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Es muss nicht immer Yoga oder Meditation sein, wenn es um Achtsamkeit
geht. Eine Studie der Appalachian State University und des Duke
University Medical Center bestätigt, dass auch Pilates das Potential
hat, die Körperwahrnehmung zu schulen, die Fähigkeit zur Achtsamkeit zu stärken und damit das allgemeine Wohlbefinden signifikant zu verbessern. →
It doesn't always have to be Yoga or Meditation when it comes to mindfulness. A study of the Appalachian State University and Duke University Medical Center showed that Pilates also has the potential to increase mindfulness and significantly improve general well-being. (english version) →
Wie viele stehende Haltungen, gehören die Kriegerhaltungen nicht zu den
älteren Körperhaltungen des Yoga und stammen nicht aus dem bekannten
Textkorpus des Hatha Yoga. Sie sind charakteristische Bewegungen des Modernen Yoga.
Wahrscheinlich sind sie während einer Zeit zwischen dem 18. und 20.
Jahrhundert übernommen worden, als umherziehende Gruppen militanter
Yogis das britische Kolonialsystem in Indien herausforderten. →
Faszien sind verbindendes Gewebe
- die verbindenden Fasern der Faszien bieten allen Körperstrukturen
Form, Stabilität und spielen eine wichtige Rolle bei der Kraftübertragung. Sie bilden eine wichtige Grundlage der Beweglichkeit und schützen die Organe. Faszien bilden eine Brücke zwischen Emotionen und Körper
- sie dienen der Informationsübertragung und der Zellkommunikation.
Informationen werden von der Zelle in die Peripherie und umgekehrt
übertragen. →
Faszien umhüllen unseren gesamten Körper mit allen Organen wie ein grosses, Form und Schutz gebendes Netz. Dieses körperformende Netz entsteht während der Entwicklung des Embryos ungefähr in der zweiten Woche nach der Befruchtung der Eizelle. Im komplexen Verlauf der embryonalen Entwicklung dehnt es sich aus, verändert sich, faltet sich auf und integriert nach und nach alle Strukturen des menschlichen Körpers. →
Die Faszien-Forschung unterstützt ein Körper- und Menschenbild, das von Verbundenheit und Resonanz ausgeht. Das umfassende, formende Gewebe verbindet alle Strukturen und Funktionen des Körpers miteinander und ermöglicht Kommunikation im Innern, ebenso wie zwischen innen und aussen.
Gutes Faszientraining fördert Achtsamkeit und bewusste Wahrnehmung, →
Inneres Fühlen und äussere Beweglichkeit sind eng miteinander verbunden. Wer sich eine neue Beweglichkeit wünscht, kann lernen seine innere Wahrnehmung zu kultivieren und die angeborene Intelligenz des Körpers wiederzubeleben. Der Philosoph und Bewegungstherapeut Thomas Hanna hat ein neuro-muskuläres Training entwickelt, das hilft, Gelenke beweglicher zu machen, Asymmetrien auszugleichen und sich in seinem Körper wieder zuhause zu fühlen. →