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Farben gehören zu den 8 Grundlagen des Grafikdesigns. Egal ob du Designer bist oder auf der Suche nach einem Design, es ist wichtig, den Unterschied zwischen dem RGB- und CMYK-Farbmodell zu kennen, damit du jede Phase des Designprozesses planen und optimieren kannst. Und das heißt nicht nur zu wissen, wofür die Buchstaben stehen. Spoilerwarnung: Es sind hauptsächlich Farben! Es geht darum zu wissen, welches Farbmodell das beste für dein Projekt ist. Abhängig davon, wo dein fertiges Ergebnis zu sehen sein wird, eignet sich ein Farbraum besser als der andere.
Fürchte diese Akronyme nicht! Wir werden dir erklären, was die RGB- und CMYK-Farbmodelle sind, wie sie funktionieren und wann man sie am besten verwendet.
Was ist der Unterschied zwischen RGB und CMYK?
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Sowohl RGB als auch CMYK sind Farbprofile zum Mischen von Farben im Grafikdesign. Kurz gesagt eignet sich das RGB-Farbmodell am besten für digitale Arbeiten, während CMYK für gedruckte Produkte verwendet wird. Aber um dein Design vollständig zu optimieren, musst du die Mechanismen dahinter verstehen. Schauen wir sie uns einmal genauer an.
Was ist RGB?
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RGB (Rot, Grün, Blau) ist der Farbraum für digitale Bilder. Nutze den RGB-Farbmodus, wenn dein Design auf einem Bildschirm dargestellt werden soll.
Eine Lichtquelle innerhalb eines Gerätes erzeugt jede benötigte Farbe, indem sie Rot, Grün und Blau mischt und ihre Intensität variiert. Dies ist bekannt als additive Farbmischung: Alle Farben beginnen mit schwarzer Dunkelheit, der dann rotes, grünes und blaues Licht übereinander hinzugegeben wird, um es aufzuhellen und die perfekte Farbe zu erzeugen. Wenn rotes, grünes und blaues Licht mit gleicher Intensität gemischt werden, ergeben sie reines Weiß.
Designer können Dinge wie Sättigung, Dynamik und Schattierung steuern, indem sie eine der drei Quellfarben modifizieren. Da dies digital gemacht wird, stellen Designer ein, wie das Licht auf dem Bildschirm dargestellt wird, um die gewünschte Farbe zu erzeugen.
Wann verwendet man RGB?
Wenn das Ziel deines Designprojekts ein Bildschirm ist, nutze den RGB-Farbmodus. Dies gilt für alles was Computer, Smartphones, Tablets, Fernseher, Kameras usw. umfasst.
Nutze RGB, wenn dein Designprojekt folgende Dinge beinhaltet:
- Web & App Design
- Icons
- Buttons
- Grafiken
- Branding
- Online-Logos
- Online-Anzeigen
- Social Media
- Bilder für Posts
- Profilbilder
- Profilhintergründe
- Visueller Content
- Video
- digitale Grafiken
- Infografiken
- Fotos für Webseiten, Social Media oder Apps
Welches sind die besten Formate für RGB?
JPEGs sind ideal für RGB-Dateien, da sie ein guter Mittelweg zwischen Dateigröße und Qualität und beinahe überall lesbar sind.
PSD ist die Standarddatei für RGB-Dokumente, vorausgesetzt all deine Teammitglieder arbeiten mit Adobe Photoshop.
PNGs unterstützen Transparenz und eigenen sich besser für Grafiken, die über andere gelegt werden müssen. Ziehe diesen Dateityp für Elemente der Benutzeroberfläche wie Buttons, Icons oder Banner in Erwägung.
GIFs fangen Bewegung ein. Wenn du also ein animiertes Element wie beispielsweise ein bewegliches Logo oder ein springendes Icon verwendest, wäre dieser Dateityp ideal.
Am besten meidet man TIFF, EPS, PDF und BMP für RGB. Diese Formate sind mit den meisten Programmen nicht kompatibel, ganz zu schweigen davon, dass sie unnötig groß sein können, was die Datenmenge betrifft.
Was ist CMYK?
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CMYK (Cyan, Magenta, Yellow, Key/Schwarz) ist der Farbraum für gedruckte Materialien.
Ein Drucker erzeugt Bilder, indem er CMYK-Farben mithilfe von Druckerfarbe in unterschiedlichem Maße kombiniert. Dies nennt man subtraktive Farbmischung. Alle Farben beginnen als reines Weiß und jede Farbschicht reduziert die anfängliche Helligkeit, um die gewünschte Farbe zu erzeugen. Wenn man alle Farben miteinander mischt, erzeugen sie reines Schwarz.
Wann verwendet man CMYK?
Verwende CMYK für alle Designprojekte, die gedruckt werden. Wenn du dein Design mit Tinte oder Farbe erstellen musst, wird dir der CMYK-Farbmodus akkuratere Ergebnisse liefern.
Verwende CMYK, wenn dein Designprojekt folgende Dinge beinhaltet:
- Branding
- Visitenkarten
- Geschäftsausstattung
- Aufkleber
- Schilder & Ladenfronten
- Werbung
- Reklametafeln
- Poster
- Flyer
- Fahrzeugfolien
- Broschüren
- Merchandise
- T-Shirts, Mützen und andere Kleidung
- Werbegeschenke (Stifte, Tassen etc.)
- Grundlegende Dinge
- Produktverpackung
- Speisekarten
Welches sind die besten Dateiformate für CMYK?
PDFs sind ideal für CMYK-Dateien, da sie mit beinahe jedem Programm kompatibel sind
AI ist das Standardformat für CMYK, vorausgesetzt alle Teammitglieder arbeiten mit Adobe Illustrator.
EPS kann ebenfalls eine gute Alternative zu AI sein, weil es mit anderen Vektorprogrammen kompatibel ist.
Im Großen und Ganzen ist es immer am besten, vorher deinen Drucker zu fragen, um herauszufinden, welches Dateiformat er bevorzugt.
Wie man RGB und CMYK in Designprogrammen einstellt
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So stellst du deinen Farbmodus für ein neues Projekt ein, wenn du Software von Adobe nutzt.
Wie man den Farbmodus in Photoshop einstellt
Wenn du in Photoshop ein neues Dokument erstellst, findest du die Farbmodus-Option zusammen mit anderen Einstellungen im Fenster „Neues Dokument“.
Wie man den Farbmodus in Illustrator einstellt
Wenn du in Illustrator ein neues Dokument erstellst, versteckt sich die Farbmodus-Option im ausklappbaren Menü der erweiterten Einstellungen. Klicke auf den Pfeil, um das Menü zu erweitern.
Wie man den Farbmodus in InDesign einstellt
InDesign stellt automatisch den Standardfarbmodus ein, abhängig davon, welche Art Dokument du wählst (entweder Druck oder Web/Mobil, wobei dann jeweils CMYK oder RGB ausgewählt wird).
Wenn du im Programm mit Farben arbeitest, wirst du bemerken, dass die Farbfelder bereits in RGB- oder CMYK-Werten gemessen werden, abhängig von der Art des Dokuments, in dem du arbeitest. Da InDesign dir erlaubt, Farbräume zu mischen, kannst du den Farbmodus der individuellen Farbfelder ändern, wann immer du eines erstellst, aber grundsätzlich ist es am besten, die Farben einheitlich zu halten.
Wie du herausfindest, ob dein Dokument im RGB- oder CMYK-Modus ist
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So findest du den Farbmodus heraus, wenn du dich nicht mehr erinnern kannst, welchen Modus du in deinem Dokument eingestellt hast, oder mit einer fremden Datei arbeitest.
Wie man den Farbmodus in Photoshop herausfindest
In Photoshop steht der Farbmodus in der Registerkarte des Dokuments in Klammern. Du findest ihn auch, indem du zu Bild > Modus navigierst. Neben dem Farbmodus des Dokuments befindet sich ein Häkchen.
Wie man den Farbmodus in Illustrator herausfindet
In Illustrator steht der Farbmodus in der Registerkarte des Dokuments in Klammern. Du findest ihn auch, indem du zu Datei > Dokumentfarbmodus navigierst. Neben dem Farbmodus des Dokuments befindet sich ein Häkchen.
Wie man den Farbmodus in InDesign herausfindet
Die Registerkarte „Farbe“ in InDesign ist ein einfacher Weg, um den Farbmodus herauszufinden. Navigiere zu Fenster > Farbe > Farbe, um die Registerkarte aufzurufen, wenn sie nicht bereits geöffnet ist. Du wirst, abhängig vom Farbmodus deines Dokuments, die einzelnen Prozentsätze der Farben von CMYK oder RGB sehen.
Wie man zwischen RGB und CMYK wechselt
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Manch einer von euch denkt vielleicht „Dieser Artikel wäre wirklich hilfreich gewesen, als ich mit meinem Projekt angefangen habe!“
Keine Sorge. Ja, es ist ratsam, das Projekt im richtigen Format zu beginnen, aber man kann auch immer noch zwischen RGB und CMYK wechseln, wenn es nötig ist.
Stell dich darauf ein, dass die Farben anders aussehen werden (dunkler oder heller aufgrund der additiven oder subtraktiven Mischung). Wenn du Designer bist, wirst du dies deinem Kunden erklären müssen. Wenn du den Farbraum des Dokuments änderst, musst du zusätzlich die Farben selbst ändern, um ungefähr das zu bekommen, was du vorher hattest.
So wechselst du in den verschiedenen Designprogrammen zwischen RGB und CMYK.
Wie man den Farbraum in Photoshop ändert
Um den Farbmodus deines Photohop-Dokuments zu ändern, navigiere zu Bearbeiten > In Profil umwandeln. Dies öffnet eine Dialogbox. Du willst deine Aufmerksamkeit auf das Feld Zielfarbraum richten. Nutze das Dropdown-Menü, um deinen gewünschten Farbmodus auszuwählen.
Es gibt verschiedenen Datenbanken von RGB- und CMYK-Farben, daher wirst du mehrere Optionen sehen. Für allgemeine Zwecke reichen die ersten beiden Optionen aus, aber du solltest dich vorher mit deinem Drucker absprechen, um zu wissen, was er benötigt.
Wenn dein Bild nicht bereits reduziert ist, setze ein Häkchen bei Auf Hintergrundebene reduzieren, um Erscheinungsbild zu erhalten, da deine Farben in mehreren Ebenen mit Überlagerung/Transparenz zwischen ihnen nicht so gut aussehen werden. Sobald du fertig bist, klicke auf OK und du wirst sehen, wie sich die Info über den Farbmodus in der Registerkarte des Dokuments ändert.
Wie man den Farbraum in Illustrator ändert
Um den Farbmodus deiner Illustrator-Datei zu ändern, wähle alle Objekte in deinem Dokument aus. Navigiere zu Bearbeiten > Farben Bearbeiten und wähle deinen gewünschten Farbraum.
Wie man den Farbraum in InDesign ändert
Du kannst den Farbmodus in deinem InDesign-Dokument unter Exportieren ändern. Navigiere zu Datei > Adobe PDF-Vorgabe > [Druckausgabequalität] und wähle einen Speicherort. Wähle Ausgabe auf der linken Seite der Exportieren-Dialogbox und nutze das Dropdown-Menü des Farbzielraums im Farbabschnitt, um deinen gewünschten Modus zu wählen.
Diese Methode kann im Notfall hilfreich sein, aber wenn du mit vielen unterschiedlichen Bildern arbeitest, solltest du am besten den Farbmodus des Bildes in seinem ursprünglichen Programm (z. B. Photoshop oder Illustrator) ändern, vorausgesetzt du hast sie verlinkt.
Kenne deine Farbmodi
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Zu wissen wie die Farben miteinander interagieren, um einen Farbton zu ergeben, kann dir größere Kontrolle darüber geben, wie die fertige Farbe aussieht und damit auch größere Kontrolle über dein fertiges Design. Je mehr du in einem bestimmten Farbmodus arbeitest, umso besser wirst du abschätzen können, wie das fertige Produkt aussehen wird. Um auch als Laie immer die perfekten Farben zu erhalten, empfehlen wir dir, am besten einen professionellen Designer zu engagieren.
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Dieser Artikel wurde ursprünglich von Peter Vukovic verfasst und 2012 veröffentlicht. Er wurde um neue Beispiele und Informationen ergänzt.