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Besonders anstrengend war der Tag gerade für die Windsurfer, die früh aufs Wasser geschickt wurden, dann aber über zwei Stunden draussen warten mussten. Für Mateo Sanz Lanz, der noch einmal voll angreifen und seine letzte Chance packen wollte, verlief der Tag nicht nach Wunsch. Schon nach dem ersten Lauf und einem 19. Rang war sein Rückstand auf Platz 10 mit 17 Punkten realistischerweise zu gross, um noch aufgeholt werden zu können.
Immerhin gelang dem schweizerisch-spanischen Doppelbürger mit den Rängen 4 und 5 ein versöhnlicher Abschluss. Insgesamt bleibt er aber unter den Erwartungen; allerdings waren die Windbedingungen für den nur 62 kg schweren Surfer auch wenig vorteilhaft. “Ich bin sehr enttäuscht, aber es ist, wie es ist. Ich habe zu viele Fehler gemacht”, zog er Bilanz.
Ein unerwartet guter Start in die Serie gelang dem Duo Sébastien Schneiter/Lucien Cujean auf dem 49er. Die beiden Genfer, die nur dank des Nachwuchsbonus überhaupt für Rio selektioniert wurden, segelten frech und unbeschwert in ihrem Rhythmus und beendeten die erste Wettfahrt mitten in der Weltspitze auf dem 5. Platz. “Ein solches Resultat zum Auftakt macht natürlich Freude und gibt Vertrauen”, sagte Vorschoter Cujean. Den zweiten Lauf beendeten die beiden auf dem 16. Platz, im Zwischenklassement liegen sie auf dem 10. Rang.
Für die beiden 470-Teams war es ein durchschnittlicher Tag. Nach dem langen Warten konnte nur ein Lauf gesegelt werden, den Yannick Brauchli und Romuald Hausser auf dem 10. Platz, Linda Fahrni und Maja Siegenthaler auf dem 9. Platz beendeten. Beide sind im Zwischenklassement auf Kurs und liegen auf dem 9. respektive 13. Platz.
(SDA)