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Arbeitsintegration von Personen Ü50 in der Sozialhilfe
Möglichkeiten der Positiven Psychologie in der sozialarbeiterischen Beratung
Personen über 50 Jahren sind zwar insgesamt weniger als andere Altersgruppen von Arbeitslosigkeit betroffen, jedoch weisen sie im Falle eines Stellenverlustes ein erhöhtes Risiko von Langzeitarbeitslosigkeit auf. Langzeitarbeitslosigkeit hat dabei negative Auswirkungen auf den Gesundheitszustand eines Menschen, wie etwa Motivationsverlust, ein vermindertes Selbstwertgefühl oder verringerte Selbstwirksamkeit. Sind die Leistungen der Arbeitslosenkasse ausgeschöpft, ist der Bezug von Sozialhilfe als letztes Netz der sozialen Sicherung in der Schweiz unumgänglich. Ein Ziel der Sozialhilfe liegt dabei in der beruflichen Integration. Der Beratungsrahmen in der Arbeitsintegration gestaltet sich unter anderem durch den Zwangskontext und Klient*innen können durch die oben genannten Auswirkungen gesundheitlich eingeschränkt sein. Im Rahmen einer lösungsorientierten Beratung können verschiedene Interventionen der positiven Psychologie eingesetzt werden, wobei das Augenmerk dabei auf dem Wohlbefinden und den Ressourcen eines Menschen liegt. Die Ergebnisse aus Literaturrecherchen zeigten, dass die Methodik der Sozialen Arbeit mit den Interventionen der Positiven Psychologie ergänzt werden können. Die starke Orientierung an Ressourcen ermöglicht die Integration in bestehende Konzepte. Insbesondere im Bereich des Aufbaus von Selbstwirksamkeit, des Motivationsaufbaus und des Erlebens von positiven Emotionen im belastenden Prozess der Arbeitsintegration zeigen sich Anwendungsmöglichkeiten. Die Anwendung von Interventionen der positiven Psychologie kann dabei zur Methodenweiterentwicklung von Sozialarbeiter*innen dienen, wie auch zur Förderung des Wohlbefindes von Klient*innen.