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Als ältestes Kind von Severin und Marie Fasel-Siffert erblickte Peter am 1. November 1928 das Licht der Welt. Mit seinen neun Geschwistern wuchs er während der Kriegszeit auf dem Bauernhof in Winterlingen auf. Die Mithilfe auf dem elterlichen Hof war während und nach der obligatorischen Schulzeit unentbehrlich, da der Vater im Aktivdienst war. Bei den anschliessenden Einsätzen auf verschiedenen Landwirtschaftsbetrieben erweiterte er seine Kenntnisse und sammelte Erfahrungen als Landwirt. Zusätzlich liess er sich in Grangeneuve zum Saatzüchter ausbilden.Die Rekrutenschule absolvierte er als Trainsoldat in der Infanterie in Colombier. Auch dort zeigte sich seine Liebe und sein Können im Umgang mit den Pferden. 1954 schloss Peter mit Bertha Schöpfer aus Dietisberg den Bund fürs Leben. Dieser Ehe entsprossen drei Knaben und eine Tochter, denen er ein strenger, aber gütiger Vater war. Zwischen 1954 und 1971 bewirtschafteten er und sein Bruder Josef gemeinsam zuerst ein Heimwesen in St. Antoni und dann in Umbertsried, Überstorf. Die beruflichen Wege der beiden trennten sich nun. Peter fand mit seiner Familie in Obermettlen ein neues Zuhause. Mit viel Freude und Geschick bewirtschaftete er den kleinen Pachtbetrieb. Die Mithilfe der Familie war selbstverständlich. Nach dem Tod seiner Gattin Bertha, im Oktober 1986, machten sich bei Peter gesundheitliche Probleme bemerkbar. In der Folge entschloss er sich, den Landwirtschaftsbetrieb aufzugeben. Bis zu seiner Pensionierung arbeitete er nun bei Coop in Bern. Doch auch im Ruhestand war «Nichtstun» ein Fremdwort für Peter. Überall, wo Not am Manne war, half er eifrig mit. Regelmässig traf man ihn in den Familien seiner Kinder an; so verlor er auch nie den Kontakt zu seinen Grosskindern. Besonders gerne ging Peter allwöchentlich fürs Geschäft von Tochter und Schwiegersohn in den «Cheer», um der Kundschaft Ware auszuliefern. Die vielen persönlichen Kontakte schätzte er sehr. Gerne verbrachte er auch gesellige Stunden im Kreise der Jahrgänger und Klassenkameraden. In Miggi Dousse aus Düdingen fand Peter eine treubesorgte und liebe Lebensgefährtin. Sie ergänzten sich in harmonischer Weise. Gemeinsam durften sie eine glückliche Zeit verbringen. Ihrer Unternehmungslust folgend lernten sie einige schöne Städte und Gegenden kennen. Vor einem Jahr machte sich bei Peter eine heimtückische Krankheit bemerkbar. Auch in dieser Zeit wurde er von Miggi liebevoll umsorgt. Am 31. Juli 2006 ist Peter nach zwei Tagen Spitalaufenthalt friedlich eingeschlafen. Eing.