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Auf 5000 Hektaren werden heute über 50 Sorten angebaut, viele einzigartig und autochthon. Die Wurzeln reichen bis in die Zeit von 1200 bis 500 v. Chr. zurück.
Die verschiedenen Reblagen und Böden − unter anderem höchstgelegener Rebberg Europas − erlauben einen einzigartigen Sortenspiegel, von «kühlen» Sorten wie Pinot Noir oder Riesling bis hin zu «warmen» Sorten wie Grenache oder Chardonnay.
Nach dem Rückzug der Gletscher wurde die Topografie massgeblich verändert. Das zeigt eindrücklich der bekannte prähistorische Bergsturz von Salgesch. Von der rechten Talflanke herabfahrend, sperrte er das Rhônetal in der Gegend des Pfynwaldes. Zurück blieben die Hügel zwischen Siders und Pfyn.
Das kalkhaltige Gestein und die Ablagerungen von Moränenmaterial schufen einen durchlässigen, für den Rebbau ausserordentlich gut geeigneten Boden.