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CS-Chef Brady Dougan räumt ein, dass die Aktionäre in den letzten Jahren weniger von der Wertschöpfung der Grossbank profitiert haben, als die Angestellten mit ihren Salären. Der Anteil sei aus verschiedenen Gründen aus dem Gleichgewicht gewesen, sagte Dougan in einem veröffentlichten Video-Interview mit dem «Wall Street Journal».
Die Grossbank habe viele Fortschritte erzielt, um den Anteil auszubalancieren. So habe die CS die der Struktur der Entlöhnung verbessert, um sie in Einklang mit den Anliegen der Aktionäre zu bringen. «Mit unserem Geschäftsmodell können wir die Erlöse erzielen, die uns erlauben, sowohl die Aktionäre zu beteiligen als auch die Angestellten konkurrenzfähig zu entschädigen», sagte Dougan.
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Die Aktionäre hatten den Vergütungsbericht an der Generalversammlung von Ende April denn auch mit rund 88 Prozent Ja-Stimmen klar angenommen. Dougan selber erhielt eine Gesamtvergütung von 7,8 Millionen Franken in bar und teils leistungsabhängigen Boni, das waren 2 Millionen Franken mehr als im Vorjahr. Die teils in neuen CS-Aktien entrichtete Dividende betrug unverändert 75 Rappen. Die CS-Aktie legte 2012 an der Börse um 1,6 Prozent zu, während der Schwergewichteindex SMI 14,9 Prozent kletterte.
(muv/rcv/sda)