Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03380.jsonl.gz/1003

«Wenn es nach mir geht, würde ich ihn persönlich dort abliefern», zitiert die schwedische Zeitung Expressen Ibrahimovics Berater Mino Raiola aus einer SMS.
Lars Richt, Sportdirektor im schwedischen Verband, wollte eine Rückkehr des Stürmers des englischen Spitzenklubs Manchester United für die Endrunde im Sommer in Russland zumindest nicht komplett ausschliessen.
Ibrahimovics vieldeutiger Tweet
«Es ist klar, dass ich darüber nichts sagen kann. Heute feiern wir und reden nicht über das nächste Jahr», sagte Richt nach dem Triumph in der Barrage durch ein 0:0 im Rückspiel in Italien.
Auch Ibrahimovic selbst gab dem Gerücht Nahrung. Nachdem sich Schweden das WM-Ticket gesichert hatte, postete er auf Twitter ein Bild der Sieger mit dem Text: «Wir sind Schweden» - wobei er «Schweden» mit Z wie «Zlatan» schrieb.
Für dieses Wortspiel musste der 36-Jährige, der seine Karriere im Nationaltrikot nach der EURO 2016 in Frankreich beendet hatte, im Internet viel Kritik einstecken.
«Wie peinlich ist dieser Tweet von Ibrahimovic. Er hat nichts zu Schwedens Erfolg beigetragen, und jetzt stiehlt er ihnen ein gutes Stück des Ruhms mit einem schlimmen Versuch, Aufmerksamkeit zu erhaschen», twitterte zum Beispiel Fussball-Journalist Ben Wills.
Meine Zeit in der Nationalmannschaft ist vorbei.
Noch vor den Barrage-Spielen gegen Italien hatte Ibrahimovic eine Rückkehr ausgeschlossen: «Meine Zeit in der Nationalmannschaft ist vorbei», sagte der Angreifer, der nach einem Kreuzbandriss pausieren musste und nun für sein Comeback bei Manchester United schuftet.
Warum Schweden gegen die Italiener befreit aufspielen konnte, begründete der Exzentriker in seiner ganz eigenen Art: «Schweden spielt ohne Druck, weil die Erwartungen von Fans und Medien stark gesunken sind, nachdem ich das Team verlassen habe.»