Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/268633

<h2>SubmittedText<h2><p>Am 5. März 2024 wurden alle Parlamentarierinnen und Parlamentarier darüber informiert, dass Laptops der Parlamentsdienste nicht mehr ein- oder ausgeschaltet werden sollen. Anscheinend hatte eine IT-Panne diverse Geräte lahmgelegt.<br>- Was war genau das Problem?<br>- Was war der Grund für die IT-Panne?&nbsp;<br>- Was waren die Auswirkungen?<br>- Gingen sensible Daten verloren?&nbsp;</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Fragen im Zusammenhang mit der Informatik des Parlaments liegen in der Zuständigkeit der Verwaltungsdelegation (VD).</p><p>&nbsp;</p><p>Die Antwort der VD lautet:</p><p>&nbsp;</p><p>«Bei einzelnen Ratsmitgliedern kam es am 5. März 2024 beim Neustart ihres Notebooks aufgrund einer fehlerhaften Konfiguration dazu, dass das lokale Benutzerprofil auf dem Gerät nicht ansprechbar war. Dies hatte zur Folge, dass die betroffenen Ratsmitglieder temporär keinen Datenzugriff hatten. Die Ratsmitglieder wurden via SMS-Kanal am 5. März 2024 um 16:55 Uhr dazu aufgerufen, ihr Gerät bis auf weiteres nicht herunterzufahren oder neu zu starten, sofern es sich um ein von den Parlamentsdiensten bezogenes Gerät handelt. Am Folgetag wurde zudem ein Helpdesk im Parlamentsgebäude eingerichtet, an dem die Rats­mitglieder ihre Geräte überprüfen lassen konnten. Die Störung war auf eine Fehlkonfiguration zurückzuführen; ein Cybervorfall konnte rasch ausgeschlossen werden. Gemäss aktuellem Kenntnisstand gingen keine Daten verloren.</p><p>&nbsp;</p><p>Geschätzte rund zwei Drittel der Notebooks der neuesten Generation wurden geprüft und die meisten Geräte konnten daraufhin problemlos weiterverwendet werden. Bei 19 Geräten war eine genauere Überprüfung erforderlich. Diese wurden kurzfristig einbehalten und spezifisch und individuell geprüft. Teilweise wurden Ersatzgeräte zur Überbrückung abgegeben, um den Ratsmitgliedern den Zugriff auf die für die Ratssitzung benötigten Unterlagen zu ermöglichen. Von den insgesamt 19 vertieft geprüften Geräten konnten 18 wieder an die Ratsmitglieder zurückgegeben werden. Bei einem Gerät ist die Überprüfung noch im Gang.</p><p>&nbsp;</p><p>Die Parlamentsdienste haben aufgrund des Vorfalls die Vorgaben für IT-Wartungsarbeiten während der Sessionen angepasst. Wie das Einspielen von Releases sollen auch Wartungs­arbeiten in Zukunft ausserhalb der Sessionszeiten erfolgen, es sei denn, es handle sich um dringende, sicherheitsbezogene Aufgaben. Zudem wurden Vorgaben für eine raschere und präzisere Information der Ratsmitglieder gemacht. »</p>