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In den vergangenen Jahren wurden immer mehr Städte und Gemeinden im Bereich der frühen Förderung aktiv. Sie haben erkannt, dass sie mit verhältnismässig wenig Mitteln eine grosse Wirkung erzielen können, um die weitere Entwicklung und den Bildungsverlauf eines Kindes positiv zu beeinflussen. Allerdings verfügt erst ein kleiner Teil der Gemeinden in der Schweiz über eine Strategie zur frühen Förderung. Oft fehlen Ressourcen, das notwendige Wissen oder gezielte Unterstützung, um Strategien zu entwickeln und Massnahmen umzusetzen.
Im Rahmen des Nationalen Programms zur Prävention und Bekämpfung von Armut in der Schweiz (Nationales Programm gegen Armut) unterstützen das Bundesamt für Sozialversicherungen und der Schweizerische Gemeindeverband, darum kleinere und mittlere Gemeinden bei der Entwicklung von Strategien und Massnahmen. Die Publikation "Frühe Förderung. Orientierungshilfe für kleinere und mittlere Gemeinden" zeigt Folgendes auf:
- Wieso lohnt sich die frühe Förderung für eine Gemeinde?
- Wer sind die zentralen Akteure und was sind die zentralen Bereiche der frühen Förderung?
- Wie kann eine kommunale Strategie in drei Schritten erarbeitet und umgesetzt werden?
Zudem werden an sechs regionalen Seminaren in allen drei Sprachregionen die Ergebnisse einer Gemeindeumfrage und eine neu entwickelte Orientierungshilfe mit Hinweisen über das Potenzial von früher Förderung sowie zur Erarbeitung und Umsetzung von kommunalen Strategien und Konzepten der Frühen Förderung in kleineren und mittleren Gemeinden präsentiert. Es werden Praxisbeispiele aus Gemeinden und Kantonen vorgestellt, und es wird über Chancen und Herausforderungen der Frühen Förderung diskutiert. Die Seminare richten sich an politische Entscheidungsträger/-innen und Fachleute aus Gemeinden und Kantonen.
Weitere Informationen:
- Nationales Programm gegen Armut & Schweizerischer Gemeindeverband (Hrsg.). "Frühe Förderung. Orientierungshilfe für kleinere und mittlere Gemeinden". Bern, Februar 2018.
- Seminar: Frühe Förderung in kleinen und mittleren Gemeinden