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England scheitert einmal mehr an einem grossen Turnier noch vor dem Final. Doch dieses Jahr in Russland ist alles anders. Statt riesiger Enttäuschung, Häme und Zynismus gibt es dieses Jahr neben etwas Wehmut auch viel Stolz auf eine junge, freche Mannschaft und das Erreichen der Halbfinals.
So singen die England-Fans nach der Niederlage gegen Kroatien (1:2 nach Verlängerung) denn auch nicht ihre klassische Fussballhymne, das bittersüsse «Three Lions». Stattdessen stimmen sie im Stadion Oasis' «Don't Look Back In Anger» an.
Dieses Lied hat für die Engländer eine spezielle Bedeutung. Es ist ein Song des Heilens. Nach der Terror-Attacke auf ein Ariana-Grande-Konzert in Manchester, bei dem 22 Menschen ums Leben kamen, wurde er bei diversen Trauerzeremonien gesungen. (abu)
Den ganz grossen Sprung hat er nie geschafft: Gianluca Frontino, einst als Riesentalent gehandelt, verbrachte den Grossteil seiner Karriere in der Challenge League. Ein Gespräch über die Schönheit des Spiels, hinterhältige Manager und Horror-Löhne in der Challenge League.
Schaffhausen. Hier ist Gianluca Frontino zur Welt gekommen, hier hatte er beim FC Schaffhausen seine beste Zeit. Hier erzählt mir Frontino von seiner Karriere. Von einer paradoxen Welt in der Challenge League, wo man fussballerisch ein Niemand ist und dennoch von Fremden als «Hurensohn» bezeichnet wird. Eine Liga, in welcher die Vereine verlangen, sich als Musterprofi zu verhalten, und dennoch Löhne an der Grenze zum Existenzminimum bezahlen.
Im März hast du in einem Interview nach deinem …