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Dickeya dianthicola und ‘D. solani’ sind die Bakterien, welche bei der Kartoffelproduktion in der Schweiz am meisten Probleme verursachen. Sie lösen an den Stängeln (oberirdische Triebe) Fäulnissymptome aus, was mit dem allgemein üblichen Begriff der Schwarzbeinigkeit umschrieben wird. Die vorliegende Studie verfolgt zwei Hauptziele: einerseits soll die Empfindlichkeit der Sorten Agria, Victoria, Charlotte, Innovator, Arinda und Lady Claire gegenüber Dickeya spp. geprüft werden, andererseits soll die Aggressivität von je drei Isolaten von D. dianthicola und von ‘D. solani’ gegenüber der Sorte Agria geprüft werden. Für diese Untersuchungen wurden Topfversuche im Gewächshaus angelegt. Die Sorte Agria scheint in Bezug auf die Schwarzbeinigkeit anfälliger zu sein als die übrigen geprüften Sorten. Die aggressivsten Isolate von ‘D. solani’ sind nicht virulenter als die aggressivsten Isolate von D.dianthicola. Die Aggressivität der Isolate von D. dianthicola scheint variabler zu sein als jene von ‘D. solani’. Schliesslich scheinen die Isolate von Dickeya spp. wichtiger für das Risiko der Entstehung von Schwarzbeinigkeit zu sein als die Sorte. In der Tat entwickelt die empfindlichste Sorte sechs Mal mehr Symptome als die unempfindlichste Sorte, während jedoch das aggressivste Isolat vierzig Mal mehr Symptome hervorruft als das am wenigsten aggressive Isolat.
Herbizidresistenzen bei Unkräutern sind weltweit ein zunehmendes Problem. Das Herbizidresistenz-Monitoring in der Schweiz soll dazu beitragen, die Mechanismen, die zu diesen Resistenzen führen, besser zu verstehen und den Herbizideinsatz besser zu steuern.
Agroscope hat Pflanzenschutzstrategien im Apfelanbau verglichen. Durch die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln verminderten sich die lokalen ökotoxikologischen Risiken, es ergaben sich aber andere Zielkonflikte bezüglich Umwelt und Wirtschaftlichkeit.
Bt-Mais ist durch Eiweisse des Bakteriums Bacillus thuringiensis vor Frass durch bestimmte Insekten geschützt. Eine neue, systematische Auswertung von weltweiten Felddaten bestätigt, dass Nichtzielorganismen in Bt-Mais weitgehend geschont werden.