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Die Lausannerin, die letzte Woche in Rio zusammen mit Martina Hingis Olympia-Silber gewonnen hatte, machte einen Breakrückstand wett und erzwang den Entscheidungssatz. Zum ersten Mal in vier Begegnungen konnte die beste Schweizerin im WTA-Ranking gegen Kusnezowa einen Umgang für sich entschieden.
Dass es nicht zum ersten Erfolg gegen die Weltranglisten-Zehnte aus St. Petersburg reichte, lag an der mangelnden Effizienz von Bacsinszky in den entscheidenden Momenten. Sie nutzte nur drei von 13 Breakchancen, alleine im dritten Satz vergab sie sieben Möglichkeiten. Kusnezowa reichte eine für die vorentscheidende 4:1-Führung.
Cincinnati ist für Bacsinszky damit weiterhin kein gutes Pflaster. Immerhin gewann sie in dieser Woche erstmals überhaupt eine Partie bei diesem Turnier, dank dem 6:3, 6:0 gegen die Ukrainerin Lesia Zurenko (WTA 85).
Für Viktorija Golubic (WTA 68) ging das Turnier im Bundesstaat Ohio in der 1. Runde zu Ende. Der Lucky Loser unterlag der 18 Plätze schlechter rangierten Japanerin Kurumi Nara in über drei Stunden 4:6, 6:4, 5:7 und verpasste damit beim glänzend besetzten Event eine grosse Chance. Die Siegerin von Gstaad führte in allen drei Sätzen mit einem Break, konnte dieses jedoch nur im zweiten auch nützen.
(SDA)