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Das von den Eltern ausgefüllte Anmeldeformular ist Teil der Diagnostik.
Es ist wichtig, dass Sie das Anmeldeformular sorgfältig ausfüllen. Das hilft uns, schon beim ersten Gespräch gezielt auf das Kind einzugehen.
Bitte melden Sie sich direkt bei der zuständigen Therapiestelle an.
Auch die Rückmeldung der Lehrperson ist ein wichtiger Bestandteil zur Einschätzung der Kinds.
Wie können sich psychomotorische Schwierigkeiten äussern?
Das Kind ist ständig in Bewegung, wirkt zappelig und unruhig, die fein angepassten Abläufe fehlen.
Es zeigt wenig Bewegungsfreude und bewegt sich nur so viel wie unbedingt nötig.
Altersübliche Fertigkeiten (schneiden, binden, knüpfen, kneten, hüpfen, prellen, Velo fahren etc.) gelingen nur mangelhaft und langsam.
Seine Bewegungen wirken ungeschickt oder unharmonisch, manchmal zeigen sich Mitbewegungen der Zunge und der Finger.
Häufig fällt es hin, stolpert oder verletzt sich, stösst sich und andere.
Es nimmt die Grenzen eines Raums schlecht war und stösst oft an. Oft hat es auch Mühe, sich auf dem Blatt zu organisieren.
Es wird ausgelacht oder ausgegrenzt. Oft ist es auch in Streitigkeiten und Konflikte verwickelt.
Es kann seine Kraft nicht gut dosieren. Was als leichter Schubs gemeint war kommt als harter Schlag an.
Der Umgang mit Schere und Leim bereitet ihm Mühe. Es zeichnet kaum oder ungern.
Das Schreiben ist verkrampft, ungelenk und wird zur Qual. Die Schrift ist häufig schwer lesbar.
Es meidet Anforderungen, denen es sich nicht gewachsen fühlt, indem es sie verweigert, ihnen ausweicht oder sie clownhaft zu überspielen versucht.
Nicht alle Kinder, welche eine oder mehrere der oben genannten Schwierigkeiten aufweisen, benötigen auch psychomotorische Unterstützung.
Sie ist in der Regel nur dann erforderlich, wenn das Kind am Schulalltag und altersgemässen Freizeitaktivitäten aufgrund seiner Schwierigkeiten nicht oder nur sehr eingeschränkt teilhaben kann.