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Interessante Facts und Figures aus der Welt der Steuern
- Im Kanton Zug zahlt man am wenigsten Einkommenssteuer, im Kanton Solothurn am meisten. Nicht viel besser sieht es im Kanton Bern aus: Er steht auf dem viertletzten Rang, was die Einkommenssteuersätze angeht.
- Jeder 10. Schweizer hat Steuerschulden. Allein die Basler Steuerverwaltung verschickt jährlich bis zu 20'000 Betreibungen in der Gesamthöhe von rund 80 Millionen Franken. Deshalb gibt es Forderungen, dass künftig die Steuern direkt vom Lohn abgezogen werden.
- Vaux-sur-Morges (rund 200 Einwohnerinnen und Einwohner) im Waadtland ist die Gemeinde mit den besten Steuerzahlern. Der beste davon ist Milliardär und Roche-Erbe André Hoffmann: Er spült jährlich mehrere Millionen in die Gemeindekasse.
- Die Tourismus-Partei fordert einen Steuerabzug für Ferien in der Schweiz. Der Vorstoss ist allerdings im Parlament gescheitert.
- Es gibt weltweit 23 Länder, die keine Einkommenssteuer erheben, 36 weitere besteuern nur Einnahmen aus dem Inland. Die meisten dieser Länder haben Bodenschätze oder leben von der Finanzdienstleistungsbranche. In vielen dieser Staaten ist die Lebensqualität allerdings tief – wie beispielsweise in Somalia oder in Westsahara.
- Bartsteuer: Der russische Zar Peter der Grosse (1672 bis 1725) nahm von jedem 50 Rubel im Jahr ein, der sich weigerte, den Bart abzuschneiden. Damit wollte er das Land auf einen modernen Kurs bringen – allerdings ziemlich erfolglos.
- Flugticket-Steuer: Die Länder Brasilien und Frankreich erheben auf Flugtickets nach Afrika einen Steuersatz von bis zu 85%. Mit diesem Geld werden Hilfsprojekte finanziell unterstützt.
- Bräunungssteuer: Die deutsche Stadt Essen versuchte im Jahr 2010, eine Solarsteuer – im Volksmund „Bräunungssteuer“ – einzuführen, um Schulden abzubauen. Betreiber von Solarien sollten pro Sonnenbank 20 Euro an den Fiskus entrichten. Letztlich scheiterte das Vorhaben am Veto des Innenministers.