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Weizenfeld in Hallwil abgebrannt
Text: Andreas Walker, Bild: Daniel Rudolf
Am Nachmittag des 18. Juli brannte in Hallwil ein Weizenfeld ab. Der Brand hatte einen Grosseinsatz der Feuerwehr Boniswil-Hallwil zur Folge. Diese hatte den Brand zwar schnell im Griff, dennoch ist das zwei Hektaren grosse Feld zerstört worden.
Zum Brand kam es, als der Landwirt um 15 Uhr mit dem Traktor und einer angehängten Strohballenpresse das Feld mähte. Nur wenig später bemerkte er, dass beim Anhänger ein Feuer entstanden war. Darauf fuhr der Landwirt an den Feldrand und koppelte den Traktor ab. Das trockene Wetter und ein warmer Wind sorgten dafür, dass sich das Feuer sehr schnell ausbreitete. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der Sachschaden dürfte etwa 200 000 Franken betragen. Als Grund für den Brand wird eine technische Ursache vermutet. Der Wind trieb das Feuer zu einem Wohngebiet, wo die Anwohner mit Gartenschläuchen Wasser spritzten, um das Fortschreiten des Feuers und damit die gewaltige Hitze einzudämmen. Zurück blieb eine schwarze, verbrannte Fläche, worin teilweise noch Inseln von Weizenhalmen standen. Feldbrände treten regelmässig als Lauffeuer auf und sind relativ leicht zu löschen. Ein Risiko stellt hier allerdings die rasche Ausbreitung dar. Im Juli sind bereits mehrere Kornfelder in der Schweiz beim Mähen in Brand geraten. So etwa am 23. Juni bei Rudolfingen (ZH), am 4. Juli in Bösingen (FR), am 17. Juli in Unterstammheim (ZH) und am 17. Juli in Lyssach (BE). Ursachen solcher Brände sind oft ein durch den Mähdrescher ausgelöster Funkenschlag.