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(Kt. und Bez.
Schwyz, Gem.
Unter Iberg).
927 m. Von der
Stillen
Waag durchflossenes kleines Dorf, in einer engen
Thalaue zwischen den hohen Felswänden von
Guggeren im W., des von Höhlungen durchschwärmten Sitinossen im S. und
der Hirschfluh im O.;
1,5 km s. vom Postbureau
Unter Iberg und 12 km sö. vom Bahnhof
Einsiedeln.
Telephon. 21
Häuser, 167 kathol.
Ew. Kirchgemeinde
Unter Iberg.
Eines guten
Rufes erfreuen sich die Forellen und der Enzianschnaps von
Waag.
Wiesenbau, Viehzucht
und Alpwirtschaft.
Holzhandel. Seidenweberei als Hausindustrie.
(Stille) (Kt. und Bez.
Schwyz).
2000-919 m. 7 km langer Bergbach und rechtsseitiger Zufluss der
Minster.
Entsteht
aus der Vereinigung der vom
Drusberg (2283 m) und den
Käsernalpen herabkommenden
Wasser mit dem Abfluss des
Seebli, welche sich
alle zunächst
im Boden verlieren, um dann in der Wangruns am Fuss der Wangfluh als «Stille
Waag»
wieder zutage zu treten.
Diese durchfliesst die Häusergruppen
Weglosen und
Twingi, wo sie eine
Säge treibt, und zieht sich
dann den das Thal gleichsam abschliessenden hohen Felswänden des Sitinossen entlang, die seit dem Schiedsspruch Rudolfs
von
Habsburg im Jahr 1217 die Grenze zwischen Schwyz
und
Einsiedeln bilden.
Von nun an durchzieht der an Forellen
reiche Bergbach in zum Teil verbautem
Lauf das Dorf
Waag, fliesst zwischen den
Felsen von
Guggeren im W. und der Hirschfluh
im O. durch und entwässert eine mit
Wiesen bedeckte Thalaue, um sich 800 m nö. der Kirche
Unter Iberg mit der
Minster zu
vereinigen, welche 3 km weiter nordwärts von links in die
Sihl mündet.
Die Stille
Waag treibt auch beim
Karrenboden eine
Säge und wird von 8 Brücken und
Stegen überschritten.