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Nach Stefanie Vögele am Montag hat es in Wimbledon nun auch Romina Oprandi in der 1. Runde erwischt. Die Bernerin gab gegen Alison Riske (WTA 126) im 3. Satz beim Stand von 7:6, 5:7 und 1:3 verletzungsbedingt forfait.
Die an Nummer 31 gesetzte Oprandi war bereits mit Schulterbeschwerden angetreten, liess sich nach dem ersten Satz das Handgelenk bandagieren und wurde später von der Physiotherapeutin auch noch mit Eiswürfeln am Oberschenkel behandelt. Vergeblich, wie sich herausstellen sollte: «Die Beschwerden wurden immer stärker und am Schluss konnte ich den Schläger kaum mehr halten.»
Breakfestival zu Beginn
Dabei hätte Oprandi den Umweg über einen Entscheidungsdurchgang unter Umständen vermeiden können. Beim Stand von 5:6 im 2. Satz leistete sie sich jedoch einen Doppelfehler bei einem Breakball gegen sich, was gleichbedeutend mit dem Satzverlust war.
Dass der Service nicht zu den Stärken der beiden Spielerinnen zählt, hatte sich schon zu Beginn der Partie gezeigt. In den ersten sechs Games gab es nicht weniger als vier Breaks. So schaffte es Oprandi, einen 0:3-Rückstand in eine 4:3-Führung zu verwandeln und den 1. Satz im Tiebreak doch noch für sich zu entscheiden.
Williams' Siegeszug geht weiter
Titelverteidigerin Serena Williams ist souverän in die zweite Runde eingezogen. Die 16-malige Grand-Slam-Siegerin aus den USA gewann gegen die Luxemburgerin Mandy Minella (WTA 92) 6:1, 6:3 und feierte ihren 32. Sieg in Serie. Seit Februar hat die Nummer eins der Weltrangliste nun nicht mehr verloren.