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Emil Frey Racing – Meisterhafter Abschluss
Trotz einiger Hindernisse, beendete Emil Frey Racing das Saisonfinale in Valencia der GT World Challenge Europe äusserst erfolgreich. Am Ende sprangen drei Podestplätze heraus.
Für Emil Frey Racing fand auf dem Circuit Ricardo Tormo von Valencia das Saisonfinale der GT World Challenge Europe statt. Nicht weniger als 27 GT3-Boliden kämpften auf dem vier Kilometer langen Circuit um Ruhm und Ehre. Darunter die drei Lamborghini Huracán GT3, die von Emil Frey Racing eingesetzt werden. Und man machte sich in der Silber-Cup-Wertung echte Titelhoffnungen. Alex Fontana in der Fahrerwertung und das Team in der Sprint-Cup-Meisterschaft. Bereits im ersten von zwei Qualifyings liess Fontanas Teamkollege Ricardo Feller nichts anbrennen, und glänzte in allen Sektoren mit starken Zeiten und Startplatz 7. Für das zweite Rennen belegte das Duo Fontana/Feller dann nur P22, da Fontana von einem langsamen Fahrzeug eingebremst wurde.
Strafe für Fontana
Die #14-Crew mit Feller an Bord machte gleich zu Beginn des ersten Laufs drei Positionen gut. Er setzte die Aufholjagd fort und wurde mit erfolgreichen Überholmanövern belohnt. Elf Minuten vor Schluss und auf P3 liegend crashte Fontana (Bild) in Kurve 8 mit dem vor ihm fahrenden Mc Laren, was beide Fahrzeuge kurzzeitig zum Stillstand brachte. Fontana erhielt dafür eine Durchfahrtsstrafe und verlor zahleiche Positionen. Damit erlosch gleichzeitig die Chance auf den Teamsieg in der Silberklasse. So beendeten Fontana/Feller das erste Rennen auf einem für sie enttäuschenden 17. Platz. Dafür sprangen ihre Teamkollegen Konsta Lappalainen/Arthur Rougier in die Presche und holten sich mit einem couragierten Auftritt den zweiten Podestplatz in der Silberwertung. Das dritte Auto, besetzt mit Albert Costa und Norbert Siedler beendete das Rennen auf P6.
Gute Performance von Emil Frey Racing
Direkt nach dem Start zum zweiten Rennen pflügte Fontana durchs Feld und machte einige Positionen gut. Ein technisches Problem am hinteren linken Rad verzögerte jedoch den Pitstop, was dem Team einige Positionen kostete. Feller musste also retten, was noch zu retten war. Am Ende fuhr er auf P13 über die Ziellinie und sicherte so Alex Fontana den Sieg in der Fahrermeisterschaft des Silber-Cups 2021.
Auch die Leistung des Schwesterautoas mit der Startnummer 163 konnte sich sehen lassen. Costa übergab das Auto auf P4 liegend an Siedler. Der konnte mit einer guten Performance dem Team den dritten Platz bescheren. Somit beendet Emil Frey Racing die Sprint-Cup-Meisterschaft auf dem dritten Gesamtrang und gewinnt somit die Silber-Cup-Wertung.
Text: Jörg Petersen
Fotos: Emil Frey Racing