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Die 3 Fragen zum glücklichen Leben:
Was habe ich heute gemacht, worüber ich zufrieden bin?
Was hat jemand anderes gemacht, worüber ich zufrieden sein kann? Wie habe ich darauf reagiert?
Was sehe, höre, spüre, rieche, schmecke ich, worüber ich zufrieden oder wofür ich dankbar bin?
Ist es möglich, dass die drei Fragen dazu beitragen, dass wir uns glücklicher fühlen?
Ja. Das hat unter anderem neurologische Gründe.
Die Erklärung: Unser Gehirn gebraucht am liebsten die Verbindungen, welche es eh schon am meisten nutzt. Dies ist vergleichbar mit einer Gewohnheit. Unser Gehirn gewöhnt sich daran, eher „positive“ oder eher „negative“ neuronale Verbindungen und Netzwerke zu aktivieren – entsprechend sind unsere Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen geprägt. Die Beantwortung der drei Fragen regt die neuronalen Verbindungen an, die wir mit angenehmen Gefühlen und einem glücklichen Leben assoziieren.
Die gute Nachricht: Wir können sozusagen positive Neuronen „züchten“ und dem Gehirn die Gewohnheit antrainieren, positive Netzwerke zu nutzen.
Der Versuch: Probieren Sie es aus. Man sagt, es brauche für die „Aufzucht“ 21 Tage. Beantworten Sie jeden Tag mindestens einmal (besser mehrmals) die oben genannten drei Fragen schriftlich. Was verändert sich? Viel Vergnügen!
(Die drei Fragen wurden von Dr. Luc Isebaert aus Belgien entworfen, Vorsitzender von Ausbildungsinstituten für lösungsorientierte kognitive Therapie und Hypnotherapie)