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Der Test wird an mindestens vier verschiedenen Probanden durchgeführt. Diese verfügen alle über eine Unterkiefer-Teilprothese mit einer eingebauten Miniatur-pH-Glaselektrode. Die Elektrode zeichnet den pH-Wert der Zahnplaque während des Tests auf und sendet die Daten an die Messapparatur weiter. Der Computer erzeugt die nötigen Datenfiles. Fällt der pH-Wert während oder 30 Minuten nach dem Konsum des Produktes unter den kritischen Wert von 5.7, so gilt das Produkt als kariogen und deshalb als nicht zahnfreundlich.
Kurzfristige Ansäuerungen der Plaque und der Mundflüssigkeit durch die, den Produkten beigemengten, Säuren werden ebenfalls aufgezeichnet. Wird der festgelegte Grenzwert von 40 µmol H + x Minuten überschritten, gilt das Produkt als erosiv und deshalb als nicht zahnfreundlich.
- Nicht-kariogen sind Lebensmittel nur dann, wenn während und für 30 Minuten nach dem Konsum des Produktes der pH-Wert nicht unter den kritischen Grenzwert vom 5.7 fällt.
- Nicht-erosiv sind Produkte, wenn die Belastung der Zähne durch zugesetzte Lebensmittelsäuren während des Konsums, im akzeptablen Bereich - von weniger als 40 µmol H + x Minuten bleibt.