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Biotreibstoffe senken den CO2-Ausstoss
Seit der Einführung der Kompensationspflicht 2013 ist der Biotreibstoffabsatz markant gestiegen. 2021 machten Biotreibstoffe rund 4 Prozent des Treibstoffabsatzes aus. Sie senken die CO2-Bilanz des Verkehrs.
2013 wurde mit dem CO2-Gesetz die Kompensationspflicht für Treibstoffimporteure eingeführt. Damals wurden in der Schweiz lediglich 11.3 Millionen Liter Biotreibstoffe verkauft. 2021 waren es rund 195 Millionen Tonnen. Bezogen auf die gesamte Treibstoffmenge von etwa 4.9 Milliarden Tonnen entspricht dies einem Anteil in der Grössenordnung von 4 Prozent.
Gemäss der Schweizerischen Gesamtenergiestatistik 2020 des Bundesamts für Energie wurden 2020 etwa 8.4% des Biodiesels in der Schweiz hergestellt. Bioethanol wird ausschliesslich importiert.
2021 ermöglichte der Einsatz von Biotreibstoffen CCO2-Einsparungen in der Höhe von fast 490’000 Tonnen. Zum Vergleich: 2021 wurden in der Schweiz ungefähr 30’000 reine Elektroautos eingelöst. Damit können pro Jahr rein rechnerisch etwa 60’000 Tonnen CO2 vermieden werden.
Die in der Schweiz verwendeten Biotreibstoffe werden aus Abfällen und Reststoffen erzeugt und stossen in ihrem ganzen Lebenszyklus bis zu 90% weniger Treibhausgase aus als fossile Treibstoffe.