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Lager für abgebrannte Brennelemente und hochaktive Abfälle
Das Kernstück des Zwischenlagers bildet die 68 m lange, 41 m breite und knapp 20 m hohe Behälterlagerhalle. Diese dient der Aufnahme von verglasten, hochaktiven Abfällen aus den Wiederaufarbeitungsanlagen und von ausgedienten Brennelementen aus den schweizerischen Kernkraftwerken. Die verglasten, hochaktiven Abfälle wie auch die ausgedienten Brennelemente werden in dicht verschlossenen Transport- und Lagerbehältern (TLB) gelagert. Bei voller Belegung finden in dieser Halle rund 200 solcher Behälter stehend Platz.
Das Prinzip der Trockenlagerung von verglasten, hochaktiven Abfällen und von abgebrannten Brennelementen ist ein sicherheitstechnisch erprobtes Konzept. Die hochaktiven Abfälle geben Wärme ab. Diese muss jederzeit abgeführt werden können. Mittels Naturumlauf der Luft, welche durch Öffnungen in den Seitenwänden in die Halle gelangt und über Dachöffnungen abgegeben wird, ist die Wärmeabfuhr jederzeit sichergestellt. Die Wärmeleistung eines mit hochaktiven Abfällen beladenen Stahlbehälters kann anfänglich circa 40 bis 50 Kilowatt betragen. Diese nimmt im Verlauf der Zeit ab und beträgt nach zehn Jahren Zwischenlagerung noch rund 25 bis 30 Kilowatt. Eine Nutzung dieses Wärmepotentials ist aufgrund der heutigen Möglichkeiten jedoch wirtschaftlich nicht sinnvoll. Die über die Dachöffnungen austretende Warmluft ist nicht radioaktiv und hat keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt.