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Bei den Olympischen Spielen 1904 in St. Louis erreicht Thomas Hicks das Ziel im Marathonlauf ohne grosse Reaktion des Publikums. Erstaunt und enttäuscht nimmt er dies zur Kenntnis, schliesslich ist er überzeugt, gewonnen zu haben. Wie kann das möglich sein? Die Marathonstrecke ist äusserst anstrengend. Die einzige «Verpflegungsstation» ist ein 20 Kilometer vom Stadion entfernter Brunnen, und das bei feuchtheisser Nachmittagshitze. Fred Lorz setzt sich, von Krämpfen geplagt, nach 14 Kilometern an den Strassenrand und steigt auf Einladung der Funktionäre gerne in das Begleitauto. Dieses erleidet beim 31. Kilometer eine Panne. Lorz setzt seinen Weg zu Fuss ins Stadion fort, um seine Stadtkleidung zu holen, wie er später erklärt. Er soll gerade die Siegermedaille erhalten, als sein Betrug auffliegt.