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Ji-Hun Kim [D]: Pop und Stimme auf Scheibe
Der Artikel geht der Beziehung zwischen der Entwicklung der Schallplatte (und der Aufnahmetechnologie) und Pop nach.
1904, vierzig Jahre nach Edisons Erfindung des Phonographen wurde aus der Walze eine Scheibe und Caruso der erste Popstar, eine Stimme, die das Medium bekannt macht und umgekehrt: die goldene Stimme Carusos kann dank dem neuen Medium weltweit gehört werden. Vor der Erfindung des Mikrophons wurde Schall über Metaltrichter auf die Rohlinge aufgezeichnet. Das machte erforderlich, dass das musikalische Material laut genug war. Deshalb eigenten sich vor allem ausgebildete Stimmen (Enrico Caruso) oder Bläser (John Philip Sousa - meine Ergänzung) für solche Aufzeichnungen. Im Zusammenhang mit der Telefonie wurden Kohle- und später Kondensatormikrophone entwickelt (Neumann). Erst letztere läuteten eine Revolution in der Schallaufzeichnung ein.
Natürliche Stimmen konnten nun auch aufgezeichnet werden: das Crooning von Bing Crosby, Frank Sinatra und Dean Martin wurde möglich. Später durchlief die aufgezeichnete Stimme
viele Stadien, wie die der Politisierung durch die Folk-Bewegung, der Befreiung vom Töne Singen im Hip-Hop/Rap oder der kalkulierten diskursiven Mensch-Maschinisierung bei Kraftwerk.
An dieser Stelle wird der Artikel flüchtig und oberflächlich.
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