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Mémoire – die Vereinigung renommierter Schweizer Weinproduzenten – hat eine neue Präsidentin gewählt und sich neue Statuten gegeben.
Madeleine Mercier heisst die neue Präsidentin des Mémoire des Vins Suisses. (Bild zVg)
Details folgen.
Zur Person:
Madeleine Mercier, 1984 geboren, ist sie gleichzeitig mit dem Unternehmen aufgewachsen. Seit ihrer Kindheit geht sie gerne in den Rebberg und in den Keller. Die Idee, das Metier ihrer Eltern zu ihrem Beruf zu machen, erschien nicht auf Anhieb offensichtlich. Erst absolvierte sie ein Abitur in Wirtschaftswissenschaften. Im Jahr 2001 verliess sie die Schule für einAustauschjahr in den Vereinigten Staaten in Arkansas. Indem sie den Amerikanern die Arbeit seiner Eltern erklärte, wuchs die Idee, dies zu ihrem Beruf zu machen. Ein Jahr an der ETH Zürich überzeugte sie schliesslich davon, dass sie sich mehr für die Weinherstellung interessierte. Anschliessend absolvierte sie ein einjähriges Praktikum bei Hermann Schwarzenbach in Meilen, um die Grundlagen des Berufs zu erlernen, bevor sie sich in Changins einschrieb. Drei Jahre Ingenieurschule, um die Prozesse der Weinherstellung zu verstehen, von der Anpflanzung einer Rebe bis zur Abfüllung. Um ihre Technik zu perfektionieren, ging sie für ein Jahr ins Tessin und arbeitete bei Ana-Barbara Von der Crone und Paolo Visini. Es folgten zwei Praktika in den Vereinigten Staaten: in Oregon und Kalifornien beim Opus One. Seit 2012 ist sie im Familienunternehmen tätig.
Madeleine Mercier ist Mutter von zwei Kindern. Sie teilt hre Zeit zwischen ihrer Familie und ihren beruflichen Verpflichtungen auf. Sie nimmt an allen technischen Aktivitäten im Unternehmen teil. Sie ist auch an der Verwaltungsarbeit und dem Empfang von Kunden beteiligt.
(Quelle: Webseite von Denis Mercier, Vigneron-Encaveur)