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Am 2. März 2022 hat die Kommission für soziale Sicherheit und Gesuchtheit (SGK-SR) entschieden, dass die Motion 11.3811 Darbellay "Rechtslücke in der Unfallversicherung schliessen" nicht abzuschreiben sei, woraufhin der Bundesrat beauftragt wurde, eine Gesetzesänderung des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) vorzunehmen.
Die Änderung des UVG soll die Bezahlung von Taggeldern bei Rückfällen oder Spätfolgen in Zusammenhang mit einem Unfall, die Arbeitnehmende zu einer Zeit erlitten haben, zu der sie noch nicht über das UVG versichert waren, garantieren.
Der Entwurf des Bundesrates sieht vor Art. 8 UVG und Art. 16 UVG zu ergänzen. Art. 8 UVG soll mit einem Abs. 3 ergänzt werden, der statuiert, dass Rückfälle und Spätfolgen von Unfällen die sich zu einem Zeitpunkt ereigneten, zu dem die Person nicht durch das UVG versichert war und das 25. Altersjahr noch nicht vollendet hat, als Nichtberufsunfälle gelten. Art. 16 UVG soll mit einem Absatz 2bis ergänzt werden, der in diesem Fall Anspruch auf Taggeld garantiert.
Der Vorentwurf...
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