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Filmkritik: Forscher, ledig sucht... Fisch!NIFFF 2020
Atlantik-Küste in Frankreich, nahe Zukunft: Die Meere sind beinahe ausgefischt. Der Atlantik ist voller Plastikmüll, ein einziger, letzter Blauwal zieht einsam seine Kreise. Im kleinen Dorf Bellerose wird Forschung mit den letzten zwei Exemplaren von Zebrafischen betrieben, mit dem Ziel, diese zur Paarung und somit zur Vermehrung zu bringen. Hier lebt und arbeitet der alleinstehende Mittvierziger Daniel (Gustave Kervern). Der Wissenschafter gehört dem Forscherteam um Eeva Kukkola (Ellen Dorrit Petersen) an, welches sich für den Fortbestand der Fische einsetzt.
Doch Daniel ist einsam, er möchte gerne eine Familie und sogar ein Kind. Das nötige Kinderzimmer hat er in seinem Haus bereits eingerichtet, nur fehlt ihm noch die passende Frau dafür. Seine Arbeitskollegin Bao (Okinawa Valérie Guerard) meldet ihn bei einem Online-Datingportal an, wo Daniel auch bald eine Nachricht von der geheimnisvollen «Full Moon» erhält. Im lokalen Mini-Supermarkt arbeitet Lucie (India Hair), welche sich mehr und mehr auch für Fische zu interessieren beginnt. Daniel und Lucie treffen täglich aufeinander, da er im Supermarkt seinen Kaffee trinkt. Als die beiden zusammen einen lebenden Axolotl fangen, entdeckt Daniel nicht nur eine noch lebende Spezies, sondern auch die Liebe.