Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/213539

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht darzulegen, welchen Einfluss die Leistungsstärke der Fahrzeuge bei Neulenkerunfällen hat und bei einem positiven Zusammenhang Massnahmen vorzuschlagen, welche der Bedeutung des Problems angemessen sind. Im gleichen Bericht soll der Bundesrat aufzeigen, wie er der Problematik des übermässigen Lärms von getunten Fahrzeugen und von Motorrädern beurteilt, welche Massnahmen er dagegen ergreifen will, und welche Bedeutung Lärmradars dabei haben könnten.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das vorliegende Postulat befasst sich sowohl mit Lärm- als auch mit Sicherheitsfragen im Zusammenhang mit stark motorisierten Fahrzeugen von Junglenkenden. Der Postulant möchte u.a. Leistungsbeschränkungen von Fahrzeugen für Neulenkende als mögliche Massnahme prüfen lassen.</p><p>Betreffend Lärmfragen verfolgt das vorliegende Postulat das gleiche Ziel wie das vom Bundesrat am 27. November 2019 zur Annahme empfohlene Postulat 19.4254 Vogler, "Übermässigen Motorenlärm endlich wirksam reduzieren". Somit ist er bereit, einen entsprechenden Bericht zu erstellen.</p><p>Betreffend die aufgeworfene Frage zu Leistungsbeschränkungen für Fahrzeuge von Junglenkerinnen und Junglenkern verweist der Bundesrat auf seine Stellungnahme zur Motion 20.3599 Suter, "Verkehrsunfälle reduzieren. PS-Beschränkung für Auto-Junglenker und Auto-Junglenkerinnen". Da nur wenige schwere Unfälle mit stark motorisierten Fahrzeugen durch Neulenkende zu verzeichnen sind, lehnt der Bundesrat die vorgeschlagene Massnahme ab.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.