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Die Röntgenfluoreszenzmethode setzt meist keine aufwendige Probenvorbereitung voraus. Eine Platzierung der Probe im Röntgenstrahl ist oft ausreichend. Wenn aber das zu untersuchende Objekt dieselbe Dimension wie die Messfleckgröße aufweist, ist eine exakte Positionierung schwierig, wie z.B. bei der Messung der Schichtdicke an folgenden Objekten:
Mit der neuen Bilderkennung können alle FISCHERSCOPE_R X-RAY-Geräte mit programmierbarem XY-Tisch nun auch unter schwierigen Bedingungen Messobjekte sicher positionieren. Die Software WinFTM_R speichert einen Bildausschnitt (Muster) ab und sucht bei der Messung danach. Sie führt den XY-Tisch dann so nach, dass das Muster gefunden und damit an der richtigen Position gemessen wird. Vorteile:
Videos mit Anwendungen der Bilderkennung:
Printed Circuit Boards
Die Leiterplatte wurde von Hand positioniert, so dass ihre Außenkanten bündig mit einer Kante abschließen. Hier addieren sich Fehler bei der Positionierung mit Produktionstoleranzen der Kanten, so dass die Positionen der Messstellen um mehrere Zehntel mm schwanken können. Eine solche Variation liegt bereits im Bereich der Größenordnung der Kontakte. Das Messgerät erkennt die vorher definierte Messposition und führt die XY-Position des XY-Tisches automatisch nach.
Die Schichtdicke und/oder -zusammensetzung auf den Kontakten soll bestimmt werden. Obwohl der Abstand der Steckkontakte variiert, findet das Messgerät die exakte Messposition.
Der Bleigehalt in den Kontaktpads der SMD-Bauelemente soll bestimmt werden. Die Position der SMD-Bauelemente variiert sehr stark, aber das Messgerät findet trotzdem die exakte Messposition.