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Ursächlich für den Rückgang waren laut Analysten die niedrigen Schweinepreise im Jahr 2015, in deren Folge die Erzeuger ihre Bestände wegen Verlusten abgebaut hatten. Das dann wieder knappere Angebot führte Mitte 2016 zu Rekordpreisen bei Schlachtschweinen und einem starken Anstieg der Schweinefleischimporte.
Wie die Pekinger Statistiker ausserdem mitteilten, ist die chinesische Rindfleischerzeugung im vergangenen Jahr gegenüber 2015 um 2,4% auf 7,20 Mio. t gestiegen. Das war das höchste Niveau seit mehr als zehn Jahren. Experten zufolge hat neben höheren Kuhschlachtungen auch eine Trockenperiode in der Inneren Mongolei zu dem höheren Rindfleischaufkommen geführt. Für 2017 ist laut Prognosen bestenfalls mit einer stagnierenden, möglicherweise auch einer rückläufigen Rindfleischproduktion in der Volksrepublik zu rechnen.
Auf Expansionskurs befand sich 2016 auch die Geflügelfleischproduktion, die laut Statistikamt gegenüber dem Vorjahr um 3,4% auf 18,9 Mio. t gesteigert wurde. Ein noch stärkeres Produktionsplus wurde für Schaf- und Lammfleisch berichtet: Die Erzeugung in diesem Bereich stieg um 4,2% auf 4,59 Mio. t, wofür auch Dürreperioden in einigen Landesteilen verantwortlich gemacht wurden.