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Es war schwierig, einen passenden Zeitpunkt zu finden, um einigermassen trocken zwischen all diesen kleinen Niederschlagszellen hindurchfahren zu können. Gelungen ist es mir nicht, aber es hätte schlimmer sein können.
Ich begann meine Runde um den Bruggerberg herum, als gerade der letzte kräftige Schauer durchgezogen war. Die Strassen noch klatschnass, weshalb ich die Regenhose überzog. Hinter dem Bruggerberg drückte schon die nächste schwarze Wolke über den Rotberg. Ich hielt mich nicht lange auf, umrundete das Villigerfeld und kehrte zurück ins Aaretal.
Mitten in einen kräftigen Gegenwind der gerade vor mir einen anderen Regenschauer über das Aaretal hetzte. Einen Moment stand ich in einem Bushäuschen in Villnachern unter, bevor ich hinüber nach Schinznach-Bad fuhr und von dort zum Birrfeld hinauf.
Als ich noch ein paar Meter weiter nach oben fuhr, zeigte sich der Regenbogen in seiner ganzen Breite. Links und rechts, scheinbar nur wenige Meter vor mir, setzte er auf dem Boden auf. Ich stand fast darunter. Die Pracht dauerte nur wenige Minuten, bevor sie sich in der Mitte, am höchsten Punkt, schon wieder aufzulösen begann.
Wenig später und etwas höher, hatte sich die ganze Pracht schon aufgelöst. Zurück blieb ein regennasses Birrfeld und gelb glänzende Rapsfelder.
FĂĽr den Heimweg fuhr ich noch ganz um die Habsburg herum.
Ich schaffte es gerade noch, vor der nächsten Regenladung bis vor die Haustüre zu fahren.
Weblog am 17.05.
255 HM

10 Grad