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Schon zum 22. Mal erscheint der Postkartenkalender des Friedensrates, fürs kommende Jahr 2018 zu Armenien. Zwölf abtrennbare farbige Postkarten enthalten Sujets von einer Reise Francine Perrets in diesem Frühjahr. Darüber hinaus enthält der Kalender wie immer die internationalen Tage der UNO sowie die wichtigsten Friedenstermine des nächsten Jahres. Er wird allen Mitgliedern sowie den Abonnentinnen und Abonnenten der FRIEDENSZEITUNG Mitte Oktober zugestellt.
Der Kalender kann mit dem elektronischen Bestellungsformular auch auf unserer Webseite für 25 Franken vorbestellt werden oder unter <email-pii>
Wir ergänzen mit unserem Schwerpunkt in der Friedenszeitung Nr. 22 vom September 2017 das Thema des Kalenders 2018 mit Hintergrundberichten
zu Armenien.
Der Völkermord an den Armeniern
Die Armenier, ein christliches Volk, lebten in Siedlungsgebieten im Osmanischen Reich. Anfang des 20. Jahrhunderts kam die jungtürkische Regierung an die Macht und begann, die armenische Bevölkerung systematisch zu vertreiben. Am 24. April 1915 wurden in Istanbul über 200 armenische Führer und Intellektuelle verhaftet und ermordet. Dieses Datum gilt als Auftakt zum Völkermord. Im Schatten des Ersten Weltkriegs kamen zwischen 1915 und 1918 rund 1,5 Millionen ArmenierInnen ums Leben. Entweder wurden sie sofort umgebracht oder sie starben auf den Todesmärschen durch die syrische Wüste. Dieser erste Genozid des 20. Jahrhunderts wird bis heute von der Türkei mit allen Mitteln geleugnet.