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Sie können zu Lebzeiten selber festlegen, wie Sie im Falle Ihres Todes bestattet werden möchten. Wenn der Verstorbene keine Angaben zur Bestattung hinterlässt, bestimmen die Hinterbliebenen die Bestattungsart. In der Schweiz sind folgende drei Bestattungsarten erlaubt:
Die Feuerbestattung
Diese Art von Bestattung wird auch Einäscherung oder Kremation genannt.
Der früheste Zeitpunkt der Kremation nach Eintritt des Todes ist kantonal geregelt.
Bei vielen Krematorien ist eine einfache Urne aus Holz, Ton oder Kupfer im Kremationspreis inbegriffen. Der Bestatter kann auf Wunsch Schmuckurnen aus verschiedensten Materialien anbieten. Die Angehörigen können eine Urne selber im Krematorium abholen und haben auch das Recht, die Urne privat aufzubewahren oder anderweitig schicklich darüber zu verfügen (z.B in der Natur, sofern keine Rechte Dritter verletzt werden). Die Beisetzung der Urne auf einem Friedhof regelt das örtliche Friedhof- und Bestattungsreglement.
Die Erdbestattung
Der Sarg wird auf einem Friedhof in die Erde gelegt. Die Grabruhe ist kantonal geregelt und beträgt in den Meisten Kantonen 20 Jahre.
In ein bestehendes Erdbestattungsgrab können Urnen in der Regel nachträglich beigesetzt werden; die ordentliche Ruhezeit des Erdbestattungsgrabes wird aber dadurch nicht verlängert. Das örtliche Friedhof- und Bestattungsreglement enthält viele Vorschriften, die der Bestatter des SVB kennt. Erdbestattungen sind nur auf einem offiziellen Friedhof gestattet.
Die Gruftbestattung
Dies ist eine Bestattungsart, welche im Tessin, in der französischen Schweiz und in Klöstern vorkommt. Der Verstorbene wird in einem Sarg mit Zinkeinlage und Druckluftfilter eingesargt und findet seine Ruhe in einer Gruft.