Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03195.jsonl.gz/550

Der Jamaikaner setzte sich in 10,06 Sekunden mit klarem Vorsprung gegen seine drei Konkurrenten Mark Lewis-Francis (Gb), Jefferson Liberato Lucindo (Br) und Wallace Spearmon (USA) durch.
«Ich hatte einen schwachen Start, aber ich habe meine Balance im Verlauf des Rennens wiedergefunden», sagte Bolt dem Sender TV Globo: «Ich habe mich ein bisschen schwerfällig gefühlt. Ich brauche einfach wieder mehr Rennen, dann werde ich auch besser in Form sein.»
Es war Bolts erstes 100-Meter-Rennen in dieser Saison. In zwei Jahren wird er in Rio de Janeiro voraussichtlich das letzte Mal an Olympischen Spielen teilnehmen.
Aufgrund einer langwierigen Fussverletzung gab der 27-Jährige erst im August bei den Commonwealth Games in Glasgow seinen Saisoneinstand. Dort gewann er als Schlussläufer von Jamaikas 4x100-m-Staffel in der Jahres-Weltbestzeit von 37,58 Sekunden Gold. (pre/si)
19. November 2006: Nur ganz wenige Sportarten haben eine so alte Geschichte wie der Waffenlauf – er stand schon bei den Olympischen Spielen der Antike auf dem Programm. Sehr viel später wurde der Speer mit einem Sturmgewehr getauscht und für die Helden gab es keinen olympischen, dafür aber Fernseh-Ruhm.
Albrecht Moser! Wenn es einen einzigen Schweizer Sportler gibt, der in meiner frühen Kindheit der grösste Star von allen ist, grösser noch als Pirmin Zurbriggen, dann wohl er. Sonntag für Sonntag wird im Fernsehen von seinen Siegen berichtet – und das sind eine ganze Menge. Moser ist zu seinen besten Zeiten der Roger Federer des Waffenlaufs: Acht Mal in Folge wird der bärtige Mitrailleur, ein Schulhaus-Abwart aus dem Berner Seeland, zwischen 1978 und 1985 Schweizer Meister.
Aushängeschild Moser …