Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/237312

<h2>SubmittedText<h2><p>Gemäss Antwort auf Frage 21.7667 laufen mit dem Hersteller von Johnson &amp; Johnson Gespräche über einen möglichen Bezug von verktorbasierten Impfdosen.</p><p>Wann wird dieser Impfstoff spätestens verfügbar sein?</p><p>Laut Medieninformationen sei der Kauf von nur 150 000 Dosen des Impfstoffs geplant. Diese Anzahl reicht nicht aus, um alle Personen zu impfen, die ggü. mRNA-Impfstoffen skeptisch sind oder die auf diese Stoffe allergisch reagieren.</p><p>Wie viele Impfdosen wird der Bundesrat folglich beschaffen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Gemäss Fachinformation des Herstellers und Impfempfehlung des Bundes und der Eidgenössischen Kommission für Impffragen gilt die medizinische Kontra-Indikation für Personen, die sich aufgrund von Allergien gegen Inhaltsstoffe der mRNA-Impfstoffe nicht impfen lassen können. Diese Personengruppe ist relativ klein und umfasst in der Schweiz rund 100 Personen. Nebst dem abgeschlossenen Kaufvertrag mit Astra-Zeneca und dem Vorvertrag mit Novavax laufen aktuell Verhandlungen mit Johnson und Johnson (Janssen) über den Bezug von Impfdosen. Gegenstand dieser Verhandlungen ist ebenfalls, dass bei grösserem Bedarf der Bevölkerung zeitnah weitere Mengen Impfstoff nachbestellt werden können. Der Bund achtet auf eine Bestellung nach Bedarf, um eine Vernichtung von Impfstoff zu verhindern. Hinsichtlich der Frage der Verfügbarkeit verweist der Bundesrat auf seine Antwort auf die Frage Dobler 21.7648, "Wann können sich die Bürgerinnen und Bürger der Schweiz mit nicht mRNA-Impfstoffen impfen lassen?".</p>