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Das bestehende Fabrikationsgebäude aus dem Jahre 1961 wurde in eine neue Nutzung überführt. Diese erforderte unterschiedliche bauliche Eingriffe. Die auffälligste Änderung erfolgte in der Fassade, welche mit einer lasierend gestrichenen, horizontalen und hinterlüfteten Holzschalung sowie dunklen Fensterbändern eine optische Aufwertung erhielt. Die einspringenden Balkone wurden in die Bürofläche integriert. Unterteilt wird die Fassade durch die beiden vertikalen, als Kompaktfassade ausgeführten hellgrauen vertikalen Erschliessungen.
Die energetischen Dach- und Fassadensanierung ist integraler Bestandteil. Im Innern erfolgte eine zurückhaltende Instandstellung, angepasst auf die jeweilige Nutzung, ob nun in den Labor- und Produktionsbereichen der Heilmittelproduktion der Firma Spagyros oder den Büroräumlichkeiten der beiden Mieter. In den Treppenhäusern wurden Glasbausteine durch flächige Fenster ersetzt. Neben den auf die Nutzung angepassten Materialien wurden auch Farbakzente im Treppenhaus und im Zentrum der Büroräumlichkeiten gesetzt.
Die neue Nutzung erforderte den Einbau eines Warenliftes, welcher nordseitig angebaut wurde. Haustechnisch bedurfte die Heilmittelproduktion eine umfangreiche Lüftungsanlage, deren Monoblöcke infolge Raumknappheit auf dem Dach montiert wurden. Noch nicht vermietete Flächen besitzen vordefinierte Steigzonen und können auf unterschiedliche Nutzungen zukünftigen Mieter angepasst werden.