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Die Fusion zu viert ist gescheitert, nun gehen Corminboeuf und Chésopelloz den Weg zu zweit: Die beiden Gemeinden haben eine Fusionsvereinbarung entworfen und möchten diese dem Stimmvolk im Juni oder spätestens im September vorlegen. «Wir wollen auf den 1. Januar 2017 fusionieren», sagt Albert Lambelet, Syndic von Corminboeuf, und bestätigt damit einen Artikel der Zeitung «La Liberté».
Im März des letzten Jahres ist die Fusion zwischen Givisiez, Granges-Paccot, Corminboeuf und Chésopelloz am Nein von Granges-Paccot gescheitert (die FN berichteten). Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Corminboeuf und Chésopelloz hatten sich jedoch klar für eine Fusion ausgesprochen–darum haben die Gemeinderäte nun die Zweierfusion vorangetrieben. «Unsere Fusion ist natürlich», sagt Lambelet. Die beiden Gemeinden arbeiteten heute bereits eng zusammen, hätten einen gemeinsamen Schulkreis, ein gemeinsames Feuerwehrkorps und eine gemeinsame Abfallsammelstelle. Dies, weil die Gemeinde Chésopelloz mit ihren 135 Einwohnern auf die Zusammenarbeit mit einer grösseren Gemeinde angewiesen ist.
Ohne Givisiez
Der Steuerfuss der neuen Gemeinde soll 75 Rappen pro Franken Kantonssteuer betragen; das entspricht dem heutigen Steuerfuss von Corminboeuf. Chésopelloz hat seinen Steuerfuss im laufenden Jahr auf 76 Rappen gehoben. Die neue Gemeinde wird knapp 2500 Einwohnerinnen und Einwohner zählen.
«Die Zweierfusion ist ein Schritt hin zu weiteren Fusionen», sagt Lambelet. Die neue Gemeinde werde dann sehen, mit welchen Gemeinden im Raum Grossfreiburg eine Fusion möglich wäre. Es haben bereits Diskussionen mit Givisiez stattgefunden. «Wir haben aber gefunden, dass dies nicht der geeignete Moment für eine Dreierfusion ist.» njb