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Auf ein erfolgreiches zweites Veranstaltungswochenende der ADAC SX-Serie 2016/2017 in der Olympiahalle München kann das HFour-Caluori Racing Team by Energybody zurückblicken. Alle Teamfahrer gelang an beiden Veranstaltungstagen der Sprung ins Abendprogramm, wobei sich der Freitag mit zwei Podestplätzen als der erfolgreichere Renntag herausstellte.
Ein erster Erfolgsmoment erfuhr das Team am Freitag in der SX2 Klasse. Clement Briatte zeigte eine solide Leistung im Qualifikationsrennen und konnte mit einem Laufsieg in seiner Gruppe ungefährdet ins SX2 Finale einziehen. Nach einem guten Start bewies der junge Franzose Nervenstärke und beendete den ersten Wertungslauf mit einem tollen dritten Platz. Mit Rang fünf im zweiten Wertungslauf schaffte Clement den Sprung aufs Siegertreppchen und lieferte dem Team mit Podestplatz drei den ersten Pokal der Saison.
Ebenfalls eine tolle Leistung zeigte der junge Schweizers Alessandro Contessi bei seinem erst zweiten Rennen der ADAC SX-Serie. Mit Platz vier im Qualifikationsrennen knapp am SX2-Finale vorbeigeschrappt wurde dieser mit der Teilnahme am Amerikanischen Finale im Abendprogramm belohnt.
Der zweite Veranstaltungstag lief für den Tessiner dafür umso besser. Mit Platz 5 im Zeittraining und Platz 2 im Qualifikationsrennen gelang ihm bei seinem Münchendebüt der Einzug ins Finale der besten 12 Piloten und mit Platz zehn und acht in den Wertungsläufen sogar der Sprung in die Top10.
Für Clement Briatte verlief der Samstag nicht ganz so gut wie der Vortag. Zwar konnte er sich mit Platz zwei im Zeittraining direkt für das Finale qualifizieren, konnte aber mit Rang neun und zehn nach Sturzpech nicht an die Leistung des Vortages anknüpfen. Dennoch brachten ihm die eingefahrenen Punkte Gesamtplatz sechs in der Prinzenwertung, sowie Platz 6 im der Zwischenabrechnung der ADAC SX-Serie 2016/2017.
In der SX1 Klasse wurde das Team nach Stuttgart durch Stammfahrer Loic Rombaut verstärkt. Mit Platz drei im Vorlauf und Platz fünf im Halbfinale konnte sich dieser ohne Umwege für das Finale qualifizieren. Mit dem zehnten Platz am Startgatter und Start im Mittelfeld zeigte der Franzose eine gute Leistung und pilotierte mit Gesamtrang sieben die beste SX1-KTM des Abends.
Nicht ganz so reibungslos erging es am Freitag dem zweiten SX1-Teampiloten Jason Clermont. Mit Platz 7 im Vorlauf und Laufsieg im LCQ gelang es ihm mit Platz 6 im Halbfinale leider nicht sich direkt für das Finale zu qualifizieren. Nach erneut sehr gutem Start auf Platz eins im Hoffnungslauf konnte Jason diesen bis zur vorletzten Runde halten, wurde dann aber vollkommen unnötig durch ein hartes Überholmanöver seines Verfolgers zu Boden geschickt und verpasste damit leider der Finaleinzug. Mit ordentlicher Wut im Bauch zeigte Jason dafür im Amerikanischen Finale seine Klasse. Mit guten Starts und tollen Überholmanövern wurde Clermont mit Platz zwei belohnt und fuhr somit den zweiten Podiumsplatz des Abends für das Team ein.
Nach viel versprechendem Freitag verlief der zweite Veranstaltungstag für beide SX1 Piloten weniger erfolgreich. Loic Rombaut scheiterte mit Halbfinalplatz sieben und Platz fünf im LCQ denkbar knapp am Finaleinzug. Vom Pech verfolgt wurde auch Jason Clermont. Nach Startcrash im Vorlauf und Platz sechs im LCQ scheiterte er bereits am Halfinaleinzug, zeigte aber mit der guten Leistung und tollem Fahrstil dass er nach seine Schulterverletzung aus dem Sommer auf einem guten Weg ist an seine Top-Form des Vorjahres anzuknüpfen.