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Von 2014 bis 2017 wurden die Sedimentwülste an den Böschungen des Rheintaler Binnenkanals in vier Etappen zwischen Lienz und Montlingen, sowie zwischen Balgach und Au abgetragen. Diese Sofortmassnahme erhöht die Abflusskapazität des Binnenkanals um mehr als fünf Kubikmeter pro Sekunde und ist als vorgezogener Teil des Hochwasserschutzprojekts zu verstehen.
Der Abtrag des Erdreichs an den Böschungen dient der Hochwassersicherheit, denn im Laufe der letzten Jahrzehnte haben sich an den Ufern des Rheintaler Binnenkanals immer mehr Sedimente angesammelt und damit das Abflussvolumen des Gewässers reduziert.
Die Bauherrschaft ist sehr bemüht darin, die jährlich anfallenden Kubaturen für Bodenverbesserungsprojekte einzusetzen. Von den insgesamt 6‘416m3 Lettenabtrag konnten 2018 rund 5‘325 m3 in Bodenverbesserungsprojekte in Kriessern, Rüthi und Sennwald verwendet werden. 1‘091 m3 wurden wegen erhöhter Schwermetallbelastung in eine Deponie geführt. Dank vorausschauender Planung und Wetterglück musste konnten die Arbeiten innerhalb der engen vorgegebenen Termingrenzen ausgeführt werden. Die Arbeiten wurden mit Bewilligung und in enger Zusammenarbeit mit der Fischereiaufsicht durchgeführt
Im Sommer/Herbst 2019 folgt die 6. Etappe des Lettenabtrags am Rheintaler Binnenkanal.