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- Kenias Olympiasieger Emmanuel Kipkurui Korir läuft zu Gold über 800 m.
- Das 5000-m-Rennen der Frauen wird eine Beute der Äthiopierin Gudaf Tsegay.
- Zehnkampf-Favorit Damian Warner muss am 1. Tag aufgeben.
800 m Männer: Korir wehrt algerische Angriffe ab
Olympiasieger Emmanuel Korir (Kenia) ist nun auch Weltmeister über 800 m. Der 27-Jährige setzte sich im Final in 1:43,71 Minuten vor Djamel Sedjati aus Algerien (1:44,14) und dem Kanadier Marco Arop (1:44,28) durch. Die USA waren nach dem Vorlauf-Out von Titelverteidiger Donavan Brazier im Final nicht vertreten.
5000 m Frauen: Hassan greift zu früh an, Tsegay siegt
Gudaf Tsegay hat dank einem beeindruckenden Schlussspurt Gold über 5000 Meter gewonnen. Die Äthiopierin verwies die Kenianerin Beatrice Chebet und ihre Landsfrau Dawit Seyaum auf die Plätze. Die Niederländerin Sifan Hassan übernahm vor der letzten Kurve die Führung, konnte das Tempo aber nicht halten und wurde nur 6. Tsegays Siegerinnenzeit betrug nach einem Bummelstart 14:46,29 Minuten.
4x100 m Männer: De Grasse führt Kanada zum Sieg
Gold in der Sprintstaffel sicherte sich in 37,48 Sekunden das kanadische Quartett um Schlussläufer Andre De Grasse. Der 27-Jährige setzte sich sieben Hundertstel vor US-Schlussläufer Marvin Bracy durch. Die britische Staffel holte Bronze. Jamaika ging als 4. leer aus.
Zehnkampf: Warner mit Zerrung out
Olympiasieger und Leader Damian Warner hat den Zehnkampf am 1. Tag abbrechen müssen. Der 32-jährige kanadische Topfavorit erlitt im 400-m-Lauf offensichtlich eine Zerrung und humpelte im Anschluss aus dem Stadion. In Führung liegt bei Halbzeit der Puertoricaner Ayden Owens-Delerme mit 4606 Punkten.
Speerwerfen Männer: Peters wirft über 90 Meter
Anderson Peters hat seinen 2019 errungenen WM-Titel im Speerwerfen erfolgreich verteidigt. Der 24-Jährige aus Grenada schleuderte das Gerät auf 90,54 Meter. Neeraj Chopra (IND, 88,13) und Jakub Vadlejch (CZE, 88,09) folgten mit Respektabstand auf den weiteren Podestplätzen.
Dreisprung Männer: Pichardo siegt überlegen
Olympiasieger Pedro Pichardo dominiert den Dreisprung weiterhin. Der 29-jährige Portugiese holte mit einer Weite von 17,95 Metern Gold. Silber-Gewinner Hugues Zango aus Burkina Faso büsste bereits 40 cm ein, Zhu Yaming (CHN) holte Bronze.