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Ein neuer, winkelförmiger Baukörper ergänzt das bestehende städtebauliche Muster nördlich des Bahnhofs Zürich Oerlikon und schliesst den vorhandenen offenen Blockrand an seiner Ecke. Die zwei Gebäudewinkel präzisieren den angrenzenden Strassenraum. Das Volumen selbst wirkt durch seine halbtransparente Glasverkleidung kristallin und präzise.
Das Bürogebäude zwischen Bahnhof Oerlikon und Oerliker Park wird über eine Eingangshalle betreten, die als Orientierung, Vor- und Verteilzone dient – ein innerer Ankunftsort. Die Treppenanlage und die Aufzüge sowie die Pausenzonen sind peripher dazu angeordnet. Die Grundrissstruktur der beiden Gebäudeteile unterscheidet sich aufgrund ihrer Hierarchisierung. In der vorgeschlagenen Gliederung können Zellen-, Kombi- und Grossraumbüros realisiert werden, mit Nebenräumen, Besprechungszonen und «Cockpits» in der Mitte.
Die geschlossenen Bereiche der Aussenfassade bestehen aus einer hinterlüfteten halbtransparenten Glasverkleidung mit geätzten Glasscheiben, die mit einem emaillierten Punktraster bedruckt sind. Dadurch ändert sich die Wahrnehmung des Gebäudes je nach Distanz und Blickrichtung. Die Wärmedämmung ist mit einem grauen Deckvlies kaschiert.
Dieses Projekt ist aus dem Fundus von Leuner & Zampieri (1990–2000).
Situation
Erdgeschoss
Regelgeschoss
Schnitt
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