Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03508.jsonl.gz/1368

30. September 2020
2020
Normative Konkretisierung des Gesetzes
Der Wert der Argumentationstheorie liegt darin, dass sie sich der Ganzheitlichkeit der Rechtsentscheidung bewusst ist, dass sie diese analysiert und beleuchtet. Die Rechtsentscheidung ist ein produktiver Akt, der eine Antwort auf die Frage verlangt, wie man zwischen dem Normativen und dem Faktischen schließt; ein Akt, der eine Erklärung dafür fordert, wie man den gesetzlichen Tatbestand und den Sachverhalt gebildet hat, und der nach einer Begründung dafür verlangt, warum man beide miteinander verbunden hat.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Einige theoretisch-praktische Konsequenzen der Theorie der normativen Konkretisierung des Gesetzes
- 2.1. Die normative Konkretisierung des Gesetzes statt des Stufenbaus des Rechts
- 2.2. Die Bedeutung der Lebenssachverhalte
- 2.3. Die Auslegung als (Re)konstruktion der Rechtsnorm
- 2.4. «Hin- und Herwandern des Blickes» (Engisch): zwischen dem Normativen und dem Faktischen, zwischen dem Faktischen und dem Normativen
- 2.5. Der «juristische Syllogismus» als rationaler Rahmen der Entscheidung
- 2.6. Inhaltliche und nicht nur formale Begründbarkeit der Rechtsentscheidung
Loggen Sie sich bitte ein, um den ganzen Text zu lesen.
Es gibt noch keine Kommentare
Ihr Kommentar zu diesem Beitrag
AbonnentInnen dieser Zeitschrift können sich an der Diskussion beteiligen. Bitte loggen Sie sich ein, um Kommentare verfassen zu können.