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Als Feuerachat bezeichnet man einen bräunlichen Chalcedon, der meist eine knollige oder stalaktitenähnliche Form zeigt und sich durch regenbogenfarben schillernde Anteile auszeichnet. Dabei handelt es sich um hauchdünne, im Feuerachat eingeschlossene Hämatit- und Limoniteinlagerungen (Eisenoxid-Häutchen), welche meist blasenförmig gewölbt sind. In diesen dünnen Schichten bricht sich einfallendes Licht, wird in seine Spektralfarben zerlegt und zurückgeworfen. Ursprünglich nahm man an, dass es sich um hauchzarte Opalschichten handelt, was jedoch längst widerlegt werden konnte. Gefunden wird der Feuerachat bisher in Mexiko und den USA. Dort bildete sich der Feuerachat in Hohlräumen von vulkanischen, rhyolitischen Gesteinen.
Achtung vor Fälschungen beim Feuerachat!
Seit dem Jahr 2005 tauchten auf dem Markt leider vermehrt Fälschungen auf, welche ebenfalls als Feuerachat bezeichnet werden, was jedoch mehr als nur irreführend ist. Farblich sind diese Fälschungen rötlich, orange oder rotbraun und meist mit einem Spinnennetzmuster überzogen. Jedoch ist weder die Spinnennetzmaserung, noch die Farbe dieser Fälschungen natürlichen Ursprungs. Hierzu wurden Karneole starkt überbrannt, wodurch die Maserung entsteht und letztendlich eingefärbt. Achten Sie somit bitte beim Kauf von Feuerachaten darauf, dass diese auf jeden Fall einen bunten Schimmer zeigen.
PS: Falls Sie einen Herzenswunsch aus einem Feuerachat haben, kontaktieren Sie uns, wir helfen Ihnen gerne weiter.