Document ID: /entscheidsuche_html/filtered/documents_0426.jsonl.gz/93

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.00256 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Lanzicher Urteil vom 3. Oktober 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Susanne Friedauer KSPartner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Die 1965 geborene X.___ war vom 1. Oktober 1989 bis Juni 2010 bei der Y.___ angestellt (letzter Arbeitstag 28. Juli 2008), dies zuletzt ab 2008 als Test Engineer 3. Am 16. Dezember 2008 meldete sie sich bei der In validenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2, Urk. 6/52 und Urk. 6/79/9 f.). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizi nische und erwerbliche Abklärungen und liess die Versicherte insbesondere psy chiatrisch begutachten (Expertise vom 19. Januar 2010; Urk. 6/29). Mit Verfü gung vom 5. Juli 2010 (Urk. 6/43) sprach sie ihr ab dem 1. Juli 2009 eine ganze Rente zu. 1.2 Im Rahmen des im Mai 2011 von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsverfahrens liess die IV-Stelle die Versicherte durch Dr. med. Z.___, Fachärztin für Psy chiatrie und Psychotherapie FMH, erneut psychiatrisch begutachten (Expertise vom 9. August 2013; Urk. 6/79). Am 22. August 2013 (Urk. 6/82) teilte sie der Versicherten mit, dass ihr weiterhin eine ganze Invalidenrente ausgerichtet werde. 1.3 Im Rahmen des im Februar 2015 von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsver fahrens liess die IV-Stelle die Versicherte durch Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, wiederum psychiatrisch begutachten (Exper tise vom 1. Februar 2016; Urk. 6/94). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfah ren (Urk. 6/98, Urk. 6/101 f. und Urk. 6/105) hob sie die Rente mit Verfügung vom 27. Januar 2017 auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Mo nats auf (Urk. 2). 2. Dagegen erhob die Versicherte am 27. Februar 2017 Beschwerde (Urk. 1) und be antragte, die Verfügung vom 27. Januar 2017 sei aufzuheben und es sei ihr wei terhin eine Invalidenrente auszurichten. Es sei ihr Unterstützung bei der berufli chen Wiedereingliederung zu gewähren. Am 23. März 2017 (Urk. 5) beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen. Mit Replik vom 12. Mai 2017 (Urk. 8) hielt die Beschwerdeführerin an ihren Anträgen fest. Mit Eingabe vom 12. Juni 2017 teilte die Beschwerdegegnerin mit, dass sie auf das Einreichen einer Duplik verzichte (Urk. 10), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 13. Juni 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her abgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen ( BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei sen ). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeacht lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver fügung vom 27. Januar 2017 (Urk. 2) unter anderem damit, dass sich der Gesund heitszustand der Beschwerdeführerin verbessert habe und keine Depression mehr vorliege. Es beständen Ressourcen und eine Therapieresistenz sei zu verneinen. Mittel- bis langfristig könne eine volle Arbeitsfähigkeit erreicht werden. Sie habe eine Tätigkeit als Selbständigerwerbende aufnehmen können. Ein Revisionsgrund sei somit ausgewiesen. (S. 1-3). Im Laufe des Verfahrens ergänzte sie (Urk. 5), seit 2013 sei es zu einer revisions relevanten Änderung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin gekom men. Entsprechend habe sie seit 2013 ihren Webshop und einen kleinen Laden aufgebaut und sich dadurch eine Existenzgrundlage geschaffen. Auch ihre übri gen Aktivitäten hätten seit der letzten Rentenprüfung zugenommen und ihr Ta gesablauf erscheine weitaus strukturierter als 2013. Gemäss Gutachter sei sie in ihrer selbständigen Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig, da sie dabei weniger durch ihre Angst- und Panikstörung tangiert werde als in einer unselbständigen Tätig keit. Es sei davon auszugehen, dass unter adäquater Behandlung mittelfristig auch in einer unselbständigen Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit erreicht wer den könne. Ein invalidisierender Gesundheitsschaden sei folglich nicht mehr aus gewiesen (S. 3 f.). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), in der Aufnahme der selbständigen Erwerbstätigkeit sei kein Revisionsgrund zu sehen, da diese keinen Gewinn abwerfe. Gemäss Gutachter sei sie nicht in der Lage, den Aufbau des Geschäfts voranzutreiben. Die Aufnahme der selbständigen Erwerbstätigkeit sei zudem schon zum Zeitpunkt der letzten Revision bekannt gewesen. Ihr Gesundheitszustand habe sich nicht verbessert. Da kein Revisions grund vorliege, bestehe weiterhin ein Rentenanspruch (S. 4-6). Im Laufe des Verfahrens ergänzte sie (Urk. 8), die Beschwerdegegnerin selbst gehe davon aus, dass in einer unselbständigen Tätigkeit erst mittelfristig und unter adäquater Behandlung eine volle Arbeitsfähigkeit erreicht werden könne, dem nach derzeit also keine Arbeitsfähigkeit bestehe (S. 2 f.). Eine leichte Verbesse rung des Gesundheitszustandes könne nicht zur Aufhebung der Rente führen, da ihre Ressourcen nicht ausreichen würden, um eine gewinnbringende Tätigkeit auszuüben (S. 3). Auf die eingeholten Gutachten sei abzustellen (S. 4-6). Mit ihrer selbständigen Tätigkeit generiere sie kein Einkommen. Dennoch behaupte die Be schwerdegegnerin, sie habe sich damit eine Existenzgrundlage geschaffen, jedoch ohne dies zu begründen oder gar zu belegen. Aus therapeutischer Sicht sei diese Tätigkeit eher als eine Beschäftigungstherapie zu sehen, welche ihr auf dem Weg der Heilung helfen solle (S. 6). 3. Vergleichszeitpunkt für eine im vorliegenden Revisionsverfahren relevante Ver änderung des Gesundheitszustands der Be schwerdeführerin bildet die Mitteilung vom 22. August 2013 (Urk. 6/82), mit welcher die Beschwerdegegnerin die Aus richtung einer ganzen Rente bestätigt hat. Die se beruhte auf dem psychiatrischen Gutachten von Dr. Z.___ (Urk. 6/79) und der entsprechenden Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (Urk. 6/81/4 f. ), mithin auf einer rechtskon formen Sachverhaltsabklärung und Beweiswürdigung. 4. 4.1 Dr. Z.___ stellte in ihrem im vorangegangenen Revisionsverfahren eingehol ten Gutachten vom 9. August 2013 (Urk. 6/79) folgende Diagnosen (S. 28): - Panikstörung (episodisch paroxysmale Angst) und Agoraphobie mit auch so zio- und klaustrophobischer Komponente - generalisierte Angststörung - depressive Störung, gegenwärtig noch leicht- bis (knapp) mittelgradige Epi sode / in Teilremission - somatoforme autonome Funktionsstörung - Herz- und Kreislaufsystem - Atmungssystem - nichtorganische Insomnie - nach Burnout 2008 - bei neu seit November 2011 bestehender Belastung durch Besorgnis wegen erkranktem Ehemann Dazu führte sie aus, die Beschwerdeführerin sei in ihrer angestammten Tätigkeit als IT-Projektmanagerin / Test Engineer seit 2 9. Juli 2008 nicht mehr arbeitsfähig. Auch in einem anderen Angestelltenverhältnis bestehe eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit, da insbesondere die dabei notwendigen Ressourcen der Anpassungs- und Umstellungsfähigkeit sowie der Flexibilität, Teamf ähigkeit und sozialen Kompetenz aufgrund der komplexen psychischen Störung mit schwerer Angst komponente stark reduziert seien (S. 29). Auch als selbständig Erwerbende sei nur eine Tätigkeit ohne direkte soziale Interaktion vorstellbar. Es sei fraglich, ob ihr die konkrete Umsetzung eines Internetshops gelingen werde, insbesondere ob sich trotz virtueller Kundschaft eine direkte Interaktion vermeiden lasse. Mit einiger Vorsicht könne für eine sehr strikt definierte selbständige Tätigkeit in einem one-woman-Betrieb ohne Angestellte oder Team von zu Hause aus und ohne Termin-, Präsenz- oder Konfrontationsdruck eine etwa 40%ige Arbeitsfähigkeit ange nommen werden (S. 30). 4.2 Im im vorliegenden Revisionsverfahren eingeholten Gutachten vom 1. Februar 2016 (Urk. 6/94/2-46) hielt Dr. A.___ keine Diagnosen ohne und folgende Di agnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 34): - Agoraphobie mit Panikstörung, seit 28. Juli 2008, schwergradig - Auslöser: erste Panikattacke 28. Juli 2008 bei beruflicher Überforderung - sekundäre depressive Begleitsymptomatik - generalisierte Angststörung, ab circa 2009 - mit frei flottierender Angst und exzessiven Sorgenketten bezüglich Bezugs personen - Persönlichkeitsakzentuierung - stark leistungs-/autonomie-/kontrollbetonte/rigide Grundpersönlichkeit Dazu führte er aus, die Beschwerdeführerin sei angstbedingt in ständiger innerer Unruhe. Auf Herausforderungen reagiere sie mit Panikattacken, gesteigerter Angst und psychovegetativen Symptomen (wie Übelkeit oder Erbrechen). Ebenso könnten Menschenmengen, räumlich enge Verhältnisse und andere beengende Umstände Ängste steigern und Panikattacken auslösen. Die angestammte Tätig keit sei deshalb weiterhin nicht zumutbar. Auch in angepassten unselbständigen Tätigkeiten bestehe weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Durch medizini sche Massnahmen in Kombination mit gut vorbereiteten und initial therapeutisch engmaschig begleiteten Eingliederungsmassnahmen (Ergo-Gruppentherapie zur Vorbereitung, anschliessend 50%ige Tätigkeit im angepassten geschützten Rah men) könne jedoch mittel- und langfristig theoretisch wieder eine volle Arbeits fähigkeit erreicht werden (S. 41 f.). I m geschützten Rahmen seien grundsätzlich 50 % zumutbar, sofern der Arbeitsweg bezüglich Agoraphobie überwunden wer den könne und die räumlichen Verhältnisse vor Ort nicht zu beengt seien ( S. 43 ). In angepassten selbständigen Tätigkeiten wie beispielsweise der Gestaltung von Schmuck, in der Ausstattung ihres Ladens oder der Gestaltung der Website wäre ein vollschichtiges Pensum zumutbar, dies bei einer Leistungsminderung von 20 %. Das Projekt sei aber wirtschaftlich nicht erfolgreich beziehungsweise es würden aktuell Ressourcen fehlen, die für den wirtschaftlichen Erfolg nötig seien (beispielsweise Kontaktfreudigkeit, Werbung, Marketing, Kapital und eine bessere Lage der Verkaufsräume ; S. 42 ). Eine existenzsichernde selbständige Tätigkeit als Schmuckdesignerin sei eher vorsichtig zu beurteilen. Auch hier interferiere die Angststörung beispielsweise im direkten Kundenkontakt oder bei notwendigen Werbeveranstaltungen (S. 39). Zum Vorgutachten von Dr. Z.___ hielt er fest, diese habe den diagnostischen Kern der Problematik erfasst und sehr gut beschrieben. Hingegen scheine sie viele Symptome mehrfach diagnostisch zu fassen, was so von der lCD-10 nicht gedacht sei. Mit den drei Diagnosen Agoraphobie mit Panikstörung, generalisierte Angst störung und depressive Störung seien alle wesentlichen Symptome erfasst. Des halb sei beispielsweise die Insomnie nicht separat und zusätzlich zu kodieren, weil diese ein Teilsymptom der Angststörung und Depression sei. Gleiches gelte für Symptome, die der somatoformen autonomen Funktionsstörung zugeordnet worden seien, diese seien alles typische Angstsymptome. Auch die soziophobi sche und klaustrophobische Komponente könne nicht doppelt kodiert werden, da die soziophobische Symptomatik mit im sozialen Rückzug stecke und die klaustrophobische Komponente zur Agoraphobie fast schon dazu gehöre (S. 38). Es gebe im Vergleich zum letzten Gutachten von 2013 eine leichte Verbesserung. Die Beschwerdeführerin lebe vorwiegend bei der Schwester und betreibe dort ih ren kleinen Laden. Die Website habe sie selber erstellt, einschliesslich der Fotos. Das Ganze wirke ansprechend und professionell. Aktuell liege keine Depression mehr vor und das Aktivitätsniveau sei relativ hoch, so dass insgesamt von einer Zustandsbesserung ausgegangen werden müsse. Die Arbeitsfähigkeit habe sich durch diese Besserung im Bereich des eigenen Ladens verbessert (80 %) und im geschützten Rahmen sei sie neu zu 50 % arbeitsfähig (bei adäquater therapeuti scher Unterstützung). In der angestammten Tätigkeit und allgemein in einer an gepassten unselbständigen Tätigkeit bestehe hingegen weiterhin eine 10 0% ige Arbeitsunfähigkeit ( S. 43 f.). 5. 5.1 Das psychiatrische Gutachten von Dr. A.___ vom 1. Februar 2016 (E. 4.2 hievor ) beruht auf den erforderlichen Untersuchungen, ist für die streitigen Belange um fassend und wurde in Kenntnis der und in ausführlicher Auseinandersetzung mit den fallrelevanten Vorakten erstellt. Der Gutachte r legte die medizinischen Zu sammenhänge einleuchtend dar, beurteilte die medizinische S ituation überzeu gend und setzte sich mit den geklagten Beschwerden und dem Verhalten der Be schwerdeführerin auseinander. Er leitete die Diagnosen einer schwergradigen Agoraphobie mit Panikstörung sowie einer generalisierten Angststörung detail liert her. Dr. A.___ gelangte sodann zum ausführlich begründeten und nach vollziehbaren Schluss, dass die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten sowie in einer angepassten unselbständigen Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig sei und dass in ihrer selbständigen - wirtschaftlich aber nicht erfolgreich en - Tätigkeit eine 80%ige Arbeitsfähigkeit bestehe. Das Gutachten entspricht damit de n recht sprechungsgemässen Anfor derungen an eine beweiskräftige medizinische Ent scheidungsgrundlage (vgl. E. 1.4 hievor). Dies ist auch zwischen den Parteien unbestritten. 5.2 Die Beschwerdegegnerin verwies auf die Ressourcen und das verhältnismässig hohe Aktivitätsniveau der Beschwerdeführerin. Dies rechtfertigt jedoch vorlie gend nicht, von der Arbeitsfähigkeitseinschätzung des Gutachters abzuweichen. Einerseits sind die Ausführungen der Beschwerdegegnerin zu den Ressourcen (vgl. Urk. 2 S. 1 f.) mit Blick auf die die Beschwerdeführerin stark belastende Erkrankung ihres Ehemannes zu relativieren. Dass sie von ihm sehr unterstützt wird, trifft beispielsweise offensichtlich nicht zu. Andererseits ist die Beschwer deführerin hauptsächlich im eigenen Haushalt beziehungsweise in der Wohnung ihrer Schwester aktiv (kochen, basteln, nähen, Website bearbeiten, Haushalt erle digen, zeichnen, Radio hören, TV schauen; Urk. 6/94/23 f.), also an Orten, an denen ihre Angst- und Panikstörung sie weniger beeinträchtigt. Auch das Aneig nen von Kenntnissen bezüglich Fotografie und Bildbearbeitung ist von zu Hause aus möglich. Die ausserhäuslichen Aktivitäten (wie Besuch Psychotherapie, Be gleitung Ehemann zu Terminen) haben sich hingegen im Vergleich zum Vorgut achten nicht wesentlich verändert (vgl. Urk. 6/79/17-19 und Urk. 6/94/23 f.). Dr. A.___ hat die Veränderung des Aktivitätsniveaus im häuslichen Bereich bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit berücksichtigt und ist von einer verbesser ten Arbeitsfähigkeit in der selbständigen Tätigkeit, welche grösstenteils in den eigenen vier Wänden ausgeübt werden kann, ausgegangen. Die Arbeitsfähigkeit in einer ausserhäuslichen unselbständigen Tätigkeit schätzte er hingegen nach vollziehbar als unverändert nicht vorhanden ein. Auf eine ausführliche Prüfung der Standardindikatoren (vgl. dazu etwa BGE 141 V 281, 143 V 409, 143 V 418) kann sodann verzichtet werden, da selbst die Beschwerdegegnerin nicht davon ausgeht, dass die Beschwerdeführerin derzeit in einer unselbständigen Tätigkeit arbeitsfähig wäre (vgl. Urk. 5 S. 4) und in der selbständigen Tätigkeit auch eine 100%ige Arbeitsfähigkeit nichts daran ändern würde, dass diese keinen Gewinn abwirft (vgl. dazu E. 6.2). 6. Zu prüfen bleibt, ob die weiterhin 0%ige Arbeitsfähigkeit in einer unselbständi gen Tätigkeit sowie die neu (mindestens) 80%ige Arbeitsfähigkeit in der selbstän digen Tätigkeit einen Revisionsgrund darstellt. 6.1 Dr. A.___ sieht im Vergleich zum letzten Gutachten von 2013 eine leichte Ver besserung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin. So liegt insbeson dere keine Depression mehr vor und ihr Aktivitätsniveau hat sich wie oben aus geführt entsprechend erhöht. In einer unselbständigen Tätigkeit ist sie jedoch aufgrund ihrer Panikattacken - wie bereits dargelegt - weiterhin zu 100 % ar beitsunfähig. Anlass zur Rentenrevision geben aber lediglich wesentliche Ände rung en, die geeignet sind, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Eine unveränderte Arbeitsfähigkeit in einer unselbständigen Tä tigkeit führt zu keiner Änderung des Invaliditätsgrades. Entsprechend liegt dies bezüglich trotz der leichten Verbesserung des Gesundheitszustandes kein Revisi onsgrund vor. 6.2 Dank der leichten Verbesserung des Gesundheitszustandes hat sich hingegen die Arbeitsfähigkeit in der selbständigen Tätigkeit verbessert. Doch vorliegend stellt auch dies keinen Revisionsgrund dar. Denn die Beschwerdeführerin erzielt mit ihrer eher als eine Beschäftigungstherapie zu sehenden Tätigkeit nach wie vor keinen Gewinn, das diesbezügliche Invalideneinkommen beträgt weiterhin Fr. 0.-- und der daraus errechnete Invaliditätsgrad unverändert 100 %. Bei den Renten der Invalidenversicherung ist grundsätzlich jede Änderung des Sachverhalts, die zu einer Über- oder Unterschreitung eines Schwellenwertes (vgl. Art. 28 Abs. 2 IVG) führt, als erheblich zu betrachten. Indessen genügt für eine Rentenanpas sung nicht bereits „ irgendeine “ Veränderung. Fällt lediglich ein verändertes er werbliches Arbeitspensum in Betracht, bildet dies nur dann einen Revisionsgrund, wenn es den Rentenanspruch berührt (vgl. Urteil des Bu ndesgerichts 8C_844/2016 vom 2. März 2017 E. 6.2 mit Hinweisen), was vorliegend nach dem Gesagten nicht der Fall ist (vgl. dazu auch Art. 31 IVG, wonach eine Einkom mensverbesserung von mehr als Fr. 1'500.-- vorliegen muss). Der Beschwerde führerin ist es krankheitsbedingt nicht möglich, die selbständige Tätigkeit ge winnbringend auszubauen. Denn ihre Angststörung interferiert beispielsweise im direkten Kundenkontakt oder bei notwendigen Werbeveranstaltungen, auch sind feste Öffnungszeiten für ihren sich in der Wohnung der Schwester befindenden Laden deshalb nicht möglich (vgl. dazu Urk. 6/94/24). Von einer existenzsichern den Tätigkeit kann somit - entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin (Urk. 5 S. 4) - nicht die Rede sein. Der Umstand alleine, dass die Beschwerdeführerin sich in einer selbständigen Erwerbstätigkeit versucht, ist im Übrigen kein Revisions grund, war dies doch bereits im Vergleichszeitpunkt der Fall (vgl. etwa Urk. 6/79 S. 30). 6.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass kein Revisionsgrund ausgewiesen ist. D ie Beschwerdeführerin hat weiterhin Anspruch auf eine ganze Rente der Invaliden versicherung. Die Beschwerde ist damit gutzuheissen. 7. 7.1 Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der un terliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 7.2 Der Beschwerdeführerin steht eine Prozessentschädigung zu, welche vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festge setzt wird (§ 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Entsprechend ist ihr eine Prozessentschädigung von Fr. 2‘700.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) auszurichten. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 7. Januar 2017 aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine ganze Rente der Invali den ver sicherung hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2‘700.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Susanne Friedauer - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes ge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubLanzicher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.00256 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Lanzicher Urteil vom 3. Oktober 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Susanne Friedauer KSPartner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Die 1965 geborene X.___ war vom 1. Oktober 1989 bis Juni 2010 bei der Y.___ angestellt (letzter Arbeitstag 28. Juli 2008), dies zuletzt ab 2008 als Test Engineer 3. Am 16. Dezember 2008 meldete sie sich bei der In validenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2, Urk. 6/52 und Urk. 6/79/9 f.). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizi nische und erwerbliche Abklärungen und liess die Versicherte insbesondere psy chiatrisch begutachten (Expertise vom 19. Januar 2010; Urk. 6/29). Mit Verfü gung vom 5. Juli 2010 (Urk. 6/43) sprach sie ihr ab dem 1. Juli 2009 eine ganze Rente zu. 1.2 Im Rahmen des im Mai 2011 von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsverfahrens liess die IV-Stelle die Versicherte durch Dr. med. Z.___, Fachärztin für Psy chiatrie und Psychotherapie FMH, erneut psychiatrisch begutachten (Expertise vom 9. August 2013; Urk. 6/79). Am 22. August 2013 (Urk. 6/82) teilte sie der Versicherten mit, dass ihr weiterhin eine ganze Invalidenrente ausgerichtet werde. 1.3 Im Rahmen des im Februar 2015 von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsver fahrens liess die IV-Stelle die Versicherte durch Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, wiederum psychiatrisch begutachten (Exper tise vom 1. Februar 2016; Urk. 6/94). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfah ren (Urk. 6/98, Urk. 6/101 f. und Urk. 6/105) hob sie die Rente mit Verfügung vom 27. Januar 2017 auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Mo nats auf (Urk. 2). 2. Dagegen erhob die Versicherte am 27. Februar 2017 Beschwerde (Urk. 1) und be antragte, die Verfügung vom 27. Januar 2017 sei aufzuheben und es sei ihr wei terhin eine Invalidenrente auszurichten. Es sei ihr Unterstützung bei der berufli chen Wiedereingliederung zu gewähren. Am 23. März 2017 (Urk. 5) beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen. Mit Replik vom 12. Mai 2017 (Urk. 8) hielt die Beschwerdeführerin an ihren Anträgen fest. Mit Eingabe vom 12. Juni 2017 teilte die Beschwerdegegnerin mit, dass sie auf das Einreichen einer Duplik verzichte (Urk. 10), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 13. Juni 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her abgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen ( BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei sen ). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeacht lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver fügung vom 27. Januar 2017 (Urk. 2) unter anderem damit, dass sich der Gesund heitszustand der Beschwerdeführerin verbessert habe und keine Depression mehr vorliege. Es beständen Ressourcen und eine Therapieresistenz sei zu verneinen. Mittel- bis langfristig könne eine volle Arbeitsfähigkeit erreicht werden. Sie habe eine Tätigkeit als Selbständigerwerbende aufnehmen können. Ein Revisionsgrund sei somit ausgewiesen. (S. 1-3). Im Laufe des Verfahrens ergänzte sie (Urk. 5), seit 2013 sei es zu einer revisions relevanten Änderung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin gekom men. Entsprechend habe sie seit 2013 ihren Webshop und einen kleinen Laden aufgebaut und sich dadurch eine Existenzgrundlage geschaffen. Auch ihre übri gen Aktivitäten hätten seit der letzten Rentenprüfung zugenommen und ihr Ta gesablauf erscheine weitaus strukturierter als 2013. Gemäss Gutachter sei sie in ihrer selbständigen Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig, da sie dabei weniger durch ihre Angst- und Panikstörung tangiert werde als in einer unselbständigen Tätig keit. Es sei davon auszugehen, dass unter adäquater Behandlung mittelfristig auch in einer unselbständigen Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit erreicht wer den könne. Ein invalidisierender Gesundheitsschaden sei folglich nicht mehr aus gewiesen (S. 3 f.). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), in der Aufnahme der selbständigen Erwerbstätigkeit sei kein Revisionsgrund zu sehen, da diese keinen Gewinn abwerfe. Gemäss Gutachter sei sie nicht in der Lage, den Aufbau des Geschäfts voranzutreiben. Die Aufnahme der selbständigen Erwerbstätigkeit sei zudem schon zum Zeitpunkt der letzten Revision bekannt gewesen. Ihr Gesundheitszustand habe sich nicht verbessert. Da kein Revisions grund vorliege, bestehe weiterhin ein Rentenanspruch (S. 4-6). Im Laufe des Verfahrens ergänzte sie (Urk. 8), die Beschwerdegegnerin selbst gehe davon aus, dass in einer unselbständigen Tätigkeit erst mittelfristig und unter adäquater Behandlung eine volle Arbeitsfähigkeit erreicht werden könne, dem nach derzeit also keine Arbeitsfähigkeit bestehe (S. 2 f.). Eine leichte Verbesse rung des Gesundheitszustandes könne nicht zur Aufhebung der Rente führen, da ihre Ressourcen nicht ausreichen würden, um eine gewinnbringende Tätigkeit auszuüben (S. 3). Auf die eingeholten Gutachten sei abzustellen (S. 4-6). Mit ihrer selbständigen Tätigkeit generiere sie kein Einkommen. Dennoch behaupte die Be schwerdegegnerin, sie habe sich damit eine Existenzgrundlage geschaffen, jedoch ohne dies zu begründen oder gar zu belegen. Aus therapeutischer Sicht sei diese Tätigkeit eher als eine Beschäftigungstherapie zu sehen, welche ihr auf dem Weg der Heilung helfen solle (S. 6). 3. Vergleichszeitpunkt für eine im vorliegenden Revisionsverfahren relevante Ver änderung des Gesundheitszustands der Be schwerdeführerin bildet die Mitteilung vom 22. August 2013 (Urk. 6/82), mit welcher die Beschwerdegegnerin die Aus richtung einer ganzen Rente bestätigt hat. Die se beruhte auf dem psychiatrischen Gutachten von Dr. Z.___ (Urk. 6/79) und der entsprechenden Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (Urk. 6/81/4 f. ), mithin auf einer rechtskon formen Sachverhaltsabklärung und Beweiswürdigung. 4. 4.1 Dr. Z.___ stellte in ihrem im vorangegangenen Revisionsverfahren eingehol ten Gutachten vom 9. August 2013 (Urk. 6/79) folgende Diagnosen (S. 28): - Panikstörung (episodisch paroxysmale Angst) und Agoraphobie mit auch so zio- und klaustrophobischer Komponente - generalisierte Angststörung - depressive Störung, gegenwärtig noch leicht- bis (knapp) mittelgradige Epi sode / in Teilremission - somatoforme autonome Funktionsstörung - Herz- und Kreislaufsystem - Atmungssystem - nichtorganische Insomnie - nach Burnout 2008 - bei neu seit November 2011 bestehender Belastung durch Besorgnis wegen erkranktem Ehemann Dazu führte sie aus, die Beschwerdeführerin sei in ihrer angestammten Tätigkeit als IT-Projektmanagerin / Test Engineer seit 2 9. Juli 2008 nicht mehr arbeitsfähig. Auch in einem anderen Angestelltenverhältnis bestehe eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit, da insbesondere die dabei notwendigen Ressourcen der Anpassungs- und Umstellungsfähigkeit sowie der Flexibilität, Teamf ähigkeit und sozialen Kompetenz aufgrund der komplexen psychischen Störung mit schwerer Angst komponente stark reduziert seien (S. 29). Auch als selbständig Erwerbende sei nur eine Tätigkeit ohne direkte soziale Interaktion vorstellbar. Es sei fraglich, ob ihr die konkrete Umsetzung eines Internetshops gelingen werde, insbesondere ob sich trotz virtueller Kundschaft eine direkte Interaktion vermeiden lasse. Mit einiger Vorsicht könne für eine sehr strikt definierte selbständige Tätigkeit in einem one-woman-Betrieb ohne Angestellte oder Team von zu Hause aus und ohne Termin-, Präsenz- oder Konfrontationsdruck eine etwa 40%ige Arbeitsfähigkeit ange nommen werden (S. 30). 4.2 Im im vorliegenden Revisionsverfahren eingeholten Gutachten vom 1. Februar 2016 (Urk. 6/94/2-46) hielt Dr. A.___ keine Diagnosen ohne und folgende Di agnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 34): - Agoraphobie mit Panikstörung, seit 28. Juli 2008, schwergradig - Auslöser: erste Panikattacke 28. Juli 2008 bei beruflicher Überforderung - sekundäre depressive Begleitsymptomatik - generalisierte Angststörung, ab circa 2009 - mit frei flottierender Angst und exzessiven Sorgenketten bezüglich Bezugs personen - Persönlichkeitsakzentuierung - stark leistungs-/autonomie-/kontrollbetonte/rigide Grundpersönlichkeit Dazu führte er aus, die Beschwerdeführerin sei angstbedingt in ständiger innerer Unruhe. Auf Herausforderungen reagiere sie mit Panikattacken, gesteigerter Angst und psychovegetativen Symptomen (wie Übelkeit oder Erbrechen). Ebenso könnten Menschenmengen, räumlich enge Verhältnisse und andere beengende Umstände Ängste steigern und Panikattacken auslösen. Die angestammte Tätig keit sei deshalb weiterhin nicht zumutbar. Auch in angepassten unselbständigen Tätigkeiten bestehe weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Durch medizini sche Massnahmen in Kombination mit gut vorbereiteten und initial therapeutisch engmaschig begleiteten Eingliederungsmassnahmen (Ergo-Gruppentherapie zur Vorbereitung, anschliessend 50%ige Tätigkeit im angepassten geschützten Rah men) könne jedoch mittel- und langfristig theoretisch wieder eine volle Arbeits fähigkeit erreicht werden (S. 41 f.). I m geschützten Rahmen seien grundsätzlich 50 % zumutbar, sofern der Arbeitsweg bezüglich Agoraphobie überwunden wer den könne und die räumlichen Verhältnisse vor Ort nicht zu beengt seien ( S. 43 ). In angepassten selbständigen Tätigkeiten wie beispielsweise der Gestaltung von Schmuck, in der Ausstattung ihres Ladens oder der Gestaltung der Website wäre ein vollschichtiges Pensum zumutbar, dies bei einer Leistungsminderung von 20 %. Das Projekt sei aber wirtschaftlich nicht erfolgreich beziehungsweise es würden aktuell Ressourcen fehlen, die für den wirtschaftlichen Erfolg nötig seien (beispielsweise Kontaktfreudigkeit, Werbung, Marketing, Kapital und eine bessere Lage der Verkaufsräume ; S. 42 ). Eine existenzsichernde selbständige Tätigkeit als Schmuckdesignerin sei eher vorsichtig zu beurteilen. Auch hier interferiere die Angststörung beispielsweise im direkten Kundenkontakt oder bei notwendigen Werbeveranstaltungen (S. 39). Zum Vorgutachten von Dr. Z.___ hielt er fest, diese habe den diagnostischen Kern der Problematik erfasst und sehr gut beschrieben. Hingegen scheine sie viele Symptome mehrfach diagnostisch zu fassen, was so von der lCD-10 nicht gedacht sei. Mit den drei Diagnosen Agoraphobie mit Panikstörung, generalisierte Angst störung und depressive Störung seien alle wesentlichen Symptome erfasst. Des halb sei beispielsweise die Insomnie nicht separat und zusätzlich zu kodieren, weil diese ein Teilsymptom der Angststörung und Depression sei. Gleiches gelte für Symptome, die der somatoformen autonomen Funktionsstörung zugeordnet worden seien, diese seien alles typische Angstsymptome. Auch die soziophobi sche und klaustrophobische Komponente könne nicht doppelt kodiert werden, da die soziophobische Symptomatik mit im sozialen Rückzug stecke und die klaustrophobische Komponente zur Agoraphobie fast schon dazu gehöre (S. 38). Es gebe im Vergleich zum letzten Gutachten von 2013 eine leichte Verbesserung. Die Beschwerdeführerin lebe vorwiegend bei der Schwester und betreibe dort ih ren kleinen Laden. Die Website habe sie selber erstellt, einschliesslich der Fotos. Das Ganze wirke ansprechend und professionell. Aktuell liege keine Depression mehr vor und das Aktivitätsniveau sei relativ hoch, so dass insgesamt von einer Zustandsbesserung ausgegangen werden müsse. Die Arbeitsfähigkeit habe sich durch diese Besserung im Bereich des eigenen Ladens verbessert (80 %) und im geschützten Rahmen sei sie neu zu 50 % arbeitsfähig (bei adäquater therapeuti scher Unterstützung). In der angestammten Tätigkeit und allgemein in einer an gepassten unselbständigen Tätigkeit bestehe hingegen weiterhin eine 10 0% ige Arbeitsunfähigkeit ( S. 43 f.). 5. 5.1 Das psychiatrische Gutachten von Dr. A.___ vom 1. Februar 2016 (E. 4.2 hievor ) beruht auf den erforderlichen Untersuchungen, ist für die streitigen Belange um fassend und wurde in Kenntnis der und in ausführlicher Auseinandersetzung mit den fallrelevanten Vorakten erstellt. Der Gutachte r legte die medizinischen Zu sammenhänge einleuchtend dar, beurteilte die medizinische S ituation überzeu gend und setzte sich mit den geklagten Beschwerden und dem Verhalten der Be schwerdeführerin auseinander. Er leitete die Diagnosen einer schwergradigen Agoraphobie mit Panikstörung sowie einer generalisierten Angststörung detail liert her. Dr. A.___ gelangte sodann zum ausführlich begründeten und nach vollziehbaren Schluss, dass die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten sowie in einer angepassten unselbständigen Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig sei und dass in ihrer selbständigen - wirtschaftlich aber nicht erfolgreich en - Tätigkeit eine 80%ige Arbeitsfähigkeit bestehe. Das Gutachten entspricht damit de n recht sprechungsgemässen Anfor derungen an eine beweiskräftige medizinische Ent scheidungsgrundlage (vgl. E. 1.4 hievor). Dies ist auch zwischen den Parteien unbestritten. 5.2 Die Beschwerdegegnerin verwies auf die Ressourcen und das verhältnismässig hohe Aktivitätsniveau der Beschwerdeführerin. Dies rechtfertigt jedoch vorlie gend nicht, von der Arbeitsfähigkeitseinschätzung des Gutachters abzuweichen. Einerseits sind die Ausführungen der Beschwerdegegnerin zu den Ressourcen (vgl. Urk. 2 S. 1 f.) mit Blick auf die die Beschwerdeführerin stark belastende Erkrankung ihres Ehemannes zu relativieren. Dass sie von ihm sehr unterstützt wird, trifft beispielsweise offensichtlich nicht zu. Andererseits ist die Beschwer deführerin hauptsächlich im eigenen Haushalt beziehungsweise in der Wohnung ihrer Schwester aktiv (kochen, basteln, nähen, Website bearbeiten, Haushalt erle digen, zeichnen, Radio hören, TV schauen; Urk. 6/94/23 f.), also an Orten, an denen ihre Angst- und Panikstörung sie weniger beeinträchtigt. Auch das Aneig nen von Kenntnissen bezüglich Fotografie und Bildbearbeitung ist von zu Hause aus möglich. Die ausserhäuslichen Aktivitäten (wie Besuch Psychotherapie, Be gleitung Ehemann zu Terminen) haben sich hingegen im Vergleich zum Vorgut achten nicht wesentlich verändert (vgl. Urk. 6/79/17-19 und Urk. 6/94/23 f.). Dr. A.___ hat die Veränderung des Aktivitätsniveaus im häuslichen Bereich bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit berücksichtigt und ist von einer verbesser ten Arbeitsfähigkeit in der selbständigen Tätigkeit, welche grösstenteils in den eigenen vier Wänden ausgeübt werden kann, ausgegangen. Die Arbeitsfähigkeit in einer ausserhäuslichen unselbständigen Tätigkeit schätzte er hingegen nach vollziehbar als unverändert nicht vorhanden ein. Auf eine ausführliche Prüfung der Standardindikatoren (vgl. dazu etwa BGE 141 V 281, 143 V 409, 143 V 418) kann sodann verzichtet werden, da selbst die Beschwerdegegnerin nicht davon ausgeht, dass die Beschwerdeführerin derzeit in einer unselbständigen Tätigkeit arbeitsfähig wäre (vgl. Urk. 5 S. 4) und in der selbständigen Tätigkeit auch eine 100%ige Arbeitsfähigkeit nichts daran ändern würde, dass diese keinen Gewinn abwirft (vgl. dazu E. 6.2). 6. Zu prüfen bleibt, ob die weiterhin 0%ige Arbeitsfähigkeit in einer unselbständi gen Tätigkeit sowie die neu (mindestens) 80%ige Arbeitsfähigkeit in der selbstän digen Tätigkeit einen Revisionsgrund darstellt. 6.1 Dr. A.___ sieht im Vergleich zum letzten Gutachten von 2013 eine leichte Ver besserung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin. So liegt insbeson dere keine Depression mehr vor und ihr Aktivitätsniveau hat sich wie oben aus geführt entsprechend erhöht. In einer unselbständigen Tätigkeit ist sie jedoch aufgrund ihrer Panikattacken - wie bereits dargelegt - weiterhin zu 100 % ar beitsunfähig. Anlass zur Rentenrevision geben aber lediglich wesentliche Ände rung en, die geeignet sind, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Eine unveränderte Arbeitsfähigkeit in einer unselbständigen Tä tigkeit führt zu keiner Änderung des Invaliditätsgrades. Entsprechend liegt dies bezüglich trotz der leichten Verbesserung des Gesundheitszustandes kein Revisi onsgrund vor. 6.2 Dank der leichten Verbesserung des Gesundheitszustandes hat sich hingegen die Arbeitsfähigkeit in der selbständigen Tätigkeit verbessert. Doch vorliegend stellt auch dies keinen Revisionsgrund dar. Denn die Beschwerdeführerin erzielt mit ihrer eher als eine Beschäftigungstherapie zu sehenden Tätigkeit nach wie vor keinen Gewinn, das diesbezügliche Invalideneinkommen beträgt weiterhin Fr. 0.-- und der daraus errechnete Invaliditätsgrad unverändert 100 %. Bei den Renten der Invalidenversicherung ist grundsätzlich jede Änderung des Sachverhalts, die zu einer Über- oder Unterschreitung eines Schwellenwertes (vgl. Art. 28 Abs. 2 IVG) führt, als erheblich zu betrachten. Indessen genügt für eine Rentenanpas sung nicht bereits „ irgendeine “ Veränderung. Fällt lediglich ein verändertes er werbliches Arbeitspensum in Betracht, bildet dies nur dann einen Revisionsgrund, wenn es den Rentenanspruch berührt (vgl. Urteil des Bu ndesgerichts 8C_844/2016 vom 2. März 2017 E. 6.2 mit Hinweisen), was vorliegend nach dem Gesagten nicht der Fall ist (vgl. dazu auch Art. 31 IVG, wonach eine Einkom mensverbesserung von mehr als Fr. 1'500.-- vorliegen muss). Der Beschwerde führerin ist es krankheitsbedingt nicht möglich, die selbständige Tätigkeit ge winnbringend auszubauen. Denn ihre Angststörung interferiert beispielsweise im direkten Kundenkontakt oder bei notwendigen Werbeveranstaltungen, auch sind feste Öffnungszeiten für ihren sich in der Wohnung der Schwester befindenden Laden deshalb nicht möglich (vgl. dazu Urk. 6/94/24). Von einer existenzsichern den Tätigkeit kann somit - entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin (Urk. 5 S. 4) - nicht die Rede sein. Der Umstand alleine, dass die Beschwerdeführerin sich in einer selbständigen Erwerbstätigkeit versucht, ist im Übrigen kein Revisions grund, war dies doch bereits im Vergleichszeitpunkt der Fall (vgl. etwa Urk. 6/79 S. 30). 6.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass kein Revisionsgrund ausgewiesen ist. D ie Beschwerdeführerin hat weiterhin Anspruch auf eine ganze Rente der Invaliden versicherung. Die Beschwerde ist damit gutzuheissen. 7. 7.1 Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der un terliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 7.2 Der Beschwerdeführerin steht eine Prozessentschädigung zu, welche vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festge setzt wird (§ 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Entsprechend ist ihr eine Prozessentschädigung von Fr. 2‘700.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) auszurichten. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 7. Januar 2017 aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine ganze Rente der Invali den ver sicherung hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2‘700.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Susanne Friedauer - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes ge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubLanzicher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2017.00256

IV.2017.00256 III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiberin Lanzicher

Urteil vom 3. Oktober 2018

Urteil vom 3. Oktober 2018 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Susanne Friedauer

vertreten durch Rechtsanwältin Susanne Friedauer KSPartner

KSPartner Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich

Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 Die 1965 geborene X.___ war vom 1. Oktober 1989 bis Juni 2010 bei der Y.___ angestellt (letzter Arbeitstag 28. Juli 2008), dies zuletzt ab 2008 als Test Engineer 3. Am 16. Dezember 2008 meldete sie sich bei der In validenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2, Urk. 6/52 und Urk. 6/79/9 f.). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizi nische und erwerbliche Abklärungen und liess die Versicherte insbesondere psy chiatrisch begutachten (Expertise vom 19. Januar 2010; Urk. 6/29). Mit Verfü gung vom 5. Juli 2010 (Urk. 6/43) sprach sie ihr ab dem 1. Juli 2009 eine ganze Rente zu.

1.1 Die 1965 geborene X.___ war vom 1. Oktober 1989 bis Juni 2010 bei der Y.___ angestellt (letzter Arbeitstag 28. Juli 2008), dies zuletzt ab 2008 als Test Engineer 3. Am 16. Dezember 2008 meldete sie sich bei der In validenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2, Urk. 6/52 und Urk. 6/79/9 f.). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizi nische und erwerbliche Abklärungen und liess die Versicherte insbesondere psy chiatrisch begutachten (Expertise vom 19. Januar 2010; Urk. 6/29). Mit Verfü gung vom 5. Juli 2010 (Urk. 6/43) sprach sie ihr ab dem 1. Juli 2009 eine ganze Rente zu. 1.2 Im Rahmen des im Mai 2011 von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsverfahrens liess die IV-Stelle die Versicherte durch Dr. med. Z.___, Fachärztin für Psy chiatrie und Psychotherapie FMH, erneut psychiatrisch begutachten (Expertise vom 9. August 2013; Urk. 6/79). Am 22. August 2013 (Urk. 6/82) teilte sie der Versicherten mit, dass ihr weiterhin eine ganze Invalidenrente ausgerichtet werde.

1.2 Im Rahmen des im Mai 2011 von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsverfahrens liess die IV-Stelle die Versicherte durch Dr. med. Z.___, Fachärztin für Psy chiatrie und Psychotherapie FMH, erneut psychiatrisch begutachten (Expertise vom 9. August 2013; Urk. 6/79). Am 22. August 2013 (Urk. 6/82) teilte sie der Versicherten mit, dass ihr weiterhin eine ganze Invalidenrente ausgerichtet werde. 1.3 Im Rahmen des im Februar 2015 von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsver fahrens liess die IV-Stelle die Versicherte durch Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, wiederum psychiatrisch begutachten (Exper tise vom 1. Februar 2016; Urk. 6/94). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfah ren (Urk. 6/98, Urk. 6/101 f. und Urk. 6/105) hob sie die Rente mit Verfügung vom 27. Januar 2017 auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Mo nats auf (Urk. 2).

1.3 Im Rahmen des im Februar 2015 von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsver fahrens liess die IV-Stelle die Versicherte durch Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, wiederum psychiatrisch begutachten (Exper tise vom 1. Februar 2016; Urk. 6/94). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfah ren (Urk. 6/98, Urk. 6/101 f. und Urk. 6/105) hob sie die Rente mit Verfügung vom 27. Januar 2017 auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Mo nats auf (Urk. 2). 2. Dagegen erhob die Versicherte am 27. Februar 2017 Beschwerde (Urk. 1) und be antragte, die Verfügung vom 27. Januar 2017 sei aufzuheben und es sei ihr wei terhin eine Invalidenrente auszurichten. Es sei ihr Unterstützung bei der berufli chen Wiedereingliederung zu gewähren. Am 23. März 2017 (Urk. 5) beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen. Mit Replik vom 12. Mai 2017 (Urk. 8) hielt die Beschwerdeführerin an ihren Anträgen fest. Mit Eingabe vom 12. Juni 2017 teilte die Beschwerdegegnerin mit, dass sie auf das Einreichen einer Duplik verzichte (Urk. 10), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 13. Juni 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11).

2. Dagegen erhob die Versicherte am 27. Februar 2017 Beschwerde (Urk. 1) und be antragte, die Verfügung vom 27. Januar 2017 sei aufzuheben und es sei ihr wei terhin eine Invalidenrente auszurichten. Es sei ihr Unterstützung bei der berufli chen Wiedereingliederung zu gewähren. Am 23. März 2017 (Urk. 5) beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen. Mit Replik vom 12. Mai 2017 (Urk. 8) hielt die Beschwerdeführerin an ihren Anträgen fest. Mit Eingabe vom 12. Juni 2017 teilte die Beschwerdegegnerin mit, dass sie auf das Einreichen einer Duplik verzichte (Urk. 10), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 13. Juni 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).

1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her abgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen ( BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei sen ). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeacht lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).

1.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her abgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen ( BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei sen ). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeacht lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).

Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver fügung vom 27. Januar 2017 (Urk. 2) unter anderem damit, dass sich der Gesund heitszustand der Beschwerdeführerin verbessert habe und keine Depression mehr vorliege. Es beständen Ressourcen und eine Therapieresistenz sei zu verneinen. Mittel- bis langfristig könne eine volle Arbeitsfähigkeit erreicht werden. Sie habe eine Tätigkeit als Selbständigerwerbende aufnehmen können. Ein Revisionsgrund sei somit ausgewiesen. (S. 1-3).

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver fügung vom 27. Januar 2017 (Urk. 2) unter anderem damit, dass sich der Gesund heitszustand der Beschwerdeführerin verbessert habe und keine Depression mehr vorliege. Es beständen Ressourcen und eine Therapieresistenz sei zu verneinen. Mittel- bis langfristig könne eine volle Arbeitsfähigkeit erreicht werden. Sie habe eine Tätigkeit als Selbständigerwerbende aufnehmen können. Ein Revisionsgrund sei somit ausgewiesen. (S. 1-3). Im Laufe des Verfahrens ergänzte sie (Urk. 5), seit 2013 sei es zu einer revisions relevanten Änderung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin gekom men. Entsprechend habe sie seit 2013 ihren Webshop und einen kleinen Laden aufgebaut und sich dadurch eine Existenzgrundlage geschaffen. Auch ihre übri gen Aktivitäten hätten seit der letzten Rentenprüfung zugenommen und ihr Ta gesablauf erscheine weitaus strukturierter als 2013. Gemäss Gutachter sei sie in ihrer selbständigen Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig, da sie dabei weniger durch ihre Angst- und Panikstörung tangiert werde als in einer unselbständigen Tätig keit. Es sei davon auszugehen, dass unter adäquater Behandlung mittelfristig auch in einer unselbständigen Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit erreicht wer den könne. Ein invalidisierender Gesundheitsschaden sei folglich nicht mehr aus gewiesen (S. 3 f.).

Im Laufe des Verfahrens ergänzte sie (Urk. 5), seit 2013 sei es zu einer revisions relevanten Änderung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin gekom men. Entsprechend habe sie seit 2013 ihren Webshop und einen kleinen Laden aufgebaut und sich dadurch eine Existenzgrundlage geschaffen. Auch ihre übri gen Aktivitäten hätten seit der letzten Rentenprüfung zugenommen und ihr Ta gesablauf erscheine weitaus strukturierter als 2013. Gemäss Gutachter sei sie in ihrer selbständigen Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig, da sie dabei weniger durch ihre Angst- und Panikstörung tangiert werde als in einer unselbständigen Tätig keit. Es sei davon auszugehen, dass unter adäquater Behandlung mittelfristig auch in einer unselbständigen Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit erreicht wer den könne. Ein invalidisierender Gesundheitsschaden sei folglich nicht mehr aus gewiesen (S. 3 f.). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), in der Aufnahme der selbständigen Erwerbstätigkeit sei kein Revisionsgrund zu sehen, da diese keinen Gewinn abwerfe. Gemäss Gutachter sei sie nicht in der Lage, den Aufbau des Geschäfts voranzutreiben. Die Aufnahme der selbständigen Erwerbstätigkeit sei zudem schon zum Zeitpunkt der letzten Revision bekannt gewesen. Ihr Gesundheitszustand habe sich nicht verbessert. Da kein Revisions grund vorliege, bestehe weiterhin ein Rentenanspruch (S. 4-6).

2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), in der Aufnahme der selbständigen Erwerbstätigkeit sei kein Revisionsgrund zu sehen, da diese keinen Gewinn abwerfe. Gemäss Gutachter sei sie nicht in der Lage, den Aufbau des Geschäfts voranzutreiben. Die Aufnahme der selbständigen Erwerbstätigkeit sei zudem schon zum Zeitpunkt der letzten Revision bekannt gewesen. Ihr Gesundheitszustand habe sich nicht verbessert. Da kein Revisions grund vorliege, bestehe weiterhin ein Rentenanspruch (S. 4-6). Im Laufe des Verfahrens ergänzte sie (Urk. 8), die Beschwerdegegnerin selbst gehe davon aus, dass in einer unselbständigen Tätigkeit erst mittelfristig und unter adäquater Behandlung eine volle Arbeitsfähigkeit erreicht werden könne, dem nach derzeit also keine Arbeitsfähigkeit bestehe (S. 2 f.). Eine leichte Verbesse rung des Gesundheitszustandes könne nicht zur Aufhebung der Rente führen, da ihre Ressourcen nicht ausreichen würden, um eine gewinnbringende Tätigkeit auszuüben (S. 3). Auf die eingeholten Gutachten sei abzustellen (S. 4-6). Mit ihrer selbständigen Tätigkeit generiere sie kein Einkommen. Dennoch behaupte die Be schwerdegegnerin, sie habe sich damit eine Existenzgrundlage geschaffen, jedoch ohne dies zu begründen oder gar zu belegen. Aus therapeutischer Sicht sei diese Tätigkeit eher als eine Beschäftigungstherapie zu sehen, welche ihr auf dem Weg der Heilung helfen solle (S. 6).

Im Laufe des Verfahrens ergänzte sie (Urk. 8), die Beschwerdegegnerin selbst gehe davon aus, dass in einer unselbständigen Tätigkeit erst mittelfristig und unter adäquater Behandlung eine volle Arbeitsfähigkeit erreicht werden könne, dem nach derzeit also keine Arbeitsfähigkeit bestehe (S. 2 f.). Eine leichte Verbesse rung des Gesundheitszustandes könne nicht zur Aufhebung der Rente führen, da ihre Ressourcen nicht ausreichen würden, um eine gewinnbringende Tätigkeit auszuüben (S. 3). Auf die eingeholten Gutachten sei abzustellen (S. 4-6). Mit ihrer selbständigen Tätigkeit generiere sie kein Einkommen. Dennoch behaupte die Be schwerdegegnerin, sie habe sich damit eine Existenzgrundlage geschaffen, jedoch ohne dies zu begründen oder gar zu belegen. Aus therapeutischer Sicht sei diese Tätigkeit eher als eine Beschäftigungstherapie zu sehen, welche ihr auf dem Weg der Heilung helfen solle (S. 6). 3. Vergleichszeitpunkt für eine im vorliegenden Revisionsverfahren relevante Ver änderung des Gesundheitszustands der Be schwerdeführerin bildet die Mitteilung vom 22. August 2013 (Urk. 6/82), mit welcher die Beschwerdegegnerin die Aus richtung einer ganzen Rente bestätigt hat. Die se beruhte auf dem psychiatrischen Gutachten von Dr. Z.___ (Urk. 6/79) und der entsprechenden Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (Urk. 6/81/4 f. ), mithin auf einer rechtskon formen Sachverhaltsabklärung und Beweiswürdigung.

3. Vergleichszeitpunkt für eine im vorliegenden Revisionsverfahren relevante Ver änderung des Gesundheitszustands der Be schwerdeführerin bildet die Mitteilung vom 22. August 2013 (Urk. 6/82), mit welcher die Beschwerdegegnerin die Aus richtung einer ganzen Rente bestätigt hat. Die se beruhte auf dem psychiatrischen Gutachten von Dr. Z.___ (Urk. 6/79) und der entsprechenden Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (Urk. 6/81/4 f. ), mithin auf einer rechtskon formen Sachverhaltsabklärung und Beweiswürdigung. 4.

4. 4.1 Dr. Z.___ stellte in ihrem im vorangegangenen Revisionsverfahren eingehol ten Gutachten vom 9. August 2013 (Urk. 6/79) folgende Diagnosen (S. 28):

4.1 Dr. Z.___ stellte in ihrem im vorangegangenen Revisionsverfahren eingehol ten Gutachten vom 9. August 2013 (Urk. 6/79) folgende Diagnosen (S. 28): - Panikstörung (episodisch paroxysmale Angst) und Agoraphobie mit auch so zio- und klaustrophobischer Komponente

Panikstörung (episodisch paroxysmale Angst) und Agoraphobie mit auch so zio- und klaustrophobischer Komponente - generalisierte Angststörung

generalisierte Angststörung - depressive Störung, gegenwärtig noch leicht- bis (knapp) mittelgradige Epi sode / in Teilremission

depressive Störung, gegenwärtig noch leicht- bis (knapp) mittelgradige Epi sode / in Teilremission - somatoforme autonome Funktionsstörung

somatoforme autonome Funktionsstörung - Herz- und Kreislaufsystem

Herz- und Kreislaufsystem - Atmungssystem

Atmungssystem - nichtorganische Insomnie

nichtorganische Insomnie - nach Burnout 2008

nach Burnout 2008 - bei neu seit November 2011 bestehender Belastung durch Besorgnis wegen erkranktem Ehemann

bei neu seit November 2011 bestehender Belastung durch Besorgnis wegen erkranktem Ehemann Dazu führte sie aus, die Beschwerdeführerin sei in ihrer angestammten Tätigkeit als IT-Projektmanagerin / Test Engineer seit 2 9. Juli 2008 nicht mehr arbeitsfähig. Auch in einem anderen Angestelltenverhältnis bestehe eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit, da insbesondere die dabei notwendigen Ressourcen der Anpassungs- und Umstellungsfähigkeit sowie der Flexibilität, Teamf ähigkeit und sozialen Kompetenz aufgrund der komplexen psychischen Störung mit schwerer Angst komponente stark reduziert seien (S. 29). Auch als selbständig Erwerbende sei nur eine Tätigkeit ohne direkte soziale Interaktion vorstellbar. Es sei fraglich, ob ihr die konkrete Umsetzung eines Internetshops gelingen werde, insbesondere ob sich trotz virtueller Kundschaft eine direkte Interaktion vermeiden lasse. Mit einiger Vorsicht könne für eine sehr strikt definierte selbständige Tätigkeit in einem one-woman-Betrieb ohne Angestellte oder Team von zu Hause aus und ohne Termin-, Präsenz- oder Konfrontationsdruck eine etwa 40%ige Arbeitsfähigkeit ange nommen werden (S. 30).

Dazu führte sie aus, die Beschwerdeführerin sei in ihrer angestammten Tätigkeit als IT-Projektmanagerin / Test Engineer seit 2 9. Juli 2008 nicht mehr arbeitsfähig. Auch in einem anderen Angestelltenverhältnis bestehe eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit, da insbesondere die dabei notwendigen Ressourcen der Anpassungs- und Umstellungsfähigkeit sowie der Flexibilität, Teamf ähigkeit und sozialen Kompetenz aufgrund der komplexen psychischen Störung mit schwerer Angst komponente stark reduziert seien (S. 29). Auch als selbständig Erwerbende sei nur eine Tätigkeit ohne direkte soziale Interaktion vorstellbar. Es sei fraglich, ob ihr die konkrete Umsetzung eines Internetshops gelingen werde, insbesondere ob sich trotz virtueller Kundschaft eine direkte Interaktion vermeiden lasse. Mit einiger Vorsicht könne für eine sehr strikt definierte selbständige Tätigkeit in einem one-woman-Betrieb ohne Angestellte oder Team von zu Hause aus und ohne Termin-, Präsenz- oder Konfrontationsdruck eine etwa 40%ige Arbeitsfähigkeit ange nommen werden (S. 30). 4.2 Im im vorliegenden Revisionsverfahren eingeholten Gutachten vom 1. Februar 2016 (Urk. 6/94/2-46) hielt Dr. A.___ keine Diagnosen ohne und folgende Di agnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 34):

4.2 Im im vorliegenden Revisionsverfahren eingeholten Gutachten vom 1. Februar 2016 (Urk. 6/94/2-46) hielt Dr. A.___ keine Diagnosen ohne und folgende Di agnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 34): - Agoraphobie mit Panikstörung, seit 28. Juli 2008, schwergradig

Agoraphobie mit Panikstörung, seit 28. Juli 2008, schwergradig - Auslöser: erste Panikattacke 28. Juli 2008 bei beruflicher Überforderung

Auslöser: erste Panikattacke 28. Juli 2008 bei beruflicher Überforderung - sekundäre depressive Begleitsymptomatik

sekundäre depressive Begleitsymptomatik - generalisierte Angststörung, ab circa 2009

generalisierte Angststörung, ab circa 2009 - mit frei flottierender Angst und exzessiven Sorgenketten bezüglich Bezugs personen

mit frei flottierender Angst und exzessiven Sorgenketten bezüglich Bezugs personen - Persönlichkeitsakzentuierung

Persönlichkeitsakzentuierung - stark leistungs-/autonomie-/kontrollbetonte/rigide Grundpersönlichkeit

stark leistungs-/autonomie-/kontrollbetonte/rigide Grundpersönlichkeit Dazu führte er aus, die Beschwerdeführerin sei angstbedingt in ständiger innerer Unruhe. Auf Herausforderungen reagiere sie mit Panikattacken, gesteigerter Angst und psychovegetativen Symptomen (wie Übelkeit oder Erbrechen). Ebenso könnten Menschenmengen, räumlich enge Verhältnisse und andere beengende Umstände Ängste steigern und Panikattacken auslösen. Die angestammte Tätig keit sei deshalb weiterhin nicht zumutbar. Auch in angepassten unselbständigen Tätigkeiten bestehe weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Durch medizini sche Massnahmen in Kombination mit gut vorbereiteten und initial therapeutisch engmaschig begleiteten Eingliederungsmassnahmen (Ergo-Gruppentherapie zur Vorbereitung, anschliessend 50%ige Tätigkeit im angepassten geschützten Rah men) könne jedoch mittel- und langfristig theoretisch wieder eine volle Arbeits fähigkeit erreicht werden (S. 41 f.). I m geschützten Rahmen seien grundsätzlich 50 % zumutbar, sofern der Arbeitsweg bezüglich Agoraphobie überwunden wer den könne und die räumlichen Verhältnisse vor Ort nicht zu beengt seien ( S. 43 ).

Dazu führte er aus, die Beschwerdeführerin sei angstbedingt in ständiger innerer Unruhe. Auf Herausforderungen reagiere sie mit Panikattacken, gesteigerter Angst und psychovegetativen Symptomen (wie Übelkeit oder Erbrechen). Ebenso könnten Menschenmengen, räumlich enge Verhältnisse und andere beengende Umstände Ängste steigern und Panikattacken auslösen. Die angestammte Tätig keit sei deshalb weiterhin nicht zumutbar. Auch in angepassten unselbständigen Tätigkeiten bestehe weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Durch medizini sche Massnahmen in Kombination mit gut vorbereiteten und initial therapeutisch engmaschig begleiteten Eingliederungsmassnahmen (Ergo-Gruppentherapie zur Vorbereitung, anschliessend 50%ige Tätigkeit im angepassten geschützten Rah men) könne jedoch mittel- und langfristig theoretisch wieder eine volle Arbeits fähigkeit erreicht werden (S. 41 f.). I m geschützten Rahmen seien grundsätzlich 50 % zumutbar, sofern der Arbeitsweg bezüglich Agoraphobie überwunden wer den könne und die räumlichen Verhältnisse vor Ort nicht zu beengt seien ( S. 43 ). In angepassten selbständigen Tätigkeiten wie beispielsweise der Gestaltung von Schmuck, in der Ausstattung ihres Ladens oder der Gestaltung der Website wäre ein vollschichtiges Pensum zumutbar, dies bei einer Leistungsminderung von 20 %. Das Projekt sei aber wirtschaftlich nicht erfolgreich beziehungsweise es würden aktuell Ressourcen fehlen, die für den wirtschaftlichen Erfolg nötig seien (beispielsweise Kontaktfreudigkeit, Werbung, Marketing, Kapital und eine bessere Lage der Verkaufsräume ; S. 42 ). Eine existenzsichernde selbständige Tätigkeit als Schmuckdesignerin sei eher vorsichtig zu beurteilen. Auch hier interferiere die Angststörung beispielsweise im direkten Kundenkontakt oder bei notwendigen Werbeveranstaltungen (S. 39).

In angepassten selbständigen Tätigkeiten wie beispielsweise der Gestaltung von Schmuck, in der Ausstattung ihres Ladens oder der Gestaltung der Website wäre ein vollschichtiges Pensum zumutbar, dies bei einer Leistungsminderung von 20 %. Das Projekt sei aber wirtschaftlich nicht erfolgreich beziehungsweise es würden aktuell Ressourcen fehlen, die für den wirtschaftlichen Erfolg nötig seien (beispielsweise Kontaktfreudigkeit, Werbung, Marketing, Kapital und eine bessere Lage der Verkaufsräume ; S. 42 ). Eine existenzsichernde selbständige Tätigkeit als Schmuckdesignerin sei eher vorsichtig zu beurteilen. Auch hier interferiere die Angststörung beispielsweise im direkten Kundenkontakt oder bei notwendigen Werbeveranstaltungen (S. 39). Zum Vorgutachten von Dr. Z.___ hielt er fest, diese habe den diagnostischen Kern der Problematik erfasst und sehr gut beschrieben. Hingegen scheine sie viele Symptome mehrfach diagnostisch zu fassen, was so von der lCD-10 nicht gedacht sei. Mit den drei Diagnosen Agoraphobie mit Panikstörung, generalisierte Angst störung und depressive Störung seien alle wesentlichen Symptome erfasst. Des halb sei beispielsweise die Insomnie nicht separat und zusätzlich zu kodieren, weil diese ein Teilsymptom der Angststörung und Depression sei. Gleiches gelte für Symptome, die der somatoformen autonomen Funktionsstörung zugeordnet worden seien, diese seien alles typische Angstsymptome. Auch die soziophobi sche und klaustrophobische Komponente könne nicht doppelt kodiert werden, da die soziophobische Symptomatik mit im sozialen Rückzug stecke und die klaustrophobische Komponente zur Agoraphobie fast schon dazu gehöre (S. 38). Es gebe im Vergleich zum letzten Gutachten von 2013 eine leichte Verbesserung. Die Beschwerdeführerin lebe vorwiegend bei der Schwester und betreibe dort ih ren kleinen Laden. Die Website habe sie selber erstellt, einschliesslich der Fotos. Das Ganze wirke ansprechend und professionell. Aktuell liege keine Depression mehr vor und das Aktivitätsniveau sei relativ hoch, so dass insgesamt von einer Zustandsbesserung ausgegangen werden müsse. Die Arbeitsfähigkeit habe sich durch diese Besserung im Bereich des eigenen Ladens verbessert (80 %) und im geschützten Rahmen sei sie neu zu 50 % arbeitsfähig (bei adäquater therapeuti scher Unterstützung). In der angestammten Tätigkeit und allgemein in einer an gepassten unselbständigen Tätigkeit bestehe hingegen weiterhin eine 10 0% ige Arbeitsunfähigkeit ( S. 43 f.).

Zum Vorgutachten von Dr. Z.___ hielt er fest, diese habe den diagnostischen Kern der Problematik erfasst und sehr gut beschrieben. Hingegen scheine sie viele Symptome mehrfach diagnostisch zu fassen, was so von der lCD-10 nicht gedacht sei. Mit den drei Diagnosen Agoraphobie mit Panikstörung, generalisierte Angst störung und depressive Störung seien alle wesentlichen Symptome erfasst. Des halb sei beispielsweise die Insomnie nicht separat und zusätzlich zu kodieren, weil diese ein Teilsymptom der Angststörung und Depression sei. Gleiches gelte für Symptome, die der somatoformen autonomen Funktionsstörung zugeordnet worden seien, diese seien alles typische Angstsymptome. Auch die soziophobi sche und klaustrophobische Komponente könne nicht doppelt kodiert werden, da die soziophobische Symptomatik mit im sozialen Rückzug stecke und die klaustrophobische Komponente zur Agoraphobie fast schon dazu gehöre (S. 38). Es gebe im Vergleich zum letzten Gutachten von 2013 eine leichte Verbesserung. Die Beschwerdeführerin lebe vorwiegend bei der Schwester und betreibe dort ih ren kleinen Laden. Die Website habe sie selber erstellt, einschliesslich der Fotos. Das Ganze wirke ansprechend und professionell. Aktuell liege keine Depression mehr vor und das Aktivitätsniveau sei relativ hoch, so dass insgesamt von einer Zustandsbesserung ausgegangen werden müsse. Die Arbeitsfähigkeit habe sich durch diese Besserung im Bereich des eigenen Ladens verbessert (80 %) und im geschützten Rahmen sei sie neu zu 50 % arbeitsfähig (bei adäquater therapeuti scher Unterstützung). In der angestammten Tätigkeit und allgemein in einer an gepassten unselbständigen Tätigkeit bestehe hingegen weiterhin eine 10 0% ige Arbeitsunfähigkeit ( S. 43 f.). 5.

5. 5.1 Das psychiatrische Gutachten von Dr. A.___ vom 1. Februar 2016 (E. 4.2 hievor ) beruht auf den erforderlichen Untersuchungen, ist für die streitigen Belange um fassend und wurde in Kenntnis der und in ausführlicher Auseinandersetzung mit den fallrelevanten Vorakten erstellt. Der Gutachte r legte die medizinischen Zu sammenhänge einleuchtend dar, beurteilte die medizinische S ituation überzeu gend und setzte sich mit den geklagten Beschwerden und dem Verhalten der Be schwerdeführerin auseinander. Er leitete die Diagnosen einer schwergradigen Agoraphobie mit Panikstörung sowie einer generalisierten Angststörung detail liert her. Dr. A.___ gelangte sodann zum ausführlich begründeten und nach vollziehbaren Schluss, dass die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten sowie in einer angepassten unselbständigen Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig sei und dass in ihrer selbständigen - wirtschaftlich aber nicht erfolgreich en - Tätigkeit eine 80%ige Arbeitsfähigkeit bestehe. Das Gutachten entspricht damit de n recht sprechungsgemässen Anfor derungen an eine beweiskräftige medizinische Ent scheidungsgrundlage (vgl. E. 1.4 hievor). Dies ist auch zwischen den Parteien unbestritten.

5.1 Das psychiatrische Gutachten von Dr. A.___ vom 1. Februar 2016 (E. 4.2 hievor ) beruht auf den erforderlichen Untersuchungen, ist für die streitigen Belange um fassend und wurde in Kenntnis der und in ausführlicher Auseinandersetzung mit den fallrelevanten Vorakten erstellt. Der Gutachte r legte die medizinischen Zu sammenhänge einleuchtend dar, beurteilte die medizinische S ituation überzeu gend und setzte sich mit den geklagten Beschwerden und dem Verhalten der Be schwerdeführerin auseinander. Er leitete die Diagnosen einer schwergradigen Agoraphobie mit Panikstörung sowie einer generalisierten Angststörung detail liert her. Dr. A.___ gelangte sodann zum ausführlich begründeten und nach vollziehbaren Schluss, dass die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten sowie in einer angepassten unselbständigen Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig sei und dass in ihrer selbständigen - wirtschaftlich aber nicht erfolgreich en - Tätigkeit eine 80%ige Arbeitsfähigkeit bestehe. Das Gutachten entspricht damit de n recht sprechungsgemässen Anfor derungen an eine beweiskräftige medizinische Ent scheidungsgrundlage (vgl. E. 1.4 hievor). Dies ist auch zwischen den Parteien unbestritten. 5.2 Die Beschwerdegegnerin verwies auf die Ressourcen und das verhältnismässig hohe Aktivitätsniveau der Beschwerdeführerin. Dies rechtfertigt jedoch vorlie gend nicht, von der Arbeitsfähigkeitseinschätzung des Gutachters abzuweichen. Einerseits sind die Ausführungen der Beschwerdegegnerin zu den Ressourcen (vgl. Urk. 2 S. 1 f.) mit Blick auf die die Beschwerdeführerin stark belastende Erkrankung ihres Ehemannes zu relativieren. Dass sie von ihm sehr unterstützt wird, trifft beispielsweise offensichtlich nicht zu. Andererseits ist die Beschwer deführerin hauptsächlich im eigenen Haushalt beziehungsweise in der Wohnung ihrer Schwester aktiv (kochen, basteln, nähen, Website bearbeiten, Haushalt erle digen, zeichnen, Radio hören, TV schauen; Urk. 6/94/23 f.), also an Orten, an denen ihre Angst- und Panikstörung sie weniger beeinträchtigt. Auch das Aneig nen von Kenntnissen bezüglich Fotografie und Bildbearbeitung ist von zu Hause aus möglich. Die ausserhäuslichen Aktivitäten (wie Besuch Psychotherapie, Be gleitung Ehemann zu Terminen) haben sich hingegen im Vergleich zum Vorgut achten nicht wesentlich verändert (vgl. Urk. 6/79/17-19 und Urk. 6/94/23 f.). Dr. A.___ hat die Veränderung des Aktivitätsniveaus im häuslichen Bereich bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit berücksichtigt und ist von einer verbesser ten Arbeitsfähigkeit in der selbständigen Tätigkeit, welche grösstenteils in den eigenen vier Wänden ausgeübt werden kann, ausgegangen. Die Arbeitsfähigkeit in einer ausserhäuslichen unselbständigen Tätigkeit schätzte er hingegen nach vollziehbar als unverändert nicht vorhanden ein. Auf eine ausführliche Prüfung der Standardindikatoren (vgl. dazu etwa BGE 141 V 281, 143 V 409, 143 V 418) kann sodann verzichtet werden, da selbst die Beschwerdegegnerin nicht davon ausgeht, dass die Beschwerdeführerin derzeit in einer unselbständigen Tätigkeit arbeitsfähig wäre (vgl. Urk. 5 S. 4) und in der selbständigen Tätigkeit auch eine 100%ige Arbeitsfähigkeit nichts daran ändern würde, dass diese keinen Gewinn abwirft (vgl. dazu E. 6.2).

5.2 Die Beschwerdegegnerin verwies auf die Ressourcen und das verhältnismässig hohe Aktivitätsniveau der Beschwerdeführerin. Dies rechtfertigt jedoch vorlie gend nicht, von der Arbeitsfähigkeitseinschätzung des Gutachters abzuweichen. Einerseits sind die Ausführungen der Beschwerdegegnerin zu den Ressourcen (vgl. Urk. 2 S. 1 f.) mit Blick auf die die Beschwerdeführerin stark belastende Erkrankung ihres Ehemannes zu relativieren. Dass sie von ihm sehr unterstützt wird, trifft beispielsweise offensichtlich nicht zu. Andererseits ist die Beschwer deführerin hauptsächlich im eigenen Haushalt beziehungsweise in der Wohnung ihrer Schwester aktiv (kochen, basteln, nähen, Website bearbeiten, Haushalt erle digen, zeichnen, Radio hören, TV schauen; Urk. 6/94/23 f.), also an Orten, an denen ihre Angst- und Panikstörung sie weniger beeinträchtigt. Auch das Aneig nen von Kenntnissen bezüglich Fotografie und Bildbearbeitung ist von zu Hause aus möglich. Die ausserhäuslichen Aktivitäten (wie Besuch Psychotherapie, Be gleitung Ehemann zu Terminen) haben sich hingegen im Vergleich zum Vorgut achten nicht wesentlich verändert (vgl. Urk. 6/79/17-19 und Urk. 6/94/23 f.). Dr. A.___ hat die Veränderung des Aktivitätsniveaus im häuslichen Bereich bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit berücksichtigt und ist von einer verbesser ten Arbeitsfähigkeit in der selbständigen Tätigkeit, welche grösstenteils in den eigenen vier Wänden ausgeübt werden kann, ausgegangen. Die Arbeitsfähigkeit in einer ausserhäuslichen unselbständigen Tätigkeit schätzte er hingegen nach vollziehbar als unverändert nicht vorhanden ein. Auf eine ausführliche Prüfung der Standardindikatoren (vgl. dazu etwa BGE 141 V 281, 143 V 409, 143 V 418) kann sodann verzichtet werden, da selbst die Beschwerdegegnerin nicht davon ausgeht, dass die Beschwerdeführerin derzeit in einer unselbständigen Tätigkeit arbeitsfähig wäre (vgl. Urk. 5 S. 4) und in der selbständigen Tätigkeit auch eine 100%ige Arbeitsfähigkeit nichts daran ändern würde, dass diese keinen Gewinn abwirft (vgl. dazu E. 6.2). 6. Zu prüfen bleibt, ob die weiterhin 0%ige Arbeitsfähigkeit in einer unselbständi gen Tätigkeit sowie die neu (mindestens) 80%ige Arbeitsfähigkeit in der selbstän digen Tätigkeit einen Revisionsgrund darstellt.

6. Zu prüfen bleibt, ob die weiterhin 0%ige Arbeitsfähigkeit in einer unselbständi gen Tätigkeit sowie die neu (mindestens) 80%ige Arbeitsfähigkeit in der selbstän digen Tätigkeit einen Revisionsgrund darstellt. 6.1 Dr. A.___ sieht im Vergleich zum letzten Gutachten von 2013 eine leichte Ver besserung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin. So liegt insbeson dere keine Depression mehr vor und ihr Aktivitätsniveau hat sich wie oben aus geführt entsprechend erhöht. In einer unselbständigen Tätigkeit ist sie jedoch aufgrund ihrer Panikattacken - wie bereits dargelegt - weiterhin zu 100 % ar beitsunfähig. Anlass zur Rentenrevision geben aber lediglich wesentliche Ände rung en, die geeignet sind, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Eine unveränderte Arbeitsfähigkeit in einer unselbständigen Tä tigkeit führt zu keiner Änderung des Invaliditätsgrades. Entsprechend liegt dies bezüglich trotz der leichten Verbesserung des Gesundheitszustandes kein Revisi onsgrund vor.

6.1 Dr. A.___ sieht im Vergleich zum letzten Gutachten von 2013 eine leichte Ver besserung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin. So liegt insbeson dere keine Depression mehr vor und ihr Aktivitätsniveau hat sich wie oben aus geführt entsprechend erhöht. In einer unselbständigen Tätigkeit ist sie jedoch aufgrund ihrer Panikattacken - wie bereits dargelegt - weiterhin zu 100 % ar beitsunfähig. Anlass zur Rentenrevision geben aber lediglich wesentliche Ände rung en, die geeignet sind, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Eine unveränderte Arbeitsfähigkeit in einer unselbständigen Tä tigkeit führt zu keiner Änderung des Invaliditätsgrades. Entsprechend liegt dies bezüglich trotz der leichten Verbesserung des Gesundheitszustandes kein Revisi onsgrund vor. 6.2 Dank der leichten Verbesserung des Gesundheitszustandes hat sich hingegen die Arbeitsfähigkeit in der selbständigen Tätigkeit verbessert. Doch vorliegend stellt auch dies keinen Revisionsgrund dar. Denn die Beschwerdeführerin erzielt mit ihrer eher als eine Beschäftigungstherapie zu sehenden Tätigkeit nach wie vor keinen Gewinn, das diesbezügliche Invalideneinkommen beträgt weiterhin Fr. 0.-- und der daraus errechnete Invaliditätsgrad unverändert 100 %. Bei den Renten der Invalidenversicherung ist grundsätzlich jede Änderung des Sachverhalts, die zu einer Über- oder Unterschreitung eines Schwellenwertes (vgl. Art. 28 Abs. 2 IVG) führt, als erheblich zu betrachten. Indessen genügt für eine Rentenanpas sung nicht bereits „ irgendeine “ Veränderung. Fällt lediglich ein verändertes er werbliches Arbeitspensum in Betracht, bildet dies nur dann einen Revisionsgrund, wenn es den Rentenanspruch berührt (vgl. Urteil des Bu ndesgerichts 8C_844/2016 vom 2. März 2017 E. 6.2 mit Hinweisen), was vorliegend nach dem Gesagten nicht der Fall ist (vgl. dazu auch Art. 31 IVG, wonach eine Einkom mensverbesserung von mehr als Fr. 1'500.-- vorliegen muss). Der Beschwerde führerin ist es krankheitsbedingt nicht möglich, die selbständige Tätigkeit ge winnbringend auszubauen. Denn ihre Angststörung interferiert beispielsweise im direkten Kundenkontakt oder bei notwendigen Werbeveranstaltungen, auch sind feste Öffnungszeiten für ihren sich in der Wohnung der Schwester befindenden Laden deshalb nicht möglich (vgl. dazu Urk. 6/94/24). Von einer existenzsichern den Tätigkeit kann somit - entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin (Urk. 5 S. 4) - nicht die Rede sein. Der Umstand alleine, dass die Beschwerdeführerin sich in einer selbständigen Erwerbstätigkeit versucht, ist im Übrigen kein Revisions grund, war dies doch bereits im Vergleichszeitpunkt der Fall (vgl. etwa Urk. 6/79 S. 30).

6.2 Dank der leichten Verbesserung des Gesundheitszustandes hat sich hingegen die Arbeitsfähigkeit in der selbständigen Tätigkeit verbessert. Doch vorliegend stellt auch dies keinen Revisionsgrund dar. Denn die Beschwerdeführerin erzielt mit ihrer eher als eine Beschäftigungstherapie zu sehenden Tätigkeit nach wie vor keinen Gewinn, das diesbezügliche Invalideneinkommen beträgt weiterhin Fr. 0.-- und der daraus errechnete Invaliditätsgrad unverändert 100 %. Bei den Renten der Invalidenversicherung ist grundsätzlich jede Änderung des Sachverhalts, die zu einer Über- oder Unterschreitung eines Schwellenwertes (vgl. Art. 28 Abs. 2 IVG) führt, als erheblich zu betrachten. Indessen genügt für eine Rentenanpas sung nicht bereits „ irgendeine “ Veränderung. Fällt lediglich ein verändertes er werbliches Arbeitspensum in Betracht, bildet dies nur dann einen Revisionsgrund, wenn es den Rentenanspruch berührt (vgl. Urteil des Bu ndesgerichts 8C_844/2016 vom 2. März 2017 E. 6.2 mit Hinweisen), was vorliegend nach dem Gesagten nicht der Fall ist (vgl. dazu auch Art. 31 IVG, wonach eine Einkom mensverbesserung von mehr als Fr. 1'500.-- vorliegen muss). Der Beschwerde führerin ist es krankheitsbedingt nicht möglich, die selbständige Tätigkeit ge winnbringend auszubauen. Denn ihre Angststörung interferiert beispielsweise im direkten Kundenkontakt oder bei notwendigen Werbeveranstaltungen, auch sind feste Öffnungszeiten für ihren sich in der Wohnung der Schwester befindenden Laden deshalb nicht möglich (vgl. dazu Urk. 6/94/24). Von einer existenzsichern den Tätigkeit kann somit - entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin (Urk. 5 S. 4) - nicht die Rede sein. Der Umstand alleine, dass die Beschwerdeführerin sich in einer selbständigen Erwerbstätigkeit versucht, ist im Übrigen kein Revisions grund, war dies doch bereits im Vergleichszeitpunkt der Fall (vgl. etwa Urk. 6/79 S. 30). 6.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass kein Revisionsgrund ausgewiesen ist. D ie Beschwerdeführerin hat weiterhin Anspruch auf eine ganze Rente der Invaliden versicherung. Die Beschwerde ist damit gutzuheissen.

6.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass kein Revisionsgrund ausgewiesen ist. D ie Beschwerdeführerin hat weiterhin Anspruch auf eine ganze Rente der Invaliden versicherung. Die Beschwerde ist damit gutzuheissen. 7.

7. 7.1 Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der un terliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

7.1 Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der un terliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 7.2 Der Beschwerdeführerin steht eine Prozessentschädigung zu, welche vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festge setzt wird (§ 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Entsprechend ist ihr eine Prozessentschädigung von Fr. 2‘700.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) auszurichten.

7.2 Der Beschwerdeführerin steht eine Prozessentschädigung zu, welche vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festge setzt wird (§ 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Entsprechend ist ihr eine Prozessentschädigung von Fr. 2‘700.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) auszurichten. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 7. Januar 2017 aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine ganze Rente der Invali den ver sicherung hat.

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 7. Januar 2017 aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine ganze Rente der Invali den ver sicherung hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2‘700.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2‘700.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Susanne Friedauer

Rechtsanwältin Susanne Friedauer - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes ge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes ge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubLanzicher