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Der Zürcher Kantonsrat hat anlässlich seiner Sitzung vom 7. Juni 2021 ein Postulat an den Regierungsrat überwiesen, das den Pestizideinsatz auf kantonalen Landwirtschaftsflächen verbieten soll. Wird das Postulat umgesetzt, dürfen die Pächter von kantonalem Kulturland keine bienenschädigenden Pestizide mehr einsetzen. Darunter fallen etwa Neonicotinoide oder Cypermethrin. Zwar seien die Ursachen für das Bienensterben vielfältig, sagte Regierungsrat Martin Neukom: Es gebe weniger blühende Pflanzen, auch, da oft zu früh gemäht werde. Ebenso trügen Varroamilben zum Bienensterben bei. Doch Pestizide seien ebenfalls ein Faktor. Der Regierungsrat muss nun innert zwei Jahren einen Bericht dazu vorlegen. Bereits seit Juli 2020 gibt es im Kanton Zürich ein von der kantonalen Verwaltung in Zusammenarbeit mit Interessensgruppen erarbeitetes Bienen-Konzept, welches als wichtige Massnahme einen Bienenbeauftragten oder eine Bienenbeauftragte vorsieht. Die Stelle soll konkrete Massnahmen zum Schutz und zur Förderung von Honig- und Wildbienen erarbeiten und umsetzen.