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Geschichte Mattwil
Geschichte von Mattwil
Im Jahre 1200 gab Probst Ulrich von Konstanz seinen Besitz zu Oberhofen den Konstanzer Domherren. Als Zeuge wird Conrad von Mattwil, später «Conradus de Matwilaere», genannt.
Bis zum Untergang der alten Eidgenossenschaft gehörten zwei Drittel von Mattwil der Landvogtei Thurgau. Der letzte Drittel war dagegen seit jeher Bestandteil der Herrschaft von Berg.
Mattwil liegt inmitten der Politischen Gemeinde. Es grenzt lediglich mit einer Länge von etwa 300 Metern unterhalb Altighofen an eine andere Gemeinde. Durch den Strassenausbau und den Ausbau der Kanalisation in den Jahren 1984/85 erfuhr das Dorf eine wesentliche Aufwertung. Den öffentlichen Bauvorhaben folgte eine rege private Bautätigkeit. Die Neubauten fügen sich harmonisch ins Dorfbild ein.
Nach der Stilllegung des Textilunternehmens der Gebr. Leumann anfangs des 20. Jahrhunderts, siedelte sich in Mattwil kein grösserer Betrieb mehr an.
In Mattwil befinden sich die Gemeindekanzlei, zwei Restaurants und wenige Gewerbebetriebe.