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Vogtshaus zur Arche
Villmergen
Das Projekt strebte eine Aufwertung der Bausubstanz und der Wohnqualität des 1793 erbaute Vogtshauses an. Ziel war eine Modernisierung unter Erhaltung und teilweise Rekonstruktion der ursprünglichen Typologie.
Es galt den für das denkmalgeschützte Objekt schonendsten Lösungsansatz zu finden. So wurde die vorhandene Originalsubstanz sorgfältig restauriert und wo notwendig in handwerklich hochwertiger Weise verstärkt oder rekonstruiert.
Basierend auf den historischen Gegebenheiten wurde die verschwundene dreischiffige Unterteilung im Erdgeschoss wiederhergestellt und die Küche unterhalb der ehemaligen Rauchhurdkonstruktion im mittleren Schiff platziert. Im Obergeschoss ist die ursprüngliche Raumeinteilung in sechs Kammern erhalten geblieben. Die Galerie, welche die fehlende Rauchhurd dreiseitig umfasst, ermöglicht den Zugang zu den östlich und westlich angeordneten Schlafkammern sowie Nasszellen und schafft eine räumliche Grosszügigkeit, die den Lichteinfall erhöht.
Auch neue Oblichter und gezielten Fassadeneinschnitte verbessern den natürlichen Lichteinfall in den Räumen. Dank einer starken Auseinandersetzung mit dem Fassadenbild, wirken nun die Fensteröffnungen stimmig und harmonisch. Als Basis für die barocke Sprosseneinteilung der neuen Holzfenster diente ein Fotobefund von 1932.