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Callas Software hat Version 2.0 ihrer Softwarelösung pdfChip veröffentlicht. pdfChip 2.0 ist als 64-Bit-Version unter Windows verfügbar, optimiert die Handhabung von referenzierten Bildern bei gleichzeitiger Unterstützung von mehr Bildtypen. Außerdem unterstützt die neue Version PDF 2.0 (inklusive Support für den neuen Black-Point-Compensation-Eintrag).
An der Print 18 in Chicago hat Dave Zwang, Vorsitzender der GWG, ein interessantes Interview über PDF 2.0 mit Martin Bailey, CTO von Global Graphics, geführt:
Die PDF Association hat eine Tabelle zusammengestellt mit Produkten, die PDF 2.0 unterstützen.
Die Tabelle hat Kategorien für Erzeugung (Creation), Verarbeitung/Ausgabe (Consuming) und Bearbeitung (Editing).
Berücksichtigt sind nur Produkte von Mitgliedern der PDF Association. Zur Zeit sind 19 Produkte von 14 Herstellern gelistet. Weitere werden sich noch dazu kommen.
Die PDF Association hat den ersten Anwendungshinweis (Application Note) für PDF 2.0 veröffentlicht. Thema ist die Tiefenkompensierung (Black Point Compensation, BPC).
Mit der Tiefenkompensierung kann die Farbkonvertierung der dunklen Stellen eines Bildes gesteuert werden. Bei eingeschalteter Tiefenkompensierung wird der dunkelste Ton des Quellfarbraums auf den dunkelsten Ton des Zielfarbraums abgebildet. Dadurch kann eine bessere Tiefenzeichnung erzielt werden:
Vor fünfundzwanzig Jahren, am 1. Juli 1993, ist im Addison Wesley Verlag das Portable Document Format Reference Manual erstmals erschienen:
Anfänglich war die Spezifikation nur als gedrucktes Buch käuflich erhältlich. Erst viel später wurde eine kostenlose Version im PDF-Format veröffentlicht!
John Warnock, einer der Adobe-Gründer, hatte die Grundzüge von PDF bereits in seinem «Camelot»-Whitepaper beschrieben. Damals wurde das neue Datenformat noch Interchange PostScript (IPS) genannt und sollte als Electronic Paper das papierlose Büro ermöglichen.