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UNSERE BILDUNGSPROjekte IN BURKINA FASO
Qualitativ hochwertige Bildung für Schulabbrecher/innen und vertriebene Kinder
Burkina Faso gehört zu den am stärksten benachteiligten Ländern der Welt. 44 % der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze mit einem Einkommen von weniger als 1.90 US-Dollar pro Tag. Seit 2016 ist fast das gesamte Staatsgebiet den wiederkehrenden Angriffen bewaffneter Gruppierungen ausgesetzt, was sich erheblich auf den Schulbesuch der Kinder in den betroffenen Regionen auswirkt.
Landesweit gehen fast 857 000 Kinder und 942 000 Jugendliche nicht zur Schule. Darüber hinaus brechen viele Schulkinder die Schule aufgrund der geringen Unterrichtsqualität vorzeitig ab, ohne die Grundbildung abzuschliessen. Selbst jene, die die Schule abschliessen, verfügen am Ende ihrer Schullaufbahn zu einem grossen Teil nicht über die grundlegenden Mindestkenntnisse und -fertigkeiten. Für diese jungen Menschen ohne Bildung sind die Zukunftsaussichten auf Armut, landwirtschaftliche Arbeit, wirtschaftliche Ausbeutung in Städten oder Minen oder, schlimmer noch, auf die Zwangsrekrutierung durch bewaffnete Gruppierungen beschränkt.
Seit über 30 Jahren ist Enfants du Monde im Rahmen ihres Bildungsprogramms in Burkina Faso aktiv.
Von 2004 bis 2020 unterstützte Enfants du Monde nicht-formale Schulen, die sich an Kinder richten, die nie zur Schule gegangen sind oder die öffentliche Schule aufgeben mussten.
Seit 2017 nimmt das Ministerium für Bildung und Alphabetisierung von Burkina Faso die Unterstützung unserer NGO in Anspruch, um die Qualität des Unterrichts in den öffentlichen zweisprachigen Schulen zu verbessern.
Seit 2020 hilft unsere Vereinigung auch bei der Schulbildung von Kindern und Jugendlichen, die in Regionen, die von der Sicherheitskrise besonders betroffen sind, umgesiedelt werden.