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EGOI 2021
1. European Girls' Olympiad in Informatics
13. - 19. Juni 2021, Zürich Schweiz
Wir sehen uns in
Was ist die EGOI?
Die European Girls' Olympiad in Informatics (EGOI) ist ein neuer Programmierwettbewerb für junge Frauen. Inspiriert vom Erfolg der European Girls' Mathematical Olympiad wollen wir eine ähnlichen Wettberwerb für Informatik ins leben rufen. Das Format wird ähnlich zu bereits vorhandenen internationalen Wettbewerben, wie die International Informatikolympiade (IOI) oder der Zentraleuropäischen Informatikolympiade (CEOI), sein.
Der Hauptevent werden die beiden Wettbewerbstage sein. Während des Wettbewerbs lösen die Teilnehmerinnen herausforderende Aufgaben indem sie effizienet Algorithmen entwerfen und implementieren. Die Veranstaltung wird von gesellschaftlichen Aktivitäten wie Exkursionen begleitet damit die Teilnehmerinnen die möglichkeit haben sich gegenseitig Kennenzulernen.
Die erste EGOI wird im Juni 2021 in Zürich stattfinden und wird von der Schweizer Informatikolympiade organisiert.
In den darauf folgenden Jahern wird der Wetteberb jedes Jahr von einem andern Gastland ausgetragen.
Ziele
In vielen Ländern entscheiden sich weit weniger Frauen als Männer dafür, im Bereich Informatik zu studieren oder zu arbeiten. Diese Geschlechterkluft ist bei der Informatik-Olympiade noch ausgeprägter.
Ziel von EGOI ist es, jungen Frauen eine Plattform zu bieten, auf der sie ihr Interesse an der Informatik teilen und vertiefen können. Unsere Ziele sind:
Junge Frauen zum Teilnehmen zu ermutigen: Das Klischee, dass die Informatik nur etwas für Männer sei, besteht nach wie vor. Viele junge Frauen ziehen eine Teilnahme gar nicht in Betracht, obwohl sie Talent und Freude daran hätten. Hier setzt unser Wettbewerb an: Mädchen, die vielleicht nicht den Mut haben, an einer Informatik-Olympiade teilzunehmen, können direkt angesprochen werden und so das Selbstvertrauen für eine Teilnahme finden.
Weibliche Rollenmodelle zu schaffen: Die Teilnehmerinnen lernen andere Informatikerinnen kennen und können weibliche Vorbilder für sich finden. Dies ist wichtig, da die meisten Bezugspersonen männlich sind (z.B. Lehrer, Professoren, prominente Informatiker).
Den europäischen Kulturaustausch zu fördern: Wir wollen einen europäischen Programmierwettbewerb schaffen, der die offenen Grenzen innerhalb Europas nutzt und den ökologischen Fußabdruck des Wettbewerbs aufgrund der kurzen Anfahrtswege klein hält. Wir versuchen auch, die Lücke zwischen grossen internationalen Wettbewerben und kleinen Wettbewerben zwischen Nachbarländern zu schließen.