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Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und dem Rest der Welt
Das Freihandelsabkommen ist ein Vertrag zwischen zwei internationalen Gruppen oder Ländern, der den Freihandel gewährleistet. Freihandelsabkommen werden abgeschlossen, um geschäftliche Beziehungen mit wichtigen Handelspartner auf der ganzen Welt zu stärken. Das Ziel ist des Abkommens ist, Hindernisse von internationalen Märkten für die Schweizer Ökonomie zu beseitigen oder zumindest einzuschränken. Die Zollgebühren, nichttarifäre Handelshemmnisse wie Exportbeschränkungen werden damit abgeschafft. Verpackungs- und Etikettenvorschriften, technische Vorschriften und Importquoten sollen verringert werden.
Neben dem Freihandelsabkommen mit der EU und der EFTA hat die Schweiz 28 Freihandelsabkommen mit 38 Partnern ausserhalb der EU abgeschlossen. Neue Verträge werden schon entworfen. Fast alle Schweizer Bündnisse enden im EFTA-System. Die Schweiz hat auch die Möglichkeit, Freihandelsabkommen ausserhalb der EFTA Staaten abzuschliessen, wie z.B. mit Japan, Korea, Hong Kong, Israel, Palästina und China.
Was ist in den Abkommen?
Der entscheidende Bestandteil eines Abkommens ist den besseren Zugang zu Rohstoffen zu ermöglichen, die Verringerung von Zollgebühren und zusätzliche Handelsgrenzen zu öffnen.
Die EFTA-Abkommen mit Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Ukraine, Chile, GCC, Hong Kong, Kolumbien, Mexiko, Peru, Singapur, Südkorea und Zentralamerika, sowie die bilateralen Abkommen über Freihandel und wirtschaftliche Partnerschaft Schweiz-China und Schweiz-Japan sind umfassende Freihandelsabkommen (sogenannte Freihandelsabkommen der zweiten Generation). Diese Abkommen enthalten über die Bereiche Warenverkehr und Geistiges Eigentum hinaus zusätzlich substanzielle Verpflichtungen, in der Regel für den Handel mit Dienstleistungen, für Investitionen und für das Öffentliche Beschaffungswesen.
Die Auswirkungen der Abkommen
Verträge die mit Freihandelspartnern ausserhalb der EFTA und EU abgeschlossen wurden, machen etwa ein Viertel des Gesamtexports der Schweiz aus. Dies entspricht zu mehr als einer Hälfte des Gesamtexports der Schweiz zu Märkten ausserhalb der EU. Freihandelsabkommen fördern in erster Linie Wachstum, Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz.
Dank den Abkommen profitieren Konsumenten von billigeren Produkten sowie einer grösseren Produkteauswahl und Hersteller von vorteilhafteren Preisen für Halbfabrikate sowie eines besseren Zugangs zu Rohstoffen, welche in der Schweiz nicht erhältlich sind.
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Freihandelsabkommen werden von Schweizer KMU’s zuwenig genutzt
Gemäss einer Studie, die von Switzerland Global Enterprise ein Auftrag gegeben wurde, bleibt das Potenzial der Freihandelsabkommen von Schweizer Unternehmenen bisher grösstenteils ungenutzt.
In den Bereichen, in denen die Unternehmen sie anwenden, werden substanzielle Einsparungen erzielt, was die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen erhöht. Doch viele KMU machen von diesem Recht keinen Gebrauch.
Die Privilegien eines Freihandelsabkommens werden nicht automatische gewährt, sondern müssen durch den KMU Betrieb beantragt werden. Allerdings erfüllen nicht alle in der Schweiz produzierten Waren die Ursprungsregel, um eine Präferenzbehandlung zu ermöglichen.
Aufgrund dieser Studie hat die Switzerland Global Enterprise eine Website erstellt, um Schweizer KMU’s zu einer besseren Nutzung des Freihandelsabkommens zu bewegen.