Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03146.jsonl.gz/1234

Die japanische Regierung will Sperrzonen in Fukushima nun ohne Dekontaminierung aufheben. Ursprünglich hat sie versprochen, die mit radioaktiven Stoffen kontaminierten Orten zuerst ausnahmslos zu dekontaminieren, um sie wieder bewohnbar zu machen. Der Grenzwert beträgt 20 mSv im Jahr.
Wenn die Strahlendosis natürlicherweise so stark abschwächt, dass sie unter den Grenzwert fällt, und dort niemand mehr wohnen würde oder die betroffene Gemeinde sich eine rasche Aufhebung der Evakuierungsanordnung auch ohne Dekontamination wünscht, sollte es aber bald möglich werden.
Das verlangt jedoch nur eine Gemeinde, nämlich Iidate, und alle andere wollen wie bis jetzt vor der Aufhebung der Anordnung eine Dekontaminierungsarbeit, deren Verantwortung der Staat übernehmen soll. Diese sechs Gemeinden planen, dass die Sperrung spätestes 2023 Frühling aufgehoben werden soll.
Im August 2013 gehörten insgesamt 11 Gemeinden der Präfektur Fukushima zur Sperrzone. Heute darf man sich in rund 70 % dieses Gebiets wieder frei bewegen und wohnen.