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Auf Hawaii gibt’s den Surferwettbewerb „The Eddie“. Dieser Event findet nur statt, wenn die Wellen über 6.1 Meter hoch werden. Das ist nur alle paar Jahre mal der Fall, das letzte Mal war im Dezember 2009, davor in 2004.
Eddie would go!
Der Namenspatron dieses Surferwettbewerbs ist Eddie Aikau. Seine Geschichte ist die des grössten Opfers. Eddie war Rettungsschwimmer am Strand von Waimea, nördlich von Honolulu. 1971 erhielt er für seine Leistungen die Auszeichnung: „Lebensretter des Jahres“. In seiner Freizeit war er leidenschaftlicher Surfer, der bekannt dafür war, sich selbst bei den gefährlichsten Bedingungen in die Wellen zu wagen.
1978 nahm Eddie an einer Forschungsreise teil. Es ging darum mit nachgebauten historischen Booten die polynesische Einwanderung nach Hawaii zu erforschen. Eddie begleitete solch ein Boot als Rettungsschwimmer. Der Start am 16. März 1978 verlief glatt. Doch schon bald schlug das Bott leck. 19 km südlich der Insel Molokai kenterte das Boot. Die Mannschaft konnte sich am Boot festhalten, aber es war manöverierunfähig. In dieser Situation entschloss sich Eddie Hilfe zu holen. Er paddelte mit seinem Surfbrett davon. 19 km offene See lagen vor ihm. Eddie schaffte es nicht und blieb verschollen. Seine Crew hingegen wurde später durch die Küstenwache gerettet.
Als Überschrift der Tafel zum Gedenken an Eddies Opfer steht der Text aus Johannes 15: „Die grösste Liebe beweist der, der sein Leben für die Freunde hingibt.“
Dieser Bibelvers spricht von Jesus, der sein Leben für dich hingegeben hat. So hat Gott unmissverständlich seine Liebe zu uns Menschen ausgedrückt – unsere Rettung!
Du brauchst nicht Jesus sein – und auch nicht Eddie Aikau – aber vielleicht inspiriert dich diese Geschichte:
Verlass das sichere Boot, nimm ein Risiko auf dich und setzt dich mit vollem Einsatz für Menschen in Not ein!
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Bilder: commons.wikimedia.com