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Hatten Tom Lüthi zuletzt in Italien vier Hundertstel zur Pole-Position gefehlt, so betrug sein Rückstand dieses Mal gar nur noch 0,021 Sekunden. Der 32-Jährige freute sich trotz ganz knapp entgangener Bestzeit vorbehaltlos über den Platz in der ersten Startreihe, "wodurch ich über eine sehr gute Ausgangslage fürs Rennen verfüge". Damit habe er im Vorfeld und nach den wenig zielführenden Testfahrten vor drei Wochen ebenfalls in Montmeló nicht wirklich rechnen dürfen, sagte Lüthi.
Die Zuversicht für Sonntag (Start 12.20 Uhr) ist beim 17-fachen GP-Sieger "recht gross", obwohl er für die Renndistanz von 22 Runden mit Problemen rechnet: "So krass wie der Grip hier fehlt, ist es schon fast gar kein Thema mehr. Man muss sich halt einfach damit arrangieren."
Schnellster im Qualifying, in welchem gleich sechs Fahrer innerhalb eines Zehntels und 13 Fahrer innerhalb einer halben Sekunden lagen, war Augusto Fernandez, der sich erstmals die Pole-Position sicherte. Als Dritter komplettierte der wie das Duo vor ihm für Kalex fahrende Brite Sam Lowes die erste Startreihe.
Dominique Aegerter hingegen nimmt das siebte Saisonrennen nur von Startposition 21 in Angriff. Den erstmaligen Vorstoss in den zweiten Teil des Qualifyings, an welchem 18 Fahrer teilnahmeberechtigt sind, verpasste er in Montmeló um zwei Zehntel. "Es war knapper als auch schon. Dennoch bin ich enttäuscht, ich würde gerne einmal von weiter vorne starten", sagte der Oberaargauer, der auf der MV Agusta in diesem Jahr im Qualifying erst einmal die Top 20 erreichte (20. in Argentinien). Für Sonntag hat sich Aegerter den Gewinn von Punkten zum Ziel gesetzt.
(sda)