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Unter der makedonisch-griechischen Herrschaft (332 v.Chr.-395 n.Chr.) erblühte die ägyptische Deltastadt Alexandria zu einem Zentrum für Kultur, Handel, Wissenschaft und religiöse Synkretismen. Götterkulte wurden einerseits genuin griechisch beibehalten, andererseits den ägyptischen Gottheiten angeglichen und gegenübergestellt. Der Kult des Serapis – einer synkretistischen Figur, die Zeus, Osiris, Hades und Apis in sich vereint – diente dem Unterfangen, griechische und ägyptische Traditionen zu verschmelzen. Durch seine heilenden und fruchtbarkeitsbringenden Eigenschaften entwickelte sich Serapis zum Universalgott der Ptolemäer.