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Der Freiburger Generalrat winkt einen Kredit für die weitere Sanierung des Universitätsstadions St. Leonhard durch. Kanton und Stadt teilen sich die Kosten.
Das Leichtathletikstadion St. Leonhard, das der Universität Freiburg gehört, wird derzeit saniert. Die Tribüne wird umgebaut und erhält ein neues Dach. Nun soll auch noch die Leichtathletikbahn erneuert werden, denn sie entspricht nicht mehr den geltenden Normen, und ihre Nutzung ist nur dank zahlreichen Ausnahmen möglich. Zudem ist der Belag in schlechtem Zustand.
Stadt und Kanton Freiburg teilen sich die Betriebskosten sowie jede Investition. Und so stimmte der Generalrat Freiburg am Dienstagabend über einen Kredit von drei Millionen Franken für Arbeiten am Universitätsstadion St. Leonhard ab. Er gewährte diesen mit 59 Ja-Stimmen; es gab keine Gegenstimmen, aber vier Enthaltungen.
Zusätzlicher Eingang
Nicht nur die Leichtathletikbahn wird mit den drei Millionen erneuert; auch die Wasserleitungen werden saniert und die Beleuchtung erneuert. Ein zusätzlicher Nebeneingang wird geschaffen, um bei grossem Zustrom den historischen Eingang zu entlasten und bei Fussballanlässen einen unabhängigen Zugang für das Publikum zu garantieren. An der Nordseite des Spielfelds wird ein grosser, mit einem Doppelschalter versehener Getränkestand die Buvette im historischen Gebäude ergänzen.
Die Aussensportanlage wird ergänzt durch ein Streetballfeld und durch Outdoor-Geräte zur Muskelkräftigung. Das Fussballfeld soll für internationale Spiele variabel vergrössert werden können. Ende 2022 sollten die Arbeiten abgeschlossen sein.