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Lebensstil, Hormone, Krankheiten: Typen des Haarverlusts und ihre Ursachen
Kein Haar wächst für immer: Nach einer Wachstumsphase, die normalerweise mehrere Jahre dauert, legt die Haarwurzel eine Pause ein und das Haar fällt aus. Ein Verlust von bis zu 100 Haaren am Tag ist völlig normal. Auch wenn es kurzfristig ein paar mehr sind, besteht kein Grund zur Besorgnis. Wenn jedoch der Zustand über eine längere Zeit anhält, spricht man von Haarausfall.
Der Haarschwund hat viele Erscheinungsformen. Der Lebensstil – mit Stress oder einer einseitigen Ernährung – kann eine Rolle spielen. Bei Frauen beeinflussen Hormonschwankungen in Schwangerschaft, der Stillzeit und den Wechseljahren das Haarwachstum. Auch Krankheiten oder bestimmte Medikamente können einen vermehrten Haarverlust verursachen. Bei diesen Ursachen ist der Haarausfall diffus, d.h. er verteilt sich gleichmässig über den Kopf.
In anderen Fällen lichtet sich das Haar in begrenzten, teilweise typischen Kopfbereichen. Dazu gehören der hormonell-erbliche Haarausfall, welcher durch eine Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegen männliche Hormone verursacht wird, wie auch der kreisrunde Haarausfall: Hier bilden sich – vermutlich durch eine Autoimmunreaktion – in kurzer Zeit klar begrenzte kahle Stellen.