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Am Montag hatte Brent den höchsten Stand seit Oktober 2015 erreicht, während WTI so teuer wie letztmalig im Juni 2016 war. Auslöser des Preisanstiegs waren Äusserungen von Russlands Präsident Wladimir Putin. Er versicherte, sein Land werde sich an Förderbegrenzungen oder gar Produktionskürzungen zur Stabilisierung des Ölpreises beteiligen. Derzeit beraten einige der Staaten der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) in Istanbul, wie sie eine Kürzungsvereinbarung von Ende September umsetzen wollen.
Experten der Internationalen Energieagentur (IEA) halten die Auswirkungen der geplanten Öl-Fördergrenze des Opec-Kartells allerdings für schwer abschätzbar. Kritische Details wie die Aufteilung der Kürzungen unter den Ländern müssten bei einem Treffen der Opec Ende November festgeklopft werden, heisst es im monatlichen Öl-Marktbericht der IEA. Bis dahin werde die Fördermenge wohl im Bereich jüngster Rekordwerte bleiben.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist gefallen. Das Opec-Sekretariat meldete am Dienstag, dass der Korbpreis am Montag 48,31 US-Dollar je Barrel betragen habe. Das waren 28 Cent weniger als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 14 wichtigsten Sorten des Kartells./jsl/bgf/stb
(AWP)