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Ein langes Gebäude begleitet die südliche Einfahrtstrasse nach Meisterschwanden und definiert das Areal des neuen Werkhofes. Vor der Kulisse der mächtigen Bäume entlang des Dorfbaches schirmt der Bau das angrenzende Wohnquartier vom Strassenlärm ab. Das gesamte Raumprogramm wird unter einem Dach organisiert. Von der Aescherstrasse her zeigt sich der Werkhof als flacher, längsgerichteter Zweckbau. Auf der Hofseite ist die öffentliche Nutzung des Gebäudes durch einen grossen überdachten Bereich ablesbar, der durch das weit auskragende Dach gebildet wird. Dadurch wird die mit grossen Öffnungen perforierte Fassade vor Witterungseinflüssen geschützt, und es werden qualitativ hochwertige Aussenarbeitsplätze geschaffen. Als Verkleidung wird in Anknüpfung an die ländliche Umgebung und der Waldnähe in logischer Konsequenz zur Tragstruktur ebenfalls Holz vorgeschlagen. Die Profile der Holzschalung werden um die vertikale Achse verdreht und öffnen sich gegen die Mitte des Gebäudes hin genau an der Stelle am meisten, an der dahinter mit Tageslicht versorgte Personalräume liegen. Durch dieses einfache Spiel in der Konstruktion wird das Bild eines reinen Zweckbaus gebrochen und der Ausdruck veredelt.
Ort: Aescherstrasse, 5616 Meisterschwanden
Auftraggeber: Gemeinde Meisterschwanden
Beschaffung: Projektwettbewerb, offenes Verfahren
Visuals: Virtual Design Unit, Zürich