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Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene bleiben längerfristig in der Schweiz. Sie gehören zum Inländerpotenzial. Mit verschiedenen Massnahmen reagieren Bund und Kantone auf die gestiegene Anzahl von anerkannten Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen. Sie wollen das Potenzial dieser Arbeitskräfte besser ausschöpfen und ihre Sozialhilfeabhängigkeit senken.
Die Erwerbsquote von Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen liegt auch nach längerer Aufenthaltsdauer im Schnitt deutlich tiefer als diejenige der ansässigen Wohnbevölkerung. Um die Erwerbsbeteiligung dieser Menschen zu erhöhen, setzen sich der Bund und die Kantone dafür ein, dass die Arbeitsmarktfähigkeit dieser Gruppe verbessert wird.
Anerkannte Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene sind häufig sehr motiviert, eine Arbeit anzutreten und bringen in der Regel auch berufliche Erfahrungen aus ihrem Heimatland mit. Diese umfassen jedoch vielfach nicht diejenigen Kompetenzen, die in der Schweiz notwendig wären, um eine Berufsausbildung zu beginnen oder direkt in den Schweizer Arbeitsmarkt einzutreten. Damit der berufliche Einstieg gelingt, müssen die meisten Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommenen erst eine Landessprache erlernen. Sie sollten zudem die Schweizer Arbeitskultur praktisch kennenlernen und sich grundlegende berufliche Kompetenzen in einer Branche aneignen.