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Folder management for Finanzwissenschaftliche Steuerlehre - Steuerinzidenzanalyse
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Partialanalyse
Wirkungen einer Steuer in dem betreffenden Markt.
Keine Rückwirkungen auf die Gesamtwirtschaft.
Wen trifft eine Steuer?
Denjenigen, der aut Gesetz eine Steuer abzuführen hat?
=> formelle Steuerlast, Zahllast
Denjenigen, der im ökonomischen Sinne die Last der Steuer zu tragen hat?
=> materielle Steuerlast, Inzidenz, Traglast
Zahllast und Traglast fallen oft auseinander.
Steuerinzidenz
Die Steuerinzidenz beschreibt die Wohlfahrtseinbußen, die beim Steuerpflichtigen oder anderen Personen nach Abschluss aller Überwälzungen und Verzerrungen verbleiben.
spezifische Inzidenz
Die spezifische Inzidenz stellt die Belastungswirkungen einer einzelnen Steuer dar.
Gedanklich wird eine Steuer erhöht und gleichzeitig angenommen, dass die Staatsausgaben und alle übrigen Steuern nicht verändert werden.
Annahme eigentlich nicht möglich, aber für Partialmarkt plausibel.
Vorstufe für die anderen zwei Ansätze
differentielle Inzidenz
Bei der differentiellen Inzidenz werden die Staatsausgaben konstant gehalten und eine Steuer aufkommensneutral zu Lasten einer anderen Steuer gesenkt.
Budgetinzidenz
Die Budgetinzidenz stellt die Belastungswirkungen dar, wenn man zusammen mit der Steuereinnahme durch die Erhöhung einer Steuer auch die Wirkung der dadurch möglichen Erhöhung der Staatsausgaben mit in die Analyse einbezieht.
Grundmodell
Wettbewerbsmarkt
Konsumenten und Produzenten sind Preisnehmer
Der (repräsentative) Konsument maximiert \(\int_0^x MWP(x)\ dx-q*x\)
Bedingung erster Ordnung \(MWP(x)=q\)
Der (repräsentative) Produzent maximiert seinen Gewinn \(p*x-C(x)\)