Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/266034

<h2>SubmittedText<h2><p>Wie die Republik am 29. Januar 2024 aufgedeckt hat, wurde die Berechnung des Effektivbestands in der Armeeauszählung 2023 unkommentiert geändert. Diese Veränderung der Berechnung kann die erste Reduzierung des Effektivbestands seit Einführung der WEA (auf 147'000) erklären. Diese intransparente Kommunikation von Seiten des VBS wirft einige Fragen auf:</p><p>&nbsp;</p><ol><li>Warum wurde die Armeeauszählung 2023 nicht veröffentlicht? Kann der Bundesrat versichern, dass zukünftig offen und ehrlich über die Armeeauszählug informiert wird? Wird die ARMA 2023 noch nachträglich veröffentlicht?</li><li>Wie rechtfertigt der Bundesrat den Umgang des VBS mit Journalist*innen, denen nur sehr begrenzte Informationen über die konkreten Zahlen gegeben wurden?</li><li>Laut Aussage des VBS wurden "Armeeangehörige im letzten Dienstjahr" in der ARMA 2023 nicht mehr in den Effektivbestand einbezogen. Diese Personen können jedoch immer noch für Aktiv- und Assistenzdienste einberufen werden und gehören somit zum Effektivbestand. Wie will der Bundesrat dies begründen?</li><li>Art. 1 Abs. 2 der Verordnung über die Organisation der Armee (AO) regelt abschliessend, welche Personen nicht zum Effektivbestand gezählt werden. Wie begründet der Bundesrat die Nichtberücksichtigung der "Armeeangehörigen im letzten Dienstjahr", wenn das VBS gemäss Verordnung verpflichtet ist, sie mitzuzählen?</li><li>Die Republik vermutet, dass diese Zahlenmanipulation politisch motiviert ist. Kann der Bundesrat garantieren und versprechen, dass zukünftig bei den Zahlen der Armeeangehörigen Fakten verwendet werden?</li></ol>