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Der Bariton Alexey Markov, der 1977 in Wyborg im russischen Karelien geboren wurde, studierte zunächst Gitarre und Trompete, ehe er sich als 22-Jähriger für die Gesangslaufbahn entschied und privaten Unterricht nahm. Schon zwei Jahre später wurde er in die Akademie des Mariinsky-Theaters in St. Petersburg aufgenommen und ging bald darauf auch als Preisträger aus vielen Gesangswettbewerben hervor: So gewann er 2005 Elena Obraztsovas «Young Opera Singers’ Competition» und 2007 die Moniuszko-Konkurrenz in Warschau. Seit 2008 ist er Ensemblemitglied des Mariinsky-Theaters, wo er u. a. als Don Carlo in Verdis La forza del destino, als Amfortas in Wagners Parsifal und als Chorèbe in Berlioz’ Les Troyens auf der Bühne stand. Bereits 2007 konnte Alexey Markov mit Prokofjews Krieg und Frieden an der New Yorker Metropolitan Opera debutieren; dort ist er seither regelmässig zu Gast und präsentierte sich als Tomsky in Tschaikowskys Pique Dame, als Marcello in Puccinis La Bohème, als Graf Luna in Verdis Il trovatore und als Valentin in Gounods Faust. Am Opernhaus Zürich war Markov als Renato in Verdis Un ballo in maschera und als Donizetti-Interpret mit dem Enrico in Lucia di Lammermoor und dem Nottingham in Roberto Devereux zu erleben. 2011 gab er als Robert in Tschaikowskys Jolanthe seinen Einstand bei den Salzburger Festspielen, 2014 stellte er sich beim Edinburgh Festival sowie an der San Francisco Opera vor, und auch an den Staatsopern von München und Dresden war er mehrfach zu hören. Neben seinen Opernauftritten widmet sich Markov auch dem Liedgesang. Auf CD bzw. DVD liegen von ihm Tschaikowskys Jolanthe (an der Seite von Anna Netrebko) und Mahlers Achte Sinfonie vor, die er gemeinsam mit Valery Gergiev und dem London Symphony Orchestra eingespielt hat.
Februar 2016