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1. Meldung
1. Meldung (Originalquelle: http://ch.indymedia.org/de/2010/08/77204.shtml)
Dem Wagenplatz Escargot Noir wurde gedroht geräumt zu werden -ohne Gerichtsentscheid.
Am 8. Juni 2009 wird das Squat an der Quellgasse in Biel, besetzt von der Familie Von Allmen, evakuiert. Den Bewohnern wird von der Polizei unter Zwang die DNA entnommen. Für das ganze Vorgehen besteht keine richterliche Verfügung. Es ist offensichtlich, dass die Polizei an diesem Tag nicht in ihren Rechten gehandelt hat.
Nach der vorläufigen Verhaftung der Familie Von Allmen wurde von einem Mitglied der Stadtverwaltung ein Ratschlag eingereicht; es kam heraus, dass die Polizei alles der Stadt Biel mitteilen muss, was das Eingreifen bezüglich der Squats in Biel betrifft.
Ein Jahr später widerholt sich der Vorfall!
Der Verein Escargot Noir besetzt am 2. Juli mit ihren Wagen ein Platz am Längfeldweg in der bieler Industriezone. Es ist ein hübscher nicht gebrauchter Platz, der von Bäumen umringt ist. Der Besitzer, eine mysteriöse Immobilienfirma, hat uns in Begleitung der Polizei am 6. Juli ein Besuch abgestattet. Dieser teilte uns mit, dass er nicht mit uns diskutieren wolle und wir ohnehin nicht die gleiche Schulung haben wie er. Er teilte uns den Termin vom 17. Juli mit, um den Platz zu verlassen.
Wir haben uns geweigert zu gehen.
Am 22. Juli wurden einige Mitglieder von uns mit auf den Polizeiposten genommen für eine Befragung. Dort wurde ihnen mittgeteilt, dass die Polizei alle Rechte für die Entscheidung habe, wann wir das Brachland zu verlassen haben und dass sie uns bei nicht Befolgen evakuieren. Es wurde das Datum vom 3. August festgelegt.
Da wir an der Kapazität der Polizei stark zweifeln, eine solche Situation objektiv richten zu können, haben wir unseren Anwalt, die Sicherheitsdirektorin der Stadt Biel und einige Politiker kontaktiert. Dabei kam heraus, dass die Polizei in so einem Fall kein Recht hat, ohne Gerichtsbeschluss zu handeln.
Daraus schliessen wir, dass die Cow-Boys in blau ein Mal mehr versucht haben, von dem in ihrer Macht stehenden zu übertreiben, indem sie uns Angst machen, vor dem Wagenplatz regelmässig vorbei fahren oder uns Rechtsartikel angeben, bei denen sie anscheinend das Recht haben uns zu evakuieren. Glücklicherweise haben wir noch rechtzeitig reagiert.
Mittlerweile hat der Besitzer ein Gerichtsprozess eingeleitet und weigert sich weiterhin mit uns in Kontakt zu treten.
Wir geben nicht auf mit der Bekämpfung gegen die übertreibungen der Polizei.
Dass jeder das Recht hat so zu leben, wie er will.
Für mehr alternative Freiräume und Aktivtäten.
Dass der Kampf weitergeht