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Die Mitgliedsstaaten der UNESCO haben die Aufgabe, die Zusammenarbeit ihrer landeseigenen Einrichtungen im Bereich Bildung, Wissenschaft und Kultur mit der UNESCO sicherzustellen. Zu diesem Zweck können Nationalkommissionen gegründet werden. Sie spielen, als kleine und flexible Organisationen, in ihren Ländern eine entscheidende Rolle als Katalysatoren, Vermittler, Experten, Koordinatoren und Multiplikatoren.
Derzeit gibt es weltweit 196 Nationalkommissionen. Zusammen bilden sie im UN-System ein einzigartiges Netzwerk, das sich dafür einsetzt, die Ziele der UNESCO in den Mitgliedstaaten zu fördern und zu verwirklichen.
Die Schweizerische UNESCO-Kommission lädt jährlich die Nationalkommissionen Europas und Nordamerikas zu einer internationalen Veranstaltung zu zentralen UNESCO-Themen oder –Aktivitäten in die Schweiz ein.
Sie nimmt desweiteren an den regelmässigen Treffen der Generalsekretäre der deutschsprachigen Kommissionen teil (Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz), fördert den Austausch von Erfahrungen, zeigt mögliche Synergien auf und regt zu innovativen gemeinsamen Aktivitäten an.
«Die UNESCO sichert den Frieden nicht selbst – sie sorgt dafür, dass er andauert.»