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Investitionen für den Schutz vor Naturgefahren
Die Zahlen zeigen das finanzielle Engagement des Bundes bei der Prävention vor Naturgefahren, die eine gemeinsame Aufgabe von Bund und Kantonen ist. Der Bund unterstützt die Erarbeitung von Gefahrgrundlagen (Gefahrenkarten), die Realisierung von Schutzbauten (Bach-, Lawinen- und Steinschlagverbauungen), die Schutzwaldpflege und die Vorbereitung von Interventionsmassnahmen. Enthalten sind auch Ausgaben für die Verbesserung der Warnung und Alarmierung vor Naturgefahren (OWARNA). Die Summe des Zahlungskredits spiegelt nur 1/3 der Gesamtausgaben im Bereich Investitionen für den Schutz vor Naturgefahren des Bundes und der Kantone wider.
Im Jahr 2016 wurden insgesamt rund 226 Mio. CHF für den Schutz vor Naturgefahren ausgegeben, wobei der grösste Teil in die Schutzbauten nach Wasserbaugesetz investiert wurde. Dieser Betrag deckt den Bedarf, der für die Kantone nachgewiesen wurde, was positiv zu bewerten ist. Die Verpflichtungskredite werden nach der Neugestaltung des Finanzausgleichs zwischen Bund und Kantonen alle vier Jahre festgesetzt, die Zahlungskredite jeweils im Herbst für das Folgejahr.
Es ist kein internationaler Vergleich möglich, da die gesetzlichen Rahmenbedingungen sich von Land zu Land unterscheiden.
Die Zahlen werden durch das BAFU mit einer Erhebung der kantonalen Budgetzahlen im Rahmen der rollenden Finanz- und Projektplanung bei den Kantonen erfasst und anschliessend plausibilisiert.. Basierend darauf errechnet der Bund den Zahlungskredit Hochwasserschutz.
Der Bund beteiligt sich mit ca. 1/3 an den Gesamtkosten der Projekte.
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