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Die Schweizer Mezzosopranistin Maria Riccarda Wesseling ist mit einem vielseitigen Repertoire auf den grossen Bühnen der Welt unterwegs. Höhepunkte der letzten Jahre sind die Fricka in Wagners "Rheingold" bei der Ruhrtriennale unter Teodor Currentzis, Glucks "Orpheus" an der Opéra de Paris, dem Lincoln Center New York und dem Teatro Real Madrid unter Thomas Hengelbrock oder die Titelrolle in Glucks "Iphigénie en Tauride" an der Opéra de Paris und am Teatro Real Madrid. Ausserdem "La belle Hélène" in Bordeaux, die Wozzeck-Marie in St.Gallen, "Carmen" in Bilbao, "Giulietta" in Hoffmanns Erzählungen in Genf oder Marguerite in "La damnation de Faust" an der Oper Antwerpen, in Valencia und an der Staatsoper Stuttgart, sowie Herodias in Salome in Stuttgart. Vor kurzem sang sie Jezibaba in Rusalka und Begbick in Mahagonny bei der Flämischen Oper Antwerpen, sowie Kabanicha in Katja Kabanova an der Staatsoper Stuttgart.
Sie hat mehrfach zeitgenössische Partien aus der Taufe gehoben, zum Beispiel die Titelpartie in der Uraufführung von Henzes "Phaedra" an der Staatsoper Berlin und in La Monnaie Brüssel, oder die Titelpartie in "Annas Maske" von David Philip Hefti. Sie beteiligt sich gerne an Wiederentdeckungen vergessener Werke, wie die Gesamteinspielungen von "Andromaque" (Grétry) und Semiramis (Catel) belegen. Auch in den grossen Konzertsälen ist sie regelmässiger Gast. So sang sie im Gewandhaus Leipzig unter Riccardo Chailly die Johannespassion von Bach, bei der Ruhrtriennale die Missa solemnis von Beethoven, „Les nuits d’été“ von Berlioz unter David Zinman im Concertgebouw Amsterdam, Rossinis "Stabat mater" in der Tonhalle Zürich, Mahlers "Lied von der Erde" mit dem Musikkollegium Winterthur, "Manfred" von Schumann mit dem Mahler Chamber
Orchestra unter Peter Eötvös, Chaussons "Poême" mit dem Symphonieorchester Basel unter Marc Minkowski, Mozarts "C-moll-Messe"unter Philippe Herreweghe und vieles mehr. Vor kurzem war sie in der Kölner Philharmonie mit Berios "Folksongs" unter Duncan Ward zu hören. Zahlreiche Solo-CDs, Gesamteinspielungen und DvDs belegen Maria Riccarda Wesseling vielseitiges Schaffen.