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Eine Passagiermaschine vom Typ Tupolew Tu-204 war im Landeanflug über die Rollbahn hinausgeschossen, auseinandergebrochen und in Brand geraten.
Über die Zahl der Insassen der Unglücksmaschine der Fluggesellschaft Red Wing gab es aber widersprüchliche Aussagen. Nach Angaben der russischen Staatsanwaltschaft befanden sich acht Menschen an Bord der Unglücksmaschine. Im Innenministerium in Moskau war zuerst von acht Passagieren und vier Besatzungsmitgliedern die Rede.
Pilotenfehler oder technisches Versagen
Nach Angaben des tschechischen Flughafens Pardubice, von dem die Maschine am Morgen gestartet war, waren zehn Crewmitglieder an Bord und keine Passagiere. Diese Zahl habe die Fluggesellschaft den Behörden vor dem Abflug gemeldet, sagte ein Airportsprecher.
Der russische Regierungschef Dmitri Medwedew beauftragte eine Kommission, die Unglücksursache zu klären. Die Ermittlungsbehörde leitete ein Verfahren wegen des Verstosses gegen Flugsicherheitsvorschriften ein.
Als Gründe kämen sowohl ein Pilotenfehler als auch technische Ursachen infrage, berichteten Medien. Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschte leichter Schneefall in der russischen Hauptstadt.