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nennt man in den nordöstl. AlpenThone, die reichlich mit Steinsalzbrocken, auch Gips und Bruchstücken
benachbarter Gesteine angefüllt sind und die Hauptmasse der dortigen Steinsalzvorkommnisse bilden, in denen reinere umfangreichere
Steinsalzkörper, die unmittelbar abgebaut und verwendet werden könnten, überhaupt nur in untergeordneten
Partien auftreten. So ist es der Fall bei den sog. Salzstöcken von Aussee, von Ischl, von Hallstatt, von Hallein-Berchtesgaden,
die alle ringsum unregelmäßig begrenzte, im Innern vielfach gestörte, verdrückte und zerbrochene Ablagerungen darstellen.
Das dortige Haselgebirge enthält im Durchschnitt ungefähr 60 Proz. Salz, zu dessen Gewinnung nicht unmittelbar
die bergmännische Arbeit, sondern die auflösende Kraft
[* 7] des Wassers in Anwendung gebracht wird. In dazu vorgerichtete unterirdische
Räume, die Wehren, geleitet, sättigt sich das Wasser mit Salz und wird dann nach oben als Sole in die Sudhütten geführt,
wo es eingedampft das Kochsalz liefert.