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Internet wird über verschiedene Wege übertragen. In der Schweiz sind die Technologien Glasfaser und DSL am weitesten verbreitet. Bei Glasfaser erfolgt die Übertragung über ein Glasfaserkabel, bei DSL über ein Zweidraht-Telefonkabel.
DSL ist in den meisten Wohnungen über ein Kupferkabel des ehemaligen Telefonanschlusses verfügbar. Die Kupferleitung ist immer an einen zentralen Verteiler angeschlossen. Je grösser die Distanz zu diesem Verteiler, desto tiefer die maximale Geschwindigkeit einer DSL-Leitung.
Die Glasfaser ist ein Kabel aus einem feinen Glaskern (dünner als ein Haar). Über dieses Kabel werden optische Signale mittels Licht übertragen. So ist die Abhängigkeit von Geschwindigkeit und Distanz der Leitung nahezu vernachlässigbar. Daher sind über die Glasfaserverbindung sehr hohe Internetgeschwindigkeiten möglich. Die Glasfasertechnologie ist noch nicht flächendeckend verfügbar, der Ausbau ist im Gang.
Oft ist es in der Schweiz so, dass die Kupferleitungen beim Glasfaserausbau für die letzte Meile bestehen bleiben, die Glasfaser also nur ins Quartier gezogen wird und nicht bis in die Wohnung. In diesen Fällen ist G.fast der neuste in der Schweiz verwendete Standard und lässt Geschwindigkeiten bis 500 Mbit pro Sekunde zu.