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Der IT-Riese glaubt nun allerdings, dass die wirtschaftliche Talsohle erreicht sei.
HP musste auch im dritten Quartal dieses Jahres, wie schon im Quartal zuvor, einen leichte Umsatz- und einen deutlichen Gewinrückgang hinnehmen. Mit einem Reingewinn von 1,64 Milliarden Dollar, 19 Prozent weniger als vor einem Jahr, ist der IT-Konzern aber noch immer klar profitabel. HP ist daran, ingesamt rund 31'000 Stellen abzubauen, 24'600 davon im Zusammenhang mit der Übernahme von EDS und 6400 in einer weiteren Abbaurunde, die im Mai angekündigt wurde.
Der Gewinnrückgang entspricht prozentual ungefähr dem Umsatzrückgang im Kerngeschäft HPs, ohne die zusätzlichen Umsätze von EDS. Im PC-Bereich sank der Umsatz verglichen mit dem dritten Quartal des Vorjahrs um 18 Prozent auf 8,43 Milliarden Dollar, im Imaging- und Printerbereich um 20 Prozent auf 5,66 Milliarden Dollar, im Softwarebereich um 22 Prozent auf 0,85 Milliarden Dollar und im Server- uind Storage-Bereich um 23 Prozent auf 3,66 Milliarden Dollar. Im Services-Bereich stieg der Umsatz dagegen aufgrund der EDS-Übernahme um 93 Prozent auf 8,47 Milliarden Dollar (HP weist den EDS-Umsatz nicht getrennt aus). Zusammengerechnet ergab sich so ein leichter Umsatzrückgang um 2 Prozent auf 27,45 Milliarden Dollar.
In Bezug auf die wirtschaftlichen Aussichten ist HP nun allerdings deutlich optimistischer, als vor drei Monaten
, als die Ergebnisse des zweiten Quartals bekannt gegeben wurden. Damals mochten die HP-Verantwortlichen noch nicht in den Chor anderer IT-Schlüsselplayer einstimmen, die damals schon die wirtschaftliche Talsohle erreicht sahen. Nun glaubt auch HP, dass man an diesem Punkt angekommen sei und spricht davon, dass sich der Markt stabilisiert habe und man kein weiteres Absinken der Technologienachfrage mehr erwarte. (hjm)