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Kein Pardon: Michelle Obamas strenge Erziehung
Michelle und Barack Obama sind die amerikanische Vorzeige-Familie. Die Kinder zeigen sich bei ihren seltenen Auftritten stets nett, höflich und bescheiden – im Gegensatz zu ihren Vorgängerinnen Barbara und Jenna Bush. Liegt das an der strengen Erziehung von Michelle Obama?
Familienidylle auf Amerikanisch. Die wohlerzogenen Obama Töchter Malia und Sasha mit Mutter Michelle Obama. Foto: flickr by Scout Tufankjian for Obama for America (by-nc-sa).
Grundsätzliche Erziehungsregeln kennen wir alle: Vor dem Essen gibt es nichts Süsses, die Hausaufgaben werden vor dem Spielen gemacht und Fernsehen wird maximal eine Stunde täglich geschaut. Das Natel hat am Tisch nichts zu suchen und täglich eine Stunde im Internet surfen reicht auch vollkommen aus. Amerikas First Lady Michelle Obama erzieht ihre Kinder besonders streng. So sehr, dass einige Hausangestellte laut einem kürzlich erschienenen Bericht der New York Times schon scherzten, sie wünschten sie könnten ihre eigenen Kinder in Frau Obamas Bootcamp zum Training geben.
Kindererziehung mit First Lady Michelle
In mehreren Interviews und öffentlichen Auftritten gewährte Michelle Obama einen kleinen Einblick in den Familien-Alltag der Obamas, indem sie ihre Erziehungsgrundsätze erläuterte. In einem Bericht der New York Times, werden unter anderem diese drei Regeln für die Töchter Malia und Sasha aufgelistet
- Wenn die Mädchen auf eine Reise gehen, schreiben sie Berichte darüber, was sie erlebt haben, auch wenn die Schule das nicht verlangt.
- Technologie ist etwas für das Wochenende: Malia darf ihr Natel nur am Wochenende benutzen. Sasha und ihre Schwester Malia dürfen unter der Woche Fernsehen und Computer nur für Hausaufgaben nutzen.
- Malia und Sasha mussten zwei Sportarten wählen: Eine davon haben sie bestimmt, die andere wurde von der Mutter vorgegeben. Als Begründung ergänzte Michelle Obama, sie wolle, dass die Mädchen verstehen, was es bedeutet, etwas zu tun, dass man nicht mag und sich darin verbessert.
Zucht und Ordnung oder doch lieber Rudolf Steiner Schule?
Die Geister scheiden sich in Erziehungsfragen: Viele gehen davon aus, dass eine strenge Erziehung die beste Vorbereitung für das Leben als Erwachsener ist. Andere wiederum schicken die Kinder ganz gezielt in eine Rudolf Steiner Schule, damit Kinder selbstständig lernen, Stärken und Schwächen, Grenzen und Möglichkeiten zu erkennen. Was ist das Richtige?
Wann ist Erziehung zu streng?
Was ist eine strenge Erziehung? Mit Fernsehverbot können Kinder leben, ebenso mit der Tatsache, dass es das Dessert erst nach dem Essen gibt. Aber regelmässig eine Sportart ausüben, die man nicht mag, um zu lernen was für ein Gefühl das ist, etwas zu tun das man nicht mag und sich darin verbessert? Der erzieherische Mehrwert hinter dieser Erziehungsregel springt nicht gerade ins Auge. Ist das ein gutes Beispiel für eine strenge Erziehung? Was ist Ihre Meinung? Wie streng erziehen Sie Ihre Kinder? Schreiben Sie uns im Forum.