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Als modernster Bau des Rheinfelder Architekten Heinrich A. Liebetrau präsentiert sich auf dem Areal der ehemaligen Brauerei Salmenbräu, später Cardinal, der 24 m hohe, mit einem Flachdach versehene Malzsilo. Carl Habich-Dietschy, der Ehemann der Enkelin des Firmengründers Franz Joseph Dietschy, hatte den Standort der Brauerei in den 1880er Jahren von der Altstadt hierher verlegt. Der hohe, schmale Baukubus mit unregelmässigem Grundriss ist an seiner Westseite stark durchfenstert. Vor- und zurückspringende Gebäudeteile nehmen dem Bau seine Massigkeit. Unmittelbar daneben befindet sich der aus Backsteinen aufgemauerte, in regelmässigen Abständen von einzelnen Metallreifen umfasste Hochkamin, ein weiterer Zeuge der früheren Industrie in Rheinfelden.
Heute dient das Areal nicht mehr der Produktion von Bier; diese wurde auf das südlich der Bahnlinie gelegene, leicht erhöhte Gelände des Feldschlösschens konzentriert. Das ehemalige Fabrikgelände liegt wie der Standort des Pile-up mitten im Entwicklungsschwerpunkt Rheinfeldens des nächsten Jahrzehntes. Es soll als Bindeglied zwischen Altstadt und dem westlichen Stadtteil dienen. Derzeit arbeiten Stadt und Grundeigentümer intensiv an der Planung und der Umwandlung der Industriebrache in ein neues Stadtquartier.
Baujahr: 1930
Architektur: Heinrich A. Liebetrau, Rheinfelden
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Silogebäude, Areal Cardinal
AdresseBaslerstrasse 10, 4310 Rheinfelden
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz