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Das sagt die EVP:
Die EVP ist bereit ihre Kandidatin aus dem Rennen zu nehmen und den Grünen Kandidaten Jürg Altwegg zu unterstützen. Allerdings nur, wenn auch SP-Kandidatin Christa Meier im zweiten Wahlgang nicht mehr antritt. Die EVP wünscht sich, dass alle linken Parteien im zweiten Anlauf gemeinsam auf Jürg Altwegg setzen.
Das sagt die SP:
Die SP will ihre Kandidatin, Christa Meier, im Moment noch nicht zurückziehen. Es sei eine Option, aber zuerst müssten noch weitere parteiinterne Gespräche geführt werden. Auch die SP betont aber, es sei das Hauptziel, einen weiteren bürgerlichen Stadtratssitz zu verhindern.
Das ist Fakt:
- SVP-Kandidat Daniel Oswald tritt ihm zweiten Wahlgang definitiv noch einmal an. Er hat im ersten Wahlgang am meisten Stimmen erhalten. Unterstützung erhält Oswald auch von der FDP, die keinen eigenen Kandidaten stellt
- Der grünliberale Kandidat Michael Zeugin wird höchst wahrscheinlich ebenfalls noch einmal antreten. Auch die GLP will sich aber noch mit den anderen Parteien absprechen. Die Grünliberalen sind im Winterthurer Gemeinderat hinter der SP und der SVP die drittstärkste Partei. Im ersten Wahlgang landete Zeugin aber nur auf Platz vier.
- Der Kandidat der Grünen, Jürg Altwegg, hat im ersten Wahlgang mit 20 Prozent überraschend viele Stimmen erhalten. Er konnte über die Parteigrenzen hinaus mobilisieren.
- SP-Kandidatin Christa Meier erzielte mit 23 Prozent der Stimmen zwar ein besseres Resultat als Jürg Altwegg. Allerdings konnte sie das Potential der SP in Winterthur nicht ausschöpfen.