Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03177.jsonl.gz/855

Intel entwickelt Floating-Point-Prozessor um Hard- und Software auf die Multi-Core-Zukunft vorbereiten zu können.
Die Prozessoren der Zukunft werden über multiple Cores verfügen. Ob es sich dabei um Kerne für verschieden Aufgaben handeln wird, wie Intel
von spezialisierten Kernen in einer CPU sich durchsetzen wird, ist dabei zweitrangig. Wichtig ist, dass Hard und Software noch nicht bereit für derart verteilte Operationen sind.
Mit einer zu Forschungszwecken entwickelten, auf Fliesskommaberechnungen (Floating Point Operations) spezialisierten CPU mit 80 separaten Kernen will Intel die Entwicklung nun vorantreiben. Eine Billionen Fliesskommaoperationen pro Sekunde (Teraflops) aus 62 Watt werden zukünftig neue Informationen zum Datentransport in Chips und Computern aber auch zur Entwicklung von auf Multi-Core-Systeme hin optimierter Software liefern. Weitere Erkenntnisse erhofft sich Intel im Bereich Siliziumtechnik und Chip-Interconnects.
Der Prozessor, über den Intel auf der diese Woche stattfindenden Integrated Solid State Circuit Conference (ISSCC) in San Francisco mehr Informationen liefern will, soll nicht kommerziell angeboten werden. Für den Enduser sollen sich die Ergebnisse der Forschung nach den Vorstellungen von Intel vor allem in den Bereichen Video-Kommunikation, fotorealistische Spiele oder Spracherkennung zeigen. (tm)
(Foto (c) Intel: Blick auf 80 Core Wafer)