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Apropos
10 gute Gründe für eine Entstaatlichung des Geldes
Das Zwangsgeldsystem ist die Hauptursache der gegenwärtigen Staatsschuldenkrise
29.10.2012
Die gegenwärtige Staatsschuldenkrise innerhalb der Eurozone wirft ein Schlaglicht auf einige grundlegende Probleme unserer Wirtschaftsordnung. Dabei ist von vorneherein zu betonen, dass wir – entgegen einer weit verbreiteten Auffassung – im westlichen Europa und in Nordamerika keinesfalls im Kapitalismus leben, jedenfalls nicht, wenn unter diesem Wort eine auf der Unverletzlichkeit des Privateigentums beruhende Wirtschaftsordnung gemeint sein soll. Wir leben vielmehr in einem stark interventionistischen System, und unsere Krise ist eine Krise des völlig aus dem Ruder gelaufenen Etatismus.
1. Das Zwangsgeldsystem ist die Hauptursache der gegenwärtigen Staatsschuldenkrise
Der Staat ist selber Eigentümer einer großen Anzahl öffentlicher oder halböffentlicher Unternehmen. Er nimmt sich zudem auch das Recht, die
Eigentumsrechte der Bürger jederzeit und an jedem Ort zu beschneiden, um Wirtschaft und Gesellschaft in die von ihm gewünschten Bahnen zu lenken. Hier zügelt er mit gesetzlichen Regulierungen und amtlichen Vorschriften, dort fördert er durch offene und versteckte Subventionen. Vor allem aber beraubt er immer und überall seine Bürger um ihr Einkommen und ihr Vermögen. Dies geschieht zum Teil ganz offen und mit demokratischer Entscheidungsfindung in Parlamenten und in Volksentscheiden. Aber es geschieht auch durch die Hintertür, um die offene demokratische Auseinandersetzung zu vermeiden.