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Der Broker IG taxierte den Leitindex Dow Jones rund eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn 0,70 Prozent schwächer bei 26 292 Punkten.
Dass China womöglich Massnahmen "zur Gewährleistung der eigenen Interessen" ergreifen wolle, verunsichere, hiess es. Die USA hatten in der Nacht zum Dienstag wegen der "brutalen Unterdrückung" der muslimischen Minderheit der Uiguren 28 chinesische Regierungs- und Handelsorganisationen auf eine schwarze Liste gesetzt, darunter auch einige Technologiekonzerne. Für diese soll die Belieferung mit US-Produkten eingeschränkt werden. "Das politische Gehabe vor den hochrangigen Handelsgesprächen, die am Donnerstag beginnen, ist gefährlich und erhöht die Gefahr, dass wir weder einen Mini-Deal sehen noch eine wesentliche Deeskalation", sagte Edward Moya vom Währungsbroker Oanda.
Einzelwerte dürften mit Nachrichten nur wenige im Blick stehen. So hat das Analysehaus Jefferies Oracle von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 66 auf 60 US-Dollar gesenkt. Unter den grossen Softwarekonzernen bevorzuge er Microsoft wegen der zu erwartenden, prozentual zweistelligen Umsatzzuwächse, schrieb Analyst Brent Thill. Zugleich hob er die Microsoft-Aktie von "Underperform" auf "Buy" und das Kursziel von 93 auf 160 Dollar an. Vorbörslich gaben die Anteile von Oracle um etwas mehr als ein Prozent nach, während die des im Dow notierten Konkurrenten vorbörslich nahezu unbewegt blieben./ck/fba
(AWP)