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Von Ursi National und Angst for Spinnen: 11 Fun Facts zu "James Bond - Dr. No"
Am 5. Oktober 1962 konnte man in England Sean Connery zum ersten Mal als Agent James Bond in Aktion sehen. Viel Zeit ist seither vergangen. Ein toller Film und viele spannende Details sind geblieben.
Connery vs. Grant
Die beiden Produzenten Harry Saltzman und Albert R. Broccoli wollten für ihren James Bond ein unbekanntes Gesicht. Sie hatten sich zwar schon einige Darsteller angesehen, doch kamen zwei nicht ganz Unbekannte in Frage: Sean Connery und Cary Grant. Letzterer war schon etwas älter und verlangte mehr Gage. Nachdem die Produzenten das Vergnügen hatten, Connery persönlich kennenzulernen, bekam er die Rolle schliesslich zugesprochen.
Flemings Ferienhüüsli
Ian Fleming, der Autor der James-Bond-Bücher, besuchte die Crew bei den Dreharbeiten in Jamaika. Er besass sogar ein Haus auf der Insel, das den Namen "Goldeneye" trug, wo er unter anderen auch seine Bond-Abenteuer schrieb.
Ursi National
Das erste Bond-Girl war eine Schweizerin: Honey Rider wurde von Ursula Andress gespielt. Die Produzenten wurden auf sie aufmerksam, als sie ein Foto von ihr in einem nassen T-Shirt sahen. Ausschlaggebend waren, wenig überraschend, ihre grossen Brüste. Im Roman kommt Honey Rider splitterfasernackt aus dem Wasser raus. Da so eine Szene damals verpönt gewesen wäre und Ärger eingebracht hätte, musste für Andress ein Bikini her.
Sehen: ja, hören: nein
Ursula Andress spricht zwar fliessend italienisch, französisch und deutsch, aber ihr Englisch war dazumal alles andere als perfekt. Für die englische Fassung wurde sie von Voice-Artist Nikki van der Zyl synchronisiert. Das Gleiche geschah auch bei der Bond-Persiflage Casino Royale aus dem Jahr 1967.
Steuerparadies Schweiz
Die Firma Danjaq S.A. (heute Danjaq LCC), die für das Copyright und die Markenzeichen der James-Bond-Charaktere, Produkte und anderer Materialien zuständig ist, wurde 1962 in Genf gegründet, um bei der Vertreibung der Rechte Steuern zu sparen. 1963 zog die Firma nach Lausanne um. Der heutige Sitz ist in Santa Monica. Der Name Danjaq besteht aus den Vornamen der Frauen der Bond-Produzenten: Dana Broccoli und Jaqueline Saltzman.
Hat(te) die Haare schön
Sean Connery trug bei Dr. No zwei Arten von Toupets, jeweils szenenbedingt ein trockenes und ein nasses. Schon in seinen jungen Jahren litt Connery an Haarausfall und trug seit 1958 für seine Filmrollen ein Toupet.
Monty vs. Barry
Das berühmte James-Bond-Thema wurde von Monty Norman komponiert. Doch seine Version fanden die Produzenten zu wenig "catchy", also wurde sie von John Barry neu orchestriert. Da man nur Barrys Version kannte, zog dies einen jahrelangen Rechtsstreit mit sich, ob das Thema nun Norman oder Barry gehört. Norman gewann den Prozess schliesslich.
Ikonischer Bond-Moment ohne Sean Connery
In der Gun-Barrel-Sequenz zu Beginn des Films wurde James Bond nicht von Sean Connery gespielt. Dafür kam sein Stuntman und Double Bob Simmons zum Einsatz. Simmons spielte auch Bond für die Sequenz in From Russia with Love und Goldfinger.
Wäääh, Spinnen
Sean Connery hatte eine extreme Angst vor Spinnen. In Dr. No gibt es eine Szene, in der Bond von einer Tarantel überrascht wird. Zwischen Connery und die Spinne legte man dafür eine Glasscheibe, sodass es so aussah, als würde die Tarantel auf Connery herumkrabbeln. Wo die Spinne auf echter Haut zu sehen war, war es die Haut des Doubles.
Häsch mer nöd nachli meh Stutz?!
Dr. No hatte ein Budget von einer Million Britischen Pfund. Production Designer Ken Adam benötigte das meiste Geld für die von ihm konzipierten Sets. Zu Beginn bekam er 14'000 Pfund, dann wollte er noch 6'000 extra. Die Gagen von Connery und Andress betrugen jeweils 6000 Pfund bzw. 6000 US-Dollar.
Tauschhandel
Die bekannteste Moneypenny ist immer noch Lois Maxwell. Für Dr. No war allerdings Maxwell ursprünglich für die Rolle der Sylvia Trench gedacht gewesen, während Eunice Gayson die Rolle der Moneypenny spielen sollte. Die Rollen wurden dann vertauscht.