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- Auf der Karibikinsel St. Vincent ist der Vulkan La Soufrière ausgebrochen.
- Tausende Menschen wurden aus der Gefahrenzone in Sicherheit gebracht, wie die Regierung des Inselstaats St. Vincent und die Grenadinen mitteilte.
- Die Evakuierung wurde von heftigem Ascheregen erschwert. Über dem Berg im Norden der Insel stieg eine bis zu zehn Kilometer hohe Rauchsäule auf.
Es könne weitere und sogar noch stärkere Ausbrüche geben, warnte Premierminister Ralph Gonsalves bei einer Pressekonferenz. Die schwierige Situation auf der Insel dürfte noch Monate andauern.
Kreuzfahrtunternehmen schickten zwei Schiffe in die Region, um Menschen aus der Gefahrenzone in Sicherheit zu bringen. Der Inselstaat St. Lucia aktivierte ein Notfallprotokoll und öffnete seinen Flughafen und seinen Seehafen für Menschen aus den Gefahrenzonen.
An dem Vulkan waren zuvor unterirdische Erschütterungen festgestellt worden, die darauf hindeuteten, dass sich Magma zur Erdoberfläche bewegte. Bereits am Donnerstag hatte die Regierung des Inselstaats St. Vincent und die Grenadinen mit der Evakuierung der sogenannten «Roten Zone» rund um den Vulkan begonnen.