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Tennis - Roger Federer kann in den kommenden drei Wochen seine Saisonbilanz noch aufbessern. Der Basler gibt sich vor dem ersten Spiel an den Swiss Indoors gegen Adrian Mannarino optimistisch.
"Ich bin physisch gut drauf. Ich fühlte mich schon in Schanghai (Niederlage im Sechzehntelfinal gegen Gael Monfils) viel besser als beim US Open", erklärte Federer vor seinem Erstrundenspiel in Basel gegen die Nummer 60 der Welt (ab 18.30 Uhr). Dass der Auftritt von Federer heute gegen den Franzosen mit einer Schweizer Enttäuschung endet, ist nicht anzunehmen. In den bisherigen drei Duellen kam Mannarino nicht mal einem Satzgewinn nahe. Die Bewährungsproben werden später kommen. Insgesamt beurteilte der fünffache Sieger der Swiss Indoors die Auslosung des Haupttableau für ihn positiv. Allzu weit wollte er allerdings nicht vorausschauen: "Im Moment muss ich einen Schritt nach dem anderen nehmen."
"Es ist eine sehr wichtige Phase der Saison", betonte der Schweizer. Die Qualifikation für die World Tour Finals in London, die er seit 2002 nie verpasst und sechsmal gewonnen hat, ist noch nicht garantiert. Zwei Gegner, die noch um einen der drei offenen Plätze kämpfen, sind in Basel am Start: Stanislas Wawrinka und Richard Gasquet. Zu Wawrinka meinte er: "Ich hoffe, er spielt gut. Wenn er in London dabei ist und ich nicht, dann hat er in diesem Jahr besser gespielt und die Qualifikation auch verdient."
Dass seine Saison bislang enttäuschend verlief, stellte Federer nicht in Abrede. Die Trennung von seinem Coach Paul Annacone war eine Folge der für ihn schwachen Resultate in den letzten sechs Monaten. Ob der Amerikaner, der ihm freundschaftlich verbunden bleibt, im Team Federer ersetzt wird, ist offen. Eilig hat es der 17-fache Grand-Slam-Sieger nicht. Mit Severin Lüthi hat er ein Trainer an seiner Seite, in den er vollstes Vertrauen hat.
SDA-ATS