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Die Schweiz hat bereits im Jahr 2008 mit der Überarbeitung ihres Aufsichtsrechts begonnen und dabei die von der G-20 beschlossenen Vorschläge des Financial Stability Board (FSB) für globale systemrelevante Finanzinstitute aus dem Jahr 2011 vorweggenommen, indem das Bankengesetz (BankG), die Bankenverordnung (BankV) sowie die Eigenmittelverordnung (ERV) revidiert und eine Bankeninsolvenzverordnung-FINMA (BIV-FINMA) geschaffen wurden.
Mit den vorgenannten Erlassen wurde zudem die Rechtsgrundlage für die institutsspezifische Stabilisierungs-, Sanierungs- und Abwicklungsplanung (Recovery and Resolution Planning, RRP) gelegt und somit die Vorgabe des FSB in nationales Recht überführt. In diesen Vorgaben wird den schweizerischen Besonderheiten dadurch Rechnung getragen, dass die Entwicklung eines Notfallplans als Teil des RRP verlangt wird. Damit wird sichergestellt, dass eine systemrelevante Bank (Systemically important bank, SIB) diejenigen Funktionen, die für die Schweizer Volkswirtschaft unverzichtbar und nicht kurzfristig ersetzbar sind, unterbrechungsfrei fortführt und dauernd aufrecht erhält.