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Ordnerverwaltung für Normative Ethik - Konsequentialismus
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Was ist die Grundidee von konsequentialistischen Ethiken?
= Richtigkeit oder Falschheit einer Handlung hängt ausschliesslich von ihren Folgen ab
Welche 2 Komponenten umfasst jede konsequentialistische Ethik?
Axiologie: Legt fest, wie die Folgen einer Handlung zu bewerten sind
Normative Theorie: Legt fest, inwiefern die so bewerteten Folgen für den deontischen Status der Handlung relevant sind
Was ist "das Gute" in der Teleologischen Form des Konsequentialismus
Gute wird nicht im moralischen Sinne verstanden
Was ist "das Gute" in der DeontologischenForm des Konsequentialismus
DAs Gute wird auch nach moralischen Regeln bewertet
Welche Arten von Folgen (abgesehen von faktischen Folgen) sind für den deontischen Status einer Handlung relevant?
Die vom Handelnden beabsichtigten Folgen
Die vom Handelnden vorausgesehenen Folgen
Die für den Handelnden vorhersehbaren Folgen
Die aus objektiver Sicht vorhersehbaren Handlungsfolgen
Was für 4 Varianten des Konsequentialismus (d.h. Welche Handlungsfolgen relevant sind) gibt es?
Maximizing: Richtig ist die Handlung, die unter allen alternativen Handlungen die beste Folge hat
Statisficing: Richtig ist die Handlung, die unter allen alternativen Handlungen hinreichend gute Folgen hat
Universalistische Axiologie: Für Frage nach Handlungsfolgen ist es irrelevant, in welcher Beziehung sie zum Handelnden stehen.
Partikularistische Axiologie: Für Frage nach Handllungsfolgen kann es relevant sein, in welcher Beziehung sie zum Handelnden estehen
Vor welchen 5 Problemen steht der Konsequentialismus (nach Mill)?
Epistemische Überforderung: Folgen einer Handlung lassen sich in vielen Fällen durch den Handelnden nicht umfassend überblicken & abweägen
Motivationale Überforderung: K. lässt in universalistischer Form nicth zu, zeitliche & soziale Nähe einerseits & Unterscheidung zwischen aktivem Tun und Geschehenlassen andererseits berücksichtigen
Mangelhafte Situationsbezogenheit: Hoher Abstraktionssgrad der PP wirft Probleme auf, wie sie in der konkreten Handlungssituation zur Anwendung gebracht werden
Mangelhafte Absicherung von stabilen Verhaltenserwartungen: Aufgrund der epistemischen Überforderung ist nicht sichergestellt, dass einzene Handelnde zu einer Übereinstimmung in der Bewertung von Situationen kommen
Supererogatorische Handlungen werden unmöglich
Was müssen die Sekundarprinzipien sein?
Den kognitiven & affektiven Fähigkeiten der Handelnden gerecht werden
Realistische Ansprüche an die Motivation ihrer Adressaten stellen
Kgonitiv und affektiv hinreichend verinnerlicht & damit im Selbstbild des handelnden verankert sein
gesellschaftlich in einem Masse geteilt sein, dass stabile Verhaltenswerartungen ermöglicht werden
SP müssen zwar als MAsstab für das gelten, was wir moralisch fordern dürfen, nicht aber für das, was wir für lobenswert halten.