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An den French Open in Paris ging es heute Montag um die letzten Viertelfinal-Plätze. Djokovic bezwang den Deutschen Struff, Landsmann Zverev siegte gegen Fognini und Monfils verlor gegen Thiem.
Die Spiele am Montag im Überblick
Der beste Punkt des Turniers kommt von Thiem
Dominic Thiem unterstreicht auch gegen Lokalmatador Gael Monfils seine Gefährlichkeit auf Sand. Beim Stand von 1:1 im 3. Satz gelingt dem Österreicher auch noch der Punkt des Turniers: Mit seinem Tweener lässt er Monfils, normalerweise selber Experte für spektakuläre Punkte, sprachlos.
Thiem nach dem Match zu seinem Zauberschlag: «Ich konnte den Ball nur noch so spielen. Es war pures Glück, dass er reinging. Und wenn es halt funktioniert, ist es ein Hot Shot.»
Murray mit Comeback-Versuch
Andy Murray wird zum ersten Mal seit Januar wieder auf den Tennisplatz zurückkehren. Der 32-jährige Schotte hat sich für das Doppel-Turnier in Queen's angemeldet.
Del Potro verliert gegen Khachanov
Karel Khachanov schaffte es erstmals in seiner Karriere ins Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers. Der Russe besiegte Juan Martin del Potro in vier Sätzen.
Thiem schlägt Monfils
Monfils, der bis dahin ohne Satzverlust geblieben war, verlor gegen den Vorjahresfinalisten Dominic Thiem (ATP 4) deutlich mit 4:6, 4:6, 2:6. Damit hat Frankreich keinen Vertreter mehr im Einzel-Tableau. Der Österreicher trifft nun entweder auf den Argentinier Juan Martin Del Potro (ATP 9) oder den Russen Karen Chatschanow (ATP 11).
Fognini verliert gegen Zverev
Alexander Zverev hat wie im Vorjahr das Viertelfinale der French Open erreicht und trifft dort am Mittwoch auf den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic. Zverev setzte sich gegen den an Nummer neun gesetzten Italiener Fabio Fognini in 2:55 Stunden mit 3:6, 6:2, 6:2, 7:6 (7:5) durch. Damit stellte der 22 Jahre alte Tennisprofi aus Hamburg sein bislang bestes Resultat bei einem der vier Grand-Slam-Turniere ein. Im direkten Vergleich zwischen Zverev und Djokovic steht es 2:2. Im Endspiel der ATP Finals im November in London hatte Zverev gewonnen.
Nach dem Fünfsatz-Krimi gegen Stefanos Tsitsipas wird Erholung bei Wawrinka gross geschrieben
Struff gegen Djokovic ohne Chance
Novak Djokovic kommt am French Open zum vierten problemlosen Sieg. Der Serbe schlägt auf dem Weg in den Viertelfinal den Deutschen Jan-Lennard Struff 6:3, 6:2, 6:2. –> Zum Spielbericht!
Nishikori zwingt Paire nach vier Stunden in die Knie
Kei Nishikori muss fast vier Stunden und vor allem über zwei Tage hinweg lang kämpfen, bis das 6:2, 6:7 (8:10), 6:2, 6:7 (8:10), 7:5 gegen den Franzosen Benoît Paire (ATP 38) feststeht. Paire hätte den Match wohl für sich entschieden, wenn er die gleiche mentale Stärke hätte wie sein Kumpel Stan Wawrinka. Er führte im fünften Satz 4:1 und 5:3.
Nishikori muss bereits am Dienstag wieder antreten – gegen Rafael Nadal, den anderen Sieger dieser Partie. Der spielfreie Mallorquiner konnte an seinem 33. Geburtstag in aller Ruhe mitverfolgen, wie sich sein nächster Gegner auch am Montag zwei Stunden abmühen musste.
Nur noch eine Melbourne-Viertelfinalistin im Turnier
Bei den Frauen scheiterte die Bezwingerin von Serena Williams, Sofia Kenin (WTA 35), an der Australierin Ashleigh Barty (WTA 8) mit 3:6, 6:3, 0:6. Barty ist damit die einzige Spielerin, die sowohl beim letzten Australian Open als auch nun in Paris die Runde der letzten acht erreicht hat.
Im Viertelfinal trifft die 23-Jährige auf eine weitere Amerikanerin, die 24-jährige Madison Keys (WTA 14). Diese schlug mit Katerina Siniakova (WTA 42) eine wie Kenin überraschende Achtelfinalistin. Die Tschechin hatte in der Runde zuvor die WTA-Führende Naomi Osaka bezwungen.
Wawrinka: «Tennis wird nicht mehr besser»
Stan Wawrinka nähert sich an den French Open von Tag zu Tag seiner Bestform und schlägt nach Grigor Dimitrov auch den aufstrebenden Griechen Stefanos Tsitsipas. Auf Instagram zeigt sich der Westschweizer euphorisiert: «Was für ein Tag, was für ein Match, was für ein Gegner, was für eine Atmosphäre! Tennis wird nicht mehr besser.»
Niedergeschlagener Tsitsipas nach dem Aus
Erschöpft und verwirrt trat dagegen Stefanos Tsitsipas vor die Presse, nachdem er einen atemberaubenden Kampf über fünf Stunden gegen Stan Wawrinka verloren hatte. Warum es sich für den Griechen zum Teil so anfühlte, als würde jemand anderes für ihn spielen, lesen Sie hier.