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Wald und
Weiden. Im obern
Abschnitt nur spärlich besiedelt;
hier zu oberst eine Alpweide mit der Laushütte (1328 m).
Im untern Abschnitt finden sich
dagegen zahlreiche
Weiler und Einzelhöfe, wie
Ried,
Fritzenhaus, Ober und
Unter Hornbach,
Hünigershaus,
Lugenbach,
Stegmatt u. a.
Der 10 km langeHornbachgraben biegt unten nach W. ab und endigt bei
Wasen (754 m), wo auch der Kurzeneigraben
ausmündet. Er verzweigt sich nach rechts
und links in mehr als 20 kleine Seitenarme.
Eine kleine Strasse führt bis zum
romantisch gelegenen Heilbad
Ried hinauf, von wo aus ein Fussweg über die
Fritzenfluh nachEriswil und
Huttwil leitet.
(Kt. Bern,
Amtsbez. Saanen).
1800 m. Ziemlich sumpfige Alpweide, zwischen den
Kämmen der
Hornfluh und des
Horntauben mit
Saanerslochfluh.
Der Untergrund des Thalkessels besteht aus schwer durchlässigem Flysch, auf den die Kalkschichten (Trias, Lias, jurassische
Breccien) der benachbarten Gipfel aufgesetzt sind.
(Kt. Bern,
Amtsbez.Saanen).
1951 m. Felskamm, in derselben Berggruppe wie der
Horntauben, 3 km nö.
Gstaad,
von wo aus er in 2½ Stunden erstiegen werden kann. Hornfluh nennt man auch die ganze geologisch einheitlich gebaute Gebirgsgruppe
zwischen der
Simme und der Kleinen
Simme, dem
Turbach, Reulissenbach und dem
Pass der Saanenmöser. Alle Gipfel
dieser Gruppe (Hornfluh,
Hühnerspiel,
Horntauben,
Saanerslochfluh etc.) bestehen aus einer jurassischen Kalkbreccie (Malm und
Dogger), der sog. Hornfluhbreccie, die stratigraphisch der sog. Chablaisbreccie entspricht und wie diese oben über Lias
und Trias folgt, während das Ganze auf einer Unterlage von tertiärem Flysch schwimmt.
Die Gruppe der Hornfluhbreccie gehört
somit einer grossen Ueberschiebungsscholle an.