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Die ersten Statuten werden an der Gründungsversammlung der Fédération Suisse de Yoga vom 28. September 1968 in Lausanne genehmigt. Anfang der 1970er-Jahre tut sich auf europäischer Ebene einiges in der Yogawelt. Die Europäische Yoga-Union, ein Zusammenschluss von Yogaverbänden aus den verschiedensten Ländern Europas, wird gegründet mit dem Ziel, ein einheitliches Ausbildungsprogramm zu erarbeiten. Das für alle Mitgliederorganisationen verbindliche Basisprogramm ist heute noch gültig. Um den Austausch und die Vernetzung zu fördern, lädt die Europäische Yoga-Union seit 1973 zum jährlichen Yogakongress nach Zinal ein.
Den Kern der damaligen Fédération Suisse de Yoga bilden fünf Ausbildungsschulen, deren Ausbildung sich nach dem Basisprogramm der Europäischen Yoga-Union richtet und die gemeinsam zentrale Diplomprüfungen organisieren. Diese Struktur wird bis ins Jahr 2017 beibehalten. Ab dem Jahr 2018 finden die Abschlussprüfungen an den Ausbildungsinstitutionen statt.
Kurz vor dem 40-Jahre-Jubiläum modernisiert sich der Verband und gibt sich den neuen Namen Yoga Schweiz Suisse Svizzera. Yoga Schweiz setzt sich aktiv für den neuen Beruf Komplementärtherapeut/-in Methode Yogatherapie ein. Im Jahr 2015 wird dieser Beruf vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) anerkannt.
Während eines mehrjährigen Prozesses wird die bisherige Prüfungsstruktur reorganisiert. Mit den Berufsbildern «dipl. Yogalehrer/-in YCH» und «dipl. Yogatherapeut/-in YCH» und den entsprechenden Rahmenbedingungen werden moderne Evaluationsdokumente erarbeitet, die den Ausbildungsinstitutionen nach einem einheitlichen Ausbildungsprogramm grösstmögliche Freiheiten ermöglichen.