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Die Investitionen bei dem viertgrössten US-Mobilfunkanbieter Sprint sollen 10 bis 20 Milliarden Dollar betragen.
Buffett und Malone hätten sich unabhängig voneinander diese Woche mit dem Chef der japanischen Softbank, der Eigentümerin von Sprint, getroffen, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen am Freitag. Sprint, Berkshire Hathaway und Liberty Media waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
Vergangenen Monat war bekanntgeworden, dass die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US bei ihren Fusionsbemühungen in den USA vorerst ausgebremst wurde. Die Fusionsgespräche mit Sprint wurden zunächst auf Eis gelegt, weil Sprint mit den Kabelfirmen Charter Communications, die zum Konglomerat von Malone gehört, sowie Comcast in exklusive Verhandlungen eingetreten sei.
Das Interesse von Comcast-Chef Brian Roberts an einem Engagement bei Sprint sei aber eher mau, sagten Insider. Malone hatte im Januar die Idee aufgebracht, dass sie grössere Kabelfirmen zusammen tun könnten und ein Mobilfunkunternehmen kaufen könnten. Bislang sind Zusammenschlüsse in der hart umkämpften US-Mobilfunkbranche oft an Kartellbedenken gescheitert.
(AWP)