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Orchesterkonzert unter der Leitung von Cristoforo Spagnuolo
Gioacchino Rossini: Ouvertüre zur Oper Tancredi. Die Oper Tancredi schrieb Gioacchino Rossini nach einer Tragödie von Voltaire. Es ist ein Drama um Bürgerkrieg und Familienfehde. Mit dieser Oper schaffte der erst 20-jährige Rossini den Durchbruch in der Welt der erfolgreichen Komponisten seiner Zeit.
Pietro Mascagni, Antonín Dvorák, Ruggero Leoncavallo, Franz Lehar, Jacques Offenbach, Giacomo Puccini
Die Solistin bietet einen bunten Strauss von Arien aus diversen Opern und Operetten. Letztere waren in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sehr beliebt. Meist wurde die gehobene Gesellschaft in diesen Stücken parodiert, weshalb sie bei den gemeinen Bürgern besonders gut ankamen. Offenbach, Strauss und Lehar gehörten zu den fleissigsten Operettenkomponisten.
Antonín Dvorák: Tschechische Suite, op. 39, D-Dur
Die 1879 komponierte «Tschechische Suite», im Deutschen z. T. auch «Böhmische Suite» genannt, entstand nach böhmischen Volksweisen und -tänzen. Es handelt sich bei den fünf Sätzen um die Vertonung von ruralen Szenen und Bräuchen. Dvorák wollte bewusst die tschechische Kultur fördern, denn zu seiner Zeit herrschte in Böhmen und Mähren die deutschsprachige Mittel- und Oberschicht.