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Guillaumot
(spr. gĭjomóh), Auguste Alexandre, franz. Zeichner und Kupferstecher, geb. 1813 zu Paris, Schüler von Lemaître und von Viollet le Duc, lieferte eine Menge von architektonischen Stichen zu kunstwissenschaftlichen Werken, z. B. zu den Denkmälern von Ninive, zu den Reisen in Persien, zu der Monographie über die Kathedrale von Chartres (nach L. Gaucherel), zu den «Promenades artistiques dans Paris et ses environs», und mehrere Einzelblätter nach eignen Zeichnungen, z. B.: die südliche Vorhalle der Kathedrale von Chartres, Skulpturen von Ninive, französische Skulpturen des 13. Jahrhunderts, Panorama von Oran (1845-52), der Statuenschmuck der Kathedrale von Chartres, der Park von Marly, die Sainte Chapelle nach Adams, die Chorstühle der Kathedrale in Auch (1866), mehrere Ansichten des in der Revolution von 1793 zerstörten Schlosses in Marly le Roi u. a. -
Seine Brüder Claude Nicolas Eugène und Louis Etienne haben als geschickte Holzschneider besonders im architektonischen Fach für Viollet le Ducs «Dictionnaire de l'architecture française» viel gearbeitet.