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Die Nachfrage nach Gold war 2014 eher schwach. Das Schlussquartal allerdings deutet auf eine Trendwende hin, wie der World Gold Council feststellte.
Im vergangenen Jahr sank die Nachfrage nach Gold um 4 Prozent auf 3'924 Tonnen. Dies ist laut dem kürzlich erschienenen Bericht des World Gold Council ein Rückgang um 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Im letzten Quartal ist die Goldnachfrage aber von 930 auf 987,5 Tonnen hochgeschnellt. Augenfällig war der grosse Appetit der Zentralbanken nach dem gelben Edelmetall. Die Nettokäufe beliefen sich auf gut 477 Tonnen. Dies ist der zweithöchste Wert der letzten 50 Jahre.
Indien löst China ab
Mehr als die Hälfte der Goldnachfrage (55 Prozent) ging auf das Konto der Schmuckindustrie. Während es in China im Schlussquartal einen scharfen Nachfragerückgang gab, verzeichnete Indien einen leichten Zuwachs. Das Land löst damit China als goldhungrigste Nation ab.
Im laufenden Jahr ist der Preis der Feinunze Gold um gut 3 Prozent geklettert. Angesichts der verfahrenen Situation in Griechenland und den geopolitischen Brandherden in der Ukraine oder Syrien, geht man im Markt von einer weiterhin stabilen Goldnachfrage aus.