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Seit 2017 ist der Produzentenpreis für Molkereimilch fast kontinuierlich angestiegen und hat inzwischen das Niveau des Jahres 2014 überschritten. Die Milchproduktion ist jedoch seit der zweiten Hälfte des Jahres 2021 rückläufig. Das nasse Wetter 2021 erschwerte den Futterbau und führte zu einer mässigen Qualität des Winterfutters 2021/2022. Im laufenden Jahr erschwert die Trockenheit den Futterbau. Aufgrund des Ukraine-Krieges sind zudem die Kraftfutterpreise massiv angestiegen. Deshalb geht die Milchmenge trotz steigenden Preisen weiter zurück. Dies hat unter anderem dazu geführt, dass vermehrt Butter importiert werden muss.
In der Grafik sind die Angaben jeweils über die letzten 12 Monate summiert (Menge) bzw. gemittelt (Preise), um die saisonalen Schwankungen auszublenden.