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Mit dem Flug nach Frankfurt beginnt unsere Reise in den Indischen Ozean. Fast 10 Stunden dauert der Flug von Frankfurt nach Mauritius. Von dort ist es noch ein Katzensprung bis St. Denis auf La Réunion. Wir fahren zum Hotel, beziehen das winzig kleine Zimmer und gehen über die Strasse in die Bar Ô für ein erstes Inselessen. Danach spazieren wir durch die koloniale Stadt und müssen immer wieder unterstehen, weil sich ein zehnminütiger Regen vom Hinmel ergiesst. Am Abend gehen wir der Rue de Paris entlang zum Restaurant Angelique, das sich in einem wunderschönen Haus/Hotel im Parterre und auf der Terrasse befindet.
Nach dem Frühstück fahren wir zuerst Richtung Osten bis La Possession und von dort durch besiedelte Berghänge zurück nach St. Denis. Im den Gärten blühen Blumen, dienich als Zimmer- und Kübelpflanzen kenne: Heleconien, Tibouchines, Kurkuma, Begonien, ... Es hat Palmen, Farnbäume, Nadelbäume, Flammenbäume und Datura als kleine Bäume. Die Häuser sind bunt: rosa Haus mit gelben Läden, blaues Haus mit grünen Läden, lila Haus mit orangen Läden. Alle haben eine Veranda und hübsche Blechverzierungen am Dachabschluss. Der Ostküste entlang fahren wir weiter mit einem Picknick bei St. André und einem Besuch der "Vanilleraie".
Heute bleiben wir im Cirque de Salazie, einem der drei grossen alten Krater der Nordhälfte von la Réunion. Wir machen einen Rundgang durch Salazie und fahren dann bis zum obersten Rand des Cirque, von wo aus man in den Cirque de Mafate sehen kann. Wir haben Glück, es ist ein schöner Tag und die Wolken bleiben in den Bergspitzen hängen. Zwei Frauen bieten uns in einer "aire d'acceuil" ihren kiosque (Holzpavillon mit Tisch und Bänken) zum Picknicken an. Ausflügler und Arbeiter besetzen diese kiosques zur Mittagszeit. Fast alle Restaurants bieten "menus á emporter" an, Samoussas gibt es für 60 Cents, Sandwiches an vielen Ständen. Jedes Dorf (mehr als zehn Häuser) hat eine Boulangerie/Patisserie und mindestens eine Pharmacie. Am Nachmittag besuchen wir das Musée de la Musique in Hell-Bourg. Apéro gibt es auf dem Dorfplatz, aber um sechs werden die Stühle gestapelt, die Tische zusammengestellt und die Trottoirs hochgeklappt.