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Loïc Meillard schnappt sich mit dem Sieg im Parallel-Riesenslalom von Chamonix die kleine Kristallkugel für den Gewinn des Disziplinen-Weltcups. Doch er relativiert seine Leistung.
«Der Sieg ist umso schöner, weil ich mit meinem Teamkollegen auf dem Podest stehen kann», sagt Loïc Meillard nach seinem Triumph im Parallel-Riesenslalom zu «SRF». Im rein schweizerischen Final behält er gegen Thomas Tumler die Oberhand und holt dank dem Tagessieg auch die kleine Kristallkugel für den Gewinn des Disziplinen-Weltcups. Diese wird in diesem Jahr zum ersten Mal auch in für den Parallel-Riesenslalom vergeben – obwohl über die gesamte Saison nur zwei Rennen auf dem Programm gestanden sind. Das erste Rennen in Alta Badia hat Meillard als Neunter beendet.
Der 23-Jährige, der seinen ersten Weltcup-Sieg eingefahren hat, relativiert deshalb seine Leistung und kritisiert gleichzeitig diese Regelung: «Natürlich ist es schön, wenn man so eine Trophäe zu Hause stehen hat. Aber eigentlich macht es nicht viel Sinn, nach nur zwei Rennen eine Kugel zu vergeben. Es zeigt nicht wirklich, wer der Schnellste der Saison ist.» Der Romands würde deswegen einen Gewin der Kristallkugel in den Disziplinen Slalom oder Riesenslalom bevorzugen.
Zudem würde es Meillard begrüssen, in Zukunft wieder mehr Rennen in dieser Disziplin bestreiten zu können: «Ich hoffe, es werden in den kommenden Jahren noch ein paar Rennen im Parallel-Riesenslalom dazu kommen.»