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Der Bau der Landysch genannten Anlage wurde vom russischen Minatom vorgeschlagen, nachdem bei einem Zwischenfall im Oktober 1993 in der Japanischen See ein Tanker 500 m3 radioaktive Flüssigkeit direkt ins Meer abgelassen hatte. Die Finanzierung der Landysch wurde wesentlich von der japanischen Regierung übernommen. Gebaut wurde sie vom Zwezda-Werk in der Stadt Bolschoy Kamen. Die Anlage kann jährlich 7000 m3 flüssige Abfälle konditionieren. Die gereinigten Wässer erfüllen die Normen für Fischzuchtanstalten, die strenger sind als für Trinkwasser. Betrieben wird die Landysch durch ziviles Personal. Die offizielle Übergabe ist für den 6. Oktober 2000 vorgesehen.
Quelle
P.B. nach Mitteilung der Kerntechnischen Gesellschaft von Russland