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Die für die Schweiz angetretenen Handballer, vertreten durch den aktuellen Uni-CH-Meister der Uni Basel, belegte an der Europameisterschaft der Universitäten den 8. Platz von 12 Mannschaften.
In der Vorrunde belegte das Handballteam der Universität Basel den 2. Platz und qualifizierte sich hinter der Universität aus Barcelona (am Ende Rang 6) für die Viertelfinals. Auf diesem Weg bezwang man die Spanier aus Barcelona und verlor nur knapp gegen Porto aus Portugal.
In den Viertelfinals gegen Montpellier aus Frankreich mussten die Schweizer auf den Stammtorhüter und den einzigen gelernten Kreisläufer verzichten, weil diese im letzten Gruppenspiel mit einer sehr fragwürdigen direkten roten Karte vom Platz gestellt wurden (Dies wurde in dieser Turnierform mit einer Spielsperre geahndet). Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung dominierte die Basler-Mannschaft die erste Halbzeit (Zitat EUSA.eu), verlor am Ende gegen einen schlagbaren Gegner, welcher in der Schlusstabelle den 3. Rang belegte, knapp mit 32:36. Hier wäre sicherlich mehr möglich gewesen.
Am folgenden Tag wurden die Platzierungsspiele um die Plätze 5-8 gespielt, wo man auf den Lokalmatadoren aus Malaga (gespickt mit 3 Spielern aus der 1. Liga Spaniens) traf. Nach starken ersten 25 Minuten verlor man in den letzten 5 Minuten der ersten Halbzeit und in Halbzeit 2 komplett den Faden und verlor am Ende gegen starke Spanier mit 19:38. Im letzten Spiel um Platz 7 am Samstag hiess der Gegner Rzeszów aus Polen. Trotz einer 27:31 Niederlage gegen die körperlich robusten Polen erkämpften die Handballer der Uni Basel den 8. Rang und hatten einen versöhnlichen Abschluss der Europameisterschaften im Uni Handball.
Insgesamt darf man auf eine erfolgreiche und lehrreiche Woche mit 5 Spielen und 4 Trainings in 5 Tagen zurückblicken, wo sich die Uni Basel als CH-Vertretung würdig in Szene gesetzt hat. Ein grosses Dankeschön an dieser Stelle möchte das ganze Team noch der Uni Basel für die Ermöglichung der Teilnahme an den EUSA-Games widmen. Ebenfalls viel für die Gesundheit und Erholung der Spieler beigetragen haben Kurt Pohle als Trainer und Severin Meister mit ihren zahlreichen physiotherapeutischen Behandlungen.
Mit dabei waren Spieler der Vereine RTV Basel, TSV Frick, TV Birsfelden, TV Möhlin und dem TV Pratteln NS.
Gespannt darf ein Blick auf die nächsten EUSA-Games im nächsten Sommer 2018 in Coimbra, Portugal, geworfen werden, wo hoffentlich noch ein verbessertes Uni Team mit mehr Vertretung aus den obersten Ligen des CH-Handballs antreten könnte. Die Qualifikation für diese EUSA-Games wurde durch den diesjährigen CH-Meistertitel bereits gesichert.