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Die Schweizer Roger Federer und Michel Kratochvil haben sich bei den ATP-Rasenturnieren in 's-Hertogenbosch (NL) und in Nottingham (GB) für die Viertelfinals qualifiziert.
Das Schweizer "Gipfeltreffen" zwischen dem in den Niederlanden als Nummer 2 gesetzten Federer und Ivo Heuberger nahm den erwarteten Ausgang. Der St. Galler Rheintaler Heuberger musste nach dem mit 4:6 verlorenen ersten Durchgang wegen Problemen im unteren Rückenbereich aufgeben.
Federer trifft nun im Viertelfinal auf den Niederländer Sjeng Schalken oder den Belgier Christophe Rochus, gegen die er jeweils eine 1:0-Bilanz aufweist.
Kratochvil gegen "neuen" Gegner
Kratochvil setzte sich mit 6:3, 6:2 gegen den Dänen Kristian Pless durch. In der Runde der letzten acht wird der Berner entweder auf den Franzosen Fabrice Santoro oder dessen Landsmann Michael Llodra stossen. Gegen beide hat Kratochvil noch nie gespielt.
Federer wusste vor der Partie über die Rückenverletzung seines Gegners Bescheid. "Das war heute natürlich kein seriöser Test für mich", erklärte der 20-jährige Baselbieter, "ich habe meinen Rhythmus noch nicht richtig gefunden, da auf dem Centre Court die Bälle im Gegensatz zu Halle oder Wimbledon nicht stark aufspringen."
Heuberger gab sich nach dem Match sehr enttäuscht: Im vierten Spiel habe er nach einer streckenden Bewegung plötzlich wieder Schmerzen im unteren Rückenbereich verspürt. "Danach konnte ich mich nicht mehr drehen." Schon letzte Woche hatten dieselben Schmerzen Heuberger zur Aufgabe gezwungen.
swissinfo und Agenturen