Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03483.jsonl.gz/89

Die Schweiz verbraucht jährlich fast 250 TWh Endenergie. Ein Drittel dient der Abdeckung unserer Verkehrsbedürfnisse, was im Wesentlichen durch Erdölprodukte, einem geringen Anteil Strom und einem marginalen Anteil Erdgas erfolgt. Ein weiteres Drittel deckt unseren Heizbedarf, v.
In der Schweiz steigt der Endenergieverbrauch seit 1990 aufgrund des Bevölkerungswachstums und der Wirtschaft um durchschnittlich 0,5% pro Jahr – obwohl der Pro-Kopf-Verbrauch tendenziell sinkt.
In Zahlen: Aufgrund verschiedene Energieeffizienzmassnahmen ist der Pro-Kopf-Energieverbrauch seit Anfang der 1990er Jahre um fast 6% zurückgegangen: Von ca.
Unser Stromverbrauch steigt aus drei Gründen. Erstens erweist sich diese Energieform als unersetzlich für zahlreiche Anwendungen, wie Beleuchtung und Elektrogeräte, die von unserer technologiebegeisterten Gesellschaft immer mehr genutzt werden. Zweitens tragen auch die Entwicklung der Elektromobilität und der Dienstleistungen für eine alternde Bevölkerung zur Steigerung des Bedarfs bei.
Wenn keine Massnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz ergriffen werden, steigt der Energieverbrauch mit dem Bevölkerungswachstum und dem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP).
Das Bevölkerungswachstum generiert dementsprechend einen allgemeinen Anstieg des Energieverbrauchs. Will man den Energieverbrauch in Zeiten des Bevölkerungswachstums zügeln, so gibt es nur eine Lösung: Die Senkung des Pro-Kopf-Verbrauchs mithilfe von Effizienzmassnahmen.