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Aktualisiert: Mai 7
Der Traum von den eigenen vier Wänden ist bei vielen jungen Schweizern vorhanden. Acht von zehn der 16- bis 25-Jährigen in der Schweiz möchten in der Zukunft ein Eigenheim besitzen. Um den Erwerb von Wohneigentum aus finanzieller Sicht zu vereinfachen, wurden verschiedene Wohneigentumsförderungsprogramme initiiert. So können für den Immobilienkauf Vorsorgegelder aus Pensionskasse und / oder Säule 3a verwendet werden (Vorbezug oder Verpfändung). Von den 50- bis 54-Jährigen setzten 25 Prozent für den Immobilienkauf ausschliesslich Pensionskassengelder ein. 14 Prozent nutzten Säule-3a-Gelder. Und 11 Prozent von den 50- bis 54-Jährigen verwendeten für den Kauf sowohl Gelder aus der Pensionskasse als auch aus der Säule 3a. Unterscheidet man zwischen bereits Pensionierten und angehenden Pensionierten, geben insgesamt 19 Prozent der Pensionierten an, dass sie für den Kauf von Wohneigentum Vorsorgegelder genutzt haben – Pensionskasse, Säule 3a oder beides. Bei den noch nicht Pensionierten liegt dieser Wert bei 41 Prozent. Durch die zunehmende Verwendung von Vorsorgegeldern für den Kauf von Wohneigentum durch jüngere Personen eröffnen sich zukünftig neue Probleme. Diese werden verstärkt, wenn die verwendeten Vorsorgegelder nicht in die Pensionskasse oder Säule 3a zurückbezahlt werden. Das Einkommen aus der bezogenen Rente würde sich im Alter verringern und sich wiederum auf die Tragbarkeit der Immobilie auswirken. Die aufgezeigten Probleme gilt es frühzeitig zu erkennen: So können entsprechende Massnahmen wie zum Beispiel ein Verkauf des Wohneigentums rechtzeitig forciert bzw. zu einem ungünstigen Zeitpunkt verhindert werden.