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Es braucht schon viel Glück, um einen Raufusskauz zu Gesicht zu bekommen.
Im Nationalpark lebt der Raufusskauz in Lärchen- und Arvenwäldern mit eingestreuten Engadinerföhren. Ein hoher Altholzanteil ist von Bedeutung. Zur Brut benützt er alte Spechthöhlen. Der Raufusskauz ist nachtaktiv und erbeutet Mäuse und kleine Vögel. Die Zehen sind dicht befiedert, daher auch sein Name. Es ist ein grosser Glücksfall, wenn man den Raufusskauz am hellen Tag oder in der Dämmerung beobachten kann. Die Brut erfolgt im Nationalpark in den Monaten Mai und Juni.