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Integration würde massiv besser funktionieren, wenn die Aslanten nicht in Asylheimen, sondern nur bei Einheimischen einquartiert würden.
Viele Ukrainerinnen und Ukrainer flüchten gerade vor dem Krieg in ihrem Land. Ein Teil von ihnen landet in der Schweiz: Am Freitag hat der Bundesrat entschieden, für Geflüchtete aus der Ukraine den Schutzstatus S einzuführen. Das bedeutet konkret, dass die betroffenen Menschen während einem Jahr ohne Asylverfahren hier bleiben, zur Schule gehen und arbeiten können.
Neben Schlafplätzen in Bundesasylzentren wollen auch viele Privatpersonen eine Bleibe anbieten. Du willst selbst einen Beitrag leisten und Geflüchtete aufnehmen? Dafür musst du laut der Schweizerischen Flüchtlingshilfe folgende Kriterien erfüllen:
Damit die Geflüchteten zur Ruhe kommen können, wird ein stabiles Umfeld vorausgesetzt. Gastfamilien müssen sich darauf einstellen, die geflüchteten Personen für mindestens drei Monate bei sich unterzubringen.
Weil Privatsphäre wichtig ist, wäre es ideal, wenn das angebotene Zimmer abschliessbar oder zumindest abgegrenzt ist. So haben die oftmals traumatisierten Geflüchteten einen Rückzugsort.
Ebenfalls wichtig ist, dass die angebotenen Zimmer in Häusern oder Wohnungen Zugang zu Sanitäranlagen wie Toilette und Küche oder einer Kochgelegenheit haben.
Ideale Voraussetzung für die Gastgeber ist, dass sie neben freiem Wohnraum auch freie Zeit zur Verfügung haben, die sie mit den Geflüchteten verbringen können, um diesen im Alltag unter die Arme zu greifen.