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Charlys Tante
Charlys Tante basiert auf dem Theaterstück “Charley’s Aunt” von Brandon Thomas, das 1892 seine Uraufführung in London erlebte. Bereits die Uraufführungsinszenierung erreichte über 1'500 Vorstellungen. Das Theaterstück erfuhr bis heute weltweit zahlreiche filmische Adaptionen. Nachdem Heinz Rühmann schon 1955 in Frauenkleider geschlüpft war, übernahm 1963 der beliebte österreichische Schlagerstar Peter Alexander die Rolle und drückte dem Film seinen Stempel nicht nur mit zahlreichen Gesangseinlagen auf. Bei unserer Aufführung handelt es sich um eine schweizerdeutsche Neufassung aus dem Jahr 1986 vom bekannten Autor Hans Gmür (1927-2004).
Fotografiert von Erika Hüss
Inhalt
Schwank in zwei Akten nach Motiven von Brandon Thomas
Schweizerdeutsche Neufassung von Hans Gmür
Aufführungsrechte Breuninger-Verlag Aarau
Charly, Sonja und Göpf sind von Tante Rösli eingeladen worden in ihrem Haus einige Tage Ferien zu machen, während sie auf einer Kreuzfahrt weilt. Als die drei in der Villa eintreffen, weiss aber die anwesende Signora Fumagalli nichts davon. Fumagallis Tochter, welche normalerweise dort arbeitet, ist im Spital und hat ihre Mutter nicht über den Besuch orientiert. Die Signora ist deshalb sehr durcheinander, beruhigt sich dann aber wieder. Später kommt dann noch Sonjas Onkel vorbei, welcher jedoch nicht wissen darf, dass Charlys Tante abwesend ist. So wird Göpf gezwungen, sich als „Tante Rösli“ zu verkleiden. Onkel Roby verliebt sich in Tante Rösli (Göpf), was die Anwesenden zu allerlei Tricks zwingt. Später trifft die richtige Tante Rösli ein und so entsteht ein noch grösseres Durcheinander. Schlussendlich führt aber alles doch noch zu einem Happy End.