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Zu Beginn der 90er Jahre beschlossen der Beauftragte für Naturgefahren des Kantons Wallis, Charly Wuilloud, und der damalige Direktor des SLF, Walter Ammann, die Geschicke des Instituts und des Kantons durch ein Abkommen über wissenschaftliche Zusammenarbeit zu verbinden.
Diese Entscheidung wurde 1995 mit der Unterzeichnung eines Dokuments und der Eröffnung der Walliser Aussenstelle von WSL und SLF in Sitten umgesetzt. Die Schaffung des weltweit einzigartigen Versuchsgeländes für Lawinenforschung in der „Vallée de la Sionne“ bei Arbaz war der Beginn einer fruchtbaren Zusammenarbeit.
Das Abkommen hatte jedoch nicht das alleinige Ziel, die Lawinenforschung weiterzuentwickeln; vielmehr sollten die Forschungsarbeiten auf alle Naturgefahren ausgeweitet werden. Seither wurden mehrere weitere Versuchsanlagen in natürlicher Grösse eingerichtet.
Die Forscher der WSL führen heute mehrere bedeutende Projekte zu den Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald durch.