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Südlich der Alpen spielen Wiesen und Weiden wirtschaftlich eine ausschlaggebende Rolle sowohl für die Landwirtschaft als auch für den Tourismus. Das Hauptziel des Projektes PRAMIG (Verbesserung der Wiesen südlich der Alpen) besteht darin, die Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe in der Südschweiz zu verbessern. Dies soll durch eine an das Gebiet angepasste Futterproduktion erreicht werden, welche den Bedürfnissen der Tiere entspricht und von den Bauernfamilien umgesetzt werden kann. AGRIDEA, APF, ACW, die landwirtschaftliche Beratung, die landwirtschaftliche Schule von Mezzana und SEREC haben während drei Jahren (2009 bis 2011) zusammen auf zehn Landwirtschaftsbetrieben Demonstrationsversuche angelegt, die phänologische Entwicklung der Wiesen verfolgt, das Wachstum des Grases gemessen und die Vegetationsdecke der Naturwiesen charakterisiert. Die Erkenntnisse wurden wie üblich an Feldtagen, in Artikeln in der landwirtschaftlichen Presse und mittels technischen Merkblättern veröffentlicht. Die Ergebnisse haben es ermöglicht, die grundlegenden Eigenschaften der Futterflächen südlich der Alpen besser zu beschreiben. Zudem konnten die gängigen Bewirtschaftungspraktiken und die am besten angepassten Massnahmen für eine Bewirtschaftung des Potenzials der Futterflächen aufgezeigt werden. Dieses Projekt hat die Diskussion über den Futterbau, besonders im Berggebiet, erneut belebt. Es hat die beteiligten Akteure dazu ermutigt, ein Beziehungsnetz im landwirtschaftlichen und institutionellen Bereich aufzubauen oder zu verstärken.
Fromental und Goldhafer sind typische, auch für Futterbaumischungen geeignete Heuwiesengräser. Von vier geprüften Fromental- und drei Goldhafersorten wird es wohl nur eine neue Sorte von Fromental auf die Liste der empfohlenen Sorten schaffen.
Pflanzenbau
Stevenel P., Wendling M., Brabant C., Suss H., Savoyat C., Dierauer H., Mascher F., Charles R.
Das FiBL und Agroscope haben Brotweizensorten auf Ertrags- und Qualitätsstabilität untersucht. Es zeigte sich, dass die Sortenwahl an den Standort angepasst werden muss und dass ein hohes Ertragspotenzial nicht mit einem hohem Proteingehalt einhergeht.
Angepasste und leistungsfähige Futterpflanzensorten sind wichtig für das Grasland Schweiz. Bastardraigras ist ein vielseitiges Futtergras, das in den letzten 30 Jahren dank Züchtungsfortschritt ertragreicher, ausdauernder und krankheitsresistenter wurde.