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“Das Schwimmen war nicht langsam, aber wir konnten mit den gleichzeitig gestarteten Männern mithalten”, sagte Spirig. Auf dem Rad konnte sie sich mit dem zweiten Mann abwechseln, der sich später jedoch absetzte. “Im Laufen sah ich ihn dann vor mir, das war super als Motivation, ich konnte ihn noch knapp überholen.” Spirig sprach von einer “insgesamt eine sehr guten Leistung”. “Als zweiter Mann im Ziel, das ist nicht schlecht”, sagte die Olympiasiegerin von 2012 scherzend am Ende einer weiteren harten Trainingswoche, die sie bis Freitagmittag in St. Moritz verbracht hatte.
Bis zum Start an den Olympischen Spielen kommen für Spirig als weitere Wettkämpfe noch ein Rennen über 3000 m sowie allenfalls der Sprint-Triathlon in St. Moritz vom 7. August in Frage, an dem sie die Wechsel üben könnte.
“Bei den Frauen wird härter geschwommen, eindeutig”, musste Ruedi Wild feststellen. “Nachdem ich im Wasser zum dritten Mal am Fuss gezogen worden war, ging ich an das hintere Ende der Gruppe. Das wettkampfmässige Training vor der Haustür war jedoch super”, sagte Wild, zufrieden im Hinblick auf seine Starts an der Ironman-70.3-WM von Mooloolaba in Australien von Anfang September sowie dem Ironman Hawaii im Oktober.
(SDA)