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Britische Einzelhändler verbannen Energy Drinks für unter 16-jährige. Darunter sind die sieben grössten britischen Händler, wie das Marktforschungsunternehmen, Global Data in einer Mitteilung schreibt. Waitrose, Tesco, Coop, Asda, Sainsbury’s, Aldi, Lidl und Morrisons, haben in den ersten zwei Monaten ihre eigenen Verbote eingesetzt um die Verkäufe an Jugendliche zu unterbinden. Dies obwohl keine offizielle Regierungs-Regulierung das Energy Drink-Verbot vorschreibe. Auch der Händler Boots, der erste Händler, der keine Supermärkte führt. Verboten sind gemäss Global Data nur Produkte mit einem Koffeingehalt von mehr als 150 mg pro Liter.
«Grosse Handelsketten wollen ein verantwortungsvolles Image erhalten»
Mit diesen Worten wird William Grimwade, ein Analyst von Global Data zitiert. Die Händler würden extrem darauf achten, welche Meinung sie in den sozialen Medien hätten, so Grimwade weiter. Und das extrem kompetitive Handelsumfeld veranlasse die Unternehmen, nicht schlechter als die Konkurrenz auszusehen.
Schlechtes Benehmen durch Energy Drink-Konsum
Zum Beispiel hätte die nationale Lehrerinnenvereinigung kürzlich festgestellt, dass schlechtes Verhalten der Schüler auf einen hohen Energy Drink-Konsum zurückzuführen sei. Dabei sei die Kampagne «Nicht für Kinder» #NotforChildren in den sozialen Medien prominent aufgegleist worden. An vorderster Front zeigte sich bei dieser Kampagne auch Fernseh-Kochstar Jamie Oliver oder die Lehrer-Union.
«Händler leiden unter der Einführung der Zuckersteuer»
wird Grimwade weiter zitiert. Diese wurde per 1. April eingeführt. Dabei basiere die grosse Mehrheit der Energy-Drinks auf Zucker und es würde schwierig den Zuckergehalt zu reduzieren. Zudem würden die Preise der Energy-Drinks mit der Steuer steigen.