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Knapp zwei Monate vor der Präsidentenwahl auf den Philippinen gilt der Sohn des verstorbenen Ex-Diktators Ferdinand Marcos einer Umfrage zufolge als klarer Favorit. Rund 60 Prozent der 2400 Befragten wollten Ferdinand Marcos Jr. wählen, hiess es am Montag in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Pulse Asia.
Dahinter lag Vizepräsidentin Leni Robredo mit 15 Prozent. Am 9. Mai wählen die Einwohner des südostasiatischen Inselstaats den Nachfolger des scheidenden Präsidenten Rodrigo Duterte.
Duterte ist wegen seines extrem harten Kampfs gegen Drogenkriminalität sehr umstritten und darf laut Verfassung nicht für eine zweite Amtszeit antreten. Seine Tochter Sara Duterte-Carpio gilt den aktuellen Angaben zufolge mit 43 Prozent als Favoritin für das Vizepräsidentenamt.
Ferdinand (1917-1989) und seine Frau Imelda (92) sollen im Lauf der Jahre Milliarden aus der Staatskasse abgezweigt haben. Ferdinand Marcos wurde 1986 gestürzt, und das Paar musste im Zusammenhang mit Korruption und Menschenrechtsverletzungen das Land verlassen. (aeg/sda/dpa)
Vor seiner geplanten Videoschalte beim G7-Gipfel auf Schloss Elmau in Bayern hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj abermals schnellere Waffenlieferungen an sein Land gefordert. «Wir brauchen eine schlagkräftige Luftverteidigung – modern, voll wirksam», sagte er in der Nacht zum Montag in seiner täglichen Videoansprache. Allein am Samstag seien 62 russische Raketen in seinem Land eingeschlagen. Derweil ist die Stadt Lyssytschansk in der Ostukraine weiterhin heftig umkämpft.