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Texte sind ein zentrales Medium im (Fach-)Unterricht der Schule. Das Verstehen von Texten und Aufgaben ist essenziell für das Lernen von Fachinhalten in jedem Unterricht. Die spezifischen Anforderungen von Sach- und Fachtexten an die Lesenden sind dabei komplex und stellen für Schüler:innen oft Schwierigkeiten dar, die häufig als Resultat im Umgang mit bildungssprachlichen Merkmalen aufgefasst werden. Als Konsequenz wurde versucht, diese sprachlichen Oberflächenmerkmale in Sach- und Aufgabentexten zu vereinfachen. Diese Studien konnten jedoch keine oder nur minimale Effekte auf das Textverstehen zeigen.
Beim Textverstehen berücksichtigt werden muss vor allem die Interdependenz zwischen sprachlichen Strukturen in Texten einerseits und kognitiven Prozessen beim Lesen andererseits. Im Beitrag soll verdeutlicht werden, dass verschiedene kognitive Ebenen beim Textverstehen mit dem «Text auf dem Papier» in-einandergreifen müssen, um zu einem «Text im Kopf» (Nussbaumer, 1991) zu gelangen.
Auf der Seite des Textes steht hier vor allem die Textkohärenz im Mittelpunkt. Auf der Seite der Leser:innen werden individuelle lesebezogenen Fertigkeiten und Fähigkeiten in den Fokus genommen.
Eine detaillierte Betrachtung des Textverstehens von Sach- und Fachtexten ist dabei gewinnbringend für den Umgang mit Texten in einem sprachsensiblen Fachunterricht, denn erst dadurch werden Hürden verständlich und Unterstützung möglich.Weiterlesen im PDF (DE)
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https://doi.org/10.58098/lffl/2023/1/778