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Noch diese Woche gehe der Konzern gegen die Rückforderung beim Gericht der Europäischen Union in Berufung, sagten Konzernjustiziar Bruce Sewell und Finanzchef Luca Maestri im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters am Firmensitz in Cupertino. Der iPhone- und iPad-Hersteller sei wegen seines Erfolgs herausgepickt worden, sagte Sewell. Die EU-Kommission sei nicht sorgfältig vorgegangen und habe die Einschätzung von irischen Steuerexperten ignoriert.
Die EU-Kommission hatte den umstrittenen Steuerdeal von Apple mit der irischen Regierung im August gekippt und das Land zu einer Steuerrückforderung von 13 Milliarden Euro verpflichtet. Die EU ist der Ansicht, dass Irland dem Computerkonzern unzulässige Vergünstigungen gewährt habe. Sie beschuldigt Apple, 2014 auf seine in Europa erzielten und in Irland gebündelten Gewinne nur 0,005 Prozent Steuern gezahlt zu haben. Irland stellte sich hinter Apple. Apple-Chef Tim Cook warf der EU-Kommission vor, an Steuereinnahmen kommen zu wollen, die eigentlich dem amerikanischen Fiskus zustünden. Die US-Regierung erhob ähnliche Vorwürfe. Apple setze nun auf den künftigen US-Präsidenten Donald Trump und die von ihm angekündigte Steuerreform, sagte Sewell.
(Reuters)