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Die objektorientierte Programmierung (OOP) ist ein auf dem Konzept der Objektorientierung basierendes Programmierparadigma. Die Grundidee besteht darin, die Architektur einer Software an den Grundstrukturen desjenigen Bereichs der Wirklichkeit auszurichten, der die gegebene Anwendung betrifft.
- Alles ist ein Objekt
- Objekte kommunizieren durch das Senden und Empfangen von Nachrichten
- Objekte haben ihren eigenen Speicher
- Jedes Objekt ist die Instanz einer Klasse
- Die Klasse beinhaltet das Verhalten aller ihrer Instanzen
Der hauptsächliche Unterschied zwischen prozeduraler und objektorientierter Programmierung ist die Beziehung zwischen Daten und Funktionen. Während bei der objektorientierten Programmierung Daten und Funktionen, die auf diese Daten angewandt werden können, in Objekten zusammengefasst werden, haben bei der prozeduralen Programmierung Daten und Funktionen keinen Zusammenhalt.
Beispiel:
Aufgrund eines Bauplans (Class) werden Exemplare (Objects) davon erzeugt (instanziert). Nämlich in diesem Fall ein Objekt mit dem Namen «Lightning», ein anderes mit dem Namen «Blizzard» und ein drittes mit dem Namen «Thunder». Diese Objekte können nun über ihre Objektnamen angesprochen werden.
Die Objekte besitzen:
- Eigenschaften oder Attribute (Properties), wie z.B. Farbe, Grösse und weitere Merklmale
- Methoden, Funktionen (Methods). Methoden können Parameter erhalten, die beim Aufruf übergeben werden müssen, und einen Rückgabewert besitzen, den sie am Ende dem Aufrufer zurückgeben. Beispielsweise hat die Methode «addiere» die Parameter Zahl 1 und Zahl 2 und gibt als Rückgabewert die Summe der Zahlen zurück.
Verändern von Eigenschaften (Zugriff auf Properties):
Ausführen von Funktionen (Methods):
Spezielle Methoden zur Erzeugung und Zerstörung von Objekten heissen Konstruktoren Create() beziehungsweise Destruktoren Kill().