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Ein Mann bezwingt die Not
Friedrich Wilhelm Raiffeisen, Ein Lebensroman
Franz Braumann, Deutscher Genossenschaftsverlag, 2000
Die immer noch faszinierende Geschichte des Wilhelm Raiffeisen, welcher im 19. Jahrhundert als junger Bürgermeister in ein kleines Dorf im Westerwald beordert wird und dort als einziger aktiv gegen Not, Ausbeutung durch Wucherer vorgeht. Er ahnt, dass er dem Übel auf den Grund gehen muss, um dauerhafte Abhilfe zu schaffen. So findet er Mittel, um Elend und Hunger bei Missernten zu überwinden. E zeigt den Bürgern Wege auf, wie sie durch Selbsthilfe und Solidarität aus ihrer Zwangslage herausfinden. Ein Leben lang wird er immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt, die er erfolgreich meistert, selbst dann als er seine Frau verliert und später erblindet. Seine wichtigste Hinterlassenschaft jedoch die Darlehenskassen, welche später seinen Namen als Raiffeisenbanken bekamen.
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