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Neben dem Projekt "Inviso", das mit künstlicher Intelligenz (KI) soziale Netzwerke nach potenziellen Teroristen absucht, werden noch weitere solche Projekte von der EU-Kommission gefördert. Im Rahmen des "Horizon 2020"-Programms werden für KI-Projekte "Infinity" und "Aida" 14,5 Millionen Euro bereitgestellt. "Infinity" wird vom Rüstungskonzern Airbus angeführt, beteiligt sind Europol, andere Polizeibehörden und Universitäten.
"Aida" koordiniert der italienische IT-Dienstleister Ingegneria Informatica, der auch im Verteidigungssektor tätig ist, auch hier ist neben Europol die Exekutive massiv vertreten. Beide KI-Projekte sind für den Einsatz durch Strafverfolger, beide Projektbeschreibungen wirken wie von derselben künstlichen Intelligenz verfasst. Von "Big Data" bis "Augmented Reality" wird kein aktuelles Schlagwort aus dem Silicon Valley ausgelassen. KI-Anwendungen im Bereich Strafverfolgung stufen Kommission wie Parlament als Hochrisikoprojekte ein.