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Das Lese- und Trostbuch für Lärmgeplagte
»Weil er sich durch Lärm belästigt fühlte, hat ein 52-Jähriger seinen 69 Jahre alten Nachbarn erschlagen. Anschließend zerstückelte er die Leiche und versteckte sie im Wald.« Damit es niemandem so gehen muss wie dem Mann aus dieser Zeitungsmeldung, hat Sieglinde Geisel dieses höchst unterhaltsame Geräuschbuch über das Verhältnis des Menschen zur Akustik seiner Umwelt während der letzten 2000 Jahre geschrieben.
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Für den Tag, für die Nacht
William H. Gass über den Leser, der Kenntnisse hat und mit seiner Aufmerksamkeit nicht geizt, der wach ist für Details, einer, "dessen Herzschlag sich ändert mit den Zeitformen der Verben", der langsam liest, "ein Schlucker von Sätzen", der die Worte mit seine Lippen formt, sie singt -
"Die Literatur ist die Kunst, mit der Seele der anderen Menschen sein Spiel zu treiben."
Seit drei Tagen ist meine Thomas-Harlan-Website online - und damit die Hoffnung, das Werk über den Tod des Autors hinaus lebendig zu erhalten. Die Rezeption dessen, was Thomas Harlan mit der deutschen Sprache und der deutschen Vergangenheit anstellt, hat ja noch kaum begonnen. Bei William H. Gass ein schönes Zitat gefunden, über William Butler Yeats...