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Nach einem fast zweieinhalbstündigen Kampf entschieden zwei verschlagene Smahes von Florin Mergea den Doppel-Final zugunsten der beiden Spanier. Nachdem die Rumänen im entscheidenden dritten Satz ein erstes Break zum 3:4 wieder wettgemacht hatten, bedeute der Serviceverlust zum 4:6 die Entscheidung. Zwei Matchbälle hatten die beiden Rumänen zuvor abgewehrt.
Rafael Nadal, der 2008 in Peking im Final gegen den Chilenen Fernando Gonzalez triumphiert hatte, ist der erst der sechste doppelte Olympiasieger bei den Männern. In der Urzeit gelang dies regelmässig, seit der Wiederaufnahme des Tennis 1988 aber nur noch dem Chilenen Nicolas Massu, der 2004 in Athen bei den gleichen Spielen beide Wettbewerbe gewann. Ein solches Double ist auch für Nadal noch möglich. Im Einzel tritt er bereits am Samstagnachmittag wieder zu seinem Halbfinal gegen Djokovic-Bezwinger Juan Martin Del Potro an.
Nadal und sein guter Kumpel Marc Lopez starteten glänzend in den Final und gewannen den ersten Satz klar 6:2 für sich. Ab dem zweiten Satz waren die rumänischen Doppel-Spezialisten unter der Führung des 31-jährigen Tecau, der 2008 und 2009 mit Yves Allegro ein mässig erfolgreiches Doppel bildete, aber ebenbürtig. Am Ende behielten aber der 34-jährige Katalane und der vier Jahre jüngere Mallorquiner die Oberhand.
Dabei hatte Nadal lange um seinen Start in Rio de Janeiro gebangt. Seit seiner Aufgabe beim French Open Anfang Juni wegen einer Handgelenksverletzung hatte er nicht mehr gespielt. Nun trumpft er in Brasilien wohl auch für ihn selbst überraschend stark auf.
Das Spiel um Bronze entschieden die beiden Amerikaner Steve Johnson und Jack Sock gegen die Kanadier mit Veteran Daniel Nestor, der 2000 Gold gewonnen hatte, und Vasek Pospisil für sich.
(SDA)