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Frankreich(?), 1. Viertel 20. Jh.
Porzellan, Glas, Kupfer, Messing
H. 29 cm, Fussplatte 17,5, 8 cm
Inv. 1992.142.
Dieser Typ Kaffeemaschine wurde in den 1920er Jahren im Warenhaus Samaritaine, Paris, unter der Bezeichnung "Balance" als Tête-à-tête für zwei Personen angeboten. Unser Exemplar wurde in Basel erworben und stand bis in die 1960er Jahre in Gebrauch. Das mit Wasser gefüllte Kännchen senkt sich zunächst auf die Seite des Brenners, dessen Klappdeckel dadurch offengehalten bzw. blockiert ist. Hat das Wasser den Siedepunkt erreicht, strömt es durch die Düse in das mit Kaffeepulver gefüllte Glas - das nun leere Kännchen hebt sich, der Deckel klappt zu und löscht die Flamme aus. Beim Erkalten des Kännchens entsteht darin ein Vakuum, das den heissen Kaffee nun durch das Filtersieb am Ende der Düse in den Behälter zieht, der sich über den nun geschlossenen Brenner in die ursprüngliche Position absenkt. Der Kaffee ist servierbereit.