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Das Wichtigste in Kürze
- Microsoft-Gründer Bill Gates zeigt sich überrascht von den vielen Verschwörungstheorien.
- Während der Corona-Pandemie kamen diese immer mehr auf, auch Gates ist darin Thema.
- Der Unternehmer kann es verstehen: «Menschen suchen manchmal nach simplen Erklärungen».
«Ich war ja schon während meiner Zeit bei Microsoft umstritten. Kontroversen bin ich also gewohnt, aber Verschwörungstheorien sind etwas Neues für mich». Dies sagte Bill Gates der «Zeit» laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Der 65-Jährige ist als Förderer von Impfkampagnen ein Feindbild der sogenannten Querdenkerszene.
«Ja, dies ist eine stressige Zeit, und ja, die Menschen suchen manchmal nach simplen Erklärungen, wenn etwas Schlechtes geschieht.» Dies sagte der Microsoft-Gründer der Zeitung.
Dennoch verstehe er nur schwer die weite Verbreitung der Vorstellung, dass angeblich eine monolithische Gruppe von Leuten heimlich Negatives gegen die Bevölkerung plane.
«Ich habe die Pandemie vorhergesehen, aber nicht diese Verschwörungstheorien», sagte Bill Gates. Er hatte laut «Zeit» bei einem öffentlichen Vortrag 2015 zur Vorbereitung auf eine etwaige Pandemie aufgerufen. Die Corona-Pandemie nannte Gates «ein Beispiel dafür, dass im Vorhinein nicht genug getan wurde». «Die Gesundheitsexperten und ich, die wir nach mehr verlangt haben, werden uns fragen müssen: Warum waren wir nicht überzeugender?»