Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03594.jsonl.gz/2587

Interessantes zum Zürcher Böögg
Mehrmals wurde der Zürcher Böögg sabotiert:
- 1921 wurde der Böögg frühzeitig von einem Knaben angezündet. Es heisst, dass Kommunisten ihn dazu angestiftet hatten.
- 2006 wurde der Böögg von der Fertigungsstätte in Stäfa entwendet. Der Böögghersteller wurde trotz fahrlässiger Lagerung von Sprengstoff nicht angezeigt. Ein Bekennerschreiben wurde von der Gruppe «1. Mai – Strasse frei» hinterlegt. Am Sechseläuten kam ein Ersatzböögg zum Einsatz, der eigentlich für den Kinderumzug vorgesehen war. Der originale Böögg tauchte an der Erst-Mai-Feier am Helvetiaplatz wieder auf, verschwand aber wieder. Einen Tag danach, am 2. Mai, wurde er von der Zürcher Kantonspolizei in einem Bunker eines Schulhauses in der Zürcher Innenstadt gefunden und in der Stadtgärtnerei untergebracht. Dort wurde er am 21. Mai zum zweiten Mal entwendet.
1944, als der Böögg wegen der Anbauschlacht im Hafen Enge aufgestellt wurde, kippte er in den Zürichsee.
In den Jahren 1950, 1960, 1993 und 1994 kippte der Böögg vom Holzstapel, ohne dass der Kopf vorher explodiert war. Man warf den Kopf des Bööggs ins offene Feuer, wo dann der Hauptkracher explodierte. 2016 fiel der Kopf vom Holzgerüst, welches den Körper stützt, explodierte jedoch in der Nähe des Holzstapels von selbst.
Quelle. Wikipedia