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36 Zähnen, kurzen, fünfzehigen Schwimmfüßen, langem, geringeltem, am Ende seitlich etwas abgeplattetem Schwanze, ohne äußere
Ohren und mit ziemlich langem, sehr beweglichem, rundem Rüssel, an dessen Ende die verschließbaren Nasenlöcher stehen. Unter
der Schwanzwurzel liegt eine Moschusdrüse. Die Tiere leben in selbstgegrabenen Uferhöhlen, deren Ausgang unter das Wasser
geht, schwimmen vortrefflich und nähren sich hauptsächlich von Blutegeln, sowie von allen Arten Gewürm,
Schnecken
[* 4] und Insektenlarven, gelegentlich auch von kleinen Fischen.
Man kennt zwei Arten, die kleine Bisamspitzmaus Nordspaniens (Myogalepyrenaica Geoffr.), von den Spaniern Almizilero genannt, deren Körper
nur 25 cm lang wird, und den Desman oder Wuchuchol (MyogalemoschataBrndt.), der Hamstergröße erreicht
und vorzugsweise die Flußgebiete des Don und der Wolga bewohnt. Man fängt das Tier dort mit Netzen im Wasser, namentlich während
des Herbstes, wo die Jungen erwachsen sind, und benutzt das oben rötlichbraune, unten weißlich aschgraue Fell (Bisam) zu
Verbrämungen der Winterkleider. Die eigentümlich vereinzelte geogr.
Verbreitung dieser beiden Arten kennzeichnet sie als letzte Überbleibsel einer einstmals weit verbreitet gewesenen Tiergruppe.