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Kern der Jahreskontrolle ist der Zellabstrich vom Muttermund. Erstmals durchgeführt hat Prof. George Papanicolaou den Abstrich 1923, jedoch veröffentlichte er erst 1928 die Ergebnisse. Die Häufigkeit des Gebärmutterhalskrebses wurde in Folge der Einführung des Pap-Tests in der gynäkologischen Praxis erheblich reduziert, die Sterblichkeit durch den Gebärmutterhalskrebs ging um zwei Drittel zurück. Viel später hat man erst entdeckt, dass die Entstehung des Gebärmutterhalskrebses durch die HPV-Viren (human papilloma virus) getriggert werden kann. Chronische Infektionen mit diesen Human Papilloma Viren oder Infektionen mit sehr aggressiven Sub-Typen können mittel bis langfristig zu Zellveränderungen bis hin zum Gebärmutterhalskrebs führen.
Deswegen sollten Sie diese Jahreskontrollen als check-up nicht versäumen. Im Frühstadium mit nur oberflächlicher Zellveränderung kann alles gut und folgenlos therapiert werden. Leichtere Veränderungen (z.B. Virus vorhanden und Zellen dennoch ohne Hinweis auf Veränderung) werden engmaschiger weiter beobachtet.
Sinnvoll ist eine Impfung gegen diese HPV-Viren, die nicht ganz korrekt "Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs" genannt wird. Diese Impfung für junge Mädchen bieten wir selbstverständlich auch an.
Zur Jahreskontrolle gehört auch die Untersuchung der äusseren Geschlechtsorgane, die Abtastung des inneren Genitales, eine Tastuntersuchung der Brüste und gegebenenfalls auch ein Ultraschall der Gebärmutter und Eierstöcke und der Brust.
Wenn Sie möchten, können Sie den gynäkologischen Untersuchungsgang am 21"-Bildschirm mit verfolgen!
Wenn Sie möchten, können Sie bei uns einen Recall- Wunsch äussern und werden rechtzeitig zur nächsten Jahreskontrolle wegen einer Terminvereinbarung kontaktiert.