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Im Zuge von Renovationsarbeiten am Gebäude des Museums für Musikautomaten musste die Welte-Philharmonie-Orgel Ende 1998 nach fast dreissig Jahren Dienst aus dem alten Museum ausgebaut und eingelagert werden. Bereits damals begannen jedoch auch Anstrengungen, die Orgel im neuen Gebäude vollständig restauriert wieder unterbringen zu können. Ein Restaurierungsauftrag an die Firma Orgelbau Kuhn, Männedorf, konnte jedoch erst im Jahre 2006 vergeben werden. Im Verlauf dieser Restaurierung wurde nachgewiesen, dass die Britannic-Orgel und das Seewener Instrument ein und dieselbe Orgel sind und in den nun bereits über neunzig Jahren ihrer Geschichte nur ganz wenig verändert wurde.
Das Pfeifenwerk, die Windlade und möglicherweise die Traktur sind alle entweder original oder wurden von der Herstellerfirma selbst nur leicht modifiziert. Auch die Erweiterungen der Orgel von 1920 und 1937 können quasi als authentisch betrachtet werden, da sie vollständig von der Firma Welte ausgeführt wurden, wobei es sich insgesamt um eine erhebliche Erweiterung des Grundmodells V-VI handelt. Die wenigen fehlenden oder beschädigten Pfeifen wurden bei der Restaurierung durch erhalten gebliebene originale Welte-Pfeifen oder sorgfältig nach den handwerklichen Methoden der Firma und deren Standards rekonstruierte Pfeifen ersetzt.
Da kein Gehäuse der Orgel aus den Jahren in Stuttgart oder Wipperfürth erhalten geblieben ist, wurde bei der Installation der Orgel ein neues Gehäuse angefertigt, in welches die originale Schwellwand integriert wurde.