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ECDL (European Certificate of Digital Literacy) ist eine Initiative des Dachverbandes der Europäischen Computergesellschaften CEPIS, dem auch die schweizerische Lizenznehmerin, die Schweizer Informatik Gesellschaft (SI), angehört. 1997 hat die CEPIS die ECDL Foundation als Koordinationsorgan für den ECDL in Europa gegründet.
Die ECDL Foundation, eine Non-Profit-Organisation mit Sitz in Dublin, ist Herausgeberin der ECDL Syllabi, dem Lernzielkatalog für die ECDL Module und garantiert die Einhaltung des einheitlichen internationalen Standards. Sie stellt sicher, dass die Testmethoden, Lehrpläne und Prüfungen dem aktuellen technischen Stand entsprechen.
Ursprünglich eine europäische Initiative mit dem Ziel, einen einheitlichen Standard für die Informatik-Anwendung in Europa zu schaffen, hat sich der ECDL als ICDL (International Computer Driving Licence) weit über die Grenzen Europas hinaus verbreitet und erfreut sich weltweit hoher Anerkennung: 15 Millionen Teilnehmer haben in 148 Ländern die ECDL Prüfungen absolviert.
Das ECDL-Konzept ist von namhaften internationalen Organisationen wie zum Beispiel der Europäischen Kommission, der UN, der UNHCR, der OECD und der Weltbank anerkannt und wird durch diese teilweise massgeblich gefördert.