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Baumspende zum Gedenken an den Friedensaktivisten Max Daetwyler
Der Sohn des bekannten Friedensaktivisten Max Daetwyler (1886–1976) hat für den gleichnamigen Platz im Wankdorf sechs Bäume gespendet. Die Pflanzung wurde heute mit einem offiziellen Akt im Beisein von Gemeinderätin Regula Rytz abgeschlossen.
Zum Gedenken an seinen Vater Max Daetwyler, der weltweit als idealistischer Verfechter des Friedens auftrat, und seine Mutter Clara Daetwyler-Brechbühl hat Max Daetwyler junior sechs Bäume für den gleichnamigen Platz bei der S-Bahnstation Wankdorf gespendet. Die Pflanzungen wurden heute in Anwesenheit von Max Daetwyler junior, Gemeinderätin Regula Rytz und Stadtgärtner Christoph Schärer abgeschlossen. Zum Dank für die grosszügige Spende und zur Erinnerung an Max Daetwyler wird die Stadtgärtnerei die Bäume entsprechend kennzeichnen.
Grosser Friedensaktivist
Max Daetwyler senior hatte bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs als erster Schweizer aus Protest gegen den Kriegswahnsinn und gegen die Gewalt den Fahneneid verweigert. Trotz schwieriger Umstände betätigte er sich bis zu seinem Tod gut 60 Jahre später als umtriebiger Friedensaktivist. Seine Friedensreisen und -märsche führten ihn in zahlreiche Krisengebiete. Als ständiges Requisit führte er eine weisse Fahne bei sich, was ihn zu einer weltbekannten Symbolfigur des Pazifismus machte.
Die Baumpflanzung wurde im Rahmen des Projektes S-Bahnstation Wankdorf durchgeführt. Der Max-Daetwyler-Platz wurde im Sommer 2008 fertig gestellt. Mit den sechs gespendeten Bäumen wird er gestalterisch aufgewertet.