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Die Kulturstiftung Origen hat am Donnerstag in Zürich das neue Modell des Weissen Turms präsentiert. Die statischen Tests sind weitgehend abgeschlossen, wie die Stiftung im Vorfeld des Anlasses mitteilte. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf insgesamt 4,1 Millionen Franken.
Der "Weisse Turm" soll als kultureller Veranstaltungsort und begehbare Kunstinstallation dienen. Es handelt sich um das dritte Projekt der Nova Fundaziun Origen in Mulegns. Die Stiftung versucht schon länger, den kulturhistorischen Bestand des an der Julierstrecke gelegenen Dorfes mit noch 16 Einwohnerinnen und Einwohnern zu retten.
Das Design und der daraus abgeleitete Beiname "Zuckerbäckerturm" soll an die aus Mulegns und anderen Bündner Dörfern stammenden erfolgreichen Zuckerbäcker erinnern, die einst das Geschäft im Ausland dominierten.
In den letzten Jahren wurde bereits die Weisse Villa, ein Prachtsbau, der Mitte des 19. Jahrhunderts von dem aus Bordeaux heimgekehrten Zuckerbäcker Jean Jegher in Auftrag gegeben wurde, um ein paar Meter verschoben und danach saniert. Auch das historische Post Hotel Löwe ist renoviert worden.
(sda)