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Die Fragestellung für die vorberatende Kommission (VBK) "Rahmenkredit Stadtmagazin" war: Soll die Stadt Gossau eine Forumspublikation mitinitiieren und diese in den nächsten sechs Jahren jährlich mit maximal 250'000 Franken mitfinanzieren? Den entsprechenden Antrag hat der Stadtrat Ende Februar 2020 dem Stadtparlament unterbreitet. Die VBK spricht sich im Grundsatz für das geplante Stadtmagazin aus, welches online (digital first) und in gedruckter Form erscheinen soll. Allerdings geht sie davon aus, dass zunehmend Leser von der Print- zur Onlineausgabe wechseln werden. Die Stadt soll rascher auf derartige Veränderungen reagieren können. Daher ist nach drei Jahren eine Standortbestimmung durchzuführen. Dementsprechend beantragt die VBK einstimmig, für vier Jahre einen gleichbleibenden Rahmenkredit von jährlich maximal 250'000 Franken zu beschliessen. Insgesamt würde die Stadt Gossau so einen Betrag von 1,05 Millionen Franken leisten, statt den beantragten 1,65 Millionen Franken.
Der Corona-Virus hat dazu geführt, dass das Gossauer Stadtparlament eine längere Sitzungspause eingelegt hat. Deshalb wurde der Kreditantrag erst beraten, nachdem das Ergebnis des Submissionsverfahrens bekannt war. Obwohl es nicht in der Kompetenz der VBK liegt, über das Kommunikationskonzept der Stadt sowie das gewählte Auswahlverfahren zu urteilen, hat sie sich über beides eingehend orientieren lassen. Die VBK hat den Eindruck gewonnen, dass das Vergabeverfahren korrekt abgelaufen ist. Die Kommission hätte es jedoch begrüsst, wenn ein einheimisches Unternehmen den Zuschlag für dieses Projekt erhalten hätte. Andererseits hat die VBK mittels einer Präsentation den Eindruck gewonnen, dass der ausgewählte Anbieter wohl auch in der Lage ist, ein ansprechendes Produkt für Gossau zu realisieren.