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Nun ist es offiziell: Das Frauenturnier in Lausanne (WTA) und das Swiss Open in Gstaad (ATP) können im Juli nicht stattfinden.
Neben Lausanne und Gstaad stehen auch Hamburg, Newport, Bastad, Los Cabos, Umag, Atlanta, Kitzbühel (alle ATP), Bukarest, Palermo und Jurmala (alle WTA) auf der Liste der Turniere, die in diesem Jahr nicht über die Bühne gehen werden.
Folgen bald die Swiss Indoors?
Weitere Events werden dazukommen. Auch für die Swiss Indoors in Basel (24. Oktober bis 1. November) sieht es nicht gut aus, obwohl der Ticket-Vorverkauf selbst während der Corona-Krise gut angelaufen ist. «Social Distancing» kann in der St. Jakobshalle nicht umgesetzt werden. ATP und WTA nehmen die nächste Lagebeurteilung Mitte Juni vor.
Der Turnierkalender für die 2. Saisonhälfte – wenn denn überhaupt gespielt werden kann – besteht derzeit aus lauter Fragezeichen. Die French Open sollen ab dem 20. September stattfinden, womöglich vor leeren Rängen. Weitere grosse Turniere (Madrid, Rom), die bislang der Krise zum Opfer gefallen sind, interessieren sich für neue «Slots» im Herbst.
Skepsis wird grösser
Das nächste Grand-Slam-Turnier, das gemäss aktuell gültigem Kalender gespielt werden soll, sind die US Open vom 31. August bis 13. September. Die Amerikaner hoffen immer noch, das Turnier zum geplanten Zeitpunkt in New York abhalten zu können – womöglich ohne Zuschauer.
Immer grösser werden die Befürchtungen, dass in diesem Jahr überhaupt keine «richtigen» Profiturniere mehr gespielt werden. Craig Tiley, der Direktor der Australian Open, geht sogar schon für sein nächstes Turnier im Januar 2021 davon aus, dass nur australische Fans vor Ort zuschauen werden.