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Hagar Sharvit © Hagar Sharvit
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Debut 3
Hagar Sharvit | Ammiel Bushakevitz
Selected lieder
Thu, 25.08. | 12.15 | No. 16342
Vergangenes Konzert
Hagar Sharvit © Hagar Sharvit
Ammiel Bushakevitz © Ammiel Bushakevitz
25.
Aug
Thursday
12.15
Debut 3
Hagar Sharvit | Ammiel Bushakevitz
Songs by Georges Bizet, Lili Boulanger, Marietta Brambilla, Cécile Chaminade, Gaetano Donizetti, Gabriel Fauré, Reynaldo Hahn, Alma Mahler, Fanny and Felix Mendelssohn, Poldowski (alias Régine Wieniawski), Clara and Robert Schumann, and Alexander Zemlinsky
Can you really hear whether a given work was written by a man or a woman? We’ll test this by way of example – and give you a chance to guess! For her debut concert, the Israeli mezzo-soprano Hagar Sharvit and her piano partner Ammiel Bushakevitz, who won first prize and the audience prize at Thomas Quasthoff’s “Das Lied” Competition in 2015, will present 14 song settings arranged in pairs, one of each composed by a man and the other by a woman. Following each song pair they will conduct a vote: using red and blue cards handed out at the start, the audience will decide which piece is “masculine” and which is “feminine.” The game, by the way, isn’t something new: in 1841 Clara and Robert Schumann published a group of songs together – settings from Rückert’s Liebesfrühling – in which they did not disclose who had composed what. And the critics walked right into the trap.
Hagar Sharvit © Hagar Sharvit
Hagar Sharvit
Die israelische Mezzosopranistin Hagar Sharvit, Jahrgang 1986, erhielt früh Unterricht im Chorgesang und wurde 2004 Mitglied der Moran Singers. Ihr Gesangsstudium absolvierte sie von 2006 bis 2010 an der Buchmann-Mehta School of Music in Tel Aviv; anschliessend vervollständigte sie ihre Ausbildung bei Abbie Furmansky und John Norris in Berlin. Hagar Sharvit ist Absolventin des «Young Singers Project» der Salzburger Festspiele, der Académie du Festival d’Aix-en-Provence und der Liederakademie beim Heidelberger Frühling. Meisterkurse führten sie zu Christa Ludwig, Thomas Hampson, Matthias Goerne, Barbara Bonney, Helen Donath, Thomas Allen und Michael Schade. 2012 gewann sie den Internationalen Brahms-Wettbewerb in Pörtschach, 2015 ging sie als Siegerin aus der von Thomas Quasthoff ins Leben gerufenen Konkurrenz «Das Lied» hervor. Ausserdem ist sie Preisträgerin des Hugo-Wolf-Liedwettbewerbs Stuttgart und des Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs. 2011 wurde Hagar Sharvit ins «Centre de Perfeccionament Plácido Domingo» in Valencia aufgenommen, wo sie u. a. in Menottis Amelia al ballo, als Cherubino in Mozarts Figaro und als Zauberin in Purcells Dido and Aeneas zu erleben war. 2012 kehrte sie mit Cherubinis Médée unter Zubin Mehta an den Palau de les Arts zurück. In der Spielzeit 2013/14 war sie Mitglied im Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein, wo sie in Humperdincks Hänsel und Gretel, Verdis La traviata, Massenets Werther und Brittens Death in Venice zu hören war. Seit 2014 gehört Hagar Sharvit dem Ensemble des Staatstheaters Oldenburg an. Dort gestaltete sie Händel-Partien wie Amastre in Xerxes oder Dejanira in Hercules und sang die Valencienne in Lehárs Lustiger Witwe sowie die Hermia in Brittens A Midsummer Night’s Dream. Im Sommer 2016 debutierte Hagar Sharvit als Zerlina in Mozarts Don Giovanni bei den Bregenzer Festspielen.
August 2016
Ammiel Bushakevitz © Ammiel Bushakevitz
Ammiel Bushakevitz
Der Pianist Ammiel Bushakevitz, der 1986 in Jerusalem geboren wurde und in Südafrika aufwuchs, begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel. Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater «Felix Mendelssohn Bartholdy» in Leipzig und am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris. Mehr als dreissig Auszeichnungen wurden ihm verliehen, darunter Preise beim Wettbewerb «Das Lied» in Berlin sowie beim Brahms- und beim Schubert-Wettbewerb. Bei der «Wigmore Hall International Song Competition» in London erhielt er 2013 sowohl den Pianisten-Preis als auch den Schubert-Preis. Im Mai 2013 wurde ihm anlässlich des 200. Geburtstags von Wagner der erstmals ausgelobte Richard-Wagner-Nachwuchs-Preis überreicht. Ammiel Bushakevitz konzertiert weltweit und trat u. a. in Amsterdam, Barcelona, Berlin, Jerusalem, Lissabon, London, Mailand, New York, Paris, Rom, Tel Aviv, Vancouver, Wien, Zürich und im Vatikan auf. Er war zu Gast bei den Bayreuther Festspielen, beim Festival d’Aix-en-Provence, beim Heidelberger Frühling, beim Festival Pontino di Latina und beim Festival d’Automne in Paris. Als Solist gab er Benefizkonzerte und Meisterkurse für humanitäre Organisationen in Äthiopien, Marokko, Mosambik und Simbabwe. Eine besondere Vorliebe hegt Ammiel Bushakevitz für das Kunstlied. Als einer der letzten Studenten Dietrich Fischer-Dieskaus konnte er dessen Lied-Meisterklassen an der Universität der Künste in Berlin und bei der Schubertiade im österreichischen Schwarzenberg begleiten. Auch mit Thomas Hampson, Elly Ameling, Barbara Bonney, Matthias Goerne, Robert Holl, Wolfgang Holzmair, Thomas Quasthoff und Teresa Berganza hat er zusammengearbeitet. Ammiel Bushakevitz ist Edison Fellow of the British Library, Mitglied der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie und Ehrenmitglied des Richard-Wagner-Verbandes Südafrika.
August 2016
Susanne Stähr