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Ab 2007 will Intel Chips für PDAs und Mobiltelefone im 65-Nanometerverfahren herstellen, die besonders stromsparend sein werden. Dafür nimmt der Halbleiterhersteller Performance-Einbussen vom Faktor 2 im Vergleich mit den nach herkömmlichen Methoden hergestellten Chips hin. Als Gewinn locken auf der anderen Seite Transitoren, die um den Faktor 1000 weniger Energie durch Leckströme verlieren.
Erreicht wird die Verbesserung hauptsächlich durch drei Änderungen am normalen 65-Nanometer-Herstellungsprozess. Dadurch wird zum einen die Spannung unterhalb des Schwellenwerts gesenkt und zum anderen will man ultra-flache Junctions verwenden. Als drittes soll schliesslich das Gate-Oxid optimiert werden. Am letzten Intel Developer Forum in San Francisco hatte CEO Paul Ottelini angekündigt, dass man bis zum Ende des laufenden Jahrzehnts x86-CPUs präsentieren wolle, die nur noch ein halbes Watt verbrauchen. Die besten heutigen Stromsparprozessoren benötigen noch das Zehnfache.
Spintronics verspricht 3D-Speicherchips
Im Vergleich mit Flash-Speichern sollen auf der sogenannten Spintronics-Technologie beruhende Chips bis zu 200 Mal mehr Daten speichern können. Erreicht wird dies, weil sich die Informationen in drei Dimensionen ablegen lassen. Das wird möglich, weil Spintronics statt der Ladung den Spin von Elektronen als Informationsträger verwendet. Jetzt haben englische Wissenschaftler eine Logik entwickelt, mit der sich Spintronis praktisch umsetzen lassen soll. An einem Chip-Prototypen wird bereits gearbeitet.