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Nach umfassenden Vorbereitungsarbeiten und schier endlosen Diskussionen fanden die Delegierten an der Versammlung des SFAV vom 15./16. Juli 1933 in Vevey nach Jahren der Querelen einen gemeinsamen Weg und sprachen sich für das Einheitsprojekt aus, welches für die Abteilung Fussball des SFAV die Schaffung der drei gleichberechtigten Unterabteilungen National-Liga, 1. Liga und ZUS vorsah.
Eine Woche nach der Gründung traf sich das neu gewählte NL-Komitee zur konstituierenden Sitzung und verfasste ein Geschäftsreglement. Erster Präsident der Abteilung wurde Hans Schneider vom FC Bern.
In der ersten Durchführung der schweizweit ausgetragenen Einheitsmeisterschaft in der Saison 1933/34 lieferten sich der Grasshopper Club Zürich und der Servette FC während den 30 Spieltagen bis zum Schluss ein mitreissendes Kopf an Kopf Rennen um den Titel. Schliesslich schwangen die Genfer oben aus.
Mit der Absicht, die Werbewirkung und das Interesse zu erhöhen, kam 1935 ein erster Radiovertrag mit Radio Genf und Radio Monte Ceneri zustande. Übertragen werden durfte jedoch nur die zweite Halbzeit der Spiele, und in den Programmankündigungen musste auf Nennung der Partie verzichtet werden. Unter diesen Bedingungen konnte damals mit Radio Beromünster, der grössten Radiostation der Schweiz, keine Verständigung gefunden werden.
An der Versammlung der NL vom 26. Juni 1937 trat Hans Schneider als NL-Präsident zurück und wurde durch Franz Rinderer vom FC Basel ersetzt.
Eigentlich als Sportselbsthilfe-Aktion gedacht, wuchs die Sport-Toto-Gesellschaft zu einer einzigartigen bis heute andauernden Erfolgsgeschichte im Schweizer Sport.
Am 1. Juli 1939 wurde Robert Zumbühl vom FC Biel als Nachfolger von Franz Rinderer, der wegen der Relegation seines Klubs in die 1. Liga automatisch zurücktreten musste, an die Spitze der National-Liga gewählt.