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Anamnese: Die 28-jährige M. Janine ohne familiäre und persönliche atopische Vorerkrankungen litt seit mehreren Monaten an einem hartnäckigen Husten, vor allem nachts. Verschiedene Therapieversuche mit Antitussiva, ohne oder mit Kodein, homöopathischen Globuli, Bioresonanz u.a. blieben erfolglos. Wegen Verschlechterung der Symptome und Neuauftreten von Giemen und leichter Atemnot entschloss sich die Patientin, einen Pneumologen aufzusuchen. Ein Metacholin-Lungentest zeigte eine leichte bronchiale Hyperreaktivität, der IgE-Spiegel betrug 57 KU/l (Normbereich), ein Phadiatop-Test auf Inhalationsallergene war negativ. Es wurde mit Erfolg eine Therapie mit einem inhalierbaren Kortikosteroid (Symbicort® mittels Turbohalers) eingeleitet, welche aber die Patientin bei Beschwerdefreiheit während eines zweiwöchigen Meeraufenthaltes von sich aus aussetzte. Zurück zu Hause trat in der Nacht der erste starke Asthma-Anfall auf. Der Hausarzt verschrieb nun wieder das Symbicort® und gab noch ein Bronchospasmolytikum (Ventolin®), welches vor der Symbicort-Inhalation anzuwenden war, sowie für den Notfall. Mit dieser Therapie, welche die Patientin aber nicht regelmässig durchführte, war sie nicht ganz beschwerdefrei: Besonders nachts plagte sie wieder der hartnäckige Hustenreiz. Inzwischen hatte sie einen Freund und bei den Übernachtungen bei ihm war sie beschwerdefrei. Sie dachte nun an eine Allergie, sodass sie mich zur weiteren allergologischen Abklärung aufsuchte.