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DEUTSCHER FILM
|DER
DEUTSCHE

FILM
|Jakob Feldhammer

1882 - 1944
|.

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Der Schauspieler Jakob Feldhammer begann seine Laufbahn als Theaterschauspieler in Czernowitz, wo er 1904 erstmals am Volkstheater agierte. Bald darauf erhielt er ein Engagement von Max Reinhardt am Deutschen Theater in Berlin. Dort verkörperte er bis 1912 zahlreiche meist kleinere Bühnenrollen in namhaften Stücken, ehe er nach einem kurzen Abstecher in Leipzig ab 1913 für mehrere Jahre in Wien arbeitete.
1923 wurde Jakob Feldhammer erstmals für einen Film engagiert für "Fiat Lux" (23).
Seine filmischen Auftritte blieben aber selten, da er sich weiterhin auf seine Theaterlaufbahn konzentrierte.
Zu seinen wenigen weiteren Stummfilmen gehören "Der Evangelimann" (24) mit Paul Hartmann, Hanni Weisse und Elisabeth Bergner und "Der Abtrünnige" (27).
Als der Nationalsozialismus aufkam, konnte der Jude Jakob Feldhammer nur noch selten am Theater in Deutschland und Österreich arbeiten und schon bald wurde er in Nebennischen verdrängt. Als Österreich dem deutschen Reich angegliedert wurde, war Arbeit für ihn nicht mehr möglich.
Schliesslich entschied er sich, nach Italien zu emigrieren, wo er einige Jahre leben konnte. Doch 1943 wurde er in Mailand verhaftet und er kam über verschiedene Lager 1944 nach Auschwitz. Noch im gleichen Jahr wurde er dort ermordet.
Seine Schwester Anna Feldhammer wurde ebenfalls Schauspielerin.
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