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Die Verantwortlichen der Lehrbetriebe sind verpflichtet, sich für den bestmöglichen Lernerfolg der Lernenden einzusetzen und diesen in regelmässigen Abständen zu überprüfen (Art. 20 des Berufsbildungs- gesetzes BBG). In der Bildungsverordnung ist aufgeführt, dass die Berufsbildner/innen den Bildungsstand der lernenden Person festhalten und mit ihr mindestens einmal pro Semester besprechen. Dies findet in Form eines strukturierten Gesprächs zwischen Berufsbildner/in und lernender Person statt.
Der Bildungsbericht ist demnach Pflicht und ergänzt die vielen kürzeren und längeren Diskussionen im Alltag. Nach der Besprechung werden Zielvereinbarungen abgeleitet, die in der nächsten Periode und/oder während der restlichen Ausbildungsdauer erreicht werden sollen und später wieder überprüft werden können.
Der Bildungsbericht hilft, das Gespräch zu strukturieren und die Gesprächsinhalte zu definieren. Dadurch kann der Vorbereitungsaufwand reduziert werden.
Die SDBB stellt einen berufsneutralen Bildungsbericht zur Verfügung. Einige Organisationen der Arbeitswelt (OdA) bieten ausserdem Bildungsberichtsformulare mit berufsspezifischen Inhalten an. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Berufsbildnerin, Ihrem Berufsbildner.