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Der Mensch macht eine Ausbildung. Dann arbeitet er. Er mag es nicht wirklich, manchmal hasst er und kündet und sucht sich etwas Neues in der Hoffnung, dort sei es besser. Das Ziel des Menschen ist es, etwas zu machen, was er liebt. Dies schafft aber nur ein kleiner Teil der Bevölkerung, sagen wir 10%. Aufgerundet. Der Rest versucht, eine Arbeit zu finden, die er wenigstens okay findet. Nicht hassen, nicht lieben, aber wenigstens kein Magengeschwür, welches sich jeden morgen beim Weckerklingeln vergrössert. Er setzt sich in Büros mit Menschen, mit denen er freiwillig sich nicht umgeben würde. Er sagt jeden Morgen: „Morgäää“, jeden Mittag: „En Guetäää“ und jedes Wochenende: „Schöns Wuchenänd“. Manchmal hat einer doch noch den Wunsch, seinen Traumjob zu finden. Er geht in sich, weiss aber nicht, wie das Inserat für diese Stelle aussehen würde. So steht er weiterhin 5x die Woche zu unchristlichen Zeiten auf, steht weiterhin in vollgestopften öffentlichen Verkehrsmitteln und das alles nur des Geldes wegen. We’re all whores. Eine latente Unzufriedenheit schwingt bei diesem Lebensplan mit. Darum konsumiert der Mensch Alkohol, Nikotin und Drogen. Wenigstens der Feierabend soll Ablenkung und Abwechslung bringen. Der wirkliche Sinn des Lebens besteht darin, zu lernen, ein besserer Mensch zu werden, Kinder auf die Welt zu setzen , nett zu diesen zu sein und sie wiederum zu netten Menschen erziehen. Bitte. Das war der Sinn des Lebens. Gratis. Sie können nun aus der Kirche/Scientology, etc austreten und anfangen Kinder zu zeugen.