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Lokalmatador Charles Leclerc hat sich die wichtige Pole Position für den GP Monaco gesichert. Der Ferrari-Pilot verwies seinen Teamkollegen Carlos Sainz im Qualifying um rund zwei Zehntel auf die zweite Startposition. Bereits im Vorjahr hatte sich der 24-Jährige die Pole geholt, konnte zum Heim-Rennen wegen eines technischen Defekts dann aber nicht antreten.
WM-Leader Max Verstappen, der im Klassement nur 6 Punkte vor Leclerc liegt, musste sich mit dem 4. Rang begnügen. Die Startreihenfolge im Fürstentum ist so vorentscheidend wie nirgendwo sonst: Seit 1997 fuhr der spätere Sieger stets von einem der ersten drei Plätze los.
Live-Hinweis
Verfolgen Sie den Grand Prix von Monaco am Sonntag ab 14:50 Uhr live auf SRF zwei. Rennbeginn ist um 15:00 Uhr.
Direkt vor Verstappen startet am Sonntag der andere Red-Bull-Fahrer Sergio Perez. Dieser crashte auf dem engen Stadtkurs kurz vor Schluss und beendete damit die Session mit einer roten Flagge. Nach dem Unfall konnte ihm Sainz nicht ausweichen und schlitterte in den Mexikaner.
Lewis Hamilton schaffte es im Mercedes nur auf den 8. Startrang, Teamkollege George Russell wurde 6.
Bottas von Platz 12
Von den beiden Alfa-Romeo-Piloten konnte keiner ganz überzeugen. Valtteri Bottas, der bislang eine starke Saison mit 5 Punktgewinnen aus 6 Rennen gezeigt hat, lieferte die zwölftschnellste Zeit ab. Der Finne kämpfte bereits in den Trainingssessions mit Problemen.
Teamkollege Guanyu Zhou wird das Rennen von der letzten Position aus in Angriff nehmen müssen und damit aller Wahrscheinlichkeit nach im 6. Rennen in Folge die Punkte verpassen. Der Hinwiler Rennstall hatte im Q1 zu lange gewartet, um den chinesischen Rookie noch einmal auf eine schnelle Runde zu schicken. Eine rote Flagge, weil Yuki Tsunoda (Alpha Tauri) die Bande gestreift hatte, sorgte für Stau und Zhou konnte sich keine Zeit mehr notieren lassen.