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Nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU werden die Verordnungen betreffend die Koordinierung der Sozialversicherungssysteme (EG) Nr. 883/2004 und Nr. 987/2009, welche zwischen der Schweiz und der EU im Rahmen des Freizügigkeitsabkommens (FZA) gelten, nicht mehr anwendbar sein in den Beziehungen der Schweiz zum Vereinigten Königreich.
Deshalb haben die beiden Staaten ein Abkommen über die Rechte der Bürgerinnen und Bürger ausgehandelt, welches vergleichbar ist mit dem Austrittsabkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich. Für Personen, die heute unter das FZA fallen, soll sich auf dem Gebiet der sozialen Sicherheit möglichst wenig ändern und die aufgrund des FZA erworbenen Rechte sollen geschützt werden.
Das Abkommen wurde am 19. Dezember 2018 vom Bundesrat genehmigt. Es kommt dann zur Anwendung, wenn das FZA in den Beziehungen zwischen der Schweiz und UK nicht mehr anwendbar ist, ab dem 30. März 2019 oder ab dem 1. Januar 2021. Dies hängt davon ab, ob sich das Vereinigte Königreich und die EU auf ein Austrittsabkommen mit Übergangsfrist einigen können oder nicht.
Weiterführende Informationen zu den Regelungen auf dem Gebiet der sozialen Sicherheit im Abkommen über die Rechte der Bürgerinnen und Bürger finden Sie hier: