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Übernahme der wichtigsten Standorte
Die Transaktion schliesse die Übernahme der wichtigsten Standorte von Asco Industries ein, schreibt Schmolz+Bickenbach weiter. An diesen Standorten werde die Mehrheit der Arbeitsplätze gesichert. Gleichzeitig würden neue Stellen bei Ugitech geschaffen, der grössten französischen S+B-Tochtergesellschaft.
Die Produktionsschwerpunkte an den bisherigen Standorten von Asco Industries blieben die Herstellung und Verarbeitung von Speziallangstahl für die Marktsegmente Öl und Gas, Automobil und Maschinenbau sowie die Produktion von Kugellager-Stahl, heisst es weiter.
Konsolidierung der europäischen Speziallangstahlindustrie
Der Erwerb erfolge im Zuge der Strategie, sich aktiv an der Konsolidierung der europäischen Speziallangstahlindustrie zu beteiligen. Reuters vermeldete, das Angebot der Schweizer Firma sei dem Angebot des anglo-indischen Liberty House vorgezogen worden.
Die Schweizer Börse hatte am Montagmorgen die Aktien des Stahlkonzerns vom Handel ausgesetzt. Das Unternehmen beantragte dies im Zusammenhang mit der gemachten Offerte für die Übernahme wesentlicher Teile von Asco Industries, wie eine Sprecherin auf Anfrage sagte. Das Unternehmen erwartete den Entscheid des französischen Gerichts. Die Aktien konnten vorübergehend nicht mehr gehandelt werden.
Mit rund 1400 Mitarbeitern erzielte Asco Industries 2016 einen Umsatz von 373 Millionen Euro. Der von Schmolz+Bickenbach mit 8900 Mitarbeitern erwirtschaftete Umsatz belief sich 2016 auf 2,3 Milliarden Franken.
(sda/gku/me)