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Boeing schraubt seine Langzeitprognose für den weltweiten Flugzeugmarkt nach oben. Bis 2034 werde branchenweit mit dem Verkauf von insgesamt knapp 38'100 Passagier- und Transportmaschinen im Wert von 5,6 Billionen Dollar gerechnet, teilte der Airbus-Erzrivale mit. Diese Vorhersage liegt 3,5 Prozent über der des Vorjahres, als der US-Konzern für die kommenden 20 Jahre einen Bedarf von knapp 36'800 neuen Flugzeugen im Wert von 5,32 Billionen Dollar ausgemacht hatte.
Die Luftfahrtbranche wächst derzeit rasant, weil immer mehr Billigfluglinien neue Maschinen bestellen. Auch der Bedarf in den Schwellenländern nimmt deutlich zu, nicht zuletzt durch den boomenden Tourismus in Asien.
Mittelstrecken-Jets sind der Renner
Vor allem Mittelstrecken-Jets wie die 737 von Boeing und der A320 von Airbus sind gefragt. Nicht so rosig sieht der US-Konzern dagegen die Zukunftsaussichten für die Riesenflieger A380 und die Boeing-747. Hier schraubte Boeing die Erwartungen erneut zurück und rechnet jetzt nur noch mit der Auslieferung von insgesamt 540 Stück der beiden Modelle in den kommenden zwei Jahrzehnten.
Im vergangenen Jahr ging Boeing noch von 640 Maschinen aus. Die Zahlen unterscheiden sich stark von den Airbus-Prognosen: Die Europäer rechneten in ihrer jüngsten Vorhersage von 2014 mit der Auslieferung von zusammen rund 1500 A380 und Boeing 747 in den nächsten 20 Jahren.
(reuters/chb)