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Vor der Übergabe des Literatur-Nobelpreises hat sich Schriftsteller Peter Handke in Stockholm zu Kritik an seiner Person geäussert. Der Österreicher hatte sich im Zusammenhang mit den Balkan-Kriegen lautstark auf die Seite Serbiens gestellt. Kritiker sagen, er habe Kriegsverbrechen bagatellisiert oder geleugnet. Vor Journalisten sagte Handke nun, er habe niemals eine Meinung gehabt. Er möge Literatur, nicht Meinungen. Er glaube jedoch nicht, dass ein Dialog mit Kritikern möglich sei. Zur Nobelpreisvergabe am Dienstag in Stockholm sind Proteste gegen Handke angekündigt worden.
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