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Das geht aus einem der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch vorliegenden Entwurf für einen Bericht der EU-Kommission hervor. Der beste Weg, die Differenz zu verkleinern, wäre eine weltweite Vereinbarung über die Besteuerung der Firmen, heisst es in dem Papier. Da der globale Ansatz aber kaum erfolgversprechend sei, müsse die EU selbst das Thema gestalten. Die Brüsseler Behörde will den Bericht am Donnerstag vorstellen.
Das Thema wurde bereits voriges Wochenende auf einem informellen Treffen der EU-Finanzminister in Estland diskutiert. Gesucht wird nach neun Wegen, um Internet-Konzerne wie Google oder Facebook kurzfristig stärker zu besteuern. Deutschland und Frankreich führen dabei eine Gruppe von zehn EU-Ländern an, die den Umsatz der Firmen besteuern wollen, wie es in dem EU-Bericht hiess. Andere Vorschläge beinhalten eine Quellensteuer für Digitalgeschäfte und eine Abgabe auf Werbeumsätze der Web-Firmen. Eine langfristige Lösung wäre es, wenn die Konzerne nicht am Unternehmenssitz besteuert würden, sondern dort, wo sie Geschäfte machten, hiess es in dem Bericht. Die Finanzminister von Dänemark und Luxemburg hatten sich in Tallinn bereits generell skeptisch geäussert.
(Reuters)