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Eine Liebesgeschichte, die aus Gründen der Inszenierung ins Jahr 1803 in ein Walliser Tal verlegt wird, das in jener Zeit unter Napoleons Herrschaft stand. Vor dem historischen Hintergrund erzählt der Film von der unmöglichen und verbotenen Liebe zwischen zwei jungen Bauersleuten, der schönen und scheuen Marthe und ihrem Cousin Théophile, einem unehelichen Kind, dessen Mutter vergewaltigt worden war. Marthe sollte eigentlich dessen älteren Bruder heiraten, und sie gerät mit ihrem Geliebten in einen Strudel von Betrug, Verrat, Eifersucht und Verzweiflung. Die ungestüme Liebe ist dem Untergang geweiht, in einem Jahrhundert, in dem Strenge herrscht und nach wie vor die Schlossherren das Sagen haben.