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Nur zweimal an Winterspielen waren Schweizer Sportler erfolgreicher als am 16. Februar 2018: Am 22. Februar 2006 und am 14. Februar 2014 gab es für die Schweiz jeweils zweimal Gold und einmal Silber.
Gold durch Dario Cologna über 15 km klassisch, Gold durch Sandro Viletta in der alpinen Kombination, und Silber durch Biathletin Selina Gasparin im Einzel über 15 km – dies war die Ausbeute am 14. Februar 2014 an den Olympischen Spielen in Sotschi.
Rund acht Jahre zuvor hatten am 22. Februar 2006 die Brüder Philipp und Simon Schoch Gold und Silber im Parallel-Riesenslalom der Snowboarder gewonnen und war die Skiakrobatin Evelyne Leu mit ihrem legendären «full-full-full» zum Olympiasieg gesprungen. Am selben Tag zogen zudem die Curlerinnen um Mirjam Ott in den Final ein; ihre Silbermedaille wird in der Statistik jedoch erst einen Tag später, am 23. Februar 2006, geführt.
In Pyeongchang fehlte nur ganz wenig und die Schweizer Sportler hätten – wie 2014 angeführt vom nun vierfachen Olympiasieger Dario Cologna – die beiden sporthistorischen Tage wiederholt. Beat Feuz fehlten als Super-G-Zweiter 13 Hundertstel zum Gewinn der Goldmedaille, die ebenfalls zweitklassierte Wendy Holdener schrammte im Slalom gar nur fünf Hundertstel am Olympiasieg vorbei.
Grossartige Ausbeute in Calgary
Blickt man weiter zurück, trifft man auf den aus Schweizer Sicht bemerkenswerten Schlusstag der Winterspiele 1988 in Calgary. An jenem sonnigen Sonntag gewannen Ekkehard Fasser mit dem Viererbob und Hippolyt Kempf mit seinem triumphalen Lauf in der Nordischen Kombination die Goldmedaillen. Die Ausbeute der Schweizer Delegation in Kanada war grossartig: je fünfmal Gold, Silber und Bronze.
An den Goldenen Tagen von Sapporo 1972 verteilte sich der Medaillensegen (4 Gold, 3 Silber, 3 Bronze) fast über die ganze Dauer der Spiele. Es hatte den Vorteil, dass die Schweizer Sportfans beinahe jeden Morgen mit neuen, frischen Medaillen zur Arbeit gehen konnten. Das Programm war damals viel gestraffter als heute. Es gab nur zehn Wettkampftage.