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Auf dem Gelände des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima haben Bauarbeiter am Donnerstag einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Ein Teil der Bauarbeiten wurde umgehend gestoppt.
Nach Angaben eines Sprechers des Betreibers Tepco wurde nach dem Fund der 85 Zentimeter grossen Bombe sofort die Polizei eingeschaltet. Die Bauarbeiten an einem Parkplatz, bei denen die Bombe gefunden wurde, wurden gestoppt und das knapp einen Kilometer von den Atomreaktoren entfernte Areal abgesperrt. Die Arbeiten zur Stilllegung der Reaktoren gingen jedoch weiter.
In der Nähe des AKW-Geländes befand sich während des Zweiten Weltkriegs ein Militärflughafen, und das Gebiet war regelmässig Ziel von US-Bombenangriffen.
In Fukushima ereignete sich nach einem schweren Erdbeben und einem Tsunami im März 2011 die schlimmste Atomkatastrophe seit Tschernobyl 1986. Tepco und die Regierung schätzen, dass sie rund 40 Jahre brauchen werden, um die Schäden zu beheben. (sda/afp)
Ein heftiger Taifun nimmt Kurs auf Japan. Bahnbetreiber des Inselreiches kündigten bereits am Donnerstag starke Einschränkungen des Verkehrs für das Wochenende im Westen und Osten einschliesslich der Hauptstadt Tokio an.
Der Wirbelsturm «Hagibis» mit Windgeschwindigkeiten nahe seines Zentrums von bis zu 270 Kilometern pro Stunde droht, am Wochenende in der Region Kinki im Westen des Landes, wo auch die Grossstadt Osaka liegt, auf Land zu treffen.
Nach Einschätzung der japanischen nationalen …