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In Frankreich hat Emmanuel Macron eine Woche nach seiner Wahl zum neuen Präsidenten die Amtsgeschäfte von seinem Vorgänger François Hollande übernommen. Der 39-jährige Pro-Europäer wurde vom scheidenden Staatschef im Pariser Elysée-Palast empfangen.
Die beiden zogen sich zu einem vertraulichen Gespräch zurück. In dessen Anschluss wird Macron seinen Vorgänger verabschieden. Der frühere Wirtschaftsminister ist mit 39 Jahren der jüngste Präsident in der französischen Geschichte.
Im Laufe der Feierlichkeiten wird Macron nach Verkündung des offiziellen Endergebnisses der Präsidentschaftswahl zum Grossmeister der französischen Ehrenlegion ernannt. Anschliessend wird er seine erste Rede als französischer Staatschef halten.
Einer der Höhepunkte der Feierlichkeiten wird die Fahrt über den Prachtboulevard Champs-Elysées zum Triumphbogen. Die Feierlichkeiten finden unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt. Im Einsatz sind rund 1500 Polizisten.
Der unabhängige Mitte-Politiker hatte die Präsidentschaftswahl am vergangenen Sonntag mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit gegen die rechtsextreme Marine Le Pen gewonnen. Er plant eine sozialliberale Reformpolitik in Frankreich und will die EU und die Eurozone vertiefen.
Seine erste Auslandsreise wird ihn am Montag nach Berlin zu einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel führen. Zuvor wird er noch seinen Premierminister ernennen – eine mit grosser Spannung erwartete Personalie. (wst/sda/afp/dpa)
Weltweit gab es seit 1970 über 156'000 Terroranschläge. In der Schweiz ist seit 20 Jahren niemand mehr einem Attentat zum Opfer gefallen. Doch in den 70er- bis 90er-Jahren ermordeten Terrorgruppen teils Hunderte Menschen jährlich in Westeuropa. Eine Übersicht von 1970 bis Manchester 2017.
Zusammenfassung: In den 70er- bis 90er-Jahren töteten meist europäische Terrorzellen jährlich 100 bis 400 Menschen in Europa. Seit der Jahrtausendwende nehmen die Attentate in Westeuropa und in der Schweiz stark ab. Von 2001 bis 2015 entfielen nur 0,3 Prozent der Terroropfer auf Westeuropa. Hauptsächlich aufgrund der Attentate in Paris und Nizza stieg die Opferzahl zuletzt wieder auf rund 150 Menschen pro Jahr, sprich auf das Niveau der 80er-Jahre. Weltweit nimmt der Terrorismus seit 2005 zu …