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Um 9h40 bei der Abfahrt ist es 16°, sonnig bis leicht bewölkt, aber es hat einen kühlen Wind. Wir verlassen das schöne Zamora und den Duero und fahren ein Stück nach Norden und biegen dann nach links, nach Westen ab. Zwei Stunden später sind wir an unserem heutigen Ziel Puebla de Sanabria. Paul hat einen wunderschönen Platz für die Übernachtung ausgesucht. Wir stehen mit wunderbarem Blick auf die Burg von Puebla de Sanabria, direkt am schönen Rio Tera.
Puebla de Sanabria ist ein nordspanischer Ort mit 1.373 Einwohnern im Nordwesten der Provinz Zamora in der Autonomen Gemeinschaft Kastilien-León. Der historische Ortskern ist seit 1994 als Bien de Interés Cultural in der Kategorie Conjunto histórico-artístico eingestuft.
Puebla de Sanabria liegt in einer Höhe von ca. 920 m nahe der Grenze zu Portugal auf einer Anhöhe zwischen dem Río Tera und dem Río Castro. Die portugiesische Stadt Bragança befindet sich nur etwa 42 km südwestlich.
Am Nachmittag klettern wir 232 Treppenstufen zur Burg hinauf und finden das Dorf Puebla de Sanabria einfach nur sehr, sehr schön. Wir trinken Kaffee auf der Plaza Mayor und später ein Glas Rotwein bevor wir wieder runter zu unserem Stellplatz laufen.
In einem kleinen Gemüseladen kaufen wir ½ Kilo Kirschen und ½ Kilo Aprikosen. Es kostet 4 €. Wir haben nur eine 10€-Note und die junge Verkäuferin nur eine 5€-Note als Rückgeld. Also gibt sie uns anstatt 1€ zurück 4 grosse rote Kartoffeln. Toll, oder?
Die Burg der Grafen von Benavente ist ein imposantes Bauwerk aus dem 15./16. Jahrhundert.
Der ca. 18 km nordwestlich gelegene Lago de Sanabria ist der grösste eiszeitliche Gletschersee der Iberischen Halbinsel.