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Wärmepumpen funktionieren im Prinzip wie ein Kühlschrank, nur umgekehrt. Während der Kühlschrank seinem Innenraum die Wärme entzieht und nach draussen abgibt, bezieht die Wärmepumpe ihre Energie aus der Luft, dem Boden oder dem Wasser und gibt sie dem Haus ab. Die Bezeichnung der verschiedenen Wärmepumpen lässt sich am Beispiel der Luft-Wasser-Wärmepumpe so ableiten: Der erste Teil (Luft) bezeichnet die Wärmequelle/Energiequelle. Der zweite Teil (Wasser) steht für das Medium für die Verteilung der Wärme.
Wer mit einheimischem Holz heizt, belastet das Klima kaum. Das beim Verbrennen entstehende CO₂ wird wieder gebunden. Denn das Schweizer Waldgesetz schreibt vor, dass nur so viel Holz genutzt werden darf, wie gleichzeitig nachwächst. Es gibt Heizsysteme mit Pellets, Stückholz oder Holzschnitzeln. Diese Rohstoffe können aus der Umgebung bezogen werden. Heizen mit Holz deckt heute bereits 10 Prozent des Wärmebedarfs ab.
Unter dem Begriff Solarthermie versteht man die Umwandlung von Sonnenergie in thermische Energie. Die Solarthermie zählt zu den erneuerbaren Energien. Im Tagesdurchschnitt beträgt die weltweit auf die Erdoberfläche auftreffende Strahlungsenergie der Sonne schätzungsweise jährlich 1045 kWh/m². Je nach Breitengrad, Höhenlage oder Witterung können die Werte in diesem Bereich stark schwanken. Die gesamte Energiemenge, welche auf die Erdoberfläche auftrifft ist zehntausendmal grösser als der benötigte Energiebedarf der Menschheit. Damit ist das Potenzial der Solarenergie um ein Vielfaches grösser als das aller anderen erneuerbaren Energien zusammen.
Fernwärme bedeutet, dass die Wärmeerzeugung nicht unmittelbar am Ort des Verbrauchs geschieht und die vom Endkunden genutzte Wärme angeliefert wird.
Wie funktioniert die Fernwärme?
Fernwärme wird in einer zentralen Anlage – zum Beispiel einer Kehricht-, Holzschnitzel-, Verbrennungs- oder Kläranlage oder einem Heizkraftwerk – erzeugt und über ein Rohrleitungsnetz den Kunden zum Heizen und zur Warmwasser-Aufbereitung zugeleitet. Bildlich ausgedrückt funktioniert die Fernwärme wie eine grosse Zentralheizung, die Gemeinden, Quartiere, Städte und Regionen mit Wärme von einem oder mehreren grossen Wärmequellen versorgt.