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Für Quartieranwohner ist das gute Dutzend Störche ein gewohnter Anblick: Vor allem am Vormittag stehen, picken und stolzieren die gut drei Kilo schweren Vögel mit zwei Metern Flügel-Spannweite und langen roten Beinen auf der grossen Wiese zwischen Old Boys-Sportplatz, Strassen mit Busverkehr und Tramhaltestelle - manchmal nur zwei Meter neben dem Trottoir.
Die Vogelwarte führt das untypische Überwintern der Störche in der Schweiz auf ein Wiederansiedlungsprojekt in den 1950er-Jahren zurück. Zuvor waren die grossen Vögel hier ausgestorben.
Einige Individuen seien ganzjährig in der Nähe der Auswilderungsorte geblieben, statt nach Südspanien oder Afrika zu fliegen. Andere haben das Verhalten bis heute übernommen.
Futterangebot
Störche ernähren sich primär von Mäusen, Würmern und Fröschen. Die Vogelwarte Sempach rät davon ab, Störche zu füttern. Störche kommen auch im Winter selber zurecht und sollen nicht von Menschen abhängig werden.