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Das Wichtigste in Kürze
- Die Biden-Sprecherin Jen Psaki verlässt Ende April ihre Position im Weissen Haus.
- Die 43-Jährige wird danach eine Stelle beim Fernsehsender MSCNB übernehmen.
Die Sprecherin von US-Präsident Joe Biden, Jen Psaki, steht Medienberichten zufolge vor einem Abgang aus dem Weissen Haus. Gemäss den Mitteilungen soll sie zum Fernsehsender MSNBC wechseln.
Zahlreiche US-Medien wie das Nachrichtenportal «Axios», der Nachrichtensender CNN und die «New York Times» berichteten am Freitag: Die 43-Jährige wird ihren Job als Präsidentensprecherin bald an den Nagel hängen.
Laut «Axios» befindet sich Jen Psaki derzeit in Exklusivverhandlungen mit dem linksgerichteten Nachrichtensender MSNBC. Sie soll demnach eine MSNBC-Sendung im Streamingportal Peacock des Mutterkonzerns NBCUniversal moderieren und in anderen Sendungen von MSNBC auftreten. Schon die frühere Sprecherin von Kamala Harris, Symone Sanders, unterschrieb nach ihrem Abgang einen Vertrag bei MSNBC.
Jen Psaki bleibt bis Ende April
CNN berichtete, Psaki werde bis zum traditionellen Dinner der Korrespondenten am Weissen Haus am 30. April im Amt blieben. Medienberichten zufolge hatte sich auch CNN die Dienste der Biden-Sprecherin sichern wollen.
Das Weisse Haus wollte die Berichte über Psakis Wechsel zu MSNBC am Freitag nicht kommentieren. «Jen arbeitet jeden Tag für den Präsidenten, um Ihnen die Antworten auf Ihre Fragen zu geben, darauf liegt ihr Fokus.»
Jen Psaki hatte stets klargestellt, dass sie den anstrengenden Job der Präsidentensprecherin nur für eine begrenzte Zeit ausüben will. Im vergangenen Mai sagte sie: Sie wolle noch etwa ein Jahr im Amt bleiben und dann mehr Zeit für ihre Kinder haben.
Psaki ist seit Bidens Amtsantritt im Januar 2021 Chefsprecherin des Weissen Hauses und erklärt und verteidigt die Politik des US-Präsidenten. Sie führte unter anderem die täglichen Presseunterrichtungen im Weissen Haus wieder ein.
Ein Wechsel ins Fernsehen ist für Sprecherinnen und Sprecher des Weissen Hauses nicht unüblich. Die frühere Trump-Sprecherin Kayleigh McEnany arbeitet inzwischen für den konservativen Nachrichtensender Fox News. Trumps erster Sprecher, Sean Spicer, hat eine Sendung beim weit rechts stehenden Sender Newsmax.