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Im Gegensatz zu den astronomischen Jahreszeiten sind die phänologischen Perioden nicht an fixe Daten gebunden. Jahresabschnitte werden durch Beobachtungen aus der Natur bestimmt. Wenn etwa die Schwarzen Holunderbeeren reifen, ist es Zeit sich vom Sommer zu verabschieden. Schneeglöckchen dagegen leiten den Vorfrühling ein.
Der phänologische Kalender kennt 10 Jahreszeiten: Vorfrühling, Erstfrühling, Vollfrühling, Frühsommer, Hochsommer, Spätsommer, Frühherbst, Vollherbst, Spätherbst und Winter. Die Blüte, Fruchtreife, Blattfärbung oder der Blattabwurf von bestimmten Pflanzenarten - sogenannte Zeigerpflanzen - markieren jeweils den Beginn einer neuen Jahresphase.