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Olympiasiegerin Jenny Rissveds hat beim Cross-Country-Weltcup auf der Lenzerheide einen souveränen Solosieg feiern können. Die Schwedin, die erst kürzlich nach einer zweijährigen Auszeit ins Renngeschehen zurückgekehrt war, setzte sich auf der Schlussrunde von ihrer letzten Begleiterin Anne Terpstra aus den Niederlanden ab und verteidigte ihren knappen Vorsprung in der Folge erfolgreich.
Rissveds hatte vor 3 Jahren ebenfalls auf der Lenzerheide ihren bislang einzigen Weltcup-Sieg gefeiert. Danach folgte die Auszeit aufgrund einer Reihe von familiären Schicksalsschlägen. Vor ihrem Comeback sprach die 25-Jährige aus Falun auch offen über ihre Depressionen.
4. Rang für Sina Frei
Auf Rang 3 hinter Rissveds und Terpstra fuhr die Französin Pauline Ferrand-Prévot. Gleich dahinter belegte Sina Frei als beste Schweizerin mit einem Rückstand von rund 2 Minuten den starken 4. Rang.
Kein Glück für Jolanda Neff
Eine Enttäuschung erlebte dagegen Jolanda Neff. Die Ostschweizerin fiel ab Rennhälfte aus der Entscheidung, nachdem sie das Rennen zunächst angeführt hatte. In der Schlussrunde hatte die auf Rang 4 liegende Neff auch noch Pech mit einem platten Hinterreifen und beendete das Heimrennen am Ende auf dem 8. Rang.
Immerhin konnte Neff ihre Führung im Gesamtweltcup verteidigen. Weltmeisterin Kate Courtney musste sich mit Rang 7 bescheiden und kam nicht an Neff vorbei. Die Entscheidung fällt damit beim Saisonfinale im September in Snowshoe in den USA.
Sendebezug: SRF info, sportlive, 11.08.2019, 11:10 Uhr