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Aufschieberitis
Viele Studierende neigen dazu, Hausarbeiten oder die Prüfungsvorbereitung ständig aufzuschieben. Die Gründe können unterschiedlich sein: Man versucht Unlust zu vermeiden, man hat Angst vor dem Versagen, vor Erfolg oder Kritik. Man ist zu perfektionistisch und hofft immer noch auf den idealen Moment, mit der Arbeit zu beginnen: „Ich habe mich noch nicht genug eingelesen“. Man zweifelt an den eigenen Fähigkeiten, fühlt sich überfordert oder lehnt die Arbeit ab: „Wieso muss ich überhaupt diese unnütze Arbeit schreiben?“
Der Selbsttest auf unserer Webseite gibt Ihnen Gelegenheit, mehr über Ihr eigenes Aufschiebeverhalten herauszufinden. Welche Gründe dafür sind bei Ihnen besonders ausgeprägt: Selbstzweifel, Bequemlichkeit, Perfektionsstreben oder Warten auf den Erregungskick?
Verschiedene Strategien können helfen, den Teufelskreis des Aufschiebens zu durchbrechen:
- Mentale Einstiegshilfen: Hierbei geht es darum automatische blockierende Gedanken durch hilfreichere Gedanken zu ersetzen.
Sagen Sie sich statt: „ Ich muss erst noch…bevor ich anfangen kann“ -> „Ich fange jetzt an. Das andere mache ich kurz vor der Pause.“
Oder statt: „Ich kann das einfach nicht.“ -> „Ich beginne jetzt einfach mit dem ersten kleinen Schritt.“
- Andere Stategien: Lernen Sie das A-D-E Modell kennen. Es hilft Ihnen, wenn Sie Mühe mit dem A wie Anfangen oder dem D wie Dranbleiben haben und warum das E wichtig ist: die eigenen Erfolge zu würdigen. Hier weiterlesen: