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Dieser Teil von ISO 11990 legt ein Verfahren zur Prüfung der Dauerstrichlaserresistenz (cw-Laser) des Schaftes eines Trachealtubus fest, der dafür ausgelegt ist, der Entzündung durch einen Laser standzuhalten. Er ist nicht anwendbar auf andere Komponenten des Systems, wie das Aufblassystem und die Manschette, die in ISO 11990-2 festgelegt ist (siehe Anmerkung 1). ANMERKUNG 1 ISO 11990-2 legt das Verfahren zur Prüfung der Laserresistenz der Trachealtubusmanschette fest. Das in diesem Teil von ISO 11990 festgelegte Verfahren kann angewendet werden, um die Eigenschaften von Materialien, Produkten oder Montageeinheiten als Reaktion auf die Einwirkung von Hitze und Flammen unter kontrollierten Laborbedingungen zu beschreiben. Es beschreibt oder beurteilt nicht die Feuergefahr oder das Brandrisiko von Materialien, Produkten und Montageeinheiten unter realen klinischen Einsatzbedingungen. Die Ergebnisse dieser Prüfung können jedoch im Rahmen einer Beurteilung des Brandrisikos berücksichtigt werden, die alle Faktoren einbezieht, die zur Bestimmung der Gefährdung einer besonderen Endnutzung gehören. ANMERKUNG 2 Die direkte Übertragbarkeit von Ergebnissen dieses Prüfverfahrens auf die klinische Situation ist nicht immer gegeben. ACHTUNG — Dieses Prüfverfahren kann die Anwendung von gefährlichen Materialien, Handhabungen und Ausrüstungsgegenständen umfassen. Dieser Teil von ISO 11990 gibt Hinweise zur Minimierung von Risiken, erhebt aber nicht den Anspruch, alle Sicherheitsprobleme, die sich mit deren Anwendung ergeben, anzusprechen. Es liegt in der Verantwortung des Anwenders diesen Teils von ISO 11990, die geeigneten praktischen Maßnahmen bezüglich Gesundheits- und Arbeitsschutz festzulegen und die Anwendbarkeit von behördlichen Beschränkungen zu bestimmen.