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DMZ – MEDIZIN ¦ Markus Golla ¦
Der Generaldirektor der WHO übermittelt hiermit den Bericht der zweiten Sitzung des Notfallausschusses der Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) (IHR) zum Ausbruch von Affenpocken in mehreren Ländern, die am Donnerstag, 21. Juli 2022, von 12.00 bis 19.00 Uhr stattfand :00 MESZ.
Der WHO-Generaldirektor nutzt die Gelegenheit, um den Vorsitzenden und Mitgliedern des Ausschusses sowie seinen Beratern seinen aufrichtigen Dank für ihre sorgfältige Prüfung der Probleme im Zusammenhang mit diesem Ausbruch sowie für die Bereitstellung unschätzbarer Beiträge für ihn auszusprechen Rücksichtnahme. Die Ausschussmitglieder erzielten keinen Konsens bezüglich ihrer Empfehlung zur Bestimmung eines gesundheitspolitischen Notfalls von internationaler Tragweite (PHEIC) für diese Veranstaltung.
Der WHO-Generaldirektor erkennt die Komplexität und Unsicherheit an, die mit diesem Ereignis im Bereich der öffentlichen Gesundheit verbunden sind. Nach Berücksichtigung der Ansichten von Ausschussmitgliedern und Beratern sowie anderer Faktoren im Einklang mit den Internationalen Gesundheitsvorschriften hat der Generaldirektor festgestellt, dass der Ausbruch von Affenpocken in mehreren Ländern einen gesundheitlichen Notfall von internationaler Tragweite darstellt.
Der Generaldirektor der WHO berücksichtigte auch die Ansichten des Ausschusses bei der Herausgabe der nachstehend vorgestellten vorübergehenden Empfehlungen.
Vorübergehende Empfehlungen des WHO-Generaldirektors in Bezug auf den Ausbruch von Affenpocken in mehreren Ländern
Diese vorläufigen Empfehlungen gelten für verschiedene Gruppen von Vertragsstaaten, basierend auf ihrer epidemiologischen Situation, Übertragungsmustern und Kapazitäten. Jeder Vertragsstaat fällt zu einem bestimmten Zeitpunkt entweder unter Gruppe 1 oder unter Gruppe 2. Einige Vertragsstaaten können auch unter Gruppe 3 und/oder Gruppe 4 fallen.
Von allen vorläufigen Empfehlungen wird erwartet, dass sie unter uneingeschränkter Achtung der etablierten Grundsätze der Menschenrechte, der Inklusion und der Würde aller Einzelpersonen und Gemeinschaften umgesetzt werden.
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