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Beten für das Gemeinschaftsprojekt in Westkalimantan
Der 8. September ist der Internationale Tag für Alphabetisierung. Zu diesem Tag lassen wir JeDene Reeder zu Wort kommen. Sie ist seit 26 Jahren in der Alphabetisierung tätig und hat unzähligen Sprachgruppen geholfen, ein Leselernprogramm zu planen und durchzuführen. Sie arbeitete viele Jahre bei den Ifè in Togo. Heute wirkt sie als Beraterin in den Ländern Westafrikas.
Ein Fazit aus ihren Erfahrungen: Es gibt einen riesigen Bedarf an Fachleuten in diesem Bereich. «In vielen Ländern kümmern sich die Regierungen nicht um die Bibelübersetzung», sagte JeDene, «aber sie kümmern sich um die Alphabetisierung. Denn die Länder werden nach ihrer Alphabetisierungsrate beurteilt. Indem wir ihnen also Alphabetisierung ermöglichen, können wir ihnen einen guten Dienst erweisen.»
In solchen Projekten geht es nicht nur um das Lernen von Lesen und Schreiben. Viele Alphabetisierungsprojekte haben zur Folge, dass sich die Lebensumstände der Bevölkerung positiv entwickeln. Das betrifft die Bereiche sauberes Wasser, Landwirtschaft, Gesundheitszentren, Business und andere.
«Wir brauchen dringend Menschen, die bereit sind, die Lücken [in der Alphabetisierungsarbeit] zu füllen. Das ermutigt die Sprecher dieser Sprachen, die ja unsere Brüder und Schwestern in Christus sind. Sie bekommen neue Ideen und Perspektiven», betonte JeDene.
Côte d’Ivoire ist ein solches Land mit einem enormen Bedarf. Während der Unruhen in den letzten Jahren wurden viele Lernmaterialien zerstört. Tausende von Menschen warten immer noch darauf, dass der Alphabetisierungsunterricht wieder beginnt und neue Lehrer ausgebildet werden.
Quelle: Wycliffe USA