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Kuoni-Chef Peter Meier setzt alles auf eine Karte: Es gebe keinen Alternativplan, falls der Verkauf des Reisegeschäftes nicht klappe. Vielmehr schmiedet er Pläne, was mit dem Erlös passieren soll.
Kuoni-CEO Peter Meier ist zuversichtlich, dass der Verkauf des Reiseveranstaltungsgeschäfts gut über die Bühne gehen wird. Als mögliche Käufer sieht er Private-Equity-Firmen, wie er im Interview mit der «Finanz und Wirtschaft» sagte. Ausserdem betonte er, dass es keinen «Plan B» gebe.
Die Verkaufserlöse will Meier in «sinnvolle Akquisitionen investieren, zum Beispiel im Bereich der Hoteldatenbanken». Die Frage einer zusätzlichen Ausschüttung an die Aktionäre stelle sich ausserdem frühestens 2017, «falls wir den Erlös nicht zur Generierung von Wert für die Aktionäre verwenden».
Aktionärsschützer nimmt Druck von Kuoni
Zudem wurde am Wochenende bekannt, dass ein Aktionärsschützer nun Druck von Kuoni nimmt. So will Z-Rating an der nächsten Generalversammlung keinen Antrag zur Einführung einer Einheitsaktie stellen, wie die «Schweiz am Sonntag» berichtete. Bei solchen Strategieänderungen könne es sogar sinnvoll sein, wenn ein Ankeraktionär Ruhe ins Spiel bringe, begründete Gregor Greber von Z-Rating.
Bei Kuoni hält die Kuoni-und-Hugentobler-Stiftung dank Vorzugsaktien mit 6,25 Prozent des Kapitals 25 Prozent der Stimmen. Der Präsident der Kuoni-und-Hugentobler-Stiftung will laut dem Bericht der Zeitung deren Anteil an Kuoni nicht reduzieren.
(awp/me/ise)