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Technologie
Die Flachmembranelemente aus Siliziumkarbid durchlaufen einen Sinterprozess, welcher für eine gleichmäßige Porengröße (0.1μm) sorgt. Diese ist auch für ein optimales Filterergebnis verantwortlich. Gleichzeitig wird auch die Oberflächenspannung durch die Sinterung erhöht, welche das Abreinigungsverhalten der keramischen Membrane deutlich verbessert.
Partikel können sich somit nur sehr schwer innerhalb der Filterstruktur verhaken. Die Filtrationszeiten der Membrane erhöhen sich damit, während gleichzeitig die Rückspülintervalle verlängert werden.
Durch die chemische Resistenz der Keramik können sowohl Reinigungsmittel (Zitronensäure, Wasserstoffperoxid,…), als auch für verschiedene Filtrationsanforderungen (Flockungs- und Fällungsmittel) notwendige Chemikalien eingesetzt werden.
Durch eine vorgelagerte Flockung oder Fällung können mit den Flachmembranelementen auch feinste suspendierte oder kolloidale Feststoffpartikel zuverlässig abgefiltert werden. Gleichzeitig ist der Einsatz von Flockungs- und Fällungsmitteln erforderlich um in manchen Fällen auch die Filtrationszeiten der Membranen zu heben. Die Feinstpartikel werden durch Koagulation daran gehindert tief in das Filtermaterial einzudringen. Somit kann einer frühzeitigen Verblockung durch Feinstpartikel entgegengewirkt werden.
Durch die Porengröße (0.1μm) und das Anlagendesign sind auch der erforderliche Druck und der damit verbundene Energieaufwand (CO2) für den Betrieb und die Rückspülung sehr gering.
Insgesamt ist die Filtertechnologie sehr leistungsfähig.