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"Wir begrüssen den Entwurf des Reglements", sagte Porsche-Chef Blume. Dadurch gebe es, was nur alle zehn Jahre vorkomme, eine Einstiegschance. "Und wenn wir uns in der Königsklasse des Rennsports engagieren, dann mit einem starken Partner", fügte Finanzvorstand Lutz Meschke in der "FAZ" hinzu. Experten rechnen damit, dass Porsche beim Red-Bull-Team um Weltmeister Max Verstappen einsteigen will.
Zuletzt stockten allerdings die Gespräche mit dem Weltverband Fia über die konkreten Details des neuen Reglements. Es wird erwartet, dass die Verhandlungen im Sommer abgeschlossen sind und dann Porsche sowie möglicherweise auch Audi ihre Formel-1-Pläne konkretisieren.
Porsche-Chef Blume begründete das Interesse mit dem wachsenden Erfolg der Motorsport-Königsklasse. "Im vergangenen Jahr haben über 1,5 Milliarden Fernsehzuschauer die Formel 1 verfolgt", sagte er. In den digitalen Kanälen sei die Rennserie "die Sportart, die am stärksten an Interesse gewinnt", fügte Blume hinzu. Für ihn spiele die Formel 1 in einer Liga mit der Fussball-Champions-League, den Olympischen Spielen oder der Fussball-WM, sagte er./hc/DP/zb
(AWP)