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Für eine zukunftsfähige AHV sowie sichere Renten, die ein würdiges Leben im Alter ermöglichen, braucht es eine Reform der AHV. Die AHV 21-Vorlage zielt aber an den Bedürfnissen der arbeitenden Bevölkerung vorbei. Sie stellt einen inakzeptablen Angriff auf die Arbeitnehmenden und die künftigen Rentnerinnen und Rentner dar. Deshalb sammelt syndicom mit für das Referendum gegen die AHV 21.
- Nein zur Rentenaltererhöhung!
Die Reform wird hauptsächlich auf dem Rücken der Frauen ausgetragen, die statt bis 64 neu bis 65 arbeiten sollen.
- Nein zur scheinheiligen Flexibilisierung!
Die Reform sieht einen flexiblen Beginn des Rentenbezugs ab 62/63 bis 70 Jahre vor. Heute sind nach Erreichen des gesetzlichen Rentenalters mehrheitlich nur noch Arbeitnehmende mit tiefen Löhnen oder Unterbrüchen in der Berufslaufbahn erwerbstätig. Ihre AHV-Rente reicht zum Leben nicht aus.
- Nein zur weiteren Verschlechterung in der AHV!
Die Reform ersetzt das gesetzliche Rentenalter durch ein «Referenzalter», das leicht nach hinten verschoben werden kann. Mit dem flexiblen Ruhestand steht die Türe für eine Erhöhung des Rentenalters für alle weit offen.
- Nein zur unsozialen Besteuerung!
Zur teilweisen Finanzierung der AHV ist eine Erhöhung der Mehrwertsteuer vorgesehen. Diese unsoziale Steuer belastet vor allem die ärmeren Bevölkerungsteile, welche denselben Steuersatz bezahlen wie die Reichen.