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Der 1. August 2014 fällt zusammen mit dem 100. Jahrestag der Generalmobilmachung in der Schweiz, in Frankreich und in Deutschland. Die Schweiz hat sich an der folgenden Massenschlächterei nicht beteiligt. Aber sie hat den Grossen Krieg mit der Lieferung von Waffen und Kapital mitgefüttert. Der Bundesrat selbst hielt 1917 fest, dass „ein grosser Teil der schweizerischen Maschinenindustrie zur eigentlichen Kriegsindustrie“ geworden sei. Gleichzeitig diente die Schweiz als Zufluchtsort für Deserteure und KriegsgegnerInnen und als Wirkungsort für Friedensbewegte.
Schlusskundgebung in Basel um 16 Uhr
Die GSoA organisiert am diesjährigen 1. August einen antinationalistischen Friedensmarsch im Dreiländereck. Unter anderem fordern wir ein Ende des Krieges und des Boykotts gegen Gaza sowie eine von der Schweiz organisierte Konferenz zum humanitären Völkerrecht. Unterstützt wird der Friedensmarsch von verschiedenen pazifistischen, gewerkschaftlichen und politischen Organisationen – unter anderem der SP und den Grünen.
Besammlung: 13.30 Uhr an der St. Louis-Grenze. Der Marsch führt nach Huningue, über die Passerelle des Trois Pays nach Weil am Rhein, dann zurück nach Basel an die Dreirosenmatte. Hier findet um 16 Uhr eine Schlusskundgebung statt.
Die drei RednerInnen sind die Tübinger Religionswissenschaftlerin Claudia Haydth (IMI, Informationsstelle Militarisierung), der Strassburger Friedensaktivist Pierre Rosenzweig, Leiter von CANVA Coordination pour l'Action Non-violente de l'Arche, Strassburg und der Historiker Jo Lang (GSoA-Vorstand).