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Das Wichtigste in Kürze
- Die USA wollen ihre Zusammenarbeit mit den afrikanischen Staaten verstärken.
- So soll der Hungerkrise, welche Afrika besonders betrifft, entgegengewirkt werden.
Die Vereinigten Staaten und die Afrikanische Union wollen eine strategische Partnerschaft eingehen. Ziel ist es, «ein widerstandsfähigeres Lebensmittelsystem zu schaffen». Zudem soll die Art und Weise verbessert werden, «wie Gemeinschaften ihre eigenen Lebensmittel anbauen, verkaufen und kaufen können».
Das erklärte US-Präsident Joe Biden in einer Rede am Donnerstag. Anlass war ein Gipfel mit afrikanischen Staats- und Regierungschefs in Washington, welcher an jenem Tag endete.
Joe Biden will nachhaltige Ernährungssicherheit
Zu der Partnerschaft gehörten laut Joe Biden auch Investitionen in Infrastruktur, die eine nachhaltige Ernährungssicherheit fördere. Sowie Verbesserungen bei der Bewässerung oder bei der Lagerung von Getreide. Man arbeite auch mit dem Privatsektor zusammen, um Investitionen unter anderem in Düngemittel auszuweiten.
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die Klimakrise, steigende Energiepreise sowie Konflikte, hatten globale Versorgungsketten unterbrochen. Die weltweiten Lebensmittelpreise stiegen drastisch an. Der Ukraine-Krieg und blockierte Lieferungen von Millionen Tonnen Getreide haben das Risiko von Hungersnöten am Horn von Afrika weiter erhöht. Vor allem in Somalia sind wegen einer beispiellosen Dürre Millionen Menschen vom Hungertod bedroht.