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In letzter Zeit wurden in der Schweiz mehr Marderhund-Beobachtungen gemeldet. Dies könnte auf einen Anstieg der, in der Schweiz unerwünschten, Marderhundpopulation hinweisen.
Die Meldungen von Marderhund Sichtungen in den letzten Monaten haben zugenommen, meldet KORA. Die Beobachtungen wurden im Kanton Aargau, Bern und Zürich gemacht, jedoch ohne eindeutigen Beweis wie eine Fotographie oder Spuren des Tieres. Ob die vermehrten Meldungen ein Hinweis auf eine höhere Dichte an Marderhunden ist oder reiner Zufall, bleibt vorerst ungeklärt.
Bisher sind mehrere gesicherte Nachweise der Präsenz von Marderhunden in der Schweiz registriert. Die meisten davon stammen aus der Nordschweiz. Karte
Marderhunden sind keine einheimische Tiere, sie stammen aus China, Japan, Korea, Mongolei oder Russland. Wie die Waschbären wurden sie in Pelzfarmen in ganz Europa gezüchtet. Von diesen Farmen konnten dann einige in die Wildnis entkommen oder sie wurden aktiv freigelassen. Die Ausbreitung in der Schweiz soll möglichst verhindert werden, da sie einheimische Arten konkurrieren.