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In der Schweiz wird seit gut 20 Jahren versucht, für Kinder mit mindestens einem suchtkranken Elternteil innerhalb der professionellen Beratungsstrukturen ein Hilfsangebot zu entwickeln. Kaum einer der bisherigen Ansätze konnte so viele Kinder oder Jugendliche erreichen, dass ein kontinuierliches Angebot für diese Zielgruppe aufrecht erhalten werden konnte.
Es scheint, dass das professionelle Beratungsangebot nicht der richtige Rahmen für diese Zielgruppe ist. Deshalb muss das Thema neu gedacht werden:
- Die Kinder nicht über einen abhängigen Elternteil erreichen zu wollen.
- Nicht die Abhängigkeit des Elternteils ins Zentrum zu stellen, sondern die Beeinträchtigung des Kindes / Jugendlichen durch den Suchtmittelmissbrauch des Elternteils.
- Kinder befähigen, die erlebten Situationen einzuordnen und sich bei Bedarf Unterstützung zu holen (bei anonymer Beratungswebsite, bei Peers, aber nicht bei einem hochschwelligen, professionellen Beratungsangebot), unabhängig von den Eltern