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Einfache Fehler wie falsche Eintragsnummern und sonstige Unstimmigkeiten verwirren viele Video-Player-Programme. Die Reaktion ist praktisch immer dieselbe: Sie spielen sie nicht ab oder crashen sogar das System. Und das auch noch ohne eine Fehlermeldung anzuzeigen, die einem einen Hinweis geben würde. Subtitler kennt viele solche Fehler und kann sie automatisch beheben (neu Nummerieren, leere Einträge entfernen, ungültige Zeitstempel korrigieren, doppelte, falsche oder fehlende Eintragsnummern reparieren, ungültige Zeichen im Text korrigieren usw.). Es wird auch sofort sichtbar, wenn eine Untertiteldatei nur Kauderwelsch enthält (ja, das gibt es tatsächlich, aber zum Glück nur sehr sehr selten). Die Untertiteldateien können von Atlas Subtitler in einem einzigen Durchlauf so aufbereitet werden, dass sie problemlos auf einem bestimmten Video-Player abgespielt werden können:
Auf Hauptuntertitel einschränken: Wenn dies eingeschaltet ist, werden ausschliesslich Untertiteldateien in die Liste aufgenommen, die Haupt-Untertiteldateien (Main Subtitles) sind, dh. solche, die keinen Sprachcode enthalten. Beispielsweise ist 'Video.srt' die Haupt-Untertiteldatei zu 'Video.mp4'. Sprachspezifische Varianten wie zB. 'Video.ger.srt' oder 'Video.eng.srt' werden dann aus der Liste genommen.
Beschränkung auf diejenigen neben Videos: Es werden nur Untertiteldateien in der Liste behalten, die neben ihrem zugehörigen Video liegen. Alleinstehende Untertiteldateien werden aus der Liste entfernt.
Untertiteldateien: Liste der zu verarbeitenden Untiteldateien. Dateien und Ordner können hinzugefügt werden durch Drag & Drop aus dem Windows Explorer oder auch mit den Knöpfen rechts. Wenn ein Ordner ausgewählt wurde, werden alle Nicht-Untertiteldateien ignoriert. Es werden nur Dateien mit Endung 'srt' akzeptiert, aber sollte es den Inhalt einer MicroDVD-Datei (.sub), Substation Alpha-Datei (.ass) oder Web VideoText Tracks-Datei (WebVTT, .vtt) haben, kann es auch gelesen werden. Zudem sind prinzipiell alle Untertiteldateien ausgeschlossen, die in einem Verzeichnis namens "Subtitle Backup" liegen. Der Grund dafür ist in der Backup-Funktionalität zu finden, die weiter unten beschrieben wird.
Kodierung: Der Zeichensatz des Dateiinhalts kann explizit angegeben werden für den Fall, dass die automatische Analyse (Auswahl "Automatische Erkennung") einmal versagen sollte.
Player-Profil: All die Eigenheiten eines Players können in einem sog. Player-Profile zusammengefasst werden. Danach kann zur Verarbeitung nur noch das Profil ausgewählt werden. Das ist speziell nützlich, wenn man unterschiedliche Abspielgeräte im Einsatz hat.
Timing verschieben um : Falls in einem der Felder etwas eingefüllt ist, werden die Untertitel um die entsprechenden Werte verschoben. Man kann genau dasselbe eingeben wie beim Synchronisier-Dialog im Modus 'Durch Eingabe von Zeitdifferenzen'. Klickt man rechts auf den blauen Pfeil werden die Daten von dort direkt eingesetzt. Der Radiergummi löscht beide Felder.
Mache ein Backup falls geändert: Man kann dies einschalten, wenn man nicht sicher ist, ob einem das Resultat gefallen wird. Falls etwas am Inhalt verändert wurde, wird die Datei vorher in einen Unterordner "Subtitle Backup" (wird erstellt falls noch nicht vorhanden) kopiert. Sollte es bereits eine Datei mit dem selben Namen geben, wird eine Laufnummer " (n)" hinten angehängt. Man kann im Bedarfsfall den [Backups zurückholen] Knopf benutzen um die vorherigen Dateien wieder herzustellen.
Ignoriere Nur-Lesen-Flags: Normalerweise sind alle Atlas Informatik-Anwendungen sehr streng in Bezug auf die Einhaltung dieses Dateisystemflags. Sie werden davon Abstand nehmen, solche Dateien zu verändern oder zu löschen, weil der Benutzer es ja schliesslich so will (die meisten Anwendungen von Drittanbietern sind nicht so präzise). Schalte dies ein, wenn du sicher bist, dass dieses Flag in diesem speziellen Fall hier keine Bedeutung hat.
Backups zurückholen: Falls eine Backup-Datei gefunden wird, wird diejenige mit der höchsten Laufnummer (die neueste) zurückverschoben und ersetzt die aktuelle Datei.
Backups in den Papierkorb : Sammelt zuerst alle Backup-Dateien aller Untertiteldateien der Liste zusammen und wirft sie in einem Zug in den Abfallkübel. Man kann sie im Windows Explorer zurückholen falls nötig.
Bearbeiten: Öffnet die markierte Untertiteldatei, oder falls nur eine einzige in der Liste ist diese, im Standard-Editor. Dasselbe passiert, wenn man auf einen Dateinamen doppelklickt. Je nach PC-Konfiguration muss man ev. vorher ein Standardprogramm für die Erweiterung ".srt" in der Systemsteuerung festlegen. Empfohlen wird Notepad++.
Explorer: Öffnet die markierte Untertiteldatei, oder falls nur eine einzige in der Liste ist, diese im Windows Explorer
Abspielen: Spielt den Video zur markierten Untertiteldatei, oder falls nur eine einzige in der Liste ist, zu dieser im Standard-Videoplayer.
Automatisches Aufbereiten
Wenn man während dem Herunterladen von neuen Untertiteldateien im Hauptdialog die Checkbox Kopiere zu Haupt anhakt, wird die Untertiteldatei mit der am besten passenden Sprache automatisch zur Hauptdatei kopiert und gleichzeitig aufbereitet. Welches Player-Profil dabei verwendet wird, kann in den Applikations-Einstellungen eingestellt werden.