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Im April rannte der fünfjährige Jonica unter ein Auto. Dabei flog er fast sechs Meter durch die Luft. Er verletzte sich an Lunge und Leber und hatte eine Hirnblutung. Der rechte Arm und ein Bein war gebrochen. Die Ärzte bangten um sein Leben. Eine Woche lang beteten etwas zwanzig Leute für den Kleinen. Dann erwachte Jonica aus dem künstlichen Koma und war sofort bei vollem Bewusstsein.
Unter dem Gips hatte sich eine Entzündung entwickelt, die operativ behandelt werden musste. Zwei Monate musste das Bein stillgelegt werden. Aber danach wollte Jonica nicht gehen. Ein Röntgen offenbarte einen erneuten Beinbruch, der wahrscheinlich durch einen Zusammenprall mit seiner Schwester passierte. Nun steht die sechste Operation seit dem Unfall bevor. Gebet und Begleitung sind hier nötig. Jonicas Mutter ist im siebten Monat schwanger.
Verena Schneider