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Der Omega-Loop-Bypass wird auch Mini-Magenbypass genannt, denn bei diesem Operationsverfahren handelt es sich um eine spezielle Form der Magenbypassoperation. Der Omega-Loop-Eingriff ist in der Regel weniger zeitintensiv und mit weniger Risiken behaftet als die klassische, grosse Magenbypassoperation. Der wesentliche Unterschied besteht vor allem darin, dass im Gegensatz zur Magenbypassoperation nicht zwei neue Darmverbindungen (Anastomosen) geschaffen werden, sondern nur eine.
Der Eingriff wird in zwei Schritten durchgeführt. Als Erstes wird der Magen unterteilt. Ein kleiner Teil, der ungefähr ein Fassungsvermögen von 30 Millilitern hat, bleibt als aktiver Magen erhalten. Der Rest wird abgetrennt, verbleibt aber im Körper. Dieser Magenteil kann weiterhin Magensäfte produzieren, die auch zum Verdauungsprozess beitragen.
Der kleine Magenbeutel, in den die Nahrung gelangt, wird auch Pouch genannt. Dieser wird im zweiten Teil der Operation mit einer Dünndarmschlinge verbunden, die sich 150 bis 200 Zentimeter unterhalb des eigentlichen Magenausgangs befindet. Das Darmstück, durch das der Nahrungsbrei wandert, wird also um diese 150 bis 200 Zentimeter verkürzt.
Da beim Omega-Bypass nur eine neue Darmverbindung (Anastomose) geschaffen werden muss, ist dieser Eingriff weniger zeitaufwendig und weniger risikobehaftet als der klassische Magenbypass. Ausserdem ist die Wundfläche geringer. Auch in Bezug auf seine Behandlungsergebnisse überzeugt dieses Verfahren. Trotzdem birgt auch diese Form der Adipositaschirurgie ihre spezifischen Risiken (zum Beispiel reduzierte Aufnahme von Vitaminen und Spurenelementen, erhöhtes Risiko von Gallenreflux), über die wir Sie in einem persönlichen Gespräch ausführlich informieren.