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Geht es um die Berechnung der Nachhallzeit in geschlossenen Räumen, so kommt der äquivalenten Absorptionsfläche eine besondere Bedeutung zu. Je größer die Fläche für eine gedachte 100-prozentige Schallabsorption ausfällt, desto kürzer fällt die Nachhallzeit aus. Bei bereits vorhandenen Räumen wird die Nachhallzeit in der Regel durch ein entsprechendes Messverfahren ermittelt. Es ist jedoch sinnvoll, die voraussichtliche Nachhallzeit bereits bei der Planung eines Objekts zu berechnen. Dies funktioniert anhand einer Schätzung der äquivalenten Absorptionsfläche. Auf diese Weise können mittels baulicher Maßnahmen rechtzeitig noch Korrekturen vorgenommen werden.
Bei der äquivalenten Absorptionsfläche handelt es sich um eine gedachte Fläche, die einen Absorptionsgrad von 1 besitzt. Daraus ergibt sich eine identische Absorption, wie die tatsächliche Oberfläche des Schallabsorbers. Angegeben wird die äquivalente Absorptionsfläche immer in m2.
Die Absorptionsfläche eines Raumes wird in verschiedenen Normen als Absorptionsvermögen bezeichnet. Die Ermittlung erfolgt meist aus der gemessenen Nachhallzeit, kann aber auch (überschlägig) aus dem mittleren Schallpegel erfolgen, den die Vergleichsschallquelle in einem Raum erzeugt.
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