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Der Rapper Benzino hat kürzlich erzählt, Michael Jackson habe sich bei ihm per Telefon für seinen Eminem-Diss bedankt. Eminem hatte sich im Jahr 2004 in seinem „Just Lose It“ Video über MJ lustig gemacht.
Die Anspielungen auf den Pepsi-Unfall von 1984 bei dem sich Michael schwere Verbrennungen am Kopf zuzog, oder die Szenen, in der der als MJ verkleidete Eminem seine Nase verliert, fand der King of Pop nicht lustig und er sagte im Interview mit Geraldo Rivera:
„Ich habe Mr. Eminem nie getroffen. Ich habe ihn immer bewundert. Dass er so etwas getan hat, war ziemlich schmerzhaft, als Künstler zu einen anderen Künstler. Und es ist traurig. Denn ich denke, was Stevie Wonder gesagt hat, ist wahr. Ich möchte nicht viel mehr als das sagen. Aber er sollte sich schämen für das, was er da tut. Stevie hat gesagt, er ist voller Bullshit. Das sage nicht ich, das hat Stevie gesagt.“
„Ich bin die meiste Zeit meines Lebens Künstler gewesen und ich habe niemals einen Künstlerkollegen angegriffen. Große Künstler machen so etwas nicht. Sie haben das nicht nötig“, so Michael Jackson.
Auch in einem Radiointerview sagte Michael, er sei wütend über die Art, wie ihn Eminem in dem Video darstelle. „Es ist eine Sache, jemand zu veralbern, aber es ist etwas ganz anderes, jemanden zu erniedrigen und gefühllos zu sein.“
Nun hat Benzino im The Gauds Show Podcast berichtet, dass ihn Michael Jackson damals angerufen habe und sich für einen Diss gegen Eminem bedankt habe.
„Ich kannte Mike. Ich habe Mike durch Teddy [Riley] kennen gelernt. Er rief mich an und bedankte sich bei mir. Denn als Eminem ihn mit der Feuersituation in dem [‚Just Lose It‘]-Video dissen wollte, rief Mike an – und ich erinnere mich, dass sein Assistent ihn ans Telefon holte – und ich saß da und hörte ihm zu. Und er hat sich bei mir bedankt.“
MJ habe auch über den damaligen Sony-Chef Tommy Mottola geschimpft.
Der Rapper und Mitbesitzer vom „The Source“ Magazin, Benzino, hatte sich Jahrzehnte lang negativ oder zumindest kritisch über Eminem und dessen Relevanz geäussert.
Quelle: jackson.ch, vibe.com, Geraldo Rivera Interview