Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03185.jsonl.gz/1109

Dass die Tour de France das bekannteste Radrennen der Welt ist, ist wohl jedem bekannt. Auch keine Radsport interessierten Menschen haben schon mal von der Tour de France gehört. Doch wenn es um die Farben der verschiedenen Trikots geht, kennen sich nicht mehr alle so gut aus. Diese sogenannten Wertetrikots werden bei Etappenrennen eingesetzt, um die führenden Fahrer in den jeweiligen Kategorien zu kennzeichnen. Die Farben der Trikots und deren jeweilige Bedeutung wechselt je nach der Art des Rennens und haben oft einen Zusammenhang mit dem Sponsor und den Geldprämien für den Gewinner. Welche besonderen Trikots es bei der Tour de France gibt und welche Bedeutung die Farbe hat, erklären wir hier in diesem Artikel.
Das gelbe Trikot
Das gelbe Trikot der Tour de France ist das vermutlich älteste Wertetrikot überhaupt. Es wurde bei der Tour de France im Jahr 1919 von Henri Desgrange eingeführt. Das gelbe Trikot, oder auch „maillot jaune“ genannt zeigt den bisher führenden Fahrer in der Gesamtwertung der Tour de France. Es werden also sämtliche Zeiten aller bisher gefahrenen Etappen addiert und wer die schnellste Zeit hat bekommt das Gelbe Trikot. Tritt der Fall ein, dass zwei Fahrer zeitgleich sind, dann entscheidet sogar die Zehntelsekunde aus den Einzelzeitfahren. Anschließend schaut man die Etappen Platzierungen an und dann den Platz bei der letzten Etappe über die Rangfolge. Ursprünglich wurde das gelbe Trikot eingeführt, damit die Zuschauer direkt erkennen können, wer der Gesamtführende ist. Normalerweise wechselt das Trikot häufiger, doch im Jahr 1928 hatte Nicolas Frantz von der ersten Etappe bis zur letzten das Gelbe Trikot an.
Das grüne Trikot
Das grüne Trikot, auf Französisch „maillot vert“ genannt, wurde im Jahr 1953 eingeführt. Wer bei Zielankünften und Zwischensprints in der Tour de France am Schnellsten ist, bekommt das grüne Trikot. Wer grün trägt ist also derzeit der beste Sprinter des Turniers. Bewertet wird das Ganze nach einem Punktesystem, welches an bekannten Stellen vergeben wird und nach der Reihenfolge des Eintreffens der Fahrer Punkte verteilt. Die Punkte variieren je nach Schwierigkeit des Anstiegs und der Etappe.
Das rot-gepunktete Trikot
Erst seit 1975 gibt es das rot-gepunktete Trikot, das „Maillot a pois“, das Bergtrikot. Zwar gibt es die Bergwertung bereits seit 1933, doch das passende Trikot wurde erst später eingeführt. Die Farben wurden vom Sponsor ausgewählt, welcher die Prämie für den Gewinner gestellt hat. In diesem Fall ist es der Schokoladenhersteller Menier. Das Trikot erinnern an die Verpackung der Menier Schokoladen, weißes Papier mit roten Punkten. Wie beim grünen Trikot erfolgt die Punktevergabe auch nach einem vorher festgelegten Punktesystem.
Das weiße Trikot
Das Trikot für den besten Nachwuchsfahrer ist weiß. Es wurde erst 2000 eingeführt und wird vom besten Fahrer getragen, der bei den unter 25-Jährigen die beste Gesamtzeit hat.