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Mit einem Nachwort von Heinz Drügh und Christian Metz. Mit dem Autorenporträt aus dem Metzler Lexikon Weltliteratur. Mit Daten zu Leben und Werk. Als »Miniatur-Meisterwerke des Expressionismus« und »moderne Märchen« hat man Döblins frühe Erzählungen bezeichnet. Döblin selbst sprach von »phantastischen, burlesken und grotesken Stücken«. Am berühmtesten wurde seine Erzählung Die Ermordung einer Butterblume, die bis heute neben Schnitzlers Leutnant Gustl oder Kafkas Urteil als einer der Schlüsseltexte der Moderne gilt.
Autorentext
Alfred Döblin, 1878 in Stettin geboren, arbeitete zunächst als Assistenzarzt und eröffnete 1911 in Berlin eine eigene Praxis. Döblins erster großer Roman erschien im Jahr 1915/16 bei S. Fischer. Sein größter Erfolg war der 1929 ebenfalls bei S. Fischer publizierte Roman Berlin Alexanderplatz. 1933 emigrierte Döblin nach Frankreich und schließlich in die USA. Nach 1945 lebte er zunächst wieder in Deutschland, zog dann aber 1953 mit seiner Familie nach Paris. Alfred Döblin starb am 26. Juni 1957.