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Allen Jones wurde 1937 im englischen Southampton geboren. Nach seinem Studium der Malerei und Lithografie am Londoner Hornsey College of Art schrieb er sich am Royal College of Art ein. 1963 wurde Jones bei der Pariser Biennale mit dem Preis für junge Künstler ausgezeichnet und 1986 an die Royal Academy of Arts berufen. Von 1990 bis 1999 gehörte er dem Kuratorium des British Museum in London an.
In den 1960er Jahren etablierte sich Allen Jones als kontroverser Popart-Künstler. Besonders bekannt sind seine Stahlskulpturen, Gemälde und Drucke weiblicher Körper. Sein sexuell aussagekräftiges, von provokativer Erotik geprägtes Frühwerk wich über die Jahre stilisierten, lyrischen Kompositionen, die nicht selten auch Performance-Elemente wie Modeschauen, Tanz und Cabaret-Darbietungen beinhalteten.
Jones stellte auf internationaler Ebene sowohl als Einzelkünstler als auch gemeinsam mit anderen Künstlern aus, unter anderem im Rahmen größerer retrospektivischer Wanderausstellungen seines Werkes. Zahlreiche Museen zeigen Jones‘ Arbeiten, unter anderem folgende Häuser: British Museum, Tate Gallery und National Portrait Gallery in London, Calouste Gulbenkian Foundation in Lissabon, Stedelijk Museum in Amsterdam, Museum of Modern Art und Whitney Museum of American Art in New York, Museum of Art in Chicago, Fogg Art Museum in Massachusetts, Hirshhorn Museum and Sculpture Garden in Washington D.C., Vancouver Art Gallery in Kanada und Nagaoka Museum in Japan.
Allen Jones lebt und arbeitet in London.
Sein Werk “Femme Assise” (Sitzende Frau) aus rotem Stahl ist seit 2018 in den Gärten zu sehen.