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Der Beitrag versucht, Latours ANT methodisch mit Foucaults Dispositivanalysen zu verschränken, und lässt sich dabei von der Annahme leiten, dass sich beide Konzepte komplementär zueinander verhalten. Ihre Verbindung verspricht einerseits, die "Arten von Verknüpfungen", die für das Dispositiv zentral sind, mithilfe der Latour'schen Existenzmodi näher bestimmen oder gar systematisieren zu können, und erlaubt andererseits, die bei Latour recht arbiträr anmutende Auswahl ebenjener Existenzmodi durch ihre historische Situierung in konkreten Dispositiven empirisch zu fundieren.
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