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Der Verkaufspreis beinhaltet die im Unternehmen SSM Textilmaschinen verbleibenden Barmittel. Der Unternehmenswert beläuft sich auf 100 Mio CHF. Für Schweiter resultiert aus dem Verkauf ein Buchgewinn von rund 90 Mio.
Rieter wird SSM Textilmaschinen in der bisherigen Form als schweizerisches Unternehmen mit Hauptsitz in Horgen, Produktionsstätten in Italien und China sowie dem weltweiten Vertrieb und mit dem bestehenden Management weiterführen. Allerdings scheidet mit dem erfolgten Vollzug der Transaktion Ernesto Maurer, Präsident des Verwaltungsrats von SSM, aus der Gruppenleitung von Schweiter Technologies aus.
Der Textilmaschinenhersteller finanziert die Übernahme aus der vorhandenen Liquidität, wie Rieter in einer separaten Mitteilung schreibt. Die Akquisition solle sich positiv auf den Gewinn pro Aktie auswirken, wird ausserdem betont. Laut den Angaben ist die Transaktion bereits per Ende Juni vollzogen worden.
Mit dem Zukauf werde in einen angrenzenden Bereiche der textilen Wertschöpfungskette investiert, schreibt Rieter weiter. SSM verfüge über eine starke Marke und generiert bei einer attraktiven EBITDA-Marge stabile Cash Flows. Die Kompetenz von SSM im Bereich Präzisionsspulen eröffne Rieter Möglichkeiten im Geschäft mit Kurzstapel-Spinnereimaschinen. Das Geschäft wird laut der Mitteilung dem Konzernbereich Components zugeordnet.
Schweiter hatte früher am Montag bereits die Übernahme der irischen Athlone Extrusions mit einem Umsatz von rund 62 Mio EUR angekündigt.
cf/ra
(AWP)