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Ramon Zenhäusern sichert sich im bei schwierigsten Bedingungen ausgetragenen Weltcup-Slalom in Kranjska Gora einen weiteren Podestplatz. Der Walliser wird vor Teamkollege Loïc Meillard Dritter.
Besser als Zenhäusern und Meillard waren bei teilweise heftigstem Schneefall, eingeschränkter Sicht und auf einer stetig ruppiger werdenden Piste nur zwei Franzosen. Clément Noël feierte vor Landsmann Victor Muffat-Jeandet seinen achten Weltcup-Sieg, den zweiten in diesem Winter. Ein Sieger war auch Marco Schwarz. Der Österreicher steht vorzeitig als Gewinner der kleinen Kristallkugel fest.
Zenhäusern zeigte eine weitere ganz starke Leistung auf dem Hang, an den er so gute Erinnerungen hat. Vor drei Jahren stand er hier als Dritter erstmals in einem Weltcup-Slalom auf dem Podium, zwölf Monate später sicherte er sich seinen ersten Sieg in dieser Disziplin. Die Premiere verdankte er einer fulminanten Fahrt im zweiten Lauf, mit der er selbst Marcel Hirscher um mehr als eine Sekunde distanzierte und vom 7. Rang ganz an die Spitze vorpreschte.
Der 3. Rang war Zenhäuserns dritte Klassierung in Folge unter den ersten drei. In den zuvor letzten zwei Weltcup-Slaloms vor anderthalb Monaten in Chamonix war er jeweils Zweiter geworden. Dazu hatte er im Dezember den Auftakt in Alta Badia dominiert.
Auch Meillard wäre längst reif für einen Podestplatz im Slalom in diesem Winter. Der Neuenburger musste sich im teaminternen Duell mit Zenhäusern um den 3. Rang um 19 Hundertstel geschlagen geben. Vierter war er schon im zweiten Rennen in Flachau geworden, dazu Fünfter in Adelboden und Sechster im ersten Slalom in Chamonix.
Daniel Yule klassierte sich als drittbester Schweizer in Kranjska Gora als Neunter. Luca Aerni, nach dem ersten Lauf auf dem 23. Platz, fiel nach einem Einfädler aus.
Einer der grossen Verlierer an diesem Tag war Alexis Pinturault. Der Franzose schied als Vierter des ersten Laufs ebenfalls nach einem Einfädler aus und liess damit die Chance ungenutzt, seinen Vorsprung auf Marco Odermatt in der Weltcup-Gesamtwertung wieder auszubauen. Pinturault reist mit der Marge von 31 Punkten auf den Nidwaldner an die Final-Woche nach Lenzerheide. (pre/sda)