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Am Bahnhof Bulle wird alles neu. Wegen der Arbeiten fuhren seit Anfang Juli keine Züge mehr zwischen Bulle und Vaulruz-Nord auf der Linie Bulle–Freiburg sowie zwischen Bulle und Vaulruz-Sud auf der Linie Bulle–Palézieux. Seit gestern fahren die Züge nun wieder. Sie halten jedoch in Bulle nicht am alten, sondern an einem neuen, provisorischen Perron, wie die Freiburger Verkehrsbetriebe TPF mitteilen. Die Holzkonstruktion befindet sich 250 Meter westlich des jetzigen Bahnhofs und wurde während des siebenwöchigen Unterbruchs gebaut. Reisende gelangen vom Busbahnhof oder vom aktuellen Bahnhof her zum neuen Perron. Er bleibt für mindestens 18 Monate in Betrieb. Während dieser Zeit wird der Fahrplan für die Linien Bulle–Freiburg und Bulle–Palézieux angepasst. Die Züge der Linien Bulle–Broc-Fabrique und Bulle–Montbovon halten weiterhin am jetzigen Bahnhof.
Den provisorischen Perron braucht es, damit der Bau der Unterführung des neuen Bahnhofs von Bulle rascher realisiert werden kann. Diese unterquert das gesamte Gleisfeld – würden die Züge der beiden Linien fahren, würde dies den Zugang für die Bauarbeiter erschweren und die Sicherheit beeinträchtigen, schreiben die TPF. Neben der Unterführung werde auch der Bau der Perrons 1, 3 und 4 sowie der Gleise 1, 5, 6 und 7 des neuen Bahnhofs abgeschlossen. Der alte Bahnhof soll 2022 abgerissen werden.
Neue Gleisanlagen
Der Unterbruch des Zugverkehrs im Juli und August wurde auch genutzt, um die Gleisanlagen im Sektor Planchy zu erneuern und auszubauen, wie die TPF schreiben. Ende Jahr soll die Kreuzungs-Doppelspur fertig sein. Sie soll unter anderem die Fahrzeit nach Freiburg verkürzen. Etwas früher, nämlich Ende November, wird das neue Stellwerk des Bahnhofs Bulle in Betrieb genommen. Vorher wird es deswegen noch einmal zu Unterbrüchen auf der Strecke kommen.
Ebenfalls im Juli und im August haben die TPF den Bahnhof Vuadens-Sud komplett modernisiert.