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Im aktuellen Ranking
für die Entwicklung bei den Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) liegt die Schweiz auf Platz sieben und hat damit einige andere Länder überholt. In den letzten beiden Jahren schaffte es unser Land jeweils nur auf den 13. Rang. Vor der Schweiz liegen im aktuellen "ICT Development Index" (IDI) noch Südkorea, Dänemark, Island, Grossbritannien, Schweden und Luxemburg.
Der am Montag in Genf publizierte Index berücksichtigt den Zugang zu Technologien, deren Nutzung sowie der Bildung als Indikator für die ICT-Kompetenzen. Den Aufstieg in der Rangierung verdankt die Schweiz vor allem einer deutlich verbesserten Teilnote im Bereich "Nutzung". Im Bereich "Zugang" hat sie sich dagegen weniger verbessert, als einige andere Länder. Im Bereich "Skills" wird unser Land im Vergleich zu anderen weiterhin erstaunlich schlecht bewertet und findet sich nur auf Rang 48.
Jedes der 167 analysierten Länder habe in den letzten fünf Jahren Fortschritte bei den Informations- und Kommunikationstechnologien gemacht, heisst es im ITU-Bericht zur Informationsgesellschaft. Weltweit sind 3,2 Milliarden Menschen über das Internet vernetzt, das sind gut 43 Prozent der Weltbevölkerung. Die Zahl der Handy-Abonnemente beträgt fast 7,1 Milliarden. Mehr als 95 Prozent der Bevölkerung besitzt demnach ein Handy.
Bis Ende 2015 verfügen global aber erst 46 Prozent der Haushalte über einen Internetzugang, das sind zwei Prozent mehr als 2013 und 16 Prozent mehr als 2010. Bis 2020 könnte der Anteil auf 56 Prozent steigen, heisst es weiter. In den Industrieländern beträgt der Anteil heute bereits 80 Prozent, während in den Entwicklungsländern nur knapp ein Drittel zu Hause im Internet surfen kann. In den ärmsten Ländern sind es sogar kaum mehr als sechs Prozent. (sda/hjm)