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So ist der Rennsport. Wenn man glaubt, eine erste Chance zu haben, kommt es manchmal ganz anders. Alles auf den Regen zu schieben, der an diesem Dienstag Abend sintflutartig auf die Bahn in Avenches niederprasselte, ist einfach. Doch es ist effektiv so gewesen, dass Tsar sich nicht wohl fühlte. Schon vor dem Start war er nicht konzentriert und machte prompt einen Fehler. Christophe konnte ihn wieder in Trab bringen, hatte aber grossen Rückstand auf das Feld. Weil vorne gebummelt wurde, kam Tsar wieder heran. Doch in der Gegenseite, fast an derselben Stelle wie beim Start, machte er erneut einen Fehler - just als Christophe weiter aufrücken wollte. In der Folge liess er Tsar am Ende des Feldes mittraben, versuchte im Einlauf nochmal anzugreifen. Doch weil das Rennen bis da hin langsam gewesen war, konnten auch die vor Tsar trabenden Gegner auf den letzten 300 Meter weiter beschleunigen. So blieb der undankbare 7. Platz.
Tsar hatte sich nicht wirklich angestrengt, atmete kaum nach dem Rennen.
Schade, dass er nun von den Ausschreibungen her eine Zwangs-Pause bis am 4.Mai hat. Dann findet in Avenches der Grand Prix des 5Ans statt, immerhin ein 15'000er. Eine seriöse Vorbereitung hätte anders ausgesehen. Doch wenn es keine Rennen hat, hat es eben keine.