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Die Schweiz erhält erstmals einen Sitz in der UNO-Frauenrechtskonvention (CEDAW). Patricia Schulz, die Direktorin des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG), ist von den CEDAW-Vertragsstaaten in den Ausschuss gewählt worden und wird am 1. Januar 2011 ihr neues Amt antreten.
Am 28. Juni 2010 haben die 186 Vertragstaaten der UNO-Frauenrechtskonvention die Schweizer Kandidatin, Patricia Schulz, in den UNO-Ausschuss für die Beseitigung der Diskriminierung der Frau (CEDAW) für ein Mandat von vier Jahren gewählt.
Die UNO-Frauenrechtskonvention vom 18. Dezember 1979 verpflichtet die Vertragsstaaten zur Ergreifung aller geeigneten Mittel, um die Diskriminierung von Frauen zu beseitigen. Der UNO-Ausschuss überwacht die Umsetzung der Konvention, welche die Schweiz im Jahr 1997 ratifiziert hat. Die Vertragsstaaten sind angehalten, dem Ausschuss regelmässig über die von ihnen zur Erfüllung der Vertragsverpflichtungen getroffenen Massnahmen Bericht zu erstatten. Der UNO-Ausschuss besteht aus 23 unabhängigen Expertinnen und Experten. Mit der Wahl der Genferin Patricia Schulz ist die Schweiz zum ersten Mal in diesem Fachausschuss vertreten.
Die Rechtsanwältin verlässt das EBG nach 16 Jahren auf Ende 2010, um am 1. Januar 2011 ihr neues Amt anzutreten. Der Schweizerische Arbeitgeberverband, welcher eine gute Zusammenarbeit mit dem EBG pflegt, gratuliert Patricia Schulz zu ihrer Wahl.