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Dass ein möglicher Einsatz von Eurowings in Genf innerhalb der Lufthansa-Gruppe evaluiert werde, hatte eine Swiss-Sprecherin im Sommer 2016 auf einen entsprechenden Medienbericht hin bestätigt. Gleichzeitig hiess es aber auch, die Swiss sei sehr zuversichtlich, dass sie mit dem jetzigen Setup in Genf gut aufgestellt sei.
Garnadt, der seit Januar 2016 verantwortlich für die österreichische Billigtochter der Lufthansa ist, erklärte in dem am Mittwoch veröffentlichten Interview, dass Eurowings jeweils dort ausbaue, wo eine starke Nachfrage nach preisgünstigen Direktflügen vorhanden sei, beispielsweise in Bayern.
Lufthansa in Belgien und der Schweiz bereits gut vertreten
Auf die Frage, warum nichts in der Schweiz und in Belgien passiere, erklärte Garnadt, dass Brussels Airlines bereits eine starke Position in Belgien habe und klar auf Wachstumskurs sei. Nächstes Jahr wolle man mit der Integration von Brussels Airlines in die Eurowings Group starten.
«Auch in der Schweiz sind wir mit den Airlines der Lufthansa Group klar Marktführer und über die erfolgreiche Swiss bestens vertreten», hielt Garnadt fest. Eine Eurowings-Basis in Genf steht somit für die Lufthansa vorerst nicht zur Debatte. (sda/og)