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Homöopathie: Ähnliches mit Ähnlichem heilen
Die Homöopathie ist eine alternativmedizinische Behandlungsmethode mit dem Prinzip, dass Ähnliches mit Ähnlichem geheilt werden kann. Sie unterscheidet sich in vielen Belangen von der Schulmedizin.
Homöopathie ist eine weit verzweigte Praxis innerhalb der Naturheilkunde. Sie basiert auf der Grundannahme des Ähnlichkeitsprinzips. Danach soll ein homöopathisches Arzneimittel so gewählt werden, dass die Inhaltsstoffe seiner Grundsubstanz an Gesunden ähnliche Symptome hervorrufen könnten, wie jene, an denen die oder der Kranke leidet. Bei der Herstellung von homöopathischen Arzneimitteln werden die Grundsubstanzen verdünnt. Bei der sogenannten Potenzierung werden sie wiederholt mit Wasser oder Alkohol verschüttelt oder mit Milchzucker verrieben. Homöopathie ist äusserst vielseitig, eine erfolgreiche Therapie basiert im Idealfall auf einer detaillierten Aufnahme der Krankengeschichte, einer Anamnese.
Was ist die Homöopathische Anamnese genau?
„Zuerst das Wort – dann die Pflanze – zuletzt das Messer!“ Dieser Ausspruch wird dem griechischen Gott der Heilkunst „Asklepios“ als Leitspruch zugedacht. Das Wort Anamnese bedeutet so viel wie „Gedächtnis“ oder „Erinnerung“. Es beschreibt heutzutage das Gespräch zwischen einem Patienten und einer Fachperson im Kontext einer aktuellen Erkrankung. Ziel der behandelnden Fachkraft ist es, möglichst viel über die Krankengeschichte zu erfahren, um danach eine treffende Diagnose stellen zu können.
Bei einer schulmedizinischen Anamnese beschränken sich die Fragen in den meisten Fällen auf rein gesundheitliche Aspekte: „Seit wann spüren Sie die Schmerzen?“, „Welche anderen Beschwerden haben Sie?“, „Liegen Allergien auf Medikamente vor?“