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Die Artilleriefestung Pré-Giroud in Vallorbe wurde während des Zweiten Weltkriegs erbaut und genutzt.
Die in den Berg gebaute Anlage gehört heute zum militärischen Kulturerbe.
Die von 1937 bis 1941 erbaute Militärfestung Pré-Giroud in Vallorbe hatte die Aufgabe, fremden Armeen die Überquerung des Jougne-Passes zu verwehren und die Verteidigung der französisch-schweizerischen Grenze während des Zweiten Weltkrieges zu unterstützen.
1945 waren in dieser in den Fels gebauten Artilleriefestung 200 Mann stationiert. Sie besteht aus 6 Bunkern, die durch Gänge miteinander verbunden sind. Weitere Gänge führen zu Munitionslagern, einem Maschinenraum und einer Kaserne.
Im Freien sind drei freistehende Bauten sichtbar. Sie waren einst von einem doppelten Stacheldrahtzaun, Minenfeldern und Panzersperren umgeben.
Die 1988 von einer Privatstiftung aufgekaufte Festung Pré-Giroud ist seitdem für Besucher zugänglich. Sie vermittelt einen Eindruck der Lebensbedingungen von Armeeangehörigen und ihrer Abkapselung, mit Kanonen, Minenwerfern, Flinten und Maschinengewehren aber auch ihrer Bewaffnung in vergangenen Zeiten.
Auf dem Vorplatz der oberhalb von Vallorbe gelegenen Festung bietet sich eine einmalig schöne Aussicht auf den Jougne-Pass. Die strategische Bedeutung dieses Ortes wird einem hier so richtig bewusst.