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Bedürfnisse und Herausforderungen von transidenten Menschen
Welche Unterstützungsmöglichkeiten bietet die Soziale Arbeit?
Die vorliegende Bachelor Thesis beschäftigt sich mit den Bedürfnissen und alltäglichen Herausforderungen von erwachsenen Menschen im Transitionsprozess in der Schweiz und geht der Frage nach, in welcher Form die Soziale Arbeit Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben bieten kann.
Zur Beantwortung dieser Frage wird folgender Zugang gewählt: Was ist Geschlecht und Identität, was existieren für gesellschaftliche und rechtliche Bedingungen für Trans*Menschen und welche Herausforderungen stellen sich. Dazu werden die Bedürfnistheorie von Obrecht, die «Selbstbestimmungstheorie der Motivation» von Deci/Ryan und die «Selbstbestimmung als Konstruktion» von Waldschmidt angeschaut. Der Auftrag der Sozialen Arbeit bezüglich Selbstbestimmung wird thematisiert sowie die erforderten Kompetenzen von Sozialarbeitenden in der Transgenderthematik.
Zudem werden Methoden vorgestellt zur Unterstützung für Selbstbestimmung. In der Auseinandersetzung hat sich gezeigt, dass die Bedürfnisse nach Selbstbestimmung von Transgender unzureichend befriedigt werden, weil das Gesellschaftsbild heteronormativ geprägt ist. Die Profession ist gefordert sich für die Bedürfnisse von Transgender vor allem auf struktureller Ebene einzusetzen.