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Für die Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle und für verbrauchte Brennelemente stehen verschiedene Lagerbauten zur Verfügung. In der Behälterlagerhalle werden die verglasten, hochaktiven Abfälle und die verbrauchten Brennelemente in speziellen, bis zu 140 Tonnen schweren massiven, dicht verschlossenen Transport- und Lagerbehältern zwischengelagert. Die Dichtheit der Behälter wird während der Lagerungszeit andauernd überwacht. Beim Zerfall radioaktiver Stoffe wird Wärme frei. Bei schwachaktiven Abfällen ist dieser Wärmeanfall aufgrund der geringen Radioaktivität verschwindend klein und nicht messbar. Beim hochaktiven Abfall ist die Wärme entsprechend grösser, nimmt jedoch mit dem Abklingen der Radioaktivität stark ab, sodass auch dieser Abfall nach rund 40 Jahren in geologischen Formationen untergebracht werden kann. Das grösste Lagergebäude, die 98 Meter lange Lagerhalle für schwach- und mittelaktive Abfälle, wird erst in einigen Jahren definitiv in Betrieb genommen. Dank den vorhandenen Zwischenlagerkapazitäten steht für die Bereitstellung von Langzeitlagern in geologischen Formationen noch ausreichend Zeit zur Verfügung.