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Es sah während einer knappen halben Stunde gut aus für Sion und Fabio Grosso. Die Walliser traten im Tourbillon gegen den standesgemäss defensiv eingestellten FC Lugano dominant auf, und wichtiger noch, erspielten sich Chancen. Die beste Möglichkeit vergab der Lette Robert Uldrikis in der 24. Minute, der mit seinem Abschluss aus sieben Metern die Beine von Lugano-Keeper Noam Baumann traf.
Drei Minuten später stellte Oliver Custodio das Geschehen auf den Kopf, als er mit einem Weitschuss aus 22 Metern die Walliser Abwehr düpierte und Goalie Timothy Fayulu in der nahen Ecke erwischte. Geschockt vom überraschenden Rückstand entglitt Sion das Spiel innerhalb von vier Minuten vollends. Ein überstürztes Tackling im eigenen Strafraum von José Aguilar gegen Alexander Gerndt führte zu dem Foulpenalty, den Mijat Maric (31.) zum vorentscheidenden 2:0 nutzte. Mattia Bottanis 3:0 fiel vier Minuten vor der Pause.
Statt sich vom Tabellenende abzusetzen, bleibt Sion nur aufgrund des besseren Torverhältnisses vor Aufsteiger Vaduz auf dem Barrage-Platz. Das Derby am Sonntag bei Aufsteiger Lausanne-Sport wird für Weltmeister Grosso das Spiel der letzten Chance. Sofern er es überhaupt bis dahin schafft.