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Eine mögliche Antwort lieferte kürzlich der Schweizer Mediziner Franz Messerli, der einen statistischen Zusammenhang zwischen Schokoladekonsum in einem Land und Nobelpreisen belegen konnte: Je höher der Verzehr von Schokolade, desto mehr Nobelpreisträger.
Unter 23 untersuchten Ländern weisen die Schweizer den höchsten Pro-Kopf-Schokoladeverbrauch auf und sie sind auch bei den gesammelten Nobelpreisen die Nummer eins, relativ zur Bevölkerungsgrösse. Danach folgen die USA, Frankreich, China, Japan und Brasilien. Einzig die Deutschen und die Schweden scheinen nicht in die Korrelation zu passen. Erstere haben angesichts ihres Schokoladeverbrauchs zu wenige, letztere zu viele Nobelpreisträger.
Auch wenn man die Studie nicht ernst nehmen muss: Die im Kakao enthaltenen Polyphenole können anregend auf das Gehirn wirken, weil sie für eine stärkere Durchblutung sorgen. Doch im Kakao kommen sie dafür in zu geringen Mengen vor. Vielleicht ist es eher ein psychologischer Effekt: Die Erinnerung an die Kindheit lässt uns beim Schokoladegenuss gut fühlen.
Auch Messerli zählt sich zu den Schokoladeliebhabern, einen Nobelpreis wird er für seine Statistik aber wohl nicht erhalten.
Quelle: sience.orf
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