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Die Nacht in Javea, am Ufer des Mittelmeeres war sehr laut. Einerseits wegen der Wellen, die ununterbrochen ans Ufer poltern, anderseits wegen des starken Windes, der mit etwa 55 km/h am BONSAI herumrüttelt. Aber dafür werden wir mit einem wunderschönen strahlenden Sonnentag belohnt. Wir verlassen Javea und sind gegen 13h in Moraira, wo wir noch rechtzeitig, bevor der Markt um 14h zu Ende ist, 5 kg Orangen für 2.50€ kaufen. Danach bin ich (M-T) eine Stunde lang beim Zahnarzt. Und weil das Wetter so herrlich ist, sitzen wir anschliessend beim Hafen draussen an der Sonne und trinken einen Cortado (Kaffee).
Am Abend, es ist genau 20h45, klopft es heftig an unseren Bus. Wir sitzen gemütlich drinnen beim würfeln, mit einem Glas Wein. Paul ist gerade haushoch am Gewinnen. Wir öffnen die Tür und es ist die Guardia Civil, die draussen steht. Ein sehr netter Polizist teilt uns mit, dass wir diesen Platz verlassen müssen. Es ist nicht mehr gestattet, hier zu übernachten. Der Mann entschuldigt sich bei uns und gibt uns sogar noch Tips, wo wir hin sollen. Es sind 5 Camper hier. Paul verbreitet sofort Hektik. Er fährt, als ob der Teufel hinter uns her wäre, und 20 Minuten später sind wir in Benissa, auf dem Stellplatz der Gemeinde. Paul sagt, er sei so gerast, weil er Angst hatte, dass es keinen Platz mehr für uns habe.