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Rekordweltmeister Sebastien Loeb (Citroen) hat sich bei der Rallye Wales erstmals nach fünf WM-Läufen geschlagen geben müssen. Der neunte WM-Titel ist dem Franzosen dennoch nur noch theoretisch zu nehmen.
Beim Sieg des finnischen Ford-Piloten Jari-Matti Latvala beim 10. von 13 WM-Läufen fuhr Loeb mit 27,8 Sekunden Rückstand auf den zweiten Rang.
Dritter wurde Latvalas norwegischer Teamkollege Petter Solberg (28,7 Sekunden Rückstand).
In der Gesamtwertung führt der 38 Jahre alte Loeb drei Läufe vor Schluss mit 219 Punkten vor seinem finnischen Teamkollegen Mikko Hirvonen (158) und Solberg (119).
"Das ist ein fantastisches Gefühl", sagte Latvala, der seinen Sieg aus dem Vorjahr wiederholte: "Wales ist eine meiner Lieblingsrallyes. Dieser Erfolg ist für das Team."
Loeb gewann drei der sechs Wertungsprüfungen am Sonntag, konnte Latvala aber nicht mehr gefährden. Für den Finnen war es der zweite Gesamtsieg der laufenden Saison.
Der 27-Jährige war bereits mit einer Führung von 24,5 Sekunden auf Solberg in die Schlussetappe gestartet, insgesamt entschied er acht der 19 Prüfungen für sich.
Ihren elften Lauf trägt die Rallye-WM vom 4. bis 7. Oktober in Frankreich aus. In seiner Heimat kann Loeb den Titelgewinn auch rechnerisch perfekt machen.