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Dein Magen und warum er dir manchmal auch Kopfschmerzen bereiten kann?
Ja, einen schönen guten Tag. Ich, als dein Magen habe die Ehre mich vorzustellen. Da du jetzt ja bereits Milz, Herz, Leber und Lunge kennen lernen durftest, bin ich etwas nervös, weil ich heute dran bin. Neben der Bezeichnung «Magen», höre ich auch die Begriffe «Gaster» oder «Ventriculus» – das ist lateinisch. Ich bin in deinem mittleren Verdauungsabschnitt zuhause und habe einige Aufgaben in Bezug auf die Verarbeitung deiner Nahrung, übrigens auch deiner emotionalen Nahrung. Dazu erzähle ich dir gerne später mehr.
Nun beschreibe ich dir erst einmal meine Anatomie und die Lage in deinem Körper.
Da meine Form abhängig von deiner hinzugeführten Nahrungsmenge ist, versuche ich mich mal verständlich zu beschreiben. Ich beginne mal von oben. Mein Magenmund schliesst sich an deine Speiseröhre an. Anschliessend kommt der Magengrund. Darin sammelt sich die mitverschluckte Luft an. Deshalb wird er auch Blindsack oder Kuppel des Magens genannt. Nach dem Magengrund kommt der Magenkörper mit seiner kleinen und grossen Magenrundung. Der Magenkörper macht den grössten Anteil deines Magens aus. Der Übergang des Magens in den Zwölffingerdarm wird als Magenpförtner bezeichnet. Mit meiner starken und glatten Muskulatur, die aus Längs-, Ring- und Schrägmuskeln besteht, ziehe ich mich alle 15 – 20 Sekunden zusammen. Dies mache ich um deinen Mageninhalt vom Magenmund zum Magenpförtner, sprich von oben nach unten zu transportieren. In mir ist noch deine Magenschleimhaut sowie die Magen-, Cardia- und Pylorusdrüsen. Hier mal ein Bild von mir.
Nun zu meiner Lage in deinem Körper.
Über mir liegt dein Zwerchfell sowie dein linker Rippenbogen. Unter mir der mittlere Teil deines Dickdarms. Vor mir liegt ein Teil der Leber oder ich liege an deiner Bauchwand an. Hinter mir ist die Bauchspeicheldrüse, die Aorta und deine Wirbelsäule. Seitlich befindet sich die Milz und der rechte Teil deiner Leber. Zu Verdeutlichung stelle ich dir gerne noch ein Bild ein.
(Quelle: http://www.onmeda.de/anatomie/magen.html)
So und nun, erzähle ich dir was ich am Tag so leiste und was ich in der Kinesiologie bedeute.
In mir, als Hohlorgan, wird deine Verdauung weitergeführt. Diese hat ja bereits in deinem Mundraum begonnen, so hoffe ich. Mein Volumen beträgt zwischen 1,5 und 2 Liter. Ich nehme den Speisebrei auf und durchmische ihn mit der Magensäure. Hast du gewusst, dass meine Drüsen ca. 2 – 3 Liter Magensaft pro Tag produzieren? Durch meine Bewegungen zerkleinere ich den Nahrungsbrei und leite ihn in kleinen Portionen an deinen Zwölffingerdarm weiter. Dafür benötige ich meine Speicherfunktion. Auf Grund meines Salzsäuregehaltes töte ich viele Bakterien ab und habe deshalb eine Desinfektionsfunktion.
Nun zu meiner Rolle in der Kinesiologie.
Auch ich stehe für zwei Themen. Zum einen für den «Wissenshunger» meines Besitzers oder meiner Besitzerin. Zum anderen bedeutet es «Ärger», weil ich etwas nicht verdauen kann. Und dies gilt nicht nur für die physische Nahrung. Gemeint sind auch Erlebnisse, Einstellungen, Emotionen und Bedürfnisse. Bestehen über einen längeren Zeitraum Dysbalancen kann es zu verschiedenen Funktionsstörungen kommen, wie zum Beispiel: Magenbeschwerden, Verdauungsprobleme, Übelkeit, Erbrechen, Nahrungsmittel-Allergien und Unverträglichkeiten, Entzündungen der Brustdrüsen sowie Kopfschmerzen.
Meine Vorstellung endet hier. Fragen und Kommentare kannst du gerne unter diesem Beitrag schreiben oder verfasse doch eine Email.
Liegt dir etwas schwer im Magen?
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Vielen Dank sagt
Dein Magen
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