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Im Gegensatz zu den Karosseriewerken in der Schweiz verfügte die Niedersächsische Waggonfabrik Joseph Graaff GmbH in Elze bei Hannover über umfassende Erfahrung auf dem Gebiet der selbsttragenden Leichtmetall-Schalenbauweise. Sie konnte sich so den Auftrag für den Bau der Rohkarosserien für die BVB-Trolleybusse Nrn. 57–64 und 365–368 sichern.
Per Ende 1985 wurde in Kaiserslautern (DE) der Trolleybusbetrieb eingestellt. Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) bemühten sich um die Übernahme von zwei Gelenktrolleybussen der Stadtwerke Kaiserslautern (SWK), um vier ihrer mittlerweile dreissigjährigen Zweiachs-Trolleybusse der Serie 357 bis 368 ersetzen zu können.
Ende der Achtzigerjahre waren die zehn Gelenk-Trolleybusse 901 bis 910 aus dem Jahre 1968 am Ende ihrer Lebensdauer angelangt. Zusammen mit vier immer noch in Betrieb stehenden Zweiachsern von 1957 sollten sie durch zwölf neue Gelenktrolleybusse ersetzt werden.
Eine zweite Serie von zehn Gelenktrolleybussen mit den Nummern 911 bis 920 folgte 1975. Mit diesen modernen Fahrzeugen war unter anderem der erhöhte Bedarf aufgrund der von der damaligen Endhaltestelle Käferholzstrasse zur Habermatten verlängerten Trolleybuslinie 34 zu decken. Zudem konnten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) die zu kleinen und veralteten Wagen 350 und 351, 354 und 355 sowie 356 aus dem Betrieb zurückziehen.
Insbesondere für die neue Trolleybuslinie 33, welche ab 1968 auf dem Abschnitt Schützenhaus–Badischer Bahnhof die aufgehobene Strassenbahnlinie 2 ersetzte, beschafften die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) Ende der Sechzigerjahre zehn neue Gelenktrolleybusse.
Für den Betrieb der 1956 neu elektrifizierten Buslinie 34 Claraplatz–Käferholzstrasse und um die beiden Sonderlinge Nrn. 52 und 53 aus dem Betrieb zurückziehen zu können, beabsichtigten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) die Beschaffung einer Serie von dreizehn neuen Trolleybussen.