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Das Hochwasser vom August 2007 war nach dem Hochwasser vom August 2005 ein
weiteres Grossereignis, das weite Teile der Schweiz betraf. Das besondere Merkmal
des Hochwassers 2007 war die deutliche Überlastung des seit der zweiten Juragewässerkorrektion als hochwassersicher geltenden Systems der Jurarandseen und der unterliegenden Aare. Ohne die dämpfende Wirkung dieses Systems wären die Folgen des Ereignisses bedeutend gravierender gewesen. Diese positive Wirkung der beiden Juragewässerkorrektionen ist ein weiterer Beweis dafür, dass sich Prävention lohnt.
Die Niederschläge, welche das Hochwasser vom 8./9. August 2007 verursachten, erstreckten sich über insgesamt vier Tage, von Montag, 6. bis Donnerstag, 9. August. Zu Beginn des Niederschlagsereignisses waren vor allem konvektive Niederschläge im Zusammenhang mit einer Kaltfront prägend. Im weiteren Verlauf wurden durch die
Bildung eines Höhentiefs westlich des Alpenraums warmfeuchte Luftmassen mit einem hohes Feuchte- und Niederschlagspotenzial aus Südwesten herangeführt. Das
Aufgleiten dieser Luftmassen auf die kühlere Luft führte zu ergiebigen, grossflächigen Niederschlägen.
Bild-Nr.: 18191
Bild: Viktor Zimmermann
Text: Bundesamt für Umwelt (BAFU)
Copyright: © Viktor Zimmermann