Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/108932

<h2>SubmittedText<h2><p>Um die Verwechslungsgefahr in der Medikation zu mindern, wird der Bundesrat beauftragt, Regeln zu veranlassen:</p><p>1. wie die Namensgebung für Medikamente erfolgen soll, insbesondere wenn die Schweiz das erste Land ist, das ein Medikament zulässt, oder auch wenn die Namensgebung zu Problemen aufgrund von Namensverwechslungen führen kann (Sound-alike-Problematik);</p><p>2. wie Medikamente zu verpacken und zu beschriften sind, damit Fehler in der Anwendung in Institutionen wie Spitälern oder Heimen und bei den Patienten zu Hause aufgrund der Look-alike-Problematik verhindert werden können.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Verwechslungsgefahr in der Medikation im Zusammenhang mit der Namensgebung und den Packungselementen ist als Risiko international bekannt, und es wurden von verschiedenen Behörden entsprechende Leitlinien (z. B. EU, USA, Kanada) publiziert.</p><p>Diese Leitlinien werden von Swissmedic, Schweizerisches Heilmittelinstitut, bereits zum grossen Teil berücksichtigt. Sie sollten jedoch auch rechtlich entsprechend verankert werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.