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Doerig bekleidete in seiner Karriere die wichtigsten Führungspositionen bei der CS. Nach seinem Studium an der Universität St.Gallen sammelte er zuerst Erfahrungen bei JP Morgan in New York und begann 1973 bei der Schweizerischen Kreditanstalt (SKA), der heutigen CS.
Stationen einer Karriere
1982 stieg er zum Generaldirektor der SKA auf, welcher er 1996 auch kurz vorstand. In den 1990-er Jahren lag das Hauptaugenmerk seiner Tätigkeit auf der Restrukturierung der Credit Suisse Gruppe. Doerig war zudem massgeblich an der Fusion der früheren CS International und der CS First Boston beteiligt.
1998 ernannte ihn die Geschäftsleitung zum Risikochef und Vizepräsidenten der Gruppe. 2003 trat er in den Verwaltungsrat ein, den er 2009 bis 2011 präsidierte.
Banker mit Lehrauftrag
Lange galt Doerig als Mann im Schatten, dem die Bank wichtiger war als sein Ego und der sich darum nicht vordrängte. Beispielsweise wurde 1993 Josef Ackermann und nicht er Präsident der SKA.
Doerig war neben seiner Tätigkeit bei der Bank Lehrbeauftragter an der Universität Zürich und wurde 1998 auch in den Universitätsrat gewählt. Zudem sass er in diversen Aufsichtsgremien, unter anderem präsidierte er seit 2002 den Verwaltungsrat des Zürcher Hotels Savoy Baur en Ville.