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Die Nachwehen der politischen Bildungslücke wurmten Erwin Stahl dermassen, dass er eine Schlange fing. Er wollte nicht länger an der Seitenlinie stehen und beschloss deshalb, es denen heimzuzahlen, die ihn so nachhaltig verbittert hatten. Mit der Schlange im Handgepäck setzte er sich ins Erstklassabteil des Bodensee-Express und wartete, bis einer zustieg, der aussah wie einer von denen. Er liess die Schlange los, aber die schlief, weil Winter war, und dachte gar nicht daran, irgendwelchen Schaden anzurichten. Erst als ihr der unbedarfte Reisebegleiter auf den Schwanz trampte, biss sie zu, und so forderte die ganze unüberlegte Rachsüchtelei ein gänzlich unbeteiligtes Opfer.