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Von 1992 bis 2006 waren die Wachstumsschwankungen der Beschäftigung in Vollzeitäquivalenten (VZÄ) im IKT-Sektor deutlich ausgeprägter als in der Gesamtwirtschaft, sei es beim Anstieg zwischen 1996 und 2001 oder beim Rückgang zwischen 2002 und 2004.
Im Zeitraum 1996–2001 stieg die Beschäftigung in VZÄ des IKT-Sektors im Jahresdurchschnitt um 7,5%. Im Jahr 1998 wurde mit 10,2% ein Rekordwachstum verzeichnet. Gründe für diese rasante Entwicklung waren die Fortschritte in der technischen Entwicklung, die beginnende Kommerzialisierung des Internets sowie die Deregulierung der Telekommunikation. Hier zeigt sich die laufende strukturelle Veränderung und der Übergang zur digitalen Wirtschaft.
Das Platzen der Dotcom-Blase hatte einen Einbruch der Wachstumsraten zwischen 2002 und 2004 zur Folge. Diese Trendwende traf die Gesamtwirtschaft weniger stark. Bei der Beschäftigung in VZÄ schwankten die Wachstumsraten zwischen –0,5% und 0,6%.
Angekurbelt durch die wirtschaftliche Erholung ab 2004 entwickelte sich die Beschäftigung in VZÄ bis 2008 wieder positiv, wobei das Wachstum im IKT-Sektor von 2005 bis 2007 noch etwas deutlicher ausfiel als in der Gesamtwirtschaft. Die Finanzkrise von 2008 führte 2009 zu einer erneuten deutlichen Trendwende, die auch in den Folgejahren noch zu spüren war. Das Jahr 2011 war geprägt von einem markanten Wachstum der Beschäftigung im IKT-Sektor. Dieser Anstieg könnte als «Aufholeffekt» für die vergangenen Jahre interpretiert werden. Im Folgejahr kam das Wachstum infolge der konjunkturellen Unsicherheiten, die von der weltweiten Wirtschaftskrise ausgelöst wurden, jedoch zum Stillstand. 2013 und 2014 nahm die Beschäftigung im IKT-Sektor erneut zu. Das Wachstum stoppte im Jahr 2015. Darüber hinaus entwickelte sich die Beschäftigung in VZÄ im IKT-Sektor nahezu identisch wie die Gesamtwirtschaft (rund 0,5%). 2016 wiederum lässt
sich ein leichtes Wachstum der VZÄ des IKT-Sektors feststellen (0,7%).