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Wan Ling Martello übernimmt einen Posten im Verwaltungsrat von Stellantis. Die Firma wird aus der Fusion der Automobilkonzerne Fiat Chrysler und Peugeot hervorgehen.
Wan Ling Martello wäre fast Nestlé-Konzernchefin geworden. Jetzt übernimmt sie einen prominenten VR-Posten.
Sie hätte als erste Nestlé-Konzernchefin Geschichte schreiben können.
Doch dann wurde Mark Schneider Überraschungssieger bei der Nachfolge von Paul Bulcke an der Spitze des grössten Nahrungsmittelkonzerns – und Wan Ling Martello, einst oberste Verantwortliche für die asiatischen Märkte und damit ranghöchste Nestlé-Managerin, kehrte ihrem Arbeitgeber den Rücken.
Nun ist sie zurück im Rampenlicht: als unabhängige Verwaltungsrätin von Stellantis. Das ist der Name jener Firma, die nächstes Jahr aus der Hochzeit von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) und Peugeot entstehen wird.
Aus Fiat Chrysler und Peugeot Citroën wird «Stellantis»
Dort wird sie unter anderem mit Henri de Castries zusammentreffen, dem ehemaligen Axa-Chef und Vizepräsidenten ihres früheren Brötchengebers Nestlé.
Zudem ist die 1958 geborene Sino-Amerikanerin Verwaltungsrätin von Alibaba und des Fahrdienstleisters Uber sowie Mitbegründerin der amerikanischen Private-Equity-Gesellschaft namens Bay Pine.
Das tat weh. Sie war Kronprinzessin für die Nachfolge von Paul Bulcke, dann ging sie. Den Kommentar von 2018 finden Sie hier.
(rai)