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Aufgrund des Vorfalls im Januar hatte die Stadt Luzern eine externe Firma beauftragt, die Stand- und Bruchsicherheit der Rosskastanien zu ermitteln. Für die zeitintensiven Untersuchungen hatte man sich auf 13 Bäume festgelegt, die aufgrund ihres Äusseren geschwächt sein könnten, so die Stadt Luzern in einer Mitteilung.
Quelle: PilatusToday / David Migliazza
Zwei Bäume werden ersetzt
Mit einer Kraft von teilweise über 1300 Kilo wurde an den Bäumen gezogen und beobachtet, wie sich der Stamm verformt und sich die Wurzeln bewegen. Dies geschah durch feine Sensoren, welche die Dehnung beziehungsweise die Neigung des Baumes gemessen haben, beschreibt die Stadt den Vorgang in der Mitteilung. Verletzt wurden die Bäume dadurch nicht. Mit den gewonnenen Daten konnte die Stand- und Bruchfestigkeit der Bäume berechnet werden.
Die Auswertung habe ergeben, dass bei zwei der 13 Bäume die Sicherheit nicht mehr ausreichend gewährleistet ist. Einer der Bäume zeige eine verminderte Standfestigkeit, vermutlich aufgrund eines Pilzbefalls im Wurzelbereich. Der andere Baum weise eine verminderte Bruchfestigkeit auf dies aufgrund eines Stammschadens, so die Stadt weiter. Eine unmittelbare Gefahr bestehe zwar nicht, um eine Gefährdung der Passanten auszuschliessen, werden die beiden Bäume am Donnerstag, 6. April, dennoch gefällt. An den beiden Standorten würden anschliessend neue Bäume gepflanzt.
Untersuchungsmethode hat sich bewährt
Die Testmethode habe sich aus Sicht der Stadt bewährt. Die gewonnenen Erkenntnisse hätten dazu geführt, dass ein allfälliger Pilzbefall bei anderen Bäumen künftig noch besser erkannt werden kann.
(kra)