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Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) ist erfreut über die Entscheide der eidgenössischen Räte zur Beschaffung und Finanzierung des Gripen-Kampfflugzeugs als Ersatz für die veralteten Tiger. Die Souveränität und der Schutz des Schweizer Luftraums sindein integraler Bestandteil der Sicherheitsbedürfnisse des Landes.
In ihren Sessionen haben die beiden eidgenössischen Räte am 11. und am 18. September 2013 die Beschaffung beziehungsweise Grundlagen für die Finanzierung eines neuen Kampfflugzeugs für die Schweizer Armee beschlossen.
Nach dem monatelangen Hin und Her nehmen beide Räte ihre sicherheitspolitische Verantwortung wahr. Die SOG unterstützte seit jeher einen Ersatz der veralteten Tiger wie sie auch die Wahl des Gripen von Beginn weg unterstützte.
Denis Froidevaux, Präsident der SOG, nimmt den Entscheid zur Kenntnis: „Mit diesem Entscheid sind die Grundlagen gelegt, dass die Luftwaffe ihre Aufträge erfüllen kann. Das ist dank des Gripens möglich, der die bestehende F/A-18-Flotte ergänzt. “
Tatsächlich erhält die Schweiz mit dem Gripen ein System, das die Fähigkeitslücken im Erdkampf und der Luftaufklärung schliessen kann und es der Luftwaffe erlaubt, rund um die Uhr operationell zu bleiben.
Sollte ein Referendum ergriffen werden, wird sich die SOG mit aller Kraft dagegen zur Wehr setzen. Für die SOG ist die Beschaffung des Gripens primär und vor allem eine entscheidende sicherheitspolitische Frage. Unsere eigene Souveränität und Luftschutz an jemand anderen zu übergeben, ist unakzeptabel für ein neutrales, freies und unabhängiges Land.