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Viele Menschen haben Katzen als Haustiere. In einigen Ländern gibt es sogar mehr Katzen als Haustiere als Hunde. Katzen und ihre Pflege sind jedoch nicht auf demselben Niveau wie bei Hunden. Einige tragen dazu bei, dass es schwierig ist, eine Katze zu beruhigen, sie in den Korb zu legen und zum Tierarzt zu bringen. Katzen sind Umweltwesen, was bedeutet, dass sie Probleme damit haben, sich von ihrem angestammten sicheren Ort zu entfernen, selbst wenn es nur darum geht, zum Tierarzt zu gehen. Es gibt Möglichkeiten, eine Katze für diese Zwecke zu beruhigen. Eine davon ist, die Katzen an die Reisebox zu gewöhnen. Es kann sogar helfen, eine Decke oder ein Handtuch über die Box zu legen. Auch vertraute Gerüche können Stress abbauen, indem man ein vertrautes Kleidungsstück in die Transportbox legt.
Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, lesen Sie den Artikel von Dr. Med. Vet. Maeva Roman.
Die Anzahl der Hauskatzen nimmt in den meisten Ländern zu und übersteigt häufig die Anzahl der Hunde, aber ihre medizinische Versorgung bleibt hinter der des „besten Freundes des Menschen“, des Hundes, zurück. Nach dem Grund für die mangelnde medizinische Versorgung ihrer Katzen gefragt, nennen Tierbesitzer vor als erstes die Schwierigkeit die Katze in einen Korb zu setzen, zu einem Tierarzt zu fahren, und das ängstliche Tier während der Untersuchung zu beruhigen.
Katzen sind unabhängige und territoriale Tiere, die ihre Umgebung unter Kontrolle haben müssen, und die empfindlich auf verschiedene Gerüche reagieren. Deshalb setzen sie Besuche beim Tierarzt stark unter Stress. Im Folgenden finden Sie einige Tipps, wie Sie den Stress beim Besuch beim Tierarzt oder auf Reisen reduzieren können. Reisen sind für Katzen häufig schwierig, und sie fühlen sich außerhalb ihrer Umgebung nicht sicher. Sie sind sehr empfänglich für neue visuelle Eindrücke, neue Geräusche und neue Gerüche. Dr Med. Vet. Maeva Roman, CEAV Innere Medizin Die Mehrzahl der Katzen ziehen die Ruhe und die Einsamkeit vor und sind schnell gestresst.
Die Mehrzahl der Katzen sind sehr verängstigt, wenn sie in der Tierklinik Hunde sehen oder mit diesen dort zusammengepfercht sind.
Es können mehrere Methoden angewendet werden, um der Katze den Stress zu nehmen, und sich richtig um sie zu kümmern. So kann ihre Angst vermindert und auch das Risiko für defensive oder aggressive Reaktionen vermindert werden. Der Stress kann auch die Parameter der allgemeinen Untersuchung und die Labortests verändern und so zu Artefakten bei der Untersuchung führen.
Vorbereitung zu Hause für den Arztbesuch
Die Transport- und Reisebox ist jhier der Schlüssel. Sie muss stabil und leicht zu reinigen sein (aus Kunststoff oder mit Kunststoffverkleidung). Transportboxen, die sich von oben öffnen lassen, oder noch besser solche, bei denen der Deckel leicht abzunehmen ist, sind praktischer, da man die Katze vorsichtig hineinsetzen und herausholen kann. Deckt man die Box während des Transports mit einer Decke oder einem Handtuch ab, so kann dies die Katze beruhigen. Sichern sie die Box im Auto im Fußraum oder befestigen Sie sie auf einem Sitz, sodass sie nicht schaukelt. Tragen Sie die Box vorsichtig und versuchen Sie, sie zu stabilisieren. Achten sie darauf, dass sie nicht hin und her schaukelt und auch nicht gegen Gegenstände stößt.
Bekannte Gerüche können den Stress bei der Katze senken
Verwenden Sie die Box auch zu Hause und lassen sie Ihre Katze darin schlafen oder fressen, damit sie sie nicht nur mit dem Besuch beim Tierarzt in Verbindung bringt. Legen Sie ein Wäschestück oder ein Kleidungsstück, das nach Zuhause riecht, in die Transportbox. Reiben Sie mit einem Tuch über den Kopf Ihrer Katze, damit es ihren Geruch annimmt, und reiben Sie damit anschließend über das Äußere der Box ab und legen Sie es hinein. Im Handel sind beruhigende Pheromone (Feliway®) oder auch Sprays mit beruhigenden pflanzlichen Aromaölen (Pet Remedy®) erhältlich, die sie 30 Minuten vor der Nutzung in die Box sprühen. Sollte ihre Katze eine Panikattacke erleiden, wickeln Sie sie in eine Decke und legen Sie sie so in die Box. Nehmen Sie Wechselwäsche mit (die nach Zuhause riecht), falls Ihre Katze die Box einnässt.
«Cat Friendly Clinic»: Ein wichtiges Zertifikat für Veterinäre und ihre Patienten
Das Programm „Cat Friendly Clinic“ der ISFM (International Society of Feline Medecine) zeichnet Praxen aus, die eine hochwertige medizinische Versorgung für Katzen anbieten, da sie: • Die speziellen Bedürfnisse von Katzen verstehen und den Tierarztbesuch so weit wie möglich katzengerecht gestalten. • Wissen, wie man Katzen vorsichtig und achtsam berührt und entsprechend mit ihnen umgeht. • Über die erforderlichen speziellen Kenntnisse und Instrumente verfügen, um Katzen optimal medizinisch zu versorgen. Das Zertifikat „Cat Friendly Clinic“ gilt für sämtliche Praxismitarbeiter: Von den Empfangsmitarbeitern über die tiermedizinischen Fachangestellten und die Laboranten bis hin zu den Tierärzten.
Was bedeutet dieses Zertifikat für meine Katze und mich?
Eine mit dem Zertifkat „Cat Friendly Clinic“ der ISFM ausgezeichnete Praxis gibt Ihnen Sicherheit und gewährleistet, dass die Praxis bestimmte Zertifizierungs-Standards erfüllt. Auch gehen die Praxis und ihr Personal jederzeit auf die speziellen Bedürfnisse Ihrer Katze ein. Die Praxismitarbeiter nehmen sich Zeit, Ihnen zu erklären und zu zeigen, was sie tun, um sie durch die Praxis zu führen, soweit dies in der Praxis möglich ist. Das Zertifikat „Cat Friendly Clinic“ (CFC) gibt es in drei Zierfizierungs-Stufen: Bronze, Silber und Gold. Diese Stufen berücksichtigen, dass Tierklinken in Größe, Sitz, Struktur, Anzahl der Mitarbeiter und Ausstattung unterschiedlich sind. Eine vollständige Liste der zu erfüllenden Bedingungen finden sich auf der Internetseite – www.catfriendlyclinic.org –ebenso wie die Liste der zertifizierten Praxen.