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Kommentare Total: 58
Filmkritik: Beim Barte des Merlin!
Zitat ema (2009-07-11 10:01:00)
Also liebe Frauen (und Männer): Lieber wasserfeste Schminke verwenden, es wird traurig.
meinst du da die verkleideten fanboys? wusste gar nicht, dass das auch in der harry-potter-serie üblich ist
Zitat th (2009-07-11 11:23:29)
Zitat ema (2009-07-11 10:01:00)
Also liebe Frauen (und Männer): Lieber wasserfeste Schminke verwenden, es wird traurig.
meinst du da die verkleideten fanboys? wusste gar nicht, dass das auch in der harry-potter-serie üblich ist
Ich wollte nur keinen ausschliessen...
Eine Frage zum Beginn:
Wieso lässt man Yates, nachdem er schon den 5. Teil meiner Meinung nach in den Sand manövriert hat auch noch den 6. und die beiden letzten Teile drehen? Finde ich unverständlich, er sollte vielleicht selbst mal die Bücher ganz durchlesen.
Zur Kritik des Filmes.
Grundsätzlich muss unterschieden werden, ob man die Bücher gelesen hat oder nur die Filme gsehen hat, denn die Erwartungen vom Anfang an den Film sind dementsprechend unterschiedlich.
Ich habe alle Bücher gelesen und fand den gesamten Film relativ enttäuschend. Nervtötend war vor allem, dass es sich in einem 1/3 des Filmes nur um das Liebeswirrwarr der Schüler dreht, was im Buch weniger intensiv thematisiert wird. Das man ein meherer hundert Seiten langes Buch nicht 1:1 in 150min packen kann ist mir bewusst, doch weniger Liebeleien und mehr Story wären nicht fehl am Platz gewesen.
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Man hätte 15min der Liebesprobleme schneiden können und dafür das interessante Treffen des Muggelpremiers und des Zaubererpremiers reinnehmen können, oder das Treffen von Dumbledore mit den Dursleys oder Hermines durchaus witzige Bewegung für die Freiheit der Hauselfen
Enttäuschend und trotzdem eine Pflicht für alle, die sich auch noch die letzten 2 Filme (von Yates!!) zu Gemüte führen möchten....
Zitat ema (2009-07-11 10:01:00)
doch ist dies vielleicht der Harry-Potter-Film, welcher der Buchvorlage am nächsten kommt.
na mal gucken, ich tu mir das Ding heute Abend an, und nach dem planlosen Geschwurbel vom letzten Teil kann's nur besser werden. Von dem her bin ich gespannt was die aus dem Soap- und Lückenfüllerschinken gemacht haben...
Ich will wirklich nichts verschreien, aber die Regisseurwahl verstehe ich auch überhaupt nicht.
Na ja man mag Yates oder nicht, aber wie in dem Review das du gepostet hast zum Beispiel Alfonso Cuaron als DER HP Regiesseur dargestellt wird, kann ich jetzt nicht verstehen. PoA hab ich persönlich als den schlechtesten von allen Teilen empfunden und war zwischendurch sogar ziemlich langatmig. Und der Erfolg gibt ihm auch nicht unbedingt Recht, da er der am wenigsten erfolgreiche (natürlich immer noch super Zahlen) Teil war. Ich werde mir HBP heute abend ansehen und freue mich sehr darauf. Den Stil den Yates im 5. Teil benutzt hat gefiel mir ziemlich und nach den Trailern für den 6. gehts ja in etwa so weiter.
Die Potter Verfilmungen hatten bisher immer das Problem der Adaptierung. Während sich die ersten beiden Filme sklavenartig an den Plot der Bücher hielten, begannen sie mit Azkaban das Grundmaterial zunehmend zu interpretieren und daraus Filme zu Produzieren, welche eher durch die Bücher inspiriert waren und nicht 1:1 Adaptionen waren. Leider gingen sie dabei so schludrig und unsauber vor, dass die kommenden Filme als eigenständige Produktionen kaum noch funktionierten und es immer mehr Hintergrundwissen von den Büchern benötigte, um den Filmen überhaupt noch zu folgen. Goblet of Fire schaffte es zwar nochmals ein gelungenes Gesamtpaket zu liefern, doch Azkaban und Phoenix waren lediglich gut inszeniert, doch Storymässige Katastrophen.
Na mal schauen was sie aus dem Halbblut-Prinz machen. Handlungsmässig geschieht ja ausser dem Ausleuchten von Voldemorts vergangenheit nicht viel, daher bleibt zu hoffen, dass sie einen sauberen Handlungsbogen bieten ohne zu lange im Soap-Sumpf zu wühlen...
Der Erfolg der Potterfilme hat bestimmt nichts mit der Qualität der Filme zu tun.
Wenn ich aber lese, dass nicht mal alle Flashbacks verfilmt wurden wundere ich mich schon sehr...
Zitat Fido (2009-07-16 12:01:12)
Na ja man mag Yates oder nicht, aber wie in dem Review das du gepostet hast zum Beispiel Alfonso Cuaron als DER HP Regiesseur dargestellt wird, kann ich jetzt nicht verstehen. PoA hab ich persönlich als den schlechtesten von allen Teilen empfunden
Geht mir genauso... und das ausgerechnet beim besten Buch.
Harry Potter and the Half-Blood Prince - oder Hochglanz Mupped Show
Ich schreib' ez nicht "hab' ich doch gesagt" doch primär war der Film genau ein Déjà Vue des Buches. Ein langfädiger Lückenfüller, der primär ein Vorspiel zum grossen Finale ist und irgendwie nie vom Fleck kommt. Klar beginnt er spektakulär mit dem Überfall auf London, doch dann ist für lange Zeit die Luft draussen und auch wenn er im Vergleich zum Vorgänger eine deutlich rundere Geschichte erzählen kann, die auch unabhängig vom Buch funktioniert, mitreissen tut es jedenfalls nie. Dazu fehlt dem Film deutlich ein Ziel worauf er hinarbeiten kann und neben vielen Nebenbaustellen gibt es kaum etwas, was die Handlung vorwärts pusht.
Ansonsten ist in Hogwarts Love in the Air und was in den Vorgängern bereits angetönt wurde, wird jetzt definitiv ausgewalzt. Die einen schäkern mit diesen, diese knutscht mit dem und was bisher eher unschuldig war, wird jetzt konkret. Klingt niedlich, ist es auch und auch seeeer kitschig. Mit der Zeit kam es mir wirklich vor wie eine der GZSZ Soaps, denn die Dialoge sind so aus dem Handbuch gegriffen und zum Teil mehr als berechenbar. Zudem mutiert das ganze immer mehr zu einer überdimensionierten Mupped Show, denn gewisse Szenen wirken vor allem deswegen unfreiwillig komisch, weil die beteiligten Schauspieler einfach unfähig sind das ganze darzustellen. Hermine, mag das Gefühlschaos zwar noch ausspielen können, doch Ron wie auch Harry versagen kläglich und machen das ganze eher peinlich als überzeugend. (wobei man sich zwischendurch auch sehr amüsieren kann)
Überhaupt gleicht die Harry Potter Saga langsam einer Slasherserie, denn was zu Beginn noch neu war und bei Goblet of Fire nochmals ordentlich aufgelockert wurde, wird es zunehmend zur Routine. Viel Pflicht und wenig Kür ist da das Stichwort, denn Quidditch sowie den üblichen Tagesablauf hat man alles schon gesehen und wird auch wirklich unspektakulär als Füllszenen abgehandelt. Dennoch kommt es immer wieder zu äusserst abrupten Szenenübergängen und so wirken selbst bei 2.5 Stunden Spielzeit einige wichtige Momente irgendwie gehetzt. Ebenso der doch eher abgewürgt wirkende Schluss wirft schliesslich auch ein doch sehr schummriges Licht auf die neue Episode und entlässt nach einem sehr pathoslastigen Finale auch eher ernüchternd. Da können auch die sehr guten Special Effects oder die düsteren Szenen in der Höhle nicht mehr helfen, denn neben der langweiligen Musik gibt es kaum etwas, das wirklich fesseln kann.
Fazit: Harry Potter 6 ist nach dem vergeigten Vorgänger sicher deutlich besser geworden. Dennoch bleibt HP6 eine doch sehr lahme Angelegenheit, welche sich doch stark im Kreis dreht, sich mehr auf die Nebenbaustellen konzentriert, als das Hauptziel - die Hintergründe von Voldemort auszuleuchten - zu verfolgen. Dies kombiniert mit den immer deutlich werdenden Schauspielschwächen von Harry und Ron, sowie zu Statisten degradierten Nebenfiguren machen HP 6 zu einer sehr durchschnittlichen Angelegenheit welche zwischendurch aber durchaus noch amüsant ist.
3.5
Ich kann meinem Vorschreiber nicht zustimmen. Gerade die schauspielerischen Leistungen der Jungdarsteller haben sich in diesem neuen Film wesentlich weiter entwickelt. Mit Ausnahme von Grint, dem wohl auch privat langsam dämmert, dass die Schauspielerei nicht das richtige für ihn ist.
Leider musste storytechnisch viel gekürzt werden und viele werden sicher den finalen Kampf in der Schule vermissen, der, sagen wir mal, maximalst reduziert wurde. Aber das Problem ist altbekannt. Gerade die letzten Bücher sind im Grunde zu umfangreich für eine Verfilmung normaler Länge.
Alles in allem aber sicher wieder einer der unterhaltensten Harry Potter seit der Kammer des Schreckens.
Ich habe den Film nun gesehen und ich wurde nicht enttäuscht. Teil 6 bietet vom Anfang bis zum Schluss ein "rundes" Erlebnis und ist zum ersten Mal seit Teil 3 wohl auch für Buch-nicht-Kenner ohne grössere Lücken verständlich und nachvollziehbar. Wurde mir auf jeden Fall von meiner Begleitung so bestätigt Die CGI ist vom Feinsten und während der Cave-Szene hatte ich Hühnerhaut, fand das ganze sehr gut gespielt und bewegend. Der Schluss hätte noch ein Tick ausführlicher sein können, trotzdem war es so passend und man freut sich bereits auf den nächsten Teil wenn der Abspann läuft.
[Editiert von Fido am 2009-07-17 00:54:21]
Puh Leute, ich werde jetzt keine Details enthüllen, aber ich frage mich bei einigen die hier so viele Sterne vergeben haben, ob sie überhaupt das Buch kennen. Nun gut, man mag mich fanatisch nennen, aber ich hab das Buch sensationell gefunden (langatmig...wo denn?) und deshalb ca 4x gelesen und vielleicht 2-3x als Hörbuch geniessen dürfen.
Bisher war ich mit den Filmen zwar nicht zufrieden, fand aber die Änderungen vertretbar. Aber was uns hier geliefert wird, ist kein Harry Potter und der Halbblutprinz. Ich vermute Yates hat das Buch nicht mal gelesen, als er solche Arten von Entscheidungen traf:
- frei erfundene Szenen hinzugefügt
- kostbare Erzählzeit für dumme, nebensächliche Liebeleien verwendet
- dafür aber 70% des absolut nötigen und wichtigen Buchinhalts nicht erwähnt
- wichtig weil dadurch Widersprüche im Film selber als auch zu den vorherigen Filmen und Romanvorlagen entstehen und wichtig auch weil ein Teil des Hauptplots des 7. Bandes nicht mehr erwähnt werden kann
- Magie ist kaum vorhanden
- wichtige Figuren kommen nicht vor
- Erklärungen gibt es fast keine
Am Anfang des 7. Filmes müssten wir einen völlig überforderten Harry vorfinden, der mit seinem Abenteuer unmöglich klarkommen kann.
Sehr schwache Harry Potter Verfilmung, absolut überbewertet und meiner Meinung nach eine unzumutbare Adaption des Buches.
[Editiert von Xantrias am 2009-07-17 19:17:20]
Schon in den frühen Filmen hat sich gezeigt, das die Bücher nicht vollständig verfilmt werden können. Die 1-Sterne-Bewertung ist weltfremd. Als selbstständiger Film war dieser Film einer der besten.
Und nicht umsonst steht im Nachspann: Based on the Novel by J.K. Rowling. Die Harry Potter Filme haben nie den Anspruch erhoben akkurate Literaturverfilmungen zu sein.
Nur einige Fans scheinen nicht zu begreifen, dass man eine Reihe von 50 Filmen bräuchte, um auch ja jedes Detail und jeden Furz dem Publikum zu präsentieren. Dass sich dafür weder Produzenten, noch Darsteller, finden, liegt auf der Hand.
Aber einige Fans waren sicher auch empört, dass ab dem 3. Film die Rolle des Dumbledore neu besetzt wurde.
Ich weiss nicht ob du meinen Bericht ganz gelesen hast: Ich hab gesagt die anderen Filme fand ich nicht so schlecht. Ich muss dich aber fragen: Meinst du nicht, dass "based on the Novel by" bedeuten sollte, dass man das wichtigste aus dem Buch in Filmform vor sich hat? Sobald aber der Hauptplott gar nicht mehr stimmen kann, krasse Widersprüche mit den vorherigen Filmen/Büchern aufweist und den folgenden Filmen die falsche Basis verpasst, dann haben die Drehbuchautoren versagt. Dann spricht man nicht mehr von Adaption...
Wenn man gar kein Buch gelesen hat, kann man sich diesen Film anschauen. Wenn man auf inhaltliche Kohärenz keinen Wert legt, kann man sich diesen Film anschauen. Wenn man keine Magie in einem Harry Potter Film erwartet, kann man sich diesen Film anschauen. Wenn man Nebenhandlungen wichtiger als Haupthandlungen findet, kann man sich diesen Film anschauen. Wenn man darüber hinwegsehen kann, dass kostbare Zeit mit erfundenen Szenen vergeudet wird, die man für überaus wichtige, und für das Verständnis der Handlung benötigte Szenen aufgewendet haben könnte, kann man sich diesen Film anschauen.
Schlichtweg: Wer keine Ahnung von den Büchern hat und einen unterhaltsamen Film sehen will, dann kann ich verstehen, dass man eine gute Bewertung gibt. Da ich aber sehe, dass so viele Kritiker hier ne gute Wertung gegeben haben, hab ich gefunden, man müsse doch die einen oder anderen Details (wenn man sie Details nennen kann) erwähnen.
Nur damit Fans nicht zu viel ewarten...
P.S: Ich frage mich, ob du überhaupt das Buch gelesen hast...Jedes Detail und jeden Furz dem Publikum präsentieren? Meiner Meinung nach erwartet das Publikum wenigstens die Haupthandlung mitzubekommen. Wenn die Haupthandlung für dich ein Detail oder Furz ist, kann ich ja deine Filmkritiken in Zukunft getrost ignorieren...
[Editiert von Xantrias am 2009-07-17 20:26:36]
@Xantrias kannst du mir mal verraten welcher Hauptplot nun nicht mehr funktionieren kann? Wäre mir keiner aufgefallen, höchstens halt in abgeänderter Form. Und zur Info ich habe alle 7 Bücher mehrmals gelesen...
[Editiert von Fido am 2009-07-17 20:32:38]
Öh hier rein? Dann verrate ich ja Teile des siebten Buches...
Gibt ja ne Spoiler Funktion dafür
@Xantriax kannst du mir mal verraten welcher Hauptplot nun nicht mehr funktionieren kann? Wäre mir keiner aufgefallen, höchstens halt in abgeänderter Form. Und zur Info ich habe alle 7 Bücher mehrmals gelesen...
Hm, gut, dann wirds aber ein riesiger Spoiler:
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Dass Harry z.B. Grimauldplatz von Sirius erbt, was er in Buch 7 benötigt und nicht reinkommen könnte, wird weggelassen. Dass er Herr von Kreacher wird, den er bei Buch 7 benötigt, wird weggelassen. Rufus Scrimgeour wird gar nicht erst erwähnt, die Erinnerungen im Denkarium, die Harry den Weg weisen, werden minimal angesprochen. Warum genau Dubledore eine halb abgestorbene Hand hat, weiss man nicht. Klar er hat einen Horkrux vernichtet. Aber wie er an den Ring kam, weiss man nicht. Warum er wusste, dass er den Ring zerstören musste, weiss man nicht. Laut Dumbledore selber (im Film) wusste er vor der korrigierten Erinnerung von Horace nicht, dass es Horkruxe überhaupt gab. Aber zuvor hat er natürlich den Ring gefunden und erfolgreich zerstört. Was genau mit dem jungen Tom Riddle geschehen ist, weiss man nicht. Was mit seiner Familie geschehen ist, weiss man nicht. Welche Gegenstände weitere Horkruxe sein könnten, wird nicht erwähnt, weil Erinnerungen nicht gezeigt werden. Der Orden des Phönix ist im 6. Film gar nicht vorhanden oder unnützlich. Der Dachsbau wird in einer erfundenen Szene in Brand gesetzt. In Band 7 spielt ein grosser Teil der Handlung im Dachsbau. Ich könnte weitermachen, wenn du magst. Ach ja, dass Dumbledores Begräbnis nicht vorkommt, was am Ende des 7. Buches sehr wichtig ist, oder dass Harry den Umhang nicht gebraucht, obwohl er in Band 7 ein deathly hallow ist, verstehe ich auch nicht. Die Kampfszene in Hogwarts, nach den Erinnerungen der Höhepunkt des Buches, kommt nicht vor. Dass die Todesser einfach so in Hogwarts sind und kampflos rauskönnen, macht doch Malfoys Auftrag total unwichtig und nutzlos!
[Editiert von Xantrias am 2009-07-17 20:49:31]
Zitat Xantrias (2009-07-17 20:44:23)
Hm, gut, dann wirds aber ein riesiger Spoiler:Spoiler zum Lesen Text markieren
Dass Harry z.B. Grimauldplatz von Sirius erbt, was er in Buch 7 benötigt und nicht reinkommen könnte, wird weggelassen. Dass er Herr von Kreacher wird, den er bei Buch 7 benötigt, wird weggelassen. Rufus Scrimgeour wird gar nicht erst erwähnt, die Erinnerungen im Denkarium, die Harry den Weg weisen, werden minimal angesprochen. Warum genau Dubledore eine halb abgestorbene Hand hat, weiss man nicht. Klar er hat einen Horkrux vernichtet. Aber wie er an den Ring kam, weiss man nicht. Warum er wusste, dass er den Ring zerstören musste, weiss man nicht. Laut Dumbledore selber (im Film) wusste er vor der korrigierten Erinnerung von Horace nicht, dass es Horkruxe überhaupt gab. Aber zuvor hat er natürlich den Ring gefunden und erfolgreich zerstört. Was genau mit dem jungen Tom Riddle geschehen ist, weiss man nicht. Was mit seiner Familie geschehen ist, weiss man nicht. Welche Gegenstände weitere Horkruxe sein könnten, wird nicht erwähnt, weil Erinnerungen nicht gezeigt werden. Der Orden des Phönix ist im 6. Film gar nicht vorhanden oder unnützlich. Der Dachsbau wird in einer erfundenen Szene in Brand gesetzt. In Band 7 spielt ein grosser Teil der Handlung im Dachsbau. Ich könnte weitermachen, wenn du magst. Ach ja, dass Dumbledores Begräbnis nicht vorkommt, was am Ende des 7. Buches sehr wichtig ist, oder dass Harry den Umhang nicht gebraucht, obwohl er in Band 7 ein deathly hallow ist, verstehe ich auch nicht. Die Kampfszene in Hogwarts, nach den Erinnerungen der Höhepunkt des Buches, kommt nicht vor. Dass die Todesser einfach so in Hogwarts sind und kampflos rauskönnen, macht doch Malfoys Auftrag total unwichtig und nutzlos!
[Editiert von Xantrias am 2009-07-17 20:49:31]
Ok da sind viele Dinge die du aufgezählt hast die ohne weiteres auch erst im nächsten Teil erwähnt werden können. Ich sage nicht das der Film ganz ohne Logikfehler ausgekommen ist, aber die Handlung an sich kann so als "Film" für sich allein stehen. Einiges aus deiner Aufzählung ist eben halt auch irgendwie nebensächlich, oder sind Dinge die man halt auch etwas anders zeigen kann damit sie später auch Sinn machen. Das ist eben eine Adaption: Nur auf Basis von und eben nicht genau dasselbe. Ich habe mich selber bei früheren Teilen auch immer sehr daran gestört weil gewisse Dinge nicht gleich waren wie im Buch, aber das habe ich mir vor einiger Zeit abgewöhnt. Weil sonst bist du immer nur abgelenkt und suchst die "Fehler" und kannst den Film an sich gar nicht mehr geniessen. Und das ist schade, denn dieser Teil ist für sich als Film wirklich unterhaltsam, ebenso wie das Buch für sich unterhaltsam und spannend ist.
Nebensächlich? Wie willst du einiges davon denn Erklären? In einer Rückblende über eine Erinnerung im Denkarium, die in Film 6 nicht stattfand? Harry hat am Ende von Film 6, keine Ahnung was genau er suchen muss und deshalb auch nicht wo. Klar kann man IRGENDWIE immer alles einfügen im Nachhinein. Aber dass man mit wenig Mühe, minimal mehr Aufwand unglaublich viel mehr Logik und inhaltliche Stimmigkeit hätte erreichen können, stattdessen aber Schwerpunkt auf Liebesbeziehungen setzt, deutet auf eine sehr schwache leistung des Drehbuchautors.
Kann man es korrigieren? Klar. Wären diese Fehler nötig gewesen? Nein? Hätter der Film von den ausgelassenen Szenen profitiert? Umbedingt!
Die Frage ist nicht ob man es im nächsten Film ändern kann, sondern dass der Zuschauer hin und hergeworfen wird und gar nicht mehr weiss, wie alles aufgebaut ist...
Das waren übrigens keine Details, sondern alles Haupthandlungsfehler. Detailfehler könnte ich dir Dutzende mehr zeigen.
Ausserdem gehst du davon aus, dass der Film alleinstehen will, und dass tut er nicht, er hat 5 Vorgänger und er wird eine zweiteilige Fortsetzung haben. Da kann die Handlung des Films nicht einfach nach belieben und gutdünken des Drehbuchautors salopp gekürzt, verändert, ausgelassen oder erfunden werden... man spricht hier von einer Adaption eines Buches...
[Editiert von Xantrias am 2009-07-17 21:13:32]
Genau das hab ich dir vorher versucht zu erklären: Die Bücher haben mehrere Haupthandlungsfäden und wenn im Film einer davon weggelassen wird find ich das nicht gleich den Weltungergang, weil es eben eine Filmadaption ist und nicht das Buch. Da müssen nicht unbedingt alle Details und auch nicht unbedingt alle Hauptaspekte dabei sein.
Lassen wir es :) Ich kann dir nicht zustimmen und du kannst mich nicht ganz verstehen, wir werden nicht übereinkommen.
Fazit ist: ZU viele Hauptaspekte wurden weggelassen oder verändert. Aber der Hauptstrang, nämlich die Erinnerungen und die Horkruxe wurde zu sehr verstümmelt, als dass man einfach darüber hinweg sehen könnte.
Klar, wenn man einfach einen unterhaltsamen Film sehen möchte und nicht das Buch kennt, ist eine gute Wertung angebracht. Aber nach diesem Kriterium wäre der fünfte um einiges besser als der sechste, denn die Spannung war dort grösser. Weniger Lacher, aber mehr Spannung. Aber hier, die geschichte geht langsam zu Ende. Das Drama, die Spannung, der Horror, denn nichts anderes bedeutet in der HP-Welt der aufstieg des Voldemorts mit seinen Anhängern, wird hier einfach nicht gerecht rübergebracht. Das ist Comedy...hauptsächlich.
Ich habe die Bücher übrigens auch gelesen. Und es gibt noch viel vom Original entferntere Sachen, die man als Adaption bezeichnet. Das ist ein ziemlicher Gummibegriff.
Es gibt viele Filme, die Geschichten abwandeln (müssen), damit das ganze auf der Leinwand funktioniert, was sonst nur im Buch verwendbar ist. Nicht anders war es bei Herr der Ringe. Aber auch da kritisierten ja viele Fans, dann nicht jeder Strauch gezeigt wurde, wie er im Buch beschrieben ist.
Ein Harry Potter Roman kommt mit einer normalen Spielfilmlänge nun mal nicht aus. Und bisher wurde die Problematik eigentlich gut gelöst. Ausser vielleicht von Cuaron, dessen Machwerk schon fast an Urkundenfälschung grenzt.
Ich hab eigentlich schon gesagt was ich sagen wollte: Wenn Leute die Bücher nicht kennen, sollen sie sich an eure Wertungen halten, wenn sie auf eine gute Buchadaption hoffen, sollen sie meine lesen. Mehr wollte ich auch nicht.
Zitat Xantrias (2009-07-17 21:50:49)
Ich hab eigentlich schon gesagt was ich sagen wollte: Wenn Leute die Bücher nicht kennen, sollen sie sich an eure Wertungen halten, wenn sie auf eine gute Buchadaption hoffen, sollen sie meine lesen. Mehr wollte ich auch nicht.
...das finde ich jetzt aber ein bisschen sehr verallgemeinert gesagt. Was ist denn mit den Leuten, die die Bücher gelesen haben, aber kein Problem damit haben, die Bücher und Filme auch ein bisschen getrennt voneinander anzusehen? Ich hab auch alle Bücher mindestens 2x gelesen, und ich habe mich bei diesem Film sehr gut unterhalten.
Ich finde den Film auch nicht perfekt, v.a. das Ende finde ich etwas antiklimaktisch, aber ich verlange von einem Film absolut nicht, dass er 1:1 den Text abbildet - wieso sollte man sich, wenn man das Buch gelesen hat, den Film dann überhaupt ansehen? Und ich finde, wenn man jemandem die Schuld für Änderungen zuschieben darf, dann sicher nicht dem Regisseur David Yates, sondern dem Drehbuchautor Steve Kloves, weil der nämlich ausser Teil 5 jedes Drehbuch der Reihe geschrieben hat und konsequent Sachen weggelassen hat (z. B. alles, was mit Rassismus oder Elf-Rights zu tun hat) und dafür die Hälfte der Ron-Szenen für Hermione umgeschrieben hat. Sowas wurmt mich jetzt viel mehr.
Übrigens: Wer mal eine wirklich schlechte Adaption von einem Kinderbuch sehen will, soll erst "The Little White Horse" von Elisabeth Goudge lesen und dann den Film The Secret of Moonacre schauen. Igitt! Das ist vielleicht eine üble Sache, da stimmen gerade mal die Namen der Figuren...
Dem Trailer nach zu urteilen habe ich ein düsteres und actionreiches Filmchen erwartet, da ich das Buch nicht gelesen habe, freute ich mich dementsprechend auf den Film. Ich habe auf outnow gelesen, dass es zwar eine eher romantische Komödie ist, somit war ich dann schon neugierig .
Mein Fazit nun: hat mich nicht aus den Söckli gehauen. Die Actionszenen aus dem Trailer sind auch schon alle aus dem Film ! Lord Voldemort ist nur am Rande sichtbar, ich hätte mir mehr davon gewünscht, es hätte die Figur noch besser erklärt. Aber die LIebeswirrungen auf Hogwarts waren allem Anschein nach wichtiger ! Auch das Ende kam etwas abprubt.
Alles in allem muss ich aber sagen, dass die Machart und Details mir sehr gut gefallen haben, es hatte auch ein paar Lacher drin. Ich hätte mir aber etwas mehr Tiefe gewünscht, und eine Handlung die mehr voran kommt.
für mich wieder ein absoluter flop, wie teil 5 schon. der film ist einfach langweilig ohne ende. für nicht harry potter fans sind die über 2 stunden kino kaum ertragbar.....
Harry Potter - das verspricht Action und jede Menge Spass. Und den hatte ich auch. Ganz besonders aufgefallen ist mir Rubert Grint, der sich mit seinem treudoof-verliebten Blick in mein Gehirn eingebrannt hat. In den Trailern und Vorschauen wurde dieser Harry Potter ja als sehr düster beschrieben, aber ich finde, der Film ist erstaunlich witziger als alle vorangegangenen Teile. Insbesondere die pubertätsbezogenen Szenen haben zumindest in meinem Kino für einige Lacher im Publikum gesorgt.
Desweiteren muss man auch das Special-Effects-Team loben, die mal wieder ganze Arbeit geleistet haben, ganz besonders in der Anfangsszene. Und Alan Rickman hat auch nen guten Job gemacht. Ich finde ihn als Snape grossartig und deshalb hab ich auch ganz genau geguckt, wie er sich in diesem Film schlägt, da bin ich wohl etwas befangen... Allgemein haben sich die Bösewichter gut geschlagen, wobei sich Ralph Fiennes in diesem Film durch seinen Neffen vertreten liess.
Negativ aufgefallen ist mir, das eine richtig ernsthafte Bedrohung nur am Anfang rübergekommen ist. Teilweise ging der Übergang von lustiger Szene zu einer ernsten Szene zu schnell. Grade bei den Pubertätsproblemen. Ausserdem möchte ich mal anmerken, dass man den Schluss wesentlich besser in Szene hätte setzen können.
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Wenn schon Dumbeldore stirbt, dann kann man das auch ein bisschen mehr ausschmücken.
Ich bin mir aber auch sicher, dass die Szene länger war und wieder von irgendwelchen fiesen Cuttern auf ein Minimum zusammengeschnitten wurde...
Fazit: Ein erfrischend anderer Harry Potter, der durchaus das Zeug hat, seine Vorgänger in den Schatten zu stellen...
Radcliffe sollte nach Harry Potter mal versuchen eine Komödie zu ergattern. In diesem Film konnte man sehen, dass ihm durchaus komödiantisches Talent inne wohnt. Seine Imitation von Jim Broadbent (Slughorn) während der "Glücksszene" war wirklich sehr gut.
Ein Übergangsfilm zu einem Übergangsbuch - aber ein gelungener! Die Mischung stimmt: Ein peppiges Drehbuch mit flotten Sprüchen (Radcliffe hat wirklich komödiantisches Talent), genug (teilweise etwas übertriebene) Romantik, virtuose Bilder, viel Magie und der HP-Bonus machen Harry Potter and the Half-Blood Prince zu einem unterhaltsamen Fantasystreifen. Leider wirkt die dazugepappte Jagdszene etwas schwerfällig, das Ganze ist zu familienfreundlich und es wird hie und da etwas zu pathetisch, aber dafür wirken die Akteure - zum ersten Mal seit Alfonso Cuaróns hervorragendem dritten Teil -, nicht zuletzt dank des Drehbuchs, wie echte Menschen. Die Dialoge wirken an mehreren Stellen wirklich wie aus dem Leben gegriffen. Auch ist es Stephen Kloves gelungen, dem in den Büchern etwas blassen Harry Farbe einzuhauchen (in einem Film, der einen mehrfach and einen Schwarz-Weiss-Film erinnert). Und ausser einem Punkt wurden alle im Buch wichtigen Plotpoints abgedeckt:
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Nur das mit dem Diadem im Raum der Wünsche nicht. See how you get out of this, Mr. Yates!
Naja, wenigstens endet der Film, wie er zu enden hat: Offen, aber auf eine sehr gute und irgendwie versöhnliche Art.
Und auch an der Schauspielfront gibt es nicht viel zu meckern. Daniel Radcliffe zeigt endlich, was er kann, Rupert Grint scheint seinen Stil langsam zu finden, Emma Watson hat immer mal wieder einen trockenen Spruch auf den Lippen ("Excuse me, but I'll go off and vomit.") und Alan Rickman, Michael Gambon usw. braucht man sowieso nicht mehr zu loben, man weiss, dass sie ihre Sache mehr als gut machen. Sehr gut gefällt auch Jim Broadbent, der Horace Slughorn mit viel Humor spielt und auch Tom Felton, auf dessen Figur endlich etwas mehr eingegangen wird (Malfoy ist nicht einfach "plain evil"), macht sich ganz gut.
Hinzu kommt ein Bonus, dafür dass wir uns keine Moralreden von Harry anhören müssen und dass Kameramann Bruno Delbonnel dem, wie bereits erwähnt, Quasi-SW-Film (was sehr gut rüberkommt) mit seinen Bildern viel Leben einhaucht.
Fazit: Visuell brillant, ein sehr gutes Drehbuch, entspannte Darsteller auf der positiven, übertriebene Romantik und Familienfrendlichkeit und etwas Pathos auf der negativen Seite. Resultat: Ein zufriedener Kinogänger, der Harry Potter and the Half-Blood Prince ohne Bedenken eine wenig aufgerundete 5 geben kann und ihn somit in der Rangliste der HP-Verfilmungen auf den zweiten Platz setzt. And now, if you'll excuse me, I'll go and read the books 6 and 7 again.
"Why is it always when something like this happens you three have something to do with it?" - "Professor, I've been asking myself this question for the last six years!"
[Editiert von El Chupanebrey am 2009-08-06 12:06:31]
Und - wieder einmal - sehr schön gesagt von Peter Travers: Click
So habe mich nun auch mal wieder entschlossen einen HP Film ins Kino schauen zu gehen. Ich ging eher mit gemischten Gefühlen aus dem Saal. Der 6. Teil hat mir bestimmt besser gefallen als sein Vorgänger, der mir zu langatmig war. Aber leider kann er nicht mit dem 3. Teil mithalten.
Das ganze Problem am Schinken ist leicht zu erraten. Mich störte enorm die Lovestories. Natürlich wusste ich schon im Vorfeld was mich in diesem Bereich erwarten wird. Der angesprochene Punkt störte mich deshalb so stark, weil die andere Geschichte um Voldemort's Kindheit wirklich spannend war. Leider hatten die puppentierenden Kinder den Vorrang. Ebenfalls vermisste ich die bedrohliche Atmosphäre, die in den Trailer schön angesprochen werden.
Natürlich hat es auch Positives zu erwähnen. Visuell ist der Half-Blood Prince sehr stark. Die (jungen) Schauspieler überzeugen in jedem Teil je mehr. Und das Draco Malfoy endlich eine wichtigere Rolle einnehmen konnte, gibt auch Bonuspunkte. Mein Gott der Typ stand ja in den anderen Filmen nur dumm daneben. Das tragische Ende fand ich ebenfalls sehr gelungen und macht Bock auf Teil 7.
ein japanischer fan trifft die harry-potter-stars
Zitat ()=() (2009-07-21 01:25:11)
puppentierenden Kinder
Spielen die mit Tierpuppen oder was?
@ ronin
Da wusste wohl jemand nicht mehr, wie Rons Schauspieler heisst... (=> Titel der Videos)
[Editiert von El Chupanebrey am 2009-07-21 12:23:42]
Zitat El Chupanebrey (2009-07-21 12:22:11)
Zitat ()=() (2009-07-21 01:25:11)
puppentierenden Kinder
Spielen die mit Tierpuppen oder was?
[Editiert von El Chupanebrey am 2009-07-21 12:23:42]
Ne, ich meine natürlich pubertierenden. War halt ein bisschen spät, als ich das geschrieben habe.
Der Film hat mir eigentlich gut gefallen, aber ich bin schon etwas enttäuscht dass zu viel Wesentliches weggelassen wurde. Der Titel des Filmes heisst ja Der Halbblut-Prinz, aber im Film
wird diese Geschichte num am Rande erwähnt. Das Rätselraten um den vormaligen Besitzer des Buches ... Wer ist der Halbblut-Prinz? Ist es Voldemort? Dubledore? ... wird ganz weggelassen.
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Dann muss das Buch aus irgend einem undefinierbaren Grund versteckt werden .... wieso ?
und
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ganz am Schluss erwäht Snape er sei der Halbblut-Prinz ... soso. Na und? Who cares...
und
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Dumbledore weiss schon vor dem "Geständnis" von Slughorn von den Horocruxen, weshalb war das Geständnis denn so wichtig ?
Ja im Buch werden diese Sachen erklärt aber im Film hat man keinen Plan...