Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/212145

<h2>SubmittedText<h2><p>Warum hat der Bundesrat bei der Besetzung der "Swiss National COVID-19 Science Task Force" und bei internen Krisen- und Beratungsstäben (bsp. BAG-Corona-Taskforce (ab 23.1.20), Bevölkerungsschutz Bundesstab (ab 24.1.20) oder Krisenstab Bund zu COVID19 (eingesetzt durch BR am 20.3.20)) die Anforderungen der BV sowie des CEDAW's nicht beachtet?</p><p>Wie stellt der Bundesrat sicher, dass er heute und in Zukunft bei internen Krisen- und Beratungsstäben die angemessene Vertretung beider Geschlechter gewährleistet?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Im Zusammenhang mit der Pandemie COVID-19 ist auch die Schweiz mit enormen Herausforderungen im Gesundheitswesen konfrontiert. Das Land war und ist gefordert, rasche Lösungen zur Bewältigung der Pandemie zu finden.</p><p>Mit der Aufhebung der "Ausserordentlichen Lage" und der Aktivierung der "Besonderen Lage" nach Epidemiengesetz (SR 818.101) hat der Bundesrat am 19. Juni 2020 den Krisenstab des Bundesrates zur Bewältigung der Corona-Krise (KSBC) aufgelöst und parallel dazu die Nachfolgeorganisation Covid-19 unter der Leitung des EDI eingesetzt.</p><p>Um auch weiterhin auf die Erkenntnisse der Wissenschaft für die Entscheidfindung zurückgreifen zu können, bleibt die Zusammenarbeit mit der durch die Schweizer Wissensgemeinschaft gegründeten "Swiss National Covid-19 Science Task Force" gewährleistet.</p><p>Die von den Schweizer Universitäten gebildete "Swiss National Covid-19 Science Task Force" hat sich selbst konstituiert. Die Teilnahme der Expertinnen und Experten an dieser Task Force ist freiwillig. Die Mitglieder dieser Task Force werden für ihre Mitarbeit in der Task Force weder vom Bund noch von Dritten zusätzlich entlohnt. Die Task Force ist bewusst breit zusammengesetzt. Es ist eine Vielzahl von Wissenschaftssparten sowie Professorinnen und Professoren aus einer Vielzahl von Schweizer Universitäten sowie aus allen Regionen vertreten. Das vierköpfige Leitungsteam ist paritätisch zusammengesetzt.</p><p>Die weiteren Krisenstäbe und Taskforces innerhalb der Bundesverwaltung sind jeweils mit Personen besetzt, die spezifische Funktionen innehaben, etwa wie Amtsdirektorinnen oder Amtsdirektoren. Dies kann dazu führen, dass nur wenige Frauen in diesen Krisenbewältigungsorganisationen Einsitz nehmen. Der Bundesrat ist sich dieser Situation der Untervertretung der Frauen bewusst und ist daher bemüht, seine Bestrebungen etwa im Bereich der Kaderförderung von Frauen in der Bundesverwaltung voranzutreiben.</p>  Antwort des Bundesrates.