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Lupulin,
das als
Glandulae Lupuli offizinelle Hopfenmehl, Bezeichnung für die an der hohlen
Basis der Fruchtzapfen
der weiblichen Hopfenpflanze (s. Hopfen,
[* 3] Bd.
9, S. 347 a) sitzenden gelblichgrünen, mit der Zeit schön orangegelb werdenden
Drüsen, die man durch Abklopfen der Fruchtzapfen
und als
Abfall aus den Hopfensäcken gewinnt.
Lupulin riecht und schmeckt eigentümlich stark aromatisch
und verleiht dem
Biere hauptsächlich sein
Aroma. Medizinisch benutzt man es als harntreibendes
Mittel. -
Lupulin heißt auch ein
im Hopfen vorkommendes flüssiges
Alkaloid, das dem
Coniin nahesteht.