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Alles geben, niemals aufgeben! So oder so ähnlich muss das Motto der Japanerin Rei Iida lauten.
Bei einem «Ekiden»-Staffellauf in Fukutsu in der Präfektur Fukuoka bewies Iida grossen Sportsgeist – setzte dabei aber auch ihre Gesundheit aufs Spiel. Denn kurz vorm Zieleinlauf brach sich die Athletin ein Bein.
Auf allen Vieren und mit schmerzverzerrtem Gesicht setzte sie ihren Lauf fort – damit ihr Team nicht disqualifiziert wird. Sie krabbelte die letzten 200 Meter, um ihrer Teamkollegin die Staffelschärpe zu übergeben.
Mit wunden Knien schleppte sie sich über die Ziellinie. Danach wurde sie von Sanitätern sofort in ein Krankenhaus eingeliefert, wo ein schwerer Knochenbruch festgestellt wurde. (Sumikai.com)
«Ekiden» ist Japanisch und bedeutet in etwa «Stationsnachrichtenweiterleitungs-Wettlauf». Es ist ein Sammelbegriff für Langstrecken-Staffelläufe.
Die Ursprünge von «Ekiden» liegen im Kommunikations- und Transportsystem des 17. Jahrhunderts. Den ersten sportlichen «Ekiden»-Wettbewerb gab es 1917 von Kyoto nach Tokio.
Im Nachhinein gab es viel Bewunderung, aber auch Kritik, dass niemand Rei Iida half oder stoppte.
(as/watson.de)
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