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Rätisches Namenbuch

Geschichte des Projekts
Die Trägerschaft für das Projekt Rätisches Namenbuch lag bei der Societad Retorumantscha, es wurde aber auch vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützt. Die Sammlung umfasst 70'000–80'000 Orts- und Flurnamen des dreisprachigen Kantons Graubünden, ist heute vollständig abgeschlossen und in folgender Publikation veröffentlicht:
Das Werk hat Anspruch auf strenge Wissenschaftlichkeit, d. h. es wendet sich in erster Linie an Fachleute. Die lebenden Namen sind phonetisch erfasst, mundartnahe geschrieben und, soweit der heutige Stand der Forschung es möglich macht, gedeutet.
Heute existiert auch eine kleinere Publikation, die auf ein breiteres Publikum gezielt ist:
Andrea Schorta: Wie der Berg zu seinem Namen kam. Kleines Rätisches Namenbuch mit zweieinhalbtausend geographischen Namen Graubündens. 3. Auflage. Chur, Terra Grischuna Verlag, 1999.
In dieser letzten Publikation wurden in erster Linie die meisten Dorf-, Weiler- und Talnamen der ältesten historischen Sicht, aber auch eigentliche Flurnamen, deren Herkunft dunkel oder unsicher ist, weggelassen.
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Societad Retorumantscha