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Das Solothurnische Kuratorium für Kulturförderung überreicht im Auftrag des Regierungsrates
Clara A'Campo
Autorin
einen Förderpreis für Literatur 2021 in der Höhe von 15'000 Franken.
Clara A’Campo, 1995 in Basel geboren, ist im Leimental aufgewachsen, wo sie auch die Schulen besucht hat. 2012 nahm sie im Rahmen der gymnasialen Begabtenförderung an einer Schreibwerkstatt im Literaturhaus Basel teil und entdeckte die Kurzprosa für sich. Später, als Studentin der Soziologie und Geografie, war sie Mitbegründerin der Gruppe «Schreibsache», die sich dem Austausch junger Literatinnen und Literaten mit dem Ziel des autodidaktischen Lernens verschreibt. Sie organisierte Lesungen, veröffentlichte in Literaturzeitschriften, initiierte Textinstallationen und Performances.
Derzeit arbeitet Clara A’Campo am Erzählprojekt «Licht und Pfeffer». Die Erzählung ist eine Montage von kurzen, in sich geschlossenen Prosatexten mit mehreren verflochtenen Handlungssträngen. In einigen Texten verwendet sie einen beschreibenden Stil, der sich nicht aufdrängt, sondern dazu einlädt, die Erzählung für sich selbst zu erkunden. Andere Texte sind lyrisch verdichtet und stellen den Rhythmus der Sprache ins Zentrum. Die Autorin rückt ihre Figuren in eine Umgebung, die vom Umgang mit Umweltproblemen geprägt ist, und lässt sie in literarischen Momentaufnahmen sich selber begegnen. Es entsteht eine literarische Welt, die trotz der zukünftigen und problembehafteten Setzung keine unrettbare Dystopie suggeriert.