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Hintergrund
Die Herren von Dübendorf sind seit Anfang des 12. Jahrhunderts urkundig und waren seit dem Bau der Burg zu Dübelstein die Burgherren. Damals besass die Burg einen mächtigen Bergfried. Im 14. Jahrhundert starben die Dübelsteiner aus, wodurch die Hofstetter ihr Erbe antraten. Nachdem die Burg an die Schwyzer fiel, wurde sie verwüstet, aber gleich wieder aufgebaut. Nach weiteren Zerstörungen nach der Hinrichtung des damaligen Burgherren Hans Waldmann und einem Wiederaufbau machte Rudolf Escher, der bekannte Zürcher Bürgermeister, die Burg wieder bewohnbar. Erst im 17. Jahrhundert zerfiel die Burg und wurde nur noch als Steinbruch genutzt.
Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Ruine ausgegraben und konserviert. Die Stiftung Pro Waldmannsburg ist die heutige Besitzerin der Restmauern.
Lage und Anfahrt
Die Ruine Dübelstein liegt an einem Talhang nahe der Stadt Dübendorf in Richtung Fällanden am Hang des Adlisbergs auf rund 500 Metern über Meer. Die Aussicht auf das Glatttal lädt zum Verweilen ein. Das nahe gelegene Restaurant Waldmannsburg und die umliegenden Wälder sind ebenfalls einen Abstecher wert.
Öffnungszeiten
Die Burg ist durchgehend zugänglich.