Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03583.jsonl.gz/3592

Erste Betreuungserfahrungen
Gottfried Grogg ist in einer 8-köpfigen Bauernfamilie aufgewachsen. 1980 übernahm er das elterliche Heimwesen in der sechsten Generation. Nach dem erlernten Erstberuf „Forstwart“ folgte die Ausbildung zum Meisterlandwirt. Nach eigener überwundener Lebenskrise in den späten Teenagerjahren entschied er sich, in der Längmatt einen Ort für hilfsbedürftige Menschen aufzubauen. Als erstes arbeitete die Familie Grogg ab 1985 mit Institutionen zusammen, welche Klienten für ein Timeout in ihre Familie schickten.
Ab 1994 Drogentherapie
Nach erfolgter Aus- und Weiterbildung im Sozialbereich gründete Gottfried Grogg zusammen mit anderen interessierten Personen im Jahre 1993 einen Verein mit dem Ziel, eine professionelle Institution zu betreiben. Im Mehrfamilienhaus, das Teil der landwirtschaftlichen Liegenschaft ist, betreute ab Januar 1994 ein Team während neun Jahren unter Aufsicht der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern ehemalige Drogenabhängige. Das Angebot umfasste im Anfang zwölf, später sechs Plätze, und arbeitete unter dem Namen Meilestei (bis 96) später Therapeutische Wohngemeinschaft Längmatt. Gottfried Grogg war zuerst Mitarbeiter, ab 1996 Heimleiter.
Ab 2003 Betreutes Wohnen und Arbeit für Menschen mit einer leichten Behinderung:
Mit einer Pflegebewilligung, erteilt durch die damalige Vormundschaftskommission der Gemeinde Thunstetten / Bützberg, betreute das Ehepaar Grogg mit zwei Mitarbeitern, als private Einrichtung ab Februar 2004 drei Männer mit leichter Behinderung.
Ab 2006 wurde das Angebot erweitert auf sieben Plätze; die Betriebsbewilligung wurde durch das Alters- und Behindertenamt des Kantons Bern erteilt.