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Bildungspolitik
Für die Zürcher Bildungspolitik im Bereich der Wissenschaftsinstitutionen gilt der Grundsatz grösstmöglicher Autonomie. Dies bedingt nicht nur die Gewährung der bereits verfassungsmässig garantierten Wissenschaftsfreiheit, sondern auch eine bedeutende organisatorische und institutionelle Verantwortung.
Diese Verantwortung wird durch die Zuständigkeiten des Universitätsrates und der Universitätsleitung sowie durch die weitgehende Selbstverwaltung der Universität Zürich in den übrigen Bereichen konkretisiert. Die pauschalierte Finanzierung durch Leistungsauftrag und Globalhaushalt unterstützt diese subsidiäre Aufgabenteilung. Die Zielsetzungen der Universität werden durch gemeinsame Leitsätze von Universitätsrat und Universitätsleitung konkretisiert.
Die Zürcher Fachhochschule wird strategisch vom Fachhochschulrat geführt. Die drei Hochschulen sind im Fachhochschulrat durch die drei Rektoren vertreten (ohne Stimmrecht); die Rektoren bilden – zusammen mit dem Hochschulamt – die Rektorenkonferenz als oberstes operatives Organ. Im übrigen sind die Hochschulen autonom, aber rechenschaftspflichtig. Die pauschalierte Finanzierung durch Leistungsauftrag und Globalhaushalt unterstützt diese subsidiäre Aufgabenteilung. Die Zielsetzungen der Zürcher Fachhochschule werden durch eine Strategie des Fachhochschulrates konkretisiert.