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Duntze,
Johannes Bartholomäus, Landschaftsmaler, geb. zu Rablinghausen bei Bremen, erhielt seine Ausbildung auf der Akademie in München, worauf er 1851-55 Schüler von Calame in Genf war und dann auf ein halbes Jahr nach Paris ging. Seine Studienreisen machte er zunächst 1845 nach dem für die Landschaft bis dahin wenig ausgebeuteten Norwegen, später wiederholte er diese Reise und hielt sich zu gleichem Zweck auch in der Schweiz, Tirol, Holland und Belgien auf.
Seine Landschaften, den nördlichen oder südlichen Hochgebirgen entlehnt oder auch als Winterbilder den flachen Gegenden des Niederrheins und Hollands, sind geschmackvoll komponiert und machen durch Klarheit der Luft und Schönheit der Färbung von Wasser und Land eine anziehende Wirkung; aber die große Klarheit läßt oft auch die kleinsten Zweiglein der entblätterten Bäume zu detailliert hervortreten. Er beschickt die Ausstellungen Deutschlands und Englands, wo die meisten seiner Bilder in Privatbesitz übergingen, manche auch in die öffentlichen Sammlungen von Hannover, Stuttgart, Bern und Sydney in Australien. Seit 1856 ist er in Düsseldorf ansässig.