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zielgruppe
- Die Sprachheilschule ist eine Schule für Kinder mit grossen und speziellen Schwierigkeiten im Verstehen, Sprechen, Lesen und Schreiben. Obwohl die Kinder über eine durchschnittliche Intelligenz verfügen, zeigen sich die Probleme im Erwerb und Gebrauch der Muttersprache und allfälliger weiterer Sprachen. Es können sich Lern-, Leistungs- und Verhaltensauffälligkeiten entwickeln, welche zum Eintritt in die Sprachheilschule führen.
Das Angebot der Sprachheilschule besteht vom Kindergarten bis zur sechsten Klasse. Die Kinder bleiben in der Regel zwei Jahre.
Zielgruppenbeschreibung gemäss Leistungsauftrag
Die Sprachheilschulen im Kanton Zürich nehmen Kinder mit spezifischen Spracherwerbsstörungen auf. Diese zeichnen sich aus durch ausgeprägte Störungen der gesprochenen Sprache, des Sprachverständnisses sowie des Schriftspracherwerbs. Die spezifischen Spracherwerbsstörungen können mit Entwicklungsauffälligkeiten in zusätzlichen Bereichen gekoppelt sein. Das Entwicklungsprofil der Kinder ist heterogen, in der Regel mit durchschnittlichen kognitiven Fähigkeiten, was eine grundsätzliche Orientierung am Lehrplan erlaubt.
Das Begabungspotenzial der Kinder liegt im Regelschulbereich, in Ausnahmefällen auch im Grenzbereich der Lernbehinderung. Im Weiteren können psychosoziale Schwierigkeiten Teil einer Indikation sein.
Kinder mit einer spezifischen Spracherwerbsstörung, die durch pädagogische und sonderpädagogische Massnahmen im Regelschulsystem genügend unterstützt werden können, bleiben im Kindergarten oder in der Regelklasse der jeweiligen Schulgemeinde. Der Schweregrad der Sprachstörung allein ist bei einer systemischen Sichtweise kein ausreichender Indikator für eine Sonderschulung.