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Es ist eine vielfigurige Szene, und doch bleibt alles schemenhaft. Der französische Maler und illustrator Frédéric-Théodore Lix (1830-1897) stellt einen Reiter auf Pferd dar, umgeben von zahlreichen Personen. Es scheint seine Ankunft zu sein, ob im positiven oder negativen Kontext, ist nicht eruierbar. Reiter und Pferd sind weit deutlicher ausgearbeitet als das Fussvolk. Trotz der Skizzenhaftigkeit wirkt die Zeichnung lebendig und natürlich.
In Strassburg als Sohn eines angesehenen Feuerwehrkommandanten geboren, lernte Frédéric-Théodore Lix seine Zeichentechnik bei Gabriel-Christophe Guérin. Im April 1848 immatrikulierte Lix an der École des beaux-arts de Paris. Nach dem Studium bestritt Lix seinen Lebensunterhalt hauptsächlich mit Illustrationen, welche er in namhaften Magazinen veröffentlichte. Schliesslich etablierte er sich auch als Maler und machte sich als solcher hauptsächlich mit patriotischen Darstellungen einen Namen. Auch schuf er Porträts, Historienbilder und religiöse Motive. Lix tat sich durch das Beherrschen fast sämtlicher Mal- und Zeichentechniken hervor.
Die vorliegende Bleistiftzeichnung stammt offenbar aus dem direkten Nachlass des Künstlers. Sie ist mit dem Nachlassstempel von 1897 versehen. Das Blatt ist in einem guten Zustand mit einer leichten alterbedingten Verfärbung der Oberfläche. Es ist in einem Passepartout montiert.
Lichtmasse: 21x15cm
Masse Blatt: 24,5x22,5cm
Passepartour: 35x25cm