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Für die 2021 beginnende Legislatur werden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Misery-Courtion nur noch sieben statt neun Gemeinderäte wählen müssen. Denn an der Gemeindeversammlung am Montagabend sprachen sie sich einstimmig und ohne Wortmeldung für eine Verkleinerung des Gemeinderats aus.
Der Vorschlag kam vom Gemeinderat selbst. Syndic Jean-Pierre Martinetti erläuterte den 30 Bürgern die Beweggründe: 1997 bei der Fusion von Cormérod, Cournillens, Courtion und Misery zur Gemeinde Misery-Courtion sei darauf geachtet worden, dass die Lasten gerecht auf die Gemeinderäte verteilt wurden und dass alle vier Dörfer im Gemeinderat vertreten waren. Seitdem habe sich die Situation verändert: Die Gemeinde sei gewachsen, und die Themen auf kommunaler Ebene seien zunehmend komplexer, weshalb wo nötig Spezialisten beigezogen würden. Ein auf sieben Personen verkleinerter Gemeinderat sei effizienter, agiler und auch günstiger, so der Syndic.
«Gutes Jahr 2019»
Ebenfalls einstimmig sprachen sich die Bürger für die überarbeiteten Statuten der Association pour la gestion des eaux des bassins versants de la Sonnaz et de la Crausaz und für das revidierte Hundereglement aus. Beides musste wegen neuer gesetzlicher Bestimmungen aktualisiert werden.
«Die Finanzen unserer Gemeinde sind gesund», so Martinetti. 2019 sei ein gutes Jahr gewesen. Bei einem Aufwand von fast acht Millionen Franken weist die Rechnung 2019 einen Einnahmenüberschuss von rund 3000 Franken aus.