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Ueberaus stark besetzt ist die Abteilung Verkehr. Von allen Kantonen ist Uri
derjenige, der pro 100 in Betrieben tätige Personen
am meisten im Verkehr beschäftigte aufweist: 5,7% gegen 2,5% im Durchschnitt für die
Schweiz, oder 2,2 und 2,5 in
Nid- und
Obwalden.
Es entfielen im Kanton Uri
im Jahr 1905 auf:
Es ist also namentlich der Eisenbahnverkehr, der so viele Personen beschäftigt; mehr als der 10. Teil der männlichen in
Betrieben Tätigen steht im Dienste der Eisenbahn.
Verwaltung, Wissenschaft und Künste, soweit Erwerb damit beabsichtigt ist.
Betriebe
Personen
Gesundheits- und Krankenpflege
45
45
Rechtsbeistand
5
7
Theater
1
120
Eine merkwürdige Fügung des Schicksals ist es, dass das Tellspiel in
Altdorf durch die Betriebszählung gezählt und in
alle Ewigkeit festgehalten worden ist. Es wurden dabei 80 männliche und 40 weibliche Personen verzeichnet.
Hausindustrie. Der Kanton Uri
hatte nur 97 Heimarbeiter, am wenigsten von allen Kantonen; davon 72 in der Seidenstoffweberei, 15 in
Seidenspinnerei. Hausierhandelbetriebe gab es am 5 mit 5 Personen.
Der Uebergang über den
Pass, sowie die Besteigung der
Tête de Valpelline und vor
allem der
Tête d’Hérens wurde durch den, 1908 ausgeführten Bau der
Hütte von Aosta oder Tsâ de Tsan
(Platz für 25 Personen),
die dem italienischen Alpenklub gehört, merklich erleichtert.
Diese
Hütte befindet sich auf italienischem
Boden, am Fuss der
Felsen der
Tête de Valpelline, in rund 2800 m
Höhe, auf einem kleinen Rasenplatz, der sich etwa 100 m über
dem
Gletscher Tsâ de Tsan erhebt und zwar über dem untern Teil des Gletscherabsturzes, der den obern
vom untern
Gletscher trennt.
Vom Col de Vapelline erreicht man sie in 1½ Stunden.
Der gewöhnlich eingeschlagene Weg führt
durch eine
Scharte im
O. des felsigen Ausläufers, der mit 3291 m kotiert ist;
es ist auch eher anzuraten, hier hinabzusteigen,
wenn man über den
Col des Bouquetins oder die
Cols du Mont Braulé herkommt, statt über die Séracs des
Gletschers, die zu passieren schwierig und gefährlich ist.