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Im Verhältnis zum Nennwert sei dies der gleiche Preis, den Bell für das Mehrheitspaket der Dr. A. Stoffel Holding gezahlt habe, schreibt Bell in einer Mitteilung vom Montag.
Die Stoffel Holding hielt bislang eine Kapitalbeteiligung von 50,2 Prozent und Stimmrechtsanteile von 65 Prozent an der Hügli Holding mit Sitz in Steinach SG. Der kürzlich verstorbene Enkel des Firmengründers, Alexander Stoffel, habe die ersten Gespräch mit der Bell-Gruppe noch persönlich begleitet, heisst es weiter in der Mitteilung.
Mit dem Zukauf will Bell den margenstarken Convenience-Bereich ausbauen - dieser steuert damit künftig über einen Viertel zum Gesamtumsatz bei. Bell werde darin zu einem führenden europäischen Anbieter. Bell hatte bereits zuvor auf Zukäufe gesetzt, um die Sparte mit den Fertiggerichten auszubauen. Die Übernahme will die Fleisch- und Convenience-Gruppe, die zu zwei Dritteln Coop gehört, unter anderem mit einer Kapitalerhöhung über 600 Millionen Franken finanzieren.
Hügli hat 2016 einen Umsatz von 385 Millionen Franken erwirtschaftet. 1500 Mitarbeitende arbeiten für das Unternehmen. Bell erzielt mit rund 10'000 Angestellten einen Jahresumsatz von 3,4 Milliarden Franken.