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Das Äussere
«In schlichter Harmonie sind die präzis gefügten Körper in spannungsreichen Beziehungen zu den Aussenräumen komponiert. (...) Der Hof, die gedeckten Vorzonen und das grosszügig geöffnete Foyer als Innen- oder vergrösserter Aussenraum bilden den Ort der Kommunikation und lassen sich vielfältig nutzen. Der Kirchenraum zeichnet sich durch beruhigende Einfachheit und gute Proportionen aus.» (Müri, S. 8)
Mit diesen Worten hebt der Expertenbericht die Vorzüge des Projekts von Gassner & Rossini hervor. Die Anlage befindet sich in der Ecke Feldstrasse/Schönbühlstrasse und besteht aus zwei schlichten, hintereinander liegenden Gebäudequadern sowie einem 18 Meter hohen Glockenturm. Die beiden Quader sind durch eine Mauer miteinander verbunden, welche die Anlage von der Strasse und den umliegenden Wohngebäuden abgrenzt.
Die längliche Kirche und das breitere Gemeindehaus sind durch ein Flachdach gedeckt und sind aus hellgelben Backstein und Sichtbeton errichtet. «Das einfache Mauerwerk ist Ausdruck des architektonischen Konzeptes: Beschränkung aufs Wesentliche. Auf dekorative Elemente wurde verzichtet.» (Broschüre: Reformiertes Gemeindezentrum Fislisbach, S. 5).
Der Glockenturm aus drei Sichtbeton-Pfeilern steht am Eingang der Anlage zur Schönbühlstrasse hin. Das winkelförmige Element am Glockenturm ist gemäss den Architekten Teil des Kreuzzeichens und kann als griechischer Buchstabe «tau» gelesen werden (Broschüre, S. 7). Es wiederholt sich im Grundriss der Kirche und an verschiedenen Stellen der Fassade.
Der Eingang zum Kirchenareal wird von einer Bodenschwelle aus Chromstahl – darin eingraviert ist das Datum der Grundsteinlegung 16. März 1996 – markiert.
Von dort werden die Besucher der Kirche entlang zum Platz und den Gebäudeeingängen geführt.
In die Fassade des Kirchenbaukörpers sind auf Augenhöhe kleine Fenster eingelassen, die aber den Blick ins Innere nicht freigeben.
Kirche und Gemeindehaus sind durch ein Vordach miteinander verbunden. Zwischen den beiden Gebäuden befindet sich der Innenhof mit einer Linde. Die beiden Findlinge hinter dem Kirchgemeindehaus waren ein Geschenk der katholischen Kirche.