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Der Traum und therapeutische Arbeit mit Träumen
Der Traum und therapeutische Arbeit mit Träumen
Ein Drittel unsers Lebens schlafen wir. Dieses eher «verborgene» Drittel unseres Lebens ist mit einem besonderem Zustand unseres Bewusstseins verbunden: dem Träumen.
Träume beschäftigen Menschen von alters her und spielen u. a. in der Philosophie und Therapie eine wichtige Rolle. Der Forschung sind sie aber nicht direkt zugänglich; sie sind nicht messbar und nicht sichtbar und bleiben etwas Subjektives. Selbst der Träumende kann sich nur bedingt an den Traum erinnern, d. h. er ruft eine Erinnerung auf, die selbst schon durch den Filter des Bewusstseins gegangen bzw. «zensiert» worden ist. Nach dem Erwachen gibt es nur noch eine Erinnerung an die Erinnerung.
Allerdings ist der Traum nicht nur etwas Psychisches, sondern er wird auch als etwas Körperliches erlebt: während der Phase des Träumens ist er für den Träumenden etwas ganz Reales, er ist wirkmächtig und ruft physiologische Veränderungen hervor. Eine Wirkung durch den Traum erfolgt einerseits während des Träumens selbst (z.B. im Albtraum) bzw. andererseits über den Traum hinaus, indem der Träumende über die Erinnerung etwas (Symbolik) in sein Bewusstsein überführt.
In den verschiedenen Richtungen der modernen Psychotherapie sind zahlreiche Verfahren zur therapeutischen Arbeiten mit Träumen entstanden, die das Sprechen über Träume ermöglichen und die Sprache des Träumens entschlüsseln wollen.