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Wir haben festgestellt, dass die Homöopathie bei der Behandlung von Hitzewallungen und anderen Symptomen der Wechseljahre sehr wirksam ist. Die folgenden Fälle aus unserer Praxis sprechen unserer Meinung nach für sich selbst und zeigen überdeutlich, dass die Homöopathie eine ausgezeichnete Alternative zu Medikamenten, Hormonen und Operationen sein kann.
Colleen
Colleen, 54 Jahre alt, war Filmregisseurin in Los Angeles, die wir telefonisch behandelt haben. Ihre Hauptbeschwerden waren Wechseljahresbeschwerden und Gebärmuttermyome. Sie hatte auch mehrere kleine Eierstockzysten. Wegen der Myome und Zysten zog sie es vor, auf eine Hormontherapie zu verzichten. Ein auf die Wechseljahre abgestimmtes pflanzliches Präparat brachte nur eine leichte Besserung ihrer Beschwerden. Sie wusste wirklich nicht, was sie von der Homöopathie zu erwarten hatte, aber sie hatte einen Artikel gelesen, den wir über die Wechseljahre geschrieben hatten, und war überzeugt, dass sie etwas anderes ausprobieren sollte.
Colleen hatte in den letzten vier Monaten keine Menstruation gehabt, zuvor aber lange Perioden mit starkem Blutfluss. Ab Mitte vierzig war ihre Menstruation immer stärker geworden und seit einigen Jahren war sie etwa fünf Tage vor der Menses einen Tag lang völlig erschöpft. Ihre Hitzewallungen begannen sechs Wochen vor unserer ersten Konsultation. Sie beschrieb sie als „warme Wellen“. Nachts schwitzte sie und wachte dreimal pro Nacht schweißgebadet auf. Am schlimmsten war es um 5 Uhr morgens. Ihr Schlaf war unruhig geworden. Sie blieb gerne bis 1 oder 2 Uhr morgens auf und brauchte nur 6 bis 7 Stunden Schlaf.
„Ich bin ein Mensch, der sich viel bewegt.“ Bis vor drei oder vier Monaten spielte Colleen noch eifrig Tennis – drei Stunden lang an drei bis vier Tagen in der Woche. Seit kurzem fühlte sie sich „wirklich müde, als wäre sie gealtert“.
Colleens normalerweise hohe sexuelle Energie war jetzt um 50 % geringer. „Ich bin viel angespannter, erschrecke, bin nervös, ich bin wirklich nervös.“ Sie beschrieb ihren Job in der Filmindustrie als sehr stressig und sah sich mit vielen Vorurteilen gegenüber weiblichen Regisseurinnen konfrontiert. „Ich bin da drin und schlage mich durch.“ „Ich bin ein Bewegungsmensch, bewege mich sehr viel und schnell.“ „Ich war schon immer sehr engagiert.“ „Seit meiner Kindheit bin ich mit Leidenschaft bei meiner Arbeit.“
Sie hatte eine leichte chronisch-entzündliche Hauterkrankung (Rosacea), die sie äußerlich (topisch) mit Kortison behandelte. In den letzten zwei Jahren hatte sie wegen Haarausfall Minoxidil eingenommen und wieder abgesetzt. Außerdem hat sie topisch Progesteron aufgetragen und ihre Kopfhaut mit einem Retin-A-Produkt behandelt.
Colleens 67-jähriger Bruder wurde wegen eines Multiplen Myeloms behandelt, ihre Großmutter mütterlicherseits starb mit 75 Jahren an Magenkrebs, ihr Vater mit 86 Jahren an kongestiver Herzinsuffizienz. Mehrere ihrer Cousins ersten Grades starben an Dickdarm-, Bauchspeicheldrüsen- und Magenkrebs. Vor dreißig Jahren hatte sie einmal eine Gonorrhöe.
Bei heißem Wetter schwand Colleen immer regelrecht dahin. Jetzt bedeckte sie sich nachts nur noch mit einem Laken und hielt ihre Füße unbedeckt. Sie aß sehr gerne – vor allem scharfes Essen – und liebte guten Rotwein.
In den letzten Jahren hatte sie eine Höhenangst entwickelt. „Ich kann nicht zu Fuß über hohe, schmale Brücken gehen.“ „Ich mag keine Aufzüge.“ Colleens Geist war immer aktiv. Seit den Wechseljahren war sie leicht ablenkbar und zerstreut.
Colleen wurde eine Dosis Sulphur C 200 verabreicht. Schwefel passte zu ihren Hitzewallungen, besonders um 5 Uhr morgens beim Aufwachen, dem Aufdecken ihrer Füße im Bett, der Höhenangst, der Lust auf Scharfes und Rotwein und der ständigen Denkarbeit.
Als wir fünf Wochen später wieder telefonierten, ging es ihr sehr gut. „Ich finde Ihre Behandlung fast wie ein Wunder. Ich laufe umher und denke, wie erstaunlich es ist, dass die Homöopathie die naturgegebenen Auswirkungen der Wechseljahre aufhalten kann. Es geht mir zu 100 % besser. Es ist jetzt sehr heiß in L.A., und ich fühle einen klitzekleinen, klitzekleinen Wärmeanfall. Die Hitzewallungen sind nicht nur wirklich verschwunden, sondern ich schlafe nachts durch wie ein ganz normaler Mensch. Meine Libido erholte sich wie von selbst wieder. Mir fallen eigentlich keine Symptome mehr ein, die ich den Wechseljahren zuschreiben würde.“
„Meine Nervosität ist besser. Ich bin definitiv nicht mehr so nervös. Ich habe meinen ersten Urlaub seit zehn Jahren genommen und bin nicht mehr so abgelenkt oder zerstreut, esse nicht mehr so viel und spiele wieder viel Tennis. Ich habe nicht mehr so viele Kopfschmerzen vom Rotwein bekommen wie früher.
Sonya
Sonya wurde in den Wechseljahren zu einer anderen Frau. „Mein Gehirn ist geradezu leer. Ich mache mich derzeit selbstständig. Ich spüre einen Druck in meinem Kopf, mein Verstand will nicht funktionieren und geringste Probleme lösen brennende Hitzewallungen aus, die sich von meinem Kopf und Gesicht auf meinen ganzen Körper ausbreiten, sodass mein ganzer Körper schwitzt.
Mein Denken dreht sich ständig um Geschäftsangelegenheiten. Ich wache häufig auf. Im Schlaf sind immer irgendwelche Dinge zu klären, ständig organisiere ich gedanklich irgendetwas für die Arbeit. Ich kümmere mich immer um die Arbeit.“
Sonya fuhr fort: „Meine Finger und Arme sind in letzter Zeit beim Aufwachen leicht taub. Es ist schlimmer, wenn ich auf der linken Seite schlafe. Vom Handgelenk aufwärts habe ich ein schmerzhaftes Gefühl in meinen Unterarmen – auf der rechten Seite ist es schlimmer. Es ist fast ein Brennen, aber es fühlt sich irgendwie eiskalt an und kribbelt. Meine unteren Augenlider, mein Rücken und meine Beine zucken in letzter Zeit.
„Ich habe ständig ein Gefühl von Hektik – es ist schon überwältigend. Es bleibt nicht genug Zeit. Ich muss mir sagen, dass ich langsamer machen muss. Ich kann nicht mehr denken. Es ist anstrengend, nichts ist miteinander verbunden, ich verliere den Faden, vergesse Worte, ich werde so schnell, dass ich die Hälfte dessen, worüber ich nachdenke, vergesse.“
„Ich bin aufgedunsen und habe Blähungen, mein Darm ist träge. Wenn ich hungrig werde, dann spüre ich ein nagendes Gefühl im Bauch und dann nehmen Sie sich besser in Acht und kommen mir nicht zu nahe. Ich habe eine Enge im Hals. Mein Kehlkopf fühlt sich irgendwie verkrampft an.“
Sonya hatte in den letzten fünf Monaten keine Menstruation gehabt. Seit Beginn der Hitzewallungen war ihr im Allgemeinen viel wärmer. Sie konnte keine bequeme Schlafposition finden, weil ihr Denken die ganze Zeit über irgendetwas „durchkaute“. Sie hatte Gelüste nach Süßem und Scharfem und hatte Durst auf kühle Getränke. Die Sonne und das Licht machten ihr in letzter Zeit wieder zu schaffen, und vor kurzem bemerkte sie, dass sie mehr Höhenangst hatte. Sonya fühlte sich wie eine klimakterische Nervensäge und wollte Hilfe …, schnell!
Sonyas Fall ist eine perfekte Darstellung von Iodum. Jod, ist ein Heilmittel für Menschen, deren Stoffwechsel übertrieben aktiv ist. Sie sind ständig in Eile und überdreht. Es ist, als ob ihre Motoren auf Höchstgeschwindigkeit hochgefahren wären. Sie haben das Gefühl, die ganze Zeit beschäftigt zu sein, und werden ängstlich, wenn es ruhig um sie ist. Ihnen wird schnell warm und sie können am ganzen Körper Hitzewallungen, gerötete Wangen und übermäßiges Schwitzen bekommen. So wie Sonya, haben solche Menschen oft einen unersättlichen Appetit, empfinden eine Enge am Kehlkopf und ein nagendes Gefühl im Magen.
Sonya rief einige Wochen später an, um zu sagen, dass das Mittel wirkte, kam aber erst vier Monate nach der Verabreichung des Iodum zu einer weiteren Konsultation. Das hektische Gefühl in ihrem Kopf und die Unruhe waren innerhalb von vierundzwanzig Stunden verschwunden gewesen. Innerhalb von zwei Wochen war sie wieder ganz sie selbst und „wieder auf dem richtigen Weg“. Die Hitzewallungen verschwanden vollständig und kehrten nicht mehr zurück. Die Taubheit in ihren Fingern und Armen war verschwunden, ebenso wie die Schmerzen im Handgelenk. Drei Monate nach der Behandlung hatte sie wieder eine Periode und in den nachfolgenden Monaten nur noch leichte Schmierblutungen zum Zeitpunkt der Menstruation.
Jessie
Jessie, 50 Jahre alt, war seit der Menopause eindeutig nicht mehr sie selbst. Grundsätzlich mochte sie ihre Arbeit als Beraterin in der beruflichen Rehabilitation, hatte aber nicht mehr die Energie oder Geduld, mit Freude bei der Arbeit zu sein. Sie fühlte sich erschöpft und konnte nachts nicht schlafen. „Das Leben macht keinen Spaß mehr. Ich verändere mich sehr stark in meiner Persönlichkeit und das gefällt mir nicht. Ich bin müde und gereizt und kann nicht klar denken. Es gibt so viele spannende Dinge, die ich in meinem Job machen möchte, aber ich kann es nicht umsetzen, weil ich nicht genug Energie habe.
Sie hatte in den letzten dreieinhalb Jahren eine Reihe von Ärzten und Ärztinnen konsultiert, ohne die Hilfe zu bekommen, die sie wollte. Sie hatte das Gefühl, dass ihr 50. Lebensjahr ein Meilenstein für sie war und dass es Zeit war, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.
Jessie litt seit Beginn ihrer Periode an Menstruationsbeschwerden (Dysmenorrhoe). Sie war sich nicht bewusst, jemals ein Prämenstruelles Syndrom gehabt zu haben. Bei der Menstruation war ihr ständig übel gewesen, ihr Teint hat sich sogar gelblich verfärbt und sie hat Schüttelfrost bekommen. Mit 30 Jahren wurde ihre Gebärmutter wegen Endometriose operativ entfernt. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie über starke Blutungen mit großen Gerinnseln und Dyspareunie geklagt. Seit der Hysterektomie klagte sie über Inkontinenz beim Husten und Niesen.
Jessie hatte fünf- oder sechsmal am Tag und viele Male in der Nacht Hitzewallungen. Sie wachte um 1:00, 3:00 und 4:00 Uhr morgens auf. Die Hitze begann in ihrem Solarplexus und stieg nach oben. Sie verspürte dann eine leichte Übelkeit und ein seltsames Gefühl im Kopf, als ob Elektrizität von den Schläfen aus nach oben strahlte. Ihre Kopfhaut wurde sehr heiß, verbunden mit einem Gefühl des Brennens im Kopf. „Ich habe das Gefühl, ich brenne.“ Außerdem spürte sie Wärme im Gesicht, in der Brust, in den Armen und Beinen und schwitzte auch an diesen Körperstellen. Tatsächlich erwachte sie nachts mit einem durchgeschwitzten Schlafanzug. Ihr sexuelles Interesse war zurückgegangen.
Sie hatte im vergangenen Monat 75 µg Synthroid (Medikament zum Ersatz des Schilddrüsenhormons) eingenommen. Seit der Behandlung der Schilddrüsenerkrankung mit Synthroid war ihr T4-Wert von 4,0 auf 8,9 angestiegen, sie hatte Herzklopfen, mehr Hitzewallungen und eine seltsame Taubheit in ihren Händen. Sie sagte, sie habe die Synthroid-Einnahme gewählt, weil sie schnelle Ergebnisse erzielen wollte, aber sie würde die Medikation gerne absetzen, wenn die Homöopathie ihr helfen könnte.
Jessie hatte schreckliche Kopfschmerzen. Jeden Morgen wachte sie mit Stirnkopfschmerzen auf. Es war, als ob ihre Schläfen in einen Schraubstock gepresst würden. Gleichzeitig hatte sie ein Gefühl von Hitze und Elektrizität in ihrem Kopf. Durch die ständigen Kopfschmerzen wurde sie auch sehr müde und wegen dieser Kopfschmerzen nahm sie seit einem Jahr zur Nacht Benadryl ein.
Jessie hatte begonnen, muskuloskelettale Symptome zu entwickeln. Ihre Unterarme fühlten sich schwach an und sie ließ Dinge fallen. Beim Aufwachen waren ihre Hände steif und an ihren Fingern bildeten sich arthritische Knötchen.
Fünf Jahre zuvor waren bei ihr Gallensteine diagnostiziert worden, aber sie hatte sich nicht operieren lassen. Im rechten oberen Quadranten fühlte sie periodisch weiterhin Schmerzen.
Seit ihrer Kindheit musste sie erbrechen, wenn sie viel Fett zu sich genommen hatte.
Jessie hatte vier Jahre zuvor Brustkrebs in der linken Brust gehabt. Dieser Knoten und einige Knötchen in der Achselhöhle wurden chirurgisch entfernt, eine Chemotherapie und Bestrahlung hatte sie abgelehnt. Ihre anschließenden Mammographien waren normal.
Vor kurzem stellte ein Endokrinologe einen rechtsseitigen Kropf fest.
Jessie neigte zu Verstopfung und litt seit Jahren unter Blähungen, Völlegefühl, Aufstoßen und Unterleibsschmerzen. Vor der Krebserkrankung hatte sie sich eigentlich gut ernährt, hatte aber den Eindruck, dass sie trotzdem krank geworden war. Seitdem beschloss sie, alles zu essen, was sie wollte.
Ihr Wohlfühlgewicht war eng bemessen: „70 bis knapp 71 kg“. Bis zum Eintritt der Wechseljahre war sie eher verfroren, aber mit der Menopause wurde ihr schnell zu warm und so trug sie leichte Kleidung und mochte nichts Enges um ihren Hals.
Jessie aß sehr gerne Schokolade, Eiscreme, Tamales[1], Enchiladas2 (salzig) und Essiggurken. Roher Fisch schmeckte ihr überhaupt nicht. Im Allgemeinen hatte sie Durst auf kalte Getränke.
Ihre Geduld war am Ende, sie fluchte im Straßenverkehr und war bei der Arbeit äußerst kurz angebunden. „Ich war in der Vergangenheit immer sehr nett zu allen und habe meine Unzufriedenheit für mich behalten.“ Jetzt klagte sie: „Ich habe die dummen Leute so satt. Ich habe weder die Energie noch das Interesse, Kontakt zu anderen Leuten aufzunehmen. Das ist mir zu anstrengend. Es ist einfach zu mühsam, Leute zum Essen einzuladen. Ich bin nicht mehr so mitfühlend wie früher und habe eine barsche Art.“
Jessie weinte schnell grundlos. Sie vergaß so viel, mehr als je zuvor. „Ich bin zerstreuter und kann mich nicht mehr so gut konzentrieren wie früher.“ Sie hatte Angst vor dem Tod ihres Mannes, davor, arm zu werden, und vor dem Wind – vor allem vor dem Geräusch des Windes.
Als Kind beschrieb sie sich selbst als emotional, intellektuell und materiell benachteiligt. Ihre Familie lebte von Tortillas und Bohnen dreimal am Tag, bis sie in die Junior High School kam. Sie waren acht Kinder in der Familie. Ihre Eltern waren Waisen gewesen und auch Jessie und ihre Geschwister wurden wie Waisen großgezogen.
Jessie stellte die Einnahme ihres Schilddrüsenmittels (Synthroid) ein und nahm dann drei Wochen später eine Dosis Sepia C 200 ein. Sepia (Tintenfischtinte) ist ein ausgezeichnetes hormonelles Mittel, insbesondere für Frauen in den Wechseljahren mit Hitzewallungen, Reizbarkeit, Weinerlichkeit und allgemeinem Desinteresse an Sex und dem Leben. Wir hatten sie gebeten, mit der Einnahme des Mittels einige Wochen zu warten, damit wir ihre Reaktion auf das Mittel nicht mit der Reaktion auf das Absetzen des Schilddrüsenersatzhormons (Synthroid) verwechseln würden.
Fünf Wochen nach Einnahme des Mittels sahen wir sie wieder. Sie berichtete, dass ihre Hitzewallungen und Schlaflosigkeit fast unmittelbar nach der Einnahme von Sepia verschwanden. „Ich fühlte mich gut, hatte Energie und begann wieder zu trainieren.“ Sie hatte keine Kopfschmerzen mehr. „Mein Körper fühlte sich so gut an, wie ich es nie für möglich gehalten hätte. Ich konnte besser denken. Ich fühlte mich kraftvoll.“ Sie hatte sich insgesamt um 85 bis 90 % besser gefühlt.
Jessie war es also zwei Wochen lang wesentlich besser gegangen, aber dann war sie bei einem Hausumbau starken Dämpfen ausgesetzt, und danach kehrten ihre Symptome alle wieder. Sie war wirklich enttäuscht, besonders nachdem sie wieder erfahren hatte, wie gut sie sich fühlen konnte.
Es wurde eine weitere Gabe Sepia C 200 verabreicht. Zu Jessies und unserem Leidwesen gab es keine Reaktion. Wenn ein Medikament gut gewirkt hat und dann aufhört zu wirken, ist es klug, die Potenz des Mittels zu erhöhen. Wir gaben ihr Sepia 1M.
Als wir Jessie sieben Wochen später sahen, war sie wieder sie selbst. „Mir geht es einfach viel besser.“ Ihre Hitzewallungen waren wieder um 80 bis 90 % verbessert. Das war so deutlich, dass eine Freundin, die kürzlich sah, wie sie sich zum ersten Mal seit Wochen wieder Luft zufächelte, bemerkte: „Früher hat sie das ständig gemacht.“
Ihre Müdigkeit war viel besser. Sie fühlte sich emotional wieder richtig gut. „Das Leben ist jetzt viel besser. Ich habe mehr Spaß an meiner Arbeit und arbeite nur noch vier statt fünf Tage in der Woche. Ich begreife, dass einige Dinge in meinem Leben geändert werden mussten. Ich habe zu hart gearbeitet und mich zu sehr angestrengt. Ich habe länger gearbeitet, statt effizienter.“ Ihre Kopfschmerzen waren wieder verschwunden. Sie weinte nicht mehr und zeigte sich ihrem Mann gegenüber liebevoller verbunden und auch die Ungeduld mit anderen Menschen war viel besser geworden. Sie dachte: „Na ja, so sind sie eben. Wen kümmert das schon?“ Sie hatte begonnen, sich wieder mit Freunden zu treffen und zum Mittagessen auszugehen. Sie war mit dem Kanu hinausgefahren. „Das ist neu. Ich freue mich wirklich darauf. Ich konnte vorher nicht einmal daran denken.“ Ängste quälten sie nicht mehr so.
Sie litt nicht mehr unter Schmerzen und Schwäche in ihren Unterarmen.
Beim Aufwachen waren ihre Hände nicht mehr so steif und sie ließ auch nichts mehr fallen. Gelegentlich hatte sie immer noch Gallenblasenschmerzen, aber ihre Verstopfung hatte sich deutlich gebessert.
Colleen wurde wieder „ein richtiger Mensch“, Sonya fand ihren Frieden wieder, Jessie genoss wieder das Leben. Die Homöopathie kann eine willkommene Hilfe für Frauen sein, die sich in ihrem neuen Lebensabschnitt „in einem neuen Lebensgefühl wiederfinden“ wollen.
Veröffentlicht mit freundlicher Erlaubnis des Townsend Letter for Doctors
Kontakt
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www.healthyhomeopathy.com
App: Natural Travel Doctor Apple-Version: https://tinyurl.com/l7song8 und Android: https://tinyurl.com/m7cnexh
Literaturangabe
Dr. Reichenberg-Ullman und Dr. Robert Ullman: Homeopathic Self Care (Homöopathische Selbstbehandlung: Der schnelle und einfache Leitfaden für die ganze Familie)
Dr. Reichenberg-Ullman und Dr. Robert Ullman: Whole Woman Homeopathy (Homöopathie für die Frau – ein ganzheitlicher Ansatz (Homöopathie als sichere, wirksame, natürliche Alternative zu Medikamenten, Hormonen und Operationen)
Foto: © Johannes Stasing, www.sta-fotografie.de