Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03160.jsonl.gz/2160

Wie Rückfällen vorbeugen?
Häufig hat der Cannabiskonsum im Laufe der Zeit eine gewisse Ritualisierung erfahren. Er ist meist mit bestimmten Situationen, Orten oder Stimmungen verbunden. Beim Versuch weniger oder gar keinen Cannabis zu konsumieren, spielen diese Situationen eine wichtige Rolle. Sie können ein starkes Verlangen nach Cannabis hervorrufen, deshalb werden solche Situationen zu Risikosituationen.
Mögliche Strategien
Machen Sie sich Ihre Risikosituationen bewusst und entwickeln Sie Strategien, diese zu vermeiden oder in den Griff zu kriegen.
- Erkennen der persönlichen Risikosituationen.
- Risikosituationen aus dem Weg gehen, vor allem zu Beginn der Abstinenz.
- Bei starkem Verlangen Ablenkung mit Aktivitäten finden, die Ihre Konzentration erfordern oder Spass machen.
- Wenn Ihnen Cannabis angeboten wird bewusst und bestimmt „Nein“ sagen. Vermeiden Sie künftig Situationen, in denen Cannabis konsumiert wird bzw. Ihnen Cannabis angeboten wird.
- Bleiben Sie mit Personen in Kontakt, die kein Cannabis konsumieren und Sie in Ihrem Vorhaben unterstützen. Diese Personen können Sie z.B. bei der Konfrontation mit einer Risikosituation anrufen und sich Unterstützung holen.
Lassen Sie sich durch einen Rückfall nicht entmutigen!
Ein Rückfall bedeutet nicht, dass man wieder von vorne anfangen muss. Aber es ist auf jeden Fall wichtig, sich schnellstmöglich dafür die Hilfe zu holen, die man braucht. Eine Unterstützung durch nahestehende Personen, durch Fachpersonen und/oder Selbsthilfegruppen stärkt Sie.