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(von Şefik Can Efendi)
Sultan Weled beschreibt im Ibtidaname den Zustand seines Vaters: „Nach der Trennung war der Scheich wie ein Verrückter. Er hatte früher Gesetze der Scharia gepredigt – nun ist er ein in Liebe versunkener Dichter geworden. Er war ein Frommer – nun ist er ein betrunkener Kneipenwirt. Doch er ist nicht betrunken vom Wein der Trauben – er ist derjenige, der dem Licht Gottes angehört, der nichts anderes trinkt als den Wein des Göttlichen Lichts.“ Tag und Nacht sang und rezitierte Mevlana Gedicht um Gedicht, drehte sich unermüdlich im Sema, weinte und flehte um Hilfe. Er verfolgte die Gerüchte, dass Schems in Syrien gesehen worden sei, und reiste zweimal nach Syrien. Nach langem Suchen gab er endlich seine Hoffnung auf. Er wusste nun, dass er seinen Geliebten nirgendwo anders finden würde als in seinem eigenen Herzen. Sie waren Spiegel füreinander. Der Liebende und der Geliebte hatten sich im Herzen für immer vereint. So wurden seine Gedichte zum Ausdruck seiner Liebe und Sehnsucht.