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Das Projekt AMSimLOCA ist eng in eine langfristige wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Labor für Reaktorphysik und Systemverhalten an der EPFL und dem Commissariat à l'Énergie Atomique et aux Énergies Alternatives (CEA, Frankreich) auf dem Gebiet der Sicherheit von Leichtwasserreaktoren (LWR) eingebettet. Es nimmt Kredit vom laufenden OECD/Nuclear Energy Agency (NEA) Framework for lrradiation Experiments (FIDES) und konzentriert sich auf die Modellierung und Simulation von LWR-Kernbrennstoffen unter Störfallbedingungen. Der anfängliche Schwerpunkt lag auf dem Brennstoffverhalten bei einem postulierten Kühlmittelverlustunfall (LOCA), mit Validierungsdaten, die vom MIR-Reaktor in Russland hätten geliefert werden sollen. Angesichts der aktuellen geopolitischen Lage und der Unmöglichkeit, Daten aus dem MIR-Reaktor zu erhalten, wurde gemeinsam mit der CEA beschlossen, den Schwerpunkt des Projekts durch die Beteiligung an einem weiteren FIDES-Projekt (HERA: High Burnup Experiments in Reactivity Initiated Accidents) auf Reaktivitätsstörfälle (RIAs) auszuweiten. HERA wird Validierungsdaten zur Verfügung stellen, die aus Messungen am TREAT-Reaktor der Idaho National Laboratories, USA, gewonnen werden. Die Aktivitäten konzentrierten sich daher auf die Erweiterung des EPFL-eigenen OFFBEAT-Brennstabverhalten-Codes für die Analyse von LWR-Störfallbedingungen. Dank dieser Entwicklungsarbeit kann OFFBEAT sowohl für die Analyse von LOCAs als auch von RIAs eingesetzt werden, und es wird an der Vorbereitung der Eingabedateien für die Simulation der Experimente gearbeitet, die im TREAT-Reaktor durchgeführt werden sollen.