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Die 1983 zu Beginn der Ausstellungstätigkeit des Schweizer Künstlers Alexander Hahn entstandene Computeranimation zeigt einen surrealen Landspaziergang. Nachdem der Hauptprotagonist, ein kleines blaues Männchen, von einer Kanone mit fliegenden Fischen beschossen worden ist, bastelt er sich aus derselben Kanone ein Fahrrad auf dem er von der Kanone, die sich in ein beissendes, züngelndes Monster verwandelt hat, verfolgt wird. Die Rettung findet durch das Hochbeamen in ein Ufo statt, welches das Monster wutschnaubend allein zurücklässt.
Die beschränkten Darstellungsmöglichkeiten der IT Extended Basic Programmiersprache, welche auf Computerspiele der Zeit von Atari und Arcade zurückgeht, schöpft der Künstler dabei voll aus, um einen nach allen Seiten hin unbestimmten und dadurch surrealen Bildraum entstehen zu lassen. So werden durch das wiederholte Auftauchen des Hauptprotagonisten am linken Bildrand, sobald er am rechten aus dem Bild verschwunden ist, Links und Rechts endlos aneinander rückgekoppelt. Oder durch die fliegenden Fische, die, sobald sie von der Kanone aus der Bildmitte nach unten abgeschossen werden, plötzlich das ganze Bildfeld bevölkern, werden Oben und Unten miteinander verschlauft. Das einfache Computerspiel-Stilmittel der Repetition wird zum Handlungsträger einer ironisch vielseitigen Narration.
(Text: Bettina Back)
Artist Bio
Alexander Hahn (*1954), Rapperswil, St. Gallen, Schweiz, Computer- und Videokünstler.
Er gehört zu den profiliertesten Video-Pionieren der Schweiz. In seinen Werken arbeitet er mit dem Medium Computer und Video als inhaltliche und technische Forschungsplattform zwischen Abbild, Animation und Konstruktion und entwickelt diese kontinuierlich weiter. Er lebt und arbeitet in Zürich und New York.