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In der Vergangenheit war die Schweiz für schwarze Sparer aus den Niederlanden am attraktivsten, aber auch Belgien und Luxemburg waren beliebt. Sie leben häufiger in Grenzgebieten und auch in Bloemendaal und Blaricum.
Dies zeigen Untersuchungen von Forschern des Central Planning Office und der American University Berkeley, über die die NOS berichtet. Die Forscher untersuchten die Daten von rund 27.000 schwarzen Sparern, die zuvor die sogenannte „Reueverordnung“ verwendeten. Zwischen 2002 und 2018 erwirtschaftete diese Regelung mehr als zwei Milliarden Euro an zuvor entgangenen Steuern.
Die Analyse der Daten zeigt mehr über den Reichtum der schwarzen Sparer, wo sie leben und wo sie ihre Ersparnisse lieber anlegen. Zum Beispiel erwiesen sich Grenzgemeinden in Zeeland und Noord-Brabant als beliebt, und über ein Prozent aller Einwohner von Baarle-Nassau vermieden die Steuer über ein belgisches Bankkonto. Auch in anderen Grenzgemeinden gab es relativ viele Konverter.
Laut dem Forscher Wouter Leenders, der der Universität von Berkeley angegliedert ist, ging es den meisten schwarzen Sparern um eine einfache Form der Steuerhinterziehung und nicht um echte Netzwerke von „Briefkastenfirmen“, um Geld zu kanalisieren.
„Es sind oft Unternehmer, die mit Bargeld über die Grenze fahren und es auf ein Bankkonto legen“, argumentiert er.
Es waren natürlich hauptsächlich wohlhabende Niederländer, die Steuern hinterzogen und das Reueprogramm in Anspruch nahmen. Die Forscher unterscheiden zwischen „gewöhnlichen Reichen“ (zehn Prozent reichste Niederländer) und „Superreichen“ (0,01 Prozent reichste Niederländer). Laut Forscher Leenders, die letztere Gruppe regelmäßig verwendet „wirklich komplexe Konstruktionen, wo sie das Geld gestohlen, zum Beispiel in einem Vertrauen in den Cayman Islands“. Drei Viertel des Konversionsgeldes stammten von den gewöhnlichen Reichen, sieben Prozent von den Superreichen.
Den Forschern zufolge ist das Schwarzsparen aufgrund des besseren Informationsaustauschs zwischen verschiedenen Ländern deutlich schwieriger geworden. „Sogar die Schweizer Regierung und Schweizer Banken teilen inzwischen Informationen mit den Niederlanden“, sagt Leenders. „Das macht einfache Steuerhinterziehung immer schwieriger.“Für Buchhalter in Bloemendaal, Blaricum und der Grenzregion vielleicht gut, wachsam zu bleiben…