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Sowohl der römische Weg als auch die spätere Hauptroute von 1472 führten im Zentrum der Viamala-Schlucht einst auf der Westseite durch den engsten Schluchtabschnitt.
Erst durch den Strassenbau von 1729 bis 1739 konnte die gefahrvolle Stelle umgangen werden. Dafür waren aber zwei Brücken nötig: die Wildener Brücken, benannt nach dem Davoser Baumeister Christian Wildener. Sind von der nördlichen Brücke heute nur noch Reste zu sehen, hat die südlichere, gleich ob dem Viamal-Besucherzentrum, noch bis 1935 den ganzen Verkehr, der durch die Viamala ging, erdulden müssen. Seither wird der Verkehr über die Brücke von Luigi Premoli geleitet. Der Zilliser Baumeister leistete damit seinen Beitrag zum Erhalt der südlichen Wildener Brücke. Die nördliche hatte er allerdings aufgrund der engen Platzverhältnisse 1938 vollständig ersetzt.