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Auf den Spielermix kommt's an! Eine Studie der Forschungsstelle für Internationales Management (FIM-HSG) der Universität St.Gallen hat untersucht, wie sich erfolgreiche Fussball-Nationalteams an Weltmeisterschaften zusammensetzen. 8. Juni 2010. Die Studie hat die Zusammensetzung aller Nationalteams und deren Abschneiden an der Fussball-Weltmeisterschaft vor vier Jahren in Deutschland untersucht. Sie wurde anhand der detaillierten Karriereprofile der 736 Spieler und der Ergebnisse der 64 Spiele durchgeführt. Dabei hat sich gezeigt: 1. Es wirkt sich positiv auf die Resultate eines Fussball-Nationalteams aus, wenn in seinen Reihen möglichst viele Spieler stehen, die möglichst lange bei ausländischen Vereinen gespielt haben. Solche Fussballer sind eine wertvolle und leistungssteigernde Ressource einer Nationalmannschaft. Dabei wirkt eine Mischung von Spielern aus einer begrenzten Anzahl unterschiedlicher Ligen förderlich. 2. Um aber maximales Kapital aus der internationalen Erfahrung der Spieler zu schlagen, sollten die Trainer nicht Kicker aus zu vielen verschiedenen Ligen aufstellen. Erst recht nicht, wenn diese über wenig Auslandserfahrung verfügen. Nationalmannschaften, die eine zu grosse Vielfalt von kurzen Auslandserfahrungen ihrer Spieler vereinen, leiden unter übermässigem Aufwand für die sportliche Integration und sind durchschnittlich weniger erfolgreich.