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Ilma Rakusa
(Keystone)
Ilma Rakusa wurde 1946 in der ehemaligen Tschechoslowakei geboren und zog mit ihrer Familie 1951 in die Schweiz. Sie arbeitet freiberuflich als Schriftstellerin, Übersetzerin und Publizistin und lebt in Zürich.
1971 promovierte Ilma Rakusa mit einer literaturwissenschaftlichen Arbeit in Philosophie, ein paar Jahre darauf wurde sie Lehrbeauftragte am Slawischen Institut der Universität Zürich. Zeitgleich begann sie, regelmässig Erzählungen, Gedichte und Prosa zu veröffentlichen.
Über die Jahre hat sich Ilma Rakusa auch als Übersetzerin etabliert. Unter den von ihr übersetzten Autoren finden sich Namen wie Marguerite Duras, Marina Zwetajewa oder Imre Kertész. Für ihre Schreib- und Übersetzungsarbeiten ist sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden.
Das nominierte Buch: «Mehr Meer»
Kurzinhalt (Klappentext):
«Eine Kindheit und Jugend in Mitteleuropa, als dieses Mitteleuropa nach dem Zweiten Weltkrieg gerade seine politischen und kulturellen Konturen neu eingeschrieben bekam: Ilma Rakusa geht in ihren Erinnerungen dem kleinen Mädchen nach, der Tochter eines slowenischen Vaters und einer ungarischen Mutter, deren Lebensstationen von einer slowakischen Kleinstadt über Budapest, Ljubljana, Triest nach Zürich und von da weiter ausgreifend nach Ost und West, nach Leningrad/Petersburg und Paris reichen.
Die überall Fremde, Nicht-ganz-Zugehörige findet sehr früh schon ihre Heimat in der Musik, im Klavierspielen, und, mit der Entdeckung Dostojewskijs, in der Literatur, aber auch in der Bewegung, im Unterwegssein, im Reisen.»
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