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50’000 Tonnen: So viele Altkleider werden in der Schweiz jährlich gesammelt – Tendenz steigend, da der Trend hin zu billigen und billig produzierten Kleidern anhält. Zwei Drittel können als Secondhand-Kleider wiedergetragen werden. Ein Drittel ist jedoch in zu schlechtem Zustand und wird zu Putzlappen oder Reisswolle verarbeitet.
Die Frage ist: Lassen sich solche Textilien auch hochwertig recyceln? Forscherinnen und Forscher der Hochschule Luzern und Texaid entwickelten Methoden, um die Altkleidung zu einem groben Garn zu verspinnen, das sich gut für Teppiche eignet. Aus den kürzeren Fasern lassen sich Vliese herstellen, die beispielsweise zur Schalldämmung verwendet werden können.