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Das Faktenblatt von MeteoSchweiz und PLANAT (Nationale Plattform Naturgefahren) fasst die wichtigsten klimatischen Veränderungen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zusammen. Es erläutert den Zusammenhang zwischen Klimaänderung und extremen Wetterereignissen sowie die möglichen zukünftigen Veränderungen bei den Wetterextremen als Folge der Klimaänderung.
Das Klima hat sich verändert, weltweit …
Die mittlere globale Temperatur ist seit dem späten 19. Jahrhundert um 0.8 °C angestiegen. Mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit ist die Erwärmung der letzten 50 Jahre eine Folge der anthropogenen Emissionen von Treibhausgasen und Aerosolen. Diese Emissionen sind wahrscheinlich auch die Ursache für das Abschmelzen von polarem Meereis und für den verbreiteten Rückzug von Gletschern.
… und auch in der Schweiz
- Seit Beginn der systematischen Messungen im Jahr 1864 ist es in der Nordschweiz im Jahresmittel um 1.2 °C bis 1.5 °C wärmer geworden, in der Südschweiz um etwa 0.9 °C
- Die vergangenen 15 Jahre gehören zu den wärmsten in den letzten 500 Jahren. Die vier wärmsten Jahre traten alle nach 1990 auf
- Im 20. Jahrhundert hat der Winterniederschlag nördlich der Alpen und in der Westschweiz um 10 bis 30 % zugenommen
- Die Perioden mit Schneebedeckung sind unterhalb von 1300 m deutlich kürzer geworden
Zurzeit lässt sich nicht nachweisen, ob auch diese regional beobachteten Veränderungen durch den Menschen verursacht sind, da die natürliche Klimavariabilität eine
wichtige Rolle spielt, vor allem der Einfluss der Nordatlantischen Oszillation. Aufgrund der heutigen Kenntnisse ist aber ein solcher Zusammenhang plausibel.
Quelle: MeteoSchweiz (Hrsg.) 2007. Klimaänderung und Naturkatastrophen in der Schweiz. Faktenblatt. 2 Seiten. Zürich