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30 - Induktion
Gemessen wird der lokal auftretende Scheitelwert Φ0(x) des magnetischen Flusses in einer langen Zylinderspule. Bei bekanntem Strom erlaubt dies die Berechnung des Koeffizienten L der Selbstinduktion durch eine Integration über x. Die Phasenverschiebung zwischen der Spannung Vp über der Primärspule und der Spannung V über der Sekundärspule wird erst verständlich, wenn man den ohmschen Widerstand R der Primärspule berücksichtigt. Da man L ja schon bestimmt hat, genügt eine Messung des Scheinwiderstandes (Vp/I), um R zu berechnen. Dieselben Messungen werden auch mit Permalloy und Eisen als Spulenkern gemacht. Dort stellt man dann - für manche überraschend - fest, dass nicht weit von der Mitte der magnetische Fluss schon deutlich abnimmt. Dies ist bei der luftgefüllten Spule nicht der Fall.
Die Experimentierplätze für den Versuch "Induktion" befinden sich im HPP K 23.