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HP legt Drucker- und PC-Sparte zusammen
Hewlett Packard (HP) plant einem Zeitungsbericht zufolge die «Imaging and Printing Group» und die «Personal Systems Group» zusammenzulegen.
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Die Information über die Vereinigung der beiden Abteilungen wurde dem «Wall Street Journal» und dem Blogging-Auftritt des Blattes, «All Things D», gesteckt. Dem Bericht zufolge wird ein gemeinsame Sparte gegründet, was zur Folge haben werde, dass der längjährige Leiter des Printer-Geschäfts, Vyomesh «VJ» Joshi das Unternehmen nach fast 32 Jahren in HP-Diensten verlassen werde.
Wie die Online-Ausgabe des «Wall Street Journal» weiter schreibt, werde HP die Zusammenlegung noch heute offiziell bekanntgeben. HP Schweiz wollte den Medienbericht auf Anfrage nicht kommentieren.
Die Zusammenlegung wäre die erste grössere Veränderung bei dem Computerkonzern, seit die frühere EBay-Chefin Meg Whitman das Ruder bei HP übernommen hat.
Die PC-Gruppe ist die grösste Abteilung des Unternehmens. Sie hat im letzten Quartal 8,9 Milliarden Dollar umgesetzt. Das Printer-Geschäft ist mit 6,3 Milliarden Dollar kleiner, dafür gewinnträchtiger. Zusammen erwirtschaften die beiden Abteilungen ungefähr die Hälfte des HP-Umsatzes.
Die neuformierte Mammutgruppe wird laut Medienbericht der jetzige PC-Chef Todd Bradley leiten.
Das Schicksal der PC-Abteilung ist bei HP seit längerem ein Thema. So wollte der frühere CEO Leo Apotheker die Gruppe in Form eines Spin-offs veräussern - ein Vorhaben, an dem er als HP-Boss schlussendlich gescheitert ist. Die frischgebackene HP-Chefin Whitman gab denn auch gleich nach ihrem Antritt des CEO-Posten bekannt, dass sie die PC-Abteilung behalten werde.