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Am 18.-20. Oktober wollen Bürgerrechtler, Politiker und Medien-Persönlichkeiten der Opfer des Massakers an der «Tree of Life»-Synagoge in der ehemaligen Stahl-Metropole gedenken.
Die Idee stammt von der Anwältin Laura Ellsworth, die an der Pittsburgher Niederlassung der grossen Kanzlei Jones Day die «Global Community Service Initiatives» leitet. Dieser gehören Juristen der Firma in 43 Niederlassungen weltweit an, die unter anderem pro bono Opfer von Hassverbrechen vertreten. Schon kurz nach dem Amoklauf an der «Tree of Life»-Synagoge am 27. Oktober 2018 entwickelte Ellsworth einen «Eradicate Hate Global Summit», um Persönlichkeiten aus allen Gesellschaftsbereichen für ein Forum nicht allein gegen Antisemitismus, sondern Hass und Hassverbrechen generell zu versammeln.
Nun soll der Event am 18.-20. Oktober in Pittsburgh stattfinden. Das Gros der Teilnehmerinnen und Teilnehmer will persönlich erscheinen. Eine Ausnahme ist ex-Präsident George W. Bush, der sich virtuell zuschalten will. Ansonsten wirken Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas, der Anti-Defamation League CEO Jonathan Greenblatt, die prominenten Journalisten Fareed Zakaria und Major Garrett, Politiker aus Pennsylvania wie ex-Gouverneur Tom Ridge, die UN-Sonderberaterin für die Prävention von Völkermorden Alice Wairimu Nderitu, sowie Angehörige der jüdischen Gemeinde Pittsburgh mit – natürlich einschliesslich von Mitglieder der «Tree of Life»-Synagoge, die von insgesamt drei Gruppen benutzt wird (Link). Der Republikaner Tom Ridge hat dem Vernehmen nach mit nachhaltigem, persönlichen Engagement erheblich zum Zustandekommen der Veranstaltung beigetragen. Er war 2001-3 persönlicher Berater von Bush in Sachen Heimatschutz.