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"Achtung: Den Grünen Knollenblätterpilz und den Gifthäubling darf man auf keinen Fall probieren. Hat man einen Gallenröhrling versehentlich in der Pfanne, so sollte man das spätestens (hoffentlich) bei der ersten Gabel merken.
"Bei gewissen Beurteilungen kann die Empfindung abweichen. Ob jemand als bitterlich oder ziemlich bitter beurteilt liegt im Rahmen der individuellen Wahrnehmung.
"Gerüche können ein wichtiges Merkmal bei der Pilzbestimmung sein. Das Geruchsempfinden ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und nicht jede Nase riecht gleich. Auch muss eine Nase ein gewisses Repertoire an Gerüchen aufweisen, denn wenn man die Gerüche nicht korrekt zuordnen kann und z.B. nicht weiss was "Wanzengeruch" ist, dann muss man sich unter Umständen diesen Geruch mal vorführen und bestätigen lassen.
"Ein feiner Pilzgeruch darf nie und niemals die Veranlassung sein, einen Pilz als geniessbar zu taxieren. Gerüche sind einfach ein zusätzliches Bestimmungsmerkmal um einen Pilz richtig einzuordnen, wobei gewisse Gerüche sehr typisch und auch sehr stark sind (z.B. Trüffel, Stinkmorchel) und andere Gerüche halt sehr fein sind und eine geübte Nase erfordern.
"Bei Kälte werden die Gerüche nicht oder nur teilweise freigesetzt, weshalb es besser ist, einen Pilz an der Wärme an die Nase zu halten, weil auch die Nase an der Wärme besser funktioniert. Eine weitere Möglichkeit besteht ein Stück in einem Plastikbecher ein paar Minuten zugedeckt stehen zu lassen und dann eine Riechprobe zu machen.
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