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«Es ist zutiefst gegen die Interessen sowohl Chinas als auch der Vereinigten Staaten an diesen Punkt zu gelangen oder auch nur diese Richtung einzuschlagen», sagte Blinken in einem Interview mit dem Sender CBS am Montag auf die Frage, ob die US-Regierung auf eine militärische Auseinandersetzung mit der Volksrepublik zusteuere.
«Was wir aber in den letzten Jahren erlebt haben, ist, dass China im Inland repressiver und im Ausland aggressiver agiert. Das ist Fakt.»
Mit gleichgesinnten Staaten China entgegentreten
Auf die Frage nach dem angeblichen Diebstahl von US-Geschäftsgeheimnissen in Höhe von Hunderten von Milliarden Dollar durch China, sagte Blinken, dass die Regierung um Präsident Joe Biden echte Bedenken in Bezug auf das Thema geistiges Eigentum habe.
Der Angriff zeichne ein Bild «von jemandem, der versucht, unfair und zunehmend auf feindselige Weise den Wettbewerb zu beeinflussen». Die USA müssten mit gleichgesinnten Staaten China entgegentreten und sagen: «Das kann nicht sein und wird nicht passieren.»
Vertiefung der Kontakte zu Taiwan
Bidens China-Politik ist noch nicht vollständig ausformuliert. Insbesondere ist unklar, wie er mit den Handelsbeschränkungen seines Vorgängers Donald Trump umgehen will. Bislang hat Biden demokratische Werte stärker betont wie auch Vorwürfe chinesischer Menschenrechtsverletzungen.
Zudem will er die Wettbewerbsfähigkeit der US-Wirtschaft stärken. Zuletzt hatte das US-Aussenministerium neue Richtlinien erlassen, die zu einer Vertiefung der Kontakte zu Taiwan und zu einer Erhöhung der Spannungen mit China führen. Die Volksrepublik beansprucht den Inselstaat als eigenes Territorium. Die USA sind der wichtigste internationale Verbündete Taiwans.
(sda/gku)