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USA: Hurrikan „Ida“ dürfte Regierung zehn Milliarden Dollar kosten
Die von Hurrikan „Ida“ verursachten Schäden dürften die US-Regierung einer Schätzung des Haushaltsamtes zufolge mindestens zehn Milliarden US-Dollar (8,3 Milliarden Euro) kosten. Der Kongress solle die zusätzlichen Mittel für den Katastrophenschutz und die Bemühungen zum Wiederaufbau mittels eines Nachtragshaushaltes bewilligen, forderte ein leitender Mitarbeiter des Haushaltsamts (OMB) am Dienstag. Es gebe infolge des Sturms noch keine genaue Summe der zusätzlichen Kosten für die Regierung, es sei aber von „bedeutend höheren Ausgaben“ auszugehen, erklärte er.
Der aus dem Golf von Mexiko kommende Wirbelsturm hatte Ende August im US-Bundesstaat Louisiana schwere Schäden verursacht. Nach dem Abschwächen über Land löste „Ida“ vergangene Woche auch noch im Nordosten der USA schwere Unwetter aus, die zu teils katastrophalen Überschwemmungen führten. Dutzende Menschen starben.
Die Regierung fordert den Kongress mit dem Entwurf eines Nachtragshaushaltes zudem dazu auf, 14 Milliarden US-Dollar zur Bewältigung der Kosten für Naturkatastrophen der vergangenen 18 Monate zu bewilligen. Dabei gehe es um die Zeit vor „Ida“, also unter anderem um die Folgen der Hurrikans „Laura“ und „Delta“ sowie die Wald- und Buschbrände im Westen der USA, hiess es.
Ob und in welchem Umfang der Kongress dem Antrag der Regierung zustimmen wird, ist noch offen. Präsident Joe Bidens Demokraten kontrollieren das Repräsentantenhaus, im Senat dürften sie jedoch auch auf die Zustimmung einiger Republikaner angewiesen sein.
(text:sda/bild:unsplash)
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