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Eiszeiten und Indogermanen
Es gab vier Eiszeiten (die heutige Schweiz lag unter einer dicken Eisdecke) mit drei Zwischeneiszeiten. Damals lebten die ersten Menschen in Europa, von Afrika kommend(?), in alten Schulbüchern Höhlenbewohner genannt. Nach der letzten Eiszeit, etwa ab 4000 vor Christi, fanden die Menschen ihren Lebensraum an Seen, es waren Pfahlbauer.
Indogermanen
Indogermanen suchten vom Kaukasus(?) aus neue Siedlungsräume, so auch im dünn besiedelten Europa. Die sprachliche Verwandtschaft stützt diese These.
Es ist erstaunlich, dass von Europa bis Indien der gleiche Wortursprung zu erkennen ist. (Wikipedia)
Zu diesen indogermanischen Stämmen gehörten auch die östlich der Germanen wohnenden kriegerischen Goten. Ihre Schrift und ihre vortreffliche Baukunst sind erhalten geblieben. Die kriegerischen Hunnen siedelten noch weiter östlich. Es waren keine Indogermanen. Von ihnen weiss man, dass sie Überfälle bis nach Westeuropa ausführten.
Die indogermanische Sprache der einzelnen Stämme veränderte sich so stark, dass Germanen, Kelten, Römer, Illyrer und Griechen einander nicht mehr verstanden und sich entfremdeten. Als Ergänzung zu den obigen Tabellen:
Das Rätoromanische weist diese Wörter selbstverständlich auch auf.
Zu welcher indogermanischen Volksgruppe gehörten die Räter? Dies wird sich kaum mehr feststellen lassen. Sie lebten im Grenzgebiet zwischen den Kelten, den Germanen und den Römern, im Osten waren sie vielleicht Nachbarn der Illyrer und damit wohl im Zentrum der Westgermanen. So ist es schier unmöglich, die Herkunft der heute noch in unseren Tälern verbliebenen Flurnamen zu bestimmen. Im Buch von Campell zeigt eine Karte die Grenze Rätiens (kurz gestrichelt): im Süden bis ins Veltlin, im Osten bis in den Vintschgau(?), im Westen bis zum Oberalppass und Walensee, im Norden bis an den Bodensee. Hier ein Kartenausschnitt aus Das alpine Rätien von Campell: