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Ein Fondue (aus frz. fondue, "geschmolzen", von fondre) ist ursprünglich ein Gericht aus geschmolzenem Käse, das aus den Westalpen - der französischen Schweiz, Savoyen und dem Piemont - stammt. mittlerweile wird der begriff auch für ähnliche Gerichte verwendet.
Die Geschichte des Fondues ist Jahrhunderte alt. in den alpen waren die Sennen stark von der Umwelt abgeschnitten. die Grundnahrungsmittel, die dort selbst produziert werden konnten, waren Brot und Käse.
Aus manchen Erzählungen (welche nicht erhärtet sind) geht hervor, dass Mönche in der Fastenzeit keine feste Nahrung zu sich nehmen durften; durch das schmelzen von Käse wurde der Hunger gestillt, ohne die Fastenregel zu brechen. In der Schweiz ist die Erklärung weit verbreitet, der Friedensschluss im ersten Kappelerkrieg (Kappeler Milchsuppe) sei der Ursprung des Fondues.
Die genaue Herkunft des Käsefondues ist unklar. sowohl die Schweiz als auch Savoyen in Frankreich (wo es als Fondue Savoyarde als Landespezialität bekannt ist) erheben den Anspruch auf den Ursprung des Fondues. das Käsefondue als Schweizer Nationalgericht gibt es erst seit den 1950er Jahren - erst mit der Aufnahme des Gerichtes in die Armeekochbücher wurde das Fondue in der ganzen Schweiz bekannt. Die Wehrmänner brachten das Rezept aus dem Militärdienst in die Familien. Bis heute ist das fonduekochen in vielen Haushalten eine reine Männersache.