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Massnahmenpaket für Medien: Noch mehr Subventionen für die Mainstream-Medien?
„Die Gleichschaltung der Medien ist erschreckend. Gab es früher noch eine vielfältige Meinungspresse, so herrscht heute flächendeckend seicht-stupider linksliberaler Mainstream.
Der Kern des Problems ist einfach: Es gibt im Grunde nur einen öffentlichen Debattenraum. Dessen Standards haben in Anlehnung an die Theorien John Stuart Mills und das Theorem des „Marktplatzes der Ideen“ (Oliver Wendell Holmes) in die Verfassungen der freien Welt gefunden. Die freie Debatte diente der Wahrheitsfindung, sie schützte den Prozess der Kollision unterschiedlichster Perspektiven, gleichgültig ob diese provokant, verletzend oder wertlos sind.
Ein neuer Medienartikel in der Bundesverfassung müsste sicherstellen, dass die SRG zu einem echten Forumsmedium umgestaltet würde, was sie heute offensichtlich nicht ist; abzulesen an der politischen Ausrichtung ihrer Journalist*innen und ihrer Aufsichtsgremien. Zudem müsste damit die Diversifizierung der privaten Medienunternehmungen gefördert werden.“ (Kurt W. Zimmermann in Weltwoche 6/2021, 10.2.2021)