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Das Bundesstrafgericht gliedert sich zurzeit in eine Straf- und eine Beschwerdekammer.
Beide Kammern werden durch das Gesamtgericht jeweils für zwei Jahre bestellt.
Das Gesamtgericht wählt zudem die Präsidenten der beiden Kammern für eine
Amtsperiode von ebenfalls zwei Jahren. Eine zweimalige Wiederwahl ist möglich.
Die Strafkammer beurteilt als erstinstanzliches Strafgericht primär die in
Art. 23 und 24 der schweizerischen Strafprozessordnung (StPO) aufgelisteten Delikte.
Dazu kommt die Beurteilung von weiteren Straf- sowie Verwaltungsstraftatbeständen,
für die sich die Zuständigkeit des Bundesstrafgerichts aus weiteren Bundesgesetzen ergibt.
Die Beschwerdekammer beurteilt Beschwerden gegen Verfahrenshandlungen der Polizei,
der Bundesanwaltschaft, gegen gewisse Entscheide des Zwangsmassnahmengerichts und der Strafkammer.
Darüber hinaus weist ihr Art. 37 Abs. 2 StBOG diverse weitere
Zuständigkeiten zu, so namentlich im Bereich der internationalen Rechtshilfe und des
Verwaltungsstrafrechts.