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Eine Laserklasse gibt an, wie Sie sich und andere vor dem Laserlicht schützen können, damit Sie keine Augenverletzung oder eine mögliche Hautschädigung bekommen. Laser, deren Leistung die Klasse 3R (5 mW) überschreitet und 500 mW nicht übersteigt, werden als Laser der Klasse 3B bezeichnet.
Laserstrahlung der Klasse 3B kann bei direkter Einwirkung zu Augenschäden und in bestimmten Fällen zu Hautschäden führen. Daher sollte immer ein Augenschutz verwendet werden, wenn die Gefahr einer direkten Bestrahlung des Auges besteht.
Die Leistung einer Glühbirne (W) gibt deren gesamte Leistungsaufnahme an. Eine 60W-Glühbirne gibt nur 1 - 2W sichtbares Licht ab. Das bedeutet, dass der Rest der Leistung (58-59 W) in warmes und unsichtbares Infrarotlicht umgewandelt wird.
In 1 Meter Entfernung von einer Glühbirne empfängt die Pupille des Auges ca. 1 Millionstel der gesamten Lichtenergie. Ein Laser, der das Licht als Strahl aussendet (kollimiert), wird das Auge mit 100 % der Lichtenergie treffen, auch in sehr grosser Entfernung.
Ein Laser, der das Licht gestreut (divergent) abstrahlt, wird in 1 m Entfernung mit ca. 0,1 % der Lichtenergie auf das Auge treffen. Bei einem Abstand von 20 cm treffen ca. 10 % der Lichtenergie auf das Auge. Das bedeutet, dass das Risiko einer Augenschädigung durch das Laserlicht vor allem von der Parallelität des Strahls und seinem Durchmesser abhängt.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Solange man nicht direkt in das Laserlicht eines Klasse 3B-Lasers blickt, braucht man als Behandler keinen Augenschutz zu verwenden. Der Patient sollte immer geschützt sein oder einen Augenschutz tragen, wenn auch nur die geringste Gefahr einer direkten Einwirkung auf die Augen besteht.
Bei Lasern der Klasse 4 ist IMMER eine Schutzbrille zu tragen!