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Was haben Puschkin, Adler Berlin, Gorbatschow, Three Sixty, WTF?, Freimut, Kabumm, Donatella, Gansloser und Vodrock gemeinsam? Sie alle sind Vodkamarken aus Deutschland! Und es kommen noch so einige dazu, wenn man die Liste komplettieren will, wie z.B. Bazic, Bavarka, Sash & Fritz, SOS Spirit of Sylt… Die Deutschen glänzen mit ihrer Kreativität, wenn es zur Namenswahl für ihre Produkte geht – mal heimatverbunden, dann wieder international, mal mystisch, dann wieder simpel, mal rebellisch, dann wieder ganz sanft. Vodka wurde in Deutschland vor allem durch russische und polnische Einwanderer populär und verbreitete sich von den grossstädtischen Exilgemeinden aus über das gesamte Land. Die Osteuropäer brachten dabei nicht nur einen überdurchschnittlichen Durst, sondern auch wertvolles Wissen mit: Immerhin herrschte im Russland des 20. Jahrhunderts gleich zweimal eine mehrjährige Alkoholprohibition, während derer viele Spirituosenhersteller auswanderten. Als dann der Konsum von Cocktails durch die Decke schlug, war der Erfolg von Vodka besiegelt. Immerhin ist die Spirituose ausserhalb ihrer Ursprungsländer vor allem in Verbindung mit Mixgetränken (Vodka-Lemon, Vodka-O, Vodka Energy, White Russian, Vodka Tonic etc…) beliebt. Der erste deutsche Markenvodka war der Adler Berlin Wodka von der preussischen Versuchs- und Lehranstalt für Spiritusfabrikation (heute Preussische Spirituosen Manufaktur), der ab 1874 entwickelt wurde. 1921 kam dann die Berliner Marke Wodka Gorbatschow auf den Markt, deren Gründer vor der Oktoberrevolution geflohen war.
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