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Eine französische Studie mit 480 Covid-19-Patienten, zeigt, dass Raucher weniger betroffen wären als die Allgemeinbevölkerung.
Tabak soll präventive Tugenden gegen Covid-19 haben, so das Ergebnis einer Studie eines Teams des Pariser Krankenhauses Pitié Salpêtrière und des Neurobiologen Jean-Pierre Changeux, Mitglied der Französischen Akademie der Wissenschaften, berichten übereinstimmend Medien.
Die vom Krankenhaus durchgeführte Studie kommt zu dem Schluss, dass Raucher von dem Virus weniger betroffen waren als andere Menschen. An der Studie, die gerade von der Akademie der Wissenschaften veröffentlicht wurde, nahmen 350 stationäre und 130 leichtere Patienten ambulant teil. Alle wurden positiv auf Covid-19 getestet. Sie wurden daraufhin untersucht, ob sie mehr oder weniger rauchten als die Allgemeinbevölkerung des gleichen Geschlechts oder Alters.
Es könnte also etwas im Tabak sein, das vor Covid-19 schützt, und warum nicht auch vor Nikotin. Der weltbekannte Neurobiologe Jean-Pierre Changeux vermutet, dass Nikotin das Eindringen des Virus in die Zellen verhindern könnte. «Die Idee war, dass Nikotin die Anheftung des Coronavirus an den Nikotinrezeptor stören und so die Ausbreitung des Virus stoppen könnte».
Der Professor für Innere Medizin Zahir Amoura, der die Studie durchführte, stellte fest, dass es unter diesen Patienten nur sehr wenige Raucher gab. «Wir hatten eine Raucherquote, die bei etwa 5% lag, was niedrig ist», sagte Zahir Amoura gegenüber France Inter. «In der Covid-Bevölkerung gibt es etwa 80% weniger Raucher als in der Allgemeinbevölkerung, gleichen Geschlechts und gleichen Alters. Diese These sollte bald Gegenstand einer klinischen Studie sein.»