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Der Mantel ist bei den Sepien in der Regel stumpfer und weniger keilförmig als bei den Kalmaren. Den wesentlichsten Unterschied stellt allerdings die Ausprägung des Innenskeletts dar, welches bei den Sepien als flache Kalkschale ausgebildet ist. Diese enthält eine Vielzahl von gasgefüllten Kammern, die dem Tier statischen Auftrieb geben.
Wie die meisten anderen Tintenfische besitzen auch die Sepien einen hornigen Schnabel. Um den Mund herum befinden sich zehn Fangarme, die meist relativ kurz sind. Die längeren Tentakel, die sie zur Jagd benutzen, sind in der Ruhestellung zwischen den restlichen Armen versteckt.
Die Sepien sind Lauerjäger und erreichen nicht so hohe Geschwindigkeiten wie die Kalmare. Den Hauptantrieb übernimmt ein Flossensaum, welcher als Band um den Körper verläuft und mit wellenartigen Bewegungen für den Vortrieb sorgt. Bei Gefahr pressen sie wie Kalmare Wasser aus der Mantelhöhle ihres Körpers und setzen diesen als «Strahlantrieb» ein.