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Ärzte und Patienten sind der Meinung die jährliche Untersuchung würde dazu beitragen eine schwere Krankheit, wie z.B. Krebs, besser und schneller behandeln und überleben zu können. Umfangreiche Untersuchungen haben jedoch keinen wesentlichen Nutzen gezeigt. Regelmässige Kontrolluntersuchungen werden vermehrt skeptisch betrachtet. Sogar die Gesellschaft für “Allgemeine Innere Medizin” in den USA hat Hausärzten geraten, routinemässige, allgemeine Gesundheitskontrollen für asymptomatische Erwachsene zu vermeiden.
Vorsorgeuntersuchungen scheinen nur sinnvoll zu sein. Vieles wurde und wird heute noch übertrieben. Hormonersatztherapie für die Wechseljahre haben ein hohes Risiko für Brustkrebs, Blutgerinnsel, Herzerkrankungen und Schlaganfall. Oder wenn Ärzte Babys töteten, indem sie die sogenannte “Common Sense”-Empfehlung abgaben, dass Säuglinge auf dem Bauch schlafen sollen.
Der Mensch will immer zu viel wissen und wenn er es weiss lässt er alles medizinisch behandeln. Von Verstümmelung (Operation), Bestrahlung (also Vernichtung) bis zur Vergiftung (Medikamente) des Körpers, meist ohne einen echten Grund. Viele Diagnosen sind falsch!
Sie denken vielleicht, dass Autos regelmässig gewartet werden müssen, warum sollten wir nicht auch unsere Körper ständig medizinisch überprüfen lassen? Im Gegensatz zu Autos haben unsere Körper „selbstheilende Eigenschaften”. Um festzustellen, ob der Nutzen den Schaden überwiegt, haben Forscher untersucht, was es bringt sich jährlich medizinische untersuchen zu lassen.
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Was sind die Vor- und Nachteile allgemeiner Gesundheitschecks für Erwachsene?”
Das Fazit: Kontrolluntersuchungen werden nicht mit niedrigeren Sterblichkeitsraten verbunden. Das bedeutet, dass sie nicht mit einem längeren Leben rechnen können. Oder, dass Sie nicht an einer Herzkrankheit, einem Schlaganfall oder an Krebs sterben. Allgemeine Vorsorgeuntersuchungen senken die Krankheits- oder Sterblichkeitsrate nicht, erhöhen jedoch die Anzahl neuer Diagnosen.
Mögliche Schäden durch Kontrolluntersuchungen sind Überdiagnosen, Überbehandlungen, Belastungen oder Verletzungen durch invasive Folgetests, Belastung durch falsch positive Testergebnisse, falsche Bestätigung aufgrund falsch negativer Testergebnisse, mögliche Fortsetzung von gesundheitsschädlichen Verhaltensweisen aufgrund negativer Ergebnisse (Testergebnisse), nachteilige psychosoziale Auswirkungen aufgrund Schwierigkeiten beim Abschluss einer Versicherung. Hinzu kommen hohe Kosten, Unsicherheit u.a.
Beispiel Diabetes: Positiv wäre frühzeitig zu wissen, wenn man einen zu hohen Blutzuckerwert hat, also Diabetes. Vielleicht auch nicht. Früher wurde ein Medikament (das wir wegen Zensur nicht erwähnen dürfen), verschrieben, das Menschen getötet hat. Es wurde dann nach Jahren endlich vom Markt genommen.
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen sind heute eine unserer Haupttodesursachen. Wenn es um Lebensstilkrankheiten wie Typ-2-Diabetes geht, sollten wir uns vielleicht stattdessen darauf konzentrieren, uns gesunder zu ernähren. So könnte eine Diabetes-Epidemie verhindert werden. Nur bei Ihrem Arzt fehlt das Wissen und er verschreibt Ihnen Medikamente, die schädlich sind.
Wie oft haben Sie versucht, jemanden über gesunde und evidenzbasierte Ernährung zu informieren. Die Antwort: „Nein, ich muss mir keine Sorgen machen. Mein Arzt sagt, mir geht es mit den Medikamenten gut. Ich hatte gerade eine Untersuchung; alles ist normal.”
„Schlechte Ernährung“ ist gleichbedeutend mit Zigarettenrauchen als häufigste Todesursache. Dennoch ist die Ärzteschaft „unzureichend“ in Ernährung ausgebildet. Schlimmer noch, die Ernährungsausbildung an der medizinischen Fakultät scheint rückläufig zu sein oder ist gar kein Thema. Der Rat, den Sie bei Ihrer jährlichen Untersuchung erhalten, stammt möglicherweise nur von der letzten Boulevardzeitung, die Ihr Arzt in der Check-out-Zeile überflogen hat.
Menschen, die fettleibig sind, wissen sehr gut, dass sie es sind, und wenn wir keine Möglichkeit haben, ihnen zu helfen… dann sollten wir einfach die Klappe halten. Wenn Ärzte wirklich nichts zu sagen haben, was ihnen helfen könnte, sollten sie die Klappe halten und sagen, dass sie keine Ahnung haben, was eine gesunde Ernährung ausmacht.
Das Modell einer jährlichen körperlichen Untersuchung reicht fast ein Jahrhundert zurück. Die Mehrheit der Menschen meint heute immer noch, dass sei die Lösung für ein gesunde langes Leben, sehen aber nicht ein, dass sie immer mehr leiden.
Der Grund warum viele Ärzte weiterhin jährliche Untersuchungen der Herzen, Lungen, Bauchmuskeln, Reflexe von Patienten, durchführen und weiterhin einige dieser Tests anordnen, die sich als unwirksam oder sogar schädlich erwiesen haben, liegt darin, dass der Patient das möchte. Es gibt Hinweise darauf, dass sich die Patienten umso besser fühlen, je mehr … körperliche und Laboruntersuchungen sie durchführen lassen.
Natürlich darf der finanzielle Anreiz für den Arzt nicht unterschätzt werden.
Aber anstatt unnötige oder schlechtere Untersuchungen durchzuführen… und… Tests zu machen, sollten Ärzte vielleicht einen Teil der Zeit sparen, indem sie ihren Patienten aufklären.
Vor allem müssen wir uns über die Gefahren einer Überdiagnose informieren. Natürlich können frühzeitige Untersuchungen einen stillen, möglicherweise tödlichen Krebs oder ein Aneurysma (oder etwas anderes) entdeckt werden. Für Patienten sind diese zufälligen, lebensrettenden Ereignisse viel seltener als die falsch positiven Befunde, die zu invasiven und möglicherweise lebensbedrohlichen Tests führen.
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