Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03268.jsonl.gz/142

Das Verschwinden des Permafrosts, Waldbrände, Überschwemmungen und andere Naturkatastrophen zeigen uns, dass die globale Erwärmung eine Realität ist. Das Schweizer Volk kann nun über einen Gegenentwurf zur im November 2019 eingereichten Initiative "Für ein gesundes Klima (Gletscher-Initiative)" abstimmen. Die EVP Freiburg geht davon aus, dass das Schweizer Volk das CO2-Gesetz abgelehnt hat, weil es die Randregionen benachteiligte, in denen die öffentlichen Verkehrsmittel weniger entwickelt sind als in der Stadt. Somit wird das Volk diesmal keinen Grund haben, nein zu diesem neuen Gesetz zu sagen, das keine neuen Steuern auferlegt, sondern Investitionen vorschlägt, die es uns ermöglichen, das Ziel der CO2-Neutralität bis 2050 zu erreichen. Also keine Steuern, sondern Subventionen für den Ausbau der erneuerbaren Energien und damit die Schaffung tausender neuer Arbeitsplätze.
Den Gegnern, die befürchten, dass die erneuerbaren Energien nicht ausreichen, hält die EVP des Kantons Freiburg entgegen, dass es die Möglichkeit gibt, die Nutzung der Energie aus Biomasse (Holz, Biogas) und der Wasserkraft noch viel stärker auszubauen und – nur wenn nicht anders möglich – für eine begrenzte Zeit Kernkraftwerke zu bauen, die keine Treibhausgase produzieren.