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Votum von Jöri Schwärzel in der Aprilsession bei der Behandlung seiner Anfrage
Die Regierung schreibt in ihrer Antwort am Schluss:
"Als wichtig erweisen sich seit je fördernde Arbeitsbedingungen in den Schulen peripherer Talschaften, damit insbesondere junge Lehrpersonen längere Zeit ansässig bleiben. Die Gesellschaft und die Behörden tragen eine grosse Verantwortung, den Stellenwert der Lehrpersonen und deren Betdeutung für die breite Bildung wieder vermehrt zu benennen und zu thematiesieren."
Und da hat sie recht, und wie recht sie hat. Es liegt an den Behörden der Gemeinden, dass der Beruf der Lehrperson attraktiv ist. Es liegt an der Gesellschaft der Talschaften, den Lehrpersonen und ihrer pädagogischen Aufgabe den notwendigen Respekt und die Anerkennung zukommen zu lassen. Und da haben die italienischsprachigen Gemeinden Graubündens versagt - in fast allen Gemeinden: Positive Ausnahmen sind die Gemeinden Poschiavo und Bregaglia.
Bei der Einführung des Schulgesetzes 2013 erhielten die Lehrpersonen in Deutsch- und Romanischbünden die von diesem Parlament hier beschlossene Lohnerhöhnung. Damit waren die Löhne der Lehrpersonen im interkantonalen Vergleich nicht mehr abgehängt am Schluss - nur noch am Schluss, aber nicht mehr abgehängt. Beim Kindergartenlohn hatte der Anschluss an die anderen Kantone nicht geklappt, weshalb wir zur Zeit immer noch auf das Urteil des Verwaltungsgerichts zur Diskriminierungsklage warten.
Keine Lohnerhöhnung erhielten die Lehrpersonen in allen Gemeinden der Moesa und Calanca, obwohl der Grosse Rat diese beschlossen hatte.....
Votum von Jöri Schwärzel in der Aprilsession bei der Behandlung seiner Anfrage