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Sibel treibt sich in den Wäldern herum und sucht einen Wolf, der Fantasien und Ängste der Frauen im Dorf beflügelt. Bei einem ihrer Streifzüge trifft sie auf einen Fremden, um den sie sich kümmert. Zum ersten Mal nimmt jemand Sibel ernst.
In SIBEL wird viel gepfiffen, weil es der stummen Hauptfigur so eine Kommunikationsmöglichkeit gibt. Ihre Geschichte wurde in der Region um Kusköy am Schwarzen Meer angesiedelt, wo die Menschen eine althergebrachte Pfeifsprache beherrschen.
SIBEL gewann am Filmfestival von Locarno 2018 den Prix du Jury œcuménique und den Kritikerpreis FIPRESCI.