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Von der Wolke in den Nebel: Mit dem Internet of Things wird immer mehr Rechenleistung und Speicherplatz ausserhalb von Rechenzentren vorgehalten. Diese Verlagerung von Analyse-, Verarbeitungs- und Speicherfunktionen an die Peripherie des Netzwerks hat einige Vorteile: Sie verringert die Abhängigkeit von zentralen Rechenzentren, entlastet die Netzwerke, reduziert die Latenzzeit und beschleunigt damit die Verarbeitung.
Ein Beispiel sind intelligente Verkehrskameras: Statt Bilder zur Analyse an einen Server im Rechenzentrum zu schicken, werden sie in der Kamera selbst analysiert. Nähert sich zum Beispiel ein Rettungsfahrzeug, löst die Kamera autonom eine Grünphase aus.
Werden Daten an der Peripherie verarbeitet und gespeichert, entlastet das Rechenzentren und Netzwerke. Viele Anwendungen benötigen aber weiterhin eine zentralisierte Infrastruktur: Grosse Websites, Online Shops, Data Warehouse Systeme, ERPs und CRMs benötigen leistungsfähige Server für die schnelle Datenverarbeitung und teilweise grosse Speicherkapazitäten. An die Peripherie, auf sogenannte Edge-Server, werden allenfalls Inhalte repliziert, um die Latenzzeit zu reduzieren und die Verfügbarkeit zu erhöhen.
Beispiele dafür sind Akamai, Inktomi und Youtube, deren Content im Rechenzentrum des lokalen ISP repliziert werden. So schnell sterben die Rechenzentren also nicht aus.
Weiterführende Links:
ICT Kommunikation: "Fog Computing" als Basis des allumfassenden Internets