Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03193.jsonl.gz/1680

Naturwissenschaftliche Inhalte aus dem Bereich der
unbelebten Welt (Physik, Chemie, Technik) kommen im Schulsystem der
Schweiz, wie in fast allen anderen westlichen Ländern auch, zu kurz.
Dies betrifft sowohl qualitative Aspekte wie die Suche nach möglichen
Ursachen und das Entwickeln kausaler Erklärungen im
naturwissenschaftlichen und technischen Bereich als auch quantitative
Aspekte wie beispielsweise das Berechnen physikalischer Größen.
Als Folge dieser unzureichenden Beschäftigung mit naturwissenschaftlichen und technischen Inhalten wird ein nachhaltiges Interesse an Themengebieten zur unbelebten Welt entweder gar nicht erst aufgebaut, oder es geht verloren, weil der Unterricht nicht ansprechend ist und kein Kompetenzerleben vermittelt (European Commission, 2007). Das führt wiederum dazu, dass sich zu wenig Maturanden für naturwissenschaftliche und technische Studienfächer entscheiden und dass zu viele Studierende insbesondere auf die formalen Anforderungen wie zum Beispiel auf das Erstellen mathematischer Modellierungen unzureichend vorbereitet sind.

Der Unterricht an den Gymnasien soll aber gerade die
Schülerinnen und Schüler befähigen, alle Studien aufzunehmen, und muss
daher gewährleisten, dass sie auch auf naturwissenschaftliche und
technische Studien an den Hochschulen ausreichend vorbereitet werden.
Die
aufgeführten Defizite betreffen ebenfalls Fächer aus den
Lebenswissenschaften wie die Biologie und den angewandten
Naturwissenschaften wie Pharmazie und Geographie. Vieles, was bereits
in der Schule hätte gelernt werden können, muss daher auf der
Universität nachgeholt werden. Deshalb würden gerade auch die
Studienfächer im Bereich der Lebenswissenschaften sowie der angewandten
Naturwissenschaften von einer besseren Schulbildung in Physik, Chemie
und Informatik profitieren (Sadler & Tai, 2007).
Bei der Umsetzung dieser Verbesserungen schulischer Lernumgebungen und Lernmethoden wird neben der soliden wissenschaftlichen Fundierung der betreffenden Ansätze besonderer Wert darauf gelegt, dass auch das Expertenwissen kompetenter Lehrpersonen einbezogen wird.
Weltweit gibt es bereits einige Initiativen dieser Art. Das besondere Profil dieses Lernzentrums an der ETH Zürich wird durch die nachfolgenden Aspekte charakterisiert, die im Anschluss erläutert werden:
Wichtiger Hinweis:
Diese Website wird in älteren Versionen von Netscape ohne graphische Elemente dargestellt. Die Funktionalität der Website ist aber trotzdem gewährleistet. Wenn Sie diese Website regelmässig benutzen, empfehlen wir Ihnen, auf Ihrem Computer einen aktuellen Browser zu installieren. Weitere Informationen finden Sie auf
folgender Seite.
Important Note:
The content in this site is accessible to any browser or Internet device, however, some graphics will display correctly only in the newer versions of Netscape. To get the most out of our site we suggest you upgrade to a newer browser.
More information