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Swisscanto schreibt zu den Ergebnissen des PK-Monitors für das dritte Quartal 2020:
Trotz einer Rendite von 1,98% im dritten Quartal bleibt diese für die ersten neun Monate des Jahres 2020 mit –0,83% leicht negativ. Rund drei Viertel des seit Ende 2019 aufgrund der Coronakrise erlittenen Deckungsgradverlustes sind wettgemacht.
Die Reserven in Prozent der Verpflichtungen haben sich bei den privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen im dritten Quartal 2020 im Durchschnitt um rund 1,5 Prozentpunkte auf 11,1% leicht erhöht. Dies hauptsächlich aufgrund von Kursgewinnen von Aktien Welt und in zweiter Linie von Aktien Schweiz und Immobilien Schweiz. Mit einem geschätzten Deckungsgrad von 111,1% haben die privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen nun rund drei Viertel des erlittenen Deckungsgradverlustes seit Ende 2019 wettgemacht (Abbildung 1). Dies trifft auch auf die öffentlichrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen zu.
98,4% der privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen haben am 30. September 2020 eine Deckung von über 100%, ebenso 93,9% der öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitalisierung (Abbildung 2). Geschätzte 6,1% der öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen mit Vollkapitalisierung und 1,6% der privatrechtlichen befinden sich Ende September in Unterdeckung.
Die erfassten Vorsorgeeinrichtungen erwirtschafteten im dritten Quartal 2020 eine geschätzte vermögensgewichtete Rendite von 1,98%. Mit Ausnahme von nicht währungsabgesicherten Obligationen Welt leisteten sämtliche Anlageklassen positive Beiträge zur Rendite, wobei insbesondere Aktien Welt und Rohstoffe hervorstachen (Tabelle 1). Diese Rendite reichte aber noch nicht, um die ersten neun Monate positiv abzuschliessen.