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Ein Ladendetektiv observierte einen mutmasslichen Dieb, folgte ihm aus dem Laden – und legte ihm 250 Meter vom Tatort entfernt Handschellen an. Wegen Freiheitsberaubung und Entführung wurde er deswegen vom Luzerner Kriminalgericht verurteilt. Doch der Beschuldigte zieht sein Urteil weiter.
Zwei Ladendetektive folgten einem mutmasslichen Parfümdieb aus dem Globus und legten ihm Handschellen an – 250 Meter vom Tatort entfernt vor dem Torbogen am Luzerner Bahnhof (zentralplus berichtete). Wegen Freiheitsberaubung und Entführung mussten sich die beiden deswegen vergangenen Oktober vor dem Luzerner Kriminalgericht verantworten.
Einer der beiden wurde zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 15 Monaten verurteilt. Zusätzlich wurde ihm damals eine Busse von 3'600 Franken sowie die Verfahrenskosten in Höhe von 13'930 Franken aufgebrummt. Das Urteil fiel deutlich milder aus, denn der Staatsanwalt forderte eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 20 Monaten und acht Monate Gefängnis (zentralplus berichtete).
Berufung eingelegt
Wie nun aus dem schriftlichen Urteil hervorgeht, zieht der Beschuldigte sein Urteil weiter. Der Fall gelangt nun vor das Kantonsgericht.