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Innenluftdurchlässe (ILD) sind mit allen Abluftsystemen und Einzelraumlüftungsgeräten kombinierbar. Es können synchronisierte Luftförderrichtungen und Volumenströme hergestellt oder unabhängig steuerbare (ILD-) Systeme gebildet werden.
Der Einsatzbereich des ILDs sind innenliegende Räume, die über einen anderen Raum mit belüftet werden. Dies trifft oft auf Wohnräume zu, die keine Aussenwand haben. Hier kann mit einem oder mehreren ILDs eine Kopplung oder ein Verbund mit anderen Räumen hergestellt und so eine aktive Kaskadenlüftung aufgebaut werden.
Die gute Schalldämmung sowie die raumseitigen Blenden sorgen dafür, dass keine Geräusche vom Nebenraum durchdringen.
Der ILD kann über die gleiche Steuerung (z.B. Touch Air Comfort) angeschlossen werden wie der Pendellüfter e260. So kann sichergestellt werden, dass die Luftmenge bei der Raumüberströmung stets gleich hoch ist, wie die der Pendellüfter. Wird der ILD unisolo eingesetzt, kann er über einen Tastenschalter betrieben werden.
Einstellbare Luftmengen von 26-40 m3/h
Minimale Wandstärke 100 mm
Einsetzbar für kaskadiertes Lüften
Emissionsarmer Betrieb
Als kaskadiertes Lüften bezeichnet man den Verbund von Wohnräumen, welche nicht unabhängig voneinander be- oder entlüftet werden können. Der direkt belüftete und entlüftete Raum (mit installiertem Lüftungssystem) wird als Primärraum und der kaskadiert gelüftete Raum (ohne direkt installiertes Lüftungssystem) als Sekundärraum bezeichnet.
Es sollten nur Räume der gleichen oder ähnlichen Nutzungsart miteinander verbunden werden. Luft strömt vom Primär- zum Sekundärraum und sollte daher nicht aus Bädern, WCs, Küchen oder Hauswirtschaftsräumen stammen, um Geruchsübertragungen zu verhindern.
So können Schlafzimmer mit Kinderzimmer problemlos lüftungstechnisch kaskadiert verbunden werden, und Wohnzimmer beispielsweise mit Arbeitszimmern oder Abstellräumen.
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