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Das diesjährige Monitoring von Mahlweizen, Gerste und Triticale ist abgeschlossen, schreibt die Branchenorganisation Getreide, Ölsaaten und Eiweisspflanzen, Swiss Granum, in einer Mitteilung.
Es habe sich gezeigt, dass das Mykotoxin Deoxynivalenol (DON) dieses Jahr sowohl im Mahlweizen als auch in der Gerste verglichen mit den letzten zwei Jahren häufiger vorkomme. Von gesamthaft 108 analysierten Mahlweizen-Mustern wiesen 35 Prozent eine DON-Belastung oberhalb der Nachweisgrenze auf, bei 50 Gerste-Mustern waren es 64 Prozent. Aussagen über den Befall beim Körnermais können erst ab November gemacht werden.
Die hohen Werte lassen sich durch die feuchteren Bedingungen während der Blüte erklären. Dank der Hitzewelle Ende Juni wurde die Entwicklung des Pilzes in den Ähren gehemmt, so dass eine hohe Belastung ausblieb, schreibt die Branchenorganisation weiter. Getroffene Massnahmen würden sicherstellen, dass Mühlen und Bäckereien auch in der diesjährigen Ernte konformes Mahlgetreide und Backmehle geliefert werden können, so Swiss Granum.