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Es ist unwahrscheinlich, dass eine Magnesium-Supplementierung die Krämpfe bei älteren Betroffenen reduzieren kann.
Bei schwangeren Frauen, die im Ruhezustand oder in der Nacht Krämpfe haben, ist die vorhandene Evidenz jedoch widersprüchlich, und es sind weitere Studien notwendig, um zu einem aussagekräftigen Ergebnis zu gelangen.
Die fünf Studien, an denen ältere Personen teilnahmen, liefern wissenschaftliche Belege von mässiger Qualität. Bei den fünf Studien mit schwangeren Frauen gab es bedeutende Einschränkungen hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit, sodass keine Schlussfolgerungen gezogen werden konnten. Stand September 2019
Ältere Menschen und Schwangere klagen häufig über Beinkrämpfe in Ruhestellung oder nachts; Sportler können solche Krämpfe bekommen, wenn sie bis an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gehen, und manche Personen erleben Muskelkrämpfe als Symptom anderer medizinischer Probleme. Eine mögliche Behandlung, die bereits zur Vorbeugung von Muskelkrämpfen angeboten wird, besteht in der Verabreichung von Magnesium-Supplementierung (in Tabletten oder Pulverform)
Das Ziel dieser Übersichtsarbeit war es, die Wirksamkeit von Magnesiumpräparaten (in Pillen-, flüssiger oder injizierter Form) zur Vorbeugung und Behandlung von Muskelkrämpfen (Häufigkeit, Dauer, Schmerzen) bei älteren Personen und schwangeren Frauen zu evaluieren. Zur Beurteilung von nachteiligen Auswirkungen wurde auch die Häufigkeit von unerwünschten gesundheitlichen Ereignissen untersucht.