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(Leserbrief Lokalzeitung RigiPost)
In Zeiten leerer Kassen und astronomischer Schulden in den westlichen Wohlfahrtsstaaten braucht es eine Wiederbelebung der Diskussion über die Kernaufgaben eines Staates. Ab dem Moment, wo mehr als 50% der Stimmbürger in irgendeiner Form von “Staatsknete” profitieren wird es schwierig bis unmöglich, einmal beschlossene Verteilungen rückgängig zu machen.
Schon Frédéric Bastiat (1801-1850) meinte: “Der Staat ist die grosse Fiktion, nach der sich jedermann bemüht, auf Kosten jedermanns zu leben.“
So sehr mir das Kloster Einsiedeln als Kulturstätte gefällt, sehe ich nicht ein, wieso dem Steuerzahler Geld genommen werden soll, damit es dem gemäss Wikipedia “grössten privaten Grundstücksbesitzer der Schweiz” gegeben werden soll.
Jeder Bürger ist eingeladen, freiwillig eine Spende an die Restaurierung des Klosters Einsiedeln zu überweisen.
Deshalb stimme ich NEIN zum Verpflichtungskredit von Fr. 8,000,000.00 an die Restaurierungsarbeiten im Kloster Einsiedeln.