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Der Rätische Hof wurde vom Architekten Max Leuger, einem Mitbegründer des Deutschen Werkbundes, für die Musikmäzenin Pradella Burckhardt von 1923 - 1924 erbaut. Für eine Firma, welche in der Pharmabranche tätig ist, und deren Besitzer Ehepaar wird das Haus als Hauptsitz umgebaut. Das Gebäude wird sowohl Büroräume im Erdgeschoss und Dachgeschoss beinhalten, sowie eine Wohnung für die Besitzer im 1. Obergeschoss. Beim denkmalgeschützen Haus wird die Erschliessung durch einen rollstuhlgängigen Lift ergänzt, der alle Geschosse miteinander verbindet.
Zu diesem Zweck entfällt die Bedienstetentreppe und die bestehende „Herrschaftstreppe“ wird ab dem 1. Obergeschoss durch eine neue Stahl-Glas-Treppe ins Dachgeschoss erweitert. Im Keller wird eine Abwartswohnung, Technikräume für das Büro, sowie ein Kellerbereich für die Wohnung im 1. Obergeschoss eingebaut. Beim Gebäude wird die gesamte Gebäudetechnik ersetzt. Durch eine neue Gartengestaltung und den neuen beheizten Swimmingpool im Garten wird die repräsentative Erscheinung der Liegenschaft zusätzlich aufgewertet.