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Antoinette Rychner
Schweizer Literaturpreise 2016
Antoinette Rychner wurde 1979 geboren. Sie hatte in Vevey Theatertechnik studiert und arbeitete danach in verschiedenen Westschweizer Theatern, bevor sie ihre Leidenschaft für das Theater mit dem Schreiben von Bühnenstücken zu erweitern begann. Ihre Schriften entstanden im Herzen der lebendigen Künste, beispielsweise während ihrer Residenz im Théâtre du Grütli oder während ihrer Zusammenarbeit mit dem Choreographen Philippe Saire.
Ihre Literatur ist in der Welt des Theaters verankert, sie schreibt aber auch Erzählungen. Unter ihren verfassten und veröffentlichten Stücken sind zu nennen: L’Enfant, mode d’emploi, De mémoire d’estomac und Intimité Data Storage. Zu ihren publizierten Erzählungen gehören Petite collection d’instants-fossiles und Lettres au chat.
«Le prix»
Den «Preis» gewinnen: Dies ist die verzehrende Ambition des Helden, eines «Moi» genannten Bildhauers, der das Hauptmaterial seiner Kunst mühselig aus seinem Bauchnabel pult. Seine «Ropfs» zu behauen fällt ihm schwer, zumal er mit Familienaufgaben beladen ist und auf seinen Sohn «Mouflet» aufpassen muss, während seine Frau «S» das Haushaltsgeld verdient. Antoinette Rychner liefert einen sprachgewandten Roman voller Humor, Erfindergeist und Finesse über die Themen Ehrgeiz, Schöpfung und Familie.
Paris, Buchet Chastel 2015
ISBN 978-2-905283-022841-4
Auszeichnungen
1999 Prix international jeunes auteurs für Jour de visite
2007 Prix PROFIL (prix littéraire féminin romand) für Le temps d’y parvenir
2011 Prix Inédit Théâtre für De mémoire d’estomac ou l’invention du violon
2013 Prix SACD de la dramaturgie de langue française für Intimité Data Storage
2015 Michel-Dentan-Preis für Le Prix
2016 Schweizer Literaturpreis