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Das Schweizer Unternehmen Synhelion SA entwickelt derzeit einen innovativen Solarreceiver, der bei ultrahohen Temperaturen (1'000 °C-1'500 °C) arbeiten kann und für den Antrieb von Prozessen mit hohem Energiebedarf geeignet ist, wie z.B. thermochemische (z.B. Reformierung, Vergasung, thermochemische Zyklen) oder industrielle Prozesswärme (z.B. Zement-Pyroprozess). Im Gegensatz zu herkömmlichen kommerziellen Receivern, deren Betriebstemperatur derzeit unter 600 °C liegt, basiert das Funktionsprinzip der vorgeschlagenen Lösung, ähnlich wie beim Treibhauseffekt, auf der direkten Absorption von Wärmestrahlung durch ein gasförmiges Wärmeträgerfluid (HTF), nämlich Wasserdampf oder Kohlendioxid. Nach einer umfangreichen theoretischen Voruntersuchung wurde ein kleiner Receiver-Prototyp (200 kWth) gebaut und erfolgreich in der DLR-Synlight-Anlage (DE), dem weltweit größten Solarsimulator, getestet. Dabei zeigte sich nicht nur die Machbarkeit dieses innovativen Receiverkonzepts, sondern auch ein wesentlich höherer Energieumwandlungswirkungsgrad und eine höhere HTF-Austrittstemperatur im Vergleich zu herkömmlichen Solarreceivern. Dieses Projekt zielt darauf ab, die Entwicklung des Receivers weiter voranzutreiben und dabei von den Erkenntnissen zu profitieren, die im Rahmen der beiden vorangegangenen vom BFE finanzierten Projekte (ReceiverSIM SI/501618-01
und FUELREC SI/501796-01
) gewonnen wurden, insbesondere im Hinblick auf experimentelle Tests und Informationen, die durch das eigens entwickelte numerische Modell unter Verwendung eines CFD-Ansatzes (Computational Fluid Dynamics) gewonnen werden können, um den Entwurf eines vorkommerziellen 1-MW-Receiver-Prototyps zu erreichen.