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Elija ist die jüngste der drei Frauen deren Geschichte im Buch erzählt wird. Sie folgt ihrem Mann, dem Schriftsteller Ari, von Tel Aviv nach Paris. Er ist leider gar nicht besonders erfreut über ihren Besuch und trennt sich schon bald von ihr. Untröstlich reist sie zurück nach Tel Aviv, zieht wieder zu ihren Eltern. Erst nach einem Jahr kommt sie langsam wieder ans Tageslicht und in die Welt. Um ein neues Leben aufbauen zu können, nimmt sie die Hilfe eines Psychiaters in Anspruch. Die schwierigste Aufgabe: Das Gespräch mit ihrer Mutter zu suchen. Wieso war ihre Mutter Lily immer so distanziert ihr gegenüber? Wieso spricht sie nie über ihre Vergangenheit und ihre Familie? Elija erfährt, dass Lily als Kind von ihrer Mutter vor dem Waisenhaus abgelegt wurde - erst die Erkenntnis, dass ihre Mutter so früh verlassen wurde macht es Elija möglich Verständnis für ihre Mutter aufzubringen und den Weg zur Versöhnung und Heilung einzuschlagen.
Grundsätzlich hat mir das Buch gut gefallen: wie die Verletzungen der Vergangenheit auf die neue Generation übertragen wird und wieder neue Verletzungen hervorbringt ist sehr eindrücklich und psychologisch spannend erzählt. Die Geschichte von Elija und ihrem untreuen Ehemann Ari hätte für mich auch etwas kürzer erzählt werden können. Insgesamt fand ich das Buch jedoch psychologisch und in der Entwicklung spannend.