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Vier Techniken für kreatives Arbeiten
Sind Sie auch schon in einem langatmigen Workshop gesessen und haben sich überlegt wie man diesen verbessern könnte um kreativer und effektiver bessere Resultate zu erarbeiten?
Wir stellen Ihnen hier vier unterschiedliche Techniken vor, um Ihre Workshops und Ihr Arbeiten effektiver und abwechslungsreicher zu gestalten.
1. Brainstorming
Alle Teilnehmer machen spontan Vorschläge zu einem Thema, ohne dass diese Vorschläge bewertet werden. Eine Person notiert diese Vorschläge zum Beispiel auf einem Flipchart. Danach werden diese Vorschläge bewertet. Wichtig ist hierbei, dass die Ideenfindung unbedingt von der Kritik getrennt wird.
2. Osborn-Checkliste
Die Osborn-Checkliste ist eine Kreativitätstechnik, die sich durch spezifische schematische Fragen besonders für die Verbesserung oder Weiterentwicklung von Produkten und Prozessen eignet. Die Osborn-Checkliste sollte komplett bearbeitet werden.
Sie enthält die zehn folgenden Punkte (je nach Situation entspricht x der Idee, dem Produkt oder dem Prozess):
1. Anders verwenden!
Wie könnte x (wo)anders eingesetzt werden?
2. Anpassen!
Was ähnelt x? Was könnte übernommen werden?
3. Ändern!
Welche Merkmale von x können verändert werden?
4. Vergrössern!
Können Sie x vergrössern/verstärken/verlängern?
5. Verkleinern!
Können Sie x verkleinern/abschwächenverfeinern?
3. Die Sechs-Denkhüte-Übung
Bei dieser Strategie nehmen die Teilnehmer jeweils eine bestimmte Sichtweise auf ein Problem ein. Dabei sind sechs verschiedene Rollen vorgesehen, die nach Farben bestimmt sind: Weiss, Rot, Schwarz, Gelb, Grün und Blau. Der schwarze Hut steht für den analytischen Blick auf objektive Fakten, der grüne Hut für Gefühle und Intuition. Der orange Hut wird vom Optimist getragen, der blaue Hut ist für den Pessimisten. Der weisse Hut ist der kreative Vordenker im Team und der gelbe Hut moderiert diese Runde. Der Vorteil dieser Strategie ist, dass man sich zwingt aus einer anderen Perspektive eine Aufgabe zu betrachten und so innere Widerstände überwinden kann.
Die sechs Hüte Technik bietet den besonderen Vorteil, dass ein guter Überblick über das Thema gewonnen werden kann. Alle wichtigen Denkrichtungen werden eingenommen und eine Problemstellung aus unterschiedlichen Perspektiven unter die Lupe genommen.
Bei der Verteilung der Denkhüte sollte darauf geachtet werden, dass die passenden Rollen zugewiesen werden. Die Sechs-Denkhüte Methode ist eine tolle Abwechslung im Büroalltag und kann helfen, Handlungsempfehlungen abzuleiten.
4. Mindmapping
Bei dieser Technik entwickeln die Teilnehmer assoziative Ideen zu einem Thema. Hierbei schreibt man das Problem in die Mitte eines Flipcharts oder Papiers. Anschliessend schreiben die Teilnehmer Aspekte dazu, die damit in Verbindung stehen. So entwickelt sich ein Baumdiagramm als Inspirationsquelle.
Tipps zu Mindmapping
Bilden Sie so viele Verknüpfungen wie möglich und sinnvoll
Mindmapping kann auch sehr gut in der Gruppe angewandt werden, dabei sollte die Schriftführung bzw. das Zeichnen des Gedankennetzes von einer Person übernommen werden
Das Mindmapping kann sowohl Ideen aufzeigen als auch Themen veranschaulichen
Zeichnen Sie die eng relevanten Begriffe näher zum Ausgangswort als weniger relevanten.
6. Ersetzen!
Was können Sie an x ersetzen/austauschen?
7. Umstellen!
Können Sie Teile von x tauschen, die Reihenfolge
ändern oder Ursache-Wirkung umdrehen?
8. Umkehren!
Können Sie das Gegenteil von x machen? Wie sieht
das Spiegelbild von x aus?
9. Kombinieren!
Können Sie x mit anderen Ideen verbinden? Kann x
Teil von etwas Grösserem sein?
10. Transformieren!
Können Sie x zusammenballen/ausdehnen/
komprimieren?
Schlau in ZweiMinuten
In der Rubrik "Schlau in ZweiMinuten" von ZweiStunden finden Sie Fachartikel und Beiträge rund um das Thema der beruflichen Qualifizierung und Weiterbildung.