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DieserStrauch wird in mehreren Varietäten kultiviert. Blätter und Samen
[* 6] waren sonst offizinell. Die unangenehm bitter und
scharf schmeckenden Samen enthalten Cytisin O20H27N3O , welches in farb-
und geruchlosen Kristallen erhalten werden kann, bitter, schwach kaustisch schmeckt, leicht löslich und sublimierbar ist,
stark alkalisch reagiert, meist zerfließliche Salze bildet und giftig ist. Auch die Rinde und Blätter des Strauches sind giftig.
Das Holz
[* 7] ist sehr hart, wird mit der Zeit schön braunschwarz (falsches Ebenholz) und dient zu mathematischen
und musikalischen Instrumenten. Der Strauch eignet sich auch zur Forstkultur, da er auf dem magersten und trockensten Boden
fortkommt; am besten gedeiht er auf Kalkboden.
Cytisus purpureusScop., in Norditalien, Kärnten, Kroatien etc., ein niedrigerStrauch
mit meist unbehaarten Blättern und roten, seitenständigen Blüten, wird als Zierstrauch kultiviert und
ist besonders auf Laburnum-Stamm veredelt als Kronenbaum sehr schön. Cytisus hirsutusL., 1,3 m hoch,
rauhhaarig, bisweilen zottig, mit behaarten Blättern, seiten- oder gipfelständigen, gelben Blüten und oft etwas gekrümmten,
behaarten Hülsen, in Mittel- und Südeuropa und im Orient.
Cytisus alpinusJacq., 0,6 m hoch, liegend, mit anliegend
behaarten Blättern, nur seitenständigen, gelben Blüten und behaarter, gerader Hülse, soll noch wertvolleres Holz besitzen
als Cytisus Laburnum und wird, wie die genannten und noch manche andre Arten, in mehreren Varietäten als Zierstrauch kultiviert.