Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03633.jsonl.gz/2427

Minimal invasive Chirurgie
Durch die Technik der minimal invasiven Chirurgie (Knopflochchirurgie) gelingt es uns heute, mit minimalem Trauma der gesunden Strukturen auch grosse Operationen ohne Bauchschnitt durchzuführen. Mit dieser Technik können wir an der Gebärmutter, den Eileitern, den Eierstöcken, im Bereich des Beckenbodens und im sogenannten retroperitonealen Raum (dort wo die Lymphdrüsen, die Harnleiter und die grossen Gefässe und Nerven lokalisiert sind) operieren. Die Aufenthaltszeit im Spital wird durch die kleinen Schnitte deutlich kürzer und auch die Schmerzen und die Rekonvaleszenz werden deutlich reduziert.
Bei der Laparoskopie (Buchspiegelung) werden durch kleine Schnitte (5-10mm) die Kamera und Operationsinstrumente in die Bauchhöhle eingeführt. Damit wir Platz haben, wird der Bauch mit einem Gas aufgebläht. Durch den dabei entstehenden Druck braucht es eine Beatmung. Deshalb können diese Eingriffe nur in Vollnarkose durchgeführt werden.
Bei der Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung) Wird eine Kamera mit integriertem Arbeitskanal über den Muttermund in die Gebärmutter gebracht. Mit einer Curette oder einer Elektroschlinge können Polypen oder Myome entfernt werden. Auch komplexe Operationen bei Fehlbildungen der Gebärmutter oder bei Blutungsstörungen können durchgeführt werden.
Bei den Vaginalen Operationen können in regionaler Anästhesie (Spinalanästhesie) zu. Beispiel Operationen an der Gebärmutter, der Blase oder des Darmes bei Senkungszuständen oder bei Inkontinenz durchgeführt werden. Voraussetzung dabei ist, dass die Gebärmutter nicht zu gross ist und die Vagina nicht zu eng. Ileiter und Eierstöcke sind schlecht zugänglich. Bei den vaginalen Eingriffen ist die Traumatisierung des Gewebes in der Regel grösser als bei der Laparoskopie. Deshalb sind die Schmerzen und die Rekonvaleszenz länger als bei entsprechenden laparoskopischen Eingriffen.