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Nach eineinhalbwöchiger Fahndung hat die Polizei in den USA einen Mordverdächtigen und eine Justizvollzugsbeamtin festgenommen, die ihm bei der Flucht aus der Haft geholfen haben soll. Die Beamtin starb später im Krankenhaus an einer selbst zugefügten Schussverletzung, wie Medien am Montag (Ortszeit) unter Berufung auf Sheriff Dave Wedding aus Vanderburgh County im US-Staat Indiana berichteten.
Der Sheriff im Bezirk Lauderdale (Alabama), Rick Singleton, hatte zuvor mitgeteilt, Casey White (38) und Vicky White (56) - die nicht miteinander verwandt sind - seien am Montag im Bundesstaat Indiana nach einer Verfolgungsjagd gefasst worden. An deren Ende sei es zu einem Unfall gekommen.
Der Sender CNN berichtete unter Berufung auf frühere Angaben des Sheriffs von einer möglichen romantischen Beziehung zwischen Casey White und Vicky White, die sich 2020 kennengelernt haben sollen.
Singleton sagte am Montag: «Wir haben heute einen gefährlichen Mann von der Strasse geholt. Er wird nie wieder das Tageslicht sehen.» Nach Angaben der Polizei verbüsste Casey White bei seiner Flucht aus dem Bezirksgefängnis in Lauderdale eine 75-jährige Haftstrafe für eine ganze Reihe von Straftaten. Er war ausserdem wegen des Mordes an einer 58-Jährigen angeklagt. Vicky White wird Fluchthilfe vorgeworfen, worauf bis zu zehn Jahre Haft stehen. Singleton sagte: «Sie hat uns einige Antworten zu geben.»
Nach Angaben des Sheriffs führte ein Tipp aus der Bevölkerung zur Festnahme. Auf Casey White war ein Kopfgeld von 10'000 Dollar (9470 Euro) ausgesetzt, auf Vicky White 5000 Dollar. Nach ihnen war seit dem 29. April landesweit gefahndet worden. Die Polizei warnte, sie seien gefährlich und womöglich bewaffnet. CNN berichtete, Vicky White habe vor der Flucht angegeben, sie bringe Casey White vom Gefängnis zum Gericht - dort seien die beiden nie angekommen. Kurz zuvor habe die 58-Jährige ihr Haus weit unter Marktwert verkauft. (sda/dpa)
Viel Glamour im Weissen Haus: US-Präsident Joe Biden hat mehrere Prominente in der Regierungszentrale empfangen. Der Hollywood-Schauspielstar Billy Crystal (75), die US-amerikanische Opern-Diva Renée Fleming (64) und Rapperin Queen Latifah (53) erschienen am Sonntagabend (Ortszeit) im Weissen Haus – kurz vor ihrer Auszeichnung mit den Preisen des renommierten Kennedy Centers für ihr Lebenswerk. Auch die anderen beiden Preisträger – Sängerin Dionne Warwick (82) und der Brite Barry Gibb (76), ehemaliger Sänger der Bee Gees – machten vor der Preisverleihung einen Abstecher zu Biden.