Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03476.jsonl.gz/1231

Unsere Geschichte, wie wir zu unserem Pfadikorps gekommen sind :-)
„Das Pfadikorps Glockenhof wurde 1912 als Arbeitsgebiet des CVJM Zürich 1 (Heute Cevi Zürich) gegründet und ist diesem seit dem zugehörig. Somit ist das Cevi Zentrum Glockenhof das Vereinshaus des Cevi Zürich und Heimat des Pfadikorps Glockenhof.
Im CVJM Zürich 1 gab es ab 1893 eine Abteilung für Jugendliche von 15 bis 18 Jahren, ab 1901 dann auch eine Abteilung für unter 15 Jahren. Aus dieser Abteilung wurde Emil Dändliker als Sekretariatsgehilfe des CVJM anlässlich eines Pfadfinderkongresses in Deutschland auf die Pfadfinderbewegung aufmerksam. Kurz darauf stellte er die Idee im Zentralvorstand des CVJM Zürich 1 vor und bekam die Erlaubnis, am 1.8.1912 im Glockenhof eine Pfadfindergruppe zu gründen. Es war die erste Pfadi im Kanton Zürich. Somit ist die Gloggi-Pfadi noch älter als der Bund Schweizer Pfadfinder (Heute PBS).
Die ersten Jahre der Gloggi-Pfadi waren stark vom CVJM Zürich 1 geprägt. Erster Abteilungsleiter war nicht der Initiant Emil Dändliker, sondern der CVJM-Sekretär Richard Pestalozzi. Schon 1915 kam es dann zu einer ersten Trennung und die Stufe Patria spaltete sich ab und gründete eine eigene Abteilung. Weitere Gruppen spalteten sich ab und es entstanden verschiedene Abteilungen im Kanton Zürich. Doch das Pfadikorps Glockenhof blieb bis heute Teil des CVJM Zürich 1.
In den Statuten des Cevi Zürich wird das Verhältnis wie folgt geregelt:
"Das Pfadikorps Glockenhof gibt sich seine eigenen Statuten, die der Genehmigung des Zentralvorstandes (des Cevi Zürich) bedürfen. Die Korpsleitung wird durch die Delegiertenversammlung des Korps gewählt.
In den Korpsvorstand des Pfadikorps kann der Zentralvorstand (des Cevi Zürich) drei Vertreter abordnen. Zusätzlich ist die
Geschäftsleitung des Cevi Zürich von Amtes wegen Mitglied im Korpsvorstand.“
Als Teil des Cevi Zürich erhalten alle Gloggi-Pfadis den Jahresbericht des Cevi Zürich zugeschickt.
Diese Zugehörigkeit der Gloggi-Pfadi als Teil des Cevi Zürich ist heute schweizweit einzigartig, aber wie eingangs erwähnt, historisch absolut klar belegt und wird von beiden Seiten als sehr bereichernd erlebt.
Gemeinsam beleben wir den Gloggi als relevanter Ort für freiwillige Verbandsarbeit, und das ist gut so!“