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Ist dies ein Fremdwort für Sie? Dann lassen Sie es uns kurz erklären: Eine Diskette ist ein Datenträger, auf dem Daten gespeichert werden können. Sie ist aus Plastik hergestellt und mit magnetisierbarem Material beschichtet. Je nach Speicherkapazität kann sie einseitig oder beidseitig beschriftet werden.
Im Jahr 1969 wurden die ersten Disketten von IBM entwickelt. Diese konnten jedoch vom Computer nur gelesen und nicht beschriftet werden. Als Erfinder gilt Alan Shutgart. Die Diskette war so erfolgreich, da das dazugehörige Laufwerk standardmässig in den Laptops von IBM eingebaut war. Als jedoch die CD aufkam, geriet die Diskette ins Hintertreffen. Apple war dann der erste Hersteller, der grundsätzlich keine Diskettenlaufwerke mehr in seine Computer einbaute.
Aber es gab sogar noch einen Datenträger vor der Diskette: Damals wurden Lochkarten verwendet. Damit konnten in der selben Zeit wesentlich mehr Daten verarbeitet werden. Die Lochkarten wurden dann durch Magnetbänder abgelöst. Auf einer solchen Folie konnten bereits etwa 10.000 Lochkarten gespeichert werden. Obwohl es heutzutage viele andere Speichermedien gibt, werden diese Magnetbänder in grossen Unternehmen immer noch eingesetzt.