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Siedlungsgebietsreserven: Übersicht zu Regionalen und Kantonalen Töpfen aktualisiert
Besteht in einer Gemeinde Bedarf an zusätzlichen Nutzflächen, ist zunächst zu prüfen, ob der Flächenbedarf innerhalb bestehender Bauzonen im kommunalen Nutzungsplan abgedeckt werden kann. Ist nachweislich keine tragbare Lösung innerhalb dieser Zonen möglich und liegt zudem ein überwiegendes Interesse vor, können zwei neue Instrumente aus dem kantonalen Richtplan in Erwägung gezogen werden: Regionale und kantonale Siedlungsgebietsreserven, die in der Richtplan-Gesamtkarte nicht verortet sind und unter bestimmten Bedingungen von den Gemeinden genutzt werden können. Diese Reserven werden als Regionale und Kantonale Töpfe bezeichnet.
Die Übersichten zum Bestand und zur Veränderung des Siedlungsgebiets in den Regionalen und Kantonalen Töpfen werden zweimal jährlich aktualisiert und publiziert. Die aktuellen Übersichten sind im Werkzeugkasten 7c des Planungswegweisers verfügbar.