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Die Aussenbeziehungen der Schweiz in den Jahren 1976–1978 stehen im Zeichen von Aktivierung und Dynamisierung: Der KSZE-Prozess sowie der Nord-Süd-Dialog eröffnen der Schweizer Diplomatie neue Handlungsspielräume. Mit dem Amtsantritt von Pierre Aubert wird auch der Menschenrechtspolitik eine prominente Rolle eingeräumt. Gleichzeitig zeigen die Ablehnung des Kredits für die Internationale Entwicklungsorganisation (IDA) und die Erweiterung des Staatsvertragsreferendums den wachsenden Einfluss von Parlament und Bevölkerung auf die Aussenpolitik.
Die Rezession von 1974 wird durch den Wertverlust insbesondere des Dollars und die Aufwertung des Schweizer Frankens verstärkt. Die Politik reagiert mit Eingriffen zur Stützung ausländischer Währungen, der Förderung des Exports und der Erschliessung neuer Märkte. Neben der Wirtschafts- und Finanzpolitik werden auch die Beziehungen zu internationalen Organisationen, die Entwicklungszusammenarbeit sowie die «guten Dienste» von den Konflikten im Nahen Osten, der Westsahara, Angola, am Horn von Afrika, in Indochina und Lateinamerika beeinflusst. Wichtige Themen sind neben der Ausländer- und Flüchtlingspolitik vor allem die europäische Integration und die Beziehungen zwischen EFTA und EG. Der Bankenskandal von Chiasso, die Giftkatastrophe von Seveso, die Boykottkampagne gegen Nestlé und die Affäre um den Verrat von Brigadier Jean-Louis Jeanmaire zeichnen das Bild einer Schweiz, die immer weniger «über jeden Verdacht erhaben» scheint.
Die edierten Aktenstücke der Reihe «Diplomatische Dokumente der Schweiz» werden durch eine Auswahl digitaler Dokumente in der Online-Datenbank Dodis unter www.dodis.ch ergänzt. Die gedruckten Bände dienen mit ihren zahlreichen Verweisen als Kompass für die Orientierung in der umfangreichen Datenbank und erleichtern den Zugang zu den weiterführenden Informationen auf Dodis. Die Datenbank enthält auch eine Vielzahl vernetzter Angaben zur Forschungsliteratur, zu Archivbeständen sowie zu Personen, Körperschaften und geografischen Orten, die für das Verständnis der internationalen Beziehungen von Bedeutung sind.
L’édition imprimée des «Documents Diplomatiques Suisses» est complétée par une grande sélection de documents numérisés disponibles dans la base de données en ligne Dodis sous www.dodis.ch. Grâce aux nombreux renvois, les volumes fournissent un accès direct à la consultation de la base de données et facilitent l’accès à des informations supplémentaires disponibles dans Dodis. La base de données contient en outre de précieuses informations sur la littérature scientifique et les fonds d’archives ainsi que sur les personnes, les organisations et les lieux géographiques qui sont importants pour la compréhension des relations internationales de la Suisse.
L’edizione a stampa dei «Documenti Diplomatici Svizzeri» si completa con una ricca selezione di documenti digitali nella banca dati Dodis all’indirizzo www.dodis.ch. Nei volumi a stampa, i documenti sono arricchiti da note e rimandi che orientano il lettore nella consultazione della banca dati, permettendo di affrontare temi specifici e di approfondirli attraverso le informazioni contenute in Dodis. Inoltre la banca dati fornisce innumerevoli informazioni sulla letteratura scientifica correlata, le fonti archivistiche disponibili nonché le persone, le organizzazioni ed i luoghi rilevanti per la comprensione delle relazioni internazionali della Svizzera.