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Fehren ist eine sehr schön gelegene Wohngemeinde mit einer angenehmen Grösse – um die 630 Einwohner schwankend. Meistens den umliegenden Nebel überragend, liegt der Ort zwischen dem Mettenberg im Süden, mit der wunderschönen Aussicht vom „Fehrenchänzeli“ und seinem eigentlichen Wahrzeichen, der Eiche auf dem Hügel im Osten, mit dem Blick in die grosse Landschaftsarena dem Laufner-Becken.
Schulen
Trotz seiner Ländlichkeit sind in Fehren der Kindergarten und die Primarschule (1. – 6. Klasse) noch im Dorf. Die Kreisschule befindet sich auf der Grenze zwischen Meltingen und Zullwil. Dort werden gemeinsam die Primarschule der Gemeinden Meltingen und Zullwil sowie die Sekundar- und Oberschulen der 5 Gilgenbergergemeinden Fehren, Himmelried, Meltingen, Nunningen und Zullwil geführt.
Die Turnhalle, die am Abend den Turn- und Sportvereinen zur Verfügung steht, lässt sich leicht in einen Theater- oder Konzertsaal verwandeln. Das grosse Hallenbad steht nicht nur den Schulen, sondern der Bevölkerung der ganzen Region über die Kantonsgrenzen hinaus jeweils am Abend zur Benutzung offen. Es werden dort Schwimmkurse und Aquajoggingstunden erteilt.
Vereine
Trotz seiner geringen Grösse, verfügt Fehren über 8 Vereine, welche sich in den Bereichen Sport, Musik, Schiessen etc. engagieren.
Geschichte
Es wird gesagt: der Name Fehren werde hergeleitet vom Breitenbacher Föhrenwald: Föhren – Fehren. Aus einer anderen Schrift ist zu entnehmen: der Name Fehren habe sich aus einem Gutshof namens „Ferren“ entwickelt. Über die Entstehung von Fehren gibt es keine klaren Kenntnisse. In der Reformationszeit, anfangs des 15. Jahrhunderts, habe ein Mann namens Hofer aus dem Berneroberland, vom Land Besitz genommen und einen Hof erbaut. Nach Dr. Ernst Baumann wird Fehren jedoch schon mehr als 100 Jahre vor der Reformationszeit erwähnt. Im Jahre 1629 gab es dann in Fehren drei Bauern. 1652 sollen zehn Bauernbetriebe beschäftigt gewesen sein und im Jahre 1768 werden in einer Aufzeichnung 15 Haushalte verurkundet. Bis zu Beginn des 19. Jh. gehörten die Höfe zu Breitenbach. Wegen der Waldgrenze und dem „Weidegang“ kam es zwischen Fehren und Breitenbach oft zu Streitigkeiten. Vereint mit der Hilfe der Familien der umliegenden Höfe „Lämmlismatt“, „Stutz“ und „Steinenbühl“ wurde die Verselbständigung vorangetrieben. Am 30. Oktober 1789 vollzog der Rat von Solothurn die förmliche Abtretung von Fehren. Von diesem Zeitpunkt gab es die Altbürger in Breitenbach und die Neubürger in Fehren.
Kontakt Gemeinde
EINWOHNERGEMEINDE FEHREN
Kirchstrasse 215
CH-4232 Fehren
Tel. +41 (0)61 791 91 11
Fax +41 (0)61 791 92 92
Web: www.fehren.ch
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