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Mit der Übernahme von Flüchtlingen aus dem Kriegsgebiet will Liechtenstein «seine jahrzehntelange humanitäre Tradition fortsetzen und einen Beitrag zur Linderung der Not in diesem Konflikt mit dramatischem Ausmass leisten», wie die Regierung mitteilte.
Die Regierung hat eigenen Angaben zufolge im Oktober letzten Jahres beschlossen, eine fünfköpfige syrische Familie aufzunehmen, «um erste Erfahrungen mit den Prozeduren zu sammeln und ein erstes Zeichen zu setzen». Der Entscheid zur Aufnahme von vier weiteren Familien fiel am Dienstag.
Bei der humanitären Tradition beruft sich der Kleinstaat auf seine Rolle in früheren Krisen. Von 1956 bis 2005 nahm Liechtenstein gemäss Regierungsangaben Gruppen von Flüchtlingen aus Ungarn auf, später Schutzsuchende aus der Tschechischen Republik, aus Vietnam, Laos, Tibet, Ex-Jugoslawien sowie aus der Republik Kosovo. (pma/sda)