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Neubau Mehrfamilienhäuser Huebacherweg Gelterkinden
Schoffmattblick - Mit Aussicht zentrumnah Wohnen
Westlich des Dorfkerns liegt oberhalb der Bahnlinie der SBB das Gebiet mit dem Flurnamen "Huebacher.
Das Gelände steigt vom Fusse des Bahndamms kontinuierlich mit einer mittleren Neigung bis zum Siedlungsrand an. Das Grundstück liegt am oberen Rand des Gebiets "Huebacher", zwischen Huebacherweg und Ebnetweg. Ein öffentlicher Gehweg, welcher vom Bahnhof in die höher gelegenen Quartiere führt, verläuft entlang der östlichen Parzellengrenze. Im Westen befinden sich ebenfalls Mehrfamilienhäuser. Südlich und nördlich ist die Bebauung durch Einfamilien- und kleinere Mehrfamilienhäuser geprägt. Von Norden nach Südosten blickend wird der Blick auf die «Schofmatt» frei.
Das Grundstück wird am tiefsten Punkt vom Huebacherweg aus erschlossen. Hier liegt die fast ebenerdige Einfahrt in die gemeinsame Einstellhalle.
Entlang der südlichen Erschliessung sind zusätzliche Parkplätze für die Wohnungen und die Besucher situiert.
Den Gebäuden vorgelagert nehmen zwei Eingangshöfe die Besucher und Bewohner in Empfang. Die Höfe schaffen einen Raum für die Identifikation mit der Siedlung.
Die Eingangshöfe sind die Schnittstelle von den Wohnhäusern zur Einstellhalle.
Von der Einstellhalle führen gedeckte Rampen zu den Hauseingängen. Unmittelbar bei den Eingängen sind unter einem Vordach sind auch die Veloabstellplätze untergebracht.
Beim Betreten der Häuser öffnet sich eine grosszügige, überhöhte Eingangshalle welche zum Lift und zum Treppenhaus führt. Auf dem Zwischengeschoss sind die Keller-/ Hobbyräume und die Technikräume erschlossen. Das grosszügige Treppenhaus verfügt über ein breites Treppenauge, welches mit dem natürlichen Licht aus den Oberlichtern bis ins Sockelgeschoss belichtet wird.
Die Häuser sind als Zweispänner organisiert, das heisst, dass pro Geschoss jeweils zwei Wohnungen erschlossen werden. Die Viereinhalbzimmerwohnungen sind jeweils nach Südosten beziehungsweise nach Südwesten orientiert.
Die Grundrisstypologie folgt einem einfachen architektonischen und statischen Prinzip. Die Typologie ermöglicht eine Zonierung der Wohnungsfläche in einen Tages- und einen Nachtbereich.
Die Wohnungen werden über einen wohlproportionierten Eingangsbereich mit Garderobenmöbel betreten. Der Eingang liegt zentral in Bezug auf den Grundriss der Wohnung.
Der südlich orientierte Wohnbereich mit Stube, Essplatz und Küche ist auf der gesamten Länge die Loggia vorgelagert. Die Fensterfront spannt sich auf die gesamte Breite des Grundrisses. Vom Eingang aus reihen sich nördlich Schlafzimmer und Nebenräume dem Gang entlang auf. Am Ende des Ganges öffnet sich der "Masterbedroom" welcher über die Ankleide betreten wird. Der Ankleide angegliedert sind ein Schlafzimmer und der Duschbereich mit Dopplelavabo und WC. Sowohl die Ankleide als auch der Duschraum verfügen über ein Fenster. Die Fenster in diesem privaten Bereich sind mit transluzenten Gläsern ausgeführt.
Die Ankleide ist mit eigens dafür gefertigten Wandschränken ausgestattet. In den Nasszellen sind zeitgemässe Apparate und bodenbündige Duschen vorgesehen.
Die drei Schlafzimmer, mit fast quadratischen Zimmerproportionen, gewährleisten eine flexible Möblierung.
Die Grösse der Fenster sorgt einerseits für genügend Tageslicht, andererseits bleibt durch die eher schmalen und hohen Fenster die Privatsphäre gewahrt. Die Beschattung und Verdunkelung der Fenster wird durch Lamellenstoren gewährleistet.
Ausser den Schlafzimmern sind dem Gang ein Hauswirtschaftsraum und ein Badezimmer angegliedert.
Der Aussenraum der Wohnung besteht in Form einer Loggia. Diese ist grosszügig dimensioniert und spannt sich über beide Wohnungen, wobei ein murales Trennelement die Loggias der einzelnen Wohnung voneinander trennt.
Aus den eingezogenen Loggien aus öffnet sich ein Rundumblick, welcher vom Ergolztal über das Dorf Gelterkinden bis hin zur "Schofmatt" reicht.
Die Loggien sind winkelförmig gestaltet. So entsteht ein schöner, eher quadratischer Essbereich und ein eher länglicher Bereich, der für Balkonpflanzen, Küchenkräuter oder auch einem Liegestuhl Platz bietet.
Die Loggias werden durch Vertikalmarkisen beschattet, deren Stoff halbtransparent ist und somit die Konturen der Landschaft, auch bei heruntergelassenen Markisen erlebbar macht.
Die Balkongeländer sind aus verschiedenen breiten Metalllamellen gefertigt, die zugleich Offen- und Geschlossenheit zulassen.
|Bauherrschaft||Privat|
|Baubeginn||März 2022|
|Fertigstellung||Dezember 2023|
|Visualisierung||Lichtbox Sascha Hottinger|
|Photovoltaikanlage||60 kWp Leistung|
|Abrechnung||ZEV|
|E-Mobility||Bereitstellung|