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Nächstes Jahr soll im Tennissport der erste Laver Cup ausgetragen werden. Roger Federer hatte die Idee dazu, sein Management setzt sie gemeinsam mit dem australischen Verband um.
Er orientiert sich am äusserst erfolgreichen Ryder Cup der Golfer: Europa soll jeweils Ende September während drei Tagen gegen den Rest der Welt spielen. Gespielt wird alljährlich, aber nicht in den Jahren mit Olympischen Sommerspielen. Die Idee kommt angeblich von Roger Federer, umgesetzt wird das Vorhaben von seiner Agentur Team8 und von Tennis Australia.
Die Austragungsstätte wechselt von Jahr zu Jahr. Es sollen Städte zum Zug kommen, in denen nicht schon ein erfolgreiches Turnier beheimatet ist. Klar ist aber auch, dass dank der Kooperation von Tennis Australia eine der ersten Austragungen in Australien geplant wird.
Benannt wird die neuste Innovation des Tennis-Circuit nach dem 77-jährigen Rod Laver. Der Australier ist einer von nur fünf Spielern, die den Grand Slam schafften (in den Jahren 1962 und 1969).
Gespielt würden – verteilt auf drei Tage – neun Einzel und drei Doppel. Sollte es danach 6:6 stehen, würde ein zusätzliches Doppel gespielt.
Die Gründer des Formats wissen, dass niemand verpflichtet ist, mitzumachen. Eine Antrittsgage wird es für niemanden geben, dafür dürfte ein horrendes Preisgeld ausgeschüttet werden. Opposition für den neuen Wettbewerb ist trotzdem von allen Seiten zu erwarten, auch wenn die Reaktionen der Spieler vorerst positiv gewesen sein sollen.
Diese Fragen werden die Spitzenspieler beantworten müssen. Djokovic, Murray, Federer, Wawrinka, Nadal und Berdych in einem Team gegen Nishikori, Raonic, Isner und Konsorten – diese Affiche wäre gewiss reizvoll. Zwei Captains würden die Teams benennen. Vier Akteure pro Team würden sich aufgrund der Weltrangliste qualifizieren; die restlichen zwei Plätze pro Mannschaft dürften die Captains nominieren. (ram/sda)