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Uta Fromherz (1928 – 2012)
Uta Fromherz ist gebürtige Deutsche aus Freiburg im Breisgau. Aufgewachsen in Basel, wo sie die Schulen besucht, lässt sie sich an den Universitäten Basel, Freiburg/CH und Göttingen in den Fächern Deutsch, Französisch und Geschichte zur Gymnasiallehrerin ausbilden. 1958 verleiht ihr die Universität Basel den Doktortitel in Geschichte. Als Verfasserin mehrerer wissenschaftlicher Artikel beschäftigt sie sich vorzugsweise mit der Geschichte der Menzinger Schwestern, z. B. mit deren Einrichtungen oder herausragenden Persönlichkeiten.
1963 tritt Uta Fromherz in die Kongregation der Menzinger Schwestern ein und unterrichtet während kurzer Zeit im Gymnasium des Mutterhauses. Nach Ablegen des Ewigen Gelübdes im Jahr 1964 wechselt sie an das Mädchengymnasium in Freiburg, wo sie Deutsch als Mutter- und Fremdsprache, Geschichte und Religion unterrichtet. 1970 nimmt sie an der Universität Miséricorde in Freiburg das Studium der Theologie auf, welches sie 1974 mit dem Lizentiat abschliesst.
1978 ernennt der Staatsrat Schwester Uta Fromherz zur Rektorin. Von 1982-1986 präsidiert sie ausserdem die Freiburger Rektorenkonferenz. Unter ihrer Leitung vollziehen sich die wohl tiefgreifendsten Veränderungen: Das kantonale Mädchengymnasium wird ganz verstaatlicht und zum Kollegium Heilig Kreuz; verschiedene Gebäude des 1970 vom Staat erworbenen baufälligen Gebäudekomplexes der Villa Saint-Jean weicht 1983 einem modernen Neubau; das Progymnasium wird aufgehoben und die Schule ab 1983/84 zu einem vierstufigen Kurzzeitgymnasium.
1988 gibt Schwester Uta ihr Amt als Rektorin am Kollegium Heilig Kreuz auf und kehrt nach Menzingen zurück, wo sie die Leitung des dortigen Lehrerinnenseminars übernimmt.