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Adrian Michael
Zu hinterst im Füstenwalde zwischen Chur und sind auf einer bewaldeten Pyramide am Rande desScaläratobels die Ruinen der Burg Ruchenberg schon von weitem ersichtlich.
Auf drei Seiten steht die Pyramide frei, auf der Bergseite wurde zum Schutze der Burg ein Graben ausgehoben.
Ruchenberg bestand aus einem Turm und einem Nebengebaüde.
Nach der Burg nannte sich ein ritterbürtiges Geschlecht "von Ruchenberg", das sowohl zum Bistum Chur auch als Abtei Pfäfers in engen Beziehungen stand. Conrad von Ruchenberg war 1282-1324 Abt zu Pfäfers. Das Ansehen der Familiesank durch die unglückliche Tat eines Johannes, der im ausgehenden 14. Jahrhundert seine Schwester Katharina ermordete.
Hiedurch fiel er beim Bischof in Ungnade, der ihm sein Lehengut entzog. Die Familie starb aber erst um 1520 aus.
Die Burg Ruchenberg wurde vom Bistum Chur als Pfandlehen verliehen. Il Jahre 1409 war sie im Besitze der Ritter von Marmels, und später vielleicht der Edlen von Siegberg.
Um die Mitte des 16. Jahrhunderts war Ruchenberg eine Ruine.
Bibliographie