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…die Aufrüstung schreitet leise und langsam voran…..
Das erste Kontingent von US-Raketenartilleriefahrzeugen sind am Mittwoch in Europa Grafenwoehr-Deutschland angekommen, um die einzigartige amerikanische Brigade auf dem Kontinent damit auszustatten.
Die 41. Feldartilleriebrigade, die im November aktiviert wird, erhielt die Lieferung von 16 Mehrfachraketensystemen M270-A1, kurz MLRS, sowie mehrerer Trägerfahrzeuge. Auf einem M2 Bradley Fighting Vehicle Chassis aufgebaut, ist jedes MLRS in der Lage, 12 Langstrecken-Präzisionsraketen in weniger als einer Minute abzufeuern.
Die neu bewaffnete Brigade besteht aus zwei MLRS-Bataillonen und einem Unterstützungsbataillon und ist die einzige US-Raketenartilleriebrigade in Europa. Die Beamten lehnten es ab zu kommentieren, wie viele MLRS die Einheit es insgesamt sind.
Das System wurde in den späten 1970er Jahren entwickelt und erlebte seinen ersten Einsatz im Kampf während des Persischen Golfkriegs Anfang 1991.
In Europa werden die Raketenwerfer den Artillerie-Kraft der Armee drastisch erhöhen.
Haubitzen, die vom 2. Kavallerie-Regiment der Armee und der 173. in Europa stationierten Luftlandetruppe verwendet werden, haben eine Reichweite von weniger 30 Kilometer. Die MLRS-Fahrzeuge können Raketen in einer Reichweite von mehr als 60 Kilometer starten und mit bis zu zwei taktischen Raketensystemkapseln der Armee bewaffnet werden, die jeweils in der Lage sind, ein Projektil auf Ziele in einer Entfernung von über 200 Kilometer abzufeuern.
“Es ist ein großartiges Waffensystem”, sagte Brigadekommandant Col. Seth Knazovich über MLRS.
Diese zusätzliche Feuerkraft kommt, nachdem das U.S. European Command im vergangenen Jahr dem Kongress mitteilte, dass sie eine Langstrecken-Rakentensystem benötigen, die der permanenten Truppenstruktur in Europa verstärken soll.
Die Änderung der Streitkräftestruktur ist eine Folge des National Defense Authorization Act 2017, der die Armee anweist, ihre Streitkräfte in Europa auf zu stocken um die NATO-Verbündeten zu verteidigen und Aggressoren abzuschrecken.
Die Platzierung der neuen Einheiten in Deutschland ist “ein Beweis für unser anhaltendes Engagement für die NATO und unsere gemeinsame Entschlossenheit, die europäische Sicherheit zu unterstützen”, heißt es in einer Erklärung der Armee.