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Polen ist der wichtigste Empfänger der europäischen Hilfe aus dem Kohäsionsfonds: 67 Milliarden Euro für den Zeitraum 2007 bis 2013. Die Europäische Union bereitet gegenwärtig einen weiteren Kohäsionsbeitrag an Polen in der Höhe von 80 Milliarden Euro vor. Er soll den Zeitraum 2014 bis 2020 abdecken. Angesichts der Tatsache, dass die Energiewende auch vor dem Hintergrund der Budgetkrise ein aktuelles Thema bleibt und Warschau auserkoren wurde, 2013 die nächste UNO-Klimakonferenz durchzuführen, fällt die Bilanz des Landes im Umgang mit Energie, Klima, aber auch Biodiversität nicht sehr gut aus. Für ein besseres Verständnis der Situation und der Entscheide, die in Polen in diesen Bereichen gefällt werden, führte LaRevueDurable 2012 eine umfassende Studie durch. Das Ergebnis ist ein soeben veröffentlichter Beitrag. (in französisch)
Im Rahmen dieser Studie besuchte La RevueDurable auch das lokale Büro Erweiterungsbeitrag der Schweiz in Warschau sowie die für den Einsatz erneuerbarer Energien ausgewählte Pilotgemeinde Busko-Zdrój. Sie ist bekannt für ihre Thermalquellen und befindet sich in der Woiwodschaft Swietokrzyskie im Südosten des Landes. Eines ihrer Hauptanliegen ist die Verbesserung der Luftqualität und eine Ausgabensenkung. In neun Gemeinden dieser Region sollen mit einem Projektbetrag von rund 22,5 Millionen Franken (davon 17 Millionen zu Lasten der Schweiz) die CO2-Emissionen reduziert werden. Vorgesehen ist die Ausrüstung von 4000 Einfamilienhäusern und 23 öffentlichen Gebäuden mit Solaranlagen zur Warmwasseraufbereitung.