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Das war auch der Grund, warum Harold Kreis zusammen mit DEB-Sportdirektor Christian Künast am 23. Februar die Partie EVZ-SC Bern verfolgte. «Man hat nicht oft die Gelegenheit, mit drei Spielern gleichzeitig zu sprechen», meinte der inzwischen 65-jährige Deutschkanadier, der am 29. Januar 2023 die Nationalmannschaft von Deutschland übernommen und an der WM in Lettland und Finnland als Gruppenvierter überraschend in den Final (2:5-Niederlage gegen Kanada) geführt hat. Den 3:1-Viertelfinalsieg gegen die Schweiz, den Sieger der anderen Gruppe, betrachtet man im deutschen Eishockey mittlerweile als Selbstverständlichkeit.
Die Gespräche nach Spielschluss in den Katakomben der BOSSARD Arena waren für Harold Kreis wichtiger als das Geschehen auf dem Eis. Der 4:1-Auswärtssieg des SCB bildet für ihn keine Grundlage für ein schlüssiges Urteil: «Nach 39 Minuten stand es 1:1, die Partie war ausgeglichen und offen. Die Berner hatten insgesamt mehr Glück im Abschluss», meinte er nur.
Tatsache ist, dass die Zuger Marc Michaelis und Andreas Eder sowie der Berner Dominik Kahun zu den WM-Kandidaten zählen, die der Bundestrainer auf dem Rader hat. Sicher rechnet er mit Dominik Kahun. Der 28-jährige SCB-Stürmer, der zwischen 2018 und 2021 für Chicago, Pittsburgh, Buffalo und Edmonton 188 NHL-Spiele (83 Punkte) bestritten hat, ist seit der WM 2016 regelmässig dabei. In seiner dritten Berner Saison wurde er mit 50 Punkten (15 Tore/35 Assists) gerade zum zweiten Mal Top Scorer seines Teams.