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Behandlung der Schilddrüse mit radioaktivem Jod
Nach der Entfernung der Schilddrüse ist manchmal eine Behandlung mit radioaktivem Jod nötig, beispielsweise dann, wenn bei der Operation nicht das ganze Schilddrüsengewebe entfernt werden konnte, weil Teile der Schilddrüse zu nahe an Blutgefässen oder Nerven liegen.
Um die verbleibenden Schilddrüsenzellen zu zerstören, ist in diesen Fällen eine zusätzliche Behandlung notwendig. Dabei wird Ihnen eine einmalige Dosis radioaktives Jod in Form einer Kapsel verabreicht. Ein kleiner Teil des Jods bindet sich spezifisch an die verbleibenden Schilddrüsenzellen und zerstört sie durch die abgegebene Strahlung. Der restliche Organismus wird nicht geschädigt. Das verbleibende Jod wird auf natürlichem Weg ausgeschieden. Aus Gründen des Strahlenschutzes erfordert diese Behandlung einen Spitalaufenthalt von vier bis fünf Tagen.