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Schweizerinnen und Schweizer besprechen heikle Gesundheitsprobleme gemäss einer Umfrage zuerst mit dem Hausarzt. Erst dann folgt der Partner oder die Partnerin, wie aus dem "Virusmonitor 2014" des Forschungsinstituts gfs.bern hervorgeht.
Auf die Frage, mit wem heikle Gesundheitsprobleme oder Gesundheitsfragen am ehesten besprochen würden, antworteten 70 Prozent der Befragten, sie würden sich dem Hausarzt anvertrauen. 58 Prozent nannten an erster Stelle den Lebenspartner oder die Lebenspartnerin.
Auf den weiteren Plätzen folgten der Apotheker mit 33 Prozent sowie eine Gesundheitsfachperson im Bekannten- oder Verwandtenkreis mit 32 Prozent.
83 Prozent der Befragten hätten zudem angegeben, sich für Gesundheitsfragen im Allgemeinen zu interessieren. Bei den Frauen sei der Anteil mit 90 Prozent deutlich höher als bei den Männern (76 Prozent).
Generell erachteten die befragten Schweizerinnen und Schweizer ihren Gesundheitszustand als mindestens eher gut. Lediglich drei Prozent hätten angegeben, ihr Gesundheitszustand sei schlecht oder eher schlecht. Knapp weniger als die Hälfte der Befragten habe angegeben, regelmässig Sport zu treiben.
Die Ergebnisse der Umfrage basieren auf einer repräsentativen Befragung von 1213 Einwohnerinnen und Einwohnern in der Schweiz. Die Befragung wurde zwischen dem 28. Juli und dem 12. August 2014 vom Institut gfs.bern telefonisch durchgeführt.
SDA-ATS