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Wettbewerb, Dezember 1994
Wir sehen die Schule als ein offenes System in Bezug auf ihren Inhalt, ihre Architektur und ihre Wirkung. Das Projekt nimmt in seiner Grösse Bezug auf die industriellen Bauten des Quartiers, mit seiner Gliederung auf die anliegenden Wohn- und Bürohäuser. Die Form ist nicht vorgegeben, sondern reagiert mit der Variierung eines Themas auf innere und äussere Gegebenheiten. Die Konzentrierung des Bauvolumens lässt den Umraum frei. Ein lockerer Baumbestand strukturiert den Leerraum und lässt Fussgängerbeziehungen in alle Richtungen zu.
Das Gebäude ist erdgeschossig über Treppen und Terrassen vielfältig zugänglich. Gleich genutzte Räume sind vertikal gestapelt und in vier Schichten zu spezifischen Nutzungszonen (Theorie-, Labor-, Verwaltungs-, Gemeinschafts-Zone) zusammengefasst. Geschossebenen verbinden die verschiedenartigen Raumschichten. Plattformen, Treppen, Korridore und vorallem vertikale Lichträume artikulieren das Erschliessungssystem und fassen sämtliche Teile der Schule zu einem dreidimensionalen Organismus zusammen.