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Die Wahlverwandschaften im Titel der Ausstellung beziehen sich nicht auf den gleichnamigen Roman von Goethe, sondern sind wortwörtlich zu verstehen, als subjektive, entworfene Ordnung der Dinge, in der überhörte Geschichten mit den Jahrunderalten gleichstellt werden, dunkle Löcher im Wald mit den Schätten in der Dämmerung, aus denen die formlose Doggis aus den bündner Sagen entstanden sind, und Palmen neben den Fichten stehen.
Das überlagern der Geschichten findet auch in der Technik, mit der die Bilder entstanden sind, statt. Die Fotoaufnahmen werden übermalt mit Allem, was man nicht auf dem Film festhalten kann, in einer Technik, die die Künstlerin «ink on injet» nennt.