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|Bemerkungen|
Der qualitative EIA mit monoklonalen Antikörpern erfasst freies Galactomannan von Aspergillus fumigatus sowie A. flavus, A. nidulans, A. terreus und A. niger. Bei Vorliegen einer Aspergillose variiert die Menge des freien Galactomannans im Serum, weshalb die Analyse wiederholter Proben die Nachweisrate erhöht.
Bei Index Werten über 0.3 empfehlen wir, zur Bestätigung eine zweite Probe zu testen.
Ein negatives Resultat schliesst eine Aspergillose nicht aus, wiederholte Untersuchungen in kurzen Abständen werden hier empfohlen.
Bei Tazobactam Medikation muss mit falsch positiven Ergebnissen gerechnet werden, da im Tazobactam noch Spuren von Galactomannan als Beimengung aus der Arzneimittelfertigung vorhanden sein können.
Galactomannan in Broncho-Alveolärer Lavage (BAL):
– Es gilt der Grenzwert von <0.5 auch für BAL
– Der Nachweis von Galactomannan in BAL kann vor seinem Auftreten im Serum messbar werden und damit ein frühes Zeichen der Aspergillose darstellen. Ein erhöhter Wert muss zusammen mit der klinischen Symptomatik interpretiert werden.
– Positive Proben (Serum, BAL) werden telefonisch mitgeteilt und das Ergebnis wird in einer Wiederholungsmessung an derselben Probe auf Reproduzierbarkeit überprüft.