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Dunstan Babysprache
Wussten Sie, dass jedes Baby mit der Fähigkeit geboren ist, sich hörbar bemerkbar zu machen? Die Laute, die Babys dabei machen, sind verknüpfbar mit ganz konkreten Grundbedürfnissen.
In 8 Jahren der Forschung (seit 1998) wurden diese Laute weltweit beobachtet. Unabhängig von der ethnischen Herkunft der Babys sind sie gleich.
Erstmals bemerkt wurden sie von der australischen Violinistin Priscilla Dunstan, die bereits als Kind ein besonderes musikalisches Gehört hatte. Als junge Mutter mit ihrem kleinen Baby fühlte sie sich isoliert und sehr gestresst, weil ihr Baby oft schrie, ohne dass sie gewusst hätte wieso.
"In einer besonders schlimmen Nacht hörte ich ihn schreien und dachte 'Ich glaube ich kann nicht mehr aufstehen und das weiter tun'". Den ersten Wort-Laut, den sie identifizierte war das Zeichen für Hunger "Neh". Sie merkte, dass sie sogar körperlich auf diesen Laut reagierte. "Ich bemerkte, dass immer wenn er 'Neh' weinte meine Brust anfing auszulaufen. Ich hatte etwas Probleme mit dem Stillen, jedoch wenn ich ihn anlegte sobald er 'Neh' weinte, tat es nicht weh."
Im Laufe der weltweiten Erhebungen wurden 5 Worte gefunden und bestätigt.
Sie stehen für die Bedürfnisse:
Hunger = Neh
Müdigkeit = Owh
Aufstossen = Eh
Blähungen = Eairh
Unwohlsein = Heh
Warum funktioniert das?
Wenn beim Baby ein bestimmtes Bedürfnis vorhanden ist, wird es immer stärker. Wurden die "leisen" Zeichen nicht richtig erkannt oder gedeutet, wird das Bedürfnis stärker und stärker. Am Beginn des Weinens zeigen sich die Laute am deutlichsten. Ist das Baby schon ins panische Weinen verfallen, sind sie kaum noch zu erkennen oder voneinander zu unterscheiden. Zudem können sie sich mischen, wenn mehrere Bedürfnisse erstarken.
Eine Erklärung der einzelnen Babylaute und wie sie entstehen findet sich im folgenden Artikel:
Mehr Informationen über die Dunstan Baby Sprache gibt es in regionalen Kursen oder in der Einzelberatung als Hausbesuch oder online.
Die Dunstan Baby Language lässt sich sehr gut mit dem Verstehen des Babys bei den frühen Feinzeichen kombinieren. Durch eine Kombination beider Kommunikationsmittel lassen sich Bedürfnisse früher erkennen und leichter erfüllen - die Schreizeiten können so maßgeblich reduziert werden.