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Statue
Martin Luther
Schmücke deine Wohnung mit dieser imposanten Statue von Martin Luther dem Reformator.
Die kleine Jubiläumsfigur kommt in einer Schmuckbox
Handbemalte Arbeit
Geschichte:
Am 31.10.1517 veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen. Dieser Thesen-Anschlag gilt als Beginn der Reformation.
2017 - 500 Jahre später - feiern wir das Reformationsjubiläum.
Zu diesem bedeutendem historischen Anlass wurde diese besonders schöne bronzierte Lutherfigur mit dem ihm typischen Doktorhut geschaffen.
Martin Luther wurde am 10. November 1483 als Sohn von Hans und Margarete Luder in Eisleben geboren. Dem Wunsch des Vaters entsprechend nahm er das Jurastudium auf, das allerdings schon sehr bald durch ein "Blitzereignis" beendet wurde.
Auf dem Rückweg vom Besuch bei den Eltern geriet der junge Student am 2. Juli 1505 bei Stotternheim nahe Erfurt in ein Gewitter. In Todesangst gelobte er, Mönch zu werden. Nur zwei Wochen später trat er dem Orden der Augustiner-Eremiten in Erfurt bei. Als Bruder Martin führte er ein strenges Mönchsleben. Er wurde 1507 zum Priester geweiht und begann mit einem Theologiestudium. Seinen Doktortitel erwarb er 1512 in Wittenberg, wo er bis zu seinem Tod als Theologieprofessor wirkte.
Seit 1515 vertrieb der Dominikanermönch Johannes Tetzel im Auftrag des Kardinals Albrecht von Brandenburg den sogenannten Petersablass. Mit den Einnahmen sollte die Fertigstellung des Petersdomes in Rom finanziert werden. Als Seelsorger sowie akademischer Lehrer fühlte sich Luther zum Handeln verpflichtet und begann bereits früh, die Predigten und Geschäftspraktiken Tetzels zu kritisieren. Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte er seine berühmten 95 Thesen wider den Missbrauch des Ablasses.
Der Tag symbolisiert bis heute den Beginn der Reformation. Die ursprünglich für eine akademische Auseinandersetzung verfassten Artikel verbreiteten sich durch den Buchdruck wie ein Lauffeuer in ganz Deutschland. Luther wurde seitens der katholischen Kirche der Ketzerei angeklagt und weigerte sich aber trotzdem seine Thesen zu widerrufen. Dieses Weigern zog am 15. Juni 1520 die päpstliche Bannandrohungsbulle nach sich. Luther verbrannte diese Bulle und wurde daraufhin am 3.1.1521 exkommuniziert. Nachdem er im selben Jahr auf dem Wormser Reichstag auch dem deutschen Kaiser Karl V. den Widerruf seiner Schriften verweigerte, verhängte man die Reichsacht über Luther und seine Anhänger.
Der sächsische Kurfürst Friedrich der Weise, der um das Leben Luthers fürchtete, ließ ihn zu seiner Sicherheit auf die Wartburg bei Eisenach entführen, wo Luther sich zehn Monate unter dem Namen „Junker Jörg“ versteckt hielt. Während dieser Zeit übertrug er das Neue Testament ins Deutsche. Diese Bibelübersetzung Luthers wurde zur Grundlage für die neuhochdeutsche Schriftsprache. Am 13. Juni 1525 heiratete Martin Luther die ehemalige Nonne Katharina von Boraund lebte gemeinsam mit ihr im ehemaligen Schwarzen Kloster in Wittenberg.
Am 18. Februar starb der Reformator in Eisleben und wurde drei Tage später in der Wittenberger Schlosskirche beigesetzt. Die Bibelübersetzung gilt als Hauptwerk des deutschen Reformators. Die 1534 in Wittenberg gedruckte Gesamtdeutsche Bibel beeinflusste die Entwicklung der deutschen Sprache wie kein anderes Buch und diente als Anlass für die Übersetzung der Bibel in viele andere europäische Sprachen.