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Das Tramhüsli und Emmen
Für die Bevölkerung von Emmen hat das Tramhüsli einen emotionalen und identitätsstiftenden Wert. Das Tramhüsli ist Sinnbild für den wirtschaftlichen Aufstieg der Gemeinde Emmen, aber auch für einen Abstieg in den 90er Jahren. Heute ist es wieder ein Träger der Hoffnung.
Das Tramhüsli bietet für ca. 30 Personen (sitzend) inklusive Barbereich Platz für kulinarische Köstlichkeiten und mehr.
Die Terrasse bietet für ca. 50 Personen Platz.
Der Eventraum bietet für ca. 40 Personen sitzend Platz.
1901 wird die Tramlinie aus Richtung Luzern-Kreuzstutz bis zum Zollhaus verlängert.
1903 erfolgt der Bau einer neuen Brücke über die Emme beim Zollhaus, eine Eisenkonstruktion der Firma Bell in Kriens. Diese neue Brücke ist nun auch für das Tram befahrbar. Die neuerdings verlängerte Linie führt die heutige Bahnhofstrasse hinauf zum Bahnhof Emmenbrücke. Das Tram fährt zur Bahn.
1906 nimmt die Viscosi ihren Betrieb auf und erlebt bereits vor dem Ersten Weltkrieg einen enormen Aufschwung.
1913 wird die bisherige Linie verlegt und nochmals verlängert. Sie führt nun nicht mehr zum Bahnhof Emmenbrücke, sondern über das Emmenfeld zum Centralplatz. Das Tram fährt zu den Fabrikanlagen der Viscosi und zum aufstrebenden oberen Gemeindeteil Gerliswil.
1927 wurde das heutige Tramhüsli, laut damaliger Baubewilligung der Gemeinde Emmen eine "Tramwartehalle mit Transformatorenstation“ erstellt, sondern auch das Tramgeleise doppelspurig ausgebaut. Im Rahmen dieses Ausbaus legte man am Centralplatz zudem eine Kehr-Schlaufe an. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Tramlinie Luzern – Emmenbrücke/Central einspurig. Das Tram wendete nicht. Ein Wende-Manöver war auch nicht nötig, weil das Tram vorn und hinten steuerbar war.
1959 wurde der Trambetrieb eingestellt. Fortan führen Autobusse von Luzern nach Emmen.