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Unzufrieden mit deinem Körper – was tun?
Wer zufrieden ist mit seinem Körper, seinem Erscheinungsbild und seinem Gewicht, der hat ein positives Körperbild. Wie wir uns selbst sehen, beeinflusst unser Selbstwertgefühl, unser Essverhalten, unsere Fähigkeit, Freundschaften zu schliessen und unsere Anfälligkeit für psychische Krankheiten.
Hast du dir schon einmal überlegt, wie du deinen Körper wahrnimmst? Schaust du dich im Spiegel an oder spürst du, wie es sich anfühlt, wenn du dich berührst, oder spürst du dich sozusagen von innen? Viele Menschen, ganz besonders Jugendliche, sind unzufrieden mit ihrem Aussehen und ihrem Gewicht. Sie möchten schlanker, hübscher oder muskulöser sein. Wie du lernen kannst, dich positiver zu sehen, und weshalb sich das lohnt, kannst du hier lesen.
Was ist ein positives Körperbild?
Wenn sich jemand in seinem Körper wohlfühlt und unabhängig von Gewicht und Körperform mit ihm zufrieden ist, dann hat diese Person ein positives Körperbild. Sie geht sorgsamer mit ihrem Körper um als jemand, der unzufrieden mit seinem Körper ist, und lässt sich nicht von Schönheitsidealen verunsichern. Ein positives Körperbild kann dich vor Anzeichen für Essstörungen und einem geringen Selbstwertgefühl schützen!
Seinen Körper akzeptieren lernen
In der Pubertät verändern sich dein Körper und die Art, wie du ihn wahrnimmst. Das kann dich verunsichern und auch zu einem verzerrten Körperbild führen. Doch du kannst lernen, deinen Körper so anzunehmen, wie er ist. Fragst du dich, weshalb du das tun sollst? – Erstens hilft dir ein positives Körperbild, gesund zu bleiben, weil du dir dann Sorge trägst. Und zweitens strahlen Menschen, die mit sich zufrieden sind, das aus. Das macht sie für andere attraktiv – viel mehr, als wenn jemand wie ein Model aussieht! Wenn du also zufriedener mit deinem Körper sein möchtest, kannst du Folgendes ausprobieren:
Lass dich nicht von Medien und Schönheitsidealen beeinflussen. Sei dir bewusst, dass die Bilder auf Instagram und in Zeitschriften bearbeitet sind und nicht der Realität entsprechen.
Lass dir auch nicht von Freunden oder deiner Familie einreden, dass du auf eine ganz bestimmte Art aussehen solltest.
Finde deinen Stil, der zu dir und deinem Äusseren passt (siehe auch Dem eigenen Stil treu bleiben). Achte darauf, wie du dich fühlst, und nicht darauf, wie viel du wiegst.
Ernähre dich gesund und ausgewogen, geniesse das Essen, und trinke genug Wasser.
Finde eine Sportart oder körperliche Betätigung, die dir Spass macht, und baue sie in deinen Alltag ein.
Schätze deinen Körper, sei freundlich zu ihm, ohne ihn gäbe es dich nicht. Er ist ein unglaublich komplexer Organismus, der vieles kann und ständig für dich sorgt, auch wenn du gar nichts tust. Bewerte ihn nicht immer nach seinem Aussehen. Vergleiche dich nicht mit anderen, jeder Mensch ist anders. Und du bist gut so, wie du bist.
Hol dir Unterstützung
Wenn du ständig negative Gedanken und Gefühle zu deinem Körper und Aussehen hast, ist es wichtig, dass du dir Unterstützung holst. Gemeinsam mit einer Fachperson kannst du Schritt für Schritt lernen, dich so zu akzeptieren, wie du bist. Eine Psychologin oder ein Ernährungsberater, dein Hausarzt oder auch eine Jugendberatungsstelle können dich unterstützen. Wenn du unsicher bist, kannst du dich auch bei 147 melden. Wir schauen mit dir, welche Schritte du als Nächstes tun kannst.
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