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K2 Kommandoanlage Oberburg
Am westlichen Rand von Oberburg wurde analog zum K1 der K2 (613500/209650) erstellt. Die Bauart: Baracken in einer Kaverne, die sich in den alten Oberburger Sandsteinbrüchen abfand.
«Fledermäuse lösen die Stabsoffiziere» ab hiess es am 27.2.2003 in der Solothuner Zeitung. Die Rede war dabei vom K2: «Ein Gitterstab des Eingangstores war verkrümmt und so konnten Jugendliche in den alten Kommandobunker K2 eindringen, welchen die Schweizer Armee 1949 in den Oberburger Sandsteinbrüchen eingerichtet hatte. Weil die Jugendlichen alte Telefonapparate mitlaufen liessen, wurde die Tat bald bemerkt.» Die Kaverne sei vom Militär als Anlage für verschiedene Führungsstäbe der Armee in besonderen Lagen genutzt worden (wer konkret dort als Bewohner vorgesehen war, ist nicht bekannt). Im Inneren der Höhle, die rund 40 Meter breit, 80 Meter tief und an ihrer höchsten Stelle 8-9 Meter hoch ist, wurden etwa acht Baracken aufgestellt. Hier konnten rund 50 bis 60 Personen arbeiten und schlafen. In die Höhle wurden Leitungen für Telefon, Strom, Wasser und Kanalisation gelegt. Im Innern der Höhle gibt es zudem eine natürliche Quelle.
Die Anlage wurde 2001 an den Grundeigentümer zurückgegeben, nachdem die Armee die Anlage bereits seit 20 Jahren nicht mehr benutzt hatte. Der Abbruch resp. das Ausräumen soll 50’000 Franken gekostet haben.