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Tarps: leicht, klein, vielfältig und zuverlässig
In dieser Serie zeigen wir, verschiedenen Varianten um Tarps aufzubauen und warum sie so nützlich sind. Das dürfen Sie in den Folgen dieser Serie erwarten:
- Teil: Überblick zu Tarps (und warum nicht Zelt)
- Teil: Pizolino (Piz Mini): Das kleine und günstige Schutzzelt aus einem PE-Tarp
- Teil "Diagonal hoch": Campbau mit dem Tarp schnell, einfach und mit Aussicht
- Teil: Modell "Sahara": ein praktisches Kleingruppencamp aus PE-Tarps
- Teil: Modell "Blitz": Das Camp wenn es schnell gehen muss
- Teil: Modell "0815": Camp aus eine Tarp mit nur einem Stützpunkt
"0815": Ein Camp mit einem Tarp und einem Stützpunkt
Dieses Camp hat den Namen "0815" weil es wirklich einfach ist: Mit einem Tarp und einem Stützpunkt ist es zufrieden. Das "0815"-Camp ist das gleiche, wie das "Blitz"-Camp, nur dass wir einen bereits vorhandenen Stützpunkt wie einen Baum (sieheVideo) oder einen Feld verwenden Das ist Teil der Einfachheit, denn selber einen Stabilen Stützpunkt aufzubauen, wäre für "0815" schon zu kompliziert (dazu mehr im Video zum "Blitz"). Die grösste Herausforderung dürfte sein, einen geeigneten, ebenen Platz zu finden, der gross genug ist und den einen Stützpunkt bereitstellt.
An dieser Stelle sei angemerkt, dass die Platzwahl ohnehin einer der wichtigsten Faktoren beim Tarpen ist. Dabei sind zwei Fragen wichtig:
- Wie gut kann ich an dieser Stellen mein Camp aufbauen (Fixpunkte für die Befestigung des Tarps. Zugänglichkeit des Platzes)
- Wie gut ist die Liegefläche (z. B. eben, gerade, trocken, stabil)
Darüber hinaus gilt es immer, die Sicherheit eines Platzes zu prüfen (Steinschlag, herunterfallende Äste, Absturtzgefahr). Wer schonmal von einer Weidenden Kuh geweckt wurde, schläft zukünftig auf der anderen Seite des Zauns.
Diese "0815"-Variante des Tarpens bietet sich vor allem dann an, wenn man das Wetter aus einer bestimmten Richtung erwartet (man sollte die tatsächliche Wetterrichtung kennen). Erwartet man keinen Regen oder nur Regen von oben, tut es auch das "Diagonal hoch". Es bietet mehr Aussicht, benötigt allerdings vier Spannpunkte.
Thomas spannt das Tarp im Video an den Diagonalen. Wer etwas mehr Seitenschutz wünscht, spatt stattdessen am Giebel (also in der Mitte der kurzen Seite des Tarps). und spannt die freien Enden auf den Boden. Dadurch entsteht ein flacheres Camp mit kleinerer Grundfläche. Es bietet weniger Kopffreiheit und weniger offene Seiten. Dafür bist es an den beiden Seiten geschlossen.
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