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Wenn du wegen Medikamenteneinfluss fahrunfähig bist und in diesem Zustand fährst, begehst du eine schwere Widerhandlung. Dies wird mit Hilfe von polizeilichen Beobachtungen, ärztlichen Gutachten und Blutuntersuchungen festgestellt. Du musst mit einem mindestens 3-monatigen Führerausweisentzug rechnen.
Für Medikamente gibt es keinen festgeschriebenen Grenzwert, jedoch dürfen sie keinen negativen Einfluss auf die Fahrfähigkeit haben. Es gilt die Eigenverantwortung. Du musst selbst einschätzen, ob du über die erforderliche körperliche und geistige Leistungsfähigkeit verfügst, um ein Fahrzeug sicher lenken zu können.
Im Falle eines Unfalls wegen Grobfahrlässigkeit – dazu gehören unter anderem Medikamente, Drogen und Alkohol am Steuer – haben die Versicherungen die gesetzliche Pflicht, Leistungen zu kürzen. Die Haftpflichtversicherung, die Ansprüche Dritter bezahlen muss, fordert einen Teil der Kosten zurück (Regress). Im Falle von Personenschäden können Kürzungen bei Taggeldentschädigungen und Renten vorgenommen werden. Die Kosten eines Unfalls mit Verletzten betragen schnell mehrere hunderttausend Franken.