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Am Donnerstag (Ortszeit) nun urteilte Bundesrichter Brian Morris in Montana laut US-Medien, die von Trumps Regierung damals vorgelegten Argumente seien nicht ausreichend. Auch das zuständige US-Aussenministerium habe Bedenken beim Klimawandel "einfach verworfen", zitierte die Zeitung "The Hill" den Richter. Die Betreiberfirma TransCanada wollte laut Bericht im kommenden Jahr mit den Arbeiten beginnen. Die Entscheidung könne angefochten werden.
Konkret geht es um die Erweiterung der 2010 in Betrieb genommenen Keystone Pipeline, die von Kanadas Öl-Hochburg Calgary in die USA führt. Keystone XL soll das gegenwärtige Keystone-System erweitern. Die Entscheidung wirft erneut Zweifel an der Zukunft der 1900 Kilometer langen Erweiterung der Röhre auf, durch die täglich bis zu 830 000 Barrel (knapp 132 Millionen Liter) aus Teersand gewonnenes kanadisches Öl bis zur Küste am Golf von Mexiko gepumpt werden sollten. Ein Teil der Pipeline im Süden existiert bereits.
Die Keystone XL sei im Interesse der USA und schaffe Arbeitsplätze, hatte Trump argumentiert. Umweltschützer fürchten dagegen klimaschädliche Treibhausgase und warnen immer wieder vor Lecks./ddo/DP/tos
(AWP)