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Der Güterstand wird u.a. durch Scheidung aufgelöst (ZGB 204 I). Die Errungenschaftsbeteiligung endet bei der Scheidung und es folgt die güterrechtliche Auseinandersetzung. Dabei geht es darum, das Vermögen unter den Ehegatten aufzuteilen. Vereinfacht gesagt, behält jeder Ehegatte sein Eigengut und hat Anrecht auf die Hälfte der Errungenschaft des anderen Ehegatten.
Die güterrechtliche Auseinandersetzung bei Errungenschaftsbeteiligung läuft in mehreren Schritten ab:
Höhe und Dauer der Unterhaltzahlungen hängen von verschiedenen Faktoren ab (Einkommen, Bedarf, Kinder, etc.). Unterhaltsbeiträge können deshalb abgeändert werden, wenn sich die Verhältnisse seit der Scheidung verändert haben. Die Voraussetzungen für die Abänderung der Unterhaltsbeiträge sind:
Die Abänderung des Kinderunterhalts ist nur möglich bei:
Eine Neuregelung ist möglich bei dauernden oder auch nur bei vorübergehenden Änderung der Verhältnisse, die das Kind belastenden. Die Neuregelung muss dem Kindeswohl entsprechen.
Eine Abänderung des Scheidungsurteils betreffend nachehelichem Unterhalt ist nur innerhalb von fünf Jahren seit Rechtskraft des Scheidungsurteils möglich (ZGB 129 III).