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Pech am Wochenende: Die Pferderennen in Maienfeld waren an den letzten beiden Sonntagen geplant. Aufgrund des schlechten Wetters mussten beide Tage abgesagt werden. Nun hat das OK entschieden, einen Teil der Rennen am kommenden Sonntag nachzuholen. Der zusätzliche Rennsonntag wird allerdings in abgespeckter Version durchgeführt. Das Festzelt und die Tribüne werden planmässig abgebaut. Sattdessen werde es einen kleinen Festwirtschaftsbetrieb geben, sagt der Präsident des Rennvereins Maienfeld/Bad Ragaz, Ruedi Niederer, auf Anfrage.
Eine Premiere: Ein dritter Rennsonntag sei eine Premiere, «das hat es noch nie gegeben», erklärt Niederer. Man gebe so erstens den Reitern doch noch die Gelegenheit, ein Rennen zu absolvieren. Und man versuche natürlich auch finanziell zu retten, was noch zu retten ist. Das Gesamtbudget der Pferderennen liege zwischen 700'000 und 800'000 Franken, sagt Niederer. Offen ist nach wie vor, ob die Regenversicherung des Vereins einspringt oder nicht. Über die finanzielle Zukunft sagt Niederer, man werde die Situation analysieren und dann weiterschauen.
Ein besonderer Anlass: Es war das erste Mal in der Geschichte der internationalen Pferderennen von Maienfeld, dass beide offiziellen Renntage wegen des Wetters abgesagt werden mussten. Maienfeld gilt als eine der Hindernis-Renn-Hochburgen der Schweiz. Mit dem Grossen Preis von Maienfeld habe man das längste Cross-Rennen der Schweiz und das mit 25'000 Franken höchstdotierte.