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Die Strategie des Kantons für die Fruchtfolgeflächen entspricht den Vorgaben des Bundes. Dies hält der Staatsrat in seiner Antwort auf ein Postulat von Grossrat Christian Ducotterd (CVP, Grolley) fest, welches die Kantonsregierung dem Grossen Rat zur Ablehnung empfiehlt. Ducotterd wollte, dass der Kanton die Eingriffe in Fruchtfolgeflächen – namentlich für Umfahrungsstrassen-Projekte – evaluiert, um die künftigen Möglichkeiten in den Bereichen Wohnen und Wirtschaft nicht zu beeinträchtigen.
Der geschätzte Bedarf an Fruchtfolgeflächen sei in den nächsten 20 Jahren durch die bereits inventarisierten Reserven gedeckt, so der Staatsrat. Alle Massnahmen zur maximalen Beschränkung des Verbrauchs von Fruchtfolgeflächen seien zudem für alle vorgesehenen Umfahrungsstrassen-Projekte getroffen worden. Die Anliegen des Postulats seien somit bereits verwirklicht worden oder stünden kurz vor der Verwirklichung.
Jedes Projekt mit grossen räumlichen und ökologischen Auswirkungen müsse zudem Gegenstand eines Projektblatts des kantonalen Richtplans sein, so der Staatsrat weiter.
In Bezug auf das Thema Kompensation erwäge der Staatsrat derzeit, einen Kompensationsfonds für Projekte des Bundes mit Verbrauch von Fruchtfolgeflächen einzurichten, wie dies im entsprechenden Sachplan des Bundes vorgeschlagen werde. In diesem Zusammenhang sei eine Arbeitsgruppe namentlich daran, zu bestimmen, welche Projektarten zum Fonds beitragen könnten, wie der Wert der Fruchtfolgeflächen berechnet werden solle und wofür die Fondsmittel eingesetzt werden sollten.