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Wenn die Temperaturen sinken, steigt auch die Anzahl an Erkältungen und damit meist auch Schnupfen. Rhinitis, wie der Schnupfen medizinisch genannt wird, kann verschieden ausgeprägt sein: Eine verstopfte oder laufende Nase, Niesanfällen und manchmal wird er auch von Kopfschmerzen begleitet. Die Behandlung des Schnupfens hängt davon ab, ob dieser durch Viren, Allergene oder andere Reizstoffe verursacht wird. Glücklicherweise gibt es eine Vielzahl von Schnupfenmitteln auf dem Markt, die dazu beitragen können, die unangenehmen Symptome zu lindern.
Die meisten Schnupfenmittel bekämpfen nur die Symptome
Die meistverkauften Schnupfenmittel behandeln nicht die Ursache des Schnupfens, sondern mildern lediglich die Beschwerden. So gibt es beispielsweise abschwellende Nasensprays und -tropfen, die oftmals Wirkstoffe wie Oxymetazolin oder Xylometazolin enthalten. Sie bewirken eine Verengung der Blutgefässe in den Nasenschleimhäuten, was zu einer Abschwellung führt und die Atmung erleichtert. Allerdings sollten sie nur kurzfristig und nicht über einen längeren Zeitraum angewendet werden, da eine längerfristige Anwendung zu Gewöhnungseffekten und einer sogenannten Rhinitis medicamentosa führen kann, bei der die Nasenschleimhäute paradoxerweise anschwellen.
Ähnlich wie bei der Grippebekämpfung können auch bei starkem Schnupfen Schmerzmittel und fiebersenkende Medikamente verwendet werden. Paracetamol, Ibuprofen und andere Schmerzmittel können Fieber und Kopfschmerzen lindern, die oft mit Schnupfen einhergehen.
Antihistaminika blockieren die Wirkung des Histamins, das bei allergischem Schnupfen freigesetzt wird. Sie können dazu beitragen, Juckreiz, Niesen und eine laufende Nase zu reduzieren. Sie sind besonders wirksam bei allergischem Schnupfen, der durch Pollen, Tierhaare oder andere Allergene verursacht wird.