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Warum eine Unfallversicherung?
Wird eine versicherte Person wegen eines Unfalles bleibend invalid, bezahlt die «Zürich» das aufgrund des Invaliditätsgrades gemäss Gliederskala massgebende Invaliditätskapital gemäss Tabelle. Sie erhalten die Leistungen unabhängig davon, ob die Invalidität eine Einkommenseinbusse nach sich zieht oder nicht. Nachstehend einige Beispiele:
Im Gegensatz zu dieser Unfallversicherung bezahlt die Invalidenversicherung (IV) nur dann eine Invalidenrente, wenn der Unfall eine künftige Einkommenseinbusse nach sich ziehen würde. Die Höhe der IV-Rente ist bei Studierenden sehr gering. Das hier versicherte Invaliditätskapital erfüllt daher eine wichtige finanzielle Aufgabe.
Welche Leistungen haben Sie von der Invalidenversicherung IV zu erwarten.
Eine körperliche oder geistige Behinderung nach einem Unfall ergibt bei der Invalidenversicherung (IV) nicht in jedem Fall eine Rentenleistung. Der Invaliditätsgrad wird bei Studierenden, die keiner Erwerbstätigkeit nachgehen, mittels eines Einkommensvergleichs festgestellt. Sie ermittelt dabei zuerst das nach dem Studium mögliche Erwerbseinkommen, welches ohne den Gesundheitsschaden erzielt werden könnte. Davon zieht sie das Erwerbseinkommen ab, das nach dem Gesundheitsschaden und nach der Durchführung von Eingliederungsmassnahmen auf zumutbare Weise zu erreichen wäre.
Bei Studierenden ist die Chance auf eine erfolgreiche Eingliederung sehr hoch. Körperliche Behinderungen wie z. B. Verlust eines Körpergliedes oder gar eine dauernde Bindung an einen Rollstuhl haben in der Regel keine grössere Auswirkung auf das künftige Erwerbseinkommen und lösen somit keine Rentenleistungen aus.
Wird nach Abschluss der Eingliederungsmassnahmen (sofern erforderlich) eine Erwerbseinbusse von mindestens 40 % festgestellt, erbringt die Invalidenversicherung (IV) eine Invaliden- und allfällige Zusatzrente.
Die Rentenhöhe ist abhängig von den geleisteten Beiträgen. Allgemein kann festgehalten werden, das Studierende, mit vollständiger Beitragsdauer, bei denen die Invalidität vor dem 25. Altersjahr eintritt, Anspruch auf mindestens *133 1/3 % der Mindestansätze der zutreffenden Invaliden- und Zusatzrenten haben.
Sofern keine anderweitigen Versicherungen bestehen, sind dies die einzigen Leistungen, auf die ein Rechtsanspruch besteht.