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Der Trinkwasserverbrauch ist seit 1990 effizienter geworden – die Bedürfnisse einer wachsenden Wirtschaft konnten mit weniger Einsatz von Trinkwasser gedeckt werden. Auch der Pro-Kopf-Bedarf an Trinkwasser ist zurückgegangen: 1990 betrug der Tagesverbrauch 472 Liter pro Person, 2017 waren es noch 301 Liter. Berücksichtigt ist hier allerdings nur die Wassermenge aus der öffentlichen Versorgung, d.h. ohne Eigenförderung von Gewerbe, Industrie und Landwirtschaft. Das Wasser, das im Ausland für die Herstellung der importierten Produkte verbraucht wurde, ist darin ebenfalls nicht enthalten.
Tabellen
Methodologie
Dieser Indikator zeigt die Trinkwassereffizienz – gemessen am Bruttoinlandprodukt (BIP) pro Trinkwasserverbrauch – sowie den Trinkwasserverbrauch pro Person. Die Daten zum Trinkwasserverbrauch stammen vom Schweizerischen Verein des Gas- und Wasserfaches (SVGW). Dieser sammelt Daten über die Gewinnung, Aufbereitung und Abgabe von Trink- und Brauchwasser durch öffentliche Wasserversorgungen, allerdings nur bei seinen Mitgliedern, welche gut die Hälfte der Bevölkerung versorgen. Für gesamtschweizerisch relevante Aussagen sind deshalb jeweils Hochrechnungen erforderlich. Die Aufteilung nach Verbraucherkategorien basiert ebenfalls auf Schätzungen. Das BIP wird jährlich vom Bundesamt für Statistik (BFS) im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung berechnet. Die Angaben zur Bevölkerungsentwicklung sind bis 2010 der Statistik des jährlichen Bevölkerungsstandes (ESPOP) und ab 2011 der Statistik der Bevölkerung und der Haushalte (STATPOP) des BFS entnommen (ständige Wohnbevölkerung am Jahresende).
Definitionen