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Abgelehnt wurde die Initiative, weil sie der gesamtschweizerischen Harmonisierung der Schuldbildung widerspreche. Sie gebe vor, Probleme im Fremdsprachenunterricht zu lösen, schaffe aber neue.
So lasse die Initiative die wichtige Frage offen, welche Fremdsprache beibehalten werden soll. Zudem wäre es falsch, die Schule erneut mit einer Reform zu belasten, hiess es im Rat. Heute wird in Luzern ab der 3. Klasse Englisch und ab der 5. Klasse Französisch unterrichtet.
Überforderung der Schulkinder?
Begründet wurde die Initiative damit, dass zwei Fremdsprachen an der Primarschule viele Kinder überfordere. Eine echte Harmonisierung des Fremdsprachenunterrichts habe es in der deutschsprachigen Schweiz nicht gegeben. Zudem müssten die deutsche Sprache und die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer gestärkt werden.
Die Stimmberechtigten des Kantons Luzern können voraussichtlich im September zur Fremdspracheninitiative Stellung nehmen.