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Der Schweizer Eiskunstläufer Stéphane Lambiel hat in Tallinn (Estland) nach 2006 und 2008 zum dritten Mal Silber in den Europameisterschaften gewonnen. Der zweifache Weltmeister verbesserte sich dank der zweitbesten Kür um drei Ränge, und erfüllt die Kriterien für die Olympischen Spiele.Dieser Inhalt wurde am 22. Januar 2010 - 08:37 publiziert
Der 24-jährige Walliser hatte sich am Donnerstag abend nach dem verpatzten Kurzprogramm kämpferisch gegeben, doch mehr als die Bronzemedaille schien nicht möglich, zu gross waren die Rückstände auf den Russen Jewgeni Pluschenko (Gold) und den Franzosen Brian Joubert (Bronze).
Doch neben Michal Brezina (4.) und Yannick Ponsero (6.) fing der Walliser auch Letzteren noch ab. "Im Sport gibt es immer eine Chance, auch wenn es nicht einfach ist", sagte Lambiel. Gegenüber Pluschenko verlor er aber enorme 16,85 Punkte.
Mit diesem Resultat hat der neunfache Schweizer Meister nun auch sämtliche Selektionskriterien von Swiss Olympic für die Olympischen Spiele erfüllt; dafür waren 195 Punkte und eine Top-Ten-Klassierung gefordert - für ihn selbstverständlich eine reine Formsache.
Lambiel zeigte erstmals die neue Kür "La Traviata"; bei der Olympia-Qualifikation in Oberstdorf und an den Schweizer Meisterschaften in Lugano war er noch sein Tango-Programm gelaufen.
swissinfo.ch und Agenturen