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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.01145 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 3. November 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Sebastian Lorentz Lorentz Schmidt Partner, Rechtsanwälte Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1969, erlitt am 2 2. März 2011 einen Unfall ( Urk. 9/13/53) und meldete sich am 1. Juni 2011 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 9/4). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, teilte ihm am 2 8. Dezember 2012 den Abschluss der Arbeits vermittlung mit ( Urk. 9/60) und verneinte - nach durchgeführtem Vorbescheid verfahren ( Urk. 9/90, Urk. 9/93, Urk. 9/ 105 ) - mit Verfügung vom 2 6. Septem ber 2014 einen Rentenanspruch ( Urk. 9/106 = Urk. 2). 2. Der Versicherte erhob am 2 9. Oktober 2014 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2 6. September 2014 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen, insbesondere der Anspruch auf berufli che Massnahmen oder Rente, zuzusprechen; eventuell sei die Sache zur Durch führung eines polydisziplinären Gutachtens an die Vorinstanz zurückzuweisen ( Urk. 1 S. 2 Ziff. I.1-3). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1. Dezember 2014 ( Urk. 8) die Abweisung der Beschwerde. Mit Gerichtsverfügung vom 1 5. Dezember 2014 wurde antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. I.4) die unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsvertretung bewilligt, und es wurde die Beschwerdeantwort zugestellt ( Urk. 10). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit kann immer nur dann anspruchser heblich sein, wenn sie Folge einer Gesundheitsbeeinträchtigung ist, die fach ärztlich einwandfrei diagnostiziert worden ist (BGE 141 V 281 E. 2.1 mit Hin weis auf BGE 130 V 396). 1.3 Zur Annahme der Invalidität nach Art. 8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkran kungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosozi ale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vor handen sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszu ständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invali dität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokul tu rellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2). Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigent lichen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver selbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend aus wirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2 8. Juni 2012 E. 3.2). 1.4 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, nament lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) aus zugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrun de liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). Zur Bestimmung des Invalideneinkommens auf der Grundlage der LSE kann – aus nahmsweise – der Lohn eines einzelnen Sektors („Produktion" oder „Dienstleistungen") oder gar einer bestimmten Branche herangezogen werden, wenn es als sachgerecht erscheint, um der im Einzelfall zumutbaren erwerb li chen Verwertung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit Rechnung zu tragen, namentlich bei Personen, die vor der Gesundheitsschädigung lange Zeit im betreffenden Bereich tätig gewesen waren und bei denen eine Arbeit in anderen Bereichen kaum in Frage kommt ( Urteil e des Bundesgerichts 9C_237/2007 = SVR 2008 IV Nr. 20 E. 5.1, 9C_667/2013 vom 29. April 2014 E. 5.3). 1.5 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest )Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver wer ten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). 1.6 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG) ). 1.7 Nach der Rechtsprechung ist unter Umschulung im Sinne von Art. 17 IVG grund sätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen versicherten Person eine ihrer früheren annä hernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln. Unter anderem s etzt der Anspruch auf Umschulung voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumutbaren Erwerbs tätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E. 4.2, 124 V 108 E. 2a und b mit Hinweisen auf u.a. AHI 1997 S. 80 E. 1b; ZAK 1984 S. 91 oben, 1966 S. 439 E. 3). Massnahmen im Sinne von Art. 17 IVG setzen subjektive und objektive Eingliederungsfähigkeit voraus (AHI 1997 S. 82 E. 2b/ aa ; ZAK 1991 S. 179 unten f. E. 3). 1.8 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) davon aus, aus medizinischer Sicht sei dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätig keit zu 100 % zumutbar (S. 2). Sie ermittelte a usgehend von einem gemäss de n Vorbringen des Beschwerdeführers mit Fr. 73‘382.-- eingesetzten Validenein kommen (S. 3 Mitte) und einem gestützt auf Tabellenlöh n e gemäss der Lohn struktu rerhebung (LSE) eingesetzten Invalideneinkommen (S. 3 unten) einen Invaliditätsgrad von 15 % (S. 4 Mitte). 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), er leide zusätzlich an psychischen Unfallfolgen (S. 3 Ziff. 11), die Beschwerdegeg nerin habe wiederholt die Durchführung einer m edizinische n oder berufliche n Abklärung verweigert (S. 3 Ziff. 12, S. 4 Ziff. 15, S. 5 Ziff. 21), bei den Tabel lenlöhnen sei nicht auf das Total aller Wirtschaftszweige, sondern auf Ziff. 95 (Reparatur von Gebrauchsgütern) abzustellen (S. 5 Ziff. 21), ein Leidensabzug von 15 % sei angezeigt (S. 5 Ziff. 23), und er habe Anspruch auf Umschulung (S. 5 f. Ziff. 25 ff.). 2.3 Strittig sind der Invaliditätsgrad und allfällige davon abhängende Leistungsan sprüche. 3. 3.1 Vom 6. bis 2 9. Dezember 2011 weilte der Beschwerdeführer stationär in der Y.___, worüber am 4. Januar 2012 berichtet wurde ( Urk. 9/80/126). Dabei wurden die folgenden, hier verkürzt angeführten Diagno sen gestellt (S. 1): - Unfall vom 2 2. März 2011: Arbeitsunfall mit Polytrauma: Sturz vom Bau gerüst aus 3 Meter Höhe - Wirbelsäulentrauma mit Flexions-Distraktionsfraktur Th3-4, Fraktu ren Processus spinosi C6-Th2, Frakturen Processus transversus C7, Th2-3 rechts und Th4 links, Fraktur Facies articularis superior Atlan tis links - Thoraxtrauma mit dislozierter Klavikulaschaftfraktur links, nicht dis lo zierter Sternumfraktur, Rippenserienfraktur beidseits 1-5 dorsal rechts und 2-5 links sowie Mantelpneumothorax beidseits - leichtes Schädel-Hirn-Trauma mit Ablederung der Kalotte mit Haut de fekt - ICD-10 F43.23/ Z73.1: Anpassungsstörung mit Störung von verschiede nen Gefühlen ( dysphorische Auslenkung, Ärger, Besorgtheit, Anspan nung, leichte psychotraumatologische Symptomatik) bei erhöhter psy chi scher Vulnerabilität infolge akzentuierter Persönlichkeitszüge und beschränkter Ressourcen Zur Arbeitsfähigkeit wurde ausgeführt, die festgestellte psychische Störung begründe eine leichte arbeitsrelevante Leistungsminderung. Diese bedeute in qualitativer Hinsicht, dass der Beschwerdeführer keine Arbeiten auf Gerüsten mehr machen solle und auch für intellektuell anspruchsvollere Arbeiten eher nicht geeignet sei; für andere Tätigkeiten bestünden aus psychosomatischer Sicht keinerlei Einschränkungen (S. 2 Mitte). Die bisherige berufliche Tätigkeit als Gipser sei nicht zumutbar. Zumutbar sei leichte bis mittelschwere Arbeit ganztags, sofern sie nicht länger dauernd vor geneigt, nicht in Zwangshaltungen und nicht in der Hocke erfolge und keine längerdauernden Tätigkeiten über Schulterhöhe damit verbunden seien (S. 2). 3.2 SUVA-Kreisarzt Dr. med. Z.___, Facharzt für Chirurgie, berichtete am 5. März 2012 über die gleichentags erfolgte kreisärztliche Untersuchung ( Urk. 9/80/156). Er führte unter anderem aus, im Verlauf sei es zur problemlosen Konsolidation der Wirbelsäulen-Frakturen und Ausheilung der Rippen- und Sternumfrakturen gekommen. Die Rehabilitation, stationär und ambulant, sei eher mühsam gewe sen, allerdings bei Selbstbeschränkung und Schmerzausweitung, aber auch bei aktivem, agilem und bewegungsfreudige m Probanden, so dass bis auf eine Be las tungsintoleranz gute Resultate in allen betroffenen Körperregionen (Schä del, Wirbelsäule, Thorax, linke Schulter) hätten erreicht werden können (S. 11 Mitte). Das anlässlich der stationären Rehabilitation in der Y.___ formu lierte Zumutbarkeitsprofil werde auch in Zukunft Geltung haben (dies mit dem Zusatz „insgesamt eher wenige Anforderungen“). Die psychiatrische Behandlung sei abgeschlossen worden; Einschränkungen bezüglich Einsetzbarkeit in berufli chen Tätigkeiten bestünden nicht (S. 12 unten). 3.3 Am 2 1. Mai 2014 berichteten Prof. Dr. phil. A.___, Neuropsycholo gin, und Dr. med. B.___, Fachärztin für Neurologie, über ihre am 1 9. Mai 2014 erfolgte verhaltensneurologische Abklärung ( Urk. 9/92). In ihrer Beurteilung führten sie unter anderem aus, subjektiv im Vordergrund der Befunde stünden die Schmerzsymptomatik sowie die resignierte depressive Stimmungslage mit gesteigerter Müdigkeit und psychomotorischer Verlangsa mung. Grundsätzlich leistungsmindernd seien die mangelnde Schulbildung, eine Intelligenzverminderung mit geringem Lernvermögen und abstraktem Konzept verständnis sowie der soziokulturelle Hintergrund (S. 2). Die Prüfun g der höhe ren Hirnleistung sei durch das geringe Bildungsniveau erschwert. Insgesamt bestünden anamnestisch wie auch klinisch keine Hinweise auf eine primäre Störung der höheren Hirnleistungen, insbesondere kein unfallbedingtes Aus fall muster ; das relativ therapieresistente Schmerzsyndrom sei teils durch einge schränkte kognitive Ressourcen beziehungsweise verminderte Kompensations möglichkeiten nachvollziehbar. Aus neuropsychologischer Sicht sei der Patient in seiner Arbeitsfähigkeit in Folge der Verlangsamung, Depressivität und ver minderten Intelligenz nicht vermittelbar. Es bestehe eine verminderte Bildungs fähigkeit, was das Erlernen einer neuen, auch handwerklichen Tätigkeit erschwere (S. 2 unten). 4. 4.1 Der Beschwerdeführer zog sich bei seinem Unfall im März 2011 ein Wirbelsäu len-, ein Thorax- und ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma zu (vorstehend E. 3.1). Gemäss kreisärztlicher Beurteilung waren die erlittenen Frakturen im März 2012 konsolidiert und ausgeheilt, so dass bis auf eine Belastungsintoleranz gute Resultate in allen betroffenen Körperregionen festzustellen waren (vorstehend E. 3.2). Im Austrittsbericht der Y.___ vom Januar 2012 wurde ferner eine psychische Problematik (F43.23/ Z73.1) diagnostiziert, was insofern eine Ein schränkung bewirke, als Arbeiten auf Gerüsten zu vermeiden seien und der Beschwerdeführer auch für intellektuell anspruchsvollere Arbeiten eher nicht geeignet sei (vorstehend E. 3.1). Das Belastungsprofil (aus somatischer Sicht) lautete auf eine uneingeschränkte Zumutbarkeit für nicht länger dauernd vorgeneigt e, nicht in Zwangshaltungen und nicht in der Hocke und nicht längerdauernd über Schulterhöhe auszu übende leichte bis mittelschwere Tätigkeiten (vorstehend E. 3.1). 4.2 Demgegenüber führten die Neuropsychologin Prof. A.___ und die Neurologin Dr. B.___ im Mai 2014 aus, der Patient sei „ in seiner Arbeitsfähigkeit in Folge der Verlangsamung, Depressivität und verminderten Intelligenz nicht vermittelbar “. Eine Diagnose findet sich im betreffenden Bericht keine; hinge gen wurde auf eine mangelnde Schulbildung, eine Intelligenzverminderung, eingeschränkte kognitive Ressourcen und den sozio-kulturellen Hintergrund Bezug genommen (vorstehend E. 3.3). 4.3 Die neuropsychologische Beurteilung ist nicht geeignet, auf eine versicherungs relevante Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit zu schliessen. Ihrer Verwertbar keit steht vorab entgegen, dass gar keine Diagnose gestellt wurde (vorstehend E. 1.2). Ferner wurde betreffend die postulierte Ein schränkung weitestgehend auf invaliditätsfremde Faktoren wie namentlich eine verminderte Intelligenz und mangelnde Bildung und Bildungsfähigkeit sowie ausdrücklich psycho-sozi ale Faktoren Bezug genommen, was recht sprechungsgemäss nicht anspruchsbe gründend sein kann (vorstehend E. 1.3). Im Übrigen ist zu r aus psychiatrischer Sicht gestellten Diagnose erstens anzu merken, dass es sich bei Z-Kodierungen lediglich um Faktoren handelt, die den Gesundheitszustand beeinflussen und zur Inanspruchnahm e des Gesundheits wesens führen und keine rechtlich erhebliche Gesundheitsbeeinträchtigung dar stellen (Urteile des Bundesgerichts 9C_726/2014 vom 2 5. Februar 2015 E. 3.1.1, 8C_302/2011 vom 2 0. September 2011 E. 2.3). Zweitens sind die sich aus der psychischen Störung ergebenden Einschränkungen (kein Arbeiten auf Gerüsten; eher keine intellektuell anspruchsvolleren Arbeiten) ohne weiteres mit dem aus somatischer Sicht formulierten Belastungsprofil vereinbar. 4.4 Zusamm engefasst ist der medizinische Sachverhalt dahingehend erstellt, dass für - näher umschriebene - leichte bis mittelschwere Tätigkeiten eine volle Arbeits fähigkeit besteht. Vor diesem Hintergrund besteht keine Veranlassung zu weiteren Abklärungen ; z um entsprechenden Eventualantrag ( Urk. 1 S. 2 Ziff. I.3) findet sich denn auch in der Beschwerde ke inerlei Begründung. 5. 5.1 Der Beschwerdeführer machte unter anderem geltend, das Inval ideneinkommen sei gestützt auf die Tabellenlöhne des Wirtschaftszweigs „Reparatur von Gebrauchsgütern“ ( Ziff. 95) zu bestimmen, dies weil alle Tätigkeiten, die Sprach fertigkeiten voraussetzen, ausschieden und der genannte Zweig sich quasi als Auffangtatbestand anbiete ( Urk. 1 S. 5 Ziff. 21). Diese Argumentation überzeugt nicht. Weder ist beim Beschwerdeführer die Verwertung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen erschwert, noch ist er lange Zeit im betreffenden Bereich tätig gewesen (vorste hend E. 1.4). Hingegen ist bemerkenswert, dass der vo n ih m genannte Wirt schafts zweig mit Fr. 3‘672.-- das zweittiefste Lohnniveau aller Wirtschafts zwei ge überhaupt aufweist, das markant unter dem Durchschnitt aller Wirtschafts zweige ( Fr. 4‘901.--) liegt (LSE 2010 S. 26 f. Tab. TA1). Das Heranziehen der Tabellenlöhne für einfache und repetitive Tätigkeiten von Männern über alle Wirtschaftszweige, wie von der Beschwe rdegegnerin prakti ziert, erweist sich demnach als korrekt, womit auf das Jahr 2014 hochgerechnet ein Jahreseinkommen von rund Fr. 63‘271.-- resultiert (vgl. Urk. 9/104 S. 1) 5.2 Der Beschwerdeführer mach t e ferner geltend, vom Tabellenlohn sei ein Abzug von 15 % vorzunehmen, und begründete dies mit den im Anforderungsprofil genannten Einschränkungen bei als adaptiert geltenden leichten und mittel schweren Tätigkeiten ( Urk. 1 S. 5 Ziff. 23). Dem kann nicht gefolgt werden. Die genannten Einschränkungen (vorstehend E. 4.1) sind nicht derart ausgeprägt oder vielfältig, dass daraus auf ein lohn mässiges Handicap zu schliessen wäre. Mit der Beschwerd egegnerin ( Urk. 9/104 S. 2 oben) ist vielmehr festzuhalten, dass dem Beschwerdeführer beim gegebe nen Belastungsprofil eine grosse Bandbreite an Stellen offensteht, weshalb keine Anhaltspunkte für die Vornahme eines leidensbedingten Abzugs bestehen. 5.3 Somit ist von einem Valideneinkommen im Jahr 2014 von Fr. 73‘382.-- (vorste hend E. 2.1) und einem Invalideneinkommen von Fr. 63‘271.-- (vorstehend E. 5.1) auszugehen. Die resultierende Einkommenseinbusse von Fr. 10‘111.-- ergibt einen Invaliditätsgrad von rund 14 %, was einen Rentenanspruch (vorste hend E. 1.6) ausschliesst. 5.4 Ferner machte der Beschwerdeführer geltend, er habe einen Anspruch auf Umschulung im Sinne von Art. 17 IVG ( Urk. 1 S. 5 f. Ziff. 25 ff.). Dies trifft nicht zu. Abgesehen davon, dass es gemäss den Feststellungen aus neuropsychologischer Sicht (vorstehend E. 3.3) an der subjektiven Ein glie de rungs fähigkeit fehlen dürfte, ist mit dem Invaliditätsgrad von 14 % die Erheb lichkeitsschwelle von rund 20 % (vorstehend E. 1.7) deutlich verfehlt, so dass kein solcher Anspruch besteht. 5.5 Zusammengefasst bleibt festzuhalten, dass die gegen die angefochtene Verfü gung erhobenen Einwände nicht stichhaltig sind, sondern diese nicht zu bean standen ist, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 6. 6.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 700.-- festzusetzen, ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen und infolge bewilligter unentgeltlicher Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ). 6.2 Der unentgeltliche Rechtsvertreter hat mit Honorarnote vom 1 6. Februar 2015 einen Aufwand von 9 Stunden und Barauslagen zum Pauschalansatz von 3 % geltend gemacht ( Urk. 13). Der Stundenansatz beträgt allerdings nicht wie fak turiert Fr. 250.--, sondern Fr. 200.-- für bis Ende 2014 angefallenen Aufwand und sodann Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer). Der unentgeltliche Rechts vertreter ist somit mit Fr. 2‘025.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen, dies ebenfalls unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 GSVGer. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Sebastian Lorentz, Zürich, wird mit Fr. 2'025.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Sebastian Lorentz - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2014.01145 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 3. November 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Sebastian Lorentz Lorentz Schmidt Partner, Rechtsanwälte Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1969, erlitt am 2 2. März 2011 einen Unfall ( Urk. 9/13/53) und meldete sich am 1. Juni 2011 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 9/4). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, teilte ihm am 2 8. Dezember 2012 den Abschluss der Arbeits vermittlung mit ( Urk. 9/60) und verneinte - nach durchgeführtem Vorbescheid verfahren ( Urk. 9/90, Urk. 9/93, Urk. 9/ 105 ) - mit Verfügung vom 2 6. Septem ber 2014 einen Rentenanspruch ( Urk. 9/106 = Urk. 2). 2. Der Versicherte erhob am 2 9. Oktober 2014 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2 6. September 2014 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen, insbesondere der Anspruch auf berufli che Massnahmen oder Rente, zuzusprechen; eventuell sei die Sache zur Durch führung eines polydisziplinären Gutachtens an die Vorinstanz zurückzuweisen ( Urk. 1 S. 2 Ziff. I.1-3). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1. Dezember 2014 ( Urk. 8) die Abweisung der Beschwerde. Mit Gerichtsverfügung vom 1 5. Dezember 2014 wurde antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. I.4) die unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsvertretung bewilligt, und es wurde die Beschwerdeantwort zugestellt ( Urk. 10). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit kann immer nur dann anspruchser heblich sein, wenn sie Folge einer Gesundheitsbeeinträchtigung ist, die fach ärztlich einwandfrei diagnostiziert worden ist (BGE 141 V 281 E. 2.1 mit Hin weis auf BGE 130 V 396). 1.3 Zur Annahme der Invalidität nach Art. 8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkran kungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosozi ale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vor handen sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszu ständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invali dität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokul tu rellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2). Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigent lichen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver selbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend aus wirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2 8. Juni 2012 E. 3.2). 1.4 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, nament lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) aus zugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrun de liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). Zur Bestimmung des Invalideneinkommens auf der Grundlage der LSE kann – aus nahmsweise – der Lohn eines einzelnen Sektors („Produktion" oder „Dienstleistungen") oder gar einer bestimmten Branche herangezogen werden, wenn es als sachgerecht erscheint, um der im Einzelfall zumutbaren erwerb li chen Verwertung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit Rechnung zu tragen, namentlich bei Personen, die vor der Gesundheitsschädigung lange Zeit im betreffenden Bereich tätig gewesen waren und bei denen eine Arbeit in anderen Bereichen kaum in Frage kommt ( Urteil e des Bundesgerichts 9C_237/2007 = SVR 2008 IV Nr. 20 E. 5.1, 9C_667/2013 vom 29. April 2014 E. 5.3). 1.5 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest )Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver wer ten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). 1.6 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG) ). 1.7 Nach der Rechtsprechung ist unter Umschulung im Sinne von Art. 17 IVG grund sätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen versicherten Person eine ihrer früheren annä hernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln. Unter anderem s etzt der Anspruch auf Umschulung voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumutbaren Erwerbs tätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E. 4.2, 124 V 108 E. 2a und b mit Hinweisen auf u.a. AHI 1997 S. 80 E. 1b; ZAK 1984 S. 91 oben, 1966 S. 439 E. 3). Massnahmen im Sinne von Art. 17 IVG setzen subjektive und objektive Eingliederungsfähigkeit voraus (AHI 1997 S. 82 E. 2b/ aa ; ZAK 1991 S. 179 unten f. E. 3). 1.8 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) davon aus, aus medizinischer Sicht sei dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätig keit zu 100 % zumutbar (S. 2). Sie ermittelte a usgehend von einem gemäss de n Vorbringen des Beschwerdeführers mit Fr. 73‘382.-- eingesetzten Validenein kommen (S. 3 Mitte) und einem gestützt auf Tabellenlöh n e gemäss der Lohn struktu rerhebung (LSE) eingesetzten Invalideneinkommen (S. 3 unten) einen Invaliditätsgrad von 15 % (S. 4 Mitte). 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), er leide zusätzlich an psychischen Unfallfolgen (S. 3 Ziff. 11), die Beschwerdegeg nerin habe wiederholt die Durchführung einer m edizinische n oder berufliche n Abklärung verweigert (S. 3 Ziff. 12, S. 4 Ziff. 15, S. 5 Ziff. 21), bei den Tabel lenlöhnen sei nicht auf das Total aller Wirtschaftszweige, sondern auf Ziff. 95 (Reparatur von Gebrauchsgütern) abzustellen (S. 5 Ziff. 21), ein Leidensabzug von 15 % sei angezeigt (S. 5 Ziff. 23), und er habe Anspruch auf Umschulung (S. 5 f. Ziff. 25 ff.). 2.3 Strittig sind der Invaliditätsgrad und allfällige davon abhängende Leistungsan sprüche. 3. 3.1 Vom 6. bis 2 9. Dezember 2011 weilte der Beschwerdeführer stationär in der Y.___, worüber am 4. Januar 2012 berichtet wurde ( Urk. 9/80/126). Dabei wurden die folgenden, hier verkürzt angeführten Diagno sen gestellt (S. 1): - Unfall vom 2 2. März 2011: Arbeitsunfall mit Polytrauma: Sturz vom Bau gerüst aus 3 Meter Höhe - Wirbelsäulentrauma mit Flexions-Distraktionsfraktur Th3-4, Fraktu ren Processus spinosi C6-Th2, Frakturen Processus transversus C7, Th2-3 rechts und Th4 links, Fraktur Facies articularis superior Atlan tis links - Thoraxtrauma mit dislozierter Klavikulaschaftfraktur links, nicht dis lo zierter Sternumfraktur, Rippenserienfraktur beidseits 1-5 dorsal rechts und 2-5 links sowie Mantelpneumothorax beidseits - leichtes Schädel-Hirn-Trauma mit Ablederung der Kalotte mit Haut de fekt - ICD-10 F43.23/ Z73.1: Anpassungsstörung mit Störung von verschiede nen Gefühlen ( dysphorische Auslenkung, Ärger, Besorgtheit, Anspan nung, leichte psychotraumatologische Symptomatik) bei erhöhter psy chi scher Vulnerabilität infolge akzentuierter Persönlichkeitszüge und beschränkter Ressourcen Zur Arbeitsfähigkeit wurde ausgeführt, die festgestellte psychische Störung begründe eine leichte arbeitsrelevante Leistungsminderung. Diese bedeute in qualitativer Hinsicht, dass der Beschwerdeführer keine Arbeiten auf Gerüsten mehr machen solle und auch für intellektuell anspruchsvollere Arbeiten eher nicht geeignet sei; für andere Tätigkeiten bestünden aus psychosomatischer Sicht keinerlei Einschränkungen (S. 2 Mitte). Die bisherige berufliche Tätigkeit als Gipser sei nicht zumutbar. Zumutbar sei leichte bis mittelschwere Arbeit ganztags, sofern sie nicht länger dauernd vor geneigt, nicht in Zwangshaltungen und nicht in der Hocke erfolge und keine längerdauernden Tätigkeiten über Schulterhöhe damit verbunden seien (S. 2). 3.2 SUVA-Kreisarzt Dr. med. Z.___, Facharzt für Chirurgie, berichtete am 5. März 2012 über die gleichentags erfolgte kreisärztliche Untersuchung ( Urk. 9/80/156). Er führte unter anderem aus, im Verlauf sei es zur problemlosen Konsolidation der Wirbelsäulen-Frakturen und Ausheilung der Rippen- und Sternumfrakturen gekommen. Die Rehabilitation, stationär und ambulant, sei eher mühsam gewe sen, allerdings bei Selbstbeschränkung und Schmerzausweitung, aber auch bei aktivem, agilem und bewegungsfreudige m Probanden, so dass bis auf eine Be las tungsintoleranz gute Resultate in allen betroffenen Körperregionen (Schä del, Wirbelsäule, Thorax, linke Schulter) hätten erreicht werden können (S. 11 Mitte). Das anlässlich der stationären Rehabilitation in der Y.___ formu lierte Zumutbarkeitsprofil werde auch in Zukunft Geltung haben (dies mit dem Zusatz „insgesamt eher wenige Anforderungen“). Die psychiatrische Behandlung sei abgeschlossen worden; Einschränkungen bezüglich Einsetzbarkeit in berufli chen Tätigkeiten bestünden nicht (S. 12 unten). 3.3 Am 2 1. Mai 2014 berichteten Prof. Dr. phil. A.___, Neuropsycholo gin, und Dr. med. B.___, Fachärztin für Neurologie, über ihre am 1 9. Mai 2014 erfolgte verhaltensneurologische Abklärung ( Urk. 9/92). In ihrer Beurteilung führten sie unter anderem aus, subjektiv im Vordergrund der Befunde stünden die Schmerzsymptomatik sowie die resignierte depressive Stimmungslage mit gesteigerter Müdigkeit und psychomotorischer Verlangsa mung. Grundsätzlich leistungsmindernd seien die mangelnde Schulbildung, eine Intelligenzverminderung mit geringem Lernvermögen und abstraktem Konzept verständnis sowie der soziokulturelle Hintergrund (S. 2). Die Prüfun g der höhe ren Hirnleistung sei durch das geringe Bildungsniveau erschwert. Insgesamt bestünden anamnestisch wie auch klinisch keine Hinweise auf eine primäre Störung der höheren Hirnleistungen, insbesondere kein unfallbedingtes Aus fall muster ; das relativ therapieresistente Schmerzsyndrom sei teils durch einge schränkte kognitive Ressourcen beziehungsweise verminderte Kompensations möglichkeiten nachvollziehbar. Aus neuropsychologischer Sicht sei der Patient in seiner Arbeitsfähigkeit in Folge der Verlangsamung, Depressivität und ver minderten Intelligenz nicht vermittelbar. Es bestehe eine verminderte Bildungs fähigkeit, was das Erlernen einer neuen, auch handwerklichen Tätigkeit erschwere (S. 2 unten). 4. 4.1 Der Beschwerdeführer zog sich bei seinem Unfall im März 2011 ein Wirbelsäu len-, ein Thorax- und ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma zu (vorstehend E. 3.1). Gemäss kreisärztlicher Beurteilung waren die erlittenen Frakturen im März 2012 konsolidiert und ausgeheilt, so dass bis auf eine Belastungsintoleranz gute Resultate in allen betroffenen Körperregionen festzustellen waren (vorstehend E. 3.2). Im Austrittsbericht der Y.___ vom Januar 2012 wurde ferner eine psychische Problematik (F43.23/ Z73.1) diagnostiziert, was insofern eine Ein schränkung bewirke, als Arbeiten auf Gerüsten zu vermeiden seien und der Beschwerdeführer auch für intellektuell anspruchsvollere Arbeiten eher nicht geeignet sei (vorstehend E. 3.1). Das Belastungsprofil (aus somatischer Sicht) lautete auf eine uneingeschränkte Zumutbarkeit für nicht länger dauernd vorgeneigt e, nicht in Zwangshaltungen und nicht in der Hocke und nicht längerdauernd über Schulterhöhe auszu übende leichte bis mittelschwere Tätigkeiten (vorstehend E. 3.1). 4.2 Demgegenüber führten die Neuropsychologin Prof. A.___ und die Neurologin Dr. B.___ im Mai 2014 aus, der Patient sei „ in seiner Arbeitsfähigkeit in Folge der Verlangsamung, Depressivität und verminderten Intelligenz nicht vermittelbar “. Eine Diagnose findet sich im betreffenden Bericht keine; hinge gen wurde auf eine mangelnde Schulbildung, eine Intelligenzverminderung, eingeschränkte kognitive Ressourcen und den sozio-kulturellen Hintergrund Bezug genommen (vorstehend E. 3.3). 4.3 Die neuropsychologische Beurteilung ist nicht geeignet, auf eine versicherungs relevante Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit zu schliessen. Ihrer Verwertbar keit steht vorab entgegen, dass gar keine Diagnose gestellt wurde (vorstehend E. 1.2). Ferner wurde betreffend die postulierte Ein schränkung weitestgehend auf invaliditätsfremde Faktoren wie namentlich eine verminderte Intelligenz und mangelnde Bildung und Bildungsfähigkeit sowie ausdrücklich psycho-sozi ale Faktoren Bezug genommen, was recht sprechungsgemäss nicht anspruchsbe gründend sein kann (vorstehend E. 1.3). Im Übrigen ist zu r aus psychiatrischer Sicht gestellten Diagnose erstens anzu merken, dass es sich bei Z-Kodierungen lediglich um Faktoren handelt, die den Gesundheitszustand beeinflussen und zur Inanspruchnahm e des Gesundheits wesens führen und keine rechtlich erhebliche Gesundheitsbeeinträchtigung dar stellen (Urteile des Bundesgerichts 9C_726/2014 vom 2 5. Februar 2015 E. 3.1.1, 8C_302/2011 vom 2 0. September 2011 E. 2.3). Zweitens sind die sich aus der psychischen Störung ergebenden Einschränkungen (kein Arbeiten auf Gerüsten; eher keine intellektuell anspruchsvolleren Arbeiten) ohne weiteres mit dem aus somatischer Sicht formulierten Belastungsprofil vereinbar. 4.4 Zusamm engefasst ist der medizinische Sachverhalt dahingehend erstellt, dass für - näher umschriebene - leichte bis mittelschwere Tätigkeiten eine volle Arbeits fähigkeit besteht. Vor diesem Hintergrund besteht keine Veranlassung zu weiteren Abklärungen ; z um entsprechenden Eventualantrag ( Urk. 1 S. 2 Ziff. I.3) findet sich denn auch in der Beschwerde ke inerlei Begründung. 5. 5.1 Der Beschwerdeführer machte unter anderem geltend, das Inval ideneinkommen sei gestützt auf die Tabellenlöhne des Wirtschaftszweigs „Reparatur von Gebrauchsgütern“ ( Ziff. 95) zu bestimmen, dies weil alle Tätigkeiten, die Sprach fertigkeiten voraussetzen, ausschieden und der genannte Zweig sich quasi als Auffangtatbestand anbiete ( Urk. 1 S. 5 Ziff. 21). Diese Argumentation überzeugt nicht. Weder ist beim Beschwerdeführer die Verwertung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen erschwert, noch ist er lange Zeit im betreffenden Bereich tätig gewesen (vorste hend E. 1.4). Hingegen ist bemerkenswert, dass der vo n ih m genannte Wirt schafts zweig mit Fr. 3‘672.-- das zweittiefste Lohnniveau aller Wirtschafts zwei ge überhaupt aufweist, das markant unter dem Durchschnitt aller Wirtschafts zweige ( Fr. 4‘901.--) liegt (LSE 2010 S. 26 f. Tab. TA1). Das Heranziehen der Tabellenlöhne für einfache und repetitive Tätigkeiten von Männern über alle Wirtschaftszweige, wie von der Beschwe rdegegnerin prakti ziert, erweist sich demnach als korrekt, womit auf das Jahr 2014 hochgerechnet ein Jahreseinkommen von rund Fr. 63‘271.-- resultiert (vgl. Urk. 9/104 S. 1) 5.2 Der Beschwerdeführer mach t e ferner geltend, vom Tabellenlohn sei ein Abzug von 15 % vorzunehmen, und begründete dies mit den im Anforderungsprofil genannten Einschränkungen bei als adaptiert geltenden leichten und mittel schweren Tätigkeiten ( Urk. 1 S. 5 Ziff. 23). Dem kann nicht gefolgt werden. Die genannten Einschränkungen (vorstehend E. 4.1) sind nicht derart ausgeprägt oder vielfältig, dass daraus auf ein lohn mässiges Handicap zu schliessen wäre. Mit der Beschwerd egegnerin ( Urk. 9/104 S. 2 oben) ist vielmehr festzuhalten, dass dem Beschwerdeführer beim gegebe nen Belastungsprofil eine grosse Bandbreite an Stellen offensteht, weshalb keine Anhaltspunkte für die Vornahme eines leidensbedingten Abzugs bestehen. 5.3 Somit ist von einem Valideneinkommen im Jahr 2014 von Fr. 73‘382.-- (vorste hend E. 2.1) und einem Invalideneinkommen von Fr. 63‘271.-- (vorstehend E. 5.1) auszugehen. Die resultierende Einkommenseinbusse von Fr. 10‘111.-- ergibt einen Invaliditätsgrad von rund 14 %, was einen Rentenanspruch (vorste hend E. 1.6) ausschliesst. 5.4 Ferner machte der Beschwerdeführer geltend, er habe einen Anspruch auf Umschulung im Sinne von Art. 17 IVG ( Urk. 1 S. 5 f. Ziff. 25 ff.). Dies trifft nicht zu. Abgesehen davon, dass es gemäss den Feststellungen aus neuropsychologischer Sicht (vorstehend E. 3.3) an der subjektiven Ein glie de rungs fähigkeit fehlen dürfte, ist mit dem Invaliditätsgrad von 14 % die Erheb lichkeitsschwelle von rund 20 % (vorstehend E. 1.7) deutlich verfehlt, so dass kein solcher Anspruch besteht. 5.5 Zusammengefasst bleibt festzuhalten, dass die gegen die angefochtene Verfü gung erhobenen Einwände nicht stichhaltig sind, sondern diese nicht zu bean standen ist, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 6. 6.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 700.-- festzusetzen, ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen und infolge bewilligter unentgeltlicher Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ). 6.2 Der unentgeltliche Rechtsvertreter hat mit Honorarnote vom 1 6. Februar 2015 einen Aufwand von 9 Stunden und Barauslagen zum Pauschalansatz von 3 % geltend gemacht ( Urk. 13). Der Stundenansatz beträgt allerdings nicht wie fak turiert Fr. 250.--, sondern Fr. 200.-- für bis Ende 2014 angefallenen Aufwand und sodann Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer). Der unentgeltliche Rechts vertreter ist somit mit Fr. 2‘025.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen, dies ebenfalls unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 GSVGer. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Sebastian Lorentz, Zürich, wird mit Fr. 2'025.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Sebastian Lorentz - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2014.01145 IV.2014.01145

IV.2014.01145 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichter Bachofner

Ersatzrichterin Romero-Käser

Gerichtsschreiberin Tiefenbacher

Urteil vom 3. November 2015

Urteil vom 3. November 2015 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Sebastian Lorentz

vertreten durch Rechtsanwalt Sebastian Lorentz Lorentz Schmidt Partner, Rechtsanwälte

Lorentz Schmidt Partner, Rechtsanwälte Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich

Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1969, erlitt am 2 2. März 2011 einen Unfall ( Urk. 9/13/53) und meldete sich am 1. Juni 2011 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 9/4). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, teilte ihm am 2 8. Dezember 2012 den Abschluss der Arbeits vermittlung mit ( Urk. 9/60) und verneinte - nach durchgeführtem Vorbescheid verfahren ( Urk. 9/90, Urk. 9/93, Urk. 9/ 105 ) - mit Verfügung vom 2 6. Septem ber 2014 einen Rentenanspruch ( Urk. 9/106 = Urk. 2).

1. X.___, geboren 1969, erlitt am 2 2. März 2011 einen Unfall ( Urk. 9/13/53) und meldete sich am 1. Juni 2011 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 9/4). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, teilte ihm am 2 8. Dezember 2012 den Abschluss der Arbeits vermittlung mit ( Urk. 9/60) und verneinte - nach durchgeführtem Vorbescheid verfahren ( Urk. 9/90, Urk. 9/93, Urk. 9/ 105 ) - mit Verfügung vom 2 6. Septem ber 2014 einen Rentenanspruch ( Urk. 9/106 = Urk. 2). 2. Der Versicherte erhob am 2 9. Oktober 2014 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2 6. September 2014 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen, insbesondere der Anspruch auf berufli che Massnahmen oder Rente, zuzusprechen; eventuell sei die Sache zur Durch führung eines polydisziplinären Gutachtens an die Vorinstanz zurückzuweisen ( Urk. 1 S. 2 Ziff. I.1-3).

2. Der Versicherte erhob am 2 9. Oktober 2014 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2 6. September 2014 ( Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen, insbesondere der Anspruch auf berufli che Massnahmen oder Rente, zuzusprechen; eventuell sei die Sache zur Durch führung eines polydisziplinären Gutachtens an die Vorinstanz zurückzuweisen ( Urk. 1 S. 2 Ziff. I.1-3). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1. Dezember 2014 ( Urk. 8) die Abweisung der Beschwerde.

Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1. Dezember 2014 ( Urk. 8) die Abweisung der Beschwerde. Mit Gerichtsverfügung vom 1 5. Dezember 2014 wurde antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. I.4) die unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsvertretung bewilligt, und es wurde die Beschwerdeantwort zugestellt ( Urk. 10).

Mit Gerichtsverfügung vom 1 5. Dezember 2014 wurde antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. I.4) die unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsvertretung bewilligt, und es wurde die Beschwerdeantwort zugestellt ( Urk. 10). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit kann immer nur dann anspruchser heblich sein, wenn sie Folge einer Gesundheitsbeeinträchtigung ist, die fach ärztlich einwandfrei diagnostiziert worden ist (BGE 141 V 281 E. 2.1 mit Hin weis auf BGE 130 V 396).

1.2 Eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit kann immer nur dann anspruchser heblich sein, wenn sie Folge einer Gesundheitsbeeinträchtigung ist, die fach ärztlich einwandfrei diagnostiziert worden ist (BGE 141 V 281 E. 2.1 mit Hin weis auf BGE 130 V 396). 1.3 Zur Annahme der Invalidität nach Art. 8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkran kungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosozi ale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vor handen sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszu ständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invali dität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokul tu rellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).

1.3 Zur Annahme der Invalidität nach Art. 8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkran kungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosozi ale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vor handen sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszu ständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invali dität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokul tu rellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2). Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigent lichen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver selbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend aus wirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2 8. Juni 2012 E. 3.2).

Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigent lichen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver selbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend aus wirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2 8. Juni 2012 E. 3.2). 1.4 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, nament lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) aus zugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrun de liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a).

1.4 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, nament lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) aus zugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrun de liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). Zur Bestimmung des Invalideneinkommens auf der Grundlage der LSE kann – aus nahmsweise – der Lohn eines einzelnen Sektors („Produktion" oder „Dienstleistungen") oder gar einer bestimmten Branche herangezogen werden, wenn es als sachgerecht erscheint, um der im Einzelfall zumutbaren erwerb li chen Verwertung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit Rechnung zu tragen, namentlich bei Personen, die vor der Gesundheitsschädigung lange Zeit im betreffenden Bereich tätig gewesen waren und bei denen eine Arbeit in anderen Bereichen kaum in Frage kommt ( Urteil e des Bundesgerichts 9C_237/2007 = SVR 2008 IV Nr. 20 E. 5.1, 9C_667/2013 vom 29. April 2014 E. 5.3).

Zur Bestimmung des Invalideneinkommens auf der Grundlage der LSE kann – aus nahmsweise – der Lohn eines einzelnen Sektors („Produktion" oder „Dienstleistungen") oder gar einer bestimmten Branche herangezogen werden, wenn es als sachgerecht erscheint, um der im Einzelfall zumutbaren erwerb li chen Verwertung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit Rechnung zu tragen, namentlich bei Personen, die vor der Gesundheitsschädigung lange Zeit im betreffenden Bereich tätig gewesen waren und bei denen eine Arbeit in anderen Bereichen kaum in Frage kommt ( Urteil e des Bundesgerichts 9C_237/2007 = SVR 2008 IV Nr. 20 E. 5.1, 9C_667/2013 vom 29. April 2014 E. 5.3). 1.5 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest )Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver wer ten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).

1.5 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest )Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver wer ten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2). 1.6 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG) ).

1.6 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG) ). 1.7 Nach der Rechtsprechung ist unter Umschulung im Sinne von Art. 17 IVG grund sätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen versicherten Person eine ihrer früheren annä hernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln. Unter anderem s etzt der Anspruch auf Umschulung voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumutbaren Erwerbs tätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E. 4.2, 124 V 108 E. 2a und b mit Hinweisen auf u.a. AHI 1997 S. 80 E. 1b; ZAK 1984 S. 91 oben, 1966 S. 439 E. 3). Massnahmen im Sinne von Art. 17 IVG setzen subjektive und objektive Eingliederungsfähigkeit voraus (AHI 1997 S. 82 E. 2b/ aa ; ZAK 1991 S. 179 unten f. E. 3).

1.7 Nach der Rechtsprechung ist unter Umschulung im Sinne von Art. 17 IVG grund sätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen versicherten Person eine ihrer früheren annä hernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln. Unter anderem s etzt der Anspruch auf Umschulung voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumutbaren Erwerbs tätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E. 4.2, 124 V 108 E. 2a und b mit Hinweisen auf u.a. AHI 1997 S. 80 E. 1b; ZAK 1984 S. 91 oben, 1966 S. 439 E. 3). Massnahmen im Sinne von Art. 17 IVG setzen subjektive und objektive Eingliederungsfähigkeit voraus (AHI 1997 S. 82 E. 2b/ aa ; ZAK 1991 S. 179 unten f. E. 3). 1.8 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.8 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) davon aus, aus medizinischer Sicht sei dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätig keit zu 100 % zumutbar (S. 2). Sie ermittelte a usgehend von einem gemäss de n Vorbringen des Beschwerdeführers mit Fr. 73‘382.-- eingesetzten Validenein kommen (S. 3 Mitte) und einem gestützt auf Tabellenlöh n e gemäss der Lohn struktu rerhebung (LSE) eingesetzten Invalideneinkommen (S. 3 unten) einen Invaliditätsgrad von 15 % (S. 4 Mitte).

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2) davon aus, aus medizinischer Sicht sei dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätig keit zu 100 % zumutbar (S. 2). Sie ermittelte a usgehend von einem gemäss de n Vorbringen des Beschwerdeführers mit Fr. 73‘382.-- eingesetzten Validenein kommen (S. 3 Mitte) und einem gestützt auf Tabellenlöh n e gemäss der Lohn struktu rerhebung (LSE) eingesetzten Invalideneinkommen (S. 3 unten) einen Invaliditätsgrad von 15 % (S. 4 Mitte). 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), er leide zusätzlich an psychischen Unfallfolgen (S. 3 Ziff. 11), die Beschwerdegeg nerin habe wiederholt die Durchführung einer m edizinische n oder berufliche n Abklärung verweigert (S. 3 Ziff. 12, S. 4 Ziff. 15, S. 5 Ziff. 21), bei den Tabel lenlöhnen sei nicht auf das Total aller Wirtschaftszweige, sondern auf Ziff. 95 (Reparatur von Gebrauchsgütern) abzustellen (S. 5 Ziff. 21), ein Leidensabzug von 15 % sei angezeigt (S. 5 Ziff. 23), und er habe Anspruch auf Umschulung (S. 5 f. Ziff. 25 ff.).

2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), er leide zusätzlich an psychischen Unfallfolgen (S. 3 Ziff. 11), die Beschwerdegeg nerin habe wiederholt die Durchführung einer m edizinische n oder berufliche n Abklärung verweigert (S. 3 Ziff. 12, S. 4 Ziff. 15, S. 5 Ziff. 21), bei den Tabel lenlöhnen sei nicht auf das Total aller Wirtschaftszweige, sondern auf Ziff. 95 (Reparatur von Gebrauchsgütern) abzustellen (S. 5 Ziff. 21), ein Leidensabzug von 15 % sei angezeigt (S. 5 Ziff. 23), und er habe Anspruch auf Umschulung (S. 5 f. Ziff. 25 ff.). 2.3 Strittig sind der Invaliditätsgrad und allfällige davon abhängende Leistungsan sprüche.

2.3 Strittig sind der Invaliditätsgrad und allfällige davon abhängende Leistungsan sprüche. 3.

3. 3.1 Vom 6. bis 2 9. Dezember 2011 weilte der Beschwerdeführer stationär in der Y.___, worüber am 4. Januar 2012 berichtet wurde ( Urk. 9/80/126). Dabei wurden die folgenden, hier verkürzt angeführten Diagno sen gestellt (S. 1):

3.1 Vom 6. bis 2 9. Dezember 2011 weilte der Beschwerdeführer stationär in der Y.___, worüber am 4. Januar 2012 berichtet wurde ( Urk. 9/80/126). Dabei wurden die folgenden, hier verkürzt angeführten Diagno sen gestellt (S. 1): - Unfall vom 2 2. März 2011: Arbeitsunfall mit Polytrauma: Sturz vom Bau gerüst aus 3 Meter Höhe

Unfall vom 2 2. März 2011: Arbeitsunfall mit Polytrauma: Sturz vom Bau gerüst aus 3 Meter Höhe - Wirbelsäulentrauma mit Flexions-Distraktionsfraktur Th3-4, Fraktu ren Processus spinosi C6-Th2, Frakturen Processus transversus C7, Th2-3 rechts und Th4 links, Fraktur Facies articularis superior Atlan tis links

Wirbelsäulentrauma mit Flexions-Distraktionsfraktur Th3-4, Fraktu ren Processus spinosi C6-Th2, Frakturen Processus transversus C7, Th2-3 rechts und Th4 links, Fraktur Facies articularis superior Atlan tis links - Thoraxtrauma mit dislozierter Klavikulaschaftfraktur links, nicht dis lo zierter Sternumfraktur, Rippenserienfraktur beidseits 1-5 dorsal rechts und 2-5 links sowie Mantelpneumothorax beidseits

Thoraxtrauma mit dislozierter Klavikulaschaftfraktur links, nicht dis lo zierter Sternumfraktur, Rippenserienfraktur beidseits 1-5 dorsal rechts und 2-5 links sowie Mantelpneumothorax beidseits - leichtes Schädel-Hirn-Trauma mit Ablederung der Kalotte mit Haut de fekt

leichtes Schädel-Hirn-Trauma mit Ablederung der Kalotte mit Haut de fekt - ICD-10 F43.23/ Z73.1: Anpassungsstörung mit Störung von verschiede nen Gefühlen ( dysphorische Auslenkung, Ärger, Besorgtheit, Anspan nung, leichte psychotraumatologische Symptomatik) bei erhöhter psy chi scher Vulnerabilität infolge akzentuierter Persönlichkeitszüge und beschränkter Ressourcen

ICD-10 F43.23/ Z73.1: Anpassungsstörung mit Störung von verschiede nen Gefühlen ( dysphorische Auslenkung, Ärger, Besorgtheit, Anspan nung, leichte psychotraumatologische Symptomatik) bei erhöhter psy chi scher Vulnerabilität infolge akzentuierter Persönlichkeitszüge und beschränkter Ressourcen Zur Arbeitsfähigkeit wurde ausgeführt, die festgestellte psychische Störung begründe eine leichte arbeitsrelevante Leistungsminderung. Diese bedeute in qualitativer Hinsicht, dass der Beschwerdeführer keine Arbeiten auf Gerüsten mehr machen solle und auch für intellektuell anspruchsvollere Arbeiten eher nicht geeignet sei; für andere Tätigkeiten bestünden aus psychosomatischer Sicht keinerlei Einschränkungen (S. 2 Mitte).

Zur Arbeitsfähigkeit wurde ausgeführt, die festgestellte psychische Störung begründe eine leichte arbeitsrelevante Leistungsminderung. Diese bedeute in qualitativer Hinsicht, dass der Beschwerdeführer keine Arbeiten auf Gerüsten mehr machen solle und auch für intellektuell anspruchsvollere Arbeiten eher nicht geeignet sei; für andere Tätigkeiten bestünden aus psychosomatischer Sicht keinerlei Einschränkungen (S. 2 Mitte). Die bisherige berufliche Tätigkeit als Gipser sei nicht zumutbar. Zumutbar sei leichte bis mittelschwere Arbeit ganztags, sofern sie nicht länger dauernd vor geneigt, nicht in Zwangshaltungen und nicht in der Hocke erfolge und keine längerdauernden Tätigkeiten über Schulterhöhe damit verbunden seien (S. 2).

Die bisherige berufliche Tätigkeit als Gipser sei nicht zumutbar. Zumutbar sei leichte bis mittelschwere Arbeit ganztags, sofern sie nicht länger dauernd vor geneigt, nicht in Zwangshaltungen und nicht in der Hocke erfolge und keine längerdauernden Tätigkeiten über Schulterhöhe damit verbunden seien (S. 2). 3.2 SUVA-Kreisarzt Dr. med. Z.___, Facharzt für Chirurgie, berichtete am 5. März 2012 über die gleichentags erfolgte kreisärztliche Untersuchung ( Urk. 9/80/156).

3.2 SUVA-Kreisarzt Dr. med. Z.___, Facharzt für Chirurgie, berichtete am 5. März 2012 über die gleichentags erfolgte kreisärztliche Untersuchung ( Urk. 9/80/156). Er führte unter anderem aus, im Verlauf sei es zur problemlosen Konsolidation der Wirbelsäulen-Frakturen und Ausheilung der Rippen- und Sternumfrakturen gekommen. Die Rehabilitation, stationär und ambulant, sei eher mühsam gewe sen, allerdings bei Selbstbeschränkung und Schmerzausweitung, aber auch bei aktivem, agilem und bewegungsfreudige m Probanden, so dass bis auf eine Be las tungsintoleranz gute Resultate in allen betroffenen Körperregionen (Schä del, Wirbelsäule, Thorax, linke Schulter) hätten erreicht werden können (S. 11 Mitte).

Er führte unter anderem aus, im Verlauf sei es zur problemlosen Konsolidation der Wirbelsäulen-Frakturen und Ausheilung der Rippen- und Sternumfrakturen gekommen. Die Rehabilitation, stationär und ambulant, sei eher mühsam gewe sen, allerdings bei Selbstbeschränkung und Schmerzausweitung, aber auch bei aktivem, agilem und bewegungsfreudige m Probanden, so dass bis auf eine Be las tungsintoleranz gute Resultate in allen betroffenen Körperregionen (Schä del, Wirbelsäule, Thorax, linke Schulter) hätten erreicht werden können (S. 11 Mitte). Das anlässlich der stationären Rehabilitation in der Y.___ formu lierte Zumutbarkeitsprofil werde auch in Zukunft Geltung haben (dies mit dem Zusatz „insgesamt eher wenige Anforderungen“). Die psychiatrische Behandlung sei abgeschlossen worden; Einschränkungen bezüglich Einsetzbarkeit in berufli chen Tätigkeiten bestünden nicht (S. 12 unten).

Das anlässlich der stationären Rehabilitation in der Y.___ formu lierte Zumutbarkeitsprofil werde auch in Zukunft Geltung haben (dies mit dem Zusatz „insgesamt eher wenige Anforderungen“). Die psychiatrische Behandlung sei abgeschlossen worden; Einschränkungen bezüglich Einsetzbarkeit in berufli chen Tätigkeiten bestünden nicht (S. 12 unten). 3.3 Am 2 1. Mai 2014 berichteten Prof. Dr. phil. A.___, Neuropsycholo gin, und Dr. med. B.___, Fachärztin für Neurologie, über ihre am 1 9. Mai 2014 erfolgte verhaltensneurologische Abklärung ( Urk. 9/92).

3.3 Am 2 1. Mai 2014 berichteten Prof. Dr. phil. A.___, Neuropsycholo gin, und Dr. med. B.___, Fachärztin für Neurologie, über ihre am 1 9. Mai 2014 erfolgte verhaltensneurologische Abklärung ( Urk. 9/92). In ihrer Beurteilung führten sie unter anderem aus, subjektiv im Vordergrund der Befunde stünden die Schmerzsymptomatik sowie die resignierte depressive Stimmungslage mit gesteigerter Müdigkeit und psychomotorischer Verlangsa mung. Grundsätzlich leistungsmindernd seien die mangelnde Schulbildung, eine Intelligenzverminderung mit geringem Lernvermögen und abstraktem Konzept verständnis sowie der soziokulturelle Hintergrund (S. 2). Die Prüfun g der höhe ren Hirnleistung sei durch das geringe Bildungsniveau erschwert. Insgesamt bestünden anamnestisch wie auch klinisch keine Hinweise auf eine primäre Störung der höheren Hirnleistungen, insbesondere kein unfallbedingtes Aus fall muster ; das relativ therapieresistente Schmerzsyndrom sei teils durch einge schränkte kognitive Ressourcen beziehungsweise verminderte Kompensations möglichkeiten nachvollziehbar. Aus neuropsychologischer Sicht sei der Patient in seiner Arbeitsfähigkeit in Folge der Verlangsamung, Depressivität und ver minderten Intelligenz nicht vermittelbar. Es bestehe eine verminderte Bildungs fähigkeit, was das Erlernen einer neuen, auch handwerklichen Tätigkeit erschwere (S. 2 unten).

In ihrer Beurteilung führten sie unter anderem aus, subjektiv im Vordergrund der Befunde stünden die Schmerzsymptomatik sowie die resignierte depressive Stimmungslage mit gesteigerter Müdigkeit und psychomotorischer Verlangsa mung. Grundsätzlich leistungsmindernd seien die mangelnde Schulbildung, eine Intelligenzverminderung mit geringem Lernvermögen und abstraktem Konzept verständnis sowie der soziokulturelle Hintergrund (S. 2). Die Prüfun g der höhe ren Hirnleistung sei durch das geringe Bildungsniveau erschwert. Insgesamt bestünden anamnestisch wie auch klinisch keine Hinweise auf eine primäre Störung der höheren Hirnleistungen, insbesondere kein unfallbedingtes Aus fall muster ; das relativ therapieresistente Schmerzsyndrom sei teils durch einge schränkte kognitive Ressourcen beziehungsweise verminderte Kompensations möglichkeiten nachvollziehbar. Aus neuropsychologischer Sicht sei der Patient in seiner Arbeitsfähigkeit in Folge der Verlangsamung, Depressivität und ver minderten Intelligenz nicht vermittelbar. Es bestehe eine verminderte Bildungs fähigkeit, was das Erlernen einer neuen, auch handwerklichen Tätigkeit erschwere (S. 2 unten). 4.

4. 4.1 Der Beschwerdeführer zog sich bei seinem Unfall im März 2011 ein Wirbelsäu len-, ein Thorax- und ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma zu (vorstehend E. 3.1). Gemäss kreisärztlicher Beurteilung waren die erlittenen Frakturen im März 2012 konsolidiert und ausgeheilt, so dass bis auf eine Belastungsintoleranz gute Resultate in allen betroffenen Körperregionen festzustellen waren (vorstehend E. 3.2).

4.1 Der Beschwerdeführer zog sich bei seinem Unfall im März 2011 ein Wirbelsäu len-, ein Thorax- und ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma zu (vorstehend E. 3.1). Gemäss kreisärztlicher Beurteilung waren die erlittenen Frakturen im März 2012 konsolidiert und ausgeheilt, so dass bis auf eine Belastungsintoleranz gute Resultate in allen betroffenen Körperregionen festzustellen waren (vorstehend E. 3.2). Im Austrittsbericht der Y.___ vom Januar 2012 wurde ferner eine psychische Problematik (F43.23/ Z73.1) diagnostiziert, was insofern eine Ein schränkung bewirke, als Arbeiten auf Gerüsten zu vermeiden seien und der Beschwerdeführer auch für intellektuell anspruchsvollere Arbeiten eher nicht geeignet sei (vorstehend E. 3.1).

Im Austrittsbericht der Y.___ vom Januar 2012 wurde ferner eine psychische Problematik (F43.23/ Z73.1) diagnostiziert, was insofern eine Ein schränkung bewirke, als Arbeiten auf Gerüsten zu vermeiden seien und der Beschwerdeführer auch für intellektuell anspruchsvollere Arbeiten eher nicht geeignet sei (vorstehend E. 3.1). Das Belastungsprofil (aus somatischer Sicht) lautete auf eine uneingeschränkte Zumutbarkeit für nicht länger dauernd vorgeneigt e, nicht in Zwangshaltungen und nicht in der Hocke und nicht längerdauernd über Schulterhöhe auszu übende leichte bis mittelschwere Tätigkeiten (vorstehend E. 3.1).

Das Belastungsprofil (aus somatischer Sicht) lautete auf eine uneingeschränkte Zumutbarkeit für nicht länger dauernd vorgeneigt e, nicht in Zwangshaltungen und nicht in der Hocke und nicht längerdauernd über Schulterhöhe auszu übende leichte bis mittelschwere Tätigkeiten (vorstehend E. 3.1). 4.2 Demgegenüber führten die Neuropsychologin Prof. A.___ und die Neurologin Dr. B.___ im Mai 2014 aus, der Patient sei „ in seiner Arbeitsfähigkeit in Folge der Verlangsamung, Depressivität und verminderten Intelligenz nicht vermittelbar “. Eine Diagnose findet sich im betreffenden Bericht keine; hinge gen wurde auf eine mangelnde Schulbildung, eine Intelligenzverminderung, eingeschränkte kognitive Ressourcen und den sozio-kulturellen Hintergrund Bezug genommen (vorstehend E. 3.3).

4.2 Demgegenüber führten die Neuropsychologin Prof. A.___ und die Neurologin Dr. B.___ im Mai 2014 aus, der Patient sei „ in seiner Arbeitsfähigkeit in Folge der Verlangsamung, Depressivität und verminderten Intelligenz nicht vermittelbar “. Eine Diagnose findet sich im betreffenden Bericht keine; hinge gen wurde auf eine mangelnde Schulbildung, eine Intelligenzverminderung, eingeschränkte kognitive Ressourcen und den sozio-kulturellen Hintergrund Bezug genommen (vorstehend E. 3.3). 4.3 Die neuropsychologische Beurteilung ist nicht geeignet, auf eine versicherungs relevante Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit zu schliessen. Ihrer Verwertbar keit steht vorab entgegen, dass gar keine Diagnose gestellt wurde (vorstehend E. 1.2). Ferner wurde betreffend die postulierte Ein schränkung weitestgehend auf invaliditätsfremde Faktoren wie namentlich eine verminderte Intelligenz und mangelnde Bildung und Bildungsfähigkeit sowie ausdrücklich psycho-sozi ale Faktoren Bezug genommen, was recht sprechungsgemäss nicht anspruchsbe gründend sein kann (vorstehend E. 1.3).

4.3 Die neuropsychologische Beurteilung ist nicht geeignet, auf eine versicherungs relevante Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit zu schliessen. Ihrer Verwertbar keit steht vorab entgegen, dass gar keine Diagnose gestellt wurde (vorstehend E. 1.2). Ferner wurde betreffend die postulierte Ein schränkung weitestgehend auf invaliditätsfremde Faktoren wie namentlich eine verminderte Intelligenz und mangelnde Bildung und Bildungsfähigkeit sowie ausdrücklich psycho-sozi ale Faktoren Bezug genommen, was recht sprechungsgemäss nicht anspruchsbe gründend sein kann (vorstehend E. 1.3). Im Übrigen ist zu r aus psychiatrischer Sicht gestellten Diagnose erstens anzu merken, dass es sich bei Z-Kodierungen lediglich um Faktoren handelt, die den Gesundheitszustand beeinflussen und zur Inanspruchnahm e des Gesundheits wesens führen und keine rechtlich erhebliche Gesundheitsbeeinträchtigung dar stellen (Urteile des Bundesgerichts 9C_726/2014 vom 2 5. Februar 2015 E. 3.1.1, 8C_302/2011 vom 2 0. September 2011 E. 2.3). Zweitens sind die sich aus der psychischen Störung ergebenden Einschränkungen (kein Arbeiten auf Gerüsten; eher keine intellektuell anspruchsvolleren Arbeiten) ohne weiteres mit dem aus somatischer Sicht formulierten Belastungsprofil vereinbar.

Im Übrigen ist zu r aus psychiatrischer Sicht gestellten Diagnose erstens anzu merken, dass es sich bei Z-Kodierungen lediglich um Faktoren handelt, die den Gesundheitszustand beeinflussen und zur Inanspruchnahm e des Gesundheits wesens führen und keine rechtlich erhebliche Gesundheitsbeeinträchtigung dar stellen (Urteile des Bundesgerichts 9C_726/2014 vom 2 5. Februar 2015 E. 3.1.1, 8C_302/2011 vom 2 0. September 2011 E. 2.3). Zweitens sind die sich aus der psychischen Störung ergebenden Einschränkungen (kein Arbeiten auf Gerüsten; eher keine intellektuell anspruchsvolleren Arbeiten) ohne weiteres mit dem aus somatischer Sicht formulierten Belastungsprofil vereinbar. 4.4 Zusamm engefasst ist der medizinische Sachverhalt dahingehend erstellt, dass für - näher umschriebene - leichte bis mittelschwere Tätigkeiten eine volle Arbeits fähigkeit besteht.

4.4 Zusamm engefasst ist der medizinische Sachverhalt dahingehend erstellt, dass für - näher umschriebene - leichte bis mittelschwere Tätigkeiten eine volle Arbeits fähigkeit besteht. Vor diesem Hintergrund besteht keine Veranlassung zu weiteren Abklärungen ; z um entsprechenden Eventualantrag ( Urk. 1 S. 2 Ziff. I.3) findet sich denn auch in der Beschwerde ke inerlei Begründung.

Vor diesem Hintergrund besteht keine Veranlassung zu weiteren Abklärungen ; z um entsprechenden Eventualantrag ( Urk. 1 S. 2 Ziff. I.3) findet sich denn auch in der Beschwerde ke inerlei Begründung. 5.

5. 5.1 Der Beschwerdeführer machte unter anderem geltend, das Inval ideneinkommen sei gestützt auf die Tabellenlöhne des Wirtschaftszweigs „Reparatur von Gebrauchsgütern“ ( Ziff. 95) zu bestimmen, dies weil alle Tätigkeiten, die Sprach fertigkeiten voraussetzen, ausschieden und der genannte Zweig sich quasi als Auffangtatbestand anbiete ( Urk. 1 S. 5 Ziff. 21).

5.1 Der Beschwerdeführer machte unter anderem geltend, das Inval ideneinkommen sei gestützt auf die Tabellenlöhne des Wirtschaftszweigs „Reparatur von Gebrauchsgütern“ ( Ziff. 95) zu bestimmen, dies weil alle Tätigkeiten, die Sprach fertigkeiten voraussetzen, ausschieden und der genannte Zweig sich quasi als Auffangtatbestand anbiete ( Urk. 1 S. 5 Ziff. 21). Diese Argumentation überzeugt nicht. Weder ist beim Beschwerdeführer die Verwertung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen erschwert, noch ist er lange Zeit im betreffenden Bereich tätig gewesen (vorste hend E. 1.4). Hingegen ist bemerkenswert, dass der vo n ih m genannte Wirt schafts zweig mit Fr. 3‘672.-- das zweittiefste Lohnniveau aller Wirtschafts zwei ge überhaupt aufweist, das markant unter dem Durchschnitt aller Wirtschafts zweige ( Fr. 4‘901.--) liegt (LSE 2010 S. 26 f. Tab. TA1).

Diese Argumentation überzeugt nicht. Weder ist beim Beschwerdeführer die Verwertung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen erschwert, noch ist er lange Zeit im betreffenden Bereich tätig gewesen (vorste hend E. 1.4). Hingegen ist bemerkenswert, dass der vo n ih m genannte Wirt schafts zweig mit Fr. 3‘672.-- das zweittiefste Lohnniveau aller Wirtschafts zwei ge überhaupt aufweist, das markant unter dem Durchschnitt aller Wirtschafts zweige ( Fr. 4‘901.--) liegt (LSE 2010 S. 26 f. Tab. TA1). Das Heranziehen der Tabellenlöhne für einfache und repetitive Tätigkeiten von Männern über alle Wirtschaftszweige, wie von der Beschwe rdegegnerin prakti ziert, erweist sich demnach als korrekt, womit auf das Jahr 2014 hochgerechnet ein Jahreseinkommen von rund Fr. 63‘271.-- resultiert (vgl. Urk. 9/104 S. 1)

Das Heranziehen der Tabellenlöhne für einfache und repetitive Tätigkeiten von Männern über alle Wirtschaftszweige, wie von der Beschwe rdegegnerin prakti ziert, erweist sich demnach als korrekt, womit auf das Jahr 2014 hochgerechnet ein Jahreseinkommen von rund Fr. 63‘271.-- resultiert (vgl. Urk. 9/104 S. 1) 5.2 Der Beschwerdeführer mach t e ferner geltend, vom Tabellenlohn sei ein Abzug von 15 % vorzunehmen, und begründete dies mit den im Anforderungsprofil genannten Einschränkungen bei als adaptiert geltenden leichten und mittel schweren Tätigkeiten ( Urk. 1 S. 5 Ziff. 23).

5.2 Der Beschwerdeführer mach t e ferner geltend, vom Tabellenlohn sei ein Abzug von 15 % vorzunehmen, und begründete dies mit den im Anforderungsprofil genannten Einschränkungen bei als adaptiert geltenden leichten und mittel schweren Tätigkeiten ( Urk. 1 S. 5 Ziff. 23). Dem kann nicht gefolgt werden. Die genannten Einschränkungen (vorstehend E. 4.1) sind nicht derart ausgeprägt oder vielfältig, dass daraus auf ein lohn mässiges Handicap zu schliessen wäre. Mit der Beschwerd egegnerin ( Urk. 9/104 S. 2 oben) ist vielmehr festzuhalten, dass dem Beschwerdeführer beim gegebe nen Belastungsprofil eine grosse Bandbreite an Stellen offensteht, weshalb keine Anhaltspunkte für die Vornahme eines leidensbedingten Abzugs bestehen.

Dem kann nicht gefolgt werden. Die genannten Einschränkungen (vorstehend E. 4.1) sind nicht derart ausgeprägt oder vielfältig, dass daraus auf ein lohn mässiges Handicap zu schliessen wäre. Mit der Beschwerd egegnerin ( Urk. 9/104 S. 2 oben) ist vielmehr festzuhalten, dass dem Beschwerdeführer beim gegebe nen Belastungsprofil eine grosse Bandbreite an Stellen offensteht, weshalb keine Anhaltspunkte für die Vornahme eines leidensbedingten Abzugs bestehen. 5.3 Somit ist von einem Valideneinkommen im Jahr 2014 von Fr. 73‘382.-- (vorste hend E. 2.1) und einem Invalideneinkommen von Fr. 63‘271.-- (vorstehend E. 5.1) auszugehen. Die resultierende Einkommenseinbusse von Fr. 10‘111.-- ergibt einen Invaliditätsgrad von rund 14 %, was einen Rentenanspruch (vorste hend E. 1.6) ausschliesst.

5.3 Somit ist von einem Valideneinkommen im Jahr 2014 von Fr. 73‘382.-- (vorste hend E. 2.1) und einem Invalideneinkommen von Fr. 63‘271.-- (vorstehend E. 5.1) auszugehen. Die resultierende Einkommenseinbusse von Fr. 10‘111.-- ergibt einen Invaliditätsgrad von rund 14 %, was einen Rentenanspruch (vorste hend E. 1.6) ausschliesst. 5.4 Ferner machte der Beschwerdeführer geltend, er habe einen Anspruch auf Umschulung im Sinne von Art. 17 IVG ( Urk. 1 S. 5 f. Ziff. 25 ff.).

5.4 Ferner machte der Beschwerdeführer geltend, er habe einen Anspruch auf Umschulung im Sinne von Art. 17 IVG ( Urk. 1 S. 5 f. Ziff. 25 ff.). Dies trifft nicht zu. Abgesehen davon, dass es gemäss den Feststellungen aus neuropsychologischer Sicht (vorstehend E. 3.3) an der subjektiven Ein glie de rungs fähigkeit fehlen dürfte, ist mit dem Invaliditätsgrad von 14 % die Erheb lichkeitsschwelle von rund 20 % (vorstehend E. 1.7) deutlich verfehlt, so dass kein solcher Anspruch besteht.

Dies trifft nicht zu. Abgesehen davon, dass es gemäss den Feststellungen aus neuropsychologischer Sicht (vorstehend E. 3.3) an der subjektiven Ein glie de rungs fähigkeit fehlen dürfte, ist mit dem Invaliditätsgrad von 14 % die Erheb lichkeitsschwelle von rund 20 % (vorstehend E. 1.7) deutlich verfehlt, so dass kein solcher Anspruch besteht. 5.5 Zusammengefasst bleibt festzuhalten, dass die gegen die angefochtene Verfü gung erhobenen Einwände nicht stichhaltig sind, sondern diese nicht zu bean standen ist, was zur Abweisung der Beschwerde führt.

5.5 Zusammengefasst bleibt festzuhalten, dass die gegen die angefochtene Verfü gung erhobenen Einwände nicht stichhaltig sind, sondern diese nicht zu bean standen ist, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 6.

6. 6.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 700.-- festzusetzen, ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen und infolge bewilligter unentgeltlicher Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ).

6.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 700.-- festzusetzen, ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen und infolge bewilligter unentgeltlicher Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ). 6.2 Der unentgeltliche Rechtsvertreter hat mit Honorarnote vom 1 6. Februar 2015 einen Aufwand von 9 Stunden und Barauslagen zum Pauschalansatz von 3 % geltend gemacht ( Urk. 13). Der Stundenansatz beträgt allerdings nicht wie fak turiert Fr. 250.--, sondern Fr. 200.-- für bis Ende 2014 angefallenen Aufwand und sodann Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer). Der unentgeltliche Rechts vertreter ist somit mit Fr. 2‘025.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen, dies ebenfalls unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 GSVGer.

6.2 Der unentgeltliche Rechtsvertreter hat mit Honorarnote vom 1 6. Februar 2015 einen Aufwand von 9 Stunden und Barauslagen zum Pauschalansatz von 3 % geltend gemacht ( Urk. 13). Der Stundenansatz beträgt allerdings nicht wie fak turiert Fr. 250.--, sondern Fr. 200.-- für bis Ende 2014 angefallenen Aufwand und sodann Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer). Der unentgeltliche Rechts vertreter ist somit mit Fr. 2‘025.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen, dies ebenfalls unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 GSVGer. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Sebastian Lorentz, Zürich, wird mit Fr. 2'025.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Sebastian Lorentz, Zürich, wird mit Fr. 2'025.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Sebastian Lorentz

Rechtsanwalt Sebastian Lorentz - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse

Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannTiefenbacher