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Die Pilgerbrücke auf dem Jakobsweg.
Die Kapelle bei der Sainte-Apolline-Brücke wird erstmals 1147 erwähnt, was vermuten lässt, dass die Glâne bereits sehr früh an dieser Stelle überquert wurde. Es gibt schriftliche Belege, dass eine erste Brücke bereits vor 1243 über den Fluss führte. Die heutige Kapelle stammt aus dem Jahr 1566. Lange ging man davon aus, dass die Brücke auf die Römerzeit zurückgeht. Obschon diese Übergangsstelle seit der Antike bekannt ist, überquerten die Reisenden den Fluss zuerst durch eine Furt weiter flussabwärts. 1508-09 wurde die heutige Bogenbrücke aus Tuffstein erbaut und ersetzte eine von vielen Holzbrücken, die einst hier standen. Über die Brücke gelangte man an das linke Ufer und so nach Bulle; die Stadt spielte seit dem Mittelalter eine wichtige Rolle im Kanton Freiburg.
1757 wird die Strasse von Freiburg nach Bulle über die Saint-Apolline-Brücke aufgrund des schwierigen Geländes aufgegeben. Die Brücke mit ihrer Fahrspur aus Pflastersteinen wird 1990-91 restauriert.
Die Sainte-Apolline-Brücke ist heute für den Verkehr gesperrt und wird seit Jahrhunderten von Jakobspilgern auf dem Weg nach Santiago de Compostela überquert. Zahlreiche beliebte Wanderrouten führen ebenfalls über die Brücke.
Die Glâne fliesst an der Grenze von Villars-sur-Glâne und Freiburg in die Saane. Bevor diese die Zähringerbrücke erreicht, fliessen zudem die Ärgera (bei Marly) und die Galtera (unmittelbar neben der Bernbrücke) in die Saane.