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Heute auf Spiegel Online in diesem Artikel entdeckt:
Immer noch ist über die Hälfte der Stadt überschwemmt. Dort, wo das faulige Wasser zurückgeht, hinterlässt es eine feste, glänzende Schicht. Obwohl viele unbekannte Stoffe das Wasser verseuchen, sieht McDaniel keine andere Möglichkeit, als das Gebräu in den nahen Pontchartrain-See zu pumpen. “Wir müssen das Wasser aus der Stadt herausbringen, sonst wird der Albtraum noch schlimmer”, sagt er. Filteranlagen vor Ort zu bringen, sei unmöglich. Befürchtungen, dass der Pontchartrain-See nach dem Einleiten des Schmutzwassers kippen könnte, hat McDaniel nicht. Dort wie auch an anderer Stelle werde die Natur einen Teil des Problems von selbst lösen, argumentiert der Umweltexperte. Giftstoffe würden durch natürliche Prozesse im Laufe der Zeit abgebaut; schädliche Metalle würden sich in den Sedimenten ablagern und eingeschlossen werden. Allerdings räumt er ein, dass es noch “lange Zeit” dauern wird, bis das Wasser im Pontchartrain-See wieder trinkbar ist.
Bis das Wasser im Pontchartrain-See (wieder) trinkbar ist, kann es in der Tat noch sehr lange dauern, denn der Pontchartrain-See ist ein Brackwassersee und nach dem Großen Salzsee der zweitgrößte Salzwassersee der USA. Also, wer nicht gerne Salzwasser zur Erfrischung hat, muss sich noch ein wenig gedulden – bis dahin löst uns die Natur unsere Umweltprobleme bekanntlich von alleine.