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Fashion
In paradiesischer Kulisse präsentierte Simon Porte Jacquemus gestern seine erste Männerkollektion. Die Mode überzeugte mit ihrer Geschichte, der Einfachheit und Fröhlichkeit.
Eine Show in Paris? Das passt nicht zu Simon Porte Jacquemus. Der französische Designer präsentierte gestern seine lang ersehnte erste Männerkollektion an einem abgeschiedenen Strand in der Nähe von Marseille, seiner Heimat. In einem Interview mit der US-"Vogue" erzählt Jacquemus, wie wichtig es ihm war, dass die Show an dieser Location stattfand, denn sie sei paradiesisch, aber nicht "fake paradiesisch", also kein Luxusort.
Auf grossen, marineblauen Strandtüchern sitzend, verfolgten die Gäste im goldenen Licht der Sonne die Präsentation der Kollektion, die Jacquemus liebevoll Le Gadjo titelte, was in der örtlichen Umgangssprache so viel wie Typ oder Junge bedeutet.
Ein moderner Fischer
Und wie sieht er nun aus, der Jacquemus-Typ? Muskulös, braun gebracht, ein bisschen wie ein moderner französischer Fischer, mit weit aufgeknöpften, bunt gemusterten Hemden, kombiniert zu weiten Hosen. Jacquemus erste Männerkollektion kommt gänzlich ohne unnötigen Schnickschnack aus. Sie ist fröhlich, relaxed und macht sofort Lust auf Ferien am Mittelmeer.
Inspiriert, eine Männerkollektion zu lancieren, wurde Simone Porte Jacquemus von seinem Ex-Freund Gordon von Steiner. Als er den Filmemacher und Fotografen kennengelernt habe, sei für ihn klar gewesen, wie der Jacquemus-Mann aussehen werde.