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Die Trächtigkeitsuntersuchung
Diese machst Du normalerweise, wenn in der Vorgeschichte eine oder mehrere KB stattgefunden haben oder wenn ein Stier in der Herde mitläuft.
Die Trächtigkeitsuntersuchung kann von Hand (ab ca. dem 40. Trächtigkeitstag) oder mit Hilfe eines Ultraschallgerätes (ab ca. dem 25. Trächtigkeitstag) durchgeführt werden. Dabei gehst Du gleich vor wie bei der rektalen Untersuchung.
Gute Orientierungspunkte in der Kuh sind auch hier der Gebärmutterhals (Zervix) und der vordere knöcherne Beckenrand.
An der Gebärmutter untersuchst Du die Grösse, die Symmetrie der Gebärmutter-Hörner, die Konsistenz der Wand und den Inhalt.
Unterscheide zwischen hinweisenden und beweisenden Befunden für eine Trächtigkeit. Hinweisend für eine Trächtigkeit sind eine vergrösserte, asymmetrische Gebärmutter und Flüssigkeit in der Gebärmutter. Beweisend sind der Eihautgriff ab ca. der 6. Trächtigkeitswoche, später das Spüren der Frucht und der „Rosen“ (Plazentome). Ab dem 5. Trächtigkeitsmonat kann das Schwirren der Arterie gefühlt werden, die das grössere Gebärmutterhorn versorgt.
Mit Hilfe eines Ultraschallgerätes kannst Du eine Trächtigkeit bereits beweisend frühestens ab ca. dem 25. Trächtigkeitstag feststellen, wenn Du die Fruchtblase mit der Frucht auf dem Monitor darstellen kannst.
Die Untersuchung von Hand allein wie auch die Darstellung der Trächtigkeit mittels Ultraschallgerät brauchen viel Übung und Erfahrung, um zuverlässige Aussagen machen zu können.