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Die Musikwelt wird seit einigen Jahren von Casting-Stars und Sternchen regiert. Zumindest schaffen sie es immer wieder weltweit die vordersten Charts-Plätze zu belegen und Nachfolge-Wettbewerbe mit Zuschauerbeteiligung zu gewinnen. So geschehen auch in diesem Jahr beim renommierten Sanremo-Musikfestival in Italien: Gewinnerin wurde die 27-Jährige Emma Marrone. Sie absolvierte zuvor eine astreine Casting-Show-Karriere. So gewann die in Florenz geborene Emma bereits im Jahre 2003 die zweite Ausgabe der italienischen Popstars-Serie. Zusammen mit der Siegergruppe „Lucky Star“ konnte sie in der Folge einige Single-Erfolge (u.a. „Stile“) feiern, doch das Album scheiterte in der Folge kläglich. Emma Marrone, welche in Aradeo in der Provinz Lecce aufwuchs, setzte jedoch weiterhin auf die Musik und nahm mit der Gruppe M.J.U.R. ein zweites Album auf. Doch der Erfolg kehrte erst wieder mit einer Castinshow zurück: 2009 wurde Emma Marrone, der Mix aus Gianna Nannini (rauchige Stimme) und Laura Pausini (Aussehen), Siegerin der Talentshow „Amici di Maria De Filippi“. Ihr EP „Oltre“ holte in der Folge Dreifach-Platin in Italien und war auch in der italienischen Schweiz sehr erfolgreich. Ihr zweites Album „A me piace così“ gestaltete sie mit den Produzenten Dado Parisini und Celso Valli, welcher bereits Erfolge mit Eros Ramazotti und Laura Pausini feiern konnte. Bei der letztjährigen Ausgabe des Sanremo-Festivals wurde Marrone mit der Gruppe Modà zweite, sie trat als Voract beim Italien-Konzert von Taylor Swift auf, unterstützte Gianna Nannini und Vasco Rossi (im San Siro!) bei ihrer Tour und brachte Ende Jahr ihr drittes Soloalbum auf den Markt: „Sarò libera“. Es enthält auch den Sanremo-Siegersong „No e‘ l’inferno“. Um das Video zu sehen, einfach auf das Bild klicken:
ÜBER DEN AUTOR:
Gesungen habe ich immer gerne – leider nur auf Schulchor-Niveau. Heute beschränke ich mich daher lieber auf das Musikhören. Gut, gehörte zu meinem ersten Job beim Radio auch das Einsortieren der neuen CDs. Da gab es viele neue Musik zu entdecken. Auch heute gehe ich regelmässig auf Entdeckungstour – weltweit im Web. Meine Abenteuer teile ich hier auf miwi.ch gerne mit Euch. Mehr über mich gibt es unter michaelwieland.ch zu lesen.
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