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8 klinisch erprobte Eigenschaften von CBD
CBD ist wahrlich weit mehr einsetzbar als nur für den Genuss. Es gibt schon zahlreiche Studien, die die positiven therapeutischen Eigenschaften von CBD wiedergeben.
Inhaltsverzeichnis
- 1 1. Lindert Schmerzen und Entzündungen
- 2 2. Hat antipsychotische Effekte
- 3 3. Reduziert Angstgefühle / Angstzustände
- 4 4. Kann helfen Krebsleiden zu lindern
- 5 5. Lindert Übelkeit
- 6 6. Kann Krampfanfälle und andere neurologische Störungen behandeln
- 7 7. Senkt die Häufigkeit von Diabetes
- 8 8. Fördert die Gesundheit des Herz-Kreislaufs
1. Lindert Schmerzen und Entzündungen
Unter den vielen Vorteilen, welches CBD aufweist, steht für viele die natürliche Schmerzlinderung ganz oben auf der Liste. Nachweise deuten darauf hin, dass Cannabinoide sich bei der Schmerzlinderung als sehr nützlich erweisen können.
as Journal of Experimental Medizin publizierte 2012 eine Studie welche herausgefunden hatte, dass CBD chronische Entzündungen und neuropathische Schmerzen bei Nagern merklich lindern konnte. Forscher schlagen vor, dass Cannabidiol und andere nicht psychoaktive Komponenten der Cannabis Pflanze eine neuartige Klasse von therapeutischen Mitteln zur Behandlung von chronischen Schmerzen darstellen könnten. (Studie)
Eine in Kanada erstellte Analyse im Jahre 2007 kam zum Entschluss, dass Cannabinoide inklusive dem CBD/THC Kombinations-Mundspray wirksam bei der Behandlung von neuropathischer Schmerzen bei MS Patienten sind. (Studie)
2. Hat antipsychotische Effekte
Forschungen haben gezeigt, dass CBD die Eigenschaft beinhaltet, anti-psychotische Effekte auszulösen. Es scheint ein pharmakologisches Profil zu haben, ähnlich dem von atypischen Antipsychotika, wie es bei Verhaltens- und neurochemischen Techniken in Tierversuchen zu sehen ist.
Zusätzlich haben Forschungen gezeigt, dass CBD ein bemerkenswertes Sicherheitsprofil bei klinischen Studien an Patienten die unter Schizophrenie leiden aufweist. (Studie)
Die Themen Schizophrenie und Psychose sind seit langem Hauptpunkte in der Cannabismedizin. Eine weitere in Schizophrenie veröffentlichte Studie von 2015 deutete darauf hin, dass die Fähigkeit von CBD, die psychoaktiven Eigenschaften von THC zu reduzieren, auch für Schizophrenie-Patienten sehr hilfreich sein kann. (Studie)
Zusammen mit traditionellen Medikamenten waren frühe Versuche mit CBD als ergänzende Behandlung für Schizophrenie mit einem beeindruckenden Ergebnis erfolgreich. Die starken entzündungshemmenden Eigenschaften von Cannabidiol können auch anti-psychotische Eigenschaften verleihen. Psychose wurde mit stärkeren Entzündungen im Gehirn verbunden.
3. Reduziert Angstgefühle / Angstzustände
Haben Sie schon mal „Gras“ geraucht? Und löste dies Angstgefühle bei Ihnen aus? Falls ja, dann war ziemlich sicher der zu hohe THC und der zu geringe CBD Gehalt der Grund dafür. Wie schon erwähnt, haben THC und CBD entgegengesetzte Wirkungen. Das THC führt zu mehr Angstzuständen. CBD hat hingegen die Eigenschaft, die Angstzustände zu lindern.
Obwohl THC bekannt ist, dass es zu Paranoia führen kann, ist CBD eine ausgezeichnete Wahl für all die Canna-Neugierigen, welche Cannabis noch nicht probiert haben, weil sie Respekt vor Paranoia haben.
Das Cannabinoid kann sogar die unangenehmen Gefühle der Ängstlichkeit beseitigen. In einer Studie von 2011 rekrutierten die Forscher 10 Patienten mit sozialer Angst. Die Patienten hatten noch keine medizinischen Behandlungen für ihre Krankheit erhalten.
Den Patienten wurden entweder 400 mg CBD oder ein Placebo in einem doppelblinden Experiment gegeben. Die CBD-Behandlung verbesserte die subjektiven Angst-Symptome im Vergleich zu einem Placebo erfolgreich. (Studie)
In einer weiteren Studie wurden wiederum noch nie behandelte Patienten, welche wiederum an einer sozialen Angststörung litten durchgeführt. Dieses mal wurden 24 Patienten rekrutiert. Ihnen wurde 1.5 Stunden bevor sie eine öffentliche Rede halten mussten, entweder CBD oder ein Placebo verabreicht. Die Forscher fanden heraus, dass die Verabreichung von CBD die Angst, Beeinträchtigungen sowie ihr Unbehagen eine öffentliche Rede zu halten markant minderte. Die Patienten die das Placebo erhielten, litten and erhöhten Angstzuständen und an Unbehaglichkeit. (Studie)
4. Kann helfen Krebsleiden zu lindern
Diverse wissenschaftliche Berichte zeigen auf, dass CBD auch die Eigenschaft besitzt, die Krebszellenbildung zu minimieren oder gar zu stoppen. (Studie) Eine im Jahr 2006 veröffentlichte Studie im Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics hat zum aller ersten Mal herausgefunden, dass CBD potentiell und selektiv das Wachstum von verschiedenen Brust-Tumor-Zelllinien gehemmt hat und zeigte deutlich weniger Stärke in Nicht-Krebs-Zellen. (Studie)
2011 haben Wissenschaftler Klarheit zum zellulären Mechanismus, durch den CBD den Zelltod in Brustkrebszellen bewirkt, gebracht. Sie haben aufgezeigt, dass CBD einen konzentrationsabhängigen Zelltod der Östrogen-Rezeptor-positiven und der Östrogen-Rezeptor-negativen Brustkrebszellen herbeiführt. (Studie)
CBD verhält sich wie eine nicht-toxische Verbindung und Studien zeigen, dass Dosen von 700 Milligramm pro Tag für 6 Wochen keine offene Toxizität beim Menschen zeigten, was darauf hindeutet, dass es für eine längere Behandlung verwendet werden kann. Die Forschungen haben nicht nur aufgezeigt, dass CBD wirksam zur Bekämpfung von Brustkrebszellen sein kann, sondern die Daten weisen auch darauf hin, dass es zur Bekämpfung der Ausbreitung von Darm- und Lungenkrebs erfolgreich eingesetzt werden könnte. Plus es besitzt Anti-Tumor-Eigenschaften in Gliomen und wurde verwendet, um Leukämie zu behandeln. (Studie)
5. Lindert Übelkeit
Cannabis wird seit Jahrhunderten zur Unterdrückung von Übelkeit und Erbrechen verwendet. Die Forschung hat in Tierversuchen gezeigt, dass unter den mehr als 80 Cannabinoid-Verbindungen welche in Marihuana gefunden wurden, sowohl das berauschende THC wie auch das nicht-berauschende Cannabidiol hilft, Übelkeit und Erbrechen zu beseitigen.
Eine Studie aus dem Jahr 2012 welche im britischen Journal of Pharmacology veröffentlicht wurde, hatte festgestellt, dass CBD Anti-Übelkeit und antiemetische Effekte beinhaltet, als es an Ratten verabreicht wurde. (Studie) Forscher fanden ebenfalls heraus, dass Cannabidiol diphasisch wirkt, was bedeutet, dass es in niedrigen Dosen Toxin-induziertes Erbrechen unterdrückt, aber in hohen Dosen erhöht es Übelkeit oder hat gar keine Wirkung.
6. Kann Krampfanfälle und andere neurologische Störungen behandeln
Wie die Anekdote über Charlotte Figi hoffentlich deutlich gemacht hat, kann das Endocannabinoidsystem eine Schlüsselrolle bei der zukünftigen Behandlung von Epilepsie spielen. Vor kurzem hat ein britisches Pharmaunternehmen, GW Pharmaceuticals, erfolgreiche Phase-III-Studien mit einem reinen Cannabidiol-Medikament für Epilepsie durchgeführt.
Das Medikament heisst Epidiolex, und es hat bereits gute Ergebnisse für Patienten mit dem Dravet-Syndrom und Lennox-Gastaut-Syndrom gezeigt. In anderen Untersuchungen wurde festgestellt, dass CBD die Wirksamkeit anderer üblicher Antiepileptika erhöht und bekanntermassen neuroprotektiv ist. In der Theorie hilft dies, Gehirnzellen gesund zu halten und es reduziert Zellschäden.
Forscher von der Stanford Universität haben 2014 eine Umfrage bei Eltern, welche einer geschlossenen Facebook Gruppe angehörten, durchgeführt. Dabei ging es um die Anwendung von Cannabidiol reichem Cannabis bei der Behandlung von Krampfanfällen bei ihren Kindern. Unter den eingereichten Antworten erfüllten diejenigen die Kriterien für die Studie, welche eine Diagnose zu Epilepsie und eine derzeitige Anwendung von Cannabidiol reichem Cannabis beinhalteten. Bevor diese Kinder mit Cannabis behandelt wurden, kamen durchschnittlich 12 verschiedene Medikamente zum Einsatz. 16, also 84 Prozent von den 19 Eltern meldeten eine Reduktion der Anzahl der Epilepsie-Anfälle ihres Kindes, während sie mit CBD reichem Cannabis behandelt wurden. Zwei (11 Prozent) von ihnen haben sogar gemeldet, dass ihr Kind komplett frei von epileptischen Anfällen war. Acht (42 Prozent) gaben an, dass sich die Anfälle bei ihrem Kind um mehr als 80 Prozent reduzierten und sechs (32 Prozent) meldeten eine Reduktion der Anfälle von 25 – 60 Prozent. Weitere positive Effekte waren erhöhte Wachsamkeit, bessere Stimmung und verbesserter Schlaf. Während Nebenwirkungen Schläfrigkeit und Müdigkeit einschlossen. (Studie)
Später im Jahr 2014 berichteten die Forscher über die vorläufigen Ergebnisse einer Studie mit Kindern mit behandlungsresistenten Epilepsien in einem erweiterten Program namens „Mitgefühlsprogramm“. Die Patienten erhielten einen gereinigten 98%-igen auf Öl-basiertem CBD-Extrakt namens Epidiolex, der von GW Pharmaceuticals hergestellt wird. Nach 3 monatiger Behandlung hatten 39 Prozent der 23 Patienten einen Rückgang an epileptischen Anfällen von mehr als 50 Prozent. Diese vorläufigen Ergebnisse unterstützen die Tierstudien und die Umfragen welche berichteten, dass CBD eine vielversprechende Behandlung für behandlungsresistente Epilepsien sein kann und es in der Regel in Dosen bis zu 25 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht gut verträglich ist. (Studie)
7. Senkt die Häufigkeit von Diabetes
Eine Studie aus dem Jahr 2006 fand heraus, dass die CBD-Behandlung die Häufigkeit von Diabetes bei nicht-fettleibigen diabetischen Mäusen von einer Häufigkeit von 86 Prozent bei nicht behandelten Mäusen bis zu einer Häufigkeit von 30 Prozent bei CBD-behandelten Mäusen signifikant verringerte. CBD-Behandlungen zeigten auch eine signifikante Reduktion des Plasmaspiegels von entzündungshemmenden Zytokinen. (Studie)
Im Jahr 2013 veröffentlichte das American Journal of Medicine eine Studie, die die Auswirkungen der Marihuana-Anwendung auf Glukose-, Insulin- und Insulinresistenz bei Erwachsenen hervorgehoben hat. Die Studie umfasste 4.657 Erwachsene Männer und Frauen aus der National Health and Nutritional Examination Survey von 2005 bis 2010. Von den Teilnehmern konsumierten aktuell 579 Marihuana und 1.975 konsumierten Marihuana in der Vergangenheit. Die Forscher fanden heraus, dass die aktuellen Marihuana Konsumenten einen 16 Prozent niedrigeren Insulinspiegel aufwiesen. Sie fanden auch einen Zusammenhang zwischen dem Marihuana-Konsum und kleinerem Taillenumfang, ein Faktor, der mit dem Beginn der Diabetes-Symptome zusammenhängt. (Studie)
8. Fördert die Gesundheit des Herz-Kreislaufs
Eine im Jahr 2013 erschienene Studie, die im britischen Journal of Clinical Pharmacology veröffentlicht wurde, berichtete, dass Cannabidiol gegen die Gefässschäden, die durch eine hohe Glukoseumgebung, Entzündungen oder die Induktion von Typ-2-Diabetes in Tiermodellen verursacht werden, schützt. (Studie)