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nichts gegen Deine Bastelamitionen - aber das gibt es schon ab "Platte" oder ab "Rolle"... oder habe ich was falsch verstanden? Zum "Begreifen", wie Du schreibst - denke ich jetzt mal - wären Fertigprodukte meines Erachtens sinnvoll, da man(n) hier den Stromverlauf über die Leiterbahnen nachverfolgen könnte.
Jimmy: Mangels Auswahl an angeeignetem Leiterplattenmaterial wird er wohl auf die Lochrasterplatinen (wie Du beim Testaufbau bei der Re 4/4I) mit CU-Streifenauflage (Lötstreifenrasterplatine) oder die Lochrasterplatine mit CU-Punktkontakt (Lötpunktrasterplatine) zurückgreifen müssen... Ausser natürlich, er hat Jemanden zur Hand, der Ihm Platinen nach seinen Anforderungen herstellen kann...
Anhang anzeigen 9422ich habe eine Frage die ich nicht verstehe. Anbei ist auch ein Plan der Schaltung vorhanden mit einigen Angaben. Vielleicht kann mir jemand die Lösung für meinen Fehler mitteilen, den ich gemacht habe.
Gegenfrage: Hast Du das Messgerät zum messen der Gleichspannung auch auf Gleichstrom umgeschaltet? Von rund 14V am Gleis auf unter 1V hinter dem Gleichrichter und Widerstand kann nicht sein, ausser der Widerstand oder der Gleichrichter ist defekt (oder der Widerstand ist nicht 870Ohm sondern z.B. 870kOhm.
Ich frage mich allerdings, ob sich der Aufwand überhaupt lohnt, Wagenbeleuchtungen selber zu löten nachdem es z.B. von Stärz Lichtleisten mit Decoder für DCC/SX und ohne (für Analog und Digital) zu relativ günstigen Preisen gibt. Bei der Decoderlosen Leiste kann man die Helligkeit über ein Poti einstellen, bei der Decoderversion kann man die Helligkeit programmieren.
Wenn ich das trotzdem selber basteln würde, würde ich den Vorwiderstand hinter den Gleichrichter setzten und für den Gleichrichter ein Modell nehmen, das 20V erträgt. Um den Vorwiderstand für LEDs zu berechnen, habe ich ein kleines Programm, das unter Windows (bei mir Windows 10 Pro 64Bit) läuft, das ein Kollege einmal "konstruiert" hat. Eine echte Hilfe im Umgang mit LED's .
ich hab den Widerstand nun nach dem Gleichrichter geschaltet und komme auf die Werte die ich ausgerechnet habe: 1.4 V. Damit war der Fehler in der Reihenfolge gemacht worden.
Hallo Jimmy,
die Baulemente werden in den Wagen geklebt und mit dünnen Kabeln verbunden. Mehr Platz hab ich nicht. So kann einiges in den Toiletten verschwinden und die SMD LED werden auf die Trennwände geklebt, Beleuchtung nach oben, das Dach mit Alufolie und Fotopapier in weiß beklebt. Dann soll es gemäß der Zeitschrift N-Bahn-Magazin ein gleichmäßiges Licht geben und keine Punktbeleuchtung.
Werde das ab Januar ausprobieren und weiter experimentieren bis das Ergebnis brauchbar ist.
schönen zweiten Feiertag noch,
packe meine Sachen und bin dann mal eben für 10 Tage weg von zu Hause.
ich habe einen Fehlschlag auf voller Linie: Wagen verkokelt => leiches Feuer im Wagen ( Küche des Speisewagens war ausgschaltet, nur die Beleuchtung sollte eingeschaltet werden ! GRINS )
Was habe ich gemacht:
1. Stromschleifer montiert, Kabelanschluss gelegt, in das Wageninnere gezogen und ausreichend lang gelassen.
2. Jetzt bin ich hingegangen und habe den Brückengleichrichter (wie schon gezeigt) angelötet. Wechselspannungsseite an die eingehenden Leitungen angelötet, abgehend dann die Gleichspannung angelötet
3. => Funktionskotrolle mit Prüfung auf Gleichspannung und Voltmeter. Es kamen realistische Werte zu stande.
4. Kabel blank isoliert, Länge so dass diese in den Wagen oben über die Innenausstattung passen abgelängt, provisorisch verlötet, damit der Abstand erhalten bleibt. Berührung der Kabel war ausgeschlossen, denn Kunststoff Distanzhalter waren dazwischen geklebt worden.
5. Je SMD LED einen SMD Rv 820 OHM eingelötet
6. Provisorische Abschandshalter abgeschnitten
7. Prüfspannung angesetzt, mit Prüfklemmen die Kontakte hergestellt und getestet => Funktionierte gleich auf anhieb.
8. Provisorien entfernt, die Leitung in den Wagen eingbaut und an den Brückengleichrichter angeschlossen:
9. Hammermäßig: Die SMD LED's wurden von ganz hell immer dunkler und dann kokelte es im Bereich der Kabel.
Ergebnis: Wagenkasten partiell verkokelt, somit Schrottwert. Von den Schienen genommen, gelöscht, keine Schäden an den Bauteilen festgestellt, alle haben noch funktioniert nach eingehender Prüfung.
Nun stellt sich die Frage der Fragen: Was ist da passiert? Den Stützkondensator mit der Schaltung habe ich noch nicht eingebaut gehabt. Sollte erst in der Folgeversion kommen.
Wer kann mir hierzu Antworten geben oder hat zumindest Vermutungen, was ich falsch gemacht habe.
Vermutlich die Kabel, denn die Bauteile funktionierten noch alle bis auf den Gleichrichter. Der hat es nicht überstanden. Alles andere außer Kabel zum Gleichrichter sind in Ordnung gewesen. Der Test wurde gemacht nach dem der Karren im Wasser gekühlt, gelöscht war. So vermute ich mal die Kabel waren zu schwach.
Verbaut waren 5 SMD LED in Parallelschaltung, ohne Kondensatorpufferung, aber das Dach war noch nicht bearbeitet und zu 100% Kunststoff. Weiterhin war auch kein Bauteil im oder am Dach befestigt. Außerdem war das Dach noch nicht mal montiert, sonder alles oben ohne. Somit ist das Dach vollkommen unbeschadet.
Dennoch schon mal wieder an dieser Stelle herzlichsten Dank für die fundierten Hinweise und Erläuterungen an alle in diesem Forum in dem sich nette Modellbahner aller Art wiederfinden.
So überschlagsmässig hast du mit 5 LEDs und je 820Ohm ca. 100mA benötigt. Da reichen eigentlich auch 0.04mm2-Kabel. Hingegen solltest du mal überlegen, ob du in die Wagen wirklich 5 derart überdimensionierte Sonnen einbauen möchtest, oder ob ein etwas grösserer Vorwiderstand auch ausreichen würde. Das hat den schönen Nebeneffekt, dass du auch weniger Strom benötigst. Zum Vergleich: mit 100mA beleuchte ich einen neunteiligen, doppelstöckigen Zug bei 7.8V Versorgungsspannung. Also im ganzen Zug nicht mal ein Watt Leistung. Bei dir sind es in einem einzigen Wagen fast das Doppelte. 1.5W sind schon ordentlich viel, insbesondere in einem (am Ende) geschlossenen Kunststoff-Wagen.