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Die Viszeralchirurgie entspricht der Chirurgie der inneren Organe und umfasst zusätzlich auch die Chirurgie der Schilddrüse und anderer endokriner Organe wie Nebenschilddrüse und Nebenniere. Insbesondere widmet sich die Viszeralchirurgie den Erkrankungen der Leber, der Gallenblase und Gallenwege, sowie der Bauchspeicheldrüse, weiter der Speiseröhre, des Magens, des gesamten Dünn-, Dick- und Mastdarmes unter besonderer Berücksichtigung der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Divertikulose), mit dem Ziel der Kontinenzerhaltung, v.a. bei bösartigen Leiden des Enddarmes.
Zusätzlich werden auch Probleme des Beckenbodens wie der Mastdarmvorfall sowie Hämorrhoidalleiden, Analfisteln, Fissuren und Stuhlkontinenzprobleme ebenso behandelt wie Erkrankungen der Weichteile und der Bauchdecken im Sinne von Leisten- und Bauchdeckenhernien.
Eine weitere wichtige Aufgabe der Viszeralchirurgie ist die Behandlung der krankhaften Fettsucht. Die Viszeralchirurgie betreut Patienten mit gut- und bösartigen Leiden des gesamten Magendarmtraktes, letztere innerhalb eines interdisziplinären Abklärungs- und Behandlungsteams.
Unser Viszeralchirurgie-Team ist zudem auch in der Anwendung und Weiterentwicklung von minimal invasiven, laparoskopischen Verfahren engagiert.