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Radioaktivitätmesswerte
Einsetzende Niederschläge können durch Auswaschung natürlicher Radioaktivität aus der Luft zu einer kurzzeitigen Erhöhung der Messwerte führen. Dabei sind vor allem die Intensität der Niederschläge und die Dauer der vorangehenden Trockenperiode massgebend.
In den Wintermonaten kann die Schneedecke den Teil der Bodenstrahlung so stark reduzieren, dass die Messwerte unter den langjährigen Erfahrungsbereich absinken.
Die Messwerte in der Schweiz varieren je nach Standort zwischen 80 und 260 nano-Sievert pro Stunde (nSv/h). Dies ist primär auf Unterschiede in der natürlichen Strahlung zurückzuführen. Dabei ist einerseits die geologische Bodenzusammensetzung massgebend, anderseits die Intensität der kosmischen Strahlung. Diese nimmt mit zunehmender Höhe über Meer zu.
Der Anteil künstlicher Strahlung liegt bei wenigen Prozenten. Dieser künstliche Anteil stammt vor allem vom Reaktorunfall in Tschernobyl im Jahre 1986 sowie von Atomwaffenversuchen in den 60er Jahren.
Die Radioaktivität wird mit einem Geigerzählrohr des Herstellers North Optic vom Typ J305β gemessen. Der Zähler dedektiert β- und γ-Strahlung.
weitere Informationen zur Radioaktivität:
Radioaktivität in der Umwelt