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Die AMIC (autologe matrixinduzierte Chondrogenese) ist eine Weiterentwicklung der Mikrofrakturierung. Über den Knorpeldefekt wird nach Säuberung und Mikrofrakturierung eine spezielle Matrix aus Kollagenfasern gelegt. Diese Matrix, auch Knorpelfliess genannt, wird passgenau zurechtgeschnitten und füllt dann den Knorpeldefekt aus. Die Fixierung erfolgt mittels Naht oder Fibrinkleber. Treten durch die Mikrofrakturierung nun Stammzellen aus dem Knochen in den Knorpeldefekt aus, so sammeln sich diese in der Matrix. Inspiriert durch die knorpelähnliche Struktur der Matrix wandeln sich die Stammzellen zu knorpelähnlichen Zellen um und beginnen mit der Knorpelproduktion. Im Gegensatz zur Mikrofrakturierung ist diese Methode auch für grössere Knorpeldefekte von bis zu 6-8cm² geeignet. Dieser Eingriff erfolgt durch eine kleine Eröffnung des Kniegelenkes von ca. 6cm.
Das operierte Bein muss für sechs Wochen teilbelastet werden, ebenso lange muss eine Knieschiene getragen werden. Sport ist erst nach acht Wochen (Velo) bzw. nach sechs Monaten (Jogging) möglich. Ambulante Physiotherapie ist für drei Monate, Krafttraining für 6-9 Monate notwendig. Eine Arbeitsunfähigkeit besteht je nach Beruf zwischen 2-16 Wochen.
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