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Die drei verbleibenden Bisherigen in der Solothurner Regierung treten allem Anschein nach nochmals an. Roland Heim und Roland Fürst von der CVP und Remo Ankli von der FDP. Die CVP wäre damit in einer komfortablen Lage: Bisherige werden meistens im Amt bestätigt. Auch der verbleibende Sitz der FDP wäre somit nicht gefährdet.
Dass nun zwei Sitze frei werden, ist potentiell ein Vorteil für die FDP. Sie muss nicht unbedingt eine Frau nominieren, weil sie nicht den Sitz von Esther Gassler verteidigen muss - der einzigen Frau in der Regierung.
Auch für die SVP ist diese Ausgangslage von Vorteil. Weil neben Esther Gassler nun auch Peter Gomm nicht mehr antritt, muss die SVP nicht den Sitz der FDP angreifen, sondern kann jenen der SP ins Visier nehmen.
Nachteile und Chancen für die SP
Peter Gomm war für die SP bisher ein sicherer Wert. Dazu kommt der mögliche Angriff der SVP - oder gar ein bürgerlicher Schulterschluss gegen den einzigen SP-Sitz.
Eine Chance für die Sozialdemokraten könnte hingegen der Umstand sein, dass sie eine potentielle Nachfolgerin von Esther Gassler präsentieren könnte.
Zu ihren profiliertesten Politikerinnen gehören etwa Parteipräsidentin Franziska Roth oder Kantonsrätin Susanne Schaffner. Die Oltnerin Schaffner würde auch mit dem Bonus ins Rennen steigen, dass sie wie die beiden abtretenden Regierungsräte aus dem unteren Kantonsteil stammt.
Wen präsentieren FDP und SVP?
Bei der FDP sind seit längerem zwei Namen im Gespräch: Kantonsrätin Anita Panzer und Marianne Meister. Panzer erzielte bei den nationalen Wahlen ein gutes Resultat, Meister trat bei den Ständeratswahlen an und präsentierte sich so einem breiteren Publikum. Die beiden wohnen allerdings in Feldbrunnen, respektive Messen, also nicht im unteren Kantonsteil.
Die SVP könnte auf den Trumpf Jugend setzen, der bei den Nationalratswahlen bereits gestochen hat. Schwarzbube Christian Imark war zudem als Kantonsratspräsident vielerorts präsent. Auch der aktuelle Kantonsratspräsident ist ein möglicher Kandidat. Albert Studer aus Hägendorf könnte versuchen seinen Bekanntheitsgrad zu steigern, und wie bei den letzten Regierungsratswahlen antreten.