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Die neue Verfassungsbestimmung (direkter Gegenentwurf zur Volksinitiative „Für Ernährungssicherheit“ des Bauernverbandes) stärkt den Schutz des Kulturlandes, den Handel und die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung. Gleichzeitig stellt sie sicher, dass die landwirtschaftliche Produktion die natürlichen Ressourcen ungeschmälert erhalten muss. Der Artikel bekräftigt im Wesentlichen die Weiterführung der erfolgreichen Agrarpolitik 2014-2017, verankert den wichtigen Begriff der Ernährungssicherheit in der Verfassung. Er schreibt den nachhaltigen Umgang mit Kulturland fest und erlaubt keine weitere Intensivierung der Landwirtschaft auf Kosten der Ökologie. Zudem beinhaltet der Artikel den „ressourcenschonenden Umgang mit Lebensmitteln“, womit auf Verfassungsebene die Vermeidung von food waste erstmals thematisiert wird. Obwohl der Verfassungsartikel keine unmittelbaren Änderungen in der Praxis bringt, ist seine Annahme sinnvoll.
Weitere Argumente finden Sie in meinem Votum an der Medienkonferenz vom 22. August in Bern.