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Der älteste Beleg für ein «offizielles» Archiv in Luzern stammt aus dem Jahr 1409: Symbole wie das links stehende zeigten auf den Schubladen im Luzerner Rathausturm an, wo bestimmte Dokumente wieder gefunden werden konnten.
Das Luzerner Archiv ist so alt wie der Staat Luzern. Das Staatsarchiv in seiner heutigen Gestalt ist das Resultat einer Jahrhunderte langen Entwicklung und spiegelt in seinen Beständen die Geschicke des Staates von seinen ersten Anfängen und Frühformen bis zur Gegenwart. Nachdem es lange gleichzeitig Stadt- und Staatsarchiv war, wurde das Archiv 1803 mit der Trennung der Aufgaben und des Vermögens zwischen Stadt und Kanton Luzern zum alleinigen Staatsarchiv, während die Stadt Luzern für die kommunalen Unterlagen ab 1803 ein eigenes Stadtarchiv anlegte.
Neben den Unterlagen der staatlichen Behörden und Institutionen übernimmt das Staatsarchiv auch Unterlagen «fremder» bzw. privater Herkunft, die für die Geschichte des Kantons Luzern von Bedeutung sind wie die Archive der aufgehobenen Klöster sowie Bestände aus Wirtschaft, Politik (Parteien), Kultur und ausgewählte Familien- und Personennachlässe.