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Kryolipolyse
Dermatologen der „Harvard Medical School“ am „Massachusetts General Hospital“ in Boston entwickelten unter der Leitung von Dr. Dieter Manstein und Dr. Rox Anderson
ein Verfahren, bei dem kontrollierte Kühlung zum Abbau von Fettzellen eingesetzt wird
– die Kryolipolyse.
Die Kryolipolyse basiert auf einer Technologie zur Gewebekühlung, mit der Fettzellen sicher anvisiert und eliminiert werden, ohne dabei die Haut beziehungsweise umliegendes Gewebe zu verletzen. Die Kryolipolyse gründet auf der Beobachtung, dass Fettzellen empfindlicher auf Kälte Reize reagieren als andere Gewebearten. Mit einem Applikator, der ein sanftes Vakuum erzeugt, wird das Hautgewebe zwischen die Kühl paneele gezogen. Über den Applikator wird die Kälte kontrolliert und gezielt durch die Hautoberfläche an die unerwünschten Fettpolster abgegeben. Bedingt durch die Kühlung, durchlaufen die Fettzellen einen natürlichen Abbauprozess, der sich über zwei bis vier Monate erstreckt und zu einer sichtbaren Reduktion der Fettschicht führt.