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Bellinzona (awp/sda) - Das Bundesstrafgericht in Bellinzona hat am Donnerstag zwei italienische Staatsbürger wegen wiederholter Geldwäscherei zu einem Monat Gefängnis bedingt respektive einer bedingten Geldstrafe verurteilt.
Den beiden konnte nachgewiesen werden, zwischen Januar und Oktober 2003 insgesamt 348'000 USD Bestechungsgelder eines korrupten Stadtpräsidenten von Brindisi (I) gewaschen zu haben. Die Bundesanwaltschaft war von nahezu 800'000 USD ausgegangen.
Die Bestechungsgelder flossen im Rahmen eines Exklusivvertrages für Kohlelieferungen an die städtischen Energiewerke von Brindisi. Der Vertrag kam unter Umgehung des Gemeinderats und mit Hilfe von Schmiergeldern zustande.
Der eine Beschuldigte, ein 47-jähriger Broker aus Brindisi, wurde in Abwesenheit zu einem Monat Gefängnis bedingt auf zwei Jahre verurteilt. Sein Komplize, ein 76-jähriger, in Lugano wohnhafter Geschäftsmann erhielt 210 Tagessätze à 410 CHF aufgebrummt, ebenfalls bedingt auf zwei Jahre. Ausserdem müssen die beiden die Verfahrenskosten in Höhe von je 13'000 CHF übernehmen.
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