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Inhalt:
Mit Hilfe eines verlassenen Relais-Netzwerkes kann Sieben das Sternenflottenschiff Prometheus im Alphaquadranten aufspüren. Als eine Kontaktaufnahme fehlschlägt, transferiert man das Programm des Doktors auf das weit entfernte Schiff. Der Doktor wird auf der Krankenstation der Prometheus aktiviert. Er muß bald feststellen, daß Romulaner das Schiff geentert und die gesamte Crew getötet haben. Zusammen mit dem schiffseigenen medizinischen Notfall-Hologramm, einer verbesserten Version des Holodocs, versucht er, die Prometheus aus den Händen der Feinde zu befreien. Die Voyager trifft inzwischen auf die Hirogen, die das Netzwerk für sich beanspruchen.
Kritik:
Die bisher beste und bisher witzigste Geschichte um den holographischen Doktor sorgt für lang anhaltende Lachkrämpfe und ist zugleich der Auftakt für mehrere Rahmenhandlungen, die sich teilweise bis zum Ende der vierten Staffel hinziehen. Ein Triumph für die Serie und für "Star Trek"!
Nach dieser Folge weiß man im Alphaquadranten über
das Schicksal der Voyager Bescheid. Außerdem bekommen wir ein neues
LMH-Holoprogramm zu sehen und ein den Prototyp eines neuen Schiffes der
Sternenflotte. Das neue IMH-Progromm wird von Andy Dick (oberes Bild) verkörpert.
Auf der Plakette der Prometheus steht: "All the world's a stage, and all the men and woman merely players - they have their exits and their entrances...". Das Zitat ist aus Shakespeare's "As You Like It" (Was Ihr wollt).
Die Hirogen werden die Voyager-Crew noch in den folgenden fünf Episoden beschäftigen, weswegen die Episoden "Message in a Bottle" bis "The Killing Game Part 2" (mit der Ausnahme von "Retrospect") auch gerne als "Hirogen-Arc" bezeichnet werden. Brannon Braga meinte, er sei auf Idee der Hirogen gekommen, als er "Monday Night Football" sah. Er dachte, diese großen Football-Spieler seien außerirdischer als alles, was in der Serie vorkam.
Viel diskutiert wurde im Zusammenhang mit dieser Folge, warum es vom Holodoc offenbar kein Backup gibt. Hierzu meinte im Usenet Konrad Rosenbaum:
1) Backups anzulegen ist die normale Vorgehensweise bei Massendaten, dh.
wenn die Konstrukteure der Voyager logisch vorgegangen sind ist das
Backup von vornherein eingebaut.
2) Mit dem Rückspielen eines Backups geht das Kurzzeitgedaechtnis
verloren, d.h. alle Ereignisse zwischen letztem Backup und Rückspielen,
evtl. war es ihm das einfach nicht wert (in der 3. Staffel)
3) ordentliche Datenrekonstruktion kann bei so großen und komplexen
Daten, wie dem Doc Tage, Wochen evtl. auch Monate dauern, wenn sie von
einem (Speicher-)effizienten Backup erfolgt -> in Staffel 3 war das
vielleicht aus Zeitgründen nicht möglich (oder das Backup-Modul war auch
ausgefallen) -> in "Zeitzeuge" wird nirgends gesagt wie lange die
Rekonstruktion des Moduls gedauert hat (scheinbar war es ja am
schwierigsten zu rekonstruieren)
4) Die Prozesse des Docs scheinen sehr komplex zu sein -> nur eine
aktive Kopie des Programms -> nur ein Doc gleichzeitig
a) Programmierer in sehr hoch entwickelten Progr.sprachen vergessen oft
einen wichtigen Fakt: wenn ein Programm x-mal existiert und sich eine
Ressource teilt (Gedaechtnis, Programm) muß es diesen Zugriff geschickt
koordinieren -> also reicht ein kleiner Fehler um ein doppeltes Starten
des Docs zu verhindern....