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Der Norweger siegte im fünften Slalom des Winters zum vierten Mal und war auch auf ungewohnt flachem Gelände der Beste. Das Rennen fand nicht auf dem traditionellen Hang statt, sondern auf dem unteren Teil der Abfahrtsstrecke, wie bereits der Kombinations-Slalom vom Freitag. Kristoffersen verwies die beiden Italiener Giuliano Razzoli und Stefano Gross auf die Plätze 2 und 3. Kristoffersen machten das Wochenende aus norwegischer Sicht perfekt. Am Freitag hatte Kjetil Jansrud die Kombination gewonnen, am Samstag Aksel Lund Svindal die Abfahrt.
Marcel Hirscher tat sich im Flachen, wo einige Fahrer zwischendurch gar in die Hocke gingen, besonders schwer. Der Österreicher, in Wengen noch nie siegreich, lag schon bei Halbzeit lediglich im 10. Zwischenrang, danach schied er gar aus. Sein letzter Ausfall liegt genau ein Jahr zurück. Dies war in … Wengen. Im Gesamt-Weltcup blieb Hirscher 15 Punkte hinter Svindal, und im Slalom-Weltcup liegt nun Hirscher 140 Punkte hinter Kristoffersen.
Für das Schweizer Team, das zuletzt sehr gute Ansätze gezeigt hat, ging der Tag mit einer grossen Enttäuschung zu Ende. Als einziger Schweizer klassierte sich als 24. der Bündner Marc Gini, der sich erstmals in diesem Winter für einen zweiten Durchgang qualifiziert. Im finalen Durchgang fuhr er aber zu hart, um sich entscheidend zu verbessern. Immerhin eroberte sich aber der Mann, der im November 2007 den bisher letzten Schweizer Sieg im Slalom eingefahren hat, die ersten Punkte der Saison.
Luca Aerni, der im ersten Lauf mit Nummer 21 auf den 7. Platz gefahren war, konnte die gute Ausgangslage nicht zu einem Spitzenplatz nutzen. Der Berner, der im Dezember in Madonna als Fünfter sein bisher bestes Ergebnis realisierte, rutschte im zweiten Durchgang weg. Und auch der Walliser Daniel Yule, 15. bei Halbzeit, schied aus – erstmals im aktuellen Winter aus.
(SDA)