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Macht- und Differenzverhältnisse in der Sozialen Arbeit – Ein reflexiver Umgang mit Differenzen aus intersektionaler Perspektive
Das Verhältnis von Sozialer Arbeit und Differenzen stellt ein von Ambivalenzen geprägtes Spannungsfeld dar, in dem sich Professionelle der Sozialen Arbeit bewegen. In der vorliegenden Arbeit wird betrachtet, in welcher Weise Professionelle der Sozialen Arbeit an der Erzeugung und Aufrechterhaltung von Differenzverhältnissen beteiligt sind. Über konstruierte Differenzkategorien wie beispielsweise Klasse, Geschlecht und ‘Rasse’ werden gesellschaftliche Ausschlüsse erzeugt und aufrechterhalten. Mit einer intersektionalen Mehrebenenanalyse nach Winker und Degele (2009) werden die Differenzkategorien Klasse, Geschlecht und ‘Rasse’ auf ihre Wechselwirkungen und machtvollen Effekte untersucht. Schliesslich wird aufgezeigt, was eine intersektionale Perspektive zu einem reflexiven Umgang mit Differenzen in der Sozialen Arbeit beitragen kann.