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Die Globalisierung – hier definiert als zunehmende Integration von Volkswirtschaften bezüglich des Handels von Gütern und Dienstleistungen – fördert in Industrieländern die Spezialisierung hin zu Tätigkeiten mit einem hohen Anteil an Hochqualifizierten. Branchen mit einem hohen Anteil an Niedrigqualifizierten schrumpfen hingegen, da deren Tätigkeiten in Schwellenländern günstiger ausgeführt werden können. Dieser Strukturwandel kann zu einem Anpassungsdruck für Niedrigqualifizierte führen. Die Arbeitsmarktsituation der Niedrigqualifizierten in der Schweiz hat sich in der Tat deutlich verschlechtert. Der folgende Beitrag untersucht die Frage, welche Rolle die Globalisierung hierbei gespielt haben könnte.
Die Autoren danken dem Seco für die finanzielle Unterstützung ihres Forschungsprojektes. Der Schlussbericht an das Seco ist unter Weder, Wyss (2010) verfügbar (Internet: http://www.seco.admin.ch, «Dokumentation», «Publikationen und Formulare», «Veröffentlichungsreihen», «Arbeit»).
Theorie und bisherige Forschung
Der Umstand, dass Niedrigqualifizierte im Vergleich zu Hochqualifizierten in Industrieländern zunehmend unter Druck kommen, ist kein unbekanntes Phänomen. Das sogenannte Stolper-Samuelson-Theorem aus der internationalen Handelstheorie impliziert nämlich, dass die Globalisierung in Ländern mit relativ guter Humankapitalausstattung zu einem Anstieg der Lohndisparität nach Qualifikation – d.h. dem Lohnverhältnis von Höher- zu Niedrigqualifizierten – führen kann. Nachdem in den USA diese Lohndisparität in den 1980er-Jahren stark angestiegen war, folgte eine Vielzahl von Studien, welche die Kopplung zwischen US-Lohndisparität nach Qualifikation und Globalisierung untersuchte. In einer ersten Forschungsrunde identifizierten die Forscher den bildungsintensiven technologischen Fortschritt (z.B. die Automatisierung), nicht aber die Globalisierung als zentrale Einflussgrösse. In einer zweiten Phase rückte die Globalisierung infolge der zunehmenden Auslagerungspraktiken der Firmen wieder in den Forschungsfokus. Gemäss Feenstra und Hanson (1999) sollen die zunehmenden Zwischenproduktimporte mit einem Viertel des Anstiegs der US-Lohndisparität nach Qualifikation in den 1980er-Jahren verknüpft sein. Dem angelsächsischen Vorbild folgend, konzentrierte sich auch die Schweizer Forschung auf die Untersuchung des erwähnten Zusammenhangs (u.a. Suarez 1998). Ein Blick auf das Veränderungsmuster der Arbeitsmarktsituation der Niedrigqualifizierten in der Schweiz legt jedoch nahe, dass diese Fragestellung für die Schweiz von sekundärem Interesse ist.
Arbeitsmarktsituation der Niedrigqualifizierten
Setzt man die Veränderung der Lohndisparität nach Qualifikation nämlich der Veränderung der Disparität der Arbeitslosenquote nach Qualifikation (d.h. dem Verhältnis der Arbeitslosenquote von Niedrig- zu Höherqualifizierten) gegenüber, stellt man fest, dass sich in der Schweiz – anders als in den USA – die relative Arbeitsmarktsituation der Niedrigqualifizierten primär im Hinblick auf die Arbeitslosigkeit verschlechtert hat.
Zum Folgenden siehe Wyss (2008).Grafik 1 zeigt, dass der Medianbruttolohn der Hoch- zu Niedrigqualifizierten zwischen 1991 und 2007 mit einer mittleren jährlichen Veränderungsrate von 0,2% vergleichsweise konstant blieb, während die Arbeitslosenquote von Niedrig- zu Hochqualifizierten um jährlich mittlere 3,5% deutlich anstieg. Dieses Muster lässt sich nicht nur auf Ebene der Gesamtwirtschaft, sondern auch im zweiten und dritten Sektor beobachten.Im OECD-Vergleich fällt dieses Veränderungsmuster in zweifacher Hinsicht auf. Einerseits weisen OECD-Länder mit einer ansteigenden Disparität der Arbeitslosenquote nach Qualifikation in der Regel auch einen entsprechenden Anstieg der Lohndisparität nach Qualifikation auf (z.B. Deutschland). Dem ist nicht so in der Schweiz. Andererseits nahm die Disparität der Arbeitslosenquote von Niedrig- zu Hochqualifizierten in keinem anderen OECD-Land derart rasch zu wie in der Schweiz. Allein zwischen 1991 und 2005 hat die Schweiz 12 OECD-Länder überholt und liegt – gemessen an diesem Quotienten – neu im Mittelfeld der OECD-Länder (Rang 11 von 24). Beim Vergleich der Disparität der Arbeitslosenquote nach Qualifikation schneidet die Schweiz im OECD-Vergleich also deutlich weniger gut ab als im OECD-Vergleich der gesamtwirtschaftlichen Arbeitslosenquote.Die in Grafik 1 dargestellte Entwicklung ist für die Niedrigqualifizierten deshalb prekär, weil sie sich auch absolut niedergeschlagen hat. So stieg der Anteil an niedrigqualifizierten Arbeitslosen zwischen 1991 und 2007 mit mittleren 7,0% pro Jahr deutlich an, während sich der reale Bruttomedianlohn der Niedrigqualifizierten mit mittleren –0,1% pro Jahr kaum verändert hat. 2007 war rund jeder fünfzehnte Niedrigqualifizierte arbeitslos. Dies ist zweifelsohne eine sozial- und finanzpolitisch beunruhigende Entwicklung. Entsprechend stellt sich die Frage nach deren Ursachen. Hierbei dürften sowohl Faktoren auf Seiten des Arbeitsangebots (z.B. Migration) wie auch auf Seiten der Arbeitsnachfrage (z.B. technologischer Fortschritt, Globalisierung) eine Rolle gespielt haben. Im Rahmen unserer Forschung steht die Rolle der Globalisierung im Fokus.
Globalisierung und Strukturwandel: Die Risikogruppen
Anhand von Fallstudien interessierte uns in einem ersten Schritt, ob und – falls ja – in welcher Form eine Verknüpfung zwischen Globalisierung und relativer sowie absoluter Schlechterstellung der Niedrigqualifizierten bestehen könnte. Hierzu wurden in Wyss (2009) die Beschäftigungs- und Lohneffekte von Arbeitskräften untersucht, die ihre Stelle im Rahmen von grösseren Entlassungen verloren hatten, welche explizit durch die Globalisierung ausgelöst wurden. Die sechs durchgeführten Fallstudien
Schienenfahrzeughersteller Bombardier, die Bekleidungsfirma Calida, die Spezialitätenchemiefirmen Ciba und Clariant, der Spielzeughersteller Lego sowie das Pharmaunternehmen Roche. umfassen sowohl export- wie auch importintensive Industrien und zählen gemeinsam mehrere tausend Beobachtungen.Die Fallstudien zeigen, dass die Globalisierung mit der relativen und absoluten Schlechterstellung der Niedrigqualifizierten in der Tat verknüpft sein könnte. Dabei kommt der Importkonkurrenz aus Schwellenländern in mehreren Fällen (z.B. Calida und Lego) eine wichtige Rolle zu, indem sie gewisse Arbeitsplätze direkt verdrängt oder indirekt zu deren Automatisierung oder Auslagerung führt. Passend hierzu gaben sämtliche Firmen an, im Anschluss an die Freisetzung vermehrt Hoch- zu Lasten von Niedrigqualifizierten angestellt zu haben. Die Globalisierung hat in den hier betrachteten Fallstudien also zu einer Zunahme der relativen Arbeitsnachfrage nach Hochqualifizierten geführt. Hinsichtlich der Anpassungskosten der Betroffenen können zwei Aussagen gemacht werden. Zum einen gehören einige, aber bei weitem nicht alle der Betroffenen zu den Verlierern. Zum anderen haben nicht alle Betroffenen dasselbe Risiko, zur Gruppe der Verlierer zu gehören. Die Untersuchungen zeigen, dass in den hier betrachteten Fallstudien ein bis zwei Jahre nach der Freisetzung rund 70%–90% der stellensuchenden Betroffenen eine neue Arbeit gefunden haben, wovon rund 60%–70% mit gleich hohem oder höherem Lohn im Vergleich zur alten Arbeitsstelle. Rund 50%–60% der stellensuchenden Betroffenen gehören demnach nicht zu den «Verlierern der Globalisierung». Im Umkehrschluss gilt aber, dass dies in den hier betrachteten Fallstudien auf rund 40%–50% der stellensuchenden Betroffenen durchaus zutrifft. Die Analyse zeigt, dass ein bis zwei Jahre nach der Freisetzung rund 30%–40% der erwerbstätigen Betroffenen mit Lohneinbussen und rund 10%–30% der stellensuchenden Betroffenen mit Arbeitslosigkeit konfrontiert sind. Deren Anpassungskosten sollten nicht trivialisiert werden. Die Folgen aus Lohneinbussen und Arbeitslosigkeit können für die Betroffenen schwerwiegend sein.
Ältere und Niedrigqualifizierte mit höherem Risiko
Aus der Analyse geht ferner hervor, dass nicht alle Betroffenen dasselbe Risiko aufweisen, von Lohneinbussen oder Arbeitslosigkeit betroffen zu sein. Tabelle 1 zeigt in Übereinstimmung mit der Aussenhandels- und Humankapitaltheorie, dass im Hinblick auf Massenentlassungen ältere und niedrigqualifizierte Betroffene zur Gruppe mit dem höchsten Risiko gehören.Die vom Stellenabbau betroffenen über 55-Jährigen weisen ein sehr hohes Arbeitslosigkeitsrisiko im Vergleich zu jüngeren Betroffenen auf. Dieses Resultat steht nicht im Widerspruch zur Beobachtung der bisherigen Forschung, dass das Arbeitslosigkeitsrisiko mit zunehmendem Alter abnimmt. Die Fallstudien zeigen vielmehr, dass bei gegebener Massenentlassung, bei der auch ältere Arbeitnehmer betroffen sind, das Risiko einer anhaltenden Arbeitslosigkeit für über 55-Jährige überdurchschnittlich hoch ist. Im Unterschied zu den älteren Betroffenen weisen die Niedrig- im Vergleich zu den Hochqualifizierten sowohl ein deutlich höheres Risiko für Lohneinbussen (ca. siebenfach) wie auch für Arbeitslosigkeit (ca. sechsfach) auf. Da die freigesetzten Arbeitskräfte nur einen relativ geringen Anteil sämtlicher Erwerbstätigen ausmachen, widerspricht das erhöhte Risiko der Niedrigqualifizierten für Lohneinbussen nicht dem Resultat in Grafik 1. Mit anderen Worten: Betrachtet man alle Niedrigqualifizierten und nicht nur die freigesetzten, dominiert offensichtlich der Arbeitslosigkeitseffekt.Zusammenfassend belegen unsere Fallstudien, dass ein positiver Zusammenhang zwischen Globalisierung und der relativen wie auch absoluten Schlechterstellung der Niedrigqualifizierten in der Schweiz bestehen kann. Es stellt sich die Frage, ob es sich bei dieser Verknüpfung nur um Einzelfälle, die wir letztlich so ausgewählt haben, oder um ein allgemeines Phänomen handelt. Im Sinne eines ersten Forschungsbeitrags konzentrierten wir uns auf die Importkonkurrenz, da diese in den Fallstudien als wichtige Einflussgrösse erkannt wurde.
Einfluss der Importkonkurrenz auf das Arbeitslosigkeitsrisiko
Im Rahmen einer Partialanalyse für die Schweizer Industrie untersuchten wir, ob die zunehmende Importkonkurrenz eine wichtige treibende Kraft hinter der absoluten und relativen Schlechterstellung der Niedrigqualifizierten im Hinblick auf Arbeitslosigkeit sein könnte. Dabei gilt die Aufmerksamkeit dem Arbeitslosigkeitsrisiko. Aufgrund der Aussenhandelstheorie würden wir erwarten, dass Importe von End- und Zwischenprodukten (bestimmte) Arbeitskräfte in importkonkurrierenden Branchen verdrängen können, was entweder zu Lohneinbussen oder bei nach unten inflexiblen Löhnen zu Arbeitslosigkeit führt. Trifft dies in der Realität zu, sollte das Arbeitslosigkeitsrisiko dieser Arbeitskräfte positiv mit der Importkonkurrenz verknüpft sein. Die Ergebnisse dieser mikroökonometrischen Analyse für die Jahre 1991 bis 2008 in Wyss (2010) legen nahe, dass die Importkonkurrenz in der Schweizer Industrie keine zentrale treibende Kraft hinter der relativen und absoluten Schlechterstellung der Niedrigqualifizierten im Hinblick auf Arbeitslosigkeit sein dürfte. Dies ist ein überraschendes Resultat. Zwar hat die Importkonkurrenz im Rahmen der deskriptiven Analyse vordergründig einen positiven Einfluss auf das Arbeitslosigkeitsrisiko der Niedrigqualifizierten. Sobald aber für simultane Effekte kontrolliert und zahlreiche erklärende Variablen mit berücksichtigt werden, zeigt sich, dass der Einfluss der Importkonkurrenz (End- und Zwischenprodukte) auf das Arbeitslosigkeitsrisiko der Niedrigqualifizierten in der hier untersuchten Stichprobe von 33000 Beobachtungen über 18 Jahre nicht genügend ausgeprägt ist, um von einem statistisch gesicherten Effekt zu sprechen (vgl. Tabelle 2). In der Literatur typischerweise genannte soziodemografische Variablen – wie Alter, Beschäftigungsgrad, Zivilstand oder Dauer der Betriebszugehörigkeit – leisten auch in unserer Analyse einen signifikanten Beitrag zur Erklärung des Arbeitslosigkeitsrisikos. Die Untersuchung legt nahe, dass insbesondere Arbeitskräfte mit ungenügender fachlicher (Ungelernte) und sprachlicher Qualifikation (Sprachausländer) auf dem heutigen Schweizer Arbeitsmarkt grundsätzlich gefährdet sind. Die Importkonkurrenz kann im Einzelfall, wie aus den Fallstudien hervorgeht, die Arbeitslosigkeit dieses Typs von Arbeitskräften erhöhen. In der in Wyss (2010) untersuchten Stichprobe und ökonometrischen Schätzung führt sie aber zu keinem zusätzlichen, signifikanten Erklärungsgehalt. Dieses Resultat muss mit einer gewissen Zurückhaltung interpretiert werden. Einerseits ist es ein Nachteil, dass die Importkonkurrenz im Vergleich zu soziodemografischen Charakteristika wie der schulischen Qualifikation auf Individualebene deutlich weniger exakt gemessen werden kann. Andererseits ist zu beachten, dass sich das obige Resultat auf die Importkonkurrenz im zweiten Sektor bezieht. Der Dienstleistungshandel bleibt ebenso unberücksichtigt wie der Austausch von Arbeitskräften. Entsprechend kann auf der Basis dieses Beitrags nicht ausgeschlossen werden, dass die Globalisierung nicht doch einen gewissen Einfluss auf die Arbeitslosigkeit der Niedrigqualifizierten hat. Immerhin dürfte aufgrund unserer Analysen der Effekt in einer Volkswirtschaft wie der Schweiz nicht sehr gross sein.
Ausblick
Kurz- bis mittelfristig stellt die zunehmende Arbeitslosigkeit unter den Niedrigqualifizierten, die derzeit rund einen Fünftel der Schweizer Erwerbsbevölkerung ausmachen, für die Schweizer Gesellschaft und Sozialwerke eine ernst zu nehmende und entsprechend näher zu erforschende Herausforderung dar. Zwar dürfte langfristig die quantitative Bedeutung der Arbeitslosigkeit unter den Niedrigqualifizierten aufgrund des höheren Bildungsstands der nachrückenden Generationen und der neu einwandernden Ausländer abnehmen. Vorerst wird die Wirtschaftspolitik durch das hier besprochene Phänomen aber gefordert sein.Auf Basis der hier dargelegten Resultate dürfte es wirtschaftspolitisch sinnvoll sein, sich auf die Kernursache des erhöhten Arbeitslosigkeitsrisikos von Niedrigqualifizierten, nämlich auf die Behebung ihrer ungenügenden Fach- und Sprachkenntnisse, zu konzentrieren. Ein Fokus auf die Verminderung des Globalisierungsdruckes – sei es durch selektiven Protektionismus oder durch sonstige die Wirtschaftsstruktur erhaltende Massnahmen – würde nicht nur zu hier nicht besprochenen zusätzlichen volkswirtschaftlichen Kosten führen. Sie hätte aufgrund unserer Analysen für die Schweiz auch kaum wahrnehmbare Effekte auf die Arbeitslosigkeit von Niedrigqualifizierten.
Grafik 1: «Mittlere Entwicklung der Lohndisparität und Arbeitslosenquote nach Qualifikation (Gesamtwirtschaft), 1991–2007»
Tabelle 1: «Risikogruppe: Ältere, niedrigqualifizierte Betroffene»
Tabelle 2: «Einflussfaktoren auf das Arbeitslosigkeitsrisiko»
Kasten 1: Literatur
− Feenstra, R.C., und G.H. Hanson (1999), The Impact of Outsourcing and High-Technology Capital on Wages: Estimates for the U.S. 1979-1990, in: Quarterly Journal of Economics, 114, S. 907–940.− Suarez, J. (1998), The Employment and Wage Effects of Import Competition in Switzerland, in: International Journal of Manpower, 19, 6, S. 438–448.− Weder, R., und S. Wyss (2010), Arbeitslosigkeit unter Niedrigqualifizierten: Die Rolle der Globalisierung. Eine empirische Analyse für die Schweiz, Abteilung Aussenwirtschaft und Europäische Integration, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Universität Basel, April (mimeo).− Wyss, S. (2008), Ist die relative Schlechterstellung niedrigqualifizierter Arbeitskräfte Mythos oder Realität? Eine deskriptive Analyse der Schweizer Disparität von Lohn und Arbeitslosenquote nach Qualifikation, WWZ-Studie, 06/08.− Wyss, S. (2009), Stellenverlust und Lohneinbusse durch die Globalisierung? Eine Fallstudie, WWZ-Studie, 05/09.− Wyss, S. (2010), Erhöht die Importkonkurrenz das Arbeitslosigkeitsrisiko der Niedrigqualifizierten? Eine empirische Analyse für die Schweizer Industrie, WWZ-Studie, 01/10.