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«Es geht mir nicht darum, jeden kleinsten Lautsprecher oder Radio im öffentlichen Raum zu verbieten», sagt Regina Wecker. Sie wohnt im Kleinbasel am Rhein, in den Neubauten auf dem Gebiet des ehemaligen Kinderspitals. Aber wenn jemand übertreibe, sei das Gesetz nützlich: «Es braucht eine gesetzliche Grundlage, die mit Augenmass umgesetzt wird.»
Das Gesetz soll nun jedoch geändert werden. Im Frühling beschloss der Grosse Rat, die Bewilligungspflicht für Lautsprecher bis 22 Uhr aufzuheben. Somit kann jeder und jede im öffentlichen Raum Musik hören. Die einzige Einschränkung ist, dass die Musik nicht zu laut sein soll. Die Lautsprecherbewilligung ist Teil des Übertretungsstrafgesetzes.
Eine Gruppe von Privatpersonen sammelte daraufhin Unterschriften für ein Referendum, um die Bewilligungspflicht beizubehalten. In Kürze hatten sie 5'000 Unterschriften beisammen, nötig wären 2'000 gewesen. Das Thema beschäftigt die Menschen in der ganzen Stadt, auch an kleinen Grünzonen und Parks.
Eine Stadt braucht ruhige und laute Orte.
«Eine Stadt braucht ruhige und laute Orte», sagt Barbara Schneider. Die ehemalige Basler Baudirektorin lebt auch in der Nähe des Rheins und setzt sich für das Referendum ein.
Ein kleiner Spaziergang am Rheinufer zeigt, die Lautsprecherbewilligung wird heute nicht strikt umgesetzt. «Mich lassen sie in Ruhe», sagt ein Mann, der mit einem kleinen Lautsprecher Musik hört. Die Jungen würden öfter von der Polizei angesprochen, weil sie lauter hörten.