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Die Piazza Navona ist in Rom einer der beliebtesten und schönsten Plätze und lockt die
Touristen nicht nur bei schönem Wetter an, wie man bei einem Besuch schnell feststellen wird.
Auf der Piazza Navona ist immer viel los und es ist sehr belebt. Denn die vielen kleinen Geschäfte,
Cafés und Restaurants laden zum Verweilen und Entspannen ein. Ganz egal, ob man nur einen Happen
essen, beim Strassenhändler Souvenirs kaufen oder den Malern beim Vollenden ihrer Kunstwerke zusehen
möchte, an der Piazza Navona kommt niemand vorbei, der das Stadtviertel Parione in Rom besucht.
Besonders toll ist die Piazza Navona natürlich bei schönem Wetter anzusehen. Dann sprudelt aus
den drei Springbrunnen wunderschön klares Wasser. In der Mitte der Piazza Navona findet man den
Brunnen der vier Ströme, der vor allem durch seinen Obelisken die Piazza prägt. Der Architekt
beabsichtigte damit, die vier Kontinente durch vier Flüsse darzustellen - die Donau, die für
Europa steht, den Ganges stellvertretend für Asien, den Nil für Afrika sowie den Rio della Plata,
der für Amerika steht. Nicht weniger schön ist der Brunnen Fontana del Moro, der den Kampf mit
einem Delfin darstellt. Komplett wird das Bild durch den dritten Brunnen, den Fontana del Nettuno,
der Neptun gewidmet ist.
Ursprünglich befand sich auf der Piazza Navona ein antikes Stadion, das von Julius Cäsar 46 vor
Christus in Auftrag gegeben wurde. Es diente zum Austragen athletischer Wettkämpfe und wurde schon
bald durch Kaiser Domitian ausgebaut. 85 nach Christus hatte es Ausmasse von monumentalen 275 mal
106 Metern. Hier konnten mehr als 30.000 Zuschauer Platz nehmen und bei den athletischen Wettkämpfen
zusehen.
Im Mittelalter wandelte sich dann die Bedeutung der Piazza Navona, denn es entstand die erste Kirche
innerhalb des Stadions. Heute beeindruckt die Piazza in Rom vor allem wegen den wunderschönen Bauten,
die von unterschiedlichen Architekten entworfen wurden. Direkt an die Piazza Navona schliesst der
Palazoo Pamphilj an, in deren Palast sich heute die brasilianische Botschaft befindet. Wer Wert darauf
legt, mehr über die Kultur zu erfahren, sollte sich auch in den kleinen Seitenstrassen der Piazza umsehen.
So findet man in einer Seitenstrasse zum Beispiel die deutsche Nationalkirche Santa Maria dell' Anima, in
der das Grabmal des Papstes Hadrian VI. zu finden ist.