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Die deutsche Kanzlerin ist laut «Forbes» die einflussreichste Frau der Welt. Sie gewinnt den Titel zum siebten Mal in Folge. Hillary Clinton dagegen stürzt ab.
Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel ist zum zwölften Mal in ihrer politischen Karriere und zum siebten Mal in Serie die Nummer eins der einflussreichsten Frauen auf diesem Planeten. Das zeigt das jüngste Ranking von «Forbes». Das ist beispiellos in der Geschichte des US-Magazins, das seit 2004 die 100 mächtigsten Frauen der Welt kürt. Für die Liste berücksichtigt «Forbes» unter anderem Vermögen, Medienpräsenz und Einfluss der jeweiligen Frauen.
Zum ersten Mal setzte sich Angela Merkel die Krone im Jahr 2006 auf. Sie verdrängte die seinerzeitige US-Aussenministerin Condolezza Rice vom Spitzenplatz. Seither hat sie sich jedes Jahr gegen die Konkurrenz durchgesetzt – mit einer einzigen Ausnahme: 2010 kürte « Forbes» die damalige First Lady Michelle Obama zur Mächtigsten. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Mondelez-Managerin Irene Rosenfeld und die Entertainment-Königin Oprah Winfrey. Merkel war seinerzeit nur Platz vier.
May auf Platz zwei
Theresa May platziert sich im 2017er-Ranking auf dem zweiten Platz. Die britische Premierministerin bereitet den Austritt ihres Landes aus der EU vor. Sie führt seit Juli 2016 die konservative Partei Grossbritanniens, die Tories. Im Kabinett ihres Vorgängers David Cameron war sie Innenministerin.
Auf May folgt Melinda Gates, die Geschäftsführerin der «Melinda and Bill Gates Foundation». Sie gehört seit 2011 ununterbrochen zu den Top 10 der einflussreichsten Frauen des Planeten. Ihr philantropisches Engagement hat ihr diverse Ehrungen eingebracht, darunter die Ehrendoktorwürde der University of Cambridge.
Clintons Absturz
Schweizerinnen spielen im Ranking keine Rolle. Sie tauchen weder in den Top 10 (siehe Bildergalerie) noch in den Top 100 auf. Die mächtigsten Frauen der Finanzwelt kommen aus den USA oder Spanien, heissen Abigail Johnson, Ana Patricia Botin oder Adena Friedman und leiten die Fondsgesellschaft Fidelity, die Banco Santander oder die US-Börse Nasdaq.
Eine steile Karriere hingelegt hat die Tochter von Donald Trump, Ivanka Trump. Die 36-Jährige rangiert auf Platz 19 vor Oprah Winfey (21), Queen Elizabeth II (26), Aung San Suu Kyi (33) und Beyoncé Knowles (50). Vor allem aber liegt Ivanka Trump weit vor Hillary Clinton. Die einstige Präsidentschaftskandidation schafft es nur auf Platz 65. Die letzten beiden Jahre war Clinton noch auf Platz 2.
(ise/mbü)