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Werbung mit Produkten, die definierten Nährwertkriterien nicht entsprechen, wird laut Swiss Pledge-Versprechen nicht mehr an Kinder unter zwölf Jahren gerichtet. Diese Verpflichtung gilt seit 2010 für TV-Spots und seit 2012 für Kinderzeitschriften und Markenwebsites der Mitgliedsunternehmen.
Ab 2017 gilt das freiwillige Werbeversprechen auch für Radio, Kino, DVD/CD-ROM, Direct Marketing, Product Placement, Interactive Games, Outdoor Marketing, Mobile und SMS-Marketing. Diese Verschärfung des Werbeversprechens ist laut Mitteilung vom Mittwoch ein weiteres klares Bekenntnis der Unternehmen für ein verantwortungsvolles Werbeverhalten gegenüber Kindern unter zwölf Jahren.
«Werbung an Kinder unter 12 Jahren» bedeutet Werbung für ein Zielpublikum mit einem Mindestanteil von 35 Prozent an Kindern unter 12 Jahren.
Die Mitgliedsunternehmen verpflichten sich zur Einhaltung folgender Mindestkriterien:
– Eingeschränkte Produktwerbung an Kinder unter 12 Jahren. Nur Produkte, die definierte Ernährungskriterien erfüllen, dürfen beworben werden.
– Keine produktspezifische Kommunikation an Primarschulen (Kinder unter 12 Jahren). Es sei denn, dies wird von der Schulverwaltung zu erzieherischen Zwecken ausdrücklich verlangt oder genehmigt.
Swiss Pledge wurde im Jahr 2010 gegründet und ist eine freiwillige Initiative von führenden Lebensmittel- und Getränkeherstellern, Gastronomie- und Detailhandelsunternehmen mit dem Ziel, die Art und Weise ihrer Werbung an Kinder zu verändern. Heute engagieren sich 13 Unternehmen für ein verantwortungsvolles Werbeverhalten gegenüber Kindern unter 12 Jahren. Es sind dies: Coca-Cola, Coop, Danone, Intersnack, Kellogg, Mondelēz, Mars, McDonaldʼs, Nestlé, PepsiCo, Rivella, Unilever und Zweifel Pomy-Chips. Die Initiative ist offen für weitere Marktteilnehmer, die sich zur Einhaltung der genannten Mindestkriterien verpflichten.