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Nachdem am 17. November 1998 zwischen dem Europaparlament und dem Forschungsministerrat der EU eine grundsätzliche Einigung über das Fünfte Rahmenprogramm, das EU-Programm zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung im Zeitraum 1999–2002, erzielt worden war, konnte der Ministerrat Ende Dezember 1998 seine endgültige Zustimmung geben.
"Die Abgabe bestrahlter Kernbrennstoffe an Dritte zum Zwecke der Aufarbeitung ist ab dem 1.1.2000 unzulässig." Dieser Satz steht im Entwurf des neuen deutschen Atomgesetzes, auf den sich der Koalitionsausschuss der Regierung am 13. Januar 1999 einigte. Der geplante Ausstieg aus der Wiederaufarbeitung innert Jahresfrist löste heftige Proteste in Deutschland wie im Ausland aus, und die für den 26. Januar geplante erste Runde der sogenannten Konsensgespräche zwischen der Regierung und der Energiewirtschaft drohte zu platzen.
Zwar solle Weissrussland nicht sofort ein Nuklearprogramm lancieren, doch empfiehlt eine von der Regierung ernannte Fachkommission, die nukleare Option für die künftige Energieversorgung des Landes offen zu halten.