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Noch bis zum 17. April ist im Pantheon Basel, Forum für Oldtimer, die Sonderausstellung ZAGATO zu sehen. Es handelt sich hier um die erste Ausstellung überhaupt, die dem legendären Carrozziere aus Milano gewidmet ist. Ugo Zagato (1890-1968), der Firmengründer, hatte im ersten Weltkrieg im (Leicht-) Bau von Flugzeugen grosse Erfahrung gewonnen und startete 1919 ein Karosserieunternehmen in Mailand.
Berühmt wurde Ugo Zagato durch seine leichten Aluminiumaufbauten auf dem Chassis des Alfa Romeo 6C 1500 und mit dem Alfa Romeo 1750, der auf Anhieb die Mille Miglia 1928 gewann. In der Folge entstanden bei Zagato aerodynamische Aluminiumkarosserien für Marken wie Bentley, Aston Martin, Lamborghini, BMW, Bristol, Ferrari, Fiat, Lancia, Jaguar, issan, Rover, Toyota, etc. Der Zagato Zele war ein Elektromobil avant la lettre in den 60er Jahren. Er wurde in kleiner Serie gebaut und in Eigenregie vertrieben.
Im Pantheon sind, in Zusammenarbeit mit Zagato Milano, rund 30 Schöpfungen, die das berühmte Z auf den Flanken tragen, zu sehen.
Das Unternehmen Zagato wird heute übrigens in der dritten Generation geführt.