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Die Nato will mehr Geld für die Verteidigung ausgeben, Länder wie China und Saudi-Arabien haben ihre Armeebudgets bereits kräftig erhöht.
Auch die Schweiz müsse mehr ins Militär investieren, fordern bürgerliche Politiker. Weltweit rüsten die Grossmächte auf. Die Militärausgaben stiegen im vergangenen Jahr auf rund 1740 Milliarden US-Dollar, wie das schwedische Friedensforschungsinstitut Sipri schätzt. Das ist so viel wie seit dem Kalten Krieg nie mehr. Stark in die Armee investiert haben in den vergangenen Jahren zum Beispiel China, Russland und Saudi-Arabien. China entwickelte etwa den neuen Tarnkappenjet J-20, Russland baute unter anderem seine Seekriegsflotte mit neuen Schiffen der Karakurt-Klasse aus.
Eine Trendwende ist nicht in Sicht – im Gegenteil. Wegen der Aufrüstung Chinas stocken Nachbarländer wie Indien auf, und auch die USA, deren Ausgaben zuletzt schrumpften, wollen wieder deutlich mehr Geld ausgeben für das Militär. US-Präsident Donald Trump drängt die anderen Mitglieder des Verteidigungsbündnisses Nato dazu, mehr in die Verteidigung zu investieren. Jüngst bekräftigten die Nato-Staaten das Zwei-Prozent-Ziel: Jedes Land soll zwei Prozent seiner Wirtschaftsleistung für Verteidigungsausgaben aufwenden.