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ManCity-Stürmer Raheem Sterling ist vor seiner 2. WM-Teilnahme einen Tag zu spät ins englische Camp in Burton-upon-Trent eingerückt. Das bestätigte Trainer Gareth Southgate 9 Tage nach dem Vorfall, kurz vor dem Testspiel am Samstag in London gegen Nigeria.
«Wir haben darüber gesprochen. Es handelte sich um eine Verwechslung von Flügen», sagte Southgate. Sterling, der in seinem Geburtsland Jamaika in den Ferien weilte, entschuldigte sich bei den Teamkollegen für sein Zuspätkommen.
Gewehr auf dem Bein
Damit sorgte Sterling schon das 2. Mal binnen weniger Tage für Wirbel. Am Mittwoch hatte der 23-Jährige ein Trainingsbild gepostet, auf dem sein neues Tattoo zu sehen ist: Ein Maschinengewehr auf seinem rechten Unterschenkel.
Aktivisten gegen Waffengewalt reagierten mit Empörung auf die Tätowierung. «Wir fordern, dass er es weglasern lässt oder es mit einem anderen Tattoo überdeckt», sagte etwa Lucy Cope, die nach dem gewaltsamen Tod ihres Sohnes im Jahr 2012 die Gruppe «Mütter gegen Waffen» gegründet hatte.
Ich schiesse nur mit meinem rechten Fuss
Sterling rechtfertigte das Tattoo mit der Erinnerung an seinen Vater, der erschossen wurde, als Raheem erst zwei Jahre alt war. «Ich habe mir selbst das Versprechen gegeben, dass ich in meinem ganzen Leben keine Waffe anrühren werde. Ich schiesse nur mit meinem rechten Fuss.»
Sendebezug: SRF zwei, «Road to FIFA World Cup», 26.05.2018, 17:35 Uhr