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Was ist ein Bestattungsinstitut?
Der Beruf des Bestattungsunternehmers ist noch lange nicht aus dem letzten Regen entstanden. Von der Geburt der ersten Bestattungsriten an war es Brach, Dritte zu entlohnen, um den ordnungsgemässen Ablauf der Beerdigung zu gewährleisten. Im alten Rom, wo dem Totenkult besondere Aufmerksamkeit geschenkt wurde, gab es bereits den Beruf des Bestattungsunternehmers. Es handelte sich um private Unternehmer, die die Sterberegister führten und die Verstorbenen zum Begräbnisort transportierten. Der Etymologische Ursprung des Wortes «pompes funèbres» kommt vom lateinischen «pompa», was Prozession oder Prozession bedeutet. Die Römer hatten Tradition, Macht und Reichtum bei Beerdigungen zur Verfügung zu stellen. Das ist übrigens der Grund für den Ausdruck «mit grossen Pumpen. » Wenn der Bestattungsunternehmer nach und nach dem Monopol der Kirche über das Schicksal der Toten Platz gemacht hat, so muss man erst nach Napoleons Reform des Bestattungsrechts sehen, wie private Einrichtungen wieder aufblühen.
Der Bestatter
Das Bestattungswesen hat, wie andere Spezialitäten, einen ziemlich blumigen Jargon (Biertränken, Leichenheben), und der Ausdruck, der die meisten Phantasien hervorruft, ist «Beerdigungsinstitut», um den Bestattungsunternehmer zu bezeichnen. In diesem Zusammenhang klappen mehrere Hypothesen über die Herkunft dieses Spitznamens. Die erste bezieht sich auf die Semantik des Altfranzösischen, wo «Croquer» «verdunsen» bedeutete. Da der Bestattungsunternehmer ein Bestattungsunternehmen ist, dessen häufigste Aufgaben das Einbieren und Bestatten sind, ist diese Erklärung durchaus plausibel und wurde im Übrigen von der Académie française bestätigt.
Die zweite, eher anekdotische, stammt aus dem Mittelalter, wo während des Schwarzen Pestes die Leichen mit einer Art Haken, dem sogenannten «Haken», eingesammelt wurden, um die Ausbreitung der Pandemie zu verhindern. Letzteres ist sicherlich eine Stadtlegende. Da die Rechtsmedizin früher eher rudimentär war, war es üblich, den Zeh des Verstorbenen zu «kauen», um sich vor der Beerdigung von seinem endgültigen Zustand zu überzeugen. Eher ein Witz als eine plausible Theorie.
Der Beruf des Bestattungsunternehmers
Heutzutage erfordert die Ausübung des Berufes eines Bestattungsunternehmers in der Schweiz ein ausgefeiltes Gespür für Beziehungen, Zuhören, Strenge und Willen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass jemand den Beruf des Totenkrümmers aus Berufung antritt. Die täglichen Aufgaben eines Bestattungsunternehmers sind sehr vielfältig:
- Begleitung der Familien bei den Verwaltungsverfahren, die nach einem Todesfall zu erledigen sind.
- Vorbereitung der Beerdigung in Übereinstimmung mit dem Haushalt der Familie und dem letzten Willen des Verstorbenen, wenn dieser keinen Vorsorgevertrag abgeschlossen hat
- Die Angehörigen bei der Wahl des Sarges, der Accessoires und der Urne beraten.
- Sicherstellung der Druck, das Senden von Anschreiben und Dankeschön-Kartons.
- Planen Sie die Leichentoilette des Verstorbenen, das Biereinbringen und das Heben der Leiche.
- Organisieren Sie die Trauerfeier in enger Zusammenarbeit mit einem Laien- oder Ordensmann.
- Verwalten Sie die Beziehungen zum Krematorium oder Friedhof.
Aber heute ist der Beruf des Bestattungsunternehmers viel mehr als das. Auch wenn die Einäscherung einen wichtigen Teil des Bestattungsmarktes ausmacht, muss ein Bestattungsberater mit den Marmorhauerinnen und Marmorern zusammenarbeiten, aber auch mit den Särgendesignern, die in der Schweiz leider immer seltener zu praktizieren sind. Der Bestattungsunternehmer kann auch auf Hanatopraktoren, Couture, Träger, private Fahrer zurückgreifen, d. h. auf die Gesamtheit der Berufe, die nah oder fern mit dem Bestattungswesen verbunden sind.
Der Bestattungsunternehmer und der Vorsorgevertrag
Neben diesen Aspekten, die seinen Alltag ausmachen, ist der Bestattungsunternehmer auch in der Betriebs- und Lagerverwaltung kompetent. Bestattungsinstitute sind oft Familienunternehmen, und jeder Mitarbeiter muss Multitasking-Multitasking durchführen, um den Anforderungen der Kunden gerecht zu werden. Übrigens, eines der Kernstücke eines Bestattungsunternehmers ist auch die Vorsorge. Immer mehr Menschen, die ihre Angehörigen moralisch und finanziell entlasten wollen, schliessen solche Verträge ab. Der Vorsorgevertrag gibt die Gewissheit, dass der letzte Wille befolgt wird, ob es sich um eine Bestattung oder eine Einäscherung handelt, indem der Sarg, die Urne, die Art der Zeremonie und der Ort der Sammlung ausgewählt werden.
Da die Beerdigungskosten im Voraus bezahlt und durch Fonds garantiert werden, ist die potenzielle finanzielle Belastung der Beerdigung für die Familien keine Angst mehr. Einige Organisationen wie Everlife bieten einen Vorsorgevertrag an, der bis zu 25 Jahre gestaffelt ist und monatlich 12,90 CHF gezahlt wird. Der Bestattungsunternehmer hat somit im Voraus alle notwendigen Angaben, um die menschliche und materielle Logistik für die Durchführung der Beerdigung nach den Anforderungen des Verstorbenen zu implementieren.
Bestattungsvergleicher
11 Juni 2020