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Die Schweizer Mannschaft erreichte am 28. Europapokal im Sitzball im Österreichischen Saalfelden den guten 5. Rang.
Nach einer total verregneten Anreise und tiefen Temperaturen (4,5°) traf man am Freitagabend im Hotel Schörhof in Saalfelden (A) ein.
Am Samstagmorgen war das Wetter besser. Die Regenwolken hatten sich verzogen und die Sonne machte sich bemerkbar.
Die Halle in Saalfelden war nicht unbedingt optimal für den Sitzballsport. Die Garderoben waren im Untergeschoss und der Zugang zur Halle führte über eine Baustelle.
Nach dem Aufwärmen wurde um 10 Uhr 30 der Anlass mit der Begrüssung durch Roland Trauner gestartet. Nach mehreren Rednern und einer Darbietung durch zwei Jongleure konnte das Turnier um 11 Uhr 10 in Angriff genommen werden.
Die Schweizer trafen im 1. Spiel auf die Spielgemeinschaft St. Pölten/Linz. In der ersten Halbzeit konnte man das Spiel ausgeglichen gestalten. Die 2. Hälfte verschlief die Schweizer Mannschaft. Den Rückstand konnte nicht mehr aufgeholt werden und man verlor das Spiel mit 17:27 Punkten. Im nächsten Spiel traf man auf die Mannschaft aus Wien. Die Schweizer hatten das Spiel eigentlich unter Kontrolle. Gegen Ende wurden blöde Fehler gemacht und deshalb kamen die Wiener bis auf einen Punkt heran. Mit diesem Erfolg nahm das nächste Spiel gegen Sachsen in Angriff. In der ersten Halbzeit sah es gar nicht schlecht aus. Die Sachsen konnten nie mehr als zwei Punkte vorlegen. In der zweiten Halbzeit zogen die Sachsen davon. Am Ende hatten sie einen 8 Punkte Vorsprung.
Das Spiel gegen Tirol begann sehr gut für das Swiss Team. Sie konnten einen Vorsprung herausspielen. Jedoch holten die Tiroler gegen Ende auf und gingen in Führung. Das Schweizer Team konnte reagieren und erreichte doch noch ein Unentschieden. Das Spiel gegen Deutschland kann man als ein Freundschaftsspiel anschauen. Die Schweizer wussten, dass sie nicht gewinnen konnten und die Deutschen machten nur so viel, dass es zum Sieg reichte.
Das Spiel gegen Amstetten war Punktemässig das beste Spiel der Schweizer. Die Schweizer glaubten sich in einem Traum. Sie gewannen dieses Spiel mit 37:14. Dies war überraschend, den Amstetten war der amtierende Österreichische Meister. Das letzte Spiel gegen Nordrheinwestfalen war ein Kehrausspiel. Die Schweizer konnten nicht mehr und die Deutschen machten nur so viel, dass es zum Sieg reichte.
Bei der Siegerehrung waren die Schweizer dann überrascht, dass es zum 5. Rang reichte. Jedoch war das Unentschieden gegen Tirol sehr gut dieser Punkt reichte um vor die Tiroler zu kommen.
Die Schweizer traten nicht mit der stärksten Mannschaft an. Jedoch danke ich den teilnehmenden Spielern für ihren Einsatz. Ein Team bei dem sich jeder Einsetzt kann auch so ein gutes Resultat erreichen
Der Präsident dankt nochmals allen teilnehmenden Spielern.
Die Schweizer Nationalmannschaft
Marcel Ragaz, Marcel Knellwolf, Paul Probst, Urs Ramel, Walter Widmer, Walter Hediger
Weitere Fotos vom Anlass sind in der Galerie ersichtlich.
|Unterlagen:||Rangliste|
|Resultate|
|Urkunde|
|Flyer|
|Video, Finalspiel, 2. Halbzeit|