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Lewis Hamilton gewann im Mercedes den Grand Prix der Eifel auf dem Nürburgring. Mit seinem 91. Sieg in der Formel 1 egalisierte der Brite den Rekord von Michael Schumacher. Schöne Geste nach dem Rennen: Als Zeichen des Respekts überreichte dessen Sohn Mick dem 35-jährigen Briten nach dem Rennen einen legendären roten Schumi-Helm. Hamiltons Reaktion:
Der sechsfache Weltmeister siegte in der Eifel überlegen vor dem Niederländer Max Verstappen im Red Bull und dem Australier Daniel Ricciardo im Renault. Der Australier bescherte der französischen Equipe den ersten Podestplatz seit deren Wiedereinstieg als eigenständiges Team in die Formel 1 vor gut vier Jahren.
Den Spitzenplatz auf dem Nürburgring übernahm Hamilton nach 12 der 60 Runden. Der Weltmeister stiess nach einem missratenen Bremsmanöver seines aus der Pole-Position gestarteten Teamkollegen Valtteri Bottas an die Spitze vor. Für den Finnen kam es danach noch schlimmer. Nach einem Drittel der Distanz wurde er durch ein Motorproblem zur Aufgabe gezwungen.
Einmal in Führung, kontrollierte Hamilton das Geschehen auf dem Nürburgring sicher. Auch eine durch den ausgefallenen Briten Lando Norris im McLaren ausgelöste Safety-Car-Phase, während der die Reifen bei einer Aussentemperatur von neun Grad deutlich abkühlten und deshalb bei der Wiederfreigabe des Rennens besondere Vorsicht geboten war, änderten an der Reihenfolge an der Spitze nichts mehr.
Mit seinem siebten Saisonsieg baute Hamilton seine Führung in der Gesamtwertung auf den zweitplatzierten Bottas sechs Rennen vor Schluss auf 69 Punkte aus und tat damit einen grossen Schritt Richtung siebten WM-Titel, mit dem er auch in dieser Statistik mit Schumacher gleichziehen würde.
Antonio Giovinazzi lieferte im Alfa Romeo zum zweiten Mal in dieser Saison ein zählbares Ergebnis ab. Der Italiener, der beim Auftakt Anfang Juli in Spielberg Neunter geworden war, wurde Zehnter. Kimi Räikkönen, mit 324 bestrittenen Grands Prix nunmehr alleiniger Rekordhalter, klassierte sich als Zwölfter. (pre/sda)