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Das kündigte Finanzminister Philip Hammond am Mittwoch im Parlament an. Das Geld komme zusätzlich in einen Topf, der bereits mit 700 Millionen Pfund gefüllt sei.
Das für Haushaltsfrage zuständige Office for Budget Responsibility (OBR) senkte wegen der Brexit-Folgen seine Wachstumsprognosen für die britische Wirtschaft. Für dieses Jahr wurde die Prognose von 2,0 auf 1,5 Prozent zurückgenommen, für 2018 von 1,6 auf 1,4 Prozent. Für 2019 und 2020 werden jetzt jeweils 1,3 Prozent angenommen, nach bislang 1,7 und 1,9 Prozent.
Die Austrittsverhandlungen zwischen Grossbritannien und der Europäischen Union verlaufen zäh. Mehrere Punkte sind umstritten, darunter die Schlussrechnung, die die Briten bei einem Abschied aus der Staatengemeinschaft Ende März 2019 begleichen sollen.
Die Unklarheit über den künftigen Status Grossbritanniens in den Handelsbeziehungen zur EU verunsichert die Wirtschaft, hemmt Investitionen und dämpft die Konjunktur. Das Bruttoinlandprodukt wuchs im dritten Quartal mit 0,4 Prozent nur noch halb so stark wie das in Deutschland. Auch das Wachstum der Euro-Zone fiel mit 0,6 Prozent kräftiger aus.
(AWP)