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im kath.
Kirchenrecht die durch
Gewohnheit oder Diözesanverordnungen eingeführte Besprechung des
Geistlichen
mit den Brautleuten, in welcher sich der
Pfarrer von den Religionskenntnissen der Verlobten und über
etwanige Ehehindernisse unterrichten, zugleich aber auch den Verlobten eine Belehrung über ihre ehelichen
Pflichten angedeihen
lassen soll.
Das Brautexamen ist teilweise auch in der protestantischen
Kirche beibehalten, z. B. in
Württemberg.
[* 2]