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In der Integrativen Biologischen Zahnmedizin ist die Toxizität von Quecksilber und Metalllegierungen, die einem Ionenverlust ausgesetzt sind, ein wichtiges Thema;
Das Forscherteam der Universität Tübingen ließ 1997 den Speichel von 18.000 Menschen mit durchschnittlich 9 Amalgamen testen. In ihrem 77-seitigen Bericht ergibt sich, dass der Speichel nach zehn Minuten langem Kaugummi kauen durchschnittlich 47 Mikrogramm Quecksilber pro Liter enthält. Die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Trinkwasser verwendete Norm beträgt jedoch 1 Mikrogramm pro Liter.
Amalgamträger nehmen daher etwa 47-mal mehr Quecksilber auf als der zulässige Standard.
Auf diese Weise entweichen Quecksilberdämpfe aus den Füllungen und können zu Organvergiftungen führen.
In diesem Video können wir die Zerstörung von Nervenfasern durch Quecksilber darstellen.
Einige Träger mit mehreren Amalgamfüllungen zeigen keine Anzeichen einer Schwermetallvergiftung und es wird daher nicht unbedingt empfohlen, Quecksilberfüllungen systematisch aus dem Mund zu entfernen.
Andere, mit nur einigen Füllungen, haben schon lokale Symptome im Zusammenhang mit der Quecksilbertoxizität, wie trockener Mund, Entzündungen und brennende Empfindungen in Mund und Zunge, Mundgeschwüre, Gingivitis, rissige Lippen.
Das Verfahren zur Entfernung von Amalgam
Die unvorsichtige Amalgamentfernung kann, aufgrund der bei diesem Eingriff austretenden hochgiftigen Quecksilberdämpfe, zu neurologischen Symptomen, chronischer Müdigkeit, Muskel- oder Gelenkschmerzen führen.
Aus diesem Grund muss sie unter angemessenen Schutzbedingungen durchgeführt werden.
In der biologischen Zahnmedizin schenken wir diesem Schutz besondere Aufmerksamkeit, indem wir wie folgt verfahren:
- Verwendung eines Kofferdamms (Gummischutztuch).
- Verwendung einer clean-up® Saugkanüle.
- Verwendung von niedrigen Drehzahlen beim Bohren, um giftige Dämpfe zu vermeiden.
- Installation eines mit Sauerstoff angereicherten Nasenschlauches.
- Installation einer Schutzmaske auf Goldbasis für den Patienten (Gold fixiert Quecksilber).
- Verwendung der IQAir®-Absaugung.
- Gabe von Chlorella.
- Je nach Gesundheitszustand des Patienten können permanente Füllungen (Keramik, Komposit) oder provisorischer Zement (Glasionomerzementfüllung) eingesetzt werden.
- Optional, eine Infusion auf Basis von Vitamin C und anderen Mikronährstoffen.
Schutz von Körper und Organismus
Um Ihren Körper richtig auf die Amalgamentfernung vorzubereiten, müssen Sie 14 Tage vor dem Termin mit einem Entgiftungsprotokoll beginnen.
Sie können zwischen unserem Protokoll (siehe PDF unten) und einem externen Protokoll Ihrer Wahl wählen.
Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann sich in Ihrem Körper noch eine kleine Menge Quecksilberdampf absetzen.
Das von uns vorgeschlagene Protokoll minimiert das Risiko einer erhöhten Toxizität bei der Entfernung von Amalgam und sollte Ihren Körper bestmöglich auf das Verfahren vorbereiten, indem es ihm die Möglichkeit gibt, giftiges Quecksilber besser zu erfassen und zu eliminieren.
Achtung, es handelt sich dabei auf keinen Fall um ein Schwermetall-Chelationsprogramm.
Eine komplette Entgiftung kann übrigens erst nach der vollständigen biologischen Reinigung des Mundes beginnen (Metalle, Störfeld, Nico, ...).