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Zwei schwarze US-Amerikaner und ein harter Weg bis nach ganz oben: Rapper Jay-Z, 47, und der ehemalige Präsident Barack Obama, 55, haben einiges gemeinsam. Genau um diese Gemeinsamkeiten geht es in der Laudatio, die Obama am Donnerstag zu Ehren von Jay-Z gehalten hat. In New York wurde der Rapper in der «Songwriters Hall of Fame» aufgenommen.
In den höchsten Tönen spricht Obama über Jay-Z, der mit bürgerlichem Namen Shawn Corey Carter heisst: «Ich glaube, Mr. Carter und ich verstehen uns», sagt Obama. «Niemand, der uns als junge Männer traf, hätte erwartet, dass wir heute da stehen, wo wir sind.» Beide Afroamerikaner wurden diskriminiert – vor allem in jungen Jahren.
Auch bei den zerrütteten Familienverhältnissen finden sich Parallelen: «Wir wissen, wie es ist, ohne Vater aufzuwachsen und aus bescheidenen Verhältnissen zu kommen.» Obama sah seinen Vater als Zehnjähriger zum letzten Mal, Jay-Z wuchs in New York bei seiner alleinerziehenden Mutter auf.
Ein Hoch auf die Frauen
Mit einem Augenzwinkern sagt Obama weiter: «Seien wir ehrlich, wir beide haben Ehefrauen, die bedeutend beliebter sind als wir selbst.» Gemeint sind Megastar Beyoncé, 35, die von ihren Fans «Queen B» genannt wird, und Michelle Obama, 53, die von Fans immer wider aufgefordert wird, als US-Präsidentin zu kandidieren.
Momentan warten Fans auf die Geburt von Beyoncés Zwillingen. Welches Geschlecht die haben, ist noch geheim. Aber Obama verrät im Video: «Wir beide sind verrückt nach unseren Töchtern.» Da Jay-Z bereits Vater von einer Tochter ist, nämlich von Blue Ivy, ist nicht klar, ob der Ex-Präsident nun verraten hat, dass Beyoncé Mädchen erwartet, oder ob er einfach von seinen beiden Töchtern und Blue Ivy spricht.
Den Ritterschlag für Jay-Z, den Obama einen Freund nennt, gibts zum Schluss der Videobotschaft: Obama sei ein Fan des Künstlers und dessen Kunst habe ihn immer inspiriert. Er habe die Hip-Hop-Texte in mehreren Reden und Tweets zitiert oder Bezug darauf genommen. Obama sei sich zudem sicher, dass er der einzige Präsident sei, der Jay-Zs Musik im Oval Office gehört hat. «Vielleicht ändert sich das eines Tages, aber ich bin mir sicher, dass dies bis zum heutigen Zeitpunkt stimmt.»