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Die Perseiden (Laurentiustränen, Tränen des Laurentius) sind ein jährlich in der ersten Augusthälfte wiederkehrender Meteorstrom, der in den Tagen um den 12. August ein deutliches Maximum an Sternschnuppen aufweist. Der Radiant, der scheinbare Ursprung, dieses Stroms, liegt im namensgebenden Sternbild Perseus.
In der Nacht von heute Donnerstag auf Freitag, den 12. August 2016, werden bis zu 100 Meteore pro Stunde erwartet. In den 90-er Jahren waren noch 350 Objekte pro Stunde zu beoachten.
Die Perseiden bestehen aus den Auflösungsprodukten des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Die Erde kreuzt auf ihrer Bahn immer um den 12. August die Staubspur, die dieser Komet im All hinterlassen hat. Die Staubteilchen treffen dabei mit hoher Geschwindigkeit auf die Atmosphäre und bringen die Luftmoleküle zum Leuchten. Die Sternschnuppe ist daher nicht das verglühende Staubkorn selbst, sondern wird durch das Rekombinationsleuchten der ionisierten Luft sichtbar.
Die Realisierung von Meteoscatter QSO erfordert eine spezielle Betriebstechnik. Die verglühenden Teile erzeugen einen kurzen Schweif von ionisierten Gasen, der die Funksignale reflektiert. Die Verbindungen werden bevorzugt auf 50 MHz und 144 MHz abgewickelt.
Quelle www.leoniden.net/perseiden