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Die Ölpreise sind am Mittwoch gesunken, nachdem Ölarbeiter in Kuwait das Ende ihres dreitägigen Streiks angekündigt haben. Durch den Ausstand war die Produktion des Landes um rund 1,7 Millionen Fass je Tag gefallen. Dies hatte die Ölpreise in den vergangenen Tagen gestützt, obwohl am Wochenende die Gespräche wichtiger Ölförderländer über eine Begrenzung der Fördermenge gescheitert waren.
Die kuwaitischen Behörden hatten in den vergangene Monaten eine Reihe harter Sparmassnahmen angekündigt. Sie reagierten damit auf die drastischen Einbrüche bei den Ölpreisen, die dem kleinen Golfstaat zu schaffen machen. Die Arbeiter protestierten mit dem Streik gegen die Kürzungen. Auch wehrten sie sich gegen Pläne der Regierung Teile des Ölsektors zu privatisieren.
Steigende US-Vorräte erwartet
Ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am Mittwochmorgen 43,11 Dollar. Das waren 92 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juni fiel um 97 Cent auf 41,50 Dollar. Im weiteren Handelsverlauf werden noch die Daten zu den wöchentlichen US-Rohöllagerbeständen veröffentlicht. Analysten rechnen mit einem Anstieg um rund drei Millionen Fass.
(awp/mbü/ama)