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Die Schweiz verfügte im Jahr 2007 über ein Streckennetz von 5107 km, das diverse Besonderheiten aufweist. Davon entfallen 3720 km auf Normalspur (1435 mm), der Rest auf Schmalspurstrecken. Neben der staatlichen SBB und der nächstgrössten BLS AG gibt es traditionell eine Vielzahl von kantonalen und privaten Anbietern, von denen einige auch Gütertransporte offerieren. Daneben existieren Akteure wie beispielsweise Crossrail, die als Dienstleister Strecken der SBB Infrastruktur und BLS Netz AG mitbenutzen.149
Das Schweizer Streckennetz ist auf der Nord-Süd-Route durch mehrere Bergstrecken und Tunnelbauwerke sehr gut ausgebaut, sodass knapp 58 % des gesamten alpenquerenden Schienengüterverkehrs über die Schweiz abgewickelt werden. Die Nord-Süd-Achse ist gemessen an den transportierten Tonnen die dominante Schienenverkehrsader in der Schweiz (s. Abb. 50).150
Ähnlich dem Güterverkehrsaufkommen auf der Strasse wird der grösste Teil des Schienenverkehrs im Mittelland zwischen Lausanne und Zürich abgewickelt. Der Osten der Schweiz ist lediglich über vergleichsweise gering frequentierte Strecken nach St. Margrethen bzw. Buchs an den Schienengüterverkehr angebunden.
149
Vgl. Bundesamt für Statistik (2010): Infrastruktur der verschiedenen Verkehrsträger.
150
Vgl. Bundesamt für Statistik (2010): Alpenquerender Güterverkehr 1984–2008.