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Radon Mitigation Efficiency
Radon Mitigation Efficiency ist ein vom Bundesamt für Gesundheit finanziertes nationales Forschungsprojekt zur Überprüfung der langfristigen Wirksamkeit von Radonsanierungen in Gebäuden.
Weitere Informationen finden Sie in der Medienmitteilung.
Hauptziele des Projekts
Das Projekt wird auf nationaler Ebene vom Radon Competence Center der SUPSI betreut, dazu kommen wichtige und qualifizierte Partner auf nationaler und regionaler Ebene, wie die beiden anderen Radonfachstellen in Freiburg und Muttenz, das Bundesamt für Gesundheit und das Ingenieurbüro ECONS SA in Bioggio.
In den letzten Jahrzehnten wurde landesweit eine Vielzahl von Radonsanierungsprojekten durchgeführt, um die Radonkonzentration in Gebäuden zu senken. Allerdings wurden nicht alle radonsanierten Gebäude in der Bundesdatenbank erfasst. Ziel dieser Studie ist es unter anderem, alle verfügbaren Informationen über die Radonsanierungen in der Schweiz in einer einzigen Datenbank zusammenzutragen, Messungen auch Jahre nach der Radonsanierung durchzuführen und auf der Grundlage der Ergebnisse des Monitorings Richtlinien über die besten Techniken zur Radonverminderung in Gebäuden zu erstellen.
Projektphasen
Projektfortschritt
Phase 1 – Sammlung von Daten über ausgeführte Radonsanierungen
Im Rahmen dieser Aktivität werden alle verfügbaren Informationen über die in der Schweiz durchgeführten Radonsanierungen (Art der Sanierung, Art des Gebäudes, Datum der Sanierung und Werte vor und nach der Sanierung) gesammelt und zusammengefasst. Dies geschieht durch Querüberprüfungen der verschiedenen auf dem Territorium (Kantone und Bund) verfügbaren Datenbanken und unter Einbezug der in diesem Sektor tätigen Fachleute.
Phase 2 – Unentgeltliche Radon-Dosimetermessung in 200 Gebäuden
Nach der Auswahl der zu analysierenden Gebäude, basierend auf der zuvor entwickelten Datenbank, wird ein Radonmonitoring mit passiven Dosimetern durchgeführt. Gleichzeitig stellen die Eigentümer der Gebäude eine Reihe von Informationen zur Verfügung, die für den Erfolg des Forschungsprojekts wesentlich sind, insbesondere in Bezug auf die Art der durchgeführten Radonsanierung.
Phase 3 – Aktive Messung in Gebäuden, die als aussagekräftig angesehen werden
Im Anschluss an die bei der vorherigen Phase gesammelten Ergebnisse werden die Gebäude besucht, um die Ursachen für eventuelle Auffälligkeiten oder Unstimmigkeiten zu ermitteln. Anschliessend werden für etwa eine Woche aktive Messgeräte installiert, die das neue, kürzlich von einer METAS-Arbeitsgruppe entwickelte Protokoll für Kurzzeitmessungen verwenden.
Phase 4 – Analyse der Messergebnisse
Dank einer statistischen und qualitativen Analyse der erzielten Messergebnisse wollen wir verstehen, welches Radonsanierungssystem die größten Nachteile aufweist und welches auch nach vielen Jahren der Tätigkeit noch wirksam ist.
Die Ergebnisse der Gebäudebegehungen und der aktiven Radonmessungen helfen mit zu verstehen, welche kritischen Punkte und Aspekte bei der Radonsanierung zu beachten sind, welches die häufigsten Fehler sind und welche Instandhaltungsaktivitäten notwendig sind, um das ordnungsgemäße Funktionieren der Anlagen langfristig zu gewährleisten.
Phase 5 – Bericht und Richtlinien
Am Schluss wird das Projekt in einem Bericht zusammengefasst, der alle gesammelten Informationen, die durchgeführten Analysen und die abschließenden Überlegungen und Erkenntnisse enthält.
Radonkonzentration in der Schweiz
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Kontakte
Für die italienische Schweiz
Centro Competenze Radon SUPSI
Campus Trevano, Via Trevano, 6952 Canobbio
+41 (0)58 666 63 51
<email-pii>
Verantw. Luca Pampuri
Für die Romandie
Centre romand de la qualité de l’air intérieur et du radon
Haute école d’ingénierie et d’architecture
Pérolles 80, 1700 Fribourg
+41 79 645 90 21
<email-pii>
Verantw. Joëlle Goyette Pernot
Für die Deutschschweiz
Fachhochschule Nordwestschweiz
Institut Energie am Bau
Hofackerstrasse 30, 4132 Muttenz
+41 61 228 55 48
<email-pii>
Verantw. Franco Fregnan