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In diesem Buch erzählt der Autor Genazino einen Abschnitt aus dem Leben von Dieter Rotmund, der als Controller in einer Arzneimittelfabrik tätig ist. Rotmund pendelt am Wochenende zwischen dem Schwarzwald, wo seine Frau Edith und seine Tochter Sabine leben, und der Großstadt, in der er aus beruflichen Gründen eine Zweitwohnung unterhält. Dieser Lebensstil kostet Geld, und so fährt Rotmund meist schwarz mit der Bahn und besuchte sogar schon einmal das Pfandleihhaus.
Seine Ehe geht in die Brüche als seine Frau Edith ihm gesteht, dass sie ein Verhältnis mit einem Architekten aus dem Nachbardorf hat. Obwohl vom Naturell eher ein Einzelgänger, findet er sich bald in den Armen von Sonja wieder, der Vormieterin seiner Wohnung, die Kontakt mit ihm aufnimmt, weil sich im Keller seiner Wohnung noch ein paar Pappkartons von ihr befinden. Sonja ist eine seltsame Person voller Geheimnisse.
Es ist die emotionale Gleichgültigkeit, die kennzeichnend für Rotmund ist und die den Kern des Romans ausmacht. Dies gilt für seine eigenen Gefühle und auch für die Wahrnehmung seiner Person durch andere Menschen seiner Umgebung.
Es sind die Sachlichkeit des Ich-Erzählers, seine Beobachtungen und seine Gedankengänge, die wesentlich zur Komik beitragen. Die Lebenskrise scheint unabwendbar zu sein. Die unerwartete Beförderung zum Finanzdirektor beeinflusst zwar die finanzielle Situation, ändert aber nichts an seiner Mittelmäßigkeit. Rotmund stolpert weiter durchs Leben und führt ein scheinbar langweiliges Leben voller zufälliger Begegnungen, die seinen Alltag bestimmen.
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