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Kurz vor Ende des zweiten Weltkriegs am 3. März 1945 wurde der Güterbahnhof Wolf in Basel irrtümlicherweise von alliierten Fliegerstaffeln als feindliches Ziel lokalisiert – und nach massivem Bombenbeschuss teilweise zerstört. Auch Privathäuser im Gundeli, dem Gellert und in der Breite wurden versehentlich von den zerstörerischen Bomben getroffen. Weiter kam ein Personenzug zu grossem Schaden. Insgesamt hatten neun US-Flugzeuge 12,5 Tonnen Sprengbomben und fünf Tonnen Brandsätzen über Basel abgeworfen. Wie durch ein Wunder war kein einziges Todesopfer zu beklagen.
Die Fotoaufnahme zeigt den eindrücklichen Blick vom Bruderholz auf das Gundeldinger Quartier. Hinter und neben der Heilliggeist-Kirche an der Thiersteinerallee sieht man die schwarzen Rauchsäulen des lichterloh brennenden Güterbahnhofs Wolf.