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Die «Glögglifrosch»-Population im Sittertobel wird durch ein zusätzliches Laichgewässer gestützt.
Unsere Leistungen
Projektierung und Baubegleitung von neuen Laichgewässern für die Geburtshelferkröte.
Auftraggeber
Kanton Appenzell Ausserrhoden, Amt für Raum und Wald, Fachstelle Natur und Landschaft
Jahr
2015-2015
Bei Zweibruggen im Sittertobel existiert vermutlich das grösste Geburtshelferkröten-Vorkommen des Kantons Appenzell Ausserrhoden. Die genaue Grösse dieser Population ist allerdings nicht bekannt. Es wird vermutet, dass ein grosser Teil der Larven vertrocknet oder verdriftet und von Fischen gefressen wird. Um diese Population zu stützen und eine Ausbreitung und Vernetzung entlang der Sitter zu ermöglichen, wurden zusätzliche «sichere» Laichgewässer errichtet. Dazu wurden am Hang nahe der Sitter zwei Brunnentröge versetzt, wobei einer gleichzeitig als Weidbrunnen für das Vieh genutzt werden kann. Sie weisen dank Hangwasseraustritt einen leichten Wasserdurchfluss auf und sind ablassbar, was den regelmässigen Unterhalt erleichtert. Sie wurden mit frostsicheren Landverstecken versehen, die aus Platten, Sand und vor Ort vorhandenem Bachgeröll aufgebaut sind.