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Unterschriftensammlung gegen die Ernennung von Christian Frutiger zum Vizedirektor der DEZA
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In seiner Funktion als Head of Public Affairs von Nestlé hat Christian Frutiger die Übernutzung von Wasser in Nestlé's Abfüllanlagen weltweit stets ignoriert. Trotzdem möchte Bundesrat Cassis ihn zum Vizedirektor der DEZA ernennen, wo er unter anderem für das Globalprogramm "Wasser" der Schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit verantwortlich wäre. Er hat die Probleme mit der Nestlé-Wassernutzung in Vittel (Frankreich), Guelph (Kanada) oder Maine, Michigan, Florida und Kalifornien (USA) nie öffentlich angesprochen. Wenn er Nestlé's Wassernutzung selbst in Industrienationen mit etablierten demokratischen Systemen ignoriert, wie mag es dann in Ländern mit weniger entwickeltem, institutionell fragilem Kontext aussehen?
Die Schweiz verfügt über einen der besten öffentlichen Sanitär- und Wasserversorgungsdienste der Welt. Aber die Schweizer Regierung verwendet Steuergelder, um die Wasserprivatisierung in anderen Ländern zu fördern, zum Beispiel durch die DEZA-Partnerschaft mit Nestlé.