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Der grösste US-Autobauer verkaufte nach Angaben von Mittwoch in seiner Heimat im vergangenen Jahr mehr als 2,2 Millionen Neuwagen und schaffte damit ein Plus von 2,5 Prozent. Der Konzern aus Detroit überholte damit den japanischen Rivalen, bei dem der Absatz um fast zehn Prozent auf 2,1 Millionen Neuwagen fiel, insbesondere das wichtige SUV-Segment verzeichnete Einbussen. GM hatte 2021 erstmals seit 90 Jahren die Pole-Position als Marktführer in den USA verloren.
Die durch steigende Materialkosten und die anhaltende Chip-Knappheit verursachten Probleme und Engpässe in der Branche wirkten sich auch 2022 aus. Insbesondere asiatische Hersteller litten unter den Folgen, die die Preise für Pkw und Lkw in die Höhe trieben. Toyota ist einer der am stärksten betroffenen Autobauer. Der Konzern sah sich im November gezwungen, sein Produktionsziel für das Gesamtjahr zu senken. Insgesamt dürfte der US-Autoabsatz im vergangenen Jahr nach Einschätzung der Experten vom Branchenberater Cox Automotive um acht Prozent auf etwa 13,9 Millionen Fahrzeuge geschrumpft sein - ein Rückgang von 20 Prozent gegenüber dem Höchststand des Jahres 2016.
(Reuters)