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Also, jetzt zurück zum Dessert! Der Würfel soll endlich wieder auf eine Sechs fallen, damit es in unserer Geschichte vorwärts geht und dieses Spiel ein Ende findet. Der verdunstende Cognac nimmt mit jedem Molekül, das sich aus Maronentunke heraus löst und in Luft auf löst, etwas von meinem Dessert und entführt dieses Etwas in Reiche, in welche ich keinen Zugriff habe. Das Dessert wird immer kleiner, schrumpft zusammen, wird noch kleiner als eine Marone, so dass es sich vermutlich schliesslich und bald ganz verflüchtigt, noch bevor ich einen Bissen von ihm genommen habe. Darum mein Vorschlag: Ein Bisschen von der Marone, die vor mir Cognac getränkt ruht und des Verzehres harrt, und das, so lange noch etwas von ihr vor mir liegt, wird mir niemand verwehren. Gegenüber der Marone ist es einfach unfair, wenn sie, um in mir die höchsten Gefühle herbeizurufen, warten muss, bis das Würfelspiel, dessen Ende voraussichtlich noch lange aussteht, dieser ungerechten Warterei endlich ein Ende setzt. Greife ich jetzt ein Bisschen zu, dann kommen ich und die Marone ungeschoren davon, weil ich etwas von der Marone gewinne und sie wiederum, mich zufrieden stellend, selber einen Teil ihrer Erfüllung findet. Der Würfel darf nicht über die Allmacht verfügen, indem er mir die noch fehlenden acht Sechser vorenthält, ja, nicht einmal eine einzelne Sechs setzt. Jede Regel verträgt nun mal eine Ausnahme.
Wenn du so weiter schwatzest, kommt Wladimir nicht zum Wurf, den er längst werfen muss. Er ist an der Reihe. Statt auf dein Gejammer und deine Einwände zu hören, sollte er den Würfel schmeissen, damit auch ich endlich einen Bissen von dem von mir erwürfelten Dessert nehmen kann. Solcherart lässt sich Vladidir vernehmen.
Wenn jemand sich zu beklagen hat, dann bin ich das, fährt Nadja dazwischen. Für mich ist der Würfel noch nicht gefallen, jedenfalls nicht auf eine glücksbringende Sechs. Mir hat der Würfel das Dessert noch nicht geliefert. Ich habe darum allen Grund, über die Ordnung zu klagen. Ich bin nämlich dieses Spiel fast leid. Es ist ungerecht und gegen meine Natur, den Würfel darüber bestimmen zu lassen, welches Dessert mir bekommen soll. Ich will selber darüber bestimmen, was ich haben will.