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Rosen,
Georg Johann Otto, Graf von, schwed. Historienmaler, geb. zu Paris, kam mit seinen Eltern schon als Kind nach Schweden, besuchte von 1855 an die Kunstakademie in Stockholm, ging 1861 auf die Kunstschule in Weimar und kam im folgenden Jahr nach London, wo die Bilder von Henry Leys ihn so anzogen, daß er 1863 in Antwerpen in dessen Atelier eintrat. Nachdem er 1864 für sein erstes bedeutendes Bild: Sten Stures Einzug in Stockholm nach seinem Sieg am Brunkenberg 1471, eine Medaille erhalten, bereiste er Ägypten, Syrien, Palästina, die Türkei, Griechenland, die Donaufürstentümer und Deutschland, kehrte mit zahlreichen Studien 1865 zurück, wurde Genosse der Akademie, erhielt ein Künstlerstipendium und besuchte Italien, seinen Lehrer Leys und hielt sich eine Zeitlang in München auf.
Seine Hauptbilder sind außer dem genannten eine den Einfluß der Kunstweise von Leys deutlich zeigende, sehr ergreifende Scene aus dem Leben des zügellosen Königs Erich XIV., der, wahnsinnig, zur Unterschreibung seiner Abdankung genötigt werden soll (Nationalmuseum in Stockholm), ferner Martin Luthers Studierzimmer auf der Wartburg, der Blumenmarkt, der Geburtstag des Großvaters (Aquarell), Porträt Karls XV. und Porträt seines Vaters, des Grafen Eugen v. R. Er ist Mitglied der Akademien in Stockholm und Kopenhagen und der belgischen Gesellschaft der Aquarellmaler.