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<h2>SubmittedText<h2><p>"Das Schneedefizit von heute ist die Trockenheit im nächsten Sommer und Herbst", so die Leiterin Hydrologie beim WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos. Da die Schneefallgrenze steigt, sinkt die Menge an Wasserreserven, die im Schnee gespeichert seien.</p><p>- Hat der Bundesrat einen Notfallplan bei Wassermangellage und wie sind die Zuständigkeiten?</p><p>- Wie läuft die Zusammenarbeit mit den für das Wassermanagement zuständigen Kantonen?</p><p>- Gibt es kantonale oder nationale Wassersparpläne?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Gemäss Bundesverfassung verfügen die Kantone über Wasservorkommen. Bei Trockenheit entscheiden die Kantone oder Gemeinden über Verbote oder Priorisierungen beim Wasserbezug. Die im Oktober 2020 in Kraft gesetzte Verordnung über die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung in schweren Mangellagen verpflichtet die Kantone zu spezifischen Massnahmen beim Trinkwasser. Bereits vor Oktober 2020 verfügten rund die Hälfte der Kantone über regionale Wasserversorgungsplanungen. Angesichts der zunehmenden Trockenperioden hat der Bundesrat im Mai 2022 die zuständigen Fachstellen des Bundes beauftragt, bis 2025 ein nationales Früherkennungs- und Warnsystem zur Trockenheit aufzubauen. Es soll Kantonen, Gemeinden und betroffenen Sektoren wie Landwirtschaft, Energiewirtschaft oder Schifffahrt ein frühzeitiges Handeln ermöglichen. Im Rahmen dieser Arbeiten werden zudem die Koordinationsstrukturen zur Umsetzung von Massnahmen in akuten Trockenheitslagen bestimmt. Eine erste Auslegeordnung der möglichen Strukturen auf Stufe Bund ist durch das UVEK erfolgt.</p>