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Österreich liefert den ukrainischen Oligarchen Dmitry Firtasch nicht an die USA aus. Das entschied das Straflandesgericht Wien. Die USA hatten den Schritt beantragt. Firtasch sollte nach dem Willen der US-Behörden vor einem Bundesgericht in Chicago wegen angeblicher Korruption bei Auslandsgeschäften angeklagt werden.
Janukowitschs Spezi
Firtasch ist einer der reichsten Ukrainer und verfügte insbesondere während der Amtszeit des abgesetzten Präsidenten Viktor Janukowitsch über grossen Einfluss.
Der Gasmilliardär war im vergangenen Jahr aufgrund eines Haftbefehls aus den USA zunächst festgenommen worden und durfte Österreich nicht verlassen. Gegen eine Kaution von 125 Millionen Euro kam der einflussreiche 48-jährige Unternehmer jedoch wenig später frei.
Rechtskraft abwarten
Firtasch begrüsste die Entscheidung des Straflandesgerichts, dem Auslieferungsansuchen der amerikanischen Justizministeriums nicht stattzugeben. Er wird nach Angaben seiner Kanzlei vorerst in Wien bleiben und die Rechtskraft des Urteils abwarten.
(reuters/chb)