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Laaksonen trifft nun auf Djokovic
Das Wichtigste in Kürze
- Eigentlich war Laaksonen in Roland Garros schon ausgeschieden.
Am Freitag hatte er die letzte Qualifikationsrunde gegen den Schweden Mikael Ymer verloren und war einige Stunden später auch noch beim Losentscheid leer ausgegangen, als es darum ging, die Forfaits im Haupttableau mit Lucky Loser zu kompensieren. Erst am Sonntag brachte die Absage von Sam Querrey den am besten klassierten Drittrunden-Verlierer der Qualifikation doch noch ins Hauptfeld.
Die unverhoffte zweite Chance ging Laaksonen unbeschwert an. Bis zu Beginn des dritten Satzes zeigte der Weltranglisten-104. gegen den um 30 Plätze schlechter klassierten Martinez eine hervorragende, abgeklärte Leistung und dominierte nach Belieben. Auch den einzigen heiklen Moment in den ersten beiden Umgängen, einen Breakball von Martinez beim Stand von 3:0, überstand er souverän - mit einem Ass.
Mit dem wertvollen Sieg vor Augen verlor Laaksonen aber Ruhe und Übersicht. Beide Spieler wirkten in der Schlussphase unsicher. Der Schweizer mit finnischen Wurzeln gab zweimal einen Breakvorsprung her, während der Spanier beim Stand von 5:4 vier Satzbälle, davon drei am Stück, ungenutzt liess. Am Ende, nach etwas längerer Spieldauer, als sich zunächst abgezeichnet hatte, sicherte sich aber doch der beständigere Laaksonen den verdienten Sieg.
Nun folgt für die Nummer 3 unter den Schweizer Tennisspielern der meistbeachtete Auftritt seiner bisherigen Karriere. Der 27-Jährige trifft erstmals auf eine Weltnummer 1 und erst zum fünften Mal auf einen Top-10-Spieler. Die Aufgabe, die ihm am Donnerstag bevorsteht, könnte kaum schwieriger sein. Djokovic gewann gegen den Polen Hubert Hurkacz (ATP 44) seinen 22. Grand-Slam-Match in Folge. Die letzte Niederlage kassierte der Serbe auf dieser Stufe vor fast einem Jahr im Viertelfinal gegen den Italiener Marco Cecchinato. Seither gewann er Wimbledon, das US Open und Australian Open.
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