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Dem Schweizer Skispringer Gregor Deschwanden stach im Kraftraum eine grazile Athletin gleich ins Auge. Gleichwohl machte sie die Kniebeugen mit der 100-kg-Hantel auf der Schulter. «Wow, das schafft aber nicht jede», sagte er staunend zu Ammann. Der vierfache Olympiasieger erklärte dem Luzerner, dass die Frau nicht nur kräftig, sondern auch berühmt sei: Lolo Jones.
Die Amerikanerin war insbesondere 2008 an den Olympischen Spielen in Peking ins Rampenlicht geraten, als sie in Führung liegend über 100 m Hürden am vorletzten Hindernis ins Stolpern kam. In Sotschi schiebt die 32-Jährige den US-Bob an. (si/syl)
10. Februar 2002: Die ganze Nation drückt einem kleinen Frechdachs die Daumen. Der Reporter fordert: «Flieg, Simi, fliiiieg!» Und der macht genau das: Simon Ammann segelt zu seinem ersten Olympiasieg.
Seine Geschichte beginnt in Unterwasser, einem kleinen Dorf fast zuoberst im Toggenburg. Hier ist Simon Ammann auf einem Bauernhof aufgewachsen, mit den Churfirsten vor sich und mit dem Säntis im Rücken. Einen Monat vor den Olympischen Spielen von Salt Lake City treffe ich den Skispringer und seine Familie nach der Vierschanzentournee. Die Gemeinde gibt ihm nach dem sechsten Gesamtrang einen kleinen Empfang. Anwesende Reporter: zwei. Niemand kann sich vorstellen, was hier in einigen Wochen los …