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Maori sind die Ureinwohner Neuseelands. Etwa 14.9% der neuseeländischen Bevölkerung gehören zu den Maori.
Maori-Village
Wir besuchten in Rotorua ein Maori-Dorf. Sein Name war THEWHAKAREWAREWATANGAOTEOPETAUAAWAHIAO (die Kurzform: Whakarewarewa Village). Hier leben nur Stammesangehörige mit ihren Liebsten. Das Speziellean dem Dorf ist, dass es über heissen Quellen errichtet wurde.
Leben auf heissen Quellen
Das Dorf besitzt, nebst den eigenen Küchen und Badezimmer, welche jedes Haus hat, eine Gemeinschaftsküche und ein Gemeinschaftsbad.
Die Küche
In der Küche wird nur mit Hilfe der heissen Quellen gekocht. Das Essen wird entweder In einer der heissen Quellen gekocht, oder in einem mit einem Deckel verschlossenen Loch in der Erde, aus welchem Hitze emporsteigt, gegart. Dieses dient also sozusagen als natürlicher Steamer.
Das Badezimmer
Das Gemeinschaftsbad besitzt mehrere kleine Wannen aus Stein, welche durch eine heisse Quelle mit Warmwasser gespiesen werden. Das heisse Wasser läuft von der heissen Quelle über eine mit Mineralien und Ölen bedeckte Steinplatte in die Wannen. Somit wird das Badewasser mit diesen angereichert und es ist daher extrem gesund dort zu baden. Sogar die Steinplatten um die Becken herum sind warm, da es im Dorf auch viele unterirdische Quellen gibt, welche Wärme abgeben.
Maorischule
Es gibt auch eine Maorischule. In dieser lernen die Stammeskinder unter anderem die Sprache der Maori. Ansonsten wird Englisch gesprochen. Nur noch etwa 10% der Maori beherrschen ihre Sprache.
Maorikultur - Der Haka
Über die Kultur der Maori gäbe es noch viel zu erzählen. Uns sind vor allem die Gesichtsbemalung und der Haka (der Tanz) aufgefallen.
Oft dient der Haka auch als Kriegstanz, welcher dem Gegenüber Angst einjagen soll.
Sogar die neuseeländische Rugby-Union-Nationalmannschaft (die All Blacks) führt vor jedem Länderspiel einen Haka auf.
Folgender Button leitet euch zu einem Facebook-Video des Hakas der Einwohner Whakarewarewas weiter:
Es war sehr spannend das Leben und die Bräuche der Maori etwas besser kennenlernen zu dürfen und wir empfehlen jedem, der einmal nach Neuseeland reist, an einer Führung durch ein Maori-Dorf teilzunehmen.
Joëlle