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15. Juni 2007
In Zusammenarbeit mit Gimmivogt Architekten AG
Das Projekt sieht einen dreigeschossigen Baukörper an der Stelle des heutigen, östlich des Gemeindehauses liegenden Parkplatzes vor. Die volumetrische Ausbildung ist geprägt durch die Absicht, einen Dorfplatz zu definieren sowie eine Anbindung an den Bestandsbau zu schaffen. Dadurch kann das künftige Gemeindehaus mittelfristig in einem einzigen Baukörper organisiert werden – ein sowohl städtebauliches wie funktionales Ensemble.
Die äussere Erscheinung ist identitätsstiftend und wird dem Öffentlichkeitsanspruch gerecht. Das Gebäude erscheint transparent, erhält aber durch die feinen Vertikallamellen aus seitlicher Betrachtungsweise die skulpurale Kraft eines kompakten, monolithischen Körpers. Bei Dämmerung wird dieser zu einem Leuchtkörper, der die Watterstrasse aufwertet.
Der Besucher betritt den grosszügigen und übersichtlich organisierten Windfang und findet dort den Zugang zum Polizeitrakt sowie über die Treppe oder den Aufzug die übrigen Abteilungen. Sämtliche öffentlichen Nutzungen des Ergänzungsbaus sind im im vorderen, zum Gemeindeplatz gerichteten Bereich angeordnet.
Der Gebäudetypus entspricht einem klassischen Dreibünder mit der Service- und Nebennutzungszone in der Mittelzone. Die eigentlichen Bürobereiche können infolge fassadenseitiger Stützenstellung äusserst flexibel gesetzt werden. Dadurch kann den mittelfristig zu erwartenden Veränderungen der Büro- und Abteilungsgrössen problemlos entsprochen werden.