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Angehende Berufsmusikerinnen und Berufsmusiker spielen mit arrivierten Kollegen: Das ist die Idee des Konzerts, das die Konzertgesellschaft Freiburg diesen Sonntag präsentiert. Auf der Bühne des Equilibre trifft das Orchester der Musikhochschule Lausanne auf das Kammerorchester Lausanne, das zu den besten Kammerorchestern Europas zählt.
Auf dem Programm des Konzertabends, der vom Westschweizer Radio aufgezeichnet wird, steht zunächst die Ouvertüre der Oper «Euryanthe» (1823) von Carl Maria von Weber. Es folgt das erste Violinkonzert in g-Moll (1866/68) von Max Bruch, eines der wenigen Werke des deutschen Komponisten, die heute noch regelmässig aufgeführt werden. Die Solovioline spielt mit dem Franzosen Renaud Capuçon ein Meister seines Fachs. Er spielt eine Guarneri-Geige aus dem Jahr 1737, die von 1947 bis 1994 dem Weltklassegeiger Isaac Stern gehört hatte.
Den Abschluss des Konzerts macht die vierte Sinfonie in f-Moll (1877) von Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Das Werk entstand zu der Zeit, als Tschaikowskis Korrespondenz mit seiner Gönnerin Nadeschda von Meck begann. Ihr ist die Sinfonie auch gewidmet, versteckt hinter der Formulierung «meinem besten Freund».
Am Dirigentenpult steht der Norweger Eivind Aadland. Er ersetzt den ursprünglich angekündigten Japaner Kazushi Ono, der aus gesundheitlichen Gründen absagen musste, wie die Konzertgesellschaft Freiburg mitteilt.
Equilibre,Freiburg. So., 25. Januar, 20 Uhr.