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Die kraniosakrale Osteopathie ermöglicht eine Einflussnahme auf die Liquorzirkulation (Zirkulation der Hirnflüssigkeit), die Beweglichkeit der Schädelknochen und des Kreuzbeins, sowie die Spannungen der Membranen (Hirnhäute). Die untereinander beweglichen Schädelknochen passen sich dem rhythmischen Fluss des Liquors an, wobei die damit verbundene feine Grössenänderung des Schädels tastbar ist. Erfahrene Hände können den kraniosakralen Rhythmus im gesamten Körper spüren. Ist der kraniosakrale Rhythmus z.B. durch starke Spannungen der Hirn- und Rückenmarkshäute oder unbewegliche Schädelnähte gestört, kann es zu Zirkulationsstörungen des Liquors oder Blutes kommen. Werden dadurch Nerven oder Gefässe an den Durchtrittsstellen der Schädelbasis oder der Wirbelsäule gereizt, kann das weitreichende Störungen im gesamten Organismus verursachen.