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4. August 2016
Im Prophyrwerk Detzeln erfolgt die Rohstoffgewinnung aktuell im Westbruch. Damit genügend Abbaufläche zur Verfügung steht, müssen mit grossen Baumaschinen 220‘000 m3 Material umgelagert werden.
Um im Ostbruch weiter Gestein abbauen zu können, verschob im Frühjahr 2013 eine PS-starke Maschinenflotte rund 100‘000 m3
Abraum aus dem hinteren Teil des Steinbruchs in den vorderen Teil. Die so erschlossenen Reserven reichten bis Mitte Juni 2016, als die unterste mögliche Abbausohle erreicht war. Um die Produktion aufrechtzuerhalten, erfolgt die Rohstoffgewinnung seither im Westbruch auf der gegenüber liegenden Strassenseite.
Seit Mitte Februar 2015 ist im Porphyrwerk die erweiterte Aufbereitungsanlage in Betrieb. Die Investitionen haben sich gelohnt, das Schotterwerk erfüllt die gestellten Anforderungen. Der neue Vortex-Brecher zerkleinert das Gestein kubischer und garantiert damit die gestiegenen Qualitätsanforderungen an den Bahnschotter. 2015 verliessen rund 250‘000 t Gesteinsprodukte den Steinbruch im Schwarzwald.
Im Westbruch lagern 220‘000 m3
Abraum und Aushub die der Vorbesitzer über Jahrzehnte abgelagert hat. Um die kontinuierliche Produktion zu garantieren, muss dieses Material wieder verschoben werden. Ein 100-Tonnen-Bagger mit Verstellausleger und fünf knickgelenkte 40-Tonnen-Muldenkipper verfrachten derzeit den Abraum vom Westbruch in den stillgelegten Ostbruch. Baggerführer Peter Ritzmann verlädt pro Tag bis 5000 m3
des sehr abrasiven Materials: «Normalerweise halten die Löffelzähne sechs Monate, hier musste ich bereits nach zwei Wochen neue Zähne montieren».