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Vertrauen als Basis für die Arbeitsbeziehung zwischen Kindern mit einem inhaftierten Elternteil und Professionellen der Sozialen Arbeit
Kinder, die mit einem inhaftierten Elternteil aufwachsen, sind grösseren Risikofaktoren ausgesetzt. Sie haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, später im Leben abweichendes Verhalten zu zeigen, und sie leiden häufiger an körperlichen oder psychischen Krankheiten. In der Schweiz geht man davon aus, dass ca. 9'000 Kinder mit einem inhaftierten Elternteil aufwachsen. Die Professionellen der Soziale Arbeit kommen mit diesen Kindern auf unterschiedliche Arten in Kontakt. Damit sich aus einem Kontakt eine tragfähige und professionelle Arbeitsbeziehung entwickeln kann, wird in der Literatur häufig von Vertrauen als Grundlage gesprochen. Diese Bachelor-Arbeit befasst sich mit den Themenbereichen «Kinder mit einem Inhaftierten Elternteil» und «Vertrauen» und will anhand einschlägiger Fachliteratur die folgende Fragestellung beantworten: Welche Herausforderungen stellen sich in der professionellen Arbeitsbeziehung zwischen Fachpersonen der Sozialen Arbeit und Kindern mit einem inhaftierten Elternteil in Bezug auf den Vertrauensaufbau? Die gewonnen Erkenntnisse zeigen, dass vor allem die Bindungserfahrungen in der Kindheit, die Kommunikation der Fachpersonen und fundiertes Fachwissen Einfluss darauf haben, wie und ob Vertrauen aufgebaut werden kann. Abschliessend werden entsprechende Handlungsempfehlungen erarbeitet, die den Professionellen der Sozialen Arbeit den Vertrauensbau mit Kindern mit einem inhaftierten Elternteil erleichtern sollen.