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21.04.2022
Wie heute bekannt wurde, ist der Berliner Architekt und Städtebauer Bernd Albers nach kurzer, schwerer Krankheit in der Nacht von Ostermontag auf Dienstag verstorben. Unter dem Leitspruch „Aufregend selbstverständlich“ trat er mit seinem Büro seit vielen Jahren für einen Städtebau in der Tradition der europäischen Stadt ein. So baute Albers beispielsweise an der Neuen Altstadt in Frankfurt am Main mit, war in das Projekt „Unvollendete Metropole“ des Architekten- und Ingenieurvereins zu Berlin-Brandenburg involviert und engagierte sich in der „Planungsgruppe Stadtkern“, zu der unter anderem auch die amtierende Senatsbaudirektorin Petra Kahlfeldt gehört, für eine „Wiedergewinnung der Berliner Mitte“. 1957 im westfälischen Coesfeld geboren, studierte Albers in den 1980er-Jahren Architektur an der Technischen Universität Berlin und an der damaligen Hochschule der Künste Berlin. Nach mehreren Jahren in Zürich kehrte er nach der Wiedervereinigung in die Bundeshauptstadt zurück. Im Jahr 2001 erfolgte dort die Gründung seines Büros Bernd Albers Gesellschaft von Architekten und 2010 wurde er Mitglied im Deutschen Werkbund Berlin. Auch als Hochschullehrer trat Bernd Albers in Erscheinung….
Im Geist der europäischen Stadt – Zum Tod von Bernd Albers
21.04.2022