geboren 1977 in Altstätten SG, studierte Humanmedizin an der Universität Zürich. Seine Dissertation zum Thema Effects of prenatal exposure to low doses of diethylstilbestrol in Long Evans rats verfasste er unter der Leitung von Prof. Dr. med. Walter Lichtensteiger am Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Zürich. Nach dem Studium folgten die Weiterbildungen zum Facharzt Allgemeine Innere Medizin an der Thurgauer-Schaffhauser Höhenklinik in Davos, am Stadtspital Waid, Zürich, und am UniversitätsSpital Zürich und zum Facharzt Infektiologie am UniversitätsSpital Zürich. Anlässlich eines Forschungsaufenthalts 2009/10 an der Universität Toronto, Kanada, erlangte er einen Master in Klinischer Epidemiologie. Im Juli 2013 erfolgte die Erteilung der Venia Legendi der Universität Zürich für seine Forschungsarbeiten zum Thema Epidemiology of Influenza and Influenza-related Infections in the Community and the Healthcare Setting. Stefan Kuster ist seit 01/2012 Oberarzt an der Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene am UniversitätsSpital Zürich.
Nephrologie mit Schwerpunkt Molekulare Nephrologie Amtsantritt: 1.8.2013
Anästhesiologie Amtsantritt: 1.8.2013
Innere Medizin, Kardiologie Amtsantritt: 1.8.2013
Neurologie Amtsantritt: 1.8.2013
Gastroenterologie und Hepatologie Amtsantritt: 1.8.2013
Benjamin Misselwitz hat Humanmedizin an der Universität Erlangen sowie in Leipzig studiert. Nach dem 3. Studienjahr hat er das Medizinstudium für einen dreijährigen Forschungsaufenthalt im Labor von Tom Rapoport an der Harvard-Medical School unterbrochen (Forschungsthema Proteintransport ins Endoplasmatische Retikulum). Nach Ende des Medizinstudiums erfolgte die Facharztausbildung Innere Medizin am Kantonsspital Münsterlingen und am USZ. Von 2006-2010 erfolgte ein erneuter Forschungsaufenthalt an der ETH Zürich im Labor von Wolf-Dietrich Hardt (Forschungsthema: Invasionsmechanismen von Salmonella Typhimurium). Die Facharztausbildung zum Gastroenterologen erfolgte am Triemli-Spital sowie am USZ. Seit 2012 ist Benjamin Misselwitz als Oberarzt in der Klinik für Gastroenterologie tätig, mit speziellem Interesse für chronisch entzündliche Darmerkrankungen.
Populäre Kulturen Amtsantritt: 1.8.2013
PD Dr. phil., Dipl. Arch. ETH Gabriela Muri Gabriela Muri studierte von 1981 bis 1987 Architektur an der ETH Zürich und von 1991 bis 1998 Volkskunde sowie Geschichte der Neuzeit an der Universität Zürich. Sie promovierte an der Universität Zürich 2004 zum Thema Pause! Zeitordnung und Auszeiten aus alltagskultureller Sicht. 2004 war sie Erasmusdozentin an den Universitäten Hamburg und Turku. Von 2001 bis 2010 arbeitete sie als Oberassistentin am Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich. Im Rahmen eines Habilitationsstipendiums der Universität Zürich war sie 2008 Research Fellow an der EHESS in Paris und an der Università di Milano Bicocca. 2010 lehrte sie als Gastprofessorin am Institut dUrbanisme in Grenoble (Université Pierre Mendès). 2013 erfolgte die Habilitation zum Thema Raum-, Zeit- und Bildrepräsentationen urbaner Öffentlichkeiten. Von 2003-2006 leitete sie ein Nationalfondsprojekt zum Thema Jugendszenen in Zürich Nord, ab September 2014 zum Thema Eventkulturen. Seit HS 2013 ist sie Privatdozentin an der Universität Zürich und arbeitet als Dozentin an der ETH Zürich (Architektursoziologie) sowie an der ZHAW im Bereich Forschung und Entwicklung (Soziale Arbeit).
Psychiatrie und Psychotherapie Amtsantritt: 1.8.2013
Jochen Mutschler studierte Humanmedizin an den Universitäten Ulm und Zürich. Der Studienabschluss erfolgte 2004, ebenso die Promotion im Gebiet Nuklearmedizin. Es folgte die Weiterbildung im Fachgebiet Psychiatrie und Psychotherapie am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim (Dtl.) mit Abschluss des Facharztes 02/2010. Seit 2006 Projektleitung in der Abteilung Psychopharmakologie am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. Seit 2006 grundlagenwissenschaftliche und klinische Forschung im Bereich der Abhängigkeitserkrankungen mit den Schwerpunkten Alkohol, Tabak und Verhaltenssüchte. Im September 2013 erhielt Jochen Mutschler die Venia legendi für Psychiatrie und Psychotherapie.
Klinische Pharmakologie und Toxikologie Amtsantritt: 1.8.2013
Betriebswirtschaftslehre Amtsantritt: 1.8.2013
Stephan Nüesch, geboren 1980 in Zürich, studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Zürich. Nach Abschluss des Studiums promovierte er von 2005 bis 2007 zum Thema The Economics of Superstars and Celebrities und habilitierte sich von 2008 bis 2013 im Bereich des strategischen Personalmanagements und der Effektivität von Teams an der Universität Zürich. Im selben Zeitraum war Stephan Nüesch zuerst als wissenschaftlicher Assistent und später als Oberassistent am Lehrstuhl für Unternehmensführung und politik des Instituts für Betriebswirtschaft der Universität Zürich tätig und unterrichtete im Bachelor-, Master- und Promotionsstudium. Im August 2013 hat die Universität Zürich Stephan Nüesch die Venia legendi als Privatdozent für das Gebiet Betriebswirtschaftslehre erteilt. Seit März 2014 ist Stephan Nüesch W3-Professor für Unternehmensführung an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Er forscht u.a. in den Bereichen strategisches Personalmanagement, Corporate Governance und Environmental Economics und publizierte in begutachteten Zeitschriften wie International Journal of Human Resource Management, Economic Inquiry, Health Economics, Journal of Urban Economics, Economica, Journal of Economic Psychology oder Schmalenbach Business Review (sbr).
Immunologie Amtsantritt: 1.8.2013
Ulf Petrausch wurde 1976 in Berlin geboren. An der Charité in Berlin hat er 2000 begonnen, sich im Rahmen seiner Dissertation mit dem Zusammenspiel von Krebszellen und dem Immunsystem zu interessieren und zu beschäftigen. Seine erste ärztlich Stelle war in einer Sprechstunde, in der Patienten mit Impfstoffen gegen Krebszellen behandelt wurden (Charité, Berlin, Prof. U. Keilholz / Prof. C. Scheibenbogen). Es folgte eine allgemeine klinische Ausbildung bis Ende 2005. Die nächsten 2 Jahre war er Research Fellow am Earle A. Chiles Research Institute in Portland, Oregon, USA (Assoc. Prof. B. Fox, OHSU). Hier erforschte er die Rolle von Botenstoffen, die das Immunsystem blockieren und somit eine Immunantwort gegen den Tumor verhindern können. 2007 kam er nach Zürich an das UniversitätsSpital. Es folgte eine Ausbildung zum Onkologen (Prof. A. Knuth) gefolgt von einer Ausbildung zum Immunologen/Allergolgen (Prof. C. Renner a.i. / Prof. P. Schmid). Die doppelte Spezialisierung soll einer optimalen Versorgung von Patienten dienen, die mit neuen Therapien behandelt werden, bei denen das Immunsystem gegen den Tumor aktiviert wird. Seit 2013 ist er Oberarzt in der Klinik für Onkologie (Prof. R. Stupp). Wissenschaftlich hat er sich in Zürich mit der Entwicklung von genetisch umprogrammierten Immunzellen (T-Zellen) beschäftigt. Diesen Therapieansatz möchte er in Zürich etablieren, um auf diese Weise Patienten die Möglichkeit zu geben an klinischen Studien teilnehmen zu können, die die therapeutische Wirkung von T-Zellen nutzen.
Klinische Psychiatrie, Neurowissenschaften Amtsantritt: 1.8.2013
Christopher Pryce hat an der University of Manchester Biologie studiert und am University College London zum Thema Physiologische Steuerung des Mutterverhaltens bei Primaten in Anthropologie promoviert. Anschliessend hat er als Postdoktorand am Anthropologischen Institut der Universität Zürich die Primatenstation zu einem Forschungslabor über Fortpflanzungsbiologie bei Neuweltaffen aufgebaut und geleitet. Nach einer Tätigkeit als Assistenzprofessor am Department of Anthropology, University of Auckland, Neuseeland, war Christopher Pryce von 1998-2006 als Oberassistent am Departement Biologie der ETH Zürich tätig. 2002 erhielt er die Venia Legendi der ETH Zürich auf dem Gebiet Neurobiologie. Von 2006-2009 war er als Laborleiter am Novartis Institute for Biomedical Research, Basel, tätig. Seit 2009 leitet er das Labor für Tiermodelle zur Erforschung affektiver Erkrankungen an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. 2012 erhielt er das Promotionsrecht an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich und 2013 die Venia Legendi der Medizinischen Fakultät im Gebiet Klinische Neurowissenschaften und Psychiatrie. Im Dezember 2014 wurde er zum Titularprofessor ernannt. Christopher Pryce bestreitet Lehrveranstaltungen an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen sowie an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich und am Departement Gesundheitswissenschaften und Technologie der ETH Zürich.
Ältere deutsche Literaturwissenschaft Amtsantritt: 1.8.2013
Susanne Reichlin studierte 1997-2003 an der Universität Zürich Germanistik, Philosophie und Volkswirtschaft. 2007 wurde sie an der Universität Zürich mit einer Arbeit zur Märendichtung promoviert. Sie war anschließend wissenschaftliche Assistentin am Deutschen Seminar der Universität Zürich und koordinierte zudem das Doktoratsprogramm Medialität in der Vormoderne. Nach Forschungsaufenthalten an der University of Oxford und der LMU München verlieh ihr die UZH 2013 die Venia Legendi für das Gebiet Ältere deutsche Literaturwissenschaft. Seit 2012 ist sie Professorin für Germanistische Mediävistik mit einem Schwerpunkt auf der Texttheorie an der LMU München.
Angewandte Biotechnologie und molekulare Medizin Amtsantritt: 1.8.2013
Deutsche Sprachwissenschaft Amtsantritt: 1.8.2013
PD Dr. Kersten Sven Roth studierte von 1993 bis 1999 Deutsch, Geschichte, Politikwissenschaft und Pädagogik an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg/Breisgau und schloss sein Studium mit dem M.A. und dem Ersten Staatsexamen ab. 2003 promovierte er dort mit einer Arbeit zur linguistischen Politikberatung, die 2004 in der Reihe Germanistische Linguistik erschienen ist. Nach Tätigkeiten als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in Greifswald und Professurvertreter in Karlsruhe arbeitete er von 2007 bis 2014 als Assistent in der linguistischen Abteilung des Deutschen Seminars an der UZH, unterbrochen von drei Semestern als Professurvertreter an den Universitäten Köln und Potsdam. Seine Habilitationsschrift mit dem Titel Diskursrealisationen. Grundlegung und methodischer Umriss einer pragmatisch-interaktionalen Diskurssemantik ist im Jahr 2015 in der Reihe Philologische Studien und Quellen im ESV erschienen. Seit dem Oktober 2014 vertritt er einen Professurbereich an der Universität Düsseldorf.
Neurologie Amtsantritt: 1.8.2013
Deutsche Sprachwissenschaft Amtsantritt: 1.8.2013
1975 geboren in Männedorf/Zürich. 1996 Matura Typus A an der Stiftsschule Einsiedeln. 19962001 Studium der Allgemeinen und deutschen Sprachwissenschaft sowie Afrikanistik in Zürich und Köln, Lizenziat 2001 an der UZH. 20022006 Promotionsstudium an der Universiteit Leiden. 20062008 Oberassistent am Deutschen Seminar der UZH. 20082010 Postdoc am Fachbereich Sprachwissenschaft der Uni Konstanz als Stipendiat des Schweizerischen Nationalfonds. 20102011 Postdoc an der UZH im Rahmen eines eigenen vom Forschungskredit geförderten Drittmittelprojekts. Seit Herbst 2011 Postdoc am Institut für Linguistik der Universität Leipzig, gefördert von einem Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds. Im Frühling 2013 Habilitation an der UZH. Der Schwerpunkt von Martin Salzmanns Forschung liegt in der theoretischen Linguistik, besonders auf dem Gebiet der Syntax und ihren Schnittstellen zu Morphologie und Semantik. Konkrete aktuelle Forschungsinteressen sind: Relativsätze, Resumption, A´-Bewegung, Lokalität, Komplexe Prädikate, Verbcluster, Rekonstruktion, Koordination, ATB-Bewegung, Ellipsen, Inversionskonstruktionen, Kongruenz, Synkretismen sowie syntaktische Mikrovariation (besonders schweizerdeutsche Dialekte)
Biochemie und Molekularbiologie Amtsantritt: 1.8.2013
Kinderanästhesie Amtsantritt: 1.8.2013
Parasitologie Amtsantritt: 1.8.2013
Manuela Schnyder Gasparoli, geboren 1973 in Glarus, studierte von 1993-1998 Veterinärmedizin an der Universität Zürich. Von 1999-2000 hat sie ihre Dissertation über Klassische Schweinepest bei Wildschweinen im Tessin bearbeitet und promovierte an der Veterinärmedizinischen Fakultät in Bern. Von 2001-2003 arbeitete M. Schnyder als Assistentin in unterschiedlichen Tierarztpraxen (Nutz- und Kleintiere) im Tessin, im Thurgau und in Frankreich. Anschliessend arbeitete sie als Assistentin und Oberassistentin (seit 2006) am Institut für Parasitologie in Zürich. In dieser Zeit erhielt sie das Board Zertifikat des European Veterinary Parasitology College (dipl. EVPC im 2011) und den Facharzttitel für Labor und Grundlagenmedizin, Fachbereich Parasitologie im 2012. Im Rahmen ihrer Anstellung dehnten sich ihre wissenschaftlichen Interessen breit über die gesamte Veterinärparasitologie. Sie hat zahlreiche Publikationen betreffend klinisch relevante Parasitosen sowohl von Heim- als auch von Nutztieren verfasst hat und hat an Kongressen im In- und Ausland vorgetragen. Besonderes Interesse fanden hierbei klinische, labor-diagnostische, pathogenetische und epidemiologische Aspekte von Lungenwürmern bei Hunden und Katzen, welche ihr Hauptforschungsthema darstellen.
Schweinemedizin Amtsantritt: 1.8.2013
Deutsche Sprachwissenschaft Amtsantritt: 1.8.2013
PD Dr. Jürgen Spitzmüller studierte von 1994 bis 2000 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. Deutsch und Geschichte und schloss mit dem ersten Staatsexamen ab. 2004 wurde er an der Philosphischen Fakultät der Universität Freiburg i. Br. im Fachbereich Deutsche Philologie, Fachrichtung Sprachwissenschaft promoviert. Die Dissertation mit dem Titel «Metasprachdiskurse. Einstellungen zu Anglizismen und ihre wissenschaftliche Rezeption» erschien 2005 bei De Gruyter. Seit 2003 arbeitet Jürgen Spitzmüller am Deutschen Seminar der Universität Zürich, zunächst als Assistent (bis 2007), dann als Seminaroberassistent (2007 bis 2013), zuletzt als Studienfachberater und Bolognabeauftragter (seit 2013). Die Habilitationsschrift mit dem Titel «Graphische Variation als soziale Praxis. Eine soziolinguistische Theorie skripturaler Sichtbarkeit» erschien 2013 bei De Gruyter. Jürgen Spitzmüller war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, Visiting Scholar an der Gakushuin-Universität Tokio sowie Gastprofessor an den Universitäten Hamburg und Wien.
Onkologie, Spezialgebiet Humangenetik, speziell Tumorzytogenetik Amtsantritt: 1.8.2013
Pädiatrie, MR-Bilddiagnostik Amtsantritt: 1.8.2013
Ruth Tuura O'Gorman studierte Physik und Mathematik am Williams College in der USA mit Bachelor-Abschluss im Jahre 1997. Nach ihrem Bachelor-Abschluss absolvierte sie ein Master of Science Studium am University College London in Radiation Physics mit Medical Applications (1998). Das Diplom in Medizinischer Physik erhielt sie im Jahre 2000 am Institute of Physics and Engineering in Medicine, UK. Anschließend nahm sie eine Stelle in der Neuroradiologie Abteilung am Kings College Hospital in London an, wo sie von 2000-2009 arbeitete. 2006 promovierte sie am Kings College London in Neuroimaging und im Jahr 2009 nahm sie eine Stelle als Senior Scientist im MR-Zentrum des Universitäts-Kinderspitals in Zürich an. Seit 2011 ist sie Leiterin des Zentrums für MR-Forschung am Universitäts-Kinderspital Zürich und im August 2013 erhielt sie die Venia Legendi der medizinischen Fakultät der Universität Zürich für pädiatrisches MRI.
Systematische Theologie und Religionsphilosophie Amtsantritt: 1.8.2013
HARTMUT VON SASS: geboren 1980 in Rostock. Doppelstudium der Evangelischen Theologie und Philosophie in Göttingen, Edinburgh und Berlin. 2006-2013 (Ober)Assistent an der Universität Zürich. 2009 visiting scholar an der Claremont Graduate University, Kalifornien; im selben Jahr Promotion in Zürich. Seit 2010 zugleich Associate Fellow am Collegium Helveticum. 2012 research fellow an der University of Oxford, Trinity College; im selben Jahr Habilitation in Zürich. Ebendort seit 2013 Privatdozent für Systematische Theologie und Religionsphilosophie sowie Vertretungsprofessur für Systematische Theologie mit dem Schwerpunkt Ethik an der Universität Kiel. Forschungsschwerpunkte: Dialektische und Hermeneutische Theologie; Theologie des Gebets; Glaube und Ontologie; Atheismus und Säkularisierung als Elemente des Glaubens; postanalytische Sprach- und Religionsphilosophie; Theorien des Pazifismus.
Tierernährung Amtsantritt: 1.8.2013
Pharmakologie und Toxikologie, speziell Pharmakologische Bildgebung Amtsantritt: 1.8.2013
Matthias Wyss (geb. 1973 in Winterthur ZH) studierte von 1994 bis 2001 Humanmedizin an der Universität Zürich. Hier erlangte er auch im Jahre 2003 die Promotion zum Dr. med. Mit der Arbeit Glukosestoffwechsel und Vaskularisierung des Rattenhirns mit besonderer Berücksichtigung des Corpus callosum. Neben der wissenschaftlichen Arbeit, war er an der Klinik für Nuklearmedizin als Assistenzarzt beschäftigt. In den Jahren 2003 und 2004 arbeitete er als wissenschaftlicher Assistant an der Klinik für Nuklearmedizin und am Paul Scherrer Institut in Villigen. Gleichzeitig begann er mit dem MD PhD Programm der Universität Zürich, welches im Jahre 2009 zur Promotion zum Dr. sc. nat. führte. Seither ist er am Institut für Pharmakologie und Toxikologie im Labor für funktionelle Neurobildgebung and Neurovaskuläre Kopplung von Prof. Bruno Weber angestellt, zunächst als Postdoc, seit Beginn 2014 als Oberassistent. Im Herbst 2013 erteilte ihm die Universität Zürich die Venia Legendi für das Gebiet Pharmakologische Bildgebung.
Anorganische und Bioanorganische Chemie Amtsantritt: 1.8.2013
Felix Zelder studierte Chemie an der Universität Heidelberg und der Universität Padua und schloss das Studium im Jahr 2000 mit dem Diplom ab. Anschliessend fertigte er in der Arbeitsgruppe von Prof. R. Krämer (Universität Heidelberg) seine Promotion im Gebiet der bioanorganischen Chemie an, die im Jahr 2003 mit summa cum laude ausgezeichnet wurde. Während seines anschliessenden Post-Doktorats forschte er am Scripps Research Institute (La Jolla, USA) im Bereich der supramolekularen Chemie bei Prof. J. Rebek. Nach seiner Rückkehr im Jahr 2006 zog es Felix Zelder nach Zürich, um sich im Umfeld von Prof. R. Alberto eine Nachwuchsgruppe aufzubauen. Seine Forschungsinteressen befassen sich mit der Chemie des Vitamins B12 und der Entwicklung von Chemosensoren. In letzterem Gebiet ist es der Gruppe von Felix Zelder gelungen, einen Schnelltest für den Nachweis von giftigem Zyanid in Nahrungsmitteln und Blut zu entwickeln. Diese Forschungsleistung wurde im Jahr 2009 mit dem Mercator Preis gewürdigt. Im Jahr 2013 erhielt Felix Zelder die Venia Legendi für Anorganische und Bioanorganische Chemie.
Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten, Kiefer- und Gesichtschirurgie Amtsantritt: 1.8.2013
Felix Zelder studierte Chemie an der Universität Heidelberg und der Universität Padua und schloss das Studium im Jahr 2000 mit dem Diplom ab. Anschliessend fertigte er in der Arbeitsgruppe von Prof. R. Krämer (Universität Heidelberg) seine Promotion im Gebiet der bioanorganischen Chemie an, die im Jahr 2003 mit summa cum laude ausgezeichnet wurde. Während seines anschliessenden Post-Doktorats forschte er am Scripps Research Institute (La Jolla, USA) im Bereich der supramolekularen Chemie bei Prof. J. Rebek. Nach seiner Rückkehr im Jahr 2006 zog es Felix Zelder nach Zürich, um sich im Umfeld von Prof. R. Alberto eine Nachwuchsgruppe aufzubauen. Seine Forschungsinteressen befassen sich mit der Chemie des Vitamins B12 und der Entwicklung von Chemosensoren. In letzterem Gebiet ist es der Gruppe von Felix Zelder gelungen, einen Schnelltest für den Nachweis von giftigem Zyanid in Nahrungsmitteln und Blut zu entwickeln. Diese Forschungsleistung wurde im Jahr 2009 mit dem Mercator Preis gewürdigt. Im Jahr 2013 erhielt Felix Zelder die Venia Legendi für Anorganische und Bioanorganische Chemie.
Kirchengeschichte Amtsantritt: 1.2.2013
Jan-Andrea Bernhard, 1971 geboren in Chur, aufgewachsen in Malans (Graubünden). Nach der Matura Typus A (1991) an der Evangelischen Mittelschule Schiers Beginn des Studiums der klassischen Philologie (1991-1993), daraufhin der evangelischen Theologie (1992-1997) in Zürich und Basel. Abschluss des Studiums mit Ordination (2001) und Promotion (2003). Neben der pfarramtlichen Tätigkeit in Graubünden 2004 Gastdozentur in Kirchengeschichte am Prot.-theolologischen Institut mit Universitätsrang in Klausenburg/Cluj (RO), ab 2005 Habilitationsprojekt über die ungarisch-schweizerischen Kontakte in der frühen Neuzeit (1500-1700). Zahlreiche Forschungsaufenthalte in Italien, Ungarn, Rumänien, Slowakei, Slowenien und Polen. Assoziierter Mitarbeiter am Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte. Lehrbeauftragungen an der theologischen und der philosophischen Fakultät der Universität Zürich. 2012 Habilitierung an der Theologischen Fakultät Zürich.
Politikwissenschaft Amtsantritt: 1.2.2013
Orale Biologie, Parodontolgie Amtsantritt: 1.2.2013
Neurochirurgie Amtsantritt: 1.2.2013
Rheumatologie und Physikalische Medizin Amtsantritt: 1.2.2013
Dr. Florian Brunner wurde 1969 in Zürich geboren. Nach dem Gymnasium (Kantonsschule Rämibühl, Zürich, Typus B) studierte er an der Universität Zürich Humanmedizin und schloss dieses 1995 mit dem Eidgenössischem Staatsexamen ab. 1996 promovierte er zum Thema: «Die Kniearthroskopie beim professionellen Fussballspieler». Die ärztliche Weiterbildung erfolgte in der Chirurgie im Kantonsspital Winterthur, Orthopädie an der Uniklinik Balgrist, Innere Medizin am Kreisspital Männedorf, Physikalische Medizin und Rheumatologie an der Uniklinik Balgrist und Neurorehabilitation am Zentrum für Paraplegie, Uniklinik Balgrist. Im Jahre 2004 erwarb er den Facharzttitel für Physikalische Medizin und Rehabilitation. Zwischen 2003 und 2004 absolvierte er ein Research Fellowship am Occupational and Industrial Orthopedic Centre, Hospital for Joint Diseases, New York University. Nach seiner Rückkehr arbeitete Dr. Brunner als Oberarzt in der Abteilung für Physikalische Medizin und Rheumatologie an der Uniklinik Balgrist und war als Lehrbeauftragter der Universität Zürich tätig. 2010 erwarb er zudem einen PhD an der Faculty of Health, Medicine and Life Sciences, der Universität Maastricht. Seit dem 1.12.2012 ist Dr. Brunner als Chefarzt ad interim der Abteilung für Physikalische Medizin und Rheumatologie der Universität Zürich tätig.
Englische Sprachwissenschaft Amtsantritt: 1.2.2013
Sarah Chevalier was born in Sydney, Australia, and holds a BA in modern languages from the University of Sydney. In 2000 she obtained a Lizenziat in English and French Linguistics and Literature from the University of Zurich. From 20002006 she worked as a teaching and research assistant at the English Department of the University of Zurich, and in 2006 was awarded a doctorate with a thesis entitled Ava to Zac: A Sociolinguistic Study of Given Names and Nicknames in Australia. From 2006 until the present she has held the position of Oberassistentin at the English Department. During this period she was awarded a research grant from the University of Zurich for her habilitation on trilingual language acquisition. She also held a senior lectureship for one year at the University of Bern, where she obtained further funding for research on multilingual families. Sarah Chevaliers teaching focuses on sociolinguistics and multilingualism. Courses taught include Language Policy, Language Socialisation, First Language Acquisition, Bilingual Language Acquisition, Attitudes to Language, Australian English, Writing Systems, Intercultural Communication and Terms of Address. In 2012, the Faculty of Arts of the University of Zurich awarded Sarah Chevalier the Venia Legendi for English Linguistics.
Psychologie Amtsantritt: 1.2.2013
PD Dr. rer. nat. Simon Forstmeier, geboren 1973, studierte 1994-2001 Psychologie in Darmstadt (Deutschland) und Warwick (UK). 2004 promovierte er an der Universität Trier (Deutschland) zum Thema «Die Bedeutung volitionaler Kompetenzen in der Behandlung und Rehabilitation von Patienten mit psychischen und psychosomatischen Störungen». Gleichzeitig arbeitete er als klinischer Psychologe in einer psychosomatischen Klinik. 2005 erfolgte die Approbation zum Psychologischen Psychotherapeuten. Nach einer Zwischenstation als wissenschaftlicher Assistent 2005 an der Universität Trier ist er seit 2006 Oberassistent an der Universität Zürich am Lehrstuhl Psychopathologie und Klinische Intervention. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit der klinischen Gerontopsychologie und Alterspsychotherapie. Grössere Forschungsprojekte betreffen die motivationale Reservekapazität in der Entwicklung einer Alzheimer-Demenz; Psychotherapie bei beginnender Alzheimer-Demenz; Lebensrückblick-Therapie; Belohnungsaufschub als Verhaltenstest für motivationale Selbstregulation; motivationale und volitionale Prozesse in Psychotherapie und Psychosomatik. Er erhielt 2008 den Vontobel-Preis für Alter(n)sforschung und 2012 den Margret und Paul Baltes Preis für verhaltens- und sozialwissenschaftliche gerontologische Forschung. Januar 2013 Habilitation im Fach Psychologie.
Ophthalmologie Amtsantritt: 1.2.2013
Frau Dr. Christina Gerth-Kahlert wurde 1969 in Altenburg geboren. 1996 schloss sie das Studium der Humanmedizin ab und promovierte im gleichen Jahr an der Universität Leipzig. Die ärztliche Weiterbildung auf dem Gebiet der Ophthalmologie erfolgte zwischen 1996 und 2004 in der Praxis Prof. R. Unsöld in Düsseldorf, an der Augenklinik der Universität Regensburg sowie an der Augenabteilung am St. Franziskus Hospital in Münster. Die Facharztausbildung wurde von 2000 bis 2002 aufgrund des Research Fellowship (Elektrophysiologie, Psychophysik) am Department of Ophthalmology and Visual Science der University of California Davis, USA, unterbrochen. Im Jahr 2004 erwarb Frau Dr. Gerth-Kahlert den Facharzttitel der Ophthalmologie. Zwischen 2005 und 2006 erfolgte ein Research fellowship (Elektrophysiologie, Ocular Genetics) am Department of Ophthalmology, Hospital for Sick Children in Toronto, Kanada. 2007 konnte erfolgreich das Clinical Fellowship im Bereich der Kinderophthalmologie an der selben Institution absolviert werden. 2008 bis 2011 war Frau Dr. Gerth-Kahlert als Oberärztin im Bereich Kinderophthalmologie und Strabologie an der Augenklinik der Universität Rostock tätig. Sie habilitierte im Januar 2010 an der Universität Rostock und erhielt die venia legendi auf dem Gebiet der Ophthalmologie. Seit September 2011 ist Frau Dr. Gerth-Kahlert Oberärztin an der Augenklinik des UniversitätsSpitals. Der klinische Fokus ist die Kinderophthalmologie, Strabologie und Ophthalmogenetik.
Wiederherstellungschirurgie, Plastische Chirurgie Amtsantritt: 1.2.2013
Pädiatrische Anästhesie Amtsantritt: 1.2.2013
Strafrecht und Strafprozessrecht Amtsantritt: 1.2.2013
Dermatologie Amtsantritt: 1.2.2013
Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft Amtsantritt: 1.2.2013
Alexandra Kleihues studierte Philosophie, Theaterwissenschaft und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Sie promovierte 2001 mit einer komparatistischen Studie über den literarischen Dialog im 18. Jahrhundert. Anschliessend wechselte sie an das Deutsche Seminar der Universität Zürich, wo sie bis 2011 als Oberassistentin in der Abteilung Neuere deutsche Literaturwissenschaft sowie, 2008/09, als wissenschaftliche Mitarbeiterin des NCCR «Mediality» tätig war. In ihrer Habilitationsschrift beschäftigt sie sich mit dokumentarischen Verfahren in der Nachkriegsliteratur (Schwerpunkt: Uwe Johnson). Gastdozenturen führten sie an die University of Cambridge, die Goethe-Universität Frankfurt am Main und die University of London. Seit Januar 2013 ist sie stellvertretende Leiterin und Koordinatorin des Bereichs Geisteswissenschaften am Collegium Helveticum in Zürich.
Astrophysik Amtsantritt: 1.2.2013
Ältere deutsche Literaturwissenschaft Amtsantritt: 1.2.2013
1998 bis 2002 Lizentiatsstudium der Germanistik und der Theologie an der Universität Freiburg i.Ue.; 20032005 Marie-Heim Vögtlin-Programm des SNF und Promotion 2005/2006 Universität Freiburg i.Ue.; 2006 Zeno Karl Schindler-Preis (für die Dissertation) und 2009 Zeno Karl Schindler-Grant für einen Forschungsaufenthalt in Oxford. 20042009 Aufenthalte am Warburg-Institute in London. Von 20052012 Oberassistentin am Deutschen Seminar der Universität Zürich am Lehrstuhl von Prof. Dr. Christian Kiening, Habilitation Dez. 2011 bis Jan. 2013. Seit Januar 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin am «NCCR Mediality». Dissertation: Leiden lesen. Bedeutungen von compassio um 1200 und die Poetik des Mit-Leidens im Parzival Wolframs von Eschenbach. Berlin/ New York 2006 (Scrinium Friburgense 21). Habilitation: Zeigen und Bezeichnen. Zugänge zu allegorischem Erzählen im Mittelalter [Habil. masch. Zürich 2011].
Radio-Onkologie Amtsantritt: 1.2.2013
Experimentelle Onkologie Amtsantritt: 1.2.2013
Herzchirurgie Amtsantritt: 1.2.2013
Infektiologie und Spitalhygiene Amtsantritt: 1.2.2013
Hugo Sax currently holds the positions of head of infection control program and infectious diseases consultant at the University Hospital Zurich, Zurich, Switzerland where he originally graduated from medical school. He is board certified in internal medicine and infectious diseases. He served as a leader in several national infection control surveillance and intervention programs and as a president of the Swiss Society of Infection Control and the Swissnoso group. He is an international consultant and speaker on infection control topics and board member of the First Challenge on Patient Safety of WHO. His actual research interests focus on translation of research into clinical practice in the field of infection control and patient safety by means of human factors design, social marketing, and data mining. The My five moments for hand hygiene concept that he developed has become the global standard to understand, train, and monitor hand hygiene performance. He teaches human factors to medical students and pilots, and much enjoys flying aircraft and sailplanes himself. http://scholar.google.co.uk/citations?hl=en&user=ckDar7wAAAAJ
Mediziniche Onkologie und Nuklearmedizin Amtsantritt: 1.2.2013
Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten, Kiefer- und Gesichtschirurgie Amtsantritt: 1.2.2013
Physiologie Amtsantritt: 1.2.2013
Kronen- und Brückenprothetik und Orale Implantologie Amtsantritt: 1.2.2013
Kardiologie Amtsantritt: 1.2.2013
Dr. Thomas Wolber wurde 1967 in Konstanz geboren. Nach dem Medizinstudium und seiner Ausbildung zum personzentrierten Psychotherapeuten in Wien erwarb er seine Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin, zum Facharzt für Innere Medizin sowie zum Facharzt für Kardiologie am Landeskrankenhaus Feldkirch (Österreich), dem kantonalen Sptial Altstätten, dem Kantonsspital St. Gallen sowie den Universitätskliniken in Bern (Inselspital) sowie Zürich. Seit 2008 arbeitet Dr. Wolber als Oberarzt Elektrophysiologie an der Klinik für Kardiologie am Universitätsspital Zürich. Seine klinischen Schwerpunkte liegen im Bereich der Katheterbehandlung komplexer Herzrhythmusstörungen wie Kammertachykardien, Arrhythmien bei Patienten mit angebohrenen Herzfehlern sowie der Ablation des Vorhofflimmerns. Sein aktueller wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt im Bereich der Diagnostik und Behandlung kardialer Arrhythmien. Er ist der Leiter der Forschungsgruppe e-cardiology und pervasive Healthcare.
Orale Mikrobiologie und Immunologie Amtsantritt: 1.8.2012
Dr. Georgios Belibasakis hat an der Aristoteles Universität in Thessaloniki, Griechenland, Zahnmedizin studiert und im Jahre 1999 abgeschlossen. Es folgten weitere Promotionsstudium an der Umeå Universität in Schweden. 2004 erwarb er an der dortigen Universität den Titel eines PhD in «Oral Microbiology». Anschliessend folgte ein post-doc-Aufenthalt am Kings College London (KCL) Dental Institute. In den folgenden Jahren (2005-2009) arbeitete Dr. Belibasakis als Lecturer in Oral Biology bei Barts and the London Institute of Dentistry an der Queen Mary University of London (QMUL). Während dieser Zeit spezialisierte er sich auch in Parodontologie (MSc), und erwarb ein «Postgraduate Certificate in Academic Practice» (PGCAP). Im Jahre 2009 kam er als Oberassistent an das Institut für Orale Biologie des ZZM der Universität Zürich, im November 2011 wurde er zum Abteilungsleiter a.i. für Orale Mikrobiologie und Immunologie ernannt. Im April 2011 erhielt er die Venia Legendi der Universität Zürich. Er ist Editorial Board Member des «Journal of Dental Research» und «Archives of Oral Biology», und erhielt den angesehenen «Anthony Rizzo Award» der International Association for Dental Research (IADR).
Diagnostische und Interventionelle Radiologie Amtsantritt: 1.8.2012
Sozialversicherungsrecht und internationales Sozialrecht Amtsantritt: 1.8.2012
Silvia Bucher, geb. 1967. Akademischer Werdegang: lic. iur. Universität Fribourg 1992; Assistentin für Völkerrecht und Europarecht an der Universität Fribourg 1995-1998; Dr. iur. Universität Fribourg 2000; Assistenzprofessorin für Sozialversicherungsrecht an der Universität Luzern 2006-2011; wissenschaftliche Mitarbeiterin mbA an der ZHAW 2011-2012; venia legendi für Sozialversicherungsrecht und internationales Sozialrecht an der Universität Zürich 2012. Praktische Berufstätigkeit: Anwaltspatent 1994; Gerichtsschreiberin am Verwaltungsgericht des Kantons Luzern 1998-2000; Gerichtsschreiberin am damaligen Eidgenössischen Versicherungsgericht 2000-2006; seit 2011 trESS-Länderexpertin (trESS = training and reporting on European Social Security); seit 2012 selbstständige Rechtsanwältin in der Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner in Zürich.
Diagnostische Radiologoie Amtsantritt: 1.8.2012
Dr. Florian M. Buck wurde 1974 in Zürich geboren. Nach dem Gymnasium (Kantonsschule Rothen, Reussbühl Luzern, Typus C Mathematik) studierte er an der Universität Bern Humanmedizin. Das Studium schloss er 2001 mit der Promotion zum Thema: «In vivo platelet activation is increased during sleep in patients with obstructive sleep apnea syndrome» ab. Nach dem Studium arbeitete Dr. Buck kurz als Junior Associate für McKinsey & Co. in Zürich worauf er wieder in die klinische Tätigkeit zurückkehrte. Die Stationen seiner Assistenzarztzeit waren die Innere Medizin im Kantonsspital Luzern und die Radiologie am Kantonsspital Luzern. Es folgte 2007/2008 ein Fellowship in muskuloskelettaler Radiologie an der Uniklinik Balgrist. Während eines Research Fellowships 2008/2009 am VA Hospital San Diego an der University of California San Diego vertiefte Dr. Buck seine Kenntnisse in muskuloskelettaler Radiologie weiter. Er erwarb den Facharzttitel für Diagnostische Radiologie 2009. Nach seiner Rückkehr aus den USA arbeitete Dr. Buck zuerst als Oberarzt in der Radiologie der Uniklinik Balgrist und der Universitätsklinik Basel. Seit April 2012 ist Dr. Buck als Leitender Arzt an der Uniklinik Balgrist tätig und beschäftigt sich mit der muskuloskelettalen Bildgebung.
Chirurgie Amtsantritt: 1.8.2012
Labortierkunde Amtsantritt: 1.8.2012
Rheumatologie Amtsantritt: 1.8.2012
PD Dr. Adrian Ciurea, geb. 1970, studierte an der UZH Medizin. Seine Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin FMH absolvierte er am Kreisspital Männedorf und am Universitätsspital Zürich. Nach einem Nachdiplomkurs in Experimenteller Medizin und Biologie 1997, arbeitete er als Research Fellow am Institut für Experimentelle Immunologie der UZH auf dem Gebiet der antiviralen Immunität und der B- und T-Zell-vermittelten Immunpathologie. Es folgte die Ausbildung zum Facharzt Rheumatologie FMH an den Rheumakliniken der Universitätsspitäler Zürich und Bern. Seit 2004 ist er Oberarzt und seit 2012 Leitender Arzt an der Rheumaklinik des Universitätsspitals Zürich. 2012 erhielt er an der UZH die Venia legendi für das gesamte Gebiet der Rheumatologie. Seine klinischen Interessen umfassen sämtliche Erkrankungen aus dem entzündlich-rheumatischen Formenkreis mit einem Forschungsfokus im Bereich der Spondyloarthritiden und insbesondere der Spondylitis ankylosans.
Religionsphilosophie Amtsantritt: 1.8.2012
Johannes Corrodi Katzenstein wurde 1968 geboren. Er studierte Philosophie und Theologie in Zürich, New Haven (Yale University) und Cambridge/UK. Das Doktorat erlangte er 2005 an der Universität Zürich (Dr. sc. rel.) mit einer Arbeit zum dänischen Schriftsteller und Denker S. Kierkegaard. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Hermeneutik und Religionsphilosophie der theologischen Fakultät wirkte er an verschiedenen Forschungsprojekten mit. Von Februar bis Juni 2010 war er research scholar an der Claremont Graduate School/School of Religion. 2012 hat er sich im Fach Religionsphilosophie habilitiert. Im Zentrum seiner Habilitationsarbeit und der weiteren Forschungstätigkeit stehen Denken und Werk des deutsch-amerikanischen Philosophen Eric Voegelin und des niederländischen Philosophen Herman Dooyeweerd. Er ist mit Rahel Katzenstein verheiratet.
Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Rechtsphilosophie Amtsantritt: 1.8.2012
Geschichte der Neuzeit Amtsantritt: 1.8.2012
Herzchirurgie, speziell Experimentelle Herzchirurgie Amtsantritt: 1.8.2012
Gastroenterologie Amtsantritt: 1.8.2012
Kinder- und Jugendpsychiatrie Amtsantritt: 1.8.2012
PD Edna Grünblatt, Ph.D., geboren am 21.02.1972. BERUFLICHE ERFAHRUNGEN UND STUDIUM: 4.9.2012 Privatdozentin, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Medizinische Fakultät, Universität Zürich, seit 04.2009 Leiterin der Neurobiochemisches Labor in der KJPD, Universität Zürich, 28.04.2008 Privatdozentin Klinische Neurochemie, Medizinische Fakultät, Universität Würzburg, Deutschland, 10. 2000-03.2009 Arbeitsgruppe Leiterin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Klinische Neurochemie, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Universität Würzburg, Deutschland, 1998-2000 Doktorarbeit, Pharmakologie Abteilung, Medizinische Fakultät am TECHNION Israel Institute of Technology, Haifa, Israel, Abschluss: Doktor of Philosophy (Ph. D.), 1996-1998 Abteilung Pharmakologie, Medizinische Fakultät des TECHNION Israel Institute of Technology, Haifa, Israel. Abschluss: Master of Science in die Medizinische Wissenschaft (cum laude), 7.1997-10.1997 Praktikum bei Novartis AG, Basel, Bereich Forschung und Entwicklung: Neurowissenschaftliches Labor für neurodegenerative Krankheiten, 1994-1997 Fakultät für Biologie des TECHNION Israel Institute of Technology, Haifa Israel, Abschluss: Bachelor of Art in Biologie (cum laude), 1992-1996 Fakultät für Technische Chemie des TECHNION Israel Institute of Technology, Haifa, Israel. Abschluss: Bachelor of Science: Chemie Ingenieur (cum laude), 7.1995-10.1995 Praktikum bei Fraunhofer Institute - ICT, Karlsruhe, Deutschland, Bereich Entwicklung, Aufdecken unterschiedlicher Materialien mit der UIR- Methode, 7.1994-10.1994 Praktikum bei Frutarom Ltd., Petrochemische Industrie, Akko, Israel, Bereich Qualitäts- und Umweltkontrolle, Petrochemisches Labor.
Historische Bildungsforschung der frühen Neuzeit Amtsantritt: 1.8.2012
Innere Medizin, Gastroenterologie Amtsantritt: 1.8.2012
Geschichte der Neuzeit Amtsantritt: 1.8.2012
Kardiologie/Rhythmologie Amtsantritt: 1.8.2012
Laurent Haegeli, geboren 1972, studierte in Basel und in Paris Medizin und erlangte das Arztdiploms an der Universität Basel 1997, wo er auch im Folgejahr promovierte. Er bildete sich zum Facharzt der Inneren Medizin am Kantonsspital Aarau und zum Facharzt der Kardiologie an den Universitätsspitälern Zürich, Basel und dem Universitäts-Herzzentrum Freiburg - Bad Krozingen in Deutschland weiter. In den Jahren 2005 bis 2008 absolvierte er ein klinisches und wissenschaftliches Fellowship in der invasiven Elektrophysiologie (mit dem Schwerpunkt Device-Implantationen und Katheterablationen) und in der interventionellen Kardiologie am Royal Jubilee Hospital in Victoria, Kanada. Seit 2009 ist er als Oberarzt für Kardiologie im Bereich der Rhythmologie am UniversitätsSpital Zürich tätig. Seine Habilitationsarbeit mit dem Titel «Catheter Ablation of Atrial Fibrillation: Patient Selection, Ablation Techniques and Clinical Outcomes» unterstreicht sein klinisches und wissenschaftlicher Interesse für die Weiterentwicklung der interventionellen Katheterablation von Rhythmusstörungen und von Vorhofflimmern im Speziellen. Er ist Mitglied der Atrial Fibrillation Competence Network / European Heart Rhythm Association Consensus Conference, einer Expertengruppe für die Verbesserung des Management von Patienten mit Vorhofflimmern. Seine wissenschaftliche Tätigkeit wurde durch die Schweizerische Gesellschaft der Kardiologie ausgezeichnet.
Orthopädie Amtsantritt: 1.8.2012
Otorhinolaryngologie, speziell Hals- und Gesichtschirrugie Amtsantritt: 1.8.2012
PD Dr. Gerhard F. Huber (geboren 1969 in Zürich) studierte Humanmedizin an der Universität Zürich. Das Studium schloss er 1996 ab, die Promotion mit dem Titel «Das gut associated lymphatic tissue (GALT) und die Makrophagen beim Transport von Prionen ins zentrale Nervensystem», unter der Leitung von Prof. A. Aguzzi, erhielt er 1999. Nach dem Studium arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rahmen des vom schweizerischen Nationalfonds finanzierten post graduate course in experimental medicine (PG-Kurs/MSc degree) am Institut für Neuropathologie des Universitätsspitals Zürich. Danach war er als Assistenzarzt auf der chirurgischen Klinik des Kantonsspitals Aarau tätig. Die fachspezifische Weiterbildung in Otorhinolaryngologie absolvierte er am Kantonsspital Aarau und Universitätsspital Basel und schloss diese 2003 mit dem Facharzttitel FMH in Otorhinolaryngologie und 2006 mit dem Schwerpunkt FMH für Hals- und Gesichtschirurgie ab. Von 2004-2006 war er als clinical fellow in Head & Neck surgical oncology am Universitätsspital Calgary, Kanada, tätig. Von 2006-2007 arbeitete er als Oberarzt am Kantonsspital Aarau. Seit 2008 leitet er die Kopf-Halschirurgie der ORL-Klinik mit den Schwerpunkten Schilddrüsenchirurgie und der interdisziplinären, ablativen und rekonstruktiven Tumorchirurgie am Universitätsspital Zürich. 2011 wurde er zum leitenden Arzt befördert. Seine wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema der seltenen Kopf- Halstumoren führten zur Erteilung der Venia legendi als Privatdozent für das Gebiet der Otorhinolaryngologie durch die Universität Zürich im Jahre 2012.
Otorhinolaryngologie Amtsantritt: 1.8.2012
PD Dr. Tobias Kleinjung, geboren am 18.08.1967 in Giessen/Deutschland, Schulausbildung zum Abitur in Deutschland 1973-1986, Studium der Humanmedizin und Promotion zum Dr. med. an der Ludwig-Maximilians-Universität München 1988-1995, Ausbildung zum HNO-Arzt an der Universität Regensburg 1996-2002 (Prof. Dr. J. Strutz), Oberarzt an der HNO-Klinik der Universität Regensburg 2002-2010, Erwerb der Zusatzbezeichnungen Stimm- und Sprachstörungen (2002), plastische Chirurgie (2007) und spezielle HNO-Chirurgie (2007), Habilitation im Jahr 2008 mit dem Thema «Behandlung des chronischen Tinnitus mit repetitiver transkranieller Magnetstimulation», seit 2011 Leitender Arzt an der ORL-Klinik des Universitätsspitals Zürich (Prof. Dr. R. Probst), Umhabilitation an die Universität Zürich im Mai 2012. Intensive klinische und wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Thema «Tinnitus» seit mehr als 10 Jahren, u.a. mit Gründung eines interdisziplinären Tinnituszentrums an der Universität Regensburg (2006). Wissenschaftlicher Schwerpunkt: neuartige Therapieverfahren für Tinnitus und Hörsturz, strukturelle und funktionelle Bildgebung des chronischen Tinnitus. Herausgeber und Autor von Fachbüchern («Tinnitus Pathophysiology and Treatment», Elsevier, 2007; «Textbook of Tinnitus», Springer, 2011)
Orthopädie, Knieorthopädie Amtsantritt: 1.8.2012
Koch, Peter Philipp, geboren 29. Januar 1967 in Niederhelfenschwil. AUSBILDUNG: 1976 bis 1981 Primar-/Sekundarschule Rickenbach b. Wil (TG), 1981 bis 1987 Gymnasi-um Friedberg, Gossau (SG), 1987 Maturität Typus B, 1987 bis 1994 Medizinstudium Uni-versität Bern, 1994 Staatsexamen Medizin Universität Bern, 1997 Chirurgisches Ba-sisexamen, 2002 Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Be-wegungsapparates, 2010 Basiskurs Didaktik für Habilitandinnen und Habilitanden, Medi-zinische Fakultät der Universität Zürich, 1994 Dissertation «Funktionelle Anatomie des Rotatorenintervalls der Schulter» (unter der Leitung von Prof. Christian Gerber). WEITERBILDUNG UND BERUFLICHER WERDEGANG: 01.01.1996 bis 31.12.1996 Assistenzarzt, Allgemeine Chirurgie und Traumatologie, Chi-rurgische Klinik Kantonspital Winterthur (Prof. Marco Decurtins), 01.01.1997 bis 31.12.1998 Assistenzarzt, Orthopädie und Traumatologie, Hôpital Cantonal Fribourg (Prof. Roland P. Jakob), 01.01.1999 bis 30.6.2002 Assistenzarzt, Orthopädische Universi-tätsklinik Balgrist, Zürich (Prof. Christian Gerber), 01.07.2002 bis 30.06.2003 Oberarzt, Orthopädische und traumatologische Universitätsklinik Inselspital, Bern (Prof. Reinhold Ganz), 01.07.2003 bis 31.12.2004 Oberarzt, Orthopädische Universitätsklinik Balgrist, Zürich (Prof. Christian Gerber), seit 01.01.2005 Leiter Kniechirurgie, Orthopädische Uni-versitätsklinik Balgrist, Zürich (Prof. Christian Gerber).
Innere Medizin Amtsantritt: 1.8.2012
Pierre-Alexandre Krayenbühl, geboren 1970, studierte an der Universität Zürich Humanmedizin und arbeitete nach dem Staatsexamen 1996 als Assistenzarzt in den Fächern Viszeralchirurgie, Traumatologie und Innere Medizin. Seit 2000 arbeitet er an der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin am UniversitätsSpital Zürich. 2003 wurde er zum Oberarzt befördert, ein Jahr später erlangte er den Facharzttitel FMH in Innerer Medizin. Neben seiner ärztlichen Tätigkeit in der Betreuung von ambulanten, stationären und Patienten mit internistischen Krankheiten auf der Notfallstation, leitet er die Sprechstunden für Eisenstoffwechsel und seltenen Erkrankungen wie Morbus Fabry am UniversitätsSpital Zürich. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Eisenstoffwechsel, insbesondere genetischen Eisenstoffwechselerkrankungen, Eisenmangel und Eisenregulation. Seit 2012 arbeitet er an einem Nationalfondprojekt zur Bestimmung des Eisen-regulierenden Hormons Hepcidin im menschlichen Blut. 2011 wurde seine Arbeit über den Zusammenhang von Eisenmangel ohne Anämie und Müdigkeit mit dem Hemmi-Preis ausgezeichnet. 2012 habilitierte er sich an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich im Bereich Innere Medizin.
Gynäkologie und Geburtshilfe, speziell Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin Amtsantritt: 1.8.2012
Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Amtsantritt: 1.8.2012
PD Dr. Dr. med. Heinz-Theo Lübbers, geboren am 21. Mai 1972 in Osnabrück, Deutschland. Aus- und Weiterbildung: 1978 1991 Schulausbildung zum Abitur in Deutschland, 1992 - 1999 Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover, Deutschland, 1998 - 2002 Studium der Zahnmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover, Deutschland, 2002 - 2007 Weiterbildungsassistent an der Klinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie des Universitätsspitals Zürich (Direktor: Prof. Dr. Dr. K.W. Grätz), 2007 Facharzttitel für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, ab 2007 Oberarzt an der Klinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie des Universitätsspitals Zürich (Direktor: Prof. Dr. Dr. med. K.W. Grätz), ab 2007 Leiter der Abteilung Radiologie am Zentrum für Zahnmedizin der Universität Zürich (Direktor: Prof. Dr. Dr. med. K.W. Grätz). Wissenschaft und Weiterbildung: 2004 Promotion im Fach Medizin zum Thema: «Die Navigation als Hilfe bei der Versorgung von Orbitawandfrakturen. Tierexperimentelle Untersuchung am Schwarzkopfschaf», 2007 Promotion im Fach Zahnmedizin zum Thema: «Die Navigation in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Experimentelle Untersuchung zur Präzision von Referenzierungs-methoden», 2012 Verleihung der Venia legendi der Universität Zürich für das Fach «Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie» mit dem Thema: «Modern Technologies in Cranio-Maxillofacial Surgery».
Sozial- und Präventivmedizin Amtsantritt: 1.8.2012
Brian Martin schloss seine Dissertation 1990 an der medizinischen Fakultät der Universität Basel ab, seinen Master of Public Health 1996 an der Harvard School of Public Health. Er ist Facharzt für Prävention und Gesundheitswesen FMH und Träger des Fähigkeitsausweises Sportmedizin SGSM. Von 2000 bis 2004 leitete Brian Martin den Bereich Gesundheitsförderung des Schweizerischen Bundesamts für Sport BASPO, von 2005 bis 2009 das Ressort Bewegung und Gesundheit an der Eidgenössischen Hochschule für Sport Magglingen EHSM. Seit Juli 2009 ist er Leiter des Arbeitsbereichs Bewegung und Gesundheit am Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich. Sein hauptsächliches wissenschaftliches Interesse liegt bei bevölkerungsbezogenen Interventionen zur Bewegungsförderung. Dazu gehören Untersuchungen zu Mustern und Einflussfaktoren des Bewegungsverhaltens, die Wirksamkeit von Ansätzen und Interventionen sowie auch die Entwicklung und Umsetzung von Strategien zur Förderung von Bewegung und Sport. Brian Martin war und ist aktiv in verschiedenen Expertengruppen sowie im Aufbau und in der Leitung von nationalen und internationalen Netzwerken zur Bewegungsförderung.
Pädiatrische Anästhesie Amtsantritt: 1.8.2012
Geschichte der Neuzeit Amtsantritt: 1.8.2012
Japanologie Amtsantritt: 1.8.2012
Simone Müller studiere an der Universität Zürich, an der Tokyo Gaikokugo Daigaku (Tokyo University of Foreign Studies) sowie an der Doshisha Universität in Kyoto Japanologie, Sinologie und Philosophie. Seitdem ist sie in Forschung und Lehre an der Universität Zürich tätig: Von 2000 bis 2006 war sie Assistentin am Ostasiatischen Seminar. Von 2006 bis 2008 folgte ein Postdoc-Stipendium des Universitären Forschungsschwerpunkts Asien uns Europa. Seit 2008 ist sie als Oberassistentin am Ostasiatischen Seminar (seit 01.01. 2013 Asien-Orient-Institut) tätig. Simone Müllers Forschungsinteressen bewegen sich im Schnittpunkt zwischen japanischer Literatur und Geistesgeschichte. Im Jahr 2003 promovierte sie mit einer philologisch ausgerichteten Arbeit zu vormodernen Geschlechter- und Identitätskonzeptionen in japanischen Traumgedichten anhand intertextueller Textanalysen und komparatistischer Untersuchungen zur japanischen und chinesischen Poesie. Im Rahmen ihrer, 2011 an der Universität Zürich eingereichten Habilitationsschrift Das zerrissene Bewusstsein: Wiederholung und Differenz im japanischen Intellektuellendiskurs (chishikijin ron) der Zwischen- und Nachkriegszeit untersuchte sie anhand einer historischen Diskursanalyse unter Einbezugnahme von Bourdieus Theorie des literarischen Feldes die Selbstwahrnehmung und Identitätssuche japanischer Intellektueller im Japan des 20. Jahrhundert im Spiegel europäischer, insbesondere französischer Intellektuellenkonzepte.
Dermatologie, speziell Psoriasis und Biologics Amtsantritt: 1.8.2012
Pathologie Amtsantritt: 1.8.2012
Kardiologie Amtsantritt: 1.8.2012
Neurologie Amtsantritt: 1.8.2012
Neurologie Amtsantritt: 1.8.2012
Hakan Sarikaya (geb. 20.06.1977 in Ankara TR) studierte von 1997-2003 Humanmedizin an der Universität Zürich. Während des Studiums schloss er seine Dissertation «Wirkt Aspirin beim ischämischen Schlaganfall neuroprotektiv?» unter der Leitung von Prof. Dr. R. Baumgartner in der neuroangiologischen Abteilung der Klinik für Neurologie am Universitätsspital Zürich (USZ) ab. Nach dem Staatsexamen begann er seine Weiterbildung in der Inneren Medizin im Regionalspital Einsiedeln und St. Claraspital Basel (2003-2005) und wechselte anschliessend zu Neurologie am Kantonsspital St.Gallen. Die klinische Weiterbildung setzte er ab 2006 in der Klinik für Neurologie USZ fort, wo er 2009 den Facharzttitel für Neurologie FMH erwarb. Im gleichen Jahr erhielt er vom Schweizerischen Nationalfonds ein 3-jähriges Grant (SpezialProgramm Universitäre Medizin, SPUM) zur Erforschung von zervikalen Gefässdissektionen (Principal Investigator: Prof. Dr. M. Arnold), welche die häufigste Schlaganfallursache bei jungen Patienten darstellt. Ein weiterer wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt im Bereich der Thrombolysen zur Akuttherapie des Schlaganfalls. 2010 wurde er zum Oberarzt in der Klinik für Neurologie USZ befördert. 2012 erhielt er von der Universität Zürich die Venia Legendi (Habilitationsschrift: «Stroke in the Young mechanism, treatment and outcome»).
Experimentelle Onkologie Amtsantritt: 1.8.2012
PD Dr. med. Michael Scharl, geboren am 09.02.1981 in Amberg, Deutschland. Aus- und Weiterbildung: 06/2000 Abitur am Erasmus-Gymnasium in Amberg, Deutschland. Von 10/2000 05/2007 Studium der Humanmedizin an der Universität Regensburg, Deutschland. Forschungsaufenthalt im Department of Internal Medicine an der University of California, San Diego, USA von 10/2004 04/2005. 06/2007 Promotion zum Dr. med. an der Universität Regensburg. 06/2007 - 04/2009 Postdoctoral fellow im Department of Internal Medicine, University of California, San Diego. 05/2009 - 12/2010 Assistenzarzt, Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie, Universitätsspital Zürich. Seit 11/2010 Unabhängiger Forschungsgruppenleiter, in der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie, USZ. 01/2011 - 12/2012 Assistenzarzt, Klinik für Onkologie, USZ 09/2012 Erhalt der Venia legendi der Universität Zürich für das Fach «Experimentelle Onkologie». Seit 01.01.2013 Assistenzarzt in der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin, USZ. Die Forschungsinhalte beziehen sich hauptsächlich auf die Pathogenese der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen sowie des kolorektalen Karzinoms.
Psychologie, speziel Diagnostik und Therapie von Abhängigkeitsstörungen Amtsantritt: 1.8.2012
Intensivmedizin Amtsantritt: 1.8.2012
Geschichte der Neuzeit Amtsantritt: 1.8.2012
Experimentelle Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde sowie Implantologie Amtsantritt: 1.8.2012
Neurologie Amtsantritt: 1.8.2012
Molekulare Lebensmittelmikrobiologie Amtsantritt: 1.8.2012
Taurai Tasara was born in Zimbabwe in 1971. After completing his training in veterinary medicine at the University of Zimbabwe in 1996, he moved to the University of Zurich for his PhD studies at the Institute for Veterinary Biochemistry and Molecular Biology. During his PhD, he worked on molecular and biochemical characterization of the reverse transcriptase enzymes found in human and feline immunodeficiency viruses. Upon completion, he joined the industry as a research and development scientist working on DNA sequencing and gene expression analysis methods. In 2003, he returned to the University of Zurich joining the institute for Food Safety and Hygiene as a postdoc working on development of rapid molecular based methods for the detection of human pathogens transmitted through foods of animal origin. Since 2006 he has been working as a research group leader investigating bacterial molecular stress response mechanisms with an emphasis on response of foodborne pathogens to stress conditions associated with food processing and preservation. In August 2012, he was accorded the «Venia Legendi» in «molecular food microbiology» based on his habilitation thesis entitled «Stress adaptation in foodborne pathogens: molecular investigation of cold, osmotic and acid stress adaptation mechanisms in Listeria monocytogenes».
Humangeographie Amtsantritt: 1.8.2012
Psychiatrie und Psychotherapie Amtsantritt: 1.8.2012
Sinologie Amtsantritt: 1.8.2012
Marc Winter, (geb. 31.1.1967). Aus- und Weiterbildung, Berufliche Erfahrung: 2012-03-06, Habilitation an der Universität Zürich. 2010, Einreichung der Habilitation mit dem Titel «Die Sorge um den Rechten Weg: Schulstreitigkeiten im Konfuzianismus der späten Kaiserzeit: Fang Dongshu (17721851) und seine Streitschrift Hanxue Shangdui». 2007-2010, Professurvertretungen in Erlangen, Edinburgh, Heidelberg, Freiburg i. Brsg. 2008, Projektleitung des Forschungsprojekts «Hidden Grammars of Transculturality Migrations of encyclopaedic knowledge and power» im Rahmen des Exzellenzclusters der Universität Heidelberg «Asia & Europe in a Global Context Shifting Asymetries in Cultural Flows». 2008, Projektleitung des E-Learning Projekts «Chinas First Emperor» an der University of Edinburgh. 1996, Dissertation, Dissertationsthema: «Erklärung der Simplex-grapheme und Analyse der Kompositagrapheme: Ein Handbuch zum Shuo Wen Jie Zi». 1993, Lizentiatsarbeit: Sunzi Bingfa: «Ein Regelwerk für militärische Unternehmungen von Meister Sun» (Übersetzung und Datierung des Textes ins 6. vorchristliche Jahrhundert). 1986-1993, Studium an der Universität Zürich mit der Fächerkombination Sinologie (Hauptfach), Publizistikwissenschaft (1. Nebenfach) und Wirtschafts- und Sozialgeschichte (2. Nebenfach). 88-90 93-95, Chinaaufenthalte an der Universität Nanjing, Volksrepublik China.
Psychiatrie und Psychotherapie Amtsantritt: 1.8.2012
Dr. Lutz Wittmann schloss sein Studium an der Universität Koblenz-Landau im Jahr 2001 als Diplom-Psychologe ab. Seit dem Jahr 2002 arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des UnversitätsSpitals Zürich (USZ) bei Prof. Dr. med. Ulrich Schnyder. Seither schloss er seine Doktorarbeit zu psychopathologischen Konsequenzen von Unfallverletzungen an der Universität Bern (Prof. Dr. phil. H. Znoj) ab und absolvierte eine Psychotherapieausbildung am Psychoanalytischen Seminar Zürich (PSZ). Seine wichtigsten Forschungsinteressen liegen im Bereich Schlaf und Traum bei traumatisierten Menschen sowie in der Therapieforschung. 2009 wurde Dr. Wittmann mit dem Young Minds in Psychotraumatology Award der European Society for Traumatic Stress Studies (ESTSS) ausgezeichnet. Seit 2011 war Dr. Wittmann Co-Leiter der Sprechstunde für Belastungsreaktionen und posttraumatische Belastungsstörungen am USZ. Im September 2012 wurde ihm die Venia Legendi der medizinischen Fakultät der Universität Zürich erteilt und er erhielt einen Ruf als Professor für psychodynamische Psychotherapie und Psychotherapieforschung von der International Psychoanalytic University Berlin, dem er zum 01.04.2013 Folge leisten wird.
Radio-Onkologie, Palliative Care, Molekularbiologie Amtsantritt: 1.8.2012
Öffentliches Recht mit Schwerpunkt Steuerrecht Amtsantritt: 1.2.2012
Michael Beusch, geboren am 11. November 1969 in Zürich, studierte in Zürich, wo er das Lizentiat (1995), Doktorat (1998) und Anwaltspatent (2002) erlang. Nach Assistenztätigkeit an der Universität Zürich am Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht von Frau Prof. Dr. B. Weber-Dürler (1995-1998) war er zwischen 1998 und 2006 in verschiedenen Funktionen am Verwaltungsgericht des Kantons Zürich tätig, u.a. als Ersatzrichter (seit 2003). Seit anfangs 2007 amtet er als Richter am Bundesverwaltungsgericht, für die Amtsperiode 2011/12 zugleich als dessen Vizepräsident. Seit 2002 lehrt Michael Beusch zudem ununterbrochen an der Universität Zürich, wo er mit Lehraufträgen für Steuerrecht und/oder öffentliches Recht betraut ist. Daneben übernahm er Lehrstuhlvertretungen für Steuerrecht an der Universität Luzern (2008 und 2009) sowie zahlreiche weitere Lehraufträge, u.a. am European Tax College in Tilburg /NL (seit 2008). Michael Beusch ist Autor zahlreicher Publikationen im Bereich Steuer-, Verfassungs-, Verwaltungs(verfahrens)- und Gerichtsorganisationsrecht, Mitherausgeber des Kommentars zum Schweizerischen Steuerrecht und (Vorstands-)Mitglied führender Vereinigungen im Steuerrecht.
Innere Medizin Kleintiere Amtsantritt: 1.2.2012
Veterinärpharmakologie und -toxikologie Amtsantritt: 1.2.2012
Zahnmedizin, mit. bes. Berücksichtigung von Kaufunktionsstörungen und orofazialen Schmerzen Amtsantritt: 1.2.2012
Dr. Ettlin studierte/promovierte an der Universität Bern (Medizin). Nach ärztlichen Stellen in der Schweiz zog es ihn (mit bestandener amerikanischer Medizinalprüfung) zum Zahnmedizin-Studium nach Philadelphia (USA). Er erlangte 1994 das Amerikanische Zahnarztdiplom an der Univ. of Pennsylvania, gefolgt von einem Fellowship in «Oral Medicine» an der gleichen Uni. 1996 übernahm er die Leitung der «Division of Oral Diagnosis / Oral Medicine» an der Northwestern University in Chicago (USA). Nach knapp 10 akademischen Jahren in den USA wurde Dr. Ettlin 2001 nach Zürich rekrutiert, wo er eine interdisziplinäre Schmerzsprechstunde etablierte (Zahnärzte, Neurologen, Psychotherapeuten). Diese Spezialsprechstunde geniesst mittlerweile über die Landesgrenzen hinaus über einen hervorragenden Ruf. Nebst grossem Engagement in der Lehre führt Dr. Ettlin eine Forschungsgruppe (Zahnärzte und Neuropsychologen), welche Hirnvorgänge bei schmerzloser und schmerzhafter Zahnstimulation mittels funktioneller Magnetresonanztomographie und -spektroskopie untersucht. Es gelang Dr. Ettlin, für seine Grundlagenforschung namhafte kompetitive und nicht-kompetitive Drittmittel einzuwerben. Seine Gruppe konnte drei Instrumente mitentwickeln, welche heute erfolgreich in seinen Untersuchungen zum Einsatz gelangen.
Chemie Amtsantritt: 1.2.2012
Zoologie, insbesondere Nutztierethologie Amtsantritt: 1.2.2012
Lorenz Gygax Hillman, geboren 1970 in Zürich, hat sein Diplom in Verhaltensbiologie 1992 an der ETH Zürich erhalten und sein Doktorat im Jahr 2000 am Institut für angewandte Mathematik der UZH erreicht. Nach einem Abstecher als Statistiker in die Privatwirtschaft und als Postdoc ans Artificial Intelligence Lab (Ifi, UZH) arbeitet er seit 2003 in seinem ursprünglichen Fachgebiet erst als Postdoc und dann als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für tiergerechte Haltung: Wiederkäuer und Schweine (Bundesamtes für Veterinärwesen). Seine Forschung fokussiert auf die Messbarkeit von Tiergerechtheit, Wohlbefinden und Emotionen bei Nutztieren sowie auf deren soziale Beziehungen in Gruppen. Dabei spielt die automatisierte Erfassung von Verhalten, neurologischen und physiologischen Messgrössen und deren statistische Auswertung eine zentrale Rolle. In der Lehre unterstützt Lorenz Gygax seit über 15 Jahren die praktische Ausbildung von Verhaltensbiologen sowie die statistische Ausbildung von Naturwissenschaftlern.
Kardiologie Amtsantritt: 1.2.2012
Kardiologie, speziell Herzschrittmacher/ICD und Echokardiographie Amtsantritt: 1.2.2012
Psychiatrie und Psychotherapie, Forensische Psychiatrie Amtsantritt: 1.2.2012
Botanik Amtsantritt: 1.2.2012
Michael Kessler, geboren 1967 in Lima/Peru, hat an der Universität Göttingen studiert und dort sowohl Diplom (1993) als auch Doktorat (1995) erhalten. Botanische Feldforschung und Studienaufenthalte haben ihn in den letzten zwei Jahrzehnten u.a. nach Berkeley/Kalifornien (insgesamt 1 Jahr), Bolivien (2½ Jahre), Ecuador (4 Monate) und Indonesien geführt (4 Monate) geführt. 2008 trat er eine Stelle als Oberassistent und wissenschaftlicher Gartenkustos am Institut für Systematische Botanik und Botanischer Garten der UZH an. In seiner Forschung beschäftigt sich Michael Kessler vor allem mit biogeographischen und ökologischen Mustern der Artenvielfalt bei Farnen in tropischen Gebirgen, wobei auch Arbeiten zu anderen Pflanzengruppen und Vögeln durchgeführt werden. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt betrifft die Ökologie und Floristik von Waldgrenzhabitaten in den Anden.
Veterinär-Anatomie, -Histologie und-Embryologie Amtsantritt: 1.2.2012
Kiefer- und Gesichtschirurgie Amtsantritt: 1.2.2012
Pädiatrie, speziell pädiatrische Rehabilitation Amtsantritt: 1.2.2012
Urologie, Schwerpunkt Sexualmedizin und Andrologie Amtsantritt: 1.2.2012
Sozial- und Präventivmedizin Amtsantritt: 1.2.2012
Innere Medizin Amtsantritt: 1.2.2012
Isabella Noll Sudano, geboren 1968 in La Spezia Italien, studierte an der Universität Pisa Medizin und absolvierte 1993 ihre Diplomarbeit. 2004, nach Abschluss der PhD-Weiterbildung in kardiovaskulärer Forschung und FMH in der Innere Medizin, führte sie der weitere berufliche Werdegang in der Kardiologie der Universitätsspital, wo sie unter der Leitung von Prof T.F. Lüscher und Prof G. Noll, wissenschaftlich und klinisch tätig ist. Der Schwerpunkt in ihrer Forschung liegt zu einen in der Messung der Endothelfunktion, sowohl die Mirko- als auch die Makrozirkulation betreffend, und zum anderen in der Evaluation der vaskulären Compliance und atherosklerotischen Veränderungen in der Karotis. Des Weiteren, beschäftig sie sich mit der Mikroneurographie des sympathischen Nervensystems, ummittels Nervenaktivitätsmessung des Nervus peroneus neue Erkenntnisse in Bezug auf Physiologie und Pathologie zu gewinnen. In Rahmen ihrer klinischen Tätigkeit liegt der Schwerpunkt im Bereich der kardiovaskulären Prävention, das heisst in der Hypertonie, Dyslipidämie und Tabakentwöhnung.
Pädiatrie, speziell Immunologie Amtsantritt: 1.2.2012
Jana Pachlopnik Schmid, geboren in Bern, studierte 1991-1997 Humanmedizin an der Universität Bern. Nach einem MD- und PhD-Doktorat (1998 und 2000) am Institut für Immunologie des Universitäts-Inselspitals, Bern folgte (2001-2006 sowie 2009-2010) eine Ausbildung zur Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin (FMH) und Klinische Immunologie und Allergologie (FMH) in Bern, Zürich, Paris und London. Diese Spezialausbildung wurde durch die klinische Tätigkeit auf dem Gebiet der Hämatopoietischen Stammzelltransplantation und einem «Diplôme Interuniversitaire en Rhumatologie Pédiatrique» der Univérsité René Descartes, Paris V ergänzt. Drei Jahre (2006-2009) verbrachte Frau Pachlopnik Schmid als Postdoctoral Fellow am INSERM U768, Hôpital Necker, Paris. Ihre klinischen und wissenschaftlichen Interessen beinhalten primäre (genetische) Krankheiten der Immundysregulation, insbesondere monogenetisch vererbte Autoimmunkrankheiten und Hämophagozytose-Syndrome. Seit 2010 arbeitet Frau Pachlopnik Schmid als Oberärztin und wissenschaftliche Forschungsgruppenleiterin in der Abteilung für Immunologie des Universitäts-Kinderspitals Zürich.
Plastische Chirurgie und Handchirurgie Amtsantritt: 1.2.2012
Radio-Onkologie Amtsantritt: 1.2.2012
Onkologie Amtsantritt: 1.2.2012
Carla Rohrer Bley hat an der Universität Bern Veterinärmedizin studiert und dort sowohl ihr Diplom (1997) wie auch Doktorat (1999) erhalten. Von 2000-2003 bildete sie sich zur Spezialistin in Radio-Onkologie aus. Die Spezialisierung wurde mir Erlangen des Fachtitels «Diplomate of the American College of Veterinary Radiology (subspecialty Radiation Oncology)» abgeschlossen. Nach mehrjähriger klinischer Tätigkeit, klinischer Forschung und Lehre in der Abteilung Radio-Onkologie der Vetsuisse-Fakultät Zürich arbeitete und forschte Frau Rohrer Bley von 2007-2011 in der Forschungsgruppe des Labors für Molekulare Radiobiologie, Klinik für Radio-Onkologie des UniversitätsSpitals Zürich unter Prof. Martin Pruschy. Die Forschungstätigkeit im Grundlagenbereich der Krebsforschung war eine Fortsetzung der bereits begonnenen klinischen Forschungprojekte im Bereich der Tumorhypoxie, d.h. der Verteilung des Sauerstoffes im Tumorgewebe und deren Veränderung unter Strahlentherapie. Unter gleichzeitiger Einwerbung von Drittmitteln war es in den Jahren 2010/2011 möglich, die Abteilung Radio-Onkologie an der Vetsuisse-Fakultät zu stärken und einen modernen Linearbeschleuniger zu beschaffen. Zurzeit arbeitet Frau Rohrer Bley als Leitende Ärztin in der Abteilung Radio-Onkologie an der Vetsuisse-Fakultät in Zürich.
Radiologie Amtsantritt: 1.2.2012
Physik Amtsantritt: 1.2.2012
Innere Medizin Kleintiere Amtsantritt: 1.2.2012
Nadja Sieber-Ruckstuhl, geboren 1973 in Winterthur, studierte von 1993 bis 1998 Veterinärmedizin an der Universität Zürich. Von 1999-2000 war sie Doktorandin am Veterinärmedizinischen Labor der Vetsuisse-Fakultät Zürich und promovierte zum Thema «DNA-Vakzinierung gegen die FeLV-Infektion mit Interleukin-12 als Adjuvans». Anschliessend (2000-2004) folgte eine Ausbildung zur Spezialistin der Inneren Medizin für Kleintiere an der Klinik für Kleintiermedizin der Vetsuisse-Fakultät Zürich. Ein Jahr dieser Spezialisierung (2002-2003). verbrachte Sie als Visiting Internal Medicine Resident am Animal Teaching Hospital in Athens, Georgia, USA. Die Spezialausbildung wurde mit Erlangen der Fachtitel «Diplomate of the American College of Veterinary Internal Medicine (2004)» und «Diplomate of the European College of Veterinary Internal Medicine (Companion Animal) (2006)» abgeschlossen. Ihre klinischen und wissenschaftlichen Interessen beinhalten hormonelle Erkrankungen von Hunden und Katzen mit dem Schwergewicht Nebennierenüberfunktion (Cushing Syndrom) beim Hund. Seit dem Jahre 2004 arbeitet Frau Sieber-Ruckstuhl als Oberärztin in der Klinik für Kleintiermedizin an der Vetsuisse-Fakultät in Zürich, seit der Geburt ihrer 2 Kinder (Jahrgänge 2006 und 2008) im Teilzeitpensum.
Medizinische Onkologie/Hämatologie Amtsantritt: 1.2.2012
Philosophie Amtsantritt: 1.2.2012
Deutsche Sprachwissenschaft Amtsantritt: 1.2.2012
Vergleichende indogermanische Sprachwissenschaft Amtsantritt: 1.2.2012
Thomas Zehnder, geboren 1965 in Zürich, studierte von 1985 bis 1993 an den Universitäten Zürich und Wien Vergleichende Indogermanische Sprachwissenschaft, Griechische Philologie und Lateinische Philologie. Anschliessend (1994-1997) war er am Forschungsprojekt «Lexikon der indogermanischen Verben» an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau tätig. Ein Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds ermöglichte ihm 1997-1998 einen einjährigen Forschungsaufenthalt an der Rijksuniversiteit Leiden (Niederlande), wo die Dissertation («Atharvaveda-Paippalada, Buch 2») fertiggestellt wurde. Nach erfolgter Promotion (1998) war er am Indogermanischen Seminar der Universität Zürich beschäftigt, nämlich einerseits regelmässig als Lehrbeauftragter, und andererseits als wissenschaftlicher Mitarbeiter in verschiedenen Forschungsprojekten: «Lexikon der indogermanischen Partikeln» (2000-2003), «Die indogermanischen Frauennamen» (2003-2007) und «Verbalnomina im Indoiranischen und Keltischen» (seit 2007). Die Schwerpunke von Thomas Zehnders Lehrtätigkeit und Forschung liegen in den Bereichen Anatolisch (vgl. die Monographie «Die hethitischen Frauennamen. Katalog und Interpretation», Wiesbaden 2010) und Indoiranisch/Vedisch («Das periphrastische Kausativ im Vedischen», Bremen 2011).
Physische Geographie, insbesondere Glaziologie Amtsantritt: 1.2.2012
Michael Zemp was born in Switzerland in 1976. He studied Geography with a focus on physical geography, remote sensing, geo-informatics, and glaciology at the Department of Geography of the University of Zurich, Switzerland. In his PhD thesis, completed in 2006, he analyzed the spatio-temporal fluctuations of glacier in the European Alps between 1850 and 2100. Besides his academic career, Michael Zemp worked as GIS-specialist for Winterthur Insurance and for ESRI Switzerland. In 2010, he was elected as Director of the World Glacier Monitoring Service (WGMS) and, since 2012, as a member of the Terrestrial Observation Panel for Climate (TOPC) of the UN and WMO funded Global Climate Observing System (GCOS). Besides leading the WGMS, he is involved in several research projects and teaches at the Department of Geography. His main research interests are in earth observation technologies and geo-informatics and their application to the investigation of climate-glacier interactions.
Anästhesiologie und Intensivmedizin Amtsantritt: 1.8.2011
Intensivmedizin, speziell Kardiologie Amtsantritt: 1.8.2011
Musikwissenschaft Amtsantritt: 1.8.2011
Therese Bruggisser-Lanker studierte Musikwissenschaft, Mittelalterliche und Neuere Geschichte an der Universität Bern. 1999 Promotion (Musik und Liturgie im Kloster St. Gallen). 2008 Habilitation an der Universität Bern mit der Schrift: Musik und Tod im Mittelalter - Imaginationsräume der Transzendenz (Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen). 2011 Umhabilitierung an die Universität Zürich. Von 1995-2002 war Therese Bruggisser Dozentin für Musikgeschichte und Leiterin der Musikbibliothek der Musikakademie St. Gallen sowie Lehrbeauftragte an den Universitäten Bern und Zürich. 2003-2007 hatte sie eine Gastprofessur an der Universität Freiburg (i.Üe.) und von 2008-2011 war sie Privatdozentin für Musikwissenschaft an der Universität Bern. Seit 2002 ist sie Präsidentin der Schweizerischen Musikforschenden Gesellschaft. Ihre Hauptarbeitsgebiete sind: Musik und Musikdenken in Mittelalter und Renaissance im Kontext einer interdisziplinär ausgerichteten Kulturwissenschaft; Gregorianik und Liturgie, Kirchenmusik des 17. und 18. Jahrhunderts, Rezeption der Alten Musik in Romantik, Neoklassizismus und Postmoderne, Geschichte der Musikhistoriographie, Fragen der Kulturtheorie und Kulturanthropologie.
Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie Amtsantritt: 1.8.2011
Urologie Amtsantritt: 1.8.2011
Theoretische Physik Amtsantritt: 1.8.2011
Massimiliano Grazzini was born in Florence, Italy, where he studied physics and got his degree in 1993. He continued his studies in Parma, where he got his PhD in theoretical physics in 1998. He had postdoctoral appointments with ETH Zurich, University of Florence and CERN Theory division up to 2004, when he became a permanent staff member of INFN, Sezione di Firenze. From january 2011 he is staff member at the Institute of Theoretical Physics of the University of Zurich. He got his habilitation (venia legendi) in theoretical physics in 2011. His research activity focuses on the phenomenology of fundamental interactions at high energy colliders, in particular Quantum Chromodynamics, and on the physics of the Higgs boson.
Kardiologie Amtsantritt: 1.8.2011
Medizinstudium in Zürich und London von 1997 bis 2003. Nach einer zweijährigen Ausbildung in Innerer Medizin am Spital Uster erfolgt die Facharztausbildung in Kardiologie am Universitätsspital Zürich von 2005 bis 2010. Seit 2005 zusätzlich wissenschaftliche Tätigkeit im Bereich Nuklearkardiologie und Herz-CT des Universitätsspitals Zürich. 2009-2010 Zusatzausbildung mit Schwerpunkt Positronen-Emissions-Tomographie an der Cyclotron Unit des Hammersmith Hospital, London, United Kingdom. Seit 2010 ist Dr. Gämperli Oberarzt für interventionelle Kardiologie und kardiales Imaging am Universitätsspital Zürich.
Biochemie und Klinische Chemie Amtsantritt: 1.8.2011
Geographie Amtsantritt: 1.8.2011
Toraxchirurgie Amtsantritt: 1.8.2011
AUSBILDUNG 1989 1993 Universität Dicle, Türkei Klinik für Thorax-Herzgefässchirurgie, Assistenzarzt 1982-1988 Universität Ege, Türkei, Medizinstudium 1975-1982 Bornova Anadolu Lisesi- Izmir, Türkei, Gymnasium PRAXISERFAHRUNG 10/2008 - heute UniversitätsSpital Zürich Klinik für Thoraxchirurgie, Oberarzt 08/2005 10/2008 UniversitätsSpital Zürich Klinik für Thoraxchirurgie, Assistenzarzt 2011 Venia legendi für Chirurgie speziell Thoraxchirurgie Universität Zürich (Privatdozent) 2010 Staatsexamen (Schweiz) 2001 2005 Universität Aydin, Türkei Klinik für Thoraxchirurgie, Klinik Leiter 2002 Venia legendi für Chirurgie speziell Thoraxchirurgie (Türkei) 01/2000-02/2000 Toronto General Hospital, Canada Thoracic Surgery Research Laboratory 1999 2001 UniversitätsSpital Zürich Klinik für Thoraxchirurgie, Wissenschaftlicher Mitarbeiter 1993-1997 Universität Dicle, Türkei Klinik für Thoraxchirurgie, Assistant Professor 07/1990 11/1990 University of Washington, Seattle, USA Cardiothoracic Surgery
Altorientalische und vergleichende Religionsgeschichte Amtsantritt: 1.8.2011
Privatdozentin in Altorientalische und vergleichende Religionsgeschichte im Fachgebiet Religionswissenschaft der Universität Zürich. Geboren 1960, Studium der Altertumswissenschaft, der Religionsgeschichte, der altorientalische Philologie und der semitischen Sprachen (mit Schwerpunkt Hebräisch) an der Universität Genf und an der Ludwig-Maximilian Universität München (LMU). Forschungsaufenthalte an der Penn Universität Philadelphia und der Marc Bloch Universität Strassburg. Promotion 1999. 2000-2006 wissenschaftliche Angestellte im Fachgebiet Religionswissenschaft an der Universität Zürich. Ab 2006, Lehrbeauftragte. 2009-2010, Assistenzprofessorin an der Universität Innsbruck im Institut für Alte Geschichte und Altorientalistik. Habilitation an der Universität Zürich 2011.
Klinische Pharmakologie und Toxikologie Amtsantritt: 1.8.2011
Dr. Alexander Jetter, geboren 1969, studierte Humanmedizin in Tübingen und Toulouse und schloss das Studium 1998 mit dem Staatsexamen ab. Er promovierte am Tübinger Tropeninstitut über die Epidemiologie der Amöbiasis im Südosten der Türkei. Die Weiterbildung zum Facharzt für Klinische Pharmakologie, die Rotationszeiten in der Inneren Medizin (Schwerpunkte Infektiologie und Onkologie) sowie in der experimentellen Pharmakologie (Schwerpunkt Arzneistofftransporter) einschloss, absolvierte er am Institut für Pharmakologie der Universität zu Köln. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen im Bereich der Dosisindividualisierung in der Arzneistofftherapie, der Pharmakokinetik und der Untersuchung der Metabolisierung von Arzneistoffen. 2007 wechselte er auf eine Stelle als Oberarzt an die Klinik für Klinische Pharmakologie und Toxikologie des UniversitätsSpitals Zürich. In Zürich habilitierte er sich zum Thema: «Beeinflussung und Quantifizierung der Aktivitäten arzneistoffmetabolisierender Enzyme bei Gesunden und Kranken» und erhielt 2011 die venia legendi für das Fach «Klinische Pharmakologie und Toxikologie».
Kardiologie Amtsantritt: 1.8.2011
Dagmar Keller schloss das Medizinstudium mit dem Staatsexamen 1995 an der Universität Basel ab, wo sie 1996 promovierte. Nach der Ausbildung in Innerer Medizin am Regionalspital Rheinfelden und am Universitätsspital Basel erlangte sie 2001 den Facharzttitel FMH für Innere Medizin. Im Rahmen der Ausbildung in Kardiologie am Universitätsspital Basel absolvierte Dagmar Keller von 2001-2003 ein Research Fellowship in Kardiogenetik am INSERM in Paris. Nach der Rückkehr etablierte sie die Kardiogenetische Forschung am Universitätsspital Basel. Der Facharzttitel FMH für Kardiologie folgte 2005. Dagmar Keller erlangte 2006 die Venia docendi im Fach Kardiologie an der Universität Basel mit der kumulativen Habilitationsschrift Genetic background of familial sudden cardiac death in related cardiomyopathies and arrhythmic syndromes. Nach klinischer Oberarzttätigkeit in Kardiologie und Innerer Medizin wechselte Dagmar Keller 2008 als Leitende Ärztin auf die Notfallstation des Universitätsspitals Basel. Den Fähigkeitsausweis in Klinischer Notfallmedizin SGNOR erlangte sie 2009. Im November 2009 kam sie als Leitende Ärztin an die Klinik und Poliklinik für Innere Medizin des Universitätsspitals Zürich, wo sie im zudem im Echokardiographielabor der Klinik für Kardiologie mitarbeitete. Als Consultant für Kardiogenetik arbeitet sie seit 2010 mit dem Institut für Medizinische Molekulargenetik der Universität Zürich zusammen. 2011 erfolgte die Umhabilitation mit Erlangung der Venia legendi in Kardiologie an der Universität Zürich. Den Fähigkeitsausweis Sportmedizin erlangte sie 2012. Seit April 2012 ist Dagmar Keller Leitende Ärztin der stationären Rehabilitation des Paraplegikerzentrums der Uniklinik Balgrist und Consultant für Sportkardiologie/Kardiomyopathien an der Klinik für Kardiologie des Universitätsspitals Zürich.
Ophthalmologie Amtsantritt: 1.8.2011
Martina Knecht-Bösch studierte Medizin und promovierte 1999 an der Universität Zürich. Sie hat die Facharztausbildung in Augenheilkunde inklusive Ernennung zum Fellow of the European Board of Ophthalmology hauptsächlich an der Augenklinik des Universitätsspitals Zürich absolviert. Während dieser Zeit konzipierte und führte sie einige Studien durch und kollaborierte and zahlreichen Forschungsprojekten. Im Jahre 2005 nahm sie als Principle Investigator der Augenforschungsgruppe bei der höhenmedizinischen Forschungsexpedition auf dem Berg Muztag Ata (7546m) in Westchina teil. Zur Erlangung des FMH Titels Ophthalmochirurgie reiste sie für kurze Zeit nach Lima, Peru, 2007 und 2008 wurde sie am Sydney Eye Hospital und Sydney Save Sight Institute in Australien für ein klinisches postgraduate Fellowship in Hornhaut- und vorderes Augensegmentchirurgie aufgenommen. 2010 folgte der Anerkennungspreis der Alfred Vogt-Stiftung (zusammen mit Dr. med. Daniel Barthelmes und Professor Dr. med. Klara Landau) für «Changes within the Eye at Very High Altitudes: Medical Research Expedition to Mount Muztagh Ata». Die venia legendi für das Fach Augenheilkunde wurde auf dem Gebiet «Changes within the Eye at Very High Altitudes: New Physiological Aspects» verliehen. Aktuell arbeitet sie als Oberärztin mit Spezialgebiet vorderes Augensegment und Leiterin der Augenbank an der Augenklinik am Universitätsspital in Zürich.
Handelsrecht und Zivilverfahrensrecht Amtsantritt: 1.8.2011
Neurochirurgie Amtsantritt: 1.8.2011
Philosophie Amtsantritt: 1.8.2011
Dominique Kuenzle stammt aus der Ostschweiz. Nach seinem Studium der Philosophie an der Universität Zürich promovierte er mit einer Dissertation zur pragmatistischen Sprachphilosophie an der University of Sheffield in Grossbritannien. In den Jahren 2001-2002 forschte er im Rahmen eines Aufenthalts als Visiting Scholar bei Prof. Robert Brandom an der University of Pittsburgh in den Vereinigten Staaten. Nach der Promotion im Jahr 2005 arbeitete Dominique Kuenzle als Assistent am Lehrstuhl von Prof. Peter Schulthess am Philosophischen Seminar der Universität Zürich, während dessen er sich mit einer Arbeit zu Fragen der Ziele und Methoden der Erkenntnistheorie habilitierte («Refurbishing the Epistemic Realm: A New Meta-Epistemology»). Er erlangte die Venia Legendi für das Gebiet der Philosophie im Sommer 2011 und lehrt seither als Privatdozent am Philosophischen Seminar der Universität Zürich.
Germanistische Linguistik Amtsantritt: 1.8.2011
Studium in Zürich, 1996 Lizenziat in Germanistik, Allgemeiner Geschichte sowie Sozial- und Wirtschaftsgeschichte in Zürich. 1998 Promotion in Zürich ("Gewalt im Gespräch Verbale Gewalt in politischen Fernsehdiskussionen am Beispiel der 'Arena'"). Lehrbeauftragter und wissenschaftlicher Mitarbeiter in medienlinguistischen Forschungsprojekten am Deutschen Seminar Zürich, zugleich Deutschlehrer an einem Zürcher Gymnasium. 2003-2006 Stipendium für fortgeschrittene Forscher des Schweizerischen Nationalfonds. 2004-2005 zweijähriger Aufenthalt als Visiting Scholar an der University of California San Diego (UCSD). Seit 2006 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der linguistischen Abteilung des Deutschen Seminars in Zürich. Seit 2011 zudem Co-Leiter des Zentrums Mündlichkeit an der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz Zug. 2011 Habilitation an der philosophischen Fakultät der Universität Zürich ("Kulturalistische Medienanalyse Fernseh¬nachrichten im Vergleich. Eine komparative medienlinguistische Studie zur Textsortengeschichte der amerikanischen CBS Evening News und der Schweizer Tagesschau von deren Anfängen bis heute"). Arbeitsschwerpunkte: Medienlinguistik, Textlinguistik, Stilistik, Gesprächsanalyse, Neuere Sprachgeschichte,
 Deutschdidaktik
Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Muskuloskelettale Radiologie Amtsantritt: 1.8.2011
Psychologie Amtsantritt: 1.8.2011
Gefässchirurgie Amtsantritt: 1.8.2011
Dieter Mayer studierte Humanmedizin in Basel und schloss das Staatsexamen 1987 ab. Die Promotion an der Universität Basel erfolgte 1989 nach zweijähriger wissenschaftlicher Arbeit am anatomischen Institut der Universität Basel. 1996 erlangte er den Facharzttitel FMH für Chirurgie. Nach erfolgreich bestandener Prüfung erhielt er 2002 die Europäische Zertifizierung als Gefässchirurg (FEBVS) und damit den Schwerpunkttitel für Gefässchirurgie der FMH in der Schweiz. Seit 2001 ist Dieter Mayer als Oberarzt der Gefässchirurgie am Universitätsspital Zürich tätig und widmete sich fortan neben der klinischen Tätigkeit zwei wissenschaftlichen Schwerpunkten: dem minimal invasiven Management des rupturierten Bauchaortenaneurysma und der Wundbehandlung. Die Venia legendi für Gefässchirurgie erhielt er am 1.8.2011 für seine wissenschaftlich entwickelten Konzepte für das Management des rupturierten Bauchaortenaneurysma. Seit 2001 ist Dieter Mayer zudem Leiter des Wundzentrums des Universitätsspitals Zürich. In dieser Funktion hat er ein interdisziplinäres Wundzentrum mit internationalem Ruf gegründet. Seit 2009 ist er Fellow of American Professionals of Wound Care Association (FAPWCA) und seit 2010 eingeladener Reviewer für die Cochrane Collaboration (Cochrane Wound Group). Daneben lehrt Dieter Mayer im Fach Gefässchirurgie und Wundbehandlung an der Universität Zürich sowie an der höheren Fachschule für Operationstechnik. Er ist Gründungsmitglied und im Wissenschaftskomitee des zentralen schweizerischen Registers für Gefässeingriffe «Swissvasc». Er erhielt insgesamt vier Auszeichnungen für die beste wissenschaftliche Leistung an verschiedenen renommierten Symposien.
Pathologie Amtsantritt: 1.8.2011
Geboren am 06.07.1962 in Biel mit Heimatort Langnau i. E. 1981 Maturitätsabschluss am deutschen literarischen Gymnasium Biel. Medizinstudium von 1981-87 an der Universität Bern. 1987 Dissertation am Institut für Genetik der Universität Bern unter Leitung von Prof. Moser zum Thema Pseudotrisomie 18. Anschliessende Ausbildung zur Fachpathologin am pathologischen Institut der Universität Bern (Prof. H. Cottier und Prof. J. Laissue). Ausbildung in Gynäkopathologie und -zytologie am pathologischen Labor Brunnhof (Dr. Locher). Mithilfe beim Aufbau der Pathologie Prosektur Biel.1996 Absolvierung der Facharztprüfung. Seit 1999 Teilzeitpensum (50%) als Oberärztin an der klinischen Pathologie mit den Spezialgebieten Haut und Augen. Forschungsschwerpunkt: malignes Melanom. Mitgliedschaften: Gründungs- und aktives Mitglied der schweizerischen Arbeitsgruppe für Dermatopathologie sowie aktives Mitglied der Hautarbeitsgruppe der Europäischen Gesellschaft für Pathologie. EORTC Mitglied der Pathologie- und der Melanom Gruppe. 2005-2010 Hautarbeitsgruppe der schweizerischen Krebsliga. Seit 2000 schweizerische Prüfungskommission für Chiropraktoren. 2007 Erwerb des Oncosuisse Grant: Sommer, Dummer, Detmar, Mihic. Neural-crest derived cancer stem cells in melanoma and Merkel cell carcinoma: Their role in initiation, progression and therapeutic response.
Medizinische Molekulargenetik Amtsantritt: 1.8.2011
Ökologie Amtsantritt: 1.8.2011
Viszeralchirurgie Amtsantritt: 1.8.2011
Ökologie und Naturschutzbiologie Amtsantritt: 1.8.2011
Gilberto Pasinelli, geb. 1966 in Zürich, studierte Biologie an der Universität Zürich und Geobotanik an der ETH Zürich, schloss das Studium 1993 mit einer Diplomarbeit in Zoologie ab und promovierte 1999 am Zoologischen Museum der Universität Zürich. Von 1998-1999 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Teilzeit-Pensum an der Schweizerischen Vogelwarte in Sempach. Nach einem Postdoc-Aufenthalt am Virginia Tech in Blacksburg, Virginia, USA, von 1999-2001 trat er eine Stelle als Oberassistent für Naturschutzbiologie am Zoologischen Institut der Universität Zürich an. 2008 wurde er als wissenschaftlicher Adjunkt an die Schweizerische Vogelwarte berufen, wo er heute als Stellvertretender Wissenschaftlicher Leiter arbeitet. Gilberto Pasinelli habilitierte sich 2011 mit einer Arbeit über Muster und Prozesse in kleinen Populationen an der Universität Zürich. Seine Forschungsinteressen liegen in der Ökologie, Naturschutzbiologie und Bioakustik, insbesondere von Vögeln.
Erziehungswissenschaft Amtsantritt: 1.8.2011
Allgemeine Erziehungswissenschaft Amtsantritt: 1.8.2011
Markus Rieger-Ladich studierte Philosophie, Neuere deutsche Literatur und Erziehungswissenschaft und promovierte 2000 an der Universität Bonn mit der Arbeit: «Mündigkeit als Pathosformel. Beobachtungen zur pädagogischen Semantik». 2007 wechselte er als Oberassistent an das Pädagogische Seminar der Universität Zürich und als Lehrbeauftragter an das Seminar für Soziologie der Hochschule St. Gallen (HSG). Im Frühjahr 2011 habilitierte er kumulativ an der Universität Zürich zum Thema «Machtkritik und Reflexivität. Beiträge zur Allgemeine Erziehungswissenschaft». Neben Lehraufträgen an den Universitäten Frankfurt, Dortmund, Köln, Tübingen und Zürich nahm er Lehrstuhlvertretungen an der PH Freiburg (D) und der Universität Freiburg (CH) wahr. Im Herbst 2011 erfolgte die Ernennung zum Professor für Erziehungswissenschaft, insbesondere Bildungs- und Erziehungstheorie sowie philosophische Grundlagen an der Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg. Aktuelle Forschungsschwerpunkte: Symbolische Gewalt, Spielarten des Scheiterns, Räumlich-materielle Dimensionen pädagogischer Praktiken, Literarische Texte als Erkenntnisquellen.
Intensivmedizin und Innere Medizin Amtsantritt: 1.8.2011
Alain Rudiger studierte in Basel und schloss das Medizinstudium 1996 ab. Die Promotion an der Universität Basel folgte 1998. Seine ärztliche Weiterbildung im Spital Davos, Kantonsspital Liestal und Universitätsspital Zürich führte 2003 zum Facharzttitel FMH Innere Medizin und zwei Jahre später zum FMH Intensivmedizin. 2004 erlangte Alain Rudiger den Fähigkeitsausweis der Schweizerischen Gesellschaft für Sonographie. 2005-2007 folgte ein zweijähriger Forschungsaufenthalt am University College London, wo er sich mit den Mechanismen von Organdysfunktionen bei kritisch kranken Patienten beschäftigte. Dort hatte er auch die Möglichkeit, die Echokardiographie zu erlernen. Nach seiner Rückkehr arbeitete Alain Rudiger als Oberarzt auf der Medizinischen Intensivstation am Universitätsspital Zürich. Anfangs 2011 wechselte er auf die Intensivstation für Herz- und Gefässchirurgie, wo er heute als stellvertretender Leiter tätig ist. Daneben lehrt er an der Universität Zürich sowie an der höheren Fachschule für Intensiv-, Notfall- und Anästhesiepflege Zürich und ist Tutor für Notfallsonographie bei der Schweizerischen Gesellschaft für Ultraschallmedizin. 2010 erhielt Alain Rudiger ein Forschungsstipendium der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin, ein Jahr später den established investigator award der Europäischen Gesellschaft für Intensivmedizin. Die venia legendi für die Fächer Innere Medizin und Intensivmedizin wurde ihm im Sommer 2012 für die Arbeit sepsis-induced cardiac dysfunction verliehen.
Alttestamentliche Wissenschaft und altorientalische Religionsgeschichte Amtsantritt: 1.8.2011
Kinderchirurgie Amtsantritt: 1.8.2011
Pathologie Amtsantritt: 1.8.2011
PD Dr. med. Alex Soltermann, geboren 1969 in Zürich, studierte Medizin an den Universitäten Zürich und Lausanne und schloss 1995 mit dem Staatsexamen ab. Dissertation über neuroendokrine Tumoren der Lunge. Anschliessend absolvierte er den Postgraduate Kurs der Universität Zürich in experimenteller Medizin und Biologie am Schweizerischen Krebsforschungsinstitut (ISREC) in Epalinges. 1999 Beginn der Facharzt-Ausbildung in Klinischer Pathologie am Universitätsspital Genf, gefolgt von Assistenzstelle für Pathologie sowie Fremdjahr Chirurgie am Kantonsspital Baden. Seit 2005 arbeitet er am Institut für Klinische Pathologie, Universitätsspital Zürich. 2006 Facharzttitel in Klinischer Pathologie und Beförderung zum Oberarzt mit Spezialgebiet Lungenpathologie. 2009 Gastarzt-Aufenthalt am Department of Histopathology, Royal Brompton Hospital, London. 2011 Habilitationsschrift zum Thema epitheliale-mesenchymale Transition bei Thoraxtumoren.
Kardiologie/Innere Medizin Amtsantritt: 1.8.2011
PD Dr. Jan Steffel, geboren 6.1.1977, studierte Medizin an der Universität Bonn, Lausanne, München und an der Harvard University (Boston, USA) 19962003. Promotion 2004 an der Universität Bonn. Facharztausbildung in Innerer Medizin und Kardiologie am Kantonsspital Baden und am Universitätsspital Zürich. Facharzt (FMH) Innere Medizin 2009, Facharzt (FMH) Kardiologie 2011. Habilitation 2011 in Innere Medizin und Kardiologie an der Universität Zürich über «Tissue Factor in Cardiovascular ». Seit 2012 Oberarzt für Kardiologie und Rhythmologie am UniversitätsSpital Zürich. Klinischer und Forschungsschwerpunkt im Bereich Rhythmologie / Elektrophysiologie, Antikoagulation und kardiale Devicetherapie (Herzschrittmacher, intrakardiale Defibrillatoren [ICD] und kardiale Resynchronisationstherapie [CRT]).
Innere Medizin und Kardiologie Amtsantritt: 1.8.2011
Medizinstudium von 1996 - 2002 in Hannover, dann Facharztweiterbildung in Innerer Medizin und Kardiologie an der Medizinischen Hochschule Hannover und dem UniversitätsSpital in Zürich. Promotion mit summa cum laude (Hannover und Boston, USA). Seit 2003 wissenschaftliche Tätigkeit in den Bereichen Stammzellforschung/regenerative Medizin und intrakoronare Bildgebung. 2011 Habilitation für Innere Medizin und Kardiologie und Auszeichnung mit dem Vascular Biology Prize der Schweizerischen Gesellschaft für Kardiologie. Seit 2011 Leiter des Internationalen Takotsubo Registers und 2012 Oberarzt i.V. für interventionelle Kardiologie und akute Kardiologie am UniversitätsSpital in Zürich.
Pflanzenökologie Amtsantritt: 1.8.2011
Evolutionsbiologie Amtsantritt: 1.8.2011
Dr. Josh Van Buskirk, geb. 1959, has been named to Private Dozent for Evolutionary Ecology of Environmental Change. Dr. Van Buskirk studied at Williams College, and received his PhD in 1990 from Duke University in North Carolina. After postdoctoral fellowships at North Carolina State University, the Institute of Ecosystem Studies, and the University of Michigan, he became an Assistant Professor at Texas Tech University in 1995. Van Buskirk was then an Oberassistent in the UZH Zoologsches Institute between 1996 and 2003, after which he moved to Melbourne University in Australia. Since 1997, Van Buskirk has been back in Zurich as a group leader in the Institute fur Evolutionsbiologie und Umweltwissenschaften.
Nuklearmedizin, Radiologie Amtsantritt: 1.8.2011
Neuere deutsche Literaturwissenschaft Amtsantritt: 1.8.2011
Peter Villwock studierte Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Philosophie und Musikwissenschaft in Freiburg i. Brsg. und Genf, Promotion 1991 in Freiburg mit einer Arbeit über Robert Walser. Von 1992 bis 1995 war er Lektor an den Universitäten Tallinn/Estland und Mulhouse/Frankreich, von 1996 bis 2003 Mitarbeiter an der Historisch-Kritischen Gottfried Keller-Ausgabe in Zürich. 2004 bis 2007 war er am Bertolt-Brecht-Archiv in Berlin tätig, seit 2005 arbeitet er an der kritischen Gesamtausgabe der Notizbücher Bertolt Brechts. Habilitation 2011 mit einer Arbeit über Bertolt Brecht. Seit 2007 leitet er das Nietzsche-Haus Sils Maria.
Chrirurgie Kleintiere Amtsantritt: 1.8.2011
Molekularbiologie der Pflanzen Amtsantritt: 1.8.2011
Thomas Wicker ist 1970 in Zürich geboren und in Kloten bei Zürich aufgewachsen, studierte 1993 bis 2001 an der Universität Zürich Biologie. Nach einem PostDoc 2004 bis 2004 and der University of Georgia (USA) kehrte er an das Institut für Planzenbiologie zurück. Dort arbeitete er als Obersassistent. Im Jahre 2011 wurde er habilitiert und ist seitdem als Privatdozent im Bereich der Bioinformatik tätig. Seine Forschung konzentriert sich auf die molekulare Evolution von Genomen. Wegen der schnellen Entwicklung der Sequenzier- und anderer Technologien der vergangenen Jahre konzentriert sich seine Arbeit praktisch ausschliesslich auf bioinformatische Datenanalysen und Software-Design. Thomas Wicker hat zahlreiche Arbeiten zum Thema Genom-Evolution und Repetitive DNA publiziert.
Privat- und Wirtschaftsrecht Amtsantritt: 1.8.2011
Kardiologie Amtsantritt: 1.8.2011
Allgemeine Sprachwissenschaft Amtsantritt: 1.8.2011
Radioonkologie Amtsantritt: 1.8.2011
Studium der Allgemeinen Geschichte und Deutschen Literatur, an der Univeristät Basel 1988 1991. Studium der Medizin an der Universität Basel und Washington Univeristy, Medical School, St. Louis, MI, U.S.A. 1991 1997. Die Promotion an der Medizinischen Fakultät (Fachgebiet Psychiatrie) erfolgte an der Universität Basel 1998. Die ärztliche Weiterbildung erfolgt an verschiedenen Schweizer Spitälern, einschliesslich des UniveritätsSpitals Zürich bis zur Erlangung des Facharzttitels in Radioonkologie/Strahlentherapie 2004. Die Weiterbildung beinhaltete eine Forschungsstelle an der Universität Bern, Medizinische Onkologie und Molekularbiologie Inselspital, für 2 Jahre. Nach der Weiterbildung zum Facharzt folgten Vertiefungen im Fach Radioonkologie an der Klinik für Radioonkolgie des Universitätsspitals in Genf und am Princess Margaret Hospital in Toronto. 2006 Oberarzt für Radioonkologie am UniveristätsSpital Zürich. 2007 bis 2009 folgte ein weiterer Forschungsaufenthalt am Alfred Hospital in Melbourne, Australien, mit dem Schwerpunkt Brachytherapie bei lokalisiertem Prostatakarzinom. Mitte 2009 Rückkehr an das UniversitätsSpital Zürich als Oberarzt mit Spezialgebiet urologische Tumore. Seit Juni 2010 Chefarzt Radioonkologie Kantonsspital Graubünden in Chur. 2011 Habilitationschrift zum Thema bildgefürhte Brachytherapie bei urologischen und gynäkologischen Tumoren. 2012 Abschluss Master of Business and Administration an der University of Strathclyde, Scotland, UK. Aktive Rolle in der klinischen Forschung und Studientätigkeit im Gebiet der Radioonkologie im In- und Ausland.
Pädiatrie, speziell pädiatrische Kardiologie Amtsantritt: 1.2.2011
Christian Balmer besuchte die Schulen in Basel und absolvierte das Medizinstudium an der Universität Basel, wo er 1991 promovierte. 1997 erlangte er den FMH Titel für Kinder- und Jugendmedizin, 2000 den Untertitel für Kinderkardiologie. Ab 2001 ist er als klinischer Oberarzt am Universitätskinderspital Zürich tätig mit den Schwerpunkten Elektrophysiologie, Herztransplantation und kardiale Intensivtherapie. Im Jahr 2002 absolvierte er ein Fellowship am Birmingham Childrens Hospital UK zur Vertiefung der klinischen Fertigkeiten in der peri- und postoperativen Betreuung von Kindern mit angeborenen Herzfehlern. Seit 2009 ist er Leiter der Abteilung für Elektrophysiologie am Kinderspital Zürich. Der Schwerpunkt der Forschungstätigkeit liegt in klinischen Studien zum Outcome von pädiatrischen Patienten mit Herzrhythmusstörungen und angeborenen Herzfehlern sowie zur postoperativen medikamentösen Kreislauftherapie.
Pneumologie/Transplantationsmedizin Amtsantritt: 1.2.2011
Christian Benden, Facharzt FMH für Kinder-/Jugendmedizin, speziell pädiatrische Pneumologie, ist Oberarzt an der Klinik für Pneumologie des Universitätsspitals Zürich mit dem Schwerpunkt Lungentransplantation, Zystische Fibrose und seltene Lungen-erkrankungen, und Privatdozent für Pneumologie/Transplantationsmedizin an der Universität Zürich. Von 1990 bis 1996 studierte er Medizin an der Ruhr-Universität Bochum und promovierte dort 1997. Die Facharztausbildung in Pädiatrie und seine Weiterbildung in pädiatrischer Pneumologie absolvierte er in Hannover und London. In London und Zürich erfolgte seine Ausbildung in der Transplantationsmedizin. Christian Benden ist derzeit Associate Editor von Pediatric Transplantation und Editorial Board Member des Journal of Transplantation Technologies and Research. Er ist ehemaliger Scientific Council Chair für pädiatrische Herz- und Lungentransplantation der International Society for Heart and Lung Transplantation (ISHLT) und zurzeit Associate Medical Director des weltweiten ISHLT Registry. Seine wissenschaftlichen Interessen umfassen klinische Aspekte der Lungentransplantation und die experimentellen Grundlagen der chronischen Abstossung nach Lungentransplantation.
Chemie Amtsantritt: 1.2.2011
Dominik Brühwiler (geb. 1971 in Altstätten SG) studierte von 1992 bis 1997 Chemie an der Universität Bern und Musik an der Swiss Jazz School. Seine Promotion über die Synthese und die spektroskopische Charakterisierung von Silbersulfidclustern, ebenfalls an der Universität Bern, wurde 2001 mit summa cum laude ausgezeichnet. Von 2001 bis 2003 arbeitete er als Postdoctoral Fellow am Lawrence Berkeley National Laboratory in Kalifornien und kehrte danach an die Universität Bern zurück. Im Dezember 2004 trat Dr. Brühwiler eine Stelle als Oberassistent am Anorganisch-chemischen Institut der Universität Zürich an und baute in den folgenden Jahren eine Forschungsgruppe mit dem Schwerpunkt der nanoporösen Materialien auf. Neben Arbeiten zu grundlegenden Fragestellungen, wie etwa der Modifikation von Nanokanälen, entwickelte die Gruppe von Dr. Brühwiler zusammen mit Industriepartnern neuartige Lichtsammelsysteme für die Solarenergiegewinnung. Im Frühjahr 2011 erteilte ihm die Universität Zürich die Venia Legendi für das Gebiet Chemie.
Physiologie Amtsantritt: 1.2.2011
Herzchirurgie und Kinderherzchirurgie Amtsantritt: 1.2.2011
Dr. med. Hitendu Dave erlangte die Venia Legendi für das Fach Herzchirurgie an der Universität Zürich im Jahr 2011 und wird am 19. September diesen Jahres seine Antrittsvorlesung halten. Nach Abschluss seines Medizinstudiums im Jahr 1991, erlangte er im Jahr 1994 den Master Degree für das Fach Allgemeinchirurgie (Gujarat Universität, Indien), im Anschluss daran die Master Degrees in Herzgefäss- und Thoraxchirurgie im Jahr 1998 (Universität Bombay, Indien) und eine Board Certification für Herzgefäss- und Thoraxchirurgie 1999 (National Board, Neu Delhi). Er erhielt unter Prof. Marko Turina im Jahr 2000 ein Stipendium am Universitätsspital Zürich, in der Abteilung Herz und Gefässchirurgie und wurde für zahlreiche nationale wissenschaftliche Projekte ausgezeichnet. Während seiner Weiterbildung im Fach Kinderherzchirurgie widmete sich Dr. Dave intensiv der herzchirurgischen Forschung, hält mehrere Patente und publizierte zahlreiche Beiträge in nationalen und internationalen Fachzeitschriften. Für seine Publikation in der renommierten Fachzeitschrift «The Annals of Thoracic Surgery» über den klinischen Einsatz von bovinen Jugularvenengrafts verlieh ihm die Universität Zürich im Jahr 2005 den Titel «Dr. med.» Seine Arbeit über minimal-invasive Chirurgie für die Korrektur von angeborenen Herzfehlern wurde mit dem Pfizer Preis 2006 ausgezeichnet. Im Rahmen seiner Weiterbildung konnte er einen Fellowship am Royal Childrens Hospital in Melbourne, Australien ableisten, bevor er 2008 als Oberarzt an die Universitäts Kinderkliniken Zürich zurückkehrte. Unter der Leitung von Prof. Dr. Rene Prêtre ist es ihm ein Anliegen, die Herzchirurgie angeborener Herzfehler kontinuierlich weiterzuentwickeln und hier im Kinderspital Zürich auf höchstem internationalem Niveau durchführen zu können.
Chirurgie, insbesondere Koloproktologie Amtsantritt: 1.2.2011
PD Dr. Daniel Dindo wurde 1972 in Zürich geboren. Das Medizinstudium schloss er an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich 1997 ab. 1998 begann er seine chirurgische Laufbahn als Assistenzarzt an der Klinik für Viszeral- und Transplantationschirurgie am Universitätsspital Zürich. Im Rahmen dieser Ausbildung widmete er sich während einem Jahr der Grundlagenforschung. Klinisch beschäftigte er sich schon früh mit der chirurgischen Qualitätssicherung. Bis 2012 resultierten daraus 21 Originalpublikationen. Er wurde mit verschiedenen Forschungspreisen ausgezeichnet. Dazu gehören der Preis der Schweizerischen Chirurgischen Gesellschaft (2003) für die beste Publikation und der Forschungspreis der Schweizerischen Chirurgischen Gesellschaft (2003/2005). 2006 wurde Herr PD Dr. Dindo zum Oberarzt der Klinik für Viszeral- und Transplantationschirurgie ernannt. Die Würde eines Klinischen Assistenzprofessors wurde ihm 2007 verliehen. Die Venia Legendi folgte dann 2011. Im gleichen Jahr wurde Herr PD Dr. Dindo zum Leitenden Arzt der Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefässchirurgie des Stadtspitals Triemli ernannt. Sein klinischer Fokus liegt in der koloproktologischen Chirurgie. 2008 absolvierte er das europäische Facharztexamen für chirurgische Koloproktologie. Er ist z. Zt. auch der schweizerische Repräsentant der Europäischen koloproktologischen Gesellschaft (ESCP).
Pädiatrie, speziell Neonatologie Amtsantritt: 1.2.2011
Jörg Ersch studierte bis 1994 an der Universität Leipzig. 1999 promovierte er zum Doktor der Medizin an der Universität Zürich. Seine Ausbildung zum Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin sowie den Schwerpunkttitel Neonatologie absolvierte er in der Universitäts-Kinderklinik Zürich bzw. in der Neonatologie des Universitätsspitals Zürich. Wegbereitend für seine wissenschaftliche Tätigkeit auf dem Gebiet der mütterlichen Erkrankungen und deren Einfluss auf den Fetus/die Frühgeburt war seine mehrjährige Tätigkeit in der Abteilung Pädopathologie des Departements Pathologie am Universitätsspital Zürich. Aktuell ist Jörg Ersch als Oberarzt in der Abteilung Intensivmedizin und Neonatologie der Universitäts-Kinderklinik tätig. Sein Forschungsschwerpunkt liegt weiterhin im Outcomestudium von ehemaligen Frühgeborenen, aber auch auf dem Gebiet der Medizinethik, d.h. in der ethischen Entscheidungsfindung im täglichen Management von schwer kranken Neugeborenen und Kindern. Im Februar 2011 hat die Universität Zürich Jörg Ersch die Venia legendi als Privatdozent für das Gebiet der Pädiatrie, speziell Neonatologie, erteilt.
Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates Amtsantritt: 1.2.2011
Soziologie Amtsantritt: 1.2.2011
Josef Estermann ist 1955 in Luzern geboren und studierte in Fribourg Rechtswissenschaft und an der Freien Universität Berlin Soziologie. Er promovierte an diesen Universitäten in beiden Fächern und lehrte an der Freien Universität Berlin sowie an den Universitäten Bern und Luzern. Er war in verschiedenen Schweizer Bundesämtern und in der Privatwirtschaft wissenschaftlich tätig, ausserdem wurde ihm die Leitung des Fachgebiets Epidemiologie am AIDS-Zentrum des Bundesgesundheitsamtes in Berlin (jetzt Robert-Koch-Institut) übertragen. Die erste Habilitation mit venia legendi erfolgte durch den Fachbereich Politik und Sozialwissenschaften der Freien Universität Berlin im Jahre 2002. Josef Estermann ist Präsident des Forschungskomitees Rechtssoziologie und Rechtswirklichkeitsforschung der SGS sowie Vorstandsmitglied des Forschungskomitees Gesundheitssoziologie der SGS. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Rechtssoziologie, Kriminalsoziologie, Gesundheitssoziologie, Epidemiologie und empirische Methoden.
Klinische Biochemie Amtsantritt: 1.2.2011
Neuere deutsche Literaturwissenschaft Amtsantritt: 1.2.2011
Sozial- und Präventivmedizin Amtsantritt: 1.2.2011
David Fäh ist 1973 in Luzern geboren. Die Primarschule besuchte er an der Schweizerschule Rom (I) und der Dorfschule Zuoz (GR). Die Matura bestand er 1993 am Lyceum Alpinum Zuoz. Danach folget das Studium der Humanmedizin in Basel (1993-1999) und die Dissertation an der Uni Zürich. Im 2001 schloss Fäh ein Nachdiplomstudium in Humanernährung an der ETH Zürich ab und 2008 erlangte er den Master of Public Health an der «Swiss School of Public Health». Die Habilitation folgte 2010. Zwischen 2000 und 2002 arbeitete Fäh für verschiedene NGOs im Präventionsbereich. Von 2003 bis 2006 forscher er am Physiologischen Institut und am Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Lausanne und arbeitete klinisch als Arzt am CHUV: Seit 2006 ist David Fäh am Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Uni Zürich tätig und seit 2008 teilzeit als praktizierender Arzt am Checkupcenter Zürich.
Psychiatrie und Psychotherapie, Forensische Psychiatrie Amtsantritt: 1.2.2011
Elmar Habermeyer wurde 1967 in St. Ingbert (Deutschland) geboren und ist seit August 2010 in der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich tätig, wo er seit Januar 2011 als Chefarzt des Zentrums für Forensische Psychiatrie fungiert. Er hat seine Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Aachen absolviert und dort auch als Oberarzt gearbeitet, bevor er von 2003 bis zum Wechsel nach Zürich als leitender Oberarzt in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Rostock beschäftigt war. Dort habilitierte er sich 2006 mit einer Arbeit zum Thema Sicherungsverwahrung, die Umhabilitation an die Universität Zürich erfolgte 2011. Wissenschaftliche Arbeitsschwerpunkte sind 1) die forensische Relevanz von Persönlichkeitsstörungen bzw. die Identifikation möglicher Vulnerabilitätsfaktoren für deliquentes Verhalten in dieser Störungsgruppe, 2) Fragen der Gutachtenqualität, 3) die Abklärung möglicher Risikofaktoren für Gewalttätigkeit schizophrener Patienten und 4) die Entwicklung von Interventionsstrategien bei psychiatrischen Patienten mit hohem Gewaltrisiko.
Publizistik- und Kommunikationswissenschaft Amtsantritt: 1.2.2011
Strafrecht, Strafprozessrecht und Internationales Strafrecht Amtsantritt: 1.2.2011
Gymnasialpädagogik Amtsantritt: 1.2.2011
Roger Hofer ist Dozent für Didaktik der Philosophie und Ethik am Institut für Gymnasial- und Berufspädagogik der Universität Zürich sowie Hauptlehrer (mbA) für Deutsch und Philosophie an der Kantonsschule Im Lee, Winterthur. Von 1984-91 hat er an der Universität Zürich Philosophie und Germanistik studiert und 1997 in Philosophie promoviert. Nach fünfjähriger Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Gymnasial- und Berufspädagogik der Universität Zürich hat er sich 2010 im Fachbereich Gymnasialpädagogik habilitiert. Seine Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte betreffen Struktur und Dynamik des schulischen Fachwissens, kompetenzorientierte Wissensbildung auf der Sekundarstufe II, theoretische Grundlagen der Allgemeinen Didaktik und der Fachdidaktik, Fachdidaktik der Philosophie und Ethik, Epistemologie und Bildungstheorie sowie Analytische Erziehungsphilosophie.
Pädiatrie, pädiatrische Stoffwechselkrankheiten Amtsantritt: 1.2.2011
Education and Professional Career, May 1988 Graduation from High School, May 1990 Medical School, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, 1993/1994 Medical School, University of Sheffield/Great Britain, May 1996 Graduation from Medical School, July 1996 Residency in Pediatrics, April 1997 Defense of Medical Thesis, Nov. 1998 Attending physician in Pediatric metabolic medicine, Feb. 2002 Board Certification in Pediatrics, Sep. 2004 Certification in Neonatology, April 2005 Pediatric Consultant at the University Childrens Hospital Münster, June 2005 Venia legendi for Pediatrics (Habilitation), Jan. 2008 Certification in Pediatric Intensive Care, Sep. 2008 Metabolic Consultant at the Kinderspital Zurich, Oct. 2009 Assistant Professor for Pediatrics (University of Münster), Nov. 2010 Assistant Professor for Pediatrics («Titularprofessor» University of Zurich)
Kardiologie Amtsantritt: 1.2.2011
Richard Kobza studierte bis 1995 an der Universität Zürich, wo er dann 1996 auch promovierte. Die Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin (2002) und Kardiologie (2004) erfolgte am Kreisspital Muri (AG), am Luzerner Kantonsspital, am Universitätsspital Zürich sowie am Herzzentrum der Universität Leipzig. Am Herzzentrum der Universität Leipzig wurde er zum interventionell tätigen Elektrophysiologen ausgebildet. Die dort begonnene Forschung auf dem Gebiet der Herzrhythmusstörungen führte er nach seiner Rückkehr als Oberarzt ans Herzzentrum des Luzerner Kantonsspitals im Jahre 2004 dort weiter. Seit dem 29.06.2007 ist er Fellow of the European Society of Cardiology und am 1.1.2010 wurde er am Luzerner Kantonsspital zum Leitenden Arzt ernannt. Sein klinischer Schwerpunkt liegt in der interventionellen Behandlung von Herzrhythmusstörungen. Seit dem 1.1.2011 ist er Mitglied des Editorial Boards des European Heart Journals. Im März 2011 hat die Universität Zürich Richard Kobza die Venia legendi als Privatdozent für das Gebiet Kardiologie erteilt.
Pädiatrie, speziell Kardiologie Amtsantritt: 1.2.2011
Oliver Kretschmar studierte bis 1994 Humanmedizin an der Freien Universität Berlin. Dissertation 1999 an der Charité Berlin im Bereich der Echokardiographie über den Einfluss von Schallkopffrequenzen und Geräteeinstellungen auf die laterale Resolution verschiedener Ultraschallmodalitäten. Die Facharztausbildung Pädiatrie absolvierte er bis 1998 am Universitätsklinikum Benjamin Franklin in Berlin mit Schwerpunkten in Neonatologie, Nephrologie und Kinderchirurgie. Anschliessend bis 2003 Subspezialisierung in den Bereichen Kinderkardiologie (mit Schwerpunktausbildung in Interventioneller Kardiologie bei Angeborenen Herzfehlern im Kindes- und Erwachsenenalter) und Pädiatrische Intensivmedizin am Deutschen Herzzentrum in Berlin, nach Anerkennung der Weiterbildungen erfolgte schliesslich der Wechsel in eine Oberarztposition. Von 2003-2004 arbeitete Herr Kretschmar als Leitender Oberarzt (Chefarzt-Stellvertreter) in der Abteilung für Angeborene Herzfehler am Herzzentrum Kaiser-Wilhelm in Duisburg. Seit 2004 ist er Leitender Arzt mit Leitung des Bereichs Interventionelle Kardiologie in der Abteilung für Kinderkardiologie im Kinderspital Zürich, des Weiteren ist er Konsiliararzt für Interventionelle Kardiologie bei Erwachsenen mit Angeborenen Herzfehlern. Seit Anfang 2010 leitet er zusätzlich kommissarisch die Abteilung am Kinderspital. 2009 Erhalt der Zusatzqualifikation «Erwachsene mit Angeborenen Herzfehlern (EMAH)». Wissenschaftliche Schwerpunkte sind die Outcomeforschung von katheterinterventionellen Verfahren bei Kindern und Erwachsenen mit Angeborenem Herzfehler sowie die Entwicklung neuer Verfahren, Techniken und Materialien in diesem Bereich. Im November 2010 Erteilung der Venia Legendi für das Gebiet Pädiatrie, speziell Kardiologie, durch die Medizinische Fakultät der Universität Zürich, Titel der Habilitationsschrift: Clinical outcome of transcatheter procedures in interventional paediatric cardiology.
Praktische Philosophie Amtsantritt: 1.2.2011
1989-1994 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie, Wissenschaftstheorie, Wissenschaftsgeschichte und Technikgeschichte der Technischen Universität (TU) Berlin (D). 1995-1999 Wissenschaftliche Mitarbeiterin (DFG-Projekt) und Lehrbeauftragte am Philosophischen Seminar der Universität Heidelberg (D). 2000-2007 Lehrbeauftragte an den Universitäten Bamberg (D), Erlangen-Nürnburg (D), Universität St. Gallen (CH) und Universität Zürich (CH). 2007-2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin für Lehraufgaben (12 Semesterwochenstunden) am Philosophischen Seminar der Universität Konstanz (D). SS 2010 Vertretung der Professur für Praktische Philosophie am Zentrum für Philosophie und Grundlagen der Wissenschaft an der Universität Giessen (D). 2010 Habilitation an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich. Okt. 2011 bis März 2012 Fellow am Forschungsinstitut für Philosophie (FIPH) in Hannover (D). Ab April 2012 Vertretung der Professur für Praktische Philosophie am Philosophischen Institut der Universität Stuttgart.
Politikwissenschaft Amtsantritt: 1.2.2011
Elham Manea ist Privatdozentin am Institut für Politikwissenschaft, Lehrstuhl Internationale Beziehungen der Universität Zürich. Ihre Lehre und Forschung konzentriert sich auf die drei Bereiche: Politik der arabischen Halbinsel, Demokratisierung und Zivilgesellschaft im Nahen Osten sowie Gender und Politik im arabischen Raum. Sie erlangte 1989 ihren Bachelor in Politikwissenschaft an der Universität in Kuwait und arbeitete anschliessend drei Jahre als Assistentin an der Universität in Sanaa, Jemen. 1995 schloss sie als Fulbright Scholar ihren Master in Vergleichender Politikwissenschaft an der American University in Washington, USA ab. 2001 erlangte sie ihren Doktortitel an der Universität Zürich. Ihre Habilitation mit dem Titel The Arab State and Womens Rights: The Trap of Authoritarian Governance ist im Juni 2011 im Routledge Verlag erschienen. Nebst ihrer akademischen Tätigkeit arbeitet Elham Manea als Beraterin für staatliche, Nichtregierungs- und internationale Organisationen in den Bereichen Frauenrechte, Religion, Entwicklung. Zuvor war sie Radio- und Online Journalistin für den arabischen Dienst von Swissinfo/Swiss Radio International.
Betriebswirtschaftslehre Amtsantritt: 1.2.2011
Manuela Möller studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Würzburg und war nach ihrem Studium zunächst bei KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft AG in den Bereichen Assurance (Audit Commercial Clients) und Advisory Services (Forensic) in Frankfurt am Main und Köln sowie als Fachreferentin beim Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V., Düsseldorf, tätig. In 2004 wurde sie mit «summa cum laude» zur Dr. rer. pol. an der Universität Würzburg promoviert und erhielt für ihre Dissertationsschrift den Deutschen Hochschulpreis für Prüfungsforschung und eine Auszeichnung der Unterfränkischen Gedenkjahrstiftung für Wissenschaft. Am Institut für Betriebswirtschaftslehre der Universität Zürich (Lehrstuhl Prof. Dr. Dieter Pfaff) war sie seit 2006 tätig. Zudem dozierte sie bei der Controller Akademie in Zürich, der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich, dem SIB Schweizerischen Institut für Betriebsökonomie, Zürich, und bei der veb.ch Schweizerischer Verband der dipl. Experten in Rechnungslegung und Controlling, Zürich. Die Venia Legendi für Betriebswirtschaftslehre wurde ihr im Februar 2011 verliehen. Bereits im Dezember 2010 erhielt sie einen Ruf auf den Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Accounting and Auditing an der Universität Passau, den sie seit April 2011 begleitet. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen «Externes Rechnungswesen und Kapitalmarkt» sowie in der empirischen Prüfungsmarktforschung.
Pädiatrie, speziell Pneumologie Amtsantritt: 1.2.2011
Deutsche Sprachwissenschaft Amtsantritt: 1.2.2011
Andreas Nievergelt wurde 1957 in Winterthur geboren. Nach der Mittelschule studierte er an der Kunstgewerbeschule Basel und erlangte 1982 das Eidgenössische Zeichen- und Werklehrer-Diplom. Auf eine 9-jährige Lehrertätigkeit an der Zürcher Volksschule folgte das Studium an der Universität Zürich in den Fächern Slavistik, Germanistik und Indogermanistik. 1999-2004 war Andreas Nievergelt an der Professur für deutsche Sprache und Literatur von Herrn Prof. Roland Ris an der ETH als Assistent, ab 2001 als Oberassistent tätig. 2004 promovierte er bei Frau Prof. Elvira Glaser im Fach Germanistische Sprachwissenschaft an der Universität Zürich und habilitierte 2010. Seit 2005 ist Andreas Nievergelt als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem von Frau Prof. Elvira Glaser geleiteten Teilprojekt des NFS «Mediality» an der Universität Zürich angestellt und unterrichtet zeitweise am Deutschen Seminar. Er forscht zur Hauptsache auf dem Gebiet der althochdeutschen Glossographie.
Stoffwechsel und Molekulare Pädiatrie Amtsantritt: 1.2.2011
Patricie Burda Paesold studierte an der ETH Zürich Biologie mit Schwerpunkt Biochemie und Molekularbiologie (1987-1993). Die Dissertation erfolgte in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Markus Aebi am Mikrobiologischen Institut der ETH Zürich mit dem Thema N-Glykosylierung im Hefemodell und biochemische Analyse von kongenitalen Glykosylierungsdefekten beim Mensch. Im Anschluss an die Promotion in 1998 folgte ein Auslandaufenthalt als Post-Doktorandin am Howard Hughes Medical Institute an der University of California in San Diego (USA). Der Fokus der Forschungsarbeit war der intrazelluläre Vesikeltransport zu den Lysosomen (1999-2002). Nach ihrer Rückkehr an die ETH Zürich war sie von 2002-2005 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Mikrobiologischen Institut bei Prof. Dr. Markus Aebi tätig. Seit 2005 ist sie Laborleiterin der Stoffwechselabteilung am Kinderspital Zürich und erhielt in 2010 von der Universität Zürich die Venia Legendi für das Gebiet Stoffwechsel und Molekulare Pädiatrie mit dem Thema: «Glycan biosynthesis: from single cell organisms to human disorders».
Neurologie Amtsantritt: 1.2.2011
Antonella Palla (geb. 1974 in Zürich) studierte von 1994-2000 Humanmedizin an der Universität Zürich. Bereits während dem Studium began sie ihre Dissertation (Eye-position dependency of three-dimensional ocular rotation-axis during head impulses in humans) unter der Leitung von Professor Dr. med. D. Straumann im Vestibulo-Okulomotorischen Labor der Neurologischen Klinik Universitätsspital Zürich. Nach dem Staatsexamen trat Frau Palla zunächst eine Postdoktorandenstelle im selben Labor an (2001-2003). Nach einem Fremdjahr in Innerer Medizin am Spital Bülach, kam Frau Palla zurück an die Klinik für Neurologie am Universitätsspital Zürich, wo sie ihre klinische Weiterbildung zum Facharzt Neurologie (2008) absolvierte. Parallel dazu führte sie ihre wissenschaftliche Laufbahn im Vestibulo-Okulomotorischen Labor weiter. 2008 erhielt sie vom Schweizerischen Nationalfonds das SCORE (Swiss Clinicians opting for Research) Stipendium mit dem Projekt «Anisotropy of vestibular self-motion perception in human neurological disorders». Aufgrund der Habilitationsschrift «Pathophysiology of vestibular neuropathy» wurde Frau Palla von der Universität Zürich die Venia legendi auf dem Gebiet Neurologie auf das Frühjahrsemester 2011 erteilt.
Urologie, speziell Onkologische Immunologie und Virologie Amtsantritt: 1.2.2011
EEducation 1996. Medical Doctor Degree and professional legal competency. University of Rome, Italy 2002. Graduation in Medical Oncology. University of Milan, Italy 2007. Recognition of foreign medical graduation by FMH 2009. PhD in Virology and Biotechnologies in Microbiology, University of Padua, Italy 2010. Venia Legendi, University of Zurich Professional training 1992-1995. Undergraduate training, Div. Internal Medicine and Clinical Oncology, Rome 1995-1996. Master thesis program, Dept. of Experimental Medicine and Pathology, Rome 1996-1998. Resident, Dept. of Human Pathology, Clinical Oncology, Rome 1998-1999. Scholar Fellow, Dept. of Oncology, Loyola University, Chicago USA 1999-2001. Research fellow (Fogarty fellowship), NIH Bethesda USA 2001-2002. Resident, Dept. of Medical Oncology, National Institute of Cancer, Milan 2003-2005. Senior fellow, NIH Bethesda USA 2005-2007. Senior associate, University of Basel, Switzerland 2007 to date Senior Staff Member, Head of Research Div. of Urology, University Hospital of Zurich Editorial and peer review board Journal of Translational Medicine Infectious Agents and Cancer The Korean Journal of Haematology European Urology Frontiers in Bioscience Swiss Cancer League Memberships and seminars American Association for Cancer Research (AACR) Society of Immunotherapy of Cancer (SITC) European Society for Clinical Virology (ESCV) Cancer Network of Zürich Urology Lab meeting Interdisciplinary Cancer Meeting Urology Journal Club
Orthopädie Amtsantritt: 1.2.2011
Finance Amtsantritt: 1.2.2011
Angelo Ranaldo is an economic advisor and member of senior management at the Swiss National Bank. His main task is to conduct dedicated research on financial markets to support monetary policy decisions. After his undergraduate studies at the University Bocconi (Italy), he obtained his doctorate at the University of Fribourg (Switzerland). He was a visiting scholar at the New York University (Stern School of Business), a visiting professor at the Aarhus University (Denmark) and a visiting senior economist at the Federal Reserve Bank of New York. He is a lecturer at the University of Zurich and at the Gerzensee Study Center. After completing the «habilitation» in 2010, the University of Zurich conferred on him the title of (external) lecturer («Privatdozent» Venia Legendi). Angelo Ranaldos interests cover several research fields, specifically financial economics, asset pricing, market microstructure, market & funding (il)liquidity, risk measurement and international finance. His research papers have been published in several international, peer-reviewed and scholarly journals.
Psychologie Amtsantritt: 1.2.2011
Betriebswirtschaftslehre Amtsantritt: 1.2.2011
Katja Rost ist Professorin für Strategisches und Internationales Management an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Sie ist außerdem Mitglied des Zentrums für Forschung in Management, Ökonomie und Künste (CREMA) in Zürich, Mitglied im Jenaer Zentrum für interdisziplinäre Gesellschaftsforschung (JenZig) und Fakultätsmitglied der Jenaer Graduiertenschule «Human Behaviour in Social and Economic Change». Vor ihrer Tätigkeit in Jena, promovierte sie an der Technischen Universität in Berlin, habilitierte sich an der Universität Zürich und war als Juniorprofessorin an der Universität Mannheim tätig. Katja Rost lehrte an den Universitäten Zürich, Bern, Leipzig, Konstanz, Siegen, Hamburg und der Zeppelin Universität. Ihre Forschungsinteressen liegen vorwiegend im Bereich der Corporate Governance und des strategischen Managements mit Fokus auf innovationsgetriebene Branchen. Ihre Forschung wurde u.a. veröffentlicht in Corporate Governance. An International Review, Journal of Public Administration Research and Theory, Research Policy und oft in der öffentlichen Presse aufgegriffen und zitiert. Vor ihrer akademischen Karriere arbeitete Katja Rost als Beraterin für Geschäftsentwicklung und öffentliche Verwaltung.
Ältere deutsche Literaturwissenschaft mit Schwerpunkt Frühe Neuzeit Amtsantritt: 1.2.2011
Luisa Rubini Messerli studierte von 1979 bis 1984 Germanistik und Anglistik an der Universität Pavia und von 1986 bis 1988 (mit einem Stipendium des italienischen Aussenministeriums) Germanistik und Europäische Volksliteratur an der Universität Zürich. Nach Erwerb des Diploms für das Höhere Lehramt nahm sie ein Dissertationsstipendium an der Universität Zürich wahr und promovierte dort in Europäischer Volksliteratur bei R. Schenda mit der Arbeit Della ragazza intelligente: le fiabe siciliane di Laura Gonzenbach e la colonia di lingua tedesca a Messina nell800, für die sie den Paolo-Toschi-Preis erhielt. Von 2000 bis 2003 war sie Stipendiatin des Schweizerischen Nationalfonds mit einem eigenen Forschungsprojekt zu italienischen Volksbüchlein der frühen Neuzeit, von 2003 bis 2009 SNF-Förderungsprofessorin an der Universität Lausanne (Forschungsprojekte: 1. Unterhaltungsliteratur um 1500: Deutsche Bearbeitungen und Übersetzungen italienischer Novellenstoffe; 2. Die erste deutsche Übersetzung von Boccaccios \\\"Elegia di Madonna Fiammetta\\\" in einer unbekannten Handschrift der Bibliothek von Maria K. Fugger). Universitäre Lehrveranstaltungen hielt sie in Europäischer Volksliteratur und Germanistik seit 1990 an den Universitäten Zürich und Lausanne. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am SNF-Projekt Giovanni Boccaccios \\\"Elegia di Madonna Fiammetta\\\": Editionen und Übersetzungen im 15. und 16. Jahrhundert (mit Prof. Dr. J. Bartuschat).
Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates Amtsantritt: 1.2.2011
Psychologie Amtsantritt: 1.2.2011
Julia Schüler (geboren 1974) studierte von 1993 - 1999 Psychologie an der Bergischen Universität Wuppertal. Hier erwarb sie auch im Jahre 2003 den Doktortitel mit einer Arbeit über Hoffnungs- und Furchtkomponenten des Anschlussmotivs und die Selbstregulation durch Zielsetzungen. Seit dem Abschluss der Dissertation arbeitet sie, unterbrochen durch einen Forschungsaufenthalt an der University of Rochester (NY, USA) im Jahre 2007, in Forschung und Lehre als Oberassistentin am Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie (Motivation) am Psychologischen Institut der Universität Zürich. Im Frühlingssemester 2011 erteilte die Universität Zürich ihr die Venia legendi für das Fach Psychologie. Ihre Habilitationsschrift trägt den Titel «Warum die allgemeinpsychologische Disziplin der Motivationspsychologie nicht ohne eine differentielle Perspektive auskommt: Interindividuelle Motivunterschiede als bedeutende Moderatoren allgemeinpsychologischer Prozesse». Frau Schülers aktuelle Forschungsschwerpunkte liegen im Überschneidungsbereich der Motivations-, Gesundheits- und Sportpsychologie. Beispiele für Themenfelder sind die Analyse von Inkongruenzen zwischen impliziten und expliziten Motiven und deren Auswirkung auf Wohlbefinden und Gesundheit und von Determinanten der Initiierung und Aufrechterhaltung gesundheitsförderlicher körperlicher Aktivität.
Geburtshilfe Amtsantritt: 1.2.2011
Leonhard Schäffer studierte Humanmedizin an der Universität Heidelberg und promovierte dort auf dem Gebiet der Herzchirurgie. Nach seinem Staatsexamen arbeitete er von 2000 bis 2002 als Postdoktorand in der Abteilung für Perinatalphysiologie der Klinik für Geburtshilfe am UniversitätsSpital Zürich unter Frau Prof. Renate Huch, am Institut für Physiologie der Universität Zürich unter Prof. Ch. Bauer und Prof. M. Gassmann und am Institut für Physiologie der Universität Lübeck unter Prof. R. Wenger an der Rolle der Hypoxie bei der Plazentaentwicklung und Trophoblastdifferenzierung. Seine klinische Ausbildung zum Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe absolvierte er von 2002-2008 am UniversitätsSpital Zürich. Danach war er als Oberarzt für 1 Jahr am Spitalzentrum Biel tätig. Sein aktueller Forschungsschwerpunkt ist der Einfluss intrauteriner Bedingungen auf die Entstehung von Erkrankungen im Erwachsenenalter im Hinblick auf die Veränderung stressregulierender Systeme und kardiovaskulärer Regulation. Leonhard Schäffer arbeitet seit Februar 2010 als Oberarzt an der Klinik für Geburtshilfe am UniversitätsSpital Zürich unter Prof. R. Zimmermann.
Zahnmedizini mit besonderer Berücksichtigung der Kieferorthopädie Amtsantritt: 1.2.2011
Marc Schätzle studierte an der Universität Bern, an der sie 1999 das Staatsexamen machte und 1999 promovierte. Von 2000 bis 2001 war er als Weiterbildungsassistentin für Oralchirurgie an der Klinik für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Kantonsspital Luzern Gleichzeitig war er auch als Wissenschaftlicher Assistent an der Klinik für Parodontologie und Kronen-Brückenprothetik, Zahnmedizinische Kliniken, Universität Bern angestellt. Von 2001 -2004 war er Weiterbildungsassistent an der Klinik für Kieferorthopädie und Kinderzahnmedizin des Zentums für Zahnmedizin, Universität in Zürich. Dort wurde er 2004 Oberassistent und konzentrierte sich zunehmend auf die Forschung in den Bereichen der skelettalen Verankerung und der parodontalen Epidemiologie. An der Faculty of Odontology, Malmö University, Schweden, erlangte er 2005 den "Odontologiae doctor"-Titel (Odont. Dr.), (PhD equivalent) und 2006 verlieh ihm das Bundesamt für Gesundheit den Fachzahnarzt für Kieferorthopädie (CH)". Im Rahmen seiner Forschungstätigkeit war er 2009 als Visiting Associate Professor am Department of Orthodontics an The University of Hong Kong, Hong Kong SAR China. 2011 bestand er die Prüfung des The Royal College of Surgeons of Edinburgh und wurde als er als Member in Member in Orthodontics aufgenommen. Seit 2011 ist Dr. Schätzle Privatdozent an der Klinik für Kieferorthopädie und Kinderzahnmedizin.
Neurologie Amtsantritt: 1.2.2011
Alexander Semmler, Facharzt für Neurologie, ist Oberarzt an der Klinik für Neurologie des Universitätsspitals Zürich mit dem Schwerpunkt Neuroimmunologische Erkrankungen und Privatdozent für Neurologie an der Universität Zürich. Er studierte von 1990 bis 1997 Medizin an der Ludwig Maximilian Universität München und der Universität Tübingen, wo er 1997 im Bereich Neuroophthalmologie promovierte. Seine Facharztausbildung absolvierte er an den Universitätsklinken Tübingen, Heidelberg und Bonn. Seine besonderen wissenschaftlichen Interessen umfassen die neurologischen Komplikationen bei generalisierten Entzündungsprozessen insbesondere bei Sepsis, genetische und metabolische Grundlagen neurologischer Erkrankungen sowie Neuroimmunologische Erkrankungen insbesondere Multiple Sklerose.
Innere Medizin Kleintiere Amtsantritt: 1.2.2011
Infektiologie Amtsantritt: 1.2.2011
Annelies Zinkernagel studierte und promovierte (1998) in Medizin an der Universität Zürich. Nach erhalten des Facharzt FMH in Innerer Medizin (2003) und Infektiologie (2005) folgte ein Forschungsaufenthalt an der University of California San Diego (UCSD). Dort erwarb sie einen Master of Advanced Studies in Clinical Research (UCSD; 2008) und 2009 einen PhD in molekularer Medizin vom Burnham Institute for Medical Research, in La Jolla, Kalifornien. Seit Oktober 2009 arbeitet Annelies Zinkernagel als Oberärztin an der Klinik für Infektiologie und Spitalhygiene des Universitäts Spital Zürich und leitet ihre unabhängige Forschungsgruppe. Diese betreibt klinisch angewandten Grundlagenforschung mit Schwerpunkt Wirt Bakterien Interaktionen.
Kieferorthopädie Amtsantritt: 1.8.2010
Dr. Rengin Attin studierte und promovierte an der Universität Tübingen im Bereich «Zahnmedizin». Als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Zahnärztin war sie an der Charité, Berlin in der Abteilung für Kieferorthopädie und Kinderzahnmedizin beschäftigt. 1996-2001 arbeitete sie an der Universität zu Köln als Funktionsoberärztin im Bereich der Kinder- und Jugendzahnmedizin. Im Jahre 2001 spezialisierte sie sich in der Kinder- und Jugendzahnheil-kunde der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK). 2001-2004 arbeitete sie als wissenschaftliche Assistentin in der Abteilung Kieferorthopädie an der Universität Göttingen. Seit 2004 ist sie Fachzahnärztin für Kieferorthopädie und arbeitet in der freien Praxis. Im Jahre 2010 habilitierte sie im Fach Kieferorthopädie und Kinder-zahnmedizin an der Universität Zürich mit dem Forschungsschwerpunkt: Kariesprävention während der kieferorthopädischen Behandlung. Dr. Rengin Attin ist Erasmus Referentin der European Orthodontic Society und Referentin in weiterbildenden und berufsbegleitenden Studiengang Lingual Orthodontics (Abschluss Master of Science).
Pädiatrie, speziell Onkologie Amtsantritt: 1.8.2010
Viszeral- und Transplantationschirurgie Amtsantritt: 1.8.2010
Internistische Telemedizin Amtsantritt: 1.8.2010
Christiane Brockes-Bracht, geboren 1962 in Bad Wildungen, studierte Humanmedizin in Pavia, Marburg und München. Sie begann 1991 ihre klinische Ausbildung als Ärztin im Praktikum in der Inneren Medizin am Klinikum Grosshadern in München. 1993 erhielt sie die Vollapprobation und wechselte an das Institut für Röntgendiagnostik des Universitätsklinikums Regensburg. 1994 promovierte sie an der Philipps-Universität in Marburg zum Thema «Transkutane Messung von Sauerstoff- und Kohlendioxyddruck unter Laufbandbelastung bei Patienten mit arterieller Verschlusskrankheit». Ein Ausbildungsstipendium ad personam der Deutschen Forschungsgesellschaft führte sie 1994 an das Universitätsspital Zürich. Hier befasste sie sich zwei Jahre lang im Rahmen einer wissenschaftlichen Vollzeitstelle mit der Endothelfunktion und LDL-Cholesterin-Oxidation von kardiovaskulären Patienten. 1996 nahm sie ihre klinische Tätigkeit in der Medizinischen Poliklinik im Hause wieder auf. Von 1998 bis 2000 arbeitete sie in der Klinik für Herz- und Gefässchirurgie, als Bindeglied zwischen der Kardiologie und Herzchirurgie. Danach war sie bis 2003 in der klinischen Pharmakologie und Angiologie tätig. Ab 1999 führte Christiane Brockes zudem Telefon- und Internetberatungen für private Unternehmen durch. Mit dieser Erfahrung wechselte sie 2003 im Universitätsspital Zürich in die Geschäftsstelle eHealth und übernahm 2005 die Leitung. Sie entwickelte das Modul «Klinische Telemedizin/eHealth», welches die Universität Zürich 2008 in das Mantelstudium der Humanmedizin implementierte. Ebenfalls leitet sie eine Forschungsgruppe, welche sich schwerpunktmässig mit Standards und Richtlinien in den Bereichen Onlineberatung und Telemonitoring befasst. Aufgrund der Habilitationsschrift «Hypertonie bei Herztransplantierten und bei Patienten mit verstärkter Oxidation von LDL-Cholesterin sowie die Bedeutung der Telemedizin im Management des Blutdruckes» wurde ihr die Venia legendi als Privatdozentin für das Gebiet Internistische Telemedizin auf das Herbstsemester 2010 erteilt.
Innere Medizin Amtsantritt: 1.8.2010
Physiologie Amtsantritt: 1.8.2010
PD Dr Ian C Forster, geboren 1950, Melbourne, Australien. Hochschule-Ausbildung (in Australien): Bachelor. Elec. Eng (1972), M. Appl. Sc. (1974), PhD (Biomedizinische-Technik) 1979-University of Melbourne. PhD Dissertations-Thema: Entwicklung eine implantierbaren Hörprosthese. 3 Jahre am Institute of Neurology, London als Research Associate Seit 1982 in der Schweiz, tätig am Physiologischen Institut als Assistent und später als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Seit 2010 Mitglied der Epithelialen-Transport Gruppe von Prof. François Verrey. Eigene SNF Forschungs-Projekt. Forschungsgebiet: Biophysik: Untersuchung der Funktion von Membran-Transporter Molekülen, vor allem Natrium-gekoppelten Phosphat Transport-Proteinen mittels elektrophysiologische Messverfahrungen. Lehrtätigeit: MNF und Medizinische-Fakultät. Habilitation: HS 2010
Innere Medizin Kleintiere Amtsantritt: 1.8.2010
Bernhard Gerber ist Diplomate des American und des European College of Veterinary Internal Medicine. Er studierte bis 1987 Veterinärmedizin an der Universität Bern. Nach zwei Jahren Assistenzzeit in der Privatpraxis, verfasste er von 1989 bis 1991 eine Dissertation an der Abteilung für Parasitologie der Universität Bern. Nach weiteren Jahren in privaten Praxen absolvierte er von 1995 bis 1999 eine Ausbildung zum Spezialisten der Inneren Medizin für Kleintiere an der Klinik für Kleine Haustiere der Universität Bern und am Veterinary teaching Hospital der Louisiana State University, USA. 1999 erlangte er den Titel eines Diplomates des American College of Veterinary Internal Medicine. 1999 bis 2009 war er Oberassistent und seit 2009 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Klinik für Kleintiermedizin der Vetsuisse-Fakultät Universität Zürich. Seine Interessen liegen bei den Erkrankungen von Nieren und Harnwegen von Hunden und Katzen. Einen speziellen Fokus legt er auf die Erkrankung der unteren Harnwege von Katzen und der Behandlung von Obstruktionen der Harnwege bei Hunden und Katzen. Er ist seit 2010 Präsident der European Society of Veterinary Nephrology and Urology.
Psychiatrie und Psychotherapie Amtsantritt: 1.8.2010
Karsten Heekeren (geb. 1972) studierte von 1992 bis 1999 Humanmedizin an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen. Seine klinische Weiterbildung begann er im Anschluss daran an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der RWTH-Aachen. Von Oktober 2002 bis Dezember 2003 war er Projektarzt in der klinischen DFG-Forschergruppe «Normale und gestörte Aufmerksamkeitsprozesse und ihre therapeutische Beeinflussung: Von der Grundlagenforschung zur klinischen Anwendung». Anfang 2004 wechselte er an die Universität zu Köln, wo er seine klinische Weiterbildung an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und an der Neurologischen Klinik fortsetze. Im Oktober 2006 Facharztanerkennung für Psychiatrie und Psychotherapie. Seit Dezember 2007 ist Karsten Heekeren als Oberarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich tätig. Der wissenschaftliche Schwerpunkt von Herrn Heekeren umfasst die Informationsverarbeitung und Aufmerksamkeitsfunktion bei schizophrenen Erkrankungen, die humanexperimentelle Psychoseforschung sowie die Früherkennung und Frühbehandlung psychotischer und bipolarer Störungen. Im Jahr 2010 habilitierte sich Herr Heekeren mit dem Thema «Störungen der frühen Informationsverarbeitung in genuinen und experimentellen Psychosen» an der Universität Zürich.
Soziologie Amtsantritt: 1.8.2010
Marc Herkenrath (geb. 1972) studierte Soziologie, Politikwissenschaften und Staatsrecht an der Universität Zürich, wo er später auch als (Ober-)Assistent tätig wurde. 2003 erlangte er mit der Schrift «Transnationale Konzerne im Weltsystem» (erschienen im Westdeutschen Verlag) das Doktorat im Fach Soziologie. Danach führte ihn ein Förderstipendium des Schweizerischen Nationalfonds für rund zwei Jahre als Gastforscher nach Argentinien und in die USA. Seine Habilitationsschrift «Die Globalisierung der sozialen Bewegungen» erschien 2010 im VS Verlag der Sozialwissenschaften. Er ist Herausgeber zahlreicher Sammelbände und Sonderhefte wissenschaftlicher Zeitschriften und Verfasser verschiedener Beiträge in internationalen Fachpublikationen (siehe www.suz.uzh.ch/herkenrath.html). Zu seinen Forschungsgebieten gehören Globalisierungsfragen und die Entwicklungssoziologie. Zurzeit unterrichtet er an den Universitäten Zürich und Fribourg und arbeitet als Fachverantwortlicher für globale Finanzfragen (Weltbank, IWF, internationale Steuerfragen und Finanzplatz Schweiz) bei Alliance Sud, der entwicklungspolitischen Arbeitsgemeinschaft der Schweizer Hilfswerke.
Kardiale Bildgebung Amtsantritt: 1.8.2010
Lars Husmann (geb. 1976 in Berlin) studierte von 1997-2004 Humanmedizin an der Charité in Berlin. Nach seiner Dissertation «Analyse der extrazellulären Matrix sowie der Expression von Zytokinen bei enteroviraler Myokarditis bei BALB/c Mäusen unter Behandlung mit Interleukin-4», absolvierte er die klinische Weiterbildung am Kantonsspital St. Gallen und am Universitätsspital Zürich zum Facharzt für Nuklearmedizin (2010) und Radiologie (2011). Seit 2005 befasst sich Dr. Husmann wissenschaftlich mit der kardialen Herzbildgebung. Aufgrund der Habilitationsschrift «Nicht-invasive Evaluation der koronaren Herzerkrankung: Kombinierte Bildgebung mit Myokardperfusionsszintigraphie und Computertomographie der Koronararterien» wurde ihm von der Universität Zürich die Venia legendi für das Gebiet kardialen Herzbildgebung auf das Herbstsemester 2010 erteilt.
Angiologie Amtsantritt: 1.8.2010
Rechtsmedizin Amtsantritt: 1.8.2010
Immunologie und Allergologie Amtsantritt: 1.8.2010
Psychiatrie und Pyschotherapie Amtsantritt: 1.8.2010
Psychologie Amtsantritt: 1.8.2010
Neuropharmakologie Amtsantritt: 1.8.2010
Anästhesiologie Amtsantritt: 1.8.2010
Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Allgemeine Literaturwissenschaft Amtsantritt: 1.8.2010
Pädiatrie, speziell Nephrologie Amtsantritt: 1.8.2010
Gynäkologie und Geburtshilfe Amtsantritt: 1.8.2010
Praktische Theologie Amtsantritt: 1.8.2010
Geb. 1967 in Bethesda (Maryland, USA). Studium der evang. Theologie in Bern, Berlin und Tübingen. Pfarrerin der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn. Von 1999 bis 2005 Assistentin am Lehrstuhl für Neuere Kirchengeschichte, Konfessionskunde und Neuere Theologiegeschichte in Bern, Promotion 2003. SNF-Forschungsstipendium in Wien und Claremont/Los Angeles (USA), Habilitation 2010: Freuds bleibende Aktualität. Psychoanalyserezeption in der Pastoral- und Religionspsychologie im deutschen Sprachraum und in den USA. Stuttgart: Kohlhammer. Dipl. Gefängnisseelsorgerin, Ausbildung in systemischer Seelsorge mit Einzelnen, Paaren und Familien, ab 2005 Aufnahme eines Psychologiestudiums in Basel, Weiterführung in Wien und Bern. MAS systemische Beratung i.A. Klinikpfarrerin UPD Bern.
Bildgebende Diagnostik Amtsantritt: 1.8.2010
Limnologie Amtsantritt: 1.8.2010
Musikwissenschaft Amtsantritt: 1.8.2010
Ivana Rentsch, geboren 1974 in Olten, studierte Musikwissenschaft, Publizistik und Linguistik an der Universität Zürich. Von 2000 bis 2005 arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Musikwissenschaft der Universität Bern; dort erfolgte 2004 die Promotion mit einer Doktorarbeit über Bohuslav Martinůs Opern der Zwischenkriegszeit. 2005 erhielt sie ein Forschungsstipendium des Schweizerischen Nationalfonds für das Projekt Der Tanz in der Partitur an den Universitäten Graz und Salzburg. Seit 2006 ist sie als Assistentin am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Zürich tätig. 2010 habilitierte sie sich an der Universität Zürich mit einer Schrift über die Bedeutung des Tanzes für die Instrumentalmusik und Musiktheorie des 16. bis frühen 18. Jahrhunderts. Sie ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats für die kritische Gesamtausgabe der Werke Bohuslav Martinůs (Bärenreiter), der Zeitschrift Musicologica slovaca und Redaktionsmitglied der Schubert : Perspektiven. Ihre bisherigen Forschungsinteressen umfassen kulturhistorische Fragestellungen zur Musiktheorie des 16. bis 18. Jahrhundert, zum Musiktheater und der Gattung des Liedes sowie zur tschechischen Musikgeschichte.
Romanische Philologie mit besonderer Berücksichtigung der italienischen und französischen Literatur des Mittelalters Amtsantritt: 1.8.2010
Zahnmedizin, speziell rekonstruktive Zahnmedizin Amtsantritt: 1.8.2010
Irena Sailer studierte an der Universität Tübingen, an der sie 1997 das Staatsexamen machte und dann 1998 promovierte. Von 1998 bis 1999 war sie als Weiterbildungsassistentin für Oralchirurgie an der Klinik für Oralchirurgie der Universität in Zürich in der Schweiz tätig. Von 1999 wurde sie Weiterbildungs-assistentin an der Klinik für Kronen- und Brückenprothetik, Teilprothetik und zahnärztliche Materialkunde an der gleichen Universität in Zürich. Dort wurde sie 2003 Oberassistentin und konzentrierte sich zunehmend auf die Forschung in den Bereichen der zahn- und implantatgetragenen Rekonstruktionen. Im Rahmen dieser Forschungstätigkeit war sie 2007 als Visiting Scholar am Department of Biomaterials and Biomimetics, Dental College an der New York Universität tätig. Seit 2010 ist Dr. Sailer Privatdozentin an der Klinik für Kronen- und Brückenprothetik, Teilprothetik und zahnärztliche Materialkunde. Sie ist zudem seit 2009 Gastprofessorin am Department of Preventive and Restorative Sciences, School of Dental Medicine der University of Pennsylvania in Philadelphia, USA.
Angewandte Elektrophysiologie Amtsantritt: 1.8.2010
Psychiatrie Amtsantritt: 1.8.2010
PD Dr.Egemen Savaskan, Leitender Arzt, Stv. Chefarzt der Abteilung für Psychiatrische Forschung und Klinik für Alterspsychiatrie der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich Geboren in Zonguldak/Türkei verbrachte ich meine Schulzeit in Frankfurt, München und Istanbul. Seit 1988 ist die Schweiz mein Lebensmittelpunkt und Heimat. Nach dem Postgraduate Kurs in Experimenteller Medizin und Biologie im Biochemischen Institut der Universität Zürich, später in der Klinik für Neurologie des Universitätsspitals Zürich und einem Abstecher in die Pharmaindustrie, war ich ab 1992 in den Universitären Psychiatrischen Kliniken in Basel tätig wo ich bis 1999 meine Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie absolvierte. Dort wurde mir 2006 die Venia Legendi an der Universität Basel verliehen. Seit 1.Januar 2011 arbeite ich an der Klinik für Alterspsychiatrie der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich und im letzten Semester habe ich mich hier umhabilitieren können. Als Schwerpunktinhaber für Alterspsychiatrie liegt der Fokus meiner akademischen Tätigkeit in der psychiatrischen Versorgung älterer Menschen und in der Erforschung der Grundlagen der Demenz-Erkrankungen.
Privatrecht, Verfassungsvergleichung und Staatsorganisationsrecht Amtsantritt: 1.8.2010
Patricia M. Schiess Rütimann studierte Rechtswissenschaft an der Universität Zürich und arbeitete anschliessend als Assistentin am Lehrstuhl von Prof. Tobias Jaag. 1999 promovierte sie mit der mietrechtliche und raumplanerische Fragen erörternden Dissertation «Nachverdichtung von Liegenschaften mit Mietwohnungen». Nach dem Praktikum am Bezirksgericht Zürich erwarb sie das Anwaltspatent und kehrte als Oberassistentin im Privatrecht an die Rechtswissenschaftliche Fakultät zurück. Unterstützt durch den SNF, verbrachte Patricia Schiess ein Jahr an der Universität von Namur in Belgien. Diesem Forschungsaufenthalt schloss sich ein weiterer am Institut für deutsches und europäisches Parteienrecht und Parteienforschung an der Universität Düsseldorf an. 2010 wurde ihr gestützt auf die Habilitationsschrift «Politische Parteien Privatrechtliche Vereinigungen zwischen öffentlichem Recht und Privatrecht» die venia legendi für Privatrecht, Verfassungsvergleichung und Staatsorganisationsrecht erteilt. Neben ihrer Lehrtätigkeit an der Universität Zürich ist Patricia Schiess auch für die Private Universität im Fürstentum Liechtenstein tätig. Ihr besonderes Interesse gilt den Parteien und Fragestellungen aus dem Grenzbereich zwischen öffentlichem und privatem Recht.
Chirurgie Amtsantritt: 1.8.2010
Öffentliches Recht Amtsantritt: 1.8.2010
Molekulare Tumorpathologie Amtsantritt: 1.8.2010
Peter Schraml studierte von 1982-1988 Biologie an der Universität Regensburg und schloss das Studium 1988 mit dem Diplom ab. Er promovierte 1993 an der Universität Basel mit der Dissertation «Isolation of putative tumor suppressor genes in non-small cell lung carcinoma (NSCLC)». Von 1993-1997 war er als Post-Doktorand in der Forschungsgruppe für Molekulare Onkologie am Universitätsspital Basel tätig. 1997 wechselte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an das Institut für Pathologie am Universitätsspital Basel, wo er sich hauptsächlich mit der pathologischen und klinischen Relevanz genetischer Veränderungen in urologischen Tumoren sowie der Validierung von Tumorgewebechips befasste. Ab 2000 übernahm er die Laborleitung für PCR-Diagnostik am Institut für Pathologie. Nach einem wissenschaftlichen Aufenthalt in der Abteilung Molekulare Genetik am Deutschen Krebsforschungszentrum, habilitierte er sich 2003 an der medizischen Fakultät der Universität Basel im Fach Molekure Pathologe mit der Habilitationsschrift «Dissecting molecular pathways involved in the development of human cancer». Ende 2004 wechselte er an das Institut für Klinische Pathologie am UniverstätsSpital Zürich und ist dort als Leiter der zentralen Gewebe-Biobank für Diagnostik und Forschung zuständig. Auf das Herbstsemester 2010 erteilte die Universität Zürich Peter Schraml die Venia Legendi als Privatdozent für Molekulare Tumorpathologie.
Publizistik- und Kommunikationswissenschaft Amtsantritt: 1.8.2010
Ambulante Innere Medizin/Hausarztmedizin/Epidemiologie Amtsantritt: 1.8.2010
Oliver Senn (geb. 1970 in Luzern) studierte von 1991-1997 Humanmedizin an der Universität Neuchâtel und Bern. Die Ausbildung zum Facharzt FMH für Innere Medizin (2008) absolvierte er in den Disziplinen Chirurgie, Innere Medizin, Pneumologie, Reisemedizin, Nephrologie und Hämatologie/Onkologie. Das Nachdiplomstudium in Public Health hat er im Jahre 2005 mit einem Master (MPH) abgeschlossen. Im Jahre 2000 startete Dr. Senn die wissenschaftliche Tätigkeit an der Klinik für Pneumologie des Universitätsspitals Zürich. Eine erfolgreiche Bewerbung für den «European Alpha-1-Antitrypsin Laurells Training Award» ermöglichte Dr. Senn die weitere Forschungstätigkeit als Research Fellow an der Abteilung für Molekulare Epidemiologie des Instituts für Sozial und Präventivmedizin der Universität Zürich. Seine Arbeiten im Bereich der Diagnostik und Therapie des obstruktiven Schlafapnoesyndroms wurden zweimalig mit Forschungspreis für Pneumologie ausgezeichnet. Seit Januar 2010 ist Dr. Senn Leiter der Abteilung Forschung am Institut für Hausarzmedizin der Universität Zürich mit dem Forschungsschwerpunkt Versorgungsforschung. In der Praxis Medizin im Schauspielhaus (MediS) ist Dr. Senn als Internist in klinischer Tätigkeit.
Ophthalmologie Amtsantritt: 1.8.2010
Klinische Neurologie Amtsantritt: 1.8.2010
Pferde-Sportmedizin und Leistungsphysiologie Amtsantritt: 1.8.2010
Pädiatrie, speziell Neonatologie Amtsantritt: 1.8.2010
Schlafforschung Amtsantritt: 1.8.2010
Neuere Deutsche Literaturwissenschaft Amtsantritt: 1.8.2010
Ulrike Zeuch, geb. 1963 in Düsseldorf. Studium der Germanistik, Latinistik und Polonistik in Mainz und Warschau. 1990 Dissertation (Unendlichkeitsbegriff von Friedrich Schlegel und dessen geistesgeschichtliche Voraussetzungen), 1998 Habilitation (Umkehr der Sinneshierarchie seit der Frühen Neuzeit und Aufwertung des Tastsinns zum Sinn der Sinne), 2003 Umhabilitierung an die Universität Göttingen, 2010 Umhabilitierung an die Universität Zürich. Berufliche Tätigkeit: seit 1990 Lehraufträge, Gastdozenturen und Lehrstuhlvertretungen im In- und Ausland (Deutschland, Italien, Schweiz, Japan); 1993-1995 DAAD-Lektorin an der Städt. Universität Osaka/Japan, 1995-2010 Wissenschaftliche Angestellte an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. Forschungsschwerpunkte: Wahrnehmungstheorie und Ästhetik in der Frühen Neuzeit und im 18. Jahrhundert; Ethik und Literatur; Literatur und Seelenkunde; Literaturtheorie und Geschichte literaturtheoretischer Grundbegriffe; Rezeption der Antike (Aristotelismus); Kulturelle Übersetzung in Reiseberichten über die Entdeckung der neuen Welt; Ideengeschichte und Begriffsgeschichte; Mitglied der Arbeitsgruppe HSGym.
Experimentalphysik Amtsantritt: 1.2.2010
Christof Aegerter (geboren 1972) studierte an der Universität Zürich Physik, Mathematik und Astronomie. Promotion in der experimentellen Festkörperphysik zur Untersuchung magnetischer Flussschläuche in Supraleitern mittels Neutronenstreuung und Muon Spin Rotation 1998. Danach Forschungsaufenthalte in San Diego und Amsterdam mit Arbeiten zu Musterbildung in Konvektionszellen sowie Studium von Lawinen in granularen Medien. Weitere Tätigkeit als Oberassistent an der Universität Konstanz zu Vielfachstreuung, Anderson Lokalisierung von Licht sowie magnetischer Levitation von granularen Gasen, Habilitation 2007. Seit 2008 an der Universität Zürich mit Forschungsschwerpunkt in Biomechanik, speziell in Fragen der Entwicklungsbiologie sowie optischen Eigenschaften trüber Medien, inbesondere in bildgebenden Anwendungen.
Diagnostische Radiologie Amtsantritt: 1.2.2010
Hämatologie Amtsantritt: 1.2.2010
Pharmakologie Amtsantritt: 1.2.2010
Dietmar Benke, geboren 1960 in Norden (Deutschland), studierte von 1979-1985 Biologie an der Universität Osnabrück und promovierte 1988 mit der Dissertation «Neuronal nicotinic acetylcholine receptors: expression, structure and regulation». Nach einem kurzen Aufenthalt am Institut für Physiologie der Universität Stuttgart-Hohenheim trat er eine Stelle am Institute für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Zürich an. Von 1989-1995 leitete er als Assistent und von 1995-2003 als Oberassistent die Arbeitsgruppe Neurobiochemie am Institut. 2003 wurde Herr Dr. Benke zum wissenschaftlichen Abteilungsleiter befördert und leitet seitdem eine unabhängige Forschungsgruppe. Sein gegenwärtiger Forschungsschwerpunkt ist die Regulation von neuronalen Rezeptoren durch zelluläre Transportmechanismen unter physiologischen und pathologischen Bedingungen sowie deren Bedeutung für die Entwicklung neuer Pharmakotherapien. Auf das Frühlingssemester 2009 erteilte die Universität Zürich Herrn Dr. Benke aufgrund seiner Habilitationsschrift «Molecular architecture, distribution and trafficking of neuronal GABAB receptors» die Venia Legendi als Privatdozent für Pharmakologie.
Physiologie Amtsantritt: 1.2.2010
PD Dr Anna Bogdanova is an associate professor and a group leader at the Institute of Veterinary Physiology and a member of the Zurich Center for Integrative Human physiology of the University of Zurich. Various aspects of cellular oxygen sensing and acute responses to hypoxia is her major research interest. She has graduated from the Chemistry Department of the Leningrad State University in 1990 specialising in biological applications of radioactive isotopes. As a PhD student she studied mechanisms of regulation of ion fluxes across erythrocyte membrane at the Sechenov Institute of Comparative Physiology and Biochemistry in St. Petersburg (Russia), at the Department of Experimental Biophysics of Humboldt University in Berlin (Germany) and at the Institute of Physiology of the University of Oxford (UK). After obtaining a PhD title at the Humboldt University in Berlin in 1995 she was working as a postdoctoral fellow at the Laboratory of Animal Physiology of the University of Turku (Finland) and at the Physiological Institute of the University of Zurich. Since 2003 she works as a group leader at the Institute Physiology of the University of Zurich. Her work on the «Oxygen-induced regulation of ion transport across the cell membrane: mechanisms and role in adaptation to hypoxia and injury» was acknowledged with «Venia legendi» in general physiology in 2010.
Archäologie des Mittelalters Amtsantritt: 1.2.2010
Adriano Boschetti-Maradi (geb. 1972 in Bern) studierte an den Universitäten Bern und Zürich Ur- und Frühgeschichte, Archäologie des Mittelalters und Geschichte des Mittelalters. Während des Studiums leitete er archäologische Untersuchungen im Kloster St. Johann in Müstair GR. 2000 schloss er das Studium mit einer Lizentiatsarbeit über hochmittelalterliche Wohn- und Wirtschaftsbauten im Kloster Müstair ab. Ab 1997 arbeitete Adriano Boschetti für verschiedene Ausstellungsprojekte in der Schweiz und in Italien. Während der Tätigkeit als Projektleiter beim Archäologischen Dienst des Kantons Bern schrieb er seine Doktorarbeit über «Gefässkeramik und Hafnerei in der Frühen Neuzeit im Kanton Bern» (Promotion 2004 summa cum laude). Seit 2004 ist er Leiter des Fachbereichs Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit am Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug und Mitglied der Geschäftsleitung der Kantonsarchäologie Zug. Forschungsschwerpunkte sind vor allem Stadtarchäologie, Bauforschung und Burgenarchäologie. Seit 2006 übernahm er verschiedene Lehraufträge zur Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit an den Universitäten Bern und Zürich. 2010 folgte die Habilitation durch die Universität Zürich («Drei Themen der Mittelalterarchäologie: Herstellung und Bedeutung kunsthandwerklicher Produkte, Holzbauforschung und Archäologie der Kleinstadt»).
Deutsche Literaturwissenschaft: Literatur bis 1700 Amtsantritt: 1.2.2010
PD Dr. Tobias Bulang, geb. 18.11. 1971 in Bautzen. 1990 Abitur am Sorbischen Gymnasium in Bautzen. Studium der Germanistik, Philosophie und Pädagogik an der TU Dresden und der Ohio-State-University Columbus/OH USA. 2002 Promotion an der TU Dresden mit einer Arbeit über Literatur und Historismus im 19. Jahrhundert. 2003-2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Georg August Universität Göttingen, der TU Dresden und der Universität Zürich. Georg Helm-Preis der TU-Dresden für die Dissertation. 2004-2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt «Fischart im Kontext». 2009 Erteilung der venia legendi für deutsche Literaturwissenschaft: Literatur bis 1700 durch die Philosophische Fakultät der Universität Zürich. Seit 2010 Vertretungsprofessur für germanistische Mediävistik an der LMU München.
Molekulare Krebsforschung Amtsantritt: 1.2.2010
Stefano Ferrari (born in 1958, Trento, Italy) studied Biology at the University of Padua (Italy) where he graduated in 1982. He carried out doctoral studies in Biochemistry between 1983 and 1987 in the laboratories of Sir Philip Cohen (University of Dundee, Scotland, UK,) and Prof. Lorenzo Pinna (University of Padua, Italy) conducting studies on protein kinases and intracellular signal transduction. After being awarded the PhD in Biochemistry, in 1988 he moved to the laboratory of Prof. George Thomas at the Friedrich Miescher Institute in Basel for a post-doctoral stage. There he investigated the control of cell growth and proliferation, focusing on the biological role of phosphorylation in the regulation of mRNA translation at the G0/G1 transition of the cell division cycle. In 1994 he was offered a position of Junior Group Leader at the Institute for Experimental Cancer Research of the University of Freiburg (Germany) where he investigated the control of the G1/S transition of the cell division cycle by cyclin-dependent kinases. Between 1998 and 2001 he worked as Program Team Head at the Department of Oncology of Novartis Pharmaceuticals in Basel, where he focused on the identification of small molecule inhibitors of oncogenic protein kinases. In 2001 he was offered a position of Group Leader at the Institute of Molecular Cancer Research of the University of Zurich directed by Prof. Josef Jiricny and he is currently conducting studies on signal transduction pathways that arrest cell cycle transitions in response to DNA damage.
Radiologie Amtsantritt: 1.2.2010
Praktische Theologie Amtsantritt: 1.2.2010
Dörte Gebhard, Studium der Evangelischen Theologie in Kiel und Tübingen, Promotion im Jahr 2000 im Fach Praktische Theologie aufgrund der Arbeit «Menschenfreundliche Diakonie. Exemplarische Auseinandersetzungen um ein theologisches Menschenverständnis und um Leitbilder», Neukirchen 2002, wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. Assistentin von 1997 bis 2009 in Kiel und Bonn, Vikariat und 2007 Ordination in Bonn-Bad Godesberg, seither berufsbegleitend pfarramtlich tätig, seit 2008 in der Schweiz, 2009 Habilitation in Bonn mit der Schrift «Glauben kommt vom Hörensagen. Studien zu den Renaissancen von Mission und Apologetik», Göttingen 2010, Umhabilitation an die Universität Zürich 2010.
Pflanzenbiologie: Biochemie und Zellbiologie der Pflanzen Amtsantritt: 1.2.2010
Orale Biologie/Transgene Technologien und Genetik Amtsantritt: 1.2.2010
Daniel Graf is head of the Functional Genomics and Genetics lab at the Institute of Oral Biology (ZZMK) since 2009. His lab focuses on cranio- and orofacial development with emphasis on Bone Morphogenetic Proteins (BMP) in epithelial-mesenchymal interactions during palate and tooth formation. Dr. Graf graduated in Biochemistry from the ETH Zurich. He performed his PhD studies in Erlangen and Berlin describing the role of CD40 Ligand (CD154) in the primary X-linked immunodeficiency with Hyper-IgM, for which he received the Otto-Westphal prize from the German Society of Immunology in 1995. During his Post-Doctoral studies at the MRC Clinical Sciences Centre, Imperial College London, he investigated molecular events in T-cell development, through which he became interested in BMP signaling. In 2001, Dr. Graf moved to the Biomedical Sciences Research Center 'Al Fleming' near Athens where he later was appointed Assistant Professor to study the role of BMPs in immune regulation and chronic inflammation applying novel transgenic tools to models of human diseases. During this time Dr. Graf developed his interest in BMP signaling in epithelial/mesenchymal interactions, which led him to join Prof. Thimios Mitsiadis at the Institute of Oral Biology in 2009. In 2010 Dr. Graf received the «Venia Legendi» (Privatdozent) on the field of Oral Biology/Transgenic Technologies and Genetics.
Mathematik, insbesondere Logik und Mengenlehre Amtsantritt: 1.2.2010
Lorenz Halbeisen (geb. 29. April 1964), Studium der Mathematik, Informatik und Philosophie an den Universitäten Basel und Zürich, 1994 Promotion in kombinatorischer Mengenlehre an der ETH Zürich, von 1995 bis 2001 Forschungsaufenthalte in Caen (Normandie), Barcelona (Katalonien) und Berkeley (Kalifornien), von 2001 bis 2005 Lecturer an der Queen's University Belfast (Nordirland), 2003 Habilitation in Bern, ab 2005 Lehrbeauftragter an der Kantonsschule Frauenfeld sowie an den Universitäten Bern und Zürich, 2010 Umhabilitation an die Universität Zürich.
Experimentelle Pathologie Amtsantritt: 1.2.2010
Pneumologie Amtsantritt: 1.2.2010
Psychiatrie und Psychotherapie Amtsantritt: 1.2.2010
Thoraxchirurgie Amtsantritt: 1.2.2010
Wolfgang Jungraithmayr studierte Medizin in Marburg und Würzburg und legte 1996 das medizinische Staatsexamen ab. Parallel studierte er am Konservatorium in Frankfurt Musik (Violine mit Nebenfach Klavier). Im Jahr 2000 wurde er unter Prof. Lorenz, Abteilung für Theoretische Chirurgie der Universität Marburg, promoviert. Von 1997 bis 2002 erhielt er unter Prof. Farthmann an der Universitätsklinik Freiburg die chirurgische Ausbildung und erlangte 2002 den Facharzttitel für Chirurgie. Von 2002 bis 2006 erfolgte die Weiterbildung im Schwerpunkt Thoraxchirurgie, welche 2007 in der Facharztanerkennung für Thoraxchirurgie mündete. Seit 2006 ist Herr J. in der Abteilung für Thoraxchirurgie unter der Leitung von Prof. Weder klinisch-ärztlich sowie wissenschaftlich tätig. Dabei widmet er sich vor allem transplantationsimmunologischen Fragestellungen zur akuten und chronischen Abstossung nach Lungentransplantation, sowohl im Rattenmodell als auch im zeitgleich mit der Washington-University erstmals erfolgreich etablierten Modell der Maus-Lungentransplantation. Seither sind verschiedene Forschungsgruppen aus Europa und den USA nach Zürich gekommen, um sich von Herrn J. in diesem Konzept unterrichten zu lassen. Die Habilitation erfolgte in 2010 unter dem Titel «Die Rolle von CD26 in der Lungentransplantation». Neben der ausgeprägt musikalischen Aktivität mit erfolgreicher Teilnahme an internationalen Klavierwettbewerben absolviert Herr J. begleitend zu der jetztigen Forschungstätigkeit ein naturwissenschaftliches Studium (PhD) unter der Leitung von Prof. Münz, Leiter der Experimentellen Immunologie an der Universität Zürich.
Rheumatologie Amtsantritt: 1.2.2010
Astrid Jüngel (geb. 1968 in Giessen) studierte den Universitäten Marburg und Leipzig Biologie mit dem Schwerpunkt Immunologie. 1996 schoss sie das Studium mit der Diplomarbeit über «Charakterisierung myelomonozytärer phagozytierender Zelllinien sowie der Einfluss von Neuropeptiden auf deren Wachstum und Differenzierung» ab. Seit 1997 arbeitet Astrid Jüngel auf dem Gebiet der Rheumatologie. Während Ihrer Doktorarbeit in der Klinischen Immunologie in Leipzig erhielt sie ein Stipendium des Interdisziplinären Zentrums für klinische Forschung in Leipzig verbunden mit einem einjährigen Forschungsaufenthalt in Zürich. 2002 schloss sie die Doktorarbeit über Untersuchungen zum inflammatorischen und destruktiven Potential primär isolierter Rheumatoid Arthritis Fibroblasten ab. Seit 2003 arbeitet Astrid Jüngel als Post-Doktorandin in der Experimentellen Rheumatologie in Zürich unter der Leitung von Prof. Dr. med Steffen Gay über die Rolle der Epigenetik in rheumatischen Erkrankungen. 2010 folgte die Habilitation durch die Universität Zürich «Epigentic modifications contribute to the activated phenotype of fibroblasts in rheumatic diseases such as rheumatoid arthritis and systemic sclerosis».
Ophthalmologie, insbesondere Erkrankungen der Hornhaut Amtsantritt: 1.2.2010
Umweltwissenschaften, insbesondere Naturschutzbiologie Amtsantritt: 1.2.2010
Marc Kéry (geb. 1968 in Liestal) studierte an der Universität Basel Biologie mit Spezialgebiet Botanik sowie Jurisprudenz und schloss 1995 mit dem Diplom ab. 1996-2000 doktorierte er an der Universität Zürich mit einer Arbeit über die Populationsökologie seltener Pflanzenarten in Halbmagerrasen im Jura. Danach folgte ein kurzer Forschungsaufenthalt an der Schweizerischen Vogelwarte in Sempach zur Erforschung von langfristigen Veränderungen im Vogelzug als Folge von Klimaveränderungen. 2001-2003 war er Postdoc von Jim Nichols am Patuxent Wildlife Research Center, Maryland/USA, wo er in das Gebiet der statistischen Modelle vom Fang-Wiederfang-Typ eingeführt wurde, die heute im Zentrum seiner Forschungstätigkeit stehen. 2004 folgte ein Postdoc am Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS) in Montpellier, und danach kam er an die Schweizerische Vogelwarte, wo er heute als Populationsökologe forscht. 2009 erfolgte die Habilitation: The first question in Ecology: How many are there? 2010 erschien bei Academic Press/Elsevier Press sein erstes Buch: Introduction to WinBUGS for Ecologists. A Bayesian approach to regression, ANOVA, mixed models and related analyses.
Molekulare Krebsforschung Amtsantritt: 1.2.2010
Kunstgeschichte Amtsantritt: 1.2.2010
Daniela Mondini studierte Kunstgeschichte, Allgemeine Geschichte und Kirchengeschichte an der Universität Zürich (UZH). Nach dem Lizentiat 1994 war sie Assistentin am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur der ETH Zürich und von 1995 bis 2002 am Lehrstuhl für Kunstgeschichte des Mittelalters des Kunsthistorischen Instituts der UZH (1997/98 in Rom als Stipendiatin der Janggen-Pöhn-Stiftung). 2002 promovierte sie an der UZH und war bis 2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin beim SNF-Projekt «Die Kirchen der Stadt Rom im Mittelalter»; von 2005 bis 2007 war sie Postdoktorandin des Nationalen Forschungsschwerpunktes «Medienwandel Medienwechsel Medienwissen. Historische Perspektiven». In den Jahren 20072008 arbeitete sie in der Graphischen Sammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern. Seit 2003 nimmt sie Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen wahr (TU München, ETH Zürich, Università della Svizzera Italiana sowie an den Universitäten Zürich und Bern). 2010 im Fach Kunstgeschichte an der Philosophischen Fakultät der UZH habilitiert, tritt sie ab Oktober 2010 eine SNF-Förderungsprofessur an der Accademia di Architettura in Mendrisio an. Forschungsschwerpunkte: Kunst- und Architekturgeschichte des Mittelalters, Reliquiare, Licht und Dunkelheit, Mittelalterrezeptionen.
Experimentalphysik Amtsantritt: 1.2.2010
Elvezio Morenzoni from Lugano is head of the Laboratory for Muon Spin Spectroscopy at the Paul Scherrer Institute. His main scientific research activities are in superconductivity and magnetism with focus on the use of local probes. With his group at PSI and in collaboration with several universities he developed the so-called low energy muon spin spectroscopy method, which allows to perform depth dependent studies on nanometer scale of thin films and heterostructures with polarized muons used as magnetic microprobes. For this development he was awarded 2008 the Yamazaki Prize of the International Society for Muon Spin Spectroscopy. Dr. Morenzoni graduated at ETH Zürich in 1981. In the following he was Postdoctoral fellow at the Department of Physics at Stanford University, where he also acted as assistant professor and performed research in spectroscopy of atomic collisions. After a period as Oberassistent at the ETH Zürich working in accelerator mass spectroscopy he moved to PSI in 1986. In 2000 he received the «Venia Legendi» (Privatdozent) in Experimental Physics at ETH Zürich and in 2010 at the University of Zurich («Umhabilitierung»).
Privat- und Wirtschaftsrecht Amtsantritt: 1.2.2010
Herzchirurgie Amtsantritt: 1.2.2010
Privat- und Bankenrecht Amtsantritt: 1.2.2010
Jean-Marc Schaller (geb. 1977 in Paris, Maturität 1997 Realgymnasium Rämibühl Zürich) studierte Rechtswissenschaften an der Universität Zürich (lic. iur. 2002). Parallel zu seiner Assistenztätigkeit am Rechtswissenschaftlichen Institut der Universität Zürich verfasste er in der Folge eine Dissertation zum Thema «Finanzanalysten-Recht» (2004). Anschliessend war er Auditor am Bezirksgericht Zürich und alsdann Gerichtssekretär im dortigen Audienzrichteramt. Im Frühjahr 2010 habilitierte er sich mit der Schrift «Einwendungen und Einreden im schweizerischen Schuldrecht» und erhielt die Venia Legendi für das Gebiet Privat- und Bankenrecht. Neben seiner Lehr- und Publikationstätigkeit ist Jean-Marc Schaller als Rechtsanwalt in einer Wirtschaftskanzlei im Zentrum von Zürich tätig. Der Schwerpunkt seiner praktischen Tätigkeit liegt im Vertragsrecht, im Banken- und Kapitalmarktrecht, in der Prozessführung, im Schuldbetreibungs- und Konkursrecht sowie im Erb- und Sachenrecht.
Radiologie Amtsantritt: 1.2.2010
Privat-, Handels- und Wirtschaftsrecht Amtsantritt: 1.2.2010
Simon Schlauri, geboren 1973, studierte an der Universität Zürich Jura und schloss sein Studium 1998 mit dem Lizenziat ab. Von 1999 bis 2001 arbeitet er als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Privat-, Wirtschafts- und Europarecht von Prof. Dr. Roger Zäch. 2002 promovierte er zum Thema elektronische Signaturen. Nach Praktika am Bezirksgericht Zürich und in einer grossen Zürcher Wirtschaftskanzlei erwarb Schlauri 2004 das Zürcher Anwaltspatent. Von 2003-2008 war er an der Universität Zürich als Oberassistent für Handels- und Wirtschaftsrecht tätig. Im Sommer 2006 verbrachte er einen Studienaufenthalt am Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht der Universität Münster (Westfalen). Im Herbst 2009 wurden seine Habilitationsschrift zum telekommunikationsrechtlichen Thema Netzneutralität sowie der Habilitationsvortrag zu einem aktienrechtlichen Thema abgenommen, und in der Folge wurde Schlauri von der Universität Zürich zum Privatdozenten für Privat-, Handels- und Wirtschaftsrecht ernannt. Seit April 2009 arbeitet Schlauri als Unternehmensjurist in der Informations- und Telekommunikationsbranche.
Öffentliches Recht und Europarecht Amtsantritt: 1.2.2010
Markus Schott (geb. 1971) studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Basel und Neuchâtel (lic.iur. 1996). Parallel zu seiner Assistenztätigkeit an der juristischen Fakultät Basel verfasste er eine Dissertation zum Thema «Patientenauswahl und Organallokation» (2000), die mit dem Walther Hug Preis ausgezeichnet wurde. Nach Absolvierung der Anwaltsprüfung (2001) arbeitete er während mehrerer Jahre als Rechtsanwalt in Basel, unterbrochen durch einen einjährigen Forschungsaufenthalt an der Harvard Law School (LL.M. 2004). Im Frühjahr 2010 habilitierte er sich mit der Schrift «Staat und Wettbewerb: Der Schutz des institutionellen und des wirtschaftlichen Wettbewerbs vor staatlichen Beeinträchtigungen in der Schweiz und in der Europäischen Union» und erhielt die Venia Legendi für die Gebiete Öffentliches Recht und Europarecht. Neben seiner Lehr- und Publikationstätigkeit ist Markus Schott heute als Rechtsanwalt in einer Zürcher Wirtschaftskanzlei tätig. Der Schwerpunkt seiner praktischen Tätigkeit liegt im öffentlichen Wirtschaftsrecht, namentlich im Banken- und Versicherungsrecht, im Gesundheitsrecht sowie im Infrastrukturrecht.
Innere Medizin Pferde Amtsantritt: 1.2.2010
Colin C. Schwarzwald, geboren 1971 in Chur, studierte von 1992 bis 1997 Veterinärmedizin an der Universität Zürich. Von 1998 bis 2001 war er Assistent und Doktorand an der Klinik für Wiederkäuer- und Pferdemedizin der Universität Zürich und promovierte zum Thema «Vergleich von niedermolekularem und unfraktioniertem Heparin zur Prophylaxe von Gerinnungsstörungen bei gastrointestinalen Erkrankungen des Pferdes». Anschliessend folgte ein 5-jähriger Aufenthalt an der Ohio State University in den USA. Dort absolvierte er von 2001 bis 2004 ein Residency Programm des American College of Veterinary Internal Medicine. Gleichzeitig begann er 2001 ein PhD Programm im Fachgebiet der Veterinärkardiologie, welches er 2006 mit einer Dissertation zum Thema «Atrial and AV-nodal physiology in horses: Electrophysiologic and echocardiographic characterization and pharmacologic effects of diltiazem» abschloss. Im Jahre 2006 kehrte er als Oberassistent an das Departement für Pferde der Vetsuisse Fakultät der Universität Zürich zurück, wo er 2009 habilitiert wurde. Heute ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Abteilungsleiter der Abteilung Innere Medizin für Pferde. Seine klinischen und wissenschaftlichen Interessen beinhalten Grosstier- und vergleichende Kardiologie mit Schwergewicht Echokardiographie, Elektrophysiologie, kardiovaskuläre Pharmakologie und kardiale Biomarker.
Gesundheitsökonomie - Public Health Amtsantritt: 1.2.2010
Matthias Schwenkglenks (geboren 1965 in Geislingen an der Steige, D) studierte Soziologie und Politikwissenschaft an der Universität Tübingen (Magister Artium, 1997) und anschliessend Public Health an den Universitäten Basel, Bern und Zürich (Master of Public Health, 2002). Er promovierte im Fach Epidemiologie an der Universität Basel (PhD, 2006). Von 1991 bis 2000 arbeitete er als Fachkrankenpfleger für internistische Intensivmedizin in Tübingen. Von 2000 bis 2001 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Medizinische Ökonomie des Universitätsspitals Zürich, von 2001 bis 2003 Bereichsleiter Medizinische Ökonomie bei der Hirslanden-Privatklinikgruppe in Zürich. Seit 2003 ist er als Forschungsleiter am Institut für Pharmazeutische Medizin (European Center of Pharmaceutical Medicine) der Universität Basel tätig. Seine Lehrtätigkeit erfolgte verstärkt an der Universität Zürich, wo er im Jahr 2009 auf Antrag der medizinischen Fakultät die Venia legendi für das Lehrgebiet Gesundheitsökonomie Public Health erhielt und seit 2010 zusätzlich den Arbeitsbereich Medizinische Ökonomie am Institut für Sozial- und Präventivmedizin leitet. Seine Hauptinteressen in Forschung und Lehre liegen in den Bereichen Gesundheitsökonomie, speziell medizinökonomische Evaluation und Modellierung, sowie Health Services Research, Epidemiologie, Design und Analyse beobachtender und experimenteller Studien, und Biostatistik.
Klinische Forschung/Pharmazeutische Medizin/Dermatologie/Allergologie Amtsantritt: 1.2.2010
PD Dr. med. Gabriela Senti is head of the Clinical Trials Center (CTC) at the Center for Clinical Research of the University and University Hospital Zurich since 2006. Her main scientific research activities are in experimental immunotherapy with a focus on clinical studies in desensitization against Type 1- Allergies and the development of new methods for Allergen Specific Immunotherapy. She has more than 15 years experience in conducting clinical trials and has performed numerous national and international Investigator Initiated clinical trials as Principal Investigator/Sponsor. Dr. Senti graduated from Medical School at the University of Zurich in 1994. She is a Swiss Medical Association (FMH) board certified Specialist in Dermatology and Venerology (1998), and Allergology and Clinical Immunology (2001). In 2002 she was appointed Senior Consultant responsible for the outpatients clinic of the Dermatology and Allergology Department of the University Hospital Zurich. Since 2005 she is a University Professional in Advanced Pharmaceutical Medicine (ECPM-Postgraduate Course) and a member of the Swiss Association of Pharmaceutical Medicine. In 2009 she received the «Venia Legendi» (Privatdozentin PD) in Pharmaceutical Medicine for the field of Translational Research at the University of Zurich.
Diagnostische Radiologie Amtsantritt: 1.2.2010
Paul Stolzmann, geboren 1978, Privatdozent für Diagnostische Radiologie. Seit 03/2010 Forschungstätigkeit in kardiovaskulärer Radiologie an der Harvard Medical School, Harvard University, Boston, MA, USA. Humanmedizinstudium an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Dissertation «Gefässläsionen durch zerebrale Protektionssysteme: Ex-vivo Untersuchungen» an der Klinik für Radiologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Kiel, Prof. Dr. M. Heller, Promotion 2006, anschliessend wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Klinik für Herz-und Gefässchirurgie, Prof. Dr. J. Cremer. Seit 2007 Postdoc am Institut für Diagnostische Radiologie des Universitätsspitals Zürich, Prof. Dr. B. Marincek. 2009 Habilitation «Dual-source Computed Tomography: Reducing Radiation Dose of Coronary Angiography» an der Universität Zürich mit Verleihung der Venia legendi 2010.
Innere Medizin und Hämatologie Amtsantritt: 1.2.2010
Klassische Philologie und lateinische Philologie der Neuzeit Amtsantritt: 1.2.2010
Stefan Tilg hat in Innsbruck und Siena Klassische Philologie und Germanistik studiert. Er arbeitete von 2002 bis 2003 im FWF-Projekt «Geschichte der lateinischen Literatur in Tirol» am Institut für Sprachen und Literaturen der Universität Innsbruck, wo er 2003 mit einer Arbeit zum Jesuitendrama promoviert wurde. Von 2003 bis 2006 war er Assistent am Institut für Klassische Philologie der Universität Bern. Ende 2006 bis Anfang 2009 forschte er dank Stipendien des SNF und des Center for Hellenic Studies in Oxford (Corpus Christi College) und Washington DC. Seit März 2009 ist er als Ambizione-Stipendiat des SNF Gast am Klassisch-Philologischen Seminar der Universität Zürich. Hier habilitierte er sich Ende 2009 mit einer Monographie zur Entstehung des griechischen Romans.
Klinische Cheme Amtsantritt: 1.2.2010
Chirurgie Amtsantritt: 1.2.2010
Matthias Turina (geboren 1973 in Zürich) studierte Medizin an der Universität Zürich, wo er 1999 mit dem Staatsexamen abschloss und anschliessend unter der Leitung von Prof. Dr. J. Steurer promovierte. Nach 2 Jahren chirurgischer Grundausbildung im Spital Männedorf kam er 2002 an das Universitätsspital Zürich, wo er seine klinische Ausbildung in der Viszeral- und später Unfallchirurgie weiterführte. 2004-2006 absolvierte er ein Research Fellowship am Department of Surgery der University of Louisville, KY (USA) wo er unter der Leitung von Prof. Hiram C. Polk Jr. Grundlagenforschung im Bereich der Immunabwehr polytraumatisierter Patienten betrieb. Sein Forschungsschwerpunkt war damals die Einschränkung der zellulären Immunität bei Traumapatienten mit transienter Stresshyperglykämie. Während dieser Zeit konnte er auch ein Ph.D.-Programm am Department Physiologie absolvieren. Nach seiner Rückkehr erlangte Herr Turina während eines Rotationsaufenthaltes als Oberarzt am Spital Limmattal den Facharzttitel Chirurgie. Seit Oktober 2008 ist er als Oberarzt und 2009 als Teamleiter Unfallchirurgie am USZ tätig, wo er sich wissenschaftlich mit verschiedenen Aspekten der Behandlung und Prognose polytraumatisierter Patienten befasst. Seine Habilitationsschrift mit dem Titel «Short-term Hyperglycemia and its Implications on Neutrophil Apoptosis, Monocytic Antigen Presentation, and the Release of Early Inflammatory Cytokines» führte im Januar 2010 zur Verleihung der venia legendi als Privatdozent für das Gebiet Chirurgie.
Innere Medizin, Pneumologie Amtsantritt: 1.2.2010
Silvia Ulrich Somaini, geboren 1970 in Luzern, studierte an den Universitäten von Basel und Lausanne Medizin und schloss ihr Studium 1997 in Basel ab. Bereits während des Studiums führte Frau Silvia Ulrich den experimentellen Teil ihrer Dissertation bei Prof. J.-O. Gebbers in Luzern durch und erlangte 1998 mit ihrer Arbeit «Biomarker in der Arbeitsmedizin Nasenschleimhautzytologie» die Doktorwürde der Universität Bern. Bei einem ersten Forschungsaufenthalt am University College of London beschäftigte sich Frau Ulrich mit kardiovaskulären Risikofaktoren. Zurück in der Schweiz bildete sich Frau Ulrich am Spital Zofingen und am Universitätsspital Zürich zur Internistin aus und vertiefte sich im Gebiet der Pneumologie und speziell der pulmonalen Hypertonie. 2005/2006 verbrachte Frau Ulrich am University of Colorado Health Science Center in Denver, wo sie ihre Forschung im Gebiet der pulmonalen Hypertonie vorantrieb. Seit 2007 ist sie als Oberärztin mit den Fachgebieten Innere Medizin und Pneumologie am Universitätsspital Zürich tätig mit dem Forschungsschwerpunkt pulmonale Hypertonie. 2010 erfolgt die Habilitation durch die Universität Zürich mit der Habilitationsschrift «Novel pathogenetic mechanisms in pulmonary hypertension».
Musikwissenschaft Amtsantritt: 1.2.2010
Geboren 1965 in Spanien. Klavierstudium in Valencia, anschliessend Studium der Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Hispanistik in Deutschland (Würzburg, München). Promotion 1999 mit einer Arbeit zur mehrstimmigen Messen in Quellen iberischer und iberoamerikanischer Provenienz. Promotions- und Postdoc-Stipendien des Graduiertenkollegs «Textkritik» der LMU-München. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Johann-Sebastian-Bach-Institut in Göttingen, seit Juli 2005 am Musikwissenschaftlichen Institut der UZH. Seit 2007 wissenschaftliche Leiterin des Projekts «Die Triosonate. Cataloue Raisonné». 2009 Habilitation an der Philosophischen Fakultät der UZH mit der Abhanldung «Allerliebste Ungeheuer. Das deutsche komische Singspiel 1760-1790». Seit 2006 Gastprofessur an der Universidad Politécnica de Valencia. Seit Februar 2010 Assistenzprofessorin am Institut für Musikwissenschaft der Universität Bern.
Orale Mikrobiologie Amtsantritt: 1.2.2010
Kinderchirurgie Amtsantritt: 1.2.2010
Daniel Weber, geboren 1961, studierte an den Universitäten Freiburg und Bern Humanmedizin und absolvierte 1990 das Staatsexamen. Nach seiner chirurgischen Grundausbildung war er an den Kinderspitälern Luzern, Basel und Muscat als Assistenz- und später Oberarzt bis zur Facharztreife für Kinderchirurgie tätig. Seinem speziellen Interesse für Handfehlbildungen folgend arbeitete er auf der Handchirurgie am Inselspital und ergänzte seine Weiterbildung mit Aufenthalten in kinderhandchirurgischen Zentren in Paris, Hamburg und Leeds bis er 2005 das europäische Diplom für Handchirurgie der FESSH erreichte. Seit 2000 arbeitet Daniel Weber als Kinderchirurg am Universitäts-Kinderspital Zürich und leitet seit 2001 die Kinderhandchirurgie. Seit 2003 ist er zusätzlich stellvertretender Leiter der Kinderurologie. Seit 2005 hat Daniel Weber einen klinischen Forschungsschwerpunkt im Bereich der Hypospadie am Kinderspital etabliert.
Systematische Theologie Amtsantritt: 1.2.2010
Claudia Welz, Jahrgang 1974, hat von 1996 bis 2003 ev. Theologie und Philosophie in Tübingen, Jerusalem, München und Heidelberg studiert. Von 2003 bis 2006 war sie Doktorandin am Institut für Hermeneutik und Religionsphilosophie an der Universität Zürich mit Forschungsaufenthalten u.a. am Søren Kierkegaard Research Centre in Kopenhagen und dem Franz Rosenzweig Minerva Research Centre for German-Jewish Literature and Cultural History an der Hebrew University in Jerusalem. Seit 2006 ist sie Postdoctoral Research Fellow am Center for Subjectivity Research, Universität Kopenhagen. Für ihre Doktordissertation, die bei Mohr Siebeck 2008 unter dem Titel Love's Transcendence and the Problem of Theodicy erschienen ist, erhielt sie The John Templeton Award for Theological Promise. 2009 hat sie sich an der Theologischen Fakultät der Universität Zürich habilitiert und die Venia legendi in Systematischer Theologie erworben. Ihre Habilitationsschrift trägt den Titel Vertrauen und Versuchung (Mohr Siebeck 2010). Seit 2010 ist sie Associate Professor an der Theologischen Fakultät der Universität Kopenhagen.
Präventive und Restaurative Zahnmedizin Amtsantritt: 1.2.2010
Pathologie Amtsantritt: 1.2.2010
Peter Johannes Wild, geboren 1973 in Straubing, studierte an der Universität Regensburg Medizin und schloss das Studium 2001 ab. Bereits während des Studiums führte Herr Wild den experimentellen Teil seiner Dissertation bei Prof. F. Hofstädter und Prof. R. Andreesen in Regensburg durch. 2002 erhielt Herr Wild mit der Arbeit «Microsatellite instability predicts poor short-term survival in patients with advanced breast cancer after high-dose chemotherapy and autologous stem-cell transplantation» die Doktorwürde der Universität Regensburg. Seine Ausbildung zum Facharzt für Pathologie absolvierte Herr Wild am Institut für Pathologie der Universität Regensburg, des Uniklinikums Hamburg-Eppendorf sowie des UniSpitals Zürich. Berufsbegleitend besuchte Herr Wild ausserdem eine dreijährige Postgraduiertenausbildung in medizinischer Biometrie an der Universität Heidelberg (Prof. N. Victor). Nach Abschluss seiner Facharztausbildung 2006 wechselte Herr Wild als Postdoctoral Research Fellow an das Institut für Zellbiologie der ETH Zürich (Prof. W. Krek). Im Rahmen seiner Forschungsarbeit beschäftigte sich Herr Wild mit dem Thema «PTEN-loss derived glycoproteome of prostate tissue and its use for diagnostic serum signatures and drug targets in prostata cancer». 2010 erfolgte die Habilitation durch die Universität Zürich mit der Habilitationsschrift «Molecular Biomarkers for Bladder Cancer: Implications for Prognosis, Therapy & Classification of the Disease». Seit Mai 2010 ist Herr Wild Oberarzt am Institut für Klinische Pathologie des UniSpitals Zürich mit dem Forschungsschwerpunkt Uropathologie.
Entwicklungspsychologie Amtsantritt: 1.8.2009
Evelyn Bertin (geboren 1964) studierte Psychologie und frühkindliche Sonderpädagogik an der Universität von Kentucky und Texas A&M in den USA. Sie erwarb 2003 den Doktortitel in Experimentelle Psychologie (Fachrichtung Entwicklungspsychologie). Anschliessend arbeitete sie zwei Jahre als Post-Doktorandin am Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig. In dieser Zeit war sie für die Planung und Durchführung von Forschungsprojekten im Bereich der Entwicklung von sozialer Kognition bei Säuglingen zuständig. Seit September 2006 ist sie Oberassistentin in der Fachrichtung «Allgemeine und Entwicklungspsychologie» am Psychologischen Institut der Universität Zürich. Sie leitete den Aufbau des Säuglingslabors und führt seitdem Forschungsprojekte im Bereich der frühkindlichen Entwicklung physikalischen Wissens durch. Im weiteren unterrichtet sie selbständig Vorlesungen und Seminare and den Universitäten Zürich und Basel. 2009 erfolgte die Habilitation an der Universität Zürich (Schrift: «Infants Perception of the Physical and Social World: Early Sensitivity to Spatial and Interpersonal Relations»). Frau Bertins Forschungsinteressen liegen in der frühkindlichen Sensitivität für physikalische Gesetzmässigkeiten, den Prozessen, deren Objekt, Gesichter und 3-D Wahrnehmung unterliegen, sowie der Entwicklung sozialer Kognition im Säuglingsalter.
Schweizerisches und internationales Handels- und Wirtschaftsrecht (einschliesslich Kapitalmarkt bzw. Finanzmarktrecht) Amtsantritt: 1.8.2009
Christoph B. Bühler (1970) studierte an der Universität Basel (lic. iur. 1995). Im Jahre 1999 promovierte er mit einer Dissertation zum Thema «Die grenzüberschreitende Fusion von Kapitalgesellschaften in der Europäischen Union» und erwarb das Rechtsanwaltspatent. Anschliessend absolvierte er an der Universität Zürich das berufsbegleitende Masterprogramm Internationales Wirtschaftsrecht, das er mit dem Preis für das beste Ergebnis im Fachgebiet Banken-, Kapitalmarkt- und Versicherungsrecht abschloss (LL.M. 2002). Von 2002 bis 2003 war er als Visiting Associate bei der US-Law Firm Sullivan & Cromwell LLP in New York tätig. Von 2005 bis 2008 verfasste er seine Habilitationsschrift mit dem Titel «Regulierung im Bereich der Corporate Governance». Christoph B. Bühler praktiziert seit 2000 als Rechtsanwalt und ist seit 2004 Partner in der Anwaltskanzlei Böckli Bodmer & Partner; er ist anerkannter Emittentenvertreter und Mitglied der unabhängigen Beschwerdeinstanz der SIX Swiss Exchange sowie Präsident und Mitglied des Verwaltungsrates von zwei international tätigen Schweizer Industrieunternehmen. Er praktiziert vorwiegend in den Bereichen des nationalen und internationalen Gesellschafts-, Banken- und Kapitalmarktrechts.
Viszeralchirurgie Amtsantritt: 1.8.2009
Myoarthopathien des Kausystems/Biometrische Statistik/Orthodontics Amtsantritt: 1.8.2009
Otorhinolaryngologie, Neurootologie Amtsantritt: 1.8.2009
Stefan Hegemann (geb. 1964 in Düsseldorf) studierte von 1984 bis 1990 Medizin an den Universitäten Essen, München, Hamilton und Kapstadt. Es folgten die klinische Ausbildung zum Facharzt für HNO-Heilkunde an der RWTH Aachen (1990 - 1995), die Promotion (1993), sowie die Ausbildung zum Facharzt für Neurologie an der FSU Jena. Bereits in Aachen begann die intensive Beschäftigung mit dem vestibulären System, wie auch in Jena mit eigener Schwindelsprechstunde und Vorlesungen. 1997 war er als postdoc fellow am vestibulookulomotorischen Labor der Johns-Hopkins-University in Baltimore (Leitung von Prof. D. S. Zee). Nach dem neurologischen Facharzt (2002), wurde er Oberarzt der Klinik für Neurologie II am Klinikum Karlsbad-Langensteinbach und ab Dezember 2003 Oberarzt der Klinik für Ohren-, Nasen-, Kopf- und Halschirurgie der Universität Zürich und Leiter des interdisziplinären Zentrums für Schwindel und Gleichgewichtsstörungen. Neben der klinischen Beschäftigung mit Schwindelpatienten stand auch seit Beginn seiner Ausbildung die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Gleichgewichtssystem im Vordergrund. Diese wurde und wird gefördert vom Schweizerischen Nationalfonds sowie vom Zentrum für integrative Humanphysiologie. Im Herbstsemester 2009 wurde ihm die venia legendi für Otorhinolaryngologie und Neurootolgie verliehen und seit November 2009 ist er Leitender Arzt.
Pädiatrische Radiologie Amtsantritt: 1.8.2009
Christian Kellenberger (geboren 1963 in Bern) wuchs in St.Gallen auf, wo er das Gymnasium Typus C absolvierte. Nach dem Studium der Humanmedizin an der Universität Bern (Staatsexamen 1989) promovierte er mit dem Thema «Immunhistochemische Untersuchung atheromatöser Läsionen». Es folgte die klinische Ausbildung zum Facharzt FMH Medizinische Radiologie / Radiodiagnostik am Inselspital Bern und die Subspezialisierung Pädiatrische Radiologie am Kinderspital Zürich. Während eines dreijährigen klinischen und wissenschaftlichen Fellowships am Hospital for Sick Children in Toronto vertiefte er seine Erfahrung im gesamten Gebiet der Kinderradiologie, insbesondere in der Magnetresonanztomographie und kardiovaskulären Bildgebung. 2004 kehrte er als Leitender Arzt ans Universitäts-Kinderspital Zürich zurück und wurde 2007 zum Chefarzt der Abteilung Bilddiagnostik gewählt. Sein Forschungsinteresse liegt in der Anwendung und Weiterentwicklung der Magnetresonanz für die kardiovaskuläre, abdominale und muskuloskeletale Bildgebung beim Kind. Aufgrund der Habilitationsschrift «Magnetic resonance evaluation of the pulmonary circulation in congenital heart disease» wurde ihm von der Universität Zürich die Venia legendi für das Gebiet Pädiatrische Radiologie auf das Herbstsemester 2009 erteilt.
Pädiatrie, speziell Kardiologie Amtsantritt: 1.8.2009
Walter Knirsch, geboren 1967 in Berlin, studierte an der Freien Universität Berlin Humanmedizin. Nach seiner Dissertation «Pulmonary plasma catecholamine levels and pulmonary hypertension in congenital heart disease» erfolgte im Rahmen seiner Facharztausbildung Pädiatrie an der Universitätskinderklinik Rudolf Virchow Berlin, dem Deutschen Herzzentrum Berlin sowie am Akademischen Lehrkrankenhaus Olgahospital Stuttgart nach Erlangen des Facharzttitels für Kinder- und Jugendmedizin 2000 die Subspezialisierung in der Pädiatrischen Kardiologie 2002. Nach zwischenzeitiger Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Kinderkardiologie der Universitätskinderklinik der Albrecht-Ludwigs-Universität Freiburg folgte der Wechsel als Oberarzt auf die Abteilung Kardiologie im Kinderspital Zürich. Neben seiner klinischen Tätigkeit vertiefte Herr Knirsch in Zusammenarbeit mit Professor Bauersfeld und Professor Nadal seine wissenschaftlichen Projekte und klinischen Studien auf verschiedenen Gebieten der Kinderkardiologie. Auf das Herbstsemester 2009 erteilte die Universität Zürich Herrn Dr. Knirsch aufgrund seiner Habilitationsschrift «New aspects of infective endocarditis in congenital heart disease» die Venia Legendi als Privatdozent für das Gebiet Pädiatrie, speziell Kinderkardiologie.
Psychologie Amtsantritt: 1.8.2009
Nach dem Studium der Sozialpsychologie, Neurophysiologie und Neuropsychologie an der Universität Zürich war Daria Knoch (geb. 1970) als Hochschulassistentin an der Universität Zürich in der Abteilung Sozialpsychologie tätig wo sie 2001 promovierte. Von 2001-2005 arbeitete sie als Postdoktorandin an der Neurologischen Klinik des Universitätsspitals Zürich. Von 2005-2009 als Oberassistentin an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät in Zürich, mit einem Forschungsaufenthalt an der University of Princeton von 2007-2008. Seit 2009 ist sie SNF-Förderprofessorin an der Psychologischen Fakultät der Universität Basel. Auf das Herbstsemester 2009 hat die Universität Zürich Daria Knoch die Venia legendi als Privatdozent für das Gebiet Psychologie erteilt.
Innere Medizin, Pneumologie Amtsantritt: 1.8.2009
Malcolm Kohler (geb. 1971 in Bülach) studierte von 1991-1997 Humanmedizin an der Universität Zürich. Er absolvierte die klinische Weiterbildung am Kantonsspital Winterthur, in Schaffhausen und am Universitätsspital Zürich zum Facharzt für Innere Medizin (2004) und Pneumologie (2006). Seit 2002 befasst sich Dr. Kohler wissenschaftlich mit der Aetiologie und den Konsequenzen von chronischen Atmungsstörungen wie dem obstruktiven Schlafapnoesyndrom und neuromuskulär bedingten Hypoventilationssyndromen. Im Rahmen eines European Respiratory Society Research Fellowships und des Nachwuchsförderungsprograms der Universität Zürich hat er von 2006 bis 2008 in Oxford verschiedene Studien im Bereich der kardiovaskulären Konsequenzen des obstruktiven Schlafapnoesyndroms durchgeführt. Seit September 2008 ist Dr. Kohler als Oberarzt an der Klinik für Pneumologie des Universitätsspitals Zürich klinisch und wissenschaftlich tätig. Er leitet u.a. eine Forschungsgruppe, welche sich mit den Mechanismen der vaskulären Schädigung bei chronischen Atmungsstörungen befasst. Dr. Kohler wurde mit verschiedenen Forschungspreisen ausgezeichnet, darunter auch der James B. Skatrud Young Investigator Award der American Thoracic Society. Herr Kohler hat auf das Herbstsemester 2009 die venia legendi für das Fach Pneumologie erhalten.
Psychiatrie Amtsantritt: 1.8.2009
Bernd Krämer (geb. 1968 in Ulm / Deutschland) studierte von 1989-1996 Humanmedizin an der Universität Ulm. Er absolvierte die klinische Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie (2005) in der Kantonalen Psychiatrischen Klinik Wil, in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Hohenegg, an der Psychiatrischen Poliklinik des Universitätsspitals Zürich und in der Rehabilitationsklinik Bellikon. Herr Dr. Krämer absolvierte in den Jahren 1999-2002 seine psychotherapeutische Ausbildung in psychoanalytisch orientierter psychodynamischer Psychotherapie. Ausserdem schloss er bereits 1998 die Ausbildung zum Klinischen Hypnotherapeuten ab. 2003 promovierte er zum Thema Psychiatrische Komorbidität bei Transsexualismus, seither befasst sich Herr Dr. Krämer wissenschaftlich mit der Aetiologie und den Konsequenzen von Transsexualismus. Ein weiteres Forschungsgebiet von Herrn Dr. Krämer sind die Posttraumatischen Belastungsstörungen. Seit Januar 2005 ist Herr Dr. Krämer als Oberarzt an der Psychiatrischen Poliklinik des Universitätsspitals Zürich klinisch und wissenschaftlich tätig, seit 2005 hat er einen Lehrauftrag an der Medizinischen Fakultät. Auf das Herbstsemester 2009 hat die Universität Zürich Herrn Dr. med. Bernd Krämer auf Antrag der Medizinischen Fakultät die Venia Legendi als Privatdozent für das Gebiet Psychiatrie und Psychotherapie erteilt.
Psychologie unter besonderer Berücksichtigung der psychiatrischen Epidemiologie Amtsantritt: 1.8.2009
Barbara Lay wurde in Lindau / Bodensee (D) geboren. Nach dem Studium der Psychologie und Psychopathologie an der Universität Freiburg i. Br. (Diplom 1982) war sie am Psychologischen Institut der Universität Freiburg i. Br. (1984-1988) und als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gesellschaft für sozialwissenschaftliche Forschung in der Medizin (1983-1990) tätig. Von 1990 bis 2003 arbeitete sie an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim (D). Sie befasst sich seither wissenschaftlich mit Risikomodellen für die Entstehung und den Verlauf psychischer Störungen (u.a. Schizophrenie, Anorexie, Störungen des Sozialverhaltens) sowie der Evaluation von Behandlungsansätzen. Neben ihrer Mitarbeit an diversen Forschungsprojekten, Lehr- und Supervisionstätigkeit promovierte sie 1998 zum Dr. sc. hum. an der Universität Heidelberg und absolvierte dort anschliessend ein postgraduelles Studium der Medizinischen Biometrie/Biostatistik. Seit 2003 ist Barbara Lay als Oberassistentin an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich im Forschungsbereich Klinische und Soziale Psychiatrie tätig. Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte umfassen insbesondere psychische Erkrankungen und psychiatrische Versorgung bei gesellschaftlichen Randgruppen. Neben Analysen der Psychiatriestatistik zu Fragen der Versorgungsepidemiologie leitet sie die Followup-Erhebungen einer Längsschnittstudie zu psychischen Beschwerden in der Allgemeinbevölkerung (Zürich-Studie) sowie ein Projekt zur Prävention von Zwangseinweisungen in die Psychiatrie. Die Universität Zürich erteilte Barbara Lay auf das Herbstsemester 2009 die Venia legendi für das Gebiet «Psychologie unter besonderer Berücksichtigung der psychiatrischen Epidemiologie».
Diagnostische Radiologie Amtsantritt: 1.8.2009
Umweltwissenschaften, im speziellen Umweltbildung Amtsantritt: 1.8.2009
Geschichte der Neuzeit Amtsantritt: 1.8.2009
Experimentelle Infektiologie Amtsantritt: 1.8.2009
Karin Metzner (geb. 1967 in Wuppertal) studierte von 1987-1993 Humanmedizin an der J. W. Goethe Universität in Frankfurt/Main. Es schloss sich eine mehrjährige naturwissenschaftliche Forschungsarbeit zu zellulären antiviralen Faktoren am Paul Ehrlich Institut in Langen an. Nach der Promotion arbeitete sie als Postdoktorandin am Aaron Diamond AIDS Research Center, angeschlossen an der Rockefeller Universität, in New York City. Hier begannen ihre Studien zur genetischen Diversität und Populationsdynamiken von Retroviren. 2001 ging sie an das Institut für Klinische und Molekulare Virologie in Erlangen und baute eine eigene Arbeitsgruppe auf. 2007 habilitierte sie in Molekularer Virologie an der Universität Erlangen-Nürnberg mit dem Thema Genomic diversity and population dynamics of simian and human immunodeficiency viruses (SIV/HIV). Seit September 2008 arbeitet sie am Universitätsspital Zürich im Departement Innere Medizin in der Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene und intensiviert ihre Studien zur Evolution und Diversität von HIV. Die Umhabilitation in Zürich erfolgte im Herbst 2009.
Psychologie Amtsantritt: 1.8.2009
Chirurgie Amtsantritt: 1.8.2009
PD Dr. Markus Karl Müller, geboren 1967, ist in Bischofszell (TG) aufgewachsen. Nach dem Gymnasium Typus B in Romanshorn studierte er Medizin an der Universität Zürich, wo er 1992 mit dem Staatsexamen abschloss. 1995 promovierte er in Medizin mit der Dissertation zum Thema «Chirurgie zur Behandlung der tiefen Bein- und Beckenvenenthrombose». Es folgten die Assistenzarztausbildung in Chirurgie am Kantonsspital Frauenfeld und anschliessend Luzern. 1997 arbeitete er als Oberarzt am Kantonsspital Obwalden in Sarnen und seit 1998 ist er am Universitätsspital Zürich, zunächst als Assistenzarzt und Oberarzt und seit 2009 als Leitender Arzt für Viszeralchirurgie tätig. 2002 verbrachte er einen Auslandaufenthalt in Northhamptom und Oxford (England), 2007 erlangte er den Schwerpunkttitel für Viszeralchirurgie zum FMH Chirurgie, welchen er bereits seit 1999 inne hatte. Der klinische Schwerpunkt liegt in der minimal invasiven Chirurgie, speziell bariatrische und metabole Chirurgie. Seine Forschungstätigkeit im Bereich der bariatrischen Chirurgie führte zur Habilitationsschrift mit dem Titel «The development of bariatric surgery in the era of laparoscopy», für welche er auf das Herbstsemester 2009 die venia legendi als Privatdozent für das Gebiet Chirurgie erhielt.
Pädiatrie, speziell Immunologie/KMT Amtsantritt: 1.8.2009
Frau Dr. med. Janine Reichenbach, geb. 25.04.1971 in Frankfurt/Main, studierte von 1990-1997 an der J. W. Goethe-Universität Frankfurt sowie an der Université Claude Bernard Lyon Humanmedizin und promovierte 1997 mit einer experimentellen Dissertation über einen angeborenen Immundefekt zum Dr. med. 1997-2000 absolvierte sie den ersten Teil ihrer Ausbildung zur Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin in der Frankfurter und der Bonner Universitätskinderklinik. 2001-2003 verbrachte sie zweieinhalb Jahre als Lise-Meitner-Stipendiatin im renommierten immunologischen Forschungslabor von Prof. Jean-Laurent Casanova (INSERM U550) an der Faculté de Médecine Necker-Enfants Malades, Paris. 2003-2005 folgte der zweite Teil ihrer Ausbildung an der Frankfurter Universitätskinderklinik mit der Facharztprüfung. Nach 8-monatiger Zusatzausbildung in pädiatrischer Stammzelltransplantation gehört sie seit Juli 2006 der Abteilung Immunologie/Hämatologie/KMT der Univ. Kinderklinik Zürich als Oberärztin mit Schwerpunkt Immunologie/KMT an. In dieser Funktion supervisiert sie bis heute die Immunologie-Sprechstunde sowie das Immunologie-Labor und beteiligt sich an der allogenen Stammzell-Transplantation bei genetischen Erkrankungen des Blut- und Immunsystems sowie bei Leukämien. Im Rahmen einer europäischen Studie hat sie in Zürich zwei experimentelle Gentherapien beim Kind durchgeführt. 2009 legte sie die FMH Prüfung Allergologie und Klinische Immunologie ab. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Abwehrmechanismen der Innate Immunity, die Gentherapie der Septischen Granulomatose (CGD) und neue Anwendungsmöglichkeiten induzierter Progenitorstammzellen. Ihre Forschung in Zürich wurde bisher durch den Forschungskredit der Universität Zürich 2006-2008, sowie den CGD Research Trust UK 2009-2011 gefördert. Auf das Herbstsemester 2009 erteilte die Universität Zürich Dr. Janine Reichenbach aufgrund ihrer Habilitationsschrift «Novel genetic defects of innate immunity with susceptibility to mycobacterial disease» die Venia Legendi als Privatdozentin für das Gebiet Pädiatrie, speziell Immunologie/KMT.
Diagnostische Radiologie Amtsantritt: 1.8.2009
Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates, spez. Handchirurgie Amtsantritt: 1.8.2009
Andreas Schweizer (1967, aus Rafz) studierte an der Universität Zürich von 1987 bis 1994 Medizin. Stationen der Orthopädischen Ausbildung waren die Rennbahnklinik in Muttenz und die Klinik Permanence in Bern (beides Sportortho), Spital Bauma, Kantonsspital Liestal sowie das UKBB (Kinderortho), welche er 2003 mit dem FMH Orthopädische Chirurgie abschloss. Zwischenzeitlich erfolgte 1998 die Promotion am Anatomischen Institut Bern mit der Dissertation «Biomechanik und Effektivität des Taping des A2 Pulley in Bezug auf das Sportklettern». Ab 2003 folgte die Weiterbildung in Handchirurgie zuerst im Kantonsspital Liestal dann im Kantonsspital Aarau. Nach Erlangen des FMH Schwerpunktes Handchirurgie war er da als Oberarzt tätig und wechselte 2007 an die Orthopädische Universitätsklinik Balgrist. Er beschäftigte sich mit biomechanischen Fragestellungen der Interaktion zwischen Beugesehne und Ringbandsystem insbesondere bei hohen Belastungen sowie Verletzungsformen beim Sportklettern worüber er auch seine Habilitationsschrift verfasste. Aktuelle Projekte sind die Simulation der Kinematik der Pro-Supinationsbewegung, Verbesserungen der OP Techniken bei Osteotomien sowie die virtuelle 3D OP Planung.
Innere Medizin Amtsantritt: 1.8.2009
Stephan Segerer wurde 1968 in Vilseck (Oberpfalz) geboren und wuchs in München auf. Er studierte Humanmedizin an der Universität Regensburg und der Technischen Universität, München. 1996 promovierte er an der Ludwig-Maximilians Universität zum Thema der erworbenen Zystennieren bei Hämodialysepatienten. Seine klinische Ausbildung absolvierte Herr Segerer von 1995 bis 2008 an der Medizinischen Poliklinik der Universität München und erlangte die Facharztbezeichnungen für Innere Medizin und Nephrologie. Er verbrachte 2 Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Pathologischen Institut der University of Washington in Seattle (1999-2001). Herr Segerer arbeitet seit 1996 an den Grundlagen entzündlicher Nierenschädigungen, insbesondere an der Bedeutung von Chemokinen für chronische Nierenschädigungen. Zu diesem Thema habilitierte er 2004 in Innere Medizin an der Universität München. Von 2004 bis 2008 war er als Oberarzt an der Medizinischen Poliklinik München tätig. Die Arbeitsgruppe von Herrn Segerer wurde bisher von verschiedenen Institutionen gefördert (DFG, Else Kröner-Fresenius Foundation, Universität München etc). Die Ergebnisse seiner Arbeiten wurden international hochrangig publiziert. Im Jahr 2008 wechselte er an die Universität Zürich. Er ist seit dieser Zeit als Oberarzt an der Klinik für Nephrologie des Universitätsspitals Zürich tätig und leitet eine Arbeitsgruppe am Institut für Anatomie, Universität Irchel. Die Umhabilitation nach Zürich erfolgte im Laufe des Jahres 2008, so dass Herr Segerer die Venia Legendi für Innere Medizin im Herbstsemester 2009 an der Universität Zürich verliehen bekam.
Bioanorganische Chemie Amtsantritt: 1.8.2009
Bernhard Spingler (geboren 1972 in Basel) studierte an der Universität Basel Chemie und schloss mit dem Diplom ab. Seine Promotion 1998 in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Margareta Neuburger-Zehnder über das Thema «Chirale, benzylische Sulfin- und Phosphoramide: Lithiierung, Strukturen und Einsatz in der asymmetrischen Synthese» wurde mit Summa cum Laude ausgezeichnet. Für zwei Jahre ging er dann als Postdoktorant an das Massachusetts Institute of Technology (MIT), Cambridge, USA, um in der Gruppe von Prof. Dr. Stephen J. Lippard den unterschiedlichen Mechanismus der Anti-Krebsmedikamente Cisplatin und Oxaliplatin zu untersuchen. Bernhard Spingler kehrte dann in die Schweiz zurück, um an der Universität Zürich zuerst als Postdoktorant in der Gruppe von Prof. Dr. Roger Alberto, dann ab 2003 als Oberassistent über die Induktion von speziellen Formen der DNA wie der links-gängigen Z-DNA durch mono- und dinukleare Metallkomplexe zu forschen. Weitere Forschungsschwerpunkte von Dr. Spingler sind die dreidimensionale Strukturaufklärung mittels Einkristallanalyse von kleinen Molekülen wie auch Oligonukleotiden. 2008 wurde er zum wissenschaftlichen Abteilungsleiter ernannt und ein Jahr später erhielt er von der Universität Zürich die Venia Legendi für das Gebiet der Bioanorganischen Chemie.
Veterinärneurologie Amtsantritt: 1.8.2009
Frank Steffen wurde 1966 in Bern geboren und studierte 1986-1991 Veterinärmedizin an der Universität Bern. Nach dem Staatsexamen doktorierte er auf dem Gebiet der Veterinärvirologie, ebenfalls an der Universität Bern. Von 1993 bis 1995 absolvierte Frank Steffen das Residencyprogramm am Institut für Tierneurologie der Universität Bern, das er mit dem Diplom des European College of Veterinary Neurology abschloss. Nach einem Auslandaufenthalt am Veterinary Teaching Hospital der University of Pennsylvania in Philadelphia arbeitete Frank Steffen als Neurologe und Neurochirurge an verschiedenen privaten Tierkliniken in der Schweiz. Parallel dazu war er als Konziliarius für Veterinärneurologie am Tierspital der Universität Zürich tätig, wo er seit 2002 als Oberassistent an der Klinik für Kleintierchirurgie die Gruppe für Neurologie leitet und ein Ausbildungsprogramm des European College of Veterinary Neurology betreut. Neben der Tätigkeit in Klinik und Lehre gilt sein Hauptinteresse der klinischen Forschung über neurologische Erkrankungen bei Kleintieren und neurochirurgischen Fragestellungen bei Wirbelsäulenkrankheiten. Aufgrund der Habilitationsschrift «Degenerative lumbosacral stenosis in dogs-contributions to epidemiology, diagnostic imaging and treatement» hat die Universität Zürich Frank Steffen auf das Herbstsemester 2009 die Venia legendi für das Gebiet Veterinärneurologie erteilt.
Internistische Onkologie Amtsantritt: 1.8.2009
Molekularbiologie Amtsantritt: 1.8.2009
Manuel Stucki (geb. 1969 in Zürich) studierte von 1990-1995 Biochemie und Molekularbiologie an der ETH Zürich. Anschliessend wechselte er an die Universität Zürich um eine Promotionsarbeit über die Funktion von DNA Polymerasen in der Reparatur von DNA Schäden zu verfassen. Die nächsten fünf Jahre verbrachte er als Postdoktorand zuerst an der Universität Zürich, und danach am renommierten Wellcome Trust/Cancer Research UK Gurdon Institute in Cambridge, Grossbritannien, in der Arbeitsgruppe von Prof. Stephen P. Jackson. Während dieser Zeit befasste er sich hauptsächlich mit der zellulären Antwort auf DNA Schäden, (DNA Doppelstrangbrüche), welche bei der Krebsentstehung sowie auch bei der Krebsbekämpfung eine wichtige Rolle spielen. Im August 2005 kehrte er an die Universität Zürich zurück wo er seither als Oberassistent am Institut für Veterinärbiochemie und Molekularbiologie eine Forschungsgruppe leitet und in der Lehre tätig ist. 2007 wurde ihm für seine Forschungsarbeiten der Ernst Th. Jucker-Preis für Krebsforschung verliehen. Auf das Herbstsemester 2009 erteilte die Universität Zürich Herrn Dr. Stucki aufgrund seiner Habilitationsschrift «The discovery of MDC1 and its role in the DNA damage response» die venia legendi für das Fach Molekularbiologie.
Neurorehabilitation Amtsantritt: 1.8.2009
Dr. Hubertus J.A. van Hedel (Rufname: Huub), geboren 1973, ist in Schaesberg (NL) aufgewachsen. Nach dem Besuch des Atheneums studierte er Physiotherapie an der Fachhochschule Nijmegen sowie biomedizinische Gesundheitswissenschaften an der Katholischen Universität in Nijmegen (NL). Ab 1999 arbeitete er in der Physiotherapie und im Forschungslabor des Paraplegikerzentrums der Uniklinik Balgrist. 2001 begann er sein PhD-Studium, welches sich mit lokomotorischem Lernen befasste («Obstacle avoidance: The acquisition and performance of a locomotor task»). Dieses Projekt war eine Zusammenarbeit zwischen dem Paraplegikerzentrum der Uniklinik Balgrist und der Radboud Universität in Nijmegen (NL). Nach Erhalt des PhD in medizinischen Wissenschaften im November 2004 arbeitete H. van Hedel weiter im Forschungslabor des Paraplegikerzentrums der Uniklinik Balgrist, dessen Leitung er im April 2007 übernahm. Auf das Herbstsemester 2009 hat die Universität Zürich Dr. Huub van Hedel die Venia legendi als Privatdozent für das Gebiet Neurorehabilitation erteilt. Seine Habilitationsschrift «Assessment of ambulatory function after spinal cord injury» ist im Rahmen des Forschungspreises 2009 der Fürst Donnersmarck-Stiftung (Berlin) für die ausserordentliche wissenschaftliche Leistung auf dem Gebiet des Rehabilitationswesens belobigt worden.
Musikwissenschaft Amtsantritt: 1.8.2009
Melanie Wald (geb. 1979, aufgewachsen in Schwerin) studierte von 1997 bis 2002 Gräzistik und Musikwissenschaft an den Universitäten Rostock, Marburg, Salzburg und FU Berlin. 2002 erwarb sie den Magistergrad in Gräzistik mit einer Arbeit über den Neuplatonismus. Anschliessend wechselte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an das Musikwissenschaftliche Institut Zürich, wo sie 2005 mit einer Arbeit zu Athanasius Kirchers «Musurgia universalis» promoviert wurde. Die Arbeit wurde mit dem Max Weber-Preis der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet. Darauf übernahm sie die Assistentenstelle am Lehrstuhl Lütteken. 2009 erfolgte die Habilitation an der Universität Zürich (Schrift zur Melancholie in der Instrumentalmusik um 1800, ausgezeichnet mit dem Hermann-Abert-Preis der Gesellschaft für Musikforschung). Ihre Hauptarbeitsgebiete sind die Musiktheorie und Musikanschauung, besonders zwischen Mittelalter und Früher Neuzeit, sowie die Verbindung von kompositions- mit kulturgeschichtlichen Fragestellungen.
Pädiatrie Amtsantritt: 1.8.2009
Mund- und Kieferchirurgie Amtsantritt: 1.8.2009
Labortierkunde Amtsantritt: 1.2.2009
Margarete Arras wurde 1957 in Reichelsheim (D) geboren. Nach der Sekundarschule schloss sie zunächst eine Lehre als Medizinisch-technische Assistentin ab und arbeitete dann mehrere Jahre in diesem Beruf. Berufsbegleitend besuchte sie das Abendgymnasium in Darmstadt. Nach dem Abitur studierte sie Veterinärmedizin an der Justus-Liebig Universität in Giessen und war danach sechs Jahre am Max-Planck-Institut für physiologische und klinische Forschung, Abteilung Experimentelle Kardiologie in Bad Nauheim unter der Leitung von Prof. Wolfgang Schaper tätig. Während dieser Zeit promovierte sie über die Rolle von TNF-α im Schweineherzen und konnte aus ihrer Forschungsarbeit über Angiogenese mehrere, mittlerweile vielzitierte Artikel in hochrangigen wissenschaftlichen Journalen publizieren. Seit 1997 ist Margarete Arras an der Universität Zürich und am Universitätsspital Zürich tätig, wo sie vorwiegend für Dienstleistungen verantwortlich ist. Margarete Arras ist in mehreren nationalen und internationalen Berufsverbänden, Fachorganisationen und Ausschüssen aktiv. Als Diplomate of the European College of Laboratory Animal Medicine und hat sie das Swiss ECLAM training programme (Fachtierarztausbildung) aufgebaut, das sie derzeit leitet. Die jüngeren Forschungen fokussieren auf labortierkundliche Themen und führten unter der Leitung von Prof. Kurt Bürki zur Habilitation über die Belastungseinschätzung bei Labormäusen.
Medizinische Genetik Amtsantritt: 1.2.2009
Management und Economics Amtsantritt: 1.2.2009
Dr. Matthias Benz, geboren 1973, ist in Rorschach (SG) aufgewachsen. Nach dem Gymnasium (Typus B) studierte er Geschichte, Volkswirtschaftslehre und Publizistik an den Universitäten Zürich und Santiago de Compostela. Anschliessend promovierte er in Volkswirtschaftslehre an der Universität Zürich mit einer Dissertation zum Thema «Institutionen und menschliches Wohlergehen». Von 2004 bis 2005 folgte ein Aufenthalt an der University of California at Berkeley als Visiting Research Fellow, danach Tätigkeit als Oberassistent am Institut für Empirische Wirtschaftsforschung der Universität Zürich. Mitte 2006 trat Dr. Matthias Benz in die Wirtschaftsredaktion der NZZ ein und betreut dort u.a. die Themen Entwicklungspolitik, Telekom-Branche und Finanzmärkte. Parallel zur journalistischen Tätigkeit habilitierte er sich an der Universität Zürich mit einem Schwerpunkt in Corporate Governance. Im Frühjahr 2009 hat die Universität Zürich Dr. Matthias Benz die Venia legendi als Privatdozent für das Gebiet Management and Economics erteilt.
Philosophie Amtsantritt: 1.2.2009
Jürg Berthold, geboren 1963 in Rüti/ZH, studierte nach der Matura Germanistik, Philosophie und Komparatistik an den Universitäten Zürich und Bristol. Mit einer Dissertation zu Louis Althussers Diskurs, seinen Lektüre- und Traditionsrezeptionsstrategien, wurde er 1991 promoviert. 1990 bis 1993 war er als Assistent von Prof. Dr. Jean-Pierre Schobinger am Philosophischen Seminar der Universität Zürich tätig; er arbeitete am Ueberweg zur Philosophiegeschichte des 17. Jahrhunderts (Frankreich und Niederlande) mit und nahm diverse Lehraufträge zu Klassikern der theoretischen und praktischen Philosophie wahr. Sein Interesse für französische Gegenwartsphilosophie, für die Verbindung von Literatur und Philosophie, für wissenschaftstheoretische und hermeneutische Fragestellungen und Fragen zur Geschichte des Wissens beschäftigte ihn nach seiner Promotion und führte zur Habilitationsschrift mit dem Titel Kampfplatz endloser Streitigkeiten. Studien zur Geschichtlichkeit der Philosophie. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist als Gymnasiallehrer (mbA) für Deutsch und Philosophie an der Kantonsschule Zürcher Oberland in Wetzikon und in der Erwachsenenbildung tätig.
Organische Chemie Amtsantritt: 1.2.2009
Laurent Bigler (geboren 1968 in Meyriez) studierte an der Universität Fribourg Chemie und schloss in organischer und physikalischer Chemie ab. Er promovierte sich an der Universität Zürich zum Thema «Anwendung der Elektrospray-Ionisations-Massenspektrometrie. Strukturuntersuchungen an Polyamin-Derivaten und Korrelation von Metall-Ligand-Wechselwirkungen in Lösung und in der Gasphase». 1996 wurde er Wissenschaftlicher Mitarbeiter und ab 2002 Leiter der Abteilung für Massenspektrometrie am organisch-chemischen Institut der Universität Zürich. Hauptforschungsgebiete sind Nachweis, Strukturaufklärung und gegebenenfalls Quantifizierung von Substanzen oder Metaboliten aus komplexen Proben. In Zusammenarbeit werden biologische Probleme erforscht, wie z.B. die Bestimmung von primären und sekundären Pflanzenstoffen, die UV-Stabilität von DNA in Gegenwart von kleinen Molekülen, die Zusammensetzung der Hautoberfläche von Amphibien in Bezug auf antimikrobielle Peptide, der Metabolismus von Wirkstoffen in Tieren oder die Taxonomie von Bakterien. Die Universität Zürich hat ihm auf Antrag der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät im Februar 2009 die Venia legendi erteilt.
Diagnostische Radiologie Amtsantritt: 1.2.2009
Dr. Christoph Binkert wurde 1968 in Zürich geboren. Nach dem Gymnasium (Hohe Promenade in Zürich, Typus B) studierte er an der Universität Zürich Humanmedizin. 1993 promovierte er an der Universität Zürich zum Thema: «Klinische Bedeutung der Hämaturie nach Nierentransplantation». Die Stationen seiner Assistenzarztzeit waren Radiologie am Kantonsspital Winterthur und Unispital Balgrist, sowie Neuroradiologie und Angiologie/Innere Medizin am USZ. 1999 erhielt er den FMH Titel Radiologie. 2000-2001 vertiefte er seine Kenntnisse in Interventioneller Radiologie in einem Fellowship am Dotter Institute in Portland Oregon. Von 2002 bis 2007 war er am Brigham and Womens Hospital, einem der beiden grossen Spitäler der Harvard Medical School, tätig. 2003 wurde er zum Assistant Professor, 2006 zum Associate Professor befördert. Parallel zu seiner ärztlichen Tätigkeit erwarb er ein MBA mit Healthcare Focus an der American Intercontinental University. Seit März 2007 ist er Direktor und Chefarzt des Instituts für Radiologie am Kantonsspital Winterthur. Seine Umhabilitation an die Universität Zürich erfolgte unter dem Titel: «Klinische und technische Aspekte von Optionalen Vena Cava Filtern».
Fortpflanzungsmedizin Amtsantritt: 1.2.2009
Dr. U. Bleul wurde 1967 in Frankfurt am Main in Deutschland geboren. Nach dem Studium der Veterinärmedizin an der Justus-Liebig-Universität in Giessen (Deutschland) promovierte er 1999 an der Klinik für Geburtshilfe, Gynäkologie und Andrologie der Gross- und Kleintiere in Giessen. Seit 2000 leitet er als Oberassistent die stationäre Abteilung der Klinik für Fortpflanzungsmedizin der Vetsuisse Fakultät Universität Zürich. Seine Aufgaben umfassen neben der Lehre und Dienstleistung die wissenschaftliche Leitung diverser Projekte zu Themen der Reproduktion und Neonatologie von Nutztieren und Pferden. Im Jahr 2000 legte er die Prüfung zum Fachtierarzt für Zuchthygiene und Biotechnologie der Fortpflanzung ab und ist seit 2004 Diplomate des European College of Bovine Health Management. Sein Forschungsschwerpunkt sind respiratorische und metabolische Vorgänge während der Geburt sowie beim Neugeborenen. Im Januar 2009 erteilte die Universität Zürich Herrn Dr. Ulrich Bleul aufgrund seiner Habilitationsschrift «Peripartales Monitoring des Rinderfetus und Konsequenzen für die Therapie der Asphyxie» die Venia legendi als Privatdozent für das Gebiet Fortpflanzungsmedizin. Im November 2008 erhielt er einen Ruf auf die Professur für Bestandsbetreuung und Reproduktionsmedizin an der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig.
Pathologie der Knochen und Weichteile, Zytologie Amtsantritt: 1.2.2009
Veterinärpathologie Amtsantritt: 1.2.2009
Nicole Borel wurde 1974 in Zürich geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Winterthur begann sie 1993 das Studium der Veterinärmedizin, welches sie 1998 in Zürich mit dem Staatsexamen abschloss. Von 1999 bis 2002 arbeitete N. Borel als Assistentin an der Veterinärpathologie der Universität Zürich und bearbeitete in dieser Zeit ihre Dissertation zum Thema Chlamydienabort beim Schaf: Untersuchung der Seroprävalenz in der Schweiz mittels eines kompetitiven ELISA. Seit 2005 ist sie Fachtierärztin für Veterinärpathologie (FVH-Veterinärpathologie) und seit 2007 OIE Expertin (Office International des Epizooties) für Chlamydienabort bei Schaf und Ziege. Zwischen 2004 und 2009 absolvierte sie diverse Forschungsaufenthalte in Deutschland, Griechenland und in den USA. Seit 2003 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin/Assistentin am Institut für Veterinärpathologie der Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich angestellt und hat im Jahr 2008 auf dem Fachgebeit der Veterinärpathologie zum Thema «Chlamydial abortion in ruminants: serological, epidemiological and zoonotic investigations» habilitiert. Nicole Borel hat an mehreren Kongressen im In- und Ausland Vorträge zum ihrem Hauptforschungsthema «Chlamydien» gehalten und viele Publikationen zu diesem Thema verfasst. Ihre Hauptforschungsgebiete sind Chlamydieninfektionen bei verschiedenen Tierarten: Serologie, Epidemiologie, Diagnostik und zoonotische Aspekte, ein Chlamydien-Persistenzmodell beim Schwein, persistente Chlamydieninfektionen bei der humanen Atherosklerose und Entwicklung & Validierung neuer Methoden in der Veterinärpathologie.
Dermatologie, Dermato-Onkologie Amtsantritt: 1.2.2009
Dr. Ralph Braun geboren 1969 ist in Beckingen Saar (DE) aufgewachsen, nach dem Technisch/Wissenschaftlichen Gymnasium studierte er Humanmedizin an der Universität des Saarlandes in Homburg Saar (DE). Anschliessend promovierte er 1997 an der Universität des Saarlandes über Frühdiagnostik von Hautkrebs. Seit 1995 arbeitete Dr. Braun an der Dermatologischen Klinik des Universitätsspitals Genf klinisch und wissenschaftlich im Bereich der Frühdiagnose von Hautkrebs. Seit 1999 leitete er die Hautkrebsvorsorge Sprechstunde an der Dermatologischen Klinik des Universitätsspitals Genf. 2003 habilitierte er sich an der Universität Genf, mit dem Schwerpunkt der Hautkrebs Frühdiagnostik. Im März 2007 übernahm er den Bereich der Hautkrebsvorsorge an der Dermatologischen Klinik des Universitätsspitals Zürich und hat nach erfolgter Umhabilitation seit Frühjahrssemester 2009 die Venia Legendi als Privatdozent für das Gebiet Dermatologie und Dermatoonkologie.
Privat- und Wirtschaftsrecht Amtsantritt: 1.2.2009
Harald Bärtschi (geboren 1973) studierte Rechtswissenschaft an den Universitäten Lausanne und Zürich (lic. iur. 1999). Parallel zu seiner Assistenztätigkeit am Rechtswissenschaftlichen Institut der Universität Zürich verfasste er in der Folge eine Dissertation zum Thema «Verantwortlichkeit im Aktienrecht» (Schweizer Schriften zum Handels- und Wirtschaftsrecht, Band 210, Zürich 2001). Im Jahr 2004 schloss Harald Bärtschi ein LL.M.-Programm an der Yale Law School in den USA ab. Im Herbst 2008 nahm die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Zürich seine Habilitationsschrift an mit dem Titel «Verabsolutierte Relativität Die Rechtsstellung des Dritten im Umfeld von Verträgen». Die Universität Zürich erteilte Harald Bärtschi im Frühjahrssemester 2009 die venia legendi für das Gebiet Privat- und Wirtschaftsrecht. Neben seiner Lehr- und Publikationstätigkeit arbeitet Harald Bärtschi seit mehreren Jahren als Rechtsanwalt in einer international ausgerichteten Anwaltskanzlei in Zürich. Der Schwerpunkt seiner praktischen Tätigkeit liegt im Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht, Vertrags- (einschliesslich Arbeits-) und sonstigen Privatrecht sowie Banken- und Kapitalmarktrecht.
Nephrologie und Physiologie Amtsantritt: 1.2.2009
Clemens David Cohen wurde 1969 in München geboren und wuchs in Konstanz am Bodensee auf. Er studierte Humanmedizin an der Universität Heidelberg und promovierte dort über Kaliumkanäle in T-Lymphozyten. Seine klinische Ausbildung absolvierte Herr Cohen von 1997 bis 2007 an der Medizinischen Poliklinik der Universität München und erlangte die Facharztbezeichnungen für Innere Medizin, Nephrologie und Rheumatologie. In der gleichen Zeit begann er seine wissenschaftliche Arbeit im Gebiet der Nierenheilkunde. Hierzu baute er eine europaweite Studie zur Genexpressionsanalyse an Nierenbiopsien auf, die Europäische Renale cDNA Bank (ERCB). Mit Hilfe dieser weltweit einzigartigen Gewebebank können Mechanismen humaner Nierenerkrankungen in einem translationalen Ansatz untersucht werden. Die ERCB und weitere Projekte seiner Arbeitsgruppe sind umfassend gefördert (u. a. SNF, DFG, EU, Else Kröner-Fresenius Foundation) und die Ergebnisse international hochrangig publiziert. Im Jahre 2006 habilitierte Herr Cohen im Fach Innere Medizin an der Universität München und wurde zum Oberarzt an der Medizinischen Poliklinik ernannt. Im Jahr 2007 wechselte er an die Universität Zürich; seit dieser Zeit ist Herr Cohen sowohl als Oberarzt an der Klinik für Nephrologie des Universitätsspitals Zürich als auch als Arbeitsgruppenleiter am Institut für Physiologie der Universität Zürich tätig. Die Umhabilitation nach Zürich erfolgte im Laufe des Jahres 2008, so dass Herr Cohen die Venia Legendi für Nephrologie und Physiologie zum Frühjahrsemester 2009 an der Universität Zürich verliehen bekam.
Klinische Pharmakologie und Toxikologie Amtsantritt: 1.2.2009
Jyrki Eloranta obtained his M.Sc. degree in Molecular Genetics in 1991 at the University of Helsinki. Supported by a fellowship from the Finnish Academy, he then moved to London to execute research towards his doctorate at the Imperial Cancer Research Fund. He was awarded a Ph.D. degree at the University of London in 1995, with Molecular Biology as his main subject and «Regulation of the human β-interferon promoter» as his thesis title. His postdoctoral fellow periods also took place in London, at the Imperial College of Science, Technology, and Medicine (1995-1999) and Cancer Research UK (1999-2003). The topics of his postdoctoral work included «Architecture of RNA polymerase complexes» and «Modulators of AP-2 transcription factor function». In 2004 he joined the University Hospital Zurich and is currently coordinating the research of a section of the Division of Clinical Pharmacology and Toxicology as a senior scientist. His current interests include «Transcriptional regulation of genes encoding hepatic and intestinal transporters for drugs and endogenous compounds» and «Role of genetic variants in transporter genes and their transcriptional regulators in enterohepatic pathologies». His research focuses particularly on the role of nuclear receptors in transporter gene regulation and on the significance of this regulation in cholestatic liver disease and inflammatory bowel disease.
Forensische Psychiatrie, speziell forensisch-psychiatrische Epidemiologie Amtsantritt: 1.2.2009
Anästhesiologie und Intensivmedizin Amtsantritt: 1.2.2009
Klinisch Pharmakologie und Toxikologie Amtsantritt: 1.2.2009
Dr. Diana Jung (geb. 1970 in Deutschland) studierte Biologie an der Johannes-Gutenberg Universität, Mainz (D). 2000 promovierte sie im Bereich Genetik an der Universität Köln (D). Von 2000 bis 2003 forschte sie als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Universitätsspital Zurüch im Institut für klinische Pharmakologie und Toxikologie und der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie und war dort neben ihrer Forschung am Aufbau und der Leitung des Labors für molekulare Gastroenterologie und Hepatologie beteiligt. Ab Ende 2003 war sie als «Research Fellow» am Department für Pharmakologie des «South Western Medical Centers» der Universität Texas, Dallas tätig. Der Aufenthalt wurde durch das Forschungsstipendium der Walter und Gertrud Siegenthaler Stiftung der Universität Zürich gefördert. 2005 nahm sie eine Position als «senior» wissenschaftlicher Mitarbeiter am Department für Pharmakologie und Neurobiologie der Universität Basel an. Sie hat zahlreiche Artikel in Fachzeitschriften veröffntlich und wurde für ihre Arbeiten mit Foschungspreisen honoriert. Ihr wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt im Bereich der Regulation von Transportproteinen der Leber und des Darmes sowie der Einfluss von Gallensäuren auf diese. Im März 2009 hat die Universität Zürich Dr. Diana Jung die Venia Legendi als Privatdozent für das Gebiet klinische Pharmakologie und Toxikologie erteilt.
Organische Chemie Amtsantritt: 1.2.2009
Rheumatologie, Physikalische Medizin und Rehabilitation Amtsantritt: 1.2.2009
Andreas Klipstein, geboren 1961, wuchs in Zürich auf und absolvierte hier auch die Ausbildung, welche er mit dem Staatsexamen 1986 in Zürich abschloss. Seit Abschluss der Weiterbildung zum Facharzt für Physikalische Medizin/Rehabilitation und Facharzt für Rheumatologie 1994 ist er als klinischer Oberarzt in der Rheumaklinik und im Institut für Physikalische Medizin am Unispital Zürich tätig. 2002 erlangte er den «Master of Science in Health Ergonomics» am Robens Centre for Public Health, University of Surrey, Guildford GB. Er wirkte als Projektleiter in verschiedenen Forschungsprojekten wie «Muskuläre Nackenbeschwerden im Zusammenhang mit Statisch-Monotoner Arbeit (Tension Neck Syndrome)», «Rezidivierenden Rückenschmerzen bei Spitalpersonal (Recurrent Back Pain)» und «RCT Arbeitsbezogenen Rehabilitation im Rahmen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements» und erhielt dafür verschiedene EU-, Nationalfonds- und Stiftungsgrants. Am Unispital entwickelte er das interdisziplinäre Programm «Ambulante Arbeitsbezogene Rehabilitation» (work hardening) und daneben baute er gemeinsam mit ehemaligen ETH Mitarbeitern die Firma AEH Arbeitsmedizin, Ergonomie und Hygiene AG in Zürich auf. Die venia legendi erlangte er auf Grund seiner Habilitationsarbeit Recurrent and Chronic Non-Specific Back Pain: Common Constructs and New Models How Valid are They?
Paläontologie, insbesondere Evolution der Wirbellosen Amtsantritt: 1.2.2009
Christian Klug (geboren 1969 in Nürnberg) wuchs in Schwäbisch Hall auf, wo er sich bereits als Jugendlicher mit der regionalen Geologie auseinandersetzte. Nach seinem Zivildienst studierte er Geologie an der Universität Tübingen und der Northern Arizona University in Flagstaff. Im Rahmen seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich in der Arbeitsgruppe von Prof. J. Wendt mit der Geologie und Paläontologie der Amessoui-Synklinale im südlichen Tafilalt von Marokko. Nach deren Abschluss 1998 setzte er, ebenfalls bei Prof. J. Wendt, diese Arbeiten im Rahmen seiner Doktorarbeit an der Universität Tübingen fort. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Erforschung der ältesten Ammonoideen (Cephalopoda) im Anti-Atlas. Neben dem Devon beschäftigte er sich mit den Wirbellosen der germanischen Trias. Im Anschluss an die Doktorarbeit begann er 2001 ein wissenschaftliches Volontariat am staatlichen Museum für Naturkunde in Stuttgart. Im Frühjahr 2002 erhielt er eine Oberassistenz am Paläontologischen Institut der UZH. Auf Grund seiner Habilitationsschrift «Paleobiology and Origin of Palaeozoic and Early Mesozoic Ammonoidea» erteilte die Universität Zürich Christian Klug auf das Frühjahrssemester 2009 die Venia Legendi für das Gebiet der Paläontologie.
Hausarztmedizin Amtsantritt: 1.2.2009
Beat Knechtle wurde 1964 in Appenzell (AI) geboren und besuchte dort alle Schulen mit Abschluss der Matura am Kollegium St. Antonius 1984. Es folgte das Studium der Medizin an den Universitäten von Fribourg, Basel und Zürich mit dem Staatsexamen 1991 an der Universität Zürich. Seine medizinische Ausbildung zum Facharzt FMH für Allgemeinmedizin führte ihn über Chirurgie mit den Fächern Viszeralchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie, Innere Medizin mit den Spezialfächern Kardiologie, Nephrologie, Pneumologie sowie Physiologie und Physikalische Medizin. Als Ausgleich zur Medizin entwickelte sich Beat Knechtle zu einem Ultratriathleten; er konnte etliche Wettkämpfe bis hin zur zehnfachen Ironman-Distanz in den Top 3 beenden. Aus der Kombination Arzt und Athlet entstanden initial Laborstudien mit der Suche nach der optimalen Intensität der Fettverbrennung. Im weiteren Verlauf unternahm Beat Knechtle vermehrt Feldstudien mit der Frage, bei welcher Belastungsart am meisten Körperfett verbraucht wird. Beat Knechtle arbeitet als Hausarzt am Gesundheitszentrum St. Gallen und ist Lehrarzt für Hausarztmedizin am Institut für Hausarztmedizin und Versorgungsforschung der Universität Zürich.
Innere Medizin Wiederkäuer Amtsantritt: 1.2.2009
Gabriela Knubben-Schweizer (geboren 1973 in Bern) absolvierte das Veterinärmedizinstudium in Basel und Zürich, wo sie 1998 abschloss. Von Dezember 1998 bis März 2007 arbeitete sie als Assistenztierärztin an der Klinik für Wiederkäuer der Vetsuisse-Fakultät Zürich, Abteilung Innere Medizin. Im Rahmen dieser Anstellung fertigte sie ihre Dissertation zum Thema «Neurologischer Untersuchungsgang und neurologische Befunde bei Rindern mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems» an. Im Anschluss daran konzentrierte sich ihre wissenschaftliche Tätigkeit auf den grossen Leberegel (Fasciola hepatica) beim Rind. Von April 2006 bis März 2007 arbeitete Gabriela Knubben-Schweizer Teilzeit in einer Nutztierpraxis im Kanton Glarus und erlangte im März 2007 den Fachtierarzttitel für Wiederkäuer. Von April 2007 bis September 2008 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Klinik für Wiederkäuer der LMU München. Seit Februar 2009 ist sie Oberassistentin der Ambulanz an der Klinik für Wiederkäuer der Vetsuisse-Fakultät Zürich und hat 2009 im Fachbereich Innere Medizin Wiederkäuer zum Thema «Untersuchungen zur Prävalenz in Zwischen- und Endwirt, zur Bedeutung und zur Bekämpfung der bovinen Fasciolose in der Schweiz» habilitiert. Weitere Aufgaben sind die Vertretung des Fachbereichs in Lehre und Dienstleistung. Sie ist mit Johannes Knubben verheiratet und Mutter von Vanja (Nov. 2008).
Neurologie Amtsantritt: 1.2.2009
Gynäkologie und Geburtshilfe Amtsantritt: 1.2.2009
Dr. Gabriele Susanne Merki-Feld, geboren 1959 in Wiesbaden (D), wuchs in Taunusstein auf. Sie schloss 1978 das naturwissenschaftliche Gymnasium in Wiesbaden mit dem Abitur ab. Von 1979-1985 studierte sie Medizin in Mainz und Bochum. Während des Studiums Kardiologiepraktikum an der Universität von Süd-Alabama. Die experimentelle Dissertation an der Universität Bochum über Glukuronidierungsreaktionen der Leber wurde1986 abgeschlossen. In den Jahren 1987-1992 absolvierte sie die Ausbildung zur Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Universität Bochum. Seit 1993 klinische Tätigkeit im Fach gynäkologische Endokrinologie an der Universität Zürich. Kurz danach Aufnahme der Forschungstätigkeit in deren Mittelpunkt der Effekt hormonaler Verhütungsmittel auf kardiovaskuläre Parameter und die Knochendichte stehen. Frau Merki hat an Kongressen im In- und Ausland Vorträge zu ihrem Hauptforschungsgebiet der hormonalen Kontrazeption gehalten und zahlreiche Artikel in internationalen Journals verfasst. Auf Grund ihrer Habilitationsschrift «Effect of Hormonal Contraception on Factors associated with Endothelial Dysfunction and Novel Parameters of Cardiovascular Risk» erteilte die Universität Zürich Gabriele Merki-Feld auf das Frühjahrssemester 2009 die venia legendi für das Fachgebiet der Gynäkologie und Geburtshilfe.
Urologie Amtsantritt: 1.2.2009
Dr. Michael Müntener wurde 1970 in Zürich geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Zürich Oerlikon absolvierte er das Studium der Humanmedizin in Zürich und Dar es Salaam, welches er 1997 abschloss. Bis Ende 1999 arbeitete er dann als Assistenzarzt in der Chirurgischen Klinik im Spital Limmattal in Schlieren und promovierte 1999 in Humanmedizin an der Universität Zürich mit einer Dissertation zum Thema «Auge, Licht und Schlaf: Schlafstörungen bei sehbehinderten Patienten». Ab Januar 2000 erfolgte dann die klinisch urologische Weiterbildung an den Urologischen Kliniken des Universitätsspitals Zürich und des Limmattal-Spitals. Im November 2004 beendete Dr. Müntener seine urologische Weiterbildung im Universitätsspital Zürich mit dem Erhalt des Facharzttitels für Urologie sowie dem Schwerpunktstitel für operative Urologie der FMH. Anschliessend verbrachte er 2 Jahre (1 Jahr Forschung als Research Fellow und 1 Jahr klinisch operative Tätigkeit als Resident) am Brady Urological Institute der Johns Hopkins University in Baltimore, USA. Seit 2007 arbeitet er als Oberarzt an der Urologischen Klinik des Universitätsspitals Zürich. Aufgrund der Habilitationsschrift zum Thema «Evaluation and Development of Minimally Invasive Procedures in Urology» wurde Dr. Müntener auf das Frühjahrssemester 2009 die Venia Legendi der Universität Zürich erteilt.
Systematische Theologie Amtsantritt: 1.2.2009
Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgi Amtsantritt: 1.2.2009
Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie Amtsantritt: 1.2.2009
Bernhard Rütsche wurde 1970 in St. Gallen geboren und absolvierte da das Gymnasium (Typus B). Danach studierte er Rechtswissenschaften an den Universitäten Bern und Lausanne und erwarb 1997 das Anwaltspatent. Anschliessend arbeitete B. Rütsche als Assistent und Oberassistent am Institut für öffentliches Recht der Universität Bern und promovierte mit einer Dissertation zum Thema «Rechtsfolgen von Grundrechtsverletzungen» (2002). Von 2003 bis 2009 war B. Rütsche als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundesamt für Justiz tätig, wo er Rechtsetzungsprojekte in den Bereichen öffentliches Wirtschaftsrecht (Fernmelde-, Post- und Energierecht), Gesundheitsrecht (Humanforschungs- und Fortpflanzungsmedizinrecht) sowie Asyl- und Ausländerrecht begleitete. Parallel zur Tätigkeit in der Bundesverwaltung verfasste er eine Habilitationsschrift zur Rechtsstellung menschlicher Embryonen und Föten («Rechte von Ungeborenen auf Leben und Integrität»). Im Frühjahr 2009 hat die Universität Zürich B. Rütsche die Venia legendi als Privatdozent für die Gebiete Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie erteilt. Auf das Herbstsemester 2009 tritt B. Rütsche eine SNF-Förderungsprofessur an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich an mit einem Forschungsprojekt im Bereich des Biomedizinrechts.
Zoologie Amtsantritt: 1.2.2009
Neurologie, klinische Neurophysiologie, Paraplegiologie Amtsantritt: 1.2.2009
Deutsche Sprachwissenschaft Amtsantritt: 1.2.2009
Guido Seiler (geboren 1971 in Zürich) studierte nach der Matura an der Kantonsschule Zür-cher Unterland Germanistik und Slavistik an den Universitäten Zürich, St. Petersburg und Prag. Er promovierte 2001 mit einer Arbeit zum Thema «Präpositionale Dativmarkierung im Oberdeutschen» (Prädikat: summa cum laude), die 2007 mit dem Schmeller-Preis ausgezeich-net worden ist. Neben Anstellungen als wissenschaftliche Hilfskraft am Schweizerdeutschen Wörterbuch sowie als Assistent und Projektmitarbeiter am Lehrstuhl für Germanische Philo-logie bei Prof. Elvira Glaser am Deutschen Seminar in Zürich forschte er 2003-2004 am De-partment of Linguistics in Stanford (betreut von Prof. Joan Bresnan) sowie 2006-2007 am Fachbereich Sprachwissenschaft der Universität Konstanz (betreut von Prof. Aditi Lahiri). Seit 1.1.2008 lehrt er in Festanstellung als Lecturer for German Linguistics an der University of Manchester. Guido Seiler ist als Gastreferent eingeladen worden an die Universitäten von Berlin (Humboldt), Freiburg/Br., Jena, Konstanz, London (Metropolitan University), Stanford und Wales (Aberystwyth). Der Schwerpunkt seiner Forschungsarbeiten liegt in der Beschrei-bung und theoretischen Modellierung von Phänomenen der Sprachvariation und des Sprach-wandels.
Nephrologie mit Schwerpunkt Molekulare Nephrologie Amtsantritt: 1.2.2009
Nuklearmedizin Amtsantritt: 1.2.2009
Klaus Strobel (geboren 1970 in Konstanz) studierte Humanmedizin an der Universität Giessen und der Technischen Universität München. Nach dem AIP (1998) am städtischen Krankenhaus München/Bogenhausen wurde er von 1998 bis 2002 am Kantonsspital Luzern zum Facharzt für Radiologie ausgebildet. 2002 folgte ein fellowship in muskuloskelettaler Radiologie an der orthopädischen Universitätsklinik Balgrist in Zürich. In dieser Zeit beschäftigte sich Klaus Strobel mit der wissenschaftlichen Evaluation von bildgebenden Verfahren wie Sonographie und MRI bei Gelenkerkrankungen unter der Leitung von Prof. Hodler. 2003 wechselte Klaus Strobel als Oberarzt zurück an das Kantonsspital Luzern, wo er beim Aufbau des neuen Brustzentrums für die Bildgebung und Interventionen bei Brusterkrankungen verantwortlich war. Von 2004 bis 2008 folgte die Facharztausbildung in Nuklearmedizin am Unispital Zürich unter der Leitung von Prof. von Schulthess. Forschungsschwerpunkte war in diesen Jahren die Wertigkeit der PET/CT bei der Diagnostik und Therapie von onkologischen Erkrankungen. 2009 hat die Universität Zürich Herrn Klaus Strobel aufgrund seiner Habilitationsschrift «Staging and therapy response assessement in melanoma with FDG-PET/CT» die Venia Legendi als Privatdozent für das Gebiet Nuklearmedizin erteilt.
Hämatopathologie, allgemeine und spezielle Pathologie Zahnmedizin Amtsantritt: 1.2.2009
Pädiatrie, speziell Kardiologie Amtsantritt: 1.2.2009
Maren Tomaske (geb. 1967 in Deutschland) studierte Humanmedizin an der Universität Tübingen (D). Nach klinischer Weiterbildung in Pädiatrie mit Schwerpunkt Neonatologie/ Intensivmedizin am Akademischen Lehrkrankenhaus Reutlingen (D) erlangte sie 1998 den Facharzttitel für Kinder- und Jugendmedizin. Von 1999 bis 2002 war sie auf der interdisziplinären Intensivstation an der Universitätskinderklinik Tübingen (D) tätig und erlangte ihre 1. Subspezialisierung mit dem Diplom Pädiatrische Intensivmedizin. Im Jahr 2003 arbeitete sie zunächst als Oberärztin auf der Abteilung Notfallstation des Kinderspitals Zürich. Hieran schloss sie im Jahr 2004 ihre 2. Subspezialisierung zur Kinderkardiologin am Kinderspital Zürich an. Während dieser Zeit vertiefte Frau Tomaske sich in die klinische Forschung und ist seit 2006 im Gebiet der Elektrophysiologie (in Zusammenarbeit mit Prof. Urs Bauersfeld) wissenschaftlich tätig. Neben der Fortführung der Forschungsarbeit im Kinderspital, ist sie seit 2007 Leitende Ärztin an der Kinder- und Jugendklinik des Stadtspitals Triemli in Zürich. Im März 2009 hat die Universität Zürich Frau Dr. Maren Tomaske aufgrund ihrer Habilitationsschrift «Device therapy with epicardial pacing leads in paediatic patients and patients with congenital heart disease» die Venia Legendi als Privatdozentin für das Gebiet Pädiatrie, speziell Kardiologie, erteilt.
Experimentelle Nephrologie Amtsantritt: 1.2.2009
Soziologie Amtsantritt: 1.2.2009
Patrick Ziltener wurde 1967 in St.Gallen geboren und studierte 1986-1994 in Basel, Berlin (Freie Universität) und Zürich Soziologie, Geschichte und Ökonomie. 1994 bis 2000 war er als Assistent am Lehrstuhl von Prof. Volker Bornschier am Soziologischen Institut der Universität Zürich beteiligt an Seminarien, Forschungsseminarien und Kolloquien zu Fragen des sozialen Wandels in den Zentrumsgesellschaften, der europäischen Integration und der Globalisierung. 1995 bis 1997 war er Projektkoordinator in einem von Prof. Bornschier geleiteten und vom Schweizerischen Nationalfonds finanzierten Forschungsprojekt «Die Genese der Einheitlichen Europäischen Akte (EEA)», in dessen Rahmen er Forschungsaufenthalte in Belgien, Deutschland, Frankreich und Grossbritannien durchführte. Die Resultate des Projekts erschienen 2000 bei Cambridge University Press. 1997 wurde seine Dissertation mit dem Titel «Strukturwandel der europäischen Integration» an der Universität Zürich angenommen. 2000-2002 war er Stipendiat am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung (MPIfG) in Köln, wo er ein Forschungsprojekt zum Thema «Wirtschaftliche Effekte der europäischen Integration» durchführte. Im Zeitraum 2001/02 war er beteiligt am Forschungsprojekt «Cultural and Political Foundations of Socio-Economic Development in Africa and Asia», geleitet von Prof. Hans-Peter Müller (Universität Zürich) und Prof. Wolf Linder (Universität Bern). Für 2003-2005 erhielt er ein Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds für fortgeschrittene Forscher für das Forschungsprojekt «Regionale Integration in der Weltgesellschaft Der Fall Ostasien» mit Aufenthalten am japanischen Wirtschaftsministerium (METI) in Tokyo, an der University of California in den USA sowie an verschiedenen Forschungsinstitutionen in Südostasien. 2006 wurde er wiss. Mitarbeiter im Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), in der Abt. Bilaterale Wirtschaftsbeziehungen Asien/Ozeanien (BWAO), und führte das Verhandlungssekretariat für die bilateralen Verhandlungen über ein Freihandels- und wirtschaftliches Partnerschaftsabkommen Schweiz-Japan, das im Februar 2009 in Tokyo von Bundesrätin Leuthard und Aussenminister Nakasone unterzeichnet wurde. 2007-09 leitete er das Forschungsprojekt «Staatlichkeit in der nicht-westlichen Welt: Ein multifaktorielles Modell zur Erklärung anhaltender Differenzierung», finanziert durch den Schweizerischen Nationalfonds. Er hat zahlreiche Artikel in Fachzeitschriften veröffentlicht, u.a. in der Schweizerische Zeitschrift für Soziologie (SZfS), der Aussenwirtschaft (Universität St.Gallen), der deutschen Zeitschrift für Soziologie, der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie (KZfSS), der Review of International Political Economy (RIPE) und im International Journal of Comparative Sociology (IJCS).
Tierärztliche Lebensmittelsicherheit und -hygiene Amtsantritt: 1.2.2009
Claudio Zweifel, geboren 1974, schloss im Jahre 2000 sein Studium der Veterinärmedizin an der Universität Zürich ab. Er promovierte 2002 am Institut für Lebensmittelsicherheit und -hygiene der Vetsuisse-Fakultät Universität Zürich. Anschliessend arbeitete er als Assistenzarzt und seit 2005 als Oberassistent am Institut für Lebensmittelsicherheit und -hygiene. Seit 2004 ist er Lehrbeauftragter der Universität Zürich. Seine Aufgaben waren und sind die Vertretung des Fachbereichs tierärztliche Lebensmittelsicherheit in Lehre, Forschung und Dienstleistung (Leiter der Inspektionsstelle für Schlachtbetriebe). Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte umfassen insbesondere mikrobiologische Gesundheitsgefahren entlang der Lebensmittelproduktionskette (from feed to food), die Epidemiologie und Charakterisierung latenter Zoonoseerreger bei Lebensmitteln tierischer Herkunft sowie die Erarbeitung risikobasierter, präventiver Massnahmen bei der Fleischgewinnung. Im Januar 2009 erteilte die Universität Zürich Dr. Claudio Zweifel aufgrund seiner Habilitationsschrift «Meat Safety at Slaughter: Characterization of Health Hazards and Microbiological Carcass Contamination» die Venia legendi als Privatdozent für das Gebiet Lebensmittelsicherheit und -hygiene.
Pädiatrie, speziell Hämostaseologie Amtsantritt: 1.8.2008
Dr. med. Manuela Albisetti, 1962 im Tessin geboren und dort aufgewachsen, studierte 1981 bis 1989 an der medizinischen Fakultät der Universität Zürich, promovierte 1991 und erhielt 1995 den FMH-Titel für Kinder- und Jugendmedizin. Dr. Albisetti war ab 1992 Assistenzärztin, ab 1996 Oberärztin mit klinischem Lehrauftrag am Universitäts-Kinderspital Zürich und 1999 bis 2001 Research Fellow am pädiatrischen Thrombophilieprogramm des Hamilton Civic Hospital Research Centre der McMaster University in Hamilton, Kanada sowie an der Division of Hematology and Oncology des Hospital for Sick Children in Toronto, Kanada (Leitung: Prof. Maureen Andrew). Dr. Albisetti untersuchte, unter anderem, die alterspezifischen Eigenschaften des fibrinolytischen Systems bei gesunden Kindern und bei Kindern mit Pathologien des arteriellen Gefässystems wie die familiäre Dislipidämie und das Kawasaki Syndrom. 2001 am Universitäts-Kinderspital Zürich zurückgekehrt, leitete Dr. Albisetti seit 2002 die Thrombophilie-Sprechstunde und seit 2006 die Hämophilie-Sprechstunde. Im Juli 2008 wurde sie zur leitenden Ärztin der Medizinischen Poliklinik und Tagesklinik. Im März 2008 hat Dr. Albisetti die Venia Legendi für Pädiatrie, speziell Hämostaseologie, an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich erhalten. Dr. Albisetti hat mehrere wissenschaftlichen Artikel und Buchkapitel über pädiatrischen Hämostaseologie publiziert, ist Mitglied der ärztlichen Kommission der Schweizerischen Hämophilie-Gesellschaft sowie des Pediatric Perinatal Subcommittee der International Society on Thrombosis and Haemostasis. Dr. Albisetti referiert regelmässig an nationalen und internationalen Konferenzen und ist für verschiedende Fachzeitschriften als peer-reviewer tätig.
Klinische Chemie und Biochemie Amtsantritt: 1.8.2008
Alexandre Arcaro (geboren 1969 in Lausanne, CH) studierte Biologie an der Universität Lausanne. Das Studium schloss er 1992 ab und war dann als Doktorand am Institut für Biochemie der Universität Fribourg (CH) tätig. Seine Dissertation (PhD) schloss er 1995 ab, im Bereich der Naturwissenschaften «Signal transduction mechanisms involved in surface receptor-induced actin polymerization in motile cells». Mit einem Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds absolvierte er einen Forschungsaufenthalt am Ludwig Institute for Cancer Research, University College London (GB) von 1996 bis 1997. Er war dann von 1998 bis 2000 als Postdoktorant am Ludwig Institute for Cancer Research der Universität Lausanne tätig. Im Jahr 2000 erhielt er eine Oberassistentenstelle (Lecturer) an der medizinischen Fakultät vom Imperial College London (GB), wo er bis 2003 im Bereich der Onkologie arbeitete. Nach Rückkehr ist er seit 2004 als Oberassistent am Kinderspital der Universität Zürich tätig (Abteilung für Klinische Chemie und Biochemie und seit 2007 Abteilung für Onkologie). Mit der Habilitationsschrift «Signaling by Phosphoinositide 3-kinase Isoforms Downstream of Receptor Tyrosine Kinases in Human Cancer» hat die Universität Zürich ihm auf Antrag der medizinischen Fakultät im Juli 2008 die Venia Legendi als Privatdozent für das Gebiet Klinische Chemie und Biochemie erteilt.
Neurologie Amtsantritt: 1.8.2008
Christian Baumann (geb. 1971 in Zürich) studierte Humanmedizin an der Universität Zürich, an der er 1997 mit dem Staatsexamen abschloss. Seine medizinische Ausbildung vollzog er in der Klinik für Innere Medizin am Spital Zollikerberg, an der Neurologischen Klinik des Kantonsspitals Aarau und an der Neurologischen Klinik des Universitätsspitals Zürich. 2005 erhielt er den Facharzt FMH für Neurologie, 2006 die Fähigkeitsausweise für Elektroenzephalographie und für Neuroangiologie. Seit 2002 ist Christian Baumann wissenschaftlich in seinem Forschungsschwerpunkt Schlafmedizin tätig. Nebst klinischen Studien im Bereich Narkolepsie und neurochemische Schlaf-Wach-Regulation am Universitätsspital Zürich arbeitete er auch in der University de Lausanne (Prof. Mehdi Tafti) und am Harvard Institute of Medicine des Beth Israel Deaconess Medical Center in Boston (Prof. Tom Scammell), wo er tierexperimentelle und immunohistochemische Studien durchführte. Im August 2008 erteilte ihm die Universität Zürich auf Antrag der medizinischen Fakultät die Venia Legendi als Privatdozent für das Gebiet der Neurologie. Als Oberarzt ist Christian Baumann weiterhin klinisch und wissenschaftlich in der Schlafmedizin tätig und beteiligt sich massgeblich am Auf- und Ausbau der Abteilung für Parkinson und Bewegungsstörungen.
Physiologie Amtsantritt: 1.8.2008
Pneumologie Amtsantritt: 1.8.2008
Thomas Brack wuchs in Amden im Hotel Bellevue auf, welches von seinen Eltern geführt wurde. Er besuchte die Schulen von Amden und Weesen sowie das Wirtschaftsgymnasium der Kantonsschule Sargans. Von 1981 bis 1987 studierte er Medizin an der Universität Zürich. Seine berufliche Weiterbildung in Pathologie und Anästhesie erhielt er am Kantonsspital St. Gallen, in Innerer Medizin bei Prof. Rhyner in Glarus und an der Klinik für Innere Medizin am Universitätsspital Zürich. Mit einem Stipendium des Nationalfonds arbeitete er von 1995 bis 1997 bei Prof. Martin Tobin an der Loyola University in Chicago auf dem Gebiet der Atemregulation bei gesunden und kranken Menschen; nach Abschluss des amerikanischen Staatsexamens bildete er sich von 1997 bis 2000 an der gleichen Universität als Fellow zum Spezialarzt für Intensivmedizin und Lungenkrankheiten weiter. 2000 kehrte er ans Universitätsspital Zürich in die Klinik für Lungenkrankheiten zurück. Unter der Leitung von Prof. E.W. Russi und Prof. K.E. Bloch arbeitete er bis 2006 als Oberarzt der pneumologischen Klinik, wo er sich neben der klinischen Arbeit wissenschaftlich mit Atemstörungen bei Herzinsuffizienz und mit nicht-invasiver Beatmung befasste. Seit 2006 leitet er als Chefarzt die medizinische Klinik und die Intensivstation des Kantonsspitals Glarus. Er verfügt über Spezialarzttitel der Inneren Medizin, Pneumologie und Intensivmedizin. Neben der Weiterbildung von Assistenzärzten ist er im Auftrag der Universität Zürich am Kantonsspital Glarus auch für Studentenkurse und Praktika in Innerer Medizin verantwortlich. Er wurde 1961 geboren, ist verheiratet und Vater zweier Kinder und wohnt mit seiner Familie in Weesen am Walensee.
Geographische Informationswissenschaft Amtsantritt: 1.8.2008
Dirk Burghardt (geb. 1969 in Chemnitz, Deutschland) studierte Physik an der Technischen Universität in Dresden und promovierte an der Fakultät Forst-, Geo- und Hydrowissenschaften zum Thema der Automatisierung der kartographischen Verdrängung mittels Energieminimierung. Von 1989 bis 2001 arbeitete er als Software-Analytiker und Produktmanager bei einem Schweizer Kartographieunternehmen (Maptech AG). Schwerpunktaufgaben lagen im Bereich Forschung und Entwicklung von Produkten für Herstellung topographischer und thematischer Karten. Seit 2002 ist Dirk Burghardt als Oberassistent am Geographischen Institut, GIScience Center der Universität Zürich (Schweiz) beschäftigt und leitet dort die Forschungsgruppe Kartographische Visualisierung. Zwischen 2005 und 2006 übernahm er ausserdem die Lehrstuhlvertretung am Institut für Kartographie und Geoinformation der Universität Bonn. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der automatischen Kartenproduktion und Generalisierung, sowie der Entwicklung und Nutzung mobiler Informationssysteme. Mit der Habilitationsschrift Automated generalisation in digital and mobile cartography hat die Universität Zürich Herrn Dr. Dirk Burghardt im Juli 2008 die Venia Legendi als Privatdozent für das Gebiet der Geographischen Informationswissenschaften verliehen. Im gleichen Jahr erhielt er den Ruf auf die Professur Kartographische Kommunikation an der TU Dresden.
Prähistorische und provinzialrömische Archäologie Amtsantritt: 1.8.2008
Geboren 1963 in Ludwigshafen/Rhein. Nach Gymnasium und Abitur ebenda von 1984-1989 Studium in Mainz und Basel. Abschluss 1989 mit einer Lizentiatsarbeit über frühkaiserzeitliches Militär in Augusta Raurica (Universität Basel, Prof. Ludwig Berger). Assistenz an der Universität Basel von 1990-1994. Dissertation 1995 zu römischen Buntmetallfunden aus Oberwinterthur-Vitudurum, Unteres Bühl (Universität Basel, Prof. Ludwig Berger). Ab 1995 bis heute Projektarbeiten zur provinzialrömischen Archäologie auf Drittmittelbasis für Auftraggeber im In- und Ausland. Ab 2005 Lehrauftrag an der Abteilung für Ur- und Frühgeschichte des Historischen Seminars der Universität Zürich (Prof. Philippe Della Casa). Sommer 2008 Habilitation über die Spätlatènezeit und die frühe Kaiserzeit auf dem Basler Münsterhügel (philosophische Fakultät der Universität Zürich), venia legendi für provinzialrömische und prähistorische Archäologie.
Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates Amtsantritt: 1.8.2008
Experimentelle Gynäkologie Amtsantritt: 1.8.2008
André Fedier (geboren 1965 in Basel) studierte Biologie II am Biozentrum der Universität Basel und erlangte 1991 das Diplom. Eine mehrmonatige Reise führte ihn 1992 quer durch die USA. Nach der experimentellen Doktorarbeit (zu: Lokomotion von Tumorzellen) am Pathologischen Institut der Universität Bern schloss er 1998 mit dem Doktorat der dortigen Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät ab. Sein Beruf führte ihn in die Forschungsabteilung der Klinik für Gynäkologie am Universitätsspital Zürich (USZ), wo er Postdoc (1998-2001), Projektleiter (2001-2004) und ab 2004 Forschungsgruppenleiter und Stv. Forschungsleiter der Klinik für Gynäkologie war. Im August 2008 wurde ihm die Venia Legendi für das Gebiet «Experimentelle Gynäkologie» (Habilitationsschrift: Strategies for prevention, circumvention, and reversal of drug resistance in tumor cells) durch die Medizinische Fakultät der Universität Zürich erteilt. Seitdem ist er Forschungsleiter a. i. der Klinik für Gynäkologie am USZ. Sein Interesse gilt der Erforschung der molekularen Ursachen von Krebserkrankungen und der therapeutischen Möglichkeiten zu deren Bekämpfung. Forschungsschwerpunkte sind: Chemoresistenz in Tumorzellen, molekulare Wirkungsmechanismen von Chemotherapeutika in Krebszellen, und Liposomen als «Drug Delivery Tools». Er ist begeisterter Skifahrer, Fussball-Fan und Rock Musik Liebhaber.
Gastroenterologie Amtsantritt: 1.8.2008
Mark Fox is a consultant gastroenterologist and lead of the functional gastrointestinal unit at the University Hospital of Zürich, Switzerland. He also holds an honorary Senior Lecturer position at St. Thomas Hospital and Kings College Medical School London, UK. His work is focused on the development and practical application of investigations of gastrointestinal physiology; techniques used to understand the interaction of structure, function and sensitivity in the gastrointestinal tract. Mark wrote his doctoral thesis in Zürich on determinants of anorectal sensation and continence in health and disease. During this time he was also involved in the application of high-resolution manometry (HRM) in clinical practice. This technique was combined with oesophageal videofluoroscopy to investigate bolus transport, and with gastric magnetic resonance imaging to study gastric emptying. Returning to the UK to complete his clinical training, Mark was closely involved in the introduction of HRM, combined pH/impedance (for the assessment of acid and non-acid reflux) and catheter free Bravo pH measurement at St. Thomas Hospital, London; the first hospital in Europe to offer the full range of state-of-the-art investigations. Returning to Switzerland as clinical and research lead of the functional gastrointestinal unit he continues to work to develop clinically meaningful investigations of esophageal and gastric function that provide clear diagnosis and that guide effective management. Major research projects funded by both national grant giving agencies and industry include (1) Investigations into the pathophysiology of diabetic gastroparesis (2) The effects of diet on gastrointestinal function and symptoms and (3) Detailed assessment of the interaction between the structure, function and visceral sensitivity of the gastrointestinal tract.
Pferdechirurgie Amtsantritt: 1.8.2008
Dr. A. Fürst wurde 1964 in Bregenz geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Bludenz begann er das Studium der Veterinärmedizin in Neuchâtel, das er 1988 in Zürich beendete. Von 1990 bis 1997 arbeitete A. Fürst als Assistent an der Veterinärchirurgischen Klinik der Universität Zürich. Während dieser Zeit absolvierte er die Prüfungen für den Pferdefachtierarzt der Schweiz (FVH-Pferde) und das europäische Board für Chirurgie (DECVS). Im Januar 1998 ging A. Fürst an die Ohio State University of Columbus, wo er sich auf besonderen Spezialgebieten der Pferdechirurgie weiterbildete. Seit August 1998 ist er als Oberassistent und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Pferdeklinik der Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich angestellt und hat sich im Jahr 2008 für das Fach Pferdechirurgie habilitiert. Anton Fürst hat an mehreren Kongressen im In- und Ausland Vorträge über wichtige Pferdekrankheiten gehalten und viele Publikationen sowie mehrere Buchbeiträge verfasst. Im Mittelpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeiten stehen orthopädische Probleme, wie Schlagverletzungen, Gelenkerkrankungen, Osteochondrose und subchondralen Knochenzysten sowie Erste-Hilfe-Massnahmen bei schwerverletzten Pferden. A. Fürst Mitglied der Veterinay Expert Group der AO Vet sowie der Prüfungskommission des ECVS und Präsident der Veterinärkommission der Schweizerischen Vereinigung für Pferdesport (SVPS). Er ist Mannschaftstierarzt der schweizerischen Dressur- und Voltigeequipe und betreute die Mannschaften an mehreren Europa- und Weltmeisterschaften sowie an den olympischen Spielen in Atlanta, Sydney und Athen. A. Fürst ist mit Moni Fürst verheiratet und Vater von Robin, Julian, Benjamin und Marina.
Entwicklungsbiologie Amtsantritt: 1.8.2008
Peter Gallant begann sein Studium an der Universität Lausanne und schloss es an der Universität Zürich mit einer Diplomarbeit in Molekularbiologie ab. Er erhielt seinen Doktortitel für Untersuchungen zur Vermehrung von tierischen Zellen, die er am Schweizer Krebsforschungszentrum ISREC in Epalinges s/Lausanne durchführte. Während des anschliessenden Postdoktorats am Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle (USA) wandte er sich den Mechanismen der Wachstumkontrolle in der Taufliege Drosophila melanogaster zu. Seit 1999 leitet er eine Arbeitsgruppe am Zoologischen Institut der Universität Zürich, und von 2001 bis 2006 hatte er dort eine befristete SNF-Förderprofessur inne. Seine Forschung konzentriert sich auf die molekulare Wirkungsweise einzelner Krebsgene, die das Zellwachstum kontrollieren.
Nuklearmedizin Amtsantritt: 1.8.2008
Luca Giovanella was born in Verbania (I) in 1966. He completed his formation and discussed his doctoral thesis (cum laude) at the Medical School of University in Pavia (I) in 1991. Subsequently, he obtained the post-graduated Degree in Nuclear Medicine (1995) and Endocrinology (2000) at the University in Milan (I) and the Executive Master in Health Organisation and Human Resources Management (2000) at the Politecnico Universitario in Milan (I). Consultant at Department of Nuclear Medicine-University Hospital «Fondazione Macchi» in Varese (I) from 1993 to 2002 he also chaired the Thyroid Unit and the Laboratory for Endocrinology from 1995 to 2002. Since 2003 he is Chief of the Department of Nuclear Medicine and PET/CT Centre at the Oncology Institute of Southern Switzerland in Bellinzona. He also helds a Consultant position at Department of Laboratory Medicine of Ente Ospedaliero Cantonale (EOLAB) in Bellinzona. His researches are focused on the diagnosis and treatment of thyroid diseases and, particularly, on the role of serum markers (i.e. thyroglobulin, calcitonin) and nuclear imaging procedures (i.e. SPET, PET) to optimize thyroid cancer management and follow-up.
Schweizerisches und Internationales Privat- und Wirtschaftsrecht, Zivilprozessrecht, Europarecht sowie Rechtsvergleichung Amtsantritt: 1.8.2008
Pascal Grolimund (geboren 1972 in Basel) studierte Rechtswissenschaften an der Universität Basel (lic.iur. 1997). Im Rahmen seiner Assistenzzeit am Lehrstuhl von Prof. Anton K. Schnyder verfasste er seine Dissertation mit dem Titel «Drittstaatenproblematik des Europäischen Zivilverfahrensrechts» (Dr.iur. 1999). Anschliessend absolvierte er ein Master-Programm an der Universität Edinburgh (LL.M. 2001). 2003 erwarb Pascal Grolimund das Anwaltspatent und trat daraufhin in das Anwaltsbüro Christen Rickli Partner, Basel, ein. Zwischen 2003 und 2008 verfasste er neben der praktischen Tätigkeit als Anwalt seine Habilitationsschrift mit dem Titel «Vertrauensanknüpfung im Internationalen Privat- und Zivilverfahrensrecht». 2008 erhielt er von der Universität Zürich die venia legendi für Schweizerisches und Internationales Privat- und Wirtschaftsrecht, Zivilprozessrecht, Europarecht sowie Rechtsvergleichung verliehen. Pascal Grolimund nimmt verschiedene Lehraufträge an den Universitäten Zürich, Basel und Liechtenstein wahr. Er ist Partner im Büro Kellerhals Anwälte.
Pädiatrie, speziell Knochenmarktransplantation Amtsantritt: 1.8.2008
Gastroenterologie Amtsantritt: 1.8.2008
Martin Hausmann (geboren 1969 in München) studierte Biologie an der Universität Regensburg, Deutschland. Das Studium schloss er 1996 ab und erlangte den akademischen Grad eines Diplom-Biologen. Er begann 1997 seine Promotion in der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I der Universitätsklinik Regensburg zum Thema: Identifizierung, Klonierung und Charakterisierung von differenzierungsspezifischen und entzündungsinduzierten Proteinen intestinaler Makrophagen. Im Oktober 2000 erlangte er einen erfolgreichen Abschluss mit der Verleihung des Doktorgrades der Naturwissenschaften (Dr. rer. nat.). Ab 2000 war Herr Dr. Martin Hausmann als PostDoc in der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I der Universitätsklinik Regensburg tätig und untersuchte die Bedeutung des Chaperons gp96 in intestinalen Makrophagen für die Induktion von Toleranz. Das Projekt wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft SFB 585 unterstützt. Seit dem März 2007 ist er als Laborleiter am Universitätsspital Zürich in der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. med. Dr. phil. Gerhard Rogler tätig. Im August 2008 hat die Universität Zürich Herrn Dr. Martin Hausmann die Venia legendi als Privatdozent für das Gebiet Gastroenterologie erteilt.
Veterinärbakteriologie Amtsantritt: 1.8.2008
Ludwig E. Hoelzle wurde 1966 in Buchloe in Deutschland geboren. Nach seinem Studium der Veterinärmedizin und der Promotion an der LMU München im Fachgebiet Veterinär-Virologie war ab 1995 für drei Jahre als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Medizinische Mikrobiologie, Infektions- und Seuchenlehre (Abteilung Bakteriologie) tätig. Danach wechselte er als Oberassistent an das Institut für Veterinärbakteriologie der Vetsuisse Fakultät der Universität Zürich. Seit 2006 leitet er am selbigen Institut die Abteilung für Veterinärbakteriologie. Seine Aufgaben umfassen neben der Lehre im Fachgebiet Veterinärbakteriologie, die wissenschaftliche Leitung von Forschung und diagnostischer Dienstleistung inklusive der Referenzlabore für verschiedene Tierseuchenerreger. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Aufklärung der Pathobiologie von schwer oder nicht kultivierbaren bakteriellen Krankheitserregern mit tiermedizinischer Relevanz. 1998 erwarb er den Fachtierarzt für Mikrobiologie. Im Juli 2008 erteilte die Universität Zürich Dr. Ludwig Eduard Hoelzle aufgrund seiner Habilitationsschrift «Advances in the pathobiology of Mycoplasma suis: Host-pathogen interaction, immunology, and improved diagnosis» die Venia legendi als Privatdozent für das Gebiet Veterinärbakteriologie.
Molekulare Lebensmittelmikrobiologie Amtsantritt: 1.8.2008
Angelika Lehner (geboren 1965 in Mödling bei Wien, Österreich) studierte Biologie an der Universität Wien, wo sie nach Abschluss des Studiums im Jahr 1991 und nach Fertigstellung einer Dissertationsarbeit in der Fachrichtung Molekularbiologie 1995 die Promotionswürde erlangte. Noch im selben Jahr begann sie sich in der Lebensmittelmikrobiologie zu etablieren, wo sie sich mit der Implementierung und Anwendung molekularer Methoden zur Identifizierung und Charakterisierung pathogener, lebensmittelassoziierter Mikroorganismen beschäftigte. Während eines 3-jährigen Forschungsaufenthalts am Lehrstuhl für Mikrobiologie der Technischen Universität München nutzte sie die Gelegenheit sich moderne Techniken anzueignen, die bei der Aufklärung molekularer Grundlagen von unkultivierten Organismen zu Einsatz kommen. Dieses Methodenrepertoire kam ihr schliesslich bei ihrer Arbeit am Institut für Lebensmittelsicherheit und Hygiene der Vetsuisse Fakultät der Universität Zürich, welche sie im Jahre 2004 begann, zu gute. Forschungsschwerpunkt seither ist der opportunistisch pathogene Keim Cronobacter spp. (Enterobacter sakazakii), welcher seltene, aber schwere Erkrankungen bei Frühgeborenen und Kleinkindern, ausgelöst durch die Verabreichung kontaminierter Säuglingsanfangsmilch verursacht. Resultate aus den Forschungsarbeiten über diesen wenig erforschten Organismus waren Teil ihrer Habilitationsarbeit, wofür ihr 2008 die venia legendi im Fach «Molekulare Lebensmittelmikrobiologie» an der Vetsuisse Fakultät verliehen wurde.
Englische und Amerikanische Literaturwissenschaft Amtsantritt: 1.8.2008
Christina Ljungberg studierte zuerst an der Universität Lund Anglistik und arbeitete dann mehrere Jahre im Cultural Programming beim schwedischen und kanadischen Fernsehen jeweils in Schweden bzw. Kanada. Sie studierte anschliessend an der Universität Zürich, wo sie 1998 mit der Arbeit «To Join, to Fit and to Make. The Creative Craft of Margaret Atwoods Fiction» promovierte. Sie wandte sich seitdem vermehrt der Forschung von der Beziehung zwischen Wort und Bild sowie der Interrelation von Narrativität und Visualität zu, was sich in ihren Publikationen, die mit der Funktion von verbalen (rhetorischen) und visuellen (Karten, Fotografien) Figurationen in fiktionalen Texten niederschlägt. Ihr Buch, Creative Dynamics: Diagrammatic Strategies in Narrative Texts, wird 2009 bei John Benjamins erscheinen. Seit 1995 unterrichtet sie regelmässig englische Literatur an der Universität Zürich und zur Zeit auch in Genf. 2006 war sie Visiting Benjamin Meaker Fellow für das Projekt «Performativity / Place / Space» an der Universität Bristol. Zusammen mit Frau Prof. Dr. Olga Fischer ist sie die Koordinatorin des International Iconicity Research Project (www. iconicity.ch), Forschungspartnerin des Projekts «Ein literarischer Atlas Europas» (www.literaturatlas.eu), Herausgeberin (General Editor) der Serie «Iconicity in Language and Literature (ILL)» (John Benjamins) und Mitherausgeberin von dem internationalen online Informationsbulletin SemiotiX (www.semioticon.com). Im August 2008 erteilte ihr die Universität Zürich die Venia legendi als Privatdozentin für englische und amerikanische Literaturwissenschaft.
Medizinische Molekulargenetik Amtsantritt: 1.8.2008
Gabor Matyas (geb. 1967 in Ungarn) studierte an der Universität in Sopron/Ungarn und erweiterte seine Hochschulbildung an der ETH Zürich, wo er 1999 zum Doktor der Naturwissenschaften (Dr. sc. nat. ETH) promovierte. Anschliessend war er als Postdoktorand in der Stoffwechselabteilung des Kinderspitals Zürich tätig und führte molekulargenetische Methoden in die Diagnostik vom Marfan-Syndrom (MFS) ein. Seit 2003 ist er Oberassistent und Laborleiter in der Abteilung Medizinische Molekulargenetik und Gendiagnostik des Instituts für Medizinische Genetik. 2006 erhielt er einen Forschungspreis von Nestlé und 2007 verlieh ihm die Marfan Stiftung Schweiz die Marfan-Passage für seine besonderen Verdienste in der Gendiagnostik von MFS. Seit 2008 wird seine Forschung auch vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützt. Ende 2007 reichte er seine Habilitationsschrift «Molecular Bases of Marfan Syndrome and Related Disorders» an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich ein, wo er Anfang 2008 die Lehrbefugnis für das Fach Medizinische Molekulargenetik erhielt.
Ophthalmologie Amtsantritt: 1.8.2008
Stephan Michels is a consultant ophthalmologist and leads the medical retina unit at the University Eye Hospital of Zurich, Switzerland. He started his ophthalmologic training at the University Eye Hospital in Luebeck, Germany. Supported by a German research council (DFG) grant he completed a medical retina fellowship at the Bascom Palmer Eye Institute, University of Miami, USA and at the University Eye Hospital, Vienna, Austria. Following his appointment as assistant professor in Vienna in 2007, he accepted his current position in Zurich. Between 2006 and 2008 an executive MBA was completed at the University of St. Gallen, Switzerland. His research interest focuses on age-related macular degeneration (AMD) and imaging of the retina. His doctoral thesis on «Photodynamic therapy for age-related macular degeneration», evaluated specifically the mechanism of action and collateral effects of this treatment. In 2003 he obtained the «Age-Related Macular Degeneration Prize» of the German ophthalmologic society (DOG) and a grant by the German research council to conduct an optical coherence tomography (OCT) study on the treatment of neovascular AMD with ranibizumab (Lucentis®) at the Bascom Palmer Eye Institute. Together with his mentor Philip Rosenfeld, MD, PhD he initiated the PrONTO study in Miami, the first prospective study using OCT to guide anti-Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF) therapy in neovascular AMD. Bevacizumab (Avastin®), a monoclonal anti-VEGF antibody approved for cancer patients, was first reported to be an effective therapy for neovascular AMD by Stephan Michels and Philip Rosenfeld. Two grants, by the Austrian national bank and by the mayor of Vienna, made his continued research on anti-VEGF therapy for AMD in Vienna possible. In addition, he was involved in cooperations with Prof. Drexler and Prof. Hitzenberger on ultrahigh resolution OCT and polarization sensitive OCT, new, advanced modalities allowing an optical biopsy of the retina. His MBA thesis «Price analysis for Avastin® in ophthalmology» took a different perspective on the use of anti-VEGF drugs in ophthalmology. Stephan Michels is currently continuing his research on AMD and retinal imaging in Zurich.
Pädiatrie, speziell Rheumatologie Amtsantritt: 1.8.2008
Rotraud (Traudel) Saurenmann-Hirschberg begann nach dem Medizinischen Staatsexamen 1984 an der Universität Zürich zunächst eine Weiterbildung in Allgemeinmedizin (Kreisspital Rüti), bevor sie sich der Pädiatrie mit Ausbildung an der Kinderklinik Winterthur und dem Kinderspital Zürich zuwandte. Seit 1997 Ausbildung in pädiatrischer Rheumatologie in Bern (Dr. Marie-Jo Sauvain), Paris (Prof. Annemarie Prieur) und Utrecht (Prof. Wietse Kuis) und gleichzeitig Aufbau der rheumatologischen Sprechstunde am Kinderspital Zürich. Ihre Ausbildung wurde abgerundet mit einem einjährigen clinical and research fellowship an der Division of Rheumatology des Hospital for Sick Children in Toronto, Kanada. Seit ihrer Rückkehr in ihre aktuelle Position als Leitende Ärztin Rheumatologie behandelt sie Kinder mit allen Formen rheumatologischer Krankheitsbilder am Kinderspital Zürich und in konsiliarischen Sprechstunden in Lugano und Luzern. Forschungsschwerpunkte sind die Epidemiologie der juvenilen idiopathischen Arthritis und ihre Komplikationen wie Uveitis und Kiefergelenksarthritis. Die Universität Zürich ernannte sie 2003 zur Lehrbeauftragten und erteilte ihr die Venia legendi für das Gebiet der Pädiatrie, speziell Rheumatologie, für ihre Habilitationsschrift Epidemiology, Treatment and Outcome of Juvenile Idiopathic Arthritis related Uveitis.
Deutsche Sprachwissenschaft Amtsantritt: 1.8.2008
Joachim Scharloth, Jahrgang 1972, hat in Heidelberg und Mainz Germanistik, Politikwissenschaft und Philosophie studiert. Als Mitglied des Graduiertenkollegs «Dynamik von Substandardvarietäten» an den Universitäten Heidelberg und Mannheim wurde er 2002 mit der Arbeit «Sprachnormen und Mentalitäten. Sprachbewusstseinsgeschichte im Zeitraum von 1766 bis 1785» promoviert. Im Anschluss wechselte er auf eine Assistenz am Deutschen Seminar der Universität Zürich. Hier befasste er sich mit Einstellungen von Schweizerinnen und Schweizern zum Standarddeutschen, mit der Ritualität sprachlichen Handelns und erarbeitete zusammen mit Angelika Linke eine Edition zum Zürcher Sommer 1968. Während eines Aufenthaltes an der Waseda-Universität Tokyo führte er zudem ein Forschungsprojekt zu Grußritualen im Kulturkontakt durch. Er ist Leiter des von der Europäischen Union finanzierten Marie-Curie-Projekts «European Protest Movements Since the Cold War» an der Universität Zürich und Co-Leiter des semtracks-Projektes «Tracking Meaning on the Surface: A Data-Driven Approach to Semantic Imprints of Texts», das im Rahmen der Exzellenzinitiative an der Universität Heidelberg durchgeführt wird. Seine Habilitationsschrift «1968. Eine Kommunikationsgeschichte» wurde im Frühjahr 2008 von der Philosophischen Fakultät angenommen.
Volkswirtschaftslehre Amtsantritt: 1.8.2008
Felix Schläpfer (geboren 1969 in Winterthur) studierte Biologie an der Universität Zürich. Nach Abschluss des Studiums 1995 befasste er sich 1996-2000 als Nationalfonds-Doktorand an der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich mit Problemen der ökonomischen Bewertung der biologischen Vielfalt. Mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds folgte 2001-2002 ein Forschungs- und Studienaufenthalt an den Universitäten Glasgow und Edinburgh. In den Jahren 2002-2007 baute er am Institut für Umweltwissenschaften der Universität Zürich eine wirtschaftswissenschaftliche Forschungsgruppe auf und war zuständig für die Lehre auf diesem Gebiet. Den Schwerpunkt der Forschung bildeten sozialwissenschaftliche Experimente zur Entstehung von ökonomischen Präferenzen für öffentliche Güter. Die Projekte wurden vom Schweizerischen Nationsfonds und weiteren öffentlichen Geldgebern finanziert. Im Mai 2007 wechselte er mit einem Habilitationsstipendium der Universität Zürich an die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät um dort die Habilitationsschrift einzureichen. Im Januar 2008 nahm eine Stelle als Oberassistent und Dozent am Institut für Umweltentscheidungen der ETH Zürich an. Im April 2008 hat die Universität Zürich Herrn Dr. Felix Schläpfer die Venia legendi als Privatdozent für das Gebiet Volkswirtschaftslehre erteilt.
Chirurgie Amtsantritt: 1.8.2008
Psychiatrie Amtsantritt: 1.8.2008
Daniel Schüpbach studierte Humanmedizin an der Universität Bern und promovierte 1988 mit der neurologischen Dissertation «Katamnestische Untersuchungen bei Wehrmännern mit Rucksacklähmungen». Nach Ausbildungen in experimenteller Neurochirurgie, Innerer Medizin, Neurologie und Psychiatrie erlangte er den Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie 1998 nach längerer Tätigkeit an den Universitären Psychiatrischen Diensten Bern. Von 2000-2001erfolgte eine Research Fellowship am Western Psychiatric Institute and Clinic an der Universität Pittsburgh, USA, mit Fokus auf klinischen und kognitiven Symptomen bei frühen Phasen der Schizophrenie. Seit 2001 arbeitet er als Oberarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich und befasst sich schwerpunktmässig mit kognitiven Störungen bei Schizophrenie und Fragen der zerebralen Haemodynamik unter komplexen kognitiven Funktionen bei Gesunden und verschiedenen psychiatrischen Krankheitsgruppen. Im August 2008 erteilte die Universität Zürich Dr. Schüpbach die Venia Legendi als Privatdozent für das Fach Psychiatrie.
Innere Medizin/Angiologie Amtsantritt: 1.8.2008
Hans Stricker wurde 1956 in Thun geboren. Er ist in Mailand, Biel und Bern aufgewachsen. Das Studium der Medizin an der Universität Lausanne und Bern schloss er 1980 ab und doktorierte 1981 mit einer Arbeit über das multiple Myelom. Die Weiterbildung zum Spezialarzt der Inneren Medizin erfolgte als Assistent in Locarno, Burgdorf, und am Inselspital in Bern. 1992 erfüllte er in Bern die Bedingungen zum Spezialarzt für Angiologie. Ab 1993 ist er als Oberarzt, dann als Leitender Arzt am Regionalspital in Locarno angestellt. Parallel zur klinischen Tätigkeit forschte er auf dem Gebiet der venösen Thromboembolie, insbesondere der Reisethrombose, und der pulmonalen Hypertonie, wo er zu den Gründungsmitgliedern der Schweizerischen Gesellschaft für Pulmonale Hypertonie gehört. Im April 2008 wurde Herrn Dr. Hans Stricker auf Antrag der Medizinischen Fakultät die Venia Legendi als Privatdozent für das Gebiet der Inneren Medizin erteilt.
Neuere deutsche und vergleichende Literaturwissenschaft Amtsantritt: 1.8.2008
Thomas Strässle (geb. 1972) studierte Germanistik, Philosophie und Musikwissenschaft in Zürich und Cambridge/UK. 1999 promovierte er an der Universität Zürich mit einer Studie zu Grimmelshausens Simplicissimus Teutsch. 2000 erwarb er sich einen Master of Philosophy in European Literature der University of Cambridge. Von 2000 bis 2005 war er Post-doc-Assistent am Lehrstuhl von Prof. Dr. Barbara Naumann am Deutschen Seminar der Universität Zürich. 2003 lehrte er als Gastdozent an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Von 2005 bis 2007 war er als Stipendiat des Schweizerischen Nationalfonds an der Pariser Sorbonne und an der Université Vincennes-Saint-Denis/Paris 8. Seit Herbst 2007 ist er zudem Forschungsdozent am Institut für Transdisziplinarität der Hochschule der Künste Bern. Er organisierte verschiedene wissenschaftliche Tagungen und Vorlesungsreihen und veröffentlichte neben seinen Qualifikationsschriften Beiträge zur Literatur vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart, zum Verhältnis zwischen der Literatur und den anderen Künsten, insbesondere der Musik, sowie zu Fragen der Materialästhetik. Auf Grund seiner Habilitationsschrift «Salz. Poetiken eines Stoffs» erteilte die Universität Zürich Thomas Strässle im August 2008 die Venia Legendi für das Gebiet der Neueren deutschen und vergleichenden Literaturwissenschaft.
Ophthalmologie Amtsantritt: 1.8.2008
Virologie Amtsantritt: 1.8.2008
Volker Thiel (geboren 1966 in Augsburg) studierte Biologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und schloss das Studium 1993 ab. Er promovierte 1998 am Institut für Virologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg bei Prof. Stuart Siddell über Revers-genetische Systeme für das humane Coronavirus 229E. Auf dem Gebiet der molekularen Analyse von Coronaviren konnte Volker Thiel 2001 eine eigene Arbeitsgruppe am Institut für Virologie, Würzurg, aufbauen. Seit 2003 ist er in der Laborforschungsabteilung des Kantonsspitals St.Gallen als Arbeitsgruppenleiter tätig. Im selben Jahr, während der SARS-Epidemie, war er als externer Gutachter der WHO Konsultation Needs and Opportunities for SARS Vaccine Research and Development tätig. Im August 2008 hat die Vetsuisse Fakultät der Universität Zürich Herrn Dr. Volker Thiel die venia legendi als Privatdozent im Fach Virologie erteilt.
Pathologie Amtsantritt: 1.8.2008
Neurologie Amtsantritt: 1.8.2008
Hans-Christian von Büdingen wurde 1969 in Konstanz/D geboren und wuchs im Schwarzwald und in der Nähe von Ravensburg in Deutschland auf. Sein Medizinstudium absolvierte an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main/D, 1996 schloss er seine Promotionsarbeit über Protonenpumpenhemmstoffe ab. 1996 begann er seine Ausbildung in klinischer Neurologie am Klinikum Grosshadern, München, unterbrach diese jedoch bereits Ende 1997, um ab Anfang 1998 eine Postdoktoranden-Stelle in den neuroimmunologischen Labors der University of California, San Francisco, USA anzunehmen. Unterstützt durch Stipendien der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Hertie-Stiftung, National Multiple Sclerosis Society und NIH konnte er sich in den folgenden Jahren intensiv mit grundlagenwissenschaftlichen Fragestellungen zur Multiplen Sklerose (MS) auseinandersetzen. 2003 Umzug nach Zürich, einerseits um die klinische Ausbildung in Neurologie zu komplettieren, andererseits um weiterhin im Bereich der MS zu forschen. 2008 schloss er seine Weiterbildung in Neurologie ab und erhielt auf Antrag der Medizinischen Fakultät die Venia Legendi für das Gebiet Neurologie.
Betriebswirtschaftslehre Amtsantritt: 1.8.2008
Reine Mathematik Amtsantritt: 1.8.2008
Marco Zambon (geb. 27.10.1975 in Treviso, Italien) hat Mathematik an der Universitaet zu Koeln (D) studiert, mit Schwerpunkt Riemannsche Geometrie. Er hat an der University of California, Berkeley 2004 seine Promotion erlangt mit der Dissertation "Averaging techniques in Riemannian, symplectic, and contact geometry". Er hat Postdoktorand-Stellen an der Universitaet Zurich gehalten, sowie am Centre de Recerca Matematica (Spanien) und an der Universidade do Porto (Portugal). Seine Forschung befasst sich mit Differentialgeometrie, insbesondere mit Poissongeometrie und der Geometrie von Supermannigfaltigkeiten. Die Universität Zürich hat ihm auf Antrag der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät im Juni 2007 die Venia Legendi erteilt.
Psychiatrische Epidemiologie Amtsantritt: 1.2.2008
Vladeta Ajdacic-Gross wurde 1960 in Belgrad geboren. Er ist in in Belgrad und im aargauischen Fricktal aufgewachsen. Das Studium der Soziologie an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich schloss er 1997 ab mit einer Dissertation zu Suizid und sozialem Wandel. Seit 1991 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich mit den Themenschwerpunkten Neuroepidemiologie, saisonale Effekte und Analyse von Mortalitätsdaten. Seit 2000 arbeitet er als wissenschaftlicher Oberassistent an der Klinik für Soziale und Allgemeine Psychiatrie der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, wo er auch die Tätigkeit als Lehrbeauftragter aufgenommen hat. Hier hat er v.a. Arbeiten zur psychiatrischen Epidemiologie publiziert (zu Suizid, Psychosen, longitudinale Analysen aus der Zürich-Studie). Ein gemeinsamer Nenner seiner Foschungsarbeiten ist die zeitliche Entwicklung, z.B. in der Analyse von Zeitreihen, von saisonalen Zyklen oder von generationellem Wandel. Im November 2007 wurde Herrn Dr. Vladeta Ajdacic-Gross auf Antrag der Medizinischen Fakultät die Venia Legendi als Privatdozent für das Gebiet der Psychiatrischen Epidemiologie erteilt.
Endokrinologie, Diabetologie, Innere Medizin Amtsantritt: 1.2.2008
After my graduation in Medicine in 1994 I had my training at the University Hospital Basel, Hospital of Liestal and Hospital of Bruderholz. I also spend two year for research work in Berkeley, USA. During my period as Internist and Consulting physician at the Medical University Hospital Bruderholz I supervised the treatment of all kind of patients which are seen by an Internist. Currently I am working as attending physician in the Division of Endocrinology, Diabetes and Clinical nutrition of the University Hospital in Zurich. I joined the Clinic as Head of Clinical Nutrition in 2005. Most are patients with type 2 or type 1 diabetes, but also patients with pituitary diseases are seen regularly. In addition to my clinical work I am doing research work with type 2 diabetes patients, where we mainly look at different cardiovascular risk factors, such as the relationship of small dense LDL and various other risk parameters, such as endothelial dysfunction, intima media thickness and so on. In the field of nutrition I am doing a large study, which is sponsored by the Swiss National Foundation, about the effects of fructose and glucose on plasma lipid and glucose metabolism in young volunteers.
Anästhesiologie Amtsantritt: 1.2.2008
Alttestamentliche Wissenschaft Amtsantritt: 1.2.2008
Erich Bosshard-Nepustil, geboren 1959, studierte Theologie an der Universität Zürich und wurde dort 1995 mit einer Arbeit über Rezeptionsvorgänge in den Prophetenbüchern des Alten Testaments zum Dr. theol. promoviert. Er war bei der Revision der Zürcher Bibel als Übersetzer tätig und habilitierte sich mit einer Arbeit über alttestamentliche und altorientalische Sintflutüberlieferungen an der Universität Bern, die ihm 2003 die Venia docendi für das Fach Altes Testament erteilte. Nach dem pfarramtlichen Praktikum und einer Anstellung als Pfarrer 2003-2005 war er 2006-2007 Gastprofessor für Altes Testament in Zürich und auch in Fribourg. Seit Oktober 2007 arbeitet er an einem Forschungsprojekt des Schweizerischen Nationalfonds mit dem Titel Schriftwerdung. Das Aufkommen der Schriftreligion und die Transformierung des Tempelkults im antiken Israel. Im Winter 2007/2008 hat er sich von der Universität Bern an die Universität Zürich umhabilitiert, die ihm im März 2008 die Venia Legendi für das Gebiet Alttestamentliche Wissenschaft erteilt hat.
Innere Medizin Amtsantritt: 1.2.2008
Tierernährung Amtsantritt: 1.2.2008
Marcus Clauss (geboren 27.09.1970, verheiratet, 3 Kinder) studierte Tiermedizin in München, wo er 1997 das Studium und 2000 die Dissertation abschloss. Er absolvierte 1998 in London den MSc-Kurs in Wildtiermedizin und arbeitete von 1998-2000 am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Von 2000 bis 2005 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Tierenährung und Diätetik an der Tierärztlichen Fakultät in München tätig, bevor er 2005 als Wissenschaftlicher Abteilungsleiter an die Klinik für Zoo-, Heim- und Wildtiere der Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich wechselte. Er ist Diplomate des European College of Veterinary and Comparative Nutrition und Nutrition Advisor des Giraffen EEP. Seine Arbeit erstreckt sich von der Fütterung von Zootieren über die Verdauungsanatomie und physiologie von Wildtieren bis hin zu historischen Abfolgen der Einnischung aufgrund von Verdauungsstrategien und reicht dabei bis zu den Dinosauriern zurück.
Anatomie Amtsantritt: 1.2.2008
Elisabeth Eppler (geb. 1966 in München, Deutschland) studierte Humanmedizin an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Technischen Universität München, an der sie 1993 mit dem Staatsexamen abschloss. Nach Tätigkeit am Institut für Pathologie und Pathologische Anatomie und der Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radiologische Onkologie des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München promovierte sie 1999 über radioonkologische Therapie beim Rektumkarzinom. Nach mehrjähriger Tätigkeit am Anatomischen Institut der Universität Zürich absolvierte die approbierte Ärztin 2006 ein einjähriges Forschungssabbatical als Stipendiatin des Schweizerischen Nationalfonds mit dem Projekt «Interactions between the growth hormone (GH)/insulin-like growth factor-I (IGF-I) system and the immune system in the teleost fish Oreochromis niloticus, the tilapia». Sie schloss ihre Weiterbildung mit der Bezeichnung «Fachanatom Anatomische Gesellschaft» ab und reichte ihre Habilitationsschrift «The GH/IGF-I system in the pituitary of a representative bony fish and mammal» ein. Im November 2007 erteilte die Universität Zürich ihr auf Antrag der medizinischen Fakultät die Venia Legendi als Privatdozentin für das Gebiet der Anatomie. Als Oberassistentin leitet Frau Dr. med. Eppler die Forschungsgruppe «Neuro-endocrine-immune interactions».
Slavische Sprachwissenschaft Amtsantritt: 1.2.2008
Markus Giger, geb. 1968 in Bülach/ZH, studierte Slavische Philologie, Allgemeine Sprachwissenschaft und Osteuropäische Geschichte in Zürich. 19962001 arbeitete er als Assistent am Slavischen Seminar der Universität Zürich, Promotion 2001 mit der Arbeit «Resultativkonstruktionen im modernen Tschechischen». 20012006 wirkte er als Oberassistent am Institut für slavistische und osteuropäische Studien der Karlsuniversität in Prag, 20052008 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für tschechische Sprache der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag (Abteilung für Onomastik). Seine Forschung konzentriert sich schwerpunktmässig auf die Bereiche Grammatikalisierung, Phonologie, Soziolinguistik, Sprachkontakt und Sprachtypologie. 2007 kumulative Habilitation für das Fach Slavische Sprachwissenschaft. Ab 1.2.2009 Förderungsprofessor des Schweizerischen Nationalfonds am Slavischen Seminar der Universität Basel mit dem Projekt «Das Russische als slavische langue-étalon im 19. Jhdt.».
Umweltgeschichte Amtsantritt: 1.2.2008
Marcus Hall received a BS in biology from Stanford University in 1981, an MA in History of Science and a PhD in Environmental History from the University of Wisconsin. He has been a Fulbright Fellow at the University of Torino, a Jean Monnet Fellow at the European University Institute, a visiting scientist at the WSL, Birmensdorf, and an assistant professor of history at the University of Utah. His research areas include the history of environmental restoration, the history of malaria control, the effects of war on nature, the history of alien invasive species, and the history of salvage archaeology. He has published in such journals as Environmental History, Environment and History, BardPolitik, and The History Teacher. His book, Earth Repair: A transatlantic History of Environmental Restoration (University of Virginia Press, 2005), won the Downing Book Award from the Society of Architectural Historians. He has recently signed book contracts with Routledge and Ohio University Press for edited collections on environmental restoration and modern Italian environmental history, respectively. He joined the Institute of Environmental Sciences in 2006 as a wissenschaftlicher Mitarbeiter where he teaches in the undergraduate and master's programs.
Gynäkologie und Geburtshilfe Amtsantritt: 1.2.2008
Viola Heinzelmann-Schwarz (geboren 1969 in Kirchheim/Teck, D) studierte Humanmedizin an der Universität Tübingen. Das Studium schloss sie 1997 ab, ihre Promotionsarbeit im Bereich der Medizingeschichte «Walter Edwin Griesbach (1888-1969). Leben und Werk» im Jahre 1999. Nach einer Forschungstätigkeit im Bereich der «Photodynamischen Therapie» und «Drug Resistance» in der Gynäkologischen Forschungsabteilung des Universitätsspitals Zürich war sie im Departement Frauenheilkunde von 1999 bis 2002 tätig. Von 2002-2004 absolvierte sie mit einem Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds («Genetic profiling of ovarian cancer») einen Forschungsaufenthalt im Garvan Institute of Medical Research in Sydney/Australien. Nach Rückkehr vervollständigte sie ihre klinische Ausbildung als Assistenzärztin in der Klinik für Gynäkologie am Universitätsspital Zürich und ist seit 2006 als Oberärztin am Spital Limmattal tätig. Seitdem leitet sie auch die «Translational Research Group» innerhalb der gynäkologischen Forschungsabteilung des Universitätsspitals Zürich. Mit der Habilitationsschrift «Identification of biomarkers for epithelial ovarian cancer using functional genomics» hat die Universität Zürich ihr auf Antrag der medizinischen Fakultät im November 2007 die Venia Legendi als Privatdozentin für das Gebiet Gynäkologie und Geburtshilfe erteilt.
Zahnmedizin mit besonderer Berücksichtigung der Kronen- und Brückenprothetik Amtsantritt: 1.2.2008
Ronald Jung (geboren 1970 in Zürich) studierte von 1990 bis 1995 Zahnmedizin an der Universität Zürich. Nach seinem Staatsexamen absolvierte er seine Dissertation an der Klinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie der Universität Zürich. Von 1996 bis 1997 arbeitete er als Assistent an der Klinik für Oral Chirurgie an der Universität Zürich. Um mehr klinische Erfahrung zu erlangen, arbeitet er von 1997 bis 1999 in einer Privatpraxis mit Schwergewicht Implantologie und Prothetik. Ab 1999 kehrte er an die Universität Zürich zurück, wo Ronald Jung bis jetzt in der Klinik für Kronen- Brückenprothetik, Teilprothetik und zahnärztliche Materialkunde tätig ist. Im Jahre 2000 wurde er zum Oberassistenten ernannt. Seit dieser Zeit leitete er den 4. Jahreskurs des Zahnmedizinstudiums im Bereich Kronen- Brückenprothetik, arbeitet klinisch und führt wissenschaftliche Projekte im Bereich zahnärztliche Implantologie, Geweberegeneration und Prothetik durch. Seine hauptsächlich klinischen und tierexperimentellen Studien wurden durch zahlreiche kompetitive Grands unterstützt. Im Jahre 2006 arbeitet er als Visiting Associate Professor an der Universität Texas in San Antonio (USA) an der Klinik für Parodontologie. Im Jahre 2005 wurde Ronald Jung zum Stellvertretenden Klinikdirektor der Klinik für Kronen- Brückenprothetik und konnte so mehr Verantwortung im Bereich der Klinikleitung übernehmen.
Neurologie Amtsantritt: 1.2.2008
Kardiologie Amtsantritt: 1.2.2008
David Kurz wurde 1965 geboren und ist in London (UK) und Zürich aufgewachsen. 1990 schloss er das Medizinstudium an der Universität Zürich ab, und promovierte 1992. Die Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin (1997) und und Kardiologie (2001) erfolgte am Universitätsspital Zürich, am Stadtspital Triemli, und am University College London (UK). Seit 2003 ist er als Oberarzt, seit 2007 als Leitender Arzt an der Klinik für Kardiologie am Stadtspital Triemli in Zürich tätig. Mit einem Stipendium des Nationalfonds arbeitete er 1999 bis 2000 als Research Fellow in den British Heart Foundation Laboratories der University College London. Die dort begonnene Forschung auf dem Gebiet der kardiovaskulären Alterungsbiologie führt er seither am Institut für Physiologie der Universität Zürich (Kardiovaskuläre Forschung) weiter. Für Arbeiten auf diesem Gebiet erhielt er 2004 den Forschungspreis der Schweizerischen Gesellschaft für Kardiologie und 2006 den Vontobel Preis für Altersforschung. Im Januar 2008 hat die Universität Zürich David Kurz die Venia legendi als Privatdozent für das Gebiet Kardiologie erteilt. Er ist verheiratet und Vater von 3 Töchtern.
Gerontopsychiatrie Amtsantritt: 1.2.2008
Gabriella Künig studierte an der Leopold-Franzens Universität Innsbruck Humanmedizin und promovierte 1990 mit der Arbeit «Torticollis spasmodicus, eine klinische und testpsychologische Untersuchung». An der Universitätsklinik Innsbruck begann sie ihre neurologische Facharztweiterbildung, die sie an der Neurologischen Klinik der Ludwig-Maximilians Universität München fortsetzte und am Universitätsspital Zürich abschloss. Ihr besonderes klinisches und wissenschaftliches Interesse galt stets dem Spektrum neurodegenerativer Erkrankungen mit extrapyramidalmotorischen Störungen und Demenzen. Im Rahmen ihrer klinisch-neurologischen Tätigkeit betreute sie regelmässig Patienten in der Spezialsprechstunde für Bewegungsstörungen. Während eines Forschungsaufenthaltes im Neurochemischen Labor der Psychiatrischen Universitätsklinik Würzburg von 1991-1992 untersuchte sie non-NMDA-Rezeptoren am humanen Hippocampus mittels Rezeptorautoradiographie, im PET-Programm des Paul Scherrer Institutes in Villigen/CH befasste sie sich von 1996-1998 mit Störungen des dopaminergen Systems. Seit 2002 arbeitet sie als Oberärztin in der Klinik für Alterspsychiatrie der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Hier befasste sie sich schwerpunktmässig mit organischen psychischen und neuropsychiatrischen Störungen. Im November 2007 erteilte ihr die Universität Zürich die Venia legendi als Privatdozentin für das Gebiet Alterspsychiatrie.
Innere Medizin/Kardiologie Amtsantritt: 1.2.2008
Politikwissenschaft Amtsantritt: 1.2.2008
Diagnostische Radiologie Amtsantritt: 1.2.2008
Amelie M. Lutz (geb. 1972 in Ravensburg) studierte Medizin an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg sowie an der University of California San Francisco (UCSF) und promovierte 2000 im Fach Virologie über das Thema «Probleme des ELISA in der Röteln-Virusdiagnostik: Lösungsmöglichkeiten durch indirekte Immunfluoreszenz und Immunblot». Nach einem klinischem Jahr als Assistenzärztin im Fach Innere Medizin/Endokrinologie am Universitätsklinikum Freiburg 1999/2000 erfolgte zwischen 2000 und 2006 die Facharztweiterbildung zur Radiologin am Universitätsspital Zürich sowie am Kantonsspital Frauenfeld. Während dieser Zeit verfolgte sie präklinische und klinische Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Magnetresonanztomographie zur Bildgebung der Leber, zur zellulären Bildgebung entzündlicher Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie zur kinematischen und funktionellen Bildgebung des Bewegungsapparates. Mit einem 2-jährigen Stipendium vom Schweizer Nationalfonds folgte von 2006 bis 2008 ein Forschungsaufenthalt an der Stanford University in Kalifornien. Während dieser Zeit entwickelte Dr. Lutz neue Bildgebungsstrategien in der molekularen Bildgebung sowie mathematische Modelle zur Pharmakokinetik von Serumtumorbiomarkern in der Krebsfrüherkennung. Seit 2009 ist Dr. Lutz klinisch als Oberärztin in den Sektionen Musculoskeletal Imaging und Body Imaging am Stanford Unversity Hospital sowie in der klinischen/präklinischen Forschung zur molekularen Bildgebung tätig. 2008 wurde Dr. Lutz zur Privatdozentin im Fach Diagnostische Radiologie an der Universität Zürich ernannt.
Unfallchirurgie Amtsantritt: 1.2.2008
Christoph Meier (geboren 1967 in Uster) studierte Humanmedizin an der Universität Zürich. Das Studium schloss er 1993 ab, die Promotion erhielt er 1994. Nach dem Studium arbeitete er als Assistenz- und später als Oberarzt in verschiedenen chirurgischen Kliniken im Kanton Zürich (Wetzikon, Winterthur, Triemli-Zürich). Von 2000 bis 2001 war er in Registrar Funktion in der Allgemeinchirugie des Northampton General Hospital tätig. Nach seiner Rückkehr aus England arbeitete er für drei Jahre als Oberarzt in der chirurgischen Klinik des Stadtspital Triemli in Zürich bevor er 2004 auf die Klinik für Unfallchirurgie ans Universitätsspital Zürich wechselte. Während seiner Zeit im USZ war er im Rahmen seiner wissenschaftlichen Tätigkeit mehrere Monate am Institut für klinische und experimentelle Chirurgie der Universität des Saarlandes in D-Homburg. Seit April 2007 leitet er die Unfallchirurgie im Spital Zollikerberg in Zürich. Schwerpunkt seiner experimentellen Forschung ist das abdominelle Kompartmentsyndrom, insbesondere dessen grundlegende pathophysiologischen Vorgänge, neue Möglichkeiten zur Früherkennung und das operativen Management. Daneben bilden Publikationen zur Lungenembolieprophylaxe bei Schwerstverletzten und Probleme der Frakturversorgung beim alten Menschen Schwerpunkte seiner klinischen Forschung. Mit der Habilitationsschrift «Early detection of critical intra-abdominal hypertension by microdialysis in the rectus abdominis muscle in a rodent model» hat die Universität Zürich Herrn Dr. Christoph Meier im November 2007 die Venia legendi als Privatdozent für das Gebiet der Unfallchirurgie erteilt.
Orale Chirurgie einschliesslich der Anästhesie Amtsantritt: 1.2.2008
Molekulare Medizin Amtsantritt: 1.2.2008
Gerald Radziwill (geboren 1960 in Freiburg/Deutschland) studierte an der Universität Heidelberg Biologie und schloss sein Studium 1985 ab. Seine Doktorarbeit über Untersuchungen zur Replikation des Hepatitis B Virus fertigte er am Zentrum für Molekulare Biologie Heidelberg an und schloss seine Promotion Anfang 1989 ab. Nach einer kurzen Zeit als Postdoc am ZMBH wechselte er an das Max-Planck-Instiut für Molekulare Genetik in Berlin und forschte dort bis 1993 über die Funktion und Regulation von Proteinkinasen. 1994 trat er eine Stelle als Assistent am Institut für Medizinische Virologie der Universität Zürich an. Seit 1999 ist er Oberassistent und Gruppenleiter an diesem Insitut. Seine Forschungsschwerpunkte sind die molekularen Mechanismen der Signaltransduktion unter besonderer Berücksichtigung onkogener Signalwege bei der Krebsentstehung. Im Frühjahrssemester 2008 wurde Herrn Radziwill auf Antrag der Medizinischen Fakultät die Venia Legendi als Privatdozent für das Gebiet Molekulare Medizin verliehen. Zum Sommersemester 2009 übernahm er im Rahmen von bioss (Centre for Biological Signalling Studies) die Lehrstuhlvertretung für Biochemie an der Universität Freiburg. Forschungsprojekte werden von ihm weiterhin an der Universität Zürich betreut.
Klinische Pharmakologie und Toxikologie Amtsantritt: 1.2.2008
Stefan Russmann, geboren 1970, hat in Freiburg i. Brsg. und in London Medizin studiert, und in der klinischen Pharmakologie zum Thema der altersabhängigen Wirkung von Phenprocoumon promoviert. Nach klinischer Tätigkeit in der Inneren Medizin und Kardiologie absolvierte er seine Facharztausbildung zum Klinischen Pharmakologen und Toxikologen am Institut für Klinische Pharmakologie der Universität Bern, und betreute während dieser Zeit auch das regionale Pharmakovigilanz-Zentrum, sowie die Clinical Investigation Unit am Inselspital, wo er zahlreiche klinische Studien der Phasen I bis III durchführte. Von 2004 bis 2006 spezialisierte er sich im Rahmen eines Forschungsaufenthalts beim Boston Collaborative Drug Surveillance Program in den USA auf dem Gebiet der Pharmakoepidemiologie, unterstützt durch kompetitive Stipendien der Merck Foundation und des Schweizerischen Nationalfonds. 2005 wurde er zum Assistant Professor of Epidemiology an der Boston University ernannt. Von 2006 bis 2007 arbeitete er weiterhin als Medical and Research Director für Pharmakoepidemiologie und Arzneimittelsicherheit bei der Degge Group in Washington DC. Seit April 2007 ist er als Oberarzt an der Klinik für Klinische Pharmakologie am Universitätsspital Zürich tätig. Im Januar 2008 erteilte ihm die Universität Zürich die Venia Legendi als Privatdozent für das Gebiet Klinische Pharmakologie und Toxikologie.
Anatomie Amtsantritt: 1.2.2008
Frank Rühli studierte Medizin an der UZH. Nach dem Abschluss (inkl. amerikanischem Staatsexamen und Dr.med.) arbeitete er als Assistent am Institut für Diagnostische Radiologie am USZ. Finanziert durch ein International Postgraduate Research Scholarshsip erlangte er einen PhD an der Biological Anthropology and Comparative Anatomy Research Unit der University of Adelaide (Australien). Seit 2003 arbeitet Rühli am Anatomischen Institut UZH, seit 2005 als Oberassistent und leitet seither auch die von ihm gegründete Forschungsgruppe Applied Anatomy. 2007 reichte er seine Habilitation ein für das Gesamtgebiet Anatomie/Histologie. Er leitet das u.a. durch den SNF finanzierte Swiss Mummy Project und ist freier wissenschaftlicher Mitarbeiter des Medizinhistorischen Instituts UZH. Frank Rühli lehrte und lehrt an Schweizer, deutschen, englischen und australischen Universitäten. Er ist Editor und Editor-in-Chief von mehreren Fachzeitschriften und Gutachter der NSF, des SNF und der DFG. Frank Rühli forscht und publiziert (bspw. im JAMA) u.a. in klinischer Anatomie und Paläopathologie (insb. Mumienforschung), ist Vorstandsmitglied der Dt. Gesellschaft für Anthropologie, der Schweizerischen Gesellschaft für Anthropologie und der FDP Stadt Zürich Kreis 1. Zudem ist er Mitglied der Ethikkommission der Universität Zürich und Stabsoffizier (Hauptmann) in einer Panzerbrigade.
Neuere deutsche Literaturwissenschaft Amtsantritt: 1.2.2008
Peter Schnyder (*1967) hat nach der Matura Typus A (mit Griechisch und Latein) in Zürich, Göttingen, Berlin und Cambridge Literaturwissenschaft und Geschichte studiert. 1993 erwarb er in Zürich das Lizentiat, 1995 in Cambridge (Trinity College) einen Master in European Literature. Von 1997-2001 arbeitete er als Assistent bei Prof. Dr. Ulrich Stadler am Deutschen Seminar der Universität Zürich, wo er 1998 mit einer Studie zu Friedrich Schlegels Rhetorikrezeption promovierte. Ab 2001 weilte er im Rahmen eines Nationalfonds-Stipendiums für fortgeschrittene Forschende je für mehrere Monate an den Universitäten Giessen und Berkeley. Danach kehrte er als Seminar-Oberassistent nach Zürich zurück, wo er im Frühjahr 2007 seine Habilitationsschrift Alea. Zählen und Erzählen im Zeichen des Glücksspiels (1650-1850) einreichte. Im März 2008 erteilte ihm die Universität Zürich die Venia Legendi für das Gebiet Neuere deutsche Literaturwissenschaft. Für seine Habilitationsleistung wurde er am Dies academicus mit dem Habilitationspreis der Philosophischen Fakultät ausgezeichnet.
Pneumologie, Innere Medizin Amtsantritt: 1.2.2008
Otto Schoch, geboren 1960, hat in Neuenburg und Bern Humanmedizin studiert und 1986 mit der Arbeit «Laufbedingten Beschwerden bei Volkslaufteilnehmern Berner Läuferstudie 84» promoviert. Nach einer breiten klinischen Ausbildung in Innerer Medizin und Chirurgie an den Spitälern Chur, Glarus und Luzern arbeitete er während zweieinhalb Jahren in der ländlichen medizinischen Grundversorgung in Zimbabwe, Afrika. Dort hat er eine erste klinische Forschungsarbeit zur HIV assoziierten Tuberkulose verfasst. Mit weiteren Arbeiten hat er sich in die klinisch-epidemiologische Tuberkulose Forschung vertieft. Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen sind zudem zur Pulmonalen Alveolarproteinose, zu respiratorischen Schlafstörungen und zu weiteren Themen der klinischen Pneumologie entstanden. Seit der Ausbildung zum Facharzt Pneumologie FMH am Universitätsspital Zürich 1997-1999 ist Dr. Otto Schoch am Kantonsspital St.Gallen als Oberarzt mit besonderer Funktion im Fachbereich Pneumologie und im Interdisziplinären Zentrum für Schlafmedizin tätig. Die Universität Zürich erteilte ihm 2004 einen Lehrauftrag und im November 2007 die Venia legendi als Privatdozent für das Gebiet Pneumologie, Innere Medizin.
Urologie Amtsantritt: 1.2.2008
Innere Medizin Amtsantritt: 1.2.2008
Frau PD Dr. Claudia Steurer-Stey wurde am 2. Juni 1961 in Bayern geboren. Sie hat nach der Matura von 1982 bis 1988 an der Ludwig Maximilians Universität (LMU) in München studiert und mit dem Staatsexamen abgeschlossen, 1989 promovierte sie an der LMU. 1989 kam Sie in die Schweiz und arbeitete als Assistenzärztin auf der Abteilung für Infektionskrankheiten und im Ambulatorium der Medizinischen Poliklinik des Universitätsspitals Zürich bis 1993. 1993 bis 1994 wissenschaftliche Tätigkeit mit immunologisch-pneumologischer Fragestellung auf der Abteilung für Immunologie. 1997 erlangte Sie den Facharztitel für Innere Medizin und 1998 Für Pneumologie. Seit 1998 arbeitet Frau Dr. Steurer-Stey als Oberärztin auf der Medizinischen Poliklinik mit internistisch pneumologischem Schwerpunkt. 2003 erfolgte ein Aufenthalt am Respiratory Training Centre education for health in Warwick UK wo sie sich mit der therapeutischen Patientenschulung beim Asthma bronchiale beschäftigte. Sie erarbeitete ein nationales Konzept zum Asthmamanagement und leitet und unterrichtet das Modul «Asthma und Patientenschulung» zum Erwerb des eidgenössischen Fachausweises «Berater/in für Atembehinderung und Tuberkulose» in Zusammenarbeit mit der Lungenliga Schweiz. Ihr besonderes Interesse gilt dem Management chronischer Erkrankungen und der Herausforderung eine qualitativ hoch stehende Betreuung chronisch kranker Patienten in Zukunft gewährleisten zu können. Die Interdisziplinäre, interprofessionelle Zusammenarbeit sowie die Lehre und Forschung auf dem Gebiet des «chronic disease managements» und der Patientenschulung sind ihre Schwerpunkte. Im Januar 08 erhielt sie die venia legendi. Der Titel Ihrer Habilitationschrift lautete Therapeutic considerations in the disease management of chronic respiratory illnesses. Seit Januar 09 ist Sie als leitende Ärztin Bereich Chronic Care am Institut für Hausarztmedizin der Universität Zürich tätig.
Radio-Onkologie Amtsantritt: 1.2.2008
Nuklearmedizin Amtsantritt: 1.2.2008
Katrin Doris Marianne Stumpe (geb. 1970 in Homburg/Saar, Deutschland) studierte Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians Universität in München, Deutschland, an der sie 1996 ihr Staatsexamen absolvierte. Die vorklinischen Jahre schloss sie an der Semmelweis Universität für Medizinische Wissenschaften in Budapest/Ungarn ab. Sie promovierte über die «Risiken der Praxishypertonie» an der Medizinischen Poliklinik der Ludwig-Maximilians Universität in München. Von 1996 bis 2000 war sie als Assistenzärztin in der Klinik für Nuklearmedizin am Universitätsspital Zürich angestellt und absolvierte ihre Ausbildung zur Fachärztin Nuklearmedizin im Jahr 2001. Im Jahr 2000 wechselte sie für ein Jahr in die Abteilung für Radiologie an die Orthopädischen Universitätsklinik Balgrist. Von 2002 bis 2004 betreute sie neben ihrer Tätigkeit als Nuklearmedizinerin am Universitätsspital Zürich (80%) die Abteilung für Nuklearmedizin am Kantonsspital Winterthur (20%). Von 2005 bis 2006 arbeitete sie für 1 Jahr als «Clinical Fellow» im Bereich PET/CT am Royal Adelaide Hospital in Adelaide, Australien. Seit Januar 2007 ist sie Oberärztin in der Nuklearmedizin am Universitätsspital Zürich. Der Schwerpunkt ihres Interessengebiet liegt im Bereich PET/CT in der Entzündungs- und Infektdiagnostik, worüber sie auch ihre Habilitationsschrift verfasste.
Volkswirtschaftslehre Amtsantritt: 1.2.2008
Alois Stutzer studied economics at the University of Zurich and received his Ph.D. in Economics in 2001. In 2002 he stayed as a research fellow at the Center for Law and Economics at the University of California at Berkeley. Between 2003 and 2006, he worked as a senior assistant at the Institute for Empirical Research in Economics at the University of Zurich. Since July 2006 he holds an assistant professorship in public economics/public finance at the University of Basel. Alois Stutzer's research interests include public economics, political economics, law and economics and economics and psychology, in particular the economic analysis of happiness. He has published together with Bruno Frey the book "Happiness and Economics" (Princeton University Press, 2002). He further published in journals such as the Journal of Economic Literature, Journal of the European Economic Association, European Economic Review, Economic Journal and Public Choice. Alois Stutzer is affiliated as a research fellow with CREMA as well as with IZA.
Publizistik- und Kommunikationswissenschaft Amtsantritt: 1.2.2008
Josef Trappel, studierte Publizistik-, Kommunikations- und Politikwissenschaft an der Universität Salzburg, wo er 1986 promovierte. 1989 trat er in das für Medienpolitik zuständige Bundeskanzleramt in Wien ein und übernahm die Betreuung von nationalen und internationalen Beziehungen im Bereich der Medienpolitik. 1994 wechselte er als nationaler Sachverständiger für Fragen der Medienpolitik in die Generaldirektion für Kultur und Medien der Europäischen Kommission in Brüssel. 1996 übersiedelte Josef Trappel nach Basel und übernahm in dem Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos zuerst die Projektleitung, später die Bereichsleitung für Medien und Kommunikation. Seit 2003 leitet er die Geschäftsstelle IPMZ transfer, Zentrum für Wissenstransfer und angewandte Medienforschung an der Universität Zürich. Er hat Weiterbildungskurse zur öffentlichen Kommunikation in den Themenfeldern Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Gesundheit und Non-Profit-Organisationen entwickelt und geleitet. Seine Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Medienpolitik und Media Governance, Medienökonomie, Medien und Demokratie sowie neue Kommunikationstechnologien.
Gastroenterologie und Hepatologie Amtsantritt: 1.2.2008
Stephan Vavricka (geboren 1969 in Winterthur) studierte Humanmedizin an der Universität Zürich. Das Studium schloss er 1996 ab und erlangte die Promotion 1997. Nach einer sehr breiten klinischen Ausbildung im Bereich der Flugmedizin und allgemeinen Inneren Medizin am Kantonsspital Winterthur, begann er seine universitäre Ausbildung 2000 an der Medizinischen Klinik am Universitätsspital Zürich. In den folgenden zwei Jahren konnte er neben seiner klinischen Tätigkeit erste Erfahrungen in Grundlagenforschung an der Klinischen Pharmakologie am Universitätsspital Zürich sammeln mit Fokus auf hepatischen Transportproteinen. Mit der Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds folgte in den Jahren 2002-2003 ein Aufenthalt als Research Fellow an der University of Chicago, mit einem Forschungsschwerpunkt auf dem Gebiet der intestinalen Transportproteine bei chronisch entzündlichen Darmkrankheiten. Nach der Rückkehr in die Schweiz arbeitete er an der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie des Universitätsspitals Zürich und führte seine Forschung weiter. In dieser Zeit gelang es ihm, die Sprechstunde für chronisch entzündliche Darmkrankheiten aufzubauen. Im Jahre 2006 erhielt er vom Schweizerischen Nationalfonds die Unterstützung für sein Forschungsprojekt «Role of bacterial derived peptides in intestinal epithelial cells in health and in patients with inflammatory bowel disease». Seit dem Januar 2007 ist er als Oberarzt am Universitätsspital Zürich tätig. Im November 2007 hat die Universität Zürich Herrn Dr. Stephan Vavricka die Venia legendi als Privatdozent für das Gebiet Gastroenterologie und Hepatologie erteilt.
Staats- und Verwaltungsrecht sowie Verwaltungswissenschaft Amtsantritt: 1.2.2008
Stefan Vogel, geboren 1970 in Wattwil, schloss das Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Zürich 1996 mit dem Lizentiat ab und arbeitete darauf drei Jahre als Assistent bei Prof. Georg Müller. 2000 promovierte er zum Thema «Der Staat als Marktteilnehmer - Voraussetzungen der Zulässigkeit wirtschaftlicher Tätigkeit des Gemeinwesens in Konkurrenz zu Privaten». Nach den erforderlichen Praktika absolvierte er 2002 die Rechtsanwaltsprüfung des Kantons Zürich. Neben seiner Tätigkeit in der Praxis erfüllte er seit 2003 verschiedene Lehraufträge. Von Anfang 2005 bis Ende 2007 wirkte er an der Universität Zürich als Oberassistent im Fachbereich Öffentliches Recht. Parallel dazu schrieb er an seiner Habilitation mit dem Titel «Einheit der Verwaltung - Verwaltungseinheiten. Grundprobleme der Verwaltungsorganisation - Rechtliche Rahmenbedingungen, Konzepte, Strukturen und Formen für die Organisation von Aufgabenträgern der öffentlichen Verwaltung», welche er Mitte 2007 der Rechtswissenschaftlichen Fakultät einreichte. Auf Beginn des Frühjahrssemesters 2008 erteilte ihm die Universität Zürich die venia legendi für Staats- und Verwaltungsrecht sowie Verwaltungswissenschaft.
Gerontopsychiatrie Amtsantritt: 1.2.2008
Experimentelle Ophthalmologie Amtsantritt: 1.8.2007
Oliver Bergamin-Rémy (geboren 1967 in Liestal) studierte an den Universität Basel Medizin und schloss das Studium 1995 mit Promotion auf dem Gebiet Pupillenperimetrie ab. Die Assistenzarzt-Zeit verbrachte er in Basel, Bern, Aarau und Zürich (Neurologische Klinik, USZ). Nach Erlangen des Facharzttitels im Jahre 2000 wechselte er für 18 Monate an das Department of Ophthalmology and Visual Sciences, University of Iowa Hospitals and Clinics, USA. Dort absolvierte er ein Research Fellowship mit klinischem Einblick in Neuro-Ophthalmologie. Seit 2002 ist er Oberarzt und Oberassistent an der Augenklinik und führt die neuro-ophthalmologische Sprechstunde. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind die Pupillometrie und das dynamische MRI der Orbita (http://www.research-projects.uzh.ch/a1094.htm). Das seit 4 Jahren erfolgreich laufende SNF Projekt wurde mit mehreren Preisen honoriert: ARVO Swiss Travel Grant Award (2008), USZ Posterpreis für das beste Poster Clinical Research Day Meeting (2007), ARVO Gesine Mohn Travel Grant Award (2006) und ESMRMB Posterpreis für das beste Poster (Magna cum Laude, 2005). Parallel zur klinischen und wissenschaftlichen Tätigkeit absolviert PD Dr. Bergamin-Rémy die Ausbildung zum Executive Master of Business Administration in General Management an der Universität St. Gallen, was seine betriebswirtschaftliche Qualifikation hervorhebt.
Kardiologie Amtsantritt: 1.8.2007
Christian Binggeli, geb. 1969, hat in Bern und Leuven (B) Humanmedizin studiert und wurde 1997 an der Universität Bern zum Dr. med. promoviert. Danach war er als Assistenzarzt am Universitätsspital Zürich und im Schwerpunktspital Wädenswil tätig und erlangte 2004 den Facharzttitel Kardiologie. Er bildete sich in der Folge in interventioneller Rhythmolgie weiter und ist seit 2005 als Oberarzt im Bereich Rhythmologie tätig. Im Juni 2007 erteilte ihm die Medizinische Fakultät der Universität Zürich die Venia Legendi als Privatdozent.
Zahnmedizin mit besonderer Berücksichtigung der Präventivmedizin, Kariologie und Endodontie Amtsantritt: 1.8.2007
Wolfgang Buchalla, geb. 1966, studierte Zahnheilkunde an der Freien Universität Berlin und der Universität Heidelberg (Staatsexamen 1993). Nach einem Forschungsaufenthalt in der Industrie war er bis 1995 Assistenzzahnarzt in einer Praxis in Mannheim. Von 1995 bis 2000 war Wolfgang Buchalla Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Freiburg i. Br. und promovierte 1996 zum Dr. med. dent.. Von 2000 bis 2002 erhielt er ein Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für einen Forschungsaufenthalt am Oral Health Research Institute der Indiana University in Indianapolis, USA. Von 20022006 war Wolfgang Buchalla Oberarzt an der Universität Göttingen und ist seit 2006 Wissenschaftlicher Abteilungsleiter am Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Zürich. 2004 erfolgte ein Ruf auf eine Juniorprofessur für Zahnheilkunde welche er ablehnte. 2005 wurde ihm von der Medizinischen Fakultät der Universität Göttingen die Venia Legendi im Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde verliehen. Im Jahr 2007 erfolgte die Umhabilitation an der Universität Zürich. Hauptarbeitsgebiete sind fluoreszenzoptische diagnostische Verfahren und die Prävention von Karies und erosivem Zahnhartsubstanzverlust. Ergebnisse der bisherigen Forschungstätigkeit sind unter anderem in 48 Originalpublikationen niedergelegt.
Organische Chemie Amtsantritt: 1.8.2007
Karl-Heinz Ernst (geb. 1959 in Northeim, D), studierte nach einer Ausbildung als Chemisch-Technischer Assistent Chemie an der Technischen Fachhochschule Berlin und an der Freien Universität Berlin. Er promovierte sich im Fach Physikalische Chemie zum Thema «Elektronische Bandstrukturen atomarer Adsorbate auf Einkristalloberflächen». Im Rahmen eines Post-Doktoranden Aufenthalts in Seattle, USA, befasste er sich mit der heterogenen Katalyse. Seit Ende 1992 ist er als Senior Scientist an der Eidgenössischen Material Prüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in Dübendorf beschäftigt. Dort etablierte er die Tunnelmikroskopie und baute eine Forschungsgruppe auf, die sich mit der Modifikation von Festkörperoberflächen mit organischen Molekülen befasst. Nach Weiterbildungen in nichtlinearer Optik an der University of California, Berkeley, USA, und auf dem Gebiet der Bio-Nanotechnologie an der University of Washington, Seattle, USA, widmet er sich zur Zeit der Erforschung neuer Kristallisationsphänomene in ultra-dünnen chiralen Molekülfilmen. Herr Ernst hält jährlich eine Vorlesung über Biomineralisation an der ETH und ist Autor von über 80 Publikationen, darunter Artikel in Nature und Angewandte Chemie. Die Universität Zürich hat ihm auf Antrag der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät im Juni 2007 die Venia Legendi erteilt.
Dermatologie Amtsantritt: 1.8.2007
Birth: 1961, October 26th. Lyon, France 1980-1984: Ecole Nationale Vétérinaire dAlfort 1986: Docteur Vétérinaire, Ecole Nationale Vétérinaire dAlfort, Faculté de Médecine de Créteil 2001: Master Degree Clinical Sciences-Immunology Faculté de Médecine Vétérinaire St. Hyacinthe, QC, CA 2002: Oberassistent Dermatologie, Leiter der Dermatologie Einheit, Vetsuisse Fakultät der Universität Zürich (actual position) 2003: Diplomate of the European College of Veterinary Dermatology 2005: Member of the examination committee of the European College of Veterinary Dermatology 2006: Member of the International Task Force on Canine Atopic Dermatitis 2007: Member of the Board of the European Society of Veterinary Dermatology 2007: Habilitation
Psychologie Amtsantritt: 1.8.2007
Jens Gaab (geb. 1970 in Neustadt an der Weinstrasse, D) studierte Psychologie an der Universität Trier und erlangte 1997 das Diplom in Psychologie. Nach mehrjähriger Forschungstätigkeit auf dem Gebiet der Psychoneuroendokrinologie in Trier und Zürich schloss er 2001 seine Promotion an der Universität Zürich ab. Seit 1999 ist Jens Gaab am Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie in Forschung, Lehre und Psychotherapie tätig. Seine Forschungsschwerpunkte umfassten die Untersuchung von biologischen und symptomatischen Auswirkungen psychotherapeutischer Interventionen bei verschiedenen Patientenpopulationen. Er ist Autor zahlreicher Publikationen. Im Mai 2007 hat die Universität Zürich Herrn Dr. Jens Gaab auf Antrag der Philosophischen Fakultät die Venia Legendi als Privatdozent für das Gebiet Psychologie erteilt.
Biologische Psychiatrie Amtsantritt: 1.8.2007
Alex Gamma wurde 1968 in Walenstadt geboren. Er studierte Biologie und Informatik an der Universität Zürich, wo er 1993 das Diplom erlangte. Seine Doktorarbeit im Bereich der Neuropsychopharmakologie an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich befasste sich mit der Wirkung der Droge "Ecstasy" (MDMA) bei gesunden Probanden sowie mit einer Untersuchung potentieller Langzeitschäden bei schweren Ecstasy-Konsumenten. Im Jahre 2000 wurde er für diese Arbeit zum Dr. sc. nat. promoviert. Seit dieser Zeit ist er Lehrbeauftragter an der Universität und mittlerweile auch an der ETH Zürich. Er verlagerte seine Forschungstätigkeit zunehmend auf das Gebiet der psychiatrischen Epidemiologie, wo er seine rege Publikationstätigkeit fortführte. Im Sommer 2007 wurde Herrn Dr. Alex Gamma auf Antrag der Medizinischen Fakultät die Venia Legendi als Privatdozent für das Gebiet Biologische Psychiatrie erteilt.
Deutsche Literaturwissenschaft, Literatur bis 1700 Amtsantritt: 1.8.2007
Sabine Griese studierte Germanistik und Philosophie an der Universität Regensburg. Ab 1989 war sie Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes. 1995 wurde sie mit einer Arbeit über den literarischen Komplex Salomon und Markolf im Mittelalter und in der frühen Neuzeit bei Prof. Dr. Gerhard Hahn in Regensburg promoviert. Die Dissertation wurde 1996 mit dem Kulturpreis Ostbayern ausgezeichnet. Von 1994 bis 1999 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an einem Teilprojekt des von der DFG finanzierten Sonderforschungsbereichs 231 («Träger, Felder, Formen pragmatischer Schriftlichkeit im Mittelalter») an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Im Rahmen des Projekts erarbeitete sie ein Repertorium der textierten Einblatt-Holz- und -Metallschnitte des 15. Jahrhunderts. Im Anschluß nahm sie ein Postdoktoranden-Stipendium des Graduiertenkollegs «Gesellschaftliche Symbolik im Mittelalter» sowie ein Lise-Meitner-Habilitationsstipendium des Landes Nordrhein-Westfalen wahr. Seit März 2004 ist sie Oberassistentin am Deutschen Seminar der Universität Zürich. Auf Grund ihrer Habilitationsschrift «Text-Bilder und ihre Kontexte. Medialität und Materialität gedruckter Bilder des 15. Jahrhunderts» erteilte die Universität Zürich Sabine Griese im August 2007 die Venia Legendi für das Gebiet Deutsche Literaturwissenschaft, Literatur bis 1700.
Ethnologie Amtsantritt: 1.8.2007
Tobias Haller (geb.1965) hat in Zürich Ethnologie, Geographie und Soziologie studiert. Er spezialisierte sich regional für Afrika (thematisch Ökologie und Wirtschaft). Er promovierte 1998 mit einer Dissertation über die Umweltanpassung von bäuerlichen Gruppen im Norden Kameruns (Publikation 2001). Von 1995 bis 2001 war er Assistent am Ethnologischen Seminar und hat mit Studierenden eine umfangreiche Studie zur Problematik der Erdölförderung bei Indigenen Völkern verfasst. Nach seiner Assistenz erhielt er eine Personenförderung des SNF für eine Forschung in Sambia (2002/3, 2004). Zudem war er Projektleiter im NCCR North South und hat drei afrikanische Doktoranden betreut. Diese Forschungen sind Teil eines von Dr. Haller geleiteten vergleichenden Projekts über den institutionellen Wandel zur Nutzung von Kollektivressourcen in afrikanischen Flussfeuchtgebieten in Mali, Kamerun, Tansania, Sambia und Botswana. 2003 war er für zwei Monate als Visiting Scholar an der Indiana University (bei Prof. E. Ostrom) und am Caltec in Pasadena bei Prof. J. Ensminger (USA). Seine Habilitationsschrift über den institutionellen Wandel des Managements von Kollektivressourcen bei den Ila, Tonga und Batwa in den Kafue Flats, Sambia (Titel: The Contested Floodplain) wurde im September 2005 eingereicht. Im August 2007 erteilte die Universität auf Antrag der Fakultät Dr. Haller die Venia legendi als Privatdozent für das Gebiet Ethnologie.
Psychiatrie und Psychotherapie Amtsantritt: 1.8.2007
Urs Hepp, geboren 1965, studierte Humanmedizin an der Universität Zürich und arbeitete nach dem Staatsexamen 1992 als Assistenzarzt in den Fächern Chirurgie, Innere Medizin, Psychiatrie und forensische Psychiatrie. 1993 promovierte er zum Thema HIV Infektionen bei Drogenabhängigen. Es folgten Psychotherapieweiterbildungen in systemischer Therapie und Verhaltenstherapie sowie eine Weiterbildung in systemischer Supervison und Coaching. 1999 schloss er die Weiterbildung zum Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie ab. Von 1999 bis 2005 war er Oberarzt an der Psychiatrischen Poliklinik USZ. Seit 2006 ist er Leitender Arzt und Chefarztstellvertreter, Psychiatrische Dienste Aargau AG (PDAG). Klinische Schwerpunkte sind Notfallpsychiatrie, Suizidalität, Psychosomatik und Konsiliar- und Liaisonpsychiatrie. Seit 1999 ist Urs Hepp Lehrbeauftragter der Medizinischen Fakultät und seit 2004 Dozent am Ausbildungsinstitut für systemische Therapie und Beratung, Meilen. Forschungsschwerpunkte sind Psychotraumatologie und Suizidologie. Im Juni 2007 hat die Universität Zürich Herrn Dr. med. Urs Hepp auf Antrag der Medizinischen Fakultät die Venia Legendi als Privatdozent für das Gebiet Psychiatrie und Psychotherapie erteilt.
Innere Medizin Amtsantritt: 1.8.2007
Alexander Imhof (geb. 1969 in Brugg) studierte Medizin an der Universität Bern und erlangte 1994 das Diplom in Medizin. Er arbeitete anschliessend am Institut für medizinische Mirkobiologie in Aarau und am Institut für Laboratoriumsmedizin und Pathobiochemie, an der Charité in Berlin und erwarb 1997 den Titel als Spezialist für medizinisch-mikrobiologische Analytik FAMH. Nach langjähriger klinischer Tätigkeit u.a. auf dem Gebiet der Inneren Medizin und Infektiologie in Langenthal und Zürich, setzte er seine Ausbildung zwischen 2002 und 2004 am Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle fort. Der Schwerpunkt war eine klinisch-wissenschaftliche Tätigkeit im Bereich der invasiven Pilzinfektionen. Nach der Rückkehr in die Schweiz arbeitete er an der Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene des Universitätsspitals Zürich und führte seine klinische Forschung im Gebiet der Mykologie weiter. Er veröffentliche mehrere Publikationen, v.a. auf dem Gebiet der Epidemiologie, Diagnostik und Therapie von invasiven Pilzinfektionen. Seit Dezember 2005 ist er als Oberarzt im Departement für Inneren Medizin und Lehrbeauftragter der Universität Zürich tätig. Im Oktober 2007 reichte er seine Habilitationsschrift « Advances in Diagnosis and Management of Invasive Fungal Infections » ein. Im Mai 2007 hat die Universität Zürich Herr Dr. Alexander Imhof auf Antrag der Medizinischen Fakultät die Venia Legendi als Privatdozent für das Gebiet Innere Medizin erteilt.
Ophthalmologie Amtsantritt: 1.8.2007
Immunologie Amtsantritt: 1.8.2007
Karl Lang (geb. 1977 in Innsbruck, Österreich) studierte Humanmedizin an der Leopold-Franzens Universität Innsbruck und an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, an der er 2001 mit dem Staatsexamen abschloss. Karl Lang promovierte an dem Interfakultären Institut für Zellbiologie bei Herrn Prof. Rammensee über: «Melanozytenspezifische CD8+ T Zellen in Vitiligopatienten». Nach Tätigkeit am Physiologischen Institut Tübingen kam Karl Lang 2002 an die Experimentelle Immunologie in Zürich. Unter der Leitung von Herrn Prof. Zinkernagel und Herrn Prof. Hengartner arbeitete er auf dem Gebiet: «Entstehung von Immunpathologie durch systemische Virusinfektion», auf dem er sich 2007 habilitierte.
Pädiatrie, speziell Entwicklungspädiatrie Amtsantritt: 1.8.2007
Beatrix Latal Hajnal (geb. 1965 in Graz, Österreich) studierte Medizin an der Universität Zürich. Nach klinischer Weiterbildung in ORL am Universitätsspital Zürich und Kinderchirurgie sowie Pädiatrie am Kinderspital Zürich erlangte sie 2000 den Facharzttitel für Kinder- und Jugendmedizin. Zwischen 1994 und 1997 war sie als Fellow an der University of California San Francisco (USA) am Neonatal Brain Disorders Center. Von 2000 bis 2005 arbeitete sie als Oberärztin auf der Abteilung Entwicklungspädiatrie des Kinderspitals Zürich, wo ihr Schwerpunkt bei der Langzeitbetreuung von Kindern mit Entwicklungsrisiken lag. Schon während der Zeit in San Franscico vertiefte sie sich in das Gebiet der Epidemiologie und Biostatistik und schloss im Jahr 2004 mit einem Master in Public Health das Nachdiplomsstudium ab. Seit 2005 ist sie Leitende Ärztin und Abteilungsstellvertreterin auf der Abteilung Entwicklungspädiatrie des Kinderspitals Zürich. Im Mai 2007 hat die Universität Zürich Frau Dr. Latal Hajnal aufgrund ihrer Habilitationsschrift «Prediction of neurodevelopmental outcome after neonatal brain injury» die Venia Legendi als Privatdozentin für das Gebiet Pädiatrie, speziell Entwicklungspädiatrie, erteilt.
Zahnmedizin mit besonderer Berücksichtigung der restaurativen und präventiven Zahnmedizin Amtsantritt: 1.8.2007
Áine Lennon, geboren 1971 in Irland, studierte Zahnmedizin am Trinity College Dublin (Staatsexamen 1995). Nach zwei Jahren Tätigkeit als House Officer und Senior House Officer an der Dublin Dental School folgten zwei Jahre als Assistenzzahnärztin an der Universität Freiburg im Breisgau. Im Jahre 2000 promovierte sie zum Dr. med. dent. und war anschliessend bis 2002 als Visiting Assistant Professor am Oral Health Research Institute der Indiana University, USA, in Forschung und Lehre tätig. Danach war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Göttingen. Im Jahr 2003 wurde sie mit einem einjährigen Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt Stiftung ausgezeichnet. Seit 2006 ist Áine Lennon an der Klinik für Präventivzahnmedizin, Kariologie und Parodontologie der Universität Zürich angestellt. Im Jahr 2007 wurde ihr an der Universität Zürich die Venia Legendi für das Fach Zahnmedizin, mit besonderer Berücksichtigung der Restaurativen und Präventiven Zahnmedizin, erteilt.
Alttestamentliche Wissenschaft Amtsantritt: 1.8.2007
Martin Leuenberger, geb. 1973, studierte Theologie in Zürich und Tü-bingen; er promovierte 2003 mit einer Arbeit zur Komposition und Entste-hungsgeschichte des Psalters. Danach absolvierte er am Zürcher Groß-münster das pfarramtliche Vikariat und wurde im November 2004 zum Verbi Divini Minister ordiniert. Seit 2004 ist er an der Theologischen Fakultät als wissenschaftlicher Oberassistent in Forschung und Lehre tätig, 2006 war er Henri Frankfort-Fellow am Warburg Institute, London. Aufgrund der Arbeit «Segen und Segenstheologien im alten Israel. Untersuchungen zu ihren religions- und theologiegeschichtlichen Konstellationen und Transformationen» erteilte ihm die Universität Zürich im August 2007 die Venia Legendi für das Fachgebiet der Alttestamentlichen Wissenschaft. Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen religions- und theologiegeschichtliche Fragestellungen sowie traditions-, redaktions- und literaturgeschichtliche Vorgänge, insbesondere auf buchumgreifenden Ebenen der Hebräischen Bibel. Gegenwärtig arbeitet er an einem Forschungsprojekt zur «Geschichte Jhwhs», d.h. zur Geschichte der Jhwh-Vorstellungen von den Anfängen bis in die frühjüdische Zeit.
Tierernährung Amtsantritt: 1.8.2007
Annette Liesegang wurde 1965 in Karlsruhe in Deutschland geboren. Sie studierte an der veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Zürich und der Universität Montreal und schloss 1994 mit dem Staatsexamen ab. Nach 1 Jahr in der Praxis kehrte sie an die Universität Zürich zurück und promovierte 1997. Nebst der Umsetzung verschiedener Projekte zur Erforschung des Mineralstoffwechsels bei unterschiedlichen Spezies widmete sie sich der Zootierernährung. Für die gewonnenen Erkenntnisse in diesem relativ jungen Forschungsgebiet erhielt sie 1999 eine Auszeichnung der europäischen Zoo- und Wildtierärzte. Seit 1999 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Tierernährung der Vetsuisse-Fakultät Zürich tätig. Ihre Aufgaben waren und sind die Vertretung des Fachbereichs Tierernährung in Lehre, Forschung und Dienstleistung. Ihr Forschungsschwerpunkt ist der Kalziumstoffwechsel bei verschiedenen Spezies im Zusammenhang mit physiologischen und pathologischen Prozessen. Bis zu ihrer Habilitation verfasste sie 40 Originalarbeiten als Erst-, Zweit- oder Letztautor. Seit 2003 ist sie Lehrbeauftragte der Universität Zürich. Im Juni 2007 erteilte die Universität Zürich Dr. Annette Liesegang aufgrund ihrer Habilitationsschrift «Studies on different aspects of Calcium Metabolism in ruminants» die Venia legendi als Privatdozentin für das Gebiet Tierernährung.
Kardiologie Amtsantritt: 1.8.2007
Christian M. Matter studierte Medizin in Fribourg und Zürich. Nach dem Staatsexamen 1987 bildete er sich in Boston, Luzern und Zürich zum Internisten und Kardiologen aus. Von 1997 bis 1999 befasste er sich am Brigham and Womens Hospital/Harvard Medical School in Boston mit molekularen Mechanismen des Vascular Remodeling mittels Mausmodellen. Seit seiner Rückkehr in die Schweiz leitet er innerhalb der Kardiovaskulären Forschung Zürich-Irchel Projekte mit folgenden Schwerpunkten: Molekulare Mechanismen von Atherosklerose und Restenose nach Ballonerweiterung, sowie funktionelle Bildgebung von atherosklerotischen Plaques. In der Klinik arbeitet Christian M. Matter als Oberarzt in der kardiologischen Ambulanz und im Echokardiographie-Labor am Universitätsspital Zürich. Er ist verheiratet und hat einen elfährigen Sohn.
Magnetresonanzbildgebung Amtsantritt: 1.8.2007
Daniel Nanz, geb. 1963, studierte Chemie an der Abteilung IV der ETH Zürich und vertiefte seine Kenntnisse der Magnetresonanz-Spektroskopie bei der Firma Spectrospin AG in Fällanden. Nach vierjähriger Assistenz- und Forschungstätigkeit wurde er 1993 am Organisch-chemischen Institut der Universität Zürich zum Dr. phil II promoviert. An der ETH Zürich erlangte er 1992 den Fähigkeitsausweis für das höhere Lehramt. Es folgte 1993/4 ein Forschungsaufenthalt an der University of California, Berkeley (USA), worauf er als Oberassistent die NMR-Spektroskopie-Abteilung des Organisch-chemischen Institutes der Universität Zürich leitete. Seit seinem Wechsel in das Departement Radiologie am UniversitätsSpital Zürich 1996 beschäftigt er sich als Leitender Physiker mit der klinischen Magnetresonanz-Bildgebung. Die Forschungsschwerpunkte von Daniel Nanz liegen in der Entwicklung von Magnetresonanzmethoden und in der kardiovaskulären Bildgebung. Im Juni 2007 erteilte ihm die Universität Zürich auf Antrag der Medizinischen Fakultät die Venia Legendi als Privatdozent.
Pflanzensystematik Amtsantritt: 1.8.2007
Reto Nyffeler (geboren 1966 in Menziken, AG) studierte Biologie, Bodenkunde und Informatik an der Universität und ETH Zürich. Er erhielt 1991 das Diplom in Systematischer Botanik für eine Arbeit zu den Dickblattgewächsen der Kanarischen Inseln. Anschliessend war Reto Nyffeler während zweier Jahre als Informatiker in einer Firma für Lagerautomation tätig. Seine Doktorarbeit widmete sich der Morphologie und Systematik südamerikanischen Kakteen und wurde 1997 abgeschlossen. Die folgenden vier Jahre verbrachte Reto Nyffeler als Postdoktorand an der Harvard University und an der Stanford University. Der Schwerpunkt der Forschungsarbeiten lag auf der Molekularsystematik der südostasiatischen Wollbaumgewächse. Seit 2002 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kurator des Herbariums am Institut für Systematische Botanik der Universität Zürich. In Zusammenarbeit mit der Sukkulenten-Sammlung Zürich erforscht er die Systematik und Evolution der Kakteen und anderer sukkulenter Pflanzen. Seine Habilitationsschrift hat er im Juli 2006 eingereicht und im Herbstsemester 2007 erteilte die Universität auf Antrag der Fakultät Dr. Nyffeler die Venia legendi als Privatdozent für das Gebiet Pflanzensystematik.
Reproduktionsmedizin Amtsantritt: 1.8.2007
Iris Reichler wurde 1960 in Lauf a.d. Pegnitz in Deutschland geboren. Nach ihrem Veterinärmedizinstudium und ihrer Promotion an der LMU München war sie 5 Jahre als Assistentin in zwei Kleintierkliniken in Süddeutschland tätig. Danach wechselte sie zur Weiterbildung an die Veterinärchirurgische Klinik der Universität Zürich. Seit 1996 ist sie als Assistentin und seit 1998 als Oberassistentin in der Abteilung für Kleintierfortpflanzung in der Klinik für Fortpflanzungsmedizin der Vetsuisse-Fakultät Zürich tätig. Ihre Aufgaben waren und sind die Vertretung des Fachbereichs Kleintierfortpflanzung in Dienstleistung, Lehre und Forschung. Ihr Forschungsschwerpunkt sind die Nebenwirkungen der Kastration mit besonderem Augenmerk der Harnin-kontinenz. 1998 erwarb sie den Fachtierarzt für Klein- und Heimtiere. Seit Dezember 2000 ist sie zusammen mit Prof. Dr. Arnold und Frau Dr. Hubler Inhaberin des Patents «Agent for prevention and/or treatment of symptoms related to reproductive senescence and ovarectomy». Im Junj 2007 erteilte die Universität Zürich Dr. Iris Margaret Reichler aufgrund ihrer Habilitationsschrift «Bedeutung der übergeordneten Sexualhormone in der Pathophysiologie der Kastrationsnebenwirkungen» die Venia legendi als Privatdozentin für das Gebiet Reproduktionsmedizin.
Klinische Chemie Amtsantritt: 1.8.2007
Katharina Rentsch (geb. 1963 in Zürich) studierte Pharmazie an der ETH Zürich und erlangte 1988 das eidgenössische Diplom als Apothekerin. Sie arbeitete anschliessend im Institut für Klinische Chemie und erwarb 1991 den Titel als Klinische Chemikerin und Klinische Immunologin FAMH. Nach mehrjähriger Forschungstätigkeit auf dem Gebiet der Drug Monitorings von Zytostatika schloss sie an der ETH Zürich 1996 mit der Promotion zum Dr. sc. nat. ab. Anschliessend baute Sie im Institut für Klinische Chemie des UniversitätsSpitals Zürich ein Labor für Medikamentenanalytik und klinische Toxikologie auf und forschte weiter auf diesen beiden Gebieten. Im Sommer 2002 reichte Frau Dr. Katharina Rentsch ihre Habilitationsschrift mit dem Titel «Therapeutic Drug Monitoring: more than a routinely performed immunoassay» am Departement für Chemie und angewandte Biowissenschaften der ETH Zürich ein. Auf das Sommersemester 2003 hat ihr die ETH Zürich die Venia Legendi als Privatdozent für das Gebiet Klinische Chemie erteilt. Im Juni 2007 hat die Universität Zürich Frau PD Dr. Katharina Rentsch auf Antrag der Medizinischen Fakultät die Venia Legendi als Privatdozentin für das gleiche Lehrgebiet erteilt.
Philosophie Amtsantritt: 1.8.2007
Ursula Renz studierte Philosophie, Germanistik und Didaktik in Zürich. Sie promovierte im Jahre 2000 mit einer Arbeit zum Verhältnis von Kultur- und Transzendentalphilosophie im Marburger Neukantianismus bei Professor Helmut Holzhey an der Universität Zürich. Von 1998 bis 2002 war sie wissenschaftliche Assistentin am Philosophischen Seminar der Universität Zürich. 2002-2003 war sie Visiting Fellow an der Yale University, 2003-2004 Scolaire Internationale an der École Normale Supérieur in Lyon. Seit 2004 ist sie wissenschaftliche Assistentin für Erkenntnistheorie und Philosophiegeschichte an der ETH Zürich. Sie organisierte verschiedene Tagungen im In- und Ausland und ist im Vorstand von verschiedenen wissenschaftlichen Gesellschaften tätig. Aufgrund ihrer Habilitationsschrift «Die Erklärbarkeit von Erfahrung. Realismus und Subjektivität in Spinozas Theorie des menschlichen Geistes» erteilte die Universität Zürich Ursula Renz im August 2007 die Venia Legendi für das Gebiet der Philosophie.
Innere Medizin Amtsantritt: 1.8.2007
Philosophie Amtsantritt: 1.8.2007
Michael Schefczyk, geb. 1967 in Köln, 1986-1988 Zivildienstleistender; studierte 1988-1992 Philosophie, Politische Wissenschaft und Öffentliches Recht an der LMU München; Abschluss M.A. mit einer Arbeit zu Kants Autonomiebegriff und Moralbegründung. 1992-1995 Studium der VWL in Köln, Dipl.-Volksw. an der Universität Köln mit einer Arbeit zu Aspekten der ökonomischen Theorie intertemporaler Nutzenmaximierung. 1996 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl BWL I (Entscheidungstheorie) der Universität Köln, anschliessend Promotionsstudium Philosophie an der Universität Göttingen. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für VWL und Philosophie der Universität Witten/Herdecke 1998-2000, dort Promotion mit einer Arbeit zur Begründung staatlicher Umverteilung. Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Zürich 2001-2006. Seit 2007 Privatdozent am Philosophischen Seminar der Universität Zürich (Habilitationsschrift zur Verantwortung für historisches Unrecht). Vertretung des Lehrstuhls für Philosophie an der KWA St. Gallen im Herbstsemester 2007 und im Frühjahrssemester 2008.
Pädiatrie, speziell Hämatologie Amtsantritt: 1.8.2007
Markus Schmugge Liner, geboren 1962, begann nach dem Studium der Humanmedizin an der Universität ZH seine hämatologische Ausbildung als Assistenzarzt im Gerinnungslabor des Universitätsspital Zürich. Nach der allgemein-pädiatrischen Ausbildung im Kantonspital Baden und im Kinderspital Zürich durchlief Markus Schmugge eine hämatologisch-onkologische Ausbildung welche auch die Tätigkeit auf dem Gebiet der Knochenmarktransplantation beinhaltete. Seine Ausbildung schloss er, unterstützt von einem Forschungsstipendium aus dem Kredit zur Förderung des akademischen Nachwuchses, mit einem 2 1/2 jährigen Fellowship in der Division of Haematology and Onkology im Hospital for Sick Children in Toronto ab. Bei seiner aktuellen Tätigkeit als leitender Arzt an der Universtätskinderklinik Zürich behandelt er Kinder mit angeborenen Störungen der roten Blutzellen oder der Blutgerinnung. Er ist einer der vier an Schweizer Universtätskliniken tätigen Kinderhämatologen. Die Universität Zürich ernannte ihn 2003 zum Lehrbeauftragten und erteilte ihm 2007 die Venia Legendi für das Gebiet der Pädiatrie, speziell Hämatologie. Seine Habilitation widmete sich der neonatalen thrombozytären Hämostase und deren Interaktion mit der plasmatischen Bltutgerinnnung. Aktuelle Forschungsprojekte unter seiner Leitung sind der Regulation der Hämoglobinbildung und den Ursachen von erworbenen und angeborenen Erkrankungen der Blutplättchen gewidmet.
Medizinische Mikrobiologie Amtsantritt: 1.8.2007
Burkhard Springer wurde 1968 in Gifhorn (Deutschland) geboren. Er studierte Humanmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover, wo er 1996 das Statsexamen ablegte und sich 1997 promovierte. Er begann anschliessend am Institut für Medizinische Mikrobiologie der Medizinischen Hochschule Hannover die Facharztausbildung. Nach dem Wechsel an das Institut für Medizinische Mikrobiologie der Universität Zürich (2002) war er als Forschungsgruppenleiter und später als Oberassistent der Diagnostik und Bereichsleiter tätig. 2003 erlangte er den Facharzttitel für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen auf den Gebieten der Virulenz, Taxonomie und Antibiotikaresistenz von Mykobakterien. Seit Juli 2007 ist er Institutsleiter des Institutes für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der AGES in Graz. Im Herbst 2007 wurde Herrn Dr. Burkhard Springer auf Antrag der Medizinischen Fakultät die Venia Legendi als Privatdozent für das Gebiet Medizinische Mikrobiologie erteilt.
Betriebswirtschaftslehre Amtsantritt: 1.8.2007
Ulrike Stefani, 1968 in München geboren, beendete 1994 ihr Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen als Diplom-Kauffrau. Von Anfang 1995 bis 1999 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Forschungsprojekt Unternehmenspublizität und deren Prüfung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a. M. Von 1999 bis 2001 war sie wissenschaftliche Assistentin am Institut für Rechnungswesen und Controlling der Universität Zürich. Dort hat sie ihre Dissertation fertig gestellt, in der sie sich mit Fragen der Unabhängigkeit des Wirtschaftsprüfers beschäftigt hat. Ulrike Stefani promovierte im Jahr 2000 bei Prof. Dr. R. Ewert, Universität Frankfurt. Seit 2001 ist sie Oberassistentin am Institut für Rechnungswesen und Controlling. Im Sommersemester 2006 war sie Lehrbeauftragte am Departement für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Fribourg. Im Winter 2006 reichte sie ihre Habilitationsschrift «Abschlussprüfung, Konkurrenzaspekte und Individualverhalten» ein. Im Juni 2007 erteilte die Universität Zürich Frau Dr. Ulrike Stefani auf Antrag der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät die Venia legendi für das Gebiet der Betriebswirtschaftslehre.
Geschichte der Neuzeit Amtsantritt: 1.8.2007
Tobias Straumann (geb. 1966) studierte Geschichte und Soziologie in Bielefeld, Paris und Zürich. Er promovierte 1995 mit einer Doktorarbeit über die Verwissenschaftlichung der Basler Chemieindustrie von 1850 bis 1920. Von 1995 bis 2000 arbeitete er als Journalist in New York, Zug und Zürich. Im Herbst 2000 begann er sein Habilitationsprojekt und verbrachte ein Jahr als Visiting Scholar an der University of California at Berkeley. Im Frühjahr 2006 reichte er seine Habilitationsschrift zur Währungspolitik europäischer Kleinstaaten im 20. Jahrhundert ein. Im April 2007 erteilte die Universität Zürich Herrn Dr. Tobias Straumann auf Antrag der Philosophischen Fakultät die Venia legendi als Privatdozent für das Gebiet der Geschichte der Neuzeit.
Gastroenterologie und Hepatologie Amtsantritt: 1.8.2007
Radu Tutuian (geb. 1971 in Brasov, Rumänien) studierte an der Universität für Medizin und Pharmazie «Carol Davila» und schloss das Studium 1997 ab. Zwischen 1997 und 1999 war er als Assistenzarzt in der Universitätsklinik des Kantonsspitales Basel tätig. Im Jahr 2000 erlangt er den Dr. med. Titel an der Universität Basel. Von 1999 bis 2005 bildete er sich in den USA an der MCP-Hahnemann und Medical University of South Carolina weiter. Hier erlangte er den Facharzttitel für Innere Medizin (2002) und Gastroenterologie (2005). Während der Zeit in den USA forschte er unter der Anleitung von Prof. Donald Castell im Berich der gastroösophagealen Refluxkrankheit und ösophagealen Motilität. Seit 2005 ist er Oberarzt und Leiter des Funktionslabors der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie am Universitätsspital Zürich. Forschungsschwerpunkte von Radu Tutuian sind funktionelle Darmerkrankungen insbesondere Motilitätsstörungen des Ösophagus und gastroösophageale Refluxkrankheit.
Forensische Psychiatrie Amtsantritt: 1.8.2007
Frank Urbaniok (geb.1962 in Düsseldorf): Medizinstudium in Münster und Düsseldorf, 1989 ärztliche Approbation, 1990 Promotion an der Universität Münster, 1993 Erwerb der Zusatzbezeichnung Psychotherapie sowie des Facharzttitels für Psychiatrie. Nach dem Aufbau einer Modellstation für Sexualstraftäter in der Landesklinik Langenfeld wechselte er 1995 zum Psychiatrisch-Psychologischen Dienst des Justizvollzugs Kanton Zürich, den er seit 1997 als Chefarzt leitet. Frank Urbaniok ist als Therapeut, Supervisor und Gutachter tätig, Mitglied verschiedener Kommissionen und hat seit 1997 eine Vielzahl von Vorträgen gehalten. Seine Arbeitsschwerpunkte sind deliktorientierte Behandlungsansätze und Risikokalkulationen insbesondere bei Gewalt- und Sexualstraftätern. Er ist Autor diverser Fachartikel und Bücher, hat ein forensisches Qualitätsmanagement- und Risikobeurteilungssystem (FOTRES) entwickelt, ist Leiter verschiedener forensischer Therapie- und Forschungsprojekte sowie u. a. Begründer des Modells der «Teamorientierten Stationären Behandlung (TSB)». Seit 2004 als Lehrbeauftragter der Universität Zürich tätig, reichte er im Dez. 06 seine Habilitationsschrift «Risikokalkulation bei Gewalt- und Sexualstraftätern» ein. Im Juni 2007 hat die Universität Zürich Frank Urbaniok auf Antrag der Medizinischen Fakultät die Venia Legendi als Privatdozent für das Gebiet Forensische Psychiatrie erteilt.
Kunstgeschichte Amtsantritt: 1.8.2007
Barbara von Orelli studierte Geschichte der französischen Sprache und Literatur, Kunstgeschichte und Sinologie an den Universitäten Freiburg i.Ue., Zürich und Paris. Sie dissertierte 1992 mit einer Arbeit über den dekorativen Entwurf in der Schweiz im 19. Jahrhundert. Als langjährige wissenschaftliche Mitarbeiterin am Gewerbemuseum Winterthur war sie sie für Konzeption und Realisation zahlreicher Sonderausstellungen mitverantwortlich, erstellte den Sammlungskatalog sowie Ausstellungskataloge. Von 1998 bis 2003 leitete sie das Nachdiplomstudium Kunst und Beruf an der Universität Bern. Dazu kamen Lehraufträge an den Universitäten Bern und Zürich. Im August 2007 erteilte ihr die Philosophische Fakultät die Venia Legendi aufgrund der Habilitationsschrift «Gottfried Semper (1803 1879): Die kunsthandwerklichen Entwürfe».
Politikwissenschaft Amtsantritt: 1.8.2007
Thomas Widmer (geb. 1963) hat an der Universität Zürich Allgemeine Geschichte, Politikwissenschaft sowie Völkerrecht studiert und im Jahre 1995 im Fach Politikwissenschaft promoviert. Neben seiner Tätigkeiten als Assistent, Oberassistent und seit 1991 als Lehrbeauftragter an der Universität Zürich war er unter anderem an den Universitäten St. Gallen, Bern, Konstanz sowie an der Harvard University in Forschung und Lehre tätig. Seit 2003 leitet er den Forschungsbereich «Policy-Analyse & Evaluation» am Institut für Politikwissenschaft der Universität Zürich und zeichnet verantwortlich für zahlreiche Politik- und Evaluationsstudien im Rahmen der Forschungsförderung und im Auftrag öffentlicher Stellen. Zudem ist er seit 1998 Mitglied des Vorstands der Schweizer Evaluationsgesellschaft (SEVAL) und war von 2002 bis 2005 Mitglied des Executive Board der European Evaluation Society (EES). Er ist daneben als Gutachter, Experte und Berater für verschiedene öffentliche Stellen in der Schweiz und im Ausland tätig. Auf das Herbstsemester 2007 erteilte ihm die Universität Zürich auf Antrag der Philosophischen Fakultät die Venia legendi für das Gebiet der Politikwissenschaft.
Gastroenterologie und Hepatologie Amtsantritt: 1.8.2007
Stephan Wildi (geb. 1967 in Zürich) studierte Medizin an der Universität Zürich und erlangte 1992 das Diplom in Medizin. In den Jahren 1993 bis 1995 schrieb er seine Dissertation über das prä- und postoperative endosonographische Staging von Rektum- und Sigmakarzinomen und erlangte somit die Promotion zum Doktor der Medizin. Nach langjähriger klinischer Tätigkeit u.a. auf dem Gebiet der Inneren Medizin und Gastroenterologie, setzte er seine Ausbildung zwischen 2001 und 2003 an der Medical University of South Carolina in Charleston SC fort. Die Schwerpunkte waren eine klinisch-wissenschaftliche Tätigkeit und das Erlernen von fortgeschrittenen endoskopischen Techniken. Nach der Rückkehr in die Schweiz arbeitete er an der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie des Universitätsspitals Zürich und führte seine klinische Forschung weiter. Er veröffentliche mehrere Publikationen, v.a. auf dem Gebiet der gastrointestinalen Endoskopie und Endosonographie. Seit 2005 ist er als Lehrbeauftragter der Universität Zürich tätig; im Oktober 2007 reichte er seine Habilitationsschrift «Endoscopic Ultrasound for Evaluation of the Mediastinum» ein. Im Mai 2007 hat die Universität Zürich Herr Dr. Stephan Wildi auf Antrag der Medizinischen Fakultät die Venia Legendi als Privatdozent für das Gebiet Gastroenterologie und Hepatologie erteilt.
Chirurgie, speziell Viszeralchirurgie Amtsantritt: 1.8.2007
Zanhmedizin mit besonderer Berücksichtigung der konservierenden Zahnheilkunde Amtsantritt: 1.8.2007
Matthias Zehnder wurde 1969 in St. Gallen geboren. Abschluss des Zahnmedizinstudiums an der Universität Bern 1994, Promotion 1996. Anschliessend Assistenzzahnarzt in der Privatpraxis, daneben Teilzeit-Forschungsassistent an der Station für Orale Zellbiologie der Universität Bern. Von 1998 bis 1999 Forschungsaufenthalt am Department of Oral Biology and Periodontology, Boston University Goldman School of Dental Medicine. Danach zweijährige Spezialisierungsausbildung in Endodontologie an der Columbia University School of Dental and Oral Surgery in New York. Seit Herbst 2001 Anstellung an der Klinik für Präventivzahnmedizin, Parodontologie und Kariologie der Universität Zürich; seit 2004 Leiter der Station für Endodontologie. Im Sommer 2006 Promotion zum PhD an der medizinischen Fakultät der Universität Turku, Finnland. Matthias Zehnders Hauptinteressen in der Forschung liegen in der Diagnostik der Pulpaerkrankungen mittels molekularer Marker und in der Verbesserung der Desinfektion infizierter Zahnhartgewebe.
Neurologie Amtsantritt: 1.8.2007
Dominik Zumsteg, 1968, studierte bis 1995 Humanmedizin in Zürich und Paris. Danach absolvierte er seine klinische Ausbildung an der Neurologischen Klinik des UniversitätsSpitals Zürich, ab 2000 in der Funktion eines Oberarztes. Er promovierte «Über die prognostische Bedeutung der somatosensorisch evozierten Potentiale früher und mittlerer Latenz bei Patienten mit schwerem Schädel-Hirn-Trauma» und erlangte 2003 den Facharzttitel für Neurologie. Von 2003 bis 2006 bildete er sich auf dem Gebiet der Epilepsiechirugie am Krembil Neuroscience Center in Toronto weiter, bevor er im Herbst 2006 wieder an die Neurologische Klinik des UniversitätsSpitals Zürich zurückkehrte. Im Juni 2007 erteilte ihm die Universität Zürich aufgrund seiner Habilitationsschrift «Electrophysiological effects with anterior thalamic stimulation for epilepsy» die Venia Legendi als Privatdozent für das Gebiet der Neurologie, speziell Elektroenzephalographie und Epileptologie.
Gynäkologie/Geburtshilfe Amtsantritt: 1.3.2007
Michael Bajka (geb. 1965 in der Region Zürich) studierte an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich und schloss 1990 mit dem Staatsexamen ab. Er promovierte 1991 im Bereich der Pharmakologie zum Cholinergen Systen. Nebst seiner Facharztausbildung zum FMH Gynäkologie und Geburtshilfe 1998 widmete er sich der Erforschung des klinischen Einsatzes der diagnostischen Sonographie in der Gynäkologie, sowie dem Bau von Virtual-Reality-Simulatoren zum chirurgischen Training. Seit 2001 führt er an der ETH Zürich im verankerten Nationalfonds-Schwerpunkt «Computer Aided Image Guided Medical Interventions» (NCCR COME) den Hysteroskopiesimulatorbau als «Head of Individual Project and Key Researcher». Bis zu seiner Habilitation verfasste er 15 Originalarbeiten als Erst-, Zweit- oder Letztautor. Seit 2000 ist er Lehrbeauftragter der Universität Zürich. Im Frühjahr 2007 reichte er seine Habilitationsschrift «Virtual Reality Based Hysteroscopy Simulation for Surgical Training» ein. Im Dezember 2007 erteilte die Universität Zürich Herrn Dr. med. Michael Bajka auf Antrag der Medizinischen Fakultät die Venia legendi als Privatdozent für das Gebiet der Frauenheilkunde.
Pädiatrie, besonders Neonatologie und Intensivmedizin Amtsantritt: 1.3.2007
Vera Bernet (geb. 1962 in Köln, Deutschland) studierte Medizin an der Universität Zürich. Nach klinischer Weiterbildung in Erwachsenen Chirurgie am Limmattalspital Zürich und Kinderchirurgie am Kinderspital Zürich, sowie Pädiatrie am Kantonsspital Winterthur und Kinderspital Zürich erlangte sie 1998 den Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin. Nach Weiterbildung in Neonatologie und Transportmedizin am New Childrens Hospital Westmead und dem Neonatal and Pediatric Transport Service New South Wales in Sydney (Australien) erwarb sie 1999 den Facharzt für Intensivmedizin, welchen sie im Jahr 2000 mit den Schwerpunkt Neonatologie ergänzte. Seit 1999 ist sie als Oberärztin auf der Abteilung für Intensivmedizin und Neonatologie am Kinderspital Zürich tätig. Im Dezember 2006 erteilte die Universität Zürich Frau Dr. Bernet aufgrund ihrer Habilitationsschrift «New approaches to respiratory management in neonatal and pediatric intensive care patients» die Venia Legendi als Privatdozentin für das Gebiet der Pädiatrie, speziell pädiatrische und neonatologische Intensivmedizin.
Klinische Ethik Amtsantritt: 1.3.2007
Georg Bosshard, geboren 1965, studierte an der Universität Zürich Humanmedizin und arbeitete nach dem Staatsexamen 1992 klinisch-ärztlich in den Fächern Innere Medizin, Chirurgie, Psychiatrie u. a. (2000 Facharzttitel FMH Allgemeinmedizin). 2001 schloss er die Ausbildung zum Master of Advanced Studies in Applied Ethics (MAE) am Ethikzentrum der Universität Zürich ab. Ab dem Jahre 2000 arbeitete Georg Bosshard als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich im Bereiche Arztrecht und Medizinethik. Seinen Forschungsschwerpunkt bildeten die medizinischen Entscheidungen am Lebensende, darunter auch die Schweizer Praxis der Suizidbeihilfe unter Einbezug von Sterbehilfeorganisationen. 2004 bis 2005 absolvierte er einen einjährigen Forschungsaufenthalt am Centre for the Economic & Social Aspects of Genomics (CESAGen) der Universität Lancaster, England. 2006 habilitierte er sich an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich im Bereich der Klinischen Ethik. Seit Juli 2006 arbeitet er als Klinischer Ethiker am UniversitätsSpital Zürich. Georg Bosshard wurde mit dem Vontobel-Preis 2005 für Altersforschung sowie mit dem Stehr-Boldt-Preis 2007 der Universität Zürich ausgezeichnet.
Herz-und Gefässchirurgie Amtsantritt: 1.3.2007
Ali Dodge-Khatami (geboren 1967 in Abadan, Iran, eingebürgert St. Blaise, Neuchâtel) studierte Medizin an der Universität Genf und erlangte 1991 das Diplom in Medizin. Seine Ausbildung für Herz- und Gefässchirurgie hat er in Lausanne und Chicago durchgeführt und erhielt 1998 den Fachtitel F.M.H. Herz- und Gefässchirurgie. Sein spezielles Interesse für kongenitale Herzvitien führten ihn nach London in das Great Ormond Street Hospital und später nach Amsterdam und Utrecht in Holland. Seitdem ist er exklusiv auf dem Gebiet der Kinderherzchirurgie tätig. Für seine klinischen Forschungen auf dem Gebiet der Rekonstruktion der grossen Luftwegen hat er in Amsterdam den akademischen Titel «PhD» erlangt. Seit 2003 ist er in Zürich im Kinderspital als Oberarzt auf der Kinderherzchirurgie tätig. Im September 2006 reichte er seine Habilitationsschrift «Surgery on the Right Ventricular Outflow Tract in Tetralogy of Fallot: Anatomical and Functional Implications with regards to Diagnostics and Future Operations» ein. Im März 2007 erhielt er die Venia Legendi als Privatdozent für das Gebiet Herz- und Gefässchirurgie an der Universität Zürich.
Gastroenterologie und Hepatologie Amtsantritt: 1.3.2007
Jörn Tilman Gerlach, geb. 1965 in Freiburg (i. Breisgau D), hat in München (D) Humanmedizin studiert und wurde 1994 an der Universität München zum Dr. med. promoviert. Danach war er als Assistenzarzt an der Universitätsklinik Grosshadern in München tätig. Von 1994 bis 1997 absolvierte er einen Forschungsaufenthalt am Institut für Immunologie der Universität München. Sein Forschungsschwerpunkt lag in der Charakterisierung der Immunantwort von akuten und chronischen Hepatitiden. 2004 erlangte er den Facharzttitel für Innere Medizin und 2006 den Facharzttitel für Gastroenterologie. Seit 2004 ist er als Oberarzt im Universitätsspital in Zürich tätig. Im März 2007 erteilte ihm die Medizinische Fakultät der Universität Zürich die Venia Legendi als Privatdozent.
Psychosoziale Medizin Amtsantritt: 1.3.2007
Dr. Lutz Götzmann, geboren 1963, ist in Lörrach (Deutschland) aufgewachsen. Nach dem Gymnasium studierte er Humanmedizin an der Universität des Saarlandes und promovierte im Bereich der Forensischen Medizin. Seine Facharztausbildung als Psychiater in Berlin und Zürich schloss er mit dem FMH Titel Psychiatrie & Psychotherapie ab. Er ist Psychoanalytiker und Mitglied der International Psychoanalytic Association (IPA / SGPsa). Im Sommer 2008 war er Visiting Professor am Department of Psychiatry, General Toronto Hospital in Kanada. Seine Forschungsgebiete liegen insbesondere im Bereich der Psychosomatik der Geburtshilfe, Sexualmedizin und Transplantationsmedizin, er publiziert ferner über Themen der psychoanalytischen Psychosomatik. Im Jahr 2007 schloss er die Habilitation über die psychische Verarbeitung der Organtransplantation ab. Er arbeitet als Oberarzt an der Abteilung Psychosoziale Medizin des Universitätsspitals Zürich sowie in einer eigenen psychoanalytischen Praxis. Im Frühjahr 2007 hat die Universität Zürich Dr. Lutz Götzmann die Venia legendi als Privatdozent für das Gebiet Psychosoziale Medizin erteilt.
Viszeralchirurgie, insbesondere Kolorektalchirurgie Amtsantritt: 1.3.2007
Dieter Hahnloser (geboren 1969 in Zürich) studierte an den Universitäten in Fribourg und Zürich und schloss das Studium 1994 ab. 1995 promovierte er an der Universität Zürich. Die Assistenzarzt-Zeit verbrachte er in Montreux, am UniversitätsSpital Zürich und am Kantonsspital Fribourg. Nach Erlangen des Facharzttitels für Chirurgie im Jahre 2000 wechselte er für 3 Jahre an die Mayo Clinic in Rochester, Minnesota, USA. Dort absolvierte er ein Research Fellowship und ein Clinical Fellowship in kolorektaler Chirurgie. Seit 2003 ist er Oberarzt, klinischer Assistenzprofessor und Leiter der Koloproktologie der Klinik für Viszeral- und Transplantationschirurgie am UniversitätsSpital Zürich. 2003 erlangte er den Europäischen Facharzttitel «EBSQ Coloproctology». Forschungsschwerpunkte von Dieter Hahnloser sind das kolorektale Karzinom, insbesondere die minimal invasive Therapie, die Chirurgie bei Colitis ulcerosa und M. Crohn und die Weiterbildung junger Assistenzärzte/innen an «Virtual Reality»-Simulatoren.
Psychiatrie und Psychotherapie Amtsantritt: 1.3.2007
Gregor Hasler (geb. 1968 in Basel) studierte Humanmedizin in Zürich und Lausanne und schloss das Studium 1995 mit dem Staatsexamen ab. Als Assistenzarzt bildete er sich zwischen 1996 und 2003 in Innerer Medizin und Psychiatrie aus und beschäftigte sich intensiv mit Psychotherapie und medikamentösen Behandlungen. Parallel dazu bildete er sich in psychiatrischer Epidemiologie aus und veröffentlichte mehrere Arbeiten zum Einfluss von psychischen Faktoren auf die Regulation des Körpergewichts. Von 2003 bis 2005 leitete Gregor Hasler eine Forschungsgruppe am National Institute of Mental Health (Bethesda, USA). Aus dieser Tätigkeit veröffentlichte er mehrere Arbeiten zur Pathophysiologie von Depression und Angststörungen in führenden Fachzeitschriften, insbesondere zur Rolle der Hirn-Botenstoffe Dopamin, Noradrenalin, Glutamat und GABA, und zur wissenschaftlichen Einteilung und zu den neuronalen Langzeitfolgen von depressiven Störungen. Seit Februar 2006 arbeitet Gregor Hasler als Oberarzt an der Psychiatrischen Poliklinik Zürich, wo er für die Sprechstunden für affektive und psychosomatische Störungen verantwortlich ist. Er wurde mit dem Young Investigators Award 2006 der Swiss Society for Biological Psychiatry ausgezeichnet.
Molekularbiologie Amtsantritt: 1.3.2007
Silvio Hemmi (geb. 1955 in Poschiavo, GR) studierte Biochemie an der ETH Zürich und erlangte 1980 das Diplom für Biochemie. Nach mehrjähriger Forschungstätigkeit auf dem Gebiet der Immunologie schloss er 1984 mit der Promotion zum Dr. sc. nat. ETH ab. Silvio Hemmi setzte seine Forschung 1984-86 in New York am Albert Einstein College of Medicine fort. Zurück in der Schweiz arbeitete er dann für sechs Monate als Forschungswissenschafter in einer Start-up Firma in Horgen, bevor er 1987-90 ein zweites Post Doc am Institut für Immunologie und Virologie der Universität Zürich antrat. Ab 1990 arbeitet er als Oberassistent am Institut für Molekularbiologie der Universität Zürich, seit 1995 als unabhängiger Projektleiter unter Prof. Charles Weissmann und Prof. Walter Schaffner. Seit 1995 ist er als Lehrbeauftragter der Universität Zürich tätig. Er veröffentlichte mehrere Publikationen und im Dezember 2005 reichte er seine Habilitationsschrift «Towards improved adenoviral vectors for cancer gene therapy» ein. Anfangs 2007 hat die Universität Zürich Herrn Dr. Silvio Hemmi auf Antrag der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät die Venia Legendi als Privatdozent für das Gebiet der Molekularbiologie erteilt.
Thoraxchirurgie Amtsantritt: 1.3.2007
Sven Hillinger, geboren 1969, studierte an der Universität Tübingen Humanmedizin und arbeitete nach dem Staatsexamen 1994 klinisch-ärztlich im Städtischen Klinikum Pforzheim (Allgemeinchirurgie) sowie an der Universität Ulm (Herzchirurgie). Die Promotion war bereits 1993 abgeschlossen. Ab dem Jahr 1997 arbeitete Sven Hillinger als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Thoraxchirurgie am Universitätsspital Zürich mit Schwerpunkt Ischämie-/Reperfusionsschaden nach Lungentransplantation. Seit 1999 folgte die Ausbildung in der Thoraxchirurgie am Universitätsspital Zürich. Nach zwei weiteren Jahren Allgemeinchirurgie und Traumatologie im Limmattalspital Schlieren erlangte Dr. Hillinger 2002 den Facharzttitel Chirurgie. Nach einem eineinhalbjährigen Forschungsaufenthalt an der University of California Los Angeles über Immuntherapie beim Bronchuskarzinom kehrte Sven Hillinger nach Zürich zurück und ist seit 2005 Oberarzt an der Klinik für Thoraxchirurgie am USZ. Seine Schwerpunkte als Forschungsleiter der Thoraxchirurgie sind die Immuntherapie beim Bronchuskarzinom und die Lungentransplantation. Mit der Habilitationsschrift «Immune targeted therapy for lung cancer» hat die Universität Zürich Herrn Dr. Sven Hillinger im März 2007 die Venia legendi als Privatdozent für das Gebiet Thoraxchirurgie erteilt.
Reproduktionsmedizin Amtsantritt: 1.3.2007
Fredi Janett, geboren 1964 in Tinizong (Kt. Graubünden), studierte und doktorierte an der Universität Zürich. Im November 1992 hat er seine Arbeit als Assistent an der damaligen Klinik für Andrologie und Gynäkologie der veterinärmedizinischen Fakultät Zürich aufgenommen und wurde 1999 zum Oberassistenten befördert. Seine Aufgaben waren die Vertretung des Fachbereichs Andrologie in Dienstleistung, Lehre und Forschung und damit verbunden die Leitung des Andrologischen Labors. In der heutigen Klinik für Fortpflanzungsmedizin bewältigt Dr. Janett ein grosses Pensum an Dienstleistungen, vorwiegend andrologisch-spermatologische Untersuchungen und lehrt auf dem Gebiet der Andrologie und künstlichen Besamung. In der Forschung bearbeitet Dr. Janett praktische Fragestellungen zur Optimierung von Qualität und Konservierung von Samen sowie zur Steuerung der Fruchtbarkeit beim männlichen und weiblichen Tier. Seine Habilitationsschrift trägt den Titel «Einflussfaktoren auf Qualität und Kryokonservierung von Hengstsamen». Im Januar 2007 hat die Universität Zürich Herrn Dr. Fredi Janett auf Antrag der Vetsuisse-Fakultät die Venia Legendi als Privatdozent für das Gebiet Reproduktionsmedizin erteilt.
Pädiatrie, speziell Entwicklungspädiatrie Amtsantritt: 1.3.2007
Oskar Jenni (geb. 1967 in Davos) studierte Medizin an den Universitäten Zürich und Stellenbosch (Südafrika). Nach klinischer Weiterbildung in Innerer Medizin am Spital Davos und Pädiatrie am Kinderspital Zürich erlangte er 2002 den Facharzttitel für Kinder- und Jugendmedizin. Bereits während der Facharztausbildung forschte Oskar Jenni als Postdoktorand am Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Zürich über die Schlafregulation im Kindesalter. Von 1999 bis 2002 bildete er sich am Kinderspital Zürich in Entwicklungspädiatrie weiter, einem Kerngebiet der Kinder- und Jugendmedizin, das sich mit der Entwicklung und dem Verhalten gesunder und kranker Kinder beschäftigt. Zwischen 2002 und 2004 war er Fellow am Chronobiology and Sleep Research Laboratory des Departments of Psychiatry and Human Behavior der Brown University und am Child Development Center des Rhode Island Childrens Hospital in Providence (USA). Seit 2005 leitet Oskar Jenni die Abteilung Entwicklungspädiatrie und das interdisziplinäre Zentrum für Schlafmedizin am Kinderspital Zürich. Im März 2007 hat die Universität Zürich Dr. Jenni aufgrund seiner Habilitationsschrift «Sleep-Wake Regulation during Child Development: Implications for Behavioral Disorders» die Venia Legendi als Privatdozent für das Gebiet Pädiatrie, speziell Entwicklungspädiatrie erteilt.
Privat- und Wirtschaftsrecht, insbesondere Finanzmarktrecht Amtsantritt: 1.3.2007
Sabine Kilgus (1958) studierte Rechtswissenschaft an der Universität Zürich und promovierte 1987 mit einer Dissertation zum Thema «Haftung für Unterschriftenfälschungen im Bankverkehr». 1990 wurde ihr 1990 das Rechtsanwaltspatent erteilt. Seither arbeitet sie als Rechtsanwältin in Zürich. Sie ist Schiedsrichterin bei einer SRO im Bereich der Geldwäschereiprävention. 1992/93 war sie an der Universität of Pennsylvania Law School, Philadelphia (LL.M). 1996 war sie dank eines Forschungsstipendiums der Universität Zürich als Visiting Scholar an der New York University, Stern School of Business, Salomon Center of Finance. 2006 habilitierte sich Sabine Kilgus an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich mit dem Thema «Effektivität von Finanzmarktregulierung», die ihr die venia legendi für das Privat- und Wirtschaftsrecht, insbesondere Finanzmarktrecht erteilte. Seit 2000 hat Sabine Kilgus einen Lehrauftrag der Wirtschaftswissenschaftlichen und ab Herbstsemester 2007 der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich. Sie unterrichtet ferner an der Universität St. Gallen und am Swiss Finance Institute. Sie publiziert im Bereich des Wirtschafts- und Finanzmarktrechts.
Klassische Archäologie Amtsantritt: 1.3.2007
Elena Mango, 1967 in Genf geboren, studierte Klassische Archäologie, Kunstgeschichte und Informatik an der Universität Zürich, an welcher sie 1997 promovierte. Sie war von 1995 bis 2000 Assistentin am Archäologischen Institut und seit 2000 Kuratorin der Archäologischen Sammlung der Universität Zürich. Unter ihrer Leitung sind zahlreiche Sonderausstellungen entstanden, die im Museum gezeigt wurden. Verschiedene Forschungsprojekte im Bereich der archäologischen Feldforschung führten sie nach Griechenland (Ausgrabungen) und Sizilien (Survey). Seit ihrer Promotion hat sie mehrere Lehraufträge an den Universitäten Zürich und Montpellier wahrgenommen. Seit 1.3.2007 hat sie die kommissarische Leitung des Archäologischen Institutes inne.
Orthopädische Chirurgie Amtsantritt: 1.3.2007
Kan Min, geboren 1960, studierte an der Universität Rangoon, Burma, Humanmedizin, Staatsexamen 1985. Chirurgische Ausbildung (1990-1992) im Kantonalsspital Wolhusen (LU), Orthopädische Ausbildung (1992-1996) in der orthopädischen Universitätsklinik Balgrist, Zürich. Ab 1997 arbeitete Kan Min als Oberarzt und Leiter der Wirbelsäulenchirurgie in der Klinik Balgrist, Universität Zürich. Seine klinischen- und Forschungsschwerpunkte bilden die Wirbelverkrümmungen des Kindes. 2006 habilitierte er sich an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich im Bereich Orthopädischer Chirurgie, mit dem Thema «The development of selective short segmental fusions in the surgical treatment of adolescent idiopathic scoliosis». Seit 2007 arbeitet er als leitender Arzt der Wirbelsäulenchirurgie in der Orthopädischen Universitätsklinik Balgrist, Zürich.
Gynäkologie und Geburtshilfe Amtsantritt: 1.3.2007
Nicole Ochsenbein-Kölble, geb. 1972, studierte Humanmedizin an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg i. Br. (D) und schloss 1997 mit dem Staatsexamen ab. Im selben Jahr promovierte sie dort in der Urologie zum Thema «Th1- und Th2-Zytokinsekretionsmuster bei Tumorpatienten». Nach einer Forschungstätigkeit in der Perinatalphysiologie am Universitätsspital Zürich war sie bis 2005 als Assistenzärztin tätig. Parallel zur klinischen Tätigkeit leitete sie verschiedene Forschungsprojekte unterstützt durch die EMDO-Stiftung. 2005 erhielt sie ein Forschungsstipendium des Schweizer Nationalfonds zur «Therapie des vorzeitigen Blasensprungs». Zur Weiterbildung im Bereich «Fetal Surgery» war sie ein Jahr an der katholischen Universität Leuven (B). Im Frühjahr 2006 reichte sie ihre Habilitationsschrift «Human fetal membranes and new therapeutic strategies for preterm prelabour rupture of the membranes from amniotic cells to scaffolds» ein. Bis dahin verfasste sie 17 Originalarbeiten. Im März 2007 erteilte die Universität Zürich Frau Dr. med. N. Ochsenbein-Kölble auf Antrag der medizinischen Fakultät die Venia Legendi als Privatdozentin für das Gebiet der Frauenheilkunde. Seit Juli 2007 ist sie Oberärztin am Universitätsspital Zürich in der Klinik für Geburtshilfe.
Medizinische Genetik, insbes. Klinische Zytogenetik Amtsantritt: 1.3.2007
Mariluce Riegel, geboren 1968 in Brasilien, studierte an den Universitäten von Porto Alegre und Sao Paulo Biologie und arbeitete nach dem Staatsexamen 1991 im Zytogenetischen Labor (Institute für Medizinische Genetik) des Universitätsspitals von Porto Alegre, bevor sie zunächst für eine Ausbildung einschliesslich Dissertation in fluoreszierender Hybridisierung im Rahmen eines Projekts des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) von 1997 bis 1999 am Institut für Medizinische Genetik (IMG) tätig war. Nach einer Rückkehr und dem Erwerb des Dr.-Titels kehrte sie im Jahre 2001 nach Zürich zurück, zunächst auf eine Postdoc-Position im Rahmen eines Projekts über Imprinting und uniparentale Disomie mit Unterstützung der Novartis Stiftung, anschliessend als Supervisorin und bald darauf als Leiterin des zytogenetischen und des FISH-Labors am IMG. Ihre Forschungs-Schwerpunkte liegen in der Anwendung molekulargenetischer Techniken für die bessere Definition aneuploider Segmente bei strukturellen Chromosomenaberrationen, die Erforschung der Entstehung von segmentalen Aneuploidien, den Folgen des Verlusts aktiver Allele von geprägten Genen und Eltern-spezifischer DNS-Replikation. Ein jüngst begonnenes SNF-Projekt betrifft die Suche nach submikroskopischen Chromosomenaberrationen bei ausgewählten angeborenen Entwicklungsstörungen unbekannter Aetiologie mittels Array-basierter komparativer genomischer Hybridisierung. 2006 habilitierte sie sich an der medizinischen Fakultät der Universität Zürich für das Fach Medizinische Genetik, speziell Klinische Zytogenetik.
Geschichte des Mittelalters (unter Einschluss der Historischen Hilfswissenschaften) Amtsantritt: 1.3.2007
Regula Schmid studierte Allgemeine Geschichte, Geschichte der französischen Sprache und Literatur, Ur- und Frühgeschichte sowie Archäologie an den Universitäten Zürich und Lausanne. Nach Assistenzzeit an der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte und am Historischen Seminar der Universität Zürich dissertierte sie 1994 mit einer Arbeit über die Grundlagen kommunaler Politik im Spätmittelalter. Bis 1999 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar und daneben für Museen tätig. 2001-2003 leitete sie die «Interdisziplinäre Projektgruppe Mittelalter-Frühe Neuzeit». Regula Schmid war eingeladene Forscherin u.a. des Max-Planck-Instituts für Geschichte in Göttingen und wiederholt des Center for German and European Studies der UC Berkeley. Weiterführende Forschungen zur mittelalterlichen «Geschichtspolitik» wurden 1999-2003 vom Schweizerischen Nationalfonds gefördert. Seit 1992 ist Regula Schmid als Lehrbeauftragte der Universität Zürich tätig, seit 2004 zudem für die Pädagogische Hochschule und im Rahmen des Masterstudiengangs «Applied History». 2004 wurde sie wissenschaftliche Mitarbeiterin der Arbeitsstelle für Hochschuldidaktik. Im Januar 2006 erteilte ihr die Philosphische Fakultät die Venia Legendi aufgrund der Habilitationsschrift «Geschichte im Dienst der Stadt. Amtliche Historie und Politik, 1350-1550».
Numerische Mathematik Amtsantritt: 1.3.2007
Neuere deutsche Literaturwissenschaft Amtsantritt: 1.3.2007
Hans-Georg von Arburg (geb. 1966) studierte Germanistik, Romanistik und Musikwissenschaft in Zürich, Genf und Konstanz. 1996 promovierte er mit einer Arbeit über die Bildhermeneutik des G. Chr. Lichtenbergs bei Prof. Ulrich Stadler an der Universität Zürich. Von 1997 bis 2003 lehrte er als Maître-assistant am Département de langue et littératures allemandes der Universität Genf. 2004/05 vertrat er den Lehrstuhl für Littérature allemande moderne von Prof. Peter Utz an der Universität Lausanne. Seit 2004 ist von Arburg Gründungsmitglied der internationalen Forschungsgruppe «Oberflächenphänomene». Sein aktuelles Forschungsprojekt zur Ästhetik der <Stimmung> wurde 2007 mit einem Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung gefördert. Er organisierte verschiedene wissenschaftliche Tagungen und veröffentlichte neben seinen Qualifikationsschriften Beiträge zur deutschsprachigen Literatur vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart, zum Verhältnis zwischen der Literatur und den anderen Künsten, der Wissenschaftsgeschichte und insbesondere der Physiognomik. Auf Grund seiner Habilitationsschrift «Alles Fassade. <Oberfläche> in der Architektur- und Literaturästhetik 17701870» erteilte die Universität Zürich Hans-Georg von Arburg im März 2007 die Venia Legendi für das Gebiet der Neueren deutschen Literaturwissenschaft.
Radiologie Amtsantritt: 1.9.2006
Hatem Alkadhi (geb. 1970 in Weilheim, Deutschland) studierte Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians Universität in München, Deutschland, an der er 1997 sein Staatsexamen absolvierte. Er promovierte über «Die Anatomie des motorischen Handareals. Eine neuroradiologische und neuroanatomische Studie\" am Institut für Neuroradiologie der Ludwig-Maximilians Universität in München. Von 1998 bis 2000 war er zunächst als Forschungsassisstent und später als Assistenzarzt am Institut für Neuroradiologie am Universitätsspital Zürich angestellt und absolvierte dort seine Ausbildung zum Facharzt für Diagnostische Neuroradiologie. Im Jahr 2000 wechselter er für ein Jahr in die Klinik für Neurochirurgie. Seit 2001 ist er am Institut für Diagnostische Radiologie am Universitätsspital Zürich angestellt, wo er zunächst als Assisstenzarzt seine Ausbildung zum Facharzt für Radiologie absolvierte. Im Jahre 2004 wurde er zum Oberarzt und im Jahr 2006 zum Leitenden Arzt der Computertomographie ernannt. Sein Schwerpunkt liegt im Bereich der nicht-invasiven Bildgebung des kardiovaskulären Systems, worüber er auch seine Habilitationsschrift verfasste.
Zahnmedizin mit besonderer Berücksichtigung der Computerzahnmedizin Amtsantritt: 1.9.2006
Andreas Bindl (geboren 1969 in München) studierte Zahnmedizin an der Freien Universität Berlin. Das Studium schloss er 1994 ab, die Promotion erhielt er ebenfalls 1994. Nach dem Studium arbeitete er als Assistent in einer Privatpraxis, ab 1995 war er Assistent an der Station für Zahnfarbene & Computer Restaurationen, Klinik für Präventivzahnmedizin, Parodontologie und Kariologie des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Zürich. Von 1997 bis 2007 war Andreas Bindl Oberassistent & Klinikchef der Station für Zahnfarbene & Computer Restaurationen, Klinik für Präventivzahnmedizin, Parodontologie und Kariologie. Schwerpunkte seiner in vivo und in vitro Forschung sind die restaurative Computerzahnmedizin, CAD/CAM-Keramiken, Implantologie sowie Implantatprothetik. Mit der Habilitationsschrift All-ceramic CAD/CAM-generated crowns in vitro and in vivo studies hat die Universität Zürich Herrn Dr. Andreas Bindl im Mai 2006 die Venia legendi als Privatdozent für das Fach Fach Zahnmedizin unter besonderer Berücksichtigung der restaurativen Computer Zahnmedizin erteilt.
Volkswirtschaftslehre Amtsantritt: 1.9.2006
Stefan Bühler, 1968 in Luzern geboren, beendete 1994 das Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen. Von 1993 bis 1999 war er Assistent am Institut für empirische Ökonomie und Wirtschaftspolitik an der Universität St. Gallen. Er absolvierte das Program for Beginning Doctoral Students am Studienzentrum Gerzensee, weilte als Stipendiat des Schweizerischen Nationalfonds an der University of Florida und promovierte 1999 an der Universität St. Gallen. Von 1999 bis 2007 war Stefan Bühler Oberassistent am Sozialökonomischen Institut der Universität Zürich. Zudem war er als Vertreters des Lehrstuhls für angewandte Mikroökonomik an der Universität St. Gallen und als Gastprofessor an der Wirtschaftsuniversität Wien tätig. Im Sommer 2005 reichte er seine Habilitationsschrift «Restructuring Firms and Markets» ein. Im Juni 2006 erteilte die Universität Zürich Stefan Bühler auf Antrag der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät die Venia legendi für das Gebiet der Volkswirtschaftslehre.
Orthopädische Chirurgie Amtsantritt: 1.9.2006
Claudio Dora (geboren 1963 in Bern) studierte Humanmedizin an der Universität Bern und schloss 1991 mit Diplom und Promotion ab. Die Weiterbildung zum Facharzt Orthopädie erfolgte an verschiedenen Schweizer Spitälern (Langenthal, Wattenwil, Kantonsspital Fribourg, Uniklinik Balgrist, Zürich). 1998 und 1999 folgten klinische Weiterbildungen in Hüft- und Beckenchirurgie bei Prof. Ganz (Inselspital Bern) und Kinderorthopädie bei Prof. Seringe, Dubousset und Filipe (Paris). In dieser Zeit wissenschaftliche Arbeiten über die Fehlorientierung der natürlichen Hüftgelenkspfanne nach Verletzungen und chirurgischen Eingriffen in Kindesalter und anatomische Arbeiten über die Weichteile der Hüfte. Ab 2000 nahm er seine klinische Aktivität als Oberarzt an der Uniklinik Balgrist auf. In dieser Zeit wissenschaftliche Arbeiten über den symptomatischen Bandscheibenvorfall. Immer mehr konzentrierte sich seine klinische und akademische Tätigkeit auf die Hüft- und Beckenchirurgie. Im Mai 2003 übernahm er die Leitung der Hüft- und Beckenchirurgie an der Uniklinik Balgrist in Zürich. Nebst dem künstlichen Hüftgelenksersatz und dessen Revisionschirurgie bildet die Hüftgelenkserhaltende Chirurgie der Hüfte (arthroskopische Verfahren, Umstellungs-Osteotomien an Becken und Oberschenkel) seinen Schwerpunkt. Seit Januar 2007 ist er stellvertretender Chefarzt Orthopädie an der Uniklinik Balgrist. Mit der Habilitationsschrift acetabular retroversion: radiological assessment, prevalence and relevance hat die Universität Zürich ihm im Mai 2006 die Venia legendi als Privatdozent für das Gebiet Orthopädie erteilt.
Volkswirtschaftslehre Amtsantritt: 1.9.2006
Urs Fischbacher wurde 1959 in Zürich geboren und ist in Dietikon (ZH) aufgewachsen. Das Studium der Mathematik an der Philosophischen Fakultät II der Universität Zürich schloss er 1985 mit einer Dissertation zur Kombinatorik der Algebren mit endlich vielen Idealen ab. Nach dem Doktorat arbeitete er als Software-Ingenieur in der Industrie und an der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL). Im Jahr 1995 wechselte er zurück an die Universität Zürich, wo er als wissenschaftlicher Programmierer und Lehrbeauftragter am Institut für empirische Wirtschaftsforschung arbeitete. Dort habilitiere er im Jahr 2006 in Volkswirtschaftslehre mit Arbeiten zu menschlicher Motivation und Kooperation. Seit Oktober 2007 hat er einen Lehrstuhl an der Universität Konstanz und leitet das Thurgauer Wirtschaftsinstitut in Kreuzlingen. Seine Forschung befasst sich mit beschränkt rationalem Verhalten und nicht-egoistischen Präferenzen. In Zusammenarbeit mit Neurowissenschaftlern hat er auch Erkenntnisse zum neuen Gebiet der Neuroökonomie beigetragen. In diesem Gebiet werden die biologischen Grundlagen menschlichen Verhalten in ökonomisch relevanten Situationen untersucht.
Chirurgie, speziell Viszeralchirurgie Amtsantritt: 1.9.2006
Franc Hetzer (geboren 1963 in Männedorf) studierte an der Universität Zürich und schloss das Studium 1991 ab. Seine Doktorarbeit wurde 1993 an der Universität Zürich publiziert. Seine Assistenzzeit als Chirurg verbrachte er im Regionalspital Samedan und Universitätsspital Zürich. Nach Erlangen des Facharzttitels für Chirurgie im Jahre 2000 wechselte er für 1 Jahr ans Royal London Hospital in London, England. Dort absolvierte er ein Clinical Fellowship in kolorektaler Chirurgie. Nach seiner Rückkehr war er bis 2006 Oberarzt und Leiter der Koloproktologie der Klinik für Viszeral- und Transplantationschirurgie am Universitätsspital Zürich. 2005 erlangte er den europäischen Facharzttitel EBSQ Coloproctology. Seit 2006 ist Franc Hetzer an der Klinik für Chirurgie am Kantonsspital St.Gallen als Leitender Arzt tätig. Forschungsschwerpunkte von Dr. Hetzer sind die Diagnostik und Therapie funktioneller Beckenbodenstörungen sowie die minimalinvasive Chirurgie bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn.