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(Auszug aus dem ersten Werbeschreiben von 1934 für Neumitglieder "Retten Sie den Türlersee" Präsident H. Spinner und Aktuar W. Ruegg)
"Liebe Naturfreunde!"
"Freilich seine Geburt ging nicht weniger den friedlich vor sich und war für die Gegen eine Katastrophe- Es war zur Zeit als die Gletscher nach ihrem letzten Vorstoss in unser Land sich endgültig nach ihren heutigen Standorten zurückzogen. Die wenigen Menschen, die damals noch in Höhlen lebten, kannten noch keinen "Weekend-Betrieb". Die Hügel und Berge am Uetliberg und Albis waren da aber noch unruhiger als heute. Da löste sich eines Tages ein gewaltiges Stück Aeugsterberges, stürzte zu Tal und füllte dieses vom heutigen See bis gegen Götschihof aus, also auf 1700 m Länge und 800 m Breite.
Die abgestürzte Masse wird auf 60 - 70 Millionen Kubikmeter geschätzt und entspricht dem grössten Bergsturz des schweizerischen Mittellandes in geschichtlicher Zeit, während z.B. Goldau 15 und Elm 10 Millionen Kubikmeter umfassten. Die Ausbruchnische ist heute noch am Steilhang des Berges südwestlich davon erkennbar. Das Wasser im Tale konnte nich mehr abfliessen und staute sich zum Türlersee. Das Leben begann seinen Kampf gegen den Tod und Verwüstung, langsam, aber zähe und unverwüstlich. Es mögen damals zunächst Föhren und Haselstauden gewesen sein, vielleicht unermischt mit Birken, die als älteste Baumpioniere begannen, seinen Ufern jenen romantischen Reiz zu verleihen, den sie heute noch besitzen"