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A8-Prozessor des iPhone 6: Über 2 GHz schnell?
Veröffentlicht am Montag, 14. Juli 2014, um 13:12 Uhr von Patrick Bieri
Das iPhone 6 soll mit einem erneut deutlich leistungsfähigeren Prozessor ausgerüstet werden. Der kommende «A8»-Prozessor soll der erste A-Prozessor sein, der eine Taktrate von über 2 GHz aufweist.
Einem Bericht des chinesischen Portals cnBeta zufolge soll die nächste iPhone-Generation über einen deutlich leistungsfähigeren Prozessor verfügen. Angeblich wird der A8-Prozessor über eine Taktrate von mehr als 2 GHz verfügen.
Damit wäre der Prozessor deutlich höher getaktet als der A7-Prozessor, der im iPhone 5s, im iPad Air sowie im iPad mini mit Retina Display zum Einsatz kommt. Im iPad mini mit Retina Display sowie im iPhone 5s leistet dieser Prozessor 1.3 GHz. Im iPad Air ist der A7-Prozessor mit 1.4 GHz getaktet.
Kleinere Strukturgrösse
Der kommende A8-Prozessor dürfte auf der 64bit-Architektur aufbauen, die mit dem A7-Prozessor eingeführt worden ist.
Bei der nächsten Prozessor-Generation soll Apple zudem die Strukturgrösse des Prozessors anpassen. Der A7-Prozessor verfügt über Bauteile mit einer Grösse von 28 Nanometer. Dieselben Strukturen sollen nun beim A8-Prozessor mit einer Grösse von 20 nm gefertigt werden.
Kein Quad-Core-Prozessor?
Laut den Informationen der chinesischen Seite wird der A8-Prozessor wie der A7-Prozessor ein Dual-Core-Prozessor sein. Anders als andere Smartphone-Hersteller könnte Apple auch in naher Zukunft auf die Nutzung von Quad-Core-Prozessoren verzichten.
Apple konnte in der Vergangenheit die Leistungsfähigkeit der A-Prozessoren steigern, ohne auf Prozessor-Kerne zu setzen. Apple hat mit dem abgeschlossenen Ökosystem die Möglichkeit, die Hardware optimal auf die Software abzustimmen.
Samsung und TSMC als Hersteller
Der chinesischen Quelle zufolge wird Apples neuer A8-Prozessor sowohl von Samsung als auch von TSMC produziert. Früheren Gerüchten zufolge hätte die gesamte Produktion der A-Prozessoren von TSMC übernommen werden sollen. Gemäss den damaligen Gerüchten soll Samsung nicht mehr in der Lage gewesen sein, genügend Prozessoren zu liefern.
Bis auf weiteres bleibt unklar, ob die Produktion der Prozessoren tatsächlich von beiden Unternehmen gemeinsam übernommen wird.