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Der Bau der 1.230 Kilometer langen Trasse der Gaspipeline »Nord Stream 2« von Wyborg in der russischen Narwa-Bucht bis zum Küstenort Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern geht mit hohem Tempo voran – rund 370 Kilometer Röhren sind in der Ostsee bereits verlegt.
Unterdessen eskalieren die deutsch-US-amerikanischen Auseinandersetzungen um die Erdgasleitung, die spätestens zum 1. Januar 2020 in Betrieb gehen soll, um pro Jahr bis zu 55 Milliarden Kubikmeter Gas nach Deutschland zu transportieren. Es wäre die zweite, parallel zur Nord Stream 1 genannten Leitung, durch die seit 2011 russisches Erdgas nach Deutschland geleitet wird.
Die Ostsee-Leitung unter der Führung des russischen Energiekonzerns Gazprom wird von einem Konsortium gebaut, an dessen Finanzierung in Höhe von 9,5 Milliarden Euro die BASF-Tochter Wintershall und das Düsseldorfer Energieunternehmen Uniper sowie der österreichische Ölkonzern OMV, die britisch-niederländische Royal Dutch Shell und das französische Energieunternehmen Engie (einst GDF Suez) zur Hälfte beteiligt sind.
Trotz der inzwischen geschaffenen Fakten, einschließlich aller erforderlichen Genehmigungsverfahren, haben die USA zum Jahresende 2018 noch einmal….