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Verschiedene Studien weisen darauf hin, dass bei Patienten mit Dickdarmkrebs, die regelmässig niedrig dosiertes Aspirin einnehmen, die Krankheit günstiger verläuft als bei Patienten, die kein Aspirin einnehmen. Dies betrifft vor allem Patienten, in deren Krebszellen das so genannte PI3K-Gen verändert ist (PIK3CA-Mutation): Bei diesen Patienten kann Aspirin vermutlich das Risiko senken, dass es nach der Behandlung von Dickdarmkrebs zu einem Rückfall (Rezidiv) kommt. Die Resultate der bisherigen Studien zu diesem Thema, welche retrospektiv erhoben wurden, sind allerdings nicht ganz eindeutig. Deshalb führt die SAKK nun eine eigene Untersuchung durch.
In der Studie SAKK 41/13 nehmen Patienten, die wegen Darmkrebs behandelt wurden und bei denen eine PIK3CA-Mutation nachgewiesen ist, während drei Jahren täglich Aspirin oder Placebo ein. Die Zuteilung zur Aspirin- oder Placebogruppe erfolgt nach dem Zufallsprinzip. Zwei Drittel der Patienten werden Aspirin und ein Drittel der Patienten wird Placebo erhalten.