Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03501.jsonl.gz/2021

Beat Feuz hat es geschafft und gewinnt zum zweiten Mal in Folge die kleine Kristallkugel für den Sieg im Abfahrtsweltcup. Ihm reichte hierfür ein 6. Platz beim Weltcup-Finale in Soldeu.
Dominik Paris hat derweil auch die letzte Abfahrt des Winters gewonnen. Der Südtiroler triumphierte bei windigen Verhältnissen vor Kjetil Jansrud und Otmar Striedinger, konnte Feuz in der Disziplinenwertung aber nicht mehr abfangen. Mauro Caviezel wurde Vierter, Carlo Janka Neunter.
Feuz verpasste in Andorra zwar zum erst zweiten Mal in dieser Saison das Abfahrts-Podest. Als Sechster brachte er seine Reserve von 80 Punkten in der Disziplinenwertung aber souverän über die Runden. Dank sechs Podestplätzen und zwei 6. Rängen sicherte sich der Emmentaler zum zweiten Mal in Folge die kleine Kristallkugel in seiner Paradedisziplin. "Ich bin wirklich stolz. Zwei Kugeln gewonnen zu haben, ist unglaublich", freute sich Feuz.
Mit seiner kontrollierten, aber nicht verkrampften Fahrt verhinderte der Berner ein Schweizer Déjà-vu. 2008 hatte Didier Cuche im Super-G eine Reserve von sogar 99 Punkten ins letzte Rennen genommen, den Gesamtsieg wegen einer zu vorsichtigen Fahrt noch dem Tagessieger Hannes Reichelt überlassen müssen - unter anderem, weil ihn Daniel Albrecht als letzter Starter auf Platz 16 verdrängte.
Freude herrschte in Andorra auch bei Lars Rösti. Der Junioren-Weltmeister in der Abfahrt klassierte sich im 15. Rang und gewann damit erstmals in seiner Karriere Weltcup-Punkte.