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Die forstwirtschaftlich bedeutenden Exoten kamen erst im 18. und 19. Jahrhundert aus Nordamerika (z.B. Douglasie) und Asien in die Schweiz. Unter dem Druck einer allgemeinen Holznot setzte sich der Anbau von Exoten etwa Mitte des 19. Jahrhunderts auch im Wald durch, hatte aber hierzulande immer nur eine geringe Bedeutung.
Lediglich 0,3% des Holzvorrates in der Schweiz entfallen auf Douglasien. Das Hauptvorkommen liegt im Mittelland, mit Schwerpunkt zwischen Laupen (BE) und Lenzburg (AG). Obwohl die Douglasie in Nordamerika bis auf 3000 m ü. M. wächst, ist sie im LFI nur bis 900 m vertreten, zumeist auf mässig geneigten Standorten.
Die Douglasie ist eine schnellwüchsige Baumart und gedeiht am besten auf nährstoffreichen, tiefgründigen, wenig frischen, lehmig-humosen Böden. Sie ist sehr tolerant und wächst auf basischen bis sauren Böden.
Textquelle Brändli 1996
LFI-Probeflächen mit Vorkommen