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Werdegang
Zwei Bereiche spielten im Rahmen seines Werdegangs in Wissenschaft und Industrie für Marcus Morstein eine besondere Rolle: Die produktorientierte Entwicklung und die angewandte Forschung.
Nach dem Chemie-Studium an der Universität zu Köln promovierte er dort über die Synthese metallorganischer Precursor-Verbindungen und deren Anwendung für die chemische Gasphasenabscheidung (CVD) von dünnen Halbleiterschichten. Anschliessend wechselte er für sieben Jahre zur ETH Zürich, zuerst als Postdoc, dann als Oberassistent an der Professur für Oberflächentechnik. Im Rahmen zahlreicher Forschungsprojekte mit grösseren und kleineren Unternehmen der Schweizer Industrie konnte er einen hervorragenden Einblick in die faszinierende Welt moderner Nanowerkstoffe und ihrer Anwendungen, aber auch in die Organisation interdisziplinärer Forschung gewinnen.
2001 wechselte er in die Industrie und war 17 Jahre als Leiter Forschung und Entwicklung in einem exportorientierten, innovativen Schweizer KMU tätig. Hier lag es an ihm, die vielversprechendsten neuen Entwicklungen in der Dünnschichttechnik zu identifizieren, mit den Marktbedürfnissen abzugleichen und in eigene neue Schichtwerkstoffe und technologische Lösungen umzusetzen. Als Grundlage für den Erfolg der nanostrukturierten Hightech-Beschichtungen in einem wettbewerbsintensiven, globalen Umfeld und um mit den besten Qualitätsstandards mitzuhalten, nutzte er regelmässig ein internationales Kooperationsnetzwerk aus Forschungspartnern, Schlüssellieferanten, Kunden und Verbänden.