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DAS Symbol schlechthin für die Arktis ist natürlich der Eisbär. Die meisten Spitzbergen-Reisenden fiebern einer Begegnung mit dem «König der Arktis» entgegen. Idealerweise im sicheren Rahmen einer Expeditions-Seereise. Etwa 2500 Eisbären werden auf den Inseln und im weiten Packeis des Nordpolarmeers vermutet. Einige sind «gechippt», wurden also mit einem Peilsender versehen, um wissenschaftliche Erkenntnisse zu Aufenthaltsort und Wanderung der Tiere zu gewinnen.
Der Eisbär ist das grösste lebende Landraubtier. Ausgewachsene Männchen erreichen eine Grösse von 3 Metern und ein Gewicht von bis zu 700 Kilogramm. Weibchen sind kleiner und deutlich leichter. Sie leben auf dem Packeis des Polarmeeres und an den Küsten der Inseln rund um den Nordpol. Ihr Vorkommen beschränkt sich auf Spitzbergen, Franz-Josef-Land, Kanada, Alaska und Sibirien.
Die Haut des «Königs der Arktis» ist schwarz, was auf den ersten Blick erstaunlich scheint. Sie dient ihm aber dazu, die wenige Wärme der Sonne bestmöglich zu absorbieren. Zudem sind die einzelnen Haare des dichten Fells innen hohl (was sie gelblich-weiss erscheinen lässt), ebenfalls mit dem Zweck, die Wärme der Sonnenstrahlen direkt auf die Haut zu leiten.
Die Arktis durchstreifen sie in der Regel als Einzelgänger, ausser in der Paarungszeit. Ist ein Weibchen trächtig (und dies ist nur alle 3 Jahre möglich), gräbt sie sich eine Höhle in den Schnee. Zwischen November und Januar werden ein oder zwei Junge geboren. Sie verlassen die Höhle erst nach etwa vier Monaten.