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Das kleine Oratorium im alten Ortskern wird 1224 erstmals erwähnt, geht aber wahrscheinlich auf das 10. Jahrhundert zurück, wie archäologische Ausgrabungen anlässlich der Restaurierungsarbeiten (1940-1963) vermuten lassen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Kirchlein mehrmals umgebaut. 1897 wurde es erneut verändert, der Glockenturm mit der Fassade verbunden, die Mauern des Kirchenschiffs erhöht und die Decke erneuert. Die Restaurierung hat im Rahmen des Möglichen den ursprünglichen Zustand der Kirche Sant'Ambrogio wieder hergestellt. Die Besonderheiten sind in der doppelten Apsis und den Fresken im Kirchenraum, die zu den bedeutendsten im Tessin zählen, zu suchen.
In der Apsis auf der Südseite werden die Enthauptung Johannes des Täufers, Christus als Allmächtiger mit den Symbolen der Evangelisten und die Verkündigung (1338) dargestellt. Die Fresken in der nördlichen Apsis (links) zeigen die Krönung der Jungfrau Maria, die göttliche Gerechtigkeit in der Gestalt eines Engels, der die Werke des Menschen abwägt, San Lorenzo und Santo Stefano in reich verzierten Gewändern. In der Mitte der Apsis eine bemerkenswerte Kreuzigung.
Das Kirchlein weist noch andere Fresken auf mit Szenen aus dem Leben der Heiligen Ambrosius, Anna und Joachim, allegorischen Darstellungen des Glaubens und der Altersstufen des Menschen. das Jüngste Gericht und ein Votivbild aus dem Jahre 1537, das die Madonna zwischen Johannes dem Täufer und dem heiligen Ambrosius zeigt.
- Das ganze Jahr offen.
- Shlüssel liegt bei: Alvise Nenzi (Tel. 091 865 13 78).
Restaurierung vorgesehen.