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Die Treibhausgaseffizienz entspricht dem Verhältnis zwischen der inländischen Endnachfrage nach Gütern und Dienstleistungen und dem Treibhausgas-Fussabdruck. Dieser setzt sich aus der Gesamtmenge an Treibhausgasen zusammen, die im In- und Ausland emittiert wird, um die inländische Endnachfrage zu decken. Bei der inländischen Endnachfrage handelt es sich um die Summe der Konsumausgaben der privaten Haushalte und des Staates sowie der Bruttoinvestitionen und der Vorratsveränderungen. Da diese seit 2000 anstieg, während der Treibhausgas-Fussabdruck relativ konstant blieb, führt dies zu einer Zunahme der Treibhausgaseffizienz. Auch die Wohnbevölkerung ist in dieser Zeitspanne gewachsen, sodass der Treibhausgas-Fussabdruck pro Person zurückgegangen ist. 2020 belief sich dieser auf 11,9 Tonnen CO2-Äquivalente, wobei 66% der Emissionen im Ausland anfielen.
Tabellen
Methodologie
Dieser Indikator zeigt die Treibhausgaseffizienz – gemessen an der inländischen Endnachfrage im Verhältnis zum Treibhausgas-Fussabdruck – sowie der Treibhausgas-Fussabdruck pro Person. Beim Treibhausgas-Fussabdruck handelt es sich um eine Grösse, die nicht direkt gemessen werden kann und daher modelliert wird. Die Treibhausgasdaten stammen vom Luftemissionskonto der Umweltgesamtrechnung, welche durch das Bundesamt für Statistik (BFS) erstellt wird. Die inländische Endnachfrage setzt sich zusammen aus der Summe der Konsumausgaben der privaten Haushalte und des Staates sowie der Bruttoinvestitionen und der Vorratsveränderungen. Sie wird jährlich vom BFS im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung berechnet. Die Angaben zur Bevölkerungsentwicklung sind bis 2010 der Statistik des jährlichen Bevölkerungsstandes (ESPOP) und ab 2011 der Statistik der Bevölkerung und der Haushalte (STATPOP) des BFS entnommen (ständige Wohnbevölkerung am Jahresende).
Definitionen
Links