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Resistenz gegen die Schilddrüsenhormone
Die Schilddrüsenhormonresistenz kann eine genetische Erkrankung sein. Diese Resistenz muss nicht immer eine direkte Verbindung mit einem Schilddrüsenproblem haben. Trotzdem haben die betroffenen Menschen genau die gleichen Symptome wie bei einem Schilddrüsenproblem, jedoch ist die Ursache anders gerichtet. Wenn Sie unsere vorgeschlagenen Schilddrüsenwerte in unserem Schilddrüsenrechner vergleichen, können dank der relativen Verhältnisberechnung, solche Rezeptorschäden erkannt werden.
Die Schilddrüsenhormonresistenz ist ein Zustand, bei dem einige Körpergewebe nicht normal auf die Schilddrüsenhormone Thyroxin und Trijodthyronin reagieren (sie sind „resistent“). Die Schilddrüsenhormonspiegel im Blut sind erhöht, da die Hypophyse (die die Hormonproduktion aus der Schilddrüse kontrolliert) nicht ausreichend durch Schilddrüsenhormone blockiert wird. Diese Schilddrüsenhormonüberproduktion kann die Schilddrüse vergrössern (Struma), weil sie versucht mehr Hormone zu produzieren. Diese Situation kann sowohl zu unter- wie auch zu einer überaktiven Schilddrüse führen.
Normalerweise spielen Schilddrüsenhormone ihre Rolle, indem sie mit einem Rezeptor in den verschiedenen Zielzellen im Körper interagieren. In der Resistenz gegen Schilddrüsenhormon sind diese Rezeptoren abnormal, was bedeutet, dass die Schilddrüsenhormone nicht normal auf Zellen wirken und ihre üblichen Wirkungen nicht entfalten können. Es gibt zwei Arten von Schilddrüsenhormonrezeptoren: Alpha und Beta. Das Gewebe des Körpers enthält unterschiedliche Anteile von Alpha- und Beta-Rezeptoren. Diese Rezeptoren erkennen bei einer Resistenz, die Schilddrüsenhormone nur noch fehlerhaft. Die Symptome variieren in Abhängigkeit der Schwere der Anomalie mit dem Schilddrüsenhormonrezeptor. Daher kann es sein, dass einige Patienten keine Symptome haben, weil sie eine mildere Teil-Resistenz haben. Je nach Rezeptorschaden, kann daraus wiederum eine Über- oder eine Unterfunkton entstehen. In leichten Fällen ist manchmal der Körper, dank einer individuellen Mikrostrom-Therapie, im Stande die Situation etwas zu verbessern.
Wenn keine genetische Disposition für die Rezeptorschäden vorhanden ist, dann sehen wir die Ursache oft in einer Östrogendominanz kombiniert mit einem Progesteron-Mangel. Nebst einer ursächlichen Entschlackung und Entgiftung des gesamten Bindegewebes liegt deshalb unser Fokus immer zuerst auf der Beseitigung dieses Ungleichgewichtes. Wenn die Situation sich danach nicht bessert, überprüfen wir den Fettstoffwechsel, insbesondere den Omeg3-Fettspiegel und den Vitamin D3-Spiegel.