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Nur schon der Name Sansibar kreiert Träume und Bilder von blendend weissen Sandstränden und majestätischen Sultanspalästen oder wunderschönen Dhau Häfen. Früher das grosse Ziel von Seefahrern, die auch die Swahili Kultur nach Ostafrika gebracht haben, ist es heute Ziel Nummer Eins für Touristen geworden. Heute kommt man um die blendend weissen Sandstrände zu geniessen oder im türkisblauen Meer zu entspannen, um kulturelle Ausflüge nach Stone Town oder in den Dhau Hafen zu unternehmen, um auf den Gewürz-Markt zu gehen. Denn von hier kommen Sie her; Muskatnuss, Gewürznelke, Vanille und Paprika.
Sansibar, das ist die Gewürzinsel im indischen Ozean. Sie liegt ungefähr 35 km vor der Küste Tanzanias und 6 Grad südlich des Äquators. Das Archipel Sansibar besteht aus der Hauptinsel Unguja, der Schwesterinsel Pemba und vielen weiteren kleinen Inseln. Die gesamte Bevölkerung beläuft sich auf ca. 1 Mio. Menschen. Ein buntes Völkergemisch aus Afrikanern, Arabern, Indern und Persern. Die eingewanderten Völker vermischten sich mit den Afrikanern, woraus eine eigene und neue Kultur unter dem Namen „Swahili“ entstand. Diese Kultur hat sogar eine eigene Sprache entwickelt, die heute in ganz Ostafrika und auf Sansibar gesprochen wird.
Die Geschichte von Sansibar ist geprägt durch den Handel von Gewürzen, Elfenbein und Sklaven. Noch heute kann man die Gewürznelkenbäume bestaunen die bereits ab 1818 auf der Insel angebaut wurden. Ihre Blüte erreichte Sansibar ab 1850. In dieser Zeit war Sansibar der grösste Produzent von Gewürznelken, leider aber auch der grösste Sklavenmarkt von ganz Ostafrika.