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Das Wichtigste in Kürze
- Die zweithöchste Schweizer Fussball-Liga heisst seit 2003 Challenge League.
- Zuvor wurde in der Nationalliga B um den Titel gekämpft.
- Rekordsieger in der zweithöchsten Schweizer Spielklasse ist der FC Lausanne-Sport.
Die Challenge League ist die zweithöchste Fussball-Liga der Schweiz. Im Jahr 2003 wurde die Liga von Nationalliga B in Challenge League umbenannt. Seither ist der FC Lausanne-Sport mit drei Titeln Rekordsieger.
Liga-Start im Jahr 1898
Die zweithöchste Liga trug bei der Gründung im Jahr 1898 bis ins Jahr 1922 den Namen Serie B. Daraufhin folgten mehrere Namenswechsel von Serie Promotion über 2. Liga bis zur 1. Liga.
Im Jahr 1944 folgte der Namenswechsel von der 1. Liga in die Nationalliga B. Dieser Name blieb dann während 59 Jahren bestehen.
Umbenennung der Nationalliga B
Knapp 60 Jahre lang hiess die zweithöchste Fussball-Liga der Schweiz Nationalliga B. Im Jahr 2003 folgte die erneute Umbenennung der Liga. In der Saison 2003/04 spielten insgesamt 17 Mannschaften um den Titel.
Mit dem neuen Namen wurde auch ein geänderter Modus eingeführt. Innerhalb einer Woche trugen zwei Teams ein Hin- und Rückspiel aus. Die Resultate wurden wie in der Champions League zusammengezählt.
Der Sieger dieser Direktbegegnung bekam zusätzlich zwei Punkte gutgeschrieben. Nach nur einer Saison wurde diese Neuerung jedoch wieder abgeschafft.
In den Folgejahren wurde die Liga auf 18 Mannschaften aufgestockt. Bereits vier Jahre später reduzierte man die Anzahl der Mannschaften. Damit sollte die Liga an Attraktivität gewinnen.
Reform der Liga zur Saison 2012/13
Am 12. November 2010 beschloss der Schweizerische Fussballverband eine weitere Reform der Liga. Die geplante Reform wurde daraufhin am 21. Mai 2011 bestätigt.
Somit wurde zur Saison 2012/13 hin die Anzahl Teams von 16 auf 10 reduziert. Die Absteiger spielten fortan in einer neuen, schweizweit ausgetragenen, dritten Spielklasse. Diese trug zum Zeitpunkt der Einführung den Namen 1. Liga Promotion und heisst inzwischen Promotion League.
Challenge League als Ausbildungsliga
Seit der Saison 2021/22 dürfen die Clubs der Challenge League in ihren Mannschaften höchstens drei Ausländer gleichzeitig einsetzen. Zuvor durften pro Team vier ausländische Spieler eingesetzt werden.
Zudem wurde die Anzahl an nicht lokal ausgebildeten Spielern auf der Match-Karte von neun auf sieben beschränkt. Das gesamte Kontingent pro Match beträgt 18 Plätze.
Die Gesamtzahl der in der Meisterschaft spielberechtigten Spieler jedes Clubs wird in der Challenge League auf 21 Spieler beschränkt. Davon dürfen maximal neun nicht lokal ausgebildete Spieler sein. Die lokal ausgebildeten Spieler unter 21 Jahren zählen für das erwähnte Kontingent nicht.
Deshalb müssen diese Akteure nicht auf der Liste aufgeführt werden. Dafür müssen sie im Alter zwischen 15 und 21 für drei vollständige Spielzeiten bei einem Schweizer Club gespielt haben. Eine andere Variante ist, wenn sie während 36 Monaten bei einem Club des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) registriert waren.
Spielmodus
In der aktuellen Saison treten zehn Teams gegeneinander an. Der Erstplatzierte steigt nach dem Abschluss der Saison in die Super League auf. Der Tabellenletzte seinerseits steigt in die Promotion League ab. Der Zweitplatzierte bestreitet die Barrage-Spiele gegen den Neuntplatzierten der Super League.
Die zweithöchste Schweizer Fussball-Liga wird in einer Doppelrunde ausgetragen. Jeder Verein trifft viermal auf jeden Gegner und absolviert somit insgesamt 36 Spiele pro Spielzeit.
Rekordsieger der Challenge League
Seit dem Jahr 2003 gelang es dem FC Lausanne-Sport als einziges Team, den Titel dreimal für sich zu entscheiden. Dies in den Saisons 2010/11, 2015/16 und 2019/20.
Gefolgt werden die Lausanner vom FC St Gallen, FC Vaduz und Neuchâtel Xamax, allesamt mit zwei Titeln. Zuletzt gewann der Grasshopper Club Zürich die Meisterschaft und stieg damit zurück in die Super League auf.
Aufsteiger FC Winterthur
Nach einer dramatischen Saison 2021/22 mit drei punktgleichen Teams an der Spitze steigt Winterthur in die Super League auf. Schaffhausen scheiterte als Zweitplatzierter in der Barrage an Luzern. Der FC Aarau musste seine Aufstiegsträume als Tabellendritter begraben.
Aus der Promotion League steigt die AC Bellinzona in die Challenge League auf. Die Tessiner ersetzen Absteiger Kriens.