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Mittlers Nachfolger wurde nach längerem Suchen 1851 Wilhelm Adolf Schmidt (1812–1887). Er wurde von Berlin nach Zürich berufen. Neun Jahre blieb er in Zürich. Dann nahm er 1860 einen ehrenvollen Ruf als Nachfolger von Johann Gustav Droysen nach Jena an. Schmidt war Schüler August Boeckhs und Leopold von Rankes und publizierte zu einem breiten Themenspektrum in der Tradition der Universalgeschichte. Wie viele der damals führenden Historiker (so der genannte Droysen oder dann Theodor Mommsen) besass er ein lebendiges Interesse an der Politik. 1848 hatte er dem Frankfurter Parlament angehört. 1847 war von Schmidt ein Buch zur Denk- und Glaubensfreiheit im ersten Jahrhundert der Kaiserschaft und des Christentums erschienen. Schmidt war Mitbegründer und Mitherausgeber der Zeitschrift für Geschichtswissenschaft. 1874 bis 1876 wirkte er als Mitglied des Reichstags. Sein Interesse an einem starken deutschen Reich zeigt sich auch in seiner Darstellung des Perikles und des Attischen Seereiches.