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Schweizerische UNESCO-Kommission
Die Schweizerische UNESCO-Kommission hat bis ins Jahre 2008 die Bekämpfung des Illettrismus in der Schweiz direkt unterstützt. Inzwischen hat die Kommission ihre Arbeit anders ausgerichtet, unterstützt aber weiterhin indirekt Anliegen zur Bekämpfung und Prävention von Illettrismus. Beispielsweise mit der Initiative «Frühkindliche Bildung in der Schweiz». Weltweit bleibt die Alphabetisierung hingegen ein zentrales Anliegen der UNESCO.
Die Schweizerische UNESCO-Kommission (SUK) ist die Nationalkommission der Schweiz. Sie wurde 1949 nach dem Beitritt der Schweiz zur UNESCO als ausserparlamentarische Kommission geschaffen. Sie umfasst zwanzig Mitglieder, die vom Bundesrat ernannt werden. Die SUK fungiert als Bindeglied zwischen der UNESCO und der Schweiz.
Sie setzt sich wie die UNESCO mit den Mitteln der Bildung, der Wissenschaft, der Kultur und der Kommunikation auf allen Ebenen für den Frieden und die internationale Verständigung ein. Sie vertritt die Werte der UNESCO, die in ihrer Verfassung verankert sind.
Zu den wichtigsten Aufgaben der SUK gehören die Beratung der Regierung mittels Empfehlungen und Stellungnahmen zu Themen im Zusammenhang mit der UNESCO sowie die Bekanntmachung der Tätigkeiten der UNESCO in der Schweiz und die Förderung des Interesses. Das Sekretariat der Kommission ist dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) angegliedert, als Sektion in der Abteilung Vereinte Nationen und internationale Organisationen (AIO).
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