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200 Sängerinnen und Sänger sowie Instrumentalistinnen und Instrumentalisten aus der Schweiz, Frankreich und Deutschland bringen am Wochenende in Freiburg und in Pfaffenheim im Elsass Dvořáks «Stabat Mater» (1880) zur Aufführung. Es handelt sich um ein gemeinsames Projekt des Kammerchors der Universität Freiburg (Bild) unter der Leitung von Pascal Mayer, des Choeur des Trois Frontières aus dem Elsass und des Instrumentalensembles Musiciens d’Europe mit Sitz in Belgien. Die beiden letzteren Ensembles stehen unter der Leitung des Schweizers Jean-Marie Curti. Als Gesangssolisten sind die Lausannerin Charlotte Müller Perrier (Sopran), die Pariserin Sarah Jouffroy (Alt), der Basler Rolf Romei (Tenor) und der Freiburger Michel Brodard (Bass) zu hören. Das Konzert ist morgen Samstag in Freiburg zu geniessen, dirigiert von Pascal Mayer, und am Sonntag in Pfaffenheim, geleitet von Jean-Marie Curti. Das zwischen 1876 und 1877 geschriebene und 1880 in Prag uraufgeführte «Stabat Mater» war das erste geistliche Werk Dvořáks und machte den böhmischen Komponisten international bekannt. Seine Entstehung steht in engem Zusammenhang mit persönlichen Schicksalsschlägen: Zwischen Dezember 1875 und August 1877 starben alle drei Kinder Dvořáks – eine Tochter kurz nach der Geburt, eine Tochter an einer Vergiftung und der Sohn an Pocken. In seiner Trauer schrieb der Komponist das «Stabat Mater», das die Gottesmutter Maria in ihrem Schmerz um den gekreuzigten Christus besingt.
Kollegiumskirche St. Michael, Freiburg. Sa., 17. März, 20 Uhr.