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Dabei gehe es um Aussagen Lehmanns, wonach sich die milliardenschweren Abflüsse vom Oktober 2022 bis Anfang Dezember wieder stabilisiert hätten, wie es weiter heisst. Ein Finma-Sprecher wollte den Reuters-Bericht auf AWP-Anfrage nicht kommentieren. Auch die CS lehnte eine Stellungnahme ab.
Lehmann hatte Anfang Dezember gegenüber der Financial Times erklärt, die starken Abflüsse hätten sich "abgeflacht" und "teilweise umgedreht". Tags darauf erklärte er gegenüber "Bloomberg TV", die Abflüsse seien "im Wesentlichen" gestoppt. Möglich sei allerdings auch, dass der CS-Präsident bei seinen Aussagen nicht korrekt informiert worden sei, schreibt die Agentur unter Berufung auf Insider weiter.
Die Credit Suisse hatte im November 2022 vermeldet, dass in den ersten Oktoberwochen rund 6 Prozent der verwalteten Vermögen abgeflossen waren, was rund 84 Milliarden Franken entspricht. Auslöser für die massiven Abflüsse waren damals Gerüchte in den sozialen Medien über eine angebliche Schieflage der Bank gewesen. Bei der Publikation der Jahreszahlen 2022 hatte die Grossbank dann den gesamten Abfluss im vierten Quartal auf rund 111 Milliarden beziffert.
tp/uh
(AWP)