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Akira Schmid muss sich. im Prospect Camp beweisen. / Bild: Peter Eggimann (ped)
Akira Schmid bleibt beim «Prospect Challenge», einem traditionsreichen und viel beachteten Vorsaisonturnier der hoffnungsvollsten NHL-Nachwuchsspieler, ungeschlagen. Mit den New Jersey Devils feierte der 21-jährige Langnauer Torhüter gegen die Boston Bruins mit 4:3 (1:1, 3:1, 0:1) den dritten Sieg im dritten Prospectspiel seiner Karriere. 2018 hatte er New Jersey zu einem 6:2-Erfolg gegen Boston geführt und ein Jahr danach zu einem 6:2 gegen Pittsburgh. Beim 4:3 gegen Boston zum Abschluss der grossen Talentschau 2021 wehrte Akira Schmid 27 von 30 Schüssen ab und erzielte damit eine Abwehrquote von 90,0 Prozent. Alle drei Gegentreffer kassierten er und New Jersey in Unterzahl. Ebenfalls in Unterzahl verhinderte er zwei weitere Gegentore, sogenannte Shorthander, indem er die jeweils allein auf ihn zustürmenden Boston-Spieler mit «Big Saves» stoppte. Akira Schmid beurteilte seine Leistung mit einer gesunden Selbstkritik: «Für mein erstes Spiel seit Anfang Mai, in einer neuen Mannschaft, mit neuen Coaches und auf höherem Niveau war meine Leistung mehr oder weniger in Ordnung. Ich war schon etwas nervös und ich habe natürlich auch hohe Erwartungen an mich selbst. Mit jedem Tag fühle ich mich aber in der neuen Umgebung wohler und sicherer und dies wird mir auf die Dauer helfen, dass ich mich noch steigern kann.» Schmids Gegenüber – der Torhüter der Boston Bruins – war übrigens Jeremy Brodeur, der 24-jährige Sohn von Martin Brodeur. Dieser hält mehrere NHL-Torhüterrekorde, war mit Kanada zweimal Olympiasieger und gewann mit New Jersey 1995, 2000 und 2003 dreimal den Stanleycup. Für Akira Schmid, der letzte Saison zum «Torhüter des Jahres» der höchsten Juniorenliga der USA (USHL) gewählt wurde, folgt diese Woche ein weiterer grosser Schritt in seinem ersten Jahr als Profi – das Trainingslager der New Jersey Devils mit sämtlichen Vertragsspielern, Farmteam-Kandidaten und Nachwuchshoffnungen.