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Vermutlich wollten Keller und Settelen mit dem Kauf das Angebot ausdünnen - eine Fehlspekulation, wie die Zukunft zeigen sollte. Vielmehr hatten sich die zwei eine Hydra gezüchtet, denn bereits am 6. Februar 1923 erhielten die Soller-Chauffeure sechs Konzessionen zugesichert. Unter dem Namen H. Gass & Co, Auto-Taxi, hatten sie sich als Teilhaber zusammengeschlossen und waren spätestens im April 1923 operativ tätig. 1927 wurde Hans Gass aus eigenem Verschulden aus dem Betrieb gemobbt. Er gründete nach verschiedenen Anläufen die Taxi-Genossenschaft, die am 1. Januar 1929 den Betrieb mit 6 Konzessionen aufnahm. Gottfried Gerber-Jenny, ein anderer Gass-Teilhaber, gründete die Stern AG, Autotaxi. Er erhielt per 1. Januar 1930 zehn Standplatzkonzessionen. 1930 errichteten zwei weitere Gass-Teilhaber, Jakob Haffa und Karl Betsche die Parkgarage AG. Das Aktienkapital wurde von den Taxichauffeuren aufgebracht. Mit zehn neuen Ford- Fünfplätzern, die sie als Express-Taxi bezeichneten, operierten sie vorerst ohne Konzessionen vom Domziel am Riehenring 93 aus. Bei der H. Gass & Co. zeichnete ab 1929 der erst später dazugekommene Teilhaber Karl Scheidegger-Thommen als Geschäftsführer. Ab 1932 war er der einzige Teilhaber und damit de facto Inhaber der Firma, die aber erst ab 1939 in der Werbung unter dem Namen K. Scheidegger Touring Garage erschien. Als zusätzlicher Konkurrent mischte ab 1926 die Taxi AG, vormals Karrer, auf dem Basler Taximarkt mit. Das Überangebot an Taxis bei einem in der Folge der Weltwirtschaftskrise schrumpfenden Markt sollte zu einem Kampf auf Leben und Tod führen. Keiner der neuen Firmengründer sollte ihn wirtschaftlich überleben!