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Luljeta Lleshanaku wuchs in Albanien unter Hausarrest auf, weil ihre Familie der Opposition angehörte. Sie gilt heute als eine der wichtigsten Stimmen der albanischen Poesie, auf Deutsch ist der Gedichtband «Kinder der Natur» (Edition Korrespondenzen 2010) erschienen. Lleshanaku hat als Lehrerin, Redakteurin und Autorin für Film und Fernsehen gearbeitet und ist Direktorin des Instituts für die Aufarbeitung des kommunistischen Genozids in Albanien. Elvira Dones, geboren in Albanien, ist eine schweizerisch-amerikanische Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Dokumentarfilmerin, sie lebt im Tessin. Neben vielen Romanen in ihrer Muttersprache hat sie auch zwei in ihrer adoptierten Sprache Italienisch geschrieben. Im Roman «Verbrannte Sonne» (Ink Press 2020) behandelt sie aktuelle politische Vorgänge in Albanien.
Elivira Dones ist im LIteraturhaus zu Gast, Luljeta Lleshanaku per Zoom zugeschaltet. Mit Jennifer Khakshouri sprechen die beiden über ihr Werk und die komplexe Beziehung zu ihrem Heimatland. Das Gespräch findet auf Englisch statt.
In Kooperation mit der Stiftung Landis & Gyr: Seit 50 Jahren unterstützt die in Zug ansässige Stiftung Kultur und Geisteswissenschaft auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene, seit vielen Jahrzehnten spezifisch mit einem Atelierprogramm für Kulturschaffende aus dem (süd)osteuropäischen Raum. Im Herbst 2021 oder Frühjahr 2022 wird Luljeta Lleshanaku in Zug zu Gast sein.