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Vier im Irak entführte Mitglieder einer französischen Nichtregierungsorganisation sind wieder in Freiheit. Dabei handele es sich um drei Franzosen und einen Iraker, wie der Élyséepalast am Donnerstagabend mitteilte.
«Frankreich hat alle Anstrengungen unternommen, um dieses Ergebnis zu erreichen. Der Präsident der Republik bedankt sich bei den irakischen Behörden für ihre Zusammenarbeit.» Nähere Details nannte der Präsidentenpalast nicht. Die Mitglieder der Nichtregierungsorganisation SOS Chrétiens d'Orient waren im Januar 2020 in Bagdad entführt worden.
Die NGO, die sich für Christen im Nahen Osten einsetzt, bedankte sich bei der französischen Regierung für ihre Bemühungen. Die vier NGO-Mitarbeiter waren in der Nähe der französischen Botschaft verschwunden, als sie Behördengänge erledigen wollten. Frankreich hatte am Mittwoch angekündigt, wegen der Coronavirus-Krise vorerst Soldaten aus dem Irak abzuziehen, die dort bei der Ausbildung von Sicherheitspersonal geholfen haben. (sda/dpa)