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Gary Regans allererstes Buch war The Bartender‘s Bible im Jahr 1991. Danach folgten ein paar Projekte mit seiner Frau Mardee über Martini, Bourbon und klassische Cocktails, sein Riesenhit The Joy of Mixology im Jahr 2003, ein paar Handbücher für Bartender und schliesslich die Serie „Gaz Regan’s 101 Best New Cocktails“. Schon zu Anfang seiner Autorenkarriere unterhielt sich der weithin gefeierte Mixologe mit seiner Frau darüber, wie schwierig es sei, wohlschmeckende Orangenbitter zu finden. Schnell entstand die verrückte Idee, selbst auf dem Gebiet tätig zu werden, und Gary wurde zu einer Art Wochenende-Alchimisten. Nachdem er endlich eine zufriedenstellende Rezeptur ausgearbeitet hatte, traf er jedoch auf Schwierigkeiten: Die zweite Charge schmeckte ganz anders als die erste. Es musste also ein waschechter Profi mit anpacken, der in Mark Brown, dem Chef der Firma Sazerac, gefunden war. Erst als die Orangenbitter von Gary und Mark als „nicht trinkbar“ bezeichnet wurden, gaben sich die beiden zufrieden und brachten die Gary Regan's No.6 Orange Bitters auf den Markt – das ist damit zu erklären, dass Cocktailbitter pur ungeniessbar sein müssen, um in Kombination mit anderen Zutaten den erwünschten Effekt zu bringen.
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