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Die Baselbieter Regierung fordert mehr Geld von Kantonen, deren Studierende an der Uni Basel studieren. Diese Abgeltungen zwischen den Kantonen sind in der Internkantonalen Universitätsvereinbarung geregelt. Bisher decken die Beiträge der Kantone von auswärtigen Studierenden nicht einmal die Hälfte der Kosten, die real pro Studentin oder Student anfallen.
Als Beispiel: Für einen Medizinstudenten aus dem Kanton Solothurn erhalten die beiden Basel rund 50'000 Franken, real bezahlen sie für dessen Studium jedoch über 100'000 Franken.
Neue Regelung löst Probleme nicht
Die Schweizerische Erziehungsdirektorenkonferenz hat einen Entwurf für eine revidierte Universitätsvereinbarung in die Vernehmlassung geschickt. Die Baselbieter Regierung unterstützt diesen Entwurf zwar, ist aber unzufrieden, da die Beiträge nicht ansteigen. Sie schreibt in einer Medienmitteilung, es würde nur die Art und Weise geändert, wie die Beiträge festgesetzt werden, das Gesamtvolumen der Abgeltungen steige aber nicht an. Damit würden die Kantone, die eine Universität betreiben, weiterhin auf hohen Kosten von auswärtigen Studierenden sitzen bleiben.
Die Baselbieter Regierung fordert deshalb, dass der Ausgleich zwischen den Kantonen in den nächsten Jahren gerechter ausgestaltet wird.