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Zum Thema «Velofahren in der Ukraine zwischen 1890 und 1990» sei sie eigentlich durch Zufall gekommen, erzählt die 36-jährige Ukrainerin Olha Martynyuk im Gespäch mit Velojournal.
Bei der Arbeit an ihrer Dissertation über den russischen Nationalismus in der Ukraine im frühen 20. Jahrhundert stiess sie beim Durchstöbern von Zeitungsberichten aus den 1890er-Jahren auf das Phänomen des damaligen Velobooms.
Im Gegensatz zu jener Zeit war Velofahren in Kiew bereits vor dem derzeitigen Krieg eine grosse Herausforderung. 2013 präsentierte sie ihre Erkenntnisse, die sie auch als Alltagsvelofahrerin betreffen, an einem Architekturfestival in Kiew.