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Geschichte von Holz-Pellets

Die Entstehung von Holz-Pellets
Die Erfindung der Holz-Pellets geht weit zurück. Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg hatte man die ersten Ansätze für die Pellets-Herstellung bzw. Sägemehl-Verwendung entwickelt. Zu Anfangszeiten bestanden die Probleme jedoch darin die Dosierung des Brennstoffes sowie die Verbrennung genau zu regeln. Das konnte erst später professionell umgesetzt werden.
Die ersten Pelletsheizungen wurden vor allem industriell eingesetzt. Zwischen 1977 und 1983 wurden bereits 20 Pelletsfabriken in Nordamerika gebaut. 1983 präsentierte Jerry Withfiled den ersten Wohnzimmer-Pelletsofen. Die Idee kam dem Flugzeugingenieur in den späten 70er Jahren. Seine Idee war ganz einfach und dennoch bestechend: Nutzloses Sägemehl sollte zu kleinen Drops von Pillengrösse gepresst und fortan präzise in den Brenner dosiert und verheizt werden. Die Erfindung des Pelletsofen zeichnete sich als Erfolgsgeschichte ab. Sägemehl gab es mehr als genügend. Zudem beflügelte die Ölkrise in den 70er Jahren die Idee.
Die Erfindung von Wightfield war einzigartig, da er einen Ofen für den Eigenheim-Markt entwickelte. Vor dieser Zeit wurden die Holz-Pellets in Grossanlagen verfeuert. Gemäss Überlieferung erhielt ein Tüftler bereits 1984 nach einer Messe in Nevada die 1000ste Bestellung.
Die Pelletsheizung in Europa entwickelte sich erst später, nachdem 1997 der Brennstoff in Deutschland freigegeben wurde.